Decision ID: 1f6fb971-ee05-4155-9525-e20dc5f18376
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Am 3. September 2001 verfügte die Schweizerische Bundesanwaltschaft (nachfolgend „Bundesanwaltschaft“) die Eröffnung des gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren gegen B._ (nachfolgend „B._“) und  Ehefrau, A._, sowie allfällige weitere Beteiligte. Gestützt auf die Ermächtigungsverfügung des Eidgenössischen Justiz- und  vom 17. September 2001 und auf Antrag der Bundesanwaltschaft vom 21. September 2001 eröffnete die Eidgenössische  mit Verfügung vom 24. September 2001 die Voruntersuchung gegen B._. Es bestand der Verdacht, dass sich B._ des Betrugs (Art. 146 StGB), der Veruntreuung (Art. 138 StGB), der ungetreuen Amtsführung (Art. 314 StGB) sowie der Urkundenfälschung im Amt (Art. 317 StGB) schuldig gemacht hatte.
Mit Verfügung vom 19. März 2003 dehnte die Eidgenössische  die Voruntersuchung auf die Tatbestände des mehrfachen Betrugs (Art. 146 StGB bzw. Art. 148 aStGB) und der mehrfachen  (Art. 251 StGB) aus, sowie mit Verfügung vom 12. Mai 2003 auf die Tatbestände des mehrfachen Betrugs (Art. 146 StGB bzw. Art. 148 aStGB) und der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) bzw. der mehrfachen Fälschung von Ausweisen (Art. 252 StGB).
Auf Antrag der Bundesanwaltschaft vom 9. Mai 2003 wurde die  überdies auf den Tatbestand der mehrfachen Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) ausgedehnt (vgl. zum Ganzen Schlussbericht eidg.  vom 9. Juli 2003).
B. Mit Verfügung vom 4. Mai 2004 stellte die Bundesanwaltschaft das  gegen B._ wegen Verdachts auf ungetreue Amtsführung (Art. 314 StGB), eventuell auf ungetreue Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB), auf Betrug (Art. 146 StGB) zum Nachteil der Eidgenossenschaft im  mit der Verwendung gefälschter Diplome, auf  (Art. 251 StGB) im Zusammenhang mit der Fälschung von  und auf Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 2 StGB) im Zusammenhang mit der Bezahlung fiktiver Rechnungen ein (BK act. 1.2).
Mit Datum vom 20. April 2004 erhob die Bundesanwaltschaft Anklage  B._ und warf ihm vor, er habe sich des gewerbsmässigen  (Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB), der mehrfachen Urkundenfälschung im Amt (Art. 317 Ziff. 1 StGB), eventuell der teilweisen Urkundenfälschung
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(Art. 251 Ziff. 1 StGB), der Fälschung von Ausweisen (Art. 252 StGB), der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung (Art. 253 StGB) und der gewerbsmässigen Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) schuldig  (SK 001/04 act. 1.1).
C. Mit Eingabe vom 17. Mai 2004 stellte B._ bei der  den Antrag, es sei ihm eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 6'348.40 auszurichten. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, aufgrund der Einstellungsverfügung der Bundesanwaltschaft stehe ihm gemäss Art. 122 BStP eine Entschädigung für Parteikosten zu; dies  der Tatsache, dass mit der Einstellungsverfügung namhafte und schwerwiegende Vorwürfe gegen ihn fallengelassen worden seien bzw.  Anklage nur in stark reduziertem Rahmen erhoben worden sei (BK act. 1).
Mit Datum vom 3. Juni 2004 übermittelte die Bundesanwaltschaft in  von Art. 122 Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes über die  vom 15. Juni 1934 (BStP; SR 312.0) das  mit den entsprechenden Beilagen an die  des Bundesstrafgerichts und beantragte in ihrer Eingabe dessen Abweisung. Zur Begründung wurde zusammengefasst darauf hingewiesen, dass entgegen der Auffassung von B._ die in der Anklage gegen ihn erhobenen Delikte nicht stark reduziert worden seien; zudem würde die Teileinstellung zu einem kleinen Teil in zwischenzeitlich absolut verjährten Delikten gründen. Überdies seien kaum Untersuchungshandlungen getätigt worden, welche allein und isoliert im Zusammenhang mit der Abklärung der nachträglich eingestellten Delikte stehen würden (BK act. 2).
D. Mit seiner Stellungnahme vom 18. Juni 2004 zum Antrag der  brachte B._ vor, dass der Erlass der  nur so verstanden werden könne, dass sich der Umfang der ihm  zur Last gelegten Tathandlungen reduziert habe. Infolge der damit aufgehobenen Vorwürfe seien ihm Parteikosten entstanden, welche letztendlich nutzlos gewesen seien (BK act. 4).
Die Bundesanwaltschaft wies in ihrer weiteren Vernehmlassung unter  darauf hin, der rechtserhebliche Sachverhalt („historischer “) habe zu einem ganz überwiegenden Teil weiterhin Bestand und es sei nicht ersichtlich, inwiefern B._ spezifischen Aufwand bezüglich der eingestellten Tatbestände gehabt haben solle (BK act. 7).
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Auf die Ausführungen der Parteien in ihren Eingaben wird – soweit  – in den nachstehenden rechtlichen Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Die Anklagekammer des Bundesgerichts ist per 31. März 2004 aufgelöst worden. Die Zuständigkeit der Beschwerdekammer des  zur Beurteilung des vorliegenden Entschädigungsgesuchs ergibt sich aus Art. 28 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über das Bundesstrafgericht vom 4. Oktober 2002 (SGG; SR 173.71) in Verbindung mit Art. 122 BStP. Auf das Gesuch ist einzutreten.
2. 2.1 Gemäss Art. 122 Abs. 1 BStP ist dem Beschuldigten, gegen den eine Un-
tersuchung eingestellt wird, auf Begehren hin unter anderem eine  für „andere Nachteile“, die er erlitten hat, auszurichten.  für einen Entschädigungsanspruch ist neben der Einstellung des  eine gewisse objektive Schwere der Untersuchungshandlung und ein durch diese bewirkter erheblicher Nachteil, welcher vom Ansprecher zu substanzieren und zu beweisen ist (BGE 107 IV 155, E. 5 m.w.H. S. 157; vgl. auch BGE 117 IV 209, E. 4b S. 218). Als "andere Nachteile" im Sinne von Art. 122 BStP gelten dabei insbesondere die dem Beschuldigten  Verteidigungskosten, wenn der Beizug des Verteidigers zulässig war – was bei einem gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren und einer eidgenössischen Voruntersuchung gemäss Art. 35 Abs. 1 BStP zu jedem Zeitpunkt der Fall ist – und wenn die Kosten unmittelbar durch das  bedingt und aus Vorkehren entstanden sind, die sich bei sorgfältiger  als geboten erweisen oder doch in guten Treuen  lassen (BGE 115 IV 156, E. 2c S. 159).
2.2 Im Strafverfahren gilt das Erledigungsprinzip (auch Prinzip der formellen Erledigung genannt), d.h. dass jedes Verfahren seinen formellen Abschluss zu finden hat (vgl. DONATSCH/SCHMID, Kommentar zur  des Kantons Zürich, Zürich 2000, § 35 N 2). Gemäss den  im Bundesstrafprozess kann eine Strafuntersuchung mittels  oder Anklageerhebung abgeschlossen werden (Art. 120 ff. BStP). Waren verschiedene Deliktsvorwürfe zu untersuchen, so sind jene durch
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Einstellung zu erledigen, die nicht zu einer Anklage führen; es handelt sich dabei um eine Teileinstellung (DONATSCH/SCHMID, a.a.O., § 38 N 37). Der aus dem Erledigungsprinzip folgende Anspruch auf separate Erledigung bezieht sich dabei auf die zu untersuchenden Lebenssachverhalte, nicht notwendigerweise aber auf die damit zusammenhängenden Vorwürfe von verschiedenen erfüllten Straftatbeständen. Konkret bedeutet dies, dass in einem Fall von Vermögensdelikten (beispielsweise Betrug oder ), in welchem zunächst auch der Vorwurf der Urkundenfälschung  wurde, die zuständige Behörde den Fall mit einer Anklage – ohne eine Einstellung des Verfahrens hinsichtlich des Vorwurfes der  – nur wegen Betrugs oder nur wegen Veruntreuung abschliessen kann. Wird im Laufe einer Strafuntersuchung ein bestimmter  unter einen anderen Straftatbestand subsumiert als zu Beginn der Untersuchung, so z.B. indem ein zunächst dem Täter vorgeworfenes schweres Delikt nicht erfüllt, jedoch offensichtlich ein anzuklagender,  Straftatbestand gegeben ist, bedarf es keiner Einstellung des Verfahrens, sondern es genügt, wenn die Strafuntersuchung mittels  abgeschlossen wird (vgl. zum Ganzen DONATSCH/SCHMID, a.a.O., § 35 N 3, § 38 N 14).
Eine Einstellung einer Strafuntersuchung oder eines Teils davon hat immer dann zu erfolgen, wenn sich während der Untersuchung zeigt, dass  dauerhaft nicht gegeben sind. Es sind dies u.a. Fälle wie Eintritt der Verjährung (DONATSCH/SCHMID, a.a.O., § 38 N 16).
2.3 Im vorliegenden Fall eröffnete die Gesuchsgegnerin am 3. September 2001 gegen den Gesuchsteller ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren. Auf entsprechenden Antrag der Gesuchsgegnerin verfügte die eidgenössische Untersuchungsrichterin mit Datum vom 24. September 2001 die Eröffnung der Voruntersuchung (vgl. hiezu Sachverhalt A. vorstehend). Der  wurde verdächtigt, sich des Betrugs (Art. 146 StGB), der  (Art. 138 StGB), der ungetreuen Amtsführung (Art. 314 StGB) und/oder der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) sowie der Urkundenfälschung im Amt (Art. 317 StGB) schuldig gemacht zu haben,  er als Bundesbeamter einer nicht im Handelsregister existierenden Firma „Wavecom Technik“, welche auch über keine  verfügt hat, auf deren Firmenkonto über die eidgenössische  in grösseren Teilbeträgen zwischen Fr. 20'000.-- und Fr. 40'000.-- überweisen liess, wobei diese Überweisungen von ihm  veranlasst worden waren. Der Gesuchsteller anerkannte im Verlaufe des Untersuchungsverfahrens, mit gefälschten bzw. erschlichenen Visa und Unterschriften unrechtmässige Zahlungen auf das Konto seiner Scheinfirma „Wavecom Technik“ veranlasst zu haben, wobei es im Zeit-
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raum von 1994 bis 2001 um insgesamt 33 Rechnungen in einem  von Fr. 1'926'791.95 gegangen sei. Weiter anerkannte er, dass den fiktiven Rechnungen keine Leistungen, die er hätte dem Staat in Rechnung stellen können, zugrunde gelegen hätten. Im weiteren Verlauf der  zeigte sich denn auch, dass es sich bei den durch den Gesuchsteller an verschiedene Dienststellen der Eidgenossenschaft gerichteten  tatsächlich um fiktive Rechnungen gehandelt hatte, denen keine von ihm zuvor rechtsgültig abgeschlossenen Rechtsgeschäfte zugrunde , und dass auch nicht davon ausgegangen werden konnte, dass das Geld, welches auf das Konto der „Wavecom Technik“ überwiesen wurde, dem Gesuchsteller anvertraut war. Gemäss diesen Erkenntnissen wurde der untersuchte Lebenssachverhalt unter andere Straftatbestände  als zu Beginn der Untersuchung, weshalb der ursprünglich gegen den Gesuchsteller gerichtete Verdacht der ungetreuen Amtsführung (Art. 314 StGB) ev. der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Amt (Art. 158 StGB)  der Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 2 StGB) entfiel. Die Gesuchsgegnerin verfügte daher mit Datum vom 4. Mai 2004 die Einstellung der  hinsichtlich der zu Beginn der Untersuchung vorgenommenen und sich hernach als unzutreffend erwiesenen rechtlichen Würdigung des oben erwähnten Lebenssachverhalts (BK act. 1.2).
2.4 Die Ausdehnung der Untersuchung mit Datum vom 19. März 2003 durch die eidg. Untersuchungsrichterin auf die Tatbestände des mehrfachen  (Art. 146 StGB) und der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) erfolgte, da der Gesuchsteller eingestand, ein Diplom (als Ingenieur HTL der Abteilung Elektronik) der Ingenieurschule Z._, sowie das dazugehörige Notenblatt gefälscht zu haben, um sich auf für  ausgeschriebene Stellen bewerben zu können. Ging man aufgrund der Angaben des Gesuchstellers bei Eröffnung des Strafverfahrens  dieses gefälschten HTL-Diploms und der dazugehörigen  vorerst davon aus, dass sich der Gesuchsteller zum Nachteil der Eidgenossenschaft des Betruges (Art. 146 StGB) hätte schuldig gemacht haben können, ergab sich im Laufe der Untersuchung, dass er die  in keiner Art und Weise geschädigt hatte. Der  der Gesuchsgegnerin vom 4. Mai 2004 ist denn auch zu , dass aufgrund der in der Untersuchung gewonnenen  eine andere Subsumtion dieses Sachverhaltes als zu Beginn der  erfolgte, weshalb die Gesuchsgegnerin die Einstellung des  wegen Betrugs (Art. 146 StGB) verfügte. Weiter erfolgte eine  mit Bezug auf die Fälschungshandlungen zufolge Wegfalls einer Prozessvoraussetzung; diese Delikte waren absolut verjährt (BK act. 1.2).
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2.5 Eine weitere Ausdehnung der Voruntersuchung erfolgte mit Verfügung vom 12. Mai 2003 auf die Tatbestände des mehrfachen Betrugs (Art. 146 StGB) und der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) bzw. der  Fälschung von Ausweisen (Art. 252 StGB). Dem Gesuchsteller wurde in diesem Zusammenhang vorgeworfen, er habe den Text eines  der damaligen Gruppe für Rüstungsdienste vom 31. Dezember 1985 abgeändert und die Unterschrift seines damaligen Chefs gefälscht. Ebenso habe er das Arbeitszeugnis der Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte vom 31. Juli 1992 gefälscht, indem er einen von ihm neu gefassten Text zwischen die Kopfzeile und die Unterschriften des eigentlichen Arbeitszeugnisses kopiert habe. Auch diese Vorwürfe wurden vom Gesuchsteller anerkannt.
Nachdem sich auch hier gezeigt hatte, dass es mit Bezug auf die  – wie oben bereits ausgeführt – an einer  fehlte, stellte die Gesuchsgegnerin das Verfahren in diesem Sinne ein (BK act. 1.2).
2.6 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es sich vorliegend um eine Teileinstellung des Verfahrens handelt. Mit Ausnahme der Einstellung des Verfahrens zufolge Wegfalls einer Prozessvoraussetzung (Verjährung mit Bezug auf die Fälschungshandlungen) erfolgte die Einstellung des , weil zu Beginn der Untersuchung der relevante Lebenssachverhalt unter andere Straftatbestände subsumiert wurde und nicht, weil sich der Sachverhalt, weswegen ursprünglich eine Untersuchung eingeleitet worden war, nicht erhärtet hatte. Im erstgenannten Fall hätte grundsätzlich keine Einstellung des Verfahrens erfolgen müssen (DONATSCH/SCHMID, a.a.O., § 35 N 3, § 38 N 14).
Zur Frage der Entschädigungspflicht bei derartigen Teileinstellungen hält DONATSCH/SCHMID (a.a.O., § 43 N 24) fest, dass Ausnahmen von der Entschädigungspflicht u.a. dann gegeben seien, wenn ursprünglich ein schwererer Deliktsvorwurf hinuntersistiert werde. In einem solchen Fall werde üblicherweise kein Anspruch auf Entschädigung gegeben sein, da dem Beschuldigten kein erheblicher zusätzlicher Aufwand entstanden sei.
2.7 Der Gesuchsteller bringt im Zusammenhang mit der Geltendmachung  Entschädigungsforderung vor, mit der Einstellungsverfügung seien namhafte und schwerwiegende Vorwürfe gegen ihn weggefallen bzw. die Anklage sei nur in stark reduziertem Rahmen erfolgt (BK act. 1, 4). Dies ist zu prüfen, insbesondere auch, ob dem Gesuchsteller ein Mehraufwand, welcher zu einer Entschädigungspflicht des Staates führen würde,  ist.
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Die Gesuchsgegnerin erhob aufgrund der im Laufe des  erlangten Kenntnisse mit Datum vom 20. April 2004 Anklage an die Strafkammer des Bundesstrafgerichts (SK 001/04 act. 1.1). Die  hält im Sachverhalt zusammengefasst fest, dass der Gesuchsteller fiktive Rechnungen der „Wavecom Technik“ erstellt habe, teilweise an sich selbst oder an andere Dienststellen adressiert und teilweise selbst visiert habe, teilweise durch andere Personen habe visieren lassen, resp. diese dazu veranlasst habe, die Unterschrift zu leisten, oder teilweise die  Unterschriften gefälscht habe und so die Zahlungsfreigabe des Rechnungsbetrages und die Auslösung der Zahlungen auf das Konto der „Wavecom Technik“ durch das eidg. Finanzdepartement in betrügerischer Weise erwirkt habe. Er habe dadurch unrechtmässige Zahlungen von  Fr. 1'618'669.75 auf das Konto der „Wavecom Technik“ erhalten, wobei er dieses Geld für eigene Bedürfnisse verbraucht habe, so u.a. zwecks Rückzahlung eines Kredites, Kauf von Möbeln etc. Überdies wurde ihm vorgeworfen, er habe seinen Bewerbungsunterlagen das von ihm selbst angefertigte Diplom als Ingenieur HTL der Abteilung Elektrotechnik der Ingenieurschule Z._ sowie die gefälschten Arbeitszeugnisse . Rechtlich wurden diese gerafft wiedergegebenen Sachverhalte  der Gesuchsgegnerin unter die Tatbestände des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB), der mehrfachen Urkundenfälschung im Amt (Art. 317 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB), ev. teilweise der  (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 StGB), der Fälschung von Ausweisen (durch den Gebrauch von gefälschten Zeugnissen zur Täuschung, Art. 252 al. 2 StGB), der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung (Art. 253 Abs. 1 und 2 StGB) und der gewerbsmässigen Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 Abs. 2 lit. c StGB) subsumiert (SK 001/04 act. 1.1).
Wie bereits ausgeführt, ist der Begründung der Einstellungsverfügung zu entnehmen, dass die Einstellungen des Verfahrens teilweise erfolgten, weil der bei Eröffnung der Untersuchung bekannte Lebenssachverhalt unter  Straftatbestände subsumiert wurde und sich erst im Laufe der  herausstellte, dass eine von der ursprünglich vorgenommenen abweichende Subsumtion des untersuchten Lebenssachverhaltes zur  gebracht werden musste. Die Anklageschrift der Gesuchsgegnerin gegen den Gesuchsteller umfasst nach wie vor den ganzen  „Wavecom Technik“. Ebenso wurde Anklage im Zusammenhang mit dem Lebenssachverhalt „gefälschte Diplome, Notenblätter und “ erhoben (SK 001/04 act. 1.1). Dem Ausgeführten ist zu , dass nicht davon ausgegangen werden kann (wie dies der  geltend macht), dass eine Anklage nur in stark reduziertem Rahmen erfolgt ist.
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Im gesamten Untersuchungsverfahren waren mithin keinerlei  mit Bezug auf einen anderen als die in der  umschriebenen Lebenssachverhalte vorgenommen und notwendig geworden, die zu einem entschädigungspflichtigen Mehraufwand des  geführt hätten. Dass dem so ist, zeigt allein die Tatsache, dass auch der Verteidiger des Gesuchstellers nicht in der Lage war, seine  aufzuschlüsseln und einzelnen Untersuchungshandlungen , welche im Zusammenhang mit der heutigen Teileinstellung  würden, welche Mehraufwendungen im Sinne von „anderen “ gemäss Art. 122 BStP darstellen würden und mithin  wären.
2.8 Eine weitere Einstellung des Verfahrens erfolgte mit Bezug auf die seitens des Gesuchstellers begangenen Fälschungshandlungen betreffend  mitsamt Notenblatt und Arbeitszeugnissen, da es sich dabei um zwischenzeitlich verjährte Delikte handelte, es mithin an einer  zur Verurteilung fehlte. Es kann offen bleiben, ob der  sein Gesuch betreffend Entschädigung in diesem Punkte  substanziert hat; ein Anspruch auf Entschädigung entfällt aus , oben aufgezeigten Grund. Der im Zusammenhang mit den  untersuchte Lebenssachverhalt ist derselbe, wie er zur Anklage erhoben und dem Gesuchsteller vorgeworfen wird, nämlich dass er im Zusammenhang mit seinen Stellenbewerbungen das gefälschte  inkl. Notenblatt und Zeugnisse beigelegt und somit den  getäuscht habe, weshalb der Tatbestand der Fälschung von Ausweisen (Art. 252 al. 2 StGB) erfüllt sei (SK 001/04 act. 1.1). Es fehlt auch hier an einem für den Gesuchsteller entstandenen Mehraufwand  Untersuchungshandlungen, welche sich auf einen anderen als den eingeklagten Lebenssachverhalt beziehen würden.
Das Entschädigungsgesuch ist aus den genannten Gründen abzuweisen.
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Gesuchsteller die Kosten  zu tragen (Art. 245 BStP i.V.m. Art. 156 OG). Es ist eine  von Fr. 1’000.-- anzusetzen (Art. 3 des Reglements über die  vor dem Bundesstrafgericht vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32).
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