Decision ID: 1efe0e00-d672-4d0d-93d8-8ae09339c55a
Year: 2002
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
I. A. Mit Entscheid vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht die Gleichstellungsklagen diverser Berufsverbände und Einzelklägerinnen betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern, der Diplomierten Krankenschwestern mit Zusatzausbildung und der Stationsschwestern teilweise gut. Dabei wurde festgehalten, grundsätzlich seien die Diplomierten Krankenschwestern, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt seien, in die Lohnklassen 14 und 15 (anstatt 12 bis 13) einzureihen. Folgerichtig seien Diplomierte Krankenschwestern mit Zusatzausbildung in die Klassen 15 oder 16 (anstatt 13 bis 14) und Stationsschwestern in die Klassen 15, 16 oder 17 (anstatt 14 bis 16) einzureihen (VK.96.00011, E. 10c, vgl. auch E. 4a, www.vgrzh.ch/rechtsprechung). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (in Sachen Berufsschullehrkräfte im Gesundheitswesen [VK.96.00013], Physiotherapierende [VK.96.00015], Ergotherapierende [VK.96.00017], alle ebenfalls unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung).
Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Demnach sind Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit Diplomniveau (DN) II neu in die Lohnklasse 14 einzureihen. Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit DN I und mit besonderen Aufgaben (mbA) sind ebenfalls in die Klasse 14 einzureihen, jene mit DN II und mbA hingegen in die Klasse 15 (RRB 707/2001 E. B 5).
B. A ist seit dem 1. Mai 1995 (von einem einjährigen Unterbruch abgesehen) als Angestellte mit DN II in der Station Z der Klinik G tätig. Vor ihrer Anstellung in der Station Z und teilweise noch gleichzeitig arbeitete sie auf der Station X der Klinik G. Für ihre Tätigkeit in der Station Z war sie vor der per 1. Juli 2001 aufgrund des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 erfolgten Lohnüberführung unbestrittenermassen in die Lohnklasse 13 und für jene in der Station X in die Lohnklasse 12 eingereiht worden. Aufgrund des erwähnten Urteils erhielt A für den Zeitraum ab 1. März 1996 bis 30. Juni 2001 Lohnnachzahlungen von insgesamt Fr. 35'755.65. Nach unbestritten gebliebener Darstellung von A handelte es sich dabei um Nachzahlungen im Umfang von zwei Klassen und teilweise einer Stufe.
Mit Schreiben vom 1. Juli 2001 wurde A die "[n]eue Einreihung ab 1. Juli 2001" mitgeteilt, und zwar in Lohnklasse 14, Leistungsstufe (LS) 1. Dagegen erhob A Einsprache und beantragte, sie sei "gemäss dem Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 und der darauf basierenden Vereinbarung zwischen dem Kanton Zürich und der Klägerschaft vom 11. Juli 2001 (...) in Lohnklasse 15, Stufe LS 1/12" einzustufen (vgl. diverse Urkunden [Personaldossier], unter der Rubrik "Beurteilungen").
Am 19. März 2002 wies die Klinik G die Einsprache ab unter anderem mit der Begründung, nur bei einer früheren Einreihung in Lohnklasse 12 (Grundfunktion) könne gemäss den Verwaltungsgerichtsurteilen ein Anspruch auf Anhebung um zwei Lohnklassen geltend gemacht werden. Sie, A, sei aber schon gemäss Verfügung vom 15. Dezember 1999 als diplomierte ...schwester in der Grundfunktion in die Lohnklasse 13, Erfahrungsstufe 8/11, eingereiht worden, das heisse um eine Lohnklasse höher als die damals für die Grundfunktion vorgesehene Lohnklasse 12, auch im Quervergleich mit dem in der Klinik tätigen Pflegepersonal in der Grundfunktion. Mit der Höhereinreihung in die Lohnklasse 14 per 1. Juli 2001 sei der diskriminierungsfreie Zustand gemäss Verwaltungsgerichtsurteil für die ausgeübte Tätigkeit gemäss Stellenbeschrieb sowie den Richtpositionsumschreibungen wiederhergestellt worden.
II. A. In der Folge gelangte A mit Rekurs an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. Sie machte nebst anderem geltend, das Verwaltungsgericht habe unmissverständlich festgestellt, dass bis zur Funktion der Stationsleitung eine Anhebung um zwei Klassen erforderlich sei. Es treffe nicht zu, dass sie im Quervergleich mit dem in der Klinik tätigen Pflegepersonal zu hoch eingestuft gewesen sei. Auch wenn sie in den jeweiligen Verfügungen als "dipl. Schwester/Pfleger" bzw. "...schwester" bezeichnet worden sei, so habe sie effektiv eine "mbA-Funktion" (mit besonderen Aufgaben) ausgeübt. Dies sei auch der Grund, weshalb sie von Anfang an in Lohnklasse 13 eingereiht worden sei. Diese Lohnklasse sei gemäss den Richtpositionsumschreibungen nicht für die Grundfunktion, sondern ausschliesslich für die mbA-Funktion und für Pflegende mit Zusatzausbildung vorgesehen gewesen. Die nun erfolgte Anhebung um nur eine Klasse erweise sich daher als diskriminierend und willkürlich.
B. Die Gesundheitsdirektion wies mit Verfügung vom 21. Juni 2002 den Rekurs ab. Sie hielt im allgemeinen Sinn fest, anlässlich der Strukturellen Besoldungsrevision 1987/91 seien die Aufgaben und Tätigkeiten der verschiedenen Berufsbereiche nach der Methode der Vereinfachten Funktionsanalyse bewertet worden. Dabei seien auch die Funktionen einer ...schwester (DN II) sowie eines ...pflegers mit Zusatzausbildung (DN II mZA) einer eingehenden Untersuchung unterzogen worden (Schlüsselstellen K und J). Die Bewertungen hätten dazu gedient, den Einreihungsplan und die Richtpositionen für die einzelnen Fachbereiche zu definieren und zu bereinigen. Sie seien "in der Wegleitung zur Vereinfachten Funktionsanalyse durch die Richtpositionsumschreibungen genauer bezeichnet und im März 2002 letztmals nachgeführt" worden. Aufgrund der Entscheide des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 sowie des Überführungsbeschlusses des Regierungsrats (RRB 707/2001) seien einerseits die Richtpositionen der betreffenden Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich in um zwei Stufen höhere Lohnklassen überführt worden. Andererseits sei mit dem Regierungsratsbeschluss das Ziel verfolgt worden, "das Lohngefüge innerhalb der verschiedenen Pflegebereichsketten zu bereinigen, nicht jedoch Arbeitsplatzbewertungen für einzelne Berufsgruppen vorzunehmen". Daraus ergebe sich, dass das diplomierte Pflegepersonal in der Grundfunktion (DN II) von Lohnklasse 12 nach Lohnklasse 14 und das Pflegepersonal mit besonderen Aufgaben (DN II mbA) von Lohnklasse 13 in Lohnklasse 15 zu überführen sei. Das Pflegepersonal mit Zusatzausbildung (DN II mZA) sei von den Lohnklassen 13-14 in die Lohnklassen 15-16 anzuheben.
In Bezug auf A hielt die Gesundheitsdirektion fest, jene könne weder aus dem Verwaltungsgerichtsurteil noch aus dem Regierungsratsbeschluss einen individuellen Anspruch auf eine schematische Anhebung um zwei Lohnklassen ableiten. Massgebend sei die Richtpositionsumschreibung. In der Richtpositionsumschreibung – dabei bezog sich die Vorinstanz auf die "neue Version" der betreffenden Umschreibung – werde nicht zwischen ambulantem und stationärem Bereich unterschieden. Das von A gemäss Stellenbeschrieb zu erfüllende Pflichtenheft umfasse eindeutig die Aufgaben einer Schwester DN II und nicht einer solchen mit mbA-Funktion. Auch lasse sich die Anstellung von A nicht mit der "Schlüsselstelle von J" vergleichen, habe es sich doch bei Letzterer um eine Schlüsselstelle "für DN II mZA" gehandelt.
Weiter führte die Gesundheitsdirektion aus, die Betriebsleitung verfüge im Rahmen des Einreihungs- und Stellenplanes sowie der zur Verfügung stehenden Richtpositionen bei der Gestaltung und Bewertung von vergleichbaren Stellen innerhalb der eigenen Bereiche über ein gewisses Entscheidungsermessen. Die "vorliegend erfolgte veränderte Gewichtung der Belastungen in den verschiedenen Bereichen" stelle einen solchen Ermessensentscheid dar und sei grundsätzlich rechtmässig.
III. A. A gelangte in der Folge mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, sie sei per 1. Juli 2001 in die Lohnklasse 15, Leistungsstufe 1, zu überführen, unter Entschädigungsfolge zu Lasten des Staats. Da es sich vorliegend um eine Streitigkeit nach dem Bundesgesetz vom 24. März 1995 über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz, GlG) handle, komme die Ausschlussbestimmung von § 74 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) nicht zur Anwendung, sodass das Verwaltungsgericht zur Behandlung der Beschwerde zuständig sei.
In materieller Hinsicht hielt A fest, ihre Funktion sei mit jener des Schlüsselstelleninhabers J vergleichbar und nicht identisch mit derjenigen einer Schwester DN II in der Grundfunktion. Ihre Tätigkeit sei aufgrund der Anforderungen in allen Kriterien als "mbA-Funktion" zu qualifizieren. Ausserdem verfüge sie über die entsprechende Zusatzausbildung. Die Herabsetzung ihrer Funktion in die Klasse 14 (anstatt Klasse 15) sei daher, wie sich aufgrund des Verwaltungsgerichtsurteils vom 22. Januar 2001 ergebe, im Vergleich zur Einreihung der Angehörigen der Kantonspolizei geschlechtsdiskriminierend. Im Weiteren hielt sie fest, die Neueinreihung sei willkürlich, verstosse gegen Treu und Glauben und stelle einen Eingriff in wohlerworbene Rechte beziehungsweise in die Besitzstandsgarantie dar, da sie effektiv um eine Lohnklasse herabgesetzt worden sei. Auch seien die für eine tiefere Einreihung erforderlichen Verfahrensvorschriften nicht eingehalten worden. Ausserdem verstosse die Einreihung ihrer Funktion in dieselbe Lohnklasse wie diejenige der Pflegenden in der Grundfunktion gegen das Rechtsgleichheitsgebot.
B. Die Beschwerdeantwort vom 12./13. September 2002 schloss auf Abweisung des Rechtsmittels. Die Klinik G hielt fest, A habe keinen Abschluss der gesamten "Y-Zusatzausbildung" belegt. Abgesehen davon sei eine solche Zusatzausbildung zwar erwünscht, jedoch kein Erfordernis für die betreffende Anstellung. Im Übrigen sei ihre Tätigkeit in der Station Z nicht höher zu bewerten als jene der Pflegenden in der Klinik.
C. Die Vorinstanz hielt in ihrer Vernehmlassung vom 13. September 2002 unter anderem fest, A habe nicht nachzuweisen vermocht, "dass sie als DN II an ihrem Arbeitsplatz eine mbA-Funktion ausgeübt hat bzw. dass für ihre Funktion eine Zusatzausbildung vorausgesetzt" werde. Da A nicht habe davon ausgehen können, eine mbA-Funktion auszuüben, habe für den Arbeitgeber auch kein Anlass bestanden, vor der Überführung "eine Art Versetzung (bzw. Änderungskündigung) vorzunehmen".

Considerations:
Die Kammer zieht in Erwägung:
1. a) Auch wenn vorliegend der Streitwert nicht über Fr. 20'000.- liegt – bei einem noch andauernden Dienstverhältnis gelten als Streitwert die streitigen Bruttobesoldungsansprüche bis zum Zeitpunkt der Hängigkeit beim Verwaltungsgericht zuzüglich Ansprüche bis zur nächstmöglichen Auflösung des Dienstverhältnisses (Alfred Kölz/Jürg Bosshart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 38 N. 5 mit Hinweis) – ist vorliegend die Entscheidung nicht in einzelrichterlicher Kompetenz zu fällen, sondern der Kammer zu übertragen, da es sich um einen Fall von grundsätzlicher Bedeutung handelt (§ 38 Abs. 3 VRG).
b) Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich über eine personalrechtliche Anordnung, weshalb die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts gegeben ist (§ 74 Abs. 1 VRG). Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das Lohngefüge vom Verwaltungsgericht jedenfalls insoweit überprüfbar, als es darum geht, eine allfällige
geschlechtsdiskriminierende
Lohnbenachteiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 4. September 2002, PB.2002.00021, E. 2 mit Hinweis auf Bea Rotach Tomschin, Die Revision des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im öffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; Kölz/Bosshart/ Röhl, § 74 N. 12 f.). Nachdem das Verwaltungsgericht in den eingangs (vorne I.A) aufgeführten Gleichstellungsverfahren die Klagen teilweise gutgeheissen und festgestellt hat, die damals geltende Einreihung der Krankenpflegenden (sowie weiterer Berufsgruppen) verstosse verglichen mit jener der Polizistinnen und Polizisten gegen Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) sowie Art. 3 Abs. 1 und 2 GlG, ist die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde mit Bestimmtheit gegeben, soweit es um die Umsetzung jener Urteile geht beziehungsweise der Sachverhalt darunter subsumiert werden kann.
