Decision ID: f3ab7509-11c7-4dd3-81f1-290e8f5ef53f
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, türkischer Staatsangehöriger, und die Be-
schwerdeführerin sowie die beiden gemeinsamen Kinder, ukrainische
Staatsangehörige, alle mit letztem Wohnsitz in E._, eigenen Anga-
ben zufolge im Juli 2022 die Türkei verliessen und via Moldawien,
F._ (Ukraine), G._ (Ungarn), am 4. August in die Schweiz
einreisten, wo sie gleichentags um Gewährung vorübergehenden Schut-
zes ersuchten,
dass sie anlässlich der Kurzbefragung vom 15. und 19. August 2022 zur
Begründung dieses Gesuchs im Wesentlichen geltend machten, der Be-
schwerdeführer habe die Ukraine mehrmals besucht und 2016 die Be-
schwerdeführerin dort kennengelernt,
dass sie seit ihrer Heirat in E._ am 5. September 2018 zusammen
in der Türkei gelebt hätten, und auch ihre beiden Kinder dort zur Welt ge-
kommen seien,
dass sich die Beschwerdeführerin, als Christin, dort aber nicht wohl gefühlt
habe, weil sie ständig dem Druck und der Kontrolle der konservativ einge-
stellten, muslimischen Schwiegereltern ausgesetzt gewesen sei, die die
meiste Zeit mit ihnen zusammengewohnt hätten,
dass sie die Traditionen und die ständigen Gäste, welche sie bei ihnen zu-
hause habe bedienen müssen, nicht mehr habe akzeptieren können, ihr
niemand mit den Kindern geholfen habe und der Beschwerdeführer ständig
gearbeitet habe,
dass sie deshalb geplant hätten, nach der Geburt ihres zweiten Kindes in
die Ukraine zu migrieren, der Beschwerdeführer sein Auto in der Türkei
habe verkaufen wollen, um in der Ukraine ein Taxi zu kaufen, als am
24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine ausgebrochen sei,
dass die Beschwerdeführerin am 22. September 2022 ihre Aufenthaltsbe-
willigung in der Türkei hätte verlängern müssen,
dass sie schliesslich trotz des Krieges in die Ukraine gereist seien, dass
sie sich in ihrer Heimatstadt H._ habe aufhalten wollen, die Stadt
jedoch von den Russen besetzt gewesen sei, weshalb sie nach F._
gegangen seien,
D-4986/2022
Seite 3
dass ihre Freunde ihnen jedoch geraten hätten, in die Schweiz zu gehen,
weshalb sie Anfang August 2022 aus der Ukraine ausgereist seien,
dass die Beschwerdeführenden ihre Reisepässe und andere Dokumente
vorwiesen,
dass das SEM das Gesuch der Beschwerdeführenden um Gewährung
vorübergehenden Schutzes mit Verfügung vom 5. Oktober 2022 – eröffnet
am 7. Oktober 2022 – ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte
und den Wegweisungsvollzug anordnete,
dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom
1. November 2022 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerde erheben und beantragen liessen, die Verfügung vom
5. Oktober 2022 sei aufzuheben, ihnen sei vorübergehender Schutz in der
Schweiz zu gewähren, eventualiter sei die Beschwerdesache an die Vor-
instanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen,
dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um die Gewährung der unent-
geltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung ersuchten,
dass sie mit der Beschwerde eine Fürsorgebestätigung vom 18. Oktober
2022 einreichten,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 2. November 2022 den Eingang
der Beschwerde bestätigte,
und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,
dass es gemäss Art. 31 VGG zur Beurteilung von Beschwerden gegen Ver-
fügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und auf dem Gebiet des Asyls in
der Regel – und auch vorliegend – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d
Ziff. 1 BGG; Art. 72 i.V.m. Art. 105 AsylG),
dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-
nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt
sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise
Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert
sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
D-4986/2022
Seite 4
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 72 i.V.m. Art. 108 Abs. 6 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37
VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen
Rügen, soweit die Verweigerung vorübergehenden Schutzes betreffend,
nach Art. 106 Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG) richten, im Bereich des
Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 72 i.V.m. Art. 111 Bst. e
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche
handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 72 i.V.m.
Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG) auf einen
Schriftenwechsel verzichtet wurde,
dass der Bundesrat am 11. März 2022 gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG
eine Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes
im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen hat (BBl 2022
586),
dass gemäss Ziff. I dieser Allgemeinverfügung vorübergehender Schutz in
der Schweiz gewährt wird:
a) schutzsuchenden ukrainischen Staatsbürgerinnen und -bürgern und
ihren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 in der
Ukraine wohnhaft waren,
b) schutzsuchenden Personen anderer Nationalität und Staatenlosen
sowie deren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022
einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine
hatten und,
c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren
Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts- oder
Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine gültige Auf-
enthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit
und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können,
D-4986/2022
Seite 5
dass das SEM zur Begründung der angefochtenen Verfügung im Wesent-
lichen ausführt, die Beschwerdeführenden hätten im Zeitpunkt des Kriegs-
ausbruchs zwar beabsichtigt gehabt, in die Ukraine zu ziehen, sie hätten
jedoch ihren Lebensmittelpunkt vor dem 24. Februar 2022 nicht in der Uk-
raine, sondern in der Türkei gehabt, weshalb sie die Bedingung der Zuge-
hörigkeit zur Gruppe a) der schutzberechtigten Personen nicht erfüllen wür-
den,
dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, es treffe zwar zu, dass die
Beschwerdeführenden vor dem 24. Februar 2022 nicht in der Ukraine
wohnhaft gewesen seien, ihre Situation sei jedoch eine Ausnahme, weil sie
gezwungenermassen in der Türkei hätten leben müssen und schon lange
vor dem 24. Februar 2022 hätten in die Ukraine ziehen wollen,
dass für die Beschwerdeführerin das Leben in der Türkei eine Qual gewe-
sen sei, sie einem Aufenthalt in der Türkei nach der Heirat nur zugestimmt
habe, weil die Mutter des Beschwerdeführers an einer schweren Depres-
sion gelitten habe, und unter der Bedingung, dass sie in die Ukraine ziehen
würden, sobald es ihr besser gehe,
dass gerade dann der Krieg ausgebrochen sei, als sie hätten umziehen
wollen und die Heimatstadt der Beschwerdeführerin bereits Anfang März
2022 von der russischen Armee eingenommen worden sei, weshalb sich
ihre Abreise verzögert habe, ihre Mutter und Schwestern aber immer noch
dort leben würden,
dass der Aufenthalt der Beschwerdeführenden in der Türkei nur als vo-
rübergehenden Aufenthalt zu betrachten sei, und sie trotz des Krieges in
die Ukraine gehen würden, wenn ihnen in der Schweiz kein vorübergehen-
der Schutz gewährt würde,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich nach Durchsicht der Akten der
Argumentation in der angefochtenen Verfügung anschliesst, welcher in der
Beschwerde nichts Entscheidendes entgegengehalten wird,
dass das SEM insbesondere zutreffend ausgeführt hat, die Beschwerde-
führenden hätten seit 2018 in der Türkei gelebt, die beiden Kinder seien in
E._ geboren, die Beschwerdeführerin habe über einen temporären
Aufenthaltstitel in der Türkei verfügt, der Beschwerdeführer aber keinen in
der Ukraine, und das gemeinsame Einkommen sei in E._ erwirt-
schaftet worden,
D-4986/2022
Seite 6
dass unter diesen Umständen entgegen den Ausführungen in der Be-
schwerde nicht von einem bloss vorübergehenden Aufenthalt in der Türkei
die Rede sein kann,
dass die Beschwerdeführenden vor Kriegsausbruch am 24. Februar 2022
nicht in der Ukraine wohnhaft gewesen waren, weshalb sie nicht zur
Gruppe der schutzberechtigten Personen im Sinne von Ziff. I Bst. a der All-
gemeinverfügung vom 11. März 2022 gehören,
dass eine Rückkehr in die Türkei unter dem Aspekt der Sicherheit grund-
sätzlich problemlos möglich wäre, die Beschwerdeführenden die Türkei
nicht wegen flüchtlingsrechtlich relevanten Gründen verlassen haben, um
im Ausland Schutz zu suchen, in der Schweiz kein Asylgesuch gestellt ha-
ben und die Beschwerdeführerin als Ehefrau eines türkischen Staatsange-
hörigen sowie die gemeinsamen Kindern in der Türkei wieder einen Auf-
enthaltstitel erlangen können, was in der Beschwerde auch nicht bestritten
wird,
dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer sei
Atheist und die Beschwerdeführerin und die Kinder seien Christen,
dass der Beschwerdeführer deswegen jedoch keine Probleme gehabt
hatte, und der familiäre Druck auf die Beschwerdeführerin offensichtlich
nicht als derart unerträglich zu erachten ist, dass ein menschenwürdiges
Familienleben in der Türkei gänzlich ausgeschlossen erscheint,
dass das SEM demnach zu Recht das Gesuch um Gewährung des vor-
übergehenden Schutzes abgewiesen hat,
dass die Ablehnung des Gesuchs um Gewährung des vorübergehenden
Schutzes in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (vgl.
Art. 69 Abs. 4 AsylG), vorliegend insbesondere kein Kanton eine Aufent-
haltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer
solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), wes-
halb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestim-
mungen steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet
wurde,
dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-
mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-
weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (vgl. Art. 69
Abs. 4 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]),
D-4986/2022
Seite 7
dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-
mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard
wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu
beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens
glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche
Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des
Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-
hen (Art. 83 Abs. 3 AIG),
dass die Beschwerdeführenden in der Schweiz kein Asylgesuch gestellt
haben und den Akten auch keine Hinweise auf eine Verletzung des flücht-
lingsrechtlichen Refoulement-Verbots (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso
Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung
der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]) zu entnehmen sind,
dass auch keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat
drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinn von Art. 25 Abs. 3
BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter
und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung
oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,
weshalb sich der Vollzug der Wegweisung als zulässig erweist,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar
erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen
wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-
kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG),
dass in der Beschwerde zutreffend eingewendet wird, das Kindeswohl sei
mit keinem Wort in der Verfügung erwähnt worden,
dass die Kinder mit ihren Eltern in die Türkei zurückkehren würden, das
Wohl des (...)jährigen Kindes und des noch nicht einmal (...) Kindes von
den Eltern abhängig ist, die Kinder in der Türkei geboren sind, dort gelebt
haben, der ältere bereits in einem türkischen Kindergarten geschnuppert
hatte,
dass mithin nichts gegen die Rückkehr der Kinder mit ihren Eltern in die
Türkei spricht, zumal die Kinder zu keinem anderen Land einen stärkeren
Bezug haben,
D-4986/2022
Seite 8
dass deshalb das Kindeswohl einem Wegweisungsvollzug in die Türkei of-
fensichtlich nicht entgegensteht, weshalb auch der Eventualantrag abzu-
weisen ist,
dass der Beschwerdeführer in der Türkei über ein grosses verwandtschaft-
liches Beziehungsnetz verfügt, er als (...) in seinem eigenen Geschäft ge-
arbeitet hatte, die Beschwerdeführerin als (...) und auch die Familie des
Beschwerdeführers in guten finanziellen Verhältnissen lebt, weshalb nichts
einer erfolgreichen Reintegration entgegensteht,
dass der Beschwerdeführer selbst angab, es spreche einzig der Druck sei-
ner Familie auf seine Frau gegen eine Rückkehr, diesem Druck jedoch aus-
gewichen werden könnte, indem die Beschwerdeführenden wieder – wie
bereits einmal – eine eigene Wohnung oder in ein anderes Quartier von
E._ ziehen,
dass auch keine gesundheitlichen Gründe gegen einen Wegweisungsvoll-
zug sprechen,
dass mithin nicht ersichtlich ist, inwiefern die Beschwerdeführenden bezie-
hungsweise ihre Kinder in der Türkei aufgrund der dortigen allgemeinen
Lage oder aus individuellen Gründen in eine existenzielle Notlage geraten
könnten,
dass nach dem Gesagten der Vollzug der Wegweisung in die Türkei nicht
als unzumutbar zu beurteilen ist,
dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in die Türkei
schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83
Abs. 2 AIG), und es ihnen obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepa-
piere mitzuwirken (vgl. Art. 72 i.V.m. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch
BVGE 2008/34 E. 12),
dass damit auch der vom SEM angeordnete Vollzug der Wegweisung zu
bestätigen ist,
dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-
erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 72 i.V.m.
Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, wes-
halb die Beschwerde abzuweisen ist,
D-4986/2022
Seite 9
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im
Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG unbesehen der finanziellen Verhält-
nisse der Beschwerdeführenden abzuweisen ist, da die Beschwerde ge-
mäss den vorstehenden Erwägungen als aussichtslos zu bezeichnen ist
und es daher an den Voraussetzungen zu deren Gewährung fehlt,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
D-4986/2022
Seite 10

Considerations: