Decision ID: 448ddaee-cad6-4149-9553-02710deb212a
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1961 geborene
F._
arbeitete seit dem
9.
März 2011 bei der
„
G._
AG
“
und war gestützt auf dieses Arbeitsver
hältnis bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von
U
nfällen versichert, als er am
1.
Juni 2011 im
H._
beim Überqueren einer Strasse von einem Lastwagen erfasst wurde
.
F._
erlitt dabei tödliche Verletzungen (Meldung vom 2
4.
November 2011,
Urk.
7/2)
. Mit Ve
rfügung vom 2
6.
Juli 2012 sprac
h die SUVA der Ehefrau des
V
erstorbenen,
X._
,
mit Wirkung ab
1.
Juli 2011
eine Wit
wenrente und
den Kindern
Y._
(geboren 1987)
,
Z._
(geboren 1989)
und
B._
(geboren 1994)
eine Halbwaisenrente
zu
. Die Halbwaisenrente von
Y._
wurde dabei bis 3
1.
Januar 2012 un
d diejenigen von
Z._
bis 30.
Juni 2012 befristet
(
Urk.
7/36)
.
Gegen diese Verfügung erhoben die
Wi
twe
sowie die Kinder des verstorbenen Versicherten am 3
0.
August 2012 Einsprache
und beantragten
, es sei ihnen eine Entschädigung
für den
Verlust
ihres Familienangehörigen
zuzuspreche
n
und die Halbw
a
isenrente
für
Y._
sei bis am 3
0.
Juni 2012 auszurichten
(
Urk.
7/42)
.
Am 1
0.
Januar 2013 sprach die Schweizerische Ausgleichskasse
SAK
X._
ab
1.
Juli 2011
eine Witwenrente
(
Urk.
7/60)
und f
ür
B._
für die Zeit vom
1.
Juli 2011 bis 3
1.
Oktober 2012 eine Waisenrente zu
(
Urk.
7/61)
. Die SUVA berechnete daraufhin
mit Verfügung vom 3
1.
Januar 2013 (
Urk.
7/65)
die Rentenleistungen für
X._
,
Y._
,
Z._
und
B._
neu als Komplementärrente und erklärte, sie werde den zu viel überwiesenen Rentenbetrag von Fr. 24‘646.50 mit der angezeigten Nachzahlung der Alters- und
Hinterlassen
en
versicherung
ver
rechnen
(
Urk.
7/65)
. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
Am
5.
Februar 2013 teilte die SUVA den Einsprechern
unter anderem
mit, dass die Halbwaisenrente für
Y._
bis Ende Oktober 2012 ausgerichtet werde
(
Urk.
7/70).
Mit Schreiben vom 1
9.
Februar 2013
erklärten die Einspre
cher
, dass sie mit der Dauer der
Waisenrente
für
Y._
einverstan
den seien
, weiterhin werde jedoch die Zusprechung einer Entschädigung wegen des Verlustes eine
s
Familienangehörigen beantragt
(Urk.
7/73)
.
Mit
Einsprache
entscheid
vom 1
8.
März 2013 hiess die SUVA die
Einprache
in dem Sinne teil
weise gut, als
sie
Y._
eine Halbwaisenrente bis 3
1.
Oktober 2012
zu
sprach
. Zudem hielt die SUVA fest
, dass der Anspruch auf
eine
Halbwaisen
ren
te
für
Z._
bis 3
1.
Januar 2013, für
A._
für die Zeit vom
1.
November 2012 bis 3
1.
Januar 2013 und
für
B._
bis 3
0.
Juni 2013 ausgewiesen sei. Im Übrigen wies die SUVA die Einsprache ab (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhoben
X._
,
Y._
,
Z._
,
A._
,
B._
,
C._
und
D._
Beschwerde und beantragten, es sei ihnen eine Entschä
digung für den Verlust ihres Ehemannes
bzw. Vaters zuzusprechen (Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3
1.
Juli 2013 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was de
n Beschwerdeführern am 6.
August 2013 mitgeteilt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Strittig und zu prüfen ist, ob die Ehefrau und die Kinder des am
1.
Juni 2011 verstorbenen
F._
Anspruch auf eine Entschädigung
für den
Ver
lust
ihres Familienangehörigen haben.
Vorab ist festzuhalten, dass eine Entschädigung für die beiden verheirateten Töchter, die Beschwerdeführerinnen 6 und 7, nicht Gegenstand des angefochte
nen
Einspracheentscheide
s
war, weshalb hierauf zum vornherein nicht einge
treten werden kann (vgl.
BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
2.
F._
war bei der Beschwerdegegnerin gemäss dem Bundesgesetz über die obligatorischen Unfallversicherung (UVG) gegen die Folgen von Unfällen versichert (vgl. insbesondere
Art.
1a UVG). Die Leistungen, welche die Unfall
versicherung bei einem Unfall zu erbringen hat, sind im Dritten Titel
des UVG
(Versicherungsleistungen) geregelt. Die Unfallversicherung hat, sofern die kon
kreten Leistungsvoraussetzungen erfüllt sind, für Hei
l
behandlung (
Art.
10 UVG), für Hilfsmittel (
Art.
11 UVG), für Sachschäden (
Art.
12 UVG), für Reise-, Trans
port- und Rettungskosten (
Art.
13 UVG)
sowie
für Leichentransport- und Bestat
tungs
kosten (
Art.
14 UVG) aufzukommen. Weiter hat die Unfallversiche
rung Taggelder (
Art.
16 f. UVG), Invalidenrenten (
Art.
18 ff. UVG),
Integritäts
entschädigungen
für die Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychi
schen Integrität des Versicherten (
Art.
24 ff. UVG),
Hilflosenentschädigungen
(
Art.
26 f. UVG) und
Hinterlassenenrenten
(
Art.
28 ff. UVG) auszurichten. Einen Anspruch auf eine Entschädigung für den Verlust eines Familienangehörigen, das heisst eine Genugtuung für das seelische Unbill von Angehörigen, s
ieht das UVG hingegen nicht vor.
Die Beschwerdeführer haben entsprechend auch kei
nen Anspruch gegenüber der Beschwerdegegnerin auf Ausrichtung einer sol
chen Entschädigung
.
Die Beschwerde
ist deshalb
als offensichtlich
unbe
gründet
abzuweisen
,
soweit auf sie eingetreten werden kann
.