Decision ID: 579ba986-8cd7-5a74-9557-9699057c1e0f
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. A.a Der Beschwerdeführer suchte am 7. Februar 2005 in der Schweiz um Asyl nach. Am 10. Februar 2005 wurde er im Empfangszentrum (heute: Empfangs- und Verfahrenszentrum) B._ summarisch befragt. Ebenfalls noch im Empfangszentrum B._ wurde er am 16. Februar 2005 gemäss Art. 29 Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) eingehend zu seinen Asylgründen angehört.
Anlässlich dieser Befragungen machte der Beschwerdeführer im  geltend, er sei kurdischer Ethnie und stamme aus der  C._. Nachdem er von 1987 bis 1989 in D._ den Militärdienst absolviert habe, sei er als selbständiger Graphiker und Kunstmaler tätig gewesen. Als Mitglied der Demokratischen  (Demokratik Halk Partisi; DEHAP) habe er bei deren  Organisationstätigkeiten ausgeübt. Weil er einen Milizen der Kurdischen Arbeiterpartei (Partiya Karkerên Kurdistan; PKK) namens A.K. unterstützt und ihm Unterkunft gewährt habe, habe das  (Devlet Güvenlik Mahkemeleri; DGM) Nr. 3 in C._ im Frühjahr 2002 ein Verfahren gegen ihn eingeleitet und ihn in der Folge zu einer Haftstrafe von acht Jahren, neun Monaten und fünfzehn Tagen verurteilt. Nach der Einreichung einer Beschwerde durch den Anwalt F.Ü. sei er nach vier Monaten einstweilen aus dem Gefängnis "Typ E" von C._ entlassen worden. Aus Angst vor einer allfälligen Verurteilung sei er - nachdem er sich einen Reisepass habe ausstellen lassen - nach I._ gezogen. Während seines Aufenthalts in Istanbul habe er von seinem Anwalt F.Ü. erfahren, dass die in seinem Fall eingereichte Beschwerde vom Kassationshof Ende 2004 abgewiesen worden sei und das Staatssicherheitsgericht Nr. 3 am 14. Januar 2005 die nunmehr noch vier Jahre, neun Monate und fünfzehn Tage dauernde Haftstrafe bestätigt habe. In der Folge habe er die Türkei am 3. Februar 2005 verlassen und sei - im Laderaum eines Lastwagens versteckt - auf ihm unbekanntem Weg und unter  der Grenzkontrollen bis in die Schweiz gereist.
A.b Am 7. März 2005 reichte der Beschwerdeführer im  B._ ein Duplikat seines abgelaufenen Reisepasses und am 14. März 2005 verschiedene Beweismittel - Schreiben und  des Anwalts F.Ü. und eines Anwalts namens O.Ö. sowie einen
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22 Seiten langen Auszug aus dem Urteil des 3. Strafgerichts von C._ vom 17. Juni 2003 - in Kopie zu den Akten.
In Bezug auf die nachgereichten Beweismittel wurde dem  am 16. März 2005 im Empfangszentrum B._ das rechtliche Gehör gewährt. Insbesondere wurde auf verschiedene  und Unstimmigkeiten sowie auf den Umstand, dass die  gemäss den eingereichten Dokumenten nicht vom , sondern vom Strafgericht C._  worden war, hingewiesen, und dem Beschwerdeführer die  zur Stellungnahme gewährt. Bei dieser Gelegenheit machte dieser auch geltend, er leide an Zuckerkrankheit, könne hier aber keine Diät machen.
B. Mit Verfügung vom 29. März 2005 - dem damaligen Vertreter des  (...) am 5. April 2005 eröffnet - lehnte das Bundesamt das Asylgesuch mit der Begründung ab, die Vorbringen des  hielten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht stand. Gleichzeitig ordnete es die Wegweisung des  aus der Schweiz an und stellte fest, der Vollzug der Wegweisung sei zulässig, zumutbar und möglich.
C. Für den weiteren Aufenthalt während der Dauer des Asylverfahrens wurde der Beschwerdeführer am 30. März 2005 dem Kanton D._ zugewiesen.
D. Der - nunmehr nicht mehr vertretene - Beschwerdeführer beantragte bei der damals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) mit auf den 3. Mai 2005 datierter Eingabe (massgeblicher : 2. Mai 2005) - unter Aufhebung der vorinstanzlichen  - die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung des Asyls, eventualiter die Feststellung der Unzumutbarkeit des Weg-
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weisungsvollzugs und die Regelung des weiteren Aufenthaltes in der Schweiz unter Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme. In prozessrechtlicher Hinsicht wurde um  der unentgeltlichen Prozessführung ersucht.
Zur Stützung dieser Anträge - für deren Begründung, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird - wurden nebst einer am 29. April 2005 vom E._  Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung Kopien verschiedener Beweismittel zu den Akten gegeben, welche beweisen sollen, dass die Familie des Beschwerdeführers unter dem Druck der türkischen  stehe (Urteil des 3. Staatssicherheitsgerichts vom 15. Januar 2002, Urteil des 3. Strafgerichts von C._ vom 2. März 2005, Entscheid des Kassationshofs vom 5. Mai 2005, Bescheinigung betreffend Z.O., Urteil betreffend M.N.O. und Entscheid betreffend C.O.).
E. Mit Zwischenverfügung vom 6. Mai 2005 verzichtete die ARK auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Gleichzeitig wurde dem  mitgeteilt, über das Begehren um Gewährung der  Prozessführung in Sinne von Art. 65 Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) werde zu einem späteren Zeitpunkt befunden.
F. F.a Die ARK ersuchte die schweizerische Botschaft in Ankara mit  vom 13. Mai 2005 um Tätigung diskreter Abklärung  sich im Zusammenhang mit den Asylvorbringen des  und insbesondere mit den von ihm eingereichten Dokumenten sich stellender Fragen.
F.b Die entsprechende Antwort der schweizerische Botschaft in  vom 26. Oktober 2005 ging am 3. November 2005 bei der ARK ein. Auf deren Inhalt wird in den Erwägungen (vgl. 4.2.1) näher .
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F.c Dem Beschwerdeführer wurde seitens der ARK am 14. November 2005 Gelegenheit gegeben, zu den Abklärungsergebnissen Stellung zu nehmen.
Der Beschwerdeführer liess sich innert der aufgrund einer Krankheit beziehungsweise einer Operation verlängerten Frist, am 30. Dezember 2005, durch seinen am 8. Dezember 2005 neu bestellten Vertreter . Auf diese Darlegungen wird ebenfalls in den nachfolgenden Erwägungen (vgl. 4.2.2) näher eingegangen.
F.d Am 24. Januar 2006 liess der Beschwerdeführer der ARK durch seinen Vertreter ein auf den 2. Januar 2006 datiertes  des Anwalts F.Ü. mitsamt einer deutschen Übersetzung .
G. G.a Die vom Beschwerdeführer geschiedene Ehefrau (F._, geboren (...), Türkei) stellte am 26. Oktober 2006 auf der schweizerischen Botschaft in Ankara für sich und die beiden Söhne (G._, geboren (...), und H._, geboren (...), ebenfalls beide Türkei) ein Asylgesuch, zu dem sie dort noch am gleichen Tag befragt wurde (Ref.-Nr. des BFM: N (...)). F._ gab anlässlich dieser Befragung verschiedene Dokumente (Familienbüchlein, Familienregisterauszug, Scheidungsurteil, Schreiben des ehemaligen Gemeindepräsidenten von (...) sowie mehrere ihren Ex-Mann betreffende Unterlagen) zu den Akten und machte geltend, sie habe sich im Mai 2004 offiziell vom Beschwerdeführer scheiden lassen, sei aber nach Brauch nach wie vor mit ihm verheiratet. Seitdem ihr (Ex-)Ehemann, welcher wegen Unterstützung der PKK zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden sei, das Land verlassen habe, werde sie von den türkischen Behörden unter Druck gesetzt und könne mit ihren Kindern kein normales Leben mehr führen.
G.b Mit Verfügung vom 13. November 2006 - eröffnet am 6. Dezember 2006 - verweigerte das BFM F._ und den beiden Kindern G._ und H._ die Einreise in die Schweiz und lehnte das am 26. Oktober 2006 gestellte Asylgesuch ab.
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G.c F._ ersuchte durch ihren Vertreter (ebenfalls Ali Civi) das Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 4. Januar 2007 (D-100/2007) um Aufhebung der BFM-Verfügung vom 13. November 2006 und um Gutheissung des Asylgesuchs. Eventuell sei die  "zur Ergänzung des Sachverhalts sowie zum Erlass einer  Verfügung" zurückzuweisen. In prozessrechtlicher Hinsicht sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.
G.d Mit Zwischenverfügung vom 17. Januar 2007 sistierte das  das Auslandverfahren betreffend F._ und der beiden Kinder G._ und H._ bis zum Abschluss des Asylverfahrens ihres Ex-Ehemannes (mithin des  im vorliegenden Verfahren) in der Schweiz. Des Weiteren wurde auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und der Entscheid über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen.
H. H.a Das Bundesamt beantragte mit Vernehmlassung vom 10.  2008 die Abweisung der Beschwerde betreffend A._, da diese keine neuen und erheblichen Tatsachen oder Beweismittel , welche eine Änderung seines Standpunktes rechtfertigen . Die von der Beschwerdeinstanz eingeleitete Botschaftsabklärung bestätige im Wesentlichen die Einschätzungen des BFM  Vorbringen; insbesondere sei darauf hinzuweisen, dass aus dem Datenblatt hervorgehe, dass der Beschwerdeführer nicht wegen politischer Delikte in der Türkei belangt werde. Des Weiteren lasse auch die nachgereichte Bestätigung des Anwalts F.Ü. nicht auf eine zweifelsfreie Herkunft schliessen, da die Unterschrift mit dem in der Botschaftsabklärung festgehaltenen Unterschriftsabgleich lediglich im Duktus eine gewisse Ähnlichkeit aufweise, jedoch nicht mit dem Schriftbild übereinstimme. In Form und Inhalt weise auch dieses Schreiben den Charakter eines Gefälligkeitsschreibens auf.  der angeführten Reflexverfolgung sei schliesslich anzumerken, dass diese erst auf Beschwerdeebene geltend gemacht worden sei; der Beschwerdeführer habe weder anlässlich der Befragung zur  noch in der direkten Bundesanhörung eine solche vorgebracht, sondern andere Umstände angeführt, welche zu den geltend  Problemen geführt hätten. Aufgrund dieser Umstände erachte
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das BFM diese auf Beschwerdeebene angeführten Asylgründe als nachgeschoben und konstruiert. Diese Einschätzung bestätige sich dadurch, dass jene Beweismittel im Inhalt den Beschwerdeführer nicht direkt betreffen würden.
H.b Die Vernehmlassung der Vorinstanz wurde dem  beziehungsweise dessen Vertreter vom nunmehr zuständigen  am 12. September 2008 zur Stellungnahme überwiesen.
Ein am 16. September 2008 vom Vertreter des Beschwerdeführers  Gesuch um Zustellung der in der Vernehmlassung des BFM vom 10. September 2008 erwähnten Botschaftsabklärung wurde vom Bundesverwaltungsgericht am 22. September 2008 mit der  abgelehnt, die Ergebnisse der Botschaftsabklärung seien ihm bereits am 14. November 2005 offengelegt worden; überdies seien ihm am 16. Dezember 2005 alle wesentlichen Akten - darunter auch die Botschaftsanfrage - zugestellt worden.
H.c Am 29. September 2008 liess sich der Beschwerdeführer durch seinen Vertreter zu den in der Vernehmlassung enthaltenen  vernehmen. Er hielt dabei daran fest, "ausschliesslich aus  Gründen" in der Schweiz um Asyl ersucht zu haben, da er und seine Familie "infolge politischer Aktivitäten unter permanentem Druck der Behörden" stünden. Sodann erscheine "nicht nachvollziehbar", weshalb der Anwalt F.Ü. das Bestätigungsschreiben nicht hätte selbst verfassen sollen. Schliesslich habe der Beschwerdeführer schon "von Beginn weg andere Familienmitglieder erwähnt, welche sich ebenfalls politisch engagiert" hätten und "von den Behörden verfolgt" worden seien.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des
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Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder  sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu  (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht,
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wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. Der Beschwerdeführer behauptete, wiederholt einen Milizen der PKK unterstützt und auch beherbergt zu haben. Im Frühjahr 2002 sei  gegen ihn vor dem Staatssicherheitsgericht Nr. 3 in C._ ein Strafverfahren eingeleitet worden sei. Dessen Urteil sei am 14. Januar 2005 bestätigt worden.
4.1 Die Vorinstanz äusserte in ihrer angefochtenen Verfügung aus  Gründen gewichtige Zweifel an der geltend gemachten  Verfolgung aus politischen Gründen.
4.1.1 Sie wies vorab darauf hin, die vom Beschwerdeführer am 14. März 2005 eingereichten Beweismittel stünden inhaltlich in  Widerspruch zu den in den Anhörungen gemachten Asylgründen. In der Tat ergibt sich aus dem eingereichten Urteil vom 17. Juni 2003, dass der Beschwerdeführer nicht vom Staatssicherheitsgericht Nr. 3, sondern vom 3. Strafgericht in C._ zu einem mehrjährigen  verurteilt worden war. Anlässlich der Befragung vom 16. März 2005 darauf angesprochen, erklärte der Beschwerdeführer, die  (DGM) seien in der Türkei mittlerweile aufgehoben worden; jetzt seien andere Gerichte zuständig (vgl. A12, S. 2).  dessen, dass das Urteil aber vom 17. Juni 2003 datiert, die Staatsicherheitsgerichte, an denen politische Delikte verhandelt , jedoch erst im Juni 2004, mithin erst ein Jahr später in die  Gerichtsbarkeit aufgenommen beziehungsweise an die am jeweiligen Ort vorhandenen Grossen Strafkammern angehängt , muss der Einwand des Beschwerdeführers als blosse  gewertet werden.
Sodann hielt das BFM zutreffend fest, weder im besagten Urteil vom 17. Juni 2003 noch in den beiden Beschwerdeschriften des Anwalts O.Ö. sei von einer Verurteilung des Beschwerdeführers wegen  eines PKK-Milizen die Rede; vielmehr gehe es darin um eine
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strafrechtlich relevante Angelegenheit im Zusammenhang mit  Arztzeugnissen. Auf diese Ungereimtheit angesprochen, sagte der Beschwerdeführer, wenn sie "den Weg" gegangen wären, den er nun den Schweizer Behörden erzählt habe (ein Verfahren aus "politischen Gründen"), hätte er eine höhere Strafe erhalten, weshalb er sich auf Anraten seines Anwaltes hin für den "Weg" mit der  Strafe (ein gemeinrechtliches Verfahren) entschieden habe (vgl. A12, S. 2). Diese Erklärung vermag ebenfalls nicht zu , haben doch - wie in der angefochtenen Verfügung zu Recht  wurde - Personen in einem Strafverfahren erfahrungsgemäss keine Möglichkeit, zwischen ihnen zur Last gelegten Delikten , schon gar nicht, wenn es sich um ein politisches Delikt  könnte. Auch die Aussage des Beschwerdeführers, es handle sich bei den vorliegenden Dokumenten nur um einen Teil seines Dossiers, nämlich um den, der dann an den Kassationshof gelangt sei, muss als blosse Schutzbehauptung qualifiziert werden.
Angesichts dieser Sachlage wertete das BFM das auf den 7. März 2005 datierte Schreiben des Anwalts F.Ü., wonach der  eine Gefängnisstrafe wegen Hilfeleistung und Beherbergung der PKK im Sinne von Art. 169 des türkischen Strafgesetzbuches zu  habe, berechtigterweise als blosses .
4.1.2 Sodann kann auch der Auffassung der Vorinstanz, wenn der  - wie von ihm behauptet - seit Frühjahr 2002 in einem politischen Strafverfahren gestanden hätte, wäre ihm im Januar 2004 kein Reisepass ausgestellt worden, gefolgt werden.
4.1.3 Schliesslich wies das BFM in seiner angefochtenen Verfügung (vgl. A13, S. 4) auch zutreffend darauf hin, dass der Beschwerdeführer seine Ausreise sehr oberflächlich und realitätsfremd schilderte und sich überdies in seinen Aussagen betreffend die Flucht aus der  beziehungsweise betreffend die Dauer der Aufenthalte in C._, D._ und I._ in grobe Widersprüche verstrickte. Die vom Beschwerdeführer (vgl. A4, S. 18) dazu abgegebene Erklärung, er sei sehr lange auf der Flucht gewesen und wisse die Daten nicht mehr genau, vermag die festgestellen Ungereimtheiten nicht zu beseitigen, zumal die Vorbringen lediglich das Jahr vor der Befragung betreffen und es dem Beschwerdeführer daher möglich gewesen sein sollte, anzugeben, ob er sich während
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mehr als eines Jahres oder nur sechs Monate lang auf der Flucht befunden habe.
4.2 Auf Beschwerdeebene wird zu den vorstehend aufgeführten  nicht näher Stellung bezogen. Hingegen versucht der Beschwerdeführer, die Beschwerdeinstanz mit der Einreichung  Beweismittel - welche jedoch teilweise bereits im vorinstanzlichen Verfahren zu den Akten gegeben wurden (Dokumente no. (...) und no. (...)) - davon zu überzeugen, dass er aus politischen Gründen in der Türkei verfolgt sei.
4.2.1 Die durch die schweizerische Botschaft in Ankara getätigten  ergaben, dass Dokumente no. (...) und no. (...) sowie auch das Schreiben des Anwaltes F.Ü. vom 7. März 2005 aufgrund verschiedener Ungereimtheiten in formeller und inhaltlicher Hinsicht als nicht authentisch zu qualifizieren seien. Die anderen den Beschwerdeführer – dessen Identität erstellt sei - betreffenden Dokumente seien zwar authentisch. Gemäss den erhaltenen Informationen habe es aber keine Anklage politischen Charakters gegeben. Der Prozess gegen den Beschwerdeführer betreffe vielmehr ein gemeinrechtliches Delikt, für welches dieser eine Haftstrafe von vier Jahren, neun Monaten und fünf Tagen erhalten habe; das Urteil sei in Rechtskraft erwachsen und die Strafe sei noch nicht verbüsst. Das angeblich einen Cousin des Beschwerdeführers, Z.O., , von der 6. Kammer des Schwurgerichts von C._  Dokument sei authentisch; die Haftstrafe sei aufgrund des Gesundheitszustandes des Verurteilten aufgehoben worden. Das  betreffend M.N.O. sei am 30. September 1999 von der 2.  des DGM C._ verfasst worden; darin werde festgestellt, dass gegen M.N.O. keine Verurteilung aufgrund seiner Aktivitäten für die PKK erfolge, da er vom Amnestiegesetz no. 3419 profitiere. Im  betreffend C.O. gehe es um eine Strafe, welche seinerzeit  von medizinischen Beschwerden aufgeschoben worden sei,  der Grund für den Aufschub nun offenbar weggefallen sei. Schliesslich existiere über den Beschwerdeführer - welcher (nunmehr) einem Passverbot unterliege - ein Datenblatt, welches aber keinen  Inhalt habe; die Polizei von C._ habe das Datenblatt im Jahre 2002 aufgrund einer Anklage wegen Dokumentenfälschung angelegt.
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4.2.2 In seiner Stellungnahme vom 30. Dezember 2005 führte der Vertreter des Beschwerdeführers aus, Rechtsanwalt F. Ü. habe ihm  versichert, den Beschwerdeführer zu kennen und diesen  zu haben. Das Strafverfahren betreffend den Beschwerdeführer sei im Übrigen nur deshalb nicht politischen Inhalts gewesen, weil der Verteidiger bewusst den wahren Hintergrund der begangenen  verschwiegen habe; andernfalls wäre eine viel höhere Haftstrafe zu erwarten gewesen. Der Umstand, dass die vom  eingereichten Dokumente betreffend Z.O., M.N.O. und C.O. als authentisch beurteilt worden seien, untermauere nicht nur die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in Bezug auf seine eigene politische Aktivität, sondern lege auch den Schluss nahe, dass er  aufgrund der nahen Verwandtschaft zu verhafteten PKK- eine Reflexverfolgung befürchten müsse.
4.2.3 Diese Darlegungen sind indessen - wie auch die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 10. September 2008 bemerkte - nicht , glaubhaft zu machen, dass der Beschwerdeführer in der Türkei nicht wegen eines gemeinrechtlichen, sondern wegen eines  Deliktes belangt werde. In Bezug auf das am 24. Januar 2006 nachgereichte, auf den 2. Januar 2006 datierte Bestätigungsschreiben des Anwalts F.Ü. bemerkte das BFM in der Vernehmlassung vom 10. September 2008, die darauf angebrachte Unterschrift weise mit dem in der in der Botschaftsabklärung festgehaltenen  "lediglich eine gewisse Ähnlichkeit im Duktus" auf, stimme  nicht mit dem Schriftbild überein. Augenfälliger als die  in den Unterschriften auf dem Bestätigungsschreiben vom 2. Januar 2006 und auf dem in der Botschaftsabklärung  Unterschriftenabgleich erscheint indessen die Diskrepanz zur - angeblich ebenfalls von F.Ü. stammenden - Unterschrift auf dem im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Schreiben vom 14. März 2005; diese Unterschrift stammt klarerweise von einer anderen Person. Ungeachtet dieser Auffälligkeiten kann der Auffassung der Vorinstanz gefolgt werden, die Bestätigung weise in Form und Inhalt den  eines blossen Gefälligkeitsschreibens auf, weshalb ihr kein weiterer Beweiswert zukommen kann.
Auf die weiter geltend gemachte Gefahr einer Reflexverfolgung wird nachfolgend unter Ziff. 4.4 der Erwägungen näher eingegangen.
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4.3 Die vom Beschwerdeführer geschiedene Ehefrau behauptete  der am 26. Oktober 2006 auf der schweizerischen Botschaft in Ankara durchgeführten Befragung, mit den türkischen Behörden  zu haben, weil ihr Ex-Mann wegen Unterstützung der PKK  worden sei. "Auf Druck der Behörden hin und aus " hätten sie und ihr Mann sich dann scheiden lassen; die religiös begründete Ehe bestehe jedoch fort (vgl. Dossier von F._, A1, S. 2 f., sowie Beschwerdeschrift S. 4; da F._ und der  in der Schweiz von derselben Person vertreten , sind die Akten aus dem Asylverfahren von F._ dem  Ali Civi bekannt).
Vorab fällt auf, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragungen zu seinem Asylgesuch lediglich zu Protokoll gegeben hatte, er sei  und die beiden Kinder, zu denen er keinen Kontakt mehr habe, lebten bei seiner Ex-Frau, welche mittlerweile wieder verheiratet sei (vgl. A1, S. 3 und A4, S. 3). Ungeachtet dieser Ungereimtheiten hinsichtlich der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers und seiner Ex-Frau vermag der Umstand, dass F._ auf der Schweizer Botschaft in Ankara um Asyl nachsuchte und sich dabei auf die angeblich beim Beschwerdeführer aus politischen Gründen  Probleme abstützt (und dabei - nebst verschiedenen ihre Identität betreffenden Unterlagen auch ihren Ex-Mann betreffende, in der Hauptsache bereits von jenem selbst eingereichte Dokumente in Kopie zu den Akten reichte), die Feststellung, der Beschwerdeführer habe nicht aus politischen, sondern aus gemeinrechtlichen Gründen Probleme mit den türkischen Behörden, ebenfalls nicht zu entkräften.
4.4 Schliesslich reichte der Beschwerdeführer drei angebliche  betreffende Unterlagen in Kopie zu den Akten (vgl. oben E.4.2.1 – E.4.2.3) und machte geltend, aufgrund der nahen  zu verhafteten PKK-Mitgliedern müsse er auch eine  befürchten (vgl. Beschwerdeschrift, S. 3 f. sowie  vom 30. Dezember 2005, S. 2).
Das Bundesverwaltungsgericht geht analog der von der ARK  Praxis davon aus, dass in der Türkei staatliche Repressalien gegen Familienangehörige von politischen Aktivisten angewandt , die als so genannte Reflexverfolgung flüchtlingsrechtlich  im Sinne von Art. 3 AsylG sein können. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Reflexverfolgung zu werden, ist nach der erwähnten Praxis
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vor allem dann gegeben, wenn nach einem flüchtigen Familienmitglied gefahndet wird und die Behörde Anlass zur Vermutung hat, dass  mit der gesuchten Person in engem Kontakt steht. Diese  erhöht sich, wenn ein nicht unbedeutendes politisches Engagement der reflexverfolgten Person für illegale politische  hinzukommt beziehungsweise ihr seitens der Behörden  wird (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der ARK / EMARK 2005 Nr. 21, EMARK 1994 Nr. 5 E. 3h und Nr. 17 E. 3c; vgl. auch EMARK 1993 Nr. 6).
Zwar wurden die drei besagten Dokumente - eine Bescheinigung  den angeblichen Cousin Z.O., ein Urteil betreffend M.N.O.  ein Entscheid betreffend C.O. - aufgrund der von der Schweizer Botschaft in Ankara getätigten Abklärungen als echt befunden.  tragen die in den eingerichten Unterlagen erwähnten Personen den gleichen Nachnamen wie der Beschwerdeführer.
Ob es sich indes bei den in den drei Dokumenten erwähnten Männern tatsächlich um nahe Angehörige des Beschwerdeführers handelt, steht nicht fest und muss auch nicht näher abgeklärt werden. Wie das BFM nämlich in seiner Vernehmlassung vom 10. September 2008 zutreffend ausführte, erwähnte der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen  die drei Personen beziehungsweise deren Verfahren nicht,  brachte andere (eigene) Gründe vor, welche zu den geltend  Problemen mit den türkischen Behörden geführt haben . Die nunmehr behauptete Reflexverfolgung erscheint  und nicht geeignet, eine andere Beurteilung der Sachlage zu . An dieser Feststellung vermag auch die in der Stellungnahme vom 29. September 2008 (vgl. S. 3) angebrachte Bemerkung, der  habe "von Beginn weg andere Familienmitglieder ", welche sich politisch engagiert hätten und von den Behörden verfolgt seien, nichts zu ändern, gab der Beschwerdeführer doch  der direkten Bundesanhörung (vgl. A4, S. 10) lediglich zu , ein Onkel väterlicherseits sei im Jahre 1991 ums Leben  und zwei weitere Verwandte befänden sich im Gefängnis,  er es als seine Pflicht angesehen habe, diese zu unterstützen.
4.5 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer nicht aus politischen Gründen, sondern wegen eines gemeinrechtlichen  von den Behörden gesucht wird. Schliesslich ist festzuhalten, dass die ausgesprochene Strafe (Vier Jahre, neun Monate und fünf
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Tage Haft) für das vom Beschwerdeführer begangene  Delikt (Urkundenfälschung) zwar relativ hoch erscheint, jedoch durchaus dem üblichen Strafmass entspricht, und auch keine Hinweise vorliegen, dass das den Beschwerdeführer betreffende Strafverfahren unfair abgelaufen wäre. Demnach bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer - insbesondere aufgrund seiner  Ethnie - einem asylbeachtlichen Politmalus ausgesetzt sein könnte. Es kann darauf verzichtet werden, auf die übrigen Erwägungen der Vorinstanz und auf die Darlegungen in der Rechtsmitteleingabe und in den Stellungnahmen vom 30. Dezember 2005 und vom 29.  2008 näher einzugehen. Das Asylgesuch wurde vom  zu Recht abgelehnt.
5. Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und  den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
6. 6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
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6.2.1 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu  (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
6.2.2 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in die Türkei ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
6.2.3 Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes für  (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen , Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.).
In der Rechtmitteleingabe (vgl. S. 4) wird geltend gemacht, der  habe bei einer allfälligen Rückkehr in die Türkei  am Flughafen mit einer Verhaftung zu rechnen. In den  vom 30. Dezember 2005 (vgl. S. 2) und vom 29. September 2005 (vgl. S. 3) wird zudem ausgeführt, sobald die türkischen Behör-
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den nähere Indizien dafür hätten, dass seine Familienmitglieder  der PKK unterstützt hätten, habe der Beschwerdeführer "nebst der bereits verhängten noch eine viel höhere Haftstrafe zu ".
Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden ist, diese Strafe jedoch noch nicht  hat, muss er in der Tat befürchten, bei seiner Rückkehr in die Türkei festgenommen zu werden. Nachdem die (noch nicht verbüsste) Strafe jedoch - wie vorstehend unter Ziff. 4.1 und 4.2 der Erwägungen eingehend dargelegt wurde - ein gemeinrechtliches Delikt betrifft und im Übrigen auch eine Reflexverfolgung aufgrund politischer Tätigkeiten angeblicher Verwandter nicht glaubhaft erscheint (vgl. Ziff. 4.4 der ), ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der Türkei "misshandelt, gefoltert und einem unfairen Verfahren " würde (vgl. Beschwerde S. 4).
6.2.4 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
6.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
6.3.1 Militante kurdische Aktivisten haben seit November 2003 in der ganzen Türkei wiederholt Anschläge verübt. In den vergangenen  kam es zudem im Südosten des Landes, insbesondere entlang der Grenze zum Irak, vermehrt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Kämpfern der PKK. Es kann jedoch auch unter Berücksichtigung dieser Ereignisse bezüglich der Türkei und insbesondere auch bezüglich dem Herkunftsort des , (...) Stadt C._, oder bezüglich der im Westen des Landes gelegenen, (...) Stadt D._, wo seine Mutter und seine drei Geschwister leben, nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgemeiner Gewalt, welche für den Beschwerdeführer bei seiner Rückkehr eine konkrete Gefahr darstellen würde, gesprochen werden.
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6.3.2 Der Beschwerdeführer machte bereits im vorinstanzlichen  geltend, er sei zuckerkrank und müsste eine Diät einhalten (vgl. A12, S. 3 f.). Ob er überdies auch Medikamente benötigt, ist aus den Akten nicht ersichtlich, doch wären solche ohne Weiteres auch in C._ und D._ erhältlich. Es ist im Übrigen davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer auch im Falle eines  die notwendige medizinische Betreuung  würde. Der Vollzug der Wegweisung erscheint daher unter  Gesichtspunkten zumutbar.
6.3.3 Sodann sind auch keine anderen, individuellen Gründe , welche den Vollzug der Wegweisung als unzumutbar erscheinen lassen könnten. Der Beschwerdeführer verfügt über eine sehr gute, 17-jährige Schulbildung, spricht nebst seiner Muttersprache Kurdisch auch Türkisch und ist in seiner Heimat seit 1989 als selbständiger  und Kunstmaler tätig gewesen. Zudem wohnen seine nächsten Angehörigen (Mutter und Geschwister) nach wie vor in der Türkei und es ist davon auszugehen, dass diese ihm bei der Reintegration  sein werden.
6.3.4 Angesichts der gesamten Umstände kann der Vollzug der  mithin auch als zumutbar bezeichnet werden.
6.4 Die bisherigen Bestimmungen betreffend vorläufige Aufnahme  einer schwerwiegenden persönlichen Notlage (Art. 14a Abs. 4bis des bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG, SR 142.20] i.V.m. Art. 44 Abs. 3-5 AsylG) wurden mit der  des Asylgesetzes vom 16. Dezember 2005 aufgehoben. Gleichzeitig mit der Aufhebung der Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme im Falle einer schwerwiegenden persönlichen Notlage trat auf den 1. Januar 2007 eine neue Härtefallregelung in Kraft. Gemäss Art. 14 Abs. 2 AsylG haben neu die Kantone die Möglichkeit, bei " eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalles" unter  weiteren Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung zu . Im vorliegenden Fall wären indes bereits die zeitlichen  für die Anwendung von Art. 14 Abs. 2 AsylG nicht gegeben, hält sich der Beschwerdeführer doch erst seit Februar 2005, mithin seit weniger als den nunmehr erforderlichen fünf Jahren, in der Schweiz auf.
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6.5 Schliesslich ist der Vollzug der Wegweisung des  auch als möglich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AuG zu bezeichnen, da keine praktischen Vollzugshindernisse erkennbar sind, die einer Rückkehr in die Türkei entgegenstehen könnten, und der  verpflichtet ist, sich bei den heimatlichen Behörden die  Reisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
6.6 Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu bestätigen. Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine  der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist daher abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Mit Zwischenverfügung vom 6. Mai 2005 verzichtete die ARK auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und verwies den Entscheid über die Gewährung der unentgeltlichen  im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG auf einen späteren Zeitpunkt. Da die Begehren des Beschwerdeführers nicht aussichtslos erschienen und zurzeit weiterhin von seiner Bedürftigkeit auszugehen ist (der Beschwerdeführer geht in der Schweiz nach wie vor keiner  nach), ist dem erwähnten Gesuch zu entsprechen und auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.
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