Decision ID: 57f87c88-5f59-5a27-826b-097094e71b76
Year: 2019
Language: de
Court: AR_OG
Chamber: AR_OG_003
Canton: AR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A. Die am XX.XX.1971 geborene A._ meldete sich am 7. April 2015 wegen starken
Depressionen und psychischen Problemen bei der IV-Stelle des Kantons Appenzell Aus-
serrhoden an und beanspruchte Leistungen der Invalidenversicherung (IV-act. 1). Die IV-
Stelle klärte in der Folge den erwerblichen und medizinischen Sachverhalt ab und holte
bei Dr. B._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches
Gutachten ein (IV-act. 58). Mit Schreiben vom 3. Mai 2018 auferlegte die IV-Stelle
A._ im Rahmen der Schadenminderungspflicht verschiedene Behandlungsauflagen
(IV-act. 77). Mit Vorbescheid vom 2. Oktober 2018 kündigte die IV-Stelle A._ die
Abweisung des Leistungsbegehrens an (IV-act. 86). Dagegen liess A._ am 1.
November 2018 Einwand erheben (IV-act. 88). In der Verfügung vom 8. Januar 2019 hielt
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die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren von A._
ab (IV-act. 91).
B. Gegen die Verfügung vom 8. Januar 2019 liess A._ am 8. Februar 2019 mit den
eingangs erwähnten Anträgen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Appenzell
Ausserrhoden erheben (act. 1). Mit Verfügung vom 6. März 2019 hiess der Einzelrichter
des Obergerichts das Gesuch von A._ im Verfahren ERV 19 8 um unentgeltliche
Rechtspflege und unentgeltliche Verbeiständung durch RA AA._, für das
vorliegende Beschwerdeverfahren gut (act. 4). Die IV-Stelle beantragte mit
Vernehmlassung vom 28. Februar 2019 die Abweisung der Beschwerde (act. 5).
C. Am 16. Mai 2019 liess A._ innert erstreckter Frist die Replik einreichen (act. 10).
Die IV-Stelle verzichtete stillschweigend auf eine Duplik.

Considerations:
Erwägungen
1. Formelles
1.1. Gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b des Justizge-
setzes vom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31) beurteilt das Obergericht als kantona-
les Versicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen. Die
örtliche Zuständigkeit ist nach Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959
über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) gegeben.
1.2. Die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen
ergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich
der Form- und Fristerfordernisse erfüllt sind (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59, Art. 60 Abs.
1 und Art. 61 lit. b ATSG sowie Art. 54, Art. 56 und Art. 59 des Gesetzes vom 9. Septem-
ber 2002 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG, bGS 143.1).
1.3. Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
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2. Materielles
2.1. Nach Art. 7 Abs. 1 IVG muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare unternehmen,
um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) zu verringern und
den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern. Die versicherte Person muss an
allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder
zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich (Aufgabenbe-
reich) dienen, aktiv teilnehmen (Art. 7 Abs. 2 Satz 1 IVG).
2.2. Als zumutbar gilt nach Art. 7a IVG jede Massnahme, die der Eingliederung der versicher-
ten Person dient; ausgenommen sind Massnahmen, die ihrem Gesundheitszustand nicht
angemessen sind.
2.3. Nach Art. 7b IVG können die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verwei-
gert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 dieses Gesetzes oder
nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist (Abs. 1). Die Leistungen können in
Abweichung von Art. 21 Abs. 4 ATSG ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren gekürzt oder
verweigert werden, wenn die versicherte Person: lit. a trotz Aufforderung der IV-Stelle
nach Art. 3c Abs. 6 nicht unverzüglich eine Anmeldung vorgenommen hat und sich dies
nachteilig auf die Dauer oder das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit oder der Invalidität
auswirkt; lit. b der Meldepflicht nach Art. 31 Abs. 1 ATSG nicht nachgekommen ist;
lit. c Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht
hat; lit. d der IV-Stelle die Auskünfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzli-
chen Aufgabe nicht benötigt (Abs. 2). Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweige-
rung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das Aus-
mass des Verschuldens der versicherten Person, zu berücksichtigen (Abs. 3).
2.4. Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder
Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit
oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, oder trägt sie nicht aus eigenem Antriebe
das ihr Zumutbare dazu bei, so können ihr die Leistungen vorübergehend oder dauernd
gekürzt oder verweigert werden. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechts-
folgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Behand-
lungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit dar-
stellen, sind nicht zumutbar (Art. 21 Abs. 4 ATSG).
2.5. Die IV-Stelle kam gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. B._ sowie
ihren Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) zur Auffassung, dass die Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin mittels stationärer psychotherapeutischer Behandlung sowie
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indizierter Medikamentenumstellung verbessert werden könne (IV-act. 77). Im
psychiatrischen Gutachten diagnostizierte Dr. B._ eine chronifizierte, mittelgradige
depressive Episode (ICD-10: F32.11) sowie eine Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10:
F40.01) und äusserte den Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung bezüglich
emotionaler Instabilität mit histrionischen und abhängigen Zügen (IV-act. 58-27). Weiter
führte er aus, dass für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit
von 50% anzunehmen sei. Derzeit bestehe aufgrund der Agoraphobie, welche aber
behandelbar sein sollte oder zumindest in ihrer Wirkung abgemildert werden könne, eine
100%-ige Arbeitsunfähigkeit. Nach Behandlung der Agoraphobie bestehe eine 50%-ige
Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Eine leidensadaptierte Tätigkeit schliesse
eine Arbeit in fensterlosen Räumen, an Fliessbändern sowie Nachtarbeit aus (IV-act. 58-
33f). Dr. C._, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erachtete im
Bericht vom 24. November 2017 das psychiatrische Gutachten als umfassend und
nachvollziehbar. Sie war der Ansicht, dass ein Gesundheitsschaden vorliege und medizi-
nische Massnahmen angezeigt seien (IV-act. 65). Nachdem unter den Fachleuten die
Behandlungsmöglichkeiten für die Beschwerdeführerin abgeklärt worden war, wurden ihr
mit Hinweis auf ihre Schadenminderungspflicht mit Schreiben der IV-Stelle vom 3. Mai
2018 folgende Auflagen mitgeteilt: stationäre psychotherapeutische Behandlung bei Dr.
D._, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, für die Dauer von 3 Monaten;
Kontrolle des Medikamentenspiegels nach Erreichen der Zieldosis sowie Kontrolle der
Schilddrüsenhormone und des Vitamin-D-Spiegels mit allfälliger Verordnung
entsprechender Substitution. Des Weiteren wurde ihr in Aussicht gestellt, dass erst nach
der erwähnten Behandlung eine abschliessende Prüfung auf Rentenleistung erfolge und
dass sie, sollte die Behandlung vor Ende von 3 Monaten beendet werden, dies umgehend
mitteilen müsse (IV-act. 77).
2.6. Am 27. Juni 2018 teilte die behandelnde Fachärztin Dr. D._ der Sachbearbeiterin
der IV-Stelle telefonisch mit, dass die Beschwerdeführerin 10 Wochen stationär behandelt
worden sei und auf eigenen Wunsch am 29. Juni 2018 austrete, um mit ihrer Familie 4
Wochen in die Türkei zu fahren. Nach ihrer Rückkehr werde sich die Beschwerdeführerin
in ambulante Behandlung bei Dr. E._ , Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie,
begeben (IV-act. 78). Die IV-Sachbearbeiterin forderte mit Schreiben vom 2. Juli 2018
beziehungsweise mit Mahnschreiben vom 6. August 2018 im Psychiatrischen Zentrum
den Austrittsbericht an (IV-act. 79 und IV-act. 80). Am 14. August 2018 ging der
Austrittsbericht über den stationären Aufenthalt der Beschwerdeführer bei der IV-Stelle
ein. In jenem wurde die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig
schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2) sowie
Agoraphobie (ICD-10: F40.0) gestellt. Aufgrund der Schwere und der Chronifizierung der
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Erkrankung sei eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt eher unwahrscheinlich. Die
Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht weiterhin zu 100% arbeitsunfähig (IV-
act. 81). Nachdem die IV-Sachbearbeiterin noch die Berichte über die Blutkontrollen
angefordert hatte, kam Dr. F._ , Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, im
Bericht vom 23. August 2018 zum Schluss, dass die der Beschwerdeführerin auferlegte
Behandlungsauflage nicht erfüllt worden sei, sich der Medikamentenspiegel für die
therapeutisch eingesetzten Medikamente aber im Wirkspiegelbereich befinde (IV-act. 83
und IV-act. 85).
2.7. Die Auflage an die Beschwerdeführerin erfolgte mit Schreiben vom 3. Mai 2018, mithin
nach ihrem – der IV-Stelle bekannten – Eintritt in das Psychiatrische Zentrum am 20. April
2018 (IV-act. 77 und IV-act. 76). Angesichts der im Gutachten erwähnten mangelnden
Sprachkenntnisse sowie der einfachen Schulbildung ist fraglich, ob der Beschwerdeführe-
rin die ihr auferlegten Mitwirkungspflichten bekannt und bewusst waren (IV-act. 58-7 und
IV-act. 58-14). Auf jeden Fall waren sie aber der behandelnden Fachärztin Dr. D._
aus den Vorgesprächen sowie aus der ihr zugesandten Kopie der Auflage bekannt (IV-
act. 73ff). In der Auflage der IV-Stelle zur Schadenminderungspflicht wurde darauf
hingewiesen, dass, sollte die Behandlung im Psychiatrischen Zentrum vor Ende von
3 Monaten beendet werden, dies umgehend mitzuteilen sei (IV-act. 77). Dieser Aufforde-
rung kam Dr. D._ mit der telefonischen Mitteilung vom 27. Juni 2018 – mithin 2
Tage vor dem Austrittstermin der Beschwerdeführerin – an die IV-Stelle nach (IV-act. 78).
Auf dieses Telefonat folgte weder eine Reaktion der IV-Stelle noch des RAD. Obwohl
letzterer gegenüber der behandelnden Fachärztin die Wichtigkeit der schnellstmöglichen
Information der IV-Stelle für den Fall, dass die Behandlung vor Ende von 3 Monaten
beendet werden sollte, betonte und ausführte, dass in diesem Fall die Be-
schwerdeführerin von der IV-Stelle auf ihre Mitwirkung hingewiesen werden müsse (IV-
act. 76-1).
2.8. Nach dem Telefon von Dr. D._ vom 27. Juni 2018 mit der Information über den
bevorstehenden geplanten Austritt der Beschwerdeführerin aus dem Psychiatrischen
Zentrum hätte die IV-Stelle die Beschwerdeführerin schriftlich mahnen, sie auf die
konkreten Rechtsfolgen hinweisen und ihr eine angemessene Bedenkzeit einräumen
müssen. Spätestens aber hätte eine Mahnung dann erfolgen müssen, als Dr. F._ im
Bericht vom 23. August 2018 feststellte, dass die der Beschwerdeführerin auferlegte
Behandlungsauflage nicht erfüllt worden sei (IV-act. 83). Den Leistungsanspruch der
Beschwerdeführerin abzulehnen mit der Begründung, es liege ein nicht austherapierter
Zustand und damit kein invalidisierender Gesundheitszustand vor, setzt – zumal kein
Ausnahmefall nach Art. 7b Abs. 2 IVG vorliegt (Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2018
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vom 27. Mai 2019 E. 5.2.2) – die Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens
nach Art. 21 Abs. 4 ATSG voraus (Urteil des Bundesgerichts 9C_682/2016 vom 16.
Februar 2017 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_391/2016 vom 4. November 2016 E. 3).
2.9. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und die Sache zur Weiterführung des Verfahrens
an die IV-Stelle zurückzuweisen.
2.10. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Rechtsfolge von Art. 21 Abs. 4 ATSG sich in
Entsprechung zur Schwere des Falls bestimmt und sich eine dauernde Leistungseinstel-
lung nur bei wiederholter schwerer Missachtung von Weisungen rechtfertigt. Bei der
Festlegung der Rechtsfolgen ist dem Verhältnismässigkeitsprinzip Rechnung zu tragen
(UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N. 139ff. zu Art. 21 ATSG; vgl. auch Art.
7b Abs. 3 IVG).
3. Kosten und Entschädigung
3.1. Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung
oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung kostenpflichtig. Die Kosten
werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr.
200.-- bis Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Vorliegend erscheint die in ver-
gleichbaren Fällen übliche Entscheidgebühr von Fr. 800.-- als angemessen. Die Vorin-
stanz unterliegt im vorliegenden Verfahren. Der Vorinstanz können gemäss Art. 22 Abs. 1
VRPG keine Verfahrenskosten auferlegt werden, weshalb die Gerichtskosten in Höhe von
Fr. 800.-- auf die Staatskasse genommen werden.
3.2. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerde-
führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versiche-
rungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Vorliegend obsiegt die
Beschwerdeführerin, weshalb sie Anspruch hat auf eine Entschädigung zulasten der
Vorinstanz.
3.3. Die Bemessung der Entschädigung richtet sich im Rahmen von Art. 61 lit. g ATSG nach
kantonalem Recht, mithin nach Art. 16 Abs. 1 der Verordnung vom 14. März 1995 über
den Anwaltstarif (AT, bGS 145.53; UELI KIESER, a.a.O., N. 187 und 208 ff zu Art. 61
ATSG). Vorliegend handelt es sich um einen eher unterdurchschnittlichen leichten Fall mit
durchschnittlicher Menge an Akten sowie keinen besonders aufwändig zu beantworten-
den Sachverhalts- und Rechtsfragen. Unter diesen Umständen ist der Rechtsvertreter der
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Beschwerdeführerin mit Fr. 2‘240.15 (Pauschalhonorar Fr. 2‘000.-- + 4% Barauslagen (=
Fr. 80.--) + 7.7% Mehrwertsteuer (= Fr. 160.15)) zulasten der Vorinstanz zu entschädigen.
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