Decision ID: ebbf7612-8490-59ee-a28d-665f23b2c03f
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführenden am 22. August 2007 bei der  Vertretung in D._ um Asyl nachsuchten,
dass das BFM mit Verfügung vom 6. September 2007 die Einreise der Beschwerdeführenden in die Schweiz verweigerte und ihre  abwies,
dass das Bundesverwaltungsgericht eine dagegen am 18. Oktober 2007 (Eingang) erhobene Beschwerde mit Urteil vom 24. Oktober 2008 guthiess und die Sache zur korrekten Ermittlung des  Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz ,
dass die Beschwerdeführenden am 15. Dezember 2008 bei der Schweizerischen Botschaft E._ zu ihren Asylgründen angehört wurden,
dass das BFM die Beschwerdeführenden im Nachgang zu dieser mündlichen Anhörung schriftlich zur Klärung einiger offener Fragen namentlich betreffend die militärische und berufliche Laufbahn des  1 sowie des Aufenthaltsstatus' der Familie E._ aufforderte,
dass die Beschwerdeführenden am 14. Januar 2009 bei der  Vertretung ihre Stellungnahme sowie verschiedene den  und beruflichen Werdegang des Beschwerdeführers  Beweismittel zuhanden des Bundesamts einreichten,
dass die Vorinstanz in der Folge durch die Botschaft Abklärungen  des weiteren Aufenthalts der Beschwerdeführenden nach der Pensionierung des Beschwerdeführers 1 vornehmen liess,
dass den Beschwerdeführenden mit Verfügung vom 6. April 2009 zum Ergebnis dieser Abklärungen das rechtliche Gehör gewährt wurde und diese am 22. April 2009 ihre Stellungnahme bei der Schweizerischen Vertretung einreichten, welche diese dem Bundesamt übermittelte,
dass das BFM mit Verfügung vom 8. Mai 2009 – eröffnet am 19. Mai 2009 durch die Botschaft – die Einreise der Beschwerdeführenden in
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die Schweiz verweigerte, das Fehlen ihrer Flüchtlingseigenschaft  und ihre Asylgesuche ablehnte,
dass die Beschwerdeführenden am 8. Juni 2009 (Eingang bei der Schweizerischen Botschaft E._; Eingang Bundesverwaltungsgericht: 22. Juni 2009) gegen die vorinstanzliche Verfügung Beschwerde einreichten und sinngemäss um Erteilung der Einreisebewilligung sowie um Gewährung des Asyls ersuchten,
und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,
dass es endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  [VwVG, SR 172.021]) des BFM über Asyl und Wegweisung  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung  berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren  beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), wobei als ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen  psychischen Druck bewirken gelten (Art. 3 AsylG),
dass ein Asylsuchender die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder zumindest glaubhaft machen muss, diese dann als glaubhaft beurteilt wird, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält, und insbesondere Vorbringen  sind, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder  auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG),
dass das BFM die Einreise in die Schweiz verweigern oder ein im  gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (Art. 52 Abs. 2 und Art. 20 Abs. 2 AsylG),
dass gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG das Bundesamt einem  die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihm nicht zugemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen und gestützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen kann,  die Einreise zu bewilligen, wenn sie glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht,
dass nach Lehre und Praxis die Voraussetzungen für die Erteilung  Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben sind, wobei den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt, indem
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neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG  die Intensität der Beziehung zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Nähe der Beziehung zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive  einer anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. die weiterhin geltende Praxis in Entscheidungen und  der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 20 S. 130 mit weiteren Hinweisen),
dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend  hat, die Beschwerdeführenden hätten keine besonderen  zur Schweiz,
dass der Beschwerdeführer 1 seinen Angaben zufolge hingegen Aus- und Weiterbildungen in F._ und G._ durchlaufen und – teilweise zusammen mit seiner Familie – während insgesamt neun Jahren in diesen beiden Ländern gelebt hat,
dass nahe Verwandte der Beschwerdeführenden in H._, G._ und I._ leben,
dass die Beschwerdeführenden eine Kopie der E._  eingereicht haben, welche bis zum (...) gültig ist, es zudem gemäss zuverlässig erscheinenden Abklärungen des Bundesamtes nicht Praxis der E._ Behörden ist, langjährig mit ordentlicher Aufenthaltsbewilligung ansässige irakische Staatsbürger bei Erreichen des Pensionsalters in ihr Ursprungsland wegzuweisen,
dass die Erkrankung der Beschwerdeführerin 2 unter anderem in J._ behandelt werden konnte und eine Fortführung der Behandlung E._ - allenfalls mit weiteren Behandlungsintervallen in J._ - weiterhin möglich sein dürfte, weshalb die Beschwerdeführerin 2 vor diesem Hintergrund nicht auf den Schutz der Schweiz angewiesen ist, und allein die verständliche Hoffnung, in der Schweiz eine bessere medizinische Therapie zu finden, zu keinem anderen Schluss zu führen vermag,
dass das Bundesamt im Weiteren erwogen hat, die  würden seit 2001 E._ leben und hätten für die Zeit vor der Ausreise aus dem Irak keine konkret gegen sie gerichteten  geltend gemacht,
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dass mit nachvollziehbarer Begründung festgestellt wurde, die in  Zusammenhang geltend gemachten Befürchtungen vor einer  Verfolgung im Irak wären insgesamt als wenig begründet zu qualifizieren,
dass zur Vermeidung weiterer Wiederholungen auf die ausführlichen und zutreffenden Erwägungen in der vorinstanzlichen Verfügung  werden kann, zumal in der Beschwerde keine konkreten  gegen diese vorgebracht werden,
dass die Vorinstanz in Würdigung aller massgebenden  den Beschwerdeführenden zu Recht die Erteilung der  verweigert, die Flüchtlingseigenschaft verneint und ihre Asylgesuche abgewiesen hat,
dass die angefochtene Verfügung, da diese weder Bundesrecht  noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt durch das Bundesamt richtig und vollständig festgestellt worden ist, (Art. 106 AsylG) zu bestätigen und die Beschwerde daher abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- grundsätzlich den unterliegenden Beschwerdeführenden aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG),
dass indessen vorliegend aus verwaltungsökonomischen Gründen in Anwendung von Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von Kosten verzichtet wird.
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Considerations: