Decision ID: 8cd308a8-9845-5d70-87cc-42ff1c963e61
Year: 2018
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Die Genossenschaft B._ reichte am 21. Dezember 2015 bei der Einwohnergemeinde (EG) Köniz ein Baugesuch ein für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Einstellhalle auf dem Grundstück Köniz Gbbl. Nr. 1_ in der Wohnzone W, Bauklasse IIIa. Das Vorhaben beinhaltet auch die Rodung einer geschützten Hecke sowie den Abbruch von zwei Tennisplätzen (Parzellen Köniz Gbbl. Nrn. 1_ und 2_) und einer Verkehrsinsel (Strassenparzelle Köniz Gbbl. Nr. 3_). Die EG Köniz als Grundeigentümerin der Bauparzelle und Baurechtsgeberin leitete das  am 11. Januar 2016 an das Regierungsstatthalteramt (RSA)  weiter. Am 17. März 2016 erhob unter anderen A._ Einsprache gegen das Bauvorhaben. Die Genossenschaft B._ reichte am 12. Mai 2016 eine Projektänderung ein (neue Lage der Verkehrsinsel mit Anpassung des Fussgängerbereichs). Mit  vom 20. Oktober 2016 bewilligte das RSA Bern-Mittelland das .
B.
Dagegen erhob A._ am 18. November 2016 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE), welche das Rechtsmittel am 11. April 2017 abwies, soweit sie darauf eintrat.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26.02.2018, Nr. 100.2017.141U, Seite 3
C.
Gegen diesen Entscheid hat A._ am 12. Mai 2017  erhoben. Er beantragt, der Entscheid der BVE vom 11. April 2017 sei aufzuheben und dem Bauvorhaben sei der  zu erteilen.
Die Genossenschaft B._, die EG Köniz und die BVE beantragen mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017, Stellungnahme vom 6. Juni 2017 und Vernehmlassung vom 2. Juni 2017 je die Abweisung der . Auf Ersuchen der Instruktionsrichterin hat die Kantonale  zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) am 31. Oktober 2017 einen Fachbericht zu Ästhetikfragen eingereicht. Die  haben sich zum Bericht äussern und Schlussbemerkungen  können.

Considerations:
Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid  berührt und hat als Nachbar ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
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2.
2.1 Umstritten ist der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 19  und Einstellhalle an der C._strasse in Schliern bei Köniz. Das geplante Gebäude mit drei Vollgeschossen und einem Attikageschoss ist quer zur Strasse angeordnet. Aufgrund der Hanglage tritt das  mit der Einstellhalle und Kellerräumen an der südlichen  gegen die C._strasse oberirdisch in Erscheinung. Das Attikageschoss ist im Norden und im Osten teilweise fassadenbündig  (vgl. zum Ganzen Pläne in act. 3B; betreffend Hanglage, act. 3C pag. 479).
2.2 Die Instruktionsrichterin hat dem Beweisantrag des  stattgegeben und einen Bericht der OLK eingeholt. Im Übrigen ergibt sich der Sachverhalt mit genügender Klarheit aus den Akten. Es kann darauf verzichtet werden, der OLK weitere Fragen zu unterbreiten, wie der Beschwerdeführer dies für nötig hält (vgl. auch Verfügung der  vom 27.11.2017, act. 13). Ebenso wenig verspricht ein Augenschein entscheidwesentliche zusätzliche Erkenntnisse. Der  beantragt weiter eine Parteibefragung. Der Antrag erfolgt pauschal im Anschluss an die Begründung jeder Rüge; soweit dieser  überhaupt gezielt gestellt wird, darf angenommen werden, es gehe dem Beschwerdeführer jeweils um den Nachweis seiner  Behauptungen. Dass er eine publikums- und medienöffentliche  wünscht, ist daraus nicht zu schliessen (BVR 2017 S. 255 E. 3.8 mit Hinweisen). Die Beweisanträge (Augenschein, Parteibefragung) werden abgewiesen (vgl. auch hinten E. 8.2).
3.
3.1 Der Beschwerdeführer kritisiert namentlich die Gestaltung und  des Mehrfamilienhauses. In diesem Zusammenhang macht er zunächst geltend, dass die Bau- und Planungskommission der EG Köniz (BPK) Fragen zur Ästhetik des Bauvorhabens nicht hätte beurteilen dürfen. Bei der BPK handle es sich weder um eine leistungsfähige örtliche Fach-
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stelle noch sei sie unabhängig. Für die Baubewilligung sei das  zuständig, weil die Gemeinde als Grundeigentümerin nicht unparteiisch und unvoreingenommen sei; dasselbe müsse für die BPK als Behörde der Gemeinde gelten. Ausserdem habe die BPK das Vorhaben im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens begleitet und sich dafür . Das Vorhaben hätte zur Beurteilung der Ästhetikfragen im  somit zwingend der OLK vorgelegt werden müssen ( Ziff. 5-8).
3.2 Gemäss Art. 22 Abs. 1 Bst. a des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) konsultiert die Baubewilligungsbehörde die zuständigen kantonalen , wenn gegen ein Vorhaben Bedenken oder Einwände hinsichtlich der Beeinträchtigung des Ortsbilds oder der Landschaft bestehen, die nicht offensichtlich unbegründet sind. Wo leistungsfähige örtliche Fachstellen bestehen, können diese konsultiert werden (Art. 22 Abs. 2 BewD; seit 1.4.2017 vgl. Art. 22a BewD). Unbestritten ist, dass in einem Fall wie dem vorliegenden, wo auf einem Gemeindegrundstück gebaut werden soll,  Art. 8 Abs. 2 Bst. d BewD bzw. aArt. 8 Abs. 2 BewD in der Fassung vom 29. April 1996 (BAG 96-40) der Regierungsstatthalter oder die  zuständige Baubewilligungsbehörde ist. Es geht darum, den Anschein zu vermeiden, die Gemeinde entscheide in eigener Sache, und es soll ihre institutionelle Unbefangenheit gewährleistet werden (vgl. Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I/II, 4. Aufl. 2013/2017, Art. 33 N. 3; VGE 2017/79 vom 28.7.2017 E 2.3, 22755 vom 30.5.2007 E. 2.3; ehemalige Baudirektion 22.11.1988, in BVR 1989 S. 150 E. 5). Es ist fraglich, ob in dieser Situation eine Beurteilung der Ästhetik und Einordnung des Vorhabens durch die BPK als Gemeindebehörde (vgl. Art. 102 des Baureglements der EG Köniz vom 7. März 1993 [GBR] und Reglement für die Bau- und Planungskommission der EG Köniz vom 15. Dezember 1993) trotzdem massgebend sein könnte, zumal sie  offenbar am vorgelagerten Projektwettbewerbsverfahren beteiligt war. Dies kann jedoch offenbleiben. Zum einen hat das RSA als  die BPK nicht beigezogen, sondern die Gemeinde hat ihrer Stellungnahme an das RSA vom 11. Mai 2016 den Protokollauszug der Sitzung der BPK vom 7. April 2016 beigelegt, dem lediglich zu entnehmen
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ist, dass die BPK «die vorgenommene Attikalösung sowie die Gestaltung insgesamt» unterstütze (act. 3C pag. 379). Zum anderen liegt nunmehr ein einlässlicher Fachbericht der OLK (Bst. C und E. 2.2 vorne) und damit eine Beurteilung der Ästhetik- und Einordnungsfrage durch eine  qualifizierte und unvoreingenommene Fachstelle vor (vgl. zum Beizug der OLK im Rechtsmittelverfahren VGE 2016/242 vom 8.6.2017 E. 5.1). Unter diesen Umständen ist auch nicht auf die vom  in diesem Zusammenhang aufgeworfenen Ausstands- bzw.  einzugehen.
4.
4.1 In der Sache macht der Beschwerdeführer geltend, die Gestaltung des Bauvorhabens an sich und insbesondere das Attikageschoss erzielten keine gute Gesamtwirkung. Ausserdem sei das Attikageschoss nicht  sorgfältig gestaltet und der Verzicht auf eine allseitige  der Attika- gegenüber den darunter liegenden Fassaden sei .
4.2 Nach Art. 14 Abs. 1 GBR sind Bauten und Anlagen so zu gestalten, dass sich zusammen mit ihrem näheren und weiteren Umfeld eine gute Gesamtwirkung ergibt. In baulich unbefriedigend gestalteten Gebieten  neue Bauten und Anlagen möglichst zur Verbesserung des  beitragen (Art. 14 Abs. 2 GBR). Art. 91 Abs. 1 Satz 1 GBR lässt Attikageschosse unter der Voraussetzung einer guten Gesamtwirkung im Sinn von Art. 14 GBR zu. Der in Art. 91 Abs. 1 GBR wiederholte Vorbehalt der «guten Gesamtwirkung» gilt gestützt auf Art. 14 Abs. 1 GBR für die gesamte Liegenschaft einschliesslich Attikageschoss und entfaltet insoweit – wie auch mit dem Verweis in der Bestimmung selbst zum Ausdruck  wird – keine selbständige, über Art. 14 Abs. 1 GBR hinausgehende Rechtswirkung (BVR 2006 S. 491 [VGE 22430 vom 31.1.2006] nicht publ. E. 6.5.3). Das Attikageschoss ist allerdings gemäss Art. 91 Abs. 1 Satz 2 GBR architektonisch besonders sorgfältig zu gestalten.
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4.3 Mit Art. 14 GBR hat die Gemeinde im Bereich des allgemeinen - und Landschaftsschutzes nähere Vorschriften im Sinn von Art. 9 Abs. 3 BauG erlassen. Das positive Einfügungs- und Verbesserungsgebot geht in seinem Regelungsgehalt und in seiner Regelungsdichte über das Verunstaltungsverbot gemäss Art. 9 Abs. 1 BauG hinaus und hat  Bedeutung (BVR 2009 S. 328 E. 5.2, 2006 S. 491 E. 6.2; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 4 und 4a, je mit weiteren Hinweisen). Die Begriffe «gute Gesamtwirkung» sowie «baulich unbefriedigend  Gebiet» und «Verbesserung des Gesamtbilds» stellen unbestimmte kommunale Gesetzesbegriffe dar, bezüglich deren Auslegung das  den kommunalen Behörden grundsätzlich einen gewissen Beurteilungsspielraum einräumt (BVR 2009 S. 328 E. 5.3, 2006 S. 491 E. 6.3.1; VGE 2016/242 vom 8.6.2017 E. 3.2). Dasselbe gilt für die  «architektonisch besonders sorgfältig zu gestalten» in Art. 91 Abs. 1 Satz 2 GBR. Vorliegend hat die Gemeinde allerdings nicht als  Behörde über das Baugesuch entschieden (vgl. E. 3.2 vorne). Welche Bedeutung der Gemeindeautonomie bei dieser Ausgangslage , kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen offenbleiben (BVR 2012 S. 20 E. 3.2, 2009 S. 551 E. 3.6.2; VGE 2011/339 vom 2.7.2012 E. 3.1). Liegt ein Bericht der OLK vor, räumt ihm das  regelmässig einen erheblichen Stellenwert ein und auferlegt sich bei seiner Überprüfung eine gewisse Zurückhaltung. Es prüft , ob die Fachmeinung gefestigt und gut abgestützt ist und ob sie – nach entsprechenden Erläuterungen – auch Laiinnen und Laien zu  vermag (BVR 2009 S. 328 E. 5.7; zuletzt VGE 2016/266 vom 30.10.2017 E. 4.3; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 9, 9a und 10 Bst. b).
4.4 Nach der Rechtsprechung ist die «gute Gesamtwirkung» weder an geringen noch an besonders hohen architektonischen Qualitäten zu . Das Erfordernis bedeutet bei durchschnittlichen örtlichen  nur, dass das Mittelmass der Umgebung nicht gestört werden darf und sich eine Neuüberbauung an den qualitativ hochwertigeren Bauten und Anlagen der Umgebung zu orientieren hat (BVR 2009 S. 328 E. 5.3, 2006 S. 491 E. 6.3.1 f. mit Hinweisen). Zu den Begriffen «baulich unbefriedigend gestaltetes Gebiet» und «Verbesserung des Gesamtbilds» besteht keine gefestigte Rechtsprechung. Jedoch müssen sich auch Vorhaben in unbe-
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friedigend gestalteten Gebieten an hochwertigeren Bauten in der  orientieren und dürfen sie das Mittelmass nicht stören (VGE 2016/242 vom 8.6.2017 E. 3.4).
4.5 In ihrem Bericht vom 31. Oktober 2017 (act. 8A) hat die OLK  das nähere und weitere Umfeld des Bauvorhabens beschrieben. Danach sucht man in Schliern vergeblich nach einer übergeordneten . Unsensible grosse Bautätigkeiten, angefangen in den frühen 1970er-Jahren, prägten den Charakter des Orts. Die Lücken  den vormals prägenden Gutshöfen von Schliern seien mit  relativ dicht überbaut worden. Auch einige wenige  fänden sich. Diese wenig qualitätsvolle bauliche Entwicklung lasse sich bis heute beobachten. Die Gebäude seien mehrheitlich , angeordnet in Bebauungen aus mehreren gleichen Gebäuden mit grosszügigen üppig begrünten Zwischenräumen. Die C._strasse liege im Talboden zwischen dem Ortskern und dem Büschiwald. Sie sei eine typische Schlierner Quartiererschliessungsstrasse, führe an mehreren komplett unterschiedlichen Bebauungen vorbei und ende in einer . Aufgrund der markanten Topografie seien die angrenzenden Bauten meist abgestuft oder dann höher als der Schlierner Durchschnitt. Als  bilde der Tennisplatz eine grössere Aufweitung im Quartier. Die direkte Umgebung des Bauvorhabens bildeten hinsichtlich Dachform,  und Fassadenverkleidung bzw. -anstrich unterschiedliche Überbauungen. Sie seien von unterdurchschnittlicher Qualität und der Kontext des Bauvorhabens müsse aus Sicht des Orts- und  als unbefriedigend bezeichnet werden. Zur Frage, ob das  zur Verbesserung des Gesamtbilds beitrage, führt die OLK aus, als Einzelgebäude vermöge es das Quartier nicht von Grund auf zu . Sie spricht dem Vorhaben aber genügend Qualität zu, um seine nähere Umgebung positiv zu beeinflussen. Städtebaulich verenge es den Strassenraum, sodass eine subtile, wohltuende Kammerung desselben entstehe. Weiter helfe beispielsweise neben der Gestaltung der Fassaden mit grosszügigen Balkonen auch die Vorzone zur Strasse zu deren . Das Bauvorhaben stehe gut positioniert in der vorgefundenen Situation und verbessere die Gesamtwirkung, soweit das mit einem  Bauvolumen möglich sei. Die Attika sei gestalterisch gut ins Volumen
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eingebunden und zeige sich selbstverständlich, die Stufung der Umgebung abbildend. Eine ausgeprägtere Gestaltung des Sockels und dessen  auf Strassenniveau wären wünschenswert (Antworten zu Fragen a-d).
4.6 Der Bericht der OLK ist schlüssig: Da es an quartiertypischen  fehlt, ist nicht erkennbar, weshalb sich das  nicht in das Wohnquartier einfügen sollte. Die OLK anerkennt , dass das Gebäude zu einer Verbesserung der bestehenden Situation führt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht: So können gestützt auf die Vorschriften des allgemeinen Ortsbild- und  – auch bei kommunalen positiven Einfügungsgeboten – zwar bestimmte Anforderungen an die Gestaltung von Bauten und Anlagen gestellt werden; Art und Mass der nach der Zonenordnung zulässigen  dürfen aber grundsätzlich nicht (wesentlich) eingeschränkt werden. Unzulässig sind insbesondere Beschränkungen der erlaubten , die eine ins Gewicht fallende Mindernutzung zur Folge hätten (BGE 115 Ia 363 E. 3a S. 366; BVR 2006 S. 491 E. 6.3.3, 1990 S. 241 E. 4c; VGE 2015/338 vom 12.9.2016 E. 5.7 [bestätigt durch BGer 1C_484/2016 vom 28.6.2017]; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 15). Es ist unbestritten, dass das Vorhaben die baupolizeilichen Masse einhält (vgl. auch E. 4.7 hiernach). Der Beschwerdeführer kann demnach nichts daraus ableiten, dass das Vorhaben «massig und klar » wirke, «vom Tennisplatz her gesehen eine richtiggehende Wand hochgezogen werde» und von der C._strasse aus fünfstöckig bzw. von seiner Liegenschaft aufgrund des Attikageschosses vierstöckig erscheine (Beschwerde Ziff. 35 und 11). Weshalb das projektierte Gebäude zu einem Bruch mit seiner Umgebung führen soll, begründet der Beschwerdeführer nicht; dies ist aufgrund der unbestrittenermassen sehr unterschiedlichen Überbauungen in der Umgebung auch nicht ersichtlich. Die Gestaltung des Attikageschosses an sich kritisiert der Beschwerdeführer ebenfalls nur pauschal und verlangt, dass die OLK die ästhetischen Fragen zu beurteilen habe (Beschwerde Ziff. 11). Diese Beurteilung liegt vor und fällt auch in Bezug auf das Attikageschoss positiv aus. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die fachliche Beurteilung der OLK in Frage stellen könnte (vgl. auch E. 4.3 vorne). Insbesondere ist die Ansicht des Beschwerdeführers nicht
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nachvollziehbar, wonach der Bericht der OLK die entscheidenden Fragen der guten Gesamtwirkung und der besonders sorgfältigen Gestaltung des Attikageschosses unbeantwortet lasse (vgl. act. 12 und 16).
4.7 Attikafassaden sind gemäss Art. 91 Abs. 3 Satz 2 GBR – mit  des Treppenhauses – allseitig wenigstens um 1,5 m von den Fassaden des darunterliegenden Vollgeschosses zurückzunehmen.  Art. 91 Abs. 3 Satz 3 GBR kann auf den Rücksprung des  auf einer Seitenfassade und auf der Rückfassade verzichtet werden, wenn diese Abweichung architektonisch begründet ist (Bst. a), dadurch die Attikagrundfläche nicht erhöht wird (Bst. b) und den  und Nachbarn keine wesentlichen Nachteile erwachsen (Bst. c). Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, aus Art. 91 Abs. 3 Satz 3 Bst. a GBR folge, dass der Verzicht auf den Rücksprung des Attikageschosses  notwendig sein müsse. Die Rückversetzung müsste zu  oder nicht praktikablen Lösungen führen, damit der Verzicht darauf zulässig sei. Dies schliesst der Beschwerdeführer aus dem Verhältnis der Bestimmung zu Art. 91 Abs. 1 GBR (Beschwerde Ziff. 10 f.). – Art. 91 Abs. 1 GBR betrifft die Gestaltung des Attikageschosses an sich und im Zusammenhang mit dem ganzen Gebäude (vgl. E. 4.2 f. vorne), während Art. 91 Abs. 3 Satz 3 GBR die Voraussetzungen für einen Verzicht auf einen allseitigen Fassadenrücksprung regelt. Dem Beschwerdeführer ist demnach zwar insoweit zuzustimmen, als den Bestimmungen ein  Regelungsgehalt zukommt. Aus der Systematik ist jedoch nicht zu schliessen, dass ein Verzicht auf den Fassadenrücksprung nur zulässig ist, wenn keine andere architektonische Lösung möglich ist. Eine solche Auslegung wäre schon mit dem Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbar, wonach die Abweichung architektonisch begründet und nicht etwa  oder zwingend sein muss. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass nach der Praxis der Gemeinde eine nachvollziehbare und logische  Begründung für den Verzicht auf den Rücksprung genügt (vgl. Fachbericht des Bauinspektorats der EG Köniz vom 29.8.2015 [richtig 2016; act. 3C pag. 589; nachfolgend: Fachbericht Bauinspektorat] Ziff. 7 S. 5). Die Beschwerdegegnerin 1 will das Attikageschoss nord- und  teilweise fassadenbündig erstellen, «um das Bauvolumen  und unter Berücksichtigung der Topographie angemessen zu glie-
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dern sowie die Nutzung der Wohn- und Aussenräume im Attika im Sinne verdichteten Wohnens rücksichtsvoll zu optimieren» (act. 3C pag. 187). Diese Begründung, mit der sich der Beschwerdeführer nicht , genügt den Anforderungen von Art. 91 Abs. 3 Satz 3 Bst. a GBR. Dass die Attikagrundfläche vergrössert würde, macht der  nicht geltend, und er bestreitet auch nicht, dass die maximal  Fassadenhöhe der Attika eingehalten ist (Art. 91 Abs. 3 Satz 1 und Satz 3 Bst. b GBR; vgl. auch angefochtener Entscheid E. 3e und f). Unter diesen Umständen ist unerheblich, wenn die Ostseite des projektierten  für den Beschwerdeführer wie ein vierstöckiges Haus wirkt (vgl. auch E. 4.6 hiervor). Die OLK hat im Übrigen ausgeführt, dass die  der Attika die Topografie der Umgebung abbilde. Würden nur die Treppenhäuser an die Fassade gezogen, ergäbe sich daraus eine  unruhige, dem Gebäude kaum entsprechende Abwicklung (act. 8A, Antwort zu Frage e). Diese Einschätzung ist ohne weiteres nachvollziehbar. Der Verzicht auf den allseitigen Rücksprung des Attikageschosses ist  auch unter ästhetischen Gesichtspunkten begründet. Der  behauptet schliesslich, es erwüchsen ihm wesentliche Nachteile daraus, da seiner Liegenschaft noch mehr Besonnung entzogen werde (Beschwerde Ziff. 12). Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, weshalb kein solcher Nachteil gegeben ist; so schöpfe die Beschwerdegegnerin 1 die zulässige Gebäudehöhe nicht aus und der minimale Grenzabstand auf der Ostseite des Vorhabens sei ebenfalls überschritten, weshalb weder hinsichtlich Beschattung noch Aussicht ein wesentlicher Nachteil aus dem Verzicht auf den Attikarücksprung entstehe (angefochtener Entscheid E. 3f; vgl. auch E. 8 hinten). Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen  Ausführungen der BVE nicht auseinander. Es mag schliesslich zwar zutreffen, dass das Haus etwas «wuchtiger» wirkt, als wenn die Attika auf allen Seiten einen Fassadenrücksprung von 1,5 m aufwiese. Diese Wirkung tritt aber stets ein, soweit ein Attikageschoss fassadenbündig  wird. Läge darin bereits ein wesentlicher Nachteil, könnte eine  bis zur Fassade des darunter liegenden Geschosses in keinem Fall bewilligt werden (vgl. auch VGE 2015/348 vom 24.6.2016 E. 4.4.2).
4.8 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Gestaltung des Vorhabens Art. 14 und 91 Abs. 1 GBR entspricht und der teilweise Verzicht auf den
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Attikarücksprung gemäss Art. 91 Abs. 3 GBR zulässig ist. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet. Soweit der Beschwerdeführer , der OLK seien sämtliche Wettbewerbsprojekte vorzulegen (vgl. act. 12 S. 2 f.), ist ihm nicht zu folgen. Zu beurteilen ist allein das hier  Bauvorhaben.
5.
5.1 Weiter bestreitet der Beschwerdeführer, dass die Solarpanels auf dem Dach des Attikageschosses bewilligungsfrei erstellt werden dürfen. Anwendbar sei Art. 91 Abs. 4 GBR, der die zulässigen Aufbauten auf der Attika abschliessend aufzähle; Solarpanels fielen nicht darunter.
5.2 Baubewilligungspflichtig sind alle künstlich geschaffenen und auf Dauer angelegten Bauten, Anlagen und Einrichtungen (Bauvorhaben), die in fester Beziehung zum Erdboden stehen und geeignet sind, die  zu beeinflussen, indem sie zum Beispiel den Raum  erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder die Umwelt  (Art. 1a Abs. 1 BauG). Keiner Baubewilligung bedürfen  der Unterhalt von Bauten und Anlagen, für eine kurze Dauer  Bauten und Anlagen sowie andere geringfügige Bauvorhaben (Art. 1b Abs. 1 BauG). Gemäss Art. 6 Abs. 1 Bst. f BewD fallen darunter Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie, wenn sie an Gebäuden  werden oder als kleine Nebenanlage zu Gebäuden installiert  und den kantonalen Richtlinien entsprechen. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat im Januar 2015 die Richtlinien «Baubewilligungsfreie Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien» erlassen (nachfolgend: Richtlinien; einsehbar unter: <www.jgk.be.ch>, Rubriken «/Baubewilligungsverfahren»; vgl. RRB 75/2015 vom 28.1.2015). Bei Flachdächern (bis 3° Neigung) sind den Richtlinien zufolge flach montierte und aufgeständerte Solaranlagen baubewilligungsfrei, wenn sie seitlich um mindestens 50 cm von der Dachkante eingerückt werden und eine  Höhe von 1,2 m über der Oberkante des Dachrands aufweisen. Bei Gebäuden mit geschlossenen Brüstungen beziehen sich die Masse auf die Oberkante der Brüstung (Richtlinien Ziff. 2.2.4). Solaranlagen auf Flach-
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dächern zählt der Regierungsrat zur Kategorie «kleine Nebenanlage zu Gebäuden» (Richtlinien Ziff. 1.3 Bst. d; vgl. auch Ziff. 2.2). Seit dem 1. April 2017 gilt für baubewilligungsfreie Solaranlagen die Meldepflicht gemäss Art. 7a BewD.
5.3 Auf dem Attikadach sind 25 in Zweier- oder Dreiergruppen , aufgeständerte Solarpanels vorgesehen. Sie sind seitlich mehr als 50 cm von der Dachkante eingerückt und ragen etwa 70 cm über die  Brüstung (vgl. Plan Dachaufsicht, Plan Längsfassaden und Plan Längsschnitte, alle vom 21.12.2015 im Massstab 1:100, act. 3B12, 3B10 und 3B13). Nach dem Gesagten können solche Solaranlagen  erstellt werden. Anders als der Beschwerdeführer meint (Beschwerde Ziff. 15), ist ab der Dachkante bzw. der Brüstung des  und nicht ab der Brüstung der darunterliegenden Terrasse zu . Sowohl in Ziff. 2.2.4 als auch in Ziff. 2.1.3 der Richtlinien () ist ohne Einschränkungen von Flachdächern die Rede, was  einschliesst. Die Vorinstanz hat in diesem Punkt weder den Sachverhalt falsch festgestellt noch anderweitig Recht verletzt.
5.4 Sodann kann Art. 91 Abs. 4 GBR, wonach auf der Attika bei guter kubischer Einordnung als Aufbauten Rauch- und Lüftungskamine (Bst. a), Oberlichtaufbauten (Bst. b) und gewisse Liftaufbauten (Bst. c) gestattet sind, vom kantonalen Recht als baubewilligungsfrei bezeichnete  nicht ausschliessen. Gemäss Art. 69 Abs. 3 BauG dürfen die  in ihrer baurechtlichen Grundordnung keine Vorschriften für  Bauvorhaben nach Art. 1b BauG erlassen. Solche sind nur zulässig für Gebiete des Ortsbild- und Landschaftsschutzes sowie in Überbauungsordnungen. Art. 69 Abs. 3 BauG schliesst zwar nicht aus, dass Bauvorschriften von allgemeiner Bedeutung und Tragweite wie , Ästhetikklauseln oder Farbvorschriften auch auf  Vorhaben Anwendung finden (vgl. Christophe Cueni, Die Neuregelung der Baubewilligungspflicht und -freiheit, in KPG-Bulletin 4/2009 S. 110 ff., 137). Dies zumal nach Art. 1b Abs. 3 BauG baupolizeiliche Massnahmen auch im Interesse des Ortsbild-, Landschafts- oder Umweltschutzes  werden können (vgl. zum Ganzen VGE 2011/412 vom 14.1.2013 E. 8.3 f.; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 1b N. 1 und 4, Art. 69 N. 3a). Um eine
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solche Bauvorschrift von allgemeiner Bedeutung und Tragweite handelt es sich bei Art. 91 Abs. 4 GBR jedoch nicht, weshalb die Bestimmung für die geplanten Solarpanels unbeachtlich ist (vgl. zum Ganzen auch Matthias Spack, Erneuerbare Energien – Bau- und planungsrechtliche Fragen, in KPG-Bulletin 2/2013 S. 63 ff.). Die Beschwerde erweist sich auch insoweit als unbegründet.
6.
6.1 Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, verschiedene Bauten (, Hydrant, Sockel- und Umgebungsmauern) hielten den Strassenabstand nicht ein und die Voraussetzungen für eine  seien nicht gegeben. Die BVE sei in diesem Zusammenhang ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen. Zudem habe die  1 ihr Ausnahmegesuch nicht begründet.
6.2 Unter Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen hat die BVE dazu ausgeführt, bei den umstrittenen Bauten handle es sich um leicht entfernbare Kleinbauten bzw. -anlagen, die von einer erleichterten  profitierten. Die Beschwerdegegnerin 1 habe zweifellos ein genügendes Interesse an der Ausnahmebewilligung und öffentliche oder nachbarliche Interessen seien nicht beeinträchtigt. Insbesondere sei keine Gefährdung der Verkehrssicherheit zu befürchten (angefochtener  E. 6c-e). – Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 21 ff. VRPG) ist die Begründungspflicht (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG). Im  muss die Begründung zumindest so abgefasst sein, dass die  die Verfügung oder den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten können. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (statt vieler BGE 142 II 154 E. 4.2 [Pra 105/2016 Nr. 98]; BVR 2016 S. 402 E. 6.2). Die Begründung der BVE genügt diesen , auch wenn sie sich nicht ausführlich dazu geäussert hat, weshalb ein genügendes Interesse der Beschwerdegegnerin 1 an den Bauten bzw.
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Anlagen im Strassenabstand bestehe. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Entscheid nicht sachgerecht hat anfechten können. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt nicht vor. Eine andere Frage ist, ob die Begründung zutrifft, was im Folgenden zu prüfen ist.
6.3 Gemäss Art. 80 Abs. 1 Bst. b des Strassengesetzes vom 4. Juni 2008 (SG; BSG 732.11) gilt für Bauten und Anlagen an Gemeindestrassen ein Abstand von 3,6 m ab Fahrbahnrand, soweit das zuständige  in Nutzungsplänen oder in der Gesetzgebung nichts anderes  (vgl. auch Art. 59 der Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008 [SV; BSG 732.111.1]). Art. 64 Abs. 1 GBR bestimmt, dass der Bauabstand von Gemeindestrassen 5 m beträgt. Gemäss Art. 64 Abs. 2 GBR gelten für die Ausnahmebewilligung vom Strassenabstand die kantonalen Vorschriften. Das zuständige Gemeinwesen kann laut Art. 81 Abs. 1 SG Ausnahmen von den gesetzlichen Strassenabständen bewilligen, wenn besondere , insbesondere des Ortsbilds, es rechtfertigen und wenn dadurch  öffentliche Interessen noch wesentliche nachbarliche Interessen  werden. Für Kleinbauten gilt Art. 28 BauG sinngemäss (Art. 81 Abs. 2 SG).
6.4 Zunächst fragt sich, ob sämtliche im Strassenabstand geplanten Bauten überhaupt einer Ausnahmebewilligung bedürfen. Aus dem  geht hervor, dass ein Hydrant auf dem Trottoir im Bereich der Einstellhalleneinfahrt entfernt werden soll. Der mit der Gemeinde  neue Standort des Hydranten liegt in westlicher Richtung  am der Strasse abgewandten Trottoirrand (vgl. Plan Umgebung [EG], act. 3B7). Die Gemeinden sind als Trägerinnen der Feuerwehren verpflichtet, den Hydrantenlöschschutz im Versorgungsgebiet der  Wasserversorgung sicherzustellen (vgl. Art. 6 Abs. 1 des  vom 11. November 1996 [WVG; BSG 752.32]; Art. 21 Abs. 1 und 3 des Feuerschutz- und Feuerwehrgesetzes vom 20. Januar 1994 [FFG; BSG 871.11]; Art. 39 Abs. 1 Satz 1 der Feuerschutz- und Feuerwehrverordnung vom 11. Mai 1994 [FFV; BSG 871.111]; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 7/8 N. 21 f.). Bei den Hydrantenanlagen handelt es sich um öffentliche Anlagen der Wasserversorgung (vgl. Art. 10 Bst. b
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der Verordnung der EG Köniz über die Wasserversorgung vom 13. August 2003 [Wasserversorgungsverordnung]). Nicht die Bauherrschaft, sondern die Gemeinde ist demnach verantwortlich für die Versetzung des . Dementsprechend hat die Gemeinde im Baubewilligungsverfahren festgehalten, dass der bestehende Hydrant Nr. ... durch das  der Wasserversorgung Köniz zu Lasten der Bauherrschaft  werden müsse und der neue Standort mit der Feuerwehr  sei (vgl. Beilage «Bedingungen und Auflagen» zum Fachbericht Bauinspektorat [act. 3C pag. 577], Ziff. 2.10 und 2.24). Das RSA hat diese Nebenbestimmung in seinen Gesamtentscheid aufgenommen (Ziff. 4.1 am Schluss, S. 20). Entgegen der Auffassung der Vorinstanzen bedarf die  1 für die Versetzung des Hydranten durch die Gemeinde keiner Ausnahmebewilligung und wurde ihr auch keine solche erteilt. Im Übrigen leuchtet ohne weiteres ein, dass ein Hydrant aufgrund seiner Funktion als Löschwasserstation in unmittelbarer Strassennähe stehen muss.
6.5 Zu prüfen ist sodann, wie es sich mit dem Abstand der übrigen  verhält.
6.5.1 Im Unterschied zum alten Recht lässt das SG in der  (E. 6.3 vorne) keine Bauten und Anlagen ohne Ausnahmebewilligung mehr zu, weshalb für die Stütz- bzw. Sockelmauer und die  sowie die Besucherparkplätze eine Ausnahmebewilligung nötig ist (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 12 N. 18 a.E.). Gemäss dem für  von den gesetzlichen Strassenabständen sinngemäss  Art. 28 Abs. 1 BauG (E. 6.3 vorne) kann die Baubewilligungsbehörde die Erstellung kleiner und leicht entfernbarer Bauten und Anlagen in  von Bauvorschriften, namentlich von Baulinien, auf Zusehen hin bewilligen, wenn die Bauherrschaft ein genügendes Interesse nachweist (Bst. a), weder öffentliche noch nachbarliche Interessen beeinträchtigt  (Bst. b) und bei Bauten an Gewässern oder Wald die dafür zuständige Behörde zugestimmt hat (Bst. c). Die Bewilligung kann jederzeit  widerrufen werden (Art. 28 Abs. 2 BauG). Die Bewilligung «auf Zusehen hin» ist eine erleichterte Ausnahmebewilligung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie jederzeit entschädigungslos widerrufen werden
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kann, sobald sich aus ihr Nachteile für die Öffentlichkeit oder die  und Nachbarn ergeben. Sie ist beschränkt auf kleine, leicht  Bauten, weil die Beseitigung von Bauten als unverhältnismässig in Frage gestellt werden könnte, wenn sie einen grösseren Aufwand  würde oder sonst mit erheblichen Nachteilen verbunden wäre (VGE 2009/280/281 vom 19.1.2010 E. 4.4; BVE 22.3.1994, in BVR 1995 S. 203 E. 3; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 28 N. 1).
6.5.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, handelt es sich bei den umstrittenen Mauern und Parkplätzen um Bauten bzw. Anlagen mit  Dimensionen, welche als Kleinbauten im Sinn von Art. 28 BauG gelten (vgl. dazu Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 28 N. 2; vgl. auch VGE 2009/314 vom 22.11.2010 E. 8.3 [bestätigt durch BGer 1C_11/2011 vom 1.4.2011], 2009/280/281 vom 19.1.2010 E. 4.5). Sie sind sowohl  wie auch funktionell leicht entfernbar (vgl. dazu Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 28 N. 2a). Dies gilt, anders als der Beschwerdeführer meint (Beschwerde Ziff. 20), auch für die Stütz- bzw. Sockelmauer und für die Umgebungsmauer, die als Elemente der Umgebungsgestaltung auch , z.B. als Böschung, ausgeführt werden könnten (vgl. auch  [act. 5; nachfolgend: BA] S. 11). Sie konnten folglich mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung bewilligt werden, sofern die übrigen Voraussetzungen von Art. 28 BauG erfüllt sind (vgl. betreffend Abstellplätze auch Heidi Wiestner, Abstellplätze im Strassenabstand, in KPG-Bulletin 1/2012 S. 13 ff.).
6.5.3 Ein genügendes Interesse liegt vor, wenn die Einhaltung der  zu einer für die Bauherrschaft unzweckmässigen Lösung führen würde und damit angesichts des unbedeutenden Vorhabens als « Strenge» erschiene. Kein genügendes Interesse besteht, wenn die Bauherrschaft ebenso gut, d.h. ohne wesentlichen Nachteil,  bauen kann. Ein Ausnahmegrund im Sinn von Art. 81 Abs. 1 SG bzw. Art. 26 BauG ist nicht nötig (VGE 2009/280/281 vom 19.1.2010 E. 4.7.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 28 N. 3). Dementsprechend sind  Anforderungen an die Begründung des Ausnahmegesuchs zu stellen; insbesondere sind keine besonderen Verhältnisse darzulegen (vgl.  Ziff. 21). Es ist ohne weiteres nachvollziehbar, dass die umstrit-
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tenen Bauten im Strassenabstand zu einer für die Beschwerdegegnerin 1 zweckmässigen Lösung beitragen (vgl. BA S. 10). Andere Lösungen wären wohl auch denkbar; dies genügt aber nicht, um ein genügendes Interesse der Beschwerdegegnerin 1 zu verneinen. Wie die Gemeinde zu Recht  hat, handelt es sich um Bauten, die «zumindest traditionellerweise im Nahbereich von Strassen» liegen (Fachbericht Bauinspektorat Ziff. 8). Es kann schliesslich nicht gesagt werden, die Ausnahmebewilligung sei «ohne Gesuch und ohne Begründung gewissermassen von Amtes wegen» erteilt worden (Beschwerde Ziff. 22 und 19). Die Beschwerdegegnerin 1 hat ein Ausnahmegesuch gestellt und dieses wurde publiziert (act. 3C pag. 189 und 195). Darin hat sie zwar nicht ausgeführt, worin ihr Interesse an der Ausnahmebewilligung besteht. Eine Begründung hat sie aber im Verlauf des Verfahrens nachgeliefert (act. 3C pag. 325).
6.5.4 Eine Beeinträchtigung im Sinn von Art. 28 Abs. 1 Bst. b BauG ist gegeben, wenn die Ausnahmebewilligung mit Unzukömmlichkeiten für die Öffentlichkeit oder für die Nachbarschaft verbunden wäre. Die  Interessen brauchen dabei nicht besonders gewichtig zu sein; immerhin vermögen nebensächliche oder nur vorgeschobene Interessen eine Ausnahmeverweigerung nicht zu rechtfertigen (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 28 N. 4; VGE 2009/314 vom 22.11.2010 E. 8.6 einleitend, 2009/280/281 vom 19.1.2010 E. 4.7.2). Der Beschwerdeführer bringt vor, die Verkehrssicherheit werde durch die Bauten im Strassenabstand , ohne dies zu begründen. Anders als noch vor der BVE macht er nicht mehr geltend, die Einstellhallenausfahrt sei mit Blick auf die  problematisch. Die BVE hat ausführlich begründet, weshalb insoweit keine Gefährdung der Verkehrssicherheit zu befürchten sei ( Entscheid E. 7). Im Zusammenhang mit den Bauten im Strassenabstand hat sie auf diese Erwägungen verwiesen und zusätzlich festgehalten, die Besucherparkplätze seien auch gemäss der Schweizer Norm (SN) des Schweizerischen Verbands der Strassen- und  (VSS) 640 050 «Grundstückszufahrten» unproblematisch ( Entscheid E. 6e). Mit diesen Erwägungen setzt sich der  nicht auseinander. Dass nachbarliche Interessen  würden, macht er auch nicht geltend. Unter diesen Umständen
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ist auf die nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen (angefochtener Entscheid E. 6e).
6.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die BVE die Voraussetzungen für eine erleichterte Ausnahmebewilligung für das Bauen im  – soweit erforderlich – zu Recht bejaht hat. Der angefochtene  hält auch insoweit der Rechtskontrolle stand.
7.
7.1 Auf dem Baugrundstück befindet sich eine geschützte Hecke, die zum Teil entfernt und an anderer Stelle ersetzt werden soll. Das Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern, Abteilung Naturförderung (ANF), hat im Baubewilligungsverfahren beantragt, die  für Eingriffe in Hecken und Feldgehölze sei unter bestimmten  zu erteilen (Amtsbericht Naturschutz vom 15.4.2016, act. 3C pag. 557 [nachfolgend: Amtsbericht ANF], Ziff. 2 und 3). Soweit die  auf Nachbargrundstücken geplant ist (vgl. act. 3C pag. 139 und act. 3B7), sei die Zustimmung der mit den Ersatzflächen belasteten  einzuholen (Amtsbericht ANF Ziff. 3.2). Ausserdem seien Pflege und Unterhalt der neuen Biotopflächen zwischen der  und der Bauherrschaft vertraglich zu regeln (Amtsbericht ANF Ziff. 3.3). Weiter fordert die ANF gewisse Anpassungen der von der  1 vorgeschlagenen Ersatzmassnahmen (Amtsbericht ANF Ziff. 3.1 mit Verweis auf Ziff. 1.4). Das RSA hat die  Ausnahmebewilligung erteilt und festgehalten, dass die  des Amtsberichts der ANF in allen Teilen einzuhalten sind (Gesamtentscheid vom 20.10.2016 Ziff. 4.1.5 und nach Ziff. 4.1.12).
7.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Bedingungen im  ANF hätten vor Erteilung der Baubewilligung erfüllt sein müssen. Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin 1 entgegen Ziff. 1.4 des  ANF die neue Hecke nicht korrekt in einem Plan eingezeichnet. Die Baubewilligungspläne entsprächen demnach nicht den Vorgaben der ANF (Beschwerde Ziff. 24 ff.). – Bei den genannten Nebenbestimmungen
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in Ziff. 3 des Amtsberichts ANF handelt es sich um Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit von der Ausnahmebewilligung zur Rodung der Hecke überhaupt Gebrauch gemacht werden darf (sog. Suspensivbedingung, vgl. auch Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 29 N. 1). Entgegen der Ansicht der BVE (vgl. angefochtener Entscheid E. 8d) hat die Beschwerdegegnerin 1 diese Bedingungen demnach vor Baubeginn bzw. vor der Rodung der  Hecke zu erfüllen. Dass sie heute noch nicht vorliegen, bedeutet jedoch nicht, dass die Baubewilligung nicht hätte erteilt werden dürfen. Im Übrigen scheint nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin 1 die  grundsätzlich auch auf dem eigenen Grundstück vornehmen könnte (BA S. 13). Dass der Eingriff in die Hecke an sich unzulässig wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend.
8.
8.1 Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, das geplante  entziehe seiner Wohnung im Erdgeschoss der  übermässig viel Sonnenlicht. Zum Wohnen oder Arbeiten  Bauten und Anlagen müssten gemäss Art. 21 Abs. 2 BauG  den gesundheitlichen Anforderungen genügen; dies sei bei seiner Liegenschaft aufgrund des Bauvorhabens nicht mehr gesichert. Es seien ein Schattendiagramm einzuholen und ein Augenschein durchzuführen (Beschwerde Ziff. 29 ff.).
8.2 Nach Art. 24 Abs. 1 BauG dürfen Bauten und Anlagen nicht zu  auf die Nachbarschaft führen, die der Zonenordnung . Wie die BVE zutreffend festgehalten hat (angefochtener Entscheid E. 9d), handelt es sich beim Entzug von Sonne und Licht um negative , die durch die blosse Existenz von Bauten und Anlagen . Sie werden durch die kommunalen Bauvorschriften begrenzt (Zaugg/ Ludwig, a.a.O., Art. 24 N. 2 zweites Lemma; vgl. auch BVR 1992 S. 301 E. 4a). Einwirkungen, die durch zonenkonforme, den baupolizeilichen und umweltrechtlichen Vorschriften entsprechende Bauten verursacht werden, müssen grundsätzlich geduldet werden (Art. 89 Abs. 2 der Bauverordnung vom 6. März 1985 [BauV; BSG 721.1]; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 24 N. 31
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Bst. a; vgl. zum Ganzen auch VGE 2015/338 vom 12.9.2016 E. 6.2 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 1C_484/2016 vom 28.6.2017]). Der  zeigt auch vor Verwaltungsgericht nicht auf, inwieweit das Vorhaben den insoweit massgebenden Vorschriften nicht genügt, was denn auch nicht ersichtlich ist. Aus Art. 21 Abs. 2 BauG kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ob die Wohnung des Beschwerdeführers die  Vorschriften einhält, steht hier nicht zur Diskussion; es geht allein um die Bewilligungsfähigkeit des strittigen Projekts (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 21 N. 1). Die Beweisanträge, es seien ein Augenschein durchzuführen und eine Expertise bezüglich des Schattenwurfs durch eine unabhängige Fachperson anzuordnen, werden abgewiesen (vgl. auch E. 2.2 vorne).
9.
9.1 Damit erweist sich die Beschwerde in allen Teilen als unbegründet und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der  die Verfahrenskosten zu tragen und der  1 die Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 1 und 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG). Der Gemeinde sind keine ersatzfähigen  entstanden (Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG). Das RSA hat zwar auf den Protokollauszug der BPK-Sitzung verwiesen (vgl. Gesamtentscheid vom 20.10.2016 Ziff. 3.4 Bst. A), jedoch nicht selber einen Fachbericht  (E. 3.2 vorne). Daraus ist zu schliessen, dass es die Einwände des Beschwerdeführers betreffend Ästhetik und Einordnung als offensichtlich unbegründet im Sinn von Art. 22 Abs. 1 Bst. a BewD erachtet hat, was sich im vorliegenden Verfahren bestätigt hat (E. 4 vorne). Folglich sind die Kosten für den OLK-Bericht nicht der Bauherrschaft, sondern ebenfalls dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (vgl. für eine gegenteilige  VGE 2016/62 vom 18.8.2016 E. 4 mit Hinweis).
9.2 Der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 1 macht in seiner Kostennote vom 29. November 2017 für das Verfahren vor dem  ein Honorar von Fr. 7'041.67 zuzüglich Fr. 200.40 Auslagen und Fr. 579.35 MWSt geltend. Dies erscheint nach den Kriterien von Art. 41
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Abs. 3 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) als überhöht. Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren waren bei übersichtlicher tatsächlicher Ausgangslage die gleichen Rechtsfragen umstritten, mit denen sich die BVE bereits ausführlich auseinandergesetzt hat und die dem Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 1 aus dem  Verfahren bereits vertraut waren. Dementsprechend geringer war sein gebotener Aufwand für das verwaltungsgerichtliche Verfahren, zumal die Beweismassnahme im Verfahren vor Verwaltungsgericht (Bericht der OLK) keinen grossen Zusatzaufwand verursachte. Im Übrigen waren weder die Bedeutung der Streitsache noch die Schwierigkeit des  überdurchschnittlich. Unter Berücksichtigung der gesamten  rechtfertigt es sich, den Parteikostenersatz auf Fr. 4'500.-- zuzüglich Auslagen und MWSt, ausmachend insgesamt Fr. 5'076.45, festzusetzen.