Decision ID: ae753903-1bef-5612-b930-82ec87354060
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein türkischer Staatsangehöriger kurdischer
Ethnie, am 30. Juni 2021 in der Schweiz ein Asylgesuch stellte,
dass er am 1. Juli 2021 den Rechtsschutz für Asylsuchende im Bundes-
asylzentrum Region Bern mit seiner Rechtsvertretung mandatierte,
dass er gleichentags durch das SEM zu seinen Personalien befragt wurde,
dass er anlässlich des am 14. Juli 2021 durchgeführten rechtlichen Gehörs
zur Anwendung der Rechtsbestimmungen des Dublin-Regimes angab, er
sei am 28. oder 29. April 2021 aus der Türkei nach Griechenland ausge-
reist, von wo er über Nordmazedonien und Serbien schliesslich am 19. Juni
2021 nach Deutschland gelangt sei,
dass das SEM dem Beschwerdeführer im Rahmen dieses rechtlichen Ge-
hörs mitteilte, es werde erwogen, auf sein Asylgesuch nicht einzutreten und
ihn nach Deutschland wegzuweisen,
dass der Beschwerdeführer diesbezüglich zum einen geltend machte, es
gebe in Deutschland eine Reihe von radikalen türkischen Gruppierungen,
die gegen die demokratischen türkischen Organisationen vorgehen wür-
den,
dass er zum anderen durch die deutsche Polizei nackt durchsucht worden
sei, was gemäss der EMRK als Folter aufzufassen sei,
dass der Beschwerdeführer anlässlich des rechtlichen Gehörs vom 14. Juli
2021 des Weiteren in medizinischer Hinsicht erklärte, er leide unter Herz-
problemen und nehme deswegen Medikamente ein,
dass er mit Eingaben seiner damaligen Rechtsvertretung an das SEM vom
14. und vom 20. Juli 2021 drei ärztliche Zeugnisse einreichte,
dass das SEM mangels Hinweisen auf eine Zuständigkeit Deutschlands
zunächst das Dublin-Verfahren beendete,
dass es nach einem Übernahmeersuchen der deutschen Behörden vom
9. August 2021 und dem mitgeschickten Abgleich der europäischen Fin-
gerabdruck-Datenbank (Eurodac) das Dublin-Verfahren wiederaufnahm,
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dass das SEM am 10. August 2021 an die zuständige deutsche Behörde
die Mitteilung richtete, gestützt auf die einschlägigen Staatsverträge (Ab-
kommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Ver-
fahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in
einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags [Dublin-As-
soziierungsabkommen, SR 0.142.392. 68]; Verordnung [EU] Nr. 604/2013
des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Fest-
legung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der
für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen
in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zu-
ständig ist [Dublin-III-VO]; Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kommission
vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung
[EG] Nr. 343/2003 des Rates [DVO Dublin]) werde Deutschland als zur
Durchführung des Asylverfahrens zuständig erachtet,
dass die zuständige deutsche Behörde am 11. August 2021 der Rücküber-
nahme des Beschwerdeführers zustimmte,
dass der Beschwerdeführer dem SEM mit Eingaben seiner damaligen
Rechtsvertretung vom 16. und vom 23. August 2021 zwei weitere ärztliche
Zeugnisse übermittelte,
dass das SEM mit Verfügung vom 24. August 2021 gestützt auf Art. 31a
Abs. 1 Bst. b des Asylgesetzes (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch
des Beschwerdeführers nicht eintrat, dessen Wegweisung nach Deutsch-
land sowie den Vollzug anordnete und ihn anwies, die Schweiz spätestens
am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, wobei es festhielt,
dass eine Beschwerde gegen diese Verfügung keine aufschiebende Wir-
kung habe,
dass die damalige Rechtsvertretung ihr Mandat am 25. August 2021 nie-
derlegte,
dass der Beschwerdeführer die Verfügung des SEM mit Eingabe vom
27. August 2021 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht,
dass er dabei hauptsächlich beantragte, die genannte Verfügung sei auf-
zuheben, er sei als Flüchtling zu anerkennen und es sei ihm Asyl zu ge-
währen,
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dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht sinngemäss beantragte, es seien
ihm die unentgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG,
einschliesslich Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschusses, und die
amtliche Rechtsverbeiständung gemäss Art. 102m Abs. 1 Bst. a und
Abs. 4 AsylG zu gewähren,
dass die Instruktionsrichterin am 30. August 2021 gestützt auf Art. 56
VwVG den Vollzug der Überstellung per sofort einstweilen aussetzte,

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-
schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet,
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG),
dass das Bundesverwaltungsgericht – mit einer vorliegend nicht zutreffen-
den Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung hat, wo-
mit er zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG;
Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – mit
nachfolgend erwähnter Einschränkung – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3
AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich
vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a
Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wird,
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen
Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten,
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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen,
die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die
Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht
eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1, 2012/4 E. 2.2),
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz, falls sie den Nichteintretens-
entscheid als unrechtmässig erachtet, einer selbständigen materiellen Prü-
fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer
Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 E. 3),
dass folglich, soweit mit der Beschwerde die Feststellung der Flüchtlings-
eigenschaft und die Gewährung des Asyls beantragt werden, auf diese
nicht einzutreten ist,
dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf Asylgesuche in der Regel
nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in einen Drittstaat ausreisen
können, der für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens
staatsvertraglich zuständig ist,
dass das SEM zur Bestimmung des staatsvertraglich zuständigen Staates
die Zuständigkeitskriterien gemäss der Dublin-III-VO prüft,
dass das SEM auf das Asylgesuch nicht eintritt, sofern die Prüfung der Zu-
ständigkeitskriterien zur Feststellung führt, dass ein anderer Mitgliedstaat
für die Prüfung des Asylgesuchs zuständig ist, und der betreffende Mit-
gliedstaat einer Übernahme zugestimmt hat oder von dessen Zustimmung
infolge unterlassener Antwort innerhalb der einschlägigen Frist auszuge-
hen ist (Art. 22 Abs. 7 sowie Art. 25 Abs. 2 Dublin-III-VO),
dass die zuständige deutsche Behörde am 11. August 2021 innert der dafür
vorgesehenen Frist (Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO) der Übernahme des Be-
schwerdeführers zustimmte,
dass die grundsätzliche Zuständigkeit Deutschlands somit gegeben ist und
diese vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird,
dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-
schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder
Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch
wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die
Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO),
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dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a
Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311)
konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss dieser Bestim-
mung aus humanitären Gründen auch dann behandeln kann, wenn dafür
gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre,
dass Deutschland Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom
10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-
kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK,
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967
(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-
tungen nachkommt,
dass diese Feststellung auch nicht durch das im vorinstanzlichen Verfah-
ren geäusserte Vorbringen des Beschwerdeführers in ernsthafte Zweifel
gezogen werden kann, er sei durch die deutsche Polizei nackt durchsucht
worden, was nach seiner Einschätzung nicht mit dem Folterverbot gemäss
der EMRK vereinbar sei,
dass des Weiteren auch davon ausgegangen werden kann, Deutschland
anerkenne und schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den
Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom
26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aber-
kennung des internationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie
2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-
nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (Aufnahme-
richtlinie) ergeben,
dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerdeschrift zwar geltend macht,
Deutschland sei für ihn kein sicheres Land, weil es dort rassistische Ver-
eine von Anhängern des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan gebe, wel-
chen er selbst bekannt sei,
dass er in diesem Zusammenhang Ausdrucke verschiedener Online-Artikel
deutscher Tageszeitungen einreichte, in denen von Angriffen auf türkische
Oppositionelle in Deutschland berichtet wird,
dass der Beschwerdeführer jedoch nichts vorbringt, woraus geschlossen
werden könnte, er selbst sei in der Vergangenheit von entsprechenden
konkreten Behelligungen betroffen gewesen oder hätte in Zukunft solche
zu befürchten,
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dass zudem keinerlei Gründe für die Annahme ersichtlich sind, der Be-
schwerdeführer würde in Deutschland, sollte er dort tatsächlich durch An-
gehörige türkischer Gruppierungen behelligt werden, nicht den allenfalls
erforderlichen Schutz seitens der deutschen Behörden erlangen können,
dass vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird, ein solcher
staatlicher Schutz würde ihm in Deutschland, falls erforderlich und von ihm
tatsächlich verlangt, nicht zuteil werden,
dass des Weiteren keinerlei Gründe für die Annahme vorhanden sind,
Deutschland werde im Falle des Beschwerdeführers den Grundsatz des
Non-Refoulements missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen,
in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach
Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem er Gefahr laufen würde, zur
Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden,
dass den vorliegenden ärztlichen Zeugnissen im Wesentlichen zu entneh-
men ist, dass sich der Beschwerdeführer vom 30. Juli bis zum 6. August
2021 aufgrund eines Bandscheibenvorfalls und einer entsprechenden
Operation in Spitalbehandlung befand,
dass der Beschwerdeführer gemäss dem betreffenden Austrittsbericht vom
2. August 2021 nach erfolgter Behandlung mit problemlosem Verlauf wie-
der entlassen werden konnte, wobei neben einer klinischen Verlaufskon-
trolle als Nachbehandlung eine ambulante Physiotherapie vorgeschlagen
wurde,
dass den vorliegenden ärztlichen Zeugnissen ausserdem zu entnehmen
ist, dass der Beschwerdeführer vor längerer Zeit mutmasslich aufgrund ei-
nes viralen lnfekts an einer Entzündung der Mitralklappe und der Aorten-
klappe des Herzens litt, was jedoch aktuell keine konkreten medizinischen
Massnahmen erforderlich machte,
dass kein ausreichender Anlass zur Annahme besteht, wegen der erwähn-
ten gesundheitlichen Schwierigkeiten oder aus einem anderen Grund
drohe dem Beschwerdeführer im Falle seiner Überstellung nach Deutsch-
land ein Verstoss gegen Art. 3 EMRK (vgl. BVGE 2011/9 E. 7, mit Hinwei-
sen auf die damalige Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschen-
rechte [EGMR]; vgl. aus der neueren Rechtsprechung das Urteil des
EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. Dezember 2016 [Grosse Kam-
mer], Beschwerde Nr. 41738/10, Ziff. 180–193, m.w.N.),
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dass insbesondere davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer bei
allfällig wieder auftretenden gesundheitlichen Beschwerden wie den zuvor
genannten auch in Deutschland die erforderliche medizinische Behandlung
erhalten würde, so auch eine Physiotherapie nach der in der Schweiz
durchgeführten Operation wegen eines Bandscheibenvorfalls,
dass auch die aktuelle Lage im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pan-
demie (COVID-19) grundsätzlich nicht geeignet ist, die Durchführbarkeit
der Überstellung in Frage zu stellen,
dass es somit den kantonalen Behörden obliegt, der Entwicklung der Situ-
ation bei der Wahl des Zeitpunkts des Vollzugs in angemessener Weise
Rechnung zu tragen,
dass gemäss dem erwähnten medizinischen Austrittsbericht vom 2. Au-
gust 2021 voraussichtlich am 13. September 2021 eine klinische Verlaufs-
kontrolle stattfinden wird,
dass es auch diesbezüglich den kantonalen Behörden obliegt, die Erfor-
derlichkeit dieser medizinischen Massnahme bei der Wahl des Zeitpunkts
des Vollzugs angemessen zu berücksichtigen,
dass weder den Angaben des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Ver-
fahren noch in der Beschwerdeschrift sonstige konkrete Gründe zu entneh-
men sind, die gegen den Vollzug der Wegweisung nach Deutschland spre-
chen könnten,
dass dem SEM im Übrigen bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1
ein Ermessen zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine
Hinweise auf eine gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106
Abs. 1 Bst. a AsylG) durch die Vorinstanz zu entnehmen sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer
Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält,
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist
und – weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-
oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die
Überstellung nach Deutschland angeordnet hat (Art. 32 Abs. 1 Bst. a
AsylV 1),
dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist, soweit auf sie einzutreten ist,
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dass der am 30. August 2021 angeordnete Vollzugsstopp mit vorliegendem
Urteil dahinfällt,
dass die mit der Beschwerdeschrift gestellten Gesuche um Gewährung der
unentgeltlichen Prozessführung und der amtlichen Verbeiständung abzu-
weisen sind, da die Begehren – wie sich aus den angestellten Erwägungen
ergibt – als von vornherein aussichtslos zu bezeichnen waren,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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