Decision ID: 0fb83768-d314-4a6a-a666-f868f38e2e03
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1951
, war
ab
1.
Januar 2008
bei der Kran
kenkasse
avanex
Versicherungen AG, Dübendorf (nachfolgend:
Avanex
),
ge
mäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) obligatorisch krankenversichert
(
Urk.
7/1,
Urk.
7/4),
als
er dieser mit Schreiben vom 2
4.
Oktober 2011 (
Urk.
7/9) mitteilte, dass sich sein Wohnsitz seit
1.
September 2005 in der Gemeinde
Y._
befunden habe, und dass er aus diesem Grunde zu viel Prämien bezahlt habe. Mit Schreiben vom 1
6.
November 2011 (
Urk.
7/11) forderte der Versicherte die
Avanex
auf,
die von ihm zu viel bezahlten Prämien im Umfang der Differenz der
von ihm seit
1.
September 2005
gemäss dem An
satz für die Prämienregion 1 (Stadt
Z._
) bezahlten Prämien zu dem für die Prämienregion 2 (Gemeinde
Y._
) geltenden Ansatz, zurückzuerstatten.
Am 2
2.
November 2011 teilte die
Avanex
dem Versicherten mit, dass
sie
bis zum 2
4.
Oktober 2011 k
ein
eine Adressänderung anzeigendes Schreiben
von ihm
er
halten habe,
w
eshalb
sie per
1.
Oktober 2011 als
Wohnadresse
seine
Adresse
in der Gemeinde
Y._
und
als
Korrespondenzadresse
seine
Adresse
in der Stadt
Z._
erfassen
werde
(Urk.
7/13).
1.2
Mit Schreiben vom
2. Dezember
2011 teilte der Versicherte der
Avanex
mit, dass er gegen ihr Schreiben vom 2
2.
November 2011 Einsprache erhebe und sich an da
s hiesige Gericht wenden werde (
Urk.
7/14). Mit einem mit „Be
schwerde“ betitelten Schreiben vom 1
3.
Januar 2012 (
Urk.
3/10) wandte sich der Versicherte an das hiesige Gericht und beanstandete das Verhalten der
Avanex
, worauf ihm das hiesige Gericht mit Schreiben vom 1
8.
Januar 2012 (
Urk.
3/11; Prozess Nr. KO.2012.00002) mitteilte, dass er bei der
Avanex
den Erlass einer Verfügung verlangen
und
dagegen Einsprache erheben
sowie anschliessend
ge
gen
den
Einspracheentscheid
Beschwerde an das hiesige Gericht erheben könne.
1.3
Am
1.
Februar 2012 beantragte der Versicherte den Erlass einer
einsprache
fähigen
Verfügung (
Urk.
7/15/2), worauf die
Avanex
mit Verfügung vom 1
5.
Februar 2012 (
Urk.
7/15/1)
Ansprüche
des Versicherten
auf eine rückwir
kende Adressänderung und auf eine
rückwirkende
Reduktion der für den Zeit
raum vom
1.
September 2005 bis
1.
Oktober 2011
geschuldeten Prämien
ver
neinte.
Die vom Versicherten am 1
6.
März 2012 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/16) wies die
Avanex
mit Entscheid vom
3.
Juli 2012 (Urk. 7/17 =
Urk.
2) ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
3.
Juli
2012 (Urk. 2) erhob der Versi
cherte am
2.
August
2012 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte sinn
gemäss, dieser sei aufzuheben und die
Avanex
sei zu ver
pflichten,
ihm einen Betrag, welcher der Differenz zwischen der von ihm für die Zeit ab
1.
September 2005 entrichteten Prämien für die Prämienregion 1 und der tatsächlich von ihm in diesem Zeit
raum geschuldeten Prämien fü
r die Prämienregion 2 entspreche
, zurückzuer
statten.
Mit Beschwerdeantwort vom
1
1.
September
2012 beantragte die
Avanex
die Abwei
sung der Beschwerde (Urk.
6
S. 2). Eine Kopie die
ser Eingabe wurde dem Versicherten am
1
4.
September
2012 zugestellt (Urk.
8
).
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Im verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfah
ren
sind grund
sätzlich nur Rechts
verhältnisse
zu überprüfen bzw. zu beur
teilen, zu denen die zuständige Verwal
tungs
behörde vorgän
gig verbindlich
in Form einer Verfügung bzw. eines
Einspracheentscheids
Stellung genom
men hat. Insoweit bestimmt die Verfü
gung bzw. der
Einspracheentscheid
den
beschwerdewei
se
weiterziehbaren
An
fechtungsgegenstand
. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer
Sach
urteilsvoraussetzung
, wenn und insoweit keine Verfü
gung bzw. kein
Einspracheentscheid
er
gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
1.2
Anfechtungsgegenstand des
vorliegenden Verfahrens stellt
der angefochtene
Einspracheentscheid
der Beschwerdegegnerin vom
3.
Juli 2012 (
Urk.
2)
dar
, worin die Verfügung vom 1
5.
Februar 2012 (
Urk.
7/15/1) bestätigt wurde. Mit der Verfügung vom 1
5.
Februar 2012 verneinte die Beschwerdegegnerin einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Adressänderung und
Prämienreduk
tion
ab
1.
September 200
5.
Während der Beschwerdeführer eine Rückzahlung von in der Zeit ab
1.
September 2005 zu viel bezahlter Prämien beantragte (
Urk.
1), vertrat die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdean
twort
die Meinung, dass sich der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens auf
den
Zeitraum vom
1.
Januar 2008 bis November 2011 beschränke (
Urk.
6 S. 4).
1.3
Den Akten
ist
zu entnehmen (
Urk.
7/
1, 7/4
), dass der Beschwerdeführer erst seit dem
1.
Januar 2008 bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch krankenversi
chert ist. Für die Zeit vor dem
1.
Januar 2008 fehlte es der Beschwerdegegnerin daher an einer Verfügungszuständigkeit. Demnach hat in Bezug auf den Zeit
raum vom
1.
September 2005 bis 3
1.
Dezember 2007
eine sachlich unzustän
dige Behörde die Verfügung
vom 1
5.
Februar 2012 (
Urk.
7/15/1) und den diese bestätigenden
Einspracheentscheid
vom
3.
Juli 2012 (
Urk.
2) erlassen.
1.4
Praxisgemäss bildet die sachliche Unzuständigkeit einen Nichtigkeitsgrund, es sei denn, der verfügenden Behörde komme - was hier nicht der Fall ist - auf dem betreffenden Gebiet allgemeine Entscheidungsgewalt zu (BGE
129 V 485 E. 2.3 mit Hinweisen
). Die Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes ist jederzeit und von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden von Amtes
wegen zu beachten (BGE 127 II 32 E
. 3g mit Hinweisen; Urteil
des Bundesgerichts
C 236/00
vom 2
3.
Mai 2002).
1.5
In dem Umfang
in
dem
der angefochtene
Einspracheentscheid
einen
Anspruch des Beschwerdeführers auf Anerkennung einer Adressänderung und auf eine Prämienreduktion für den Zeitraum vom
1.
September 2005 bis 3
1.
Dezember 2007 verneint
e
, handelt es sich
dabei
mangels einer sachlichen Zuständigkeit der Beschwerdegegnerin um einen teilnichtigen Verwaltungsakt. Insoweit der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde eine Anerkennung einer
Adressän
derung
ab
1.
September 2005 und eine Rückerstattung zu viel entrichteter Prämien für den Zeitraum vom
1.
September 2005 bis 3
1.
Dezember 2007 bean
tragte, ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.
2
.
2
.1
Das Versicherungsverhältnis in der sozialen Krankenversicherung beruht auf einem
öffentlichrechtlichen
Vertrag
zwischen dem Versicherer und der versi
cherten Person, welcher ein Schuldver
hältnis mit synallagmatischen Elementen begründet. Die Begründung des
Versi
cherungsverhältnisses
setzt demzufolge eine entsprechende Willenserklärung durch die versicherte Person oder durch die für Zwangszuweisungen zuständige Behörde voraus. Das
Versicherungsver
hältnis
entsteht durch Verwaltungsakt, mit welchem der Versicherer auf Offerte der versicherten Per
son die Aufnahme formell, aber nicht in konstitutiver Wir
kung vollzieht. Die Offerte ist eine empfangsbedürftige Gestaltungserklärung, an welche die antragstellende Person grundsätzlich ge
bunden ist und die bei Erfüllung der gesetzlichen Aufnahmebedingungen ihre Rechtswirkung - die Be
gründung des Versicherungsverhältnisses - ohne Erfor
dernis der Zustimmung durch den Versicherer automatisch entfaltet (
Eugster
, Krankenversicherung, in:
Koller/Müller/
Rhi
now
/Zim
merli [Hrsg.], Schweize
risches
Bundesverwaltungs
recht
,
Band XIV, Soziale Sicher
heit, 2. Auflage, Basel/Genf/München 2007, S. 406 f. N
16 und N 20).
2.2
Gemäss
Art.
61
Abs.
2 KVG kann der Versicherer die Prämien nach den ausge
wiesenen Kostenunterschieden kantonal und regional abstufen. Massgebend ist der Wohnort der versicherten Person. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) legt die Regionen für sämtliche Versicherer einheitlich fest. Die Festlegung der
Prä
mienregionen
innerhalb der Kantone wird vom BAG ausgehend von den
Kos
tenunterschieden
zwischen den Regionen vorgenommen. Nimmt der Versicherer Abstufungen nach Regionen vor, so darf gemäss
Art.
91
Abs.
1 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) die Differenz für die Prämie innerhalb des gleichen Kantons höchstens 15 Prozent zwischen den Regionen 1 und 2 sowie höchstens 10 Prozent zwischen den Regionen 2 und 3 betragen.
Das BAG unterzieht die Einteilung der Prämienregionen regelmässig einer umfassenden Neubeurteilung. Die Zuordnung im System der Prämienregionen steht insbe
sondere unter dem Vorbehalt einer notwendigen Anpassung auf Grund von Änderungen in der Organisation der Kantone
. Den Krankenversicherern steht es indes frei, auf regionale Prämienabstufungen zu verzichten, da es sich bei
Art.
61
Abs.
2 KVG um eine Kann-Vorschrift handelt (BGE
139 V 143
E. 2.2)
2
.3
Die Beschwerdegegnerin hat in der Zeit vom
1.
Januar 2008 bis 3
1.
Dezember 2011 im Kanton Zürich eine
regionale
Prämienabstufung
vorgenommen
(
Urk.
7/4-8). Der Kanton Zürich verfügte in der Zeit vom
1.
Januar 2005 bis 3
1.
De
zem
ber 2011 über drei Prämienregionen. Während dieser Zeit war die Stadt
Z._
der Prämienregion 1 und die Gemeinde
Y._
der Prämienregion 2 zugeteilt (
www.bag.admin.ch/dokumentation
/publikationen/statistikpublika
tio
nen/
grund
versicherungsprämien
).
3.
3.1
Gemäss
Art.
28 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversi
cherungsrechts
haben die
Versicherten und ihre Arbeitgeber beim Vollzug der Sozialversicherungsge
setze unentgeltlich mitzuwirken (
Abs.
1).
Wer Versiche
rungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versicherungsleistungen er
forderlich sind
(
Abs.
2)
.
In
Art.
28 ATSG ist in Ergänzung zur Untersuchungspflicht des
Sozialversiche
rungsträgers
eine allgemeine Mitwirkungspflicht der versicherten Person gere
gelt, welche insbesondere auch die Meldung bei veränderten Verhältnissen umfasst (
Kieser
, ATSG-Kommentar,
2.
Aufl., Zürich 2009,
Art.
28 ATSG N14).
3.2
Vorliegend kam das Versicherungsverhältnis zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdeführer mit Einreichen des vom Beschwerdeführer unter
zeichne
te
n Versicherungsantrages vom
6.
Dezember 2007 (Urk. 7/1) bei der
Be
schwerdegegnerin
zustande. Darin bestätigte der Beschwerdeführer, dass er die Allgemeinen Versicherungsbedingungen erhalten und zur Kenntnis genommen hat (
Urk.
7/1 S. 2).
Es ist daher davon auszugehen, dass die
Allgemeinen
Versi
cherungsbedingungen
„BASIS - die obligatorische Krankenpflegeversicherung
gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) vom 1
8.
März 1994, Ausgabe
1.
Januar 2006 (nachfolgend: AVB; Urk. 7/2) durch Übernahme Teil des zwischen den Parteien bestehenden Versicherungsverhältnisses wurde.
3.3
In
Ziff.
3.2 der AVB (
Urk.
7/2 S. 1) wird bestimmt, das
s
eine Adressänderung dem Versicherer unverzüglich schriftlich zu melden ist. Bewirkt die
Adressän
de
rung
eine Prämienänderung, passt der Versicherer die Prämie auf den Zeit
punkt der Mitteilung der Adressänderung beziehungsweise auf den
ersten Tag
des folgenden Monats an.
In
Ziff.
3.2 der AVB wird
somit
in Konkretisierung der Mitwirkungspflicht von Art. 28 ATSG eine Pflicht der versicherten Person statuiert, Adressänderungen unverzüglich zu melden.
3.4
Dem Schriftenempfangsschein der Gemeinde
Y._
vom
1.
September 2005 (
Urk.
3/8) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bei dieser Gemeinde seine Schriften hinterlegt hat und seit dem
1.
September 2005
in dieser Gemein
de
als wohnhaft gemeldet
ist.
Dennoch hat der Beschwerdeführer im
Versiche
rungsantrag
vom
6.
Dezember 2007 eine Adresse in der Stadt
Z._
als seine Wohnadresse aufgeführt (
Urk.
7/1 S. 2). Der Beschwerdeführer macht indes geltend, dass er der Beschwerdegegnerin seine Adressänderung anschliessend schriftlich (mit einer Karte) bekannt gegeben habe. Dieses Schreiben habe
er
uneingeschrieben
versandt (
Urk.
1).
3.5
Nicht eingeschrieben versandte Postsendungen reisen auf Gefahr des Absenden
den. Dieser trägt das Risiko, dass die Sendung beim Empfänger ankommt (Urteil des Bundesgerichts vom 2
2.
Oktober 2004, C 143/04, E. 2.2). Die objektive
Be
weisführungslast
trägt der Absendende, und im Zweifel ist auf die Darstellung des Empfängers abzustellen (Urteil des Bundesgerichts vom 1
2.
Februar 2001, C
446/99 und C 448/99 und C 382/00 E. 4b).
Dabei handelt es sich um die soge
nannte objektive Beweislast in dem Sinne, dass im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebe
nen Sachverhalt Rechte ableiten will (BGE 115 V 113 mit Hinweisen).
3.6
Der Beschwerdeführer, welcher für den Versand des der Beschwerdegegnerin seine Adressänderung anzeigenden Schreibens die normale, nicht eingeschrie
bene Post wählte, vermag daher
die Zustellung an die Beschwerdegegnerin
eines
seinen Wohnort
in der Gemeinde
Y._
bekannt gebenden Schreibens nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich
keit zu beweisen.
3.7
In Würdigung der gesamten Umstände hat daher als erstellt zu gelten, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin im Versicherungsantrag vom
6.
Dezem
ber 2007 eine Adresse in der Stadt
Z._
als seine Wohnadresse
an
gab
, obwohl er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich in der Gemeinde
Y._
wohn
haft war, und
dass er
der Beschwerdegegnerin erstmals mit Schreiben vom 2
4.
Oktober 2011 (
Urk.
7/9) meldete
, dass sich sein Wohnort
in der Gemeinde
Y._
befinde beziehungsweise seit
1.
September 2005 dort befunden habe.
3.8
Die Beschwerdegegnerin
hatte keine Veranlassung an der Richtigkeit der Anga
ben des Beschwerdeführers im Versicherungsantrag zu zweifeln und durfte in guten Treuen davon ausgeh
en, dass sich der Wohnort
des Beschwerdeführers
an der von ihm bekannt gegebenen Adresse
i
n der Stadt
Z._
bef
and
. Erst mit Erhalt des Schreibens des Beschwerdeführers vom 2
4.
Oktober 2011
konnte
und musste
die Beschwerdegegnerin
wissen, dass sich der tatsächliche Wohnort
des
Beschwerdeführes
in der Gemeinde
Y._
befindet
.
3.9
Der Beschwerdeführer, welcher der Beschwerdegegnerin erst am 2
4.
O
ktober 2011 über seine
Wohnsitznahme
in der Gemeinde
Y._
Kenntnis gab, hat durch die unrichtige Angabe seiner Wohnadress
e im Versicherungsantrag und durch das nachfolgende
Unterlassen der Angabe seines
tatsächlichen
Woh
nortes
seine
ihm obliegende
Mitwirkungspflicht im Sinne von
Art.
28 ATSG
beziehungs
weise von
Ziff.
3.2 der AVB
verletzt. Gemäss Ziff. 3.2 der AVB besteht ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Prämienänderung daher erst ab dem ersten Tag des auf die Mitteilung der Adressänderung folgenden Monats und mithin ab
1.
November 2011.
4.
Nach Gesagtem ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Ausstellung der ab
1.
Oktober 2011 gültigen Versicherungspolice (Urk.
7/10)
einen Wohnsitz des Beschwerdeführers in der Gemeinde
Y._
ab
1.
Oktober 2011 berücksichtigte, und
erst
ab diesem Zeitpunkt die vom Beschwerdeführer geschuldeten Prämien
gemäss dem
für die
Gemeinde
Y._
geltenden, tieferen
Ansatz
es
der
Prämienregion 2 des Kantons Zürich bemass.
Demnach ist die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, abzuweisen.