Decision ID: 39f569e5-3378-55e3-b9a6-c993dd413f4c
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführenden am 27. Februar 2006 in der Schweiz um Asyl nachsuchten,
dass das BFM am 6. März 2006 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) E._ mit dem Beschwerdeführer und der  beziehungsweise den Eltern die Befragungen zur Person sowie – in summarischer Form – zu den Ausreisegründen durchführte und am 20. März 2006 die einlässlichen Anhörungen zu den Asylgründen vornahm,
dass das BFM auf eine Befragung der beiden minderjährigen Kinder verzichtete,
dass der Beschwerdeführer zur Begründung des Asylgesuchs im  geltend machte, seine Familie sei in Jemen aus religiösen Gründen und in Russland, dem Heimatland seiner Ehefrau, wo sie wiederholt rassistisch motivierten Übergriffen ausgesetzt gewesen , an Leib und Leben gefährdet,
dass er ergänzend vorbrachte, er sei im Oktober 1993 aus Russland, wo er zu Studienzwecken geweilt habe, nach Jemen zurückgekehrt,
dass er als (...) in einer Wasseraufbereitungsanlage in F._ und nebenher als Händler von (...) gearbeitet habe, währenddem seine Ehefrau als (...) in der ehelichen Wohnung tätig gewesen sei,
dass sie am 3. Juli 2003 nach Russland übersiedelt seien, weil sich seine Frau in der islamischen Glaubensgemeinschaft nie wohl gefühlt habe,
dass er in der Ortschaft G._ (Oblast H._, grenzt an die I._ und J._, Anm. des Gerichts) ein Geschäft habe eröffnen wollen, wegen des grassierenden Rassismus jedoch vom Vorhaben abgerückt sei,
dass die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang erklärte,  hätten ihren Mann wegen seiner Hautfarbe auf offener Strasse diffamiert und einmal gar verprügeln wollen,
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dass der Beschwerdeführer einmal mit der fadenscheinigen  auf den Polizeiposten bestellt worden sei, seine Papiere seien nicht in Ordnung,
dass ihr Sohn von den russischen Kindern verhöhnt und geschlagen worden sei,
dass sie ungefähr am 25. September 2003 nach Jemen zurückgekehrt seien,
dass am 24. Dezember 2004 nachmittags zwei Kundinnen eine Stunde früher als vereinbart zur (...) in ihrer Wohnung erschienen seien und deshalb im Schlafzimmer christliche Glaubenssymbole vorgefunden hätten, die sie nicht rechtzeitig weggeräumt habe,
dass am folgenden Tag drei verschleierte Frauen zu ihr gekommen seien und sie beschimpft, verprügelt und mit heissem Wasser am Bein verbrüht hätten, weil offensichtlich geworden sei, dass sie keine  sei,
dass der Beschwerdeführer diesbezüglich ergänzte, er sei am 26. und am 28. Dezember 2004 von drei Islamisten zur Auslieferung seiner Frau angehalten und im Weiteren bei der Polizei angezeigt worden sei, welche ihn wenig später vorgeladen und nach dem aktuellen  seiner Frau befragt habe,
dass er dank seiner guten persönlichen Beziehungen zu Polizei und Militär sowie einflussreichen Freunden in der Folge von weiteren Schwierigkeiten mit den Behörden verschont geblieben sei,
dass das BFM mit Verfügung vom 30. März 2006 feststellte, die  erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, mit  Begründung die Asylgesuche ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,
dass das das Bundesamt zur Begründung der Nichtzuerkennung der Flüchtlingseigenschaft zusammenfassend ausführte, die  vermöchten mit ihren Gesuchsvorbringen zu den in Jemen erlittenen und befürchteten Nachteilen bereits die Vorbedingung des Glaubhaftmachens nicht zu erfüllen, weshalb sich eine Prüfung der Frage erübrige, ob die materiellrechtlichen Kriterien von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) gegeben seien,
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dass die Beschwerdeführenden diese Verfügung mit Beschwerde vom 1. Mai 2006 in allen Punkten bei der Schweizerischen  (ARK) als damals zuständige Rechtsmittelinstanz im  anfochten,
dass das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren am 1. Januar 2007 von der ARK übernahm und die Beschwerde mit Urteil vom 9. Februar 2010 vollumfänglich abwies,
dass das Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung die  der Vorbringen zur in Jemen erlittenen und  Verfolgung bestätigte und zusätzlich erwog, die gelegentlichen -rassistischen Übergriffe in der Russischen Föderation stellten  Verfolgung im asylrechtlichen Sinne dar, da es ihnen an der nötigen Intensität fehle, weshalb auch die Schilderungen des , wonach er wegen seiner dunklen Haufarbe von Leuten  beziehungsweise beschimpft und sein Sohn von Mitschülern gehänselt und von seiner Lehrerin beleidigt worden sei, nicht geeignet seien, eine in asylrechtlicher Hinsicht relevante Gefährdungssituation in einem plausiblen Licht erscheinen zu lassen,
dass das Bundesverwaltungsgericht in den betreffenden Erwägungen weiter festhielt, auch wenn der russische Staat womöglich nicht  der aus rassistischen oder religiösen Motiven begangenen  wirksam zu ahnden vermöge, dürfe doch in Übereinstimmung mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass Russland  fähig und gewillt sei, derartige Übergriffe gegenüber Ausländern beziehungsweise ethnischen Nicht-Russen strafrechtlich zu ,
dass der rubrizierte Rechtsvertreter am 7. März 2010 eine als „ von C._" bezeichnete Eingabe an das BFM richtete, die Begehren enthaltend, es sei dem Gesuchsteller die  zuzuerkennen und Asyl zu gewähren, eventuell sei die  und/oder die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Russland und nach Jemen festzustellen,
dass der Rechtsvertreter zusammen mit der Gesuchsschrift einen  Bericht vom 5. März 2010 einreichte,
dass er mit separater Eingabe gleichen Datums dem BFM ein "Gesuch von D._ um Anerkennung der originären, eventuell der
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abgeleiteten Flüchtlingseigenschaft und Asyl" unterbreitete und zur Begründung auf die Ausführungen in der Eingabe betreffend den  C._ hinwies,
dass er mit weiterer Eingabe gleichen Datums für den  und die Beschwerdeführerin (Eltern) ein "Gesuch um Anerkennung der abgeleiteten Flüchtlingseigenschaft und Asyl" stellte, mit der , sollte eines oder sollten beide Kinder die originäre  zuerkannt erhalten, so habe das Elternpaar seinerseits  auf Zuerkennung der abgeleiteten Flüchtlingseigenschaft und Gewährung des Asyls, zumal der Asylgewährung offensichtlich keine besonderen Umstände im Sinne von Art. 51 Abs. 1 AsylG ,
dass zur Begründung der Asylgesuche geltend gemacht wurde, die beiden minderjährigen Kinder C._ und D._ seien vor Erlass des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Februar 2010 niemals persönlich angehört worden, zudem werde im besagten Urteil ihre originäre Flüchtlingseigenschaft nirgends – weder in  noch rechtlicher Hinsicht – geprüft, ja das  vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK, SR 0.107) darin nicht erwähnt und weder bei der Prüfung der Unzulässigkeit noch der Unzumutbarkeit oder bei den entsprechenden Ausführungen zum Sachverhalt oder zur Beweiswürdigung in Betracht gezogen,
dass das BFM mit Verfügung vom 17. März 2010 – eröffnet am 19. März 2010 – gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die  vom 7. März 2010 nicht eintrat, die Wegweisung der  aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung entzog und eine Gebühr in der Höhe von Fr. 600.- erhob,
dass die Beschwerdeführenden am 19. März 2010 (Poststempel) durch ihren Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht eine  gegen die Verfügung des BFM vom 17. März 2010 einreichen , in der sie beantragten, die angefochtene Verfügung sei  und die Streitsache zur Durchführung des Asylverfahrens zwecks Anerkennung der originären (Kinder) und abgeleiteten (Eltern) Flüchtlingseigenschaft unter Asylgewährung an sie alle an die  zurückzuweisen, eventuell sei die Unzulässigkeit, subeventuell die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen,
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dass sie zusammen mit der Beschwerdeschrift einen Bericht des US-Aussenministeriums über die Menschenrechtslage in Russland im Jahr 2009 vom 11. März 2010, einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 4. März 2010), einen am 15. November 2004 auf der Webdomain www.stern.de unter dem Titel "Rassismus à la Russland" erschienenen Artikel, einen Bericht des Österreichischen Integrationsfonds aus dem Jahr 2006 mit dem Titel "Demografie und Integration: Russland im Dilemma", einen Internetartikel vom 2.  2009 mit dem Titel "Rassismus und Krise in Russland" sowie einen auf der Domain www.wsws.org veröffentlichten Artikel vom 9. April 2009 mit dem Titel "Korruption und das kapitalistische " zu den Akten reichten,
dass sie gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liessen,
dass sie mit Folgeeingabe vom 26. März 2010 (Poststempel) die  ihrer Begehren ergänzten und diverse Kopien von  des Sohnes C._, einen Internet-Artikel (abgerufen auf www.n - tv.de am 16. März 2010) vom 27. Februar 2008 mit dem Titel "Neonazis morden unbehelligt: Rassismus in Russland", die Kopie eines in Russisch gehaltenen Spitalaustrittsberichts vom 3. Oktober 2003 betreffend den Vater der Beschwerdeführerin  einer Übersetzung ins Deutsche sowie ein ebenfalls in der russischen Sprache verfasstes, undatiertes Schreiben der Mutter der Beschwerdeführerin in Kopie mit deutscher Übersetzung zu den Akten reichten,

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31, Art. 32 e contrario und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor dem BFM  haben, durch die Nichteintretensverfügung vom 17. März 2010 besonders berührt sind und sich auf ein schutzwürdiges Interesse an
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deren Aufhebung beziehungsweise Änderung berufen können (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass sich die Prozessfähigkeit der beiden minderjährigen Kinder –  diese in der Rechtsmitteleingabe als selbstständige  auftreten – ohne weiteres bereits aus der eigenen  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1996 Nr. 6 E. 4a-b S. 39 ff.) oder  aus der gesetzlichen Vertretung durch ihre – ebenfalls als  auftretenden – Eltern (vgl. EMARK 1996 Nr. 6 E. 4c-g S. 41 ff.) ergibt,
dass die Beschwerde innert der gesetzlichen Frist von fünf  in gültiger Form eingereicht wurde (vgl. Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf diese – unter Vorbehalt der folgenden Erwägungen – einzutreten ist,
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage  ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht  ist,
dass die Beschwerdeinstanz sich, sofern sie die Anwendung des Nichteintretenstatbestands als unrechtmässig erachtet, einer  materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist,
dass über die in Anknüpfung an ein Nichteintreten auf das Asylgesuch verfügte Wegweisung und deren Vollzug das  demgegenüber uneingeschränkt befindet (vgl. BVGE E-423/2009 vom 8. Dezember 2009 E. 3.1 mit weiterem Hinweis),
dass nach dem Gesagten auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin sinngemäss beantragt wird, das BFM sei anzuweisen, die originäre (Kinder) beziehungsweise abgeleitete (Eltern)  festzustellen und Asyl zu gewähren (Rückweisung der Streitsache "zur Durchführung des Asylverfahrens zwecks " der originären respektive abgeleiteten Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl),
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie  aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder  zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise, dass in der Zwischenzeit Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewährung  Schutzes relevant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG),
dass die Beschwerdeführenden vor Einreichung ihrer zweiten  die Schweiz nicht verlassen haben, weshalb unter diesem  keine Verpflichtung zur Durchführung einer Anhörung seitens des BFM bestand (Art. 36 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 36 Abs. 2 AsylG),
dass das Bundesamt sodann nach Treu und Glauben darauf abstellen durfte, die Beschwerdeführenden brächten in ihren schriftlichen  vom 7. März 2010 alle notwendigen und verfügbaren  Informationen vor und reichten gleichzeitig die im Moment  Beweismittel zu den Akten, zumal sie dabei von einem  Rechtsvertreter unterstützt wurden und in ihren  keine Lücken oder Unklarheiten im Sachverhalt oder  für das Bestehen weiterer Beweismittel zu erkennen waren,
dass eine weitergehende Gewährung des rechtlichen Gehörs vor  eines Nichteintretensentscheids gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht nötig war, weil die Beschwerdeführenden den ihnen  Anspruch (vgl. Art. 36 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 Bst. b AsylG) mit der Gesuchseinreichung erschöpfend wahrgenommen haben (vgl. BVGE D-5407/2006 vom 30. November 2009 E. 5.1.5 und 5.1.6 jeweils mit weiteren Hinweisen),
dass die Prüfung, ob Ereignisse eingetreten sind, die sich zur  der Flüchtlingseigenschaft eignen, entlang dem klassischen („“) Flüchtlingsbegriff von Art. 3 AsylG zu geschehen hat und auf das
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neue Asylgesuch nicht einzutreten ist, sobald eines der Elemente des Flüchtlingsbegriffs gemäss Art. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist,
dass dabei ein gegenüber der Glaubhaftmachung (nochmals)  Beweismassstab anzusetzen und auf das Asylgesuch einzutreten ist, wenn sich Hinweise auf ernsthafte Nachteile im Sinne von Art. 3 AsylG ergeben, die nicht von vornherein haltlos sind (vgl. a.a.O. E. 4.2 mit weiteren Hinweisen),
dass der Nichteintretensgrund von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ein  (früheres Asylverfahren) und ein materielles Erfordernis ( Hinweise) enthält, welche im Einzelfall beide gleichzeitig erfüllt sein müssen,
dass im vorliegenden Fall das formelle Erfordernis in der Variante des in der Schweiz erfolglos durchlaufenen Asylverfahrens offensichtlich erfüllt ist, weil mit der Verfügung des BFM vom 30. März 2006 nach der Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde mit Urteil des  vom 9. Februar 2010 ein rechtskräftiger  vorliegt, in welchem für alle vier Beschwerdeführenden das Nichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne der Definition von Art. 3 AsylG festgestellt wurde (vgl. EMARK 1998 Nr. 1 E. 5 S. 5 ff.),
dass der Argumentation in der Beschwerde, wonach die beiden Kinder in der Schweiz noch nie ein Asylverfahren durchlaufen hätten, in dem ihre originäre Flüchtlingseigenschaft geprüft worden sei, und ihre  somit hierzulande noch kein Asylverfahren durchlaufen hätten, in dem ihre abgeleitete Flüchtlingseigenschaft geprüft worden sei, nicht gefolgt werden kann,
dass im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Februar 2010 (vgl. BVGE D-[...] E. 5.1 und 5.2) die geltend gemachten wiederholten, rassistisch motivierten Übergriffe auf die beiden Kinder, die  Verhöhnung des Sohnes C._ durch andere Kinder bis hin zu Tätlichkeiten, die Diskriminierung von C._ durch seine Lehrerin wegen seiner Hautfarbe, der angstbedingte Verzicht des Beschwerdeführers auf einen Aufenthalt mit seinen Kindern im Freien anlässlich von Feiertagen sowie die Verweigerung der ärztlichen Behandlung der Kinder im Jahr 2001 wegen deren dunkler Hautfarbe als Sachverhaltsbestandteile thematisiert und einer rechtlichen Würdigung unterzogen wurden,
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dass das Prüfungsergebnis, wonach die besagten Diskriminierungen nicht die – für die Annahme ernsthafter Nachteile nach Art. 3 AsylG – erforderliche Intensität aufwiesen beziehungsweise wegen des in Russland erhältlichen wirksamen Schutzes asylrechtlich nicht relevant seien, mit der Feststellung zusammenfällt, dass die beiden Kinder die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG (auch) nicht selbständig ,
dass das BFM ebenso offensichtlich zu Recht ein Fehlen von  auf seither eingetretene bedeutsame Ereignisse (materielles ) festgestellt hat,
dass in den Gesuchseingaben vom 7. März 2010 gar keine Ereignisse erwähnt wurden, die sich in den wenigen Tagen seit Ergehen des Rechtsmittelentscheides vom 9. Februar 2010 zugetragen haben und noch dazu hätten geeignet sein können, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen,
dass die im ärztlichen Bericht vom 5. März 2010 beschriebenen  Probleme des Sohnes C._ (siehe nachstehend die Erwägungen zur Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs) nicht unter den anwendbaren "engen" Verfolgungsbegriff fallen,
dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die Asylgesuche vom 7. März 2010 nicht eingetreten ist und die Verfahrenskosten in vollem Umfang den Beschwerdeführenden auferlegt hat (Art. 17b Abs. 1, 2 und 4 AsylG),
dass gemäss Art. 44 Abs. 1 AsylG das Nichteintreten auf ein  in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat, die Beschwerdeführenden nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung sind (Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich auch nicht auf einen grundsätzlichen Anspruch auf Erteilung einer  berufen können (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,
dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der  entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
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stimmungen des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),
dass sich, wie das Gericht im Urteil vom 9. Februar 2010 mit  Begründung erwogen hat, der Vollzug der Wegweisung der  in die Russische Föderation als zulässig,  und möglich erweist, weshalb eine vertiefte Prüfung dieser Frage auch mit Bezug auf Jemen unterbleiben kann,
dass zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen weitgehend auf die dortigen Erwägungen verwiesen werden kann (vgl. BVGE D-[...] E. 7),
dass im eingereichten ärztlichen Bericht vom 5. März 2010 mit Bezug auf den Sohn C._ ausgeführt wird, dieser zeige als Folge der in Russland erfahrenen Demütigungen sowie körperlichen und sexuellen Gewalttätigkeiten die typischen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wie Flashbacks, Betäubtsein, , Angstausbrüche, Panik und drängende Suizidgedanken, was eine psychologisch-/psychiatrische Betreuung und Psychotherapie dringend erforderlich mache und aus ärztlicher Sicht eine Ausweisung aus der Schweiz nicht erlaube,
dass, ohne diese gesundheitlichen Probleme zu bagatellisieren, als Bemerkung vorauszuschicken ist, dass im ersten Asylverfahren sexuell gefärbte Übergriffe zum Nachteil des Sohnes C._ zu keinem Zeitpunkt explizit geltend gemacht noch angedeutet wurden (vgl. insbes. Beschwerde vom 1. Mai 2006 Ziff. 10f S. 14, Akten D-[...]),
dass auch die nun vorgebrachten Symptome einer PTBS im ersten Verfahren von den Beschwerdeführenden vollkommen unerwähnt , obschon der Sohn C._ sich bereits nach der Verfügung des BFM vom 30. März 2006 mit der Perspektive eines Wegzugs aus der Schweiz und – als Alternative zu einer Rückkehr nach Jemen – einer Wohnsitznahme auf dem Gebiet der Russischen Föderation  sah und im auf Beschwerdeebene eingereichten Arztzeugnis vom 16. Oktober 2009 gerade auch seine gesundheitliche Verfassung bereits ein Thema war,
dass im Übrigen dem ärztlichen Bericht vom 5. März 2010 mangels diesbezüglicher Angaben nicht zu entnehmen ist, in welchem Zeitraum die erwähnten Symptome bei C._ festgestellt wurden, so dass
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schon deswegen sehr fraglich erscheint, ob sie - beziehungsweise ihnen zugrunde liegende Erlebnisse - überhaupt im Rahmen des  zweiten Asylverfahrens zu prüfen sind und nicht vielmehr mit einem Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 9. Februar 2010 geltend zu machen (gewesen) wären (vgl. zur Geltendmachung  traumatischer Ereignisse nach Abschluss des ordentlichen  EMARK 2003 Nr. 17 E. 4a-c S. 105 ff.),
dass abgesehen davon ganz aussergewöhnliche Umstände („ très exceptionelles“), wie sie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in seinem Urteil vom 27. Mai 2008 i.S. N.  Grossbritannien (grosse Kammer, Beschwerde Nr. 26565/05) mit ausführlicher Begründung als Leitprinzip seiner Praxis zur  der Abschiebung schwer erkrankter Personen mit den Garantien von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) bestätigt hat (vgl. a.a.O., §§ 42-45, insbes. § 43), ausgeschlossen werden können,
dass nach Art. 3 EMRK auch keine Verpflichtung des  besteht, bei einer Konfrontation mit Suiziddrohungen von einer zu vollziehenden Weg- oder Ausweisung Abstand zu nehmen, und  hinreichende Garantien dafür bestehen (vgl. nachstehende  zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs), dass nötigenfalls geeignete Massnahmen ergriffen werden könnten mit dem Ziel, die Umsetzung allfälliger Suizidabsichten im Zusammenhang mit der  zu verhindern (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1. S. 212, mit einem Hinweis auf den Entscheid des EGMR vom 7. Oktober 2004 i.S. Dragan et al. gegen Deutschland [Beschwerde Nr. 33743/03]),
dass nach der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts im Rahmen der Tatbestandsvariante der medizinischen Notlage im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG nur dann auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs geschlossen werden kann, wenn eine notwendige medizinische  im Heimatland nicht zur Verfügung steht und die Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des  der betroffenen Person führt, wobei als wesentlich die allgemeine und dringende medizinische Behandlung erachtet wird, welche zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz absolut notwendig ist (vgl. BVGE 2009 Nr. 2 E. 9.3.2, mit einem Hinweis auf EMARK 2003 Nr. 24 E. 5a und 5b),
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dass die Beschwerdeführenden auf die Möglichkeit der  einer psychotherapeutischen Behandlung durch Yousef in Russland zu verweisen sind,
dass dem psychischen Druck, dem erfolglos um Asyl nachsuchende Personen im Falle einer bevorstehenden Rückkehr in den Heimat- oder Herkunftstaat nicht selten ausgesetzt sind, für die Frage der  des Wegweisungsvollzugs regelmässig keine Relevanz zukommt, weil entscheidendes Prüfungskriterium das Vorliegen einer konkreten Gefährdung bildet,
dass immerhin eine reaktiv auf einen bevorstehenden  auftretende und ernsthaft gesundheitsgefährdende psychische Störung lebensbedrohlichen Ausmasses im Rahmen der  von Bedeutung sein kann,
dass für den Zeitraum der tatsächlichen Rückkehr nach Russland  allfälligen zeitweiligen Verschlechterung des psychischen  des Sohnes C._ medikamentös und mit einer angepassten persönlichen Betreuung begegnet werden kann, wobei begünstigend ins Gewicht fallen dürfte, dass die Rückkehr in Begleitung der Eltern und der Schwester ablaufen wird,
dass unter den dargelegten Umständen im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung vorweg die Annahme getroffen werden kann, aus einer vertieften Prüfung der gesundheitlichen Verfassung des Sohnes C._ liessen sich keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse gewinnen (vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2 S. 356; EMARK 2003 Nr. 13, E. 4a S. 84; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  vor dem Bundesverwaltungsgericht, Handbücher für die , Band X, Basel 2008, Rz. 3.144 S. 165),
dass deshalb der Beweisantrag in der Eingabe vom 26. März 2010, es sei in diesem Zusammenhang eine "Expertisierung" vorzunehmen,  ist,
dass es sich nach dem Erwogenen erübrigt, auf die weiteren  in der Beschwerde und die eingereichten Beweismittel einzugehen, da diese nicht geeignet sind, die angefochtene Verfügung als fehlerhaft im Sinne von Art. 106 Abs. 1 AsylG erscheinen zu ,
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dass die Beschwerde folgerichtig abzuweisen ist, soweit darauf  einzutreten ist,
dass aus den dargelegten Gründen den im vorliegenden Verfahren  Rechtsbegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten  waren, weshalb das gleichzeitig eingereichte Gesuch um  der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1, 2 und 3 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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