Decision ID: 57530525-4978-4288-b9fc-7b666f07b5b2
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1985, meldete sich erstmals am 3
0.
März 2009 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine mittelgradige depressive Episode, eine Panikstörung und emotional instabile Persönlichkeitszüge bei der Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/5). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte das Gutachten von
Dr.
med.
Y._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho
therapie, vom
1.
September 2009 ein (
Urk.
7/18). Mit Verfügung vom 1
5.
Dezem
ber 2009 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, da
die Versicherte vor Ablauf von 6 Monaten nach Anmeldung angestammt wieder voll arbeitsfähig
gewesen
sei (
Urk.
7/26).
Nach
einer
Früherfassung (
Urk.
7/29) meldete sich die Versicherte am 1
3.
April 2015 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen Snowboardunfall erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/34). Die IV-Stelle erteilte mit Schreiben vom 3
0.
Juli 2015 Kostengutsprache für Frühinterventionsmassnahmen in Form
eines
Arbeitsplatzerhalt
es
mit Job Coaching (
Urk.
7/47
,
Urk.
7/65
) sowie
einer
Anpassung des Arbeitsplatzes mit einem Stehtischaufsatz (
Urk.
7/56). Parallel wurde die Rentenprüfung eingeleitet (
Urk.
7/52).
Mit Schreiben vom 2
5.
Juli 2016 schloss die IV-Stelle die Frühinterventionsmassnahme ab, da es nicht gelungen sei, die Versicherte innert angemessener Zeit in den Arbeitsmarkt zu integrieren (
Urk.
7/79). Am 1
3.
Oktober 2016 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining in der
Z._
GmbH vom
3.
Oktober 2016 bis zum
3.
Januar 2017 (
Urk.
7/90) und im Anschluss daran für ein Aufbautraining vom
4.
Januar bis zum
4.
August 2017 (
Urk.
7/98), welches per 1
4.
Februar 2017 abgebrochen wurde (
Urk.
7/109). Am 2
6.
Mai 2017 stellte die Versicherte ein Gesuch um Wiederaufnahme der Eingliederungsmassnahmen (
Urk.
7/131
).
Die IV-Stelle gab in der Folge ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (
Urk.
7/136), wobei dieser
Auftrag
im Oktober 2017 wieder storniert wurde (
Urk.
7/153), da die Versicherte
eine Anstellung gefunden hatte. Per
1.
Oktober 2017 trat die Versi
cherte bei der
A._
AG eine Stelle im Pensum
von 80
%
als Fachverantwortliche IFM und BFM
an
(
Urk.
7/154) u
nd konnte diese - trotz längerem
stationären Auf
enthalt in verschiedenen psychiatrischen Kliniken Anfangs 2018 (vgl.
Urk.
7/167) - halten (vgl. Schreiben der IV-Ste
l
le vom 1
3.
Dezember 2019,
Urk.
7/182).
Die IV-Stelle holte
in der Folge
das interdisziplinäre Gutachten der
B._
AG vom
8.
April 2021 ein (
Urk.
7/211).
Per
1.
Januar 2021 wechselte d
ie Versicherte innerhalb der
A._
zu einer 80%-Anstellung als
BizDevOps
Engineer L4 (
Urk.
7/213). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 2
2.
Juli 2021,
Urk.
7/2
24) sprach die IV-Stelle
mit Verfügung
en
vom
1.
und
1
9.
Oktober 2021 ab
1.
Februar 2017
eine
Viertelsrente
zu.
In der Verfügung vom 1
9.
Oktober 2021 berechnete d
ie Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber
eine
Rente in Höhe von
Fr.
355.
—für den Zeitraum
vom
1.
Februar - 3
1.
Dezember 2018, in Höhe von
Fr.
358.-- für die Jahre 20
19 und 2020 und in Höhe von Fr.
361
.--
ab
1.
Januar 202
1.
Dabei resultierte eine Nachzahlung in Höhe von total
Fr.
20'367.--, wovon eine Drittauszahlung in Höhe von
Fr.
698.55 an die Arbeits
losenkasse des Kantons Zürich sow
ie eine Drittauszahlung von Fr.
17'527.-- an die
A._
AG erfolgte. Darüber hinaus wurde ein Doppelbezug von Taggeld und Rente in Höhe von
Fr.
154.85 verrechnet. Zusammen mit dem ausstehenden Verzugszins von
Fr.
199.-- wurde der Versicherten
Fr.
2'185.60 ausbezahlt
(
Urk.
2
und
Urk.
7/230
; Verfügungsteil 2,
Urk.
7/227).
2.
Gegen die Verfügung vom 1
9.
Oktober 2021 (
Urk.
2)
erhob die Versicherte am 1
1.
November 2021 Beschwerde am hiesigen Gericht und beantragte sinngemäss, dass der Rentenbetrag von
Fr.
361.-- monatlich zu erläutern sei und sie mit der Drittauszahlung an die
A._
AG
in Höhe von
Fr.
17'527.-- nicht einverstanden sei (
Urk.
1). Mit Beschwerdeantwort vom
1.
Februar 2022 schloss die Beschwer
degegnerin mit Hinweis auf die Stellungnahme der Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber (
Urk.
8 samt Beilagen,
Urk.
9/1-3) auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6 unter Beilage ihrer Akten,
Urk.
7/1-233). Mit Verfügung vom
8.
Februar 2022 wollte das Gericht die Beschwerdeführerin hierüber in Kenntnis setzen
und setzte gleichzeitig Frist zur Stellungnahme
, die Verfügung konnte allerdings infolge Umzugs nicht zugestellt werden (
Urk.
10). Nach telefonischer Abklärung der neuen Wohnadresse (
Urk.
12) wurde die Verfügung vom 1
4.
Februar 2022 erneut zugestellt
(
Urk.
13). Die Beschwerdeführerin verzichtete in der Folge auf eine Stellungnahme (vgl.
Urk.
14).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdeführerin brachte in der Beschwerde vor, dass ihr nicht ersichtlich
sei
, wie der Rentenbetrag von
Fr.
361.-- monatlich zustande komme. Darüber hinaus sei sie nicht einverstanden mit der Drittauszahlung an die
A._
AG und es sei ihr nicht klar, wie der Betrag von
Fr.
17'527.--
zusammengesetzt sei
(
Urk.
1).
Die Beschwerdegegnerin holte eine Stellungnahme der Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber ein (
Urk.
8), in welcher diese die
Rentenberechnung erläuterte
und darüber hinaus darlegte, dass das
Drittauszahlungsbegehren
der
A._
AG frist
gerecht mit den notwendigen Unterlagen eingereicht wurde und
sich
der Betrag
von
Fr.
17'527.-- aus den Rentenzahlungen für
die Zeit vom
1.
Oktober 2017 bis zum 3
1.
Oktober 2021
zusammensetze
. Darüber hinaus
sei ein Rückforderungs
recht im Gesamtarbeitsvertrag der
A._
AG
enthalten (
Urk.
8).
2.
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege
lungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen
Einspracheentscheids
eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach
folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
3.
Vorab festzuhalten ist, dass die
Zusprache
der Rente aufgrund der Akten nach
vollziehbar ist (
Urk.
7/1-233, insbesondere Feststellungsblatt vom 2
2.
Juli 2021,
Urk.
7/222)
und des Weiteren unbestritten blieb. Strittig und zu prüfen ist ledig
lich die Rentenhöhe sowie die Drittauszahlung an die
A._
AG (vgl.
Urk.
1).
Die Beschwerdeführerin führte aus, dass sie nicht nachvollziehen könne, wie die Rentenhöhe von
Fr.
361.-- monatlich zustande komme.
3.1
3.1.1
N
ach Art. 36 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)
sinnge
mäss
anwendbar. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen.
3.1
.2
Die ordentlichen Renten der AHV gelangen als Vollrenten oder Teilrenten zur Ausrichtung, wobei Anspruch auf die volle Rente besteht, wenn die Beitragsdauer vollständig ist (Art. 29 Abs. 2
lit
. a AHVG). Die Beitragsdauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29
ter
Abs. 1 AHVG), wobei gemäss Art. 29
ter
Abs. 2 AHVG als Beitragsjahre Zeiten gelten, in welchen eine Person Beiträge geleistet hat (
lit
. a), in welchen der Ehegatte gemäss Art. 3 Abs. 3 AHVG mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat (
lit
. b) oder für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ange
rechnet werden können (
lit
. c). Nach
Art.
38 AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der gemäss den Art. 34-37 AHVG
zu ermittelnden Vollrente (Abs.
1). Bei der Berechnung des Bruchteils werden das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versicherten Person zu denjenigen ihres Jahrganges sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitrags
ansätze berücksichtigt (Abs.
2). Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über die Abstufung der Renten (
Abs.
3).
3.1
.3
Gemäss Art. 29
bis
Abs. 1 AHVG werden für die Rentenberechnung Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten
berechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters
jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt. Gemäss Art. 29
quater
AHVG wird die Rente nach Mass
gabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet, welches sich aus den Erwerbseinkommen (
lit
. a), den Erziehungsgutschriften (
lit
. b) und den Betreu
ungsgutschriften (
lit
. c) zusammensetzt.
Bei erwerbstätigen Personen werden nur die Einkommen berücksichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden (
Art. 29
quinquies
Abs. 1 AHVG).
Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33
ter
AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jähr
lich feststellen (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Summe der aufgewerteten Erwerbs
ein
kommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG).
3.
2
Aus der Stellungnahme der
Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber
sowie den damit eingereichten Unterlagen
geht die Berechnung im Detail hervor (vgl.
Urk.
8,
Urk.
9/1)
: Die Ausgleichskasse
hat alle Einkommen der Jahre 2006 (Vollendung des 2
0.
Altersjahres) bis 2014, sprich dem letzten Jahr vor
dem Eintritt des Versicherungsfalles
(vgl. Sachverhalt E. 1)
,
berücksichtigt und diese durch die anrechenbaren neun Beitragsjahre geteilt, woraus ein durchschnittliches Jahres
einkommen in Höhe von
Fr.
24'702.-- resultierte. Gestützt auf die Skala 44 für Vollrenten besteht bei einem massgebenden durchschnittlichen Einkommen zwischen
Fr.
24'
378
.-- und Fr.
25
'
812
.--
Anspruch auf eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung in Höhe von
Fr.
361.--
im Jahr 202
1.
Gestützt auf die vorliegenden Akten bestehen keine Hinweise auf eine falsche Rentenberechnung und wurden seitens der Beschwerdeführerin auch nicht
behauptet
.
Damit ist die Rentenhöhe nicht zu beanstanden
.
4.
Die Beschwerdeführerin rügte darüber hinaus die Drittauszahlung an die
A._
AG und brachte
ergänzend
vor, der Betrag lasse sich für sie nicht erschliessen.
4.1
4.1.1
Der Anspruch auf Sozialversicherungsleistungen ist weder ab
tretbar noch
verpfändbar
. Nachzahlungen von Leistungen des Sozialversicherers
können jedoch abgetreten werden an den
Arbeitgeber oder
an die öffentliche oder private
Fürsorge, soweit d
iese Vorschusszahlungen leisten sowie an eine
Versicherung, die Vorleistungen erbringt
(
Art.
22 ATSG).
Nachzahlungen von Leistungen können
auch
gestützt auf Art. 50 Abs. 2
IVG
i.V.m
. Art. 20 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenen
versicherung
(AHVG) an Drittpersonen oder Drittstellen ausgerichtet werden, welche im Hinblick auf die Leistung der Invaliden
versicherung Vorschussleis
tungen erbracht haben.
4.1.2
Gemäss
Art.
85
bis
IVV können
Arbeitgeber, Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, Krankenversicherungen, öffentliche und private Fürsorgestellen oder Haftpflichtversicherungen mit Sitz in der Schweiz, welche im Hinblick auf eine Rente der Invalidenversicherung Vorschussleistungen erbracht haben, verlangen, dass die Nachzahlung dieser Rente bis zur Höhe ihrer Vorschussleistung verrech
net und an sie ausbezahlt wird. Vorbehalten bleibt die Verrechnung nach Artikel 20 AHVG. Die bevorschussenden Stellen haben ihren Anspruch mit besonderem Formular frühestens bei der Rentenanmeldung und spätestens im Zeitpunkt der Verfügung der IV-Stelle geltend zu machen. Als Vorschussleistungen gelten: a. freiwillige Leistungen, sofern die versicherte Person zu deren Rückerstattung verpflichtet ist und sie der Auszahlung der Rentennachzahlung an die bevor
schussende Stelle schriftlich zugestimmt hat; b. vertraglich oder aufgrund eines Gesetzes erbrachte Leistungen, soweit aus dem Vertrag oder dem Gesetz ein eindeutiges Rückforderungsrecht infolge der Rentennachza
hlung abgeleitet werden kann.
Die Nachzahlung darf der bevorschussenden Stelle höchstens im Betrag der Vorschussleistung und für den Zeitraum, in welchem diese erbracht worden ist, ausbezahlt werden.
4.2
Die
A._
AG reichte das ordentliche Verrechnungsformular am 1
5.
Oktober
2021 - mithin vor Verfügungserlass - ein (
Urk.
9/2
; vgl. auch Verrechnungsformular vom 2
9.
Juni 2021,
Urk.
7/219
). Die formellen Voraussetzungen für eine Verrech
nung sind entsprechend erfüllt.
Im Gesamtarbeitsvertrag
A._
2019 (GAV
A._
) sind in den Ziffern 128 ff. die Leistungen bei Krankheit und Unfall geregelt.
Bei einer Arbeitsverhinderung aus gesundheitlichen Gründen besteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung während zweier Jahre, längstens bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses (
Ziff.
128
Abs.
1 GAV
A._
). Die Taggeld- und Rentenleistungen von in- und ausländischen Sozi
alversicherungen (ohne Pensionskassenleistungen) werden auf den Anspruch angerechnet, soweit sie diesen nicht übersteigen. Wird wegen Krankheit oder Unfall eine Rente der obligatorischen Unfallversicherung, der Invalidenversi
cherung oder der Militärversicherung zugesprochen, hat die
A._
das Recht, den Lohn inklusive Regionalzulage, den sie trotz beeinträchtigtem Gesundheits
zustand geleistet hat, bis zum Betrag der für die entsprechende Periode nachzu
zahlenden Rente beim Versicherer zurückzufordern. Die Rentenleistung wird soweit nicht angerechnet, als ihr Grund bereits bei der erfolgten Anpassung des Arbeitsverhältnisses und der entsprechenden Festsetzung des Lohnes berück
sichtigt wurde. Sie wird auch nicht angerechnet, als diese bereits eine Kürzung bei der Pensionskassenleistung zur Folge hatte (
Ziff.
132 GAV
A._
).
Die IV-Stelle sprach der Beschwerdeführerin ab dem
1.
Februar 2017 eine
Vier
telsrente
zu (
Urk.
2). Ab dem
1.
Oktober 2017 war die Versicherte tätig bei der
A._
AG (vgl.
Urk.
7/154). Entsprechend stellte die
A._
AG ein Gesuch um Verrechnung der Rentenleistungen ab dem
1.
Oktober 2017 bis zum 3
1.
Oktober 202
1.
Unter Berücksichtigung der Rentenhöhe von
Fr.
355.
—für die
Jahre 2017
und 2018,
Fr.
358.-- für die
Jahr
e
2019
und
2020 und
Fr.
361.-- für das Jahr 2021 resultiert ein Gesamtbetrag
vom
1.
Oktober 2017 bis zum 3
1.
Oktober 2021
in Höhe von
Fr.
17'527.--
(15 x
Fr.
355.-- + 24 x
Fr.
358.-- und 10 x
Fr.
361.--).
Dass die Beschwerdeführerin eine im Sinne von
Ziff.
132 GAV
A._
angepasste Tätigkeit ausgeübt hätte, geht aus den Akten und insbesondere den Arbeits
verträgen vom
1.
September 2017 (
Urk.
7/154; vgl. auch Stellenbeschrieb,
Urk.
7/156) und vom 2
3.
November 2020 (
Urk.
7/213) - insbesondere unter Berücksichtigung des sogar leicht höheren Lohnes infolge des internen Stellen
wechsels - nicht hervor.
Bei einem Pensum von 80
%
kann ferner nicht die Rede davon sein, dass eine rentenbegründende Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit von wenigstens 40
%
bereits bei der Anstellung berücksichtigt worden ist.
Entspre
chend i
st die angefochtene Verfügung diesbezüglich nicht zu beanstanden.
Zusammenfassend erweist sich sowohl die Rentenhöhe als auch die Drittaus
zahlung als rechtens, womit die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen ist.
5.
Die Frage der Drittauszahlung einer Rente stellt rechtsprechungsgemäss
keine Streitigkeit
um Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 69 Abs. 1
bis
IVG dar (BGE 129 V 362 E. 2; vgl. auch BGE 121 V 17 E. 2). Das vorliegende Verfahren ist daher kostenlos
.