Decision ID: eef10b5c-9435-4412-8152-eb579e66a25b
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1969 geborene
X._
meldete sich unter Hinweis auf Rückenbeschwer
den am 29. Oktober 2013 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7).
Nachdem diese ein
Standortgespräch
durchgeführt
(Urk. 7/11)
,
Arztberichte ein
geholt
(Urk. 7/12
, 7/18)
, d
ie Akten des Krankentaggeldversicherers
AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA)
bei
ge
zogen
(Urk. 7/16)
und
dem Versicherten am 20. März 2014
mitgeteilt hatte, er habe
Anspruch auf Arbeitsplatzerhalt
im Rahmen der Frühintervention
(Urk. 7/22)
,
wurde diese Massnahme
mit Mitteilung vom 15. April 2014 ab
ge
schlossen
(Urk. 7/25)
.
Am 6. April 2020
(Eingangsdatum)
meldete sich der Versicherte abermals bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/28). Im Anschluss an ein Standort
gespräch (Urk. 7/31)
und
nach
Beizug
der
Akten
der AXA
(Urk. 7/39) teilte
die IV-Stelle
dem Ver
sicherten am
2
.
Dezember
2020 mit, dass
zurzeit
keine Einglie
derungsmass
nahmen möglich seien (Urk. 7/
51
).
In der Folge
zog
sie
ein
wei
teres Mal die Akten
der AXA
bei (Urk. 7/58)
und
holte Arztberichte (Urk. 7/59-7/75) sowie den durch den Arbeitgeber des Versicherten veranlassten vertrauensärzt
lichen Bericht ein (Urk. 7/79 f.)
.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 4. März 2021 [Urk. 7/83]; Einwand vom 16. April 2021 [Urk. 7/85] sowie vom 20. Mai 2021 [Urk. 7/88])
verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Juni 2021 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invali
denrente (Urk. 2 [= Urk. 7/90]).
2.
Gegen die Verfügung vom 10. Juni 2021 (Urk. 2) erhob der Versicherte mit Eingabe vom 13. August 2021 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der ange
fochtenen Verfügung sowie die
Zusprache
einer
Viertelsrente
(Urk. 1).
Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 17. September 2021 auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. September 2021 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmun
gen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Ver
ordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege
lungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1; 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen
Einspracheentscheids
eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach
folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbs
unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art.
28 Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
täti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art.
28 Abs.
2 IVG).
2.
2.1
Die IV-Stelle erwog in der angefochtenen Verfügung
,
der Beschwerdeführer sei
in seiner bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiter Briefzustellung
60 % arbeitsfähig,
in
eine
r
angepasste
n
Tätigkeit
liege eine Arbeitsfähigkeit von
85 %
vor
. Dabei
seien ihm leichte, wechselbelastende Tätigkeiten verbunden mit häufigem Sitzen, jedoch ohne Arbeiten über der Schulterhöhe sowie ohne Zwangshaltungen des Rumpfes zumutbar. Aufgrund der Notwendigkeit häufigerer Unterbrechungen und Ruhepausen liege zudem eine Leistungsminderung von 15 % vor. Der Ein
kom
mensvergleich habe einen Invaliditätsgrad von 30 %
ergeben
, weshalb kein An
spruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2).
2.2
Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor,
die IV-Stelle stütze ihren Ent
scheid
ohne weitere Abklärungen
einzig auf die Einschätzung des Regionalen Ärzt
lichen Dienst
es
(RAD)
,
obwohl die behandelnden Ärzte dieser Einschätzung klar widersprechen würden
und der RAD seine Einschätzung nicht schlüssig zu be
gründen vermöge
.
Seine Schmerzen seien in der Zwischenzeit
trotz mehrere
r
Operationen und Infiltrationen
chronifiziert
, bei vermehrter Belastung nähmen die Schmerzen an der gesamten Wirbelsäule zu, was der RAD ebenso unberück
sichtigt lasse wie das Wechselspiel zwischen HWS und LWS. Dies gehe sowohl aus der knapp gehaltenen Stellungnahme des RAD als auch aus dem Belastungs
profil
hervor
, welches eine häufig sitzende Tätigkeit als zumutbar definiere, wenn
gleich gerade leichte Bürotätigkeiten mit
den zu vermeidenden
Zwangshal
tungen verbunden seien.
Überdies
handle es sich bei
Hilfstätigkeiten kaum je
um
wechselbelastend
e
und oft
nicht um
körperlich leichte Tätigkeiten, weshalb sol
che nicht in Frage kämen. Schliesslich
argumentiere die IV-Stelle widersprüch
lich,
indem
sie
einerseits
mitteile, er sei in seiner angestammten Tätigkeit mit einer maximalen Arbeitsfähigkeit von 60 % eingegliedert
,
ohne
eine
weitere Be
grün
dung
behaupte, dabei handle es sich
indes
nicht um eine angepasste Tätig
keit,
obwohl
diese Tätigkeit dem Zumutbarkeitsprofil entspreche
, und andererseits für eine angepasste Tätigkeit keine Eingliederungsmassnahmen treffe
(Urk. 1).
3.
3.1
Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ergibt sich im Wesentlichen aus den folgenden medizinischen Unterlagen:
3.2
PD Dr. med.
Z._
,
Klinik A._
, stellte in seinem Bericht vom 28. April 2020 (Urk. 7/38) die folgenden Diagnosen:
-
Chronisches
zervikospondylogenes
Schmerzsyndrom mit/bei
-
Status nach ventraler Dis
k
ektomie und
Dekompressionsmyelon
und
Neuroforamina
beidseits, intersomatische
r
Spondylodese
mit Cage
und
Platte (ACDF) am 03.12.2018
,
fecit
PD Dr. med.
Z._
-
Chronische
Zervikobrachialgie
links mit/bei
-
dorso
-mediane
r
Diskushernie C5/6 mit Myelopathie
-
f
oraminale
r
Stenose C6/7 links
-
e
lektrophysiologische
r
Diagnostik
fecit
Dr.
med.
B._
,
Abtei
lung für Neurologie
,
am
24.10.2018, mit normaler Elektrophysiologie einschliesslich MEP und SEP
-
f
ragliche
r
straffe
n
Pseudoarthrose C6/7
-
l
eichtgradige
r
Anschlusssegmentdegeneration C4/5 und C7/Th1
-
Status nach Infiltration C7/Th1
am
06.01.2020,
fecit
Dr.
med.
C._
, ohne Beschwerdebesserung
-
Status nach instrumentierte
r
Spondylodese
in Mini-Open TLI
F
Technik über
beidseitigen
Wiltse
-Zugang L5/S1
, Instrumentation mit Viper
II-
Pedikelsystem
und intersomatischer Abstützung mit
Devex
Cage 8 mm
lordotisch
von rechts,
Spondylodese
mit lokal gewonnene
m
autologe
m
Knochen und G
raft
-O
n DBX intersomatisch und links
posterior
am 28.11.2013,
fecit
PD Dr. med.
Z._
PD Dr. med.
Z._
führte aus, die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerde
führer aus medizinsicher Sicht nicht mehr vollumfänglich zumutbar, ein Pensum von ungefähr 60 % sei hingegen zu bewältigen.
Bereits i
n seinem
B
ericht vom 16. April 2020 (Urk. 7/60)
hatte
PD Dr. med.
Z._
dem Beschwerdeführer
eine
Arbeitsfähigkeit
von 60 %
in seiner angestammten Tätigkeit
attestiert
und an
gemerkt
, es sei fraglich, inwieweit eine alternative Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsbelastung zulasse.
3.3
Dr. med.
D._
,
E._
AG
, führte im vertrauensärzt
lichen Bericht vom 13. Oktober 2020 zuhanden des Arbeitgebers des Beschwer
de
führers (Urk. 7/79)
aus,
gemäss fachärztlichem Bericht sei die Arbeitsaufnahme in der angestammten Tätigkeit aktuell nicht absehbar, vom behandelnden Arzt werde zudem davon ausgegangen, dass auch in einer
angepassten
Tätigkeit keine vollständige Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne. Dr.
D._
hielt weiter fest, zu vermeiden seien Überkopfarbeiten sowie Tätigkeiten verbunden mit langem Verharren in unbequemen Körperpositionen (vor
n
übergebeugt, mit verdrehtem Oberkörper, über Kopf arbeitend) oder mit Heben von Lasten über fünf Kilo
gramm; vielmehr sollte die Körperposition zwischen
S
itzen,
Stehen und G
ehen gewechselt werden können. Ergänzend merkte er am 2. Dezember 2020 an, die langfristige Prognose in der angestammten Tätigkeit sei mit Vorsicht zu ge
nies
sen, es sei denkbar, dass das Pensum auf 80 % gesteigert werden könne. Auch sei zum aktuellen Zeitpunkt offen, ob
in dieser Tätigkeit
eine vollständige Ar
beits
fähigkeit
erreicht werden könne (Urk. 7/80).
3.4
In seinem Bericht vom
8. Februar 2021 (Urk. 7/59)
bestätigte
der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med.
F._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
die von PD Dr. med.
Z._
gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.2) und hielt
fest,
beim Beschwerdeführer bestünden seit ungefähr 2017 Nackenbeschwer
den mit Ausstrahlung in den linken Arm, zudem Schmerzen im Bereich der linken
Scapula
sowie der Mittellinie
zervikothorakal
. Bei Nachweis einer zervikalen Myelopathie C5/6
sei
nach Infiltrationen eine ventrale Discektomie und Dekom
pression des
Myelons
und der
Neuroforamina
beidseits mit intersomatischer
Spondylodese
mit Cage C6/7
erfolgt
. Im Rahmen der Rehabilitation habe sich eine Besserung der Symptomatik gezeigt, nach langsamer Steigerung der Arbeitsbe
lastung nähmen die Beschwerden hingegen wieder zu. Bei einer Mehrbelastung als die aktuell ausgeübte Arbeitstätigkeit im Umfang von 60 % lägen umgehend Nackensteifigkeit sowie Schmerzen mit Ausstrahlung in den Arm vor, zudem auch in den unteren Rücken bei einem Status nach drei Operationen lumbal
.
Ein Arbeitsversuch mit erhöhtem Pensum von 70 % sei gescheitert
(vgl. auch den Eingliederungsplan des Arbeitgebers des Beschwerdeführers vom 11. September 2020, Urk. 7/78)
.
Der Beschwerdeführer sei insofern eingeschränkt, als er keine schweren L
asten heben oder tragen,
keine ständige Überkopfarbeit
sowie
keine
Tätigkeit verbunden mit
Zwangshaltungen
oder
mit langem Sitzen leisten könne. Dr.
F._
attestierte dem Beschwerdeführer
sowohl in seiner angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 60 % und merkte an, dass auch eine Bürotätigkeit nicht
in einem höheren Pensum
zumutbar sei
(vgl. auch
den Bericht von Dr.
F._
zuhanden der AXA
vom 4. Oktober 2020
,
Urk. 7/58 S. 5 f.
, worin Dr.
F._
festhielt, er gehe davon aus, dass der Beschwerdeführer auch in einer angepassten Tätigkeit keine vollständige Arbeits
fähigkeit mehr erlangen werde
, zumal er vermehrt Pausen benötige, um sich hinlegen zu können
)
.
4.
4.1
Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Mitarbeiter Briefzustellung im Umfang von 40 % arbeitsunfähig ist, mithin eine Arbeitsfähigkeit von 60 % vorliegt. Strittig ist hingegen die Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit.
Die Verfügung der IV
-Stelle
vom 10. Juni 2021 (Urk. 2) beruhte massgeblich auf der
Stellungnahme von RAD-Arzt Dr.
med.
G._
, Facharzt für Ortho
pädische Chirurgie und Traumatologie,
vom
23. Februar 2021 (
Urk. 7/82 S. 5 f.
)
.
Dieser attestierte
dem Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von
80 bis 90 %
, resultierend aus einem vollschichtigen Pensum und einer leichten Leistungsminderung von zehn bis 20 %
aufgrund der Notwen
digkeit häufigerer Unterbrechungen und
Ruhepausen
.
Die IV-Stelle berück
s
ich
tigte
die leichte Leistungsminderung dahingehend, als sie dem Beschwerdeführer die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 85 % als zumutbar erachtete.
Hinsichtlich des Belastungsprofils erachtete RAD-Arzt Dr.
G._
körper
lich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten verbunden mit häufigem Sitzen, jedoch ohne Arbeiten über der Schulterhöhe und ohne Zwangshaltungen des Rumpfes, als zumutbar
(Urk. 7/82 S. 6)
.
4.2
Konkrete Indizien, welche gegen diese Auffassung sprechen, sind den medizi
nischen Akten nicht zu entnehmen.
Wohl hielt PD Dr.
Z._
im April 2020
(vgl. E. 3.2)
fest, es sei fraglich, ob in einer alternativen Tätigkeit eine Arbeits
fähigkeit von 100 % möglich sei, indes schloss er dies nicht aus. Vielmehr wies er in seinen Berichten vom 29. Januar 2020 (Urk. 7/63) und 25. Februar 2020 (Urk. 7/61), mithin nur gerade zwei Monate früher, auf die Möglichkeit einer Um
schulung hin, was darauf
schliessen lässt
, dass er eine höhere Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit
für möglich hielt. Im Übri
gen erachtete auch RAD-Arzt Dr.
G._
dem Beschwerdeführer eine vollstän
dige Arbeits
fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit als unzumutbar, weshalb er bei seiner Einschätzung zwar von einer vollschichtigen Präsenz ausging, jedoch auf
grund notwendiger Ruhepausen und Unterbrechungen eine Leistungs
minde
rung von zehn bis 20 % berücksichtigte (Urk. 7/82 S. 6).
Auch die Einschätzung des Hausarztes des Beschwerdeführers, Dr.
F._
(vgl. E. 3.4)
, vermag die dem Beschwerdeführer als zumutbar erachtete Arbeitsfähig
keit von 85 %
in einer angepassten Tätigkeit
nicht in Frage zu stellen.
So
hielt
Dr.
F._
am 4. Oktober 2020 zuhanden der AXA
zwar
fest
, er gehe nicht davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit erlangen werde
,
begründete dies indes
einzig mit der
Notwen
dig
keit
des Beschwerdeführers
, vermehrt
Ruhep
ausen ein
legen zu können
.
Dem
gegenüber attestierte er dem Beschwerdeführer im Bericht vom 8. Februar 2021 zuhanden der IV-Stelle eine Arbeitsfähigkeit von 60 %
, ohne jedoch näher
auszu
führen
,
weshalb er
dies
e
auf bloss 60
%
festsetzte
,
obwohl
er zuhanden der AXA eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 100 % einzig mit einem
erhöhten Pausen
bedarf
begründet hatte
. Auch
erläuterte er nicht weiter
, weshalb
dem Beschwer
deführer
eine Bürotätigkeit
in einem höheren Pensum
nicht
zumutbar
sein sollte
.
Vor dem Hintergrund jedenfalls, dass RAD-Arzt Dr.
G._
die von Dr.
F._
– und die von Dr.
D._
(vgl. E. 3.3) –
angeführten Funktionsein
schränkungen des Beschwerdeführers beim Formulieren seines Be
lastungsprofils ebenso berücksich
tigte wie
dessen
Notwendigkeit, vermehrt
Ruhep
ausen einlegen zu können
,
und
die dem Beschwerdeführer als zumutbar erachteten Tätigkeiten
keineswegs
auf Büro
tä
tigkeiten beschränkte (Urk. 7/82
S. 6),
vermag die von
D
r.
F._
attes
tierte Arbeitsfähigkeit
von 60 %
in einer angepassten Tätigkeit nicht zu über
zeu
gen.
Schliesslich ist d
em Eingliederungsplan vom 11. September 2020 (Urk. 7/78)
wohl
zu entnehmen, dass die versuchte Steigerung auf ein Pensum von 70 %
schei
terte
, indes handelte
es sich bei der
dannzumal
ausgeübten Tätigkeit nicht um eine angepasste Tätigkeit, zumal der Beschwerdeführer vermehrt Kisten mit einem Gewicht von zehn Kilogramm heben und vermehrt
s
tehen musste.
Dasselbe gilt auch
für die
Tätigkeit,
welche
der Beschwerdeführer aktuell
mit einem
Pen
sum von 60 % ausübt
;
mithin handelt es sich – entgegen der Ansicht des Be
schwer
deführers – auch dabei nicht um eine Tätigkeit
, welche dem von RAD-Arzt Dr.
G._
festgelegten Belastungsprofil entspricht
, was sich
ohne Weiteres dem Arbeitgeberfragebogen
vom 14. November 2020
(Urk. 7/48 S. 9 f.)
entnehmen lässt und
am 25. November 2020
durch die
betriebsinterne
Case Managerin
be
stä
tigt wurde (Urk. 7/49).
Überdies merkte
auch
RAD-Arzt Dr.
G._
an, dass es sich bei der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers zwar um eine wech
sel
belastende Tätigkeit, aber gleichzeitig auch häufig um eine mittelschwere bis schwere Tätigkeit handle, welche oft
mit einer
gebückte
n
Haltung und mit Ar
beiten über Schulterhöhe
einhergehe
,
und daher
nicht dem von ihm erstellten Belastung
s
profil entspreche
(Urk. 7/82
S. 6
; vgl. dazu auch
den
Hinweis von
Dr.
F._
, wonach die bisherige Tätigkeit körperlich mehr oder wenig streng sei,
Urk.
7/59 S. 6
)
.
Folglich lässt sich aus der geschei
terten Steigerung des Arbeits
pensums weder schliessen, dass es sich bei der aktu
ell vom Beschwerdeführer ausgeübten Tätigkeit um eine angepasste Tätigkeit handelt,
noch
dass in einer dem Belastungsprofil ent
sprechend angepassten Tätigkeit
nicht
eine höhere Ar
bei
ts
fäh
igkeit
bestehen würde
.
4.3
Weiter
verfängt der Einwand
des Beschwerdeführers
,
wonach
der RAD im Rahmen seiner Einschätzung die
Chronifizierung
ebenso wie das Wechselspiel zwi
schen HWS und LWS nicht berücksichtigt
habe
,
mit Blick
auf die Stellungnahme von RAD-Arzt Dr.
G._
vom 8. Juni 2021 (Urk. 7/89 S. 2 f.)
nicht
.
Letzterer hielt fest
, bei einem ausgewiesenen Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenver
sicherung handle es sich immer um eine langanhaltende oder chronische Gesund
heitsstörung, welche eine länger anhaltende oder sogar dauerhafte Beeinträchti
gung der funktionellen Leistungsfähigkeit beinhalte, womit überhaupt erst die Voraussetzung für die Prüfu
ng von Leistungen der Invaliden
versicherung ge
geben sei. Im vorliegenden Fall lägen ausgewiesene Gesundheitsschäden der HWS und LWS vor.
Ungeachtet dieser Ausführungen merkte RAD-Arzt Dr.
G._
über
dies
an, a
us versicherungsmedizinischer Sicht ergebe sich keine Änderung
im Vergleich zur letzten
Stellungnahme.
Ent
spre
chend
steht fest, dass RAD-Arzt Dr.
G._
sowohl die
Chronifizierung
wie auch das Wechselspiel zwischen HWS und LWS im Rahmen seiner Stellung
nahmen be
rücksichtigt hatte.
4.
4
Was schliesslich den vom Beschwerdeführer mit
Beschwerdeerhebung
zu den Akten gelegten
Bericht von PD Dr.
Z._
vom 16. Juli 2021 (Urk. 3) an
geht, ist zunächst
daran zu erinnern
, dass
das Sozialversicherungsgericht bei der Beur
teilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt abstellt, sich die gerichtliche Überprüfungsbefugnis mithin auf diesen Zeitpunkt beschränkt (BGE 130 V 445 E. 1.2; 129 V 1 E. 1.2). Ohnehin ist diesem Bericht nichts zu entnehmen, was am vor
stehend Ausgeführten Zweifel zu wecken vermöchte
.
So führte
PD Dr.
Z._
darin
aus
, der vom Beschwerdeführer berichtete lumbale Rücken
schmerz mit Ausstrahlung ins linke Bein sei unter konservativen Mass
nah
men einschliesslich Schmerztherapie sowie Physiotherapie
regredient
. Über
dies
berichte der Beschwerdeführer
, das aktuell reduzierte Pensum von vier bis fünf Stunden täglich sei
zu bewältigen
, im Anschluss müsse er sich jedes Mal hin
legen. PD Dr.
Z._
hielt fest, es bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor allem für körperlich belastende Tätigkeiten, mit dem Pensum von 60 % kom
me der Beschwerdeführer indes gut zurecht, wobei eine weitere Stei
gerung
wahr
scheinlich
unrealistisch sei.
Zur Einschränkung der Arbeits
fähig
keit in einer kör
perlich leichten Tätigkeit äusserte sich PD Dr.
Z._
hin
gegen nicht, auch bezog sich seine Einschätzung einer
wahrscheinlich unrea
lis
tischen
Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf die vom Beschwerdeführer aktuell ausgeübte Tätigkeit
, nicht hingegen auf eine dem Belastungsprofil entsprechende Tätigkeit
(vgl. auch E. 4.2)
.
4.
5
Nach
dem Gesagten ist festzuhalten, dass für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf die Stellungnahme von
RAD-Arzt Dr.
G._
abzustellen ist. Es ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit – unter Berücksichtigung des umschriebenen Belastungsprofils (
vgl.
E.
4.1
) – zu
85
% arbeitsfähig ist.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die gemäss obigem Anforderungsprofil attestierte Rest
arbeitsfähigkeit
von 85 %
in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
Da vorliegend
von einem Beginn der massgebenden Arbeitsunfähigkeit am
26. Februar 2020
aus
zu
gehen ist und weil der Beschwerdeführer seinen Leistungsanspruch erstmals am 6. April 2020 geltend machte (Art. 29 Abs. 1 ATSG), konnte ein Renten
anspruch des Beschwerdeführers frühestens im
Februar 2021
entstehen (Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb bei der Invalidi
tätsbemes
sung die Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt massgebend sind.
5.2
Bei erwerbs
tätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche
ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe
tischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi
täts
grad be
stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE
130 V 343 E. 3.4.2
; 128 V 29 E. 1
).
5.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens
entwicklung an
ge
passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nah
men müssen mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit erstellt sein (BGE
145 V 141 E. 5.2.1
;
139 V 28 E. 3.3.2
;
135 V 58 E. 3.1
;
134 V 322 E. 4.1).
Dem Arbeitgeberfragebogen vom 14. November 2020 (Urk. 7/48) ist zu ent
neh
men, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2020 einen Jahreslohn von Fr. 75'246.30 erzielt
hätte, was zugleich dem
V
alideneinkommen
entspricht.
5.4
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht
sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik
(BFS)
perio
disch heraus
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3
;
135 V 297 E. 5
.2; 129 V 472 E. 4.2.1
). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis
tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2
;
142 V 178 E
. 2.5.8.1; 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne
ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Mass
gabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG
E
142 V 178 E. 2.5.7
;
139 V 592 E. 2.3
;
135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reich
muth
,
Bundesgesetz
über die Invalidenversicherung, 3.
Auflage 2014,
N
55 und
N
89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Vorliegend zog die IV-Stelle zur Ermittlung des Invalideneinkommens die LSE-Tabelle 2018 heran, wobei sie auf den lohnmässigen Zentralwert für Hilfsarbeiten abstellte (Fr. 5'417.--), diesen an die Nominallohnentwicklung anpasste (0.9 % im Jahr 2019 und 0.8 % im Jahr 2020, vgl. Nominallohnindex, Männer, 201
0
-2019,
T39_1976-2020
) und die betriebsübliche Arbeitszeit berücksichtigte (41.7 Stunden, vgl. BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stun
d
en pro Woche, Total, A-S, 2020). D
as
auf diese Weise
ermittelte Invaliden
ein
kommen
rechnete sie auf
das dem Beschwerdeführer zumutbare Pensum von 85 %
um und trug
zu Gunsten des Beschwerdeführers darüber hinaus noch
der Leis
tungsminderung des Beschwerdeführers von zehn bis 20 % Rechnung,
indem
sie das ermittelte Invalideneinkommen um 10 % ver
ringerte, was nicht zu bean
standen ist
. Folglich
ist, unter Berücksichtigung der korrekten Nominal
lohn
entwicklung, von einem Invalideneinkommen von Fr. 52'727.-- auszugehen ([(Fr. 5'417.-- x
12 :
40 x 41.7 + 0.9 % + 0.8 %) x 0.85] - 10 %).
Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, bei Hilfstätig
keiten handle es sich kaum je um wechselbelastende und häufig nicht um körper
lich leichte Tätigkeiten,
und damit eine Unverwertbarkeit seiner Arbeitsfähig
keit geltend macht,
ist
anzumerken, dass
das invaliden
versicherungsrechtlich fest
gelegte Invalideneinkommen auf Grundlage eines ausgeglichenen Arbeits
marktes ermittelt wird (Art. 16 ATSG). Dieser ausgeglichene Arbeitsmarkt ist dabei ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher die konkrete Arbeitsmarkt
lage nicht berücksichtigt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vor
handene Stellenangebote umfasst und von den fehlenden oder verrin
gerten Chan
cen Teilinvalider, eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu fin
den, ab
sieht (BGE 134 V 64 E. 4.2.1).
Er ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleich
gewicht zwischen Angebot und Nachfrage und weist einen Fächer ver
schiedenster Tätigkeiten auf, was sowohl bezüglich der dafür verlangten beruf
lichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körper
lichen Einsatzes gilt.
Wohl trifft es zu, dass nicht von realitätsfremden Einsatz
möglichkeiten aus
gegangen werden darf, indessen umfasst der ausgeglichene Ar
beitsmarkt auch so
genannte Nischenarbeitsplätze, also Stellenangebote, bei wel
chen Behinderte mit seinem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeit
gebers rechnen können (Urteil des Bundesgerichts 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 mit Hin
weisen).
Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejahte das Bundes
gericht beispiels
weise bei einer faktisch tauben Versicherten, die an mehreren Geburtsgebrechen und an einer Depression litt (Urteil des Bun
desgerichts 8C_652/2014 vom 9. Januar 2015 E. 3.2.3) oder bei einer Restarbeits
fähigkeit von 20 % mit einer Leistungsminderung von 40 % (Urteil des Bundes
gerichts 9C_446/2012 vom 16. November 2012 E.
5
.3
). Derartige Einschränkun
gen liegen indes beim Beschwerdeführer nicht vor. Im Lichte dieser relativ hohen Hürden, welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähig
keit stellt, ist daher vorliegend von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen.
5.5
Aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen (
Valideneinkommen
Fr. 75'246.--; Invalideneinkommen Fr. 52'727.--) resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 22’519.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerun
det 30 % entspricht (vgl. E. 1.3).
An diesem Ergebnis würde sich selbst dann nichts ändern, wenn – bei Aus
schöpf
en
der von RAD-Arzt Dr.
G._
ermittelten leichten Leistungsminderung von maximal 20 %
–
von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgegangen würde (
Valideneinkommen
Fr. 75'246.--; Invalideneinkommen Fr.
49'625.-- [Fr. 68'924.-- x 0.80 - 10 %];
Erwerbseinbusse Fr. 25'621.--;
Invaliditätsgrad ge
rundet 34 %
).
6.
Zusammenfassend
erweist sich die angefochtene Verfügung vom 10. Juni 2021 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7.
Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 700.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.