Decision ID: d3c813ac-55cc-494b-a8d8-5b9187023aaf
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_008
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten:
1. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führt gegen die  eine Strafuntersuchung wegen eines Tötungsdelikts.
2. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau beantragte am 19. September 2022 beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau die  von Untersuchungshaft für einstweilen drei Monate. Die  beantragte mit Stellungnahme vom 21. September 2022 die  des Haftantrags. Eventualiter sei als auf einen Monat zu  Ersatzmassnahme eine stationäre Behandlung in der B. anzuordnen.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau ordnete mit  vom 21. September 2022 Untersuchungshaft einstweilen bis zum 12. Dezember 2022 an.
3. 3.1. Die Beschwerdeführerin erhob mit Eingabe vom 3. Oktober 2022  gegen die ihr am 22. September 2022 zugestellte Verfügung. Diese sei (unter Kosten- und Entschädigungsfolgen) aufzuheben. Sie sei umgehend aus der Untersuchungshaft zu entlassen, eventualiter unter  einer stationären Behandlung in der B., an deren Stelle eine  Behandlung in einer geeigneten Institution anzuordnen sei, sobald nach gutachterlicher Feststellung eine stationäre Behandlung nicht mehr erforderlich sei.
3.2. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau beantragte mit  vom 10. Oktober 2022 die Abweisung der Beschwerde unter .
3.3. Die Beschwerdeführerin erstattete mit Eingabe vom 17. Oktober 2022 eine Stellungnahme.
3.4. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau teilte mit Eingabe vom 24. Oktober 2022 mit, auf eine Stellungnahme zu verzichten.
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Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Als verhaftete Person ist die Beschwerdeführerin berechtigt, die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau vom 21. September 2022 mit Beschwerde anzufechten (Art. 222 Satz 1 StPO; Art. 393 Abs. 1 lit. c StPO). Auf ihre frist- (Art. 396 Abs. 1 StPO) und formgerecht (Art. 385 Abs. 1 StPO) erhobene und von einem aktuellen Rechtsschutzinteresse (Art. 382 Abs. 1 StPO) getragene Beschwerde ist einzutreten.
2. 2.1. Untersuchungshaft nach Art. 221 Abs. 1 StPO setzt zunächst als sog.  Haftgrund einen dringenden Tatverdacht auf ein Verbrechen oder Vergehen voraus.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau legte die  Grundlagen, nach denen das Vorliegen eines dringenden  zu prüfen ist, in E. 2.1.2 seiner Verfügung zutreffend dar. Darauf kann verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO).
2.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau bejahte den von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau geltend gemachten dringenden , dass die Beschwerdeführerin ihre Mutter vorsätzlich getötet habe.
Angesichts seiner diesbezüglichen Ausführungen in E. 2.1 der  Verfügung, welche die Beschwerdeführerin mit Beschwerde  nicht bestritt, ist ein dringender Tatverdacht zu bejahen, dass die  ein Tötungsdelikt begangen haben könnte. Auch dass es (wie von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau geltend gemacht) von  vorsätzlichen Tötung (Art. 111 StGB) ausging, ist nicht zu beanstanden, zumal angesichts des derzeitigen Erkenntnisstandes auch für dieses  davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin bei der mutmasslichen Auseinandersetzung heftige Tritte gegen den  ihrer betagten und bereits bäuchlings und damit wehrlos auf dem  liegenden Mutter ausführte (vgl. hierzu die Ausführungen der  Lenzburg-Aarau in ihrem Haftantrag zu den provisorisch  Obduktionsbefunden), was nicht zuletzt angesichts deren  Alters ein konkreter Hinweis darauf ist, dass die Beschwerdeführerin sie (bzw. eine vermeintliche Doppelgängerin) töten wollte. Mit dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau ist damit der von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau geltend gemachte dringende  auf vorsätzliche Tötung derzeit zu bejahen.
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3. 3.1. Untersuchungshaft nach Art. 221 Abs. 1 StPO setzt weiter einen  Haftgrund in Form von Flucht- (lit. a), Kollusions- (lit. b) oder  (lit. c) voraus.
Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau berief sich in ihrem Haftantrag auf alle diese Haftgründe. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons  verneinte Flucht- und Kollusionsgefahr und bejahte einzig .
3.2. 3.2.1. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau legte die  Grundlagen, nach denen das Vorliegen von Wiederholungsgefahr zu prüfen ist, in E. 2.4.1 seiner Verfügung zutreffend dar. Darauf kann  werden. Demzufolge sind für das Vorliegen von  drei Elemente konstitutiv (vgl. hierzu etwa auch BGE 143 IV 9 E. 2.5):
- Erstens muss grundsätzlich das Vortaterfordernis erfüllt sein und es müssen schwere Vergehen oder Verbrechen drohen.
- Zweitens muss hierdurch die Sicherheit anderer erheblich gefährdet sein.
- Drittens muss die Tatwiederholung ernsthaft zu befürchten sein, was anhand einer Rückfallprognose zu beurteilen ist.
3.2.2. 3.2.2.1. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau äusserte in ihrem Haftantrag  die Vermutung, dass das mutmassliche Tötungsdelikt in einem  mit der paranoiden Schizophrenie stehen könnte, an welcher die Beschwerdeführerin zu leiden scheine. Dass Schizophrenie das Risiko für Gewalttaten erhöhe, sei bekannt. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich die Beschwerdeführerin deshalb habe behandeln lassen oder  sei. Dementsprechend sei zu befürchten, dass sie sich in Freiheit keiner Behandlung unterziehen und dass es wegen einer erhöhten Gewaltbereitschaft erneut zu schweren Gewalttaten kommen werde. Damit liege bis zum Vorliegen eines Gefährlichkeitsgutachtens eine ungünstige Rückfallprognose vor, zumal an diese angesichts dessen, dass es  um ein Tötungsdelikt gehe, derzeit auch keine zu hohen  zu stellen seien. Eine Haftentlassung der Beschwerdeführerin ginge mit untragbar hohen Risiken für die öffentliche Sicherheit einher.
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3.2.2.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau berücksichtigte , dass die Beschwerdeführerin sich gemäss Aussage ihrer  noch nie gewalttätig gezeigt habe. Andererseits führte es aus, dass die Mutter der Beschwerdeführerin auf diese bis anhin eine starke soziale Kontrolle ausgeübt haben dürfte. Die Beschwerdeführerin habe zeitlebens mit ihrer Mutter zusammengelebt und sei von ihr  von der Aussenwelt abgeschirmt worden. Wie sich der Wegfall der  Kontrolle auf die Beschwerdeführerin auswirke, sei nicht . Die ihr zur Last gelegte Tat zeige, dass auch mit schwerer  zu rechnen sei, weshalb ihr bis zum Vorliegen eines  eine ungünstige Prognose zu stellen sei.
3.2.2.3. Die Beschwerdeführerin brachte hiergegen mit Beschwerde vor, dass sie von ihrer Mutter von einer Behandlung abgehalten worden sei, sich einer solchen aber entgegen der Annahme der Staatsanwaltschaft  unterziehen möchte. Sie sei nicht vorbestraft und habe sich auch nie gewalttätig gezeigt. Nach dem Tod ihrer Mutter habe sie sich  und gerade kein aggressives Verhalten gegenüber Dritten gezeigt, auch nicht bei Ankunft der Polizei. Ihre möglicherweise verübte Straftat habe sich einzig gegen ihre Mutter als ihre engste Bezugsperson gerichtet. Diese habe sie zeitlebens eingeschränkt, ihr eine Therapie verweigert und sie sozial vereinsamen lassen. Diese Einengung dürfte für die  Auseinandersetzung verantwortlich gewesen sein. Gegenüber  Personen bestünden keine vergleichbaren Umstände. Das  des Kantons Aargau habe nicht aufgezeigt, inwiefern sich die "fallspezifischen Eigenheiten" verallgemeinern liessen, sondern sich mit einer hypothetischen Gefahr begnügt, die für die Annahme von Wiederholungsgefahr aber nicht ausreiche. Es habe, wie die  Lenzburg-Aarau, nicht dargelegt, welche Dritten überhaupt  seien. Ein untragbares Risiko für die Sicherheit anderer sei nicht . Die vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in Überschreitung seiner Kompetenz vorgenommene psychiatrische , wonach der Wegfall ihrer einzigen Bezugsperson zusammen mit ihrer schizophrenen Erkrankung ein Risiko schwerer Gewalt gegenüber anderen schaffe, sei unbegründet, habe sie sich doch nach dem Tod ihrer Mutter zurückgezogen und erst nach draussen gewagt, als die Vorräte  gewesen seien. Ihr Opfer sei zudem eine 90-jährige,  geschwächte Person gewesen. Womöglich habe sich bereits ein einfacher Tritt gegen deren Oberkörper gravierender ausgewirkt, als dies bei einer jüngeren/gesünderen Person der Fall gewesen wäre, was das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau nicht berücksichtigt habe. Die Annahme des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons , dass aufgrund der ihr vorgeworfenen Tat weiterhin mit schwerer  zu rechnen sei, sei nach dem Gesagten unzutreffend. Als Fazit habe
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das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau zudem nur eine " Gefährdung der Sicherheit anderer" bejaht, was aber unter dem vom Bundesgericht geforderten "untragbaren Risiko" liege. Somit sei im Ergebnis nicht von Wiederholungsgefahr i.S.v. Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO auszugehen.
3.2.2.4. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führte hierzu mit  aus, dass das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau auf kein psychiatrisches Gutachten habe zurückgreifen können, weshalb es nicht zu beanstanden sei, dass es die Wiederholungsgefahr gestützt auf die konkreten Umstände beurteilt habe. Aussagen von Nachbarn liessen darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin auch nach der Tat keine Hemmungen gezeigt habe, mit anderen Menschen in auffälliger Form in Kontakt zu treten. Auch habe die Beschwerdeführerin ausgesagt, dass es im Haus keine Person gebe, die ihr nichts angetan habe, und dass sie eine Intrige von anderen Hausbewohnern vermute. Angesichts des dringenden Tatverdachts auf ein Tötungsdelikt, der besonderen Lebensumstände der Beschwerdeführerin und der ungewissen Auswirkungen des Wegfalls der mütterlichen Betreuung sei derzeit von einer ungünstigen Rückfallprognose auszugehen. Ein Gefährlichkeitsgutachten sei erforderlich und bereits in Auftrag gegeben und werde bis Anfang November 2022 erstellt. In der  sei die Aufrechterhaltung von Untersuchungshaft wegen  gerechtfertigt (mit Hinweis auf BGE 143 IV 9 E. 2.8).
3.2.2.5. Die Beschwerdeführerin verwies mit Stellungnahme vom 17. Oktober 2022 im Wesentlichen darauf, dass sie Ersttäterin sei und in erster Linie einer adäquaten psychiatrischen Behandlung (ob ambulant oder stationär)  und nicht in einem Untersuchungsgefängnis weggesperrt werden sollte, zumal sie Dritte in deren körperlichen Integrität nicht gefährde.  sei damit von vornherein unzulässig. Wenn die  für eine Zwangsmassnahme überhaupt erfüllt seien, sei sie zu einer Ersatzmassnahme (wie mit Beschwerde beantragt) zu verpflichten.
3.2.3. Zwar scheint die Beschwerdeführerin bis anhin mutmasslich einzig gegen ihre Mutter gewalttätig geworden zu sein und beschrieb ihre Schwester  Verhältnis bei ihrer Einvernahme vom 18. September 2022 () als eine "Notgemeinschaft". Es sei ein "nicht nur gutes"  gewesen. Ihre Mutter habe ihrer Schwester nicht zu verstehen  wollen, dass sie krank sei (Frage 21). Auch sie selbst habe unter ihrer Mutter gelitten. Sie habe einen schon in die Verzweiflung treiben können (Frage 22).
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Dennoch kann die mutmassliche Gewalttat der Beschwerdeführerin derzeit nicht ohne Weiteres ausschliesslich als ein spezifisches Beziehungsdelikt bezeichnet werden, welches sich so ähnlich nicht wiederholen dürfte. Die Aussage der Beschwerdeführerin, dass die Tote eine Doppelgängerin ihrer Mutter gewesen sei (vgl. Sachverhaltsbericht der Kantonspolizei Aargau vom 18. September 2022, Haftantragsbeilage), ist zumindest bis zum  eines Gefährlichkeitsgutachtens als konkreter Hinweis darauf zu , dass die mutmassliche Gewalttat der Beschwerdeführerin  mit ihrer mutmasslichen paranoiden Schizophrenie in  stand. Damit lässt sich derzeit nicht feststellen, dass die  ihre Mutter mutmasslich einzig wegen spezifischen  tötete, sondern kommen eben auch krankheitsbedingte Gründe (bzw. darauf beruhende Angst- oder Hassgefühle) konkret in Frage. So sagte die Beschwerdeführerin etwa bei der Eröffnung ihrer Festnahme am 18. September 2022 (Haftantragsbeilage) aus, dass ihr "die Dame"  des Schlafens Schmerzen zugefügt habe (Frage 9), dass sie sie  angesprochen habe (Frage 13), dass diese sie "als Nutztier"  habe (Frage 16) und dass es zu einer zunächst verbalen  und sodann zu Fusstritten und "Böxlein" gekommen sei,  es dann fertig gewesen sei (Frage 21). Für das, was sie ("die Dame") ihr angetan habe, gebe es keine Worte (Frage 51). Sie habe ihr (der ) Fusstritte und "Böxlein" gegen den Kopf gegeben (Frage 52). Nach drei Tagen sei vermutlich jemand "rein" gekommen und habe "die Dame" verletzt (Frage 40). Sie (die Beschwerdeführerin) habe sie als "gefährliche Person" eingeschätzt (Frage 70). Auch ihre Kleider seien ihr immer alle weggekommen (Frage 78). Sie habe diese Frau erst seit drei Wochen so erlebt (Frage 102). Vorher habe es keine Probleme gegeben (Frage 103). Im ganzen Haus gebe es nicht eine Person, die ihr nichts  habe (Frage 104). Es seien ständig Leute aus dem Haus in die  "rein" gekommen (Fragen 146 f.). Sie gehe davon aus, dass ihre  diese Leute in die Wohnung gelassen habe, während sie geschlafen habe (Frage 154).
Ist damit aber bis zum Vorliegen eines Gefährlichkeitsgutachtens davon auszugehen, dass die mutmassliche Gewalttätigkeit der  hauptsächlich in ihrer unbehandelten paranoiden Schizophrenie  lag, ist derzeit nicht auszuschliessen, dass es erneut zu ähnlichen Gewalttätigkeiten kommen könnte. Weil dadurch insbesondere vulnerable Drittpersonen (namentlich Kinder oder Gebrechliche) erheblich verletzt werden könnten, sind tiefe Anforderungen an das Ausmass der  zu stellen (vgl. hierzu etwa auch Urteil des Bundesgerichts 1B_413/2021 vom 12. August 2021 E. 2.1) und ist dementsprechend von einer rechtserheblichen Rückfallgefahr auszugehen.
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Bereits gestützt auf die derzeitige Erkenntnislage steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin  den Tod ihrer Mutter herbeigeführt hat. Von daher lässt sich ihre  im Gesamtkontext der ihr aktuell vorgeworfenen Tötung , weshalb das Vortatenerfordernis (trotz Fehlens eigentlicher ) als erfüllt zu betrachten ist (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 1B_413/2021 vom 12. August 2021 E. 2.1) bzw. darauf verzichtet werden kann. Dass das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau den  Haftgrund der Wiederholungsgefahr bejahte, ist  nicht zu beanstanden.
3.3. 3.3.1. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau legte die  Grundlagen, nach denen das Vorliegen von Fluchtgefahr zu prüfen ist, in E. 2.2.1 seiner Verfügung zutreffend dar. Darauf kann verwiesen .
3.3.2. 3.3.2.1. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau begründete ihre Befürchtung, dass die Beschwerdeführerin fliehen oder im Inland untertauchen könnte, in  Haftantrag im Wesentlichen damit, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Mutter ihre massgebliche Bezugsperson verloren habe, in einer  spartanisch eingerichteten Wohnung lebe, über keinen bedeutenden physischen Besitz verfüge und mit einer empfindlichen Strafe rechnen müsse.
3.3.2.2. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau eruierte als derzeit einzig konkretes Indiz für Fluchtgefahr, dass der Beschwerdeführerin im Falle ihrer Verurteilung eine empfindliche Freiheitsstrafe bzw. stationäre Massnahme drohe. Fraglich sei, ob die bestehende psychische Auffälligkeit auch eine (die Fluchtgefahr erhöhende) Neigung zu "" beinhalte. Entsprechendes sei von der Staatsanwaltschaft  aber nicht geltend gemacht worden. Eine entsprechende Annahme wäre verfrüht. Die fehlenden Kontakte der Beschwerdeführerin und ihre  Situation liessen eine Flucht oder ein Untertauchen im Inland  unwahrscheinlich erscheinen. Fluchtgefahr sei deshalb zu verneinen.
3.3.2.3. Die Beschwerdeführerin verwies mit Beschwerde zur Fluchtgefahr auf die Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau.
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3.3.2.4. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führte mit Beschwerdeantwort aus, die Beschwerdeführerin verfüge über genügend finanzielle Mittel, um sich ins Ausland abzusetzen oder um im Inland unterzutauchen. Auch wenn sie über keine Beziehungen zum Ausland verfüge, habe sie gemäss eigenen Angaben auch keine sozialen oder beruflichen Bindungen zur Schweiz. Aufgrund der zu erwartenden Sanktion bestehe deshalb . Die Frage, ob mit die Fluchtgefahr erhöhenden "" zu rechnen sei, sei in den Auftrag für das psychiatrische  aufgenommen worden.
3.3.2.5. Die Beschwerdeführerin äusserte sich mit Stellungnahme vom 17. Oktober 2022 nicht mehr zur Fluchtgefahr.
3.3.3. Die Erwägungen des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau zur (nicht gegebenen) Fluchtgefahr erscheinen auch in Beachtung der  der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau überzeugend. Wenngleich die Beschwerdeführerin mit ihrer Mutter ihre wichtigste  verloren haben dürfte, verfügt sie mit ihrer Schwester dennoch nach wie vor über eine (nun wohl zunehmend wichtige) Bezugsperson in der Schweiz, wohingegen sie im Ausland ganz auf sich alleine gestellt und damit mutmasslich überfordert wäre. Auch ein Abtauchen im Inland  wenig realistisch. Gerade auch der Umstand, dass sie nach der mutmasslichen Tat weitgehend passiv in der Wohnung ausharrte, legt denn auch nahe, dass sie diese Wohnung, in der sie sozusagen die letzten fünf Jahre ihres Lebens verbrachte (vgl. hierzu Einvernahme der  anlässlich der Eröffnung ihrer Festnahme am 18. September 2022, Frage 158), als ihr sicheres Refugium betrachtet, welches sie nicht leichthin aufzugeben bereit zu sein scheint. Zwar ist der Beschwerdeführerin  ihrer mutmasslichen Krankheit eine gewisse Unberechenbarkeit zu attestieren. Diese scheint sich aber (wie von der Staatsanwaltschaft -Aarau mit Beschwerdeantwort dargelegt) einzig in einem sozial  Verhalten zu manifestieren, wie es von einer (aus welchen  oder irrationalen Gründen auch immer) fluchtgeneigten Person  gerade nicht zu erwarten ist. Konkrete Hinweise für eine (die Fluchtgefahr erhöhende) besondere Impulsivität der Beschwerdeführerin sind hingegen keine auszumachen. Zweifelhaft ist schliesslich auch,  in den der Beschwerdeführerin drohenden Sanktionen überhaupt ein Fluchtanreiz zu sehen ist. Wenngleich es um ein Tötungsdelikt geht, lässt sich angesichts der konkreten Fallumstände derzeit objektiv betrachtet noch wenig Verlässliches zu Art und Umfang möglicher Sanktionen sagen. Auch bestehen in subjektiver Hinsicht Zweifel, ob die Beschwerdeführerin derzeit tatsächlich in der Lage ist, die möglichen rechtlichen Folgen ihrer
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mutmasslichen Tat überhaupt zu erfassen und dementsprechend zu .
Der besondere Haftgrund der Fluchtgefahr ist damit mit dem  des Kantons Aargau zu verneinen.
3.4. Nachdem das vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau  Fehlen von Kollusionsgefahr in diesem Beschwerdeverfahren  blieb, erübrigen sich (mit Verweis auf die überzeugenden  des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau in E. 2.3 der angefochtenen Verfügung) weitere Ausführungen hierzu.
4. 4.1. Unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit der angeordneten  ist insbesondere zu prüfen, ob der festgestellten  mit Ersatzmassnahmen Rechnung getragen werden kann.
4.2. Als konkrete Ersatzmassnahme in Frage kommt insbesondere die Auflage, sich im ambulanten Rahmen einer ärztlichen Behandlung oder Kontrolle zu unterziehen (Art. 237 Abs. 2 lit. f StPO), wobei aber auch die gleichzeitige Verlegung der Beschwerdeführerin in eine offene Institution zur  Behandlung in Betracht zu ziehen ist (vgl. hierzu etwa MATTHIAS HÄRRI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 25 zu Art. 237 StPO, mit Hinweis auf Urteil des  1B_654/2011 vom 7. Dezember 2011 E. 4.2). Im Ergebnis  dies einer durchaus zulässigen Kombination zweier  (Art. 237 Abs. 2 lit. c [im Sinne eines Hausarrests] und f StPO),  es sich bei einer stationären psychiatrischen Behandlung (wie auch vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau festgestellt) nicht um eine Ersatzmassnahme anstelle von strafprozessualer Haft handelte, sondern um eine freiheitsentziehende Massnahme bzw. um vorzeitigen Massnahmenvollzug i.S.v. Art. 236 StPO (vgl. hierzu etwa auch Urteil des Bundesgerichts 1B_294/2015 vom 23. September 2015 E. 2.2).
Wenngleich derzeit nicht davon auszugehen ist, dass die  nur spezifisch für ihre Mutter gefährlich war, lässt sich doch auch nicht feststellen, dass sie für andere Personen akut und ohne Anlass gefährlich wäre. Vielmehr scheint es sich so verhalten zu haben, dass die 58-jährige Beschwerdeführerin im Rahmen einer Auseinandersetzung gegen ihre 92-jährige Mutter in einer für diese letztlich tödlichen Art und Weise tätlich wurde. Dass sich ein ähnlicher Vorfall in einer offenen Institution zur  Behandlung wiederholen könnte, ist nicht anzunehmen.  scheint sich (ohne dem Gefährlichkeitsgutachten vorgreifen zu wollen)
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in der mutmasslichen Tat der bis anhin offenbar nie gewalttätig  Beschwerdeführerin nämlich nicht so sehr eine besondere  als vielmehr ihre Krankheit manifestiert zu haben, weshalb davon ausgegangen werden darf, dass der möglichen Gefährlichkeit der  im professionellen Umfeld einer Institution zur  Behandlung angemessen Rechnung getragen werden kann.  mit der Weisung an die Beschwerdeführerin, etwaigen  dieser Institution nicht nur in Bezug auf die Art der Behandlung,  auch auf den Ort der Behandlung (bzw. den Aufenthaltsort der ) Folge zu leisten, lässt sich so eine Realisierung der möglichen Gefährlichkeit der Beschwerdeführerin (in Form weiterer ) auch ausserhalb dieser Institution zuverlässig verhindern.
Wenngleich damit de facto auch eine Freiheitsbeschränkung verbunden ist, ist diese doch weniger einschneidend als bei einer strafprozessualen Haft, zumal sich die Beschwerdeführerin je nach Verlauf nicht zwingend  in dieser Institution aufhalten muss und es letztlich die  ist, die darüber entscheidet, ob sie sich (wovon derzeit  ist) diesen Ersatzmassnahmen unterziehen oder aber die erneute Versetzung in Untersuchungshaft in Kauf nehmen will (Art. 237 Abs. 5 StPO).
4.3. Wie bei der Untersuchungshaft sind die einschneidendsten  für strafprozessuale Haft zu befristen (BGE 141 IV 190 Regeste).
Einerseits sind die Ersatzmassnahmen in ihrer Gesamtheit derart , dass es nicht angemessen wäre, sie bereits jetzt für länger als bis zum 12. Dezember 2022 anzuordnen. Andererseits ist bis zum  einer fachärztlichen Expertise zur Gefährlichkeit der , die sich immerhin mit dem Vorwurf der vorsätzlichen Tötung  sieht, auch eine gewisse Vorsicht angebracht und ist  hinsichtlich der möglichen Gefährlichkeit der Beschwerdeführerin nicht von einer allzu schnellen (mutmasslich bereits deutlich vor dem 12. Dezember 2022 eintretenden) Besserung auszugehen. Von daher  es angemessen, die Ersatzmassnahmen einstweilen bis zum 12. Dezember 2022 anzuordnen, zumal dem auch das Verbot der Überhaft (Art. 212 Abs. 3 StPO) nicht entgegensteht und bis dann auch eine  Expertise zur Gefährlichkeit der Beschwerdeführerin vorliegen dürfte.
4.4. Dementsprechend ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die  des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau vom 21.  2022 aufzuheben. Anstelle der von der Staatsanwaltschaft Lenz-
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burg-Aarau beantragten Untersuchungshaft sind die erwähnten  anzuordnen bzw. ist die Beschwerdeführerin zu verpflichten, sich zwecks Aufnahme einer ärztlichen Behandlung und Kontrolle in eine geeignete offene Institution zur psychiatrischen Behandlung zu begeben, sich deren Empfehlungen sowohl in Bezug auf ihre Behandlung als auch ihren Aufenthaltsort zu unterziehen und diese Institution zu beauftragen, der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau wöchentlich eine kurze  über die Aufrechterhaltung der Behandlung zukommen zu lassen und einen allfälligen Behandlungsabbruch unverzüglich zu melden.
Sobald die Beschwerdeführerin, was sie gegenüber der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau in geeigneter Form auszuweisen hat, unter Einhaltung der genannten Voraussetzungen in eine geeignete Institution zur  Behandlung eintreten kann, ist sie aus der Untersuchungshaft zu entlassen.
4.5. Die Beschwerdeführerin ist auf Art. 237 Abs. 5 StPO hinzuweisen, wonach das Gericht die Ersatzmassnahmen jederzeit widerrufen, andere  anordnen oder wieder Untersuchungshaft anordnen kann, wenn neue Umstände dies erfordern oder sie die ihr gemachten Auflagen nicht erfüllt.
5. 5.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO).
5.2. Die Beschwerdeführerin obsiegt mit ihrem Hauptantrag insofern, als sie aus der Untersuchungshaft zu entlassen ist, sobald sie die noch zu  Ersatzmassnahmen antreten kann. Sie unterliegt mit ihrem  insofern, als sie ihre umgehende Entlassung aus der  ohne Ersatzmassnahmen beantragt hat. Gerade auch  dessen, dass es sich um einschneidende Ersatzmassnahmen , erscheint es angemessen, von einem je hälftigen Obsiegen/ auszugehen. Die Kosten dieses Beschwerdeverfahrens sind  zur Hälfte der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und zur Hälfte auf die Staatskasse zu nehmen.
5.3. Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers der Beschwerdeführerin ist am Ende des Strafverfahrens von der dannzumal zuständigen Instanz  (Art. 135 Abs. 2 StPO).
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