Decision ID: 88936a1e-03bd-5303-8067-b2e252cd5e45
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
A._ (nachfolgend: Beschwerdeführer), somalischer Staatsangehö-
riger geb. (...), ersuchte im (...) 2016 erstmals um Asyl in der Schweiz. Da
er spurlos verschwand, schrieb das Staatssekretariat für Migration (nach-
folgend: SEM) das Asylgesuch im (...) 2016 ab. Im (...) 2018 reichte er
erneut ein Asylgesuch in der Schweiz ein. Im Rahmen des anschliessen-
den Dublin-Verfahrens erliess das SEM einen Nichteintretensentscheid
und ordnete seine Wegweisung nach Deutschland an. Im (...) 2019 ver-
schwand er abermals.
B.
Am (...) 2021 stellte der Beschwerdeführer erneut ein Asylgesuch in der
Schweiz. Er berufte sich auf die im (...) 2021 eingegangene Ehe mit einer
Somalierin, die in der Schweiz über eine vorläufige Aufnahme verfügt. Die
Vorinstanz nahm die Eingabe als Mehrfachgesuch im Sinne von Art. 111c
AsylG (SR 142.31) entgegen. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerab-
druck-Datenbank (Eurodac) ergab, dass der Beschwerdeführer namentlich
in Frankreich um Asyl ersucht hatte.
D.
Die französischen Behörden hiessen das Gesuch des SEM um Wiederauf-
nahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b der Ver-
ordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestim-
mung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaats-
angehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags
auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO), in-
nert Frist gut.
E.
Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs trat das SEM mit Verfügung vom
(...) Oktober 2021 (eröffnet am [...] Oktober 2021) auf das Asylgesuch des
Beschwerdeführers nicht ein, ordnete dessen Wegweisung nach Frank-
reich an und forderte ihn auf, die Schweiz am Tag nach Ablauf der Be-
schwerdefrist zu verlassen. Gleichzeitig verfügte es die Aushändigung der
editionspflichtigen Akten und stellte fest, einer allfälligen Beschwerde ge-
gen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu. Es erhob eine
Gebühr von Fr. 600.–.
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F.
Mit Schreiben vom (...) Oktober 2021 gelangte der Beschwerdeführer an
das Bundesverwaltungsgericht und beantragte namentlich, die angefoch-
tene Verfügung sei aufzuheben und auf sein Asylverfahren sei einzutreten.
G.
Am (...) Oktober 2021 ordnete die Instruktionsrichterin einen superproviso-
rischen Vollzugsstopp an.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.2. Gemäss Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 VGG ist das Bundesverwal-
tungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet des Asyls
zuständig und entscheidet über diese in der Regel - wie auch vorliegend -
endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Der Beschwerdeführer ist zur Be-
schwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und form-
gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten, unter Vorbehalt der Be-
merkungen unter E. 6 infra (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs.
1 VwVG).
2.
2.1. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.2. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb
sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines
zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin
(Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und
mit summarischer Begründung, zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und
2 AsylG).
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Seite 4
3.
3.1. Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist
(Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel
die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an
(Art. 44 AsylG).
3.2. Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als
zuständiger Staat bestimmt wird.
Im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back) findet
grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III statt
(vgl. zum Ganzen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1 m.w.H.).
3.3. Der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat ist verpflichtet,
einen Antragsteller, der während der Prüfung seines Antrags in einem an-
deren Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder der sich im Hoheitsgebiet
eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufenthaltstitel aufhält, nach Massgabe
der Artikel 23, 24, 25 und 29 wieder aufzunehmen (Art. 18 Abs. 1
Bst. b Dublin-III-VO).
3.4. Jeder Mitgliedstaat kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintritts-
recht). Dies gilt auch im Rahmen des take-back Verfahrens. Liegen indivi-
duelle völkerrechtliche Überstellungshindernisse vor, ist der Selbsteintritt
zwingend (vgl. BVGE 2015/9 E. 8.2.1). Der Schutz des Familienlebens ge-
mäss Art. 8 EMRK ist im Dublin-Verfahren zu berücksichtigen, soweit eine
tatsächlich gelebte Beziehung besteht; geschützt wird nach Lehre und Pra-
xis nicht de jure existierendes, sondern vielmehr de facto bestehendes Fa-
milienleben. Die Praxis nennt in diesem Zusammenhang etwa das gemein-
same Wohnen respektive der gemeinsame Haushalt, die finanzielle Ver-
flochtenheit, die Länge und Stabilität der Beziehung sowie das Interesse
und die Bindung der Partner aneinander als relevante Faktoren. Im Dublin-
Verfahren ist ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz keine Vo-
raussetzung mehr für die grundsätzliche Eröffnung des Schutzbereichs
http://links.weblaw.ch/BVGE-2017%20VI/5 http://links.weblaw.ch/BVGE-2015/9
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von Art. 8 EMRK; der Aufenthaltsstatus der in der Schweiz anwesenheits-
berechtigen Person ist jedoch im Rahmen der Einzelfallprüfung zu berück-
sichtigen (vgl. Urteil des BVGer E-7092/2017 vom 21. Januar 2021, zur
Publikation vorgesehen, E. 12-13, insbesondere E. 13.5).
