Decision ID: c94da7f6-4013-4cd0-aabd-ce1ee00f271a
Year: 2015
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt
A.
A._ meldete sich am 9. Juli 2001 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-act. 9). Nach den
erforderlichen medizinischen und beruflichen Abklärungen sprach die IV-Stelle dem
Versicherten am 21. April 2004 eine ganze Rente (Invaliditätsgrad 82%) mit Wirkung ab
dem 1. Oktober 2001 zu (IV-act. 65). Im Rahmen eines Revisionsverfahrens von Amtes
wegen verfügte die IV-Stelle am 25. Juni 2010, dass die rentenzusprechende
Verfügung vom 21. April 2004 in Wiedererwägung gezogen und rückwirkend
aufgehoben werde (IV-act. 120). Die vom Versicherten gegen diese Verfügung
erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht St. Gallen mit Entscheid vom
26. November 2012 (IV 2010/323) gut und hob die angefochtene Verfügung auf (IV-act.
135). Gegen diesen Entscheid führte die IV-Stelle Beschwerde in öffentlich-rechtlichen
Angelegenheiten beim Bundesgericht, welches die Beschwerde mit Entscheid vom
23. April 2013 (8C_64/2013) abwies (IV-act. 141). Zum Sachverhalt ist im Übrigen auf
die beiden genannten Gerichtsentscheide zu verweisen.
B.
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B.a Im Juni 2013 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (IV-act. 145). Im
entsprechenden Revisionsfragebogen gab der Versicherte am 29. November 2013
einen unveränderten Gesundheitszustand an. Die Frage, ob er einer Erwerbstätigkeit
oder einer freiwilligen (entgeltlichen oder unentgeltlichen) Arbeit nachgehe, verneinte er
(IV-act. 160). Gemäss einer internen Aktennotiz der IV-Stelle vom 19. Dezember 2013
war telefonisch ein anonymer Hinweis eines Dritten eingegangen, wonach der
Versicherte von November 2012 bis Sommer 2013 für die B._ GmbH gearbeitet
habe. Der Versicherte habe die Gäste bedient, wobei keine Einschränkungen hätten
festgestellt werden können (IV-act. 165). Eine Abklärung der IV-Stelle bei der
Ausgleichskasse ergab, dass die B._ GmbH seit September 2012 für den
Versicherten Beiträge abrechne. Von September 2012 bis Dezember 2012 sei ein
Gesamteinkommen von Fr. 6‘463.-- abgerechnet worden (IV-act. 166)
B.b In seinem Bericht an die IV-Stelle vom 7. Januar 2014 nannte der Hausarzt des
Versicherten, Dr. med. C._, Allgemeinmedizin FMH, als arbeitsfähigkeitsrelevante
Diagnosen den seit 2001 bestehenden Verdacht auf eine funktionelle
Gebrauchsminderung der rechten Hand sowie die psychiatrischen Leiden gemäss den
älteren ärztlichen Berichten bzw. Gutachten. Der Versicherte war bereits zwei Mal
psychiatrisch begutachtet worden: Gemäss dem Gutachten der Psychiatrischen Klinik
D._ vom 11. März 2004 war beim Versicherten eine einfache Aktivitäts- und
Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert worden (IV-act. 57-27). Im Gutachten des
Medizinischen Gutachtenzentrums St. Gallen (MGSG) vom 25. April 2008 waren in
psychiatrischer Hinsicht folgende Diagnosen genannt worden: primäre
Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache, hirnorganische
Wesensänderung sowie der Verdacht auf ADHS vom unaufmerksamen Typ (IV-
act. 81-11). Dr. C._ attestierte in der bisherigen Tätigkeit des Versicherten in einem
metallverarbeitenden Betrieb eine seit 2001 bestehende und andauernde 80% -
100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zur Zumutbarkeit einer adaptierten Tätigkeit äusserte er
sich nicht (IV-act. 169).
B.c Aufgrund des anonymen Hinweises eines Dritten, wonach der Versicherte in der
B._ GmbH erwerbstätig gewesen sei, sowie der Tatsache, dass der Versicherte
diese Tätigkeit trotz expliziter Nachfrage nicht deklarierte (vgl. Gesprächsprotokoll vom
26. Februar 2014, IV-act. 179), veranlasste die IV-Stelle eine Observation des
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Versicherten (IV-act. 175). Gemäss dem Observationsbericht vom 11. März 2014 war
die Überwachung des Versicherten in der Zeit vom 20. Februar bis 6. März 2014
punktuell an mehreren Tagen erfolgt. Im Bericht wurde festgehalten, dass der
Versicherte im Restaurant E._ tätig sei. Der Versicherte habe gegenüber Gästen des
Restaurants geäussert, dass er dieses seit sechs Monaten, d.h. ab ca. September
2013, zusammen mit einem Kollegen führe und an sieben Tagen in der Woche – jeweils
vormittags und abends – arbeite. Diese Angaben deckten sich mit den Erkenntnissen
aus der Überwachung. Der Versicherte sei täglich um 08:55 Uhr im Restaurant
erschienen und habe den Gästen den “Znüni“ serviert. Gegen 11:00 Uhr habe der
Versicherte das Restaurant jeweils verlassen und die Arbeit am späteren Nachmittag
wieder aufgenommen. Mehrere Kontrollfahrten und Überwachungen des Lokals am
Abend hätten gezeigt, dass der Versicherte jeweils nachmittags bis in die
Abendstunden im Restaurant arbeite. Während der gesamten Überwachung habe
keine Einschränkung der rechten Hand festgestellt werden können. Der Versicherte
habe beide Hände uneingeschränkt eingesetzt – sei es bei der Arbeit im Restaurant,
beim Tragen von Einkaufstaschen, beim Öffnen von Türen oder beim Lenken seines
Personenwagens mit Handschaltung. Die Tätigkeit des Versicherten als Betreiber/Wirt
des Restaurants E._ müsse mit einer erneuten Observation in einigen Wochen noch
einmal verifiziert werden (IV-act. 185).
B.d Dr. med. F._ von der IV-Stelle nahm am 16. April 2014 zu den
Observationsergebnissen in medizinischer Hinsicht Stellung. Sie hielt fest, dass sich
bei den videographisch dokumentierten Tätigkeiten weder bezüglich Kraft noch
Geschicklichkeit funktionelle Beeinträchtigungen der rechten Hand feststellen liessen.
Weder der Einsatz der Hand noch das Verhalten oder die Mimik des Versicherten
wiesen auf chronische invalidisierende Schmerzen hin. Der Versicherte sei täglich bei
der Arbeit als Wirt beobachtet worden und habe sämtliche damit verbundenen
Tätigkeiten ohne äusserlich sichtbare Probleme bewältigen können. Es hätten sich
auch keine psychischen Beeinträchtigungen beispielsweise bezüglich der
Konzentration und Aufmerksamkeit bei zahlreichen Gästen im Restaurant oder
Verhaltensauffälligkeiten im sozialen Umgang erkennen lassen. Aus medizinischer Sicht
habe sich der Versicherte bereits selbständig in den Beruf eines Gastwirtes resp. im
Restaurationsbetrieb erfolgreich eingegliedert (IV-act. 188).
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B.e Im Zeitraum von April bis Juni 2014 erfolgten an vier Tagen (am 25. April, am
18. und 21. Mai sowie am 10. Juni 2014) weitere Observationen des Versicherten.
Gemäss den Observationsberichten war der Versicherte an drei der vier überwachten
Tage im Restaurant E._ als Wirt tätig (IV-act. 190, 193, 195, 202).
B.f Anlässlich eines von der IV-Stelle veranlassten Gesprächs vom 30. Juni 2014
wurde der Versicherte mit den Observationsergebnissen konfrontiert (IV-act. 213). Im
Anschluss übergab ihm der IV-Mitarbeiter ein Schreiben, welches die vorsorgliche
Renteneinstellung in Aussicht stellte (IV-act. 211). Als Begründung wurde darin
ausgeführt, es müsse aufgrund der neuen Erkenntnisse davon ausgegangen werden,
dass der Versicherte eine nicht deklarierte Erwerbstätigkeit aufgenommen habe und
seit langer Zeit eine Arbeitsfähigkeit vorliege (IV-act. 211). Mit einer Verfügung vom
25. Juli 2014 wurde die Rente des Versicherten vorsorglich per sofort eingestellt (IV-
act. 219). Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 13. September 2014
Beschwerde beim Versicherungsgericht St. Gallen erheben (IV-act. 224).
B.g Gemäss dem Arbeitgeberbericht der B._ GmbH vom 14. Juli 2014 war der
Versicherte vom 1. September 2012 bis 31. Mai 2013 als Kellner mit einer
unregelmässigen Arbeitszeit im Stundenlohn (Fr. 21.40 pro Stunde) tätig. Von
September bis Dezember 2012 habe der Versicherte zwischen Fr. 1‘541.-- und
Fr. 1‘669.-- verdient. Von Januar bis Mai 2013 habe der Lohn zwischen Fr. 578.-- und
Fr. 856.-- betragen. Das Arbeitsverhältnis sei seitens des Versicherten aufgelöst
worden (IV-act. 217).
B.h Mit einem Vorbescheid vom 7. Oktober 2014 stellte die IV-Stelle dem
Versicherten die Einstellung der Invalidenrente rückwirkend per 30. November 2012 in
Aussicht. Sie führte zur Begründung aus, dass es sich bei der Erwerbsaufnahme des
Versicherten im September 2012 um einen Revisionsgrund handle. Gemäss dem
Gutachten des MGSG vom 25. April 2008, auf welches vorliegend abzustellen sei,
bestehe in der bisherigen Tätigkeit eine 60%ige und in einer adaptierten Tätigkeit eine
75%ige Arbeitsfähigkeit. Anlässlich der Überwachung hätten keine gesundheitlichen
Einschränkungen und Beschwerden festgestellt werden können. Der Versicherte habe
seine angeblich nicht gebrauchsfähige Hand problemlos einsetzen und die Arbeit im
Restaurant E._ ausführen können. Dies bestätige die Annahme, dass der Versicherte
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zu mindestens 75% arbeitsfähig sei. Der Versicherte habe mit seiner Erwerbsaufnahme
selbst bewiesen, dass er in der Lage sei, seine Arbeitsfähigkeit im freien Arbeitsmarkt
umzusetzen. Da von einer nicht optimalen Verwertung der Arbeitsfähigkeit auszugehen
sei, werde bei der Bemessung des Validen- und Invalideneinkommens jeweils auf den
LSE-Tabellenlohn abgestellt. Bei einer Arbeitsfähigkeit von mindestens 75% in einer
leidensadaptierten Tätigkeit resultiere ein IV-Grad von 25%. Es könne offen gelassen
werden, ob unter Berücksichtigung des Observationsmaterials sogar von einer vollen
Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgegangen werden könne, da der IV-
Grad ohnehin unter 40% liege. Der Versicherte habe in grober Weise seine Meldepflicht
und die Pflicht zur wahrheitsgetreuen Aussage gegenüber der IV-Stelle verletzt, indem
er die Erwerbstätigkeit in der B._ GmbH sowie das Führen des Restaurants E._
nicht gemeldet bzw. trotz mehrmaligem Nachfragen stets in Abrede gestellt habe.
Daraus folge, dass der Anpassungszeitpunkt nicht bloss für die Zukunft, sondern
rückwirkend vom Eintritt der wesentlichen Änderung an bestimmt werde (IV-act. 223).
Gegen den Vorbescheid liess der Versicherte am 7. November 2014 Einwand erheben
(IV-act. 229). Mit einer Verfügung vom 17. November 2014 hob die IV-Stelle die
Ausrichtung der Rente rückwirkend per 30. November 2012 auf und entzog einer
allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (IV-act. 230). Mit einer weiteren
Verfügung vom 19. November 2014 verlangte die IV-Stelle die Rückzahlung der seit
dem 1. Dezember 2012 geleisteten Rentenzahlungen im Umfang von Fr. 65‘492.-- an
die Ausgleichskasse (IV-act. 232).
B.i Nach dem Erlass der verfahrensabschliessenden Verfügung vom 17. November
2014 schrieb das Versicherungsgericht das hängige Beschwerdeverfahren betreffend
die am 25. Juli 2014 verfügte vorsorgliche Renteneinstellung mit einem Entscheid vom
4. März 2015 ab (IV 2014/424).
C.
C.a Gegen die Verfügung vom 17. November 2014 richtet sich die vorliegende
Beschwerde des Versicherten (nachfolgend Beschwerdeführer), vertreten durch
Rechtsanwalt lic. iur. F. Bischofberger, vom 5. Januar 2015. Der Beschwerdeführer
beantragt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Anweisung der
Beschwerdegegnerin, in einem allfälligen weiteren Rentenrevisionsverfahren die im
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Entscheid des Versicherungsgerichts vom 26. November 2012 angeordneten
umfassenden medizinischen Neuabklärungen unter Einbezug des psychischen
Gesundheitszustandes vorzunehmen und danach Eingliederungsmassnahmen zu
prüfen und durchzuführen. Zur Begründung verweist der Rechtsvertreter inhaltlich
zunächst auf die Beschwerde gegen die vorsorgliche Renteneinstellung vom
13. September 2014. Er halte an den dort erhobenen Vorwürfen vollumfänglich fest.
Insbesondere seien die teilweise merkwürdigen Aktennummerierungen, das mangelnde
rechtliche Gehör bezüglich der Nennung der sachlichen Zuständigkeiten der
wechselnden, mit dem Fall befassten Personen sowie die Unkorrektheiten und
Ungenauigkeiten im Zusammenhang mit der Observierung des Beschwerdeführers zu
nennen. Weiter beanstandet der Rechtsvertreter im Wesentlichen, dass sich die
Abklärungen der Beschwerdegegnerin nur auf die angebliche Erwerbstätigkeit des
Beschwerdeführers sowie dessen Observation beschränkt hätten. Die vom
Versicherungsgericht angeordneten medizinischen Abklärungen seien nicht erfolgt. Die
Beschwerdegegnerin habe nur einen Bericht von Dr. C._ eingeholt, wobei sie einem
darin erwähnten Hinweis, wonach beim Beschwerdeführer ein psychisches Leiden
vorliege, nicht nachgegangen sei. Mit seiner Tätigkeit in der B._ GmbH habe der
Beschwerdeführer einem seiner Kollegen lediglich einen Gefallen getan. Es habe
keinen Arbeitsvertrag, keine Lohnvereinbarung und auch keinen Arbeitsplan gegeben.
Die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass der Beschwerdeführer das Restaurant
E._ führe bzw. geführt habe, sei falsch. Der Beschwerdeführer sei dort lediglich
Stammgast und gehe keiner Arbeitstätigkeit nach. Der Bericht der IV-internen Ärztin
Dr. F._ genüge den vom Versicherungsgericht verlangten Abklärungen nicht. Eine
Rückerstattung von Leistungen – wie sie die Beschwerdegegnerin verlange – komme
nicht in Betracht, da der Beschwerdeführer nicht bösgläubig gewesen sei (act. G 1).
C.b Am 19. Februar 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der
Beschwerde. Zur Begründung verweist sie auf die angefochtene Verfügung sowie ihre
Eingabe vom 17. November 2014 (IV-act. 231; act. G 3).
C.c Mit einer Eingabe vom 18. Mai 2015 hält der Beschwerdeführer an seinen
Beschwerdeanträgen fest. Der Rechtsvertreter weist u.a. darauf hin, dass er die
Rückforderungsverfügung der Beschwerdegegnerin vom 19. November 2014
angefochten und deren Aufhebung beantragt habe. Bei der Kosten- und
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Entschädigungsfrage im aktuellen Verfahren sei zu berücksichtigen, dass die
Beschwerdegegnerin durch die Verfügung betreffend vorsorgliche Massnahmen vom
25. Juli 2014 dem Beschwerdeführer ein unnötiges Verfahren aufgezwungen habe.
Ausserdem sei mit der lückenhaften und zufällig erscheinenden Observation des
Beschwerdeführers der Beweis einer bestehenden Arbeitsfähigkeit nicht erbracht
worden. Der Bericht von Dr. F._ sei eine interne Beurteilung einer Ärztin, welche den
Beschwerdeführer überhaupt nicht kenne und welche daher auch keine fundierten
Aussagen über dessen psychischen Zustand machen könne. Der Bericht könne daher
keine vom Gericht verlangte umfassende ärztliche Neubeurteilung ersetzen (act. G 7)
C.d Gemäss ihrer Eingabe vom 26. Mai 2015 verzichtet die Beschwerdegegnerin auf
die Einreichung eine Stellungnahme (act. G 9).

Considerations:
Erwägungen
1.
1.1 Anfechtungsgegenstand ist die Verfügung vom 17. November 2014, mit welcher
die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete ganze Rente des Beschwerdeführers
rückwirkend per 30. November 2012 eingestellt hat. Im Weiteren liess der
Beschwerdeführer auch die Rückforderungsverfügung vom 19. November 2014
anfechten. Dieses Verfahren wurde seitens des Versicherungsgerichts bis zur
rechtskräftigen Erledigung der Streitigkeit betreffend die Einstellung der Rente sistiert
(vgl. IV-act. 233) und ist daher nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.
1.2 Der Rechtsvertreter hat den Inhalt der Beschwerde vom 13. September 2014,
worin er den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gestellt hatte,
zum Bestandteil der vorliegenden Beschwerde erklärt. Sofern davon auszugehen ist,
dass er auch für dieses Verfahren einen Antrag auf Wiederherstellung der
aufschiebenden Wirkung stellen wollte, ist festzuhalten, dass mit dem Entscheid in der
Sache die förmliche Behandlung dieses Antrags hinfällig wird.
2.
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2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer rentenbeziehenden Person erheblich, so
wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend
erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Anlass zur
Rentenrevision gibt jede Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist,
den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (Revisionsgrund;
BGE 133 V 545 und 130 V 349 E. 3.5; Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juli 2011,
9C_126/2011, E. 1.1).
2.2 Umstritten und zu prüfen ist vorliegend, ob die Einstellung der Rente per 30.
November 2012 zu Recht erfolgt ist. Die Beschwerdegegnerin hat sich bei ihrem
Entscheid im Wesentlichen auf die Observationsergebnisse, den Bericht von Dr. F._
sowie die Abklärungsergebnisse betreffend die Tätigkeit des Beschwerdeführers in der
B._ GmbH gestützt.
2.3 Aufgrund des anonymen Hinweises, wonach der Beschwerdeführer von
November 2012 bis Sommer 2013 in der B._ GmbH gearbeitet habe (vgl. IV-act.
165), holte die Beschwerdegegnerin am 19. Dezember 2012 bei der Ausgleichskasse
G._ eine Auskunft ein. Die Ausgleichskasse gab an, dass B._ GmbH seit
September 2012 Beiträge für den Beschwerdeführer abrechne. Von September bis
Dezember 2012 sei ein Gesamteinkommen von Fr. 6‘463.-- abgerechnet worden (vgl.
IV-act. 166). Aus dem Arbeitgeberbericht der B._ GmbH vom 14. Juli 2014 geht
hervor, dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2012 bis 31. Mai 2013 als
Kellner im Stundenlohn (Fr. 21.40 pro Stunde) tätig war (vgl. IV-act. 217). Von
September bis Dezember 2012 betrugen die Löhne zwischen Fr. 1‘541.-- und
Fr. 1‘669.--. Insgesamt wurden im Jahr 2012 – entsprechend der Angabe der
Ausgleichskasse G._ – Lohnzahlungen von Fr. 6‘463.-- geleistet. Von Januar bis Mai
2013 wurden Löhne zwischen Fr. 578.-- und Fr. 856.-- bezahlt. Bezüglich des
Arbeitspensums bedeutet dies, dass der Beschwerdeführer von September bis
Dezember 2012 zwischen 72 und rund 80 Stunden pro Monat arbeitete, was
ausgehend von der allgemeinen Arbeitszeit im Betrieb von 45 Stunden pro Woche
einem Pensum von ca. 40% entsprach. Von Januar bis Mai 2013 waren es zwischen 27
und 40 Stunden pro Monat und demzufolge ein Pensum von ca. 20%. Angesichts der
vorliegenden Angaben des Arbeitgebers und der Ausgleichskasse ist erstellt, dass der
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Beschwerdeführer mit einem Teilzeitpensum, welches zumindest im Jahr 2012 deutlich
über seiner theoretisch bestehenden Restarbeitsfähigkeit von 18% (ausgehend von
einem IV-Grad von 82%) lag, in der B._ GmbH erwerbstätig war. Daran vermögen
auch die Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach er dort dem befreundeten
Wirt lediglich aushilfsweise und unentgeltlich geholfen habe, nichts zu ändern.
2.4 Betreffend die Observationsergebnisse ist zunächst zu prüfen, ob die erfolgte
Überwachung rechtmässig war und die Ergebnisse als Beweismittel verwertbar sind.
Durch die privatdetektivliche Observation einer versicherten Person sollen Tatsachen,
welche sich im öffentlichen Raum verwirklichen und von jedermann wahrgenommen
werden können, systematisch gesammelt und erwahrt werden. Zulässig ist
üblicherweise auch eine Observation am Arbeitsplatz (Meyer/Reichmuth,
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Art. 59 N 21). Die beauftragte (externe
oder versicherungsinterne) Überwachungsperson hat sich insbesondere an den durch
Art. 179 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) vorgegebenen
Rahmen zu halten. Vorliegend beschränkte sich die Überwachung des
Beschwerdeführers auf den öffentlichen Raum bzw. auf den Arbeitsplatz, welcher
öffentlich und frei einsehbar ist, und es sind keine Hinweise auf eine Verletzung des
strafrechtlich geltenden Rahmens ersichtlich. Dennoch beschlägt sowohl die
Anordnung der Observation als auch die Verwertung der Ergebnisse grundsätzlich den
Schutzbereich des Grundrechts des Schutzes der Privatsphäre gemäss Art. 13 Abs. 1
der Bundesverfassung (BV; SR 101). Für eine Rechtfertigung der
Grundrechtseinschränkung ist gemäss Art. 36 BV erforderlich, dass eine gesetzliche
Grundlage vorliegt (Abs. 1), ein öffentliches Interesse an der Einschränkung besteht
(Abs. 2), die Einschränkung verhältnismässig ist (Abs. 3) und der Kerngehalt des
Grundrechts nicht angegriffen wird (Abs. 4). Gemäss bundesgerichtlicher
Rechtsprechung stellt Art. 43 ATSG, wonach dem Versicherungsträger die Vornahme
der notwendigen Abklärungen obliegt, in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 ATSG, welcher
eine allgemeine Auskunftspflicht der versicherten Person statuiert, eine genügende
gesetzliche Grundlage für die Anordnung einer Observation dar (BGE 135 I 169, E. 4).
Das öffentliche Interesse an der Einschränkung des Schutzes der Privatsphäre liegt
darin, keine nicht geschuldeten Leistungen zu erbringen, um die Gemeinschaft der
Versicherten nicht zu schädigen. Bezüglich der Verhältnismässigkeit ist die Anordnung
einer Observation zur Erreichung des angestrebten Ziels (wirksame Bekämpfung von
qutater
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Missbräuchen) geeignet. Im Hinblick auf die Erforderlichkeit ist
rechtsprechungsgemäss vorausgesetzt, dass die unmittelbare Wahrnehmung durch
eine Observation aufgrund der Umstände objektiv geboten ist, um Erkenntnisse in
Bezug auf das Ausmass der tatsächlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu
erlangen. Die objektive Gebotenheit ist gegeben, wenn konkrete Anhaltspunkte
vorliegen, die Zweifel an den geäusserten gesundheitlichen Beschwerden oder
der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit aufkommen lassen. Solche Anhaltspunkte
können beispielsweise bei widersprüchlichem Verhalten der versicherten Person, bei
Zweifel an ihrer Redlichkeit (eventuell gestützt auf Angaben und Beobachtungen
Dritter), bei Inkonsistenzen anlässlich der medizinischen Untersuchung, bei
Aggravation, Simulation, Selbstschädigung oder bei ähnlichen Sachverhalten gegeben
sein (BGE 137 I 327, E. 5.4.2.1). Vorliegend war bei der Beschwerdegegnerin ein
anonymer Hinweis eingegangen, wonach der Beschwerdeführer von November 2012
bis Sommer 2013 in der B._ GmbH gearbeitet habe (vgl. IV-act. 165). Gemäss der
von der Beschwerdegegnerin in der Folge eingeholten telefonischen Auskunft bei der
Ausgleichskasse G._ waren von September bis Dezember 2012 Beiträge für den
Beschwerdeführer abgerechnet worden (vgl. IV-act. 166). Angesichts dieser Umstände
und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer trotz direkter Nachfrage im Rahmen
eines persönlichen Gesprächs am 19. Februar 2014 die Aufnahme einer beruflichen
Tätigkeit verneint hatte (vgl. IV-act. 179-2), lagen genügend konkrete Anhaltspunkte
vor, die Zweifel an den vom Beschwerdeführer geäusserten Beschwerden und der
geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit aufkommen liessen. Die Observation war somit
objektiv geboten, zumal davon ausgegangen werden musste, dass der
Beschwerdeführer bei weiteren medizinischen Abklärungen einen unveränderten
Gesundheitszustand geltend machen würde und daher keine andere Mittel zur
Feststellung des Ausmasses der tatsächlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers zur Verfügung standen. Im Übrigen hat das Bundesgericht
verschiedentlich zum Ausdruck gebracht, dass es an die Zulässigkeit einer Observation
im Einzelfall keine hohen Anforderungen stellt (vgl. etwa BGE 137 I 327 mit Hinweisen
auf weitere Urteile). Auch erachtet es eine auf den öffentlichen Raum beschränkte
regelmässige Observation als einen relativ geringfügigen Eingriff in die grundrechtliche
Position der überwachten Person. Demgegenüber steht das höherwertige öffentliche
Interesse einer wirksamen Missbrauchsbekämpfung, womit die Anordnung einer
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Observation auch im engeren Sinn verhältnismässig ist. Da schliesslich auch der
Kerngehalt von Art. 13 BV durch die Anordnung einer solchen Überwachung nicht
angetastet wird (BGE 135 I 169, E. 5.4; 129 V 323, E. 3.3.3), ist die erfolgte
Überwachung des Beschwerdeführers als rechtmässig zu qualifizieren. Die
Observationsergebnisse können folglich als Beweismittel verwertet werden.
2.5 Gemäss den Observationsberichten konnte festgestellt werden, dass der
Beschwerdeführer zwar nicht mehr in der B._ GmbH arbeitete, dass er jedoch als
Wirt das Restaurant E._ führte. Der Observationszeitraum dauerte vom 20. Februar
bis 7. März 2014 (vgl. IV-act. 185). Der Beschwerdeführer konnte an sämtlichen
überwachten Tagen dabei beobachtet werden, wie er jeweils am Morgen gegen 09:00
Uhr mit seinem Auto in die Nähe des Restaurants E._ fuhr. Am 4. März 2014 stellte
die Überwachungsperson erstmals fest, dass der Beschwerdeführer in dem besagten
Restaurant auch arbeitete. In der Folge wurde er täglich bis zum 7. März 2014 bei
seiner Tätigkeit im Restaurant E._ überwacht. Die Überwachungsperson
dokumentierte auf Video, wie der Beschwerdeführer u.a. Küchenarbeiten wie den
Abwasch, das Versorgen von Geschirr oder das Vorbereiten der Getränke erledigte und
die Gäste bediente (besonders anschaulich die Innenaufnahmen, vgl. act. G 3.4, DVD
1b). Die Feststellung der Überwachungsperson, dass der Beschwerdeführer das
Restaurant als Wirt führe, ergab sich zum einen daraus, dass der Beschwerdeführer
zeitweise allein im Restaurant tätig war sowie aus einer Aussage des
Beschwerdeführers gegenüber einem Gast am 6. März 2014. Der Beschwerdeführer
soll jenem erklärt haben, dass er seit sechs Monaten im Restaurant E._ arbeite.
Zusammen mit einem Kollegen arbeite er sieben Tage in der Woche jeweils morgens
und abends (vgl. IV-act. 184). Die Aussage deckt sich insofern mit den
Observationsergebnissen, als dass der Beschwerdeführer tatsächlich jeweils am
Morgen und am späten Nachmittag bis am Abend im Restaurant beim Arbeiten
beobachtet werden konnte. Zudem korrespondierte die Arbeitszeit auch mit den
dokumentierten Öffnungszeiten des Restaurants E._ welche am Eingang ausgehängt
waren (vgl. IV-act. 185-7). Um auszuschliessen, dass es sich lediglich um einen
vorübergehenden Arbeitseinsatz des Beschwerdeführers handelte, wurde der
Beschwerdeführer im Zeitraum von April bis Juni 2014 stichprobenweise nochmals an
vier Tagen observiert (am 25. April, am 18. und 21. Mai sowie am 10. Juni 2014). An
drei der vier Tage konnte der Beschwerdeführer bei seiner Tätigkeit im Restaurant
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E._ beobachtet werden. Am 25. April 2014 dokumentierte die Überwachungsperson
beispielsweise per Video, wie der Beschwerdeführer am Morgen um 09:00 Uhr die
Gäste bediente und die Tische bereit machte (vgl. IV-act. 190, act. G 3.4 DVD 2
“Vormittag“). Am 21. Mai 2014 konnte beobachtet und gefilmt werden, dass der
Beschwerdeführer sowohl am Morgen als auch am späteren Nachmittag alleine für den
Betrieb und den Service zuständig war (vgl. IV-act. 193, 195, act. G 3.4 DVD 3). Der
Einwand des Rechtsvertreters, wonach der Beschwerdeführer lediglich Stammgast im
Restaurant E._ sei und teilweise als Gast einzelne Arbeiten im Sinne einer Gefälligkeit
übernehme, weil dies dort so üblich sei, lässt sich angesichts der klaren
Observationsergebnisse nicht halten. Die Ergebnisse belegen, dass der
Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Restaurant E._ einer
Arbeitstätigkeit mit hohem, wahrscheinlich vollzeitlichem Pensum nachging. Ob er
tatsächlich als Wirt tätig war oder eine andere Funktion innehatte, spielt keine Rolle.
Jedenfalls war er offensichtlich in der Lage, den Betrieb des Restaurants zeitweise
allein zu übernehmen (vgl. z.B. IV-act. 195). Die Überwachungsperson hielt fest, dass
während der gesamten Überwachung keinerlei Einschränkungen der rechten Hand
hätten beobachtet werden können. Der Beschwerdeführer habe beide Hände
uneingeschränkt eingesetzt – sei es bei der Arbeit im Restaurant, beim Tragen von
Einkaufstaschen, beim Öffnen von Türen oder beim Lenken seines Personenwagens
mit Handschaltung (vgl. IV-act. 185-8).
2.6 Zusammen mit einer ärztlichen Aktenbeurteilung sind Observationsergebnisse
grundsätzlich geeignet, eine genügende Basis für Sachverhaltsfeststellungen
betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der versicherten Person zu
bilden (SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7; Urteil des Bundesgerichts vom
31. Dezember 2010, 9C_891/2010, E. 5.2). Die IV-Vertrauensärztin Dr. F._ nahm am
16. April 2014 Stellung zu den Observationsergebnissen. Dabei bezog sie sowohl den
Observationsbericht als auch das Videomaterial in ihre Beurteilung mit ein. Bezüglich
der vom Beschwerdeführer gegenüber den Ärzten wiederholt geltend gemachten
Einschränkung seiner rechten Hand aufgrund von Schmerzen und Kraftlosigkeit hielt
Dr. F._ in der Beurteilung fest, dass sich bei keiner dokumentierten Tätigkeit eine
Einschränkung oder eine schmerzbedingte Schonung der rechten Hand feststellen
lasse. Im Verhalten des Beschwerdeführers deute nichts (Haltung, Schonung, Gestik,
Mimik) auf eine Schmerzproblematik hin. Der Beschwerdeführer habe bei der Arbeit als
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Wirt alle damit verbundenen Tätigkeiten ohne äusserliche Probleme bewältigen können
(Einkauf inklusive Tragen der gefüllten Einkaufstasche zum Lokal, kleine
Küchenarbeiten wie “Znüni“ vorbereiten, Kaffee machen, Geschirr in die Spülmaschine
einräumen, Bedienung und Betreuung der Gäste, Geld kassieren). Beim Manövrieren
des Autos fielen ebenfalls keine Beeinträchtigungen auf. Es liessen sich auch keine
psychischen Beeinträchtigungen beispielsweise bezüglich der Konzentration und
Aufmerksamkeit bei zahlreichen Gästen im Lokal oder Verhaltensauffälligkeiten im
sozialen Umgang erkennen. Der Beschwerdeführer erledige seine Arbeit flink und
effizient. Aus medizinischer Sicht habe sich der Beschwerdeführer selbständig in den
Beruf eines Gastwirtes respektive im Restaurationsbetrieb erfolgreich eingegliedert (vgl.
IV-act. 188). Die Beurteilung von Dr. F._ erscheint umfassend und überzeugend.
2.7 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bringt vor, das
Versicherungsgericht habe in seinem Entscheid vom 26. November 2012 eine
umfassende medizinische Abklärung des Beschwerdeführers gefordert. Der Bericht
von Dr. F._ genüge dieser Forderung nicht. Dazu ist festzuhalten, dass sich die
Durchführung einer umfassenden medizinischen Abklärung aufgrund der
Observationsergebnisse erübrigt. Der Beschwerdeführer wurde zuletzt im März/April
2008 durch das MGSG umfassend (orthopädisch und psychiatrisch) medizinisch
untersucht und begutachtet. Der orthopädische Gutachter nannte in seinem Gutachten
vom 25. März 2008 als somatische arbeitsfähigkeitsrelevante Diagnose eine
Schmerzpersistenz bei Status nach Arthroskopie und Raffnaht des Diskus ulnaris
rechts 02/01 und Ulnavorschub (vgl. IV-act. 82-4). In der Beurteilung hielt er fest, dass
die subjektiven Beschwerden im rechten Handgelenk seit der letzten Begutachtung im
Jahr 2002 bzw. 2004 unverändert seien. Objektiv könne ebenfalls keine relevante
Verschlechterung des Befundes festgestellt werden. Körperlich schwere Arbeiten, die
mit häufiger Kraftanwendung des rechten Handgelenks verbunden seien, könnten noch
zu ca. 30% zugemutet werden. In körperlich leichten Tätigkeiten ohne Kraftanwendung
der nicht dominanten rechten Hand bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Tätigkeit
des Beschwerdeführers im Restaurant E._ entsprach offenbar einer solchen aus
somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit. Bei der Observation zeigte sich, dass der
Beschwerdeführer die rechte Hand bei diversen Tätigkeiten ganz normal und ohne
sichtbare Einschränkungen gebrauchte. Auf die subjektiven Angaben des
Beschwerdeführers betreffend seine Handbeschwerden kann nicht abgestellt werden.
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Diesbezüglich machte er nämlich gegenüber der Beschwerdegegnerin widerlegbar
falsche Angaben, als er im Rahmen des persönlichen Gesprächs vom 30. Juni 2014
angab, er habe bei seiner Tätigkeit in der B._ GmbH ausschliesslich mit der linken
Hand gearbeitet: Er habe die Teller und Getränke mit der linken Hand zu den Gästen
gebracht und habe auch mit der linken Hand Geld einkassiert, indem er das
Portemonnaie auf dem Tisch abgelegt habe (vgl. IV-act. 213). Die
Observationsergebnisse belegen jedoch klar, dass der Beschwerdeführer für diese und
auch andere Arbeiten beide Hände normal einsetzte. In somatischer Hinsicht kann
somit für die Tätigkeit des Beschwerdeführers im Restaurant E._ überwiegend
wahrscheinlich eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werden.
2.8 Die Zusprache einer ganzen Rente am 21. April 2004 (vgl. IV-act. 65) erfolgte
massgeblich aufgrund von psychisch bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit.
Im Bericht der Abklärungs- und Ausbildungsstätte Appisberg, wo der
Beschwerdeführer vom 30. Juni bis 15. Juli 2003 eine berufliche Abklärung absolviert
hatte, wurde festgehalten, dass die äusserst geringen kognitiven Voraussetzungen dem
Beschwerdeführer auch diejenigen Tätigkeiten verunmöglichten, welche ihm rein
somatisch noch möglich wären. Vor allem seine Unfähigkeit, die Aufmerksamkeit über
eine durchschnittliche Zeitspanne bei einer Tätigkeit aufrecht zu erhalten, liessen auch
die einfachsten seriellen Tätigkeiten nicht zu. Die Erreichung einer Arbeitsfähigkeit in
der freien Wirtschaft sei als sehr fraglich zu bezeichnen (vgl. IV-act. 45-6). Die
Beschwerdegegnerin veranlasste in der Folge eine psychiatrische Begutachtung des
Beschwerdeführers. Im entsprechenden Gutachten der Psychiatrischen Klinik D._
vom 11. März 2004 wurde die Diagnose einer einfachen Aktivitäts- und
Aufmerksamkeitsstörung genannt. In der Beurteilung hielt der Gutachter fest, dass die
Störung beim Beschwerdeführer aktuell derart ausgeprägt sei, dass die Ausübung
einer Tätigkeit, welche verbunden sei mit dem Aufrechterhalten der Konzentration auf
die Ausübung derselben Tätigkeit über täglich mehrere Stunden, nicht möglich sei.
Diesbezüglich bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für Tätigkeiten, welche der
Beschwerdeführer zwischendurch immer wieder durch Pausen unterbrechen könne,
bestehe eine Leistungsfähigkeit von ca. 50% (vgl. IV-act. 57-27 ff.). Im psychiatrischen
Teilgutachten des MGSG vom 25. April 2008 führte der Gutachter folgende Diagnosen
auf: eine primäre Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache, eine
hirnorganischeWesensänderung, den Verdacht auf ADHS vom unaufmerksamen Typus
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sowie den Verdacht auf funktionell verstärkte Gebrauchsminderung der rechten Hand.
In der Beurteilung hielt er fest, dass aus den beiden erstgenannten Diagnosen
funktionell eine Beeinträchtigung der Schriftsprache in der Muttersprache Italienisch
sowie eine funktionell gering bis mittelgradig ausgeprägte Beeinträchtigung der
gesprochenen Sprache in Deutsch resultiere. Zudem bestünden eine Beeinträchtigung
der affektiven Resonanzfähigkeit und eine reduzierte Fähigkeit im interpersonellen
Kontakt. Die vorgutachterliche Diagnose eines ADHS könne zwar durch die aktuelle
Begutachtung nicht widerlegt werden, jedoch entspreche die aktuell gezeigte Ausdauer
kaum einer Beeinträchtigung, welche die Annahme einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit
zulassen würde. Zweifel an der durchgängigen Plausibilität der vom Vorgutachter und
der Berufsabklärung angeführten, vom Beschwerdeführer aber gar nicht beklagten
Einschränkungen der Aufmerksamkeit, der Ausdauer und der Konzentration ergäben
sich auch bezüglich gewisser Angaben bei der Sozialanamnese (z.B. Autofahrt als
Fahrer nach H._). Aus psychiatrischer Sicht betrage die Arbeitsfähigkeit in der
angestammten Tätigkeit als Maschinenarbeiter 60% und in einer somatisch
angepassten Tätigkeit 75% (vgl. IV-act. 81-11 ff.). Bei dieser Einschätzung handelte es
sich um eine andere Beurteilung des im Wesentlichen gleichen Sachverhalts, welcher
im Rahmen der Vorbegutachtung von 2004 zu Grunde gelegen hatte. Bezüglich der
damals höheren Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit wies der psychiatrische Gutachter
des MGSG zu Recht darauf hin, dass der Vorgutachter den Beobachtungen in der
Berufsabklärung ein grosses Gewicht beigemessen habe (vgl. IV-act. 81-13). Unter
Berücksichtigung der Observationsergebnisse lassen sich die von der Berufsabklärung
und dem Vorgutachter geltend gemachten Einschränkungen nicht nachvollziehen. Wie
die Observation gezeigt hat, war der Beschwerdeführer sogar in der Lage, das
Restaurant E._ allein zu führen und – auch bei zahlreich anwesenden Gästen – für
den ordentlichen Betrieb und den Service zu sorgen (vgl. z.B. IV-act.195). Anzeichen
einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit oder der Konzentration zeigten sich dabei
nicht. Gemäss dem Arbeitgeberbericht der B._ GmbH vom 14. Juli 2014 setzte auch
die Tätigkeit als Kellner eine grosse Konzentration und Aufmerksamkeit voraus (vgl. IV-
act. 217), welche der Beschwerdeführer mangels anderer Angaben wohl aufzubringen
vermochte. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung des MGSG-Gutachters erweist sich daher
als überzeugender als diejenige des Vorgutachters, wobei auch die Einschätzung einer
75%igen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die Tätigkeit des Beschwerdeführers im
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Restaurant E._ wohl noch als zu tief zu betrachten ist. Gewisse vom Gutachter
beschriebene Beeinträchtigungen aufgrund der Diagnosen wirkten sich bei dieser
Tätigkeit konkret nämlich nicht einschränkend aus. Beispielsweise stellten die
beschriebenen sprachlichen Beeinträchtigungen angesichts der während der
Observation wiederholt beobachteten angeregten und lebhaften Gespräche zwischen
dem Beschwerdeführer und seinen Gästen kein Problem dar. Eine reduzierte Fähigkeit
im interpersonellen Kontakt war in keiner Weise zu sehen. Insofern ist die Tätigkeit des
Beschwerdeführers im Restaurant E._ als eine seinen Leiden ideal angepasste
Tätigkeit zu betrachten, zumal er dort auch seine mathematische Begabung, welche
ihm im Gutachten vom 11. März 2004 attestiert worden war (vgl. IV-act. 57-29),
einsetzen konnte. Es kann somit überwiegend wahrscheinlich davon ausgegangen
werden, dass in dieser Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von
75% - 100% besteht. Dass die Beschwerdegegnerin bei der Renteneinstellung gestützt
auf das Gutachten des MGSG von einer mindestens 75%igen Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers ausging, ist jedenfalls nicht zu beanstanden.
2.9 Der Rechtsvertreter macht geltend, die Beschwerdegegnerin sei einem Hinweis
von Dr. C._, wonach beim Beschwerdeführer ein psychisches Leiden bestehe, zu
Unrecht nicht nachgegangen. Er spricht damit ein undatiertes, von Dr. C._
abgestempeltes und am 9. Januar 2014 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenes
Aktenstück an, auf welchem ein Satz steht, der für sich allein keinen Sinn macht und
offenbar eine Fortsetzung einer Beurteilung des Gesundheitszustandes des
Beschwerdeführers darstellt (vgl. IV-act. 171-1). Auch wenn der Satz nicht zugeordnet
werden kann, ist überwiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass das Aktenstück
zum Arztbericht von Dr. C._ vom 7. Januar 2014, welcher am 10. Januar 2014
einging, gehört. Dies hat Dr. C._ der Beschwerdegegnerin auf deren Anfrage offenbar
auch selbst so mitgeteilt (vgl. IV-act. 226-120). Im Bericht vom 7. Januar 2014 hielt
Dr. C._ fest, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sich nicht
wesentlich verändert habe (vgl. IV-act. 169-5). Betreffend die psychiatrischen
Diagnosen und Auffälligkeiten nahm er keine eigene Beurteilung vor, sondern verwies
auf die früheren Gutachten. Seine Angaben geben keinerlei Hinweise auf eine
Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers in
psychiatrischer Hinsicht. Durch das besagte Aktenstück lässt sich daher auch kein
weiterer medizinischer Abklärungsbedarf begründen.
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2.10 Zusammengefasst bieten die Observationsergebnisse und die Aktenbeurteilung
von Dr. F._ vom 16. April 2014 in Verbindung mit den früheren Gutachten eine
genügende Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
Gestützt auf diese Grundlagen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer
mindestens 75%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer
leidensadaptierten Tätigkeit auszugehen. Mit der Tätigkeit im Restaurant E._ hat der
Beschwerdeführer eine offensichtlich ideal leidensadaptierte Tätigkeit gefunden und
sich damit selbständig wieder in den Arbeitsmarkt integriert. Weitere medizinische
Abklärungen sowie Eingliederungsmassnahmen sind daher nicht angezeigt.
3.
3.1 Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG;
SR 831.20) besteht ein Rentenanspruch erst ab einem Invaliditätsgrad von 40%.
Gemäss Art. 16 ATSG ist zur Bemessung des Invaliditätsgrades das Einkommen, das
die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(Invalideneinkommen), in Beziehung zu setzen zum Erwerbseinkommen, das sie
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).
3.2 Bei der Bestimmung des Valideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin in
der angefochtenen Verfügung die statistischen Tabellenlöhne gemäss der
Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundes heran. Da die Ermittlung des im
Gesundheitsfall erzielbaren Einkommens jedoch so konkret wie möglich zu erfolgen
hat, ist – wie bereits bei der rentenzusprechenden Verfügung vom 21. April 2004 (vgl.
IV-act. 59) – auf den Lohn der letzten Arbeitsstelle des Beschwerdeführers vor Eintritt
der Arbeitsunfähigkeit abzustellen, zumal es keine Hinweise auf eine bevorstehende
Änderung seiner Validenkarriere gab. Der Beschwerdeführer war vor Eintritt der
Arbeitsunfähigkeit als Mitarbeiter in einem Stahlbetrieb tätig. Gemäss dem
Arbeitgeberbericht vom 31. Juli 2001 hätte der Beschwerdeführer ohne
Gesundheitsschaden einen Lohn von monatlich Fr. 4‘300.-- (zzgl. einem 13.
Monatslohn) erhalten (vgl. IV-act. 14-2), was einem Jahreslohn von Fr. 55‘900.--
entsprochen hätte. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (vgl. Tabelle
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39 zur Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne,
1976-2014, des Bundesamtes für Statistik) läge das Jahreseinkommen im Jahr 2014
bei Fr. 65‘246.--. Dieses hypothetische Einkommen ist als Valideneinkommen
heranzuziehen.
3.3 Auch das Invalideneinkommen ist möglichst konkret, d.h. primär anhand der
beruflich-erwerblichen Situation, in welcher die versicherte Person konkret steht, zu
bestimmen. Bezüglich der Tätigkeit des Beschwerdeführers im Restaurant E._ fehlen
jedoch konkrete Anknüpfungspunkte, da der Beschwerdeführer dort schwarz
beschäftigt war und der Arbeitgeber entsprechend keine Sozialbeiträge abrechnete.
Aus diesem Grund ist es vorliegend gerechtfertigt, die statistischen Tabellenwerte der
LSE heranzuziehen. Gemäss diesen hatten Männer im Kompetenzniveau 1 – wo der
Beschwerdeführer mangels abgeschlossener Ausbildung und aufgrund seiner
vergangenen Tätigkeiten einzuordnen ist – im Jahr 2014 einen Verdienst von
Fr. 66‘113.-- (vgl. Anhang 2 [Lohnentwicklung] zu der von der Informationsstelle AHV/IV
herausgegebenen Gesetzestextausgabe 2015 sowie die Tabelle 39 zur Entwicklung der
Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2014, des
Bundesamtes für Statistik). Es fällt auf, dass der hypothetische Lohn des
Beschwerdeführers bei seinem letzten Arbeitgeber unter dem statistischen
Tabellenlohn gelegen hätte, er demnach unterdurchschnittlich verdient hätte. Die in
einem solchen Fall vom Bundesgericht grundsätzlich vorgesehene Korrektur in Form
einer Parallelisierung der Vergleichseinkommen, ist nur vorzunehmen, wenn der
tatsächliche Verdienst vom branchenüblichen Einkommen mindestens um 5%
abweicht, was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. BGE 135 V 297, E. 6.1.2 und E. 6.1.3).
Ausgehend von einer mindestens 75%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
beträgt das Invalideneinkommen Fr. 49‘585.-- (Fr. 66‘113.-- x 0,75).
3.4 Stellt man das Validen- und das Invalideneinkommen einander gegenüber,
resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 15‘661.--, was einem Invaliditätsgrad von rund
24% entspricht. Mit diesem unter 40% liegenden Invaliditätsgrad hat der
Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Rente.
3.5 Die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente erfolgt
grundsätzlich frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung
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folgenden Monats an (vgl. Art. 88 Abs. 2 lit. a IVV). Die Beschwerdegegnerin hob die
Rente jedoch rückwirkend per 30. November 2012 auf. Gestützt auf 88 Abs. 2 lit. a
IVV erfolgt die Herabsetzung der Rente rückwirkend ab Eintritt der erheblichen
Änderung, wenn der Bezüger die Leistung zu Unrecht erwirkt hat oder der ihm nach
Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist. Die Meldepflicht besagt,
dass eine versicherte Person jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung,
insbesondere bezüglich des Gesundheitszustandes und der Arbeits- oder
Erwerbsfähigkeit, der IV-Stelle unverzüglich anzuzeigen hat. Der Beschwerdeführer
meldete der Beschwerdegegnerin weder die Erwerbsaufnahme bei der B._ GmbH
noch jene im Restaurant E._ Vielmehr noch verneinte er sogar auf direkte Nachfrage
der Beschwerdegegnerin im Rahmen der persönlichen Gespräche jegliche
Erwerbstätigkeit. Damit hat der Beschwerdeführer seine Melde- und Auskunftspflicht
gegenüber der Beschwerdegegnerin in grober Weise verletzt. Der Beschwerdeführer
nahm die Erwerbstätigkeit in der B._ GmbH per 1. September 2012 auf. Eine
Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV zu berücksichtigen,
nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Aus
diesem Grund hob die Beschwerdegegnerin die Rente zu Recht per 30. November
2012 auf. Die angefochtene Verfügung vom 17. November 2014 erweist sich somit als
rechtmässig.
4.
4.1 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.
4.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint bei dem vorliegenden durchschnittlichen Beurteilungsaufwand angemessen.
Dem unterliegenden Beschwerdeführer sind die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 600.--
aufzuerlegen (vgl. Art. 95 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP/
sGS 951.1]). Mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.--, welcher aus dem
Verfahren IV 2014/424 übertragen wurde, sind die Gerichtskosten beglichen.