Decision ID: 5ef53fe0-b29d-4bbd-a2ec-cf189ea2843b
Year: 2019
Language: de
Court: BL_SG
Chamber: BL_SG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: Steuerrecht
Label: approval

Facts:
Rekurses beantragt; aufgrund des Sachverhalts und dem direkten Kausalzusammenhang
mit der unmittelbar darauffolgenden Veräusserung der abgetrennten Baulandparzelle ein
Abzug der Kosten für die Rodung gerechtfertigt sei,
- dass die Steuerverwaltung anlässlich der heutigen Verhandlung an ihrem Antrag festhält,
wobei der Rekurrent nicht anwesend ist,
- dass das Steuergericht gemäss § 124 des Gesetzes vom 7. Februar 1974 über die Staats-
und Gemeindesteuern (Steuergesetz, StG; SGS 331) zur Beurteilung des vorliegenden Re-
kurses zuständig ist; gemäss § 129 Abs. 1 StG die präsidierende Person des Steuergerichts
Rekurse beurteilt, deren umstrittener Steuerbetrag Fr. 3'000.-- nicht übersteigt; die in formel-
ler Hinsicht an einen Rekurs zu stellenden Anforderungen erfüllt sind, weshalb ohne weitere
Ausführungen darauf einzutreten ist,
- dass nach § 71 StG Gewinne aus der Veräusserung von Grundstücken oder Anteilen an
solchen der Grundstückgewinnsteuer unterliegen,
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- dass unter dem Begriff des Grundstückgewinns gemäss § 75 Abs. 1 StG derjenige Betrag
zu verstehen ist, um den der Veräusserungserlös die Gestehungskosten (Erwerbspreis und
wertvermehrende Aufwendungen) übersteigt,
- dass gemäss § 78 Abs. 1 lit. c StG als Aufwendungen u.a. Kosten gelten, die mit dem Er-
werb und der Veräusserung des Grundstücks verbunden sind,
- dass gemäss Kaufvertrag vom 16. März 2018 die Käuferschaft und der Rekurrent als Ver-
käuferschaft eine Rodung des Grundstücks vereinbart haben,
- dass der Rekurrent die Rodungsarbeiten im Hinblick auf den Verkauf des Grundstücks vor-
genommen hat; die Kosten in der Höhe von Fr. 5‘223.45 somit mit dem Verkauf verbunden
und damit auch bei den Gestehungskosten anzurechnen sind,
- dass der Rekurs sich somit als begründet erweist und dementsprechend gutzuheissen ist,
- dass gemäss § 130 StG i.V.m. § 20 Abs. 1 und 3 des Gesetzes vom 16. Dezember 1993
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (Verwaltungsprozessordnung,
VPO; SGS 271) die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemes-
senem Ausmass auferlegt werden; die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 500.-- zufolge des
vollständigen Obsiegens des Rekurrenten daher der Steuerverwaltung aufzuerlegen sind;
der bereits bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 500.-- dem Rekurrenten zurückzuerstatten ist,
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Considerations: