Decision ID: 428f07a1-e9f0-4356-9686-3b6b20d4057c
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1968, seit mehreren Jahren arbeitslos, meldete sich am
2.
November
2015 unter Hinweis auf eine psychische
Erkrankung
und eine
Lang
zeit
arbeitslosigkeit
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
5/5 S. 6
Ziff.
6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte
daraufhin
die medizinische und erwerbliche Situation (
Urk.
5/12
,
Urk.
5/18-20,
Urk.
5/22,
Urk.
5/25-26) ab. Mit Schreiben vom 28. April
2016 (
Urk.
5/24) meldete sich der Versicherte
bei
der Invalidenversicherung ab. Am 24. Mai
2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten
mit
, dass derzeit keine beruf
li
chen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (
Urk.
5/27).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
5/32,
Urk.
5/34) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 28. September 2016 (
Urk.
5/49 =
Urk.
2) eine ganze Invalidenrente
mit Wirkung ab dem 1. Juni 2016 zu.
2.
Der Versicherte erhob am 23. Oktober
2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. September 2016 (
Urk.
2) und
beantragte sinngemäss
,
auf die Ausrich
tung der Invalidenrente zu verzichten, da die
gestellte Diagnose und
die
voll
ständige Arbeitsunfähigkeit nicht
vorlägen (
Urk.
1/1,
Urk.
1/2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. November
2016 (
Urk.
4) die teil
weise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung zur weiteren Abklärung, was dem Beschwerdeführer am 25. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
6).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialversicherungsrechts,
ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).
Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken.
Rechtsprechungsgemäss
ist bei psy
chi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische
s Leiden
mit
Krank
heits
wert
besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu
ten Willens daran hindert, ein
rentenausschliessendes
Erwerbseinkommen zu er
zielen
(Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG;
BGE 139 V 547
E. 5;
131 V 49
E. 1.2;
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5
und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E.
5.4.
).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose
voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar
201
5
E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November
2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali
dität.
In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er
werbsfähigkeit unab
hän
gig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objekti
vierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi
cherten Person
trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren
Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V
279
E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes
gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember
2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231
E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der
Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Be
geh
ren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge
lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu
treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrelevante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bun
des
gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
sprach dem Beschwerdefüh
rer verfügungsweise eine ganze Invalidenr
ente zu (
Urk.
2).
Der Begründung ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die medizinischen Unterlagen nach Ablauf der einjährigen Wartezeit vollständig in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Eine Erwerbstätigkeit
auf dem
ersten Arbeitsmarkt sei ihm nicht zumutbar, wes
halb ihm eine ganze Invalidenrente zustehe (vgl.
Urk.
5/42 S. 1).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
4) machte die Beschwerdegegnerin
hingegen
geltend, die vorhandenen medizinischen Unterlagen seien keine beweistaugliche Grundlage zur Klärung des Gesundheitszustandes, weshalb die Rückweisung zur weiteren Abklärung beantragt werde (S. 1 f.).
2.2
Demgegenüber
stellte sich
der Beschwerdeführer
auf den Standpunkt
,
es sei ihm entgegen seinen Erwartungen eine Invalidenrente zugesprochen worden. Es
treffe
nicht zu, dass er
vollständig
arbeitsunfähig sei. Seine Arbeitsfähigkeit sei zu 100
%
gegeben.
M
it der
gestellten
Diagnose und der Behauptung einer an
geblichen Arbeitsunfähigkei
t sei er nicht einverstanden (
vgl.
Urk.
1/1 S. 1,
Urk.
1/2).
2.3
Strittig und zu prüfen ist die
Rechtmässigkeit der
zugesprochene
n
ganze
n
Invali
denrente.
3.
3.1
Vorweg gilt
es
festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer am 28. April
2016 und somit vor der rentenzusprechenden Verfügung vom 28. September
2016 (
Urk.
2)
schriftlich
vom Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung abgemel
det hat (vgl. Schreiben vo
m 28. April
2016,
Urk.
5/24). Darauf wies
er auch in seiner Einsprache gegen den Vorbescheid
hin
(vgl.
Urk.
5/34).
Fraglich ist
des
halb
, ob die Beschwerdegegnerin das mit der im November
2015 eingereichten Anmeldung zum Leistungsbezug (
Urk.
5/5) eingeleitete Verwaltungsverfahren
hätte
formell wegen Rückzugs der Anmeldung erledigen müssen, oder ob sie trotz dieser Erklärung des Beschwerdeführers materiell über den Anspruch auf Versicherungsleistungen verfügen durfte.
3.2
Gemäss Art. 23
Abs.
1 ATSG kann die berechtigte Person grundsätzlich auf Versi
cherungsleistungen verzichten, wobei sie den Verzicht jederzeit mit Wir
kung für die Zukunft widerrufen kann. Verzicht und Widerruf sind schriftlich zu erklären. Dabei gilt
es
allerdings zu beachten, dass Verzicht und Widerruf nichtig sind, wenn die schutzwürdigen Interessen von anderen Personen, von Versicherungen oder Fürsorgestellen beeinträchtigt werden oder wenn damit eine Umgehung gesetzlicher Vorschriften bezwe
ckt wird (Art. 23
Abs.
2 ATSG).
Der
Rückzug
einer
Anmeldung
ist
gestützt auf die Dispositionsmaxime grund
sätz
lich zulässig, wobei die berechtigte Person den Rückzug schriftlich zu erklären hat.
