Decision ID: 184759e3-5da9-4a60-8019-41b2a89d0594
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
A._
, geboren 1930, war bei der
Personalvorsorge
Y._
berufsvorsorgeversichert und bezog ab
1.
März 1995 eine Altersrente aus der Vorsorgeeinrichtung (
Urk.
5/3). Er verstarb am 2
4.
Oktober 2016
(
Urk.
5/4
).
Mit
Schreiben vom 1
4.
November 2016
(
Urk.
2/5)
ersuchte
X._
(geb. 1940)
, welche vom 2
6.
Oktober 1963 bis zur Scheidung am
3.
Sep
tember 1998 mit dem Verstorbenen verheiratet war (
Urk.
2.1)
,
die
Personal
vorsorge
Y._,
ihre Ansprüche auf
Hinterlassenenleistungen
als
geschiedene Ehegattin
von
A._
zu prüfen
.
Mit Schreiben vom
9.
Dezember 2016
(
Urk.
2/6)
teilte
diese
mit, dass
e
in
jähr
licher
Anspruch auf
Hinterlassenen
leistungen
von
Fr.
26'542.20
bestehe
.
Dagegen erhob die Versi
cherte am 2
9.
Dezember 2016
(
Urk.
2/7)
Einsprache
und machte geltend, es bestehe ein
Anspruch auf
2/3
der Altersrente des geschiedenen Ehegatten. Mit
Einspracheentscheid
vom
6.
Februar 2017 hielt die
Y._
am berechneten
jährli
chen Anspruch auf
Hi
nterlass
enenleistungen
von Fr.
26'542.20
fest und wies die Einsprache ab (
Urk.
2/8).
2.
Mit Eingabe vom
5.
März
2017 (
Urk.
1)
erhob
die Versicherte
Klage gegen die
Y._
mit
folgendem
Rechtsbegehren
:
«
Die Beamtenversicherungskasse
Y._
sei anzuweisen, mir
- der Witwe des A._
, verstorben am 2
4.
Oktober 2016
- die ordentliche Witwenrente von derzeit 2/3 der letzten Altersrente von CHF 5'153.95, wie im
Y._
Vorsor
gereglement, gültig seit
1.
Sept. 2014,
Art.
48 Absatz 1 vorgesehen,
auszurich
ten.»
Die
Y._
schloss i
n ihrer Klageantwort vom 2
6.
April 2017 (
Urk.
4
) auf Abweisung der Klage unter
ausgangsgemässer Kosten-
und
Entschädigungsfolge.
Replicando
und
duplicando
hielten die Parteien
an ihren Anträgen fest (
Urk.
8
un
d 11
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
18
Abs.
1
lit
a
des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinter
l
assenen- und Invalidenvorsorge
(
BVG
)
besteht ein
Anspruch auf
Hinterlassenen
leistungen
aus beruflicher Vorsorge
nur
,
wenn der Verstorbene
im
Zeitpunkt des
Todes oder b
ei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zum Tod geführt hat
,
versichert war.
1
.2
Gemäss
Art.
19
BVG
hat d
er überlebende Ehegatte
Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente, wenn er beim Tod des Ehegatten: a. für den Unterhalt mindes
tens eines Kindes aufkommen muss; oder b. älter als 45 Jahre ist und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat. Gemäss
Abs.
3 regelt der Bundesrat den An
spruch geschiedener Personen auf
Hinterlassenenleistungen
.
Gestützt auf die Delegationsnorm von
Art.
19
Abs.
3 BVG h
at der Bundesrat in
Art.
20 der
Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invali
denvorsorge (BVV 2)
die
Bestimmungen über den Anspruch der geschiedenen Ehegatten auf
Hinterlassenenleistungen
erlassen.
In der hier anwendbaren, bis Ende 2016 gültig gewesenen Fassung von
Art.
20 BVV 2 (vgl. dazu E. 4.1 nach
folgend)
ist der geschiedene Ehegatte nach dem Tod seines früheren Ehegatten der Witwe oder dem Witwer gleichgestellt, sofern die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat (
lit
. a) und dem geschiedenen Ehegatten im Scheidungsfall eine Rente oder eine Kapitalabfindung für eine lebenslängliche Rente zugesprochen wurde (
lit
. b).
Weiter
bestimmt
Abs.
2
: Die
Leistungen der Vorsorgeeinrichtung
können
jedoch um jenen Betrag gekürzt werden, um den sie zusammen mit den Leistungen der übrigen Versicherungen, insbesondere AHV und IV, den Anspruch aus dem Scheidungsurteil oder dem Urteil über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft übersteigen.
