Decision ID: b3ad3ddf-7676-41f0-a611-8c3b79a17d3f
Year: 2022
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A.
A._ meldete sich im Juni 2019 zum Bezug von Ergänzungsleistungen an (EL-act.
43). Er gab an, er sei im August 2014 in die Schweiz eingereist. Die EL-
Durchführungsstelle forderte die IV-Stelle am 27. Juni 2019 auf (EL-act. 41), den
Invaliditätsgrad des EL-Ansprechers zu ermitteln. Zur Begründung führte sie an, der
EL-Ansprecher habe zwar keinen Anspruch auf eine IV-Rente, weil er die
versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht erfülle, aber nach Art. 4 Abs. 1 lit. d
ELG würde ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen bestehen, wenn er
rentenbegründend invalid sein sollte.
A.a.
Der EL-Ansprecher hatte sich bereits im Mai 2015 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung angemeldet (IV-act. 2). Die Internistin Dr. med. B._ hatte im
April 2015 berichtet (IV-act. 1), der EL-Ansprecher leide an einem Status nach einer im
Jahr 2012 erlittenen Schussverletzung am rechten Bein sowie an einer
posttraumatischen Belastungsstörung. Er sei im Jahr 2011 ein Opfer von Folter
gewesen, von der UN ins grenznahe Ausland gebracht und mehrfach an der linken
Tibia operiert worden. Im Frühsommer 2014 sei die Übersiedlung in die Schweiz
erfolgt. Angeblich sei er im Herkunftsland als Physiklehrer tätig gewesen. Im Juli 2015
hatte der Psychiater Dr. med. C._ berichtet (IV-act. 10), der EL-Ansprecher leide an
einer leichten bis mittelgradigen depressiven Störung sowie an einer akzentuierten
Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen. Zudem bestehe der Verdacht auf eine
posttraumatische Belastungsstörung. Aus psychiatrischer Sicht sei der EL-Ansprecher
uneingeschränkt arbeitsfähig. Mit einer Verfügung vom 21. Dezember 2015 hatte die
IV-Stelle das Begehren um berufliche Massnahmen abgewiesen, weil die
versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen waren (IV-act. 23). Mit
einer Verfügung vom 22. Februar 2016 hatte sie aus demselben Grund auch das
Rentenbegehren abgewiesen (IV-act. 26). Im Mai 2018 hatte sich der EL-Ansprecher
A.b.
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erneut zum Bezug von beruflichen Massnahmen oder einer Rente angemeldet (IV-act.
44). Die IV-Stelle hatte auch dieses Begehren mit einer Verfügung vom 19. November
2018 abgewiesen, weil die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht erfüllt
gewesen waren (IV-act. 60).
Auf Ersuchen der EL-Durchführungsstelle forderte die IV-Stelle den EL-Ansprecher
im Juli 2019 auf, Angaben zu allfälligen Erwerbstätigkeiten in den vergangenen Jahren
und zu den behandelnden Ärzten zu machen (IV-act. 62). Der EL-Ansprecher reichte in
der Folge einen Bericht der Internistin Dr. med. D._ vom 10. Juli 2018 ein, in dem
festgehalten worden war (IV-act. 64), die monatelange Behandlung der linken Tibia mit
einem Fixateur externe sei im Februar 2016 abgeschlossen worden, nachdem es
endlich zu einem ossären Durchbau gekommen sei. Wahrscheinlich im Rahmen der
Mobilitätssteigerung habe der Versicherte zunehmend an Schmerzen im rechten Knie
gelitten. Untersuchungen hätten eine Fehlstellung, eine verheilte Trümmerfraktur sowie
eine Pseudarthrose ergeben, die allesamt auf Schussverletzungen zurückzuführen
seien. Infolge der chronischen Schmerzen, der Perspektivenlosigkeit und der
Erfolglosigkeit der Stellensuche habe sich eine nun mittel- bis schwergradig
ausgeprägte Depression eingestellt. Die Klinik für Psychosomatik des Kantonsspitals
St. Gallen hatte am 9. Juli 2018 über eine posttraumatische Belastungsstörung und
eine schwere depressive Episode berichtet (IV-act. 65). Im Auftrag der IV-Stelle
erstatteten der Psychiater Dr. med. B._, die Orthopädin Dr. med. E._ und die
Neuropsychologin F._ am 8. September 2020 ein bidisziplinäres Gutachten (IV-act.
135 ff.). Sie hielten fest, der Versicherte leide an chronischen Schmerzen und an einer
massiven funktionellen Einschränkung des rechten Knies sowie – ohne Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit – an einem Status nach einer Schussverletzung im linken
Unterschenkel mit einer Tibiapseudarthrose, an einem lumbo-spondylogenen
Schmerzsyndrom ohne radiculäre Zeichen, an einem leichten Knick-Senkfuss links, an
einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer gegenwärtig leicht- bis
mittelgradigen Episode, an einer subsyndromal ausgeprägten posttraumatischen
Belastungsstörung und an gesamthaft als leicht einzuschätzenden neurokognitiven
Störungen im Rahmen der psychischen Diagnosen respektive bei einer Polypharmazie.
Der Versicherte müsse das Heben und Tragen von schweren Lasten, Arbeiten mit
Zwangshaltungen des Rumpfes, Arbeiten in gebückter, knieender oder hockender
A.c.
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Stellung, rein gehende, rein stehende und rein sitzende Tätigkeiten sowie das Gehen
auf unebenem Boden, das Begehen von Treppen und das Begehen von Gerüsten
vermeiden. Die erlernte Tätigkeit als Physiklehrer sei ihm aus orthopädischer Sicht zu
80 Prozent zumutbar. Aus neuropsychologischer Sicht könne aufgrund gewisser
Inkonsistenzen in der Untersuchung keine präzise Arbeitsfähigkeitsschätzung
abgegeben werden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine zusätzliche
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Der erlernte Beruf als Physiklehrer sei als
leidensadaptiert zu qualifizieren. Am 29. Oktober 2020 teilte die IV-Stelle der EL-
Durchführungsstelle mit, dass bei einem Arbeitsfähigkeitsgrad von 80 Prozent kein
rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliege (IV-act. 145). Mit einer Verfügung vom 10.
November 2020 wies die EL-Durchführungsstelle das Leistungsbegehren ab (EL-act.
31).
Am 10. Dezember 2020 erhob der EL-Ansprecher eine Einsprache gegen die
Verfügung vom 10. November 2020 (EL-act. 29). Am 6. März 2021 teilte der Psychiater
Dr. med. G._ mit (EL-act. 21), er sei von der behandelnden Ärztin des EL-
Ansprechers als Consiliarius ohne einen therapeutischen Auftrag beigezogen worden,
habe den EL-Ansprecher viermal persönlich fachärztlich untersucht und nebst einer
ausführlichen Anamnese und einem psychopathologischen Befund noch eine
Einschätzung der Partizipationsfähigkeit (Mini ICF-APP) sowie ein störungsspezifisches
Interview (CAPS für DSM-V, gelte in der Begutachtung von posttraumatischen
Belastungsstörungen als Gold-Standard) vorgenommen. Er stimme mit den
Beobachtungen des psychiatrischen Sachverständigen Dr. B._ überein, könne sich
aber mit der diagnostischen Zuordnung der Symptome nicht einverstanden erklären.
Die Kriterien für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung seien
vollumfänglich erfüllt. Die Partizipationsfähigkeit des EL-Ansprechers sei massiv
eingeschränkt. Die Leistungsfähigkeit betrage maximal 25 Prozent. Per 1. April 2021
konnte der EL-Ansprecher eine auf drei Monate befristete Arbeitsstelle als
Assistenzlehrer mit einem Pensum von 40 Prozent antreten (EL-act. 16). Die EL-
Durchführungsstelle ersuchte die IV-Stelle am 26. Mai 2021, Stellung zu den
Ausführungen von Dr. G._ zu nehmen (EL-act. 15). Am 11. August 2021 notierte Dr.
med. H._ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD; IV-act. 165–3 f.), die
Stellungnahme von Dr. G._ sei fachlich so weit nachvollziehbar, als Dr. G._ der
A.d.
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B.
vom EL-Ansprecher geschilderten Symptombelastung in seinem psychiatrischen
Ermessen einen anderen funktionellen und differentialdiagnostischen Stellenwert
einräume, als dies der psychiatrische Sachverständige Dr. B._ in einer ebenso
vertretbaren, aber anderen Gewichtung getan habe. Für die
versicherungsmedizinischen Belange fehle bei Dr. G._ aber die konkrete
Auseinandersetzung mit dem Niveau der Alltagsfunktionalität, was ausdrücklich
unabhängig von einer gegebenenfalls strittig bleibenden diagnostischen Zuordnung
versicherungsmedizinisch massgeblich sei. Der Differenzierungsgrad der
Stellungnahme von Dr. G._ sei weniger ausführlich als derjenige des Gutachtens und
gehe, entgegen der Behauptung von Dr. G._, auch nicht darüber hinaus. Ein neuer
medizinischer Sachverhalt oder eine Verschlechterung seien nicht geltend gemacht
worden. Grobe Fehler seien im Gutachten von Dr. B._ nicht erkennbar. Ab dem 1.
August 2021 trat der EL-Ansprecher eine unbefristete Arbeitsstelle als Assistenzlehrer
mit einem Pensum von 20 Prozent an (EL-act. 12). Mit einem Entscheid vom 11. Januar
2022 wies die EL-Durchführungsstelle die Einsprache gegen die Verfügung vom 10.
November 2020 mit der Begründung ab (EL-act. 11), der EL-Ansprecher sei nicht in
einem rentenbegründenden Ausmass invalid, weshalb er die
Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug einer Ergänzungsleistung nicht erfülle.
Am 11. Februar 2022 erhob der EL-Ansprecher (nachfolgend: der
Beschwerdeführer) eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 11. Januar
2022 (act. G 1). Er beantragte sinngemäss die Zusprache einer Ergänzungsleistung. Zur
Begründung führte er aus, er sei nicht zu 80 Prozent arbeitsfähig; der Invaliditätsgrad
sei höher, als die IV-Stelle behauptet habe. Am 16. März 2022 reichte er eine
Stellungnahme von Dr. G._ vom 10. März 2022 zur Aktenwürdigung des RAD-Arztes
Dr. H._ (act. G 3.1) sowie einen Bericht von Dr. D._ vom 10. März 2022 ein (act. G
3.2), laut dem er an einer komplexen Schussverletzung beider Beine, an einer
posttraumatischen Belastungsstörung, an rezidivierenden Depressionen sowie an einer
cervicalen Discushernie C6/7 mit Discektomie und Cage-Einlage am 20. September
2021 litt und nur zu maximal 50 Prozent arbeitsfähig war.
B.a.
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Considerations:
Erwägungen
1.
Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung des angefochtenen
Einspracheentscheides auf dessen Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem
des Einspracheverfahrens entsprechen muss. Auch beim Einspracheverfahren hat es
sich um ein („echtes“) Rechtsmittelverfahren gehandelt, was bedeutet, dass sich sein
Zweck in der Überprüfung der Verfügung vom 10. November 2020 auf deren
Rechtmässigkeit erschöpft hat und dass sein Gegenstand jenem des vorangegangenen
Verwaltungsverfahrens hat entsprechen müssen. Das Verwaltungsverfahren hat die
Prüfung eines Begehrens um Ergänzungsleistungen zum Gegenstand gehabt, weshalb
auch in diesem Beschwerdeverfahren zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer die
Voraussetzungen zum Bezug einer Ergänzungsleistung erfüllt.
2.
Die EL-Durchführungsstelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte
am 19. April 2022 unter Hinweis auf die Erwägungen im angefochtenen
Einspracheentscheid die Abweisung der Beschwerde (act. G 5).
B.b.
Gemäss dem Art. 4 Abs. 1 ELG haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem
Aufenthalt in der Schweiz einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie eine
Rente der AHV beziehen (lit. a–b), wenn sie eine Rente, eine Hilflosenentschädigung
oder ein Taggeld der IV beziehen (lit. c) oder wenn sie Anspruch auf eine Rente der IV
hätten, sofern sie die Mindestbeitragsdauer nach Art. 36 Abs. 1 IVG erfüllen würden (lit.
d). Ausländer haben nur dann einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie sich
rechtmässig in der Schweiz aufhalten (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 ELG). Sie müssen sich
zudem unmittelbar vor dem Zeitpunkt, ab dem die Ergänzungsleistung verlangt wird,
während zehn Jahren ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten haben (Art. 5 Abs. 1
Satz 2 ELG). Für Flüchtlinge und staatenlose Personen beträgt diese Karenzfrist fünf
Jahre (Art. 5 Abs. 2 ELG).
2.1.
Der Beschwerdeführer ist ein anerkannter Flüchtling. Er hat sich ab August 2014
ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten, was bedeutet, dass er ab August 2019 die
Anspruchsvoraussetzungen des Art. 5 ELG erfüllt hat. Da er mit dem
Gesundheitsschaden in die Schweiz eingereist ist, hat er keinen Anspruch auf
Leistungen der Invalidenversicherung gehabt. Der Beschwerdeführer hätte also die
persönlichen Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 4 ELG nur erfüllen können, wenn er,
2.2.
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sofern die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt gewesen wären, einen
Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung gehabt hätte, das heisst wenn er
rentenbegründend – also zu mindestens 40 Prozent (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG) –
invalid gewesen wäre. Zur Prüfung dieser Frage hat die IV-Stelle im Auftrag der
Beschwerdegegnerin ein bidisziplinäres Gutachten eingeholt. Die Sachverständigen
haben den Beschwerdeführer umfassend untersucht und ausgiebig befragt. Zudem
haben sie die medizinischen Vorakten eingehend gewürdigt. Damit haben sie über eine
für ihre medizinische Beurteilung ausreichende Kenntnis des relevanten medizinischen
Sachverhaltes verfügt. Der später consiliarisch beigezogene Psychiater Dr. G._ hat in
Bezug auf die psychische Gesundheitsbeeinträchtigung ausdrücklich bestätigt, dass
der psychiatrische Sachverständige Dr. B._ den für seine Beurteilung massgebenden
Sachverhalt korrekt erhoben habe. Allerdings hat Dr. G._ – aus Laiensicht
überzeugend – kritisiert, dass Dr. B._ sich nicht hinreichend vertieft mit den Kriterien
für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung befasst respektive keine
ausreichend spezifische und gezielte Anamnese erhoben habe. Insbesondere hat Dr.
G._ bemängelt, dass Dr. B._ keine strukturierten Fragebögen verwendet habe.
Weder der „Gold-Standard“ für die Prüfung einer posttraumatischen
Belastungsstörung (CAPS für DSM-V) noch der Standard-Fragebogen für die
Beurteilung der Partizipationsfähigkeit (Mini ICF-APP) sei verwendet worden, was einen
erheblichen Mangel des Gutachtens darstelle. Entgegen der Behauptung des RAD-
Arztes Dr. H._ hat die von Dr. G._ durchgeführte relativ aufwendige Abklärung
durchaus neue Tatsachen zu Tage gefördert; die Stellungnahme von Dr. G._ lässt
aus der Sicht eines medizinischen Laien die Diagnose einer schweren
posttraumatischen Belastungsstörung als durchaus plausibel erscheinen. Es ist nicht
einzusehen, weshalb die Beschwerdegegnerin die Stellungnahme von Dr. G._ nur
dem RAD und nicht dem Sachverständigen Dr. B._ zur Stellungnahme vorgelegt hat,
denn nach der vom Bundesgericht eingeführten Beweiskaskade kann eine RAD-
Stellungnahme nie denselben Beweiswert wie die Stellungnahme eines
Administrativgutachters haben, weshalb das Bundesgericht in Fällen wie dem
vorliegenden eine RAD-Stellungnahme nicht genügen lässt, sondern eine Rückfrage an
den Sachverständigen verlangt (vgl. etwa das Urteil 8C_874/2013 vom 14. Februar
2014, E. 3.3, mit Hinweis auf die Rechtsprechung zum eingeschränkten Beweiswert
von versicherungsinternen Stellungnahmen). Da die beiden Stellungnahmen von Dr.
G._ wesentliche Zweifel an der Überzeugungskraft des Teilgutachtens von Dr. B._
wecken und da der RAD-Arzt Dr. H._ diese Zweifel nicht hat ausräumen können,
erweist sich der Sachverhalt in medizinischer Sicht als ungenügend abgeklärt. Weil
anzunehmen ist, dass der Sachverständige Dr. B._ diese Zweifel durch eine
Stellungnahme wird ausräumen können, besteht (noch) kein Bedarf nach einer weiteren
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3.
Die Rückweisung zur weiteren Sachverhaltsabklärung gilt hinsichtlich der Kosten- und
Entschädigungsfolgen als ein Obsiegen des Beschwerdeführers. Gerichtskosten sind
allerdings nicht zu erheben (Art. 61 lit. f ATSG). Der nicht anwaltlich vertretene
Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.