Decision ID: 3873adec-4943-46ed-81be-95dbb0e49033
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 10. Juni 2022 in der Schweiz um Asyl
nach (vgl. Akten der Vorinstanz [SEM-act.] 1).
B.
Die Vorinstanz nahm am 15. Juni 2022 die Personalien des Beschwerde-
führers auf und am 21. Juni 2022 gewährte sie ihm rechtliches Gehör, unter
anderem zur Zuständigkeit Bulgariens für die Durchführung des Asyl- und
Wegweisungsverfahrens, zum beabsichtigten Nichteintretensentscheid,
zur Wegweisung in diesen Dublin-Mitgliedstaat sowie zu seinem Gesund-
heitszustand (vgl. SEM-act. 8 und 13).
C.
Mit Verfügung vom 31. August 2022 – eröffnet am 5. September 2022 –
trat die Vorinstanz in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG
(SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein, ordnete die Wegweisung nach
Bulgarien an und forderte den Beschwerdeführer auf, die Schweiz am Tag
nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Gleichzeitig wies die Vor-
instanz auf die einer allfälligen Beschwerde von Gesetzes wegen fehlende
aufschiebende Wirkung hin und beauftragte den Kanton Thurgau mit dem
Vollzug der Wegweisung (vgl. SEM-act. 23).
D.
Gegen den vorinstanzlichen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am
12. September 2022 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er be-
antragte, die Verfügung vom 1. September 2022 (recte: 31. August 2022)
vollständig aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vor-
instanz zurückzuweisen. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, auf
sein Asylgesuch einzutreten und in der Schweiz ein materielles Asylverfah-
ren durchzuführen, oder die Sache sei zur Einholung individueller Zusiche-
rungen der bulgarischen Behörden bezüglich Zugang zu angemessener
Unterbringung, Ernährung und medizinischer Grundversorgung sowie zu
einem fairen und diskriminierungsfreien Asylverfahren an die Vorinstanz
zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, der Be-
schwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Im Sinne einer superpro-
visorischen Massnahme seien die Vollzugsbehörden unverzüglich anzu-
weisen, von einer Überstellung nach Bulgarien abzusehen, bis das Bun-
desverwaltungsgericht über die Erteilung der aufschiebenden Wirkung ent-
schieden habe. Ihm sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren
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und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten (vgl. Akten
des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1).
E.
Am 13. September 2022 lagen dem Bundesverwaltungsgericht die Akten
in elektronischer Form vor, und gleichentags setzte der Instruktionsrichter
den Vollzug der Überstellung gestützt auf Art. 56 VwVG einstweilen aus
(vgl. BVGer-act. 2).

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.2. Die Beschwerde ist zulässig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. VGG). Der Be-
schwerdeführer ist zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105
AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht
eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52
Abs. 1 VwVG).
2.
2.1. Mit Beschwerde können die Verletzung von Bundesrecht (einschliess-
lich Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige
und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ge-
rügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.2. Die Beschwerde erweist sich – wie im Folgenden zu zeigen ist – als
offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines
Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln ist
(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
Den Einträgen in der "Eurodac"-Datenbank zufolge hatte der Beschwerde-
führer vor seiner Antragstellung in der Schweiz am 4. Mai 2022 in Bulgarien
und am 1. Juni 2022 in Österreich um Asyl ersucht (vgl. SEM-act. 6). Das
Wiederaufnahmegesuch der Vorinstanz vom 23. Juni 2022 gestützt auf
Art. 18 Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien
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und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei-
nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-
gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist
(nachfolgend: Dublin-III-VO) hiessen die bulgarischen Behörden am 7. Juli
2022 gut (vgl. SEM-act. 15 und 18). Damit ist die grundsätzliche (Wieder-
aufnahme-) Zuständigkeit Bulgariens zur Durchführung des Asyl- und
Wegweisungsverfahrens gegeben.
4.
Der Beschwerdeführer macht systemische Mängel im bulgarischen Asyl-
verfahren geltend. Im Lichte von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO ist daher zu
prüfen, ob es wesentliche Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylver-
fahren und die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Bulgarien sys-
temische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschli-
chen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der
Grundrechte der Europäischen Union (2012/C 326/02) mit sich bringen
würden.
4.1. Das Bundesverwaltungsgericht geht nicht von systemischen Mängeln
im bulgarischen Asylverfahren aus. Es hat sich im Referenzurteil
F-7195/2018 vom 11. Februar 2020 ausführlich mit dem bulgarischen Asyl-
system und der Situation asylsuchender Personen in Bulgarien auseinan-
dergesetzt. Das Bundesverwaltungsgericht hat festgehalten, dass das dor-
tige Asylverfahren sowie die Aufnahmebedingungen zwar gewisse Mängel
aufweisen würden, diese aber nicht systemischer Natur seien, weshalb von
Überstellungen nach Bulgarien grundsätzlich nicht abzusehen sei. Die Be-
dingungen in den Aufnahme- und Haftzentren seien zwar prekär, könnten
jedoch nicht als unmenschlich oder entwürdigend qualifiziert werden (vgl.
Referenzurteil F-7195/2018 E. 6.6.1 und 6.6.7; Urteile des BVGer
E-3904/2022 vom 13. September 2022 E. 6.2; D-3547/2022 vom 25. Au-
gust 2022 E. 7.1; E-3526/2022 vom 22. August 2022 E. 6.2; je m.w.H.).
4.2.
4.2.1. Rechtsmittelweise macht der Beschwerdeführer des Weiteren gel-
tend, in Bulgarien von der Polizei festgenommen und einen Monat lang in
einem geschlossenen Camp festgehalten worden zu sein. Dort sei er aus-
serhalb der Blickwinkel der Kameras, beispielsweise im Zimmer oder auf
der Toilette, von Mitarbeitern der Einrichtung jeweils geschlagen worden.
Sie hätten die Schuhe ausgezogen und ihm in die Weichteile (z.B. die Ge-
schlechtsteile) getreten, um an seinem Körper keine Spuren zu hinterlas-
sen. Falls er in der Warteschlange vor der Essensausgabe die Hände aus
den Hosentaschen genommen habe, sei er markiert, verfolgt und bestraft
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worden. Während eines Besuches einer deutschen NGO im Camp habe
sich das Personal passiv verhalten. Nachdem sie die Unterkunft verlassen
hätten, seien er und andere Bewohner dann misshandelt worden. Hege die
Vorinstanz Zweifel an diesen Erlebnissen, hätte sie die Glaubhaftigkeit sei-
ner Aussagen abklären und ihn nach möglichen Zeugen und Ursachen für
diese Misshandlungen fragen müssen. Zudem habe es die Vorinstanz un-
terlassen, ihm anlässlich des Dublin-Gespräches entgegenzuhalten, dass
sein Körper keine Spuren von Misshandlungen aufweise (vgl. BVGer-
act. 1).
4.2.2. Die Vorinstanz stufte die Aussagen des Beschwerdeführers betref-
fend die Anwendung von Gewalt durch die Mitarbeitenden eines Camps in
Bulgarien als unglaubhaft ein. Der vertretene Beschwerdeführer rügt zwar,
die Vorinstanz habe es unterlassen, diesbezüglich Abklärungen bei den
bulgarischen Behörden oder bei der Leitung des Zentrums einzuholen
(zum Untersuchungsgrundsatz: Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG; vgl.
BVGE 2015/4 E. 3.2). Er war indes nicht in der Lage, seine bereits im Dub-
lin-Gespräch relativ pauschal gehaltenen und unsubstantiierten Ausführun-
gen im vorliegenden Verfahren wesentlich zu ergänzen, geschweige denn
Zeugen eines Vorfalles zu benennen. Bereits im Dublin-Gespräch wurde
er von seiner Rechtsvertretung aufgefordert, nähere Ausführungen zur an-
geblich erlittenen Gewalt zu machen. Mit der Vorinstanz sind die Aussagen
des Beschwerdeführers daher als unglaubhaft einzustufen. Sie genügen
nicht, um die grundsätzliche Vermutung umzustossen, wonach Bulgarien
seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt (vgl. oben E. 4.1).
Daran vermögen auch der allgemeine Verweis auf Berichte internationaler
Organisationen oder auf den Bericht von bordermonitoring.eu vom Juni
2020 (Get out! Zur Situation von Geflüchteten in Bulgarien;
vgl. < https://bordermonitoring.eu/wp-content/uploads/2020/06/bm.eu-
2020-bulgaria_web.pdf >, abgerufen am 28.09.22) nichts zu ändern.
4.2.3. Festzuhalten ist überdies, dass die bulgarischen Behörden der Wie-
deraufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b
Dublin-III-VO zugestimmt haben. Daraus ist zu schliessen, dass sein Asyl-
gesuch in Bulgarien materiell noch nicht abschliessend behandelt wurde.
Insofern ist nicht zu erwarten, dass der Beschwerdeführer nach seiner
Überstellung nach Bulgarien in Administrativhaft versetzt wird. Das Verfah-
ren ist in Bulgarien wieder aufzunehmen und der Beschwerdeführer in das
Asylsystem zu integrieren, woraufhin er die ihm zustehenden Rechte wahr-
nehmen kann (vgl. Urteile des BVGer F-556/2022 vom 10. Februar 2022
E. 3.2.2; F-3101/2022 vom 22. Juli 2022 E. 6.1; F-3473/2019 vom 25. Mai
2020 E. 5.3.1).
https://bordermonitoring.eu/wp-content/uploads/2020/06/bm.eu-2020-bulgaria_web.pdf https://bordermonitoring.eu/wp-content/uploads/2020/06/bm.eu-2020-bulgaria_web.pdf
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4.3. Aus der vom Beschwerdeführer angeführten tiefen Gutheissungs-
quote von 10 % für Asylgesuchstellende aus Afghanistan (vgl. auch die
Statistik in Asylum Information Database, Country Report: Bulgaria, update
2021, S. 7; < https://asylumineurope.org/wp-content/uplo-
ads/2022/02/AIDA-BG_2021update.pdf >, abgerufen am 28.09.22) lässt
sich nicht ableiten, sein Asylverfahren werde in Bulgarien nicht korrekt
durchgeführt oder die bulgarischen Behörden würden in seinem Fall den
Grundsatz des Non-Refoulement missachten und ihn zur Ausreise in ein
Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem
Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen
würde, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (vgl. Refe-
renz-Urteil F-7195/2018 E. 6.6.7 und E. 7.2.2; Urteile des BVGer
E-3904/2022 E. 6.3.4; E-2642/2022 vom 24. Juni 2022 E. 8.3.2;
D-1720/2022 vom 21. April 2022 E. 10.2.2). Gegen einen allfälligen nega-
tiven Asylentscheid wird der Beschwerdeführer in Bulgarien ein Rechtsmit-
tel einlegen können.
4.4. Unter diesen Umständen ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-
III-VO nicht gerechtfertigt und die Vorinstanz war nicht gehalten, nähere
Abklärungen zum bulgarischen Asyl- und Aufnahmeverfahren, respektive
zu den vom Beschwerdeführer erhobenen Gewaltvorwürfen zu tätigen. Der
Antrag auf Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung ist abzuweisen.
5.
Schliesslich bringt der Beschwerdeführer gegen seine Überstellung nach
Bulgarien vor, diese setze ihn einer Gefahr für seine Gesundheit aus.
5.1. Dem ärztlichen Bericht vom 22. Juli 2022 kann das Vorliegen einer
Schlafstörung und der Verdacht auf eine Anpassungsstörung ("z.B. Anpas-
sungsstörung") sowie auf eine erhöhte Urinausscheidung (Polyurie) ent-
nommen werden. Gleichzeitig wird darin aber auch ein guter Allgemeinzu-
stand des Beschwerdeführers geschildert. Aus einem weiteren Arztbericht
vom 29. Juli 2022 geht sodann ein Verdacht auf Skabies hervor. Das ihm
gegen die Schlafstörungen oder psychischen Beschwerden verschriebene
Medikament (Mirtazapin) hatte der Beschwerdeführer gemäss dem Eintrag
im Verlaufsblatt der Medic-Help vom 10. August 2022 seit dem 31. Juli
2022 nicht mehr eingenommen (vgl. SEM-act. 22). Beim Beschwerdefüh-
rer handelt es sich nicht um eine vulnerable Person. Seine gesundheitli-
chen Beeinträchtigungen sind nicht derart gravierend, dass gestützt auf
Art. 3 EMRK von einer Überstellung nach Bulgarien abgesehen werden
müsste (vgl. dazu Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. De-
zember 2016, Grosse Kammer, 41738/10, §§ 180-193 m.w.H.).
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5.2. Von weiteren medizinischen Abklärungen, respektive von einem fach-
ärztlichen Bericht sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Darauf
durfte die Vorinstanz verzichten (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229
E. 5.3). Der medizinische Sachverhalt erweist sich mit Blick auf eine mög-
liche Verletzung von Art. 3 EMRK als hinreichend abgeklärt. Eine Rückwei-
sung der Sache an die Vorinstanz ist auch in dieser Hinsicht nicht ange-
zeigt.
6.
Der angefochtene Entscheid verletzt somit keine die Schweiz bindende völ-
kerrechtliche Bestimmung. Das ihr im Übrigen bei der Anwendung von
Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1,
SR 142.311) in Verbindung mit Art. 17 Dublin-III-VO zustehende Ermessen
hat die Vorinstanz gesetzeskonform ausgeübt (vgl. BVGE 2015/9 E. 8). Zu
Recht ist sie auf das Asylgesuch nicht eingetreten und hat die Überstellung
des Beschwerdeführers nach Bulgarien verfügt. Es ist nicht zu beanstan-
den, dass sie das Vorliegen humanitärer Gründe verneint und vom Selbst-
eintrittsrecht keinen Gebrauch gemacht hat. Individuelle Garantien betref-
fend angemessene Unterbringung, Ernährung sowie Zugang zur medizini-
schen Grundversorgung und einem fairen, diskriminierungsfreien Asylver-
fahren sind bei dieser Ausgangslage von den bulgarischen Behörden keine
einzuholen (vgl. Urteile des BVGer D-3443/2022 vom 29. August 2022
E. 8.4.3; E-5571/2021 vom 6. Januar 2022 E. 8.5.5). Die Beschwerde ist
abzuweisen. Das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ist
mit Ausfällung des vorliegenden Endentscheids gegenstandslos gewor-
den.
7.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-
sen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt
– als aussichtslos zu bezeichnen sind. Die Verfahrenskosten sind dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
8.
Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
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