3.5. Ein Mehrfachgesuch im Sinne von Art. 111c AsylG hat schriftlich und
begründet zu erfolgen. Es liegt vor, wenn die Überstellung in einen anderen
Mitgliedstaat vollzogen wurde (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 4.3). Das SEM kann
auf eine Anhörung verzichten und das neue Dublin-Verfahren schriftlich
durchführen (vgl. Urteil des BVGer F-4132/2021 vom 23. September 2021
E. 3.2).
4.
Vorliegend ergab ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers
mit der Eurodac-Datenbank, dass dieser am (...) 2019 Asyl in Belgien be-
antragt sowie am (...) 2019 und im (...) 2021 je ein Asylgesuch in Frank-
reich gestellt hatte. Das SEM ersuchte deshalb die französischen Behör-
den am (...) 2021 um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt
auf Art. 23 in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO (hängiges
Asylgesuch in anderem Mitgliedstaat). Die französischen Behörden stimm-
ten dem Gesuch um Übernahme innert Frist ausdrücklich zu (N-act. 7/2
und Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO). Der Zustimmung Frankreichs lässt sich
denn auch entnehmen, dass entgegen der Behauptungen des Beschwer-
deführers noch kein (negativer) Asylentscheid ergangen ist. Wäre aber tat-
sächlich das Asylgesuch des Beschwerdeführers in Frankreich abgewie-
sen worden, so bliebe dieser Staat aufgrund von Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dub-
lin-III-VO ohnehin zuständig.
Die grundsätzliche Zuständigkeit Frankreichs ist somit gegeben, was der
Beschwerdeführer denn auch nicht in Abrede stellt.
5.
Der Beschwerdeführer bringt vor, die Bedingungen in Frankreich seien
schlecht. Da die Auffangeinrichtungen überfüllt seien, müssten einige Per-
sonen auf der Strasse leben. Zudem müsse sich die Schweiz als zuständig
erklären, da hier seine schwangere Ehefrau lebe und der angefochtene
Entscheid gegen Art. 8 EMRK verstosse.
5.1. Vorab ist darauf hinzuweisen, dass sich der Beschwerdeführer im
Wiederaufnahmeverfahren befindet. In diesem Verfahren findet -
vorbehältlich der in Art. 7 Abs. 3 Dublin-III-VO für den hiesigen Fall nicht
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relevanten Ausnahmen - keine neue Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel
III Dublin-III-VO statt (vgl. E. 3.2 supra).
5.2. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, gibt es keine
wesentlichen Gründe für die Annahme, das Asylverfahren und die
Aufnahmebedingungen für asylsuchende Personen in Frankreich hätten
Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 zweiter und dritter Satz Dublin-
III-VO, die eine Gefahr einer unmenschlichen Behandlung im Sinne des
Artikels 4 der EU-Grundrechtcharta und Art. 3 EMRK mit sich bringen
würden (vgl. Urteile des BVGer F-4191/2021 vom 29. September 2021
E. 4.2 und F-2568/2021 vom 8. Juni 2021 E. 6.2). Der Beschwerdeführer
hat zudem kein konkretes und ernsthaftes Risiko dargetan, dass die
französischen Behörden in seinem Fall ihren völkerrechtlichen
Verpflichtungen nicht nachkommen würden.
5.3. Betreffend Art. 8 EMRK nimmt das Gericht wie folgt Stellung. Zuerst
muss die effektive zivilrechtliche Eheschliessung in Somalia bezweifelt
werden. In der Tat ist der Beweiswert der Botschaftsbescheinigung als tief
zu qualifizieren, zumal sie lediglich in Kopieform eingereicht wurde. Auch
stellt dieses Dokument seinerseits nur auf die Beweise von zwei Zeugen
ab und erwähnt nicht die geltend gemachte Stellvertretung durch die Eltern
(BVGer-act. 1 Anhang 3 und N-act. 6 S. 2; vgl. Urteil des BVGer
F-2218/2021 vom 17. Mai 2021 E. 6.2). Es mutet zudem seltsam an, dass
der Beschwerdeführer zwar Fotografien von ihm und seiner Ehefrau ein-
reichte, aber keine solchen der Hochzeit, der angeblich Freunde und Fa-
milie beiwohnten (N-act. 6 S. 2). Zudem verfügt die Ehefrau seit 2018 le-
diglich über eine vorläufige Aufnahme in der Schweiz (N-act. 1 S. 6) und
es wurde nicht dargelegt, dass ihr Status einem gefestigten Aufenthalts-
recht gleichzustellen wäre, was den Bezug des Beschwerdeführers zur
Schweiz schwächt (s. E. 3.4 supra). Wie dem auch sei, kann vorliegend
nicht von einer tatsächlich gelebten Beziehung gesprochen werden. Auch
wenn an die eheliche Beziehung nicht dieselben qualifizierten Anforderun-
gen gestellt werden können, wie es die Rechtsprechung bei einer eheähn-
lichen Gemeinschaft zwecks Abgrenzung von anderen Beziehungen not-
gedrungen tut, so muss mit der Vorinstanz festgestellt werden, dass sich
die Eheleute in ihrer angeblich fünfjährigen Fernbeziehung nur zwei oder
drei Mal sahen (2018 und 2021) und in den vergangenen Jahren weder der
Ehemann noch die Ehefrau in der Schweiz rechtliche Schritte unternahm,
um die räumliche Distanz zu verringern (zum Ganzen vgl. Urteil des BVGer
F-5570/2020 vom 27. November 2020 E. 6 m.w.H). Im Gegenteil hat der
Beschwerdeführer in verschiedenen europäischen Ländern ein Asylge-
such um das andere gestellt und gibt an die Beziehung zu seiner in der
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Schweiz lebenden Partnerin «nicht bekannt gegeben» zu haben
(BVGer-act. 1 S. 2). Dass er davon nicht erzählte, weil er dachte, diese
Tatsache sei für die Behörden irrelevant, überzeugt nicht (BVGer-act. 1
S. 2). Gleiches gilt in Hinblick auf sein Argument, er hätte aufgrund der
strengen Praxis des SEM kein Kantonswechselgesuch eingereicht (ibid.).
Somit vermag die geltend gemachte Beziehung des Beschwerdeführers
nicht den Schutz von Art. 8 EMRK zu fordern. Daran ändert auch die
Schwangerschaft der Ehefrau, sollte das Kind denn vom Beschwerdefüh-
rer stammen (vgl. BVGer-act. 1 Anhang 4), nichts (vgl. Urteile des BVGer
F-4493/2018 vom 15. August 2018 m.w.H und D-840/2017 vom 13. Feb-
ruar 2017 E. 6.2.).
5.4. Die Schweiz ist somit zum Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-
VO nicht verpflichtet; auch humanitäre Gründe im Sinne von
Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen (SR 142.311)
liegen nicht vor. Schliesslich sei noch erwähnt, dass der Beschwerdeführer
den zuständigen Mitgliedstaat, in welchem er sich registrieren und das
Asylverfahren durchlaufen möchte, nicht selber bestimmen kann
(vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3).
5.5. Die Vorinstanz ist demnach zu Recht gestützt auf
Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das Dublin-Mehrfachgesuch des Be-
schwerdeführers nicht eingetreten und hat seine Wegweisung nach Frank-
reich angeordnet.
6.
Nach dem Gesagten sind die Rechtsbegehren 1 und 2 abzuweisen. Da der
Sachverhalt erstellt ist, besteht kein Anlass für weitere Sachverhaltsabklä-
rungen und damit für die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz, wie
dies eventualiter in der Beschwerde verlangt wird. Auf das subeventualiter
gestellte Begehren um Gewährung der vorläufigen Aufnahme ist demge-
genüber nicht einzutreten, da es nicht Verfahrensgegenstand ist. Das Ge-
such um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde
(Art. 55 Abs. 3 VwVG) wird mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos.
Aus dem gleichen Grund fällt der am (...) Oktober 2021 angeordnete Voll-
zugsstopp dahin.
7.
Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der
amtlichen Rechtsverbeiständung sind abzuweisen, da die Begehren - wie
sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt - als aussichtslos zu be-
zeichnen sind. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem
http://links.weblaw.ch/BVGer-D-840/2017 http://links.weblaw.ch/BVGE-2010/45
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Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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