Decision ID: 0a5782db-7737-430a-84a0-fb9306713680
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1984, wurde mit Verfü
gung
der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
vom 22. Mai 2008 ab dem 1. Dezember 2005
basierend auf einem Invaliditätsgrad von 78 %
eine ganze Invalidenrente
zuge
sprochen
(Urk.
9/157/2
). Den Anspruch auf eine ganze Rente bestätigte die IV-
Stelle revisionsweise mit
Mitteilungen vom 16. April 2009
, 5. April
2012 und 21. Dezember 201
2.
M
it Verfügung vom 5. November 2008
hatte
ihr die IV-Stelle
mit Wirkung ab dem 1. April 2007
zudem
eine Entschädigung für eine Hilflosig
keit
leichten Grades zu
gesprochen
, die sie mit
Mitteilung vom 4. Mai
2012
revi
sionsweise
bestätigte.
Sodann
bejahte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 21. Mai 2013
ab dem 25. Januar 2013
einen Anspruch der Versicherten auf
einen Assis
tenzbeitrag von Fr. 22‘088.--
pro Jahr (Urk. 9/157/2).
1.2
M
it
Verfügungen vom 24. Oktober 2014
sistierte die IV-Stelle
die
Invalidenrente (Urk. 9/80
), den Assi
stenzbeitrag (Urk.
9/82
) und die
Hilflosenentschädigung
(Urk.
9/81
)
jeweils per Ende Oktober 2014
, nachdem sie die Versicherte
hatte
observieren lassen
. In der Folge ordnete
sie
eine polydisziplinäre ärztliche Begut
achtung an (Urk.
9/86,
Urk.
9/91
).
Diese führten die Ärzte der
Y._
durch. Die Experten erstatteten das Gut
achten am 26. Februar 2016
(Urk. 9/112
).
A
m 18. Juli 2016
verfügte die IV-Stelle
die rückwirkende Aufhebung der Invalidenrente per
20. Januar 2014
(Urk. 9/
125).
Mit Verfügungen vom
31. August 2016
hob
sie
ebenfalls rückwirkend per 20. Januar 2014
den
Assistenzbeitrag
sowie
die
Hilflosenentschädigung
auf
(
Urk.
9/131, Urk.
9/132).
Am 6. September 2016 verfügte die IV-Stelle
sodann
die Rückforderung
des Assistenzbeitrags
für die Zeit vom 1. Februar bis 30. Sep
tember 2014 in der Höhe von Fr. 12'766.90 (Urk. 9/135).
Die
Versicherte
erhob am 12. September respektive am
3. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfü
gung vom 18. Juli 2016 betreffend
die
Einstellung der Rente (Urk. 9/137
/3 ff.
) sowie
gegen
die Verfügungen
vom 31. August 2016
betreffend
die
Aufhebung der
Hilf
losenentschädigung
und
des
Assistenzbeitrag
es
(Urk. 9/138/3 ff.).
Das Sozial
ver
sicherungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde
gegen die drei vorge
nannten Verfügungen
mit Urteil vom 29. August 2018 ab (Prozess IV.2016.00980, vereinigt mit Prozess IV.2016.01099, Urk. 9/157).
Das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
1.3
In der Folge
erliess die IV-Stelle die Verfügungen vom 27. November 2018, mit welchen sie die
im Zeitraum vom 1. Februar bis 31. Oktober 2014
bezogene
n
Rentenleistung
en
im Betrag von Fr. 37'908.-- sowie die
Hilflosenentschädigung
im Umfang von Fr. 4'212.
--
zurückforderte (Urk. 9/160, Urk. 9/163
). Diese Ver
fügungen blieben unangefochten. Am 12. Februar 2019 ersuchte die Versicherte um Erlass der Rückforderung der Rente und der
Hilflosenentschädigung
(Urk. 9/175). Am 4. März 2019 ersuchte sie
zudem
um Erlass der Rückforderung der Assistenzbeiträge (Urk. 9/206).
Die IV-Stelle gab der
Versicherten
am 10. April 2019 Gelegenheit, sich zum vorgesehenen Entscheid zu äussern (Urk. 9/234), wovon diese am 10. Mai 2019 Gebrauch machte (Urk. 9/235). Mit Verfügung vom 22. August 2019 wies die IV-Stelle das Erlassgesuch ab (Urk. 9/236 = Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die
Versicherte
am 23. September 2019 Beschwerde und bean
tragte, es sei die Verfügung vom 22. August 2019 aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die Rückerstattung zu erlassen. Eventu
aliter sei die Angelegenheit zur Abklärung der grossen Härte und neuen Entschei
dung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde
antwort vom 18. Oktober 2019 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung
der Beschwerde
(Urk. 8). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 28. November 2019 zur Kenntnis gebracht,
gleichzeitig wurde
ihr antragsgemäss die unentgelt
liche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwältin Noëlle
Cerletti
als unentgelt
liche Rechtsvertreterin bestellt (Urk. 14).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurück
zuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; vgl. auch Art. 4 Abs. 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). Diese beiden Voraussetzungen (Gutgläubigkeit und grosse Härte) müssen kumulativ erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_534/2015 vom 14. September 2015 E. 3.1).
1.2
Der gute Glaube als
Erlass
voraussetzung ist nicht schon mit der Unkenntnis des Rechtsmangels gegeben. Der Leistungsempfänger darf sich vielmehr nicht nur keiner böswilligen Absicht, sondern auch keiner groben Nachlässigkeit schuldig gemacht haben. Der gute Glaube entfällt somit einerseits von vornherein, wenn
die zu Unrecht erfolgte Leistungsausrichtung auf eine arglistige oder grobfahr
lässige Melde- oder Auskunftspflichtverletzung zurückzuführen ist. Andererseits kann sich die rückerstattungspflichtige Person auf den guten Glauben berufen, wenn ihr fehlerhaftes Verhalten nur leicht fahrlässig war (BGE 112 V 97 E. 2c). Wie in anderen Bereichen beurteilt sich das Mass der erforderlichen Sorgfalt nach einem objektiven Massstab, wobei aber das den Betroffenen in ihrer Subjektivität Mögliche und Zumutbare (Urteilsfähigkeit, Gesundheitszustand, Bildungsgrad usw.) nicht ausgeblendet werden darf (BGE 138 V 218 E. 4). Das Verhalten, das den guten Glauben ausschliesst, braucht nicht in einer Melde- oder Anzeige
pflichtverletzung zu bestehen, auch ein anderes Verhalten, z.B. die Unt
erlass
ung, sich bei der Verwaltung zu erkundigen, fällt in Betracht (Urteil des Bundesgerichts 8C_79/2017 vom 30. Juni 2017 E. 4.1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Erwägung, dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 29. August 2018 sei zu entnehmen, dass spätestens seit Januar 2014 von einer gesundheitlichen Verbesserung aus
zugehen sei. Indem die Beschwerdeführerin diese Verbesserung nicht gemeldet habe, habe sie die ihr obliegende Meldepflicht verletzt. Im Urteil des Sozialver
sicherungsgerichts werde der Tatbestand der Meldepflichtverletzung bejaht und bestätigt, dass die rückwirkende Aufhebung der Leistungen zu Recht erfolgt sei.
In Bezug auf den guten Glauben habe sich das Gericht nicht geäussert. Es
habe
nur eine «zumindest leichte Fahrlässigkeit» festgehalten. Dies schliesse die Ein
stufung als grobfahrlässige Meldepflichtverletzung jedoch nicht aus
. Anlässlich der Observation habe sich ein hohes Aktivitätsniveau gezeigt (Urk. 2 S. 2). Gestützt darauf sei es nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin von einer vollen Arbeitsunfähigkeit
ihrerseits
ausgegangen sei und sich nicht wenigs
tens für Eingliederungsmassnahmen gemeldet habe. Die Voraussetzungen des guten Glaubens seien nicht erfüllt. Dem Erlassgesuch könne nicht entsprochen werden (Urk. 2 S. 3).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, das Erfordernis des guten Glaubens sei erfüllt. Es treffe zu, dass das Gericht «zumin
dest den Verschuldensgrad der leichten Fahrlässigkeit» festhalte. Aber genau daraus sei zu schliessen, dass es nicht von einem grobfahrlässigen Verschuldens
grad ausgegangen sei, weil dies ansonsten explizit so festgestellt worden wäre (Urk. 1 S. 4). Es sei zutreffend, dass sich das Gericht nicht explizit zum guten Glauben geäussert habe. Dieser hänge jedoch mit der Meldepflicht in Verbindung
mit der rückwirkenden Aufhebung der Rente zusammen. Diesbezüglich gehe das Gericht explizit nicht von einem grobfahrlässigen Verhalten aus (Urk. 1 S.
4 f.). Es könne davon ausgegangen werden, dass das Gericht ihr
e
subjektiven Elemente, insbesondere den Gesundheitszustand, miteinbezogen habe und deshalb nicht von einem grobfahrlässigen Verschuldensgrad spreche. Da sie nach wie vor gesund
heitlich angeschlagen sei, sei es für sie nicht erkennbar gewesen, dass sie der Beschwerdegegnerin etwas hätte melden müssen (Urk. 1 S. 5).
3.
3.1
Das
Sozialversicherungsgericht
bestätigte
mit Urteil IV.2016.00
980
vom
29. Au
gust 2018
die rückwirkende Aufhebu
ng der Invalidenrente, der
Hilf
losen
entschädigung
und des Assistenzbeitrags per 20. Januar 2014
und bejahte den Tatbestand der Meldepflichtverletzung
(Urk. 9/157/2
1 f.
und 24).
Nachdem die Beschwerdegegnerin die Leistungen ab Ende Oktober 2014 sistiert hatte (
Urk. 9/80, U
rk. 9/81, Urk. 9/82)
steht fest, dass die Beschwerdeführerin diese in der Zeit vom 1. Februar bis 31. Oktober 2014 zu Unrecht bezogen hatte.
Die
Rück
forderungsverfügungen
der Beschwerdegegnerin
vom
6. September 2016
(
Assis
tenzbeitrag, Fr. 12'766.90,
Urk. 9/135)
sowie
vom
27. November 2018 (
Renten
leistungen von Fr. 37'908.--, Urk. 9/160
,
und Hilfslosenentschädigung von Fr.
4'212.--,
Urk. 9/163)
erwuchsen in Rechtskraft
, weshalb
der Umfang
der zurückzuerstattenden Leistungen ebenfalls feststeht
.
Zu prüfen bleibt
im vorlie
genden Verfahren
einzig, ob die Voraussetzungen für einen
Erlass
der Rückerstat
tung (vgl. E.
1
vorstehend) gegeben sind
, namentlich,
ob die Beschwerde
führerin die ihr im
genannten
Zeitraum
ausgerichteten
Leistungen der Invalidenversiche
rung
in gutem Glauben empfangen hat.
3.2
I
n
seinem
Urteil vom 29. August 2018
kam das Gericht nach Prüfung der Stan
dardindikatoren zum Schluss
, dass
der Beschwerdeführerin die Umsetzung der von den Gutachtern festgestellten Verbesserung der Ressourcen aus recht
licher Sicht
spätestens seit der Observation zumutbar war
.
Zudem bejahte es
eine
Verletzung der Meldepflicht und stellte fest,
das
Verhalten der Beschwerde
führerin
erfülle zumindest den Verschuldensgrad der leichten Fahrlässigkeit (Urk. 9/157/21).
Für
den Tatbestand der Meldepflichtverletzung
genügt rechtsprechungsgemäss
eine
leichte Fahrlässigkeit (
Urteil des Bundesgerichts
9C_570/2010 vom 8.
Sep
tember 2010 E.
3
mit weiteren Hinweisen
).
Das Gericht hatte
somit
im besagten Urteil
nicht zu prüfen, ob ein höherer Verschuldensgrad
vorlag
.
Daraus
kann aber
entgegen
den
Ausführung
en
der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S.
5
)
nicht
geschlos
sen werden
, dass das Gericht explizit nicht von einem grobfahrlässigen Verhalten ausging. Vielmehr
beantwortete das Gericht diese Frage nicht und es
bleibt
nach
folgend darauf einzugehen
, ob ein höherer Verschuldensgrad vorliegt.
3.3
Gestützt auf das Gerichtsurteil steht fest, dass sich das erwerbliche und private Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin im Januar 2014 diskrepant zeigten.
Obwohl
sich die Beschwerdeführerin
keine berufliche Tätigkeit mehr vorstellen
konnte, gestaltete sich
ihr privates
Leben sehr aktiv
und sie
konnte
bei ver
schiedensten Alltagsaktivitäten beobachten werden (Spaziergänge mit und das Hochheben sowie Tragen von Kindern, Treffen und Unterhaltungen mit diversen Personen, Einkäufe, Autofahren, Streichen eines Gartenzaunes und so weiter, Urk. 9/157/20).
Dies steht in klarem Kontrast zum Bezug einer ganzen Rente sowie
einer
Hilfslosenentschädigung und
von
Assistenzbeiträge
n
, welche der Beschwerdeführerin aufgrund
einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.2) und einer
verbleibenden
Arbeitsfähigkeit von
30 % in einer adaptierten Tätigkeit zugesprochen wurden
. Zudem stehen diese Tätigkeiten auch in klarem Widerspruch zur Notwendigkeit einer lebenspraktischen Beglei
tung und einer damit einhergehenden leichten Hilflosigkeit
(Urk. 9/157/13
und 23
)
.
Bei dieser Sachlage
ist
es
– wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt
e
(Urk. 2 S. 3) – nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin
offenbar
immer noch
von
einer rentenbegründenden Erwerb
sunfähigkeit ausging
.
Viel
mehr durfte von ihr erwartet
werden, dass sie sich bei der Beschwerdegegnerin zumindest in Bezug auf Eingliederungsmassnahmen erkundigte.
Die unterlassene Meldung
erscheint unter diesen Umständen als
grobe Nachlässigkeit, was den guten Glauben im Rechtssinne zerstört.
Daran ändert auch nichts, dass
die Beschwer
deführerin
gemäss Urteil des Sozialversicherungsgerichts
aus psychiat
rischer Sicht nach wie vor zu
(
höchstens
)
30 %
in ihrer Arbeitsfähigkeit einge
schränkt
und damit immer noch gesundheitlich angeschlagen
ist
(Urk. 9/157/22
, Urk. 1 S. 5
). Denn im
genannten
Urteil wurde bere
its ausführlich dargelegt, dass sich die psychische Situation der Beschwerdeführerin gemäss dem beweiskräf
tigen polydisziplinären Gutachten
seit Januar 2014
verbessert hat
,
ihre erwerb
lichen Ressourcen
zugenommen
haben
und kein Anspruch auf eine Rente mehr besteht
(Urk. 9/157/
19 ff.
).
Schliesslich
ergeben sich aufgrund der Akten
auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Einsichtsfähigkeit der Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitraum beeinträchtigt war. Dies macht sie zu Recht auch nicht geltend.
Für die Zeit vom 1. Februar bis 31. Oktober 2014 kann demnach nicht mehr von einem gutgläubigen Leistungsbezug ausgegangen werden.
Da
das Vorliegen
des guten Glaubens zu verneinen ist, erübrigt sich die Prüfung, ob eine grosse Härte vorliegt
(E. 1.1)
.
Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
4.
4.1
Der Entscheid über ein
Erlass
gesuch fällt rechtsprechungsgemäss nicht unter die
Thematik der Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen (BGE 122 V 221 E. 2). Den Parteien sind daher keine Kosten gestützt auf
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG aufzuerlegen.
4.2
Mit Verfügung vom
28. November 2019 wurde Rechtsanwältin Noëlle
Cerletti
als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 14).
Da diese
von der Möglichkeit, eine Honorarnote einzureichen (vgl. Urk.
14
Dispositiv-Ziffer 3), keinen Gebrauch gemacht hat, ist die Entschädigung ermes
sensweise ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses festzulegen (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
[
GSVGer
]). Unter Berücksichtigung der genannten Kriterien ist die Entschädigung von Amtes wegen auf Fr.
1’500
.-- (inkl. Baraus
lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.
4.3
Die
Beschwerdeführer
in
ist auf § 16 Abs. 4
GSVGer
hinzuweisen, wonach
sie
zur Nachzahlung der Entschädigung an
die
unentgeltliche Rechtsvertreter
in
ver
pflichtet ist, sobald
sie
dazu in der Lage ist.