Decision ID: 7cac3529-d0f3-475c-9093-08829d7f4cf0
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1986 geborene
X._
absolvierte vom 1. Oktober 2010 bis 30. November 2011 ein Praktikum bei der
Y._
AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versichert (Urk. 11/2). Am 10. September 2011
geriet er
, als er mit seinem Motorrad in
Z._
unterwegs war,
auf nasser
Fahrbahn ins Rutschen
, stürzte und
prallte
daraufhin
gegen eine Leitplanke (Urk. 11/2, Urk. 11/12, Urk. 11/22 S. 4).
Die Ärzte der
A._
,
B._
GmbH,
Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, von denen sich
der
Versicherte in der Folge vom 10. September bis 3. Oktober 2011 stationär behandeln liess, diagnostizierten eine traumatische Fra
ktur
Brustwirbelkörper
(
BWK
)
8, 9, 11 und 12 sowie
Lendenwirbelkörper (
LWK
)
1, eine Lungenkontusion beidseits dorsal, eine
Metatarsaleköpfchen
-IV-Fraktur links sowie eine Schul
t
erprellung rechts
; im Rahmen eines operativen Eingriff
s
führten si
e
am 22. September 2011 eine dorsale Stabilisierung beziehungsweise Instrumentierung perkutan von Th7 auf L2 durch
(vgl. Bericht vom
2. Oktober 2011, Urk. 11/35 S. 1
).
Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht für das fragliche Ereignis mit Schreiben vom 3. November 2011 (Urk. 11
/18
) und erbrachte Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen.
Nachdem der Versicherte die Arbeit am
11. Januar 2012
wieder vollzeitlich aufgenommen
und am 1
6.
April 2012 bei der
C._
AG eine neue Anstellung als Ingenieur angetreten
hatte
(Urk. 11/38 S. 1
,
Urk.
11/47
)
, wurde das
Osteosynthesematerial
a
m 8. Januar 2013
entfernt (Urk. 11/72). Im Zusammenhang mit diesem operativen Eingriff erbrachte die SUVA erneut vorübergehende Leistungen (Urk. 11/68-70).
Nach sehr gutem postope
rativem Verlauf (Urk. 11/81) und
Wiedererlangen einer
Teilarbeitsfähig
keit
am 25. Februar 2013
(Urk. 11/78-80
) war der Beschwerdeführer ab 2. April 2013 wieder unei
ngeschränkt arbeitsfähig (Urk.
11/81
).
In der Folge teilte die SUVA dem Versicherten m
it Schreiben vom 24. Juli 2013 (Urk. 11/93) mit, dass ab 31. Juli 2013 keine Kostengutsprache für weitere Phy
siotherapien mehr geleistet werde, da
die Durchführung eines Heimtrainings
gemäss der Einschätzung ihres Kreisarztes (vgl. Urk. 11/
92)
nun
ausreiche.
Nachdem der behandelnde Physiotherapeut und die Hausärztin des Versicherten die SUVA
unter Hinweis auf eine Schmerzzunahme im Juni 2013
um
Kosten
übernahme
auch für die weitere Physiotherapie ersucht
hatte
n
(Urk. 11/95 f.), liess die SUVA letzteren am 31. Oktober 2013 von ihrer Kreisärztin Dr. med.
D._
, Fachärztin FMH für Chirurgie, untersuchen (vgl. Bericht vom 31. Oktober 2013, Urk. 11/105).
Daraufhin
erklärte sich die SUVA bereit, weiterhin für ein
bis zwei Serien Physiotherapie
pro Jahr
(zur Kontrolle des Eigentrainings; vgl. Urk. 11/103) aufzukommen (vgl. Urk.
11/108).
Gestützt auf die Stellungnahme ihres Kreisarztes Dr. med.
E._
, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
vom 7. Mai 2014 (Urk. 11/142) lehnte sie es – auf entsprechendes Gesuch des Versicherten hin (Urk. 11/141 S. 2) – am 20. Mai 2014 ab, für die Kosten eines Fitnessabonnements aufzukommen (Urk. 11/145). Mit Schreiben vom 27. Mai 2014 (Urk. 11/146) teilte sie ihm
sodann
– unter Hinweis auf die Beurteilung ihres Kreisarztes Dr.
E._
vom 19. Mai 2014 (Urk. 11/143 S. 1) – mit, dass die rechtsseitigen Schulterbeschwerden nicht unfallkausal seien und daher
hiefür
keine Leistungen erbracht werden könnten (Urk. 11/146). Nachdem die SUVA den Versicherten am 21. Juli 2014 von ihrem Kreisarzt med.
pract
.
F._
, Facharzt FH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, hatte untersuchen lassen (vgl. Bericht vom 23. Juli 2014, Urk. 11/153)
, anerkannte sie mit Verfügung vom 30. Juli 2014 (Urk. 11/155)
unter Verneinung der Indikation von weiteren Behandlungen -
ihre Leistungspflicht für die
bis dahin im Zusammenhang mit den
Schulterbeschwerden recht
s
angefallenen Kosten
, verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung und erteilte Kostengutsprache für ein Halbjahresabonnement für Fitnesstraining. Auf vom Versicherten am 26. August 2014 – betreffend den Anspruch auf
Integritätsent
schädigung
-
gegen diesen Entscheid
erhobe
ne Einsprache hin (Urk. 11/157)
hielt
sie
am
21. August 2015 an der Verweigerung einer
Integri
tätsentschädigung
fest (Urk. 2).
1.2
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, welche die SUVA am 14. November 2013 um Frühinterventionsmassnahmen (Anpassung des Arbeitsplatzes) ersucht hatte (Urk. 11/114; vgl. auch Gesuch des Beschwerde
führers vom 12. November 2013 um Leistungen der Eidgenössischen Invaliden
versicherung [IV; Urk. 11/113 S. 2 ff.]), erteilte am 31. Januar
2014 Kostengut
sprache für ein h
öhenverstellbares Sitz-/Stehpult und einen
kyBounder
(weicher Federboden; Urk. 11/127).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
der SUVA vom 21. August 2015 (Urk. 2) liess
X._
am 14. September 2015 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):
„Der
Einspracheentscheid
sei aufzuheben und es sei dem Beschwerde
führer nach Durchführung einer gerichtlich angeordneten Expertise eine vom Gericht festzusetzende Integritätsentschädigung zuzusprechen.
Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzüglich MWST.“
Die SUVA schloss, nachdem ihr mit Verfügung vom 28. September 2015 (Urk. 8) das vom Beschwerdeführer am 2
4. September 2015 eingereichte
u
nfall
chirurgische
Gutachten des
G._
vom 10. Oktober 2014 (Urk. 6 f.) zugestellt worden war, am 9. Oktober 2015 auf Abweisung der Beschwerde (vgl. Beschwerdeantwort, Urk. 10). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 13. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 12).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene
Integritätsentschädi
gung
, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwe
re des Integritätsschadens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi
gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver
sicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich
während des ganzen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges
3.
Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der
gesamten Beeinträchtigung fest
gesetzt (Abs. 3).
1.2
Die Schwere des Integritätsschadens beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die
Integritätsent
schädigung
der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privat
rechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil individuell unter
Würdigung der besonderen Umstände bemessen wird. Es lassen sich im Gegen
satz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 131 E. 2) ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des Integritätsschadens aufstellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den
Integritätsscha
den
bleiben dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medi
zinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1, 113 V 218 E. 4b mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 445 S. 555 ff.).
1.3
Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi
sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (
Ziff.
1
Abs.
1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte
Integri
tätsschäden
wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (
Ziff.
1
Abs.
2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (
Ziff.
1
Abs.
3). Die völlige
Gebrauchsunfä
higkeit
eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der
Integritäts
schaden
weniger als
5
%
des
Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (
Ziff.
2).
1.4
Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamt
en Beeinträch
tigung festgesetzt (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 UVV). Dabei wer
den die einzelnen Prozentzahlen zusammengezählt, selbst wenn keine Schädi
gung den Grenzwert von 5 % erreicht. Die Entschädigung ist geschuldet, sobald die Summe der addierten Prozentzahlen den Wert von 5 % oder mehr ergibt (RKUV 1989 Nr. U 78 S. 361). Die Bestimmung regelt grundsätzlich nur das Zusammentreffen von Integritätsschäden, die nach dem UVG als solche versi
chert sind (BGE 113 V 54).
2.
2.1
Die SUVA begründete den angefochtenen
Einspracheentscheid
– unter Hinweis
insbesondere
auf die Beurteilung ihres Kreisarztes Dr.
F._
vom 23. Januar
(
richtig: Juli
)
2014 (Urk. 11/
153) – damit, dass die verbleibenden Unfallfolgen, namentlich die nur geringfügigen Bewegungseinschränkungen und die erst dis
krete Kyphose, die sich bis anhin nicht verschlimmert hätten, keine entschädi
gungspflichtige Integritätseinbusse darstellten (Urk. 2 S. 4 f.
, Urk. 10 S. 3
).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt,
die SUVA habe den medizinischen Sachverhalt ungenügend abgeklärt und die dauerhafte Schädigung der Wirbelkörper ausser Acht gelassen. Im Bericht des Kreisarztes Dr.
F._
vom 23. Januar 2014 (Urk. 11/153), auf den sich die
Beschwerde
gegnerin
im Wesentlichen stütze,
würden die initialen Verletzungen und die darauffolgenden Behandlungen gar nicht gewürdigt (Urk. 1 S. 2 f.). Er sei kei
neswegs beschwerdefrei (Urk. 1 S. 3) und weise – wie sich aus dem Gutachten des
G._
vom 10. Oktober 2014 (Urk. 7) ergebe –
betreffend die Wirbelsäule
eine
verbleibende funktionelle Einschränkung von 30 % auf (Urk. 6).
3.
3.1
Betreffend die im Zeitpunkt des Fallabschlusses
am 3
0.
Juli 2014 (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_836/2012 vom 2
7.
März 2014 E. 4.5)
noch vorhandenen Folgen des Motorradunfalls vom 10. September 2011 geht aus den medizinischen Berichten im Wesentlichen Folgendes hervor:
Die erstbehandelnden Ärzte der
A._
„
B._
“
GmbH, Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, stellten im Bericht vom
2. Oktober 2011 folgende Diagnosen (Urk. 11/21 S. 2):
Traumatische Fraktur BWK 8, 9, 11, 12 und LWK 1
Lungenkontusion beidseits dorsal
Metatarsaleköpfchen
IV-Fraktur links
Schulterprellung rechts
Am 22. September 2011 sei im Rahmen eines operativen Eingriff
s
eine dorsale Stabilisierung beziehungsweise I
nstrumentierung perkutan von Th7 auf L
2 durchgeführt worden; betreffend den linken Fuss sei ein
Vorfussentlastungs
schuh
verordnet worden (S. 1). Der Beschwerdeführer
sei
am 3. Oktober 2011
bei reizlosen Wundverhältnissen,
regredienter
Schmerzsymptomatik im Operationsbereich und in auf Station
sebene mobilem Zustand
in die
ambulante Weiterbehandlung entlassen wor
den (S. 3).
3.
2
Die MRI-Untersuchung der BWS und
der
LWS vom 16. Juli 2012 ergab einen Zustand nach Kompressionsfraktur von zirka sechs Wirbelkörpern (BWK 7-9, 11 und 12, LWK 1)
im Bereich der unteren BWS und im
thorakolumbalen
Über
gang, teilweise mit Beteiligung der
Hinterkante
. Aktuell bestünden reizlose Markraumverhältnisse unter den Abschlussplatten ohne Hinweis auf aktive
Sinterungen
. Die im Rahmen der dorsalen
Spondylodese
zwischen Th6 und L1 angebrachte linke
Pedikelschraube
in Th6 komme der Aorta mit ihrer Spitze recht nahe und liege leicht
lateralisiert
. Auf Höhe Th7/8 bestehe eine leichte spinale Enge (
vgl. Bericht Zentrum für medizinische Radiologie,
H._
,
vom 16. Juli 2012,
Urk. 11/52 S. 2).
3.3
Das CT der BWS und der LWS vom 23. August 2012 zeigte Deformierungen der Wirbelkörper BWK 6-9, 11 und 12 sowie LWK 1; die stärkste Deformation weise BWK 8 auf.
Seit dem 16. Juli 2012 sei es zu keiner progredienten Sinterung gekommen. Die ehemaligen Frakturen imponierten
rekonsolidiert
. Der
Spinal
kanal
werde
ossär
nicht eingeengt, lediglich ventral
sei er aufgrund einer ver
stärkten dorsalen
Bandscheibenprotrusion
auf Höhe BWK 7/8 leicht verschmä
lert. Die dorsale
Spondylodese
sei intakt; es seien keine Lockerungszeichen feststellbar. Auffällig sei die linke
Pedikelschraube
in
BWK 6, die
lateralisiert
liege, mit ihrer Spitze die
Kortikalis
des Wirbelkörpers überrage
und damit der thorakalen Aorta recht nahe komme (vgl. Bericht Zentrum für medizinische Radiologie,
H._
, vom 23. August 2012, Urk. 11/53 S. 2).
3.4
Nachdem das
Osteosynthesematerial
am 8. Januar 2013 entfernt worden war (
vgl. Operationsbericht
G._
,
Urk. 8/72)
,
bezeichnete Dr. med.
I._
, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, den Verlauf am 25. März 2013 als sehr gut. Ärztliche Konsultationen fänden keine mehr statt, der
(seit 4. März 2013 wieder zu 75 % arbeitsfähige [vgl. Urk. 11/78 und Urk.
11
/80])
Beschwerdeführer unterziehe sich lediglich noch einer Physiotherapie
und
werde
voraussichtlich
ab 2. April 2013 wieder zu 100 % arbeiten. Ein bleibender Nachteil sei
nicht zu erwarten (Urk. 11/81).
3.5
Gestützt auf die Ergebnisse ihrer kreisärztlichen Untersuchung vom 31. Oktober
2013 stellte
Dr.
D._
in ihrem gleichentags verfassten Bericht
nachstehende Diagnosen (Urk. 11/105 S. 5):
Restbeschwerden im Bereich der thorakalen Wirbelsäule bei Status nach BWK 8
bis
LWK 1-Fraktur
Restbeschwerden mit positivem Lift-off-Test nach Schulterprellung
Bezüglich
Metatarsaleköpfchen
IV-Fraktur links und Lungenkontusion beidseits dorsal keine Beschwerden mehr
Der Beschwerdeführer
, der wieder zu 100 % als Maschinenbauingenieur tätig sei (Urk. 11/105 S. 6),
gebe noch leichte Beschwerden im Bereich der rechten Schulter an. Insgesamt zeige sich ein noch mässiges Rehabilitationsdefizit, ins
besondere eine muskuläre
Dysbalance
der stabilisierende
n Rückenmuskulatur (
S. 5).
Zur Beurteilung des Integritätsschadens seien einerseits die nach der Metallentfernung angefertigten Röntgenbilder einzuholen und andererseits der Bericht der geplanten Jahreskontroll
untersuchung
abzuwarten (S. 6).
3.6
Am 19. Dezember 2013 wurde der Beschwerdeführer von den Ärzten des
Spitals J._
, Chirurgische Klinik, untersucht. In ihrem Bericht vom nämlichen Datum stellten diese folgende Diagnosen (Urk. 11/125 S. 1):
Leichte Schulterschmerzen rechts und globale Schwäche Schulter rechts
Status nach Verkehrsunfall im September 2011 mit
i
nstabiler BWK-Fraktur und s
eriellen
Deckplattenimpressionsfrakturen
BWK 9, 11, 12 und LWK 1
Status nach perkutaner dorsaler Stabilisierung Th7 bis L2
Status nach kompletter Materialentfernung
Der Beschwerdeführer gebe eine leichte Bewegungseinschränkung an der rech
ten Schulter sowie ab und zu stechende Schmerzen an. Grundsätzlich verspüre er etwas weniger Kraft in der rechten Schulter. Seine sportlichen Aktivitäten bestünden in Schwimmen und Joggen.
Die konventionell-radiologische Unter
suchung im Schwedenstatus habe eine Tendinitis
calcarea
der
Supraspinatus
sehne
und ein etwas unregelmässiges
Tuberculum
majus
ergeben (S. 1). Es seien noch ein
Arthro
-MRI der Schulter und eine konsiliarische Untersuchung durch Dr. med.
K._
, Facharzt FMH für Neurologie, vorgesehen (S. 2).
3.7
Dr.
K._
stellte aufgrund der im Rahmen der am 15. Januar 2014 durchgeführ
ten neurologischen und elektrodiagnostischen Untersuchung erhobenen Befunde in seinem gleichentags verfassten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 11/132 S. 1):
Belastungsabhängige, differentialdiagnostisch
arthrogene
Schulter
schmerzen
rechts
Status nach Polytrauma im September 2011 mit:
instabiler BWK-Fraktur, seriellen Deckplatten-Impressionsfrakturen BWK 9, 11, 12, LWK 1, perkutaner dorsaler Stabilisierung Th12-L2
Status nach kompletter Materialentfernung
Seit dem Unfall habe der Beschwerdeführer den Eindruck einer Kraftminderung im Bereich der rechten Schulter. Beim Hochhalten des rechten Arms träten Schmerzen auf und anschliessend eine vermindert
e
Kraft; dies könne auch bei Drehung des Arms nach aussen geschehen. Betreffend den linken Arm und die Beine bestünden keine Beschwerden. Eine Fühl- oder Kraf
tminderung im Arm
bestehe nicht (S. 1).
Die Untersuchung habe keine Anhaltspunkte für eine trau
matische Läsion des Plexus
brachialis
oder der Schulternerven ergeben (S. 2).
3.8
Nach Kenntnisnahme des Befundes des
Arthro
-MRI der rechten Schulter vom 6. Januar 2014 (Urk. 11/129) sowie des Berichts von Dr.
K._
vom 15. Januar 2014 (Urk. 11/132) stellten die
Ärzte des
Spitals J._
, Chirurgische Klinik, am 27. Januar 2014 nachstehende Diagnosen (Urk. 11/128 S. 1):
Antero-
superiore
Rotatorenmanschettenläsion
rechts nach Polytrauma im September 2011 mit
subtotaler, partiell
ossärer
Supraspinatusruptur
partieller
Subscapularisruptur
minimer
artikularseitiger
Infraspinatusruptur
ohne neurologische Ausfälle
Da die Beschwerden relativ gering seien und es sich bei einer
Rotatorenman
schettenrekonstruktion
um einen grösseren Eingriff mit komplexer Nachbe
handlung handle, werde damit jedenfalls einmal zugewartet. Die Behandlung im
Spital J._
sei damit abgeschlossen (S. 2).
3.9
Am 21. Juli 2014 wurde der Beschwerdeführer vom Kreisarzt med.
pract
.
F._
orthopädisch untersucht. Dieser stellte in seinem Bericht vom 23. Juli 2014 fol
gende Diagnosen (Urk. 11/153 S. 4):
Fraktur BWK 8, 9, 11, 12 und LWK 1
Zustand nach
percutaner
dorsaler Instrumentierung von Th7 auf L2
Lungenkontusion beidseits dorsal
Metatarsaleköpfchen
IV-Fraktur links
Schulterprellung rechts
Antero-
superiore
Rotatorenmanschettenläsion
rechts
Der Beschwerdeführer klage noch über eine Kraftminderung des rechten Arms und ziehende Schmerzen im Rücken. Die klinische Untersuchung habe eine seitengleiche Beweglichkeit der beiden Schultergelenke, eine seitengleiche Kraftentwicklung der beiden Hände und eine uneingeschränkte Funktion des rechten Arms ergeben. Betreffend die Wirbelsäule lasse sich
eine leichte
Kypho
sierung
feststellen; eine paravertebrale Muskelverspannung beziehungsweise Schmerzen entlang der BWS und LWS seien nicht vorhanden (S. 4 f.). Die Rota
tionsbewegungen der Wirbelsäule seien frei möglich; der Fingerspitzen-Boden-Abstand betrage 15 cm. Bezüglich des linken Fusses, der subjektiv keine Beschwerden verursache, liessen sich keine pathologischen Befunde erheben. Aufgrund der andauernden Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule sei die Übernahme der Kosten eines Halbjahresabonnements für das Fitnesscenter indi
ziert.
Einer unterstützenden medikamentösen Behandlung bedürfe der
Beschwerdeführer nicht. Die Veränderungen im Bereich der rechten Schulter seien als unfallkausal zu werten. Der Endzustand sei nun erreicht; ein entschä
digungspflichtiger Integritätsschaden liege nicht vor (S. 5).
3.10
Am 31. Juli 2014 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag eines
privaten (vgl. Urk. 1 S. 4) deutschen Versicherers von den Ärzten des
G._
untersucht. Diese stellten i
m U
nfallchirurgischen Gutachten vom 10. Oktober 2014
folgende
Diagnosen (Urk. 7 S. 4):
Frakturen BWK 8, 9, 11, 12, LWK 1
Dorsale Stabilisierung
Postoperative Infektion, Revision, Metallentfernung,
Reinstrumentierung
Vollständige Metallen
t
fernung
Köpfchenfraktur 4. Mittelfussknochen links
Der Beschwerdeführer neige nach eigenen Angaben zu Verspannungen im Rücken, leide an Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule, könne wegen dabei auftretender Rückenschmerzen nicht schwer tragen und klage schliesslich über eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule (S. 4).
Die Röntgenuntersuchung
der BWS und der LWS habe in der
anterior
-
posterior
-Aufnahme eine Geradehaltung und in der Seitenaufnahme eine vermehrte Krümmung der oberen BWS ergeben. Es
hätten
sich eine knöcherne Konsoli
dierung der Fraktur BWK 8 in Keilwirbelform mit Absinken der oberen D
eck
platte und mit
Höhenminderung der Vorderkante von BWK 8 um zirka ein
en
Drittel sowie eine nicht höh
e
ngeminderte
Hin
terkante
von BWK und
eine knö
cherne Konsolidierung der Frakturen BWK 9, 11 und 12 mit Einsinken der obe
ren Deckplatten gezeigt; die Vorder- und
Hinterkanten
wiesen keine Minderung auf. Betreffend die LWS sei
en
in der
anterior
-
posterior
-Aufnahme eine leichte rechtskonvexe Skoliose und in der Seitenaufnahme eine
Steilstellung der LWS sowie des
thorakolumbalen
Übergangs ersichtlich. Die Vorder- und
Hinterkante
von LWK 1 seien nicht höhengemindert (
S. 6).
Nebst diesen radiologischen Befunden
bestünden noch
nachstehende
Unfallfol
gen (S. 7):
Verhärtung der paravertebralen Rückenmuskulatur mittlere BWS/LWS
Einschränkung der Beweglichkeit der Wirbelsäule beim Bücke
n
nach vorne
Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit
Die Köpfchenfraktur des 4. Mittelfussknochens links habe keine verbleibenden Folgen gezeitigt (S. 7). Die
“
Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähig
keit (Invalidität)
“
belaufe sich – voraussichtlich auf Dauer – auf 30 % (S. 8).
4.
4.1
Nach Lage der Akten steht fest und ist unbestritten, dass
sich
der Beschwerde
führer beim Unfall vom 10. September 2011 erhebliche Verletzungen im Bereich der BWK und LWK, der rechten Schulter, des linken Fus
ses und der Lunge zuzog
(vgl. insbesondere Urk.
11/21)
. Massgebend für die
Beurteilung des Integritätsschadens
sind
ausschliesslich
die im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch verbleibenden Gesundheitsschäden. W
elchen Behandlungen sich der B
eschwerdeführer
im Laufe de
r Zeit unterzogen und welche zwischenzeitlich wieder g
änzlich abgeheilten Läsionen
er erlitten hat
(Urk. 1 S. 2 f.)
, ist
dagegen
nicht
von
Anspruchsrelevanz
.
4.2
4.2.1
Aus den medizinischen Berichten ist zu schliessen, dass die beidseitige
Lungen
kontusion
schon bald nach dem fraglichen Unfall wieder folgenlos abheilte und dass auch die Fraktur des
Metatars
a
lköpfchens
IV keine bleibenden Schäden zeitigte
(vgl.
hiezu
insbesondere
Urk.
11/105 S. 6, Urk. 11/153 S. 5,
Urk. 7 S. 5 und S. 7)
.
Die
von den Ärzten des
Spitals J._
am 27. Januar 2014 diagnostizierte (Urk. 11/128 S. 1) und von der SUVA in der Folge als
unfall
kausal
anerkannte (Urk. 11/155)
Rotatorenmanschettenläsion
stellt sodann
unbestrittenerma
ssen (Urk. 1)
-
keinen relevanten
Integritätsschaden dar. So sind die aus der fraglichen -
bei
entsprechende
m
(derzeit nicht vorhandene
m
) Wunsch des Beschwerdeführers noch behandelbaren (Urk. 11/128 S. 2)
–
Schädigung resultierenden Beschwerden (beim Hochhalten und gelegentlich auch bei Aussenrotation des Arms auftretende leichte Schulterschmerzen und leichte Kraftminderung [Urk. 11/105 S. 6, Urk. 11/125 S. 1, Urk. 11/132 S. 1, Urk. 11
/128 S. 2]) nur wenig erheblich. Dies ist auch aus dem
Gutachten der Ärzte des
G._
vom 10. Oktober 2014 (Urk. 7)
zu schliessen, in dem sie
nicht einmal Erwähnung
fanden
.
4.2.2
Was schliesslich die
aufgrund der Wirbelkörperfrakturen
verbleibenden
Folgen
betrifft,
gelangte der Kreisarzt med.
pract
.
F._
– gestützt auf die Ergebnisse der fundierten Untersuchung vom 21. Juli 2014 und in Kenntnis der medizini
sche
n
Vora
kten
– am 23. Juli 2014 zum Schluss, dass
die Schäden an der Wir
belsäule und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen keine entschädi
gungspflichtige Integritätseinbusse darstellten
(Urk. 7/153 S. 4 f.)
.
Angesichts der erhobenen Befunde (leichte
Kyphosierung
im thorakalen Bereich
und – mit 15 cm – lediglich geringfügig über dem Normwert liegender Finger-Boden-Abstand, im aufrechten Stand parallel zum Körper hängende Arme, keine sicht
bare Deviation und/oder Fehlstellung, unauffälliges Narbengewebe, im Lot
stehende Wirbelsäule ohne paravertebrale Muskelverspannung und ohne
Druck
empfindlichkeit
; Urk. 7/153 S. 3) und der
noch vorhandenen
geringfügigen
Beeinträchtigungen
vermag dies
ohne Weiteres
zu überzeugen
.
Dass med.
pract
.
F._
nicht sämtliche radiologischen
Befunde im Bereich der Wirbelsäule im Detail auflistete (Urk. 1 S. 3), tut der Beweistauglichkeit seiner Beurteilung insofern keinen Abbruch, als eine Schädigung der Integrität nach Art. 36 Abs. 1 UVV
nur dann zu bejahen wäre
, wenn
die
se durch
die bildgebend
festgestellte Veränderung augenfällig oder stark beeinträchtigt
w
ürde
(E. 1.1 Abs. 2).
Veränderungen, die weder offensichtliche Auswirkungen (wie bei
spielsweise ein Hinken oder eine augenfällige Fehlhaltung) zeitigen noch Beschwerden respektive Funktionseinschränkungen verursachen, sind d
emnach
nicht zu berücksichtigen.
Am Fehlen einer anspruchserheblichen (mindestens 5%igen) Integritätseinbusse vermögen
daher
auch die
von den Gutachtern des
G._
radiologisch
festgestellte – nur leichte –
rechts
konvexe
Skoliose
LWS und die Steilstellung der LWS beziehungsweise des
thorakolumbalen
Übergangs in der Seitenaufnahme
(Urk. 7 S. 6)
nichts zu ändern
.
Entgegen den einschlägigen Ausführungen des Beschwerdeführer
s (Urk. 6) gingen die
Experten
des
G._
nicht etwa von einer 30%igen funktionellen
Einschränkung der Wirbelsäule, sondern von einer 30%igen „Einschränkung
d
er Leistungsfähigkeit (Invalidität)“ aus (Urk. 7 S. 8). Abgesehen davon, dass
der im fraglichen Gutachten verwendete
Begriff der Invalidität
offensichtlich
nicht mit der im schweizerischen Recht
diesbezüglich
massgebenden Legaldefinition
nach Ar
t. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) übereinstimmt und
die Auswirkungen eines Gesundheitsschadens auf die Erwerbsfähigkeit für die Beurteilung des Integritätsschadens nach Art. 36 Abs. 1 UVV gerade nicht von Bedeutung ist (E. 1.1), lässt sich diese (unbegründete
und teilweise auch auf im Widerspruch zu den
weiteren Akten stehenden Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Exploration beruhende)
Einschätzung
der Ärzte des
G._
weder mit
den
medizinischen
Vorakten
noch mit dem vom Beschwerdeführer effektiv gezeigten Leistungs
vermögen
vereinbaren.
Dieser ist im Alltag aktenkundig kaum eingeschränkt durch
die
Schäden an der Wirbelsäule. Namentlich kann er seine
mitunter erheblich belastenden
sportlichen Aktivitäten (Schwimmen, Lauftraining, Radfahren [Urk.
11/125 S.
1
, Urk.
11/132 S. 1, Urk. 11/141 S. 1, Urk. 11/153 S. 3
]) weiterhin uneingeschränkt ausüben
, und es ist ihm, wie er gegenüber med.
pract
.
F._
(anders als später gegenüber den Gutachtern des
G._
[vgl. Urk. 7 S. 4]) klar angab, auch problemlos möglich, schwere Gegenstände zu tragen (Urk. 11/153 S. 2)
. S
einen Gesundheitszustand bezeichnete er
, nachdem das
Osteosynthesematerial
am 8. Januar 2013 entfernt
(Urk. 11/72) und ihm ab Anfang April 2013 wieder eine
(in der Folge auch effektiv realisierte
; Urk. 7 S.
1)
volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt worden war (Urk. 11/81),
am 8. November 2013 explizit als gut (Urk. 11/110).
Damit im Einklang stehend
gab seine Hausärztin Dr.
I._
am 15. Januar 2014 an, aus ihrer Sicht sei “alles soweit gut“ (Urk. 11/121).
Einer medikamentösen (
namentlich
analgetischen) Behandlung unterzieht
sich der Beschwerdeführer
nach Lage der Akten schon lange nicht mehr (vgl.
Urk. 11/81, Urk. 11/153 S.
5
, Urk. 7 S. 4
)
. Soweit
er
nach dem operativen Eingriff Anfang 2013 überhaupt noch über – leichte – Beschwerden klagte
, betrafen diese, wenn nicht gar ausschliesslich, so zumindest vordergründig
die rechte Schulter und nicht die Wirbelsäule beziehungsweise den Rücken (vgl.
hiezu
Urk. 11/105 S. 5, Urk. 11/125 S. 1, Urk. 11/132 S. 1, Urk. 11/128 S. 2
, Urk. 11/147 S. 1
). Di
e Angaben des Beschwerdeführers gegen
über med.
pract
.
F._
, betreffend den Rücken noch an Verspannungen und gelegentlich an Schmerzen
(und damit an keinen stark
en
B
eeinträchtig
ungen
im Sinne von Art. 36 Abs. 1 UVV)
zu leiden (Urk. 11/153 S. 3; vgl.
hiezu
Urk. 1 S. 3),
stehen insofern
im Einklang
mit den
sich aus den Berichten der behan
delnden Ärzte ergebenden
Beschwerde
schilderungen.
Unter
diesem
Umständen kann keine Rede sein von mässigen
Beanspruchungs
schmerzen
, welche die SUVA-Tabelle 7 „Integritätsschaden bei
Wirbelsäulen
affektionen
“ für eine Integritätsentschädigung bei Frakturen wenigstens vor
aussetzt.
4.3
Nach dem Gesagten ging die SUVA zu Recht von einer den Schwellenwert von 5 % für einen Entschädigungsanspruch nicht erreichenden Integritätseinbusse aus.
Anlass für weitere medizinische Abklärungen
besteht nicht
(Urk. 1 S. 2; antizipierte Beweiswürdigung [BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen]).
Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.