2. Während sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt stellt, ihre im Rahmen der Überführung vorgenommene Einreihung in die Lohnklasse 14 (anstatt 15) stehe im Widerspruch zum Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) und sei daher geschlechtsdiskriminierend, geht der Beschwerdegegner davon aus, die neue Einreihung der Beschwerdeführerin sei Ausfluss einer in seinem Ermessen liegenden Bereinigung des Lohngefüges im Vergleich zum übrigen Pflegepersonal und stehe daher auch im Einklang mit dem erwähnten Gleichstellungsentscheid. Der Beschwerdegegner betont jedoch, dass keine neue Arbeitsplatzbewertungen für einzelne Berufsgruppen vorgenommen worden seien.
a) Vorerst ist in zusammenfassender Wiederholung der entsprechenden Erwägungen im Gleichstellungsurteil vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) darzulegen, welche Kompetenzen dem Beschwerdegegner im Zusammenhang mit der Lohneinreihung zustehen und inwieweit diese gerichtlich überprüft werden können.
Es trifft zu, dass dem Verwaltungsgericht neben der Überprüfung der Sachverhaltsfeststellungen (§ 51 VRG) gemäss § 50 Abs. 2 VRG die Rechtskontrolle zusteht, nicht jedoch die Ermessensüberprüfung, selbst wenn es sich um eine Gleichstellungsfrage handelt (BGE 125 II 385 E. 5d). In diesem Zusammenhang hat das Verwaltungsgericht im Entscheid vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011, E. 3b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) präzisierend Folgendes festgehalten:
"Die Bewertung und Einstufung einer bestimmten Tätigkeit oder Funktion ist weder eine reine Sach- noch  Ermessensfrage, sondern enthält Elemente von allen dreien (BGE 125 II 385 E. 5b). Allerdings handelt es sich dabei nicht um Ermessensfragen im engeren Sinn. Das würde nur dann zutreffen, wenn die Verwaltungsbehörde befugt wäre, als gleichwertig beurteilte Tätigkeiten in einem bestimmten (Ermessens-) Rahmen einer höheren oder tieferen Klasse zuzuweisen. Steht die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage, wird jedoch durch Art. 8 Abs. 3 Satz 2 BV gerade dies untersagt; für gleichwertige Arbeit besteht Anspruch auf gleichen Lohn. Hingegen trifft es zu, dass der unbestimmte Rechtsbegriff der Gleichwertigkeit (von Arbeitstätigkeiten) Beurteilungsspielräume schafft, die in erster Linie die politischen Behörden auszufüllen haben. Auch wenn Bewertungsfragen, wie das Bundesgericht wiederholt festgehalten hat (BGE 125 II 385 E. 5c, 118 Ia 35 E. 3b), vom Gericht zu überprüfende Rechtsfragen darstellen, hat es sich deshalb bei der Nachprüfung der von der Verwaltungsbehörde vorgenommenen Bewertungen Zurückhaltung aufzuerlegen. Das gilt in besonderem Masse, wenn die Verwaltungsbehörde im Bemühen um ein nach den herrschenden gesellschaftlichen Auffassungen 'gerechtes' Lohnsystem eine Arbeitsbewertung nach einem anerkannten Verfahren durchgeführt hat, welches durch den möglichst weitgehenden Einbezug der Betroffenen und ihrer Verbände einen hohen Grad von Akzeptanz erreicht hat. Das Gericht besitzt nicht das von den Projektgremien im Lauf des Verfahrens erworbene und durch Expertentätigkeit unterstützte Würdigungsvermögen und kann es sich auch mit Hilfe eines oder einer Sachverständigen im Nachhinein und ausserhalb des konkreten Bewertungsprozesses nicht aneignen. Das Gericht, das ohnehin nicht die absolute Richtigkeit der Einstufungen, sondern unter dem Gesichtswinkel des Diskriminierungsverbots unzulässige Unterscheidungen festzustellen hat, hält sich deshalb zurück bei der Überprüfung von Stelleneinreihungen, die aufgrund eines arbeitswissenschaftlich einwandfrei und korrekt durchgeführten Bewertungsverfahrens zustande gekommen sind. Das Gericht beschränkt sich auf die Prüfung, ob die Verwaltung sich an die für das Bewertungsverfahren aufgestellten Regeln gehalten hat, ob alle massgeblichen Umstände ermittelt und berücksichtigt worden sind, ob die Wertungen nach nachvollziehbaren Kriterien und mit gleichen Massstäben vorgenommen worden sind und ob Abweichungen gegenüber den Einreihungen, wie sie sich aufgrund der im analytischen Bewertungsverfahren erzielten Arbeitswertpunkte ergeben, sachlich gerechtfertigt und durch die Verwaltungsbehörde oder die Projektgremien hinreichend begründet worden sind."
