Decision ID: ceefe0df-4f9e-54ea-9163-0096dcd9460c
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
A. Die X._ AG (ehemals Y._ GmbH; nachfolgend auch Steuerpflichtige genannt) ist seit dem 1. Januar 1995 bei der  Steuerverwaltung (ESTV) im Register der  eingetragen. Der Rechtsformwechsel erfolgte gemäss Auszug aus dem Handelsregister ... per 10. Dezember 2004.
B. An diversen Tagen im April 2001 sowie im Juni, Juli, September und November 2002 führte die ESTV bei der Steuerpflichtigen eine Kontrolle durch. Gestützt auf deren Ergebnis erhob sie für die Zeit vom 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 1996 mit Ergänzungsabrechnung (EA) Nr. ... eine Steuernachforderung in Höhe von Fr. 295'774.-- (Steuerschuld von Fr. 510'983.-- ./. Vorsteuergutschrift von Fr. 215'209.--), zuzüglich Verzugszins, sowie für die Zeit vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2000 mit EA Nr. ... eine solche im Betrag von Fr. 891'441.-- (Steuerschuld von Fr. 2'084'537.68 ./. Vorsteuergutschrift von Fr. 1'193'096.--), zuzüglich Verzugszins. Die Forderung umfasste u. a. eine Nachbelastung der Mehrwertsteuer auf nicht deklarierten Bezügen von Dienstleistungen aus dem Ausland, wobei nur einem Teil davon die Vorsteuerabzugsberechtigung zuerkannt wurde. In der Folge liess die Steuerpflichtige einen einsprachefähigen Entscheid .
C. Die ESTV entschied am 14. September 2004, sie habe von der Steuerpflichtigen für die Steuerperioden 1. Quartal 1995 bis 4. Quartal 2000 (Zeit vom 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 2000) zu Recht Fr. 1'187'215.-- Mehrwertsteuer (EA Nr. ... und Nr. ... vom 30.  2002 in Höhe von Fr. 295'774.-- sowie Fr. 891'441.--) . Mit Eingabe vom 13. Oktober 2004 liess die Steuerpflichtige Einsprache erheben und die Rechtmässigkeit der Nachbelastung der Mehrwertsteuer auf nicht deklarierten Bezügen von Dienstleistungen aus dem Ausland bestreiten. Zur Begründung trug sie im Wesentlichen vor, es liege kein solcher steuerpflichtiger Dienstleistungsbezug vor. Für den Fall, dass die ESTV dennoch an dieser Auffassung festhalte, könne die anfallende Steuer vollumfänglich als Vorsteuer abgezogen werden.
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D. Mit Einspracheentscheid vom 18. April 2006 erkannte die ESTV, der Entscheid vom 14. September 2004 sei im Umfang von Fr. 119'864.-- in Rechtskraft erwachsen, und wies die Einsprache vom 13. Oktober 2004 ab. Zur Begründung hielt die Verwaltung im Wesentlichen dafür, aufgrund der gesamten Umstände greife im vorliegenden Fall die , dass die Steuerpflichtige die fraglichen Dienstleistungen selbst nutze und auswertete; der Beweis, dass dem nicht so ist, sei nicht erbracht worden. Somit sei von einem steuerpflichtigen Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland auszugehen. Die anfallende Mehrwertsteuer wäre grundsätzlich vorsteuerabzugsfähig, bedinge  das Vorliegen korrekter Rechnungsbelege sowie die  der bezogenen Leistungen für einen steuerbaren . Soweit dies nicht der Fall sei, sei der Vorsteuerabzug zu  bzw. zu kürzen.
E. Am 15. September 2006 lässt die X._ AG (Beschwerdeführerin) bei der Eidgenössischen Steuerrekurskommission (SRK) Beschwerde einreichen und beantragen, den Einspracheentscheid vom 18. April 2006 aufzuheben. Zudem sei der Entscheid vom 14. September 2004 bezüglich der strittigen Positionen aufzuheben und die ESTV zu , betreffend die EA Nr. ... eine Gutschrift von Fr. 170'773.--  betreffend die EA Nr. ... eine solche von Fr. 387'939.-- zu erteilen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Mit Vernehmlassung vom 16. August 2006 beantragt die ESTV, es sei festzustellen, dass der Einspracheentscheid hinsichtlich Ziff. 1 des  in Rechtskraft erwachsen sei. Weiter sei festzustellen, dass der Einspracheentscheid im Umfang eines zusätzlichen Steuerbetrags von Fr. 534'523.--, zuzüglich Verzugszins von 5%, nicht bestritten und deshalb ebenso in Rechtskraft erwachsen sei. Darüber hinaus  die ESTV die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Umfang von Fr. 48'155.--, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Die ESTV führt hierzu an, bei der Ermittlung der Mehrwertsteuer im Rahmen der Kontrolle seien einzelne Positionen fälschlicherweise als Dienstleistungsimporte eingeordnet worden. Da die  in einem eher marginalen Umfang obsiege, seien ihr usanzgemäss sämtliche Verfahrenskosten aufzuerlegen.
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F. Am 7. Februar 2007 teilt das Bundesverwaltungsgericht den  mit, es habe das vorliegende Verfahren  übernommen.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Bis zum 31. Dezember 2006 konnten Einspracheentscheide der ESTV auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer nach Art. 44 ff. des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) innert 30 Tagen nach Eröffnung mit Beschwerde bei der SRK angefochten werden (aArt. 65 des Bundesgesetzes vom 2. September 1999 über die Mehrwertsteuer [MWSTG, SR 641.201], in der Fassung vom 1. Januar 2001 [AS 2000 1300]; aufgehoben per 31. Dezember 2006). Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt,  es zuständig ist, die Ende 2006 bei der SRK hängigen . Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das  [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der Beschwerde sachlich wie funktionell zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG).
1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt nebst der Aufhebung des  auch die Aufhebung des Entscheids vom 14.  2004. Dieser wurde indes durch den Einspracheentscheid vom 18. April 2006 ersetzt (sog. Devolutiveffekt) und bildet daher kein  Anfechtungsobjekt (BGE 129 II 438 E. 1; Urteil des  2C_16/2008 vom 16. Mai 2008 E. 1; Urteil des  A-2737/2007 vom 25. September 2007 E. 1; ANDRÉ /MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem , Basel 2008, S. 25 Rz. 2.7). Mit dieser  ist auf die ansonsten frist- und formgerecht eingereichte  einzutreten.
1.3 Die ESTV ihrerseits beantragt, es sei festzustellen, dass der  hinsichtlich Ziff. 1 des Dispositivs in Rechtskraft
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erwachsen und im Umfang eines zusätzlichen Steuerbetrags von Fr. 534'523.--, zuzüglich Verzugszins von 5%, nicht bestritten und  ebenso in Rechtskraft erwachsen sei. Diese Anträge sind . Das Bundesverwaltungsgericht hat keine  für Entscheide anderer Behörden auszustellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.69/2003 vom 31. August 2004 E. 1.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3247/2007 vom 22. September 2008 E. 1.3; Entscheid der SRK vom 14. März 2006 [SRK 2003-135] E. 1c). Darauf aber laufen die Begehren hinaus.
1.4 Der zu beurteilende Sachverhalt verwirklichte sich in den Jahren 1995 bis 2000. Die Bestimmungen der Verordnung vom 22. Juni 1994 über die Mehrwertsteuer (MWSTV, AS 1994 1464) bleiben im  Fall anwendbar (Art. 93 und 94 MWSTG).
1.5 Die Beweiswürdigung endet mit dem richterlichen Entscheid , ob eine rechtserhebliche Tatsache als erwiesen zu gelten hat oder nicht. Der Beweis ist geleistet, wenn das Gericht gestützt auf die freie Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt ist, dass sich der rechtserhebliche Sachumstand verwirklicht hat. Gelangt das Gericht nicht zu diesem Ergebnis, kommen die Beweislastregeln zur ; es ist zu Ungunsten desjenigen zu urteilen, der die  trägt (statt vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1479/2006 vom 10. September 2008 E. 1.3, A-1469/2006 vom 7. Mai 2008 E. 1.4, je mit weiteren Hinweisen). Die Steuerbehörde trägt die Beweislast für Tatsachen, welche die Steuerpflicht als solche  oder die Steuerforderung erhöhen, das heisst für die  und -mehrenden Tatsachen. Demgegenüber ist der  für die steueraufhebenden und -mindernden Tatsachen beweisbelastet, das heisst für solche Tatsachen, welche  oder Steuerbegünstigung bewirken (statt vieler: Urteil des  vom 14. Juli 2005, veröffentlicht in Archiv für  Abgaberecht [ASA] 75 S. 495 ff. E. 5.4; Urteile des  A-1469/2006 vom 7. Mai 2008 E. 1.4, A-1373/2006 vom 16. November 2007 E. 2.1, je mit Hinweisen).
2.
2.1 Der Mehrwertsteuer unterliegen u.a. im Inland gegen Entgelt  Dienstleistungen sowie unter gewissen Umständen der  Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland (Art. 4 Bst. b und d MWSTV).
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2.2
2.2.1 Wird eine steuerbare Dienstleistung aus dem Ausland an einen Empfänger mit (Wohn-)Sitz im Inland erbracht, so muss dieser den Bezug dieser Dienstleistung versteuern, wenn er sie zur Nutzung oder Auswertung im Inland verwendet und sofern er nach Art. 18  ist (Art. 9 MWSTV).
2.2.2 In der Verwaltungspraxis wird Näheres zum steuerbaren  und dessen Voraussetzungen, namentlich zur Nutzung und Auswertung im Inland, festgelegt (Wegleitung 1997 für  [Wegleitung 1997], Rz. 509 ff., Merkblatt Nr. 13 der ESTV über die Steuerbefreiung von bestimmten ins Ausland  oder aus dem Ausland bezogenen Dienstleistungen vom 31.  1997 [Merkblatt Nr. 13], Ziff. 9 bzw. Ziff. 1 - 6).
Gemäss Ziff. 2 Bst. c und d des Merkblatts Nr. 13 bestimmt sich der Ort der Nutzung und Auswertung von Dienstleistungen wie folgt:
– bei folgenden Dienstleistungen am Ort, an dem der Empfänger seinen Geschäfts- oder Wohnsitz hat (sog. Domizilprinzip; nicht abschliessend aufgelistet):
• Dienstleistungen auf dem Gebiet der Werbung, soweit es sich grundsätzlich nicht um Lieferungen von Gegenständen handelt,
• Dienstleistungen von Beratern, Vermögensverwaltern, , Anwälten, Buchprüfern, Treuhändern und sonstige ähnliche Leistungen im Rahmen der rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Beratung oder Betreuung,
• Management-Dienstleistungen; dazu zählen gegen Entgelt  Dienstleistungen u. a. in den Bereichen Werbung,  oder Informationsverschaffung, , Buchprüfungen, rechtliche, wirtschaftliche und  Beratung oder ähnliche Dienstleistungen, Entwicklung von Verkaufsförderungs- und Marketingprogrammen,  von Marktstudien, Marktforschungen etc.
– bei den übrigen Dienstleistungen am Ort des (Wohn-)Sitzes, der Betriebsstätte oder des üblichen Aufenthalts des .
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2.2.3 Nach der Rechtsprechung ist das Kriterium der "Nutzung und Auswertung" der Dienstleistung beim Bezug aus dem Ausland  in gleicher Weise anzuwenden und auszulegen wie beim Dienstleistungsexport (gemäss Art. 15 Abs. 2 Bst. l MWSTV), wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen. So werde beim  für den Fall des ausländischen Geschäfts- bzw. Wohnsitzes des Leistungsempfängers im Sinne einer Vermutung – allenfalls  mit anderen Hinweisen in Fakturakopien, Zahlungsbelegen,  etc. – angenommen, die Dienstleistung werde auch im Ausland verbraucht (d. h. dort zur Nutzung oder Auswertung ). Umgekehrt dürfe beim Dienstleistungsbezug aus dem Ausland davon ausgegangen werden, die Dienstleistung werde in der Schweiz zur Nutzung und Auswertung verwendet, wenn der  inländischen Geschäfts- bzw. Wohnsitz verzeichne (allenfalls in Verbindung mit anderen Hinweisen; zum Ganzen: Entscheid der SRK vom 27. Juli 2006, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der  [VPB] 70.103 E. 2c/aa und E 2c/bb, mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung; s. auch Entscheid der SRK vom 22. Mai 2001, veröffentlicht in VPB 65.103 E. 8e). Allerdings sei diese Vermutung der Nutzung und Auswertung der Dienstleistung nach dem Empfängerort widerlegbar (Entscheid der SRK vom 27. Juli 2006, veröffentlicht in VPB 70.103 E. 2c/bb; Entscheid der SRK 2002-051 vom 30. Juni 2003 E. 2c, 3b; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1511/2006 vom 3. September 2007 E. 2.2.3). Ebenfalls als widerlegbare Vermutung hat die Rechtsprechung die im Merkblatt Nr. 13 festgehaltene  anerkannt, wonach die unter Ziff. 2 Bst. c aufgelisteten Dienstleistungen am Ort des Sitzes des Empfängers genutzt und  werden (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1444/2006 + A-1445/2006 vom 22. Juli 2008 E. 6.3, A-4896/2007 vom 10. Januar 2008 E. 2.4.2; Entscheid der SRK vom 27. Juli 2006, veröffentlicht in VPB 70.103 E. 2c/bb mit Hinweisen).
2.3
2.3.1 Damit eine steuerbare Dienstleistung – ob im Inland erbracht oder aus dem Ausland bezogen – überhaupt vorliegt, muss sie im Austausch mit einer Gegenleistung (Entgelt) erfolgen. Die  stellt ein unabdingbares Tatbestandsmerkmal einer  Leistung dar (Ausnahme: Eigenverbrauch [Art. 4 Bst. c MWSTV]). Besteht kein Austauschverhältnis in diesem Sinn zwischen Leistungserbringer und -empfänger, ist die Aktivität mehrwertsteuerlich
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irrelevant und fällt nicht in den Geltungsbereich der Mehrwertsteuer (statt vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1567/2006 vom 28. Dezember 2007 E. 2.2.1, A-1431/2006 vom 25. Mai 2007 E. 2.1; Entscheid der SRK vom 18. November 2002, veröffentlicht in VPB 67.49 E. 2a/cc).
2.3.2 Die Annahme eines solchen Leistungsaustauschs setzt voraus, dass zwischen Leistung und Gegenleistung eine innere wirtschaftliche Verknüpfung gegeben ist. Es muss ein direkter ursächlicher  zwischen Leistung und Gegenleistung bestehen (BGE 132 II 353 E. 4.1, BGE 126 II 443 E. 6a, mit Hinweisen; Urteil des  2A.410/2006 vom 18. Januar 2007 E. 5.1; BVGE 2007/39 E. 2.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1385/2006 vom 3.  2008 E. 3.1; IVO P. BAUMGARTNER, mwst.com, Kommentar zum  über die Mehrwertsteuer, Basel 2000, Rz. 6 und 8 zu Art. 33 Abs. 1 und 2; DANIEL RIEDO, Vom Wesen der Mehrwertsteuer als  Verbrauchsteuer und von den entsprechenden Wirkungen auf das schweizerische Recht, Bern 1999, S. 223 ff.). Die Beantwortung der Frage nach der inneren Verknüpfung erfolgt nicht in erster Linie nach zivilrechtlichen, sondern nach wirtschaftlichen, tatsächlichen  (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 2A.304/2003 vom 14.  2003 E. 3.6.1; BVGE 2007/23 E. 2.3.2 S. 269 f.; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1338/2006 vom 12. März 2007 E. 2.1; Entscheid der SRK vom 5. Juli 2005, veröffentlicht in VPB 70.7 E. 2a; RIEDO, a.a.O., S. 112 mit Fn. 125). Insbesondere ist für die Annahme eines Leistungsaustauschs das Vorliegen eines Vertragsverhältnisses nicht zwingend erforderlich (BGE 126 II 249 E. 4a; Urteil des  2A.175/2002 vom 23. Dezember 2002 E. 3.2; Urteil des  A-1567/2006 vom 28. Dezember 2007 E. 2.2.2). Es genügt vielmehr, dass Leistung und Gegenleistung  derart verknüpft sind, dass die Leistung eine Gegenleistung  (BGE 132 II 353 E. 4.1, BGE 126 II 249 E. 4a; Urteil des  2A.269/2006 vom 20. Juni 2008 E. 3.1; Urteile des  A-1442/2006 vom 11. Dezember 2007 E. 2.2, A-1346/2006 vom 4. Mai 2007 E. 2.2).
2.3.3 Ein Leistungsaustausch liegt also vor, wenn zusammenfassend folgende Tatbestandsmerkmale erfüllt sind (vgl. Urteile des  A-1442/2006 vom 11. Dezember 2007 E. 2.3, A-1354/2006 + A-1409/2006 vom 24. August 2007 E. 3.1, A-1346/2006 vom 4. Mai 2007 E. 2.2):
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a) Es müssen zwei Beteiligte in Gestalt eines Leistenden und eines Leistungsempfängers vorhanden sein, b) der erbrachten Leistung muss ein Entgelt als Gegenleistung  und c) die Leistung und die Gegenleistung müssen miteinander innerlich wirtschaftlich verknüpft sein.
Hinsichtlich der mehrwertsteuerlichen Ermittlung sowohl des  als auch des -empfängers ist das Auftreten gegen aussen im eigenen Namen massgeblich (vgl. auch Art. 10 MWSTV). Das Handeln wird grundsätzlich demjenigen mehrwertsteuerlich , der nach aussen, gegenüber Dritten in eigenem Namen  (statt vieler: Urteile des Bundesverwaltunsgerichts A-1462/2006 vom 6. September 2007 E. 2.1, A-1382/2006 vom 19. Juli 2007 E. 2.2, A-1341/2006 vom 7. März 2007 E. 2.3.1, 3.3, je mit Hinweisen).
Bei der Beurteilung des wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Leistung und Entgelt, also bei der Frage, ob ein Leistungsaustausch vorliegt, ist primär auf die Sicht des Leistungsempfängers abzustellen, was namentlich der Konzeption der Mehrwertsteuer als  entspricht (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1442/2006 vom 11. Dezember 2007 E. 2.3, A-1354/2006 + A-1409/2006 vom 24. August 2007 E. 3.1; Entscheid der SRK vom 14. Juni 2005,  in VPB 69.126 E. 2a/dd; RIEDO, a.a.O., S. 230 ff.; ALOIS /NIKLAUS HONAUER/KLAUS A. VALLENDER, Handbuch zum  [MWSTG], Bern 2003, 2. Aufl., Rz. 182; BAUMGARTNER, mwst.com, a.a.O., Rz. 9 ff. zu Art. 33 Abs. 1 und 2; vgl. auch Entscheid der SRK vom 24. August 1997, veröffentlicht in MWST-Journal 3/1997 S. 103 f. E. 4a).
2.4 Das Entgelt ist nicht nur Voraussetzung für einen , sondern stellt zudem die Bemessungsgrundlage für die  dar (vgl. BGE 126 II 443 E. 6). Zum Entgelt gehört alles, was der Leistungsempfänger oder ein Dritter für ihn als Gegenleistung für die Leistung aufwendet. Die Gegenleistung umfasst auch den Ersatz aller Kosten, selbst wenn diese gesondert in Rechnung gestellt werden (Art. 26 Abs. 1 und 2 MWSTV). Nur jene Zuwendungen des Abnehmers gehören nicht zum steuerbaren Entgelt, die keinen  Zusammenhang mit der steuerbaren Leistung aufweisen und ihren Rechtsgrund in einem selbständigen, von der Leistung  Leistungsaustauschverhältnis haben. Das Entgelt bildet auch im
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Falle des Bezugs von Dienstleistungen aus dem Ausland die  der Steuer (STEPHAN KUHN/PETER SPINNLER, , Muri/Bern 1994, S. 89).
2.5
2.5.1 Die Veranlagung und Entrichtung der Mehrwertsteuer erfolgt nach dem Selbstveranlagungsprinzip (Art. 37 f. MWSTV; vgl. ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 421 ff.). Dies hat zur Folge, dass der  die volle und alleinige Verantwortung für die richtige und  Versteuerung seiner Umsätze trägt (vgl. Urteil des  vom 31. Mai 2002, veröffentlicht in SteuerRevue [StR] 2003 S. 214 E. 6b; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-3069/2007 vom 29. Januar 2008 E. 2.2, A-1429/2006 vom 29. August 2007 E. 2.1 mit Hinweisen). Die ESTV ermittelt die Höhe des geschuldeten  nur dann an Stelle des Steuerpflichtigen, wenn  seinen Pflichten nicht nachkommt (Art. 48 MWSTV; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1376/2006 vom 20. November 2007 E. 2.1; CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER, a.a.O., S. 569 ff.).
2.5.2 Hat die ESTV eine Schätzung nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen (Art. 48 MWSTV), hat sie diejenige Schätzungsmethode zu wählen, die den individuellen Verhältnissen im Betrieb des  soweit als möglich Rechnung trägt, auf plausiblen  beruht und deren Ergebnis der wirklichen Situation möglichst  kommt (Urteile des Bundesgerichts 2C_426/2007 vom 22.  2007 E. 3.2, 2A.253/2005 vom 3. Februar 2006 E. 4.1; Entscheid der SRK vom 24. Oktober 2005, veröffentlicht in VPB 70.41 E. 2d.aa; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1397/2006 vom 19. Juli 2007 E. 2.4). Im Rahmen einer Ermessenstaxation ist es nach der  des Bundesgerichts zulässig, dass die ESTV eine Prüfung der Verhältnisse während eines Teils der Kontrollperiode vornimmt und in der Folge das Ergebnis auf den gesamten kontrollierten Zeitraum umlegt bzw. hochrechnet, vorausgesetzt die massgebenden  im eingehend kontrollierten Zeitabschnitt sind ähnlich wie in der gesamten Kontrollperiode (Urteile des Bundesgerichts 2A.437/2005 vom 3. Mai 2006 E. 4.3.2, 2A.148/2000 vom 1. November 2000 E. 5b; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1406/2006 vom 30. Januar 2008 E. 2.3, A-1531/2006 vom 10. Januar 2008 E. 2.5.1; Entscheid der SRK vom 18. Januar 2005 [SRK 2003-026] E. 2d).
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2.5.3 Sind die Voraussetzungen einer Ermessenstaxation erfüllt,  es dem Steuerpflichtigen, den Beweis für die Unrichtigkeit der Schätzung zu erbringen (statt vieler: Urteil des  A-3069/2007 vom 29. Januar 2008 E. 2.2 mit Hinweisen). Er darf sich somit nicht darauf beschränken, die Kalkulationsgrundlagen der Ermessensveranlagung allgemein zu kritisieren; er muss vielmehr nachweisen, dass die von der Eidgenössischen Steuerverwaltung  Schätzung offensichtlich falsch ist (vgl. Urteile des  2C_426/2008 + 2C_432/2008 vom 18. Februar 2009 E. 5.2, 2C_171/2008 vom 30. Juli 2008 E. 4.2). Als offensichtlich  gilt eine Schätzung dann, wenn sie sachlich nicht begründbar ist, sich auf sachwidrige Schätzungsgrundlagen, -methoden oder -hilfsmittel stützt oder sonst mit den aktenkundigen Verhältnissen des Einzelfalls unvereinbar ist (zum Ganzen: Entscheid der SRK vom 24. Oktober 2005, veröffentlicht in VPB 70.41 E. 4c und 4e/aa mit ; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1376/2006 vom 20. November 2007 E. 2.2). Bei der Überprüfung von  erfolgten Ermessensveranlagungen auferlegt sich das  eine gewisse Zurückhaltung, soweit die  der Entscheidung in Frage steht (Urteile des  A-1398/2006 vom 19. Juli 2007 E. 2.1, A-1535/2006 vom 14. März 2007 E. 2.1). Das Gericht nimmt eine Korrektur der  Schätzung nur vor, wenn diese bei der Schätzung  verletzt hat bzw. ihr grössere Ermessensfehler unterlaufen sind (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1531/2006 vom 10. Januar 2008 E. 2.5.2, A-1429/2006 vom 29. August 2007 E. 2.4, A-1397/2006 vom 19. Juli 2007 E. 2.5.2; vgl. Entscheid der SRK vom 5. Januar 2000, veröffentlicht in VPB 64.83 E. 2).
2.6
2.6.1 Verwendet der Steuerpflichtige Gegenstände oder  für steuerbare Ausgangsleistungen, so kann er in seiner  u. a. die ihm von anderen Steuerpflichtigen mit den  nach Art. 28 MWSTV in Rechnung gestellte Steuer für  und Dienstleistungen oder die von ihm für den Bezug von  aus dem Ausland deklarierte Steuer abziehen (Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b sowie Abs. 2 MWSTV). Die Vorsteuer kann auch abgezogen werden, wenn die Gegenstände oder Dienstleistungen für Tätigkeiten nach Art. 15 Abs. 2 oder für Tätigkeiten verwendet werden,
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die steuerbar wären, wenn sie in der Schweiz bewirkt würden (Art. 29 Abs. 3 MWSTV).
Für einen Vorsteuerabzug ist gemäss Art. 29 Abs. 1 MWSTV – in Abweichung zur Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) und etwa des deutschen Rechts (sog. " Unternehmer") – u. a. erforderlich, dass die mit der Vorsteuer  Gegenstände und Dienstleistungen für einen geschäftlich  Zweck gemäss Abs. 2 der Bestimmung verwendet werden, namentlich für steuerbare Lieferungen und Dienstleistungen (statt : BGE 132 II 353 E. 8.3, 10; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1538/2006 vom 28. Mai 2008 E. 2.2, A-1351/2006 vom 29. Oktober 2007 E. 4.1). Verlangt wird gemäss Rechtsprechung ein "objektiv  Zusammenhang zwischen steuerbarer Eingangs- und " (BGE 132 II 353 E. 8.2 f., 10; Urteile des  2A.650/2005 vom 16. August 2006 E. 3.4, 2A.175/2002 vom 23. Dezember 2002 E. 5.2 in fine; Urteile des  A-1394/2006 vom 3. Juni 2008 E. 2.1, A-1357/2006 vom 27. Juni 2007 E. 2.1 mit Hinweisen). Nicht genügend ist eine lediglich für die Zukunft beabsichtigte Verwendung; das schweizerische Recht knüpft an die tatsächliche Verwendung der Eingangsleistung für steuerbare Umsätze und nicht nur an die Unternehmereigenschaft (Urteil des Bundesgerichts 2A.349/2004 vom 1. Dezember 2004 E. 4.3.2 mit  auf RIEDO, a.a.O., S. 257 ff.; Entscheid der SRK vom 24. Oktober 2005, veröffentlicht in VPB 70.41 E. 2c/aa; in gleicher Weise auch  des Bundesverwaltungsgerichts A-1376/2006 vom 20. November 2007 E. 5.2, A-1361/2006 vom 19. Februar 2007 E. 5.2).
2.6.2 Nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen die nach Art. 14 MWSTV von der Steuer ausgenommenen Umsätze (Art. 13 MWSTV), so z. B. Umsätze (Kassa- und Termingeschäfte), mit Einschluss der , von Wertpapieren, Wertrechten, Derivaten sowie Anteilen an Gesellschaften (Art. 14 Ziff. 15 Bst. e MWSTV). Dasselbe gilt für sog. "Nichtumsätze" wie beispielsweise Dividenden (bzw. Umsätze im  mit dem Beteiligungsbereich eines Unternehmens),  nicht auf einem mehrwertsteuerlichen Leistungsaustausch  und folglich keine dem Geltungsbereich der Steuer unterstehende Vorgänge und keine "steuerbaren" Umsätze nach Art. 29 Abs. 1 und 2 MWSTV darstellen (vgl. neu auch Art. 38 Abs. 4 MWSTG, welcher ausdrücklich festhält, dass namentlich von der Steuer ausgenommene Umsätze und nicht als Umsätze geltende Tätigkeiten nicht zum Vor-
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steuerabzug berechtigen; Urteil des Bundesgerichts 2C_45/2008 vom 16. Dezember 2008 E. 3.4 und 4.1; BVGE 2007/39 E. 3.3 mit , BVGE A-1496/2006, A-1497/2006 + A-1498/2006 vom 27.  2008 E. 4.1 und 5.1, Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1376/2006 vom 20. November 2007 E. 5.3; siehe auch BGE 132 II 353 E. 7.1). Werden bezogene Leistungen nicht für einen geschäftlich begründeten Zweck bzw. nicht für einen steuerbaren Ausgangsumsatz verwendet, liegt Endverbrauch beim Steuerpflichtigen vor, welcher nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt (BGE 132 II E. 8.2, 10; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1538/2006 vom 28. Mai 2008 E. 2.4, A-3069/2007 vom 29. Januar 2008 E. 2.3, RIEDO, a.a.O. S. 354 f., 260, 263).
2.7 Verwendet der Steuerpflichtige Gegenstände oder  sowohl für Zwecke, die ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen, als auch für andere Zwecke, ist der Vorsteuerabzug nach dem Verhältnis der Verwendung zu kürzen (Art. 32 Abs. 1 MWSTV).
2.7.1 Eine detaillierte Regelung zum Vorgehen bei der Kürzung lässt sich der MWSTV nicht entnehmen. Die Aufteilung muss jedenfalls sachgerecht erfolgen, d. h. den tatsächlichen Verhältnissen des  soweit als möglich entsprechen (vgl. Bericht WAK, BBl 1996 V S. 713 ff., S. 777; DIEGO CLAVADETSCHER, mwst.com, a.a.O., Rz. 37 f. und 57 ff. zu Art. 41; CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER, a.a.O., Rz. 1520; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1394/2006 vom 3. Juni 2008 E. 2.3).
Die Kürzung der Vorsteuern bei gemischter Verwendung hat primär nach dem Verhältnis der effektiven Verwendung zu erfolgen. Nach der von der ESTV als gesetzliche bzw. effektive Methode bezeichneten Vorgehensweise sind sämtliche Aufwendungen und Investitionen  ihrer Verwendung entweder den steuerbaren oder den von der Mehrwertsteuer ausgenommenen Tätigkeiten zuzuordnen. Dabei ist für jeden einzelnen Gegenstand und jede Dienstleistung soweit  aufgrund von betriebswirtschaftlichen, sachgerechten Kriterien eine direkte Zuordnung vorzunehmen. Soweit die direkte Zuordnung zu abzugsberechtigten oder nicht zum Vorsteuerabzug berechtigenden Umsätzen nicht möglich ist, muss die Zuordnung mit Hilfe von  erfolgen, welche auf betrieblich-objektiven Kriterien beruhen (z. B. Fläche, Volumen, Umsätze, Lohnsumme, usw.; Branchenbroschüre Nr. 19 der ESTV "Kürzung des Vorsteuerabzugs bei gemischter
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Verwendung", 1995 [BB Nr. 19], Ziff. 1.2.1, 2.1, 2.3; Entscheid der SRK vom 4. März 2002, veröffentlicht in VPB 66.58, E. 4b/aa).
Weiter gewährt die ESTV – zusätzlich zur Kürzung entsprechend dem Verhältnis der effektiven Verwendung (gesetzliche Methode) – die Möglichkeit, die Vorsteuerabzugskürzung im Sinne einer Vereinfachung anhand von Pauschalmethoden vorzunehmen (Wegleitung 1997, Rz. 861 ff.; BB Nr. 19, Ziff. 1.4.2 - 1.4.4, 4 - 6; Entscheid der SRK vom 8. Juni 2004, veröffentlicht in VPB 68.161 E. 2c, ferner E. 2e; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1351/2006 vom 29. Oktober 2007 E. 4.2.2).
2.7.2 Hat die ESTV die Kürzung beispielsweise vorzunehmen, weil der Steuerpflichtige eine solche unterlassen hat, steht ihr bei der Wahl der anzuwendenden Methode ein weiter Ermessensspielraum zu. Vom Gericht ist nur zu prüfen, ob die gewählte Methode sachgerecht ist (E. 2.7.1 hievor) und ob die Verwaltung sich bei der vorgenommenen Vorsteuerkürzung innerhalb ihres Ermessensspielraums bewegt hat (Entscheid der SRK vom 14. Januar 2005, veröffentlicht in VPB 69.88 E. 3c/bb). Dass die Ermittlung der Vorsteuerkürzung durch die ESTV den konkreten Gegebenheiten bei der Beschwerdeführerin nicht gerecht wird, hätte diese selbst nachzuweisen (vgl. Entscheid der SRK vom 14. Januar 2005, veröffentlicht in VPB 69.88 E. 3c/bb; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1394/2006 vom 3. Juni 2008 E. 4.4.1, A-1373/2006 vom 16. November 2007 E. 3.7).
2.8 Die mehrwertsteuerliche Qualifikation von Vorgängen hat nicht in erster Linie aus einer zivil-, sprich vertragsrechtlichen Sicht, sondern nach wirtschaftlichen, tatsächlichen Kriterien zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 2A.304/2003 vom 14. November 2003 E. 3.6.1, mit Hinweisen; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1434/2006 vom 14. Mai 2007 E. 2.3; Entscheide der SRK vom 5. Juli 2005,  in VPB 70.7 E. 2a, vom 18. November 2002, veröffentlicht in VPB 67.49 E. 3c/aa; ausführlich: RIEDO, a.a.O., S. 112).
3. Die ...-Gruppe betreibt eine weltweite Handelstätigkeit mit - und Montagematerial. Die Beschwerdeführerin nimmt innerhalb der Gruppe eine zentrale Koordinationsfunktion wahr. Sie ist in zwei Geschäftsbereiche gegliedert: "Beteiligungen" und "Zentraleinkauf". Der Bereich "Beteiligungen" ist für die Errichtung oder die Akquisition sowie für das Halten und Verwalten von Tochtergesellschaften im In-
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und Ausland besorgt. Im Jahre 2002 zählte die Beschwerdeführerin weltweit 112 direkte und 80 indirekte Tochtergesellschaften. Im  "Zentraleinkauf" wird der gesamte Waren-Einkauf aller ...- (mit Ausnahme von ... [bestimmtes Land]) für den weltweiten Verkauf abgewickelt: Die Beschwerdeführerin kauft sämtliche Produkte ein und verkauft diese dann über ihre rechtlich selbständigen  (im Jahre 2002 waren es 261) in 80 Ländern. Dabei werden die Waren vorerst an die eigenen Vertriebs- bzw.  verkauft. Diese wickeln schliesslich lokal den Verkauf an den Endkonsumenten ab, indem der Kunde die Waren jeweils direkt in seinem Geschäftssitzstaat bezieht (vgl. auch die Homepage der : ... [besucht am 17. Februar 2009]).
4. Im vorliegenden Fall liegt zunächst die von der ESTV vorgenommene Aufrechnung von Dienstleistungsbezügen aus dem Ausland im Streit. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin fehlt es an einem , weshalb von vornherein keine steuerbaren  vorliegen könnten. Selbst wenn ein Leistungsaustausch vorliegen würde, lägen Nutzung und Auswertung dieser Leistungen im Ausland. Ist die Auffassung der Beschwerdeführerin zu schützen, erübrigt sich eine Beurteilung der Vorsteuerabzugsberechtigung. Ergibt die  jedoch, dass steuerbare Dienstleistungsbezüge zu bejahen sind, ist in einem nächsten Schritt zu beurteilen, inwieweit die  abzugsfähig ist.
4.1
4.1.1 Anlässlich der Steuerkontrolle hat die ESTV diverse  in der Buchhaltung der Beschwerdeführerin als Bezüge von Dienstleistungen aus dem Ausland qualifiziert. Sie hat sich dabei  auch auf eine detaillierte Aufstellung betreffend die Jahre 1999 und 2000 abgestützt, welche die Beschwerdeführerin am 7.  2002 selbst erstellt und der ESTV abgegeben hat. Die Parteien gehen darin einig, dass verschiedene der dort aufgeführten Positionen keine Dienstleistungsbezüge darstellen; diesbezüglich hat die ESTV denn auch gar keine Mehrwertsteuer nachgefordert. Ferner anerkennt die Beschwerdeführerin bei einer Anzahl von Aufwendungen, dass es sich um Dienstleistungsbezüge handelt (siehe III. Sachverhalt, Ziff. 3.3, der Beschwerdeschrift; Beschwerdebeilage Nr. 6; Positionen unter "Kosten X._ AG", "ausländischer Leistungserbringer"). In-
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soweit stellt sich von vornherein einzig die Frage nach der  (siehe E. 5.1 - 5.3 nachfolgend). Darüber hinaus hat die ESTV im Rahmen der Vernehmlassung hinsichtlich mehrerer Positionen, welche sie im Einspracheentscheid noch als  qualifiziert hat, die Gutheissung der Beschwerde . Wie es sich damit verhält, ist unter E. 4.4.3 nachfolgend zu .
4.1.2 Die Beschwerdeführerin unterscheidet in ihrer Aufstellung  "Rechts- und Beratungskosten" sowie den Kosten, welche sie unter der Bezeichnung "Unterstützung Töchter" zusammenfasst.  Kostenpositionen, die letztlich Eingang in die  gefunden haben, hat sie dabei in dieser Aufstellung wie folgt umschrieben: Beratungskosten und Beratungsspesen, Spesen im Zusammenhang mit der Reaktivierung einer Tochtergesellschaft bzw. ganz allgemeine Spesen, Treuhandhonorare, Restrukturierungs- und Gründungskosten, Rechtskosten, Kosten für Übersetzungen, , Stelleninserate sowie für die Suche von  für verschiedene Tochtergesellschaften, Übernahmekosten,  der Teilnahme an der ...-Konferenz sowie an einem Seminar, "Trip Expenses" und "diverse Auslagen".
Die verwendeten Begriffe sind teilweise sehr allgemein gehalten, so dass nicht immer leichthin festgestellt werden kann, was für  genau mit den Zahlungen abgegolten worden sind. Nach  der ESTV handelt es sich im Wesentlichen um  und Leistungen von Beratern. Darin sieht sie denn auch die steuerbare Leistung. Die Beschwerdeführerin bringt  in der Stellungnahme vom 27. Januar 2006 an die Verwaltung Folgendes vor: "Falls hier Leistungen vorliegen würden, so müssten diese als Managementdienst- und Beratungsleistungen qualifiziert werden. Insofern stimmen wir mit Ihrer Beurteilung überein." Die  wehrt sich lediglich dagegen, dass sie als  der Dienstleistungen betrachtet wird. Hinsichtlich der Art dieser Leistungen ist sie demgegenüber derselben Auffassung wie die ESTV. Jedenfalls lässt sich den eingereichten Akten nirgends entnehmen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren Gegenteiliges geltend gemacht oder die Qualifikation der Verwaltung bestritten hätte. Folglich ist  auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die umstrittenen  für Dienstleistungen geleistet hat, die grundsätzlich der Mehrwertsteuer unterliegen.
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Betreffend die Zahlungsmodalitäten hält die Beschwerdeführerin dafür, entweder leiste sie eine Vergütung an die jeweiligen  oder sie bezahle unmittelbar die ausländischen , indem diese ihr direkt Rechnung stellen würden. Hervorzuheben ist, dass die Beschwerdeführerin sämtliche Kosten jeweils im eigenen Namen bezahlt und auch in ihren Geschäftsunterlagen verbucht. Nach mehrfacher, unbestritten gebliebener Darstellung der ESTV verrechnet sie die von ihr geleisteten Zahlungen den betreffenden  nicht weiter. Das Geld, mit welchem die Beschwerdeführerin die Kosten bezahlt, stammt aus ihren eigenen wirtschaftlichen Mitteln. Sie leistet es für ihre eigenen Zwecke, d. h., um die Anzahl ihrer  zu erhöhen bzw. deren Wert zu erhöhen und ihren eigenen Umsatz zu steigern. Zwischen der Bezahlung des Entgelts und dem Bezug von Dienstleistungen besteht demnach eine innere  Verknüpfung. Die Beschwerdeführerin hat folglich angesichts  Auftretens im eigenen Namen und ihres Verhaltens als  Empfängerin dieser steuerbaren Dienstleistungen zu . Leistungserbringerinnen sind dabei – je nachdem – entweder die Tochtergesellschaften oder die Drittunternehmen, wobei offen bleiben kann, wer jeweils konkret als Erbringerin der einzelnen Leistungen zu qualifizieren ist. So oder anders stehen der Beschwerdeführerin mit den Tochtergesellschaften bzw. den Drittunternehmen  im mehrwertsteuerlichen Sinn gegenüber. Die ESTV hat  für das Bundesverwaltungsgericht rechtsgenügend aufgezeit, dass es sich bei den fraglichen "Kostenübernahmen" um  Leistungsaustauschverhältnisse handelt und die  als Leistungsempfängerin zu betrachten ist (vgl. E. 2.3.3 hievor). Offen stünde der Beschwerdeführerin nun, den Gegenbeweis dafür zu erbringen, dass es im vorliegenden Fall doch an mehrwertsteuerlichen Leistungsaustauschverhältnissen mangelt bzw. andere  gegeben sind. Gelingt ihr dies nicht, ist an den  der Vorinstanz festzuhalten.
4.2 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die Zahlungen an die Tochtergesellschaften stellten lediglich Finanztransaktionen dar. Ihr würden überhaupt keine Leistungen erbracht; es handle sich vielmehr um "reine Zuschüsse", die sie den Tochtergesellschaften freiwillig . Als Nachweis sollen eine von ihr am 17. Mai 2006 erstellte Übersicht betreffend sämtliche in ihrer Aufstellung vom 7. August 2002 der Jahre 1999 und 2000 aufgeführten Kostenpositionen sowie die  Belege dienen.
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4.2.1 Wie gesehen wickelt die Beschwerdeführerin innerhalb der ...-Gruppe zentral den Waren-Einkauf für sämtliche Produkte ab und veräussert diese an ihre rechtlich selbständigen Tochtergesellschaften, welche schliesslich den Verkauf an die Endkunden lokal regeln (vgl. E. 3 hievor). Bereits aus diesem Grund erscheint es aus  Sicht wenig glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin Kosten von ihren Tochtergesellschaften übernimmt, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Dass ein gut ausgebautes Vertriebsnetz dabei auch im  der Beschwerdeführerin liegt, vermag daran nichts zu ändern. Dies ist durch ihr Geschäftssystem bedingt.
4.2.2 Zudem kann die Beschwerdeführerin selbst aus den  Unterlagen nichts zu ihren Gunsten ableiten:
4.2.2.1 Bei einzelnen Kostenpositionen sind einzig die von der  verfassten Angaben in der erwähnten Übersicht vom 17. Mai 2006 vorhanden; Dokumente, welche diese steuermindernden Angaben bestätigen und damit das Fehlen eines Leistungsaustauschs belegen könnten, sind demgegenüber nicht eingereicht worden. Es handelt sich dabei um die Position Nr. 30 der "Unterstützung Töchter 1999" der Aufstellung vom 7. August 2002 bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen, die Positionen "Verträge Nr. 1 - 3" der "Rechts- und Beratungskosten 1999" bzw. des Anhangs B03 zu den Ergänzungsabrechnungen sowie die Positionen "Verträge Nr. 1 und 2" der "Rechts- und Beratungskosten 2000" bzw. des Anhangs B05 zu den Ergänzungsabrechnungen. Bei den angeblich freiwilligen  ohne Gegenleistung handelt es sich indes – wie gesehen – um steuermindernde Tatsachen, für welche die Beschwerdeführerin beweisbelastet ist. Diesbezüglich ist die Beschwerde demnach ohne Weiteres abzuweisen.
4.2.2.2 Betreffend die übrigen strittigen Kostenpositionen ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin hat in ihrer Übersicht vom 17. Mai 2006 sämtliche Kostenpositionen gemäss der Aufstellung vom 7.  2002 der Jahre 1999 und 2000 erfasst, obschon sie – wie bereits unter E. 4.1.1 hievor ausgeführt – bei mehreren dem Grundsatz nach gar nicht bestreitet, dass es sich um steuerbare  aus dem Ausland und damit um Leistungsaustauschverhältnisse handelt. Zudem haben diverse Kostenpositionen gar nicht zu einer Nachforderung geführt (vgl. ebenfalls E. 4.1.1 hievor sowie die  B02 - B05 zu den Ergänzungsabrechnungen). Im Zusammenhang
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mit der Begründung des fehlenden Leistungsaustauschs verweist die Beschwerdeführerin ausschliesslich in pauschaler Weise auf ihre Übersicht vom 17. Mai 2006 sowie die Gesamtheit der Kopien der  zu den Kostenpositionen. Damit ist sie ihrer Begründungs- und Beweispflicht klarerweise nicht hinreichend nachgekommen. Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, die Übersicht und die einzelnen  bzw. Belege zu mehr als 180 Kostenpositionen für die – nota bene beruflich vertretene – Beschwerdeführerin zu untersuchen, um für sie allenfalls steuermindernde Tatsachen bzw. Tatsachen, welche entgegen der Ausgangslage im vorinstanzlichen Verfahren auf das  Fehlen von mehrwertsteuerlichen  schliessen lassen, zu ermitteln. Schon aus diesem Grund ist die Beschwerde auch in dieser Hinsicht abzuweisen.
4.2.2.3 Im Übrigen liessen die eingereichten Belege ohnehin nicht  schliessen, dass die Beschwerdeführerin – entgegen der , d. h. entgegen ihres Verhaltens während des Verfahrens vor der ESTV sowie der Art und Weise der Zahlungen und der Verbuchung in ihrer Buchhaltung – nicht als Empfängerin der fraglichen Leistungen zu betrachten ist bzw. dass kein mehrwertsteuerlicher  vorliegt. Im Besonderen enthält keiner dieser Belege einen , der den Schluss nahelegen würde, dass es sich bei den  der Beschwerdeführerin um freiwillige Zuschüsse handelt bzw. dass tatsächlich nicht sie, sondern die entsprechende  Empfängerin der fraglichen Leistung wäre.
Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe in verschiedenen Fällen Löhne (Lohn, Boni, Umzugskosten, Reisespesen und teilweise auch Konferenzkosten) von leitenden Angestellten bei  im Ausland bezahlt. Sie ist darauf hinzuweisen, dass zum Entgelt auch solche Kosten gehören, welche den Leistungserbringern infolge der Leistung entstehen und ihr in Rechnung gestellt werden. Dies betrifft insbesondere auch Auslagen im Zusammenhang mit Reisen oder Kosten einer Unterkunft, ungeachtet dessen, ob diese im In- oder Ausland anfallen. Darüber hinaus können die Beteiligten ohne Weiteres vereinbaren, dass die Beschwerdeführerin als , d. h. als Entgelt, gewisse Lohnkosten oder Umzugskosten von Angestellten der Tochtergesellschaften übernimmt. Dass die  durch die Beschwerdeführerin in vielen, vor allem asiatischen Ländern nötig sei, da dort die Löhne der leitenden Angestellten aus Europa aufgrund der sehr grossen Lohnunterschiede nicht offen gelegt
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werden könnten, bleibt im Übrigen eine unbelegte Behauptung. Aus den gleichen Gründen als unbehelflich erweisen sich die  der Beschwerdeführerin, sie bezahle verschiedene weitere Kosten wie Administrationskosten, Gründungs- und Liquidationskosten und Kosten für den Bezug von Beratern für die Tochtergesellschaften.  ist einzig und allein, ob diese Kostenübernahmen im  eines mehrwertsteuerlichen Leistungsaustauschs erfolgen bzw. ob die Beschwerdeführerin als Leistungsempfängerin zu betrachten ist. Wie gesehen ist aufgrund der gesamten Umstände davon  bzw. vermag die Beschwerdeführerin nichts anderes .
4.2.2.4 Der Vollständigkeit halber sei im Folgenden auf einige  und die von der Beschwerdeführerin diesbezüglich  Belege näher eingegangen:
Position Nr. 1 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Aus den eingereichten Belegen geht zwar hervor, dass die  für die A._ eine Bonuszahlung von $ 3'000.--  Steuern von $ 1'518.07 an den Mitarbeiter B._  hat. Daraus lässt sich jedoch in keiner Weise entnehmen, dass es sich dabei nicht um die Abgeltung einer Beratungsleistung und damit nicht um Beratungskosten handelt oder dass eine andere  gegeben ist. Vielmehr gibt die Beschwerdeführerin in  Aufstellung vom 7. August 2002 noch selber an, es handle sich um Beratungskosten. Darüber hinaus ist nicht ersichtlich, um welche  es sich genau handelt. Da die Beträge in der Buchhaltung in Schweizer Franken bzw. Euro angegeben sind, ist eine Überprüfung auch in dieser Hinsicht nicht möglich.
Positionen Nr. 20 und 21 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Gemäss den vorgelegten Belegen handelt es sich bei den von der Beschwerdeführerin übernommenen Kosten um diverse Auslagen und Spesen in Höhe von insgesamt AUS $ 15'648.89, welche einem  der C._ im Rahmen eines geschäftlichen Aufenthalts in ... (bestimmtes Land) entstanden sind. Der Beleg zur Position Nr. 21 enthält zudem den handschriftlichen Hinweis, dass die  Auslagen im Zusammenhang stehen mit der Gründung und Teilli-
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quidation der D._. Auch diesbezüglich sind die Belege  nicht geeignet nachzuweisen, dass die ESTV zu Unrecht von  mehrwertsteuerlichen Leistungsaustausch ausgeht bzw. die  als Leistungsempfängerin betrachtet. Vielmehr legen die erwähnten Belege den Schluss nahe, dass die C._ der  steuerbare Dienstleistungen erbracht hat, wobei das Entgelt auch die diversen damit verbundenen Auslagen umfasst.
Positionen Nr. 16, 20 und 21 der "Unterstützung Töchter 2000" bzw. des Anhangs B04 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Bei den eingereichten Belegen handelt es sich um drei Rechnungen der E._ an die Beschwerdeführerin, mit welchen ihr  eines F._ im Zusammenhang mit der G._, der H._ sowie der I._ für die Monate Januar und Februar, März bis Juli sowie August bis Dezember 2000 in Rechnung gestellt wurden. Abgesehen davon, dass nicht ersichtlich ist, ob es sich bei F._ um einen Mitarbeiter der E._ oder einen  Dritten handelt, vermögen die Belege in keiner Weise , dass es sich bei den genannten Kosten nicht um Auslagen handelt, die ihm Rahmen von Beratungsleistungen an die  entstanden sind. Auf jeden Fall hat sie die Positionen Nr. 20 und 21 in ihrer Aufstellung vom 7. August 2002 selber mit "" benannt. Dass für die Position Nr. 16 der Ausdruck "Trip " verwendet worden ist, ist nicht relevant. Mit Ausnahme, dass die Rechnungen verschiedene Monate betreffen, sind sie vom Wortlaut her identisch abgefasst.
Positionen Nr. 7 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 sowie Nr. 5 der "Unterstützung Töchter 2000" bzw. des Anhangs B04 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Gemäss den eingereichten Belegen und den Ausführungen der  handelt es sich hierbei um Umzugskosten von  der K._ und der L._, welche die  bezahlt hat. Inwieweit es sich hierbei allerdings nicht um  bzw. um Kosten im Zusammenhang mit einer Beratung und somit um steuerbare Beratungsleistungen an die  handeln soll, wie in der Aufstellung vom 7. August 2002 , vermag sie dadurch indes nicht aufzuzeigen.
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Position Nr. 23 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Aus dem eingereichten Beleg geht hervor, dass die  die Kosten der "...-Konferenz" in Höhe von DM 11'027.03  und diesen Betrag der M._ überwiesen hat. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist damit jedoch in keiner Weise , dass die Kosten nicht im Rahmen von Managementdienst- oder Beratungsleistungen entstanden sind oder eine andere  als sie vorliegt.
Positionen Nr. 2 der "Unterstützung Töchter 1999" sowie der " Töchter 2000" bzw. der Anhänge B02 und B04 zu den :
Den eingereichten Belegen kann lediglich entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin N._ von der O._ 1999 und 2000 offenbar je eine Summe von DM 18'000.-- als Direktorengehalt ausbezahlt hat. Dass es dabei um Beträge handelt, die nicht im  eines mehrwertsteuerlichen Leistungsaustauschs zwischen der O._ und der Beschwerdeführerin ausgerichtet worden sind, geht daraus jedoch nirgends hervor. Zu berücksichtigen ist dabei  auch, dass die Beschwerdeführerin selber angegeben hat, die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften seien mit wenigen  einzig bei den entsprechenden Tochtergesellschaften  (vgl. Schreiben vom 27. Januar 2006 an die ESTV [ Nr. 12]). Davon muss auch in diesem Fall ausgegangen werden, fehlt für die Annahme des Gegenteils jeglicher Hinweis in den Akten und wird solches auch nicht von der Beschwerdeführerin  gemacht.
Position Nr. 36 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Beim eingereichten Beleg handelt es sich um eine Rechnung der P._ GmbH in ... vom 8. April 1999, worin diese der  im Zusammenhang mit der Suche eines Geschäftsführers für die R._ Fahrt-, Übernachtungs- und Kommunikationskosten sowie sonstige Spesen in Rechnung stellt. Der Beleg enthält zudem folgenden Hinweis: "Auf der Basis unserer Vereinbarung vom 26.  1999 berechnen wir Ihnen ...". Die Beschwerdeführerin vermag  des eingereichten Belegs demzufolge in keiner Weise nachzu-
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weisen, dass sie betreffend diese Kostenposition nicht als  anzusehen ist bzw. dass sie die Kosten freiwillig, d. h. nicht im Rahmen eines mehrwertsteuerlichen Leistungsaustauschs, bezahlt hat.
Positionen Nr. 47 und 48 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Hierbei handelt es sich um Kosten im Zusammenhang mit der  Gründung einer ...-Tochtergesellschaft in ... (bestimmtes Land). Die Position Nr. 47 betrifft das Honorar einer ... Anwaltskanzlei (im betreffenden Land) für ihre Beratungsleistungen. Die eingereichten Belege enthalten jedoch nicht den geringsten Hinweis, dass nicht die Beschwerdeführerin als Empfängerin dieser Leistungen zu gelten hat. Betreffend die Position Nr. 48 hat die Beschwerdeführerin eine an sie gerichtete Rechnung der S._ vom 31. Dezember 1999 mit dem Vermerk "Weiterverrechnete Kosten ... 1999" eingereicht, beinhaltend "Frais Mensuels", "Charges Coopérant", "Déplacements / Prime " und "Divers" ["Assurances", "Cadeaux Pub", "Port"  "Entretien auto"]. Auch diesen Belegen kann in keiner Weise  werden, dass es sich dabei nicht um Kosten handelt, die  der Leistungserbringung entstanden sind. Insbesondere ist auch nicht ersichtlich, wem die Leistungen erbracht worden sind, wenn nicht der zahlenden Beschwerdeführerin. Den zur Position Nr. 47  Belegen kann entnommen werden, dass die seinerzeit  Gründung am Widerstand zweier ... Ministerien (im  Land) gescheitert und dieses Ziel offenbar für einige Zeit auf Eis gelegt worden ist. Eine ... (Tochtergesellschaft im betreffenden Land), der die Leistungen hätten erbracht werden können, existierte zum Zeitpunkt der Leistungserbringung offensichtlich nicht.
Positionen Nr. 11 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02, Nr. 13 der "Rechts- und Beratungskosten 1999" bzw. des  B03 sowie Nr. 24 der "Unterstützung Töchter 2000" bzw. des Anhangs B04 zu den Ergänzungsabrechnungen:
Zur ersten Position hat die Beschwerdeführerin die Rechnung einer Anwaltskanzlei in ... eingereicht. Die Adresse lautet zwar auf die M._. In der Folge wurde sie jedoch an die Beschwerdeführerin weitergeleitet. Zudem enthält sie folgenden Vermerk: "Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung von M._. Angelegenheit Y._." Betreffend die zweite Position
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hat die Beschwerdeführerin eine Honorarabrechnung eines ... Beraters (in einem bestimmten Land) eingereicht. Der Rechnung kann  werden, dass die erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit der T._ und der U._ stehen. Ungeachtet dessen lautet die Rechnung direkt an die Beschwerdeführerin und hält Folgendes fest: "Laut Beratungsvereinbarung stelle ich hiermit meine  im Jahr 1999 in Rechnung. [...]. Ich danke für das Vertrauen, dass man mir durch die Erteilung dieses Auftrags erwiesen hat."  der dritten Position schliesslich hat die Beschwerdeführerin eine Rechnung der V._, eingereicht. Diese ist ebenfalls direkt an die Beschwerdeführerin adressiert, mit dem Vermerk: "Diverse  gemäss Ihren Anforderungen". Inwieweit bezüglich dieser drei Kostenpositionen von einer anderen Leistungsempfängerin bzw. von einem fehlenden Leistungsaustausch ausgegangen werden müsste, ist unter den gegebenen Umständen nicht ersichtlich.
4.2.2.5 Nach dem Vorgesagten besteht keine Veranlassung, betreffend die umstrittenen Kostenübernahmen von der bisherigen Aktenlage  Einspracheverfahren abzuweichen. Die Beschwerdeführerin  ihren Einwand, ihr würden überhaupt keine Leistungen erbracht, da es sich um "reine Zuschüsse" handle, nicht zu belegen. Soweit sie im Übrigen die "reinen Zuschüsse" als sog. freiwillige Beiträge von Privaten und damit als Spenden verstanden haben will, welche durch die Rechtsprechung den Subventionen und anderen Beiträgen der öffentlichen Hand gleichgestellt werden und nicht zum Entgelt gemäss Art. 26 Abs. 6 Bst. b MWSTV gehören, ist sie ebenfalls nicht zu hören. Denn es ist nicht ersichtlich und von der Beschwerdeführerin in keiner Weise nachgewiesen, dass es sich um Zahlungen handelt, mit  lediglich ganz allgemein die Tätigkeit der Tochtergesellschaften, ohne Gegenleistung, gefördert werden soll (vgl. zum Ganzen BGE 126 II 443 E. 8; Urteil des Bundesgerichts vom 4. Juli 2003, veröffentlicht in ASA 73 S. 563 E. 4.3, 4.5; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 2C_506/2007 vom 13. Februar 2008 E. 3.3, 2A.526/2003 vom 1. Juli 2004 E. 1.1.; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1408/2006 vom 13. März 2008 E. 3.4; ebenso Art. 33 Abs. 2 Satz 1 und Art. 38 Abs. 8 Satz 1 MWSTG). Vielmehr gibt die Beschwerdeführerin selber an, dass die Zahlungen im Interesse der eigenen Handelstätigkeiten, zur Stärkung des weltweiten Vertriebssystems erfolgen würden. Im  ist – worauf die Vorinstanz zu Recht hinweist – nicht einzusehen, weshalb die entsprechenden Vergütungen nicht auch ausdrücklich als freiwillige Zuschüsse in der Buchhaltung oder der Aufstellung vom
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7. August 2002 bezeichnet werden, auf die sich die ESTV bei der Erstellung der Ergänzungsabrechnungen massgeblich abgestützt hat. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich die Einvernahme von  als Zeugen beantragt, ist Folgendes anzumerken: Der  enthält keinerlei Angaben dazu, welche Mitarbeiter genau einvernommen werden sollten. Unklar ist auch, zu welchem  diese Mitarbeiter sich äussern könnten. Es erscheint somit mehr als fraglich, ob unter diesen Umständen auf den Antrag überhaupt  werden kann. Die Antwort kann jedoch offenbleiben, da der Antrag ohnehin in antizipierter Beweiswürdigung abzuweisen wäre (BGE 131 I 153 E. 3, BGE 124 I 208 E. 4a, BGE 122 II 464 E. 4a, je mit Hinweisen; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1562/2006 vom 26. September 2008 E. 3.2.5.4, A-1444/2006 + A-1445/2006 vom 28. Juli 2008 E. 7.1, A-1681/2006 vom 13. März 2008 E. 2.2). Zum einen hatte die Beschwerdeführerin im bisherigen Verfahren nämlich genügend Zeit, ihre Sichtweise darzulegen bzw. diese allenfalls mit schriftlichen Stellungnahmen von Mitarbeitern zu untermauern, und zum andern ist nicht ersichtlich, was diese Personen geltend machen könnten, was sich nicht schon aus den Akten ergibt.
4.3 Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass die umstrittenen Kostenübernahmen im Leistungsaustauschverhältnis im  Sinn erfolgten. Darüber hinaus liegt der Geschäftssitz der Beschwerdeführerin unbestrittenermassen im Inland. Soweit die , d. h. je nachdem die entsprechenden  bzw. die Drittunternehmungen, ihren (Geschäfts-)Sitz im Ausland haben, ist aufgrund der Art und Weise der Verbuchung durch die Beschwerdeführerin sowie der Fakturierung ins Inland – in  der gerichtlich geschützten Vermutung – davon auszugehen, dass die fraglichen Dienstleistungen auch in der Schweiz zur Nutzung und Auswertung verwendet werden. Der Rückgriff auf die Vermutung des Verbrauchs der fraglichen Dienstleistungen nach dem  und damit im Inland ist im Übrigen aus einem weiteren Grund : Die Parteien sind bislang übereinstimmend davon , dass es sich vorliegend um Managementdienst- und  handelt und damit um Dienstleistungen, die unter Ziff. 2 Bst. c des Merkblatts Nr. 13 der ESTV zu subsumieren sind (vgl. zum Ganzen E. 2.2.3 hievor).
Damit sind grundsätzlich sämtliche Voraussetzungen für das Vorliegen von steuerbaren Dienstleistungsbezügen nach Art. 9 MWSTV erfüllt,
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es sei denn, der Beschwerdeführerin gelinge es nachzuweisen, dass die fraglichen Dienstleistungen – entgegen der Vermutung – dennoch im Ausland verbraucht wurden, bzw. es lägen aus irgendwelchen  Gründen gleichwohl keine Dienstleistungsbezüge aus dem  vor. Wie es sich damit verhält, ist im Folgenden zu prüfen.
4.4
4.4.1 Die Beschwerdeführerin hält dafür, die ESTV habe nicht , dass Nutzung und Auswertung der fraglichen Leistungen in der Schweiz liegen würden. Mit dieser Argumentation verkennt sie , dass aufgrund der gegebenen Umstände – ausländische  haben der Beschwerdeführerin Leistungen fakturiert, für welche sie als Leistungsempfängerin zu gelten hat – die genannte Vermutung greift. Demgemäss obliegt es gerade der , den Nachweis dafür zu erbringen, dass die Nutzung und  dieser Leistungen nicht in der Schweiz liegt. Soweit sie in diesem Zusammenhang ferner geltend macht, die Fakturierung habe – anders als beim Dienstleistungsexport – keine entscheidende Bedeutung, ist ihr entgegenzuhalten, dass eine Rechnung gemäss Rechtsprechung sehr wohl eine bedeutende Indizwirkung hinsichtlich der Vermutung der Nutzung und Auswertung in der Schweiz haben kann (vgl. E. 2.2.3 hievor). Als unbehelflich erweist sich auch der Hinweis auf Ziff. 5 des Merkblatts Nr. 13, wonach an inländische Betriebsstätten oder  von Gesellschaften oder Konzernen mit (Haupt-)Sitz im Ausland erbrachte Dienstleistungen, für welche das Domizilprinzip gilt, nach Ansicht der ESTV als im Inland genutzt und ausgewertet  und damit zu versteuern sind, auch wenn der inländische  für die Dienstleistung die Rechnung an eine Firma oder Gesellschaft im Ausland stellt. Da in casu die Leistungen – wie gezeigt – gerade nicht als den Tochtergesellschaften, sondern der  erbracht zu gelten haben und diese demnach als  sowohl der Leistungen als auch der Rechnungen zu betrachten ist, könnte diese Verwaltungspraxis in casu ohnehin keine Anwendung finden.
4.4.2 Damit bestreitet die Beschwerdeführerin lediglich ganz , dass Nutzung und Auswertung der fraglichen Dienstleistungen im Inland liegen. Beweismittel hiefür bringt sie keine an. Insbesondere beruft sie sich diesbezüglich auch nicht auf die Belege, welche sie offenbar ausschliesslich im Zusammenhang mit der Frage nach dem
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Leistungsaustausch eingereicht hat. Doch selbst wenn die  Belege bei der Beurteilung der Nutzung und Auswertung ebenfalls mitberücksichtigt werden, ist eine direkte Verwertung im Ausland nicht dargetan. Dabei kann grundsätzlich auf das unter E. 4.2.2.1 und 4.2.2.2 zum Leistungsaustausch Gesagte verwiesen werden: Soweit die Belege zu den Positionen fehlen, kann von vornherein nicht darauf abgestellt werden. Im Übrigen mangelt es an einer hinreichenden . Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass die  die Zahlungen – wie gesehen – im Interesse der eigenen  vornahm, d. h. in der Absicht, ihr Vertriebssystem zu stärken bzw. auszubauen (E. 4.2.2.5 hievor). Ihre Investitionen hatten zum Ziel, den eigenen Umsatz zu steigern und die Anzahl der eigenen Beteiligungen zu erhöhen bzw. deren Wert zu vermehren. Sowohl den Ein- als auch den anschliessenden Verkauf der Handelsware tätigt sie von ihrem Geschäftssitz in der Schweiz aus. Auch die Beteiligungen verwaltet sie allesamt von der Schweiz aus. Bei diesen Gegebenheiten ist zu vermuten, dass die Beschwerdeführerin die bezogenen  an ihrem Domizil und damit im Inland genutzt und ausgewertet hat. Etwas anderes vermag sie denn auch nicht nachzuweisen; die mit der Beschwerde eingereichten Belege jedenfalls widerlegen diese  in keiner Weise (vgl. auch E. 4.2.2.3 und 4.2.2.4 hievor). Selbst wenn man also die Belege miteinbeziehen würde, könnte die  folglich nichts für ihren Standpunkt ableiten. Damit erweist sich der Einwand der mangelnden Verwertung im Inland als blosse Behauptung. Das Fehlen von entsprechenden Beweismitteln muss dahingehend interpretiert werden, dass die Dienstleistungen  in der Schweiz verwertet oder genutzt werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2A.541/2006 vom 21. Februar 2007 E. 3.2).
4.4.3 In Abweichung des Vorgesagten sind die folgenden  bzw. Leistungen zu beurteilen:
Die ESTV beantragt in ihrer Vernehmlassung betreffend die Position Nr. 13 der "Unterstützung Töchter 1999" bzw. des Anhangs B02 zu den Ergänzungsabrechnungen die Gutheissung, da diese Position  als Dienstleistungsbezug qualifiziert worden sei. Gleiches beantragt sie mit Bezug auf die Positionen Nr. 8, 9, 12, 13, 14, 15, 16, 18 und 22 der "Rechts- und Beratungskosten 2000" bzw. des Anhangs B05 zu den Ergänzungsabrechnungen, da es sich dabei um  Leistungserbringer handle. Nach einer Prüfung dieser Anträge ist der Vorinstanz zu folgen und die Beschwerde insoweit gutzuheissen.
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4.5 Mit Ausnahme der unter E. 4.3.3 hievor erwähnten Positionen sind demzufolge steuerbare Dienstleistungsbezüge aus dem Ausland zu bejahen. Die ESTV hat diese Bezüge jeweils unter der Ziff. 5 der  Nr. ... und Nr. ... geltend gemacht. Die von ihr ermittelten Beträge werden von der Beschwerdeführerin in  bzw. schätzungstechnischer Hinsicht in keiner Weise bestritten. Das Bundesverwaltungsgericht sieht daher sowie aufgrund seiner  Zurückhaltung im Zusammenhang mit Ermessenstaxationen keine Veranlassung, die Kalkulationen in Zweifel zu ziehen (vgl. E. 2.5.3 hievor). Dass die ESTV lediglich die Jahre 1999 und 2000  und das Ergebnis auf die übrigen Zeitperioden umgelegt hat, ist ebenso wenig zu beanstanden. Es ist weder ersichtlich noch von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, dass in den anderen  nicht vergleichbare Verhältnisse vorgeherrscht hätten (vgl. E. 2.5.2 hievor). Hinsichtlich der Positionen, welche fälschlicherweise als Dienstleistungsbezüge qualifiziert worden sind, hält die ESTV dafür, die Höhe der "Unterstützung Töchter 1999" verringere sich auf Fr. 480'159.27 bzw. der Prozentsatz von Nicht-Dienstleistungsbezügen erhöhe sich auf 5,8%. Ferner reduziere sich der Übertrag betreffend die "Rechts- und Beratungskosten 2000" auf Fr. 386'269.96, so dass sich der Prozentsatz von Nicht-Dienstleistungsbezügen auf 16,5% erhöhe. Das Gericht hat die Berechnungen geprüft und erachtet sie als korrekt. Die Kalkulationen sind schliesslich auch seitens der  unbeanstandet geblieben. Entsprechend den  der ESTV ergeben sich daraus Gutschriften von Fr. 17'498.25 und Fr. 30'656.36, ausmachend total Fr. 48'155.-- (gerundet). Die  im Zusammenhang mit Dienstleistungsbezügen aus dem  ist demnach in diesem Umfang herabzusetzen.
5. Als Nächstes ist darüber zu befinden, inwieweit die nachgeforderte Steuer auf den Dienstleistungsbezügen von der Beschwerdeführerin als Vorsteuer geltend gemacht werden kann. Die Parteien gehen darin einig, dass die Berechtigung dann gegeben ist, wenn die bezogenen Leistungen für steuerbare Zwecke verwendet werden. Währenddem die Beschwerdeführerin der Auffassung ist, dass die fraglichen  ausschliesslich in steuerbare Ausgangsleistungen Eingang , ist dies nach Ansicht der ESTV nicht der Fall.
5.1 Gemäss dem für die vorliegend massgebliche Zeit geltenden  bezweckte die Beschwerdeführerin die Beteiligung
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und Verwaltung von Beteiligungen an Gesellschaften aller Art, die  von und den Handel mit Wertpapieren, die Durchführung von Finanzierungen, den Handel mit Waren aller Art und Warenzeichen  den An- und Verkauf von Grundeigentum. Sie ist demnach  als gemischte Holding zu qualifizieren und es ist nicht , inwiefern die Vorinstanz in diesem Zusammenhang das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt haben soll. Eine Durchsicht der Erfolgsrechnungen der Jahre 1995 - 2000 ergibt, dass sie u. a.  Erträge erwirtschaftet hat:
1995 1996 1997
Erlöse aus Lieferungen und Leistungen
Fr. 195'095'680.70 Fr. 196'546'100.69 Fr. 251'677'557.07
Zins- und Wertschriftenerträge
Fr. 1'624'622.55 Fr. 1'243'035.97 Fr. 2'177'325.26
Beteiligungserträge Fr. 56'329'869.71 Fr. 36'192'855.35 Fr. 33'661'776.76
Übrige betriebliche Erträge
Fr. 877'690.30 Fr. 1'679'773.34 Fr. 1'311'192.89
1998 1999 2000
Erlöse aus Lieferungen und Leistungen
Fr. 299'370'153.48 Fr. 377'135'323.87 € 255'262'043.29
Zins- und Wertschriftenerträge
Fr. 3'094'158.59 Fr. 2'260'505.72 € 1'413'784.57
Beteiligungserträge Fr. 43'578'982.28 Fr. 29'506'698.74 € 20'656'898.69
Übrige betriebliche Erträge
Fr. 1'428'029.73 Fr. 3'120'777.24 € 918'558.60
Auch wenn die Beschwerdeführerin den grössten Teil ihres Umsatzes mit Erlösen aus Lieferungen und Leistungen erzielt, erwirtschaftete sie in den massgeblichen Jahren auch namhafte Zins-, Wertschriften- und Beteiligungserträge. Aus den Erfolgsrechnungen geht nicht klar hervor, um was für Umsätze es sich dabei genau handelt. Betreffend die Zins- und Wertschriftenerträge könnte es sich namentlich um Umsätze aus der Gewährung und Vermittlung von Krediten etc. handeln, welche nach Art. 14 Ziff. 15 Bst. a MWSTV von der Steuer ausgenommen sind. Ebenfalls möglich wären Umsätze gemäss Art. 14 Ziff. 15 Bst. e MWSTV, d. h. Umsätze von Wertpapieren, Anteilen an Gesellschaften etc., welche ebenfalls von der Steuer ausgenommen sind, es sei denn,
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es liege eine Verwahrung oder Verwaltung vor. Allenfalls handelt es sich dabei teilweise auch um sog. Nichtumsätze im Sinne von  oder dergleichen (vgl. E. 2.6.2 hievor). Die Beteiligungserträge könnten ebenfalls aus Umsätzen gemäss Art. 14 Ziff. 15 Bst. e MWSTV herrühren (Handel) oder aber allenfalls lediglich im  mit dem Halten von Beteiligungen stehen, was nicht vom Geltungsbereich der Mehrwertsteuer erfasst wird (vgl. auch BVGE A-1496/2006, A-1497/2006 + A-1498/2006 vom 27. Oktober 2008 E. 5.1 mit Hinweisen). Bei den "übrigen betrieblichen Erträgen" ist  vollkommen ungewiss, woraus diese resultieren. Die  ihrerseits hält dafür, mit Ausnahme von Finanzgeschäften (vgl. Zins- und Dividendenerträge) führe sie keine steuerausgenommenen Tätigkeiten aus. Wie es sich genau mit den vorgenannten Erträgen verhält, muss indes – wie im Nachfolgenden zu zeigen sein wird – nicht abschliessend geklärt werden. Ein Vorsteuerabzug ist ohnehin einzig dann möglich, wenn und soweit die mit der Vorsteuer belasteten Gegenstände und Dienstleistungen für steuerbare Lieferungen und Dienstleistungen verwendet werden (vgl. E. 2.6.1 hievor). Soweit die aufgerechneten Dienstleistungsbezüge also Eingang in steuerbare bzw. steuerbefreite Ausgangsleistungen gefunden haben, ist ein  möglich. Soweit sie jedoch für steuerausgenommene  verwendet worden sind, ist ein Vorsteuerabzug nicht zulässig. Gleiches gilt, soweit die Dienstleistungsbezüge zur Erzielung von sog. Nicht-Umsätzen gedient haben. Insoweit liegt Endverbrauch bei der Beschwerdeführerin vor (vgl. E. 2.6.2 hievor). Soweit  schliesslich sowohl für steuerbare bzw. steuerbefreite  als auch für steuerausgenommene und/oder Nicht-Umsätze  worden sind, d. h. gemischt, muss die Steuer nach Art. 32 MWSTV gekürzt werden (vgl. E. 2.7 hievor).
5.2 Die ESTV hat zur Beurteilung der Frage, welche  ihm Rahmen der steuerbaren Geschäftstätigkeit der  angefallen sind, zunächst die Buchhaltung der  herangezogen und auf die Art der Verbuchung , d. h. ob diese Kostenaufwendungen im Buchungskreis "" oder im Buchungskreis "Beteiligungen" erfasst worden sind. Für die im Buchungskreis "Zentraleinkauf" aufgeführten , welche sie direkt steuerbaren bzw. steuerbefreiten  zuordnen konnte, hat sie bis auf wenige Ausnahmen den  zugelassen. Die gemischt verwendeten Aufwendungen hat sie im Verhältnis der Personalbestände der beiden Geschäftsberei-
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che, d. h. zu 2/3, dem Beteiligungsbereich zugeordnet. Die im  "Beteiligungen" erfassten Aufwendungen hat sie bereinigt und ebenfalls zulässige Vorsteuerabzüge ermittelt. Die Aufwendungen, welche sie direkt den Beteiligungen zuordnen konnte, hat sie nicht zum Vorsteuerabzug zugelassen. Schliesslich hat die Verwaltung bei den gemischt verwendeten Eingangsleistungen im Buchungskreis "Beteiligungen" wiederum eine Vorsteuerkürzung vorgenommen.
5.2.1 Die Beschwerdeführerin hält dafür, der weltweite Handelsumsatz könne selbstverständlich nicht ohne ein weltweites Vertriebsnetz  werden, weshalb der Aufbau und die Unterstützung der  notwendige Grundlage ihrer eigenen Handelstätigkeit seien. Die Vertriebsgesellschaften seien einzig Mittel für ihren eigenen Handel und hätten keine selbständige Bedeutung. Deshalb stünden sämtliche Dienstleistungsbezüge im Zusammenhang mit der .
Es ist augenscheinlich, dass ein möglichst gut ausgebautes  insbesondere auch im Interesse der Beschwerdeführerin liegt. Dass dieses Vertriebsnetz vorwiegend aus eigenen  besteht, ist jedoch durch das gewählte Konzernkonstrukt . Dies ist indes nicht entscheidend für die Berechtigung zum . Relevant ist einzig die tatsächliche Verwendung der Dienstleistungsbezüge, d. h. ob diese für steuerbare Leistungen  werden. Nicht entscheidwesentlich ist ferner, dass weitaus der grösste Teil der Einnahmen mit der Handelstätigkeit erzielt wird. Dies führt nicht zwangsläufig dazu, dass sämtliche vorsteuerbelasteten Eingangsleistungen auch in die Handelstätigkeit münden. Im Übrigen ist es sehr wohl möglich, dass die Eingangsleistungen nicht im  der Umsätze der verschiedenen Tätigkeiten in die jeweiligen  Eingang finden. Tatsache bleibt, dass die Beschwerdeführerin als gemischte Holding zu betrachten ist. Schliesslich ist darauf , dass vorliegend einzig die Frage der  der Dienstleistungsbezüge zu beurteilen ist und nicht sämtlicher Eingangsleistungen. Damit legt die Beschwerdeführerin nicht glaubhaft dar, dass sie sämtliche getätigten Dienstleistungsbezüge für einen steuerbaren Ausgangsumsatz verwendet hat.
5.2.2 Des Weitern hält die Beschwerdeführerin dafür, es bestehe ein Widerspruch, wenn bei der Begründung des Dienstleistungsbezugs Nutzung und Auswertung in der Schweiz angenommen werden und
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dann beim Vorsteuerabzug aber eine Investition in die ausländischen Tochtergesellschaften (Wertsteigerung der Tochtergesellschaften)  werde. Falls Nutzung und Auswertung in der Schweiz seien, sei davon auszugehen, dass diese Leistungsbezüge im Hinblick auf die Handelstätigkeit erfolgten und somit vorsteuerabzugsberechtigt seien.
Der Beschwerdeführerin ist entgegenzuhalten, dass die Bestimmung des Orts der Nutzung und Auswertung einer Dienstleistung und damit die Festlegung des steuerbaren Umsatzes klar von der Berechtigung zum Vorsteuerabzug zu unterscheiden ist. Wo die Dienstleistung  und ausgewertet wird, sagt in keiner Weise etwas darüber aus, zu welchem Zweck die Leistung schliesslich verwendet wird. Ein  Vorsteuerabzug allein aus dem Grunde zuzulassen, weil Nutzung und Auswertung in der Schweiz liegen, ist demnach ebenso wenig in Betracht zu ziehen.
5.2.3 Die Beschwerdeführerin weist in der massgeblichen Zeit  zur Erschliessung neuer Märkte bzw. zum Ausbau bestehender Märkte aus. Wie die ESTV zu Recht ausführt, erfolgen diese primär mit dem Ziel, Beteiligungen zu erwerben. Solche Aufwendungen im  mit dem Erwerb von Beteiligungen berechtigen jedoch nicht zum Vorsteuerabzug. Eine lediglich für die Zukunft beabsichtige Verwendung für steuerbare Zwecke reicht nicht aus (vgl. E. 2.6.1). Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass auch der Verkauf von Beteiligungen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Des Weitern ist bei Auslagen betreffend Projekte, welche nicht realisiert werden (vgl. auch E. 4.2.2.4 hievor), offensichtlich, dass diese nicht direkt für steuerbare Ausgangsleistungen verwendet werden können und  ebenfalls nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1376/2006 vom 20. November 2007 E. 6.1). Gleiches gilt im Übrigen mit Bezug auf  (gar keine Verkaufsaktivität mehr vorhanden). Inwieweit die  in ihrem Tätigkeitsgebiet Weltmarktleader ist und den Umsatz in den massgeblichen Jahren fast verdoppelt hat und auch seither in gleicher Weise Umsatzsteigerungen erzielt, ist  ihrer Ansicht nicht massgeblich. Diese Umsätze konnte sie  nicht mit den nicht realisierten Neugründungen bzw. Projekten oder den aufgelösten Tochtergesellschaften erwirtschaften.
5.2.4 In Anbetracht der vorstehenden Darstellungen wird deutlich, dass die Beschwerdeführerin die behauptete ausschliessliche Verwen-
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dung für steuerbare Leistungen in keiner Weise nachzuweisen vermag. Dies geht allein schon aus E. 5.2.3. hervor. Die von der ESTV  Beurteilung der Aufwendungen für steuerbare, , nicht der Steuer unterliegende oder gemischt verwendete Zwecke bestreitet sie zudem lediglich in pauschaler Weise; zu den  Positionen nimmt sie keine Stellung. Demgegenüber hat sich die Vorinstanz eingehend mit den verschiedenen Kostenaufwendungen auseinandergesetzt. Dass sie dabei als erstes Indiz auf den jeweiligen Buchungskreis abgestellt hat, erscheint nachvollziehbar. Zudem hat sie soweit als möglich eine direkte Zuordnung vorgenommen (vgl. E. 2.7.1 hievor). Aufgrund der gesamten Umstände ist deshalb auf die von der ESTV ermittelte Ausscheidung abzustellen. Dies rechtfertigt sich insbesondere auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um eine gemischte Holding handelt.
Demnach hat die ESTV den Aufwendungen des Buchungskreises "Beteiligungen", welche sie direkt den Beteiligungen zuordnen konnte, den Vorsteuerabzug zu Recht versagt. Nicht massgeblich ist, dass die ESTV dabei von ausgenommenen Tätigkeiten ausgegangen ist. Selbst für den Fall, dass die Aufwendungen ausschliesslich im  mit Dividendenerträgen stehen sollten und es sich damit um Nicht-Umsätze handelte, ist ein Vorsteuerabzug nicht möglich (vgl. E. 5.1 hievor).
Soweit die ESTV eine Vorsteuerkürzung vorgenommen hat, obliegt es der Beschwerdeführerin, den Nachweis zu erbringen, dass die  der Vorsteuerkürzung durch die ESTV den konkreten  bei ihr nicht gerecht wird (vgl. E. 2.7.2). Die Beschwerdeführerin setzt sich jedoch an keiner Stelle ihrer Beschwerde mit den  Kürzungen auseinander. Das Bundesverwaltungsgericht sieht daher keine Veranlassung, diese in Zweifel zu ziehen. Als  ist es ohnehin nicht gehalten, nach allen möglichen  zu suchen, für entsprechende Fehler müssten sich mindestens Anhaltspunkte aus den Parteivorbringen oder den Akten ergeben (sog. Rügeprinzip; vgl. BGE 121 III 274 E. 2b; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 1.54 ff; vgl. zum Ganzen auch Urteile des  A-1710/2006 vom 28. Oktober 2008 E. 1.6, A-1359/2006 vom 26. Juli 2007 E. 1.3). Dies trifft vorliegend ebenfalls nicht zu.  die Vorsteuerkürzung auf den gemischt verwendeten  im Buchungskreis "Beteiligungen" erscheint im  ohnehin fraglich, ob diese Kürzung überhaupt von der Beschwer-
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deführerin angefochten ist. Die entsprechende Kürzung hat gemäss Ausführungen der ESTV Eingang in die Ziffern 4 der beiden  gefunden. Die Beschwerdeführerin beanstandet indes ausschliesslich die Ziffern 5 und 10c (siehe Ziff. 13 der ).
5.2.5 Im Zusammenhang mit der von der ESTV ermittelten zulässigen Vorsteuer ist schliesslich auf Folgendes hinzuweisen: Aufgrund der  Berechnungsmethode der ESTV ist nicht , dass sich die zu berücksichtigende Vorsteuer infolge der  Gutheissung zu Lasten der Beschwerdeführerin verringern würde. Im Verhältnis zur Gutheissung würde die Reduktion indes lediglich in einem marginalen Bereich liegen. Das Bundesverwaltungsgericht  deshalb auf eingehendere Prüfung. Dies rechtfertigt sich im  auch in Anbetracht der Tatsache, dass sich die ESTV in ihrer Vernehmlassung diesbezüglich in keiner Weise äussert bzw. keine  beantragt und damit – zumindest implizit – auf eine Korrektur zu verzichten scheint. Der Vorsteuerabzug ist demnach in dem von der Verwaltung zugelassenen Umfang zu bestätigen.
5.3 Es bleibt, auf die übrigen Argumente der Beschwerdeführerin , soweit sie nicht bereits durch die vorangehenden  ausdrücklich oder implizite widerlegt sind.
5.3.1 Die Beschwerdeführerin hält dafür, vorliegend müsse die -Praxis zu Anwendung kommen.
Die Fifty-Fifty-Praxis wurde im Bereich der Verrechnungssteuer und der direkten Bundessteuer entwickelt. Sie erlaubte es Gesellschaften oder Betriebsstätten ausländischer Gesellschaften, im Falle von -Ausland-Geschäften anstelle des effektiven Nachweises der  Begründetheit des geltend gemachten Aufwands eine pauschale Kostendeckung von 50% des Bruttogewinns heranzuziehen. Zudem diente sie auch zur ermessensweisen Festsetzung des  Aufwands durch die ESTV. Die erwähnte Praxis war im  Nr. 9 der Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, , Stempelabgaben (DVS) der ESTV vom 19. Dezember 2001 festgehalten. Sie wurde per 1. Juli 2005 mit dem Kreisschreiben Nr. 9 der DVS vom 22. Juni 2005 aufgehoben. In gewissen Fällen galt bis und mit den Geschäftsabschlüssen per 31. Dezember 2008 eine Übergangsfrist. Gemäss Praxismitteilung der Vorinstanz vom 18. April 2002 gelten die Regeln der Fifty-Fifty-Praxis, sofern sie bei der Ver-
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rechnungssteuer und der direkten Bundessteuer zur Anwendung kommen, grundsätzlich auch für die Mehrwertsteuer.
Nach dem Gesagten dürfte die Fifty-Fifty-Praxis künftig wohl auch im Bereich der Mehrwertsteuer nicht mehr Gültigkeit haben. Ungeachtet dessen ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Praxis – was selbstredend auch für die Verrechnungs- bzw. die direkte  galt – um eine Erleichterung zur Ermittlung der geschuldeten Steuer handelte. Betreffend die Mehrwertsteuer stützen sich  dieser Art auf Art. 47 Abs. 3 MWSTV ab. Danach ist die ESTV berechtigt, dem Steuerpflichtigen – wenn ihm aus der genauen Feststellung einzelner für die Bemessung der Steuer wesentlicher  übermässige Umtriebe erwachsen – Erleichterungen zur  zu stellen bzw., wenn sie wie vorliegend die Steuer- bzw.  selbst zu eruieren hat, diese auch selbst anzuwenden. Die ESTV ist ebenso befugt, solche Vereinfachungen an bestimmte Bedingungen zu knüpfen, die sie selbst festsetzen darf (vgl. auch  der SRK vom 8. Juni 2004, veröffentlicht in VPB 68.161 E. 2e; vom 31. März 2004, VPB 68.126 E. 3e/aa und bb). Wenn die ESTV die Anwendung der Regeln der Fifty-Fifty-Praxis bei der Mehrwertsteuer also davon abhängig macht bzw. gemacht hat, dass sie bei der  und den direkten Bundessteuern angewendet wird, ist dies folglich nicht zu beanstanden (vgl. auch Urteil des  A-1351/2006 vom 29. Oktober 2007 E. 5.4).
Nach Darstellung der ESTV ist diese Bedingung vorliegend gerade nicht erfüllt. Für das Bundesverwaltungsgericht besteht keine , diese Angaben anzuzweifeln: Weder lässt sich den  Akten etwas entnehmen, was einen anderen Schluss  würde, noch wird das Vorbringen der Verwaltung von der  bestritten oder Gegenteiliges gar nachgewiesen.  kann die Fifty-Fifty-Praxis von vornherein keine Anwendung finden, ungeachtet dessen, ob die weiteren Voraussetzungen hiefür überhaupt erfüllt wären. Ebenfalls unterbleiben kann bei diesem Ergebnis eine eingehendere Auseinandersetzung mit der genannten  an sich, d. h. inwieweit eine solche Praxis tatsächlich zu  wäre, oder mit der Frage, ob die Praxis in zeitlicher Hinsicht in casu überhaupt anzuwenden wäre.
5.3.2 Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich betreffend die , die sich teilweise ergebe, wenn Rechnungen von aus-
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ländischen Steuerpflichtigen an die ausländischen  die ausländische Umsatzsteuer enthalten und auf den  teilweise die ausländische Umsatzsteuer (im Preis ) sowie die infolge Dienstleistungsimports abzurechnende  lasten würden, geltend macht, diese Doppelbelastung sei dadurch zu berücksichtigen, indem zumindest eine Rückforderung der Mehrwertsteuer als Vorsteuer zuzulassen sei, kann zum einen auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz in E. 3.5 des  verwiesen werden. Zum anderen ist sie an die  zu erinnern, welche die Regelung von Art. 9 MWSTV als  und mit dem Bestimmungslandprinzip übereinstimmend anerkannt hat (Urteil des Bundesgerichts 9. April 2002, veröffentlicht in ASA 72 S. 483 ff. E. 2; Entscheid der SRK vom 22. Mai 2001,  in VPB 65.103 E. 8; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1444/2006 + A-1445/2006 vom 22. Juli 2008 E. 3.1).
6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, im Umfang von Fr. 48'155.-- gutzuheissen und die  für die Steuerperioden 1. Quartal 1995 bis 2000 um diesen Betrag herabzusetzen. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind der Beschwerdeführerin – entgegen dem Antrag der ESTV – die Verfahrenskosten, welche auf Fr. 10'000.-- festgelegt werden, im Umfang von Fr. 9'000.-- aufzuerlegen. Dieser Betrag ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 10'000.-- zu verrechnen und der Überschuss von Fr. 1'000.-- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Der ESTV sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (Mehrwertsteuer inklusive)  (Art. 64 Abs. 1 und 2; Art. 7 ff. des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).