Decision ID: f1fb4c86-48dc-4919-b0f8-139b339e5323
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1960, war seit 2002 bei der
Y._
als Restaurantleiterin tätig und damit bei der AXA Versicherungen AG gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) versichert, als sie am 1
3.
Oktober 2010 als Fussgängerin von einem Auto angefahren wurde (
Urk.
11/A1) und
ein Polytrauma erlitt
(
Urk.
12/M
1
S. 1).
Mit Verfügung vom 2
6.
Juni 2015 verneinte die AXA einen über
die schon erbrachten Leistungen hinausgehenden
Taggeldanspruch
(
Urk.
11/A325
=
Urk.
3/B
). Die dagegen am
1
1.
August 2015
erhobene Einsprache
(
Urk.
11/A
330
) wies sie am 2
3.
November 2015 ab (
Urk.
11/A332 =
Urk.
2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 2
3.
November 2015 (
Urk.
2) erhob die Versicherte am
5.
Januar 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzu
heben und es seien ihr ab
2
7.
Januar 2015 Unfall-(Teil-)
Taggelder zuzuspre
chen; eventuell sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, eine
gesetzmässige Sachverhaltsabklärung nachzuholen (
Urk.
1 S. 2 oben
Ziff.
1-
3).
Die AXA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
5.
April 2016 (
Urk.
9) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am
3.
Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde.
3.
Die Invalidenversicherung erteilte der Beschwerdeführerin am 1
2.
Februar 2012 Kostengutspra
che für eine Umschulung zur Technischen Kauffrau (
Urk.
11
/A150) und sprach ihr
am
1
6.
August 2012 vom 2
0.
August 2012 bis 3
1.
Ok
tober 2014 Taggelder zu (
Urk.
11
/A214).
Am
1
3.
März 2013 ersetzte sie die Kostengutsprache von 2012 durch eine solche für
eine berufsbeglei
tende kaufmännische Ausbildung (Bürofachdiplom VSO) vom 1
6.
März 2013 bis
1.
Februar 2014 (
Urk.
11/A248) und sprach am 2
0.
März 2013 entspre
chende Taggelder zu (
Urk.
11/A230). A
m 1
9.
Februar 2014
verlängerte
sie
die
Kostengutsprache für
die
Umschulung vom
2.
Februar 2014 bis 2
6.
Januar 2015 (
Urk.
12/A282)
und sprach am
1.
September 2014 entsprechende Tag
gelder bis 2
6.
Januar 2015 zu (
Urk.
11/A288); vgl.
Urk.
11/A293).
Am 2
7.
März 2015 hob die Invalidenversicherung infolge einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands die erteilte Kostengutsprache im Sinne des
Abbruch
s
de
r beruflichen Massnahme auf
(
Urk.
12/A3
19 Beilage).
25/B1).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeits
unfä
hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit,
mithin im Zeit
punkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art.
16 Abs.
1 und 2 UVG
i.V.m
. Art.
6 ATSG; BGE
137 V 199 E.
2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.
Dezember 2014 E.
3),
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG).
1.2
Das Taggeld der Unfallversicherung wird nicht gewährt, solange Anspruch auf ein Taggeld der Invalidenversicherung besteht (Art. 16 Abs. 3 UVG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus, die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 2
6.
Januar 2015 sei krankheitsbedingt, weshalb kein Taggeldanspruch mehr bestehe. Ein allfälli
ger Rentenanspruch sei zu prüfen, wenn auch krankheitsbedingt ein medizi
nischer Endzustand erreicht sei (
Urk.
2 S. 5
Ziff.
2.3.4).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk.
1), die Annahme einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit sei allenfalls bis zum Ende eines Rehabilitationsaufenthalts Ende März 2015 überwiegend wahrscheinlich, nicht aber für die Zeit danach (S. 7
Ziff.
18).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob ab dem 2
6.
Januar 2015, eventuell ab April 2015, ein Taggeldanspruch besteht.
3.
3.1
Gemäss Zusammenfassung der Krankengeschichte vom 2
8.
Oktober 2010
(
Urk.
12/M2) war die Beschwerdeführerin vom 1
3.
bis 2
6.
Oktober 2010 in der Klinik für Unfallchirurgie hospitalisiert und es wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten
,
Diagnosen gestellt (S. 1):
Commotio cerebri
stumpfes
Abdominaltrauma
Thoraxkontusion
Beckenringfraktur rechts
wenig dislozierte offene partielle
Olecranonfraktur
rechts
komplexe Kniebinnenläsion rechts
komplexe Kniebinnenläsion links
LFTA (
L
igamentum
fibulotalare
anterius
) Ruptur OSG (Oberes Sprung
gelenk) rechts
Oberschenkelkontusion rechts
Excoriation
lateraler
Malleolus
und Fuss rechts
Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
ab 1
3.
Oktober 2010 attestiert (S. 3 unten).
3.2
Vom 2
4.
November 2010 bis 1
2.
August 2011 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der
Z._
, worüber am 1
2.
August 2011 berichtet wurde (
Urk.
12/M50). Nebst den initial gestellten Diagnosen wurden als weitere Diagnosen eine leichte traumatische Hirnverletzung und eine
Anpassungs
störung
(F43.22) genannt (S. 1
Ziff.
A8-9).
Als Probleme bei Austritt wurden eine eingeschränkte Kniebeweglichkeit rechts, die Notwendigkeit von Unterarm-Gehstöcken für längere Strecken und im Freien sowie ein leichtes Streckdefizit am Ellbogen rechts genannt (S.
2 oben).
Für die angestammte Tätigkeit im Service-/Gastronomiebereich wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
ab 1
3.
August 2011 attestiert;
näher umschriebene angepasste Tätigkeiten seien ganztags möglich, wobei ein Einstieg mit 2-3 Stunden Präsenzzeit und dann einer Steigerung auf halbtags empfohlen wurde (S. 2 unten).
3.3
Das rechte Knie betreffend zeigte sich bei der Verlaufskontrolle am 1
5.
No
vember 2011 ein halbes Jahr postoperativ ein zeitgerechter Verlauf (
Urk.
12/M55
).
Nach der am 1
5.
Mai 2012 erfolgten Kontrolle wurde über ein gutes
Einjahres
ergebnis
mit zufriedener Patientin berichtet (
Urk.
12/M65).
3.4
Gemäss Kurzaustrittsbericht vom 1
9.
Dezember 2014 (
Urk.
12/M99) weilte die Beschwerdeführerin vom 2
9.
November bis 1
9.
Dezember 2014 stationär im
A._
, wo folgende Diagnosen gestellt wurden (S. 1):
Guillain
Barré
Syndrom, Erstdiagnose (ED) 1
0.
Dezember 2014
Depression, ED 2010
Hypothyreose
arterielle Hypertonie
Adipositas Grad III
Hy
percholesterinämie
Glaukom rechtes Auge
Es wurde berichtet, die Beschwerdeführerin sei notfallmässig aufgrund von Rückenschmerzen im Bereich der Brustw
irbelsäule (BWS) und
Hypästhesie
n
an Händen und Füssen beidseits zugewiesen worden (S. 1 Mitte).
Im Austrittsbericht vom 3
0.
Dezember 2014 (
Urk.
12/209/12-18) wurden ver
gleichbare Angaben gemacht.
3.5
Vom 1
9.
Dezember 2014 bis 2
6.
März 2015 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der
B._
, worüber am 1
0.
April 2015 berich
tet wurde (
Urk.
12/209/19-20). Als Diagnosen wurden genannt (S. 1):
Guillain
Barré
Syndrom
, ED 1
0.
Dezember 2014
Hypothyreose
metabolisches Syndrom mit
arterieller Hypertonie
Adipositas Grad III
Hypercholesterinämie
Glaukom Auge rechts
Die Beschwerdeführerin sei in gebessertem Allgemeinzustand nach Hause entlassen worden. Nach über dreimonatiger Behandlung habe die Therapie stagniert, eine erneute stationäre Reha-Behandlung nach 6-9 Monaten könne aber durchaus sinnvoll sei
n
(S. 2 Mitte).
3.6
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 2
3.
November 2015 an die Invalidenversiche
rung (
Urk.
12/211) aus, sie behandle die Beschwerdefüh
rerin seit Oktober 2013 (
Ziff.
1.2
)
,
und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff.1.1):
Verkehrsunfall Oktober 2010 mit Polytrauma
Guillain
Barré
Syndrom, ED
9.
Dezember 2014, Erkrankungsbeginn 2
5.
November 2014
Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
ab 2
7.
November 2014 mit einem Arbeitsversuch von 10
%
ab 1
5.
Juli 2015 und von 20
%
ab
1.
Oktober 2015 (
Ziff.
1.6).
3.7
Am 1
5.
Dezember 2015 erfolgte eine neuropsychologische Abklärung, über die am 2
9.
Januar 2016 berichtet wurde (
Urk.
12/221). Im Gesamtbild zeigte
sich eine leichte bis mittelschwere kognitive Störung. Ätiologisch schienen die Defizite „nach wie vor am ehesten im Rahmen des depressiven
Zustands
bildes
“ erklärt werden zu können (S. 5).
3.8
Am
4.
Februar 2016 berichteten die Ärzte der
D._
über die gleichentags in der Kniesprechstunde erfolgte Verlaufskontrolle (
Urk.
12/B103/1).
Sie führten unter anderem aus, die Patientin berichte über seit Dezember 2015 erneut zunehmende Kniebeschwerden rechts im Sinne von Anlaufschmerzen und belastungsabhängigen Schmerzen (S. 2 unten). Im November 2014 habe sich ein
Guillain
Barré
Syndrom entwickelt, „weshalb die Patientin bis Dezember 2015 zu 100
%
arbeitsunfähig war“ (S. 3 oben). Sie interpretierten die vergangene Episode medialer Knieschmerzen am ehesten im Sinne einer Überlastung der medialen Weichteile bei
valgischer
Beinachse (S. 3 Mitte).
3.9
Dr.
C._
führte in ihrem Bericht vom 1
7.
Februar 2016 (
Urk.
12/M103) aus, nach dem Rehabilitationsaufenthalt bis 2
6.
März 2015 sei zur initial vorhandenen beinbetonten Paraparese mit motorischen Aus
fällen und Sensibilität
sstörungen in Beinen und Händen eine neurogene Harnblasen- und Darmfunktionsstörung sowie eine Schluckstörung hinzuge
treten. Insgesamt lasse sich sagen, dass die motorischen und sensiblen neu
rologischen Ausfälle langsam aber stetig rückläufig seien, wobei sich das beim Unfall im Jahr 2010 verletzte Bein zögerlicher und schlechter erhole. Mit zunehmender Mobilität seien wieder vermehrt Schmerzen im rechten Kniegelenk aufgetreten; wie vor der neurologischen Erkrankung könne die Patientin nur mit Stockunterstützung Treppen steigen und nur mit
Nach
stellschritt
und nicht alternierend (S. 1
Ziff.
1).
Zur Arbeitsfähigkeit führte sie aus, momentan arbeite die Beschwerde
führe
rin etwa 20
%
, anfänglich im Homeoffice, nun im Büro der Firma. Eine wei
tere Steigerung in sehr kleinen Schritten dürfe erwartet werden. Aufgrund der bereits vor der Erkrankung am
Guillain
Barré
Syn
drom vorhandenen
neuro
kognitiven
Einschränkungen se
i
eine Wieder
auf
nahme der begonnen Weiterbildung nicht möglich und der Patientin auch nicht zuzumuten. Eine Steigerung des Pensums auf maximal 40
%
im Laufe des Jahres wäre sehr erfreulich, könne aber nicht garantiert werden (S. 2
Ziff.
3).
3.10
In einer Taggeldkarte der Krankentaggeldversicherung
(vgl.
Urk.
11/308)
attestiert
e
Dr.
C._
eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 2
7.
November 2014 bis am 3
1.
Dezember 2015 und von 80
%
ab
1.
Januar 2016 (
Urk.
11/A333/4). Im Unfallschein attestierte sie - letztmals am
2.
November 2015 - eine Arbeitsunfähigkeit von 60
%
ab
1.
April 2013, von 50
%
ab
1.
Februar 2014, von 60
%
ab
1.
Oktober 2014 und von 100
%
ab 2
7.
November 2014 (
Urk.
11/A333/2).
4.
4.1
Gemäss dem Austrittsbericht der
Z._
wurden rund 10 Monate nach dem Unfall als Probleme eine eingeschränkte Kniebeweglichkeit rechts, die Notwendigkeit von Gehstöcken und ein leichtes Streckdefizit am Ellbogen rechts genannt (vorstehend E. 3.2). Von behandelnder Seite wurde im Mai 2012 das rechte Knie betreffend über ein gutes
Einjahresergebnis
berichtet (vorstehend E. 3.3).
4.2
Im November 2014 erkrankte die Beschwerdeführerin an einem
Guillain
Barré
Syndrom
(vorstehend E. 3.4). Nach über dreimonatiger Behandlung stagnierte die Therapie und die Beschwerdeführerin wurde
am 2
6.
März 2015
aus der Rehabilitation nach Hause entlassen, dies mit der sinngemässen Empfehlung einer erneuten Rehabilitation nach 6-9 Monaten (vorstehend E.
3.5).
4.3
Solange Anspruch auf ein Taggeld der Invalidenversicherung bestand, bestand kein solcher auf ein Taggeld der Unfallversicherung (vorstehend E.
1.2)
, womit bis am 2
6.
Januar 2015 kein Taggeldanspruch bestand.
Die Arbeitsunfähigkeit bis zum Abschluss des Rehabilitationsaufenthalts am 2
6.
März 2015 gründete in der Erkrankung am
Guillain
Barré
Syndrom, was auch die Beschwerdeführerin einräumte (vorstehend E. 2.2); eine
unfallkau
sale
Komponente ist nicht ersichtlich. Somit bestand bis am 2
6.
März 2015 ebenfalls kein Taggeldanspruch.
4.4
Zu prüfen bleibt, ob zwischen dem 2
7.
März
2015
und
dem Erlass des
Einsprache
entscheids
vom 2
3.
November
2015
ein Taggeldanspruch bestanden hat. Dies hängt davon
ab,
ob in dieser Zeit eine Arbeitsunfähigkeit dokumentiert ist, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallbedingt war (vorstehend E.
1.1).
4.5
Dr.
C._
hat zwar, letztmals am
2.
November 2015
,
i
m
Unfall
schein
eine Arbeitsunfähigkeit ab 2
7.
November 2014 eingetragen (vorste
hend 3.10). Daraus kann jedoch nicht auf eine überwiegend wahrscheinlich nachgewiesene unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden, den
n
Dr.
C._
hat
in einem früheren Attest die gleiche Arbeitsunfähig
keit vom 2
7.
November bis
1.
Dezember 2014 ausdrücklich als
krankheitsbe
dingt
bezeichnet
(
Urk.
11/A306/3)
,
und insbesondere hat sie wiederum die gleiche
Arbeitsunfähigkeit vom 2
7.
November bis 3
1.
Dezember 2015 auch
in
der Taggeldkarte (der Krankentaggeldversicherung)
eingetragen (vorstehend E. 3.10).
4.6
Im November 2015 nannte
Dr.
C._
zwei Diagnosen, nämlich
den
Unfall von 2010 mit Polytrauma und das am 2
5.
November 2014 aufgetre
tene
Guillain
Barré
Syndrom (vorstehend E. 3.6). Die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit ordnete sie nicht näher zu, bezeichnete sie also insbeson
dere nicht explizit als unfallbedingt.
Im Bericht über die im Dezember 2015 erfolgte neuropsychologische Abklä
rung wurden keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit gemacht (vorstehend E.
3.7).
4.7
Im Bericht der Ärzte der
D._
, wo die Beeinträchtigun
gen am rechten Knie als Unfallfolge behandelt wurden, wurde im Februar 2016 ausdrücklich
festgehalten, die Patientin sei wegen des
Guillain
Barré
Syndroms bis Dezember 2015
zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen (vorstehend E. 3.8).
Dies ist die klarste
aktenkundige
Feststellung aus medizinischer Sicht zur Arbeitsunfähigkeit im hier zu prüfenden Zeitraum, und darin wurde die Arbeitsunfähigkeit ausdrücklich als krankheitsbedingt - und damit nicht unfallbedingt - charakterisiert.
Darauf ist abzustellen, was zum Schluss führt, dass eine unfallbedingte Arbeits
unfähigkeit im massgebenden Zeitraum nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Damit fehlt es an der ausschlaggebenden Anspruchsvoraussetzung einer
unfallbe
dingten
Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 1.1), weshalb kein
Taggeld
a
n
spruch
besteht.
4.8
Aus dem Bericht von
Dr.
C._
vom Februar 2016 ist möglicher
weise zu schliessen, dass ihres Erachtens die neurologische Erkrankung (
Guillain
Barré
Syndrom) in diesem Zeitpunkt abgeklungen war. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, da vorliegend nur die Verhältnisse bis zum Datum des angefochtenen Entscheids (November 2015) zu überprüfen sind.
4.9
Der angefochtene Entscheid erweist sich somit
(vorstehend E. 4.7)
als rech
tens, und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.