Decision ID: 645acdcf-bb12-58a4-80c2-80d5bfac7468
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Die 1964 geborene
X._
, seit dem Jahr 2009
als Hebamme i
m Spital
Y._
tätig
(
Urk.
7/63
/
1
), verursachte a
m 3. Juni 2016 ein
en Autounfall, bei welchem sie Mehrfachv
erletzungen
mit/bei Kompressionsfraktur BWK11, Rippenfraktur Costa 8
links und
Processi
transversi
-Frakturen BWK2-4 links
erlitt
und deshalb am 4. Juni 2016 operiert wurde
(
Spondylodese
BW10 auf BW1
2 und
Ballonkyphoplastie
BWK11 [
Urk.
7/8/
1 und
7/8/
17 f.
]
)
.
Unter
Hinweis auf diesen Unfall
und die
lang anhaltende
Arbeitsunfähigkeit me
ldete sich die Versicherte am 20
.
März 2017
(Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des
Kan
tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Inv
alidenversicherung an (
Urk.
7/3
). In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklä
rungen und
z
og die Akten der Unfall
versicherung
(
Urk.
7/8,
Urk.
7/25)
,
der BVG-Versicherung -
insbeson
dere die drei
Gutachten, welche
bei
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
und
bei
Dr. med.
A._
, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin,
in Auf
trag gegeben worden war
en (
Urk.
7/18,
Urk.
7/26,
Urk.
7/54
)
– sowie der Krankentaggeldversicherung (
Urk.
7/65) bei
.
Um die Wiedereingliederung beim bisherigen Arbeitgeber zu unterstützen, erteilte die IV-Stelle m
it Mitteilung v
om 26.
Mä
rz 2018 Kostengutsprache für ein
e acht
samkeitsbasierte beruflich orientierte Einzelbegleitung (ABOB [
Urk.
7/28]). Am 16. April 2018 wurde die berufliche
Eingliederung
– unter Weiterführung der Einzelbegleitung ABOB – abgeschlossen
und die Rentenprüfung eingeleitet
, weil sich die Versicherte gesundheitlich zu keiner weiteren
Pensumsteigerung
in der Lage fühlte (
Urk.
7/31). Am 23. April
2018
kündigte der Arbeitgebe
r das Arbeits
verhältnis per 31.
Juli 2018 (
Urk.
7/63
/
11
).
Nach durchgeführtem Vorbesc
heid
verfahren (Vorbescheid vom 3
0.
November
2018 [
Urk.
7/72]; Einwand vom 17
.
Januar 2019 [
Urk.
7/77
] m
it ergänzender Begründung vom 14. März 2019 [
Urk.
7/84
])
sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügungen vom 23. Juli 2019 für die Zeit vom 1. September 2017 bis 30. September
2017 eine ganze Invalidenrente, vom 1. Oktober 2017 bis 30. November 2017 eine halbe Invali
den
rente und vom 1. Dezember 2017 bis 31. August 2018 eine Viertelsrente zu. Für die Zeit danach wurde ein Rentenanspruch verneint
(
Urk.
2/
1 und
Urk.
2/
2 [=
Urk.
7/87 und
Urk.
7/97-
7/
117
])
.
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 13. September 2019 Beschwerde
beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
und beantragte, die ange
fochtenen Verfügungen seien abzuändern und es sei ihr ab 1. September 2017
eine unbefristete Rente zuzusprechen. Eventualiter seien ihr berufliche Mass
nahmen, insbesondere eine Weiterbildung beziehungsweise eine Umschulung im pädagogischen Bereich zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2)
. Mit Beschwer
deantwort vom 18. Oktober 2019 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Be
schwerde (
Urk.
6)
, was der Beschwerde
führerin mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 angezeigt wurde (
Urk.
8).
Mit Schreiben vom 6.
Oktober 2020 reichte die
Beschwerdeführerin eine Kopie einer Mitteilung
an die IV-Stelle nach, wonach sie an einem Plattenepithelkarzinom G2 im distalen Rektum erkrankt sei (
Urk.
10
,
Urk.
11
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren
ten
revision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts
bemessung (
Art.
28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).
Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti
gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Um
ständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entschei
dend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Per
son im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Be
sonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhält
nisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge
übten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).
1.4
Bei einer hypothetisch im Gesundheitsfall lediglich teilerwerbstätigen versicher
ten Person
ohne
Aufgabenbereich im Sinne von
Art.
27
der
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
bemisst sich die Invalidität rechtsprechungsgemäss nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs oder einer Unter
va
ri
ante (Schätzungs- oder Prozentvergleich, ausserordentliches Bemessungsver
fah
ren) davon. Dabei ist das Valideneinkommen nach Massgabe der ohne Gesund
heitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen, wobei entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum, um mehr Freizeit zu haben, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen. Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das
–
ärztlich
festzulegende
–
Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne ge
sundheitliche Beeinträchtig
ung geleistete (BGE 131 V 51 E.
5.1.2; wi
edergegeben in BGE 142 V 290 E.
5).
In Präzisierung dieser Rechtsprechu
ng hat das Bundesgericht in BGE
142 V 290 entschieden, dass bei teilerwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich die anhand der Einkommensvergleichsmethode zu ermittelnde Einschränkung im (allein versicherten) erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypo
thetischen Teilerwerbstätigkeit – zu berücksichtigen ist
(E. 7.3)
.
1.5
Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, oder eine Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird.
Art. 88a Abs. 1 IVV ist bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente analog anzuwenden (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3.2). Das Bundesgericht wendet in solchen Fällen in der Regel den zweiten Satz dieser Bestimmung an und gewährt oder bestätigt eine höhere Rente drei Monate über die Veränderung des Gesund
heits
zustandes hinaus (Urteil des Bundesgerichts 8C_670/2011 vom 10. Februar 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. statt vieler auch Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2017 vom 9. Mai 2018 E. 4).
1.6
Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8
Abs. 1
IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
wieder herzustellen
, zu erhalten oder zu verbessern; und
b.
die Voraussetzungen
für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus
übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1
bis
). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung
ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs
fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2
bis
).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass
nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (lit.
a
bis
), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in
der Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).
1.7
Gemäss
Art.
17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (
Abs.
1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (
Abs.
2). Als Umschu
lung gelten gemäss
Art.
6
Abs.
1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Inva
lidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.
1.8
Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver
sicherten Person eine
ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit
zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20
%
erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit
Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog
, dass der Beschwerdeführerin
ab Juni 2018
eine 100%
ige angepasste Tätigkeit zumutbar
sei
. Aufgrund ihrer langjährigen Erfah
rung als Hebamme
sei
es ihr beispielsweise möglich, eine Tätigkeit als Dozentin im Gesundheitswesen auszuüben. Ebenso
seien
- aufgrund der umfassenden Erfahrungen in der Pflege von Kindern und der damit verbundenen Beratung sowie in der Begleitung von Studierenden - beratende Tätigkeiten, Sterbe
be
gleitung oder eine Anstellung in der Neonatologie denkbar. Gemäss d
em Bundes
amt für Statistik könne d
ie
Beschwerdeführerin
in einer solchen Tätigkeit ein Einkommen von
Fr.
107'987
.--
erwirtschaften, woraus ein rentenausschliessender IV-Grad von 10 % resultiere. Zudem bestehe kein Anspruch auf eine Umschulung, da die Beschwerdeführerin bereits über diverse Weiterbildungen und Kurse ver
füge, welche ihr
das Finden
eine
r
entsprechende
n
Stelle
ermöglichen sollten
(
Urk.
2
/1 und Urk. 2/2
).
2.2
Die
Beschwerdeführer
in
brachte demgegenüber
im Wesentlichen vor, dass sie zwar diverse Weiterbildungen abgeschlossen habe. Diese befähigten sie aber lediglich zur Ausübung des Berufes der Hebamme und nicht zu anderen Tätig
keiten, schon gar nicht
zur
Lehrerin. Als normale Pflegefachfrau mit beratender Funktion könne
sie
nur einen bedeutend tieferen Lohn realisieren
. Das bedeute, dass ohne weitere Ausbildung
auch nach dem 1. September 2018
ein renten
relevanter Invaliditätsgrad bestehe. Zudem seien alle Voraussetzungen für eine Umschulung erfüllt
(
Urk.
1
).
3.
3.1
Es ist erstellt,
dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der angefochtenen Ver
fügungen an einem St
atus nach Kompressionsfraktur Th
11 vom
3. Juni 2016,
Ballonkyphoplastie
Th11 und
Spondylodese
Th
10-12 vom 4. Juni 2016
litt. Ebenso zeigte sich ein Status nach
mehrfachen Frakturen (
Processi
transversi
Th
2-4 links und
8.
Rippe links
[
vgl.
Urk.
7/18/
7,
Urk.
7/25/
26,
Urk.
7/26/
6,
Urk.
7/54/
7,
Urk.
7/69/
5
]
)
.
Der Regionale Ärztliche Dienst der Inval
idenver
sicherung (RAD) legte
seiner Stellungnahme vom 8. Oktober 2018
zu Gunsten der Beschwerdeführerin zugrunde
, dass orthopädisch-
traumato
logisch
erfahrungsge
mäss von einer dauerhaften körperlichen Limitierung der Wirbelsäule, speziell der
dorsolumbalen
Übergangsregion
,
ausgegangen werden müsse. Insbesondere sei mit Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Krankens
chwester/Hebamme mit dauer
haft
schmerzhaften Funktions- und Belastungseinschränkungen der Wirbelsäule
zu rechnen, weshalb in diesem Bereich eine 50%ige Einschränkung der Arbeits
fähigkeit bestehe
(
Urk.
7/69/5
f.)
.
Gestützt wird diese Einschätzung durch
die Hausärztin pract. med.
B._
, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, in ihrem Bericht
vom 6. Juni 2018 (Urk. 7/42/
12) sowie durch
Dr.
A._
in ihrem Gutachten vom 14. September 2018
(
Urk.
7/54/
6)
und ent
spr
icht
im Übrigen
dem
von der Beschwerdeführe
r
in
ab
Dezember 2017 geleis
teten Arbeitspensum als Hebamme
beim bisherigen Arbeitgeber
.
In einer
leidens
an
gepassten Tätigkeit
ist die Beschwerdeführerin gemäss übereinstimmender
Beur
teilung
der
Hausärztin (Urk. 7/42/
12), der
Gutachter
(Urk. 7/26/7 f., Urk. 7/54/
6)
sowie des RAD
(Urk. 7/69/
5 f.)
hingegen spätestens seit Juni 2018
vollständig arbeitsfähig. Der RAD formulierte hierfür folgendes
Belastungsprofil:
Körperlich wechselbelastende leichte Tätigkeiten
,
unter Meidung monotoner und/
oder repetit
i
ver Fehlhaltungen des Rumpfes nach vorn gebeugt und/oder ver
dreht, Meidung häufiger Überkopfarbeiten, Meidung dauerhafter schlagend
er/
stossender/
vibrierender Krafteinwirkungen, Meidung unerwarteter asymmetri
scher
Lasteneinwirkungen, Meidung
feucht-kal
ter
und zugiger Arbeitsumgebung
(
Urk.
7/69/
5
).
3.2
Keine der Parteien stellte die
Einschätzung des RAD zur Arbeitsfähi
g
keit
und zum Belastungsprofil
in Frage, weshalb
auch nicht weiter auf sie einzugehen
ist
.
Damit ist
ausgewiesen
, dass die Beschwerdeführerin
zumindest
in einer
leidens
ange
passten Tätigkeit spätestens
seit Juni 2018
zu 100 % arbeits
fähig ist.
4.
4
.1
Die Anmeldung der Beschwerdeführerin
ging am
2
0.
März 2017
bei der Be
schwerdegegnerin ein
(
Urk.
7/3), womit ein
Rentenanspruch frühestens am 1.
September 2017 entstehen konnte (Art. 29 Abs. 1
und 3
IVG). In diesem Zeit
punkt war das Wartejahr
off
ensichtlich bestanden (vgl. E.
1.2
).
4.2
Unbestritten ist vorliegend, dass die Beschwerdefü
hrerin im Gesundheitsfall zu 90
% einer erwerblichen Tätigkeit nachgehen würde, während die restlichen 10 % auf den Bereich Freizeit entfallen
(vgl. Urk. 7/11, 7/63/2)
. Dies führt im Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades zur Anwendung
der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs
(E. 1.4)
.
4.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung
und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2
, 128 V 29 E. 1
).
4.4
Dem Arbeitgeberfragebogen vom 15.
November 2018 (
Urk.
7/63
/
2
,
7/63/
5, 7/63/14
)
ist zu entnehmen, dass die
Beschwerdeführerin im Jahr 2018
als Hebamme im Spital
Y._
mit einem Pensum von 90 % ein jährliches Ein
kommen von
Fr.
91’698
.
--
(Fr. 7'053.70 x 13)
erwirtschaftet hätte
.
Bereits ab Juni 2016 betrug das Jahresgehalt bei einem Arbeitspensum von 90 % Fr. 91’698.-- (Urk. 7/63/5); eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung fand demnach nicht statt und ist mithin auch nicht in Anschlag zu bringen. Demgegenüber rechtfertigt es sich, die noch zu Beginn des Jahres 2016 erzielten Zulagen für Abend-, Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit (vgl. Urk. 7/63/22) zu berück
sichtigen. Weil davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin im Gesund
heitsfall unverändert beim bisherigen Arbeitgeber tätig wäre, kann zur Fest
setzung des Valideneinkommens daher das im Jahr 2016 erzielte Einkommen im Umfang von Fr. 107'637.-- herangezogen werden, wobei zu beachten ist, dass dieser Lohn für einen Beschäftigungsgrad von 100
%
geschuldet war, die Be
schwerdeführerin aber nur mehr noch im Umfang von 90
%
tätig wäre (vgl. Urk. 7/63/22; 7/63/2 und 5 sowie Urk. 7/11).
4.5
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
ge
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5
.2, 129 V 472 E. 4.2.1
). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E
. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne
ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth,
Bundesgesetz
über die Invalidenversicherung
,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
4.6
Im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns
war die Beschwerdefü
hrerin nach wie vor im Spital
Y._
tätig und versuchte ihre Arbeitsfähigkeit
ent
sprechend
ihren gesundheitlichen Möglichkeiten
zu steigern.
Im September 2017 war sie in einem Pensum von 20 %, im Oktober und November 2017
in einem Pensum
von 40 % und ab Dezember 2017
bis
Juli
2018
in einem Pensum
von 50 % tätig
(
Urk. 1 S. 3,
Urk.
7/25/2 f.
,
Urk.
7/
63/12
)
.
Folglich ist das
Invaliden
einkommen
in diesem Zeitraum nach der konkreten
beruflich-erwerblichen Situa
tion
, in welcher die Beschwerdeführerin beim Spital
Y._
stand,
zu bemessen
und entspricht dem jeweiligen
prozentualen Anteil eines
Voll
zeiteinkommens.
4.7
D
as Arbeitsverhältnis wu
rde
vom Spital
Y._
per 31.
Juli
2018 aufgelöst
(
Urk.
7/63/
11)
und d
ie
Beschwerdeführerin
befand sich
in der Folge
auf Arbeits
suche. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist daher
fortan
ein statisti
scher Tabellenlohn heranzuziehen.
Die IV-Stelle stellte hierfür auf
die
LSE-
Tabelle T17
,
Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor zusammen,
Berufsgruppe Ziffer
22 «Akademische und v
er
wandte Gesundheitsberufe»,
Frauen über 50 Jahre
,
ab
(
Urk.
7/69/
7 f.
)
, während die Beschwerdeführerin geltend machte, sie habe kein akademisches Studium abgeschlossen und könne ohne weitere Ausbildung auch nicht den Lohn für ein solches
erzielen
. Ebenso wenig könne sie ohne weitere Ausbildung eine
Dozen
tentätigkeit ausüben (
Urk.
1 S.
5).
Der IV-Stelle ist bezüglich der
Anwendung der
LSE-
Tabelle T17
beizupflichten. So ist es der gelernten Kinderkrankenschwester und diplomierten Hebamme
FH (Urk. 7/2)
aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden
gemäss RAD
zwar nicht mehr möglich, den körperlich anstrengenden Beruf einer Hebamme
unein
ge
schränkt
auszuüben. Jedoch
stehen
ihr aufgrund ihrer langjährigen (über 30 Jahre
[Urk. 7/75]
) Berufserfahrung im Gesundheitsbereich
diverse
Berufe in dieser Branche
offen, welche ihr gesundheitlich zumutbar sind
.
Dabei
ist offenkundig
, dass sich die Beschwerdeführerin nicht nur bei der Tätigkeit als Hebamme, sondern auch in
einem anderen Gesundheitsberuf i
m oberen Bereich des erziel
baren Salärs befinden würde.
Denn sowohl
aus
ihrem
Lebenslauf
als
auch aus den Arbeitszeugnissen
ergeben sich
ihre
deutlich überdurchschnittlichen,
beson
deren
Fähigkeiten und Leistung
en sowie
über Jahre hinweg
ausgeführten
Zu
satza
ufgaben
wie beispielsweise Schichtleitung, Tagesplanung,
Ausbildung von
Studierenden
sowie Einführung und Betreuung
von neuen Mitarbeitenden
(
Urk.
7/75)
.
All diese Fähigkeiten und Erfahrungen sind nicht nur
in der
He
bamme
ntätigkeit
, sondern in n
ahezu allen Gesundheitsberufen
hö
chst gefragt
.
Mit anderen Worten sind
die
sehr
guten Qualifikation
en
der Beschwerdeführerin
in
weiten Bereichen d
er Gesundheitspflege
relevant
und
werden
entsprechend
entlöhnt
, sei dies nun auf
dem Gebiet der
Neonatologie,
der
Sterbebegleitung
oder anderen
Tätigkeiten
, welche körperlich weniger anstrengend wie der Beruf der Hebamme sind
.
Daher ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle
eine Tätigkeit
im Bereich «
Akademische und verwandte Gesundheitsberufe
»
gemäss Ziffer 22
der
LSE-
Tabelle T17
als zumutbar erachtet und den entsprechenden Lohn heran
gezogen hat
.
Dies ergibt
unter Zugrundelegung der massgebenden LSE 2016
und unter Berücksichtigung der betriebsübli
chen Arbeitszeit im Jahr 2018 von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt
schaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stunden p
ro Woche, 2004-2018, G-S 45
-96) und der Nominallohnentwicklung für Frauen bis ins massgebliche Jahr
2018
ein Invaliden
einkommen von
rund
Fr.
113'249
.--
für ein zumutbares Pensum von 100 %
(
Fr.
9'000.-- : 40 x 41.7 x 12 :
102.5 x 103.1 [T1.2.10 Nomi
nallohnindex, Frauen, 2011-
2018, Q
86
–88 Gesundheitswesen]
)
.
Das Abstellen auf den
Bereich «
Assistenzberufe
im Gesundheitswesen» gemäss Ziffer 32
der
selben Tabelle
mit einem Monats
lohn von
Fr.
7’486.--
würde den Möglichkeiten und Fähigkeiten der Beschwerdeführerin
nicht hinreichend Rechnung tragen
.
Dasselbe wü
rde bei Anwendung der
LSE-
Tabelle T
1,
Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, P
rivater und öffentlicher Sektor zusammen,
Ziffer 86-88 «Gesundheits- und Sozialwesen» gelten,
zumal der entsprechende Verdienst bei Frauen selbst
im Kompetenzniveau
4
einen Mo
natslohn von lediglich
Fr.
7’538
.-- (LSE 2016)
ergibt
.
So oder anders würde selbst beim
Zugrundelegen
dieser beiden letztge
nannten Tabellenwerte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren (vgl. E. 4.8).
Die Anwendung der
LSE-
Tabelle T17 lässt sich auch vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigen, wonach beim Invalidenein
kommen in der Regel
die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Z
eile
«
Total Privater Sektor
»
, beizuziehen sind. Denn das Bundesgericht hat ausdrücklich festgehalten, dass
bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in
einem
Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt, auf das statistische Durchschnittseinkommen einzelner Branchen abgestellt
werden kann
, we
nn dies als sachgerecht erscheint
, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeits
fähigkeit Rechnung zu tragen (
Urteil des Bundesgerichts
8C_458/2017 vom 6.
August
2018;
in
BGE 133 V 545
nicht publizierte E.
5.1
des Urteils 9C_237/2007 vom 24.
August 2007;
Urteil des Bundesgerichts
8C_457/2017
vom 11. Oktober 2017
E.
6.2).
Ebenso kann es sich nach den konkreten Umständen
des Einzelfalls rechtfertigen
, anstatt auf die Tabelle TA1 («
Privater Sekt
or»
) auf eine andere Tabelle (im
Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24.
August
2007
E.
5.1 ist dies die
Tabelle TA7 [
«
Privater Sektor und öffe
ntlicher Sektor [Bund
] zusammen
»
]) abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invaliden
ein
kommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (RKUV 2000 Nr. U 405
S.
399 [Urteil vom 19.
September 2000, U
66/00, E. 3b]; vgl. auch Urteil
vom 25.
Juli 2007, 9C_
87/2007). Dies kann aufgrund der obigen Erwägungen bejaht werden.
4.8
Bei teilerwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich ist die anhand der Ein
kommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) zu ermittelnde Einschränkung im allein versicherten erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypothe
tischen Teilerwerbstätigkeit – zu berü
cksichtigen (vgl. dazu E.
1.4 und 1.5
). Der Invali
ditätsgrad entspricht der proportionalen Einschränkung im erwerblichen Bereich.
Die Beschwerdeführerin war im September 2017 in einem Pensum von 20 %, im Oktober und November 2017 in einem Pensum von 40 % und ab Dezember 2017 in einem Pen
sum von 50 % tätig (vgl. E. 4.6
). Die IV-Stelle sprach ihr daher zu Recht für den September 2017 eine ganze Rente
([
100 % - 20 %
] :
100 % x 90 % = 72 %)
, für Oktober und November 2017 eine halbe Rente
([100 % - 40 %] : 100 % x 90 % = 54 %)
und von Dezember 2017 bis August 2018 eine Viertels
rente
([100 % - 50 %] : 100 % x 90 % = 45 %)
zu.
Ab
Juni 2018
war
der Beschwerdeführerin
eine angepasste Tätigkeit zu 10
0
% zumutbar. Diese Veränderung ist in Anwendung von Art. 88a
Abs. 1
IVV
(vgl. E. 1.6)
ab
September
2018
zu berücksichti
gen. Ab diesem Zeitpunkt resultiert
k
ein
e Erwerbseinbusse mehr (
Fr.
107'6
37
.--
-
Fr.
113'
249
.--
[Ziffer 22 de
r
LSE-Tabelle T17, E. 4.7
]
)
beziehungsweise ergibt sich beim Abstellen auf Ziffer 32 der LSE-Tabelle T17 (vgl. E. 4.7) ein rentenausschliessen
der Invaliditätsgrad von rund 11
%
(Fr. 7'486.-- : 40 x 41.7 x 12 : 102.5 x 103.1 = Fr. 94'198.--; Ein
kommenseinbusse: Fr. 13'439.--
; Gewichtung 0.9
) oder in Anwendung der LSE-Tabelle T1 ein solcher von rund 1
1
%
(Fr. 7'538.-- : 40 x 41.7 x 12 : 102
.5 x 103.1 = Fr. 94'852.--;
Einkommenseinbusse: Fr. 12'785.--
; Gewichtung 0.9
). Da
mit erübrigen sich bereits aus diesem Grund Weiterungen zur Frage nach einem allfälligen Umschulungsanspruch (E. 1.6 - 1.7).
4.9
Schliesslich
ist darauf hinzuweisen, dass
auch
mit dem von der Be
schwer
de
führerin bezeichneten Lohn von Fr. 7’415.-- monatlich für ein 90
%
-
Pensum als
(normale)
Pflegefachperson mi
t Beratungsfunktion (Urk. 1 S. 5 und Urk. 3/3
) ein
leistungs
aus
schl
iessender Invaliditätsgrad von 7 % resultiert
(
Fr.
7’415.
-- :
9 x 10
x
12 = Fr
. 98'867.--;
Einkommenseinbusse: Fr. 8'770.--
; Gewichtung 0.9
). Hinsicht
lich von der Beschwerdeführerin bestrittenem
Anforderung
sprofil ist auf das in E. 4.7 Ausgeführte zu verweisen.
5
.
Nach dem Gesagten
sind
die angefochtene
n
Verfügung
en
im Resultat nicht zu bean
standen
, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist
.
Das mit Schreiben vom 6. Oktober 2020
(Urk. 10, Urk. 11)
und damit nach Verfügungserlass
entstandene und
mitgeteilte neue Krankheitsbild ist allenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung von der
Beschwerdegegnerin
zu prüfen
(Art. 87
Abs.
3
IVV).
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf
Fr.
700.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen.