Decision ID: dce55ecd-2145-4b98-a930-ca2b009baa25
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1965,
war seit dem 2
8.
Mai 2008 als Elektromonteur bei der
Y._
AG angestellt und damit
obligatorisch bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert,
als er am 1
0.
Februar 2011 beim Arbeiten auf einer Leiter mitsamt der Leiter umfiel und sich dabei
eine
undislozierte
Fraktur des
Prozessus
T
ransversus
LWK3 links, Weichteilkontusionen des
Hemithorax
links, des Beckens links, des linken Ellen
bogens und des rechten Handgelenks sowie eine Fissur der Clavicula rechts zu
zog
(
Urk.
7/1,
Urk.
7/22).
Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (
Urk.
7/6)
und übernahm unter anderem die Kosten für eine
am 1
1.
Januar 2012 durchgeführte Schulterarthroskopie
links
mit Tenotomie/
Tenodese
der langen
B
izepssehne
und
Akromioplastik
(
Urk.
7/101,
Urk.
7/126
)
.
Nachdem die kreis
ärztliche Untersuchung vom 2
3.
Januar 2013 ergeben hatte, dass zwar weiterhin ein
myofasciales
Schmerzsyndrom der linken Schulter persistiere, der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit
jedoch
zu 100
%
arbeitsfähig
sei
(
Urk.
7/238), stellte die Suva die vorübergehenden Leistungen mit Mitteilung vom 2
7.
März 2013 per 3
0.
April 2013 ein (
Urk.
7/244). Mit
Einspracheentscheid
vom 2
5.
Oktober 2013
verneinte die Suva
in der Folge
einen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von 10
%
zu (
Urk.
7/251).
1.2
Am
2
4.
September 201
8
rutschte der
inzwischen arbeitslose
Versichert
e
auf der Treppe aus und stürzte auf den El
l
enbogen
(
Urk.
7/280). Eine in der Folge durch
geführte MRI-Untersuchung
der linken Schulter
ergab eine Zunahme der
retraktilen
Komponente der adhäsiven
Kapsulitis
, schwere
Tendinosen
der
Sub
scapularis
- und
Supraspinatussehne
sowie eine moderate
Omarthrose
und eine moderate, etwas aktivierte AC-Gelenksarthrose
(
Urk.
7/
284). Da diese Beschwerden gemäss kreisärztlicher Einschätzung
auf den
am 1
0.
Februar 2011 erlittenen Unfall
zurückzuführen waren (
Urk.
7/285), erbrachte die Suva
weitere
Leistungen
im Rahmen des Rückfalls
(
Urk.
7/287). Am 1
0.
April 2019 erfolgte die kreisärztliche Abschlussuntersuchung (
Urk.
7/302)
, worauf die Suva
dem Ver
sicherten mit Mitteilung vom
6.
Mai 2019 den Fallabschluss
per 3
1.
Mai 2019
anzeigte
(
Urk.
7/304). Mit Verfügung vom 1
2.
August 2019
verneinte die Suva einen Anspruch des Versicherte
n
auf eine Invalidenrente sowie eine
(zusätzliche)
Integritätsentschädigung (
Urk.
7/328). Die vom Versicherten
dagegen
am 1
6.
September 2019 erhobene Einsprache (
Urk.
7/331) wies die Suva mit
Ein
spracheentscheid
vom
2.
Dezember 2020 ab (
Urk.
7/341 =
Urk.
2).
1.3
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
hatte
dem Ver
sicherten mit Verfügung vom 3
0.
Mai 2014 eine vom
1.
Januar bis am 3
0.
April 2013 befristete ganze Invalidenrente zu
gesprochen
(
Urk.
7/279)
. Nach einer erneuten Anmeldung des Versicherten verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 1
7.
Oktober 201
9.
Auch ein weiteres Leistungsgesuch des Versicherten wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
2.
Mai 2021 ab, wogegen dieser am 1
2.
Juni 2021 vor dem hiesigen Gericht Beschwerde erhob. Das in diesem Zusammenhang angelegte Verfahren IV.2021.00402 wird ebenfalls mit Entscheid heutigen Datums erledigt.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
der Suva vom
2.
Dezember 2020
erhob der Ver
sicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
, am 1
8.
Januar 2021 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente von 11
%
auszurichten (
Urk.
1
S. 2
). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Februar 2021 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), wovon dem Beschwerdeführer mit Ver
fügung vom 1
9.
Februar 2021 Kenntnis
gegeben
wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus
gebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu be
urteilende Unfall hat sich am 1
0.
Februar 2011
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Aus
serdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.3
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (
Art.
11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
1.4
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts; ATSG
), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.
5
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten ver
sicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Ver
sicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab
klärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2020 erwog die Beschwerdegegnerin, dass für die Frage, welches Invalideneinkommen der Beschwerdeführer auf dem
allgemeinen
Arbeitsmarkt noch erwirtschaften könnte, auf das medizinische Zumutbarkeitsprofil abzustellen sei. Die kreisärzt
liche Untersuchung vom 2
3.
Januar 2013 habe ergeben, dass der Beschwerde
führer in einer angepassten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig sei. Der aktuelle Be
fund habe sich gemäss kreisärztlicher Untersuchung vom 1
0.
April 2019 objektiv im Vergleich zur Untersuchung vom 2
3.
Januar 2013 nicht gravierend verändert. Dementsprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarms
keine repetitiven manuellen Tätigkeiten, nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unter der Horizontalen mit links, ohne kraftvolle Zug-, Stoss-
und
Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen mit links, ohne einseitiges Abstützen mit links zumutbar seien
. Gegen dieses Zumutbarkeitsprofil seien vom Beschwerdeführer zu Recht keine Einwände erhoben worden
(
Urk.
2 S. 5 f.)
.
Für die Ermittlung des Invalideneinkommens
seien die Tabellenlöhne der
Lohn
strukturerhebung 2018 heran
zuziehen. Ausgehend vom Totalwert für das Kompetenzniveau 1 für Männer der Tabelle TA1 (TA1_tirage_skill_level, Zentral
wert, nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, heraus
gegeben vom Bundesamt für Statistik), ergebe dies
im Jahr 2019
ein Invaliden
einkomme
n von Fr. 68‘377
.-- (
Urk.
2 S. 6).
Ein leidensbedingter Abzug
könne einzig für die verbliebenen unfallkausalen Beeinträchtigungen vorgenommen werden. Aufgrund der Einschränkungen an der linken Schulter erscheine auch mit Blick auf die höchstrichterliche Rechtsprechung ein Leidensabzug vom 10
%
als angemessen. Das Invalideneinkommen belaufe sich demnach auf
Fr.
61‘539.-
. Aus dem Vergleich dieses Invalideneinkommens mit dem anhand der Angaben
des ehemaligen Arbeitgebers
vom
7.
Mai 2019 ermittelten
Valideneinkommen
von
Fr.
60‘325.-- (
Fr.
26.67
x 2088 Jahresarbeitsstunden plus
8.33
%
1
3.
Monats
lohn) resultiere kein unfallbedingtes Mindereinkommen, womit ein Anspruch auf eine Invalidenrente entfalle (
Urk.
2 S. 7).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor,
die ehemalige Arbeitgeberin habe in ihrer Stellungnahme zum
Valideneinkommen
nicht berücksichtigt, dass gemäss dem im Jahr 2019 gültigen
Gesamtarbeitsvertrag (
GAV
)
des Schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes zwingend eine Lohn
erhöhung von 1
%
hätte gewährt werden müssen. Aus diesem Grund betrage das
Valideneinkommen
korrekt
erweise
Fr.
61'600.40
(
Urk.
1 S. 4)
.
Er leide weiterhin massiv unter den Beschwerden, zwischenzeitlich habe sich gar noch eine Verschlechterung ergeben, so dass sein behandelnder Arzt zu einer erneuten Operation habe raten müssen (
Urk.
1 S. 4).
Der gewährte leidensbedingte
Abzug von
10
%
falle deutlich zu tief aus. Auf
grund des Zumutbarkeitsprofils seien ihm bloss noch sehr leichte Hilfstätigkeiten möglich. Er habe durch seinen Lebenslauf aufzeigen können, dass er keine angepasste Tätigkeit finden könne, so dass er gezwungen gewesen sei, wiederum die schweren Hilfsarbeiten auf dem Bau beziehungsweise als Handwerker zu übernehmen, obwohl ihm diese gar nicht zumutbar gewesen seien. In der Zwischenzeit hätten sich die Unfallbeschwerden nochmals verschlechtert, so dass er nun diese bisherige Tätigkeit wahrlich nicht mehr ausüben könne. Vielmehr gelte er zwischenzeitlich als faktischer
Einhänder
, zumal er die linke Schulter fast vollständig nicht mehr gebrauchen könne, ansonsten er wieder unter erheblichen Beschwerden leide. Da es sich nicht um den dominanten Arm
handle
,
sei ein
Leidensabzug von 15 bis 20
%
den gesundheitlichen E
inschränkungen angemessen
.
Zudem
müsse berücksichtigt werden, dass
er
stets als Schwerarbeiter tätig
gewesen
sei, über keine noch verwertbaren beruflichen Q
ualifikationen ver
füge, sprachliche Schwierigkeiten
habe
und
mittlerweile
auch im fort
geschrittenen Alter sei. Dies rechtfertige
insgesamt
sicherlich einen Leidensabzug von mindestens 20
%
, weshalb das Invalideneinkommen
Fr.
54'701.-- betrage (
Urk.
1 S.
5).
Eine Gegenüberstellung der so ermittelten Validen- und Invalideneinkom
m
en ergebe eine Differenz von
Fr.
6'899.40, weshalb der Invaliditätsgrad mindestens 11
%
betrage
und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten sei, eine Rente in gleicher Höhe auszurichten
(
Urk.
1 S. 5).
2.3
Die Beschwerdegegnerin entgegnete in der Beschwerdeantwort, da der Be
schwerdeführer auch bei leichten
bis mittelschweren Tätigkeiten bezüglich des linken Oberarms zusätzlich eingeschränkt sei, sei der gewährte Abzug von 10
%
gerechtfertigt. Von einer faktischen
Einhändigkeit
oder
Beschränkung der linken, nicht dominanten Hand als
Zudienhand
könne nicht gesprochen werden. Der Beschwerdeführer könne seine linke Extremität noch für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten unter der Horizontalen verwenden. Ein höherer Abzug sei deshalb nicht gerechtfertigt. Weder das Alter des Beschwerdeführers, noch seine
Aus
bildung
oder seine Nationalität und A
ufenthaltskategorie rechtfertigten
einen Abzug vom Tabellenlohn. Der fehlenden Ausbildung werde dadurch Rechnung getragen, dass der Wert für das Kompetenzniveau 1 herangezogen werde, gleiches gelte bezüglich der mangelhaften Sprachkenntnisse. Es bestünden keine Anhalts
punkte dafür, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Herkunft mit einer Lohneinbusse rechnen müsste. Das Alter wirke sich bei Tätigkeiten im Kompetenzniveau 1 sogar eher lohnerhöhend aus
(
Urk.
6 S. 3)
.
Dem Bericht von PD
Dr.
med.
Z._
vom
2.
Juni 2020 lasse sich keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers entnehmen. Alleine aus dem Umstand,
dass
er
über die Möglichkeit eines operativen Eingriffes gesprochen und diesen empfohlen habe, könne nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geschlossen werden
;
vielmehr habe
Dr.
Z._
bestätigt, dass der Endzustand erreicht sei (
Urk.
6 S. 4).
Zum
Valideneinkommen
bemerkte die Beschwerdegegnerin schliesslich, dass selbst unter
Berücksichtigung
der geltend gemachten Lohnerhöhung von 1
%
kein unfallbedingtes Mindereinkommen bestehe, womit ein Anspruch auf eine Invalidenrente auch
diesfalls
entfalle (
Urk.
6 S. 4).
2.4
Strittig und zu prüfen ist der für die Ausrichtung einer Invalidenrente mass
gebliche Invaliditätsgrad, insbesondere
die Bemessung des Validen- und des
Invalideneinkommens.
3.
3.1
Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2
3.
Januar 2013 stellte
Dr.
med. univ.
A._
, Facharzt für Allgemeinmed
izin, die Diagnose eines
myofasz
ialen
Schmerzsyndroms der linken Schulter (
Urk.
7/239/5). Er hielt fest, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen, körperlich schweren Tätigkeit als Elektriker auf dem Bau nicht mehr arbeitsfähig. In einer körperlich leichten bis mittelschweren
Tätigkeit
sei von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit auszugehen,
sofern
diese mit dem linken Arm
keine Tätigkeiten über Schulterniveau und keine regelmässige und dauernde Gewichtsbelastung
von
über 2 kg und eine
maxim
ale Gewichtsbelastung körpernah
von 5 kg beinhalte. Bezüglich des dominanten rechten Arms bestünden keine Einschränkungen der Belastbarkeit (
Urk.
7/239/6).
3.2
K
reisärztin
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Chirurgie, stellte anlässlich der A
bschlussunt
ersuchung vom 1
1.
April 2019 die Diagnose von Rest
beschwerden im Bereich der linken Schulter bei adhäsiver
Kapsulitis
nach Status nach Schultera
rthroskopie links mit Tenotomie
,
Tenodese
und
Akromioplastik
im Januar 2012 und
Schmerzexazerbation
im Rahmen eines neuen Sturzes im September 2018 (
Urk.
7/302/4).
Sie kam zum Schluss, dass ein stationärer Zustand vorliege, welcher sich objektiv im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung im Januar 2013 nicht gravierend verändert habe. Dement
sprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarmes keine re
petitiven manuellen Tätigkeiten und
nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unte
rhalb der Horizontalen
, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und
ohne
einseitiges Abstützen mit
dem linken Arm
zumutbar seien (
Urk.
7/302/5).
3.3
PD
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte in seinem Bericht vom
2.
Juni 2020 die Diagnosen einer ausgesprochenen
Supraspinatusunterflächenpartial
ruptur
links, einer posttraumatischen AC-
Arthropathie
der linken Schulter sowie
von
Hinweisen
auf ein
suba
kr
omiales
Impingement
, Differenzialdiagnose
low
-grade Infekt (
Urk.
7/335/1). Er empfahl eine
arthroskopische
Reparatur der
Supras
p
inatussehnenpartialruptur
mit gleichzeitiger
Akromioplastik
und AC-Nachresektion. Die Prognose bei dieser Revisionsoperation sei reduziert, die Erfolgsrate etwa 65
%
. Ob der Beschwerdeführer danach wieder als Elektriker arbeiten könne, sei unsicher
. Sollte der Beschwerdeführer die Operation nicht wünschen, beurteile er die aktuelle Situation als Endzustand
(
Urk.
7/335/1 f.).
4.
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf die kreisärztliche
n
Beurteilung
en
vom 2
3.
Januar 2013 und 1
1.
April 2019
und das darin formulierte
Zumutbarkeitsprofil (Urk. 2 S. 5
). Diese ärztliche Beurteilung blieb im Wesentlichen unbestritten. Der B
eschwerde
führer erwähnte einzig - ohne daraus jedoch weitere Schlüsse
in Bezug
auf die Arbeitsfähigkeit
und insbesondere die zumutbaren Tätigkeiten
zu zieh
en -
,
ge
mäss
dem Bericht von PD
Dr.
Z._
vom
2.
Juni 2020 habe sich zwischenzeitlich eine Verschlechterung ergeben, so dass ihm dieser zu einer Operation geraten habe (
Urk.
1 S. 4).
Eine Verschlechterung des
Gesundheits
zustandes
erwähnte PD
Dr.
Z._
indessen in seinem Bericht vom
2.
Juni 2020 nicht. Wie die Beschwerdegegnerin richtig darlegte
,
lässt sich
alleine
aus dem Umstand, dass PD
Dr.
Z._
eine Operation empfahl
,
keine Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes ableiten, zumal PD
Dr.
Z._
-
wie auch Kreisärztin
Dr.
B._
-
von einer im aktuellen Zustand möglichen Elevation bis zur Horizontalen ausging und
bezüglich der Operation eine reservierte Prognose stellte, insbesondere was die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als Elektriker betrifft (
Urk.
7/335/2).
Zudem war im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen
Einspracheentscheids
vom
2.
Dezember 2020 - soweit ersichtlich - noch gar nicht klar, ob die von
PD
Dr.
Z._
empfohlene Operation überhaupt durchgeführt würde. Seinem letzten akten
kundigen Bericht vom
2.
Juni 2020 war denn auch lediglich zu entnehmen, dass es sich der Beschwerdeführer überlege und sich
dieser
bei Bedarf melde (
Urk.
7/335 S. 2).
Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind somit nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Feststellungen
für den hier relevanten Zeitraum
bis zum Erlass des angefochtenen
Einspracheentscheids
(
vgl.
BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis)
zu wecken.
Allfällige
,
später
eingetretene Veränderungen des Gesundheitszustandes können nicht berücksichtig werden.
Da die kreisärztliche Beurteilung darüber hinaus anhand der
Vorakten
nachvollziehbar ist und das erstellte Zumutbarkeits
profil auf die bestehenden Einschränkungen angemessen Rücksicht nimmt, ist für die Beurteilung der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens darauf abzustellen. Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer
im
massgeblichen
Zeit
punkt
eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit
ganztägig ausüben k
onnte
.
B
ezüglich
des linken Oberarmes
waren
dabei keine re
petitiven manuellen Tätigkeiten und
nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unterhalb der H
orizontalen
, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und einseitiges Abstützen mit links zumutbar
(
Urk.
7/239/6,
Urk.
7/302/5).
5.
5.1
Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
5.2
5.2.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
5.2.2
Entsprechend dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin ist beim Invaliden
einkommen auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2018 (TA1_tirage_skill_level, nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Kompetenzniveau 1, Zentralwert, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik) abzustellen
und
a
ufgrund der fehlenden Ausbildung des Beschwerde
führers sowie angesichts des indi
viduellen Belastungsprofils
der monatliche
Bruttolohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art männ
licher Angestell
ter von
Fr.
5’417
.-- einzurechnen
. Aufgerechnet auf die durch
schnittliche betriebsübliche Arbeitszeit
(41,7 Stunden)
und angepasst an die Ent
wicklung der Nominallöhne
(0,9
%
für das Jahr 2019)
ergibt dies
für das Jahr 2019
ein I
n
valideneinkomme
n
von
Fr.
68'377.--
(
Urk.
2 S. 6)
. Diese Berechnung blieb vom Beschwerdeführer
zu Recht
unbestritten.
5.3
5.3.1
Die Beschwerdegegnerin hielt einen leidensbedingten Abzug von 10
%
für gerechtfertigt (
Urk.
2 S. 7,
Urk.
6 S. 3). Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, es sei ein Abzug von mindestens 20
%
vorzunehmen (
Urk.
1 S. 4 f.).
5.3.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um
stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
aa
-cc).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss
sich
auf Gegebenheiten ab
stützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6).
5.3.3
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass der leidensbedingte Abzug zu erhöhen sei, da er die linke Schulter
«
fast vollständig nicht mehr
»
gebrauchen könne und daher als faktischer
Einhänder
gelte (
Urk.
1 S. 5).
Es entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, dass faktische
Einhändig
keit
oder Beschränkung der dominanten Hand als
Zudienhand
einen Abzug von 20-25
%
zu rechtfertigen vermag. Mit Urteil 8C_495/2019 vom 11. Dezember 2019 hat das Bundesgericht aber auch einen Abzug bei einer versicherten Person mit Einschränkungen der dominanten Hand verneint (E. 3.2 und E. 4.2.2). Gleich entschied es mit Urteil 8C_174/2019 vom 9. Juli 2019 bezüglich einer versicherten Person mit Einschränkungen des
adominanten
Arms (E. 5.1.2 und E. 5.2.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E. 6.1 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht geht
dann
von einer funktionellen
Einarmigkeit
oder
Ein
händigkeit
aus, wenn eine versicherte Person eine Hand nur noch als
Zudienhand
einsetzen kann (vgl. Urteil 8C_587/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 7.3). Es ver
neinte eine faktische
Einarmigkeit
etwa bei einem Versicherten, der mit der nicht dominanten Hand vollzeitlich ohne Einschränkung der Feinmotorik nur noch leichte Tätigkeiten verrichten konnte (Urteil 8C_477/2016 vom 23. November 2016 E. 4.3).
Die Belastbarkeit des linken
adomina
n
ten
Arms (insbesondere der Schulter) des
Beschwerdeführers
ist vermindert. Die Beweglichkeit des Ellenbogens und des Handgelenks sowie die Funktionsfähigkeit der linken Hand sind jedoch erhalten.
Der
Beschwerdeführer
kann
gemäss
der beweiswerten kreisärztlichen Beurteilung
denn auch
mit
dem betroffenen
Arm weiterhin leichte bis sehr leichte Tätigkeiten unter der Horizontalen
ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und einseitiges Abstützen mit links
ausüben. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführer
s
liegen somit
keine Einschränkungen vor, die mit jenen einer faktischen
E
inarmigkeit
zu vergleichen sind. Eine
Erhöhung des von der Beschwerdegegnerin aufgrund der eingeschränkten Verwendbarkeit des linken Armes gewährte
n
Leidensabzugs von 10
%
erscheint
somit unter Berück
sichtigung der aufgeführten Rechtsprechung
nicht als gerechtfertigt.
5.3.4
Die
gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeiten zu verrichten,
führt
nicht automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten umfasst (
Urteil des Bundesgerichts 8C_61/2018 vom 2
3.
März 2018 E. 6.5.2 m
it
w
eiteren
H
in
weisen
).
Da für die Invaliditätsbemessung nicht
massgebend
ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde
(statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 4.3.2 mit Hinweis; Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invaliden
versicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
132 zu Art. 28a)
, können aus den
vom Beschwerdeführer
geltend gemachten
,
bisher erfolglosen Bemühungen um eine leichte Tätigkeit
(
Urk.
1 S.
4)
keine Schlüsse
auf das erzielbare Invaliden
einkommen
gezogen werden
,
und
eine Erhöhung des leidensbedingten Abzuges erscheint nicht angezeigt
.
5.3.5
Eine ungenügende Ausbildung ist sodann nicht abzugsrelevant, da diesem Aspekt bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_549/2019 vom 2
6.
November 2019 E. 7.7). Was das Alter des Beschwerdeführers betrifft, ist - soweit dieses Merkmal in der obligatorischen Unfallversicherung überhaupt einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_587/2019 vom 3
0.
Oktober 2019 E. 7.3) - da
rauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Verfügungszeitpunkt
erst 54
Jahre alt war, weshalb ein darauf basierender Abzug von vornherein nicht gerechtfertigt wäre, zumal Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt werden (BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen).
D
ie mangelnden Sprachkenntnisse rechtfertigen bei Hilfstätigkeiten im untersten Kompetenzniveau sodann rechtsprechungsgemäss
ebenfalls
keinen Abzug
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_151/2020 vom 1
5.
Juli 2020 E. 6.3.4 mit Hinweis)
. Damit besteht
insgesamt
keine Veranlassung, in die Ermessens
ausübung der Beschwerdegegnerin einzugreifen.
5.4
Ist das von der Beschwerdegegnerin errechnete Invalideneinkommen na
ch dem Gesagten nicht zu beanstanden
, kann offenbleiben
,
ob das
Valideneinkommen
entsprechend dem Vorbringen des Beschwerdeführers um 1
%
zu erhöhen ist. A
uch unter Berücksichtigung einer solchen Lohnerhöhung
und einem daraus resultierenden
Valideneinkommen
von
Fr.
61'600.40
ist im Vergleich zum Inv
alideneinkommen von
Fr.
61'539.--
kein unfallbedingtes Mindereinkommen
von mindestens 10
%
ausgewiesen
, wie dies für eine Rentenzusprechung erforderlich wäre (
Art.
18
Abs.
1 UVG)
.
Die Beschwerdegegnerin hat den Renten
anspruch des Beschwerde
führers somit zu Recht verneint
und der angefochtene
Einspracheentscheid
(
Urk.
2) erweist sich als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.