Decision ID: 3328bce3-bdf4-567e-8b24-1ec4fed6165d
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. L._ (nachfolgend Beschwerdeführer) wurde am _ in Lima geboren. Durch Abstammung erwarb er die schweizerische und durch seine Geburt in Peru die peruanische Staatsangehörigkeit. Seit einem schweren Autounfall im Jahre 1963 ist er an den Rollstuhl gebunden. Durch die jahrelange Invalidität geriet er allmählich in finanzielle . Am 9. Oktober 1991 wandte sich der Beschwerdeführer deshalb  an die Schweizerische Botschaft in Lima und ersuchte um  in Form einer monatlichen Rente für den Lebensunterhalt.  eines Beschwerdeentscheids des Eidgenössischen Justiz- und  (EJPD) vom 24. August 1992 erhielt er fortan materielle Hilfen gemäss dem Bundesgesetz vom 21. März 1973 über  an Auslandschweizer (ASFG, SR 852.1).
B. Weil der Gesuchsteller über Jahre hinweg Invalidenrenten der  Sozialversicherung nicht deklariert hatte, verfügte das ehemals  Bundesamt für Polizei (BAP, heute Bundesamt für Justiz [BJ], hiernach Bundesamt) am 23. Oktober 2000, der Betroffene habe die zuviel bezogenen Unterstützungsleistungen innerhalb von 18 Monaten . Auf Beschwerde hin wurde die Zeitdauer für die  am 12. Januar 2001 wiedererwägungsweise auf drei Jahre . Nachdem weitere Ungereimtheiten zum Vorschein gekommen , namentlich wurde dem Beschwerdeführer vorgeworfen,  missbräuchlich verwendet, bewusst falsche Angaben zu  gemacht und eine neue Wohnung bezogen zu haben ohne die Schweizervertretung darüber zu informieren, stellte das Bundesamt die bisher gewährte Unterstützung am 13. Mai 2003 per sofort ein. Diese , die nicht nur die monatlichen Beiträge für den Lebensunterhalt sondern auch die medizinisch bedingten Auslagen umfasste, erging nicht in Verfügungsform.
C. Am 26. April 2004 ersuchte der Beschwerdeführer im Nachhinein um den Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Wegen der seither verstrichenen Zeit empfahl ihm das Bundesamt, ein neues Unterstützungsgesuch . Ein solches ging am 30. Juni 2004 bei der Schweizerischen  in Lima ein. Darin verlangte er materielle Hilfen von monatlich PEN (Peruanischer Sol) 3'580.40. Infolge umfangreicher Abklärungen  sich die Weiterbearbeitung der Angelegenheit durch die Vorinstanz. Mit Schreiben vom 4. Juli 2005 bekräftigte der Gesuchsteller seinen Antrag auf Wiederaufnahme der Unterstützung. Die unklaren Eigentums- bzw.  der von ihm bewohnten Liegenschaft und sonstige offene Fragen führten danach zu weiteren Verzögerungen.
D. Mit Verfügung vom 18. September 2006 lehnte die Vorinstanz die  von Sozialhilfeleistungen ab. Zur Begründung führte sie aus, nach Art. 5 ASFG habe ein Sozialhilfeempfänger alle Möglichkeiten , um seine Auslagen niedrig zu halten und Einnahmen zu erzie-
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len. Um eine neuerliche Unterstützung prüfen zu können, sei vollständige Klarheit über die finanzielle Situation erforderlich. Bis heute würden aber massgebliche Unterlagen wie die verlangten Bankauszüge oder eine Kopie des Mietvertrages bzw. Belege für Mietzinszahlungen fehlen. Auch die Frage, wie der Antragsteller sein Budgetdefizit seit der Einstellung der  durch den Bund gedeckt habe, sei unbeantwortet geblieben. Der Beschwerdeführer bewohne eine Mietwohnung im teuren . Er lege nicht stichhaltig dar, warum ihm eine Rückkehr in die 176 m2 grosse, im gleichen Viertel liegende Eigentumswohnung der  oder ein Umzug in ein billigeres Quartier nicht möglich sei. Ausserdem stünde es ihm offen, die AHV-Rente vorzubeziehen. Das vom Bundesamt aufgrund der verfügbaren Daten berechnete Budgetdefizit betrage zur Zeit PEN 572.-- (umgerechnet Fr. 216.15). Auf der Ausgabenseite seien die Aufwendungen für die Garage und diejenigen für die Krankenschwester gestrichen worden. Die Gelder in der Höhe von $ 650.--, welche der  jeden Monat von der Immobilienagentur G._ erhalte, seien hingegen als Einnahmen anzurechnen. Damit sei die Bedürftigkeit nicht ausgewiesen und eine Unterstützung von Seiten des Bundes komme unter solchen Voraussetzungen nicht in Betracht.
E. Am 30. Oktober 2006 reichte der Beschwerdeführer bei der  Botschaft in Lima eine Reihe von Unterlagen nach und ersuchte (sinngemäss) um die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Zusprechung von Fürsorgeleistungen. Die Eingabe wurde als Beschwerde gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 18. September 2006 betrachtet und zuständigkeitshalber an das EJPD überwiesen. In der Eingabe führt der Antragsteller aus, seine wirtschaftliche Lage präsentiere sich gleich wie 1992/93. Ausser der leicht gestiegenen Rente der peruanischen  verfüge er über keine Einkünfte. Seit ihm die  ungerechtfertigterweise die Unterstützung entzogen habe, seien seine Mutter und die mit der Familie L._ befreundete K._ in die Bresche gesprungen. Von Frau K._ erhalte er jeden Monat ein rückzahlbares Darlehen von $ 650.--, von denen $ 400.-- für die Miete des Appartements und $ 250.-- für den Lebensunterhalt bestimmt seien. Mit den PEN 600.-- der Mutter begleiche er die für Essen, Wohnen, Medizin und Transport anfallenden Kosten.
F. Die eingereichten Belege bewogen die Vorinstanz am 18. Januar 2007 im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens dazu, eine neue Verfügung zu erlassen. Darin wurden dem Beschwerdeführer für den Zeitraum von Juli 2006 bis längstens Juli 2007 in teilweiser Wiedererwägung des  Entscheides vom 18. September 2006 Sozialhilfeleistungen im  von PEN 605.-- (Fr. 237.--) monatlich zugesprochen. In diesem  hielt das Bundesamt fest, das aufgrund der erhaltenen  erstellte Budget weise ein Defizit von PEN 605.-- aus. Der  erreiche aber bald das Alter für den Vorbezug einer , womit er im Stande sein werde, die aktuellen  künftig selber zu decken. Es werde ihm daher nahegelegt, sich mit  entsprechenden Antrag umgehend an die zuständige Zentralstelle in
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Genf zu wenden. Aus diesem Grunde würden die rückwirkend ab Juli 2006 gewährten Sozialhilfeleistungen nur bis zum Zeitpunkt der Auszahlung der ersten AHV-Rente, längstens jedoch bis Juli 2007 ausgerichtet.
G. In ihrer Vernehmlassung vom 19. Januar 2007 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei als gegenstandslos geworden abzuschreiben.
H. In der Replik vom 23. März 2007 betonte der Beschwerdeführer unter  auf eine Erklärung von K._ vom 15. März 2007 nochmals, bei den $ 650.-- handle es sich nicht um Einkommen, sondern eine  Schuld.
I. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Verfügungen des BJ betreffend Fürsorgeleistungen an  und Auslandschweizer unterliegen der Beschwerde an das  (Art. 31 und Art. 33 Bst. d des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die Beurteilung der beim  des Verwaltungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei  Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei  der Departemente hängigen Rechtsmittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das Gesetz nichts  bestimmt.
1.4 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsbetroffener legitimiert (Art. 48 ff. VwVG). Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist, soweit sie durch die teilweise Wiedererwägung der angefochtenen Verfügung nicht  wurde, einzutreten (vgl. unten Ziff. 2).
2. Die Vorinstanz hat ihren ursprünglichen Entscheid vom 18. September 2006 am 18. Januar 2007 in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 VwVG  in Wiedererwägung gezogen. Anstatt überhaupt keine materiellen Hilfen gemäss ASFG zu gewähren, ist das Bundesamt nunmehr bereit, vom Juli 2006 bis längstens Juli 2007 monatlich PEN 605.-- auszurichten. Den  des Beschwerdeführers zufolge beläuft sich der monatlich  allerdings auf PEN 3'580.40 (vgl. sein Gesuch um Wiederaufnahme der Unterstützung von Ende Juni 2004) bzw. PEN 3'619.90 (Budget zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids). Gemäss Art. 58 Abs. 3 VwVG setzt die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fort, soweit
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diese durch die neue Verfügung nicht gegenstandslos geworden ist. Eine Anfechtung der Verfügung vom 18. Januar 2007 war – entgegen der  Rechtsmittelbelehrung – nicht erforderlich (vgl. BGE 126 lll 85 E. 3 S. 88 f.).
3. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes sowie die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die  auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen  oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides.
4.
4.1 Nach Art. 1 ASFG gewährt der Bund im Rahmen dieses Gesetzes  und Auslandschweizern, die sich in einer Notlage , Fürsorgeleistungen. Gemäss Art. 5 ASFG werden solche  nur an Personen ausgerichtet, die ihren Lebensunterhalt nicht  aus eigenen Kräften und Mitteln, Beiträgen von privater Seite oder Hilfeleistungen des Aufenthaltsstaates bestreiten können.
4.2 Schweizerisch-ausländische Doppelbürger, deren ausländisches  vorherrscht, werden nach Art. 6 ASFG in der Regel nicht unterstützt. Für die Bestimmung des vorherrschenden Bürgerrechts sind vor allem die Umstände, welche zum Erwerb des ausländischen Bürgerrechts geführt haben und die Beziehungen zur Schweiz massgebend (vgl. Art. 8 Abs. 1 der Verordnung vom 26. November 1973 über Fürsorgeleistungen an  [ASFV, SR 852.11]).
5.
5.1 Art. 6 ASFG setzt eine Bedürftigkeit der zu unterstützenden Person . Unter den vorliegenden Umständen (vgl. Ziffer 5.2 – 6.3 unten)  es sich indessen, auf besagten Aspekt näher einzugehen. Auch die Frage des vorherrschenden ausländischen Bürgerrechts bedarf keiner nochmaliger Erörterungen, hat sich die diesbezügliche Situation seit dem in gleicher Angelegenheit ergangenen Entscheid des EJPD vom 24.  1992 (publiziert in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.25) doch kaum verändert. Vielmehr ist nach wie vor davon auszugehen, dass beim Beschwerdeführer das peruanische Bürgerrecht vorherrscht.
5.2 Bei dieser Sachlage gilt es in erster Linie zu prüfen, ob Gründe vorliegen, um (erneut) von der Regel von Art. 6 ASFG abzuweichen. Der Wortlaut dieser Bestimmung lässt Ausnahmen vom Grundsatz der  bei vorherrschendem ausländischen Bürgerrecht zu. Der  wollte damit Härten, Unbilligkeiten und Unzulänglichkeiten , die sich wegen der Besonderheit eines Sachverhalts aus der strikten Anwendung des Gesetzes ergeben könnten (VPB 57.25). Die Rechtspre-
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chung legt Art. 6 ASFG, auch in Berücksichtigung der Botschaft des  vom 6. September 1972 zum Entwurf eines Bundesgesetzes über Fürsorgeleistungen an Auslandschweizer (BBl 1972 ll S. 548 ff.),  aus, Ausnahmetatbestände auf besonders krasse Fälle zu , bei denen es aufgrund der gesamten Umstände nicht zu verantworten wäre, eine hilfsbedürftige Person von der Unterstützung auszuschliessen. Zu denken ist namentlich an Konstellationen, in denen die physische  der Betroffenen auf dem Spiel steht, die Möglichkeit ein  Leben zu führen tangiert ist oder wenn Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer durch kriegerische Ereignisse in Not geraten (VPB 57.25). Voraussetzung der Ausrichtung materieller Hilfen bleibt dem Sinn und Zweck des ASFG entsprechend aber stets, dass sich das  Bürgerrecht nicht in einem blossen Formalismus erschöpft.
5.3 Das EJPD gelangte im bereits zitierten Entscheid vom 24. August 1992 zum Schluss, der Beschwerdeführer befinde sich in einer Situation, welche materielle Hilfen nach dem ASFG zu rechtfertigen vermöchten. Gestützt auf diesen Beschwerdeentscheid wurde er in der Folge bis Mitte Mai 2003 mit monatlichen Beiträgen unterstützt. Obwohl das schweizerische  auf Seiten des Betroffenen auch heute nicht nur der Form nach , lassen verschiedene Entwicklungen, die sich in der Zwischenzeit  haben, die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen über das vom Bundesamt in der Verfügung vom 18. Januar 2007 festgelegte Mass  keineswegs mehr als unumgänglich erscheinen. Wie eben dargetan, stellt die Unterstützung trotz Vorherrschens des ausländischen  einen Ausnahmetatbestand dar. Nur schon diese Ausgangslage legt es nahe, die entsprechenden Bestimmungen des ASFG strikt .
6.
6.1 Einem Auslandschweizer stehen im Rahmen eines  nicht nur Rechte zu, sondern es obliegen ihm selbstredend auch  Mitwirkungspflichten (vgl. Art. 7 ASFG). Die Unterstützung kann  anderem verweigert werden, wenn die betroffene Person das ihr , um ihre Lage zu verbessern, offensichtlich unterlässt (Art. 7 Bst. e ASFG). Der Beschwerdeführer wurde wiederholt auf seine , die noch andere Sachverhalte umfassen (vgl. Art. 7 Bst. a – Bst. f ASFG), aufmerksam gemacht. Die Prüfung der Akten bringt in dieser Hinsicht einiges an Sparpotenzial zum Vorschein. So sind die  Mietkosten mit $ 400.-- vergleichsweise hoch. Dies hängt damit , dass der Betroffene im gehobenen Residenzviertel von Lima wohnt. Mit Sozialhilfeleistungen nach dem ASFG sind nicht die , sondern lediglich die notwendigen Auslagen zu finanzieren (Art. 8 Abs. 1 ASFG). Das ASFG bezweckt, in Not geratenen  und Auslandschweizern eine einfache, angemessene  zu ermöglichen (zum Ganzen vgl. die bundesrätliche Botschaft zum ASFG, a.a.O. S. 559/560). Dem Beschwerdeführer wäre es daher möglich, den Wohnsitz an eine weniger attraktive Wohnlage resp. in einen  Stadtteil zu verlegen, was namhafte Einsparungen mit sich
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brächte (zu den Mietaufwendungen anderer unterstützungsbedürftiger  in Lima siehe die Stellungnahme der Schweizervertretung vom 28. Juni 2006). Denkbar wäre ebenfalls eine Rückkehr in die selbst für zwei Personen noch sehr geräumige Wohnung der Mutter, wie dies die Vertretung vor Ort vorschlägt. Inwiefern ihm dies unzumutbar sein sollte, wird nicht in plausibler Weise dargetan. Eine weitere Alternative bedeutete für den alleinstehenden, pflegebedürftigen Beschwerdeführer die  in einem von Deutschen geführten Pflegeheim, wo zur Zeit  zwei Auslandschweizer leben und unterstützt werden (zu den beiden letztgenannten Varianten vgl. den Bericht der Schweizerischen Botschaft in Lima vom 19. Januar 2006). Die Periode seit der Einstellung der  im Mai 2003 macht sodann offenkundig, dass er auf  von privater Seite (einerseits K._, andererseits seine Mutter O._) zählen konnte und kann. Solche Beiträge haben gegenüber Hilfeleistungen des Bundes Vorrang (Art. 5 ASFG). Ob es opportun ist, die Überweisungen von K._ als rückzahlbare Darlehen bzw. Schuld zu behandeln, erscheint unter den gegebenen Umständen (der  agierte bei einem Immobilienerwerb als Mittelsmann von K._, entsprechende Einkünfte hat er nie deklariert) fraglich, mag aber offen bleiben, hat der Betroffene wie erwähnt doch nicht alle Sparmöglichkeiten ausgeschöpft.
6.2 Aufgrund des Gesagten wäre das BJ nach Art. 7 ASFG eigentlich gehalten gewesen, ganz auf die Zusprechung von Fürsorgeleistungen zu . Gleichwohl wurde in der teilweise in Wiedererwägung gezogenen  vom 18. Januar 2007 Gutsprache für die Ausrichtung materieller Hilfen geleistet. Die Vorinstanz schlug dem Beschwerdeführer (der Mitglied der freiwilligen AHV ist) hierbei vor, bei der zuständigen Stelle umgehend einen Antrag auf Vorbezug der AHV einzureichen und befristete die  bis längstens Juli 2007. Ob er den Empfehlungen inzwischen  geleistet hat, ist nicht bekannt, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Vorbezug von AHV-Leistungen für ihn eine zusätzliche Milderung bedeuten würde. Ein weiteres Entgegenkommen ist angesichts der vom Beschwerdeführer in den vergangenen Jahren an den Tage gelegten , die im Kontext von Art. 7 ASFG nicht hinzunehmen ist, weder  noch aus sonstigen Gründen angezeigt. Bei dieser Sachlage braucht nicht geprüft zu werden, ob bei den übrigen Budgetposten zusätzliche  realisierbar wären.
6.3 Nach dem Gesagten ist dem Beschwerdeführer zuzumuten, weitere  zu unternehmen (Umzug in eine günstigere Wohnung,  von Zuwendungen Dritter, Vorbezug von Leistungen der AHV), um sein Budget auszugleichen. Die Ausrichtung von  nach dem ASFG über das mit der Verfügung vom 18.  2007 gewährte Mass hinaus wurde ihm daher zu Recht verweigert.
7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung,  das Bundesamt sie in Wiedererwägung zog, Bundesrecht nicht . Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde – im Ergebnis – richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat auch ihr Ermessen pflichtge-
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mäss ausgeübt (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen, soweit sie durch die teilweise Wiedererwägung nicht gegenstandslos .
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG i.V.m. Art. 6 Bst. b des Reglements vom 11.  2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Da dem Verfügungsbetroffenen keine verhältnismässig hohen Kosten erwachsen sind, ist – soweit er  – keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 4 VGKE).