Decision ID: eba1d660-e19d-4173-9617-b29871c2e55f
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1973, war seit 2007 bei der
Y._
AG als Spengler tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert, als
er am 28. April 2010 mit seinem Motorrad bei einem Bremsmanöver zwecks Verhinderung einer Kollision mit einem Auto zu Boden stürzte (
Unfallschein vom 1
1.
Mai 2010,
Urk. 8/2
; undatiertes
Arztzeug
nis
des Spitals
Z._
,
Urk.
7/3
). Die SUVA trat auf den Schaden ein und gewährte Heilbehandlung und Taggeld.
Mit Verfügung vom 10. Januar 2012 stellte die SUVA die von ihr bis dahin erbrachten Leistungen per 21. April 2011 ein (Urk. 8/50). Die dagegen erhobene Einsprache vom 13. Februar 2012 (Urk. 8/53) wies sie mit Entscheid vom 13. April 2012 ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 14. Mai 2012 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, es seien die gesetzlichen Leistungen über den 21. April 2011 hinaus auszurichten, insbesondere für die Heilbehandlung, es sei ein unabhängiges medizinisches Gutachten einzuholen bezüglich der Frage des Vorzustandes zur Beurteilung der adäquaten Kausalität, es sei ein kombiniert unfalltechnisches/biomechanisches Gutachten beizuziehen
und
es sei eine Integritätsentschädigung von mindestens 15 % auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom
22. August 2012 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Die Stellung
nahme des Beschwerdeführers vom 31. August 2012 (Urk. 11) wurde der Beschwerdegegnerin am 17. September 2012 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 12).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die
eingereichten
Akten ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
des Bundesgesetzes
über die Unfallversicherung (
UVG
)
setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfall
ereignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natür
licher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kau
salzusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der einge
tretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise bezie
hungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
salzusam
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereig
nis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (
status
quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (
status
quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2
6.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
). Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu
sammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
1.3
Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61
lit
. c des Bundesgesetzes über
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) und der
Beweis
würdigung
einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117
V
261 E. 3b in
fine
S. 264 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anam
nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen
hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun
gen des Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352
Erw
. 3a). Den Berichten
versiche
rungsinterner
Ärztinnen und Ärzten kommt rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (
Urteil des Bundesgerichts
8C_216/2009
vom
28. Oktober 2009
E. 4.7).
2.
2.1
Streitig und zu prüfen ist, ob zwischen dem Sturz vom 28. April 2010 und den vom Beschwerdeführer geklagten (Rücken-)Beschwerden auch über den 21. April 2012 hinaus ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht.
2.2
2.2.1
Am 28. April 2010 verunfallte der Beschwerdeführer mit seinem Motorrad (
Scha
denmeldung
vom 4. Mai 2010, Urk. 8/55). Das erstbehandelnde Spital
Z._
vermerkte im undatierten Bericht (Urk. 8/3) Kontusionen an Rücken, Becken, Halswirbelsäule, Knie und gemäss Röntgenbefund keine
ossären
Läsio
nen (Urk. 8/3).
Laut
Bericht vom 14. Juni 2010 des
Spitals A._
(Urk. 8/32) ergab das MRI der Lendenwirbelsäule
(LWS)
vom 11. Juni 2010 dehydrierte Bandscheibenfächer L3 bis S
1.
Vom 24. Juni bis 9. Juli 2010 war der Beschwerdeführer im
A._
hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 19. Juli 2010 (Urk. 8/12) sind degenerierte Bandscheiben L3 bis S1 festge
halten.
Bei vorbestehender muskulärer
Dysbalance
mit
Wirbelsäulen-Fehlstel
lung
/-haltung sei der Beschwerdeführer nach
einer CT-gesteuerten Infiltration der Nervenwurzel L4 und einer intensiven Physiotherapie mit einem sehr guten
Resultat schmerzfrei und ohne motorische Ausfälle entlassen worden (Urk. 8/12/3).
2.2.2
Mit Schadenmeldung vom 5. November 2010 wurde der SUVA ein Rückfall gemeldet (Urk. 8/29).
Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung
vom 30. November 2010
durch Dr. med.
B._
, Facharzt FMH für orthopä
dische Chirurgie, gab der Beschwerdeführer
andauernde Beschwerden lumbal an, dies vor allem abends nach etwas schwerer beruflicher Tätigkeit als Speng
ler und morgens beim Aufstehen. Morgens fühle er sich
eingesteift
, weshalb er regelmässig ein Gymnastikprogramm absolviere. Ein e
i
gentliches Training der Rückenmuskulatur sei von ihm bislang nicht durchgeführt worden. Er glaube, dass dies den Beschwerden nicht zuträglich wäre.
Im klinischen Untersuch durch Dr.
C._
zeigte
n sich günstige Verhältnisse mit insbesondere auch einer normalen En
tfaltung der
LWS. Hinweise auf eine
radi
k
uläre
Symptomatik konnte Dr.
C._
nicht finden. Der diesbezügliche radiologische Befund hatte also keine klinische Bedeutung (Urk. 8/34/4). Zur Beurteilung hielt Dr.
C._
im Bericht vom 1. Dezember 2010 (Urk. 8/34)
fest, mit Ausnahme der mittler
weile abgeheilten multiplen Kontusionen habe der Beschwerdeführer beim Unfall keine strukturellen Schädigungen erlitten. Insbesondere seien die
mehr
segmentalen
degenerativen Veränderungen der LWS degenerativ bedingt und vorbestehend. Die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden würden in diesem Kontext unspezifisch erscheinen. Ein Grund für die andauernde Schmerzhaftigkeit sei wohl in der Schonung zu sehen. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er vor dem Unfall sehr gut trainiert gewesen sei, er das Training aktuell nicht durchführen könne wegen seiner Restbeschwerden. Er habe ver
sucht, dem Beschwerdeführer klar zu machen, dass dieses Schonkonzept der Heilung nicht zuträglich sei, dass ein aktives Training der Rückenmuskulatur längerfristig mehr Sinne mache. In diesem Zusammenhang empfehle er eine weitere Serie Physiotherapie zur Instruktion eines Kräftigungstrainings der
Paravertebralmuskulatur
und ebenso der Bauchmuskulatur. Das Training sollte dabei weniger auf Beweglichkeit ausgerichtet sein. Lockerungsübungen seien aber wichtig. Nach dieser Serie Physiotherapie solle der Beschwerdeführer das Training selbständig weiterführen. Ein allgemeines körperliches Training in einem Fitness-Center wäre günstig. Er sei aber nicht sicher, ob er den Beschwerdeführer
genügend habe dazu motivieren können. Für ein Jahr könnte die SUVA den üblichen Betrag an die Kosten eines Fitness-Centers übernehmen (Urk. 8/34/4).
2.
2.3
Nachdem Hausarzt Dr. med.
D._
, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, am 1. Februar 2011 berichtet hatte, der Beschwerdeführer habe eine weitgehend beschwerdefreie Zeit verbracht, jedoch würden immer wieder episodenhaft Lumbalgien auftreten (Urk. 8/37),
und am 6. April 2011 über eine erneute Lum
balgie informiert hatte
,
die nach längerer Arbeit mit Tragen von schweren Metallteilen aufgetreten sei
(Urk. 8/40),
führte
Dr.
C._
im
ergänzenden
Bericht vom 18. April 2011 (Urk. 8/42) aus, das Behandlungskonzept des Beschwerdeführers sei festgefahren. Wahrscheinlich habe er den Zyklus Phy
siotherapie nicht absolviert und ein andauerndes Training in einem Fitness-Center werde mit Verweis auf den Trainingseffekt der Arbeit abgelehnt. Damit sei die Zeit abgelaufen, die vom Unfallversicherer gedeckt werden könne. Er habe in seinem kreisärztlichen Bericht ausführlich dargelegt, dass der Beschwerdeführer am 28. April 2010 keine strukturelle Schädigung erlitten habe, jedoch degenerative Veränderungen mehrsegmental vorlägen, die das Beschwerdebild mit rezidivierenden Episoden von Rückenschmerzen lumbal genügend erklärten. Er rate zur Terminierung.
3.
3.1
Die SUVA stützte sich für die Leistungsein
stellung in erster Linie auf den
versi
cherungsinternen
Bericht samt Ergänzung
von Dr.
C._
, d
em
sie vollen Beweiswert zuerkannte. Dies ist nicht zu beanstanden, erfüll
t
doch d
er
erwähnte
Bericht
die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an eine beweistaugliche und beweiskräftige Expertise (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit
dieses
Bericht
s
sprechen, sind nicht gegeben. Dr.
C._
stimmt mit den übrigen medizinischen Akten darin überein, dass beim Beschwerdeführer degenerative Veränderungen an der LWS vorbestanden haben. Gestützt auf die erhobenen klinischen Befunde und die bildgebenden Abklärungen kam er zum überzeugenden Schluss, dass die noch geklagten Rückenbeschwerden degenerativ
und nicht unfall
bedingt seien.
3.2
Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen nicht zu einer anderen Beurtei
lung zu führen.
Weder sind den Akten
Anhaltspunkte
zu entnehmen,
dass der Beschwerdeführer einen Unfall von besonderer Schwere erlitten hätte, welcher geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen
, noch sind die Symptome der Diskushernie unverzüglich und mit sofortiger Arbeits
unfähigkeit aufgetreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 446/2006 vom 4. Juli 2007 E.
4.1). Gemäss Polizeirapport vom 13. Mai 2010
(Urk. 8/6)
war der Beschwerdeführer
nach
eigenen Angaben mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h unterwegs, als er abrupt bremsen musste, um eine Kollision mit einem
Auto zu
verhindern
. Dabei kam er zu Fall. Er wurde mit einem Sanitätsfahrzeug ins Spital
Z._
gebracht, wo er gleichentags nach ambulanter Behandlung entlassen wurde. Am Motorrad entstanden, abgesehen von kleinen Kratzern an der linken Fahrzeugseite, keine Schäden. Diskushernien traten erstmals im Juni 2010 auf und damit mit einer zeitlichen V
erzögerung von ca. einem Monat. Damit ist eine richtunggebende Verschlimmerung der LWS-Schäden nicht dar
getan. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sind die vorbestehenden degenerativen Veränderungen der LWS aktenkundig und damit genügend dokumentiert, weshalb weitere Beweiserhebungen unnötig erscheinen (antizi
pierte Beweiswürdigung; vgl. Urt
eil des Bundesgerichtes 8C_468/
2007 vom 6. Dezember 2006 E. 5.2.2 mit Hinweisen).
Im Übrigen ist festzuhalten, dass
selbst unter Annahme, der degenerative Vorzustand sei durch das Unfallereignis symptomatisch geworden und mithin sei der Unfall als beschwerdeauslösend zu betrachten,
k
eine Unfallkausalität der ausgelösten Beschwerden ohne zeitliche Beschränkung bejaht werden könnte. Vielmehr genügt es für die Beendigung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, dass der Status quo ante
vel
sine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten ist. Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss dabei nicht durch Nachweis unfallfremder Ursa
chen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des
Gesund
heitsschadens
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteile des Bundesgerichts
8C_847/2008
vom 29. Januar 2009 E. 2 und
8C_126/2008 vom 11. November 2008
E. 2.3, je mit Hinweisen). Mit der Beschwerdegegnerin entspricht es auch bei einer klinisch nachweisbaren Wirbelsäulenprellung (Kontusion) einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass selbst im Falle vorbestehender degenerativer, das heisst abnutzungsbedingter Erkrankun
gen, eine traumatische Verschlimmerung in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr abgeschlossen ist und länger dauernde Beschwerden bei einer einfachen Kontusion oftmals auf eine psychische Anpassungsstörung oder Fehl
entwicklung zurückgehen (vgl. Urteil des damaligen Eidgenössischen
Versiche
rungsgerichts
U 250/06 vom 17. Juli 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). Von diesen allgemeinen Erkenntnissen abzugehen besteht vorliegend umso weniger Anlass, als die Kontusionen nicht besonders schwer waren und sich keine
unfallbe
dingten
strukturellen Läsionen nachweisen liessen.
3.3
Zusammenfassend ist die SUVA nach zutreffender Würdigung der medizini
schen Aktenlage im angefochtenen Entscheid zum Schluss gelangt, dass über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 21. April 2011 hinaus fortdauernde
Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden können, weshalb sie den Anspruch des Beschwerdeführers auf weitere
Hei
lungskosten
wie auch eine Integritätsentschädigung zu Recht verneinte.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.