Decision ID: 4648f3b3-83b6-508f-84e4-38efc94b3744
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
56
,
absolvierte keine Berufsausbildung (
Urk.
6/6/14 und 6/6/21).
Zuletzt war er seit
dem
21.
Januar 1985
als
Produktionsmitarbeiter
bei der
Y._
AG
angestellt
(Urk.
6/1/2, 6/2/1
,
6/7/4,
6/9
und 6/11
)
, als er
sich
am
2
9.
August 2014
ein
e
Subskapularissehnen
läsion
an der rechten Schulter zuzog (
Urk.
6/1/2
, 6/6/85
und
6/6/96
)
.
Ab dem
1
.
September
2014
attestierten
ihm
diverse behandelnde Ärzte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
(vgl.
Urk.
6/1,
6/15
, 6/6/91
,
6/6/100
).
Als zuständiger Unfallversicherer erbrach
te die Suva Versicherungsleistungen (
Urk.
6/6/30
und 6/6/78
-79
).
Am
8.
Dezember
2014
meldete die Arbeitgeberin den Versicherten
bei der Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zur Früherfassung an
(
Urk.
6
/2)
.
Dabei erwähnte sie, das Arbeitsverhältnis werde bis auf Weiteres andauern; von einer internen Reorganisation und der Aufhebung der gesamten Produktion (
Urk.
6/6/10
,
6/11/2-3
und 6/6/28
) war damals nicht die Rede (
vgl.
Urk.
6/2).
Währen
d des Gespräch
s
mit der IV-Stelle
am 22.
Januar 2015 habe der Versicherte erklärt,
nach der Schultero
peration vom 27.
November 2014 sei er gemäss der Einschätzung von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates
und Chefarzt im
A._
,
auf gutem Weg zur Bes
serung. Es brauche noch etwas Zeit,
bis er wieder arbeitsfähig sei.
D
ie
nächste Untersuchung sei am 18.
Februar 2015 geplant.
Er
sei zuversichtlich, dass er seine Arbeit bald wieder aufnehmen könne.
Eine Anmeldung bei der IV wurde darauf als unnötig beurteilt (
Urk.
6/4).
Bei der Untersuchung am 1
8.
Februar 2015 diagnostizierte
Dr.
Z._
eine erheb
liche postoperative adhäsive
Kapsulitis
. Er ordnete die Weiterführung der ein
geleiteten Physiotherapie an und
beurteilte
eine Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Industriebetriebes
als
aktuell noch nicht möglich. Die nächste Verlaufskontrolle
werde
in zwei Monaten
stattfinden
(
Urk.
6
/6/71).
In der Folge unterzog sich der Versicherte w
eiteren Behandlungen, insbesondere Physiotherapie (vgl. Urk.
6/6/25
, 6/6/47
und
6/20/3
).
Er meldete sich a
m
10
.
August
201
5
bei der IV-Stelle
zum Leistungsbezug an (Urk.
6/6/11-16 = 6/7
).
Diese zog die Suva-Akten bei (Urk. 6/6
und 6/22-25
) und
tätigte erwerblich
e
Abklärungen
(
Urk.
6/9
, 6/11, 6/12 und
6/16-18
)
.
Mit Vorbescheid vom 4
.
Februar
201
6
stellte
die IV-Stelle
de
m
Versicherten
die Abweisung seines Leistungsbegehrens
in Aussicht (
Urk.
6
/
28
).
Dagegen erhob
er
mit Eingabe vom
9.
März 2016
Einwand (
Urk.
6/30) und reichte Arztzeugnisse vo
m 1
5.
Dezember 2015 und vom 23.
Februar 2016 ein (Urk.
6/29).
Mit Verfü
gung vom
15
.
März
2016 verneinte
die IV-Stelle
einen Leistungsans
p
r
u
ch
;
sie
verzichtete aber auf
den
Versand
der Verfügung
, die
(versehentlich)
in die
Akten aufgenommen wurde
(Urk.
2; vgl.
Urk.
6/
32 und das Aktenverzeichnis
).
Gleichentags ersuchte
die
IV-Stelle
Dr.
Z._
um ergänzende ärztliche Aus
künfte (vgl.
Urk.
6/34/6), die am
7.
April 2016 bei ihr eintrafen (
Urk.
6/34; vgl. das Aktenverzeichnis).
2.
Gegen die Verfügung vom
15. März 2016
liess
der
Versicherte, vertreten durch
lic
.
iur
. Liliana
Scasascia
Kleiser
, mit Eingabe vom
2
.
Mai
2016
(Datum Post
stempel
, hierorts eingegangen am
3.
Mai 2016;
Urk.
1 S. 1)
,
Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfü
gung sei aufzu
heben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung zu erbringen; unter Kosten-
und Ent
schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
Überdies
wurde um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersucht
(Urk. 1 S. 2).
Mit Verfü
gung vom
9.
Mai 2016 wurde der IV-Stelle eine Frist von 30 Tagen zur Ein
reichung einer Beschwerdeantwort und der vollständigen Akten angesetzt (
Urk.
4
). Ebenfalls am
9.
Mai 2016 erliess die IV-Stelle eine
(weitere)
Verfügung, mit der sie das Leistungsbegehren abwies (
Urk.
6/36).
Am
6. Jun
i 2016
schloss
die IV-Stelle
auf Abweisung der Beschwerde
gegen die Verfügung vom 15.
März 2016
(Urk.
5). Mit Verfügung vom 7
.
Juni
2016 wurde
ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Einreichung einer Replik angesetzt (
Urk.
7
)
. Diese Frist wurde auf Ersuchen des Beschwerdeführers mehrfach erstreckt (
Urk.
9 und 10)
.
Die Replik wurde von seiner neu
zuständigen
Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin Susanne
Friedauer
, mit Eingabe vom 11. Oktober 2016 erstattet (
Urk.
11). Mit derselben wurde auch ein Schreiben von
Dr.
Z._
vom 1
3.
Mai 2016 neu eingereicht (
Urk.
12). Die Beschwerdegegnerin verzichte
te am 26.
Oktober 2016 auf das Einreichen einer Duplik
(
Urk.
14
)
. Davon wurde dem Beschwerdeführer
mit
Verfügung
vom 3
1.
Oktober 2016 Kenntnis gegeben
(
Urk. 15
).
Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwer
de
verfahren neu eingereichte
Unterlage (Urk.
12
) wird, soweit erforderlich, in den Erwägun
gen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Vorab ist in prozessualer Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung vom 15. März 2016 (
Urk.
2) dem Beschwerdeführer zwar nicht formell korrekt eröff
net wurde (vgl.
Urk.
6/32). Er erlangte indessen dennoch davon Kenntnis und hatte zu beachten, dass sie hoheitliche individuell-konkrete Anordnungen über seine (erheblichen) Forderungen enthält. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen einer anfechtbaren Verfügung im Sinne von
Art.
49
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
und wurde darüber hinaus – insoweit korrekt – mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen (
Urk.
1 S. 2; vgl.
Art.
49
Abs.
3 ATSG). Sie ist daher als taugliches Beschwerde
objekt im Sinne von
Art.
56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit
Art.
1
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
zu qualifizieren, so dass einem Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegensteht.
1
.2
Die IV-Stelle erliess die Verfügung vom
9.
Mai 2016 in Unkenntnis der Beschwerde vom 2. Mai 201
6.
Dies vermag indessen nichts daran zu ändern, dass diese (zweite) Verfügung während des
hängigen
Beschwerdeverfahrens (
lite
pendente) erlassen wurde. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der Versiche
rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt (
Art.
53
Abs.
3 ATSG i.V. m.
Art.
1
Abs.
1 IVG)
.
Die pendente
lite
erlassene Verfügung beendet den Streit nur insoweit, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Soweit den Anträgen des Beschwerdeführers nicht stattgegeben wurde, besteht der Rechtsstreit weiter. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (vgl. das Kreis
schreiben über die Rechtspflege in der AHV, der IV, der EO und bei den EL, Stand
1.
April 2013,
Rz
2041 mit Hinweisen).
Mit Erlass der Verfügung vom
9.
