Decision ID: 7ce3a7fd-4725-5149-a402-3cba990f4d38
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1979, ohne erlernten Beruf und zuletzt als Gebäudereiniger tätig, erlitt im März 2006 einen Auffahrunfall. Im Februar 2007 meldete er
sich unter Hinweis auf ein
seither bestehendes
Schleudertrauma sowie Beschwerden an der linken Schulter
, welche im Januar 2007 operiert worden
sei
,
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
,
zum Leistungsbezug an
(Urk.
11/1)
.
Die IV-Stelle tätigte
Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht
und
zog die
Akten des
Unfall
versiche
rers
bei
. N
achdem
die IV-Stelle
das Leistungs
begehren
aufgrund
der
so getätig
ten Abklärungen
, namentlich
gestützt auf
ein im Auftrag des Unfallversicherers erstelltes Gutachten des Medizinischen Zentrums
Y._
vom 2
2.
Februar 2008
zunächst abgelehnt
hatte
(
Verfügung vom 1
0.
Juli 200
8;
Urk.
11/38)
,
diesen Entscheid
jedoch
im Rahmen eines dagegen
angehobenen
Besch
werde
verfahrens
wiedererwägungsweise aufge
hoben hatte
(
Wiedererwägung
vom
19. No
vember 2008
, Urk.
11/48)
,
veranlasste sie
bei der Medizinischen
Abklä
rungsstelle
Z._
eine polydisziplinäre
Be
gutachtung
des Versicherten
(Gutachten vom 23.
Dezember 2009;
Urk.
11/62)
. Mit Vorbescheid vom
1.
März 2010
stellte
die IV-
Stelle
dem Versi
cherten
die
Zusprache
einer
Viertelsrente
in Aussicht (Urk.
11/66)
.
Dagegen erhob
dieser
mit Eingabe vom
1
6.
Apr
il 2010
Einwand
(Urk.
11/71)
,
worauf die IV-Stelle
weitere Ab
k
lärungen
tätigte
und
namen
t
l
i
ch eine
ergänzende St
e
l
lungnahme beim
Z._
einholte (
Urk.
11/78
)
. N
ach
entsprechender
Gewährung des rechtlichen Gehörs
(
Eingabe vom 1
8.
November 2010;
Urk.
11/84
)
sprach die IV-Stelle
dem Ver
sicherten mit Verfügung vom 17.
März 2011
mit Wirkung ab 1. April 2009 eine
Viertelsrente
der Invaliden
versicherung nach Massgabe eines errechneten Invaliditätsgrades von 41
% zu
(Urk. 11/102). Diese Verfü
gung
erwuchs
unan
gefochten
in Rechtskraft
.
Im Hinblick darauf, dass der Versicherte am 1
2.
Juli 2010 einen zweiten Auf
fahr
unfall erlitten hatte, leitete
die IV-Stelle
alsbald
ein Revisions
verfahren ein. Sie holte
beim Hausarzt einen medizi
nischen Bericht ein (Urk.
11/108) und
ver
anlasste
eine weitere medizinische
Abklärung
des Versicherten
, diesmal beim Zentrum für Medizinische Begutachtung
A._
(
ZMB;
Urk.
11/117). Gestützt auf
d
as
vo
m
ZMB erstattete Gutachten vom
20.
September 2012 (Urk. 11/135) stellte die IV-Stelle dem Versi
cherten mit Vorbescheid vom 19.
Oktober 2012 die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (
Urk.
11/140)
. Daran hielt sie
nach erfolgtem Einwand des Versicherten vom 2
0.
November 2012
(Urk.
11/147) mit Verfügung vom 1
1.
März 2013 fest (
Urk.
2).
2.
Dagegen liess
X._
hierorts mit Eingabe vom 2
5.
April 2013 (Urk. 1) Beschwerde erheben und beantragen, es sei die angefochtene Verfügung
aufzuheben (1.), dem Beschwerdeführer sei weiterhin zumindest eine
Viertels
rente
auszurichten (2.), unter Entschädigungsfolgen zulasten der
Beschwerde
gegnerin
(4.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht liess er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen
Rechts
beistandes in der Person des Unterzeichnenden beantragen (3.;
Urk.
