Decision ID: 04be0a56-133f-49bb-8e38-49bf7e9481bf
Year: 2012
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Strafbehörden des Kantons Tessin gegen A. wegen des Verdachts des Diebstahls eines Mobiltelefons, evtl. der Hehlerei, ein Strafverfahren ;
- die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn aufgrund des mutmasslichen
Tatortes im Kanton Solothurn mit Verfügung vom 17. Mai 2012 und gestützt auf Art. 31 Abs. 1 StPO den Gerichtsstand zur Verfolgung und Beurteilung der A. vorgeworfenen Taten anerkannte (act. 1.1);
- A. hiergegen durch seinen Rechtsanwalt der entsprechenden Rechtsmittel-
belehrung folgend am 28. Mai 2012 an die Beschwerdekammer des  gelangt, dieser bezüglich des ihm gemachten Vorwurf  seine Version des Sachverhalts darlegt und die Einstellung des  beantragt (act. 1).

Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- sich die Parteien des Strafverfahrens gegen die von den beteiligten  verschiedener Kantone getroffene Entscheidung über den Gerichtsstand innert zehn Tagen bei der Beschwerdekammer des  beschweren können (Art. 41 Abs. 2 i.V.m. Art. 40 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Beschwerde begründet einzureichen ist (Art. 396 Abs. 1 StPO);
- die Beschwerde führende Person demnach genau anzugeben hat, welche
Punkte des Entscheides sie anficht, welche Gründe einen anderen  nahe legen und welche Beweismittel sie anruft (Art. 385 Abs. 1 StPO);
- der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer vorliegend keinerlei Gründe vorbringt, welche hinsichtlich der Gerichtsstandsfrage einen anderen  nahe legen, sondern sich darauf beschränkt, eine Version des Sachverhalts darzulegen, der seine Unschuld beweisen soll;
- er dabei selber vorbringt, er habe das fragliche Mobiltelefon im Kanton So-
lothurn gefunden und an sich genommen;
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- bei dieser Sachlage die erfolgte Anerkennung des Gerichtsstandes durch die Strafbehörden des Kantons Solothurn zweifelsohne zu Recht erfolgte;
- die Schuldfrage selber vor der örtlich zuständigen Strafbehörde und nicht im vorliegenden Beschwerdeverfahren geklärt werden muss;
- die Beschwerde sich nach dem Gesagten als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb sie ohne weiteren Schriftenwechsel abzuweisen ist (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem  aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
- diese vorliegend auf Fr. 500.-- festzusetzen sind (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in  [BStKR, SR 173.713.162]);
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