Mai 2016 wurde lediglich dem Interesse des Beschwerdeführers an der korrekten und vollständigen Durchführung des
Ein
wandverfahrens
entsprochen (
Urk.
6/33 ff.
), während der Anspruch auf Ver
sicherungsleistungen
zwischen den Parteien
nach wie vor kontrovers diskutiert wird (vgl.
Urk.
1, 5, 6/36 und 11
). Er ist daher im Rahmen des Beschwerdever
fahrens zu beurteilen.
2
.
2
.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
2
.2
Invalide o
der von einer Invalidität (Art.
8 ATSG) bedroht
e Versicherte haben gemäss Art.
8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit
(Abs. 1)
:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne
n Massnahmen erfüllt sind
.
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen
gemäss Abs. 3 in
me
dizinischen Mass
nahmen (
lit
. a),
Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die
beruf
liche Eingliederung (
lit
.
a
bis
),
Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm
ittlung, Kapital
hilfe;
lit
. b) und in
der Abgabe von Hilfsmitteln (
lit
.
d).
2
.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geldendmachung des Leistungsanspruchs nach
Art.
29
Abs.
1 ATSG, jedoch früh
e
stens im Monat, der auf die Vollendung des 1
8.
Altersjahres folgt (
Art.
29
Abs.
1 IVG).
2
.4
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe
richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
3
.
Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Betracht, seit dem
1.
Januar 2016 sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Produktionsmit
arbeiter wieder vollumfänglich zumutbar.
Es
sei
demnach
kein invaliditätsrele
vanter Gesundheitsschaden ausgewiesen (
Urk.
2).
Demgegenüber liess
d
er Beschwerdeführer
im Wesentlichen
den Standpunkt vertreten,
seine Arbeitsfähigkeit sei bis heute beeinträchtigt (
Urk.
1
und 11
).
4
.
4
.1
Zum Verlauf lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass am 12.
September 2014
eine MRT-
Arthrographie
durchgeführt wurde, die
eine
Ruptur der
Subskapularissehne
und
eine
konsekutive Seh
n
enretraktion zeigte. Überdies
zeigten sich eine
w
ahrscheinlich
posttraumatische
Tendinose
der
Sup
raspinatus
s
ehne
ohne Nachweis eines Risses,
Zeich
en einer Bursitis
subacro
mialis
, eine
m
ässiggradig
e
aktivierte AC-Gelenkarthrose und ein
i
ntaktes Labrum
(Urk.
6/6/96)
.
4.2
Im Rahmen der
Untersuchung
am
8.
Oktober 2014 gelangte
Dr.
Z._
zur Beurtei
lung, der Versicherte zeige sowohl klinisch als
auch MR-tomographisch eine
Subsk
apularisläsion
. Es handle sich um eine isolierte Läsion, der
postero
superiore
Anteil der
Rotatorenmanschette
sei intakt, allenfalls strukturalterier
t
, jedoch asymptomatisch. Therapeutisch könne
Dr.
Z._
nur eine
Subsk
apularis
-Rekonstruktion anbieten (
Urk.
6/6/85).
Am
2
7.
November 2014
führte
Dr.
Z._
eine
o
ffe
ne
Subskapularis
-Rekonstruk
tion und eine
Bizepstenode
se
rechts
durch
(
Urk.
6/6/83 und 6/6/87-88)
. Wegen dieses Eingriffs war d
e
r
Versicherte vom 2
6.
bis zum 3
0.
November 2014 im
A._
hospitalisiert (
Urk.
6
/6/83).
4.3
Dr.
Z._
diagnostizierte am
1
8.
Februar
2015
eine
erhebliche postoperative
Kapsulitis
.
Er ordnete die Weiterführung der e
ingeleitete
n
Physiotherapie
an und hielt fest, die
Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Indust
riebetriebes
sei
aktuell noch nicht möglich
(
Urk.
6
/6/71)
.
Auch in der Zeit davor hatten sämtliche Ärzte dem Versicherten seit
dem
1.
September 2014
eine
andauernde Arbeitsunfähigkeit von
10
0
%
bescheinigt (vgl.
Urk.
6/1, 6/6/40
und 6/6/100
).
4.4
A
m
8.
April 2015
stellte
Dr.
Z._
eine klare
Regredienz
der postoperativen adhä
siven
Kapsulitis
fest
. Entsprechend habe sich
auch
die Schulterfunktion deutlich verbessert. Der Versicherte
gehe weiterhin regelmässig zur Physiothe
rapie und
sei mit dem Verlauf nun zunehmend zufrieden
.
Er
berichte über eine sich kontinuierlich verbessernde Schulterfunktion bei klar
regredienten
Schmer
zen.
Theoretisch plane man eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit auf ca. Anfang Juni 201
5.
Der Versicherte habe vor wenigen Tagen von der Suva eine Mitteilung erhalten, er müsse am 1
5.
April 2015 für eine stationäre Nachbe
handlung in die Rehaklinik
B._
eintreten. Diese
Hospitalisation
beurteil
t
e
Dr.
Z._
als fragwürdig. Der aktuelle Heilungsverlauf sei termingerecht und die Therapien könnten problemlos ambulant weitergeführt werden. Zudem sei der Versicherte motiviert
, die Arbeit wieder aufzunehmen,
was
ab Juni
teilweise
wieder möglich sein sollte
(
Urk.
6
/6/44). Er ersuche die Suva
daher
, die geplante
Hos
pitalisation
mit ihren ärztlichen Beratern zu diskutieren und auf
diesen
Ent
scheid zurückzukommen
(
Urk.
6
/6/45)
.
Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit (
Urk.
6
/6/40).
4.5
Vom 1
5.
April bis zum 2
0.
Mai 2015 hielt sich der Versicherte stationär in der Rehaklinik
B._
auf
(
Urk.
6/6/31)
.
Für
die Dauer des Klinikaufenthalts
wurde
ihm
eine 100%ige Arbeitsunf
ähig
k
e
it bescheinigt (
Urk.
6/6
/41).
Am 3
0.
April 2015 wurde im
C._
eine
weitere
MR-Arthr
o
graphie
der rechten Schulter durchgeführt, die einen Stat
us nach
Bizepstenodese
und
Subsk
apularisrefixation
mit regelrechten postoperativen Verhältnissen, keine sicheren Hinweise auf eine
Kapsulitis
und eine Bursitis
subacromialis
ergab (
Urk.
6/6/38).
Im Austrittsbericht
der Rehaklinik
B._
vom 2
8.
Mai 2015
wurden die bereits gestellten Diagnosen aufgeführt und aktuell klinisch eine postoperative
Kapsulitis
in
Regredienz
vermerkt
(
Urk.
6
/6/31)
.
Bei
m Klinikaustritt
hätten noch b
elastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der rechten Schulter, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes und eine Schlafstö
rung bestanden (
Urk.
6/6/31).
Die angestammte Tätigkeit als Controller in der Produktion eines Industrie
betrie
bes sei
dem Versicherten
nicht zumutbar, da die Tätigkeit mit Hebe
n
, Ziehen und Stossen
auch von
schweren Lasten verbunden sei. Ab dem 2
1.
Mai 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
(
Urk.
6/6/32)
.
Die Aus
übung der angestammten Tätigkeit sei sicher dauerhaft nicht mehr möglich (
Urk.
6/6/33).
Es sei
en dem Versicherten leichte Arbeiten ganztags zumutbar. Hinsichtlich der rechten Schulter bestünden spezielle Einschränkungen; es sollten keine repetiti
ven Arbeiten über Schulterhöhe oder auf Schulterhöhe mit Gewichten verrichtet werden (
Urk.
6/
6/32).
Zur Weiterbehandlung wurde dem Versicherten eine ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische Trainingstherapie (MTT) und die Fortsetzung des instru
ierten Heimprogrammes empfohlen (
Urk.
6/6/32).
4.6
Die nächste Untersuchung durch
Dr.
Z._
fand am 2
2.
Juli 2015
statt, worauf er dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte (
Urk.
6/15 und 6/25/79).
Dr.
Z._
führte in
seinem Bericht vom 2
4.
Juli 2015
aus, der Versicherte zeige nach wie vor eine deutliche funktionelle Einschränkung seines rechten Schultergelenks. Die
Kapsulitis
scheine weiterhin am Abklingen zu sein, die Schultersteife habe sich jedoch noch nicht vollständig gelöst. Er führe die eingeleitete Therapie weiter und habe nochmals Physiotherapie verordnet. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Situation so, dass der Produktionsstand
ort, wo der Versicherte gearbeitet habe, ins Ausland verlegt worden sei, so dass der Versicherte im Moment gar keinen Arbeitsplatz habe. Er sei jedoch nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin angestellt, welche ihm jedoch keine adäquate
Arbeit anbieten könne. Für die Suche nach einer vergleichbaren Tätigkeit mit hoher Belastung sei der Zeitpunkt noch etwas verf
r
üht. Er habe den Versicher
ten aus diesem Grund nochmals arbeitsunfähig geschrieben (
Urk.
6/25/79).
4.7
.
Die
behandelnde
Physiotherapeutin wandte sich
am 1
0.
September 2015,
nach Erhalt eines Aufgebots für MTT (Medizinische Trainingstherapie)
,
an die Suva und erklärte, sie frage sich wirklich, was sich die Rehaklinik
B._
dabei gedacht habe. Der Versicherte sei sehr muskulös, er habe sehr viel Kraft und er sei äusserst sportlich
.
Was er benötige, sei Mobilität und sicher keine MTT. Nach ihrem Ermessen habe er die Rehaklinik
B._
im gleichen Zustand verlassen, wie er dort eingetreten sei. Grundsätzlich sei er auf sehr gutem Wege. Sie könne sich auch sehr gut vorstellen, dass er demnächst
wieder eine adaptierte Tätigkeit
aufnehme
n könnte. Sie erlebe den Versic
herten als sehr engagiert und motiviert (
Urk.
6/22/9).
4.8
Dr.
Z._
untersuchte den Versicherten am
6.
Oktober 2015
erneut (Urk. 6/25/48)
und bescheinigte
eine
100%ige A
rbeitsunfähigkeit
(Urk.
6/22/7)
. Der Versicherte zeige nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit. Bei weit
gehender Schmerzfreiheit werde dies insgesamt gut toleriert.
Dr.
Z._
denke jedoch, dass die Physiotherapie nach wie vor indiziert sei. Er habe den Ver
sicherten nochmals arbeitsunfähig geschrieben,
meine jedoch, dass
er ab Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde
(Urk.
6/25/48).
4.9
Der Versicherte wurde am 2
4.
November 2015 durch den Kreisarzt der Suva,
Dr.
med.
D._
, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht
(
vgl.
Urk.
6/23/7-11).
Der Versicherte habe geschildert, die Beweglichkeit im rechten Schultergelenk sei noch schmerzhaft eingeschränkt. Zum Beispiel
gehe
das Auswechseln einer Glühbirne mit der rechten Hand nicht. Ein Gewichtslimit körpernah bestehe nicht. Den Arm nach vorne
zu
heben
,
sei auch unter Last bis auf Brusthöhe kein Problem. Nachts bestünden Ruheschmerzen im Bereich es rechten Schultergelenks, er erwache deshalb zwei- bis dreimal pro Nacht (
Urk.
6/23/9).
Dr.
D._
führte eine eingehende Befunderhebung durch (
Urk.
6/23/9-10)
. Unter
anderem
wurde
auch mit dem Handdynamometer die grobe Kraft gemes
sen, die recht
s
30 kp und links 52 kp
betrug
(
Urk.
6/23/10).
Dr.
D._
gelangte zur Beurteilung, es zeige sich ein sehr schönes Heilergebnis, der Versicherte sei weitgehend beschwerdefrei und die Funktion des rechten Schultergelenks sei ausreichend (
Urk.
6/23/11). Ab dem
1.
Januar 2016 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Urk. 6/23/11).
4.10
Am 1
5.
Dezember 2015 untersuchte
Dr.
Z._
den Versicherten, der nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit zeige. Im Rehabilitationsverlauf verringere sich
dieses kontinuierlich.
Dr.
Z._
denke, dass nun die Wiederaufnahme der
Arbeit möglich sei, dies allerdings nicht im gleichen Rahmen wie von der Suva vorgeschlagen. Er werde den Versicherten per
1.
Januar 2016 zu
20
%
arb
eits
fähig schreiben. Das Ziel
sei die Wiedererlangung der vollen A
rbeitsfähigkeit (
Urk.
6/25
/7). Gleichentags attestierte
Dr.
Z._
dem Versicherten vom
1.
Januar bis zum 2
8.
Februar 2016 eine
8
0%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
6/25/13).
4.11
Im Rahmen einer Untersuchung am 2
3.
Februar 2016
stellte
Dr.
Z._
eine wei
tere Verbesserung der Schulterfunktion fest. Er denke, dass der Versicherte über die nächsten Monate auch die Belastbarkeit werde steigern können. Bis zum 2
8.
Februar 2016 schreibe er den Versicherten noch zu 80
%
arbeitsunfähig, danach zu 50
%
(
Urk.
6/34/7). Dementsprechend bescheinigte
Dr.
Z._
dem Versicherten mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2
3.
Februar 2016 für die Zeit vom 2
4.
bis zum 2
8.
Februar 2016 eine 80%ige und für die Zeit vom 2
9.
Februar bis zum
2.
Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/2).
4.12
Am 3
1.
März 2016 führte
Dr.
Z._
– auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle – zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus, die verzögerte
Steigerung
der Arbeitsfähigkeit erkläre sich durch die erhebliche postoperative adhäsive
Kapsulit
i
s
. Insgesamt sei der Verlauf nun zunehmend erfreulich, so dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert werden können.
Mittelfristig sei in der angest
ammten Tätigkeit in einigen Wochen bis Monaten eine volle Arbeits
fähigkeit zu erwarten. Die Hauptproblematik liege darin, dass die Arbeitgeberin den Produktionsstandort in
E._
aufgegeben und der Belegschaft gekün
digt habe.
Der
Ve
r
sicherte
sei
aktuell arbeitslos, beim RAV gemeldet, aufgrund der Arbeitseinschränkung jedoch praktisch nicht vermittelbar. Eine körperlich weniger belastendende Tätigkeit werde er ohne entsprechende Bildung und mit 60 Jahren kau
m
finden
(Urk.
6/34/6).
5.
5.1
Es ist strittig und zu prüfen, ob
zur Beurteilung des massgeblichen medizi
nischen Sachverhalts
auf die kreisärztliche Beurteilung vom
24. November 2015 abgestellt
und von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2016 ausgegangen
werden kann (vgl.
Urk.
1, 2
,
6/36, 5 und 11)
.
5.2
Der Beschwerdeführer liess
in diesem Zusammenhang
geltend machen, der Suva-Kreisarzt
Dr.
D._
habe den Austrittsbericht der Rehaklinik
B._
vom 2
8.
Mai 2015
nicht erwähnt
und offenbar auch nicht gekannt
(
Urk.
11
S. 6).
Zumindest der erstgenannte
Einwand trifft zu (
vgl.
Urk.
6/23/7-8). Dement
sprechend mangelt es
den Ausführungen
Dr.
D._
s auch
an einer
inhaltlichen
Auseinander
setzung mit der
im fraglichen Bericht festgehaltenen
ander
s
lauten
d
en Arbeitsfähigkeitsbeurteilung. Dabei hätte die Tatsache, dass die Kraftwerte des rechten Armes beim Eintritt in die Rehaklinik
B._
am 17. April 2015 schmerzbedingt nicht sicher
testbar
waren, ebenso der fach
ärztlichen Diskussion bedurft wie der Umstand, dass sich der Versicherte beim Klinikaustritt am 1
5.
Mai 2015 bei den Hebe- und Tragetests sowie bei Arbeiten über Kopf und mit Handkraft unter Angabe von Schulterschmerzen rechts selbst limitierte, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte, weshalb davon ausge
gangen wurde, es könnte mit grösserem
Effort
eine etwas bessere Leistung erbracht werden (
Urk.
6/6/36).
Ebenso hätten die von der behandelnden Phy
siotherapeutin aufgezeigten Diskrepanzen (vgl.
Urk.
6/22/9) erörtert werden müssen.
Es mangelt somit an der erforderlichen Auseinander
setzung mit den medizinischen
Vorakten
.
Darüber hinaus wurde von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (Urk. 11 S. 6), dass sich
Dr.
D._
auf eine prognostische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab dem
1.
Januar 2016 beschränkte (
Urk.
6/23/11).
Ungeachtet dessen, dass auf eine blosse Prognose nicht abgestellt werden kann, stellt
sich
in Anbetracht der am 2
4.
November 2015
erhobenen Befunde
(vgl.
Urk.
6/23/9-10)
die Frage, weshalb
Dr.
D._
keine
schlüssig
e
und nachvoll
ziehbar
e Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen vermochte
.
Auf
die Ausführungen des Suva-Kreisarztes Dr.
D._
kann unter diesen Umstän
den
nicht ohne Weiteres abgestellt werden.
6.
Ebenso wenig lässt sich die Arbeitsfähigkeit allein gestützt auf die Angaben
der Rehaklinik
B._
oder
des B
ehandlers
Dr.
Z._
beurteilen
. Mit Bezug auf
die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik
B._
ist
zu bemerken, dass sie bereits rund ein Jahr vor Erlass der angefochtenen Verfügung
en
abgegeben worden war
und auf fraglichen Testergebnissen basierte (vgl.
Urk.
6/6/36-37). Hinsichtlich der
E
inschätzung
Dr.
Z._
s stellt sich
die Frage, inwiefern auch nichtmedizinische Faktoren in de
ss
en Beurteilung
mit
eingeflossen sind (vgl.
Urk.
6/25/79
, 6/27/7
und 6/34/6
).
Insbesondere ist
diesbezüglich
zu bemerken
, dass
Dr.
Z._
seit dem
8.
April 2015 eine klare (kontinuierliche)
Regredienz
der postoperativen adhäsiven
Kapsulitis
und
damit einhergehend
spätestens seit dem
6.
Oktober 2015
eine Verbesserung der Schulterfunktion
festgestellt
hatte
(
vgl.
Urk.
6/6/44
,
6/25/7
und 6/25/48
)
. Weshalb er dennoch
bis zum
1.
Januar 2016
unverändert
eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit
bestätigte, erscheint
in Anbetracht
der
bereits
am
8.
April 2015
ins Auge gefassten
(teilweisen) Wieder
aufnahme der Arbeitstätigkeit (
Urk.
6/6/44)
wenig nachvollziehbar
.
Immerhin ist zu bemerken, dass
auch
Dr.
Z._
stets davon ausgegangen
zu sein
scheint,
eine Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei erreichbar (vgl.
Urk.
6/6/32, 6/6/44, 6/6/71, 6/25/7, 6/25/48, 6/34 und 12).
In Anbetracht der divergierenden Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen ab April 2015 wäre die Beschwerdegegnerin zu weiteren
diesbezüglich
en
Abklärungen gehalten gewesen. Zumindest hätte sie die medizinischen Akten mit den darin festgehaltenen Befunden dem Regionalen Ärztlichen Dienst
(RAD)
unterbreiten müssen (vgl.
Art.
49 IVG und
Art.
49 der Verordnung über die Invaliden
ver
s
i
cherung
;
IVV).
Dies hat sie versäumt (vgl.
Urk.
6/27 und 6/35). Eine Beurtei
lung durch die zuständige Sachbearbeiterin genügt – wie von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt wurde
(
Urk.
11 S. 7)
– nicht.
Der angefoch
tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde
geg
nerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht;
GSVGer
). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
7
.
7
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi
ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der
beschwerdeführenden
Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde
gegnerin aufzuerlegen.
7
.2
Gemäss § 34 Abs. 1
GSVGer
hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu
tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie
gens bemessen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
Dem Ausgang des Beschwerd
everfahrens entsprechend hat der
Beschwerde
füh
rer
Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich
tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr.
2‘000
.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint.