Decision ID: 35e474d4-dd13-5c0c-883a-991c4cf9bb3f
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im November 2005 aus dem Heimatland ausreiste und nach etwa  Aufenthalt im Iran und dreiwöchigem in der Türkei am 6. Mai 2008 in die Schweiz einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,
dass er anlässlich der Kurzbefragung im (...) vom 19. Mai 2008 und der direkten Bundesanhörung vom 13. Juni 2008 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er stamme aus dem Dorf B._ (nahe der Stadt C._, Provinz Suleymania), wo er zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern aufgewachsen sei,
dass alle seine Familienangehörigen Mitte März 1988 bei den  in Halabtscha (Provinz Suleymania) ums Leben  seien,
dass er nach den Anschlägen mit dem Vorsteher der Moschee, D._, in den Iran geflüchtet sei, wo er im Flüchtlingszentrum E._ gelebt habe,
dass er im Jahr 2002 zusammen mit dem D._ nach C._ zurückgekehrt und als Gemüsehändler tätig gewesen sei,
dass er im Dezember 2002 geheiratet habe und sein Sohn im Januar 2004 geboren worden sei,
dass im November 2005 regierungstreue Anhänger eines  Stammes auf den Ländereien seiner Familie Steinfabriken  hätten, worauf sein Onkel in Wut darüber zwei von ihnen  habe,
dass sein Onkel daraufhin gleichen Tages von einem Angehörigen der Opfer erschossen worden sei,
dass der Beschwerdeführer während des Vorfalles auf dem Markt  und ihm nach seiner Rückkehr davon berichtet worden sei,
dass auch er aus Blutrache umgebracht werden sollte, weshalb er zu D._ geflohen sei und sich bei diesem etwa ein Monat versteckt habe,
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dass seine Ehefrau mit dem Sohn zu ihren Eltern nach F._ (Provinz Diala) geflohen sei,
dass er von den Angehörigen der Opfer gesucht worden und daher  in den Iran, nach E._, geflohen sei,
dass er in E._ erfahren habe, dass auf seinem Landbesitz in C._ zwei türkische Bürger ermordet worden seien und er als Tatverdächtiger von den Sicherheitskräften gesucht werde,
dass er den Iran auch deshalb habe verlassen müssen, weil die  Behörden zirka im März 2008 seine Registrierung unter falscher Identität als Sohn von D._ entdeckt hätten,
dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit  vom 1. September 2008 - eröffnet am 2. September 2008 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26.  1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der  habe keine entschuldbaren Gründe für das  von Reise- oder Identitätspapieren vorgebracht, da er sich  der Angaben, ob und wann er seine Ehefrau wegen der zu Hause gelassenen Identitätskarte telefonisch kontaktiert habe,  und es auch erstaune, dass er unter anderem Kopien der Identitätspapiere von Ehefrau und Sohn beibringen könne, nicht aber seinen sich angeblich zu Hause befindenden Identitätsausweis,
dass sich die vom Beschwerdeführer geschilderte Erschiessung von zwei Personen durch seinen Onkel, die anschliessende Tötung seines Onkels und seine Verfolgung als offensichtlich haltlos erweise  von Unstimmigkeiten zu der Inbesitznahme der Ländereien, den Umständen, wie der Beschwerdeführer darüber Kenntnis erlangt  will, der bisher nicht erfolgten Beibringung von Zeitungsartikeln über den Vorfall und der nicht getätigten Anzeige des Vorfalles bei den Behörden,
dass demnach der etwa zweieinhalb Jahre dauernde Aufenthalt im Iran wegen der angeblichen Gefahr, von den Angehörigen der Opfer umgebracht zu werden, auch angesichts von Unstimmigkeiten zum dortigen Aufenthalt nicht geglaubt werden könne,
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dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien,
dass für den weiteren Inhalt der Verfügung auf die Akten zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. September 2008 (Poststempel) gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und dabei beantragt, die angefochtene  aufzuheben und zur materiellen Prüfung an das BFM  sowie eventualiter die Unzulässigkeit sowie Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen,
dass er zudem beantragt, ihm die eingereichten Identitätsdokumente nach Durchsicht wieder zuzustellen, da diese für die finanzielle  der Familie im Irak benötigt würden,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht unter Beilegung einer  des (...) vom 9. September 2008 um die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) und den Verzicht auf die Erhebung eines Verfahrenskostenvorschusses ersucht,
dass der Rechtsmitteleingabe eine als originale irakische  des Beschwerdeführers und ein als originaler Nationalitätenpass be-zeichnetes Dokument sowie angebliche originale Berichte der Zeitung „Hewler“ zur Bestätigung der Erschiessung von zwei Personen durch seinen Onkel beilagen,
dass der Beschwerdeführer das Vorliegen entschuldbarer Gründe zur rechtzeitigen Einreichung der Identitätspapiere geltend macht und die vom BFM genannten Widersprüchlichkeiten zur telefonischen  mit der Ehefrau und zum Tötungsvorfall auf dem Grundstück der Familie sowie zur Art der Nachrichtenüberbringung an den  bestreitet,
dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Akten zu verweisen ist,
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dass die vorinstanzlichen Akten am 11. September 2008 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),
und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbstständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. EMARK 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist,
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soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass nach Verfahrensabschluss der Entscheid über die Herausgabe der eingerichten Identitätspapiere dem BFM obliegt,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass der Beschwerdeführer keine entschuldbaren Gründe für die Nichtabgabe eines beweistauglichen Identitätsdokuments (vgl. BVGE 2007/7 E. 4 - 6) innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen
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des Asylgesuchs glaubhaft zu machen vermag (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2),
dass das BFM zu Recht hervorhebt, der Beschwerdeführer habe in der Erstbefragung ausgesagt, er könne sich deshalb seine zu Hause  Identitätskarte nicht zuschicken lassen, weil er seine Ehefrau wegen des defekten heimatliche Anschlusses telefonisch nicht  könne (vgl. act. A1 S. 5),
dass er dagegen noch im März 2008 mit seiner Ehefrau telefonischen Kotakt gehabt habe (vgl. act. A1 S. 5), auch wenn er dies bei der  vehement bestreite (vgl. act. A19 S. 3, 4),
dass es zudem, wie das BFM zu Recht hervorhebt, erstaunt, dass sich der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben im März 2008 zwar die Identitätspapiere seiner Ehefrau und seines Sohnes zustellen liess, aber seine eigene Identitätskarte nicht einmal in Kopie,
dass die vorgebrachten Erklärungen in der Beschwerde nicht zu  mögen und auch die Angaben zum Erhalt der auf  eingereichten Identitätspapiere - deren Echtheit dahingestellt - ohne Zustellumschlag über eine ungenannt bleiben wollende Person aus Deutschland Fragen aufwerfen,
dass hinsichtlich der erst auf Beschwerdeebene eingereichten  anzumerken ist, dass die gesetzliche Frist zur Einreichung  Identitätsdokumente längst verstrichen ist,
dass sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach der Direktanhörung vom 13. Juni 2008 präsentierte, unter  auf zusätzliche tatbestandliche oder rechtliche Abklärungen im Rahmen einer bloss summarischen Prüfung der Schluss gezogen  konnte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, und ebenso offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine Hindernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 5.5. und 5.6.),
dass dem BFM Recht zu geben ist, dass die Angaben des , durch wen er wann über die Erschiessung des Onkels  worden sein soll, als widersprüchlich zu bezeichnen sind (vgl. act. A19 S. 9, 10),
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dass zudem bereits das Vorbringen des Beschwerdeführers, er solle als Neffe - und damit nicht engster Verwandter - nach der  seines Onkels ein weiteres Opfer der Blutrache werden, nicht überzeugt,
dass sein Einwand, er sei bei der Ermordung seines Onkels nicht  gewesen, zwar berechtigt sein mag, aber dennoch festzuhalten ist, dass nicht nur die Schilderung der Erschiessung, sondern auch der Suche nach dem Beschwerdeführer unsubstanziiert ausgefallen sind (vgl. act. A 19 S. 7),
dass auch die Angaben dazu, ob und wann der Beschwerdeführer im Iran im Flüchtlingslager „E._“ registriert worden sei,  ausgefallen sind (vgl. act. A1 S. 7, A 19 S. 4, 6)
dass auch unklar ist, wie er als sich illegal im Iran aufhaltender  seiner Ehefrau mittels blosser Kopien von Identitätsnachweisen eine iranische Identitätskarte hat beschaffen wollen (vgl. act. A 19 S. 6),
