Decision ID: 0a36774d-8c82-4422-9b5d-1b7d06e5b338
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1959, meldete
sich
am
29. April
2015
bei der Invaliden
versicherung zum Leistungsbezug an (Urk.
16/6
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 10. M
ai 2016 (Urk. 8/A
= Urk. 16/26
) einen Rentenanspruch mit der Begründung, der Gesund
heitsschaden sei bereits vor Einreise in die Schweiz eingetreten, weshalb die ver
sicherungsmässigen Voraussetzungen für eine Invalidenrente
nicht erfüllt seien
.
Der Versicherte meldete sich am
13. Juni 2016
bei der Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von
rentenlosen
Zusatzleistungen an (
Urk.
8/6
).
Die IV-Stelle teilte der Durchführungsstelle auf entsprechende Nachfrage hin (vgl. Urk. 8/17
= Urk. 16/27
)
am 10. Januar 2017
mit, dass beim Beschwerdeführer ein Invaliditätsgrad von 32 % festgestellt worden sei
(Urk. 16/39
). In der Folge verneinte die Durchführungsstelle mit
Ver
fügung vom 25. Januar 2017 (Urk. 8/29) einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen. Die dagegen am 10. Februar 2017 erhobene und am 13. März 2017 begründete Einsprache (Urk. 8/22; Urk. 8/25
= Urk. 16/43
) wies die Durch
führungsstelle mit Entsche
id vom 28. Februar 2020 (Urk. 8/30
= Urk. 2
) ab.
2.
Der Versicherte erhob am 7. April 2020 Beschwerde gegen den Einsprache
entscheid vom 28. Februar 2020 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben
,
es seien weitere medizinische Abklärungen zwecks Ermittlung des Invaliditäts
grades vorzunehmen und es sei hernach auf das Gesuch um Ausrichtung von Ergänzungsleistungen einzutreten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3).
Die Durchführungsstelle verzichtete mit Eingabe vom 8. Mai 2020 (Urk. 7) auf eine Stellungnahme, worüber der
Beschwerdeführer
am 22. Mai 2020 in Kenntnis gesetzt wurde
(Urk. 9)
.
Mit Verfügung vom
1. Oktober 2020
(Urk.
10
)
wurden die Akten der Eidgenös
sischen Inv
alidenversicherung in Sachen des Beschwerdeführers
beigezogen.
Mit Eingabe vom 16. Oktober 202
0 (Urk. 13) reichte der
Beschwerdeführer
weitere Unterlagen (Urk. 14) ein.
Am 30. Oktober 2020
wurden die Akten der Eidgenös
sischen Invalidenversicherung (Urk. 15-16)
dem
Beschwerdeführer
zur Stellung
nahme und die Eingabe des
Beschwerdeführer
s vom 16. Oktober 2020 der
Beschwerdegegnerin
zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 17). Der
Beschwerde
führer
nahm innert Frist Stellung (Urk. 19), worüber die
Beschwerdegegnerin
am 27. November 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 20).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
1.1.1
Nach
Art.
2
Abs.
1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) gewähren der Bund und die Kantone denjenigen Personen, welche die Voraussetzungen nach
Art.
4-6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs.
1.1.2
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs.
1 ELG).
Der Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht grundsätzlich ab Beginn des Monats, in dem die Anmeldung eingereicht worden ist, sofern sämt
liche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (
Art.
12
Abs.
1 ELG). Der Anspruch erlischt am Ende des Monats, in dem eine der Voraussetzungen dahin
gefallen ist (
Art.
12
Abs.
3 ELG).
Die jährliche Ergänzungsleistung ist unter anderem bei jeder Änderung der Rente der Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenversicherung zu erhöhen, herabzu
setzen oder aufzuheben (
Art.
25
Abs.
1 lit. b der Verordnung über Ergänzungs
leistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ELV). Bei Änderung der Rente ist die jährliche Ergänzungsleistung auf den Zeitpunkt des Beginns des neuen Rentenanspruchs oder des Monats, in dem der Rentenanspruch erlischt, neu zu verfügen (
Art.
25
Abs.
2 lit. a ELV).
1.1.3
Nach den allgemeinen Voraussetzungen in
Art.
4
Abs.
1 ELG haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz (
Art.
13 des Bundes
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(
AHVG
) eine Altersrente, eine Witwen-/ Witwerrente oder eine Waisenrente beziehen (lit. a, lit.
a
bis
und lit.
a
ter
) oder wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) eine Invaliden
rente, eine Hilflosenentschädigung oder ununterbrochen während mindestens sechs Monaten ein Taggeld beziehen (lit. c). Des Weiteren haben auch jene Per
sonen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, welche Anspruch hätten auf eine Altersrente oder eine Invalidenrente, wenn sie die Mindestbeitragsdauer nach
Art.
29
Abs.
1
AHVG
(lit. b) beziehungsweise nach
Art.
36
Abs.
1 IVG (lit. d) erfüllen würden (sogenannte selbständige, rentenlose Ergänzungsleistungen; vgl.
Jöhl
/
Usinger
-Egger, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht
,
SBVR
, Band XIV, Soziale Sicherheit,
3.
Auflage, Basel 2016, S. 1720 ff. Rz 24 f.).
1.1.4
Da es sich bei den durch Verweis in
Art.
4
Abs.
1 lit. d ELG anwendbaren Anspruchsvoraussetzungen für IV-Renten materiell um Bestimmungen des ELG handelt, sind ausschliesslich die EL-Durchführungsstellen zur Prüfung der Leistungsgesuche zuständig. Dies schliesst eine amtshilfeweise Sachverhalts
abklärung für den IV-spezifischen Teil durch die IV-Stellen nicht aus (
Jöhl
/
Usinger
-Egger, a.a.O., S. 1722 f. Rz 26).
1.1.5
Die IV-Stelle legt im Auftrag der EL-Stellen die Höhe des Invaliditätsgrades von Personen fest, die eine Ergänzungsleistung gemäss
Art.
4
Abs.
1 lit. d ELG bean
spruchen. Zudem bestimmt die IV-Stelle, seit wann eine Invalidität in renten
begründenden Ausmass besteht. Das Ergebnis der Abklärungen teilt sie der EL-Stelle mit (
Art.
57
Abs.
1 lit. f IVG;
Art.
41
Abs.
1 lit. k der Verordnung über die Invalidenversicherung
,
IVV; Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], Rz 2230.04, Anhang 14; Kreisschreiben über das Verfahr
en in der Invalidenversicherung
,
KSVI, Anhang III).
Ist ein Invaliditätsgrad von mindestens 40
%
ausgewiesen, ermittelt die EL-Stelle den Ergänzungsleistungsanspruch und erlässt die entsprechende Verfügung. Wird dagegen Einsprache erhoben beziehungsweise der Einspracheentscheid angefoch
ten und ist der Invaliditätsgrad oder –eintritt streitig, holt die EL-Stelle eine Stellungnahme der IV-Stelle ein. Ferner bestimmt die EL-Stelle den Revisions
termin und gibt der IV-Stelle den Auftrag zur Revision (
Rz 2230.04
WEL, Anhang 14;
Anhang III
KSVI).
1.2
1.2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.2.3
Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk
tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medi
zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmetho
den können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge
meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Unter
suchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer
tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür
digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes
gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver
fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).
Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss
folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts
8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter
ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Quali
fikationen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche
rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7).
1.2.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin
führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, dass die Einsprache des
Beschwerdeführer
s
am 24. Juli 2017
der zuständigen IV-Stelle zur Stellungnahme zugesandt worden sei, verbunden mit dem Auftrag, die Einwände
genau zu prüfen. In der Folge habe die IV-Stelle mit Schreiben vom 10. August 2017 mitgeteilt, dass sie an der Ersteinschätzung festhalte. Dem Fest
stellungsblatt vom 10. August 2017 sei denn auch zu entnehmen, dass die IV-
Stelle die Einwände und insbesondere die Frage geprüft habe, ob weitere Abklä
rungen notwendig seien. Laut der Stellungnahme des
Regionalen Ärztlichen Dienstes (
RAD
)
sei die medizinische Situation nach wie vor eindeutig. Aus der Stellungnahme der IV-Stelle vom 10. Januar 2017 gehe hervor, dass keine Inva
lidität festgestellt worden sei, weshalb kein Anspruch auf Zusatzleistungen bestehe (S. 1).
2.2
Der
Beschwerdeführer
stellte sich demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) auf den Standpunkt, dass die lediglich auf eine RAD-Stellungnahme gestützte Annahme eines Invaliditätsgrades von 32 % nicht ausreiche. Die Einschätzung des RAD-Arztes widerspreche den Behandlern und die bestehenden Unklarheiten hätten im Rahmen der Einsprache nicht geklärt werden können. Um den Invali
ditätsgrad zu ermitteln, sei eine medizinische Begutachtung
notwendig (S. 8 f. Ziff. II.B.9-14).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem Invaliditätsgrad
von 32
%
gemäss den Ermittlungen der IV-Stelle ausgegangen ist und den Anspruch des Beschwerdeführers auf Zusatzleistungen
ab Juni 2016
verneint hat.
3.
3.1
3.1.1
Der Beschwerdeführer meldete sich am
29. April 2015 unter Hinweis auf eine massive irreparable
Rotatorenmanschettenruptur
und eine
Biceps-Tendinopathie
links bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 16/6).
3.
1.
2
Eine Ärztin der Universitätsklinik
Z._
,
Orthopädie, nannte
in ihrem Bericht vom 2. Juni 2015 (Urk. 16/11/6-7)
als Diagnosen
eine massive irreparable
Rota
torenmanschettenruptur
links sowie Kopfschmerzen unklarer Ursache (Differen
tialdiagnose: Migräne und Spannungskopfschmerzen) (S. 1 Mitte).
Der Beschwer
deführer habe sich 2010 erstmalig zur Abklärung der Schulterproblematik vorgestellt, nachdem er 2006 laut eigenen Angaben von der türkischen Polizei gefoltert und dabei mehrfach auf die linke Schulter getreten worden sei. Im 2014 habe er sich
mit verstärkten Beschwerden in der linken Schulter
erneut in der Sprechstunde vorgestellt
. Eine inverse Schulterprothese habe er bisher abgelehnt
(Ziff. 1.4). Aktuell finde eine symptomatische analgetische Therapie statt, es seien keine weiteren Sprechstundentermine mehr geplant, es sei denn
,
der Beschwer
deführer entscheide sich zur Implantation einer inversen Schulterprothese (Ziff. 1.5).
Es seien bisher keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt
worden, allerdings sei klar, dass der Beschwerdeführer mit oben genannter Ver
letzung nicht auf dem Bau berufstätig sein könne (
Ziff. 1.6).
3.
1.
3
Dr.
med.
A._
führte in ihrem Bericht vom 22. Juli 2015 (Urk. 16/14) aus, dass sie den Beschwerdeführer seit 2013 behandle (Ziff. 1.2)
,
und nannte eine massive irreparable
Rotatorenmanschettenruptur
links, Kopfschmerzen unklarer Genese sowie eine psychosoziale Belastungsstörung als Diagnosen mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1).
Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers könne sie nicht beurteilen, es seien hierfür die Spezialisten der Universi
tätsklinik
Z._
zu kontaktieren (Ziff. 1.7).
3.
1.
4
Ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
, Orthopädie, berichtete am 18. November 2015 (Urk. 16/19/4-6
= Urk. 16/21/4-6
), der Gesundheitszustand des Beschwer
deführers sei nicht beurteilbar, da seit dem letzten Bericht (vgl.
vorstehend E. 3.
1.
2) keine Verlaufskontrolle stattgefunden habe (Ziff. 1.1).
Mit einer Implan
tation einer inversen Schulterprothese könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert werden. Dies würde jedoch die Arbeitsfähigkeit auf dem Bau nicht positiv beein
flussen. Vielmehr müsste eine angepasste Tätigkeit, die mit allenfalls moderater Belastung der linken oberen Extremität (maximales zumutendes Gewicht 2.5 kg) einhergehe, angestrebt werden (Ziff. 4.1).
3.
1.
5
Der RAD-Arzt
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
,
führte in seiner Stellung
nahme vom 11. Februar 2016 (Urk. 16/25/3-4) aus, dass der Beschwerdeführer an einer massiven irreparable
n
Rotatorenmanschettenruptur
links sowie
an
einer psychischen Belastung wegen Folter mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit leide. Die bishe
rige Tätigkeit als Angestellter bzw. für Hilfsarbeiten
auf dem Bau sei möglicherweise zu schwer, das Anforderungsprofil sei nicht bekannt.
Seit 2014 (Konsultation
Z._
) bestehe für die bisherige Tätigkeit als Angestellter
beziehungsweise
für Hilfsarbeiten auf dem Bau eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für eine angepasste Tätigkeit bestehe medizinisch-theoretisch seit 2014 durch
gehend eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit wegen vermehrten Pausenbedarfs, wobei folgendes Belastungsprofil gelte:
F
ür die linke Schulter maximales Gewicht von 2.5 kg, keine Überkopfarbeit, keine Arbeiten in weiter Armvorhalte, keine repeti
tiven Rotationen, keine Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten.
Mit der Implan
tation einer inversen Schulterprothese könne sich der Gesundheitszustand wesentlich ändern. Es sei nicht davon auszugehen, dass weitere medizinische Massnahmen zu einer relevanten Reduktion der Arbeitsunfähigkeit führen würden.
3.
1.
6
Die IV-Stellte verneinte
mit Verfügung vom 10. Mai 2016 (Urk. 8/A = Urk. 16/26) einen Rentenanspruch
des Beschwerdeführers
mit der Begründung, der Gesund
heitsschaden sei bereits vor Einreise in die Schweiz eingetreten, weshalb die ver
sicherungsmässigen Voraussetzungen für eine Invalidenrente nicht erfüllt seien.
3.2
3.2.1
Der Beschwerdeführer meldete sich am 13. Juni 2016 bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von
rentenlosen
Zusatzleistungen an (Urk. 8/6). Die Beschwerde
gegnerin ersuchte die IV-Stelle in der Folge mit Schreiben vom 21. Juni 2016 (Urk. 8/17 = Urk. 16/27) um Abklärung des Invaliditätsgrades des Beschwerde
führers. Die IV-Stelle teilte der Beschwerdegegnerin am 28. Juni 2016 mit, dass sie den IV-Leistungsanspruchs abklären werde (Urk. 8/18 = Urk. 16/28).
3.2.2
Ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
, Orthopädie, berichtete am 20. Juni 2014 (Urk. 16/34/6-7) über die am 18. Juni 2014 erfolgte Untersuchung und nannte eine massive irreparable
Rotatorenmanschettenruptur
links sowie Kopfschmerzen unklarer Ursache (Differentialdiagnose: Migräne und Spannungskopfschmerzen) als Diagnosen (S. 1). Heute sei eine
subacromiale
Infiltration zur Schmerzlin
derung erfolgt. Sollten die Beschwerden
weiterbestehen
, könnte ein
Gelenksd
é
bri
d
e
ment
erwogen werden, schliesslich bestehe auch die Möglichkeit
der Implan
tation einer inversen Schulterprothese. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit bleibe festzuhalten, dass der Beschwerdeführer für schwere Arbeit, beispielsweise Bauarbeit, nicht mehr einzusetzen sei. Für leichte Arbeiten ohne repetitives Heben von Gegenständen von mehr als 5 kg könne er eingesetzt werden (S. 2 oben).
3.2.3
Ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
, Orthopädie, nannte in seinem Bericht vom 16. August 2016 (Urk. 16/32/6-8) eine massive irreparable
Rotatoren
manschettenruptur
links sowie Kopfschmerzen unklarer Ursache (Differential
diagnose: Migräne und Spannungskopfschmerzen) als Diagnosen (S. 1 Mitte).
Beim Beschwerdeführer bestehe nach wahrscheinlich traumatischer Schulter durch Folter durch die türkische Polizei die genannte Diagnose. Der Beschwerde
führer sei zwischen April 2014 und Februar 2015 bei ihnen ambulant betreut worden. Damals habe sich eine klar irreparable
Rotatorenmanschettenruptur
gezeigt, es sei die Indikation zur inversen Schultertotalprothese gestellt worden. Der Beschwerdeführer habe einen solchen Eingriff nicht durchführen lassen wollen, weshalb die konservative Therapie fortgesetzt worden sei (Ziff. 1.4). Anlässlich der letzten Kontrolle im Februar 2015 habe eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit bestanden, inwieweit der Beschwerdeführer nun arbeitsfähig sei,
könne aktenanamnestisch nicht angegeben werden (Ziff. 1.6).
Auch eine genau
ere Beurteilung einer allfällig angepassten Tätigkeit könne aktenanamnestisch nicht durchgeführt werden (Ziff. 1.7).
3.2.4
Dr.
A._
führte in ihrem Schreiben vom 27. September 2016 (Urk. 16/34/8) aus, dass der Beschwerdeführer lange Zeit nicht bei ihr in Behandlung gewesen sei, weshalb sie
keinen
Bericht
erstelle
n könne. Sie verwies auf die Universitätsklinik
Z._
und insbesondere auf deren Bericht vom 20. Juli 2014 (vgl. vorstehend
E. 3.2.2).
3.2.5
Der RAD-Arzt
Dr.
B._
hielt in seiner Stellungnahme vom 1. Dezember 2016 (
Urk. 8/B/5-6 =
Urk. 16/38/3-4) an seiner Stellungnahme vom 11. Februar 2016 (vgl. vorstehend E. 3.1.5) fest und legte dar, dass sich aus den neuen vorgelegten Berichten (vgl. vorstehend E. 3.2.2-3.2.4) keine neuen Aspekte ergeben würden.
3.2.6
Die IV-Stelle teilte der Beschwerdegegnerin
am 10. Januar 2017 mit, dass beim Beschwerdeführer ein Invaliditätsgrad von 32 % festgestellt worden sei (Urk. 16/39
).
In der Folge v
erneinte die Beschwerdegegnerin
mit Verfügung vom 25. Januar 2017 (Urk. 8/29) einen Anspruch des
Beschwerdeführers
auf Zusatz
leistungen. Die
vom Beschwerdeführer
dagegen am 10. Februar 2017 erhobene und am 13. März 2017 begründete Einsprache (Urk. 8/22; Urk. 8/25 = Urk. 16/43)
stellte die Beschwerdegegnerin der IV-Stelle am 24. Juli 2017 zur Stellungnahme zu
(Urk. 8/26 = Urk. 16/44).
Der RAD-Arzt
Dr.
B._
führte in seiner Stellungnahme vom 7. August 2017 (Urk. 8/27/3 = Urk. 16/45/3) aus, dass mit dem Einwand keine neuen, bisher unberücksichtigten medizinischen Sachverhalte vorgebracht worden seien. Die medizinische Situation sei nach wie vor eindeutig. Weitere medizinische Abklä
rungen würden sich erübrigen.
Die IV-Stelle teilte der
Beschwerdegegnerin
am 10. August 2017 mit, dass sie an ihrem Entscheid festhalte,
da keine neuen medizinischen Unterlagen nachgereicht worden seien (Urk. 8/28 = Urk. 16/46). Die
Beschwerdegegnerin
wies in der Folge die Einsprache des
Beschwerdeführer
s m
it Entscheid
vom 28. Februar 2020 (Urk. 2
) ab.
4.
4.1
D
ie für die Ergänzungsleistung zuständige Behörde lässt in den von
Art.
4 Abs.
1 lit.
d ELG erfassten Fällen den Invaliditätsgrad
durch die IV-Stelle abklären und übernimmt die - im Rahmen
ihr
er Abklärungspflicht nach Art. 43 ATSG einge
holte - Invaliditätsbemessung der IV-Stelle
(vgl. vorstehend E. 1.1.5). Die bloss
amtshilfeweise erfolgte Invaliditätsbemessung der IV-Stelle bewirkt jedoch keine Verbindlichkeit in dem Sinne, als dass die gerichtliche Überprüfung des Invalidi
tätsgrades anlässlich der Beurteilung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ausge
schlossen wäre (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 9C_710/2017 vom 13. Dezember 2017 E. 3.3).
Nachfolgend ist zu prüfen, ob auf die amtshilfeweise Invaliditätsbemessung der IV-Stelle abgestellt werden kann.
4.2
Den medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer massiven irreparablen
Rotatorenmanschettenruptur
links
und
an Kopf
schmerzen unklarer Ursache, differentialdiagnostisch an Migräne und Span
nungs
kopfschmerzen,
leidet. Zudem wurde im Juli 2015 auch von einer psycho
sozialen Belastungsstörung berichtet
(vgl. vorstehend E. 3.1.2-3.1.5, E. 3.2.2-3.2.6).
Im August 2014 legte ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
dar, dass der Beschwerdeführer für schwere Arbeit, wie für Bauarbeit, nicht mehr einsetzbar sei. Für leichte Arbeiten ohne repetitives Heben von Gegenständen von mehr als 5
kg könne er hingegen eingesetzt werden (vorstehend E. 3.2.2). Im Juni 2015 führte eine Ärztin der Universitätsklinik
Z._
aus, dass bisher keine Arbeits
unfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt worden seien, allerdings klar sei, dass der Beschwerdeführer auf dem Bau nicht mehr berufstätig sein könne
(vorstehend E. 3.1.2)
.
Ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
legte sodann im November 2015 dar, dass mit einer Implantation einer inversen Schulterprothese die Arbeitsfä
higkeit des Beschwerdeführers verbessert werden könnte, dies die Arbeitsfähigkeit auf dem Bau jedoch nicht positiv beeinflussen würde. Vielmehr müsste eine angepasste Tätigkeit, die mit allenfalls moderater Belastung der linken oberen Extremität (maximales zumutendes Gewicht 2.5 kg) einhergehe, angestrebt werden (vorstehend E. 3.1.4).
Im August 2016 legte ein Arzt der Universitätsklinik
Z._
schliesslich
dar, dass der Beschwerdeführer bei ihnen zwischen April 2014 und Februar 2015 ambulant behandelt worden sei. Anlässlich der letzten Kontrolle im Februar 2015 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Inwieweit der Beschwerdeführer nun arbeitsfähig sei, konnte der Arzt der Uni
versitätsklinik
Z._
aktenanamnestisch nicht
beurteilen
. Auch eine genauere Beurteilung einer allfällig angepassten Tätigkeit konnte er aktenanamnestisch nicht durchführen (vorstehend E. 3.2.3). Die behandelnde Ärztin
Dr.
A._
konnte im September 2016 keine Angaben zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mac
hen, da
dieser lange Zeit
nicht
bei ihr in Behandlung gewesen sei (vorstehend E. 3.2.4). Der letzte vorhandene Bericht von
Dr.
A._
datierte vom Juli 2015, wobei sie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht beurteilen konnte (vorstehend E. 3.1.3).
RAD-Arzt
Dr.
B._
kam in seiner Stellungnahme vom Februar 2016 zum Schluss, dass die bisherige Tätigkeit als Angestellter bzw. für Hilfsarbeiten auf dem Bau für den Beschwerdeführer möglicherweise zu schwer sei. Seit 2014 - dabei verwies
er
auf die Universitätsklinik
Z._
- bestehe für die bisherige Tätigkeit als Angestellter bzw. für Hilfsarbeiten auf dem Bau eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
. Für eine angepasste Tätigkeit bestehe aufgrund des vermehr
ten Pausenbedarfs seit 2014 durchgehend eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei die linke Schulter mit maximal 2.5 kg belastet werden dürfe und der Beschwer
deführer keine Überkopfarbeit, keine Arbeiten in weiter Armvorhalte, keine repe
titiven Rotationen und keine Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten ausüben könne
. Schliesslich hielt RAD-Arzt
Dr.
B._
fest, dass sich der Gesundheits
zustand des Beschwerdeführers mit der Implantation einer inversen Schulterpro
these wesentlich ändern könnte. Zudem sei nicht davon auszugehen, dass weitere medizinische Massnahmen zu einer relevanten Reduktion der Arbeitsunfähigkeit führen würden
(vorstehend E. 3.1.5).
R
AD-Arzt Dr.
B._
hielt
im Dezember 2016 und im August 2017
an seiner Einschätzung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
fest (vorstehend E. 3.2.5, E. 3.2.6).
4.3
Die Annahme einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für die angest
ammte Tätigkeit auf dem Bau erscheint
aufgrund der Berichte der Ärzte der Univers
itätsklinik
Z._
als plausibel
, auch wenn den Akten nicht konkret entnommen werden kann, welche Arbeiten der Beschwerdeführer auf dem Bau tatsächlich ausgeübt hat.
Hingegen kann die Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit
dem Beschwer
deführer folgend (vgl. vorstehend E. 2.2)
in angepasster Tätigkeit nicht nachvoll
zogen werden, widerspricht
doch
diese den Angaben der behandelnden Ärzte, welche keine näheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit machen konnten. Ausserdem ist unklar, woher der RAD-Arzt
Dr.
B._
die Informationen für die Festleg
ung des Belastungsprofils genommen hat.
Zudem erscheint die Aussage des RAD-Arztes
Dr.
B._
, wonach sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mit der Implantation einer inversen Schulterprothese wesentlich ändern könnte, jedoch nicht davon auszugehen sei, dass weitere medizinische Massnahmen zu einer relevanten Reduktion der Arbeitsunfähigkeit führen würden, als widersprüchlich.
Schliess
lich äusserte sich der RAD-Arzt
Dr.
B._
nicht zur von der behandelnden Ärztin
Dr.
A._
im Juli 2015 genannten psychosozialen Belastungsstörung (vgl. vorstehend E. 3.1.3).
Die vier genannten Berichte der behandelnden Ärzte der Universitätsklinik
Z._
sind nach dem Gesagten geeignet, zumindest geringe
Zweifel an der Beurteilung durch den RAD-Arzt zu wecken, zumal dieser eine reine Aktenbeurteilung vorgenommen hat
und die letzte ärztliche Untersuchung in der Universitätsklinik
Z._
im Februar 2015 stattgefunden hat.
Demzufolge kann für die Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht auf die Stellungnahme des RAD-Arztes
Dr.
B._
abgestellt werden (vgl. vorstehend E. 1.2.3).
Die IV-Stelle wäre gehalten gewesen, den medizinischen Sachverhalt weiter abzuklären.
4.
4
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin beziehungsweise die amtshilfe
weise beigezogene IV-Stelle ihre Pflicht zur Vornahme der notwendigen Abklä
rungen
von Amtes wegen im Sinne von Art. 43 ATSG verletzt und es besteht weiterer Abklärungsbedarf. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers, insbesondere in angepasster Tätigkeit, bestehen Unklarheiten und wei
terer Abklärungsbedarf (vorstehend E. 4.2).
Nach Durchführung der notwendigen Abklärungen wird die
Beschwerdegegnerin
gestützt auf den von der IV-Stelle mitgeteilten Invaliditätsgrad erneut über den Anspruch des
Beschwerdeführer
s auf Zusatzleistungen zu verfügen haben. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einsprache
entscheid ist aufzuheben.