Decision ID: 18f38ea0-38b7-4fad-8a21-6392c1661e2f
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1974, war seit April 2001 bei der
Y._
als Geschäftsführer
tätig.
Unter Hinweis auf
eine Neuro
-
Borreliose
meldete sich
der
Versicherte
am
1
4.
Juni 2013
bei der Invalidenversicherung zum
Leistungs
bezug
an (
Urk.
5/6
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab,
und holte bei der Medi
zinischen Abklärungsstelle (MEDAS
)
Z._
ein polydisziplinäres Gut
achten ein
, das am 2
3.
September 2014 erstattet wurde (
Urk.
5/44)
.
Nach
durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(
Urk.
5/
49)
verneinte
die IV-Stelle
mit Verfügung vom
1.
Dezember 2014 einen Rentenanspruch (
Urk.
5/50
=
Urk.
2)
.
2.
Der
Versicherte erhob am 1
2.
Januar 2015
Beschwerde (
Urk.
1)
gegen die Verfü
gung vom
1.
Dezember 2014
(
Urk.
2) und b
eantragte, diese sei aufzuheben (S.
2
Ziff.
1),
und es sei
en
ihm
die geschuldeten Versicherungsleistungen zuzüglich 5
%
Zins seit Dezember 2013 zuzusprechen (S. 2
Ziff.
2).
Die IV-Stelle beant
ragte mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Februar 2015
(
Urk.
4
) die Abweisung der Beschwerde.
Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
1
6.
März 2015
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
6
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetz über die Invalidenversicherung; IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchti
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil
weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie
gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind
.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
tels
rente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwer
defall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
be
n
enfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig
keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur
teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücks
ichtigt, in Kenntnis der
Vor
ak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351
E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung
(
Urk.
2) davon aus, dass
gemäss den medizinischen Abklä
rungen
keine Diagnose mit dauer
haf
ter
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe. Von September 2011 bis Okto
ber 2013 werde
zwar
von einer Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit von 50
%
aus
ge
gangen. Da die Anmeldung des Beschwerdeführers jedoch erst
im Juni 2013 eingegangen sei, wäre ein allfälli
ger Rentenanspruch erst im Dezember 2013 ent
standen (S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer hielt dem beschwerdeweise (
Urk.
1) entgegen, dass
sein
Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit nicht stabil, sondern nach wie vor
schwankend seien.
Seine Langzeiteinsatzfähigkeit sei nicht begutachtet worden.
Er sei nach wie vor seit September 2011 in seiner Arbeitsfähigkeit ein
ge
schränkt
(S. 4).
2.3
Strittig und
zu prüfen ist somit die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, mit
hin der Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.
3.
3.1
Dr. med.
A._
, praktischer Arzt,
berichtete am 2
3.
Oktober 2013
(
Urk.
5/18) und
nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Ar
beits
fähig
keit (S. 1):
c
hronische Borreliose, bestehend seit 1
2.
September 2011
Er führte aus, dass am 1
2.
September
2011 erstmals Symptome aufgetreten seien, die auf eine Borreliose hingewiesen hätten, jedoch nicht als solche er
kannt worden seien (S.
1). Der Zustand habe sich zunehmend verschlechtert mit reaktiven Depressionen. Der serologisch positive Befund sei durch eine weitere Borreliose-Untersuchung in
B._
bestätigt worden.
Der aktuelle Zustand
habe sich durch die antibiotischen Therapien verbessert, wobei diese jedoch noch
einige Wochen, eventuell einige Monate andauern würden. Die beinahe 100%ige
Konzentrationsunfähigkeit habe sich ebenfalls gebessert, wobei sie immer noch
eingeschränkt sei, jedoch für eine 50%ige Arbeitsfähigkeit passe
(S.
2)
.
Vom vor
herigen Arzt sei vom
1.
Oktober 2011 bis zum 3
0.
November 2011 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Bei der ersten Konsultation bei ihm sei wei
terhin von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 4).
3.2
Dr.
med.
C._
, praktischer Arzt, berichtete am 1
7.
Mai 2014 (
Urk.
5/31) und
nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
anamnestisch chronische Borreliose bei
Status nach Zeckenbiss 2011
intermittierender abdominaler Schmerzzustand
intermittierende Gelenkschmerzen
intermi
ttierende
Dysästhesien
linker Unterarm
Er führte aus,
dass er den Beschwerdeführer vom
6.
Mai bis
2.
November 2013 behandelt habe (S. 1
Ziff.
1.2). Er könne leider keine weiteren Informationen liefern. Die Behandlung liege in den Händen von Kollegen (S. 3
Ziff.
1.11).
3.3
Die Ärzte der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS)
Z._
erstatteten ihr
polydisziplinäres Gutachten am 2
3.
September 2014 (
Urk.
5/44)
gestützt auf die
Untersuchungen des Beschwerdeführers sowie die Akten. Sie
nannten fol
gen
de Diagnosen ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 27
Ziff.
7.1.2):
Status nach Panikstörung (ICD-10 F41.0)
körperbezogene Ängste (ICD-10 F41.8)
akzentuierte Persönlichkeitszüge vom Typ A-Verhalten
IGM positiver
Borrelien
Titer vom 1
5.
November 2012
Der psychiatrische Teilgutachter führte aus,
dass allein aus psychiatrischer Sicht keine Dauerarbeitsunfähigkeit bestehe. Aus klinisch-psychiatrischer Sicht lägen zurzeit keine Handicaps vor (S.
19).
Aus psychiatrischer Sicht lasse sich nach
vollziehen, dass eine Teilarbeitsunfähigkeit sowohl angestammt als auch für all
fällig adaptierte Tätigkeiten von Oktober 2011 bis Oktober 2013 vorgelegen habe
(S. 20).
Der internistische Teilgutachter führte aus, dass die Funktionen im zeitlichen Einsatz zu 100
%
erhalten seien,
der Beschwerdeführer sich subjektiv
allerdings leistungsmässig wegen immer noch bestehen
d
er Ermüdbarkeit bei 60 bis 65
%
einschätze (S. 25, S. 26).
Die Gutachter
führten aus, die
Borrelientiter
seien zurzeit so, dass aktuell keine Infektion vorliegen dürfte. Der Beschwerdeführer zeige grosse Unsicherheiten, habe Angst
,
sich körperlich zu belasten, da er das Herz nicht überstrapazieren wolle. Auf der anderen Seite müsse in Betracht gezogen werden, dass körper
liche Aktivitäten, insbesondere
sportlicherseits
, von sehr intensiv auf
N
ull
hätten
heruntergefahren werden müssen, was ebenfalls Reaktionen, insbe
son
dere von Seiten des Herz-Kreislaufsystems zur Folge haben könne (S.
28 f.). Aktuell be
stehe eine ausgesprochen unspezifische Symptomatik, welche Symptome einer Neuroborreliose beinhalten könne, jedoch auch darüber hinausgehe.
Im neuro
logischen Status würden keine Auffälligkeiten bestehen. Um eine
Neuroborre
liose
nachweisen oder ausschliessen zu können, müsste eine Lumbalpunktion zur
Bestimmung des
Borrelien
Liq
u
o
r/Serumindex erfolgen, welche der Beschwer
de
führer auch nach ausführlicher Aufklärung abgelehnt habe. Somit könne dies
bezüglich keine def
initive Aussage gemacht werden. Insgesamt sei das Vor
lie
ge
n einer Neuroborrelios
e jedoch sehr unwahrscheinlich. Aus psychiatrischer, inter
nistischer und neurologischer Sicht lägen zurzeit keine Handicaps vor (S. 29).
Aus interdisziplinärer medizinischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsfähig
keit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Geschäftsführer der Firma
Y._
.
Aus psychiatrischer Sicht lasse sich nachvollziehen, dass es eine Teilarbeitsunfähigkeit sowohl angestammt als auch für allfällig adaptierte Tätig
keiten von Oktober 2011 bis Oktober 2013 gegeben habe. Aus neurologi
scher
und internistischer Sicht habe zu keiner Zeit eine Arbeitsunfähigkeit be
standen. Aktuell bestehe aus gesamt-medizinischer polydisziplinärer Beurtei
lung keine mittel- oder langfristige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S.
29 f.).
Da keine einschränkende Erkrankung vorliege, könne die Prognose als günstig gesehen werden (S. 30).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das MEDAS-Gutachten vom 23. September 2014 (vgl. vorstehend E.
3.3) ab, wonach dem Beschwerdeführer
die
bisherige Tätigkeit
zu 100 % zumutbar sei.
4.2
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das M
EDAS
-Gutachten (vgl.
vorstehend E.
3.
3
) au
f allseitigen Untersuchungen des
Beschwerdeführer
s
beruht,
die von ihm
geklagten Beschwerden in angemesse
ner Weise berücksich
tigt, in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstattet wurde und der konkreten me
dizinischen Situation Rechnung trägt. So zeigte
der psychia
trische
G
utachter nachvollziehbar auf, dass
beim Beschwerdeführer akzentuierte Persönlichkeitszüge im Vordergrund stünden,
wobei
die somati
schen Beschwer
den
seine Angst verstärkt und dazu geführt hätten, sich mit sei
nen Körperfunk
tionen zu beschäftigen, worin er dann die Begründung für die Abnahme seiner
Leistungsfähigkeit gesehen habe
(
Urk.
5/44 S.
19).
Weiter setzte sich der
inter
nis
tische
G
utachter differenziert mit
früheren diagnostischen Einschätzungen aus
einander und
nahm ausdrücklich Stellung zu den aktuellen
Borrelientiter
und
machte darauf aufmerksam,
dass aktuell keine Infektion vor
liegen dürfte (S. 25).
Die neurologischen
G
utachter
beschrieben sodann einen unauffälligen Befund (S.
14 f.).
Das MEDAS-Gutachten leuch
tet in der Darlegung der medizinischen Zusammen
hänge ein und die vorge
nommenen Schlussfolgerungen zu Gesund
heitszustand und Arbeits
fähigkeit
werden ausführlich und nachvollzieh
bar be
gründet.
So be
grün
dete der psychiatrische
G
utachter einlässlich und sorgfäl
tig, dass sich eine Teilarbeitsunfähigkeit sowohl angestammt als auch für allfäl
lig adaptierte Tätig
keiten von Oktober 2011 bis Oktober 2013 nachvollziehen lasse, aktuell aus klini
scher Sicht jedoch keine Handicaps vorliegen würden, weshalb aus psychia
trischer Sicht keine Dauerarbeitsunfähigkeit bestehe (S. 19).
Überdies zeigte der internistische
G
utachter in nachvollziehbarer Weise auf, dass die Funktionen im zeitlichen Einsatz zu 100
%
erhalten seien, obwohl sich der Beschwerdeführer leistungsmässig wegen immer noch bestehender Ermüd
barkeit subjektiv bei 60 bis 65
%
einschätze (S.
25, S.
26). Die Gutachter wiesen
ausserdem deutlich da
rauf hin, dass a
us interdisziplinärer medizinischer Sicht eine 100%ige Arbeits
fähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Ge
schäftsführer der Firma
Y._
bestehe (S. 29).
D
as M
EDAS
-Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den
Beweis
wert
eines medizinischen Gutachtens (vgl. vorstehend E. 1.
4
) vollumfäng
lich, so dass für die
Entscheidfindung
darauf abgestellt werden kann.
4.3
Soweit der
Beschwerdeführer
geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei
nicht umfassend abgeklärt worden, und es seien deshalb weitere Abklärun
gen zu
treffen, vermag dies nicht zu überzeugen. So ist festzuhal
ten, dass sowohl der psy
chi
sche als auch der physische Gesundheitszustand sowie die
subjektive
Be
ein
trächtigung der Arbeitsfähigkeit de
s
Beschwer
deführer
s
in den Beur
teilungen gebührend be
rücksichtigt
wurden.
Der Beschwerdeführer
ver
mochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Aktenlage unzutreffend beziehungs
weise unvollständig sein soll.
So kann seinem
Antrag, es sei ein Bericht bei der
D._
einzuholen
(
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1), insofern nicht gefolgt werden, als der Telefonnotiz vom 1
2.
Mai 2014 (
Urk.
5/28) zu entnehmen ist, da
ss
die dort zuständigen Personen mitteilten, dass
sie kei
nen Bericht zustellen könnten, weil
sie den Beschwerde
führer nie mehr gesehen hätten.
Da der Sachverhalt nach dem
Gesagten durch weitreichende medizini
sche Einschätzungen aus ver
schiedenen Fachrich
tungen abgeklärt wurde, er
weisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausrei
chend.
Ausserdem lässt sich entgegen
den
Ausführungen
des Beschwerdeführers
auch
aus dem
medizinischen Bericht
des behandelnden Arztes
Dr.
A._
nichts ab
leiten, was das
MEDAS
-Gutachten umzustossen vermöchte.
Vielmehr
erachtete
Dr.
A._
den aktuellen Zustand
durch die antibiotischen Therapien
als ver
bessert
und
fügte bezüglich der Arbeitsfähigkeit lediglich an, dass
er
bei der
ersten Konsultation des Beschwerdeführers weiterhin
von
eine
r
50%ige
n
Arbeits
un
fä
higkeit
ausgegangen sei (vgl. vorstehend E. 3.1).
Die Einwände de
s
Beschwerdeführer
s
in Bezug auf die medizinischen Ab
klä
run
gen sind nach dem Gesagten
unbehelflich
. Weitere subs
tantiierte Ein
wände brachte er
nicht vor.
Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die Be
ur
teilung der Arbeitsfähigkeit
durch die
MEDAS
-Gutachter umzustossen ver
möchten. Auf weitere Abklä
rungen kann deshalb verzichtet werden (antizi
pierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157).
4.4
Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist nicht ersichtlich, dass beim Beschwerdeführer ein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen ist, der eine
dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen kann. Vielmehr ist aufgrund der
über
zeugenden, nachvollziehba
ren und ausführ
lich begründeten Einschätzung der MEDAS-Gutachter
davon auszugehen, dass es sich bei den geklagten Be
schwer
den um akute und zeitlich begrenzte Erkrankungen ohne
längerdauernde
rele
vante Ein
schrän
kung der Arbeitsfähigkeit gehandelt hat und beim Beschwer
de
führer aktuell so
wohl eine zeitlich als auch leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit vorliegt.
4.5
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung zu Recht ver
neint.
Die angefochtene Verfügung vom 1.
Dezember
2014 erweist sich somit als rech
tens und ist zu bestätigen, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu
erlegen.