Decision ID: 8b3e6433-5922-5dc0-9293-56ae2ebb5739
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
A.a Mit Formular vom 12. Februar 2019 teilte A._ (Beschwerdefüh-
rer) gegenüber der Ausgleichskasse D._ (Ausgleichskasse) mit,
dass er seine Arbeitnehmer B._ von September bis November 2018
für einen Lohn von Fr. 2'362.95 und C._ von August bis November
2018 für einen Lohn von Fr. 8'546.60 beschäftigt habe. Im Fragebogen
«Anschluss des Personals an die berufliche Vorsorge» teilte der Beschwer-
deführer am 18. April 2019 mit, er sei keiner Vorsorgeeinrichtung ange-
schlossen, da lediglich befristete Arbeitsverträge von höchstens 3 Monaten
abgeschlossen worden seien und es sich bei den erfolgten Arbeitseinsät-
zen um gelegentliche und kurzfristige Aushilfen handle (B-act. 8 Beilage 1).
A.b Am 12. Juni 2019 teilte die Ausgleichskasse der Stiftung Auffangein-
richtung BVG (Vorinstanz) mit, dass der Beschwerdeführer zwangsweise
anzuschliessen sei, da es aufgrund fehlerhafter und unvollständiger Anga-
ben des Beschwerdeführers im Nachweisbogen («Anschluss des Perso-
nals an die berufliche Vorsorge») nicht möglich sei, den Fall zu bearbeiten
(B-act. 8 Beilage 1).
A.c Daraufhin teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Schreiben
vom 3. September 2019 mit, dass er gemäss Mitteilung der Ausgleichs-
kasse weder den Nachweis eines Anschlusses per 1. August 2018 an eine
Vorsorgeeinrichtung erbracht noch nachgewiesen habe, dass seine Arbeit-
nehmer nicht der obligatorischen Vorsorge zu unterstellen seien. Sie for-
derte in der Folge den Beschwerdeführer auf, innert zwei Monaten einen
entsprechenden Nachweis zu erbringen (B-act. 8 Beilage 5).
B.
B.a Am 21. November 2019 erliess die Vorinstanz eine Verfügung, mit wel-
cher der Beschwerdeführer rückwirkend per 1. August 2018 an die Auffan-
geinrichtung angeschlossen wurde. Als Begründung hält sie fest, dass der
Beschwerdeführer seit dem 1. August 2018 Arbeitnehmer beschäftige und
ein Ausnahmetatbestand im Sinne von Art. 1j BVV2 nicht ersichtlich sei.
Der Beschwerdeführer habe auch keinen Nachweis erbracht, der einen An-
schluss an die Stiftung Auffangeinrichtung als nicht notwendig erscheinen
liesse. Ausserdem sei den Unterlagen zu entnehmen, dass zwischen dem
Beginn der Vorsorge am 1. August 2018 und dem Datum der angefochte-
nen Verfügung ein oder mehrere Arbeitsverhältnisse aufgelöst worden
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seien, welche Ansprüche auf Freizügigkeitsleistungen der beruflichen Vor-
sorge begründen (B-act. 2 Beilage 1).
B.b Hiergegen erhob der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz mit Ein-
gabe vom 20. Dezember 2019 Beschwerde und beantragte, die Verfügung
sei aufzuheben, da er kein BVG-pflichtiges Personal beschäftigt habe (B-
act. 1).
B.c Mit Schreiben vom 10. Januar 2020 leitete die Vorinstanz die Be-
schwerde vom 20. Dezember 2019 zuständigkeitshalber an das Bundes-
verwaltungsgericht weiter (B-act. 2; 7).
B.d Am 4. Februar 2020 ging der mit Zwischenverfügung vom 15. Januar
2020 vom Beschwerdeführer einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe
von CHF 700.– fristgerecht beim Bundesverwaltungsgericht ein (B-act. 3;
6).
B.e Mit Stellungnahme vom 28. Februar 2020 beantragte die Vorinstanz,
dass die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen sei. Als Begründung hielt
sie fest, dass der Beschwerdeführer gemäss Lohnblatt 2018 den Arbeit-
nehmer C._ von August bis November 2018 beschäftigt habe. Die
Lohnsumme habe Fr. 8546.60 betragen und liege – hochgerechnet auf ein
Jahreseinkommen – mit Fr. 25’639.80 über dem im Jahr 2018 gültigen Min-
destlohn. Ausserdem habe das Arbeitsverhältnis länger als drei Monate ge-
dauert. Der zweite für das Jahr 2018 gemeldete Arbeitnehmer B._
sei nicht von Belang, da dieser die Eintrittsschwelle nicht erreicht habe und
das Arbeitsverhältnis nicht länger als drei Monate gedauert habe. Dasselbe
gelte für E._ im Jahr 2015. Aufgrund der Auflösung des Arbeitsver-
hältnisses mit C._ im Jahr 2018 sei ein Anspruch auf eine Freizü-
gigkeitsleistung entstanden. Der Zwangsanschluss basiere damit korrek-
terweise auf Art. 12 BVG und sei zu Recht unbefristet verfügt worden. Auch
wenn der Beschwerdeführer im Jahr 2019 kein obligatorisch zu versichern-
des Personal beschäftigt habe, bestehe der Anschluss beim Ausbleiben
einer Kündigung weiter (B-act. 8).
B.f Mit Stellungnahme vom 18. März 2020 teilte der Beschwerdeführer mit,
er habe bis Ende 2019 keine Arbeitnehmer beschäftigt, welche über ein
BVG-pflichtiges Einkommen verfügten. Ausserdem habe er sich per 3. Ja-
nuar 2020 an die F._, angeschlossen (B-act. 10).
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B.g Mit Verfügung vom 23. März 2020 wurde die Stellungnahme des Be-
schwerdeführers vom 18. März 2020 an die Vorinstanz weitergeleitet (B-
act. 11).
B.h Mit Schreiben vom 13. Juli 2020 wurde den Parteien bekanntgegeben,
dass das Beschwerdeverfahren von der Abteilung III des Bundesverwal-
tungsgerichts übernommen und die ursprüngliche Verfahrensnummer A-
222/2020 auf C-222/2020 geändert worden ist (B-act. 15).
C.
Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien
ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügun-
gen gehören jene der Auffangeinrichtung im Bereiche der beruflichen Vor-
sorge, zumal diese öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art.
33 lit. h VGG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom
25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
sorge (BVG, SR 831.40). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist
in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).
1.2 Der Verwaltungsakt der Vorinstanz vom 21. November 2019 stellt eine
Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG dar. Dagegen hat der Be-
schwerdeführer am 20. Dezember 2019 fristgerecht (Art. 50 in Verbindung
mit Art. 22a Abs. 1 lit. b VwVG) und formgerecht (Art. 52 VwVG) Be-
schwerde erheben lassen. Als Adressat ist er durch die angefochtene Ver-
fügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren
Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 lit. a bis c VwVG). Nachdem auch
der geforderte Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, sind
sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt, weshalb auf die Beschwerde
einzutreten ist.
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2.
2.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich gemäss
Art. 37 VGG grundsätzlich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts ande-
res bestimmt.
2.2 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden
Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).
2.3 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens,
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen
Sachverhalts und, wenn – wie vorliegend – nicht eine kantonale Behörde
als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49
VwVG).
2.4 Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist der
rechtserhebliche Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (Art. 12
VwVG). Das Gericht ist demnach nicht an die Beweisanträge der Parteien
gebunden. Der Untersuchungsgrundsatz gilt jedoch nicht uneingeschränkt,
sondern ist eingebunden in den Verfügungsgrundsatz, das Erfordernis der
Begründung einer Rechtsschrift (Art. 52 Abs. 1 VwVG), die objektive Be-
weislast sowie in die Regeln der Sachabklärung und Beweiserhebung mit
richterlichen Obliegenheiten und Mitwirkungspflichten der Parteien. Es ver-
hält sich dabei so, dass die Verfahrensbeteiligten die mit der Sache be-
fasste Instanz in ihrer aktiven Rolle zu unterstützen haben, indem sie das
ihrige zur Ermittlung des Sachverhaltes beitragen, unabhängig von der
Geltung des Untersuchungsgrundsatzes (zum Ganzen: MOSER et al.,
a.a.O., Rz. 1.49, mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerdeinstanz ist je-
denfalls nicht verpflichtet, über die tatsächlichen Vorbringen der Parteien
hinaus den Sachverhalt vollkommen neu zu erforschen (BGE 122 V 157 E.
1a, BGE 121 V 204 E. 6c; BVGE 2007/27 E. 3.3; vgl. Urteile des BVGer A-
5832/2016 vom 18. April 2017 E. 1.6.1 und A-1746/2016 vom 17. Januar
2017 E. 1.4; MOSER et al., a.a.O., Rz. 1.52).
2.5 Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung bildet sich das Bun-
desverwaltungsgericht unvoreingenommen, gewissenhaft und sorgfältig
seine Meinung darüber, ob der zu erstellende Sachverhalt als wahr zu gel-
ten hat. Es ist dabei nicht an bestimmte förmliche Beweisregeln gebunden,
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die genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und wel-
chen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander ha-
ben (BGE 130 II 482 E. 3.2; vgl. Urteil des BVGer A-6660/2011 vom 29.
Mai 2012 E. 4.2.1; MOSER et al., a.a.O., Rz. 3.140). Gelangt das Gericht
gestützt auf die freie Beweiswürdigung nicht zum Ergebnis, dass sich ein
rechtserheblicher Sachumstand verwirklicht hat, kommen die Beweislast-
regeln zur Anwendung. Gemäss der allgemeinen Beweislastregel hat, wo
das Gesetz es nicht anders bestimmt, diejenige Person das Vorhandensein
einer behaupteten Tatsache zu beweisen, die aus ihr Rechte ableitet (Art.
8 ZGB). Bei Beweislosigkeit ist folglich zu Ungunsten derjenigen Person zu
entscheiden, welche die Beweislast trägt (vgl. Urteile des BVGer A-
5063/2017 vom 21. März 2018 E. 1.4.2 und A-5832/2016 vom 18. April
2017 E. 1.6.2, mit weiteren Hinweisen; MOSER et al., a.a.O., Rz. 3.149 ff.).
3.
3.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Alters-
jahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetzlichen
Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 5 der
Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen-
und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV ver-
sichert ist (Art. 5 Abs. 1 BVG). Dieser Grenzbetrag wird vom Bundesrat
gemäss Art. 9 BVG periodisch angepasst und betrug im Jahr 2018
Fr. 21'150.- und im Jahr 2019 Fr. 21’330.- (Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 7
Abs. 2 BVG und den jeweils gültig gewesenen Fassungen von Art. 5
BVV 2). Der Jahreslohn entspricht grundsätzlich dem massgebenden Lohn
nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hin-
terlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10). Der Bundesrat kann Abwei-
chungen zulassen (Art. 7 Abs. 2 BVG; zu den Ausnahmen vgl. Art. 3
BVV 2). Ist der Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang bei einem Arbeitge-
ber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den er bei ganzjähriger
Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 BVG). Der Bundesrat regelt die
Versicherungspflicht für Arbeitnehmer in Berufen mit häufig wechselnden
oder befristeten Anstellungen. Er bestimmt, welche Arbeitnehmer aus be-
sonderen Gründen nicht der obligatorischen Versicherung unterstellt sind
(Art. 2 Abs. 4 BVG).
3.2 Gemäss Art. 1j Abs. 1 lit. b BVV 2 sind Arbeitnehmer mit einem befris-
teten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten von der obligatorischen
Versicherung ausgenommen. Wird das Arbeitsverhältnis über die Dauer
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von drei Monaten hinaus verlängert, so sind sie vom Zeitpunkt an versi-
chert, in dem die Verlängerung vereinbart wurde. Mit dieser Bestimmung
sollen vorübergehende kurze Beschäftigungen nicht erfasst werden, was
einer administrativen Entlastung der Vorsorgeeinrichtungen dient. Die Drei-
monatsfrist findet eine entsprechende Norm in der AHV-Unterstellung von
Arbeitnehmern, die sich nur vorübergehend in der Schweiz aufhalten (Art.
2 Abs. 1 lit. b der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung [AHVV, SR 831.101)]; HANS ULRICH STAUF-
FER, Berufliche Vorsorge, Zürich, Basel, Genf 2013, S. 221 N. 666). Ob
dies der Fall ist, bestimmt sich mangels einer gesetzlichen Befristung nach
dem übereinstimmenden Willen der Parteien beim Vertragsabschluss
(BGE 126 V 303 E. 2d), wobei sich die Befristung auch aus dem Zweck der
Anstellung ergeben kann, wie beispielsweise bei der Anstellung für die
Dauer der Ernte (ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, Zürich
2013, Kommentar zu Art. 1 Abs. 1 lit. j BVV 2, S. 359). Gemäss Praxis des
Bundesverwaltungsgerichts ist anhand der konkreten Verhältnisse zu prü-
fen, ob ein befristetes Arbeitsverhältnis vorliegt. Dabei ist auf den Partei-
willen bei Vertragsabschluss oder andere Umstände abzustellen. Entschei-
dend ist allerdings, dass die Dauer des Arbeitseinsatzes bei Vertrags-
schluss voraussehbar ist (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-
2376/2006 vom 4. Juni 2007, E. 4.3.1; C-2467/2006 vom 4. August 2008,
E. 3.3 sowie C-4770/2007 vom 12. November 2008, E. 4.2.1). Für die Be-
urteilung der Dauer des Arbeitsverhältnisses (z.B. ob es sich um ein befris-
tetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt) spielt es keine Rolle, ob
der Arbeitseinsatz in dieser Zeit unregelmässig (z.B. auf Abruf, mit Unter-
brüchen) erfolgt. Massgebend ist allein die Gesamtdauer des Arbeitsver-
hältnisses an sich, wie sie die Parteien vereinbart haben (ZAK 185 S. 366).
3.3 Nach Art. 334 Abs. 1 des Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR,
SR 220) ist ein Arbeitsverhältnis dann im Sinne des Gesetzes befristet,
wenn es ohne Kündigung endet. Beim echten befristeten Arbeitsvertrag
beendigt der Fristenlauf ohne Weiteres die Anstellung. Das entspricht dem
Wesen des Vertrags auf Zeit. Voraussetzung ist bloss, dass die Beendi-
gung klar genug abgemacht ist (ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL/ROGER
RUDOLPH, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319−362 OR, 7. Aufl.,
Zürich 2012, N. 2 und 4 zu Art. 334). Alle Arbeitsverträge, bei welchen der
Beendigungszeitpunkt nicht im Voraus von den Vertragsparteien vereinbart
wurde und die damit mit einer Kündigung aufgelöst werden müssen, sind
als unbefristete Verträge im Sinne von Art. 335 OR zu qualifizieren (vgl.
Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes [heute Bundesgericht]
B 90/00 vom 26. November 2001 E. 4b).
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3.4 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu ver-
sichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge ein-
getragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschlies-
sen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine
Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Per-
sonal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2
BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stel-
lenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 in Verbindung mit
Art. 10 Abs. 1 BVG).
3.4.1 Gemäss Art. 11 Abs. 4 BVG überprüft die AHV-Ausgleichskasse, ob
die von ihr erfassten Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung
angeschlossen sind. Sie fordert Arbeitgeber, die ihrer Pflicht gemäss
Art. 11 Abs. 1 BVG nicht nachkommen, auf, sich innerhalb von zwei Mona-
ten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5
BVG). Kommt der Arbeitgeber der Aufforderung der AHV-Ausgleichskasse
nicht fristgemäss nach, so meldet diese ihn der Auffangeinrichtung rück-
wirkend zum Anschluss (Art. 11 Abs. 6 BVG).
3.4.2 Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung und verpflichtet,
Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung
nicht nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 1 und 2 Bst. a BVG). Der
Anschluss erfolgt rückwirkend (vgl. Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG). Gemäss
Art. 60 Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung zur Erfüllung dieser Auf-
gabe Verfügungen erlassen. Ein befristeter Anschluss wird in der Praxis
dann verfügt, wenn zwar ein Anschluss bestand, für eine bestimmte Zeit-
spanne aber eine Lücke vorliegt (Urteile des BVGer A-5687/2016
vom 6. April 2017 E. 2.4.2, A-1046/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 2.7,
A-532/2016 vom 7. Oktober 2016 E. 2.2.2, A-7102/2014 vom 11. Mai 2016
E. 2.4.3).
3.4.3 Eine besondere Konstellation ist in Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG ange-
sprochen: Gemäss Art. 12 Abs. 1 BVG haben die Arbeitnehmer oder ihre
Hinterlassenen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen, auch wenn sich
der Arbeitgeber noch keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hat. Diese
Leistungen werden, wie in Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG festgehalten, von der
Auffangeinrichtung ausgerichtet. Entsteht der gesetzliche Anspruch eines
Arbeitnehmers auf Versicherungs- oder Freizügigkeitsleistung zu ei-
nem Zeitpunkt, an dem sein Arbeitgeber noch keiner Vorsorgeeinrichtung
angeschlossen ist, wird der Arbeitgeber gemäss Art. 2 Abs. 1 der Verord-
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nung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrich-
tung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434; nachfolgend: Verordnung Auf-
fangeinrichtung) «von Gesetzes wegen für alle dem Obligatorium unter-
stellten Arbeitnehmer der Auffangeinrichtung angeschlossen» (vgl. dazu
auch BGE 129 V 237 E. 5.1; Urteile des BVGer A-3819/2016 vom 15. Juni
2017 E. 3.6.3, A-6967/2016 vom 12. Mai 2017 E. 2.2.3). Der entspre-
chende Anschluss erfolgt (ebenfalls) rückwirkend auf den Zeitpunkt, in wel-
chem die zu versichernde Person erstmals ihre Stelle antritt (vgl. Art. 3
Abs. 1 der Verordnung Auffangeinrichtung sowie Urteil A-3819/2016 E.
3.7.3).
3.4.4 Während die blosse Säumnis des Arbeitgebers, sich einer Vorsorge-
einrichtung anzuschliessen, zu einem Zwangsanschluss nach Art. 60
Abs. 2 Bst. a BVG führt, richtet sich der Anschluss nach Art. 60 Abs. 2
Bst. d BVG, sofern vor dem Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung Leis-
tungsansprüche entstanden sind. Das Bundesgericht hat denn auch in
BGE 130 V 526 E. 4.3 festgehalten, dass es sich bei der Verfügung nach
Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG um eine Gestaltungsverfügung handelt, durch
welche dem Arbeitgeber neue Pflichten auferlegt werden. Der An-
schluss nach Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG hingegen erfolgt aufgrund des Ge-
setzes und die entsprechende Verfügung der Auffangeinrichtung hat des-
halb bloss feststellenden Charakter (vgl. dazu auch Urteile des BVGer
A-5692/2016 vom 12. Juni 2017 E. 3.11.2, A-6967/2016 vom 12. Mai 2017
E. 2.2.3).
3.5 Gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG stellen die Auffangeinrichtung und die AHV-
Ausgleichskasse dem säumigen Arbeitgeber den von ihm verursachten
Verwaltungsaufwand in Rechnung. Dies wird auch in Art. 3 Abs. 4 der Ver-
ordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung
der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) erwähnt, wonach der Arbeitgeber
der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat, die dieser in
Zusammenhang mit seinem Anschluss entstehen. Detailliert geregelt sind
die entsprechenden Kosten sodann im Kostenreglement der Auffangein-
richtung (gültig ab dem 1. Januar 2018 betreffend die Verfügung
vom 8. Mai 2019). Dieses Reglement bildet auch im vorliegenden Fall in-
tegrierenden Bestandteil der Zwangsanschlussverfügung. Es sieht unter
der Rubrik «Zwangsanschluss» für «Verfügung und Durchführung Zwangs-
anschluss» Kosten von Fr. 825.- vor.
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4. Streitig und zu prüfen ist, ob C._ als obligatorisch zu versichern-
der Arbeitnehmer zu qualifizieren ist (vgl. E. 5) und der am 21. November
2019 verfügte Zwangsanschluss zu Recht erfolgt ist (vgl. E. 6).
5.
5.1 Der Beschwerdeführer macht am 20. Dezember 2019 beschwerde-
weise geltend, er habe im Jahr 2018 keine Mitarbeiter beschäftigt, welche
dem BVG-Obligatorium unterstehen (B-act. 1). In der Lohndeklaration
2018 hält er fest, dass er beitragspflichtige Löhne ausbezahlt habe: Fr.
2'362.95 an B._ für den Zeitraum von September bis November
2018 und Fr. 8'546.60 an C._ für den Zeitraum von August bis No-
vember 2018 (B-act. 8 Beilage 4). Am 18. April 2019 teilte der Beschwer-
deführer mit, er sei keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen, da seine
Arbeitnehmer auf drei Monate befristet angestellt gewesen seien und es
sich dabei um gelegentliche kurzfristige Aushilfen gehandelt habe (B-act. 8
Beilage 1). In der Replik vom 18. März 2020 hält der Beschwerdeführer
ausserdem fest, er habe sich per 3. Januar 2020 einer Vorsorgeeinrichtung
angeschlossen (B-act. 10). Die Vorinstanz hingegen vertritt in ihrer Stel-
lungnahme vom 28. Februar 2020 die Meinung, der Beschwerdeführer
habe einen Arbeitnehmer (C._) beschäftigt, welcher hochgerechnet
auf ein Jahr ein Einkommen von Fr. 25'639.80 erhalten habe und deshalb
den im Jahr 2018 gültigen Mindestlohn von Fr. 21'150.- überschreite. Der
Beschwerdeführer habe nicht nachgewiesen, dass das Arbeitsverhältnis
auf drei Monate befristet gewesen sei. Der Zwangsanschluss sei somit
rechtens erfolgt (B-act. 8).
5.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2018
zwei Arbeitnehmer beschäftigt hat. Wie der Beschwerdeführer selbst fest-
hält, war C._ von August bis November 2018 für ihn tätig und hat
eine Lohnsumme von Fr. 8‘546.80 bezogen. B._ war von Septem-
ber bis November 2018 für den Beschwerdeführer tätig und hat in dieser
Zeit einen Lohn von Fr. 2‘362.95 erhalten. Der Beschwerdeführer macht
geltend, dass er mit beiden Arbeitnehmern einen befristeten dreimonatigen
Arbeitsvertrag abgeschlossen habe (B-act. 8 Beilage 1). Dies steht bezüg-
lich C._ im Widerspruch zur Lohndeklaration 2018, in welcher der
Beschwerdeführer eine Beitragsdauer von August bis November im Jahr
2018 angibt und damit von einer viermonatigen Beschäftigung auszugehen
ist. Der Beschwerdeführer reicht auch keine weiteren Belege ein, die nach-
weisen, dass bei Vertragsabschluss ein befristeter dreimonatiger Arbeits-
vertrag vereinbart worden wäre und das Arbeitsverhältnis tatsächlich drei
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Monate gedauert hat (vgl. E. 3.2). Auch wenn es sich bei den Arbeiten um
kurzfristige Einsätze/Aushilfen handelte, ändert dies nichts daran, dass
C._ von August bis November 2018 und damit für mehr als drei
Monate beim Beschwerdeführer beschäftigt war. Nicht entscheidend ist,
wie häufig es zum tatsächlichen Arbeitseinsatz kam, sondern ob das Ar-
beitsverhältnis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf drei Monate
befristet worden ist (vgl. E.3.2). Gemäss der allgemeinen Beweislastregel
hat diejenige Person das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu
beweisen, die aus ihr Rechte ableitet. Bei Beweislosigkeit ist folglich zu
Ungunsten derjenigen Person zu entscheiden, welche die Beweislast trägt
(vgl. E. 2.5). Der Beschwerdeführer reichte keine Unterlagen ein, welche
seine Behauptungen eines bei Vertragsabschluss vereinbarten befristeten
dreimonatigen Arbeitsverhältnisses stützen würden. C._ war somit
nicht im Sinne von Art. 1j Abs. 1 lit. b BVV 2 von der obligatorischen Versi-
cherung ausgenommen. Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen,
dass C._ der obligatorischen Versicherung zu unterstellen ist. Zu
Recht hat die Vorinstanz ausserdem festgestellt, dass B._ nicht der
obligatorischen Versicherung untersteht, da sein Jahreslohn unter der Ein-
trittsschwelle liegt und das Arbeitsverhältnis nicht länger als drei Monate
dauerte (vgl. E. 3.1). Dasselbe gilt für das Jahr 2015, in welchem
E._ für knapp drei Wochen vom 19. Mai bis 5. Juni 2015 beim Be-
schwerdeführer beschäftigt war (B-act. 8 Beilage 4).
6.
Da C._bereits im November 2018 wieder ausgetreten ist, ist ein ge-
setzlicher Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung entstanden zu einem
Zeitpunkt, in welchem der Beschwerdeführer keiner Vorsorgeeinrichtung
angeschlossen war. Die Vorinstanz hat folglich korrekterweise in Anwen-
dung von Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG einen Zwangsanschluss verfügt (vgl.
E. 3.4.3). Dieser hat rückwirkend auf den Zeitpunkt des Stellenantrittes zu
erfolgen. Der Anschluss hat – wie von der Vorinstanz verfügt – somit auf
den 1. August 2018 zu erfolgen.
7.
7.1 Zu prüfen bleibt, ob der Zwangsanschluss zu Recht unbefristet verfügt
worden ist. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe auch im Jahr
2019 keine Arbeitnehmer beschäftigt, die zu versichern seien. Ab 3. Januar
2020 habe er sich zudem der F._ angeschlossen. Die Vorinstanz
entgegnet hierzu, der Anschluss erfolge rückwirkend und habe auch Gül-
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tigkeit für das Jahr 2019, selbst wenn der Beschwerdeführer kein obligato-
risch zu versicherndes Personal beschäftigt habe. Der Anschluss bestehe
beim Ausbleiben einer Kündigung weiter.
7.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber vorübergehend kein obligatorisch zu versi-
cherndes Personal, so besteht ein unbefristeter Zwangsanschluss ohne
Kündigung bzw. ohne neuen Anschluss an eine andere Vorsorgeeinrich-
tung grundsätzlich dennoch weiter, wobei in dieser Zeit keine Beiträge zu
entrichten sind (vgl. statt vieler Urteil des BGer 9C_141/2013 vom 7. April
2013 E. 2.1 sowie Urteile des BVGer A-7718/2015 vom 28. Juli 2016 E.
4.4.1 und A-7102/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.2.2 je mit Hinweisen). Im
vorliegenden Fall beschäftigte der Beschwerdeführer im Jahr 2019 gemäss
Lohndeklaration drei Arbeitnehmer, die entweder nur einen Monat beschäf-
tigt waren (H._ und I._) oder mit einem auf ein Jahr hoch-
gerechneten Einkommen von Fr. 20'355.- (Fr. 15'266.- : 9 x 12) unter der
Eintrittsschwelle für den im Jahr 2019 geltenden Mindestlohn von
Fr. 21’330.- (J._) lagen. Aktenkundig ist somit, dass der Beschwer-
deführer nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit C._ im
November 2018 bis Ende 2019 kein versicherungspflichtiges Personal
mehr beschäftigte und sich danach ab dem 3. Januar 2020 der F._,
anschloss (B-act. 10 Beilage). Der Umstand, dass mit dem Neuanschluss
bei der F._ ab Januar 2020 unbestrittenermassen eine Doppelver-
sicherung besteht, führt nicht zu einer formlosen Auflösung des rechtmäs-
sig verfügten Zwangsanschlusses. Wie das Bundesgericht im Urteil
9C_141/2013 vom 7. April 2013 E. 2 ausdrücklich festhielt, ist ein recht-
mässig verfügter Zwangsanschluss – auch wenn zwischenzeitlich ein An-
schluss an eine andere Vorsorgeeinrichtung erfolgte und insofern eine un-
zulässige Doppelversicherung besteht (vgl. BGE 120 V 15 E. 4a) – ord-
nungsgemäss zu kündigen. Im vorliegenden Fall gilt diesbezüglich Folgen-
des: Gemäss Ziff. 2 des Dispositivs der Verfügung betreffend Zwangsan-
schluss per 1. August 2018 ergeben sich die Rechte und Pflichten aus den
im Anhang beschriebenen Anschlussbedingungen, welche einen integrie-
renden Bestandteil der angefochtenen Verfügung bilden. Art. 6 der An-
schlussbedingungen sieht unter dem Titel „Ende“ vor, dass der Anschluss
beidseitig unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist jeweils
per Jahresende gekündigt werden kann. Indessen werde die Kündigung
durch den Arbeitgeber u.a. nur dann wirksam, wenn der Arbeitgeber den
Nachweis erbringe, dass die Personalvorsorge auf eine andere registrierte
Vorsorgeeinrichtung übertragen werde. Damit ist auch die Nichtbefristung
des Zwangsanschlusses durch die Vorinstanz zu bestätigen.
C-222/2020
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8.
Nicht zu beanstanden und vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten ist
die Auferlegung der Kosten für die Verfügung sowie die Durchführung des
Zwangsanschlusses in der Höhe von Fr. 825.– (vgl. E. 3.5).
9.
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-
ten, dass die Vorinstanz zu Recht einen Zwangsanschluss i.S.v. Art. 60
Abs. 2 Bst. d BVG verfügt hat, da C._ obligatorisch zu versichern
war (E. 5.2) und ein gesetzlicher Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung
entstanden ist (vgl. E. 6). Der Anschluss ist zu Recht unbefristet erfolgt (vgl.
7.2). Die Beschwerde ist damit abzuweisen und die angefochtene Verfü-
gung zu bestätigen.
10.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-
schädigung.
10.1 Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer die Kosten für das Be-
schwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zu tragen (Art. 63
Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 700.- festzusetzen (Art. 2 Abs. 1 i.V.m.
Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]).
Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist zur Bezahlung der
Verfahrenskosten zu verwenden.
10.2 Weder dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer noch der
Vorinstanz ist eine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1
VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE).