Decision ID: c0a32b01-8469-49fc-b74f-609c3faa5fa1
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1980 geborene
X._
war seit dem
1.
Februar 2007 als FS Manager bei der
Y._
angestellt und dadurch bei der
Elips
Versicherungen AG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 2
0.
Juni 2018 beim Spielen mit seinen
Kindern stür
zte und hernach Schmerzen im rechten Knie verspürte (
Urk.
9/
2/
1,
Urk.
9/
2/
6). Der am 2
5.
Juni 20
18
erstbehandelnde
Dr.
med. Z._
, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie des Bewegungsapparates
, diagnostizierte den V
erdacht auf eine
antero
me
dial
e
Kniebinn
enschädigung rechts (
Urk.
9/
2/
4); tags darauf zeigte sich
MR-tomographisch
ein
mediale
r Meniskusriss
(
vgl. MRT-Befund vom 2
6.
Juni 2018
,
Urk.
9/2
/2
). Am
7.
März 2019 nahm
Dr.
med. A._
, Facharzt FMH für Allge
meine Innere Medizin, eine vertrauensärztliche Aktenbeurteilung vor (
Urk.
9/
2/
7).
Gestützt darauf teilte die
Elips
Versi
cherungen AG dem Versicherten mit
(nicht aktenkundigem
) Schreiben vom 2
9.
März 20
19 mit, die bisher erbachten Leis
tungen würden per 1
5.
Oktober 2018 eingestellt
(
vgl.
Urk.
9/
2/
8). Dagegen erhob der Versicherte unter Hinweis auf das P
rivatgutachten von Prof. Dr.
B._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparats
,
vom 2
2.
Mai 2019
Einwänd
e (
vgl. Schreiben vom 27.
Mai
2019,
Urk.
9/
2/
8f.
). Daraufhin veranlasste die
Elips
Versicherungen AG die Aktenbeur
teilung von
Dr.
A._
vom 1
2.
Juli 2019; dieser zog
Dr.
med. C._
, Facharzt FMH für O
rth
opädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates,
bei und
holte das radiologische Konsilium von
Dr.
med. D._
, Facharzt FMH für Radiologie
, vom 27
.
Juni 2018 ein
(
Urk.
9/
2/
10).
Mit Verf
ü
gung vom
6.
August 2019 stellte
die
Elipse
Versicherungen AG
die bisher er
brachten Versicherungsleistung
en
mangels Kausalität
– wie sie später feststellte versehentlich (vgl.
Urk.
2) - per 14.
Oktober
2019
ein (
Urk.
9/
2/
11). Auf Ein
sprache hin (vgl. 9/
2/
12) veranlasste sie die Stellungnahme von
Dres
.
A._
und
C._
vom 30.
August 2019 (
Urk.
9/
2/
13). Mit
Einspracheentscheid
vom 2
5.
Februar 2020 wies die
Elips
Versicherungen AG die Einsprache des Versi
cher
ten ab und stellte die Leistungen – in
Berichtig
ung der angefochtenen Verfügung vom
6.
August 2019 - per 1
4.
Oktober 2018 ein (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 1
2.
März 2020 Beschwerde
und beantragt
e, es seien ihm in Aufhebung des
angefochtenen
Entscheids
die gesetzlichen und all
fälligen vertraglichen Leistungen zuzusprechen (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerde
antwort vom 1
5.
Mai 2020 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer am 2
2.
Mai 2020 zur Kenntnis gebracht wurde
(
Urk.
10). Mit Eingabe vom
4.
Juni 2020 reichte der Beschwerde
führer eine weitere Stellungnahme ein (
Urk.
13), deren Doppel der
Beschwer
de
gegnerin zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (vgl.
Mitteil
ung vom 1
1.
Juni 2020,
Urk.
14). Mit Schr
e
i
ben vom 2
3.
Juni 2020
verzichtete diese
auf eine Stellung
nahme (
Urk.
15).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (
UVG) werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Be
rufsunfällen,
Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1).
1.2
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung
beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
UV170060
Kausalzusammenhang natürlich, Vorzustand krankhaft, Beweiswürdigung
01.2015
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie
gen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.5
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate
Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutach
ten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die vertrauensärztliche
n
Beurteilung
en
sei
infolge
des Ereignisses vom 2
0.
Juni 2018 eine vorübergehende Verschlechterung des degenerativ vorveränderten rechten Knies eingetreten. Der Status quo sine sei am Vortag der
Kniegelenksarthroskopie
am 1
4.
Oktober
2018 eingetreten; habe
diese
doch
lediglich der Vorzustands
be
handlung gedient.
Der
MR-
tomographisch festgestellte Meniskusriss sei typi
scher
weise degenerativer Natur. Zudem sei das gegenständliche Unfallereignis
als traumatische Ursache
hierfür
ungeeignet.
Jedenfalls sei der
radiäre
Riss im
Meniskushinterhorn
nicht frisch.
Bei dem
in der Verfügung vom
8.
August 2019
genannten Datum
(
1
4.
Oktober 2019
)
handle es sich um
ein offenkun
diges Ver
sehen, welches nunmehr
zu berichten
sei. Mithin seien die Leistungen korrekter
- und
berichtigter
weise
per
1
4.
Oktober 2018 einzustellen
(
Urk.
2).
2.2
Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die versicherungsinternen Abklä
rungen seien allesamt nicht schlüssig und nicht evidenzbasiert. Insbesondere gehe
es nicht an,
wenn Versicherungsärzte fachfremd urteilten u
nd unbegründet
Diag
nosen in Frage stell
t
en. S
o sei etwa im MRT
-Bericht vom 2
6.
Juni 2018 von einer minima
len
Chondropathie
die Rede; Dr.
D._
habe
darin aber gravierende degenerative Veränderungen «ersehen»
wollen
. Sodann bestehe vorliegend kein degenerativ verändertes Kniegelenk; ein Meniskus sei auch im Falle altersent
sprechender
,
degenerativer Veränderungen, ohne funktionale Ausfälle als gesund im Rechtssinne zu verstehen.
Demgegenüber
bestehe vorliegend zweifelsfrei ein radiärer vertikaler Meniskusriss. Dies spreche bereits für eine traumatische Ent
stehung.
Dr.
med. E._
, Facharzt
für Radiologie, habe schlüssig und evi
den
z
basiert festgestellt
, dass der vorliegende Meniskusriss
beim jungen Beschwerde
führer
überwi
e
gend wahrscheinlich traumatisch bedingt sei
. Dies insbesondere
bei der vorliegend diskreten
Begleitverletzung des vorderen Kreuzbandes
(VKB)
sowie bei typischen Zeichen eines stattgehabten, axialen Kompressionstraumas mit Rotationskomponente
(
Kontusionsödem in der medialen Tibia, der hinteren lateralen
Tibiakante
und
im medialen
Femurkondylus
,
Urk.
1
,
Urk.
3/3
).
3.
3.1
Auf die Selbstzuweisung des Beschwerdeführers hin diagnostizierte
Dr.
Z._
am 2
5.
Juni 2018 de
n Verdacht auf eine
anteromedial
e
Kniebinnenschädigung rechts sowie
einen
Status nach Rotationskorrektur im Unterschenkel mit 14 Jahren
. Der Beschwerdeführer habe beim Herumtollen mit dem Kind vor drei Tagen ein
Valgisations
-/Rotationstrauma erlitten. Dabei sei ein Sofortschmerz
,
jedoch
keine
func
tio
laesa
eingetreten. Aktuell bestehe eine persistierende Symptomatik
ante
romedial
. Klinisch zeig
ten
sich im rechten Knie weder
eine
Überwärmung noch Rötung. Die vordere Stabilität sei erhalten, ebenso die Stabilität der Seitenbänder. Der Meniskustest sei reproduzierbar schmerzhaft im
anteromedialen
Aspekt. Zudem besteh
e
selben Orts eine
Druckdolenz
.
Am 26. Juni 2018 habe sich MR-tomographisch
ein medialer Meniskusriss mit radiären bzw. vertikalen Ausläufern bestätigt.
Weitere Bin
nenschäd
igung
en bestünden nicht. An der
traumatische
n Entstehung bestünden keine Z
we
ifel
. Anfangs Oktober 2018 sei der Beschwerde
führer wegen anhaltenden Beschwerden und rezidivierenden Einklemmerschei
nungen erneut vorstellig geworden und habe eine operative Sanierung ge
wünscht.
Bei ausbleibender Beschwerdefreiheit aufgrund konservativer Behandlungs
ver
suche sei ein operativer Eingriff zweifelsfrei indiziert (
vgl. Einträge in die Kran
kengeschichte,
Urk.
9/
2/
4
).
3.2
Im Bericht
zur MRT
des rechten Knies vom 2
6.
Juni 2018 hielt d
er beurteilende Dr. med.
F._
, Facharzt FMH für Radiologie, (1) eine radiäre vertikale Rissbildung im medialen
Meniskushinterhorn
sowie (2)
femoropattelär
einen
ge
ringgradigen
Erguss und eine minimale
retropatelläre
Chondropathie
mit kleiner
oberflächlicher Fissur fest. Die übrigen Binnenstrukturen einschliesslich der Kreuz
- und Seitenbänder seien intakt (
Urk.
9/2/2).
3.3
Am 1
5.
Oktober 2018 führte
Dr.
Z._
am rechten Knie
eine diagnostische Knie
arthroskopie, subtotale
Hinterhornresektion
,
Sy
no
vektomie
und Gele
nkspunktion durch
.
Dabei diagnostizierte er einen chronischen
Hinterhornschaden
d
es medialen Meniskus rechts, den
Verdacht auf eine VKB-Insuffizienz
sowie
eine
chronische
Synoviali
tis
; der intraoperative Befund korrespondiere mit dem MR-tomographischen Bild
.
Der mediale Meniskus habe im
Hinterhornbereich
eine grosse Lappenschädigung aufgewiesen.
Zusätzlich bestünden
ein Zustand nach Voroperation an der Tibia
, reichlich
Synovitis
und
auffällige Vernarbungen
. Das in der Kontinuität gut einsehbare
VKB
zeige
eine normale Textur mit jedoch deutlich vermehrter
Laxität
(
vgl.
Operationsbericht,
Urk.
9/3).
3.4
Vertrauensarzt
Dr.
A._
hielt m
it Aktenbeurteilung vom
7.
März 2
019
fest, MR-tomographisch habe sich ein degenerativ verändertes
Kniegelenk mit einem typi
schen,
isolierten Innenmeniskushornschaden gezeigt. Ein solcher sei lehr
buch
mässig geradezu typisch für eine Degeneration. Die direkte Einsicht anläss
lich des operative
n Eingriffs vom 1
5.
Oktober 2018
habe
zudem
ein leicht
elon
giertes
VKB
m
it erhaltener Kontinuität und
diverse leichte
degene
r
a
t
ive
Knorpel
verände
rung
en
gezeigt. Der vom Beschwerdeführer im Fragebogen vom 1
9.
Januar 2019 ge
schilderte
Unfallhergang
mit Sturz
- und
somit
mit
Kontusion – sei
nicht geeignet, den vorliegenden Meniskusriss hinreichend zu erklären. Nach mediz
i
nischer Lehre bräuchte es hierfür grundsätzlich eine gewaltsame Verdrehung des Unter
schenkels gegen den
Oberschenkel. Zusätzlich sei erforderlich, dass zumindest einer dieser Gelenkspartner fixiert sei und die Schlussrotation blockiere. Dies treffe typischerweise auf den Beuge-Dreh-Sturz eines Fussballspielers mit einem durch den Fussballschuhstollen fixierten Fuss zu. Demgegenüber sei ein direktes Trauma, zum Beispiel der Knieanpr
all bzw. die Kniekontusion,
wegen der Lage der Menisken zwischen Femur (Oberschenkel) und Tibia (Unterschenkel) sehr selten und in der Regel ungeeignet, eine Meniskusläsion zu verursachen.
Sodann trete bei einer traumatischen Meniskusläsion in der Regel eine starke Schwellung schmerzhafter Art mit zeitgleich auftretender massiver Einschränkung der Knie
beweglichkeit auf; ferner eine
Bone
Bruise
in der
Impaktzone
,
die zumeist noch monatelang verbleibe, ein erheblicher Kniegelenkserguss sowie die Schädigung von anderen Bandstrukturen. Solche sog. typischen
Traumamarker
seien beim Beschwerdeführer nicht festgestellt worden. Mithin sei davon auszugehen, dass das gegenständliche Ereignis zu einer vorübergehenden Verschlimmerung ge
führt habe. Mit der Operation vom 1
5.
Oktober 2018 sei der degenerative Vor
zustand behandelt worden. Gemäss Reintegrationslei
t
faden
Unfall (
Release 2010 - Version 1.0
)
sei bei einer Kniekontusion eine Behandlungsdauer von maximal 16 Wochen angegeben.
Vom Erreichen des
Status quo sine sei
vorliegend
am Vortag der Operation
am 14. Oktober 2018 auszugehen
(
Urk.
9/2/7).
3.5
Der
vom Beschwerdeführer
beauftragte Prof.
Dr.
B._
hielt
mit Aktenbeur
teilung vom 2
2.
Mai
2019 fest, entgegen
Dr.
A._
sei ein Knochenmarködem im Sinne eines
Bone
Bruise
und damit
Traumamarkers
im
Bereich des
Tibiakopfes
MR-
tomographisch erkennbar. Zudem
habe Dr.
A._
die intraoperativ festge
stellte
Laxität
des
VKB
, welches bei einem Sturz auch eine
Meniskushinter
horn
läsion
zulasse
n könne
,
vernachlässigt
.
Auch
habe
letzterer
vernachlässigt, dass sich der
Beschwerdeführer
wegen den unfallbedingten Schmerzen zu
Dr.
Z._
in Behandlung begeben habe.
Die
nur
geringgradigen
Knorpelveränderungen
seien
als altersentsprechend und
daher
nicht als degenerativer Vorzustand
zu betrachten
. Zusammenfassend sei
aufgrund der zeitlichen Nähe der Diagnostik zum Unfall, der Beurteilung von
Dr.
Z._
sowie
der
MR-tomographischen und
intraoperativen Befunde von einer überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt verursachten
Innenmeniskushinterhornschädigung
auszugehen (
Urk.
9/2/9).
3.6
Mit Aktenbeurteilung vom 1
2.
Juli 2019 kamen
Dres
.
A._
,
C._
und
D._
zu
m Schluss, die MR-
tomographischen Befunde seien allesamt degene
rativ oder durch Überbeanspruchung verursacht. Frische Verletzungen seien nicht ersichtlich, insbesondere sei der
vertikal verlaufende, radiäre
Riss
im
Meniskus
hinterhorn
nicht frisch.
Zwar könn
t
e man auf den ersten Blick meinen, er sei frisch. Unter Berücksichtigung dessen, dass der horizontale und leicht unschärfere und somit am ehe
sten degenerativ bedingte Riss
des
Cornu
posterius
nur bis zu dem vom ersterwähnten Riss gebildeten Spalt reiche, sich aber auf der anderen S
eite des Spaltes nicht fortsetz
e, müsse der vertikale radiäre Riss
indes
vor dem horizontalen entstanden sein. Und da dem zweitgenannten Riss bereits ein kleines Ganglion assoziiert sei, was gegen einen frischen Riss spreche, müsse auch der ersterwähnte Riss, der ja vor dem horizontalen entstanden sei, bereits relativ alt sein
.
Zudem sei intraoperativ eine grosse Lappenschädigung festgestellt worden. Gerade die
Lappenförmigkeit
dieser
Schädigung spreche für ein bereits langes Bestehen und korreliere darüber hinaus mit der Lage des Meniskusrisses im
Hinterhorn
, der radiären Form und dem assoziierten sehr kleinen Ganglion. So
weit
Dr.
B._
eine
Bone
Bruise
im Sinne eines Knochenkontusionsödems postuliere, sei dies nicht nachvollziehbar. Vielmehr
seien die
ödemartige
n
Knochenmarkveränderungen
vorliegend sehr
flau, entsprechend
einem typisc
hen Überlastungsödem und nicht
im Sinne einer
trabekulä
ren
Fraktur
. Zudem sei die Beha
uptung von
Dr.
B._
, wonach
in anderen Komparti
menten
des Knie
gelenks
keine
Degenerationen vorlägen, unzutreffend. Seien doch
in allen drei Kompartimenten
degenerative Veränderungen
feststellbar
. Die Tat
sache, dass das vordere Komparti
ment intraoperativ etwas ausgeleiert erschienen habe, spreche
auch nicht gerade für eine trau
matische Ursache, sondern für ein
e chronisch degenerative Genese
. Darüber hinaus habe sich eine relative kleine und gelappte
Bakerzyste
gezeigt. Auch diese spreche für eine chronische Kniebinnen
gelenks
überlastung.
Daran ändere auch der U
mstand nichts, dass diese von Flüs
sigkeits
strassen umgeben und
damit
anzunehmen sei,
d
ie
Bakerzyste
sei
rupturiert
. So
rupturiere
über Zeit praktisch jede
Bakerzyste
. Bei alle dem seien die deutlichen Kniebinnengelenk
sveränderungen in allen Komparti
menten eindeutig als dege
nerativer Vorzustand zu b
et
rachten
(
Urk.
9/2/10).
3.7
Prof.
Dr.
B._
hielt mit
Stellungnahme vom 1
2.
August 2019 da
für, es
falle auf
, dass die klinischen und intraoperativen Befunde von
Dr.
Z._
in der Stellungnahme keine Berücksichtigung fänden. Vielmehr sei einzig der MRT-Diagnostik Rechnung getragen worde
n. Im Übrigen habe
Dr.
D._
die Menis
kusrisskomponente als
durchaus
frisch bewertet. Letzteres entspräche denn auch dem intraoperativen Bild. Diese frische Meniskusrisskomponente habe die bis zum Unfall unauffällige Kniegelenksituation so schmerzhaft werden lassen
und die darauffolgende Behandlung und Operation
bedingt
. Mithin habe diese frische Risskomponente eine richtunggebende Veränderung
gezeitigt
(
Urk.
9/12).
3.8
Am 3
0.
August 2019 nahmen
Dres
.
A._
und
C._
dazu
Stellun
g wie folgt:
Dass
Dr.
D._
zum Schluss gekommen sei
n solle
, der Meniskusriss sei frisch
, sei offensichtlich
nicht korrekt
. Zudem seien die intraoperativen Befunde durchaus gewürdigt worden.
Es
sei
ferner
zu betonen, dass intraoperativ lediglich der Verdacht auf eine VKB-Insuffizienz erhoben worden sei. Zudem habe Dr.
Z._
eine chronische
Synovialitis
festgehalten und den
Meniskushinter
hornriss
selbst als chronisch taxiert. Das von demselben in der Krankengeschichte
erwähnte
Valgisations
-/Rotationstrauma
stehe im Widerspruch zur übrigen Akte
n
lage. Vielmehr sei von einem Knieanprall bzw.
einer Kniekontusion auszugehen, welche – wie bereits in früheren Stellungnahmen dargetan
(vgl. E. 3.4)
– nicht geeignet sei, eine Meniskusläsion zu verursachen.
Prof.
Dr.
B._
habe sich im Rahmen seiner Beurteilung offensichtlich auf die nicht korrekte Beschreibung als
Valisations
-/Rotationstrauma gestützt. Zudem sei ein isolierter
Innen
menis
kushinterhornschaden
auch
nach Massgabe der medizinischen Lehre
in der Regel degenerativer Natur. Die
Hinterhörner
, vor allem des Innenmeniskus, unterlägen der grössten Abnutzung und veränderten sich daher am ehesten.
Mithin sei der
vorliegende Meniskusriss Teil eines asymptomatischen degenerativen Vorzustan
des. Dasselbe gelte
für die diversen Knorpelusuren
(
Urk.
9/2/13).
3.9
In der beschwerdew
eise eingereichten radiologischen
Beurteilung
vom 10
.
März 2020
hielt PD
Dr.
E._
zusammenfassend
fest,
beim jungen Beschwerdeführer mit adäquatem Trauma bestehe ein scharfkonturierter, radiärer und partiell verti
kal verlaufender Riss des
Innenmeniskushinterhorns
, der sich als Horizontalriss in die Parts intermedial fortsetze, mit typischen Zeichen eines stattgeh
abten,
axialen Kompressionstrau
mas mit Rotationskomponente (Kontusionsödeme in der
medialen Tibia, hinteren lateralen
Tibiakante
und im medialen
Femurkondylus
) und
mit diskreter Begleitverletzung des
VKB,
ohne wesentliche Zeichen einer Gelenkdegeneration. Somit liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine
trau
makausale
Genese der Meniskusläsion vor (
Urk.
3/3).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom
2
5.
Februar
2020 (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht auf die
versicherungsinternen
Beurteilungen von
Dres
.
A._
,
C._
und
D._
(E.
3.3, E. 3.5, E. 3.7
)
, welche diese
in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgab
en
.
4
.2
Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der
vertrauensärztlichen
Beurtei
lungen sprechen, sind nicht ersichtlich
.
Zunächst handelt
es sich bei
Dres
.
A._
,
C._
und
D._
um in
ternistische, chirurgisch-ortho
pädisch
e
sowie
radiologische Fachärzte und waren sie
damit
– entgegen dem Beschwerdeführer (
Urk.
1 S. 6) – fachlich hinreichend qualifiziert, die vorliegend streitentschei
den
den Fragen zu beurteilen. Sodann
erweise
n
sich ihre
im interdisziplinären Kon
sens
entstandenen
Schlussfolgerungen als
ebenso
nachvollziehbar begründet
wie auch überzeugend.
Zunächst ist
unbestritten
, dass sich
anlässlich der Erstbe
hand
lung
weder Schwellungen noch Funktionseinschränkungen
zeigten
(vgl. Eintrag in die
Krankengeschichte
vom 2
5.
Juni 2019
,
Urk.
9/2/4)
und
sich
bildgebend
im gesamten Kniegelenk nur wenig Erguss feststellen liess (
MRT vom 2
6.
Juni 2019,
Urk.
9/2/2,
Urk.
9/2/10 S. 13 ff.,
Urk.
3/3 S. 3).
Dass
die bildgebend
und intra
operativ
festgestellte
Lappenförmigkeit
der Schädigung
für ein bereits langes Bestehen
des fraglichen Risses spricht (vgl.
Urk.
9/2/10 S.10), wurde weder von
Prof.
Dr.
B._
noch
PD
Dr.
E._
in Abrede gestellt
.
Soweit
Dr.
Z._
notierte
, an der traumatischen Entstehung bestehe keine
rlei
Zweifel
, liess er hier
für jegliche Begründung vermissen
.
Inwiefern und wodurch der Beschwerdeführer ein
Valgisations
-/Rotationstrauma
erlitten haben soll, ist
den
Einträgen in die
Krankengeschichte
auch
nicht zu entnehmen und damit
– auch angesichts der Unfallschilderung (Urk. 9/2/1 und Urk. 9/2/6) -
nicht nachvollziehbar
(vgl.
Urk.
9/2/4)
.
Selbst wenn
von einem
Valgisations
-/Rotationstrauma ausgegangen würde (
Urk.
3/3 S. 4,
Urk.
9/2/4), fehlte es damit noch immer an der nach Mass
gabe der medizinischen Lehre für ein adäquates Trauma notwendigen Fixation eines der Gelenkpartner resp.
einer
gewaltsam blockierten Knieverdrehung (vgl.
Urk.
9/2/7 S. 5, vgl. auch
Urk.
9/2/13 S. 7)
. Kommt hinzu, dass
Dr.
Z._
intra
operativ einen chronischen
Hinterhornmeniskusriss
diagnostizierte
.
Daran ver
mag
auch nichts zu ändern, wenn Prof.
Dr.
B._
letzteres
gestützt auf Mut
massungen
als «unstimmig» taxierte
(
vgl.
Urk.
9/2/9 S. 5)
.
Aus den
Ausführungen von Prof
.
Dr.
B._
und PD
Dr.
E._
, wonach die intraoperativ festgestellte
Laxität
des
VKB
eine sturzbedingte
Meniskushinterhornläsion
zulassen könne
(
Urk.
9/2/9 S. 4)
und
die bildgebend festgestellten Ödeme auf ein stattgehabtes Trauma mit axialer Kompression und Rotationskomponente hinweisen würden
(vgl. Radiologischer Befundbericht vom 1
0.
März 2020,
Urk.
3/3 S. 4)
,
lässt sich
nichts
zu Gunsten des Beschwer
deführers ableiten
,
v
ermögen doch
blosse Mög
lichkeiten
und Hinweise
dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen Be
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht standzuhalten.
Das
Gericht
folgt
vielmehr
jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Ge
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3)
.
Kommt hinzu, dass
PD
Dr.
E._
das
Kontusionsödem im hinteren
Tibiaplateau
und
die
angrenzende
Signal
alter
tion
der
Politeussehne
lediglich differenzialdiagnostisch als Ausdruck einer Zerrung
interpretierte
(
Urk.
3/3 S. 3)
.
Ausserdem
begründete
er
die postulierte trauma
tische Genese
des Meniskusrisses
mit der
«Begleitverletzung» des
VKB
(
Urk.
3
/3
S. 4
).
Allerdings
zeigte sich im intraoperativ gut einsehbaren
VKB
eine normale Textur und dok
umentierte
Dr.
Z._
keine
Verletzungen (vgl.
Urk.
9/3)
. D
amit konkordant hielten
sowohl
Dr
es
.
F._
und
D._
intakte Kreuzbänder
fest
;
die
Kreuzbandlaxität
spreche
eben gerade nicht für eine
traumatische, sondern degenerative Ursache
(
Urk.
9/2/2
,
Urk.
9/2/10 S.
11 und S.
15
).
Dass die Beur
teilung von PD
Dr.
E._
vom 1
0.
März 2010
nicht
in Kenntnis und
Würdigung der
vollständige
n medizinischen
Aktenlage
erging
, ergibt sich
im Übrigen
bereits aus den einleitenden Sätzen
(
Urk.
3/3
S. 1
).
In seiner Stellungnahme vom 12. August 2019 monierte Prof.
Dr.
B._
vornehmlich
die isolierte Würdi
gung der
MR-Befunde (vgl.
Urk.
9/2/
12
S. 7
)
, welche Behauptung unter Hinweis auf die umfassende Aktenbeurteilung
vom
1
2.
Juli 2019 (
Urk.
9/2/10
) offen
sicht
lich nicht zutrifft
.
Soweit
er
ausserdem auf die «bis zum Ereignisdatum wenig auffällige Kniegelenksituation»
hinwies (
Urk.
9/2/12 S. 2)
,
ist dem entgegenzu
halten, dass
die Argumentation nach der Formel «
post
hoc ergo
propter
hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig
ist
und zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nicht zu genügen
vermag
(BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
., Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).
Abschliessend ist darauf hinzuweisen
, dass degenerative Veränderungen im Kniegelenk
bildgebend ausgewiesen und von sämtlichen Ärzten anerkannt worden
sind
(
Urk.
9/2/2,
Urk.
3/3). Daran ändert
freilich
auch
nichts,
wenn sie
altersentsprechend
sein mögen
.
4
.3
Zusammenfassend ist die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen von
Dres
.
A._
,
C._
und
D._
zu Recht
zum
Schl
uss gelangt
, dass der
Meniskushinterhornriss
jedenfalls nicht überwiegend wahrscheinlich
auf den Un
fall vom 2
0.
Juni 2018
zurückzuführen ist
.
Entsprechend hat sie eine Leistungs
pflicht im Zusammenhang mit der dadurch bedingten Operation vom 1
5.
Oktober 2018 zu Recht verneint und die Leistungen per 14.
Oktober 2018 einge
s
t
ellt.
Der angefochtene Entsc
heid vom 2
5.
Februar 2020 erwei
s
t
sich damit als rech
tens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
5
.
Beim vorliegenden Beweise
rgebnis vermochten die privat eingeholten Stellung
nahmen
und
Beurteilungen von
Prof.
Dr.
B._
und
PD
Dr.
E._
keine
Zweifel
an den vertrauensärztlichen
Feststellungen aufkommen zu
lassen
. Mithin
waren sie für
die Beurteilung des
umstrittenen
Anspruchs
weder
unerlässlich
noch bildeten sie Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen
(
vgl. Art.
45 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
des Sozialversiche
rungs
rechts,
ATSG)
, vgl.
ausserdem
BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 E. 3b, U 360/98,
Nr. U 395 S. 322 E. 7a, U 160/98; Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 591/06 vom 15. Dezember 2006, E. 5.1)
.
D
er Antrag des Beschwerdeführers, die entsprechenden Kosten der Beschwer
de
gegnerin aufzuerlegen
(
Urk.
1 S. 8
),
ist deshalb abzuweisen.