Decision ID: dc761ff0-4e17-5901-b0cb-e64bd74b5e9f
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführerin, welche sich bereits im August/ 2004 unter dem Namen ihrer angeblichen Cousine (B._) während eineinhalb Monaten in der Schweiz aufgehalten hatte, dann aber nach Ablauf des Besuchervisums am 23. September 2004 aus der Schweiz ausgeschafft worden war, am 5. September 2006 am Flughafen Zürich-Kloten unter der Identität A._ um Asyl ,
dass die Beschwerdeführerin dabei einen am 6. Juli 2004 in Marseille (Frankreich) ausgestellten, ihr eigenes Bild enthaltenden, aber auf den Namen C._ lautenden kamerunischen Reisepass auf sich trug,
dass die Beschwerdeführerin am Flughafen Zürich-Kloten am 6.  2006 und am 8. September 2006 befragt wurde,
dass das BFM der Beschwerdeführerin am 12. September 2006 die Einreise in die Schweiz bewilligte,
dass die Beschwerdeführerin nach der Überführung ins Empfangs- und Verfahrenszentrum D._ dort am 27. September 2006 zu  Personalien, zu ihrem Reiseweg und – summarisch – zu ihren Asylgründen befragt wurde,
dass sie – nach erfolgter Zuweisung in den Kanton E._ – von der zuständigen kantonalen Behörde am 14. November 2006  zu ihren Asylgründen angehört wurde,
dass die Beschwerdeführerin anlässlich der Befragungen geltend machte, sie stamme aus der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé und habe dort die Schulen besucht,
dass sie von ihrem Ehemann, mit dem sie seit dem Jahre 2000 nach Brauch verheiratet sei, seit der ersten Schwangerschaft im Jahre 2001 wiederholt geschlagen und vergewaltigt worden sei,
dass sie nach ihrem ersten Aufenthalt in der Schweiz im Jahre 2004 jedoch wieder zu ihrem Ehemann zurückgekehrt sei, ihn dann aber Ende 2004 endgültig verlassen habe und in ihr Elternhaus gezogen sei,
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dass sie ihre beiden Kinder beim Ehemann habe zurücklassen müssen und jene im Dezember 2005 dank der Vermittlung des Lehrers ihres Sohnes letztmals habe treffen können,
dass ihr Ehemann ihr auch in ihrem Elternhaus nachgestellt habe, weshalb sie dort ausgezogen sei und in der Folge an verschiedenen Orten im Quartier F._ in Yaoundé und im Quartier G._ in Douala, und zuletzt auch wieder in Yaoundé gelebt habe,
dass anfangs des Jahres 2006 der Beschwerdeführerin in ihr  ein von einem Gerichtsvollstrecker unterzeichnetes Dokument zugestellt worden sei, wonach sie verrückt sei und ihre Kinder nicht mehr sehen dürfe,
dass die Beschwerdeführerin sich mit ihren Problemen nie an die  gewandt habe,
dass sie am 2. September 2006 Kamerun mit einem gefälschten Pass verlassen habe und auf dem Luftweg via Malabo (Äquatorial-Guinea) nach Zürich gereist sei,
dass die Beschwerdeführerin anlässlich der kantonalen Befragung drei Bilder zu den Akten reichte und dabei behauptete, auf zwei der Fotos sei der Lehrer ihres Sohnes zu sehen,
dass die Beschwerdeführer am 3. April 2008 durch eine Mitarbeiterin des BFM in Bern-Wabern ergänzend angehört wurde,
dass das BFM am 25. April 2008 das schweizerische Generalkonsulat in Yaoundé um Vornahme von Abklärungen gemäss Art. 41 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) ersuchte,
dass der Beschwerdeführerin beziehungsweise ihrem Rechtsvertreter am 6. August 2008 das rechtliche Gehör zur Antwort der  Vertretung in Yaoundé vom 11. Juli 2008 (die  heisse in Wirklichkeit B._ und der Nachname ihrer beiden Kinder sei - wie derjenige ihres Vaters - nicht H._, sondern I._; sodann handle es sich bei dem auf den zwei Fotos  Mann nicht um den Lehrer des Sohnes, sondern um den  der Beschwerdeführerin beziehungsweise um den Vater der Kinder; im Übrigen wäre es nicht möglich, einer Mutter die Kinder mit richterlichem Beschluss wegzunehmen, es sei denn, die Mutter sei
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dem Verfahren ferngeblieben) gewährt wurde und sich die Beschwerdeführerin in der Folge durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom 13. August 2008 vernehmen liess,
dass das BFM das Asylgesuch mit Verfügung vom 28. August 2008 – eröffnet am 1. September 2008 – ablehnte und die Wegweisung sowie den Wegweisungsvollzug der Beschwerdeführerin aus der Schweiz ,
dass die Beschwerdeführerin durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom 30. September 2008 gegen die Verfügung des BFM vom 28.  2008 Beschwerde einreichte und – unter Aufhebung der  Verfügung – um Gewährung von Asyl, eventualiter um Verzicht auf die Wegweisung und um Durchführung einer persönlichen Befragung durch das Bundesverwaltungsgericht ersuchte,
dass gleichzeitig um die Gewährung der unentgeltlichen  inklusive der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung sowie  auch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersucht wurde,
dass zur Untermauerung der gestellten Anträge – auf deren , soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden  eingegangen wird – eine am 25. September 2008 vom  Sozialdienst E._ ausgestellte  zu den Akten gegeben wurde,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 13. Oktober 2008 – für deren ausführliche Begründung auf die Akten und die nachfolgenden Erwägungen verwiesen wird – die Gesuche um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung inklusive der  Rechtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 1 und 2 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) und um Verzicht auf die Erhebung eines  (Art. 63 Abs. 4 VwVG) abwies und der  gleichzeitig zur Bezahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 600.– eine Frist bis zum 28. Oktober 2008 ansetzte, verbunden mit der Androhung, bei ungenutzter Frist werde auf die Beschwerde nicht eingetreten,
dass der verlangte Kostenvorschuss am 27. Oktober 2008 bezahlt ,
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dass die Beschwerdeführerin ebenfalls am 27. Oktober 2008  Unterlagen betreffend in der Schweiz erworbene Fähigkeiten im Gastgewerbe einreichte und im Weiteren darlegte, sie habe aus Angst vor dem Vater ihrer Kinder anlässlich der Befragungen in der Schweiz nicht immer die Wahrheit gesagt,
dass sich auch ein Bekannter der Beschwerdeführerin, P. F., an das Bundesverwaltungsgericht wandte und im Schreiben vom 28. Oktober 2008 (Poststempel: 29. Oktober 2008) festhielt, er habe die  in den letzten zwei Jahren als "sehr aufrichtige, ehrliche und charakterfeste Person" kennengelernt und hoffe sehr, dass ihr in der Schweiz eine "fortwährende Aufenthaltsbewilligung" erteilt werden könne,

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM auf dem Gebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass die Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz am Verfahren  hat, durch die angefochtenen Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise  hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 1 und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), wobei den frauenspezifischen Fluchtgründen Rechnung zu  ist (Art. 3 Abs. 2 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für  hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in  Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG),
dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend und mit hinreichender Begründung ausgeführt hat, weshalb die Vorbringen der Beschwerdeführerin den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht standhielten,
dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden, die zahlreichen Unstimmigkeiten detailliert aufführenden und auf die durch das Schweizer Generalkonsulat getätigten Abklärungen (zu deren  der Beschwerdeführerin beziehungsweise ihrem  – wie vorstehend ausgeführt – vor Erlass der Verfügung seitens
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des BFM das rechtliche Gehör gewährt worden war) Bezug  Darlegungen in der angefochtenen Verfügung vom 28. August 2008 sowie auf die Ausführungen in der Zwischenverfügung des  vom 13. Oktober 2008 verwiesen werden kann,
dass das BFM in seiner angefochtenen Verfügung vorab zu Recht , die Beschwerdeführerin habe bereits durch die Angabe eines falschen Namens an Glaubwürdigkeit eingebüsst, wobei der Einwand, bei B._ und A._ handle es sich um ein und denselben Namen, schon daher nicht überzeuge, weil die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang dargelegt habe, nicht sie selber, sondern ihre Cousine trage den Namen B._ (vgl. A16 S. 11 A46 S. 3 A50 S. 11),
dass sodann auch der Auffassung der Vorinstanz gefolgt werden kann, die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie habe sich seit Ende 2004 vor ihrem Lebenspartner verstecken und beim Gehen stets nach  schauen müssen (vgl. A50 S. 12), kontrastiere mit der durch eine Foto (welche die Beschwerdeführerin – entgegen ihrer Behauptung – nicht mit dem Lehrer ihres Sohnes, sondern mit ihrem Lebenspartner zeige) belegten Tatsache, dass sich die Beschwerdeführerin noch im Dezember 2005 mit ihrem Lebenspartner getroffen habe,
dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin auch in anderen  Punkten (etwa hinsichtlich der geltend gemachten Flucht durch Douala oder die Vergewaltigungen durch Bekannte ihres ) widersprüchlich ausgefallen sind,
dass die Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Vorbringen dadurch  werden, dass die Beschwerdeführerin anlässlich ihres ersten  in der Schweiz im August/September 2004 noch kein  eingereicht hatte, obwohl sie bereits seit dem Jahre 2001 von  Lebenspartner misshandelt worden sein soll,
dass schliesslich auch der Auffassung der Vorinstanz gefolgt werden kann, selbst wenn die Beschwerdeführerin in ihrer Heimat tatsächlich gewissen Formen häuslicher Gewalt ausgesetzt gewesen sei, so  den Akten doch entnommen werden, dass sie ihren  als Händlerin habe bestreiten und auch auf die Unterstützung  Familie habe zählen können und sie somit über eine innerstaatliche Flucht- beziehungsweise Aufenthaltsalternative verfüge,
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dass an dieser Stelle auch darauf hinzuweisen ist, dass sich die  gemäss ihren Aussagen mit ihren Problemen weder an die Polizei noch an eine der auch in Kamerun existierenden  zum Schutz misshandelter Frauen wandte,
dass weder die Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe vom 30. September 2008 (im Wesentlichen die Behauptung, die Angaben der Beschwerdeführerin seien trotz der "eingestandenermassen  Angaben" und trotz der tatsächlich bestehenden  "im Kern übereinstimmend") noch die Darlegungen in den beiden Schreiben der Beschwerdeführerin und ihres Bekannten P. F. (in denen im Wesentlichen auf die Anstrengungen der Beschwerdeführerin, sich in der Schweiz zu integrieren, verwiesen wird) geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung des Sachverhaltes zu führen,
dass schliesslich der in der Rechtsmitteleingabe (vgl. S. 2 f.)  Rüge, den frauenspezifischen Gründen sei nicht ausreichend Rechnung getragen worden, wobei das Problem darin liege, dass die Personen, die beim BFM die negativen Entscheide schrieben, nicht identisch seien mit denjenigen, welche die Befragungen durchführten, entgegenzuhalten ist, dass anlässlich der ergänzenden  die Beschwerdeführerin von der an der Verfügung vom 28.  2008 beteiligten Sachbearbeiterin befragt worden war,
dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass der massgebliche Sachverhalt ausreichend erstellt ist, weshalb keine Veranlassung besteht, die Beschwerdeführerin durch das  nochmals zu befragen und der entsprechende Antrag abzuweisen ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton, welchem die  für den Aufenthalt während der Dauer des  zugewiesen wurde (E._), keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) und die  zudem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
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mission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es der Beschwerdeführerin – wie vorstehend dargelegt – nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, und auch keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die der  im Heimat- oder Herkunftsstaat drohen könnte,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass zwar das Vorhaben der Regierung von Präsident Paul Biya, mit einer Verfassungsänderung die bisherige Amtszeitbeschränkung für Staatschefs abzuschaffen, gegen Ende des Jahres 2007 in ganz Ka-
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merun zu massiven innenpolitischen Spannungen führte, welche sich durch die stark angestiegenen Lebenshaltungskosten verstärkten und Ende Februar 2008 in blutigen Auseinandersetzungen zwischen  und Sicherheitskräften eskalierten,
dass sich indes die Lage nach Zugeständnissen seitens der Regierung wieder beruhigte und im jetzigen Zeitpunkt bezüglich Kamerun – und insbesondere bezüglich der Städte Yaoundé und Douala – nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgemeiner Gewalt  werden kann, welche für die Beschwerdeführerin bei ihrer Rückkehr in die Heimat eine konkrete Gefährdung darstellen würde,
dass sodann auch keine anderen, individuellen Merkmale bestehen, welche den Vollzug der Wegweisung der jungen, soweit aktenkundig gesunden, über eine gute Schulbildung und Berufserfahrung als  und in der Gastronomie (in der Schweiz erworben), über  Sprachkenntnisse (nebst der Muttersprache Ewondo fliessend Französisch und auch etwas Englisch) sowie über ein soziales und  Beziehungsnetz (Eltern, Geschwister, Freundin) verfügenden Beschwerdeführerin als unzumutbar erscheinen lassen könnten,
dass auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz angeblich gut integriert ist und Freude an ihrer Arbeit hat, den Vollzug der Wegweisung nicht als unzumutbar erscheinen lässt,
dass der Vollzug der Wegweisung nach Kamerun schliesslich auch möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine praktischen Hindernisse  sind, die einer Rückkehr entgegenstehen könnten, und die Beschwerdeführerin verpflichtet ist, sich bei der heimatlichen  allenfalls benötigte Reisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten somit keine Wegweisungshindernisse  und der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu  ist,
dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]) der Beschwerdeführerin  (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem am 27. Oktober 2008  Kostenvorschuss zu verrechnen sind.
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