Decision ID: 8404135e-f22e-5094-9061-3dc30cf46eea
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Am 1. November 2000 meldete sich
X._
, geboren 1957, bei der Eidge
nössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/5). Mit Verfü
gung vom 14. März 2003 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2001 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 48 % eine
Viertelsrente
zu (Urk. 9/58;
Verfügungs
begründung
vgl. 9/38). Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 9/63) wies die IV-Stelle mit
Einspracheentscheid
vom 15. August 2003 ab (Urk. 9/70).
1.2
Am 4. November 2003 ersuchte der Versicherte um die Erhöhung der
Viertels
rente
auf eine ganze Rente (Urk. 9/78). Am 14. Mai 2004 stellte die IV-Stelle gestützt auf die durchgeführten Abklärungen fest, ab November 2003 bestehe Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 9/86). Die entsprechende Rentenverfügung erging am 5. Juli 2004 (Urk. 9/101/1-2; Verfügungsbegründung vgl. Urk. 9/87). Den Anspruch auf eine ganze Rente bestätigte die IV-Stelle revisionsweise mit Mitteilung vom 9. Oktober 2007 (Urk. 9/109).
1.3
Im Oktober 2010 leitete die IV-Stelle eine weitere revisionsweise Überprüfung
des Rentenanspruchs ein (Urk. 9
/120).
Nach ärztlichen Abklärungen (vgl.
Ur
k. 9
/136) und nach Durchführung des
Vorbescheidverfahrens
(
Urk. 9
/142,
Urk. 9
/145,
Urk. 9
/148) hob die IV-Stelle m
it Verfügung vom 5. September 2012 die bisherige ganze Rente auf den Beginn des der
Zustellung der Verfügung folgen
den Monats auf (Urk. 9/154
).
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 16. Oktober 2013 teilweise gut, hob die angefochtene Verfügung insofern auf, als damit der weitere Anspruch auf eine Rente gänzlich verneint wurde und stellte fest, der Ver
sicherte habe ab November 2012 Anspruch auf eine
Viertelsrente
(Urk. 9/158). Diese
r Entscheid blieb unangefochten.
1.4
Am 7. Januar 2014 ersuchte der Versicherte wegen gesundheitlicher Verschlech
terung um die Erhöhung der Invalidenrente (Urk. 9/165).
Die IV-Stelle holte in der Folge zwei Arztberichte ein (Arztbericht des
Y._
, Klinik für Kardiologie
, und Bericht vom
Dr.
med.
Z._
, Innere Medizin FMH,
beide
nicht datiert
; Urk. 9/189, Urk.
9/191).
Mit Vorbe
scheid vom 21. Mai 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie werde das Erhöhungsgesuch abweisen
(Urk. 9/199). Gegen diesen vorgesehenen Ent
scheid erhob der Versicherte am 23. Juni 2014 Einwände (Urk. 9/200). Diese prüfte die IV-Stelle (vgl. Urk. 9/203) und blieb mit Verfügung vom 10. Juli 2014 bei der Abweisung des Erhöhungsgesuchs (Urk. 9/204 = Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom
10. Juli
2014
erhob der Versicherte am
11. August 2014
Beschwerde mit dem Antrag,
der angefochtene Entsc
h
eid
sei aufzuheben
und es sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen
. Eventualiter beantragte er die Durchführung weiterer Sachverhaltsabklärungen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean
tragte in der Beschwerdeantwort vom
17. September 2014
die Ab
weisung der Beschwerde (Urk. 8
). Mit Verfügung vom
26. September 2014
wurde das Gesuch des Versicherten um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (unentgeltli
che Prozessführung und Bestellung
eines unentgeltlichen Rechtsver
treters; Urk.
1 S. 2) abgewiesen (Urk. 10
).
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
-
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revi
-
si
onsgrund
im Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71
E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.2
Der Beschwerdeführer stellte sein Rentenerhöhungsgesuch am 7. Januar 2014 (Urk. 9/165) und legte
diesem den Bericht von
Dr.
Z._
vom 5. Januar 2014 bei (Urk. 9/164). Die Beschwerdegegnerin trat auf
das Gesuch
ein und klärte die gesundheitliche Situation neu ab (vgl. Urk. 9/189, Urk. 9/191). Das
Ergebnis dieser Abklärungen ist mit dem Gesundheitszustand zu vergleichen, wie er der Invaliditätsbemessung gemäss Urte
il des hiesigen Gericht
s
vom 16.
Oktober 2013 z
u Grunde lag (vgl. Urk. 9/158) und es ist zu prüfen, ob sich der gesundheitliche Zustand
seit der damals beurteilten Verfügung vom 5. Sep
tember 2012 (Urk. 9/154)
in lei
s
tungsrelevantem Ausmass verschlechtert hat.
1.3
Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, die medizi
nische Abklärung habe ergeben, dass dem Beschwerdeführer
aus
medizi
nischer Sicht eine leidensangepasste Tätigkeit (körperlich sehr leicht, vorwie
gend sitzend) vollzeitlich zumutbar sei. Die gesundheitliche Verschlechterung habe sich nur vorübergehend ausgewirkt. Die koronare Herzerkrankung sei inzwischen gut kompensiert. Eine vollständige Arbeitsunfähigkeit habe lediglich vom 28. November bis 3. Dezember 2013 vorgelegen (Urk. 2 S. 2).
1.4
Der Beschwerdeführer macht geltend, die nach Oktober 2013 aufgetretene koro
nare Herzerkrankung habe zur Folge, dass selbst eine angepasste Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin sei die Verschlechterung nicht vorübergehend. Es bestehe fortdauernd eine vollständige Arbeitsunfähigkeit.
Dr.
Z._
sei der einzige, der
die Situation persönlich kenne und seine Beurteilung unter Berücksichtigung sämtlicher Spitalberichte abgegeben habe. Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes der
Beschwerde
gegnerin
(RAD) verhalte sich interessengerichtet, wenn dieser die Ansicht von
Dr.
Z._
unerwähnt lasse und feststelle, den Akten sei zu entnehmen, d
ie Herzerkrankung habe nur eine
temporäre Verschlechterung des Gesundheitszu
standes nach sich gezogen.
Tatsächlich lasse sich den Akten entnehmen, dass die Auswirkungen der Herzerkrankung auf die Restarbeitsfähigkeit auch fünf Monate nach dem Infarkt noch erheblich seien (Urk. 1 S. 5
Ziff.
1).
2.
2.1
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.2
Das hiesige Gericht
hatte
im Urteil vom 16. Oktober 2013
gestützt auf die ärztli
chen B
erichte
fest
gestellt
, seit der Revision im Jahr 2003 habe sich der psychi
sche Zustand verbessert. Eine erwerbliche Beeinträchtigung bestehe aus psychi
atrischer Sicht nicht mehr. Aus somatischer Sicht liege sowohl in Bezug auf die Sprunggelenke als auch in Bezug auf den Rücken eine medizinisch unverän
derte Situation vor. In einer der körperlichen Beeinträchtigung angepassten Tätigkeit bestehe
insgesamt wieder
eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Angepasst sei eine Tätigkeit ohne längeres Gehen und Stehen und ohne anderweitige Belastungen, insbesondere ohne Heben und Tragen von Lasten, ohne
Überkopf
arbeiten
und ohne Vorneigung oder Rotationen (Urk. 9/158/6
Ziff.
3.5).
An dieser Ausgangssituation hat sich unbestrittenermassen nichts geändert.
2.3
2.3
.1
Neu hinzugetreten ist im November 2013 eine Herzerkrankung.
Im Bericht vom 5. Januar 2014, der dem Erhöhungsgesuch beigelegt war, führte
Dr.
Z._
aus, der Beschwerdeführer habe am
28. November
2013 einen akuten Myokar
dinfarkt erlitten. Die notfallmässige
Behandlung
sei im
Y._
erfolgt. Die durchgeführte Koronar-Angiographie habe gezeigt, dass eine koro
nare Dreigefässerkrankung vorliege. Am Ort des Verschlusses sei eine
Stentein
lage
vorgenommen worden (Urk. 9/164/1).
2.3.2
Dr.
med.
A._
, Assistenzärztin Kardiologie des
Y._
, führte in ihrem nicht datierten Bericht aus, seit August 2013 habe der Beschwerdeführer an einer
belastungsabhängigen
Angina
pectoris
gelitten.
Nach erfolgter Behandlung sei d
ie Prognose bezüglich der koronaren Dreigefässerkrankung bei optimaler Sekundärprophylaxe günstig. Vorübergehend habe zwischen dem 28. November und dem 3. Dezember 2013 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Eine verminderte
Leistungsfähigkeit
bestehe aus kardialer Sicht
ansonsten
nur bei bestehender Angina (Urk. 9/189/1 f.).
2.3.3
Dr.
Z._
führte in einem ebenfalls
undatierten Bericht aus, am 28.
November 2013 habe der Beschwerdeführer einen akuten Myokardinfarkt erlitten, nachdem im September 2013 bereits die Verdachtsdiagnose einer koro
naren
Zirkulationsstörung
gestellt sowie am 14. November 2013 im
Y._
eine ambulante Abklärung ohne sichere Ergebnisse und am 28. Novem
ber 2013 eine Stress-Echokardiographie durchgeführt worden sei. In der Folge seien heftige präkordiale Schmerzen aufgetreten. Nach dem Infarkt sei
operativ
eine
Aufbougierung
der
Engnisse
und eine
Stentimplantation
erfolgt
(stationäre
Hospitalisation
im
Y._
vom 28. bis 29. November 2013 und im Spital
B._
vom 29. November bis 3. Dezember 2013;
Urk.
9/191/2 und
Urk.
9/191/16)
. Die kardiale Belastungsfähigkeit sei herabgesetzt. Im bisherigen Beruf als Flachmaler bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine angepasste Tätigkeit sei nicht denkbar (Urk. 9/191/1).
2.4
RAD-Arzt
Dr.
med. C._
, Facharzt
für Allgemeinmedizin, kam aufgrund der ärztlichen Berichte zum Schluss, die koronare Herzerkrankung mit Infarkt im November 2013 sei inzwischen gut kompensiert. Damit sei aufgrund klini
scher Erfahrung weiterhin von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepass
ten Tätigkeit auszugehen. Beim Belastungsprofil sei jedoch zu ergänzen, dass lediglich noch eine körperlich sehr leichte und vorwiegend si
tzende Tätigkeit in Frage komme
. Eine Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit habe nur in der Zeit des Klinikaufenthaltes vorgelegen. Weitere Abklärungen seien nicht erforderlich (Urk. 9/197/3 f.).
2.5
Dr.
A._
, d
ie Assistenzärztin der kardiologischen Klinik des
Y._
, attestierte
aus kardialer Sicht
bei günstiger Prognose
eine
uneinge
schränkte
Leistungsfähigkeit und eine Verminderung derselben nur im Falle einer Angina.
Der Hausarzt Dr.
Z._
hielt fest, die kardiale
Belastungsfä
higkeit
sei herabgesetzt. Im bisherigen Beruf als Flachmaler bestehe eine voll
ständige Arbeitsunfähigkeit und eine angepasste Tätigkeit sei nicht denkbar.
Weder den Ausführungen von
Dr.
A._
noch denjenigen von
Dr.
Z._
kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer
nach erfolgter Behand
lung des Herzleiden
s
mit
operativer
Einsetzung eines Stents weiterhin unter
funktionell einschränkenden
Beschwerden leidet.
Bei
Befolgung der angezeigten medikamentösen Behandlung
war
die Prognose
laut
Dr.
A._
zudem
güns
tig (Urk. 9/189/2).
Belastende Arbeiten sind
dem Beschwerdeführer
unbestritte
nermassen nicht mehr zumutbar. Weswegen hingegen
auch
körperlich
leichteste
und zudem vorwiegend sitzende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar
sind
, ist auf
grund des kompensierten Zustandes nicht nachvollziehbar
und wurde vom Beschwerdeführer auch nicht näher dargelegt. Auch
Dr.
Z._
begründete seine Einschätzung, eine adaptierte Tätigkeit sei nicht denkbar,
nicht
. Bei Betrachtung
der Gesamtsituation erweist sich die Einschätzung des RAD-Arztes als schlüssig.
Eine Auseinandersetzung mit der Einschätzung
von
Dr.
Z._
war entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht angezeigt, nachdem
Dr.
Z._
diese nicht begründet hatte
.
2.6
Zusammenfassend ergibt sich
, dass seit der Beurteilung der gesundheitlichen Situation im Jahr 2013
zwar
eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten ist. Allerdings führte diese nicht zum gänzlichen Verlust der Arbeitsfähigkeit.
Aus kardiologischer Sicht
weiterhin
zumutbar sind dem Beschwerdeführer kör
perlich sehr leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeiten.
Die übrigen unverän
dert gebliebenen gesundheitlichen Aspekte lassen eine Arbeitstätigkeit im Um
fang von
insgesamt
80 % zu (vgl.
Urk.
9/158/6
Ziff.
3.5). Es besteht somit eine Restarbeitsfähigkeit von 80 % in körperlich sehr leichten und vorwiegend sitzenden Tätigkeiten.
3.
3.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (
IVG
)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog
. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
3.2
Die Beschwerdegegnerin führte einen Einkommensvergleich durch
, indem sie das Validen- und das Invalideneinkommen
be
rechnete.
Das
Valideneinkommen
bezifferte sie mit
Fr.
76‘889.40 und das Invalideneinkommen
mit
Fr.
40‘276.60.
Aus der Differenz der beiden Vergleichseinkommen resultierte ein
Invaliditäts
grad
von 48 %
(Urk.
9/196
/1-2
).
Die Bemessung des
Valideneinkommens
ist zu recht unbestritten geblieben.
Der Beschwerdeführer
bemängelte jedoch
, dass die Beschwerdegegnerin das neu mas
sgebliche Belastungsprofil bei der Bemessung des Invalideneinkommens
nicht berücksichtigt habe (Urk. 1 S. 6
Ziff.
2).
3.3
Die Beschwerdegegnerin erachtete ausgehend von Arbeitsplatzprofilen aus der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP
; vgl. dazu BGE
129 V 472
) Tätigkeiten als
Stanzer
, Entgrater,
Kontrolleur
oder als Mitarbeiter Testsysteme als
leidens
angepasst
(Urk.
9/196/2). Auch wenn es sich dabei um Tätigkeiten handelt, die bei der letzten Rentenrevision als geeignet evaluiert wurden (vgl.
Urk.
9/196/1), ist nicht auszuschliessen,
dass
diese auch unter Berücksichtigung der zusätzli
chen
Limiten
ausgeübt werden könnten
. Richtig ist auch, dass es sich um ver
schiedene Hilfsarbeiter- und Betriebsmitarbeitertätigkeiten handelt (vgl.
Urk.
8 S. 1
Ziff.
2) und solche für den Beschwerdeführer nach wie vor in Frage kom
men. E
ine genaue Beschreibung der Tätigkeiten
liegt jedoch
nicht vor. Auf eine solche kann verzichtet werden.
Alternativ
ist auf
die Tabellenlöhne der Schwei
zerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen
(
vgl. BGE 126 V 75
).
Gemäss LSE 2010, Tabelle A1, vermochten Männer in Hilfstätigkeiten (einfache und repetitive Tätigkeiten
)
ein Einkommen von Fr
.
4‘901.-- zu erzielen (Zentralwert). Angepasst an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit im Jahr 2014
(Bundesamt für Statistik
[BFS]
, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total
2014: 41.7
[
im Internet abrufbar]
)
und die bis dahin aufgelaufene
Nomi
nallohnerhöhung
(
BFS
, Schweizerisc
her Lohnindex nach Branche [2010
= 100; im Internet abrufbar],
Nominallohnindex Männer [T1.10], Total; 2010
:
1
00; 2014
:
103.2
)
ergibt sich ein Monatseinkommen von
Fr.
5‘273
.-- (
Fr.
4‘901.-- : 40 x 41.
7
: 100 x 103.2).
Da dem Beschwerdeführer ein Pensum von 80 % zu
mutbar ist, beträgt das Invalideneinkommen
Fr. 4‘218.--
pro Monat
(
Fr.
5‘273.-- x 0.8) respektive
Fr.
50‘
616
.--
pro Jahr
.
3.4
Da der Beschwerdeführer
zumutbarerweise
nur noch körperlich sehr leichte Tätig
keiten und diese vorwiegend im Sitzen ausüben kann
,
rechtfertigt sich ein behinderungsbedingter Abzug (
zum behinderungsbedingten Abzug vgl.
BGE 126 V 75
). Dieser ist vorliegend
mit 10 % zu bemessen. Das
Invalideneinkom
men
unter Berücksichtigung des Abzuges beläuft sich auf Fr. 45‘
554
.-- (
Fr.
50‘
616
.-- x 0.9). Die Differenz zwischen dem Validen- und dem
Invaliden
einkommen
beträgt
Fr.
31‘
335
.-- (
Fr.
76‘889.-- ./.
Fr.
45‘
554
.--). Dies entspricht einem Invaliditätsgrad von gerundet 41 %. Damit besteht weiterhin Anspruch auf eine
Viertelsrente
(
Art.
28
Abs.
2 IVG).
Besteht nach wie vor Anspruch auf eine
Viertelsrente
hat die
Beschwerdegegne
rin
das Rentenerhöhungsgesuch zu Recht abgewiesen. Demzufolge ist
auch
die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde abzuweisen.
4.
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche
rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von
Art.
61
lit
. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr.
1'000.-- festge
setzt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von
Fr.
700
.-- als ange
messen. Ausgangsgemäss sind die Kosten
dem Beschwerdeführer
aufzuerlegen.