Decision ID: 050b4996-1d31-401f-a70e-67e81f5000f9
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom 31. Mai 2019 verneinte die Beschwerdegegnerin einen An
spruch des Beschwerdeführers auf
eine Rente der Invalidenversicherung
(Urk. 2 [= 6/43]).
2.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom
1. Juli 2019 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Ver
fügung sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 2
0.
August 2019 beantragte die Beschwerdegegne
rin, die Sache sei in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zur Vornahme weiterer Abklärung
en
und insbesondere eines Einkommensvergleichs an sie zu
rückzu
weisen (Urk. 5). Mit Verfügung vom 22. August
2019
wurde dem Beschwerde
führer Frist angesetzt, um zu diesem Antrag Stellung zu nehmen (Urk. 7). Innert Frist verzichtete der Beschwerdeführer auf eine Stellungnahme (Urk. 9). Auf Nachfrage hin erklärte er sich mit einer Rückweisung der Sache an die Beschwer
degegnerin einverstanden (Urk. 10).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdegegnerin beantragte, die Sache sei an sie zurückzuweisen. Als Begründung führte sie aus, sie habe zu Unrecht einen Prozentvergleich vorge
nom
men und gestützt darauf das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers ab
gewie
sen. Zudem habe sie es versäumt, den medizinischen Sachverhalt genügend ab
zuklären (Urk. 5). Der Beschwerdeführer erklärte sich mit einer Rückweisung ein
verstanden (Urk. 10), womit übereinstimmende Parteianträge vorliegen.
Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdegegnerin ihrem Entscheid einen Prozentvergleich zugrunde legte (Urk. 6/34 S. 5), obwohl der Beschwerdeführer
darauf hinwies
, dass sein Einkommen nicht zwangsläufig mit dem Grad seiner Arbeitsfähigkeit korrelieren würde (Urk. 6/34 S. 4-5). Zudem wurde der Fall nie dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme unterbreitet (Urk. 6/34).
Der Antrag auf Rückweisung der Sache steht
daher
mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang.
2.
2.1
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versi
cherungsgericht in Abweichung von
Art.
61
lit
. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kostenpflichtig. Die Kos
ten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt und vorliegend auf
Fr.
4
00.-- festgesetzt.
Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
2.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Diese ist
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen (
Art.
61
lit
. g
ATSG
in Verbindung mit
§
34
Abs.
3 des Gesetzes über das Sozial
versicherungsgericht
[
GSVGer
]) und vorliegend auf Fr.
1'
1
00.
--
festzusetzen.