Decision ID: b0b9a087-b648-43b9-8f5c-49946d9578bd
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 19
66
geborene
X._
war vor Eintritt der Arbeitslosigkeit vom
1. November
2013
bis zum 28. Februar 201
7
als
Küchenmitarbeiter
im
Y._
tätig (Urk.
6
/
43
). Am
2
7.
Februar 2017
meldete sich der Ver
sicherte beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Zürich
Z._
zur Arbeitsvermittlung (Urk.
6/42
) und beantragte ab dem 1. März 2017 Arbeitslosenentschädigung (Urk.
6
/
41
).
Mit Verfügung vom 1. Juni 2017 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)
X._
wegen Nichtbefol
gens von Weisungen des RAV mit Wi
rkung ab dem 3. Mai 2017 für 25
Tage in der Anspruchsberechtigung ein (Urk. 6/3). Die dagegen vom Versicherten am 27. Juni 2017 erhobene Einsprache (
Urk.
6
/4) wies das AWA mit Einspracheent
scheid vom
1
6.
August 2017 ab (
Urk.
2 =
Urk.
6/
13
).
2.
Gegen diesen Entscheid erhob
X._
mit Eingabe vom 1
5.
Septem
ber 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei der angefochtene Ent
scheid aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen (
Urk.
1)
Mit Beschwerdeantwort vom 1
7.
Oktober 2017 beantragte der Beschwerdegegner Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5, unter Beilage seiner Akten [
Urk.
6/1-44
]
)
, worauf der Beschwerdeführer am 2
5.
Oktober 2017 eine Stellung
nahme zu den Akten
reichte (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Gemäss Art. 17 Abs. 3
lit
. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits
losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) hat der Versicherte auf Weisung der zuständigen Amtsstelle an arbeitsmarktlichen Massnahmen teil
zunehmen, die seine
Vermittlungsfähigkeit fördern.
1.3
Nach Art. 30 Abs. 1
lit
. d AVIG ist der Versicherte in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn er die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständi
gen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine
arbeitsmarktliche
Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, abbricht oder deren Durchführung oder Zweck durch sein Verhalten beeinträch
tigt oder verunmöglicht.
1.4
Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach
dem Grad des Verschuldens (
Art.
30
Abs.
3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30
Tage bei mittel
schwerem und 31
bis 60 Tag
e bei schwerem Verschulden (
Art.
45
Abs.
3
der Ver
ordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent
schädigung
[
AVIV
]
).
2.
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab dem 3. Mai 2017 zu Recht für 25 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.
2.1
Der Beschwerdegegner
begründete den
angefochtenen Entscheid
damit
,
dass
der Beschwerdegegner ohne entschuldbaren Grund an einer arbeitsmarktlichen Massnahme nicht teilgenommen
habe
. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er im Mai 2017 bei der
A._
gearbeitet hätte, treffe nachweislich nicht zu. Das Verschulden wiege mittelschwer, weshalb sich aufgrund der wiederholten Verletzung arbeitslosenversicherungsrechtlicher Pflichten eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 25 Tagen rechtfer
tige (
Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer
machte demgegenüber geltend
, er habe bis am
8.
Mai 2017 für die
A._
gearbeitet. Dieser sei
bei der Buchhal
tung
ein Fehler unterlaufen und habe die bis am
8.
Mai 2017
geleisteten Arbeits
stunden
einem anderen Mitarbeiter ausbezahlt. Dies könne der
eingereichten
Bescheinigung über den Zwischenverdienst entnommen werden (
Urk.
1).
2.3
In der Beschwerdeantwort führte der Beschwerdegegner aus, die neu eingereichte Bescheinigung über Zwischenverdienst sei nicht glaubwürdig.
Der Beschwerde
führer habe im Formular «Angaben der versicherten Person für den Monat Mai 2017» selber angegeben, im Mai 2017 nicht gearbeitet zu haben. Es sei zudem unglaubwürdig, dass der Beschwerdeführer derart lange nicht reagiert
hätte
,
falls
fälschlicherweise statt ihm einem anderen Mitarbeiter sein Lohn ausbezahlt wor
den
wäre
(
Urk.
5).
3.
3.1
Aktenkundig ist, dass sich der Beschwerdeführer bei der Anmeldung beim RAV am
2
7.
Februar 2017
unterschriftlich unter anderem dazu verpflichtet hat, an arbeitsmarktlichen
Massnahmen teilzunehmen (Urk. 6
/
42
).
Im Weiteren steht aufgrund der Akten fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer trotz der Weisung des RAV dem
Sprachkurs «Deutsch im AM und Alphabetisierung»
bereits ab dem 1. Kurstag, dem 2. Mai 2017, ferngeblieben ist (
Urk.
6/36
, vgl. auch
Urk.
6/22-35
).
3.2
Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe
zur Zeit
, als der Kurs begonnen respek
tive stattgefunden habe,
bis am
8.
Mai 2017,
bei
der
A._
gearbeitet
, weshalb er nicht am Kurs habe teilnehmen können. Z
um Nachweis
dieses Umstandes reichte er
eine korrigierte Bescheinigung
über Zwi
schenverdi
enst zu den Akten (
Urk.
3).
3.3
3.3.1
Fraglich ist demnach, ob der Nichtantritt des dem Beschwerdeführer zugewiese
nen Kurses unter diesen Umständen entschuldbar war.
3.3.2
Aus den
Akten ergibt sich, dass
der Beschwerdeführer mit der
A._
einen befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen hatte, welcher den Eintritt des Beschwerdeführers per 1
2.
April und den Austritt per
8.
Mai 2017 vorsah. Der Beschwerdeführer sollte für die
A._
als Reinigungsmitarbeiter wöchentlich (Montag bis Samstag) total 10,5 Stunden
(5 x 1,75 Stunden)
Arbeit verrichten (
Urk.
6/4 S. 2-3).
3.3.3
Die
A._
bescheinigte
am 1
0.
Mai 2017
gegenüber der Arbeitslosenversicherung einen im April 2017 erzielten Zwischenverdienst im Umfang von brutto
Fr.
504.46 (24,5 Stunden à
Fr.
20.59). Die Arbeitgeberin gab an, der Beschwerdeführer habe durchgehend vom 1
2.
April bis
3
0.
April 2017 jeweils 1,75 Stunden Arbeit verrichtete, mit Ausnahme vom Freitag, 1
4.
April
und
Montag 1
7.
April (
Urk.
6/5). Der Bescheinigung über Zwischenverdienst für den Monat Mai 2017 vom 1
4.
August 2017 kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer in diesem Monat keine Arbeit geleistet habe (
Urk.
6/6).
Der am 1
4.
August ausgestellten Bescheinigung über Zwischenverdienst für den Monat Juni 2017 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am
3.
und 3
0.
Juni 2017 total 3,5 Stunden Arbeit geleistet habe (
Urk.
6/7).
3.3.4
Dem Formular «Angaben der versicherten Person für den Monat» des Monats April 2017 kann entnommen werden, der Beschwerdeführer habe vom 1
2.
April bis
8.
Mai 2017 bei der
A._
Arbeit gel
eistet (Urk.
6/8). Auf dem genannten Formular für den Monat Mai 201
7 kreuzte
der Beschwerdeführer
bei der Frage, ob er bei einem oder mehreren Arbeitgebern gearbeitet habe «Nein» an (
Urk.
6/9 S. 2).
Gleiches tat der Beschwerdeführer auf dem Formular für den Monat
Juni
2017
(
Urk.
6/10).
Den Akten sind sodann je eine Lohnabrechnung für die Monate April 2017 und Juni 2017 zu entnehmen (
Urk.
6/11-12). Für Mai 2017 reichte der Beschwerdeführer keine Lohnabrech
nung ein.
3.3.5
Im Schreiben des RAV zu Händen des Beschwerdeführers vom 1
0.
Mai 2017 wurde festgehalten, dass der Deutschkurs, welcher kurzfristig am
2.
Mai 2017 begonnen habe, vom Beschwerdeführer nicht angetreten worden sei. Die Kurslei
tung habe dem RAV mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer bis und mit dem 1
0.
Mai 2017 sieben Mal unentschuldigt gefehlt und er sich an keinem der Kurs
tag
e
abgemeldet habe (
Urk.
6/20). Mit Verfügung vom 1
0.
Mai 2017 wurde die Teilnahme am Kurs per sofort abgebrochen
. Der Verfügung ist sodann zu entneh
men, dass der Deutschkurs «Deutsch im AM und Alphabetisierung» 61 Kurstage und 244 Lektionen umfass
t
, wobei jeweils
fünf
Halbtage
à
vier
Lektionen, entwe
der vormittags oder nachmittags sowie eine
telc
-Prüfung bis spätestens innerhalb von zwei Wochen nach
Kursende
zu absolvieren
ist
(U
rk.
6/21).
3.3.6
Am 1
0.
Mai 2017 notierte der Kundenberater des RAV
im prozessorientierten Beratungsprotokoll
, am 2
8.
April 2017 habe er die Kursverfügung an den Beschwerdeführer versandt. Der Kursstart wäre kurzfristig gewesen. Der Kunden
berater notierte, er habe dem Beschwerdeführer sowie
dessen Begleitperson
Herrn
B._
mitgeteilt, dass der Zwischenverdienst keine Hürde gewesen sei, da die Anstellung des Beschwerdeführers nur einen Monat
gedauert habe
und die Arbeitszeiten jeweils von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
gewesen
seien. Somit
hätte
der Beschwerdeführer ohne Probleme nach der Arbeit zum Kurs
gehen können
(
Urk.
6/40 S. 5).
3.3.7
Der Bescheinigung über den Zwischenverdienst, ausgestellt durch die
A._
am 1
2.
September 2017 (
Urk.
3) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom
2.
bis
6.
Mai und am
8.
Mai 2017 jeweils 1,75 Stunden für die
A._
gearbeitet
und dabei einen Zwi
schenverdienst in der Höhe von brutto
Fr.
216.20 erwirtschaftet habe.
Die Arbeit
geberin bringt auf dieser Bescheinigung die Bemerkung an, ihr sei ein Fehler unterlaufen
, denn d
ie Stunden des Beschwerdeführers seien an einen anderen Mitarbeiter ausbezahlt worden
, die entsprechende
Lohnabrechnung werde Ende September 2017 versandt
(
Urk.
3)
.
3.4
Dass der Beschwerdeführer im Mai 2017 Einsätze bei der
A._
gehabt haben soll, erscheint aufgrund der Aktenlage wenig glaub
würdig. Zwar stellte die
A._
dem Beschwerdefüh
rer eine nachträglich korrigierte Bescheinigung über Zwischenverdienst aus, wel
cher entgegen
ihrer
ursprünglichen Angaben
und den ursprünglichen Angaben des Beschwerdeführers
zu entnehmen ist, dass der Beschwerdeführer im Mai 2017 10,5 Arbeitsstunden Lohn erarbeitete habe (E
.
3.3.7).
Diese
Bescheinigung
über
zeugt indes nicht, da – wie der Beschwerdegegner
schlüssig argumentierte – nicht davon auszugehen ist, dass ein angeblich an den falschen Mitarbeiter ausbezahl
ter Lohn des Monats Mai 2017 bis im September 2017 unentdeckt
geblieben
und nicht korrigiert worden
wäre
, insbesondere
nachdem
der Beschwerdeführer finanzielle Schwierigkeiten
geltend macht (vgl.
Urk.
1)
und
deshalb umso mehr
davon auszugehen ist, dass ein nicht ausbezahlter Lohn von erheblicher Bedeu
tung
für den Beschwerdeführer
gewesen
wäre.
Es ist d
iesbezüglich festzuhalten, dass – sollte der Beschwerdeführer im Mai 2017 tatsächlich ein Einkommen erzielt haben – er sich in Verletzung seiner arbeitslosenversicherungsrechtlichen Auskunfts- und Meldepflicht das Nichtmelden eines Zwischenverdiensts vorhal
ten lassen müsste, was
ebenfalls
Einstelltage
nach sich zöge
(vgl.
Art.
30
Abs.
1
lit
. e AVIG)
.
So oder so
wäre
d
er
Beschwerdeführer
verpflichtet gewesen, sich beim Kursveranstalter sowie beim RAV vom Kurs abzumelden, was er unterlassen hatte.
Unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer im Mai 2017 Arbeit verrichtet hatte oder nicht, läge ohnehin kein entschuldbarer Grund für den Nichtbesuch des Sprachkurses vor
, denn wie den Akten zu entnehmen ist, hätte der Kurs
vom 2.
Mai bis Ende Juli 2017 gedauert
und 61 Kurstage sowie
244 Lektionen umfasst, welche jeweils morgens oder nachmittags zu besuchen gewesen wären
(E. 3.3.5)
. Die Arbeits
einsätze
bei der
A._
, bei welcher
der Beschwerdeführer
laut Arbeitsvertrag
noch bis
8.
Mai 2017 angestellt war (E.
3.3.2), waren jeweils von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr vorgesehen
.
Zudem hätte sich der Kursbesuch mit den Arbeitseinsätzen nur während rund einer Woche überschnitten.
Der Berater des RAV bot diesbezüglich an
, bei
allfälligen
Über
schneidungen des Kurses mit den Arbeitszeiten
eine einvernehmliche Lösung
zu suchen
(E. 3.3.6).
Zum Umstand, dass
der Beschwerdeführer die Korrespondenz
mit dem Beschwer
degegner
aus sprachlichen Gründen an
den Bekannten Herrn
B._
delegiert
hatte, ist festzuhalten, dass er
sich de
ssen
Versäumnisse anrechnen zu lassen
hat
.
3.5
Nach dem Gesagten ist erwiesen, dass der Beschwerdeführer dem Sprachkurs ohne entschuldbaren Grund
ferngeblieben ist
. Dies führt zum Ergebnis, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer zu Recht gestützt auf Art. 30 Abs. 1
lit
. d AVIG wegen Nichtantreten
s
einer arbeitsmarktlichen Massnahme in der Anspruc
hsberechtigung eingestellt hat.
4.
4.1
Zu prüfen bleibt die Dauer der Einstellung, insbesondere der Grad des dafür massgebenden Verschuldens.
4.2
Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
im März 2017
wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen vor Eintritt der kontrollierten Arbeitslosigkeit für die Dauer von fünf Tagen in der Anspruchsberechtigung ein
gestellt wurde
(
Urk.
6/14)
.
4.3
Nach der Verwaltungspraxis (AVIG-Praxis ALE Ziff. D63) ist die Einstellungs
dauer angemessen zu verlängern, wenn die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt werden muss. Wenn es sich um eine wieder
holte Einstellung bei unterschiedlichem Tatbestand handelt, so ist das Gesamt
verhalten der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei die Verlängerung der Einstellungsdauer im Rahmen des Ermessens zu bestimmen und in der Verfügung zu begründen ist. Dies gilt auch dann, wenn auf eine Verlängerung der Einstel
lungsdauer verzichtet wird (AVIG-Praxis ALE Ziff
.
D63d).
4.4
Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei
dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel
len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).
4.5
Der Beschwerdegegner erhöhte die für einen circa zehn Wochen dauernden Kurs im Einstellraster vorgegebene Einstelldauer von 19-20 Tage für mittleres Ver
schulden (AVIG-
Praxis ALE Ziff. D79 Ziff. 3.D
) auf 25 Tage. Unter Berücksichti
gung, dass der vorgesehene Kurs rund 13 Wochen gedauert hätte und der Beschwerdeführer bereits wenige Monate zuvor wegen ungenügender Arbeitsbe
mühungen vor Eintritt der kontrollierten Arbeitslosigkeit
in der Anspruchsbe
rechtigung
eingestellt worden war, ist diese Einstellungsdauer in Würdigung der gesamten Umstände als angemessen zu werten, zumal die verfügte Einstellungs
dauer im Einklang mit der oben erwähnten Verwaltungspraxis (vorstehend E. 4.3) steht.
4.6
Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.