Decision ID: c9fcfc32-62d5-5664-bdd7-8c4c9b39a552
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
E-5066/2007
A. Der Beschwerdeführer verliess eigenen Angaben zufolge seinen  am 15. Mai 2007 und gelangte über Kroatien sowie angeblich unbekannte Länder am 17. Mai 2007 illegal in die Schweiz, wo er  im Empfangszentrum Vallorbe um Asyl nachsuchte. Am 31. Mai 2007 fand die Erstbefragung im Empfangs- und  Kreuzlingen statt. Am 20. Juni 2007 wurde der  vom BFM direkt zu den Asylgründen angehört.
Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer geltend, er sei  Ethnie und stamme aus B._ (Kosovo). Im Jahre 1999 habe er wie alle Serben im Kosovo Zivilschutzdienst geleistet und dazu leihweise eine Waffe erhalten. Beim Rückzug der serbischen Armee aus dem Kosovo habe er diese wieder zurückgeben müssen. Am 23. Juni 1999 habe der Beschwerdeführer sein Heimatdorf nach einer Schiesserei, an welcher er nicht beteiligt gewesen sei,  mit allen anderen Serben verlassen müssen. Nach einem  Aufenthalt in einem Ort namens C._ habe er eine Bleibe im Dorf D._, gefunden, wo er sich bis zu seiner Ausreise aufgehalten habe. Dort sei indessen das Leben ebenfalls schwierig gewesen, zumal die serbische Ortschaft von albanischen Dörfern umgeben sei und damit die Erschliessung sowie Versorgung schlecht gewesen seien. Zudem sei D._ in den Jahren 2001 und 2003 von einem der Nachbardörfer aus mit Granaten beschossen worden. Allgemein sei die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, das Reisen gefährlich und die Sicherheitslage prekär gewesen. Selber habe der Beschwerdeführer jedoch keine ernsthaften Übergriffe erlitten. Aber sein Land in seinem Herkunftsort B._ habe er weder bestellen noch verkaufen können. Im Januar 2007 sei er in einem Autobus  worden, wobei der Vorfall glimpflich ausgegangen sei. Der  habe anschliessend in Serbien, wo er nicht  gewesen sei, während zwei bis vier Monaten vier- oder fünfmal gearbeitet. Für die übrigen Aussagen des Beschwerdeführers wird auf die Akten verwiesen.
Der Beschwerdeführer reichte eine jugoslawische Identitätskarte zu den Akten.
B. Mit Verfügung vom 27. Juni 2007 - eröffnet gleichentags - stellte das Bundesamt fest, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den
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Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht stand, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Das Bundesamt lehnte das Asylgesuch ab, verfügte gleichzeitig die Wegweisung des  aus der Schweiz und ordnete den Wegweisungsvollzug an.
C. Mit Beschwerde vom 20. Juli 2007 an das Bundesverwaltungsgericht beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der  Verfügung des BFM vom 27. Juni 2007. Als Beweismittel gab er verschiedene aus dem Internet bezogene Berichte über die Lage in Serbien und dem Kosovo zu den Akten.
D. Mit Zwischenverfügung des Instruktionsrichters vom 9. August 2007 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, bis zum 24. August 2007 einen Kostenvorschuss zu bezahlen. Dieser wurde am 20. August 2007 fristgerecht geleistet.
E. Mit Schreiben vom 5. März 2008 teilte das Amt für Ausländerfragen des Kantons E._ mit, dass sich der Beschwerdeführer seit dem 30. Januar 2008 wegen banden- und gewerbsmässigen Einbruchdiebstahls in Untersuchungshaft befinde. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer voraussichtlich noch längere Zeit in Haft werde bleiben müssen, gemäss polizeilichen Ermittlungen seine Identität nicht feststehe und er offenbar eine  kriminelle Vergangenheit habe.
F. Mit Vernehmlassung vom 13. Juni 2008 stellte das BFM fest, das von der Kantonspolizei F._ eingeleitete umfangreiche  habe unter anderem ergeben habe, dass der  die Schweizer Behörden über seine Identität, Herkunft sowie auch über seine Ausreisegründe getäuscht habe. Die Ergebnisse  Ermittlungsverfahrens würden auch bestätigen, dass die  Verfügung unter den damals bekannten Prämissen richtig  sei. Im Übrigen stehe aufgrund der Akten fest, dass der  nicht aus dem Kosovo, sondern aus aus dem Ort G._ in Serbien stamme. Einer Wegweisung in dieses Land  nichts entgegen.
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G. Mit Zwischenverfügung vom 24. Juni 2008 wurde dem  Gelegenheit geboten, sich bis zum 8. Juli 2008 zu den  des Bundesamtes zu äussern. Indessen machte er von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das Bundesamt für Migration (BFM) gehört zu den  nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des . Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des  vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu ei-
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ner bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft macht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 In seiner Rechtsmitteleingabe vom 20. Juli 2007 macht der  im Wesentlichen geltend, bei seinen Anhörungen sei der Übersetzer ein Albaner gewesen, der nicht alles korrekt übersetzt habe, Weiter verweist der Beschwerdeführer auf seine als  mit der Beschwerde eingereichten Internet-Ausdrucke über die Lage im Kosovo und den dort herrschenden Terror gegen Serben  Angehörige anderer nicht-albanischer Ethnien. Das Leben in  Heimatort sei wegen der auf die Kosovo-Albaner und die  zurückgehenden ständigen Bedrohungen sowie der  Bewegungsfreiheit nicht mehr erträglich gewesen. Seit den NATO-Bombardierungen sowie dem Abzug der jugoslawischen Armee habe sich die Lage nicht gebessert, insbesondere für die in Enklaven unter schlechten Bedingungen lebenden Serben. Zur Zeit würden die Kosovo-Albaner Aktivitäten zur Trennung von Serbien und zur  der Unabhängigkeit, welche für den November 2007 geplant , durchführen. Danach sowie nach einem Rückzug der KFOR werde sich die Situation der Serben und der anderen nichtalbanischen  noch drastisch verschlechtern. Auch die Rückführung nach  sei nicht zumutbar, weil der Beschwerdeführer auch dort nicht zu Hause sei. In Serbien befänden sich mehrere hunderttausend  aus Kroatien, Bosnien und dem Kosovo, welche in unzumutbaren Verhältnissen leben würden.
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4.2 Nach Prüfung der Akten, kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass die angefochtene Verfügung im Ergebnis einer Überprüfung standhält.
4.2.1 Aufgrund entsprechender Ermittlungen der Kantonspolizei F._ im Rahmen der Strafuntersuchung gegen den  steht fest, dass dieser nicht aus dem Kosovo sondern aus  stammt und in Wirklichkeit offenbar eine andere als die den  angegebene Identität hat. Gemäss den zu den  gereichten Unterlagen des BFM und der Kantonspolizei F._ sei der Beschwerdeführer bereits in seinem Heimatstaat Serbien deliktisch aufgefallen und unter fünf verschiedenen Identitäten aufgetreten.
4.2.2 Die Vorinstanz wies auf diese Umstände in ihrer  ausdrücklich hin. Im Rahmen der Gewährung des rechtlichen  verzichtete Beschwerdeführer darauf, diesen Feststellungen zu .
4.2.3 Die Frage der wahren Identität des Beschwerdeführers braucht im vorliegenden Verfahren nicht vollumfänglich geklärt zu werden. Die unbestrittene Feststellung der Herkunft aus Serbien genügt, um den protokollierten Asylvorbringen des Beschwerdeführers jede Grundlage zu entziehen. Im Übrigen hätte er sich selbst bei unterstellter  in seinem Wohnort in Serbien vor den angeblichen Behelligungen durch Kosovo-Albaner offensichtlich problemlos in Sicherheit bringen können.
Der Vollständigkeit halber bleibt festzustellen, dass der  sowohl anlässlich der Erstbefragung als auch anlässlich der  zu den Asylgründen die Richtigkeit sowie Vollständigkeit seiner protokollierten Ausreise- respektive Asylgründe unterschriftlich  und angegeben hatte, den serbischsprachigen Übersetzer "gut" beziehungsweise "perfekt" verstanden zu haben (vgl. Protokoll , S. 2 und 7; Protokoll Asylbefragung, S. 2, 6 und 7).
4.2.4 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erübrigt es sich, auf die übrigen Ausführungen in der Beschwerdeschrift und auf die damit eingereichten Beweismittel einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts ändern können. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist genügend . Zusammenfassend folgt, dass die Vorinstanz das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat.
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5.
5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
6.
6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
6.2.1 Keine Person darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
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6.2.2 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach  dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen.
6.2.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
6.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
6.3.1 Eine Situation, welche den Beschwerdeführer als "Gewalt- oder De-facto-Flüchtlinge" qualifizieren würde, lässt sich auch aufgrund der aktuellen Situation in Serbien nicht bejahen. Nach dem oben Gesagten ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach einer
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Rückkehr in sein Heimatland relevanten Behelligungen ausgesetzt . Es steht ihm offen und ist ihm zuzumuten, sich wieder in Serbien niederzulassen. Wie sich herausgestellt hat, lebte der  im _ Kilometer H._ von Belgrad gelegenen G._, wo er über ein soziales Beziehungsnetz verfügen dürfte. Es ihm möglich sein, sich – nötigenfalls mit Unterstützung seiner im Ausland (I._ und J._) lebenden Verwandten – dort  eine Existenz aufzubauen.
6.3.2 Der Vollzug der Wegweisung erweist sich damit auch als .
6.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
7. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
8.
8.1 Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
8.2 Der Beschwerdeführer steht zur Zeit formell in Untersuchungshaft, soll aber in nächster Zeit den vorzeitigen Strafvollzug antreten und in eine andere Strafvollzugsanstalt verlegt werden. Zwecks  einer korrekten Eröffnung dieses Urteils ist damit ausnahmsweise der zuständige Vollzugskanton zu beauftragen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
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richt [VGKE, SR 173.320.2]). Die Verfahrenskosten sind durch den am 20. August 2007 geleisteten Kostenvorschuss beglichen.
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