Decision ID: 5e23d13c-0f92-48cd-819f-7b30bbdefb47
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1956,
absolvierte
eine Lehre als Elektromonteur
. Ab
1.
Januar 1996 bis Ende November 2007 (effektiv letzte Arbeitstage)
war er bei
der
Y._
als
Prog
r
ammierer tätig (
Urk.
7/28,
Urk.
7/239
/4
)
.
Am
8.
Februar 2008 meldete er sich wegen Sehnenschmerzen
i
n den Händen
bei
der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum
Leis
tungs
bezug
an (Urk. 7/11). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizini
schen Ver
hältnisse ab und zog dabei unter anderem ein polydisziplinäres Gut
achten des
Z._
vom 2
1.
September 2010 (
Urk.
8/145/2-20) mitsamt einer Ergänzung vom
5.
April 2011 (
Urk.
7/189) bei.
Gestützt darauf verneinte
sie nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 7/225,
Urk. 7/234)
mit
Verfügung vom
3.
April 2012 (
Urk.
2)
bei einem
In
validitätsgrad
von 0
%
einen Anspruch auf eine
Invalidenrente.
2.
Dagegen liess der Versicherte am 1
4.
Mai 2012 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit dem Antrag, die Sache sei zwecks Gewährung des rechtlichen Gehörs an die IV-Stelle zurückzuweisen;
eventualiter
sei ihm ab
1.
Oktober 2008 eine Invaliden
rente zuzusprechen;
subeventualiter
seien ihm berufliche Massnahmen zuzu
sprechen;
subsubeventualiter
sei vom Gericht ein medizinisches O
bergutachten einzuholen. Der Be
schwerde legte er Berichte des
A._
,
On
ko
logie, vom 1
2.
November
und
9.
Dezember
2011
sowie vom 1
1.
Januar,
2.
Feb
r
u
ar
und
1.
März 2012 (
Urk.
3/4-
8), von der
B._
vom 1
4.
De
zem
ber
2011
und
6.
Februar 2012 (
Urk.
3/9-10
)
sowie vom
C._
,
Klinik für Neurologie, vom 3
0.
März und 1
1.
April 2012 bei (
Urk.
3/11-12).
In der Vernehmlassung vom
1
0.
Juli 2012
(Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Ab
weisung der Beschwerde.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
49
Abs.
3
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
ver
sicherungsrechts
(
ATSG
)
sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Be
geh
ren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtli
ches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage
versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist je
doch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfügung stützt. Inhalt und Dichte ei
ner
rechtsgenüglichen
Begründung lassen sich nicht allgemein bestimmen, son
dern nur in Relation zur konkreten materiell-, beweis- und verfahrensrechtli
chen Lage (Urteil des Bundesgerichts 8C_944/2010 vom 2
1.
März 2011, E. 4.2).
1.2
Die IV-Stelle
führte
in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) aus, dass und wes
halb sie auf das
Z._
-
Gutachten abstell
e
und keine weiteren Abklärungen für nötig
erachte
. Auch wenn sie sich darin nicht mit allen Vorbringen de
s
Versi
cherten in seiner Einsprache vom 1
3.
Januar 2012 (
Urk.
7/234) konkret ausei
nan
dersetzt hat, hat die IV-Stelle damit wenigstens kurz die Überlegungen ge
nannt, von denen sie sich leiten liess und auf welche sie ihre Verfügung stützte, was hinreichend ist.
Die umfassenden materiellen Ausführungen in der Be
schwerde (
Urk.
1) zeigen denn auch, dass der Rechtsvertreter über den Stand
punkt der
Be
schwerdegegnerin
rechtsgenüglich
im Bilde war.
Dies gilt umso mehr, als
er
auf
grund der ihm zugestellten Akten
mit den entsprechenden
Fest
stellungsblättern
(
Urk.
7/248)
den
Meinungsbildungsprozess der IV-Stelle de
tailliert nachvoll
ziehen
konnte.
Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.
2.
2
.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 ATSG). Die Invalidität kann Folge
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 des Bun
des
gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
tei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4
Abs.
1 IVG
in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant
gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwer
ten,
abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur
soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann,
die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
2
.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf
eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
2
.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
3
.
3.1
Die Beschwerdegegnerin begründet die angefochtene Verfügung
im Wesentli
chen
(
Urk.
2)
damit
,
es liege
gestützt auf das beweiskräftige
Z._
-
Gutachten keine Invalidität
vor
und
es
bestehe
kein Anlass für weitere Abklärungen.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers
verfüge
der
Z._
-
Teilgutach
ter
Dr.
med.
D._
mit
seinen
beiden
Facharzttiteln
für Neu
rologie
sowie
Psychiatrie und Psychotherapie über die
nötige
Zulassung für Be
gutachtungen
.
3.2
Demgegenüber macht der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend (
Urk.
1)
,
die medizinischen Akten,
insbesondere die Berichte des
C._
,
Klinik für Neurologie
,
würden
das Vorliegen einer ob
jektivierbaren invalidisie
ren
den Erkrankung
bestätigen
. Demgegenüber könne gemäss dem Bericht des
E._
vom 3
0.
Mai 2011 wegen ver
schiedener Mängel nicht auf das
Z._
-
Gutachten abge
stellt werden.
4
.
4
.1
Gemäss dem Bericht der Privatklin
i
k
F._
vom 1
7.
Oktober 2007 betreff
end
einen Röntgenbefund der Halswirbelsäule vom 1
6.
Oktober
2007 best
and
keine Degeneration der Halswirbelsäule ausser
einer nur sehr diskrete
n
Asymmetrie des
Prozessus
transversus
C7 beidseits leicht zugunsten der rechten Seite und einer diskreten
Unkovertebralarthrose
C5/C6 links.
Dr.
med.
G._
,
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, diag
nos
ti
zierte in ihrem Bericht vom 2
2.
Oktober 2007 (
Urk.
7/23/11-12
)
belas
tungs
ab
hängige
Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und
einen
Kraftverlust der oberen Ex
tremitäten unklarer Ursache. Weiter führte sie unter
anderem aus, die neu
ro
lo
gische
Untersuchung habe keinen eindeutigen Hinweis auf eine neuro
logische Ursache der Beschwerden ergeben.
Dr.
med.
H._
,
Facharzt für R
h
eumatologie vom
I._
,
stellte in seinem Bericht vom 1
3.
Dezember 2007
(
Urk.
7/38/19-20)
die Diagnose eines chronische
n
cervicospondylogenen
Schmerz
syndroms
rechts bei muskulären
Haltungsinsuffizienzen und einer
Hy
perurikämie
. Weiter
führ
te der Arzt unter anderem aus, i
n der klinischen Un
tersuchung könne er keine peripheren neurologischen Ausfälle der oberen Ext
remitäten nachweisen: die Prüfung der
Berührungssensiblität
, der groben Kraft so
wie der Muskeleigenreflexe zeige sich symmetrisch und nicht eingeschränkt. Weiter
gab der Arzt an, in der angestammten Tätigkeit betrage die Arbeitsunfä
higkeit ab 2
2.
Oktober bis 3
0.
November 2007 50
%
und ab
1.
bis 3
1.
Dezember 2007 100
%
.
Gemäss dem Befundbericht der
J._
vom 1
3.
März 2008 (
Urk.
7/38/18) betreffend ein
magnetic
resonance
imaging
(MRI) beider
Vor
derarme
und beider Hände vom 1
3.
März 2008
waren
in beiden Vorderarmen und Händen keine pathologischen Befund
e
abgrenzbar.
Im Bericht vom 2
0.
März 2008
(
Urk.
7/21/17-18)
diagnost
i
zierte
Dr.
H._
eine
chronische Tendinitis des Unterarm
s
rechts, beginnend auch links, bei repetiti
ven
Handbewegungen und einer Fehl-/Überbelastung.
Zur
Arbeitsfähigkeit
führte er
aus,
in der angestammten Tätigkeit betrage die Arbeitsunfähigkeit ab 2
2.
Okto
ber
bis
zum
3
0.
November 2007 50
%
und seit
1.
Dezember 2007 bis auf
Weiteres
100
%
.
Die gleichen Angaben zu den Diagnosen und zur Arbeits
fähigkeit
in der angestammten Tätigkeit
machte
Dr.
H._
auch in seinem
nachfolgenden
Be
richt vom
7.
April 2008 (
Urk.
7/23/7-10
).
Die Ärzte des
K._
,
Rheumaklinik und Institut für Phy
sikalische Medizin, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 2
7.
März 2008 (
Urk.
7/23/13-14)
ein ausgeprägtes
, sich
chronifizierendes
myofasz
iales
und
pe
ritendinotisch
bet
ontes Schmerzsyndrom im Bereich
beider Vorderarme
rechts
betont
bei einer längeren Teil- und Vollzeitarbeitsunfähigkeit als Programmierer und
einer Entwicklung
eine
s Schmerzvermeidungsverhaltens. Weiter führten die Ärzte unter anderem aus,
zus
ammengefasst bestehe ein
sich
chronifizierendes
Schmerzsyndrom im Bereich der Vorderarme
,
rechts mit akt
uell mässig ausge
prägten
myofasz
ialen
Befunden, geringer Beweglichkeitseinschränkung und
Dyss
ensibil
ität
im Bereiche der Fingerkupp
en ohne Hinweise auf eine
Neuro
kom
pression
bei bildgebend unauffälligem Befund sowie
fokaler Dy
stonie der Finger.
Die Arbeitsunfähigkeit betrage vorerst
noch
100
%
.
Die Ärzte der
L._
– wo der Versicherte in der Zeit vom
2.
bis 3
0.
Juni 2008 zwecks Durch
führung eines interdisziplinären
Schmerzprogram
mes
hospitalisiert war – diagnostizierten in ihrem Bericht vom
7.
August 2008 (
Urk.
7/46/1-4) ein chroni
sches Schmerzsyndrom mit
myofasz
ialer
und
peri
ten
di
notischer
Beschwerdeangabe der Vorderarme beidseits, ein
Schmerzver
mei
dungs
verhalten
, eine
Hypomimie
/
Bradykinesie
/ Merkfähigkeitsstörung bei Ver
dacht
auf eine
zentralnervale
Systemerkrankung. Weiter führten die Ärzte unter anderem aus, neurologisch lasse sich auch bei ihnen kein Defizit und kei
n Hin
weis auf eine Polyneuropathie finden (
Urk.
7/46/2)
.
Zur Arbeitsfähigkeit gaben die Ärzte an, der Versicherte sei weiterhin
zu
100
%
arbeitsunfähig.
Im Wesent
li
chen
die gleichen Angaben
zu den Diagnosen und zur Arbeitsfähigkeit
mach
ten
sie auch
in ihrem ebenfalls auf die
Hospitalisation
vom
2.
bis 3
0.
Juni 2008 Bezug nehmenden Bericht vom 1
0.
Oktober 2008 (
Urk.
7/56/7-8).
Die
Ärzte des
K._
,
Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, diag
nos
tizierten in ihrem Bericht vom
3.
Juni
2009 betreffend ein
Arbeitsas
sess
ment
vom 2
4.
April
und Tests vom 11./
1
2.
Mai 2009 (
Urk.
7/78) ein
my
ofasziales
Schmerz
syndrom
der Hände und Unterarme, rechtsbetont
,
seit
2006,
differenti
al
diagnostisch
arbeitsassoziiert und
bei
Dekonditionierung
, eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0), eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstö
rung
(ICD-10: F45.7), ein metabolisches Syndrom
(gemischte
Hyperlip
idämie
, Diabetes mellitus
Typ
2
)
sowie eine kognitive Störung unklarer Ätiologie (Ge
dächtnisstörung
, exe
kutive Defizite
), differentialdiagnostisch im Rahmen des Schmerzsyndroms, de
men
ziell
,
metab
o
lisch-t
oxisch ohne fokale Hirnläsionen
. Zur Arbeitsfähigkeit
gaben sie zusammengefasst an
(
Urk.
7/78/4
Ziff.
1.
2
)
, der Versicherte sei in eine
r bezüglich der Armaktivitäten leichten,
wechselbelasten
den
Tätigkeit respektive der zuletzt ausgeübten Arbeitstätigkeit zu 75
%
ar
beitsfähig.
I
nfolge er
heblicher Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate
der ergonomi
schen Tests für die Beurteilung der zumutbaren Belastbarkeit nur teilweise ver
wertbar. Die
momentan demonstrierte funkti
o
nelle
Belastbarkeit des Patienten lieg
e im Be
reic
h der leichten Arbeit. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem
Effort
eine bessere Leistung erbracht werde
n
könnte
,
als dies bei den Tests gezeigt worden sei. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit
den geringen objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersu
chung und bildgebenden Abklärung sowie der Diagnosen aus somati
scher Sicht nur teilweise erklären. Die Beurteilung der zumutbaren
Arbeitstätig
keit
stütze sich deshalb primär auf medizinisch-theoretische Überlegungen, er
gänzt durch die Beobachtungen bei den Leistungstests
(Urk. 7/78/3)
.
Zu den im Wesentlichen gleichen Diagnosen wie
in ihrem
Bericht vom
3.
Juni 2009
– jedoch ohne die Diagnose einer
anhaltenden
somatoformen
Schmerz
störung
-
kamen die
K._
-
Ärzte, Rheumaklinik und Institut für Physikalische
Me
dizin, auch in ihrem Bericht vom
5.
Oktober 2009 (
Urk.
7/99/1-3) betreffend die
Teilnahme des
Versicherten
an
einem
ambulanten interdisziplinären
Schmerz
programm
in der Zeit vom 1
4.
Juli bis
zum
2
2.
September 200
9.
Im Bericht des Spitals
M._
vom 1
7.
März 2010 diagnostizierten
die Ärzte
eine hypokinetische Bewegungsstörung und kognitive Funktionsstörungen unklarer Ätiologie, ein chronis
ches Schmerzsyndrom mit
myofasz
i
a
ler
und
peritendino
ti
scher
Beschwerdeangabe der Vorderarme beidseits sowie einen Verdacht auf eine
depressive
Episode
, wahrscheinlich im Rahmen des Schmerzsyndroms. Weiter führten die Ärzte aus,
im
Vorfeld seien bereits zahlreiche Abklärungen an unterschiedlichen Orten durchgeführt worden, ohne dass eine sichere Diagnose habe genannt werden können. Auch präsentiere der Beschwer
deführer einen zu
nehmenden Leidensdruck. In dieser Situation erscheine eine stationäre Abklä
rung
sinnvoll.
4
.2
In ihrem Bericht vom 2
8.
April 2010 (
Urk.
7/128/2) betreffend die
Hospitalisa
tion
des Versicherten in der Zeit vom
7.
bis zum 1
9.
April 2010 diagnostizierten die Ärzte des
C._
,
Klinik für Neurologie, ein generalisierte
Polyneuropathie unklarer Genese
, überwiegend
demyelinisierend
, sensomoto
risch,
distal beton
t
, bei einer mittelschweren kognitiven Funktionsstörung mit einem
fronto
-subkortikalem Ausfallprofil sowie ohne Beteiligung des parasym
pathisch cholinergen,
sympatisch
noradrenergen
und
sympatisch
cholinergen Nervensy
stems, ein chronisches Schmerzsyndrom im Rahmen der ersten Diag
nose und mit
myofaszialer
und
peritendinotischer
Beschwerdeangabe und einen Verdacht auf eine
depresssive
Episode. Zur Arbeitsfähigkeit gaben sie in ihrem Bericht vom
8.
Juni 2010 an (
Urk.
7/145/21), in einer leidensangepassten Täti
g
keit betrag
e
die
Arbeitsfähigkeit 20
%
bis 30
%
.
Als Diagnosen führten die Ärzte des
C._
,
Klinik für Neu
rolo
gie, in ihrem Bericht vom 1
0.
Juni 2010 (
Urk.
7/233/49) betreffend die
Hos
pitalisation
des Versicherten in der Zeit vom 3
1.
Mai bis zum
4.
Juni 2010
einen
hochgradigen Verdacht auf eine chronische
imflammatorische
,
demyelinisie
rende
Polyneuropathie (CIDP),
bei einer
kl
inisch und
elektrophysi
ologisch
chronisch
pro
grediente
n
, überwiegend
demyelinisierende
n
, sensomo
torische
n
, symmetri
sche
n
,
distal betonte
n
Polyneuropathie,
bei einer
histolo
gisch in erster Linie
axo
nale
n
Neuropathie mit nur mässigem Verlust von
myelinisierten
Axonen und
ohne Nachweis signifikant
hypom
ye
linisierter
Axone, ein chronisches
Schmerz
syndrom
im Rahmen der ersten Diagnose und mit
myofaszialer
und
peri
ten
di
no
tischer
Beschwerdeangabe und
ein
en
Diabetes mellitus
(diabetisch eingestellt) auf
. Weiter gaben s
ie an, die Aufnah
m
e
sei zur
Durchführung einer
geplanten
5tägigen intravenösen
Immunglobulintherapie
erfolgt
.
4
.3
Gemäss
dem
Z._
-
Gutachten vom 2
1.
September 2010 (
Urk.
7/145/2) wurde der Beschwerdeführer am 1
3.
Juli 2010 internistisch
/allgemeinmedizinisch
,
neuro
lo
gisch
und psychiatrisch untersucht.
Dabei diagnostizierten die Ärzte eine
leichte Polyneuropathie unklarer Äti
o
logie sowie – ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit – eine Symptomausweitung (ICD-10:
F54),
eine
Adipositas,
eine
Dyslipidämie
und e
inen fortgesetzten
Nikotin
kon
sum
mit schädliche
m
Gebrauch.
Die Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit er
folgte im Rahmen einer
interdisziplinären Schluss
be
sprechung. Dabei kamen die Ärzte zu folgendem Schluss
(
Urk.
7/145/18 f.
Ziff.
6.3 und 6.8)
:
In der ange
stammten Tätigkeit als Programmierer wie auch
in
jede
r
andere
n
körperlich leichte
n
, wechselbelastende
n
Tätigkeit sei
d
er
Versicherte
(seit jeher) zu 100
%
arbeits- und leistungsfähig. Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen ans
Gleich
gewichts
system
sowie körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm nicht mehr
zumutbar.
Als medizinische Massnahmen
empfahlen die Ärzte eine regelmässige Kontrolle der neurologischen Befun
de. Insbesondere sollten dabei als
mögliche auslösende Ursachen der Alkoholkonsum sowie
der
Diabetes
mellitus im Auge behalten werden.
Im Bericht
vom
5.
April 2011 nahmen die
Z._
-
Gutachter zu verschie
denen Vorbringen des Versicherten
ergänzend
Stellung (
Urk.
7/189).
4
.4
Im Zuge der Fortsetzung der
Immunglobulintherapie
in der Zeit ab
1.
September 2010
diagnostizierten die Ärzte des
C._
,
Klinik für Neuro
logie
,
in ihren
Berichten vom
1.
und 2
9.
September, 2
7.
Oktober und 2
6.
Novem
ber 2010
(
Urk.
7/233/41-48) im Wesentlichen
übereinstimmend einen hochgra
di
gen Verdacht auf eine
immunvermittelte Neurop
athie, differentialdi
agnostisch
diabetogen
, bei einer aktuellen
Privigentherapie
(erster Zyklus vom 3
1.
Mai bis
zum
4.
Juni 2010),
bei einem elektroneurografisch stabilen
Befund
einer über
wie
gend
axonalen
beinbetonten sensomotorischen Polyneuropathie
, ein
leicht
gradiges
Schlafapnoesyndrom, ein chronisches Schmerzsyndrom und einen Dia
betes
m
ellitus. Zu den gleichen Diagnosen kamen sie auch in ihrem Bericht vom 2
3.
Dezember 2010 (
Urk.
7/233/39-40),
jedoch mit der
Zusatzdiag
nose
einer
mittelschwere
n
kognitive
n
Funktionsstörung bei einer deutlich redu
zierten Be
lastbarkeit und formalen Kriterien einer
leichten
Demenz.
In der Zeit ab Januar 2011 bis Frühjahr
2012
wurde die
Privigentherapie
am
C._
– gegen Ende des Jahres 2011 und Anfang 2012 auch am
A._
– fortgesetzt. Dabei diagnostizierten die Ärzte im We
sentlichen übereinstimmend eine chronische immunvermittelte sensomotori
sche,
gemischt
demyelinisierende
und
axonale
Polyneuropathie
bei einer
Privi
gen
therapie
seit Mai 2010, eine mittelschwere, nicht progrediente Funktions
störung
unklarer
Ätiologie, ein
leichtgradiges
obst
r
uktives Schlafapnoe-Syn
drom bei
einer
Continuous
-Positive-
Airway
-
Pressure
-Maske (CPAP-Maske), ein chroni
sches
Schmerzsyndrom mit
myofaszialer
und
peritendinotischer
Be
schwerde
angabe
und ein
en
Diabetes mellitus Typ 2, wobei die Polyneuropathie zeitweise als chronisch
inflammatorische
demyelinisierende
Polyneuropathie (CIDP) be
zeich
net sowie zeitweilig die Zusatzdiagnosen einer analen
Schliess
muskel
schwä
che
oder einer leichten organisch bedingten Depression (sekundär zur
Po
lyneuropathie
) aufgeführt wurden (Berichte des
C._
,
Klinik für Neurologie, vom 1
8.
und 2
5.
Januar,
8.
März,
5.
April,
3.
und 3
1.
Mai
, 1.,
7.
und 2
9.
Juli
sowie vom
2
3.
September 2011,
Urk.
7/233/1-38; Berichte des
A._
,
Onkologie, vom 1
2.
November und
9.
Dezember 2011, vom 1
1.
Januar,
2.
Februar und
1.
März 2012,
Urk.
7/251/1-7; Berichte der
B._
, neurologische Praxis, vom 1
4.
Dezember 2011 und vom
6.
Febru
ar 2012,
Urk.
7/251/8-12; Bericht
e
des
C._
,
Klinik für Neurologie,
vom 3
0.
März und 1
1.
April 2012
betreffend eine
Hospitalisa
tion
des
Beschwerdeführers
in der Zeit vom 2
7.
bis
zum
3
0.
März 2012,
Urk.
7/250/59
-64).
Zusammenfassend
hielten die Ärzte des
C._
,
Klinik für Neurologie, in ihrem Bericht vom 1
1.
April 2012 fest (
Urk.
7/250/63), aus ihrer Sicht
bestehe
weiterhin ein gut begründeter Verdacht einer immunv
ermittelten Neuropathie
.
5
.
5
.1
Das
Z._
-
Gutachten vom
2
1.
September 2010
(m
itsamt der ergänzenden Stell
ung
nahme vom
5.
April 2011 (
Urk.
7/145/2,
Urk.
7/189) - auf welches die
Be
schwer
degeg
nerin
in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) abgestellt hat
–
ba
siert auf für die strittigen Belange umfassenden und allseitigen Untersuchun
gen, berück
sichtigt die geklagten Be
schwerden, wurde in Kenntnis und Berück
sich
tigung der
Vorakten
erstellt und trägt der konkreten medizinischen Situa
tion Rech
nung. Es erfüllt damit grundsätzlich die pra
xisgemässen Kriterien an den Be
weiswert eines medi
zinischen Gut
ach
tens (E
. 2.3
)
.
5
.2
Der
Beschwerdeführer bestreitet den Beweiswert des
Z._
-
Gutachtens insbeson
dere gestützt auf
die von ihm beim
E._
eingeholte
n,
von Prof.
Dr.
med.
N._
,
Facharzt für Neurologie, und
Dr.
med.
O._
,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, unterzeichnete Stellungnahme vom 3
0.
Mai 2011 (
Urk.
7/233/54).
Indessen ist bezüglich dieser ohne Berücksichtigung der übrigen medizinischen Akten sowie
ohne eigene medizinische Untersuchung des Versicherten vorgenommenen Meta-
Expertise darauf hinzuweisen, dass es Sache des Gerichts ist, die Qualität medi
zi
nischer Berichte zu beurteilen (
Art.
61
lit
. c ATSG).
Auch
inhaltlich
ver
mag
der auf formelle Aspekte sowie auf die akribische, eher oberflächliche Samm
lung von Detailkritikpunkten
fokussierte
E._
-
Bericht
den Beweiswert des
Z._
-
Gutachtens
nicht
ernsthaft
in Frage zu
s
tellen.
Der neurologische Teilgutachter
Dr.
med.
D._
hat unbe
stritte
nermassen einen anerkannten Facharzttitel als Neurologe. Die fach
lich-me
dizinische Qualifikation von
Dr.
D._
ist daher hinlänglich ge
geben
(BGE 137 V 210 E.
3.3.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_997/2010 vom 1
0.
Au
gust 2011 E.
2.4)
. Allein der Umstand, dass er nicht über eine
Berufsaus
übungs
be
willigung
eines Kantons verfügt hat, schadet nicht.
Es liegen
sodann
keine An
haltspunkte dafür vor, dass
bei der
Z._
-
Begutachtung wesentliche me
dizinische Akten oder in anamnestischer Hinsicht relevante Vorgänge nicht oder unzu
reichend berücksichtigt wurden. Diesbezüglich
wurde
auch im
E._
-
Bericht nicht
s
Substantiiertes vorgebracht, umso weniger, als die
E._
-
Ärzte die bei der
Z._
-
Begutachtung berücksichtigten medizinischen Akten
bei
ihren Vor
bringen
selber
nicht
einbezogen
haben.
Dass
die
Z._
-
Gutachter
unter Berück
sichtigung der übrigen medizinischen Akten, der
negativen
Untersuchungsbe
funde und des im
Gutachten als inkonsistent und von einer eindeutigen bewusstseinsnahen Ausgestaltung der Be
schwerde
n
geprägten umschriebenen
Verhaltens des Versi
cherten
keinen Anlass für eine ergänzend
e neuropsychologische Abklärung
sah
en
, ist
nicht zu be
anstanden.
Das Gleiche
gilt für den
Umstand, dass
der
Teil
gutachter
bei der neurologischen Untersuchung die Angaben des Versicherten
zum
Vibrati
onsempfinden
an den Handknöcheln nicht
noch
mit einem ent
sprech
enden In
strument quantifiziert
hat
respektive versucht
hat
, zu quantifizieren.
Dass im neurologischen Teilgutachten als Diagnose eine Symptomausweitung (ICD-10: F54) aufgeführt wurde, stellt das Gutachten ebenfalls nicht in Frage,
umso mehr als es sich um eine Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit handelt und
Neurologen ebenfalls Erfahrung haben
mit Diagnosen
im
Grenz
bereich
von so
matischen und psychischen Störungen.
Zudem liegt diesbezüglich kein Wider
spruch vor zur übrigen Begutachtung.
Bezüglich des
im
E._
-
Bericht bemän
gelten psychiatrischen Teilgutachten
s
ist
darauf hinzuweisen, dass eine psychi
atrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei er
folgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychia
trische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der
Experte lege
artis
vorgegangen ist.
Dass der psychiatrische
Z._
-
Teilgutachter die
per
sönliche Befragung sowie die bei der Untersuchung gemachten Beobach
tungen als genügende Beurteilungsgrundlage erachtete und auf
d
ie
im
E._
-
Be
richt
er
wähnten
Tests (wie de
n
Hamilton-Test) oder
ein semistrukturiertes
Inter
view
verzichtete
, stellt daher
die
Beweiskraft
des
Teilg
utachtens nicht in Frage, umso weniger als dessen
Beurteilung
,
dass
in psychischer Hinsicht
keine
rele
vante
Krankheit vorlieg
e
,
im Einklang mit der übrigen medizinischen Aktenlage
steht
.
Zusammenfassend
bestehen keine Anhaltspunkte
, dass die
Z._
-
Gutachter
wichtige gesundheitliche Aspekte nicht erkannt oder die Ex
pertise unsachge
mäss
durchgeführt hätten.
5
.3
Der Beschwerdeführer beruft sich sodann vor allem auf die Berichte des
C._
,
Klinik für Neurologie, wo er seit Frühjahr 2010 behandelt wurd
e.
Indes k
ö
nn
en
diesen
Berichten
bezüglich der
neur
o
psycho
logischen Abklä
rungen
jeweils bloss
ein paar wenige
schlussfolgernde
Sätze
entnommen werden (Tes
tungen vom
9.
April 2010 und 1
2.
Januar 2011;
Urk.
7/128/8,
Urk.
7/171/7), was
klar mangelhaft ist und keine
beweiswertige medizinische
Entscheidungs
grundlage
darstellt
(
E.2.3;
vgl. dazu
auch
die Leit
linien der Schweizerischen Ver
einigung der Neuropsychologen (SVNP) für die neuropsychologische Begut
achtung
vom 1
2.
Februar 2011
).
Die im ersten Be
richt vom 2
8.
April 2010
(
Urk.
7/128/2) noch als feststehende Diagnose aufge
führte
Polyneuropathie
wurde
bereits im nachfolgenden Bericht vom 1
0.
Juni 2010 (
Urk.
7/233/49) und in der Folge in allen weiteren Berichten bis Ende des Jahres 2010 bloss noch
als
Ver
dachtsdiagnose
aufgeführt
, wenn auch als hoch
gradige
. Danach
führten
die Ärzte
des
C._
bei der diagnostizierten
Polyneuropathie
zwar den Zusatz, wonach es
sich erst um eine Verdachtsdiagnose handle
,
nicht mehr auf
,
j
edoch wiese
n
sie
in ihren
Bericht
en
vom
3
0.
März und
1
1.
April 2012
bei den
zusammenfassen
den Beurteilung
en
darauf hin,
dass „
weiterhin ein gut begrün
de
ter Verdacht
“ einer Neuropathie bestehe
(
Urk.
7/2
5
0
/60,
Urk.
7/250/63).
Ge
samt
haft gesehen handelt es sich
bei
der Diagnose einer (erheblichen)
Polyneu
ropathie
somit erst um eine Verdachtsdiagnose. Massgebend in der Invaliden
ver
sicherung können jedoch
nur
genügend objektivierte Befunde sein, und nicht
blosse Verdachtsdiagnosen. Eine
schlüssig
begründete Arbeitsfähigkeit
kann den
Berichten des
C._
ebenfalls nicht
entnommen
werden
. In Anbetracht
dieser doch erheblichen Mängel
vermögen
die Berichte des
behan
delnden
C._
das
Z._
-
Gutachten
nicht in Frage zu stellen,
weder für den Zeit
raum bis zur
Z._
-
Begutachtung noch für den nachfolgenden Zeitraum.
5
.4
Die übrigen vor der
Z._
-
Begutachtung erstellten Berichte
stellen die
Z._
-
Begut
achtung ebenfalls nicht in Frage.
Im Gegenteil
ergab die neurologische
Untersu
chung
durch
Dr.
G._
keine
n eindeutigen Hinweis
auf eine neurologische
Ursache
der Beschwerden
(Bericht vom 2
2.
Oktober 2007,
Urk.
7/
23/12
).
Dr.
H._
hielt in seinem Bericht vom 1
3.
Dezember 2007 fest, in der klini
schen
Untersuchung könne er keine peripheren neurologischen Ausfälle der obe
ren Extremitäten nachweisen (
Urk.
7/38/20)
. Die
Ärzte der
L._
hielte
n
in ihrem Bericht vom
7.
August 2008 fest, neurologisch lasse sich auch bei ihnen kein Defizit und kein Hinweis auf eine Polyneuropathie finden (
Urk.
7/46/2). Und die Ärzte des
K._
,
Rheumaklinik und Institut für Physika
li
sche Medizin, sprachen in ihrem Bericht vom
3.
Juni 2009 von gerin
gen objek
tivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und
bildge
benden
Abklärung (
Urk.
7/78/3). Gestützt wird das
Z._
-
Gutachten
zudem
durch die
Beobachtungen der Ärzte
des
K._
,
Rheumaklinik und Institut für Physika
lische Medizin,
welche im Rahmen ihrer
Untersuchungen
beim
Ar
beitsasse
s
s
ment
und
den
Tests vom 2
4.
April und 11./1
2.
Mai 2009 nicht weni
ger als neun
, jeweils konkret umschriebene
Diskrepanzen
im
Verhalten des
Be
schwerde
füh
rers feststellen konnten
(
Urk.
7/78/17).
Nichts ableiten kann der Versi
cherte
auch
aus den Berichten von
Dr.
P._
,
praktischer Arzt und Haus
arzt des Versicherten bis August 2008
,
wel
cher in seinen Berichten keine auf e
igenen Untersuchungen beruhende,
ab
schliess
ende Beurteilung vornahm (Be
richte vom 2
2.
Juli und 1
6.
November 2008,
Urk.
7/37/7-9 und
Urk.
7/61/1-4; Fragebogen betreffend Hilflosigkeit vom 2
8.
August 2008,
Urk.
7/43)
, den An
gaben zur Arbeitsfähigkeit in blossen ärzt
lichen, nicht näher begründeten At
testen der
L._
vom 1
1.
De
zem
ber 2009, 2
6.
Februar und 3
1.
März 2010 (
Urk.
7/104,
Urk.
7/108,
Urk.
7/118) oder von
Dr.
med.
Q._
,
Facharzt für Allgemeine Medi
zin
und Hausarzt des Versicherten
seit April 2010 (unter anderem) vom
4.
Mai und
6.
Ma
i 2010 (
Urk.
7/126,
Urk.
7/145/
49) sowie aus dem
K._
-
Bericht, Neuro
logische
Klinik, vom 1
5.
Dezember 2009, wo keine Untersuchung stattfand (
Urk.
7/103).
5
.5
Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich Gesundheitszustand
des Versicherten
i
n der Zeit nach der
Z._
-
Begutachtung
vom
1
3.
Juli 2010
bis zu dem für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (
3.
April 2012,
Urk.
2)
verschlechtert hätte, liegen aufgrund der medizinischen Ak
tenlage nicht vor. Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Be
urteilung der Arbeitsfä
higkeit auf das
Z._
-
Gutachten vom 2
1.
September 2010 (mit dessen Ergänzung vom
5.
April 2011) abzustellen und deshalb von einer 100%igen Arbeitsfähig
keit des
Beschwerdeführers
in der angestammten Tätigkeit auszugehen ist.
6
.
Mangels Vorliegen einer Invalidität besteht damit kein Rentenanspruch. Auf den Antrag des Beschwerdeführers um Zusprechung von beruflichen Massnah
men ist mangels Vorliegens eines Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist.
7
.
Laut Art. 69 Abs. 1
bis
IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist abwei
chend von Art. 61
lit
. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kan
to
na
len Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver
fahrensaufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen
von
200-1000 Fran
ken festgelegt.
Die Gerichtskosten sind auf Fr.
700
.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Be
schwerdeführer aufzuerlegen.