Decision ID: e79f83e8-674b-4876-b83a-fa3e02810226
Year: 2022
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_003
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
I. Sachverhalt:
1. A._ (Jahrgang 1964) war seit Oktober 1986 als
Produktionsmitarbeiter in der Metzgerei bei der J._ AG tätig.
Aufgrund von zunehmenden bewegungsabhängigen
Schulterbeschwerden wurde am 6. Mai 2019 eine Schulterarthroskopie
rechts, eine Tenotomie/Tenodese der langen Bicepssehne, eine
Rekonstruktion der Supraspinatussehne und eine subacromiale
Dekompression durchgeführt.
2. Im Juni 2019 meldete sich A._ bei der IV-Stelle des Kantons
Graubünden (nachfolgend IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Diese tätigte
erwerbliche und medizinische Abklärungen.
3. Ab dem 9. September 2019 nahm A._ an einer knapp viermonatigen,
von der IV-Stelle unterstützten Beschäftigungsmassnahme beim
Einsatzprogramm I._ teil. Dabei konnte er das Pensum von 50 % auf
100 % per Dezember 2019 steigern.
Der im Januar 2020 aufgenommene Arbeitsversuch beim bisherigen
Arbeitgeber musste aufgrund der damit einhergehenden starken
Belastung der Schultern und wegen Rückenschmerzen bereits nach
kurzer Zeit wieder abgebrochen werden.
4. Mit Mitteilung vom 7. Mai 2020 sprach die IV-Stelle A._ Beratung und
Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes zu. Mit gleichentags
erstattetem Bericht diagnostizierte Hausarzt Dr. med. C._ ein
rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom. In ihrem Bericht vom
15. Oktober 2020 wiesen Dr. med. D._ und Dr. med. E._ nach
erfolgter Erstkonsultation in ihrer Schmerzsprechstunde neben einem
chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndrom und chronischen
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Schulterschmerzen rechts ein intermittierendes zervikobrachiales und
-cephales Schmerzsyndrom beidseits aus.
5. Nachdem beim bisherigen Arbeitgeber keine adaptierte Tätigkeit gefunden
werden konnte und A._ mitgeteilt hatte, dass zur Zeit medizinische
Behandlungen geplant seien, schloss die IV-Stelle mit Mitteilung vom
16. November 2020 die Arbeitsvermittlung ab.
6. Nach Ausschöpfung der ambulanten Möglichkeiten im Rahmen der
Schmerztherapie empfahlen Dr. med. D._ und Dr. med. E._ mit
Bericht vom 4. Februar 2021 die Durchführung einer stationären
Rehabilitation in der Klinik B._. Vom 1. März 2021 bis zum 31. März
2021 absolvierte A._ ein aktives leistungsorientiertes
Ergonomietrainingsprogramm im Rehazentrum der Klinik B._. Dabei
wurde namentlich ein chronisches lumbospondylogenes und
zervikobrachiales bzw. -cephales Schmerzsyndrom sowie eine
beginnende hypertrophe AC-Gelenksarthrose mit degenerativ veränderter
Supraspinatussehne in der rechten Schulter diagnostiziert. Zum Verlauf
wurde berichtet, dass A._ nach Integration ins interdisziplinäre
Trainingsprogramm und Involvierung ins intensive Ergonomietraining bis
zum Austritt trotz einiger Besserung insgesamt keine stabilen und
andauernden Fortschritte habe erreichen können. Die bei Austritt erreichte
Leistung entspreche einer mittelschweren Tätigkeit mit Hantieren von
Gewichten selten bis maximal 20 kg. Schwierigkeiten bestünden bei
Arbeiten über Schulterhöhe und beim vorgeneigten Stehen. Zur
Arbeitsfähigkeit wurde im Bericht vom 6. April 2021 ausgeführt, aus
rheumatologischer Sicht sei A._ ab dem 5. April 2021 zu 50 % für
eine mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit bei nur manchmal
einzunehmenden vorgeneigten Positionen, Arbeiten über Schulterhöhe
sowie Stossen und Ziehen (während maximal drei Stunden eines
achtstündigen Arbeitstags) arbeitsfähig. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit
sei nicht mehr zumutbar.
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7. Per 4. Mai 2021 wurde A._ die Stelle in der Metzgerei bei der J._
AG gekündigt.
8. Nach Einholung der Abschlussbeurteilung von RAD-Arzt Dr. med.
F._ vom 12. August 2021 stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom
13. August 2021 A._ eine rückwirkend abgestufte Invalidenrente in
Aussicht. Dazu führte sie aus, A._ sei seit dem 21. Januar 2019
(Beginn der einjährigen Wartefrist) in seiner Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt. Ohne gesundheitliche Einschränkung könnte er in seiner
angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter Metzgerei ein
Jahreseinkommen von CHF 66'994.-- erzielen. Bei Ablauf der einjährigen
Wartefrist per Januar 2020 sei er noch zu 100 % arbeitsunfähig gewesen,
weshalb zunächst ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ab dem
1. Januar 2020 entstehe. Die medizinischen Abklärungen hätten ergeben,
dass ihm die angestammte Tätigkeit gesundheitsbedingt nicht mehr
zugemutet werden könne. Für eine mittelschwere, wechselbelastende
Tätigkeit sei er ab April 2021 zu 50 % arbeitsfähig. Vorgeneigte
Positionen, Arbeiten über Schulterhöhe sowie Stossen und Ziehen seien
manchmal (max. drei Stunden eines achtstündigen Arbeitstages) möglich.
Gestützt auf die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung des
Bundesamts für Statistik (LSE) sei es ihm möglich, bei einer
Leistungsfähigkeit von 50 % jährlich CHF 34'880.-- zu erzielen. Aufgrund
des Einkommensvergleichs und unter Berücksichtigung der
dreimonatigen Wartefrist per April 2021 habe er ab dem 1. Juli 2021 einen
Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 48 %.
9. Dagegen liess A._ am 24. August 2021 vorsorglich bzw. am
30. September 2021 und 18. November 2021 einen begründeten Einwand
erheben. Zu dem damit eingereichten Bericht vom 6. Oktober 2021 der
Klinik K._ nahm RAD-Arzt Dr. med. F._ am 10. Dezember 2021
Stellung und hielt an seiner Abschlussbeurteilung fest. Mit Verfügung vom
28. Dezember 2021 entschied die IV-Stelle wie vorbeschieden und sprach
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A._ ab dem 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 eine ganze
Invalidenrente und ab dem 1. Juli 2021 eine Viertelsrente zu.
10. Mit dagegen am 26. Januar 2022 beim Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden erhobener Beschwerde liess A._ (nachfolgend
Beschwerdeführer) in Abänderung der Verfügung vom 28. Dezember
2021 beantragen, ihm sei ab dem 1. Juli 2021 eine unbefristete halbe
Invalidenrente zuzusprechen. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen
vor, ihm sei aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, der ihm in einer
Verweistätigkeit nicht zugutekommenden Dienstjahre, der fehlenden
Ausbildung und der mangelhaften Deutschkenntnisse sowie der nur noch
zumutbaren Tätigkeit im Niedriglohnsektor und Teilzeitarbeit ein
Leidensabzug von mindestens 15 % zu gewähren. Bei einem
entsprechenden Invalideneinkommen von CHF 29'648.-- ergebe sich ein
Invaliditätsgrad von 55.7 % und damit ein Anspruch auf eine halbe
Invalidenrente ab dem 1. Juli 2021.
11. In ihrer Vernehmlassung vom 15. Februar 2022 schloss die IV-Stelle
(nachfolgend Beschwerdegegnerin) auf Abweisung der Beschwerde und
verwies zur Begründung primär auf die angefochtene Verfügung.
12. Der Beschwerdeführer verzichtete am 18. Februar 2022 auf die
Einreichung einer Replik.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften, die
angefochtene Verfügung vom 28. Dezember 2021 sowie die weiteren
Akten wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen
eingegangen.

Considerations:
II. Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der IV-
Stelle des Kantons Graubünden vom 28. Dezember 2021. Eine solche
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Anordnung, die laut Bundesrecht der Beschwerde an das
Versicherungsgericht am Ort der verfügenden IV-Stelle unterliegt, kann
beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden als das örtlich und
sachlich zuständige Versicherungsgericht angefochten werden (vgl.
Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRG;
BR 370.100] i.V.m. Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20] sowie Art. 57 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Als formeller und
materieller Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer von der
angefochtenen Verfügung unmittelbar betroffen und hat ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung. Er ist somit
zur Beschwerdeerhebung legitimiert (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59
ATSG). Die Beschwerde wurde zudem frist- und formgerecht eingereicht
(Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 60 Abs. 1 und 2 ATSG, Art. 38 f. sowie Art. 61
lit. b ATSG). Darauf ist somit einzutreten.
2.1. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage des Rentenanspruchs des
Beschwerdeführers ab dem 1. Juli 2021. Unstreitig ist dabei das gestützt
auf die bisherige Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter Metzgerei ermittelte
Valideneinkommen von CHF 66'994.-- für das Jahr 2021. Gleiches gilt mit
Blick auf die ihm – gestützt auf den Bericht des Rehazentrums B._
vom 6. April 2021 – gemäss Abschlussbeurteilung von RAD-Arzt Dr. med.
F._ vom 12. August 2021 attestierte (und am 10. Dezember 2021
bestätigte) Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leidensadaptierten Tätigkeit
ab dem 5. April 2021.
2.2. Uneinig sind sich die Verfahrensbeteiligten einzig hinsichtlich der
Vornahme eines Leidensabzugs von dem gestützt auf die LSE-
Tabellenlöhne ermittelten Invalideneinkommen.
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2.3. In Bezug auf das anwendbare Recht ist festzuhalten, dass seit dem
1. Januar 2022 die revidierten Bestimmungen des IVG (sowie des ATSG)
und der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in
Kraft sind (Weiterentwicklung der IV). Gemäss lit. c der
Übergangsbestimmungen des IVG zur Änderung vom 19. Juni 2020 gilt
für Rentenbezügerinnen und -bezüger, deren Rentenanspruch vor dem
Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die bei Inkrafttreten
dieser Änderung das 55. Altersjahr vollendet haben, das bisherige Recht.
Da vorliegend der Rentenanspruch noch unter Geltung des alten Rechts
entstanden ist, finden die bis zum 31. Dezember 2021 gültigen
Bestimmungen Anwendung. Soweit der Beschwerdeführer auf die neuen
Bestimmungen der IVV Bezug nimmt, um einen Teilzeitabzug zu
begründen, ist sein Vorbringen somit nicht zu hören.
3.1. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können persönliche und
berufliche Merkmale der versicherten Person wie Art und Ausmass der
Behinderung, Lebensalter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität
oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad je nach Ausprägung
Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben, weshalb ein auf höchstens 25 %
begrenzter Leidensabzug von dem nach den LSE-Tabellenlöhnen zu
ermittelnden Invalideneinkommen vorgenommen werden kann, soweit
anzunehmen ist, dass die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende
Leistungsfähigkeit infolge eines oder mehrerer dieser Merkmale auf dem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. dazu BGE 134 V 64 E.4.2.1) nur mit
unterdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann (siehe
BGE 146 V 16 E.4.1, 135 V 297 E.5.2 und 126 V 75 E.5a/bb ff.; Urteile des
Bundesgerichts 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E.8.1, 8C_115/2021
vom 10. August 2021 E.3.2.1, 8C_330/2021 vom 8. Juni 2021 E.5.1 und
9C_283/2020 vom 17. August 2020 E.7.1.1). Bei der Bestimmung der
Höhe des Abzugs ist der Einfluss aller in Betracht fallender Merkmale auf
das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall
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nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und insgesamt,
wie erwähnt, auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (siehe
BGE 146 V 16 E.4.1, 135 V 297 E.5.2, 134 V 322 E.5.2 und 126 V 75
E.5b/aa ff.; Urteile des Bundesgerichts 8C_461/2021 vom 3. März 2022
E.4.2.2, 8C_115/2021 vom 10. August 2021 E.3.2.1, 9C_283/2020 vom
17. August 2020 E.7.1.1, 9C_787/2018 und 9C_795/2018 vom 19. Juli
2019 E.6.2). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen
Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst
im Rahmen einer körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer
Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (siehe BGE 126 V 75 E.5a/bb; Urteile
des Bundesgerichts 8C_799/2021 vom 3. März 2022 E.4.3.2,
8C_115/2021 vom 10. August 2021 E.3.2.1 und 9C_283/2020 vom
17. August 2020 E.7.1.1). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in
der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene
gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des
leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten
Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (siehe BGE 146 V
16 E.4.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_115/2021 vom 10. August 2021
E.3.2.1 und 9C_283/2020 vom 17. August 2020 E.7.1.1).
3.2. Soweit der Beschwerdeführer an verschiedener Stelle in der Beschwerde
einen Leidensabzug damit begründet, dass er im Vergleich zum
Durchschnittswert der LSE-Tabellenlöhne bzw. den über dem Medianwert
liegenden Löhnen deutlich geringere Verdienstmöglichkeiten habe, kann
ihm angesichts der vorgenannten Rechtsprechung nicht gefolgt werden.
Vielmehr bildet danach der ausgeglichene Arbeitsmarkt massgeblicher
Referenzpunkt (zum Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkt: vgl.
BGE 138 V 457 E.3.1 und 134 V 64 E.4.2.1 und Urteile des
Bundesgerichts 8C_330/2021 vom 8. Juni 2021 E.5.3.1 und 8C_464/2019
vom 28. November 2019 E.5.4). Mithin ist zu prüfen, ob der
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Beschwerdeführer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verglichen mit
anderen Beschäftigten mit einem Minderverdienst rechnen müsste.
3.3. Gemäss Bericht vom 6. April 2021 der Klinik B._ (IV-act. 114), auf
welchen die Beschwerdegegnerin abstellt (vgl. RAD-Abschlussbeurteilung
von Dr. med. F._ vom 12. August 2021 [siehe IV-act. 144 S. 18 f.])
und der vom Beschwerdeführer ausdrücklich nicht in Abrede gestellt wird,
ist dieser aus rheumatologischer Sicht ab dem 5. April 2021 zu 50 % für
eine mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit bei nur manchmal
einzunehmenden vorgeneigten Positionen, Arbeiten über Schulterhöhe
sowie Stossen und Ziehen (während maximal drei Stunden eines
achtstündigen Arbeitstags) arbeitsfähig. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit
wurde für nicht mehr zumutbar befunden (siehe IV-act. 114 S. 4). Insoweit
ist davon auszugehen, dass die sich aus medizinischer Sicht auf die
Arbeitsfähigkeit auswirkenden Limitierungen bereits in qualitativer Hinsicht
bei der Festlegung des Belastungsprofils bzw. in quantitativer Hinsicht im
Sinne einer reduzierten Arbeitsfähigkeit berücksichtigt worden sind und
nicht nochmals – als abzugsrelevant – herangezogen werden dürfen. Dies
käme einer unzulässigen doppelten Anrechnung derselben
Gesichtspunkte gleich (vgl. BGE 146 V 16 E.4.1; Urteile des
Bundesgerichts 8C_48/2021 vom 20. Mai 2021 E.4.3.3 f., 8C_390/2020
vom 25. November 2020 E.4.3, 8C_393/2020 vom 21. September 2020
E.3.1, 9C_283/2020 vom 17. August 2020 E.7.1.1 und 8C_586/2019 vom
24. Januar 2020 E.4.1, 8C_94/2018 vom 2. August 2018 E.7.2. und
9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E.3.5.1). Der Beschwerdeführer macht
denn auch keine Anhaltspunkte dafür geltend, dass die gesundheitlichen
Einschränkungen nicht bereits vollumfänglich in der Beurteilung der
medizinischen Arbeitsfähigkeit in leidensadaptierter Tätigkeit enthalten
sind.
3.4. Des Weiteren kann angesichts des vorerwähnten Belastungsprofils
entgegen seiner Auffassung nicht gesagt werden, dass die darin
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aufgeführten Anforderungen auch im Rahmen einer adaptierten Tätigkeit
eine Verwertung der Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg
erlauben würden. Vielmehr lassen sich seine Einschränkungen mit den
gewöhnlichen betrieblichen Abläufen im Rahmen von körperlich leichten
bis mittelschweren Hilfsarbeitertätigkeiten vereinbaren. Der hier
anwendbare Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 umfasst denn auch ein
genügend breites Spektrum an zumutbaren leichten bis mittelschweren,
wechselbelastenden Verweisungstätigkeiten (vgl. Urteile des
Bundesgerichts 8C_799/2021 vom 3. März 2022 E.4.3.2, 8C_301/2021
vom 23. Juni 2021 E.6.3, 8C_369/2021 vom 28. Oktober 2021 E.8.2.2,
9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E.3.3.3.2, 8C_151/2020 vom 15. Juli
2020 E.6.2, 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E.4.3.2, 8C_82/2019 vom
19. September 2019 E.6.3.2 und 9C_284/2018 vom 17. Juli 2018 E.2.2.1).
Zu denken wäre beispielsweise an leichte Sortier-, Verpackungs-, Prüf-
oder Überwachungsfunktionen, leichte Montagearbeiten sowie leichtere
Arbeiten im Bereich der zum Teil maschinell (mit Hubstapler usw.)
unterstützten Lager- oder Ersatzteilbewirtschaftung (vgl. Urteile des
Bundesgerichts 8C_535/2021 vom 25. November 2021 E.5.4.3 und
9C_574/2019 vom 16. Oktober 2019 E.2.3 und 8C_77/2019 vom 8. März
2019 E.3.2.2). Das vorerwähnte Anforderungsprofil wirkt sich in
leidensangepassten Tätigkeiten somit mit Blick auf die zu beachtenden
Rahmenbedingungen nicht einschränkend aus. Das in der Beschwerde
angeführte Urteil des Bundesgerichts 8C_361/2011 vom 20. Juli 2011
vermag daran nichts zu ändern. Denn das Bundesgericht überprüfte darin
den von den Vorinstanzen gewährten Leidensabzug von 10 % aufgrund
des gesundheitlich bedingt nur noch beschränkt offenstehenden
Tätigkeitsspektrums nicht näher. Vielmehr untersuchte es lediglich, ob
darüber hinaus lohnmindernde Merkmale vorlagen (vgl. Erwägung 6 des
besagten Urteils). Hinzu kommt, dass dem dortigen Versicherten neben
leichten bis mittelschweren Tätigkeiten nur noch solche ohne
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feinmotorische Arbeiten bzw. Arbeiten über Schulterhöhe oder kniend
ohne längerdauerndes Verharren in vorgeneigter Position und ohne
wiederholte Kniebeugen zumutbar waren, welche massgeblich über die
Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit im vorliegenden Fall
hinausgehen.
3.5. Nicht abzugsrelevant sind sodann die vom Beschwerdeführer angeführten
mangelnden Deutschkenntnisse sowie die fehlende Ausbildung. Denn
diesen Aspekten wird vorliegend mit der Anwendung des
Kompetenzniveaus 1 nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
bereits hinreichend Rechnung getragen (siehe Urteile des Bundesgerichts
8C_419/2021 vom 16. Dezember 2021 E.13.2.2, 8C_627/2021 vom
25. November 2021 E.7.2, 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E.7.7
und 9C_323/2019 vom 2. September 2019 E.4.2). Hinzu kommt, dass für
Hilfsarbeiten praxisgemäss weder eine Berufsausbildung noch
Erfahrungen oder sonstige Vorkenntnisse vorausgesetzt werden (siehe
Urteil des Bundesgerichts 8C_55/2021 vom 9. Juni 2021 E.5.2.1). Insoweit
kommt im Kompetenzniveau 1 auch dem Umstand, dass der
Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeiten
kann und somit keine Dienstjahre im Rahmen der adaptierten Tätigkeit
aufweist, keine relevante Bedeutung zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts
9C_498/2021 vom 18. Januar 2022 E.3.2.4, 9C_439/2018 vom 31. Januar
2019 E.4.3.2 und 9C_200/2017 vom 14. November 2017 E.4.6). Vielmehr
ist eine lange Dienstdauer beim gleichen Arbeitgeber auf dem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt gemäss der bundesgerichtlichen
Rechtsprechung grundsätzlich positiv zu werten, indem die durch die
langjährige Betriebstreue ausgewiesene Zuverlässigkeit und Tüchtigkeit
sich bei einem anderen Arbeitgeber im Anfangslohn niederschlägt (siehe
Urteile des Bundesgerichts 9C_407/2019 vom 28. August 2019 E.4.4.3
und 8C_552/2017 vom 18. Januar 2018 E.5.4.1 m.H.). Ferner wird dem
Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach ihm nur noch Tätigkeiten im
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Niedriglohnsektor zumutbar seien, bereits dadurch Rechnung getragen,
dass vorliegend vom niedrigsten und damit schlechtesten bezahlten
Kompetenzniveau 1 ausgegangen wird. Dass von dieser Praxis des
Bundesgerichts, welche bei versicherten Personen, die nach Eintritt eines
Gesundheitsschadens – wie vorliegend – lediglich noch leichte und
intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können,
abzuweichen wäre, vermag der Beschwerdeführer mit Verweisen auf die
Literatur nicht geltend zu machen und ist auch nicht ersichtlich (vgl. Urteile
des Bundesgerichts 9C_475/2019 vom 15. November 2019 E.5.1,
8C_411/2019 vom 16. Oktober 2019 E.7.2, 8C_695/2015 vom
19. November 2015 E.4.2, 8C_187/2015 vom 20. Mai 2015 E.3.2.3.1 und
9C_633/2013 vom 23. Oktober 2013 E.4.2).
3.6. Entgegen dem Beschwerdeführer stellt sein Alter keinen Grund dar, der
einen leidensbedingten Abzug zu rechtfertigen vermöchte. Denn
insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten muss sich ein fortgeschrittenes
Alter auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. dazu
BGE 134 V 64 E.4.2.1) praxisgemäss nicht zwingend lohnsenkend
auswirken. Gerade Hilfsarbeiten werden gemäss bundesgerichtlicher
Rechtsprechung auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt
altersunabhängig nachgefragt (siehe BGE 146 V 16 E.7.2.1 mit
Hinweisen; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 8C_799/2021 vom
3. März 2022 E.4.3.3, 8C_535/2021 vom 25. November 2021 E.5.4.3,
8C_176/2021 vom 18. Mai 2021 E.6.2.2 und 8C_393/2020 vom
21. September 2020 E.4.2). Bei Männern im Alterssegment von 50 bis
64/65 wirkt sich das Alter gemäss der LSE bei Stellen ohne Kaderfunktion
sogar eher lohnerhöhend aus (vgl. Urteile des Bundesgerichts
9C_206/2021 vom 10. Juni 2021 E.4.4.5 und 9C_702/2020 vom
1. Februar 2021 E.6.3.2; siehe auch LSE 2018, Tabelle TA9 sowie die dem
Kompetenzniveau 1 zuzuordnende Berufshauptgruppe 9
"Hilfsarbeitskräfte" in der Tabelle T17). Hinzu kommt, dass der
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Beschwerdeführer von seinen bisher gewonnenen Berufserfahrungen und
Kenntnisse, insbesondere als langjähriger Produktionsmitarbeiter, wo er
auch maschinell (mit Stapler, Fleischpresse etc.) unterstützte Arbeiten
ausführte, sowie von seinen Tätigkeiten in der Landwirtschaft oder beim
Verein I._ in der Verteilzentrale von L._ auf dem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt profitieren kann (vgl. RAD-Bericht vom 18. Dezember 2019
[IV-act. 79 S. 1], Protokoll Standortgespräch vom 1. Oktober 2019 [IV-
act. 45], E-Mail der IV-Eingliederungsberaterin vom 29. August 2019 [IV-
act. 32], Evaluationsgespräch Eingliederung vom 31. Juli 2019 [IV-act. 22
S. 2], Fragebogen für Arbeitgebende vom 26. August 2019 [IV-act. 29
S. 3] sowie Arbeitsplatzbesichtigung: Betriebsmitarbeiter in der J._
AG in G._ [IV-act. 30] und undatierter Lebenslauf [IV-act. 52]). Dass
er dabei überlegt, speditiv, zuverlässig und zur vollsten Zufriedenstellung
seiner Vorgesetzten arbeiten kann, attestierten ihm denn auch seine
Eingliederungsfachpersonen (vgl. Arbeitszeugnis vom 20. Dezember
2019 [IV-act. 81], E-Mail der IV-Eingliederungsberaterin vom 7. November
2019 [IV-act. 60], Protokoll Standortgespräch vom 1. Oktober 2019 [IV-
act. 45] und E-Mail der IV-Eingliederungsberaterin vom 2. Oktober 2019
[IV-act. 48]). Zudem hat der Beschwerdeführer bisher praktische und
handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, weshalb der Umstellungs- und
Einarbeitungsaufwand in eine Verweistätigkeit gering sein dürfte. Dies ist
mit Blick auf die kürzere Aktivitätsdauer positiv zu werten, genauso wie
seine Persönlichkeitsstruktur als sehr engagierte, motivierte, zuverlässige
und leistungswillige Person (vgl. Arbeitszeugnis vom 20. Dezember 2019
[IV-act. 81], RAD-Bericht vom 18. Dezember 2019 [IV-act. 79 S. 1],
Verlaufsprotokoll Eingliederung Eintrag vom 17. Dezember 2019 [IV-
act. 82 S. 4], E-Mail der IV-Eingliederungsberaterin vom 7. November
2019 [IV-act. 60], Protokoll Standortgespräch vom 1. Oktober 2019 [IV-
act. 45], versicherungsmedizinischer Untersuchungsbericht im Auftrag der
Krankentaggeldversicherung von Dr. med. H._ vom 18. März 2019
[IV-act. 36 S. 2] sowie das Evaluationsgespräch Eingliederung vom
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31. Juli 2019 [IV-act. 22 S. 3]). Es fehlen somit konkrete Anhaltspunkte
dafür, dass der Beschwerdeführer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
aufgrund seines Alters verglichen mit anderen Beschäftigten seiner
Alterskategorie mit einem geringeren Lohn rechnen müsste.
3.7. Dem Beschwerdeführer ist grundsätzlich darin beizupflichten, dass bei
Männern, die behinderungsbedingt nur mehr einer Teilzeitarbeit
nachgehen können, unter dem Titel Beschäftigungsgrad allenfalls ein
Abzug vom Tabellenlohn anerkannt wird. Ein solcher entfällt aber, wenn
grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Versicherte aus gesundheitlichen
Gründen lediglich reduziert leistungsfähig sind (siehe Urteile des
Bundesgerichts 8C_395/2019 vom 20. September 2019 E.6.5.2,
9C_232/2019 vom 26. Juni 2019 E.2 und 3.1, 8C_211/2018 vom 8. Mai
2018 E.4.4 und 8C_344/2012 vom 16. August 2012 E.3.2, je mit
Hinweisen). Eine solche Konstellation liegt hier überwiegend
wahrscheinlich vor. So wurde der Beschwerdeführer mit Bericht vom
6. April 2021 der Klinik B._ aus rheumatologischer Sicht ab dem
5. April 2021 zu 50 % für eine mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit
bei nur manchmal einzunehmenden vorgeneigten Positionen, Arbeiten
über Schulterhöhe sowie Stossen und Ziehen – d.h. während maximal drei
Stunden eines achtstündigen Arbeitstags – arbeitsfähig erachtet (siehe IV-
act. 114 S. 4). Aufgrund dieser Bezugnahme auf ein volles Pensum, ist
davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
vollschichtig bei einer Einschränkung des Rendements von 50 %
umgesetzt werden kann. Das Bundesgericht hat in solchen Fällen, bei
dem die vollzeitliche Verrichtung leidensangepasster Verweistätigkeiten
nur mehr eine hälftige Leistung zeitigt, eine Abkehr von der
Rechtsprechung verneint (siehe Urteil des Bundesgerichts 9C_542/2019
vom 12. November 2019 E.3.1 m.H.). Selbst wenn jedoch davon
ausgegangen würde, dass der Beschwerdeführer – wie er vorbringt – in
leidensangepasster Tätigkeit nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein könnte,
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würde sich im Ergebnis nichts ändern. Denn gemäss der hier
anwendbaren LSE-Tabelle T18 für das Jahr 2018 verdienten zwar
statistisch Männer ohne Kaderfunktion mit einem Beschäftigungsgrad von
50 bis 74 % gut 4 % weniger als solche mit einem Beschäftigungsgrad von
90 % und mehr. Dies stellt aber rechtsprechungsgemäss keine
überproportionale Lohneinbusse dar (siehe Urteile des Bundesgerichts
8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E.8.6, 8C_139/2020 vom 30. Juli
2020 E.6.3.2, 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E.6.3.2, 9C_223/2020 vom
25. Mai 2020 E.4.3.2). Diese statistische Lohndifferenz wäre somit
rechtsprechungsgemäss nicht zu berücksichtigen.
3.8. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich unter Geltendmachung einer
widersprüchlichen Praxis des Bundesgerichts zum Leidensabzug in
allgemeiner Weise eine fehlende rechtsgleiche Behandlung der
Versicherten bemängelt, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten
ableiten. Mit dieser Argumentation verkennt der Beschwerdeführer, dass
ein Leidensabzug rechtsprechungsgemäss nicht generell und in jedem
Fall zur Anwendung gelangt. Ein Abzug soll nicht automatisch, sondern
dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die
versicherte Person wegen eines oder mehrerer
einkommensbeeinflussender Merkmale ihre gesundheitlich bedingte
Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit
unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (siehe
BGE 146 V 16 E.4.1, 135 V 297 E.5.2, 126 V 75 E.5a/bb und E.5b/aa;
Urteile des Bundesgerichts 8C_276/2021 vom 2. November 2021 E.5.1,
8C_115/2021 vom 10. August 2021 E.3.2.1, 9C_18/2020 vom 19. Mai
2020 E.6.1.1, 9C_323/2019 vom 2. September 2019 E.4.2 und
9C_549/2018 vom 20. Februar 2019 E.4.1). Dass vorliegend solche
Anhaltspunkte beim Beschwerdeführer vorliegen, ist aufgrund der hiervor
eingehend diskutierten Merkmale gesamthaft betrachtet zu verneinen.
Dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren derart
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gravierend wären, dass er deswegen negative Auswirkungen auf die
Lohnhöhe zu gewärtigen hätte, bringt der Beschwerdeführer weder
substanziiert vor noch sind solche ersichtlich.
3.9. Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich vorliegend bei einer gesamthaften
Betrachtungsweise und unter der Berücksichtigung der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht, einen Leidensabzug vom
statistisch bemessenen Invalideneinkommen vorzunehmen. Das
Invalideneinkommen beläuft sich somit auf CHF 34'879.50 (LSE 2018,
Tabelle TA 1, Kompetenzniveau 1, Männer, umgerechnet auf die
wöchentliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden, aufindexiert
per 2021, Arbeitsfähigkeit von 50 % = CHF 5'417.-- x 12 : 40 x 41.7 x
1.009117 x 1.01 x 1.01 x 0.5). Dabei resultiert bei einem unbestritten
gebliebenen Valideneinkommen von CHF 66'994.-- ein Invaliditätsgrad
von gerundet 48 %, womit – in Übereinstimmung mit der angefochtenen
Verfügung vom 28. Dezember 2021 – ab dem 1. Juli 2021 ein Anspruch
auf eine Viertelsrente besteht.
4. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.
Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG ist das
Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um Leistungen aus der
Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und
unabhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.-- bis CHF 1'000.--
festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein
durchschnittlicher Aufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Kosten in
Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens auf CHF 700.--
fest. Diese sind vom unterliegenden Beschwerdeführer zu tragen. Der
obsiegenden Beschwerdegegnerin steht kein Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten zu (vgl. Art. 61 lit. g ATSG e contrario).
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