Decision ID: 4db5c0a3-6067-5987-abb0-1b3c4f932a3f
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer ist Landwirt in der Gemeinde Z. und führt den Betrieb A. Am 1. Januar 2005 gründete er mit dem Landwirt Y., welcher den Betrieb B. führt, eine Kollektivgesellschaft als . Diese wurde am 25. Juli 2005 als Betriebszweiggemeinschaft vom Finanzdepartement Aargau, Abteilung Landwirtschaft, anerkannt und ist im Handelsregister des Kantons Aargau eingetragen.
Das Departement Finanzen und Ressourcen, Abteilung Landwirtschaft (Erstinstanz) eröffnete dem Beschwerdeführer am 4. Dezember 2006 die Schlussabrechnung der Direktzahlungen für das Jahr 2006,  sich u.a. ein Anspruch auf die Auszahlung von Direktzahlungen für die Haltung von Raufutter verzehrenden Nutztieren in der Höhe von Fr. 5'933.00 ergab.
Am 18. Januar 2007 erhob der Beschwerdeführer gegen diese  Einwand und machte insbesondere geltend, für die Berechnung der Beiträge für die Haltung Raufutter verzehrender Nutztiere müsse auch die Grünlandfläche des Partnerbetriebes herangezogen werden.
Am 13. Februar 2007 nahm die Erstinstanz zum Einwand des  Stellung. Mit Schreiben vom 20. Februar 2007  der Beschwerdeführer einen anfechtbaren Entscheid.
Mit Entscheid vom 27. Februar 2007 hielt die Erstinstanz fest, für die Berechnung der Beiträge für die Haltung Raufutter verzehrender  2006 könnten nur die vom Beschwerdeführer deklarierten 4.12 ha Grünlandflächen berücksichtigt werden. Die Beiträge für die Haltung Raufutter verzehrender Nutztiere 2006 im Betrag von Fr. 5'933.- seien korrekt berechnet worden. Zur Begründung führte sie aus,  für die Berechnung sämtlicher Beiträge seien die Verhältnisse am Stichtag der Betriebsstrukturdatenerhebung. Dabei dürften nur  deklariert werden, welche dem Bewirtschafter zur Nutzung zur Verfügung stünden und von keinem anderen Bewirtschafter deklariert würden. Diese Bestimmung gelte auch für Betriebe mit einer  Betriebszweiggemeinschaft. Bei einer  werde die Aufteilung der Flächen und/oder Tiere in einem schriftlichen Vertrag geregelt. Dabei müsse nicht notwendigerweise eine feste Grösse/Zahl vereinbart sein. Es könne auch bloss ein
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Schlüssel festgelegt werden, nach welchem die Flächen und/oder die Tiere bei der jährlichen Datenerhebung im Fragebogen den einzelnen Betrieben zugeordnet würden. Erforderlich sei, dass sämtliche Flächen und/oder Tiere nur einmal, d. h. nur auf einem Betrieb gezählt würden. Der Beschwerdeführer habe am Stichtag vom 2. Mai 2006 in der  Hügelzone eine Grünlandfläche von insgesamt 4.12 ha . Pro Hektare Grünland seien 1.6 Rindviehgrosseinheiten (RGVE) beitragsberechtigt. Das ergebe für den Betrieb des Beschwerdeführers einen beitragsberechtigten Tierbestand von 6.592 RGVE und somit  auszuzahlenden Betrag von Fr. 5'933.- (6.592 multipliziert mit Fr. 900.-). Der effektive Tierbestand von 10 RGVE sei nicht . Weder die Direktzahlungsverordnung noch das  des Bundesamtes für Landwirtschaft sähen vor, dass für die  der Beiträge Flächen eines anderen Betriebes berücksichtigt werden könnten. Es wäre auch nicht nachvollziehbar, weshalb die  Fläche beim einen Bewirtschafter für den Flächenbeitrag  werden sollte und beim andern Bewirtschafter für die  Beiträge. Diese Regelung treffe auch für anerkannte  zu.
Am 16. März 2007 erhob der Beschwerdeführer bei der  Rekurskommission des Kantons Aargau Beschwerde  diesen Entscheid und beantragte, es seien Fr. 19'000.- (recte: Fr. 9'000.-) Beiträge für Raufutter verzehrende Nutztiere auszurichten. Er hielt fest, er führe zusammen mit Y. den Betriebszweig Jungvieh, Aufzucht und Mast. Es würden auf seinem Betrieb  10 Grossvieheinheiten (GVE) gehalten, am Stichtag seien sogar 12.4 GVE vorhanden gewesen. Für 10 GVE seien 6.25 ha  erforderlich. Gemäss Vertrag über die Tierhaltergemeinschaft  beide Betriebe das erforderliche Grünfutter, 4.12 ha  bestehe auf seinem Betrieb, 2.2 ha plus etwas Herbstweide auf dem Betrieb von Y. Es treffe nicht zu, dass nur die Grünlandfläche  Betriebes massgebend sei. Bei einer überbetrieblichen  könnten die Betriebe gemäss Art. 13 der  Flächen austauschen. Die Beiträge seien daher aufgrund der für Jungvieh, Aufzucht und Mast genutzten Grünlandfläche beider  auszurichten. Es sei zu unterscheiden zwischen den , die betriebsbezogen seien, und den Beiträgen für RGVE, welche Zusatzbeiträge seien und nur unter der Voraussetzung  würden, dass RGVE gehalten würden.
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Mit Entscheid vom 25. April 2008 (zugestellt am 28. Mai 2008) wies die Vorinstanz die Beschwerde ab. Sie hielt unter Hinweis auf die  in Gesetz und Verordnung und die diesbezüglichen  und Erläuterungen des BLW fest, allein aus dem Vorliegen einer Betriebszweiggemeinschaft ergebe sich keine rechtliche Grundlage, um bei der Berechnung der Beiträge für die Haltung Raufutter  Nutztiere auch die Grünfläche des Partnerbetriebes  zu können. In der Gesuchseingabe um Anerkennung als  habe der Beschwerdeführer angegeben, nach der Gründung betrage die Grünfläche zur Futterproduktion auf seinem Betrieb 3.72 ha. Bei der Datenerhebung am Stichtag habe der Beschwerdeführer insgesamt 4.12 ha Grünfläche deklariert. Im  der Betriebszweiggemeinschaft vom 14. Juni 2008 finde sich kein Hinweis, dass dem Landwirtschaftsbetrieb des  eine andere Fläche zugeordnet werden solle, als er im  angegeben habe. Im Vertrag stehe nur, dass die beiden Landwirtschaftsbetriebe das erforderliche Futter an die  lieferten und dass intern verrechnet werde. Die Vorinstanz habe die Vertragspartner vor der Einreichung des  ausdrücklich auf den Umstand hingewiesen, dass im Vertrag  zur Flächenaufteilung zu machen seien. Somit ergebe sich, dass bei der Berechnung des beitragsberechtigten Tierbestandes mangels einer Vertragsbestimmung, welche die Flächenaufteilung  bestimme, ausschliesslich auf die Grünfläche des  am Stichtag abzustellen sei.
B. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 23. Juni 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit dem Antrag, es seien ihm Beiträge für Raufutter verzehrende Nutztiere in der Höhe von Fr. 9'000.- auszurichten. Die Gesetze seien in den Kantonen rechtsgleich anzuwenden und die Beweisunterlagen seien . Er führte aus, die Kollektivgesellschaft sei Eigentümerin der , welche gemeinsam gehalten würden. Während der Winterzeit würden die Tiere ununterbrochen auf seinem Betrieb gehalten. Die Weidewirtschaft erfolge auf beiden Betrieben. Auf seinem Betrieb  4.12 ha Grünland zur Verfügung. Die gesamte bewirtschaftete Grünfläche betrage 6.25 ha. Im Winter werde Raufutter vom Betrieb von Y. zugefüttert. Die Tiere würden ausschliesslich auf der  Futterbasis beider Betriebe gefüttert. Mit der Gründung der , der separaten Abrechnung und dem gemeinsamen
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Eigentum von Tieren sei die Zusammenarbeit ausreichend . Die Futterproduktion erfolge durch die . Die Berechnung, die intern gemacht werde, solle die - und Maschinenkosten auf einfache Art und Weise ersetzen. Die Abrechnungsformalität sei aber grundsätzlich nicht massgebend.
C. Mit Eingabe vom 4. August 2008 verzichtete die Vorinstanz auf eine Stellungnahme und verwies vollumfänglich auf ihre Ausführungen im angefochtenen Entscheid.
Am 28. August 2008 beantragte die Erstinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen und verzichtete auf eine weitergehende Vernehmlassung.
Mit Stellungnahme vom 4. November 2008 äusserte sich das  für Landwirtschaft (BLW) als Fachinstanz. Es hielt fest, es  den Entscheid der Vorinstanz vom 25. April 2008 vollumfänglich. Der im Vertrag über die Gründung einer Tierhaltergemeinschaft  Passus, dass die Landwirtschaftsbetriebe das anfallende Futter respektive das erforderliche Futter an die  zu liefern hätten, sage nichts über eine allfällig andere  aus, als sie in den entsprechenden Gesuchsformularen  und auch schriftlich bestätigt worden sei. Eine Auslegung wie sie der Beschwerdeführer vornehme, hätte eine doppelte Bezahlung der Fläche zur Folge, was in der landwirtschaftlichen Gesetzgebung weder festgeschrieben noch erwünscht sei. Das im erstinstanzlichen Entscheid erwähnte Berechnungsmodell des BLW stelle einzig eine Hilfe im Rahmen der elektronischen Abrechnung der Direktzahlungen dar.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 25. April 2008 ist ein Entscheid in
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Anwendung von Bundesverwaltungsrecht und gilt somit als Verfügung nach Art. 5 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Als  einer letzten kantonalen Instanz gemäss Art. 33 Bst. i des  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) und § 41 Abs. 1 Bst. e und Abs. 3 des kantonalen Landwirtschaftsgesetzes vom 11. November 1980 (Systematische Sammlung des Aargauischen Rechts, SAR, 910.100) ist dieser Entscheid nach Art. 166 Abs. 2 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (LwG, SR 910.1) und im Rahmen der allgemeinen Bestimmungen über die  beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar (Art. 31 ff. und 37 ff. VGG).
Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren , ist vom angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 Bst. a-c VwVG).
Die Eingabe erfolgte rechtzeitig (Art. 50 VwVG), der Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die  an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt (Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer erhielt für das Jahr 2006 Beiträge für die  Raufutter verzehrender Nutztiere in der Höhe von Fr. 5'933.- Die Erstinstanz hielt fest, für die Berechnung der Beiträge könnten nur die vom Beschwerdeführer deklarierten 4.12 ha Grünlandflächen  werden. Dabei dürften nur Flächen deklariert werden, welche dem Bewirtschafter zur Nutzung zur Verfügung stünden und von  anderen Bewirtschafter deklariert würden. Diese Bestimmung  auch für Betriebe mit einer anerkannten . Erforderlich sei, dass sämtliche Flächen und Tiere nur einmal, d. h. nur auf einem Betrieb gezählt würden.
Der Beschwerdeführer macht geltend, auf seinem Betrieb würden  10 Grossvieheinheiten (GVE) gehalten. Für 10 GVE seien 6.25 ha Grünlandfläche erforderlich. Gemäss Vertrag über die Tierhaltergemeinschaft lieferten beide Betriebe der  das erforderliche Grünfutter; 4.12 ha Grünlandfläche  auf seinem Betrieb, 2.2 ha plus etwas Herbstweide auf dem  von Y. Die Beiträge seien daher aufgrund der für Jungvieh, Auf-
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zucht und Mast genutzten Grünlandfläche beider Betriebe . Er müsse nicht jene Flächen deklarieren, die auf dem Betrieb von Y. seien. Da eine Gemeinschaft bestehe, gelte die Gesamtheit der  Grünflächen.
3. Nach Art. 73 LwG richtet der Bund zur Förderung und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Milch- und Fleischproduktion auf  und einer flächendeckenden Nutzung, insbesondere durch , Beiträge für die Haltung von Nutztieren auf Raufutterbasis aus. Die Beiträge werden ausgerichtet für die Haltung von  Nutztieren, die auf dem Betrieb gehalten werden und für die eine betriebseigene Raufutterbasis vorhanden ist. Der Bundesrat  den Beitrag je Tier oder je Grossvieheinheit. Der Bundesrat kann: a. bestimmen, dass die Beiträge für weitere Tierkategorien  werden; b. die Beiträge nach der Tierkategorie, der Tierzahl oder den Grossvieheinheiten abstufen; c. die Zahl der Tiere oder Grossvieheinheiten, für die pro Hektare Beiträge ausgerichtet werden, beschränken; d. bei Betrieben mit Milchproduktion die Beiträge  der vermarkteten Milch und unter Berücksichtigung der für die Milchmarktstützung eingesetzten Mittel kürzen.
3.1 Die Direktzahlungsverordnung vom 7. Dezember 1998 (DZV, 910.13) hält in Art. 28 fest, dass beitragsberechtigt ist, wer mindestens eine Raufuttergrossvieheinheit (RGVE) Raufutter verzehrende  auf seinem Betrieb hält. Beiträge werden für Raufutter verzehrende Nutztiere ausgerichtet, die während der Winterfütterung auf dem  gehalten werden.
Der Nutztierhalter hat Anspruch auf Beiträge für die Raufutter  Nutztiere (RGVE), die er bei der Ermittlung des  am Stichtag seit mindestens dem 1. Januar des Beitragsjahres  auf seinem Betrieb gehalten hat (Art. 29 Abs. 1 Satz 1 DZV).
Die Beiträge werden in der Hügelzone höchstens für einen Tierbesatz von 1,6 RGVE pro Hektare Grünfläche gewährt (Art. 30 Abs. 1 Bst. b DZV). Betriebszweiggemeinschaften zur Umgehung der  werden nicht berücksichtigt (Art. 30 Abs. 3 DZV).
Die Anzahl RGVE nach den Artikeln 29 und 30 vermindert sich bei  mit Milchproduktion um eine RGVE pro 4'400 kg vermarktete
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Milch. Betriebszweiggemeinschaften zur Umgehung dieses Abzuges werden nicht berücksichtigt (Art. 31 Abs. 1 und 3 DZV).
Die Beiträge betragen je RGVE und Jahr für Rindvieh, Tiere der , Bisons, Milchziegen und Milchschafe 900 Franken (Art. 32 Abs. 1 Bst. a DZV in der Fassung vom 7. Dezember 1998, AS 1999 237).
Nach Art. 13 DZV ist unter Betrieben, die sich für den ökologischen Leistungsnachweis angemeldet haben, ein Abtausch von Flächen .
3.2 Nach Art. 12 Abs. 1 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 1998 (LBV, SR 910.91) besteht eine  wenn: a. mehrere Betriebe Nutztiere gemeinsam halten oder einen Teil ihrer Betriebszweige gemeinsam führen; b. die Betriebe unmittelbar vor der Zusammenarbeit während mindestens drei Jahren als selbständige Betriebe geführt worden sind; c. die Betriebe oder  innerhalb einer Fahrdistanz von höchstens 15 km liegen; d. die Mitglieder der Gemeinschaft auf ihren Betrieben und für die  tätig sind; e. die Zusammenarbeit und die Aufteilung der Flächen und/oder Tiere in einem schriftlichen Vertrag geregelt sind; f. für die gemeinsam geführten Betriebszweige eine separate Rechnung erstellt wird; und g. die Gemeinschaft ein Mitglied bezeichnet hat, das sie vertritt.
3.3 Nach den Ausführungen des BLW in den "Weisungen und  zur Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die  von Betriebsformen" soll die Betriebszweiggemeinschaft (BZG) einen rationelleren Einsatz der Produktionsfaktoren und damit Kostensenkungen ermöglichen. Sie erlaubt, dass Betriebe im  und/oder in der Tierhaltung zusammenarbeiten und einzelne oder mehrere Betriebszweige gemeinsam bewirtschaften. Im Vertrag ist insbesondere die Aufteilung der Kulturen bzw. Flächen und/oder
der Tiere auf die Betriebe der einzelnen Gesellschafter schriftlich fest-
zuhalten. Dabei muss nicht notwendigerweise eine feste Grösse/Zahl
vereinbart sein. Es kann auch bloss ein Schlüssel festgelegt werden,
nach welchem die Flächen und/oder Tiere bei der jährlichen Datener-
hebung im Fragebogen den einzelnen Betrieben zugeordnet werden.
Erforderlich ist dabei natürlich, dass sämtliche Flächen und/oder Tiere
angegeben werden, dass sie aber nur einmal, d.h. nur auf einem Be-
trieb gezählt werden. Weiter soll der Vertrag Angaben über das Tierei-
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gentum und die Zusammenarbeit enthalten (Erläuterungen zu Art. 12
Abs. 1 LBV).
3.4 In den Erläuterungen und Weisungen des BLW zur Verordnung
über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (Stand März 2006)
werden im Weitern unter Art. 30 Abs. 3 und Art. 31 Abs. 3 DZV Fälle
von möglichen Umgehungen der Beitragsbegrenzung und des Abzugs
für vermarktete Milch aufgezählt. Eine solche ist z.B. anzunehmen,
wenn die Betriebszweiggemeinschaft ohne echte Zusammenarbeit ein-
zig zur Optimierung der Beiträge errichtet wird und die Tiere im Ver-
hältnis zur Grünfläche der beteiligten Betriebe oder im Verhältnis zur
vermarkteten Milch deklariert werden. Eine Möglichkeit zur Umgehung
besteht sodann darin, dass die Tiere in der Betriebszweiggemein-
schaft gemeinsam auf einem oder mehreren Betrieben gehalten wer-
den, aber einer oder mehrere der Gesellschafter die selber deklarier-
ten Tiere nicht versorgt, pflegt oder nutzt. Diesfalls muss der betroffe-
ne Gesellschafter nachweisen, dass die deklarierten Tiere durch be-
triebseigene Arbeitskräfte versorgt werden oder dass er regelmässig
aktiv im Umfang des Arbeitsaufwandes für Tierhaltung in der Betriebs-
zweiggemeinschaft tätig ist. Kann er diesen Nachweis nicht erbringen,
so ist der Tierbestand gemäss dem effektiven Tierstandort vorzuneh-
men.
Gemäss den Erläuterungen zu Art. 13 DZV sind bei Betrieben, die
Flächen ausgetauscht haben, diese Flächen nach der effektiven
Bewirtschaftung im entsprechenden Jahr und nicht nach Eigentum
oder Pacht zu deklarieren.
4.
4.1 Aus den Unterlagen zu den Schlussabrechnungen 2006 ( mit allgemeinen Betriebsinformationen) ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer eine Grünlandfläche von 4.12 ha sowie einen  von 25 Rindern, Stieren und Ochsen über 4 Monate alt (per 1. Januar 2006) deklarierte, was einen Bestand von 10  (GVE) ausmacht. Aus dem Formular "Details Direktzahlungen 2006" ergibt sich, dass indessen für die Beiträge für die Haltung  verzehrender Nutztiere aufgrund der Grünlandfläche ein  Tierbestand von 6.592 GVE angerechnet werden kann.
Y. deklarierte gemäss dem Betriebsblatt mit allgemeinen  im Jahr 2006 eine Grünlandfläche von 16.42 ha. Er hielt ei-
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nen Rindviehbestand von 16.360 GVE, der mehrheitlich aus Kühen zur Verkehrsmilchproduktion sowie einigen Kälbern unter 4 Monaten und Mastkälbern bestehe. Im Weiteren ist unter der Position "Pferde" ein Bestand von 0.500 GVE vermerkt. Im Formular "Details  2006", Rubrik "Beiträge für die Haltung Raufutter verzehrender Nutztiere", wird dementsprechend ein massgebender Tierbestand von 16.860 RGVE vermerkt. Der maximal mögliche Tierbestand aufgrund der Grünlandfläche liegt mit 26.272 RGVE einiges über dem  (d.h. effektiven) Bestand. Vom massgebenden Tierbestand wurde indessen ein Abzug für vermarktete Milch im Vorjahr (61'263 kg) in der Höhe von 13.923 RGVE vorgenommen, weshalb nur noch ein beitragsberechtigter Tierbestand von 2.937 RGVE verblieb.
4.2 Im Vertrag über die Gründung einer Betriebszweiggemeinschaft vom 14. Juni 2005 wird unter Ziffer III.1 festgehalten, auf dem Betrieb B. (Betrieb von Y.) würden die Milchkühe ganzjährig gehalten. Ebenso die anfallenden Kälber zur Nachzucht, die Aufzucht zugekaufter Kälber für Nachzucht und Mast. Auf dem Betrieb A. (Betrieb des ) würden die Faseltiere gehalten (ab Abtränkung) sowie die Masttiere, zum Teil Aufzuchtrinder. Ganzjährig gehaltener Bestand sei ca. 20 bis 24 Stück. Nach Ziffer III.2 stellen die Betriebe die  Weideflächen und Ausläufe zur Verfügung. Gemäss Ziffer III.3  die Landwirtschaftsbetriebe das anfallende Futter respektiv das erforderliche Futter an die Tierhaltergemeinschaft. Es erfolge interne Verrechnung (Ertrag auf dem Landwirtschaftsbetrieb, Aufwand bei der Tierhaltergemeinschaft). Unter Punkt IV (Administratives), Ziffer 2, wird festgehalten, bei der jährlichen Datenerhebung würden die Tiere dem Betrieb zugeordnet, auf dem sie stünden. Entsprechend erfolge die Angabe der Tierbestände und die Ausarbeitung der Düngerbilanz, etc.
Im Gesuch um Anerkennung als Betriebszweiggemeinschaft vom 14. Juni 2008 deklarierte der Beschwerdeführer eine Grünfläche von 3.72 ha, Y. eine Grünfläche von 15.65 ha (nach der Gründung der Betriebszweiggemeinschaft).
5. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer am Stichtag 10 RGVE auf seinem Betrieb hielt, welche sich seit 1. Januar 2006, d.h. auch  der Winterfütterung, ununterbrochen auf seinem Betrieb . Damit wären die Voraussetzungen für deren Anrechnung in Be-
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zug auf die Beiträge für die Haltung Raufutter verzehrender Nutztiere nach Art. 28 und 29 Abs. 1 DZV grundsätzlich gegeben.
Indessen wies der Beschwerdeführer nach seinen Angaben in der  wie auch im Gesuchsformular für die  zuwenig Grünlandfläche auf, weshalb statt 10 RGVE nur 6.592 RGVE angerechnet werden konnten.
Der Beschwerdeführer ist mit dieser Berechnung bzw. diesem Abzug nicht einverstanden. Er vertritt die Meinung, die Grünlandfläche des Betriebszweigpartners hätte ebenfalls angerechnet werden sollen, denn bei einer überbetrieblichen Zusammenarbeit könnten die  gemäss Art. 13 DZV Flächen austauschen. Ein solcher Austausch habe stattgefunden.
5.1 Nach Art. 73 LwG sollen nur Beiträge für die Haltung von  Nutztieren gewährt werden, für welche eine  Raufutterbasis vorhanden ist. Mit der Bindung der Beiträge an die Fläche soll der Anreiz zu einer stärkeren Bestossung und einer  Nutzung entfallen (Botschaft des Bundesrates vom 26. Juni 1996 zur Reform der Agrarpolitik: Zweite Etappe [Agrarpolitik 2002] Teil I: Neues Landwirtschaftsgesetz, BBl 1996 IV I ff., 228).
Bei einer Betriebszweiggemeinschaft ist zu beachten, dass die  und die Aufteilung der Flächen und/oder Tiere in einem schriftlichen Vertrag geregelt werden müssen (Art. 12 Abs. 1 Bst. e LBV). Diese Bestimmung dient dem Zweck einer klaren Regelung und Deklaration der Art und des Umfangs der jeweiligen Zusammenarbeit, womit auch Umgehungen der Beitragsbegrenzung (Art. 30 Abs. 3 DZV) oder des Abzugs für vermarktete Milch (Art. 31 Abs. 3 DZV) durch Betriebszweiggemeinschaften vermieden werden sollen (vgl. E. 3.4).
Der Beschwerdeführer deklarierte im Gesuch um Anerkennung als , wie bereits vorstehend dargelegt (E. 4.1 und 4.2), eine Grünfläche von 3.72 ha, im "Abrechnungsformular  2006" eine solche von 4.12 ha. Weder im Vertrag noch in andern Dokumenten findet sich ein Hinweis, dass ein  nach Art. 13 DZV vorgenommen worden wäre oder dass dem Beschwerdeführer unter einem anderen Rechtstitel ein Teil der  seines Betriebspartners als betriebseigene Raufutterbasis zustünde. Der diesbezügliche Passus in Punkt 3 des Vertrages über
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die Gründung einer Tierhalterhaltergemeinschaft, wonach die  das anfallende Futter respektive das erforderliche Futter an die Tierhaltergemeinschaft liefern und interne Verrechnung erfolge, sagt nichts über die eigentliche Flächenaufteilung aus.
Stellt man einzig und allein auf die genannten Deklarationen und den Vertrag ab, können dem Beschwerdeführer die beantragten Beiträge trotz des unbestritten höheren effektiven Tierbestandes und des für diesen Bestand an sich vorhandenen Grünlands auf dem Betrieb  Betriebszweigpartners nicht zugesprochen werden.
5.2 Im vorliegenden Fall vermag diese Lösung indessen nicht zu :
Wie vorstehend dargelegt (E. 4.2), haben sich die Gesellschafter der Betriebszweiggemeinschaft im Gründungsvertrag soweit hier  darauf geeinigt, dass der Beschwerdeführer die Faseltiere und Masttiere auf seinem Betrieb hält und Y. die Milchkühe und Kälber. Weil der Betrieb des Beschwerdeführers zu wenig eigene Grünfläche aufweist, bestimmt der Vertrag, dass beide Betriebe die erforderlichen Weideflächen zur Verfügung stellen und das erforderliche Futter . Insofern ist vertraglich geregelt, dass der Beschwerdeführer das zur Tierhaltung erforderliche Raufutter auch vom Betrieb von Y. .
Aus der erwähnten Vertragsbestimmung und der dieser folgenden,  Bewirtschaftung geht hervor, dass die beiden  in Bezug auf die Tierhaltung ein klares, nachvollziehbares Konzept umsetzen. Danach teilen sich die Gesellschafter wie gesagt die  dergestalt auf, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen die Faseltiere und Masttiere auf seinem Betrieb hält und Y. die  und Kälber. Insofern fehlen jegliche Anhaltspunkte, die auf eine unübliche, nicht betriebswirtschaftlich begründbare  hindeuten, welche eine Absicht zur Umgehung der  nahelegen würde. Auch die Vorinstanz und die Erstinstanz bringen nichts in dieser Richtung vor, so dass sich an dieser Stelle Weiterungen hierzu erübrigen.
Ebensowenig verhält es sich so, dass das Begehren des  darauf hinaus liefe, dass gewisse Teile der Betriebsfläche oder einzelne Tierbestände bei der Beitragsberechnung in unzulässiger Weise doppelt berücksichtigt würden (E. 3.3). Wie dargelegt (E. 4.1),
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weisen der Tierbestand des Beschwerdeführers und der Bestand an Grünfläche von Y. je einen "Überschuss" auf, der mit der gewählten Bewirtschaftungsform bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen , ohne dass jedoch irgendwelche Anhaltspunkte für eine Umgehung vorliegen. Y. bezieht für die hier strittigen ca. 2.2 ha Grünlandfläche insbesondere keine tierbezogenen Beiträge, da sein Tierbestand viel kleiner ist als die dafür notwendige Grünlandfläche.
Eine Anrechnung der von Y. deklarierten Grünlandfläche steht demnach auch dem Zweck von Art. 73 LwG, d.h. der Vermeidung einer zu intensiven Nutzung der Fläche (vgl. E. 5.1), nicht entgegen. Die Grünlandfläche von Y. vermag den Raufutterbedarf der Tiere, welche der Beschwerdeführer betreut, abzudecken.
Die beiden Gesellschafter gaben auch ihre Flächen- und Tierbestände je Betrieb in nachvollziehbarer und widerspruchsfreier Weise an. Diese Deklaration vermochte indessen nach Ansicht der Vorinstanzen nicht zu genügen. Hierzu ist folgendes anzumerken: Der  Begriffsverordnung kann zwar entnommen werden, dass bei  Betriebszweiggemeinschaft die Aufteilung der Flächen in einem schriftlichen Vertrag geregelt sein muss. Weder in der LBV noch in der DZV finden sich indessend Regelungen betreffend die Art und Weise der Deklaration und die daraus folgenden Konsequenzen.  wird daraus nicht ohne Weiteres deutlich, dass die  die Flächen im Vertrag anders hätten bestimmen und im Gesuch anders hätten deklarieren müssen, um eine  der beim einen Gesellschafter "überschüssigen" Fläche zu . Es darf dem Beschwerdeführer und seinem  daher nicht zum Nachteil gereichen, dass sie die Fläche nicht der tatsächlichen Nutzung entsprechend deklariert bzw. aufgeteilt . Indessen werden die Gesellschafter in künftigen Gesuchen, sollte es bei der vorliegenden Aufteilung bleiben, eine diesbezüglich klare Deklaration im Sinne des Gesagten bzw. gemäss Art. 13 DZV (vgl. E. 3.4) vorzunehmen haben.
Aus den genannten Gründen ist vorliegend auf die tatsächliche  abzustellen und nicht auf die missverständliche Deklaration. Die tatsächliche Nutzung besteht wie dargelegt darin, dass der  einen Bestand von 10 RGVE betreut, für welchen im Rahmen der Betriebszweiggemeinschaft eine genügende Raufutterbasis  ist.
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6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit seinem Begehren durchdringt. Seine Beschwerde ist daher  und der angefochtene Entscheid ist aufzuheben.
Nach Art. 61 Abs. 1 VwVG entscheidet die Beschwerdeinstanz in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen  an die Vorinstanz zurück. Vorliegend ist keine Rückweisung an die Vorinstanz erforderlich. Das Bundesverwaltungericht hält vielmehr fest, dass die Fläche von Y. bei der Berechnung der Beiträge des  2006 für die Haltung Raufutter verzehrender Nutztiere des  anzurechnen ist. Dem Beschwerdeführer stehen demnach für den gesamten effektiven Tierbestand von 10 RGVE  zu und es sind ihm für die Haltung Raufutter verzehrender  Beiträge in der Höhe von Fr. 9'000.- zuzusprechen.
Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass die Verfügungen zugunsten des Beschwerdeführers wie auch zugunsten von Y. betreffend Flächenbeiträge für das Jahr 2006 nicht angefochten wurden und daher in Rechtskraft erwachsen sind.
7. Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als  Partei, weshalb ihm keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Vorinstanzen haben keine Verfahrenskosten zu tragen, auch wenn sie unterliegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG).
Der Beschwerdeführer war im vorliegenden Verfahren nicht vertreten und auch andere anrechenbare Auslagen sind ihm nicht entstanden (Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 des Reglements vom 21. Februar 2008 über Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Er hat daher keinen Anspruch auf eine .