Decision ID: 402e6dd2-dd70-4351-a2b4-ff018b13d378
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1953 geborene
X._
, gelernter kaufmännischer Angestellter, war zuletzt
bei diversen Arbeitgebern
als Verkäufer im Aussendienst angestellt
(
Urk.
5/11)
. Am 1
1.
Februar 2015 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf seit Januar 2015 bestehende Herzprobleme bei der Sozial
ver
sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
5/4
). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug,
Urk.
5/11) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte (
Urk.
5/10,
Urk.
5/12,
Urk.
5/14-15,
Urk.
5/18-19,
Urk.
5/21,
Urk.
5/23) ein. Die IV-Stelle prüfte Eingliederungsmassnahmen und teilte
X._
am 1
0.
Juli 2015 mit, dass
wegen seines Gesund
heits
zustandes
zur Zeit
keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (
Urk.
5/13). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 2
0.
Juli 2016 [
Urk.
5/26], Ei
nwand vom 1
5.
August 2016 [Urk.
5/29, ergänzender Einwand vom 2
8.
September 2016 [
Urk.
5/36]) sprach die IV-Stelle X._
mit Verfügung vom
4.
Juli
2017
eine vom
1.
Januar bis 3
1.
Juli 2016 befristete ganze und ab
1.
August 2016 eine unbefristete halbe Rente der Invalidenversicherung zu (
Urk.
5/44,
Urk.
5/42 [Verfügungsteil 2]).
2.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am
5.
September 2017 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und es sei ihm insbesondere auch für die Zeit ab
1.
August 2016 eine ganze Inva
lidenrente zuzusprechen (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober
2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (
Urk.
4, unter
Beilage ihrer Akten [
Urk.
5/1-49]), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2
5.
Oktober 2017 angezeigt wurde (
Urk.
6).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[
ATSG
]
). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung [IVG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1
8.
November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf
die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor
aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein
zel
fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente,
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis
tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwend
baren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditäts
grades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E.
2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E.
3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine be
fristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechts
mittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zu
sprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundes
ge
richts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nen
falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
D
ie Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, der Beschwerde
führer habe vom
1.
Januar 2016 bis am 3
1.
Juli 2016
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, per
1.
August 2016 bestehe zufolge einer Verbesserung des Ge
sundheitszustands am 1
2.
Mai 2016 noch Ans
pruch auf eine halbe Rente. Die
aktuellen Berichte der behandelnden Ärzte belegten, dass infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes eine körperlich leichte Tätigkeit zu 50 % zumutbar sei
(
Urk.
2).
2.
2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, die Beschwerde
gegnerin habe ihre Beurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerdefüh
rers lediglich mit Blick auf den
kardiologisch zu beurteilenden Sachverhalt gemacht, in psychischer Hinsicht habe sie die Beurteilungen der Ärzte ausser Acht gelassen. Es
sei
somit keine
Verbesserung,
sondern eine Verschlechterung des Gesundheits
zustands
eing
e
tret
en. Die Beurteilung des Arztes
des Regionalen Ärztlichen Diens
ts (RAD)
erfolge fachfremd und beruhe nicht auf den vollständigen Akten. Selbst wenn von einem verbesserten Gesundheitszustand auszugehen wäre, könnte die Rente erst per
1.
September 2016 herabgesetzt werden, da jedoch ein Leidens
ab
zug von 20
%
zu gewähren wäre, resultierte so oder so ein Anspruch auf eine ganze Rente, selbst wenn auf die RAD-Beurteilung abgestellt würde (
Urk.
1).
3.
3.1
Dr.
A._
, FMH Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 2
6.
Februar 2015 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 5/12) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 5/12/1):
-
dilatative
Kardiomyopathie unklarer Ätiologie, Erstdiagnose Januar 2015
-
koronarangiographisch insignifikante Koronarstenose, Januar 2015
-
Ech
o
Januar 2015: dilatierter, exzentrisch hypertropher linker Ventrikel
mit schwer eingeschränkter LV-Funktion, 15-20
%
-
kardiovaskuläre Risikofaktoren: Status nach 90 p
ack
years
, sistiert seit einem Jahr
-
anamnestisch depressive Episoden
Dem Bericht ist ferner zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei zum aktuellen Zeitpunkt und bis auf weiteres für sämtliche beruflichen Tätigkeiten zu 100
%
arbeitsunfähig. Er sei durch die schwer eingeschränkte, linksventrikuläre systolische Globalfunktion im Alltagsleben, aber auch beruflich, durch eine erhebliche Anstrengungsdyspnoe, aber auch durch Konzentrationsschwierigkeiten und eine allgemeine Müdigkeit deutlich eingeschränkt. Die allfällige Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit sei abhängig vom Verlauf des Schweregrades der Herzerkrankung (
Urk.
5/12/2).
3.2
Dem zu Händen der Beschwerdegegnerin erstellten Bericht von
Dr.
B._
, FMH Allg
e
meine Innere Medizin, vom 2
4.
August 2015 (
Urk.
5/18) kann entnommen werden, im Vergleich zu Januar 2015 sei es zu einer Verbes
serung der linksventrikulären Funktion gekommen.
Diese habe sich von 15-20 % auf 30-35 % verbessert
Der Beschwerdeführer sei aber
nach wie vor in seiner körp
erlichen Leistung eingeschränkt
(
Urk.
5/18/5).
3.3
Dr.
A._
hielt mit Bericht vom 2
5.
September 2015 (
Urk.
5/20) fest, unerwarteter Weise habe sich im Vergleich zur letzten Echokardiographie die LV-Funktion weiter verbessert und sei aktuell nur mehr leichtgradig eingeschränkt. Subjektiv gehe es dem Beschwerdefüh
rer von kardialer Seite her gut.
Die Anstren
g
ungsdyspnoe sei mit der Funktionsklasse NYHA II zu beschreiben (Urk. 6/20/2).
3.4
Am 3
0.
November 2015 berichtete
Dr.
A._
zu Händen der Beschwerde
geg
nerin (
Urk.
5/19), die linksventrikuläre Pumpfunktion habe sich weiter verbessert und sei aktuell nur mehr leicht bis mittelschwer eingeschränkt. Subjektiv gehe es dem Beschwerdeführer etwas besser. Im Vordergrund stehe nach wie vor eine Anstrengungsdyspnoe der Funktionsklasse NYHA II. Aus heutiger Sicht scheine die Arbeitsfähigkeit für schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeiten kaum gegeben zu sein. Leichte körperliche Arbeit wäre in reduziertem Umfang von 20-50
%
möglich. Nicht ausser Acht gelassen werden dürften die Begleitsymptome wie Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, welche zum Teil auch durch die notwendige und ausgebaute Herzinsuffizienz
therapie
verursacht würden (
Urk.
5/19).
3.5
Dr.
A._
berichtete am 1
2.
Mai 2016 zu Händen der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
5/21)
, es zeige sich von kardialer Seite her ein erfreulich stabiler Verlauf. Die Medikation sei aufgrund der deutlichen Verbesserung der linksventrikulären
systolischen Globalfunktion leicht reduziert worden. Die Arbeitsfähigkeit für leich
te körperliche Tätigkeiten scheine rein formal 50
%
zu sein. Nicht ausser Acht gelassen werden dürften die Begleitdiagnosen (
Urk.
5/21).
3.6
Dr.
B._
notierte im bei der Beschwerdegegnerin am
6.
Juni 2016 eingegangenen Bericht (
Urk.
5/23), dem Beschwerdeführer sei eine leichte Büro
arbeit wahrscheinlich halbtägig möglich (
Urk.
5/23/1).
3.7
Im Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
ging am
1.
September 2016 der Bericht von
Dr.
C._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, bei der Beschwerdegegnerin ein (
Urk.
5/34).
Dr.
C._
hält folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (
Urk.
5/34/1):
-
rezidivierende depressive Störung, derzeit mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), seit ca. 2011
-
Verdacht auf beginnende Demenz
(ICD-10
F0
)
, Differentialdiagnose: kognitive Störung im Rahmen der Depression
-
Differentialdiagnose:
mild
cognitive
impairment
(MCI)
, leichte kognitive Beeinträchtigung (ICD-10 F06.07
)
, seit ca. Januar 2016
-
dilatative
Kardiomyopathie seit
5.
Januar 2015
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
C._
einen Verdacht auf ADHS, Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität mit Persi
stenz
in das Erwachsenenalter (ICD-10 F90), vermutlich seit Kindheit
,
sowie einen Status nach Störung durch Alkohol (ICD-1
0 F10
)
,
seit 2011 sistiert (Urk.
5/34/1).
Der behandelnde Psychiater führte sodann aus, mit medikamentöser und psy
chiatrischer Weiterbehandlung sei es möglich, selbständig zu leben. Eine Steigerung der Arbeitstätigkeit im Alltag sei nicht möglich, da eine beginnende Demenz derzeit noch nicht ausgeschlossen werden könne. Es fänden regelmässige Sitzungen ein
-
bis zweimal monatlich statt. Als Handelsreisender sei der Be
schwerdeführer seit
1.
Januar 2016 zu 100
%
arbeitsunfähig. Der Beschwer
de
führer leide an Gedächtnisstörungen und einer deutlichen Störung des Kurzzeit
gedächtnisses, Merkwörter könne er bereits nach wenigen Minuten nicht mehr wiedergeben. Sodann bestehe eine starke Nervosität und innere Unruhe, was Fehler bei der Arbeit förder
e
(
Urk.
5/34/3). Die Leistungsfähigkeit des Beschwer
deführers sei wegen Gedächtnisstörungen und innerer Unruhe zu 100
%
einge
schränkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht möglich (
Urk.
5/34/5).
3.8
Dr.
C._
hielt im Bericht vom 1
5.
September 2016 zu Händen der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (
Urk.
5/35)
unter Nennung der im Wes
entlichen gleichen Diagnosen wie im Vorbericht (E. 3.7)
fest,
der Beschwer
de
führer
befinde sich seit dem 1
2.
August 2016 bei ihm in Behandlung. Bereits von 2010 bis 2011 sei er bei ihm im Sozialpsychiatrischen Zentrum
D._
der
Universitätsklinik E._
in Behandlung gewesen
(
Urk.
5/35/1)
.
Die Vergesslichkeit sei das grösste Problem bei der täglichen Arbeit. Der Be
schwer
deführer würde viele Dinge vergessen beziehungsweise würde den Arbeits
ablauf
in normaler Reihenfolge vermutlich auf längere Sicht nicht mehr schaffen. Durch die psychischen Belastungen könne man eine sehr reduzierte Belastungs
grenze voraussetzen beziehungsweise der Beschwerdeführer sei psychisch kaum belastbar. Eine Arbeit in der angestammten Tätigkeit wäre aus psychiatrischer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt, da die Diagnostik noch nicht abgeschlossen sei, nicht möglich. In einer angepassten Tätigkeit wäre es wie im angestammten Bereich, die Vergesslichkeit beherrsche jede Tät
i
gkeit, auch im angepassten Rahmen. Eine Tätigkeit in einem angepassten Rahmen wäre zum jetzigen Zeit
punkt nicht sinnvoll.
Sollte sich die Demenzdiagnose bestätigen, sei eine weitere Tätigkeit im angestammten und angepassten Betätigung
s
feld nicht mehr möglich (
Urk.
5/35/2).
3.9
Am 1
6.
April 2017 berichtete
Dr.
C._
erneut zu Händen der Beschwerde
gegnerin (
Urk.
5/38), der Beschwerdeführer leide an einer rezidivierenden De
pres
sion (ICD-10 F33, seit 2010), einer gemischten Demenz (vaskulär und Alzheimer
,
seit 2015, Stadium leicht
[
ICD-10 F03
]
) beziehungsweise an einer beginnenden Demenz im Sinne eines
mild
cognitive
impairment
.
Als Befunde nannte
Dr.
C._
eine leichte bis mittelgradige Störung der Merkfähigkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit und psychomotorische Agita
tion. Die Leistungsfähigkeit sei um 100
%
eingeschränkt. Es fänden monatliche psychotherapeutische Sitzungen statt. Die Situation sei derzeit stabil, die beginn
ende Demenz habe sich nicht wesentlich verschlechtert (
Urk.
5/38).
3.10
Der für den RAD tätige
Dr.
F._
, FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie,
hielt mit Stellungnahme vom
1
9.
Mai 2017
fest, Dr.
C._
beschreibe eine stabile Situation mit gemischter beziehungsweise beginnender Demenz
und rezi
divierender Depression
und halte e
ine Arbeit in der bisherigen Tätigkeit nicht
für
möglich und auch eine angepasste Tätigkeit nicht
für
sinnvoll. Zusammenfassend sei es – so
Dr.
F._
– aus kardiologischer Sicht zu einer Besserung gekommen, die aber wahrscheinlich doch nicht zu einer ent
scheidenden Verbesserung des Gesundheitszustands insgesamt geführt habe. Es könne demnach an der RAD-Stellungnahme vom 1
7.
Februar 2016 festgehalten werden (
Urk.
5/39/3).
Der Stellungnahme von
Dr.
F._
vom 1
7.
Februar 2016 ist zu entnehmen, es könne nach Ablauf der Wartezeit von einer mindestens 20%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen we
rden. Am
7.
Juni 2016 hielt Dr.
F._
sodann
gestützt auf die kardiologischen Verlaufsberichte
fest, zufolge einer Verbesserung des Gesundheitszustands sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angep
assten Tätigkeit zumutbar (Urk.
5/24/4).
4.
4.1
Nicht umstritten und keinen Anlass zu Weiterungen ergibt die
Zusprache
der ganzen Invalidenrente vom
1.
Januar 2016 bis 3
1.
Juli 2016.
In kardiologischer Hinsicht ergibt sich aus den aufliegenden medizinischen Be
richten
(vgl. E. 3.1-3.6)
,
dass der Beschwe
r
deführer vom
1.
Januar 2015 bis zum 1
1.
Mai 2016
sowohl angestammt als auch angepasst
zu 100
%
arbeitsunfähig war. Zufolge einer Verbesserung des Gesundheitszustands attestierte
n
ihm
die
Dres
.
A._
und
B._
ab
dem
1
2.
Mai 2016 eine
Arbeits
fähigkeit in angepassten Tätigkeiten von nunmehr 50
%
(E. 3.5-
3.
6).
4.
2
4.2
.1
Vorliegend ist strittig, ob gestützt auf die vorhandenen medizinischen Unterlagen der psychische Gesundheitszustand und die damit zusammenhängenden Auswir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit im
Zeitpunkt der Rentenverfügung vo
m 4. Juli 2017 verlässlich beurteilt werden k
o
nn
t
en.
Die im Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
ins Recht gereichten Berichte (E. 3.7-3.9) stammen vom behandelnden Psychiater, welcher als Diagnosen eine seit circa 2011 bestehende depressive Symptomatik (rezidivierende depressive Störung, mittel
gradige depressive Episode), sowie einen Verdacht auf beginnende Demenz bei seit Januar 2016 vorliegenden leichten kognitiven Beeinträchtigungen fest
hielt.
Dr.
C._
ging gestützt auf die gestellten Diagnosen von einer
100%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
aus
, da der Beschwerdeführer Gedächtnisstörungen sowie eine deutliche Störung des Kurzzeitgedächtnisses habe, eine starke Nervo
sität und innere Unruhe aufweise
und
psychisch
eingeschränkt b
elastbar
sei
. Mit Bericht vom 1
6.
April 2017 hielt
Dr.
C._
eine stabile gemischte Demenz (vaskulär und Alzheimer) fest, wobei er den Beginn der Demenz auf das Jahr 2015 zurückführte
(E. 3.9)
.
Der Kardiologe
Dr.
A._
(E. 3.4-3.5) hielt denn auch ausdrücklich fest, die Begleitdiagnosen – wobei er hauptsächlich die depressive Symptomatik nannte – dürften nicht ausser Acht gelassen werden.
4.2
.2
Damit gibt es gestützt auf die Ausführungen des behandelnden Psychiaters Hinweise darauf, dass sich
auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende
kognitive Defizite
entwickelt ha
ben
. Daneben ging der behandelnde Psychiater von einer depres
siven Symptomatik aus, welcher er ebenfalls Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
zumass
.
Ob und inwiefern aus psychiatrischer
bzw. neurologischer
Sicht ein invalidi
sierendes Leiden vorliegt
,
lässt sich anhand der aufliegenden psychiatrischen
Berichte
beziehungsweise der
nicht klaren
RAD-Stellungnahme
jedoch nicht beu
r
t
ei
len
. Die Berichte von
Dr.
C._
vermögen
mangels schlüssiger Beurtei
lung des psychischen Gesundheitszustands (fehlende Erhebung eines kompletten Psychostatus, mangel
s
Angaben zur
Indikatorenprüfung
hinsich
tlich der Depres
sions
symptomatik, fehlende
objektivierte
Beurteilung der kognitiven Einbussen in neuro
logischer respektive neurop
sychologischer Hinsicht
) nicht als Beweis
grundlage für einen Entscheid über den Leistungsanspruch zu
dienen
.
Sodann ist
bei der Würdigung der Berichte von
Dr.
C._
auch
der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte aufgrund ihrer Vertrauensstellung im Zweifelsfalle eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Der
für den RAD tätige Dr.
F._
, welcher als Inter
nist und Rheumatologe ohnehin fachfremd geurteilt hätte,
scheint sich letztlich gegen eine wesentliche Verbesserung ausgesprochen zu haben (E. 3.10)
.
4.
2
.3
Demnach erweist sich die medizinische Aktenlage in Bezug auf den
geistigen
Gesundheitszustand für eine abschliessende Beurteilung des Leist
ungsanspruchs als unzulänglich.
5.
5.1
Es bleibt zu prüfen
, ob
angesichts der feststehenden
medizinisch-theoretisc
he
n
Restarbeitsfähigkeit
weitere medizinische Abklärungen
entscheidrelevant
sind.
5.2
Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung
zumutbarerweise
erzielbare Ein
kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. J
uli 2015 E. 2.1 mit Hinweis).
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
realistischerweise
nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut
bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis
tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund
heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbei
tungs
aufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhan
den
e Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwend
barkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 4
57 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbs
tätig
keit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Er
werbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver
lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.
1; vgl. BGE 138
V 457 E. 3.4).
5.3
Vorliegend steht der medizinische Sachverhalt
erst teilweise
fest. Hinsichtlich des kardialen Gesundheitszustands ist mit Erlasse des Vorbescheids vom 2
0.
Juli 2016 vom Feststehen der medizinischen Aktenlage auszugehen (
Urk.
5/26). Der am
6. Oktober 1953 geborene Beschwerdeführer war
zu diesem
Zeitpunkt
rund 62
Jahre
und zehn Monate alt
.
Käme es
jedoch
zu weitere
n
psychiatri
schen/
neu
rologischen/neuropsychologischen
Abklärungen
,
wäre der Beschwerdeführer bei
abgeschlossener Sachverhaltsermittlung
bereits im Rentenalter.
Der Beschwerdeführer
ist gelernter kaufmännischer Angestellter und
war zuletzt bei verschiedenen Arbeitgebern angestellt. Dem IK-Auszug ist zu entnehmen, dass er letztmals im Jahr 2014
eine Erwerbstätigkeit ausübte, er war
für die G._
GmbH als Aussendienstmitarbeiter
im Verkauf
tätig. In den Jahren 2010 bis 2013 arbeite
te
er in relativen kleinen
Pensen
für die
H._
SA, die
I._
AG und die
J._
AG
ebenfalls
als Aussendienstmitarbeiter.
Zwischen 2008 und 2013 war der Beschwerdeführer intermittierend arbeitslos und bezog Arbeitslosen
entschädigung. Zwischen 2000 und 2008 erzielte er bei der
K._
AG
ein
Erwerbseinkommen.
Diese Tätigkeit als Aussendienst-Verkäufer ist dem Be
schwer
deführer laut den Beurteilungen der behandelnden Kardiologen (E. 3.5-3.6) heute
nicht mehr zumutbar. Als zumutbar erachtete
Dr.
B._
nur noch leichte Büroarbeiten (E. 3.6). Soweit ers
ichtlich
verfügt der Beschwerdeführer im
kauf
männischen
Gebiet über keine aktuelle Arbeitserfahrung. Vielmehr war er zuletzt einzig als Verkäufer im Aussendienst tätig.
Besondere
Erfahr
ungen oder
Fertig
keiten, die ihm einen beruflichen Wiedereinstieg in eine
leichte
T
ätigkeit erleichtern könnten, sind
nicht ersichtlich
, zumal der Einfluss der im Raum stehenden kognitiven Einbussen keine grosse
L
ern-und Umstellungsfähigkeit ver
muten lässt
.
5.4
Nach dem Gesagten erscheint eine Verwertung der Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als stark erschwert. Angesichts der genannten Faktoren würde der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keinen Arbeitgeber mehr finden, der ihn für eine geeignete, leichte
(
Büro
)T
ätigkeit einstellte. Namentlich der Umstand, dass er bei Feststehen des kardiologischen Gesundheitszustands noch rund 2 Jahre und 2 Monate vor seiner Pensionierung stand, würde einen durchschnittlichen Arbeitgeber davon abhalten, die mit seiner Beschäftigung verbundenen Risiken wie krankheitsbedingte Ausfälle, berufliche
Unerfahrenheit und geringe Anpassungsfähigkeit einzugehen, zumal behinder
te
n
gerechte Arbeitsplätze von Behinderten in jungem und mittlerem Alter eben
falls stark nachgefragt werden (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2
012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.2)
.
E
rschwerend
kommt
hinzu
, dass aus heutiger Sicht der medizinische Sachverhalt sich noch als ungenügend abgeklärt erweist, wes
halb bei Feststehen des Gesamtgesundheitszustands das Rentenalter bereits einge
treten wäre und sich die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit gar nicht mehr stellte.
5.5
In Gesamtwürdigung der für die Zumutbarkeitsfrage im vorliegenden Fall mass
gebenden objektiven und subjektiven Umstände ist davon auszugehen, dass die dem Beschwerdeführer verbleibende Restarbeitsfähigkeit mit Einschränkungen auch bei angepassten Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter
realistischerweise
nicht mehr nachgefragt wird und ihm deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zugemutet werden kann.
Damit erübrigen sich weitere Abklärungen.
5.6
Da die Resterwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wirtschaftlich nicht mehr ver
wertbar ist, liegt
auch nach der kardiologischen Verbesserung
eine vollständige Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG vor (vgl. vorstehend E. 1.1). Der Beschwerdeführer hat demnach
auch nach dem 1. August 2016
Anspruch auf eine ganze Rente
.
Dies führt zur teilweisen Aufhebung der ang
e
fochtenen Verfügung vom 4. Juli 2017, soweit sie die ganze Rente per 1. August 2016 auf eine halbe Rente herab
setzt.
6
.
6.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen
und ausgangsgemäss der
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen
.
6.2
Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde
führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen
dung von Art. 61
lit
. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1‘500.-- (inklusive Bar
auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.