Decision ID: 509cbbf3-47f8-4569-a6ce-1b3699b92765
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1982,
schloss im
August
20
02
eine Lehre als Landschaftsgärtner mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis
ab
(Urk. 6/7)
. Nach
verschiedenen
Temporäreinsätzen
arbeitete er von August 2007 bis August 2010 Vollzeit auf dem gelernten Beruf.
Ab dem Jahr 2011 war er mehrheitlich in der Gastronomie
(Barmann,
Stagehand
, Küchenhilfe), aber auch als Chauffeur und Lagerist
tätig (Urk.
6/11
,
6/4/1
und 6/6
)
.
Mit Formular vom 25. Januar 2020 meldete
sich der Versicherte
wegen
Rücken- und Handgelenksschmerzen, Unterarmbeschwerden sowie Stimmproblemen und einer allgemeinen Überlastung zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2).
Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
lud ihn auf den
18
. Februar 2020 zu einem Gespräch ein (Urk. 6/4)
und nahm
an
lässlich desselben mitgebrachte
Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 6/5) sowie berufliche Unterlagen (Urk. 6/6)
zu den Akten
.
Anschliessend informierte sie den Versicherten dahingehend, dass kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vorliege, kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe und er sich mit
Hilfe
des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) eine ange
passte Hilfstätigkeit suchen könne (Urk. 6/4/1).
Im Oktober 2020 meldete sich der Versicherte zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/8). Diese holte
weitere Arztberichte
ein
(Urk. 6/12 und 6/14) und tätig
t
e erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/11 und 6/13)
. Mit Vorbescheid vom 3. Dezember 2020 kündigte sie dem Versicherten an, den Anspruch auf eine Inva
lidenrente oder berufliche Eingliederungsmassnahmen zu verneinen (Urk. 6/17). Dagegen erhob er Einwand und hielt fest, er benötige einzig Eingliede
rungs
mass
nahmen (Urk. 6/19).
Mit Verfügung vom 29. Januar 2021 verfügte die IV-Stelle wie angekündigt (Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1. März 2021, vertreten durch Rechtsanwältin
MLaw
Schuler (Urk. 3), Beschwerde
(Urk. 1). Er be
an
tragte
, es seien
ihm Eingliederungsmassnahmen
,
namentlich eine Umschu
lung
, zu gewähren und für
deren Dauer sowie die vorgängige Wartezeit Taggeld
leistungen zuzusprechen
; eventualiter sei die Sache zur erneuten rechtlichen Prü
fung und weiteren Abklärung des Sachverhalts an die IV-Stelle zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten derselben (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss
mit
Beschwerdeantwort vom 21. April 2021 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Die Beschwerdeantwort wurde dem Versicherten mit Verfü
gung vom 29. April 2021 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge
mäss Art. 8
Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
ti
gen,
wieder herzustellen
, zu erhalten oder zu verbessern
(
lit
. a)
und
d
ie Voraus
setzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind
(
lit
. b)
.
Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1
novies
der
Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV)
vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit ist uner
heblich.
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass
nahmen (
lit
. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein
gliederung (
lit
.
a
bis
), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be
rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe;
lit
. b) und in
der Abgabe von Hilfsmitteln (
lit
. d).
1.3
Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver
sicherten Person eine
ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit
zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen
bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit
dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen
Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3).
Der Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art
, worunter auch die Umschulung fällt,
entsteht gemäss Art. 10
Abs. 1
IVG frühestens im Zeitpunkt der Geltend
machung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs
.
1 ATSG.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid,
gemäss den Arztbe
richten liege keine Arbeitsunfähigkeit vor. Zwar seien dem Beschwerdeführer die angestammten Tätigkeiten als Gärtner sowie in der Gastronomie gesundheitsbe
dingt nicht mehr zumutbar. In einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit be
stehe jedoch eine volle Arbeitsfähigkeit.
Somit sei das RAV für die Stellensuche
zuständig, bei dem er auch mit einer Vermittelbarkeit von 80 % gemeldet sei (Urk.
2
).
2.2
Der Beschwerdeführer hielt indessen dafür, trotz Hinweisen auf
ein psychisches Krankheitsbild
seien
hierzu
keine Abklärungen
und kein strukturiertes Beweisver
fahren durchgeführt
worden
(Urk. 1 Ziff. 14
und 17
). Auch die Genese des Tremors sei unklar (Urk. 1 Ziff. 15).
Dabei
sei
er
seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen, habe den Alkoholkonsum reduziert und
eine
psychotherapeutische Behandlung
beansprucht
;
der Psychiater habe
aber
«keine Fäden ziehen» wollen (Urk. 1 Ziff.
16)
.
Obschon die Beschwerdegegnerin eine Arbeitsunfähigkeit in der gelernten und den zwischenzeitlich ausgeübten Tätigkeiten anerkenne, habe sie keine Abklä
rungen zu Einschränkungen im täglichen Leben und sozialen Umfeld respektive dazu getätigt, welche Tätigkeiten geeignet wären (stehend, sitzend,
Hebelast
etc.; Urk. 1 Ziff. 18).
Neben der Abklärungspflicht
habe die Beschwerde
gegnerin auch
ihre Begründungspflicht verletzt, weil sie einzig auf die volle Erwerbsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten verwiesen habe und nicht auf seine Einwände (drohende Invalidität) eingegangen sei, was keine sinnvolle Anfechtung erlaube (Urk.
1
Ziff.
20).
Der Entscheid sei folglich aufzuheben und der Sachverhalt weiter abzu
klären (Urk. 1 Ziff. 19 und 24). Ohnehin habe die Beschwerdegegnerin eine Leis
tungseinbusse von mindestens 20 % in einer angepassten Tätigkeit anerkannt und
er habe jahrelang
vergeblich
versucht, ohne Eingliederung in verschiedenen Berufsfeldern
Fuss zu fassen
(Urk.
1 Ziff. 26-28).
Mit einer vollen Arbeitsun
fähig
keit in der angestammten Tätigkeit habe er nach Art. 22 Abs. 2 IVG Anspruch auf ein Taggeld vor und während der Eingliederung (Urk. 1 Ziff. 29).
3
.
3.1
D
e
r Beschwerdeführer
rügt
e
vorab
in formeller Hinsicht eine Verletzung der Be
gründungspflicht. Diese soll als wesentlicher Bestandteil des verfassungsrechtli
che
n Gehörsanspruchs
(Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung, BV)
verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt,
sowie
dem Betrof
fenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies be
deutet indessen nicht, dass sich die Behörde
ausdrücklich mit jeder
tatbe
ständlichen
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (
vgl.
BGE 124 V 180
E 1a
).
3.2
Dies hat die Beschwerdegegnerin getan und darauf hingewiesen, dass
kein An
spruch vorab auf Umschulung bestehe, weil
er
in anderen Tätigkeiten (nicht als Gärtner oder in der Gastronomie)
voll arbeitsfähig sei
.
Darauf ging der Be
schwerdeführer im
Vorbescheidverfahren
nicht ein
; er machte sinngemäss nur geltend, sich derzeit in verschiedener Hinsicht zu bemühen, es aber wohl ohne Hilfe der Invalidenversicherung nicht zu schaffen.
Eine sachgerechte Anfechtung war – wie die B
eschwerde zeig
t –
alsdann ohne weiteres
möglich.
4
.
4
.1
Gemäss Bericht von Dr. med.
Y._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 3. November 2020 kam der Beschwerdeführer ab Mitte 2019 immer wieder in die Gemeinschaftspraxis mit Beschwerden des Bewegungsapparates. Diese hätten auch zu kurzen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit Ende 2019 geführt. Seit Januar 2020 sei der Beschwerdeführer nun rheumatologisch angebunden (Urk. 6/12/2 und 6/12/7 Frage
n 1.3 und
2.1).
4
.2
Die beigezogene Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, Dr. med.
Z._
, diagnostizierte in ihrem jüngsten Bericht vom 2. November 2020
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(Urk. 6/14
;
inhaltlich
übereinstimmend
er
Be
richt an die Behandler, Urk. 6/12/18 f.
):
(1) E
in mehr zervikal als
lumbo
spon
dy
logen
betontes
Panvertebralsyndrom
bei Wirbelsäulenfehlform, muskulärer In
suf
fizienz und im Januar 2020 bildgebend
(
dazu
Urk. 6/12/14)
festgestellter leichten
Spondylarthrosen
C3-C7 mit leichten
foraminalen
Engen C6 und C7 rechts, (2) Handge
len
ksschmerzen rechts am ehesten im Rahmen eines
zerviko
spondylogenen
Syndroms
bei im Januar 2020 unauffälligen Röntgenbefunden der Hände und einzig grenzwertiger Grad II
Synovitis
des Fingergrundgelenks 4 links im Ultraschall der Hände sowie (3) eine
Periatropathia
genu
links bei leichter Instabilität (
Frage 2.5)
.
Dazu erläuterte die Rheumatologin, therapeutisch seien 18 Physiotherapien durch
geführt worden, die jeweils eine kurzfristige Linderung gebracht hätten. Zusätz
lich habe der Beschwerdeführer Übungen für eine verbesserte Kraft und
Ausdauer erhalten, die ihm gut
getan hätten.
Irfen
und
Dafalgan
würden helfen, wobei
er
diese nie regelmässig eingenommen
habe
.
Erst die letzte Physiotherapie seit dem Sommer 2020 habe nun doch eine gewisse Verbesserung gebracht (Frage 2.1). Es bestünden immer noch intermittierend vorhandene thorakale wie auch lumbale Beschwerden. Das Einsinken des Beines sei in der letzten Zeit nicht mehr auf
getreten und auch die Schmerzen im Handgelenk hätten etwas gebessert, wobei er sich
zur Zeit
auch deutlich weniger belaste (vgl. dazu Frage 2.1: zuvor Arbeit im Brockenhaus mit viel trage
n
). Störend unverändert seien die sich belas
tungs
abhängig verstärkenden Beschwerden im linken Knie (Frage 2.2). Sie habe den Beschwerdeführer nochmals zur Physiotherapie angemeldet. Zusätzlich sei für den Langzeitverlauf eine gute/muskuläre Kraft/Ausdauer nötig, weshalb sie
ihn
gerne in eine Medizinische Trainingstherapie (MTT) mit Übergang in
ein Fitness
schicken
wolle
(Frage 2.8).
Sie schlussfolgerte, die Arbeit im Gartenbau sei aufgrund der schweren belas
tenden Tätigkeit nicht mehr möglich. Auch die Arbeit im Restaurant sei als mittel
schwer einzustufen. Wegen der Knie-Symptomatik sei langes Gehen und Stehen ungünstig.
Deswegen und wegen
der Gewichtsbelastung sei das Bedienen als un
günstig einzustufen. Aufgrund der Grösse des Beschwerdeführers (1.95 m
, vgl. Urk. 6/12/7
) seien zudem auch die Arbeiten an der Theke als ungünstig einzu
stufen, da er immer in vornüber gebeugter Position verharren müsse (Urk. 6/14/4 Fragen 2.7, 3.2 und 3.4). In einer leichten, wechselbelastende Tätigkeit sei
der Beschwerdeführer
indessen voll arbeitsfähig (Urk. 6/14/5 Fragen 4.1 und 4.2).
4
.3
Hinsichtlich weiterer Leiden ist
dem
Bericht der
Praxis A._
vom 3. November 20
2
1
(Urk. 6/12/7 f.) zu entnehmen
, neben den Beschwerden des Bewegungsapparates
stehe
zunehmend eine psychosoziale Belastungssituation mit erhöhtem Alkoholkonsum
im Vordergrund,
wobei keine Zweifel an der Fahr
eignung des Beschwerdeführers bestünden, da er tagsüber nicht trinke. Er
sei
durch Rückschläge
bezüglich der
Schmerzen frustriert
bzw. die Schmerzen würden
ihn psychosozial belasten
. Er wolle sich umschulen lassen, weil die Tätigkeit in der Gastronomie zu vermehrten Schmerzen führe (Urk. Frage
n
2.2
, 3.4
und 3.6
).
Der
Ruhetremor
, essentiell oder im Rahmen des Alkoholkonsums, sei unter
Stress
teilweise verstärkt und führe
zu Unsicherheit im direkten Kunde
n
kontakt (Frage
3.4).
Ferner
bestünden
Knochenmarksödeme im Bereich des
Iliosakral
- und Schultereckgelenks ohne Erfüllung der Kriterien für eine Spondylarthritis
(M. Bech
terew
; zum Ausschluss einer entzündlichen Genese
ferner auch
Urk.
6/12/17
)
sowie
ein hochfrequente
r
Tinnitus links
(
Frage
2.5)
.
Für die psychosozial
e
Situation sei eine psychotherapeutische Behandlung ge
plant
(Frage 2.8).
