Decision ID: d25ff443-9341-4904-ad86-3fe72eb266c7
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1945, erhielt m
it Wirkung ab Dezember
2010
durch die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,
Zusatzleistungen zur AHV/IV (
nachfolgend: SVA),
Zusatzleistungen zur AHV/IV in Form von
Ergänzungs
leistungen
und
kantonalen Beihilfen
(Urk. 8/
62
).
Im am 10. Februar 2014 unterzeichneten Revisionsfragebogen gab
X._
an, dass er seit dem 5. Januar 2012 und seine Eh
efrau seit dem 31. Mai 2013 monatliche
Rente
nleistungen aus dem
Y._
bezögen
(
Urk.
8/95
Ziff.
9).
Vor diesem Hintergrund setzte die SVA die Zusatzleistungen mit Verfügung
vom 13. Oktober 2014
rückwirkend ab 1. Januar 2012 neu fest und forderte gleichzeitig
zu Unrecht bezogene
Zusatzleist
ungen im Betrag von
Fr.
3‘257.--
zurück (
Urk.
8/119-129).
Die dagegen vom Versicherten
am 5. November 2014
erhobene Einsprache (
Urk.
8/130)
wies die SVA
mit
Einspracheentscheid
vom 5. März 2015 ab (
Urk.
8/145 =
Urk.
2).
2.
Der Versichert
e erhob am
15. März 2015, verbessert am 9. April 2015 (Poststem
pel)
,
Beschwerde g
eg
en den
Einspracheentscheid
der SVA
vom 5
.
März
2015 (Urk. 2)
und
beantragte
sinngemäss
,
dieser sei aufzuheben
(Urk. 1
,
Urk.
5
).
Die SVA
beantra
gte mit Beschwerdeantwort vom 12
.
Mai 2015 (Urk. 7
) die A
b
weisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 13
.
Mai
2015 zur
Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9
).
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in
die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Die Ergänzungsleistungen bestehen aus der
jährlichen Ergänzungsleistung
(Art. 3 Abs. 1
lit
. a
des
Bundesgesetz
es
über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenversicherung; ELG
), sowie aus der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 Abs. 1
lit
. b ELG). Die jährliche
Er
gänzungsleistung
hat dem Betrag zu entsprechen, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).
Er
gänzungsleistungen
werden ausgerichtet, um Bezügerinnen und Bezügern von
Renten der Alters- und Hinterlassenen- oder der Invalidenversicherung das Existenzminimum zu gewährleisten, ohne dass die Versicherten Sozialhilfe be
ziehen müssen; mit ihnen soll der Grundbedarf gedeckt werden. Dabei besteht kein Anspruch auf volle Vergütung aller effektiv anfallenden Auslagen (Urteil des Bundesgerichts 9C_787/2011 vom 20. April 2012 E. 4.2).
1.3
Die anerkannten Ausgaben für zu Hause lebende Personen umfassen unter ande
rem eine Pauschale für den allgemei
nen Lebensbedarf, den Mietzins
, einen jährlichen Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung so
wie die Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes
unter Ausschluss der Prämien für die Krankenversicherung
(Art. 10 Abs. 1 und 3 ELG).
1.4
Die anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. Zu den anre
chenbaren Einnahmen gehören unter anderem Renten und Pensio
nen (Art. 11
Abs.
1
lit
. d ELG)
.
Zeitlich
massgebend
sind in der
Regel die während des vorausgegangenen Kalen
derjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen
(Art. 23
Abs.
1 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ELV).
Bei der Bemessung der jährlichen Ergänzungsleistungen sin
d
die laufenden Ren
ten, Pensionen und anderen wiederkehrende
n Leistungen (Art. 11
Abs.
1
lit
. d ELG) anzurechnen (Art. 23
Abs.
3 ELV).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen
Einspracheentsc
heid
(Urk. 2) davon aus, mit der Verfügung
vom
1
3.
Oktober 2014 sei der Anspruch auf Zu
satzleistungen mit Wirkung ab dem 1. Januar 2012 geprüft worden.
D
ie Rente des Beschwerdeführers aus dem
Y._
sei
rückwirkend ab 1. Januar 2012
und jene seiner Ehefrau ab 1. Juni 2013
berücksichtigt worden. Die Anpassung des Mietzinses sowie des Vermögens sei per 1. Januar 2014 vorgenommen worden.
Der Beschwerdeführer habe den Rentenbezug aus dem
Y._
nicht gemeldet. Diese Meldepflichtverletzung habe zu einem
unrechtmässigen
Bezug von Zu
satzleistungen ab dem 1. Januar 2012 geführt, weshalb die zu Unrecht bezoge
nen Leistungen ebenfalls mit Verfügung vom 13. Oktober 2014 in der Höhe von
Fr.
3‘257.-- zurückgefordert
worden seien
(S. 1
Ziff.
1). Neben dem Mietzins könne keine weitere Pauschale für Mietnebenkosten berücksichtigt werden
,
und Krankheits- und Behinderungskosten würden bei der Berechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen nicht berücksichtigt, sondern würden separat geprüft und
könnten zusätzlich zu den verfügten Zusatzleistungen vergütet werden
.
Zahn
arztbehandlungen
im Ausland könnten nur ausnahmsweise übernommen wer
den.
Generell könnten Zahnarztkosten über
Fr.
3‘000.-- nur nach vorgängig eingereichtem Kostenvoranschlag geprüft und vergütet werden. Diese Voraus
setzung
en habe der Beschwerdeführer
nicht erfüllt. Es sei auch nicht geltend gemacht worden, dass die Zahnbehandlungen während des Auslandaufenthaltes notwendig geworden seien oder nur im Ausland hätten durchgeführt werden können
. Unter diesen Umständen könnten die geltend gemachten Kosten für die Behandlung im
Y._
nicht vergütet werden
(S. 2
Ziff.
3).
2.2
Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend (
Urk.
5
),
er habe
nicht gewusst, dass er die Rente, die er im
Y._
erhalte, melden müsse
. Zudem erhalte nicht er
,
sondern
sein geistig behinderter Bruder
diese Rente
. Und auch we
nn er diese Rente erhalten hätte
,
stünden
die 60 Euro kaum in Relation zu dem
Rückforde
rungsbetrag
.
Er habe kein Geld
,
um diese Rechnung zu bezahlen.
Er habe bis anhin Kosten f
ür Haus
wartung/Allgemeinstrom und
Akontobeiträge
an Heiz- und Nebenkosten von etwa
Fr.
1‘500.-- jährlich, eine
Krankenkassen
franchise
von
Fr.
500.-- pro Person,
also insgesamt
Fr.
1‘000.--,
und einen Selbstbehalt für Medikamente im Umfang von
Fr.
2‘000.-- jährlich
mit Hilfe von Zusatzleistungen
bezahlt. Zudem
seien
Kosten für zahnärztliche Behand
lungen
von etwa 2‘000.-- Euro
angefallen
, welche
,
um Kosten einzusparen
,
im
Y._
erledigt worden seien.
2.3
Strittig und zu prüfen ist damit
einerseits
, die
Rechtmässigkeit
der Anrechnung der Rentenleistungen aus dem
Y._
und
andererseits
,
wie es sich mit den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ausgaben verhält.
3.
3.1
Gemäss
Art. 25
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG) sind
unrechtmässig
bezogene Leistungen zu
rückzuerstatten. Die
Unrechtmässigkeit
des Bezugs von Ergänzungsleistungen ergibt sich dadurch, dass die Berechnungsgrundlagen rückwirkend so angepasst werden, dass aus der Neuberechnung ein tieferer Anspruch resultiert als ur
sprünglich ausgerichtet (
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, 2009,
S. 98).
Ob dem Beschwerdeführer daher bewusst gewesen ist, dass er die aus dem
Y._
bezogenen Rentenleistungen früher hätte melden müssen, ist
für die Beur
teilung der
Unrechtmässigkeit
nicht von
Bedeutung
.
3.2
Die Beschwerdegegnerin stellte gestützt auf die im Rahmen der periodischen Überprüfung des Anspruchs a
uf Zusatzleistungen im Jahr 2014 getätigten An
gaben des Beschwerdeführers (
Urk.
8/95) und
der
eingereichten Unterlagen
fest,
dass der Beschwerdeführer seit dem 5. Januar 2012 und seine Ehefrau seit dem 31. Mai 2013 monatlich
e Rentenleistungen aus dem
Y._
beziehen (vgl.
Urk.
8/116/20-21).
Diese
Rentenleistungen aus dem Ausland
wurde
n
unbestrittenermassen
vom Beschwerdeführer nicht gemeldet und bei der früheren Berechnung der Zusatz
leistungen nicht berücksichtigt.
Dementsprechend hat die Beschwerdegegnerin in der neuen Berechnung der Zusatzleistunge
n für die
Jahr
e 2012 bis 2014
zu
Recht
die effektiven Beträ
g
e
der Rentenleistungen aus
dem
Y._
als anre
chenbare Einnahmen angerechnet
(vgl. vorstehend E. 1.4)
.
Das Vorbringen des Beschwerdeführers,
er habe das Geld gar nie erhalten, sondern diese Leistungen seien an seinen behinderten Bruder im
Y._
ausb
ezahlt worden
, sind jedoch nirgends belegt, und
in den übersetzten Dokumenten aus dem
Y._
sind
der Beschwerdeführer und
seine
Ehefrau als
Begünstigte
genannt
(vgl.
Urk.
8/107,
Urk.
8/110,
Urk.
8/116/20-21
).
Auch sein
e Ausführungen
, dass es sich um kei
ne
n relevanten Betrag handle, gehen
an der Sache vorbei.
3.3
Die Anrechnung der
ab Januar 2012
aus dem
Y._
bezogenen
Rentenleistun
gen des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau erweist sich
somit
als korrekt.
4
.
4
.1
Der Beschwerdeführer
führte in seiner Beschwerde
verschiedene
Auslagen auf
, welche nachfolgend zu prüfen sind.
Er
machte
unter anderem geltend,
es seien
Mietnebenkosten im Umfang von
Fr.
1‘500.--
entstanden.
4.2
Bei Personen, die zu Hause leben, gehören
gemäss
Art. 10
Abs.
1
lit
. b Satz 1 ELG zu den anerkannten Ausgaben der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden
Nebenkosten
.
Wird eine Schlussabrechnung für die Ne
benkosten erstellt, so ist weder eine Nach- noch eine Rückzahlung zu berück
sichtigen (Art. 10
Abs.
1
lit
. b Satz 2 ELG).
Dem Mietvertrag für Wohnräume vom Jahr 2009 (
Urk.
8/33/2-3) lässt sich ent
nehmen, dass im monatlichen
Bruttomietzins
bereits Ne
benkosten
akonto
, na
mentlich
Heiz- und Warmwasserkosten, sowie Gebühren für Antennen-/ Kabel
fernsehen und Gebühren für die Wasserverarbeitung und Abfallgebühren
be
rücksichtigt
und diese im Rahmen der
Zusprache
der Zusatzleistungen mit Ver
fügung vom 27. Juni 2011 (
Urk.
8/62)
vollständig berücksichtigt wurden.
Was
nun
die
verlangte
Berücksichtigung zusätzlicher
Nebenkosten
anbelangt (vgl.
Urk.
8/132), bleibt angesichts des klaren Gesetzeswortlautes
von Art. 10 Abs. 1
lit
. b ELG
kein Raum. Gleiches geht aus
Rz
3235.02 der Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (WEL) hervor, wonach für Nebenkosten, für welche eine Schlussrechnung erstellt wird, weder eine Nach- noch eine R
ückzahlung bei der jährlichen Ergänzungsleistung
berücksichtigt werden.
Dass eine Pauschale für Heizkosten gestützt auf Art. 16b ELV geschuldet wäre, lässt
sich den Akten nicht entnehmen, zumal nicht ersichtlich ist, dass der Be
schwerdeführer seine Mietwohnung selber beheizen muss.
4
.3
Aufgrund des Gesagten erweist es sich korrekt, dass nebst dem Mietzins keine weiteren Nebenkosten berücksichtigt wurden.
5
.
5
.1
Weiter zu prüfen bleibt, ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kos
ten im Zusammenhang mit der Krankenversicherung sowie die Zahnarztkosten für eine Behandlung im
Y._
im Umfang von etwa 2‘000.-- Euro pro Ja
hr zu vergüten sind
.
Die Beschwerdegegnerin hat in ihrem
Einspracheentscheid
nicht über die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kosten im Zusammenhang
mit der Kran
kenversicherung
entschieden, sondern forderte ihn auf,
entsprechende Belege, die eine Prüfung der Ausgaben ermöglichten, einzureichen
,
mit dem Hinweis darauf, dass darüber gesondert entschieden werde
.
Diese bilden demnach nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens.
Hingegen verneinte die Beschwerdegegnerin die Übernahme der vom Beschwer
deführ
er geltend gemachten Kosten für
Zahnbehandlung
en
im
Y._
im Um
fang von etwa 2‘000.-- Euro
(vgl. vorstehend E. 2.1
)
.
5.2
Gemäss Art. 14
Abs.
1
lit
. a ELG vergüten die Kantone den Bezügerinnen und Bezügern einer jährlichen Ergänzungsleistung
ausgewiesene,
im laufenden Jahr entstandene Kosten für eine zahnärztliche Behandlung.
Die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche
rung haben durch das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über die Schaffung von Erlassen zur Neugestaltung des Fi
nanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA; AS 2007 5779) eine umfassende Neuregelung erfahren.
Die
vergütbaren
Krank
heits
- und Behinderungskosten - worunter auch zahnärztliche Behandlungen
fallen - sind seither im Rahmen bundesrechtlicher Vorgaben
(Art. 14 Abs. 1 und 3 ELG)
durch die Kantone zu bezeichnen
(Art. 14 Abs. 2 ELG).
Im Kanton Zürich sieht der per 1. Januar 2008 revidierte § 9 des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invali
denversicherung (ZLG) vor,
dass die Vergütung von Krankheits- und
Behinde
rungskosten
nach Art. 14 ELG auf eine wirtschaftliche und
zweckmässige
Leis
tungserbringung
zu beschränken ist
. Der Regierungsrat hat die Einzelheiten zur Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten gestützt auf Art. 9 Abs. 3 ZLG in den §§ 3 ff. der Zusatzleistungsverordnung (ZLV) vom 5. März 2008 geregelt (rückwirkend in Kraft seit 1. Januar 2008).
Gemäss
§
4 ZLV werden im Ausland entstandene Kosten vergütet, wenn sie während eines
Auslandaufent
haltes
notwendig geworden sind (
lit
. a) oder medizinisch indizierte
Massnahmen
nur im Ausland durchgeführt werden können oder nachhaltig kostengünstiger als in der Schweiz sind.
In § 8 ZLV,
der die Vergütung von Zahnbehandlungskosten betrifft, wurde die bisher gültige entsprechende Bundesregelung von Art. 8 Verordnung über die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten bei den
Ergänzungsleis
tungen
(ELKV) im Wesentlichen wörtlich übernommen
.
Gemäss
§ 8 ZLV werden Kosten für einfache, wirtschaftliche und
zweckmässige
Zahnbehandlungen vergütet (Abs. 1). Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem Tarif der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherung (UV/MV/IV-Tarif) über die Honorierung zahnärztlicher Leistungen und dem UV/MV/IV-Tarif für zahntechnische Arbeiten (Abs. 2).
Übersteigen die Kosten einer Zahnbehandlung
einschliesslich
Laborkosten voraus
sichtlich
Fr.
3‘000.--, ist der Durchführungsstelle vor der Behandlung ein Kostenvoranschlag einzureichen. Wurde eine Behandlung ohne genehmigten Kostenvoranschlag durchgeführt, können die
Fr.
3‘000.-- übersteigenden Kosten nur übernommen werden, wenn die versicherte Person nachweist, dass die Be
handlung einfach, wirtschaftlich und
zweckmässig
war (
Ziff.
3).
5.3
Der Beschwerdeführer hat
sich
nicht zu den Voraussetzungen der
Kostenüber
nahme
für im Ausland entstanden Kosten,
namentlich d
er
Notwendigkeit wäh
rend des Auslandaufenthaltes
(
§
4
lit
. a ZLV)
oder
dass die betreffenden
zahn
ärztlichen
Massnahmen
ausschliesslich
im
Ausland
hätten durchgeführt werden könne
n (
§
4
lit
. b
1.
Satzteil ZLV)
,
geäussert
.
Hingegen machte er geltend, er habe die Zahnbehandlungen im
Y._
durch
führten lassen, um Kosten einzusparen. Demnach ist nicht
auszuschliessen
, dass hier die
Voraussetzungen
von
§
4
lit
. b Satzteil 2 ZLV, demnach die
Vergütung
von
im
Ausland
entstandene
n
Kosten
für nachhaltig
kosten
günstigere
me
dizi
nisch indizierte
Massnahmen
,
erfüllt sein könnten.
Den Akten lä
sst sich nichts entnehmen, um diese Frage schlüssig beantworten zu können.
Die Sache ist daher zur Klärung dieser Frage
und gegebenenfalls zur Prüfung der
weiteren Voraussetzungen
gemäss
§
8
Abs.
1 ZLV (Einfachheit, Wirtschaft
lichkeit und
Zweckmässigkeit
der Zahnbehandlung) an die Besch
werdegegnerin zurückzuweisen.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
ist zu daher aufzuheben und die Beschwerde in diesem Sinne
teilweise
gutzuheissen
.