Decision ID: 2a32fc55-c794-46de-8548-0936586269ae
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1959
, arbeitete zuletzt vom 18. Ja
nuar
2010 bis 1. Februar 2010
temporär
als Metallbauschlosser (
Urk.
8/27). Am
9. Feb
ru
ar 2011 meldete
er
sich bei der Invalidenversicherung we
gen Schmerzen an der
Hand und am
linken
Arm zum Rentenbezug an (
Urk.
8/4). Die
Sozialver
siche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte Arztberichte (
Urk.
8/
21,
Urk.
8/28/1-4
),
Auszüge
aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug;
Urk.
8/16,
Urk.
8/79)
, Arbeitgeberberichte (
Urk.
8/20,
Urk.
8/27,
Urk.
8/29
)
und
ein
en
beruflichen
Abklärungsbericht
(
Urk.
8/53)
ein und zog Ak
ten des Unfallversicherers des Versicherten (
Urk.
8/10) bei.
Mit
Vorbescheid vom 3. Mai 2012 (
Urk.
8/61) stellte die IV-Stelle eine Abwei
sung
des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte
am
2
2.
Mai 2012 Einwände (
Urk.
8/64).
Nach erneut durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(
Urk.
8/69,
Urk.
8/74) sprach die IV-Stelle
dem Versicherten
mit Ver
fügung vom
30. Oktober 2012 (
Urk.
8/85 =
Urk.
2/1)
bei einem Invaliditätsgrad von 59
%
eine
halbe
Invalidenrente
ab
1. August
2011
zu
.
2.
Gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2012 (
Urk.
2/1) erhob der Versicherte am 20. November 2012 Beschwerde (
Urk.
1
S. 1
) und beantragte, diese sei te
ilweise
aufzuheben (
Ziff.
1
)
und es sei ihm eine ga
nze Rente zuzusprechen (
Ziff.
2
). Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um unentge
ltliche Prozessführung (
Ziff.
4
), was
ihm mit Verfügung vom 28. November 2012 (
Urk.
6) gewährt wurde. Mit
Be
schwerd
eantwort
vom 20. Dezember 2012 (
Urk.
7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Januar 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2
ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mens
ver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG)
sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An
spruch auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging
gemäss
Verfügung
steil 2 (
Urk.
8/81)
davon aus, dass der Beschwerdeführer seit 1. Januar 2010
in seiner Arbeitsfähigkeit erheb
lich eingeschränkt sei und
dass
seit Ablauf der Wartezeit nur noch eine Ar
beits
fähig
keit von 50
%
bestehe
. Der Einkommensvergleich ergebe einen
Invalidi
täts
grad
von 59
%
(
S. 1 unten).
Das Alter, die
Dienstjahr
e
und die
Aufent
halts
kategorie
würden
vorliegend keine weiteren Abzüge
rechtfertigen
. Das Pensum und das Anforderungsprofil seien als lohnmindernde Faktoren zu berücksich
ti
gen
, dies mit einem Abzug von
15
%
(S. 2 Mitte).
2.2
Der Beschwerdeführer
machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend
, er sei in der
Lage
,
eine Präsenzzeit von 4 Stunden täglich zu erbringen, was einem Pen
sum von 50
%
entspreche
(S. 1 unten)
.
Seine Leistung sei aber im
ersten
Ar
beits
markt nicht verwertbar
. Seine fehlende Selbst
ändigkeit und die dadurch erfor
derliche Hilfestellung von Seiten
der
Betreuung beding
t
en
einen
geschütz
ten Rahmen (S. 2 oben). Der Leidensabzug von 15
%
sei zudem zu tief. Auf
grund seiner
– näher
um
schriebenen -
Einschränkungen sowie
der
Reduktion auf eine Teilzeitarbeit sei der Maximalabzug von 25
%
zu gewähren (S. 2 unten).
2.3
Strittig und damit zu prüfen ist vorliegend die wirtschaftliche Verwertbarkeit
der Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers im Arbeitsmarkt. Strittig
sind
weiter der Invaliditätsgrad und der leidensbedingt
e
Abzug.
3.
3.1
Am
25. Januar 2010 stürzte der Beschwerdeführer auf Glatteis (
Urk.
8/10/192
Ziff.
4-6); in der Folge wurden unter anderem ein posttraumatisch progredientes Karpaltunnelsyndrom links und ein Zustand nach Kontusion der linken Hand diag
nostiziert (
Urk.
8/10/169-170 S. 1 Mitte).
Dr.
med.
Z._
, FMH orthopädische Chirurgie, berichtete am 21. Juli 2010 (
Urk.
8/10/141-144) über seine kreisärztliche Untersuchung
. Er
führte aus, klinisch falle eine schlechte koordinative Begabung des Beschwerdeführers auf
.
D
ies zusammen mit der offenbar ungenügenden physiotherapeutischen Betreu
ung nach der handchirurgischen Operation dürfte verantwortlich sein für die heute bestehende
frozen
shoulder
links, ebenfalls für die mässig einge
schränkte
Beweglichkeit der Finger in der linken Hand. Der Faustschluss links sei nicht vollständig möglich. Er halte eine stationäre Rehabilitation in
A._
für sinn
voll
(S. 4).
3.2
Vom 9. August bis 15. September 2010 weilte der Beschwerdeführer stationär in der
Rehaklinik
A._
, worüber
Dr.
med.
B._
, Assistenzarzt, und
Dr.
med.
C._
, Facharzt Physikalische Medizin, FMH Rehabilitation,
mit
Austrittsbericht vom 16. September 2010 (
Urk.
8/10/107-114)
berichteten. Sie nannten
folgende Diagnosen (S. 1):
a
ktiviertes Karpaltunnelsyndrom links
a
ktivierte AC-Gelenksarthrose
E
picondylitis
humero-radialis
links
Frakturherd
anterolateral
7. Rippe links und alter Frakturherd an der 1
2.
Rippe dorsal
Sie führten aus,
d
ie
berufliche Tätigkeit
als Schlosser
sei für den Beschwer
de
führer nicht mehr zumutbar. Die Anforderungen seien zu hoch, da
eine
schwere manuelle Tätigkeit nicht mehr möglich sei. Sie attestierten dem Be
schwer
de
füh
rer ab 15. September 2010 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
.
L
eichte Arbeit könne der Beschwerdeführer ganztags ausüben
, wobei z
urzeit der Einsatz der linken Hand nur im Sinne einer
Zudienfunktion
zumutbar
sei
(S. 2 Mitte).
3.
3
Dr.
med.
D._
, FMH Physikalische Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 24. März 2011 (
Urk.
8/21) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
s
pastisches
Hemisyndrom
links bei rechts-hemisphärischem Insult mit Verschluss der
Arteria
carotis
interna
rechts
p
osttraumatisches Carpaltunnelsyndrom bei Status nach operativer De
kompression links
p
osttraumatische
Epicondylopathia
humeri
radicalis
mit Tendovaginiti
den links
p
osttraumatische
Periarthritis
humeroscapularis
Sie führte aus, der Beschwerdeführer
sei
seit dem 18. Juli 2008 in
ihrer
Be
hand
lung (
Ziff.
1.2). Seit dem Unfall am 28. Januar 2010
bestünden
diffuse
Dysäs
the
sien
und
Parästhesien
, zuerst im linken Unter
arm, die sich auch nach de
r
Carpaltunneloperation nicht gebessert hätten, son
dern
es sei
eher eine Ver
schlech
terung
mit
Ausdehnung der
Dysästhesien
und
Paräs
thesien
im ganzen linken Arm
eingetreten
.
Sie attestierte dem Beschwerdeführer eine Ar
beits
un
fähigkeit von 100
%
seit dem 28. Januar 2010 (
Ziff.
1.6). Sie führte wei
ter aus, der Beschwerdeführer könne in seiner bisherigen Tätigkeit nicht mehr arbeiten,
da er den linken Arm praktisch nicht brauchen könne. Die bisherige Tätigkeit sei
aus medizinischen Gründen, auch bei einer verminderten Leis
tungsfähigkeit, nicht
zumutbar (
Ziff.
1.7).
3.4
Dr.
med.
E._
, FMH für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 8.
Juni
2011 (
Urk.
8/2
8/1-4) folgende Diagnose
mit Auswirkung auf die Arbeits
fä
higkeit (
Ziff.
1.1):
s
pastisches, armbetontes
Hemisyndrom
links, bei rechts
hemisphäri
schem Insult
bei Verschluss der
Arteri
a
carotis
interna
rechts,
seit
zirka
Februar 2010
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (
Ziff.
1.1):
Status nach Sturz auf beide Hände am 28. Januar 2010
Status nach Operation eines Karpaltunnelsyndrom
s
am 6. April 2010
Er führte aus,
er habe den
Beschwerdeführer vom 16. Februar bis 24. November 2010 ambulant behandelt
(
Ziff.
1.2)
.
Er attestierte
ihm
eine Arbeitsun
fähigkeit von 50
%
ab Februar 2010 und ging von einer Hilfsarbeitstätigkeit aus, da ihm der Beruf des Beschwerdeführers unbekannt sei (
Ziff.
1.6). Er führte weiter aus, in der bisherigen Tätigkeit
bestehe
eine Verlangsamung und eine Schwäche
der
linken
Extremitäten
.
D
iese
Einschränkungen nähmen
unter Belastung zu. Die bis
herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumut
bar. Eine
be
hinderungsangepasste
Tätigkeit sei mit 4-5 Stunden pro Tag mit verminderter kör
perlicher Belastung möglich (
Ziff.
1.7). Ab Sommer 2011 könne mit einer Wi
e
deraufnahme der beruflichen Tätigkeit mit Pensum von 50
%
ge
rechnet werden (
Ziff.
1.9).
3.
5
Dr.
med.
F._
, Facharzt Allgemeinmedizin, Regionalärztlicher Dienst (RAD)
, erstattete seine Stellungnahme
am
17. Juni 2011 (
Urk.
8/59/3) und führte aus, es bestünden keine Hinweise für ein eigenständiges psychiatrisches
Krank
heitsgeschehen
und es handle sich auch nicht um ein reines
Unfallgesche
hen
. Nach langjähriger klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung sei eine
Arbeitsunfähigkeit von 100
%
in
der
angestammten schweren Tätigkeit seit Januar
2010 ausgewiesen, aber auch eine Restarbeitsfähigkeit von 100
%
in
lei
densangepasster
sehr leichter vorwiegend sitzender Tätigkeit oh
ne
grosse An
forderungen an Kraft und Geschicklichkeit der linken oberen
Extremität
.
3.
6
Dr.
med.
G._
, FMH für Neurologie, Leitender Arzt
,
Spital
H._
,
nannte im Austrittsbericht vom 29. September 2011 (
Urk.
8/36) folgende Diag
nosen (S. 1):
Status nach ischämischen
cerebrovaskulärem
Insult am 28. Januar 2010
Verschluss der
Arteria
carotis
interna
rechts, nur schwache
kal
i
brige
, kaum abgrenzbare
Arteria
communicans
posterior
beidseits und
Ar
teria
communicans
anterior
residuelle
handbetonte Armparese links mit starker
Spastik
Status nach
grobschlägigen
Myoklonien des linken Armes am
2.
August 2011
Status nach schädlichem Alkoholkonsum mit Lebersteatose
vaskuläre Risikofaktoren (VRF):
persistierender
Nikotinabusus
Er führte aus, der Beschwerdeführer sei vom
2.
August bis 6. August 2011 sta
tio
när behandelt worden (S. 1 unten). Die Feinmotorik in der linken Hand sei gestört und das
Fingertapping
und der Fingergalopp seien stark vermindert be
ziehungsweise fast aufgehoben. Die Funktion des linken Armes sei durch die
Spastik
,
aber auch durch die
Spastik
-bedingten Schmerzen
,
stark eingeschränkt. In seiner angestammten Tätigkeit als
Schlosser
bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
.
Mit dem linken Arm könne dem Beschwerdeführer keine berufliche Tätigkeit mehr zugemutet werden (S. 3 oben).
3.7
Am
21. März 2012 (
Urk.
8/53
=
Urk.
8/63/2-13
)
berichteten
I._
,
Fach
psychologin
für Laufbahn- und Personalpsychologie FSP, und
J._
,
Berufsabklärer
Metallwerkstatt,
K._
,
über die
vom 29. November 2011 bis 26. Febru
ar
2012
erfolgte
Abklärung
(
S. 1
Ziff.
3).
Sie
führten aus, der Beschwerdeführer
habe aufgrund des spastischen
Hemisyndrom
s
nur
mit speziell gestalteten Vor
rich
tungen für einhändige Tätigkeiten während 4 Stun
den beschäftigt werden
können. Im Arbeitsgeschehen sei kein Bezug zu frühe
ren beruflichen Erfah
rung
en
ersichtlich gewesen. Die Tätigkeiten habe der Be
schwerdeführer nur ausführen
können, wenn er sie
nicht selber habe planen müssen
. Im geschützten Umfeld des
Zentr
ums habe der Beschwerdeführer
eine
zu
nehmend stabilere zeitliche Be
last
barkeit und eine allmähliche unbefangenere, zügigere Arbeitsweise gezeigt. Ver
mehrt habe er seinen link
en Arm von sich aus eingesetzt.
Sie
führten weiter aus, der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, an einem Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt eine verwertbare Leistung zu er
bringen. Man müsse für ihn
Ar
beits
abläufe
in Einzelschritten aufteilen, wie es in der wirtschaf
tlichen Ferti
gung
nicht vorkomme. Seine Ergebnisse müss
t
en regelmässig kontrolliert werden. Die fehlende Selbständigkeit des Beschwer
deführers und die dadurch erforderliche übermässige Hilfestellung von Seiten der Betreuung beding
t
en den geschützten Ra
h
men (S. 9
Ziff.
7)
.
3.
8
In ihrer Stellungnahme zuhanden des Beschwerdeführers (
Urk.
8/63
/1
) nannte
Dr.
D._
folgende Diagnosen (S. 1):
h
andbetonte Armparese links mit starker
Spastik
bei Status nach ischä
mischem
cerebr
o
vaskulärem
Insult (28. Januar 2010)
rezidivierende
Limb
-
Shaking
-TIA seit
2.
August 2011
fokaler epileptischer Anfall
brachiofacial
betont links (
2.
August 2011)
chronische Alkoholkrankheit
Sie führte aus, der Beschwerdeführer könne trotz praktisch abgeschlossener Reha
bilitation den linken Arm praktisch nur als Unterstützung, aber für keine manuellen Tätigkeiten gebrauchen. Er sei nicht mehr in der Lage, sämtliche ma
nuellen Tätigkeiten auszuüben, auch in seinem Alltag benötige er Hilfe. Der Be
schwerdeführer sei auch von seiner
cerebralen
Leistung her etwas einge
schränkt mit vermehrten Kopfschmerzen, Gedächtnislücken
und
auch Konzent
rations
schwäche, wobei ihm sämtliche Büroarbeiten nicht zugemutet werden könn
t
en. Es bestehe eine maximale Arbeitsfähigkeit von 40
%
für angepasste Tätigkeiten (S. 1).
3.
9
In seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2012 (
Urk.
8/67) führte RAD-Arzt
Dr.
F._
aus, der Beschwerdeführer könne
gemäss
K._
-Abklärung
in
geistig
wenig anspruchsvolle
n
, manuell sehr leichte
n
Tätigkeiten, weitgehend
ein
händig
ausgeführt, über den Tag verteilt durchaus noch 4 Stunden arbeiten, was medi
zinisch-theoretisch zumindest einer Restarbeitsfähigkeit von 50
%
in opti
mal leidensangepasster Tätigkeit entspreche. Aus medizinischer Sicht könne
nicht be
antwortet werden, ob der Beschwerdeführer diese medizinisch ausge
wiesene Leis
tung auf dem ersten Arbeitsmarkt praktisch umsetze.
4.
4.1
Unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen ist
, dass der Beschwerdefüh
rer in seiner angestammten Tätigkeit als
angelernter
Metallbauschlosser auf
grund der funktionellen Einschränkung des linken Arms nicht mehr arbeitsfähig ist. Strittig sind die Höhe
und
die Verwe
rtbarkeit
der Restarbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt sowie
die Höhe des
leidensbedingte
n
Abzug
s
.
Die Beschwerdegegnerin
ging
diesbezüglich davon aus, dass der Beschwerde
füh
rer ab 1. Oktober 2010 in seiner angestammten Tätigkeit 100
%
arbeitsun
fähig
sei und eine Arbeitsfähig
keit von 50
%
in einer leidensangepassten Tätig
keit bestehe. Sie gewährte einen Leidensabzug von 15
%
(vgl. E. 2.1).
4.2
Dr.
E._
sowie
Dr.
F._
g
ingen
beide von einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
in einer
leidesange
passten
Tätigkeit aus
.
Dr.
E._
behandelte den Beschwer
de
führer
kurz
nach dem Unfall und attestierte ihm eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
ab Sommer 2011
(vorstehend E. 3.4
). RAD-Arzt
Dr.
F._
ging von einer medizinisch-theoreti
schen Restarbeitsfähigkeit von 50
%
in eine
r optimal
lei
dens
angepassten
Tätig
keit aus (vorstehend
E. 3.9
).
Dr.
D._
attestierte
da
ge
gen
eine maximale Ar
beitsfähigkeit von 40
%
(vorstehend E. 3.8).
Auf die abwei
chen
de Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Hausärztin
Dr.
D._
kann
nicht abgestellt wer
den, da ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung eine ge
wisse Zurückhaltung bei der Würdigung
ihrer
Beurteilung rechtfertigt (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
Gegen die
Beurteilung
von
Dr.
D._
spricht
zudem
die Ein
schätzung
des
Beschwer
deführers
selbst
, der in der Beschwerde von einer Arbeits
fähigkeit von 50
%
in einer leidensangepasste
n
Tätigkeit ausg
ing
.
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Im Bericht über d
ie
K._
-Abklärung
wurde
fest
gehalten
, der Beschwerdeführer könne für einhändige Tätig
keiten nur während 4 Stunden beschäftigt werden
(vor
stehend E.
3.7).
Die Ar
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers
wurde dabei nicht
medizinisch
untersucht
,
da es sich um eine reine berufliche Abklärung gehan
delt hat.
Der Bericht über diese
Abklärung
wurde
zudem
nicht von
medi
zini
schen
Fachleute
n erstellt
.
Die
Ergebnisse in der Abklärung konnten
auch
nicht durch
die
medizinische
n
Befunde
in den ärztlichen Berichten
erhärtet werden.
Auf die
K._
-Abklärung kann
deshalb
für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden.
4.3
In Würdigung der Aktenlage
erfüllt die Stellungnahme von
RAD-Arzt
Dr.
F._
die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts
(vgl.
E.
1.4), da die Stellungnahme in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstellt worden
ist
und
der konkreten medizinischen Si
tua
tion
Rechnung
trägt
.
Somit kann im Ergebnis auf den Bericht von
RAD-Arzt
Dr.
F._
abgest
ell
t und der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit als zu 50
%
ar
beits
fähig erachtet werden
. D
er medizinische Sachverhalt erweist sich dahinge
hend al
s erstellt.
4.4
Der Einwand des Beschwerdeführers,
seine Leistung
sei
im ausgeglichenen Ar
b
eitsmarkt nicht verwertbar
(
vorstehend
E. 2.2)
, geht fehl.
Gemäss der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 8C_939/2011 vom 13.
Feb
ruar 2012 E. 4.3,
9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.
2
, 8C_819/2010 vom 7. April 2011 E. 6.4.1 und
I 654/05 vom 2
2.
November 2006 E. 7.2.2
) be
gründet die faktische
Einhändigkeit
zwar praxisgemäss eine erheblich erschwer
te
Ver
wertbarkeit der Arbeitsfähigkeit, doch hat die Rechtsprechung wiederholt b
e
stä
tigt, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend realistische
Betä
ti
gungsmöglichkeiten
für Personen zu finden sind, welche funktionell als Einar
mi
g
e zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten kön
nen.
Der Umstand allein, dass eine versicherte Person zur Verwertung ihrer
Restar
beitsfähigkeit
auf einen Nischen
arbeits
platz angewiesen ist,
führt
nicht zur Ver
nei
nung des Vorhan
denseins entsprechender Arbeitsg
elegenheiten auf dem aus
geglichenen Arbeitsmarkt
. Der
Angebotsfächer des ausgeglichenen Ar
beits
markt
s
umfasst
auch – ausserhalb von geschützten Werkstätten – gewisse „soziale Winkel“, also Arbeits- und Stellenangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts
8C_119/2008 vom 2
2.
September 2008 E. 4, I 180/05 vom 16. Januar 2006 E. 5.2,
U 42
5/00 vom 29. Januar 2003 E. 4.4)
4.5
Unter diesen Umständen vermag die
B
eurteilung in der
K._
-Abklä
rung, welche
dem Beschwerdeführer aufgrund seiner funktionellen
Ein
händigkeit
eine Arbeits
fähigkeit in einem geschützten Rahmen attestierten (vgl. E. 3.7), nicht
zu
über
zeugen
,
und es kann
diesbezüglich
nicht darauf abgestellt werden. Auch wenn der
Beschwer
deführer aufgrund seiner
Einhändigkeit
für die Verwertung der
Rest
arbeitsfä
higkeit
auf einen Nischenplatz angewiesen ist, fü
h
r
t
dieser Um
stand
alleine nicht zur Verneinung des Vorhandenseins entsprechender
Arbeitsge
le
gen
heiten
auf dem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Der Beschwerdeführer kann
bei
spiels
weise
einhändig
e Arbeitstätigkeiten übernehmen wie
Überwa
chungs
-,
Kon
troll
-
oder Prüffunktionen
oder Bedienung und Überwachung von automa
ti
schen Maschinen, die nicht den Einsatz beider Hände oder Arme benö
tigen.
Grundsätzlich ist ihm
somit
– wie
in der
K._
-Abklärung
beschrieben
– eine ein
fache handwerkliche Betätigung
mit Bedienung von automatischen Maschi
nen
möglich.
5.
5.1
Der Beschwerdeführer bringt vor, der leidensbedingte Abzug sei zu tief. Auf
grund
der Einteilung der Arbeitsschritte in viele Einzelschritte, der
notwendigen
regelmässi
gen Kontrolle seiner Arbeiten und seiner minimalen
Deutsch
kennt
nisse
sowie der
Reduktion auf eine Teilzeitarbeit sei ein Maximalabzug von 25
%
zu ge
währen (vgl. E. 2.2).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und be
rufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht
automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für
bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merk
male ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Ar
beitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei
der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallen
den
Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Ein
zel
fall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des
Tabellen
lohnes
zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitver
ant
wortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten
Leidens
abzuges
nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
5.2
Ob und in welchem Umfang ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren ist, liegt im Ermessen der Verwaltung.
Bei der Unangemessenheit geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Er
messen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkre
ten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte aus
fallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne trifti
gen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende
Ermessensaus
übung
als nahe liegender erscheinen lassen. Auch ist den Bestrebungen der Verwaltung bzw. der Versicherer Rechnung zu tragen, die darauf abzielen, durch interne Weisungen, Richtlinien, Tabellen, Skalen usw. eine rechtsgleiche
Be
handlung der Versicherten zu gewährleisten. Ermessensmissbrauch ist gege
ben,
wenn die Behörde zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massge
benden Vorschriften frem
den Er
wägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsprinzipien, wie das Verbot von Will
kür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben so
wie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit ver
letzt (BGE 123 V 150 E. 2 mit Hin
weisen).
5.
3
Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene leidensbedingte Abzug von 15
%
erscheint
zu tief. Der Beschwerdeführer ist aufgrund der funktionellen Einschränkung seines linken Arms nur noch für leichtere Arbeiten, die
gröss
tenteils
einhändig ausgeführt werden können, einsatzfähig.
Gemäss den Anga
ben in der
K._
-Abklärung
braucht
der Beschwerdeführer eine Hilfestellung für die Ausführung der Arbeiten, seine Arbeiten müssen regelmässig kontrolliert werden und es fehlt ihm
an
Selbständigkeit
(vgl. E. 3.7).
A
ufgrund seiner funk
tionellen Einschränkung
ist
damit zu rechnen, dass er in der Ausführung von Arbeiten deutlich verlangsamt ist. Die Arbeitsbedingungen müssten an seine Behinderung angepasst werden. Dies
erfordert
ein Entgegenkommen und
eine
Rücksichtnahme des Arbeitgebers, was sich in einer Lohneinbusse niederschla
gen
dürfte
.
Weiter ist der Beschwerdeführer, welchem die Ausübung von
behin
derungsangepassten
Tätigkeiten im Umfang eines Beschäftigungsgrades von 50
%
zuzumuten ist, auf Teilzeitarbeit angewiesen
. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass teilze
itbeschäftigte
Männer
im Vergleich zu v
ollzeitangestellten
, auf Niveau
4 täti
gen, Männern
erfahrungsgemäss überprop
ortional tiefer
entlöhnt
werden.
In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint vorliegend ein Abzug von insge
samt 25
%
vom Tabellenlohn
als angemessen.
5.3
Di
e
B
erechnung des Validen- sowie des Invalidenein
kommens
stützt sich
auf die
Lohnstrukturerhebung des Bundesamts
für Statistik (LSE). Der Zentralwert der im Jahr 2010 von Männern im Wirtschaftszweig „Metallerzeugung und –
bear
bei
tung
“ mit Anforderungsniveau 4 erziel
t
en Einkommen betrug
Fr.
5‘073.
--
pro Monat (LSE 2010,
S. 26,
TA 1,
Ziff.
24). Auf ein Jahr umgerechnet und an
gepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.2
Stunden
(Die Volkswirtschaft 11-2013, S. 86, Tabelle B 9.2,
lit
.
C
)
und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2011 von
0.9
%
(Die Volkswirtschaft 11-2013, S. 87, Tabelle B 10.2,
Ziff.
10-33)
ergibt sich ein
hypothetisches
Vali
deneinkommen
von
rund
Fr.
6
3
‘
267
.
--
(
Fr.
5‘073.
--
x
12
:
40 x 41
.
2 x
1.009
) .
Der Zentralwert der im Jahr 2010 in allen Wirtschaftszweigen mit
Anforde
rungsniveau
4
von Männern
erziel
t
en Einkommen betrug
Fr.
4‘901.--. Auf ein Jahr umge
rechnet und angepasst an die wöchentliche Arbeit
szeit von 41.7
Stun
den
(Die Volks
wirtschaft 11-2013, S. 86, Tabelle B 9.2,
Total
) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2011 von 1
%
(Die Volkswirtschaft 11-2013, S. 87, Tabelle B 10.2, Total) ergibt sich ein hypo
thetisches
Inva
lideneinkommen
von
rund
Fr.
61‘
925
.-- (
Fr.
4‘901.
--
x
12 : 40 x 41
.
7
x 1.01). Ausge
hend von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50
%
in
einer
behinderungs
angepassten
Tätigkeit ergibt dies ein Invalideneinkommen von
Fr.
30‘
962
.-- (
Fr.
61‘
925
.
--
x 0.5
).
Unter Berücksichtigung des leiden
s
bedingten Abzuges von 25
%
ergibt sich ein Invalideneinkommen in der Höhe von rund
Fr.
23‘
222
.-- (
Fr.
30‘
962
.
--
x 0.75). Der Vergleich des hypothetischen
Valideneinkommens
von
Fr.
61‘
925
.
--
mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von
Fr.
23‘
222
.-
-
ergibt eine
Ei
n
kom
menseinbusse
von
Fr.
38‘
703
.--. Damit resultiert ein Invaliditätsgrad von
rund
62
%
, was einen Anspruch auf eine
Drei
viertelsrente
(vgl. E. 1.3) e
rgibt
.
Die Beschwerde
ist somit teilweise
gut
zu
heissen
, und die angefochtene Ver
fü
gung dahingehend abzuändern, dass
der Beschwerdeführer einen Anspruch
auf eine
Dreiviertelsrente
hat
.
6.
6.1
Abweichend von Art 61
lit
. a ATSG ist das Beschwerdeverfahren um die Be
willigung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem
kantonalen Gericht kostenpflichtig. Die Gerichtskosten werden nach dem Ver
fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
20
0.
--bis
Fr.
1'000.-- festgelegt (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Die Kosten sind
ermessens
weise
auf
Fr.
800.-- anzusetzen und entsprechend dem Verfahrensausgang der
Be
schwer
degegnerin
aufzuerlegen.
6.2
Der
teilweise
obsiegende Beschwerdeführer steht gemäss dem Ausgang des Ver
fahrens eine Parteientschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
135
.-- (z
uzüglich
MWSt
) auf
Fr.
1‘100
.-- festzusetzen und von der
Be
schwerdegegnerin
zu bezahlen ist.