Decision ID: 2288d48c-416b-48bb-b0b3-36c531ef9e6d
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Die Strafverfolgungsbehörden Ecuadors führen gegen C. und weitere  eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts der Bestechung. Mit Schreiben vom 19. August 2016 ersuchte die Staatsanwaltschaft Pichincha die zuständigen schweizerischen Behörden u.a. um Herausgabe von den Zeitraum Januar 2012 bis August 2016 betreffenden Unterlagen zum Konto Nr. 1 bei der Bank D. Am 8. September 2016 übermittelte die  Botschaft in Bern das erwähnte Rechtshilfeersuchen an das  Justiz- und Polizeidepartement (Akten BA, Rubrik 1). Am 2. Februar 2017 ergänzte die Staatsanwaltschaft Pichincha ihr Ersuchen um weitere  zum Gegenstand der Strafuntersuchung (Akten BA, Rubrik 1).
B. Am 27. September 2017 erliess die mit der Ausführung dieses  betraute Bundesanwaltschaft die entsprechende  (Akten BA, Rubrik 4). Am 31. Januar 2018 verfügte die  den Beizug der durch sie im Rahmen eines schweizerischen  bei der Bank D. erhobenen Unterlagen zum auf A. und B. lautenden Konto mit der Nummer 1 (Akten BA, Rubrik 9).
C. Am 14. September 2018 verfügte die Bundesanwaltschaft diesbezüglich  (act. 1.1):
1. Dem Rechtshilfeersuchen der ecuadorianischen Generalstaatsanwaltschaft,  Pichincha, vom 19. August 2016 und dessen Präzisierung vom 2. Februar 2017 wird im Sinne der Erwägungen entsprochen. 2. Folgende Unterlagen des Kontos mit der Stammnummer 1 bei der Bank D., gemeinsam lautend auf A. und B., werden der ersuchenden Behörde herausgegeben: (...) 3. Die Verwendung der durch die Rechtshilfe erhaltenen Beweismittel und Auskünfte  dem Spezialitätsprinzip. 4. (...)
D. Am 17. Oktober 2018 liessen A. und B. hiergegen bei der  des Bundesstrafgerichts Beschwerde erheben. Dabei beantragen sie Folgendes (act. 1):
(...), avec suite de frais et dépens:
A titre principal: I. Annuler la décision du 14 septembre 2018 rendue par le Ministère Public de la .
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II. Rejeter la demande d’entraide du 9 septembre 2016 de la république de l’Equateur.
A titre subsidiaire: I. Réformer la décision du 14 septembre 2018 rendue par le Ministère Public de la  en ce sens que la transmission de la documentation du compte n° 1 de la banque D. est limitée à la période allant du 1er janvier 2014 au 31 mai 2014. II. En tout état de cause, procéder au caviardage de B. sur tous les documents bancaires relatifs au compte n° 1 qui seraient transmis à l’Etat requérant.
Das Bundesamt für Justiz (nachfolgend «BJ») schliesst in seiner  vom 16. November 2018 auf Abweisung der Beschwerde (act. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 beantragt die , die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der  abzuweisen (act. 7). Mit Replik vom 7. Dezember 2018 halten die  an ihren eingangs erwähnten Rechtsbegehren fest (act. 12). Die Replik wurde dem BJ und der Bundesanwaltschaft am 10.  2018 zur Kenntnis gebracht (act. 13).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug .

Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Ecuador ist der Vertrag vom
4. Juli 1997 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der  Ecuador über Rechtshilfe in Strafsachen (SR 0.351.932.7;  «Rechtshilfevertrag») massgebend. Angesichts der in Frage  Straftatbestände sind zudem die Art. 43 ff. des Übereinkommens vom 31. Oktober 2003 der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC; SR 0.311.56) anwendbar.
1.2 Soweit diese Staatsverträge bestimmte Fragen nicht abschliessend regeln, gelangen das Bundesgesetz vom 20. März 1981 (Rechtshilfegesetz, IRSG; SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (Rechtshilfeverordnung, IRSV; SR 351.11) zur Anwendung (Art. 1 Abs. 1 lit. b IRSG). Das innerstaatliche Recht gelangt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann zur Anwendung, wenn dieses  Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 142 IV 250 E. 3; 140 IV 123 E. 2 S. 126; 137 IV 33 E. 2.2.2 S. 40 f.). Vorbehalten bleibt die Wahrung
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der Menschenrechte (BGE 135 IV 212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c S. 617; TPF 2016 65 E. 1.2). Auf Beschwerdeverfahren in internationalen  sind zudem die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (, VwVG; SR 172.021) anwendbar (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (siehe Art. 12 Abs. 1 IRSG).
2. 2.1 Die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen oder der ausführenden
Bundesbehörde unterliegt zusammen mit den vorangehenden  der Beschwerde an die Beschwerdekammer des  (Art. 80e Abs. 1 IRSG). Die entsprechende Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 80k IRSG). Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer  und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein  Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Als persönlich und direkt betroffen im Sinne des Art. 80h lit. b IRSG gilt namentlich der Kontoinhaber bei der Erhebung von Kontoinformationen (Art. 9a lit. a IRSV).
2.2 Die Beschwerdeführer sind gemeinsam Inhaber des von der angefochtenen Herausgabe von Bankunterlagen betroffenen Kontos. Sie sind damit zur  Beschwerde legitimiert, und zwar ungeachtet dessen, dass die herauszugebenden Bankunterlagen im Rahmen einer nationalen  ediert worden sind und sich somit bereits im Besitz der  Behörde befanden (siehe hierzu die Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2017.331 vom 15. Mai 2018 E. 2.3; RR.2017.118 vom 6. Februar 2018 E. 4.2.1; RR.2016.45 vom 22. Juli 2016 E. 3.1; vgl. auch TPF 2007 79 E. 1.6.3). Auf ihre frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist .
3. Die Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die bei ihr erhobenen Rügen grundsätzlich mit freier Kognition. Sie ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der  der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 132 II 81 E. 1.4; 130 II 337 E. 1.4; Urteil des Bundesgerichts 1A.1/2009 vom 20. März 2009 E. 1.6; TPF 2011 97 E. 5).
http://links.weblaw.ch/BGE-123-II-595
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4. 4.1 Die Beschwerdeführer rügen, die Darstellung des Sachverhalts im Rechts-
hilfeersuchen erlaube es nicht, einen Zusammenhang zwischen den im  beschriebenen Tatsachen und der verlangten Rechtshilfe zu . Damit sei gegen Art. 28 Abs. 3 lit. a IRSG bzw. Art. 21 Abs. 1 lit. e des Rechtshilfevertrags verstossen worden (act. 1, Rz. 2 ff.).
4.2 Rechtshilfeersuchen bedürfen grundsätzlich der Schriftform (Art. 46 Abs. 14 UNCAC; Art. 28 Abs. 1 IRSG). Es hat gemäss Art. 46 Abs. 15 UNCAC nebst anderem die folgenden Angaben zu enthalten: die Bezeichnung der , von der das Ersuchen ausgeht (lit. a), Gegenstand und Art der , der Strafverfolgung oder des Gerichtsverfahrens, auf die oder das sich das Ersuchen bezieht, sowie Namen und Aufgaben der Behörde, welche die Ermittlung, die Strafverfolgung oder das Gerichtsverfahren durchführt (lit. b), eine zusammenfassende Sachverhaltsdarstellung, ausser bei Ersuchen um Zustellung gerichtlicher Schriftstücke (lit. c), soweit möglich, Identität,  und Staatsangehörigkeit jeder betroffenen Person (lit. e) und den Zweck, zu dem die Beweismittel, Informationen oder Massnahmen erbeten werden (lit. f). Art. 21 Abs. 1 des Rechtshilfevertrags sowie Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG und Art. 10 Abs. 2 IRSV stellen entsprechende  an das Rechtshilfeersuchen (Urteil des Bundesgerichts 1C_126/2014 vom 16. Mai 2014 E. 4.2). Der ersuchte Vertragsstaat kann ergänzende  anfordern, wenn dies für die Erledigung des Ersuchens nach seinem innerstaatlichen Recht erforderlich erscheint oder die Erledigung erleichtern kann (Art. 46 Abs. 16 UNCAC; vgl. auch Art. 22 Abs. 1 des ).
Es kann indes von den Behörden des ersuchenden Staates nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand der Strafuntersuchung in ihrem Land bildet, lückenlos und ohne einen Widerspruch darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens unvereinbar,  doch ein Staat einen andern gerade deswegen um Mithilfe, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte klären kann aufgrund von , die im Besitz des ersuchten Staates sind. Es reicht daher unter dem Gesichtspunkt der erwähnten Vorschriften aus, wenn die Angaben im  den schweizerischen Behörden die Prüfung ermöglichen, ob und  in welchem Umfang dem Ersuchen entsprochen werden muss oder ob ein Verweigerungsgrund vorliegt (BGE 136 IV 4 E. 4.1; 117 Ib 64 E. 5c S. 88; 110 Ib 173 E. 4d S. 179 f.; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2017.301 vom 14. März 2018 E. 5.2 m.w.H.).
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Die schweizerische Behörde hat sich hierbei nicht über das Bestehen der angeführten Tatsachen auszusprechen. Sie ist an die Darstellung des  im Rechtshilfeersuchen gebunden, soweit diese nicht offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche enthält (BGE 110 Ib 173 E. 4d S. 180; vgl. zum Ganzen auch den Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2018.47 vom 2. Juli 2018 E. 4.2 m.w.H.).
4.3 Dem Rechtshilfeersuchen vom 19. August 2016 und dessen Ergänzung vom 2. Februar 2017 kann zusammengefasst der folgende Sachverhalt  werden: Gegenstand der Untersuchung durch die ecuadorianischen Strafverfolgungsbehörden bilden Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe von Verträgen durch die ecuadorianische  E. Im Fokus stehen dabei offenbar der Vertragsabschluss vom 14.  2011 mit der Firma F. und die (zwölf) Vertragsabschlüsse mit der G. S.A. vom 10. Februar 2014. Letztere weisen dem Ersuchen zufolge ein Volumen von insgesamt USD 44,71 Mio. auf. Diesbezüglich gehen die  davon aus, dass sich bestimmte Staatsbeamte während der  ihrer Ämter bei der Unternehmung E. zusammengeschlossen haben, um für sich selber und für Vermittler einen unrechtmässigen wirtschaftlichen Nutzen zu erhalten. In diesem Zusammenhang sei eine Mehrzahl von -Firmen in verschiedenen Ländern gegründet worden (u.a. Panama, Schweiz, Grossbritannien, USA, Bahamas), welche ihrerseits Bankkonten eröffnet haben, auf welche Gelder von bestimmten Vertragspartnern der  E. eingezahlt und in der Folge an Dritte weitergeleitet worden seien. Entsprechende Gelder seien so auf Privatkonten bzw. auf Konten von Firmen, welche in Verbindung mit Angestellten der Unternehmung E. , geflossen. Es bestehe der Verdacht, bei diesen Geldern handle es sich um Bestechungsgelder, welche dazu dienten, Verträge mit der  E. abschliessen zu können. Dem ecuadorianischen Staat sei hierdurch ein wirtschaftlicher Schaden entstanden.
So sei zum Beispiel die G. S.A., eine der Vertragspartnerinnen der  E., durch die Brüder H. und I. sowie durch C. gegründet worden. Die beiden Erstgenannten hätten zudem durch ihre eigene Stiftung, die Foundation J., die Firma K. Ltd. mit Sitz auf den Bahamas gegründet. Diese wiederum habe am 10. Februar 2014 (am Tage des Vertragsabschlusses zwischen der Unternehmung E. und der G. S.A.) einen Vertrag mit der L. S.A. mit Sitz in Panama abgeschlossen. Diese Gesellschaft wiederum war am 3. Oktober 2011 durch M., zwischen 2012 und dem 12. April 2016  und später Generaldirektor der Unternehmung E., gegründet . Der Vertrag zwischen der K. Ltd. und der L. S.A. habe zugunsten der Letztgenannten eine erste Vermittlungsgebühr in der Höhe von
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USD 600‘000.– sowie 10 % Provision auf weitere Vertragsabschlüsse . Am 13. Februar 2014 sei es zu verschiedenen Überweisungen durch die K. Ltd. auf das Konto der L. S.A. bei der Bank N. gekommen. Auf dem Konto der L. S.A. bei der Bank N. seien zwischen dem 1. Februar 2012 und 19. April 2016 Zahlungen in der Höhe von insgesamt rund USD 11,5 Mio. eingegangen. Diese Zahlungen seien auf verschiedene  und juristische Personen zurückzuführen, welche Auftragnehmer der Unternehmung E. waren. Teile dieser Gelder seien in der Folge auf weitere Konten der L. S.A. weiterverschoben worden. USD 188‘825.– seien in den Jahren 2012 bis 2015 direkt an M. geflossen.
Beim Beschwerdeführer 1 handle es sich um den Geschäftsführer der  O. Ltda. und um den Präsidenten der Firma P. Auch der  1 habe zugunsten der L. S.A. Zahlungen geleistet. Im  vom 19. August 2016 wird erwähnt, der Beschwerdeführer 1 habe von seinem Konto Nr. 1 bei der Bank D. USD 326‘366.29 an die L. S.A. . Mit diesem Geld sei schliesslich ein neues Konto bei der Bank Q.  worden. Teile davon seien in Wertpapiere investiert, andere Teile an  Unternehmen in Panama transferiert worden. In der Ergänzung des  vom 2. Februar 2017 wird zudem ausgeführt, der  1 habe ebenfalls einen Vertrag mit der Unternehmung E. unterzeichnet. Nebst der bereits erwähnten Zahlung (vom 3. April 2014) habe der  am 9. Mai 2014 der L. S.A. weitere USD 129‘828.– .
Die mit eingangs erwähntem Ersuchen verlangten Bankunterlagen sollen  mithelfen, die Bank- und Handelsbeziehungen zwischen den  Beteiligten aufzuzeigen.
4.4 Die Sachverhaltsschilderung im Rechtshilfeersuchen und in dessen  vermag den Anforderungen der eingangs erwähnten  und gesetzlichen Bestimmungen (siehe E. 4.2) zu genügen und enthält keine offensichtlichen Fehler, Lücken oder Widersprüche. Ihr können  Elemente für die Annahme von Bestechungsdelikten im  mit der Vergabe von Aufträgen durch die Unternehmung E.  werden. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer sind auch Gegenstand und Grund der mit dem Ersuchen erbetenen  hinreichend ersichtlich. So gehen die Behörden des ersuchenden  namentlich davon aus, dass es sich bei den Zahlungen des  1 an die L. S.A., welche ihrerseits dem damaligen Geschäftsführer der Unternehmung E. zuzurechnen ist, mit welcher der Beschwerdeführer 1 vertraglich verbunden war, ebenfalls um Bestechungszahlungen handeln
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könnte. Diese Annahme erscheint nachvollziehbar. Es trifft zwar zu, dass sich die ersuchende Behörde in ihrem Ersuchen nicht zum genauen Inhalt des zwischen dem Beschwerdeführer 1 und der Unternehmung E.  Vertrags äussert (so die Rüge in act. 1, Rz. 4), aber wie oben ausgeführt, kann von der ersuchenden Behörde nicht verlangt werden, dass sie im Stadium der Ermittlungen den Gegenstand der Untersuchung bereits lückenlos und ohne jeden Widerspruch darlegen kann (siehe oben E. 4.2). Unklar bleibt, weshalb die allenfalls spontan erfolgte Ergänzung des  durch die ersuchende Behörde dazu führen sollte, dass das Ersuchen als solches gegen den Grundsatz von Treu und Glauben  sollte (vgl. zu diesem Punkt zuletzt u.a. den Entscheid des  RR.2018.312 vom 8. Januar 2019 E. 7.2). Die Beschwerdeführer begnügen sich diesbezüglich mit einer blossen Behauptung, begründen ihre Auffassung aber nicht weiter (act. 12, Ziff. 1, S. 2). Gemäss den  der Beschwerdegegnerin in ihrer Schlussverfügung erfolgte diese  «auf Nachfrage» (act. 1.1, S. 1). Aufgrund der der  eingereichten Aktenstücke kann diesbezüglich jedoch kein weiterer Aufschluss gewonnen werden. Die anwendbaren staatsvertraglichen  sehen zudem ausdrücklich vor, dass der ersuchte Staat ergänzende Angaben anfordern kann, wenn dies für die Erledigung des Ersuchens nach seinem innerstaatlichen Recht erforderlich erscheint oder die Erledigung  kann (Art. 46 Abs. 16 UNCAC; Art. 22 Abs. 1 des ). Weshalb demgegenüber eine allenfalls spontan erfolgte Ergänzung des Ersuchens durch den ersuchenden Staat unzulässig sein soll, wird von den Beschwerdeführern nicht dargetan. Aufgrund der Beilagen zur  des Ersuchens wird klar, dass diese (auch) aufgrund der  erfolgten Finanzanalyse der der ersuchenden Behörde von der Republik Panama übermittelten Unterlagen und den hieraus gewonnenen neuen  erfolgte.
4.5 Die vorstehend erörterten Punkte betreffend erweist sich die Beschwerde nach dem Gesagten als unbegründet. Insbesondere erlaubt die dem  zugrunde liegende Darstellung des Sachverhalts die Beurteilung, ob die zu leistende Rechtshilfe den Grundsatz der Verhältnismässigkeit wahrt oder nicht (vgl. hierzu auch die nachfolgende E. 6).
5. 5.1 Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, die Herausgabe der Bankun-
terlagen sei unnütz, da sowohl der Beschwerdeführer 1 (act. 1, Rz. 6) wie auch die weiteren Beschuldigten bereits verurteilt worden seien (act. 12,
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Ziff. 2; act. 12.1). In Tat und Wahrheit verfolge der ersuchende Staat mit  Rechtshilfeersuchen fiskalische Zwecke. Die Beschwerdeführer  diesbezüglich auf die Berichterstattung zum allgemeinen Engagement Ecuadors zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung auf internationaler Ebene (act. 1, Rz. 7; act. 1.3; act. 12, Ziff. 2).
5.2 Aus dem eingereichten Presseartikel zu den von den Beschwerdeführern genannten Verurteilungen geht nicht hervor, dass die entsprechenden  damit rechtskräftig abgeschlossen worden sind. Ebenso unklar bleibt, ob damit tatsächlich auch alle Beteiligten beurteilt worden sind (act. 12.1). Das vorliegende Rechtshilfeersuchen ist nicht zurückgezogen worden, weshalb nicht davon auszugehen ist, dass die Herausgabe der  Unterlagen für die ersuchende Behörde nicht mehr von Nutzen sei. Gegenstand der Untersuchung durch die ecuadorianischen Behörden sind zudem ausdrücklich Bestechungsdelikte. Für die Annahme, das vorliegende Ersuchen sei nur zum Schein gestellt worden, um damit in Tat und Wahrheit steuerliche Zwecke zu verfolgen, bestehen keinerlei konkrete Hinweise. Die von den Beschwerdeführern eingereichten Presseartikel liefern  ebenfalls keine konkreten Anhaltspunkte. Ein entsprechender Verstoss gegen das Art. 67 IRSG zugrunde liegende Spezialitätsprinzip ist nicht zu befürchten.
6. 6.1 Die Beschwerdeführer monieren schliesslich, die angefochtene Rechtshilfe-
leistung verstosse in verschiedener Hinsicht gegen das  (act. 1, Rz. 8 ff.; siehe auch act. 12, Ziff. 1, S. 2 f.).
6.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der  zu genügen (ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 4. Aufl. 2014, N. 717 ff., mit Verweisen auf die ; DONATSCH/HEIMGARTNER/MEYER/SIMONEK, Internationale , 2. Aufl. 2015, S. 92 ff.; POPP, Grundzüge der internationalen  in Strafsachen, 2001, N. 404; siehe statt vieler den Entscheid des  RR.2011.193 vom 9. Juli 2012 E. 8.2). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die verlangten  mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang stehen und  ungeeignet sind, die Untersuchung voranzutreiben, so dass das  nur als Vorwand für eine unzulässige Beweisausforschung («fishing expedition») erscheint (BGE 142 II 161 E. 2.1.2 S. 166 f.; 139 II 404 E. 7.2.2 S. 424; 136 IV 82 E. 4.1 S. 85). Ob die verlangten Auskünfte für das Straf-
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verfahren im ersuchenden Staat nötig oder nützlich sind, ist eine Frage,  Beantwortung grundsätzlich dem Ermessen der Behörden dieses  anheimgestellt ist. Da der ersuchte Staat im Allgemeinen nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren auszusprechen, hat er  die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist verpflichtet, dem ersuchenden Staat alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im  dargelegten Sachverhalt beziehen können; nicht zu übermitteln sind nur diejenigen Akten, die für das ausländische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind (sog. potentielle Erheblichkeit; BGE 136 IV 82 E. 4.4 S. 86 f.; 128 II 407 E. 6.3.1 S. 423; 122 II 367 E. 2c; TPF 2009 161 E. 5.1 S. 163 m.w.H.). Hierbei ist auch zu beachten, dass für das ausländische Strafverfahren nicht nur belastende, sondern auch entlastende Beweismittel von Bedeutung sein können, um einen bestehenden Verdacht allenfalls zu widerlegen (TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.). Dabei darf die ersuchte Rechtshilfebehörde über ein im Rechtshilfeersuchen gestelltes Begehren nicht hinausgehen (Übermassverbot; BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 85 f.). Die Rechtsprechung hat diesen Grundsatz derweil insofern präzisiert, als das Rechtshilfeersuchen nach Massgabe des Zwecks der angestrebten  weit ausgelegt werden kann, solange alle Voraussetzungen für die  der Rechtshilfe erfüllt sind. Auf diese Weise kann eine andernfalls notwendige Ergänzung des Rechtshilfeersuchens vermieden werden (BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 86; vgl. zum Ganzen auch TPF 2009 161 E. 5.1 S. 164). Zielt das Rechtshilfeersuchen auf die Ermittlung ab, auf welchem Weg Geldmittel möglicherweise strafbarer Herkunft verschoben worden sind, so sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die von Gesellschaften und über Konten  worden sind, welche in die Angelegenheit verwickelt sind (BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 468; TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.).
6.3 Den herauszugebenden Bankunterlagen kann entnommen werden, dass die in der Ergänzung des Rechtshilfeersuchens erwähnten Transaktionen vom 3. April 2014 (Überweisung von USD 326‘366.29 an die L. S.A.) und vom 9. Mai 2014 (Überweisung von USD 129‘828.31 an die L. S.A.) tatsächlich stattgefunden haben (Verfahrensakten BA; Bankunterlagen/Detailbelege, pag. B07 102.001.01.D-0014 f.). Die Beschwerdegegnerin wies in ihrer Beschwerdeantwort zudem auf weitere potentiell erhebliche Informationen hin, welche den Bankunterlagen entnommen werden können. So erfolgten ab dem Konto der beiden Beschwerdeführer am 18. Januar 2013 (USD 250‘000.–), 4. Februar 2015 (USD 800‘000.–), 27. August 2015 (USD 466‘000.–) und am 22. Februar 2016 (USD 220‘000.–) verschiedene
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Überweisungen zugunsten der im Rechtshilfeersuchen und in dessen Ergänzung mehrfach erwähnten Unternehmung R. S.A. (Verfahrensakten BA; Bankunterlagen/Detailbelege, pag. B07 102.001.01.D-0002, B07 102.001.01.D-0021, B07 102.001.01.D-0024, B07 102.001.01.D-0028), welche gemäss Ersuchen ihrerseits Überweisungen an die L. S.A.  haben soll.
6.4 Die herauszugebenden Bankunterlagen sind demnach für das von der  Behörde geführte Strafverfahren offensichtlich von potentieller . Insbesondere verletzt die Herausgabe von Unterlagen  den Zeitraum Januar 2012 bis August 2016 den Grundsatz der  nicht (so demgegenüber die Beschwerdeführer in act. 1, Rz. 8). Die fragliche Zeitspanne fällt der Darstellung im Rechtshilfeersuchen zufolge zusammen mit der Dauer der Tätigkeit des Beschuldigten M. (in  Funktion) für die durch die mutmasslichen Bestechungshandlungen geschädigte Unternehmung E. Wie die oben stehenden Ausführungen  (E. 6.3), betreffen die potentiell erheblichen Informationen auch nicht nur den Zeitraum April und Mai 2014, in welchem sich die beiden im  explizit erwähnten Zahlungen an die L. S.A. ereignet haben (so die Beschwerdeführer in act. 1, Rz. 9). Die diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführer erweisen sich als unbegründet.
6.5 Der von den Beschwerdeführern gerügte Eingriff in die persönliche  stellt im vorliegenden Zusammenhang kein Rechtshilfehindernis dar. Bei der Abwägung der konkurrierenden Interessen des ersuchenden Staates an der strafprozessualen Wahrheitsfindung einerseits und denjenigen des Betroffenen an der Geheimhaltung andererseits ist in Betracht zu ziehen, dass gerade bei der Herausgabe von Beweismitteln, bei denen ein Konnex zur vorgeworfenen Straftat gegeben ist, das Interesse des  Staates dem Geheimhaltungsinteresse vorgeht (BGE 121 II 241 E. 3c; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2018.47 vom 2. Juli 2018 E. 7.3.3). Dabei gilt zu beachten, dass es sich vorliegend um mögliche  in erheblicher Höhe handelt. Unter diesen Umständen ist die Herausgabe der Kontounterlagen den Beschwerdeführern zumutbar.  ist auch der Eventualantrag der Beschwerdeführer, die  Unterlagen seien teilweise geschwärzt (Abdeckung des Namens der  2) herauszugeben (siehe act. 1, Rz. 10), abzuweisen.
7. Die von den Beschwerdeführern gegen die angefochtene Verfügung  Rügen erweisen sich nach dem Gesagten allesamt als unbegründet. Ihre Beschwerde ist abzuweisen.
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8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den  Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  ist auf Fr. 6'000.– festzusetzen (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter  des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe (act. 3 und 4).
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