Decision ID: 81584efc-7718-4d56-80ba-bbf70e5787eb
Year: 2008
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
in Sachen
C._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch lic. iur. Andrea Kaiser, c/o Advokaturbüro Adrian Fiechter,
Poststrasse 6, Postfach 239, 9443 Widnau,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
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Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
Der 1959 geborene C._ meldete sich am 2. November 2001 ein erstes Mal bei der
Invalidenversicherung an und beantragte namentlich Hilfsmittel, konkret ein Hörgerät,
wegen einer seit ca. 1995 bestehenden Hörbehinderung (act. G 4.1/1). Nach Einholung
der ärztlichen Experten- und Schlussberichte (act. G 4.1/3 und 9) bei Dr. med. A._,
Spezialarzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, speziell Hals- und
Gesichtschirurgie, sprach die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. November 2002
(act. G 4.1/10) dem Versicherten die Abgabe eines Hörgerätes zu.
B.
B.a Am 7. September 2004 meldete sich C._ erneut bei der Invalidenversicherung an
und beantragte namentlich Umschulung auf eine neue Tätigkeit und Wiedereinschulung
in die bisherige Tätigkeit. Er gab an, in B._ die Grundschule besucht, jedoch keinen
Beruf erlernt zu haben. Im Jahr 1989 sei er in die Schweiz gekommen, wo er bei der
D._ AG gearbeitet habe. Seit dem 22. Juli 2003 sei er wegen einer grossen, medio-
links-lateralen Diskushernie L2/3 mit Osteochondrose und einer depressiven Störung
zu 100% arbeitsunfähig (act. G 4.1/12).
B.b Dr. med. E._, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, teilte mit Arztbericht vom
29. September 2004 (act. G 4.1/23) mit, der Versicherte leide an einem chronischen
Lumbovertebralsyndrom mit/bei Status nach grosser kranial luxierter Diskushernie L2/3
links und mikrotechnischer Fenestration L2/3 links mit Sequestertonie und Nukleotomie
am 30. Juni 2003 sowie an einer instabilen Spondylolisthesis mit hochgradiger
Osteochondrose LWK 2/3 bei Status nach anteriorer Fusion LWK 2/3 am 17. Mai 2004
und Status nach ventraler interkorporeller Spondylodese L2/3 am 1. April 2004. Diese
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Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit sei der Status nach Verdacht auf Nephrolithiasis links im Juni 2003.
Vom 12. Mai 2003 bis 4. Oktober 2004 sei der Versicherte zu 100%, seit dem
4. Oktober 2004 zu 50% arbeitsunfähig gewesen. Der Gesundheitszustand sei
besserungsfähig und berufliche Massnahmen seien angezeigt. Im Mai 2003 sei beim
Versicherten eine Diskushernie wegen akuter Lumbago mit ausstrahlenden Schmerzen
ins Bein diagnostiziert worden, die operiert worden sei. Postoperativ hätten starke
Schmerzen bestanden, worauf eine Rotationsinstabilität im Segment L2/3 festgestellt
und operativ behoben worden sei. Daraufhin hätten die Beschwerden schlagartig
gebessert, der Versicherte sei aber nie vollständig schmerzfrei. Aufgrund der
operativen Eingriffe bestehe eine gewisse Einschränkung der Beweglichkeit in den
lumbalen Abschnitten. Bei der bisherigen Tätigkeit bestehe eine schmerzbedingte
Beeinträchtigung im Stehen durch Überlastung der Haltemuskulatur sowie durch
Überlastung bei Flexions- und Rotationsbewegungen im lumbalen Bereich. Im Umfang
von 50% sei die bisherige Tätigkeit dem Versicherten noch zumutbar, verbessert
werden könne die Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz durch Massnahmen zur
Umgestaltung des Arbeitsplatzes und Vermeidung von überlastenden Tätigkeiten.
Andere Tätigkeiten seien dem Versicherten zumutbar, im Laufe der Zeit sollte auch eine
100%-Tätigkeit möglich sein. Diesbezüglich sei eine Arbeitsplatzabklärung erforderlich.
Dem Operationsbericht von Dr. med. F._, Facharzt FMH für Neurochirurgie, Klinik
Stephanshorn, St. Gallen, vom 30. Juli 2003 (act. G 4.1/14) ist zu entnehmen, dass
beim Versicherten eine grosse medio-links-laterale Diskushernie L2/3 mit
Osteochondrose mittels mikrotechnischer Fenestration L2/L3 links mit
Sequesterotomie und Nukleotomie operiert wurde. Mit Bericht vom 27. Mai 2004
(act. G 4.1/13) teilte die Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen mit,
dass der Versicherte während des stationären Aufenthaltes vom 29. März bis 7. April
2004 wegen einer instabilen Spondylolisthese mit hochgradiger Osteochondrose LWK
2/3 bei Status nach mikrochirurgischer Operation LWK 2/3 links im Juli 2003 operiert
wurde. Es sei eine vordere Zwischenwirbelkörperfusion (ALIF) über einen
retroperitonealen Zugang links mit Spongiosaentnahme vom linken Beckenkamm
vorgenommen worden, die komplikationslos verlaufen sei. Gemäss Bericht vom
24. Mai 2004 der Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen (act. G 4.1/15)
war der Versicherte vom 6. bis 17. Mai 2004 erneut hospitalisiert und unterzog sich zur
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Behebung der Rotationsinstabilität LWK 2/3 nach Stand-alone-fusion anterior einer
dorsalen Instrumentierung und segmentalen Kompression (USS-Fraktur-System), die
komplikationslos verlief.
B.c Dr. med. G._, Facharzt FMH für Innere Medizin, teilte mit Schreiben vom
13. Januar 2005 (act. G 4.1/30) mit, der Versicherte sei seit Juni 2003 voll
arbeitsunfähig. Für seine bisherige Tätigkeit sei er voll arbeitsunfähig und für eine
leidensangepasste Tätigkeit, so es eine solche überhaupt gebe, sei er weder
ausgebildet noch qualifiziert. Seinem Schreiben legte Dr. G._ eine Kopie des Berichts
über den Rehabilitationsaufenthalt in Valens bei. Dem Bericht der Klinik Valens vom
28. Dezember 2004 ist zu entnehmen, dass sich der Versicherte vom 2. bis
25. November 2004 zur stationären interdisziplinären Rückenrehabilitation sowie zur
Rentenevaluierung in Valens aufhielt. Beim Versicherten wurden ein chronisches
Lumbovertebralsyndrom mit/bei statisch-dynamischer Haltungsinsuffizienz des
Achsenskeletts, Status nach mikrotechnischer Fenestration L2/3 links mit
Sequesterektomie und Nukleotomie bei Diskushernie L2/3 links am 30. Juli 2003,
Status nach ventraler interkorporeller Spondylodese L2/3 am 1. April 2004 bei instabiler
Spondylolisthesis L2/3, Status nach anteriorer Fusion L2/3 am 17. Mai 2004 bei
Rotationsinstabilität L2/3 sowie eine Periarthropathia humeroscapularis tendopathica
links bei/mit minimer Tendinopathie der langen Bizepssehne und minimer AC-Arthrose
diagnostiziert. Als Nebendiagnose wurde ein Verdacht auf Nephrolithiasis im Juni 2003
erhoben. Der Versicherte leide seit zwei bis drei Jahren unter lumbalen Schmerzen. Seit
den drei Operationen zwischen Juni 2003 und Mai 2004 sei die radikuläre
Schmerzkomponente vollständig regredient, der Versicherte leide jedoch weiterhin
unter lumbalen Schmerzen und einer verminderten Belastbarkeit. Es bestehe zudem
eine Tendenz zu Ängstlichkeit und Unsicherheit, eine Psychopathologie liege jedoch
nicht vor. Eine Rückkehr an den bisherigen Arbeitsplatz sei unter den gegebenen
Umständen nicht möglich, für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit bestehe jedoch
ab dem 29. November 2004 eine Restarbeitsfähigkeit von 50% (halbtags).
B.d Im Fragebogen für den Arbeitgeber vom 28. Oktober 2004 (act. G 4.1/25) teilte die
H._ S.A. mit, der Versicherte sei seit dem 13. Februar 1989 als Betriebsarbeiter bei
ihr beschäftigt. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.25 Stunden habe er in den
Jahren 2003 und 2004 monatlich Fr. 4'230.--, zuzüglich 13. Monatslohn, verdient. Dem
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Auszug aus dem Individuellen Konto (act. G 4.1/22) ist zu entnehmen, dass der
Versicherte im Jahr 2002 Fr. 62'650.-- und im Jahr 2003 Fr. 60'627.-- verdient hat.
B.e Auf Anfrage hin hielt der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz am 15. März
2005 (act. G 4.1/31) fest, die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf 50% durch die
Klinik Valens könne als realistisch übernommen werden, da die
Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen der Klinik Valens in der Regel eher hart seien.
B.f Im Schlussbericht vom 29. April 2005 (act. G 4.1/33) führte die
Eingliederungsberaterin der IV-Stelle aus, der Versicherte fühle sich nach drei
Rückenoperationen nicht mehr arbeitsfähig. Eine Arbeitsabklärung würde er zwar
durchführen, wenn dies verlangt werde, er sehe aber keine Chance auf Erfolg. Das
Anmeldungsformular habe er mit Dr. med. E._ ausgefüllt, dieser habe gewünscht,
dass er Anspruch auf Umschulung/Wiedereinschulung stelle. Gemäss Auskünften des
Arbeitgebers sei der Versicherte ab Juni 2003 teilweise und ab August 2003 ganz
arbeitsunfähig gewesen. Im Januar 2004 habe er einen Arbeitsversuch begonnen,
diesen nach einem halben Tag aber abgebrochen. Seither habe er nicht mehr
gearbeitet. Die Eingliederungsberaterin hielt fest, der Versicherte habe
unmissverständlich mitgeteilt, dass er sich auch für eine adaptierte Tätigkeit nicht
arbeitsfähig fühle. Er wünsche die Rentenprüfung. Für den Einkommensvergleich sei
als Valideneinkommen das Einkommen im Jahr 2002 gemäss IK-Auszug
heranzuziehen. Aufgerechnet auf das Jahr 2003 betrage das Valideneinkommen
Fr. 64'592.15. Das Invalideneinkommen sei anhand der LSE-Tabellenlöhne zu ermitteln.
Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50% und unter Berücksichtigung eines Teilzeit- sowie
eines Leidensabzugs von je 10% resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 23'515.--.
B.g Mit Verfügung vom 8. September 2005 (act. G 4.1/44) sprach die IV-Stelle dem
Versicherten vom 1. Mai 2004 bis 28. Februar 2005 eine ganze und ab dem 1. März
2005 eine Dreiviertelsrente zu.
C.
C.a Gegen diese Verfügung erhob Rechtsanwalt lic. iur. Ivan Pérez für den Versicherten
am 6. Oktober 2005 Einsprache (act. G 4.1/45). Mit Einsprachebegründung vom
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16. November 2005 (act. G 4.1/50) beantragte Rechtsanwalt Pérez, die Verfügung vom
8. September 2005 sei aufzuheben und dem Versicherten sei mit Wirkung ab 1. März
2005 eine ganze IV-Rente basierend auf einem IV-Grad von mindestens 70%
zuzusprechen. Eventualiter seien sowohl ein psychiatrisches Gutachten als auch eine
Expertise eines Ohren-, Nasen-, Halsspezialisten einzuholen. Die IV-Stelle gehe von
einer Arbeitsfähigkeit des Versicherten von 50% für eine leichte wechselbelastende
Tätigkeit ab dem 29. November 2004 aus. Dabei stütze sie sich ausschliesslich auf den
Austrittsbericht der Klinik Valens vom 28. Dezember 2004. Gänzlich unbeachtet bleibe
hingegen die Einschätzung von Dr. med. G._, der dem Versicherten, ausgehend von
derselben Diagnose wie die Klinik Valens, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiere.
Damit habe die IV-Stelle den Grundsatz der freien Beweiswürdigung verletzt. Die IV-
Stelle gehe zudem davon aus, dass beim Versicherten kein psychisches/
psychiatrisches Leiden vorliege. Dies treffe nicht zu und sei angesichts des massiv
beeinträchtigten Gesundheitszustandes des Versicherten nicht nachvollziehbar. Der
Versicherte leide unter seinen massiven Gesundheitsbeschwerden und werde von
seinem Hausarzt auch mit Psychopharmaka behandelt. Es sei deshalb davon
auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit auch aus psychischen Gründen massiv
beeinträchtigt sei, weshalb eventualiter auch die Einholung eines psychiatrischen
Gutachtens beantragt werde. Schliesslich sei der Versicherte in erheblichem Masse
hörbehindert, was die Klinik Valens bei ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in keiner
Weise berücksichtigt habe. Auch aufgrund der Hörbehinderung sei die Arbeitsfähigkeit
des Versicherten eingeschränkt, weshalb eventualiter die Einholung einer Expertise
eines Ohren-, Nasen-, Halsspezialisten beantragt werde. Bei der Berechnung des IV-
Grades habe die IV-Stelle einen Leidensabzug von total 20% vorgenommen. Sie habe
dabei jedoch die Abzugskriterien der langen Betriebszugehörigkeit sowie der
Nationalität/Aufenthaltskategorie nicht berücksichtigt, weshalb mindestens ein Abzug
von 25% vorzunehmen sei.
C.b Auf Anfrage hin führte der RAD Ostschweiz am 15. Dezember 2005 (act. G 4.1/52)
aus, es gebe keine Hinweise auf psychische Störungen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit. Er erachte jedoch eine bidisziplinäre Begutachtung des Versicherten
im Zentrum für Arbeitsmedizin, Zürich, als sinnvoll.
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C.c Mit Verfügungen vom 19. Dezember 2005 (act. G 4.1/54 und 55) hob daraufhin die
IV-Stelle die Verfügung vom 8. September 2005 auf und schloss das
Einspracheverfahren ab.
C.d Am 23. und 24. März 2006 wurde der Versicherte am Zentrum für Arbeitsmedizin,
Ergonomie und Hygiene AG (AEH), Zürich, begutachtet. Dem Gutachten vom 26. April
2006 (act. G 4.1/63) ist zu entnehmen, dass der Versicherte an einem chronischen
lumbospondylogenen Syndrom links mit/bei möglichem leichtem residuellem
motorischem Ausfallsyndrom L3 links, Status nach Diskushernienoperation L2/L3 im
Juni 2003, Status nach anteriorer intervertebraler Fusion (ALIF) L2/L3 im April 2004
wegen degenerativ bedingter Spondylolisthesis L2/L3 bei Osteochondrose, Status
nach dorsaler Spondylodese L2/L3 im Mai 2004 wegen persistierender
Rotationsinstabilität, Haltungsinsuffizienz, muskulärer Dysbalance,
Symptomausweitung, an einer leichten Periarthropathia humero scapularis beidseits
bei/mit AC-Gelenksarthrosen, einem leichten Zervikovertebralsyndrom bei/mit
muskulärer Dysbalance, diskreter segmentaler Funktionsstörung der unteren HWS,
Chondrose C3/C4, einer Hypakkusis rechts unbekannter Ätiologie sowie an Adipositas
(BMI 31.6kg/m ) leidet. Das arbeitsbezogen relevante Problem sei eine
Funktionsstörung der Lendenwirbelsäule und eine schmerzhaft verminderte
Belastungstoleranz der Schultern beidseits. Das Hauptproblem liege jedoch im
Umgang des Klienten mit seinen Beschwerden. Da bei den Tests eine deutliche
Selbstlimitierung zu beobachten gewesen sei, seien keine Aussagen über die effektiven
körperlichen Leistungslimiten und die zeitliche Belastbarkeit möglich. Aus
rheumatologisch-orthopädischer Sicht bestehe aufgrund der objektiven Befunde aber
sicher eine eingeschränkte Wirbelsäulenbelastbarkeit. Die angestammte Tätigkeit als
Betriebsmitarbeiter sei als körperlich schwer einzustufen und dem Versicherten daher
nicht mehr zumutbar. Zumutbar wäre aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht
eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ganztags. Aufgrund der
chronischen Schmerzentwicklung sollte dem Versicherten jedoch die Möglichkeit von
vermehrten Pausen (zwei Stunden pro Tag) gegeben werden. Von weiteren
physiotherapeutischen Massnahmen sei keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mehr
zu erwarten. Die psychiatrische Exploration wurde am 30. März 2006 von Dr. med.
I._, Klinik Gais AG, Gais, vorgenommen. In seinem Gutachten vom 10. Mai 2006 hielt
er fest, aufgrund der anamnestischen Angaben, vorhandenen Akten sowie aktuellen
2
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psychiatrischen Befunden könne man beim Versicherten aus psychiatrischer Sicht
keine Diagnose mit Krankheitswert stellen. Im Rahmen der chronischen Schmerzen sei
die Schlafqualität des Versicherten leicht beeinträchtigt, ebenso auch phasenweise
seine Stimmung, dabei könne aber keine Rede von einer psychiatrischen Erkrankung
sein. Die psychosozialen Hintergründe für die Diagnose einer anhaltenden
somatoformen Schmerzstörung seien nicht vorhanden, so dass auch diese Diagnose
ausgeschlossen werden könne. Der psychische Gesundheitszustand des Versicherten
sei seit 2003 unverändert. Ein psychiatrisch bedingter Gesundheitsschaden liege nicht
vor, aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Versicherten keine Diagnose mit
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
C.e Der RAD Ostschweiz hielt am 13. Juli 2007 (act. G 4.1/68) auf Anfrage hin fest, das
AEH-Gutachten sei allumfassend und nachvollziehbar, weshalb darauf abgestellt
werden könne. Gestützt auf diese Stellungnahme erliess die IV-Stelle am 18. Juli 2006
(act. G 4.1/71) einen Vorbescheid, mit dem sie bei einem Invaliditätsgrad von 26% den
Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente abwies.
C.fGegen diesen Vorbescheid erhob der Rechtsvertreter des Versicherten am
14. September 2006 (act. G 4.1/74) Einwand und beantragte, dem Versicherten sei ab
1. März 2005 bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% eine ganze Invalidenrente
zuzusprechen, eventualiter sei ein Gutachten eines Ohren-, Nasen-, Halsspezialisten
einzuholen. Mit Einsprachebegründung vom 27. Oktober 2006 (act. G 4.1/77) führte der
Rechtsvertreter des Versicherten im Wesentlichen aus, indem die IV-Stelle bei der
Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit des Versicherten einzig auf das AEH-Gutachten
abgestellt und die Einschätzung des Hausarztes des Versicherten sowie das Gutachten
der Klinik Valens vom 28. Dezember 2004 nicht berücksichtigt habe, habe sie den
Grundsatz der freien Beweiswürdigung verletzt. Der von der IV-Stelle ermittelte
Arbeitsunfähigkeitsgrad von 26% sei viel zu niedrig. Die gemäss AEH-Gutachten
notwendige Möglichkeit von vermehrten Pausen im Umfang von zwei Stunden pro Tag
entspreche einer zeitlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von ca. 25%. Die
Argumentation der IV-Stelle, wonach mit dem Teilzeitabzug von 10% dieser
Notwendigkeit vermehrter Pausen ausreichend Rechnung getragen werde, sei nicht
nachvollziehbar. Das AEH-Gutachten habe zudem bei der Beurteilung der
verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer adaptierten Tätigkeit die
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bestehende massive Hörbehinderung in keiner Weise berücksichtigt. Schliesslich sei
ein Leidensabzug von 25% und nicht nur von 20% vorzunehmen, da der Versicherte
Ausländer mit Niederlassungsbewilligung C und über 15 Jahre bei der D._ AG
angestellt gewesen sei, was die IV-Stelle unberücksichtigt gelassen habe.
C.g Am 8. Dezember 2006 (act. G 4.1/79) bat die IV-Stelle das AEH um eine
Stellungnahme zum Einwand des Versicherten. Das AEH hielt mit Schreiben vom
22. Dezember 2006 (act. G 4.1/80) fest, aus dem vermehrten Pausenbedarf von zwei
Stunden resultiere aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine verminderte
zeitliche Präsenz. Die diesbezügliche Einbusse betrage 25%. Zu den Einwänden des
Rechtsvertreters des Versicherten führte das AEH aus, die Einschätzung der
Arbeitsfähigkeit von 0% durch den Hausarzt des Versicherten, Dr. med. G._, könne
nicht kommentiert werden, da diese nicht begründet werde. Sie könne nicht anders
erklärt werden, als dass im Rahmen der hausärztlichen Betreuung IV-fremde Faktoren
(Alter, fehlende Berufsausbildung) berücksichtigt worden seien. Zur Beurteilung der
Arbeitsfähigkeit der Klinik Valens aus dem Jahr 2004 sei festzuhalten, dass es sich
damals nicht um eine medizinische Begutachtung, sondern um eine Attestierung der
Arbeitsfähigkeit nach einem Rehabilitationsaufenthalt, der sechs Monate nach einem
operativen Eingriff erfolgt sei, gehandelt habe. In diesem zeitlichen Kontext sei die
Attestierung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit eine übliche
Beurteilung, welche nicht konträr zur im Jahr 2006 durchgeführten Begutachtung
stehe. Bezüglich der Hörbehinderung sei festzuhalten, dass der Versicherte bereits vor
Beginn des Rückenleidens unter dieser Hörbehinderung gelitten habe und voll
arbeitsfähig gewesen sei, weshalb sie als nicht relevant bezüglich der Arbeitsfähigkeit
in einer adaptierten Tätigkeit einzustufen sei. Dies insbesondere unter
Berücksichtigung der Tatsache, dass es sich bei körperlich leichten,
wechselbelastenden Tätigkeiten bei Versicherten ohne Berufsausbildung meistens um
Tätigkeiten ohne spezifische Anforderungen an Informationsaustausch und
Kommunikation bezüglich Arbeitsinhalten und Sicherheit am Arbeitsplatz handle.
C.h In seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2007 (act. G 4.1/82) hielt der RAD
Ostschweiz daraufhin fest, die Gutachter setzten sich mit den einzelnen Aussagen des
Rechtsvertreters des Versicherten auseinander und beantworteten diese schlüssig. In
Bezug auf die Arbeitsfähigkeit resultiere gemäss den Gutachtern aus dem vermehrten
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Pausenbedarf eine verminderte zeitliche Präsenz. In einer leidensangepassten Tätigkeit
sei somit von einer Arbeitsfähigkeit von etwa 75% auszugehen.
C.i Mit Verfügung vom 6. Februar 2007 (act. G 4.1/83) wies daraufhin die IV-Stelle bei
einem Invaliditätsgrad von 26% den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente
ab.
D.
Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. Ivan Pérez für den
Betroffenen am 14. März 2007 (act. G 1) erhobene Beschwerde mit den Anträgen, die
Verfügung vom 6. Februar 2007 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% ab 1. März 2005 eine ganze IV-Rente
zuzusprechen. Eventualiter sei die Streitsache zur Neubeurteilung an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und vorgängig ein rheumatologisch-
orthopädisches Obergutachten sowie ein Gutachten eines Hals-, Nasen-,
Ohrenspezialisten einzuholen. Zur Begründung führt Rechtsanwalt Pérez im
Wesentlichen aus, nach einem Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik Valens im
November 2004 sei dem Beschwerdeführer für seine bisherige Tätigkeit eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% und für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit eine
solche von 50% ab dem 29. November 2004 attestiert worden. Dr. med. G._ habe
der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 13. Januar 2005 mitgeteilt, dass die
Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers nicht nur in seiner angestammten, sondern
auch in jeder anderen Tätigkeit 100% betrage. Das AEH habe in seinem
rheumatologisch-orthopädischen Gutachten vom 26. April 2006 dem
Beschwerdeführer für seine angestammte Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
attestiert, eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit jedoch mit der
Möglichkeit von vermehrten Pausen als ganztägig zumutbar erklärt. Der notwendige
zusätzliche Pausenbedarf betrage ca. zwei Stunden, womit der Beschwerdeführer zu
75% arbeitsfähig sei. Ungeachtet dieser Beurteilung sei die Beschwerdegegnerin in der
angefochtenen Verfügung von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten
Tätigkeit von 100% ausgegangen und habe einen Invaliditätsgrad von 26% ermittelt,
womit kein Rentenanspruch des Beschwerdeführers bestehe. Dieser Invaliditätsgrad
sei viel zu niedrig. Bei ihrer Verfügung habe die Beschwerdegegnerin weder die
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Einschätzung von Dr. G._ noch diejenige der Klinik Valens berücksichtigt, womit sie
den Grundsatz der freien Beweiswürdigung verletzt habe. Zudem entspreche der
vermehrte Pausenbedarf, wie sowohl das AEH als auch der RAD Ostschweiz bestätigt
hätten, einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 25%. Überdies sei der
Beschwerdeführer seit Oktober 2001 beidseits in erheblichem Masse hörbehindert,
weshalb ihm die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 20. November 2002 die
leihweise Abgabe eines Hörgerätes zugesprochen habe. Diese Hörbehinderung sei bei
der Arbeitsfähigkeitsschätzung weder des AEH noch der Klinik Valens berücksichtigt
worden, obwohl die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auch aufgrund seiner
teilweisen Gehörlosigkeit eingeschränkt sei. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin
einen Leidensabzug von 20% vorgenommen. Dabei habe sie die Kriterien der langen
Betriebszugehörigkeit sowie der Nationalität/Aufenthaltskategorie ausser Acht
gelassen, weshalb ein Leidensabzug von 25% angemessen sei.
E.
Mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2007 (act. G 4) beantragt die
Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde. Dem
Beschwerdeführer sei für die Zeit vom 1. Mai 2004 bis 1. März 2005 eine ganze und ab
dem 1. April (recte: 1. März) 2005 eine Viertelsrente der IV zuzusprechen. Das Ziel der
AEH-Begutachtung sei gewesen, die Widersprüche in den Akten auszuräumen und
festzustellen, ob und in welchem Umfang der Beschwerdeführer tatsächlich noch
arbeitsfähig sei. An der Einschätzung des AEH, dass dem Beschwerdeführer aus rein
rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine körperlich leichte, wechselbelastende
Tätigkeit mit vermehrten Pausen ganztags möglich sei, sei nicht zu zweifeln. Die
Begutachtung sei von einer qualifizierten Fachstelle vorgenommen worden und basiere
auf umfassenden Kenntnissen des Sachverhalts. Auf das Gutachten könne ohne
Weiteres abgestellt werden. Der Beschwerdeführer reiche mit der
Beschwerdebegründung keinerlei neue medizinische Akten und Unterlagen ein, die die
Ergebnisse der AEH-Begutachtung als unkorrekt erscheinen liessen. In der
zusätzlichen Stellungnahme vom 22. Dezember 2006 habe das AEH dezidiert und
schlüssig dargetan, wie und weshalb es zu seiner Einschätzung kam. Es sei daher
korrekt ärztlich festgestellt worden, dass der Beschwerdeführer seit November 2004 in
einer angepassten Tätigkeit zu 75% arbeitsfähig sei. Weitere Abklärungen seien nicht
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angezeigt. Da der Beschwerdeführer nicht mehr arbeite, sei das Invalideneinkommen
mit Hilfe von Tabellenlöhnen zu ermitteln. Bei einer zeitlichen Arbeitsfähigkeit von 75%
seien zur Ermittlung des Invalideneinkommens 75% des Tabellenlohns verwendet
worden, womit die Teilzeit bereits berücksichtigt sei. Somit sei zusätzlich lediglich noch
ein Leidensabzug von 10% vorzunehmen, weil der Beschwerdeführer nur noch leichte
Arbeiten ausführen könne. Ein Ausländerabzug komme nicht in Frage, da der
Beschwerdeführer arbeitsmässig voll integriert sei. Es resultiere ein
Invalideneinkommen von Fr. 39'366.--. Bei einem auf das Jahr 2006 aufgerechneten
Valideneinkommen von Fr. 65'825.-- ergebe sich ein IV-Grad von 40.19%.
F.
Rechtsanwalt lic. iur Ivan Pérez teilt mit Schreiben vom 13. Juni 2007 (act. G 6) für den
Beschwerdeführer mit, er nehme die teilweise Anerkennung der Beschwerde durch die
Beschwerdegegnerin zur Kenntnis, halte jedoch an den in der Beschwerde gestellten
Rechtsbegehren uneingeschränkt fest. Er reicht zudem eine Kostennote über
Fr. 3'102.65 (inkl. Barauslagen und MWSt) ein (act. G 6.1).
G.
Mit Schreiben vom 25. Juni 2007 (act. G 8) hält die Beschwerdegegnerin an ihren
Ausführungen in der Beschwerdeantwort und an ihrem Antrag vollumfänglich fest,
verzichtet aber im Übrigen auf die Erstattung einer Duplik.

Considerations:
Erwägungen:
1.
Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene
Änderungen erfolgt. Da die streitige Verfügung am 6. Februar 2007, mithin vor dem
1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden
materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 121 V 366 E. 1b).
2.
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2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente,
wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise
Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Ist die versicherte Person vor dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen, gilt nach Art. 8 Abs. 3 ATSG
die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität.
2.2 Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen
Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den
Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982
S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen
Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung =
KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die
Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die
versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die
Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).
3.
3.1 Aufgrund der vorhandenen medizinischen Unterlagen ist vorliegend ausgewiesen,
dass beim Beschwerdeführer im Mai 2003 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der
angestammten Tätigkeit eingetreten ist. Ebenfalls ausgewiesen ist eine Veränderung
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der Arbeitsunfähigkeit (in leidensadaptierter Tätigkeit) ab Ende November 2004. Somit
ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer von Mai 2003 bis Ende November
2004 zu 100% arbeitsunfähig war. Die Beschwerdegegnerin hat dem
Beschwerdeführer daher ab 1. Mai 2004 (Ablauf des Wartejahres, vgl. Art. 29 IVG) bis
28. Februar 2005 (Ablauf der Dreimonatsfrist nach Eintritt der Veränderung, vgl.
Art. 88a IVV) eine ganze IV-Rente zugesprochen. Dies ist vorliegend nicht strittig und
die Verfügung vom 6. Februar 2007 ist insoweit zu bestätigen.
3.2 Strittig ist demgegenüber die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer
angepassten Tätigkeit ab dem 29. November 2004. Während sich die
Beschwerdegegnerin gestützt auf das Gutachten des AEH auf den Standpunkt stellt,
eine adaptierte Tätigkeit könne vom Beschwerdeführer zu 75% ausgeführt werden,
vertritt sein Rechtsvertreter die Auffassung, die Arbeitsfähigkeit sei weit geringer.
3.3 Der Beschwerdeführer lässt geltend machen, die vom AEH ermittelte
Arbeitsunfähigkeit von 25% sei viel zu niedrig. So habe Dr. med. G._ eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% attestiert und die Klinik Valens sei von einer solchen von
50% ausgegangen. Diese beiden Einschätzungen habe die Beschwerdegegnerin in
keiner Weise berücksichtigt. Zudem hätten weder das AEH noch die Klinik Valens die
seit Oktober 2001 bestehende erhebliche Hörbehinderung berücksichtigt. Es sei somit
von einem IV-Grad von mindestens 70% seit 1. März 2005 auszugehen.
3.4 Diese Sichtweise kann nicht geteilt werden. Das AEH diagnostiziert im Gutachten
vom 26. April 2006 ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom links mit/bei
möglichem leichtem residuellem motorischem Ausfallsyndrom L3 links, Status nach
Diskushernienoperation L2/L3 im Juni 2003, Status nach anteriorer intervertebraler
Fusion
(ALIF) L2/L3 im April 2004 wegen degenerativ bedingter Spondylolisthesis L2/L3 bei
Osteochondrose, Status nach dorsaler Spondylodese L2/L3 im Mai 2004 wegen
persistierender Rotationsinstabilität, Haltungsinsuffizienz, muskulärer Dysbalance und
Symptomausweitung, eine leichte Periarthropathia humero scapularis beidseits bei/mit
AC-Gelenksarthrosen, ein leichtes Zervikovertebralsyndrom bei/mit muskulärer
Dysbalance, diskreter segmentaler Funktionsstörung der unteren HWS und Chondrose
C3/C4, eine Hypakkusis rechts unbekannter Ätiologie und Adipositas. Das AEH hält
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fest, der Beschwerdeführer habe bei der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
die meisten Tests selber abgebrochen, ohne dass ein funktionelles Limit habe
beobachtet werden können. Die Leistungsbereitschaft sei nicht zuverlässig und es sei
eine deutliche Selbstlimitierung aufgefallen. Die effektive funktionelle Leistungslimite
könne daher nicht abschliessend beurteilt werden. Aufgrund der erreichten
Testresultate sei dem Beschwerdeführer jedoch mindestens eine körperlich leichte,
wechselbelastende Tätigkeit zumutbar. Die angestammte Tätigkeit sei als körperlich
schwer einzustufen, weshalb sie dem Beschwerdeführer aufgrund der eingeschränkten
Wirbelsäulenbelastbarkeit nicht mehr zumutbar sei. Hingegen sei eine körperlich
leichte, wechselbelastende Tätigkeit aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht
ganztags zumutbar, wobei dem Beschwerdeführer aufgrund der chronischen
Schmerzentwicklung die Möglichkeit von vermehrten Pausen (2 Std./Tag) gegeben
werden sollte. Die effektive Arbeitsfähigkeit betrage somit 75%.
Die Klinik Valens diagnostiziert beim Beschwerdeführer in ihrem Austrittsbericht vom
28. Dezember 2004 ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit/bei statisch-
dynamischer Haltungsinsuffizienz des Achsenskeletts, Status nach mikrotechnischer
Fenestration L2/3 links mit Sequesterektomie und Nukleotomie bei Diskushernie L2/3
links am 30. Juli 2003, Status nach ventraler interkorporeller Spondylodese L2/3 am
1. April 2004 bei instabiler Spondylolisthesis L2/3 und Status nach anteriorer Fusion
L2/3 am 17. Mai 2004 bei Rotationsinstabilität L2/3, sowie eine Periarthropathia
humeroscapularis tendopathica links bei/mit minimer Tendinopathie der langen
Bizepssehne und minimer AC-Arthrose. Der Beschwerdeführer sei zur stationären
interdisziplinären Rückenrehabilitation bei persistierendem Lumbovertebralsyndrom bei
Status nach Diskushernienoperation und zweifacher Spondylodese sowie zur
Rentenevaluierung zugewiesen worden. Er habe sich subjektiv sehr schwach und
kraftlos gefühlt. Er sei zwar zu allen Therapien erschienen, die Leistung sei jedoch nie
so gewesen, dass ein Trainingseffekt zu erwarten gewesen wäre. Wegen der starken
Schmerzproblematik hätten keine objektiven Messparameter durchgeführt werden
können. Für die angestammte Tätigkeit (Putzen, Paletten beladen etc.) bestehe eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit sei der
Beschwerdeführer hingegen ab dem 29. November 2004 zu 50% (halbtags)
arbeitsfähig. Dr. med. G._ attestiert dem Beschwerdeführer in seinen Berichten vom
13. Januar und 28. Juli 2005 demgegenüber eine seit Juni 2003 anhaltende
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Arbeitsunfähigkeit von 100%. Er begründet dies damit, dass eine leidensadaptierte
Tätigkeit für den Beschwerdeführer nicht existiere und er für eine solche weder
ausgebildet noch qualifiziert wäre. Offensichtlich ist Dr. G._ bei seiner Einschätzung
der Arbeitsfähigkeit vom realen Arbeitsmarkt ausgegangen. Für die
Invaliditätsbemessung ist jedoch von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen,
es kommt nicht darauf an, wie die Beschäftigungslage tatsächlich ist. Auf diesem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind Arbeitsgelegenheiten zu finden, die den medizinisch-
theoretischen Bedingungen entsprechen, die das AEH-Gutachten bezeichnet (vgl.
SVR IV 2003 Nr. 35, 107; Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S
M.G. vom 19. Februar 2001 [I 65/00]; nicht veröffentlichter Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S G.G. vom 4. März 2003 [IV 2002/27]).
Bezüglich der fehlenden Ausbildung und Qualifikation des Beschwerdeführers ist
festzuhalten, dass dies invaliditätsfremde Faktoren und somit bei der
Invaliditätsbemessung nicht zu berücksichtigen sind. Im Übrigen steht die
Einschätzung von Dr. G._ ohne weitere Begründung im Widerspruch zu derjenigen
der Klinik Valens, deren Bericht er seinem Schreiben vom 13. Januar 2005 beigelegt
hat.
Die Berichte von Dr. G._ vom 13. Januar und 28. Juli 2005 sind somit nicht geeignet,
das AEH-Gutachten in Zweifel zu ziehen, denn er begründet seine Einschätzung
lediglich mit invaliditätsfremden Faktoren. Anders verhält es sich mit dem
Austrittsbericht der Klinik Valens vom 28. Dezember 2004. Dieser stimmt hinsichtlich
der Diagnose, der Umschreibung einer leidensangepassten Tätigkeit und der
Feststellung einer ausgeprägten Selbstlimitation mit dem AEH-Gutachten überein.
Während das AEH-Gutachten vom 26. April 2006 bzw. 10. Mai 2006 (psychiatrisches
Teilgutachten) aber von einer Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 75% ab
Ende November 2004 ausgeht, attestiert der Austrittsbericht der Klinik Valens dem
Beschwerdeführer ab Ende November 2004 lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 50%.
Festzuhalten ist, dass die dem Gutachten zugrunde liegende Exploration am 20. sowie
23. und 24. März 2006 stattfand. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers durch das AEH erfolgte somit für über ein Jahr rückwirkend. Dem
Gericht erscheint eine solche rückwirkende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit
problematisch, insbesondere da mit dem Austrittsbericht der Klinik Valens eine auch
vom RAD als realistisch beurteilte (vgl. act. G 4.1/31) abweichende
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Arbeitsfähigkeitsschätzung für diesen Zeitraum vorliegt. Das Gericht geht daher davon
aus, dass die dem Beschwerdeführer im AEH-Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit
von 75% erst ab dem Zeitpunkt des Gutachtens, d.h. ab dem 10. Mai 2006,
ausgewiesen ist. Für die Zeit von November 2004 bis Mai 2006 ist demgegenüber auf
den Austrittsbericht der Klinik Valens vom 28. Dezember 2004 abzustellen. Von
weiteren Abklärungen sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, zumal infolge
der sowohl vom AEH wie auch von der Klinik Valens beobachteten Selbstlimitation und
somit der mangelnden Kooperation des Beschwerdeführers die effektive funktionelle
Leistungsfähigkeit nicht festgestellt und lediglich eine weitere medizinisch-theoretische
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen werden könnte. Es ist daher für die
Zeit von Ende November 2004 bis Mai 2006 von einer Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers von 50% und für die Zeit ab Mai 2006 von einer solchen von 75%
auszugehen.
3.5 In Bezug auf die geltend gemachte, seit Oktober 2001 bestehende, erhebliche
Hörbehinderung ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer, wenn er sich
durch seine Hörbehinderung in seiner Arbeitsfähigkeit bedeutend eingeschränkt gefühlt
hätte, dies den behandelnden Ärzten und den Gutachtern gegenüber angesprochen
hätte und es somit in einem der ärztlichen Berichte aufgetaucht wäre. Mit Verfügung
vom 22. November 2002 wurde dem Beschwerdeführer im Übrigen zur Behebung
dieser Hörbehinderung ein Hörgerät zugesprochen. Dieses wurde ihm gemäss
Verfügung am 14. März 2002 abgegeben. Bis zur im Mai 2003 aufgrund der
Rückenprobleme eingetretenen Arbeitsunfähigkeit hat der Beschwerdeführer somit
über ein Jahr mit dem Hörgerät an seinem angestammten Arbeitsplatz
weitergearbeitet. Dass er sich dabei eingeschränkt gefühlt hätte, ist aus den
vorhandenen Unterlagen nicht ersichtlich. Es ist daher davon auszugehen, dass die
durch das Hörgerät korrigierte Hörbehinderung keine relevanten Auswirkungen auf die
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hat. Einer gegenüber völlig gesunden
Arbeitnehmern trotz Hörgerät allenfalls verbleibenden Benachteiligung kann im
Rahmen des Leidensabzugs Rechnung getragen werden.
4.
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4.1 Für die Invalidität massgebend sind die erwerblichen Auswirkungen der
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist
nach der Rechtsprechung entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden
Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde
tatsächlich verdienen würde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu
erfolgen. Es ist daher in der Regel vom letzten Lohn, welchen die versicherte Person
vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen (Entscheid des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S C. vom 20. November 2001 [I 716/00]; ZAK
1980 S. 593), da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne
Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (vgl. Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S S. vom 27. Februar 2004 [I 601/03]; BGE 129 V 224 E. 4.3.1).
Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (seit 1. Januar
2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) ist für die Vornahme des
Einkommensvergleichs auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen
Rentenbeginns abzustellen (vgl. BGE 129 V 222). Gemäss den ärztlichen Unterlagen
war der Beschwerdeführer ab Ende November 2004 wieder zu 50% und ab Mai 2006
zu 75% arbeitsfähig. Vorliegend ist somit für 2004 wie auch für 2006 ein
Einkommensvergleich vorzunehmen.
4.2 Im Jahr 2002, dem letzten Jahr, in welchem der Beschwerdeführer voll gearbeitet
hat, verdiente er gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto (act. G 4.1/22)
Fr. 62'650.--. Um die Nominallohnentwicklung erhöht ergibt dies für das Jahr 2004 ein
Einkommen von Fr. 64'111.-- (2002 111.5 Punkte, 2004 114.1 Punkte; vgl. LE 2004).
Für das Jahr 2006 resultiert unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ein
Einkommen von Fr. 65'516.-- (2002 111.5 Punkte, 2006 116.6 Punkte, vgl. LE 2006).
5.
5.1 Nach Art. 16 ATSG ist beim Einkommensvergleich als Invalideneinkommen
dasjenige Erwerbseinkommen einzusetzen, welches die versicherte Person nach Eintritt
der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Im
vorliegenden Fall arbeitet der Beschwerdeführer seit Mai 2003 nicht mehr, womit er die
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ihm mit Austrittsbericht der Klinik Valens und mit Gutachten des AEH attestierte
Arbeitsfähigkeit von 50% bzw. 75% nicht ausschöpft. Für die Ermittlung des
Invaliditätsgrades ist daher die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene
Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) heranzuziehen. Der monatliche
Durchschnittslohn im Anforderungsniveau 4 betrug im Jahr 2004 für Männer
Fr. 4'588.-- (TA1 S. 53) oder pro Jahr Fr. 55'056.--. Da diese Werte auf einer
durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden beruhen, sind sie noch
auf die im Jahre 2004 betriebsüblich gewesene Arbeitszeit von 41.6 Stunden
umzurechnen. Dies ergibt ein Einkommen von Fr. 57'258.-- pro Jahr. Dem
Beschwerdeführer ist ein Pensum von 50% zumutbar. Das Jahreseinkommen beläuft
sich bei 50% auf Fr. 28'629.--.
Im Jahr 2006 betrug der monatliche Durchschnittslohn im Anforderungsniveau 4 für
Männer Fr. 4'732.-- (TA1 S. 25), pro Jahr Fr. 56'784.--. Diese Werte beruhen auf einer
durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden, weshalb sie noch auf die
im Jahre 2006 betriebsüblich gewesene Arbeitszeit von 41.7 Stunden umzurechnen
sind. Dies ergibt ein Einkommen von Fr. 59'197.-- pro Jahr. Bei einem Pensum von
75% beläuft sich das Jahreseinkommen auf Fr. 44'398.--.
5.2 In der Praxis werden die zur Bestimmung des Invalideneinkommens
herangezogenen Tabellenlöhne gekürzt, wenn versicherte Personen, die in ihrer letzten
Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten, nach Eintritt des Gesundheitsschadens
auch für leichtere Arbeiten nur beschränkt einsatzfähig sind, wenn sie - unabhängig
von der früher ausgeübten Tätigkeit - als gesundheitlich Beeinträchtigte im Rahmen
leichter Hilfsarbeitertätigkeiten nicht mehr voll leistungsfähig sind oder wenn weitere
persönliche
oder berufliche Merkmale wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder
Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe
haben. Der Abzug ist nicht schematisch vorzunehmen. Vielmehr ist der Einfluss aller
Merkmale (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/
Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) auf das Invalideneinkommen unter
Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu
schätzen. Letztlich ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller
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jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen
(vgl. BGE 126 V 75).
5.3 Die Beschwerdegegnerin hat den nicht direkt behinderungsbedingten Nachteilen
des Beschwerdeführers auf dem Arbeitsmarkt mit einem Abzug von 10% Rechnung
getragen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers macht geltend, der
Beschwerdeführer sei Ausländer und über 15 Jahre beim gleichen Arbeitgeber tätig
gewesen, weshalb ein Abzug von mindestens 25% vorzunehmen sei. Dieser Ansicht
kann nicht gefolgt werden. Zu berücksichtigen ist vorliegend, nebst dem statistisch
ausgewiesenen überproportionalen Lohnnachteil aller männlichen teilzeitbeschäftigten
Hilfskräfte und der langjährigen Betriebzugehörigkeit, dass der Beschwerdeführer einen
betrieblich hinderlichen erhöhten Pausenbedarf hat und zusätzlich zu seinen
Rückenproblemen auch an einer Hörbehinderung leidet, welche er allerdings mit einem
Hörgerät weitgehend im Griff hat. Nicht zu berücksichtigen ist hingegen die
ausländische Nationalität, da die LSE-Tabellenlöhne auf den Einkommen aller
Hilfsarbeiter, auch derjenigen ausländischer Nationalität, basieren. Insgesamt erscheint
ein Leidensabzug von 15% gerechtfertigt. Für das Jahr 2004 resultiert somit ein
zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 24'335.--, für das Jahr 2006 ein solches von
Fr. 37'738.--. Der Verdienstausfall macht Fr. 39'776.-- (2004) bzw. Fr. 27'778.-- (2006)
aus, womit sich ein Invaliditätsgrad von rund 62% (2004) bzw. 42% (2006) ergibt.
Damit hat der Beschwerdeführer vom 1. März 2005 bis 31. August 2006 Anspruch auf
eine Dreiviertels- und ab 1. September 2006 auf eine Viertelsrente der
Invalidenversicherung.
6.
6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die angefochtene
Verfügung vom 6. Februar 2007 ist aufzuheben und die Sache ist zur Festsetzung der
Rentenhöhe an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
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Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Vorliegend erscheint eine Gerichtsgebühr
von
Fr. 600.-- als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens gemäss ist sie der
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist
dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.
6.3 Der Beschwerdeführer ist mit seinem Beschwerdebegehren nur teilweise
durchgedrungen. Trotzdem ist von einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen,
denn der Beschwerdeführer war gezwungen, Beschwerde zu führen, um eine Korrektur
der teilweise rechtswidrigen Verfügung vom 6. Februar 2007 zu erreichen. Der ihm
entstandene Vertretungsaufwand ist deshalb grundsätzlich als notwendig zu
qualifizieren und zwar unabhängig davon, ob er mit seinem konkreten
Beschwerdebegehren ganz oder nur teilweise durchgedrungen ist. In Analogie zur
höchstrichterlichen Rechtsprechung betreffend den Anspruch auf eine
Parteientschädigung bei einer Rückweisung zur weiteren Abklärung des Sachverhalts,
bei dem die Beschwerde führende versicherte Person trotz eines weitergehenden
Beschwerdebegehrens ebenfalls "nur" die Aufhebung der angefochtenen Verfügung
erreicht hat (vgl. etwa ZAK 1987 S. 266 E. 5a), ist deshalb davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer mit seinem eigentlichen Beschwerdebegehren, die angefochtene
Verfügung sei als rechtswidrig aufzuheben, vollumfänglich obsiegt hat. Es besteht
deshalb keine Veranlassung, in Analogie zum zivilprozessualen Klageverfahren von
einem nur teilweisen Obsiegen auszugehen und nur eine reduzierte
Parteientschädigung auszusprechen (vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom
25. Januar 2008, 9C_466/2007 E. 5; Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons
St. Gallen vom 8. Januar 2008 [IV 2007/214]).
6.4 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat eine Kostennote über Fr. 3'102.65
(inkl. Barauslagen und MWSt) eingereicht (act. G 6.1). Dieser Betrag erscheint der
Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessen, weshalb
die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer mit Fr. 3'102.65 (inkl. Barauslagen und
MWSt) zu entschädigen hat.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG
bis
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