Decision ID: 8fcab707-2790-57e7-9584-ce1c4db8f72e
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
A. Der im Jahr 1945 geborene schweizerische Staatsangehörige D._, gelernter Koch und Kellner, der zwischen 1999 und 2001 als Gastronomieberater im Aussendienst tätig gewesen und danach arbeitslos gemeldet war, hat während seiner Arbeitstätigkeit in der Schweiz die obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet. Am 4. Dezember 2003 (Einreichung eines entsprechenden Antrags bei der  Baden-Württemberg: 14. November 2003, vgl. IV-Akt. 1a) stellte D._ ein Gesuch (IV-Akt. 1) um Erhalt einer  an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-).
B. Der IV-Stelle lag insbesondere ein vom Deutschen  veranlasstes Gutachten von Dr. med. W._, Fachärztin für Psychiatrie, vom 27. April 2004 vor (IV-Akt. 20), welche folgende  erhob: Alkoholabhängigkeit (abstinent seit Ende 2003),  Entwicklung, erhebliches Übergewicht, Hinweis auf ein -Syndrom, hoher Blutdruck, klinischer Hinweis für Schädigung des peripheren Nervensystems, leichte Koordinationsstörungen,  somatoforme Funktionsstörungen. Aus diesen Diagnosen leitete sie ab, dass D._ die Verrichtung von Schichtarbeit, von , die unter besonderem Zeitdruck verrichtet werden müssen, die mit besonderen Anforderungen an die nervliche Belastbarkeit oder an die Verantwortung verbunden seien, oder die Klettern oder Steigen  eine Absturzgefahr beinhalten, nicht zumutbar sind. Unter Berücksichtigung dieser Leistungseinschränkungen sei eine Tätigkeit im erlernten Beruf als Koch oder als Kellner nur drei- bis unter  möglich. Diese Einschätzung gelte für die Dauer von zwei . Leichte, vorübergehend auch mittelschwere Tätigkeiten des  Arbeitsmarktes seien dem Versicherten zu sechs Stunden und mehr zumutbar. Bei ihrer Einschätzung differenzierte die Gutachterin nicht, auf welche gesundheitlichen Probleme diese  zurückzuführen seien.
Zuvor, in einem Bericht vom 9. März 2004 (IV-Akt. 18), hatte Dr. med. M._, Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, der D._ seit einem Alkoholrückfall Ende 2003 regelmässig behan-
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delte, diesem im Rahmen seiner abhängigen Persönlichkeit, der  Symptomatik und einer Angsterkrankung mit Panikattacken eine deutlich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert, ohne aber das (positive und negative) Leistungsbild näher zu umschreiben.
Der IV-Arzt Dr. med. C._ legte der IV-Stelle am 5. Juli 2005 dar (IV-Akt. 21 f.), dass die vorliegende Alkoholabhängigkeit  unbeachtlich sei, und die übrigen gesundheitlichen  keine Dauer und Intensität aufwiesen, welche eine  indizierten.
C. Auf dieser Basis lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2005 (IV-Akt. 23) D._ Leistungsbegehren ab. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass sich aus den Akten weder eine bleibende  noch eine gemäss den einschlägigen Bestimmungen ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines  ergäben. Trotz des Gesundheitsschadens sei eine  gewinnbringende Tätigkeit noch immer in  Weise zumutbar.
D. Gegen diese Verfügung erhob D._ am 11. August 2005  (IV-Akt. 24) und beantragte sinngemäss die Gewährung einer Invalidenrente. Er rügte insbesondere, dass das vom deutschen  veranlasste Gutachten von Dr. med. W._ vom 27. April 2004 ungenügend berücksichtigt worden sei.
E. Mit Einspracheverfügung vom 23. Januar 2006 (IV-Akt. 29;  gemäss Schreiben der IV-Stelle und entsprechender Aktennotiz [IV-Akt. 30 f.] am 16. März 2006, da D._ die ursprüngliche  nicht erhalten habe) wies die IV-Stelle die Einsprache ab, () gestützt auf die IV-ärztliche Stellungnahme von Dr. med. X._ vom 8. Januar 2006 (IV-Akt. 28), welcher im Wesentlichen die Ansicht von Dr. med. C._ stützte.
F. Mit Eingabe vom 25. März 2006 erhob D._ (nachfolgend: ) Beschwerde bei der Eidgenössischen  AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen und beantragte die Gewährung einer Invalidenrente. Er rügte im Wesentlichen, dass
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die IV-Stelle den Sachverhalt im Gegensatz zum deutschen und zum französischen Versicherungsträger, die ihn als (teilweise)  einschätzten, anders beurteile. Im Rahmen seines  Werdegangs sei er insbesondere aufgrund der langen  in der Gastronomie krank machendem Stress ausgesetzt , der folglich zu seiner Suchterkrankung geführt habe. Im Übrigen habe sich die IV-Stelle im weiteren Verfahrensverlauf bei einer langen Verfahrensdauer nicht mehr bei den behandelnden Ärzten über seinen Gesundheitszustand informiert. Seine Depressionen hätten sich  derart verschlimmert, dass er fachärztlich behandelt  müsse.
G. Mit Vernehmlassung vom 13. April 2006 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde.
H. Mit Replik vom 20. Juni 2006 hielt der Beschwerdeführer seine  aufrecht. Als Beweismittel reichte er einen Bericht von Dr. med. M._ vom 3. Juli 2006 ein, wonach er an einer depressiven Erkrankung im Sinne einer Dysthymie leide, die (in Verbindung mit  Einflüssen) eine sekundäre Alkoholerkrankung nach sich gezogen habe. Die depressive Symptomatik sei so ausgeprägt, dass auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt maximal eine drei- bis unter  Tätigkeit zumutbar sei.
I. Mit Duplik vom 5. September 2006 beantragte die IV-Stelle mit Verweis auf die Stellungnahme von Dr. med. X._ vom 1. September 2006, der insgesamt an seiner Einschätzung vom 8. Januar 2006 , die Abweisung der Beschwerde.
J. Mit Triplik vom 10. November 2006 hielt der Beschwerdeführer seine Anträge mit der im Wesentlichen bereits dargelegten Begründung . Als Beweismittel reichte er einen Bericht des Internisten/ Dr. med. S._ vom 14. November 2006 ein, in dessen gelegentlicher Behandlung er seit Ende 2000 wegen  stehe.
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K. Am 1. Januar 2007 ging das Verfahren auf das  über.
L. Am 10. Januar 2007 wiederholte die IV-Stelle ihren Antrag auf  der Beschwerde. Der IV-Arzt Dr. med. L._ sei in seiner Stellungnahme vom 17. Dezember 2006 von einer Arbeitsunfähigkeit von 40% in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als  in der Gastronomie ausgegangen, für administrative Tätigkeiten, auch im Büro, sitzende Tätigkeiten (Reception, Telefondienst, Beratung im Gastrobereich) attestiere er hingegen eine vollschichtig . Der Einkommensvergleich vom 9. Januar 2007 habe – auf der Basis der vollschichtigen Ausübung einer leidensangepassten  als Invalideneinkommen – einen Invaliditätsgrad von 25% ergeben, der keinen Anspruch auf eine Invalidenrente indiziere.
M. Mit Schreiben vom 16. April 2007 trug der Beschwerdeführer vor, dass ihm wegen seiner Alkoholabhängigkeit eine Tätigkeit in der  nicht zumutbar sei.
N. Am 26. April 2007 reichte der Beschwerdeführer einen Bericht von Dr. med. M._ (gleichen Datums) nach, wonach es beim  im letzten halben Jahr erneut zu einer schweren depressiven Episode (ohne psychotische Symptome) gekommen sei. Unabhängig von der Alkoholerkrankung sei der Beschwerdeführer im Rahmen  schweren depressiven Erkrankung als erwerbsunfähig anzusehen.
O. Am 4. Juni 2007 bestätigte die IV-Stelle den Eingang eines neuen Leistungsgesuchs vom 24. Mai 2007.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten
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der Departemente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt  Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) nach neuem .
1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die  vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das  Beschwerden von Personen im Ausland gegen  der schweizerischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VVG liegt nicht vor.
1.3 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die  (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.4 Der Beschwerdeführer ist im Sinne von Art. 59 ATSG .
1.5 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG; eine erste Zustellung der  erweist sich als unbewiesen. Zum Zweitversand der  vgl. oben) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten.
2. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze , die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden  Geltung hatten (BGE 130 V 329).
Für das vorliegende Verfahrens ist deshalb das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar; bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist auf die Fassung gemäss den bis zum 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen  die ab dem 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen . Nicht zu berücksichtigen sind die durch die 5. IV-Revision ein-
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geführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129).
3. Vorliegend ist streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls inwiefern der Beschwerdeführer aufgrund  gesundheitlichen Einschränkungen in rentenberechtigendem  invalid ist und somit Anspruch auf Ausrichtung einer  hat.
3.1 Wie die Vorinstanz in ihrer Einspracheverfügung richtig ausgeführt hat, bestimmt sich der Invaliditätsgrad auch nach Inkrafttreten des  vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) allein nach schweizerischem Recht. Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf  und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die  der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachfolgend:  Nr. 1408/71; zu deren Anwendbarkeit im vorliegenden Fall vgl. Art. 80a IVG und BGE 130 V 257 E. 2.3 und 3.1) ist nämlich die vom Träger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind, was für das  zwischen Deutschland beziehungsweise Frankreich einerseits und der Schweiz andererseits (ebenso wie für das Verhältnis zwischen den übrigen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz) nicht der Fall ist (BGE 130 V 257 E. 2.4). Der Beschwerdeführer kann deshalb aus der , dass er in Deutschland und Frankreich entsprechende  bezieht, keine Ansprüche ableiten.
Jedoch ist dem Beschwerdeführer insofern recht zu geben, als die von den Trägern aller anderen Mitgliedstaaten erhaltenen ärztlichen  und Berichte bei der Bemessung des Grades der  zu berücksichtigen sind (Art. 40 der Verordnung [EWG] Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung Nr. 1408/71). Diese Berücksichtigungspflicht folgt bereits aus dem im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Sozialversicherungsrecht
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grundsätzlich anwendbaren Untersuchungsgrundsatz, wonach der rechtserhebliche Sachverhalt von Amtes wegen zu eruieren ist (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Aus dem Untersuchungsgrundsatz fliesst gleichzeitig das Prinzip der freien Beweiswürdigung, wonach der  (vorliegend das Gericht) das Recht und die Pflicht hat, die Beweise frei, d.h. unabhängig von förmlichen Beweisregeln, aber gleichzeitig umfassend und pflichtgemäss, zu würdigen. Dabei gilt grundsätzlich, dass die Überprüfung unabhängig davon erfolgt, von wem die Beweismittel – einschliesslich die medizinischen Berichte und Gutachten – stammen.
3.2 Falls sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehung des Rentenanspruches anmeldet, so werden gemäss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen der Invalidenversicherung lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet. Aufgrund der Einreichung eines entsprechenden Antrags bei der  Baden-Württemberg am 14. November 2003 könnten Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung vorliegend  ab November 2002 gewährt werden, weshalb bei der Prüfung des Rentenanspruchs nicht über diesen Zeitpunkt zurückzugehen ist.
Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen). Die im vorliegenden Verfahren streitige  wurde am 23. Januar 2006 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt eingetretene Sachverhaltsänderungen grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden können (BGE 121 V 366 E. 1b).
3.3 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen,  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist nach Art. 7 ATSG der durch  der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in  kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Das heisst, dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankommt,  nicht mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen  übereinstimmen müssen (BGE 110 V 275 E. 4a). Dabei
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sind nach Art. 6 ATSG die Erwerbs- beziehungsweise  nicht nur im bisherigen Beruf (d.h. in jenem Beruf, der vor  der Arbeitsunfähigkeit zuletzt ausgeübt wurde [BGE 114 V 285 E. 3; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich u.a. 2003, Art. 6 Rz. 4]),  auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen.
3.4 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung, wenn die versicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist.
Gemäss dem zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 31. Dezember 2007 in Kraft stehenden, vorliegend anzuwendenden Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 70% ein Anspruch auf eine ganze Rente, auf eine Dreiviertelsrente bei einem Grad der Invalidität von 60%, auf eine halbe Rente bei einem solchen von 50% und auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40%.
3.5 Die Verwaltung – und im Beschwerdefall das Gericht – ist bei der Eruierung der Invalidität auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls  welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im  sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die  der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten  noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Hinsichtlich des  eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Darlegung der  Situation einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der  begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI 2001 S. 112 f.).
4.
4.1 Im vorliegenden Fall hatte die Psychiaterin Dr. med. W._ in ihrem vom deutschen Versicherungsträger veranlassten Gutachten
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vom 27. April 2004 namentlich eine depressive Entwicklung . Dr. med. M._, der den Beschwerdeführer seit dem 7.  2003 regelmässig ärztlich betreute, diagnostizierte in seinem Bericht vom 9. März 2004 insbesondere eine Angsterkrankung mit  und eine rezidivierende depressive Episode. Seit einem , kurz vor Beginn der Behandlung, zeige sich das  Syndrom verstärkt.
In einem ausführlicheren Bericht vom 3. Juli 2006 bezeichnete Dr. med. M._ die "langjährige depressive Symptomatik" bei dem seit über 2,5 Jahren (und mithin auch im vorliegend zu beurteilenden Zeitfenster, zu dem sich der fragliche Bericht somit auch [zumindest implizit] ausspricht) in seiner Therapie befindlichen Beschwerdeführers als (eine bedeutende Arbeitsunfähigkeit indizierende) "Dysthymie". Schliesslich führte Dr. med. M._ in einem Bericht vom 26. April 2007 aus, dass es beim Beschwerdeführer im vergangenen halben Jahr "erneut" zu einer schweren depressiven Episode gekommen sei.
Dr. med. M._ spricht somit im Bericht vom 3. Juli 2006 teilweise explizit von einer (langjährigen) Dysthymie, die gemäss der  des Bundesgerichts für sich allein keinen invalidisierenden  darstellen würde (vgl. nur die Urteile des  vom 24. August 2006, I 938/05, E. 4.1 und E. 5; vom 19. April 2006, I 834/04, E. 4.1; vom 31. Januar 2006, I 488/04, E. 3.3).  stellte Dr. med. W._ die "allgemeinere" Diagnose einer  Entwicklung. Gemäss dem Bericht von Dr. med. M._ vom 26. April 2007 durchlebte der Beschwerdeführer sodann "erneut", d.h. zum wiederholten Mal, eine schwere depressive Episode, wobei unklar ist, ob solche Episoden auch bereits im vorliegend zu  Zeitraum eingetreten waren, zumal Dr. med. M._ im  vom 3. Juli 2006 eine Dysthymie diagnostiziert hatte. Vorliegend ist somit in dieser Hinsicht die Diagnostizierung (gemäss ICD-10-) nicht mit der erforderlichen genügenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) dargetan, so dass der Sachverhalt diesbezüglich weiterer Klärung bedarf.
4.2 Sowohl Dr. med. W._ als auch Dr. med. M._  dem Beschwerdeführer aufgrund seines (näher zu klärenden)  eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für  anspruchsvollere, anstrengendere Tätigkeiten.
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Dr. med. W._ attestierte dem Beschwerdeführer jedoch für leichte, vorübergehend auch mittelschwere Tätigkeiten des  Arbeitsmarktes (keine Tätigkeiten unter Schichtbedingungen, , die unter besonderem Zeitdruck, mit besonderen  an die nervliche Belastbarkeit oder an die Verantwortung  sind, sowie Arbeiten, die Absturzgefahr oder Klettern und Steigen beinhalten) eine Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden und mehr.  legte Dr. med. M._ (nachdem er in seinem Bericht vom 9. März 2004 lediglich festgehalten hatte, dass die  des Beschwerdeführers deutlich eingeschränkt sei, ohne das  zu präzisieren) in seinem Bericht vom 3. Juli 2006 dar, dass die depressive Symptomatik so ausgeprägt sei, dass auch für leichte Arbeiten maximal eine drei- bis unter sechsstündige Arbeitsfähigkeit vorliege.
Diese divergente Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. med. W._ einerseits, vom Psychiater Dr. med. M._, in dessen Behandlung sich der Beschwerdeführer mit einem sich verändernden psychischen Gesundheitszustand mit abwechselnd besseren und schlechteren Phasen (vgl. nur den Bericht von Dr. med. M._ vom 26. April 2007) während über 2,5 Jahren befand, andererseits,  dem Bundesverwaltungsgericht folglich auch in dieser Hinsicht keine mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit  Wahrnehmung des Sachverhalts.
4.3 Fraglich ist zudem, ob eine allfällige (wie dargelegt noch genauer festzustellende) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bei dem seit Ende 2003 abstinenten Alkoholabhängigen auf eine (ebenfalls näher zu ) depressive Entwicklung oder vielmehr auf die , welche invalidenversicherungsrechtlich nur unter bestimmten  relevant ist (vgl. nur BGE 124 V 268 E. 3c, Urteil des Bundesgerichts vom 5. April 2006, I 750/04, E. 1.2), zurückzuführen ist. Eine entsprechende Differenzierung, worauf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zurückzuführen sein soll, lässt Dr. med. W._ in ihrem Gutachten vermissen, woraus jedoch nach Ansicht des  (entgegen der Einschätzung von Dr. med. C._ und von Dr. med. X._ in ihren Stellungnahmen zu Handen der IV-Stelle) nicht pauschal abgeleitet werden darf, dass die von ihr attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (allein) durch die Suchtproblematik verursacht würde. Ebensowenig vermögen jedoch die Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. med. M._ vom
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3. Juli 2006, wonach der Alkoholismus als "sekundäre Entwicklung, als Eigenmedikation" im Rahmen des langjährigen dysthymen Syndroms anzusehen sei, das Bundesverwaltungsgericht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu überzeugen, zumal sie erst im Rahmen der Replik auf die entsprechenden IV-ärztlichen  vorgebracht wurden.
Festzuhalten ist immerhin, dass – insbesondere auch gemäss der nachvollziehbaren Umschreibung der qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. W._ – dem seit Ende 2003 abstinenten Alkoholabhängigen seine bisherige Tätigkeit als  im Aussendienst, insbesondere soweit er bei einer solchen Tätigkeit in Kontakt mit Alkohol kommen würde, nicht zugemutet  kann.
4.4 Das Sozialversicherungsrecht ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben die entscheidenden Behörden von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des  Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 117 V 282 E. 4a).
Im vorliegenden Fall bestehen aufgrund der aktenkundigen Unterlagen Anhaltspunkte, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers  seiner psychischen Probleme rentenrelevant eingeschränkt sein könnte. Es lässt sich allerdings der medizinischen Dokumentation nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden  entnehmen, ob und allenfalls inwiefern genau die  eingeschränkt ist und ob und gegebenenfalls inwiefern somit ein Invaliditätsgrad in rentenberechtigendem Masse vorliegt.  erweist sich folglich der Sachverhalt als nicht rechtsgenüglich erstellt und verlangt der weiteren Abklärung.
5. Die Beschwerde ist somit insofern gutzuheissen, als die angefochtene Einspracheverfügung vom 23. Januar 2006 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts,  zur Einholung eines psychiatrischen Berichts, der insbesondere ein präzises Bild des Gesundheitszustandes bietet und sich über die entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (unter  der Rechtsprechung betreffend die nur in Ausnahmefällen invalidisierende Alkoholerkrankung) ausspricht, sowie – sollten  rentenrelevante Auswirkungen vorliegen – zur Berechnung
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des Invaliditätsgrades, an die IV-Stelle zurückgewiesen wird, welche anschliessend eine neue Verfügung zu erlassen hat.
6. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer, der sich nicht anwaltlich vertreten liess und dem auch sonst keine  und verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist  Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).