Decision ID: bfdcdb4b-650e-5bb0-81fa-ffeb10e796c0
Year: 2013
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 5. Juli 2013 illegal in die Schweiz einreis-
te und tags darauf im Empfangs- und Verfahrenszentrum B._ um
Asyl nachsuchte,
dass er dort am 23. Juli 2013 summarisch befragt wurde und ihm das
BFM im Anschluss daran unter anderem das (mündliche) rechtliche Ge-
hör zum Ergebnis der erkennungsdienstlichen Abklärungen (positiver
Fingerabdruckvergleich, von Italien ausgestelltes Schengen-Visum) sowie
zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid (gemäss Art. 34 Abs. 2
Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]) und einer
damit verbundenen Rückschiebung nach Italien (Dublin-Verfahren) ge-
währte,
dass der Beschwerdeführer dabei vorbrachte, Italien sei nie sein Zielland
gewesen und er habe dort kein Asylgesuch gestellt, da er erfahren habe,
Italien setze sich nicht für Flüchtlinge ein,
dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle zu verwei-
sen ist,
dass das BFM den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. Juli 2013
für die Dauer des Verfahrens dem Kanton Aargau zuwies,
dass ihm das BFM mit Schreiben vom 30. Juli 2013 (erneut) das rechtli-
che Gehör zur mutmasslichen Zuständigkeit Italiens für die Durchführung
seines Asyl- und Wegweisungsverfahrens sowie einer damit verbundenen
Wegweisung nach Italien gewährte,
dass der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 6. August 2013
unter anderem vorbrachte, sein Bruder und sein Onkel lebten in der
Schweiz, wogegen er keine Bezugspunkte zu Italien habe,
dass Flüchtlinge in Italien sich selbst überlassen würden,
dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung
vom 19. August 2013 – eröffnet am 27. August 2013 – in Anwendung von
Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG,
SR 142.31) nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien
anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätes-
tens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen,
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dass gleichzeitig festgestellt wurde, einer allfälligen Beschwerde gegen
den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu,
dass das BFM zur Begründung seines Entscheids im Wesentlichen aus-
führte, ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-VIS)
habe ergeben, dass Italien dem Beschwerdeführer ein Visum (gültig vom
27. Juni bis am 12. Juli 2013) ausgestellt habe,
dass die italienischen Behörden gestützt auf diesen Sachverhalt um
Übernahme des Beschwerdeführers ersucht worden seien und Italien
diesen Antrag gutgeheissen habe,
dass somit Italien gestützt auf die einschlägigen internationalen Abkom-
men für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens zustän-
dig sei,
dass die Einwände des Beschwerdeführers nicht geeignet seien, in der
Frage der Zuständigkeit ein anderes Ergebnis zu bewirken,
dass Italien dem Beschwerdeführer ein Visum ausgestellt habe, weshalb
nicht ausschlaggebend sei, ob er dort bereits ein Asylgesuch gestellt ha-
be oder nicht,
dass es sich bei den in der Schweiz lebenden Verwandten des Be-
schwerdeführers (Bruder und Onkel) nicht um relevante Familienangehö-
rige handle, weshalb der Grundsatz der Einheit der Familie nicht zum
Tragen komme,
dass schliesslich auch die Lebensumstände in Italien der Überstellung
des Beschwerdeführers dorthin nicht entgegenstünden,
dass auf das Asylgesuch daher nicht einzutreten und der Vollzug der
Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für den weiteren Inhalt der vorinstanzlichen Verfügung auf die Akten
zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 29. August 2013 (Datum
Poststempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht
Beschwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei
aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf das Asylgesuch ein-
zutreten respektive ihr Recht zum Selbsteintritt auszuüben,
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dass in prozessualer Hinsicht darum ersucht wurde, es sei die vollum-
fängliche unentgeltliche Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1 und 2 des Verwal-
tungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021])
zu gewähren, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten
und der Vollzug der Wegweisung (superprovisorisch) auszusetzen,
dass der Beschwerde die angefochtene Verfügung, die Identitätskarte
des Beschwerdeführers sowie der Schweizer Aufenthaltsausweis seines
Bruders (alles in Kopie) beilagen,
dass auf den Inhalt der Beschwerde, soweit wesentlich, in den nachfol-
genden Erwägungen einzugehen ist,
dass die vorinstanzlichen Akten am 2. September 2013 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-
det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor
welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG
i.V.m. Art. 31–33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass eine solche Ausnahme vorliegend nicht besteht,
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung
von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des
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rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt wer-
den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es
sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt,
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-
wechsel verzichtet wurde,
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung
des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist
(Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),
dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Satz 2 Dublin-II-VO jeder Asylantrag von ei-
nem einzigen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapi-
tels III als zuständiger Staat bestimmt wird,
dass (unter anderem) derjenige Mitgliedstaat zuständig ist, welcher dem
Asylbewerber einen gültigen Aufenthaltstitel oder ein gültiges Visum aus-
gestellt hat (Art. 5 i.V.m. Art. 9 Dublin-II-VO),
dass die italienische Vertretung in Addis Abeba dem Beschwerdeführer
den Akten zufolge am 25. Juni 2013 ein Schengen-Visum mit Gültigkeit
vom 27. Juni bis zum 12. Juli 2013 ausgestellt hat, was durch einen Fin-
gerabdruckvergleich mit dem CS-VIS festgestellt wurde,
dass der Beschwerdeführer auf Vorhalt zugab, sich vor der Einreise in die
Schweiz in Italien aufgehalten zu haben,
dass bei dieser Sachlage grundsätzlich Italien für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens betreffend den Beschwerdeführer zu-
ständig ist (vgl. die einschlägigen Staatsverträge, namentlich das Abkom-
men vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfah-
ren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in ei-
nem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags [Dublin-As-
soziierungsabkommen {DAA}, SR 0.142.392.68] sowie die Verordnung
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Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung von Krite-
rien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaates, der für die Prü-
fung eines Asylantrags zuständig ist, den ein Staatsangehöriger eines
Drittlandes in einem Mitgliedsstaat gestellt hat [Dublin-II-VO] und die Ver-
ordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit
Durchführungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Ra-
tes [DVO Dublin]),
dass das BFM die italienischen Behörden am 30. Juli 2013 gestützt auf
Art. 9 Abs. 2/3 Dublin-II-VO um Übernahme des Beschwerdeführers er-
suchte,
dass die italienischen Behörden der Übernahme am 6. August 2013 aus-
drücklich zustimmten,
dass der Beschwerdeführer somit ohne Weiteres in einen Drittstaat (Ita-
lien) ausreisen kann, welcher für die Durchführung des Asyl- und Weg-
weisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist,
dass in der Beschwerde vorgebracht wird, der Beschwerdeführer habe
sich nur einige Stunden in Italien aufgehalten und habe von Anfang an in
die Schweiz kommen wollen, da er hier einen Bruder und einen Onkel
habe,
dass er in Italien keiner Unterkunft zugeteilt worden sei, keinen Zugang
zu medizinischer Versorgung erhalten habe und öfters auf der Strasse
habe schlafen müssen,
dass die allgemeinen Lebensbedingungen in Italien für Asylsuchende be-
kanntermassen sehr schlecht seien,
dass das BFM den Sachverhalt in Bezug auf das Visum und die Situation
in Italien ungenügend abgeklärt habe,
dass insgesamt ein Selbsteintritt der Schweiz auf das Asylgesuch des
Beschwerdeführers angezeigt sei,
dass diesbezüglich vorab festzustellen ist, dass der Sachverhalt – wie die
nachfolgenden Ausführungen zeigen – genügend erstellt ist und keine
weiteren Abklärungen notwendig erscheinen,
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dass sodann die in der Schweiz lebenden Verwandten des Beschwerde-
führers (ein Onkel sowie ein Bruder) nicht zu seiner Kernfamilie gehören
und damit nicht als Familienangehörige im Sinne von Art. 2 Dublin-II-VO
zu betrachten sind,
dass sich aus der Beziehung des Beschwerdeführers zu diesen Verwand-
ten offensichtlich auch keine humanitären Gründe im Sinne von Art. 15
Dublin-II-VO ergeben,
dass die Wegweisung nach Italien demnach keine Verletzung der mass-
geblichen Bestimmungen der Dublin-II-VO (oder von Art. 8 der Konventi-
on vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grund-
freiheiten [EMRK, SR 0.101]) darstellt,
dass der Einwand des Beschwerdeführers, sein Zielland sei von Anfang
an die Schweiz gewesen, weshalb er sich nur einige Stunden in Italien
aufgehalten und dort kein Asylgesuch gestellt habe, unbehelflich ist,
dass die Bestimmung des zuständigen Dublin-Staates nämlich alleine
den beteiligten Dublin-Vertragsstaaten obliegt und die asylsuchende Per-
son diesbezüglich keine freie Wahl hat,
dass bezüglich des Hinweises auf die notorisch schlechten Lebensbedin-
gungen für Asylsuchende und Flüchtlinge in Italien sodann zunächst fest-
zustellen ist, dass Italien Vertragspartei des Abkommens vom 28. Juli
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der
EMRK und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter
und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung
oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist und ausserdem die Richtlinie 2003/9/EG
des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindestnormen für
die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten (sog. Aufnahme-
richtlinie) umgesetzt hat,
dass die generelle Vermutung besteht, der zuständige Dublin-Staat halte
die ihm obliegenden völkerrechtlichen Verpflichtungen ein,
dass es zwar zutrifft, dass Asylsuchende in Italien bei der Unterkunft, der
Arbeit und dem Zugang zu medizinischer Infrastruktur aufgrund der Ent-
wicklungen im nordafrikanischen Raum, verbunden mit einem erhöhten
Zustrom von Asylsuchenden, gewissen Schwierigkeiten ausgesetzt wer-
den können, wobei sich bereits vorbestandene Kapazitätsprobleme in der
jüngsten Zeit akzentuiert haben dürften,
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dass das Bundesverwaltungsgericht jedoch nach konstanter Praxis in den
– im Vergleich zur Schweiz – erschwerten Aufenthaltsbedingungen kei-
nen Grund für eine grundsätzliche Nichtanwendung der einschlägigen
Bestimmungen der Dublin-II-VO erkennt,
dass nach Kenntnis des Gerichts Dublin-Rückkehrende betreffend Unter-
bringung von den italienischen Behörden eher bevorzugt behandelt wer-
den und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahlreiche priva-
te Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlin-
gen annehmen,
dass im Übrigen nicht geglaubt werden kann, dass der Beschwerdeführer
in Italien auf der Strasse schlafen musste und sich vergeblich um medizi-
nische Versorgung bemüht hatte, hielt er sich doch eigenen Angaben zu-
folge lediglich während drei Stunden in Italien auf (vgl. Beschwerde Ziffer
2.2, Seite 3),
dass es dem Beschwerdeführer insgesamt nicht gelungen ist glaubhaft zu
machen, dass er bei einer Rückkehr nach Italien derart schlechte Le-
bensbedingungen vorfinden würde, dass eine Überstellung dorthin die
EMRK verletzen würde (vgl. dazu Europäischer Gerichtshof für Men-
schenrechte [EGMR], M.S.S. gegen Belgien und Griechenland [Appl.
No. 30696/09], Urteil vom 21. Januar 2011, § 84 f. und 250; ebenso Urteil
des Gerichtshofes der Europäischen Union [EuGH] vom 21. Dezember
2011 in der Rechtssache C-411/10 und C-493),
dass nach dem Gesagten für die schweizerischen Asylbehörden insge-
samt keine Veranlassung besteht, in Abweichung von der festgestellten
Zuständigkeitsordnung vom Selbsteintritt gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-
VO i.V.m. Art. 29a Abs. 3 des Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen
vom 11. August 1999 (AsylV 1; SR 142.311) Gebrauch zu machen,
dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist
und, da dieser nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlas-
sungsbewilligung ist, ebenfalls zu Recht in Anwendung von Art. 44 Abs. 1
AsylG die Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a
AsylV 1),
dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss
Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG nicht mehr zu prüfen sind, da das Fehlen von
Wegweisungsvollzugshindernissen bereits Voraussetzung des Nichtein-
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tretensentscheides gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG ist (vgl. BVGE
2010/45, E. 10 S. 645),
dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist,
dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem, direktem Urteil abge-
schlossen ist, weshalb sich die Anträge auf Verzicht auf die Erhebung ei-
nes Kostenvorschusses und Erlass (superprovisorischer) vorsorglicher
Massnahmen (Vollzugsaussetzung) als gegenstandslos erweisen,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der voll-
umfänglichen unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1
und 2 VwVG abzuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorste-
henden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen waren,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.–
(Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1
VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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