Decision ID: 62d986a0-9894-43b7-872e-3e8aa3704be1
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1975,
ohne erlernten Beruf,
ist
verheiratet und
Mutter von
im Dezember
2001 geborenen Zwillingen.
Aus erster Ehe hat sie zwei Kinder
,
die
in
Serbien
wohnhaft sind
. Nach ihrer Einreise in die Schw
e
i
z im Jahr 2000
arbeitet
e
X._
bis Ende September 2002
als Betriebsmitarbeiterin
. D
anach bezog sie Arbeitslosenentschädigung
bzw.
war sie
nichterwerbstätig
; a
b dem Jahr
2008
arbeitete
sie
stundenweise
als Reinigungskraft
(
vgl.
Urk.
11/9)
. I
m
März
2011
musste sich X._
aufgrund eines
Borderline
Tumors am rechten Ovar eine
r
Adnexektomie beidseits
unterziehen.
In der Folge stellten
sich
psychische Beschwerden ein
, worauf sie
ihre
Tätigkeit als Re
i
nigungskraft
im Jahr 2013
auf
gab
.
Im Mai 2014 meldete sich X._
unter Hinweis auf verschiedene
,
seit Januar 2011 bestehende Leiden (Angst, hoher Blutdruck, Depression, Schmerzen) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
zum Leistungs
bezug an (Urk.
11/5). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in
medizinischer wie erwerblicher Hinsicht und führte
am 6. Oktober 2015
eine Abklärung der beein
trächtigten Arbeitsfähigkeit in
Beruf und Haushalt durch (
Abklärungsbericht vom 2
0.
Oktober 2015;
Urk.
11/
31
).
M
it Verfügung vom 28. Januar 2016
verneinte
die IV-Stelle
ausgehend von einer Qualifikation
der Versicherten als Teilerwerbs
tätige (16 % Erwerbstätigkeit
/
84
% Haushalt) den Anspruch auf eine Invaliden
rente nach Massgabe eines errechneten Invaliditätsgrades von 18
% (Urk.
11/
46
). Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde hiess das hie
sige Gericht mit Urteil vom 31.
Oktober 2017
(Prozess Nr. IV.2016.00266)
in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese den medizinischen Sachverhalt
ab 2005
im Rahmen einer polydis
ziplinären
Begutachtung
rechtsgenüglich abkläre,
hernach gestützt darauf
auch
die Statusfrage neu
prüfe und
schliesslich
über den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente neu verfüge (
Urk.
11/62).
1.2
In Umsetzung
des Urteils vom 31.
Oktober 2017
veranlasste die IV-Stelle
darauf
hin
eine polydisziplinäre
Begutachtung der Ve
rsicherten (Gutachten der Y._
vom 1
8.
Dezember 2018; Urk.
11/92)
und
führte
am 16. April 2019
eine neue
Ha
ushalta
bklärung durch (
Abklärungsb
ericht
vom 6.
Juni 2019
;
Urk.
11/97).
Gestützt
auf die so getätigten Abklärungen
sprach sie der Versicher
ten – wiederum davon ausgehend, dass diese im Gesundheitsfall im Umfang von 16
% erwerbstätig und im übrigen Umfang im Haushalt tätig wäre –
mit Verfügung
en
vom 1
3.
November 2020
mit Wirkung ab
1.
Januar 2018 eine
Vier
telsrente
der
Invalidenversicherung
(zuzüglich Kinderrente
n
)
nach Massgabe eines errech
neten Invaliditätsgrades von 41
% zu (
Urk.
11/
123 =
Urk.
2
/1-2
).
2.
Dagegen
erhob
X._
hierorts
mit Ei
ngabe
vom 14.
Dezember 2020
(Urk.
1)
Beschwerde
mit den Anträgen, die
Verfügung der IV-Stelle vom 13.
November 2020 sei zu ändern und der Beschwerdeführerin sei bereits ab
1.
November 2014 eine Rente der Invalidenversicherung und zudem eine höhere als eine
Viertelsrente
zuzusprech
en (1.), u
nter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin (2.;
Urk.
1 S. 1);
mit Eingabe vom 2
2.
Dezember 2020
liess sie
Antrag 1
dahin präzisieren, dass die Verfügungen der IV-Stelle
vom 1
3.
November 2013
zu korrigieren
seien
und der Versicherten
ab November 2014 eine Rente der Invalidenversicherung und zudem ein
e höhere als eine
Viertels
rente
zuzusprechen sei (
nebst Kinderrenten;
Urk.
6).
Mit Beschwerdeantwort vom 27.
Januar 2021 stellte die IV-Stelle Antrag auf
Abweisung der Beschwerde (Urk.
10), was der Versicherten mit Verfügung vom
4.
Februar 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
14).
Bezüglich des mit
Eingabe vom
1.
Februar 2021
eingereichten ärzt
lichen Berichts der Z._
vom 22. Dezember 2020 (Urk.
12-13) verzichtete die IV-Stelle mit Eingabe vom 1
7.
Februar 2021 auf Stellungnahme (
Urk.
19).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE
145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E.
2.1, 130 V 396
E. 5.3 und E.
6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitge
hend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE
145 V 215 E. 5.3.2,
1
43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E.
3.7, 13
9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2
, 128 V 29 E. 1
).
1.5
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben
bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt
lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).
Nach der bis 3
1.
Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl.
Art.
27 und 27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV
,
in der seit dem
1.
Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung
zur Änderung der IVV, in Kraft seit
1.
Januar 2018) wird zunächst der Anteil
der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betäti
gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
(BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E
. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).
Gemäss dem in Art. 27
bis
Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti
gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (
Art.
27
bis
Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig
keit richtet sich nach
Art.
16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27
bis
Abs. 3
lit
. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27
bis
Abs. 3
lit
. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die
Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti
gungsgrad nach Absatz 3
lit
. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (
Art.
27
bis
Abs. 4 IVV).
2.
2.1
Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen damit,
sie habe in Umsetzung des Urteils vom 3
1.
Oktober 2017 ein
polydisziplinäres
Gutachten eingeholt. Danach sei die Versicherte seit mindestens 2013
zu 60
%
in ihrer Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt
. A
b Anfang 2015
bestehe
in jedweder Tätig
keit
eine Arbeitsunfähigkeit von
70
%.
Eine Beurteilung der medizinischen Situation ab 2005
sei
nicht möglich.
Die
erneut durchgeführte Haushaltabklärung
habe
ergeben, dass
die Versicherte im Gesundheitsfall zu 16
%
erw
erbstätig und im Haushalt zu 84
% tätig wäre
, und dass im Haushalt
eine Einschränkung von 31.70
%
gegeben sei
.
Damit resultiere i
m Haushalt eine
(
gewichtete
)
Invalid
i
tät von 26.3
%
, was
z
usammen mit der Teilinvalidität
(von 0 %)
im erwerblichen Bereich
bis Ende 2017
z
u einem Invaliditätsgrad von 27
%
führe
.
G
estützt auf die
seit 1.
Januar 2018 geänderten
Bestimmungen
zur
Invaliditätsbemessung bei
Teilerwerbstätigkeit errechne sich
ab 1.
Januar 2018
ein
Invaliditätsgrad von 41
%
,
womit
ab 1.
Januar 2018
Anspruch auf eine
Viertelsrente
bestehe
(
Urk.
2).
2.2
Dagegen
lässt
die Beschwerdeführerin
im We
sentlichen geltend machen
,
bei
der
im Frühjahr 2019
durchgeführten
Haushaltsabklärung
habe sie
ausdrücklich
ausgeführt
,
dass sie
als Gesunde
zu 100
% arbeitstätig wäre
.
Jedoch sei i
n
der ange
fochtenen Verfügung
unter Verweis auf die Angaben anlässlich der ersten Haus
haltabklärung
nach wie vor die gemischte Methode angew
endet
worden
.
Die
dortigen
An
g
aben
seien allerdings
nicht verwertbar,
sei doch
die
Übersetzung durch die
13
-
jährige Tochter
der Beschwerdeführerin erfolgt
.
N
ach wie vor
stehe
al
s
dann
fest, dass die Beschwerdeführerin als Gesunde mit einer Vollerwerbs
tätigkeit an den Familienunterhalt hätte beitragen müssen. Dies da der Ehemann invalid geworden sei und zuerst eine halbe und danach eine ganze Rente der Invalidenversicherung sowie Erg
änzungsleistungen beziehe (Urk.
1)
.
3.
3.1
Im
polydisziplinären (internistisch
-psychiatrisch-rheumatologischen
)
Gutachten
d
er Y._
vom 18.
Dezember 2018 stellten die verantwortlich zeichnenden Fachärzte
die folgenden Diagnosen (Urk.
11/92 S. 31):
-
Chronifizierte
Depression, deren Ausprägungsgrad und Intensität einer mittleren bis schweren depressiven Episode F32.1 entsprechen, bestehend seit zirka 2015
-
Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren F45.41
-
Manifeste mediale Gonarthrose beidseits, deutlich rechtsbetont, und manifeste
Femoropatellararthrose
beidseits
-
Chronischer myofaszialer Schmerzzustand im Bereich der LWS-, Becken
-
und Hüftregion, beidseits, mit/bei
-
Fehlstatik mit Haltun
g
sinsuffizienz, lumbaler Hyperlordose und muskulärer Dysbalance
-
Fehl-/Überlastung bei Adipositas (BMI 30.9) und Fehl-/Schonverhalten bei Gon-/
Femoropa
t
ellar
a
rthrose
-
Regrediente
, leichtgradige
Periarthropathia
humeroscapularis
tendinotica
links
-
s
onographisch ohne Nachweis struktureller Veränderungen 08/2017
-
Arterielle Hypertonie
-
Anämie, normochrom und normozytär
-
Thrombozytopenie
-
Chronischer Hochton-Tinnitus links 07/2018
-
Nikotinabusus (10-15 Zigaretten täglich, etwa 10
py
)
-
Colon irritabile mit Obstipation/innere Hämorrhoiden Grad I-II, akten
anamnestisch
-
Status nach
laporoskopischer
Cholezystektomie
12/2016 bei
-
s
ymptomatischer Cholezystolithiasis
-
Status nach
Ureterolithiasis
rechts 04/2015, Steinabgang nach
Pigtail
-Einlage
-
Status nach
laporoskopischer
Adnexektomie beidseits 03/2011
-
m
ikro
papillärer
seröser
Borderline
-Tumor-Ovar rechts, pT1a, R0
-
Status nach vaginaler Hysterektomie 02/2011
Zur Arbeitsfähigkeit hielten
die Gutachter
fest,
i
nsgesamt bestehe medizinisch-theoretisch sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Raum
pflegerin wie auch als Hausfrau
, aber
auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 30
%.
Die aufgrund der Schwere der psychischen Störung
en
fes
tgelegte Arbeits
fähigk
e
i
t
von 30
% gelte s
päte
stens seit Anfang 201
5.
Vom
behandelnden Psychiater
sei der Versicherten
mit Bericht vom 11.
Juli
2014 eine 40%ige Arbeitsfähig
k
eit mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit seit mindestens 2013 attestiert worden
,
was retrospektiv plausibel erscheine. Verlässliche Angaben zum Verlauf seit 2005 seien aufgrund der lückenhaften Aktenlage nicht möglich
(S. 3
3
f.)
.
3.2
Gestützt auf die
am 1
6.
April 2019 erneut durchgeführte
Haushaltabkl
ä
rung
hielt
die verantwortliche Fachperson
in ihrem Bericht vom
6.
Juni 2019 (Urk. 11/97)
zur Statusfrage
fest, die Versicherte
habe
angegeben,
dass sie
aufgrund der finanziellen Situation der Familie
bei guter Gesundheit
zu
100
% ausserhäuslich
erwerbstätig sein
müsste
und
dass sie
sich
-
da
die Kinderbetreuung immer gewährleistet
gewesen sei
– auch immer
um eine
Vollzeitstelle
bemüht
habe. Dieses
Pensum
habe sie
au
ch bei der A._
AG
geleistet. Jedoch
seien diese Angaben
– so die Abklärungsperson -
nicht nachvollziehbar, habe die Versicherte doch anlässlich der ersten Abklärung angegeben, dass sie bei guter Gesundheit w
eiterhin die 16
% leisten
würde
. H
ier gälten
primär
die Aussagen der ersten Stund
e. Gestützt auf die
IK-
Einträge habe
die Versicherte
alsdann
nie ein Pensum
von 100
%
geleistet und habe sie auch bei guter Gesundheit in den Jahren 2005 bis 2011
- in dieser Zeit sei die Familie von den Ergänzungsleistungen abhängig gewesen -
keine nachweisli
chen Stellenbemühungen getätigt
(S. 3)
.
Ausgehend von einem Anteil Haushalt von 84
%
ermittelte die Fachperson – wiederum unter Berücksichtigung der
zumutbaren
Mithilfe
der Fa
m
ilienmitglieder -
eine Einschränkung
im Haushalt
von 31.7
% und einen gewichteten Invalidität
sgrad
von 26.63
%
(S. 6
).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin
legte den
angefochtenen
Verfügung
en
in medizinischer Hinsicht
das
von ihr eingeholte
Gu
t
a
chten
d
er Y._
vom 18.
Dezember 2018
zugrunde, was
nicht zu beanstanden ist.
So
erweist sich
dieses
für
die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden,
wurde
in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben, ist in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der med
izinischen Situation einleuchtend
und die Schluss
folgerungen der Experten sind begründet (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis)
; auch
erfolgte die Einschätzung des
psychiatrische
n
Experte
n
unter Beachtung der
nach der Rechtsprechung
(BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281)
für psychische
Leiden
massgebenden Indikatoren (Beweisthemen)
,
na
me
n
t
lich
des beweisrechtlich massgeblichen Asp
ekts der Konsistenz (vgl.
Urk.
11/92 S. 60 ff.)
.
Das Gutachten
erfüllt demzufolge die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine beweiskräftige
medizinische
Expertise
, weshalb
darauf abgestellt werden
kann.
Die Beweiskraft des Gutachtens
wird
denn auch weder von der Beschwer
deführerin (vgl.
Urk.
1 S. 6) noch von der Verwaltung
(vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss,
Urk.
11/104 S. 10)
in Frage gestellt und der medizinische Sachverhalt
ist
denn auch nicht umstritten.
Mithin
ist davon auszugehen, dass die Versicherte
seit dem Jahr
2013
in relevanten Masse in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist bzw. ab 2013 nur noch
im Umfang von 40
%
(mit eingeschränk
ter Leistungsfähigkeit)
bzw.
ab 2015
im Umfang
von 30
%
in jedweder Tätigkeit wie auch im Haushalt
arbeit
s
fähig
ist
,
wobei das psychia
t
rische Leiden limitierend ist.
4.
2
Ebenfalls nicht umstritten ist die
den
angefochtenen
Verfügung
en
zugrunde gelegte
,
gestützt auf die Haushaltabkl
ärung vom 16.
April 2019
ermittelte
Einschränk
ung
im Haushalt
von 31.7
%
(
Urk.
11/97 S.
6)
.
4.
3
Umstritten
und zu prüfen ist
vorliegend
ausschliesslich
der erwerbliche
Status der Beschwerdeführerin bzw
.
die Frage,
ob die Beschwerdegegnerin die Beschwerde
führerin zu Recht als zu 16
% im Erwerbsbereich tätig und zu 86
% im Haushalt qualifiziert hat.
5.
5.1
5.1.1
Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode d
er Invalidi
tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE
144
I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).
Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betätigungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränder
ten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicher
ten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen
(vgl. Art. 27 IVV)
sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsauf
gaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbil
dung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen.
Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungs
verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungs
recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125
V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).
Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4
; Urteil des Bundesgerichts 8C_42/2021 vom 5. März 2021 E. 3.3 mit Hinweisen
).
5.1.2
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicheru
ngsrechts in der Regel auf die «
Aussagen der ersten Stunde
»
ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
6.
6.1
Im vorliegend interessierenden Zusammenhang
ergibt sich
aus den Akten, dass die ungelernte Versicherte nach ihrer Einreise in die Schweiz im
Jahr 2000 bei der A._AG
tätig war, wo sie gemäss Arbeitsvertrag
ab dem 1.
Oktober 2000
als Betriebsmitarbeiterin
zu einem Pensum vom 100 % angestellt war (Urk. 11/114). Im Dezember 2001 kamen ihre Zwillinge zur Welt (vgl.
Urk.
11/5 S. 3).
Diese wurden zunächst von der
Gross
mutter
betreut (
Urk.
11/9
7
S.
3
).
Das Arbeits
verhältnis bei der A._AG
wurde per Ende September 2002 aufge
löst (vgl. IK-Auszug,
Urk.
11/9). Weiter ergibt sich
gestützt auf
de
n
IK-Auszug, dass die Versicherte ab Oktober 2002 bis Mai 2004 Taggelder der Arbeitslosen
versicherung bezog
und
danach bis 2008 nichterwerbstätig
war
(Urk.
11/9). Ab dem Jahr 2008 arbeitete sie stundenweise bei verschiedenen Arbeitgebern als
Raumpflegerin
,
im Rahmen welcher Tätigkeit
sie
niedrige und schwankende jähr
liche Einkünfte von wenigen tausend Franken
erzielte
vgl. IK-Auszug, Urk. 11/9).
D
iese Tätigkeit
gab sie aus gesundheitlichen Gründen
im Jahr 2013
auf.
Weiter ergibt sich aus den Akten, dass der Ehegatte der Versicherten seit dem Jahr 2001 eine halbe (
Urk.
11/2) und ab dem Jahr 2005 eine ganze Invalidenrente sowie Ergänzungsleistungen bezog (
Urk.
11/97 S.
3 f.
).
6.2
6.2.1
Wie
ausgeführt
(E. 3.1 hiervor), vermochten die medizinischen Experten
der Y._
in ihrem Gutachten vom 18.
Dezember 2018
zum Gesundheitszusta
nd bzw. zur Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
ab
2005
keine Angaben zu machen (
Urk.
11/92 S. 35
; vgl. Urtei
l des hiesigen Gerichts vom 31.
Oktober 2017, wonach [auch] diese Fragen im Hinblick auf die Status
frage abzuklären seien; dortige E. 5.3
).
Diese
Beweislosigkeit
wirkt sich zu Unguns
ten der Beschwerdeführerin aus
(
vgl. etwa BGE 115 V 133 E. 8a)
,
ergibt sich doch daraus
für die
vorliegend
zu beurteilende Statusfrage, dass
mit
Blick
auf
die Verhältnisse, wie sie sich
ab 2005
bis
im Jahr 2011/
2013
entwickelt haben
,
jedenfalls
nicht
überwiegend wahrscheinlich
ist
,
dass
gesundheitliche Gründe einer vollen Erwerbstätigkeit entgegen
standen (vgl. wiederum Urteil des hiesigen Gerichts vom 31. Oktober 2017, E.
5.2).
Damit ist
aber
auch
unter Berücksich
tigung
des Umstandes, dass der
Ehegatte
der Beschwerdeführerin
eine Invaliden
rente und Ergänzungsleistungen bezieht
,
nicht
mit dem erforderlichen
Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerde
führerin im Gesundheitsfall vollzeitlich erwerbstätig wäre.
6.2.2
Denn wie
die Abklärungsperson
bei der Haushalta
bklärung vom
1
6.
April 2019
zu Recht bemerkte (
Urk.
11/97 S. 3 f.)
,
bezieht
der
Ehegatte
der Versicherten
ber
e
i
ts seit
dem Jahr
2001
eine Invalidenrente (Urk.
11/2
)
. A
uch
bezog
er
seit spätestens
dem Jahr
2005 Ergänzungsleistungen
(Urk.
11/97 S.
4).
Trotz diese
s
Umstandes
und obwohl
die Betreuung der Zwillinge
gemäss Angaben der Beschwerdeführerin
jederzeit (
durch Familienmitglieder und den Ehemann; vgl.
Urk.
11/97 S.
3
)
sichergestellt war,
versah
sie
seit
Auflösung des Arbeitsverhält
nisses bei der A._AG
im Jahr 2002
– auch als (noch) Gesunde -
nie
mehr
ein
volles
Pensum
.
V
iel
mehr
ging
sie
nach ihrer Aussteuerung im Jahr 2004
während
mehr als
drei Jahren keine
r
Erwerbs
täti
gke
i
t
nach
und
verr
ichtete
sie
danach
l
ediglich stundenweise Reinigungs
arbeite
n
.
D
arauf, d
ass
sie
sich
seit
ihrer Aussteuerung
im Jahr
2004
je
um ein
e vollzeitliche Erwerbstätigkeit
b
emü
h
t h
ätte,
enthalten die A
kten alsdann keine Hinweise
,
sind
diesen
doch
lediglich
drei
aus dem Jahr 2003
datierende
B
e
werbungen
bzw. Antwortschreiben
zu entneh
men
,
welche
keine
Rückschlüsse
auf das
Pensum
erlauben
(vgl. Urk. 11/39-40, Urk.
11/42)
.
Mithin lassen die
erwerblichen
Verhältnisse
,
wie sie sich ab 2005 (als Gesunde bei im Wesentlichen gleichen übrigen Verhältnissen) entwickelt haben, nicht
auf ein im Gesundheitsfall ausgeübtes Vollzeitpensum schliessen.
D
ies gilt um
so mehr
,
als
a
uch die Angaben der Beschwerdeführerin zu
den
finan
ziellen Verhältnisse
n
ein im hypothetischen Gesundheitsfall
ausgeübtes
Vollzeit
p
ensum
nicht zwingend
nahe
legen
.
S
o
hatte
die Versicherte
im Verfahren angegeben, die Einkünfte des berenteten Ehegatten reichten für die alltäglichen
Verpflichtungen aus und dass keine Schulden bestünden (
vgl. Angaben anlässlich der
psychiatrischen Begutachtung; Urk. 11/92 S. 51
; bezüglich Fehlen von Schulden vgl. auch Haush
a
ltabklärung vom 1
6.
April 2019;
Urk. 11/97 S.
3)
.
Zwar bestanden die Einkünfte seit 2005 auch aus Ergänzungsleistungen (vgl. etwa
Urk.
11/97 S. 4), jedoch
macht sie
nicht geltend, sie
sei
nach ihrer Aussteu
erung im Jahr 2004
behördlicherseits
je
mals
konkret
angewiesen
worden, sich um eine Erwerbstätigkeit zu bemühen
beziehungsweise
,
dass
bei der Berechnung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen
je ein
hypothetisches E
rwerbse
in
kommen der Beschwerdeführerin
effektiv
in Anrechnung gebracht
worden sei
(vgl.
Art.
9
Abs.
2 und
Art.
11
Abs.
1
lit
. a und g des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen in der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ELG, in der bis Ende 2020 in Kraft gestandenen Fassung
)
.
So
brachte sie
etwa
auch
nicht vor
,
die A
ufnahme
d
er
stundenweisen
Erwerbs
t
ätigkeit als Raumpfle
gerin
im Jahr 2008 sei aufgrund d
er
An
rechnung eines
solchen
hypothetischen E
rwerbse
i
n
k
ommens
erfolgt
.
Daher und
da
für
die Nichtanrechnung eines
(höheren)
hypothetischen E
rwerbse
inkommens
bei noch guter Gesundheit
andere
(
invaliditätsfremde
)
Gründe
nahe
liegen
(fehlende Ausbildung, geringe Berufs
erfahrung, längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt)
,
und
weil
angesichts der stets gewährleisteten Kinderbetreuung
insbesondere
auch das
(Kindes-)
Alter der
Zwillinge
in der Vergangenheit
einem höheren
Pensum nicht
entgegenstand
,
erscheint
nicht
überw
i
e
gend
wahrscheinlich,
dass
die Beschwerdeführerin
– wie si
e geltend macht (Urk. 1 S.
5) -
aufgrund des Eintritts der
Kinder
ins Teenager
a
lter
im Zeitpunkt der IV-Anmeldung
im Gesundheitsfall
vollzeitlich erwerbstätig wäre.
6.
3
Lassen
aber
n
ach dem Gesagten
die
Verhä
l
tnisse
,
wie sie sich
bei (noch) guter Gesundheit der Versicherten (E. 6.1 hie
r
vor)
ab 2005
entwickelt haben
,
nicht
mit dem erforderlichen Beweisgrad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
auf eine volle Erwerbstä
tigkeit
im hypothetischen Gesundheitsfall schliessen, ist
n
icht zu beanstanden
,
dass
die IV-
Stelle
die Angabe
der Beschwerdeführerin, wonach sie im
Gesundheitsfall
vollzeitlich erwerbstätig wäre
bzw.
sein
müsste
,
nicht
als
überzeugend
erachtete
,
sondern
stattdessen
auf
die
(
beweismässig
regelmässig
gewichtigeren
; vgl.
E. 5.1.2 hiervor)
«
Aussagen
der ersten Stunde
»
anlä
sslich der ersten H
aushaltabklärung
vom
6.
Oktober 2015
abgestellt
hat
.
Damals hatte
die
Beschwerdeführerin
–
nachdem
bei
der Abklärung
zuvor
die
Erwerbst
ätigkeit
in den Jahren 2009 – 2013
thematisiert
worden war
(Urk.
11/31 S. 3)
,
ausgeführt
,
dass
sie
«
im gleichen Pensum
»
bzw.
«
im gleichen Rahmen
»
weitergearbeitet
hätte
(
Urk.
11/31 S. 4)
,
was
– insoweit unbestritten - einem
durchschnittlichen
Pensum von 16 % entspricht
.
Diese Angabe erscheint -
n
achdem die Versicherte
seit
dem
Jahr 200
5
(
bei
im Wesentlichen unveränderten
finanziellen und
familiären
)
Verhältnisse
n
auch
bei guter Gesundheit
keiner
Erwerbstätigkeit nachging oder
lediglich
ein tiefes Pensum versah
-
denn auch
plausibler
(vgl
.
so schon Urteil vom
31.
Oktober 2017, E.
5.4
, wonach die entsprechenden Vorbringen der Verwaltung zur
vorgenommenen
Qualifikation nicht leichthin von der Hand zu weisen seien
, Urk.
11/62 S.
11
)
.
Daran ändert auch der E
inwand nichts
, wonach
auf die
se
Angabe
nicht
abzustellen sei
, weil die
damals
13-
jä
hrige T
ochter als Übersetzerin
eingesetzt worden sei
.
Da die
Beschwerdeführerin
– so die
Anmer
kung der Abklärungsperson
im
ersten
Abklärungsbericht vom 2
0.
Oktober 2015
- diese Frage
zuvor
bereits selber zweifach in
gleichen
Sinne beantwortet hatte (Urk.
11/31 S.
4
)
,
ist nicht ersichtlich
,
inwieweit
durch
Beizug der Tochter
zur Übersetzung
eine
unrichtige Feststellung
des Sachverhalts resultiert
e
.
6.
4
Nach
dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin als zu 16
% als Erwerbstätige und 84
% im Haushalt zu qualifizieren.
7.
Die
in den
angefochtenen Verfügung
en vorgenommene
Berechnung des Invali
ditätsgrades (nach dem alten
wie
auch
nach
dem ab
1.
Januar 2018 gültigen neuen Berechnungsmodell
der gemischten Methode; vgl. E. 1.
5
hiervor
) wird
von der Beschwerdeführerin
im Übrigen nicht
in Frage gestellt
. Mithin
besteht keine Veranlassung,
dar
auf
näher einzugehen.
Demzufolge
hat es
bei den angefochte
nen Verfügungen
sein Bewenden,
gemäss welchen
die Beschwerdeführerin
ab 1.
Januar 20
1
8
Anspruch auf eine
Viertelsrente
(zuzüglich Kinderrente
n
) hat.
8
.
Da es
im vorliegenden Verfahren
um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
6
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der
unterliegenden Beschwerdeführer
in
aufzuerlegen.