1.3
Das Vorsorgereglement der Beklagten (Ausgabe
1.
Januar 2016
,
Urk.
5/6
) sieht unter
dem
Titel «Rente an den geschiedenen Ehegatten»
in
Art.
48
vor
:
1
Der geschiedene Ehegatte ist dem überlebenden Ehegatten gleichgestellt, wenn er das 4
5.
Altersjahr vollendet und die Ehe mindestens 10 Jahre ge
dauert hat und er durch den Tod der versicherten Person einer im Schei
dungsurteil zugesprochenen Unterhaltsrente oder einer Kapitalabfindung für eine lebenslängliche Rente verlustig geht
.
2
Die Leistungen an den geschiedenen Ehegatten entsprechen höchstens dem Anspruch aus dem Scheidung
surt
eil, abzüglich der Hinterbliebenen
leistun
gen der übrigen Versicherer, namentlich der AHV/IV.
1.4
Unter
Art.
100 hält das Reglement fest,
dass
jene
Fassung dieses Reglements oder der Statuten
anwendbar ist
,
die im Zeitpunkt des Eintritts des Ve
rsicherungsfalles gegolten hat
.
2.
2.1
Die Beklagte stellte folgende
Berechnung der
Hinterlassenen
leistungen
an
:
Letzte versicherte
Besoldung:
Fr.
103'158.00
Reglementarische Ehegattenrente pro Jahr
Fr.
41'263.20
(40
%
der letzten versicherten Besoldung)
Unterhaltsbeitrag
Fr.
26'542.00
(gemäss Scheidungsurteil vom
3.
September 1998 pro Jahr)
Todesfallleistungen der SVA pro Jahr
Fr.
0.00
Total Anspruch pro Jahr
Fr.
26'542.20
Die
monatlichen
Leistungen von
Fr.
2'211.85 richtete sie ab
1.
November 2016 aus (
Urk.
2/6
S. 2
).
2.2
Die Klägerin
begründete ihre Klage im Wesentlichen damit
,
dass
ihr eine ordent
liche Witwenrente von 2/3 der letzten Alter
srente von
A._
von Fr.
5'135.95 zu
stehe
.
Bei den Erwägungen der Scheidungsrichter, ob die Schei
dungsklage nach dem alten Scheidungsrecht abzuweisen sei, seien noch die vor
herigen Statuten der
Y._
mit dem
Art.
32
Abs.
1 massgebend gewesen. Darin sei festgeschrieben, dass im Scheidungsfalle eine Witwenrente von 5/6 der letzten Altersrente fällig würde, wenn der geschiedene Ehegatte vorversterben sollte. Im Scheidungsurteil seien ihr als geschiedene Witwe die gleichen Ansprüche auf
Hinterlassenenrente
zugesichert
worden,
wie einer ehelichen Witwe. Im Mai 2010 sei
en die
Unterhaltsbeiträg
e neu angepasst und
eine a
ussergerichtlich
e
Vereinba
rung
getroffen worden, welche
mit dem To
d von
A._
erloschen sei (
Urk.
1). Die Feststellungen im Scheidungsu
rteil seien massgebend und Art.
48
Abs.
2 (des Reglements)
für die geschiedenen Witwen komme vorliegend nicht zum
T
ragen (
Urk.
8).
2.3
Streitig und zu prüfen ist die Höhe der ab
1.
November 2016 der Klägerin zuge
sprochenen
Hinterlassenenleistungen
, wobei im Vordergrund d
ie
für die Berech
nung anwendbaren (Reglements-)Bestimmungen stehen.
3.
3.1
Aufgrund der Akten steht fest, dass
A._
am 2
4.
Oktober 2016 ver
storben ist und zu diesem Zeitpunkt bei der Beklagten versichert war (
Urk.
5/4 und
Urk.
5/3).
3.2
Aus dem
Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom
3.
September 1998 (
Urk.
2
/1
)
ergibt sich, dass
die Klägerin mit
dem Verstorbenen
vom
2
6.
Oktober 1963 bis zur Scheidung vom
3.
September 1998 verheiratet
war
.
Im
Scheidungsurteil wurde der Verstorbene verpflichtet
,
der Klägerin in
-
dexierte
monatliche Unterhaltsbeiträge bis zu deren Eintritt in
s
AHV-Alter von
Fr.
1'600.
-- zu entrichten. V
on
da an sei lebenslänglich die
Hälfte der Differenz
zwischen
dem Einkommen, welches der Verstorbene aus der AHV und seine
m Pensions
kassenguthaben erziele
, und dem Einkommen, welches die Klägerin aus der AHV und ihren Pensionskassenguthaben (bei einer Weiterbeschäftigung im Umfang von Ende 1996 und dem damaligen Lohn bei ihrem damaligen Arbeitgeber) erzielt hätte
,
geschuldet
.
Erziele
die Klägerin ein niedrigeres
Pensionskassenguthaben, so bleibe
dieses unabhängig von den Ursachen, die
zu einer Reduktion geführt hätten
, unberücksichtigt. E
rziele
die Klägerin dagegen ein höheres Pensionskas
senguthaben, so
sei
dieses zu berücksichtigen (
Urk.
2/1 S. 25 f.).
3.3
Im Weiteren ist ein Schreiben der Rech
tsvertreterin des Verstorbenen a
ktenkun
dig, wonach
sich
der Verstorbene
bereit erklärte
,
ab
1.
November 2010 monatli
che Unterhaltsbeiträge
an die Klägerin
von
Fr.
2'211.85 zu leisten
(
Urk.
5/5/11)
.
4.
4.1
Die berufliche Vorsorge versichert die Risiken Alter, Tod und Invalidität (
Art.
1
Abs.
1 BVG).
Versichertes Ereignis in Bezug
auf
Hinterlassenenleistungen
ist
der
Todesfall der bis dahin ver
sicherten Person
(vgl. E. 1.1 hiervor).
Vorliegend
ist
der Todesfall
und
damit
der V
orsorgef
all am
2
4.
Oktober 2016
eingetreten
.
A
n
wendbar sind
grundsätzlich
die
im
Zeitpunkt des versicherten Ereignisses
gelten
den
Bestimmungen
. Damit übereinstimmend erklärt das
Reglement
der Beklagten jenes Reglement für anwendbar, das
im Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungs
falles gegolten hat
(vgl. E. 1.4)
.
Insofern
die Klägerin
einen früheren Zeitpunkt (Scheidungsurteil im Jahr 1998)
geltend macht
, kann ihr nicht
gefolgt
werden, da der Versicherungsfall
in diesem Zeitpunkt
noch nicht eingetreten war
.
4.2
Die Klägerin ist unter Berufung auf
das Scheidungsurteil
aus dem
Jahr 1998 der Ansicht, dass ihr ein Anspruch auf eine ordentliche Witwenrente von
der Beklag
ten
zustehe
.
N
ach dem hiervor Gesagten (E. 4.1)
kann dem
nicht beigepflichtet werden.
Bei Eintritt des Versicherungsfalls
war die Klägerin bereits seit rund 18 Jahren vom Verstorbenen geschieden. Eine Anspruchsberechtigung als überle
bende Ehegattin fällt damit nicht
in
Betracht.
Diesbezüglich
lässt sich auch nichts a
us
den Erwägungen im
Scheidungsurteil vom
3.
September 1998
ableiten
,
in denen sich das Obergericht des Kantons Zürich mit der Thematik der rechtsmiss
bräuchlichen Verweigerung einer Scheidung nach langjähriger Trennung aus
einandersetzte und in diesem Zusammenhang Überlegung
en
zur mutmasslichen finanziellen Situation der Klägerin im Falle der Scheidung und in jenem des wei
teren Getrenntlebens anstellte (vgl.
Urk.
2/1 S.
17 f
f. und S. 22 E.
dd
des Urteils)
.
Im Scheidungsurteil könnten ohnehin keine Regelungen getroffen werden, die sich zu Lasten der gar nicht als Partei einbezogenen Pensionskasse auswirken respektive dem Reglement widersprechen.
Fakt ist, dass die Klägerin im Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalls nicht mehr Ehegattin des Verstorbenen war.
4.3
Art.
48 des
Vorsorgereglement
s
der Beklagten
(Ausgabe
1.
Januar 2016
)
sieht un
ter dem Titel «Rente an den geschiedenen Ehegatten»
eine Gleichstellung gegen
über dem
überlebenden Ehegatten
vor
, wenn
bestimmte Kriterien,
nämlich
4
5.
Altersjahr vollendet,
die
Ehe
hat
mindestens 10 Jahre gedauert und durch
den
Tod der versicherten Person
erfolgt
ein
Verlust
einer im Scheidungsurteil zuge
sprochenen Unterhaltsrente oder einer Kapitalabfindung für eine lebe
nslängliche Rente
,
erfüllt sind
. Überdies hält das Reglement fest,
dass
d
ie Leistungen an den geschiedenen Ehegatten höchstens dem Anspruch aus dem Scheidungsurteil, ab
züglich der Hin
terbliebenen
leistungen der übrigen Ver
sicherer, namentlich der AHV/IV
,
entsprechen (
Urk.
5/6, vgl. E. 1.3 hiervor)
.
Die reglementarische Bestimmung
deckt sich
damit mit der gesetzlichen Vorgabe (vgl. E. 1.2 hiervor).
Die Interpretation der Klägerin
,
wonach
Art.
48
Abs.
2 des Reglements nur für geschie
den
e
Witwen zum Tragen
komme
,
die keine
der fest
gelegten Bedingungen
—
gemeint wohl die in
Art.
48
Abs.
1 festgelegten Kriterien
—
erfüllen
und
deshalb in ihrem Fall nicht anwendbar
sei
(vgl.
Urk.
8 S. 2)
,
kann
weder
dem
Wortlaut
des Gesetzes
noch jenem der
reglementarischen Bestimmung
entnommen werden
.
4.4
4.4.1
D
ie Klägerin
erfüllt
die
Anspruchsvoraussetzungen
für
Hinterlassenenleistungen
gemäss Art 48
Abs.
1
des
Reglements (Ausgabe 2016)
, was unbestritten ist
,
und wofür die Akten
auch
keine anderen Anhaltspunkte liefern.
Zu prüfen bleibt da
mit die Höhe der Leistungen nach den Vorgaben von
Art.
48
Abs.
2 des Regle
ments
,
wonach die
Leistungen an den geschiedenen Ehegatten höchstens dem Anspruch aus dem Scheidungsurteil
, abzüglich der Hinterbliebenen
leistungen der übrigen Versicherer, namentlich der AHV/IV
ent
s
p
rechen
.
4.4.2
Die Klägerin
war
im Zeitpunkt des Todes ihres geschiedenen Ehegatten
76jährig und im AHV-Rentenalter.
Gemäss
Scheidungsurteil
vom
3.
September 1998
wurde der Verstorbene verpflichtet
,
der Klägerin
ab ihrem Eintritt ins AHV-Rentenalter
lebenslänglich
monatliche Unterhaltsbeiträge zu entrichten
,
deren Höhe im Urte
il wie folgt umschrieben wurde (
Urk.
2/1 S. 25 f.)
:
«
b)
Von da an lebenslänglich die
Hälfte der Differenz, zwischen dem Einkom
men
, welches der Kläger [Ehegatte]
aus der AHV und seine
m Pensionskas
senguthaben erzielt
, und dem Einkommen, welches die
Beklagte [Ehegattin]
aus der AHV und ihren Pensionskassenguthaben (bei einer Weiterbeschäf
tigung im Umfang von Ende 1996 und dem damaligen Lohn bei ihrem da
maligen Arbeitgeber) erzielt
hätte. Erzielt
die
Beklagte
ein niedrigeres P
en
sionskassenguthaben, so bleibt
dieses unabhängig von den Ursachen, die z
u einer Reduktion geführt haben, unberücksichtigt. Erzielt
die
Beklagte
dagegen ein höheres Pen
sionskassenguthaben, so ist
dieses zu
berücksich
tigen
.»
4.4.3
Gemäss Schreiben vom 1
3.
September 2010
(
Urk.
2/4) berechnete die damalige Rechtsvertreterin der Klägerin die auszugleichende Differenz der Einkommen und
bezifferte
die vom geschiedenen Ehegatten geschuldeten monatlichen Unterhalts
beiträge mit
Fr.
2'211.
85, was diese
r
gemäss Schreiben vom 1
5.
Oktober 2010 akzeptiert
e
(vgl.
Urk.
5/5/11).
M
onatliche Zahlungen in entsprechender Höhe sind
zudem
mit Postkontoauszügen
der Klägerin
belegt (
Urk.
5/5/7, 5/5/9, 5/5/12)
. Die
Höhe der monatlichen Unterhaltsbeiträge
vor Eintritt des Versicherungsfalls sind
damit ausgewiesen und blieben überdies un
bestritten
. Gestützt auf diese Grund
lage legte die Beklagte den
jährlichen
Anspruch
auf Fr.
26'542.20
(12 x
Fr.
2'211.85) fest.
Die Berechnung der Beklagten ist somit ebenfalls nicht zu be
anstanden.
Die Klage ist
damit
unbegründet und folglich abzuweisen.
5
.
Art.
73
Abs.
2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versicherungsträ
gerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit
öffentlichrecht
lichen
Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu
Art.
159
Abs.
2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz/OG) praxis
gemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten - trotz ihres entsprechenden Antrages - anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 133 E. 5b, 126 V 150 E. 4a, 118 V 169 E. 7 und 117 V 349 E. 8, mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 125 E. 5b und 320 E. 1a und b sowie 112 V 356 E. 6).