Decision ID: 8114a5eb-8acd-512f-8f0a-02f1d10f1d00
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Der aus dem Kosovo stammende Beschwerdeführer A._ (geb. 1969) gelangte 1991 erstmals in die Schweiz und ersuchte hier um Asyl. Das zuständige Bundesamt lehnte das Asylgesuch am 12.  1992 ab, verfügte jedoch gleichzeitig eine vorläufige Aufnahme. Am 2. August 1997 heiratete der Beschwerdeführer die Schweizer Staatsangehörige R._ (geb. 1971). In der Folge erhielt er am 27. August 1997 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau.
B. Gestützt auf seine Ehe ersuchte der Beschwerdeführer am 8. Oktober 2001 um erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 des  vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0).
Zu Handen des Einbürgerungsverfahrens unterzeichneten die  am 19. Juli 2002 eine gemeinsame Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an der selben Adresse zusammenlebten und weder Trennungs- noch  bestünden. Ferner nahmen sie unterschriftlich zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr besteht, und dass die Verheimlichung dieser Umstände zur Nichtigerklärung der Einbürgerung nach Art. 41 BüG führen kann.
Am 5. August 2002 wurde der Beschwerdeführer erleichtert  und erwarb nebst dem Schweizer Bürgerrecht das kantonale  von Bern und das Gemeindebürgerrecht von O._.
C. Am 5. November 2002 reichten die Eheleute beim Gerichtskreis XII Frutigen-Niedersimmental ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein. Am 1. Februar 2003 zog der Beschwerdeführer aus der ehelichen Wohnung aus und meldete sich von der Gemeinde O._ ab.  Ehe mit der Schweizer Ehefrau wurde in der Folge am 25. Juli 2003 rechtskräftig geschieden.
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D. Am 16. Februar 2004 heiratete der Beschwerdeführer die aus dem  stammende H._ (geb. 1975). Mit dieser Frau hat der  mittlerweile zwei Kinder (T._, geb. 2. August 2004 und F._, geb. 26. April 2006). Auch die Schweizer Ex- des Beschwerdeführers heiratete am 17. Dezember 2004 erneut und ist zwischenzeitlich Mutter eines Kindes geworden.
E. Aufgrund dieser Umstände gelangte der Zivilstands- und  des Kantons Bern mit Schreiben vom 14. Oktober 2004 an die Vorinstanz und bat diese um Prüfung der Angelegenheit. In der Folge eröffnete die Vorinstanz am 10. Januar 2005 ein Verfahren auf Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung. Mit gleichem  wurde der Beschwerdeführer zu einer Stellungnahme sowie zur Ausstellung einer Ermächtigung an die Vorinstanz betreffend Einsicht in die Scheidungsakten aufgefordert. Der Beschwerdeführer nahm nicht Stellung und liess der Vorinstanz lediglich die  – datiert vom 21. Januar 2005 – zukommen.
F. Am 9. Juli 2007 forderte die Vorinstanz beim Gerichtskreis XII -Niedersimmental Einsicht in die Akten des . Mit Entscheid vom 23. Juli 2007 gewährte das Gericht die  und stellte in der Folge der Vorinstanz die Akten zu.
G. Mit Schreiben vom 10. Juli 2007 wurde der Beschwerdeführer zur  diverser Fragen aufgefordert. Dieser reagierte jedoch innert gesetzter Frist nicht, worauf ihm die Vorinstanz eine Nachfrist bis 30. Juli 2007 ansetzte, welche er wiederum ungenutzt verstreichen liess.
Die ehemalige Schweizer Ehefrau des Beschwerdeführers wurde mit schriftlicher Aufforderung vom 9. Juli 2007 um Beantwortung diverser Fragen gebeten, zu welchen diese in einem Schreiben (Eingang: 23. Juli 2007) Stellung nahm.
H. Auf Ersuchen der Vorinstanz erteilte der Kanton Bern am 31. Juli 2007 die Zustimmung zur Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung.
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I. Mit Verfügung vom 3. August 2007 erklärte die Vorinstanz die  Einbürgerung des Beschwerdeführers für nichtig. Gleichzeitig ordnete sie an, dass sich die Nichtigkeit auf alle Familienmitglieder , deren Schweizer Bürgerrecht auf der nichtig erklärten  beruhe.
J. Seit 23. August 2007 wird der Beschwerdeführer von Fürsprecher  Huber, 3001 Bern, vertreten.
K. Mit Rechtsmitteleingabe vom 6. September 2007 gelangte der  an das Bundesverwaltungsgericht und ersucht um  der vorinstanzlichen Verfügung.
L. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 7. November 2007 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
M. Der Beschwerdeführer hält mit Replik vom 17. Januar 2008 an seinem Begehren fest.
N. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des BFM über die Nichtigerklärung einer  Einbürgerung können mit Beschwerde beim  angefochten werden (Art. 51 Abs. 1 BüG i.V.m. Art. 31 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das Ver-
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waltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (vgl. auch Art. 2 Abs. 4 VwVG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert. Auf seine frist- und formgerecht  Beschwerde ist einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Rechtsmittelinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.451/2002 vom 28. März 2003 E. 1.2, teilweise publiziert in BGE 129 II 215.)
3. Der entscheidserhebliche Sachverhalt ergibt sich, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, in genügender Weise aus den Akten. Von den , die der Beschwerdeführer auf Rechtsmittelebene  (Zeugeneinvernahmen), kann daher in antizipierter  ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs abgesehen werden (vgl. Art. 33 Abs. 1 VwVG; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1C_460/2008 vom 3. Februar 2009 E. 3.1; zur Zeugeneinvernahme: Urteil des Bundesgerichts 1C_427/2008 vom 2. Februar 2009 E. 2.2).
4. 4.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach der Eheschliessung mit einem Schweizer Bürger ein Gesuch um  Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt hat, seit einem Jahr hier wohnt und seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger lebt. Nach dem Wortlaut und Wortsinn der Bestimmung müssen sämtliche  sowohl im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung als auch  der Einbürgerungsverfügung erfüllt sein. Fehlt es insbesondere im
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Zeitpunkt des Entscheids an der ehelichen Gemeinschaft, darf die  Einbürgerung nicht ausgesprochen werden (BGE 130 II 482 E. 2 S. 484, BGE 129 II 401 E. 2.2 S. 403).
4.2 Der Begriff der ehelichen Gemeinschaft bedeutet nach der  Rechtsprechung mehr als nur das formelle Bestehen einer Ehe. Verlangt wird eine tatsächliche Lebensgemeinschaft,  vom Willen, die Ehe auch künftig aufrecht zu erhalten (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 171 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f., BGE 121 ll 49 E. 2b S. 52). Denn der Gesetzgeber wollte dem ausländischen Ehegatten einer Schweizer Bürgerin die  Einbürgerung ermöglichen, um die Einheit des Bürgerrechts im  auf ihre gemeinsame Zukunft zu fördern (vgl. Botschaft des  zur Änderung des Bürgerrechtsgesetzes vom 27. August 1987, BBl 1987 III 310). Ein Hinweis auf den fehlenden Willen der Ehegatten, die eheliche Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, kann im Umstand , dass kurze Zeit nach der erleichterten Einbürgerung die  erfolgt oder die Scheidung eingeleitet wird (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f.).
4.3 Die erleichterte Einbürgerung kann mit Zustimmung der Behörde des Heimatkantons innert fünf Jahren für nichtig erklärt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen „erschlichen“ (Art. 41 Abs. 1 BüG), d.h. mit einem unlauteren und  Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des  Betrugstatbestandes wird nicht verlangt. Es genügt, dass der Betroffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die Behörde bewusst in einem falschen Glauben lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die Behörde über eine erhebliche Tatsache zu informieren (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.1 S. 114 f., 130 II 482 E. 2 S. 484, je mit Hinweisen). Weiss der Betroffene, dass die  für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vorliegen müssen, so muss er die Behörden unaufgefordert über eine nachträgliche Änderung in seinen Verhältnissen orientieren, von der er weiss oder wissen muss, dass sie einer Einbürgerung entgegensteht. Die Pflicht dazu ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben und aus der verfahrensrechtlichen Mitwirkungspflicht gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG. Die Behörde darf sich ihrerseits darauf verlassen, dass die vormals erteilten Auskünfte bei passivem Verhalten des  nach wie vor der Wirklichkeit entsprechen (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.2 S. 115 f.).
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5. 5.1 Im Verfahren betreffend Widerruf der erleichterten Einbürgerung gilt, wie in der Bundesverwaltungsrechtspflege allgemein, der  (Art. 12 VwVG) und der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273]). Frei ist die Beweiswürdigung vor allem darin, dass sie nicht an  starre Beweisregeln gebunden ist, die dem Richter genau , wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und welchen  die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander haben (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage Bern 1983, S. 278 f.; zu den Beweismitteln: BGE 130 II 169 E. 2.3.2 ff.). Die  der Beweislosigkeit trägt die Verwaltung (Beweislast).
5.2 Im Zusammenhang mit der Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung ist von der Verwaltung zu untersuchen, ob die Ehe im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und der Einbürgerung tatsächlich gelebt wurde (BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 172). Hierbei geht es im  um innere Vorgänge, die der Behörde oft nicht bekannt und schwierig zu beweisen sind. In derartigen Situationen ist es zulässig, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte () zu schliessen. Solche tatsächlichen Vermutungen können sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im öffentlichen Recht. Es handelt sich um , die auf Grund der Lebenserfahrung gezogen werden (ULRICH HÄFELIN, Vermutungen im öffentlichen Recht, in: Festschrift für Kurt , Basel 1982, S. 625 ff., S. 626; vgl. auch PETER SUTTER, Die Beweislastregeln unter besonderer Berücksichtigung des  Streitverfahrens, Diss. Zürich 1988, S. 56 ff. und 178 ff., und GYGI, a.a.O., S. 282 ff; zu Art. 8 ZGB vgl. MAX KUMMER, Berner , N. 362 f.).
5.3 Als Problem der Beweiswürdigung berührt die tatsächliche  weder die Beweislast noch die das Verwaltungsverfahren  Untersuchungsmaxime. Letztere gebietet zwar, dass die  auch nach entlastenden, das heisst die Vermutung  Elementen sucht. Bei Konstellationen im Zusammenhang mit der erleichterten Einbürgerung liegt es aber in der Natur der Sache, dass solche entlastenden Elemente der Verwaltung oft nicht bekannt sein dürften und nur die Betroffenen darüber Bescheid wissen können. Es obliegt daher dem erleichtert Eingebürgerten, der dazu nicht nur
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aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet ist,  daran auch ein Eigeninteresse haben muss, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen, indem er Gründe oder Sachumstände aufzeigt, die es als überzeugend () erscheinen lassen, dass eine angeblich noch wenige  zuvor bestandene, ungetrennte eheliche Gemeinschaft in der Zwischenzeit dergestalt in die Brüche gegangen ist, dass es zur Scheidung kam (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).
6. Die erleichterte Einbürgerung des Beschwerdeführers wurde innert der gesetzlichen Frist von fünf Jahren und mit Zustimmung des  Bern vom 31. Juli 2007 für nichtig erklärt. Der  macht in diesem Zusammenhang geltend, der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern habe seine Zustimmung überstürzt und aufgrund ungenügender Abklärungen erteilt. Es sei deshalb fraglich, ob die Zustimmung überhaupt rechtsverbindlich erteilt worden sei. So sei der kantonale Dienst erst mit Schreiben vom 30. Juli 2007 um Zustimmung zur Nichtigerklärung gebeten worden. Damit habe weder die Möglichkeit bestanden, die Akten zu studieren noch seien die Auswirkungen des Entscheids auf die Kinder  berücksichtigt worden (vgl. Beschwerde vom 6. September 2007, S. 7 f.). Diesbezüglich gilt es jedoch zu beachten, dass der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern selbst die Vorinstanz mit Schreiben vom 14. Oktober 2004 zur Prüfung aufforderte, ob sich beim Beschwerdeführer allenfalls eine Nichtigerklärung der Einbürgerung rechtfertigen würde. Diese Aufforderung erfolgte denn auch in  des Sachverhalts. So war dem kantonalen Dienst bereits zum  Zeitpunkt die erneute Heirat des Beschwerdeführers mit einer Landsfrau sowie die Geburt der Tochter T._ bekannt. Von einer überstürzten Zustimmung und ungenügenden Abklärungen von Seiten des Kantons kann somit nicht die Rede sein. Die formellen Voraussetzungen des Art. 41 Abs. 1 BüG für eine Nichtigerklärung sind somit erfüllt.
7. 7.1 Vorweg ist die Rüge des Beschwerdeführers zu prüfen, die  Verfügung sei in schwerwiegender Verletzung seines  auf rechtliches Gehör ergangen, weshalb sie aufzuheben sei. Mit erneutem vorinstanzlichen Schreiben vom 10. Juli 2007 sei er  worden, bis zum 23. Juli 2007 zu verschiedenen Fragen Stel-
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lung zu nehmen. Nachdem er dieses Schreiben nicht beantwortet habe, da er ferienhalber abwesend gewesen sei, habe ihm die  eine Nachfrist bis 30. Juli 2007 gesetzt. Die erwähnten Fristen würden jedoch – in Anbetracht des Umstands, dass der  seit Januar 2005 nichts mehr von der Vorinstanz gehört habe und auch nicht damit gerechnet habe, nach zweienhalb Jahren  der Ferienzeit aufgefordert zu werden, sich zum Verfahren zu  – seinem Anspruch auf Wahrung des rechtlichen Gehörs nicht genügen. Vielmehr hätte man dem Beschwerdeführer in Analogie zu Art. 22a VwVG und angesichts der Bedeutung der Sache eine Frist zur Stellungnahme bis 15. August 2007 einräumen müssen. Zudem sei die im vorliegenden Fall nicht mögliche Ansetzung einer angemessenen Frist zur Stellungnahme wegen der am 5. August 2007 endenden  durch die Untätigkeit der Vorinstanz zu vertreten, was die Beeinträchtigung des Gehörsanspruchs durch Fristansetzung während der Sommerferien nur noch offensichtlicher und stossender mache.
7.2 Allem voran ist auf den Umstand hinzuweisen, dass der  am 10. Januar 2005 zu einer Stellungnahme  und gleichzeitig gebeten wurde, sein Einverständnis zur Einsicht in die Scheidungsakten zu erteilen. Letzteres liess der  der Vorinstanz in Form einer Zustimmungserklärung zukommen; eine entsprechende Stellungnahme blieb hingegen aus. Am 10. Juli 2007 wurde dem Beschwerdeführer – nachdem die Vorinstanz  Jahre keine weiteren Verfahrensschritte veranlasst hatte – ein Fragenkatalog mit der Bitte um Beantwortung bis 23. Juli 2007 . Der Beschwerdeführer reagierte jedoch nicht innert Frist,  ihm eine Nachfrist bis 30. Juli 2007 eingeräumt wurde. Auch  Frist liess er ungenutzt verstreichen, da er sich gemäss seinen  bis zum 28. Juli 2007 in den Ferien befunden habe. Der  macht nun in diesem Zusammenhang geltend, die in den Gerichtsferien angesetzte Frist (vgl. dazu Urteil des  1C-491/2008 vom 10. März 2009 E. 2.2.2 wonach der  während der Gerichtsferien nur für jene Fristen gilt, die nach Tagen bestimmt sind, nicht aber für behördlich festgesetzte Fristen) genüge zur Wahrung des rechtlichen Gehörs nicht. Er habe  Jahre nichts mehr von der Vorinstanz gehört und habe auch nicht damit rechnen müssen, dass er in der Ferienzeit aufgefordert werden würde, sich zum Verfahren zu äussern. Dem gilt es zu entgegnen, dass das Schreiben vom 10. Juli 2007 keine Aufforderung zur  im Sinne des rechtlichen Gehörs darstellt (eine solche Auf-
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forderung erging bereits am 10. Januar 2005). Vielmehr handelt es sich bei der Zusendung des Fragekatalogs mit Bitte um dessen  um eine blosse Beweismassnahme gemäss Art. 12 VwVG. Vor diesem Hintergrund muss lediglich überprüft werden, ob die Vorinstanz in casu ihre aus dem Untersuchungsgrundsatz fliessende  wahrgenommen hat, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen vollständig und richtig zu ermitteln. Zu  sind zudem nur jene rechtsrelevanten Informationen, welche im Hinblick auf das Verfahren und die Fällung eines Entscheides  und somit unerlässlich erscheinen (vgl. zum Ganzen: KRAUSKOPF/EMMENEGGER, in Waldmann/Weissenberger, Praxiskommentar VwVG, Art. 12 N 16 und N 21). Solche liegen jedoch – wohl nach  der Vorinstanz – im vorliegenden Fall nicht vor, hat sie doch den Sachverhalt auch ohne den Fragekatalog aufgrund der  Aktenlage genüglich erstellen können, um in der Folge –  darauf – einen Entscheid zu fällen.
7.3 7.3.1 Neben dem Aspekt des eben erwogenen rechtlichen Gehörs, weist das Setzen einer kurzen Nachfrist bis 30. Juli 2007 durch die Vorinstanz, d.h. knapp vor Beendigung der fünfjährigen  unter Androhung, nach Ablauf dieser Frist die Angelegenheit  der vorhandenen Akten weiterzubearbeiten (vgl. Schreiben der Vorinstanz vom 25. Juli 2007) eine weitere Besonderheit auf: Nicht in Betracht gezogen hat die Vorinstanz damit den Umstand, dass der  vor Ablauf der Frist ein Gesuch um Fristerstreckung hätte stellen können, welches ihm bei Vorliegen von plausibel , hinreichenden Gründe hätte gewährt werden können (vgl. Art. 22 Abs. 2 VwVG). Mit einem solchen Gesuch hätte umso mehr in der Sommerferienzeit gerechnet werden müssen.
7.3.2 Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich denn auch geltend, er habe von den erwähnten Schreiben erst nach Ablauf der Nachfrist Kenntnis genommen: Am 28. Juli 2007 sei er morgens von seinen  zurückgekehrt und habe sich dann ausruhen müssen. Am gleichen Tag habe er um 19.30 Uhr seine Arbeit als Taxifahrer aufgenommen. Am darauffolgenden Tag habe er wieder geschlafen und in der Nacht auf Montag erneut gearbeitet (vgl. Replik vom 17. Januar 2008, S. 2). In casu erfolgte somit die Zustellung – welche überdies auch nicht  wird – der uneingeschriebenen schriftlichen Mitteilungen vom 10. und 25. Juli 2007 (A-Post) in dem Moment, als sie dem Beschwer-
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deführer in den Briefkasten oder das Postfach gelegt wurden. Weitere Ausführungen zur verspäteten Kenntnisnahme werden damit hinfällig: Ob nämlich der Betroffene vom Verfügungsinhalt tatsächlich Kenntnis nimmt oder nicht, ist nicht massgeblich. Es obliegt dem Empfänger, sich so zu organisieren, dass er in der Lage ist, vom zugestellten  Kenntnis zu erhalten (vgl. zum Ganzen: MAITRE/THALMANN [PLÜSS], in Waldmann/Weissenberger, Praxiskommentar VwVG, Art. 20 N 17 und N 24). Es erscheint denn auch nicht nachvollziehbar, wieso eine Person mit dem geschilderten Schlaf-/Arbeits-Rhythmus nicht auch die Zeit finden sollte, um die eingegangene Post durchzugehen und zu beantworten; dies umso mehr nach einer 20-tägigen .
7.4 7.4.1 Des Weiteren geht aus den Akten hervor, dass dem  von der Vorinstanz keine Möglichkeit eingeräumt wurde, zur Befragung seiner Ex-Ehefrau Stellung zu nehmen: So wurde diese mit Schreiben vom 9. Juli 2007 von der Vorinstanz aufgefordert, diverse Fragen zu beantworten, worauf sie in der Folge schriftlich Stellung nahm. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer keine Möglichkeit hatte, zur Befragung seiner Ex-Ehefrau Stellung zu nehmen, stellt eine Gehörsverletzung dar. Es ist jedoch nicht von einer schwer wiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs auszugehen, hat doch die  zu Gunsten des Beschwerdeführers ausgesagt. Ein Hinweis darauf ergibt sich auch aus der Rechtsmitteleingabe, wo der Beschwerdeführer den Ausführungen seiner Ex-Ehefrau folgt.
7.4.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die  des rechtlichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die  im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen  von Bedeutung ist, d.h. die Behörde zu einer Änderung  Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 127 V 431 E. 3d, BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen). Nach der Praxis des  kann jedoch eine – nicht besonders schwer wiegende –  geheilt werden, wenn die Betroffenen die Möglichkeit , sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung  allfälligen Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 431 E. 3d, BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen; kritisch: Ulrich Häfelin/
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Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. , Zürich 2006, N. 1711 mit Hinweisen). Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist im Sinne einer  des Mangels allerdings selbst bei einer schwer wiegenden  des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu  Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichgestellten  der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der  nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Verweis auf BGE 116 V 187 E. 3d).
7.4.3 Dem Bundesverwaltungsgericht kommt im vorliegenden  volle Überprüfungsbefugnis zu (Art. 49 VwVG). Es verfügt damit über dieselbe Kognition wie die Vorinstanz. Des Weiteren wurden dem Beschwerdeführer auf sein Ersuchen hin sämtliche Akten zur Einsichtnahme zugesandt (vgl. Schreiben Vorinstanz vom 3.  2007) und es wurde ein zweifacher Schriftenwechsel . Damit konnte der Beschwerdeführer in casu sein Standpunkt – auch zur Befragung seiner Ex-Ehefrau – umfassend darlegen. Eine Rückweisung an die Vorinstanz würde folglich einem formalistischen Leerlauf gleichkommen.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im vorinstanzlichen Verfahren im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens als geheilt zu  ist.
8. 8.1 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im  1991 in die Schweiz einreiste. Im Oktober 1991 stellte er ein , welches am 12. August 1992 abgelehnt wurde. Gleichzeitig wurde jedoch eine vorläufige Aufnahme verfügt. Am 2. August 1997 heiratete er eine Schweizer Bürgerin (geb. 1971), weshalb er am 27. August 1997 eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 8. Oktober 2001 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Erteilung der  Einbürgerung. Nachdem die Ehegatten am 19. Juli 2002 die gemeinsame Erklärung zum Bestand der ehelichen Gemeinschaft abgegeben hatten, wurde der Beschwerdeführer am 5. August 2002 erleichtert eingebürgert. Drei Monate später, am 5. November 2002, reichten die Eheleute ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein,  die Ehe am 25. Juli 2003 rechtskräftig geschieden wurde. Bereits
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am 1. Februar 2003 meldete sich der Beschwerdeführer aus der  O._ ab. Am 16. Februar 2004 heiratete er eine Frau aus seinem Herkunftsland, mit welcher er in der Zwischenzeit die zwei Kinder T._ (geb. 2004) und F._ (geb. 2006) hat.
8.2 Die kurze zeitliche Distanz zwischen dem Abschluss des  auf erleichterte Einbürgerung und der Einreichung des  Scheidungsbegehrens sowie der darauf folgenden rechtskräftigen Scheidung begründet die tatsächliche Vermutung, dass der  zum Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 19. Juli 2002 und der erleichterten Einbürgerung am 5. August 2002 nicht mehr in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft lebte. Nachfolgend ist zu , ob der Beschwerdeführer in der Lage ist, die Vermutung zu . Dazu braucht er nicht den Nachweis zu erbringen, dass die Ehe mit der Schweizer Bürgerin zum massgeblichen Zeitpunkt intakt war, denn eine tatsächliche Vermutung führt nicht zur Umkehr der . Es genügt, wenn der Beschwerdeführer eine plausible Alternative zu der dargestellten Vermutungsfolge präsentieren kann. Er kann den Gegenbeweis erbringen, indem er glaubhaft den Eintritt eines  Ereignisses dartut, das geeignet ist, den raschen Verfall der ehelichen Bande zu erklären, oder indem er glaubhaft darlegt, dass er sich der ehelichen Probleme nicht bewusst gewesen war und dass er demzufolge zum Zeitpunkt, als er die Erklärung , den wirklichen Willen hatte, weiterhin eine stabile eheliche  aufrecht zu halten (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 486; ferner  des Bundesgerichts 5A.13/2005 vom 6 September 2005 E. 4.2 und 5A.23/2005 vom 22. November 2005 E. 5.2).
8.3 Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich geltend, die Gründe für den raschen Verfall der ehelichen Bande nach der erleichterten Einbürgerung lägen bei seiner Ehefrau. Diese führte in einem  vom 23. Juli 2007 aus, ihre Ehe mit dem Beschwerdeführer sei zum Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung stabil gewesen.  hätten nicht bestanden; sie hätten sich geliebt. Schwierigkeiten seien aufgetreten, als ihr Ex-Ehemann aufgrund eines Arbeitsunfalls tagsüber öfters zu Hause gewesen sei. Dies habe zu  grösseren Meinungsverschiedenheiten geführt. Beschwerdeweise wird diesbezüglich ergänzend ausgeführt, die Ex-Ehefrau habe die  Ehesituation erst Ende Oktober 2002 plötzlich als belastend und einengend empfunden. Dies sei deshalb der Fall gewesen, da ihr Ex-Ehemann gesundheitlich wieder soweit rehabilitiert gewesen sei,
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dass er Aussicht auf eine berufliche Wiedereingliederung gehabt habe und damit für ihn eine gewisse Entspannung der Situation absehbar geworden sei (vgl. Beschwerde vom 6. September 2007, S. 4).
8.4 Die vorgängig geschilderten Ausführungen sind jedoch nicht , die Wahrscheinlichkeit eines alternativen Geschehensablaufs glaubhaft zu machen, wie es nachfolgend aufzuzeigen gilt:
8.4.1 So geht aus den Scheidungsakten des Gerichtskreis XII -Niedersimmental hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2002 bis April 2002 Taggelder der Unfallversicherung (SUVA) bezogen hat und danach arbeitslos gewesen ist. Der  arbeitete damit zum Zeitpunkt der Unterzeichung der gemeinsamen Erklärung am 19. Juli 2002 bzw. der erleichterten  am 5. August 2002 bereits seit sieben Monaten nicht mehr und war aus diesem Grund viel zu Hause. Zwar ist einem der  beigelegten Schreiben der Ex-Ehefrau des  zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe sich nach seinem  noch lange in einem Kurort aufgehalten und später  bestritten, allerdings fehlen diesbezüglich genauere (zeitliche) Angaben. Beschwerdeweise wird lediglich geltend gemacht, der Beschwerdeführer sei aufgrund eines Arbeitsunfalls auch tagsüber öfters zu Hause gewesen. Die Ex-Ehefrau habe diese Situation  erst als einengend und belastend empfunden, als Ende Oktober 2002 durch die gesundheitliche Rehabilitierung des  und seine damit einhergehende Aussicht auf berufliche  eine gewisse Entspannung der Situation absehbar  sei. Wieso aber die Ex-Ehefrau die Situation Ende Oktober 2002 – zu einem Zeitpunkt, in dem überdies Aussicht auf Besserung und Entspannung der Lage bestanden habe – plötzlich als solche  empfand, dass die Scheidung unumgänglich wurde,  sie ihre Ehe während der schwierigen Zeit davor als stabil , erscheint nicht nachvollziehbar. Diesbezüglich vermögen auch die beschwerdeweise geltend gemachten Ausführungen, gewisse  Belastungssituationen könnten von sich liebenden Eheleute  getragen oder verdrängt und nicht als destabilisierend  werden, nicht zu überzeugen. Es entspricht vielmehr der  Lebenserfahrung, dass eine solche, mehrere Monate  Situation nicht plötzlich – von einem Tag auf den anderen – als Belastung empfunden wird, sondern einen sich über mehrere  hinwegziehenden, schleichenden Prozess darstellt, der schluss-
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endlich in einen Scheidungswillen münden kann. Aufgrund dieser Ausführungen ist davon auszugehen, die Ex-Ehefrau habe die Situation schon zum Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 19. Juli 2002 bzw. der erleichterten Einbürgerung am 5. August 2002 als Belastung empfunden.
Dafür spricht auch die Aussage der Ex-Ehefrau, die als Grund der Trennung nennt, sie und der Beschwerdeführer hätten sich immer mehr auseinandergelebt (vgl. Punkt 2 des Schreibens vom 23. Juli 2007). Ein Auseinanderleben der Eheleute, welches zu einer  führt, setzt nicht plötzlich ein, sondern erstreckt sich immer über eine gewisse Zeit. Es kann deshalb angenommen werden, dass die Probleme zwischen den Eheleuten aufgrund der geschilderten Situation bereits früher als Ende Oktober 2002 einsetzten und die Ehe des Beschwerdeführers bereits zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung vom 19. Juli 2002 bzw. der Einbürgerung am 5. August 2002 nicht mehr intakt war.
8.4.2 Aber selbst bei Annahme, die Ex-Ehefrau habe die geschilderte Situation Ende Oktober 2002 tatsächlich plötzlich als belastend , so ist aufgrund der an den Tag gelegten – unglaublichen – Eile der Eheleute zur Einreichung des gemeinsamen  am 5. November 2002 nicht nachvollziehbar, wieso die sich im Juli/August noch liebenden Eheleute, bzw. die Ex-Ehefrau, nach einer mehrere Monate andauernden schwierigen Situation – die durch die Aussicht auf berufliche Wiedereingliederung des Beschwerdeführers überstanden schien – sich nicht noch eine Chance einräumten, um ihre Ehe zu retten. Auch der replikweise geltend gemachte "starke Charakter" der Ex-Ehefrau vermag die Eile zur Scheidung nicht  zu erklären.
8.4.3 Des Weiteren kann auch das beschwerdeweise getätigte , die Eheleute hätten den gemeinsamen Haushalt und die  Verbindung bis Frühjahr 2003 nachweislich beibehalten, weshalb für die Scheidung nicht das gemeinsame Begehren vom 5. November 2002 entscheidend sei (vgl. Beschwerde vom 6. September 2007, S. 5) die obgenannten Ausführungen nicht entkräften. Der  meldete sich nachweislich am 1. Februar 2003 aus der  O._ ab. Damit ist bis zu diesem Zeitpunkt zweifelsohne der gemeinsame Haushalt, nicht aber die eheliche Verbindung belegt. Nichts anderes geht auch aus dem mit der Beschwerde eingereichten
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Schreiben des ehemaligen Nachbarn des Beschwerdeführers und  Ex-Ehefrau hervor, in dem der damalige gemeinsame Haushalt bestätigt wird (vgl. Schreiben von X._ vom 1. September 2007). Eine eheliche Verbindung und den damit einhergehenden Willen, die Ehe künftig aufrecht zu erhalten, kann jedenfalls in Anbetracht des eingereichten Scheidungsbegehrens – welches von beiden oder nur einem Ehepartner bis zur definitiven Bestätigung der Ehegatten nach der Gerichtsverhandlung hätte zurückgezogen werden können – nicht mehr angenommen werden und kann auch nicht aus der noch bis 1. Februar 2003 herrschenden Wohnsituation des Beschwerdeführers und seiner Ex-Ehefrau abgeleitet werden.
8.4.4 Der Beschwerdeführer selbst macht geltend, er sei mit der Scheidung "innerlich" nicht einverstanden gewesen und er habe seine Ehefrau nach wie vor geliebt. Weiter führt er aus, er habe den von  Ex-Ehefrau rudimentär formulierten Scheidungsantrag , weil er gehofft habe, sie in der Folge durch seine Liebe  zu können und weil er sich aus Respekt und Liebe nicht gegen die Ex-Ehefrau habe wenden wollen (vgl. Beschwerde vom 6.  2007, S. 5). Die Glaubhaftigkeit dieser Aussagen muss jedoch in Frage gestellt werden. So tätigte der Beschwerdeführer keine , welche konkreten Bemühungen er unternommen habe, um seine Ex-Ehefrau umzustimmen und sie von der Scheidung . Auch der geltend gemachte zeitliche Ablauf vom plötzlichen  einer Belastung durch die Ex-Ehefrau Ende Oktober 2002 bis zur Einreichung des Scheidungsbegehrens am 5. November 2002 lässt das Bestehen von Bemühungen des Beschwerdeführers, um  Ex-Ehefrau von der Scheidung abzuhalten, als eher  erscheinen. In diesem Zusammenhang ist auch die baldige Heirat des Beschwerdeführers mit einer Landsfrau am 16. Februar 2004 – sieben Monate nach der Scheidung von seiner Ex-Ehefrau – und die Geburt der Tochter T._ am 2. August 2004 zu erwähnen. Unter Beachtung der bisherigen Ausführungen liegt die Vermutung nahe, auch der Beschwerdeführer habe die Scheidung gewollt.
9. Dem Beschwerdeführer ist es somit nicht gelungen, die gegen ihn sprechende Vermutung überzeugend in Frage zu stellen, dass zum Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 19. Juli 2002 und der erleichterten Einbürgerung am 5. August 2002 zwischen ihm und seiner schweizerischen Ehefrau keine stabile und auf Zukunft
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ausgerichtete eheliche Gemeinschaft bestanden hat. Auf Grund der gesamten Umstände muss im Gegenteil davon ausgegangen werden, dass der Ehewille zum damaligen Zeitpunkt bereits erloschen war und an der Ehe schlussendlich nur festgehalten wurde, um dem  zum Schweizer Bürgerrecht zu verhelfen. Abgestellt wird  auf die Tatsache, dass der Beschwerdeführer in der  Erklärung den Bestand einer intakten und stabilen Ehe , bzw. einen Sachverhalt nicht anzeigte und er damit die Behörden über wesentliche Tatsachen getäuscht und die erleichterte  im Sinne von Art. 41 Abs. 1 BüG erschlichen hat. Dass der  mit seiner Ex-Ehefrau einst eine Ehe führte, welche auf Liebe basierte, wird denn auch nicht bestritten, weshalb  den ins Recht gelegten Fotografien zur Dokumentation einer  Reise in den Kosovo im Jahr 2000 keine Relevanz zukommt. Die materiellen Voraussetzungen für die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung sind somit ebenfalls erfüllt und die angefochtene Verfügung ist soweit zu Recht ergangen.
10. Auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe im September 2003 die Voraussetzungen der ordentlichen Einbürgerung zweifelsfrei erfüllt (vgl. Beschwerde vom 6. September 2007, S. 6 f.), läuft ins . Die ordentliche und die erleichterte Einbürgerung unterscheiden sich hinsichtlich der inhaltlichen Voraussetzungen, der Zuständigkeit und des Verfahrens. Die Eigenheiten der ordentlichen Einbürgerung sind denn auch zu beachten und dürfen im Verfahren der  einer erleichterten Einbürgerung nicht umgangen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_340/2008 vom 18. November 2008 E. 4 mit Hinweisen). Es ist vorliegend denn auch nicht Sache der , in einem Verfahren betreffend Nichtigerklärung der  Einbürgerung festzustellen – oder bei der  feststellen zu lassen – ob die Voraussetzungen der ordentlichen Einbürgerung erfüllt sind, wie dies replikweise beantragt wurde.
11. 11.1 Art. 41 Abs. 3 BüG bestimmt, dass sich die Nichtigkeit von Gesetzes wegen auf alle Familienmitglieder erstreckt, deren Schweizer Bürgerrecht auf der nichtig erklärten Einbürgerung beruht, es sei denn, etwas anderes wird ausdrücklich verfügt. Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich geltend, seine beiden Kinder T._ (geb. 2. August 2004) und F._ (geb. 26. April 2006), welche das
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Schweizer Bürgerrecht durch Abstammung bei ihrer Geburt erworben haben, seien nie im Kosovo registriert worden. Durch die Entziehung des (Schweizer) Bürgerrechts würden diese staatenlos. Zudem sei die Registrierung seiner Kinder im Kosovo – wie auch seine eigene – und Erlangung des kosovarischen Bürgerrechts sowie der Reisepässe für die Zwischenzeit eines zweijährigen Einbürgerungsverfahrens in der Schweiz mit einem unverhältnismässigen Aufwand und unzumutbarem Stress verbunden (vgl. Beschwerde vom 6. September 2007, S. 7).
11.2 Die geltend gemachte Staatenlosigkeit der beiden Kinder greift im vorliegenden Verfahren nicht: Gemäss Art. 6.1 des Kosovarischen Staatsangehörigkeitsgesetzes (vgl. Gesetz über die kosovarische Staatsangehörigkeit Nr. 03/L-034 vom 20. Februar 2008 [abrufbar  www.kuvendikosoves.org > laws > June 2008 > law on Citizenship of Kosova]) gilt das Abstammungsprinzip: Ein Kind erwirbt automatisch die kosovarische Staatsangehörigkeit, wenn beide Elternteile  Staatsbürger sind. Ist nur ein Elternteil Bürger der Republik , erwirbt ein Kind die Staatsangehörigkeit u.a. auch dann, wenn es im Kosovo geboren wird. Falls dies nicht der Fall ist und ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit besitzt, kann mit schriftlichem  beider Eltern die kosovarische Staatsangehörigkeit für das Kind vor dessen 14. Lebensjahr beantragt werden (vgl. Art. 6.2 Bst. c). Mehrfachbürgerrecht wird ausdrücklich zugelassen (Art. 3). Aufgrund dieser Ausführungen kann somit nicht davon ausgegangen werden, die Kinder des Beschwerdeführers würden staatenlos. Zumindest die Mutter der beiden Kinder hat noch immer die kosovarische . Zweifellos müssten jedoch – falls noch nicht erfolgt – eine Registrierung oder entsprechende Papiere im Kosovo beantragt . Dies ist zwar mit einem gewissen Aufwand für den  verbunden. Von einem völlig unverhältnismässigen Aufwand und unzumutbarem Stress kann jedoch nicht die Rede sein, handelt es sich doch hierbei um ein normales Prozedere, dem sich alle in der Schweiz lebenden und noch nicht in ihrer Heimat registrierten  unterziehen müssen. Dies gilt auch für die Beantragung von  Reisepässen, die erst seit dem 30. Juli 2008 ausgestellt werden.
11.3 Zudem sind auch aufgrund des Alters der Kinder noch keine Gründe – wie allfälliges Erfüllen der Voraussetzungen zur ordentlichen Einbürgerung, Absolvierung der militärischen Grundausbildung,  Ausbildung, Ausübung des Stimmrechts etc. – vorhanden, welche
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es rechtfertigen würden, die Kinder des Beschwerdeführers von der Nichtigerklärung auszunehmen. Die Erstreckung der Nichtigkeit der Einbürgerung ist somit verhältnismässig und mit Sinn und Zweck des Bürgerrechtsgesetzes vereinbar.
12. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
13. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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