Allerdings ist der Rückzug der Anmeldung auch
nur
dann
zulässig, wenn nicht schutzwürdige Interessen der anspruchsberechtigten Person oder von anderen Personen sowie von Versicherungen oder Fürsorgestellen beein
trächtigt werden oder wenn damit nicht eine Umgehung gesetzlicher Vorschrif
ten bezweckt wird.
Da die Interessen
lage somit die gleiche ist wie bei einem Verzicht, kommen die Schranken gemäss Art. 23
Abs.
2 ATSG zumindest in Analogie zur Anwendung
. Wird dem Rückzug der Anmeldung stattgegeben, so ist dies der versicherten Person schriftlich zu bestätigen. Kann dem Rückzug hingegen aufgrund des Vorliegens schutzwürdiger Dritt- oder Eigeninteressen nicht stattgegeben werden, so ist dieser Entscheid verfügungsweise festzuhalten
. Gegen diesen Entscheid stehen die Rechtsmittel
gemäss Art. 52 beziehungsweise Art. 56 ff. ATSG offen
(vgl. zum Ganzen
:
Müller, Das Verwaltungsverfahren in
der Invalidenversicherung, Bern 2010,
Rz
2397 ff.;
Kieser
, ATSG-Kommentar, 3.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015,
Rz
4 ff. zu
Art.
23;
vgl. auch Kreisschreiben
über das Verfahren in der Invalidenversicherung, KSVI, gültig ab 1. Januar 2010, Stand 1. Januar 2016,
Rz
1024 und
Rz
1028).
3.3
Aus den vorliegenden
Akten
geht hervor
, dass der Besch
werdeführer
von
der Stadt Zürich
Sozialhilfe bezieht.
So liegt insbesondere
auch ein entsprechendes Gesuch um Auszahlung der Leistungen an eine Drittperson oder Behörde
und ferner ein Gesuch um Verrechnung von Nachzahlungen
vor (vgl.
Urk.
5/4;
Urk.
5/5 S. 4
Ziff.
4.4;
Urk.
5/8
-9
;
Urk.
5/45
).
Da somit die
schutzwürdigen
In
teressen der Fürsorgestelle beeinträchtigt werden,
erweist sich der erfolgte
Rückzug der Anmeldung
als nichtig. Indem die Beschwer
degegnerin mit der vor
liegend angefochtenen
Verfügung bereits über den materiellen
Leistungs
anspruch
des Beschwerdeführers entschieden hat
und dabei festhielt, dass ein Drittauszahlungsgesuch vorliege (vgl.
Urk.
2 S. 1)
, stellte sie implizit
auch
die
Nichtigkeit des
Rückzugs der Anmeldung
fest.
4.
4.1
In medizinischer Hins
icht
findet sich
in den Akten
sodann
lediglich ein
B
ericht
der behandelnden Ärzte der
Y._
vom
2
2.
Februar
2016 (
Urk.
5/22). Die Ärzte gaben dabei an,
dass sie den Beschwerdeführer seit April
2015 behandeln würden (S. 1
Ziff.
1.2), und eine seit zirka 1992 bestehende kontinuierliche paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.00)
diagnostiziert
werden könne
(S. 1
Ziff.
1.1). Es lägen Verfolgungsideen, Sinnes
täuschungen und Ich-Störungen vor. Der Beschwerdeführer sei gering belastbar, nicht gruppenfähig und weise Konzentrationsprobleme auf. Er sei seit dem 19.
April
2015 bis auf weiteres zu 100
%
arbeitsunfähig. Er sei überhaupt nicht leistungsfähig (S. 2 f.
Ziff.
1.6-1.7). Es bestünden deutliche Hinweise, dass die Arbeitsfähigkeit seit mindestens
dem Jahr
2002 stark beeinträchtigt sei. Die Arbeitsfähigkeit sei auf längere Sicht schwer einzuschätzen, da in der Vergan
gen
heit keine psychiatrische Behandlung stattgefunden habe. Jedoch sei
ange
sichts des
Verlauf
s
in den letzten Jahren damit zu rechnen, dass sich die Ar
beitsfähigkeit in den nächsten Jahren nicht ändern werde (S. 1 oben).
Die Beschwerdegegner
in sprach dem Beschwerdeführer
gestützt darauf – der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) folgend (vgl.
Urk.
5/30 S. 2 f.) – eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. Juni 2016 zu (vgl. Verfügung vom 28. September 2016,
Urk.
2).
4.2
Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwer
deführers liegt
demzufolge
lediglich ein rudimentärer Bericht der
be
han
delnden Ärzte vor, welcher
überdies
die praxisgemässen Kriterien für be
weis
kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.4) nicht voll
um
fänglich
erfüllt. So erwähnten die Ärzte unter anderem selbst, dass auf die genaue Erhebung der Anamnese und des Psychostatus infolge Misstrauens des Beschwerdeführers
habe verzichtet werden müssen
(vgl.
Urk.
5/22 S. 2
Ziff.
1.4). Gegen eine Rückweisung für weitere Abklärungen ist daher nichts einzuwen
den,
zumal die Beschwerdegegner
i
n anlässlich der Beschwerdeantwort
(
Urk.
4) selbst eine solche beantragte.
In Anbetracht des Umstands, dass der Beschwerdeführer sinngemäss beantragte, auf die Ausrichtung einer Invaliden
rente sei zu verzichten, kann davon abge
se
hen werden, ihm Gelegenheit zum Rückzug der Beschwerde zu geben (vgl. BGE 137 V 314).
Die angefochtene Verfügung ist daher aufzuheben und die Sache an die
Be
schwerdegegnerin
zurückzuweisen, damit diese nach ergänzender Abklärung eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
300.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle
gen.