Decision ID: 420a2bd6-730a-430e-ade7-e1b0b870e47b
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1961, seit 1996 als Nachtportier
tätig
(
Urk.
6
/9
Ziff.
2.1 und
Ziff.
2.7,
Urk.
6/35
), meldete sich am 9. August 2010 bei der Invalidenver
sicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte
(
Urk.
6/10
-
15)
,
einen Ar
beitgeberbericht (
Urk.
6/9)
und
einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug;
Urk.
6/8)
ein und stellte dem Versicherte
n
mit Vorbescheid vom
11. März 2011 (
Urk.
6/19) in Aussicht, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Dagegen erhob der Versicherte am 14. März und am
7. April 2011 Ein
wände
(
Urk.
6/21,
Urk.
6/24). So
dann holte die IV-Stelle
weitere medizinische
Berichte (
Urk.
6/25,
Urk.
6/29
-31,
Urk.
6/34
,
Urk.
6/
36
-37),
die Unterlagen
des Krankentaggeldversicherers
(
Urk.
6/26
)
und einen weiteren Arbeitgeberbericht (
Urk.
6/35)
ein
und veranlasste beim
O._
(
O._
) ein
dermatologisch-psychiatrisches
Gutachten, welches am 15. März 2012 erstattet wurde (
Urk.
6/43). Nach durchgeführtem Vorbescheidver
fahren (
Urk.
6/46-47) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Mai 20
12 (
Urk.
6
/49 =
Urk.
2) den Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invali
denversicherung.
2.
Gegen die Verfügung vom 24. Mai 2012 (
Urk.
2) erhob der Versicherte am
14. Juni 2012 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte sinngemäss die Au
s
richtung ei
ner Rente.
Sodann reichte er am 17. August 2012 (Eingangsstempel) einen me
dizinischen Bericht (
Urk.
4) zu den Akten.
Mit Beschwerdeantwort vom
23. Au
gust 2012 (
Urk.
5) beantragte die IV-Stel
le die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 20. Dezember 2012 (
Urk.
7) zur Kenntnis gebracht wurde.
Am 17. Juli 2013 (
Urk.
8) wurde der Beschwerdegegnerin der vom Be
schwerdeführer nachgereichte medizinische Bericht (
Urk.
4) zur Kenntnisnahme zugestellt.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsverneinende Verfügung vom Mai 2012 (
Urk.
2) damit, dass
gestützt auf das
O._
-Gutachten
lediglich vom 1. Juli 2010 bis 1. Juni 2011 eine gesundheitliche Einschränkung in der Ar
beitsfähigkeit bestanden habe und aktuell die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Nachtwächter wieder vollzeitlich zumutbar sei.
A
us psychischen Gründen be
stehe aufg
rund der festgestellten Befunde
und Diagnosen keine länger andau
ernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die dermatologische Problematik sei behandelbar und führe auch nicht zu einer lang dauernden Arbeits- und E
r
werbsunfähigkeit
(S. 1).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich in seiner Beschwerde vom Juni 2012 (
Urk.
1) auf den Standpunkt, er leide
an
einer komplexen Problematik mit Depression und
an
einer dermatologischen Problematik, die chronisch sei und nicht heile. Verschiedene Behandlungsversuche hätten bisher keinen Erfolg gebracht und er leide sehr darunter. Die jetzige Situation mit einem Arbeitspensum von 50
%
bringe ihn seelisch und körperlich an den Rand seiner Kräfte und er könne nicht mehr leisten.
3.
3.1
Die Ärzte der Klinik für Wiederherstell
ungschirurgie
,
Y._
, stellten in ihrem Bericht vom
2.
August 2010
(
Urk.
6/
2/8-9 =
Urk.
6/12/
3
und 7
) im Wesentlichen die Diagnose einer Porokeratosis disseminata superfi
cialis actinica der Unterschenkel beidseits (
Ziff.
1).
Der Beschwerdeführer sei aktuell unter stationärer Behandlung (
Ziff.
3). Er sei seit dem 18. Juli 2010 hos
pitalisiert, wobei das Austrittsdatum noch nicht bekannt sei (
Ziff.
6).
Beim Beschwerdeführer bestehe aktuell eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
(vgl.
Urk.
6/20/14)
in seinem Beruf als Nachtportier (
Ziff.
7). Es sei noch nicht abzu
sehen, wann er seine Arbeit wieder aufnehmen könne. Auch sei aufgrund der
noch nicht abgeschlossenen Wundheilung nicht abzuschätzen, ab welchem Zeitpunkt er einen prozentualen Arbeitsanteil wieder aufnehmen könne (
Ziff.
8). In einer angepassten Tätigkeit, z.B. Büroarbeit im Sitzen mit der Möglichkeit, das Bein regelmässig hoch
zu
lagern, könne
er
im Verlauf voll arbeiten (
Ziff.
9). Bei der dermatologischen Erkrankung des Beschwerdeführers und dem bisheri
gen sehr schweren Verlauf sei eine Prognose nur schwer zu machen. Es sei zu erwarten, dass sich erneut Ulzerationen bildeten, die eine erneute Therapie be
nötigen könnten (
Ziff.
10).
3.
2
Dr.
med
.
Z._
,
Facharzt FMH für Psychiatrie und für Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 8. September 2010 (
Urk.
6/11)
als
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)
. Der Beschwerdeführer sei
wegen der Hauterkrankung in der Dermatologie des
Y._
hospitalisiert gewesen (
Ziff.
1.1).
Dr.
Z._
führte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 8. Juni 2010 bei ihm in Behandlung, wobei die letzte Kontrolle am 23. August 2010 stattgefunden habe (
Ziff.
1.2). Zurzeit be
stünden eine zunehmende Überforderung sowie Ängste, dass die Hauterkran
kung nicht geheilt werden könne, verbunden mit depressiver Stimmung. Der Beschwerdeführer habe Angst, dass er nach seiner Kündigung im Juni 2010 keine Stelle mehr finde und sei besorgt um seine Familie
(
Ziff.
1.4). Zurzeit sei der Beschwerdeführer mindestens für die nächsten drei Monate bis Dezember 2010 zu 100
%
krankgeschrieben, aufgrund seiner Ängste
verbunden
mit der Hauterkrankung (
Ziff.
1.6).
Die psychische Einsc
h
r
änkung bestehe durch seine Hauterkrankun
g. Wichtig für seine Psyche sei
eine Heilung der Hautkrankheit (
Ziff.
1.7).
A
b Januar 2011
könne
mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tä
tigkeit gerechnet werden (
Ziff.
1.9). Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwer
deführer nicht invalid. Diese generalisierten Ängste seien bei ihm momentan mit seiner Angstperspektive (Zukunft und Hauterkrankung) verbunden (
Ziff.
1.11).
3.3
Die Ärzte
der Dermatologischen Klinik,
Y._
,
stellten in ihrem Bericht vom
17. September 2010 (
Urk.
6/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
Porokeratosis disseminata superficialis actinica Unterschenkel beidseits
Status na
ch Ulz
era cruris links (unter Radiotherapie
abgeheilt)
Ulz
era cruris rechts seit Ende Radiotherapie (März 2010)
Sie nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
i
ntermittierende ekzematöse Hautveränderungen an den Armen
Differenzialdiagnose: atopisch, unklarer Ätiologie
k
eine Hinweise für Typ-IV-Sensibilisierung (ECT Februar 2009)
IgE gesamt leicht erhöht
Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 23. September 2008 in diversen ambulanten Behandlungen in der dermatologischen Poliklinik
gewe
sen
, wobei die letzte Kontrolle am 14. September 2010 erfolgt sei (
Ziff.
1.2). Vom 18. Juli bis 5. August 2010 habe ein stationärer Aufenthalt in der Klinik für Wiederherstellungschirurgie
,
Y._
(vorstehend E. 3.1
), stattgefunden (
Ziff.
1.3).
Vom 1.
bis 30. September 2010 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 80
%
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (
Ziff.
1.6). Bis zum aktuellen Zeitpunkt seien die Ulzerationen noch nicht vollständig abgeheilt. Ein neuer Arbeitseinsatz und eine behinderungsangepasste Tätigkeit könne erst nach vollständiger Abheilung neu evaluiert werden (
Ziff.
1.7).
Anhand der durchgeführten ambulanten Behandlungen habe bis anhin eine deutliche Besserung der Befund
e
erzielt werden können und es werde
ein kom
plettes Verheilen der Ulz
era angestrebt. Die Arbeitstätigkeit könne bei weiterhin deutlicher Besserung der Befunde voraussichtlich vorerst in reduziertem Masse wieder aufgenommen werden (
Ziff.
