Decision ID: 492d11fa-1f80-4ca6-a77c-f3ee624d949e
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
61
, gelernter
Werkzeugmaschinist
mit
Fähig
keitsausweis
, war
nach seiner Ausbildung
für verschieden
st
e Unternehmen sowie
zeitweise selbständig erwerbstätig (Urk. 11/8/4, Urk. 11/3, Urk. 11/4).
Z
u
letzt
war er
vom
1.
November 2009 bis am 3
0.
September 2011 bei der
Y._
als
Leiter Verkauf
C._
-Brand
angestellt
(
Arbeitgeberbericht vom 2
2.
Mai 2012,
Urk.
11/23/1-2
).
Unter Hinwe
is auf seit einem Sturz vom 16.
März 2011 bestehende Beschwerden
an der linken Schulter meldete er sich am
8.
Februar 2012 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/8/4, Urk. 11/19/118).
Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
tätigte Abklärungen in medizinischer (
Urk.
11/
15,
11/21, 11/27, 11/31-32
) und erwerblicher
(
Urk.
11/23)
Hinsicht
,
zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) bei (Urk. 11/
19,
11/22, 11/29-30
)
und holte Auszüge aus dem individuellen Konto des
Versicherten
(IK-Auszug) ein (
Urk.
11/3-4, 11/14)
. Mit Vorbescheid vom
5.
Februar 2013
eröff
nete die IV-Stelle
dem Versicherten
, dass kein Anspruch auf
Arbeitsvermittlung
bestehe
. Betreffend Rentenanspruch werde
sie zu einem späteren Zeitpunkt
eine separate Verfügung er
lassen
(
Urk.
11/34
). Dagegen erhob der Versicherte am
1
2.
Februar 2013
Einwände
und beantragte eine Umschulung (Urk. 11/35).
Da
raufhin holte die IV-Stelle einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 11/40). Sodann verfügte sie am 2
6.
April 2013 im angekündigten Sinne, wobei sie auch den Anspruch auf eine Umschulung verneinte (Urk. 11/41 = Urk. 2)
.
2.
G
egen
die
se
Verfügung
erhob der Versicherte mit Eingabe vom
2
3.
Mai 2013
Beschwerde mit dem Antrag
auf
Umschulung
(Urk. 1)
. In der
Beschwerdeant
wort
vom
4.
September 2013
schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be
schwerde (
Urk.
9).
Ihrer Beschwerdeantwort legte sie das Feststellungsblatt vom
3.
September 2013 bei (Urk. 10). Mit Re
plik vom 11.
Dezember 2013
hielt der Beschwerdeführer an seinem Antrag fest
(
Urk.
1
6
), wobei
er weitere erwerbliche Unterlagen beilegte (Urk. 17/1-3).
Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Ein
gabe vom
7.
Januar 2014 auf das Einreichen einer Duplik, was dem Beschwer
deführer mit Schreiben vom
8.
Januar 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 21).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun
fähig
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Invalide oder von einer Invalidität (
Art.
8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss
Art.
8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig
keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er
halten oder zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er
füllt sind (
Abs.
1).
Zu den Eingliederungsmassnahmen gehören unter anderem Massnahmen beruf
licher Art wie die Umschulung und die Arbeitsvermittlung.
1.3
Gemäss
Art.
17
Abs.
1
IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschu
lung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann
.
Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut
baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbsein
busse
von etwa 20 Prozent erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen).
1.4
Arbeitsunfähige (
Art.
6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss
Art.
18
Abs.
1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (
lit
. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (
lit
. b).
2.
2.1
Die IV-Stelle begründete die Abweisung des
B
egehrens
auf Arbeitsvermittlung und Umschulung
damit, die Abklärungen
h
ätten ergeben, dass
keine
gesund
heitsbedingte
Einschränkung bei der Stellensuche bestehe und
dass dem Beschwerdeführer
die bisherige Tätigkeit
wieder vollumfänglich zumutbar sei (Urk. 2 S. 1).
Dabei stützte
sich
die IV-Stelle insbesondere auf die Angaben der Ärzte der
Z._
Klinik
sowie auf die kreisärztliche Untersuchung der Suva in Verbindung mit dem Arbeitgeberfragebogen
(Urk. 9 S. 1
f.
)
.
2.2
Der Beschwerdeführer
macht demgegenüber geltend,
bei seinem angestammten Beruf in der chemischen Branche habe er Geräte und Gebinde heben müssen, welche wesentlich mehr als 10 Kilogramm wiegen würden, weshalb er in seiner angestammten Tätigkeit namhaft eingeschränkt sei (Urk. 1 S. 1, Urk. 16).
3.
3.1
Bezüglich der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers, insbesondere der verbliebenen Beschwerden, stellte die Beschwerdegegnerin auf die Berichte der
Z._
Klinik
vom 2
8.
Januar
und
vom 2
3.
April 2013
sowie auf die kreisärztliche Untersuchung vom
2
8.
November 2012
ab (Urk. 9 S. 1 f.).
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Chirurgie, hielt in seinem Bericht über die kreisärztliche Untersuchung vom 2
8.
November 2012 fest, beim Beschwerde
führer liege ein Zustand nach Schulterarthroskopie links mit zirkulärer
Kap
sulotomie
/
Arthrolyse
,
Débridement
des
anterokranialen
Limbus,
Akromioplastik
und
Débridement
subakromial
bei posttraumatischer adhäsiver
Kapsulitis
und
anterokranialer
Limbusläsion
vor (Urk. 11/29/3). Aufgrund der aktuellen Be
funde sei dem Beschwerdeführer, der dominanter Rechtshänder sei, eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit den ganzen Tag zumutbar. Das Gewicht von zu hebenden Lasten sei bis Taillenhöhe auf 15 Kilogramm, bis Brusthöhe auf 10 Kilogramm limitiert. Überkopftätigkeiten, die den Einsatz beider oberen Extre
mitäten erfordern
würden
, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausrei
chende Tätigkeiten mit der linken oberen Extremität seien ungeeignet. Tätig
keiten, die mit Impulswirkung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten
,
seien ungeeignet (Urk. 11/29/4).
Dem Bericht von
Dr.
med.
B._
, Chefarzt Orthopädie,
Z._
Kli
nik, vom 2
8.
Januar 2013 ist zu entnehmen, dass es seit der letzten
vorange
gangenen
Kontrolle vom
8.
Oktober 2012 zu stetigen Fortschritten gekommen sei. Der Beschwerdeführer sei nun auch subjektiv zuversichtlich, dass die Ver
besserungen zielführend seien, sodass er der Meinung sei, dass er seine frühere Tätigkeit
als
Verkaufsleiter im Sanitärbereich wieder ausführen könne.
Dr.
B._
führte weiter aus, bei weiterhin günstigem Verlauf sei der Be
schwerdeführer seiner Meinung nach ab
1.
April 2013 wieder in seiner früher ausgeführten Tätigkeit vermittelbar (Urk. 11/32/1).
Anlässlich der folgenden Konsultation vom 2
8.
März 2013 konstatierte
Dr.
B._
wiederum einen günstigen Verlauf. Es seien nur noch minimale Restbeschwerden vorhanden und die Schulter-Beweglichkeit sei frei (Urk. 11/40/3).
Am 2
3.
April 2013 gab
Dr.
B._
unter Hinweis auf den genannten Bericht über die Konsultation vom 2
8.
März 2013 an, der Beschwer
deführer sei nun wieder voll arbeitsfähig (Urk. 11/40/2).
3.2
Der Beschwerdeführe
r beanstandete die Ergebnisse der kreisärztlichen Untersu
chung nicht, machte jedoch geltend, mit dem vom Kreisarzt geschilderten Tätigkeitsprofil
(vgl. vorstehende E. 3.1)
könne er nicht mehr alle in seiner bis
herigen Tätigkeit anfallenden Arbeiten ausführen.
Dem Beschrieb über die Stelle als Verkaufsleiter
C._
sind folgende
Ziel
vorgaben
zu entnehmen: Führung, Motivation und Coaching des
C._
Aus
sen
diensts, Planen, durchführen und messen der Verkaufsaktivitäten, Weiterent
wicklung der Marke
C._
im Schweizer Markt, systematische Betreuung und Bearbeitung von bestehenden Key-Account-Kunden, Akquisition von neuen
Key
-
Account-Kunden gemäss
der
Marktausrichtung
von
C._
(Urk. 11/19/36).
Zu den Aufgaben gehören entsprechend das selbständige Bearbeiten von beste
henden Key-Account-Kunden und die Koordination der
Aussendienstmitar
beiter-Aktivitäten
bei den Key Accounts, die Neuakquisition von Key-Account-Kunden, die Unterstützung der Aussendienstmitarbeitern bei der Pflege und Akquisition von grossen Kunden, die Führung und Steuerung des Aussen
diensts, die personelle Verantwortung für Direktunterstellte (Auswahl, Coaching, Retention, Fördern, Trennung), das Einleiten und die Durchsetzung von diszip
linarischen Massnahmen in Absprache mit dem Leiter Geschäftsbereich
C._
sowie die Planung und Durchführung von kundenspezifischen Anlässen wie beispielsweise Schulungen oder Maschinenvorführungen (Urk. 11/19/36-37).
Gemäss den Angaben des Arbeitgebers vom 2
2.
Mai 2012 musste der Beschwer
deführer dabei oft sitzen und selten gehen, stehen sowie leichte Lasten bis zehn Kilogramm heben oder tragen (Urk. 11/23/5).
Der Beschwerdeführer
brachte vor,
im Arbeitgeber
fragebogen seien vom Arbeitgeber nicht der Wahrheit entspre
chende Angaben gemacht worden, nachdem
das Arbeitsverhältnis im Streit beendet worden sei
(Urk. 16 S. 3)
.
Dass der Beschwerdeführer oft selber Kunden besuchte, wie er dies geltend machte (Urk. 16 S. in Verbindung mit
Urk.
17/2), ist auch dem
Arbeitgeber
bericht
zu entnehmen
(Urk. 11/23/5)
.
Soweit stimmen die Angaben überein.
Kundenbesuche an und für sich beinhalten aber keine Tätigkeiten, welche der Beschwerdeführer nicht mehr ausüben könnte.
Aus dem vom Beschwerdeführer eingereichten
C._
-Katalog ist
ersichtlich, dass einige
Produkte
mehr als 10 Kilogramm wiegen
beziehungsweise auch in
Bidons
à 25 Liter verkauft werden (Urk. 17/1, zum Beispiel S. 9 und 12)
, jedoch etliche Gebinde à 10 Liter
zum Verkauf stehen (Urk. 17/1 S. 4 ff.)
.
Ebenso befinden sich schwere Maschinen im Angebot (Urk. 17/1, S. 42 ff.).
Dass den Kunden ab und zu auch
mehr als zehn Kilogramm wiegende
Gebinde oder Maschinen gezeigt werden mussten, ist
an
zunehmen
.
Hingegen liegen keine gewichtigen Anhaltspunkte d
afür
vor
, dass der Beschwerdeführer regelmässig Lasten von mehr als
zehn
Kilogramm heben
oder tragen
musste
.
Nur weil Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Streit auseinan
der gingen, ist nicht
anzunehmen
, dass der Arbeitgeber gegenüber der IV-Stelle in einem formellen, unterschri
ftlich zu bestätigenden Bericht
absichtlich falsche Ang
aben gemacht h
a
t.
Nebst dem Arbeitgeberfragebogen liegt
zudem
ein nicht eigens für dieses Verfahren angefertigter Stellenbeschrieb bei den Akten (Urk. 11/19/36-38).
Darin
liegt
der Schwerpunkt auf verkäuferische
n
Aktivitä
ten, Planung, Organisation und Mitarbeiterführung (Urk. 11/19/36-38). Das Anforderungsprofil setzt in Übereinstimmung damit
in erster Linie
Fähigkeiten im Verkauf und Führungserfahrung im Direktvertrieb voraus. Hingegen
werden darin
keine
besonderen
Anforderungen an die körperliche Konstitution
gestellt
.
3.3
Des Weiteren kam es
n
ach der kreisärztlichen Untersuchung
vom 2
8.
November 2012
noch einmal zu einer Verbesserung, sodass der Beschwerdeführer gemäss
Dr.
B._
von der
Z._
Klinik ab
1.
April 2013 wieder vollumfänglich arbeitsfähig war
(Urk. 11/40/2)
.
Dies explizit auch in der bisherigen Tätigkeit (Urk. 11/32
/1
).
Die beschriebene Verbesserung ist anhand der erhobenen Be
funde nachvollziehbar. A
m 2
8.
Januar 2013
war die Schulter links reizlos und
im Gegensatz zu früher
ohne umschriebene
Druckdolenz
. Die Flexion/Ele
va
tion/Ab
duktion betrug links wieder 150° (rechts 160°),
währenddem
sie am 2
8.
November 2012 erst 110°
bei der aktiven Abduktion und 115° bei der akti
ven Flexion
betragen hatte.
Beim
Schürzengriff
gelang es dem Beschwerdefüh
rer
nun
, mit den Händen
zur oberen Lendenwirbelsäule
zu greifen
anstatt
nur
bis
zum Gesäss
(Urk. 11/32/1, Urk. 11/29/
2-
3).
Bei der Untersuchung vom 2
8.
Januar 2013
war im Übrigen auch der Beschwerdeführer selber
der Auffas
sung
, wieder in der angestammten Tätigkeit eingesetzt werden zu können (Urk. 11/32/1).
Auch die Suva erachtete den Beschwerdeführer in seiner ange
stammten Tätigkeit als Verkaufsleiter ab
1.
April 2013 wieder als arbeitsfähig (Urk. 11/38/1).
Dem entgegenstehende
Arztberichte sind keine vorhanden.
3.4
Zudem war der Beschwerdeführer nur ein gutes Jahr lang effektiv bei der
Y._
tätig (Urk. 11/23/
1
) und arbeitete vorher
auch in anderen Branchen
(vgl. die IK-Auszüge, Urk. 11/3-4)
. Daher wäre ihm seine bisherige Tätigkeit als Verkaufsleiter auch in einem
anderen
Betrieb
möglich und
zuzumuten, zumal ihm die Anstellung bei der
Y._
aus invaliditätsfremden Gründen bereits vor dem Unfall gekündigt worden war (Urk. 11/23/
1,
Urk. 11/19/51,
Urk.
11/19/94,
Urk. 11/19/98, Urk. 11/19/118
).
Da ihm
die bisherige
Tätigkeit
als
V
erkauf
sleiter
nach dem Gesagten aus medi
zinischer Sicht
wieder zumutbar ist, erleidet er
trotz
seiner
Unfallrestb
eschwer
den
keinen gesundheitsbedingten Verlust an Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt. Es liegt mithin
weder eine
Arbeits
noch eine
Erwerbsunfähigkeit vor. Damit scheidet
ein Anspruch auf berufliche Massnahmen
aus, ohne dass die spezifischen Voraussetzungen für den Anspruch auf die
anbegehrte
Umschulung
sowie die Arbeitsvermittlung
ge
prüft werden müssten. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
4.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von
L
eistungen
der Invalidenversicherung
. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab
hängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
7
00.
--
anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.