Decision ID: 37f8ff53-3836-4353-a20f-765e5fbdb7b6
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1953 geborene
X._
meldete sich
am 13
. Juni 2008
(Eingangsdatum gemäss Aktenverzeichnis)
unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beein
trächtigungen als Folgen eines am 15. Januar 2007 erlittenen Unfalls –
er war
von einem Auto am Hinterrad des Velos angefahren
worden
und ge
stürzt (
Urk.
2/
2/8/22/70)
bei der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, zum Leistungsbezug an (
Urk.
2/
2/8/13).
Die IV-Stelle zog in der Folge
die Akten
des zuständigen
Unfallversicherers (
Urk.
2/
2/8/22,
Urk.
2/
2/8/27,
Urk.
2/
2/8/30,
Urk.
2/
2/8/31
und
Urk.
2/
2/8/35
) sowie
ärztliche Berichte
bei (
Urk.
2/
2/8/23,
Urk.
2/2/8/24 und
Urk.
2/
2/8/26)
. Zudem liess sie den Versicher
ten im
Y._
polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 12. Dezember 2010,
Urk.
2/
2/8/45).
Nach durchgeführtem
Vor
bescheidverfahren
(
Urk.
2/2/8/50 ff.)
wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 4. Juli 2007 (richtig: 2011) mit der Begründung, der Versicherte sei in der bisherigen wie auch in angepasster Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig, ab (
Urk.
2/2/2).
2.
2.1
Dagegen liess der Versicherte am
2. September 2011 Beschwerde
erheben und beantrage
n, es sei die
IV-Stelle
zu verpflichten,
ihm
eine ganze Rente der In
vali
denversi
cherung auszurichten, eventualiter sei ein gerichtliches Gutach
ten zur Abklä
rung der Arbeitsfähigkeit in Auftrag zu geben (
Urk.
2/
2/1 S. 2).
Die Beschwerdegegnerin liess sich am
3. Oktober 2011 mit dem Antrag auf Abwei
sung der Beschwerde vernehmen (
Urk.
2/
2/7). Das
hiesige Gericht wies mit Urteil
vom 18. März 2013 (
Urk.
2/
2/14)
die Beschwerde ab
.
Der Beschwerdeführer erhob dagegen beim Bundesgericht Beschwerde
(Urk.
2/2/16)
. Dieses hiess mit Urteil vom 2
8.
November 2013 (
Urk.
2/2/17 =
Urk.
2/
1) die Beschwerde teilweise gut und hob den Entscheid des hiesigen Gerichts vom 1
8.
März 2013 auf. Die Sache wurde zur ergänzenden Abklärung und neuen Entscheidung ans hiesige Gericht zurückgewiesen
.
2.2
Das hiesige Gericht
beauftragte
in der Folge
mit Beschluss vom 12. September 2014
(
Urk.
2/25)
Prof.
Dr.
med. Z._
, Facharzt FMH für Neurologie,
als lei
tenden Hauptgutachter mit der Befugnis w
eitere Mitgutachter sowie Hilfs
perso
nen zur Begutachtung beizuziehen
mit der Begutachtung des Beschwerdeführers
.
Am 3. März 2016 wurde
das
u
nter der Federführung von Prof.
Z._
erstellte interdisz
iplinäre
Gutachten des
A._
erstattet
(
Urk.
2/
49
,
Urk.
2/50
).
Mit Verfügung vom 31. Mai 2016
(Urk.
2/54)
wurde den Parte
ien Frist angesetzt, um zum
Gutachten Stellung zu nehmen.
Der Beschwer
deführer liess sich am 16. Juni 2016 (
Urk.
2/
56) und die Beschwerdegegnerin am
8. August 2016 (
Urk.
2/
60) vernehmen.
In der Folge holte das Gericht eine ergän
zende Stellungnahme der Gutachter ein (
Urk.
2/61 und
Urk.
2/75).
Der Beschwer
deführer liess sich
dazu am 1
3.
Februar 2017 (Urk.
2/84) und die Beschwerdegeg
nerin am 1
5.
Mai 2017 vernehmen (
Urk.
2/88).
Mit
Entscheid
vom 1
5.
November 2017 (
Urk.
2/93
) setzte das
hiesige
Gericht die Entschädigung der Gutachter für die gerichtlich angeordnete polydisziplinäre Begutachtung auf Fr. 30'260.
--
fest. In der Sache wies es die Beschwerde erneut ab.
Die im Gerichtsverfahren ange
fallenen Gutachtenskosten wurden der Beschwerdegegnerin auferlegt.
Dagegen liess der Beschwerdeführer mit Eing
abe vom 1
3.
Dezember 2017 (Urk.
2/95) beim Bundesgericht Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihm ab Januar 2008 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen und es sei von einer Kürzung der Gutachterkosten abzusehen.
Mit Urteil vom
4.
Juli 2018 (
Urk.
2/99 =
Urk.
1) trat das Bundesgericht bezüglich Beanstandung der Kürzung
der
Gutachtenskosten auf die Beschwerde nicht ein. Im Übrigen hiess es die Beschwerde teilweise gut und hob den angefochtenen Entscheid des hiesigen Gerichts vom 1
5.
November 2017 auf. Die Sache wurde zur neuen
Entscheidfin
dung
ans hiesige Gericht zurückgewiesen.
2.3
Mit Verfügung vom
4.
September 2018
(
Urk.
5) setzte das hiesige Gericht
de
n
A._
-Gutachtern Frist an
, um eine präzisierende Stellungn
a
hme zu den Wider
sprüchen zwischen den von ihnen erhobenen berufsanamnestischen Informatio
nen und den von ihnen festgestellten Einschränkungen
der Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers zufolge neuropsychologischer Defizit
e
einzureichen. Die
A._
-Gutachter liessen sich mit Stellungnahme vom
3.
Oktober 2018 vernehmen (
Urk.
9).
In der Folge teilte das Gericht den Parteien mit Beschluss vom 1
2.
Dezember 2018 (
Urk.
10) mit, dass
es
in Aussicht nehme, der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers,
B._
, Frau
C._
,
schriftlich Fragen zu stellen
. Den Parteien wurden die beabsichtigten Fragen bekannt gegeben und Frist angesetzt, um dem Gericht Änderungen und Ergänzungen zur Fragestellung zu beantragen.
Nachdem die Parteien Stellung genommen hatten (
Urk.
12 und
Urk.
13), wurden m
it Beschluss vom 1
7.
Januar 2019
der ehemaligen Arbeitge
berin
des Beschwerdeführers – der Beschwerdeführer
war
in der Zwischenzeit pensioniert
worden
-
diverse Fragen
unterbreitet
(
Urk.
14).
Diese beantwortete die
Fragen mit Stellungnahme 3
1.
Januar 2019
(
Urk.
16).
Die Stellungnahme der ehe
maligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers
wurde den Parteien
mit Verfügung vom 6.
Februar
2019 (Urk.
17) zur Vernehmlassung zugestellt
. Während der Beschwerdeführer sich am 1
1.
Februar 2019 vernehmen liess (
Urk.
19), verzich
tete die Beschwerdegegnerin auf ein
e Stellungnahme (
Urk.
20). Die Vernehmlas
sung
des Beschwerdeführers beziehungsweise de
r
Verzicht der Beschwerdegeg
nerin auf Stellungnahme wurde den Parteien mit Verfügung vom
5.
März 2019 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
21).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente.
1.
2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialversicherungsrechts,
ATSG)
gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
1.3.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3.2
Bei einer hypothetisch im Gesundheitsfall lediglich teilerwerbstätigen versicher
ten Person
ohne
Aufgabenbereich bemisst sich die Invalidität rechtsprechungs
gemäss nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs oder einer Untervariante (Schätzungs- oder Prozentvergleich, ausserordentliches Bemes
sungsverfahren) davon. Dabei ist das
Valideneinkommen
nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen, wobei entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkom
men erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum, um mehr Freizeit zu haben, hat dafür nicht die Invalidenversi
cherung einzustehen. Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Inva
lidität und Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das
–
ärztlich festzulegende
–
Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtig
ung geleistete (BGE 131 V 51 E.
5.1.2; wi
edergegeben in BGE 142 V 290 E.
5).
In Präzisierung dieser Rechtsprechu
ng hat das Bundesgericht in BGE
142 V 290 entschieden, dass bei teilerwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich die anhand der Einkommensvergleichsmethode zu ermittelnde Einschränkung im (allein versicherten) erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypo
thetischen Teilerwerbstätigkeit – zu berücksichtigen ist
(E. 7.3)
.
2.
2.1
Das hiesige Gericht
erwog im
Urteil IV.2013.01138 vom 15. November 2017 (Urk. 2/93)
im Wesentlichen, laut den
A._
-
Gutachtern
b
rauche der Beschwerde
führer aus neuropsychologischer Sicht für jegliche Tätigkeiten etwa doppelt so viel Zeit wie ein gesunder Arbeitnehmer. Die Arbeit im
B._
sowie die Putz- und Gartenarbeit beim Nachbarn seien vom Arbeitsinhalt und -pensum her leidensangepasst. Im
A._
-Gutachten
sei aber nicht diskutiert worden, dass der
Beschwerdeführer im
B._
ganztägig mit uneinge
schränkter Leistung gearbeitet und dabei offenbar ohne erkennbare Unsicherhei
ten und unfallfrei regelmässig ein Auto in der Innenstadt gelenkt habe. Die Hypothese der neuropsychologischen
A._
-
Gutachter, wonach
der Beschwerde
führer
an einer sein Arbeitsvermögen pro Zeiteinheit stark einschränkenden all
gemeinen kognitiven und motorischen Verlangsamung sowie rascher Ermüdbar
keit leide, habe sich in der durch die psychiatrischen Gutachter erfolgten Befra
gung seiner Vorgesetzten im
B._
, Frau
C._
, nicht erhär
ten lassen. Auch in der Stellungnahme vom 1
5.
November 2016 seien die Gut
achter des
A._
nicht in der Lage gewesen, diese anamnestische Information adä
quat zu
berücksichtigen. Zudem sei aus dem
Gutachten nicht ersichtlich, wie der
Beschwerdeführer sein 40%-
Pensum an zwei ganzen Arbeitstagen à netto rund acht Arbeitsstunden bewältigen könne, wenn er laut dem neuropsychologischen Teilgutachten doch für jegliche Tätigkeiten etwa doppelt so viel Zeit brauche wie ein gesunder Arbeitnehmer seines Alters
.
Dies müsse nicht heissen, dass der
Beschwerdeführer
im Rahmen der Begutachtung des
A._
trotz der unauffälligen Symptomvalidierung
aggraviert
oder simuliert habe. Denn laut dem neuropsy
chologischen Gutacht
en des
A._
könnten
das
Verhalten der untersuchten Person und die Messergebnisse durch vom Untersucher nicht immer erkennbare starke psycho-physische Stressreaktionen des Probanden aufgrund der Begutachtungs
situation verzerrt werden. Indessen sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Gut
achter des
A._
den Stress in der Begutachtungssituation völlig unberücksichtigt gelassen hätten und bei der Festlegung der Arbeitsunfähigkeit ohne Weiteres davon ausgegangen seien, die gezeigten neuropsychologischen Defizite träten
auch bei angepasster Arbeit auf
. Von weiteren Abklärungen seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Vielmehr liessen sich aufgrund des nicht gelösten Widerspruchs zwischen
den
arbeitsanamnestischen Informationen
und den neu
ropsychologischen Testergebnissen die funktionellen Auswirkungen der medizi
nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage nicht schlüssig und widerspruchsfrei nachweisen. Somit sei in Würdigung des gesamten medizini
schen Sachverhalts und
der normativ vorgeschriebenen Kriterien festzustellen, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden bestehe.
2.2
Das
vom Beschwerdeführer angerufene Bundesgericht
bezeichnete
in seinem Urteil 8C_889/2017 vom 4. Juli 2018 (Urk. 1)
die erheblichen Zweifel des hiesigen Gerichts
an der gutachterlichen Einschätzung der neuropsychologischen Proble
matik nicht von vornherein
als unbegründet. Es hielt dem hiesigen Gericht aber vor
, dass es mangels medizinischer Kompetenz nicht ohne Weiteres vom
A._
-Gutachten habe abweichen dürfen, weshalb das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache
ans hiesige Gericht
zurückzu
w
eisen sei, damit dieses zumindest eine präzisierende Stellungnahme bei den
A._
-Gutachtern
einhole
und erforder
lichenfalls weitere Abklärungen betreffend die Arbeitssituation im
B._
vornehme
sowie, falls danach die Beweislage in Bezug auf den Ver
lauf der Arbeitsunfähigkeit während der streitbetroffenen Zeit weiterhin nicht schlüssig sei, ein klärendes gerichtliches Gutachten
veranlasse
(E. 6.2).
3.
3.1
In Nachachtung dieses Urteils holte das hiesige Gericht die Stellungnahme von
Prof.
Dr.
phil.
D._
und Prof.
Z._
vom
A._
vom
3.
Oktober 2018 ein
(Urk.
9)
. Diese
erklärten zur Frage, weshalb der Beschwerdeführer trotz der neuropsycho
logischen Beschwerden ein Auto zu lenken und Fahrrad zu fahren vermocht habe, in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 1
5.
November 2016 hätten sie
ver
merkt,
dass für die internen und externen Transporte, welche der Beschwerdefüh
rer gegenwärtig au
ch unter Zuhilfenahme eines PW erledige
, eine Lösung gesucht werden
müsse
. Weiter hätten sie angefügt, dass die Fahrten in kleinem Umkreis erfolgten und ihnen ein R
outinecharakter zugekommen sei.
Zudem hätten sie festgehalten, dass d
ie Fahreignung des Beschwerdeführers infolge der festgestell
ten
neuropsychologischen Defizite nicht gegeben
sei.
Sie sähen
keinen gutachter
lichen Widerspruch in der Tatsache, dass die Fahreignung aus
neuropsychologi
scher
nicht gegeben sei
und der Beschwerdeführer trotzdem Auto gefahren
sei. Der Beschwerdeführer habe
als Beschwerden unter anderem Konzentrations- und Orientierungsschwierigkeiten an
gegeben.
Dies
heisse
natürlich nicht, dass er sich nicht trotzdem hätte ans Steuer setzen können, um Routinefahrten
zu überneh
men. Es heiss
e
lediglich, dass er dies aus
ihrer
medizinisch-neuropsychologischen Sicht
auf
g
rund eines erhöhten Unfallrisikos nicht hätte tun solle
n. Eine analoge Argumentation ge
lt
e
für
das
Fahrradfahren.
Zur Frage, weshalb
ihre in ihrer
ergänzenden Stellungnahme vom 1
5.
November 20
16 gelieferte
Erklärung der medizinischen Zu
sammenhänge wahrscheinlicher sei
, als diejenige der
Y._
-Gutachter
oder die vom hiesigen
im Urteil vom 15.
November 2017 vermutete,
führten die Professoren
D._
und
Z._
aus, die
von
ihnen in i
hrer
ergänzenden Stellungnahme vom 1
5.
November
2016 dar
gelegten medizinischen
Zusammenhänge s
eien
aus
ihrer
Sicht widerspruc
hsfrei und schlüssig, sodass sie
keinen Anlass
dafür
hätten
, die Sicht der
Y._
-Gutachter oder des Sozialversicherungsgerichts als wahrscheinlicher
anzunehmen. Insbe
sondere
hätten
sie
detailliert die neuropsychologischen Befunde dar
gelegt
, welche klar
eine verminderte Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers belegt hätten
. Diese gutachterliche Beurteilung deck
e s
ich mit de
n Angaben des
Beschwerde
führers
und auch des von der
Arbeitgeber
in
angegebenen Tätigkeitsprofils,
sodass sie
bezüglich
ihrer
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit keine Inko
n
sistenzen erken
nen
könn
t
en.
3.2
Mit Stellungnahme vom 3
1.
Januar 2019 (
Urk.
16) beantwortete die ehemalige
Vorgesetzte des Beschwerdeführers
, Frau
C._
,
die vom Gericht mit Beschluss vom 1
7.
Januar 2019 (
Urk.
14) gestellten Fragen.
Sie
erklärte, dass der Beschwer
deführer logistische Tätigkeiten, interne und externe Transporte aus
ge
führt
habe
. Sein Arbeitspensum habe 40
%
betragen. Er habe jeweils montags und donners
tags ganztags gearbeitet. Der Versuch,
das
40%
-Pensum
auf die ganze Woche zu verteilen, sei gescheitert.
Auf die Frage, ob der Beschwerdeführer für die Verrichtung seiner Tätigkeit einen PW benutzt habe und wenn ja, welche Strecke er zu welcher Tageszeit und wie oft gefahren sei, antwortete
Frau
C._
, ja, regemässig zwischen 8.45 Uhr und 9.45 Uhr. Die Distanz habe 500 Meter betragen. Gelegentlich habe der Beschwer
deführer weitere Transporte im Umkreis von einem bis höchstens
zwei Kilometer gemacht.
Weiter erklärte
Frau
C._
, d
er Beschwerdeführer habe im Rahmen seines Pen
sums körperlich volle Leistung erbracht, geistig habe er die Leistung nur teilweise erbracht. So habe er gelegentlich vergessen
,
Aufträge auszuführen, habe Mühe gehabt sich zu orientieren und sei diesbezüglich auf die Unterstützung der ande
ren Mitarbeiter angewiesen gewesen. All dies habe eine gewisse Toleranz bedingt, welche sie dem Beschwerdeführer gerne entgegengebracht hätten.
Die von ihnen ergriffenen Massnahmen seien
eine Form von situativer Unterstützung gewesen, welche im Moment geholfen und die Situation entschärft
hätten
, aber insgesamt auf die Leistungsfähigkeit keine Auswirkungen gezeigt
hätten
. Vor allem gegen Mittag hätten sie vermehrt ein Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit festge
stellt. Ein Mittagsschlaf
von 30 bis 45 Minuten sei für den Beschwerdeführer unabdingbar gewesen.
Sie
habe ihm dafür ein Klappbett gekauft und ihm für diese Zeit einen Raum zur Verfügung gestellt. Körperliche Leistungseinschrän
kungen hätten sich manchmal gegen Abend gezeigt. So sei es beispielsweise vor
gekommen, dass
er
die Treppe hinauf gestolpert sei. Der Beschwerdeführer sei geistig schnell erschöpft gewesen. Sie hätten beobachtet, dass er an einer kogni
tiven Verlangsamung gelitten und Mühe gehabt habe, seine Aufmerksamkeit auf verschiedene Dinge zu richten. Diese Beeinträchtigung
en
hätten Auswirkungen auf seine Arbeitsleistung gehabt. Als Beisp
iele dazu führte
Frau
C._
an
: Bei einem Transport an einen unbekannten Ort habe der Beschwerdeführer eine Begleitung gebraucht, weil er sich nicht alleine habe orientieren können. Aufträge ausserhalb des täglichen Ablaufs hätten mehrfach und möglichst einfach erklärt und idealerweise schriftlich aufgezeigt werden müssen. Für den Beschwerdeführer sei es wichtig gewesen, dass er immer einen Auftrag nach dem anderen habe ausführen können. Sobald etw
as Unvorhergesehenes dazwischen
gekommen sei, sei es vorgekommen, dass er den ursprünglichen Auftrag aus den Augen verloren und diesen vergessen habe.
Immer wieder sei der Beschwerdeführer mit seiner Ferienplanung überfordert gewesen. Oft habe es Missverständnisse gegeben, woraus Verschiebungen resultiert hätten. Der Beschwerdeführer habe Mühe gehabt, eine Aussage auf den Punkt zu bringen. Oft habe er mit seinen Ausfüh
rungen soweit ausgeholt, dass er das Wesentliche aus den Augen verloren und dieses entweder ganz vergessen habe oder sich wieder habe besinnen müssen, was er eigentlich habe sagen wolle. Er habe bereits Erzähltes wiederholt und sich nicht mehr erinnern könne
n
, das
s
sie schon da
rüber gesprochen gehabt h
ä
tten.
Der Beschwerdeführer habe eine klare Tagesstruktur mit einem repetitiven Ablauf gebraucht. Unvorhergesehenes und organisatorische Änderungen hätten ihn überfordert. Da er in der Logistik intellektuell anspruchslose und zeitlich unkriti
sche Tätigkeiten habe ausführen müssen, sei er trotz seiner Defizite in ihrem Betrieb tragbar gewesen. Durch sein hilfsbereites, fröhliches und positives Wesen habe er auf die Toleranz der Mitarbeitenden und von ihr als Vorgesetzte zählen könne
n
. Er sei von einem hilfsbereiten und geduldigen Team getragen gewesen. Durch seine körperliche Fitness habe er einige, aber längst nicht alle seine Defizite wettgemacht.
4.
Aus der Stellungnahme
von Frau
C._
vom
3
1.
Januar 2019 (
Urk.
16) ergibt sich, dass die von den
A._
-
Gutachtern attestierten kognitiven Einschränkungen den Arbeitsalltag
des Beschwerdeführers
massgeblich beeinflussten. Die von
Frau
C._
geschilderten Einschränkungen entsprechen im Wesentlichen den von den Gutachtern
erhobenen
. So konnte
Frau
C._
wie die
A._
-
Gutachter
eine
kogni
tive Verlangsamung
(
Urk.
2/50/3 S. 29)
und die Mühe
des Beschwerdeführers
, seine Aufmerksamkeit auf verschiedene Dinge zu richten
(
Urk.
2/50/3 S. 30)
,
f
e
st
stellen
.
In Übereinstimmung mit den gutachterlichen Erhebungen zeigte sich gemäss Frau
C._
im Arbeitsalltag auch die Notwendigkeit, dass dem Beschwer
deführer v
erschiedene Aufträge nacheinander und möglichst einfach erklärt
wer
den
mussten
(
Urk.
2/50/3 S. 30)
.
Darüber hinaus legte
Frau
C._
dar, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage war, seine Arbeitstätigkeit in einem Pensum von 40
%
über die ganze Woche verteilt zu verrichten, dass es ihm im Rahmen der von der Arbeitgeberin gewähr
ten Arbeitsbedingungen, welche insbesondere die Möglichkeit eines Mittags
schlafs von 30 bis 45 Minuten beinhalteten, jedoch möglich war, sein Arbeits
pensum von 40
%
an zwei Tagen zu verrichten. Dass der Beschwerdeführer wäh
rend seiner Tätigkeit für das
B._
regelmässig Auto fuhr, scheint gestützt auf die von den
A._
-
Gutachtern erhobenen und von
Frau
C._
bestätigten Einschränkungen zwar zumindest problematisch
(vgl.
Urk.
9)
, es kann daraus jedoch nicht geschlossen werden, dass die erhobenen
Einschränkungen nicht bestünden.
Da sich die von den
A._
-
Gutachtern attestierte Arbeitsunfähigkeit im Wesentli
chen mit der tatsächlich vom Beschwerdeführer erbrachten und von
seiner
ehe
maligen Vorgesetzten bestätigten Leistungsfähigkeit deckt, ist mit dem Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von einer 100%igen Arbeitsunfähig
keit des Beschwerdeführers in der angestammten, und einer 50%igen Arbeitsfä
higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit auszugehen
, und zwa
r
durch
gehend ab Januar 2008
(
Urk.
2/50/3 S. 31)
.
5.
5.1
Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen.
5.2
Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe
tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali
deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten
wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).
D
er Beschwerdefüh
rer war nach dem Unfallereigni
s vom 1
5.
Januar 2007
zwar
bis am
3.
April 2007 zu 100
%
arbeitsunfähig, in der Folge war er aber bis am 2
8.
Januar 2008 wieder arbeitsfähig.
Erst ab
dem 2
9.
Januar 2008 war
er
wieder
(teil-)
arbeitsunfähig (
vgl. Bericht von
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom
2.
Juli 2008,
Urk.
2/2/8/23/7).
W
ährend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40
%
arbeitsunfähig
war der Beschwerdeführer somit im Januar 2009 (vgl.
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG). Da sich der
Besch
werdeführer am 13.
Juni 2008 (Eingangsdatum gemäss Akten
verzeichnis,
Urk.
2/2/8/13) bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezu
g
anmeldete, ist der
(hypothetische)
Rentenbeginn
som
i
t
im Januar 2009 (
Art.
29
Abs.
1 IVG; vgl. auch BGE 138 V 475).
5.
3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s
ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1;
134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Der Beschwerdeführer arbeitete vor Eintritt des
Gesundheitsschadens seit dem 1.
August 20
0
3 in einem Pensum von 32 Stund
en pro Woche als Krankenpfle
ger
auf einer privaten Dialysestation (
Urk.
2/2/8/17). Bei einer üblichen Arbeits
zeit im damaligen Betrieb des Beschwerdeführers von 42 Stunden pro Woche (
Urk.
2/2/8/17
/5
) entspricht dies einem Arbeitspensum von 76,2
%
.
Im Jahr 2008 belief sich
der
Jahreslohn
des Beschwerdeführers
vo
r
Eintritt des Gesundheitsschadens auf Fr. 78'000.-- (
Urk.
2/2/8/17/5), was in Anpassung an die Nominallohnentwicklung im Jahr 2009 einem Lohn von Fr.
79'640.55 (Fr. 78'000.
-- :
2092 x 2136;
vgl. Bundesamt für Statistik,
Tabelle
T 39
,
Entwick
lung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne,
Nominal
löhne, Männer) e
ntspricht.
Nachdem d
er Beschwerdeführer seit August 2003 im selben Pensum arbeitete und keine Faktoren vom
ihm
geltend gemacht wurden oder aktenkundig wären, welche eine Ausdehnung des Arbeitspens
um
s
plausibel erscheinen liessen, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesund
heitsfall im Jahr 2009
weiter
in einem Pensum von 76,2
%
gearbeitet und ein Einkommen von Fr. 79'640.55 erzielt hätte.
5.4
5.4
.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti
schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf
grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
5.
4
.2
Der Beschwerdeführer ging im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns kei
ner Erwerbstätigkeit nach.
Das Invalideneinkommen ist daher gestützt auf die Tab
ellenlöhne der LSE zu berechnen. Gemäss der Tabelle TA1 des LSE 2008 erzielten Männer, die einfache und repetitive Tätigkeiten ausübten im Jahr 2008 im Median Fr. 4'806.
-- pro Monat
. In Anpassung an die Nominallohnentwicklung (vgl. Bundesamt für Statistik,
Tabelle
T 39
,
Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne,
Nominallöhne, Männer) und unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2009 von 41,6 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) entspricht dies im Jah
r 2009 bei einem Pensum von 100
% einem Einkommen von Fr. 61'240.40 (Fr. 4'806
.--
x 12 : 2092 x 2136 : 40 x 41,6)
und bei einem Pensum von 50
%
einem Einkommen von Fr. 30'620.20.
5.4
.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann
die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/
aa
). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät
zen und darf 25
%
nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
bb
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein
geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/
bb
). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund
heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding
ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts
punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hin
weisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).
5.4.4
In
Anbetracht der Tatsache, dass im Rahmen der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 50
%
der Verlangsamung und rascheren Erschöpfbarkeit des Beschwerdefüh
rers
schon
Rechnung getragen wurde und
d
er
massgebende
Tabellenlohn
bereits nur einfache und repetitive Tätigkeit beinhaltet, besteht kein Anlass für einen zusätzlichen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn.
Das Invalidenein
kommen des Beschwerdeführers ist daher auf Fr. 30'620.20
festzusetzen
.
5.
5
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr. 79'640.55 und einem Invalideneinkommen von Fr.
30'620.20
resultiert
für das Jahr 2009
eine Einkommenseinbusse von Fr.
49'020.35
ein und gewichteter Invaliditätsgrad von
gerundet
47
%
(
[
Fr.
49'020.
35
:
Fr. 79'640.55]
x 0,762
; vgl. E. 1.3.2
; vgl. auch Urteil des Bun
desgerichts 9C_583/2018 vom
3.
Dezember 2018
)
.
Bei einem Invaliditätsgrad von 47
%
besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
.
5.
6
Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer
ab
dem
1.
Januar
2009 Anspruch auf eine
Viertels
rente
. Die Beschwerde ist in dem Sinne teilweise gutzuheissen.
6.
6
.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos
ten
sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule
gen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
1’0
00.-- anzusetzen.
Da der Beschwerde
führer bezüglich des Rentenanspruchs an sich obsiegt, sind die Kosten vollum
fänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6
.2
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts rechtfertigt der Umstand allein, dass einem Beschwerdeführer in einem Beschwerdeverfahren eine geringere (Teil-) Rente als beantragt zugesprochen wird, noch keine Reduktion der Parteientschä
digung, jedenfalls soweit der Aufwand nicht vom beantragten Umfang der Rente beeinflusst wird (Urteil des Bundesgerichts 9C_466/2007 vom 2
5.
Januar 2008 E. 5). Entsprechend ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde
führer eine volle Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese ist nach
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht auf
Fr. 8
’000
.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.
6
.3
Das hiesige Gericht setzte mit Beschluss vom 1
5.
November 2017 (
Urk.
2/93) die Entschädigung der
A._
-Gutachter auf Fr. 30'260.--
fest
. Auf die vom Beschwer
deführer dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom
4.
Juli 2018 (
Urk.
2/99) nicht ein. Die Kosten des Gutachtens sind – wie bereits mit Urteil vom 1
5.
November 2017 (
Urk.
2/93), welches vom Bundesgericht mit Urteil vom
4.
Juli 2018 (
Urk.
2/99) aufgehoben wurde – der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.