Decision ID: 688aade1-a5cf-47d5-afa4-365dc8f36349
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1968, arbeitete zuletzt bei der
Y._
AG als
Specialist
Business
Incident
Management
(
Urk.
7
/
75
). Unter Hinweis auf
psychische Beschwerden meldete sich die Versicherte am
9.
Juni 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7
/6). Die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung
ElipsLife
bei (
Urk.
7
/18) und führte Eingliederungsmassnahmen durch. Ein Arbeitsversuch
beim Z._
fand vo
m
7.
September 2020 bis
6.
März 2021 statt (
Urk.
7
/41). Per
6.
April 2021 fand die Versicherte ei
ne Anstellung beim Kanton A._
als
Fachappsupporterin
in einem Pensum von 70
%
(
Urk.
7
/66),
worauf
die Eingliederungsmassnahmen erfolgreich abgeschlossen wurden (
Urk.
7
/67).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (
Urk.
7/80
;
Urk.
7
/89
) ve
rneinte
die
IV-Stelle mit Verfügung vom 2
1.
Februar 2022 (
Urk.
2) einen Rentenanspruch.
2.
Die Versicherte erhob am
2
3.
März 2022
Beschwerde gegen die Verfügung vom 2
1.
Februar 2022 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mindestens eine
Viertelsinvalidenrente
zuzusprechen (
Urk.
1 S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
Mai 2022 (
Urk.
6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Gerichts
verfügung vom 2
0.
Mai 2022 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je
mit Hinweisen).
Massgebend
ist somit der Zeitpunkt des Rentenanspruchs.
Da der Zeitpunkt des Invaliditäts
eintritts (
Art.
28
Abs.
1 und 1
bis
IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht un
bedingt identisch sind, fällt eine IV-Rente unter das neue Recht, wenn der An
spruchsbeginn ab dem
1.
Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche IV-Renten sind somit Renten, auf die ge
mäss
Art.
29
Abs.
1 u
nd 2 IVG der Anspruch ab dem 1.
Januar 2022 entsteht (vgl.
Rz
1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Ein
führung des linearen Rentensystem
s
; KS ÜB WE IV; gültig ab
1.
Januar 2022).
Die Beschwerdeführerin bezog vo
m
7.
September 2020 bis
5.
März 2021 Tag
gelder der Invalidenversicherung (
Urk.
7/45). Der frühestmögliche Rentenbeginn ist folglich
März
2021 (vgl.
Art.
29
Abs.
2 IVG), womit vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar sind, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be
urteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu
bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens
vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, dass die Beschwerdeführerin nach einem Arbeitsversuch mit ihrer Unter
stützung ab April 2021 eine Festanstellung im Umfang von 70 % im Bereich IT/Logistik
gefunden habe
, weswegen sie den Rentenanspruch ab März 2021 geprüft
habe
. Zu diesem Zeitpunkt
sei
der Beschwerdeführerin eine Tätigkeit als IT
Applicatio
n
s
Managerin nicht mehr möglich
gewesen
. Eine angepasste Tätig
keit in einem 70 %
-
Pensum sei ihr möglich (S. 1). Eine solche Tätigkeit müsse ein wohlwollendes Arbeitsumfeld, einen klaren Aufgabenbereich sowie wenig Zeit
druck haben und regelmässige P
ausen müssten möglich sein
. Für die Berechnung des IV-Grades sei das letzte Einkommen als IT
Applications
Managerin als
Valideneinkommen
berücksichtigt worden. Für das Einkommen in einer ange
passten Tätigkeit
seien statistische Werte berücksichtigt worden, wobei das noch mögliche 70 %
-
Pensum und ein Abzug von 5
%
aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen bereits berücksichtigt seien (S. 2). Dabei resultiere ein IV-Grad von 37 %, weswegen kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe.
2.2
Die Beschwerdeführerin hielt dagegen,
dass die Beschwerdegegnerin für die Berechnung des
Valideneinkommens
lediglich die Anstellung bei
der
Y._
AG
berücksichtigt habe. Dabei werde übersehen, dass bei Durch
sicht des IK-Auszuges die Löhne bei den vergangenen Anstellungen auf ein 100 %
-
Arbeitspensum und auf ein
en
Jahreslohn hochzurechnen seien (S. 5). Da
bei ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin nicht nur bei der
B._
GmbH,
sondern auch den nachfolgenden Anstellungen (v.a. bei
der
C._
AG
) deutlich über Fr. 100'000.
--
verdient habe.
Dr.
D._
begründe die vielen kurz
zeitigen Anstellungen mit den psychischen Beschwerden und bestätige die laufende Verschlechterung des
Gesundheitszustands
der Beschwerdeführerin
. Spätestens ab 2016 habe sich sodann eine relevante Verschlechterung ergeben und es habe keine eigentliche Stabilisierung mehr stattfinden können (S. 6)
. Es sei zwar korrekt, dass rückwirkend keine Arbeitsunfähigkeit bestätigt worden sei, doch dies sei einzig darauf zurückzuführen, dass die Beschwerdeführerin
habe
a
rbeiten woll
en
, auch wenn diese Arbeitsaufnahmen von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen seien. Die
Gutachterin ha
be diese Problematik schlüssig und nachvollziehbar erklärt. Es rechtfertige sich, das
Validen
einkommen
anhand der wesentlichen Anstellungen bei der
B._
GmbH, bei der
C._
AG und
der
Y._
AG
zu berechnen. Somit betrage das Durchs
chnittseinkommen mindestens Fr.
120'666.65 (S. 7). Beanstande
t
werde weiter das Invalideneinkommen. Aufgrund der persönlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin in Verbindung mit den leidensbedingten Einschränkun
gen sei ein Leidensabzug von mindestens 10 % angemessen, womit sich ein Invaliditätsgrad von mindestens 45 % ergebe und Anspruch auf eine
Viertels
invalidenrente
bestehe (S. 8).
3.
3.1
Die Parteien sind sich einig, dass die Beschwerdeführerin in einer leidens
angepassten Tätigkeit ab
Februar 2021
im Umfang von 70 % arbeitsfähig ist. Dies ist aufgrund
der Akten denn auch ausgewiesen:
3.
2
Im psychiatrischen Gutachten von
Dr.
med.
E._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
vom
3.
August 2019
(
Urk.
7/12
/2-28
)
zu Händen des Krankentaggeldversicherers
wurden folgende Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
gestellt
(S. 2
2
)
:
-
s
chwere, gegenwärtig
totaldekompensierte
, kombinierte emotional instabile und narzisstische Persönlichkeitsstörung auf
Borderline
Struktur
niveau (ICD-10 F61.0) mit:
-
rezidivierender
(
schizo
-)depressiver Störung, mit dissoziativen Elementen (ICD-10 F33.8; ICD-10 F44.7) sowie
-
multipler psychosomatischer Störung (ICD-10 F45.0)
-
Verdacht auf einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
Die Persönlichkeitsstörung bestehe in dieser Ausprägung vermutlich schon seit dem frühen Erwachsenenalter (S. 2
4
). Seit 1
2.
September 2019 bestehe zweifels
ohne eine anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (S. 2
5
).
3.3
Dem Arztbericht von
Dr.
med. F._
, ärztlicher Leiter
Zentrum G._
,
und
lic
. phil. H._
,
Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
, vom 1
3.
September 2019
(
Urk.
7/19) sind folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen
(S. 2)
:
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1)
-
Erschöpfungssyndrom (Z73.0)
Bezüglich Prognose wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin eine unstete berufliche Karriere aufweise. Es
habe
drei Anstellungen längerer Dauer im Bank
wesen
gegeben
. Die Prognose für eine Arbeitsfähigkeit in absehbarer Zeit sei sehr ungünstig. Es
werde
eine klare psychische Stabilisierung
sowie ein
berufliche
r
Integrationsprozess mit Belastbarkeitstraining und Beurteilung der beruflichen Ausrichtung
benötigt.
Derzeit werde durch die wöchentlichen Gespräche eine Stabilisierung des psychischen Zustandes angestrebt (S. 5).
3.4
Dieselben
Fachleute
(vgl. vorstehende E. 3.3)
berichteten am
4.
März 2020 (
Urk.
7
/25) bei weitgehend remittierten
Diagnosen von einer Besserung des Gesundheitszustands (S. 1). Als nächster therapeutischer Schritt sei es wichtig, dass die Beschwerdeführerin in ein Belastbarkeits- und Aufbautraining geführt werde, sodass ihre Perspektiven im Arbeitsmarkt geprüft werden
könnten
(S. 5).
3.5
Dr.
med.
I._
diagnostizierte in
ihrem
Bericht
vom 2
0.
März 2021
(
Urk.
7
/63)
eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradig, teilremittiert (F33.1)
,
sowie ein Erschöpfungssyndrom, teilremittiert (Z73.0). Aufgrund des Belastbarkeits- und Aufbautraining
s
habe die Beschwerdeführerin
eine Arbeitsfähigkeit von 60
%
bis im Januar 2021 und 70 % ab Februar 2021 in einem teamorientierten und kooperativen Arbeitsumfeld erreicht. Es werde eine Arbeitsfähigkeit von höchsten
s
70
%
empfohlen (S. 3). Tätigkeit
en
in einem wettbewerb
s-
und stress
belasteten
Arbeitsumfeld wie in ihrer
bisherigen
Tätigkeit seien nicht mehr möglich. Druck werde schwer ausgehalten (S. 5)
.
3.6
In der RAD
-
Stellungnahm
e
vom
3.
Mai 2021
(
Urk.
7/79/4-5)
wurde festgehalten, dass in der bisherigen Tätigkeit im IT Bereich
nicht von einer Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Tätigkeiten in einem wettbewerbs- und stressbelasteten Arbeits
umfeld seien nicht möglich
. Eine angepasste Tätigkeit im bisherigen Aufgaben
gebiet sei mit einem verständnisvollen Arbeitsumfeld und strukturierten Auf
gaben möglich. Die im Rahmen des Arbeitsversuchs erreichte Arbeitsfähigkeit von 70 %
ab Februar 2021
im bisherigen Arbeitsumfeld IT sei als angepasste Tätigkeit einzuschätzen (S. 5).
3.7
I
m
Bericht
über die psychiatrisch-psychot
herapeutische Behandlung vo
m
7.
September 2016 bis 1
8.
Dezember 2018 (
Urk.
7/87) von
Dr.
med.
D._
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wurde ausgeführt, dass im Frühjahr 2016
nach Beziehungstrennung und Arbeitsplatzverlust erneut schwere Krisen mit Depressionen aufgetreten seien. So sei die Beschwerdeführerin auf Umwegen im Spätsommer 2016 in ihre Behandlung gekommen (S 1). Die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei immer wieder punktuell eingeschränkt gewesen, die Instabilität
bestehe
seit Beginn der Therapie (S. 4). Jedoch habe die Störung
je
weils zugenommen, wenn es zu Irritationen mit Mitarbeitenden
gekommen sei
(S. 5).
4.
4.1
Uneinigkeit besteht
hinsichtlich des Einkommensvergleichs.
Die Beschwerde
führerin stellt sich auf den Standpunkt, es sei
ihr als
Valideneinkommen
das Durchschnittseinkommen ihrer wesentlichen Anstellungen bei der
B._
GmbH, der
C._
AG und
der
Y._
AG
anzurechnen
(
Urk.
1 S. 7).
4.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).
Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom
Bundesamt
für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invaliden
versicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
55 f. zu Art. 28a). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver
wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3).
Weist das zuletzt erzielte Einkommen der versicherten Person starke und ver
hältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen. Ist der zuletzt bezogene Lohn überdurchschnittlich hoch, ist er nur dann als
Valideneinkommen
heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Entscheidend ist, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt als Gesunde tatsächlich verdienen würde und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 135 V 58 E. 3.1).
4.3
4.3
.1
Die Beschwerdeführerin war vor Eintritt ihrer Arbeitsunfähigkeit zuletzt vo
m
1.
September 2018 bis 3
0.
April 2019 bei der
Y._
AG tätig (
Urk.
7
/97). Im Fragebogen für
Arbeitgebende
gab diese an, dass der Beschwerdeführerin aufgrund
Nichterreichens
der gemeinsam vereinbarten Leistungsziele gekündigt worden sei (S. 1). Das technische und organisatorische Verständnis sei leider nicht auf dem erforderlichen Niveau und
habe
auch durch konkrete Massnahmen nicht verbessert werden
können
. Zudem sei die Beschwerdeführerin nicht gewillt gewesen, im vereinbarten Schichtbetrieb
ge
mäss Stellenbeschreibung mit
zuwirken.
Leider habe es der Beschwerdeführerin an ausreichendem technische
m
Backgroundwissen gefehlt (S. 12). Weiter
wurde
ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin eine Verwarnung
erhalten
habe
und ihr die Kündigung in nächster Zeit ausgesprochen worden
wäre
. Aufgrund ihrer fach
lichen Expertise, fehlender Erfahrung und mangels Einstellung zum aktuellen Job sei sie leider fehl am Platz gewesen (S. 13).
Damit wird deutlich, dass die Kündigung nicht aufgrund der Arbeitsunfähigkeit respektive der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin
erfolgte, sondern dass ihr die nötige Fachkompetenz für die
entsprechende
Arbeitsstelle fehlte
und diese Fähigkeiten seitens
der
Arbeitgeberin bei Stellen
antritt anders eingeschätzt
worden waren
. Ob
sich
allenfalls auch die psychischen Beschwerden
negativ auf das
Anstellungsverhältnis auswirkten,
wie das von der Beschwerdeführerin behauptet wurde,
kann insofern
offen bleiben
, da
die
Arbeit
geber
in
bestätigte, dass es bei der Beschwerdeführerin an diversen Fach
kenntnisse
n
für die entsprechende Stelle
mangelte.
Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
erstellt
, dass die Beschwerdeführerin auch ohne Eintritt der Arbeitsunfähigkeit die Kündigung des Arbeitsverhältnis
ses
erhalten hätte und sie somit nicht weiter
bei
dieser Arbeitsstelle tätig gewesen wäre.
In diesem Sinne kann nicht au
f
das E
rwerb
seinkommen der
letzten Anstellung der Beschwerde
führerin bei der
Y._
AG
als G
r
undlage für das
Vali
den
einkommen
abgestellt werden
, sondern
das
Valideneinkommen
ist
auf
Grundlage der LSE (vgl. vorstehende E. 4.2)
zu ermitteln
.
4.
3
.2
Ein Abstell
en
auf die Durchschnittsverdienste
, wie das die Beschwerdeführerin verlangt,
ist ebenfalls nicht angezeigt
.
Im Allgemeinen fällt bei der Beschwerde
führerin auf, dass ihre ganze Erwerbsbiografie von unregelmässigen An
stellungen geprägt ist (vgl. Lebenslauf
Urk.
7/34
;
Urk.
7/5
).
Es lassen sich über die fast dreissigjährige Erwerbskarriere der Beschwerdeführerin nur drei
mehr
jährige
Anstellungen
finden.
Ansonsten war
sie
immer nur rund ein Jahr bei demselben Arbeitgeber beschäftigt
mit entsprechend
schwankender
Entlö
hnung
. Somit kann nicht von kurzfristigen Schwankungen
die Rede sein
, was
aber
nach der
Rechtsprechung
Vo
raussetzung für das Abstellen auf ein Durchschnitts
einkommen wäre (vgl. vorstehende E. 4.2).
4.
3
.3
Nach dem Gesagten
ergibt sich somit, dass aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin überwiegend wahrscheinlich auch ohne Eintritt der Arbeits
unfähigkeit nicht mehr bei ihrer letzten Arbeitgeberin angestellt wäre, das
Valideneinkommen
anhand der LSE zu ermitteln ist.
4.
3
.
4
V
orliegend war die Beschwerdeführerin zwar häufig bei verschiedenen Arbeit
gebern tätig, jedoch war
sie seit dem Jahr 2008
nahezu ständig in der IT-Branche
beschäftigt
(vgl. Lebenslauf
Urk.
7/34)
.
In diesem Bereich hat sie auch diverse Weiterbildungen vorzuweisen (S. 3). Zuletzt absolvierte die Beschwerdeführerin den Lehrgang zur Spezialistin in Unternehmensorganisation mit eidgenössisc
hem Fachausweis an der Fachschule J._ (
Urk. 7/37/2
).
Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich somit,
die LSE 2018, Tabelle T17
(
monatlicher Bruttolohn nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht
)
,
Ziff.
25
(
a
kademische u.
vergleichb
. Fachkräfte in der Informations- u. Kommunikationstechnologie
)
,
für die Bestimmung des
Valideneinkommens
heranzuziehen
.
Eine
ziffernmässige
Bestimmung
erübrigt sich, da sich das Invalideneinkommen aufgrund desselben Tabellenwertes ermitteln lässt, wie nachfolgend
zu zeigen ist
.
4.
4
4.4
.1
Weiter ist das Invalideneinkommen strittig.
Der Lohn ab
6.
April 2021 beim Z._
in der Höhe von
Fr.
67'902.80 (
Urk.
7/66) als effektiv erzielter Ver
dienst kann dem Einkommensvergleich unbestrittenermassen nicht zugrunde gelegt werden, da ein Rentenanspruch bereits ab März 2021 im Raum steht und der Einkommensvergleich per dieses Datum zu erfolgen hat.
Die Beschwerde
führerin macht geltend
,
ihr sei vom tabellarisch festgelegten Invaliden
einkommen ein Abzug von
mindestens
10
%
statt
de
r
von der Beschwerde
gegnerin berücksichtigte Abzug von
5
%
zu gewähren.
4.
4
.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Nach der
Rechtsprechung
ist
dabei in der Regel
auf
die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor»,
abzustellen
. Nur ausnahmsweise hat das Bundesgericht bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt, auf das statistische Durchschnittseinkommen einzelner Branchen abgestellt, wenn dies als sachgerecht erschien, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähig
keit Rechnung zu tragen (Urteil des Bundesgerichts 8C_458/2017 vom
6.
August 2018 E. 6.2.3 mit Hinweisen). Auch kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 («Privater Sektor») auf die Tabelle T17 (früher TA7; «Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen») abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invaliden
einkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offensteht und zumutbar ist (in BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_237/2007 vom 2
4.
August 2007).
4.4
.3
Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung jedoch rechtsprechungsgemäss; der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück
sichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn
(Urteil des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 3
0.
Juli 2012 E. 7)
.
4.
4
.4
Nach Eintritt des Gesundheitsschadens ist der Beschwerdeführerin eine an
gepasste Tätigkeit mit einem verständnisvollen Arbeitsumfeld und strukturierten Aufgaben im bisherigen Aufgabengebiet
nach wie vor
möglich. Tätigkeiten in einem wettbewerbs- und stressbelasteten Arbeitsumfeld sind nicht mehr möglich.
Die im Rahmen des Arbeitsversuches erreichte Arbeitsfähigkeit von 70 % im bis
herigen Arbeitsumfeld IT ist als angepasste Tätigkeit einzuschätzen (
Urk.
7/79/5). Die Beschwerdeführerin kann somit grundsätzlich wei
terhin in ihrer angestammten IT-
Branche
im Umfang von 70 %
tätig sein.
Sie ist indes auf ein teamorientiertes sowie kooperatives Arbeitsumfeld ohne Wettbewerbs- und Stressbelastung angewiesen.
Da sie in den vergangenen Jahrzehnt
en grösstenteils
in der IT-Branche
beschäftigt
war und
über
entsprechende Aus- und Weiter
bildungen in diesem Bereich verfügt
(vgl. Lebenslauf
Urk.
7/34)
, ist es nicht zu
beanstanden
, dass die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen anhand der
LSE 2018, Tabelle T17
(
monatlicher Bruttolohn nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht
)
,
Ziff.
25
(
a
kademische u.
vergleichb
. Fachkräfte in der Informations- u. Kommunikationstechnologie
),
ermittelt hat (
Urk.
7/78).
Es bleibt somit der Tabellenlohnabzug zu prüfen.
4.4
.5
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die ver
bliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um
stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
aa
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Ab
zug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein
geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/
bb
). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund
heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens
bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver
waltung setzen; es muss
sich
auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137
V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und
8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2
).
4.
4
.6
Die Beschwerdegegnerin gewährte der Beschwerdeführerin eine
n
Leidensabzug von 5 %
, da
sie auf
ein wohlwollendes Arbeitsumfeld,
ein
en
klare
n
Aufgaben
bereich, wenig Zeitdruck und regelmässige Pausen
angewiesen
sei (
Urk.
7/78
S. 1
)
. Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass sie weiterhin unter den psychischen Beschwerden leide und es zu erwarten sei, dass sie keine Stelle über Jahre
halten
könne und sie dadurch im Gegensatz zu gesunden Versicherten einen deutli
ch tieferen Lohn erzielen werde
. Somit sei ein Leidensabzug von mindestens 10 % sicherlich angemessen (
Urk.
1 S. 8).
Wie es sich damit genau verhält, kann offenbleiben.
Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführerin
in ihrer Erwerbskarriere
bereits
viele
Stellenwechsel
hatte und nicht längerfristig an derselben Arbeitsstelle tätig war. Nichtsdestotrotz fand sie bereits in der Vergangenheit
nach B
eendigung der
Arbeitsverhältnis
se
immer wieder
nahezu nahtlos
eine Anstellung in der IT Branche
(
Urk.
7/34).
Des
Weiteren
trifft es nicht zu, dass
aufgrund der Stellenwechsel
zwingend ein tieferer Lohn
zu erwarten ist
.
Denn e
s ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass sich das Anfangseinkommen im Rahmen einer neuen Arbeitsstelle in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern unter anderem aufgrund der mit
gebrachten Berufs- und Branchenerfahrung bestimmt (Urteil des Bundesgerichts 9C_
874/2014 vom 2.
September 2015 E. 3.3.2), wovon die Beschwerdeführerin
sehr viele Jahre
vorzuweisen hat.
Der gewährte Tabellenlohnabzug kann dem
gemäss nicht als unangemessen qualifiziert werden, auch wenn dieser grund
sätzlich 10
%
nicht unterschreiten sollte (
Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
104
zu Art. 28a
).
4.
5
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen aufgrund desselben Tabellenwerts
zu
ermittel
n si
n
d
.
Daher
erübrigt sich eine ziff
ermässige Fest
legung
der beiden Einkommen. Der
I
nvaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück
sichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn
(
vgl. vorstehende E. 4.5.3
).
Bei einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % und einem Abzug vom Tabellenlohn von 5 %
resultiert
somit ein rentenausschliessender IV-Grad von 34 %.
Bei einem Abzug von 10
%
erg
äbe
s
i
ch ein IV-Grad von 37
%
.
Die Beschwerde ist abzuweisen.
5.
Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).
Die Gerichtskosten
sind
auf
Fr.
7
00.-- fest
zusetzen
und entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens der Beschwerdeführerin
als unterliegende Partei
aufzu
erlegen
.