Decision ID: ba03103d-7876-4ca1-aac7-66130fb2d1e3
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
68
, war seit dem
21. April 1986 bei der
Genossenschaft
Z._
als Lebensmittelv
erkäuferin tätig
, wobei ihr letzter Arbeitstag der 17. August 2016 war
(Urk. 7/33/19,
Urk.
7/8
, Urk. 7/33/21
). Am 22. Juli 2016
blieb sie an ihrem Arbeitsplatz mit dem Fuss in einem Kabel hängen
. Als sie sich befreien wollte,
stürzte
sie
auf ihr rechtes Knie (Urk. 7/6/30 f.).
A
b dem 17. August
201
6
wurde sie
zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben
und bezog ab dem 18. August
2016 Unfalltaggelder,
wobei die Unfallversicherung ihre Leistungen per 31
. Okto
ber 2016
einstellte
(Urk. 7/6/13, Urk. 7/33/21). Ab dem 1. November 2016 bezog
X._
Krankentaggelder (
Urk. 7/33/18, Urk.
7/33/21).
Am 6. April 2017 meldete
sie
sich
schliesslich
unter Hinweis auf
Schmerzen im rechten Knie
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/1).
Die Sozial
ver
sicherungsanstalt des Kanton
s Zürich, IV-Stelle, zog Akten der Krankentag
geld
versicherung bei (Urk. 7/6
, Urk. 7/33) und
holte Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/22, Urk. 7/30)
sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) ein (Urk. 7/8). Am
12. Dezember 2017 teilte sie der Versicherten
mit, es seien zurzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich, weshalb der Rentenanspruch geprüft werde
(Urk. 7/26). In der Folge unterbreitete sie die Akten dem
regi
onalen ärzt
lich
en Dienst (RAD), Dr. med. A._
, Facharzt für
orthopädische
Chirur
gie
und Traumatologie, der am 14. März 2018 eine Beurteilung
der Aktenlage
vornahm (Urk.
7/35/4 f.
)
.
Am 21. März und 4. Mai 2018 holte die IV-Stelle tele
fonisch weitere Stellungnahmen des RAD ein (Urk. 7/35/5 f.).
Mit Vorbescheid vom
13. Juni 2018 stellte
sie
der Versicherten
die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht
(Urk. 7/37). Dagegen erhob die Versicherte am 14. Juli 2018, ergänzt am
12. September 2018, Einwand
(Urk. 7/38,
Urk. 7/
42).
Am 31. Oktober 2018 (
per
Ende des Anspruches auf Krankentaggelder)
löste der Arbeitgeber das
Arbeitsver
hältnis gestützt auf den Gesamtarbeitsvertrag (GAV)
auf
(Urk. 1 S. 3).
Mit
Verfügung vom 12. November 2018 verneinte die IV-Stelle einen Rentenan
spruch
bei einem Invaliditätsgrad von 11 % (Urk. 7/47 = Urk. 2).
2.
Die Versicherte erhob am
14. Dezember 2018
Beschwerde gegen die Verfügung vom
12.
November 2018
und beantragte,
diese sei aufzuheben und es sei die Be
schwerdegegnerin zu verpflichten,
ihr
rückwirkend ab 1. November 2017
eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die genannte Verfügung auf
zuheben und die Sache
zwecks ergänzender Abklärung des medizinischen Sach
verhaltes und der Zumutbarkeit/Ressourcen mittels polydisziplinären Gutachtens inklusive Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) an die Beschwer
degegnerin zurückzuweisen, um
anschliessend neu über
ihren
Anspruch auf Leis
tungen der Invalidenversicherung zu entscheiden (Urk. 1 S. 2)
.
Ihrer Beschwerde legte sie einen Bericht des Spitals
B._
vom 2
9.
Mai 2018 bei (
Urk.
3).
Die
Beschwerdegegnerin
ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 2
1.
Januar 2019 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Dies wurde der Beschwerde
führerin
am 24. Januar 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).
Am
2
4.
Januar 2019 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht des Spitals
B._
über eine Operation vom
8.
November 2018 ein (
Urk.
10).
Mit Verfügung vom 3. Juli 2020 wurde die
Pensionskasse
Z._
zum vorliegenden Verfahren beigeladen (Urk. 15). Innert
Frist liess sich diese nicht vernehmen
.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.
2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.
3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.
4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die Beschwerdeführerin
in ihrer bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin seit Juli 2016 stark eingeschränkt sei. Aus medizinischer Sicht sei ihr jedoch eine angepasste Tätigkeit, welche überwiegend sitzend sei und bei der die Möglichkeit bestehe, zwischendurch aufzustehen, zu 100 % zumutbar (Urk. 2 S. 1).
Gestützt auf den Ein
kommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 11 %.
Durch eine
Knie
endoprothese
(Knie-TEP-Implantation) könne die gesundheitliche Einschränkung erheblich verbessert werden. Eine Knie-TEP-Implantation sei jedoch aufgrund des Übergewichts der Beschwerdeführerin aktuell nicht möglich. Gestützt auf Art. 21
Abs.
1
ATSG könne ihr Übergewicht bei der Rentenprüfung nicht berücksichtigt werden. Gemäss eigener Aussage könne
sich
die Beschwerdeführerin
ferner
an Stöcken während mindestens 30 Minuten fortbewegen. Sie wohne in
C._
, einer grösseren Gemeinde im Kanton Zürich. Es sei davon auszugehen, dass sie dort eine angepasste Arbeitsstelle finden könne, welche
gut
für sie erreichbar sei. Zur Bewältigung des Arbeitsweges k
önne sie sich auch ein Hilfsmitt
el –
beispiels
weise einen speziellen Rollator –
anschaffen.
Daher
bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, die fachärztlich diagnos
tizierte morbide Adipositas, die massive Arthro
se im rechten Kniegelenk mit Operationsindikation
, die
hypertensive
Kardiopathie sowie die schwere obstruk
tive Schlafapnoe seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit invalidisierend im Sinne von Art. 8
Abs.
1 ATSG
und eine Selbsteingliederung sei ihr dadurch unmöglich
(Urk. 1 S. 6). Es sei aktenkundig, dass die Adipositas weder durch eine geeignete Behandlung – alle bisherigen Diäten seien gescheitert – noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden könne, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraus
sicht
lich bleibende oder längere Zeit
dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit zur Folge habe (Urk. 1 S. 6 f.). Die Kundenberaterin der Beschwerdegegnerin habe in ihrer Stellungnahme vom 9. Mai 2018 trotz der vorliegenden medizinischen Akten mit übereinstimmender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mangels Diagnose verneint, ohne sie je gesehen zu haben. Ihre medizinische Situation habe sich
ferner
trotz der am
8. November 2018 vorgenommenen
Magenbanding
-Operation nicht wesentlich ver
bessert. Die behandelnden Ärzte würden ihr weiterhin eine 100%ige Erwerbs
unfähigkeit attestieren (Urk. 1 S. 7). Aktuell sei ihr auch eine
Gehstrecke von 30
Minuten (zirka
500 Meter) nicht zumutbar (Urk. 1 S. 7 f.).
Gestützt auf die medizinische Aktenlage
sei
sie aufgrund der fachärztlich diagnostizierten Be
schwerden, welche sich seit Juli 2016
chronifiziert
beziehungsweise zugenommen hätten, über eine längere Zeit erheblich in ihrer Erwerbsfähigkeit einschränkt. Es werde aufgrund dieser Umstände bestritten, dass ihre Chancen auf eine An
stel
lung intakt seien und sie ihre medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit verwer
ten könne. Daher liege eine vollständige Invalidität vor,
welche
einen Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente begründe (
Urk.
1 S. 9).
Es habe weder eine persönliche Standortbestimmung noch eine RAD-Untersuchung oder eine externe Begutachtung stattgefunden. Eventualiter sei
die Angelegenheit daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und es seien
Art und Umfang des Gesund
heitsschadens sowie die gesundheitlich bedingte Einschränkung ihrer Arbeits
fähigkeit polydisziplinär
abzuklären
,
und zwar
in den Bereichen Innere Medizin, Rheumatologie, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie (Urk. 1 S. 9 f.)
.
2.3
Z
u prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invaliden
versicherung hat
.
3.
3.1
Mit Bericht vom 2
3.
November 2016 (Urk. 7/6/22 f.) stellte der behandelnde Arzt des Spitals
D._
, chirurgische Klinik,
die Diagnosen eines Kniedistorsionstraumas rechts mit Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes (VKB-Insuffizienz)
, einer Ab
rissverletzung des medialen Meniskus im
Hinterhornbereich
sowie
einer
Femo
rotibialarthrose
. Ferner leide die Beschwerdeführerin unter einer Adipositas
per
magna
und
essentieller Hypertonie (Urk. 7/6/22). Insgesamt zeige sich eine kom
plexe Situation bei Adipositas, invalidisierenden Kniebeschwerden rechts und deutlicher
Varusfehlstellung
der Beinachse. Konservative Massnahmen seien wenig
aussichtsreich
, andererseits seien die operativen Möglichkeiten jeweils an die bestehende Adipositas
permagna
gebunden (Urk. 7/6/23).
3.2
Dem
Bericht des
behandelnden Arztes der orthopädischen Klinik des
Spitals
D._
vom 9. Dezember 2016
lässt sich
die Diagnose einer traumatisierten medial be
tonten
Pangonarthrose
rechts bei Status nach Kniegelenksdistorsion am 22. Juli 2016, Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes (VKB-Insuffizienz), Innenmeniskus
läsion sowie Adipositas
permagna
entnehmen
(Urk. 7/6/20). Die Indikation zur Knie-TEP rechts sei gegeben. Vorgängig sei eine dringende Gewichtsreduktion notwendig. Nach der Gewichtsreduktion (zirka 100 kg) werde eine
Reevaluation
hinsichtlich der Knie-TEP stattfinden (Urk. 7/6/21).
3.
3
Am 19. Januar 2017 nahm Dr. med.
E._
, Facharzt für Allgemein- und Unfallchirurgie, eine Aktenbeurteilung zuhanden der Unfallversicherung vor (Urk. 7/33/35-37).
Dabei hielt er eine schwere,
medialbetonte
Pangonarthrose
am rechten Kniegelenk, eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes, eine mediale Menis
kusläsion und eine Impression am lateralen
Tibiakopf
fest.
Der Hauptbefund sei eindeutig die
Pangonarthrose
bei schwerer Adipositas (Urk. 7/33/36).
3.
4
Die behandelnde
Endokrinologin
des Spitals
B._
stellte
in
ihr
em
Bericht vom
8.
Mai 2017
(Urk. 7/33/33 f.)
die Diagnosen einer morbiden Adipositas Grad III (Grösse von 162 cm
,
Gewicht
von
181.5 kg, Body-Mass-Index [BMI] von 69.2
kg/m
2
) sowie einer traumatisie
rten media
l
betonten
Pangonarthrose
rechts
bei Status nach Kniegelenksdistorsion am 22.
Juli 201
6.
D
ie Kniegelenks
proble
matik sei sicher eine Diagnose, welche die Arbeitsfähigkeit beeinflusse. Eine ge
nauere Abschätzung, inwiefern diese Diagnose zu einer 100%igen Arbeitsun
fähigkeit führe, müsse durch einen Orthopäden erhoben werden. Die Diagnose der Adipositas sei per se kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Sie sehe die Beschwerdeführerin alle drei Monate und versuche
,
sie zu motivieren, Gewicht zu verlieren. Jeweils vor oder nach der Sprechstunde werde sie von einer Ernäh
rungsberaterin gesehen (Urk. 7/33/33).
Um die Problematik der Kniegelenks
ar
throse zu verbessern, müsse die Beschwerdeführerin massiv an Gewicht verlieren. Aktuell sei sie nicht bereit
,
eine bariatrische Operation durchführen zu lassen. Sie wolle versuchen, konservativ an Gewicht zu verlieren. Inwiefern sie mit dem aktuellen Gewicht trotz Kniegelenksarthrose wieder arbeiten könne, könne sie nicht beurteilen (Urk. 7/33/34).
3.
5
Dr. med.
F._
, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumato
logie des Bewegungsapparates, untersuchte die Beschwerdeführerin am 20. Juni 2017 im Auftrag der Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/33
/
19-30). Als Diag
nose hielt sie eine Fehl- und Überbelastung des Bewegungsapparates bei einer morbiden Adipositas von mehr als 100 kg Übergewicht
und den Status nach Sturz mit Verletzung des rechten Kniegelenks im Juli 2016
fest
. Ferner sei
en
bei vor
bestehender Arthrose eine Impressionsfraktur des lateralen
Tibiakopfes
, eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes, ein ausgedehnter Gelenkserguss mit
periarti
kulärem
Ödem und eine Abrissverletzung des medialen Meniskus festgestellt worden. Gemäss Rücksprache mit der Radiologie stünden die degenerativen Ver
änderungen im Vordergrund bezüglicher einer OP-Indikation
.
Schliesslich leide die Beschwerdeführerin an einer Fehlstatik und Haltungsinsuffizienz, es liege kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit vor (Urk. 7/33/26).
Sie ergänzte, ungeachtet des Sturzes und
der
mögliche
n
Folgen liege das gesund
heitliche Hauptproblem der Beschwerdeführerin in einer morbiden Adipositas. Momentan liege ein Übergewicht von mehr als 100 kg vor. Während der
aktuell
bestehenden Arbeitsunfähigkeit sei es noch zu einer Gewichtszunahme gekommen
. Eine Operation des rechten Kniegelenkes werde nach Angaben des konsultierten Orthopäden erst nach einer Gewichtsabnahme von etwa 80 kg erfolgen (Urk. 7/33/26 f.).
Insgesamt zeige sich die Beschwerdeführerin wenig
klagsam
, die vorgetragenen Beschwerden würden ihr Korrelat finden. Zur Prognose könnten von orthopädischer Seite aus keine Aussagen gemacht werden, da der Verlauf auf dem orthopädischen Fachgebiet von einer vorgängigen Gewichtsreduktion abhängig sei
(Urk. 7/33/27). Die bestehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei
bei fehlender Belastbarkeit
ausgewiesen. Dies gelte für die zuletzt ausgeübte sowie
für angepasste Tätigkeiten
. Die Knieproblematik führe zu erheblichen Einschrän
kungen der Wegfähigkeit
,
aber auch für sitzende Tätigkeiten
(Urk. 7/33/26 und 28).
3.6
Ab Herbst 2017 wurde die Versicherte im Psychiatriezentrum
G._
zur Be
handlung ihrer Ängste vor Spitälern und Operationen
psychiatrisch
behandelt.
Dr.
med.
H._
,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Oberärztin, stellte
im Bericht vom 1
9.
Februar 2018
ängstlich-vermeidende, vermutlich ab
hängige Persönlichkeitszüge bei der
Beschwerdeführerin
fest, die
zwar
keine Aus
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten, allerdings die beiden operativen Ein
griffe, die notwendig seien (Knieoperation und bariatrischer Eingriff)
,
gegen
wärtig
nicht möglich machten (
Urk.
7/30/8).
3.
7
RAD-Arzt Dr.
A._
führte in seiner Stellungnahme vom 14. März 2018 als Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine massive Gonarthrose rechts bei Knie-Trauma am 22. Juli 2016 sowie eine Adipositas (BMI zirka 70 kg/m
2
) an.
Den ängstlich-vermeidenden und vermutlich abhängigen Persönlichkeitszügen mass er keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bei.
Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Lebensmittelverkäuferin seien die weitgehende Geh- und Stehunfähigkeit. Die Wegefähigkeit sei fast auf
gehoben. Das Belastungsprofil umfasse eine sitzende Tätigkeit ohne Wege.
In ihre
r angestammten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin seit dem 22. Juli 2016 und auf Dauer zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/35/4). In einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe ebenfalls eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 22. Juli 2016 bis voraussichtlich ein Jahr nach der Knie-TEP-Implantation rechts. Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes sei vorläufig nicht zu erwar
ten. Die degenerativen Veränderungen würden im Laufe des Lebens zunehmen.
Es sei nicht davon auszugehen, dass weitere medizinische Massnahmen zu einer relevanten Reduktion der Arbeitsunfähigkeit führen würden. Die angedachte Reduktion des Körpergewichts von 80-100 kg, um dann eine
totalendo
pro
the
tische
Versorgung des rechten Kniegelenks dur
ch
führen zu können, sei unrealis
tisch. Eine Schadenminderungspflicht sei von vornherein zum Scheitern verur
teilt. Es handle sich um eine schwere, therapieresistente Erkrankung, welche zu einer funktionellen Einschränkung in allen Lebensbereichen führe. Es bestehe keine respektive eine geringe Persönlichkeitsänderung
(Urk. 7/35/5).
D
er Aktennotiz der Kundenberaterin der Beschwerdegegnerin vom
2
1.
März 2018
ist zu entnehmen, dass diese
nochmals telefonisch mit dem
RAD-Arzt
Rück
sprache nahm. In der Folge hielt sie fest,
solange die Beschwerdeführerin keine Wege zurücklegen müsse, sei sie arbeitsfähig. Es sei jedoch eher unrealistisch, so eine Arbeitsstelle zu finden
(Urk.
7/35/5
)
.
Gemäss
einer
weitere
n
Aktennotiz der Kundenberaterin vom 4. Mai 2018 nahm diese nochmals Rücksprache mit Dr.
A._
. Dieser habe
ihr mitgeteilt
, eine Schadenminderungspflicht sei aus medizinischer Sicht nicht zumutbar. Die ge
for
derte Gewichtsreduktion von 100
kg sei nicht realistisch. Die Beschwerdefüh
rerin scheine schon
seit
jeher übergewichtig zu sein. Ein Abn
e
hme
n
sei
umso schwieriger. Eine Magenbandoperation würde wohl von den zuständigen Chirur
gen vorgenommen, aufgrund des aktuellen Gewichts
sei
das Risiko jedoch unver
hältnismässig hoch. Realistisch gesehen
sei
eine Gewichtsreduktion von 10 kg
pro Jahr möglich, wen
n
auch sehr schwierig zu erreichen. Aus medizinischer Sicht
könne er daher eine Schadenminderungspflicht nicht befürworten (Urk. 7/35/6).
4.
4.1
Gestützt auf die
Aktenlage
steht fest
, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als
Verkäuferin
spätestens seit dem 1
8.
August 2016
zu
100 % arbeitsunfähig ist
(
Urk. 7/
33/21,
Urk. 7/35/7,
Urk. 2 S. 1, Urk. 1 S. 3
).
Zu prüfen ist
daher
die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit
ab dem
1. Oktober
2017
, denn dies ist nach einem Jahr der 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit der
frühestmögliche Rentenbeginn gemäs
s
Art. 29
Abs.
1 und 2 IVG nach der Anmeldung zum Leistungsbe
zug am 6. April 2017
(
Urk. 7/1/6
,
Urk.
7/1/3,
Urk. 7/6/13, Urk.
7/33/21
, Urk. 7/33/13-16, Urk. 7/33/
33)
. Zu prüfen ist der Anspruch
bis zum Erlass der hier angefochtenen Verfügung vom 12. November 2018
(Urk. 2)
,
welche
r
rechtsprechungsgemäss
die zeitliche Grenze
der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet
(BGE 132 V 215
E. 3.1.1 mit Hin
weisen).
4.2
Adipositas bewirkt grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen oder geistigen Schäden verursacht und nicht die Folge von solchen Schäden ist. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, muss sie unter Be
rücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles dennoch als inva
lidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei wel
chem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine vor
aus
sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbs
fähig
keit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_496/2012 vom 19. September 2012 E. 2.2).
Dr.
F._
legte nachvollziehbar dar, dass
die Beschwerdeführerin an einer Fehl- und Überbelastung des Bewegungsapparates
aufgrund
einer morbiden Adipositas von mehr als 100 kg Übergewicht
sowie an den Verletzungsfolgen ihres Unfalles leide
t
(Urk. 7/33/26).
Sowohl die Wegfähigkeit als auch die Arbeitsfähigkeit sogar
in einer sitzenden Tätigkeit sind durch die
Kniegelenksproblematik erheblich
eingeschränkt
(Urk. 7/33/28).
I
m Übrigen
hielt
auch
der externe Expertenarzt der U
nfallversicherung
in seiner Aktenbeurteilung
fest, die
Pangonarthrose
bestehe bei schwerer Adipositas
und sei durch den Unfall symptomatisch geworden
(Urk. 7/6/15).
Dem MRI-Bericht vom 16. November 2016 ist
weiter
zu entnehmen, dass bei der Beschwerdeführerin insgesamt eine massive
Gefügelockerung
bei Adipositas besteh
t
(Urk. 7/6/24).
Auch der RAD-Arzt wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei
massiver Gonarthrose,
einem
Knie-Trauma und Adiposi
tas weit
gehend steh- und gehunfähig
und
ihre Wegefähigkeit fast vollständig aufgehoben
sei
(Urk. 7/35/4
f.
).
Überdies leide
t
die Beschwerdeführerin gemäss Aktenlage auch an ständigen
Schmerzen
im rechten Knie (Urk. 7/22/3, Urk. 7/33/23), welche offenbar auch mittels Physiotherapie bisher nicht
erfolgreich
behandelt werden konnten (Urk. 7/33/23). Eine
totalendoprothetische
Versorgung des rechten Knies konnte bisher aufgrund des Übergewichts der Be
schwerdeführerin nicht durchgeführt werden
, dies
, obwohl sie sich am 8. Novem
ber 2018 einer
Magenbanding
-Operation
zur Gewichtsreduktion
unterzog
en hat
(
Urk. 7/35/5,
Urk. 1 S. 3).
Damit
ist
aufgrund der medizinischen Aktenlage
er
stellt
, dass sich die durch die Adipositas verursachte
Pangonarthrose
durch den Unfall akzentuiert und zu einer invalidisierend
en körperlichen Beeinträchtigung
im Sinne der aufgezeigten bundesgerichtlichen Rechtsprechung geführt hat.
So
wohl
Dr.
F._
als auch der RAD attestierten der Beschwerdeführerin
aufgrund der genannten Einschränkungen
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in einer Ver
weistätigkeit, wobei der RAD diese bis voraussichtlich ein Jahr nach der Knie-TEP-Implantation
bescheinigte
(Urk. 7/33/28, Urk. 7/35/5).
4.3
Der Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach die Beschwerdeführerin
– entgegen der soeben dargestellten medizinischen Sachlage –
in einer angepassten Tätigkeit, welche überwiegend sitzend sei und bei der die Möglichkeit bestehe, zwischen
durch aufzustehen, zu 100 % arbeitsfähig sei
und sie sich für
die Bewältigung des
Arbeitsweg
s
einen Rollator anschaffen könne
(Urk. 2 S. 1
f.
), kann nicht gefolgt werden. Diese Beurteilung und das definierte Belastungsprofil resultierten gemäss dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin aus der in einer Aktennotiz fest
gehaltenen «Stellungnahme PTL» (wohl: Prozessteamleitung, vgl. Urk. 7/35/7) nach einer Besprechung vom 9. Mai 201
8.
Die Aktennotiz wurde
nicht
von
einem Arzt oder einer
Ärztin
verfasst (Urk. 7/35/6 f.). Dabei handelt es sich nicht um eine medizinische Aktenbeurteilung, sondern – soweit ersichtlich – um eine in
terne Fallbesprechung,
auf
welche
mangels medizinischer Einschätzung
nicht abgestellt werden kann
(
vgl. E. 1.
4
)
.
Betreffend die Bewältigung des Arbeitswegs
ist festzuhalten, dass der RAD in seiner Aktenbeurteilung von einer fast aufgehobenen Wegefähigkeit sprach
und
auch Dr.
F._
erhebliche Einschränkungen der Wegefähigkeit aber auch für sitzende Tätigkeiten nannte
(Urk. 7/35/4). Zudem
brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 1 S. 7 f.), nach der vorgenommenen
Magenbanding
-Operation sei ihr aktuell auch eine Gehstrecke von 30 Minuten (zirka 500 Meter) nicht mehr zu
mutbar. Sie könne überdies aufgrund von auftretenden Schmerzen nur sehr wenig essen und müsse danach auch erbrechen. Aufgrund dieser verminderten Nah
rungsaufnahme habe sie noch weniger Kraft und sei erschöpft.
Angesichts dieser Sachlage
ist nicht ersichtlich
, wie die Beschwerdeführerin – auch mit Hilfe eines Rollators – an einen Arbeitsplatz gelangen
sollte
.
In einer rein sitzenden Tätigkeit von zu Hause aus könnte aber von vornherein keine verwertbare
, eine Invalidität ausschliessende
Arbeitsfähigkeit angenommen werden.
Denn
Arbeitsstellen, die
von Beginn weg
ausschliesslich von Zuhause aus erledigt werden können,
sind
auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt (noch) ausserordentlich selten,
weshalb sie als unrealistische Einsatzmöglichkeiten
den gesetzlichen Vorgaben von
Art.
16 ATSG
nicht entsprechen
und damit
nicht von einer zumutbaren Verweistätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage ausgegangen werden kann
(vgl.
Urteil des Kantonsgericht
s
Luzern LGVE 2019 III Nr. 1 E. 8.2 vom 14. Juni 2019 und
Urteil des Kantonsgerichts Basel-Land 720 17 131/12 vom 1
1.
Januar
2018 E. 7.2.1
, vgl. E. 1.4 hiervor).
4.4
Wie die Beschwerdeführerin sodann zutreffend festhält (Urk. 1 S. 8), ist auch der Verweis der Beschwerdegegnerin auf eine (eventual-) vorsätzliche Herbeiführung der Invalidität gemäss Art. 21
Abs.
1 ATSG (Urk. 2 S. 2)
unbehelflich
. Denn auch eine (bloss) schädliche Lebensführung
wäre
im Rahmen dieser Bestimmung be
langlos, weil ein gesundheitsschädigendes Verhalten an sich, wenn es nicht mit deliktischen Tätigkeiten einhergeht,
nicht
anspruchsvernichtend
ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_538/2014
vom
6.
Februar 2015
E. 5.3).
4.
5
Zusammenfassend ist
festzuhalten
, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. Okto
ber 2017 (frühestmöglicher Rentenbeginn) bis zumindest 12. November 2018 (Erlass der angefochtenen Verfügung) sowohl in angestammter als auch in ange
passte
r
Tätigkeit zu 1
00 % arbeitsunfähig
war
.
Daher
kann zur Er
mittlung des Invaliditätsgrades
auf
einen Einkommensvergleich verzichtet werden
(vgl. vor
stehend
E. 1.
3
). Bei einem Invalideneinkommen von Nu
ll beträgt der Invalidi
täts
grad
auf
jeden Fall
100 %. Bei diesem Invaliditätsgrad hat die Beschwerde
führerin Anspruch auf eine ganze Rente
.
Sie
beantragte eine
solche
ab
1. Novem
ber 2017 (Urk. 1 S. 2). Da das Sozialversicherungsgericht nicht an die Parteibe
gehren gebunden ist und der Beschwerdeführer
in
auch mehr zusprechen kann, als
sie verlangt hat (
Art.
61
lit
. d ATSG
)
,
ist der Rentenbeginn
- wie gesagt -
auf den 1. Oktober 2017 anzusetzen
.
Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.
5.
5
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand unabhängig vom Streit
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--
festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und
vorliegend auf Fr. 700.--anzusetzen.
Aus
gangsgemäss
sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuer
legen.
5
.2
Nach
§
34
Abs.
1
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
)
hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei
kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Die Vertreterin der Beschwerdeführerin,
lic
.
iur
.
Y._
,
machte mit Honorarnote
vom 14. Februar 2019 einen Aufwand von 7 Stunden und 50 Minuten à Fr. 280.-- und Barauslagen von Fr. 33.80 geltend (Urk. 14).
Der geltend gemachte Aufwand ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses
angemessen. Allerdings besteht vorliegend kein Anlass, von dem für
Juristinnen und
Juristen ohne Anwaltspatent geltenden praxisgemässen Stun
denansatz von Fr. 185.-- abzuweichen, weshalb die Entschädigung entsprechend auf Fr. 1'597.
20
zu kürzen ist (7 Stunden und 50 Minuten à Fr. 185.--
[
=
Fr. 1'449.20]
zuzüglich Barauslagen von Fr. 33.80 und Mehrwertsteuer von Fr. 114
.
).