Decision ID: 58909394-1be2-5d8e-a168-24126daf1a3c
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Im Jahr 2006 legte die Beschwerdeführerin die höhere Fachprüfung für Steuerexperten ab. Mit Verfügung vom 3. November 2006 teilte ihr die zuständige Prüfungskommission mit, sie habe die  nicht bestanden.
B. Mit Beschwerde vom 7. Dezember 2006 beantragte die  im Wesentlichen, die angefochtene Verfügung vom 3.  2006 aufzuheben, die gewichtete Durchschnittsnote der Fächer , Klausurarbeit Steuern und Steuern mündlich auf  4.0 festzusetzen und die Steuerexpertenprüfung 2006 als  zu erklären. Eventualiter sei ihr die kostenlose Wiederholung der schriftlichen Prüfung im Fach Steuern sowie die Diplomarbeit  Kolloquium zu gestatten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte sie um Nachfrist zur Beschwerdeergänzung gemäss Art. 53 VwVG nach vollständig gewährter Akteneinsicht, insbesondere in die Musterlösungen für die Prüfungsfächer Nationales Steuerrecht und "Internationales Steuerrecht" und die aufgabenübergreifenden  der Diplomarbeit, sowie um Bekanntgabe der Namen der Korrektoren der Diplomarbeit. Mit Bezug auf die abgelegte  beantragte die Beschwerdeführerin, diese kostenlos wiederholen zu können, eventualiter die Note zu erhöhen.
Zur Begründung führte sie unter anderem aus, dass ihr das , insbesondere mit Bezug auf die Unterlagen der , verwehrt worden sei. Im Zusammenhang mit der Durchführung und Bewertung ihrer Diplomarbeit wie auch anlässlich der  sei es zu Verfahrensfehlern gekommen. Im  rügte sie die fehlende Begründung der Korrektur beziehungsweise die Bewertung ihrer Prüfungsleistungen. Sie machte geltend, für die Prüfungen in den Fächern Nationales Steuerrecht und Internationales Steuerrecht könne sie ihre Rügen bezüglich der Bewertung einzelner Leistungen erst substanziieren, nachdem sie umfassende Einsicht in die Akten der Erstinstanz habe nehmen können.
C. Das BBT führte in der Folge einen doppelten Schriftenwechsel durch, in dessen Verlauf die Prüfungsexperten die Arbeiten der Beschwerde-
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führerin nachkorrigierten und zu ihren Rügen Stellung nahmen. In der Stellungnahme der Trägerorganisation für die höhere Fachprüfung für Steuerexperten (nachfolgend: Erstinstanz) vom 28. März 2007 gab  der Beschwerdeführerin zwei zusätzliche Punkte im Fach  Steuerrecht; sowohl in diesem Fach wie in den übrigen Fächern führte die Nachkorrektur zu keiner Erhöhung der Noten.
Mit Entscheid vom 15. Januar 2008 wies das BBT die Beschwerde ab.
D. Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 18. Februar 2008  beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Sie beantragt, den  Entscheid aufzuheben und ihr das eidgenössische Diplom als Steuerexpertin zu erteilen. Eventualiter sei ihr die kostenlose  der schriftlichen Prüfung im Fach Steuern sowie die  einschliesslich Kolloquium zu gestatten.
Die Erstinstanz und die Vorinstanz ersuchen in ihren Stellungnahmen vom 2. bzw. 3. April 2008 um Abweisung der Beschwerde.
Am 2. Mai 2008 schloss das Bundesverwaltungsgericht den () Schriftenwechsel.
Die Erstinstanz hat dem Bundesverwaltungsgericht auf dessen  hin am 23. Mai 2008 folgende Unterlagen eingereicht: Hilfsblatt zur Korrektur Diplomarbeit L8; Beschluss betreffend Grenzfallregelung Prüfungsjahr 2006.
Die Beschwerdeführerin nahm am 28. Juli 2008 am Sitz des  in Zollikofen Einsicht in die Akten.
Am 3. September 2008 setzte die zuständige Kammerpräsidentin  neuen Instruktionsrichter ein. Dies erfolgte aus Gründen interner Ausgleichung der Geschäftslast.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gegen die angefochtene Verfügung ist die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig (Art. 31 und Art. 33 Bst. d des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Die
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Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zur Beschwerde legitimiert und die übrigen  sind grundsätzlich erfüllt. Fraglich ist einzig, ob die Beschwerde den Anforderungen an ihre Begründung in allen Teilen zu genügen vermag.
1.2 Gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerdeschrift eine  der Begehren zu enthalten. Diese muss darlegen, in  Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission vom 28. Mai 2003, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 67.128 E. 2b; Entscheid der Rekurskommission EVD vom 5.  1997, veröffentlicht in VPB 62.61 E. 1.2). Während an die  von Laienbeschwerden keine allzu hohen Anforderungen zu  sind, muss von Anwälten und juristisch geschulten  erwartet werden, dass sie sich mit dem angefochtenen  näher auseinandersetzen und im Einzelnen darlegen, inwiefern und aus welchen Gründen dieser rechtsfehlerhaft sein soll.  auf Eingaben an Vorinstanzen sind zwar grundsätzlich zulässig, doch darf sich die Begründung nicht in pauschalen Verweisen  und muss der Beschwerde entnommen werden können, welche vor der Vorinstanz erhobenen Rügen weiterhin gelten.
1.2.1 Die Beschwerdeführerin führt aus, sie verzichte aus  Gründen darauf, den Sachverhalt und die einzelnen Ausführungen zu den Rügen detailliert zu wiederholen. Sie verweist deshalb auf ihre im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Rügen, an denen sie weiterhin vollumfänglich festhalte, soweit sie nichts anderes erwähne (Beschwerde, S. 2 oben). In der Folge nennt die  jedoch keine früheren Rügen, die sie vor  nicht mehr erhebt.
1.2.2 Die Beschwerdeführerin verfügt aufgrund ihrer Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung für Steuerexperten über gewisse juristische Vorkenntnisse. Auch wenn diese vorab steuerrechtlicher Natur sind, ergibt sich aus ihnen, dass von der Beschwerdeführerin in höherem Masse die Beachtung der Anforderungen an Inhalt und Form der  (Art. 52 VwVG) erwartet werden kann, als dies bei  Laien der Fall ist.
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1.2.3 Es kann indessen offen gelassen werden, ob die Beschwerde in allen Teilen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 52 VwVG , weil sie sich aus den nachfolgenden Erwägungen als  unbegründet erweist.
2. Gemäss Berufsbildungsgesetz kann die höhere Berufsbildung durch eine eidgenössische Berufsprüfung, eine eidgenössische höhere Fachprüfung oder durch eine eidgenössisch anerkannte Bildung an  höheren Fachschule erworben werden (Art. 27 Bst. a und b des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 [BBG, SR 412.0]). Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt regeln die , Lerninhalte, Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel. Sie berücksichtigen dabei anschliessende Bildungsgänge. Die Vorschriften unterliegen der Genehmigung durch das Bundesamt (Art. 28 Abs. 2 BBG).
2.1 Die Treuhandkammer (Schweizerische Kammer der , Steuerexperten und Treuhandexperten) und weitere  haben das Reglement über die höhere Fachprüfung für Steuerexperten vom 20. Dezember 1993 (nachfolgend: Reglement)  (BBl 1995 I 369), welches mit der Genehmigung des  am 20. März 1995 in Kraft getreten ist (vgl. Art. 36 Reglement).
2.2 Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat die zur selbständigen Ausübung des Berufs eines Steuerexperten  Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt (Art. 2 Reglement). Die Durchführung der Prüfung obliegt der Prüfungskommission, welche die Prüfung im Rahmen des Reglements organisiert und die damit  Geschäfte selbständig erledigt. Ihr obliegt die Aufstellung einer Wegleitung zum Reglement (Art. 5 Reglement). Die  zieht zur Abnahme der Prüfungen Experten zu, welche  zu zweit alle schriftlichen Arbeiten prüfen und begutachten, die mündlichen Prüfungen abnehmen und die Noten festsetzen (Art. 9 und 14 Reglement). Die endgültige Festsetzung der Noten erfolgt durch die Prüfungskommission, nötigenfalls nach Rücksprache mit den  Experten (Art. 14 Reglement).
2.3 Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Tätigkeitsgebiete: a) , b) Recht, c) Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Finanzierung. Der Prüfungsstoff ist in der Wegleitung näher umschrieben. Die  umfasst eine schriftliche und eine mündliche Prüfung, die schriftli-
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che Prüfung setzt sich zusammen aus einer Diplomarbeit und  (Art. 23 Reglement). Der Kandidat erhält in jedem  eine Note. Die Note 4 und höhere bezeichnen genügende , Noten unter 4 bezeichnen ungenügende Leistungen. Andere als halbe Zwischennoten sind nicht zulässig. Für die Berechnung der Durchschnittsnote werden die einzelnen Prüfungsfächer  gewichtet (Art. 27 Reglement); bei der Berechnung des  Durchschnitts wird das Fach "Steuern" (schriftlich) dreifach, die Fächer "Diplomarbeit (einschliesslich Kolloquium)", ", Rechnungswesen, Finanzierung" (schriftlich) sowie "Steuern" (mündlich) je zweifach und die Fächer "Wahlfach (Recht oder  usw.)" (mündlich) und "Kurzreferat" je einfach gezählt. Nach Art. 28 Reglement ist die Prüfung bestanden, wenn kumulativ die  Voraussetzungen gegeben sind: a) Die Gesamtnote muss  4,0 betragen; b) Der gewichtete Durchschnitt der Fächer  Steuern, Klausurarbeit Steuern und Steuern mündlich muss mindestens 4,0 betragen, dabei wird die Klausurarbeit Steuern , die Diplomarbeit und die mündliche Prüfung je zweifach ; c) Es dürfen nicht mehr als zwei Noten unter 4,0 erteilt worden sein (Art. 28 Reglement, Änderung Bst. b vom 24. Juli 2001,  durch das BBT am 15. August 2001).
2.4 Die Prüfungsleistungen der Beschwerdeführerin wurden gemäss Notenblatt wie folgt bewertet:
Schriftliche Prüfung Diplomarbeit (einschliesslich Kolloquium) zweifach 4,5 Steuern dreifach 3,0 Recht zweifach 4,0 Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Finanzierung zweifach 3,0
Mündliche Prüfung Steuern zweifach 4,0 Wahlfach (Recht oder Betriebswirtschaft) einfach 5,0 Kurzreferat einfach 5,5
Durchschnittsnote 3,9 Gewichtete Durchschnittsnote 3,7
3.
3.1 Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Bewertung ihrer Diplomarbeit mit Kolloquium. Sie hält an ihren vor der Vorinstanz  Rügen der Unterbewertung vollumfänglich fest. Weiter macht sie geltend, aus der Stellungnahme der Experten gehe hervor, dass
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das Kolloquium nur der Feststellung gedient habe, ob sie die  selber verfasst habe. Damit habe die Prüfungskommission  das Reglement und die Wegleitung verstossen. Nach den  Umständen sei ihr für die Diplomarbeit die Note 5.0 zu erteilen (Beschwerde, S. 3 oben).
3.2 Die Vorinstanz hat sich mit den Vorbringen der  und der Stellungnahme der Erstinstanz eingehend . Die Beschwerdeführerin bringt hierzu keine neuen Einwände vor und setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Die Erstinstanz hat dargelegt, dass für das Kolloquium keine  Punkte vergeben würden, sondern dieses nur dazu diene, die () Benotung der schriftlichen Arbeit danach zu überprüfen, ob der Kandidat die Arbeit selber verfasst habe und ihren Inhalt auch im Gespräch verständlich erläutern könne; entsprechend seien allfällige Abweichungen von der aufgrund der Lektüre der Arbeit erteilten Note zu begründen, während dies für ihre Bestätigung nicht der Fall sei (vgl. angefochtener Entscheid, S. 10). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern dies gegen das Reglement und die Wegleitung  würde. Dies ist auch nicht ersichtlich. Im Übrigen kann auf die überzeugenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid und – in Bezug auf die Bewertung der formellen Aspekte der Diplomarbeit – auf die Stellungnahme der Vorinstanz vom 3. April 2008 verwiesen .
4. Die Beschwerdeführerin macht, wie schon vor der Vorinstanz,  im Fach Mehrwertsteuer geltend. Die Vorinstanz hat sich mit ihren Vorbringen eingehend auseinandergesetzt und in überzeugender Weise Verfahrensfehler verneint. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid auch in diesem Punkt nicht auseinander und beschränkt sich darauf, ihre Rügen zu . Auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid kann hier verwiesen werden.
Im Übrigen bestehen keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass  ihre Antworten entgegen den Vorgaben nur auf separaten  geschrieben hätten und diese Arbeiten von der  anders beurteilt worden wären als die Arbeit der . Der von ihr in diesem Zusammenhang erhobene Einwand
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rechtsungleicher und willkürlicher Beurteilung ist unsubstanziiert und offensichtlich unbegründet.
5. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Bewertung in den schriftlichen Prüfungen im Fach "Nationales Steuerrecht" und "". Die Vorinstanz hat die Rügen der Beschwerdeführerin im Lichte der Stellungnahmen der Erstinstanz bzw. der an ihrer Stelle handelnden Experten im Einzelnen geprüft. Sie legt einlässlich und überzeugend dar, dass und weshalb die Stellungnahmen der Experten deutlich machen, welche Fehler die Beschwerdeführerin begangen hat und aus welchen Gründen ihr bei den einzelnen Antworten Punkte  worden sind. Ihre Würdigung, wonach die sehr detaillierten Stellungnahmen der Experten ohne weiteres nachvollziehbar seien und darauf abgestellt werden könne, ist nicht zu beanstanden. Die Prüfung des materiellen Inhalts der Examensleistung durch die  mit eingeschränkter Kognition hält sich an die Rechtsprechung (statt vieler BVGE 2008/14 E. 4 S. 185 ff.). Die Kognition des  ist nicht weiter als jene der Vorinstanz (vgl. BVGE 2008/14 E. 3 S. 183 f.). Bei dieser Sach- und Rechtslage durfte die Vorinstanz ohne weiteres auf die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels bzw. auf die Einholung einer zweiten  bei den Experten verzichten; dazu und zur Behandlung der  Rügen der Beschwerdeführerin kann weitergehend auf den  Entscheid und die Stellungnahme der Vorinstanz verwiesen werden.
6.
6.1 Die Beschwerdeführerin rügt, im Fach "Internationales " sei die Erstinstanz überhaupt nicht auf ihre Einwände  und die Vorinstanz habe ohne zweiten Schriftenwechsel . Die Auffassung der Expertin sei mangels Begründung nicht . Aufgrund dessen und der Weigerung der Erstinstanz, eine Begründung zu liefern, müsse darauf geschlossen werden, dass die Bewertung willkürlich sei. Dabei erweise es sich als unerheblich, ob die von ihr geforderten drei zusätzlichen Punkte relevant seien oder nicht, "weil jeder einzelne Teil und zusätzlich zu erteilende Punkte zur Gesamtbewertung beitragen" würden (Beschwerde, S. 2).
6.2 Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid dazu aus, die Stellungnahme der Erstinstanz vermöge nicht restlos zu befriedigen.
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Da jedoch feststehe, dass in den übrigen Teilbereichen der  Prüfung ("Nationales Steuerrecht" und "Mehrwertsteuer") keine zusätzlichen Punkte hätten erteilt werden können, weil die Leistung der Beschwerdeführerin korrekt bewertet worden sei, könne auf die  Prüfung der Leistungen im Fach "Internationales Steuerrecht" verzichtet werden. Es könnten lediglich Vorbringen Rechtsschutz , welche für den Ausgang des betreffenden Verfahrens von  seien. Selbst wenn – was sehr unwahrscheinlich sei – infolge einer festgestellten willkürlichen Bewertung sämtlichen Begehren der Beschwerdeführerin im Teilbereich "Internationales Steuerrecht"  werden müssten, liessen sich lediglich drei Pluspunkte . Dies allein würde aber nicht ausreichen, die gewogene  auf die für das Bestehen der gesamten Prüfung  Note 4 anzuheben (angefochtener Entscheid, E. 4c).
6.3 In ihrer Stellungnahme vom 13. März 2007 hat die zuständige  ausgeführt, die Prüfung "Internationales Steuerrecht" nochmals vollständig geprüft zu haben. Eine Abweichung zu den von den  gegebenen Punkten habe jedoch nicht gefunden werden können. Damit sei die ursprünglich erteilte Gesamtpunktzahl von 27 zu .
Soweit darin überhaupt eine Begründung erblickt werden kann, sind diese Ausführungen unzureichend. Die Vorinstanz stellt denn auch  fest, dass aus ihnen weder für die Beschwerdeführerin noch für die Beschwerdeinstanz(en) ersichtlich wird, aus welchen Gründen die Prüfungskommission zur konkreten Bewertung gelangt ist.  könne auch nicht nachvollzogen werden, welche Punkte für  Antworten vergeben bzw. welche Punkte aufgrund welcher  Antworten nicht erteilt worden seien.
Damit steht fest, dass die Erstinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen ist. Aus ihrer Stellungnahme an die Erstinstanz  hervorgehen, welche Fragen die Kandidatin korrekt beantwortet , welche Mängel festgestellt wurden, welches die richtigen Antworten und Lösungen gewesen wären und wie die Mängel im Verhältnis zur maximal möglichen Punktzahl jeweils gewichtet wurden.
Die Vorinstanz hat die Beschwerde aber gleichwohl abgewiesen, ohne von der Erstinstanz eine rechtsgenügliche Begründung einzufordern. Darin ist indessen weder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs noch eine (anderweitige) Verletzung von Bundesrecht oder eine fehlerhafte
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Sachverhaltsfeststellung zu erblicken. Vielmehr durfte die Vorinstanz ohne weiteres in antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, dass selbst eine ausführliche Begründung der Erstinstanz ihren Entscheid bzw. den Ausgang des Verfahrens nicht zu beeinflussen vermöchte. Die Beschwerdeführerin hat nämlich vor der Vorinstanz lediglich , dass ihr in diesem Teilbereich drei zusätzliche Punkte vergeben werden. Für eine Note 4.0 im Fach "Steuern" schriftlich, welche zum Bestehen der Prüfung erforderlich wäre, fehlen ihr aber 15.75 Punkte (vgl. angefochtener Entscheid E. 6). Dafür, dass die Bewertung im  "Internationales Steuerrecht" insgesamt willkürlich wäre,  sich keine hinreichenden Anhaltspunkte; solches wird von der  auch nicht substanziiert vorgebracht.
7. Was die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin betrifft, welche sie im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat, kann auf die  Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden.
Indem der Beschwerdeführerin im Verfahren vor  volle Akteneinsicht gewährt worden ist, hat eine allfällige  des rechtlichen Gehörs im Verfahren vor der Vorinstanz als  zu gelten.
8. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Die Erstinstanz wird aber ihre Begründungspraxis in  vor der Vorinstanz im oben (E. 6.3) ausgeführten Sinne zu überprüfen haben.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten der  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden auf Fr. 700.- festgesetzt und mit dem am 19. November 2007 geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr 1'600.- verrechnet.
9. Nach Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) können Entscheide über das Ergebnis von  nicht mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden. Der vorliegende Entscheid ist endgültig.
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