Decision ID: 4af9bf15-1ddc-4bdc-b481-c269be232269
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1950, meldete sich im April 2004
unter Hinweis auf Gelenkprobleme und damit verbundene Einschränkungen namentlich beim Tragen von Lasten bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Invali
den
rente an (Urk. 11/2).
M
it Verfügung vom 26. September 2005 (Urk. 11/29) verneinte
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
den Ren
ten
anspruch von
X._
(
mangels Erwerbseinbusse
).
Nach einem Sturz auf die Hand am 3
1.
Oktober 2008 (
Urk.
11/46/43
)
meldete sich
der zuletzt als Bauarbeiter (vgl. Urk. 11/37, 11/46/18-21, 11/46/34-40, 11/47) er
werbstätig gewesene
X._
unter Hinweis auf ”gebrochene Handgelenke und Rückenprobleme” im November 2008 er
neut zum Bezug einer In
va
lidenrente an (Urk. 11/30, vgl. auch „vervollständig
tes“ Anmeldeformular
[Urk. 11/49]). Die IV-Stelle traf erwerbliche und medizi
nische Abklärungen. Ins
be
sondere zog sie die Akten der Schweizerischen
Un
fallversi
cherungsanstalt
(SUVA
) bei. Nach Einholung von internen A
ktenbeur
teilungen von Dr. med.
Y._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie, Regio
naler
Ärztlicher Dienst (RAD), vom 28. Januar und 23. April 2012 (Feststellungsblatt vom 7. Mai 2012 [Urk. 11/98/8-10]) und nach durchgeführ
tem
Vorbescheid
ver
fahren
verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Juli 2012 den Renten
an
spruch von
X._
erneut (aufgrund ei
nes
rentenaus
schliess
en
den
Invaliditätsgrades von 30 %; Urk. 11/106 = 2). In der Folge schloss die
IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Oktober 2012 ausserdem die Arbeitsver
mitt
lung
ab (Urk. 11/124).
2.
Gegen die Verfügung vom 12. Juli 2012 erhob
X._
am 21. Juli 2012 Beschwerde mit dem sinngemäss Antrag auf
Zusprache
der ge
setzlichen Leistungen (Urk. 1 und Urk. 7). Die Verwaltung bean
tragte mit Ver
nehmlassung vom 13. November 2012 Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), wovon dem Beschwerdeführer am 1
4.
November 2012 Kenntnis gegeben wurde (
Urk.
12)
.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit er
forderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am
1.
Januar 2008 und am
1.
Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und
6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.
In
materiellrechtlicher
Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche
Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die
bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben
, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die ange
foch
tene Verfügung ist am 12. Juli 2012 – und somit nach Inkrafttreten der
5.
IV-Re
vision und der Revision 6a – ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen
ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestim
mungen der 5. IV-Revision am
1. Januar 2008 begonnen hat. Daher und auf
grund dessen, dass der Rechts
streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechts
kräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen
intertem
poral
rechtli
chen
Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals gel
tenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-Revi
sion sowie der Revision 6a abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision:
BGE 130 V 445
ff.; Urteil des Bundes
ge
richts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).
Da die
5.
IV-Revision hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine substanziellen Änderungen gegenüber der bis 3
1.
Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung
weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 1
9.
Mai 2009
E. 2), werden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen – soweit nichts an
deres vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem
1.
Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Er
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder
psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG
). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichti
gen
.
Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht
überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
1.3.1
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG)
sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An
spruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3.2
Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art.
29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Al
ters
jahres folgt (Abs. 1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus
bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (Abs. 3).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem
sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des
strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen
ei
nander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen,
ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 198
6 S. 188 E. 2a).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu
verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die be
fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick
auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungs
recht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin
allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122
V 157 E.
1c; vgl. auch 123 V 331 E.
1c).
1.5
Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozial
versicherungsgericht die Ge
setzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachver
halt
, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens bzw. im Zeitpunkt des Er
lasses der Verfügung gegeben war.
2.
2.1
Nachdem die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung eingetreten ist (vgl.
Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV), die Sache materiell abgeklärt und sich vergewissert
hat, dass seit der 2005 erfolgten Rentenabweisung (Urk. 11/29) mit den beim Unfall vom 3
1.
Oktober 2008 zugezogenen Verletzungen eine
wesentliche
Ver
än
de
rung des Gesundheitszustandes beziehungsweise des Invaliditätsgrades einge
treten ist (im Sinne von Art. 17 ATSG; vgl. dazu BGE 130 V 71 und AHI 1999 S. 84 E.
1b mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen), und schliesslich eine anspruchsbegründende Invalidität erneut verneint hat (Urk. 2),
beschränkt sich die materielle gerichtliche Überprüfung vorliegend
auf die strit
ti
ge Frage
, ob eine rentenbegründende Invalidität
be
steht.
2.2
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Rentenablehnung damit, dass gemäss den medizinischen Abklärungen seit 31. Oktober 2008 ge
sundheit
liche Einschränkungen vorlägen, welche dem Beschwerdeführer die Ausübung der
angestammten Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter verunmögliche. Dagegen sei der Beschwerdeführer in einer
behinderungsange
passten
Tätigkeit im Zeitpunkt des
Ablaufs der Wartezeit am 30. Oktober 2009 voll arbeitsfähig.
Dabei könne er - unter Berücksichtigung eines maximalen
Lei
densabzugs
von 25 % - ein (Invali
den-)Einkommen von Fr. 45'928.20 pro Jahr erzielen. Dies führe bei einem
Va
lidenein
kommen
von Fr. 65'609.-- pro Jahr zu einem Invaliditätsgrad von 30 %, weshalb
kein Rentenanspruch bestehe (
Tabel
lenlohnvergleich
, vgl. Urk. 2).
2.3
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, er sei seit drei Jahren im Bereich seiner rechten Hand behindert. Mit dieser Hand könne er fast nichts tun. Der Arzt aus
Z._
habe gesagt, dass er diese Hand für nichts mehr
ge
brauchen könne. Dementsprechend beantrage er eine IVG-(Rente) oder die Ver
mittlung einer Arbeitsstelle, die er mit seiner Behinderung ausüben könne (Urk. 1
und Urk. 7).
2.4
Hinsichtlich der mit Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Oktober 2012 ab
geschlossenen Arbeitsvermittlung („Arbeitsvermittlung nicht möglich“; Urk.
11/124
) ist festzuhalten, dass diese – mangels entsprechender Verfügung im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung (12. Juli 2012) – vorliegend nicht Streit
gegenstand bildet.
3.
3.1
In medizinischer Hinsicht stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Annah
me, dass dem Beschwerdeführer bei Ablauf der Wartezeit eine
behinderungsan
gepasste
Tätigkeit voll zumutbar sei, auf die Evaluation der funktionellen Leis
tungsfähigkeit (EFL) von Dr. med.
A._
,
Facharzt für Rheumatologie, und der Therapeutinnen „Ergonomie“
B._
und
C._
des
D._
, vom 16. März 2011 (Urk. 11/90/35-45) sowie auf die Stellungnah
men
von RAD-Arzt Dr.
Y._
vom 28. Januar und 23. April 2012 (Urk. 11/98/8-10).
3.2
In der auf medizinischen
Vorakten
sowie eigenen Tests vom 2. und
3.
März 2011
beruhenden EFL (vom 16. März 2011) wurden in Bezug auf die
Handge
lenks
be
schwerden
rechts folgende Diagnosen gemäss Akten festge
halten (
Urk.
11/90/35
):
St. n. Sturz am 31.10.2008 mit Aktivierung einer vorbestehenden
radio
karpalen
Arthrose bei
Lunatummalazie
(Stadium 4)
St. n. mehrwöchiger Ruhigstellung mittels Gips
St. n.
Handgelenksarthrodese
am 25.02.2009
St. n.
Osteosynthesemetallentfernung
(OSME) mit Resektions- und
Inter
posi
tionsarthroplastik
nach
Darrach
DRUG rechts vom 26.04.2010
St. n. Implantation einer
Scheker
-Prothese
ulnar
am 26.07.2010
Als „aktuelle Probleme“ nannten Dr.
A._
und die Therapeutinnen
B._
und
C._
belastungsabhängige Handgelenksschmerzen rechts sowie eine ver
min
derte Greifkraft der rechten Hand (Urk. 11/90/35). Anamnestisch hielten sie fol
gen
den Zu
stand fest: Status nach Riss-Quetsch-Wunde Ellbogen rechts am 25. September 1993, Status nach Torsionsverletzung Handgelenk rechts, Diag
no
se einer vorbestehenden
Lunatummalazie
rechts am 4. Juli 2001,
Bagatel
lun
fall
mit Kontusion der rechten Hand am 13. Juni 2002, dislozierte Fraktur
Tu
ber
culum
majus
rechte Schulter mit Commotio cerebri am 14. April 2004, Riss-Quetsch-Wunde Stirn link
s März 2009 und Status nach Kata
raktoperation rechts 200
9.
Hinsichtlich des „jetzigen Leidens“ (
Urk.
11/90/36) wurde erklärt, nach
einer Torsionsverletzung im Handgelenk rechts vom 4. Juli 2001 habe der Be
schwerdeführer ernsthaftere Schmerzen im Handgelenk verspürt. Am 31. Ok
to
ber
2008 sei er dann bei der Arbeit von einem „
Böckli
“ gestürzt, worauf er heftige Schmerzen im rechten Handgelenk verspürt habe. Die Abklärungen hätten die
Diagnose einer aktivierten vorbestehenden Arthrose bei
Lunatum
malazie
Sta
dium
4 ergeben. Eine ungefähr zweimonatige Ruhigstellung habe zu keiner Besserung geführt, weshalb am 25. Februar 2009 eine
Handgelenksarth
rodese
erfolgt sei. Wegen anhaltenden Beschwerden sei am 26. April 2010 die OSME mit
Resek
tions
- beziehungsweise
Interpositionsarthroplastik
nach
Darrach
DRUG rechts und am 26. Juli 2010 schliesslich die Implantation einer
Scheker
-Prothese
ulnar
am rechten Handgelenk erfolgt. Trotz dieser drei Opera
tionen verspüre der Be
schwer
deführer Dauerschmerzen im rechten Handgelenk. Als weitere „haupt
säch
liche Befunde“ (a.a.O.) gaben Dr.
A._
und die The
ra
peutinnen
B._
und
C._
eine leichte Hyperkyphose der BWS und ins
besondere eine deutlichere Ein
schränkung der HWS für die Rotation nach links in Extensionsstellung an. Zudem wurden leichte Einschränkungen der BWS und LWS für die Flexion und Extension festgehalten.
Als „arbeitsrelevante Probleme“ betrachteten sie die Schmerzen und die
Bewe
gungseinschränkung
(in alle Bewegungsrichtungen) im Bereich des rechten Hand
gelenks („Schlussfolgerun
gen und Empfehlungen“,
Urk.
11/90/37), stellten dabei eine mässige Symptomausweitung fest und erklärten, der Beschwerde
führer zeige ein gutes Schmerzverhalten; er könne seine Einschrän
kungen und Schmerzen deutlich beschreiben, hingegen seien
Leistungsbereit
schaft
und Kon
si
stenz schlecht. In Bezug auf die „zumutbare Arbeitsfähigkeit und
Einglie
de
rungsperspektive
“ wurde festgehalten, dass infolge „mässiger
Selbstlimitie
rung
und Inkonsistenz“ die Resultate der physischen Leistungstests für die Be
urtei
lung der zumutbaren Belastbarkeit nur teilweise verwertbar seien. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem
Effort
eine bessere Leistung erbracht werden könne, als bei den Leistungstests gezeigt worden sei. Das Ausmass der demons
trierten
physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pa
thologischen Befunden aus somatischer Sicht nur zum Teil erklären. Die Beur
teilung der Zu
mut
barkeit stütze sich deshalb wesentlich auf medizinisch-theo
retische Überle
gungen, unter Berücksichtigung der Be
obachtungen bei den Leistungstests. Das
Hantieren von Gewichten bis 10 kg sei zwischen einer hal
ben bis drei Stunden pro Tag zumutbar. Gewichte zwischen 5 und 7,5 kg könn
ten drei bis sechs Stun
den
am Tag hantiert werden. Arbeiten über Schulterhöhe, vorgeneigtes Sitzen, vorgeneigtes Stehen, Rotationen im Sit
zen beziehungsweise im Stehen, Knien, wiederholte Kniebeuge, Sitzen, Stehen und Gehen seien zwi
schen drei und sechs Stunden pro Tag zumutbar. Dagegen seien das Stossen und Kriechen auf Grund der Versteifung des rechten Handge
lenks nicht mög
lich.
Hockestellung
und Ziehen seien insgesamt eine halbe bis drei Stunden pro Tag möglich. Die bis
herigen Tätigkeiten als Maurer und Hilfselektromonteur könnten dem Beschwer
deführer aufgrund der zu hantieren
den Lasten, und da der Armeinsatz rechts nur vermindert möglich sei, nicht zu
gemutet werden. Da
gegen bestehe in einer mindestens leichten, angepassten Arbeit eine volle Ar
beitsfähigkeit ganztags.
3.3
Der SUVA-Kreisarzt Dr. med.
E._
,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie, welcher den Beschwerdeführer am 27. Januar 2011 untersucht hatte (vgl. dazu seine Beurteilung vom 28. Januar 2011 [Urk. 11/80/6-11]), bewertete dieses
Zu
mut
barkeitsprofil
am 1. April 2011 (Urk. 11/82) als zuverlässig (siehe auch früh
ere
Beurteilung vom
2. Oktober 2009 [Urk. 11/56/1-7]).
3.4
Der SUVA-Arzt Dr. med.
F._
,
Facharzt für Chirurgie, Kompetenzzentrum
Versi
cherungsmedizin
, führte in seiner Stellungnahme vom 11. Juli 2011 aus
(Urk. 11/90/12-14, vgl. auch seine frühere Stellungnahme vom 7. September 2010
[Urk. 11/79/36-41]), dass er sich der Beurteilung des Kreisarztes Dr.
E._
vom
1.
April 2011 anschliesse, wonach das vom
D._
definierte Zumutbarkeitsprofil zu übernehmen sei. Dabei be
merkte Dr.
F._
,
das frühere Zumutbarkeitsprofil von 2009 - vor Einsetzen der
Scheker
-Prothese - scheine rückblickend zu optimistisch.
3.5
Der RAD-Arzt Dr.
Y._
hielt in seiner letzten Stellungnahme vom 23. April 2012 (Urk. 11/98/9-10) fest, es sei – bei reinen Unfallfolgen (vgl. auch seine Angaben vom 28. Januar 2012 [Urk. 11/98/8-9]) - auf die Ein
schätzungen der SUVA-Ärzte
Dres
.
F._
und
E._
und auf den EFL-Bericht des
D._
vo
m
März 2011 abzustellen. Danach sei der Versi
cherte für leichte Arbeiten ganztags arbeitsfähig. Nach dem Unfall vom 31. Oktober 2008 habe zunächst eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeder Tä
tigkeit bestanden. Spätestens seit 2. Oktober 2009 sei der Beschwerdeführer in ei
ner an
gepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Dabei gälten für die zwischenzeit
liche Operation (Implantierung der
Scheker
-Prothese)
die akutmedizinisch be
gründe
ten Arbeitsunfähigkeiten des Unfallversicherers auch für angepasste Tä
tigkeiten (vgl. Urk. 11/98/8). Dr.
Y._
nannte sodann folgendes „Belastungsprofil“: wechselbelastend, handgelenks- und wirbelsäulenadaptiert, ohne regelmässiges Heben und Tragen von Lasten über 1O kg (rechte Hand mit 3 kg
Maximalbe
lastung
); ohne Arbeiten, welche mit Schlägen und Vibrationen auf das rechte Handgelenk verbunden seien, ohne dauernd repetiertes kräftiges Zupacken mit der rechten Hand, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, ohne Über-Kopf-Arbeiten, ohne Kriechen, Stossen sowie nur selten Hockstellungen.
4.
4.1
Es steht fest
, dass der Beschwer
deführer
in seiner zuletzt a
usgeübten Tätigkeit nicht mehr a
rbeitsfähig ist. Umstritten ist jedoch
zwischen den Parteien
die
A
rbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Dabei erfüllen die - auf medizinisch-theoretische Überlegungen unter Berücksichtigung der Be
obachtungen bei den Leistungstests gestützte - Beurteilung von Dr.
A._
und der Therapeutinnen
B._
und
C._
sowie die Stellungnahmen von RAD-Arzt Dr.
Y._
,
auf welche sich die Beschwerdegegnerin abstützte, die von der Rechtsprechung an medizinische Berichte gestellten Anforderungen (vgl. E. 1.4 hiervor). Sie sind nachvollziehbar, berücksichtigen die geklagten Be
schwerden und beruhen auf eigenen Untersuchungen beziehungsweise wurden in Kenntnis zuverlässiger medizinischer
Vorakten
erstattet.
Die Einschätzung von RAD-Arzt Dr.
Y._
,
nach welcher spätestens ab 2. Oktober 2009 eine behinderungsangepasste Tätigkeit voll zumutbar gewesen war
, erweist sich ebenfalls als überzeugend. Der SUVA-Kreisarzt Dr.
E._
sei
nerseits hielt am 2. Oktober 2009 aufgrund seiner
Vorakten
fest, gemäss einer Kontrolle von Oberarzt Dr. med.
G._
,
Klinik für Handchirurgie,
H._
,
vom 25. August 2009 sei dem Beschwerdeführer eine leichte bis mittelschwere, wechselnde Tätigkeit auch mit der rechten Hand zumutbar (vgl. auch Bericht von Oberarzt Dr.
G._
vom 15. April 2009, Urk. 11/51/5). Dabei berücksichtigt das Belastungsprofil
von RAD-Arzt Dr.
Y._
auch die von Oberarzt Dr.
I._
,
Plastische Chirurgie und Handchirurgie,
H._
,
angegebene
Hebeli
mite
für die rechte Hand von maximal 3 kg (vgl. Bericht vom 30. November 2010 [Urk. 11/79/11] und Stellungnahme vom 7. Dezember 2011 [Urk. 11/95]; beziehungsweise 5 kg [Verlaufseintrag vom 25. Januar 2011, Urk. 11/90/55]).
Soweit der Beschwerdeführer geltend macht,
dass er gemäss ärztlicher Beurtei
lung andauernd bloss zu 50 % arbeitsfähig sei (vgl. entsprechende Arbeitsunfä
higkeitsatteste von Dr. med.
J._
,
Assistenzärztin, Klinik für Plastische Chi
rur
gie
und Handchirurgie,
H._
,
vom 16. November 2010 [Urk. 11/79/14]), von Oberarzt Dr.
I._
vom 30. November 2010 [Urk. 11/79/11] und vom 25. Januar 2011
[Urk. 11/90/55], von Assistenzärztin Dr. med
.
K._
vom 25. Januar 2011 [Urk. 11/80/14], ferner von Oberarzt Dr.
I._
vom 26. Juli 2011 [Urk. 11/83/1]), ist festzuhalten, dass sich die behandelnden Klinikärzte bei ihren Stellungnahmen zur
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
nicht beziehungsweise nicht ge
nügend mit der Arbeitsfähigkeit in einer (leidens-) angepassten Tätigkeit ausei
nanderset
zen (vgl. etwa „Arbeit als Maurer nur zu 50 % möglich“ im
Ver
laufs
eintrag
von Oberarzt Dr.
I._
vom 25. Januar 2011 [Urk. 11/90/55]), weshalb ihre
Arbeits
(
un
)fähigkeitsangaben die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des
D._
nicht in Frage zu stellen vermögen. Sodann stimmt das Belastungsprofil gemäss EFL und der RAD-Beurteilung mit demjeni
gen der Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des
H._
überein (vgl. [zuletzt] „Gebrauch des rechten Daumens ohne funktionelle Ein
schränkung und Heben mit der rechten Hand maximal 3 kg“ [Stellungnahme der
Klinikärzte vom 7. Dezember 2011, Urk. 11/95; siehe auch Bericht von Oberarzt Dr
.
I._
vom 30. November 2010, Urk. 11/79/11]). Damit ist bei Ablauf der War
te
zeit am 30. Oktober 2009 (vgl. Urk. 11/98/10) zunächst eine volle Arbeits
fähigkeit in angepasster Tätigkeit anzunehmen.
4.2
Dagegen ist in Bezug
auf die von den behandelnden Ärzten der
Klinik für Plasti
sche Chirurgie und Handchirurgie,
H._
,
im Zusammenhang mit den letzten zwei Eingriffen am rechten Handgelenk – einerseits
OSME mit Resektions- bezie
hungsweise
Interpositionsarthroplastik
am 26. April 2010 (Operationsbericht von
Oberarzt Dr.
G._
vom 30. April 2010, Urk. 11/68) und anderseits Implan
tation
einer
Scheker
-Prothese am 26. Juli 2010 (Operationsbericht von Oberarzt Dr.
I._
vom 27. Juli 2010, Urk. 11/79/78
) – attestierte höhere volle Arbeits
un
fähigkeit (vgl. Arbeitsunfähigkeitsatteste von Oberarzt Dr.
G._
vom 27. April 2010 [volle Arbeitsunfähigkeit vom 25. April beziehungsweise ab OSME vom 26. April bis 20. Juni 2010; Urk. 11/79/99], von Assistenzärztin Dr. med.
L._
vom 15. Juni 2010 [volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. Juni bis 26. Juli 2010, Urk. 11/79/87], von Oberarzt Dr.
I._
vom 24. August 2010 [volle Ar
beitsunfähigkeit vom 24. August bis 30. September 2010, Urk. 11/79/68]
)
,
eine vorübergehende (vgl. davor noch Angabe einer Arbeits- und
Leistungsunfä
higkeit
von 20 % im Bericht von Oberarzt Dr.
G._
vom 24. März 2010 [Urk. 11/79/106 am Ende]) Verschlechterung des Gesundheitszustands anzuneh
men (vgl. in Bezug auf
die Implantierung der
Scheker
-Prothese
auch die vorer
wähnten Stellung
nahmen
von RAD-Arzt Dr.
Y._
). Daher ist
die rückwir
kende
Zusprache
einer befristeten (höheren) Rente zu prüfen (volle Arbeits- be
ziehungsweise Er
werbsunfähigkeit vom 26. April 2010 [OSME mit
Resekti
ons
- beziehungsweise
Interpositionsarthroplastik
; Urk. 11/68]
bis 30. September 2010 [vgl. letztes
Ar
beitsunfähigkeitsattest
mit Angabe einer Arbeitsfähigkeit von 100 % der behan
delnden Ärzten der
Klinik für Plastische Chirurgie und
Hand
chirurgie
,
H._
;
Urk. 11/79/68; siehe auch 11/79/11 und 11/79/20
]). Danach ist wiederum von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszuge
hen. Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite.
5.
5.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Inva
liditätsgrad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht
. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder je
denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) heran
ge
zogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E.
4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardi
sier
ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hin
weis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wo
chen
arbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
5.2
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte den Beschwerdeführer als
Vollerwerbstä
tig
en
und stellte bei der Ermittlung des
Valideneinkommens
korrekter
weise mangels verlässlicher beziehungsweise stark schwankenden (Lohn-)
Angaben auf den
LSE-Tabel
len
lohn
des Wirtschaftszweigs „Baugewerbe“ (LSE 2008 TA1 Ziff. 45 Kate
gorie 4) in der Höhe von
Fr. 65'609.-- im Jahr 2009
(vgl. Urk. 2 und 11/97) ab.
Das Invalideneinkommen in angepasster Tätigkeit ist, da der Beschwerdeführer keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, ebenfalls anhand der LSE zu ermitteln
(LSE 2008 TA1 Total). Bei
Berücksichtigung
des
von
der
Beschwerde
gegnerin
zugestandenen
behinderungsbedingten
Maximalabzugs
von
25 % (
zum
Ganzen vgl. BGE 126 V 75)
ergibt
sich
–
bei
einem Invalideneinkommen von Fr. 45'928.20 im Jahr 2009 (vgl. Urk. 2 und 11/97) -
ein
rentenausschlies
sender
Invalidi
tätsgrad
von 30 %.
Selbst bei Abstellen auf das höhere
Valideneinkommen
gemäss SUVA-Verfü
gun
g vom 26. März 2012 von Fr. 70'752.50 (vgl. Urk. 11/96/3) ergibt sich den
noch – bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 24'824.30 (Fr. 70'752.50 - Fr. 45'928.20) - ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad (von 35 %).
6.
Nach Art. 88a Abs. 2 IVV ist eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit zu be
rücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat. Artikel 29
bis
IVV ist sinngemäss anwendbar. Eine Verbesserung der Er
werbsfähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung ist sodann gemäss
Art.
88a
Abs.
1 IVV von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück
sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unter
brechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird.
Gestützt auf die vorübergehende, operationsbedingte höhere volle Arbeits- und
Erwerbsunfähigkeit vom 25. April 2010 bis 30. September 2010 (vgl. vorste
hende
E. 4.2) ist dem Beschwerdeführer
somit
vom 1. Juli 2010 (drei Monate nach Ver
schlechterung) bis 31. Dezember 2010 (drei Monate nach Verbesserung) eine be
fristete ganze Rente zuzusprechen.
7.
7.1
Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.
7.2
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen.
Der Beschwerdeführer hat gemessen an seinem An
trag (sinngemäss
Zusprache
einer unbefristeten Rente) nur in einem kleinen Mass obsiegt
(
Zusprache
einer befristeten Rente)
. In Anbetracht dessen sind ihm die Gerichtskosten zu drei Viertel
n
und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel aufzuerlegen.