In Beachtung dieser Grundsätze kam das Gericht sodann zum bereits erwähnten Ergebnis, wonach die Einreihung der Pflegenden geschlechtsdiskriminierend sei, und hielt in den Erwägungen wörtlich fest (a.a.O., E. 10c/bb):
"Aus der Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern in die Klassen 14 und 15 ergibt sich für die Diplomierte Krankenschwester mit Zusatzausbildung folgerichtig die Einreihung in die Klassen 15 und 16. Es ist von keiner Seite geltend gemacht worden, das Verhältnis der streitbetroffenen Funktionsketten untereinander sei fehlerhaft, und der Beklagte (...) hat eingeräumt, dass die Anhebung der Funktion 'Diplomierte Schwester' zu einer entsprechenden Aufwärtsbewegung der gesamten Hierarchie im Pflegebereich führen müsste."
Da das vorliegende Verfahren Ausfluss des Urteils VK.96.00011 vom 22. Januar 2001 (www.vgrzh.ch/rechtsprechung) ist und der Beschwerdegegner ausdrücklich festhält, bei der Überführung gehe es nicht um eine neue Arbeitsplatzbewertung, hat sich am bisherigen Verhältnis der Funktionsketten untereinander grundsätzlich nichts geändert und es bleibt für die Verwaltung und das Verwaltungsgericht bei dem im Urteil genannten Spielraum. Das bedeutet somit, dass es dem Beschwerdegegner – seiner (bestrittenen) Behauptung entsprechend – schon früher nicht verwehrt gewesen wäre, die Tätigkeit in der Station Z im Vergleich zu jener in der Klinik eine Stufe höher einzureihen, selbst wenn Erstere verglichen mit Letzterer gleichwertig sein sollte (was ebenfalls bestritten wird). Dies wäre nämlich nicht geschlechtsdiskriminierend gewesen, weshalb es dem Verwaltungsgericht ohnehin verwehrt gewesen wäre, diesbezüglich Korrekturen vorzunehmen (davon abgesehen war diese Frage auch nicht Gegenstand des damaligen Verfahrens). Demnach
wäre es auch nicht geschlechtsdiskriminierend
, wenn nun im Rahmen der Überführung die Tätigkeit der Beschwerdeführerin in der Station Z gleich eingestuft würde wie jene der diplomierten Pflegenden in der Klinik, immer vorausgesetzt, die beiden Tätigkeiten sind ebenbürtig. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Tätigkeit in der Station Z höher eingestuft war, weil es sich dabei tatsächlich um die Funktion einer Diplomierten Krankenschwester mit Zusatzausbildung im Sinn der wiedergegebenen Erwägung aus dem genannten Urteil handelt (dies wird denn auch von der Beschwerdeführerin behauptet), so stünde die überführungsweise erfolgte Neueinreihung nur in die nächsthöhere Lohnklasse im Widerspruch zum Urteil des Verwaltungsgerichts und wäre verglichen zur Einreihung der Polizistinnen und Polizisten geschlechtsdiskriminierend, worauf nun näher einzugehen ist.
b) aa) Eine Diskriminierung wird vermutet, wenn sie von der betroffenen Partei glaubhaft gemacht wird. Diese Beweislasterleichterung auferlegt als Folge des Glaubhaftmachens einer Lohndiskriminierung den Gegenbeweis der beklagten Partei (Kathrin Klett, Das Gleichstellungsgesetz, ZBl 98/1997, S. 49 ff., 61 f.; Botschaft des Bundesrates vom 24. Februar 1993 zum Gleichstellungsgesetz, BBl 1993 I 1248 ff., 1300 f.). Diesbezüglich hat das Verwaltungsgericht im Urteil vom 22. Januar 2001 Folgendes ausgeführt (VK.96.00011, E. 5, www.vgrzh.ch/rechtsprechung):
"Glaubhaftmachen heisst, dass das Gericht nicht von der Richtigkeit der aufgestellten tatsächlichen Behauptungen überzeugt zu werden braucht, sondern dass es genügt, ihm aufgrund objektiver Anhaltspunkte den Eindruck einer gewissen Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins der in Frage stehenden Tatsachen zu vermitteln, ohne dass es dabei die Möglichkeit ausschliessen muss, dass die Verhältnisse sich anders gestalten könnten (Botschaft [zum Gleichstellungsgesetz], S. 1301 mit Hinweis auf BGE 104 Ia 408 E. 4). Ist also eine Tatsache glaubhaft zu machen, so darf das Gericht weder blosse Behauptungen genügen lassen noch einen stringenten Beweis verlangen (vgl. BGE 120 II 393 E. 4c). Mithin ist Glaubhaftmachen auf der einen Seite weniger, als wenn Beweis geführt werden müsste. Auf der anderen Seite ist es aber auch mehr als eine blosse Darlegung der Tatsachen. Das Gericht hat dabei in wertender Abwägung der sich gegenüber stehenden Interessen die behaupteten Tatsachen auf ihre Wahrscheinlichkeit hin zu prüfen (vgl. BGE 120 II 393 E. 4c; ferner Oscar Vogel, Grundriss des Zivilprozessrechts, 6. A., Bern 1999, 10. Kap. N. 25 f.; Max Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, Zürich 1979, S. 323 Anm. 27). Bei genauer Betrachtung bezieht sich der Begriff des Glaubhaftmachens auf zwei Gesichtspunkte: Einerseits auf die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens der anspruchsbegründenden Tatsachen (Tatfrage), andererseits darauf, ob aus diesen Tatsachen sich der gestellte Anspruch ergibt (Rechtsfrage) (Sabine Steiger-Sackmann, Der Beweis in Gleichstellungsprozessen, in: Ivo Schwander/René Schaffhauser [Hrsg.], Das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann, St. Gallen 1996, S. 118 f.). Entsprechend hat das Bundesgericht die Tatsache, dass eine bestimmte Massnahme, die sich für die Betroffenen negativ auswirke, einseitig zum Nachteil eines geschlechtsspezifischen Berufs getroffen worden sei oder sich so auswirke, als gewichtiges Indiz für das Vorliegen einer Diskriminierung gewertet (BGE 125 I 71 E. 4a; 125 II 541 E. 6a)."
Vorliegend gelingt der Beschwerdeführerin die Glaubhaftmachung, da sie vor der Lohnüberführung für ihre Tätigkeit in der Station Z tatsächlich in Lohnklasse 13 und nicht nur in Lohnklasse 12 eingereiht war, während sie für die Arbeit auf der Station X gemäss Lohnklasse 12 entlöhnt worden war. Allein dies genügt, um die Behauptung, die nun erfolgte Überführung in die Lohnklasse 14 anstatt 15 für die Tätigkeit in der Station Z sei eine geschlechtsdiskriminierende Korrektur nach unten, als glaubhaft gemacht zu qualifizieren. Auch die Stellungnahme des Leitenden Arztes Dr. med. C vom 17. April 2002, wonach die Tätigkeit der Beschwerdeführerin als ...pflegerin einen erhöhten Verantwortungsbereich umfasse, stützt die Behauptung der Beschwerdeführerin.
bb) Aus den dargelegten Gründen obliegt nun dem Beschwerdegegner der Hauptbeweis dafür, dass die Einreihung der Beschwerdeführerin in die Lohnklasse 14 keine Diskriminierung darstellt. Da diesbezüglich der Tatbestand ungenügend festgestellt worden ist, ist die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen (§ 80c in Verbindung mit § 64 Abs. 1 VRG). Weil es bei der Frage der Einreihung wie erwähnt um die Subsumtion unter das rechtskräftige Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 beziehungsweise den Überführungsbeschluss des Regierungsrats vom 16. Mai 2001 (RRB 707/2001) geht und diese Entscheide Korrekturen des früheren Einreihungssystems gestützt auf das Gleichstellungsgesetz zum Inhalt haben, dreht sich letztlich die Einreihung der Beschwerdeführerin um denselben Rechtskomplex. Daher wird die Vorinstanz nicht umhin kommen, die Voraussetzungen für die Tätigkeit der Beschwerdeführerin beziehungsweise von in der Station Z tätigen Pflegenden trotzdem auch im Vergleich zu den Diplomierten Pflegenden in der Grundfunktion (DN II) in der Klinik sowie zu solchen mit besonderen Aufgaben (mbA) und Zusatzaufgaben (mZA) einer genauen Überprüfung zu unterziehen um festzustellen, ob es sich bei der Arbeit der Beschwerdeführerin im tatsächlichen Sinn um die Funktion einer Pflegenden mit Zusatzausbildung bzw. mit besonderen Aufgaben handelt oder nicht. Um ein objektives Resultat zu erhalten, dürfte die Einholung einer Expertise kaum zu umgehen sein (vgl. BGE 125 II 541 E. 5d, 121 I 49 E. 4b, 117 Ia 262 E. 4c). Auch dürfte sich (zumindest auszugsweise) der Beizug der Unterlagen betreffend die Schlüsselstellen J und K aufdrängen um feststellen zu können, wie die einzelnen Kriterien gewichtet worden waren. Auf jeden Fall lässt sich vorliegend die vorzunehmende Analyse nicht allein gestützt auf die Richtpositionsumschreibung (und schon gar nicht nur unter Heranziehung der neuen Version) rechtsgenügend bewerkstelligen.
3. Mit ihren übrigen Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin nur insoweit durchzudringen, als diese sich unter die Rüge der Geschlechterdiskriminierung subsumieren lassen.
a) Die Beschwerdeführerin behauptet, die Einreihung ihrer Funktion in dieselbe Lohnklasse wie diejenige der Pflegenden in der Grundfunktion verstosse allgemein gegen das Rechtsgleichheitsgebot. Aus diesem vermag sie aber nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. So hat das Verwaltungsgericht in früheren Entscheiden ausdrücklich festgehalten (damals noch bezüglich Art. 4 Abs. 1 der alten Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 [aBV], was aber nichts ändert), die Grenzen der Justiziabilität würden klar gesprengt, wenn öffentlichen Angestellten unter Anrufung der Rechtsgleichheit gestattet würde, ihre Entlöhnung mit derjenigen einer beliebigen anderen Arbeit in der Verwaltung zu vergleichen. Während bei der Frage, ob eine Entlöhnung geschlechtsdiskriminierend sei oder nicht, auch unter Inkaufnahme von Schwierigkeiten der Justiziabilität die richterliche Auseinandersetzung mit einem ganzen, austarierten Lohngefüge verlangt werde, so könne das Gleiche in Anwendung von Art. 4 Abs. 1 aBV, welcher in erster Linie die Verfassungsmässigkeit des Lohnsystems als Ganzes, weniger aber diejenige des Einzellohns innerhalb dieses Gefüges im Auge habe, nicht verlangt werden. Es rechtfertige sich daher, bei Abs. 1 von Art. 4 aBV von einer wesentlich schmaleren Vergleichsbasis auszugehen als bei Abs. 2 der Bestimmung (RB 1996 Nr. 20; vgl. auch RB 1996 Nr. 19). Diese Überlegungen haben somit zur Folge, dass diesbezüglich die Beschwerde abzuweisen ist.
b) Die Beschwerdeführerin macht die Verletzung eines wohlerworbenen Rechts geltend. Vermögensrechtliche Ansprüche staatlicher Angestellter stellen in der Regel keine wohlerworbenen Rechte dar (vgl. BGr, 2. Juli 1999, ZBl 102/2001, S. 319, insbesondere E. 3b mit Hinweisen). Ausserdem war die Beschwerdeführerin vor der Überführung in den Lohnklassen 12 und 13 eingereiht gewesen, sodass die nunmehrige Einreihung in die höhere Lohnklasse 14 keine Verletzung eines wohlerworbenen Rechts oder der Besitzstandsgarantie darstellen könnte. Aber auch der Umstand, dass sie für den Zeitraum vom 1. März 1996 bis 30. Juni 2001 Lohnnachzahlungen im Umfang von zwei Klassen und teilweise einer Stufe erhalten hat, begründete für sich allein noch keinen Anspruch der Beschwerdeführerin, im Rahmen der Überführung ab 1. Juli 2001 effektiv in die Lohnklasse 15 eingereiht zu werden. In diesem Zusammenhang ist der Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 29. August 2001 betreffend Lohnnachzahlungen für Pflege-, medizinisch-technische und ‐therapeutische Berufe (RRB 1283/2001) zu beachten. Danach haben die Lohnnachzahlungen für die Zeit vom 1. März 1996 bis 30. Juni 2001 in
pauschalierter
Form zu erfolgen und es ist der
Verfahrensablauf einfach
zu gestalten (E. B 2 und D). Es versteht sich von selbst, dass die Beschwerdeführerin gestützt darauf keinen für die Zukunft geltenden Anspruch auf eine bestimmte Einreihung ableiten kann. Auch kann nicht die Rede davon sein, dass der Regierungsratsbeschluss vom 29. August 2001 betreffend Lohnnachzahlungen (RRB 1283/2001) den umfassenden Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe) vom 16. Mai 2001 (RRB 707/2001) ersetzt hätte, was denn auch von keiner Seite behauptet wird.
c) Ebenfalls angerufen werden das Willkürverbot und der Grundsatz von Treu und Glauben, welche verbieten, vermögensrechtliche Ansprüche staatlicher Angestellter willkürlich abzuändern, nachträglich zu entziehen, im Wert herabzusetzen oder einseitig zu Lasten einzelner Berechtigter oder bestimmter Gruppen zu verändern. Einer sachlich gerechtfertigten Neuordnung der Rechtsgrundlagen stehen diese Verbote aber grundsätzlich nicht entgegen (BGr, 2. Juli 1999, ZBl 102/2001, S. 319 E. 3b; Beatrice Weber-Dürler, Vertrauensschutz im öffentlichen Recht, Basel/Frankfurt a.M. 1983, S. 290 ff.). Es kann hier auf die Ausführungen zur Besitzstandgarantie (vorne b) verwiesen werden; die angerufenen Grundsätze vermögen der Beschwerdeführerin jedenfalls keine weitergehenden Ansprüche zu verschaffen als das Gebot der Geschlechtergleichstellung.
d) Schliesslich macht die Beschwerdeführerin die Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend. Sie beruft sich insbesondere darauf, dass das in § 8 Abs. 2 der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 (PV) vorgesehene Verfahren nicht eingehalten worden sei. § 8 Abs. 2 PV sieht in Verbindung mit § 10 Abs. 3 PV vor, dass in Fällen, in denen sich eine Stelle aufgrund der Richtpositionsumschreibungen und weiterer Unterlagen nicht zuordnen lässt, eine Vereinfachte Funktionsanalyse vorzunehmen ist, wobei eine Reihe massgeblicher Kriterien aufgezählt wird. Die Vorinstanz wird diese Bestimmungen im Sinn der Erwägungen zur Sache (vorne 2b/bb) zu beachten haben.
Was die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör anbelangt, so braucht angesichts der Rückweisung zu genügender Abklärung und erneuter Entscheidung nicht weiter geprüft zu werden, ob das bisherige Verfahren diesem Anspruch zu genügen vermochte.
4. Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren sind gemäss Art. 13 Abs. 5 GlG (vgl. auch § 80b VRG) keine Kosten aufzuerlegen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt keine Partei mehrheitlich, weshalb für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Kölz/Bosshart/Röhl, § 17 N. 32). Über das von der Beschwerdeführerin gestellte Begehren auf Parteientschädigung für das Rekursverfahren wird die Vorinstanz zu befinden haben.
5. Gegen diesen Entscheid ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gegeben (Art. 13 Abs. 1 GlG; vgl. dazu Margrith Bigler-Eggenberger in: Margrith Bigler-Eggenberger/Claudia Kaufmann [Hrsg.], Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, Basel/Frankfurt a.M. 1997, Art. 13 Rz. 32). Der Rückweisungsentscheid enthält bezüglich der Beweislastverteilung eine verbindliche Anordnung an die Vorinstanz und ist (auch angesichts der Natur des Glaubhaftmachens gemäss Art. 6 GlG) als Endentscheid zu qualifizieren (Alfred Kölz/Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., Zürich 1998, Rz. 895).