dass er auch angesichts seines angeblichen Analphabetentums  Angaben machte (vgl. act. A1 S. 2, A 19 S. 4),
dass auffällt, dass er einmal angab, er habe am 14. Dezember 2002 (vgl. act. A1 S. 2) geheiratet, später dagegen aussagte, es sei  im November 2002 (vgl. act. A19 S. 16) gewesen, und schliesslich ausführte, die Papiere seien ihm im März 2008 geschickt worden und danach habe er geheiratet (vgl. act. A19 S. 5),
dass auch erstaunt, dass er trotz seines langjährigen Aufenthaltes im Irak angab, er wisse nicht, zu welchem Stamm er gehöre (vgl. act. A 19 S. 9),
dass es sich erübrigt, die eingereichten Zeitungsartikel zu übersetzen, da es sich nach interner Abklärung um solche von Januar 2008 , diese aber nach Angaben in der Beschwerdeschrift den  aus dem Jahr 2005 belegen sollen, was bereits angesichts  auffälligen zeitlichen Abstandes (2005/2008) nicht zu überzeugen mag,
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dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer  besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und  vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder  droht,
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dass sodann auch die allgemeine Menschenrechtslage im Nordirak den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen lässt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Januar 2008 BVGE 2008/4 E. 6.2 ff. und 6.6 S. 46 ff.),
dass nach dem Gesagten der Vollzug der Wegweisung sowohl im  der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,
dass gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein kann, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind,
dass unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die  und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818) ist, wenn eine konkrete Gefährdung festgestellt wird,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 14. März 2008 (BVGE 2008/5 S. 57 ff.) eine ausführliche Beurteilung der Situation in den nordirakischen Provinzen Dohuk, Erbil und Suleymania  hat,
dass das Gericht im besagten Urteil zusammenfassend festhielt, die Anordnung des Wegweisungsvollzugs sei in der Regel für , gesunde und junge kurdische Männer, die ursprünglich aus diesen drei kurdisch kontrollierten Provinzen stammen und dort nach wie vor über ein soziales Netz oder Parteibeziehungen verfügen, in der Regel zumutbar,
dass dagegen für alleinstehende Frauen und für Familien mit Kindern sowie für Kranke und Betagte bei der Feststellung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs grosse Zurückhaltung angebracht ist,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge in der Provinz Suleymania geboren und aufgewachsen ist,
dass er zwar angibt, er habe sein Haus in der Provinz Suleymania verkauft und seine Ehefrau lebe mit seinem Sohn mittlerweile bei den Schwiegereltern in F._ (Provinz Diala) und somit nicht in einer der drei kurdisch kontrollierten Provinzen,
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dass er allerdings nach eigenen Angaben die ersten 12 Jahre in der Provinz Suleymania gelebt hat sowie dort auch später - von 2002 bis 2000 - mit Frau und Kind und zudem nach eigenen Angaben finanziell in einer guten Situation war,
dass zudem angesichts der für unglaubhaft befundenen Verfolgung aus Blutrache und der deswegen für unglaubhaft erachteten Flucht in den Iran im Jahr 2005 auch der Verkauf des Hauses in der  sowie der Aufenthalt von Frau und Kind bei den Schwiegereltern mit Zweifeln behaftet und davon auszugehen ist, dass seine Familie nach wie vor in der Heimatprovinz wohnt,
dass sodann angesichts seiner regen Tätigkeit als Gemüsehändler in C._ von 2002 bis 2005 mit (vgl. act. A 1 S. 2) ein  Bekanntenkreis in der Heimat besteht und sich zudem auch der Vorsteher der Moschee, der ihm Schutz vor Verfolgung geboten haben soll, in der Heimatprovinz befindet (vgl. act. A 1 S. 3) und er überdies auch im Iran noch engen Kontakt zu einem Dorfbewohner gehabt haben will (vgl. act. A 19 S. 10),
dass angesichts des Umstandes, dass es es sich beim  gemäss den Akten um einen jungen und gesunden Mann mit mehrjähriger Arbeitserfahrung handelt, davon auszugehen ist, er  sich in seiner Heimat wieder in den Arbeitsmarkt integrieren ,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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Considerations: