Decision ID: 104d0677-06e1-5bbb-8c80-b7d0df79175a
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1959 geborene
X._
arbeitet seit dem 10. November 2011 bei der
Y._
AG und seit dem 1. März 2012 bei der
Z._
AG als
Zeitungsv
erträger
, jeweils bei einem 20%-Pensum (Urk. 8/30/5). Vom 1. Dezember 2006 bis am 24. November 2007 war
er bei der Firma
A._
GmbH in
B._
bei einem 100%-Pensum als Taxifahrer angestellt (Urk. 8/9). Dieses Arbeitsverhältnis wurde aufgelöst, weil
X._
am 26. November 2007 der Führerausweis entzogen worden war (vgl. Urk. 8/9/5 und Urk. 8/9/9). Am 1.
Oktober 2010 (Eingangsdatum) meldete sich der Versi
cherte wegen Asthma bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6). In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen.
Mit Verfügung vom 26. Mai 2010 - nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/18
-19) - wies die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten ab
(Urk. 8/22), wogegen
X._
am 24. Juni 2010 Beschwerde erhob (Urk. 8/24). Mit Urteil IV.2010.00595
vom 30. Mai 2011 wies das hiesige Gericht die Beschwerde ab (Urk. 8/27).
1.2
Am 26. April 2013 (Eingangsdatum) meldete sich
X._
erneut
zum Leistungsbezug an (Urk. 8/30). Auf entsprechende Aufforderung der IV-Stelle
hin (Urk. 8/33) reichte der Versicherte einen Bericht des
Spitals C._
, Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin, vom 23. Mai 2013 (Urk. 8/39)
ein.
Die IV-Stelle stellte daraufhin
mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2013
X._
das Nichteintreten auf sein Leistungsbegehren in Aussicht, da er nicht glaubhaft dargelegt habe, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten (Urk. 8/44). Mit Verfü
gung vom 19. März 2014 trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegeh
r
en nicht ein (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 8. Mai 2014 Beschwerde und bean
tragte, es sei die Beschwerdegegnerin unter Aufhebung der Verfügung vom 19. März 2014 aufzufordern, seinen Gesundheitszustand abzuklären und danach über den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung zu entscheiden (Urk. 1). Zudem ersuchte er um die Durchführung eines zweiten
Schriftenwech
sels
. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 16. Juni 2014
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Be
ilage ihrer Akten, Urk. 8/1-53), was dem Beschwerdeführer m
it Verfügung vom 17. Juni 2014
mitgeteilt wurde (Urk. 9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird
nach
Art.
87
Abs.
3
der
Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 die
ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An
spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die
Neuan
mel
dung
ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob
die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des
Invalidi
täts
grades
auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana
loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der
Invaliditäts
grad
seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän
derung er
fah
ren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zu
nächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine
anspruchs
be
gründende
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies
sen. Im
Beschwer
de
fall
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.5
Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung
verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind;
verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nicht
eintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement
sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor
derungen stellen (ZAK 1966 S.
279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.
2.2 mit Hin
weisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gerich
t grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Be
handlung der
Eintretensfrage
durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf
Art.
87
Abs.
3 IVV
Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde
führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der
Ein
tretensfrage
, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E.
2b)
.
1.6
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens
im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3
IVV
sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die
Tatsa
chen
änderung
muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen
Be
weisgrad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) er
stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser
heb
lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn
durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine
Sachverhaltsän
derung
, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva
lidenrente sei
begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollte
n (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen
auf 8C_1009/2010 vom
7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E. 3.3.2).
2.
2.1
Der rentenabweisenden Verfügung vom 26. Mai 2010 (Urk. 8/
22
), welche mit Urteil IV.2010.00595 vom 30. Mai 2011 (Urk. 7/27) bestätigt wurde, lag der Be
richt von
Dr.
med.
D._
, Spezialarzt Innere Medizin FMH, Lungen
krankheiten und Allergologie, vom 3. November 2009 (Urk. 8/12) zuhanden der Beschwerdegegnerin zugrunde, worin als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schwere chronisch obstruktive
Lungenkrankheit
(
chronic
ob
structive
pulmonary
disease
, COPD) Gold III (seit 3-4 Jahren zunehmend) auf
geführt wurde.
Diese COPD bestehe bei chronischem Nikotinkonsum von 20 Zigaretten täglich. Die Prognose sei schlecht. Für die Tätigkeit als Chauffeur mit Tragen, Schieben und Heben bestehe
bis auf Weiteres
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Körperli
che, geistige oder psychische Einschränkungen se
i
en keine bekannt. Die
Tätig
keit als Taxifahrer wäre möglich. Eine
behinderungsangepasste
sitzende Tätig
keit
als Chauffeur sei bis zu 8 Stunden täglich
möglich. Die Arbeit als Taxifah
rer werde bis auf Weiteres zumutbar sein
,
aber ohne
Koffer
zu
tragen.
2.2
Das hiesige Gericht kam im Urteil IV.2010.00595 vom 30. Mai 2011 (Urk. 8/27) zum Schluss, dass
die seit dem 2
6.
November 2007 bestehende Unmöglichkeit als Taxifahrer zu arbeiten, nicht medizinisch begründet sei, sondern auf
invali
ditätsfremden
Faktoren
(Führerausweisentzug)
beruhe, für welche die Invaliden
versicherung nicht einzustehen habe. Wenngleich der Beschwerdeführer in sei
ner
Gesundheit und Befindlichkeit durch Asthma beeinträchtigt sei, ergebe
sich keine dauerhafte ganze oder teilweise Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bish
erigen Tätigkeit als Taxifahrer. Demnach habe die
Beschwerdegeg
nerin
einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalide
nversi
cherung zu Recht verneint.
3.
3.1
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer gestützt auf den im Rahmen der Neuanmeldung vom 26. April 2013 (Urk. 8/30) eingereichten Bericht des
C._
glaubhaft gemacht hat, dass sich sein Gesundheitszustand seit de
r
rentenablehnenden
Verfügung vom 26
. Mai 201
0
(Urk. 8/2
2
) bis zum Erlass
der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 19. März 2014 (Urk. 2) in
an
spruchs
relevanter
Weise verändert hat.
3.2
Der Beschwerdeführer stützt seinen Standpunkt auf den Bericht des
Spitals C._
vom 23. Mai 2013 (Urk. 8/39), worin folgende Diagnosen genannt wur
den:
1.
Chronisch obstruktive
Pneumopathie
(Gold Risikogruppe
C,
spirometrisch
Stadium
3)
-
signifikante
asthmoide
Komponente
-
persistierender
Nikotinkunsum
(kumulativ circa 90
py
)
2.
R
ezidivierende Panikattacken
Anamnestisch bestehe bezüglich Symptomatik ein weitgehend stabiler Verlauf der Anstrengungsdyspnoe. Es komme mit einer Frequenz
von circa zweimal j
ährlich zu therapiebedürftigen Exazerbationen. Die Lungenvolumina seien im Vergleich zur Voruntersuchung deutlich reduziert. Differentialdiagnostisch komme eine ungenügende Behandlung der
asthmoiden
Komponente oder eine Progression der Grundkrankheit im Rahmen des Nikotinkonsums und der re
zi
divierenden Exazerbationen in Betracht. Aus diesem Grund
sei eine 10-tägige Behandlung mit systemischem Pre
d
nison durchgeführt worden. Darunter habe
sich eine Verbesserung des FEV1 um 330 Mil
l
iliter gezeigt, was für eine erhebli
che
ast
h
moide
Komponente spreche.
Mit dem Beschwerdeführer sei erneut die Wichtigkeit der Nikotinkarenz für das Fortschreiten der Erkrankung besprochen worden. Dieser habe sich aktuell nicht zu einem Nikotinverzicht bereit gezeigt. Aufgrund der schweren obstruktiven Ventilationsstörung und der schweren Einschränkung des Gasaustausches be
stehe aus
pneumologischer
Sicht eine medizinisch-theoretische Ateminvalidität von mindestens 66 %.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin erliess ihren
Nichteintretensentscheid
gestützt auf die Beurteilung von
Dr.
med.
E._
, Facharzt Allgemeinmedizin, vom Regio
nalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 18. September 2013 (Urk. 8/42/2). In seiner
Stellun
gn
ahme hielt er fest, dass im aktuellen Bericht der Pneumologie-Abtei
lung des
C._
von einer unveränderten Anstrengungsdyspnoe bei einer mittelschweren obstruktiven Lungenerkrankung berichtet werde. Damit sei die ehemals angestammte Tätigkeit als Taxifahrer zumindest gefährdet. In opti
mal leidens
angepasster T
ätigkeit seien aber weiterhin 100 % Rest-Arbeitsfähig
keit ausgewiesen und dies bei folgendem Belastungsprofil: körperlich sehr leichte,
vorwiegend sitzende Tätigkeit.
Die aktuell ausgeübte Tätigkeit als
teil
zeittätiger
Zeitungsverträger
sei jedoch kaum leidesangepasst. I
n diesem Sinne wären
aus medizinischer Sicht allenf
alls b
erufliche Massnahmen angezeigt.
4.2
RAD-Arzt
Dr.
E._
vermutete
gestützt auf den ihm vorliegenden Bericht des
C._
vom 23. Mai 2013 (Urk. 8/39)
eine
Einschränkung der Arbeits
fä
higkeit des Beschwerdeführers aufgrund s
einer Lungenerkrankung
indem er
–
nachdem im Rahmen der ersten, einen Rentenanspruch verneinenden Verfü
gung
vom 26. Mai 2010 die Tätigkeit als Taxifahrer noch als möglich erachtet worden war (vgl. E.
2.1) -
einerseits die angestammte Tätigkeit als Taxifahrer als zu
min
dest gefährdet erachtete und andererseits
eine
behinderungsangepasste Tätig
keit mit dem besonderen Belastungsprofil einer
körperlich sehr leichte
n
, vorwiegend sit
zende
n
Tätigkeit
definierte.
Somit berücksichtigte und anerkannte er die vom
Beschwerdeführer geklagten Atembeschwerden
- im Sinne eines verschlechter
ten
Gesundheitszustandes -
als zumindest glaubhaft gemacht. Im
Übrigen
berich
teten die Ärzte des
C._
am 23. Mai 2013, dass die
Lungen
volu
mina
im Vergleich zur Voruntersuchung deutlich reduziert seien (vgl. E. 3.2).
Die Beschwerdegegnerin hätte daher
auf die Neuanmeldung eintreten müssen.
4.3
Folglich ist die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung zu Unrecht nicht eingetreten, weshalb in Gutheissung der Beschwerde die Verfügung vom 19. März 2014 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, über die Neuanmeldung materiell zu befinden.
5.
5.1
Gestützt auf Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Ge
setzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. 1‘
5
00.-- (in
klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint.
5.2
Die Gerichtskosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Vorl
iegend sind die Kosten auf Fr. 5
00.-- anzusetzen und
aus
gangsgemäss
der Beschwerdegegnerin als unterliegender Partei aufzuerlegen.