Decision ID: b709ef65-0e27-5e9d-8a98-3c65ac96863d
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1954,
war bis 1991 als
u
nselbständig
E
rwerbender tätig, ab 1991
wurde er
als
s
elbständig
E
rwerbender
bei der Alters-
und
Hinterlassenen
versicherung
(AHV) erfasst
(IK-Auszüge vom 1
5.
März 2017,
Urk.
3/5). Mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1
7.
September 2012 wurde der Versicherte mit seiner seit
vielen
Jahren ausgeüb
ten Tätigkeit als Taxifahrer, angeschlossen an
die
Y._
,
als
u
nselbständig
E
rwerben
der im Sinne von
Art.
5
des Bundesgesetzes
über die AHV (
AHVG
)
und damit als Arbeitnehmer der
Y._
eingestuft. Dieses Urteil
wurde nicht ange
fochten
(Verfahren UV.2011.00106).
1.2
Der Versicherte
meldete sich im Zusammenhang mit einer Hörbeeinträchtigung am
2.
Mai 2013 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte daraufhin die medizinische Situation ab und erteilte mit Mitteilung vom 3
1.
Mai 2013 Kostengutsprache für eine Hörgerätepauschale (
Urk.
9/6).
Nach
einer
Früherfassung im Juni 2014 (
Urk.
9/8)
wurde
eine IV-Anmeldung
noch nicht als angezeigt erachtet (
Urk.
9/10/3)
,
jedoch
meldete sich der Versicherte unter Hin
weis auf ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma
nach einem Sturzereignis vom
2.
Oktober 2016
sowie
eine
arterielle Hypertonie am
1.
März 2017
erneut
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/17).
Die IV-Stelle klärte in der Folge die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten des Krankentaggeld
versicherers
und de
r
Suva, bei der
X._
über die
Y._
obligatorisch gegen Unfälle versichert war
(
Urk.
9/25,
Urk.
9/70
,
Urk.
9/56,
Urk.
9/61,
Urk.
9/68,
Urk.
9/77-78,
Urk.
9/98
,
Urk.
14
)
,
sowie Berufs
- und Steuer
unterlagen (
Urk.
9/73-75)
bei und
veranlasste
eine
A
bklärung
vor Ort
(
Abklärungsbericht
vom 3
0.
November 2018;
Urk.
9/72).
Nach ergangenem Vorbescheid (
Urk.
6/81
) sprach di
e IV-Stelle
dem Versicherten
mit Verfügung vom 2
9.
April 2019
bei einem Invaliditätsgrad von
100
%
rück
wirkend
ab
1.
Oktober 2017
eine
ganze
Rente
auf der Basis eines durchschnittli
chen Jahreseinkommens von
Fr.
42'660.--
zu (
Urk.
9/9
3
=
Urk.
2
/1
).
Mit Verfü
gung vom 2
2.
Mai 2019
verrechnete die IV-Stelle sodann die
- gleichentags von der Ausgleichskasse verfügte (
Urk.
2/3) -
Rückforderung der zu
viel ausg
erichte
ten Altersrente in der Höhe von
Fr.
8'236.--
(Altersrenten von Dezember 2018 bis April 2019)
sowie Forderungen der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich in der Höhe von
Fr.
2'087.30 und der Suva Kreisagentur
Z._
in der Höhe von
Fr.
4'527.45
mit den
Nachzahlung
en
der Invalidenrente
des Zeitraums vom
1.
Oktober 2017 bis 3
0.
April 2019
(
Urk.
9/103 =
Urk.
2/
2
)
.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 2
8.
Mai 2019 Beschwerde (
Urk.
1) und bean
tragte, ihm sei eine höhere Rente zuzusprechen
, indem das massgebende durch
schnittliche Jahreseinkommen neu berechnet werde. Ferner
sei
auf die
Verrech
nung
mit der
geltend gemachten Überentschädigung der Suva
im Betrag von
Fr.
4'597.45
(richtig:
Fr.
4'527.45)
zu verzichten und festzustellen, dass keine Überentschädigung vorliege (S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
0.
September 2019 und unter Beilage einer Stellungnahme der zuständigen Ausgleichskasse
vom
3.
Sep
tember 2019
(
Urk.
9/110)
die Sistierung des Verfahrens
, da das vorliegende Beschwerdeverfahren massgeblich vom Ausgang des
Einspracheverfahrens
der Suva betreffend Kürzung der Taggelder zufolge Überentschädigung
abhänge
(
Urk.
8).
Zum Antrag auf
Sistierung nahm der Beschwerdeführer
nach Aufforde
rung
durch das
Gericht
(Verfügung vom 1
2.
September 2019,
Urk.
10)
mit Schrei
ben vom 2
0.
September 2019
Stellung
,
beantragte
dessen Abweisung
(
Urk.
12)
und stellte mit einem weiteren
Schreiben
vom 2
7.
September 2019
zusätzlich
den Antrag
,
den Bericht der Revisorin der Suva vom
1.
September 2017 betreffend Buchführung der
Y._
der Jahre 2013 bis 2016 zu editieren (
Urk.
13).
Mit Gerichtsverfügung vom
7.
Oktober 2019 wurde der Prozess bis zur rechts
kräftige
n Erledigung des Verfahrens in
Sachen des Beschwerdeführer
s
gegen die Suva betreffend Kürzung der Taggelder zufolge Überentschädigung sistiert (
Urk.
15).
Nachdem d
ie Suva
mit Schreiben vom 3
0.
September 2019
schliesslich
auf eine Verrechnung infolge Überentschädigung
verzichtet
hatt
e
(
Urk.
18),
erachtete
die Beschwerdegegnerin respektive die zuständige Ausgleichkasse eine weitere Sistierung
des Gerichtsverfahrens
als nicht mehr erforderlich (
Urk.
19,
Urk.
20/1). Mit Gerichtsverfügung vom 2
1.
Oktober 2019 wurde die angeordnete Sistierung des Prozesses aufgehoben
und die IV-Stelle
erneut
aufgefordert
,
zur Beschwerde inhaltlich Stellung zu nehmen
(
Urk.
21).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
November 2019 beantragte die IV-Stelle
hin
sichtlich Neuberechnung des Jahreseinkommens
die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
23), was dem Beschwerdeführer am
9.
Dezember 2019
zur Kenntnis gebracht
wurde
(
Urk.
24).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
36
Abs.
2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten die Bestimmungen des AHVG sinngemäss anwendbar (vgl. dazu BGE 124 V 159). Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen. Damit ist insbesondere die sinngemässe Anwendung von
Art.
29 ff. und
Art.
34 ff. AHVG sowie - was in
Art.
32
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ausdrücklich festgehalten wird - von
Art.
50 bis 53
bis
der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenen
versicherung
(AHVV) vorgesehen.
1.2
Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres und dem 3
1.
Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt (
Art.
29
bis
Abs.
1 AHVG). Der Bundesrat regelt die Anrechnung der Beitragsmonate im Jahr der Entstehung des Rentenanspruches, der Beitragszeiten vor dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres sowie der Zusatzjahre (
Art.
29
bis
Abs.
2 AHVG).
1.
3
Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berech
net, welches sich aus den Erwerbseinkommen sowie den Erziehungs- und Betreu
ungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres und dem 3
1.
Dezember vor Eintritt des Versiche
rungsfalles zusammensetzt (
Art.
29
bis
Abs.
1 und
Art.
29
quater
AHVG).
Nach
Art.
29
quinquies
Abs.
1
AHVG werden bei erwerbstätigen Personen
nur
die Einkommen berücksichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden.
Zur Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens wird d
ie Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss
Art.
33
ter
AHVG auf
gewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jährlich feststellen (
Art.
30
Abs.
1 AHVG). Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Bei
tragsjahre geteilt (
Art.
30
Abs.
2 AHVG).
1.
4
Für jeden beitragspflichtigen Versicherten werden individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden (
Art.
30
ter
Abs.
1 AHVG).
Die
von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat,
werden
in das individuelle Konto (des Arbeitnehmers) eingetragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entspre
chenden Beiträge der Ausgleichskasse nicht entrichtet hat
(
Art.
30
ter
Abs.
2 AHVG
).
1.
5
Nach
Art.
141 AHVV hat der Versicherte das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu ver
langen (
Abs.
1).
Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontenauszuges bei der Ausgleichskasse eine B
erichtigung verlangen (
Abs.
2).
Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Berich
tigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (
Abs.
3).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in de
n
angefochtenen Verfügung
en
vom 2
9.
April 2019 (
Urk.
2/1)
und vom 2
2.
Mai 2019 (
Urk.
2/2-3)
davon aus, dass der Beschwer
deführer aufgrund der gesundheitliche
n
Situation seit dem
3.
Oktober 2016 voll
ständig arbeitsunfähig sei und ein
Invaliditätsgrad
von 100
%
bestehe. Gestützt auf ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von
Fr.
42'660.--
und
bei
vollständigen Beitragsjahren des Versicherten (Vollrente),
errechnete sie einen monatlichen
Rentena
nspruch
von
Fr.
1'786.-- ab
1.
Oktober 2017 sowie
von
Fr.
1'801.-- ab
1.
Januar
2019 (
Urk.
2/1
-2
).
Aufgrund der rückwirkenden Zusp
re
chung
der Invalidenrente
ergab sich eine Nachzahlung von
Fr.
33'994.
--. Damit
verrechnete die Beschwerdegegnerin
zum einen eine Forderung
der Arbeitslosen
kasse des Kantons Zürich von
Fr.
2'087.30
und
der Suva von
Fr.
4'527.25 (
Urk.
2/2)
und zum anderen
in
de
r
Verfügung vom 2
2.
Mai 2019
die
zu viel aus
gerichtete Altersrente in der Höhe von
Fr.
8'236.--
, die die Ausgleichskasse zurückforderte (
Urk.
2/3).
Damit
reduzierte
sich
de
r
Nachzahlungsbetrag
auf total
Fr.
19'143.25 (
Urk.
2/2)
.
Die zuständige Ausgleich
s
kasse ergänzte mit Stellungnahme vom
3.
September 2019,
das durchschnittliche Jahreseinkommen sei gestützt auf die Einträge im individuellen Konto ermittelt worden. A
uf dem Einkommen, welches der Buch
haltung des Beschwerdeführers und seinen Steuerunterlagen zu entnehmen sei,
seien
hingegen
keine Beiträge entrichtet worden, weshalb die Rentenberechnung gestützt auf die Einkommen des individuellen Kontos korrekt sei
. Aufgrund des laufenden
Einspracheverfahrens
bei der Suva betreffend
Überentschädigung
sei das vorliegende Verfahren zudem zu sistieren
(
Urk.
9/110)
.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber
im Wesentlichen
auf den Stand
punkt (
Urk.
1),
zur Ermittlung des versicherten Verdienstes
dürfe
nicht auf den falschen IK-Auszug abgestellt werden, sondern es sei auf
das
von der Suva
zur Berechnung der Taggeldleistungen
gestützt auf die Steuererklärungen der Jahre 2012-2015
berechnet
e
durchschnittliche Jahreseinkommen von
Fr.
44'200.--
abzustellen (S. 4 f.).
Weiter sei auf die Verrechnung mit der geltend gemachten Überentschädigung der Suva zu verzichten und festzustellen, dass keine Überent
schädigung vorliege (S. 5 f.).
In einer weiteren Eingabe hielt er fest (
Urk.
12), tatsächlich sei es so, dass er auf seinen erwirtschafteten Einkommen beziehungsweise dem als Lohn anzusehen
den Einkommen keine AHV-Beiträge habe entrichten können, obwohl er das mehrmals versucht habe. Da aber seine Arbeitgeberin aus Spargründen zuerst gar keine und dann nur viel zu tiefe AH
V
-Beiträge abgerechnet habe, könne nicht auf die von der Arbeitgeberin gemeldeten Einkommen abgestellt werden. Diese seien reine Fantasiezahlen ohne jegliche Abstützung auf eine Buchhaltung der Arbeitgeberin oder auf andere Unterlagen, was die Suva bei der
im Auftrag der Ausgleichskasse vorgenommene
n
Revision
der
Y._
habe feststellen können (S. 1 f.
, vgl. auch
Urk.
13 S. 1 f.
).
2.3
Strittig und zu prüfen ist
die Höhe des massgebenden durchschnittlichen Jahres
einkommens.
Soweit der Beschwerdeführer beantragte, dass auf die Anrechnung einer Über
entschädigung von
Fr.
4'597.45
(richtig:
Fr.
4'527.45)
zu Gunsten der Unfallver
sicherung zu verzichten sei (
Urk.
1 S. 2),
ist festzuhalten, dass die Suva im dies
bezüglichen
Einspracheverfahren
in der Zwischenzeit
auf die Geltendmachung einer Überentschädigungsforderung verzichtet
hat
(vgl.
Urk.
18)
. Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich
somit
als gegenstandslos.
3.
3.1
Der Rentenanspruch
des Beschwerdeführers
ist unbestritten, und zwar in grund
sätzlicher als auch in
masslicher
Hinsicht (
ganze Invalidenrente
ab
1.
Oktober 2017
,
Urk.
2
/1
).
Zwischen
dem
Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin ist
einzig
die
Ren
tenberechnung
respektive die
Höhe des massgebenden durchschnittlichen Jahres
einkommens
strittig.
3.2
Der
Beschwerdeführer
brachte im Wesentlichen vor, dass
zur Ermittlung des
mass
gebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens
nicht auf
das individuelle Konto
abgestellt werden dürfe
, sondern
das Einkommen
gestützt
auf die Buch
haltungsunterlagen und S
teuererklärungen der Jahre 2012-2
015 zu berechnen sei
, wie dies auch die Suva
für die Berechnung der Unfalltaggelder
getan habe
(
Urk.
1 S. 3 ff.).
Dieser
Ansicht
kann vorliegend nicht gefolgt werden.
Der Beschwerdeführer ver
kennt, dass für die Berechnung der
Taggelder der
Unfallversicherung andere Grundsätze gelten als für die Festsetzung de
s
Rente
n
betreffnisses
in der Invali
denversicherung.
So
gilt als Grundlage
zur
Bemessung
der
Taggelder
in der Unfallversicherung de
r
letzte vor dem Unfall
bezogene Lohn (
Art.
15
Abs.
2
des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung
,
UVG
).
Während die Rente in der Invalidenversicherung nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens
berechnet wird
, das
sich aus dem
über alle Beitragsjahre gesamthaft erzielten
Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschriften und den Betreuungsgutschriften zusammensetzt
(
Art.
36
Abs.
2 IVG i
n Verbindung mit
Art.
29
quarter
AHVG).
Dabei können gemäss
Art.
29
quinquies
Abs.
1
AHVG
jeweils
nur diejenigen Einkommen berücksichtigt werden, auf denen
B
eitr
ä
ge entrichtet worden sind. Diese Einkom
men
ergeben sich
wiederum aus dem individuellen Konto
(
Art.
30
ter
AHVG)
. Wie
die A
usgleichskasse der Sozialversicherungsa
nstalt des Kantons Zürich,
die
funk
tio
nell zuständig
ist
für die Berechnung der Rente,
in ihrer Stellungnahme vom
3.
September 2019 (
Urk.
9/110)
zutreffend
festhielt,
wurde
n
auf den aus den
Buchhaltungs- und Steuerunterlagen
des Beschwerdeführers ersichtlichen
und geltend gemachten
(höheren)
Einkommen
ab dem Jahr 2012 (vgl.
Urk.
3/9)
keine
AHV-
Beiträge entrichtet
(vgl. IK-Auszug,
Urk.
9/66
)
, was auch der Beschwerde
führer letztlich nicht bestritt (vgl.
Urk.
12).
Angesichts der klaren gesetzlichen Grundlage besteht für eine Berücksichtigung dieser Einkommen im vorliegenden Verfahren
somit
kein Raum.
Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer auf seinen erwirtschafteten Einkommen
ab 2012
aufgrund seiner geänderten sozial
versicherungsrechtlichen Stellung als unselbständig Erwerbender selber keine AHV-Beiträge
mehr
entrichten konnte.
Wie sich aus dem IK-Auszug ergibt, wurde der Beschwerdeführer
für die Jahre
ab 2011 als Arbeitnehmer der
Y._
aufgeführt
und sein Status als
s
elbständig
E
r
werbender
endete
(
Urk.
3/5).
Dass
die
Y._
nach der Anpassung der sozialversicherungsrechtli
chen Stellung
des Beschwerdeführers
für
ihn
zunächst keine AHV-
Beiträge abrechnete und die
später
von ihr
eingezahlten
AHV-
Be
i
träge
nicht mit dem von ihm effektiv versteuerten
(höheren)
Einkommen
übereinstimmten
(vgl. zum Gan
zen
Urk.
9/72 S. 4 f., sowie auch
Urk.
9/61/7-10 und
Urk.
9/
68
/65-66)
, kann
bei Eintritt des Versicherungsfalles
sodann
nicht Gegenstand des vorliegenden Ver
fahrens sein.
Eine entsprechende Berichtigu
ng
der
IK-Auszüge nach
Art.
141 AHVV
(vorstehend E.
1.
5
)
h
ätte der Beschwerdeführer schon früher zur richterli
chen Beurteilung bringen müssen (BGE 117 V 261 E. 3b
und E. 4b
, Urteil des Bundesgerichts 9C_374/2015 vom 2
4.
September 2015 E. 4
).
Unter diesen Umständen sind vom - von Seiten des Beschwerdeführers beantragten (
Urk.
13) -
Beizug
des Revisionsberichts der Suva vom
1.
September 2017 betreffend die Buchführung der
Y._
der Jahre 2013 bis 2016
für dieses Verfahren
keine neuen
entscheidrelevanten
Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden kann (
etwa: BGE 141 I
60
E.
3.3)
.
3.3
Nach dem Gesagten entspricht die
der angefochtenen Verfügung vom 2
9.
April 2019
(
Urk.
2/1)
zu Grunde liegende
Rentenberechnung den gesetzlichen Vorga
ben und ist
damit
nicht zu beanstanden.
Dies führt zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde
, soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist
.
4.
Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche
rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos (Art.
69
Abs.
1
bis
IVG
in Verbindung mit
Art.
61
lit
. a
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts,
ATSG
).