Decision ID: dc3eeefa-a613-581b-92db-4240bf282df6
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1983, arbeitete für die
Z._
AG als Dachdecker und war in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert (
Urk.
14/1). Am
4.
März 2015
stürzte er nach der Arbeit mit sei
nem Fahrrad als ihn beim Linksabbiegen
das nachfolgende
Auto seitlich
am Hinterrad
touchierte
(
Urk.
14/1,
Urk.
14/5)
.
Beim Sturz erlitt er eine Prel
lung der linken Schulter (
Urk.
14/1).
Er begab sich am folgenden Tag
in seine Hausarztpraxis
,
wo die Schulter geröntgt und eine
Weichteil
verletzung
der linken Schulter diagnostizierte
wurde
(Urk. 14/9
,
Urk.
14/16
).
Die Suva er
brachte
Heilbehandlungsleistungen
und
aufgrund der attestierten Arbeitsun
fähigkeit
Taggeldleistungen (
Urk.
14/6-7
, Urk. 14/9, Urk. 14/11
).
Der Ver
si
cherte
absolvierte Phys
iotherapie
, welche anfänglich eine rasche Besserung des Beschwerdebildes
bewirkte
(Urk. 14/15
-16
).
In der Folge klagte er
über persistierende Beschwerden
bezüglich der Schulterbeweglichkeit
(Urk. 14/16),
weshalb am
7.
April 2015 im
B._
eine
MR
Arthrographie
der linken Schulter durchgeführt
wurde
(Urk. 14/12).
Am 4.
Mai und
2.
Juli 2015 wurde der V
ersicherte in der
C._
Klinik untersucht (Urk.
14/19
,
Urk.
14/27
).
In der Folge
unternahm er i
m August 2015
bei seinem Arbeitgeber
einen Arbeitsversuch, welchen er nach zwei Tagen abbrach (
Urk.
14/30-31,
Urk.
14/33). Die Suva veranlasste die
MR-Arthro
graphie
des linken Schultergelenks vom
9.
September 2015 (Urk. 14/40).
Am 2
7.
Oktober 2015 unter
suchte
ihr
Kreisarzt den Versicherten (
Urk.
14/49).
Gestützt auf die Beurteilung ihres Kreisarztes
stellte die Suva ihre
Heilbe
handlungs
- und
Tag
geldleistungen
mit Verfügung vom
3.
Novem
ber 2015
per 15.
November 2015 ein
(
Urk.
14/50)
. Dagegen erhob
X._
am 4.
Dezember 2015 Einsprache
(
Urk.
14/58
)
, welche die Suva mit
Einsprache
entscheid
vom 2
5.
Februar 2016 (
Urk.
2) abwies.
2.
Dagegen erhob
X._
am 1
4.
April 2016 Beschwerde und beantragte
(
Urk.
1 S. 2)
:
„
1.
Es sei der Einsprache-Entscheid vom 2
5.
Februar 2016 bzw. die Ver
fü
gung vom
3.
November 2015 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer auch nach dem 1
5.
November 2015 UVG-Leistungen nac
h
Art.
10 und
Art.
16 UVG zu erbringen. Nach Erreichen des Endzustandes
sei
dem Beschwerdeführer eine entsprechen
de Rente und eine angemessene Integritätsentschädigung zuzusprechen.
2.
Eventualiter
sei der Einsprache-Entscheid vom 2
5.
Februar 2016 bzw. die Verfügung vom
3.
November 2015 aufzuheben und die Sache zwecks er
gänzender Abklärung des medizinischen und erwerblichen Sachverhaltes sowie der Kausalitätsfrage an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, um anschliessend neu über einen allfälligen Anspruch des Beschwerde
führers auf Leistungen aus UVG zu entscheiden
.
3.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. Mehrwertsteuer, zu Lasten der Gegenpartei
.“
Mit Eingabe vom 1
2.
Mai 2016 (
Urk.
7) reichte der Beschwerdeführe
r den Be
richt
von
Dr.
med.
D._
,
Rheumaklinik
E._
,
vom 1
5.
April 2016 (
Urk.
8)
ein
.
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
6.
August 2016
Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
13, unter Beilage der Suva-Akten [
Urk.
14/1-82] und der chirurgischen Beurteilung der
Suva-Versicherungsme
dizin
vom 1
8.
Juli 2016
[
Urk.
15]
).
Die Parteien hielten
replicando
(
Urk.
17) und
duplicando
(
Urk.
21) jeweils an ihren Anträgen fest. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2016 (Urk. 22) wurde dem Beschwerdeführer eine Kopie der Duplik der Beschwerdegegnerin vom 16. März 2016 (Urk. 21) zur Kenntnisnahme zugestellt.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit
Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur
Ände
-
rung
vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungs
leistun
gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bis
he
rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangs
bestimmun
gen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
4.
März 2015
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6
Abs. 1
UVG werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen,
Nichtberufsun
fällen
und Berufskrankheiten gewährt.
1.3
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu.
Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1
UVG
).
Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1
UVG
).
1.4
1.4.1
Die Leistungspflicht eines
Unfallver
sicherers
gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin
gungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele
(BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im
Sozialversicherungs
recht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119
V
335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der
Gesundheits
schaden
nur noch und ausschliesslich auf
unfall
fremden
Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund
heitszustand, wie er unmittel
bar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von
unfall
bedingten
Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver
sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege
ben ist
–
nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese
Beweis
grundsätze
gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfol
gen und sind für sämtliche Leistungsarten
massgebend
(
Urteil des Bundesge
richts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
S
tatus quo sine
vel
ante entfällt eine
Teilursäch
lich
keit
für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
S
tatus quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa
llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch
Pflege
leistungen
und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heil
behandlungskosten
nach Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.5
1.5.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5.2
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä
quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau
salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen
hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.6
1.6.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.6.2
Auch den Berichten und Gutachten
versicherungsin
terner
Ärzte und Ärztin
nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh
bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem
Anstellungsver
hältnis
zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut
achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 15.
No
vember 2015 hinaus Anspruch auf Leistungen der Beschwerdegegnerin hat, mithin ob die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwerden noch in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom
4.
März 2015 stehen.
2.2
Mit angefochtenem
Einspracheentscheid
vom 2
5.
Februar 2016 führte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen aus,
dass
auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. med.
F._
, Facharzt für Chirurgie FMH
,
vom 27.
Okto
ber 2015
, wonach keine unfallbedingten Läsionen mehr vorhanden seien und die ver
mutete
Impingementsymptomatik
nicht auf den Unfall vom 4. März 2015 zurückzuführen
sei
,
abgestellt werden könne
. Gestützt darauf seien die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nicht mehr als
unfallbe
dingt
einzustufen. Der Fallabschluss per 1
5.
November 2015 sei daher nicht zu beanstanden (
Urk.
2 S. 5).
2.3
Der Beschwerdeführer
macht im Wesentlichen geltend,
dass seine über den 15. November 2015 hinaus an
haltend bestehenden Beschwerden in der lin
ken Schulter durch die klinisch und bildgebend nachgewiesene
AC-Gelenks
arthrose
mit
subacro
mialen
Impingement
bei nicht dislozierter Fraktur des
Tuber
culum
majus
zu erklären seien. Dies sei durch den Sturz auf die linke Schulter am 4. März 2015 verursacht worden (Urk. 1 S. 5, Urk. 17 S. 3).
E
nt
gegen der Beur
teilung des Kreisarztes werde
im Sprechstundenbericht
der Universitätsklinik
G._
vom 20. Januar 2016 bestätigt, dass di
e
AC-Gelenksarthrose links post
traumatisch sei (Urk. 1 S. 6). Sodann sei dem Bericht von Dr.
D._
vom 15.
April 2015 zu entnehmen, dass
seine
aktuel
len Beschwerden im AC-Gelenk links unfallbedingt seien
(Urk. 7 S. 2).
3.
3.1
Bei der von
Dr.
med.
H._
, Facharzt FMH Radiologie und Kardiale Radiologie (EBCR), Medizinisch Radiologisches Institut,
befundeten
MR
Arthrographie
der linken Schulter des Beschwerdeführers vom
7.
April 2015 zeigte sich eine nicht dislozierte Impressionsfraktur
des
Tuberculum
majus
mit ausgeprägte
m
Kontusionsödem in der Spongiosa im
Humeruskopf
an
grenzend, ein Kontusions
ö
dem
differentialdiagostisch
(DD:) ödematöse
Reiz
reaktion
am AC-Gelenk mit
subakromiale
m
Impingement
vom Muskelbauch des M.
supraspinatus
am
muskulotendinösen
Übergang sowie eine
Zerrung
am
superioren
Ansatz der
Subscapularissehne
. Die übrige
Rotatorenman
schette
sei intakt. Begleitend bestünde eine
bursale
Reizreaktion
subakro
mial
/
subdeltoideal
(
Urk.
14/12).
3.2
Dr. med.
J._
, Oberarzt
Orthopädie Obere Extremitäten,
C._
Klinik, erhob
b
ei
seiner Untersu
chung des Beschwerdeführers am
2.
Juni
2015
(Urk. 14/
27
)
folgenden Befund
an
der Schulter rechts (richtig: links): „Freie Beweglichkeit, noch Schmerzangaben im
Jobe
-Test.
Impingementzeichen
negativ
. Kein Druckschmerz am
Sulcus
. O’Brien-Test mit minimster
Schmerz
angabe
.
Cross-Body-Test
negativ. Kein
e
Druckschmerzen am AC-Gelenk.
Subscapularisendfunktion
kraftvoll, schmerzfrei.“
3.3
Bei der MR-
Arthrographie
vom
9.
September 2015
fand
sich
gemäss Dr. med.
K._
, Facharzt FMH für Radiologie,
B._
,
ein im Vergleich zur Voruntersuchung vom
7.
April 2015 deutlicher Rückgang des
kontu
sions
bedingten
akromioklavikulären
Knochen
marks
ödems
und des
Knochen
marksödems
des
Tuberculum
majus
, keine Flüssigkeit in der Bursa
subdeltoi
dea
sowie ein Rückgang der Infiltration des
Rotatoren
manschetten-Intervalls
. Insgesamt bestehe ein normentsprechender Befund mit diskreter Impression der
leichtgradigen
acromioclaviculäre
n
Arthrosen auf den
Muskel
bauch
des M
.
Supraspinatus
, eventuell ein
Impingement
aus
lösend (Urk.
14/40).
3.4
Dr.
F._
stellte im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom
27.
Oktober 2015 die Diagnosen Status nach Sturz auf die linke Schulter am 4.
März 2015 mit nicht dislozierter
Im
pressionsfraktur
des
Tuberculum
majus
und Kontusion des leicht
arthrotisch
veränderten AC-Gelenkes linksseitig und bereits vorbestehende
Impinge
mentkonstellation
subacromial
(Urk. 14/49 S. 4)
.
Subjektiv gebe der Beschwerdeführer
hauptsächlich belastungsabhängige Schmerzen und Blockadegefühle im Bereich der linken Schulter
an
. Objektiv bestün
den unauffällige
Impingementtests
, eine Einschränkung der Abduktion im linken Schultergelenk, kein Anhalt für eine
Rotatorenmansch
e
ttenläsion
und klinisch Zeichen einer AC-Gelenkssymptomatik. Wie
mit der MR
Arthro
graphie
vom 9. Septem
ber 2015 nachgewiesen
,
seien die
Knochen
marks
ödeme
sowohl im Bereich des AC-Gelenks als
auch
am
Tuberculum
majus
deutlich rückgebildet
. S
onstige unfallbedingte strukturelle Läsionen seien keine mehr
vorhanden. D
ie Kontu
sion habe nicht zu einer morphologischen Veränderung des AC-Gelenks ge
führt, so dass die vermutete
Impinge
ment
symptomatik
nicht auf das
Unfal
lereignis
zurückzuführen, sondern bereits anlagebedingt präexistent
gewesen
sei. Die vom Beschwerdeführer ge
klagten
Beschwerden seien somit nur noch in diesem Rahmen zu sehen. Eine weitere r
ein unfallbedingte Therapie sei
nicht mehr indiziert. Eine Einsch
ränkung der Arbeitsunfähigkeit bestehe auch nicht mehr (Urk. 14/49 S. 4).
3.
5
Dr.
med.
L._
, Oberarzt i. V. Orthopädie, und PD
Dr.
med.
M._
, Assistenzarzt Orthopädie, Universitätsklinik
G._
, stellten im Bericht vom 2
0.
Januar 2016 die Diagnose posttrauma
tische AC-Gelenksarthrose links
. Bei der Röntgenuntersuchung vom 1
8.
Januar 2015
(gemeint ist: 2016)
habe sich bei anamnestisch Fraktur des
Tuberculum
majus
links eine voll
ständige Konsoli
dation, eine
regelrechte Artikulation im linken Schulter
ge
lenk, eine
akro
mio
hum
erale
Distanz (ACHD) von 11 mm sowie ein kritischer Schulterwinkel von 32 Grad ergeben (
Urk.
3/4 S. 1).
3.
6
Dr.
D._
führte in ihrem Bericht vom 1
5.
April 2016 aus, dass in der Ge
samtschau sowohl die Anamnese (Schmerzen im ventralen Schulterbereich mit Zunahme bei Belastung), die klinische Untersuchung (explizite
Druckdo
lenz
über dem lateralen
Claviculaanteil
und dem AC-Gelenk, positiver
Cross-Body-Test
) sowie die Ultraschalluntersuchung (Gelenkspaltverschmälerung,
ossäre
Irregularitäten, Stufenbildung im AC-Gelenk links, positive
Sonopal
pation
) zu einer symptomatischen AC-Gelenksarthrose
passten
.
Das rechte AC-Gelenk stelle sich
sonografisch
unauffällig und insbesondere ohne
Arth
rosezeichen
dar. Dies spreche beim 32-jährigen, rechtshändigen Beschwer
deführer, wel
cher bei seiner körperlich strengen Tätigkeit während Jahren Lasten jeweils auf der rechten Schulter getragen habe, dafür, dass es sich linksseitig mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um eine posttraumatische Arthrose
hand
le. Bei einer krankhaft bedingten Arthrose wäre zu erwarten, dass die stärker mechanisch beanspruchte rechte Seite
ausgeprägtere
dege
nerative Verände
rungen aufweise als die linke
adominante
Seite (
Urk.
8 S. 6).
3.7
Med.
pract
.
N._
, Facharzt für Chirurgie, Facharz
t für Chi
rur
gie und Unfallchirurgie sowie
Viszeralchirurgie
(D), Abteilung
Ver
si
che
rungsmedizin
der Suva, gelangte in seiner chirurgischen Beurteilung
vom 18. Juli 2016
zum Schluss, dass der Unfall vom
4.
März 2015 über
wiegend wahrscheinlich
zu folgender Gesundheitsstörung geführt habe (Urk.
15 S.
12):
S
chwere Prellung der linken Schulter mit
Mikrofrakturen im Bereich des
Tuberculum
majus
des linken
Ober
armknochens
, die allerdings nur mit
tels MRI nachweisbar ge
wesen und vollständig a
bgeheilt seien
Kontusion des AC-Gelenks mit möglicherweise einer vorüber
gehen
den Aktivierung
einer vorbestehenden, sehr leicht ausge
prägten AC-Gelenksar
t
hrose
Zerrung der
Subscapularissehne
vorübergehendem Reizzustand der Bursa
subacromialis
/
subdelto
i
dea
Dazu hielt med.
pract
.
N._
fest, dass die als Impressionsfraktur bezeichne
ten
Mikrofrakturen
des
Tuber
c
ulum
majus
spätestens am
9.
September 2015, dem Datum der zweiten MR-
Arthro
-Untersuchung
,
abgeheilt gewesen seien. Zu diesem Zeit
punkt sei ein Knochenödem nicht mehr nachgewiesen ge
we
sen. Nativradiologisch habe eine Fraktur nicht bestätigt werden können
(Urk.
15 S.
12)
.
Sodann sei die allenfalls leichte Arthrose des linken
AC-Gelenks des Be
schwerdeführers nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 4. März 2015 zurückzuführen
, denn f
ür das Entstehen einer post
traumatischen Arthrose sei eine strukturelle Schädigung des Gelenks (Knor
pel und/oder Knochen) oder
eine Instabilität erforderlich, was beim Beschwerdeführer nicht habe festgestellt werden können
(
Urk.
15 S. 13).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin führt
e
zur Begründung
der
Einstellung
ihrer
Ver
sicherungsleistungen per 1
5.
November 2015 aus, dass die vom Beschwerde
führer
über diesen Zeitpunkt hinaus
geklagten Beschwerden gemäss dem Be
richt
von
Dr.
F._
zur kreisärztlichen Untersuchung vom 27. Oktober 2015
(
Urk.
14/49)
und der chirurgischen Beurteilung von
med.
pra
c
t
.
N._
vom 1
8.
Juli 2016
(
Urk.
15)
nicht mehr in einem Kausalzusammenhang zum Unfall vom
4.
März 2015 stünden
(
Urk. 2 S.
5
,
Urk.
13
S.
7
).
Dr.
F._
unter
suchte den Beschwerdeführer am
27. Oktober 2015
und befragte ihn zu sei
nen Beschwerden (vgl. Urk.
14/49 S. 2-3
). Für seinen Kreisarztbericht vom selben Tag standen ihm zudem die Akten der Beschwerdegegneri
n zur Ver
fü
gung (vgl.
Urk.
14/49
S. 1
-2
). Med.
pract
.
N._
erstellte eine
Akten
beur
tei
lung
, mit welcher er sich mit den
Vorakten
- insbesondere
dem
Bericht
von
Dr.
D._
vom 1
5.
April
2016
(
Urk.
8;
vgl. Urk.
15
S. 8
,
1
1
) - auseinander
setzte (Urk.
15
S. 5
-1
2
).
Der Beschwerdeführer zweifelt die fachliche Eig
nung von med.
pract
.
N._
an (
Urk.
17 S. 5-6), kann aus diesen
Vorbringen
aber
nichts zu seinen Gunsten ableiten.
Nach der
bundes
gerichtlichen
Recht
sprechung
wird
für Gutachter und
versiche
rungs
interne
Ärzte
eine Fa
chaus
bildung verlangt, welche auch im Ausland erworben sein kann (BGE 137
V
210 E. 3.3.2
,
Urteil des Bundesgerichts 8C_606/2016 vom 1
3.
Dezember 2016 E. 4.3, je mit weiteren Hinweisen).
Bezüglich dieser fach
lichen Anforde
run
gen ist d
ie Beurteilung durch med.
pract
.
N._
,
welcher
unter anderem über einen
Facharzt
titel für Chirurgie sowie den deutschen
Facharzt
titel
für
Chi
rurgie und Unfallchirurgie
verfügt (
Urk.
15 S.14; vgl.
Urk.
18/3)
,
nicht zu beanstanden.
4.2
In ihren Beurteilungen befassen sich Dr.
F._
und med.
pract
.
N._
mit der Unfallkausalität der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden.
Med.
pract
.
N._
wies insbesondere darauf hin, dass im Bericht von Dr. med.
O._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2
6.
März 2015 zur Untersuchung der linken Schulter des Beschwerdeführers vom 5. März 2015 keine Schürfung oder Platzwunde, keine Prellmarken oder Hämatome
und
auch keine Schwellung dokumentiert worden seien (
Urk.
15 S. 5).
Sodann
gingen
Dr.
F._
und med.
pract
.
N._
auf die durch
bildge
bende
Untersuchungen erhobene
n
Befunde ein. Diesbezüglich schrieb med.
pract
.
N._
, dass in den Rö
ntgenbilder
n
vom
5.
März 2015 keine Zeichen einer knöcher
n
en Verletzung sichtbar gewesen seien (
Urk.
15 S. 5). Durch die MR
Arthrographie
vom
7.
April 2015 seien als Verletzungsfolgen des Unfalls vom
4.
März 201
5
ein Knochenödem des
Tuberculum
majus
, eine Schwel
lung des AC-Gelenks verbunden mit einem Knochenödem der angrenzenden Abschnitte des
Acromions
und der Clavicula, eine Zerrung der
Subscapu
la
rissehne
und eine Bursitis
su
bacromialis
dokumentiert worden.
In der Folge
hätten d
ie Unter
suchungen mittels Rön
tg
en
und
MR
Arthrographie
vom 9. Septem
ber 2015
gezeigt, dass das K
no
chenödem des
Tuberculum
majus
, die Zerrung der Sehne des M.
subscapularis
sowie der Reizzustand der Bursa
subacro
mia
lis
/
subdeltoidea
folgenlos abgeheilt
seien
(Urk. 10 S. 6
, 11-12
).
Dr.
F._
führte
ebenfalls
aus
, dass im Befund der MR
A
rthrographie
vom 9. Sep
tember 2015 keine unfallbedingte strukturelle Läsionen mehr vorhan
den gewesen seien (E. 3.4).
Etwas anders
wurde
im
Bericht der Uni
versi
tätsklinik
G._
vom 2
0.
Januar 2016 wiedergegebenen
Röntgen
be
fund
(
Urk.
3/4)
und im Befund zur Ultraschalluntersuchung durch
Dr.
D._
vom 1
5.
April 2016 (
Urk.
8 S. 6)
nicht
festgehalten
.
4.3
4.3.1
Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden im
AC-Gelenk ist
der Beurteilung von med.
pract
.
N._
zu entnehmen, dass mit der MR
Arthrographie
vom
7.
April 2015 zwar ein Knochenödem gelenknah am
Acromion
und der lateralen Clavicula nachgewiesen worden sei.
Jedoch fehle e
in Knochenödem in dem Bereich, an dem die Einwirkung von der Seite her auf die linke Schulter des Beschwerdeführers stattgefunden und zu einem ausgeprägten Knochenödem am
Tuberculum
majus
geführt habe,
mithin
dem seitlichen Anteil des
Acromions
. Da ein Knochenödem ein unspezifische
r
Be
fund s
ei, der zum Beispiel auch bei einer Arthrose oder einer Entzündung auftreten könne, sei das Knochenödem um das AC-Gelenk herum nicht ein
d
eutig als
Traumafolge
zu werten
. Währ
end
Dr.
H._
am
7.
April 2015
noch von einer Impression des M.
supraspinatus
am
muskulo-tendinösen
Übergang durch die Schwellung des Gelenks gesprochen habe, habe Dr.
K._
am
9.
September 2015
keine posttraumatischen Verände
rungen, insbesondere keine Dislokation im AC-Gelenk (
acromioclaviculär
) gesehen, habe jedoch eine
leichtgradige
acromioclaviculäre
Arthrose beschrieben (Urk. 15 S. 7). Zu berücksichtigen sei ferner, dass im
echtzeit
lichen
Bericht durch
Dr.
O._
bei
der
klinischen Untersuchung keine Zeichen einer Verlet
zung des AC-Gelenks beschrieben worden sei
en (
Urk.
15 S. 8). Sodann seien Instabilitäten und/oder
Inkongurenzen
der Gelenkflächen Voraussetzungen für die Entstehung einer posttraumatischen Arthrose (
Urk.
15 S. 9). Das Schultergelenk des Beschwerdeführers sei jedoch zu keiner Zeit - auch nicht von
Dr.
D._
(
Urk.
15 S. 8) - als instabil beschrieben worden. In Bezug auf die Gelenksflächen sei - bis auf eine Abnahme des Gelenksergusses - beim Vergleich der MR
Arthrographien
vom
7.
April und 9. Sep
tember 2015 keine entscheidenden Änderungen festzustellen (
Urk.
15 S. 9). Die Gelenkflächen
seien
nicht glatt und bei beiden Untersuchungen sei die leichte
Auftreibung
des Gelenks auffällig. Davon ausgehend, dass di
e mit den Untersuchung
en
vom
7.
April und 9. September 2015 nachgewiesenen Veränderungen des AC-Ge
lenks einer
leichtgradigen
Arthrose entsprechen würden, zeige sich, dass die Veränderungen bereits am
7.
April 2015 vorhanden gewesen seien. Es sei daher nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die von
Dr.
K._
am
9.
September 2015 beschriebene leichte Arthrose durch den Unfall vom 4.
März 2015 ausgelöst worden sei (
Urk.
15 S. 10).
4.3.2
Med.
pract
.
N._
hielt weiter fest, dass
eine allfällige Aktivierung der Arth
rose durch diesen Unfall spätestens am 2.
Juli 2015 wieder
abgeklungen
ge
wesen wäre
.
Dr.
J._
beschreibe zu diesem Zeitpunkt
nämlich
keinen Druck
schmerz des AC-Gelenks, keine Schwellung und einen negativen
Cross-
Body-Test. Die im weiter
e
n Verlauf immer
wieder auf
getretenen
Beschwerden im Bereich des linken AC-Gelenks seien nicht mehr überwiegend wahr
schein
lich Folge des Unfalles vom
4.
März 2015, sondern würden dem natür
lichen Verlauf eines Verschleissleidens, bei dem sich in der Regel beschwer
defreie Phasen mit schmerzhaften Phasen abwechseln würden oder auch zum Bei
spiel dem Ver
lauf einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis mit wech
selnder Symptomatik entsprechen
(
Urk.
15 S.
11).
Damit
ist auch bezüglich
der
von den
Ärzte
n
der Universitätsklinik
G._
bei der klini
schen
Untersuchung vom 2
0.
Januar 2016 festgestellte
n
leichte
n
Druckdo
lenz
über dem AC-Gelenk und
dem
positive
n
Cross-Body
Sign
- bei ansons
ten unauffälligen Unter
su
chungsbefunden - nicht überwiegend wahr
schein
lich
von einer
Unfallkausalität
der Beschwerden
auszugehen
.
Deren Bericht vom selben Tag enthält
dazu
keine Begründung.
Der in der
Diagnose
stellung
der Ärzte der Univer
sitäts
klinik
G._
verwendete Begriff „post
trauma
tisch“ impliziert
sodann
noch keinen
rechts
genüglichen
Kausalzusam
men
hang (Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2013 vom 1
8.
Juni 2013 E. 3.2)
.
Auf den Bericht von
Dr.
D._
vom 1
5.
April 201
6
(
Urk.
8) kann ebenfalls nicht abgestellt werden
.
Dr.
D._
schrieb, dass die Anamnese, die klinische Untersuchung sowie die
Ultra
schalluntersuchung
vom 1
5.
April 2016 z
u einer symptomatischen AC-Gelenksarthose passen würde
n
(
Urk.
8 S. 6).
Als Befunde der
Ultraschalluntersuchung vom 1
5.
April 2016 beschrieb Dr.
D._
allerdings
keine traumatische
n
Läsionen des AC-Gelenks. Zudem sind zuvor
am
7.
April und 9. September 2015
bereits MR
Arthrographien
der linken Schulter
durch
geführt worden
(vgl. E. 3.1, E. 3.3 sowie E. 4.3
.1
vorstehend)
.
Sodann wies sie
bezüglich des klinischen Befunds
darauf hin, dass in den medizinischen Akten wiederholt ein positives
Cross-Body
Sign
beschrieben worden sei (
Urk.
8 S.
6). Dieser Befund konnte seit dem Unfall vom
4.
März 2015 jedoch nicht durch
geh
end erhoben werden, wie med.
pract
.
N._
unter Hinweis auf den Untersuchungsbericht von
Dr.
J._
vom
2.
Juli
2015
(
Urk.
14/27) ausführte.
Schliesslich genügen weder die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers noch
der Umstand, dass
hinsichtlich seiner
beim
Un
fall vom
4.
März 2015 nicht
geprellte
n
rechte
n
Schulter keine Beschwerden best
eh
en,
um eine
Unfallkaus
a
lität
der geltend gemachten Beschwerden an der linken Schulter zu bejahen.
4.4
Nach dem Gesagten sind die Beurteilungen von
Dr.
F._
vom 2
7.
Oktober 2015 (
Urk.
14/49) und von med.
pract
.
N._
vom 1
8.
Juli 2016 (
Urk.
15) schlüssig und überzeugend. Die vom Beschwerdeführer angeführten Be
richte der Universitätsklinik
G._
vom 2
0.
Januar 2016 (
Urk.
3/4) und von Dr.
D._
vom 1
5.
April 2016
(
Urk.
8)
sowie auch die übrigen medizinischen Akten vermögen keinen Zweifel an diesen Beurteilungen zu begründen.
Wei
tere medizinische Abklärungen sind nicht angezeigt. Die
Beschwerde
geg
nerin
hat ihre Leistungen
somit
zu Recht per 15.
No
vember 2015 eingestellt, da gestützt auf die Beurteilungen von
Dr.
F._
und med.
pract
.
N._
da
von auszu
gehen ist, dass die geltend gemachten Beschwerden - spätestens - in diesem Zeitpunkt nicht mehr unfallbedingt waren
.
Ein Anspruch auf eine
Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung ist
daher
ebenfalls nicht gegeben.
5.
Diese Erwägungen führ
en zur Abweisung der Beschwerde.