Decision ID: b8256f03-ed07-4dc3-ae5e-587cf11df586
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1967, meldete sich am 3
0.
Mai 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/4). Die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
erklärte am
5.
Juli 2017
die der Ver
sicherten gewährten
Eingliederungsmassnahmen für
beendet
(
Urk.
7/54).
Am 1
4.
Dezember 2017 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid betreffend Renten
anspruch (
Urk.
7/72). Die Versicherte brachte dagegen Einwände (
Urk.
7/81) vor. Mit Verfügung vom 2
2.
Mai 2018 (
Urk.
7/85 =
Urk.
2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.
2.
Die Versicherte erhob am
2
5.
Juni 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2
2.
Mai 2018 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen, insbeso
ndere eine Rente, zuzusprechen (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1-2 oben).
Die IV-Stelle beantragte
mit
Beschwerdeantwort
vom 1
7.
August 2018 (
Urk.
6) eine teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne der Aufhebung der
ange
fochtenen
Verfügung und der Rückweisung der Sache an sie zur ergänzenden Abklärung. Mit Verfügung vom
5.
September 2018 (
Urk.
8) stellte das Gericht der Beschwerdeführerin eine Kopie der Beschwerdeantwort zu und forderte sie auf,
zum Antrag der Beschwerdegegnerin
Stellung zu nehmen. Am
1.
Oktober 2018 (
Urk.
10) erklärte
sich die Beschwerdeführerin
mit einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin
zur Durchführung weiterer Abklärungen als
einver
standen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Nachdem s
ich die Beschwerdeführerin am
1.
Oktober 2018
ausdrücklich mit der von der Beschwerdegegnerin beantragten Rückweisung zu weiteren Abklärungen
und zur Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens
einverstanden er
klärt hat (
Urk.
10), liegen nunmehr übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefoc
htene Verfügung vom 2
2.
Mai 2018
(
Urk.
2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach Vornahme der erforderlichen Abklärungen über den Anspruch der Be
schwerdeführerin auf
eine Invalidenrente
neu verfüge.
2.
2.1
Die Kosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG) sind ermessensweise auf
Fr.
300.-- festzusetzen und der unterlie
genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
2.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
die
vertretene Beschwerdeführer
in
Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Nach
§
34
Abs.
1
des Gesetzes über das Sozial
versicherungsgericht (
GSVGer
)
hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Der Rechtsvertreter reichte am
1.
Oktober 2018 die Honorarnote in Höhe von
Fr.
2'958.15 (
Urk.
11) ein. Der geltend gemachte Aufwand von 10 Stunden und 40 Minuten erweist sich als angemessen. Die Beschwerdeführerin ist daher mit
Fr.
2'958.15 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.