Decision ID: b665c464-cb82-445e-85dc-fb366342e97a
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1959, ist ausgebildete Sekundarlehrerin (
Urk.
7/110-13) und arbeitete bis ins Jahr 2004 in der IT-Applikationsentwicklung bei der
Y._
AG. Nach Auflösung dieses Arbeitsverhältnisses
per 3
1.
August 2004
(Urk. 7/3/3
,
Urk.
7/11/6
)
meldete sie sich am
4.
Januar 2006 unter Hinweis auf Angstzustände und Schlafstörungen bei der Invalidenversicherung zur Wiedereingliederu
ng an (Urk.
7/4; vgl. auch Urk.
7/2/1).
N
ach erfolgreicher Umschulung zur
Buschauf
feuse
(
Urk.
7/28
, Urk.
7/33)
und Aufnahme einer entsprechenden Erwerbstätigkeit (
Urk.
7/37
; vgl. auch
Urk.
7/40
/
22-24
, Urk. 7/48/1-2
)
schloss die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, I
V
Stelle, mit Verfügung vom 27. März 2007 die beruflichen Massnahmen ab
; die Versicherte könne ein rentenausschliessen
des
Einkommen
erzielen
(
Urk.
7/36,
Urk.
7/37
/1, Urk.
7/38/4).
1.2
Nachdem das Arbeitsverhältnis mit den Regionalen Verkehrsbetrieben
Z._
AG per
3
1.
August 2
012 aufgelöst worden war (
Urk.
7/45/
6-
7), mel
dete sich die Versicherte a
m 1
8.
Dezember 2013 unter Hinweis auf eine - näher beschriebene - verminderte Einsatzfähigkeit seit September 2012 (November 2013) erneut zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/41
; vgl. auch
Urk.
7/58
).
Während des laufenden Abklärungsverfahrens
der Invalidenversicherung stand die Versi
cherte vom 28.
Juni bis
4.
November 2013 in einem befristeten Arbeitsverhältnis
als
Chauffeuse
öffentlicher Verkehr
bei der
A._
AG (
Urk.
7/88
, Urk. 7/157/3
).
Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen
und
schloss laut Mitteilung vom 2
3.
Mai 2014
zunächst
auf Unmöglichkeit von beruflichen Ein
gliederungsmassnahmen (
Urk.
7/60). Das seitens der IV-Stelle veranlasste psy
chiatrische Gutachten (
Urk.
7/68)
wurde von
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und
Psychotherapie
, am 2
4.
November 2014 erstattet (Urk.
7/75).
Am
4.
Mai und am
4.
Juni 2015 gewährte die IV-Stelle berufliche Massnahmen in Form eines Job Coachings (
Urk.
7/96-97) beziehungsweise für die Abklärung
„
Modul A Arbeitsdiagnostik
“
(
Urk.
7/102
-103,
Urk.
7/108
; vgl. auch Urk.
7/116
).
Am 1
5.
Oktober 2015 und am
1
9.
Januar 2016 erteilte die IV
Stelle der Versi
cherten jeweils Kostengutsprache für ein Aufbautraining (Urk.
7/127, Urk. 7/137; vgl. auch Verlaufsprotokoll Job Coach vom
6.
April 2016,
Urk.
7/145).
1.3
Bereits mit
Vorbescheid vom 2
4.
August 2015
hatte
die IV-Stelle der Versicherten die
Zusprache
einer halben Invalidenrente
mit Wirkung
ab 1. Oktober 2014
in Aussicht
gestellt
(
Urk.
7/114). Dagegen erhoben sowohl die
GEMINI
Sammelstif
tung, die im Rahmen der Anstellung bei der
A._
AG zuständige Vor
sorgeversicherung (
Urk.
7/
114,
Urk.
7/
122),
als auch
die
Versicherte
Einwand (Urk.
7/124)
.
Nach
„
Kostengutspra
che für Arbeitsvermittlung plus“
vom
6.
Juni 2016 (Urk.
7/150) sprach die IV-Stelle der Versicherte
n
mit Verfügung vom 2
7.
Juni 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 55
%
mit Wirkung ab
1.
Oktober 2014
eine halbe Invalidenrente zu (
Urk.
7/149 und
Urk.
7/153 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob die GEMINI Sammelstiftung als Vorsorgeversicherer von
X._
m
it Eingabe vom 2
9.
August 2016
Beschwerde und beantragte die dahin
gehende Abänderung der Verfügung, dass die halbe Rente
(erst)
ab 1.
August
2015
zuzusprechen sei; eventualiter
sei die Angelegenheit zur ergänzenden me
dizinischen Abklärung zurückzuweisen
(
Urk.
1
S. 2).
Die IV-Stelle schloss
mit Vernehmlassung vom
1
0.
Oktober 2016 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6).
Mit Gerichtsverfügung vom 1
9.
Oktober 2016 wurde die Versicherte zum Prozess beigeladen (
Urk.
8).
Diese
ersuchte
mit Stellungnahme vom
2.
Februar 201
7
(Urk.
15) um
Abweisung der Beschwerde der GEMINI Sammelstiftung und die Bestätigung der Verfügung der IV-Stelle vom 2
7.
Juni 2016
; e
ventualiter ersuchte sie insofern um Abänderung der Verfügung, als
ihr (bereits)
ab August 2013 eine halbe Rente zuzusprechen sei. Weiter
stellte
sie
Antrag auf
Beiladung
zum Ver
fahren
der Pensionskasse der Stadt Zürich
,
der
Pensionskas
s
e der Regionalen Ver
kehrsbetriebe
Z._
AG
(S. 1).

Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Vorab ist zu prüfen, ob die
beschwerdeführende
Vorsorgeeinrichtung zur Einrei
chung
der Beschwerde
legitimiert ist.
1.2
Erlässt ein Versicherungsträger eine Verfügung, welche die Leistungspflicht eines anderen Trägers berührt, so hat er auch ihm die Verfügung zu eröffnen; dieser kann die gleichen Rechtsmittel ergreifen wie die versicherte Person (
Art.
49 Abs.
4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts
,
ATSG). Berührt im Sinne dieser Bestimmung ist, wer in einer besonderen beachtenswerten nahen Beziehung zur Streitsache steht, mithin in rechtlichen oder tatsächlichen Interessen spürbar betroffen ist (BGE 132 V 74 E. 3.1 mit Hin
weisen).
1.
3
Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge sind die Vorsorgeeinrich
tungen nach der Rechtsprechung an die Feststellungen der IV
Organe gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unhaltbar sind. Insoweit besteht für einen Vor
sorgeversicherer ein schutzwürdiges Interesse an einer Beschwerdeführung gegen einen IV-Entscheid. Die Bindungswirkung erstreckt sich indessen nur auf dieje
nigen Feststellungen und Beurteilungen im IV
Verfahren, welche dort für die Be
stimmung des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung entscheidend waren (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 mit Hinweisen; 132 V 1 E. 3.2).
1.4
Da der Rentenanspruch nach de
m
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) frühestens sechs
Monate
nach
der
Geltendmachung entstehen kann (Art.
29
Abs.
1 IVG), darüber hinaus die versicherte Person in diesem Zeitpunkt während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40
%
ar
beitsunfähig gewesen sein muss (
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG
; vgl. auch nachfolgend E. 2.2
), kommt für die
Rentenzuspr
ache
nach IVG
led
iglich jenem Sachverhalt eine entscheidende Bedeutung zu, wie er sich nicht früher als ein halbes Jahr vor der Anmeldung verwirklicht hatte.
Die Versicherte meldete sich am 1
8.
Dezember 2013 zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/41/7), so dass die Beschwerdegegnerin die Sachlage für die Zeit ab Mitte 2013 zu beurteilen hatte.
Das allein Rechtsverbindlichkeit erlangende Dispositiv des angefochtenen Ent
scheids beschränkt sich darauf, ab
1.
Oktober 2014 eine Rente zuzusprechen. In den Erwägungen hielt d
ie Beschwerdegegnerin verfügungsweise fes
t, dass die Versicherte seit 1.
Oktober 2013 erheblich in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und gleichzeitig das Wartejahr zu
eröffnen
sei (
Urk.
2).
Die Leistungspflicht des Vorsorgeversicherers setzt umgekehrt voraus, dass die um Leistungen ersuchende Person zum Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfä
higkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der Vorsorgeeinrichtung versichert gewesen war (
Art.
23
Abs.
1
lit
. a des Bundesgesetzes über die berufli
che Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG).
Das Versicherungsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der Versi
cherten bestand
unbestrittener
massen
während der Anstellung bei der
A._
AG
vom 2
8.
Juni bis (ohne Berücksicht
ig
ung einer allfälligen Nach
deckung)
4.
November 2013
(
Urk.
7/88)
.
Da für die
Rentenzusprache
nach IVG die Arbeitsunfähigkeit ab
1.
Oktober 2013 in Frage stand, entfaltet d
ie abschlies
sende Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Versicherten in diese
m
Zeitraum
Bindungswirkung für die Beschwerdeführerin
.
Diese hat d
aher ein schutzwürdi
ges Interesse an der gerichtlichen Überprüfung der von der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Rente, und zwar namentlich in Bezug auf den Rentenbeginn (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9
C_286/2017 vom 14.
Juni 2017 E. 3.2.1 mit Hin
weisen). Dementsprechend wurden sowohl der Vorbescheid (
Urk.
7/114) als auch die angefochtene Verfügung (
Urk.
2) nicht nur der Versicherten, sondern auch der Beschwerdeführerin eröffnet.
Die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin ist demnach zu bejahen und auf ihre Beschwerde
ist
einzutreten, was im Übrigen weder seitens der Beschwer
degegnerin (
Urk.
6) noch der Versicherten (
Urk.
15) in Abrede gestellt wurde.
1.
5
Die Beigeladene beantragte, die Pensionskasse der Stadt Zürich zum Verfahren beizuladen (
Urk.
15).
Nur wenn
die Vorsorgeeinrichtung (spätestens)
ins
Vorbescheidverfahren
(Art.
73
ter
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV
) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet
wurde
, sind die wesentlichen Fest
stellungen und Beurteilungen für die Festsetzung der Leistung in dem das IV-Verfahren abschliessenden Entscheid für sie verbindlich (statt vieler: Urteil
des Bundesgerichts
9C_7
02/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E.
3.1
2).
Der Pensionskasse der Stadt Zürich wurden weder der Vorbescheid (
Urk.
7/114/3) noch die ange
fochtene Verfügung (
Urk.
2 S. 3) eröffnet, weshalb
deren
Beiladung durch das Gericht an der
fehlenden
Bindungswirkung nicht
s
zu ändern vermöchte.
Unter diesen Umständen
ist
aus prozessökonomischen Gründen von einer Beila
dung der Pensionskasse der Stadt Zürich Umgang zu nehmen.
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung
).
Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von
Art.
28 Abs.
1
lit
. b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindesten
s
30
aufeinander
folgenden Tagen voll arbeitsfähig war (
Art.
29
ter
der Verordnung über die Invali
denversicherung, IVV).
2.3
Die Wartezeit im Sinne
von
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge
treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in
fine
mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss ar
beitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungsver
mögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre
chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte,
aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der berufli
chen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät
zung, die
ordentlicherweise
echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nach
weis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).
3
.
3
.1
Die Beschwerdeführerin rügte beschwerdeweise (
Urk.
1) lediglich den Zeitpunkt des Rentenbeginns und brachte
hiezu
vor, nach der Umschulung zur
Buschauf
feuse
in den Jahren 2006/2007 sei die Versicherte bis 3
1.
August 2012 zu 100
%
arbeitsfähig gewesen (S. 5). Hernach habe sie sich bei einer 100%igen Vermitt
lungsfähigkeit zum Bezug von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung ange
meldet und im April 2013 erfolgreich die Postautoprüfung absolviert. Vom 2
8.
Juni bis
4.
November 2013 sei sie zu 100
% im Rahmen eines befristeten Ar
beitsvertrages angestellt gewesen (S. 6).
Mit Unterstützung der regionalen Ar
beitsvermittlung sei es ihr
im Weiteren
möglic
h gewesen, vom 3
1.
März bis 31.
Juli 2014 administrative Tätigkeiten beim Kulturmarkt zu verrichten (S. 7).
Die seitens der Beschwerdegegnerin festgelegte Eröffnung der Wartezeit im Ok
tober 2013 stimme nicht mit der medizinischen Aktenlage überein (S. 12). Es liege keine echtzeitliche Arbeitsfähigkeit
s
beu
r
teilung vor (S. 13).
Eine Arbeitsunfähig
keit sei erst ab August 2014 ausgewiesen (S. 14 f.).
3
.
2
Die Beschwerdegegnerin
ging laut angefochtener Verfügung (
Urk.
2) - wie gesagt (vorstehend E. 1.4) - davon aus, dass die
Versicherte seit
1.
Oktober 2013 erheb
lich in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt
sei
(
S. 3
).
Dr.
B._
habe im Gutachten vom 2
4.
November 2014 den Beginn der Arbeitsunfähigkeit auf Oktober 2013 festgelegt, da ab November 2013 keine Tätigkeit als
Buschauffeuse
mehr ausgeübt worden sei. Der behandelnde
Dr.
med.
C._
,
Facharzt Psychiatrie und Psycho
therapie,
habe die psychi
atrische Beurteilung erst am 4.
September 2014 vorge
nommen, weshalb die Arbeitsunfähigkeit als
Buschauffeuse
retrospektiv best
möglich abzuschätzen und mit der en
d
gültigen Berufsaufgabe im November 2013 gleichzusetzen sei (S. 4 f.).
3.3
Die Versicherte vertrat in ihrer Stellungnahme den Standpunkt,
die massgebliche Arbeitsunfähigkeit sei im Oktober 2013, eventualiter im August 2012 eingetreten (
Urk.
15 S. 2).
3.4
Strittig und zu prüfen ist
der
Zeitpunkt der Eröffnung des Wartejahres und damit der
Rentenbegin
n.
4.
4.
1
Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beigeladene am 1
9.
Mai 2012 ihr Arbeits
verhältnis mit den Regionalen Verkehrsbetrieben
Z._
aus eigene
m
Antrieb per 3
1.
August 2012 kündigte (
Urk.
7/45/6).
I
n der Anmeldung vom
1
8.
Dezember 2013 (
Urk.
7/41)
gab
sie a
n,
ihre gesundheitliche Beeinträchtigung bestehe seit September 2012 beziehungsweise November 2013 (
Urk.
7/41/5).
Wei
ter hielt sie fest, dass sie
- bei einer Vermittlungsfähigkeit von 100
%
(
Urk.
7/46/1
)
-
seit
1.
September 20
12 auf Stellensuche und vom 2
8.
Juni bis
4.
November 2013
(wohl im Zwischenverdienst)
bei den Regionalen Verkehrsbe
trieben
Z._
(richtig
:
bei der
A._
AG; Urk.
7/88,
Urk.
7/157/3) zu 100
%
im Fahrdienst gewesen sei (Urk. 7/41/4).
4.2
Dr.
D._
bestätigte am 3
1.
August 2012 zu H
ä
nden der Arbeitslosenversiche
rung
und im Hinblick auf eine von dieser drohenden Einstellung in der An
spruchsberechtigung
, dass die Beigeladene seit 2008 bei ihm in Behandlung stehe. Die Konstellation am Arbeitsplatz habe zu
ernstzu
nehmenden gesundheitlichen Problemen geführt. Eine Fortsetzung der
Tätigkeit bei den
Regionalen Verkehrs
betrieben
Z._
(vgl. dazu auch die Darstellung der Versicherten, Urk. 7/46/4) sei nicht mehr zumutbar erschienen. Aus ärztlicher Sicht sei daher die Auflösung des Anstellungsverhältnisses und eine anderweitige berufliche Orientierung unterstützt worden (
Urk.
7/46/3).
Im Bericht vom
4.
September 2014 (
Urk.
7/66) diagnostizierte
Dr.
D._
eine re
zidivierende
depressive
Störung, mittelgradig bis zum Teil schwere Ausprägung (ICD-10 F33.1),
eine
Persönlichkeit mit
perfektionistischen
, zwanghaften,
his
trionischen
, narzisstischen Zügen (ICD-10 F61)
sowie
Anpassungsstörungen und Transsexualismus (S. 1).
Dazu führte er aus, zur Kündigung bei den
Regionalen Verkehrsbetrieben
Z._
hätten Differenzen mit Vorgesetzten, stei
gende
Frustration und
das
Gefühl, unverstanden zu sein, Reklamationen von Kunden, kleinere Unfallereignisse mit Sachschaden und die
Forderung
des Ar
beitgebers, die Fahrtauglichkeit als
Buschauffeuse
beurteilen
zu lassen, geführt. Die Stelle bei der
A._
AG sei besser verlaufen (längere Strecken, kein Stadtbetrieb, klar umschriebener Auftrag; S. 2).
Dr.
D._
bescheinigte aktuell eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
aufgrund des depressiven Verlaufs. Die Versicherte bedürfe einer Arbeitstätigkeit in angepass
tem Rahmen, welche ihre verminderte Belastbarkeit und eingeschränkte Teamfä
higkeit berücksichtige. Unter diesen Bedingungen sei die Arbeitsfähigkeit neu zu beurteilen (S. 4).
4.3
Hausarzt
Dr.
med.
E._
, Allgemeine Medizin FMH, bescheinigte im
Zeug
nis vom 2
0.
März (wohl) 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom
15.-2
2.
März 2013 (
Urk.
7/46/5).
Im Formularbericht vom
8.
März 2014 diagnostizierte er - neben Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - eine mittelschwere Depression seit 2008 (
Urk.
7/51/1). Er attestierte keine Arbeitsunfähigkeit als Busfahrer
in
(U
rk.
7/51/2
Ziff.
1.6)
und verwies im Zusammenhang mit der medizinischen Zumutbarkeit der bisherigen Tätigkeit auf
Dr.
D._
(
Ziff.
1.7).
Dem
von
Dr.
D._
und
Dr.
E._
visierten
Arbeitsunfähigkeit
s
zeugnis des Krankentaggeldversicherers (Taggeldkarte) ist zu entnehmen, dass die Arbeitsun
fähigkeit von 100
%
am
1.
August 2014 begonnen und sich bis im Mai 2015 fortgesetzt und dann auf 80
%
vermindert hat (
Urk.
7/99-100).
Dr.
E._
bestätigte am 2
0.
August 2014 eine Arbeitsunfähigkeit ab 1. August 2014 (
Urk.
3/19), was auch
aus dem Schreiben des Krankentaggeldversicherer
s
vom 2
2.
Dezember 2014
hervor
geht
(Urk. 7/79/1).
4.4
Am 2
4.
November 2014 verfasste
Dr.
B._
das von der Beschwerdegegnerin veranlasste Gutachten (
Urk.
7/75) gestützt auf die
Vorakten
(
S. 1-5
)
, sein
e
Unter
suchung (S. 6-9) und die fremdanamn
e
stischen Angaben von
Dr.
D._
(S. 5). Er stellte folgende Diagnosen (S. 12):
-
Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit selbstunsicheren, misstrauischen, emotional-instabilen, zwanghaft-perfektionistischen, sthenischen und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61); Differenzialdiagnose: Persönlich
keitsänderung (ICD-10 F62.8)
-
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige de
pressive Episode (ICD-10 F33.1)
-
Transsexualität bei Status nach Hormontherapie seit 1993 und Status nach geschlechtsumwandelnder Operation (männlich zu weiblich) März 1999 (ICD-10 F64)
Der Gutachter führte aus,
er gehe aufgrund der
dekompensierten
Persönlichkeits
störung und der mittelgradigen depressiven Episode von einer vollständigen Ar
beitsunfähigkeit als
Buschauffeuse
aus. Für adaptierte Tätigkeiten bestehe eine Teilarbeitsfähigkeit von schätzungsweise 50
%
. Denkbar wären beispielsweise ad
ministrative Tätigkeiten, welche die Beigeladene möglichst selbständig und ohne intensive interpersonelle
Kontakte
ausführen könne. Mittel- bis langfristig sei diesbezüglich eventuell mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis auf 70-80
%
zu rechnen (S. 12).
Zum Verlauf hielt der Gutachter fest, ab etwa 2011/2012 sei es zu einer zuneh
menden Dekompensation und Verschlechterung gekommen. Im Kern handle es sich seines Erachtens um eine
dekompensierte
Persönlichkeitsstörung. Reaktiv auf die Entlassungen träten jeweils depressive Episoden auf. Auch aktuell sei die Ver
sicherte knapp mittelgradig depressiv. Im Laufe der Jahre sei es zu einer Zunahme der
Sthenizität
und einer Abnahme der Flexibilität gekommen.
Die
Anpassungs
mechanismen seien weitgehend erschöpft und
dekompensiert
. Bei optimalem Verlauf sei bezogen auf eine angepasste Tätigkeit (administrative Arbeiten) eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zumindest nicht ausgeschlossen. Langfristig gehe er von einer verminderten Leistungsfähigkeit von aktuell etwa 50
%
aus. Dies gelte seines Erachtens wahrscheinlich bereits seit Kündigung der letzten langjäh
rigen Arbeitsstelle per August 2012, auch wenn die Versicherte zwischenzeitlich noch von Juni 2013 bis Oktober 2013 als
Chauffeuse
zu 100
%
berufstätig gewe
sen sei. Spätestens ab Oktober 2013 gehe
er
von einer vollständigen Arbeitsun
fähigkeit als
Buschauffeuse
und einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten aus. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit der Versicherten seien im
Verlauf
äusserst fluktuierend. Die retrograde Beurteilung könne deshalb nur an
näherungsweise erfolgen
(S. 13)
.
Weiter legte der Gutachter dar, z
umindest die aktuell bestehende medizinisch
-
theoretische Restarbeitsfähigkeit von
etwa
50
%
für adaptierte Tätigkeiten unter Intensivierung der Behandlung
soll
t
e
umgesetzt werden
kö
nnen. Bei Optimierung der psychopharmakologischen antidepressiven Therapie wäre eventuell
eine Ver
besserung der depressiven Verstimmung zu erwarten. Die Arbeitsfähigkeit
sei
je
doch
vorwiegend durch die Persönlichkeitsstörung, insbesondere seit der Dekom
pensation
etwa im
Herbst 2012
beeinträchtigt
(S. 14)
.
4.5
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapie
und für Neurologie
,
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin,
schloss sich am
9.
Dezember 2014 der Einschätzung des
Gutachte
rs Dr.
B._
an und nahm seinerseits eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
als
Buschauffeuse
ab Oktober 2013 und eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
in einer Verweistätigkeit an (
Urk.
7/112/5).
5.
5.1
D
ie medizinischen Akten
weisen
echtzeitlich keine Arbeitsunfähigkeit
seit
Okto
ber 2013 aus. Soweit der Gutachter
Dr.
B._
eine solche postulierte, übersah er, dass die Beschwerdeführerin als
Buschauffe
u
se
noch bis am 4.
November 2013 (letzter effektiver Arbeitstag) zu 100
%
in einem
befristeten
Arbeitsverhältnis
als
Chauffeuse
stand. Während dieser Anstellung bemerkte der Arbeitgeber
keinen
Gesundheitsschaden
und
es wurden auch
keine Taggelder aus
gerichtet
(Urk.
7/88/2
-3
und
Urk.
7/88/6
), woran auch die eher zurückhaltende Qualifika
tion der Arbeitnehmerin (
Urk.
3/12) nichts zu ändern vermag, da eine solche noch keine Arbeitsunfähigkeit beweist.
Eine bis zum Ablauf der Befristung vorliegende Arbeitsfähigkeit als
Chauffeuse
steht im Einklang mit der seitens der Arbeitslo
senversicherung angenommenen 100%igen Vermittlungsfähigkeit.
Ferner ver
merkte s
elbst die Beschwerdeführerin in ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung im November 2013 eingetreten sei.
Ihrer Darstellung
in
ihrer
Anmeldung
(
Urk.
7/41/5
Ziff.
6.3)
beziehungsweise in ihrer Stellungnahme (
Urk.
15)
, es sei
von einer Arbeitsunfähigkeit ab
September
2012
, mithin ab Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit den Regionalen Ver
kehrsbetrieben
Z._
aus
zugehen
, kann nicht gefolgt werden. Eine bloss subjektive Wahrnehmung
eines Gesundheitsschadens
ohne jegliche Unter
mauerung durch eine medizinisch
e
Einschätzung schliesst aus beweisrechtlicher Sicht die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit aus.
Denn rechtsprechungsgemäss ist es
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig
keiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4).
Ferner hat
d
ie
Beschwerdeführerin
noch am 3
0.
April 2013 den Eig
n
ungstest für Fah
rer/Fahrerin der
G._
AG erfolgreich absolviert (
Urk.
3/30), was eine
r
Arbeitsunfähigkeit eher
entgegen steht
.
Im Übrigen bewirkte die in
gesundheitlicher Hinsicht klaglose Beschäftigung
bei der
A._
AG während mehrere
r
Monate
jedenfalls einen Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit (
Art.
29
ter
IVV), weshalb frühestens im November 201
3
wieder von eine
r
Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden könnte.
Die rückwirkende Beurteilung der Ar
beitsfähigkeit durch
Dr.
B._
vermag da
her nicht zu überzeugen
.
5.2
Selbst
die behandelnden Ärzte
bescheinigten weder
im Oktober
noch im Novem
ber
2013 echtzeitlich
eine Arbeitsunfähigkeit.
Dr.
D._
erachtete am 3
1.
August 2012 zwar die Tätigkeit bei den Regionalen Verkehrsbetrieben
Z._
aus gesundheitlicher Sicht
als
nicht mehr zumutbar. Allerdings unterstützte er eine berufliche Neuorientierung, was nicht auf Arbeitsunfähigkeit
als
Buschauffeuse
hindeutet.
Vielmehr ist seiner Bestäti
gung
wie auch den Ausführungen der Versicherten zum Künd
ig
ungsgrund (
Urk.
7/46/4)
ein schlechtes Einvernehmen zwischen der Versicherten und ihrem Arbeitgeber, den Regionalen Verkehrsbetrieben
Z._
,
zu entnehmen
(vgl. auch Stellungnahme zur Kündigung durch die Arbeitgeberin,
Urk.
7/45/7)
. Dass nicht eine anhaltende gesundheitliche Beeinträchtigung, sondern ein schlechtes Arbeitsklima zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses führte, ist auch daran zu erkennen, dass
Dr.
D._
die befristete Stelle
als
Chauffeuse
als «besser verlaufen» beschrieb und
für
diese keine gesundheitlichen
Hindernisse
erwähnte
.
Auch wenn
Dr.
D._
erst auf verschiedene Interventionen der Beschwerdegeg
nerin (vgl.
Urk.
7/52
-53
) und der Beigeladenen (
Urk.
7/54-56, Urk. 7/62
) hin den Bericht vom
4.
September 2014 verfasste, wird dessen Beweiswert
dadurch
nicht geschmälert. Denn es ist nicht einzusehen, weshalb er die Arbeitsunfähigkeit nicht rückwirkend hätte festlegen können, wenn dies seiner Beurteilung entspro
chen hätte.
Dr.
E._
sah von der Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit ab und
ver
wies für deren Beurteilung am
8.
März 2014 auf den Psychiater (
Urk.
7/51/2).
Daraus
ist ohne Weiteres zu schliessen, dass aus seiner Sicht keine Arbeitsunfä
higkeit vorlag. Dies gilt umso mehr, als er beschränkt für die Zeit vom
15.-2
2.
März 2013 durchaus eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigte.
Ebenso wenig ist auf die Einschätzung des RAD-Arztes abzustellen,
da dieser ke
ine eigene Begründung anführte, sondern einfach die nicht überzeugende Be
urteilung durch den Gutachter übernahm.
5.3
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen ist demnach eine seit Oktober 2013 vorliegende Arbeitsunfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
belegt
. Erst
mittels den
echtzeitlich erfassten Taggeldkarten ist mit hinreichender Sicherheit
erstellt
, dass die Versicherte aus medizinischer
Sicht für die Zeit ab 1. August 2014
arbeitsunfähig war.
Dem steht nicht entgegen, dass die Versicherte von März bis Juli 2014 an seitens der Arbeitslosenversicherung veranlassten Integrationsmassnahmen teilgenom
men hat (
Urk.
7/62/7,
Urk.
7/58). Einerseits waren diese am
1.
August 2014 be
endet und sagen
andererseits
zur hier allein relevanten Arbeitsfähigkeit als
Chauffeuse
nichts aus, da die Integration im kaufmännischen Bereich stattfand.
Von einer neuerlichen (rückwirkenden) Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
(etwa im Rahmen einer neuen Begutachtung)
sind für die massgebliche Streitfrage keine aussagekräftigen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen
ist (antizi
pierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).
5.4
In Anbetracht
des Eintritt
s
der Arbeitsunfähigkeit am
1.
August 2014 und der gleichzeitigen
Wartezeiteröffnung entstand demnach der Rentenanspruch nicht wie verfügt am
1.
Oktober 2014, sondern erst am
1.
August 2015, was zur Gut
heissung der Beschwerde führt.
6.
6.1
Die Kosten des Verfahrens sind auf
Fr.
600.-- festzusetzen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG)
.
Die
Beschwerdeführerin
obsiegt
vollumfänglich
;
im Gegenzug
unterliegt
nicht nur die
Beschwerdegegnerin
, sondern
auch die Beigeladene
, die sich aktiv und mit
eigenem Rechtsschutzinteresse und
eigenen Antr
ä
gen am Verfahren beteiligt hat (BGE 127 V 107 E. 6b;
Urteil des Bundesgerichts 9C_277/2014 vom
26.
Au
gust 2014).
D
ie Gerichtskosten
sind daher
der Beschwerdegegnerin und der Bei
geladenen je zur Hälfte aufzuerlegen.
6.2
O
bsiegenden Behörden oder mit
öf
fent
lichrechtlichen
Aufgaben betrauten Orga
nisationen
darf
in der Re
gel keine Parteientschädigung zugesprochen werden
,
wa
s grund
sätzlich auch für die Trägerinnen oder Versicherer der berufli
chen Vor
sorge gemäss BVG zu gelten
hat
(BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7, 117 V 349 E. 8 mit Hinweis).
Eine Abweichung von diesem Grundsatz ist vorliegend nicht angezeigt, weshalb der Beschwerdeführerin als berufliche Vorsorgeversicherung keine Parteientschä
digung zuzusprechen ist.