Decision ID: 0f677ff7-9835-4928-82fc-e06eb336c8a4
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1965, war als Bauarbeiter tätig und bei der
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
(SUVA) unfallversichert, als er am 4. März 1993 ein mittelschweres Einklemmungstrauma beider Beine und des Abdomens erlitt (Urk. 14/1). In der Folge entwickelte sich ein ausserordentlich ungewöhnlicher Verlauf mit exzessiv häufigen Arztwechseln, die jeweils nach Verordnung einer vollen Arbeitsfähigkeit un
d meistens mit sehr temperament
vollen Auftritten erfolgten. Die äusserst aufwendigen Abklärungen mit MRI der ganzen Wirbelsäule, Skelettszintigraphie, EM
G, neurologischen und (stationä
ren) rheumatologischen Untersuchungen vermochten kein somatisches Substrat für das diffuse, oft etwas grotesk anmutende und mit körperlichen Kriterien nicht fassbare Beschwerdebild zu liefern (SUVA-kreisärztliche Beurteilung vom 21. September 1994, Urk. 14/18). Nachdem eine psychiatrische Abklärung erge
ben hatte, dass die Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen darstellten (Urk. 14/23), stellte die SUVA mit Verfügung vom 28. März 1995 ihre Leistungen per 12. Juli 1993 ein (Urk. 14/26). Die vom Krankenversicherer von
X._
dagegen eingereichte Einsprache wies die SUVA am 22. Mai 1995 ab (Urk. 14/31).
Wie dem den invalidenversicherungsrechtlichen
Verwaltungsentscheid bestätigen
den Urteil IV.1996.00507 des Sozialversicherungsgerichts vom 12. März 1999 in Sachen des Versicherten gegen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, (Urk. 16) zu entnehmen ist, wies die IV-Stelle nach Einholen eines weiteren psychiatrischen Gutachtens, welches das Vorlie
gen einer psychischen Störung mit Krankheitswert verneinte, mit Verfügung vom 13. Juli bzw. 13. August 1996 das bei ihr gestellte Rentenbegehren zufolge eines nicht anspruchsbegründenden Invaliditätsgrads von lediglich 10 % (Behinderungsabzug auf dem Tabellenlohn) ab.
Gemäss dem Urteil IV.2000.00566 des Sozialversicherungsgerichts vom 6. Mai 2002 in Sachen des Versicherten gegen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, (Urk. 17) hatten sich aufgrund der mit (bzw. nach) der Neuanmeldung des Versicherten zum Bezug von
Leistungen der Invaliden
versi
cherung vom 24. Mai 2000 eingereichten med
izinischen Beurteilung An
halts
punkte dafür ergeben, dass inzwischen ei
ne psychische Störung von Krank
heitswert vorlag. Dementsprechend verpflichtete das Gericht die IV-Stelle, auf die Neuanmeldung einzutreten.
Nach eigener Darstellung arbeitete der Versicherte in der Folge des Unfalls vom 4. März 1993 von August 1994 bis Juli 2000 nicht mehr. Ab August 2000 bis
zum 3. Mai 2006 war er bei diversen Reinigungsunternehmen mi
t unter
schiedli
chen
Pensen
tätig (Urk. 1 S. 4).
1.2
Am 3. Mai 2006 stürzte der Versicherte bei einer Fensterreinigung von einer Leiter aus einer Höhe von ca. 3 m mit dem Gesicht voran auf den Boden. Zu diesem Zeitpunkt war er bei einem Reinigungsunternehmen mit einem
Beschäf
tigungsumfang
20 Stunden pro Woche (bzw. von 48 % bei betriebsüblicher Normalarbeitszeit von 42 Stunden) angestellt und bei der SUVA unfallversichert (Urk. 13/1). Im Übrigen war er am Unfalltag für
seinen psychischen Beschwer
den
angepasste Tätigkeiten bereits zu 55 % arbeitsunfähig und bezog eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Urk. 1 S. 6).
Am 19. November 2008 erlitt der Beschwerdeführer einen weiteren Unfall mit Kopfverletzung (Urk. 13/105).
In der Folge dieser Unfälle liess die SUVA den Versicherten durch das
Y._
polydisziplinär abklären (Gutachten vom 26. Januar 2010, Urk. 13/128-191) und sprach diesem mit Verfügung vom 17. Januar 2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Erwerbsunfähigkeitsgrads von 21 % ab 1. September 2007 sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 51 % zu (Urk. 13/231-235).
Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom 3. Februar 2011 mit den materiellen Anträgen, es sei ihm eine Rente aufgrund eines höheren
Invali
ditätsgrads
sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer
Integritätsein
busse
von 60 % zuzusprechen (Urk. 14/238), wies die SUVA mit Entscheid vom 8. April 2011 ab (Urk. 2).
2.
Am 27. Mai 2011 erhob der Versicherte dagegen Beschwerde mit den gleichen materiellen Anträgen wie im
Einspracheverfahren
(Urk. 1 S. 2). In
verfahrens
mässiger
Hinsicht verlangte er, sein Rechtsvertreter sei sowohl für das
Ein
spracheverfahren
als auch für das Beschwerdeverfahren als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen und es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzu
führen (Urk. 1 S. 2).
Mit Eingabe vom 28. Juni 2011 (Urk. 7) legte der Beschwerdeführer die Unterla
gen zum Nachweis der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 8, Urk. 9/1-14) auf.
Am 14. Juli 2011 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Akten (Urk. 13/1-245 und Urk. 14/1-39) sowie ihre Beschwerdeantwort ein (Urk. 12). Davon wurde der Beschwerdeführer am 28. Januar 2013 in Kenntnis gesetzt (Urk. 15).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Im verwaltung
sgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grund
sätzlich nur Rech
ts
verhältn
isse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgän
gig verbindlich
in Form einer Verfügung bzw. eines
Einspr
acheentscheids
Stellung genom
men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung bzw. der
Einspracheen
tscheid
den beschwerdeweise weiterzieh
baren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt
fehlt es an einem Anfechtungsge
g
enstand und somit an einer Sach
urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfü
gung b
zw. kein
Einspracheentscheid
er
gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a S. 414).
Soweit der Beschwerdeführer verlangt, sein Rechtsvertreter sei als unentgeltli
cher Rechtsbeistand für das
Einspracheverfahren
zu bestellen, hat die
Beschwer
degegnerin
in Erwägung 6 des angefochtenen Entscheids festgehalten, dass über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen
Verbeiständung
im
Einsprache
verfahren
nach Eingang der Kostennote des Rechtsvertreters separat entschieden werde (Urk. 2 S. 9). Da die Beschwerdegegnerin somit im angefochtenen Ent
scheid nicht über die Gewährung der unentgeltlichen
Verbeiständung
in ihrem Verfahren entschieden hat, fehlt dem diesbezüglichen Beschwerdeantrag ein Anfechtungsobjekt und ist auf das - im Übrigen auch nicht begründete - Begehren nicht einzutreten.
1.2
Da praxisgemäss ein zweiter Schriftenwechsel nur dann förmlich anzuordnen ist, wenn mit der Beschwerdeantwort der
beschwerdeführenden
Person noch nicht bekannte,
entscheidwesentliche
Akten eingereicht oder
entscheidwesentli
che
neue rechtliche Vorbringen gemacht werden, war das in der Beschwerde gestellte, aber - auch nach Einsicht in die Beschwerdeantwort - nicht begrün
dete Gesuch um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels nicht zu hören.
2.
2.1
Materiell strittig sind der Invaliditätsgrad, welcher dem Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 1. September 2007 zugrunde zu legen ist, sowie die Höhe der Integritätseinbusse des Beschwerdeführers.
2.2
Hinsichtlich der Rechtsgrundlagen für den Sachentscheid kann angesichts der rechtskundigen Vertretung des Beschwerdeführers auf die umfassende Darle
gung in den Erwägungen 2, 3.a und 4.a des
Einspracheentscheids
verwiesen werden (Urk. 2 S. 3 ff., S. 6 und S. 7 f.).
Ergänzend ist auf Art. 36 Abs. 3 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) hinzuweisen, gemäss welcher Bestimmung die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festzusetzen ist, wenn mehrere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammenfallen.
2.3
Die im
Y._
-Gutachten dokumentierten mediz
inischen Fakten und deren Bewer
tung durch die
Y._
-Gutachter sind weitgehend unbestritten. Beide Par
teien gehen - zu Recht - davon aus, dass es sich um eine grundsätzlich beweis
kräftige
Entscheidgrundlage
(vgl. Urk. 2 E. 2.d) handelt, und stützen die Begründungen ihrer materiellen
Entscheidanträge
darauf ab. Seitens des Beschwerdeführers wird am
Y._
-Gutachten ein
zig gerügt, dass nicht nachvoll
ziehbar sei, wie die Gutachter vom additiven Integritätsschaden von 60 % (
Restvisus
: 20 %, neurokognitive Defizite: 35 %, Trigeminusneuralgie: 5 %) zu einer Restintegrität von 49 % bzw. einer gesamthaften Integritätseinbusse von 51 % gelangt sind (Urk. 1 S. 9).
3.
3.1
Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, aus dem
Y._
-Gutachten ergebe sich - entgegen der Behauptung der Beschwerdegegnerin - nicht, dass er unter Berücksichtigung sowohl der Unfallfolgen als auch der vorbestandenen
Krank
heitsauswirkungen
weiterhin eine leichte Tätigkeit als Unterhaltsreiniger zu 50 % ausüben könne (Urk. 1 S. 6), ist zunächst in tatsächlicher Hinsicht festzu
halten, dass die
Y._
-Gutachter in ihrer Konsensbeurteilung darauf hinweisen, dass neuropsychologisch-psychiatrisch eine komplexe gemischte Pathologie vorliege und im Zeitpunkt der Begutachtung (Oktober 2009) nicht mehr aus
einandergehalten werden könne, welche Schäden vom Unfall 2006 und welche vom Unfall 2008 herrührten und welche als Vorzustand anzusehen seien (Urk. 13/140-141). Angesichts dieser gutachterlichen Aussagen kann die Beur
teilung der Arbeitsunfähigkeit durch die
Y._
-Gutachter nicht „rein
unfallbe
dingt
“ (vgl. Urk. 1 S. 6) sein. Vielmehr ist davon auszugehen, dass es sich bei der von den
Y._
-Gutachtern „auf 2 mal 3 Stunden täglich mit dabei reduzier
tem Rendement“ (effektiv 50 %) geschätzten Arbeitsfähigkeit (Urk. 13/131) um die Restarbeitsfähigkeit nach allen Unfällen (unter Berücksichtigung auch nicht unfalladäquater Entwicklungen) handelt. Damit fehlt es bereits an der tatsächli
chen Voraussetzung der Abgrenzbarkeit krankhafter und unfallbedingter Ein
schränkungen der Arbeitsfähigkeit für die vom Beschwerdeführer vorgenom
mene additive Betrachtungsweise.
3.2
Ausgehend vom erwerblichen Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in der im Zeitpunkt des Unfalls vom 3. Mai 2006 ausgeübten Tätigkeit als Unterhalts
reiniger, welches nach dessen eigenen Angaben aufgrund der vorbestandenen psychischen Beschwerden noch 45 % betrug (Urk. 1 S. 7), hat sich demnach durch die Unfälle von 2006 und 2008 praktisch nur das Zumutbarkeitsprofil behinderungsangepasster Tätigkeiten dahingehend verändert, dass dem Beschwerdeführer nunmehr keine Arbeiten auf Baustellen sowie an/mit Maschi
nen (inkl. Autofahren) und auf Leitern und Gerüsten mehr zumutbar sind (Urk. 13/131). Die üblichen Unterhalts-Reinigungsarbeiten in Büros, Ladenge
schäften und Wohnungen (inkl. Endreinigung bezugsbereiter Bauten, aber mit Ausnahme von Fensterputzen) sind dem Beschwerdeführer gemäss der Beurtei
lung der
Y._
-Gutachter aber in (mindestens) gleichem Umfang und ohne zusätzliche Leistungseinbusse (das reduzierte Rendement wurde bereits bei der Umrechnung von sechs zumutbaren Arbeitsstunden pro Tag in eine 50%ige Arbeitsfähigkeit berücksichtigt) wie vor den Unfällen von 2006 und 2008 zumutbar (vgl. Urk. 13/131 und Urk. 13/137). Dem Beschwerdeführer kann daher auch nicht gefolgt werden, soweit er geltend macht, seine
Restarbeitsfä
higkeit
nun nicht mehr wirtschaftlich nutzen zu können (Urk. 1 S. 7).
3.3
Im Lichte der vorstehenden Ausführungen erweis
t sich die den gesetzlichen Vor
gaben (Art. 28 Abs. 3 UVV) entsprechende Ermittlung des Invaliditätsgrads (vgl. Urk. 2 S. 6 f.) als korrekt und den Ermessensspielraum vollumfänglich zu Gunsten des Beschwerdeführers nutzend. Der Beschwerdeführer hält dem auch nur - was vorstehend widerlegt wurde (vgl. E. 3.2) - entgegen, dass er das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen beim besten Willen nicht erzielen könne (Urk. 1 S. 8).
4.
Soweit der Beschwerdeführer rügt, es sei nicht nachvollziehbar, wie die Gutach
ter vor additiven Integritätseinbusse von 60 % (
Restvisus
: 20 %, neurokognitive Defizite: 35 %, Trigeminusneuralgie: 5 %) zu einer Restintegrität von 49 % bzw. einem gesamthaften Integritätsschaden von 51 % gelangt sind (Urk. 1 S. 9), trifft es zu, dass der Berechnungsvorgang im
Y._
-Gutachten nicht detailliert dargelegt, sondern lediglich festgehalten wird, die einzelnen Tabellenwerte könnten nicht einfach addiert werden (Urk. 13/137).
Indessen wurde die Integritätsschadenberechnung des
Y._
-Gutachtens von der Beschwerdegegnerin nachträglich überprüft (vgl. Urk. 13/209 und Urk. 13/213) und die diesbezügliche Dokumentation dem Beschwerdeführer vor
Verfügungs
erlass
eröffnet (vgl. Urk. 13/210 und Urk. 13/214).
Aus Urk. 13/213 ergibt sich, dass deshalb ein um 9 % geringerer
Gesamtintegri
tätsschaden
resultiert, weil die Tabellenwerte für die einzelnen
Integritätsein
bussen
sukzessive von der uneingeschränkten Integrität subtrahiert wurden. Diese Vorgehensweise entspricht offenbar gängiger ärztlicher Praxis und erscheint in Fällen, in denen mehrere Integritätseinbussen aus mehreren Unfäl
len zusammenfallen (vgl. Art. 36 Abs. 3 UVV), als sachlich angemessen, da auf diese Weise wirksam verhindert wird, dass die gesamte Integritätseinbusse 100 % überschreitet (sie kann im Sinne der Gleichbehandlung aller Versicherten auch dann zur Anwendung kommen, wenn alle Integritätseinbussen nachweis
lich auf denselben Unfall zurückzuführen sind). Auf jeden Fall kann weder den
Y._-Gutachtern noch der Beschwerde
gegnerin eine falsche
Ermessensbetäti
gung
vorgeworfen wer
den, weil der pro
zentuale
Gesamtentschädigungsan
spruch
aufgr
und der hier nicht klar den ein
zelnen Unfällen zuzuordnenden Integritätseinbussen auf diese Weise ermittelt wurde.
Demzufolge ist auch eine höhere Integritätsentschädigung als die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene nicht ausgewiesen.
5.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.
Demzufolge steht dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zu und ist dessen Gesuch um unentgeltliche
Verbeiständung
im Beschwerdeverfahren zu prüfen.
Dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvert
reter wurden von der Beschwerde
gegnerin am 17. Januar 2011 Fr. 36‘796.75 an Rentenleistungen und an Integritätsentschädigung ausbezahlt (Urk. 13/229 und Urk. 13/230).
Bereits aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung am 27. Mai 2011 (noch) über genügend Mittel verfügte, um die anwaltliche Vertretung selber bezahlen zu können, und es erübrigen sich weitere Abklärungen, ob mit der Erhöhung der Invalidenrente eine Rentennachzahlung (zusätzlich) zu einem Vermögenszuwachs des Beschwerdeführers geführt hat (vgl. die
Rentenverfü
gung
vom 13. Juli 2007 betreffend halbe IV-Rente, Urk. 3/5, mit den beigeleg
ten Auszahlungsbelegen vom 11. April 2011, Urk. 3/7-8, deren Rentenhöhe rund 50 % höher liegt). Ebenfalls muss der Frage nicht näher nachgegangen werden, wie hoch der Wert der mutmasslich im Eigentum des Beschwerdefüh
rers liegenden Eigentumswohnung ist (Urk. 9/5), wie hoch die darauf liegende Verschuldung noch ist und ob sie der Beschwerdeführer notfalls belehnen könnte. Schliesslich muss bei dieser Sachlage auch nicht untersucht werden, ob die monatlichen Rentenzahlungen in Höhe von fast Fr. 2‘000.-- (Urk. 8) es dem Beschwerdeführer ermöglichen (würden), nebst seinen und seines Sohnes Unter
halt in
Z._
zusätzlich noch die Anwaltskosten zu bestreiten.
Demnach ist das Gesuch um unentgeltliche
Verbeiständung
im
Beschwerdever
fahren
mangels Bedürftigkeit des Beschwerdeführers abzuweisen.