Decision ID: 95eb78da-6259-4355-aa5a-db4399b0581f
Year: 2017
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_003
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt, weshalb die vom Beschwerdeführer angestrebte
Eliminations-Behandlung der chronischen Hepatitis C keine Beachtung
finden könne. Eine eventuelle Verschlechterung des
Gesundheitszustands infolge dieser Behandlung wäre ein Grund für eine
Neuanmeldung.
8. Am 13. Januar sowie am 13. März 2017 reichte der Beschwerdeführer
dem Gericht noch zwei ärztliche Zeugnisse vom 10. November 2016
beziehungsweise vom 24. Februar 2017 betreffend Arbeitsunfähigkeit
vom 10. November 2016 bis 30. April 2017 ein. Diese wurden der
Beschwerdegegnerin am 16. Januar beziehungsweise am 15. März 2017
zur Kenntnisnahme zugestellt.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtschriften, auf
die angefochtene Verfügung vom 17. Oktober 2016 sowie auf die
eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der
Beschwerdegegnerin vom 17. Oktober 2016. Eine solche Anordnung, die
gemäss Bundesrecht der Beschwerde an das Versicherungsgericht am
Ort der IV-Stelle unterliegt, kann beim Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden angefochten werden (vgl. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; BR 370.100] i.V.m. Art. 69
Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG;
SR 831.20] und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
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des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Beurteilung der
vorliegenden Beschwerde fällt folglich in die Zuständigkeit des
angerufenen Gerichtes. Als formeller und materieller Verfügungsadressat
ist der Beschwerdeführer von der angefochtenen Verfügung unmittelbar
betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder
Abänderung. Demnach ist er zur Beschwerdeführung berechtigt (Art. 1
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59 ATSG). Schliesslich hat er seine Beschwerde
frist- und formgerecht beim Verwaltungsgericht eingereicht (Art. 1 Abs. 1
IVG i.V.m. Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG). Auf die vorliegende
Beschwerde ist demnach einzutreten.
b) Streitig und nachfolgend zu prüfen ist die Frage, ob die
Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 17. Oktober
2016 die Rentenausrichtung zu Recht per 30. November 2016
aufgehoben hat. Streitig sind dabei insbesondere die Arbeitsfähigkeit in
einer behinderungsgeeigneten Tätigkeit und das Invalideneinkommen.
Nicht streitig sind demgegenüber das Valideneinkommen sowie die
Tatsache, dass der Beschwerdeführer für körperlich mittelschwere oder
schwer belastende Tätigkeiten 100 % arbeitsunfähig ist.
2. a) Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wer im Sinne des Gesetzes invalid
ist. Bei erwerbstätigen Versicherten gilt als Invalidität die durch einen
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschaden
verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbsunfähigkeit (Art. 1 IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG), welche die
Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4
Abs. 1 IVG). Der rentenbegründende Invaliditätsgrad ist in diesem Fall
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (Art. 28a Abs. 1
IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage
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erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst
genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus
der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt
(allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; vgl. BGE 130 V 343
E.3.4.2, 128 V 29 E.1). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad liegt vor,
wenn eine versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder
verbessern kann, während mindestens eines Jahres ohne wesentlichen
Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40 % im bisherigen Beruf oder
Aufgabenbereich eingeschränkt gewesen ist und nach Ablauf dieses
Jahres zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG). Sind diese
Voraussetzungen erfüllt, so steht der versicherten Person nach Ablauf
von sechs Monaten nach Geltendmachung des Anspruchs, frühestens im
Monat der Vollendung des 18. Altersjahrs (Art. 29 Abs. 1 IVG), bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40 % eine Viertelsrente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % eine halbe Rente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % eine Dreiviertelsrente und bei
einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu (Art. 28 Abs. 2
IVG).
b) Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, wird die
Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft
entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 1 Abs. 1 IVG
i.V.m. Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 88a und Art. 88bis der Verordnung über
die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Anlass für eine solche
Anpassung gibt jede Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die
geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu
beeinflussen. Die Invalidenrente ist daher nicht nur bei einer wesentlichen
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Veränderung des Gesundheitszustands mit entsprechender
Beeinflussung der Erwerbsfähigkeit, sondern etwa auch dann revidierbar,
wenn sich die erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich
gebliebenen Gesundheitszustands erheblich verändert haben, eine
andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder
eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 134 V 131
E.3, 133 V 545 E.6.1, 130 V 343 E.3.5; Urteil des Bundesgerichtes
8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.1; vgl. auch MÜLLER, Die
materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der
Invalidenversicherung, Diss., Freiburg 2003, S. 133 Rz. 486). Dagegen
bildet nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die unterschiedliche
Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert
gebliebenen Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein
genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG
(BGE 115 V 308 E.4a/bb; Urteil des Bundesgerichtes 9C_552/2007 vom
17. Januar 2008 E.3.1.2; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E.2).
c) Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss
des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung
des Invaliditätsgrads im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eingetreten ist,
dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen
Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den
erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht (BGE
133 V 108 E.5; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_646/2014 vom
17. Dezember 2014 E.2.2, 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.2,
9C_418/2010 vom 20. August 2011 E.3.1). Wird bei dieser
Gegenüberstellung festgestellt, dass der Invaliditätsgrad im zur
Beurteilung stehenden Zeitraum keine rechtserhebliche Änderung
erfahren hat, bleibt es beim bisherigen Rechtszustand (Urteil des
Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.3). Andernfalls ist
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das Vorliegen eines Revisionsgrunds zu bejahen und die zugesprochene
Rente entsprechend der festgestellten Sachverhaltsveränderung
abzuändern (vgl. MEYER/REICHMUTH, in: STAUFFER/CARDINAUX [Hrsg.],
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf
2014, Art. 30-31 Rz. 13).
d) Um beurteilen zu können, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten einem Versicherten noch eine Erwerbstätigkeit zugemutet
werden kann, sind die Verwaltung und das im Beschwerdefall angerufene
Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls
andere Fachleute zur Verfügung stellen. Dabei besteht die Aufgabe des
Arztes darin, den Gesundheitszustand zu beurteilen und − wenn nötig −
seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln
fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der
subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf eine
Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Arzt seine genuine Aufgabe, wofür
die Verwaltung und im Streitfall das Gericht nicht kompetent sind. Bei der
Folgeabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen
für die Arbeitsfähigkeit kommt dem Arzt hingegen keine abschliessende
Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt er zur Arbeitsunfähigkeit
Stellung, d.h. er gibt eine Schätzung ab, welche er aus seiner Sicht so
substanziell wie möglich begründet. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden
können (BGE 140 V 193 E.3.2, 125 V 256 E.4).
e) Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu
würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien
Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und
Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an
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förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu
würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht
alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten.
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht
auf die andere medizinische These abstellt (vgl. BGE 125 V 351 E.3a).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt,
in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen
des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E.5.1, 125 V 351 E.3a mit
Hinweis). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit
weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der
eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder
Gutachten (BGE 125 V 351 E.3a, 122 V 157 E.1c mit Hinweisen).
Dennoch hat es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien
Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen
medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die
Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E.3b, 118 V 286 E.1b,
112 V 30 E.1a mit Hinweisen). Den im Rahmen des
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE
137 V 210 E.1.3.4, 125 V 351 E.3b/bb). In Bezug auf Berichte von
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Hausärzten darf und soll der Richter auch der Erfahrungstatsache
Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre
auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten
ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E.4.3.2, 4.4 und 4.5, 125 V 351
E.3a und 3b). Sodann kommt auch den Berichten und Gutachten
versicherungsinterner Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig
erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind
und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache
allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum
Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität
und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer
Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung
objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche
Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein
strenger Massstab anzulegen (vgl. zum Ganzen BGE 125 V 351 E.3b,
122 V 157 E.1c). Bestehen auch nur geringe Zweifel an der
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. BGE
135 V 465 E.4.3.2 und 4.4; Urteil des Bundesgerichtes 8C_245/2011 vom
25. August 2011 E.5.3).
3. Obschon das Vorliegen eines Revisionsgrunds vom Beschwerdeführer
nicht explizit bestritten wird, ist nachstehend zu prüfen, ob die
Beschwerdegegnerin zu Recht gestützt auf das polydisziplinäre
Gutachten sowie das Verlaufsgutachten des ABI Basel vom 8. Dezember
2014 beziehungsweise 14. März 2016 sowie die Beurteilungen des RAD
vom 16. Dezember 2014 sowie vom 14. April 2016 einen Revisionsgrund
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG bejaht hat.
a) Die letzte rechtskräftige Verfügung, mithin der zeitliche Referenzpunkt für
die Beurteilung einer anspruchserheblichen Veränderung der
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tatsächlichen Verhältnisse, bildet vorliegend die Verfügung der
Beschwerdegegnerin vom 17. Februar 2012 (Akten der
Beschwerdegegnerin [IV-act.] 46), mit welcher diese dem
Beschwerdeführer aufgrund eines Invaliditätsgrads von 100 % eine ganze
Rente mit Wirkung ab dem 1. März 2010 zugesprochen hatte. Die in der
Folge ergangene Bestätigung des Rentenanspruchs vom 22. Juni 2012
(IV-act. 55) ist revisionsrechtlich nicht relevant, da sie nicht gestützt auf
eine umfassende materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Durchführung eines Einkommensvergleichs erfolgte. Ob sich die
gesundheitliche Verfassung des Beschwerdeführers und, als Folge
davon, dessen Arbeitsfähigkeit, wie in der angefochtenen Verfügung
betreffend Renteneinstellung vom 17. Oktober 2016 angenommen, in
einer für den Rentenanspruch massgeblichen Weise verbessert haben,
beurteilt sich demnach durch den Vergleich des Sachverhalts, welcher
der Verfügung vom 17. Februar 2012 zugrunde lag, mit jenem
Sachverhalt, welcher sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung
vom 17. Oktober 2016 (IV-act. 125) verwirklicht hat (vgl. KIESER, ATSG-
Kommentar, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 17 Rz. 37).
b) Die vorerwähnte Verfügung vom 17. Februar 2012 beruhte in erster Linie
auf der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. D._ vom 6. Juni 2011
(IV-act. 43 S. 11 f.), welcher dem Beschwerdeführer unter
Berücksichtigung der Beurteilungen des Universitätsspitals Zürich vom
10. September 2009 (IV-act. 13), 14. Juli 2010 (IV-act. 29 S. 4 f.),
5. August 2010 (IV-act. 29 S. 6-9), 29. August 2010 (IV-act. 29 S. 10 f.),
23. September 2010 (IV-act. 29 S. 12 f.) und 25. Mai 2011 (IV-act. 39),
des Hausarztes Dr. med. E._, Allgemeinmedizin FMH, vom
9. November 2009 (IV-act. 18 S. 1-4), 22. Februar 2010 (IV-act. 24),
8. Juni 2010 (IV-act. 27) und 8. Oktober 2010 (IV-act. 29 S. 1-3) sowie
des Psychiaters Dr. med. F._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
vom 9. Dezember 2009 (IV-act. 20) bei einem Status nach orthotoper
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Lebertransplantation am 22. Januar 2010 im Universitätsspital Zürich und
einer chronischen Hepatitis C Genotyp 1A eine anhaltende 100%ige
Arbeitsunfähigkeit während der nebenwirkungsreichen und
zeitaufwändigen Viruseliminierungs-Therapie bis ca. März 2012
attestierte.
c) In Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zum
Erlasszeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 17. Oktober 2016
liegen insbesondere das polydisziplinäre Gutachten sowie das
Verlaufsgutachten des ABI Basel vom 8. Dezember 2014 (IV-act. 95)
beziehungsweise 14. März 2016 (IV-act. 117) bei den Akten. Im
polydisziplinären Gutachten vom 8. Dezember 2014 werden im
Wesentlichen dieselben Diagnosen gestellt wie bereits vor Erlass der
Verfügung vom 17. Februar 2012, mithin ein Status nach orthotoper
Lebertransplantation vom 22. Januar 2010 (ICD-10 Z94.4) sowie eine
chronische Hepatitis C Genotyp 1A (ICD-10 B18.2). Zusätzlich werden in
orthopädischer Hinsicht mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit chronisch
intermittierende Handgelenksschmerzen links (ICD-10 M25.53), eine
mässiggradige medial und femoropatellar betonte Gonarthrose rechts
(ICD-10 M17.3), eine beginnende medial betonte Gonarthrose Knie links
(CD-10 M17.3) sowie ein chronisches zervikal und lumbal betontes
panvertebrales Schmerzsyndrom ohne ausstrahlende Symptomatik (ICD-
10 M54.80) diagnostiziert (vgl. IV-act. 95 S. 18). In psychiatrischer
Hinsicht wird ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit neu eine leichte
depressive Episode (ICD-10 F32.0) sowie ein Status nach
Polytoxikomanie (ICD-10 F19.20) diagnostiziert (vgl. IV-act. 95 S. 13).
Aus polydisziplinärer Sicht attestieren die ABI-Gutachter dem
Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Vorakten sowie der
allgemeininternistischen, psychiatrischen, orthopädischen,
gastroenterologischen und viszeralchirurgischen ABI-Untersuchungen
insgesamt eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 80 % in
sämtlichen körperlich leichten, adaptierten Tätigkeiten ab dem Zeitpunkt
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der ABI-Untersuchung im Oktober 2014. Einzig für körperlich
mittelschwere oder schwer belastende Tätigkeiten bestehe eine
Arbeitsunfähigkeit (vgl. ausführlich zur beschwerdeführerischen
Arbeitsfähigkeit S. 25 f. des polydisziplinären ABI-Gutachtens vom
8. Dezember 2014 [IV-act. 95 S. 25 f.]). Hinsichtlich der Verbesserung
des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers führen die ABI-
Gutachter aus, dass nach der Lebertransplantation im Januar 2010 und
der Handgelenksoperation links im April 2013 sicher befristete
vollständige Arbeitsunfähigkeiten bestanden hätten. Gegenüber dem
Zustand vor der Lebertransplantation habe sich der Zustand indes stark
verbessert. Der Explorand trinke keinen Alkohol mehr und die vorher fast
ausgeschaltete Leberfunktion sei wieder voll gegeben. Leichte
Beeinträchtigungen bestünden diesbezüglich nur noch aufgrund der
persistierenden Hepatitis C-Infektion und der Polymedikation (vgl. IV-
act. 95 S. 26). Im Verlaufsgutachten des ABI Basel vom 14. März 2016
werden sodann praktisch die identischen Diagnosen gestellt wie bereits
im polydisziplinären ABI-Gutachten vom 8. Dezember 2014 (vgl. IV-
act. 117 S. 26 f.). Gegenüber dem Vorgutachten attestieren die ABI-
Gutachter dem Beschwerdeführer indes lediglich noch eine 70%ige
Arbeitsfähigkeit ab dem Begutachtungszeitpunkt (vgl. IV-act. 117 S. 27 f.).
In rheumatologischer Hinsicht sei gegenüber dem Vorgutachten eine
deutlich zunehmende allgemeine muskuläre Atrophie festgestellt worden,
wobei die Ätiologie dieser Atrophie aus rein rheumatologischer Sicht
schwierig abschliessend zu beurteilen sei. Die muskuläre Atrophie habe
aber zu einer Reduktion der maximalen Leistungsfähigkeit geführt.
Körperlich regelmässig mittel bis schwer belastende, berufliche
Tätigkeiten seien aus rheumatologischer Sicht nicht möglich. Für leichte
bis sehr selten intermittierend mittelschwere, berufliche Tätigkeiten
bestehe aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht eine normale
Arbeits- und Leistungsfähigkeit unter folgenden Arbeitsplatzbedingungen
(vgl. IV-act. 117 S. 23):
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"An einer tendenziell sitzenden Arbeitsstelle, bei guten ergonomischen Arbeitsplatzbedingungen, bestehen keine Einschränkungen für fein- bis selten grobmanuell verarbeitende Tätigkeiten, dementsprechend sind vor allem auch kaufmännische Tätigkeiten an einem Computer gut durchführbar. Vermieden werden sollten anhaltende sitzende Tätigkeiten ohne Möglichkeit des Positionswechsels, Arbeiten mit stereotypen Rotationsbewegungen des Achsenskelettes oder mit anhaltender Oberkörpervorneigungsposition. Das Heben und Tragen von Lasten ist auf maximal 10 kg zu limitieren. Das Gehen auf ebener Unterlage ist nicht eingeschränkt. Vermieden werden sollten das regelmässige berufsbedingte Benützen von Treppen oder Leitern/Gerüsten."
Auch aus gastroenterologischer Sicht habe sich die Symptomatik
gegenüber der letzten Beurteilung eher etwas verschlechtert. Inzwischen
sei auch eine weitere Therapie der Hepatitis C erfolglos geblieben.
Aufgrund der bestehenden Leberfibrose oder Leberzirrhose bei
chronischer Hepatitis C sei von einer Leistungsminderung von 25 - 30 %
auszugehen (vgl. IV-act. 117 S. 25). Insgesamt bestehe aus
polydisziplinärer Sicht eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 % in
sämtlichen körperlich leichten, adaptierten Tätigkeiten. Für körperlich
mittelschwere oder schwer belastende Tätigkeiten bestehe eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit (vgl. IV-act. 117 S. 28).
d) Die umfassenden und in Kenntnis der Vorakten abgegebenen
Beurteilungen der ABI-Gutachter vermögen zu überzeugen. Sie beruhen
auf allgemeininternistischen, psychiatrischen, orthopädischen,
gastroenterologischen und viszeralchirurgischen Untersuchungen des
Beschwerdeführers, die Beurteilungen sind einleuchtend und die
Schlussfolgerungen der ABI-Gutachter sind begründet. Insbesondere
haben die ABI-Gutachter nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, dass
im Jahr 2014 aus polydisziplinärer Sicht eine Arbeits- respektive
Leistungsfähigkeit von 80 % in sämtlichen körperlich leichten, adaptierten
Tätigkeiten bestanden habe (vgl. IV-act. 95 S. 25 f.). Ebenfalls
einleuchtend wurde von den ABI-Gutachtern begründet, dass seit der
Rentenverfügung vom 17. Februar 2012 eine wesentliche Verbesserung
des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands eingetreten sei (vgl.
- 15 -
IV-act. 95 S. 26). Und schliesslich haben die ABI-Gutachter im
Verlaufsgutachten vom 14. März 2016 auch schlüssig und
nachvollziehbar dargelegt, dass sich der beschwerdeführerische
Gesundheitszustand seit dem Vorgutachten vom 8. Dezember 2014 bei
qualitativ unveränderten Problemen quantitativ leicht verschlechtert habe,
sodass seit dem Begutachtungszeitpunkt (Januar 2016) nurmehr von
einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis sehr selten
mittelschweren Tätigkeit auszugehen sei (vgl. IV-act. 117 S. 27 f.).
Dementsprechend kommt dem polydisziplinären ABI-Gutachten vom
8. Dezember 2014 sowie dem ABI-Verlaufsgutachten vom 14. März 2016
voller Beweiswert zu. Dies zumal die Einschätzungen und
Schlussfolgerungen der ABI-Gutachter auch vom RAD-Arzt Dr. med.
D._ in seinen Beurteilungen vom 18. Dezember 2014 (vgl. IV-
act. 126 S. 13 f.) sowie vom 14. April 2016 (vgl. IV-act. 126 S. 19) geteilt
werden und überdies bei den medizinischen Akten keine ärztlichen
Einschätzungen liegen, welche den ABI-Gutachten widersprechen
beziehungsweise Zweifel an diesen Gutachten aufkommen lassen. Auch
die im laufenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren
eingereichten ärztlichen Zeugnisse des Universitätsspitals Zürich vom
10. November 2016 beziehungsweise vom 24. Februar 2017 betreffend
Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers vom 10. November 2016 bis
30. April 2017 mit der Bemerkung, dass der Beschwerdeführer aufgrund
der noch aktiven Hepatitis C mit hoher Viruslast beziehungsweise
aufgrund der derzeitigen Therapie der Hepatitis C mit relevantem
Nebenwirkungsprofil aus medizinischer Sicht nicht fähig sei, die Arbeit
wieder aufzunehmen, vermag die gutachterliche Einschätzung nicht zu
erschüttern. Denn die von den Ärzten des Universitätsspitals Zürich
infolge der noch aktiven Hepatitis C mit hoher Viruslast beziehungsweise
der derzeitigen Therapie der Hepatitis C mit relevantem
Nebenwirkungsprofil attestierte Arbeitsunfähigkeit vom 10. November
2016 bis 30. April 2017 bezieht sich offensichtlich auf einen Zeitpunkt
nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 17. Oktober 2016.
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Vorliegend ist aber − wie gesehen − bloss der sich bis zum Zeitpunkt der
angefochtenen Verfügung verwirklichte Sachverhalt massgebend.
Dementsprechend können aber im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahren weder die attestierte Arbeitsunfähigkeit des
Beschwerdeführers vom 10. November 2016 bis 30. April 2017 noch die
offenbar in der Zwischenzeit begonnene Therapie der Hepatitis C zur
Verhinderung eines Fortschreitens der Fibrose und Entgegenwirken eines
Verlust des Transplantats Beachtung finden, weil sich sowohl die
attestierte Arbeitsunfähigkeit als auch allfällige negative Auswirkungen
der Hepatitis C Therapie nicht auf den am 17. Oktober 2016 gegebenen
Sachverhalt beziehen (vgl. BGE 129 V 1 E.1b, 121 V 366 E.1b). Wie die
Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 9. Januar 2017 zu
Recht ausführt, könnte sich der Beschwerdeführer indes erneut bei der
Invalidenversicherung anmelden, sofern es infolge der Hepatitis C
Therapie zu einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands
kommen sollte. In diesem Fall wäre vom Beschwerdeführer glaubhaft zu
machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch
erheblichen Weise verändert hat (vgl. Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Art. 87 Abs. 2
IVV). Nach dem vorstehend Gesagten ist die Beschwerdegegnerin
gestützt auf das polydisziplinäre ABI-Gutachten vom 8. Dezember 2014
sowie das ABI-Verlaufsgutachten vom 14. März 2016 zu Recht von einer
70%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer adaptierten
Tätigkeit und dementsprechend von einer revisionsrechtlich relevanten
Verbesserung des Gesundheitszustands seit dem 17. Februar 2012
ausgegangen und hat folgerichtig auch das Vorliegen eines
Revisionsgrunds im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG zu Recht bejaht.
4. Nach dem soeben Gesagten ist festzuhalten, dass seit der Zusprechung
der ganzen Invalidenrente mit Verfügung vom 17. Februar 2012 mit
Wirkung ab dem 1. März 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine
wesentliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse mit Auswirkungen
auf den Invaliditätsgrad und den Rentenanspruch eingetreten ist, weshalb
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das Vorliegen eines Revisionsgrunds i.S.v. Art. 17 Abs. 1 ATSG mit der
Beschwerdegegnerin zu bejahen ist. Wie gesehen kommt dem
polydisziplinären ABI-Gutachten vom 8. Dezember 2014 sowie dem ABI-
Verlaufsgutachten vom 14. März 2016, wonach der Beschwerdeführer in
einer körperlich leichten, adaptierten Tätigkeit ab Januar 2016 70 %
arbeitsfähig ist, voller Beweiswert zu, da die beiden ABI-Gutachten den
Gesamtwert der Arbeitsfähigkeit darstellen, für die streitigen Belange
umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, die geklagten
Beschwerden berücksichtigen und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese)
abgegeben worden sind. Zudem sind die beiden ABI-Gutachten in der
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen
Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen der ABI-Gutachter
sind fundiert und nachvollziehbar. Weitere medizinische Abklärungen
drängen sich bei dieser Faktenlage nicht auf (antizipierte
Beweiswürdigung; vgl. BGE 134 I 140 E.5.3, 127 V 491 E.1b, 124 V 90
E.4b, 122 V 157 E.1d).
5. Zu prüfen bleibt die Frage des Invalideneinkommens. Die
Beschwerdegegnerin berechnet dieses in der angefochtenen Verfügung
vom 17. Oktober 2016 gestützt auf die Schweizerische
Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik wie folgt:
Gemäss Tabelle TA 1 der LSE 2014 habe sich der monatliche Bruttolohn
(Zentralwert bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für
Tätigkeiten auf dem Kompetenzniveau 1 (niedrigstes Lohnniveau) im
privaten Sektor bei Männern im Jahr 2014 auf Fr. 5'312.-- belaufen. Auf
der Basis der üblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7
Wochenstunden und bei der 70%igen Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers ergebe dies in Berücksichtigung der Lohnentwicklung
der Jahre 2015 und 2016 von je 1 % im Jahr 2016 ein
Invalideneinkommen von Fr. 47'452.-- (Fr. 5'312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 0.7 x
1.01 x 1.01). Diese Berechnung ist korrekt und wurde vom
Beschwerdeführer als solche zu Recht nicht beanstandet. Aus der
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Gegenüberstellung des unbestrittenen Valideneinkommens von
Fr. 61'508.-- und des soeben errechneten Invalideneinkommens von
Fr. 47'452.-- ergibt sich ein gerundeter Invaliditätsgrad von 23 % (vgl.
BGE 130 V 121 E.3). Folglich hat der Beschwerdeführer in Anwendung
von Art. 28 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV ab dem
1. Dezember 2016 aufgrund eines Invaliditätsgrads von 23 % keinen
Rentenanspruch mehr. Die Aufhebung der bisherigen Rente per
30. November 2016 aufgrund einer wesentlichen Verbesserung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands erweist sich somit als
rechtens und ist nicht zu beanstanden. Nur am Rande sei an dieser Stelle
noch darauf hingewiesen, dass die Beschwerdegegnerin bei der
Berechnung des Invalideneinkommens keinen Leidensabzug
berücksichtigt hat, was vom Beschwerdeführer indes nicht beanstandet
wird. Aufgrund des im ABI-Verlaufsgutachten vom 14. März 2016
enthaltenen Zumutbarkeitsprofil (vgl. vorstehend E.3c sowie IV-act. 117
S. 23) könnte man sich durchaus die Frage stellen, ob bei der
Berechnung des Invalideneinkommens nicht ein Leidensabzug zu
berücksichtigen wäre. Da indes selbst unter Berücksichtigung eines
Leidensabzugs von 20 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von
38 % resultierte (Valideneinkommen von Fr. 61'508.--,
Invalideneinkommen von Fr. 37'961.75 [Fr. 5'312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 0.7
x 0.8 x 1.01 x 1.01]), kann dahingestellt bleiben, ob die
Beschwerdegegnerin gehalten gewesen wäre, bei der Berechnung des
Invalideneinkommens einen Leidensabzug von 10 - 15 % zu
berücksichtigen.
6. Nach dem vorstehend Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung
vom 17. Oktober 2016 als rechtens, was zur vollumfänglichen
Bestätigung derselben und zur Abweisung der dagegen erhobenen
Beschwerde führt. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das
Beschwerdeverfahren − in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG − bei
Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen
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vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Diese Kosten
werden je nach Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im
Umfang von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend erscheint ein
Kostenansatz von Fr. 700.-- angemessen. Entsprechend dem Ausgang
des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen (Art. 73 Abs. 1 VRG). Der obsiegenden
Beschwerdegegnerin steht praxisgemäss kein Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten zu (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).