Decision ID: 3450bdd8-6b98-5f9e-a2b7-be09635b4aff
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1966, meldete sich
wiederholt
bei der Invaliden
versicherung zum Leistungsbezug an (vgl.
Urk.
6/27,
Urk.
6/74,
Urk.
6/88). Mit Verfügung vom 1
7.
Dezember 2018 (
Urk.
6/108) verneinte die Sozialver
sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Rentenanspruch
mangels Einreichung der geforderten Unterlagen
.
Am 2
0.
Juli 2020 (
Urk.
6/112) erfolg
t
e eine weitere Anmeldung des Versicherten. Mit Verfügung vom 2
9.
Juni 2021 (
Urk.
6/151 =
Urk.
2) verneinte die IV-Stelle
bei einem Invaliditätsgrad von 16
%
einen Rentenanspruch.
2.
Der Versicherte erhob am
3.
(Poststempel vom 10.) August 2021 Beschwerde gegen
die Verfügung vom 2
9.
Juni 2021 (
Urk.
2).
Sinngemäss beantragte er, in Aufhebung der Verfügung sei
en
ihm Leistungen der Invalidenversicherung zu gewähren. Eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen. Verfahrensrechtich beantragte er die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (
Urk.
1 S. 1 oben).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
5.
September 2021 die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (
Urk.
5). Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügungen
vo
m
2
3.
September 2021
beziehungsweise am
1.
November 2021 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
7 und 14).
Der Beschwerdeführer
erklärte sich
am 1
1.
(Poststempel vom 18.) November 2021
damit einverstanden, dass die Sache zu weiteren Abklärungen an die Beschwer
degegnerin zurückgewiesen werde
(
Urk.
17).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Da sowohl die Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdeführer eine Rück
weisung
der Sache
zu weiteren Abklärungen beantragten (
Urk.
5,
Urk.
17)
,
liegen hierzu übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechts
lage in Einklang stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2
9.
Juni 2021 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach Vornahme der erfor
derlichen Abklärungen über die Ansprüche des Beschwerdeführers neu verfüge.
2.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2).
Die Kosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des
Bundesgesetzes über die Invalidenver
sicherung (IVG) sind ermessensweise auf
Fr.
200.-- festzusetzen und der unter
liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens erweist sich das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung als gegenstandslos.