Decision ID: ac81cb3b-e501-4bd1-9664-1d1f77ddc601
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 19
63
, war vom
1.
Februar 2004
bis
3
0.
Juni 2017
als
Koch für die
Y._
GmbH tätig
(
Urk.
11/
25
).
A
m
2
8.
Juni 2018
meldete sich d
er
Ver
sicherte bei der Invalidenversicher
ung zum Leistungsbezug an (Urk.
11/
1
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab
und teilte dem Versicherten am 1
0.
Dezember 2018 (
Urk.
11/15) mit, dass
aufgrund des Gesundheitszustandes keine
Eingliederungs
massnahmen
angezeigt seien
.
1.2
Mit Vorbescheid vom 1
8.
April 2019 (
Urk.
11/34) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf
Leistungen der Invalidenversicherung
. Dagegen erhob der Versicherte am 1
2.
Juni 2019
Einwände
(
Urk.
11/35;
Urk.
11/41
)
. Die IV-Stelle auferlegte dem Versicherten am 1
7.
Juni 2019 (
Urk.
11/45) eine Scha
denminderungspflicht betreffend Benzodiazepin-Entzug. Zudem
holte
sie
bei
der
Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
6.
Januar 2020
erstattet wurde (
Urk. 11/67
)
.
Nach durchgefüh
rtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
11/
7
8;
Urk.
11/80;
Urk.
11/
92
) verneinte die IV
-
Stelle mit Verfügung vom
1
0.
September 2020
einen A
nspruch
de
s
Versicherten
auf Leistungen der Inva
lidenversicherung (Urk.
11/
94
=
Urk.
2).
2.
Der Versicherte erhob am
9.
Oktober 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1
0.
September 2020 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei zur Ergänzung der medizinischen Abklärungen und zum Neuentscheid über
die Invalidenrente an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (
Urk.
1 S. 2
Ziff. 1
).
In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung
der unentgeltlichen Prozess
führung und unentgeltlichen Rechtsvertretung
(S. 2
Ziff.
3).
Die
Beschwerde
geg
nerin
beantragte mit Beschwerdeantwort vom
1
1.
November 2020 (
Urk.
10
) die Abweisung der Beschwerde.
Dies wurde dem Beschwerdeführer am 1
8.
November 2020 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
12).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts,
ATSG)
. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf
die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor
aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva
lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs
fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio
logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver
sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215
E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen
einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2;
vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun
fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen sind der Gesundheitszustand, die Arbeitsfähigkeit und ein allfälliger Rentenanspruch des Beschwerdeführers.
2.2
Die Beschwerdegegnerin
ging
in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2)
davon
aus,
die beim Beschwerdeführer vorliegenden Leiden würden die Erwerbsfähigkeit nicht einschränken.
Ungeeignet seien
Arbeiten mit Heben und Tragen von mittel
schweren und schweren Lasten, insbesondere unter ungünstigen Hebelwirkungen und gehäufte Arbeiten oberhalb der eigenen Schulterhöhe (S. 1 unten).
Aus dem Gutachten der
Z._
gehe keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hervor.
Das
Abhängigkeitssyndrom,
im Gutachten
als Diagnose
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit angegeben
, werde
weiterhin als nicht IV-relevant
beurteilt
(S. 2 Mitte). Auch nach Vorlage aktueller Befund
berichte der Schmerztherapeuten, Kardiologen, Psychiater und
Gastroenterologen
hätten sich keine neuen Aspekte ergeben, die ein Abweichen von der bisherigen Einschätzung der medizinischen Situation ergäben. Der therapierefraktäre Krank
heitsverlauf des letzten halben Jahres mit komplettem Versagen der Schmerz
therapie verdeutliche seinerseits weiterhin
die Notwendigkeit auf Optimierung der
psychiatrischen Ausgangslage durch einen dringlichen stationären
Xanax
-Ent
zu
g (S. 3 unten).
2.3
Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde (
Urk.
1) geltend, dass
das
Gut
achten der Ärzte der
Z._
bezüglich der psychiatrischen Fragestellung widersprüchlich
sei
. Im psychiatrischen Teilgutachten sei der Benzodiazepin-Abusus ausdrücklich als invalidisierend
und die Arbeitsfähigkeit als nicht ab
schliessend beurteilbar bezeichnet worden, während die betreffende Diagnose in der Gesamtbeurteilung als nicht invalidisierend aufgeführt worden sei.
Im Gegen
satz zum Gutachten gingen der behandelnde Psychiater
Dr.
A._
, aber auch der Hausarzt
Dr.
B._
sowie die Ärzte des Spitals
C._
,
von einer wesent
lichen depressiven Erkrankung aus (S. 5 oben). Zudem werde die Frage der
psy
chisch bedingten Arbeitsunfähigkeit
im psychiatrischen Teilgutachten nicht ab
schliessend beantwortet
. Der wesentliche Mangel des Gutachtens liege darin, dass
keine neurologische Begutachtung
durchgeführt worden sei. Die bereits Mitte 2017 festgestellte kognitive Störung könnte ohne weiteres einen neurologischen
Ursprung haben, insbesondere im Zusammenhang mit der im Oktober 2017 mittels
MRI festgestellten Hirnschädigung. Auch die rezidivierenden Synkopen und die verschiedentlich in den Berichten erwähnten Halluzinationen würden das Bild einer neurologischen Schädigung durchaus abrunden
(S. 5 unten).
Auf das Gut
achten der Ärzte der
Z._
könne nicht abgestellt werden. Auch die wei
teren ärztlichen Stellungnahmen würden nicht genügen, um über den Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können. Als invalidisierende Gesundheits
schäden stehe
ein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes Abhängigkeitssyndrom
im Vordergrund, allenfalls verbunden mit weiteren psychiatrischen Diagnosen, zudem eine neurologisch ungenügend abgeklärte kognitive Störung. Auch pri
märe Abhängigkeitssyndrome seien IV-relevant und einem strukturierten Beweis
verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Die medizinischen Abklärungen seien ungenügend (S. 6
Ziff.
7).
3.
3.1
Dr.
med.
B._
, Praktischer Arzt, nannte im Bericht vom
4.
Juli 2017 (
Urk.
11/32/3) folgende Diagnose:
-
schwere Benzodiazepin-Abhängigkeit bei depressiver Sy
mptomatik
-
psychische Dekompensation
-
zunehmend
e
Vergesslichkeit/Pseudodemenz
Dr.
B._
führte aus, der Beschwerdeführer habe viele familiäre Probleme – er müsse sich um alte und kranke Eltern kümmern –
und habe seinen Job als Hilfskoch verloren. Eine angebotene Arbeitsstelle in einem Restaurant könne er wegen Vergesslichkeit und psychischer Intoleranz nicht wahrnehmen. Es seien
eine sofortige ambulante Benzodiazepin-Entzugsbehandlung und parallel eine psychologisch-psychotherapeutische Mitbehandlung angezeigt
(vgl. auch Bericht vom 1
1.
September 2017,
Urk.
11/32/4)
.
3.
2
Das
MRI de
s Schädels vom 2
6.
Oktober 2017 (Spital
D._
,
Urk.
11/68/44)
zeigte
mehrere
Glioseherde
im
subortikalen
Marklager
parietofrontal
beidseits sowie diskret dem
Ventrikelvorderhorn
anliegend (Differenzialdiagnose:
mikro
angio
patische
Leukenzephalopath
ie
nach
Fazekas
Grad I) und eine leichtgradige Asymmetrie im
mesialen
Anteil des Temporallappens beidseits.
3.
3
Die Ärzte des Spitals
D._
nannten im Bericht vom
1
4.
November 2017 (
Urk.
11/4/13-15)
folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):
-
mittelschwere kognitive Störung
-
schwerer Benzodiazepin-Abusus (
Xanax
) bei depressiver Symptomatik seit 1983
-
arterielle Hypertonie
-
Hypercholesterinämie
-
Lebersteatose
-
Vitamin-D-Mangel
-
Status nach Verdacht auf undifferenzierte
Spondarthropathie
-
Status nach
Hämorrhoidektomie
1995
Sie führten aus,
dass die mittelschwere kognitive Störung im Rahmen der be
stehenden mittelschweren bis schweren depressiven Episoden interpretiert werde. Ein beginnender neurodegenerativer Prozess könne aktuell nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, obwohl das MRI des Schädels vom 2
6.
Oktober 2017 normale Befunde zeige (S. 1 unten).
3.
4
Die Ärzte des Spitals
C._
, Klinik für Kardiologie, nannten im Bericht vom
3
1.
Januar 2018 (
Urk.
11/5/12-13
=
Urk.
11/68/28-29)
folgende Diagnose
n
:
-
koronare Zweigefässerkrankung
-
Ektasie der Aorta
ascendens
Der Beschwerdeführer
berichte
über Episoden mit starken
Thoraxschmerzen
und über das Gefühl einer
Herzenge
, welche teilweise zu Schlafstörungen führten. Seit seiner Bypass-Operation im Februar 2018 bestehe eine Belastungsdyspnoe (S. 1 Mitte).
Im Bericht des Spitals
C._
, Klinik für Herzchirurgie, vom
1
3.
Februar 2018 (
Urk.
11/7/10-12)
wurde die Diagnose einer koronaren Herzkrankheit ge
nannt. Der Beschwerdeführer
berichte
über rezidivierende Episoden von plötzlich
einsetzenden linksthorakalen Schmerzen, welche in die linke Schulter sowie den ganzen Arm ausstrahlten. Die Symptomatik trete unter Belastung, aber auch in Ruhe auf und sistiere nach drei bis vier Minuten spontan. Am
2.
Februar 2018 sei eine Operation erfolgt (zweifacher
aortokoronarer
Bypass; S. 1 unten).
3.5
Vom
1
3.
-
2
4.
Februar 2018
erfolgte ein stationärer Aufenthalt in der Reha
k
lini
k
E._
. Die behandelnden Ärzte führten
im Bericht vom 2
4.
Februar 2018 (
Urk.
11/5/8-11 =
Urk.
11/68/17-20)
aus, dass die Zuweisung nach zweifacher
aortokoronarer
Bypass-Implantation am
2.
Februar 2018 bei koronarer Herz
kr
ank
heit erfolgt sei. Der postoperative Verlauf habe sich komplikationslos ge
staltet.
3.6
Die Ärzte des Stadtspitals
C._
, Klinik für Kardiologie, führten im Bericht vom
5.
Juni 2018 (
Urk.
11/5/14-16 =
Urk.
11/7/7-9 =
Urk.
11/13/5-7)
aus, der Be
schwe
rdeführer
berichte
über eine deutliche Besserung des Allgemeinzustandes seit der
Bypassoperation
. Beschwerden wie vor dem Infarkt (grossflächiger links
thorakaler Druck mit Ausstrahlung in den linken Arm) seien nicht mehr auf
getreten. Er fahre täglich eine Stunde auf dem Hometrainer. Dabei bemerke er bei jedem zweiten oder dritten Mal nach etwa einer halben Stunde ein kleinflächiges linksthorakales Stechen für wenige Sekunden. Vor etwa einem Monat sei er in der Nach
t
auf dem Rückweg von der Toilette synkopiert. Die Depression sei seit der
Bypassoperation
schlechter (S. 1 unten). Im Rahmen der Beurteilung hielten die Ärzte fest, dass sich der Beschwerdeführer klinisch kompensiert und subjektiv beschwerdefrei zeige. Die gelegentlichen linksthorakalen stechenden Schmerzen seien am ehesten als
musk
ul
oskelettal
beding
t
zu interpretieren, objektiv
hätten si
ch
keine
Ischämiehinweise
gefunden (S. 2 Mitte).
3.7
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom
9.
Juli 20
19
(
richtig: 2018) zuhanden der Beschwerdegegnerin
(Urk.
11/4/8-12)
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
2.5):
-
mittelschwere kognitive Störung unbekannter Genese
-
mittelgradige depressive Episode
Der Beschwerdeführer wirke traurig, deutlich depressiv, verzweifelt und hilflos. Er sei kognitiv und auch mnestisch beeinträchtigt (
Ziff.
2.2 und 2.4).
Dr.
A._
attestierte dem Beschwerdeführer eine bleibende 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem
1.
Januar 2018 (
Ziff.
1.3). Betreffend Funktionseinschränkungen nannte er vor allem die Störung von Aufmerksamkeit und Gedächtnis (
Ziff.
3.4). Die Prog
nose zur Eingliederung sei schlecht bis sehr schlecht (
Ziff.
4.3). Alter, Ausbildung und Erkrankung stünden einer Eingliederung im Wege (
Ziff.
4.4).
3.8
Dr.
B._
attestierte dem Beschwerdeführer im Bericht vom
1
0.
Juli 20
18
zu
handen der Beschwerdegegnerin
(Urk.
11/5/1-
7
)
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für alle Tätigkeiten (
Ziff.
1.3 und 2.7).
3.9
Dr.
med.
F._
,
Assistenzärztin der Klink für Kardiologie des Spitals
C._
,
hielt in ihrem Bericht vom
1
2.
Juli 2018
zuhanden der Beschwer
degegnerin
(
Urk.
11/7/1-6)
fest, dass von kardialer Seite keine Einschränkungen mehr bestünden (
Ziff.
4.2).
3.10
Dr.
med.
G._
,
Oberärztin am Spital
D._
,
nannte im Bericht vom
1
3.
Juli 2018
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
11/6/8-11)
folgende Dia
gnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
2.5):
-
mittelschwere kognitive Störung
-
Benzodiazepin-Abusus bei depressiver Symptomatik
Dr.
G._
attestierte dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
6.
Oktober bis
1.
Dezember 2017 (
Ziff.
1.3). In der neuropsychologischen Unter
suchung
liege
zusammengefasst eine deutliche Beeinträchtigung bei Teilen der Hirnfunktionen vor: leicht bis mittelschwer bei der Aufmerksamkeit, leicht bei den exekutiven Funktionen (Planung), auf Testebene schwere Beeinträch
tigungen im verbalen und figurativen Gedächtnis (
Ziff.
2.4).
Es sei
dringend eine ambulante psychiatrische Behandlung sowie ein Ausschleichen der
Xanax
-Medi
kation
empfohlen worden
(
Ziff.
2.8).
Die Prognose hänge vom gesundheitlichen Verlauf ab, unter anderem unter psychiatrischer Behandlung und Medikamenten-Optimierung (
Ziff.
4.3).
3.11
Dr.
A._
führte im Bericht vom
2
9.
Oktober 2018
zuhanden der Beschwerde
geg
nerin
(
Urk.
11/11)
aus, der Beschwerdeführer sei weiterhin depressiv und klage über anstrengungsabhängige
Thoraxschmerzen
. Er könne sich nicht konzen
trie
ren und verliere ab und zu die Orientierung, vor allem draussen (
Ziff.
1.3).
Die Tätigkeit als Koch sei wegen der eingeschränkten Konzentration und Auffassung nicht mehr möglich.
In einer angepassten, intellektuell einfachen, körperlich wechselbelastenden Tätigkeit mit Pausen und verständnisvollem Umfeld wäre eventuell eine zweistündige Präsenz täglich möglich (
Ziff.
2.1). Eine eigentliche Leistung sei vom Beschwerdeführer kaum zu erwarten. Die Leistungsfähigkeit sei um mindestens 70 % vermindert (
Ziff.
2.2).
3.12
Die Ärzte des Spitals
C._
, Klinik für Kardiologie, führten im Bericht vom
1
8.
Januar 2019 (
Urk.
11/27/1-2)
aus, der Beschwerdeführer
berichte
über Epi
soden mit starken
Thoraxschmerzen
und über das Gefühl einer
Herzenge
, welche teilweise zu Schlafstörungen führten (S. 1 Mitte). Es sei eine erfolgreiche PCI (perkutane koronare Intervention) mit Stent-Implantation erfolgt (S. 2 Mitte).
3.13
Im Kurzaustrittsbericht der
Ärzte des Spitals
C._
, Klinik für Innere Medi
zin, vom
2
9.
Januar 2019 (
Urk.
11/30/1-2)
wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1 Mitte):
-
obere gastrointestinale Blutung bei leichtgradiger
Refluxoesophagitis
(Erstdiagnose 2
7.
Januar
2019)
-
Verdacht auf Barrett-Ösophagus (Erstdiagnose 2
7.
Januar
2019)
-
Koronare Zweigefässerkrankung (Erstdiagnose Januar 2018)
-
Ektasie der Aorta
ascendens
In Zusammenschau der Befunde könnte allenfalls die milde
Refluxoesophagitis
bei bestehender dualer
Thrombozytenaggregationshemmung
als Ursache der Blutung angenommen werden (S. 2 oben).
3.14
Prof.
Dr.
med.
H._
,
Spital
C._
,
Klinik für Herzch
irurgie, führte im Schreiben vom
7.
Februar 2019
zuhanden
von
Dr.
B._
(
Urk.
11/27/3-4 = Urk.
11/29 =
Urk.
11/68/31-32)
aus,
dass
sich auch eine deutliche psychische Komponente zeige, weswegen
er den Beschwerdeführer noch zu 100 % arbeits
unfähig erachte. Er empfehle, eine psychologische / psychiatrische Behandlung in die Wege zu leiten. Bis dahin sollte
d
er
Beschwerdeführer
auch Unterstützung durch seine Familie erhalten, da er nicht in der Lage sei, den Alltag alleine zu meistern.
3.15
Dr.
A._
führte im Bericht vom
2
5.
Juni 2019
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
11/48)
aus, dass er
dem
Beschwerdeführer die Medikamente Citalopram und
Xanax
verordnet habe. Beide zielten darauf ab, die Ängste zu minimieren, was leider nicht immer gleich gut gelinge (S. 1). Es sei ihm ein Rätsel, wie die Be
schwerdegegnerin auf die Idee kommen könne, dass eine Benzodiazepin-Absti
nenz die Arbeitsfähigkeit - und dann noch wesentlich - verbessern könnte, zumal der Beschwerdeführer dieses Medikament bei Behandlungsbeginn am 2
9.
März 2018 bereits seit längerem zu sich genommen habe (S. 2).
3.16
Dr.
med.
I._
, Konsiliararzt des Spitals
C._
, Abteilung für
Neu
rologie
, berichtete am
3
0.
Juli 2019 (
Urk.
11/63/1-2 =
Urk.
11/68/23-24 =
Urk.
11/68/33-34)
über die klinisch-neurologische Untersuchung vom 2
3.
Juli 2
01
9.
Er diagnostizierte szenische Halluzinationen unklarer Ätiologie
. Klinisch und neurographisch bestünden zu wenig Hinweise auf fokal komplexe epilep
tische Anfälle oder ein toxisch metabolisches Geschehen. Klinisch bestünden zu wenig Hinweise auf ein beginnendes Parkinson Syndrom
(S. 1 oben). Die Ursache der Störung und Halluzinationen bleibe
unklar. Der Beschwerdeführer leide
zur
zeit
offensichtlich an einer Depression,
was seinen verminderten Antrieb, seine
Konzentrationsschwäche und auch seine Gedächtnisschwäche weitgehend er
kläre.
Gelegentlich könnten auch
halluzinatorische
Phänomene bei Depressionen auf
treten; in dieser Art scheine dies jedoch etwas weniger wahrscheinlich. Di
ffe
ren
zialdiagnostisch könne auch an eine schizophrene Erkrankung gedacht werden.
Empfohlen werde die weitere psychiatrische Behandlung, allenfalls mit Einsetzen oder Verstärkung von Neuroleptika (S. 2 Mitte).
3.17
Die Ärzte des Spitals
C._
, Klinik für Kardiologie, führten im Bericht vom
2
0.
Se
ptember 2019 (
Urk.
11/68/14-16) aus,
klinisch sei der Beschwerdeführer kardiopulmonal kompensiert in gutem Allgemeinzustand mit leicht
hyperten
si
ven
Blutdruckwerten (S. 2 f.).
E
ine koronarischämische Genese der
thorakale
n Be
schwerden habe ausgeschlossen werden können. Die Ursache dieser Beschwer
den sei unklar. Differentialdiagnostisch seien unter anderem
muskuloskelettale
Beschwerden sowie eine gastrointestinale Ursache möglich; auch an psychosoma
tische Beschwerden sei zu denken (S. 3 oben).
3.1
8
Die Ärzte des S
pitals
D._
berichteten am 2
0.
Oktober 2019 (Urk.
11/
68/25-27
) über die notfallmässige Selbstvorstellung des Beschwerdeführers bei Status nach Synkope mit Sturz am Vortag (S. 1 Mitte). In Zusammenschau der Befunde bleibe die Ursache der Synkope nicht abschliessend geklärt. Der Beschwerdeführer habe eine stationäre Abklärung abgelehnt. Eine weitere Abklärung der
rezidivie
rende
n Synkopen
werde dringend empfohlen
(S. 2 unten).
3.
1
9
Das
poly
disziplinäre Gutachten der Ärzte
der
Z._
vom
6.
Januar 2020 (
Urk.
11/67)
basiert auf einer
internistischen, einer rheumatologischen, einer neuro
psycho
logischen und einer psychiatrischen Beurteilung (Untersuchungen vom
1
1.
und 1
3.
November 2019; vgl. S. 2 oben
) sowie den vorhandenen Akten
(vgl.
Urk.
11/67/36
ff.
)
.
Aus interdisziplinärer Sicht wurde ke
ine
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S.
6
Ziff.
4.2
.1).
Es
wurden
jedoch
fol
gende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeit
sfähigkeit genannt (S.
7
Ziff.
4.2
.2):
-
psychische
und Verhaltensstörung durch Benzodiazepine, derzeit Abhän
gigkeitssyndrom
-
chronisches
linksthorakales und (
zerviko
-)
thorakovertebrales
Schmerz
syn
drom mit nicht organneurologischer diffuser
Hypaesthesie
Thorax und Arm links
-
klinisch
initiale Fingerpolyarthrose vom
Heberden
Typ
-
rezidivierende
Gonalgie
rechts
ohne fassbares klinisches oder adäquates radiologisches Korrelat
-
arterielle Hypertonie
-
anamnestische Hypercholesterinämie
-
anamnestische Lebersteatose
-
anamnestischer Vitamin D Mangel
-
koronare 2-Gefässkrankheit
-
obere
Gastrointestinalblutung
2
8.
Januar 2019
-
Ektasie der Aorta
ascendens
-
Adipositas Grad I
-
leichte
normochrome
normozytäre
Anämie
-
aktuell minime leichte Nierenfunktionseinschränkung unter NSAR
-
Status nach Hämorrhoiden Operation
Der rheumatologische Gutachter hielt in seinem
Teilgutachten
(
Urk.
11/67/12-20)
fest
,
das vom Beschwerdeführer geschilderte
muskuloskelettale
Beschwerdebild im Bereich des linken Thorax und linken Arms sei nicht mit den objektivierbaren pathologischen Befunden erklärbar. Nachvollziehbar sei aus rheumatologischer Sicht eine Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bezüglich schwerer rückenbelastender Arbeiten aufgrund der bildgebend nachgewiesenen degene
rati
ven Veränderungen der ganzen Wirbelsäule.
In körperlich leichten und mittel
schweren beruflichen Tätigkeiten könne eine geminderte Arbeitsfähigkeit nicht mit pathologischen rheumatologischen Befunden begründet werden.
Therapeu
tisch sei bei Zeichen einer chronischen Schmerzstörung die Anbindung des Be
schwerdeführers an ein interdisziplinäres Schmerzzentrum zur ganzheitlichen Behandlung
nach multimodalem Therapieschema in Erwägung zu ziehen
(S. 19 unten
; S. 20
Ziff.
8.1-8.3
).
Im internistischen Gutachten (
Urk.
11/67/29-35) wurde festgehalten, dass in der Zusammenschau eine koronarischämische Genese der thorakalen Beschwerden habe ausgeschlossen werden können. Die Ursache der nicht kardialen thorakalen Beschwerden sei unklar. Differentialdiagnostisch seien unter anderem
musku
loskelettale
Beschwerden sowie auch eine gastrointestinale Ursache möglich; auch an psychosomatische Beschwerden sollte gedacht werden (S. 34 Mitte). Die Dyspnoe bei Anstrengung wie bei Aufregung und angegeben in geschlossenen Räumen sei suspekt für
eine
psychogene Ätiologie (S. 35
Ziff.
7.3). Aufgrund der
aktuellen ergometrischen Leistungsfähigkeit und der angegebenen Anstrengun
gs
dyspnoe beziehungsweise Stress-Dyspnoe sowie der
Aortenektasie
seien eigent
liche Schwerarbeiten wie repetitive Belastungen von über 20 kg nicht angesagt (S. 35
Ziff.
7.4). Aus internistischen Gründen sei die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit wie auch in einer angepassten Tätigkeit - mit Einschränkung bezüglich körperlicher Schwerarbeit im Sinne von Heben und raschem Gehen - gegeben (S. 35
Ziff.
8.1 und 8.2). Die kardiale Therapie sei unbedingt weiterzu
führen und eine medizinische Trainingstherapie sei empfehlenswert. Eine Kon
trolle der diskreten
normochromen
,
normozytären
Anämie sei angesagt. Die NSAR-Behandlung sei zu überdenken (S. 35
Ziff.
8.3).
Die Neuropsychologin hielt in ihrem Gutach
ten vom 1
4.
November
2019 (Urk.
68/1-6) fest, dass sich im Gegensatz zur Anamnese, in
welch
er der Be
schwerdeführer die ihm gestellten Fragen auswendig und mit unauffälliger Sprech
geschwindigkeit
habe
beantworten könne
n
, in der Testung überwiegend unter
d
urchschnittliche Ergebnisse erge
ben
hätten
, die sogar häufig weit unterdurch
schnittlich ausgeprägt seien. Auch einfachste Anforderungen, die beispielsweise auch
Kinder oder Demente bewältigen könnten, bearbeite der Beschwerdeführer erstaunlicherweise nicht erfolgreich.
Ausserdem benötige er einen extrem erhöh
ten Zeitaufwand
(S. 4 Mitte).
Der Beschwerdeführer beschreibe sich als nicht leistungsfähig und teilweise emotional aggressiv. In der neuropsychologischen Testung hingegen wirke er durchgängig ruhig und gelassen, wobei sein hohes Durchhaltevermögen beeindrucke (S. 5 Mitte).
In der klinischen Verhaltens
be
ob
achtung, in den Testergebnissen und in den durchgeführten Beschwerdevalidie
rungsverfahren werde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer überwie
gend nicht authentischen Anstrengungsbereitschaft ausgegangen. Das auffällige
Verhalten in der Testsituation werde aus psychologischer Sicht mit den vorlie
gen
den Informationen vor allem als Demonstration des Beschwerdeführers gesehen, aktuell nicht leistungsfähig zu sein. Die kognitiven Testergebnisse könnten deshalb nicht als ausreichend valide angesehen werden
(S. 5 unten). Das aktuelle kognitive Leistungsvermögen lasse sich mit den vorliegenden Daten aus neu
ropsychologischer Sicht leider nicht abschliessend beurteilen (S. 6).
Die Einschät
zung einer mitte
lschweren kognitiven Störung des
D._
aus dem Jahr 2017 könne nicht nachvollzogen werden (S. 5 oben).
Im psychiatrischen Teilgutachten (
Urk.
11/67/21-28) wurde ausgeführt, dass sich im Gespräch sehr schnell gezeigt habe, dass der Beschwerdeführer den Anfang des aktuellen Leidensweges am ehesten mit der Intervention durch den Herz
katheter und der Einlegung der Stents in Verbindung bringe. In diesem Zu
sammenhang schildere er ein psychotisch anmutendes Zustandsbild, welches drei bis vier Mal wöchentlich auftrete, meistens mit einem «Blackout» beginne, in welchem noch die Möglichkeit bestehe, sich vorher hinzusetzen
, das alles in einer hohen Detailgenauigkeit geschildert. Diese Detailtreue verliere sich aber im weiteren Gespräch, beispielsweise bei der Beschreibung früherer Therapien, der Kindheit, der Anamnese der früheren Berufe und der Medikamente. In diesen Bereichen mache der Beschwerdeführer Gedächtnislücken geltend.
Die
Schilde
rung dramatische
r
Vorkommnisse rund um die Bedrohung mit
einem
Messer und
der Vorstellung, Organe entnommen zu bekommen, sei zu keinem Zeitpunkt emotional besetzt gewesen
. Die aktuelle Therapiefrequenz von einmal monatlich bei
Dr.
A._
stehe nicht im Verhältnis zur Angabe der geschilderten Schwere der Symptome
. Ebenfalls wäre unter den geschilderten Lebensumständen eine eigen
ständige Lebensführung nicht mehr möglich; dies
spiegle sich aber nicht in der geschilde
rten Tagesstruktur wi
der
(S. 26 Mitte).
Die Angaben zum Krankheits
verlauf seien insgesamt wenig
präzisierbar
. Die in der Aktenanamnese geschil
derte Depression seit 1983 werde vom Beschwerdeführer nicht aufgegriffen.
Als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte der psychiatrische Gut
achter eine psychische und Verhaltensstörung durch Benzodiazepine, derzeit Ab
hängigkeitssyndrom (S. 26 unten). Aufgrund der mit überwiegender Wahrschein
lichkeit bestehenden nicht authentischen Beschwerdeschilderung könne auf die Angaben des Beschwerdeführers bezüglich der Funktionseinschränkung im Mini-ICF App nicht abgestellt werden. Sowohl als Ressourcen als auch
als
Belastungs
faktor müsse
die vollumfängliche Versorgung durch die Ehefrau angesehen werden. Einerseits halte diese den sekundären Krankheitsgewinn aufrecht, ande
rer
seits würden durch die Ehefrau die Bereiche Haushalt und Essen vollum
fäng
lich abgedeckt (S. 27
Ziff.
7.4). Die Arbeitsfähigkeit sei bei nicht-authen
tischer Beschwerdeschilderung nicht abschliessend beurteilbar (S. 28 oben). Um aus psy
chiatrischer Sicht die Situation noch nachhaltig verändern zu können, werde ein stationär-psychiatrischer Aufenthalt mit den Grundpfeilern Benzodiazepin-Ent
zug, Konzept des sekundären Krankheitsgewinns, Erarbeitung eines prospektiven Lebensentwurfs empfohlen (S. 28
Ziff.
8.3).
Aus interdisziplinärer Sicht
(
Urk.
11/67/5-11)
bestünden keine Diagnosen mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten, mit gelegentlichem Heben/Tragen von Lasten bis 10 kg verbundenen Tätigkeit als
Koch oder in ver
gleichbaren Berufstätigkeiten. Aus somatischer Sicht seien körperlich überwie
gend mittelschwere und schwere beruflic
he Tätigkeiten zu vermeiden (S.
6 unten
; S. 8
Ziff.
4.7 und 4.8
).
Aus somatischer Sicht korrelierten die vom Beschwerde
führer glaubhaft geklagten Beschwerden nicht mit den objektivierbaren patho
logischen Befunden
(S. 8
Ziff.
4.6).
Aus psychiatrischer Sicht bestünden keine objektivierbaren Funktionseinbussen. Die durch die vorbehandelnden Ärzte aus psychiatrischer Sicht attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit werde aufgrund der nicht nachvollziehbaren diagnostischen Einschätzungen nicht bestätigt (S. 8
Ziff.
4.9).
3.
20
Die Ärzte des Spitals
C._
, Klinik für Kardiologie, führten im Bericht vom
1
2.
Mai 2020 (
Urk.
11/82/7-9)
aus, beim Beschwerdeführer bestehe unverändert ein chronisches nicht-kardiogenes
thorakobrachiales
Schmerzsyndrom, weswe
gen er in der hausinternen Schmerzsprechstunde angebunden sei und regelmässig Physiotherapie erhalte. Zudem gebe er ein belastungsinduziertes thorakales Druckgefühl entsprechend einer Angina
pectoris
CCS II an, welches jeweils in Verbindung mit Herzklopfen und Belastungsdyspnoe NYHA II auftrete. Jene Be
schwerden seien
gemäss Angaben des Beschwerdeführers ebenso stabil und un
ver
ändert seit dem RCA-
Stenting
im Januar 2019 vorhanden. Gemäss dem Befund der Myokardszintigraphie vom Oktober 2019, wo sich keine belastungs
abhängige Myokardischämie gezeigt habe, sei demnach von einer weiterhin stabilen koro
naren Situation auszugehen (S. 2 Mitte).
3.2
1
Dr.
med. J._
, Assistenzärztin der
Klinik für Innere Medizin,
S
pital
C._
, führte im Bericht vom
2
5.
Mai 2020
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
11/82/1-6)
aus, der Beschwerdeführer sei kardial kompensiert. Aus kardio
logischer Sicht sei der Befund aktuell stabil (
Ziff.
2.4). Die Prognose zur Arbeits
fähigkeit sei schwierig abzuschätzen. Nach aktueller Einschätzung und
unter
Mitein
bezug der extrakardialen Diagnosen
sei von einer
Arbeitsfähigkeit von 30-50 %
auszugehen (
Ziff.
2.7). Die Frage, wie viele Stunden pro Tag die bisherige Tätigkeit zumutbar sei, könne sie nicht beantworten (
Ziff.
4.1). Durch die Angina
pectoris
und chronische Schmerzen sei der Beschwerdeführer im Haushalt bei der Haushaltsführung, der Wohnungspflege, dem Einkauf und der Wäsche einge
schränkt (
Ziff.
4.5).
3.22
Die
Gastroskopie vom 2
6.
Juni 2020 (
Urk.
11/90)
zeigte eine
Refluxösophagitis
LA Grad A, makroskopisch und mikroskopisch Barrett-Ösophagus COM1 sowie
eine kleine axiale
Hiatushernie
von 2
cm Länge. Aufgrund der
Refluxösophagitis
sei
Pantoprazol
2x40
mg für vier bis sechs Wochen rezeptiert
worden
, anschliess
end werde eine Dauertherapie mit 1x40
mg bei Barrett empfohlen, welcher nun histologisch
habe
gesichert werden
können
. Eine nächste
gastroskopische
Kon
trolle sei in drei Jahren zu empfehlen (S. 1 unten).
3.2
3
Dr.
med.
K._
, Oberärztin am
Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin,
Spital
C._
,
hielt
im
Bericht vom
2
9.
Juni 2020
zuhan
den der Beschwerdegegnerin
(Urk.
11/87)
fest
,
dass die Behandlung nach erfolg
losen physikalischen Massnahmen am 1
8.
Mai 2020 abgeschlossen worden sei (Ziff. 2.8). B
ei diesem multimorbiden Patienten mit komplexer Krankheitsge
schichte könne die Arbeitsfähigkeit nicht isoliert aus schmerztherapeutischer Sicht beurteilt werden (
Ziff.
4.2-4.4).
3.2
4
Dr.
A._
führte im Bericht vom
9.
Juli 2020
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
11/86/7-12)
aus, dass der Beschwerdeführer alle zwei bis vier Wochen in Behandlung sei (
Ziff.
1.2). Er
attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 3
0.
Juni 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für
die Tätigkeit als Koch und zumutbare Verweist
ätigkeiten
(
Ziff.
1.3). Zur aktuellen Symptomatik gab er belastungsab
hängige
Thoraxschmerzen
, Desorientierung ausser Haus sowie ein unspezifisches Hören von bedrohlichen Stimmen an (
Ziff.
2.2).
Als Funktionseinschränkungen nannte er Schmerzen bei körperlicher Aktivität, Desorientierung, Antriebsmangel sowie Störung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Auffassung (
Ziff.
3.4). Die Prognose zur Eingliederung beurteilte
Dr.
A._
als sehr schlecht; der Beschwer
deführer habe mit dem Arbeitsleben abgeschlossen (
Ziff.
4.3).
3.2
5
Dr.
med.
L._
, Fachärztin für Urologie und
für
Chirurgie,
Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD),
hielt in der
Stellungnahme vom
2.
September 2020 (
Urk.
11/93 S. 4 f.)
fest, dass sich auch nach Vorlage aktueller Befundberichte der Schmerztherapeuten, Kardiologen, Psychiater und
Gastroenterologen
keine neuen Aspekte ergäben, die ein Abweichen von der bisherigen Einschätzung der medi
zinischen Situation seitens des RAD notwendig machten. Der therapierefraktäre Krankheitsverlauf des letzten halben Jahres mit komplettem Versagen der Schmerztherapie verdeutliche seinerseits weiterhin die Notwendigkeit auf Opti
mierung der psychiatrischen Ausgangslage durch einen dringlichen stationären
Xanax
-Entzug. Solange dies nicht erfolge, blieben
die
Selbstlimitierung, kogni
tive Einschränkung, psychiatrische Problematik mit Halluzinationen und thera
pie
refraktärer Schmerzstörung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bei deutli
chem sekundärem Krankheitsgewinn auch weiterhin bestehen.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin
ging
in der angefochtenen Verfügung
davon aus, dass
die beim Beschwerdeführer vorliegenden Leiden die Erwerbsfähigkeit in
der bis
herigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit
nicht einschränken würden.
4.2
Aus
kardiologischer Sicht
zeigt sich aus
den Berichten des Spitals
C._
eine weitgeh
end kompensierte Problematik
(vgl. vorstehend E. 3.
17
und
E.
3.20
)
, wie auch der Beschwerdeführer festhielt (vgl.
Urk.
1 S. 4 Mitte).
Im Gutachten der
Ärzte der
Z._
wurde festgehalten,
dass die Arbeits
fähigkeit
aus internistischen Gründen in der bisherigen Tätigkeit wie auch in einer angepassten Tätigkeit - mit Einschränkung bezüglich körperlicher Schwer
arbeit im Sinne von Heben und raschem Gehen - gegeben
sei (vgl. vorstehend E.
3.19).
Der Beschwerdeführer machte geltend, d
ie thorakalen Beschwerden würden bis heute anhalten und deren Ursache habe auch schmerzmedizinisch nicht ganz ge
klärt werden können (
Urk.
1 S. 4 Mitte).
Dazu ist festzuhalten, dass die Ärzte der Kardiologie des Spitals
C._
im September 2019
muskuloskelettale
Be
schwerden, eine gastrointestinale Ursache oder auch psychosomatische Beschwer
den für möglich hielten (vgl. vorstehend E. 3.17). Eine Gastroskopie vom Juni 2020 zeigte eine
Reflux
oe
sophagitis
sowie einen Barrett-Ösophagus (vgl. vo
r
stehend E. 3.22), was auf eine gastrointestinale Ursache hinweisen könnte.
Die genaue Ursache erscheint indessen zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
nicht erforderlich
.
Aus internistischer Sicht
kann auf das Gutachten der
Z._
abgestellt werden;
weitere Abklärungen
erübrigen sich
.
4.
3
Aus rheumatologischer Sicht wurde
im Gutachten der
Z._
festge
halten, dass dem Beschwerdeführer überwiegend mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten aufgrund der degenerativen Veränderungen der ganzen Wirbelsäule nicht mehr zumutbar seien
(vgl. vorstehend E. 3.19)
. Dies
erscheint nachvollziehbar.
Weitere Abklärungen aus rheumatologischer Sicht erscheinen nicht erforderlich.
4.
4
Die Ärzte des Spitals
D._
stellten
im November 2017
eine kognitive Störung fest (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.10).
Im Gutachten der Ärzte der
Z._
wurde dazu festgehalten, dass die
Einschätzung einer mittelschweren kognitiven Störung nicht nachvollzogen werden könne.
Die neu
ropsychologische Gutachterin
ging mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer nicht authentischen Anstrengungsbereitschaft aus. Die kognitiven Tester
gebnisse könnten nicht als ausreichend valide angesehen werden.
Angesichts dessen
kann das kognitive Leistungsvermögen anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden.
4.
5
Aus psychiatrischer Sicht
liegen
im Wesentlichen
die Einschätzungen des be
handelnden Psychiaters
Dr.
A._
sowie des psychiatrischen Gutachters der
Z._
vor.
Dr.
A._
ging im Juli 2018
angesichts
der Diagnosen einer mittelschweren kogni
tiven Störung und einer mittelgradigen depressiven Episode von einer 100%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
des Beschwerdeführers
aus
. Als Funktionseinschränkungen nannte er insbesondere eine Störung von Aufmerksamkeit und Gedächtnis
(vgl. vorstehend E. 3.7).
Im Oktober 2018 gab Dr.
A._
an, der Beschwerdeführer sei weiterhin depressiv, könne sich nicht konzentrieren und verliere ab und zu die Orientierung.
Die Tätigkeit als Koch sei wegen der eingeschränkten Konzentration und Auffassung nicht mehr möglich
(vgl. vorstehend E. 3.11).
Im
Bericht vom
Juli 2020
attestierte
Dr.
A._
dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsun
fähigkeit bei Desorientierung, Antriebsmangel, Schmerzen bei körperlicher Akti
vität sowie Störung von Konzentration, Aufmerksamkeit und
Auffassung (vgl. vorstehend E.
3.24).
Nach dem Gesagten stützte sich
Dr.
A._
bei seiner Beurtei
lung
auch
massgeblich
auf die seitens der
diagnostizierte kog
ni
tive Störung respektive die seitens des Beschwerdeführers angegebenen
Kon
zen
trations
-, Aufmerksamkeits- und Auffassungsstörungen.
Wie soeben
darge
legt
(vgl. vorstehend E.
4.
4
),
werden
die kognitiven Testergebnisse
der
im Gutachten der Ärzte der
Z._
jedoch
in Frage gestellt
.
Auch die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers
betreffend Aufmerksamkeit und Gedächtnis
können nicht
ohne Weiteres
übernommen
werden.
Insgesamt ver
mögen die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters nicht zu überzeugen.
Schliesslich ist in
Bezug auf Berichte von
behandelnden Arztpersonen bezie
hungsweise Therapiekräften
auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels
fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Auch
das Gutachten
der
Ärzte der
Z._
vermag aus psychiatrischer Sicht
nicht zu überzeugen. Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ein Abhän
gigkeitssyndrom als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt. Zur Frage der Arbeitsfähigkeit konnte nicht Stellung genommen werden. Im Rahmen der Gesamtbeurteilung wurde das Abhängigkeitssyndrom dann als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt. Zudem wurde festgehalten, dass in körperlich leichten und mittelschweren beruflichen Tätigkeiten keine Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit bestehe.
Ein Hinweis, wonach die psychiatrische Beur
teilung nicht abschliessend möglich
gewesen sei
, erfolgte
in der Gesamtbeur
tei
lung
nicht.
Der behandelnde Psychiater
Dr.
A._
diagnostizierte eine mittelgra
dige depressive Episode (vgl. vorstehend E. 3.7). Auch in vielen weiteren, nicht-psy
chia
trischen
Berichten
wurde
eine depressive Symptomatik erwähnt (vgl. vor
stehend E. 3.1, E. 3.3, E. 3.10,
E. 3.14
, E. 3.16).
Dazu
nahm
der psychiatrische Gutachter
der
Z._
nicht Stellung, sondern gab
lediglich an, dass die in der Aktenanamnese geschilderte Depression seit 1983 vom Beschwerdeführer nicht aufgegriffen
worden sei
.
4.
6
Aus neurologischer Sicht liegt ein Bericht von
Dr.
I._
vor, der im Juli 2019 z
u den Halluzinationen
Stellung
nahm
(vgl. vorstehend E. 3.16)
.
Klinisch bestünden zu wenig Hinweise auf epileptische Anfälle oder auf ein beginnendes Parkinson Syndrom
. Die Ursache der Halluzinationen bleibe unklar. Die kognitive Störung
wie auch die
Synkope
n
(vgl.
vorstehend E. 3.6
und E. 3.18)
wurden aus neu
ro
logischer Sicht nicht beurteilt.
4.
7
Nach dem Gesagten
lassen die vorhandenen Berichte keine fundierte und objek
tive Beurteilung des Gesundheitszustandes
des Beschwerdeführers zu. Aus psy
chiatrischer, neuropsychologischer und neurologischer Sicht sind weitere Abklä
rungen erforderlich.
4.8
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen,
besonders
wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrele
vante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
4.9
Vorliegend ergibt sich, dass ein abschliessender materieller Entscheid gestützt auf
die vorhandenen medizinischen Akten nicht möglich ist, da der
entscheid
rele
van
te
Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt wurde. Die vorhandenen medizi
nischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszu
standes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, weshalb die Beschwer
degegnerin
in
psychiatrischer, neuropsychologischer und neurologischer
Hins
icht
weitere Abklärungen
vorzunehmen hat.
Die angefochtene Verfügung (
Urk.
2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur rechtsgenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts - unter Berück
sichti
gung des strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 - und zum erneuten Entscheid über den Rentenanspruch an die Beschwerdegegnerin zurück
zuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
5.
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
I
VG sind ermessensweise auf Fr. 9
00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuer
legen.
Damit erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um
un
entgeltliche
Prozess
führung
als gegenstandslos.
6.
6.1
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
6.2
Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Beim praxisgemässen Stunden
ansatz von
Fr.
220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist vorliegend eine Entschä
di
gung von
Fr.
2’
2
00
.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen, welche entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwer
de
gegnerin aufzuerlegen ist.
D
as Gesuch des Beschwerdeführers um
un
entgeltliche
Rechtsvertretung
erweist sich damit
als gegenstandslos.