1.8).
3.4
Dr.
med
.
A._
, Dermatologische Klinik
,
Y._
,
stellte in ihrem
Verlaufsbe
richt
(
Urk.
6/15/1-4)
vom 7. März 2011 (Dokumenten
-
Eingangs-Da
tum) folgende Diagnosen mit Aus
w
irkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
Prurigo nodularis Unterschenkel rechts
Anpassungsstörung mit leichter depressiver Entwicklung (ICD-10 F43.2)
psychiatrisches Konsil vom 20. Februar 2009
Als Diagnose ohne Auswirkung au
f die Arbeitsfähigkeit nannte sie
eine Poro
keratosis disseminata superficialis actinica
der
Unterschenkel beidseits. Der Be
schwerdeführer sei seit dem 8. August 2008 in Behandlung, wobei die letzte Kontrolle am 18. Februar 2011 durchgeführt worden sei (
Ziff.
1.2). Vom 13. bis 23. Dezember 2008 habe eine stationäre Behandlung in
der Dermatologie des
Y._
stattg
efunden (
Ziff.
1.3). Aktuell se
ien sämtliche Ulz
era verschlossen. Bei der Prurigo
simplex handle es sich um eine
chronische Erkrankung und
eine Prognose
sei
schwierig
vorzunehmen
(
Ziff.
1.4).
Im Rahmen der Ulzera sei die Arbeitsfähigkeit sicherlich stark eingeschränkt gewesen, zum jetzigen Zeitpunkt zeige sich jedoch eine komplette Regredienz. Im Vordergrund stehe die Prurigo simplex, welche eine gewisse pflegerische Zeit täglich beanspruche. Das längere Stehen scheine sich ungünstig auf die Prurigo auszuwirken. Vom 15. November 2010 bis 28. Februar 2011 habe eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von 40
%
bestanden (
Ziff.
1.6). Es bestünden keine körperlichen, geistigen oder psychi
schen Einschränkungen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Möglicherweise sei eine geringe Einschränkung wegen der täglich pflegenden Massnahmen zu er
warten. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort möglich (
Ziff.
1.7). Stehende Berufe
sollten vermied
en werden (
Ziff.
1.8).
3.5
Dr.
Z._
nannte in seinem Bericht vom
2.
Mai 2011 (
Urk.
6/25) als Diagnose mit Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte reaktive Depression (ICD-10 F32.1) im Zusammenhang mit der Hauterkrankung des Beschwerdeführers (
Ziff.
1.1). Der Beschwerdeführer sei seit dem 8. Juni 2010 mit einem Unter
bruch vom 8. September
2010
bis 28. März 2011 bei ihm in Behandlung, wobei die letzte Kontrolle am
15. April 2011 erfolgt sei (
Ziff.
1.2). Der Beschwerde
führer sei erneut am 28. März 2011 zusammen mit seiner Ehefrau in die Sprechstunde gekommen, wobei die Problematik erstens die Hauterkrankung der unteren Extremitäten, zweitens seine Kündigung per Ende Juni 2010 und drittens die finanzielle Situation sei. Der Beschwerdeführer sei mit der Behand
lung
im
Y._
unzufrieden, da er nicht voll krankgeschrieben werde. Zurzeit sei er reaktiv verzweifelt, die Stimmung sei bedrückt und er sei mit der gesamten Situation überfordert.
Dr.
Z._
führte
aus, den Beschwerdeführer aufgrund de
ssen
Verzweiflung vom 1. bis 30. April 2011 zu 100
%
krankgeschrieben zu haben
,
um die Situation zu besprechen, dass die Erkrankung nicht invalidisie
ren
d
sei
,
und dass er sich bemühen solle, im ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Der Beschwerdeführer brauche weiterhin Coaching und Hilfe. Es sei eine Berufsberatung einzuschalten und der Beschwerdeführer sollte möglichst schnell in den ersten Arbeitsmarkt integrier
t
werden. Die depressive Reaktion sei eine Übergangsphase auf seine Hauterkrankung und diese Problematik sollte sich nicht chronifizieren. Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer spätes
tens ab 1. Juni 2011
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit
wieder zu 100
%
ar
beitsfähig (
Ziff.
1.4,
Ziff.
1.6-7,
Ziff.
1.9 und
Ziff.
1.11).
3.
6
Die Ärzte des Dermatologischen Ambulatoriums des
B._
stellten in ihrem Bericht (
Urk.
6/31/1-6) vom 8. Juni 2011 (Dokumenten-Eingangs-Datum) folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
Prurigo nodularis Unterschenkel beidseits, links mehr als rechts seit Juni 2008
Porokeratosis disseminata superficialis actinica Unterschenkel beidseits, rechts mehr als links
Sie nannten keine Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei seit dem 30. März 2011 bei ihnen in Behandlung, wobei die letzte Kontrolle am 13. Mai 2011 erfolgt sei (
Ziff.
1.2). Die Ärzte führten
aus, dass der Beschwerdeführer
gemäss Unterlagen
aktuell zu 40 bzw. zu 50
%
arbeitsunfähig geschrieben worden sei. Er arbeite als Nachtportier in einem Hotel. Aus ihrer dermatologischen Sicht könne der Beschwerdeführer
in Anbe
tracht der vorliegenden Hauterkrankungen jedoch vollumfänglich arbeitsfähig geschrieben werden
(
Ziff.
1.6 und
Ziff.
1.7). Es bestünden keine körperlichen Einschränkungen. Bezüglich der psychischen Einschränkungen sei der behan
delnde Psychiater anzufragen (
Ziff.
1.7). Der Beschwerdeführer stehe erst seit dem 30. März 2011 in ihrer Behandlung, nachdem er seit Jahren schon auf der
Dermatologischen Klinik im
Y._
behandelt worden sei. Seit der Beschwerde
führer nun in ihrer Behandlung stehe, hätten lediglich gering ausgeprägte Hautveränderungen im Sinne einer Prurigo nodularis
als auch der Porokeratose beobachtet werden können. Vor allem die Prurigo nodularis sei relativ thera
pierefraktär, schränke den Beschwerdeführer jedoch nicht - abgesehen vom be
gleitenden Juckreiz -
bei seiner Berufsausübung gross ein. Seit der Beschwer
deführer aus seinen Ferien in Beirut
a
nfangs Mai zurückgekehrt sei, zeige sich eine fast vollständige Abheilung der Prurigo nodularis. Der Beschwerdeführer führe diese Abheilung auf die fehlende Arbeitsbelastung und dadurch vermin
dertes Schwitzen in den Ferien, im Vergleich zum Arbeitsplatz zurück, was je
doch nur zum Teil nachvollziehbar sei. Mit Sicherheit könne jedoch ein Einfluss durch die Arbeitstätigkeit bezüglich der Porokeratose ausgeschlossen werden (
Ziff.
1.11).
3.
7
Dr.
med
.
C._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht
vom 15. Juli 2011 (
Urk.
6/36/5-6) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
depressive Episode mittleren Grades (ICD-10 F32.1)
Status nach traumatisierenden Kriegs- und Foltererlebnissen
Prurigo nodularis Unterschenkel rechts
Porokeratosis disseminata superficialis actinica Unterschenkel beidseits
Dr
.
C._
führte
aus, der Beschwerdeführer sei seit Juni 2011 bei ihm in Be
handlung, wobei die letzte Konsultation am 1
2.
Juli 2011 stattgefunden habe (
Ziff.
1.2). Der Beschwerdeführer sei noch nie in psychiatrischer Behandlung gewesen.
Er sei
im Libanon geboren und aufgewachsen. Im Rahmen des Bürger
krieges sei es zur Festnahme und zur Folter gekommen. 1986 sei er mit seiner Familie als Asylsuchende in die Schweiz gekommen.
Seit Jahren würden ihn Sorgen und Ängste belasten. Zu Hause sei er oft gereizt, unruhig und habe Schlafstörungen. Die Grundstimmung wirke deprimiert. Er leide an Erschöpft
heit, Gereiztheit und an Zukunftsängsten.
Dr.
C._
führte aus, dass er prog
nostisch bei der Komorbidität einer komplexen Hauterkrankung und einer psy
chischen Störung von einer auch langfristig bleibenden Einschränkung der Ar
beitsfähigkeit von etwa 50
%
bis auf weiteres
ausgehe (
Ziff.
1.4
,
Ziff.
1.6-1.7
).
3.
8
Dr.
med
.
D._
, Facharzt
FMH für Innere Medizin, nannte in sei
nem Bericht vom 24. August 2011 (
Urk.
6/37) als Diagnosen mit Ausw
irkung auf die Arbeitsfähigkeit
eine
l
ichenoide
Hautveränderung beider Unterschenkel, bestehend seit 2006. Aus Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig
keit nannte er eine Adipositas und eine persistierende Trans
amina
senerhöhung (
Ziff.
1.1).
Der Beschwerdeführer sei seit dem 10. Mai 2011 bei ihm in Behandlung, wobei die letzte Kontrolle am 17. August 2011 erfolgt sei (
Ziff.
1.2). Eine Linderung der Beschwerden sei wahrscheinlich möglich (
Ziff.
1.4).
Dr.
D._
berichtete, den Beschwerdeführer mit einer chinesischen Arzneimittetherapie lokal
und oral zu behandelnd (
Ziff.
1.5). Seit dem
2.
Mai 2011 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von 50
%
(
Ziff.
1.6).
Auch eine behinde
rungsangepasste Tätigkeit sei lediglich in diesem Umfang möglich.
Die
Prurigo
verursache beim Beschwerdeführer Unruhe und wirke sich auf die Konzentrati
onsfähigkeit aus (
Ziff.
1.7). Die Beschwerden seien mittlerweile chr
onisch. Falls dies gelöst werde
, sei mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (
Ziff.
1.8).
3
.
9
Am 25. März 2012 erstatteten die Gutachter des
O._
das von der Beschwerde
gegnerin veranlasste
dermatologisch-psychiatrische
Gutachten (
Urk.
6/43). Sie stellten zusammenfassend keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 16 lit. E.
Ziff.
1). Sie stellten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit (S. 16 lit. E.
Ziff.
2):
Angst- und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)
emotional-impulsive Persönlichkeitsakzente (ICD-10 Z73)
Unterschenkelst
au
u
ngsekzem bei chronisch venöser Insuffizienz
Porokeratosis disseminata superficialis actinica beider Unterschenkel
ekzematöse Hau
t
veränderungen an den Händen
persistierende Transminasenerhöhung bei unauffälliger Hepatitis Serolo
gie
Adipositas
Die Gutachter führten aus, auf psychiatrischem
Fachgebiet lasse
sich keine Diag
nose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit stellen.
Dem früher behandeln
den Psychiater
Dr.
Z._
sei
zuzustimmen, welcher nach Abklingen der depres
siven Symptomatik ab Juni 2011 eine Arbeitsfähigk
eit von 100
%
attestierte. Auch
sei
aktuell
lediglich eine syndromale depressive Symptomatik in Ver
knüpfung mit einer Angstsymptomatik fest
zu
stellen. Die vom Beschwerdeführer dargestellten Ängste würden nicht tief in die psychische
n
Grundfunktionen ein
greifen. Daher könne auch die Diagnose einer Angsterkrankung nicht gestellt werden. Einzelne, emotional-instabile, impulsive Persönlichkeitszüge erreichten keinesfalls das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung nach den Kriterien des ICD-10
,
und eine Traumafolgestörung
(posttraumatische Belastungsstörung)
lasse sich ebenfalls nicht abgrenzen (S. 16 lit. F.).
Aus dermatologischer Sicht werde ebenfalls keine Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Nachtportier gestellt. Eine Tätigkeit mit Wechsel zwischen Gehen und Stehen und Sitzen werde für möglich erach
tet. Wegen der Stauungsdermatitiden bei chronisch venöser Insuffizienz sei das Tragen von Kompressionsstrümpfen bei Tätigkeitsanteilen, die stehend oder ge
hend erfolg
t
en
,
unerlässlich. Etwaige gelegentlich ekzematöse Veränderungen könnten vorübergehend, ohne Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit, mit topischer Cor
t
icoidapplikation behandelt werden.
Zusammenfassend
sei dem Beschwerdeführer die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Nach
t
portier vollumfänglich, ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu
mutbar. Es bestehe daher eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
sowohl in der letzten Tätigkeit wie auch in Verweistätigkeiten.
Zum Arbeitsfähigkeitsverlauf sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aus dermatologischer Sich
t
nach der Behandlung im Juli 2010 bis Ende 2010 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen sei. Danach
,
bis Ende Februar 2011 sei er zu 60
%
arbeitsfähig und ab
1.
März 2011 zu 100
%
arbeitsfähig gewesen. Psy
chisch habe der Beschwerdeführer noch etwas Zeit zur Stabilisierung benötigt, weshalb erst ab
1.
Juni 2011 eine volle Arbeitsfähigkeit aus interdisziplinärer Sicht gesehen werde. Zuvor lag die Arbeitsfähigkeit im Zeitraum zwischen
1.
März und
1.
Juni 2011 wegen leichter depressiver Reaktion bei 80
%
(S. 17 lit. F. oben).
Zum Belastungsprofil führten die Gutachter aus, der Beschwerdeführer sei in der Lage, Tätigkeiten durchschnittlicher geistiger Natur mit durchschnittlichen Ver
antwortlichkeitsgraden, nicht ständig stehend zu verrichten (S. 17 lit. F. Mitte). Solche Verweistätigkeiten seien dem Beschwerdeführer zumutbar und er könne diese ohne Minderung der Leistungsfähigkeit vollumfänglich verrichten
(S. 8 lit. F.).
3.
10
Dr.
C._
führte
in seinem
Bericht vom 1
5.
August 2012 (
Urk.
4)
aus,
er wolle über den aktuellen Stand der psychiatrischen Behandlung und den Verlauf Aus
kunft geben, insbesondere deshalb, weil
er den
Beschwerdeführer mittlerwe
ile seit einem Jahr kenne und dieser
bisher nie intensiver in psychiatrischer Be
handlung gewesen sei. So sei er
bei
Dr.
Z._
laut
eigenen Angaben lediglich drei
-
bis viermal gewesen.
Dr
.
C._
führte
aus, dass er sich aufgrund der Beobachtungen, die sich
im Langzeitverlauf ergeben hätten
, den diagnostischen Überlegungen des psychiat
rischen
O._
-Gutachters anschliesse, der von einer gemischten ängstlich-de
pressiven Störung ausgehe. Die anfänglich beobachtete Depressivität habe im Rahmen der Therapie gebessert werden können. Ebenfalls bestätige er die vom
O._
-
Gutachter beschriebenen emotional impulsiven Persönlichkeitszüge. Zu
dem zeige der Beschwerdeführer zwanghafte Persönlichkeitsanteile, die vor al
lem in den familiären Beziehungen
deutlicher zum Ausdruck kämen. Diese Charakterzüge erfüllten zwar vom Ausmass nicht die diagnostischen Kriterien einer Persönlichkeitsstörung, besässen aber dennoch im Sinne von akzentuier
ten Persönlichkeitszüge
n
Krankheitswert und wirkten sich auf die Arbeitsfähig
keit aus. Der Beschwerdeführer sei in seiner Konfliktfähigkeit und in der zwi
schenmenschlichen Belastbarkeit eingeschränkt. Er sei vermehrt kränkbar und zeige ein reduziertes Repertoire, wenn es um Problemlösungen vor allem im zwischenmenschlichen Bereich gehe, was sich auf die Arbeitsleistung und -fä
higkeit auswirken könne (S. 1).
Es finde eine integrative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung statt,
wobei der Fokus
verhaltenstherapeutisch und systemisch
sei
. Zudem erhalte der Beschwerdeführer eine psychopharmakologische Therapie (S. 2 oben).
Der Zustand des
Beschwerdeführers habe durch die Therapie etwas stabilisiert werden und vor all
em die depressiven Anteile hätten
gebessert werden könne
n
. Dennoch erachte er mit Blick auf den bisherigen Verlauf den Beschwerdeführer auch langfristig zu 50
%
arbeitsunfähig. Neben der komplexen somatischen Problematik spiele hier bei dieser prognostischen Beurteilung die psychiatrische Seite eine wichtige Rolle und vor allem die oben beschrieben
en
akzentuierten Persönlichkeitszüge, welche zwar nicht die Kriterien einer Persönlichkeitsstö
rung erfüllten, aber dennoch Krankheitswert besässen und deren Behandlung oft sehr langwierig und schwierig sei (S. 2).
4.
4.1
Die
Beschwerdegegnerin folgte in ihrer Verfügung (
Urk.
2) dem
O._
-Gutach
ten
vom März 2012 (vorstehend E. 3.9)
, wonach dem Beschwerdeführer die zu
letzt ausgeübte Tätigkeit als Nachtwächter sowie jede Verweistätigkeit
ab Juni
2011
als zu 100
%
zumutbar
angesehen
und ab diesem Zeitpunkt weder von dermatologischer Seite noch von psychiatrischer Seite her Einschränkungen
at
testiert wurden
(vorstehend E.
2.1
, vgl.
Urk.
6/44).
4.2
Die
O._-
Gutachter gingen
im März 2012
davon aus,
dass der Beschwerdefüh
rer im Rahmen der Behandlung der akuten dermatologischen Problematik mit stationärem Aufenthalt (vorstehend E. 3.1) von Juli 2010 bis Ende 2010 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen sei. Danach attestierten sie ihm bis Ende Februar 2011 eine Einschränkung in der Arbeitsfähi
gkeit von 40
%
und bis Ende Mai
2011 eine von 20
%
, um ihm noch Zeit für die psychische Stabilis
i
erung zu ge
ben.
Die
Einschätzung und die Schlussfolgerungen
der
O._
-Gutachter
stimmen
sodann
mit denjenigen der Ärzte der
Dermatologischen Klinik,
Y._
, überein
(vorstehend E. 3.3
-4
), welche im März 2011 berichteten, dass sämtliche Ulzera verschlossen seien und von keiner wesentlichen Einschränkung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit oder in einer behinderungsangepassten Tätigkeit
auszuge
hen sei
. Auch die Ärzte des Dermatologischen Ambulatoriums
des B._
(vorstehend E. 3.6)
nannten im Juni 2011 keine Diagnose mit Auswir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit und führten aus, dass der Beschwerdeführer in Anbetracht der vorliegenden Hauterkrankung vollumfänglich arbeitsfähig ge
schrieben werden könne
. Zu einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähig
keit aus psychischen Gründen äusserten sie sich nicht.
Diesbezüglich befand der den
Beschwerdeführer seit Juni 2010 mit Unterbrü
chen behandelnde
Psychiater
Dr.
Z._
(vorstehend E. 3.2)
diesen
im September 2010 im Wesentlichen aufgrund seiner Ängste verbunden
mit der Hauterkran
kung und de
n
Zukunftsängsten bis Dezember 2010 als zu 100
%
arbeitsunfähig, wobei
Dr.
Z._
erwähnte, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht nicht invalid sei. Im Mai 2011 (
vorstehend E. 3.5) berichtete
Dr
.
Z._
von der schwierigen Situation des Beschwerdeführers und schrieb diesen für den Monat April 2011 zu 100
%
krank, um ihm etwas Zeit zur beruflichen Orientierung zu
geben. Ab
1.
Juni 2011 befand er den Beschwerdeführer
übereinstimmend
mit der Einschätzung der
O._-
Gu
tachter
wieder als zu 100
%
arbeitsfähig.
Die
O._
-Gutachter berücksichtigten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom März 2012 (vorstehend E. 3.9) die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwer
de
n
und setzt
en
sich mit
diesen umfassend auseinander. Das Gutachten
wurde sodann in Kenntnis der w
esentlichen Vorakten abgegeben, leuchtet in der Dar
legung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerung ist in nach
vollziehbarer Weise begründet. Es erfüllt daher die Anforderungen an eine be
weiskräftige Expertise (vorstehend E. 1.4), weshalb darauf abg
estellt werden kann. Daran vermö
g
en
auch die geringer ausfallende
n
Einschätzung
en
der Ar
beitsfähigkeit durch de
n
mit chinesische
r
Arzneimitteltherapie behandel
nden
Dr.
D._
im August
2011
(vorstehend E. 3.8)
und
den ab Juni 2011 behan
delnden Psychiater
Dr.
C._
(vorstehend
E.
3.7 und E. 3.10) nicht
s
zu än
dern, zumal letzterer sich im August 2012 be
treffend die Diagnostik den
O._
-Gutachtern anschloss.
4.3
Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend er
stellt zu erachten, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf des Wartejahres im Juni 2011
weder
in seiner Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit als Nach
tportier noch in jeder an
der
en Tätigkeit eingeschränkt gewesen ist.
Die angefochtene Verfügung vom Mai 2012 (
Urk.
2) erweist sich damit als rech
tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Be
schwerdeführer aufzuerlegen.