Decision ID: b51ba6df-466a-50a4-8cf3-6eb719e33545
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1964, reiste im Jahr 1986 aus dem ehemaligen
Y._
in die Schweiz ein (
Urk.
7/1/3), wo er als Koch arbeitete und
zu
letzt
vom
1.
Oktober 2000 bis 1
4.
Juni 2007 (letzter effektiver Arbeitstag) in einem
Restaurant als Hilfskoch tätig war (
Urk.
7/1/5,
Urk.
7/7/2,
Urk.
7/7/10). Seit 2003 besitzt er das Schweizer Bürgerrecht (
Urk.
7/1/1). Am
6.
Mai 2008
meldete sich
X._
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric
h, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/1,
Urk.
7/4). Im Rahmen ihrer
Ab
klärun
gen holte die IV-Stelle insbesondere das rheumatologische/psy
chia
tri
sche
Gut
achten des
Z._
vom 11. Septem
ber 2009 (
Urk.
7/21) ein. Mit Schreiben vom 1
7.
November 2009 auferlegte sie
X._
die Absolvierung einer intensiven psychiatrischen Therapie als
Schaden
minderungspflicht
(
Urk.
7/24). Nach
ihren
Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom
7.
April 2010 bei einem
Invali
di
täts
grad
von 61 % mit Wirkung ab dem 1. Juni 2008 eine
Drei
viertelsrente
zu (
Urk.
7/36).
1.2
Im Oktober 2010 leitete die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 7/37)
. Sie veranlasste bei Dr. med.
A._
, Facharzt für Psy
chi
atrie und Psychotherapie FMH, das psychiatrische Gutachten vom 2
4
. Mai 2011 (
Urk.
7/45). Am
8.
Juli 2011 beantwortete Dr.
A._
zwei Zusatz
fragen der
IV-Stelle (
Urk.
7/47). Hernach teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 1
2.
Juli 2011 mit, dass sie bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Änderung fest
gestellt habe, die sich auf die Rente auswirke, weshalb weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 61
%
) bestehe (Urk. 7/50).
1.3
Mit Eingabe vom 2
2.
Oktober 2012 stellte die
GastroSocial
Pensionskasse bei der IV-Stelle unter
Beilage des
von ihr eingeholten Gutachten
s
von Dr. med.
B._
, Spezialärztin FMH für Neurochirurgie, vom
4.
September 2012 (
Urk.
7/53/28-
1
4
2
) und desjenigen von
Dr. med.
C._
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 1
0.
Oktob
er 2012 (
Urk.
7/53/15-26)
ein
Renten
re
vi
si
onsgesuch
(
Urk.
7/53/1-11). Die IV-Stelle
liess vo
m Versicherten einen Frage
bogen
ausfüllen
(
Urk.
7/55, mit Angaben des behandelnden Arztes Dr.
D._
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH
, vom 1
5.
November 2012
[Urk.
7/55/3]) und holte den IK-Auszug vom 2
7.
November 2012 (Urk. 7/56)
sowie
die Aus
künfte der neuen Arbeitgeberin des Versicherten (Urk. 7/57) ein. Mit Vorbe
scheid vom
4.
März 2013 stellte sie dem Versicherten die Herab
setzung der bis
herigen
Dreiviertelsrente
auf eine
Viertelsrente
in Aussicht (
Urk.
7/61). Dagegen erhob dieser am 1
6.
April 2013 Einwand (Urk. 7/64, mit
Ein
wandbe
gründung
vom 2
9.
Mai 2013 [
Urk.
7/68] und ergänzender
Einwand
begründung
vom
7.
Juni 2013 [
Urk.
7/70]). Die IV-Stelle holte die Stellung
nah
men von Dr.
B._
vom 2
4.
Juni 2013 (
Urk.
7/72) und von Dr.
C._
vom 2
8.
Juni 2013 (
Urk.
7/73) ein. Nach Prüfung der Einwände verfügte die IV-Stelle
am 18. Juli 2013 wie vorbeschieden die Herabsetzung der bisherigen
Dreivier
tels
rente
auf eine
Viertelsrente
mit Wirkung ab
de
m
ersten Tag des zweiten der Zu
stellung der Verfügung folgenden Monats (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 11. September 2013 Beschwerde und be
an
tragte, in Aufhebung der angefochten Verfügung vom 18. Juli 2013 sei ihm auch
nach dem 31. August 2013 eine
Dreiviertelsrente
auszurichten. Even
tuali
ter sei der Beschwerdeführer einer polydisziplinären Begutachtung in den Fach
berei
chen Psychiatrie/Psychotherapie und Neurologie zu unterziehen und basie
rend auf den Ergebnissen der Begutachtung neu zu entscheiden (Urk. 1 S. 2). Mit
Be
schwerdeantwort
vom
1.
Oktober 2013 beantragte die
Beschwerdegeg
ne
rin
Ab
wei
sung der Beschwerde (
Urk.
6, unter Beilage ihrer Akten [
Urk.
7/1-79], was dem
Beschwerdeführer mit Mitteilung vom
2.
Oktober 2013 zur Kennt
nis ge
bracht wurde (
Urk.
9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer
unverändert
Anspruch auf eine
Dreiv
iertelsrente
der Invalidenversicherung hat.
1.2
In der angefochtenen Verfügung vom 18. Juli 2013 führte die
Beschwerdegeg
nerin
im Wesentlichen aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde
führers gemäss ihren Abklärungen verbessert habe. Dem Beschwerdeführer sei aus ärztlicher Sicht ab September 2012 die Ausübung der angestammten Tätig
keit als Hilfskoch wie auch eine angepasste Tätigkeit zu 60 % möglich und zu
mu
t
bar. Die Ein
schränkung sei psychisch bedingt. Aus somatischer Sicht be
stehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 2, Verfügungsteil 2, S. 1).
Beim Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 44 % (Urk. 2, Ver
fügungsteil 2, S. 2).
1.3
Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, die behaup
tete Verbesserung des Gesundheits
zustandes Anfang 2012 werde vom Gutachter Dr.
C._
in keiner Weise begründet. Sein Gesundheitszustand habe sich seit 2009 nicht verbessert, son
dern ver
schlechtert (
Urk.
1 S.
8). Bei der von Dr.
C._
festgestellten Verbesserung des Gesundheitszustandes handle es sich lediglich um eine andere subjektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 1 S. 9). Es sei ferner nicht nachvollziehbar, dass die neuro
logische Gutach
terin Dr.
B._
betreffend die Migräneerkrankung
von einer leichten Krank
heit ausgehe, die sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Seit mehr als 10 Jahren bestünden wiederkehrende, phasenweise täglich auftretende
Migräne
attacken
. Abweichend von der Ein
schätzung der Gutachterin Dr.
B._
habe
der Neurologe Dr.
E._
eine Restarbeitsfähigkeit von maximal 30
%
attes
tiert
(
Urk.
1 S. 10).
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes
gesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden aus
geg
lichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Drei
vier
tels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung
[
IVG
]).
2.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
säch
lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den
Invali
ditätsgrad
und damit den Ren
ten
anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent
lichen Änderung des Gesund
heitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerb
lichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen
Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich
gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in
seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
des
gerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus
wirkungen eines im Wesentlichen un
verändert gebliebenen Gesund
heitszu
stan
des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer S
achverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkom
mens
vergleichs
(bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir
kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht
sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E.
5.4 mit Hinweis)
. Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre
chung ist
eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch
geführten Revi
sion keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt
wurde (Art. 74
ter
lit
. f der Verordnung über die Invalidenversiche
rung [IVV]) und
die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf ent
spre
chen
de Mitteilung hin keine Ver
fügung verlangt (
Art.
74
quater
IVV), ist jene in Bezug auf den
Vergleichs
zeit
punkt
einer (ordentlichen) rechts
kräftigen Verfü
gung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. Septem
ber 2010 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 je E.
2.2 mit Hinwei
sen).
2.4
2.4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
2.4.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil
die ver
sicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so
können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für
Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herange
zo
gen
werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4
.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Br
utto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hin
weis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus
zugehen ist. Bei der
Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr
generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der mass
gebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochen
arbeits
z
eit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E.
4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E.
3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
2.4.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statis
tischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen
.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit ve
r
richteten und nach Eintritt des
Gesundheits
schadens
auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch
schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zu
gelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu
einem allgemeinen
behin
derungsbedingten
Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merk
male der ver
sicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre ge
sundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Be
stim
mung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merk
male auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass all
fällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverant
wort
liche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
2.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung
des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen
einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S.
188 E.
2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Un
tersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
–
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nötig ist
–
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Dar
legung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind,
dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Exper
te oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklar
hei
ten,
welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).
3.
3.1
Die ursprüngliche
Rentenzusprache
mit Verfügung vom 7. April 2010 (Urk. 7/36)
erfolgte gestützt auf die Beurteilung der
Z._
-Gutachter (vgl. Urk. 7/21/23)
,
wo
nach die
Leistungsfähigkeit
des Beschwer
deführers
aus psychiatrischen
Grün
den eingeschränkt war
(vgl. Stellungnahme des Regio
nalen Ärztli
chen Dienstes vom 9. Oktober 2009 [
Urk.
7/23/4]). Bei der im Okto
ber 2010 ein
geleiteten Überprü
fung der Rente (Urk. 7/37) stellte die
Beschwerdegeg
nerin
in medizinischer Hin
sicht im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutach
ten von Dr.
A._
vom
2
4
. Mai
2011 (
Urk.
7/45) ab (
vgl.
Urk.
7/49/4-5) und er
mittelte beim
Einkom
mens
vergleich
un
verändert einen Invaliditätsgrad von 61
%
(
Urk.
7/49/5). Her
nach teilte sie dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2011 mit, dass er weiterhin An
spruch auf die bis
herige
Dreiviertelsrente
habe (
Urk.
7/50). Als massgebender Vergleichszeitpunkt gilt vorliegend mithin diese Mitteilung vom 12. Juli 2011 (vgl. E.
2.3). Beim Erlass der angefochtenen Ver
fügung am 18. Juli 2013, mit welcher die bis
herige
Dreiviertelsrente
auf eine
Viertelsrente
herabgesetzt wurde (Urk. 2), stützte sich die
Beschwerde
geg
nerin
im Wesentlichen
auf das Gut
ach
ten von Dr.
C._
vom 10. Oktober 2012 (
Urk.
7/53/15-26). Zu prüfen ist, ob sich seit der Mit
teilung vom 12. Juli 2011 (
Urk.
7/50) und der jetzt ange
foch
tenen Verfügung vom 18. Juli 2013 (Urk. 2) der Gesundheitszustand des Be
schwerdeführers und/oder dessen er
werbliche Auswirkungen derart wesentlich verändert haben, dass ih
m ab 1. September 2013 nur noch eine
Viertels
rente
zusteht.
3.2
3.2.1
Im Gutachten vom 2
4
. Mai 2011 (
Urk.
7/45)
führ
te Dr.
A._
als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende mittelgradige de
pressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F34.8), im Sinne einer Reaktion auf psychosoziale Belastungsfaktoren (Arbeitsplatzverlust, Verlust der Tagesstruktur, finan
zielle Situation)
auf
(
Urk.
7/45/8)
.
3.2.2
In seiner versicherungsmedizinisch-psychiatrischen Beurteilung führte Dr.
A._
aus, dass sich im Rahmen der aktuellen Exploration
ein psycho
patho
logisches Bild
mit
dysphorischer
und spürbar depressiver
Grundstim
mung
zeige (
Urk.
7/45/8)
. Hinsichtlich seiner beruflich-finanziellen Situation wirke der Be
schwerdeführer ängstlich-verunsichert, die affektive Sch
wingungsfähigkeit sei
deutlich e
ingeschränkt
(
Urk.
7/45/8-9)
. Die Gedächtnisfunktionen sowie Auf
merk
samkeit und Kon
zentration seien klinisch beeinträchtigt. Das
Antriebs
ver
halten
sei reduziert, der formale Gedankengang und die Psychomotorik seien ver
langsamt. Vor dem Hintergrund von Anzahl und Schwere der Symptome sei die beim Be
schwer
deführer bestehende depressive Episode als mittelgradig zu be
zeichnen.
Invalidi
tätsfremde
(psychosoziale) Belastungsfaktoren seien bei der Be
urteilung jedoch miteinzubeziehen. Die psychische Dekompensation und an
hal
tende depressive Störung im derzeitigen Ausmass wären ohne die psycho
so
zialen
Belastungs
faktoren
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus
ge
blieben bezieh
ungs
weise weniger stark ausgeprägt. Die Kriterien zur Diagnose einer an
halten
de
n
somatoformen
Schmerzstörung würden vom Beschwer
deführer nicht hin
rei
chend erfüllt (
Urk.
7/45/9).
Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielt Dr.
A._
fest, dass dieser in einer Tätigkeit als Koch unverändert zu 100
%
arbeitsun
fähig sei. Es bestehe eine Antriebsstörung mit deutlichen Hemmungen sowie eine psychophysische Belastbarkeitsminderung mit vorzeitiger Erschöpfung und Minderung der
kon
zentrativen
Ausdauerbelastbarkeit. Körperlich leichte und zeitlich flexible Tätig
keiten ohne permanenten Zeitdruck und ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs
vermögen seien in wohl
wollender
Arbeitsat
mos
phäre zu 50
%
möglich. Bei positivem Krankheitsverlauf und zu
nehmender Adap
tierung am Arbeitsplatz wäre möglicherweise ein 75%-Pensum
erreichbar
(
Urk.
7/45/10).
Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers sei vor allem auf ein psychisches Leiden zurückzuführen. Die psychische Dekompensation und anhaltende depressive Störung in derzeitigem Ausmass wäre zwar ohne die psy
cho
sozialen Belastungsfaktoren mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausge
blieben beziehungsweise weniger stark ausgeprägt, vor dem Hintergrund der ge
nannten psychosozialen Belastungen habe sich jedoch eine anhaltende de
pressi
ve
Störung mit Krankheitswert entwickelt (
Urk.
7/45/11-12).
3.3
3.3.1
Dr.
C._
diagnostizierte
im Gutachten
vom 1
0.
Oktober 2012
eine rezidi
vierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige Episode (ICD-10:
F33.1) sowie eine Migräne verbunden mit
Somat
i
sierungsstörung
(ICD-10: F45.1)
[
Urk.
7/53/20]
.
3.3.2
Der Be
urteilung von Dr.
C._
kann entnommen werden, dass der Be
schwer
deführer nach dem Verlust der Arbeitsstelle im Jahr 2007 anfänglich mit Ver
stimmungen reagiert habe, mit der Zeit sei eine negative Eigendynamik ent
stan
den. Es seien depressive Episoden diagnostiziert worden, im Ausmass schwer- bis
mittelgradig. Im Jahr 2009 sei es zu einer Verbesserung gekommen. Seither wür
den
mittelgradige depressive Episoden diagnostiziert. Die Symp
to
matik bei der Untersuchung vom 3. September 2012 würde
noch auf
eine knapp mittel
gra
dige Episode schliessen lassen
. Folgende Beobachtungen würden dafür sprechen: Es
be
stehe keine Suizidalität und keine schwermütig gedrückte Stim
mung. Der Affek
t sei etwas gedämpft, während des Gesprächs „taue“ der Be
schwerdeführer
aber auf. Auch die Konzentrationsfähigkeit könne er verbessern, wenn er dazu
aufgefordert werde. Der Beschwerdeführer wirke übermüdet, aber nicht antriebs
gehemmt. Er habe angesichts der Verbesserung des psychischen Zustandes im Oktober 2010 wieder zu arbeiten begonnen.
Die seit Anfang 2012 noch vor
handene Psychopathologie erlaube es ihm, zu 60
%
tätig zu sein (
Urk.
7/53/21). Zu
vor sei er von Juni 2008 bis Herbst 2009 zu 60
%
und von Herbst 2009 bis Ende 2011 zu 50
%
arbeitsunfähig gewesen (Urk. 7/53/22).
Zwar bestünden eine psychische
Komorbidität
(knapp mittelgradige psychische Episode), eine chronische körperliche Begl
eiterkrankung (Migräne) und ein
chronifizierter
Schmerzverlauf, diese Kriterien seien jedoch nicht in einem de
r
artigen Ausmass erfüllt, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf
grund der anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung zu mehr als 40
%
einge
schränkt sei (
Urk.
7/53/23).
3.4
Dr.
med.
B._
, Spezialärztin FMH für Neurochirurgie, stellte
in ihrem Gutachten vom
4.
September 2012
die Diagnosen (
Urk.
7/53/39):
zervikozephales
Schmerzsyndrom/Migräne mit/bei radiologisch/
neuro
radiologisch
unauffälligem Befund und leichter
Fehlhaltung
und de
ge
nerativer Veränderung der Halswirbelsäule (HWS)
lumbale Schmerzen stellungs- und belastungsabhängig auftretend
mit/
bei radiologisch
leichte
n
degenerative
n
Veränderungen vor allem
Il
lio
sa
kralgelenke
beidseits
K
nieschmerzen links beim Treppensteigen auftretend mit/bei radio
lo
gi
sc
h Status nach Morbus
Osgood
/Schlatter links, jedoch ohne Arth
rose
In ihrer Beurteilung hielt sie fest,
die vom Beschwerdeführer beschriebenen Nackenschmerzen mit Migräneattacken bedürften – wie dies bereits 2009 fest
ge
stellt worden sei – einer gezielten spezialärztlichen Behandlung, auch wenn die Schmerzbeschreibung etwas atypisch und ausgeweitet erscheine. Möglicher
weise sei die
Triptanbehandlung
allein ungenügend, da der Lebens
weise des Be
schwerdeführers hiermit nicht Rechnung getragen werde. Eine organische Ursache habe neurologisch und neuroradiologisch ausge
schlossen werden kön
nen,
auch was den während der Untersuchung vorgelegen
en
halb
schlafförmigen
Zustand des Beschwerdeführers anbelange (
Urk.
7/53/39). Die neurologischen und
radiologischen Befunde des zervikalen und lumbalen
Wir
belsäulenab
schnittes
würden keinen eine berufliche Tätigkeit einschränkenden Befund er
kennen lassen
. Aus neurochirurgischer Sicht sei dem Beschwerdefüh
rer eine berufliche Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar (
Urk.
7/53/40).
3.5
In seiner
Stellungnahme
vom 2
1.
Mai 2013 führte
Dr.
D._
aus
,
dass sich der Ge
sundheitszustand des Beschwerdeführers seit Herbst 2009 „nicht gross“ ver
ändert habe, er sei eher schlechter geworden. Die Migräne-Attacken hätten an Schwere und Häufigkeit zugenommen und würden einen starken
Leidens
druck
verursachen (
Urk.
7/67/2). Aufgrund der Depression und der wieder
kehrenden Migräne-Attacken
bestehe
in der
leidens
angepasste
n
Tätigkeit als Küchenhilfe
eine
Arbeitsfähig
keit von maximal zwei bis drei Stunden pro Tag
(
Urk.
7/67/2-3).
3.6
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für Neurologie, hielt in seiner
Stellung
nahme
vom 4.
Juni 2013
fest, dass sich der Gesundheitszustand des Be
schwer
de
führers seit September 2009 verschlechtert habe, mit Zunahme der
Migräne
kopfschmer
zen
, der Kopfschmerzen und der lumbalen Schmerzen
.
A
uch die De
pression habe sich verschlechtert
. Der Beschwerdeführer leide an einer schwe
ren
Migräne, die mindestens teilweise invalidisierend sei. Hinzu komme eine mittel
schwere bis schwere Depression. Unter Berücksichtigung dieser bei
den Erkran
kungen betrage die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerde
füh
rers min
destens 70
%
(
Urk.
7
/
6
9
/3
).
4.
4.1
Zu prüfen ist
vorerst
, ob sich der psychische Gesundheitszustand des Be
schwer
deführers sei der
Untersuchung
bei Dr.
A._
am
1
9.
Mai 2011
erheblich ver
bessert hat.
4.2
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
ist es desto wichtiger
,
den gut
achtlichen Befund einer Veränderung möglichst solide auf klinische Fest
stellun
gen, gutachterliche Verhaltensbeobachtungen und anamnestische Daten zu stützen
und diese Elemente in Beziehung zu den medizinischen
Vorakten
und den dort gesetzten Anknüpfungstatsachen zu bringen, je mehr medi
zinisches Er
mess
en bei der Stellung einer Diagnose und der ärzt
lichen Ein
schätzung der
Funktionseinschränkungen im Spiel ist. Nur so kann dem Gutachten hinrei
chend
zuverlässig entnommen werden, dass die in den Schluss
folgerungen be
schrie
bene Differenz nicht wesentlich einer unterschied
lichen Wertung zuzu
schreiben ist. Auf der anderen Seite darf die Notwendig
keit, eine
bloss
andere Beurteilung nicht als Anlass einer materiellen Revision gelten zu lassen, nicht dazu führen, dass die Anforderungen an den Nachweis einer Veränderung so hoch angesetzt werden, dass die ursprüngliche Festlegung praktisch perpetuiert wird. Dies gilt insbesondere für psychiatrische Beur
teilungen, bei denen prak
tisch immer ein Spielraum besteht, innerhalb dessen verschiedene medizinische Interpretationen möglich, zulässig und zu respek
tieren sind, sofern der Experte lege
artis
vor
ge
gangen ist. Hier können die Beur
teilungen nicht immer lücken
los mit
Tatsach
enschilderungen
unterlegt werden. Bei einer stark
ermessensge
prägten
Einschät
zung, die weniger auf Messung und anderweitig normierter Feststellung als auf
i
nterpretations
bedürftigen
Befund
tatsachen
beruht, kann etwa eine Auseinan
der
setzung mit der Genese des Gesundheitsschadens, den das Krankheitsgeschehen unter
haltenden Faktoren, für den Nachweis einer tat
sächlichen Veränderung beson
dere Bedeutung erlangen (Urteil des Bundes
ge
richts 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.4).
4.3
4.3.1
Dr.
C._
erstellte sein Gutachten in Kenntnis der
Vorakten
(vgl. Urk. 7/53/16-
17), und er nahm zu den Berichten des behandelnden Psychiaters
Dr.
D._
sowie zu
m
Gutachten des
Z._
vom 1
1.
September 20
09
(
Urk.
7/21)
und demjenigen von
Dr.
A._
vom 2
4.
Mai 2011
(
Urk.
7/45)
Stellung
(
Urk.
7/53/26). Er untersuchte den Beschwerdeführer am
3.
September 2012 (vgl.
Urk.
7
/53/15) und berücksichtigt
dessen Beschwerden und Verhalten (vgl.
insbes.
Urk.
7/53/17
-20
).
Als
objektive Befunde erhob
Dr.
C._
bei der
besag
ten
Unter
suchung
bezüglich der Affektivität, dass der Beschwerdeführer zu Be
ginn des Gesprächs eher niedergeschlagen, deprimiert und bedrückt gewesen sei.
Mit der Zeit „taue er auf“. Es bestehe keine schwer
mütig gedrückte Stim
mung und keine Suizidali
tät. Er wirke übermüdet, klage darüber, am Morgen vor der Unter
suchung Ängste empfunden zu haben.
Gedächtnisstörungen liessen sich nicht feststellen.
Der Antrieb sei leicht ge
hemmt, sonst seien keine psycho
mo
torischen Störungen nachweisbar (Urk.
7/53/
19
). Es bestehe ein gut herstellbarer affektiver Rappor
t. Die Motiva
tion sei vorhanden. Der Beschwerdeführer wirke auf seine Kopf
schmerzen fi
xiert und
äussere hypochondrische Befürchtungen (Urk. 7/53/20). Dem
ge
genüber
hatte
Dr.
A._
hinsichtlich der von ihm bei
der Untersuchung vom 1
9.
Mai
2011 erhobenen objektiven psychopatholo
gi
schen
Befunde
noch fest
gehalten
, dass
die Grundstimmu
ng des Beschwerdeführers nie
der
geschlagen und gedrückt sowie die affektive Schwingungsfähigkeit deut
lich eingeschränkt
sei
. Die
Be
schwerdeschilde
rungen
seien glaubhaft und ein Leidensdruck spürbar. Der Be
schwerdeführer wirke bei der
Beschwerdeschil
de
rung
weitestgehend authen
tisch. Eine Tendenz zur Aggravation könne nicht ganz
ausgeschlossen werden, sei aber nicht dominierend. Der formale Gedankengang sei verlangs
amt, insge
samt aber geordnet und nachvollziehbar. Die
Gedächtnis
funktionen
sowie Auf
merksamkeit und Konzentration seien klinisch beein
träch
tigt. Das
An
triebsver
halten
sei reduziert, psychomotorisch wirke der Beschwer
de
führer wenig lebhaft und deutlich verlangsamt (
Urk.
7/45/7).
Der Vergleich dieser Be
funde spricht
– wie von Dr.
C._
aufgezeigt (E. 3)
–
dafür, dass es zwischen der Untersuchung bei Dr.
A._
vom 1
9.
Mai 2011 und der
jeni
gen bei
Dr.
C._
vom 3. September 2012 zu einer Verbesserung hinsichtlich der psychischen Be
schwerden gekommen ist.
4.3
.2
Ferner gilt es zu berücksichtigen, dass n
ach der Rechtsprechung des Bundes
ge
richts psychisch
e Störungen leichter bis mittel
schwerer Art im Allgemeinen als
therapeutisch
angehbar
angesehen
werden
(Urteil des Bundesgericht
s
9C_418/2010
vom 29. August 2011 E. 5.3.4 mit Hinweis). Im Fall des Beschwer
deführers
sind den Akten objektive Gründe zu entnehmen,
welche für
die von
Dr.
C._
festgehaltene
Verbesserung der depressiven Erkrankung sprechen.
Ab
Behandlungsbeginn bei Dr.
D._
am 20. August 2007
wurde
der Beschwer
deführer
zu 100
%
ar
beitsunfähig geschrieben (
Urk.
7/8/7-8). Die Zuweisung erfolgte „
not
fall
mässig
“ wegen einer starken Depression. Als
Behandlungs
mass
nah
m
e
n
wurden eine alle zwei Wochen stattfinde
nde
Gesprächs
therapie und eine medi
kamentöse
antidepres
sive
Therapie sowie eine Migräne- und Ergo
the
rapie durchgeführt (
Urk.
7/8/10, Urk. 7/12/2). In seinen Berichten vom 30. Juni und 1. September 2008 nannte Dr.
D._
die Diagnose depressive Episode mittel
schwer bis schwer mit
Somati
sierung
(
Urk.
7/8/8,
Urk.
7/12/1). In der Folge kam es zu einer Verbesserung. Mit Schreiben vom 29. Mai 2009 teilte Dr.
D._
der
Beschwerde
gegnerin
mit, dass sich das depressive Zustandsbild des Beschwer
deführers in den letzten Wo
chen nach langer Krankheit wieder aufgehellt habe.
Ab 1. Juni 200
9
habe er den Beschwerdeführer zu 50
%
arbeitsfähig geschrie
ben
(Urk.
7/17)
. Die psychi
atrische
Z._
-Gutach
terin, welche den Be
schwerdeführer am 11. August 2009 untersuchte, diagnostizierte eine mittel
gradige depressive Episode und attes
tierte dem Beschwerdeführer in seiner an
gestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, welche mit über
wiegen
der Wahrscheinlichkeit bereits seit Juni 2007 bestehe (
Urk.
7/21/24). Laut dem Beschwerdeführer habe sich sein Zustandsbild seit fünf bis sechs Monaten je
doch besonders am Nach
mittag ge
bessert, so dass es zu einer gewissen Auf
hellung am Nachmittag
komme
,
wes
halb derzeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer an
ge
passten Tätig
keit vor
liege (
Urk.
7/21/25).
Die Gutachterin ging davon aus
, dass
die
Arbeits
fähigkeit
des Be
schwerdeführers
durch eine adäquate Therapie – empfohlen wurd
e eine eng
maschigere am
bulante oder eine stationäre psychotherapeutische Behand
lung und eine An
passung der antidepressiven medikamentösen Therapie – überwie
gend wahrscheinlich deutlich verbessert werden könne (
Urk.
7/21/24). Wie dem
Ver
laufsbericht
von Dr.
D._
vom 24. Januar 2011 zu entnehmen ist, hat sich
hernach
bezüglich der Psychotherapie nichts geändert und es fand
weiterhin
eine
medikamentöse Therapie sowie alle zwei Wochen eine Gesprächs
therapie statt (
Urk.
7/40/6). Dr.
D._
attestierte dem Beschwerdeführer ab 18. Dezember 2009 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte, der Behinderung angepasste
A
rbeiten (
Urk.
7/40/6). Am 15. Oktober 2010 hat der Beschwerde
führer eine Arbeitsstelle bei der
F._
GmbH angetreten, wo er für ein bis zwei Stunden pro
Tag auf Abruf als
Aushilfe am Bu
ffet und in der Reinigung arbeitet
(
Urk.
7/41/1-2, Urk. 7
/41/9).
Dort ist er seinen Angaben zufolge
am Morgen tätig
und trifft sich am Nachmittag mit Kollegen, trink
t
Kaffee
, lies
t
die Zeitung oder geht spazieren (
Urk.
7/45/6,
Urk.
7/53/19)
.
Gemäss Verlaufsbericht von Dr.
D._
vom 24. Januar 2011 hat sich die Depression
chronifiziert
. A
ls „Hoffnungs
schim
mer“ wurde die Arbeit be
zeichnet bei weiter
hin 50%iger Ar
beitsfähigkeit für leichte Arbeit (Urk. 7/40/5-7). Dr.
A._
hielt in seinem Gutachten vom 24
. Mai 2011 fest, dass unter Weiterführung der
psychothera
peutischen-psycho
pharmakologischen
Behand
lung und günstigem Verlauf me
dizinisch-theoretisch eine gewisse Verbesserung des Gesundheits
zustandes und damit der Arbeits
fähig
keit (auf 75
%
) möglich sei
(E. 3.2.2)
.
Dem Gutachten vom
Dr.
C._
ist
schliesslich
zu ent
nehmen, dass sich Anfang 2012 eine zusätzliche Besserung ein
gestellt habe (
Urk.
7/53/18). Der Be
schwerde
führer
bestreitet im vorliegenden Verfahren, dass er
von einer Verbesserung Anfang 2012 gesprochen habe
(
Urk.
1 S.
8). Wie es sich damit verhält, kann
letztlich
offen
bleiben
, da sich die von
Dr.
C._
festgestellte Verbesserung auf objektivierbare Grundlagen stützen lässt
(E.
4.3.1
)
. Der Beschwerdeführer erwähnte ge
genüber Dr.
C._
weiter
auch, dass auf
grund der Besserung seiner Be
schwerden
nun keine Behandlung in einer psy
chiatrischen Klinik mehr nötig sei. Zum Psychiater
Dr.
D._
gehe er alle drei Wochen. Die Wieder
aufnahme der Arbeitstätigkeit habe dazu geführt, dass er weniger an Schuldge
fühlen leide und sich weniger wertlos fühle (Urk.
7/53/18).
Der
Konsul
t
ations
r
h
ythmus
ist
denn
auch
gemäss den Angaben
von Dr.
D._
vom 1
5.
November 2012 auf alle drei Wochen redu
ziert worden
(Urk.
7/55/3)
und eine weiter
gehende psy
chiatrische Behandlung ist
gemäss Dr.
C._
nicht mehr nötig (
Urk.
7/53/21)
.
Die Arbeit hat für
den
Beschwerde
führer subjektiv eine Verbes
serung bewirkt.
Allerdings wurde
diese Arbeitstätigkeit
seit Oktober 2010
nicht gesteigert
, wobei
aber zu berück
sich
tigen ist, dass der Be
schwer
deführer bei der
F._
GmbH nur auf Abruf tätig ist
(
Urk.
7/57/5)
und
seine Einsatzmöglichkeiten mithin beschränkt sind.
Nach dem Gesagten erweist sich die von
Dr.
G._
beschriebene Verbesserung als nachvoll
ziehbar und be
gründet.
4.3.3
Demgegenüber
vertritt der behandelnde Psychiater
Dr.
D._
den Standpunkt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde
führers seit Herbst 2009 nicht wesentlich
verbessert, sondern
eher
verschlechtert
habe
(
Urk.
7/6
7/1
-2
).
Recht
s
prech
ungsgemäss
kann die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache
her nicht ermessensfrei erfolgen. Der begutachtenden Person ist deshalb prak
tisc
h ein gewisser Spielraum – innerhalb dessen ver
schiedene medizinische Interpre
tationen möglich, zulässig und zu respektieren sind – zu gewähren, so
fern dabei lege
artis
vorgegangen worden ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz
von medizinischem Behandlungs- und
Ab
klä
rungsauftrag
(BGE 124 I 170
E. 4)
kann eine medizinische Ad
ministrativ- oder Gerichtsexpertise nicht stets in Frage
gestellt und zum Anlass weiterer Ab
klä
rungen genommen wer
den, wenn die be
handelnden Ärzte zu unterschied
lichen Einschätzungen gelan
gen oder an vor
gängig geäusserten abweichenden Auf
fassungen festhalten. An
ders verhält es
sich nur, wenn diese objektiv feststell
bare Gesichtspunkte vor
bringen, welche im
Rahmen der psychiatrischen Begut
achtung unerkannt ge
blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beur
teilung zu führen (vgl.
Urteil des Bundes
ge
richts 8C_215/2012 vom 11. Juli 2012 E. 7.4 mit weite
ren Hinweisen).
Dies trifft
auf die
Stellungnahme von Dr.
D._
vom 21.
Mai 2013 (
Urk.
7/67) aber nicht
zu.
So scheint sich der behandelnde Arzt die Migräneproblematik betreffend weitgehend auf die subjektiven Äusserungen des Beschwerdeführers zu stützen und bleibt seine Einschätzung, dessen Gesundheitszustand habe sich eher ver
schlechtert, mit erheblicher Unsicherheit behaftet (Urk. 7/67/2).
Objektive psycho
pathologischen Befunde, welche Zweifel am Gutachten von
Dr.
C._
vom 1
0.
Oktober 2012
(
Urk.
7/53/
15-26)
be
gründen
könn
en, sind der Stellung
nahme von
Dr.
D._
vom 21. Mai 2013 (
Urk.
7/67) indes nicht zu entnehmen.
Die Einschätzung von
Dr.
C._
,
wonach
der Beschwerdeführer seit Anfang 2
012 aus psychiatrischer Hinsicht
in einer angepassten Tätigkeit
zu
6
0
% arbeits
fähig ist (E. 3.3.2
,
Urk.
7/53/25
), ist mithin nicht zu beanstanden.
4.
4
Aufgrund des Gut
achtens von Dr.
B._
vom
4.
September
2012 (Urk. 7/53/28-43) ist
sodann
keine Verschlechterung in somatischer Hinsicht
seit der Mitteilung vom 1
2.
Juli 2011 (
Urk.
7/50)
ausgewie
sen
.
Wohl beschreibt
Dr.
E._
in seiner Stellungnahme vom
4.
Juni 2013 eine Verschlechterung des Gesundheit
s
zustandes des Beschwerdeführers seit
September 2009 (E. 3.6). Auf diese Stellungnahme kann vorliegend allerdings
nicht abgestellt werden.
Dr.
E._
weist
zwar
darauf hin, dass er den Be
schwerde
führer am
3.
Juni 2013 erneut untersucht habe
(
Urk.
7/69/1)
, i
n der Stellung
nahme vom
4.
Juni 2013
gibt er aber im Wesentlichen die sub
jektiven An
gaben des Beschwerde
führers zu dessen Beschwerden wieder, ohne objektivier
bare Befunde zu nennen (vgl.
Urk.
7/69/1-2). Weil er bei seiner Einschätzung zur Arbeitsunfähig
keit des Beschwerdeführers auch die Depression berück
sichtigt
e
(E. 3.6), äussert
e
sich
zu
dem
der Neurologe
Dr.
E._
fachfremd.
Nachdem Dr.
E._
schliesslich die Anamnese- und Befunderhebung durch Dr.
B._
als sehr detailliert und mit seinen Erfahrungen mit dem Beschwer
deführer als übereinstimmend bezeichnet hat (Urk. 7/69/3), ergibt sich keinerlei Grund, von der Einschätzung von Dr.
B._
abzuweichen. Danach konnte sich eine organische Ursache für die Kopfschmerzen nicht finden lassen und zeigten die
zervikalen und lumbalen Wirbelsäulenabschnitte keinen eine berufliche Tätig
keit einschränkenden Befund.
Damit sind auch keine weiteren medizinischen Abklärungen anzuordnen (
Urk.
1 S.1 und
Urk.
1 S. 13).
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die
medizinisch
attestierte Arbeitsfähigkeit von
6
0
%
ab Anfang 2012
in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
5.2
Gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts prüft die Verwaltung – wenn ein Revisionsgrund gegeben ist – den Rentenanspruch in tatsächlicher und recht
li
cher Hinsicht umfassend („allseitig“), es ist nicht erforderlich, dass gerade die geänderte Tatsache zu einer Neufestsetzung der Invalidenrente führt; viel
mehr kann sich bei der allseitigen Prüfung des Rentenanspruchs ergeben, dass ein anderes Anspruchselement zu einer Herauf-, Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente führt (Urteile des Bundesgerichts 8C_646/2011 vom 17. Novem
ber 2011 E. 4.3, 9C_378/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 4.2, 8C_510/2014 vom 18. November 2014 E.
4.2 je mit weiteren Hinweisen).
5.3
Der Beschwerdeführer erhebt keine Einwendungen gegen den
Einkommensver
gleich
der Beschwerdegegnerin (vgl.
Urk.
7/58,
Urk.
2, Verfügungsteil 2, S.
2). Gestützt auf
die
dortigen Angaben zum
Valideneinkommen
2007 (
Fr.
62‘400.--)
ergibt sich unter Berücksichtigung der
Nominallohnent
wicklung
(für Männer;
2007
: 2
049
, 2013: 2204; vgl
. die Volkswirtschaf
t 12-2013, Tabelle B10.3, S.
91 sowie
die Volkswirtschaft
12-2014, Tabelle B
10.
3
, S. 93
) ein
hypothetisches
Va
lideneinkommen
2013
von
Fr.
67‘
120.3
5.
Hinsichtlich des
Invalidenein
kommens
stellte die Beschwerdegegnerin auf den Tabellenlohn TA1 „Total“
Ziff.
02-96 Männer Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) gemäss der
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2010 des Bundesamtes für Statis
tik
von
Fr.
4'901.-- pro Monat ab (
Urk.
7/58/2).
Unter Be
rücksichtigung der im Jahr 2013 geltenden betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stun
den (Die Volkswirtschaft 12-2014
, Tabelle
B9.2
,
S. 92) sowie der
Nominallohn
ent
wicklung
(
für
Männer; 20
10
: 2
150
, 2013: 2204; vgl. die Volkswirtschaft 12-2014
,
Tabelle B10.
3
, S.
93
) resultiert ein Einkommen v
on Fr. 62‘851.43 (Pensum 100 %)
beziehungsweise
ein hypothetisches
Invali
deneinkommen
von
Fr.
37‘710.86 im dem Beschwerdeführer zumut
ba
ren 60%-Pensum. Beim
Ein
kommensvergleich
er
gibt sich
eine
Erwerbseinbusse
von Fr.
29‘409.49 beziehungs
weise ein
Invalidi
tätsgrad
von gerundet 44
%
(43,81
%)
, bei wel
chem Anspruch auf eine
Viertels
rente
besteht (E. 2.2).
Bei
der
ursprünglichen
Rentenzusprache
(
Verfügung vom
7.
April 2010
,
Urk. 7/36
)
nahm die Beschwerdegegnerin beim Invalideneinkommen mit der Begründung, das
s dem Beschwerdeführer nur Teil
zeit und nur zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Ter
min
druck, bei nur geringem Publi
kumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpas
sungsvermögen in einer wohlwollenden und konfliktarmen Arbeits
atmo
sphäre möglich seien, einen Abzug vom Tabellenlohn von 20
%
vor (Urk.
7/22,
Urk.
7/
32/2). Nachdem aufgrund des verbesserten psychischen Gesundheits
zu
standes des Beschwerde
führers ein Revisionsgrund gegeben
war
, war die
Be
schwerde
gegnerin
befugt, den Abzug vom Tabellenlohn ohne Bindung an die der
ursprünglichen
Renten
ver
fügung
zugrunde liegende Qualifikation frei zu über
prü
fen (
vgl.
Urteil des Bundes
gericht
s
9C_378/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 4.2
mit weiteren Hin
weisen). Dr.
C._
hat
kein entsprechendes
Be
lastungsprofil
mehr
formuliert
,
weshalb
es nicht zu beanstanden
ist
, dass die
Beschwer
de
gegnerin
diesbezüglich keinen Abzug
vom Tabellenlohn
mehr gewährte
.
Selbst wenn
unt
er dem Titel Beschäftigungsgrad
ein Abzug
10
%
vom Tabellenlohn
vorgenommen w
ü
r
de
(
vgl.
Urteil des Bun
desgerichts
8C_20/2012 vom
4.
April
2012 E. 3.2),
führte dies zu
eine
r
Erwerbseinbusse von
Fr.
33‘180
.58 bezie
h
ungsweise ein
em
In
vali
ditätsgrad
von gerundet 49
%
(
Valideneinkom
men
2013:
Fr. 67‘120.3
5;
Invalidenein
kom
men
2013: Fr. 33‘939.77
; IV-Grad:
49,43
%
),
welcher
ebenfalls nur ei
nen Anspruch auf eine
Viertelsrente
begründen würde (E. 2.2).
Im Übrigen verlor der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit
nicht aus gesundheitlichen Gründen (Urk. 7/7/11). Damit wäre auch das
Validen
einkommen
anhand von Tabellenlöhnen zu ermitteln. Dies liefe auf einen
Pro
zentvergleich
und damit auf einen Invaliditätsgrad von 46 % (100 x 0.6 [60%-Pensum] x 0.9 [Abzug von 10 %
bei Teilzeitpensum
]) hinaus, was eben
falls bloss Anspruch auf eine
Viertelsrente
begründete.
Demnach erweist
sich die angefochtene Verfügung
vom 1
8.
Juli 2013 (
Urk.
2)
im Ergebnis
als rechtens, was zur Ab
weisung der Beschwerde führt.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von
Fr.
8
00.--
dem unterliegenden Beschwerde
führer
aufzuerlegen.