Decision ID: 7da0a30a-91c2-49f0-9c59-0e24f9a387bd
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1974, ohne erlernten Beruf,
arbeitete zuletzt bei der
Y._
AG
als Logistik
mit
arbeiterin, welche Stelle ihr
ge
kündig
t wurde
; l
etzter Arbeitstag
war
der 19.
September 2008 (Urk. 7/14).
A
m 28.
November 2008
meldete
sie
sich
unter Hinweis auf
Rücken
beschwerden
sowie eine Muskelentzündung
bei der Invalidenversicherung
zum
Leistungs
be
zug
an (Urk. 7/7). Nach durchgeführten Abklärungen in erwerblicher wie medi
zinischer Hinsicht verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich,
IV-Stelle, mit Verfügung vom 3.
Juni 2010
d
en Anspruch
auf eine Invaliden
rente
(Urk.
7/46). Diese Verfügung blieb unan
gefochten.
1.
2
Am 7.
September 2012 meldete sich die Versicherte bei der IV-Stelle unter Hin
weis auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erneut zum
Leis
tungsbezug
an
(Urk.
7/52). Die IV-Stelle tätigte abermals Abklärun
gen in er
werb
licher Hinsicht und holte bei
m
behandelnden
Hausarzt einen Be
richt ein (Urk. 7/59
-60
). Daraufhin veranlasste sie eine
bidisziplinäre
Abklärung
durch
Dr.
med. und
Dr.
sc. nat. ETH
Z._
, Fachärztin FMH für Innere Medi
zin
,
speziell Rheumaerkrankungen
(rheumatologisches Gutachten vom 8. August 2013;
Urk.
7/65) sowie PD
Dr.
med.
A._
, Spezialarzt FMH für Psy
chiatrie und Psychotherapie (psychiatrisches Gutachten v
om 4. September 2013; Urk. 7/66
[
einschliesslich
bidisziplinäre
Zusammenfassung und Beurteilung der Arbeits
fähig
keit
vom 7.
September 2013
]
). Nach durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(Urk. 7/71 ff.) verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 24. Juli 2014 aber
mal
s den Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2).
2
.
Dagegen lässt die Versicherte, vertreten durch die CAP Rechtsschutz-Versiche
rungsgesel
lschaft AG, mit Eingabe vom 25.
August 2014 Beschwerde erheben mit den Anträgen, es sei die Verfügung vom 2
4.
Juli
2014 aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen (Rente, berufliche Massnahmen) zu ge
währen, eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge
n zu Lasten der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 23. September 2014 beantragte die IV-Stelle Ab
weisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin
am 25.
Septem
ber 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts
verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zu
stän
dige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü
gung be
zieh
ungsweise eines
Einspracheentscheids
– Stellung genommen hat. Insoweit
bestimmt die Verfügung beziehungsweise der
Einspracheentscheid
den
beschwer
deweise
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und
insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein
Einspracheentscheid
ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
1.2
Mit
Verfügung vom 2
4.
Juli 2014
hat
die IV-Stelle ausschliesslich über den An
spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente
befunden
. Gegenstand der
an
gefochtenen Verfügung und
des vorliegenden
Beschwerdev
erfahrens bildet mit
hin allein der R
ent
enanspruch.
S
oweit
beschwerdeweise
auch die
Zuspra
che
von beruflichen Massnahmen beantragt
wird, ist mangels eines
An
fechtungsgegen
standes
auf die Beschwerde
nicht
einzutreten.
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
2
.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE
130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit ver
richteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Ar
beiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
spre
chung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu
ge
hörig
keit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber
nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
2.4
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV), so ist im
Beschwerdeverfah
ren
zu prüfen, ob im Sinne von
Art.
17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des
Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August
2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus
wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszu
stan
des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei
lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheent
scheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
be
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
2.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
3.
3.1
Die IV-Stelle begründete den angefochtenen Entscheid zur Hauptsache damit, dass gestützt auf die vorliegenden Unterlagen davon auszugehen sei, dass sich seit der letzten Verfügung im Jahr 2010 keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben
habe
und nur eine leichte depressive Episode hinzugekommen sei
. Damit sei jedoch IV
-rechtlich kein zusätzlicher
Gesund
heitsschaden
ausgewiesen. Der Versicherten sei eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergeb
e einen
Invali
ditätsgrad
von 13
%
,
wo
raus
kein Anspruch
auf eine Rente resultiere (Urk.
2).
3.2
Dagegen lässt die Versicherte zur Hauptsache
anführen
, dass
gemäss dem
bidis
ziplinären
Gutachten eine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit
von nur 80 % ausgewiesen sei
. Da
der Psychiater PD
Dr.
A._
die Einschrän
kung von 20 % ausführlich begründe, sei nicht nachvollziehbar, weshalb d
ie IV-Stelle
von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in leidensangepasster Tätigkeit ausgegangen sei
. Alsdann liege
in rheumatologischer Hinsicht
eine Diskrepanz in der
Diagnose
stellung
vor. Schliesslich rechtfertige sich aufgrund der körper
lichen Einschrän
kungen sowie der persönlichen Gegebenheiten
der Beschwerde
führerin
ein Ab
zug vom In
valideneinkommen von 20 %, woraus
ein
Invalidi
tät
s
grad
von 40 % resultiere (Urk. 1
).
4.
4.1
Streitig und zu prüfen ist,
ob
im Rahmen der Neuanmeldung
eine
revisions
rechtlich
relevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, welche nunmehr einen
anspruchser
heblichen
I
nvaliditätsgrad von mindestens 40 % zur Folge
h
a
t
.
Zeitliche
Vergleichsba
sis
bildet
dabei
die rentenablehnend
e
Verfügung vom 3. Juni 2010.
4.2
Die
unangefochten gebliebene
Verfügung vom 3. Juni 2010 stützte sich
in medi
zi
nischer Hinsicht
(vgl. dazu Feststellungsblatt für den Beschluss,
Urk.
7/45 S. 2)
im Wesentlichen auf den Bericht des
B._
, Klinik für Rheu
ma
tologie und Rehabilitation
,
vom 9. J
anuar 2008 [richtig wohl: 2009]. Darin hatten
die verantwortlichen Ärzte
die
folgende
n
Diagnosen gestellt
:
mit Auswirkung auf die Arbeitsfäh
i
gkeit:
1.
Lumbalbetontes
Panverteb
r
alsyndrom
und
zervikozephales
Syndrom
ISG-Dysfunktion links b
ei Diagnose 2/inaktiver
Sakroile
itis
und Ten
denz zur
Hyperlaxizität
der Gelenke,
Fazettengelenksüberlastung
L5/S1 li
n
ks und ausgedehnte
m
yofasziale
Beschwerden bei
Fibromy
a
lg
ietendenz
, Haltungsinsuffizienz
, mässi
g
e Feh
l
haltung/
Fehlform
(Streckhaltung HWS, prominenter
thorako
-zervikaler
Übergang und
lumbosakraler
Überg
ang
)
keine wesentlichen degen
e
rativen Verän
derungen
2.
Verdacht auf undifferenzierte
Sp
o
ndylarth
r
opat
h
ie
mit
Sakroil
e
itis
Grad 2 rechts und fraglicher
Sakroi
le
itis
links
HLA B27 negativ (Sensitivität 90
%)
o
hne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
1.
Vitamin D-Mangel
2.
Verdacht auf reaktive depressive Stimmungslage
3.
Adipositas
,
BMI 35 kg/m
2
4.
Status nach Pollenallergie und Desensibilisierung
5.
Tramalunverträglichkeit
mit Übelkeit/Erbrechen.
Im fraglichen Bericht hatten die
verantwortlichen Ä
r
zte zur Hauptsache ausge
führt, initial sei die Versicherte in die ambulante rheumatologische Sprech
stunde zugewiesen worden mit anschliessender stationärer Aufnahme z
wecks
in
tensiver
Diagnostik und Therapie sowie ICF-Beurteilung. Vom 2
8.
Oktober bis 2
1.
November
2008 (Dauer des stationären Aufenthalts)
habe eine volle Ar
beits
unfähigkeit bestanden, danach
eine
volle Arbeitsfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeit mit Wechselbelastung (Einschränkung für schwere körperliche Tätigkeit). Die bisherige Tätigkeit habe eher einer schweren körperlichen Tätigkeit entsprochen mit repetitiver LWS-Flexion
; sie
sei daher nicht empfehlenswert (
Urk.
7/15 S. 6 ff.)
4.
3
Im Rahmen der Neuanmeldung wurden im Wesentlichen
die
folgende
n
medi
zini
sche
n
Unterlagen zu den Akten genommen:
4.
3
.1
Im Bericht des
C._
, Rheumaklinik und Institut für Physi
kalische Medizin, vom 2
6.
April 2011, diagnostizierte
der verantwortlich zeich
nende Oberarzt
1.
eine Spondylitis
ankylosans
(Beginn 2001) mit/bei axiale
m
Befall mit
I
S
G-Arthritis Grad II
bds
.
,
erhöhte
r
humorale
r
Entzündungsaktivität, HLA
B27 negativ, sekundäres
fibromyalgieformes
Schmerzsyndrom, aktuell: TNF-Hemmer-Versuch vorgesehen, sowie
2.
einen Vitamin
D
-
Mangel. Anga
ben zur Arbeits
fähigkeit machte er nicht (Urk.
7
/56).
4.
3
.2
In
der
bidisziplinären
Zusammenfassung
vom
7.
September 2013
stellten
Dr.
Z._
und
PD
Dr.
A._
folgende Diagnosen
m
it Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
7/66 S. 14)
:
1.
Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
2.
Lumbovertebrales
bis
lumbospondylogenes
Syndrom rechts (Erstdiagnose
200
1) bei
Verdacht auf undifferenzierte
Spondylarth
r
opathie
mit
i
naktiver
Sakroiliitis
Grad II rechts und
inaktiver fraglicher
Sakroiliitis
links (DD: leichte degenerative ISG-Ver
änderungen
beid
s
eits; Ganzkörper-MRI 07/2013)
b
isher kein bildgebender Nachweis aktiver entzündlicher Veränderungen
MRI und CT der ISGs und des Beckens 10/2008
Ganzkörper-Szintigraphie 10/2008
MRI LWS und Becken 07/2010
Ganzkörper-MRI 07/2013
HLA-B27 negativ
o
hne Diskushernien, ohne Spinalkanalstenosen und ohne neurale Kom
pressionen (Ganzkörper-MRI 07/2013)
o
hne
radikuläre
Zeichen
Dr.
Z._
führte
aus
rheumatologischer Sicht
im Wesentlichen
aus, in der klinischen Untersuchung sei die Adipositas Grad II der wesentlichste Befund. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte (HWS, BWS und LWS) seien normal beweglich.
Radikuläre
Zeichen seien nicht vorhanden, der
Las
è
gue
sei
beidseits normal, alle grossen peri
pheren Gelenke normal beweglich. Alsdann seien
Gelenksergüsse,
Synovitiden
oder übe
r
wärmte Gelenke
nicht vorhanden. Die Ganzkörper-MRI-Untersuchung (7/2013) zeige nirgends aktive entzündliche Veränderungen, an
grenzend an die ISGs seien sehr geringe
subchondral
sklerotische Veränderun
gen sichtbar, die möglicherweise auch degenerativ bedingt seien. Eindeutige Erosionen oder An
k
ylosen seien nicht vorhanden. Auch seien
nirgends
Dis
kus
hernien
, Spinalkanalstenosen oder neurale Kompressionen erkennbar. Die
bild
gebenden
Befunde seien keinesfalls gravierend. In der Blutuntersuchung seien die Entzünd
u
ngszeichen normal wie auch der Rheumafaktor und die
Anti
ci
trullin-Antikörper
. Weiterhin bestehe ein mässiger Vitamin D-Mangel.
Trotz jahrzehntelangen Beschwerden erfülle sie die modi
fi
zierten New-York Kriterien für die Diagnose einer
ankylosierende
n
Sypondylitis
weiterhin nicht; sie erfülle weder die klinischen
noch bildgebenden Kriterien. Zum
Leistungsvermögen
führte
Dr.
Z._
aus, i
n einer angepassten leichten Tätigkeit, bei welcher
die Versi
cherte
Lasten
von
nur bis
zu
10 kg tragen müsse, sei sie
nie
läng
er
fristig arbeitsunfähig g
e
wesen
beziehungsweise
im Umfang von 100
% arbeitsfähig
(
Urk.
7
/65 S.
39 ff.
)
.
PD
Dr.
A._
führte
in psychiatrischer Hinsicht
aufgrund
seiner
Untersuchung
aus, die subjektiven Angaben
der Versicherten
erfüllten zunächst die
Kardinal
krite
rien
gemäss ICD
-
10 für eine depressive Episode.
Die Versicherte
beschreibe
eine
häufige Müdigkeit, Antriebsminderung, eine traurige und bisweilen de
pressive Grundstimmung, könne aber mitteilen, dass sie immer wieder Freude erleben könne, während sie über eine Interesse- und Lustlosigkeit berichte. Auf eine psychopharmakologische
Behandlung
verzichte sie, da sie in Momenten, in de
nen es ihr besser
(wohl: schlechter)
gehe, lieber spazieren ge
he oder ihre Kolle
g
innen treffe, was offensichtlich immer wieder gut helfen könne.
Die Explo
ran
din
stehe seit vier Jahr
en nicht mehr in einer ambulant-
psychia
trisc
hen Be
handlung, nachdem sie im Frühj
ahr 2009 für ca
.
7 bis 8 Si
tzungen in Behand
lung gestanden
,
diese jedoch
aus eigenen Stücken abgebrochen habe. Der Um
stand, dass die Versicherte weder in einer ambulant-psychiatrischen Behand
lung stehe noch eine antidepressive Medikation einnehme,
beziehung
s
weise
s
ich in depressiven Momenten
selber
zu
helfen wisse, schliesse praktisch für sich al
leine schon eine
schwergradige
d
.
h. eine mittelgradige oder gar schwere de
pressive Störung aus. Es ergebe sich alsdann eine hohe Kongruenz
zu den
subjekti
ven Angaben der Explorandin
und
den o
bjektiven Untersuchungs
befunden:
im objektiven Psychostatus
seien
keine
der zu erhebenden Parameter mittelgra
dig oder schwer pathologisch ausgelenkt
ausgefallen
, sondern maximal leicht pathologisch ausgelenkt. Insbesond
e
re
seien
auch all
jene spezifischen Para
meter, die sehr gut die innerpsychische Vitalität
objektiv abzubilden ver
möch
ten, so äusseres Erscheinungsbild, Psycho- und Sprachmotorik, Mimik und Ges
tik, Denktempo, kognitive Leistungen, allfällige Affektverarmung sowie a
ffe
k
tive Schwingungsfähigkeit
,
entweder
bland
oder leicht pathologisch
aus
gelenkt
ausgefallen.
Zur Arbeitsfähigkeit gab
PD
Dr.
A._
an,
es
könn
t
e
n
mit Blick auf die
leichte depressive Episode aufgrund der erhöhten Ermüdbarkeit, einer gewissen Antriebsminderung sowie einer leicht reduzierten psychischen Belast
barkeit qualitative Funktionseinbussen in der Höhe von 20
% attestiert werden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe daher sowohl in der angestammten wie auch in jeder Verweistätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von
8
0
%. Diese bestehe – nach
dem gemäss Angaben der Patientin die Kündigung im Jahr 2008 für die de
pressive Störung
ursächlich gewesen
und letztere seit
h
er unverändert ge
blie
ben sei – seit September 2008 (
Urk.
7/66 S. 8 ff.).
In ihrer zusammenfassenden
bidisziplinären
Beurteilung
gelangten
Dr.
Z._
und
PD
Dr.
A._
zum Schluss, dass die Versicherte seit September 2008 in einer
angepassten Tätigkeit im Umfang von 80
% arbeit
s
fähig sei (
Urk.
7
/66 S. 14).
4.
3
.3
In seiner Stellungnahme
zum Gutachten
wies Hausarzt
Dr.
med.
D._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH,
zusammenfassend
darauf hin, dass er die
Befunderhebung der Gutachter nicht in Frage stellen wolle,
wohl aber
die Schlüsse
die bezüglich Arbeitsfähigkeit gestellt würden. Es bestehe hier ein Ermessen
spielraum, welcher zu Ungunsten der
Patientin ausge
schöpf
t werde (Urk.
7
/78).
5.
5.1
Das
bidisziplinäre
Gutachten der
Dres
.
Z._
und
A._
beruht auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuchungen und berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die
ge
zo
g
enen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Es ist daher für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend E.
2
.5) vollumfänglich, so dass für die
Entscheidfindung
darauf abgestellt werden kann.
5.2
Die Einwendungen der Beschwerdeführerin führen zu keiner ande
ren Betrach
tungsweise
.
5.2.1
Das Vorbringen
, im rheumatologischen Gutachten
werde
entgegen dem Bericht
des
C._
vom
26.
April 2011
keine
s
pondylitis
ankylosans
diagnostiziert,
wes
halb
weitere Abklärungen angezeigt seien,
vermag die E
x
pertise nicht in Frage zu stellen. So
setzte sich
Dr.
Z._
- nachdem sie diesbezügliche Abklärun
gen veranlasst hatte (vgl. insbes. das mit entsprechender Fragestellung veran
lasste Ganzkörper-MRI; Urk.
7/65 S. 45
f.)
in ihrem Gutachten
mit d
ies
er
Diag
nos
e durchaus
auseinander
.
In der Folge verneinte sie jedoch das Vorliegen einer
spondylitis
ankylosans
, was sie a
usführlich und
für den
rechtsan
wen
den
den
Laien
nachvollziehbar beg
ründete (vgl. Urk.
7
/65 S.
37
).
Vor diesem Hinter
gru
n
d
und nachdem
für die Belange der
Invaliditätschätzung
nicht allein die
(
exakte
)
Diagnose, sondern vor allem auch der von den Fachärzten festgelegte, einleuchtend und nachvollziehbar begründete Grad der Arbeitsunfähigkeit
massgebend
ist
(vgl. etwa
Urteil des Bundesgerichts
9C_422/2010 vom 2
3.
Juni 2010)
,
besteht
keine Veranlassung für weitere Abklärungen,
zumal
–
auch nicht seitens des Hausarztes
-
wichtige
und nicht rein subjektiver ärztli
cher
In
ter
pretation entspringende
Aspekte angeführt
werden
, welche im Rah
men der Begut
achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (
vgl. statt vieler etwa
Urteil des Bundesgerichts
8C_326/2015 vom 3.
Juli 2015 E. 3.3
).
A
ber a
uch
dass der behandelnde Hausarzt zu einer tieferen Einschätzung
der Arbeitsfähigkeit
(von 50
% in einer leid
ensangepassten Tätigkeit
)
gelangt
e
,
ver
mag die Beweis
kraft des Gutachtens nicht in Frage zu stellen, was
schon daher gelten
muss
, weil
er seine Beurteilung sowohl mit rheumatologischen wie
auch
psy
chia
tr
i
schen Aspekten begründet (Urk.
7
/78),
jedoch
im Gegensatz zu
Dr.
Z._
und
PD
Dr.
A._
über keine
n
entsprechenden Facharzttitel verfügt.
Zu berück
sichtigen ist
ausserdem
,
dass
Hausärzte und behandelnde Ärzte mit
unter im Hin
blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl
len eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, weshalb ihre Berichte
praxisge
mäss
mit Vorbehalt zu würdigen sind (
BGE 135 V 465
E. 4.5
).
V
or dem Hinter
grund der grundsätzlich auch vom Hausarzt nicht beanstandeten
Befunderhe
bung
ist
überdies
zu bemerken, dass
die medizinische Folgenabschätzung
von erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen
notwendigerweise eine hohe Variabilität auf
weist
und unausweichlich Ermessenszüge
trägt
(vgl.
BGE 140 V 193
E. 3.1
).
5.2.2
Soweit
die
Beschwerdeführerin
beanstanden lässt, dass die IV-Stelle
-
entgegen der gutachterlich attestierten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
aus psychiat
rischen Gründen
(von 20
%
auch
in einer leidensangepassten Tätigkeit
)
-
von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit
in einer leidensangepassten Tätigkeit
aus
gega
n
gen sei,
ergibt auch dies nichts zu ihren Gunsten
.
Die
Beschwerdeführerin
verkennt, dass die Arbeitsfähigkeit einen unbestimmten Rechtsbegriff darstellt und der Arztperson daher bei der Folgenabschätzung der von ihr erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen keine abschliessende
Beurteilungskompe
tenz
zukommt
(
BGE 140
V 193 E.
3.1 und 3.2
)
.
So gibt die Arztperson
zwar eine Schätzung ab, welche jedoch von den rechtsanwenden
den
Behörden im Rahmen der
rechtlichen Vorgaben zu würdigen sind. Weil die Arbeitsfähigkeit keine medizinische sondern
eine
rein juris
tische Frage ist, können sich Konstella
tionen
ergeben, bei welchen von der im medizin
is
chen Gutachten festg
e
stellten Arbeits
f
ähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Bewe
i
swert verlöre (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesge
ri
c
hts 9C_651/2014
E. 5.1
mit Hinweisen
). Dies trifft
auch vorliegend zu
.
So beruht
die
der Beschwerdeführerin attestierte Einschrän
kung der Arbeitsfähig
keit
auch in einer leidensangepassten Tätigkeit
auf der
diagnostizierten
leichten depr
e
ssiven Epi
s
ode
(
vgl.
4.3.2 in
fine
)
,
welche
aus recht
licher Sicht
jedoch
k
eine leistungs
s
pezifische Invalidität zu begründen
vermag
. Vielmehr
gelten l
eichte bis höchstens mittelschwere psychische Stö
rung
en aus dem depressiven Formenkreis grundsätzlich als th
erapeutisch
angeh
bar
(vgl. zum G
anzen etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1
0.
November 2014, E.
4.2 sowie 8C_759/
2013 vom
4.
März 2014 E. 3.6.1)
und setzt
die Annahme einer invalidi
sierenden Wirkung
-
selbst bei mittelschweren depressiven Störungen
-
voraus
,
dass eine konsequente Depressionstherapie be
folgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl
.
statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2
)
, was im Falle der Beschwerdeführerin
ebenfalls
nicht zutrifft. Dass die
Verwaltung
mit Blick auf die höchstrichterliche Praxis
aus rechtlicher Sicht
das Vorliegen
einer
invalidisierende
n
psy
c
hische
n
Beeinträchtigung verneinte und
in Abweichung von
der gutachterlich attestier
ten
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
eine vollständige Arbeits
fähigkeit in einer
leidensange
passten
Tätigkeit annahm,
ist daher nicht zu beanstanden.
5.3
Erweist sich
nach
dem Gesagten
das
bidisziplinäre
Gutachten
der
Dr
es
.
Z._
und
A._
als beweiskräftig und besteht d
ie von den Gutachtern so at
t
e
stierte
Arbeitsfähigkeit
in einer leidensang
e
passten
T
ätigkeit
seit 2008
,
ist
– zumal im
Gutachten von
Dr.
Z._
und
PD
Dr.
A._
im
Wesentlichen die nämlichen Diagnosen erhoben w
e
rden wie
damals
in dem
der Verfügung vom
3.
Juni 2010 zugrundeliegenden ärztlichen Bericht
(vgl. E. 4.2
hievor
)
und
sie auch in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit zu gleichen Schlüssen gelangen
-
die Verw
a
ltung zu Recht davon ausgegangen, dass
sich der Gesundheitszustand de
r
Beschwerdeführer
in
im
hier massgeblichen Vergleichszeitraum nicht in einem rechtserheblichen
Masse verändert
hat
.
6.
6.1
Die Beschwerdegegnerin ermittelte
beim Einkommensvergleich
das
Validenein
kommen
anhand des zuletzt bei der
Y._
AG
erzielten
E
r
werbse
inkommens
, während sie für
die Festsetzung
d
es
Invalideneinkommen
s
auf statistische Durchschnittswerte
für Hilfsarbeiten
gemäss
der Schweizeri
schen
Lohnstrukturerhebung
(LSE
, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4
)
ab
stellte
, unter Vornahme eines leidensbedingten Abzuges
vom Tabellenlohn
von 10 %
. Diese Vorgehensweise
wird
seitens der Beschwerdeführerin im Grundsatz
nicht in Frage gestellt
.
B
eanstandet wird
einzig
die Höhe des leidensbedingten Abzuges
, wogegen
d
ie Beschwerdeführerin
zur Hauptsache
anführen lässt
, dass ihr nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar seien und sie über keine Berufsbil
dung ver
füge, weshalb
ein
Abzug
von 20 % gerechtfertigt sei
(vgl.
Urk.
1 S. 5)
.
6.2
Mit Blick darauf, dass
der von der Beschwerdegegnerin
zwecks
Bestimmung des Invalideneinkommens zur Anwendung gebrachte Tabellenwert
(
des niedrigsten Anforderungsniveaus
)
von Vorherein nur Tätigkeiten umfasst
,
die keine Berufs
bildung
voraussetzen,
und
die Beschwerdeführerin
in gesundheitlicher Hinsicht
nur
insoweit eingeschränkt ist, als sie nur noch leichte Tätigkeiten ausüben kann
,
erscheint ein Abzug von 10
%
jedenfalls nicht als unangemessen tief.
Dies gilt
um so
mehr, als
weder
von der Beschwerdeführerin
weitere
–
berufli
che oder
persönliche
-
Umst
ände konkret benannt werden noch
ersichtlich sind, welche darauf schliessen l
ie
ssen, dass sie die
gesundheitlich bedingte (Rest-)Ar
beits
fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittli
chem Einkommen verwerten kann
(vgl. E.
2.3
hievor
).
Daher und da
zu
berück
sich
tigen
ist
, dass das Sozialversicherungsgericht sein
Ermessen
nicht ohne trif
tigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf (B
GE 126 V 75 E. 6 mit Hinweisen) respektive
e
in Abweichen grundsätzlich nur bei Unange
messen
hei
t möglich
ist
(BGE 137 V 71 E. 5.1),
hat es
beim Abzug von 10
%
sein Bewenden
.
7.
Zusammenfassend hat die Verwaltung demnach einen Rentenanspruch der Ver
sicherten zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
8
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.