Decision ID: 44b86a75-f097-57ab-a7ca-6f067c2de442
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
und Sachverhalt, zum Schluss gekommen sei, dass der Zuschlag an die
Z._ AG zu Unrecht erfolgt sei und deshalb mit ihr kein Vertrag ab-
geschlossen werden dürfe,
dass die Vergabestelle dies daher auch im vorliegenden Beschwerdever-
fahren nicht tun dürfe,
dass der Umstand, dass das Bundesverwaltungsgericht im Parallelverfah-
ren B-4991/2020 mit Urteil vom 20. April 2021 die Beschwerde gutgeheis-
sen, die Zuschlagsverfügung der Vergabestelle aufgehoben und den Zu-
schlag der Bietergemeinschaft Y._ erteilt hat, indessen nicht als
eine wesentliche Veränderung der Umstände in Bezug auf das vorliegende
Beschwerdeverfahren anzusehen ist,
dass die Beschwerdeführerinnen diesbezüglich zu Recht nicht geltend ma-
chen, ihre Offerte (Amtsvorschlag) rangiere vor der Offerte der Bieterge-
meinschaft Y._, weshalb bei einem Ausschluss der Z._ AG
ihre Offerte den Zuschlag hätte erhalten müssen,
B-6366/2020
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dass der Umstand, dass die Offerte der Beschwerdeführerinnen (Amtsvor-
schlag) hinter der Offerte der Bietergemeinschaft Y._ rangiert, bei
der Prozessprognose im Zwischenentscheid vom 8. Februar 2021 aus-
drücklich berücksichtigt worden ist,
dass daher die Zuschlagserteilung an die Bietergemeinschaft Y._
statt an die Z._ AG in Bezug auf die Prozessprognose im vorliegen-
den Verfahren keinen relevanten Unterschied darstellt,
dass die Beschwerdeführerinnen dies auch gar nicht konkret behaupten,
dass die Beschwerdeführerinnen auch sonst keine neuen, erheblichen Tat-
sachen oder Beweismittel vorbringen, von denen sie behaupten, sie hätten
sie vor dem Erlass des Zwischenentscheids vom 8. Februar 2021 nicht
geltend machen können,
dass die Beschwerdeführerinnen auch nicht dartun, inwiefern der
Zwischenentscheid vom 8. Februar 2021, mit dem ihr erster Antrag auf Er-
teilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen worden ist, rechtsfehler-
haft wäre oder dabei aktenkundige erhebliche Tatsachen oder Begehren
übersehen worden wären,
dass daher das Wiedererwägungsgesuch der Beschwerdeführerinnen ab-
zuweisen ist, soweit überhaupt darauf einzutreten ist,
dass über die Kostenfolgen dieses Zwischenentscheids im Rahmen des
Endentscheids zu befinden sein wird.

Considerations: