Decision ID: 17a762e3-b722-5867-9ecd-5148f7a5c495
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer reichte am 15. Januar 2000 erstmals ein  in der Schweiz ein und machte im Wesentlichen geltend, er sei äthiopischer Staatsangehöriger und in Addis Abeba geboren und ; dort habe er bis zur Ausreise auch gelebt und das  besucht. Er gehöre der Ethnie der Tigriner an und sei  Herkunft. Sein Vater sei im Jahre 1988 gestorben und seither habe er mit seiner Mutter zusammen gelebt. Diese sei im Jahre 1999 verhaftet worden, und er vermute, sie sei nach Eritrea deportiert . Beide Eltern seien eritreischer Herkunft. Aus Angst, ebenfalls  zu werden und weil er in Äthiopien nicht habe weiter leben , sei er ausgereist. Identitätspapiere gab er nicht zu den Akten;  Reisepass habe er noch nie besessen.
Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) lehnte dieses Asylgesuch mit Verfügung vom 12. Juli 2001 ab und wies den Beschwerdeführer aus der Schweiz weg. Zur Begründung führte es aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien nicht glaubhaft. Insbesondere wäre der  zusammen mit seiner Mutter festgenommen worden, wenn die Behörden wirklich ein Interesse an ihm gehabt hätten, und der Beschwerdeführer hätte das Elternhaus wohl sofort nach der  der Mutter verlassen, wenn er sich wirklich bedroht gefühlt . In Bezug auf die Befürchtung, von Äthiopen aus nach Eritrea  zu werden, hielt das Bundesamt fest, die Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers habe sich inzwischen geändert und Deportationen fänden nicht mehr statt.
Am 12. Oktober 2001 meldete die zuständige Migrationsbehörde, der Beschwerdeführer sei seit dem 31. März 2001 verschwunden.
B. Am 20. März 2005 suchte der Beschwerdeführer am Flughafen Zürich/ Kloten ein weiteres Mal um Asyl nach. Er machte dabei geltend, er sei im Mai 2001 mit einem deutschen Pass nach Äthiopien , nachdem er gehört habe, dort gäbe es keine Probleme mehr. Er habe dort problemlos einreisen können und sich dann bei Nachbarn nach seiner Mutter erkundigt; niemand habe ihm jedoch Auskunft  können. Nach weniger als drei Wochen sei er von vier Personen festgenommen und unter dem Vorwurf, er gehöre einem Shabia-Kom-
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mando an, ins Gefängnis gebracht worden. Dort sei er ungefähr  pro Monat befragt worden. Nach sechs Monaten habe man ihn in ein anderes Gefängnis verlegt, wo er während ungefähr neun Monaten festgehalten worden sei. Schliesslich habe man ihn für drei weitere Monate in einem dritten Gefängnis festgehalten. Anlässlich eines  habe er fliehen können und sei nach Kenia gelangt, wo er bis zur Ausreise in die Schweiz gelebt und als Taxichauffeur  habe. Weil dies jedoch illegal gewesen sei, habe er Kenia  verlassen. Im Übrigen habe er sich vor seiner ersten Einreise in die Schweiz, nämlich vom 6. Juli 1998 bis zu seiner damaligen  im Januar 2000, ebenfalls in Kenia aufgehalten und sei dort als  tätig gewesen. Auch in der Schweiz habe er früher gearbeitet.
Der Beschwerdeführer gab einen abgelaufenen äthiopischen Pass, ausgestellt am 17. September 1997, zu den Akten. Er gab dazu an, ihn selbst beantragt und legal erhalten zu haben. Eine Überprüfung des Dokumentes ergab keine Fälschungsmerkmale.
Am 18. April 2005 trat das BFM in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers erwiesen sich als offenkundig unglaubhaft. So  seine Angaben zur Dauer seines Aufenthaltes im Heimatland , denjenigen zu seiner angeblich eineinhalbjährigen Haftzeit fehle jegliche Substanz und die Schilderung der Flucht sei höchst  ausgefallen. Ein Vollzug der Wegweisung erweise sich als zulässig, zumutbar und möglich. Zwar sei aufgrund der Situation an der Grenze zwischen Äthiopien und Eritrea eine Rückkehr in diese  schwierig, und es sei nicht absehbar, wann Äthiopien und Eritrea ihre Beziehungen normalisieren würden. Von einer Situation  Gewalt, welche sich über das ganze Land ausbreite, könne aber in Äthiopien nicht gesprochen werden. Der Beschwerdeführer sei zudem jung und gesund, verfüge über eine solide Schulbildung,  und ein soziales Beziehungsnetz.
Mit Urteil vom 29. März 2006 wies die damals zuständige  Asylrekurskommission (ARK) die gegen die BFM-Verfügung  Beschwerde ab. Zur Begründung wird ausgeführt, die  des Beschwerdeführers zu seiner Rückkehr in den Heimatstaat im Mai 2001 und dem anschliessenden Aufenthalt erwiesen sich als in wesentlichen Punkten widersprüchlich und unplausibel; die Differen-
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zen hätten weder auf Vorhalt noch in der Beschwerdeschrift  werden können. Bereits seine Schilderungen der Umstände  Ausreise aus der Schweiz und Heimkehr nach Äthiopien seien nicht nachvollziehbar. Sollte sich nämlich der Beschwerdeführer dort wieder sicher gewähnt haben, sei nicht plausibel, weshalb er für seine Rückkehr nicht die Hilfe der heimatstaatlichen und schweizerischen Behörden in Anspruch genommen habe, namentlich hinsichtlich der Ausstellung von Reisepapieren und der finanziellen . Der Vollzug der Wegweisung wurde als durchführbar bezeichnet.
C. Am 12. März 2007 liess der Beschwerdeführer durch seinen Vertreter beim BFM ein Wiedererwägungsgesuch einreichen. Er beantragte , es sei seine Flüchtlingseigenschaft festzustellen und ihm Asyl zu gewähren. In formeller Hinsicht beantragte er die unentgeltliche  und den Verzicht auf die Erhebung eines . Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die tatsächlichen und rechtlichen Umstände hätten sich seit dem ersten Entscheid  verändert. So fühle sich der Beschwerdeführer zwar als . Inzwischen könne er aber die eritreische Herkunft seiner Eltern belegen, weshalb er selbst auch als eritreischer Staatsangehöriger zu betrachten sei. Aufgrund seiner inzwischen mehrjährigen  gelange er bei den eritreischen Behörden unter , subversiv gegen die aktuelle Regierung tätig gewesen zu sein. Bei einer Rückkehr müsse er damit rechnen, strengen Verhören  zu werden. In diesem Zusammenhang sei ferner relevant, dass sich der Beschwerdeführer mit seiner letzten Ausreise aus Kenia einer Einberufung ins Militär durch die eritreischen Behörden entzogen habe. Daraus resultiere eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bei einer allfälligen Rückkehr nach Eritrea. Es sei in dieser Hinsicht auf die Menschenrechtssituation in Eritrea zu verweisen, wo  drakonische Strafen nach sich ziehe. In diesem  könne auf die Praxisänderung der ARK in EMARK 2006 Nr. 3 verwiesen werden. Eine Ungleichbehandlung zwischen Personen mit bereits rechtskräftigen Entscheiden und denjenigen mit noch hängigen Verfahren rechtfertige sich nicht. Schliesslich stelle auch die Tatsache für sich alleine, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz um Asyl nachgesucht habe, einen subjektiven Nachfluchtgrund dar. Zusammen mit dieser Eingabe reichte der Beschwerdeführer die Kopien von  ein, die seinen Eltern gehören sollen, zusammen mit einer von ihm verfassten Übersetzung ins Deutsche.
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D. D.a Mit Zwischenverfügung vom 29. März 2007 forderte das BFM den Beschwerdeführer gestützt auf das Asylgesetz auf, einen  im Betrag von Fr. 1'200.-- einzubezahlen, ansonsten auf das Asylgesuch nicht eingetreten werde. Zur Begründung führte das BFM aus, der Beschwerdeführer habe bisher als äthiopischer  in der Schweiz zwei Asylgesuche eingereicht; das erste sei , auf das zweite sei nicht eingetreten worden, weil die  nicht glaubhaft gewesen seien. Die ARK sei im zweiten Verfahren zum selben SchIuss gekommen. Dass der Beschwerdeführer nun plötzlich eritreischer Staatsangehöriger sei, sei eine pauschale, nicht belegte Behauptung, zumal sich bei den Akten ein authentischer  Reisepass befinde, welcher vom Beschwerdeführer zur  aus seiner Heimat benutzt worden sei. Den eingereichten  komme bereits ein geringer Beweiswert zu, weil es sich um  handle und sich zudem aus den Angaben des Beschwerdeführers zu den Lebensumständen seiner Eltern zahlreiche Widersprüche . Insgesamt erweise sich das Asylgesuch nach einer antizipierten und summarischen Beweiswürdigung als von vornherein aussichtslos. Das BFM hielt abschliessend fest, da es sich vorliegend um eine  handle, könne diese nur durch Beschwerde gegen den Endentscheid angefochten werden.
D.b Mit Beschwerde vom 12. April 2007 liess der Beschwerdeführer diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht anfechten und , von der Erhebung eines Kostenvorschusses sei Umgang zu nehmen und es sei eine Anhörung durchzuführen. Zur Begründung führte er aus, in dieser Angelegenheit sei nicht die asylspezifische Norm, sondern die allgemeine verwaltungsrechtliche Regelung , und somit sei die Zwischenverfügung vom 29. März 2007 selbständig anfechtbar, weil sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zu bewirken vermöge.
D.c Mit Urteil vom 14. Januar 2008 trat das Bundesverwaltungsgericht in Folge Unzulässigkeit auf die Beschwerde vom 12. April 2007 nicht ein (vgl. E-2627/2007).
E. E.a Mit Verfügung vom 26. April 2007 trat das BFM auf das  des Beschwerdeführers vom 12. März 2007 nicht ein, wies ihn aus der Schweiz weg und ordnete den Vollzug der Wegweisung an. Es
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begründete seinen Entscheid mit dem Umstand, dass der  den eingeforderten Gebührenvorschuss innert der dazu  Frist nicht geleistet habe. Ein Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat erweise sich als zulässig, zumutbar und möglich.
E.b Mit Rechtsmitteleingabe vom 30. Mai 2007 liess der  sowohl die BFM-Endverfügung vom 26. April 2007 als auch die BFM-Zwischenverfügung vom 29. März 2007 anfechten. Er beantragte, die Angelegenheit sei zur materiellen Prüfung ans BFM . In formeller Hinsicht begehrte er, es sei auf die Auferlegung von Verfahrenskosten und die Erhebung eines Kostenvorschusses zu . Zur Begründung machte er namentlich geltend, die Vorinstanz sei nach ihrer antizipierten und summarischen Beweiswürdigung zu Unrecht zum Schluss gelangt, es lägen keine Hinweise dafür vor, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft erfülle. So belegten die eingereichten Kopien der Ausweise der Eltern des , dass diese eritreischer Identität seien.
E.c Mit Zwischenverfügung vom 1. Juni 2007 hiess der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter dem Vorbehalt der Nachreichung einer Fürsorgebestätigung gut und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Gleichzeitig hielt er fest, der  könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten. Mit Eingabe vom 17. Januar 2008 kam der  einer Aufforderung des Instruktionsrichters zur Einreichung einer Kostennote vom 14. Januar 2008 nach.
F. Mit Strafbefehl des Bezirksamtes Aarau vom 12. Mai 2006 wurde der Beschwerdeführer wegen Inumlaufsetzens von falschem oder  Papiergeld sowie wegen Erlangens und Konsumierens von Betäubungsmitteln zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 40 Tagen und einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Am 7. Dezember 2006 wurde er vom Bezirksamt Zofingen wegen Hausfriedensbruchs für schuldig befunden und zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Am 13. Januar 2007 verzeigte ihn die Kantonspolizei Aargau wegen Konsums und Besitzes von Marihuana und illegalen Aufenthalts in der Schweiz und am 18. Mai 2007 wegen Stellenantritts ohne Bewilligung und illegalen Aufenthalts. Am 18. Dezember 2007 wurde er wegen  verzeigt.
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Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Vorliegend stellt die Verfügung des BFM vom 26. April 2007, gemäss deren  auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers wegen Nichtleistung des mit Zwischenverfügung vom 29. März 2007 erhobenen  nicht eingetreten wurde, eine Verfügung dar, die mit  an das Bundesverwaltungsgericht angefochten werden kann; mit ihr zusammen ist auch die Zwischenverfügung anfechtbar (Art. 46 Abs. 2 VwVG, BVGE E-918/2007). Das  ist zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise . Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet.
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4.
4.1 Stellt eine Person nach rechtskräftigem Abschluss ihres Asyl- und Wegweisungsverfahrens und ohne in ihr Heimat- oder Herkunftsland zurückgekehrt zu sein erneut ein Asylgesuch, so erhebt das  für dieses Verfahren eine Gebühr, sofern es das Gesuch ablehnt oder darauf nicht eintritt. Auf Gesuch hin sieht das Bundesamt von der Bezahlung der Verfahrenskosten ab, sofern die gesuchstellende  bedürftig ist und ihre Begehren nicht von vornherein aussichtslos erscheinen (Art. 17b Abs. 4 i.V.m. Abs. 1 und 2 AsylG). Das  kann von der gesuchstellenden Person einen Gebührenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten verlangen und setzt zu dessen Leistung unter Androhung des Nichteintretens eine  Frist. Auf einen Gebührenvorschuss wird unter anderem , wenn die Voraussetzungen zum Verzicht auf die Erhebung von Verfahrenskosten nach Absatz 2 gegeben sind (Art. 17b Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 AsylG). Gemäss Absatz 5 derselben Bestimmung regelt der Bundesrat die Bemessung der Gebühr und die Höhe des . Sie beträgt - Verfahren von aussergewöhnlichem Umfang oder besonderer Schwierigkeit vorbehalten - Fr. 1'200.-- (Art. 7c Abs. 1 und 2 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über  [AsylV1, SR 142.311]).
4.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist mit Leitentscheid vom 16.  2007, in Auslegung von Art. 107 AsylG und Fortführung der  der ARK, zum Schluss gelangt, die selbständige Anfechtbarkeit von auf Art. 17b Abs. 3 und 4 AsylG gestützten Zwischenverfügungen des BFM sei zu verneinen. Demgegenüber könne aber, gestützt auf Art. 46 Abs. 2 VwVG, im Rahmen der Beschwerde gegen die Endverfügung des BFM, mit welcher dieses auf das weitere Asyl- beziehungsweise Wiedererwägungsgesuch nicht eintrete - die Rüge erhoben werden, das BFM habe es in Verletzung von Art. 17b AsylG zu Unrecht , den Gesuchsteller von der Bezahlung einer Gebühr zu befreien beziehungsweise es habe von ihm zu Unrecht einen  eingefordert. Würde sich eine solche Rüge als berechtigt , wäre die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtenen  aufzuheben und die Sache an das BFM zur Neubeurteilung zurückzuweisen, eventuell verbunden mit der Anweisung, auf das  Asylgesuch beziehungsweise das Wiedererwägungsgesuch . Was die vom BFM in der angefochtenen Verfügung  Wegweisung und deren Vollzug betrifft, kommt dem Bundesverwal-
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tungsgericht die volle Kognition zu, weil diese Punkte vom BFM bereits materiell geprüft wurden.
5.
5.1 Zu Recht hat das BFM die als "Wiedererwägungsgesuch"  Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. März 2007 als drittes Asylgesuch entgegengenommen, macht er doch in erster Linie , mit den eingereichten Ausweiskopien sei seine eritreischen  belegt und als Staatsangehöriger dieses Landes sei er bei einer Rückkehr dorthin in flüchtlingsrechtlich relevanter Weise gefährdet,  er den Tatbestand der Dienstverweigerung erfülle (vgl. die  nach wie vor zutreffende Rechtsprechung der ARK in  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 20, 1998 Nr. 1 E. 6 c bb S. 1 ff.).
