Decision ID: 7bbed37c-d42b-45a8-9a29-20303c660137
Year: 2014
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Wiget, Rosenbergstrasse 42b,
9000 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 19./20. Februar 2007 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung an und beantragte namentlich Umschulung auf eine neue
Tätigkeit. Er habe den Beruf des E._ erlernt und sei nun seit dem 1. Oktober 2003 als
Hauswart angestellt. Er habe seit Herbst 2006 erneut Schmerzen und sei dreimal am
Rücken operiert worden, das letzte Mal am 4. Januar 2007. Er habe mündlich die
Kündigung ausgesprochen erhalten, da die Arbeit nicht mehr möglich sei und nach
Ansicht der Arbeitgeberin die Arbeit extern vergeben werde.
A.b Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, gab im IV-Arztbericht vom 1. März 2007
(act. 9) bekannt, es lägen als Diagnosen vor ein Status nach Operation einer
Diskushernie LWK 2/3 rechts (seit 4. Januar 2007), eine linkskonvexe LWS-Torsions
skoliose bei Adipositas per magna (seit ca. 1995), ein Status nach LDH-Voroperation
LWK 4/5 links (seit 1985/rechts seit 1990), ein Schlafapnoesyndrom mit CPAP-Be
atmung (seit Frühjahr 2006) und ein Diabetes insipidus unter Therapie (seit Kindheit).
Seit dem 10. November 2006 sei der Versicherte voll arbeitsunfähig. Die bisherige
Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar; bei stärkerer körperlicher Belastung über längere
Zeit müsse mit weiteren Rezidiven (nach den drei Diskushernienoperationen) gerechnet
werden. Für rückenadaptierte Tätigkeiten sollte eine volle Arbeitsfähigkeit wieder
erreicht werden können, doch sei das zurzeit in der postoperativen Phase noch schwer
abschätzbar. Die Grundstimmung sei derzeit deutlichst gedrückt, teilweise bestehe
Affektinkontinenz, teilweise mittelgradige Suizidalität (mit Pharmako- und
Gesprächstherapie). Beigelegt war unter anderem ein Bericht der Klinik für
Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen vom 5. Februar 2007 (act. 9-5 f.), wonach
noch bis zum 18. Februar 2007 volle, hernach bis 11. März 2007 hälftige und ab
12. März 2007 keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert werde. Der Versicherte benötige
Unterstützung im Hinblick auf berufserleichternde Massnahmen.
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A.c In der Arbeitgeberbescheinigung vom 5. März 2007 (act. 12) liess die Arbeitgeberin
angeben, der Versicherte sei seit dem 1. Januar 2004 als Hauswart angestellt gewesen
und bleibe es noch bis 31. Mai 2007. Sein letzter effektiver Arbeitstag sei der
10. November 2006 gewesen. Die Kündigung sei erfolgt, weil seine Aufgaben nach
seinem Ausfall seit November 2006 an eine externe Unternehmung hätten übertragen
werden müssen. Der Versicherte würde zurzeit einen Jahresverdienst von Fr. 78'000.--
erzielen (wie er es 2005 und 2006 getan habe).
A.d Die Klinik für Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen gab im Arztbericht vom
8. März 2007 (act. 15) bekannt, der Versicherte sei vom 6. November 2006 bis
18. Februar 2007 voll arbeitsunfähig gewesen und sei seither (und noch bis 11. März
2007) zu 50 % arbeitsunfähig (wohl entsprechend act. 9-6). Danach sei er in seiner
bisherigen Tätigkeit mit teilweise schweren Belastungen nicht mehr arbeitsunfähig
(act. 15-1). Das Heben schwerer Lasten von über 20 kg sei nicht mehr möglich, ebenso
wenig seien es Arbeiten mit Rotation der Lendenwirbelsäule und in vornüber geneigter
Stellung. Haltung und Position sollten bei der Arbeit wechselnd gestaltet werden
können. Eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit
bestehe bezüglich des Hebens, Transportierens und Umstellens schwerer Lasten
(act. 15-3). Es sei damit zu rechnen, dass im bisherigen Aufgabenbereich innert
Jahresfrist keine Einschränkung mehr bestehe (act. 15-4). Aufgrund der umfangreichen
degenerativen Veränderungen der lumbalen Wirbelsäule könnten künftig durchaus
Probleme in Form einer belastungsabhängigen Schmerzentwicklung und von
Nervenkompressionssyndromen auftreten.
A.e In einem (orthopädischen und psychiatrischen) Gutachten vom 19. September
2007 (act. 27) benannte das C._ als (Haupt-) Diagnosen: (erstens) fortgeschrittene
Osteochondrosen und Unkovertebralarthrosen C5 bis 7 mit Spinalkanalstenose C2 bis
7 ohne Myelopathie sowie Diskushernien C2/3 paramedian links, C4/5 median und
C5/6 sowie C6/7 paramedian rechts und eine foraminale Stenose, speziell C3/4 rechts
mit Kompression der Nervenwurzel C4, (zweitens) eine Osteochondrose L4 bis S1 und
eine Diskushernie L4/5 mit kompromittierter Nervenwurzel L5 links rezessal sowie
degenerative Veränderungen L5/S1 mit grosser Diskushernie und geringer Verlagerung
der Nervenwurzel S1 links und leichter rezessaler Enge der Nervenwurzel S1 rechts
und (drittens) Adipositas per magna. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien ein
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Schlafapnoesyndrom, ein Diabetes insipidus, eine axiale Hiatushernie, eine Dysthymia
und akzentuierte Persönlichkeitszüge. Der Versicherte sei psychiatrisch gesehen voll
arbeitsfähig, aus orthopädischer Sicht hingegen in der körperlichen Leistungsfähigkeit
eingeschränkt. Körperlich schwere Arbeiten in kalter und feuchter Umgebung, die
vorwiegend sitzend oder stehend ausgeübt werden müssten und mit häufigen
inklinierten und reklinierten Körperhaltungen und regelmässigem Heben und Tragen
von Lasten über 5 kg verbunden seien, könnten nicht mehr vollumfänglich zugemutet
werden. Die Arbeitsfähigkeit als E._ betrage bei voller Stundenpräsenz ca. 10 %, jene
als Hauswart ca. 30 %. Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die
abwechslungsweise sitzend und stehend durchgeführt werden könnten, ohne dass
dabei regelmässig inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltungen eingenommen
und Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssten, seien dem
Versicherten bei voller Stundenpräsenz zu ca. 65 % zumutbar.
A.f Der Versicherte erklärte anlässlich eines Besuchs des IV-Eingliederungsberaters
am 21. Dezember 2007, er sei vollumfänglich arbeitsunfähig und es würden
Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Operation getroffen (act. 36). Am 18. März
2008 (act. 37) sah die Eingliederungsberatung vor, die Arbeitsvermittlung
abzuschliessen, da sich der Versicherte arbeitsunfähig fühle und sich nicht mehr
gemeldet habe. Am 19. März 2008 (act. 38) liess der Versicherte unter anderem eine
weitere Begutachtung beantragen und sich nach den geplanten
Umschulungsmassnahmen erkundigen. Im Juni 2008 erfolgte ein Wechsel der
Rechtsvertretung (act. 43 f.).
A.g Mit Vorbescheid vom 15. Dezember 2008 (act. 50 f.) stellte die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen dem Rechtsvertreter des
Versicherten das Zusprechen einer halben Rente an diesen (bei einem Invaliditätsgrad
von 56 %) ab 1. November 2007 in Aussicht. - Mit Einwand vom 14. Januar 2009
(act. 55) liess der Versicherte die Ausrichtung einer ganzen Rente beantragen. Das
Gutachten sei wertlos, denn der Gutachter habe sich mit den Vorakten nicht
auseinandergesetzt. Inzwischen sei ausserdem eine massgebliche Verschlechterung
des Gesundheitszustands eingetreten, was aus einem Bericht der Klinik für
Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen vom 15. Dezember 2007 und einem
solchen von Dr. B._ vom 5. Januar 2009 hervorgehe. Die Arbeitsunfähigkeit sei auf
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mindestens 50 % angestiegen. Bereits bei einem Abzug von 10 % ergebe sich ein
Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Ein solcher Abzug sei den gesunkenen Chancen
auf dem Arbeitsmarkt aber nicht angemessen, er müsste bei 25 %, mindestens aber
bei 20 % liegen. Die Klinik für Neurochirurgie hatte berichtet, die operativen
Möglichkeiten seien nochmals besprochen worden. Auf den mitgebrachten Bildern sei
zu sehen, dass das Foramen L5/S1 links stark betroffen sei. Eine Dekompression
könnte die Reizsymptomatik am linken Bein ziemlich sicher bessern. Dr. B._ hatte
erklärt, die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit sei zurzeit sicherlich
nicht grösser als 50 %. Die Adipositas (von 131 kg im Juni 2006 auf aktuell 154 kg) und
die Schmerzen hätten zugenommen. Der Versicherte werde zunehmend immobil. Im
Lauf des Jahres 2008 habe sich der Teufelskreis akzentuiert, so dass nun auch die
psychische Situation die Arbeitsfähigkeit einschränke. Der Regionale Ärztliche Dienst
(RAD) der Invalidenversicherung befürwortete am 21. Januar 2009 das Abstellen auf
das Gutachten.
A.h Mit Verfügung vom 25. Juni 2009 (act. 64, act. 59) sprach die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem Versicherten ab 1. November 2007 eine halbe
Rente (Valideneinkommen Fr. 80'199.--, Invalideneinkommen Fr. 35'254.--) zu. - Im
Rahmen eines Beschwerdeverfahrens (act. 68-2 ff.) gegen diese Verfügung liess der
Versicherte Berichte von Dr. med. D._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
(vom 9. August 2008, 12. September 2009 und 4. November 2009, act. 73) einreichen.
Dr. D._ hatte Dr. B._ am 9. August 2008 von einer depressiven Störung, aktuell
mittelgradig ausgeprägt, möglicherweise auf dem Boden eine Dysthymia (double
Depression), und einer Arbeitsfähigkeit des Versicherten von höchstens 50 % berichtet,
am 12. September 2009 berichtete er von einer depressiven Störung, aktuell
schwergradig ausgeprägt ohne psychotische Symptomatik, mit hoher
Wahrscheinlichkeit bei vorbestehender Dysthymia, und von einer Verstärkung eines
chronischen Schmerzsyndroms durch die depressive Störung. Die depressive Störung
sei invalidisierend; es bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr. Am 4. November 2009
erläuterte Dr. D._ dem Rechtsvertreter des Versicherten auf Anfrage unter anderem,
die depressive Störung habe sich zwischen September 2008 und September 2009
verschlechtert. Bei adäquater Behandlung sei durchaus eine Besserung (auch der
Arbeitsfähigkeit) möglich. - Am 17. Dezember 2009 (act. 79) widerrief die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle die Verfügung im Hinblick auf weitere
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Abklärungen, worauf das Beschwerdeverfahren am 4. März 2010 abgeschrieben wurde
(act. 90). - Die halbe Rente wurde offenbar dennoch ausgerichtet (vgl. EL-Anspruch).
A.i In einem Arztbericht vom 25. Januar 2010 (act. 85) hatte Dr. B._ mitgeteilt, der
somatische Zustand des Versicherten habe sich durch eine Gewichtszunahme (derzeit
158 kg) weiter verschlechtert. Die Schmerzen hätten sich (wohl nach Angaben des
Versicherten) akzentuiert. Die objektiven Befunde am Bewegungsapparat seien
unverändert. Im Lauf der Jahre 2008 und 2009 sei es aus psychiatrischer Sicht zu einer
deutlichen Verschlechterung gekommen, nämlich einem fast totalen Verlust des
Selbstwertgefühls, intermittierend zu Suizidgedanken, zu sozialem Rückzug. Erst im
Dezember 2009 habe der Versicherte zu einer intensiven Therapie bewegt werden
können.
A.j Dr. D._ berichtete am 17. März 2010 (act. 92), es liege seit mindestens 2008 eine
depressive Störung, aktuell mittelgradig bis schwer ausgeprägt, bei vorbestehender
Dysthymia (Doppeldepression) vor. Der Zustand sei besserungsfähig. Aktuell
bestünden eine bessere Krankheitseinsicht und Behandlungsmotivation sowie eine
Distanzierung von Suizidgedanken.
A.k Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle teilte mit, zurzeit sei aus medizinischer
Sicht noch keine abschliessende Beurteilung möglich (act. 97). Einige Zeit später holte
sie dann einen weiteren Verlaufsbericht bei Dr. D._ ein. Dieser gab am 11. Oktober
2010 (act. 99) an, der Zustand des Versicherten habe sich verbessert. Die bisherige
Tätigkeit sei nicht zumutbar, denn es bestünden wegen deprimierter Stimmung,
reduzierten Antriebs und Tagesmüdigkeit vor allem Schwierigkeiten im
Durchhaltevermögen. Die Depression verstärke die Schmerzstörung und zusätzliche
Ängste führten zu Rückzugsverhalten. Eine einfache manuelle Tätigkeit mit der
Möglichkeit, oft die Position zu wechseln und sich zurückzuziehen, und mit vielen
Pausen sei jedoch an zwei bis drei Stunden pro Tag bzw. zu ca. 30 bis 40 % zumutbar.
Eine weitere Steigerung sei bei adäquater Unterstützung möglich. - In einem weiteren
Verlaufsbericht vom 9. April 2011 (act. 106) erklärte Dr. D._, der psychische Zustand
sei stabil. Die Leistungsfähigkeitsbeurteilung fiel wie im Vorbericht aus.
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A.l Dr. B._ gab im Verlaufsbericht vom 24. Juni 2011 (act. 109) an, der Gesamt
zustand habe sich seit Januar 2010 weiterhin deutlich verschlechtert. Während jene im
Bereich der Halswirbelsäule unverändert geblieben seien, hätten die lumbalen
Beschwerden zugenommen, wahrscheinlich wegen massivsten Übergewichts, das
zurzeit infolge der psychischen Belastung bei seit über fünf Jahren hängigem IV-
Verfahren nicht mehr kontrollierbar sei. Auch das Schlafapnoesyndrom habe sich
deutlich verschlechtert, es werde aber zurzeit gut kontrolliert. Der Versicherte könne
noch während ca. einer halben Stunde Spaziergänge oder Haushaltarbeiten machen,
dann müsse er sich hinlegen. An eine Arbeitsfähigkeit sei nicht zu denken.
A.m Die MEDAS am Inselspital Bern gab im (polydisziplinären, nämlich orthopädischen,
psychiatrischen und internistischen) Gutachten vom 16. Dezember 2011 (act. 120)
bekannt, es lägen als (Haupt-) Diagnosen vor (erstens) eine leicht- bis mittelgradige
depressive Episode, (zweitens) fortgeschrittene Osteochondrosen und
Unkovertebralarthrosen C5 - C7 mit Spinalkanalstenose C2 - C7 ohne radikuläre
Symptomatik, (drittens) Diskushernien C2/3 paramedian links, C4/5 median und C5/6
sowie C6/7 paramedian rechts, (viertens) Diskushernien C3/4 rechts mit Kompression
der Nervenwurzel C4 und (fünftens) ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit
Osteochondrosen L4 - S1 mit nachweisbaren Diskushernien L4/5, L5/S1. Als
Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ausserdem eine Adipositas
per magna, ein Diabetes insipidus und ein Schlafapnoesyndrom (erfolgreich behandelt).
Die Tätigkeit als Hauswart sei teilzeitlich im Umfang von vier Stunden pro Tag
zumutbar. Für gewisse Tätigkeiten (Überkopfarbeiten, schwere körperliche Arbeiten)
müsse gegebenenfalls eine Hilfsperson in Anspruch genommen werden, wodurch sich
eine um geschätzte 10 % verminderte Leistungsfähigkeit ergebe. Die polydisziplinär
festgelegte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestehe seit November 2006. Leichte und
mittelschwere körperliche Arbeiten könne der Versicherte an vier Stunden täglich
uneingeschränkt ausüben. Ein Arbeitsplatz mit einer Pförtner- oder Portierstätigkeit, ein
Telefonservice oder das Kommissionieren von leichter Ware wäre insofern ideal, als
dadurch auch wieder soziale Kontakte entstehen könnten.
A.n Mit Vorbescheid vom 22. Juni 2012 (act. 126 f.) stellte die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle in Aussicht, dem Versicherten ab 1. November
2007 eine halbe, ab November 2009 dann eine Dreiviertels- und ab 1. April 2012
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wiederum eine halbe Rente zuzusprechen (Valideneinkommen bis 8. August 2009
Fr. 78'000.--, ab 9. August 2009 Fr. 79'906.-- und spätestens ab der Begutachtung
Fr. 80'799.--). - Der Versicherte liess am 17. August 2012 (act. 128) einwenden, es sei
vor einer Rentenzusprechung die Eingliederungsfähigkeit zu prüfen. Er sei mithilfe von
Integrationsmassnahmen und anschliessend mit beruflichen Massnahmen
einzugliedern. Eventualiter sei ihm in Abänderung des Vorbescheids ab 1. November
2007 eine ganze Rente auszurichten. Denn gemäss dem zweiten Gutachten betrage
die Arbeitsunfähigkeit seit November 2006 mindestens 50 %. Die vom RAD
festgestellte Verschlechterung müsse ab November 2008 (nicht 2009) rentenwirksam
sein. Das Valideneinkommen sei für die Zeit bis 31. Oktober 2008 dem im Vorbescheid
vom 15. Dezember 2008 angenommenen anzupassen. Ab 1. November 2008 betrage
es (bei einer Teuerung von ca. 2 %) Fr. 81'800.--, ab 1. April 2012 (bei einer Teuerung
von ca. 3.5 %) Fr. 83'000.--. Der Leidensabzug sei in der schwierigen Phase ab
Sommer 2008, aber auch in der übrigen Zeit auf das Maximum festzusetzen. Denn er
(der Versicherte) werde im nächsten Jahr 50 Jahre alt, es sei auch bei Männern ein
Teilzeitabzug zu machen, schwere Arbeiten und Überkopfarbeiten seien
ausgeschlossen, gesundheitliche Einschränkungen häuften sich und er sei lange vom
Arbeitsmarkt abwesend gewesen. In den beiden zurückliegenden Phasen (November
2007 bis Oktober 2008 und November 2008 bis März 2012) wie in der Zeit ab 1. April
2012 ergebe sich je ein Invaliditätsgrad von 72 %.
A.o Mit Verfügung vom 1. März 2013 (act. 134) sprach die Sozialversicherungsanstalt/
IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. November 2009 bis 31. März 2012 eine
(betragsmässig festgesetzte) Dreiviertelsrente zu und ordnete eine Verrechnung mit der
bereits ausgerichteten halben Rente an. Im "Verfügungsteil 2" (act. 131, insbesondere
act. 131-3) war daneben enthalten, dass ab 1. November 2007 (bis 31. Oktober 2009)
und ab 1. April 2012 Anspruch auf eine halbe Rente (ohne Rentenbetrag) bestehe.
B.
B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Wiget
für den Betroffenen am 3. April 2013 erhobene Beschwerde. Der Rechtsvertreter
beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei
ab 1. November 2007 eine Rente nach Gesetz zuzusprechen, ausserdem sei ihm die
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unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Da eine Rückweisung, sofern nicht
zwingend, den Interessen des Beschwerdeführers widerspreche, werde auf einen
solchen Antrag verzichtet, sofern der ganze Anspruchszeitraum beurteilt werde. Zur
Aktenführung durch die Beschwerdegegnerin verweise er auf seine Ausführungen in
einem anderen hängigen Beschwerdeverfahren vor Versicherungsgericht. Von einer
Unterscheidung in drei Phasen des Sachverhalts sei abzusehen, da die
Arbeitsunfähigkeit durchgehend bei 50 % liege. Der RAD, welcher ein Abstellen auf das
MEDAS-Gutachten befürworte, erläutere nicht, weshalb dennoch für die - nur im
Eventualstandpunkt unterschiedene - erste Phase das C._-Gutachten massgeblich
sein sollte. Die zweite Phase habe am 1. November 2008 begonnen, denn der Bericht
von Dr. D._ datiere vom 9. August 2008, nicht etwa vom 9. August 2009. Die
Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der dritten Phase liege
unbestrittenermassen bei 50 %. Auch das Valideneinkommen werde anerkannt.
Inkonsequenterweise berechne die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen in
den ersten beiden Phasen nach der Lohnstrukturerhebung, in der dritten aber aufgrund
des Einkommens als Hauswart. Ob es zulässig sei, nach so langer Zeit ohne
Arbeitstätigkeit den Lohn aus der angestammten Tätigkeit heranzuziehen, könne
dahingestellt bleiben, weil sich am Ergebnis nichts änderte. Die Ausgangspunkte für
das Invalideneinkommen (Tabellenlöhne, konkretes Einkommen) würden im Grundsatz
anerkannt. Bei der Festlegung des Tabellenlohnabzugs habe die Beschwerdegegnerin
ihr Ermessen unterschritten, es also missbraucht. In der ersten und dritten Phase habe
sie diesen nämlich auf 10 % bemessen, und zwar, weil nur noch maximal
mittelschwere Tätigkeiten ausgeübt werden könnten. Dabei seien wesentliche Aspekte
ausser Betracht gelassen worden. Die Beschwerdegegnerin behaupte, das
Bundesgericht habe seine Praxis, Männern, die nur noch teilzeitlich arbeiten könnten,
keinen Abzug zu gewähren, nicht geändert. Diese Praxis gebe es, von Ausnahmen
abgesehen, nicht. Der Teilzeitabzug werde üblicherweise mit 10 % bemessen. In der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung werde sodann das Alter stets als Abzugsgrund
erwähnt. Das Alter des Beschwerdeführers (er sei bald fünfzigjährig) könne zusammen
mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen, dass die
Einsatzmöglichkeiten weiter eingeschränkt würden, etwa aufgrund seiner mittlerweile
bereits bald siebeneinhalb Jahre dauernden Abwesenheit vom Arbeitsmarkt. In seiner
Tätigkeit als Hauswart sei er zudem nicht nur auf mittelschwere Arbeiten
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eingeschränkt, sondern wegen der Überkopfarbeiten auch auf Unterstützung Dritter
angewiesen. Deshalb seien weitere Abzüge in der Höhe von 5 bis 10 % zwingend. Zu
Unrecht werde ferner die Häufung gesundheitlicher Beschwerden nicht berücksichtigt.
Dem Beschwerdeführer sei eine eindrückliche Liste an Medikamenten verordnet, die er,
wie eine unangekündigte Blutentnahme gezeigt habe, auch einnehme. Die Behauptung
im MEDAS-Gutachten, dass der Beschwerdeführer jeden Morgen zügig 3 km gehen
könne, sei - da er durch Medikamente gedämpft, übergewichtig und durch
Rückenbeschwerden handicapiert sei - offensichtlich absurd, jedenfalls gründe sie
nicht auf seinen Angaben. Diesbezüglich sei das MEDAS-Gutachten widersprüchlich.
Gegebenenfalls beantrage der Beschwerdeführer eine mündliche Verhandlung, damit
sich das Gericht von seinem Zustand überzeugen könne. Auch bei grundsätzlich
zumutbaren Tätigkeiten unterliege der Beschwerdeführer zahlreichen weiteren
Einschränkungen, die einen weiteren Abzug von wenigstens 10 % rechtfertigten. Vom
Krankheitsbild her lasse sich der im Bundesgerichtsentscheid 9C_617/10 beurteilte
Sachverhalt mit dem vorliegenden vergleichen. Der Beschwerdeführer sei generell nur
noch langsam unterwegs und arbeite nur sehr verlangsamt. In einer allfälligen
Teilzeittätigkeit werde er nicht wie ein Gesunder eine volle Leistung erbringen können.
Insgesamt sei ein Abzug von lediglich 10 % unhaltbar. Der Abzug sei auf das Maximum
von 25 % zu erhöhen, zumindest in der zweiten und dritten Phase, da es ihm entgegen
den Feststellungen der MEDAS immer weniger gut gehe, vorher auf mindestens 20 %.
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 78'000.-- und einem Invalideneinkommen von
Fr. 22'563.-- (Fr. 60'168.-- x 50 % x 0.75) ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 71 %.
B.b Mit Beschwerdeergänzung vom 27. Mai 2013 reicht der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers zwei weitere Verfügungen vom 1. März 2013 ein, die eine
Rentenzusprechung zwischen dem 1. November 2007 und dem 31. Oktober 2009
sowie - etwas unklar - unbefristet ab dem 1. April 2012 umfassten.
C.
In ihrer Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2013 beantragt die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde. Auch sie gehe davon aus, dass das Gericht den Anspruch
über die gesamte Dauer hinweg beurteile. Sie halte an der Dreiteilung und der
Ermittlung des Rentenanspruchs fest. Selbst wenn jedoch für den gesamten Zeitraum
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von einer Arbeitsfähigkeit gemäss dem MEDAS-Gutachten auszugehen wäre, ergäbe
sich kein höherer Rentenanspruch. Zum einen hätten die MEDAS-Gutachter für die
Tätigkeit als Hauswart wie für eine andere adaptierte Tätigkeit seit 2006 durchgehend
eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert, für die Hauswarttätigkeit noch mit einer um
10 % verminderten Leistungsfähigkeit. Zum andern komme ein Tabellenlohnabzug von
25 % nicht in Frage. In einem ähnlich gelagerten Sachverhalt, da ein 53-jähriger
Versicherter eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit noch im Umfang von 70 % habe
ausüben können (9C_386/12 vom 18. September 2012), habe das Bundesgericht einen
Tabellenlohnabzug von unter 10 % als gerechtfertigt bezeichnet. Wenn vorliegend ein
Abzug von 10 % gewährt worden sei, sei das sicherlich sachgerecht gewesen. Der
Abzug von sogar 20 % für die Zeit von November 2009 bis März 2012 sei wohl etwas
zu hoch gewesen. Da die MEDAS jedoch seit 2006 durchgehend auch für die
angestammte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 45 % (50 % abzüglich
Leistungsverminderung von 10 %) attestiert habe, stelle sich die Frage nach dem
Tabellenlohnabzug gar nicht mehr. Es resultiere eine invaliditätsbedingte
Erwerbseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 55 % und damit ein Anspruch auf eine
halbe Rente. Die angefochtene Verfügung sei korrekt. Mit der Zusprechung einer
zeitlich befristeten Dreiviertelsrente sei zudem der von den MEDAS-Gutachtern
erwähnten, aber in der Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht wiedergegebenen
vorübergehenden Verschlechterung des Gesundheitszustands Rechnung getragen.
D.
Am 31. Mai 2013 hat die Verfahrensleitung dem Gesuch um Bewilligung der
unentgeltlichen Rechtspflege entsprochen.
E.
Mit Replik vom 24. Juni 2013 bringt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vor,
nach langen Jahren der Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf sei von Tabellen
löhnen auszugehen und dürfe nicht dieser Beruf zum Vergleich herangezogen werden.
Eine Rückkehr in den angestammten, sehr vielfältigen Beruf sei bei den multiplen
Beschwerden undenkbar und nicht zumutbar. Unabhängig vom Arbeitsmarkt werde
der Beschwerdeführer keine Stelle als Hauswart mehr finden. Welcher
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Tabellenlohnabzug angemessen sei, entscheide sich anhand der konkreten Umstände,
weshalb die einzig im Vergleich mit einem Urteil bestehenden Einwendungen der
Beschwerdegegnerin unbeachtlich seien. Nach dem internistischen Teilgutachten der
MEDAS solle sich die als grotesk bezeichnete Adipositas nicht auf die Arbeitsfähigkeit
auswirken; grotesk, ja absurd erscheine allerdings vielmehr diese gutachterliche
Beurteilung. Denn es leuchte ein, dass die Arbeitsfähigkeit von jemand, der 150 kg
wiege, nur sehr langsam vorankomme und sich insbesondere an heissen Tagen kaum
mehr bewegen könne, beeinträchtigt sei. Umso mehr sei der Maximalabzug
gerechtfertigt. Das psychiatrische Teilgutachten lege die Arbeitsfähigkeit im
angestammten Beruf allein aus psychischen Gründen auf 50 % fest. Es sei
widersprüchlich, wenn gesagt werde, die vielfachen somatischen Diagnosen würden in
dieser Teilarbeitsunfähigkeit aufgehen, da sie sich wechselseitig bedingten. Das sei
schon aufgrund des C._-Gutachtens - mit dem sich die MEDAS nicht
auseinandergesetzt habe - nicht nachvollziehbar, wo die Arbeitsunfähigkeit nämlich
allein aus orthopädischen Gründen auf 35 % festgelegt worden sei. Seither habe sich
in körperlicher Hinsicht nichts verbessert. Wenn das MEDAS-Gutachten für den Beruf
des Hauswarts von einer Arbeitsunfähigkeit von 45 % (wohl: 55 %) ausgehe, verkenne
es dessen Anforderungen. Es würden Flexibilität und rasches kräftiges Handanlegen
gefordert und der Stelleninhaber werde in psychischer und physischer Hinsicht stark
beansprucht. Insofern leide das MEDAS-Gutachten als Ganzes an einem Widerspruch.
Wenn überhaupt auf den angestammten Beruf abgestellt werden sollte, sei die
Arbeitsfähigkeit tiefer festzulegen als im Gutachten.
F.
Die Beschwerdegegnerin hat am 2. Juli 2013 auf die Erstattung einer Duplik verzichtet.

Considerations:
Erwägungen:
1.
1.1 Es kann davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2013 (act. 134, vgl.
auch act. 140 f.) für die Zeit ab 1. November 2007 eine halbe, ab 1. November 2009
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eine Dreiviertels- und ab 1. April 2012 wiederum eine halbe Rente zugesprochen hat.
Zu beurteilen hatte sie das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers vom Februar
2007, somit einen Sachverhalt, der in eine Zeit vor Inkrafttreten der 5. IV-Revision am
1. Januar 2008 zurückreicht. Die 5. IV-Revision enthält keine die Rente betreffende
übergangsrechtliche Bestimmung. Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat aber
diesbezüglich zu Recht eine ausfüllungsbedürftige Lücke unterstellt (vgl. das
Rundschreiben Nr. 253 vom 12. Dezember 2007). Vorliegend richtet sich der
Rentenbeginn unbestrittenermassen (bei einem Beginn der ununterbrochenen
Arbeitsunfähigkeit nach der Aktenlage im Jahr 2006) nach altem Recht (d.h. den bis
zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Bestimmungen; vgl. namentlich aArt. 29
Abs. 1 IVG; aArt. 48 Abs. 2 IVG: Leistungen können für die zwölf der Anmeldung
vorangehenden Monate ausgerichtet werden).
1.2 Im Verwaltungsverfahren, namentlich bei der Anmeldung (und am 19. März 2008)
sowie im Einwand vom 17. August 2012 gegen den Vorbescheid beantragte der
Beschwerdeführer (vor einer Rentenzusprechung) berufliche Massnahmen, im
Beschwerdeverfahren einzig noch Rentenleistungen. Die Frage, ob die Verwaltung den
Grundsatz "Eingliederung vor Rente" beachtet und eine allfällige Pflicht des
Beschwerdeführers zu Massnahmen korrekt in Anspruch genommen hat, gehört aber
angesichts des verfügten Rentenanspruchs notwendigerweise zum Streitgegenstand.
Denn wie sich aus Art. 16 ATSG ergibt, ist der Einkommensvergleich zur Bemessung
des Invaliditätsgrads erst nach Durchführung der medizinischen Behandlung und
allfälliger Eingliederungsmassnahmen vorzunehmen und hat die versicherte Person,
wenn ohne berufliche Massnahmen ein Rentenanspruch droht, die Pflicht, sich
geeigneten und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen zu unterziehen. Die
Verwaltung ihrerseits hat die Pflicht, vor dem Entscheid über die Rentenfrage von
Amtes wegen alle Eingliederungsmöglichkeiten zu prüfen und hierüber zu entscheiden.
1.3 Der Beschwerdeführer lässt die Aktenführung durch die Beschwerdegegnerin
beanstanden. Das Akteneinsichtsrecht war ihm jedoch nicht verunmöglicht und es
besteht kein Anhaltspunkt dafür, dass das Dossier unvollständig wäre. Eine Aufhebung
der angefochtenen Verfügung aus formellem Grund wurde nicht beantragt und ist auch
nicht am Platz (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S
IV 2013/37).
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2.
2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte
versicherte Personen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese
notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern
(lit. a), und soweit die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen
Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter
anderem in Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche
Ausbildung, Umschulung und Arbeitsvermittlung; Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).
2.2 Nach Art. 28 IVG (in der vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 gültig ge
wesenen wie der auf den 1. Januar 2008 hin geänderten Fassung) besteht der
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu
70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird nach Art. 16 ATSG das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).
2.4 Der Rentenanspruch entsteht nach aArt. 29 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember
2007 gültig gewesenen Fassung) frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte
unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich
mindestens zu 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (lit. b). Die einjährige
Wartezeit gilt als eröffnet, sobald eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % vorliegt
(AHI 1998 S. 124 E. 3c). Massgebend ist in diesem Zusammenhang die
Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf (Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S S. vom 23. Oktober 2003, I 392/02).
3.
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Der Beschwerdeführer hat eine Berufslehre abgeschlossen. Schon ab 1983 hat er -
dem IK-Auszug (act. 10) nach zu schliessen - den erlernten Beruf aber nicht mehr
ausgeübt, sondern war nach einer mehrjährigen Erwerbstätigkeit in einer
Unternehmung mit Produktion und Verkauf (im Aussendienst und als Disponent, vgl.
act. 120-42) schliesslich wohl seit dem Jahr 1998 oder 2000 als Hauswart tätig. Es
rechtfertigt sich daher, diese letztgenannte Tätigkeit als jene zu betrachten, welche der
Beschwerdeführer als Gesunder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin
ausgeübt hätte.
4.
4.1 Für die Invaliditätsbemessung sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen
von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu
beschreiben und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind im
Weiteren eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V
99 f. E. 4; ZAK 1982 S. 34). Ob die versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit
auch tatsächlich ausübt, ist für die Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich
(Rz 3045 des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens
über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH, in der 2013
gültig gewesenen Fassung).
4.2 Der Beschwerdeführer war gemäss den medizinischen Akten in den Jahren 1985
und 1990 wegen lumbalen Diskushernien L4/5 operiert worden. Im November 2006 trat
eine akute Lumbofemoralgie rechts auf (act. 9-5). Seit dem 10. November 2006 wird
dem Beschwerdeführer nun eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Am
4. Januar 2007 erfolgte die Operation einer Diskushernie L2/3 rechts. Die behandelnde
Klinik hatte zwar (prognostisch) ab 12. März 2007 wieder volle Arbeitsfähigkeit
attestiert, wies aber am 8. März 2007 doch auf diverse Einschränkungen (der
Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit) in der bisherigen Tätigkeit hin. Gutachterlich wurde
vom C._ am 19. September 2007 für diese Tätigkeit als Hauswart eine
Arbeitsunfähigkeit von ca. 70 % festgelegt.
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4.3 Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in einer adaptierten Tätigkeit wurde
im C._-Gutachten vom September 2007 auf ca. 35 % festgelegt. Die Einschränkung
war danach rein somatisch bedingt. Abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzungen aus
jener Zeit sind nicht vorhanden. Dr. B._ hatte im März 2007 noch mit dem künftigen
Erreichen voller Arbeitsfähigkeit für solche Tätigkeiten gerechnet, die Klinik für
Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen damals ebenfalls, und zwar mit einem
zeitlichen Horizont von einem Jahr (das heisst bis März 2008). Die bidisziplinäre
gutachterliche Arbeitsfähigkeitsschätzung ist überzeugend; auf sie kann für den
damaligen Zeitpunkt abgestellt werden. Sie basiert auf einer Kenntnisnahme von den
Vorakten, namentlich von Berichten über eine lumbale Myelographie und ein CT der
LWS sowie über ein MRI C0 bis Th5, beide vom Juni 2007, daneben auf aktuellen
Röntgenbildern von LWS und HWS. - Wenn das MEDAS-Gutachten vom Dezember
2011 festhält, die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % liege seit
November 2006 vor, so vermag das gegen das Ergebnis der damaligen Begutachtung
nicht anzukommen. Zum einen bezieht sich die MEDAS-Arbeitsfähigkeitsschätzung auf
einen immerhin fünf Jahre zurück liegenden Sachverhalt. Zum andern wird aus dem
MEDAS-Gutachten nicht ersichtlich, dass eine Auseinandersetzung mit dem
abweichenden Ergebnis des Vorgutachtens erfolgt wäre. Dazu kommt, dass im
MEDAS-Gutachten selbst angenommen wurde, dass die somatischen Beschwerden
sich in den Jahren 2007 bis 2009 deutlich verschlechtert hatten und dass in den Jahren
2008 und 2009 auch eine deutliche Zuspitzung der depressiven Symptomatik
eingetreten war, dass es jedoch inzwischen von somatischer Seite zu einer gewissen
Stabilisierung gekommen sei (act. 120-33). - Im Dezember 2007 (und März 2008) gab
der Beschwerdeführer zwar bekannt, es würden Abklärungen im Hinblick auf eine
weitere Operation getroffen, und er sei mit der gutachterlichen
Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht einverstanden. Die Klinik für Neurochirurgie hatte
damals bestätigt, dass die operativen Möglichkeiten nochmals besprochen worden
seien und eine Dekompression die Reizsymptomatik am linken Bein ziemlich sicher
bessern könnte. Erster bei den Akten liegender medizinischer Bericht nach diesen
Einwänden ist aber der Bericht von Dr. D._ vom 9. August 2008, worin dem
Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus psychiatrischen Gründen
attestiert wird (vgl. unten E. 6.1). Auch aus diesen Vorbringen ergeben sich keine
Zweifel an der Stichhaltigkeit des Ergebnisses des C._-Gutachtens.
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5.
5.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgemäss
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen
Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als
Gesunde tatsächlich verdienen würde (BGE 129 V 222). Gemäss der
Arbeitgeberbescheinigung hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2007 als Gesunder ein
Einkommen von Fr. 78'000.-- erzielt (Valideneinkommen).
5.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Hat sie nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung
statistische Werte (Tabellenlöhne) beigezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1,
Bundesgerichtsentscheid i/S C. vom 19. Juni 2008, 9C_81/2008). Der
Beschwerdeführer hat keine Tätigkeit mehr aufgenommen. Zumutbar wären ihm aber
körperlich leichte Tätigkeiten unter den im C._-Gutachten umschriebenen
Voraussetzungen gewesen. Das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Männern für
einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor lag im
Jahr 2007 bei Fr. 60'167.-- (vgl. Anhang 2 der Textausgabe Invalidenversicherung,
Gesetze und Verordnungen, 2012, herausgegeben von der Informationsstelle AHV/IV,
S. 234, basierend auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung LSE des
Bundesamtes für Statistik).
5.3 Bestehen im Einzelfall Anhaltspunkte dafür, dass die versicherte Person ihre
gesundheitlich bedingte (Rest-) Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur
mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann, ist ein Abzug von den
Tabellenlöhnen zu machen. Mit dem behinderungsbedingten Abzug wird in der Praxis
dem Umstand Rechnung getragen, dass versicherte Personen, die in ihrer letzten
Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten, nach Eintritt des Gesundheitsschadens
auch für leichtere Arbeiten nur beschränkt einsatzfähig sind, dass sie - unabhängig von
der früher ausgeübten Tätigkeit - als gesundheitlich Beeinträchtigte im Rahmen leichter
Hilfsarbeitertätigkeiten nicht mehr voll leistungsfähig sind oder dass weitere
persönliche und berufliche Merkmale wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit,
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Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die
Höhe des Lohnes haben können. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzugs ist der
Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter
Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf
höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen: BGE 134 V 322
E. 5.2 und BGE 126 V 75). - Eine zumutbare Arbeitstätigkeit hat wie erwähnt beim
Beschwerdeführer diversen Rahmenbedingungen zu entsprechen. Auf eine
Teilzeitarbeit ist er indessen gemäss dem C._-Gutachten nicht angewiesen, weshalb
ein Teilzeitabzug entfällt (vgl. Bundesgerichtsentscheid vom 11. Dezember 2012,
8C_514/12, und vom 4. April 2012, 8C_20/12). Das Lebensalter als solches, obwohl
von der Rechtsprechung jeweils grundsätzlich in der Reihe der möglichen Faktoren
erwähnt, macht keinen Tabellenlohnabzug erforderlich, da deswegen statistisch
gesehen nicht mit einem tieferen Einkommen zu rechnen ist und auch eine allfällige
Bevorzugung jüngerer Arbeitnehmer bei der Anstellung keinen Abzug rechtfertigt (vgl.
AHI 1999 S. 242 f., Bundesgerichtsentscheide vom 14. Februar 2014, 8C_808/13, und
vom 12. Februar 2012, 9C_858/11). Die Arbeitsfähigkeit beeinflussten gemäss dem
C._-Gutachten damals das cervicale und lumbale Rückenleiden sowie die
Adipositas. Diese Gegebenheiten sind allerdings in der medizinischen
Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigt. Der von der Beschwerdegegnerin
vorgenommene Abzug von 10 % erscheint daher angemessen.
5.4 Das Invalideneinkommen stellt sich somit auf Fr. 35'198.-- (Fr. 60'167.-- x 0.9 x
65 %), der Invaliditätsgrad auf 55 %.
5.5 Da ungefähr in der Zeit des Ablaufs der Wartezeit am 10. November 2007 (im
Dezember 2007) Abklärungen betreffend eine allfällige weitere Rückenoperation
erfolgten und eine Eingliederung daher (noch) nicht in Frage stand, ist nicht zu
beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine Rente zusprach. Angesichts der
zurückliegenden ununterbrochenen durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von über
70 % und des Invaliditätsgrads von 55 % erweist sich der verfügte Anspruch auf eine
halbe Rente ab 1. November 2007 als zutreffend.
6.
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6.1 Obwohl das im Ergebnis der Arbeitsfähigkeitsschätzung keinen Niederschlag
gefunden hat, wurde im MEDAS-Gutachten wie erwähnt festgehalten, dass sich in den
Jahren 2007 bis 2009 somatisch und psychiatrisch deutliche Verschlechterungen des
Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingestellt hätten und es inzwischen von
somatischer Seite zu einer gewissen Stabilisierung gekommen sei (bis zum Ergebnis
einer Arbeitsunfähigkeit von 55 % bzw. 50 %, unten E. 8.2). Erstmals in dem Bericht
von Dr. D._ vom 9. August 2008 war wegen einer mittelgradigen depressiven Störung
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % attestiert worden.
Hierauf kann demnach abgestellt werden.
6.2 Im Fall einer rückwirkenden Rentenfestsetzung ist es unter Umständen notwendig,
den Invaliditätsgrad für verschiedene zurückliegende Zeitabschnitte nach Massgabe
der jeweiligen Erwerbsunfähigkeit unterschiedlich hoch zu bemessen (vgl. BGE
106 V 16; BGE 109 V 125).
6.3 Der Beschwerdeführer liess die genannte Änderung zwar erst im Januar 2009
melden, bei der rückwirkenden stufenweisen Rentenzusprechung richtet sich der
Zeitpunkt einer Rentenerhöhung aber ausschliesslich nach Art. 88a Abs. 2 IVV.
Art. 88 Abs. 2 IVV findet keine Anwendung (vgl. BGE 109 V 125).
6.4 Der Invaliditätsgrad stellt sich mit einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und einem
Invalideneinkommen von Fr. 27'075.-- (Fr. 60'167.-- x 0.9 x 50 %) auf 65 %. Auf die
Anpassung an die Einkommen im Jahr 2008 kann verzichtet werden, da sie ohne
Auswirkung wäre. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer demnach für
die Zeit ab der Verschlechterung der Erwerbsunfähigkeit zu Recht eine Dreiviertelsrente
zugesprochen. Allerdings ist die Rentenerhöhung bereits ab 1. Dezember 2008
vorzunehmen. Denn die Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit ist ab August 2008
anzunehmen und nach Art. 88a Abs. 2 IVV ist eine anspruchsbeeinflussende Änderung
bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit zu berücksichtigen, sobald sie ohne
wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29 IVV ist sinngemäss
anwendbar.
7.
bis
bis
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Nach dem Bericht des psychiatrischen Facharztes Dr. D._ vom 12. September 2009
hatte sich das Leiden damals zu einer schwergradigen depressiven Störung entwickelt
und volle Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Auch auf diese Beurteilung ist abzustellen. Nach
dem oben Dargelegten ergibt sich, da die Verschlechterung längere Zeit anhielt, damit
ab 1. Januar 2010 ein Anspruch auf eine ganze Rente.
8.
8.1 Im März 2010 hatte sich die psychische Situation gemäss dem Bericht von
Dr. D._ bereits etwas verbessert, am 11. Oktober 2010 dann ging der Facharzt bei
weiterer Verbesserung von einer Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 30 bis
40 % aus und hielt den psychischen Zustand am 9. April 2011 für stabil. Es rechtfertigt
sich angesichts der fachärztlichen Feststellung einer wesentlichen psychiatrischen
Verbesserung die Annahme, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Oktober
2010 die im MEDAS-Gutachten vom Dezember 2011 attestierte Arbeitsfähigkeit wieder
erreicht worden ist, während die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. B._ vom Juni
2011 weniger begründet erscheint und sich auch insgesamt weniger in die gesamte
Aktenlage einfügen lässt. In einem erheblichen Teil ist diese Beurteilung als vom
Gutachten abweichende Schätzung zu betrachten.
8.2 Bei der Begutachtung in der MEDAS konnte gemäss dem Gutachten vom
Dezember 2011 wie erwähnt eine gewisse Stabilisierung und Regredienz der
somatischen Beschwerden festgestellt werden. Unter diesem Aspekt allein sei für eine
adaptierte Tätigkeit von einer Arbeitsunfähigkeit von 20 %, psychiatrisch gesehen von
einer solchen von annähernd 50 % und in der Gesamtheit von 50 % auszugehen. Die
Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit sei zusätzlich noch durch eine
Leistungsfähigkeitsminderung von 10 % (bezüglich schwerer körperlicher Arbeiten und
anstrengender Überkopfarbeiten) reduziert. Das macht eine Arbeitsunfähigkeit von
55 % (50 % mit 10 % Leistungseinbusse) aus (abzustellen ist auf die Arbeitsfähigkeit
von 50 %, welche offenbar mit einer Tätigkeit an vier Stunden pro Tag gleichgesetzt
wurde).
8.3 Der Beschwerdeführer lässt einwenden, das MEDAS-Gutachten sei
widersprüchlich; es sei absurd, dass sich die als grotesk bezeichnete Adipositas nicht
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auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollte und dass der Beschwerdeführer jeden Morgen
zügig 3 km sollte gehen können. Diese Vorbringen vermögen allerdings den
Beweiswert des Gutachtens nicht zu erschüttern. Dieses beruht auf umfassenden
Abklärungen und die Beurteilung erging in Kenntnis der Vorakten. Ein Widerspruch ist
nicht zu erkennen. Auch mit einem höheren Gewicht (von bis zu 170 kg) hat der
Beschwerdeführer nach der Aktenlage früher als Disponent gearbeitet (vgl.
act. 120-43). Es muss nicht angenommen werden, dass die Einschränkungen seiner
Leistungsfähigkeit aufgrund der verschiedenen orthopädischen Schädigungen (der
Wirbelsäule), des psychischen Leidens und der internistischen Faktoren in ihrer
Gesamtheit ungenügend berücksichtigt worden wären. Wie die Gutachter ferner
darlegen, geht es bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht um eine einfache Addition
einzelner Einflüsse. Die Synthese der Einschätzungen aus einzelnen Disziplinen ist
keine mathematische Operation, sondern vielmehr eine eigene medizinische
Würdigung. Es gibt schliesslich auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass dem Gutachten
ein falsches Anforderungsprofil der bisherigen Tätigkeit als Hauswart zugrunde läge.
Ob den MEDAS-Gutachtern das MRI C0 bis Th5 vom Juni 2007 vorgelegen hat, ist
nicht ersichtlich. Die MEDAS hat aber auch von der HWS Röntgenaufnahmen gemacht
und detailliert cervikale Diagnosen berücksichtigt. Es kann für die Zeit ab Oktober 2010
auf das Ergebnis der MEDAS-Begutachtung abgestellt werden.
8.4 Aufgrund der Verbesserung des somatischen Befundes ist die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers für die bisherige Tätigkeit erheblich angestiegen (von 30 % bei der
ersten Begutachtung auf 45 %). Beim Einkommensvergleich kann somit für das
Invalideneinkommen auf die bisherige Tätigkeit abgestellt werden. Das rechtfertigt sich
vorliegend, weil angesichts des höheren Lohniveaus damit zu rechnen ist, dass der
Beschwerdeführer dort seine Fähigkeiten vorteilhafter (als mit einer einfachen und
repetitiven Tätigkeit des Anforderungsniveaus 4) ausnützen und sich somit besser
eingliedern kann. Er würde grundsätzlich denn auch gern wieder eine handwerkliche
Tätigkeit ausüben (vgl. act. 120-45), schätzt allerdings seine Arbeitsfähigkeit
diesbezüglich offenbar zu tief ein (vgl. act. 120-47). Da er keine Tätigkeit aufgenommen
hat, ist auch diesbezüglich auf die Tabellenlöhne abzustellen. Nach Tabelle TA1 der
LSE 2010 konnten Männer in jenem Jahr im privaten Sektor mit Tätigkeiten im
Anforderungsniveau 3 im Bereich "Gebäudebetreuung; Garten- und
Landschaftsbau" (Ziff. 81) durchschnittlich monatlich Fr. 5'151.-- oder pro Jahr
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Fr. 61'812.-- verdienen. Bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit in jenem Bereich von 42
(statt 40) Stunden pro Woche (Liste "Betriebsübliche Arbeitszeit nach
Wirtschaftsabteilungen" des Bundesamtes für Statistik) ergibt sich ein
durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 64'903.--, nach Abzug von 10 % vom
Tabellenlohn Fr. 58'413.--. Mit der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 45 %
stellt sich das Einkommen 2010 auf Fr. 26'285.--. Das Valideneinkommen ist für den
Vergleich damit (um die Nominallohnentwicklung von 2007 auf 2010 von 102.7 auf
108.3, T1.05 oder T1.1.05 der Lohnentwicklung 2010 des Bundesamtes für Statistik)
aufzuwerten und macht im Jahr 2010 Fr. 82'253.-- aus. Der Invaliditätsgrad beträgt
demnach in der Zeit ab Oktober 2010 68 %.
8.5 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende
Änderung nach Art. 88a Abs. 1 IVV für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung
von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie
voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen,
nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und
voraussichtlich weiterhin andauern wird. - Der Anspruch des Beschwerdeführers ist
daher ab 1. Februar 2011 auf eine Dreiviertelsrente herabzusetzen. - Weitere
Veränderungen sind im hier massgeblichen Zeitraum (bis zum Erlass der
angefochtenen Verfügung) nicht mehr zu berücksichtigen.
9.
Die Beschwerdegegnerin wird zu prüfen haben, ob es geeignete und verhältnismässige
Eingliederungsmassnahmen gibt, mit denen der Beschwerdeführer das
Invalideneinkommen rentenrelevant erhöhen könnte. Trifft dies zu, hat sie solche zu
veranlassen und dem Beschwerdeführer abzufordern.
10.
10.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung der
angefochtenen Verfügung vom 1. März 2013 (act. 134 und act. 140 f.) gutzuheissen
und es ist dem Beschwerdeführer ab 1. November 2007 eine halbe Rente, ab
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1. Dezember 2008 eine Dreiviertelsrente, ab 1. Januar 2010 eine ganze Rente und ab
1. Februar 2011 wiederum eine Dreiviertelsrente zuzusprechen.
10.2 Es rechtfertigt sich, bei diesem Verfahrensausgang von einem vollen Obsiegen
des Beschwerdeführers auszugehen. Die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege
vom 31. Mai 2013 braucht der Beschwerdeführer nicht in Anspruch zu nehmen.
10.3 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Sie
sind auf Fr. 600.-- zu veranschlagen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl.
Art. 95 Abs. 1 VRP)
10.4 Der Beschwerdeführer hat angesichts seines Obsiegens Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten, die vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung
der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden (Art. 61
lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP). Die Parteientschädigung ist vorliegend auf
pauschal Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht