Decision ID: d111ba17-e683-5d42-8ec9-2544794228ab
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge Aden, Jemen, am 17. Januar 2010 auf dem Luftweg nach Kairo, Ägypten, verliess, dort einen Monat geblieben sei, dann in einem Taxi nach Alexandria weiterreiste und von dort auf dem Luftweg nach Dubai, Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), gelangte und von dort mit einer weiteren Linienmaschine den Flughafen Zürich erreichte,
dass der Beschwerdeführer am 18. Februar 2010 bei den  am Flughafen Zürich ein Asylgesuch einreichte,
dass ihm das BFM mit Verfügung vom 18. Februar 2010 die Einreise in die Schweiz vorläufig verweigerte und ihm für maximal 60 Tage den Transitbereich des Flughafens Zürich als Aufenthaltsort zuwies,
dass er am 23. Februar 2010 summarisch zu den Personalien und Ausreisegründen befragt und am folgenden Tag einlässlich zu den Asylgründen angehört wurde,
dass der Beschwerdeführer geltend machte, seine richtige Identität sei A_, und er besitze einen Reisepass auf diesen Namen, den er zusammen mit der Identitätskarte zu Hause gelassen habe, während er unter der falschen Identität B_ gereist sei,
dass er auch für diese falsche Identität einen echten Reisepass , diesen aber vor der Ankunft in Zürich vernichtet habe,
dass der Beschwerdeführer Kopien beider Reisepässe sowie ein auf den Namen A_ lautendes Familienbüchlein einreichte,
dass das eingereichte Familienbüchlein vom Urkundenlabor am 23. Februar 2010 untersucht wurde, wobei sich die Authentizität nicht  beurteilen liess, aber keine objektiven  festzustellen waren (A13/2),
dass der Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs in den Anhörungen im Wesentlichen geltend machte, er habe sich im Dezember 2006 der Southern Democratic Assembly (TAJ, “Al-Tajamua Al-Dimokrati Al-Janoubi“) angeschlossen,
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dass es sich bei der TAJ um eine illegale und politisch aktive  handle, die sich für die Unabhängigkeit Südjemens kompromisslos einsetze, und die von der Regierung aufs Erbitterste verfolgt werde, wobei erkannte Mitglieder der TAJ getötet würden,
dass er seine politischen Aktivitäten bis 2008 nur heimlich und erst seit Beginn des Jahres 2009 in der Öffentlichkeit ausgeübt habe,
dass er noch vor seinem Beitritt zur TAJ, Mitte 2006, eine  veranstaltet habe, über die auch in der Presse berichtet worden sei, indem er [Inhalt der Aktion von Mitte 2006], um damit Aufmerksamkeit auf sich zu lenken,
dass er als regionale Führungsperson der TAJ Kundgebungen für die TAJ organisiert, Leute angeworben und motiviert und persönlich an den Demonstrationen teilgenommen habe,
dass mutmassliche Regierungsanhänger am 1. Dezember 2009 auf ihn ein Attentat verübt hätten, und damals sein Auto, in dem er  sei, von Gewehrkugeln getroffen und zerstört worden sei, weshalb er sich entschlossen habe, das Land zu verlassen,
dass er ansonsten keine Probleme mit den örtlichen Behörden, der Armee oder anderen Organisationen gehabt habe,
dass der Beschwerdeführer dem BFM diverse Beweismittel einreichte, unter anderem ein Bestätigungsschreiben von D_, Executive Committee Member and Information Secretary der TAJ in Sheffield/UK, vom 19. Februar 2010, ein Schreiben von E_, Mitglied des Exekutivkomitees der TAJ in London, an Amnesty International vom 14. Februar 2010, einen Internetauszug über den Attentats-Vorfall vom 1. Dezember 2009, einen Internetauszug über [Inhalt der Aktion von Mitte 2006] sowie eine Compact Disk (CD) über eigene Teilnahmen an Kundgebungen im Heimatland,
dass der Beschwerdeführer sodann etliche weitere Presse- oder Internetartikel aus den Jahren 2007 und 2008 einreichte, die zu seiner Person keinen direkten Bezug aufweisen und sich generell mit der Lage in Jemen und dem Vorgehen der Behörden gegen die Opposition befassen (vgl. A8 S. 59 ff., sowie A11 S. 9),
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dass die Antwort des am 23. Februar 2010 angefragten Dienstes für Analyse und Prävention, Sektion Ausländerdienst, vom 25. Februar 2010 datiert und beinhaltet, der Beschwerdeführer sei nicht nachteilig verzeichnet (A15/1),
dass sich der Beschwerdeführer am 25. Februar 2010 einer ärztlichen Untersuchung unterzog, um sich ein neues Rezept für das seit etwa sechs Monaten eingenommene Antidiabetikum ausstellen zu lassen (A17/5),
dass das BFM mit Verfügung vom 9. März 2010 - eröffnet gleichentags - das Asylgesuch des Beschwerdeführers abwies und seine  aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich und den Vollzug anordnete,
dass es gleichzeitig „die editionspflichtigen Aktenstücke gemäss “ an den Beschwerdeführer übermittelte,
dass das BFM in der Verfügung zur Begründung im Wesentlichen , die Angaben des Beschwerdeführers seien in wesentlichen Punkten seiner Asylbegründung zu wenig konkret, detailliert und  dargelegt worden, weshalb sie nicht den Eindruck vermitteln würden, er habe das von ihm Geschilderte selbst erlebt,
dass der Beschwerdeführer generell zu dürftige, zu kurze und  Informationen zu den oppositionellen Tätigkeiten zu Protokoll gegeben habe, und dass er über die Struktur der TAJ sowie über , Beweggründe, Inhalte und Einzelheiten eigener Tätigkeiten keine konkreten Angaben machen könne,
dass der angebliche Mordversuch nicht überzeugend geschildert  sei (betreffend Zeit, Ablauf, Datum) und den jemenitischen  effektivere Möglichkeiten zur Verfügung gestanden wären, falls sie den Plan gehabt hätten, den Beschwerdeführer aus dem Verkehr zu ziehen,
dass die in grosser Menge eingereichten Beweismittel zu einem Grossteil allgemeine, nicht auf den Beschwerdeführer bezogene  enthielten und seine Vorbringen nicht zu belegen ,
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dass auch die beiden von TAJ-Exponenten verfassten Schreiben eine Verfolgung des Beschwerdeführers im Heimatland nicht belegen könnten, sondern als Gefälligkeitsschreiben einzuschätzen sein ,
dass sodann im Internet publizierte Berichte betreffend den  dieses Ereignis auch nicht zu belegen vermöchten, da solche Berichte von den Betroffenen selber ins Internet gestellt werden , ohne geprüft zu werden,
dass schliesslich die eingereichte CD zwar durchaus belegen könne, dass es zu oppositionellen Kundgebungen in Jemen gekommen sei, indessen der Beschwerdeführer auf dem Video nicht klar erkennbar sei,
dass die Asylvorbringen des Beschwerdeführers insgesamt den  an die Glaubhaftmachung gemäss Art. 7 AsylG nicht zu genügen vermöchten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse,
dass die Ablehnung des Asylgesuchs in der Regel die Anordnung der Wegweisung nach sich ziehe, und der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung durch Vermittlung seines Rechtsvertreters am 16. März 2010 (Postaufgabe) und mit Telefaxschreiben vom 17. März 2010 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben und beantragen liess, die Einreise sei ihm zu , die BFM-Verfügung sei aufzuheben, er sei als Flüchtling  und es sei ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei infolge Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung die vorläufige  anzuordnen,
dass in formeller Hinsicht die Akteneinsicht (namentlich in die Akten “DSDE“ [A9/2], “PNR“ [A10/5), “Fax an DAP“ [A12/1], „Prüfung des Familienbüchleins [A13/2], “Fax von DAP“ [A15/1], Aktennotiz ““ [A16/1] und Aktennotiz über Konsultation “FF“ [A18/1]) und die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeergänzung, die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (unentgeltliche Prozessführung, amtliche Verbeiständung in der Person des Rechtsvertreters) und der Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt wurden,
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dass im Beschwerdeverfahren mit Datum vom 17. März 2010 eine Stellungnahme von Amnesty International Schweiz ans  eingereicht wurde, die auf Ersuchen des  des Beschwerdeführers verfasst worden sei,
dass die zuständige Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 19. März 2010 den Eingang der Beschwerde bestätigte, dem  den Transitbereich des Flughafens Zürich während des weiteren Verfahrens zuwies und die Behandlung der übrigen  auf einen späteren Termin verlegte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 23. März 2010 bei der  eintrafen,
dass der Beschwerdeführer zur Begründung der Beschwerde vorab geltend machte, die Verweigerung der Einsicht in die oben einzeln erwähnten Aktenstücke sei zu gewähren und es sei ihm mitzuteilen, auf welchen Beweismitteln die angefochtene Verfügung gründe,
dass er der vorinstanzlichen Feststellung, wonach in seinen  detaillierte Angaben zur politischen Aktivität fehlen würden, entgegenhielt, als desertierter Offizier der südjemenitischen Armee habe er nach der Rückkehr in den Süden des Landes (1990) keine Anstellung in der Armee Jemens gefunden, was ihn - wie übrigens andere auch - dermassen verbittert und erzürnt habe, dass er der TAJ beigetreten sei,
dass er ein regionales Führungsmitglied der TAJ sei, das seit 2009  aufgetreten sei,
dass seine Person auf Videos (s. eingereichte CD) erkennbar sei und über ihn im Internet berichtet worden sei,
dass er sich trotz überlebtem Attentat vom 1. Dezember 2009 nicht versteckt habe und seine Rede vom Aden-TV habe aufzeichnen ,
dass in Jemen auf Demonstranten geschossen werde,
dass er substanziiert die eigenen Tätigkeiten und Funktionen innerhalb der TAJ geschildert habe, und bei einer Würdigung seiner  zu berücksichtigen sei, dass die TAJ, eine Widerstandsorganisa-
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tion, keine Organisationsstruktur wie schweizerische Parteien  könne,
dass er die Mitgliedschaft bei der TAJ, die im Übrigen durch das  Bestätigungsschreiben bestätigt worden sei, glaubhaft  habe,
dass die Pressezensur in Jemen allgegenwärtig sei und Journalisten wegen ihrer Berichte über die Demonstrationen in Südjemen verhaftet und vor Gericht gestellt würden, und dass deswegen Journalisten vorzögen, ihre Artikel im Internet zu veröffentlichen, weshalb der  des BFM, wonach Internetberichte (allenfalls) gefälscht oder  seien, unstatthaft sei,
dass die Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen dadurch untermauert , dass sich Amnesty International sowie F_, der frühere Präsident der Democratic Republic of Yemen – in dessen mit der Beschwerde eingereichtem Bestätigungsschreiben vom 11. März 2010 (Beschwerdebeilage 8) – persönlich für ihn verwenden würden,
dass der Beschwerdeführer weitere Beweisunterlagen – namentlich erneut die bereits der Vorinstanz eingereichte CD (Beschwerdebeilage 2) sowie den bereits aktenkundigen Internetartikel betreffend den -Vorfall (Beschwerdebeilage 5), ausserdem generelle  zu Südjemen beziehungsweise zur Lage der Presse (Beschwerdebeilagen 6 und 7) – zu den Akten reichte,
dass er ausserdem zwei arabischsprachige, mit schwer verständlicher Übersetzung versehene Internetauszüge (die in Aussicht gestellte korrekte Übersetzung ist nicht eingegangen) einreichte, in denen of - fenbar der Name A_ als angebliches Mitglied eines Revolutionären Kommandorats aufgeführt wird (Beschwerdebeilagen 3 und 4),
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 24. März 2010 auf den Antrag auf Bewilligung der Einreise nicht eintrat, die beantragte Einsicht in die Aktenstücke A10/4, A12/1, A13/2, A15/1 und A16/1 gewährte, die Anträge auf Einsicht in die Aktenstücke A9/2 und A18/1 und auf Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeergänzung abwies, die Behandlung des Gesuchs um unentgeltliche  auf einen späteren Zeitpunkt verschob, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtete, dem Rechtsvertreter Gelegenheit gab,
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eine Kostennote einzureichen, und den Antrag auf amtliche Verbeiständung abwies,
dass der Rechtsvertreter mit Begleitschreiben vom 30. März 2010 und Honorarnote vom 15. März 2010 (recte wohl 30. März 2010) den  auf einen Gesamtbetrag von Fr. 6582.55 bezifferte,
dass der Rechtsvertreter mit separatem Schreiben vom 30. März 2010 zwei Internetberichte vom 3. März 2010 (dieser war schon mit der  als Beschwerdebeilage 9 eingereicht worden) und 12. März 2010 mit entsprechenden Übersetzungen einreichte, in welchen  wird, mehrere politische Aktivisten, unter ihnen auch der  genannte Beschwerdeführer, hätten in der Schweiz um Asyl ersucht,
und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 105 AsylG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass die Beschwerdefrist für Flughafenverfahren 5 Arbeitstage beträgt (vgl. 108 Abs. 2 AsylG),
dass diese Frist eingehalten wurde und deshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),
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dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,
dass das Bundesverwaltungsgericht keinen Anlass hat, die über das behandelte Akteneinsichtsgesuch hinausführenden (für den Ausgang dieses Verfahrens nicht erheblichen) Beweismittel in Form eines  aufzulisten, weshalb der entsprechende Antrag ( S. 9) abzuweisen ist und auf die protokollierte Erläuterung der fraglichen Unterlagen in der Befragung vom 24. Februar 2010 (A11 S. 9 f.) verwiesen werden kann,
dass das Bundesverwaltungsgericht vorab mit der Vorinstanz darin übereinstimmt, die Vorbringen des Beschwerdeführers vermöchten den Anforderungen an die Glaubhaftmachung nach Art. 7 AsylG nicht zu genügen,
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dass sich der Beschwerdeführer und seine zahlreichen  jahrelang unbehelligt in Jemen aufgehalten haben und seinen eigenen Angaben zufolge niemand von der Organisationszugehörigkeit effektiv Kenntnis genommen habe (A11 S. 7 F45 und F47),
dass er seit der Ausreise nicht gesucht worden sei, nie vor Gericht gestanden und nie in Haft gewesen sei sowie nie Probleme mit den Behörden, der Polizei oder der Armee gehabt habe (A11 S. 11),
dass die Schilderungen hinsichtlich des politischen Engagements des Beschwerdeführers als nicht in sich schlüssig zu beurteilen sind und die Vorinstanz die Darstellungen zutreffend als gänzlich vage und  gewürdigt hat,
dass der Beschwerdeführer seine politischen Motivationen, die eigene politische Führungsrolle und seine Tätigkeiten innerhalb der TAJ nur ausserordentlich oberflächlich, von Allgemeinplätzen gekennzeichnet, unpräzis und gleichzeitig realitätsfremd zu schildern vermochte (vgl. beispielsweise A11 S. 5, 6, 7, 10) und ihm deshalb die geltend  politische Rolle innerhalb der TAJ (Organisieren von  aus dem Untergrund und später aktiv in der Öffentlichkeit), einer erbittert von der Regierung verfolgten Widerstandsbewegung, nicht zu glauben sind,
dass angesichts der hohen Gefahr, als Mitglied der TAJ entdeckt und zur Rechenschaft gezogen zu werden, nicht nachvollziehbar ist, dass er sich angeblich an konspirativen Sitzungen im kleinsten Kreis (vgl. A11 S. 6 F34) persönlich beteiligt habe, ohne sich über die effektiven Beweggründe oder die Intentionen der Anwesenden genügend gewiss zu sein,
dass die in verschiedenen Bestätigungsschreiben oder Internetartikeln genannte angeblich prominente und exponierte Stellung des  (er sei einer der aktiven Führer, eine grosse Figur im politischen Kampf) im Lichte seiner gänzlich unsubstanziierten  nicht überzeugt und diesbezüglich die vorinstanzliche , es handle sich um Aussagen im Sinne von , zu bestätigen ist,
dass sodann in diesem Zusammenhang ausdrücklich zu  ist, dass die tatsächliche Identität des Beschwerdeführers nicht feststeht und schon aus diesem Grund die vorgelegten Bestätigungen
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betreffend seine unter dem Namen A_ angeblich entwickelten politischen Aktivitäten keine ausschlaggebende Beweiskraft erlangen,
dass der Beschwerdeführer mit zwei Passkopien eine angeblich  und eine angeblich korrekte Identität nachweisen möchte und ausführte, beide auf je verschiedene Namen lautenden Pässe seien echt, und es sei lediglich eine Frage des Geldes, einen echten Pass auf eine Identität ausstellen zu lassen, wenn zwei Zeugen gefunden seien, mit deren Hilfe man sich auf der Einwohnerkontrolle eine Identi - tätskarte ausstellen lassen könne, welche zur Beschaffung des () Passes nötig sei (Erstbefragung S. 11, 12 und 14),
dass er keine substanziierten Angaben machen konnte zur Frage, wann und wo er sich letztmals den auf seine angeblich tatsächliche Identität lautenden Pass beschafft habe (Erstbefragung S. 12), obwohl der auf A_ ausgestellte Pass vom Mai 2008 datiert und bis ins Jahr 2014 Gültigkeit besitzt (vgl. Passkopie),
dass er sich auch nicht zu erinnern vermochte, wie viele echte Pässe er sich je beschafft habe, und in diesem Kontext behauptete, zirka alle zwei Jahre dafür besorgt gewesen zu sein, dass er ein gültiges Rei - sepapier besitze (Erstbefragung S. 11),
dass zudem die Antworten zu Daten und Beweggründen der früheren Auslandaufenthalte ebenso wenig überzeugen konnten wie die , im Alter zwischen 16 und 20 Jahren Offizier oder  innerhalb der ehemaligen südjemenitischen Armee gewesen zu sein (A11 S. 3, Erstbefragung Ziff. 22),
dass der Beschwerdeführer zum Nachweis, auf ihn sei ein  verübt worden, einen Internetauszug einreichte, in dem auf diesen Vorfall unter Namensnennung Bezug genommen wird, dass indessen die Darstellungen im Bericht in Widerspruch zu jenen des Beschwerdeführers (vgl. A11 S. 8 und 9) stehen, soll doch der Vorfall abends beziehungsweise frühmorgens stattgefunden haben,
dass die spektakuläre Aktion von Mitte 2006 ([Inhalt der Aktion von Mitte 2006]) nicht in Zusammenhang mit der TAJ gestanden hat,  nach Angaben des Beschwerdeführers dazu gedient habe, die Regierung auf die schwierige Ernährungslage einer grossen Familie hinzuweisen,
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dass im Übrigen der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht hat, er habe nach dieser Manifestation in der Folge Probleme mit den  erlebt, und dass er vielmehr noch im Jahr 2008 von einer  nach Ägypten wieder ins Heimatland zurückgekehrt ist (vgl. A11 S. 4),
dass sich auf der eingereichten CD (Beschwerdebeilage 2) zwei  ohne Ton von rund 31 und 58 Minuten Dauer befinden, und dass die Sichtung der Videos ergab, dass im Rahmen von Veranstaltungen zwar Fahnen der aufgelösten volksdemokratischen Republik Jemen geschwenkt werden, aber keine gesicherten Hinweise über die Person des Beschwerdeführers vorhanden sind, weil er auf den  nicht sicher identifizierbar ist,
dass sich im Übrigen tatsächlich verfolgte Führungspersonen aus einer Widerstandsbewegung kaum hätten filmen lassen wollen oder gar den Nachweis über eigene illegale Tätigkeiten mit sich  würden, wenn ihnen bei einer allfälligen Verhaftung aufgrund  angeblichen Beweises eigener Aktivitäten schwerste Nachteile drohen könnten,
dass schliesslich auch die am 30. März 2010 nachgereichten Inter - netberichte vom 3. und 12. März 2010, die den Beschwerdeführer ebenfalls namentlich als politischen Aktivisten (“grande figure de la lutte au Sud...“) bezeichnen und darüber berichten, er habe ein Asyl - gesuch eingereicht, bei dieser Sachlage nicht überzeugen und sich aus ihnen nicht hinlängliche Hinweise auf eine zukünftige Gefährdung ableiten lassen,
dass das dem Gericht eingereichte Schreiben von Amnesty  Schweiz vom 17. März 2010 an der geschilderten Einschätzung, die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Asylvorbringen seien nicht glaubhaft gemacht worden und auch seine behauptete Identität stehe nicht fest, nichts zu ändern vermag,
dass in dem Schreiben bestätigt wird, „Herr A_ sowie seine Flucht in die Schweiz seien Amnesty International bekannt (...) und er (sei) ein aktives Mitglied der südjemenitischen Opposition“; Amnesty International habe „keinerlei Gründe, an der Identität der am Flughafen Zürich befindlichen Person namens A_ zu zweifeln“ (Schreiben vom 17. März 2010 S. 3), dass indessen keinerlei Hinweise, Quellen
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oder Anhaltspunkte genannt werden, worauf sich diese Einschätzung stütze,
dass im Schreiben von Amnesty International sodann weiter  wird, die Befragungsprotokolle aus dem Asylverfahren würden detaillierte, ausführliche und schlüssige Aussagen beinhalten und demnach einen glaubhaften Eindruck hinterlassen,
dass das Gericht gerade diese Einschätzung indessen, wie oben  festgehalten wurde, nicht zu teilen vermag,
dass schliesslich auch aus der Protestaktion aus dem Jahr 2006 ([Inhalt der Aktion von Mitte 2006]), auf die im Schreiben von Amnesty International prominent Bezug genommen wird (vgl. Schreiben S. 3 und S. 4) nach dem oben Gesagten nach Einschätzung des Gerichts keine Anhaltspunkte für eine heute aktuelle oder in Zukunft drohende Gefährdung abgeleitet werden können,
dass es sich nach den obigen Ausführungen erübrigt, auf die weiteren Einzelheiten in der Beschwerde und die übrigen Beweismittel, die kei - nen näheren Bezug zur Person des Beschwerdeführers enthalten, näher einzugehen, da sie nicht zu einem anderen Ergebnis führen könnten,
dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht  oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des
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Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner Vorgängerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, dass heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 11.148),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des  Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige  ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
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dass dem Beschwerdeführer zuzumuten ist, in Jemen eine  aufbauen zu können, zumal er arabischer Ethnie und  ist, etliche Jahre Berufserfahrung als [Berufstätigkeit] haben soll und dort über weitere Kontakte sowie ein grösseres familiäres  verfügt,
dass gesundheitliche Gründe – der Beschwerdeführer benötigt  Medikamente – nicht gegen einen Vollzug der  sprechen können, zumal er das benötigte Medikament auch im Jemen beziehen kann (vgl. A8 S. 19),
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutzuheissen ist, nachdem die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der Akten anzunehmen ist und die Beschwerde namentlich mit ihren formellen Rügen betreffend die nicht korrekte Gewährung der Akteneinsicht gemäss Art. 26 – 28 VwVG durch die Vorinstanz teilwei - se berechtigt war (vgl. ausführlich die Erwägungen der  vom 24. März 2010),
dass demnach keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind,
dass es sich aus dem selben Grund rechtfertigt, dem  trotz seines Unterliegens in der Sache selber eine anteilsmässige Parteientschädigung auszurichten, da er nur durch das Ergreifen eines Rechtsmittels zu einer korrekten Gewährung der Akteneinsicht  konnte, was ihm kostenmässig nicht zum Nachteil gereichen darf (vgl. EMARK 2003 Nr. 5 E. 7 S. 35 f., mit weiteren Hinweisen),
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dass der diesbezüglich erforderliche prozessuale Aufwand des Rechtsvertreters anteilsmässig auf einen Viertel des in der  ausgewiesenen Aufwandes festgesetzt wird und die vom BFM auszurichtende Parteientschädigung demnach auf Fr. 1'646.- (inkl.  Auslagen sowie Mehrwertsteuer) beziffert wird.
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Considerations: