Decision ID: e5ea9e01-ea59-4663-91d8-63b6e09eefa5
Year: 2022
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Die Brüder A._ und B._ sind hälftige Miteigentümer von mehreren Liegenschaften im
Kanton St. Gallen. Im Zusammenhang mit nicht versteuerten Einkünften aus diesen
Liegenschaften verfügte das Kantonale Steueramt Nachsteuern für die Jahre 2008 bis
2012. Am 15. Juni 2022 erhob A._ gegen die Nachsteuerveranlagungen für die
Kantons- und Gemeindesteuern 2008 bis 2012 vom 22. Mai 2022 Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission. Der zuständige Abteilungspräsident forderte ihn in der
Folge auf, in den fünf Rekursverfahren I/1-2022/127 - 131 bis am 7. Juli 2022
Kostenvorschüsse von je CHF 400, insgesamt CHF 2'000, zu leisten. Die
Kostenvorschüsse wurden erst nach Ablauf der Frist, am 14. Juli 2022, einbezahlt;
gleichzeitig wurde ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist gestellt. Der
Abteilungspräsident wies das Wiederherstellungsgesuch mit Verfügung vom 3. August
2022 unter Auflage der Verfahrenskosten von CHF 200 ab (Verfahren ZV-2022/54).
B.
Gegen die Verfügung vom 3. August 2022 erhob A._ (Beschwerdeführer), vertreten
durch Rechtsanwalt David Brassel, mit Eingabe vom 16. August 2022 und Ergänzung
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vom 19. September 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er beantragt, die
angefochtene Verfügung der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) sei
aufzuheben und die Frist zur Leistung der Kostenvorschüsse wiederherzustellen, unter
Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer.
Mit Schreiben vom 22. September 2022 verzichtete die Vorinstanz auf eine
Vernehmlassung, desgleichen das Kantonale Steueramt (Beschwerdegegner) mit
Schreiben vom 10. Oktober 2022.
Auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid und die Ausführungen der
Verfahrensparteien im Beschwerdeverfahren sowie die Akten wird, soweit
entscheidwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet die Verfügung der
Vorinstanz vom 3. August 2022, worin diese das Gesuch um Wiederherstellung der
Frist für die Leistung der Kostenvorschüsse in den bei ihr fünf anhängig gemachten
Rekursverfahren abwies. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist
gegeben (Art. 30 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die Beschwerde gegen die am 3. August
2022 versandte Verfügung wurde am 16. August 2022 und damit rechtzeitig erhoben
(Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 VRP). Sie erfüllt zusammen mit der Ergänzung
vom 19. September 2022 in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP). Als Adressat des
angefochtenen Entscheids ist der im Wiederherstellungsverfahren unterlegene
Beschwerdeführer zur Ergreifung des Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in Verbindung
mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2.
Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist unbestritten, dass die Vorinstanz befugt ist, im
Rekursverfahren betreffend Nachsteuern einen Kostenvorschuss zu erheben (Art. 161
des Steuergesetzes, sGS 911.1, in Verbindung mit Art. 96 Abs. 1 VRP). Nachfolgend zu
prüfen ist, ob die Voraussetzungen für eine Wiederherstellung der Frist zur Leistung der
Kostenvorschüsse im Verfahren vor der Vorinstanz erfüllt sind, nachdem die gesetzte
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Frist am 7. Juli 2022 ungenutzt verstrichen war (siehe hierzu die unbestritten
gebliebenen Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung).
Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe ihm nach
Ablauf der gesetzten Frist zur Leistung des Kostenvorschusses zu Unrecht keine
Nachfrist angesetzt, wie es im Bereich der Zivilrechtspflege vorgeschrieben sei. Mit der
vorschnellen Abschreibung der Rekursverfahren zufolge Ablaufs der einmalig
angesetzten Zahlungsfrist werde die Rechtsweggarantie verletzt. Ein höher zu
gewichtendes öffentliche Interesse an der Verfahrensabschreibung bei versäumter
Zahlungsfrist gegenüber dem Interesse des Beschwerdeführers auf gerichtliche
Beurteilung seines Rechtsanspruchs bestehe nicht. Die Verfahrensbeendigung ohne
Ansetzung einer Nachfrist und damit ohne materielle Beurteilung verstosse gegen den
Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Das Verschulden des Beschwerdeführers am
Versäumen der Zahlungsfrist sei zudem ein leichtes. Er habe davon ausgehen dürfen,
dass sein Bruder, der im Zusammenhang mit den nachzubesteuernden Erträgen aus
den gemeinsam gehaltenen Liegenschaften ebenfalls Rekurs gegen die
Nachsteuerveranlagungen erhoben habe, die Kostenvorschüsse vom gemeinsamen
Konto bezahlen werde. Zudem sei er im fraglichen Zeitpunkt gesundheitlich
eingeschränkt gewesen, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sei, die angesetzte
kurze Frist für die Leistung der Kostenvorschüsse einzuhalten.
2.1.
Die Wiederherstellung einer Frist kann gemäss Art. 30 Abs. 1 VRP unter den
Voraussetzungen von Art. 148 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (SR
272, ZPO) oder mit der Zustimmung der Verfahrensgegner angeordnet werden.
Art. 148 Abs. 1 ZPO bestimmt, dass der säumigen Partei auf Gesuch hin eine Nachfrist
gewährt werden kann, wenn diese glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes
Verschulden trifft. Diese Grundsätze gelten auch für Fristen betreffend die Leistung von
Vorschüssen (vgl. U.P. Cavelti, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die
Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, St. Gallen/Zürich 2020, N 141 und 172).
Ein unverschuldetes Hindernis als Säumnisursache ist ein Umstand, den die säumige
Person nicht zu vertreten hat. War der Gesuchsteller wegen eines von seinem Willen
unabhängigen Umstands verhindert, zeitgerecht zu handeln, liegt objektive
Unmöglichkeit vor. Subjektive Unmöglichkeit wird demgegenüber angenommen, wenn
zwar die Vornahme der Handlung objektiv betrachtet möglich gewesen wäre, die
betroffene Person aber durch besondere Umstände, die sie nicht zu verantworten hat,
am Handeln gehindert worden ist. In der Literatur wird die Auffassung vertreten, ein
2.2. ter
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entschuldbarer Irrtum könne rechtzeitiges Handeln ebenfalls unverschuldet verhindern
(vgl. B. Merz, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische
Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl. 2016, N 14 zu Art. 148 ZPO). Nach Art. 148
Abs. 2 ZPO ist das Gesuch innert zehn Tagen nach Wegfall des Säumnisgrundes
einzureichen. Das Hindernis im Sinn von Art. 148 Abs. 2 ZPO gilt in jenem Zeitpunkt als
weggefallen, in dem die Partei erkannte oder hätte erkennen müssen, dass sie die Frist
oder den Termin versäumt hat (siehe zum Ganzen VerwGE B 2020/210 vom 10. März
2021, E. 2.1.). Die Voraussetzungen für die Wiederherstellung sind glaubhaft zu
machen. Das bedeutet, dass die Gründe für die Wiederherstellung bzw. die
entsprechenden tatsächlichen Grundlagen im Gesuch behauptet und belegt werden
müssen, sodass die Behörde oder das Gericht von deren überwiegender
Wahrscheinlichkeit ausgehen kann. Fehlt es daran, ist weder von Amtes wegen eine
Untersuchung durchzuführen noch eine Frist zur Verbesserung anzusetzen (Cavelti,
a.a.O., N 180 zu Art. 30 - 30 VRP).
Art. 96 Abs. 2 VRP sieht vor, dass das Verfahren abgeschrieben werden kann, wenn
der Betroffene trotz Hinweises auf die Säumnisfolgen der Aufforderung zur Leistung
eines Kostenvorschusses nicht entspricht. Anders als im Zivilrecht (vgl. Art. 101 Abs. 3
ZPO) sieht das VRP keine zwingend anzusetzende Nachfrist vor (VerwGE B 2017/150
vom 16. März 2018 E. 3.2.). Versäumt der Aufgeforderte die Frist für die
Vorschussleistung, so ist das Verfahren abzuschreiben (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 938). Trotz der
Formulierung als Kann-Vorschrift lassen Behörden und Gerichte die Säumnisfolgen im
Regelfall eintreten, wenn der peremtorischen Aufforderung zur Leistung des
Kostenvorschusses innert Frist nicht nachgekommen wird. Praxisgemäss treten die
Säumnisfolgen nur dann nicht ein, wenn der gesetzliche Vorbehalt der öffentlichen
Interessen erfüllt ist oder die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Frist
gegeben sind (R. von Rappard-Hirt, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu
Art. 96 VRP). Der Verweis von Art. 30 Abs. 1 VRP auf die Bestimmungen der ZPO
bezieht sich lediglich auf die Bestimmungen über die gerichtliche Vorladung (Art. 133 -
135 ZPO), die Form der Zustellung (Art. 138 ZPO), die Fristen (Art. 142 - 146 ZPO) und
die Wiederherstellung (Art. 148 und 149 ZPO), indessen nicht auf die Bestimmungen zu
den Prozesskosten, worunter Art. 101 ZPO fällt (Cavelti, a.a.O., N 4 zu Art. 30 - 30
VRP). Öffentliche Interessen im Sinn von Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101), welche den Verzicht auf eine
Abschreibung zu rechtfertigen vermögen, liegen dann vor, wenn in Bezug auf den der
Streitsache zugrundeliegenden Sachverhalt oder in Bezug auf die strittigen
Rechtsfragen ein über den konkreten Einzelfall hinausgehendes Interesse an der
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Klärung besteht. An diese Voraussetzungen werden indes hohe Anforderungen gestellt,
und sie sind von Behörden oder Gerichten, soweit ersichtlich, noch nie als gegeben
erachtet worden (von Rappard-Hirt, a.a.O., N 17 zu Art. 96 VRP).
Die Vorinstanz verlangte in der verfahrensleitenden Verfügung vom 17. Juni 2022 für
die fünf vorinstanzlichen Rekursverfahren Kostenvorschüsse von je CHF 400 ein unter
Ansetzung einer Zahlungsfrist bis 7. Juli 2022 und Androhung der Abschreibung der
Verfahren im Säumnisfall (act. 10/3). Dass der Beschwerdeführer Kenntnis von diesem
Schreiben sowie den fünf auf ihn lautenden Einzahlungsscheinen erhielt, wird nicht
bestritten. Am 14. Juli 2022 stellte er ein Fristerstreckungsgesuch und zahlte die
einverlangten Kostenvorschüsse ein. Aus den Akten geht sodann hervor, dass der
Beschwerdegegner einer Wiederherstellung der Frist nicht zustimmte.
Der Beschwerdeführer wurde zusammen mit der Aufforderung zur Leistung der
Kostenvorschüsse ordnungsgemäss darauf hingewiesen, dass das jeweilige Verfahren
abgeschrieben werde, sollten einer der Vorschüsse oder alle nicht fristgemäss bezahlt
werden. Der Beschwerdeführer konnte aufgrund dieses klar formulierten Hinweises die
Folgen im Falle des Nichtleistens der Kostenvorschüsse abschätzen. Die Ansetzung
einer Nachfrist ist im VRP nicht vorgesehen und musste von der Vorinstanz daher auch
nicht verfügt werden. Die 20-tägige Zahlungsfrist erweist sich gemäss Rechtsprechung
nicht als zu kurz (vgl. BGE 135 II 102, wo eine Zahlungsfrist von zehn Tagen zwar als
kurz erachtet wurde, jedoch nicht als so kurz, dass dadurch der Zugang zum Gericht
faktisch ausgeschlossen würde); sie hätte auf entsprechendes Ersuchen hin auch
erstreckt werden können. Eine Verletzung der Rechtsweggarantie liegt somit nicht vor.
Angefochten sind Steuerveranlagungen des Beschwerdeführers, an deren Klärung kein
über die konkreten Einzelfälle hinausgehendes, höher zu gewichtendes öffentliches
Interesse besteht, weshalb der Grundsatz der Verhältnismässigkeit ebenfalls nicht
verletzt ist.
Der Beschwerdeführer wird im vorinstanzlichen Verfahren durch eine
Treuhandgesellschaft vertreten, welche für ihn die Rekurse erhob. Sofern er aus
gesundheitlichen Gründen tatsächlich selber nicht in der Lage gewesen wäre, die
Kostenvorschüsse fristgerecht zu leisten – wofür indessen kein Nachweis vorliegt –,
wäre es ein Leichtes gewesen, seine Rechtsvertreterin damit zu beauftragen. Ein
Telefonanruf oder eine E-Mail hätte dazu ausgereicht. Über die Art der Erkrankung,
deren Auswirkungen oder die daraus resultierenden Beeinträchtigungen lässt sich der
Eingabe des Rechtsvertreters nichts Konkretes entnehmen. Im Arztzeugnis von Dr.
2.3.
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3.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten dem Beschwerdeführer
med. C._, D._, vom 14. Juli 2022 wird lediglich bestätigt, dass der Beschwerdeführer
seit 28. Juni 2022 in ärztlicher Behandlung war und regelmässig Schmerzmittel
einnahm (act. 7). Daraus geht aber in keiner Weise hervor, dass er aufgrund der nicht
genannten Erkrankung daran gehindert war, die Zahlung fristgerecht vorzunehmen.
Dass eine ambulante ärztliche Behandlung mit Schmerzmitteleinnahme die Vornahme
einer Zahlung bzw. die Beauftragung einer Drittperson über einen Zeitraum von mehr
als zwei Wochen gänzlich verunmöglicht, erscheint zudem von Vornherein nicht
glaubhaft. Die beantragte Beweisabnahme über die gesundheitlichen bzw.
medikamentenbedingten Einschränkungen erübrigt sich daher.
Gemäss eigenen Angaben war der Beschwerdeführer aufgrund eines
Missverständnisses offenbar der Meinung, dass sein Bruder, der in den
Parallelverfahren selber Kostenvorschüsse zu leistet hatte, auch für ihn die
Kostenvorschüsse bezahlen würde. Wie er zu dieser Überzeugung gelangte bzw. es
zum Missverständnis kam, wird nicht näher dargelegt, womit diese Darstellung nicht
nachvollzogen werden kann. Entweder müsste er den Bruder darum gebeten oder ihm
mindestens die an ihn adressierten Einzahlungsscheine übergeben haben. Dazu fehlen
jedoch jegliche Behauptungen und Beweise – etwa eine entsprechende Bestätigung
des Bruders. Der Nachweis eines entschuldbaren Irrtums ist damit nicht erbracht.
Sofern sich der Beschwerdeführer stillschweigend darauf verliess bzw. ohne konkrete
Instruktion und anschliessende Nachfrage davon ausging, dass der Bruder nicht nur
die eigenen, sondern auch seine Kostenvorschüsse vom gemeinsamen Konto leisten
werde, liegt keine nur geringfügige Sorgfaltspflichtverletzung vor, was ein leichtes
Verschulden ausschliesst. Als verantwortungsbewusster Rechtsbetroffener hätte sich
der Beschwerdeführer bei seinem Bruder kundig machen müssen, ob dieser die
Kostenvorschüsse fristgerecht geleistet hatte. Fehler in der Verständigung zwischen
der Partei und ihrer Vertretung können sodann nicht zur Wiederherstellung führen
(Merz, a.a.O., N 25 zu Art. 148 ZPO). Die Handlungen oder Unterlassungen eines
Vertreters oder einer Hilfsperson sind der betreffenden Partei anzurechnen (Cavelti,
a.a.O., N 176 zu Art. 30 - 30 VRP).ter
Zusammenfassend folgt, dass das geltend gemachte unverschuldete Versäumnis oder
ein nur leichtes Verschulden des Beschwerdeführers insgesamt nicht als glaubhaft
gemacht gewertet werden kann. Die vorinstanzliche Verfügung lässt sich demgemäss
nicht beanstanden, und die Beschwerde ist abzuweisen.
2.4.
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aufzuerlegen (Art. 95 VRP). Eine Gebühr von CHF 1'500 erscheint für das vorliegende
Verfahren angemessen (Art. 7 Ziff. 222 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der in gleicher
Höhe geleistete Kostenvorschuss ist zu verrechnen. Ausseramtliche Kosten sind bei
diesem Verfahrensausgang nicht zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 98 VRP).