Decision ID: bbdca2a1-f3fe-45a7-ba79-16db24f436d5
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1970
, arbeitete zuletzt seit dem
1.
Oktober
2009 als
Buschauffeuse
in einem Vollzeitpensum
bei
Y._
(
Urk.
6/9).
Am 1
1.
Juni 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf eine mittelgra
dige depressive Episode, eine Agoraphobie sowie Rückenschmerzen bei der In
va
lidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/2). Die
Sozialversiche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb
liche Situation (
Urk.
6/6,
Urk.
6/9,
Urk.
6/12-13,
Urk.
6/19) ab und teilte der Versi
cherten daraufhin am 1
5.
Oktober 2013 mit, dass zurzeit keine beruflichen Ein
gliederungsmassnahmen möglich seien (
Urk.
6/14
). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Medizini
schen
Abklä
rungs
stelle
(MEDAS)
Z._
, über welche am
1
7.
September 2014 berichtet wurde (
Urk.
6/26).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/28,
Urk.
6/33) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom
8.
Mai 2015 (
Urk.
6/37 =
Urk.
2) einen Renten
anspruch der Versicherten.
2.
Die Versicherte erhob am
5.
Juni 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom
8.
Mai 2015 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab Dezember 2013 mindestens eine
Dreiviertelsrente
zuzusprechen (
Urk.
1 S.
2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
6.
Juni 2015 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am
4.
September 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
7).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
träch
tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des
Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k
önnen in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht
als Folgen eines psychischen Ge
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wi
rd dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch
em Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits
markt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschade
n führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als
Buschauffeu
se
nicht mehr zumutbar sei. I
n einer
behin
derungsangepassten
leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden
und
rücken
schonenden
Tätigkeit
sei
sie hingegen zu 100
%
arbeitsfähig. Die psychiat
ri
schen Diagnosen seien für optimal leidensangepasste Tätigkeiten nicht ein
schrän
kend. Es
resultiere somit ein
nicht r
entenbegründender
Invaliditätsgrad von 29
%
(S. 2).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
5) führte sie ergänzend aus,
dass der Gesund
heitszustand der Beschwerdeführerin durch die Weiterführung der psycholo
gischen Behandlung verbessert werden könne. Auch sei eine e
rhebliche und dau
erhafte Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit im Hinblick auf die aktive Frei
zeit
gestaltung der Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar (S. 2).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (
Urk.
1), sie sei
aufgrund ihrer psychischen Beschwerden
auch in einer
behinderungsan
gepassten
Tätigkeit nur zu 50
%
arbeitsfähig. Die Beschwerdegegnerin habe sich leichtfertig über diese
gutachterliche
Beurteilung hinweggesetzt. Eine psychoso
ziale Belastungssituation liege nicht vor. Somit habe sie Anspruch auf mindes
tens eine
Dreiviertelsrente
(S. 4
f.
).
2.3
Strittig und zu prüfen ist der
Rentenanspruch
der Beschwerdeführerin
und dabei insbesondere, ob aus psychischer Sicht ein invalidisierender
Gesundheitsscha
den
vorliegt.
3.
3.1
PD
Dr.
med.
A._
, Fachärztin für Radiologie,
B._
, informierte mit Bericht vom 3
1.
August 2012 (
Urk.
6/6/2-3) über die radiologische Untersuchung der Wirbelsäule. Es habe sich dabei eine fo
kale kleine
Diskusprotrusion
rezessal
/
foraminal
links L4/5 ohne begleitende
rez
essale
oder
foraminale
Nervenwurzelkompression gezeigt. Zudem liege eine
Spon
dyl
arthrose
L2-S1 beidseits mit unterschiedlicher Ausprägung vor.
Eine ent
zünd
liche
Spondylarthropathie
sei unwahrscheinlich (S. 1 f.).
3.2
Die Ärzte des
C._
gaben mit Bericht vom
4.
Okto
ber 2013 (
Urk.
6/13/5-8) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit Dezem
ber 201
2 behandeln würden, und führten als Diagnosen eine mittelgradige de
pressive Episode (ICD-10 F32.1),
eine Agoraphobie (ICD-10 F40.0) sowie eine Adipositas und
ein chronisches
lumbovertebrales
bis –
spondylogenes
Schmerzsyndrom auf. Die depressive Symptomatik sei trotz der medikamentö
se
n Behandlung
thera
pie
resistent
.
Die bisherige Tätigkeit als
Buschauffeuse
sei der Beschwerde
führerin aufgrund der Rückenbeschwerden und der mangelnden Belastbarkeit nicht mehr zumutbar (S. 1 f.). Es könne von einer vorsichtig günstigen Prognose ausgegangen werden. Die Beschwerdeführerin habe wäh
rend der Behandlung Fortschritte
erzielt
(S. 3).
3.3
Mit Bericht vom 1
8.
März 2014 (
Urk.
6/19/6-9) bestätigten die Ärzte des
C._
die bisher gestellten Diagnosen und berichteten über den Verlauf der Behandlung, wobei sich der Zustand der Beschwerdefüh
rerin seit Oktober 2013 nur minim verbessert habe. Die Beschwerdeführerin leide nach wie vor unter Müdigkeit, Erschöpfung, depressiver Verstimmung, innerer Unruhe, Lust- und Interesselosigkeit
sowie
Gedankenkreisen. Sie habe weiterhi
n Konzentrationsschwierigkeiten und
sei vergesslich
. Zudem verspüre sie ein Beklemmungsgefühl, wenn sie sich in Men
sch
enmengen aufhalte. Einzig d
ie Schlafstörungen seien nicht mehr derart ausgeprägt.
Schliesslich leide die Beschwerdeführerin auch an
Rückenschmerzen.
Sie
sei weiterhin zu 100
%
ar
beitsunfähig (S. 1 f.).
3.4
Im August 2014 erfolgte die von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie sowie Psychiatrie und Psychothera
pie. Die Ärzte der MEDAS
Z._
erstatteten ihr Gutachten am 1
7.
Septem
ber 2014 (
Urk.
6/26) und führten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbe
its
fähigkeit Folgendes auf (S. 2
6
f.
Ziff.
7.1.1
):
m
ittelgradige depressive Episode, Erschöpfungsdepression (ICD-10 F32.1)
Agoraphobie (ICD-10 F40.0)
c
hronisches, diffuses generalisiertes Schmerzsyndrom unter Betonung des Achsenskeletts
Wirbelsäulenfehlstatik:
lumbale Hyperlordose, abgeflachte Kyphose der Brustwirbelsäule
(BWS)
, Hyperkyphose des
zervikothorakalen
Übergangs der Kopf-/
Schulterprotraktion
, zervikale
Streckhaltung, leichte Skoliose
m
uskuläre
Dekonditionierung
d
egenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (
HWS):
Höhenmin
derung
des
Intervertebralraum
s
C5/6 grösser als
C6/7 mit
Retrospon
dylophytose
, ventraler Spondylose und begleitender
Spondylarthrose
d
egenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule
(LWS):
kleine
re
zessale
/
foraminal
e
linksseitige
Diskusprotrusion
L4/5 ohne
Neuro
kompression
,
Spondylarthrosen
L2-S1 beidseits, Punktum
maximum
L4/5 beidseits, aktivierte
S
pondylarthrosen
L4/5 beidseits grösser als
L2/3 links, L3/4 rechtsbetont und L5/S1 rechts
unauffällige
Sakroiliak
algelenke
beidseits
mögliches
myogenes
Thoracic
-
outlet
-Syndrom rechts
Schmerzverarbeitungsstörung
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein
e
Hashimoto-Thyr
e
oiditis sowie ein
e Adipositas (S. 27
Ziff.
7.1.2
).
Aus internisti
scher Sicht liege keine Erkrankung von Relevanz vor.
In der rheumatologischen Untersuchung
habe sich
sodann
kein adäquates klinisches,
radiologisches
oder
laborchemisches Korrelat für das Beschwerdebild
der Beschwerdeführerin
finden lassen
. Die sehr tiefe Selbsteinschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit und das subjektive Ausmass des ausgedehnten
muskuloskelettalen
Beschwerde
bildes
könnten mit den objektivierbaren Befunden
nicht begründet werden
.
Es präsentiere sich ein chronisches, diffuses, generalisiertes Schmerzsyndrom unter Betonung des Achsenskeletts. Die degenerativen Ve
ränderungen der LWS sowie der H
W
S
würden das Beschwerdebild ungenügend erklären (S. 2
8
f.
Ziff.
7.2.3)
.
Aus psychi
atri
scher Sicht wurde festgehalten, dass die Schmer
zen ausreichend erklär
bar seien und
keine Schmerzausweitung vorliege
sowie
auch keine Hin
weise dafür bestünden,
dass die Schmerzen in Zusammenhang mit einem emotionalen Konflikt oder einer psychosozialen Belastungssituation anzusehen
seien. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung
oder
eine chronische
Schmerz
störun
g
lägen
daher nicht
vor
.
Die Beschwerdeführerin sei vor allem depressiv und leide unter einer Erschöpfungsdepression.
D
ie Stimmung
sei
be
trübt und der Antrieb
sei
eingeschränkt. Eine Freud- und Interesselosigkeit liege allerdings nicht vor.
So
erfreue
sie
sich
beispielsweise
an ihrem
Hund. Des Weiteren
leide die Beschwerdeführerin an Ein-
und
Durchschlafstörungen
sowie
Konzentrationsproblemen. Sie verspüre eine innere Leere. Das Selbstbewusstsein sei eingeschränkt.
Aufgrund dieser Befunde sei somit eine mittelgradige de
pressive Episode ausgewiesen. Auch könne eine Erschöpfungsdepression diag
nosti
ziert werden. Die Beschwerdeführerin sei vor allem
müde, erschöpft, ausge
brannt und
wirke
innerlich leer.
Zudem habe sie Angst, wenn sie sich in einer Menschenmasse aufhalte. Eine Agoraphobie sei
daher
ebenfalls ausgewiesen
(S.
29
Ziff.
7.2.3).
Die Beschwerdeführerin
verfüge allerdings auch über einige Ressourcen. So finde eine ambulante psychologische Behandlung statt und
die Beschwerdeführerin
nehme entsprechende Medikamente
ein
. Ausserdem sei sie sozial gut integriert (S. 3
0
Ziff.
7.2.4). Die Weiterführung dieser Massnahmen sei sinnvoll und es sei voraussichtlich zu erwarten, dass sich hierdurch der Ge
sundheitszustand verbessere und damit auch die Arbeitsfähigkeit erhöht werden könne. Ansonsten sei eine stationäre Behandlung in Betracht zu ziehen (S. 3
1
f.
Ziff.
8.3; S. 3
3
Ziff.
9.4 und
Ziff.
9.
8). Eine psychosoziale Belastungssituation liege nicht vor (S. 3
2
Ziff.
9.3).
Der Beschwerdeführerin sei die bisherige Tätigkeit als
Buschauffeuse
seit
Septem
ber 2012
nicht mehr zumutbar. Dieser Beruf mit überwiegend sitzender Tätigkeit und Vibrationen sei aus rheumatologischer Sicht
aufgrund der
bildge
bend
objektivierten degenerativen Veränderungen
als eher ungünstig einzustu
fen. In psychischer Hinsicht könne sie diese Tätigkeit aufgrund rascher Ermüd
barkeit
und Erschöpfung, eingeschränkten
Antrieb
s
sowie
fehlender
Konzentra
tion und Aufmerksamkeit sowie
ebenfalls fehlender
Reaktionsfähigkeit nicht mehr ausüben
.
Zudem befänden sich viele Menschen in einem Bus, wodurch die Beschwerdeführerin Angst bekomme
(S. 3
0
Ziff.
8.1.1-8.1.2, S. 3
2
Ziff.
9.1). In einer behinderungsangepassten körperlich leichten bis mittelschweren, wechsel
belastenden
und rückenschonenden
Tätigkeit ohne längerdauernde Arbeiten mit der rechten oberen Extremität in maximaler Abduktions-/Elevationsstellung sei die Beschwerdeführerin
seit Oktober 2013
zu 50
%
arbeitsfähig. Die reduzierte Arbeitsfähigkeit
in einer behinderungsangepassten Tätigkeit
ergebe sich ein
z
ig
aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode (S. 3
1
f.
Ziff.
