Decision ID: 2a2c0dfa-72bd-4b91-9fcd-80cc5a27f110
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
meldete sich am
2
9.
März 2020
bei der Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, für den Bezug einer Erwerbs
ausfallentschädigung gestützt auf die Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem
Coronavirus
(Covid-19; Covid-1
9-Verordnung Erwerbsausfall) an.
Die Ausgleichskasse verneinte mit Verfügung vom 2
2.
April 2020 einen Anspruch von
X._
auf Ausrich
tung einer Erwerbsausfallentschädigung (
Urk.
3/2). Die von
X._
mit Schreiben vom
3.
Mai
2020
erhobene
Einsprache (Urk.
7
/270) wies die Ausgleichskasse mit
Einspracheentscheid
vom 1
1.
Juni 2020 ab (
Urk.
7
/273 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
mit Eingabe vom 1
1.
Juli 2020 Beschwerde und beantrag
t
e die Ausrichtung
einer
Corona-Erwerbs
ausfall
entschädigung (
Urk.
1). Die Beschwerdegegner
in beantragte mit Beschwerdeant
w
o
rt vom
9.
September
2020
die Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
6), was dem Beschwerdefüh
rer mit Verfügung vom 3
0.
September 2020 angezeigt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
185
Abs.
3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Verord
nungen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar drohen
den schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusseren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf [maximal] sechs Monate, vgl.
Art.
7d
Abs.
2
lit
. a des Regierungs- und Verwal
tungsorganisationsgesetzes, RVOG).
Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat - nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise (auch) auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (
Epidemiengesetz
,
EpG
) stützen - am 2
0.
März 2020 die
Covid-19-Ver
ordnung Erwerbsausfall
. Die
Verordnung
wurde rückwirkend per 1
7.
März 2020 in Kraft gesetzt und der Geltungszeitraum bis zum 1
6.
September 2020 befristet (
Art.
11
Abs.
2). Während d
ieses Geltungszeitraums erfuhr die Verordnung
am
2
3.
April und
6.
Juli 2020 je eine Änderung, bevor der Geltungszeitraum mit Änderung vom 1
7.
September 2020 bis zum 3
1.
Dezember 2021 verlängert wurde (
Art.
11
Abs.
4). Mit dem
Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie
vom 2
5.
September 2020
(Covid-19-Gesetz)
wurde rückwirkend per 17.
September 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Verordnung
Erwerbsausfall
geschaffen (
Art.
15 in Verbindung mit
Art.
21
Abs.
3 Covid-19-Gesetz).
1.2
Gemäss Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis
am
16. September 2020 gültig gewesenen Fassung hatten
Selbständigerwerbende
im Sinne von
Art.
12
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG)
, die aufgrund einer Massnahme nach Art. 6 Abs. 1 und 2 der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
(Covid-19; Covid-19-Verord
nung 2) einen Erwerbsausfall erlitten
, Anspruch auf eine Erwerbsausfallentschädigung.
Gemäss Art. 6 Abs. 2 Covid-19-Verordnung 2 in der
ab den
17. März 2020 gültig gewesenen Fassung waren öffentlich zugängliche Einrichtungen für das Publi
kum geschlossen.
Für Restaurationsbetriebe galt dies bis am 1
0.
Mai 2020
(
Art.
6
Abs.
lit
. b
Covid-19-Verordnung 2 in der vom 1
7.
März bis 1
0.
Mai 2020 gültig gewesenen Fassung
).
1.3
1.3.1
Gemäss Art. 2 Abs. 3
bis
Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis
am
16. September 2020 gültig gewesenen Fassung
waren
Selbstständigerwerbende
im Sinne von
Art.
12 ATSG
, die nicht unter Absatz 3 fallen, anspruchsberechtig
t, wenn sie aufgrund der
bundes
rätlichen
Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
einen Erwerbsausfall
erlitten
und ihr für die Bemessung der Beiträge der AHV massgebendes Einkommen für das Jahr 2019 zwischen Fr. 10'000.-- und Fr
. 90'000.-- Franken
lag
; d
abei g
a
lt für die Berechnung des massgebenden Ein
kommens für das Jahr 2019
Art.
5
Abs.
2 zweiter Satz sinngemäss.
Gemäss
Art.
5
Abs.
2 zweiter Satz Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall
in der vom 1
7.
März bis 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Fassung
konnte
nach der Festlegung der Entschädigung eine Neuberechnung der Entschädigung nur vorgenommen werden, wenn eine aktueller
e Steuerveranlagung bis zum 16.
Sep
tem
ber 2020 der anspruchsberechtigten Person zu
ge
stellt wu
rd
e
und diese den Antrag zur Neuberechnung bis zu diesem Datum einreicht
e
.
1.3.2
Gemäss
Rz
.
1041.3 des Kreisschreibens über die Entschädigung bei
Massnahmen
zur Bekämpfung des
Coro
navirus
- Corona-Erwerbsersatz in der bis 16. Sep
tember 2020 gültig gewesenen Fassung
(
KS CE
, Stand
3.
Juli 2020
)
wird
für die
Ermittlung der Einkom
mensgrenzen (Fr. 10'000
.--
und Fr. 90'000
.--
)
grundsätz
lich auf das Erwerbseinkommen, welches als Grundlage für die Beitragsrech
nungen 2019 (
Akontorechnungen
)
herangezogen wurde, abgestellt. Wenn dieses Einkommen
seit der letzten definitiven Beitragsverfügung nicht angepasst
wurde
, so
ist
auf Antrag auf das Einkommen der letzten definitiven Beitragsverfügung abzustellen. L
ag
zum Zeitpunkt des Antrages die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits vor, so
ist
diese zu berücksichtigen. De
r Antrag auf Neuberechnung respektive
Revision oder Wieder
erwägung muss
te
spätestens am 16.
September 2020 bei der Ausgleichskasse eingereicht sein (
Rz
. 1041.3 in Verbindung mit
Rz
.
1065.1).
Laut
Rz
. 1068
KS CE
in der bis 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Fassung
bewirkt eine nachträgliche Anpassung des Erwerbseinkommens infolge der defi
nitiven Steuermeldung für das Beitragsjahr 2019, die nach dem 1
6.
September 2020
eingeht
, keine Änderung in der Entschädigung. Ebenso keine Änderung in der Höhe der Entschädigung bewirken nach dem 17. März 2020 erfolgte Anpas
sungen des den
Akontorechnungen
2019 zugrundeliegenden Erwerbseinkom
mens.
1.
3.3
Bei einem Kreisschreiben handelt es sich um eine von der Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der gleichmässigen Gesetzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich zuständigen Aufsichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die Durchfüh
rungsorgane, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206 E. 4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall ange
passte und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestim
mungen zulassen. Es weicht anderseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen).
1.3.4
Mit Urteil EE.2020.00006 vom 29. Oktober 2020 hat das hiesige Gericht erkannt, dass Art. 5 Abs. 2 Satz 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall sowie
Rz
. 1065.1 KS CE in der bis 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Fassung, jedenfalls insoweit gegen den verfassungsmässigen Grundsatz der Gleichbehand
lung (Art. 8 BV) verstossen, als dass für die Berechnung des massgeblichen Einkommens 2019 respektive für die Neuberechnung der Entschädigung auf Grund
lagen abgestellt wird, auf deren Ausstellung die antragsstellende Person in zeit
licher Hinsicht keinen (alleinigen) Einfluss hat. Zu welchem Zeitpunkt die
Steuerveranlagung im Einzelfall erfolgt, hängt (auch) von Faktoren ab, die aus
serhalb des Einflussbereichs der steuerpflichtigen Person liegen. Mithin käme es einer sachlich nicht zu rechtfertigenden Privilegierung oder aber Benachteiligung der antragstellenden Person gleich, würde der etwaige Anspruch davon abhängig gemacht, ob die definitive Steuerveranlagung über das Jahr 2019 im Zeitpunkt des Antrags respektive spätestens bis zum 16. September 2020 bereits zugestellt wurde oder nicht. Mit anderen Worten ergeben sich rechtliche Unterscheidungen, für die kein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist. Daraus folgerte das Gericht, es bestehe ein Anspruch darauf, dass die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 auch nach dem 16. September 2020 zu berücksichtigen sei. Offengelassen wurde die Frage, ob eine nachträgliche Korrektur gestützt auf veranlagte Bemessungsgrundlagen jedenfalls bis zum 16. September 2020 hätte geltend gemacht werden müssen, auch wenn die rele
vanten Unterlagen erst nachträglich aufgelegt werden können (vgl. Art. 5 Abs. 2
bis
und 2
ter
der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der ab dem 17. September bzw. 8. Oktober 2020 geltenden Fassung; erwähntes Urteil E. 3).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides im Wesent
lichen
(
Urk.
2,
Urk.
3/2
,
Urk.
6)
,
die vom Bundesrat verordnete Betriebsschlies
sung gelte nicht für die vom Beschwerdeführer ausgeübte selbständige Erwerbs
tätigkeit. Auch gestützt auf die Härtefallregelung
– gemäss
Art.
6
Abs.
3
bis
Covid-
1
9-Verordnung Erwerbsausfall in der bis am 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Fassung -
habe der Beschwerdeführer
keinen Anspruch
auf eine Erwerbs
ausfallentschädigung
, bestehe ein solcher doch nur
f
ür
Selbständigerwer
bende
,
die im Jahr 2019
ein Einkommen
zwischen
Fr. 10'000.
--
und Fr. 90'000.
abgerechnet hätten
.
Dies sei beim Beschwerdeführer nicht der Fall. Die vom Beschwerdeführer betreffend das Jahr 2019
eingereichten Buchhaltungs
unterlagen
genügten zur Ermittlung des AHV-pflichtigen Jahreseinkommens 2019 nicht.
2.2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor (
Urk.
1)
,
e
r
sei direkt von der Schliessung aller Gastro
nomie
betriebe betroffen gewesen. E
s tre
ffe
zudem
nicht zu, dass er
im Jahr 2019
mehr als Fr. 90'000.-- verdient habe.
Dies ergebe sich aus der Bilanz und der Erfolgsrechnung 2019, welche er eingereicht habe.
3.
3.1
De
r Beschwerdeführer betreibt ein Beratungsunternehmen für Distribution, Gast
ronomie und Standortmanagement.
Auch wenn er im Bereich der Gastronomie tätig ist, war ihm die
Ausübung
seiner Tätigkeit
nicht
gestützt auf
Art.
6
Abs.
1
oder
2 der Covid-19-Verordnung 2
untersagt
.
Er hat daher
keinen Anspruch auf eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung gestützt
auf
Abs.
3 von
Art.
2 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall
in der vom 1
7.
März bis 16.
September 2020 gültig gewesenen Fassung
(vgl. E. 1.2)
.
3.2
Zu prüfen bleibt, ob
er
gestützt auf die Härtefallregelung gemäss
Abs.
3
bis
von
Art.
2
Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall
in der vom 17.
März bis 16.
Sep
tember 2020 gültig gewesenen Fassung Anspruch auf eine Corona-Erwerbs
ausfallentschädigung hat. Ein Anspruch gestützt auf diese Norm setzt,
wie dargelegt (E. 1.3.1)
,
voraus,
dass das für die Bemessung der Beitr
ä
g
e
der AHV mass
gebende Einkommen für das Jahr 2019 zwischen Fr. 10'000.-- und Fr. 90'000.-- lag.
Die vom Beschwerdeführer für das Jahr 2019 zu leistenden Beiträge der AHV wurden noch nicht definitiv festgesetzt. Eine definitive Steuerveranlagung betreffend das Jahr 2019 liegt ebenfalls – noch – nicht vor.
Der Beschwerdeführer
hatte der Beschwerdegegnerin am
6.
Februar 2019 mitgeteilt, dass sich sein Erwerbseinkommen für das Jahr 2019 voraussichtlich auf Fr. 200'000.-- belaufen werde (
Urk.
7/259).
Am
6.
Februar 2020
bestätigte
er
für das Jahr 20
19
ein Einkommen von etwa Fr. 200'000.-- (
Urk.
7
/266).
Die Beschwerdegegnerin setzte die
Akontobeiträge
entsprechend fest (
Urk.
7/260).
Die vom Beschwerdeführer für das Jahr 2019 zu leistenden
Akontobeiträge
wurden somit
gestützt
auf
ein
Einkommen von
deutlich
mehr als
Fr. 90'000.
--
festgesetzt
.
Die letzte definitive Beitragsverfügung betrifft das Jahr 201
5.
Damals betrug das beitragspflichtige Einkommen des Beschwerdeführers
Fr.
150'600.-- (
Urk.
7/248), mithin ebenfalls deutlich mehr als Fr. 90'000.--.
Mit seiner Einsprache vom
3.
Mai 2020 reichte der Beschwerdeführer eine Bilanz und eine Erfolgsrechnung betreffend das Jahr 2019 ein, aus welcher sich ein Einkommen von weniger als Fr. 90'000.-- ergibt (
Urk.
7/270). Die Beschwerde
gegnerin
passte
in der Folge die
Akontobeiträge
für das Jahr 2019
entsprechend
an
(
Urk.
7/275-276).
Zu Recht hat die Beschwerdegegnerin jedoch für die Prüfung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf eine Corona-Erwerbs
ausfall
entschädigung nicht auf das neu gemeldete Einkommen für das Jahr 2019 abge
stellt. Wie das hiesige Gericht mit Urteil
EE.2020.00007 vom 19.
November 2020 festgehalten hat,
ergibt
sich
aus dem allgemeinen Grundsatz, wonach
im Bereich
des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» ab
zustellen ist
, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Über
legungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis)
, dass nicht auf ein erst während des laufenden Verfahrens gemeldetes Einkommen abgestellt werden kann
, welches von früheren Angaben abweicht
. Dieser Grundsatz wurde in
Rz
. 1068 KS CE (Stand 3. Juli 2020) dahingehend konkretisiert, dass
nach dem 17. März 2020 erfolgte Anpassungen des den
Akontorechnungen
2019 zugrundeliegenden Erwerbs
einkommens
keine Änderung in der Höhe der Entschädigung bewirken
(vgl. E. 1.3.2)
.
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus
gegangen ist, dass das für die Bemessung der Beiträge der AHV massgebende Einkommen des Beschwerdeführers für das Jahr 2019 höher als
Fr. 90'000.
war und er daher
keinen Anspruch auf eine Erwerbsausfallentschädigung hat.
Anzu
fügen bleibt, dass der Beschwerdeführer auch bei Vorliegen der Steuerveran
lagung 2019 keine Neuberechnung wird verlangen können, hat er es doch unter
lassen, seine
Akontobeiträge
für das Jahr 2019 rechtzeitig anzupassen
, obwohl ihm eine derart massive Erwerbseinbusse gegenüber den Vorj
ahren
hätte auf
fallen müssen
(vgl. Urteil des hiesigen Gericht EE.2020.00042 vom
3.
Dezember 2020 E.
4.3.2).