Decision ID: b7c49ac4-f7e8-5836-b3d8-ae327d00b38d
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Die Beschwerdeführerin und ihre Kinder suchten am 9. August 2019 im
Bundesasylzentrum F._ um Asyl nach. Am 15. August 2019 fand
die Personalienaufnahme (PA) statt.
B.
Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Zentralein-
heit Eurodac) ergab, dass die Beschwerdeführenden am 6. September
2018 in Griechenland registriert worden waren und dort am 22. September
2018 um Asyl nachgesucht hatten.
C.
Am 20. August 2019 fand das persönliche Gespräch gemäss Art. 5 der
Verordnung (EU) Nr. 604/2013 vom 23. Mai 2019 (nachfolgend: Dublin-Ge-
spräch) statt. In diesem Rahmen wurde der Beschwerdeführerin das recht-
liche Gehör zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid und zur Möglich-
keit einer Überstellung nach Griechenland gewährt. Sie gab an, zusammen
mit ihrem Ehemann und den gemeinsamen Kindern in Griechenland um
Asyl nachgesucht zu haben. Nach erfolgter Anhörung hätten sie von den
Asylbehörden keinen Bescheid über ihre Asylgesuche erhalten und sich
unter widrigen Umständen zuerst in G._ (Insel H._) und da-
nach in Athen aufgehalten. Auf Anraten eines Schleppers seien sie nicht
zusammen über Italien in die Schweiz gereist. Sie wolle nicht wieder nach
Griechenland zurückkehren, da die Lebensumstände in Moria sehr schwie-
rig gewesen seien (fehlende Betreuung, keine Elektrizität).
D.
Am 23. August 2019 suchte der Beschwerdeführer in der Schweiz um Asyl
nach. Ein Abgleich mit der Zentraleinheit Eurodac bestätigte, dass er, wie
seine Familienmitglieder, am 6. September 2018 in Griechenland registriert
worden war und dort am 22. September 2018 um Asyl nachgesucht hatte.
Am 30. August 2019 fand im Bundesasylzentrum F._ die Persona-
lienaufnahme und am 6. September 2019 das Dublin-Gespräch statt, in
dessen Rahmen der Beschwerdeführer angab, keinen Bescheid über die
gestellten Asylgesuche und keine Aufenthaltsbewilligung in Griechenland
erhalten zu haben. Im Weiteren wies er auf die prekären Unterkunftsbedin-
gungen in Griechenland und auf seine jetzigen Schlafstörungen aufgrund
der Stresssituation hin.
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E.
In ihrem Antwortschreiben vom 25. September 2019 an das SEM teilten
die griechischen Behörden mit, dass die Beschwerdeführerin und ihre Kin-
der seit dem 12. März 2019 über einen subsidiären Schutzstatuts verfüg-
ten, ihnen indessen weder der entsprechende Entscheid eröffnet, noch die
relevanten Aufenthaltstitel ausgestellt worden seien.
F.
Am 26. September 2019 teilte das SEM den Beschwerdeführenden mit,
dass aufgrund der Gewährung des subsidiären Schutzes durch die griechi-
schen Behörden eine Rückübernahme gestützt auf das Dublin-Überein-
kommen nicht möglich sei und gewährte ihnen gleichzeitig das rechtliche
Gehör zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid und einer Wegwei-
sung nach Griechenland in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG.
G.
Gleichentags ersuchte die Vorinstanz die griechischen Behörden gestützt
auf die Richtlinie 2008/115/EG des Europäischen Parlaments und des Ra-
tes vom 16. Dezember 2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in
den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal anwesender Drittstaatsange-
höriger (nachfolgend: Rückführungs-Richtlinie) und das Abkommen vom
28. August 2006 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Re-
gierung der Hellenischen Republik über die Rückübernahme von Personen
mit irregulärem Aufenthalt (SR 0.142.113.729, nachfolgend: Rückkehrab-
kommen) schriftlich um Rückübernahme der Beschwerdeführenden.
H.
In ihrer Stellungnahme vom 4. Oktober 2019 wiesen die Beschwerdefüh-
renden unter anderem darauf hin, dass ihnen in Griechenland weder ein
Entscheid über ihre Asylgesuche zugestellt, noch eine Änderung ihres Auf-
enthaltstitels mitgeteilt worden sei.
I.
Am 9. Oktober 2019 stimmten die griechischen Behörden dem Übernah-
meersuchen zu mit dem Hinweis, dass den Beschwerdeführenden am
18. Juli 2019 subsidiärer Schutz gewährt worden sei.
K.
Am 18. Oktober 2019 stellte die Vorinstanz den Beschwerdeführenden den
Entscheidentwurf zu und gewährte ihnen das rechtliche Gehör. Mit Ein-
gabe vom 22. Oktober 2019 nahmen die Beschwerdeführenden Stellung.
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Seite 4
L.
Mit Entscheid vom 22. Oktober 2019 (Eröffnung am 23. Oktober 2019) trat
die Vorinstanz auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht ein,
wies sie aus der Schweiz weg und forderte sie auf, die Schweiz am Tag
nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung zu verlassen, ansonsten sie in
Haft genommen und unter Zwang nach Griechenland zurückgeführt wür-
den. Gleichzeitig beauftragte die Vorinstanz den zuständigen Kanton mit
dem Vollzug der Wegweisung und händigte den Beschwerdeführenden die
editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus.
M.
Mit Eingabe vom 30. Oktober 2019 erhoben die Beschwerdeführenden
beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Sie beantragten, die ange-
fochtene Verfügung sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf
das Asylgesuch einzutreten und dieses materiell zu prüfen. Eventualiter sei
das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In
verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde unter Verzicht auf das Erheben eines
Kostenvorschusses die unentgeltliche Rechtspflege beantragt. Die Be-
schwerdeführenden seien zu ermächtigen, den Ausgang des Verfahrens in
der Schweiz abwarten zu können.
N.
Mit ergänzender Eingabe vom 5. November 2019 reichte die Beschwerde-
führerin hinsichtlich des Beschwerdeführers einen ärztlichen Bericht vom
30. Oktober 2019 ein.
O.
Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am
31. Oktober 2019 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG).

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-
lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig
und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-
gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG). Die Beschwer-
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deführenden sind als Verfügungsadressaten zur Beschwerdeführung legi-
timiert (Art. 48 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).
1.2 Zwar ist im Beschwerdeverfahren die Sprache des angefochtenen Ent-
scheides massgebend, indessen kann das Verfahren in einer anderen
Amtssprache geführt werden, wenn die Parteien eine solche verwenden
(vgl. Art. 33a Abs. 2 VwVG). In Übereinstimmung mit der Beschwerde-
schrift wird das vorliegende Beschwerdeverfahren deshalb in deutscher
Sprache geführt.
1.3 Da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu-
kommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) und die Vorinstanz diese nicht entzogen hat,
ist auf den Antrag, die Beschwerdeführenden seien zu ermächtigen, den
Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten zu können, nicht einzu-
treten.
2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-
länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet.
4.
Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es die Vor-
instanz ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG) ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2
m.w.H.). Bezüglich der Frage der Wegweisung und des Vollzugs hat das
SEM eine materielle Prüfung vorgenommen, weshalb dem Gericht diesbe-
züglich volle Kognition zukommt.
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5.
5.1 Die Vorinstanz gelangte in der angefochtenen Verfügung zum Schluss,
auf die Asylgesuche sei gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG nicht einzu-
treten. Der Bundesrat habe Griechenland als sicheren Drittstaat bezeich-
net, die Beschwerdeführenden verfügten in Griechenland über subsidiären
Schutz und die griechischen Behörden hätten einer Rückübernahme der
Beschwerdeführenden zugestimmt. Zwar verstosse das Vorgehen der grie-
chischen Behörden, den entsprechenden Bescheid über die Gewährung
subsidiären Schutzes den Beschwerdeführenden bisher nicht eröffnet zu
haben, gegen die geltenden europäischen Richtlinien, jedoch hätten die
Beschwerdeführenden ihre Rechte gegenüber den griechischen Behörden
geltend machen und sich über den Verfahrensstand informieren können.
Aufgrund des gewährten subsidiären Schutzes seien auch die Lebensbe-
dingungen in Griechenland bei einer Rückkehr nicht mehr dieselben. Hin-
sichtlich der gesundheitlichen Schwierigkeiten des Beschwerdeführers
(Stresssymptome) sei festzuhalten, dass sich dieser deswegen an «Medic
Help» gewandt, die vorgeschlagene Therapie jedoch abgelehnt habe.
5.2 In der Beschwerde wurde geltend gemacht, dass aufgrund der wider-
sprüchlichen Angaben der griechischen Behörden hinsichtlich des Datums
des gewährten subsidiären Schutzes (12. März 2019 beziehungsweise
18. Juli 2019) und der fehlenden Eröffnung des entsprechenden Entschei-
des von einer unzureichenden Rückübernahmezusicherung der griechi-
schen Behörden auszugehen sei, zumal aufgrund der mit der Beschwerde
nachgereichten Dokumente (Kopien der Verfahrensausweise der Be-
schwerdeführenden) feststehe, dass die griechischen Behörden den Be-
schwerdeführenden offensichtlich noch nach dem 12. März 2019 Ausweise
für Asylsuchende ausgestellt hätten. Unklar bleibe auch, selbst wenn tat-
sächlich ein Schutzstatus bestehe, ob das laufende Verfahren, das ohne
Zustellung des Entscheides kaum als abgeschlossen gelten könne, nicht
durch die Ausreise der Beschwerdeführenden als gegenstandslos abge-
schrieben worden sei und daher gar kein Schutzstatus mehr bestehe. Bei
dieser Sachlage wäre die Vorinstanz verpflichtet gewesen, bei den griechi-
schen Behörden nachzufragen, ob tatsächlich ein Schutzstatus bestehe.
Im Weiteren habe die herrschende Rechtsprechung für Asylsuchende in
Griechenland das Vorliegen systemischer Mängel festgestellt. Auch die Si-
tuation für Personen mit Schutzstatus sei prekär. So sei der Zugang zu
einer Unterbringung äusserst schwierig und praktisch keine medizinische
Betreuung erhältlich. Dies werde durch zahlreiche Berichte bestätigt. Die
Beschwerdeführenden hätten sich denn auch während ihres Aufenthaltes
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in H._ wegen den dortigen prekären Lebensverhältnissen im Lager
von Moria vergeblich an die örtliche Polizei gewandt. Die Beschwerdefüh-
renden könnten entgegen der Auffassung des SEM bei einer Rückkehr
nicht mit verbesserten Lebensverhältnissen rechnen, auch wenn sie den
subsidiären Schutzstatus erhalten haben sollten. Die Vorinstanz habe es
trotz entsprechendem Antrag in der Stellungnahme zum Entscheidentwurf
unterlassen, weitere Informationen seitens der griechischen Behörden ein-
zuholen. Damit habe sie auch in dieser Hinsicht ihre Untersuchungspflicht
verletzt. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer nachweislich an psy-
chischen Beschwerden leide und auch die Kinder aufgrund der schwieri-
gen Lebensbedingungen in Griechenland Schlafschwierigkeiten hätten.
Der Beschwerdeführer habe bereits im Rahmen des Dublin-Gesprächs
seine gesundheitlichen Schwierigkeiten kundgetan und sich danach mehr-
fach zum medizinischen Fachpersonal begeben. Die Medikamente, die der
Beschwerdeführer vom medizinischen Personal wegen seiner psychischen
Schwierigkeiten erhalten habe, habe er mangels Wirkung nicht ohne wei-
tere Abklärungen weiterhin nehmen wollen. Mangels Unterlagen lasse sich
die aktuelle psychische Verfassung des Beschwerdeführers nicht beurtei-
len. Gerade diese wäre aber zur Beantwortung der Frage, ob eine Über-
stellung aus medizinischen Gründen Art. 3 EMRK zu verletzen drohe, zu
untersuchen gewesen. Durch die nicht erfolgte Abklärung habe die Vo-
rinstanz den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Ohnehin seien Eltern mit
drei minderjährigen Kindern an sich als vulnerable Personen zu betrach-
ten. Entsprechende Zusicherungen von den griechischen Behörden habe
die Vorinstanz nicht eingeholt. Gemäss Art. 3 des Übereinkommens vom
20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK, SR 0.107) hätten
die beiden minderjährigen Kinder Anspruch auf Berücksichtigung ihres Kin-
deswohls. Auch dieses könne einer Überstellung nach Griechenland ent-
gegenstehen. Dies habe die Vorinstanz in ihrem Entscheid gänzlich ausser
Acht gelassen.
In ihrer ergänzenden Eingabe vom 5. November 2019 wies die Rechtsver-
tretung darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer am 30. Oktober 2019
zu einem Arzt begeben und diesem in glaubhafter Weise seine psychi-
schen Schwierigkeiten geschildert habe. Daher erweise sich die Feststel-
lung der Vorinstanz, wonach sich der Beschwerdeführer weigere, sich ei-
ner Behandlung zu unterziehen, als unzutreffend. Es sei fraglich, ob die
nachweislich bestehenden psychischen Schwierigkeiten in Griechenland
behandelbar seien.
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Seite 8
6.
6.1 Gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG wird auf ein Asylgesuch in der
Regel nicht eingetreten, wenn die asylsuchende Person in einen nach
Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG als sicher bezeichneten Drittstaat zurückkehren
kann, in welchem sie sich vorher aufgehalten hat.
6.2 Der Bundesrat bezeichnet Staaten, in denen nach seinen Feststellun-
gen effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG
besteht, als sichere Drittstaaten (Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG). Durch den
Beschluss des Bundesrates vom 14. Dezember 2007 wurden sämtliche
Länder der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandels-
assoziation (EFTA) als sichere Drittstaaten bezeichnet.
6.3 Die Vorinstanz stellte in der angefochtenen Verfügung zutreffend fest,
dass es sich bei Griechenland, als Mitglied der EU, um einen sicheren Dritt-
staat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG handelt.
Im Weiteren steht unbestritten fest, dass die Beschwerdeführenden am
6. September 2018 in Griechenland registriert worden waren und dort am
22. September 2018 um Asyl nachgesucht hatten. In ihrem Antwortschrei-
ben vom 25. September 2019 teilten die griechischen Behörden dem SEM
mit, dass die Beschwerdeführerin und ihre Kinder seit dem 12. März 2019
über einen subsidiären Schutz verfügten, ihnen indessen weder der ent-
sprechende Entscheid eröffnet, noch die relevanten Aufenthaltstitel ausge-
stellt worden seien. Am 9. Oktober 2019 stimmten die griechischen Behör-
den dem Übernahmeersuchen des SEM zu mit dem Hinweis, dass den
Beschwerdeführenden (einschliesslich des Beschwerdeführers) am
18. Juli 2019 subsidiärer Schutz gewährt worden sei.
6.4 Aufgrund der ausdrücklichen Zustimmung der griechischen Behörden
zur Rückübernahme der Beschwerdeführenden sind die Voraussetzungen
für einen Nichteintretensentscheid (Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG) vorliegend
erfüllt.
Weder die Tatsache, dass die griechischen Behörden hinsichtlich des Da-
tums des gewährten subsidiären Schutzes verschiedene Angaben mach-
ten (12. März 2019 beziehungsweise 18. Juli 2019) noch die fehlende Er-
öffnung des entsprechenden Entscheides stellen die Rückkehrmöglichkeit
der Beschwerdeführenden in Frage. Aufgrund der Mitteilung der griechi-
schen Behörden und der erfolgten ausdrücklichen Rückübernahmezusi-
cherung gibt es keine triftigen Gründe, an einem (weiterhin) bestehenden
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Schutzstatus für die Beschwerdeführenden in Griechenland zu zweifeln,
auch wenn die Behauptung in der Beschwerde, wonach die griechischen
Behörden den Beschwerdeführenden offensichtlich noch nach dem
12. März 2019 Ausweise für Asylsuchende ausgestellt hätten, zutreffen
sollte. Bei dieser Sachlage erweist sich die Rüge, die Vorinstanz wäre ver-
pflichtet gewesen, bei den griechischen Behörden nachzufragen, ob tat-
sächlich ein Schutzstatus bestehe, als unzutreffend.
6.5 Das SEM ist somit zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG
auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetreten.
7.
Gemäss Art. 44 AsylG verfügt das SEM in der Regel die Wegweisung aus
der Schweiz und ordnet den Vollzug an, wenn es das Asylgesuch ablehnt
oder darauf nicht eintritt; es berücksichtigt dabei die Einheit der Familie.
Die Beschwerdeführenden verfügen weder über eine ausländerrechtliche
Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen (BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). Die Wegweisung
wurde demnach zu Recht angeordnet.
8.
8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder
nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den
gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG;
Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Beim Geltendmachen von Wegweisungs-
vollzugshindernissen gilt gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts
der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigen-
schaft; das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich
ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24
E. 10.2 m.w.H.).
8.2
8.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen
der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den
Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3
AIG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land
gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem
Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft,
zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1
AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über
die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25
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Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen
Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behand-
lung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf nie-
mand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Be-
handlung unterworfen werden.
8.2.2 Gemäss Art. 6a AsylG besteht zugunsten sicherer Drittstaaten – wie
Griechenland es ist – die Vermutung, dass diese ihren völkerrechtlichen
Verpflichtungen, darunter im Wesentlichen das Refoulement-Verbot und
grundlegende menschenrechtliche Garantien, einhalten (vgl. FANNY
MATTHEY, in: Cesla Amarelle/Minh Son Nguyen, Code annoté de droit des
migrations, Bern 2015, Art. 6a AsylG N 12 S. 68). Gestützt auf Art. 83
Abs. 5 AIG besteht ferner die Vermutung, dass eine Wegweisung in einen
EU- oder EFTA-Staat in der Regel zumutbar ist. Es obliegt der betroffenen
Person, diese beiden Legalvermutungen umzustossen. Dazu hat sie ernst-
hafte Anhaltspunkte dafür vorzubringen, dass die Behörden des in Frage
stehenden Staates im konkreten Fall das Völkerrecht verletzen, ihr nicht
den notwendigen Schutz gewähren oder sie menschenunwürdigen Le-
bensumständen aussetzen würden respektive dass sie im in Frage stehen-
den Staat aufgrund von individuellen Umständen sozialer, wirtschaftlicher
oder gesundheitlicher Art in eine existenzielle Notlage geraten würde
(vgl. statt vieler das Urteil des BVGer E-2617/2016 vom 28. März 2017
E. 4).
8.2.3 Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts betreffend die Zuläs-
sigkeit des Vollzugs der Wegweisung von Personen, denen, wie vorlie-
gend, von den griechischen Behörden ein Schutzstatus verliehen wurde,
wird das Vorliegen eines Vollzugshindernisses nur unter sehr strengen Vo-
raussetzungen bejaht. Grundsätzlich geht das Gericht davon aus, dass in
Griechenland Schutzberechtigte dort Schutz vor Rückschiebung im Sinne
von Art. 5 Abs. 1 AsylG finden. Ebenso geht das Gericht auch davon aus,
dass Griechenland als Signatarstaat der EMRK, der FoK und der FK sowie
des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) seinen
entsprechenden völkerrechtlichen Verpflichtungen grundsätzlich auch
dann nachkommt, wenn vom Vollzug der Wegweisung Familien mit Kin-
dern betroffen sind (vgl. das Urteil des BVGer D-206/2016 vom 10. Februar
2016, sowie die neueren Urteile E-4134/2019 vom 21. August 2019 E. 8.3–
8.4; E-1947/2019 vom 21. Juni 2019 E. 6.4–6.5; D-367/2019 vom 2. Mai
2019 E. 7.7–7.9; E-5133/2018, E-5134/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 9.5–
9.6). Zwar anerkennt das Gericht, dass die Lebensbedingungen in Grie-
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chenland schwierig sind, dennoch ist diesbezüglich nicht von einer un-
menschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 3
EMRK beziehungsweise einer existenziellen Notlage auszugehen. Perso-
nen mit Schutzstatus sind griechischen Bürgern und Bürgerinnen gleich-
gestellt in Bezug auf Fürsorge, den Zugang zu Gerichten und den öffentli-
chen Schulunterricht respektive gleichgestellt mit anderen Ausländern und
Ausländerinnen beispielsweise in Bezug auf Erwerbstätigkeit oder Gewäh-
rung einer Unterkunft (vgl. Art. 16–24 FK). Unterstützungsleistungen und
weitere Rechte können direkt bei den zuständigen Behörden eingefordert
werden, falls notwendig auf dem Rechtsweg. Nicht zuletzt können Schutz-
berechtigte sich auch auf die Garantien in der Qualifikationsrichtlinie beru-
fen, auf die sich Griechenland als EU-Mitgliedstaat behaften lassen muss.
Von Interesse dürften diesbezüglich insbesondere die Regeln betreffend
den Zugang von Personen mit Schutzstatus zu Beschäftigung (Art. 26), zu
Bildung (Art. 27), zu Sozialhilfeleistungen (Art. 29), zu Wohnraum (Art. 32)
und zu medizinischer Versorgung (Art. 30) sein. Im Falle einer Verletzung
der Garantien der EMRK steht gestützt auf Art. 34 EMRK auch letztinstanz-
lich der Rechtsweg an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
(EGMR) offen (vgl. statt vieler das Urteil E-5133/2018 beziehungsweise
E-5134/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 9.5.4 – E. 9.5.5).
In der Beschwerde wurde geltend gemacht, der Vollzug der Wegweisung
sei aufgrund der gesundheitlichen Schwierigkeiten des Beschwerdeführers
möglicherweise unzulässig. Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwer-
deführer im Rahmen des Dublin-Gesprächs angab, an Stresssymptomen
zu leiden und deswegen medizinische Betreuung in Anspruch nahm. Im
ärztlichen Bericht des behandelnden Arztes vom (...) wird festgehalten,
dass der Beschwerdeführer an Angst- und Stresssymptomatik leide und
möglicherweise eine depressive Episode vorliege. Aufgrund des aktuellen
ärztlichen Berichts ist der Sachverhalt bezüglich des gesundheitlichen Zu-
stands des Beschwerdeführers vollständig festgestellt. Im Übrigen war die
Vorinstanz aufgrund der angegebenen geringfügigen Beschwerden
(Stress, Schlafstörungen) und der grundsätzlichen Behandelbarkeit in
Griechenland ohnehin nicht gehalten, vor Ergehen des Urteils weitere Ab-
klärungen bezüglich des gesundheitlichen Zustands zu tätigen. Die Rüge
der Verletzung der Untersuchungspflicht erweist sich als unzutreffend.
Somit liegen keine konkreten Hinweise vor, dass die Beschwerdeführen-
den im Falle ihrer Rückkehr nach Griechenland aus gesundheitlichen
Gründen einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne
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von Art. 3 EMRK ausgesetzt wären. Der Vollzug der Wegweisung ist zuläs-
sig.
8.2.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und
Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Herkunftsstaat auf Grund von Si-
tuationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer
Notlage konkret gefährdet sind. Gestützt auf Art. 83 Abs. 5 AIG besteht fer-
ner die Vermutung, dass eine Wegweisung in einen EU- oder EFTA-Staat
in der Regel zumutbar ist. Es obliegt der betroffenen Person, diese Vermu-
tungen umzustossen.
8.2.5 Die Beschwerdeführenden bringen vor, die Lage für Flüchtlinge in
Griechenland sei prekär. So sei der Zugang zu einer Unterbringung äus-
serst schwierig und praktisch keine medizinische Betreuung erhältlich.
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass das griechische Fürsorgesystem zwar
nicht nur für Asylsuchende, sondern auch für Personen mit Schutzstatus in
der Kritik steht. Es wurde unter anderem davon berichtet, dass die Unter-
stützung von Personen, denen in Griechenland internationaler Schutz zu-
erkannt worden ist, häufig unzulänglich sei. Da das Land nicht über ein
Sozialwohnungssystem verfüge, sei es für Personen mit Schutzstatus aus
wirtschaftlichen Gründen oft schwierig, eine Unterkunft zu finden. Ange-
sichts der hohen Arbeitslosigkeit, die neben der Wirtschaftskrise unter an-
derem auf den Mangel einer nationalen Strategie zurückgeführt wird, die
Beschäftigung – insbesondere auch von Personen mit anerkanntem
Schutzstatus – zu fördern, seien die Betroffenen dabei im Wesentlichen auf
die beschränkten Fürsorgeleistungen des Staates angewiesen. Bezüglich
der staatlichen Unterstützungsleistungen komme es in der Praxis auch zu
Diskriminierungen von Personen mit Schutzstatus gegenüber griechischen
Staatsangehörigen, wobei dies auch damit zusammenhänge, dass die be-
troffenen Ausländerinnen und Ausländer nicht an die kompetenten Behör-
den verwiesen würden (vgl. UNHCR, Greece as a country of asylum,
UNHCR observations on the current situation of asylum in Greece, Dezem-
ber 2014, S. 31 ff.; EGMR, Saidoun gegen Griechenland [Beschwerde
40083/07] und Fawsie gegen Griechenland [Beschwerde 40080/07], beide
vom 28. Oktober 2010).
Trotz dieser Kritik ist festzuhalten, dass Griechenland an die Richtlinie
2011/95/EU (Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom
13. Dezember 2011 über Normen für die Anerkennung von Drittstaatsan-
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gehörigen oder Staatenlosen als Personen mit Anspruch auf internationa-
len Schutz, für einen einheitlichen Status für Flüchtlinge oder für Personen
mit Anrecht auf subsidiären Schutz und für den Inhalt des zu gewährenden
Schutzes) gebunden ist. Im Kapitel VII werden die den Flüchtlingen zu ge-
währenden Rechte geregelt (Art. 26 [Zugang zu Beschäftigung], Art. 27
[Zugang zu Bildung], Art. 29 Abs. 2 [Sozial- und Nothilfe] und Art. 30 Abs. 2
[medizinische Versorgung]). Selbst wenn die Lebensbedingungen in Grie-
chenland aufgrund der herrschenden Wirtschaftslage nicht einfach sind,
liegen keine Hinweise für die Annahme vor, dass die Beschwerdeführen-
den bei einer Rückkehr nach Griechenland einer existenziellen Notlage
ausgesetzt wären. Es darf von den Beschwerdeführenden erwartet wer-
den, dass sie sich bei Unterstützungsbedarf an die griechischen Behörden
wenden und die erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem Rechtsweg einfor-
dern.
8.2.6 Schliesslich spricht ein Wegweisungsvollzug auch nicht gegen das
Kindeswohl. Es liegen keine erhärteten Hinweise vor, wonach sich Grie-
chenland als Signatarstaat der Kinderrechtskonvention nicht an seine ent-
sprechenden völkerrechtlichen Verpflichtungen halten würde. Das Bundes-
verwaltungsgericht hat denn auch in letzter Zeit in mehreren Urteilen die
Wegweisung von Familien mit flüchtlingsrechtlichem Schutzstatus in Grie-
chenland als zulässig und zumutbar qualifiziert und entsprechende Nicht-
eintretens- und Wegweisungsverfügungen des SEM bestätigt (vgl. etwa
Urteile des BVGer E-2360/2019 vom 22. Mai 2019, D-367/2019 vom 2. Mai
2019, D-992/2019 vom 17. April 2019 und E-1374/2019 vom
1. April 2019).
8.2.7 Bei dieser Sachlage bestand für das SEM auch kein Anlass für die
Einholung individueller Garantien (vgl. hierzu BVGE 2017 VI/10), weshalb
sich die Rüge der Verletzung der Untersuchungspflicht auch in diesem Zu-
sammenhang als unzutreffend erweist. Der Wegweisungsvollzug ist als zu-
mutbar zu erachten.
8.3 Der Vollzug der Wegweisung ist schliesslich nach Art. 83 Abs. 2 des
Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer und über die In-
tegration (AIG, SR 142.20) möglich, da die griechischen Behörden einer
Rückübernahme der Beschwerdeführenden ausdrücklich zugestimmt ha-
ben und diese dort über subsidiären Schutz verfügen.
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9.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Wegweisungsvollzug zuläs-
sig, zumutbar und möglich ist, womit die Anordnung einer vorläufigen Auf-
nahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG).
10.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist
(Art. 106 Abs. 1 AsylG). Für eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz
besteht kein Anlass. Die Beschwerde ist abzuweisen.
11.
11.1 Mit dem vorliegenden Direktentscheid wird das Gesuch um Verzicht
auf Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos. Die Beschwerde-
führenden ersuchten im Weiteren um die Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1 VwVG). Aus den vorstehenden Erwägungen
ergibt sich, dass ihre Begehren als aussichtslos zu bezeichnen sind. Damit
ist eine der kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen nicht gegeben, wes-
halb das Gesuch ungeachtet einer allfälligen Mittellosigkeit abzuweisen ist.
11.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschwer-
deführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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