Decision ID: 7ee702e7-51f2-51d5-ad2b-e6040f6f68fa
Year: 2016
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer (geb. 1950, schweizerisch-ka-
nadischer Doppelbürger, wohnhaft in Kanada, SAK act. 31 f.) mit Verfü-
gung vom 1. Dezember 2015 mitteilte, er habe ab Januar 2016 Anspruch
auf eine Altersrente von Fr. 1‘214.– pro Monat (SAK act. 50),
dass der Beschwerdeführer mit Einsprache vom 24. Januar 2016 geltend
machte, er benötige eine Rente von Fr. 1‘800.– pro Monat, bitte um erneute
Prüfung und verstehe nicht, warum seine Ex-Frau eine höhere Rente er-
halte, zumal er mehr Beiträge bezahlt habe (SAK act. 56),
dass die Vorinstanz die Einsprache mit Entscheid vom 12. Februar 2016
abwies und zur Begründung ausführte, die Rentenhöhe werde von der Bei-
tragszeit und dem Einkommen bestimmt, wobei das Splitting für den Be-
schwerdeführer negative Auswirkungen auf das durchschnittliche Jahres-
einkommen und somit die Rente gehabt habe (SAK act. 57),
dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 28. Februar 2016 um
eine erneute Prüfung seiner Unterlagen ersucht, welche belegten, dass es
ihm nicht möglich sei, mit dieser Altersrente in Kanada zu leben, er benö-
tige hierfür den Betrag von Fr. 1‘800.– pro Monat (BVGer act. 1),
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 1. April 2016 die Abweisung
der Beschwerde beantragt und zur Begründung ausführte, eine unvollstän-
dige Beitragsdauer, die Splittingprozedur sowie global gesehen mittlere
Einkommen, denen jedoch 16 halbe Erziehungsgutschriften angefügt wor-
den seien, hätten zur relativ tiefen Rente geführt, und überdies darauf hin-
wies, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage des Berechtigten die Renten-
höhe in keinem Fall beeinflusse, weshalb dem Wunsch um Rentenerhö-
hung nicht entsprochen werden könne (BVGer act. 3),

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Be-
schwerde gegen einen Einspracheentscheid der SAK zuständig ist (vgl.
Art. 31 ff. VGG sowie Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10]),
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dass die Beschwerde frist- und formgerecht erfolgte (vgl. Art. 60 ATSG
[SR 830.1]; Art. 52 VwVG) und auch die übrigen Prozessvoraussetzungen
erfüllt sind, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass schweizerisches Recht anwendbar ist (vgl. Art. 2 und Art. 4 des Ab-
kommens zwischen der Schweiz und Kanada über die Soziale Sicherheit
vom 24. Februar 1994 [SR 0.831.109.232.1]),
dass das Bundesverwaltungsgericht die vorgetragenen Rügen zu prüfen
hat, nicht gehalten ist, die angefochtene Verfügung auf alle erdenklichen
Rechtsfehler hin zu untersuchen, und nicht aufgeworfene Rechtsfragen nur
prüft, wenn dazu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den
Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichend Anlass besteht (Rügeprinzip;
vgl. Urteile des BVGer C-2656/2015 vom 24. Februar 2016 E. 2.2 und
C-5053/2013 vom 17. August 2015 E. 4.2 je m.H.),
dass der Beschwerdeführer in keiner Weise darlegt, aus welchen Gründen
und in welchen Punkten er mit der von der Vorinstanz erläuterten Renten-
berechnung nicht einverstanden wäre, sondern ausschliesslich geltend
macht, das Leben in Kanada sei nicht billig, weshalb er nochmals höflich
darum bitte, ihm die benötigten Fr. 1‘800.- zu gewähren,
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer jedoch bereits in zutreffender
Weise dargelegt hat, dass die Rentenhöhe sich nicht nach dem Bedarf
richtet, sondern nach Massgabe der Beitragsjahre, des Erwerbseinkom-
mens sowie der Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenbe-
rechtigten Person berechnet wird (Art. 29bis Abs. 1 AHVG),
dass die Argumentation des Beschwerdeführers, er benötige eine höhere
Rente, um seine Lebenskosten zu decken, somit zwar nachvollziehbar,
aber im vorliegenden Kontext klarerweise unbehelflich ist,
dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu Recht darauf hingewiesen
hat, dass Personen, deren Existenzbedarf durch die Alters-, Hinterlasse-
nen- und Invalidenversicherung nicht gedeckt ist, Ergänzungsleistungen
beantragen können (vgl. Art. 112a BV), was aber Wohnsitz und gewöhnli-
chen Aufenthalt in der Schweiz voraussetzt (Art. 4 Abs. 1 ELG [SR 831.30];
Urteil des BGer 9C_580/2011 vom 23. September 2011 E. 4.2 m.H.),
dass der Beschwerdeführer ergänzend darauf hinzuweisen ist, dass er bei
der zuständigen Vertretung ein Gesuch um Sozialhilfe des Bundes stellen
kann, falls er seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und Mitteln,
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aus Beiträgen von privater Seite oder aus Hilfeleistungen des Empfangs-
staates bestreiten können sollte (vgl. Art. 22 ff. ASG [SR 195.1]),
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer korrekt erläutert hat, welche
Faktoren zur Rentenhöhe geführt haben (erhebliche Beitragslücken, vgl.
insb. SAK act. 30 und 48; Splittingprozedur, SAK act. 47; Höhe des durch-
schnittlichen Einkommens, SAK act. 50 S. 5),
dass das Bundesverwaltungsgericht die Berechnungen der Vorinstanz, ob-
wohl nicht beanstandet, summarisch geprüft hat und keine Anhaltspunkte
ersichtlich sind, wonach die Rentenhöhe von Fr. 1‘214.– pro Monat in
rechtsfehlerhafter Weise berechnet worden sein könnte,
dass die Beschwerde folglich als offensichtlich unbegründet einzustufen
und deshalb im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 85bis Abs. 3 AHVG i.V.m.
Art. 23 Abs. 2 VGG) abzuweisen ist,
dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die Vorinstanz ei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben (vgl. Art. 64 Abs. 1
VwVG e contrario und Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
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