Decision ID: 5af60551-86c3-544c-a86d-7a640a3269b3
Year: 2020
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt
A.
A._ bezog ab Juni 2004 Ergänzungsleistungen zu einer Rente der
Invalidenversicherung (vgl. EL-act. 150). Im Rahmen einer periodischen Überprüfung
des EL-Anspruchs im Jahr 2007 stellte die EL-Durchführungsstelle fest, dass der vom
EL-Bezüger zu entrichtende Wohnungsmietzins per 1. April 2007 herabgesetzt worden
war, weshalb sie mit einer Verfügung vom 13. Dezember 2007 die Ergänzungsleistung
rückwirkend per 1. April 2007 herabsetzte und vom EL-Bezüger 580 Franken
zurückforderte (EL-act. 131). Per 1. April 2010 wurde die Rente der
Invalidenversicherung durch eine Altersrente der AHV abgelöst; der EL-Bezüger erhielt
weiterhin eine (betraglich angepasste) Ergänzungsleistung (vgl. EL-act. 105). Im
Rahmen einer weiteren periodischen Überprüfung des EL-Anspruchs im Jahr 2011
erfuhr die EL-Durchführungsstelle, dass der EL-Bezüger und seine Ehefrau seit April
2007 ihre Wohnung mit drei weiteren Personen geteilt hatten, die nicht in die
Anspruchsberechnung einzubeziehen gewesen waren. Mit einer Verfügung vom 16.
August 2011 setzte die EL-Durchführungsstelle die Ergänzungsleistung deshalb
rückwirkend per 1. April 2007 herab; sie forderte vom EL-Bezüger insgesamt 1’374
Franken zurück (EL-act. 86). Im Rahmen einer dritten periodischen Überprüfung des
EL-Anspruchs im Jahr 2014 ergab sich, dass der EL-Bezüger und seine Ehefrau die
Wohnung nun lediglich noch mit einer weiteren Person teilten (EL-act. 50). Der für jenes
Verfahren massgebende Mietvertrag (EL-act. 56–1) bezeichnete eine Wohnung mit 4,5
Zimmern im zweiten Stock rechts als Mietobjekt. Als Mietbeginn war der 1. September
1995 angeführt. Der Mietzins betrug einschliesslich der Nebenkostenpauschale 1’310
Franken pro Monat. Der aktuelle Zahlungsnachweis belegte aber, dass der EL-Bezüger
monatlich nur 1’290 Franken bezahlen musste (EL-act. 56–2). Weil nun neu zwei Drittel
des Mietzinses als Ausgabe anzurechnen waren, führte die periodische Überprüfung
des EL-Anspruchs zu einer Erhöhung der laufenden Ergänzungsleistung (EL-act. 48).
A.a.
Ab Januar 2016 belief sich die monatliche Ergänzungsleistung auf 885 Franken;
die entsprechende Verfügung vom 21. Dezember 2015 enthielt – wie alle
A.b.
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vorhergehenden Verfügungen auch – den Hinweis, dass unter anderem
Mietzinsänderungen unverzüglich zu melden seien (EL-act. 43). Bei der
Anspruchsberechnung hatte die EL-Durchführungsstelle die kantonalen
Durchschnittsprämien der Eheleute für die obligatorische Krankenpflegeversicherung,
einen Wohnungsmietzins von 15’480 Franken abzüglich eines Anteils für einen
Mitbewohner von einem Drittel (5’160 Franken) sowie die Pauschale für den
allgemeinen Lebensbedarf als Ausgaben und ein hypothetisches Erwerbseinkommen
der Ehefrau, die Rentenleistungen für den EL-Bezüger sowie einen geringfügigen
Vermögensertrag als Einnahmen berücksichtigt (EL-act. 41). Mit einer Verfügung vom
19. Dezember 2016 erhöhte die EL-Durchführungsstelle die laufende
Ergänzungsleistung per 1. Januar 2017 auf 921 Franken pro Monat; die Verfügung
enthielt wiederum den Hinweis, dass eine Mietzinsänderung unverzüglich zu melden
sei (EL-act. 40). Das Berechnungsblatt zur Verfügung wies weiterhin einen
Wohnungsmietzins von 15’480 Franken abzüglich eines Anteils für einen Mitbewohner
von 5’160 Franken aus (EL-act. 38). Am 18. Dezember 2017 erliess die EL-
Durchführungsstelle eine weitere Verfügung, mit der sie die monatliche
Ergänzungsleistung per 1. Januar 2018 auf 943 Franken erhöhte; auch diese Verfügung
enthielt den Hinweis, dass eine Mietzinsänderung unverzüglich zu melden sei (EL-act.
37). Bei der Anspruchsberechnung hatte die EL-Durchführungsstelle weiterhin einen
Wohnungsmietzins von 15’480 Franken abzüglich eines Anteils von 5’160 Franken für
einen Mitbewohner berücksichtigt (EL-act. 35).
Am 29. April 2018 forderte die EL-Durchführungsstelle den EL-Bezüger auf, ein
Formular zur Überprüfung des EL-Anspruchs auszufüllen (EL-act. 34). Der EL-Bezüger
reichte das ausgefüllte Formular und die entsprechenden Belege am 3. Juli 2018 bei
der zuständigen AHV/IV-Zweigstelle ein. Dem Formular liess sich entnehmen, dass der
Wohnungsmietzins nur noch 1’080 Franken pro Monat (12’960 Franken pro Jahr)
betrug (EL-act. 28). Dem eingereichten Mietvertrag liess sich entnehmen (EL-act. 27),
dass der EL-Bezüger per 1. Februar 2016 in eine kleinere Wohnung (im selben Haus)
umgezogen war, denn als Mietobjekt wurde nun eine Wohnung mit 3,5 Zimmern im
Erdgeschoss links genannt, als Mietbeginn der 1. Februar 2016 und als Mietzins ein
Betrag von 1’050 Franken (inklusive Nebenkostenpauschale). Mit einer Verfügung vom
22. Januar 2019 setzte die EL-Durchführungsstelle die Ergänzungsleistung rückwirkend
A.c.
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per 1. Februar 2016 herab (EL-act. 20). Der Verfügungsbegründung und den
Berechnungsblättern zur Verfügung liess sich entnehmen, dass die EL-
Durchführungsstelle ab dem 1. Februar 2016 nur noch zwei Drittel eines
Wohnungsmietzinses von 12’600 Franken als Ausgabe berücksichtigt hatte; ansonsten
war die Berechnung unverändert geblieben (vgl. EL-act. 16 mit EL-act. 41); ab Januar
2017 hatte die EL-Durchführungsstelle neu nicht nur den tieferen Wohnungsmietzins,
sondern auch einen leicht tieferen Betrag einer der Renten des EL-Bezügers
berücksichtigt (vgl. EL-act. 18 mit EL-act. 38); ab Januar 2018 hatte sie den tieferen
Wohnungsmietzins, den leicht tieferen Rentenbetrag und keinen Vermögensertrag
mehr berücksichtigt (vgl. EL-act. 17 mit EL-act. 35); auch die zwischenzeitlich
ergangene Verfügung für die Zeit ab dem 1. Januar 2019 hatte sie entsprechend
korrigiert (vgl. EL-act. 19 mit EL-act. 23 und 25). Insgesamt hatte eine Rückforderung
von 5’015 Franken resultiert. Die Korrektur- und Rückforderungsverfügung vom 22.
Januar 2019 erwuchs unangefochten in formelle Rechtskraft.
Bereits am 13. Februar 2019 ersuchte der EL-Bezüger um den Erlass der
Rückforderung (EL-act. 15). Er machte geltend, seine finanziellen Verhältnisse
erlaubten ihm die Rückerstattung der zu viel bezogenen Ergänzungsleistungen nicht.
Mit einer Verfügung vom 28. Februar 2019 wies die EL-Durchführungsstelle das
Erlassgesuch ab (EL-act. 13). Zur Begründung führte sie an, der EL-Bezüger habe
seine Meldepflicht verletzt, weil er die Mietzinssenkung per 1. Februar 2016 nicht
unverzüglich gemeldet habe. Deshalb sei die Erlassvoraussetzung des gutgläubigen
Leistungsbezugs nicht erfüllt. Da die beiden Erlassvoraussetzungen des guten
Glaubens und der grossen (finanziellen) Härte kumulativ zu erfüllen seien, müsse das
Vorliegen einer grossen Härte nicht geprüft werden.
A.d.
Am 23. März 2019 erhob der EL-Bezüger eine Einsprache gegen die Verfügung
vom 28. Februar 2019 (EL-act. 11). Er beantragte den Erlass der Rückforderung. Zur
Begründung führte er aus, er habe die Mietzinsreduktion nicht absichtlich nicht
gemeldet. Er sei der „ehrlichen Meinung“ gewesen, dass es ausreiche, wenn er den
neuen Mietzins im Rahmen der periodischen Prüfung von Amtes wegen bekannt gebe.
Mit einem Entscheid vom 13. Mai 2019 wies die EL-Durchführungsstelle die Einsprache
ab (EL-act. 5). Zur Begründung führte sie an, der EL-Bezüger kenne die Abläufe und
die massgebenden Positionen der Berechnungsblätter nach einem langjährigen Bezug
A.e.
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B.

Considerations:
Erwägungen
1.
Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung des angefochtenen
Einspracheentscheides vom 13. Mai 2019 auf seine Rechtmässigkeit, weshalb sein
Gegenstand jenem des Einspracheverfahrens entsprechen muss. Auch beim
Einspracheverfahren hat es sich um ein („echtes“) Rechtsmittelverfahren gehandelt.
Sein Zweck hat also darin bestanden, die Verfügung vom 28. Februar 2019 auf deren
Rechtmässigkeit zu prüfen, weshalb der Gegenstand des Einspracheverfahrens jenem
des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens entsprochen haben muss. Jenes
Verwaltungsverfahren hat die Prüfung eines Erlassgesuchs betreffend die am 22.
Januar 2019 formell rechtskräftig verfügte Rückforderung von 5’015 Franken zum Inhalt
gehabt. Die Frage, ob die am 22. Januar 2019 verfügte Rückforderung materiell richtig
gewesen ist, hat also nicht zum Gegenstand des am 28. Februar 2019
abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens gehört, weshalb sie auch nicht zum
Gegenstand dieses Beschwerdeverfahrens gehören kann. Allerdings spielt die Frage
von Ergänzungsleistungen bestens. In jeder Verfügung sei er darauf hingewiesen
worden, dass er (unter anderem) eine Mietzinsänderung unverzüglich zu melden habe.
Mit der Verletzung dieser Meldepflicht habe er den Fehler massgebend mitverursacht,
der zur Ausrichtung von unrechtmässigen Ergänzungsleistungen geführt habe. Das
schliesse einen Erlass der Rückforderung aus.
Am 8. Juni 2019 erhob der EL-Bezüger (nachfolgend: der Beschwerdeführer) eine
Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 13. Mai 2019 (act. G 1). Er
beantragte den Erlass der Rückforderung. Zur Begründung führte er aus, er habe
angenommen, dass die Mietzinsreduktion automatisch bei der nächsten periodischen
Überprüfung berücksichtigt würde. Die Meldung sei nicht bösgläubig unterblieben.
B.a.
Die EL-Durchführungsstelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte
am 17. Juni 2019 unter Hinweis auf die Erwägungen des angefochtenen
Einspracheentscheides die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).
B.b.
Der Beschwerdeführer machte keinen Gebrauch von der Möglichkeit, eine Replik
einzureichen (vgl. act. G 4).
B.c.
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nach dem Grund der Rückforderung eine Rolle bei der Beantwortung der Frage, ob die
Rückforderung zu erlassen sei. Aus der Begründung der Korrekturverfügung vom 22.
Januar 2019 und aus den dazu gehörenden Berechnungsblättern geht klar hervor, dass
die Rückforderung die Folge einer rückwirkenden Revision (Art. 17 Abs. 2 ATSG)
gewesen ist, die sich auf eine Anpassung der Ergänzungsleistung an den per 1.
Februar 2016 erfolgten Umzug in eine kleinere und günstigere Wohnung beschränkt
hat. Im Zuge der rückwirkenden Korrektur hat die Beschwerdegegnerin zwar auch
noch geringfügige Veränderungen des Betrages einer der Renten des
Beschwerdeführers und der Sparzinsen berücksichtigt, aber diese Anpassungen haben
sich einnahmenmindernd und damit zu Gunsten des Beschwerdeführers ausgewirkt.
Zusammenfassend ist die Rückforderung also – ausschliesslich – das Resultat einer
rückwirkenden Herabsetzung der Ergänzungsleistung infolge einer Mietzinsreduktion
per 1. Februar 2016.
2.
Gemäss dem Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG müssen unrechtmässig bezogene
Sozialversicherungsleistungen zurückerstattet werden. Der Begriff „unrechtmässig
bezogen“ enthält keine subjektive Komponente. Der rückerstattungspflichtigen Person
wird also kein Verschulden an der Ausrichtung von zu hohen Ergänzungsleistungen
unterstellt. Unrechtmässig bezogen sind Sozialversicherungsleistungen, die nach dem
massgebenden Leistungsrecht nicht oder nicht in dieser Höhe hätten ausgerichtet
werden dürfen, weil sie nicht dem effektiven Leistungsbedarf entsprochen haben, und
die sich nach einer Revision (Art. 17 ATSG), einer sogenannt prozessualen Revision
(Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder einer Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) der
ursprünglichen (falschen) Leistungsverfügung nicht mehr auf eine verbindliche
Leistungszusprache stützen. Die Rückforderung ist nur der Vollzug einer rückwirkenden
Leistungsherabsetzung. Sie soll den rechtmässigen Zustand in wirtschaftlicher Hinsicht
wieder herstellen: Nach der Rückerstattung verbleiben dem EL-Bezüger „nur“ jene
Leistungen, auf die er nach der Sach- und Rechtslage einen Anspruch hat.
2.1.
Unrechtmässig bezogene Sozialversicherungsleistungen müssen laut dem Art. 25
Abs. 1 Satz 2 ATSG nicht zurückerstattet werden, wenn sie in gutem Glauben
empfangen worden sind und wenn eine grosse Härte vorliegt. Jeder Erlass einer
Rückforderung von unrechtmässig bezogenen Sozialversicherungsleistungen müsste
an sich zu einem Verstoss gegen das Legalitätsprinzip und gegen das
Gleichbehandlungsgebot führen, weil er zur Folge hat, dass die versicherte Person, die
unrechtmässige Sozialversicherungsleistungen bezogen hat, diese Leistungen behalten
könnte, während andere versicherte Personen bei derselben Sach- und Rechtslage
2.2.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/8
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„nur“ die gesetzmässigen Leistungen erhalten haben. Die (ausnahmsweise)
Zulässigkeit eines Erlasses in Anwendung des Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG kann nur
dann bejaht werden, wenn das Vertrauen der grundsätzlich rückerstattungspflichtigen
Person in die (anhaltende) Rechtmässigkeit und damit in die Beständigkeit der ihr
ursprünglich eröffneten Leistungsverfügung (guter Glaube) und eine besonders
ungünstige wirtschaftliche Lage (grosse Härte) dies rechtfertigen, weil sie das Interesse
an der Durchsetzung des Gleichbehandlungsgebotes und des Legalitätsprinzips
überwiegen. Angesichts der grossen Bedeutung des Legalitätsprinzips und des
Gleichbehandlungsgebotes für das Leistungsrecht der Sozialversicherungen muss bei
der Prüfung des guten Glaubens und der grossen Härte im konkreten Einzelfall ein
strenger Massstab angelegt werden. Nach der Auffassung des Bundesgerichtes ist der
Erlass der Rückerstattung deshalb nicht nur ausgeschlossen, wenn die versicherte
Person gewusst hat oder bei gebührender Sorgfalt hätte wissen müssen, dass ihr zu
hohe Leistungen oder Leistungen, auf die sie gar keinen Anspruch gehabt hat,
ausgerichtet worden sind, sondern auch dann, wenn eine versicherte Person durch
eine grobe Sorgfaltspflichtverletzung (meist eine Verletzung der Meldepflicht gemäss
Art. 24 ELV i.V.m. Art. 31 Abs. 1 ATSG oder eine Verletzung der im Bundesrecht nicht
explizit geregelten sogenannten Kontroll- und Hinweispflicht) dazu beigetragen hat,
dass ihr unrechtmässige Leistungen ausgerichtet worden sind.
Per 1. Februar 2016 ist der Beschwerdeführer in eine kleinere und günstigere
Wohnung umgezogen, was zur Folge gehabt hat, dass der Mietzins, den er bezahlen
musste, um knapp 3’000 Franken pro Jahr respektive um knapp 250 Franken pro
Monat herabgesetzt worden ist. Diese Reduktion hat fast einem Fünftel des gesamten
Mietzinses entsprochen. Angesichts der bescheidenen finanziellen Verhältnisse des
Beschwerdeführers ist diese Mietzinsherabsetzung wesentlich ins Gewicht gefallen.
Dem Beschwerdeführer hätte deshalb bei gebührender Sorgfalt klar sein müssen, dass
sich diese erhebliche finanzielle Entlastung auf die frankengenau berechnete
Ergänzungsleistung auswirken würde. Tatsächlich scheint das dem Beschwerdeführer
sogar bewusst gewesen zu sein, denn er hat geltend gemacht, er sei davon
ausgegangen, dass dieser Veränderung im Rahmen der nächsten periodischen
Überprüfung des EL-Anspruchs „automatisch“ Rechnung getragen würde. Dabei dürfte
auch eine Rolle gespielt haben, dass es bereits früher einmal – im Jahr 2017 – zu einer
rückwirkenden Korrektur der Ergänzungsleistung infolge einer verspätet gemeldeten
Mietzinsreduktion gekommen war (die allerdings zu einer nicht allzu hohen
Rückforderung geführt hatte). Ihm musste also klar sein, dass es auch nach dem
Wohnungswechsel per 1. Februar 2016 zu einer rückwirkenden Korrektur und damit zu
einer Rückforderung kommen musste. Der Beschwerdeführer hat die ab dem 1.
2.3.
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3.
Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich folglich als rechtmässig, weshalb
die Beschwerde abzuweisen ist. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a
ATSG).