5.2 Das zweite Asylverfahren des Beschwerdeführers wurde mit Urteil der ARK vom 29. März 2006 rechtskräftig abgeschlossen. Der  hat daraufhin die Schweiz nicht verlassen, bis er am 12. März 2007 das dritte Asylgesuch einreichte. Damit erfüllt der  unbestrittenermassen den Haupttatbestand von Art. 17b Abs. 4 AsylG (ohne dass die Ausnahmeregelung bei  Rückkehr ins Heimat- oder Herkunftsland anwendbar wäre) und es verbleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die  als von vornherein aussichtslos beurteilt hat und demzufolge zur Abweisung des Gesuchs um Erlass des Gebührenvorschusses  ist und einen Vorschuss erhoben hat. Indem der  bereits zwei Asylverfahren in der Schweiz erfolglos durchlaufen hatte, wäre sein drittes Asylgesuch im Falle der Bezahlung des  unter dem Aspekt von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu prüfen gewesen. Der Vollständigkeit halber kann hier festgehalten , dass sich demzufolge das BFM zur Beurteilung der  auf den Sachverhalt, wie er nach Einreichung der Eingabe vom 12. März 2007 vorlag, stützen durfte, ohne eine Anhörung nach Art. 29 und 30 AsylG durchzuführen. Den Anforderungen an die  bei Nichteintretenstatbeständen des Asylgesetzes ist mithin Genüge getan, da der Beschwerdeführer nicht aus seinem Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt ist (Art. 36 Abs. 2 AsylG). Hinsichtlich der Verfahrensaussichten hatte die Vorinstanz demzufolge zu prüfen, ob bei einer antizipierten Beweiswürdigung eine  materielle Prüfung der Glaubwürdigkeit zum Schluss führt, es  offensichtlich keine Hinweise vor, die geeignet seien, die Flücht-
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lingseigenschaft zu begründen oder die für die Gewährung  Schutzes relevant wären (vgl. die diesbezüglich nach wie vor zutreffende Rechtsprechung der ARK zu Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG in EMARK 2000 Nr. 14).
6.
Was die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers anbelangt, haben sich die Asylbehörden bereits im Rahmen der beiden ersten  ausführlich mit deren Überprüfung befasst und sind damals  zum Schluss gekommen, diese sei nicht gegeben. Auf die  Ausführungen und Erwägungen kann hier vollumfänglich verwiesen werden. Wenn der Beschwerdeführer nun neu vorbringt, er sei eritreischer Staatsbürger und bei einer Rückkehr nach Eritrea , bestätigt er nur den Eindruck der Unglaubwürdigkeit. Und wenn er sich nun plötzlich daran erinnert, vor der Einreichung des zweiten Asylgesuches Kenia verlassen zu haben und in die Schweiz, statt nach Eritrea, gereist zu sein, um einer Bestrafung in Folge Dienstverweigerung zu entgehen, erscheint dies völlig aus der Luft , hatte er doch im Rahmen des zweiten Asylverfahrens  andere, ebenfalls unglaubhafte, Gründe vorgebracht. Der  hatte stets vorgebracht, in Addis Abeba geboren, dort aufgewachsen zu sein und gelebt zu haben. Zu Recht verweist die  zudem auf den authentischen äthiopischen Pass.  haben die schweizerischen Behörden nie in Frage gestellt, dass der Beschwerdeführer – von beiden Elternteilen her – eritreischer  sein mag, dies jedoch nicht als wesentlich erachtet. Die nun eingereichten Ausweiskopien seiner Eltern vermögen auch deshalb nichts zu bewirken. Ob der Beschwerdeführer allenfalls auch die  Staatsangehörigkeit besitzt oder erhalten könnte, ist , kann er doch offensichtlich nach Äthiopien zurückkehren.  dieses Staates macht er aber im Rahmen des dritten  auch nicht ansatzweise eine Gefährdung geltend. Eine ihm  Deportation nach Eritrea vermochte der Beschwerdeführer im Rahmen der früheren Verfahren nicht glaubhaft darzutun. Nur am  sei vermerkt, dass der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen im dritten Asylverfahren, er habe ab dem Jahre 1998 in Kenia gelebt, krass seinen früheren Angaben widerspricht, er sei anlässlich der  seiner Mutter in Addis Abeba, welche mutmasslich nach  deportiert worden sei, ebenfalls zu Hause gewesen. Inzwischen hat sich die Lage in Äthiopien diesbezüglich verbessert, und der  hat aufgrund einer allfälligen eritreischen Abstammung
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keine solchen Nachteile zu befürchten. Der Beschwerdeführer kann nach dem Gesagten als äthiopischer Staatsangehöriger nach Addis Abeba zurückkehren (vgl. auch Country of Origin Information Rapport, Ethiopia, UK Home Office, 1/2008 S. 171 f.), weshalb es sich erübrigt, auf seine Vorbringen näher einzugehen, welche sich allesamt auf eine drohende Gefährdung seitens der eritreischen Behörden beziehen. Insgesamt erweisen sich die Ausführungen der Vorinstanz in ihrer  vom 29. März 2007 als zutreffend und es kann, um Wiederholungen zu vermeiden, darauf verwiesen werden. Das BFM hat nach dem Gesagten auch zu Recht gefolgert, das dritte  erweise sich als von vornherein aussichtslos, und gestützt darauf das Gesuch um unentgeltliche Verfahrensführung beziehungsweise um Verzicht auf die Erhebung eines Gebührenvorschusses . Daraus folgt, dass es schliesslich auch zu Recht die gesetzlich vorgesehene und angedrohte Rechtsfolge für den Fall der  des Gebührenvorschusses bei eben dieser Nichtleistung verfügt hat. Es kann darauf verzichtet werden, auf weitere Ausführung in der Beschwerde einzugehen, vermögen sie doch an der vorgenommenen Beurteilung nichts zu ändern.
7.
7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Art. 32 Bst. a AsylV1 sowie, weiterhin zutreffend, EMARK 2001 Nr. 21).
8.
8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG; SR 142.20]).
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8.2
8.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land  zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG). Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10.  1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder  Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder  unterworfen werden.
8.2.2 Der Grundsatz der Nichtrückschiebung schützt nur Personen, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Über das  der Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers wurde im vorliegenden Verfahren zwar materiell nicht befunden. Wie unter E. 6 erwogen, ergab allerdings eine summarische Prüfung im Rahmen der Beurteilung der Verfahrensaussichten, dass offensichtlich keine  auf für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse vorlägen. Mit der Anordnung des Vollzugs der Wegweisung geht daher keine Verletzung des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements (Art. 25 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV, SR 101] und Art. 5 Abs. 1 AsylG) einher.
Sodann ergeben sich weder aus den Vorbringen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in seinen Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des -Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung  würde (vgl. die zutreffende Rechtsprechung der ARK in EMARK
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2002 Nr. 22 E. 4d.aa, 2001 Nr. 16 E. 6a, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in seinem Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
8.3
8.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum AuG vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
8.3.2 In Bezug auf die allgemeine Lage in Äthiopien kann auf die  Erwägungen im den Beschwerdeführer betreffenden  vom 29. März 2006 verwiesen werden (vgl. dort, E. 7.2). Zwar hat sich der Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea seither eher wieder etwas zugespitzt. Von einer generellen Verschlechterung der humanitären Lage kann jedoch nicht gesprochen werden; in  Hinsicht hat sie sich gar tendenziell eher etwas verbessert (vgl. Update der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH), Äthiopien,  2006, S. 6; Country of Origin Information Report, UK Home Office 1/2008). Was den Beschwerdeführer im Speziellen betrifft, welcher laut eigenen Angaben in Addis Abeba aufgewachsen ist und dort zweifellos über soziale Kontakte verfügt, kann ebenfalls auf die entsprechenden Erwägungen im erwähnten Urteil verwiesen werden. Nach dem  erweist sich der Vollzug der Wegweisung nach Äthiopien  als zumutbar.
8.4 Der Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers nach Äthiopien erweist sich schliesslich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AuG als möglich, zumal der Beschwerdeführer über einen – laut seinen Angaben in  Abeba selbst beantragten und legal erhaltenen – Reisepass , welcher sich bei den Akten befindet, und es ausserdem ihm , sich bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaates um  für eine Rückkehr zusätzlich notwendige Reisedokumente zu bemühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
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9.
Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG).
10.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtenen  Bundesrecht nicht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellen und angemessen sind (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.
11.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten, welche auf  Fr. 600.-- festzusetzen sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11. Dezember 2006 [VGKE]), grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Zwar wurde sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG mit  vom 1. Juni 2007 gutgeheissen und demzufolge auch auf die  eines Kostenvorschusses verzichtet. Dies geschah allerdings unter dem Vorbehalt der Nachreichung einer Fürsorgebestätigung. Eine solche ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht eingegangen, weshalb die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind.
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