Decision ID: 613151be-1217-5a20-9a6d-df16daf7f9b9
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Im Frühjahr 1997 vereinbarten B._, und die A._  GmbH (abgekürzt: A._ GmbH), vertreten durch A._ in einem mündlich abgeschlossenen Pachtvertrag, dass B._ der A._ GmbH seinen Landwirtschaftsbetrieb,  aus den Gründstücken GB Bronschhofen Nrn. 250 (Fuchsloch), 251 (Käsi), 283 (Aueli), 333 (Fuchsloch), 411 (Breite), 509 (Gehren), 553 (Untere Wüere), 1185 (Untere Wüere), 413 (Oberhof), 537 (Untere Wüere), 538 (Untere Wüere), 680 (Oberhof), 735 (Obere Weid), 1824 (Untere Wüere), 1841 (Untere Wüere) und 2056 (Untere Wüere), mit einer Gesamtfläche von 14,28 ha verpachte. Gleichtzeitig trat B._ bei der A._ GmbH ein Arbeitsverhältnis an. Gestützt auf die Betriebsflächenverminderung um 14,28 ha kürzte die  Milchkontingentierung des Milchverbands St.  (ASMK SGA) mit Verfügung vom 18. August 1997 das  von B._ (Verpächter) um 74'455 kg. Die  Milchkontingentierung der Thurgauer Milchproduzenten (ASMK TMP) verminderte diese Kontingentsmenge mit Verfügung vom 27. August 1997 um 10% und erhöhte das Kontingent der A._ GmbH (Pächterin) gestützt auf die Vergrösserung der Betriebsfläche von 14,28 ha um 67'010 kg auf 250'194 kg.
B. Am 13. September 1999 teilte B._ der ASMK TMP per Brief mit, dass er davon Kenntnis erhalten habe, dass die A._ GmbH , das mittels Pacht erworbene Milchkontingent seines  zu verkaufen, womit er keinesfalls einverstanden sei. Der Pächter eines landwirtschaftlichen Gewerbes dürfe das  nur mit der Zustimmung des Verpächters übertragen. Er  die ASMK TMP, ein allfälliges Übertragungsgesuch der  abzuweisen.
In einem Schreiben vom 20. September 1999 an A._ führte die ASMK TMP in Bezug auf die von der A._ GmbH angestrengten Kontingentsübertragungen aus, es sei aufgrund der  nicht möglich abzuklären, ob es sich bei den  allenfalls um die Verpachtung ganzer Betriebe gehandelt habe. Sie forderte A._ auf, unterschriftlich zu bestätigen, dass die von B._ gepachtete Fläche von 14 ha Land nicht als Zu-
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pacht einer Einzelparzelle betrachtet werden könne, um so mehr als der Verpächter schriftlich auf die Rückgabe seines Milchkontingents von ca. 74'000 kg spätestens bei Beendigung seines  beharre. A._ bestätigte am 30. September 1999 die Kenntnisnahme des Inhalts dieses Schreibens und seiner allfälligen Auswirkungen durch handschriftliche Unterzeichnung desselben.
C. Am 1. April 2005 kündigte B._ den Pachtvertrag mit der A._ GmbH ordentlich auf den 30. April 2006. Am 21. Oktober 2005 kündigte er den Vertrag ein zweites Mal aus wichtigen Gründen auf den 30. April 2006.
Am 23. August 2005 richtete das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) anlässlich einer Aufsichtsanzeige von B._ ein Schreiben an die ASMK TMP, in welchem es darauf hinwies, es handle sich im  Fall um eine Gewerbepacht. Es wies die ASMK TMP an, bis zum Ablauf des Pachtvertrags die Gesuche der A._ GmbH um  Übertragung von Milchkontingentsmengen auf Dritte , soweit diese mengenmässig das Kontingent des Betriebs Graf berührten und dieser einer Übertragung nicht zustimme. Das BLW führte weiter aus, dass eine Rückübernahme des Kontingents durch den Verpächter bei Ablauf des Pachvertrags nur möglich wäre, wenn dieser seinen Betrieb wieder selber bewirtschaftete oder einen neuen Pächter einsetzte, auf den das Kontingent übertragen werden könne. Als zusätzliche Voraussetzung käme eine Wiederanerkennung des  durch die zuständige kantonale Stelle hinzu. Fehlten die obigen Voraussetzungen, sei abzuklären, ob eine Betriebsauflösung vorliege und gegebenenfalls das Kontingent zufolge der Betriebsauflösung auf den Landübernehmer übertragen werden könnte.
D. Am 29. August 2005 wies die ASMK TMP das Gesuch der A._ GmbH vom 2. Mai 2005 um endgültige Übertragung von 67'010 kg Milchkontingent auf E._, ab. Als Begründung führte sie an, für die endgültige Übertragung von Milchkontingentsmengen sei die  des Verpächters notwendig, über welche die A._ GmbH nicht verfüge.
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E. Mit Beschwerde vom 22. September 2005 liess die A._ GmbH den Entscheid der ASMK TMP vom 29. August 2005 bei der regionalen Rekurskommission Nr. 4 in Sachen Milchkontingentierung () anfechten und beantragen, der Entscheid sei aufzuheben und die endgültige Übertragung der Milchkontingentsmenge von 67'010 kg sei zu bewilligen, alles unter Kosten- und  zu Lasten der Vorinstanz.
Die Rekurskommission wies die Beschwerde der A._ GmbH mit Entscheid Nr. 5/2005 vom 25. Januar 2006 (versandt am 20. Februar 2006) ab. Der Entscheid ist rechtskräftig.
F. Am 22. Februar 2006 unterzeichneten A._ für die A._ GmbH und C._, einen Vertrag über die nicht endgültige  von Michkontingentsmengen (Miete I), in welchem die A._ GmbH C._ 65'733 kg Milchkontingent vom 1. Mai 2005 bis zum 30. April 2009 vermietete. Das Gesuch um Übertragung der Kontingentsmenge ging bei der ASMK TMP am 1. März 2006 ein.
Die ASMK TMP nahm mit Entscheid Nr. 31700 am 21. März 2006 eine Verminderung des Grundkontingents der A._ GmbH um 65'733 kg vor und übertrug diese Kontingentsmenge ab dem Milchjahr 2005/06 (d.h. ab 1. Mai 2005) auf C._.
G. Am 20. April 2006 liess B._ diesen Entscheid durch  Frank Zellweger, Frauenfeld, bei der Rekurskommission  und dessen Aufhebung beantragen. Des Weiteren sei der A._ GmbH zu verbieten, das von B._ gepachtete  endgültig oder vorübergehend weiterzuübertragen, und die ASMK TMP sei anzuweisen, das Kontingent auf B._ ; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
G.a Die Rekurskommission lud die A._ GmbH, die ASMK TMP und das BLW am 24. April 2006 ein, sich schriftlich zur Beschwerde von B._ zu äussern. Sie forderte die ASMK TMP und das BLW auf, durch die Beantwortung einiger Fragen aufzuzeigen, wie B._ hätte vorgehen müssen, damit ihm die Kontingentsmenge wieder zugeteilt werde, und worin aus rechtlicher Sicht der Unter-
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schied zwischen einer endgültigen Übertragung der Kontingentsmenge und einer nicht endgültigen Kontingentsübertragung bis zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Aufhebung der Kontingentierung im Jahr 2009 bestehe. Die ASMK TMP antwortete am 9. Mai 2006, das BLW am 22. Mai 2006. Auf ihre Ausführungen wird, soweit erforderlich, in den  eingegangen.
G.b Am 23. Mai 2006 reichte die A._ GmbH, vertreten durch Fürsprecher Christoph Bernet, St. Gallen, beim Kreisgericht -Wil ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen betreffend  Bewirtschaften von Pachtland gegen B._ und weitere Beklagte ein. Dieses Gesuch liess sie am 16. Juni 2006 ebenfalls der Rekurskommission zukommen. Gleichentags reichte der  von B._ der Rekurskommission seine Klageantwort vom 16. Juni 2006 an das Kreisgericht Alttoggenburg-Wil betreffend  Massnahmen ein.
G.c Am 26. Juni 2006 liess die A._ GmbH bei der  die Abweisung der Beschwerde von B._ beantragen.
G.d Am 13. Juli 2006 wies das Kreisgericht Alttoggenburg-Wil das  der A._ GmbH um Erlass vorsorglicher Massnahmen ab. Nachdem die Parteien am 16./17./18. Juli 2006 bzw. 3. August 2006 auf die Ausfertigung einer schriftlichen Entscheidbegründung und das Einlegen eines Rechtsmittels verzichtet hatten, erwuchs der Entscheid am 4. August 2006 in Rechtskraft.
G.e Am 31. August 2006 nahm der Rechtsvertreter von B._ schriftlich zu den Ausführungen der übrigen Beteiligten im  Stellung. Er hielt an seinen Anträgen und Ausführungen gemäss Beschwerdeschrift vom 20. April 2006 fest und ergänzte seinen Antrag dahingehend, die ASMK TMP sei anzuweisen, die  auf D._, den neuen Pächter von B._, zu übertragen. Diese Änderung der Beschwerdeanträge stelle kein Novum dar, da die Übertragung auf D._ von B._ bei der ASMK TMP bereits im Herbst 2005 beantragt worden sei, diese aber die Entgegennahme des schriftlichen Gesuchs mit Hinweis auf das  hängige Gesuch der A._ GmbH betreffend nicht endgültige Übertragung der gleichen Kontingentsmenge verweigert habe. Die  des ursprünglichen Rechtsbegehrens müsse unter dem Aspekt der Verfahrensökonomie zulässig sein.
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G.f Am 8. September 2006 reichte der Rechtsvertreter der A._ GmbH seine zweite Stellungnahme zur Beschwerde ein.
H. Mit Entscheid Nr. 2/2006 vom 18. September 2006 (versandt am 14. November 2006) hiess die Rekurskommission die Beschwerde von B._ gut. Sie hob den Entscheid der ASMK TMP Nr. 31700 vom 21. März 2006 auf und wies die ASMK TMP an, gestützt auf Art. 5 der Milchkontingentierungsverordnung vom 7. Dezember 1998 (MKV, SR 916.350.1) und den Vertrag vom 20./31. Oktober 2005 zwischen B._ und D._ eine endgültige Übertragung der  von B._ auf D._ vorzunehmen.
I. Mit Beschwerdeschrift vom 15. Dezember 2006 liess die A._ GmbH (Beschwerdeführerin 1) den Entscheid der Rekurskommission bei der REKO EVD anfechten (im Folgenden: Beschwerde 1) und die folgenden Anträge stellen:
1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Verfügung der ASMK TMP vom 21. März 2006 sei zu bestätigen.
2. Das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren bis zum Abschluss des  Verfahrens über die Frage der Pachtdauer.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
Die Beschwerdeführerin 1 reichte als Beschwerdebeilage unter  den Leitschein des Vermittleramts Bronschhofen Nr. 17/06 vom 23. Oktober 2006 ein, welchen sie sich zwecks Einreichung einer Klage gegen B._ betreffend Forderung aus pachtrechtlicher Angelegenheit hatte ausstellen lassen.
Am 22. Dezember 2006 legte das BLW (Beschwerdeführer 2) gegen den Entscheid der Rekurskommission Beschwerde beim  ein (im Folgenden: Beschwerde 2) und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids unter Kostenfolge zu Lasten von B._.
I.a Mit verfahrensleitender Verfügung vom 22. Dezember 2006 brachte die REKO EVD die Beschwerde 1 B._, der ASMK TMP (Erstinstanz) und der Rekurskommission (Vorinstanz) zur Kenntnis. Sie lud diese ein, sich vorerst bis zum 15. Januar 2007 zum Antrag auf Sistierung des Verfahrens vernehmen zu lassen, und forderte die
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Parteien auf, schriftliche Eingaben in diesem Verfahren ab 1. Januar 2007 an das Bundesverwaltungsgericht zu richten.
I.b Mit Zivilklage vom 27. Dezember 2006 klagte die A._ GmbH vor dem Kreisgericht Alttoggenburg-Wil, B._ sei zu verpflichten, ihr die gepachteten landwirtschaftlichen Grundstücke per sofort bis zum Ende der Pachtdauer am 30. April 2009 wieder zur  zur Verfügung zu stellen.
I.c Die Vorinstanz teilte dem Bundesverwaltungsgericht mit Brief vom 3. Januar 2007 mit, sie erachte eine Behandlung der Beschwerde auch ohne Vorliegen der Ergebnisse aus dem zivilrechtlichen  als möglich. Im Übrigen verweise sie auf die Begründung des angefochtenen Entscheids und beantrage, die Beschwerde 1 .
Die Erstinstanz reichte dem Bundesverwaltungsgericht am 15. Januar 2007 ihre Vernehmlassung zur Beschwerde 1 ein. Darin führte sie aus, sie betrachte die Anwendung von Art. 5 MKV im vorliegenden Fall durchwegs als realistische Lösung, um die Rückübertragung des Milchkontingents auf den Betrieb von B._ oder einen  Bewirtschafter zu ermöglichen.
I.d Der Rechtsvertreter von B._ beantragte am 15. Januar 2007, es sei auf die Sistierung des Beschwerdeverfahrens 1 zu . Am 23. Januar 2007 beantragte er vor dem Kreisgericht -Wil, die Klage der A._ GmbH vom 27. Dezember 2006 sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der  abzuweisen.
I.e Am 13. Februar 2007 lud das Bundesverwaltungsgericht die  des Beschwerdeverfahrens 2 ein, sich bis zum 7. März 2007  zur Beschwerde 2 vernehmen zu lassen.
Der Rechtsvertreter der A._ GmbH teilte dem  am 14. Februar 2007 mit, sein Klient unterstütze die  des BLW vollumfänglich.
Die Erstinstanz verzichtete am 20. Februar 2007 auf eine weitere  in der Sache. Zur Vervollständigung der Akten reichte sie
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Kopien von den folgenden vier Schreiben ein. Auf deren Inhalt wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen:
1. Brief der ASMK TMP vom 15. Oktober 1999 an die A._ GmbH  Kontingentsbereinigung nach Kontingentsverkauf,
2. Brief der ASMK TMP vom 6. Mai 2004 an Agrotreuhand Ernst Knellwolf, Elgg, betreffend Milchkontingent,
3. Stellungnahme der ASMK TMP vom 11. Mai 2005 an das BLW in Sachen Aufsichtsanzeige B._, Schreiben des BLW vom 28. April 2005,
4. Brief der ASMK TMP vom 4. Juli 2005 an das BLW in Sachen  B._.
Die Vorinstanz hielt in ihrer Vernehmlassung vom 27. Februar 2007 zur Beschwerde 2 an ihrem Entscheid Nr. 2/2006 vom 18. September 2006 vollumfänglich fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Das Beschwerdeverfahren 2 sei mit dem Beschwerdeverfahren 1 zu vereinigen. Sollte die Beschwerde 2 gutgeheissen werden, sei das Kontingent aufgrund des verspäteten Eingangs des Gesuchs erst ab dem Milchjahr 2006/07 von der A._ GmbH auf C._ zu übertragen.
Am 27. März 2007 nahm der Rechtsvertreter von B._ zur  2 Stellung und beantragte deren Abweisung sowie die  der Beschwerdeverfahren 1 und 2. Falls das  die vor dem Kreisgericht Alttoggenburg-Wil hängige  für das vorliegende Verfahren als präjudizierend erachte, habe er gegen eine Sistierung des Verfahrens nichts einzuwenden.
I.f Am 18. Juli 2007 zog das Bundesverwaltungsgericht die  der A._ GmbH vom 27. Dezember 2006 an das  Alttoggenburg-Wil gegen B._ betreffend pachtrechtliche Angelegenheit zu den Verfahrensakten bei.
Am 2. August 2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht C._ und D._ mit, dass sie in den  Parteistellung hätten, und lud sie ein, sich bis zum 24.  2007 zu den Beschwerden zu äussern und allfällige Anträge zum Verfahrensausgang zu stellen.
Mit Zwischenverfügung vom 14. August 2007 vereinigte das  die Beschwerdeverfahren 1 und 2 und wies den Antrag der Beschwerdeführerin 1 auf Sistierung des Verfahrens ab.
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I.g D._ führte mit Brief vom 20. August 2007 aus, sein Nachbar B._ habe ihm im Frühling 1997 erzählt, dass er seinen ganzen Betrieb mit totem und lebendem Inventar neun Jahre an Herrn A._ verpachten und bei Herrn A._ im  arbeiten werde. Es sei ihm deshalb nicht möglich, einen Teil der an seinen Betrieb angrenzenden Wiesen oder Gebäude zu vermieten. Nach Auflösung des Angestelltenverhältnisses von B._ und im Hinblick auf die bevorstehende Pachtauflösung habe er sich im  2005 mit B._ geeinigt, einen Teil seines Bodens zu pachten und das gesamte Kontingent des Betriebs Graf zu kaufen. Um die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion zu optimieren, sei eine  sehr wichtig für seinen Betrieb, der per 1. Januar 2008 an seinen Sohn Niklaus, Meisterlandwirt, übergehe.  habe das Kontingent bisher jedoch noch nicht an ihn  werden können. Deshalb sei er gezwungen, für die letzten Milchjahre kurzfristig sehr teures Kontingent zu mieten.
C._ brachte mit Schreiben vom 21. August 2007 vor, die A._ GmbH habe damals von B._ Land zur  Nutzung gepachtet. B._ sei einer von zwei Angestellten von Herrn A._ gewesen. Infolgedessen sei die  der A._ GmbH durch die Administrationsstelle gestützt auf die Vergrösserung der Betriebsfläche erhöht worden. Die A._ GmbH sei damals aufgrund von schlechten Keimzahlen sowie  seiner Tiere vor der Milchsperre gestanden und habe sich  Hand entschieden, die Milchproduktion einzustellen und als  zur Milchwirtschaft wieder Kalbermast zu betreiben. Dies habe die A._ GmbH gezwungen, das mittels Pacht erworbene  zu vermieten. Die A._ GmbH habe einen Anteil davon auf ihn selbst übertragen, da das Kontingent sonst verfallen wäre. Er könne von diesem Kontingent gut profitieren. Der Vertrag laufe  bis 2009.
I.h Mit verfahrensleitender Verfügung vom 26. August 2007 lud das Bundesverwaltungsgericht die Verfahrensparteien ein, bis zum 17. September 2007 ihre Schlussbemerkungen einzureichen.
I.i Die Vorinstanz verzichtete am 31. August 2007 auf das Einreichen von abschliessenden Bemerkungen.
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Die Beschwerdeführerin 1, der Beschwerdeführer 2 und der  1 hielten in ihren Schlussbemerkungen vom 17. September 2007 an ihren Anträgen und deren Begründungen fest.
Die Erstinstanz liess sich nicht vernehmen.
I.j Am 20. September 2007 stellte das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin 1, dem Beschwerdeführer 2, dem  1, der Vorinstanz und der Erstinstanz die ihnen noch nicht  Stellungnahmen zu und schloss den Schriftenwechsel ab.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.1 Gestützt auf Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) übernimmt das , sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei eidgenössischen Rekurskommissionen hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).
Die Entscheide der regionalen Rekurskommissionen in Sachen  können nach Art. 167 Abs. 1 des  vom 29. April 1998 (LwG, SR 910.1) beim  angefochten werden. Das Bundesverwaltungsgericht ist deshalb zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerden zuständig.
1.2 Nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat, durch die  Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Zur Beschwerde berechtigt sind ferner Personen, Organisationen und Behörden, denen ein  dieses Recht einräumt (Art. 48 Abs. 2 VwVG).
1.2.1 Die A._ GmbH hat am vorinstanzlichen Verfahren  und ist durch den angefochtenen Entscheid in ihren Rechten und Pflichten besonders berührt. Sie hat daher ein Interesse an  Aufhebung oder Änderung und ist beschwerdeberechtigt gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG.
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1.2.2 Das BLW ist gestützt auf Art. 167 Abs. 2 LwG und damit im  von Art. 48 Abs. 2 VwVG berechtigt, gegen Entscheide der  Rekurskommissionen Beschwerde zu erheben.
1.3 Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung der Verfügung einzureichen (Art. 50 Abs. 1 VwVG).
1.3.1 Der Entscheid Nr. 2/2006 der Rekurskommission wurde am 14. November 2006 versandt. Er ist dem Rechtsvertreter der A._ GmbH am 15. November 2006 eröffnet worden. Mit Einreichung der Beschwerde 1 am 15. Dezember 2006 ist die dreissigtägige  gewahrt.
1.3.2 Dem BLW ist der Entscheid der Vorinstanz am 17. November 2006 zugestellt worden (vgl. Auszug aus der Geschäftskontrolle des BLW, Faxkopie vom 3. August 2007). Die Frist zur Einreichung der  begann folglich am 18. November 2006 zu laufen, die  Frist lief bis am Sonntag, dem 17. Dezember 2006. Gemäss Art. 20 Abs. 3 VwVG endet die Frist, die an einem Sonntag abläuft, am nächstfolgenden Werktag, im vorliegenden Fall somit am Montag, dem 18. Dezember 2006. Ab diesem Tag steht die Beschwerdefrist wegen der Feiertage an Weihnachten und Neujahr bis und mit dem 2. Januar still (Art. 22a Abs. 1 Bst. c VwVG); die Beschwerdefrist lief damit am 3. Januar 2007 ab. Mit der Einreichung der Beschwerde 2 am 22.  2006 ist diese Frist gewahrt, auch die Beschwerde 2 erfolgte damit rechtzeitig.
1.4 Die Form- und Inhaltserfordernisse von Art. 52 Abs. 1 VwVG sind in beiden Beschwerden erfüllt. Damit ist auf die Beschwerden .
2. Der Bundesrat beschränkt die Produktion von Verkehrsmilch, indem er für die einzelnen Produzenten und Produzentinnen Kontingente  (Art. 30 Abs. 1 LwG). Er regelt, wieweit Kontingente veränderten Betriebsverhältnissen angepasst werden können. Er kann vorsehen, dass Kontingente unter Produzenten und Produzentinnen übertragen werden können, und legt die Voraussetzungen dafür fest. Er kann , die nicht genutzt werden, von der Übertragung ausschliessen und für die übertragenen Kontingente Kürzungen vorsehen (Art. 32
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Abs. 1 und 2 LwG). Die Milchkontingentierung wird voraussichtlich am 30. April 2009 aufgehoben (vgl. Art. 36a LwG)
2.1 Art. 177 Abs. 1 LwG ermächtigt den Bundesrat, die erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, wo das Gesetz die  nicht anders regelt. Er kann den Erlass von Vorschriften  technischer oder administrativer Natur auf das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und auf nachgeordnete Bundesämter übertragen (Art. 177 Abs. 2 LwG). Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat die Milchkontingentierungsverordnung erlassen.
2.2 Mit dem Ziel einer einheitlichen Anwendung der  hat das BLW gestützt auf Art. 177 Abs. 2 LwG und Art. 27 Abs. 2 MKV Weisungen und Erläuterungen zur Verordnung über die Kontingentierung der Milchproduktion erlassen, welche  am 15. Juli 2005 angepasst worden sind (online auf der Website des Bundesamts für Landwirtschaft [www.blw.admin.ch] > Themen > Agrarpolitik > Ausstieg Milchkontingentierung, rechtliche Grundlagen (MKV), besucht am 13. September 2007, nachfolgend: Weisungen).
3. Gestützt auf Art. 37 VGG in Verbindung mit Art. 49 Bst. a-c VwVG sind in Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht gegen  Entscheide die folgenden Rügen zulässig: a. Verletzung von  einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des ; b. unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes; c. Unangemessenheit. Die Einwände der  lauten auf falsche Anwendung von Bundesrecht sowie unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts.
3.1 Beide Beschwerdeführer wenden gegen den angefochtenen  als Erstes ein, die Vorinstanz habe zu Unrecht den Entscheid der Erstinstanz vom 23. März 2006 aufgehoben, da diese  in Anwendung von Art. 3 MKV das Kontingent der  1 nicht endgültig dem Verfahrensbeteiligten 1 übertragen habe.
3.2 Nach Art. 3 Abs. 1 MKV muss, wer ein Kontingent auf eine andere Produzentin oder einen anderen Produzenten übertragen will, die  Administrationsstelle darum ersuchen, sein Kontingent um die Menge, die übertragen werden soll, zu kürzen und das andere
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Kontingent entsprechend zu erhöhen. Die Kontingente werden gemäss Art. 3 Abs. 2 Bst. a MKV angepasst, wenn die  oder der Kontingentsübernehmer einen Betrieb bewirtschaftet und den ökologischen Leistungsnachweis nach Art. 16 der  vom 7. Dezember 1998 (DZV, SR 910.13) erbringt. Sollen die Kontingente bereits für das laufende Milchjahr angepasst werden, so ist das Gesuch vor dem 1. März 2006 des laufenden  einzureichen (Art. 3 Abs. 4 MKV sowie Ziffer 7 der Weisungen zu Art. 3 MKV). Das Formular Miete I der Milchverbände mit dem Titel: Vertrag über die nicht endgültige Übertragung von , welches der Kontingentsabgeber und der  ausfüllen und unterzeichnen müssen, präzisiert in Ziffer 24, dass die Unterlagen bei Anpassungen für das laufende Milchjahr spätestens Ende Februar bei der Administrationsstelle sein müssen, damit die Administrationsstelle die Übertragung frist- und formgerecht vornehmen kann. Gemäss Art. 3 Abs. 5 MKV ist im Gesuch , welche Menge nicht endgültig übertragen wird. Als nicht  übertragen gilt diejenige Menge, die mit der Verpflichtung  wird, dass sie der Kontingentsabgeberin oder dem  rückübertragen werden muss.
3.3 Die Beschwerdeführerin 1 (Abgeber) und der Verfahrensbeteiligte 1 (Übernehmer) haben das Gesuch um nicht endgültige Übertragung von Milchkontingentsmengen (Miete I) am 22. Februar 2006  und am 1. März 2006 bei der ASMK TMP eingereicht (vgl. Stempel der ASMK TMP: "Eingegangen 01. März 2006"). Wie die  im angefochtenen Entscheid festhält, wurde das Gesuch damit für eine Übertragung für das laufende Milchjahr 2005/06 zu spät . Die ASMK TMP hätte die Kontingentsanpassung frühestens für das nächste Milchjahr 2006/07, welches am 1. Mai 2006 begann, vornehmen dürfen. Die erstinstanzliche Verfügung war somit in diesem Punkt falsch und wurde von der Vorinstanz zu Recht aufgehoben.
3.4 Als Nächstes ist zu beurteilen, ob, wie von den  geltend gemacht, die Erstinstanz allenfalls ab dem Milchjahr 2006/07 eine nicht endgültige Übertragung der umstrittenen  von 65'733 kg von der Beschwerdeführerin 1 auf den  1 hätte vornehmen dürfen. Die Vorinstanz hat , dass diese Übertragung rechtswidrig war, da das Kontingent an die Pachtfläche gebunden sei und die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdegegner 1 vereinbart hätten, dass das Kontingent spä-
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testens nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses des Beschwerdegegners 1 zurückzugeben sei.
3.4.1 Die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdegegner 1 haben im Frühjahr 1997 mündlich einen landwirtschaftlichen Pachtvertrag , in welchem der Beschwerdegegner 1 der  1 seinen Betrieb verpachtete. Neben dem Pachtvertrag schlossen die Parteien einen Arbeitsvertrag ab, in welchem sich der Beschwerdegegner 1 verpflichtete, für die Beschwerdeführerin 1 zu . Das Arbeitsverhältnis endete im August 2004. Mit dem Betrieb des Beschwerdegegners 1 übernahm die Beschwerdeführerin 1 das Milchkontingent des Beschwerdegegners 2, das unter dem damals geltenden Recht an die gepachtete Fläche gebunden war.
3.4.2 Seit Inkrafttreten der Milchkontingentsverordnung vom 7.  1998 am 1. Mai 1999 sind die Milchkontingente nicht mehr , sondern können unter Bewirtschaftern von Betrieben unabhängig von einer Bodenfläche übertragen werden. Die  sind auf einen Betrieb bezogen. Auf einem einzelnen Grundstück, das nicht von einem Betrieb erfasst ist, gibt es keine Kontingente mehr (vgl. Manuel Müller, Michkontingente und Grundeigentum, in: Blätter für Agrarrecht, 2002 S. 175 ff., 177).
Nach Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung beabsichtigte die  1, ihre mit verschiedenen Pachtverhältnissen  Milchkontingente zu verkaufen, wogegen sich der  1 wehrte. Davon zeugt ein ausführlicher Briefwechsel zwischen der ASMK TMP (damals Geschäftsstelle TMP), den  und dem BLW in den Monaten September und Oktober 1999:
Am 13. September 1999 wies der Beschwerdegegner 1 die ASMK TMP  darauf hin, dass er davon Kenntnis erhalten habe, dass die  1 beabsichtige, das Milchkontingent seines Landwirtschaftsbetriebes zu verkaufen. Gemäss Art. 29 MKV dürfe der Pächter eines  Gewerbes das Kontingent nur mit der Zustimmung des Verpächters übertragen. Er sei mit dem Verkauf seines Michkontingents auf keinen Fall einverstanden und bitte die ASMK TMP, ein allfälliges Gesuch seines Pächters abzuweisen.
Mit Brief vom 20. September 1999 teilte die ASMK TMP der  1 Folgendes mit: Betreff: Kontingentsverkauf: "Mit Schreiben vom 13. September, haben wir Sie aufgefordert, uns mit den Unterschriften Ihrer  zu belegen, dass Sie berechtigt sind, das Milchkontingent ab Ihrer Liegenschaft zu verkaufen. Nachdem unser Herr Lüthi offenbar einem  (...) mehrfach mitgeteilt hat, die Übertragung der Kontingente
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sei kein Problem, kommen wir auf dieses Schreiben zurück und verzichten auf die Unterschriften der Verpächter. Da angesichts der Kontingentsgrösse unsererseits jedoch nicht abgeklärt werden kann, ob es sich allenfalls um die Verpachtung ganzer Betriebe gehandelt habe, sehen wir uns genötigt, Sie aufzufordern uns mit der Unterzeichnung dieses Schreibens Folgendes zu bestätigen: 1. Bei den von den Verpächtern X. und Y. gepachteten Flächen handelt es sich um Einzelparzellen ohne Ökonomie- und Wohnbegebäude. 2. Beim Verpächter Graf handelt es sich um eine Fläche von über 14 ha Land. Diese Fläche kann nicht als Zupacht einer Einzelparzelle betrachtet werden, um so mehr als der Verpächter schriftlich auf der Rückgabe seines Milchkontingents von ca. 74'000 kg beharrt spätestens bei Beendigung seines Anstellungsverhältnisses. 3. ... ". Die ASMK TMP forderte die Beschwerdeführerin 1 auf, die Kopie dieses Schreibens unterzeichnet und datiert in den nächsten Tagen zu retournieren, damit die Entscheide für den Verkauf bearbeitet werden können.
Am 30. September 1999 bestätigte A._ unterschriftlich, vom Inhalt des Schreibens der ASMK TMP vom 20. September 1999 vollumfänglich Kenntnis genommen zu haben und die allfälligen Auswirkungen zu kennen. Vor der  brachte er darauf zwei Korrekturen an: Zum einen strich er 14 ha Land durch und ersetzte sie durch 8,9 ha Eigenland. Zum anderen strich er die 74'000 kg durch und schrieb darunter: nur auf Eigenland.
Am 15. Oktober 1999 verfasste die ASMK TMP ein weiteres Schreiben an die Beschwerdeführerin 1, in welchem sie Folgendes festhielt: "Nachdem einige Verpächter mit den von Ihnen getätigten Kontingentsverkäufen nicht  sind, haben wir anlässlich Ihres Besuchs in unserem Verbandsbüro vom 30. September 1999 festgelegt, wieviel Milchkontingent von welchem  verkauft werden kann. (...) Graf: 25'810 kg, verbleibendes  auf 8,78 ha Eigenland Graf, 41'200 kg, gemäss Bestätigung vom 30.9.1999, (67'010 kg:14,28 ha = 4'693 kg/ha, Eigenland 8,78 ha=41'200 kg)."
3.4.3 Zwischen den Vertragsparteien ist ein Zivilverfahren vor dem Kreisgericht Alttoggenburg-Wil hängig, in dem die Auflösung des Pachtverhältnisses und die Qualifikation desselben als Gewerbe- oder Grundstückpacht umstritten sind. Im vorliegend zu beurteilenden  betreffend Übertragung von  ist hingegen nicht entscheidend, ob die Parteien eine  oder eine Grundstückpacht vereinbart haben. Die  geht vielmehr vom Begriff des Bewirtschafters und des landwirtschaftlichen Betriebs aus. Gemäss Art. 1 Abs. 3 MKV kann  eines Kontingentes nur sein, wer einen Betrieb oder  bewirtschaftet (vgl. Manuel Müller, S. 176).
3.5 Im vorliegenden Fall bewirtschaftete die Beschwerdeführerin 1 während der Pachtdauer den Betrieb des Beschwerdegegners 1. Das heisst, dass das Milchkontingent von 67'010 kg Bestandteil des  Betriebs war und nicht auf Einzelparzellen ruhte. Damit ist vorliegend nicht von Belang, ob die Pächterin die Ökonomiegebäude
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des Verpächters nutzte oder nicht. Aus dem Schreiben der ASMK TMP vom 20. September 1999 geht hervor, dass die Geschäftsstelle das Pachtgewerbe von B._ im Gegensatz zu anderen von der  1 gepachteten Einzelparzellen, die sie als Zupacht einstufte, als Pacht eines landwirtschaftlichen Gewerbes einstufte. An dieser Einordnung hält die Erstinstanz auch in ihrer Vernehmlassung zur Beschwerde 1 vom 15. Januar 2007 fest, und davon ging auch das BLW im Rahmen seines Tätigwerdens im Sommer 2005 gestützt auf die Aufsichtsanzeige von B._ aus. Deshalb ist in diesem Zusammenhang auch nicht von Bedeutung, ob es sich beim von B._ zur Verpachtung abgegebenen Land um Eigenland oder um zugepachtete Parzellen handelte. Die Einwände der  1 aus dem Privatrecht sind im vorliegenden  nicht zu hören, da aus der Sicht der Gesetzgebung über die  das verpachtete Land in seiner Gesamtheit als  gilt, der von der Beschwerdeführerin 1 bewirtschaftet wurde.
3.5.1 Die Unterscheidung, ob ein landwirtschaftlicher Betrieb oder Pachtland bewirtschaftet wird, ist im Zusammenhang mit der  von Milchkontingentsmengen indessen deshalb von , weil gemäss den Übergangsbestimmungen zur  der Pächter eines landwirtschaftlichen Gewerbes das Kontingent vor Ablauf des Pachtvertrags nur mit der Zustimmung des Verpächters endgültig übertragen darf. Die Zustimmung ist nicht mehr erforderlich, wenn die Pacht nach Art. 8 Abs. 1 des  vom 4. Oktober 1985 über die landwirtschaftliche Pacht (LPG, SR 211.213.241) fortgesetzt wird (Art. 29 Abs. 1 MKV). Für die endgültige Übertragung eines Kontingentes, das mit Pachtland  wurde, ist die Zustimmung hingegen nicht erforderlich (Art. 29 Abs. 2 MKV).
3.5.2 Für den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt ist daher , dass die Erstinstanz beim Pachtverhältnis zwischen dem Beschwerdegegner 1 und der Beschwerdeführerin 1 von der  eines landwirtschaftlichen Betriebes ausging. Zu diesem Ergebnis kam ebenfalls die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid. Weder die Vorbringen der Beschwerdeführer noch die vorhandenen Akten geben dazu Anlass, von dieser Beurteilung abzuweichen. Als  ist daher festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 1 das  Kontingent vom Beschwerdegegner 1 als Bestandteil eines land-
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wirtschaftlichen Gewerbes und nicht mittels Zupacht von  übernommen hat.
3.6 Die Beschwerdeführer wenden gegen den angefochtenen  als Nächstes ein, die Erstinstanz habe die nicht endgültige Übertragung der Kontingentsmenge zu Recht vorgenommen, da nur im Falle einer endgültigen Übertragung von Kontingentsmengen vor Ablauf des Pachtvertrages die Zustimmung des Verpächters  sei.
3.6.1 Am 1. April 2005 kündigte der Beschwerdegegner 1 den  mit der Beschwerdeführerin 1 auf den 30. April 2006. Am 21. Oktober 2005 kündigte er den Vertrag ein zweites Mal aus wichtigen Gründen auf den gleichen Termin. Die Gültigkeit und die  dieser Kündigungen sind ebenfalls Gegenstand des . Für das vorliegende Verwaltungsverfahren betreffend die  ist indessen nur von Bedeutung, dass die  1 den Betrieb des Beschwerdegegners 1 seit 1. Mai 2006 nicht mehr bewirtschaftet. Dies lässt sich aufgrund der Aktenlage eindeutig feststellen.
3.6.2 Für die Frage, ob die Beschwerdeführerin 1 vor Ablauf der Pacht Ende April 2006 das Kontingent gegen den Willen des  nicht endgültig auf den Verfahrensbeteiligten 1 übertragen durfte, ist vorab zu klären, ob die Vertragsparteien eine  des Kontingentes auf den Verpächter nach Ablauf des  vereinbart hatten.
3.6.2.1 Wie aus dem Schreiben des Beschwerdegegners 1 vom 13. September 1999 an die ASMK TMP hervorgeht, hat sich der  1 umgehend nach Inkrafttreten der neuen  am 1. Juli 1999 gegen die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin 1 gewehrt, wonach diese unter der veränderten Rechtslage die mit dem Pachtvertrag übernommene  verkaufen dürfe. Im Schreiben der ASMK TMP vom 20.  1999 an die Beschwerdeführerin 1 ist festgehalten, dass der Verpächter Graf schriftlich auf der Rückgabe seines Milchkontingents spätestens bei Beendigung seines Anstellungsverhältnisses beharre. Die Beschwerdeführerin 1 wurde vom Geschäftsführer der ASMK TMP aufgefordert, mit der Unterzeichnung dieses Schreibens zu bestätigen, von dessen Inhalt vollumfänglich Kenntnis genommen zu haben und
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dessen allfällige Auswirkungen zu kennen. Die Beschwerdeführerin 1 hat das Schreiben anlässlich eines Besuchs der ASMK TMP am 30. September 1999 unterzeichnet.
3.6.2.2 Bei diesem Schriftstück handelt es sich um eine amtliche , die im Zusammenhang mit den von der  1 angestrengten Kontingentsverkäufen erstellt worden ist. Es handelt sich dabei um die amtliche Feststellung des für eine  erheblichen Sachverhalts. Die heutigen Einwände der Beschwerdeführerin 1 gegen diese Unterzeichnung und die , es sei nicht an der Administrationsstelle, den vereinbarten Parteiwillen schriftlich festzuhalten, sind in diesem Zusammenhang unbehelflich. Die Beschwerdeführerin 1 hat sich in jenem Schreiben unmissverständlich damit einverstanden erklärt, die Kontingentsmenge des Beschwerdegegners 1 am Ende des Pachtverhältnisses , im Gegensatz zu anderen Kontingentsmengen, welche sie mit Einzelparzellen übernommen hatte. Ob sie sich verpflichtete, das Kontingent des Beschwerdegegners 1 nach Ablauf des  oder des Pachtvertrags zurückzugeben, ist nicht von , da einerseits das Kontingent, wie auch die  1 selbst einräumt, als Bestandteil des Pachtverhältnisses zu  ist, und andererseits die Beschwerdeführerin 1 den Betrieb des Verpächters seit 1. Mai 2006 nicht mehr bewirtschaftet.
3.6.2.3 Die Beschwerdeführerin 1 beantragt, es sei der ehemalige  der ASMK TMP, Albert Ernst, als Zeuge dazu zu , aus welchem Grund die ASMK TMP am 13. September 1999 dieses Schreiben verfasst habe. Es sei nämlich damals um die  von allfälligen Schadenersatzforderungen gegen die ASMK TMP und nicht um die Feststellung des Parteiwillens gegangen. Wie  ausgeführt, geht aus dem Schreiben der ASMK  hervor, dass sich die Beschwerdeführerin 1 damit  erklärt hat, dem Beschwerdegegner 1 das umstrittene  zurückzuübertragen. An dieser Feststellung würde auch das  der beantragten Zeugeneinvernahme nichts ändern, da  nicht von Bedeutung ist, ob sich die ASMK TMP mit dem  auch gegen allfällige Haftungsansprüche verwahren wollte. Der Beweisantrag der Beschwerdeführerin 1 ist daher abzuweisen.
3.6.2.4 An dieser Beurteilung vermag auch der Einwand der  1 nichts zu ändern, die Geschäftsstelle habe ihren
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Brief vom 20. September 1999 widerrufen. Im zweiten Schreiben vom 15. Oktober 1999 geht es um eine andere Frage, nämlich darum, ob das übernommene Kontingent Bestandteil des Eigenlands oder der Zupachtparzellen des Beschwerdegegners 1 bildet. Diese Frage ist hier aber nicht von Bedeutung, da das Kontingent, wie bereits festgestellt, als Bestandteil des verpachteten Landwirtschaftsbetriebs anzusehen ist und nicht auf einzelnen Parzellen ruht. Das Schreiben vom 15. Oktober 1999 enthält jedenfalls keine Aussage darüber, was die Vertragsparteien über die Rückgabe des Kontingents vereinbart haben. Damit ändert sich nichts daran, dass für die Beurteilung der Rechtmässigkeit der angefochtenen Kontingentsübertragung davon auszugehen ist, dass die Vertragsparteien eine Rückgabe des Kontingents vereinbart haben.
3.6.3 Als zweites Ergebnis ist somit festzuhalten, dass das umstrittene Kontingent im vorliegenden Fall als flächengebunden anzusehen ist und die Parteien eine Rückgabe des Michkontingents nach Ablauf der Pachtdauer vereinbart haben.
3.6.4 Damit steht fest, dass die Beschwerdeführerin 1 auch für das Milchjahr 2006/07 nicht mehr über die umstrittene Kontingentsmenge verfügen konnte, da sie es aufgrund der vertraglichen Abmachung auf diesen Zeitpunkt dem Beschwerdegegner hätte zurückübertragen müssen. Die Vorinstanz hat damit die erstinstanzliche  gestützt auf Art. 3 MKV zu Recht aufgehoben.
3.7 Als Letztes bringen die Beschwerdeführer gegen den  Entscheid vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht gestützt auf Art. 5 MKV eine endgültige Kontingentsübertragung von der  1 auf den Verfahrensbeteiligten 2 verfügt. Der  1 habe diesen Antrag erst vor zweiter Instanz anstatt bei der ASMK TMP gestellt, und die Voraussetzungen für eine Übertragung gestützt auf diesen Artikel lägen nicht vor, da der Betrieb des  1 nicht von der zuständigen kantonalen Stelle  anerkannt worden sei.
3.7.1 Gemäss Art. 5 Abs. 1 MKV überträgt die zuständige  bei einer Betriebsauflösung, -teilung oder -übernahme durch einen anderen Produzenten das Kontingent den Land- oder , wenn diese darum ersuchen und kein Gesuch um endgültige Übertragung des Kontingentes vorliegt. Sollen die Kontin-
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gente für das Milchjahr angepasst werden, das auf die  folgt, ist das Gesuch um Kontingentsübertragung bis zum 31. Mai dieses Milchjahres der Administrationsstelle einzureichen (Art. 5 Abs. 2 MKV). Ziffer 1 Abschnitt 1 der Weisungen zur MKV ist dazu Folgendes zu entnehmen: Wird ein bisher verpachteter Betrieb geteilt oder parzellenweise aufgelöst und verweigert der Pächter die Unterzeichnung eines entsprechenden Übertragungsgesuchs, so könnte die Administrationsstelle das Kontingent nicht auf die neuen Bewirtschafter übertragen. Gestützt auf Art. 5 MKV kann deshalb auch der neue Bewirtschafter oder der Verpächter die Administrationsstelle ersuchen, das Kontingent mit der Fläche bzw. mit dem Betrieb zu übertragen.
3.7.2 Der Beschwerdegegner 1 hat im Herbst 2005 seinen Betrieb auf den 1. Mai 2006 parzellenweise neu verpachtet und schriftlich vier neue Pachtverträge abgeschlossen, worunter einen Vertrag mit dem Verfahrensbeteiligten 2, der seither die Grundstücke GB Bronschhofen Nrn. 553 und 1185 bewirtschaftet und an einer Übernahme des  interessiert war. Aus diesem Grund unterzeichneten der  1 und der Verfahrensbeteiligte 2 am 20./31. Oktober 2005 einen Vertrag über die endgültige Übertragung von 67'010 kg Milchkontingentsmengen ("Kauf") ab 1. Mai 2006. Der Vertrag ist vom Verpächter (Beschwerdegegner 1), dem Übernehmer ( 2), nicht aber vom Abgeber (Beschwerdeführerin 1) . Wie der Beschwerdegegner 1 glaubhaft darlegt, wollte er im Herbst 2005 das Gesuch um die endgültige Übertragung im Beisein seines Treuhänders auf der ASMK TMP einreichen. Diese habe es  mit Hinweis auf das laufende Beschwerdeverfahren gegen die Verfügung der ASMK TMP vom 29. August 2005 in Sachen endgültige Übertragung der Kontingentsmenge von der A._ GmbH auf E._ nicht entgegengenommen. Damit trifft nicht zu, wie von der Beschwerdeführerin 1 geltend gemacht, dass der  1 das Übertragungsgesuch erst in zweiter Instanz gestellt hat.
3.7.3 Bezüglich der vom BLW gerügten fehlenden Voraussetzung  Betriebsanerkennung für eine endgültige Kontingentsübertragung ist festzuhalten, dass der Betrieb des Beschwerdegegners 1 im Mai 2006 parzellenweise aufgelöst worden ist. Der Verfahrensbeteiligte 2 bewirtschaftet in Bronschhofen einen eigenen Betrieb mit der  10092041, der zum regionalen Milchproduzentenverband St. Gallen-Appenzell gehört. Dieser Betrieb ist anerkannt, womit diese for-
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melle Voraussetzung für eine Übertragung gestützt auf Art. 5 Abs. 1 MKV erfüllt ist. Weiter ist das Gesuch vor dem 31. Mai 2006 gestellt worden, womit die Kontingente bereits für das Milchjahr 2006/07, das auf die Betriebsteilung folgte, angepasst werden konnten (vgl. Art. 5 Abs. 2 MKV). Schliesslich lag zu dieser Zeit kein Gesuch um eine  Übertragung des Kontingents vor, da die Rekurskommission ein solches mit Entscheid Nr. 5/2005 vom 25. Januar 2006  abgewiesen hatte (s. Sachverhalt E.).
3.7.4 Somit sind im vorliegenden Fall alle Erfordernisse erfüllt, damit die Vorinstanz gestützt auf Art. 5 MKV auch ohne Zustimmung der Kontingentsabgeberin (Beschwerdeführerin 1) eine endgültige  auf den Landübernehmer (Verfahrensbeteiligten 2) vornehmen konnte. Der angefochtene Entscheid ist damit auch in  Punkt richtig und zu bestätigen.
4. Demzufolge sind die Beschwerden vollumfänglich abzuweisen. Gegen diesen Entscheid ist kein Rechtsmittel an das Bundesgericht gegeben (vgl. Art. 83 Bst. s Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, BGG, SR 173.110).
5. Die Gerichtsgebühr wird unter Berücksichtigung des zusätzlichen  für die Zwischenverfügung einerseits und des reduzierten  zufolge der Verfahrensvereinigung andererseits auf Fr. 2'000.-- festgelegt (Beschwerde 1: Fr. 1'500.--, Beschwerde 2: Fr. 500.--).
5.1 Gestützt auf Art. 63 Abs. 1 VwVG ist der Anteil an der  für die Beschwerde 1 im Betrag von Fr. 1'500.-- der  1 als unterliegender Partei aufzuerlegen. Die  wird mit dem am 1. Februar 2007 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 700.-- verrechnet. Den Restbetrag von Fr. 800.-- hat die  1 innert 30 Tagen nach Erhalt des Urteils der  zu überweisen. Dem Beschwerdeführer 2 werden in Anwendung von Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten .
5.2 Der Verfahrensbeteiligte 1 hat keine selbständigen Begehren zum Ausgang der Beschwerdeverfahren gestellt, weshalb er nicht als unter-
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liegende Partei im Sinne von Art. 63 Abs. 1 VwVG anzusehen ist. Er hat demzufolge keine Verfahrenskosten zu tragen.
6. Der Beschwerdegegner 1 hat in beiden Beschwerdeverfahren  obsiegt. Er hat daher zur Deckung seines  eine Parteienschädigung von Fr. 2'500.-- zugute (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Diese ist gestützt auf Art. 64 Abs. 3 VwVG den  Gegenparteien, d.h. der Beschwerdeführerin 1 und dem Beschwerdeführer 2, aufzuerlegen. Sie wird unter diesen  aufgeteilt: Fr. 1'800.-- zu Lasten der Beschwerdeführerin 1, Fr. 700.-- zu Lasten des Beschwerdeführers 2.
6.1 Der Verfahrensbeteiligte 1 gilt nicht als unterliegende Partei, da er sich nicht mit selbständigen Begehren am Beschwerdeverfahren  hat. Er hat daher keine Parteientschädigung zu übernehmen.
6.2 Der Verfahrensbeteiligte 2 hat ebenfalls keine selbständige  gestellt. Er ist daher nicht als obsiegende Partei im Sinne von Art. 64 Abs. 1 VwVG anzusehen und hat damit keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.