8.2.1
,
Ziff.
9.2.b
).
Die Beschwerdeführerin sei
aufgrund der psychischen Beschwerden
auch im Haushalt zu 50
%
eingeschränkt (S. 3
2
Ziff.
9.2.c).
3.5
Mit Stellungnahme vom 2
3.
September 2014 erachtete Dipl. med.
D._
, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psycho
therapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), das Gutachten der MEDAS
Z._
als nachvollziehbar und plausibel (
Urk.
6/
34
S. 4 f.).
3.6
Am 1
8.
Dezember 2014 erfolgte eine Magnetresonanztomographie (MRI) der HWS
. Im gleichentags erstellten Bericht (
Urk.
6/32) hielten die Ärzte der
E._
eine
kyphotische
Fehlhaltung
sowie
ausgeprägte degenerative Veränderungen in den HWS-Segmenten C5/6 und C6/7 mit mässiger
Spinal
kanalstenose
und
Myelonpelottierung
sowie erheblicher rechtsseitiger
Neuro
fo
ra
menbeengung
mit möglicher Wurzelalteration C6 und C7 rechts fest (S. 1 f.).
4.
4.1
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das Gutachten der MEDAS
Z._
(vorstehend E.
3.
4) die von der Be
schwerdeführerin geklagten Beschwer
den in angemessener Weise berücksichtigt, in Kenntnis und in Ausein
an
dersetzung mit den
Vorakten
erstattet wurde und der konkreten medizi
ni
schen Situation Rec
hnung trägt. Die Beurteilung leu
chtet in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge
rungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begrü
n
det. Die Beurteilung durch die Gutachter der MEDAS
Z._
ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche
Entschei
dungs
grundlagen
(vorstehend E. 1.5) vollumfänglich, so dass für die
Entscheid
findung
darauf abgestellt werden kann.
Die Beweiskraft des Gutachtens blieb im Übrigen auch von Seiten der Parteien unbestritten
(vgl.
Urk.
1 S. 4;
Urk.
2 S. 2 f.;
Urk.
6/34 S. 4 f.
).
4.2
Aus somatischer Sicht liegt demzufolge ein
chronisches, diffuses generalisiertes Schmerzsyndrom unter Betonung des Achsenskeletts
als Diagnose
mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit vor
(
Urk.
6/26 S.
26
Ziff.
7.1.1)
.
Die ausführliche rheumatologische Befundaufnahme war weitestgehend unauffällig und auch radiologisch zeigten sich ke
ine wesentlichen Befunde
. Es waren einzig
leichte
de
generative Veränderungen
an der HWS sowie der LWS ersichtlich
(
vgl.
Urk.
6/26
S.
2
0
f.
Ziff.
6.3.1
-6.3.2
).
Ein adäquates klinisches, radiologisches oder laborchemisches Korrelat für das Beschwerdebild konnte nicht gefunden werden
(
Urk.
6/26 S. 2
2
Ziff.
6.4.3, S. 2
8
Ziff.
7.2.3).
Die
aus somatischer Sicht
gut
achterlich vorgenommene Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit erscheint gestützt auf die erhobenen Befunde und die gestellte Diagnose
als
plau
sibel und nachvollziehbar. So ist der Beschwerdeführerin die bisherige Tätig
keit als
Buschauffeuse
aufgrund der bildgebend objektivierten degenerativen Verän
derungen
nicht mehr zumutbar, da es sich dabei um eine überwiegend sitzende Tätigkeit handelt und bei den Busfahrten Vibrationen zu spüren sind.
In einer
behinderungs
angepassten körperlich leichten bis mittelschweren,
wech
sel
be
las
tenden
und rückenschonenden
Tätigkeit ohne längerdauernde Arbeiten mit der rechten oberen Extremität in maximaler Abduktions-/Elevationsstellung
ist die Beschwerdeführerin
hingegen
zu 100
%
arbeitsfähig
(
vgl.
Urk.
6/26 S.
2
3
f.
Ziff.
6.4.3 und
Ziff.
6.6.1-6.6.4,
S. 3
0
f.
Ziff.
8.1.1 und
Ziff.
8.2.1
). Im Haushalt ergibt sich
aufgrund der somatischen Befunde
keine Einschränkung (
Urk.
6/26 S. 2
5
Ziff.
6.11.2.c). Eine Verb
esserung der Arbeitsfähigkeit
ist
aus rheumatolo
gischer Sicht
nicht zu erwart
en (
Urk.
6/26 S. 2
6
Ziff.
6.11.5
).
Das im Anschluss an die Begutachtung der MEDAS
Z._
im Dezember 2014
durch die
E._
erfolgte MRI der HWS (vgl. Bericht vom 1
8.
Dezember 2014,
Urk.
6/32) zeigt einen im Wesentlichen unveränderten somatischen Be
fund (vgl. hierzu auch
Urk.
6/36 S.
2), so dass sich dadurch keine abweichende Beurtei
lung
aufdrängt
.
4.3
In psychischer Hinsicht diagnostizierten die Ärzte der MEDAS
Z._
eine
mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie eine Agoraphobie (ICD-1
0 F40.0) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
6/26 S. 2
6
Ziff.
7.1.1). D
as Vorliegen
einer
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer
chro
nischen Schmerzstörung
wurde verneint
(
Urk.
6/26 S.
1
2
f.
Ziff.
5.4.3).
Ins
be
sondere in Bezug auf die diagnostizierte Agoraphobie fehlt es
indessen
an einer
eigentlichen Befundaufnahme (vgl.
Urk.
6/26 S.
1
3
Ziff.
5.4.3).
Entschei
dend
sind
allerdings nicht die Diagnosen, sondern die Aus
wirkungen der gesund
heitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E.
3.2.1
mit Hin
weis auf BGE 127 V 294)
.
Diesbezüglich attes
tierte d
er psychiatrische Gutachter der MEDAS
Z._
der Beschwerdefüh
rerin eine vollständige Arbeitsun
fähig
keit für die bisherige Tätigkeit. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit erachtete er
aufgrund der affektiven Störung
lediglich eine 50%i
ge Arbeits
fähig
keit als gegeben
(
Urk.
6/26 S. 1
4
f.
Ziff.
5.6.1-
5.6.3)
.
Hierbei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass bei Beeinträchtigungen des psychischen Gesundheitszustandes stets eine objektive Betrachtung des
Forder
baren
vorzunehmen ist (vorstehend E. 1.1, E.
1.3), wobei mittelschwere psychi
sche Störungen aus dem depressiven Formenkreis grundsätzlich als therapeu
tisch
angehbar
gelten und bei mittelschweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.1) die invalidisierende Wirkung regelmässig verneint wird (Urteile des Bun
desge
richts 9C_856/2013 vom
8.
Oktober 2014 E.
5.1.2, 8C_104/2014 vom 2
6.
Juni
2014 E.
3.3.4 und 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2). Der Um
stand, dass da
s Gutachten bezüglich der Darlegung der medizinischen Situation voll beweis
kräftig ist, bedeutet nicht, dass auch die dortige Einschätzung der
Restarbeits
fähigkeit
für die Belange der Invalidenversicherung ohne weiteres massgeblich ist. Die Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, ist eine Rechtsfrage und obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärzten, sondern den rechtsanwendenden Behörden. Es ist folglich mit der
bundesge
richtlichen
Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zu
zuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berück
sichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E.
3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2
8.
Juli 2008 E. 3.3.1).
4.4
Der psychiatrische Gutachter der MEDAS
Z._
begründete
die vollstän
dige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit mit einer raschen Ermüdbar
keit und Erschöpfbarkeit, einem eingeschränkten Antrieb, einer rasch abneh
men
den Konzentration und Aufmerksamkeit sowie einer abnehmenden Reak
tionsfähigkeit.
Auch die Agoraphobie schränke die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit vollständig ein. Die verminderte Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit begründete er ausschliesslich mit der be
ste
henden mittelgradigen depressiven Episode (
Urk.
6/26 S.
1
4
f.
Ziff.
5.6.1,
Ziff.
5.6.3)
.
Anlässlich der Begutachtung durch die MEDAS
Z._
schilderte die Be
schwerdeführerin einen weitgehend normalen Tagesablauf, woraus sich weder ein
wesentlich
eingeschränkter Antrieb noch ein vollständiger sozialer Rückzug erkennen lässt.
