Decision ID: 8a60d719-dc4c-513a-bf33-1500e06f5890
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführenden, irakische Staatsangehörige kurdischer
Ethnie aus der Provinz Dohuk (Autonome Region Kurdistan), am 9. Mai
2018 in der Schweiz um Asyl ersuchten,
dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Asylgesuche mit Verfü-
gung vom 20. Mai 2020 ablehnte und die Wegweisung der Beschwerde-
führenden aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde durch das Bun-
desverwaltungsgericht mit Urteil D-3177/2020 vom 30. August 2021 abge-
wiesen wurde,
dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe an das SEM vom 28. Novem-
ber 2021 in Bezug auf den Asylentscheid vom 20. Mai 2020 ein Wiederer-
wägungsgesuch einreichten,
dass das SEM dieses Gesuch (behandelt als qualifiziertes Wiedererwä-
gungsgesuch, gestützt auf Art. 111b des Asylgesetzes [AsylG, SR 142.31])
mit Verfügung vom 23. Dezember 2021 (Datum der Eröffnung: 24. Dezem-
ber 2021) ablehnte, soweit es darauf eintrat, die Verfügung vom 20. Mai
2020 für rechtskräftig und vollstreckbar erklärte, den mit der Eingabe vom
28. November 2021 gestellten Antrag auf unentgeltliche Prozessführung
abwies, eine Verfahrensgebühr in der Höhe von Fr. 600.– erhob sowie er-
klärte, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung
zu,
dass die Beschwerdeführenden diese Verfügung mit Eingabe vom 24. Ja-
nuar 2022 beim Bundesverwaltungsgericht anfochten,
dass sie dabei in Bezug auf die Kinder C._, D._ und
E._ beantragten, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und
die Sache zur Behandlung als "Erstasylgesuch" an das SEM zurückzuwei-
sen,
dass sie in Bezug auf die Eltern beantragten, die angefochtene Verfügung
sei aufzuheben und die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts und er-
neuten Beurteilung an das SEM zurückzuweisen,
dass sie in prozessualer Hinsicht beantragten, der Beschwerde sei die auf-
schiebende Wirkung zu erteilen und es seien ihnen die unentgeltliche Pro-
zessführung sowie die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu gewähren,
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dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 25. Ja-
nuar 2022 die Vollzugsbehörden im Sinne einer superprovisorischen Mas-
snahme anwies, einstweilen keine Vollzugshandlungen vorzunehmen,

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-
schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG),
dass das Bundesverwaltungsgericht dabei – mit einer vorliegend nicht zu-
treffenden Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht im Anwendungs-
bereich des AsylG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Miss-
brauch und Überschreitung des Ermessens, sowie die unrichtige oder un-
vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt wer-
den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass sich die Kognition des Gerichts im Bereich des Ausländerrechts nach
Art. 49 VwVG richtet (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass die Beschwerdeführenden legitimiert sind und auf ihre frist- und form-
gerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 105 und Art. 108
Abs. 6 AsylG; Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass das Bundesverwaltungsgericht über offensichtlich unbegründete Be-
schwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zwei-
ten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entscheidet (Art. 111
Bst. e AsylG),
dass es sich vorliegend um eine solche Beschwerde handelt, weshalb das
Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf die Durchführung eines Schrif-
tenwechsels verzichtet wird,
dass ein Wiedererwägungsgesuch im Sinne von Art. 111b AsylG in seiner
praktisch relevantesten Form die Anpassung einer ursprünglich fehler-
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freien Asyl- und Wegweisungsverfügung an nachträglich eingetretene Tat-
sachen bezweckt, welche in der Regel die Durchführbarkeit des Wegwei-
sungsvollzugs betreffen (vgl. BVGE 2014/39 E. 4.5),
dass, falls die abzuändernde Verfügung unangefochten blieb oder ein ein-
geleitetes Beschwerdeverfahren mit einem blossen Prozessentscheid ab-
geschlossen wurde, auch Revisionsgründe zu einem Anspruch auf Wie-
dererwägung führen können,
dass ein solches "qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch" (vgl. BVGE
2013/22 E. 5.4) vom SEM nach den Regeln des Revisionsverfahrens zu
behandeln ist,
dass qualifizierte Wiedererwägungsgründe in diesem Sinne vorliegen,
wenn bei gleichbleibender Sachlage neue Tatsachen und Beweismittel gel-
tend gemacht werden,
dass im Rahmen einer derartigen Wiedererwägung auch Beweismittel ge-
prüft werden können, die erst nach einem materiellen Beschwerdeent-
scheid des Bundesverwaltungsgerichts entstanden sind und daher revisi-
onsrechtlich nicht von Relevanz sein können (BVGE 2013/22 E. 12.3),
dass ein entsprechendes Gesuch dem SEM innert 30 Tagen nach Entde-
ckung des Wiedererwägungsgrundes schriftlich und begründet einzu-
reichen ist,
dass sich das Verfahren im Übrigen nach den revisionsrechtlichen Bestim-
mungen von Art. 66–68 VwVG (Art. 111b Abs. 1 AsylG) richtet,
dass sich die Anträge in der Beschwerdeschrift in materieller Hinsicht da-
rauf beschränken, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sa-
che zur erneuten Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, sei es hin-
sichtlich der Kinder aufgrund eines "Erstasylgesuchs" beziehungsweise
hinsichtlich der Eltern zur Ergänzung des Sachverhalts,
dass die Beschwerdeführenden ihr Wiedererwägungsgesuch mit der Ein-
gabe vom 28. November 2021 im Wesentlichen damit begründeten, der
Beschwerdeführer (Ehemann) sei im Irak als Polizist tätig gewesen und in
seiner Funktion angewiesen worden, Personen zu inhaftieren, gegen die
kein Strafbefehl vorgelegen sei,
dass er diese Anweisungen zunächst befolgt habe, obwohl dies seinem
Gerechtigkeitssinn widersprochen habe,
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dass er schliesslich aber jemanden willkürlich hätte verhaften müssen, was
er aber verweigert habe, worauf er für einen Tag ins Gefängnis gekommen
sei,
dass er wieder freigelassen worden sei, nachdem er versprochen habe,
sich den Anordnungen seiner Vorgesetzten nicht erneut zu widersetzen,
dass ihm kurz darauf aber wieder befohlen worden sei, jemanden zu ver-
haften, und er sich erneut geweigert habe, worauf er den Irak fluchtartig
verlassen habe,
dass er danach erfahren habe, dass ein Strafbefehl gegen ihn erlassen
worden sei, worauf es mehrfach zu Hausdurchsuchungen bei seinen Eltern
und bei ihm zuhause gekommen sei,
dass er nunmehr weitere Beweismittel habe beschaffen können, die bestä-
tigen würden, dass er in seinem Heimatstaat immer noch gesucht werde,
dass er zum einen Zugang zu einem neuen Haftbefehl gegen seine Person
vom Oktober 2020 (Angabe gemäss Wiedererwägungsgesuch, Rdnr. 2)
beziehungsweise vom April 2020 (Angabe gemäss Wiedererwägungsge-
such, Rdnr. 11) habe erlangen können,
dass zum anderen sein irakischer Rechtsanwalt den fraglichen Haftbefehl
mit einem Schreiben vom 4. November 2021 bestätigt habe,
dass sein irakischer Rechtsanwalt des Weiteren nach dem neuesten Stand
des Verfahrens gefragt und am 10. November 2021 erfahren habe, dass
das Verfahren gegen ihn, den Beschwerdeführer, immer noch offen sei und
er immer noch gesucht werde,
dass er im Übrigen mit den Behörden seines Heimatstaats am 2. Oktober
2012 einen unkündbaren Arbeitsvertrag über eine Dauer von fünfzehn Jah-
ren abgeschlossen habe,
dass mit dem Wiedererwägungsgesuch verschiedene Kopien von Doku-
menten in mutmasslich persischer Schrift und kurdischer Sprache, jedoch
ohne Übersetzung, eingereicht wurden,
dass diese Dokumente im Wiedererwägungsgesuch als "Haftbefehl 2017",
"Haftbefehl vom 2. April 2020", "Bestätigung Haftbefehl Anwalt Irak",
"Nachfrage Verfahrensstand Anwalt Irak Stand 15. November 2021" sowie
"Arbeitsvertrag" bezeichnet wurden,
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dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zunächst feststellte, auf
jene Vorbringen in der Eingabe vom 28. November 2021, welche sich auf
vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. August 2021 ent-
standene Beweismittel (Haftbefehle von 2017 und 2020 sowie Arbeitsver-
trag von 2012) beziehen würden, sei mangels funktioneller Zuständigkeit –
da diese allenfalls mit einem Revisionsgesuch bei der Beschwerdeinstanz
geltend zu machen seien – nicht einzutreten,
dass das SEM die Ablehnung des Wiedererwägungsgesuchs, soweit es
darauf eintrat, in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen damit be-
gründete, in seiner Verfügung vom 20. Mai 2020 und im Urteil des Bundes-
verwaltungsgerichts vom 30. August 2021 sei mit ausführlicher Argumen-
tation und unter Verweis auf zahlreiche Unstimmigkeiten (implizit: im Rah-
men der im ordentlichen Asylverfahren durchgeführten Befragungen) fest-
gestellt worden, dass die geltend gemachte Verfolgung im Irak nicht glaub-
haft sei und auch durch die bis dahin eingereichten Beweismittel nicht habe
belegt werden können,
dass – gestützt auf eine antizipierende Beweiswürdigung der lediglich als
Kopien und ohne Übersetzung vorliegenden Dokumente – auch nicht er-
sichtlich sei, wie die mit dem Wiedererwägungsgesuch neu eingereichten
Beweismittel zu einer veränderten Einschätzung der Glaubhaftigkeit der
Vorbringen führen könnten,
dass in der Beschwerdeschrift zunächst vorgebracht wird, die beiden älte-
ren Kinder C._ und D._ seien durch die Vorinstanz im or-
dentlichen Asylverfahren nicht befragt worden, was nicht mit deren Rech-
ten gemäss dem Übereinkommen vom 20. November 1989 über die
Rechte des Kindes (KRK, SR 0.107) vereinbar sei,
dass – ungeachtet der als offen zu bezeichnenden Fragen, ob überhaupt
von einer Verletzung der Verfahrensrechte der genannten Kinder gemäss
KRK im Rahmen des ordentlichen Asylverfahrens die Rede sein könnte
und inwiefern sich dies allenfalls überhaupt auf die Beurteilung der Recht-
mässigkeit des Wiedererwägungsverfahrens auswirken könnte – darauf
hinzuweisen ist, dass gemäss Angaben des Beschwerdeführers im or-
dentlichen Asylverfahren die behaupteten Probleme im Heimatstaat im Ok-
tober 2017 stattgefunden haben sollen,
dass die genannten Kinder im fraglichen Zeitraum somit vier beziehungs-
weise drei Jahre alt waren, womit sich von vornherein die offensichtliche
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Frage stellt, inwiefern sie überhaupt in der Lage sein könnten, sich zu da-
maligen Problemen ihres Vaters mit den irakischen Behörden zu äussern,
dass dies offensichtlich auch im Zusammenhang mit der Beurteilung der
Durchführbarkeit des Vollzugs der Wegweisung gilt,
dass die betreffenden Vorbringen in der Beschwerdeschrift bereits unter
den soeben genannten Gesichtspunkten offensichtlich untauglich sind,
eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung hinsichtlich der Kinder
C._, D._ und E._ zu begründen,
dass die Beschwerde hinsichtlich des weiteren Antrags, die angefochtene
Verfügung sei betreffend die Eltern zum Zweck der Ergänzung des Sach-
verhalts und der erneuten Beurteilung des Wiedererwägungsgesuchs auf-
zuheben, im Wesentlichen damit begründet wird, die Vorinstanz habe die
nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. August 2021 ent-
standenen Beweismittel lediglich antizipiert gewürdigt, obwohl diese geeig-
net seien, die Befehlsverweigerung des Beschwerdeführers und seine da-
mit verbundene Strafverfolgung durch die irakischen Behörden zu belegen,
dass nämlich aus diesen Beweismitteln (Mandatierung des irakischen
Rechtsanwalts vom 4. November 2021, Schreiben des genannten Rechts-
anwalts an das "Strafermittlungsgericht F._" vom 10. November
2021, Schreiben des "Strafermittlungsgerichts F._" vom 15. No-
vember 2021) – von welchen mit der Beschwerdeschrift deutsche Überset-
zungen eingereicht wurden – hervorgehe, dass gegen den Beschwerde-
führer aufgrund eines in seiner Abwesenheit gefällten Strafurteils weiterhin
ein Haftbefehl bestehe,
dass diese Beweismittel den aktuellen Stand einer politisch motivierten
Strafverfolgung gegen den Beschwerdeführer belegen würden,
dass zunächst mit Blick auf die Frage, ob die Vorbringen im Wiedererwä-
gungsgesuch grundsätzlich geeignet erscheinen, eine veränderte Ein-
schätzung der Glaubhaftigkeit der Asylvorbringen des Beschwerdeführers
herbeizuführen, festzustellen ist, dass dieser im ordentlichen Asylverfahren
aussagte, er sei im Jahr 2017 aufgrund seiner erstmaligen Weigerung, eine
Person festzunehmen, für drei Tage inhaftiert worden (Urteil vom 30. Au-
gust 2021, Bst. B.b des Sachverhalts und E. 6.2), während im Wiederer-
wägungsgesuch (Rdnr. 2) behauptet wird, er sei wegen des genannten
Vorfalls für einen Tag ins Gefängnis gekommen,
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dass, nachdem die Glaubhaftigkeit der Asylvorbringen im Urteil vom
30. August 2021 (dortige E. 6.3 ff.) bereits aufgrund der mündlichen Aus-
sagen der Beschwerdeführenden im ordentlichen Asylverfahren wegen er-
heblicher Unstimmigkeiten verneint wurde, folglich auch das Wiedererwä-
gungsgesuch als widersprüchlich zu bezeichnen ist,
dass ungeachtet der Frage nach der verfahrensrechtlichen Einstufung und
der entsprechenden Prüfungszuständigkeit (Wiedererwägungsverfahren
oder Revisionsverfahren) und ungeachtet der Frage nach der Echtheit des
betreffenden Dokuments festzustellen ist, dass aus der mit der Beschwer-
deschrift als Beweismittel eingereichten angeblichen "Kurzfassung" eines
Urteils des "Strafermittlungsgerichts F._" vom 28. Juni 2020 ge-
mäss vorliegender Übersetzung hervorgeht, der Beschwerdeführer werde
dazu verpflichtet, den Gegenwert der ihm verliehenen, aber abhanden ge-
kommenen Schusswaffe, bei welcher es sich um Staatseigentum handle,
zurückzuzahlen, wobei er zur Vollstreckung dieses Urteils festgenommen
werden könne,
dass das genannte Beweismittel folglich offensichtlich in keiner Weise ge-
eignet ist, eine asylrechtlich relevante Verfolgung des Beschwerdeführers
glaubhaft zu machen,
dass aus dem genannten Beweismittel vielmehr der Schluss zu ziehen
wäre, der Beschwerdeführer werde in seinem Heimatstaat gerade nicht
aus asylrechtlich beachtlichen Motiven gesucht, sollte gegen ihn, wie be-
hauptet, tatsächlich zum heutigen Zeitpunkt ein gültiger Haftbefehl beste-
hen,
dass es sich angesichts dessen erübrigt, auf die sonstigen mit dem Wie-
dererwägungsgesuch und der Beschwerdeschrift eingereichten Doku-
mente näher einzugehen, welche das anhaltende Bestehen eines solchen
asylrechtlich nicht relevanten Haftbefehls belegen sollen,
dass seitens der Beschwerdeführerin (Ehefrau) zu keinem Zeitpunkt ei-
gene Asylvorbringen geltend gemacht wurden,
dass nach dem Gesagten auch der Antrag, die angefochtene Verfügung
sei betreffend die Eltern zum Zweck der Ergänzung des Sachverhalts und
der erneuten Beurteilung des Wiedererwägungsgesuchs aufzuheben, als
offensichtlich unbegründet zu bezeichnen ist,
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dass der Beschwerdeschrift auch sonst nichts zu entnehmen ist, was sich
auf die zu beantwortenden Rechtsfragen auswirken könnte,
dass die Beschwerde, welche sich darauf beschränkt, aus den angeführten
Gründen die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zurückwei-
sung der Sache an die Vorinstanz zu verlangen, folglich abzuweisen ist,
dass damit das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Be-
schwerde gegenstandslos und die am 25. Januar 2022 verfügte einstwei-
lige Aussetzung des Wegweisungsvollzugs hinfällig wird,
dass die mit der Beschwerdeschrift gestellten Gesuche um Gewährung der
unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltliche Rechtsverbeistän-
dung abzuweisen sind, da die hauptsächlichen Begehren – wie sich aus
den angestellten Erwägungen ergibt – als aussichtslos im Sinne von Art. 65
Abs. 1 VwVG zu bezeichnen sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten den Beschwer-
deführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 1'500.– festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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