Decision ID: 1819c86f-21bb-58cb-bbff-aad9cdbb49f7
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1958,
hatte ursprünglich eine
Maurer
lehre gemacht und hatte später als DJ, Kellner, Lagerist und Büroangestellter gearbeitet (vgl.
Urk.
7/34 S. 3). Nachdem er i
n den letzten Jahren nicht mehr berufstätig
gewe
sen war,
meldete
er
sich am 28. Februar 2012 wegen
eines langjährigen
Rü
cken
leidens
mit dem Formular „Berufliche Integration/Rente“ bei der Invaliden
versicherung
an (
Urk.
7/12); am 15. Februar 2011 hatte ihm
die
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, bereits Kostengutsprache für orthopädis
che Serienschuhe geleistet (
Urk.
7/10).
Die IV-Stelle liess sich vom
Hausarzt
Dr.
med.
Y._
berichten
(
Urk.
7/20 S.
1-6), holte die Berichte der orthopädischen
Z._
vom 7.
Februar und vom 24. August 2011 sowie vom 29. März 2012 ein (
Urk.
7/9,
Urk.
7/20 S. 9-11 und
Urk.
7/17) und
nahm die
Bericht
e
der
A._
, Wirbelsäulen
- und Rückenmarkschirurgie, vom 10. April
, 1. Juni
,
25. Juli und 28. September
2012 zu den Akten (
Urk.
7/20 S. 7-8
und
Urk.
7/33
).
N
achdem sich der Versicherte
ausserstande erklärt hatte
, bei beruflichen Massnahmen
mitzuwirken
(vgl. die E-Mail-Korrespondenz in
Urk.
7/21 und
Urk.
7/22
sowie die Verfügung vom 13. Juni 2012,
Urk.
7/24), liess
ihn
die IV-Stelle durch ihren versicherungsinternen Arzt (Regionaler Ärzt
licher Dienst,
RAD)
Dr.
med.
B._
,
Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, untersu
chen (Bericht vom 1. Oktober 2012,
Urk.
7/34).
1.2
Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2013 eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten,
dass sie ihm ab dem 1. September 2012 eine halbe Rente aufgrund eines
Invali
ditätsgrades
von 57
%
zuzusprechen gedenke (
Urk.
7/38).
Der Versicherte
nahm dazu am 3. Februar 2013 Stellung und gab unter anderem an, auch an psychi
schen Problemen zu leiden (
Urk.
7/40 und
Urk.
7/41). Nachdem er auf die ent
sprechende Frage der IV-Stelle hin geantwortet hatte, in keiner psychiatrischen Behandlung zu sein (E-Mail vom 17. April 2013,
Urk.
7/51), informierte ihn die IV-Stelle am 7. Mai 2013 zunächst über eine beabsichtigte
bidisziplinäre
Un
tersuchung (
Urk.
7/53), ersetzte die entsprechende Mitteilung in der Folge jedoch durch die Mitteilung vom 13. Juni 2013, wonach eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allgemeine/Innere Medizin, Orthopädie, Psychiat
rie, Neurologie) als no
twendig erachtet werde (
Urk.
7/56). Dabei stellte sie
dem Versicherten
den vorgesehenen Fragenkatalog zu, gab ihm Gelegenheit, Zusatz
fragen zu stellen, und kündigte an, ohne seinen Gegenbericht innert 10 Tagen nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Zufallsprinzip eine Gutachterstelle zu beauftragen. Der Versicherte nahm mit undatiertem Schreiben Stellung und
stellte den sinngemässen Antrag,
dass die Begutachtung
nicht durch eine zufäl
lig ausgewählte Gutachterstelle, sondern - wenn überhaupt - durch eine Stelle
in Zürich durchgeführt werde
(
Urk.
7/58 S.
3).
Dessen ungeachtet
liess die IV-Stelle durch das Zuweisungssystem
SuisseMED@P
die MEDAS
C._
als Gutac
hterstelle bestimmen (vgl. Urk.
7/61), gab dem Versicherte
n
mit Schreiben vom 8. Juli 2013 die vier beteiligten Ärzte der Disziplinen Allgemeine/Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie/Psychotherapie bekannt und setzte ihm Frist zum Vorbringen von Einwendungen gegen die bet
reffenden Fachpersonen an (Urk.
7/62). Der Versicherte hielt mit E-Mail vom 10. Juli 2013 daran fest, dass er eine
Begutachtung in
D._
wünsche
(
Urk.
7/63), worauf ihm die IV-Stelle am 1
2.
Juli 2013 mitteilte, dass sie dies
em Wunsch nicht nachkomme (Urk.
7/64), ihm mit Brief vom 20. Juli 2013 die Termine der ein
zelnen Teilbegutachtungen bekannt gab (
Urk.
7/65) und mit Verfügung vom 25. Juli 2013 die Begutachtung durch
die MEDAS
C._
formell anordnete
(
Urk.
2 =
Urk.
7/66).
2.
Gegen die Verfügung vom 25. Juli 2013
erhob
X._
mit Eingabe vom 20. August 2013 Beschwerde und brachte zum einen vor, das Gutachten, vor allem der orthopädische Teil, sei nicht notwendig, und zum andern beantragte er erneut, eine allfällige Begutachtung sei in
D._
durchzuführen (
Urk.
1). Gleichzeitig stellte er den Antrag auf die Gewährung der unentgeltlichen
Pro
zessführung
(
Urk.
3/4).
Die IV-Stelle liess daraufhin die Untersuchungstermine bei der MEDAS
C._
sto
rnieren (E-Mail vom 26.
August 2013,
Urk.
7/69) und erstattete anschliessend am 23.
September 2013 die Beschwerdeantwort mit dem Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen (
Urk.
6). Die Beschwerdeantwort wurde dem Versicherten am 24. September 2013 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Anfechtungsgegenstand ist die Verfügung vom 25. Juli 2013, mit welcher die
Beschwerdegegnerin die
polydisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers durch die MEDAS
C._
angeordnet hatte, unter Einbezug der am 8. und am 20. Juli 2013 mitgeteilten Fachrichtungen
und unter Mitwirkung der namentlich bekanntgegebenen Fachpersonen
(
Urk.
2 in Verbindung mit Urk.
7/62 und
Urk.
7/65). Es handelt sich dabei um eine Zwischenverfügung im Sinne von
Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (
VwVG
).
Diese ist in Anwendung von Art. 46
lit
. a
VwVG
selbständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann
(
vgl.
BGE 132 V 93 E.
6.1).
Das Bundesgericht hat in seinen neusten Entscheiden in
Änderung der fr
üheren Rechtsprechung
(BGE 132 V 93 E. 6.5) festgehalten, unter dem Titel des nicht wieder gutzumachenden Nachteils könnten
- im erstinstanzlichen Verfahren -
nicht nur gesetzliche
Ausstandsgründe
gegen einzelne Personen genannt werden, sondern die Einwendungen könnten
beispielsweise
auch die Notwen
digkeit einer Begutachtung, die Auswahl der medizinischen Disziplinen oder die Fachkompetenz der beauftragten Sachverständigen betreffen (BGE 138 V 271
E. 1.1
und E. 3
, 137 V 210 E. 3.4.2.7).
Auf die Beschwerde, mit welcher der Beschwerdeführer zum einen die Anord
nung einer Begutachtung als solche und zum andern den Ort der Begutachtung beanstandet, ist damit einzutreten.
2.
2.1
2.1.1
G
egen die Begutachtung als solche, namentlich gegen die orthopädische
Teilbe
gutachtung
,
richtet sich der Beschwerdeführer
in erster Linie
mit der Begrün
dung, die IV-Stelle sei durch die
Berichte der
Z._
und der
A._
schon ausreichend dokumentiert und
die Wiederholung
bereits durchgeführter Untersuchungen sei unnötig oder könne sogar schädlich sein (
Urk.
1
,
Urk.
7/58 S. 3).
2.1.2
So
w
eit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung eines Leistungsanspruch erforderlich sind, hat sich die versicherte Person diesen nach Art.
43
Abs.
2 ATSG zu unterziehen.
In
der
Z._
waren in
den Jah
r
en 2010 und 2011 zwar bereits eingehende Untersuchungen der Rückenproblematik erfolgt, die auch Röntgen- und Magnetresonanzaufnahmen umfa
sst hatten (vgl.
Urk.
7/20 S. 9
11 und
Urk.
7/17 S. 2-4). Obwohl die
Z._
dabei dem
diagnostizierte
n
lumbovertebrale
n
Schmerzsyndrom
mit diversen degenerativen Veränderungen einschränkende Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zugeschrieben hatte (vgl.
Urk.
7/17 S. 2), hatte sie
davon abgesehen, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung abzugeben
, sondern hatte dies den nachbetreuenden Ärzten überlassen
(Urk.
7/17 S. 4)
.
Die
A._
hatte im
April/Mai 2012 eine weitere Röntgen- und Magnetresonanzuntersuchung der Lendenwirbelsäule veranlasst
(
Urk.
7/20 S. 8,
Urk.
7/33 S. 2 und S. 4) und hatte zudem eine diagnostische Infiltration
vorgenommen
(
Urk.
7/33 S. 4). Der Schwerpunkt dieser Abklärungen hatte jedoch auf den Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere auf der Frage nach der Indikation einer Operation gelegen, von der sch
liesslich jedoch abge
raten worden war
(vgl.
Urk.
7/33 S. 4). Hingegen war die
Arbeitsfähigkeit
wie
derum nicht Gegenstand der Fragestellung gewesen, sondern
die
A._
hatte hierfür eine arbeitsmedizinische Abklärung empfohlen
(vgl.
Urk.
7/33 S. 1)
.
Dr
.
B._
als Facharzt der orthopädischen Chirurgie führte in der Folge nochmals gründliche klinische Untersuchung
en der Wirbelsäule und
des gesamten Bewe
gungsapparates durch (
Urk.
7/34 S. 4 ff.) und nahm auch die gängigen
neurolo
gischen Testungen vor (
Urk.
7/34 S. 7), wie sie schon in der
Z._
erfolg
t waren (vgl.
Urk.
7/20 S. 10 und
Urk.
7/17 S.
3).
Allerdings be
urteilte er die Arbeitsfähigkeitseinbusse, die er auf höchstens 50
%
festlegte, al
lein aus somatisch-orthopä
discher Sicht (
Urk.
7/34 S. 8), wies jedoch gleichzei
tig auf das metabolische Syndrom (Diabetes) und auf das
vermutete
Schlafap
noe-Syndrom hin, dessen
Abklärung die
A._
im Bericht
vom
25. Juli 2012 empfohlen hatte (vgl.
Urk.
7/33 S. 4).
Unter diesen Umständen ist es plausibel, dass die Beschwerdegegnerin zusätzlich eine
allgemeinmedizini
sche
und internistische
Abklärung für erforderlich hielt, zumal der Bericht des Haus
arztes
Dr.
Y._
(
Urk.
7/20 S. 1-6) sehr knapp ausgefallen war. Dass sie zudem einen Facharzt der Neurologie beizuziehen beabsichtigte, leuchtet eben
falls ein, denn in den Berichten der
Z._
und der
A._
war
immer
wieder eine mögliche Irritation einer Nervenwurzel auf der Höhe S1 diskutiert
worden
(Urk.
7/20 S. 9-11,
Urk.
7/17 S. 2 und S. 4,
Urk.
7/20 S. 8)
, und zudem leidet der Beschwerdeführer gemäss den Berichten der vorbehan
delnden
Z._ und A._
an einer Polyneuropathie (vgl.
Urk.
7/20 S. 1 und S. 9,
Urk.
7/17 S. 2,
Urk.
7/20 S. 7,
Urk.
7/33 S. 2 und S. 4).
Was die
vorgese
hene psychiatrische Teilbegutachtung betrifft, so
hatte der Beschwerdeführer gegen
über
Dr.
B._
immerhin
angegeben,
früher wegen Depressionen behandelt wor
den zu sein, zuletzt
im Jahr 2003 (
Urk.
7/34 S. 3).
Hinzu kommt, dass der Be
schwerdeführer, wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort dartat (vgl.
Urk.
6 S. 1), im
Vorbescheidverfahren
aktuelle psychische Probleme auf
zä
hlte (
Urk.
7/41) und dass seine Schilderung der Alltagsgestaltung gegen
über
Dr.
B._
auf
eine fehlende Tagesstruktur mit sozialem Rückzug hinweist (vgl.
Urk.
7/34 S. 3), was als Symptomatik für eine psychische Erkrankung in Be
tracht fällt. Damit ist auch der psychiatrische Teil der
geplanten Begutach
tung indiziert
.
2.1.3
Wenn nach dem Gesagten eine polydisziplinäre Begutachtung unter Mitwirkung der Fachrichtungen der Allgemeinen und Inneren Medizin, der Neurologie und der Psychiatrie angezeigt ist, so erscheint es als geboten, dass dabei auch nochmals ein
e
Fach
person
der
Orthopädie
mitwirkt.
Der
en Aufgabe
besteht je
doch e
ntgegen der Befürchtung des Beschwerdeführers nicht
darin
, bildgebende Untersuchungen, die vor kurzer Zeit gemacht worden sind, zu wiederholen
. Wohl muss
sie
sich im Rahmen einer persönlichen Untersuchung des Beschwer
deführers einen eigenen Eindruck verschaffen, daneben obliegt es ih
r
jedoch,
Kenntnis von sämtlichen
Vorakten
und Voruntersuchungen zu nehmen,
das bereits Vorhandene mit dem eigenen Eindruck zu vergleichen und zu kommen
tieren und
auf diese Weise im Zusammenwirken mit den
Gutachtern der übrigen Fachrichtungen zu einer Gesamtbeurteilung
zu
gelangen.
2.1.4
Die Einwendungen des Beschwerdeführers gegen die Begutachtung als solche sind damit unbegründet
.
2.2
2.2.1
Die w
eiteren Einwendungen des Beschwerdeführers betreffen den Ort der Begut
achtung (
Urk.
7/58 S. 3,
Urk.
7/63,
Urk.
1).
2.2.2
Soweit der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren generell die
Unab
-
hängig
keit
der Gutachter von MEDAS-Stellen an
ge
zweifelt
hat
(vgl. Urk.
7/58
S. 3), so hat sich das Bundesgericht im bereits zitierten
Grundsatz
entscheid
(BGE 137 V 210) mit der Gefährdung der Unabhängigkeit von MEDAS-Gutach
tern eingehend befasst
(BGE 137 V 210 E. 2.4) und hat als Instrument, um dieser Gefährdung zu begegnen, unter anderem die Vergebung der Aufträge nach dem Zufallsprinzip angeregt (BGE 137 V 210 E. 3.1.1). Gestützt darauf wurde
auf der Grundlage des neu gefassten, auf den 1. März 2012 in Kraft gesetzten Art. 72
bis
der Verordnung über die Invalidenversiche
rung (IVV) d
as Zuweisungssystem
SuisseMED@P
geschaffen, und das Bundes
gericht hat
in den nachfolgenden Urteilen
die Auftragsvergabe nach diesem System
für
polydis
ziplinäre
Gutachten
als rechtmässig beurteilt (vgl.
BGE 139 V 339 E. 4.4
6, 138 V 271 E. 1.1). Zudem hat es neulich festgehalten
(Urteil des Bundesgerichts 9C_207/2012 vom 3
. Juli 2013, E. 2.2 und E. 5.4), das Zufalls
prinzip gehe der grundsätzlich empfehlenswerten einvernehmlichen Bestim
mung der Gutach
ter
-
stelle (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.6) vor.
Die Anwendung des Zufallsprinzips als solches kann der Beschwerdeführer daher nicht mit Er
folg rügen.
2.2.3
Im Vordergrund steht denn im vorliegenden Verfahren auch keine generelle Beanstandung des Zufallsprinzips, sondern der Beschwerdeführer macht gel
tend, es sei ihm gesundheitlich und finanziell nicht zuzumuten, sich ausserhalb von Zürich einer mehrtägigen Begutachtung zu unterziehen.
Was den finanziellen Aspekt anbelangt, so ist darauf hinzuweisen, dass der Be
schwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin Anspruch auf Vergütung der Reisekosten und gegebenenfalls auf einen Beitrag an Kost und Logis hat (Art. 51 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] sowie Art. 78 und Art. 90 IVV; Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Vergütung der Reisekosten in der Invalidenversicherung [KSVR]); die
Be
schwerdegegnerin
weist in der Beschwerdeantwort auf diesen Anspruch hin (
Urk.
6 S. 2 f.).
Was die gesundheitlichen Probleme betrifft, so
führte
Dr.
B._
im Bericht
vom 1. Oktober 2012 zwar
aus
,
der
Beschwerdeführer
zeige
ein deutlich verlang
samt
es, schleppendes
Gangbild
und
habe
Mühe beim Bewältigen von nur weni
gen Treppenstuf
en
(
Urk.
7/34 S. 4). Dennoch war es
dem Beschwerdeführer
of
fenbar möglich, den Weg von seinem Wohnort in
E._
nach
D._
zurück
zulegen. Einzuräumen ist, dass der Weg nach
C._
deutlich weiter ist und dass der Beschwerdeführer für die polydisziplinäre Begutachtung an drei aufei
nanderfolgenden Tagen
dort erscheinen muss. Nach dem bereits Gesagten kann er jedoch einen Beitrag an die Kosten einer auswärtigen Unterkunft geltend ma
chen, und
bei Abklärungen, die mindestens zwei aufeinanderfolgende ganze Tage dauern, besteht zudem Anspruch auf ein Taggeld (
Art.
22
Abs.
6 IVG und
Art.
17 IVV; Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI],
Rz
1040 ff.). Überdies
fällt
eine Terminabsprache mit der MEDAS in Betracht, die den Einschränkungen des Beschwerdeführers Rechnung trägt.
2.2.4
Damit ist es als zumutbar zu beurteilen, dass der Beschwerdeführer durch die MEDAS
C._
begutachtet wird.
2.3
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.