Decision ID: 96d6b941-0fc1-50de-a45c-7a6114df47bd
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
A._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) erwarb am 4. Juni 1996 ein
Maturitätszeugnis im Studienfach «Allgemeine Schwester Fachausbildung
nach der Maturität» der Krankenschwesterschule (...) in Tschechien. Am
13. Februar 2003 stellte das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) der Be-
schwerdeführerin einen Anerkennungsausweis bezüglich der 1996 in
Tschechien absolvierten Ausbildung aus. Gemäss diesem Ausweis wurde
sie als «Diplomierte Krankenschwester für allgemeine Krankenpflege» re-
gistriert.
B.
[Angaben zum Werdegang der Beschwerdeführerin].
C.
Am 13. Februar 2020 ersuchte die Beschwerdeführerin beim SBFI um den
nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels des Studiengangs Pflege
im Fachbereich Gesundheit und reichte am 19. Februar 2020 aufforde-
rungsgemäss ihr Ursprungsdiplom aus Tschechien beim SBFI ein.
D.
Am 26. Oktober 2020 verfügte das SBFI die Abweisung des Gesuchs um
den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels des Studiengangs
Pflege im Fachbereich Gesundheit. Begründet wurde die Abweisung im
Wesentlichen damit, dass ein altrechtliches schweizerisches Diplom vo-
rausgesetzt sei. Die Beschwerdeführerin verfüge jedoch «nur» über einen
ausländischen Bildungsabschluss, weshalb sie die genannte Vorausset-
zung nicht erfülle. Die Vorinstanz prüfte die weiteren Voraussetzungen für
den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels nicht.
E.
Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 24. November
2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie stellt den Antrag,
dass das Gesuch für den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels
in der Pflege gutzuheissen sei.
Die Beschwerdeführerin geht davon aus, dass sie sämtliche Voraussetzun-
gen für den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels des Studien-
gangs Pflege im Fachbereich Gesundheit erfülle. So habe sie das Diplom
«Höhere Fachausbildung für Gesundheitsberufe, Stufe I, HFG mit Schwer-
punkt Pflege» in der Schweiz erworben. Für diese Weiterbildung seien nur
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jene Personen mit einem in der Schweiz anerkannten Diplom, namentlich
zum Beispiel das Diplom «Diplomierte Krankenschwester in allgemeiner
Krankenpflege AKP», zugelassen gewesen. Daraus ergebe sich, so die
Beschwerdeführerin weiter, dass sie über ein schweizerisches Diplom ver-
füge und die Voraussetzungen für den nachträglichen Erwerb des Fach-
hochschultitels erfülle. Aufgrund ihres im Ausland erworbenen Ursprungs-
diploms, werde ihr nicht nur der Titel «Dipl. Pflegefachfrau HF» verweigert,
sondern auch die Bezeichnung als «Höhere Fachausbildung Stufe I» nicht
mehr akzeptiert. Es sei zudem diskriminierend und fremdenfeindlich, wenn
die Ausbildungskameraden und -kameradinnen den nachträglichen Fach-
hochschultitel erwerben können und dies der Beschwerdeführerin auf-
grund ihres tschechischen Nachmaturitätsdiploms nicht möglich sei.
F.
Am 25. Januar 2021 hat die Beschwerdeführerin beim Bundesverwal-
tungsgericht weitere Akten im Zusammenhang mit dem vorinstanzlichen
Verfahren betreffend das Gesuch um den nachträglichen Erwerb des Fach-
hochschultitels eingereicht.
G.
Am 23. Februar 2021 reichte die Vorinstanz, innert erstreckter Frist, die
Vernehmlassung ein. Sie beantragt, dass die Beschwerde unter Kosten-
und Entschädigungsfolgen abzuweisen sei.
Zur Begründung hebt die Vorinstanz im Wesentlichen hervor, dass die An-
erkennung des ausländischen Abschlusses durch das SRK nicht zu einem
neuen schweizerischen Diplom bzw. zu einem Anspruch zur Führung eines
schweizerischen Titels führe. Vielmehr attestiere die Anerkennung eines
ausländischen Diploms lediglich, dass dessen Inhaber über gleichwertige
Kompetenzen verfüge wie ein Inhaber des schweizerischen Diploms und
die Voraussetzungen zur Aufnahme in das SRK-Register für Gesundheits-
fachpersonen gegeben sei. Der nachträgliche Erwerb des Fachhochschul-
titels verlange als Grundvoraussetzung ein schweizerisches Ursprungsdip-
lom. Die Beschwerdeführerin erfülle diese Grundvoraussetzung nicht und
die Beschwerde müsse zurückgewiesen werden.
H.
Mit Verfügung vom 24. Februar 2021 hat das Bundesverwaltungsgericht
den Schriftenwechsel unter Vorbehalt von allfälligen Instruktionen und/oder
Parteieingaben geschlossen.
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Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Gestützt auf Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen i.S.v. Art. 5 VwVG. Das Bundesverwal-
tungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache zuständig
(Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG). Als Adressatin der angefochtenen Verfü-
gung ist die Beschwerdeführerin zur Beschwerde berechtigt (Art. 48 Abs. 1
VwVG). Frist sowie Form und Inhalt der Beschwerde sind gewahrt (Art. 50
Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der Kostenvorschuss wurde fristgerecht
bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzun-
gen (Art. 44 ff. VwVG) sind ebenfalls erfüllt. Auf die Beschwerde ist daher
einzutreten.
2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren
das Recht von Amtes wegen an (vgl.; ZIBUNG/HOFSTETTER, in: Wald-
mann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016,
Art. 49 N. 2, 53).
Mit dem vom SRK am 13. Februar 2003 ausgestellten Anerkennungsaus-
weis und der erfolgten Registrierung als «Diplomierte Krankenschwester
für allgemeine Krankenpflege» ist die Beschwerdeführerin unbestrittener-
massen zur Berufsausübung in der Schweiz berechtigt. Gegenstand des
vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet hingegen die Frage, ob die Be-
schwerdeführerin die Voraussetzungen für den nachträglichen Erwerb des
Fachhochschultitels des Studiengangs Pflege im Fachbereich Gesundheit
erfüllt. Die Voraussetzungen für den nachträglichen Erwerb des Fachhoch-
schultitels sind in der Verordnung des WBF vom 4. Juli 2000 über den
nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels (SR 414.711.5, nachfol-
gend: Vo-NTE) geregelt. Insbesondere geht es um die Bedeutung der Vo-
raussetzung, wonach ein vom SRK anerkanntes Diplom erforderlich ist
(Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE).
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2.1 Gemäss Art. 78 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 30. September 2011
über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizeri-
schen Hochschulbereich (Hochschulförderungs- und -koordinationsge-
setz, HFKG, SR 414.20) regelt der Bundesrat die Titelführung der bisheri-
gen Absolventen und sorgt für die notwendigen Umwandlungen von nach
bisherigem Recht verliehenen Titeln. In der dazugehörigen Verordnung
wird festgehalten, dass das Eidgenössische Departement für Wirtschaft,
Bildung und Forschung (WBF) die Titelführung der bisherigen Absolventin-
nen und Absolventen der höheren Fachschulen regelt, insbesondere die
Voraussetzungen und das Verfahren zur Umwandlung von nach bisheri-
gem Recht verliehenen Titeln in FH-Titel bestimmt (Art. 9 der Verordnung
vom 23. November 2016 zum Hochschulförderungs- und -koordinations-
gesetz [V-HFKG, SR 414.201]). Hierfür hat das WBF die bereits erwähnte
Verordnung über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels (Vo-
NTE) erlassen; die Grundsätze der Delegation wurden dabei eingehalten
(vgl. hierzu Urteil des BVGer B-4297/2015 vom 29. Februar 2016 E. 4, be-
stätigt durch Urteil des BGer 2C_354/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 2.2
i.f.; Urteil des BVGer B-5012/2015 vom 27. Januar 2017 E. 2.1) und die
Gesetzes- und Verfassungsmässigkeit wurde ebenfalls gerichtlich bestätigt
(vgl. Urteile des BGer 2C_354/2016 E. 4 und BGer 2C_365/2016 vom
13. Dezember 2016 E. 4; Urteil des BVGer B-4592/2015 vom 14. Juli 2016
E. 4.1 ff.). Der Wortlaut von Art. 1 Abs. 4 Vo-NTE lautet wie folgt:
«Voraussetzungen für den Erwerb des Fachhochschultitels des Studien-
gangs Pflege im Fachbereich Gesundheit sind:
a. eines der folgenden vom SRK anerkannten Diplome:
1. «Pflegefachfrau/Pflegefachmann»,
2. «Gesundheits- und Krankenpflege, DN II»,
3. «allgemeine Krankenpflege» (AKP),
4. «psychiatrische Krankenpflege» (PsyKP),
5. «Kinderkrankenpflege, Wochen- und Säuglingspflege» (KWS),
6. «Gemeindekrankenpflege» (GKP),
7. «integrierte Krankenpflege» (IKP);
b. eine der folgenden ergänzenden Ausbildungen oder eines der folgen-
den ergänzenden Diplome:
1. «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe II» (HöFa II) des SBK Bil-
dungszentrums (BIZ), der Kaderschule für die Krankenpflege
Aarau oder des Weiterbildungszentrums Gesundheitsberufe
(WE’G),
2. «Certificat d’infirmière clinicienne/infirmier clinicien II» der Ecole
supérieure d’enseignement infirmier (ESEI),
3. «Diploma CRS indirizzo clinico» der Scuola superiore per le for-
mazioni sanitarie,
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4. vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflege-
fachmänner (SBK) anerkannte «Höhere Fachausbildung Pflege
Stufe I» (HöFa I),
5. «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe I» der Kaderschule für die
Krankenpflege Aarau, des WE’G oder von Careum Weiterbildung,
6. «Höhere Fachausbildung für Gesundheitsberufe Stufe I» (HFG)
mit Schwerpunkt Pflege des WE’G,
7. «Certificat d’infirmière clinicienne/infirmier clinicien I» der ESEI,
8. vom SRK anerkanntes Diplom als «Gesundheitsschwester/Ge-
sundheitspfleger»,
9. «Certificat d’Etudes Approfondies, Option Clinique» des Institut
romand pour les sciences et les pratiques de la santé et du social
(IRSP) oder der ESEI,
10. «Certificato CRS indirizzo clinico» der Scuola superiore per le for-
mazioni sanitarie,
11. «WE’G-Zertifikat NDK Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten,
12. «Nachdiplomkurs Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten von
Careum Weiterbildung,
13. «Diplom Careum Weiterbildung Mütter- und Väterberaterin»,
14. «WE’G-Diplom Mütterberaterin»,
15. «Certificat Le Bon Secours en Soins à la personne âgée et soins
palliatifs»;
c. eine anerkannte Berufspraxis (Art. 2 Abs. 2) von mindestens zwei Jah-
ren;
d. ein Nachdiplomkurs auf Hochschulstufe im Fachbereich Gesundheit
oder eine andere gleichwertige Weiterbildung (Art. 3 Abs. 2), sofern
nicht eine Ausbildung oder ein Diplom gemäss Buchstabe b Ziffern 1–
3 nachgewiesen wird.»
Die Voraussetzungen für den Erwerb des Fachhochschultitels des Studi-
engangs «Pflege» im Fachbereich Gesundheit gemäss Art. 1 Abs. 4 Bst. a-
d sind kumulativ zu verstehen (vgl. Urteil des BVGer B-6150/2016 vom
21. Juli 2016 E. 6.2).
2.2 Mit anderen Worten haben die Gesuchsteller/-innen für den nachträg-
lichen Erwerb des Fachhochschultitels des Studiengangs Pflege im Fach-
bereich Gesundheit neben einem vom SRK anerkannten Basisdiplom ge-
mäss Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE, eine qualifizierte ergänzende Ausbil-
dung, eine mindestens zweijährige Berufspraxis und allenfalls einen Nach-
diplomkurs auf Hochschulniveau im Fachbereich Gesundheit oder eine an-
dere gleichwertige Weiterbildung auszuweisen. Gesuchstellende Perso-
nen, welche die Voraussetzungen zum nachträglichen Erwerb des Fach-
hochschultitels in Pflege erfüllen, erhalten die Bewilligung zum Tragen des
Titels «Dipl. Pflegefachfrau FH / Dipl. Fachmann FH».
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3.
Vorliegend ist umstritten, ob die Beschwerdeführerin ein vom SRK aner-
kanntes Basisdiplom gemäss Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE besitzt bzw. sie
über das in Ziff. 3 aufgeführte Diplom «allgemeine Krankenpflege (AKP)»
verfügt. Insbesondere steht die Frage im Vordergrund, ob unter ein «alt-
rechtliches vom SRK anerkanntes Diplom» im Sinne der streitbetroffenen
Verordnungsbestimmung nur schweizerische oder auch ausländische Dip-
lome zu verstehen sind.
Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, ihr tschechisches
Ursprungsdiplom (...) sowie der vom SRK ausgestellte Anerkennungsaus-
weis und die damit einhergehende Registrierung als «Diplomierte Kranken-
schwester für allgemeine Pflege» würden die Anforderungen an ein Basis-
diplom gemäss Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE erfüllen.
Indessen vertritt die Vorinstanz die Auffassung, dass die strittige Verord-
nungsnorm als Grundvoraussetzung ein altrechtliches schweizerisches
Diplom verlange. Der tschechische Abschluss der Beschwerdeführerin
könne dieser Voraussetzung daher nicht genügen, selbst wenn dieser an-
erkannt und die Beschwerdeführerin als «Diplomierte Krankenschwester
für allgemeine Krankenpflege» registriert worden ist.
3.1 Bezüglich der Verordnungsbestimmung zum nachträglichen Erwerb
des Fachhochschultitels des Studiengangs Pflege im Fachbereich Ge-
sundheit (Art. 1 Abs. 4 Vo-NTE) ist zu berücksichtigen, dass der Verord-
nungsgeber die Auflistung der hierzu vorausgesetzten Basisdiplome und
ergänzenden Ausbildungen oder ergänzenden Diplome in Art. 1 Abs. 4
Bst. a und b abschliessend geregelt, mithin die NTE-Regelung bewusst
restriktiv angelegt hat (vgl. Urteil des BVGer B-5120/2015 E. 5.3.2 und
5.3.4.2; Erläuternder Bericht zur Änderung der Vo-NTE vom November
2014, im Folgenden: EB Vo-NTE, S. 3). Die restriktive Anlegung der Kon-
versionsmöglichkeiten altrechtlicher Diplome und deren abschliessende
Aufzählung in Art. 1 Abs. 4 Vo-NTE wurde vom Bundesgericht, wenn auch
mit Bezug auf die ergänzenden Ausbildungen und Diplome (Bst. b), als von
Art. 78 Abs. 2 HFKG gedeckt und politisch gewollt bestätigt (Urteil des
BGer 2C_604/2016 vom 25. Januar 2017 E. 5.2 und E. 6.2). Die Restrik-
tion zeigt sich einerseits in zeitlicher Hinsicht und andererseits mit Blick auf
den Adressatenkreis.
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Hinsichtlich der zeitlichen Begrenzung gilt: Mit der Änderung des Bundes-
gesetzes vom 6. Oktober 1995 über die Fachhochschulen (Fachhoch-
schulgesetz, FHSG, SR 414.71) sind gewisse höhere Fachschulen zu
Fachhochschulen überführt und bestimmte Studiengänge nicht mehr an-
geboten worden. Davor gab es noch keine Möglichkeit, ein Pflege-Studium
an einer Fachhochschule zu absolvieren und den Titel «Dipl. Pflegefach-
frau FH/Dipl. Pflegfachmann FH» zu erwerben. Die NTE-Regelung richtet
sich daher ausschliesslich an Fachkräfte, die ihren Titel von einer höheren
Fachschule erworben haben, die in eine Fachhochschule überführt wurde
(vgl. Urteil des BGer 2C_604/2016 vom 25. Januar 2017 E. 5.2, mit Hin-
weisen auf den EB Vo-NTE).
Betreffend den Adressatenkreis gilt: Es sollen nur jene Fachkräfte nach-
träglich einen FH-Titel erwerben können, die mit ihren altrechtlichen Aus-
bildungen und dem erforderlichen Nachdiplomkurs auf Hochschulstufe
Kompetenzen erworben haben, die insgesamt denjenigen eines Bachelor-
Abschlusses in Pflege entsprechen. Sind diese (restriktiv ausgelegten) An-
forderungen gegeben, wird der nachträgliche Erwerb des Fachhochschul-
titels ermöglicht. Diesen Fachkräften soll der Zugang zum konsekutiven
Master erleichtert und damit neue berufliche Perspektiven eröffnet werden
(vgl. EB Vo-NTE, S. 3, 6). Mit dieser Regelung soll dem Bedürfnis der Ar-
beitswelt nach Fachkräften auf jeder Bildungsstufe nachgekommen wer-
den und der HF-Titel soll seine eigenständige Bedeutung behalten bzw. der
FH-Titel soll nicht verwässert werden (vgl. EB Vo-NTE, S. 3). Mit den ho-
hen Anforderungen soll zudem gewährleistet werden, dass Absolvierende
heutiger FH-Bildungsgänge nicht gegenüber Inhaberinnen und Inhabern
älterer Pflegediplome benachteiligt werden. Mit anderen Worten soll den
bisherigen Absolventinnen – bei Erfüllung gewisser Anforderungen – eine
Chance gegeben und gleichzeitig der neue Abschluss nicht abgewertet
werden (vgl. EB Vo-NTE, S. 3).
Das soeben Ausgeführte unterstreicht die Besonderheit der NTE-Rege-
lung, die gewährleisten sollte, dass Fachkräfte mit altrechtlichen Aus- und
Weiterbildungen einen ihren Kompetenzen entsprechenden Titel führen
können. Nur während einer gewissen Dauer war es für bestimmte Perso-
nen möglich, nachträglich den Fachhochschultitel zu erwerben, obwohl sie
keine Fachhochschule absolviert haben (vgl. EB Vo-NTE, S. 2).
3.2 In seiner bisherigen Praxis hat das Bundesverwaltungsgericht bereits
entschieden, dass ausländische Diplome als Basisdiplome für den nach-
träglichen Erwerb des Fachhochschultitels nicht in Frage kommen (vgl.
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B-4592/2015 vom 14. Juli 2016, insbesondere E. 5.4.3 und B-5120/2015
vom 10. März 2017 insbesondere E. 5.5). Hierbei hat das Bundesverwal-
tungsgericht eine umfassende Auslegung von Art. 1 Abs. 4 lit. a Vo-NTE
vorgenommen und dabei festgehalten, dass es der Wortlaut grundsätzlich
nicht erlaubt, eindeutig und klar zu bestimmen, ob sich die Formulierung
«eines der folgenden vom SRK anerkannten Diplome» in Verbindung mit
den aufgelisteten Diplomen, nur auf schweizerische oder auch auf auslän-
dische Diplome bezieht (vgl. Urteil des BVGer B-4592/2015 E. 5.2;
B-5120/2015 E. 5.2). Mit Blick auf die historische Auslegung wurde in der
bisherigen Rechtsprechung aufgezeigt, dass sich die Bildungssystematik
für Gesundheitsberufe erst mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom
13. Dezember 2002 über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG,
SR 412.10) bzw. der Änderung des FHSG geändert hat und davor das SRK
sowohl für die Anerkennung kantonaler als auch ausländischer Abschlüsse
zuständig war (vgl. Urteil des BVGer B-5120/2015 E. 5.3.1 und 5.3.4.1).
Gestützt auf die systematische und teleologische Auslegung ist das Bun-
desverwaltungsgericht in der Folge zum Schluss gekommen, dass es sich
bei «vom SRK anerkannten Diplome» ausschliesslich um schweizerische
Diplome handeln kann.
Aus systematischer Sicht hat das Bundesverwaltungsgericht in seiner bis-
herigen Rechtsprechung zwei Argumente hervorgehoben, welche die
Schlussfolgerung stützten, dass es sich bei «vom SRK anerkannten Dip-
lome» ausschliesslich um schweizerische Diplome handeln kann. Einer-
seits stütze sich die VO-NTE gemäss Ingress sowohl auf das HFKG als auf
die V-HFKG, deren Ziel die Schaffung eines wettbewerbsfähigen und ko-
ordinierten Hochschulraums Schweiz von hoher Qualität ist. Andererseits
ergebe sich aus der systematischen Stellung von Art. 78 HFKG im dritten
Abschnitt «Übergangsbestimmungen», dass es sich um eine Übergangs-
regelung mit Bezug auf ausschliesslich schweizerische Diplome handle.
So sei nämlich nicht davon auszugehen, dass der Gesetzgeber lediglich in
den Schlussbestimmungen eine Grundlage für einen ausgeweiteten Adres-
satenkreis, der auch die ausländischen Diplome umfasst, schaffen wollte
(vgl. Urteile des BVGer B-4592/2015 E. 5.4.2; B-5120/2015 E. 5.3.1 und
5.4).
Im Rahmen der teleologischen Auslegung hielt das Bundesverwaltungsge-
richt fest, die Unterscheidung zwischen dem nachträglichen Erwerb des
Fachhochschultitels und der Anerkennung von ausländischen Titeln sei
von Bedeutung. Mit der Anerkennung eines ausländischen Titels werde be-
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stätigt, dass die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten den Anforderun-
gen schweizerischer Berufsausweise entsprechen. Damit werde der Zu-
gang zum schweizerischen Arbeitsmarkt ermöglicht. Es werde dabei aber
kein schweizerisches Diplom ausgestellt. Die Gleichwertigkeit eines aus-
ländischen mit einem schweizerischen Abschluss führe nicht zur Erteilung
eines neuen schweizerischen Diploms bzw. verleihe keinen Anspruch zur
Führung eines schweizerischen Titels. Vielmehr attestiere die Anerken-
nung eines ausländischen Diploms lediglich, dass dessen Inhaber über
gleichwertige Kompetenzen verfügt wie ein Inhaber eines schweizerischen
Diploms (vgl. auch Art. 70 Abs. 1 HFGK). Dadurch werde das ausländische
Diplom nicht in ein schweizerisches umgewandelt, sondern bleibt und ist
ein ausländisches Diplom. Eine Auslegung nach Sinn und Zweck und unter
Berücksichtigung des historischen Hintergrunds lasse den Schluss zu,
dass sich Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE ausschliesslich auf Abschlüsse be-
zieht, die der schweizerischen Gesetzgebung unterliegen (vgl. zu allem:
Urteile des BVGer B-5120/2015 E. 5.3.4.1 ff. mit Hinweis auf das Urteil
B-3360/2014 vom 4. Juli 2016 E. 3.1.1 ff. und 5.3.1 f. sowie das bereits
zitierte Urteil B-4592/2015 E. 5.4.1). Aufgrund der Konzeption und Zielset-
zung der Regelung zum nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels
könne davon ausgegangen werden, dass deren Adressaten lediglich Inha-
berinnen und Inhaber einer anerkannten altrechtlichen Schweizer Ausbil-
dung sind, die in der neuen Bildungssystematik zu integrieren seien, um
ihnen das Recht einer aktuellen Titelführung zu ermöglichen (Urteile des
BVGer B-4592/2015 E. 5.4.3 und B-5120/2015 E. 5.3.3).
Für das Bundesverwaltungsgericht ist im vorliegenden Verfahren kein
Grund ersichtlich, weshalb von der soeben geschilderten Rechtsprechung
abgewichen werden sollte. Diese Rechtsauffassung korrespondiert im Üb-
rigen mit dem Merkblatt NTE Pflege (Merkblatt NTE Pflege, Januar 2015).
Dabei handelt es sich um eine Verwaltungsverordnung, welche sich an die
mit dem Vollzug betrauten Behörden wendet. Ihre Hauptfunktion ist die Si-
cherstellung einer einheitlichen, gleichmässigen und sachrichtigen Praxis
des Gesetzesvollzugs. Nach herrschender Ansicht sind Verwaltungsver-
ordnungen keine Rechtsquellen des Verwaltungsrechts, da sie keine
Rechtsnormen enthalten und insbesondere keine Pflichten oder Rechte
der Privaten statuieren. Gerichte sind nicht an Verwaltungsverordnungen
gebunden, berücksichtigen sie bei der Entscheidfindung aber insoweit, als
sie eine dem Einzelfall gerecht werdende Auslegung der massgebenden
Bestimmung zulassen (BGE 132 V 200 E. 5.1.2; 130 V 163 E. 4.3.1; Urteil
des BVGer B-2682/2019 vom 22. März 2021 E. 3.1; HÄFELIN/MÜLLER/UHL-
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MANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 87; TSCHAN-
NEN/ZIMMERLI/MÜLLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, § 41
Rz. 11 ff.). Wie die obigen Ausführungen zur bisherigen Rechtsprechung
des Bundesverwaltungsgerichts gezeigt haben, gibt es keinen Grund, um
vom Merkblatt NTE Pflege abzuweichen.
3.3 Auch vor dem Hintergrund des seit dem 1. Februar 2020 geltenden
Art. 10 Abs. 2 GesBG ermöglicht die Anerkennung eines ausländischen
Bildungsabschlusses vorab die Berufsausübung in der Schweiz. In der Bot-
schaft wird diese Aussage präzisiert, indem das Führen eines inländischen
Titels – zur Vermeidung von Verwechslungen – explizit ausgeschlossen
wird (vgl. Botschaft GesBG, BBl 2015 8715, 8746). Mit anderen Worten
bedeutet auch eine Anerkennung nach GesBG nicht, dass ein schweizeri-
scher Titel erlangt wird bzw. getragen werden kann. Daraus ergibt sich,
dass mit einem ausländischen Diplom, auch mittels Weiterbildung, kein
schweizerisches Diplom erlangt werden kann.
Was die Beschwerdeführerin mit dem Argument betreffend die Verweige-
rung des Titels «Dipl. Pflegefachfrau HF» erreichen möchte, ist unklar. Dies
ist aber nicht Gegenstand des Verfahrens und im hier vorliegenden Fall
nicht massgeblich für die Beurteilung, ob die Beschwerdeführerin die Vo-
raussetzungen für den NTE in Pflege erfüllt.
Damit bestätigt sich die bisherige Praxis des Bundesverwaltungsgerichts.
Anzufügen bleibt, dass weder in der Vo-NTE noch im HFKG oder der
V-HFKG vorgesehen ist, dass der nachträgliche Erwerb des Fachhoch-
schultitels mit einem ausländischen Diplom erlangt werden können soll.
Damit steht fest, dass der Gesetzgeber die Möglichkeit des nachträglichen
Erwerbs eines Fachhochschultitels mit einem ausländischen Diplom nicht
bewusst oder unbewusst offengelassen hat, sondern durch bewusstes
Schweigen – im negativen Sinne – beantworten wollte. Die fehlende Re-
gelung des nachträglichen Erwerbs des Fachhochschultitels bei ausländi-
schen Diplomen stellt somit ein qualifiziertes Schweigen des Gesetzgebers
dar, womit eine richterliche Lückenfüllung ausgeschlossen ist (vgl. BGE
147 V 2 E. 4.4.1; Urteile des BVGer A-4781/2019 vom 17. Juni 2020
E. 3.4.1; B-3170/2011 vom 22. Oktober 2012 E. 2.2; FORSTMOSER/VOGT,
Einführung in das Recht, 5. Aufl. 2012, S. 491 und 505).
3.4 Zusammenfassend ergibt sich aus der bisherigen Praxis des Bundes-
verwaltungsgerichts, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem tschechi-
schen Diplom, die Voraussetzungen an ein vom SRK anerkanntes Diplom
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Seite 12
i.S.v. Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE nicht erfüllt. Unter Heranziehung ver-
schiedener Auslegungselemente (vgl. E. 3.2) konnte ermittelt werden, dass
es sich bei den in Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE aufgelisteten Basisdiplomen
nur um altrechtliche schweizerische Diplome handeln kann.
4.
Die Beschwerdeführerin beruft sich ferner auf eine Verletzung des Rechts-
gleichheitsgebots, weil Absolventen mit schweizerischen Diplomen anders
als Absolventen einer entsprechenden ausländischen Ausbildung behan-
delt würden.
Die Vorinstanz äussert sich weder in der angefochtenen Verfügung noch in
der Vernehmlassung zu diesem Standpunkt der Beschwerdeführerin.
Das Rechtsgleichheitsgebot nach Art. 8 Abs. 1 BV verpflichtet einerseits
die Behörden gleiche Sachverhalte mit identischen relevanten Tatsachen
gleich zu beurteilen, es sei denn, ein sachlicher Grund rechtfertige eine
unterschiedliche Behandlung (vgl. BGE 140 I 201 E. 6.5.1; 136 I 345 E. 5).
Andererseits kann aber auch ein Erlass selber das Rechtsgleichheitsgebot
verletzen, wenn er nämlich Unterscheidungen trifft, für die kein vernünftiger
Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist, oder er Unterschei-
dungen unterlässt, die sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängen (vgl.
BGE 136 I 1 E. 4.1). Eine Diskriminierung i.S.v. Art. 8 Abs. 2 BV liegt vor,
wenn eine Person allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten
Gruppe, welche historisch oder in der gegenwärtigen sozialen Wirklichkeit
tendenziell ausgegrenzt wird, ungleich behandelt wird (vgl. BGE 139 I 292
E. 8.2.1). Da die Verordnung den nachträglichen Erwerb des Fachhoch-
schultitels in Pflege an vier kumulativ zu erfüllende Voraussetzungen
knüpft, ist die Berechtigung zum Tragen des neurechtlichen Fachhoch-
schultitels nur einem beschränkten Kreis von Personen vorbehalten. Dabei
knüpft die Unterscheidung welche Personen zu diesem Kreis gehören,
nicht an ein verpöntes Kriterium gemäss Art. 8 Abs. 2 BV an, sondern an
die Kompetenzen, die in einer bestimmten Zeitspanne durch Aus- und Wei-
terbildungen erlangt wurden. Wie unter E. 3.1 bereits ausgeführt, ergibt
sich mittels Auslegung direkt aus der Vo-NTE, dass unter «vom SRK aner-
kannte Diplome» nur schweizerische Diplome fallen. Vor dem Hintergrund,
dass mit der Anerkennung eines ausländischen Titels zur Berufsausübung
kein schweizerischer Titel verliehen wird, gilt, dass ein nachträglicher Er-
werb des Fachhochschultitels alleine gestützt auf einen anerkannten aus-
ländischen Titel nicht möglich ist. Diese gesetzgeberische Entscheidung ist
nicht nur gewollt, sondern auch nachvollziehbar. Der nachträgliche Erwerb
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des Fachhochschultitels setzt nämlich eine gewisse Gleichwertigkeit zwi-
schen den alt- und den neurechtlichen Ausbildungen voraus und insgesamt
muss sichergestellt werden, dass mit einem Bachelorabschluss in Pflege
vergleichbare Kompetenzen vorliegen. Aus diesem Grund verbietet sich
eine extensive Auslegung der für den nachträglichen Erwerb des Fach-
hochschultitels zu erfüllenden Voraussetzungen, weshalb nicht vom Erfor-
dernis einer altrechtlichen schweizerischen Ausbildung abzuweichen ist
(vgl. Urteil des BVGer B-5120/2015 E. 6.1.1). Dass Personen mit einem
anerkannten ausländischen Diplom in Bezug auf den nachträglichen Er-
werb des Fachhochschultitels anders behandelt werden, ist somit sachlich
begründet.
Nach dem Gesagten liegt weder eine Verletzung des Rechtgleichheitsge-
bots noch des Diskriminierungsverbots vor.
5.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz in Ermangelung
eines schweizerischen Basisdiploms gemäss Art. 1 Abs. 4 Bst. a Vo-NTE
das Gesuch um den nachträglichen Erwerb eines Fachhochschultitels der
Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat. Weiter konnte keine Verlet-
zung des Rechtsgleichheitsgebots oder des Diskriminierungsverbots fest-
gestellt werden. Die weiteren Voraussetzungen von Art. 1 Abs. 4 Vo-NTE
wurden von der Vorinstanz zu Recht nicht geprüft und müssen auch vom
Bundesverwaltungsgericht nicht geprüft werden, da für den nachträglichen
Erwerb des Fachhochschultitels alle vier Voraussetzungen kumulativ ge-
geben sein müssen und es bereits an der ersten mangelt.
6.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist
abzuweisen.
7.
Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Spruchge-
bühr richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der
Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (Art. 63 Abs. 4bis VwVG
und Art. 2 Abs. 1 VGKE). Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 1'000.– festzu-
setzen und dem von der Beschwerdeführerin in gleicher Höhe bezahlten
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Kostenvorschuss zu entnehmen. Eine Parteientschädigung ist der unter-
liegenden Beschwerdeführerin nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).
Ebenso wenig hat die Vorinstanz Anspruch auf eine Parteientschädigung
(Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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