Decision ID: 4c8b7e89-a204-51b1-a73c-7442c7d7920a
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1957, verheiratet,
absolvierte die Schule bis zur Oberstufe in Italien und verfügt über keine berufliche Ausbildung (Urk. 7/1 S. 1 und S. 4).
Er
war
zuletzt bis 31.
August 2013 als Hilfsarbeiter/Drucker
bei der A._ angestellt (
vgl. Urk. 7/
13/1-7 S. 1
).
Das Arbeitsverhältnis wurde aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst (vgl. Urk. 7/13/1-7 S. 1 und Urk. 7/13/8). Seit 15. Mai 2013 arbeitete er wegen Krankheit nicht mehr (vgl.
Urk. 7/13/1-7 S. 1).
1.2
Am 14. Mai 2013 (Urk. 7/1) meldete sich der Versicherte bei der Invalidenver
si
cherung unter Hinweis auf
eine Trommelfelloperation (Schwindel), eine Wirbel
säulenoperation im Nackenbereich (Rückenprobleme), einen Herzinfarkt und Depressionen
zum Leistungsbezug an.
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge Abklärungen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht.
Unter anderem holte sie die Akten des Krankentag
geld
versicherers des Versicherten
und ein polydisziplinäres Gutachten bei der Abklärungsstelle
B._ ein. Dieses wurde am 17.
September 2015 (Urk. 7/
65/3
-70) erstattet.
Mit Vorbescheid vom 4. November 2015 (Urk. 7/68) stellte
die IV-Stelle
dem
Versicherten
die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht.
Nach dessen Einwänden unter Einreichung weiterer medizinischer Unterlagen vom 11. November 2015 und 4. Januar 2015 [richtig: 2016] (Urk. 7/70, Urk. 7/73, Urk. 7/75, Urk. 7/76, Urk. 7/80 und Urk. 7/83) ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in medizinischer Hinsicht und veranlasste ein erneutes polydisziplinäres Gutachten beim Gut
achtenzentrum C._, welches am 16. November 2016 (Urk. 7/98) erstattet wurde. In der Folge bot die IV-Stelle dem Beschwerdeführer am 23. Dezember 2016 (Urk. 7/99; vgl. auch Urk. 7/100) die Möglichkeit zur Stellungnahme. Nach neuerlichem
Einwand unter Beilage
weiterer
medizinischer Unterlagen (Urk. 7/102-104) wies die IV-Stelle
das Leistungsbegehren mit Verfü
gung vom 11. April 2017 (Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 9. Mai 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die Verfügung der
IV-Stelle
vom 11. April 2017 aufzuheben; es ihm eine volle Invalidenrente ab November 2013 zuzusprechen; eventualiter sei ihm eine Dreiviertelsrente ab November 2013 zuzusprechen; subeventualiter seien durch das angerufene Gericht ergänzende Abklärungen (Gerichtsgutachten) auf Kosten der Beschwerdegegnerin vorzunehmen; subsubeventualiter seien ihm Eingliederungsmassnahmen zu gewähren (S. 1).
Die Beschwerdegegnerin beantragte am 15. Juni 2017 (Urk. 6) Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Juli 2017 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol
gen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
un
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin legte in der angefochtenen Verfügung vom 11. April 2017 (Urk. 2) dar, dass dem Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % zumutbar gewesen sei und immer noch sei. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 72'393.25 und einem mittels statisti
sche
n
Lohn
es
eines Hilfsarbeiters ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 66'45
3
.
10
sowie
einem gewährten Abzug auf den Tabellenlohn von 10 % auf
grund des Alters und der langen Dienstangehörigkeit resultiere ein Invalidi
täts
grad von 17 %, womit kein Rentenanspruch bestehe (S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer
bemängelte
in seiner Beschwerde vom 9. Mai 2017 (Urk. 1),
es bestünden unüberwindbare Zweifel an den Einschätzungen in den Gutachten
des
C._
und der
B._
, weshalb diese nicht zu beachten seien. Soweit kein Rentenentscheid anhand seiner Ausführungen möglich sei, sei
en
gemäss dem Subeventualantrag ergänzende
medizinische Abklärungen durch das angerufene Gericht vorzunehmen (S. 4-6). Zudem könne von einer verwertbaren Restarbeitsfähigkeit nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätig
keit nur noch in so eingeschränkter Form möglich sei, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kenne oder sie nur unter nicht realistischem Ent
gegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Fin
den eines entsprechenden Arbeitsplatzes daher von vornherein als ausgeschlossen erscheine (S. 6 f.). Ferner brachte er vor, den Aussagen der behandelnden Psychiaterin komme anders als anderen behandelnden Ärzte aufgrund dessen, dass es sich bei ihr zur Zeit ihrer Stellungnahme um eine Gutachterin handle die auf der Liste der externen Gutachterinnen und Gutachter der SVA Zürich stehe, entsprechend hohes beweisrechtliches Gewicht zu (S. 7). Ferner kritisierte er das Vorgehen der Beschwerdegegnerin bei der Errechnung des Invaliditätsgrads (S. 7 f.). Schliesslich seien ihm Eingliederungsmassnahmen zu gewähren, sollte das Gericht seinen Ausführungen nicht folgen (S. 8 f.).
2.3
Strittig und
nachfolgend zuerst
zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat.
3.
Im
von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen
polydisziplinären inter
nistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen
Gutachten
des C._
vom
16
.
November
2016 (Urk.
7
/
98
) nannte
n
Dr. D._, Spezial
arzt für Orthopädie, Dr. E._, Spezialärztin für Neurologie, Dr. F._, Spezial
arzt für Innere Medizin, und Dr. G._, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S.
82 f.
):
-
Cervicovertebralsyndrom bei leichter Osteochondrose und kleiner Dis
kushernie C3/4 mit Unkarthrose und mässiger Kompression der Nerven
wurzel C4 links, kleiner Diskushernie und leichter Spondylarthrose C4/5, leichter Osteochondrose und Spondylarthrose C6/7 ohne neurale Kom
pression sowie Status nach Spondylodese C5/6 mit Cage-Einlage März 2009
-
Lumbovertebralsyndrom bei Diskusprotrusion und Spondylarthrose L3/4, Diskusprotrusion und Spondylarthrose L4/5 mit Tangieren der Nerven
wurzel L5 beidseits rezessal und L4 links foraminal/extraforaminal und leichter Diskusprotrusion sowie Spondylarthrose L5/S1 ohne neurale Kompression
-
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.0)
-
Chronisches Cervicalsyndrom, Status nach Dekompression HWK 5/6 mit Cage-Einlage März 2009 mit
-
Aktuell mit leichtgradig ausgeprägter sensibel-radikulärer Komponente C4 bis C7 rechts im Sinne eines sensiblen Residuums bei Mr-radio
lo
gisch Mai 2013 beschriebener discogen bedingter Kompression von C7 links foraminal sowie Tangierung der Nervenwurzeln C5 und C7 rechts
Inzwischen
-
Mr-radiologisch 6. September 2016 aufgehobener Kompromittierung der Nervenwurzel C5 rechts sowie C7 beidseits, hingegen mässiggradi
ger Kompression der Nervenwurzel C4 foraminal links
-
Leichtgradiges sensomotorisches, sensibel betontes, Sulcus ulnaris-Syndrom links
-
Aktuelles ENG:
Nachweis einer fokalen Demyelinisierung im distalen Sulcusabschnitt links
Daneben nannten sie unter anderem folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 82 f.; gekürzt wiedergegeben):
-
Spezifische Phobien (ICD-10 F40.2)
-
Panikstörung, episodisch paroxysmale Angst (ICD-10 F41.0)
-
Anhaltende residuelle sehr wahrscheinlich multifaktorielle Schwindelbe
schwerden bei Otitis media chronica cholestea rechts mit Tympanoplastik, Antrotomie rechts 1986, muskulärer rotationsabhängiger cervicogener Kompo
nente
-
Senk-/Spreizfüsse
-
Adipositas
-
Koronare Herzkrankheit, Status nach Myokardinfarkt Oktober 2010
(non
STEMI)
mit Dilatation des Ramus circumflexus ohne Stenteinlage, Status nach PTCA und Einlage eines drug eluting stents Februar 2016 des Ramus
ci
rcumflexus wegen einer 70%igen Re-Stenosierung mit instabiler Angina pectoris
-
Peripher arterielle Verschlusskrankheit llb nach Fontaine bei Stenosen der Beckenstrombahn rechts, beider Oberschenkel- und der Unterschenkel
ar
terien beidseits
Die Gutachter führten aus, im Rahmen der postoperativen Rehabilitation habe von März bis Juni 2009 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeits
fähig
keit von 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 %) als Hilfsarbeiter in einer Druckerei bestanden. Ab Juli 2009 betrage die Arbeitsfähigkeit 80 % (Arbeitsunfähigkeit 20 %) bei voller Stundenpräsenz für das Reinigen von Druckmaschinen und Sta
pel-/Packarbeiten auf Grund der neurologischen Diagnosen. Dabei komme es auch zu sensomotorischen Schmerzexazerbationen im Bereich der linken Hand durch passagere Kompression / Dehnung des Nervus ulnaris im Sulcusbereich. Die Arbeitsfähigkeit als Hilfsarbeiter in einer Druckerei, vorwiegend stehend, mit nicht seltenem Bücken und monotonen Bewegungen am Fliessband betrage auf
grund der degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule und Status nach Dekompression C5/6 mit Cage-lnterposition seit Mai 2013 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz 60 % (Arbeitsunfähigkeit 40 %). Seit dem Zeitpunkt der jetzigen Begutachtung betrage die Arbeitsfähigkeit aufgrund des zusätzlichen Lumbover
tebralsyndroms bei Diskusprotrusion und Spondylarthrose L3/4, Diskus
protrusion und Spondylarthrose L4/5 mit Tangieren der Nervenwurzel L5 beidseits rezessal und L4 links foraminal/extraforaminal und leichter Diskus
protrusion sowie Spon
dylarthrose L5/S1 ohne neurale Kompression gesamthaft bei voller Stundenprä
senz 50 % (Arbeitsunfähigkeit 50 %).
Auch für adaptierte Tätigkeiten bestehe im Rahmen der postoperativen Rehabili
tation gesamthaft bei voller Stundenpräsenz von März bis Juni 2009 eine 100%ige Arbeitsun
fähigkeit (Arbeitsfähigkeit 0 %) bei voller Stundenpräsenz. Arbeiten in Wechsel
haltung, in temperierten Räumen ohne stereotype Halswir
belsäulen- oder die obere Extremität stark gewichtsbelastende Aufgaben ohne Überkopfarbeiten, könnten seit Juli 2009 bei voller Stundenpräsenz zu 100 % (Arbeitsunfähigkeit 0 %) zugemutet werden, wobei es sich seit Mai 2013 zusätz
lich um Arbeiten ohne häufige inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltun
gen handeln sollte.
Die Arbeitsfähigkeit bestehe seit Juli 2009 und einer sofortigen beruflichen Ein
gliederung stehe nichts entgegen (S. 84 f.).
Zur Prognose berichteten sie, aufgrund der Schwierigkeit, das Gewicht mass
ge
blich zu reduzieren, sowie der fraglichen Motivation des Beschwerde
führers sei diese eher ungünstig. Neurologischerseits sei die Prognose betreffend des aktuell diagnostizierten, als leichtgradig zu bewertendem Sulcus ulnaris-Syndroms links insgesamt günstig. Sollten die Beschwerden dennoch exazerbieren, müsse klinisch wie elektroneurographisch eine Verlaufsunter
suchung erfolgen, welche eine Progression aufdecken könne, zur Bestimmung des optimalen Operations
zeitpunktes. Hinsichtlich der als leichtgradig zu bewertenden residuellen, sensibel radikulären Störung rechts C4-C7, sei die Prognose schwer abzuschätzen. Aktuell ohne entsprechendes (berufliches) Belastungsprofil (Halswirbelsäule und Extre
mi
täten) stehe dies eher im Hintergrund. Exazerbationen sensibel-neuro
pathi
scher Beschwerden gleicher Lokalisation seien unter Dauerbelastung jedoch mög
lich. Ebenso könnten haltungs-/stellungsbedingt die muskulären paracervicalen wie im Schultergürtelbereich beidseits auftretenden Schmerzen intermittierend exazerbieren. Die psychiatrische Diagnose scheine begrenzt günstig zu sein, da doch schon Hinweise auf eine gewisse Chronifizierung bei Stagnation des Krank
heitsverlaufes zu beobachten sei. Um eine Remission mit ausreichender Stabili
sierung zu erreichen, sollte die Dosis des bereits verordneten Antidepressivums angepasst und eine höher frequente psychotherapeutische Behandlung angestrebt werden (S. 85 f.).
Ferner stellten die Gutachter fest, die Arbeitsfähigkeit sei primär durch ein soma
tisches Leiden mit Krankheitswert eingeschränkt. Ein Überwiegen von psychoso
zialen Faktoren bestehe nicht, obwohl exogene Belastungsfaktoren wie Arbeits
losigkeit, soziale Kontaktabbrüche und Gefühle der Wertlosigkeit bestünden. Es lägen keine Hinweise für eine Suchterkrankung vor. Zudem bemerkten sie, die Angaben des Beschwerdeführers seien nicht konsistent. Dem orthopädischen Gut
achter habe er angegeben, er habe keine Ausstrahlung mehr in den linken Arm, habe sich aber bei der Neurologin über eine persistierende Schmerzausstrahlung in den linken Arm beklagt. Dem orthopädischen Gutachter habe er mitgeteilt, er fühle sich nicht mehr arbeitsfähig, der neurologischen Gutachterin hingegen, er könne leichte Arbeiten verrichten. Auch gegenüber der psychiatrischen Gutach
terin habe er gefunden, er könne angepasste Arbeiten wahrscheinlich verrichten (S. 86).
4.
4.1
Das polydisziplinäre Gutachten der Fachärzte der
C._
vom
16
.
November
2016
(E. 3) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kennt
nis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerung nach
vollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundesgerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten (vgl. E. 1.4).
4.2
Der Beschwerdeführer bemängelte in seiner Beschwerde vom 9. Mai 2017 (Urk. 1)
das C._
-Gutachten (vgl. E. 3) in verschiedener
Hinsicht.
So brachte er vor, dass es sich bei diesem um ein Verlaufsgutachten statt ein eigenständiges Gutachten handle und daher das Risiko bestünde, dass die C._
Gutachter sich voreingenommen auf das seiner Meinung nach zweifel
hafte B._-Gutachten (vgl. E. 3) hätten abstützen können (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 2.1). Dem ist zu entgegnen, dass der Neubegutachtungsauftrag durch die Beschwerdegegnerin an die C._ aufgrund der Tatsache einer möglichen Ver
änderung des Gesundheitszustandes im Nachgang zum B._-Gutachten erfolgte, da sich ein diesbezüglicher Verdacht durch neue eingereichte medizini
sche Unterlagen ergeben hatte (vgl. Urk. 7/75 und Urk. 7/80), und nicht etwa, weil sie dieses als nicht beweiswertig erachtete (vgl. Urk. 7/106 S. 3 und S. 4). Der Auftrag erfolgte in der Folge im Sinne eines Verlaufsgutachtens, jedoch mit dem ausdrücklichen Zusatz, das B._-Gutachten ebenfalls zu würdigen (vgl. Urk. 7/106 S. 4, Urk. 7/81/3, Urk. 7/84/3 und Urk. 7/85).
Somit handelt es sich beim C._-Gutachten nicht um ein gewöhnliches Ver
laufs
gutachten, welches sich nur über den Gesundheitszustand des Beschwerde
führers im Nachgang zum B._-Gutachten äussert und lediglich auf den durch die B._-Gutachter festgestellten Gesundheitszustand des Beschwerde
führers abstellt. Die C._-Gutachter haben sich vielmehr, wie verlangt, kritisch mit der Untersuchung der B._-Gutachter auseinandergesetzt und unter Wür
di
gung aller ihnen vorgelegten medizinischen Akten – auch aus der Zeit vor der B._-Begut
achtung – ebenfalls eine eigene Einschätzung des Gesundheitszu
standes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für den vorliegend zu beurteilendem Zeitraum abgegeben (vgl. Urk. 7/98; vgl. insbesondere zur Aus
einander
setzung mit dem B._-Gutachten S. 10, S. 40, S. 66-68, S. 70-72, S. 81 f.; zur Berücksichtigung der Akten S. 2 f., S. 8, S. 13-22, S. 44-48; zur eigen
ständigen auch rückwirkenden Beurteilung vgl. S. 9-11, S. 37, S. 40-43, S. 68 f., S. 77-86).
Die C._-Gutachter kamen so in Übereinstimmung mit der behandelnden Dr. H._, Fachärztin für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie (vgl. Urk. 7/80 S. 3 f.), zum Schluss, dass die neurologische Untersuchung der B._-Gutachter ohne neurographische Untersuchung erfolgt und deshalb die diagnostische Deutung des neurologischen B._-Gutachters kritisch zu bewer
ten sei (vgl. Urk. 7/98 S. 67 und S. 71). Weiter kritisierten sie aus ortho
pädischer Sicht, dass sich die B._-Gutachter bei ihrer Untersuchung auf ein damals zwei Jahre altes MRI der Halswirbelsäule gestützt, die Lendenwirbel
säulen-Beschwer
den und das vermutete Impingement in der linken Schuler nicht mittels MRI abgeklärt sowie die Gewichtslimite des linken Armes nicht mittels funktioneller Leitungsfähigkeit beurteilt hätten (vgl. S. 10). Die C._-Gutachter attestierten denn auch – in Abweichung zu den B._-Gutachtern – eine Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund somatischer Leiden in angestammter Tätigkeit ab Juli 2009 von 80 % und ab Mai 2013 von 60 % sowie seit dem Begutach
tungszeitpunkt aufgrund des zusätzlichen Lumbovertebralsyndroms von 50 % (vgl. S. 84). Was die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit angeht, äusserten sich die C._-Gutachter jedoch dahingehend, dass ihre Einschätzung in soma
tischer Hinsicht nicht von derjenigen der B._-Gutachter abweiche und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (vgl. S. 10 und S. 84 f.).
Desgleichen berücksichtigte die psychiatrische C._-Gutachterin die ihr vor
liegenden Arztberichte in vollem Umfang und zog diese in die Beurteilung mit ein, insbesondere das Gutachten des B._ und die Berichte von Dr. H._ (vgl. S. 40). Sie kritisierte die psychiatrische Einschätzung der B._-Gutachter, welche die Einschränkungen aufgrund der im Vordergrund stehenden depressi
ven Störung auf invaliden
versicherungsrechtlich irrelevante psychosoziale Fak
toren zurückführten und zum Schluss kamen, dass aus psychiatrischer Sicht weder in der angestammten noch einer angepassten Tätigkeit Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit vorlagen (vgl. Urk.
7/65/3-70 S. 34
-36), nicht. Auf die von der behandelnden Dr. H._ attestierten Arbeitsunfähigkeiten verwies sie ledig
lich, bestätigte diese jedoch nicht (vgl. Urk. 7/98 S. 12-44). Darüber hinaus ist – was die Einschätzung von Dr. H._ angeht - auf
die Erfahrungstatsache hinzu
weisen, dass
behandelnde Ärzte
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patien
ten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Daran ändert auch der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Einwand (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 4), dass Dr. H._ auf der Liste der externen Experten der Beschwerdegegnerin figurierte, nichts, zumal diese den Beschwerdeführer über Jahre hinweg zuerst neurologisch und dann auch psychiatrisch behandelte und somit ein enges Vertrauensver
hältnis zu diesem aufgebaut hatte (vgl. beispielsweise Urk. 7/7/2-3 und Urk. 7/32/7
8). Dr. H._ benannte in ihren Berichten denn auch
keine
Aspekte, die bei der
psychiatrischen
Begutachtung
durch das C._ (vgl. E. 3 und Urk. 7/98/12-44) und das B._
(vgl. Urk. 7/65/3-70 S. 34-36, S. 39-41 und S. 42-49)
unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (
vgl.
Urteil des Bun
desgerichts 8C_677/2014 vom 29.
Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen).
Ferner bemängelte der Beschwerdeführer, es sei objektiv nicht nachvollziehbar, weshalb kardiologische Einschränkungen als ohne Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit eingeschätzt würden, zumal ausdrücklich gewisse Tätigkeiten (insbesondere Treppensteigen) aus kardiologischer Sicht ausgeschlossen worden seien (Urk. 1 S. 4 Ziff. 2.2). Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass dies
bezüglich ein gewisser Widerspruch besteht. Entscheidend ist jedoch, dass die
Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag
nose und grundsätzlich unbe
sehen der Ätiologie ausgewiesen und
in ihrem Aus
mass bestimmt
ist und somit Berücksichtigung in der Beurteilung der Arbeitsfä
higkeit findet. Dies ist vorliegend durch die Beschreibung der Einschränkung wegen des Herzleidens (Treppensteigen) in der Konsensbeurteilung und damit massgeblich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (Umschreibung des Belastungsprofils) durch die C._-Gutachter erfolgt (vgl. Urk. 7/98 S. 77-82; bezüglich der Einschränkung des Treppensteigens aufgrund des Herzleidens vgl. S. 78).
Dem Vorbringen des Beschwerdeführers bezüglich des Revaskularisations
ein
griffes (vgl. Urk. 1 S. 5) ist zu entgegnen, dass die C._-Gutachter lediglich sta
tuierten, dass die Situation im rechten Bein durch einen solchen nachhaltig ver
bessert werden könnte und es nicht nachvollziehbar sei, weshalb ein solcher nicht schon erfolgt sei. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers blieben deswegen aber die diesbezüglichen Einschränkungen von den C._-Gutachter nicht unberücksichtigt. Vielmehr schlossen sie daraus, dass er deswegen nicht Treppensteigen oder längere Strecken gehen könne (vgl. so explizit Urk. 7/98 S. 78 unten).
4.3
4.3.1
Nach dem Gesagten kann auf das
C._
-Gutachten
(E.
3) abgestellt werden.
4.3.2
Aus somatischer Sicht bestehen bei
m Beschwerdeführer aufgrund des
Cervico
vertebralsynd
roms, des Lumbovertebralsyndroms, des chronischen
Cervical
syn
drom
s, des leichtgradigen
sensomotorische
n
Sulcus ulnaris-Syndrom
s
links
und des Herzleidens Einschränkungen in seiner Leistungsfähigkeit. Für nicht ange
passte Tätigkeiten als Hilfsarbeiter einer Druckerei war er ab Juli 2009 zu 80 %, und ab Mai 2013 zu 60 % und seit dem C._-Begutachtungszeitpunkt zu 50 % arbeitsfähig.
In angepassten Tätigkeiten ist er unter Berücksichtigung seines Belastungsprofils seit Juli
2009
zu 100
%
arbeitsfähig, wie die
C._
-Gutachter nachvollziehbar darlegten. Dem Beschwerdeführer sind demnach aus somatischer Sicht
– in der vorliegend interessierenden Zeit seit Mai 2013 – Arbeiten in Wech
sel
haltung, in temperierten Räumen ohne stereotype Halswirbelsäulen- oder die obere Extremität stark gewichtsbelastende Aufgaben ohne Überkopf
arbeiten und ohne häufige inklinierte, reklinierte und rotierende Körperhaltung sowie mit Ein
schränkungen hinsichtlich des Treppensteigens sowie längerer Gehstrecken zumutbar (vgl. E. 3).
4.3.3
In Bezug auf die psychische Problematik wurde von den
C._
-Gutachtern als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter Episode
genannt
(vgl. E. 3).
Sie stellten fest, die Arbeitsfähigkeit sei primär durch ein somatisches Leiden mit Krankheitswert ein
geschränkt (vgl. Urk. 7/98 S. 86), und statuierten ausdrücklich lediglich eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit
ab Mai 2015 in der angestammten von 20 % und keine Einschränkung in angepasster Tätigkeit, wobei für die Zeit davor aufgrund der eingehenden Auseinandersetzung mit dem B._-Gutachten und der ausge
bliebenen Kritik an deren psychiatrischen Einschätzung von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit aufgrund der psychischen Leiden auszugehen ist (vgl. E. 4.2).
Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk
turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und E.
7). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründen
den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach
weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis
losigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Das Bun
desgericht hat das strukturierte Beweisverfahren anhand von Standartindikatoren wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):
-
Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)
-
Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)
-
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
-
Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Resso
ur
cen, E.
4.3.2)
-
Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)
-
Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)
-
gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich
ba
ren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
-
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens
druck (E.
4.4.2)
In der Folge ist daher eine Prüfung der funktionellen Auswirkungen der psychi
schen Leiden des Beschwerdeführers anhand des strukturierten Beweisver
fahrens vorzunehmen
.
Zum Komplex „Gesundheitsschädigung" gibt es Folgendes auszuführen
:
Es liegt lediglich ein leichtes
psychisches
Leiden vor (vgl. Urk.
7/98 S. 43
). Der von Dr. G._
im
C._
-Gutachten erhobene Befund ist – abgesehen von der krankheitsbedingten Ausprägung aufgrund der leichten depressiven
Episode
mit teilweiser gedrückter affektiver Stimmungslage und verminderter Motivation, Interesse und Freude
–
im Wesentlichen unauffällig (vgl. Urk.
7/
98 S. 33
f.).
Glei
ches gilt im Übrigen für die psychiatrische Erhebung durch die B._-Gutachter (vgl. Urk. 7/3-70 S. 45 f.).
Bezüglich Behandlungs- und Eingliede
rungs
erfolg oder –resistenz ergibt sich aus dem
C._
-Gutachten, dass der Beschwerdeführer alle zwei Monate zur psychiatrischen Behandlung geht und medikame
ntös eingestellt ist (vgl. Urk.
7/98 S. 148).
Eingliederungsversuche wurden keine vorgenommen, obwohl
eine Arbeitsfähigkeit
seit Juli 2009 besteht (vgl. Urk
. 7/98 S. 85 sowie Urk. 7/1-108). Der Beschwerdeführer hat jedoch gegenüber den
B._
Gut
achtern angegeben, nach der Entlassung zwischenzeitlich über 200 Bewer
bungen geschrieben, und sich 2014 für eine A
rbeitsvermittlung (50 %-Pensum)
beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum angemeldet zu habe
n
(vgl. Urk. 7/65/3
70 S. 35 und Urk. 7/51).
Zu einer allfälligen Komorbidität äusserten sich die Gutachter nicht. Angesichts der gegebenen 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit kann eine solche ausser Acht bleiben.
Hinsichtlich dem Komplex der „Persönlichkeit" ist zu bemerken, dass beim Beschwerdeführer eine einfach strukturierte, ängstliche und selbstunsichere Per
sönlichkeitsstruktur ohne Hinweise auf Depersonalisations- oder Derealisations
phänomene vorliegt, seine Intelligenz als durchschnittlich erscheint, seine Auf
merksamkeit und Konzentration ausreichend gegeben und formale wie inhaltli
che Denkstörungen nicht erkennbar sind (vgl.
Urk.
7/98 S. 151 f.). Damit ist kein strukturelles Defizit im Sinne einer eigentlichen Persönlichkeitsproblematik erkennbar, welches im Rahmen einer umfassenden Ressourcenprüfung negativ ins Gewicht fallen würde.
In Bezug auf den Komplex „Sozialer Kontext"
ist festzuhalten
, dass
d
er
Beschwer
deführer
mit seiner Frau in einer 5,5-Zimmerwohnung und in einer guten Beziehung lebt. Mit seinen erwachsenen Kindern besteht ein harmonischer Umgang. Bezüglich seiner
vier
noch lebenden Geschwister hat er lediglich zu einer Schwester telefonisch Kontakt. Zu Kollegen besteht nur ein sporadischer Kontakt.
Ein Freund besucht ihn etwa alle drei Wochen und mit den Nachbarn pflegt er sporadischen Kontakt (vgl. Urk.
7/98 S. 146).
Die verminderten sozialen Kontakte ausserhalb der Familie bestanden schon vor Eintritt der Gesundheits
störung (vgl. Urk. 7/98 S. 82).
Damit enthält der Lebenskontext des Beschwerde
führers gewisse sich positiv auf seine Ressourcen auswirkende Faktoren.
Was die Kategorie „Konsistenz" anbelangt, ist zu bemerken, dass der Tagesablauf des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung der leichten depressiven Störung unauffällig ist. Er steht zwischen 5:00 und 6:30 Uhr auf, raucht, nimmt seine Tabletten ein, trinkt Kaffee, nimmt ein kleines Frühstück, hört Musik, verbringt die Zeit auf dem Heimvelo und sitzt oder liegt den ganzen Vormittag herum. Wenn seine Frau ihm kein Essen kocht, isst er kalt. Danach hält er einen circa 2
stündigen Mittagsschlaf und verbringt den Nachmittag auf dem Sofa im Wohn
zimmer, schaut fern und geht eine halbe Stunde spazieren. Einmal in der Woche kommen seine Kinder auf Besuch u
nd einmal alle drei Wochen ein
Freund, der mit ihm Pizza essen geht. Gegen Abend isst er mit seiner Frau und schaut dann Fernsehen oder verbringt die Zeit vor dem Computer. Die Schlafenszeit ist unre
gelmässig, gelegentlich geht er um 24:00 Uhr ins Bett (vgl. Urk. 7/98 S. 146 f. und Urk. 7/65/3-70 S. 44)
. Zudem erledigt er schwere Lebensmitteleinkäufe zusammen mit seiner Frau, kleine Einkaufsaufträge für den täglichen Bedarf erledigt er manchmal gemäss ihren Anweisungen. Im Haushalt übernimmt er nur kleine Aufgaben, weil seine Frau mit seinen Verrichtungen nicht zufrieden ist (vgl. Urk. 7/98 S. 53). All diese Umstände sprechen gegen eine gleichmässige Ein
schränkung in allen Lebensbereichen.
Bezüglich des behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesenen Leidens
drucks ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer lediglich einmal alle zwei Monate psychotherapeutische Gespräche führt, was auf einen geringen Leidensdruck hinweist (vgl. Urk.
7/98 S. 148).
Bei
gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren und insbe
son
de
re
mit
Blick auf das leichte psychische Leiden, der unauffälligen Per
sönlich
keit, den vorhandenen sozialen Ressourcen sowie dem geringen Leidens
druck
ist
in Einklang mit dem
C._-Gutachten (vgl. E.
3) und der Einschätzung der
B._
Gut
achter (vgl. Urk. 7/65/3-70) eine relevante Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit aufgrund de
s
psychischen Leiden
s
des Beschwerdeführers nicht mit dem nötigen Mass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit für die Zeit bis April 2015 und ab Mai 2015 lediglich mit einer Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit in der angestammten Tätigkeit in einem Umfang von 20 %
(Einschrän
kung emotionale Belastbarkeit, geistige Flexibilität, Kontaktfähigkeit, Dauerbe
lastbarkeit [vgl. Urk. 7/98 S. 159])
nachgewiesen.
5.
5.1
Der Beschwerdeführer brachte weiter vor, dass von einer verwertbaren Rest
arbeitstätigkeit nicht mehr gesprochen werden könne, wenn die zumutbare Tätigkeit nur noch in so eingeschränkter Form möglich sei, dass sie der ausgegli
chene Arbeitsmarkt praktisch nicht kenne oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden eines entsprechenden
Arbeitsplatzes
daher von vornherein als ausge
schlossen
erscheine (Urk. 1 S. 6 f. Ziff.
3).
Dem ist entgegenzuhalten, dass a
m
20
.
Oktober
2016
dem Zeitpunkt der Kostenbeurteilung der C._-Gutachter (vgl. Urk. 7/98 S. 2),
der am 16.
Oktober 1957 geborene Beschwerdeführer gerade
59-jährig geworden war und damit noch eine Aktivitätsdauer von
beinahe
sechs Jahren vor sich gehabt
hatte.
Er hat
keinen Beruf
erlernt (Urk. 7/1 S.
1 und S.
4
)
, arbeitete bei verschiedenen Arbeitgebern (vgl. Urk. 7/8) und war zuletzt von Februar 1997 bis Mai 2013 als Hilfsar
bei
ter/Drucker tätig (vgl. Urk.
7/
13
S.
1
). Damit verfügt der Beschwerdeführer zwar über einen geringen Ausbildungsstand, aber über eine langjährige Berufser
fahrung mit
unterschiedlichen
Arbeitgebern
. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen (vgl. E. 3)
steht
ihm weiterhin ein
gewisses
Spektrum an
auszu
übenden Hilfstätigkeiten offen.
Eine Gesamt
würdi
gung der für die Zumut
barkeits
frage im vorliegenden Fall massgebenden objektiven und subjek
tiven Umstände ergibt somit, dass die dem Beschwerde
führer verbliebene Ein
satz
fähigkeit mit Einschränkungen auch bei behinderungs
gerechten Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
und auch
mit Blick auf sein fortge
schrittenes Alter
in
realistischer Weise noch nachge
fragt
war
und ihm deren Ver
wertung auch gestützt auf die Selbstein
gliederungs
pflicht zugemutet werden
konnte
. Da seine Resterwerbsfähigkeit wirtschaftlich noch verwertbar
war
, liegt
respektive lag
keine vollständige Invalidität im Sinne von
Art.
8
Abs.
1 ATSG vor.
Zudem ist
trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung
in
zumutbarer Weise erziel
bare Einkommen
überdies
bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienst
aussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen
0
(Urteil des Bundes
gerichts 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.2.1).
Demzufolge
bleiben die erwerblichen Auswirkungen
der Einschränkungen des Beschwerdeführers zu prüfen (E.
1.3).
5
.2
5.2.1
Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit erfahrungsgemäss fort
gesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, der vor Ein
tritt der Gesundheitsschädigung erzielt wurde. Dieses Gehalt ist, wenn nötig, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
zupassen (BGE 135 V 58 E. 3.1).
Die Beschwerdegegnerin errechnete – gestützt auf ein im Jahr 2013 erzieltes monatliches Bruttoeinkommen von Fr. 5'530.-- und unter Berücksichtigung des 13. Monatslohns sowie unter Aufrechnung auf das Jahr 2014 – ein massgebliches Valideneinkommen von Fr. 72'393.25 (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 7/105 S. 1). Der Beschwerdeführer stellte sich hingegen auf den Standpunkt, dass von einem massgeblichen Valideneinkommen von Fr. 82'750.20 auszugehen sei. Er stützte sich dabei auf die Lohnabrechnungen der Monate Januar bis November 2010 mit Anpassung an ein Grundeinkommen von Fr. 5'530.-- für das Jahr 2013, berück
sichtige dabei den 13. Monatslohn und insbesondere die regelmässig erzielten Nachtzulagen sowie den Abzug für die Mahlzeitenentschädigung (vgl. Urk. 1 S. 8 f. Ziff. 5).
Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, dass regelmässig geleistete Nachtschichten und der damit verbundene Nachtzuschlag zu berücksichtigen sind. Da von dem letzten erzielten Lohn vor Eintritt der Gesundheitsschädigung auszugehen ist - d
er Beschwerdeführer arbeitete zuletzt als Hilfsarbeiter/Drucker bei der
A._
(vgl. Urk. 7/13/1-7 S. 1
) -, ist bezüglich erzieltem Mehreinkommen (Nachtzuschlag) aber nicht auf die Lohnabrechnungen 2010 abzustellen, sondern auf erzielte Mehreinkünfte in den Monaten vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Mai 2013. Da der Nachtzuschlag monatlichen Schwankungen unterliegt, rechtfertigt es sich vorliegend auf die sechs dem Mai 2013 vorangehenden Monate - ohne grosse
Krankenabwesenheit
-
abzustellen. Für die Monate November 2012 bis April 2013 resultiert
en
im Durchschnitt monatliche Mehreinkünfte wegen geleisteter Nach
t
schichten von Fr. 434.-- (November 2012: Fr. 56
0.95, Dezember 2012: Fr. 701.20,
Januar 2013: Fr. 140.25, Februar 2013: Fr. 140.25, März 2013: Fr. 280.50, April 2013: Fr. 781.35 [vgl. Urk. 7/13/12-13]).
Im Jahr
2013 erzielte
er
ein monatliches Bruttoeinkommen von Fr. 5’530.-- (vgl. Urk.7/1-7 S. 2). Inklusive 13. Monats
lohn und unter Berücksichtigung des durchschnittlich erzielten Nachtzuschlages
hätte
somit ein jährliches Bruttoeinkommen im Jahr 2013 von Fr. 77'098.-- [13
x Fr. 5'530.--
+ 12 x
434.--]
resultiert
. Unter Berücksichtigung der Nominallohn
entwicklung (Bundesamt für Statistik; Tabelle T1.1.10 Nominallohnindex, Männer 2011-2017; Total), resultiert ein massgebliches Valideneinkommen für
das Jahr
2017 (Verfügungszeitpunkt) von Fr. 78’
678
.-- (Fr. 77'0
98
.-- / 102.
5
[Index 2013] x 104.6 [Index 2017]).
5
.2.2
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver
sicherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesund
heits
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätig
keit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturer
he
bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Der Beschwerdeführer ging nach der Kündigung seit
Mai
2013 keiner Arbeit mehr nach, weshalb auf die Tabellenlöhne gemäss LSE abzustellen ist. Recht
spre
chungs
gemäss sind daher die Löhne für Männer (LSE 2014 TA1, Kompetenz
niveau 1) in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art heran
zu
ziehen, so dass - angepasst an die Nominallohnentwicklung von Indexstand 10
3
.
2
(201
4
) auf Indexstand 104.6 (2017; vgl. Tabelle T1.1.10 Nominal
lohnindex, Männer 2011-2017, Total) sowie an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7
Stunden im Jahr 2017 (vgl. Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) in angepasster Tätigkeit ein Invaliden
einkommen von Fr. 67'355.-- resultiert (Fr. 5'312.-- x 12 / 103.2 x 104.6 / 40 x 41.7).
5.2.3
Unter Berücksichtigung des Alters des Beschwerdeführers sowie der langjährigen Dienst
zugehörig
keit gewährte die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug auf den Tabellenlohn von 10 % (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 7/105 S. 1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6).
Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt an sich noch keinen Abzug vom Tabellenlohn. Bestehen jedoch über das ärztlich beschriebene Beschäftigungspensum hinaus zusätzliche Einschrän
kungen, wie beispielsweise solche die ihrer besonderen Natur nach nicht ohne weiteres mit den Anforderungen, wie sie sich aus den gewöhnlichen betrieblichen Abläufen ergeben, vereinbar sind, kann dies bei der Bemessung des leidensbe
dingten Abzugs vom statistischen Tabellenlohn berücksichtigt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_552/2017 vom 18. Januar 2018 E. 5.3.1).
Der Beschwerdeführer ist aufgrund des ärztlichen Zumutbarkeitsprofils in einer angepassten Tätigkeit ganztags arbeitsfähig. Es bestehen jedoch erhebliche Ein
schränkungen. So sind ihm nur noch
Arbeiten in Wechselhaltung, in temperierten Räumen ohne stereotype Halswirbelsäulen- oder die oberen Extremitäten stark gewichtsbelastende Aufgaben ohne Überkopfarbeiten und ohne häufige inkli
nierte, reklinierte und rotierende Körperhaltung zumutbar
. Weiter bestehen
Ein
schränkungen hinsichtlich des Treppensteigens
und längerer Gehstrecken (vgl. E. 4.3.2 vorstehend). Auch kommen
Komplikationen in Bezug auf Vermeidung von Hyperflexionen beziehungsweise häufigen und gewichtsbe
lasteten
Fl
exions-Extensionsbewegungen des Unterarms im Ellenbogengelenk links, kein Abstützen des Ellenbogengelenkes auf Tisch und/oder
Stuhlkanten (nicht aber in dem Aus
masse, dass von einer funktionalen Einarmigkeit ausge
gangen werden müsste) dazu (vgl. Urk. 7/98 S. 85
)
. Insgesamt
bewirken
diese
eine erschwerte Verwert
barkeit der trotz des Gesundheitsschadens noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Dem Beschwerde
führer
steht daher selbst innerhalb der zumutbaren Verweistä
tigkeiten nur noch ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen, was eine Reduktion des potenziell angebotenen Lohns zur Folge hat. Dies wurde von der Beschwer
de
gegner
in bei der Bemessung des leidensbedingten des Abzugs
zu wenig bzw.
nicht mitberücksichtigt
, was es zu korrigieren gilt.
Unter Mitberücksichtigung dieser Einschränkungen ist nach gesamthafter Wür
digung der konkreten Umstände im Sinne einer umfassenden Schätzung des Ein
flusses aller in Betracht fallender Merkmale (vorerwähnte Einschränkungen, Alter, hohes Dienstalter) mit Blick auf die bundesgerichtliche Praxis der Abzug auf 15 % festzusetzen (vgl. beispielsweise auch Urteile des Bundesgerichts 8C_320/2017 vom 6. September 2017, 8C_552/2017 vom 18. Januar 2018 und 8C_552/2017 vom 1. Februar 2018). Somit resultiert ein anrechenbares Invali
deneinkommen von
Fr.
57’252
.-- (Fr. 67'355.-- x
0,85
).
5
.3
Nach dem Gesagten steht dem Valideneinkommen von Fr. 78’6
78
.-- ein zumut
bares Invalideneinkommen von Fr. 57’252.-- gegenüber. Damit resultiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von
27 (
27
,2)
%.
Selbst der höchste zulässige Abzug von 25 %, der hier von vornherein nicht gerechtfertigt
ist
, würde ebenfalls zu einem rentenausschliessenden Invaliditäts
grad von 36
(35,8) %
(Valideneinkommen: Fr. 78’6
78
.--; Invalideneinkommen von Fr. 50'516.-- [Fr. 67'355.-- x 0,75]) führen
. Gleiches würde selbst für den Fall gelten, wenn ungerechtfertigterweise auf das vom Beschwerdeführer ins Feld geführte Valideneinkommen von Fr. 82'750.20 (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 5) abgestellt
und
vom
höchst zulässigen Abzug von 25
%
aus
gegangen würde. Selbst dann resultierte ein rentenausschliessender Invalidi
täts
grad von 39 %
(Valideneinkom
men:
Fr. 82'750.20
; Invalidenein
kommen von Fr. 50'516.-- [Fr. 67'355.-- x 0,75])
.
Weiterungen
dazu
erübrigen
sich daher
.
Die Beschwerde ist in der Folge abzuweisen.
6.
Der Beschwerdeführer beantragte in seiner Beschwerde vom
9. Mai
201
7
(
Urk.
1)
im Eventualstandpunkt
auch die Gewährung von
Eingliederungsmassnahmen (vgl. S. 2 und S. 6 f.)
. In der angefochtenen Verfügung vom
11. April
201
7
(Urk. 2) geht es ausschliesslich um den Anspruch auf eine Invalidenrente und Eingliederungsmassnahmen
werden nicht behandelt
. Somit
bilden
sie
vorliegend auch nicht Streitgegenstand, weshalb auf den diesbezüglichen Antrag des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr.
800
.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie
vom
u
nterliegenden Beschwerdeführer
zu tragen.