So stehe sie früh auf, trinke einen Kaffee und nehme ihre Tab
letten ein. Danach gehe sie mehrere Stunden mit ihrem Hund spazieren und erledige die Haushaltarbeiten. Das Mittagessen nehme sie allein
e
oder bei ihrer Mutter ein. Nebst den Spaziergängen mit ihrem Hund gehe sie regelmässig schwimmen und lese viele Bücher. Ihr Freund lebe nicht im gleichen Haushalt.
Ein grosses soziales Netz bestehe
nicht (
Urk.
6/
26
S.
2
6
Ziff.
3.1.3).
Der Tagesab
lauf lässt keine wesentlichen Einschränkungen erkennen, so dass insbesondere
auch nicht nachvollzogen werden kann, weshalb die Arbeitsfähigkeit
auch
im Haushalt zu 50
%
eingeschränkt sein soll (vgl.
Urk.
6/26 S. 1
6
Ziff.
5.11.2.c).
Sodann
sind
einige Ressourcen
ersichtlich
,
auf welche die Beschwerdefüh
rerin zurückgreifen kann. Diesen
Umstand erkannten
im Übrigen selbst
die Gutachter der MEDAS
Z._
(vgl.
Urk.
6/26 S.
1
3
Ziff.
5.4.4
).
Der Tagesablauf enthält sodann keine Hinweise auf wiederholt benötigte Pausen, weshalb
auch
die Er
müdbarkeit und Erschöpfbarkeit nicht wesentlich ausgeprägt
er
scheinen.
Dem
gegenüber konnte anlässlich der Begutachtung
zwar
e
ine abnehmende Kon
zen
tration und Aufmerksamkeit
der Beschwerdeführerin
beobachtet
werden
.
Insge
samt wurden
allerdings nur minime psychopathologische Befunde erhoben (
Urk.
6/26
S.
1
1
Ziff.
5.3.1). Eine Therapiesitzung findet
sodann
nur alle zwei Wochen statt, was die Beschwerdeführerin dadurch erklärt, dass die Kranken
kasse nicht mehr bezahle. Zu
sätzlich
nimmt sie Antidepressiva zu sich
. Eine stationäre
Hospitalisation
fand bisher allerdings noch nicht statt
(
Urk.
6/26 S.
1
0
f.
Ziff.
5.2.1).
Die Gutachter
gingen entsprechend
auch
von
eine
r
güns
ti
ge
n
Prognose
aus
und erwarteten eine voraussichtliche Verbesserung des Ge
sund
heitszustandes und damit auch
eine
Erhöhung der Arbeitsfähigkeit unter Wei
terführung der bisherigen Therapie (
Urk.
6/26 S. 3
1
f.
Ziff.
8.3). Im Übrigen
ist anzumerken, dass selbst
die Beschwerdeführerin ihre somatischen Beschwer
den als vordergründig
erachtete
(
Urk.
6/26
S. 3
0
Ziff.
7.2.4
).
Da die Beschwer
defüh
rerin zudem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Begutachtung anreisen konnte, erscheint auch die Agoraphobie als nicht besonders einschrän
kend
(vgl.
Urk.
6/26 S. 2
0
Ziff.
6.3.1)
.
Der Beschwerdeführerin ist es demnach zuzu
muten, ihre Arbeitsfähigkeit – unterstützt durch eine entsprechende konse
quente The
rapie – in einem vollen Pensum zu verwerten, weshalb kein
inva
lidisierender psychischer Gesundheitsschaden ausgewiesen
ist.
4.5
Zusammenfassend leidet die Beschwerdeführerin demnach aus somatischer Sicht
an einem chronischen, diffusen generalisierten Schmerzsyndrom unter Beto
nung
des Achsenskeletts. Die bisherige Tätigkeit als
Buschauffeuse
ist ihr nicht mehr
zumutbar. In einer
behinderungsangepassten leichten bis mittel
schweren,
wech
sel
belastenden
und rückenschonenden
Tätigkeit ohne länger
dauernde Arbei
ten mit der rechten oberen Extremität in maximaler Abduktions-/Elevationsstellung
ist sie hingegen
zu 100
%
arbeitsfähig. Dem psychischen Leiden kommt kein invalidisierender Charakter zu.
5.
5.1
Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo
bei die Beschwerdeführerin aufgrund der Erwerbsbiographie unbestrittener
massen
als zu 100
%
Erwerbstätige zu qualifizieren ist.
Somit ist ein Einkommensvergleich nach
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG vorzunehmen.
Da ein Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruches ent
steht (vgl.
Art.
29
Abs.
1 IVG) und angesichts der Anmeldung bei der
Beschwer
degegnerin
am 1
1.
Juni 2013 (
Urk.
6/2), würde
ein allfälliger Rentenanspruch frühestens ab dem
1.
Dezember 2013 bestehen. Für die Vornahme des
Ein
kommensvergleichs
ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des hy
pothetischen Rentenbeginns, mithin auf das Jahr 2013, abz
ustellen (BGE 129 V 222
).
5.
2
Bei der Ermittlung des
Valideneinkommens
(
vgl.
Urk.
2 S. 2
,
Urk.
6/27
) stützt
e sich die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der
ehemaligen
Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin und ermittelte somit ein hypothetisches
Valideneinkommen
von
Fr.
75‘907.
-- für das Jahr 2013
, was a
ngesichts der Akten (
Urk.
6/9 S.
4
Ziff.
2.11
)
und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann (
Urk.
6/26 S.
3
0
Ziff.
8.1.1)
,
nicht zu beanstanden ist und auch von der Beschwer
deführerin nicht bestritten
wird
.
5.
3
Das Invalideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin – in Beachtung der geltenden Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – gestützt auf die
Tabel
len
löhne
gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn
strukturerhebungen (LSE), wobei sie auf den standardisierten
Durch
schnitts
lohn
für einfache und
repetitive Tätigkeiten in sämtl
ichen Wirtschafts
zweigen des privaten Sektors abstellte. Das im Jahr 2010 von Frauen im Durchschnitt
aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkom
men betrug pro Monat
Fr.
4‘225.--
(LSE 2010, S.
26, Tabellengruppe TA1, Total, Anforderungsn
iveau 4
). Der durchschnittlichen wöchentlichen A
rbeitszeit im Jahr 2013 von 41.7
Stun
den und der allgemeinen Lohnentwicklung
bei den Frauen
in den Jahren 2011 bis 2013 angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkomm
en von rund
Fr.
54‘295.--
für das Jahr 2013
bei der verblie
benen 100%igen Arbeits
fäh
igkeit (
Fr.
4‘225.-- :
40 x 41.7 x 12 x 1.01 x 1.01 x 1.007
).
Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend keinen Abzug vom Tabellenlohn (
vgl.
Urk.
2 S. 2,
Urk.
6/27
). Ein solcher erscheint entgegen der Ansicht der
Beschwerdeführerin (
Urk.
1 S.
5
) auch nicht als angezeigt
(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75)
.
So sind die Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit an
hand des von den Gutachtern der MEDAS
Z._
erstellten Belastungs
pro
fils nicht ungewöhnlich hoch
und der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4
erfasst bereits eine Vielzahl von leichten und mit
telschweren Tätigkeiten
; z
umal der Beschwerdeführerin eine adaptierte Tätigkeit vol
lschichtig
zumutbar ist.
D
er Umstand, dass die
Beschwerdeführerin auf eine wechselbelastende und
rücken
schonende
Tätigkeit angewiesen ist,
ist
im Hinblick auf den allein massgeb
lichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht abzugsrelevant (vgl. Urteil des Bun
des
gerichts
9C_386/2012 vom 1
8.
September
2012 E.
5.2,
8C_176/2012 vom
3.
Septem
ber
2012 E.
8
und 9C_454/2011 vom 3
0.
September
2011 E.
4.3
).
Andere
abzugsrelevante Gründe sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht gel
tend gemacht.
5.
4
Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
75‘907.-- dem Invalideneinkommen von
Fr.
54‘2
95
.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
21‘6
12
.
--
und somit ein nicht rentenbegründender
Invaliditätsgrad von gerundet 28
%
(28.47
%
, vgl. hierzu BGE 130 V 121)
.
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei
sung der Beschwerde führt.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuer
legen.