Decision ID: 64e4bfa6-3075-4b86-a4c5-838220aa00a8
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom
23. Juni 2014
sprach die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
X._
mit Wirkung ab 1. November 2013 eine ganze Invalidenrente zu (
Urk.
2/1). In ihrer Verfügung vom 1. Juli 2014 (
Urk.
2/2) nahm die
IV-Stelle
zusätzlich zu den von der
BVK Personalvorsorge des
Kantons Zürich
geltend gemachten Einwänden im
Vorbescheidverfahren
Stellung und hielt am festgesetzten Rentenbeginn per 1. November 2013 fest.
2.
Gegen die Verfügungen vom 23. Juni 2014 und 1. Juli 2014 (
Urk.
2/1-2) erhob die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich am
7. August 2014
Beschwerde und beantragte deren Aufhebung
und die Rückweisung der Sache an die
Be
schwerdegegnerin
, damit diese nach Vornahme der erforderlichen Abklärungen über den Rentenanspruch des Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2013 neu verfüge (
Urk.
1
S. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
2.
September 2014 beantragte die
Beschwerdegeg
nerin
die Abschreibung des Verfahre
ns zufolge Gegenstandslo
sigkeit, da sie die Verfügung vom 23. Juni 2014 wiedererwägungsweise aufhe
ben und über den Rentenanspruch neu entscheiden werde
(
Urk.
5).
Die
Wieder
erwägungsverfügung
erging am 19. September 2014 (
Urk.
7). Mit Stellung
nahme vom 9. Dezember 2014 (
Urk.
9) erklärte sich die Beschwerdeführerin mit dem Antrag der Beschwerdegegnerin als einverstanden, sofern die angefochtene Verfügung vom 1. Juli 2014 ebenfalls als mitaufgehoben gelte.
Im Übrigen entspreche die wiedererwägungsweise Verfügungsaufhebung zum Zwecke der weiteren Abklärung und anschliessenden umfassenden Neubeurteilung ihrem Rückweisungsantrag.
Das den Versicherten betreffende, unter der Prozess-Nummer IV.2014.00834 geführte Verfahren wurde am 20. November 2014 zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Nach Art. 53 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger eine Verfügung oder einen
Einspracheentscheid
, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange
wie
dererwägen
, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Die neue Verfügung oder der neue
Einspracheentscheid
beendet den Streit insoweit, als damit den Anträgen der versicherten Person entsprochen wird (ZAK 1989 S. 563 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. 310).
Vorliegend ist der Wiedererwägungsentscheid, welcher vom 19. September 2014 datiert (
Urk.
7), nach der Vernehmlassung vor dem hiesigen Gericht vom 1
2.
September 2014 (
Urk.
5) ergangen, weshalb die wiedererwägungsweise Auf
hebung der Verfügung vom 23. Juni 2014 als Antrag an das Gericht zu behan
deln ist (vgl.
Kieser
ATSG-Kommentar Art. 53
Rz
48; BGE 109 V 236 f.).
Die
Verfügung vom 1. Juli 2014
wurde
nicht in Wiedererwägung gezogen.
2.
Hinsichtlich der Verfügung vom 23. Juni 2014 liegen übereinstimmende An
träge auf Aufhebung und Rückweisung vor. Die Parteien sind der Auffassung, dass das Wartejahr möglicherweise bereits früher als im November 2012 begon
nen hat (vgl.
Urk.
1 S.
9;
Urk.
5).
Die Verfügung vom 23. Juni 2014 hob die Beschwerdegegnerin deshalb wiedererwägungsweise auf.
Zur Verfügung
vom
1. Juli 2014
äusserte sich die Beschwerdegegnerin jedoch nicht. Nachdem sie in dieser
Verfügung im Vergleich zu derjenigen vom 23. Juni 2014
lediglich noch zu den Einwänden der Beschwerdeführerin
Stellung nahm
, materiell jedoch gleich entschieden hat
, rechtfertigt es sich im Lichte der
Wiedererwägungsver
fügung
vom 19. September 2014, die Verfügung vom 1. Juli 2014 ebenfalls aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen.
Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.
3.
Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die
In
-
vali
denv
ersicherung
(IVG) sind auf
Fr.
4
00.-- festzusetzen und
ausgangsge
mäss
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.