2
1
,
S.
2).
Mit Vernehmlassung vom 4.
Juli 2013
schloss
die Verwaltung
auf
Ab
weisung der Beschwerde (Urk.
10), was dem Beschwerdeführer am
10. Juli 2013
zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.
12
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.
1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au
gust 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszu
standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revi
sions
grund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
sprache
entscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenan
spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.2
Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Dif
ferenz in den - hier dem medizinischen Gutachten zu entnehmenden - Tatsa
chen. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds und seiner funk
tionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung, sie erfolgt aber nicht unabhängig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tatsächlich einen Unterschied auf der
Seinsebene
zum früheren Zustand wieder
gibt. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema
erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts - bezieht. Einer für sich allein be
trachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beur
teilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der
Rentenberech
tigung
beweisend wäre (vgl. dazu BGE 134 V 231 E. 5.1
; 125 V 351 E. 3a), mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat (Bun
desgerichtsurteil 9C_418/2010 vom 2
9.
August 2011 E. 4.2).
2.
2.1
Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfüg
ung im Wesentlichen damit, gestützt auf das Gutachten des ZMB sei dem Versicherten eine
behinderungsan
gepasste
Tätigkeit
im Umfang von 80 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invalid
itätsgrad von 34
%, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (
Urk.
2).
2.2
Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen,
dass gestützt auf das Gutachten des ZMB eine
Verbesserung des Gesundheitszustandes und/oder der Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen sei, weshalb die darauf gestützte Renteneinstellung rechtswidrig sei (
Urk.
1, insbes. S. 7 ff.).
3.
3.1
Die
Zusprache
einer
Viertelsrente
(
Verfügung vom 1
7.
März 2011
)
beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydiszipli
n
ären (
internistisch-neurologisch-
ortho
pädisch-psychiatrisch
en
)
Gutachten des
Z._
vom
23.
Dezember
200
9.
Darin hatten die verantwortlichen Fachärzte
aufgrund ihrer Unter
suchun
gen
des
Versicherten
vom
4.
August 2009 die
folgende
n
Diagnosen
- mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit -
erhoben (
Urk.
11/62 S. 22):
1.
Mässig ausgeprägtes
Cervicalsyndrom
mit in diesem Rahmen
cervico
ce
phalen
Beschwerden mit
cervicogen
getriggerten
Kopfschmer
zen
2.
Mässig ausgeprägtes
Cervicovertebralsyndro
m
(
gemeint
w
ohl:
Thora
kovertebralsyndrom
; vgl.
Urk.
11/62 S. 38)
bei paramedian linksseitiger
mittelgrosser Diskushernie Th6/Th7 sowie kleiner Diskushernie auf Höhe Th7/Th8 (MR-Untersuchung vom 28.11.2007)
3.
Leicht ausgeprägte kognitive Störungen bei Schmerzinterferenz
4.
Anhaltend
somatoforme
Schmerzstörung ICD-10 F45.4
5.
Leichte schmerzabhängige rezidivierende depressive Verstimmung ICD-10 F33.0
K
einen Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit
hätten folgende Diagnosen
:
1.
Status nach Ar
throskopie Schulter links mit
Dé
bridement
und Beseiti
gung des
subacromialen
Impingements
und AC-Gelenksresektion (01/07)
2.
Status nach multiplen Mittelfussfrakturen 1992
3.
Status nach Ablederung der Haut im Bereiche des linken Fussrückens 1992
4.
Operation eines infizierten
Sacraldermoids
(
Sinus
pilonidalis
) 2006
5.
Übergewicht (BMI 28,2)
Aufgrund ihrer Konsensbesprechung
kamen
die Gutach
t
er
zum Schluss
,
dass der Versicherte
für die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft, die zumindest zum Teil schwere Arbeit
beinhalt
e,
aus neurologischer Sicht
nicht mehr ein
satzfähig
sei
.
In einer angepassten Tätigkeit
s
ei er
a
us neurologischer Sicht zu 30
%
in seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit
eingeschränkt (infolge der chro
nischen Schmerzsituation mit auch Beeinträchtigung des Nachtschlafes sowie vermehrter Ermüdbarkeit und verminderter Belastbarkeit; wobei auch die neu
ropsychologischen und verhaltensneurologischen Untersuchungsbefunde berücksichtigt seien). Aus psychiatrischer Sicht
bestehe
eine Einschränkung von 20
%; insgesamt bestehe eine Beeinträchtigung von höchstens 30 % (
Urk.
11/62 S. 28 f.).
3.2
Die ren
tenaufhebende Verfügung vom 11.
März 2013 stützt sich auf das
poly
dis
ziplinäre
(internistisch-orthopädi
sch-neurologisch-psychiatrische
) Gut
achten des ZMB
vom
20.
September 201
2.
Darin
stellten die
verantwortlich zeichnen
den Fachärzte die folgenden Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
11/135 S. 57)
:
Chronische
s
Schmerzsyndrom Schulter links
bei
b
eginnender
AC-
Gelenksarthrose links
S
tatus
nach
arthroskopischer
AC-Gelenksresekt
ion,
Acromioplastik
und
Bursekt
omie
am 05.01.2007
m
uskulärer
Dysbalance
K
eine
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
hätten folgende Diagnosen
:
Chronisches
cervikales
Schmerzsyndrom
HWS-Distorsion 11.03.2006
HWS-Distors
i
on 12.07.2010
Thorakovertebralsyndrom
bei
d
egenerativen BWS-Veränderungen mit Diskushernie Th7/8 und
Dis
kusprotrusion
Th6/7
e
pisodischer Spannungstyp-Kopfschmerz
Anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung
Status
nach leichter rezidivierender depressiver Verstimmung (
Akten
anam
nese
)
Übergewicht (BMI 28.8)
Status
nach
Nikotinabusus
(15
py
)
Diverse Medikamentenallergien (gemäss Allergiepass Ibuprofen,
Aceme
ta
cin
,
Mefenaminsäure
,
Metamicol
,
Pregabalin
)
S
tatus
nach Operation eines
Sakraldermoids
2006
Im Rahmen ihrer zusammenfassenden Beurteilung führten die Ärzte im Wesentli
chen aus,
aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms der linken Schulter mit langjährige
m
Verlauf mit auch muskulärer
Dysbalance
bei patho
logisch-anatomisch nur
geringgradigen
degenerativen Veränderungen
be
stehe eine verminderte Belastbarkeit des linken Schultergelenkes, welche sich
dahin
gehend
auswirke, dass der Versicherte schwere körperliche Tätigkeiten mit besonderer Belastung des linken Armes über der Horizontalen nicht mehr durchführen könne. Somit sei er in der angestammten Tätigkeit als Reinigungs
kraft nicht mehr arbeitsfähig. Von Seiten des Achsenorgans ergebe sich keine zusätzliche Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit.
D
er Versicherte könne in eine
r
leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit ohne repetitive Belas
tung des linken Armes über der Horizontalen ganztags vollschichtig mit einem Rendement von 80
% eingesetzt werden. Die Einschränkung des Rendem
ents ergebe sich aufgrund der c
h
r
onisch empfundenen Schmerzen über viele
J
ahre, welche zur Notwendigkeit führ
t
en, dass der Versicherte ve
r
meh
rt Pausen einle
g
en könne
(
Urk.
11/
135 S.
57 f)
.
In Beantwortung der ihnen gestellten Fragen
führten
die
Gutachter
abschlies
send
aus
,
s
eit
August 2009 sei der Gesundheitszustand im Wesentlichen wen
ig verändert (Urk.
11/135 S. 61). A
uch
die Arbeitsfähigkeit
sei seit
de
r
Z._
-
Begutachtung im August 2009 mit Berichterstattung im Dezember 2008 (richtig: 2009) im Wesentlichen unverändert; in bisheriger Tätigkeit sei der Versicherte
(seither)
arbeitsunfähig, in angepasster Tätigkeit
bestehe
eine
ganzt
ägige
Arbeits
fähigkeit mit
einem Rendement von 80
%
. Eine angepasste Tätigkeit
wäre
ab Operation (
Anm
: der linken Schulter) und ents
prechender
Rehabilita
tionszeit
zumutbar gewesen
,
also ab März 2007
(vgl.
Urk.
11/135 S. 6
2
).
4.
4.1
Schon allein der
Vergleich
der der
ursprünglichen
Rentenzusprache
zugrunde
liegenden Diagnosen
(gemäss
Z._
-
Gutachten)
mit
denjenigen im
ZMB-
Gut
achten
zeigt
,
dass
nach wie vor
die nämliche
gesundheitliche
Problematik
im Raum
steh
t
.
Entsprechend gelangten die Gutachter vo
r dem Hintergrund der erhobenen Gesamtbefunde
bezüglich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers
jeweils
auch
zu
nahezu
gleichen
S
chlü
ss
en
, auch wenn
sie
die Auswir
kungen der einzelnen Gesundheitsschäden auf die Arbeitsfähigkeit teilweise unterschiedlich
beurteilten
.
Dass von einem im
W
esentlichen unveränderten
medizinischen Sachverhalt
auszugehen ist,
ist
alsdann
auch
aus den Aus
führungen
am
Ende
des Gutachtens
des ZMB
ersichtlich
. Danach ist
seit der Begutachtung durch das
Z._
im
A
ugust 2009
der Gesundheitszustand
im Wesentlichen
wenig
verändert
,
weshalb
dem Beschwerdeführer seither sowohl
in
bisheriger wi
e auch in angepasster Tätigkeit
eine
unveränderte (
konstante) Arbeitsfähigkeit (von 0
% bzw. 80
%) attestiert
wurde
.
Wird
aber
im vorli
e
gend
massgeblichen Vergleichszeitraum
ein im Wesentlichen unveränderter Gesundheitszustand mit
im Verlauf
konstant
er
Arbeitsfähigkeit attestiert,
stellt die
vom
ZMB
vorgenommene
und
geg
enüber der Einschätzung im Gutachten des
Z._
leicht
höhere
Arbeitsfähigkeitseinschätzung
(von 80
% statt 70
%
in leidensangepasster Tätigkeit
)
lediglich
eine unterschiedliche Beur
teilung eines
im Wesentlichen gleich gebliebenen
Sach
verhaltes dar.
Wie vor
erwähnt (vgl. E. 1.
1
hievor
) genügt d
ies
f
ür die
revis
i
onsweise
Aufhebung
der bisher ausgerichteten Rente
indes nicht
. Dies
würde
alsdann
selbst dann nicht genügen
, wenn die Einschätzung des
Z
M
B
für sich allein genommen
a
llenfalls plausibler erschiene. Denn dies
ä
nderte
nichts
am entscheidenden Umstand
,
dass
vorliegend
eine
– für die Revision vorausgesetzte
-
wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen
(vgl. dazu E. 1.2
hievor
)
, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, nicht
dargetan
ist. Eine
Verbesserung
wird
im
übrigen
auch in der angefochtenen Verfügu
ng nicht geltend gemacht
. Damit liegt jedoch kein Revisionsgrund im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG vor
.
4.
3
Alsdann
kann
-
was auch die Beschwerdegegnerin
nicht
geltend macht
-
die ursprüngliche
Rentenzusprache
nach Lage der Akten
auch
nicht
als zweifellos unrichtig
bezeichne
t werden
, weshalb
die
angefochtene Renten
aufhebung
auch nicht unter dem Titel der substituierten Begründung geschü
tzt werden
kann
(vgl.
hiezu
etwa BGE 125 V 368 E. 2)
.
Insgesamt
besteht
daher
kein hinreichen
der Anpassungstitel
,
was zur Gutheissung der Beschwerde führt.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrensauf
wand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf Fr.
800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.2
Ausgangsgemäss ist de
m
anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34
Abs.
1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) eine Entschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr.
2‘
0
00.--
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint
.
5
.3
Die gestellten Gesuche um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsvertretung erweisen sich
damit
als gegenstandslos.