Decision ID: 03de195c-022a-4a2b-8436-f53ce5a76eee
Year: 2019
Language: de
Court: GR_KG
Chamber: GR_KG_002
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
– dass nämlich die gesuchstellende Partei mit ihrem Gesuch darzulegen hat, dass die Voraussetzungen für einen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege vorliegen, und insbesondere auch die fehlende Aussichtslosigkeit beziehungsweise den Sachverhalt, der die fehlende Aussichtslosigkeit zu begründen vermag, glaubhaft zu machen hat (vgl. Lukas Huber, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Kommentar ZPO, 2. Aufl., Zürich 2016, N 6 zu Art. 119 ZPO; Frank Emmel in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 8 zu Art. 119),
– dass als aussichtslos solche Begehren erscheinen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahr und die
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daher nicht mehr als ernsthaft bezeichnet werden können (vgl. Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7302, sowie BGE 139 III 396 E. 1.2 und 138 III 217 E. 2.2.4 je mit weiteren Hinweisen),
– dass massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde, zumal eine Partei einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb soll anstrengen können, weil er sie einstweilen nichts kostet (vgl. Viktor Rüegg/Michael Rüegg, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 18 zu 117 ZPO; Frank Emmel, a.a.O., N 13 zu Art. 117 ZPO, je mit weiteren Hinweisen),
– dass die Gesuchstellerin in der Beschwerde (ZK1 19 178) vorbringt, der angefochtene Entscheid sei bezüglich der Verteilung der Prozesskosten unter solidarischer Haftung unhaltbar und verstosse gegen Art. 106 Abs. 3 ZPO, Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO, wie auch Art. 108 ZPO,
– dass jedoch keine Anhaltspunkte vorliegen, dass eine der beklagten Parteien mehr oder weniger für die sich letztlich als unnötig herausgestellten Prozesskosten verantwortlich seien, wie dies bereits die Vorinstanz festgehalten hat (angefochtener Entscheid, E. J.a ff.),
– dass die Einwendungen der Gesuchstellerin bezüglich der Verteilung der Prozesskosten die gleichen wie vor der Vorinstanz sind, ohne dass sie sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinandergesetzt hat,
– dass aus diesen Gründen die Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalgerichts Albula vom 27. August 2019 bloss eine sinnlose Rechtsausübung darstellt und damit zum Vornherein aussichtslos war, wie sich aus dem Entscheid der I. Zivilkammer ZK1 19 178 vom 28. November 2019 ergibt,
– dass aus diesen Gründen das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung infolge Aussichtslosigkeit des erhobenen Rechtsmittels abzuweisen ist,
– dass für das vorliegende Verfahren keine Gerichtskosten erhoben werden (Art. 119 Abs. 6 ZPO),
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– dass Verfügungen betreffend unentgeltliche Rechtspflege dem Rechtsweg in der Hauptsache folgen (Frank Emmel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/ [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 1 zu Art. 121 ZPO),
– dass vorliegend in der Hauptsache von einem Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 auszugehen ist,
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Considerations: