Decision ID: 3d28682b-b204-4f18-8c6c-7dce5ec2595f
Year: 2018
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_004
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt im Zeitpunkt des Beschwerdeentscheids bzw. nach Ablauf
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der gewährten Möglichkeit zur Nachreichung einer beglaubigten
Vollmacht. Für die frist- und formgerechte Einreichung einer Beschwerde
sei allein der Beschwerdeführer verantwortlich. Dieser habe den ersten
Beweis (Rechtzeitigkeit der Vollmacht des Miteigentümers) aber erst im
vorliegenden Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht ins Recht
gelegt. Hätte der Beschwerdeführer nach Eingang des
Beschwerdeentscheids oder dann während der eingeräumten Nachfrist
den Beleg mit dem Sendeverlauf eingereicht, hätte die
Beschwerdegegnerin über eine Grundlage verfügt, um allenfalls auch bei
der Post Nachforschungen anzustellen. Es wäre für den
Beschwerdeführer ein Leichtes und absolut zumutbar gewesen, den
Sendeverlauf (Quittungskopie) umgehend einzureichen, was er aber
unterlassen habe. Zur Korrespondenz mit dem Miteigentümer sei nur eine
Kopie eines (inhaltlich sonderbaren) Schreibens vom 6. Dezember 2017
samt Zustellung an den Adressaten ins Recht gelegt worden. Den Beweis
für eine ernsthafte Erkrankung des Miteigentümers sei der
Beschwerdeführer jedoch weiterhin schuldig geblieben.
6. Am 2. Februar 2018 ging beim Verwaltungsgericht (mit Poststempel vom
1. Februar 2018) eine handschriftliche Ergänzung des Beschwerdeführers
auf der Einladung des Gerichts vom 23. Januar 2018 an die
Beschwerdegegnerin zur Möglichkeit einer Duplik bis am 5. Februar 2018
ein. Der Beschwerdeführer vermerkte auf der Einladung, dass er
verzichte und ihm keine eingeschriebenen Postsendungen ab dem 5. bis
zum 20. Februar 2018 zugestellt werden sollten, weil er ferienhalber
abwesend sei.
Auf die weiteren Vorbringen und Argumente der Parteien wird, soweit
erforderlich, im Rahmen der Erwägungen noch eingegangen.
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Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet der
Beschwerdeentscheid vom 28. November 2017, worin die
Beschwerdegegnerin auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 11.
Oktober 2017 infolge fehlender Sachurteilsvoraussetzungen (fehlende
Beschwerdelegitimation als einzelner Miteigentümer) gar nicht eintrat.
Damit konnte sich der Beschwerdeführer nicht einverstanden erklären,
weshalb er dagegen am 21. Dezember 2017 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht des Kantons Grau-bünden erhob und die Behandlung
seiner Einwände gegen die missliebige Bewertungsverfügung der
Beschwerdegegnerin vom 29. September 2017 beantragte.
Beschwerdethema bildet die Frage der Rechtmässigkeit des
angefochtenen Entscheids betreffend Nichteintreten aufgrund der
angeführten Gründe (fehlende Aktivlegitimation zur
Beschwerdeerhebung) sowie der dazu ergangenen Korrespondenz
zwischen den Litiganten.
2. Zum anwendbaren Recht gilt es zunächst festzuhalten, dass das neue
Immobilienbewertungsgesetz (IBG; BR 850.100) auf den 1. Januar 2018
– zusammen mit der Namensänderung in Amt für Immobilienbewertung
anstatt des bisher bis zum 31. Dezember 2017 geltenden Gesetzes über
das Schätzungswesen im Kanton Graubünden (aSchG; BR 850.100) und
der bis dahingeltenden Bezeichnung Amt für Schätzungswesen – in Kraft
getreten ist. In den Schlussbestimmungen wird übergangsrechtlich in Art.
21 Abs. 1 IBG zum Verhältnis zwischen aSchG und IBG was folgt
bestimmt: "Bei Inkrafttreten dieses Gesetzes werden bereits eingeleitete
Verfahren nach bisherigem Recht zu Ende geführt." Da das hier zur
Diskussion stehende Bewertungsverfahren bereits vor dem 1. Januar
2018 mit Verfügung vom 29. September 2017 eingeleitet wurde, kommt
im vorliegenden Fall somit noch das bis zum 31. Dezember 2017 gültige
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Recht (aSchG) zur Anwendung. Laut Art. 13 aSchG galt für die Erhebung
eines Rechtsmittels (Beschwerde) Folgendes: "Die Eigentümer und
Eigentümerinnen oder bei Stockwerkeigentum die Verwaltung für die
Liegenschaft als Ganzes sind befugt, gegen die Schätzung und gegen die
Gebührenrechnung innert 30 Tagen seit Mitteilung beim Amt schriftlich
Beschwerde zu erheben (Abs. 1). Der Entscheid des Amtes kann mit
Beschwerde innert 30 Tagen seit Mitteilung beim Verwaltungsgericht
angefochten werden (Abs. 2)." Im konkreten Fall ist einerseits der Begriff
des Eigentümers im Lichte des Miteigentums auszulegen und
andererseits die dazu ergangene Korrespondenz zwischen den Litiganten
samt Fristansetzungen zur Erfüllung aller Sachurteilsvoraussetzungen zu
würdigen und zu taxieren.
3. Für die sich vorab stellende Rechtsfrage, ob die Beschwerdegegnerin die
Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers ohne Zustimmung des
(anteilsmässig gleichberechtigten) Miteigentümers zu Recht verneinte, ist
der Wortlaut von Art. 13 aSchG – der im Übrigen mit Art. 19 IBG ausser
der Bezeichnung Bewertung anstelle des Begriffs Schätzung identisch ist
– insofern interpretationsbedürftig, als der Begriff "Eigentümer" nicht im
Sinne eines Alleineigentümers, sondern im Sinne des Miteigentümers
nach Art. 646 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210)
zu verstehen ist. Das Institut des "Miteigentums" beinhaltet nun aber
gewisse spezialgesetzliche Regelungen und Besonderheiten, welche
auch die Beschwerdelegitimation zur Anfechtung von unliebsamen
Bewertungs- bzw. Schätzungsentscheiden betreffen. Art. 647b Abs. 1
Satz 1 ZGB hält diesbezüglich ausdrücklich fest, dass wichtige
Verwaltungshandlungen (nur) mit Zustimmung der Mehrheit aller
Miteigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Sache vertritt,
durchgeführt werden können. Zu diesen *wichtigen
Verwaltungshandlungen" wurde bereits im Urteil des Verwaltungsgerichts
[VGU] U 12 4 vom 6. März 2012 E.2a ohne Zweifel auch die Führung
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eines Prozesses gezählt. Für die Erhebung einer Beschwerde ist daher
die Zustimmung der Mehrheit aller Miteigentümer bzw. bei nur zwei
Miteigentümern zu jeweils gleichen Eigentumsanteilen eben die
Zustimmung beider Streitgenossen erforderlich. Die Erfüllung dieses
Formerfordernisses ist demnach eine unerlässliche
Sachurteilsvoraussetzung, um seitens des streitberufenen Gerichts
überhaupt auf die Streitsache materiell eintreten und die darin erhobenen
Einwände behandeln zu können. An dieser elementaren
Zustimmungsvoraussetzung für die Anhandnahme der Beschwerde durch
beide Miteigentümer hat es hier – wie anhand der Korrespondenzen
gleich noch zu zeigen ist (E.4, hiernach) – aber gefehlt. Nichts
Gegenteiliges ist auch dem Urteil des Verwaltungsgerichts U 16 7 vom
26. April 2016 E.3c zu entnehmen, worin unter Hinweis auf das
Bundesgesetz über das Bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11)
festgehalten wurde, dass es durchaus zulässig sei, dass Spezialgesetze
zu gewissen Themenbereichen eine Einschränkung der
Beschwerdelegitimation vorsähen. Der Grundgedanke im SchG (heute
IBG) dürfte dabei demjenigen des BGBB ähnlich gewesen sein. Es sollten
lediglich die von der amtlichen Schätzung direkt Betroffenen Beschwerde
erheben können; insbesondere sollten Nachbarn oder die Organisation
des Naturschutzes oder der Landwirtschaft ausgeschlossen werden. Die
ratio legis liege darin, dass sich Dritte nicht in das Vertragsverhältnis
drängten. Das mit der Bewilligungs- sowie Zustimmungspflicht
verbundene öffentliche Interesse sollte bei Anwendungsfällen zum BGBB
nämlich einzig von den Behörden und nicht von Drittbeschwerdeführern
wahrgenommen werden (vgl. BGE 139 II 233 E.5.2.1). [...] Es könne
deshalb festgehalten werden, dass der Gesetzgeber bewusst eine von
Art. 30 VRG abweichende, strengere Regelung zur
Beschwerdelegitimation im SchG getroffen habe. Demnach seien – von
hier nicht in Frage stehenden Ausnahmen (wie zum Beispiel bei
Stockwerkeigentümergemeinschaften nach Art. 712a ff. ZGB) – nur
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Eigentümer zur Beschwerde legitimiert; wobei mit dem Begriff Eigentümer
einzig Alleineigentümer sowie eben auch Miteigentümer mit den
erforderlichen Prozess-vollmachten erfasst werden. Es bleibt damit
konkret immer noch zu prüfen, ob die schriftliche Vollmacht – wie vom
Beschwerdeführer behauptet – mit eingeschriebener Postsendung der
Beschwerdegegnerin zugestellt wurde und somit hier trotz allem korrekt
und rechtzeitig erfolgte.
4. Zur Korrespondenz zwischen den Litiganten gilt es vorweg festzuhalten,
dass die entsprechenden Angaben und Beteuerungen etwas wirr und
unstrukturiert sind, soweit es um die (angeblich) per eingeschriebener
Postsendung zugestellte Zustimmungsvollmacht des gleichberechtigten
Miteigentümers des Beschwerdeführers geht. Aus Sicht des Gerichts hat
sich der massgebende Ereignisablauf in chronologischer Reihenfolge wie
folgt zugetragen: Gegen die amtliche Schätzung vom 29. September
2017 erhob der Beschwerdeführer fristgerecht Beschwerde am 11.
Oktober 2017. Diese Eingabe ist von der Beschwerdegegnerin mit
Eingangsstempel vom 12. Oktober 2017 bestätigt und somit von ihr
empfangen worden (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 4). Mit
Schreiben vom 12. Oktober 2017 forderte die Beschwerdegegnerin
gleichentags den Beschwerdeführer zur Nachbesserung sowie
Vervollständigung der Beschwerde – will heissen zur Nachreichung der
Zustimmungsvollmacht des Miteigentümers oder zur Mitunterzeichnung
der Beschwerde durch denselben – auf, wobei dem Beschwerdeführer
dafür eine Frist bis zum 27. Oktober 2017 eingeräumt wurde (Bg-act. 5).
Am 26. Oktober 2017 teilte der Beschwerdeführer per E-Mail (16.57 Uhr)
der Beschwerdegegnerin mit, dass ihm die Vollmacht versprochen
worden sei, er aber die Frist nicht einhalten könne und ihm eine
Fristerstreckung bis zum 15. November 2017 zu erteilen sei (Bg-act. 6
unten). Darauf antwortete die Beschwerdegegnerin jedoch gleichentags
per E-Mail (um 17.09 Uhr) und liess den Beschwerdeführer darin wissen,
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dass der elektronische Schriftenwechsel noch nicht anerkannt (fehlende
Unterschrift) sei und daher per Post ein schriftliches Gesuch einzureichen
sei (Bg-act. 6 oben). Der Beschwerdeführer druckte dieses Antwortmail
aus, unterzeichnete es mit seinem Namenskürzel und sandte es dann per
eingeschriebene Postsendung der Beschwerdegegnerin zu. Das
ausgedruckte und handschriftlich (mittels Kürzel versehene) E-Mail traf
darauf bei der Beschwerdegegnerin laut Eingangspoststempel am 27.
Oktober 2017 ein (vgl. Roten E-Stempel auf Bg-act. 6). Gemäss
Verlaufsversand der zuständigen Aufgabestelle wurde das ausgedruckte
und handschriftlich signierte E-Mail am 26. Oktober 2017 (um 17.37 Uhr)
der Post zur Übermittlung übergeben (vgl. beschwerdeführerische Akten
[Bf-act.] B4). Zudem reichte der Beschwerdeführer am 27. Oktober 2017
per E-Mail die eingescannte Vollmacht des Miteigentümers vom 24.
Oktober 2017 bei der Beschwerdegegnerin ein (Bg-act. 7) und fragte bei
dieser nach, ob diese Vollmacht ausreichend sei. Eine Reaktion auf diese
E-Mail 'Anfrage' durch die Beschwerdegegnerin blieb in der Folge jedoch
aus. Am 30. Oktober 2017 teilte die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer weiter noch mit, dass die Frist für die Einreichung der
Vollmacht gemäss Gesuch vom 27. Oktober 2017 (recte: 26. Oktober
2017, da Poststempel massgebend) bis zum 15. November 2017
erstreckt werde. Es handelte sich bei diesem Schreiben somit um die –
zunächst kurzfristig versäumte – Antwort der Beschwerdegegnerin auf
das ausgedruckte und am 26. Oktober 2017 (17.37 Uhr) per Einschreiben
mittels Post versandte E-Mail. Bei diesem entsprechend rekonstruierten
Geschehensablauf lässt sich allerdings festhalten, dass innert
angesetzter Frist keine gültige Zustimmungsvollmacht des
Miteigentümers des Beschwerdeführers bei der Beschwerdegegnerin
einging, weshalb letztere am 28. November 2017 auch zu Recht nicht auf
die Beschwerde eintrat (Bg-act. 9). Selbst wenn auf das zweite E-Mail
vom 27. Oktober 2017 des Beschwerdeführers mit eingescannter
Vollmacht des Miteigentümers vom 24. Oktober 2017 (Bg-act. 7) nicht
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sofort eine Reaktion seitens der Beschwerdegegnerin erfolgte, so gilt es
diesbezüglich doch noch klarzustellen, dass die Beschwerdegegnerin
dem Beschwerdeführer nur wenige Stunden zuvor (mit E-Mail vom 26.
Oktober 2017, 17.09 Uhr – Bg-act. 6 oben) bereits unmissverständlich
mitgeteilt hatte, dass der elektronische Schriftenwechsel noch nicht
anerkannt sei, was eben nur bedeuten konnte, dass eine gültige
Unterschrift derzeit noch nicht vorliege und elektronisch auch nicht gültig
nachgereicht werden könne. Soweit der Beschwerdeführer überdies vor
Verwaltungsgericht geltend machte, er habe mit der eingeschriebenen
Postsendung vom 26. Oktober 2017 (zugestellt laut postalischem
Verlaufsversand am 27. Oktober 2017) die Vollmacht eingereicht, vermag
das Gericht dieser Sachdarstellung nicht zu folgen. Vielmehr erscheint
ihm diese Sachverhaltsversion als unglaubwürdig, ersuchte der
Beschwerdeführer im ersten E-Mail vom 26. Oktober 2017 (um 16.57 Uhr)
doch noch selbst um eine Fristerstreckung bis zum 15. November 2017.
Auf die Antwort der Beschwerdegegnerin, er solle das
Fristerstreckungsgesuch per Post einreichen, druckte er das E-Mail aus,
unterzeichnete es und stellte es der Beschwerdegegnerin noch
gleichentags zu. Bei diesem Ereignisablauf ist aber davon auszugehen,
dass der Beschwerdeführer im Postumschlag bzw. in der
eingeschriebenen Postsendung vom 26. Oktober 2017 nur das
Fristerstreckungsgesuch (ohne Zustimmungsvollmacht des
Miteigentümers vom 24. Oktober 2017) einreichte. Dafür spricht auch,
dass die eingescannte Vollmacht erst am 27. Oktober 2017 per E-Mail bei
der Beschwerdegegnerin eingereicht wurde. Hätte der Beschwerdeführer
nämlich die erforderliche Vollmacht bereits am Vortrag im Zeitpunkt des
Versands der eingeschriebenen Postsendung um 17.37 Uhr gehabt, hätte
er das nachgereichte Fristerstreckungsgesuch zum Voraus gar nicht mehr
stellen müssen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer selbst die ihm
eingeräumte Frist von 10 Tagen im Rahmen einer Wiedererwägung nach
Art. 24 VRG ungenutzt verstreichen liess, da er in dieser Zeitspanne (wie
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auch später bis dato) weder eine notariell beglaubigte Vollmacht des
Miteigentümers noch sonstige aussagekräftige und zuverlässige
Dokumente über die "schwere Krankheit" oder allfällige Urteils-
/Handlungsunfähigkeit des gleichberechtigten Miteigentümers
beizubringen vermochte. Aus der einschlägigen Korrespondenz zwischen
den Parteien bzw. Litiganten lässt deshalb auch nichts für den Standpunkt
des Beschwerdeführers herleiten.
5. a) Der angefochtene Entscheid vom 28. November 2017 ist demnach
rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde vom 21. Dezember 2017
führt.
b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf
Art. 73 Abs. 1 VRG vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.
Aussergerichtlich steht der Beschwerdegegnerin nach Art. 78 Abs. 2 VRG
keine Entschädigung zu, da sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis
obsiegte.