Decision ID: d34a2848-47f4-5572-9449-33c094bf97b4
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer (serbischer Staatsangehöriger, geb. [...]) reiste am
25. Februar 2020 ohne Visum in die Schweiz ein. Am 27. Februar 2020
betätigte er sich bei B._ als Bodenleger. Anlässlich einer Kontrolle
wurde er verhaftet und von der Kantonspolizei Aargau befragt. An der Ein-
vernahme vom 27. Februar 2020 führte er aus, er sei als Tourist in die
Schweiz gereist, um abzuklären, ob ihm jemand eine Arbeitsbewilligung
verschaffen könne. Er habe in der Schweiz viele Freunde und auch eine
Ex-Freundin lebe hier. B._ kenne er durch Bekannte in Serbien. Er
habe ihn in der Schweiz getroffen und vereinbart, einen halben Tag probe-
weise für ihn zu arbeiten. Wenn B._ zufrieden gewesen wäre mit
der Leistung, hätte er versucht, eine Arbeitsbewilligung für ihn (Beschwer-
deführer) zu erhalten. Ein Lohn für die Probearbeit sei nicht vereinbart wor-
den. Dem Beschwerdeführe wurde sodann das rechtliche Gehör zu einem
allfälligen Einreiseverbot gewährt.
B.
Am 27. Februar 2020 ordnete das Migrationsamt des Kantons Aargau die
Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz an.
C.
Mit Verfügung vom 27. Februar 2020 (eröffnet gleichentags) verhängte die
Vorinstanz ein zweijähriges Einreiseverbot für die Schweiz und Liechten-
stein (gültig ab 29. Februar 2020 bis 28. Februar 2022) und ordnete dessen
Ausschreibung im Schengener-Informationssystem (SIS II) an. Einer allfäl-
ligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung.
D.
Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom
27. April 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und bean-
tragte die angemessene Reduktion des Einreiseverbots auf höchstens ein
Jahr.
E.
Mit Strafbefehl vom 17. Juni 2020 wurde der Beschwerdeführer zufolge
des rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz und der nicht bewilligten
Ausübung einer Erwerbstätigkeit mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Ta-
gessätzen zu Fr. 30.– sowie mit einer Busse von Fr. 500.– bestraft.
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F.
Die Vorinstanz liess sich am 18. Juni 2020 vernehmen und beantragte die
Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine
Replik.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Verfügungen des SEM, die ein Einreiseverbot im Sinne von Art. 67 AIG
(SR 142.20) zum Gegenstand haben, unterliegen der Beschwerde an das
Bundesverwaltungsgericht (Art. 112 Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 31 ff. VGG).
1.2 Das Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet
sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37
VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-
rung legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
1.4 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der vorliegenden Sache
endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG).
2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhaltes und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren
das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG
nicht an die Begründung der Begehren gebunden und kann eine Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheis-
sen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeit-
punkt des Entscheids (BVGE 2014/1 E. 2).
3.
3.1 Nach Art. 67 Abs. 2 Bst. a AIG kann ein Einreiseverbot gegenüber Aus-
ländern verfügt werden, die gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung
in der Schweiz oder im Ausland verstossen haben oder diese gefährden.
Das Einreiseverbot wird für eine Dauer von höchstens fünf Jahren verfügt.
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Es kann für eine längere Dauer verfügt werden, wenn die betroffene Per-
son eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ord-
nung darstellt (Art. 67 Abs. 3 AIG).
3.2 Das Einreiseverbot gemäss Art. 67 Abs. 2 Bst. a AIG ist keine Sanktion
für vergangenes Fehlverhalten, sondern eine Massnahme zur Abwendung
einer künftigen Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (siehe
Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom
8. März 2002 [im Folgenden: Botschaft] BBl 2002 3813, welche in Bezug
auf die Regelungen zum Einreiseverbot weiterhin massgeblich ist). Die öf-
fentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 67 Abs. 2 Bst. a AIG
bildet den Oberbegriff für die Gesamtheit der polizeilichen Schutzgüter. Sie
umfasst unter anderem die Unverletzlichkeit der objektiven Rechtsordnung
und der Rechtsgüter Einzelner (vgl. Botschaft, a.a.O. S. 3809). In diesem
Sinne liegt ein Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung unter
anderem dann vor, wenn gesetzliche Vorschriften oder behördliche Verfü-
gungen missachtet werden (Art. 77a Abs. 1 Bst. a VZAE). Widerhandlun-
gen gegen Normen des Ausländerrechts fallen ohne weiteres unter diese
Begriffsbestimmung und können ein Einreiseverbot nach sich ziehen (vgl.
Botschaft, a.a.O., S. 3813). Dabei genügt es, wenn der ausländischen Per-
son eine Sorgfaltspflichtverletzung zugerechnet werden kann (vgl. anstelle
vieler: Urteil des BVGer F-3163/2017 vom 12. März 2019 E. 6.2).
3.3 Wird gegen eine Person, die nicht die Staatsangehörigkeit eines Mit-
gliedstaats der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsas-
soziation besitzt, ein Einreiseverbot verhängt, so wird sie nach Massgabe
der Bedeutung des Falles im Schengener Informationssystem (SIS) zur
Einreiseverweigerung ausgeschrieben (vgl. Art. 21 und 24 der Verordnung
[EG] Nr. 1987/2006 vom 20. Dezember 2006 über die Einrichtung, den Be-
trieb und die Nutzung des Schengener Informationssystems der zweiten
Generation [SIS-II], Abl. L 381/4 vom 28.12.2006 [nachfolgend: SIS-II-VO];
Art. 21 der N-SIS-Verordnung vom 8. März 2013 [SR 362.0]).
4.
4.1 Zur Begründung des Einreiseverbots führte die Vorinstanz aus, der Be-
schwerdeführer sei in der Schweiz erwerbstätig gewesen, ohne im Besitze
der erforderlichen ausländerrechtlichen Bewilligung gewesen zu sein. Als
Erwerbstätigkeit gelte jede üblicherweise gegen Entgelt ausgeübte unselb-
ständige oder selbständige Tätigkeit, auch wenn diese unentgeltlich er-
folge. Dabei sei ohne Belang, ob die Beschäftigung nur stunden- oder ta-
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geweise oder vorübergehend ausgeübt werde. Die Ausübung einer sol-
chen nicht bewilligten Erwerbstätigkeit stelle einen Verstoss gegen die Ein-
reisevoraussetzungen des Ausländerrechts dar, womit auch gegen die öf-
fentliche Sicherheit und Ordnung verstossen worden sei. Die Verfügung
einer Fernhaltemassnahme zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und
Ordnung sei unabhängig eines allfälligen Strafverfahrens angezeigt. Unter
Berücksichtigung der Stellungnahme im Rahmen des rechtlichen Gehörs
erweise sich die Fernhaltemassnahme als verhältnismässig und gerecht-
fertigt.
4.2 Der Beschwerdeführer macht mit Beschwerde geltend, er habe sich
zum fraglichen Zeitpunkt in der Schweiz aufgehalten, um seine hier woh-
nende Lebenspartnerin zu besuchen. Sie würden beabsichtigen, in naher
Zukunft zu heiraten, um gemeinsam in der Schweiz zu leben und hier eine
Familie zu gründen. Dabei habe er in Erwägung gezogen, bei B._,
dem Vater eines Freundes, nach Erhalt der notwendigen Bewilligungen, zu
arbeiten. Aus diesem Grund sei eine Führung durch den Betrieb von
B._ vereinbart worden. Beim Besichtigen einer Baustelle habe er
sich bereit erklärt, eine kleine Arbeit probeweise auszuführen (Anbringen
einer Sockelleiste). Eine Entschädigung für diese Tätigkeit habe er nicht
erhalten. Es habe sich um ein Probearbeiten im Hinblick auf ein allfälliges
zukünftiges Arbeitsverhältnis gehandelt. Er und B._ hätten nicht ge-
wusst, dass bereits diese kleine und unentgeltliche Tätigkeit einen Verstoss
gegen Art. 11 Abs. 1 AIG darstelle. Der Beschwerdeführer sei von einem
Freundschaftsdienst ausgegangen, und es fehle ihm diesbezüglich jegli-
ches Unrechtsbewusstsein. Vorliegend würden keine Anhaltspunkte für ein
Risiko einer künftigen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
vorliegen. Er habe nie vorgehabt, in Umgehung der Schweizer Rechtsord-
nung zu arbeiten und beabsichtige auch nicht, dies in Zukunft zu tun. Es
könne ihm deshalb keine negative Prognose gestellt werden. Die Dauer
des Einreiseverbots sei in Anbetracht der in Art. 67 Abs. 3 AIG vorgesehe-
nen Höchstdauer von fünf Jahren und angesichts der einmaligen Verfeh-
lung unverhältnismässig.
4.3 In ihrer Vernehmlassung erläutert die Vorinstanz, der Beschwerdefüh-
rer habe anlässlich der polizeilichen Einvernahme die behauptete beste-
hende Partnerschaft mit einer in der Schweiz wohnhaften Person nicht er-
wähnt. Zu seiner Tätigkeit für B._ habe er ausgeführt, es seien Pro-
bearbeiten vereinbart worden. Seine Aussagen würden damit den Ausfüh-
rungen in der Beschwerde widersprechen, wonach er grundsätzlich nur die
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Firma von B._ habe besichtigen wollen und es dabei zu einer an-
geblich spontanen Arbeit für diesen gekommen sei. Die Arbeitstätigkeit und
die Rechtmässigkeit des Einreiseverbots würden vom Beschwerdeführer
nicht bestritten. Beanstandet werde die Dauer von zwei Jahren. Diese sei
jedoch verhältnismässig und entspreche der ständigen Praxis und Recht-
sprechung in vergleichbaren Fällen.
5.
5.1 Der Begriff der Erwerbstätigkeit ist weit zu fassen (vgl. etwa Urteil des
BVGer F-6991/2018 vom 14. Oktober 2019 E. 5.4). Als Erwerbstätigkeit gilt
jede üblicherweise gegen Entgelt ausgeübte unselbständige oder selb-
ständige Tätigkeit (Art. 11 Abs. 2 AIG). Eine Tätigkeit gilt dann als üblicher-
weise auf Entgelt gerichtet, wenn sie ihrer Art und ihrem Umfang nach auf
dem schweizerischen Arbeits- und Dienstleistungsmarkt angeboten wird
(vgl. EGLI/MEYER, in: Handkommentar AuG, 2010, Art. 11 Rz. 6). Ohne Be-
lang für die Qualifikation als (unselbständige) Erwerbstätigkeit ist, ob die
Beschäftigung nur stunden- oder tageweise oder vorübergehend ausgeübt
wird (Art. 1a Abs. 1 VZAE).
5.2 Den Akten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer am
27. Februar 2020 bei B._ eine Arbeit als Bodenleger ausgeführt hat.
Die Tätigkeit wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten, er macht jedoch
geltend, es habe sich dabei um eine spontane Verrichtung gehandelt. An-
lässlich der polizeilichen Einvernahme führte er hingegen aus, er habe
diese Probearbeit von einem halben Tag mit B._ im Hinblick auf
eine allfällige spätere Anstellung im Vornherein vereinbart. Die Erklärung
auf Beschwerdeebene erscheint damit nachgeschoben und unglaubhaft.
Die vom Beschwerdeführer in der Firma von B._ ausgeführte Tätig-
keit als Bodenleger ist als Erwerbstätigkeit einzustufen, auch wenn sie vor-
liegend unentgeltlich erfolgt ist. Sie wird in ihrer Art und ihrem Umfang nach
auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt üblicherweise gegen Entgelt ange-
boten. Ohne Belang ist sodann, dass die Arbeitstätigkeit nur wenige Stun-
den gedauert hat. Den Fernhaltegrund von Art. 67 Abs. 2 Bst. a AIG hat der
Beschwerdeführer damit erfüllt.
6.
6.1 Den Entscheid darüber, ob ein Einreiseverbot anzuordnen und wie es
zeitlich auszugestalten ist, legt Art. 67 Abs. 2 AIG in das pflichtgemässe
Ermessen der Behörde. Zentrale Bedeutung kommt dabei dem Grundsatz
der Verhältnismässigkeit zu, der eine wertende Abwägung zwischen den
berührten privaten und öffentlichen Interessen verlangt. Ausgangspunkt
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der Überlegungen bilden die Stellung der verletzten oder gefährdeten
Rechtsgüter, die Besonderheiten des ordnungswidrigen Verhaltens und die
persönlichen Verhältnisse der betroffenen ausländischen Person (Art. 96
AIG; ferner statt vieler HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 7. Aufl. 2016, Rz. 555 ff.).
6.2 Das generalpräventiv motivierte Interesse daran, die ausländerrechtli-
che Ordnung durch eine konsequente Massnahmenpraxis zu schützen, ist
als gewichtig einzustufen (zur Zulässigkeit der Berücksichtigung general-
präventiver Aspekte in Konstellationen, in denen wie hier kein sogenannter
Vertragsausländer betroffen ist, vgl. Urteile des BGer 2C_516/2014 vom
24. März 2015 E. 4.3.2 oder 2C_282/2012 vom 31. Juli 2012 E. 2.5 je
m.H.). Dazu kommt eine spezialpräventive Zielsetzung der Massnahme,
den Betroffenen zu ermahnen, ausländerrechtliche Bestimmungen zukünf-
tig einzuhalten und so einer weiteren Störung der öffentlichen Sicherheit
und Ordnung entgegenzuwirken (vgl. F-1827/2018 vom 30. September
2019 E. 7.1). Mit seinem Verhalten hat der Beschwerdeführer nach dem
bisher Gesagten gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen
bzw. unter diesen Oberbegriff fallende Rechtsgüter gefährdet. Damit be-
steht ein gewichtiges öffentliches Interesse an einer befristeten Fernhal-
tung des Beschwerdeführers.
6.3 Den öffentlichen Interessen sind die privaten Interessen des Beschwer-
deführers gegenüber zu stellen. In der Beschwerde macht er zum ersten
Mal geltend, in der Schweiz eine Lebenspartnerin zu haben. Anlässlich der
polizeilichen Einvernahme erwähnte er hingegen lediglich eine in der
Schweiz wohnhafte Ex-Freundin. Die geltend gemachte bestehende Be-
ziehung ist als nachgeschoben und unglaubhaft einzustufen. Der Be-
schwerdeführer erwähnte anlässlich der polizeilichen Einvernahme weiter,
dass er in der Schweiz viele Bekannte habe. Näheres zu diesen Kontakten
ist jedoch nicht bekannt. Die privaten Interessen vermögen weder eine Auf-
hebung noch eine Verkürzung des Einreiseverbots zu rechtfertigen. Die
vorübergehende Einschränkung in der Pflege von Kontakten zu in der
Schweiz ansässigen Bekannten hat der Beschwerdeführer selbst zu ver-
antworten und in Kauf zu nehmen. Eine wertende Gewichtung der sich ge-
genüberstehenden Interessen führt das Bundesverwaltungsgericht zum
Ergebnis, dass das auf zwei Jahre befristete Einreiseverbot dem Grund-
satz nach und in Bezug auf seine Dauer eine verhältnismässige und ange-
messene Massnahme zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
darstellt. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass dem Beschwerdefüh-
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rer die Einreise in das Hoheitsgebiet sämtlicher Schengen-Staaten verbo-
ten wurde. Es bleibt den Schengen-Staaten unbenommen, dem Beschwer-
deführer bei Vorliegen besonderer Gründe die Einreise in ihr Hoheitsgebiet
zu gestatten.
7.
Die angefochtene Verfügung ist als rechtmässig im Sinne von Art. 49
VwVG zu bestätigen. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.
8.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 1'000.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]). Sie sind durch den geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe gedeckt.
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