Decision ID: 627cacc2-7bc4-4ab7-93f9-c3a42475336c
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1964,
gelernte
Hundcoiffe
u
se
,
ist Mutter von dr
ei
Kinder
n
(
geboren 1996, 1997 und 1999,
Urk.
8/1
Ziff.
3). Die Versicherte ist seit Juli
2008
mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis
als
Chauffeuse
bei der
Y._
angestellt (
Urk.
8/9/1-2
Ziff.
1, 2.1, 2.7 und 2.9). Unter Hinweis
auf depressive Zustände und eine posttraumatische Belastungsstörung
meldete sie sich am
3.
Dezember 2015
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/1
Ziff.
6.1).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche (
Urk.
8/5,
Urk.
8/9,
Urk.
8/18
) und
medizinische
(
Urk.
8/
10
)
Abklärungen
und veranlasste eine
Haushaltabklärung (
Urk.
8/17). Am 1
5.
März 2017 erliess
sie
den
Vorbescheid (
Urk.
8/25), wo
ge
gen die Versicherte Einwände (
Urk.
8/31) vorbrachte
. Mit Verfügung vom 2
6.
Juni 2017 (
Urk.
8/36 =
Urk.
2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem
1.
Juni 2016 eine
Viertelsrente
zu.
2.
Die Versicherte erhob am 1
6.
August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2
6.
Juni 2017 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab
1.
Juni 2016 eine halbe Rente auszurichten (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
9.
November 2017 (
Urk.
7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1
6.
Januar 20
18 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Am
7.
Februar 2018 (
Urk.
10)
reichte die Beschwerdeführerin dem Gericht
weitere
Akten
(
Urk.
11) ein.
Kopien
derselben
wurden der Beschwerdegegnerin
am 1
7.
April
2018 zugestellt (
Urk.
12/
2
).
Mit Gerichtsverfügung vom
5.
Juli 2018 wurde die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG zum Prozess beigeladen (
Urk.
13 Dispositiv
Ziff.
1), die sich mit Eingabe vom 1
2.
Juli 2018 als unzuständig
für die
Aus
rich
tung allfälliger Leistungen
nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG) bezeichnete und
um Ent
las
sung
aus dem Verfahren
ersuchte
(
Urk.
14).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare
Eingliederungsmassnahmen wieder
herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde
führerin
wäre bei guter Gesundheit zu 100
%
erwerbstätig (
Urk.
2 S. 3 oben). In der Tätigkeit als
Chauffeuse
könne sie
seit Juli 2008
gesundheitsbedingt
noch
ein
Pensum von 45
%
verrichten. Gestützt auf den Lohnausweis 2016 habe sie
in diesem Jahr
effektiv ein Erwerbseinkommen von
Fr.
33'447.-- erzielt. Die
Be
-
schwerdegegnerin
ermittelte
daraufhin
ausgehend von
einem
Invalidenein
kommen von
Fr.
33'447.-- und ein
em
Valideneinkommen
von
Fr.
65'089.-- einen Invaliditätsgrad von 49
%,
womit
ab dem
1.
Juni 2016
Anspruch auf eine
Viertelsrente
bestünde
(S. 3
).
Ergänzend führte die Beschwerdegegnerin in der
Vernehmlassung
(Urk. 7)
aus
, die
Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei einem vollzeit
lichen Arbeitspensum als Kurierfahrerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Überstunden geleistet hätte,
sei
nicht
zu beanstanden
.
Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, faktisch habe die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren 2015 und 2016 ein Pensum von rund 50 % ausgeübt. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit als Kurierfahrerin in einem Zeitpunkt angenommen habe, als sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt
gewesen sei. Korrekterweise wäre daher bei der Bemessung des
Validenein
kommen
auf den durchschnittlichen Tabellenlohn im Kompetenzniveau 2 abzu
stellen, der nur Fr. 60'148.--
betrage.
2.2
Die Beschwerdeführerin brachte
dagegen
vor, die angefochtene Verfügung leide an einem unerträglichen und offensichtlichen Widerspruch, der aus dem
von der Beschwerdegegnerin
durchgeführten Einkommensvergleich resultiere
. Das er
wähnte Invalideneinkommen von
Fr.
33'447.-- entspreche dem im Jahr 2016 effektiv erzielten Bruttoeinkommen. Man stelle fest, dass in dem Lohn zusätzliche Lohnbestandteile enthalten sein müssten. Das reine Fixum
eines
45
%
-Pensum
s
entspräche lediglich einem Bruttolohn von
Fr.
29'250.
--
gemäss dem
Arbeitge
-
berfragebogen
(
Urk.
1 S. 3
Ziff.
7).
2.3
Streitig
ist, ob
ab dem
1.
Juni 2016 Anspruch auf eine höhere als eine
Viertelsrente
besteht.
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin veranlasste am
2.
November 2016 eine
Haushaltabklä
-
rung
am Wohnort der Beschwerdeführerin
.
Die Abklärung ergab, dass die
Be
schwerdeführerin als zu 100
%
Erwerbstätige
zu qualifizieren ist
(
Urk.
8/17
S. 4
Ziff.
2.6).
3.2
Die Beschwerdeführerin reichte
sodann
im vorinstanzlichen Verfahren Lohnab
rechnungen der
Y._
vom 1
6.
Dezember 2015 (
Urk.
8/30) und vom 2
3.
November 2016 (
Urk.
8/29) ein.
Am
7.
Februar 2018 (
Urk.
10)
reichte
sie
dem Gericht
Lohnausweise
der
Jahre 2012 bis 2017 (
Urk.
11) ein.
4.
4.1
Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens
vergleichs gemäss
Art.
28a
Abs.
1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund
sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Ein
zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungs
werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherung
s
werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent
zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein
kommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).
Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).
4
.2
Geleistete Überstunden dürfen bei der Bemessung des
Valideneinkommens
lediglich dann berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen ist erste Voraussetzung, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Anhaltspunkte dazu können neben Lohnabrechnungen etwa auch der Auszug aus dem indivi
duellen Konto liefern (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 2
0.
Dezember 2012 E. 2 mit Hinweisen).
5.
5.1
Die
Beschwerdegegnerin
sprach der Beschwerdeführerin mit
der angefochtenen Verfügung
(
Urk.
2
) ab dem
1.
Juni 2016 eine
Viertelsrente
zu.
Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in der leidensangepassten
Tätigkeit als
Chauffeuse
bei der
Y._
wird mit
45
%
veranschlagt
(vgl. den Bericht von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom
7.
März 2016
,
Urk.
8/10
Ziff.
1.6).
Das tatsächliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin lag jedoch höher, was sich in den von ihr geleisteten Über
stunden zeigte (nachfolgend Ziff. 5.2). Auf die medizinisch-theoretische Einschät
zung der Arbeitsunfähigkeit kann daher bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht abgestellt werden, sondern es gilt im Folgenden, die wirtschaftliche Ein
busse zu ermitteln (vgl. Meyer /
Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 223).
5.2
Die
Y._
gab im
Arbeitgeberf
ragebogen vom 1
2.
Februar 2016 an, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Einkommen von
Fr.
29'290.
-- erzielt hätte. Dies entspricht einem Arbeitspensum von 45
%
(
Urk.
8/9 S.
2 f.
Ziff.
2.9 und
2.11).
Dem
internen Feststellungsblatt
vom 1
5.
März 2017
lässt sich entnehmen
,
dass
die Beschwerdegegnerin
das
genannte
Erwerbseinkommen
auf ein Pensum von 100
%
um
rechnete
, womit sich ein
Valideneinkommen
von
Fr.
65'089.
-- ergibt
(
Urk.
8/22).
Für die
Bestimmung des Invalideneinkommens stellte
sie
auf das gemäss Lohnausweis 2016 effektiv erzielte Einkommen von
Fr.
33'447.-- ab (
Urk.
