Decision ID: 940923c7-edad-558c-a05a-175f0311f898
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
dass er zudem darauf hinweist, dass Art. 24 VwVG die Wiederherstellung einer Frist , dass es laut Art. 12 VwVG Sache der Behörde sei, den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, dass eine Frist gemäss Art. 21 VwVG auch dann als gewahrt gelte, wenn eine Eingabe bei einer unzuständigen Behörde eingereicht werde und dass Art. 32 VwVG zulasse, auch verpätete Vorbringen zu berücksichtigen,
dass das Bundesgericht im erwähnten Entscheid zudem betont habe, eine neue Praxis könne aus Sicht des Vertrauensschutzes nicht ohne vorgängige Ankündigung  werden,
dass er von der Vorinstanz nicht darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass  der Fristenberechnung eine neue Praxis gelte – und er keinen Anlass gehabt habe anzunehmen, dass eine derartige neue Praxis bestehe,
dass er daher beantragt, die Beschwerde – allenfalls aus Gründen des  – als rechtzeitig eingereicht zu betrachten,
dass der Beschwerdeführer weiter ausführt aufgrund der Kontaktierung eines  Anwaltes, der die Fristeneinhaltung sorgfältig plane und kontrolliere, darauf  habe, die Beschwerde rechtzeitig eingereicht zu haben,
dass zudem der Anwalt, der ihm bei der Ausarbeitung der Beschwerdeschrift behilflich gewesen sei, am 12./13. Mai 2007 krank und infolge eines anderen Mandates nicht in der Lage gewesen sei, weitere Abklärungen zu treffen,
dass er daher weiter beantragt, die Frist zur Beschwerdeeinreichung in Anwendung von Art. 24 VwVG wegen entschuldbarem Irrtum wieder herzustellen,
dass aufgrund der Ausführungen des Beschwerdeführers kein Anlass besteht, den einlässlich und überzeugend begründeten Entscheid des Bundesgerichts vom 13. Januar 2006 (BGE 132 II 153) in Frage zu stellen – umso mehr, als der Hauptvorwurf des Beschwerdeführers, dieser Entscheid basiere auf einer faktischen Vorwirkung des neuen Verfahrensrechts, nach Inkrafttreten des BGG und des VGG ohnehin keine Berechtigung mehr hat,
dass die neuere bundesgerichtliche Praxis einer Vereinheitlichung der  auf Bundesebene dient, was durchaus zu begrüssen ist,
dass diese Praxis nach ausdrücklicher Feststellung des Bundesgerichts "grundsätzlich sofort und in allen hängigen Verfahren anzuwenden" ist, und sich einzig dann eine Ausnahme vom Grundsatz der Mitzählung des ersten Tages nach einem  rechtfertigt, wenn dies aufgrund des Vertrauensschutzes angezeigt ist (BGE 132 II 153 E. 5.1),
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dass der fragliche Entscheid des Bundesgerichts in der Sammlung der Leitentscheide publiziert und in der Presse darüber berichtet worden ist (vgl. NZZOnline vom 24. Januar 2006, www.nzz.ch/2006/01/24/il/newzzEIU57HAB-12.html),
dass damit die neue Auslegung der Vorschriften über die Fristenberechnung  öffentlich bekannt gemacht und die neue Praxis angekündigt worden ist, so dass ihn die Vorinstanz aus Sicht des Vertrauensschutzes nicht persönlich auf die zwar neuere, aber allgemein bekannte Praxis hat aufmerksam machen müssen,
dass es vielmehr Sache der Beschwerdeführenden und insbesondere auch der  Anwälte ist, sich ausreichend über die Voraussetzungen der  zu orientieren, was offenbar weder der Beschwerdeführer noch sein  Anwalt gemacht haben,
dass keine andern Gründe ersichtlich sind, welche ausnahmsweise – zur Wahrung des Vertrauensschutzes – erlauben würden, von der stringenten gesetzlichen  abzuweichen,
dass insbesondere keine Anzeichen dafür bestehen, dass die Vorinstanz absichtlich die angefochtene Verfügung während des Fristenstillstandes eröffnet hätte, um damit die Fristenwahrung zu erschweren,
dass zudem die weiteren vom Beschwerdeführer angerufenen Verfahrensvorschriften des VwVG voraussetzen, dass das Verfahren ordentlich, insbesondere durch  Einreichung einer Beschwerde eingeleitet worden ist,
dass daher im vorliegenden Verfahren entsprechend der neueren Praxis davon  ist, dass die Beschwerdefrist am 15. Mai 2007 abgelaufen und daher die  am 16. Mai 2007 verspätet eingereicht worden ist,
dass Art. 24 Abs. 1 VwVG erlaubt, auf Gesuch hin eine Frist wieder herzustellen, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldeterweise davon abgehalten worden sind, binnen Frist zu handeln,
dass die blosse Unkenntnis einer ordentlich bekannt gemachten neueren Praxis kein ausreichender Entschuldigungsgrund darstellt,
dass auch die geltend gemachte Erkrankung des befreundeten Anwaltes und dessen Überlastung die verspätete Beschwerdeeinreichung nicht zu entschuldigen vermögen, wäre es doch dem nicht vertretenen Beschwerdeführer möglich gewesen, anderweitig fachliche Hilfe zu suchen oder die Beschwerdeschrift ohne anwaltliche Durchsicht einzureichen,
dass daher das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der versäumten Frist abzuweisen und auf die Beschwerde im einzelrichterlichen Verfahren wegen  Einreichung nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei einer formellen Verfahrenserledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erheblichen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von der Erhebung von  abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglementes vom 11.  2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE], SR 173.320.2),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE).
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Considerations: