Decision ID: 0966ba9b-4b92-4777-9fb4-34195582449e
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1924,
bezog bis Ende Mai 2014 Zusatz
leistungen der Gemeinde
Z._
. Die Gemeinde
Z._
stellte die Ausrich
tung der Zusatzleistungen
mit Verfügung vom 2. Juni 2014
per 31. Mai 2014 ein, da sie im Rahmen einer periodischen Überprüfung fe
ststellte
, dass die Ver
sicherte seit dem Jahr 2007 nicht im Alters- und Pflegheim der
A._
, sondern in deren
Seniorenresidenz
- ohne Heimbewilligung -
wohnte. Die Gemeinde
Z._
machte geltend
, damit habe
die Versicherte
einen neuen Wohnsitz begründet, weshalb zukünftig die Stadt Zürich, Amt für Zusatz
leistungen zur AHV/IV (nachfolgend: AZL) für die Prüfung des
Ergän
zungsleistungsanspruchs
zuständig sei
(Urk. 11/6 sowie Urk. 3)
.
1.2
Mit Verfügung vom 2
2.
September 2014 sprach das AZL der Versicherten mit Wirkung ab
1.
Juni 2014 erstmals Zusatzleistungen zu
(Urk. 11/52/1)
. Dagegen erhob die Versichert
e am 23. Oktober 2014 (Urk. 11/28) und ergänzend am 3. Dezember 2014 (Urk. 11/30) Einsprache. Diese wies das AZL mit
Einsprache
entscheid
vom 27. Januar 2015 ab, soweit sie darauf eintrat (Urk. 11/52/3 = Urk. 2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 27. Januar 2015
(
Urk.
2)
erhob die Versi
cherte am 2. März 2015 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei das AZL zu verpflichten, ihr seit Juni 2014 für altersgerechtes Wohnen einen monatlichen Beitrag von Fr. 4‘310.--
(richtig Fr. 4‘130.--; vgl. Urk. 11/18A, Urk. 11/32-33)
zu bezahlen. Eventuell sei ihr ein angemessener Übergangsbeitrag für altersgerechtes Wohnen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche
Verbeiständung
durch Rechtsanwältin Corinne Schoch für das vorinstanzliche Verfahren sowie für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und
Verbeiständung
(Urk. 1 S. 2 oben).
Mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2015 beantragte das AZL im Wesentli
chen die Abweisung der Beschwerde sowie die Beiladung der Gemeinde
Z._
(Urk. 9). Dies wurde der
Versicherten
am 9. April 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 12).
Am 22. Mai 2015 verstarb die
Versicherte
(Urk. 17/1). Mit Eingabe vom 24. Februar 2016 (Urk. 16) hielt
ihr
Sohn und Alleinerbe
Y._
(nachfol
gend: Beschwerdeführer) an der Beschwerde fest und stellte zusätzlich den Antrag, die Gemeinde
Z._
sei beizuladen und diese sei eventuell zu verpflichten, die Kosten für die Alterswohnung von Juni bis Oktober 2014 von Fr. 4‘310.--
(richtig: Fr. 4‘130.--)
monatlich zu übernehmen.
Davon wurde der Beschwerdegegnerin am 2. März 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 18).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1
.
1
.1
Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Mutter in einer Alterswohnung
ge
wohnt
hatte
, welche den Heimbegriff nicht erfüllte. Trotzdem sei ihr bis Ende Mai 2014 durch die Gemeinde
Z._
die
Heimtaxe
angerechnet wor
den. Die Anrechnung der
Heimtaxe
„von jetzt auf gestern“ zu streichen, stehe der Rechtssicherheit entgegen (Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). Er machte geltend, es handle sich dabei um eine von den Behörden geschaffene Vertrauensgrundlage (S. 4 Ziff. 4b). Gestützt auf den Vertrauensschutz sei weiterhin von geschuldeten, unbefristeten Beiträgen für altersgerechtes Wohnen im bis Ende Mai 2014 prak
tizierten Sinne auszugehen, welche von der Beschwerdegegnerin zu über
nehmen seien (S. 5 Mitte). Sofern dieser Ansicht nicht gefolgt werden könne, sei eine angemessene Übergangszahlung auszurichten (S. 5
lit
. b). Sodann sei das Prinzip der Austauschbefugnis auf den vorliegenden Fall exemplarisch zutref
fend: Wäre die Mutter des Beschwerdeführers per Juni 2014 in das Wohnheim der
A._
umgezogen, wären Kosten in der Höhe von monatlich Fr. 5‘250.-- entstanden. Das altersgerechte Wohnen hingegen habe lediglich Fr. 4‘310.--
(richtig: Fr. 4‘130.--)
monatlich gekostet, was eine Einsparung von Fr. 940.--
(richtig: Fr. 1‘120.--)
monatlich bedeute. Da wegen fehlender Not
wendigkeit eines Umzugs in ein Wohnheim die in Art. 15
Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
statuierte
Aus
tauschbefugnis
zur Anwendung komme, seien an Stelle der Heimbeiträge die bis im Mai 2014 geleisteten Beiträge an altersgerechtes Wohnen von Fr. 4‘310.--
(richtig: Fr. 4‘130.--)
monatlich weiterhin zu bezahlen (S. 6 f.
lit
. c
/a f.
).
Sodann sei für das vorinstanzliche Verfahren sowie das Gerichtsverfahren die unentgeltliche
Rechtsvertretung
zu gewähren (S. 8 f. Ziff. 5).
In der Stellungnahme vom 24. Februar 2016 (Urk. 16) hielt der Beschwerde
führer im Wesentlichen an seinem bisherigen Standpunkt fest und betonte nochmals, dass das Vertrauensprinzip vorliegend zur Besitzstandswahrung während fünf Monaten (Juni bis Oktober 2014) führen müsse, weshalb primär die Beschwerdegegnerin - und
,
falls dem nicht zu folgen sei
,
die Gemeinde
Z._
zur Kostenübernahme
zu verpflichten und daher auch zum vorliegenden Verfahren beizuladen
sei
- für die besagte Zeit weiterhin die Kosten von
monatlich Fr. 4‘310.--
(richtig: Fr. 4‘130.--)
zu berücksichtigen habe (S. 3 Ziff. 5).
1
.2
Demgegenüber ging die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid davon aus (Urk. 2), das Gesuch um Gewährung des Vertrauensschutzes könne von ihr nicht geprüft werden, da sie keine Vertrauensgrundlage geschaffen habe. Diesbezüglich sei der Beschwerdeführer an die Gemeinde
Z._
zu verweisen, welche bis Mai 2014 die Alterswohnung fälschlicherweise auf
grund einer Heimberechnung finanziert habe. In dieser Hinsicht sei auf die Einsprache nicht einzutreten (S. 1).
Aufgrund der klaren rechtlichen Grundlagen im Ergänzungsleistungsrecht stehe fest, dass es den Durchführungsstellen nicht erlaubt sei, eine Heimberechnung zu veranlassen, wo die entsprechenden Voraussetzungen nicht vorhanden seien
,
s
elbst wenn damit weniger hohe Leistungen ausgelöst würden. Daher sei die Einsprache in diesem Punkt abzuweisen (S. 1 f.).
Die Pauschale für eine rollstuhlgängige Wohnung könne eine versicherte Person dann geltend machen, wenn sie die Voraussetzungen für den Erhalt eines Roll
stuhles seitens der AHV oder der IV erfülle. Da eine entsprechende Verfügung der AHV oder der IV nicht aktenkundig sei, sei die Einsprache auch diesbezüg
lich abzuweisen (S. 2 oben).
Das Gesuch um unentgeltlichen Rechtsbeistand werde mangels Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung respektive zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen (S. 2 Mitte).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort fest (Urk. 9). Weiter machte sie geltend, es sei die Gemeinde
Z._
beizuladen und ein allfälliger Anspruch des Beschwerdeführers auf Besitzstandsgewährung gegenüber der Gemeinde
Z._
zu prüfen (S. 2 f.).
Sodann führte sie aus
, es sei zudem zweifelhaft, ob die verstorbene Mutter des Beschwerdeführers vor dem tatsächlichen Heimeintritt im November 2014
über
haupt einen zivilrechtlichen Wohnsitz
in
B._
gehabt habe
. Denn rückbli
ckend liege die Vermutung nahe, dass die offenbar im höchsten Grad pflege- und betreuungsbedürftige Versicherte in der hier interessierenden Zeit zwischen Juni und November (richtig: Oktober) 2014 gesundheitlich so angeschlagen gewesen sei, dass an einer einigermassen selbständigen, aktiven
Wohnsitz
nahme
auch zivilrechtlich gezweifelt werden müsse (S. 3 Mitte).
Hinsichtlich Austauschbefugnis führte die Beschwerdegegnerin an, dass dieser im Rahmen der monatlichen ZL-Bedarfsleistung keine Bedeutung zukomme und
die Voraussetzungen nicht gegeben seien, da typischerweise nur Sachleistungen für einen Austausch in Frage kommen würden (S. 3 unten).
2
.
2
.1
In formeller Hinsicht mach
ten beide Parteien (vgl. Urk. 9 S. 2 Ziff. 1
und Urk.
16 S. 1
) geltend, es sei die Gemeinde
Z._
zum Verfahren beizuladen.
2
.2
Für die Umschreibung des Prozessthemas ist nach den Regeln über den
Anfech
tungs
- und Streitgegenstand zu verfahren. Streitgegenstand im System der nachträglichen
Verwal
tungsrechtspflege
ist das Rechtsverhältnis, welches - im Rahmen des durch die Verfügung
bestimmten Anfechtungsgegen
standes - den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen
Verfügungsgegen
stand
bildet. Anfechtungsgegenstand und Streit
gegenstand sind identisch, wenn die Verfügung ins
gesamt angefochten wird. Bezieht sich demgegenüber die Beschwerde nur auf einzelne der durch die Verfügung be
stimmten Rechtsver
hältnisse, gehören die nicht beanstan
deten Rechts
verhältnisse zwar wohl zum Anfechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand.
2
.3
Streitgegenstand bildet vorliegend der
Einspracheentscheid
der
Beschwerde
gegnerin
vom 27. Januar 2015 (Urk. 2), mit welchem die Beschwerdegegnerin über den Anspruch auf Zusatzleistungen ab dem 1. Juni 2014 entschied.
Die Wirkung der Beiladung besteht darin, dass die Rechtskraft des Entscheids auf die beigeladene Person oder Stelle ausgedehnt wird (
Kieser
, ATSG
Kommen
tar,
3.
Aufl. 20
15
,
N
.
128
zu Art.
61
ATSG
).
Aufgrund des
im Streite liegenden
Ein
spracheentscheids
beziehungsweise des Streitgegenstandes
wird das vor
liegende Urteil gegenüber der Gemeinde
Z._
keine
Rechts
wirkung
entfalten
.
Die Beiladung kann grundsätzlich auch keine dahin
gehende
Rechts
wirkung
entfalten, dass die beigeladene Person oder Stelle mit dem zu fällenden Urteil zu einer Leistung verpflichtet werden kann (BGE 130 V 501 E. 1.2 f.
), wie vom Beschwerdeführer (vgl. Urk. 16 S. 1
ff.
)
und der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 9 S. 2 f.) beantragt
.
Auf die letztgenannten Anträge ist daher nicht einzutreten.
2
.4
Nach dem Gesagten
ist
der Antrag auf Beiladung der Gemeinde
Z._
ab
zu
w
e
isen.
3
.
3
.1
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus
setzungen nach dem seit dem 1. Januar 200
8 gültigen Bundesgesetz über Er
gänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung
vom
6. Oktober 2006 (ELG) erfüllen, Zusat
zleistungen bestehend aus
Ergän
zungsleis
tungen
, Beihilfen und Gemeindezu
schüssen zur Deckung ihres Exis
tenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15
und 20 Abs. 1 des kantonalen Ge
setzes über die
Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden
ver
sicherung, ZLG).
3
.2
Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die aner
kannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG)
.
Bei alleinstehenden Personen, die nicht dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital leben, werden als jährlicher Höchstbetrag für den Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten ein Betrag von Fr. 13‘200.-- anerkannt (Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 1 ELG).
Bei in Heimen oder Spitälern lebenden Personen wird unter anderem die
Tages
taxe
als Ausgabe anerkannt (Art. 10 Abs. 2
lit
. a ELG).
3
.3
Nach Art. 23 Abs. 1 der Ve
rordnung über Ergänzungsleistun
gen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) sind für die Berechnung der
jährlichen Ergänzungsleistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des
vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das
am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend.
3
.4
Ergänzungsleistungen werden jährlich festgesetzt, aber monatlich ausbezahlt (Art. 3
Abs. 1
lit
. a ELG).
Der Anspruch auf jährliche Ergänzungsleis
tungen besteht ab Beginn des Mo
nats
, in dem die Anmeldung eingereicht worden
ist, sofern sämtliche gesetzli
chen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 12 Abs. 1 ELG).
3
.5
Gemäss Art. 20 Abs. 1 ELV wird der Anspruch auf eine jährliche
Ergänzungs
leistung
durch eine schriftliche Anmeldung geltend gemacht. Art. 67 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversi
cher
ung
(AHVV) gilt sinn
gemäss.
4.
4.1
Der Bundesrat hat gestützt auf die Delegationsnorm in Art. 9 Abs. 5
lit
. h ELG in Art. 25a der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter
lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) den Begriff des Heims definiert als Einrichtung, die von einem Kanton als Heim anerkannt wird oder über eine kantonale Betriebsbewilligung verfügt.
Anerkannte Heime im Kanton Zürich im Sinne von Art. 25a Abs. 1 ELV sind unter anderem Einrichtungen, die auf der Spitalliste oder Pflegeheimliste nach
§ 39b des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (später: § 41 des
Ge
sund
heitsgesetzes
vom 2. April 2007,
GesG
, und hernach aufgehoben durch das Spi
tal-
und Finanzierungsgesetz, SPFG) aufgeführt sind oder
Einrichtungen mit Betriebsbewilligung nach
§
6 des Gesetzes über die Invalideneinrichtungen
für erwachsene Personen vom 1.
Oktober 2007
(§ 1
lit
. a f. der
Zusatzleistungs
ver
ord
nung
, ZLV). Gemäss § 35 ff.
GesG
bedarf es zum Betrieb eines Alters- und
Pfle
geheims einer gesundheitspolizeilichen Bewilligung der Gesundheitsdirektion.
4.2
Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine verstorbene Mutter bis Ende Oktober 2014 in einer Wohnform (Seniorenresidenz der
A._
, vgl. Urk. 11/13)
lebte,
welche den Heimbegriff nicht erfüllte. Jedoch führte die Beschwerdegegnerin an, es sei zweifelhaft, ob die Mutter des Beschwerdeführers vor dem tatsächlichen Heimeintritt im November 2014 überhaupt einen zivil
rechtlichen Wohnsitz in
B._
gehabt habe. Denn rückblickend liege die Ver
mutung nahe, dass die offenbar im höchsten Grad pflege- und
betreuungsbe
dürftige
Versicherte in der hier interessierenden Zeit zwischen Juni und Oktober 2014 gesundheitlich so angeschlagen gewesen sei, dass an einer einigermassen selbständigen, aktiven
Wohnsitznahme
auch zivilrechtlich gezweifelt werden müsse (vorstehend E. 1.2).
4.3
Die Mutter des Beschwerdeführers wohnte von
Oktober
2007 bis Oktober 2014 in einer Wohnung der Seniorenresidenz der
A._
in
B._
(vgl. Urk. 11/13
S. 2 Ziff. II.1
)
, was unbestritten ist. Für die einheitliche Begriffsbestimmung von Art. 25 Abs. 1 ELV haben sich die
EL
Durch
führungsstellen
und Gerichte an das rein formelle Kriterium einer kantonalen Heimanerkennung oder einer kantonalen Betriebsbewilligung als Heim zu halten (Urteil des Bundesgerichts 9C_212/2014 vom 8. April 2015 E. 3.1 mit Hinweisen
, Urteil 9C_177/2012 vom 3. Juli 2012 E.
3
).
Auf der Alters- und Pflegeheimliste des Kantons Zürich (abrufbar auf
www.gd.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/de/themen/institutionen/heime.html
) ist das Seniorenzentrum
A._
an der
C._
in
B._
aufgeführt. Die
Beschwerdeführerin wohnte jedoch bis Ende Oktober 2014 in
einer Wohnung der Seniorenresidenz an der
D._
(vgl. Urk. 11/31, Urk. 11/36, Urk. 11/44 Mitte), für welche keine
Heimbe
willi
gung
vorliegt (vgl. auch Urk. 11/34A
). Dementsprechend hat die Mutter des Beschwerdeführers vor dem Heimeintritt im November 2014 Wohnsitz in
B._
begründet, weshalb die Zuständigkeit für die vorliegend strittige
Leistungs
periode
vom Juni bis Oktober 2014 zu Recht bei der Beschwerdegegnerin lag.
Hinweise, dass die Mutter des Beschwerdeführers bis Ende Oktober 2014 gesund
heitlich so angeschlagen gewesen sein sollte, dass sie schon früher ins Pflegeheim hätte wechseln müssen, sind nicht aktenkundig. Im Gegenteil: Der Beschwerdeführer wies darauf hin, wie gut seine Mutter den Alltag noch bewäl
tigen könne und wie selbständig sie sei. Die Eigenständigkeit war ihr denn auch so wichtig, dass sie auch
nicht
nur der höheren Ergänzungsleistung wegen ins Heim hätte wechseln wollen (
vgl.
Urk.
11/
28A S. 4
lit
. c, Urk. 11/
28
C
).
4.4
Der Beschwerdeführer machte geltend, da über Jahre von der Gemeinde
Z._
die Kosten im Rahmen einer Heimberechnung übernommen worden seien, seien gestützt auf den Vertrauensschutz weiterhin - mithin für fünf Monate für die Zeit von Juni bis Oktober 2014 - die bisherigen Kosten zu übernehmen (Besitzstandwahrung
; vorstehend E. 1.1
).
4.5
Nach ständiger Rechtsprechung verleiht der in Art. 9
der Bundesverfassung (
BV
)
verankerte Grundsatz von Treu und Glauben Anspruch auf Schutz des berech
tigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden (BGE 130 I 26 E.
8.1) und bedeutet unter anderem, dass falsche Auskünfte von Verwal
tungs
behörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht ab
weichende Behandlung der Rechtsuchenden gebieten.
Gemäss
der Recht
sprechung (BGE 129 I 161 E. 4.1, 128 II 112 E. 10b/
aa
, 127 I 31 E. 3a, BGE 126 II 377 E. 3a) ist eine falsche Auskunft oder Zusicherung bindend,
1. wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Perso
nen gehandelt hat;
2. wenn sie für die Erteilung der betreffenden Auskunft zuständig war oder wenn die rechtsuchende Person die Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte;
3. wenn die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen konnte;
4. wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getrof
fen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können;
5. wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung keine Änderung erfahren hat.
Schliesslich
scheitert die Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn ihr über
wiegende öffentliche Interessen gegenüberstehen.
4.6
Die
Mutter des Beschwerdeführers zog im Oktober 2007 in die Seniorenresidenz (altersgerechtes Wohnen) der
A._
ein (vgl. Urk. 11/13 S. 2 Ziff. II.1).
Durch die Gemeinde
Z._
wurden die Kosten der Wohnungsmiete im Rahmen einer Heimberechnung - obwohl die
der
Seniorenresidenz
ange
gliederten Wohnungen
nicht unter den Heimbegriff fallen - berücksichtigt.
Nachdem die Gemeinde bemerkt hatte, dass die Mutter des Beschwerdeführers in der Seniorenresidenz ohne Heimbewilligung lebte, stellte sie die Auszahlung der Zusatzleistungen per 1. Juni 2014 ein. Zur Begründung führte sie an,
die Mutter des Beschwerdeführers
habe
eigentlich gar
keinen Wohnsitz mehr
in
Z._
begründet
und es
fehle
damit an
ihrer
Zuständigkeit
(Urk. 11/6).
4.7
Am 12. Juni 2014
meldete
der Beschwerdeführer seine
Mutter erstmals bei der Beschwerdegegnerin
zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 11/50/4).
Die Beschwerdegegnerin wies den Beschwerdeführer bereits mit Schreiben vom 24. Juni 2014 darauf hin, dass eine Wohnungsberech
n
ung durchgeführt werde und damit von der Wohnungsmiete in der Höhe von monatlich Fr. 4‘
13
0.--
nur das nach Ergänzungsleistungsrecht zulässige Maximum von Fr. 1
‘
100.-- Berücksichtigung finde (Urk. 11/7A). Darauf
machte
sie den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 18. August 2014 erneut
aufmerksam
(Urk. 11/19). Am 22. September 2014 erliess sie die Verfügung über den Zusatzleistungsanspruch ab 1. Juni 2014 (Urk. 11/23).
4.8
Die „Vertrauensgrundlage“, auf welche sich der Beschwerdeführer berief (vor
ste
hend E. 1.1), wurde nicht von der Beschwerdegegnerin, sondern von der Gemeinde
Z._
geschaffen. Die Beschwerdegegnerin wies den Beschwerdeführer bereits wenige Tage nach Erhalt der Anmeldung darauf hin, dass voraussichtlich eine Wohnungs- und keine Heimberechnung vorg
enommen werde (vorstehend E. 4.7
).
Die Erwartung des Beschwerdeführers, es sei korrekt gewesen, dass bisher die Wohnkosten der Seniorenresidenz der
A._
übernommen und eine Heimberechnung vorgenommen worden sei, wurde damit nicht von der Beschwerdegegnerin hervorgerufen
(vgl. vorstehend E. 4.5
Ziffer 2 der Aufzählung)
.
Damit sind die Voraussetzungen für die Berufung auf den Vertrauensschutz nicht erfüllt.
Ob die Voraussetzungen im Hinblick auf das Verhalten der Gemeinde
Z._
erfüllt wären, bildet nicht Gegenstand des
ange
fochtenen
Einspracheentscheides
und kann somit offen bleiben.
5.
5.1
Weiter machte der Beschwerdeführer geltend,
vorliegend sei das Prinzip der Austauschbefugnis anwendbar: Wäre seine Mutter per Juni 2014 in das Wohn
heim der
A._
umgezogen, wären Kosten in der Höhe von monatlich Fr. 5‘250.-- entstanden. Das altersgerechte Wohnen hingegen habe lediglich Fr
. 4‘310
.--
(richtig Fr. 4‘130.--)
monatlich gekostet, was eine Einsparung von Fr. 940.-- monatlich bedeute. Im Sinne der Austauschbefugnis seien an Stelle der Heimbeiträge die bis im Mai 2014 geleisteten Beiträge an altersgerechtes Wohnen weiterhin zu bezahlen (vorstehend E. 1.1).
5.2
Austauschbefugnis bedeutet, dass die versicherte Person auf der Grundlage und nach Massgabe des Gesetzes mit einer Geldzahlung zu entschädigen ist, wenn sie aus schützenswerten Gründen von einem gesetzlichen Leistungsanspruch keinen Gebrauch macht und stattdessen einen funktionell gleichen Behelf zur Erreichung desselben gesetzlichen Ziels wählt. Der Kerngehalt der
Austausch
befugnis
liegt darin, dass es grundsätzlich ohne Bedeutung ist, auf welchem Weg oder durch welches Mittel das gesetzliche Ziel angestrebt wird (BGE 131 V 107 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
5.3
D
ie
Austauschbefugnis
gilt
für Sach- und nicht für Geldleistungen
(vgl. BGE 127 V 123). Beim Anspruch auf jährliche Ergänzungsleistungen handelt es sich aber um einen Anspruch auf Geldleistung (vgl. Art. 3 Abs. 2 ELG).
Damit ist die Austauschbefugnis vorliegend nicht anwendbar.
Somit
verfängt auch der Vor
wurf nicht, die Beschwerdegegnerin nehme hinsichtlich Austauschbefugnis eine rechtsverweigernde Haltung ein
(
vgl.
Urk. 16 S. 2 Ziff. 3)
.
6.
6.1
Der Beschwerdeführer monierte sodann, es sei nicht einzusehen, weshalb keine Unterstützungsleistungen betreffend
Rollstuhlgängigkeit
gewährt worden seien, zumal seine Mutter auf einen Rollator angewiesen
gewesen sei
(Urk. 1 S. 8
lit
.
d).
6.2
Bei Notwendigkeit einer rollstuhlgängigen Wohnung werden bei den Ausgaben zusätzlich Fr. 3‘600.-- angerechnet (Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 3 ELG).
Eine versi
cherte Person
gilt
dann
als
auf einen Rollstuhl angewiesen, wenn sie die Voraussetzungen für den Erhalt eines Rollstuhles seitens AHV oder IV erfüllt (Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
,
WEL, Stand 1. Januar 2014
Rz
. 3234.02).
Der Bundesrat bestimmt, unter welchen Voraussetzungen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kon
taktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, Anspruch auf Hilfsmittel haben (Art. 43
quater
Abs. 1 AHVG). Er bestimmt, in welchen Fällen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten Anspruch auf Hilfsmittel für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich haben (Art. 43
quater
Abs. 2 AHVG). Er bezeichnet die Hilfsmit
tel, welche die Versicherung abgibt oder an welche sie einen Kostenbeitrag gewährt; er regelt die Abgabe sowie das Verfahren und bestimmt, welche Vor
schriften des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung anwendbar sind (Art. 43
quater
Abs. 3 AHVG). In Art. 66
ter
AHVV delegierte der Bundesrat seine Kompetenz zur Regelung der Voraussetzungen für die Abgabe von Hilfsmitteln an Altersrentnerinnen und -rentner, zur Bestimmung der Art der abzugebenden Hilfsmittel sowie des Abgabeverfahrens an das Eidgenössi
sche Departement des Innern. Dieses erliess die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (HVA) mit anhangsweise aufge
führter Hilfsmittelliste.
6.3
Wie der Beschwerdeführer ausführte, nutzte seine Mutter zur Fortbewegung einen Rollator (vgl. Urk. 1 S. 8
lit
. d).
Die Hilfsmittelliste umschreibt Art und Umfang der Leistungen für jedes Hilfs
mit
tel
abschliessend
. Es handelt sich um Schuhwerk (orthopädische
Mass
schuhe
und orthopädische Serienschuhe
einschliesslich
Fertigungskosten), Hilfs
mittel für den Kopfbereich (Gesichtsepithesen, Perücken, Hörgeräte für ein Ohr, Sprechhilfegeräte nach Kehlkopfoperationen), Rollstühle (ohne motorischen Antrieb) und Hilfsmittel für Sehbehinderte (Lupenbrillen). Anspruch besteht jedoch nur auf die in der Liste im Anhang der HVA
abschliessend
aufgeführten Hilfsmittel. Rollatoren gehören nicht dazu, sondern
ausschliesslich
Rollstühle (vgl. Anhang der HVA).
Es wurde weder geltend gemacht noch ist aktenkundig, dass die Mutter des Beschwerdeführers - mindestens bis Ende November 2014 - die
Voraus
setzun
gen für den Erhalt eines Rollstuhles seitens AHV erfüllte. Dement
sprechend hat die Beschwerdegegnerin zu Recht keine zusätzlichen Ausgaben von Fr. 3‘600.-- für eine rollstuhlgängige Wohnung gewährt.
7
.
7
.1
7.1.1
Zu prüfen ist sodann, ob die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf unent
geltliche Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren zu Recht verneint hat (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte).
Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsvertretung damit, dass eine solche nicht not
wendig respektive zufolge Aussichtslosigkeit abzuweisen sei (Urk. 2 S. 2 Mitte).
7
.
1.
2
Wo die Verhältnisse es erfordern, wird der gesuchstellenden Person ein unent
geltlicher Rechtsbeistand bewilligt (
Art.
37
Abs.
4 ATSG;
Art.
29
Abs.
3 BV). Voraussetzung sind Bedürftigkeit, Nichtaussichtslosigkeit der Rechtsbegehren sowie sachliche Gebotenheit der Vertretung (
BGE 132 V 200
E. 4.1
; Urteil des Bundesgerichts
9C_52/2015 vom
3.
Juli 2015 E. 4
.1).
Beim Erfordernis der Notwendigkeit einer Rechtsvertretung im
Verwaltungs
verfahren
wird ein strenger
Massstab
angelegt. Wo eine an den
Untersuchungs
grundsatz
gebundene Behörde wie die Sozialversicherungsorgane im
Verwal
tungs
verfahren
über das Leistungsgesuch einer versicherten Person zu befinden hat, erscheint die Mitwirkung eines Rechtsanwaltes
regelmässig
als nicht erfor
derlich. Ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung entfällt insbesondere, wenn die geltend gemachten Leistungsansprüche durch das normale
Abklä
rungsverfahren
ausgewiesen werden beziehungsweise die Verwaltung dem Leistungsgesuch entspricht. Sodann drängt sich eine anwaltliche
Verbeistän
dung
nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine
Verbeiständung
durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt (BGE 132 V 200 E. 4.1, 125 V 34 E. 2, 114 V 235 E. 5b).
Entscheidend ist auch die sachliche Gebotenheit der unentgeltlichen
Rechtsver-tretung
im konkreten Fall. Falls ein besonders starker Eingriff in die Rechts-stellung des Bedürftigen droht, ist die
Verbeiständung
grundsätzlich geboten, andernfalls
bloss
, wenn zur relativen Schwere des Falls besondere tatsächliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der Gesuchsteller auf sich alleine gestellt nicht gewachsen ist. Die Offizialmaxime rechtfertigt es jedoch, an die Voraussetzungen, unter denen eine
Verbeiständung
durch einen Recht
sanwalt sachlich geboten ist, einen strengen
Massstab
anzulegen (BGE 125 V 35 f. E. 4b mit Hinweisen).
7
.
1.
3
Vorliegend erscheint eine anwaltliche Vertretung im Verwaltungsverfahren nicht geboten: Die Mutter des Beschwerdeführers beantragte bei der
Beschwer
degegnerin
erstmals Zusatzleistungen
und erhielt solche zugesprochen. Zwar fielen diese tiefer aus, als jene, welche sie zuvor von der anderen Gemeinde bezog
en hatte
. Jedoch beruhten die früher an sie aus
gerichteten Leistungen auf
einer f
ehler
haften Berechnung
seitens der Verwal
tung, was der
Leistungsbezü
gerin
bewusst
sein musste
, a
ls sie sich bei der Beschwerdegegnerin
zum Leistungsbezug anmeldete. Schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen stell
ten sich im Verwaltungsverfahren vor der Beschwerdegegnerin nicht, ist die Rechtslage zu den aufgeworfenen Fragen (anrechenbare Kosten für nicht im Heim lebende Personen, Vertrauensschutz, Austauschbefugnis) doch klar
und
der
Leistungsbezügerin
insbesondere im Hinblick auf die anrechenbaren
Miet
ausgaben
bereits durch die Gemeinde
Z._
mitgeteilt worden
.
Dementsprechend wies die Beschwerdegegnerin das Gesuch um Gewährung
der unentgeltlichen
Verbeiständung
im Verwaltungsverfahren zu Recht ab.
7
.2
7.2.1
Sodann ersuchte der Beschwerdeführer
um unentgeltliche
Rechtsvertretung
im Gerichtsverfahren (vorstehend E. 1.1).
Als
aussichtslos
sind nach der bundesgericht
lichen Rechtsprechung
Prozessbe
gehren
anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet, BGE 124 I 304 E. 2c) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die des
halb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als
aussichtslos
, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren unge
fähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese.
Massgebend
ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei ver
nünftiger Überlegung zu einem Prozess
entschliessen
würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 mit weiteren Hinweisen).
7
.
2.2
Da im vorliegenden Fall die Rechtslage klar geregelt ist, mithin nicht im Heim lebende Personen höchstens einen Betrag von Fr. 13‘200.-- jährlich für den Mietzins einer Wohnung angerechnet erhalten (vgl. Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 1)
, das Heranziehen des
Vertrauensschutz
bereits daran scheitert, dass
die Beschwerdegegnerin gar keine Vertrauensgrundlage schuf
und die
Austausch
befugnis
nur bei Sachleistungen zur Anwendung gelangt, sind vorliegend die Gewinnaussichten beträchtlich kleiner als die Verlustgefahr.
7.2.3
Damit sind die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen
Rechts
vertretung
nicht erfüllt
, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.
8.
Zusammenfassend ist
der angefochtene
Einspracheentscheid
nicht zu bean
stan
den, weshalb
die Beschwerde
abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlich
en
Rechtsvertretung im vor
liegenden Gerichtsverfahren ist ebenfalls abzuweisen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61
lit
. a ATSG), weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 3 sowie S. 9) hinfällig ist.