Decision ID: 263e2a59-75c0-4f42-93ca-a2e0da522048
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1953
geborene
X._
ist Mehrheitsg
esellschafter und Vorsitzen
der der Geschäftsführung der
Y._
. Am 2
1.
August 2018 meldete er sich zum Bezug einer Altersren
te ab
1.
Dezember 2018 an (Urk.
6/1,
Urk.
6/4 und
Auszug aus dem Handelsregister
Urk.
10
).
Mit Verfügungen vom 1
5.
Mai 2019 (Urk. 6/15,
Urk.
6/19 und
Urk.
6/20) stellte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, dem Versi
cherten
Akontobeiträge
für Nichterwerbstätige für die Jahre 2016 bis 2018 über total
Fr.
27'021.90 (inkl. Verzugszinsen und Verwaltungskostenbeiträge) in Rech
nung (vgl.
Urk.
6/12,
Urk.
6/13 und
Urk.
6/16). Die gegen diese Entscheide erho
bene Einsprache vom
4.
Juni 2019 (
Urk.
6/21) wies die Ausgleichskasse mit
Ein
spracheentscheid
vom 1
7.
Juni 2019 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 1
4.
Juli 2019 Beschwerde (Urk. 1) und bean
tragte sinngemäss, der angefochtene
Einspracheentscheid
sei aufzuheben, er sei nicht als Nichterwerbstätiger zu qualifizieren und die Forderung der Vorinstanz sei abzuweisen. Am
9.
September 2019 beantragte die Ausgleichskasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 5). Mit Eingabe vom 23. September 2019 nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung (
Urk.
8), was der Beschwerdegegnerin am 24. September 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Bei
Akonto
erhobenen
Beitr
ägen handelt es sich um provisorisch festgesetzte
Beitr
äge. Nach der Rechtsprechung kommt auch einer erst auf provisorischer Grund
lage erfolgten
Beitr
agsfestsetzung Verfügungscharakter zu, weshalb der Beitrags
pflichtige Beschwerde führen muss, wenn er den Eintritt der Rechtskraft verhin
dern will (Urteil des Bundesgerichts 9C_719/2013 vom 9. April 2014 E. 1). Dem
gemäss war
in Bezug auf die Beitragsj
ahre 2016 bis 2018 auf die Einsprache einzutreten und damit
auch
auf vorliegende Beschwerde.
2
.
2.1
Gemäss
Art. 3 des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenen
ver
siche
rung
(AHVG) sind die Versicherten beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbs
tä
tigkeit ausüben. Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Janu
ar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (Abs. 1).
2.2
Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des Einkom
mens aus unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG). Als
massgebender
Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger
Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 Satz 1
AHVG).
2.3
Nichterwerbstätige bezahlen einen Beitrag nach ihren sozialen Verhältnissen (Art. 10 Abs. 1 Satz 1 AHVG). Nichterwerbstätige, für die nicht der jährliche Min
destbeitrag vorgesehen ist (vgl. dazu Art. 10 Abs. 2 AHVG), bezahlen die Beiträge aufgrund ihres Vermögens und Renteneinkommens (Art. 28 Abs. 1 der Ver
ord
nung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
, AHVV). Personen, die nicht dauernd voll erwerbstätig sind, leisten die Beiträge wie Nichterwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusammen mit denen ihres Arbeit
gebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der Hälfte des Beitrages nach Artikel 28 AHVV entsprechen (
Art.
28
bis
Abs.
1 AHVV).
Volle Erwerbstätigkeit im Sinne von
Art.
28
bis
Abs.
1 AHVV liegt in der Regel vor, wenn für die (selbständige oder unselbständige) Tätigkeit ein erheblicher Teil der im betreffenden Erwerbszweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraussetzung ist nach der Verwaltungspraxis und Rechtsprechung erfüllt, wenn die beitragspflichtige Person während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit tätig ist (BGE 140 V 338 E. 1.2).
Der Begriff der Erwerbstätigkeit im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 AHVG setzt die Aus
übung einer auf die Erzielung von Einkommen gerichteten bestimmten (persön
lichen) Tätigkeit voraus, mit welcher die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöht werden soll. Für die Beantwortung der Frage, ob Erwerbstätigkeit vorliegt, kommt es nicht darauf an, wie ein Beitragspflichtiger sich selber - subjektiv - qualifiziert. Entscheidend sind vielmehr die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse und Gegebenheiten, die durch eine Tätigkeit begründet werden oder in deren Rahmen eine solche ausgeübt wird. Es genügt somit nicht, dass der Beitragspflichtige sub
jektiv eine Erwerbsabsicht für sich in Anspruch nimmt. Die behauptete Absicht muss aufgrund
der konkreten wirtschaftlichen Tatsachen nachgewiesen sein. Un
erheblich ist, ob die Erwerbstätigkeit aus ideellen Beweggründen oder mit Erwerbsabsicht, aufgrund vertraglicher Verpflichtung oder freiwillig, im Haupt- oder Nebenberuf ausgeübt wird. Von Bedeutung ist einzig der Zusammenhang zwischen Einkommen und der dem Einkommen zugrundeliegenden Tätigkeit
(vgl. BGE 143 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen)
. Wer während Jahren eine Tätigkeit von geringer wirtschaftlicher Bedeutung ausübt und aus dieser kein Einkommen erzielt, gilt als nichterwerbstätig (
Urteil des hiesigen Gerichts AB.2008.00059 vom 2
1.
April 2010 E. 1.4
).
2.
4
Versicherte, die für ein Kalenderjahr als Nichterwerbstätige gelten, können ver
langen, dass die Beiträge von ihrem Erwerbseinkommen, die für dieses Jahr be
zahlt wurden, an die Beiträge angerechnet werden, die sie als Nichterwerbstätige zu entrichten haben (
Art.
30
Abs.
1 AHVV).
Nichterwerbstätige, die die Anrech
nung verlangen, müssen die Beiträge, die von
ihrem Erwerbseinkommen bezahlt wurden, der Ausgl
eichskasse gegenüber nachweisen (
Abs.
2).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren
Einspracheentscheid
(
Urk.
2) damit, dass Versicherte, die nicht dauernd und voll erwerbstätig seien, als Nichterwerbs
tätige gälten, wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen tiefer seien als die Hälfte der Beiträge, die si
e als Nichterwerbstätige bezahl
en müssten. Die durch die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers bezahlten AHV-Beiträge seien bereits an seine Beitragsschuld als Nichterwerbstätiger angerechnet worden.
In ihrer Beschwerdeantwort (
Urk.
5) hielt sie ergänzend fest, der Direktor einer Aktiengesellschaft, der zwar in der Gesellschaft arbeite, aufgrund der schlechten finanziellen Lage aber während eines Jahres auf jegliche
Entlöhnung
verzichte, gelte als nichterwerbstätig. Der Beschwerdeführer habe nach eigenen Aussagen aufgrund der schlechten finanziellen Lage seiner Unternehmung auf seinen Lohn verzichtet. Er sei deshalb als Nichterwerbstätiger zu qualifizieren (S. 1-2).
3.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), die in den Jahren 2016 bis 2018 erhaltenen Versicherungsleistungen aus einer Inva
lidität seien zu 80
%
in seine Firma
Y._
geflossen, um diese am Leben zu erhalten. Die Unternehmung schulde ihm mittlerweile Beträge von über
Fr.
300'000.--. Zu dieser Situation hätten mehrere - näher dargelegte - Geschäftsereignisse geführt, die auch dazu geführt hätten, dass er seit 2016 auf einen Lohn verzichte und nur gerade mit
einem kleinen Teil seiner Versicherungs
leistungen den privaten Unterhalt bestritten habe (S. 1). Dies sei der Grund, wes
halb er in diesen Jahren nur die minimalen Beiträge für die AHV erbracht habe, denn gearbeitet habe er jeweils 4 bis 5 Stunden am Tag
,
ohne jegliche Entschä
digung zu empfangen. Er sei damit nicht nichterwerbstätig gewesen. Und dies
,
obwohl er aufgrund einer Erkrankung nur noch sehr wenig hätte tätig sein sollen (S. 2).
Im Laufe des Verfahrens ergänzte er (
Urk.
8), die Beschwerdegegnerin habe seine Lohnbezüge im Zeitraum 2016 bis 2018 nicht berücksichtigt. Diese seien von der
Y._
ordentlich abgerechnet und die AHV-Beiträge entspre
chend bezahlt worden. Er sei nie
Selbständigerwerbender
und ohne Unterbruch im Anstellungsverhältnis bei der Unternehmung gewesen. Auch in den ihm vor
liegenden Abrechnungen der Beschwerdegegnerin seien diese Beträge nicht berücksichtig
t
.
4.
4.1
Der Beschwerdeführer erzielte 2016 und 2017 je ein Einkommen aus unselbstän
diger Erwerbstätigkeit von
Fr.
4'667.-- und 2018 ein solches von Fr. 4'300.-- (
Urk.
6/22,
Urk.
6/24 und
Urk.
6/26). Es ist offensichtlich, dass die Beiträge aus diesen Ein
kommen zusammen mit denen seiner Arbeitgeberin
nicht mindestens der Hälfte der Beiträge entsprechen, welche er gestützt auf
Art.
28 AHVV ent
richten müsste (vgl. dazu die Beitragsberechnungen in Urk. 6/15, Urk. 6/19 und
Urk.
6/20). Zu prüfen bleibt, ob er als nicht dauernd voll Erwerbstätiger im Sinne von
Art.
28
bis
Abs.
1 AHVV zu qualifizieren ist und deshalb Beiträge wie ein Nichterwerbstätiger zu bezahlen hat.
4.2
D
er Beschwerdeführer
machte
diesbezüglich geltend, er habe in den Jahren 2016 bis 2
018 jeden Tag vier bis fünf
Stunden gearbeitet,
doch
erscheint dies mit Blick auf die von ihm geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit von 75 bis 100
%
(Urk. 6/6/23/2)
sowie die von ihm bezogene Invalidenrente
bei einem Invalidi
tätsgrad von 100
%
als wenig glaubhaft.
Soweit der Beschwerdeführer sich mit seiner Aussage selbst einer strafbaren Handlung (unrechtmässiger Bezug von Sozialversicherungsleistungen) bezichtigen möchte, ist darauf nicht weiter ein
zugehen.
4.3
Der Vollständigkeit halber ist zu prüfen, was
gälte
, wenn der Beschwerdeführer tatsächlich im geltend gemachten Umfang erwerbstätig gewesen wäre. Mit durch
schnittlich 4.5 Stunden Arbeit pro Tag wäre er während mehr
als der halben üblichen Arbeitszeit tätig
gewesen
, so
dass
seine
Beitragspflicht nicht nach den Regeln von
Art.
28
bis
AHVV beurteilt werden
könnte
. Rein aufgrund der für die Tätigkeit aufgewendeten Zeit müsste von einer Erwerbstätigkeit ausgegangen werden. Es stellt sich jedoch die Frage nach der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Tätigkeit (
vgl.
dazu E. 2.3
hievor
).
Folgt man den Angaben des Beschwerdefüh
rers, s
o würde das bedeuten, dass er in den letzten drei Jahren vor seiner
Pensionierung
für einen Arbeitsaufwand von
rund
30
55
Stunden (durchschnittlich 4.5 Stunden pro
Arbeitst
ag während 2 Jahren und 11 Monaten
unter Berücksichti
gung
eines jährlichen Ferienanspruchs von
vier Wochen
) mit
Fr.
13'634.-- (vgl.
Urk.
6/22,
Urk.
6/24 und
Urk.
6/26)
entlöhnt
worden wäre.
Dies entspräche einem Bruttostundenlohn von
knapp
Fr.
4.50
beziehungsweise einem Monatslohn von durchschnittlich
Fr.
390.-- für eine mehr als 50%ige Tätigkeit
.
Der Beschwerdeführer
ist Mehrheitsgesellschafter und Vorsitzender der Ge
schäftsführung der
Y._
. Die Gesellschaft bezweckt die Ver
mittlung von internationalen Handelsgeschäften im Ausland, insbesondere im Konsumgüter-, Sport- und Freizeitbereich sowie der Computer- und Unterhal
tungselektronik (Auszug aus
dem Handelsregister
Urk.
10).
Bei einem Stunden
lohn von knapp
Fr.
4.50
beziehung
sweise einem Monatslohn von Fr.
390.-- in einem 50
%
-Pensum
für eine solche Tätigkeit kann die Arbeit des Beschwerde
führers
nicht als eine auf die Erzielung von Einkommen gerichtete Tätigkeit betrachtet werden, mit welcher die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöht wer
den soll. Mit anderen Worten kommt
seiner
Tätigkeit eine äusserst geringe wirt
schaftliche Bedeutung zu, eine Erwerbsabsicht ist aufgrund des bescheidenen Ein
kommens nicht nachgewiesen (vgl.
E. 2.3
hievor
). Es ist anzunehmen, dass er sich vor allem aufgrund seiner hohen Renteneinkünfte mit der für das substantielle Arbeitspensum als geradezu symbolisch anmutenden Entschädigung einverstan
den erklären konnte. Die Höhe der Renteneinkünfte liesse aber auch darauf schliessen, dass eine lediglich vorgegebene Erwerbstätigkeit vorliegt, wirkt sich dies doch auf die Höhe der zu entrichtenden Beiträge aus. Wie es sich damit verhält, kann jedoch
offenbleiben
, da der Beschwerdeführer
aufgrund der fehlen
den Erwerbsabsicht
als nichterwerbstätig zu qualifizieren ist. Daran vermag
,
wie bereits dargelegt
,
seine
Selbsteinschätzung -
auch
wenn
er
sehr viel Zeit in
seine
Tätigkei
t in
vestiert - nichts zu ändern (E.
2.3
hievor
).
4.4
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, er habe aufgrund der schwierigen finanziellen Lage seiner Gesellschaft auf
jegliche Entschädigung
verzichtet, ist darauf hinzuweisen, dass gemäss
Rz
. 2009 der Wegleitung
des Bundesamtes für Sozialversicherungen
(
BSV
)
über die Beiträge der
Selbständigerwerbenden
und
Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO (WS
N) vom
1.
Januar 2008 (Stand 1.
Januar 2016) der Direktor einer Aktiengesellschaft, der
zwar in der Gesellschaft arbeitete, aufgrund der schlechten finanziellen Lage aber während eines Jahres auf jegliche
Entlöhnung
verzichtete, als nichterwerbstätig
gilt.
Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei
dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel
len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE
133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).
Es bestehen keine triftigen Gründe,
von der Weisung des BSV
abzuweichen.
Viel
mehr steht sie im Einklang mit der Rechtsprechung
des hiesigen Gerichts
,
wonach
als nichterwerbstätig gilt, wer
wie der Beschwerdeführer
während Jahren
eine Tätigkeit von geringer wirtschaftlicher Bedeutung ausübt und aus dieser
nur ein symbolisches
Einkommen erzielt.
O
b der Beschwerdeführer für seine Tätigkeit
-
wie von ihm
beschwerdeweise
geltend gemacht
-
während knapp drei Jahren
auf
sämtliche
Entlöhnung
verzichtete oder sich
- wie den der Beschwerdegegnerin eingereichten Lohnausweisen zu entnehmen ist -
mit einem symbolisch anmu
tenden Salär von monatlich
Fr.
390.-- für eine über 50
%
-Tätigkeit zufriedengab
, kann deshalb
offen bleiben
. Zudem
ist nicht von Belang, a
us welchen Gründen
seine
Gesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten
geraten ist (vgl. dazu die Aus
führungen
d
es Beschwerdeführers in
Urk.
1)
.
Die
Einwendungen des Beschwer
deführers ändern damit nichts daran, dass er
als nichterwerbstätig gilt,
selbst wenn er während vier bis fünf Stunden pro Tag für seine Arbeitgeberin tätig
gewesen sein sollte.
4.5
Der Beschwerdeführer machte schliesslich geltend, ihm sei auf Rückfrage bei der Sozialversicherungsanstalt bestätigt worden, dass die Abrechnung des Mindest
lohnes von
Fr.
4'667.-- genügend sei (
Urk.
8). Hierzu ist darauf hinzuweisen,
dass in Bezug auf mündliche und namentlich telefonische Zusicherungen und Aus
künfte die blosse, unbelegte Behauptung einer telefonischen Auskunft oder Zu
sage nicht genügt, um einen Anspruch aus dem Grundsatz des Vertrauensschut
zes zu begründen
. P
raxisgemäss ist eine nicht schriftlich belegte telefonische Auskunft zum Beweis von vornherein kaum geeignet
(Urteil des Bundesgerichts 8F_6/2013 vom 2
5.
Juni 2013
E. 2). Auf die
unsubstantiierte
und unbelegte Behauptung des Beschwerdeführers ist deshalb nicht weiter einzugehen.
4.6
Der Beschwerdeführer wurde nach dem Gesagten zu Recht als nicht dauernd voll Erwerbstätiger im Sinne von
Art.
28
bis
Abs.
1 AHVV qualifiziert und hat deshalb für die Jahre 2016 bis 2018 Beiträge wie ein Nichterwerbstätiger zu bezahlen.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
Darauf hinzuweisen bleibt
, dass i
n den angefochtenen Verfügungen vom 1
5.
Mai 2019
(Urk. 6/15,
Urk.
6/19 und
Urk.
6/20) lediglich
Akontobeiträge
in Rechnung gestellt
wu
rden
.
V
om
Beschwerdeführer
nachgewiesene Beiträge
vom
Erwerbs
einkommen
der Jahre 2016 bis 2018
werden in der
definitiven Rechnung
ange
rechnet
an die Beiträ
ge,
die
er
als Nichterwerbstätige
r
zu entrichten
hat.