Der Beschwerdeführer sei im Service in der Gastronomie tätig. Die Arbeit sei soweit bekannt körperlich belastend und mit Tragen sowie Zeit
druck verbunden (Fragen 3.1-3.3). B
ereits kurze Arbeitseinsätze im bisherigen Setting
würden
zu einer Verschlechterung der Schmerzsymptomatik führen. In einer angepassten Tätigkeit könne
er
indessen «voll» arbeiten. Die Prognose sei gut. Der Eingliederung im Wege stehe die psychosoziale Belastungssituation.
Bei der Erledigung des Haushalts
bestünden keine Einschränkungen (Fragen 4.1-
4.
3)
.
4
.4
Bezüglich des Konsumverhaltens des Beschwerdeführers im Februar 2020 ist gestützt auf die echtzeitlichen Bericht
e bekannt, dass er regelmässige rauchte, den Alkoholkonsum von zwei Litern auf
ein
en
Liter
Bier
pro Tag reduzieren konnte, am Wochenende gelegentlich auch Spirituosen trank sowie gelegentlich Cannabis konsumierte (Urk. 6/12/11 oben; Urk. 6/5/2 oben). Im Übrigen lebt der Beschwer
deführer mit seiner Partnerin zusammen (Urk. 6/12/5).
5
.
5
.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes i
st
entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
5
.2
Dr.
Z._
hat die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden aus rheumatologischer Sicht
klinisch, bildgebend und mit Laborwerten
umfassend abgeklärt. Dabei
konnte sie
insbesondere auch ein entzündliches oder reaktives Geschehen
ausschliessen
. Im Übrigen hatte si
e
auch Kenntnis von früheren soma
tischen Leiden (Urk. 6/12/11 oben).
Das von ihr definierte Belastungsprofil gibt
so
dann
h
inreichend Aufschluss über die dem Beschwerdeführer
aufgrund seiner körperlichen Beschwerden
(vor allem auch auf lange Sicht)
noch zumutbaren Tätigkeiten
.
Die Ärztin
definierte das Leistungsbild negativ wie positiv. Als
ungünstig
beurteilte sie
langes
Stehen
oder
Gehen,
eine höher
e
Gewichtsbelastung und
das Verharren in vornüber gebeugter
Position.
Als uneingeschränkt zumutbar bezeichnete sie leichte, wechselbelas
tende Tätigkeiten, worunter Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von maximal 10 kg und alternierend im Sitzen, Stehen und Gehen zu verstehen sind (vgl.
Broschüre
«Zumutbare Arbeitstätig
keit, Wegleitung zur Einschät
zung der zumutbaren Arbeitstätigkeit nac
h Unfall und bei Krankheit», S.
8 und 10,
abruf
bar unter
www.swiss-insurance-medicine.ch
>
Fachwissen und Tools, besucht am 30. Juni 2021).
Das
Belastungsprofil steht
dabei
weitestgehend
im Einklang mit den geklagten Beschwerden, welche
der Beschwerdeführer als
morgendlich akzentuiert und be
lastungsabhängig
beschrieb
(etwa Urk. 6/5/3 f.) und
welche
unter Kraft- und Ausdauertraining letztlich
massgeblich
besserten
(etwa Urk. 6/12/19)
.
Zu beach
ten gilt es, dass e
ine blosse
Dekonditionierung
keinen invalidisierenden Gesund
heitsschaden im
Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG dar
stellt
(vgl. Urteil des Bun
des
gerichts 8C_385/2017 vom 19. September 2017 E.
4.2 mit Hinweis auf 9C_848/2016 vom 12. Mai 2017 E. 4.2
).
Die medizinischen Schlussfolgerungen der Rheumatologin sind somit in jeder Hinsicht schlüssig begründet.
5
.3
Als «chronischer Konsum» wird der regelmässige und wegen der Häufigkeit und Menge als risikoreich einzustufende Alkoholkonsum bezeichnet. Nach den gängi
gen internationalen Standards beginnt der chronisch risikoreiche Konsum beim Konsum von 2 Standardgläsern pro Tag bei Frauen bzw. 4 Standardgläsern bei Männern. Ein Standardglas entsprich dabei einer Stange Bier (3 dl;
vgl. hierzu die unter
www.bag.admin.ch
>
Gesund leben
>
Sucht & Gesundheit
>
Alkohol
>
Problematischer Alkoholkonsum
, besucht am 30. Juni 2021, verfügbaren Infor
mationen).
Eine Alkoholsucht
mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
bei
Erlass
der
angefochtenen Verfügung ist nicht überwiegend wahrscheinlich
. De
r Beschwer
de
führer
vermochte
seinen
Alkoholkonsum ohne therapeutische Unterstützung
auf einen Liter Bier zu halbieren
und
gibt
seinem Hausarzt
an
, tagsüber nichts zu trinken. Die
Schmerzen als vermutete
r
Auslöser für den vermehrten
Alkohol
kon
sum
sind auf dem Weg der Besserung
und bis anhin
s
ind diesbezüglich erfreu
licherw
eise
k
eine
Arbeitsausfälle
(vgl. Urk. 6/13)
,
Krankschreibung
en oder einer notfallmässigen Behandlung bedürfende Abstürze zu verzeichnen
.
5
.4
Mit Blick auf die vom Beschwerdeführer
primär
monierte unzureichende Abklä
rung seines psychischen Gesundheitszustandes, ist festzuhalten,
dass Dr.
Z._
lediglich «anamnestisch» eine depressive Veränderung (vgl. Urk. 6/12/11 oben) bzw. den
blossen
Verdacht auf eine depressive Episode, welche die Arbeits
fähigkeit nicht beeinflusst (vgl. Urk. 6/14/4 Frage 2.6), äussert
e. Im Bericht der
Praxis A._
vom 13. Februar 2020 wurde
nur
ein «Status nach» Verdacht auf eine depressive Episode, differentialdiagnostisch reaktiv im Rahmen
der Schmerzen diagnostiziert (vgl. Urk. 6/5/1)
; im
Verlaufsbericht vom 3.
Novem
ber 2020
wurde
gleich die psychosoziale Belastungssituation zur Diagnose erho
ben
und eine volle Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten attestiert (vgl. Urk.
6/12/8 Frage 2.5 und 4.2).
Zum
vom Beschwerdeführer geforderte
n
strukturierte
n
Beweisverfahren ist des
halb vorab festzuhalten, dass in der ersten Kategorie «Funktioneller Schweregrad» neben
den
Komplexen "Gesundheitsschädigung" und "Persönlichkeit" auch der soziale Kontext
darüber mitbestimmt,
wie sich die (kausal allein massgeblichen) Auswirkungen der Gesundheitsbeeinträchtigung kon
kret manifestieren. Dazu ist insbesondere
festzuhalten: Soweit soziale Belastungen direkt negative funktio
nelle Folgen zeitigen, bleiben sie nach wie vor ausgeklammert (vgl.
BGE 141 V 218 E 4.3.3 mit Hinweis auf
BGE 127 V 294 E. 5a
). Aufgrund der Angaben in den
vorliegenden
Arztberichten bestehen keinerlei Anhaltspunkte für eine von der psychosozialen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver
se
lb
ständigte psychische Störung
mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit
(vgl. dazu auch
Urteil des Bundesgerichts 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2).
Darüber hinaus
lässt sich eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht in der Regel nur bestätigen, wenn behandlungsanam
nes
tisch ein Leidensdruck ausgewiesen ist. Entgegen der Auffassung des
Beschwer
deführers
ist es
nicht damit getan, dass er nach eigenen Angaben einmal
ig
einen
Psychotherapeuten aufsuchte, der ihn nicht behandeln oder krankschreiben wollte
–
was auch immer genau mit der Formulierung «nicht die Fäden ziehen»
gemeint war. Nebenbei bemerkt sahen bisher auch die Hausärzte von einer psycho
phar
makologischen Unterstützung ab.
Im Übrigen hat der Beschwerdeführer nicht
ansatzweise
substantiiert, welche Ein
schränkungen im alltäglichen Leben und sozialen Umfeld
er zu gegenwärtigen hat bzw. hätten festgestellt werden müssen
.
In den Akten finden sich hierfür keine Indizien.
Soweit ersichtlich
lebt er in einer Partnerschaft,
bemüht sich beim RAV um eine
(aufgrund
der Covid-19 Pandemie
erschwerte)
Berufsberatung, absolviert nun eigenständig ein Fitness zur Stärkung seiner Muskulatur (vgl. Urk. 6/19/1),
kann den Haushalt erledigen,
wies
im Rahmen des
(
wiederum aufgrund
der Covid-19 Pandemie
geringen)
Arbeit
spensums
im Sommer/Herbst 2020
keine Krankheitstage auf
(Urk. 6/13)
und arbeitete
wohl schon immer in
unterschied
lichem
, meist reduziertem
Umfang,
auch wenn
die Arbeitsverhältnisse
teilweise langjährig
waren
(vgl. Urk. 6/11).
5
.5
Ob es sich um einen essentiellen
Ruhetremor
oder einen
Ruhetremor
im Rahmen des Alkoholüberkonsums handelt
(vgl. Urk. 6
/12/7 Frage 2.5 bzw. Urk. 6/5/1
)
ist insoweit ohne Belang,
als sich daraus ausser einer Unsicherheit gegenüber den Kunden bislang keine relevanten Einschr
änkungen bei der Arbeit erg
a
ben, welche
etwa
auch das Servieren von Getränken umfasst (v
gl. Urk. 6/12/8 Frage 3.4). Dr.
Z._
führte den Tremor dementsprechend bei den Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeit
s
fähigkeit auf (vgl. Urk. 6/14/4 Frage 2.6).
Inwiefern die Behandlung mit einem Betablocker (vgl. Urk. 6/12/7 Frage 2.5, Urk. 6/12/19) hierzu beiträgt, spielt keine Rolle, da an deren Zumutbarkeit derzeit keine Zweifel bestehen.
Es sei
abschliessend
dennoch angemerkt, dass bis anhin keine Hinweise auf eine Vererbung dieses Leidens aktenkundig si
nd (vgl. U
rk. 6/12/11 oben), während der risikoreiche Alkoholkonsum seit längerer Zeit anhält.
5
.6
Zusammenfassend ist offensichtlich und unstrittig, dass die bisher vom Be
schwer
deführer vorwiegend ausgeübten
Tätigkeiten als Landschaftsgär
tner und im Ser
vic
e in der Gastronomie mit dem von
Dr
Z
._
_
überzeugend begrün
denden Leistungsprofil nicht vereinbar sind
und diesbezüglich von einer erheb
lichen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist
.
Indessen ist mit Dr.
Z._
von einer vollen Arbeitsfähigkeit in
leichte
n,
wechselbelastende
n
Tätigkeiten
auszugehen
, ohne dass dadurch eine Verschlechterung der somatischen Befunde zu erwarten
wäre
.
Soweit der Beschwerdeführer
eine drohende Invalidität
darüber hinaus
im Hinblick auf seine psychische Verfassung geltend machen sollte,
ist dieser mit einer fachärztlichen Behandlung
und nicht mit einer Umschulung
entgegen
zu
wirken,
welche eine anhaltende und nicht bloss vorübergehende Beeinträch
ti
gu
ng
bedingt. Die
Voraussetzungen für eine Übernahme der Kosten
von
medi
zinische
n
Massnahmen durch die Invalidenversicherung im Rahmen der Eingliederung (Art.
1
2 und 13 IVG)
sind dabei
nicht erfüllt. Konkret klagt
e
der Beschwerdeführer
gegenüber den Behandlern in diesem Zusammenhang
zudem nur über Mühe im
Umgang m
it Zeitdruck und Stress.
Eine volle Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten wird schliesslich auch seitens des Hausarztes befürwortet
,
der
dabei keine zusätzlichen Einschränkungen benennt.
Aufgrund der Akten und Vorbrin
gen besteht somit kein Anlass für weitere Abklärungen.
6
.
6
.1
Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der LSE 2018 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Männer (Total; Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor Schweiz 2018) von Fr. 5’417.--, resultiert unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2020 von insgesamt 41.7 Stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen; www.bfs.admin.ch) und einer durch
schnittlichen Nominallohnentwicklung im Jahre 2019 von 0.9 % und im Jahre 2020 von 0.8 % (Nominallohnindex, 2016-2020; www.bfs.admin.ch) sowie eines zumutbaren Beschäftigungsgrades von 100 % im Jahre 2020 ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 68’924.-- (Fr. 5’417.-- x 1.009 x 1.008 x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden).
6
.2
Beim Abstellen auf den Tabellenlohn für Hilfsarbeiten
gemäss
LSE führen nur Umstände zu einem Abzug, die auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als
ausserordentlich
zu bezeichnen sind (etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2017 vom 14. Mai 2018 E. 5.2.2.2). Solche sind mit Bezug auf das Be
lastungs
profil des Beschwerdeführers kein Thema. So ist auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein breites Spektrum an körperlich leichten wechselbelastenden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_303/2020 vom 6. August 2020 E. 4.2) und auch
an sitzend
ausgeübten Hilfstätigkeiten mit der Möglichkeit zu gelegent
lichen Positionswechseln (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8) vorhanden.
Die Suche nach einer solchen Tätigkeit bedarf keiner besonderen Kenntnisse oder vorgängigen Aneignung neuer Fähigkeiten.
In Anbetracht der abgeschlossenen
Berufslehre kommen
etwa leichte Büroar
beiten, aber auch – wie in solchen Fällen üblich (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2018 vom 13. Juni 2019 E. 5.2 und 7.4.2) – einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten, die Bedienung und Überwachung von (halb-) auto
matischen Maschinen oder Produktionseinheiten sowie die Arbeit als Museums
wärter oder Parkplatzwächter
in Frage
.
Ein vergleichbarer Zeitdruck
oder
Stress wie im Service in der Gastronomie dürfte dabei die Ausnahme sein.
Ein leidens
bedingter Abzug lässt sich somit kaum rechtfertigen.
6
.3
Berücksichtigt
man
im für den Beschwerdeführer günstigsten Fall
den bisher höchsten
von ihm überhaupt
erzielten Verdienst im Jahr 2016 von Fr. 56‘718.-- bzw. sein höchstes Einkommen als Landscha
ftsgärtner im Jahr 2008 von Fr.
53‘944.
-- oder auch
den für einen Gärtner mit eidgenössischem Fähig
keits
zeugnis im Lohnregulativ Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau 2021
(abruf
bar
unter
https://www.gbs-gruene-berufe.ch/arbeit.html#article-8956
, besucht am 30. Juni 2021
)
festgesetzten Monatslohn von Fr. 5‘146.-- (x12)
ist offensicht
lich, dass in einer vollzeitig ausgeübten zumutbaren Hilfstätigkeit keine
Lohnein
busse
resultiert,
die
einen Anspruch auf eine Umschulung zu begründen ver
möchte.
Es kann
daher
offen
bleiben
, ob es sich angesichts der Einkommensschwankungen seit Beginn seiner Erwerbstätigkeit (vgl. Urk. 6/11)
sowie
der Hinweise auf eine
frühere Veränderung des Tätigkeitsfelds
mehr aus Interesse als aufgrund gesund
heitlicher Einschränkungen
(vgl. Urk. 6/4/1
und 6/6)
nicht eher aufdrängen würde, für das
Valideneinkommen
auf ein tieferes Durchschnittseinkommen ab
zu
stellen.
6.4
Fehl geht das Argument des Beschwerdeführers,
die Beschwerdegegnerin habe
eine
Erwerbseinbusse
von 20 % anerkannt. Es handelt sich lediglich um eine schlecht formulierte Erörterung der allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen. Die Subsumtion aufgrund der Arztberichte folgt indessen klar
ersichtlich erst
im
Anschluss, wo auf die volle Arbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeiten verwiesen wird
(vgl. Urk. 2)
. Jede andere Auslegung ergäbe im Kontext dieser Verfügung keinen Sinn und widerspräche somit Treu und Glauben.
7
.
Demnach ha
t die Beschwerdegegnerin
einen
Anspruch
des Beschwerdeführers
auf Eingliederungsmassnahmen zu Recht verneint.
Er
kann
ohne Umschulung an seinen bisherigen Verdienst anknüpfen. A
ngesichts des Belastungsprofils
besteht
auch
kein
spezieller
Unterstützungsbedarf bei der Stellensuche
;
in den Arbeits
markt integriert ist der Beschwerdeführer bereits.
Bei dieser Ausgangslage fallen Taggeldleistungen von vornherein ausser Betracht
(vgl. Art. 22 Abs. 1 IVG). Eine
R
ente wurde nicht beantragt. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
Beizupflichten
ist den
behandelnden Ärzten, dass eine Reduktion des Alkohol
konsums angezeigt ist und sich bei Schwierigkeiten im Umgang mit der Situation eine psychotherapeutische Behandlung empfiehlt.
8
.
Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand unabhängig vom Streit
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
Diese sind auf Fr. 500.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen,