Decision ID: 4a1d2d14-4c3b-423f-8602-4b72550e783d
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_008
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten:
1. 1.1. Die kantonale Staatsanwaltschaft führt gegen den Beschwerdeführer eine Strafuntersuchung wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das , qualifizierter Geldwäscherei und mehrfacher . Der Beschwerdeführer wurde deswegen am 22. Februar 2022 festgenommen.
1.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau ordnete mit  vom 26. Februar 2022 Untersuchungshaft bis zum 22. Mai 2022 an. Mit Verfügung vom 18. Mai 2022 verlängerte es diese bis zum 22. August 2022.
2. 2.1. Der Beschwerdeführer stellte mit Eingabe datiert vom 16. August 2022 bei der kantonalen Staatsanwaltschaft ein Haftentlassungsgesuch.
2.2. Mit Eingabe datiert vom 17. August 2022 überwies die kantonale  das Haftentlassungsgesuch zusammen mit dem Antrag auf  dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau zur  und stellte gleichzeitig ein Gesuch um Verlängerung der  bis zum 22. November 2022.
2.3. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau ordnete mit  vom 18. August 2022 die provisorische Fortdauer der  bis zum Entscheid über das Haftentlassungs- bzw. - an.
2.4. Die Verhandlung vor dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons  fand am 1. September 2022 in Abwesenheit der kantonalen  statt. Der Beschwerdeführer beantragte seine Haftentlassung, (sub)eventualiter unter (kombinierter) Anordnung von Ersatzmassnahmen, deren Einhaltung "subsubeventualiter" i.S.v. Art. 237 Abs. 3 StPO mit  Geräten zu überwachen sei.
Mit Verfügung vom 1. September 2022 wies das  des Kantons Aargau das Haftentlassungsgesuch des  ab und verlängerte die Untersuchungshaft bis zum 17. November 2022.
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3. 3.1. Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 19. September 2022  gegen diese ihm am 9. September 2022 zugestellte Verfügung.
In materieller Hinsicht beantragte er (unter Kosten- und ) deren Aufhebung und seine Entlassung aus der Untersuchungshaft, eventualiter unter Anordnung von Ersatzmassnahmen.
In prozessualer Hinsicht beantragte er eine Anweisung an die kantonale Staatsanwaltschaft, sowohl die Akten des gegen ihn geführten  als auch die Haftentlassungsgesuche "aller (materiell)  Personen" zu edieren.
3.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau teilte mit Eingabe vom 22. September 2022 mit, unter Hinweis auf die Begründung des  Entscheids auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde zu .
3.3. Die kantonale Staatsanwaltschaft beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2022 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen.
3.4. Der Beschwerdeführer reichte mit Eingabe vom 29. September 2022 ein von ihm am 26. September 2022 persönlich verfasstes Schreiben "als  zur Beschwerde ein". Am 5. Oktober 2022 reichte er eine von ihm am 2. Oktober 2022 persönlich verfasste Stellungnahme zur  der kantonalen Staatsanwaltschaft ein. Mit Eingabe vom 7. Oktober 2022 reichte er eine Bestätigung eines früheren Arbeitgebers (der B. in Q.) ein.

Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Als verhaftete Person ist der Beschwerdeführer berechtigt, die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau vom 1. September 2022 mit Beschwerde anzufechten (Art. 222 Satz 1 StPO; Art. 393 Abs. 1 lit. c StPO). Auf seine frist- (Art. 396 Abs. 1 StPO) und formgerecht (Art. 385 Abs. 1 StPO) erhobene und von einem aktuellen Rechtsschutzinteresse (Art. 382 Abs. 1 StPO) getragene Beschwerde ist einzutreten.
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2. Der Beschwerdeführer beantragt in prozessualer Hinsicht den Beizug der Akten des Strafverfahrens (auf dem aktuellen Stand) sowie der  aller (materiell) mitbeschuldigter Personen.
Die Staatsanwaltschaft hat dem Zwangsmassnahmengericht in einem Haftverfahren nicht sämtliche Akten einzureichen, sondern einzig die für die Prüfung der Haftvoraussetzungen wesentlichen Akten (vgl. hierzu Art. 224 Abs. 2 StPO; Art. 227 Abs. 2 StPO; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 3 zu Art. 228 StPO), mithin diejenigen Akten, welche den Ausgang dieses  beeinflussen könnten (vgl. hierzu Urteil des  1B_115/2021 vom 3. Mai 2021 E. 2.2). Ob die kantonale  die in diesem Sinne wesentlichen Akten eingereicht hat oder ob es (wie vom Beschwerdeführer beantragt) eines weitergehenden  bedarf, ist demzufolge zusammen mit den jeweiligen materiellen Haftvoraussetzungen zu prüfen.
3. 3.1. Untersuchungshaft nach Art. 221 Abs. 1 StPO setzt zunächst als sog.  Haftgrund einen dringenden Tatverdacht auf ein Verbrechen oder Vergehen voraus.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau legte die  Grundlagen, nach denen das Vorliegen eines dringenden  zu prüfen ist, in E. 2.1.1 seiner Verfügung zutreffend dar. Darauf kann verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO).
3.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau stellte fest, dass der Beschwerdeführer den (von der kantonalen Staatsanwaltschaft geltend ) dringenden Tatverdacht nicht bestritten habe. Weiter verwies es auf seine Verfügungen vom 26. Februar 2022 und 18. Mai 2022:
- In seiner Verfügung vom 26. Februar 2022 (E. 2.1.3) hatte das  des Kantons Aargau – u.a. gestützt auf einen  vom 18. Januar 2022 (betreffend eine am 17. Januar 2022 stattgefundene Observation) und überwachte Telefongespräche vom 18. und 20. November 2021 – einen dringenden Tatverdacht auf qualifizierte Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 2 BetmG) bejaht.
- In seiner Verfügung vom 18. Mai 2022 (E. 3.2.2 und E. 3.2.3) hatte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau zusätzlich  der Auswertung von aus der "Kommunikationsplattform ANOM"
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gewonnenen Daten berücksichtigt. Der Verdacht, dass der  in verschiedene Betäubungsmittelgeschäfte mit  Personen international verwickelt gewesen sei, scheine sich  erhärtet zu haben. Dabei sei es mutmasslich um qualifizierte Mengen Kokain und grosse Mengen Marihuana gegangen. Ein  Tatverdacht auf qualifizierte Widerhandlungen gegen das  (Art. 19 Abs. 2 BetmG) sei unverändert zu bejahen. Ob sich der Beschwerdeführer auch der qualifizierten Geldwäscherei und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig gemacht habe, lasse sich hingegen nicht beurteilen.
Weiter führte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau aus, dass der Beschwerdeführer scheinbar auch die "Kommunikationsplattform SkyECC" bis zu deren Abschaltung für internationale Drogengeschäfte  habe. Die summarische Sichtung von Daten, die der kantonalen Staatsanwaltschaft von französischen Behörden zur Verfügung gestellt worden seien, habe den Verdacht bestätigt, dass der Beschwerdeführer bis zum Wechsel auf die "Kommunikationsplattform ANOM" auch "SkyECC" für den internationalen Drogenhandel benutzt haben könnte. Derzeit  nichts für die Nichtverwertbarkeit der aus der "ANOM-Überwachung" gewonnenen Daten. Insgesamt habe sich der Verdacht, dass der  in verschiedene Betäubungsmittelgeschäfte mit  Personen international verwickelt gewesen sei, erhärtet. Ein dringender Tatverdacht auf qualifizierte Widerhandlungen gegen das  (Art. 19 Abs. 2 BetmG) sei unverändert zu bejahen. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau bejahte () auch einen dringenden Tatverdacht im Hinblick auf Geldwäscherei.
3.3. Der Beschwerdeführer bestritt diese Ausführungen des  des Kantons Aargau mit Beschwerde nicht und machte nicht geltend, dass ein dringender Tatverdacht zu Unrecht bejaht worden sei. Von daher ist mit Verweis auf die überzeugenden Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau zumindest hinsichtlich des Vorwurfs der qualifizierten Widerhandlung gegen das  ein dringender Tatverdacht ohne Weiteres zu bejahen.
Was hingegen den Vorwurf der qualifizierten Geldwäscherei und der  anbelangt, kann ein dringender Tatverdacht weiterhin (wie vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau mit Verfügung vom 18. Mai 2022 mit nach wie vor aktueller Begründung festgestellt) nicht bejaht werden, was aber für den Ausgang dieses Beschwerdeverfahrens ohne Belang ist.
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3.4. Dass der dringende Tatverdacht bei Beizug weiterer Akten (zu Gunsten des Beschwerdeführers) anders zu beurteilen wäre, kann ohne Weiteres  werden. Der Beschwerdeführer begründete seinen  denn auch nicht damit, so den von ihm gar nicht bestrittenen dringenden Tatverdacht widerlegen zu wollen.
4. 4.1. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau bejahte an  Haftgründen sowohl die von der kantonalen Staatsanwaltschaft  gemachte Flucht- als auch Kollusionsgefahr.
Was die theoretischen Grundlagen dieser Haftgründe anbelangt, kann auf die zutreffenden E. 2.2.1 und E. 2.3.1 der angefochtenen Verfügung  werden.
4.2. 4.2.1. Zur Fluchtgefahr führte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons  in seiner E. 2.2.2 aus, dass der Beschwerdeführer am 17. Januar 2022 (nach Festnahme eines Drogenlieferanten) seine Verlobte aufgefordert habe, "die Koffer zu packen", und "alles müsse weg" gesagt zu haben. Auch habe er gegenüber seiner Freundin erwähnt, dass die Polizei ihn nicht aus R. zurückholen könne. Bei anderer Gelegenheit habe sich der  (gegenüber C.) dahingehend geäussert, dass er bei einer allfälligen Verhaftung mangels Beweisen nach drei Monaten wieder  und dass seine Verlobte genau wisse, was sie allen für eine  zu erzählen habe. Damit sei erstellt, dass der Beschwerdeführer konkrete Vorkehrungen für den Fall seiner Verhaftung getroffen habe. In diesen Aussagen manifestiere sich eine konkrete Fluchtabsicht. Zudem gehe es um qualifizierte Widerhandlungen gegen das  und damit nicht um Bagatelldelikte, drohe dem Beschwerdeführer im Falle seiner Verurteilung doch eine mehrjährige Freiheitsstrafe,  gar ausserhalb der Möglichkeit eines teilbedingten Strafvollzugs. Obschon der Beschwerdeführer mit seinen Eltern und einem Bruder einen Bezug zur Schweiz aufweise, sei Fluchtgefahr daher klar zu bejahen.
4.2.2. Der Beschwerdeführer brachte hiergegen mit Beschwerde vor, dass sich das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau zu sehr auf seine Aussagen vor seiner Verhaftung gestützt und "Umstände zum heutigen Zeitpunkt" zu wenig berücksichtigt habe. Auch habe das  des Kantons Aargau nicht berücksichtigt, dass er hier geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen sei bzw. hier sein ganzes Leben verbracht habe. Ebenso wenig habe es berücksichtigt, dass er seine Eltern
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und seinen Bruder und damit "seine ganze Kernfamilie" hier in der Schweiz habe und seine Zukunft hier sehe. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau habe seine Lebensverhältnisse nur insoweit , als sie für Fluchtgefahr sprächen. Auf klarerweise gegen Fluchtgefahr sprechende Umstände, welche eine Flucht nahezu verunmöglichten oder absurd erscheinen liessen, sei es nicht eingegangen. Er besitze zwar die Staatsangehörigkeit von R., denke jedoch nicht daran, nach R. oder  zu flüchten. Es falle ihm nicht ein, seine Zukunft und diejenige seiner Familie durch einen offensichtlich von vornherein aussichtslosen und damit unsinnigen Fluchtversuch bleibend zu verschlechtern. Selbst bei  einer mehrjährigen Freiheitsstrafe würde diese infolge guter Führung auf zwei Drittel verkürzt. Eine Freiheitsstrafe sei kein Grund, seine gesamte weitere Zukunft in der Schweiz zu gefährden. Hätte er eine Flucht  jemals ins Auge gefasst, wäre er bereits geflüchtet, als er dies  habe. Die Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau zur Fluchtgefahr seien rein theoretischer und abstrakter Natur und entbehrten jeglicher konkreter Grundlage. Folge man dieser , bestünde bei jedem ausländischen Staatsangehörigen, dem eine Freiheitsstrafe drohe, a priori Fluchtgefahr und könne eine konkrete Prüfung unterbleiben.
4.2.3. Die kantonale Staatsanwaltschaft verwies mit Beschwerdeantwort darauf, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich eines überwachten  dahingehend geäussert habe, dass er sich vorstellen könne, die Schweiz zu verlassen. Auch gebe es (durch eine akustische Überwachung erlangte) Hinweise, dass seine Familie ein stattliches Haus in S. habe und dort sehr angesehen sei. Der Beschwerdeführer habe auch Pläne, Land in T. zu kaufen, sei international gut vernetzt und pflege intensive  Kontakte zu Leuten, die auf der Flucht seien.
4.2.4. Mit persönlichem Schreiben vom 26. September 2022 äusserte sich der Beschwerdeführer in ähnlicher Weise wie bereits mit Beschwerde: Er , dass er in Aarau geboren und aufgewachsen sei und dass er eine kaufmännische Lehre und kurz darauf berufsbegleitend die höhere  BWL abgeschlossen und sich für ein berufsbegleitendes Studium ("eMBA") entschieden habe. Weiter legte er dar, nach welchen  er von seinen Eltern erzogen worden sei und dass er von seinen Eltern, seinem Bruder und auch seinem Arbeitgeber stets gestützt worden sei. Als "Gegenleistung" habe er immer einen "Super-Job" gemacht. Er sei seit  kaufmännischen Lehre in der Schreinerbranche tätig und habe  2'000 Betriebe in der Schweiz besucht und betreut. Weil er sich hier zuhause fühle, habe er in der Vergangenheit viele Jobangebote von  Konzernen abgelehnt. Auch betrachte er es als seine absolute Pflicht, für seinen behinderten Bruder zu sorgen, der ausser ihm und den
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Eltern nur wenig Bezugspersonen habe. Sein Bruder sei seine " Motivationsquelle" und es würde ihm nie im Leben einfallen, ihn oder seine Eltern durch Flucht alleine zu lassen. Seit 7 Monaten würden ihm Observationsprotokolle vorgelegt und würde versucht, damit "einen " zu konstruieren. Er berufe sich aus Angst um sich und seine Familie auf sein Aussageverweigerungsrecht. Dass man dies gegen ihn verwende, fühle sich "total unfair" an. Es existierten keine versteckten Erlöse oder . Was seine Aussagen vor seiner Verhaftung anbelange, gelte das Sprichwort "Grosse Klappe, nix dahinter". Nach 7 Monaten  könne er nicht genug betonen, wie er sein Verhalten . Im Falle seiner Haftentlassung würde er den Behörden jederzeit zur Verfügung stehen. Die Schweiz sei sein Leben, sei es immer gewesen und werde es immer sein. Er sehe sich als "Vollblut Aarauer". Für den [...] sei seine Hochzeit im Stadtmuseum geplant gewesen. All seine  und Ziele seien nicht diejenigen einer "fluchtgefährdeten" Person. Auf seine Aussagen vor der Verhaftung "festgenagelt" zu werden, empfinde er als sehr einfach und unfair. Seine Lebensverhältnisse würden kaum in Betracht gezogen. Er ersuche um eine Chance, sich zu beweisen.
Mit Eingabe vom 5. Oktober 2022 wiederholte der Beschwerdeführer im Wesentlichen seine bereits mit Eingabe vom 26. September 2022  Ausführungen zur fehlenden Fluchtgefahr mit anderen Worten und , seinen Standpunkt mit weiteren Beispielen zu belegen. So brachte er etwa vor, dass sich seine mit D. geführten Gespräche über ein  in der Schweiz nicht in den Akten fänden, dass er nur wegen eines vor zirka zwei Jahren stattgefundenen Erdbebens in T. für kurze Zeit die Idee gehabt habe, dort günstig ein Grundstück zu kaufen, dass es keine Belege gebe, dass er Kontakt zu flüchtigen Personen habe, und dass er auch nicht im Ausland politisch aktiv werden wolle. Es habe sich dabei nur um "belanglose Gespräche ohne konkrete Fakten, Belege oder Taten" .
4.2.5. Die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Fluchtgefahr vermögen ( als diejenigen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau) nicht zu überzeugen:
- Dass der Beschwerdeführer bis anhin seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz hatte, ist zwar bei der Beurteilung der Fluchtgefahr  zu berücksichtigen, schliesst Fluchtgefahr aber keineswegs aus (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts 1B_548/2021 vom 26.  2021 E. 2.6).
- Weshalb es bei der Beurteilung der Fluchtgefahr nicht so sehr auf die früheren Aussagen des Beschwerdeführers, wie vom  des Kantons Aargau wiedergegeben (vgl. vorstehende E. 4.2.1), als auf dessen nunmehrige Beteuerungen ankommen soll, ist
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nicht nachvollziehbar. So wurde der Beschwerdeführer anlässlich der Haftverhandlung zu diesen früheren Aussagen befragt (Protokoll S. 6). Er wollte sich hierzu aber vor dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau nicht erklären, was sich jedenfalls kaum mit der von ihm behaupteten Angst (um sich und seine Familie) begründen lässt. Auch auf seine (persönlichen) Beteuerungen, weshalb er nunmehr sozusagen als vollständig geläutert zu betrachten sei, ist nicht . Das vom Beschwerdeführer von sich skizzierte Bild einer , die nunmehr die Verantwortung für die mutmasslich begangenen Straftaten übernehmen will, steht nicht nur in einem scharfen Kontrast zu seinen früheren Äusserungen und mutmasslich begangenen , was sich allenfalls noch mit einer umfassenden Läuterung  liesse, sondern auch zu seinem offensichtlich auch jetzt noch , objektiv aber nicht nachvollziehbaren Empfinden, seit  rund 7 Monaten unfair behandelt bzw. mit konstruierten  konfrontiert zu werden. Auch ansonsten gibt es keine konkreten Hinweise, dass es sich bei den aktuellen Beteuerungen des  um mehr als blosse Lippenbekenntnisse handeln könnte.
- Auch dürfte der nunmehr 29-jährige Beschwerdeführer wegen seines Alters zumindest nicht mehr im gleichen Ausmasse wie früher von  bisherigen "Kernfamilie" (etwa in emotionaler oder auch finanzieller Hinsicht) abhängig sein. Er befindet sich aber auch noch nicht in einem Alter, ab welchem es für ihn bereits schwer wäre, im Ausland noch Fuss zu fassen (vgl. hierzu etwa BGE 136 IV 20 E. 2.3, wonach bei einer mit 36 Jahren noch vergleichsweise jungen Person eine Flucht eher  sei als bei jemandem in fortgeschrittenem Alter). Konkrete Hinweise, dass der Beschwerdeführer nicht fähig wäre, sich im Ausland (insbesondere in R.) zurechtzufinden und sich dort eine Zukunft , sind keine ersichtlich. Auch ist nicht ersichtlich, dass eine Flucht für den Beschwerdeführer mit grösseren Nachteilen irgendwelcher Art verbunden wäre. Insbesondere lassen seine vor dem  des Kantons Aargau gemachten Aussagen nicht darauf schliessen, dass er sich in der Schweiz eine berufliche Stellung  hätte, die einer Flucht massgeblich entgegenstünde, wenngleich er davon sprach, dass er "in Spitzenzeiten" 1'500 Betriebe in der  Schweiz betreut habe (in seinem persönlichen Schreiben sprach er gar von über 2'000 Betrieben). Auch seine hier in der Holzbranche  erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Lehre sowie seine diesbezügliche Berufserfahrung vermögen die Fluchtgefahr nicht zu , zumal ihm diese Umstände auch im Ausland das berufliche Fortkommen erheblich erleichtern dürften (vgl. hierzu Protokoll der Haftverhandlung S. 4).
Vor diesem Hintergrund vermögen auch die weiteren (nicht näher ) Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach eine Flucht von
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vornherein aussichtslos und unsinnig wäre, nicht zu überzeugen.  ist auch, dass er nicht bereits (entsprechend seinen Ankündigungen) bereits im Januar 2022 flüchtete, zumal er sich damals eben noch gar nicht sicher war, entdeckt worden zu sein, und er auch vom Umfang der gegen ihn vorliegenden Beweise noch nichts ahnen konnte. "Klarerweise gegen Fluchtgefahr" sprechende Umstände, welche vom  des Kantons Aargau unberücksichtigt geblieben wären, sind keine auszumachen. Weshalb die Möglichkeit einer bedingten Entlassung nach zwei Dritteln einer allfälligen Freiheitsstrafe vorliegend bei der Beurteilung der Fluchtgefahr hätte berücksichtigt werden müssen, ist nur schon in  der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht  (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts 1B_566/2018 vom 21. Januar 2019 E. 4.2, wonach es grundsätzlich nicht am Haftrichter ist, diesbezüglich eine Prognose anzustellen, ausser wenn – was hier aber nicht der Fall ist – absehbar ist, dass aufgrund konkreter Umstände des Einzelfalles eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit  dürfte). Darüber hinaus drängt sich eine Berücksichtigung der  einer vorzeitigen bedingten Entlassung auch deshalb nicht auf, weil dem Beschwerdeführer im Falle seiner Verurteilung auch eine  Landesverweisung droht (vgl. hierzu Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB), ohne dass bereits jetzt konkret absehbar wäre, dass er sich hiergegen  auf die sog. Härtefallklausel (Art. 66a Abs. 2 StGB) berufen könnte. In Beachtung der in vorstehender E. 4.2.1 zusammengefassten  des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau  ist schliesslich der vom Beschwerdeführer erhobene Vorwurf, das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau habe losgelöst von  Fallumständen rein theoretisch und abstrakt in einer Art und Weise argumentiert, dass bei jedem Ausländer, dem eine Freiheitsstrafe drohe, Fluchtgefahr zu bejahen wäre.
Darüber hinaus ist bezüglich Fluchtgefahr – sozusagen als Bestätigung des Gesagten – auf verschiedene abgehörte Gespräche zu verweisen ( vom 7. Dezember 2021 [Ordner HA.2022.391, Reg. 1.1, Beilage 16 zur Einvernahme des Beschwerdeführers vom 20. Mai 2022], wo sich der Beschwerdeführer dahingehend äusserte, dass man in der Schweiz zu viele Steuern zahle und er sich gut vorstellen könne, die Schweiz nach  einiger Geschäfte zu verlassen, und dass er der Auffassung sei, dass D. mit ihm überall hin mitkäme; Gespräch vom 8. Juni 2021 [], wonach der Beschwerdeführer erzählt habe, in T. ein Grundstück gekauft zu haben und darauf bauen zu wollen).
Dass die Fluchtgefahr bei Beizug weiterer Akten (zu Gunsten des ) anders zu beurteilen wäre, kann ohne Weiteres  werden. Der Beschwerdeführer begründete seinen  denn auch nicht damit, so die Annahme von Fluchtgefahr  zu wollen.
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Dementsprechend ist der besondere Haftgrund der Fluchtgefahr mit dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau zu bejahen.
4.3. 4.3.1. Zur Kollusionsgefahr nahm das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in seiner E. 2.3.2 ebenfalls Bezug auf die Äusserungen des  vom 17. Januar 2022 (vgl. vorstehende E. 4.2.1), woraus sich die "subjektive Kollusionsbereitschaft" des Beschwerdeführers . Auch in objektiver Hinsicht sei Kollusionsgefahr weiterhin zu bejahen. Die "Auswertung der Kommunikationsplattform SkyECC" sowie auch die Auswertung des Laptops (dessen Passwort der Beschwerdeführer nicht preisgeben wolle) seien nach wie vor pendent. Auch stünden nach  Individualeinvernahmen auch noch Konfrontationseinvernahmen mit den Mitbeschuldigten an. Die ausgeprägte Kollusionsgefahr zeige sich auch in der selbst vom Beschwerdeführer "anerkannten Hierarchiestufe des Betäubungsmittelhandels" (unter Bezugnahme auf eine Äusserung des Beschwerdeführers [vgl. hierzu HA.2022.241, Beilage 1 zum  / Beilage 13 zur Einvernahme des Beschwerdeführers vom 1. April 2022, S. 2], wonach wer "singe" ein toter Mann sei).
4.3.2. Der Beschwerdeführer machte dem Zwangsmassnahmengericht des  Aargau in diesem Zusammenhang zum Vorwurf, ausser Acht gelassen zu haben, dass die Untersuchung im Wesentlichen abgeschlossen sei. Ihm würden seit Monaten Observationsprotokolle vorgelegt, zu denen er – aus Gründen der Sicherheit für sich und seine Familie – schweige, was durch ständige Verlängerung der Untersuchungshaft "bestraft" werde, während alle übrigen Mittäter(innen) inzwischen auf freien Fuss gesetzt worden seien. Weder die kantonale Staatsanwaltschaft noch das  des Kantons Aargau hätten begründet, inwiefern und mit  Personen er konkret noch kolludieren könnte. Was das  des Kantons Aargau zur Kollusionsgefahr ausgeführt habe, sei vielleicht zu Beginn der Strafuntersuchung begründet gewesen, heute jedoch nicht mehr. Es gebe nichts mehr zu verdunkeln. Das "vorzuhaltende Tatsachenfundament" bestehe im Wesentlichen aus  und beschlagnahmten Gegenständen.
4.3.3. Auch die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Kollusionsgefahr  (wiederum anders als diejenigen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau) nicht zu überzeugen. Der Beschwerdeführer scheint massgeblich in einen qualifizierten Betäubungsmittelhandel mit  Verflechtungen involviert gewesen zu sein, ist aber nicht geständig und verweigert weitestgehend die Aussagen, weshalb es auf der Hand
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liegt, dass die kantonale Staatsanwaltschaft die strafrechtlich relevanten Fragen (betreffend Art, Umfang und Organisation des  sowie die vom Beschwerdeführer dabei eingenommene Rolle)  zu klären versuchen muss.
Dabei verhält es sich offenbar so, dass die kantonale Staatsanwaltschaft nicht nur gestützt auf von ihr selbst veranlasste  zu einer Fülle womöglich strafrechtsrelevanter Informationen  ist, sondern auch durch den rechtshilfeweisen Beizug ausländischer Überwachungsmassnahmen. Weiter liegt es auf der Hand, dass es bei  mutmasslich grenzüberschreitend organisierten Drogenhandel –  bei einer weder geständigen noch kooperativen Person – schwierig und zeitintensiv sein kann, die grosse Menge an Informationen derart , dass sich daraus ein verlässliches Bild der mutmasslichen Delinquenz des Beschwerdeführers ergibt, gestützt auf welches eine  Anklage erhoben werden kann.
Dies ist vorliegend umso wichtiger, als der Beschwerdeführer mutmasslich eben nicht nur in ganz untergeordneter Stellung an diesem internationalen Betäubungsmittelhandel beteiligt gewesen zu sein scheint. So äusserte sich der Beschwerdeführer etwa in einem am 25. Dezember 2021  Gespräch gegenüber D. dahingehend,
- dass er "gute Leute" um sich herum habe, - dass er hoffe, in Zukunft 15'000 bis 20'000 "Stutz" im Monat "mit prak-
tisch nichts tun" zu machen, - dass zwei Söhne von E. ihn in Istanbul "Bruder" genannt und geküsst
hätten, - dass, wenn er in Istanbul in den Sitzungsraum komme, um mit E. zu
reden, alle "raus" müssten, - dass "wir recht weit oben" seien und - dass europaweit vielleicht 270 Leute etwas zu sagen hätten und "wir"
in den "Top 6, Top 7" und, was die Schweiz anbelange, ganz klar "die Nummer 1" seien (vgl. hierzu Akten HA.2022.241, Beilage 1 zum  / Einvernahme des Beschwerdeführers vom 28. April 2022 [insbesondere Frage 17] sowie – als deren Beilage 1 – das entsprechende Überwachungsprotokoll vom 25. Dezember 2021).
Dementsprechend ist von einem komplexen Fall eines qualifizierten  mit internationalem Bezug auszugehen. Dass es dabei auch um grosse Mengen an Kokain geht, verstärkt das öffentliche Interesse an einer von Beeinflussungsversuchen freien Sachverhaltsermittlung (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts 1B_270/2018 vom 27. Juni 2018 E. 5.4 mit weiteren Hinweisen). Dass der Beschwerdeführer ein  Interesse daran hat, dass diese Untersuchung nicht zu für ihn nach-
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teiligen Ergebnissen führt, ist offensichtlich. Insofern hat er auch ein  Interesse daran, auf weitere Beschuldigte oder auf Zeugen und  einzuwirken bzw. sich mit diesen über das  abzusprechen. Dass die kantonale Staatsanwaltschaft diesbezüglich keine Namen nannte, ändert hieran nichts, zumal nicht ersichtlich ist,  der Beschwerdeführer hierüber vorab informiert werden müsste,  sich die Frage, wer noch zu befragen ist, letztlich auch erst nach  des offensichtlich umfangreich vorhandenen Belastungsmaterials abschliessend beantworten lässt.
Entscheidend ist letztlich, dass die Strafuntersuchung mit der gebotenen Beschleunigung stetig vorangetrieben wird bzw. dass wichtige  ohne unnötige Verzögerungen vorgenommen werden. Hinweise, dass dem nicht so wäre, gibt es keine, womit sich auch der vom Beschwerdeführer erhobene Vorwurf, dass er wegen mangelnder  mit Haftverlängerungen "bestraft" werde, als unbegründet erweist. Es verhält sich offensichtlich gerade nicht so, wie vom Beschwerdeführer sinngemäss behauptet, dass die kantonale Staatsanwaltschaft dem  schon längst Bekanntes sozusagen nur häppchenweise vorhalten würde, um sich so möglichst lange auf Kollusionsgefahr berufen zu können. Vielmehr verhält es sich offensichtlich so, dass bildlich  eine Flut an potentiell wichtigen Informationen vorliegt, die nunmehr in strafprozessrechtskonformer Weise aufgearbeitet werden müssen. Weil es dabei um schwerwiegende Strafvorwürfe geht, ist das öffentliche  an einer nicht durch Kollusion gestörten Aufklärung dieser Vorwürfe erheblich. Dass das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau  bejahte, ist damit nicht zu beanstanden.
Dass die Kollusionsgefahr bei Beizug weiterer Akten (zu Gunsten des ) anders zu beurteilen wäre, kann ohne Weiteres  werden. Zwar scheint der Beschwerdeführer mit seinem  die Vollständigkeit der Untersuchung nachweisen und  das Fehlen von Kollusionsgefahr ableiten zu wollen. Die Vollständigkeit einer Untersuchung ergibt sich aber nicht aus dem (einzig die bisherigen Untersuchungen) spiegelnden Aktenstand. Sie ist vielmehr danach zu , ob noch weitere (kollusionsgefährdete)  geboten erscheinen, was hier – in Berücksichtigung der eingereichten Akten sowie auch der überzeugenden Ausführungen der kantonalen Staatsanwaltschaft in ihrem Haftverlängerungsgesuch vom 15. August 2022 sowie auch mit Beschwerdeantwort – offensichtlich der Fall ist. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb es zur Beurteilung der Kollusionsgefahr  sein soll, Haftentlassungsgesuche "aller (materiell) mitbeschuldigter Personen" beizuziehen (vgl. hierzu etwa auch die überzeugenden  der kantonalen Staatsanwaltschaft in ihrem  vom 15. August 2022, wonach erst nach durchgeführter Auswertung
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der "erwähnten Beweismittel" [namentlich des Laptops des ] Mittäter, Lieferanten und Abnehmer des Beschwerdeführers  bestimmt werden könnten).
5. 5.1. Zur Verhältnismässigkeit der von ihm angeordneten Untersuchungshaft äusserte sich das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau  in Bezug auf allfällige Ersatzmassnahmen. Was die  theoretischen Grundlagen anbelangt, kann auf die entsprechenden Ausführungen in E. 3.1 der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.
5.2. Weiter führte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in  E. 3.2 aus, dass die Kollusionsgefahr nach wie vor gross sei, weil noch zahlreiche Untersuchungshandlungen ausstehend seien. Einzelne oder kombinierte Ersatzmassnahmen, mit welchen sich diese wirksam  liesse, seien keine ersichtlich (und seien vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht worden).
Weiter führte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau aus, dass der Beschwerdeführer nach aktuellem Erkenntnisstand mit grösseren Mengen Betäubungsmitteln gehandelt habe, der Erlös dieses Handels  noch nicht aufgefunden habe werden können. Dem  drohe eine mehrjährige Haftstrafe, weshalb eine Kaution von Fr. 20'000.00 – 30'000.00 nicht ausreichend sei, um der "immanenten" Fluchtgefahr zu begegnen. Dies gelte auch für andere Ersatzmassnahmen, so (mangels der Möglichkeit einer Echtzeitüberwachung) für ein Electronic Monitoring oder (angesichts offener Grenzen im europäischen Raum) für eine Ausweis- und Schriftensperre oder auch für eine Meldepflicht.
5.3. Der Beschwerdeführer führte hierzu mit Beschwerde aus, dass sich sowohl einer allfälligen Flucht- als auch Kollusionsgefahr mit Ersatzmassnahmen begegnen liesse. Die gegenteiligen Ausführungen des  des Kantons Aargau grenzten an "Spott". Das  des Kantons Aargau habe nicht hinreichend geprüft und , warum die angebotene Sicherheitsleistung "in vom Gericht zu  Höhe" nicht genüge, um der Fluchtgefahr wirksam zu . Seinerseits sei nie die Rede von nur Fr. 10'000.00 – 20'000.00 . Seine Eltern würden eine höhere Summe aufbringen können und  und ausserdem seinen Verbleib in der elterlichen Wohnung () sowie die Überwachung (auch mit elektronischen Mitteln) . Zur Begegnung der Fluchtgefahr sei folglich eine Sicherheitsleistung zu beziffern und anzuordnen. Auch habe er mehrfach versichert, sich den
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Strafverfolgungsbehörden stets zur Verfügung zu halten. Konkrete , die auf etwas anderes deuteten, seien keine ersichtlich. Eine - und Schriftensperre, allenfalls verbunden mit einer Meldepflicht, böte ausreichend bzw. "absolut genügend" Gewähr, dass er nicht versuche, sich ins Ausland abzusetzen. Auch die technische Überwachung sei ein sehr wirksames Mittel, um in diesem fortgeschrittenen Stadium des Verfahrens allen Gefahren wirksam zu begegnen. Schliesslich habe das  des Kantons Aargau auch die Möglichkeit, dass er für die Dauer des Strafverfahrens wieder seiner Arbeit nachgehen könnte, nur  geprüft.
Zusammengefasst sei das Vorverfahren im Wesentlichen abgeschlossen und der anzuklagende Sachverhalt in den Akten. Alle Mitbeschuldigten seien auf freiem Fuss. Das Verfahren sei aufwendig und umfangreich , weshalb die Hauptverhandlung erst in der zweiten Jahreshälfte 2023 oder gar erst 2024 zu erwarten sei. Bereits deshalb sei die  des Freiheitsentzugs unter dem Titel "Untersuchungshaft"  und als "Strafe eines noch nicht Verurteilten" zu qualifizieren. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau habe eine mildere Ersatzmassnahme nicht einmal ernsthaft geprüft, sondern pauschal "" und sich damit geweigert, Art. 237 StPO anzuwenden.
5.4. Auch diese Ausführungen des Beschwerdeführers vermögen aus  Gründen nicht zu überzeugen:
- So behauptete der Beschwerdeführer zwar, dass auch der  mit den von ihm angeführten Ersatzmassnahmen Rechnung  werden könne. In seinen weiteren Ausführungen legte er aber bezeichnenderweise nicht dar, wie das möglich sein soll, sondern schien er von der (nach dem in E. 4.3 Ausgeführten) falschen Annahme ausgegangen zu sein, dass gar keine nennenswerte Kollusionsgefahr mehr gegeben sei. Diese ist aber, wie vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau festgestellt, weiterhin gross. Wie sich ihr mit  Rechnung tragen liesse, ist nicht ersichtlich. So  es sich beispielsweise nur schon deshalb gerade nicht so, dass sich eine allfällige Kollusion durch eine Sicherheitsleistung verhindern liesse, weil unter den konkreten Umständen nicht zu erwarten ist, dass kolludierende Handlungen überhaupt bekannt würden.
- Der Beschwerdeführer liess die Ausführungen des  des Kantons Aargau, wonach er mit grösseren Mengen Betäubungsmitteln gehandelt habe, der daraus erzielte Erlös aber noch nicht habe gefunden werden können, mit Beschwerde . Einzig in seiner persönlichen Stellungnahme vom 26. September 2022 behauptete er, dass es gar keine versteckten Erlöse oder  gebe, wobei aber auf diese Ausführungen – wie bereits in
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E. 4.2.5 dargelegt – nicht abgestellt werden kann. Weil dieser  angesichts des von einem dringenden Tatverdacht getragenen Vorwurfs des qualifizierten Betäubungsmittelhandels sehr beträchtlich sein kann, lässt sich nicht ausschliessen, dass der Beschwerdeführer eine vordergründig von wem auch immer geleistete Sicherheitsleistung mit deliktischen Geldern finanzieren oder deren Verfall in Kauf nehmen würde, um sodann auf den Deliktserlös zurückzugreifen. Solange die Frage des Deliktserlöses und damit die finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers nicht geklärt sind, kann auch aus diesem Grunde in einer Kaution kein taugliches Mittel gesehen werden, um zumindest der Fluchtgefahr wirksam zu begegnen (vgl. hierzu sowie auch zu  rechtlichen Voraussetzungen einer Kaution etwa Urteil des  1B_415/2022 vom 30. August 2022 E. 5.1; vgl. auch ANGELA CAVALLO, Die Sicherheitsleistung nach Art. 238 ff. StPO,  bei Fluchtgefahr der beschuldigten Person,  2013, S. 86 f., wonach die Herkunft der angebotenen Leistung zu überprüfen ist, ansonsten sich die Strafverfolgungsbehörden allenfalls eine Geldwäschereihandlung vorwerfen lassen müssen).
- Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach die  des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau an "Spott" grenzten, dass es die Frage der Ersatzmassnahmen gar nicht ernsthaft geprüft habe und dass es richtigerweise auf seine , nicht fliehen zu wollen, hätte abstellen müssen, sind offensichtlich haltlos, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.
5.5. Nicht zu beanstanden ist schliesslich die vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in E. 3.2 (in fine) seiner Verfügung getroffene , wonach eine Verlängerung der Untersuchungshaft in  der Komplexität der Strafuntersuchung und der aufwändigen  verhältnismässig sei. Hingegen spielt es für die  der vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau vorliegend gewährten Haftverlängerung, die offensichtlich keine Gefahr von Überhaft i.S.v. Art. 212 Abs. 3 StPO begründet, keine Rolle, wann  die Hauptverhandlung stattfinden wird, weshalb auch auf die  Spekulationen des Beschwerdeführers nicht weiter  ist.
Dass die Verhältnismässigkeit der Haftverlängerung bei Beizug weiterer Akten (zu Gunsten des Beschwerdeführers) anders zu beurteilen wäre, kann ohne Weiteres ausgeschlossen werden. Insbesondere liesse sich so (wie in E. 4.3.3 ausgeführt) keine Vollständigkeit der Untersuchung , um daraus zu schliessen, dass weitere Verfahrenshandlungen (wie von der kantonalen Staatsanwaltschaft in ihrem Haftverlängerungsgesuch vom 15. August 2022 und mit Beschwerdeantwort ausgeführt) gar nicht
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geboten seien bzw. gegen das Beschleunigungsgebot in Haftsachen .
6. Damit erweist sich die Beschwerde (einschliesslich der prozessualen  auf Beizug weiterer Akten) als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
7. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss dem mit  Beschwerde unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Entschädigung seines amtlichen Verteidigers für dieses Beschwerdeverfahren ist am Ende des Strafverfahrens von der dannzumal zuständigen Instanz festzulegen (Art. 135 Abs. 2 StPO).