Decision ID: 6ff2132c-b683-46a1-b1cc-108d2d0664a7
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Die im Januar
1954 geborene
X._
meldete sich am 29. Janu
ar
2007
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente
) an (Urk.
10
/
5
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerbli
chen und medizinischen
Verhältnisse ab und wies das Leistungsbegehren mit Ver
fü
gung vom 19. Dezember
2007 ab (
Urk.
10/
33). Mit Urteil vom 17. September 2009 (Prozess Nr. IV.2008.00135;
Urk.
10/
46) hob das hiesige Gericht die Verfü
gung der IV-Stelle auf und wies die Sache an diese zurück, damit sie nach ergän
zenden Abklärungen über den Anspruch der Ver
sicherten neu verfüge. Die IV
Stelle tätigte umfangreiche medizinische Abklärungen und wies den Antrag auf Ausrichtung einer Invalidenrente mit Verfügung vom 2. März 2017 (Urk.
10/175
) ab. Mit Urteil vom 1
6.
August
2017 (Prozess Nr.
IV.2017.00395;
Urk.
10/180
) hob das hiesige
Gericht die Verfügung der IV-Stelle auf, hiess die
dagegen erhobene
Beschwerde
vom
3.
April 2017 (
Urk.
10/176/3-25
)
gut und stellte fest, dass die Versicherte ab 1. Mai 2011 Anspruch auf eine ganze Rente
der Invalidenversi
cherung habe
.
1.2
Mit Verfügung vom 2
3.
Februar 2018 (
Urk.
2) entschied die IV-Stelle, dass die Nachzahlung der vo
m
1.
Mai 2011 bis 3
1.
Januar 2018 auszurichtenden IV-Rente von
Fr.
77'809.-- im Umfang von
Fr.
68'997.-- mit Forderungen der Ausgleichs
kasse des Kantons Zürich, im Umfang von
Fr.
2'856.-- mit Forderungen des So
zialdienstes der Gemeinde
Y._
sowie im Umfang von
Fr.
5'956.-- mit einer Rückforderung der Invalidenrente des Ehemannes der Versicherten
verrechnet,
ihr
mithin
Fr.
0.-- ausbezahlt
werde.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
12
. April 201
8
Beschwerde (Urk. 1) und bean
tragte,
die Verfügung vom 2
3.
Februar 2018 sei aufzuheben und auf eine Ver
rechnung der geltend gemachten Beträge von
Fr.
68'997.-- und
Fr.
5'956.-- mit der Invalidenrente sei zu verzichten. Das Verfahren sei zu sistieren bis zum Vor
liegen einer allfälligen Neuberechnung der Rückforderung für die im Zeitraum vom
1.
August 2011 bis 2
8.
Februar 2018 an
ihren
Ehemann geleisteten Zusatz
leistungen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen.
Am
6. Juni 2018
(Urk.
9
) beantragte die IV-Stelle
die
Abweisung der Beschwerde
und verwies zur Begrün
dung unter anderem auf die Stellungnahme der Ausgleichskasse
Z._
vom 2
8.
Mai 2018 (Urk. 1
1
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1
.
1.1
Art.
20
Abs.
2
des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversiche
rung
(
AHVG
)
, laut
Art.
50
Abs.
2
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung (IVG)
auch in der Invalidenversicherung anwendbar, statuiert die allgemeine Verrechenbarkeit von Beitragsforderungen, Leistungen und Leistungsrückforde
rungen unter anderem der AHV, Invalidenversicherung, von Ergänzungsleistun
gen, der obligatorischen Unfallversicherung und der Krankenversicherung mit fälligen Leistungen. Die zweigintern und zweigübergreifend zulässige Verrech
nung von Leistungen und Forderungen kann sich sowohl
auf laufende
Renten als auch auf Rentennachzahlungen beziehen.
Art.
85
bis
Abs.
1
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
bestimmt sodann, dass Arbeitgeber, Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, Kranken
versicherungen, öffentliche und private Fürsorgestellen oder Haftpflichtversiche
rungen mit
Sitz in der Schweiz, welche im Hinblick auf eine Rente der Invali
denver
sicherung Vorschussleistungen erbracht haben, verlangen können, dass die Nach
zahlung dieser Rente bis zur Höhe ihrer Vorschussleistung verrechnet und an sie ausbezahlt wird. Vorbehalten bleibt die Verrechnung nach
Art.
20 AHVG. Nach
Art.
85
bis
Abs.
3
IVV
darf die Nachzahlung der bevorschussenden Stelle höchstens im Betrag der Vorschussleistung und für den Zeitraum, in welchem diese erbracht
worden ist, ausbezahlt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_621/2016 vom 2
1.
Juni 2017 E. 2.1 und E. 2.3).
1
.
2
Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos
sen
schaft (BV) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlich
keitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbe
sondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus
sern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).
Ein weiterer Bestandteil des in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Anspruchs auf rechtliches Gehör bildet die Pflicht der Verwaltungsbehörden und der Sozial
ver
sicherungsgerichte, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und der
betroffenen Partei ermöglichen, die Verfügung oder den Gerichtsentscheid gege
benenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl die be
troffene Partei als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Ent
scheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung
beziehungsweise
ihr Urteil stützt
(BGE 126 I 102 E. 2b).
2
.
2
.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom
23. Feb
ruar 2018
(Urk. 2) damit, dass
Drittauszahlungen vorgenommen würden, da Ver
sicherungsträger oder bevorschussende Dritte Vorschussleistungen erbracht hät
ten
. Im Verfahren ergänzte sie
bezüglich der Verrechnung der Fr. 5'956.--, eine Rückforderung von zu Unrecht bezogenen Leistungen des einen Ehegatten könne mit den Rentennachzahlungen des anderen Ehegatten verrechnet werden,
wenn zwischen den beiden Leistungen ein enger versicherungsrechtlicher Zusammen
hang bestehe
. Dies sei vorliegend der Fall
, da der Beschwerdeführerin aufgrund der Einkommensteilung eine höhere Rente zustehe als aufgrund ihrer eigenen Beiträge und für ihren Ehemann im Gegenzug eine tiefere Rente und
somit
eine Rückforderung resultiere
(Urk. 1
1
).
2
.2
Die
Beschwerdeführer
in
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),
sie habe nie ihr Einverständnis zur Verrechnung erteilt. Die
Fr.
5'956.-- würden
geltend gemacht
gestützt auf Leistungen der Invalidenversicherung, welche ihrem Ehemann ausbezahlt worden seien.
Ein rechtsgültiger Anspruch für den Verrech
nungsantrag bestehe jedoch nicht, insbesondere habe die Beschwerdegegnerin nicht dargetan, inwiefern ein enger versicherungsrechtlicher Zusammenhang be
stehe (S. 4 und S. 6).
Wie sich der von der Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Abteilung Zusatzleistungen, geltend gemachte Betrag von Fr. 6
8
'997.-- zusam
mensetze,
könne nicht nachvollzogen werden. Aus den Berechnungsblättern für Zusatzleistungen zur AHV/IV (
Urk.
3/9) sei ersichtlich, dass ihr ein hypothetisches Einkommen angerechnet worden
sei
, was der
Zusprache
einer ganzen IV-Rente für denselben Zeitraum widerspreche. Die Berechnung beruhe offenbar auf feh
lerhaften Grundlagen. Es sei davon auszugehen, dass die Zusatzleistungen im gleichen Umfang hätten erbracht werden müssen, auch wenn ihre Rente ab An
spruchsbeginn geflossen wäre. Es handle sich damit nicht um eine verrechenbare Vorschussleistung. Die Abteilung für Zusatzleistungen
werde
sich dazu äussern
müssen
, weshalb einstweilen um Sistierung des Verfahrens ersucht werde (S. 4
6).
3
.
3
.1
Die Beschwerdegegnerin verrechnete die Nachzahlung der der
Beschwerdeführe
rin vom
1.
Mai
2011 bis 3
1.
Januar
2018 auszurichtenden IV-Rente von
Fr.
77'809.-- im Umfang von
Fr.
68'997.-- mit
einer
von
der Ausgleichskasse des Kantons Zürich
geltend gemachten Rückforderung von Zusatzleistungen zur AHV/IV (vgl.
Urk.
3/8-9)
, im Umfang von
Fr.
2'856.-- mit Forderungen des Sozi
aldienstes der Gemeinde
Y._
sowie im Umfang von
Fr.
5'956.-- mit einer Rückforderung der Invalidenrente des Ehemannes der Beschwerdeführerin
(
Urk.
2)
.
Streitigkeiten über Bestand und Höhe der Rückforderung sind zwischen dem Vor
schussleistenden und dem Versicherten auszutragen (
Meyer
/
Reichmuth
, Bundes
gesetz über di
e Invalidenversicherung
[IVG], 3.
Auflage 2014
, S.
532
Rz
169).
Im vorliegenden Verfahren ist
hingegen
einzig die Rechtmässigkeit der Verrechnung zu prüfen
.
Wie bereits dargelegt, können
bevorschussende
Stelle
n
verlangen, dass Rente
nnachzahlungen
bis zur Höhe ihrer Vorschussleistung und für den Zeit
raum, in welchem diese erbracht
worden ist,
verrechnet und an sie ausbezahlt
werden.
Die bevorschussenden Stellen haben ihren Anspruch mit besonderem Formular frühestens bei der Rentenanmeldung und spätestens im Zeitpunkt der Verfügung der IV-Stelle geltend zu machen
(
Art.
85
bis
Abs.
1 IVV)
.
Den von der
Beschwerdegegnerin
eingereichten Unterlagen sind jedoch keinerlei Kassenakten und insbesondere auch
nicht
die erforderlichen Verrechnungsanträge zu entneh
men. Einzig der Verrechnungsantrag
der Ausgleichskasse des Kantons Zürich (
Urk.
3/5)
wurde von der
Beschwerdeführerin
eingereicht
. Die
gemäss
Ziff.
3 des Antrages erforderlichen Beilagen (S. 2), insbesondere eine detaillierte Abrech
nung über die
erbrachten Zusatzleistungen
,
fehlen hingegen
genauso
wie Unter
l
a
gen betreffend die Verrech
n
ungsforderung der Sozialhilfebehörde
.
E
s ist nicht Sa
che des Gerichts, bei allen eine Verrechnung beantragenden Stellen die für die Prüfung des Gesuchs erforderlichen Unterlagen einzuholen
und an Stelle der
Be
schwerdegegnerin
die Akten zu vervollständigen.
3.2
Den Ausführungen der Ausgleichskasse
Z._
ist zu entnehmen, dass infolge des Rentenanspruches der Beschwerdeführerin die Rente des Ehemannes neu berechnet wurde, was einen Rückerstattungsanspruch von
Fr.
5'956.-- ergebe (
Urk.
11,
Urk.
2 S. 2
,
Urk.
3/4
). Somit ist der Rentenanspruch des Ehemannes mit
betroffen, weshalb der angefochtene Entscheid rechtsprechungsgemäss beiden Ehegatten hätte eröffnet werden müssen (AHI-Praxis 2004 S. 214 E. 1, BGE 127 V 120 E. 1c
und nicht publizierte E. 1 in BGE 129 V 124
,
Urteil I 295/02
vom 1
0.
Januar 2003)
, was
die
Beschwerdegegnerin unterlassen
hat
(
Urk.
2 S. 3;
vgl.
sodann zur intersystemischen Verrechnung BGE
141 V 139
E. 6.2-1 mit Hinwei
sen).
3.3
Gestützt auf die in Art. 49 Abs. 3
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
enthaltene Begründungspflicht und die
dargelegte Rechtsprechung zum rechtlichen Gehör sind Verfügungen so zu
be
gründen, dass ersichtlich ist, auf welchen Überlegungen der Entscheid basiert, so dass die betroffene Partei in Kenntnis dieser Überlegungen prüfen kann, ob und mit welchen Argumenten sie
ihn
gerichtlich anfechten will.
Die Beschwerdegegnerin begründete in der angefochtenen Verfügung
vom 23. Februar 2018
die
Verrechnung der Invalidenrente nicht
rechtsgenüglich
(
vgl.
Urk.
2 S. 2
und namentlich ohne Bezug auf die kon
k
rete Sachlage
). So ist ins
besondere nicht ersichtlich,
ob sämtliche verrechneten Leistungen
im selben Zeit
raum wie die der Beschwerdeführerin nachzuzahlenden
Rentenbetreffnisse
er
bracht worden sind.
Dies wiegt umso schwerer, als sie die Verfügung erlassen hatte,
bevor
sie der Beschwerdeführerin die Verrechnungsgesuche sowie die die
sen zugrundeliegenden Berechnungen zur Kenntnis gebracht hatte
.
Letztere wur
den ihr wohl erst mit Schreiben vom 21. März 2018
(Urk. 3/3)
- mithin knapp einen Monat nach
Verfügungserlass
- zugestellt (vgl.
Urk.
10/191 und Urk. 10/195
sowie
die in der angefochtenen Verfügung erwähnten Beilagen [
Urk.
2 S. 3], welche die entsprechende Berechnung nicht enthalten).
Sie
konnte sich entsprechend v
or Erlass der Verfügung
nicht dazu
äussern
, obwohl der Entscheid erheblich in ihre Rechtsstellung eingreift
(vgl. dazu auch
BGE
134
V
97 E.
2.8.1)
.
So wurde sie
ge
wissermassen auf den Gerichtsweg gezwun
gen, um
die Rechtmässigkeit der angefochtenen Verfügung prüfen zu können.
Dies kann nicht im Sinne der Ver
fahrensökonomie liegen
.
3.4
Aufgrund
dieser
Verfahrensmängel
ist
die angefochtene Verfügung
aufzuheben und die Sache zur Vervollständigung der Unterlagen, zur Durchführung eines gehörigen Verwaltungsverfahrens und zu neuer Verfügung - unter Einbezug des Ehemannes der Beschwerdeführerin - an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei
sen.
Eine Sistierung des Verfahrens
-
wie von der Beschwerdeführerin beantragt
(
Urk.
1 S. 2) -
erübrigt sich damit.
Darauf hinzuweisen bleibt jedoch, dass die Ausrichtung der Nachzahlung erst zu erfolgen hat, wenn über die Rechtmässig
keit der Verrechnung rechtskräftig entschieden
worden ist
.
4
.
4
.1
Vorliegend handelt es sich nicht um eine
Streitigkeit um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen, weshalb das Verfahren kostenlos ist (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG
e
contrario
BGE
129 V 362 E. 7)
.
4
.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die
Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57), weshalb
die
vertretene Beschwerdeführer
in
Anspruch auf
eine Prozessentschädigung hat.
Nach
§
34
Abs.
3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Be
deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob
siegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss
§
8 in Verbindung mit
§
7
Abs.
1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (
GebV
SVGer
) wird - auch im Rahmen der un
entgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
Der von Rechtsanwältin Kristina
Herenda
mit Eingabe vom 2
0.
August 2018 gel
tend gemachte Aufwand von 11.67 Stunden und
Fr.
116.20 Barauslagen (Urk. 17) ist der Bedeutung der Streitsache und
insbesondere
der Schwierigkeit des Prozes
ses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass
sie
die
Beschwer
deführer
in
schon im
Vorverfahren
vertrat und die Akten
(drei Stunden für Stu
dium)
somit
grösstenteils
bekannt waren.
Ein Aufwand von vier Stunden für die knapp siebenseitige Beschwerdeschrift erscheint ebenso überhöht wie
ein Auf
wand von 3.67 Stunden für Briefe/Faxe
.
Angesichts der zu studierenden gut
10
Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der
knapp sieben
seitigen Rechtsschrift, den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträgen ist die Entschädigung von
Rechtsanwältin Kristina
Herenda
bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von
Fr.
220.-- (zu
züglich Mehrwertsteuer) auf
Fr.
1'700.--
(inklusive Barauslagen und Mehr
wert
steuer) festzusetzen.
4
.3
Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung eines unentgelt
li
chen Rechtsbeistandes (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als gegenstandslos.