Decision ID: 0326a84d-ed82-4293-ac8b-6cf2255f29cf
Year: 2001
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
I. Der "Zweckverband D" eröffnete mit Ausschreibung vom 12. Mai 2000 ein Submissionsverfahren für die Vergabe der Planung, Projektierung und Koordination des Ausbaus der Kläranlage.
Bis zum Eingabetermin gingen acht Offerten ein. Mit Beschluss der Kläranlagenkommission vom 21. September 2000 wurde der Auftrag an die Ingenieurgemeinschaft G vergeben. Den nicht berücksichtigten Anbietern, darunter der Firma A, wurde der Entscheid mit Schreiben vom 19. Oktober 2000 eröffnet.
II. Gegen den Vergabeentscheid des Zweckverbands D erhob die Firma A am 2. November 2000 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte zur Hauptsache, der Zuschlag sei aufzuheben und der Auftrag ihr zu erteilen.
Auf Gesuch der Beschwerdeführerin wurde der Beschwerde mit Präsidialverfügung vom 29. November 2000 die aufschiebende Wirkung erteilt.
Mit Beschwerdeantworten vom 24. November 2000 beantragten der Zweckverband D sowie die Ingenieurgemeinschaft G die Beschwerde abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin.
Mit Replik und Duplik hielten die Parteien sowie die Mitbeteiligten an ihren Standpunkten fest.
Die Ausführungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden Entscheidgründen wiedergegeben.

Considerations:
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber können unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred Kölz/Jürg Bosshart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 41 N. 22). Der vorliegend als Vergabestelle auftretende kommunale Zweckverband untersteht als Träger kommunaler Aufgaben denselben Regeln (Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den Binnenmarkt; § 1 Abs. 3 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 [SubmV]). Die Beschwerde ist daher zulässig.
Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVöB) sowie die §§ 3 ff. des Gesetzes über den Beitritt des Kantons Zürich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVöB-BeitrittsG) zur Anwendung.
2. Die Beschwerdeführerin macht zur Hauptsache geltend, dass die Vergabebehörde die Zuschlagskriterien zu ihrem Nachteil einseitig gehandhabt habe.
a) Nach § 31 Abs. 1 SubmV erfolgt der Zuschlag - sofern nicht ausnahmsweise das alleinige Kriterium des niedrigsten Preises (§ 31 Abs. 2 SubmV) zur Anwendung kommt - auf das wirtschaftlich günstigste Angebot. Bei der Bewertung der Angebote ist das Preis-Leistungs-Verhältnis zu beachten, wobei neben dem Preis insbesondere die folgenden Kriterien berücksichtigt werden können: Qualität, Termine, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten, Kundendienst, Ökologie, Zweckmässigkeit, technischer Wert, Ästhetik, Kreativität, Lehrlingsausbildung, Infrastruktur. Die für eine bestimmte Beschaffung massgeblichen Zuschlagskriterien werden von der Vergabebehörde im Hinblick auf die Besonderheiten des Auftrags festgelegt. Dabei steht ihr ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Um die notwendige Transparenz des Vergabeverfahrens zu gewährleisten, sind die Zuschlagskriterien den Interessenten zu Beginn des Verfahrens in den Ausschreibungsunterlagen bekannt zu geben (§ 17 Abs. 1 lit. i SubmV), und aus der Bekanntgabe muss ersichtlich sein, welches Gewicht den einzelnen Kriterien zukommt. Um die relative Bedeutung der einzelnen Kriterien ersichtlich zu machen, müssen diese zumindest in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bekannt gegeben werden (vgl. zum Ganzen RB 1999 Nr. 62 = BEZ 1999 Nr. 13 E. 3b = ZBl 100/1999, S. 372).
Bei der Beurteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien steht der Vergabestelle ebenfalls ein Ermessensspielraum zur Verfügung, in welchen das Verwaltungsgericht, dem keine Überprüfung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVöB), nicht eingreift. Zu prüfen ist dagegen eine allfällige Überschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (VGr, 7. Juli 1999, BEZ 1999 Nr. 26 E. 6a).
b) Der Beschwerdegegner hat entsprechend dem im Pflichtenheft zur Ausschreibung bekanntgegebenen Vorgehen die Offertsteller zuerst anhand der nachstehenden
Eignungs
kriterien beurteilt (Eignungsbeurteilung):
- Qualifikation und Referenzen der zwei Schlüsselpersonen im Bereich kommunaler Kläranlagen auf den Gebieten Sanierungen und Erweiterungen, verfahrenstechnische Optimierungen und Energieanalysen/
-optimierungen
- Referenzen vergleichbarer Objekte der Firma oder der Bietergemeinschaft (kommunale ARA, Sanierungen, seit 1990 abgeschlossen)
- Bei Bietergemeinschaften: Erfahrung in der Zusammenarbeit
- Kenntnis der lokalen Verhältnisse
- Personelle Leistungsfähigkeit zur erfolgreichen Abwicklung des vorgesehenen Projekts
- Instrumentelle Leistungsfähigkeit zur erfolgreichen Abwicklung des vorgesehenen Projekts
Von den acht offerierenden Anbietern schloss der Beschwerdegegner drei Bewerber vom Verfahren aus und liess fünf Offertsteller mit Durchschnittsnoten zwischen 3,4 - 4,5 zum Zuschlagsvergleich zu. Der Zuschlag erfolgte aufgrund einer Beurteilung der fünf Angebote anhand der folgenden
Zuschlags
kriterien:
Zuschlagskriterium
Gewicht
Durchschnittsnote Eignungsbeurteilung
45 %
Preis
40 %
Übersichtlichkeit und Qualität der Offerte
15 %
100 %
Die fünf Angebote erhielten folgende Punktzahlen:
Zuschlagskriterien
Ge-wicht
Firma A
INGE NIEUR-GEMEIN. G
Firma I
Firma K
Firma M
Note
Punkte
Note
Punkte
Note
Punkte
Note
Punkte
Note
Punkte
1
Durchschnitts-note Eignungs-vergleich
45
3.9
1.8
4.5
2.0
3.5
1.6
3.4
1.5
3.6
1.6
2
Preis
40
5.0
2.0
4.4
1.8
5.0
2.0
2.8
1.1
4.4
1.8
3
Übersichtlichkeit und Quali-tät der Offerte
15
4.4
0.7
4.4
0.7
4.3
0.7
4.7
0.7
4.6
0.7
Gesamt-bewertung
100
4.4
4.4
4.2
3.3
4.1
Aufgrund dieser Auswertung erzielte die Beschwerdeführerin somit die selbe Gesamtzahl von 4.4 Punkten wie die Ingenieurgemeinschaft G. Der Zuschlag an die Letztere erfolgte aufgrund der sehr guten Kenntnisse der lokalen Verhältnisse sowie der bisherigen langjährigen bewährten Zusammenarbeit.
c) Liegen nach der Auswertung der Zuschlagskriterien zwei Bewerber gleichauf, so darf die Vergabestelle gemäss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nach ihrem Ermessen zwischen den beiden Angeboten wählen (VGr, 2. November 2000, VB.2000.00044 E. 5g). Ob das vom Beschwerdegegner in dieser Situation angewandte Auswahlkriterium (lokale Kenntnisse und bisherige Zusammenarbeit) das Zweckmässigste gewesen sei, muss nicht beurteilt werden; jedenfalls bedeutete dessen Anwendung weder eine Überschreitung noch einen Missbrauch des Ermessens. Die Beschwerdeführerin vermag daher mit ihrer Beschwerde nur zu obsiegen, wenn sich ergibt, dass ihr Angebot höher als dasjenige der Mitbeteiligten hätte bewertet werden müssen.
d) Beim Eignungsvergleich erhielt die Beschwerdeführerin die Durchschnittsnote 3,9 gegenüber 4,5 für die berücksichtigte Ingenieurgemeinschaft
G
. Der Vergleich der sechs "Eignungskriterien" erfolgte aufgrund verschiedener, genau umschriebener und gewichteter Unterkriterien und einer detaillierten Beurteilung der einzelnen Offerten. Die Einwände der Beschwerdeführerin erschöpfen sich weitgehend in einer allgemeinen Kritik der ihr zugeteilten Noten im Vergleich zur Benotung der berücksichtigten Ingenieurgemeinschaft. Ihre Vorbringen sind kaum geeignet aufzuzeigen, inwiefern der Beschwerdegegner bei dieser - von einem beigezogenen Ingenieurbüro vorgeschlagenen - Bewertung das ihm zustehende Ermessen überschritten hat. Diese Frage kann jedoch letztlich offenbleiben, weil sich - wie nachstehend zu zeigen sein wird - die Benotung des Zuschlagskriteriums "Preis" als offenkundig unhaltbar erweist.
e) aa) Die bereinigten Offerten der zugelassenen Anbieter ergaben folgende Angebotssummen:
Anbieter
Gesamtkosten Projekt
inkl. MWSt.
%
Firma A
1'020'551
100
Ingenieurgem. G
1'482'801
145
Firma I
1'375'301
135
Firma K
2'008'315
197
Firma M
1'463'451
143
Dabei hat der Beschwerdegegner zu Recht Unternehmervarianten der Beschwerdeführerin und der Firma K nicht berücksichtigt; andernfalls hätte er auch den andern Anbietern Gelegenheit bieten müssen, ihr Angebot im Hinblick auf die geänderte Umschreibung des Leistungsinhalts zu ergänzen (VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25 E. 8c).
Dem Zuschlagskriterium des Preises kommt eine Gewichtung von 40% zu. Die Bewertung erfolgte anhand einer Benotung mit einer Skala von 1 (= sehr schlecht) bis 5 (= sehr gut). Der Beschwerdegegner ermittelte für die Benotung zuerst das arithmetische Mittel der drei günstigsten zum Zuschlagsvergleich zugelassenen Offerten, d.h. jene der Beschwerdeführerin, der Firma I sowie der Firma M. Diesem arithmetischen Mittel von Fr. 1'286'435.- wurde die Note 5 zugeteilt. Die Abstufung für höhere Offerten erfolgte linear derart, dass einem Offertpreis von 200% (100% über dem arithmetischen Mittel) die Note 1 zugeteilt wurde. Gestützt auf diese Berechnungsmethode wurden bezüglich dem Zuschlagskriterium "Preis" die Angebote wie folgt bewertet:
Anbieter
Note
Firma A
5.0
Ingenieurgem. G
4.4
Firma I
5.0
Firma K
2.8
Firma M
4.4
Der Beschwerdegegner begründete diese Gewichtung damit, dass nicht nur der
tiefste Offertpreis allein das Prädikat "sehr gut" verdienen müsse; eine solche Wertung wäre zu undifferenziert. Deshalb sei ein Modell gewählt worden, wonach diejenige Offerte die Note 5 (= sehr gut) verdiene, welche preislich nicht höher als das arithmetische Mittel der drei günstigsten Offerten liege. Bei der Benotung der höheren Angebote habe man vermeiden wollen, dass die höchste Offerte automatisch als sehr schlecht eingestuft werde und damit die Note 1 erhalte. Das höchste Angebot sei nämlich nicht zwingend sehr schlecht im Preis. Deshalb sei als Note 1 ein Offertpreis gewählt worden, der dem Doppelten des Grenzwerts für die Note 5 entspreche. Die Notengebung zwischen den Grenzwerten 1 und 5 verlaufe linear. Sowohl das Notenmaximum sowie auch das Notenminimum beruhten auf vernünftigen Massstäben und würden eine plausible Relation zwischen Höchst- und Mindestangebot herstellen.
bb) Wichtiges (nicht aber einziges) Kriterium zur Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebots ist der Angebotspreis (Peter Gauch/ Hubert Stöckli, Thesen zum neuen Vergaberecht des Bundes ‐ Vergabethesen 1999, Freiburg 1999, Ziff. 11.5). Vorliegend wurde dem Zuschlagskriterium "Preis" denn auch eine Gewichtung von 40% beigemessen. Die vom Beschwerdegegner gewählte Benotung des Preises führt indessen zu Ergebnissen, welche die Bedeutung dieses Zuschlagskriteriums verwischt. Indem alle Offerten, welche nicht höher als das arithmetische Mittel der drei günstigsten zugelassenen Offerten liegen, die Note 5 erhalten, werden die Offerten nivelliert und die günstigste Offerte ohne sachgerechten Grund benachteiligt. Dies zeigt sich besonders deutlich im hier zu beurteilenden Fall: Obwohl das Angebot der Firma I preislich 35% über jenem der Beschwerdeführerin liegt, erhielten beide Anbieter die gleiche Benotung (5.0). Die gewählte Bewertungsmethode bevorzugt auch jene Anbieter, deren Angebot über dem umschriebenen arithmetischen Mittel liegt, gegenüber dem günstigsten Anbieter. Die Firma M oder die mitbeteiligte Ingenieurgemeinschaft beispielsweise haben ein Angebot eingereicht, welches 43% bzw. 45% teurer ist als dasjenige der Beschwerdeführerin; deren Benotung mit je 4,4 entspricht aber einer um nur 12% tieferen Bewertung der Höchstnote. Im Ergebnis hätte damit die Beschwerdeführerin auf jeden Fall die gleiche Gesamtbewertung erlangt, wenn sie das arithmetische Mittel (= Fr. 1'286'435.-), also einen um rund Fr. 265'000.- oder 26% höheren Preis offeriert hätte, obschon der Preis als Zuschlagskriterium mit 40% gewichtet wurde. Geht man davon aus, dass die Benotung der Firma I mit 5,0 korrekt ist (und dieser nach den Bewertungskriterien des Beschwerdegegners nicht eher die Note 4,8 zugekommen wäre), so hätte die Beschwerdeführerin sogar mit einem um 35% höheren Angebot noch die gleiche Punktzahl beim Zuschlagskriterium "Preis" erhalten. Dass die gewählte Bewertungsmethode offenkundig nicht mehr sachgerecht ist, zeigt sich aber nicht nur in der Benachteiligung der günstigsten Offerten. Die Firma K hat ein Angebot mit einem praktisch doppelt so hohem Preis (197%) eingereicht wie jener der Beschwerdeführerin. Gleichwohl wurde dieses Angebot noch mit der Note 2,8 bewertet. Indem das sehr hohe Preisangebot der Firma K im mittleren Bereich der Notenskala eingestuft wurde, wurde im Ergebnis das Kriterium "Preis" deutlich weniger stark gewichtet als in den Submissionsunterlagen angekündigt. Die Gewichtung des Preises erweist sich auch unter diesem Gesichtspunkt als rechtswidrig.
Der Einwand des Beschwerdegegners, mit der gewählten Benotung habe man vermeiden wollen, dass die höchste Offerte automatisch als sehr schlecht (Note 1) und die tiefste Offerte als sehr gut (Note 5) eingestuft werde, ist nur teilweise begründet. Es ist richtig, dass bei kleineren Angebotsdifferenzen die Benotungsunterschiede verzerrt ausfallen können, wenn das tiefste Angebot mit der Note 5 und das höchste Angebot mit der Note 1 bewertet wird. Dies zwingt aber keineswegs zum hier gewählten Vorgehen, kann doch ohne Weiteres die (lineare) Abstufung anders gewählt werden, beispielsweise indem die Note 1 einem Angebotspreis zugeordnet wird, welcher dem Doppelten des tiefsten Offertpreises entspricht.
Es ist nicht Sache des auf die Überprüfung von Missbrauch und Ermessensüberschreitung beschränkten Verwaltungsgerichts, für die Bewertung des Angebotspreises die Bewertungsmethode festzulegen. Dies ist jedoch für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens auch nicht entscheidend. Denn eine in korrekter Ermessensausübung ergangene Bewertung muss auf jeden Fall eine Abstufung ergeben, welche eine grössere Bewertungsdifferenz zwischen der Offerte der Beschwerdeführerin und jener der mitbeteiligten Ingenieurgemeinschaft als 0,6 ergibt. Dies hat zur Folge, dass die Beschwerdeführerin auf jeden Fall die höchste Gesamtbewertung erzielt. Aufgrund der Bewertungsmatrix ist der Auftrag daher an die Beschwerdeführerin und nicht an die Mitbeteiligten zu vergeben. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.
3. Erweist sich die Beschwerde als begründet und ist der Vertrag mit dem bevorzugten Anbieter noch nicht abgeschlossen, so wird der angefochtene Vergabeentscheid aufgehoben. Gemäss Art. 18 IVöB kann das Verwaltungsgericht sodann in der Sache selbst entscheiden oder sie - allenfalls mit verbindlichen Anordnungen - an die vergebende Behörde zurückweisen.
Aufgrund des Ergebnisses des vorliegenden Verfahrens kommt nur die Beschwerdeführerin als Empfängerin des Zuschlags in Frage. Da dem Gericht jedoch nicht bekannt ist, ob mit dem Zuschlag allenfalls Nebenbestimmungen oder ergänzende vertragliche Regelungen - z.B. mit Bezug auf die durch das Beschwerdeverfahren verzögerte Terminplanung - zu verbinden sind (vgl. dazu VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25 E. 5b), wäre es nicht zweckmässig, den Zuschlag unmittelbar mit dem Beschwerdeentscheid zu erteilen. Die Sache ist vielmehr mit einer entsprechenden Weisung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Selbstverständlich dürfen der Beschwerdeführerin aber mit dem Zuschlag keine Auflagen gemacht werden, die von der Sache her nicht gerechtfertigt sind oder dem von der Vergabestelle bevorzugten Anbieter unter gleichen Voraussetzungen nicht auferlegt würden.
4. ...