Decision ID: 2310d9c3-6101-5b9d-a2b0-a9b5ebcfc250
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Mit Entscheid vom 5. Februar 2016 wurde das Asylgesuch der Gesuchstel-
lerin vom 5. Februar 2015 abgelehnt und die Wegweisung sowie deren
Vollzug aus der Schweiz angeordnet.
B.
Am (...) wurde das Kind der Gesuchstellerin geboren und in das Asylver-
fahren einbezogen.
C.
Eine gegen die Verfügung vom 5. Februar 2016 beim Bundesverwaltungs-
gericht am 9. März 2016 eingereichte Beschwerde wurde mit Urteil
E- 1532/2018 vom 29. Januar 2018 rechtskräftig abgewiesen.
D.
Ein am 16. August 2018 beim SEM eingereichten zweites Asylgesuch wies
dieses mit Verfügung vom 21. September 2018 ab.
E.
Die gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht am 23. Okto-
ber 2018 eingereichte Beschwerde wurde mit Urteil E-6067/2018 vom
7. September 2020 rechtskräftig abgewiesen.
Im Rahmen der Prüfung des Wegweisungsvollzuges wurde im Wesentli-
chen ausgeführt, es würden keine individuellen Wegweisungsvollzugshin-
dernisse vorliegen. Die junge und gemäss Aktenlage gesunde Gesuchstel-
lerin stamme aus C._, Distrikt Jaffna und verfüge in ihrer Herkunfts-
region über Bezugspersonen (Mutter, Schwester, Onkel und Tanten), auf
deren Unterstützung sie im Falle ihrer Rückkehr zählen könne. Sodann
habe sie vor ihrer Ausreise die Schule abgeschlossen und (...)- sowie (...)
besucht; es sei nicht ersichtlich, weshalb es ihr nicht möglich sein sollte,
allenfalls in der nicht weit entfernten Stadt D._ ein Auskommen für
sich und ihr Kind zu finden. Es würden zudem mehrere nähere Verwandte
im Ausland leben, welche sie bei Bedarf unterstützen könnten; zu denken
sei etwa an ihren Bruder in E._, der bereits für ihre Ausreise aufge-
kommen sei. Zudem sei nicht ersichtlich, weshalb die Gesuchstellerin und
ihr Kind nicht mit dem Lebenspartner und Vater in den Heimatstaat zurück-
kehren könnten, dessen Beschwerde mit Abschreibungsentscheid vom 7.
August 2020 (E-6063/2018) als gegenstandslos geworden abgeschrieben
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worden sei. Insgesamt sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit da-
von auszugehen sei, dass die Gesuchstellerin und ihr Kind bei einer Rück-
kehr nach Sri Lanka (Distrikt Jaffna) in eine existenzielle Notlage geraten
würden.
F.
Am 14. Oktober 2020 reichte die Gesuchstellerin – handelnd durch ihre
Rechtsvertreterin – bei der Vorinstanz eine als «Wiedererwägungsgesuch»
bezeichnete Eingabe beim SEM ein.
Zur Begründung des Gesuchs wurde im Wesentlichen geltend gemacht,
die Gesuchstellerin halte sich bereits mehr als (...) Jahre nicht mehr in ihrer
Heimat auf und sei mittlerweile Mutter eines Kindes. Im Heimatstaat ver-
füge sie über kein soziales Netz mehr, sie habe es bisher unterlassen, mit-
zuteilen, dass sowohl ihre Mutter (im Jahr [...]) als auch ihre Tante und ihr
Onkel zwischenzeitlich verstorben seien. Auf ihre Schwester könne sie
nicht zählen, da sie von deren Mann sexuell belästigt worden sei; letzteres
sei der Grund gewesen, weshalb sich die Gesuchstellerin seit dem Jahr
2012 bis zu ihrer Ankunft in der Schweiz in F._ aufgehalten habe
und nicht wie früher vorgebracht, direkt von Sri Lanka in die Schweiz ge-
reist sei. Die Gesuchstellerin erwähnte ferner eine Verletzung am (...).
G.
Mit Verfügung vom 26. Oktober 2020 trat das SEM auf das Gesuch um
Wiedererwägung nicht ein, stellte fest, dass die Verfügung vom 21. Sep-
tember 2018 rechtskräftig und vollstreckbar sei und erhob eine Gebühr in
der Höhe von Fr. 600.–. Das Gesuch um rechtliche Verbeiständung wurde
abgewiesen, ebenso das Gesuch um erneute Anhörung und es wurde fest-
gestellt, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme.
Das SEM erwog im Wesentlichen, die neuen Vorbringen seien zeitlich vor
dem Abschluss des Asylverfahrens zu verorten und allenfalls als Revisi-
onsgründe vor dem Bundesverwaltungsgericht geltend zu machen. Auch
die erwähnte (...)verletzung sei nicht weiter substanziiert worden, insbe-
sondere auch nicht, inwiefern diese ein Vollzugshindernis darstellen solle,
weshalb mangels genügender Begründung auf das Wiedererwägungsge-
such diesbezüglich nicht einzutreten sei (Art. 111b Abs. 2 AsylG i.V.m. Art.
13 Abs. 2 VwVG).
H.
Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 13. November 2020
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ersuchte die Gesuchstellerin – handelnd durch ihre Rechtsvertreterin und
im Namen ihres Kindes – um Revision der Urteile des Bundesverwaltungs-
gerichts E-1532/2016 vom 29. Januar 2018 und E-6067/2018 vom 7. Sep-
tember 2020. Sie beantragte, das Gesuch sei als Revisionsgesuch entge-
genzunehmen, ihr und ihrem Kind sei Asyl zu gewähren oder eine huma-
nitäre Aufnahme zu erteilen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie darum,
die aufschiebende Wirkung des Rechtsmittels sei herzustellen, der Ge-
suchstellerin sei die bevollmächtigte Rechtsvertreterin amtlich beizuordnen
und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sei zu verzichten. Es sei
der Gesuchstellerin Frist zur Einreichung eines ärztlichen Zeugnisses zu
gewähren.
I.
Am 17. November 2020 ordnete die zuständige Instruktionsrichterin einen
einstweiligen Vollzugsstopp im Sinne einer vorsorglichen Massnahme an.
J.
Mit Zwischenverfügung vom 20. November 2020 wurde die am 17. Novem-
ber 2020 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme angeordnete Ausset-
zung des Wegweisungsvollzuges gemäss Art. 45 VGG i.V.m. Art. 126 BGG
aufgehoben. Der Antrag auf Anweisung der kantonalen Behörden zur Aus-
setzung des Wegweisungsvollzuges beziehungsweise auf Erteilung der
aufschiebenden Wirkung wurde abgewiesen und festgestellt, dass die Ge-
suchstellerin und ihr Kind den Revisionsentscheid im Ausland abzuwarten
hätten. Die Gesuchstellerin wurde in Abweisung des Gesuchs um unent-
geltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Begehren zur Leistung
eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 1500.– innert gesetzter Frist
aufgefordert.
K.
Der Kostenvorschuss wurde am 4. Dezember 2020 fristgerecht geleistet.
L.
Am 7. Dezember 2020 wurde ein ärztliches Schreiben vom 1. Dezember
2020 eingereicht, in welchem bestätigt wurde, dass die Gesuchstellerin am
10. Februar 2020 und 1. Dezember 2020 in ärztlicher Behandlung gewe-
sen sei.
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M.
Am 9. Dezember 2020 wurden ein ärztlicher Bericht datierend vom 8. De-
zember 2020 sowie ein Schreiben des Bruders vom 9. Dezember 2020
eingereicht.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet gemäss Art. 105 AsylG
(SR 142.31) auf dem Gebiet des Asyls in der Regel endgültig über Be-
schwerden gegen Verfügungen des SEM (vgl. zur Ausnahme Art. 83 Bst. d
Ziff. 1 BGG). Es ist ausserdem zuständig für die Revision von Urteilen, die
es in seiner Funktion als Beschwerdeinstanz gefällt hat (vgl. BVGE
2007/21 E. 2.1).
1.2 Gemäss Art. 45 VGG gelten für die Revision von Urteilen des Bundes-
verwaltungsgerichts die Art. 121 – 128 BGG sinngemäss. Nach Art. 47
VGG findet auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisionsgesuches Art. 67
Abs. 3 VwVG Anwendung.
1.3 Das Revisionsgesuch enthält die Begehren für den Fall eines neuen
Beschwerdeentscheids (vgl. Art. 47 VGG i.V.m. Art. 67 Abs. 3 Satz 2
VwVG) und ist auch sonst formgerecht eingereicht worden.
1.4 Die Gesuchstellerin ist durch die Urteile des Bundesverwaltungsge-
richts E-1532/2016 vom 29. Januar 2018 und E-6067/2018 vom 7. Sep-
tember 2020 besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an
deren Aufhebung oder Änderung. Sie ist daher zur Einreichung des Revi-
sionsgesuchs legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). In das Revisionsverfahren
ist das Kind der Gesuchstellerin eingeschlossen. Auf das Revisionsgesuch
ist einzutreten.
2.
2.1 Das Revisionsgesuch ist ein ausserordentliches Rechtsmittel, das sich
gegen einen rechtskräftigen Beschwerdeentscheid richtet. Wird das Ge-
such gutgeheissen, beseitigt dies die Rechtkraft des angefochtenen Ur-
teils, und die bereits entschiedene Streitsache ist neu zu beurteilen (vgl.
ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor
dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 5.36).
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2.2 Das Bundesverwaltungsgericht zieht seine Urteile auf Gesuch hin aus
den in Art. 121 – 123 BGG aufgeführten Gründen in Revision (Art. 45
VGG).
2.3 Gemäss Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG kann die Revision eines Urteils in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verlangt werden, wenn die ersu-
chende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entschei-
dende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibrin-
gen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst
nach dem Entscheid entstanden sind (sinngemäss Art. 46 VGG).
2.4 Die neue Tatsache muss sodann erheblich sein, nämlich geeignet, die
tatbestandliche Grundlage des Entscheides zu ändern und bei zutreffender
rechtlicher Würdigung zu einem anderen, für die gesuchstellende Partei
günstigeren Ergebnis zu führen. Es braucht dabei nicht schon festzu-
stehen, dass der Prozessausgang ein anderer sein wird, sondern neu ent-
deckte Tatsachen sind in revisionsrechtlicher Hinsicht erheblich, wenn sie
die Beweisgrundlage des früheren Urteils so zu erschüttern vermögen,
dass der veränderte Sachverhalt zu einem für die Gesuchstellerin günsti-
geren Entscheid führen könnte (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O.,
Rz. 5.51). Was die Partei, die um Revision nachsucht, bereits im ordentli-
chen Beschwerdeverfahren hätte geltend machen können, gilt nicht als Re-
visionsgrund, sondern ist allenfalls unter dem Aspekt der völkerrechtlichen
Vollzugshindernisse zu berücksichtigen. Insbesondere darf das ausseror-
dentliche Rechtsmittel der Revision nicht dazu dienen, im früheren – or-
dentlichen – Verfahren begangene vermeidbare Unterlassungen der ge-
suchstellenden Partei nachzuholen, weil diese sonst die Möglichkeit hätte,
sich durch unvollständiges Vorbringen ein- oder mehrmalige Neubeurtei-
lungen ihres Falles zu sichern. An die Begründung ausserordentlicher
Rechtsmittel – worum es sich bei einem Revisionsgesuch handelt – werden
daher erhöhte Anforderungen gestellt. Eine rein appellatorische Kritik am
Beschwerdeentscheid genügt den gesetzlichen Anforderungen an die Be-
gründung eines Revisionsgesuchs nicht (vgl. AUGUST MÄCHLER, in: Chris-
toph Auer/Markus Müller/Benjamin Schindler [Hrsg.], Kommentar zum
VwVG, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 67, N 9 f.; KARIN SCHERRER, in: Bern-
hard Waldmann/Philippe Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG,
Zürich/Basel/Genf 2009, Art. 67, N 9).
3.
3.1 Die Gesuchstellerin macht zur Begründung ihres Revisionsgesuches
im Wesentlichen geltend, sowohl die Mutter, als auch die Tante und der
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Onkel seien im Heimatstaat zwischenzeitlich verstoben. Die Mutter sei be-
reits im Jahr (...) verstorben, die entsprechende Todesurkunde könne nun
eingereicht werden. Der Ehemann der Schwester, welche sich ebenfalls im
Heimatstaat aufhalte, habe sie, die Gesuchstellerin sexuell belästigt, wes-
halb sie nicht auf ihre Schwester zählen könne, besagter Mann sei auch
der Grund, warum sie bereits 2012 nach F._ ausgereist sei, was sie
ebenfalls bisher nicht erwähnt habe. Ihr in E._ lebender Bruder
könne sie sodann nicht unterstützen.
3.2 Die Erklärungen im Revisionsgesuch, warum sie diese Umstände nicht
bereits zu einem früheren Zeitpunkt geltend machen konnte, überzeugen
nicht. Vielmehr geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass es der
Gesuchstellerin bei zumutbarer Sorgfalt gelungen wäre, diese Umstände
mitzuteilen und das nunmehr eingereichte Beweismittel einzureichen. Die
Frage der Rechtzeitigkeit der Eingabe kann indes offenbleiben, da die Ge-
suchstellerin mit ihrem Vorbringen und der Einreichung einer ihre Mutter
betreffenden Todesurkunde keine erheblichen respektive entscheidenden
neuen Sachumstände und Beweismittel im Sinne von Art. 123 Abs. 2 Bst. a
BGG geltend macht. Es ist nämlich auch unter Berücksichtigung dieser
Umstände nicht davon auszugehen, dass diese im ordentlichen Beschwer-
deverfahren zu einem anderen Entscheid geführt hätten. Aufgrund des Vor-
bringens wird nicht offensichtlich, dass der Gesuchstellerin und ihrem Kind
im Falle der Rückkehr in den Heimatstaat eine menschenrechtswidrige Be-
handlung im Sinne von Art. 3 EMRK droht oder andere Wegweisungsvoll-
zugshindernisse vorliegen. Diesbezüglich kann auf die Erwägungen des
erst kürzlich ergangenen Urteils vom 7. September 2020 verwiesen wer-
den, in welchem sich das damalige Spruchgremium umfassend mit der
Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges befasst hat und die
Anwesenheit der Mutter, Tante und des Onkels im Heimatstaat nur einen
Aspekt von mehreren darstellte (vgl. a.a.O. E. 8.3.3). Insbesondere ist da-
von auszugehen, dass die Gesuchstellerin und ihr Kind zusammen mit ih-
rem Lebenspartner und Vater ihres Kindes in den Heimatstaat zurückkeh-
ren werden. Die Gesuchstellerin verfügt überdies im Ausland über Familie
und es ist davon auszugehen, dass sie im Heimatstaat ein genügendes
Einkommen zu generieren vermag und die Familie nicht in eine existenzi-
elle Not geraten wird.
3.3 Das weitere Vorbringen im vorliegenden Gesuch ist sodann einer Re-
vision im Sinne des Gesetzes von vornherein nicht zugänglich, insbeson-
dere sofern Bezug genommen wird auf die Verfahrensführung durch vo-
rangegangene Rechtsvertreter. Gleiches gilt sofern auf (...)probleme der
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Gesuchstellerin hingewiesen wird und in diesem Zusammenhang mit ei-
nem ärztlichen Schreiben vom 1. Dezember 2020 mitgeteilt wird, dass die
Gesuchstellerin am 10. Februar 2020 und 1. Dezember 2020 in ärztlicher
Behandlung war. Aus dem vom 8. Dezember 2020 datieren ärztlichen Be-
richt, welcher am 9. Dezember 2020 bei Gericht eingereicht wurde, ergibt
sich, dass die Gesuchstellerin am 1. Dezember 2020 wegen (...), (...) und
(...) den Arzt konsultierte. Es wurde keine Behandlungsnotwendigkeiten at-
testiert, die relevant für die Frage des Wegweisungsvollzuges sein könn-
ten, ihre Reisefähigkeit wurde bestätigt. Auf eine Überweisung dieser Ein-
gabe an das SEM zur Prüfung unter dem Aspekt der Wiedererwägung wird
daher verzichtet.
3.4 Das Gesuch um Revision der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts
E-1532/2016 vom 29. Januar 2018 und E-6067/2018 vom 7. September
2020 ist aus den dargelegten Gründen abzuweisen.
4.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens, welches als aussichtslos zu bezeich-
nen ist, sind die Kosten von Fr. 1‘500.– der Gesuchstellerin aufzuerlegen
(Art. 37 VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1 – 3 des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem am 4. Dezember
2020 geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.
(Dispositiv nächste Seite)
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