8/21). Die Differenz zu dem
von der Arbeitgeberin
ver
traglich geschuldeten
Bruttoeinkommen von
Fr.
29'290.
--
gemäss Arbeitgeber
bericht
besteht
offensichtlich
in von der Beschwerdeführerin
im Jahr 2016 geleis
teten Überstunden.
Den eingereichten Lohnabrechnungen der
Y._
vom 1
6.
Dezember 2015 und vom 2
3.
November 2016 ist zu entnehmen, dass im Dezember 2015 Überstunden
in Höhe
von
Fr.
4'782.-- und im November 2016 solche von
Fr.
4'196.95 abgerechnet worden sind (
Urk.
8/29-30). Im IK-Auszug vom
2.
März 2017 wird für das Jahr 2015 ein Einkommen von
Fr.
33'195.-
- ausgewiesen (
Urk.
8/18 S. 2), das
ebenfalls über dem vertraglich geschuldeten Einkommen von
Fr.
29'290.
--
liegt
(vgl. auch
Urk.
11 S. 2).
Aus diesen Daten
lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin
in den Jahren 2015 und 2016 regelmässig
Mehrein
nahmen aufgrund von geleisteten Überstunden
erzielt hat
.
Sie füllte faktisch – wie seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht (vorstehend E. 2.1) – ein 50
%-Pensum aus, was ihrer Leistungsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt ent
sprach. Diese Veränderung in der Leistungsfähigkeit wurde per 1. März 2017 auch
arbeitsrechtlich nachvollzogen, indem das vereinbarte Pensum auf 50 % ange
passt wurde (Urk. 8/37). Die Beschwerdeführerin erläuterte der
Beschwerde
geg
-
nerin
, diese Anpassung sei erfolgt, um Überstunden zu vermeiden (Urk. 8/38). Aufgrund der dargelegten Umstände, sind die regelmässig geleisteten und be
zahl
ten Überstunden der Teilzeit arbeitenden Beschwerdeführerin als eine Erhöhung des ihr zumutbaren Arbeitspensums auf 50 % zu gewichten.
5.3
Der Argumentation der Beschwerdegegnerin, das
Valideneinkommen
sei nicht auf derselben Basis wie das Invalideneinkommen zu bemessen, sondern es sei auf Tabellenlöhne zurückzugreifen, geht ins Leere. Die Beschwerdeführerin hätte sich nach einer Familienpause von 12 Jahren (Urk. 8/17 S. 2) auch im Gesundheitsfall
beruflich vollkommen neu orientieren müssen. Es ist überwiegend wahrschein
li
ch, dass sie ihre heutige Tätigkeit als
Chauffeuse
im Gesundheitsfall Vollzeit betrei
ben würde, da ihr dieses Betätigungsfeld angesichts des langjährigen Arbeits
verhältnisses zu entsprechen scheint. Entsprechende Angaben der Beschwerde
führerin wurden dann seitens der Abklärungsperson «Beruf und Haushalt» eben
falls als plausibel und nachvollziehbar gewertet (Urk. 8/17 S. 3 f.).
5.4
A
usgehend von einer
Restarbeitsfähigkeit von 5
0
%
beziehungsweise einer Arbeits
unfähigkeit von 50
%
in der angestammten Tätigkeit
als
Chauffeuse
ist beim vorliegend angezeigten
Prozentvergleich von einem Invaliditätsgrad von 5
0
%
auszugehen.
Demzufolge besteht
ab dem
1.
Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Die Beschwerde ist daher
vollumfänglich gutzuheissen.
6.
6.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Vorliege
nd sind die Kosten auf
Fr.
600.--
festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei
kos
ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit
sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Vorliegend hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung in Höhe von
Fr.
1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehr
wertsteuer).
7.
Nachdem die beigeladene Helvetia Schweizerische Lebensversicherungs
gesell
schaft
AG um
Entlassung aus dem Verfahren ersuchte, ist ihr
der vorliegende Entscheid
nicht zuzustellen.