Decision ID: ef7a9a79-c923-4a16-8b72-fd98bdb38325
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1946 und Staatsbürger der
Y._
, bezieht seit September 2011 eine Rente der Alters- und
Hinterlassenenversi
cherung
(AHV
; Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 27. Juni 2011,
Urk.
7/D
)
. Mit Verfügung vom 8. Februar 2012
sprach ihm
die Stadt Zürich,
Amt für Zusatzleistungen
,
rückwirkend ab
dem Monat des Rentenbeginns
Zusatzleistungen zur AHV
zu
, bestehend aus
Er
gänzungsleistungen
, kantonaler Beihilfe und Gemeindezuschuss
; der
monatliche Gesamtanspruch belief sich im Jahr 2011 auf
Fr.
1‘973.-- und im Jahr 2012 auf
Fr.
2
‘
018.-- (
Urk.
7/93/4)
.
Mit Entscheid vom 18. Juni 2012 erhielt
X._
für die Zeit ab September 2011 zusätzlich eine
Z._
ische
Altersrente zugesprochen, für das Jahr 2011 i
n der Höhe von monatlich
A._
1
‘
822
, für das Jahr 2012 in der Höhe von monat
lich
A._
1
‘
852
(
Urk.
7/4.6
f
.
).
Das Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich berechnete daraufhin den
Zusatzleistungs
anspruch
von
X._
unter Einbezug der
Z._
ischen
Rente neu und setzte ihn mit Verfügung vom
2.
August 2012 für das Jahr 2011 auf monatlich
Fr.
1‘885.-- und für das Jahr 2012 auf monatlich
Fr.
1‘926.-- fest (
Urk.
7/93/8). Mit Verfügung gleichen Datums forderte das Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich
von
X._
, resultierend aus dieser Neuberechnung, einen Betrag von
Fr.
1‘088.-- an zu viel bezahlten Ergänzungsleistungen zurück (
Urk.
7/93/9).
X._
erhob mit Eingabe vom 13. September 2012 Einsprache
(Urk.
7/81)
gegen die Rückerstattungsverfügung
und beantragte, der
Rücker
stattungsbetrag
sei auf
Fr.
1
‘
059.84 herabzusetzen, den Betrag, der ihm am
4. September 2012 als Nachzahlung der
Z._
ischen
Rente für die Monate September 2011 bis August 2012 überwiesen worden sei.
Ausserdem ersuchte
X._
um Erlass der Rückerstattungsforderung. Mit Entscheid
vom 4.
Oktober 2012 wies das Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich
die Ein
sprache gegen die Rückerstattungsverfügung ab und stellte in Aussicht, das Erlassgesuch nach Eintritt
der Rechtskraft des Rückerstat
tungsentscheids zu behandeln (
Urk.
2 =
Urk.
7/93/11).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 4. Oktober 2012 erhob
X._
mit Eingabe
vom
2.
November 2012 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte wie im
Einspracheverfahren
die Herabsetzung des
Rückerstattungsbetrages auf Fr.
1‘059.84 und den Erlass der Rückerstattungsforderung; ausserdem bat er um „Hilfe mit den Schulden (Verlustscheinen)“. In prozessualer Hinsicht ersuchte er
um eine „‘mündliche Parteiverhandlung‘ zum Zweck des Urteilsverfahrens“ (
Urk.
1 S. 1).
Das Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich stellte in der Ein
gabe vom 20. November 2012 den Antrag auf Abweisung der Beschwerde und verzichtete
im Übrigen
darauf,
dazu
inhaltlich Stellung
zu nehmen
(
Urk.
6).
X._
nahm die Gelegenheit zur
Stellungnahme zu den Akten (Urk. 7/V1-8, Urk. 7/A-E und Urk. 7/0-93
) mit Eingabe vom 17. Dezember 2012 wahr (
Urk.
10). Diese wurde dem Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich am 7. Januar 2013 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
11).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Gegenstand des angefochtenen
Einspracheentscheids
(
Urk.
2) ist die
Rückerstat
tungsverfügung
vom
2.
August 2012, mit welcher die Beschwerdegegnerin vom Beschwerdeführer den Betrag von
Fr.
1‘088.-- zurückverlangt, der aus der nachträglichen Neuberechnung der Ergänzungsleistungen unter Berücksichti
gung der nachbezahlten
Z._
ischen
Rente re
sultier
t (
Urk.
7/93/9).
Das vorlie
gende Verfahren ist deshalb auf die Frage der Höhe des Rüc
kerstattungsbetrags beschränkt.
Soweit der Beschwerdeführer hier das Gesuch um Erlass der Rückforderung wie
derholt, so wurde darüber im angefochtenen
Einspracheentscheid
noch nicht entschieden, sondern die Beschwerdegegnerin
stellte
den Entscheid
darüber zu Recht zurück
bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids über die Höhe der Rückforderung (vgl.
Urk.
2 S. 1).
Denn m
assgebend für die Beurteilung, ob eine grosse Härte
im Sinne der einen Voraussetzung für den Erlass einer Rück
forderung
vorliegt
(
Art.
25
Abs.
1 Satz 2 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG])
, ist nach Art.
4
Abs.
2 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) der Zeitpunkt, in welchem über die Rückforderung rechts
kräftig entschieden worden ist.
Auf das Erlassgesuch kann daher nicht eingetreten werden. Ebenso wenig
kann auf das Gesuch des Beschwerdeführers eingetreten werden, ih
n
im Zusammenhang mit verschiedenen Schulden, vor allem aus anderen Verfahren (Einbürgerungsverfahren, Anerken
nung der Medizinprüfungen), zu unterstützen (vgl.
Urk.
1 S. 1 und S. 3 f.
sowie Urk. 3/1+2 und
Urk.
3/6-8
). Diese Schulden sind ebenfalls nicht Gegenstand des angefochtenen
Einspracheentscheids
, und sie fallen auch nicht in
die
sachliche
Zuständigkeit
des
Sozialversicherungsge
richts
(vgl. §
§
2 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [
GSVGer
])
.
2.
Sodann ist dem prozessualen Antrag
auf die mündliche Parteiverhandlung nicht
stattzugeben.
Das erstinstanzliche Gericht hat zwar im Sozialversicherungsprozess gestützt auf Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) grund
sätzlich eine öffentliche Verhandlung anzuordnen, wenn eine solche beantragt wird. Voraussetzung dafür ist aber, dass ein klarer und unmissverständlicher Antrag auf eine derartige öffentliche Verhandlung gestellt wird. Verlangt eine Partei lediglich eine persönliche Anhörung oder Befragung, so wird dies als rei
ner Beweisantrag und nicht als Antrag auf eine öffentliche Verhandlung mit Publikums- und Presseanwesenheit im Sinne der EMRK eingestuft (BGE 122 V 47 E
. 3a
).
Beim Antrag des Beschwerdeführers handelt es sich um einen solchen um eine persönliche Anhörung, denn er führte
zur Begründung
aus,
die Richter
sollten Gelegenheit erhalten, ihm
ergänzende Fragen
zu
stellen
(
Urk.
1 S. 1
,
Urk.
10
). Da
sich
d
ie Streitsache
indessen ohne solche weitere Fragen als spruchreif erweist, ist
die Durchführung einer
Anhörung nicht notwendig
und es ist davon abzusehen.
3.
3.1
Nach Art. 3 Abs. 1 der ab 1. Januar 2008 gültigen Fassung des Bundesgeset
zes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi
che
rung
(ELG) bestehen die Ergänzungsleistungen aus der jährlichen
Ergänzungs
leis
tung
(
lit
. a) und aus der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (
lit
. b).
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht gemäss Art. 9 Abs. 1 ELG dem Be
trag,
um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen über
steigen.
Der strittige Rückforderungsbetrag umfasst ausschliesslich
Ergänzungsleistun
gen
nach dem ELG.
Daher gelangen lediglich die Vorschriften des ELG und der
Verordnung über
die
Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und In
validenversicherung (ELV)
zur Anwendung. Die Vorschriften nach dem kanto
nalen Gesetz über die Zusatzleistun
gen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlas
senen- und Invalidenversicherung (Zusatzleistungsgesetz; ZLG), welche die kantonalen Beihilfen regeln, und die kommunalen Vorschriften über die Gewährung von Gemeindez
uschüssen (vgl. §
20 ZLG) sind demgegenüber nicht massgebend.
3.2
Die anerkannten Ausgaben sind in Art. 10 ELG, die anrechenbaren Einnahmen in
Art. 11 ELG aufgelistet.
Zu den anrechenbaren Einnahmen
gehören unter an
derem die Renten, Pensionen und anderen wiederkehrenden Leistungen, ein
schliesslich der Renten der AHV und der IV (Art. 11 Abs. 1
lit
. d ELG).
3.3
Zeitlich massgebend für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sind nach Art. 23 Abs. 1 ELV in der Regel die während des vorausgegangenen Ka
lenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des
Be
zugsjahres
vorhandene Vermögen. Jedoch sind nach Art. 23 Abs. 3 ELV im Falle von Renten, Pensionen und anderen wiederkehrenden Leistungen die lau
fenden Beträge anzurechnen.
Art. 25 ELV sieht vor, dass die jährliche Ergänzungsleistung in bestimmten Fäl
len während des laufenden Jahres erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben wird, namentlich bei Eintritt einer voraussichtlich längere Zeit dauernden Verminde
rung oder Erhöhung der vom ELG anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen sowie des Vermögens, entweder wenn diese Änderungen vom Bezü
ger gemeldet werden, oder im Rahmen einer periodischen Überprüfung von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1
lit
. c-d ELV und Art. 25 Abs. 2
lit
. b-d ELV).
Bei einer Verminderung des Ausgabenüberschusses (Art. 25 Abs. 1
lit
. c ELV) ist die jährliche Ergänzungsleistung spätestens auf den Beginn des Monats neu zu bemessen, der auf die neue Verfügung folgt, wobei die Rückforderung bei Ver
letzung der Meldepflicht vorbehalten bleibt (Art. 25 Abs. 2
lit
. c ELV).
3.4
Nach dem allgemeinen Grundsatz in Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrecht-mäs
sig bezogene Leistungen zurückzuerstatten. Rechtsprechungsgemäss dürfen formell rechtskräftig ausgerichtete Leistungen jedoch
nur dann zurück
gefordert werden, wenn entweder die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung oder die Voraussetzungen für eine pr
ozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 und 2 ATSG) erfüllt sind
(vgl.
Kieser
, ATSG-Kommentar, 2.
Aufl
age
,
Zürich
2009, N
3 ff. zu Art. 25 ATSG;
vgl. auch BGE 130 V 380 E.
2.3.1
mit Hinweisen).
Im
Fall einer Rentennachzahlung für einen Zeitraum
, für den bereits Zusatzleis
tungen ausgerichtet worden sind,
bestand
der Zusatzleistungsa
nspruch im Zeitraum der Ausrichtung zunächst
vollumfänglich und entfiel erst nachträglich
durch die Rentennachzahlung
teilweise
.
Nach der Rechtsprechung des
Bundes
gericht
s
besteht
eine Rückerstattungspflicht auch in einem sol
chen Fall der Rentennachzahlung
, und zwar in Abweichung von Art. 25 Abs. 2
lit
. c und d ELV unabhängig von einer allfälligen Meldepflichtverletzung (BGE 122 V 134;
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich 2009, S. 107 f.).
4.
4.1
A
ufgrund der dargelegten Rechtsprechung
hat die Beschwerdegegnerin
die
Ergän
zungsl
eistungen
des Beschwerdeführers nach Ergehen des Entscheids über die Zusprechung der
Z._
ischen
Altersrente
zu Recht rückwirkend neu berechnet und vom Beschwerdeführer eine Rückforderung erhoben. Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch nicht die Rechtmässigkeit der Rückfor
derung als solche, sondern
deren Höhe. Seiner Auffassung nach
ist die
Z._
ische
Rente nur im Betrag von
Fr.
1‘059.84 anzurechnen,
dem Betrag,
der ihm gemäss der
Gutschriftsanzeige
der Bank vom
4.
September 2012 üb
erwiesen worden ist (
Urk.
7/77). D
emgemäss spricht er sich für eine Rückforderung in dieser herabgesetzten Höhe und nicht in der von der Beschwerdegegnerin in Rechnung gestellten Höhe von
Fr.
1
‘
088.-- aus (
Urk.
1,
Urk.
7/81)
.
4.2
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der
Berechnung des
anrechenbaren
Betrages
der nachbezahlten
Z._
ischen
Altersrente auf die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL). Nach
Rz
3452.01 WEL, Stand
1.
April 2011 und
1.
Januar 2012
,
sind
für die Umrechnung von
Renten und Pensionen,
die
in einer Wäh
rung von Mitgliedstaaten des Freizügigkeits
a
bkommens CH-EG und des EFTA-Übereinkommens ausgerichtet werden, die Umrechnungskurse massgebend, welche von der Verwaltungskommission der europäischen Gemeinschaften für die soziale Sicherheit der Wanderarbeiter festgesetzt und im Amtsblatt der Eu
ropäischen Union veröffentlicht werden
(Währungsumrechnungskurse zur Durchführung der Verordnung [EWG
] Nr.
574/72).
Dabei ist der
zu Beginn des Jahres geltende Umrechnungskurs
massgebend
. Ändert der Umrechnungskurs während des Jahres wesentlich,
so wird das Vorgehen
nach
Rz
3641.01 ff.
WEL
als anwendbar erklärt. Nach
Rz
3642.03
WEL
, Stand
1.
April 2011 und
1.
Januar 2012,
sind die jährlichen Ergänzungsleistungen
bei der
Herabsetzung ei
ner Rente der AHV oder IV rückwirkend auf den Zeitpunkt des Beginns der Rentenmutati
on zu erhöhen, sofern die EL-be
ziehende Person die
Änderung in
nerhalb von sechs Mo
naten meldet.
Dabei kann nach
Rz
3641.03 WEL, Stand
1.
April 2011 und
1.
Januar 2012, auf eine Anpassung verzichtet werden, wenn
die Änderung der jährlichen EL weniger als
Fr.
120
.--
im Jahr aus
macht
(vgl.
Art.
25
Abs.
1
lit
. c ELV).
Das Bundesgericht hat das in der WEL skizzierte Vorgehen zur Umrechnung einer Rente einer Währung aus dem EG-Raum in Schweizer Franken als gesetzeskonform beurteilt (Urteil des Bun
desgerichts 9C_377/2011 vom
12.
Oktober 2011, E. 3.2 und E. 3.3). Die Beschwerdegegnerin
wandte
daher
bei der Umrech
nung zu Recht die WEL an
. Da die
Z._
ische
Altersrente erst im September 2011 einsetzte,
zog
die Beschwerdegegnerin für das Jahr
2011 nicht den Kurs heran
, der zu Beginn des Jahres 2011 galt, sondern denjenigen, der
von Oktober bis Dezember 2011 massgebend war. Dieser belief sich
auf 0,048350
5.
Er war damit tiefer als der Kurs für Juli bis Sept
ember 2011 in der Höhe von 0,05
34028 und auch tiefer als der Kurs für Januar bis März 2011 in der Höhe von 0,054837
5.
Wenn die Beschwerdegegnerin daher für das Jahr 2011 in Anwen
dung des Kurses von 0,0483505
(vgl.
Urk.
2 S. 2)
einen Rentenbetrag von
Fr.
352.36
(
4 x
Fr.
88.
09
[
0,0483505 x
A._
1‘
822
]; vgl. Urk.
7/4.6f
) oder auf das ganze Jahr bezogen
einen Rentenbetrag von Fr.
1‘057.-- an
ge
rechnet hat (vgl.
Urk.
7/93/8 S. 3), so wirkt sich dies zu Gunsten des Beschwerdeführers aus und ist daher nicht in Frage zu stellen. Korrekt
ist sodann auch die Anwendung
des Kurses von 0,0494967 für das Jahr 2012, entsprechend der Publikation für Januar bis März 201
2.
Daraus ergibt sich
für die Monate Januar bis August 2012 ein Rentenbetrag von
Fr.
733.
36
[8 x
Fr.
91.67 [0,0494967 x
A._
1‘852; vgl.
Urk.
7/4.6f]
oder auf das
ganze Jahr 2012 bezogen
der von der
Beschwer
degegnerin
eingesetzte Betrag in der Höhe von
Fr.
1‘100.-- (
vgl.
Urk.
7/93/8 S. 4). Daraus resultiert ein Rückforderungsbetrag von gerundet
Fr.
1‘086.-- anstelle der von der Beschwerdegegnerin berechneten
Fr.
1‘088.--.
Wegen der oben er
wähnten Annahmen der Beschwerdegegnerin zu Gunsten des Beschwerdefüh
rers ist deswegen jedoch keine Korrektur vorzunehmen.
Die Anrechnung eines tieferen Betrages als desjenigen von
Fr.
733
.
36 für das Jahr 2012 würde voraussetzen, dass bis August 2012 eine Kursänderung einge
treten wäre, die zu einer Senkung des auf das Jahr umgerechneten
Rentenbe
treffnisses
um mehr als
Fr.
120.-- geführt hätte
(zur Relevanz einer Kursände
rung für die Revision der Ergänzungsleistungen vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_180/2009 vom
9.
September 2009, E. 5.2)
. Gemäss der im Ergebnis zutref
fenden Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin (vgl.
Urk.
2 S.
2) ist dies je
doch nicht der Fall.
Denn
für Juli bis September 2012 galt ein Umrechnung
s
kurs von 0,0484636, was zu einem monatlichen Rentenbetrag von
Fr.
89
.
75 be
ziehungsweise zu einem Jahresbetrag von
Fr.
1‘077.-- führt. Die Differenz zum Jahresbetrag von
Fr.
1‘100.-- beträgt damit lediglich
Fr.
23.--.
4.3
Diese Erwägungen führen in Bezug auf den z
urückgeforderten Betrag von Fr.
1‘088.-- zur Abweisung der Beschwerde.