Decision ID: c93ae7c3-db8b-54b3-ac12-4018bc4d2e47
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Der Kunstsammler, R._ (1885-1965), vereinbarte in einem  vom 20. Juli 1939 mit der Stadtgemeinde Winterthur, eine  mit Sitz in Winterthur zu gründen und einen Teil seiner Gemälde in diese einzubringen. Im Gegenzug sollte die Stadt Winterthur das in ihrem Eigentum stehende, alte Gymnasium umbauen und für die  der dauernden Ausstellung der Sammlung herrichten. Am 3.  1939 stimmten die Bürger von Winterthur dem Umbau des  Gymnasiums für die integrale Präsentation der R._- zu und hiessen hierfür einen Kredit von Fr. 1.3 Mio. gut.
Am 10. Oktober 1940 errichtete R._ die Stiftung " R._" (in der Folge: Stiftung) mit Sitz in Winterthur. Dieser Stiftung widmete er rund 600 Gemälde von schweizerischen, deutschen, österreichischen und andern Meistern, hauptsächlich des 19. Jahrhunderts. Gemäss Stiftungsurkunde verfolgt die Stiftung den Zweck, die gestiftete Gemäldesammlung dauernd in ihrem  Bestande beisammen zu halten und der breiten Öffentlichkeit und Allgemeinheit zur Besichtigung zugänglich zu machen; zu diesem Zweck sollte die Sammlung dauernd in dem ehemaligen Gymnasium in Winterthur untergebracht werden. Weiter bestimmt die , dass nach dem Tod des Stifters im dannzumaligen Bestand der Stiftung keinerlei Mutationen mehr vorgenommen werden dürften; die Sammlung dürfe weder durch Verkauf oder Austausch von Gemälden oder Kunstgegenständen vermindert, noch durch Zukauf vermehrt werden; es dürfe auch kein weiteres Gemälde ausgestellt werden,  nicht aus dem Besitztum des Stifters selbst stamme.  dürfe aus den Sammlungsräumen ein zur Stiftung gehörendes  entfernt werden. In der Stiftungsurkunde wird sodann , dass nach dem Wunsch des Stifters nach seinem Tode keine  Änderungen in der dannzumaligen Platzierung mehr  werden sollten (Beschwerdebeilage [BB] 4).
Im Januar 1951 wurde das Museum R._ am St._, verteilt auf zwei Stockwerke, eröffnet. 1988 erfolgte der Auftrag für die Gesamtrenovation durch den Winterthurer Architekten F._, weshalb das Museum 1993 geschlossen und 1995 wiedereröffnet . Bei dieser Gesamtrenovation wurde ein dritter Stock für Sonder-
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ausstellungen hinzugefügt; das Grundkonzept beliess man .
B. Im Jahr 2006 erklärte der Stadtrat von Winterthur die Restrukturierung der städtischen Museumslandschaft zu einem seiner Legislaturziele 2006-2010. Zwecks eines grösseren Handlungsspielraums in der  im Museum R._ am St._  der Stiftungsrat bei der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht eine Änderung der Stiftungsurkunde. Nachdem gegen diesen Antrag von A._ Beschwerde eingereicht worden war, zog der Stiftungsrat diesen Antrag vorläufig zurück. Der Antrag auf Änderung der  ist bis Sommer 2010 sistiert.
C. Neben der Sammlung der Stiftung R._ am St._  – im ehemaligen Privathaus des Sammlers – die Sammlung R._ am R._, welche rund 200 Werke der  Kunst vom 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert beherbergt. Sie gehört der Eidgenossenschaft und wird vom Bundesamt für Kultur (BAK) verwaltet. Die Sammlung R._ am R._ ist für das Publikum wegen Renovationsarbeiten von Mitte Dezember 2008 bis Sommer 2010 geschlossen. Das BAK stimmte daher dem Antrag des Stiftungsrates, Teile der R._-Gemälde während dieser Zeit im St._ auszustellen, zu. Rund 280 Werke aus beiden Sammlungsbeständen R._ sind vom 19. Februar 2009 bis 1. August 2010 im St._ speziell ausgestellt (Name der : "Im Dialog"). Diese Ausstellung ist freilich mit Umhängungen der Bilder im Museum am St._ verbunden
D. Am 2. Dezember 2008 reichten W._, B._, E._, K._, R._ sowie A._ eine als  bezeichnete Eingabe gegen den Stiftungsrat der Stiftung R._ bei der Eidg. Stiftungsaufsicht ein. Darin wurde u.a. , dem Stiftungsrat sei zu untersagen, im Zusammenhang mit der Sonderausstellung "Im Dialog", Ausstellungsräume der Sammlung R. _ St._ zu schliessen, Werke der Sammlung R._ im Museum am St._ aus den  im ersten und zweiten Obergeschoss zu entfernen und zu Lasten
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der Stiftung Verpflichtungen und Kosten zu übernehmen, die mit der Sonderausstellung "Im Dialog" in Zusammenhang stünden.
E. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2008 verneinte die Eidgenössische Stiftungsaufsicht (in der Folge Vorinstanz) die Legitimation der  und nahm die Eingabe vom 2. Dezember 2008 nicht als Aufsichtsbeschwerde im Sinne eines ordentlichen , sondern lediglich als Aufsichtsanzeige im Sinne eines , die keine Parteirechte einräumt, entgegen (BB 2).
F. Am 10. Dezember 2008 wurde bei der Vorinstanz von anderer Seite eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Die Vorinstanz lud in jenem Verfahren die Parteien und die Stadt Winterthur zu Verhandlungen ein. Dabei wurde vereinbart, dass sämtliche Räume des Museums am St._, welche Bilder der Stiftung zeigten, der  im gleichen zeitlichen Rahmen wie die Sonderausstellung "Im Dialog" zugänglich sein sollten. Weiter wurde vereinbart, dass ein  Defizit der Sonderausstellung Gloor von weniger als Fr. 100'000.– von der Stiftung und der Stadt je hälftig zu tragen sei. Bei einem Defizit von mehr als Fr. 100'000.– sollte die Stadt Winterthur den Fr. 50'000.– übersteigenden Betrag übernehmen (Vereinbarung vom 19. Dezember 2008; Duplikbeilage 3).
G. Gegen den Entscheid der Vorinstanz vom 5. Dezember 2008 reichten A._ (Beschwerdeführer 1) und B._ ( 2), beide vertreten durch ihren Anwalt, am 16. Januar 2009  beim Bundesverwaltungsgericht ein. Sie beantragten die Aufhebung der Verfügung der Vorinstanz vom 5. Dezember 2008, die Anerkennung ihrer Legitimation und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Beurteilung der am 2. Dezember 2008 eingereichten Aufsichtsbeschwerde.
H. Mit Vernehmlassung vom 2. März 2009 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde.
I. Mit Zwischenverfügung vom 3. März 2009 wurde die Vernehmlassung den Beschwerdeführenden zur Kenntnisnahme zugestellt, die Vorin-
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stanz ersucht, die in ihrer Vernehmlassung erwähnte Vereinbarung  und den Beschwerdeführenden wurde Gelegenheit , darzulegen, ob und inwiefern mit der in der Vernehmlassung der Vorinstanz erwähnten Vereinbarung auch ihren Anträgen entsprochen werde oder nicht. Mit Eingabe vom 11. März 2009 reichte die  die betreffende Vereinbarung ein.
J. Mit Replik vom 2. April 2009 hielten die Beschwerdeführenden an  Anträgen fest. Zusätzlich ersuchten sie um Einsicht in die Akten der am 2. Dezember 2008 eingereichten Aufsichtsbeschwerde (Nr. 144) und für den Fall der Wiederaufnahme des Verfahrens in die Akten des vom Stiftungsrat der Stiftung R._ am 19. Juni 2008 eingeleiteten, zwischenzeitlich sistierten Verfahrens zur Änderung der Stiftungsstatuten (Nr. 413/144).
K. Unaufgefordert reichten die Beschwerdeführenden am 28. Mai 2009 eine Noveneingabe mit zwei Beilagen ein (Entwurf vom 11. März 2009 des Schlussberichts zum Projekt Kunstmuseen Winterhur sowie die Kopie eines Berichts aus dem Landboten vom 28. Mai 2009).

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 VGG  gegen Verfügungen gestützt auf Art. 5 des VwVG. Für das Vorliegen einer Verfügung ist nicht massgebend, ob sie als solche  ist oder den gesetzlichen Formvorschriften für eine  entspricht. Massgebend ist vielmehr, ob die Strukturmerkmale einer Verfügung vorhanden sind (PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allg. Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, § 29 Rz. 3). Eine Verfügung liegt demnach vor, wenn eine Verwaltungshandlung die folgenden  erfüllt: Es handelt sich um eine Anordnung einer Behörde im , die ein Rechtsverhältnis einseitig und verbindlich regelt und sich auf öffentliches Recht des Bundes stützt (TSCHANNEN/ZIMMERLI, a.a.O., § 28 Rz. 17; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A 2040/2006 vom 17. April 2007, E. 2.2.3, und A 7368/2006 vom 10. Juli 2007). Eine  Verfügung liegt auch dann vor, wenn die Vorinstanz es  Fehlens von Prozessvoraussetzungen ausdrücklich ablehnt, auf
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ein Gesuch einzutreten (Alfred Kölz/Isabelle Häner,  und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 255).
1.2 Das Schreiben der Vorinstanz vom 5. Dezember 2008 ist weder als Verfügung bezeichnet noch beinhaltet es eine Rechtsmittelbelehrung. Es erfüllt aber die materiellen Voraussetzungen einer Verfügung. So bezieht sich das Schreiben auf einen konkreten Einzelfall und weist ein Begehren auf Begründung von Rechten der Beschwerdeführenden ab. Es regelt mithin ein Rechtsverhältnis einseitig und verbindlich.  stützt sich die Vorinstanz auf öffentliches Recht des Bundes.
1.3 Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht sind u.a. zulässig gegen Verfügungen der Departemente und der ihnen unterstellten oder administrativ zugeordneten Dienststellen der Bundesverwaltung (vgl. Art. 33 Bst. d VGG), somit auch gegen Verfügungen (vgl. Art. 5 Abs. 2 VwVG) des Eidgenössischen Departements des Inneren (EDI), dessen Generalsekretariat als Eidgenössische Stiftungsaufsicht die Aufsicht über die dem Bund unterstehenden gemeinnützigen  ausübt (vgl. Art. 3 Abs. 2 Bst. a der Organisationsverordnung für das EDI vom 28. Juni 2000 [OV-EDI], SR 172.212.1). Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.
1.4 Nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an  Aufhebung oder Änderung hat (Bst. c); darüber hinaus sind  Art. 48 Abs. 2 VwVG auch Personen, Organisationen und  beschwerdeberechtigt, denen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einräumt.
Beide Beschwerdeführenden haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (Bst. a), sind durch die angefochtenen "Verfügung"  berührt (Bst. b) und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Bst. c).
1.5 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb darauf einzutreten ist.
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2. Der Gegenstand des vorliegenden Verfahrens beschränkt sich auf die Frage, ob die Beschwerdeführenden im Verfahren vor der Vorinstanz zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde legitimiert waren bzw. ob die  ihre Aufsichtsbeschwerde hätte materiell behandeln und ihnen dabei Parteirechte hätte zuerkennen müssen.
2.1 Die Vorinstanz verweist auf zwei Arten von Aufsichtseingaben:  eine im eigentlichen Sinn ohne Parteirechte () und andererseits eine im Sinn einer Beschwerde mit Parteirechten (Stiftungsaufsichtsbeschwerde). Beide Arten von Aufsichtseingaben würden sorgfältig behandelt und die Beschwerdeführer würden über das Ergebnis informiert. Zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde sei gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts nur befugt, wer ein näher  persönliches Interesses an der Kontrolle der Tätigkeit der Stiftungsorgane habe. Diese Voraussetzungen seien vorliegend nicht erfüllt. Im Übrigen würde mit der am 19. Dezember 2008 zwischen der Stiftung, der Stadt Winterthur und einer Drittperson geschlossenen Vereinbarung den Anliegen auch der Beschwerdeführenden  entsprochen, so dass deren Rechtsschutzinteresse zu verneinen sei.
2.2 Die Beschwerdeführenden machen grundsätzlich geltend, jeder fleissige Museumsbesucher sei Destinatär und sei daher nur schon aufgrund der Destinatärseigenschaft zur Aufsichtsbeschwerde . Die Beschwerdeführerin 2 macht zusätzlich geltend, da sie von 1962 bis 1965 persönliche Sekretärin von R._ gewesen sei  eine bedeutende Anzahl von Miniaturen, die R._ für die  der Hängung der für den St._ bestimmten Bilder habe anfertigen lassen, geschenkt erhalten habe, sei sie keine  Destinatärin und damit erst recht zur Aufsichtsbeschwerde legitimiert. Der Beschwerdeführer 1 bringt vor, er habe durch seinen ausschliesslichen Förderungszweck hinsichtlich der Stiftung und die erheblichen Bemühungen um den Stiftungszweck eine besondere, nahe und schutzwürdige Beziehung zur Stiftung. Das  sei demnach zu bejahen.
3.
3.1 In BGE 107 II 385, wo es um die Legitimation zur Stiftungsauf-
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sichtsbeschwerde betreffend die Carl Seelig-Stiftung ging, führte das Bundesgericht aus, bei der Stiftungsaufsichtsbeschwerde handle es sich um ein Rechtsmittel sui generis, das sich aus der  herleite (Art. 84 Abs. 2 ZGB, SR 210). Die Grundsätze des  seien auf sie nicht direkt, sondern nur  anwendbar. Als eigentliches Rechtsmittel setze die  im Gegensatz zur blossen Anzeige jedoch ein  Interesse des Beschwerdeführers an der Anordnung der von ihm geforderten Massnahmen voraus, an welches freilich keine  Anforderungen gestellt werden dürfe. Demnach sei in  mit der Lehre davon auszugehen, dass jede Person, die wirklich einmal in die Lage kommen könne, eine Leistung oder einen andern Vorteil von der Stiftung zu erlangen, zur Beschwerde legitimiert sei. Sie müsse aber bereits im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung konkrete Angaben über die Art ihres zukünftigen Interesses machen können. Ein nicht näher bezeichnetes persönliches Interesse an den mit der Beschwerde angestrebten Massnahmen genüge daher nicht, um die Beschwerdebefugnis zu bejahen. Werde der Kreis der  in diesem Sinn weit gezogen, werde auch ein genügender Rechtsschutz derjenigen Personen gewährleistet, die mangels einer entsprechenden gesetzlichen oder statutarischen  auf dem Wege der Zivilklage keine Rechtsansprüche gegen die Stiftung geltend machen könnten, aber dennoch ein eigenes Interesse daran hätten, wie das Stiftungsvermögen verwaltet werde.
Ausgehend vom Umstand, dass zum Vermögen der Carl Seelig- der literarische Nachlass von Robert Walser gehört (Robert -Archiv, zahlreiche Handschriften von Prosastücken und Gedichten, Erstdrucke seiner Bücher etc.), bejahte das Bundesgericht gestützt auf die dargestellten Überlegungen die Legitimation zur  bei Jochen Greven, weil sich dieser als Herausgeber des Gesamtkunstwerkes von Walser intensiv mit diesem Schriftsteller  habe und auch inskünftig auf einen gewissen Zugang zu diesem Nachlass angewiesen sei. Ebenfalls bejaht wurde die Legitimation von Katharina Kerr, welche als langjährige Archivarin des Robert  und Verfasserin von Publikationen ebenfalls eine enge  Beziehung zur Hinterlassenschaft Walser gewonnen habe. Auch ihr könne das Interesse an einem allfälligen inskünftigen Zugang zu diesem Nachlass nicht abgesprochen werden. Den anderen , welche zur Begründung ihrer Legitimation (lediglich) , sie befassten sich als Künstler oder Wissenschafter intensiv
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mit dem Werk Robert Walsers und sie seien deshalb als potentielle Destinatäre der Stiftung zu betrachten, sprach das Bundesgericht das eigene Interesse an der Art der Verwaltung des Nachlasses und damit die Legitimation mit der Begründung ab, nur der allgemeine Hinweis auf das Künstlertum oder die wissenschaftliche Betätigung genüge nicht. Würde anders entschieden, käme dies der Zulassung einer  gleich. Desgleichen wurde die Legitimation bei einer Beschwerdeführerin verneint, die über den Bruder des Dichters  hatte sowie bei einem Beschwerdeführer, der die Jury des Bieler Robert-Walser-Preises präsidiert.
3.2 Unter dem Blickwinkel dieser höchstrichterlichen Erwägungen ist nachfolgend zu untersuchen, ob den Beschwerdeführenden im  Fall die Legitimation zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde von der  zu Recht abgesprochen wurde oder nicht.
3.2.1 Zur Begründung ihrer Legitimation zur  gegen den Stiftungsrat der R._ bringt die  2 vor, sie sei von 1962 bis zum Tod von R._ 1965 seine persönliche Sekretärin gewesen und habe noch für ein Jahr mit den Testamentsvollstreckern, J._ und D._,  St._, der Konservatorin vom St._ (später R._), bei der Sichtung und Regelung des Nachlasses . Die Beschäftigung mit seinen Bildern und seinen Sammlungen habe im Zentrum der Tätigkeit von R._ und seines  gestanden. Die Miniaturkopien der für den St._  Bilder habe R._ von E._ malen und ihr nach  Tod zukommen lassen. Sie sei in engem Kontakt mit der  geblieben. Der Besuch des Museums und die Zwiesprache mit der Büste von R._ in der Eingangshalle zum St._  bis heute zum Ritual ihrer Besuche in Winterthur gehören. Auf Grund der intensiven Einführung durch R._ aus der Sicht des Sammlers und der Auseinandersetzung mit den in den Miniaturen  Werken habe sie eine besondere Beziehung zur  am St._ gewonnen.
3.2.2 Der Beschwerdeführer 1 wurde als gemeinnütziger Verein im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) am 10./13. Juli 2008 in Zumikon gegründet. Er hat Sitz in Winterthur und bezweckt in erster Linie, das Museum am St._ und die öffentliche Ausstellung der Sammlung von Gemälden und
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Kunstgegenständen, welche Gegenstand der Stiftung R._ bilden, zu erhalten und zu fördern, sowie sich dafür einzusetzen, dass die Graphiksammlung von R._ in angemessener Weise der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht wird. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch Zustellung einer unterzeichneten Beitrittserklärung (vgl. die Vereinsstatuten vom 10./13. Juli 2008, BB 7).
3.2.3 Die Beschwerde bezweckt bei der Vorinstanz zu erwirken, dass bestimmte Massnahmen des Stiftungsrates bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens, von welchen die Beschwerdeführenden , sie liessen sich nicht mit der Stiftungsurkunde vereinbaren,  gemacht werden. Im Wesentlichen geht es um eine  Änderung des Ausstellungskonzepts im Museum am St._ für die Zeit, in welcher dort Exponate aus den sich in Renovation befindenden Räumlichkeiten der Sammlung "am R._" gezeigt werden (Ausstellung "Dialog") und damit in  stehende finanzielle Verpflichtungen.
4.
4.1 Es ist davon auszugehen, dass die direkt oder mittelbar in das  Verfahren involvierten natürlichen Personen kunstinteressiert und kunstliebend sind, das Museum am St._ schätzen und mehr oder weniger häufig besuchen und eine gewisse Affinität zu der dort seit vielen Jahren gemäss den Vorgaben des Kunstsammlers und Mäzens R._ ausgestellten Kunstsammlung haben. Insofern ist ein persönliches Interesse am ungeschmälerten Weiterbestand der Leistungen der Stiftung beziehungsweise an der öffentlichen  der Gemäldesammlung R._ ohne weiteres ersichtlich. Es fragt sich, ob dieses persönliche Interesse genügt, um eine  zur Beschwerdeführung abzugeben. Denn auch, wenn gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts und Lehre keine übertrieben  Anforderungen an das persönliche Interesse zur  gestellt werden sollen, ergibt sich aus dem in Erwägung 3.1  Urteil des Bundesgerichts zweifelsfrei, dass im  Sinn eine Popularbeschwerde ausgeschlossen werden soll.
Vorliegend ist der Stiftungszweck insofern weit gefasst, als die  "der breiten Öffentlichkeit und Allgemeinheit zur  zugänglich zu machen" ist. Das bedeutet, dass grundsätzlich je-
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der Museumsbesucher in gewissem Sinn betroffen ist und ein  Interesse darzutun vermöchte, die Leistungen der Stiftung in  zu nehmen. Dadurch aber würde der Kreis der  Personen so weit gezogen, dass eine eigentliche  offen stünde. Auch wenn im erwähnten BGE 107 II 385 der Kreis der potentiellen Destinatäre der Carl Seelig- Stiftung bedeutend enger war als im vorliegenden Fall und auch dort sämtliche  aufgrund ihrer beruflichen und künstlerischen Qualifikationen ein gewisses persönliches Interesse an den Leistungen jener Stiftung darzutun vermochten, zog das Bundesgericht den Kreis der  Personen nochmals wesentlich enger. Dabei bejahte es die erforderliche Beziehungsnähe im Wesentlichen nur bei jenen , die durch ihr bisheriges berufliches Wirken für die Stiftung eng mit dieser verbunden waren und auch in Zukunft in  Sinn mit ihr verbunden bleiben würden.
Überträgt man diese Überlegungen auf den vorliegenden Fall, ist  der Mitglieder des Beschwerdeführers 1 keine intensivere  zur fraglichen Kunstsammlung gegeben, als sie bei der Mehrheit der im erwähnten BGE 107 II 385 aufgeführten literarischen Künstler und Wissenschaftler in Bezug auf den Nachlass des Schritstellers Robert Walser bestand. Insoweit hat die Vorinstanz die Beschwerdebefugnis zu Recht verneint. Daran ändert auch nichts, wenn sich diese kunstinteressierten Personen als Verein konstituiert haben und ihrem Anliegen auf diesem Weg zum Durchbruch verhelfen wollen. Denn um eine Verbandsbeschwerde führen zu können, müsste der Beschwerdeführer 1 nicht nur gemäss seinen Statuten zur  der betroffenen Mitglieder berufen sein, sondern die  oder jedenfalls eine grosse Zahl von ihnen müssten selber zur Beschwerde legitimiert sein (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, N 1786 f.). Letzteres ist nach dem Gesagten vorliegend gerade nicht der Fall.
4.2 Es fragt sich, ob die von der Beschwerdeführerin 2 geltend  zusätzlichen Umstände in ihrem Fall eine andere  nahe legen. Auch dies ist jedoch zu verneinen. Ihre  liesse sich noch am ehesten mit derjenigen von Katharina Kerr , welche, wie vorstehend und in BGE 107 II 385 dargelegt, als langjährige Archivarin des Robert Walser-Archivs und Verfasserin von Publikationen eine enge persönliche Beziehung zur Hinterlassenschaft
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Walser gewonnen hatte. Demgegenüber fehlen diese objektiven  bei der Beschwerdeführerin 2, welche von 1962 bis 1965 zwar persönliche Sekretärin von R._ war, aber keine über ihre  geistige Verbundenheit zum Stifter hinausgehenden  Bezüge zur Sammlung selber anführen kann, sei es als  Mitarbeiterin und Mitgestalterin der Sammlung oder als Verfasserin von Publikationen über die Sammlung.
4.3 Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdeführer nicht schutzlos sind. Das eingangs zitierte Parallelverfahren führte zu einer , mit welcher den vorgebrachten Anliegen jener  offenbar weitgehen Rechnung getragen werden konnte. Die  stellte übrigens auch dann einen einlässlich begründeten  in Aussicht, wenn sie die Eingabe der Beschwerdeführer  als Aufsichtsanzeige entgegennähme. Darauf ist sie zu behaften. Und schliesslich handelt es sich bei der fraglichen Ausstellung um eine von vornherein befristete Massnahme für die Zeit der , und es werden dabei ausschliesslich Bilder aus den  Sammlungen von R._ gezeigt. Nach Abschluss der Renovationsarbeiten ist anzunehmen, dass die hier interessierende Gemäldesammlung wieder in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild gezeigt werden kann und wird.
5. Zusammenfassend ergibt sich, dass weder der Beschwerdeführer 1 noch die Beschwerdeführerin 2 zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde  sind, was zur Bestätigung des angefochtenen Entscheids und zur Abweisung der Beschwerde führt. Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob das Rechtsschutzinteresse der  – wie die Vorinstanz geltend macht – in Anbetracht der  vom 19. Dezember 2008 ohnehin nicht mehr aktuell ist.  ist ihr Gesuch um Einsicht in weitere die Aufsicht über die  Stiftung betreffende amtliche Akten mangels Parteirechten im Aufsichtsverfahren abzulehnen.
6. Bei diesem Prozessergebnis haben die Beschwerdeführenden die  zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und es steht ihnen  Parteientschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die
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Verfahrenskosten sind angesichts der Schwierigkeit und der in Frage stehenden Vermögensinteressen (unter solidarischer Haftung für die Beschwerdeführenden) auf Fr. 2'000.– zu veranschlagen. Sie werden mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.