Decision ID: baf2580d-73ba-4ffc-9a14-e431c3c1843e
Year: 2022
Language: de
Court: AR_OG
Chamber: AR_OG_004
Canton: AR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt
A. Am XX.XX.2020 geriet A1. in B. in eine Verkehrskontrolle, aufgrund welcher er als
fahrunfähig beurteilt und ihm der Fahrausweis vorübergehend abgenommen wurde
(Polizeiprotokoll vom XX.XX.2020; act. 2.8). Nachdem gutachterlich festgestellt worden war,
dass die Blutalkoholkonzentration unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts lag (act. 7.4/3),
erhielt A1. den Fahrausweis zurück. Das kantonale Strassenverkehrsamt informierte ihn
jedoch mit Schreiben vom 12. August 2020 (act. 7.4/4) darüber, dass es vorsehe, dessen
Fahreignung überprüfen zu lassen, da er gemäss dem Polizeirapport an einer psychischen
Erkrankung leide. Aufgrund der Empfehlung des Instituts für Rechtsmedizin vom
7. September 2020 (act. 7.4/7) teilte das kantonale Strassenverkehrsamt A1. mit Schreiben
vom 9. September 2020 (act. 7.4/8) mit, dass es beabsichtige, ihn zu einer verkehrs-
medizinischen Fahreignungsabklärung beim Institut für Rechtsmedizin aufzubieten. Dazu
wurde ihm das rechtliche Gehör gewährt.
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B. Mit Zwischenverfügung vom 30. Oktober 2020 (act. 7.4/13) forderte das Strassenverkehrs-
amt A1. auf, sich innert 20 Tagen zu einer verkehrsmedizinischen Untersuchung
anzumelden. Gleichzeitig wurde der vorsorgliche Ausweisentzug angedroht, sollte dieser
Aufforderung keine Folge geleistet oder der vereinbarte Termin nicht eingehalten werden.
C. Gegen diese Verfügung liess A1., vertreten durch RA AA., mit Eingabe vom 23. November
2020 (act. 7.1) Rekurs beim Departement Inneres und Sicherheit erheben u.a. mit dem
Antrag, die Verfügung aufzuheben.
D. Mit Entscheid vom 8. Februar 2021 (act. 2.2) wies das Departement Inneres und Sicherheit
den Rekurs ab.
E. Dagegen liess A1. (im Folgenden: Beschwerdeführer), vertreten durch RA AA., mit Eingabe
vom 9. März 2021 (act. 1) Beschwerde beim Obergericht erheben, wobei er die eingangs
erwähnten Rechtsbegehren stellte.
F Mit Schreiben vom 25. März 2021 (act. 6) und 15. April 2021 (act. 8) liessen sich das
Departement Inneres und Sicherheit (im Folgenden: Vorinstanz) und das Strassenver-
kehrsamt (im Folgenden: verfügende Behörde) mit den eingangs erwähnten Rechtsbegehren
zur Beschwerde vernehmen.
G. Auf die Begründung der gestellten Anträge wird - soweit erforderlich - in den Erwägungen
näher eingegangen.

Considerations:
Erwägungen
1.
1.1 Die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der Prozessvoraussetzungen ergibt, dass
diese hinsichtlich der Form- und Fristerfordernisse erfüllt sind. Die sachliche bzw. funktionale
Zuständigkeit des Obergerichts ergibt sich aus Art. 54 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRPG, bGS 143.1), wonach das Obergericht zur Behandlung der
Beschwerden gegen letztinstanzliche Verfügungen der Verwaltungsbehörden zuständig ist.
Die Anordnung einer verkehrsmedizinischen Untersuchung stellt einen Zwischenentscheid
dar (HARDY LANDOLT, in: Dähler/Schaffhauser [Hrsg.], Handbuch Strassenverkehrsrecht,
2018, S. 366 f.). Rechtsmittelentscheide über Zwischenentscheide gelten ihrerseits ebenfalls
als Zwischenentscheide, ausser wenn sie den Abschluss des Hauptverfahrens darstellen
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(Urteil des Bundesgerichts 2C_475/2011 vom 13. Dezember 2011 E. 2.1). Gegen Vor- und
Zwischenentscheide ist die Beschwerde nur dann zulässig, wenn sie einen nicht wieder-
gutzumachenden Nachteil zur Folge haben (Art. 59 i.V.m. Art. 30 Abs. 2 VRPG). Ein solcher
Nachteil ist vorliegend zu bejahen, da dem Beschwerdeführer im Säumnisfall der
Führerausweis vorsorglich entzogen wird (Urteile des Bundesgerichts 1C_458/2019 vom
25. März 2020 E. 1.1; 1C_13/2017 vom 19. Mai 2017 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist daher
einzutreten.
2. Bei der Beurteilung der hier vorliegenden Beschwerde ist die Kognition des Obergerichts
gemäss Art. 56 Abs. 1 VRPG darauf beschränkt, den angefochtenen Entscheid hinsichtlich
allfälliger Rechtsverletzungen zu überprüfen, wozu auch eine rechtsfehlerhafte Ausübung
des Ermessens zählt. Im Weiteren kann beurteilt werden, ob die Vorinstanzen den Sach-
verhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt haben. Die Überprüfung der Angemessenheit
ist dem Obergericht jedoch verwehrt (Art. 56 Abs. 1 VRPG e contrario).
3. Nach Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG, SR 741.01) müssen Motorfahr-
zeugführer über Fahreignung und Fahrkompetenz verfügen. Über keine Fahreignung verfügt
u.a., wer nicht die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren
Führen von Motorfahrzeugen hat (Art. 14 Abs. 2 lit. b SVG). Bestehen Zweifel an der
Fahreignung einer Person, so wird diese gemäss Art. 15d Abs. 1 SVG einer Fahreig-
nungsuntersuchung unterzogen, namentlich in den in lit. a - e dieser Bestimmung nicht
abschliessend genannten Fällen, so z.B. bei der Meldung eines Arztes, dass eine Person
wegen einer körperlichen oder psychischen Krankheit Motorfahrzeuge nicht sicher führen
kann (lit. e). Die Fahreignungsuntersuchung hat bei verkehrsmedizinischen Fragestellungen
durch einen Arzt nach Art. 5a bis der Verkehrszulassungsverordnung vom 27. Oktober 1976
(VZV; SR 741.51) zu erfolgen, der in den Fällen nach Art. 15d Abs. 1 lit. e SVG mindestens
über eine Anerkennung der Stufe 3 verfügen muss (Art. 28a Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. b VZV).
In den vom Gesetzgeber in Art. 15d Abs. 1 lit. a-e SVG aufgezählten Fällen ist grundsätzlich
zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung anzuordnen,
selbst wenn die Zweifel an der Fahreignung im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder nur
abstrakter Natur sind. Diese Tatbestände begründen damit einen Anfangsverdacht fehlender
Fahreignung, der zur Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung führt (Urteil des
Bundesgerichts 1C_330/2020 vom 10. März 2021 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der Recht-
sprechung sind die Anforderungen an die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung nicht
dieselben wie für den vorsorglichen Führerausweisentzug, obschon diese beiden
Massnahmen häufig zusammen ergehen. Während für Erstere hinreichende Anhaltspunkte
ausreichen, welche die Fahreignung in Frage stellen, setzt der vorsorgliche Führer-
ausweisentzug voraus, dass ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen
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(Urteil des Bundesgerichts 1C_384/2017 vom 7. März 2018 E. 2.2 mit Hinweisen). Ob
hinreichende Anhaltspunkte die Fahreignung einer Person in Frage stellen und damit eine
Fahreignungsuntersuchung rechtfertigen, hat die zuständige Behörde unter Berücksichti-
gung der Umstände des Einzelfalls nach pflichtgemässem Ermessen zu entscheiden (Urteil
des Bundesgerichts 1C_458/2019 vom 25. März 2020 E. 2.1 mit Hinweis). Ein strikter Beweis
der Umstände, die Zweifel an der Fahreignung einer Person wecken, ist nicht erforderlich
(Urteile des Bundesgerichts 1C_151/2021 vom 20. August 2021 E. 3.1; 1C_405/2020 vom
8. Dezember 2020 E. 2.2).
3.1 Die Vorinstanz kommt im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass beim Beschwerde-
führer gemäss dem Institut für Rechtsmedizin [...] grundsätzlich eine verkehrsmedizinisch
relevante psychische Erkrankung vorliege. Der Beschwerdeführer nehme gemäss eigenen
Aussagen seine Psychopharmaka nicht regelmässig ein, weshalb der Verdacht auf eine
mangelnde Medikamentencompliance bestehe. Anhand des Therapieberichts sei die
Fahreignung nicht abschliessend beurteilbar, weshalb eine verkehrsmedizinische Abklärung
durch einen Arzt der Stufe 4 empfohlen werde. Eine erhebliche depressive Symptomatik
könne gemäss Ziff. 4 Anhang 1 VZV für die Beurteilung der Fahreignung relevant sein.
3.2 Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, dass gemäss dem Bericht der behandelnden
Ärzte vom 19. August 2020 beim Beschwerdeführer keine kognitiven Defizite bestünden, kein
Suchtmittelkonsum vorliege und keine erneute Abklärung der Fahreignung angezeigt sei.
Dem Bericht sei auch zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer seit dem 5. Februar
2020 (act. 2.12) in der Klinik C. in Behandlung befinde. Der Bericht sei sowohl von der
leitenden Ärztin als auch dem behandelnden Psychotherapeuten und der verantwortlichen
Psychologin der Klinik unterzeichnet worden und blicke zum Zeitpunkt des Verfassens auf
einen Behandlungszeitraum von über sieben Monaten zurück. Eine erneute medizinische
Abklärung durch einen fremden Arzt wäre für den Beschwerdeführer sehr belastend, da dies
ein erneutes Aufrollen seiner gesamten Leidensgeschichte bzw. eine erneute Fokussierung
auf das schwierige Verhältnis zu seinem Vater bedeute. Der Zwang zu einer weiteren
Offenlegung seiner Situation stelle für den Beschwerdeführer einen erheblichen Eingriff in
seine Persönlichkeitsrechte dar, was aus dem Blickwinkel der Verhältnismässigkeit nicht
gerechtfertigt sei. Als leichtere und im vorliegenden Fall besser geeignete Massnahme zum
Abschätzen der Fahrfähigkeit käme insbesondere eine verkehrsmedizinische Auflage in
Betracht. Das Vorliegen einer einfachen psychischen Erkrankung rechtfertige ohne zusätz-
lichen konkreten Hinweise auf eine allenfalls fehlende Fahreignung die Anordnung einer
verkehrsmedizinischen Untersuchung nicht. Die Erkrankung an sich bzw. deren Schwere
hätten vorliegend keinen Anfangsverdacht begründen können. Aufgrund des aktuellsten
Verlaufberichts der Klinik C. vom 2. März 2021 (act. 2.14) könne das Vorliegen einer
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erheblichen depressiven Symptomatik ausgeschlossen werden. Dies schliesse eine negative
Beurteilung der Fahreignung des Beschwerdeführers aus. Dieser habe zu keiner Zeit an
einer schweren Depression gelitten, die Symptomatik sei rückläufig, teilweise remittiert und
ausreichend stabil.
3.3 Gemäss dem Protokoll der Stadtpolizei [...] vom XX.XX.2020 (act. 2.8) wurde der
Beschwerdeführer mittels Verfahrens zur Identifikation von Fahrunfähigkeit (Verify) aufgrund
diverser Auffall- und Ausfallsymptome als fahrunfähig beurteilt (Alkoholgeruch, Zittern,
gerötete/glasige Augen, Angabe des unregelmässigen Medikamentenkonsums). Die Klinik
C., bei welcher der Beschwerdeführer seit dem 5. Februar 2020 in Behandlung ist, gab im
Bericht vom 19. August 2020 (act. 2.12) an, dass der Beschwerdeführer aufgrund einer
rezidivierenden Depression in Behandlung sei, welche aktuell mittelgradig ausgeprägt sei.
Im Weiteren wurde festgestellt, dass keine kognitiven Defizite bestünden und eine Abklärung
der Fahreignung nicht angezeigt sei. Zum damaligen Zeitpunkt wurden ihm die Medikamente
Escitalopram und Trittico retard verschrieben. Der Beschwerdeführer war aufgrund seiner
Erkrankung zu 100 % arbeitsunfähig. Gemäss der Fahreignungsbeurteilung des Instituts für
Rechtsmedizin vom 7. September 2020 (act. 2.13) war eine definitive Beurteilung der
Fahreignung nicht möglich. Da jedoch eine verkehrsmedizinisch relevante psychische
Erkrankung vorlag und der Beschwerdeführer seine Medikamente gemäss eigenen Angaben
nicht regelmässig einnahm, wurde eine verkehrsmedizinische Abklärung bei einem Arzt
Stufe 4 empfohlen. Der Beschwerdeführer stützt sich in seiner Beschwerde insbesondere
auf die Bestätigung der ihn behandelnden Klinik C. vom 2. März 2021: Demzufolge sei die
depressive Symptomatik rückläufig und teilweise remittiert. Es sei gelungen, ausreichend
Stabilität zu erreichen, so dass seit dem 22. Februar 2021 eine Wiedereingliederung in den
angestammten Arbeitsplatz stattfinden könne. Dabei sei hervorzuheben, dass sich
insbesondere die Konzentrationsfähigkeit sowie das Gedankenkreisen deutlich verbessert
hätten. Ebenso zeige sich ein gesteigerter Antrieb, wie auch eine verbesserte Frustrations-
toleranz. Es werde davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer im nächsten halben bis
dreiviertel Jahr seine vollständige Arbeitsfähigkeit wieder erreicht habe. Es fänden weiterhin
psychotherapeutische Einzelgespräche statt. In Bezug auf den Krankheits- sowie
Behandlungsverlauf sähen sie keine Einschränkungen der Fahreignung von A1.
3.4 Vorliegend steht fest, dass der Beschwerdeführer an einer rezidivierenden depressiven
Störung leidet, dieser im Rahmen der Verkehrskontrolle vom XX.XX.2020 aufgefallen ist,
dabei Zweifel an seiner Fahreignung erweckt hat und dass er verschiedene Medikamente zu
sich nehmen muss, welche er gemäss eigener Aussage zum Zeitpunkt der Verkehrskontrolle
nicht regelmässig einnahm. Diese Umstände erlauben es zwar nicht, seine Eignung zum
Führen eines Motorfahrzeugs zu verneinen; es bestehen jedoch Anhaltspunkte, die seine
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Fahreignung in Frage stellen. Aus dem Bericht der Klinik C. vom 19. August 2020 und der
Bestätigung vom 21. März 2021 ergeben sich keine Rückschlüsse auf die festgestellten
Auffall- und Ausfallsymptome anlässlich der Verkehrskontrolle vom XX.XX.2020, die aktuelle
Medikation und wie sich der Umstand auf die Fahrfähigkeit auswirkt, wenn der
Beschwerdeführer die Medikamente nicht in der vorgeschriebenen Dosierung einnimmt.
Dass dieser wieder arbeitsfähig ist, steht einer allfälligen fehlenden Fahreignung nicht
entgegen. Aus den Berichten der Klinik C. geht zudem nicht hervor, ob der Beschwerdeführer
innerhalb der letzten Jahre mehrere Schübe hatte, was in Bezug auf die Bejahung der
Fahreignung mindestens 12 Monate psychische Stabilität und weitestgehende Symptom-
freiheit ausserhalb des stationären Settings voraussetzen würde (GERDA STEINDL,
Fahreignung bei psychischen Störungen, in: Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht 2018,
S. 288). Damit entlastet die Bestätigung der Klinik C. den Beschwerdeführer nicht wesentlich,
zumal Stellungnahmen von Hausärzten und behandelnden Spezialisten wegen der zum
Patienten bestehenden auftragsrechtlichen Vertrauensstellung mit Zurückhaltung zu
würdigen sind (Urteil des Bundesgerichts 1C_282/2019 vom 12. September 2019 E. 3.4;
BGE 143 V 130 E. 11.3.3). Daraus folgt, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit nach wie
vor ein erhebliches öffentliches Interesse besteht, den Beschwerdeführer einer Fahr-
eignungsuntersuchung zu unterziehen, welche nicht durch eine verkehrsmedizinische
Auflage hinreichend ersetzt werden kann. Inwiefern diese medizinische Abklärung durch
einen anderen Arzt für den Beschwerdeführer nicht zumutbar ist bzw. weshalb bei der
verkehrsmedizinischen Abklärung dessen Verhältnis zu seinem Vater aufgerollt werden
sollte, wird nicht hinreichend substantiiert bzw. durch Belege begründet. Die Vorinstanzen
haben daher ihren erheblichen Beurteilungsspielraum auch in Kenntnis der im vorliegenden
Verfahren eingebrachten Bestätigung vom 21. März 2021 nicht verletzt, wenn sie das
Interesse an der Durchführung der angeordneten verkehrsmedizinischen Untersuchung
höher als das private Interesse des Beschwerdeführers gewichteten.
4. Zusammenfassend ist damit nicht zu beanstanden, das die Vorinstanz die Anordnung der
verkehrsmedizinischen Untersuchung bestätigte, womit die Beschwerde abzuweisen ist.
5. Nach Art. 19 Abs. 3 i.V.m. mit Art. 53 Abs. 1 VRPG ist im Beschwerdeverfahren vor Ober-
gericht gebühren- und kostenpflichtig, wer ganz oder teilweise unterliegt oder auf dessen
Rechtsmittel nicht eingetreten wird. Dem Beschwerdeführer ist ausgangsgemäss eine
Entscheidgebühr aufzuerlegen, wobei eine Gebühr von Fr. 1‘500.-- als angemessen er-
scheint (Art. 4a des Gesetzes über die Gebühren in Verwaltungssachen, bGS 233.2). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1‘500.-- ist anzurechnen. Auf die Zusprechung einer Parteient-
schädigung besteht bei diesem Verfahrensausgang kein Anspruch (Art. 53 Abs. 3 VRPG).
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