Decision ID: 91df6f12-5155-444c-bba6-025b75dbd368
Year: 2020
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_001
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
I. Sachverhalt:
1. Für die Gemeindeversammlung von C._ vom 13. Dezember 2007 war
ein Kreditbegehren über CHF 3 Mio. zum Kauf von 55 öffentlichen
Parkplätzen im Parkhaus D._ traktandiert. Im Rahmen der Debatte
stellte E._ den Antrag, die Vorlage mit der Auflage zu verknüpfen,
dass die Strasse F._ für den Durchgangsverkehr gesperrt werde.
Trotz an der Gemeindeversammlung geäusserter Bedenken über die
Zulässigkeit dieses Antrags sprachen sich 109 Stimmbürgerinnen und -
bürger für die Verknüpfung der Kreditgewährung mit der Auflage, dass die
Strasse F._ für den Durchgangsverkehr gesperrt werde, aus,
68 Stimmbürgerinnen und -bürger waren dagegen. In der anschliessenden
Abstimmung wurde der Kredit von CHF 3 Mio. mit 128 zu 38 Stimmen
gesprochen. Dieser Beschluss erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
2. Nach Erstellung des Parkhauses D._ sperrte die Gemeinde C._
nach öffentlicher Auflage der Anordnung und Durchführung des
Einspracheverfahrens die Via F._ zwischen der Ausfahrt des
Parkhauses und dem Dorfplatz für den Durchgangsverkehr (Fahrverbot,
Zubringerdienst gestattet) mit Wirkung per 14. Dezember 2012.
3. Im Jahr 2018 beabsichtigte der Gemeindevorstand C._, die Via
F._ zwischen der Ausfahrt des Parkhauses D._ und dem
Dorfplatz im Einbahnverkehr (in Richtung Dorfplatz) freizugeben. Nach
Eingang der Genehmigung durch die Kantonspolizei Graubünden wurde
die geplante neue Verkehrsregelung amtlich publiziert. Die zwei dagegen
erhobenen Einwendungen wies der Gemeindevorstand mit Beschluss vom
11. Juni 2018 unter Festhaltung an der publizierten Verkehrsanordnung ab.
Der Gemeindevorstand liess den Einsprechern am 14. Juni 2018 je eine
entsprechende Stellungnahme zukommen und publizierte seinen Be-
schluss am 28. Juni 2018. Gegen diesen Beschluss wurde kein
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Rechtsmittel erhoben. Die neue Verkehrsanordnung trat per 17. August
2018 in Kraft.
4. Am 7. September 2018 erhoben die Stockwerkeigentümergemeinschaft
A._ und B._ (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen) Beschwerde
an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit den Anträgen, die
vom Gemeindevorstand C._ mit Wirkung per 17. August 2018 verfügte
Aufhebung des Fahrverbots für den motorisierten Verkehr auf der Via
F._ und damit die Öffnung dieser Strasse für den motorisierten
Verkehr als Einbahnstrasse (ab Höhe Ausfahrt des Parkhauses D._)
in Richtung Dorfplatz sei für nichtig zu erklären. Zudem sei die Gemeinde
C._ anzuweisen, unverzüglich den rechtmässigen Zustand
wiederherzustellen; unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge
zulasten der Gemeinde C._. Die Beschwerdeführerinnen begründeten
ihre Anträge im Wesentlichen damit, dass der Gemeindevorstand mit
seiner Verfügung betreffend Aufhebung der Strassensperrung in
Verletzung der sachlichen Zuständigkeit einen rechtskräftigen Beschluss
der Gemeindeversammlung nachträglich abgeändert habe, was unter den
gegebenen Umständen deren Nichtigkeit zur Folge habe.
5. Die Gemeinde C._ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte in
ihrer Vernehmlassung vom 8. Oktober 2018 die kostenfällige Abweisung
der Beschwerde. Sie begründete ihren Standpunkt hauptsächlich damit,
dass die Beschlussfassung über Verkehrsanordnungen in die alleinige
Kompetenz des Gemeindevorstandes falle. Die Gemeindeversammlung
2007 hätte somit den Gemeindevorstand diesbezüglich gar nicht
einschränken können. Im Übrigen sei der Gemeindevorstand der
verkehrstechnischen Nebenbestimmung zum Kreditbeschlusses 2007
nachgekommen; für spätere Verkehrsanordnungen verfüge er über die
nötige Sachkompetenz. Die Verkehrsanordnung 2018 leide somit nicht an
einem offensichtlichen und leicht erkennbaren Zuständigkeitsmangel.
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6. Am 15. Oktober 2018 hielten die Beschwerdeführerinnen replicando an
ihren Anträgen fest und vertieften ihre Argumentation.
7. Mit Duplik vom 26. Oktober 2018 hielt auch die Beschwerdegegnerin an
ihren Anträgen fest und vertiefte ihren Standpunkt.
8. Am 1. November 2018 reichte der Rechtsvertreter der
Beschwerdeführerinnen seine Honorarnote ein.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften sowie
die vorliegenden Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.

Considerations:
II. Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Das Begehren, die Nichtigkeit eines Beschlusses festzustellen, ist an keine
Frist gebunden. Die Nichtigkeit ist jederzeit und von sämtlichen staatlichen
Instanzen von Amtes wegen zu beachten (vgl. BGE 139 II 243 E.11.2; Urteil
des Bundesgerichts 8C_242/2020 vom 9. September 2020 E.6.2). Die
Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerinnen als Anstösser an die
Via F._ erscheint klar und wird von der Beschwerdegegnerin auch
nicht bestritten (vgl. Art. 50 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
[VRG; BR 370.100]). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu
keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2.1. Die Beschwerdeführerinnen bringen vor, dass es sich beim Beschluss vom
13. Dezember 2007 betreffend Kauf von 55 öffentlichen Parkplätzen im
Parkhaus D._ um eine finanzrechtliche Vorlage gehandelt habe, für
welche die Gemeindeversammlung zuständig gewesen sei. Die
Verknüpfung mit der Auflage, die Via F._ für den Durchgangsverkehr
zu schliessen, sei zulässig gewesen, weil sie in einem engen sachlichen
Zusammenhang zum Kreditbegehren gestanden habe. Der damals
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gefasste Beschluss unterliege deshalb den finanzrechtlichen
Zuständigkeiten und nicht den verkehrsrechtlichen. Die
Gemeindeversammlung habe denn auch gar keine Verkehrsanordnung
verfügt, sondern mit der beschlossenen Auflage den Gemeindevorstand
beauftragt, zur Absicherung der Investition eine Verkehrsanordnung zu
treffen. So habe der damalige Gemeindevorstand nach Fertigstellung des
Parkhauses im Jahr 2012 die entsprechende Verkehrsanordnung verfügt.
Die seinerzeitigen Einwendungen habe er mit der Begründung
abgewiesen, dass der Kredit für das Parkhaus D._ von der
Gemeindeversammlung mit der Auflage verknüpft worden sei, dass die Via
F._ für den Durchgangsverkehr gesperrt werde, und dieser
demokratisch gefällte Entscheid aus Sicht des Gemeindevorstandes zu
respektieren und auch umzusetzen sei.
2.2. Dem hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass eine von der
Gemeindeversammlung angeordnete Verkehrsbeschränkung – als Auflage
interpretiert – genauso nichtig wäre, wie wenn die Gemeindeversammlung
eine Baubewilligung erteilen würde. Werde die Sperrung der Via F._
als Suspensivbedingung interpretiert, so sei dies rechtlich zulässig, denn
damit werde die alleinige Zuständigkeit des Gemeindevorstandes
betreffend Verkehrsanordnungen nicht beschränkt. Indem der
Gemeindevorstand im Jahr 2012 nach pflichtgemässem Ermessen die
Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt habe, sei er seiner
Verpflichtung nachgekommen. Demnach habe der Gemeindevorstand
sechs Jahre später die bestehende Verkehrsanordnung unter Anwendung
seines pflichtgemässen Ermessens auch wieder ändern können.
2.3. Vorliegend stellt sich zunächst die Frage, ob die Verknüpfung der
Kreditvorlage 2007 betreffend Kauf von 55 öffentlichen Parkplätzen im neu
zu erstellenden Parkhaus D._ mit der Auflage, die Via F._ für den
Durchgangsverkehr zu schliessen, in einem genügend engen und
sachlichen Zusammenhang zum Kreditbegehren steht. Weil es sich um
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einen Neubau eines Parkhauses handelte, an welchem sich die
Beschwerdegegnerin mit ihrer Kostenbeteiligung von rund CHF 3 Mio.
massgeblich beteiligte (das Parkhaus umfasst insgesamt 169 Parkplätze,
wovon 75 öffentlich sind, beschwerdeführerische Akten [Bf-act.] 4 S. 318
ff.), ist nach Auffassung des streitberufenen Gerichts ein genügend enger
und sachlicher Zusammenhang zwischen dem Kreditbeschluss vom 13.
Dezember 2007 und der besagten Verkehrsanordnung gegeben. Eine
Beschlussfassung darüber war daher auch ohne vorgängige
Traktandierung zulässig (vgl. PVG 2006 Nr. 1 und 2012 Nr. 6). Die
erwähnte Verknüpfung ist somit – entsprechend dem vorgebrachten Antrag
von E._ anlässlich der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember
2007 und dem ersten Vermerk im dazugehörigen Protokoll (vgl. Bf-act. 4
S. 321 f.) – als Auflage anzusehen. Wie die Beschwerdeführerinnen zu
Recht ausführen, wurde die Verkehrsanordnung betreffend Schliessung
der Via F._ für den Durchgangsverkehr nicht durch die
Gemeindeversammlung beschlossen. Vielmehr wurde der
Gemeindevorstand durch den Beschluss vom 13. Dezember 2007
betreffend Verknüpfung der Kreditgewährung mit der besagten Auflage
damit beauftragt, die entsprechende Verkehrsanordnung zu erlassen. Dies
hat der damalige Gemeindevorstand im Jahr 2012 denn auch getan (vgl.
Bf-act. 5, 6 und 7), sodass die sachlichen Zuständigkeiten jederzeit gewahrt
blieben.
3.1. Die Beschwerdeführerinnen sind weiter der Ansicht, dass es sich bei der
Verknüpfung der Kreditvorlage mit einer Verkehrsanordnung um eine
dauernde finanzrechtliche Auflage handle. Die von der
Beschwerdegegnerin im Widerspruch zu der von ihr in den Jahren 2007
und 2012 eingenommenen Haltung konstruierte Zweiteilung mit
unterschiedlichen Zuständigkeiten sei nicht rechtmässig und auch
unredlich.
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3.2. Die Beschwerdegegnerin argumentiert demgegenüber, dass
Verkehrsanordnungen – wie Richt- und Nutzungspläne – nicht in alle
Ewigkeit festgelegt seien, sondern an veränderte Verhältnisse und/oder
Bedürfnisse angepasst werden müssten. Verkehrsanordnungen müssten
dabei sogar einfacher abänderbar sein als Richt- und Nutzungspläne, weil
für jene der Grundsatz der Planbeständigkeit nicht gelte. Die
Nebenbestimmung zum Kreditbeschluss 2007 sehe keine Regelung
darüber vor, wer für spätere Anpassungen des Verkehrsregimes auf der
Via F._ zuständig sei. Deshalb gelte die generelle Zuständigkeit des
Gemeindevorstandes für den Erlass von Verkehrsanordnungen, welche in
Art. 4 des kommunalen Polizeigesetzes festgehalten sei. Auch aus diesem
Grund erweise sich die in Rechtskraft erwachsene Verkehrsanordnung
vom 28. Juni 2018 als rechtens.
3.3. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hat sich im Entscheid
12 VGE 897/98 vom 29. Dezember 1998 (SZ) mit der Frage befasst, ob
und inwieweit die Exekutive gegenüber Projekten, für die das Volk einen
Kredit bewilligt hat, Abänderungen anbringen kann. In der dort zitierten
Literatur und Rechtsprechung heisst es etwa (F. HUWYLER), dass der
Gemeinderat an die wesentlichen Grundzüge des vom Volke
beschlossenen Projekts gebunden sei und nur geringfügige Abänderungen
vornehmen dürfe; etwas freier sei der Gemeinderat nur dort, wo die
Gemeindeversammlung eine Ausgabe nicht aufgrund eines detaillierten
Projekts, sondern lediglich aufgrund einer allgemeinen Studie bewillige, wie
das vor allem bei Budgetbeschlüssen oft der Fall sei. Eine weitere Stimme
(CH. HILLER) führt aus, dass bei der Beurteilung der Gebundenheit der
Exekutive an den Kreditbeschluss die Frage eine Rolle spiele, ob der
gesprochene Kredit als Verpflichtung oder als Ermächtigung verstanden
werde; unzulässig sei jedenfalls eine totale Umgestaltung eines Projekts
durch die Exekutivbehörde nach Annahme der Finanzvorlage; kleinere
Anpassungen seien aber erlaubt (Hinweis auf TH. BÜHLER). Das
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Bundesgericht habe das Thema unter dem Aspekt der gebundenen
Ausgabe behandelt (BGE vom 4. Juli 1973, ZBl 1973, S. 494 ff.) (vgl. zum
Ganzen: EGV-SZ 1998, 12, S. 40).
3.4. Im vorliegenden Fall war das Projekt betreffend Bau des Parkhauses
D._ und Kauf von 55 öffentlichen Parkplätzen in diesem Parkhaus
bekannt und konkret (vgl. Bf-act. 3 und 4 S. 318 ff.). Gerade dieser
Umstand führte ja dazu, dass im Rahmen der Debatte an der
Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2007 die Verknüpfung der
Kreditvorlage mit der Auflage betreffend Verkehrsbeschränkung
thematisiert und anschliessend darüber Beschluss gefasst wurde (vgl. Bf-
act. 4 S. 321 f.). Dies spricht prima vista dafür, dass die Exekutive von der
besagten Auflage nicht oder nicht stark abweichen darf. Umgekehrt dürfte
diese Bindungswirkung mit der Zeit abnehmen. Wie bereits dargelegt, hat
der damalige Gemeindevorstand die Auflage betreffend
Verkehrsbeschränkung im Jahr 2012 1:1 umgesetzt (vgl. vorstehend
E.2.3). Sechs bzw. elf Jahre später ist es nach Auffassung des
angerufenen Gerichts grundsätzlich möglich, wieder davon abweichen,
zumal die Verkehrsanordnungen ja in seinen Zuständigkeitsbereich fallen
(vgl. Art. 4 des Polizeigesetzes der Beschwerdegegnerin). Zudem gibt es
auch objektive Gründe für die strittige Verkehrsanordnung betreffend
Freigabe der Via F._ zwischen der Ausfahrt des Parkhauses D._
und dem Dorfplatz im Einbahnverkehr in Richtung Dorfplatz. So haben
Abklärungen des Gemeindevorstandes im Vorfeld der Anordnung gezeigt,
dass die Sperrung der Via F._ für den motorisierten Verkehr
beträchtliche Umwege erforderlich machte und damit letzten Endes
ungewollten und vermeidbaren Mehrverkehr generierte. Ausserdem führte
die Beschwerdegegnerin in ihren Schreiben vom 14. Juni 2018 an die
Einsprecher aus, dass die Via F._ aufgrund der zahlreichen
Ausnahmen für Anwohner, Zubringerdienste, Besucher, Gäste und
Lieferdienste nie ganz verkehrsfrei gewesen sei. Mit der flankierenden
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Massnahme von Tempo 30 sei auch die Sicherheit der Fussgänger
gewährleistet. Für Letztere und insbesondere für die Schülerinnen und
Schüler würden mit der G._, H._ und I._ attraktive und
sichere alternative Verbindungen bestehen (vgl. beschwerdegegnerische
Akten [Bg-act.] 7 S. 2 f. und 8 S. 2 f.). Vor diesem Hintergrund kommt das
angerufene Gericht zum Schluss, dass der Gemeindevorstand die
anlässlich der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2007
beschlossene Auflage betreffend Verkehrsbeschränkung bzw. das seit
dem 14. Dezember 2012 bestehende Verkehrsregime auf der Via F._
im Jahr 2018 abändern und eine neue Verkehrsanordnung erlassen durfte.
Bei diesem Ergebnis erübrigen sich Ausführungen zur Frage der
Nichtigkeit.
4. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Bei diesem Ausgang des
Verfahrens tragen die unterliegenden Beschwerdeführerinnen gemäss Art.
73 Abs. 1 VRG die Gerichtskosten. Mehrere Beteiligte an einem
gemeinsam verlangten oder veranlassten Verfahren haften für die Kosten
in der Regel solidarisch (Art. 72 Abs. 2 VRG). Die Staatsgebühr wird im
Rahmen von Art. 75 Abs. 2 VRG auf CHF 2'500.-- festgesetzt und sie wird
zusammen mit den Kanzleiauslagen den unterliegenden
Beschwerdeführerinnen je zur Hälfte und unter solidarischer Haftung
untereinander auferlegt. Der obsiegenden Beschwerdegegnerin steht
gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG keine Parteientschädigung zu.