Decision ID: 641f46b9-d5ba-5430-be1d-7b3442a19798
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer stellte am 3. Juni 2002 erstmals in der Schweiz ein Asylgesuch. Das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF;  Bundesamt für Migration [BFM]) lehnte das Asylgesuch mit  vom 13. Juni 2003 ab und ordnete die Wegweisung des  aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wurde durch die damalige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 9. August 2004 abgewiesen.
B. Mit Schreiben seines Rechtsvertreters an das BFM vom 29. Dezember 2006 reichte der Beschwerdeführer ein zweites Asylgesuch ein. Dabei beantragte er die Feststellung seiner Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz aufgrund  subjektiver Nachfluchtgründe; eventualiter sei er aufgrund der Unzumutbarkeit beziehungsweise der Unzulässigkeit des  vorläufig aufzunehmen. Zur Begründung wurde im  ausgeführt, der Beschwerdeführer habe durch sein  Engagement subjektive Nachfluchtgründe geschaffen. Er sei ein sehr aktives Mitglied der „Association des Ethiopiens en Suisse“ (AES), welche gegen die Unterdrückungspolitik des äthiopischen  kämpfe. Als Mitglied der AES habe er an zahlreichen  und Demonstrationen gegen die äthiopische Regierung , welche durch die schweizerische Unterstützungsgruppe der äthiopischen Oppositionsbewegung KINJIT beziehungsweise CUDP („Coalition for Unity and Democracy Party“) durchgeführt worden . Diese exilpolitischen Aktivitäten würden durch das äthiopische  scharf beobachtet. So seien aufgrund einer Weisung des  Aussenministeriums vom 31. Juli 2006 alle äthiopischen  gehalten, Informationen über sogenannte „extreme Elemente“ im Ausland zu beschaffen und an die Zentrale in Addis  weiterzuleiten. Gemeldete Personen müssten befürchten, angeklagt zu werden. Aufgrund seiner aktiven und exponierten Stellung in der Oppositionsbewegung müsse davon ausgegangen werden, dass der äthiopische Nachrichtendienst auf den Beschwerdeführer aufmerksam geworden sei. Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass er im Falle einer Rückkehr nach Äthiopien in flüchtlingsrechtlich relevanter Weise  würde. Mit der Eingabe übermittelte der Beschwerdeführer dem Bundesamt als Beweismittel unter anderem ein vom 8. April 2006 da-
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tierendes Bestätigungsschreiben der Vizepräsidentin der AES, ein vom 7. August 2006 datierendes Bestätigungsschreiben des Vorsitzenden des schweizerischen Unterstützungskomitees der KINJIT/CUDP,  Photographien des Beschwerdeführers anlässlich von , einen Auszug aus dem Internet, ein Flugblatt, die  einer Weisung der äthiopischen Regierung vom 31. Juli 2006  englischer Übersetzung, die Kopie eines Schreibens der  Flüchtlingshilfe (SFH) zur Authentizität des letztgenannten Dokuments sowie eine DVD.
C. Mit Verfügung vom 19. Januar 2007 stellte das BFM fest, die  politische Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz stelle keinen subjektiven Nachfluchtgrund im Sinne des Gesetzes dar.  seines Profils und des beschriebenen politischen Engagements bestünden keine objektiven Anhaltspunkte dafür, dass er von den äthiopischen Behörden registriert worden sei. Das Bundesamt  das Asylgesuch vom 3. Januar 2007 (recte: 29. Dezember 2006) daher als aussichtslos und forderte den Beschwerdeführer auf, bis zum 2. Februar 2007 einen Gebührenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'200.-- zu leisten, ansonsten auf das Gesuch nicht eingetreten werde.
D. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 31. Januar 2007 focht der Beschwerdeführer die Verfügung des BFM vom 19. Januar 2007 beim Bundesverwaltungsgericht an. Dabei beantragte er, die genannte  sei aufzuheben, es sei auf die Erhebung eines  zu verzichten und die Sache sei zur Durchführung des  an das Bundesamt zurückzuweisen.
E. Mit Eingabe vom 16. März 2007 ersuchte der Beschwerdeführer das BFM um Wiedererwägung der Zwischenverfügung vom 19. Januar 2007.
F. Mit Urteil vom 29. August 2007 stellte das Bundesverwaltungsgericht fest, dass gemäss einem Urteil vom 16. August 2007 (mittlerweile  als BVGE 2007/18) die selbständige Anfechtbarkeit von auf
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Art. 17b Abs. 3 und 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) gestützten Zwischenverfügungen des BFM betreffend die  eines Kostenvorschusses zu verneinen und somit auf  Beschwerden nicht einzutreten sei. Entsprechend trat das  auf die Beschwerde vom 31. Januar 2007 nicht ein.
G. Mit Verfügung vom 25. September 2007 trat das BFM auf das  des Beschwerdeführers vom 29. Dezember 2006 nicht ein,  dessen Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Vollzug an. Zur Begründung des Entscheids verwies das Bundesamt im  auf seine Verfügung vom 19. Januar 2007 und stellte fest, dass der verlangte Gebührenvorschuss nicht innert der gesetzten Frist geleistet worden sei.
H. Diese Verfügung focht der Beschwerdeführer mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 29. Oktober 2007 beim  an. Dabei beantragte er, die Verfügung des BFM sei aufzuheben, und die Sache sei zur materiellen Prüfung des Asylgesuchs an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei die Unzulässigkeit  die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die Vorinstanz anzuweisen, dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren. In prozessualer Hinsicht wurde um  der unentgeltlichen Prozessführung ersucht. Mit der Eingabe reichte der Beschwerdeführer als Beweismittel unter anderem sechs Original-Photographien, ein vom 21. Oktober 2007 datierendes  des Vorsitzenden der „KINJIT Support Organizations in Europe and Africa“, zwei Stellungnahmen in Bezug auf die  von Regimekritikern in Äthiopien sowie eine Kopie seines  ein. Auf den Inhalt dieser Beweismittel wie auch die  der Beschwerde wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
I. Mit Zwischenverfügung vom 6. November 2007 teilte die damals zuständige Instruktionsrichterin dem Beschwerdeführer mit, über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege werde zu einem späteren Zeitpunkt befunden.
J. Das BFM hielt in seiner Vernehmlassung vom 12. November 2007 voll-
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umfänglich an der angefochtenen Verfügung fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
K. Mit Zwischenverfügung vom 29. November 2007 wurde dem  bezüglich der Vernehmlassung des Bundesamts die Gelegenheit zur Replik erteilt.
L. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 14. Dezember 2007 äusserte sich der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung des BFM. Auf die  Vorbringen wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
M. Mit Eingabe vom 17. Dezember 2007 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Kostennote ein.
N. Mit Schreiben vom 4. Februar 2009 wurde dem Beschwerdeführer , das Beschwerdeverfahren sei zur Behandlung von der  V an die Abteilung IV des Bundesverwaltungsgerichts übertragen worden.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Über Verfügungen, die gestützt auf das AsylG durch das BFM erlassen worden sind, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht endgültig (Art. 105 AsylG).
1.2 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Missbrauch und  des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststel-
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lung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist legitimiert; auf seine frist- und  eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit der Beschwerde wird unter anderem gerügt, die Vorinstanz habe den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie es unterlassen habe, im Anschluss an das zweite  eine Anhörung im Sinne von Art. 29 und 30 AsylG durchzuführen. Da der Anspruch auf rechtliches Gehör verfahrensrechtlicher Natur ist und seine Verletzung grundsätzlich die Aufhebung des angefochtenen Entscheids nach sich zieht, wäre dieser Frage an sich vor allfälligen weiteren Erwägungen nachzugehen. Indessen erübrigt sich die  mit der Frage im vorliegenden Verfahren insofern, als die nachfolgenden Erwägungen aus sonstigen Gründen zum Schluss führen, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben sei.
3. Im Folgenden ist zu prüfen, ob das BFM das Asylgesuch des  vom 29. Dezember 2006 zu Recht als aussichtslos qualifiziert und demzufolge einen Gebührenvorschuss verlangt hat.
3.1 Das BFM bringt diesbezüglich in seiner Vernehmlassung im  Folgendes vor: Werde nach rechtskräftigem Abschluss des Asyl- und Wegweisungsverfahrens ein Wiedererwägungsgesuch oder ein neues Asylgesuch gestellt, so könne das Bundesamt gestützt auf Art. 17b Abs. 3 und 4 AsylG einen Gebührenvorschuss verlangen,  die gesuchstellende Person nicht bedürftig sei und ihr Begehren von vornherein als aussichtslos erscheine. Das BFM sei mit  gleich oder ähnlich begründeten Zweitgesuchen äthiopischer  konfrontiert. Die summarische Einschätzung, aufgrund des Profils des Beschwerdeführers und des angeführten politischen  bestünden keine objektiven Anhaltspunkte dafür, dass er von den äthiopischen Behörden registriert worden sei, beruhe auf  Erkenntnissen.
3.2 3.2.1 Dem Bundesamt ist zunächst insofern zu folgen, als es von  gesuchstellenden Person, die nach rechtskräftigem Abschluss ih-
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res Asyl- und Wegweisungsverfahrens oder nach Rückzug ihres  erneut ein Asylgesuch stellt, ohne dass sie sich  im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgehalten hat, einen  in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten verlangen kann. Es setzt zu dessen Leistung unter Androhung des  eine angemessene Frist. Auf einen Gebührenvorschuss wird auf entsprechendes Gesuch hin insbesondere verzichtet, wenn die  Person bedürftig ist und ihre Begehren nicht von  als aussichtslos erscheinen (vgl. Art. 17b Abs. 3 und 4 AsylG).
3.2.2 Als aussichtslos sind nach der Rechtsprechung jene Begehren anzusehen, bei denen die Erfolgsaussichten beträchtlich geringer sind als die Gefahr des Unterliegens und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als , wenn sich die Gewinnaussichten und Verlustgefahren  die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess  würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (vgl. BGE 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235 f.). Für die Beurteilung der Prozesschancen ist eine summarische Prüfung vorzunehmen.
3.3 Im vorliegenden Fall wurden mit dem Gesuch vom 29. Dezember 2006 im Wesentlichen subjektive Nachfluchtgründe geltend gemacht. Dabei wurde insbesondere angeführt, der Beschwerdeführer sei ein aktives und exponiertes Mitglied der AES, welche gegenüber der  der Demokratie durch das äthiopische Regime Stellung beziehe. Dabei verleihe er seiner markanten regierungskritischen  regelmässig Ausdruck, indem er an zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen und Demonstrationen gegen die äthiopische  teilgenommen habe, welche durch die schweizerische  der Oppositionskoalition KINJIT/CUDP organisiert  seien. Zur Untermauerung dieser Vorbringen wurden dem zweiten Asylgesuch mehrere Beweismittel (unter anderem Photographien und Bestätigungsschreiben der beiden genannten Organisationen) . Damit steht fest, dass die geltend gemachten Nachfluchtgründe nicht einfach behauptungsweise in den Raum gestellt, sondern relativ substantiiert begründet und mittels Bildmaterials sowie anderer  dokumentiert wurden.
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3.4 Hinsichtlich des geltend gemachten Engagements für die KINJIT/ CUDP ist des Weiteren Folgendes festzustellen: Gemäss den  des Bundesverwaltungsgerichts ist davon auszugehen, dass die äthiopischen Sicherheitsbehörden die Aktivitäten der jeweiligen Exilgemeinschaften mit gewisser Intensität überwachen und zudem in umfangreichen elektronischen Datenbanken erfassen. Insbesondere seit den Wahlen im Jahr 2005 wurde die Überwachung der politischen Aktivitäten in der Diaspora erheblich ausgeweitet. Es ist zu vermuten, dass die betreffenden Datenbanken nicht nur Informationen über  politische Aktivisten in der Diaspora enthalten, sondern auch weniger exponierte Mitglieder der Oppositionsparteien erfassen. Unter diesen Umständen besteht eine beträchtliche Wahrscheinlichkeit, dass die exilpolitischen Aktivitäten einer Person, welche im Ausland  der CUDP tätig war, im Falle ihrer zwangsweisen Rückkehr  dem äthiopischen Sicherheitsdienst am Flughafen bekannt . Somit ist davon auszugehen, dass Rückkehrende, die zumindest vorübergehend in der Auslands-CUDP tätig waren, mit grosser  nach ihrer Einreise zumindest zu ihren politischen  im Ausland und allgemein zu den Aktivitäten der CUDP in ihrem Umfeld befragt werden. Tatsächliche oder vermutete mangelnde  sowie eine allfällige spätere erneute politische Auffälligkeit könnten in diesem Fall zur Einleitung weitergehender  führen. Dabei ist zu bedenken, dass Äthiopien zum heutigen Zeitpunkt kein funktionierender Rechtsstaat ist (vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-5060/2007 vom 30. November 2007). Mit Blick auf die vorstehenden Erwägungen ergibt sich somit, dass die Frage, ob der Beschwerdeführer aufgrund seiner  Aktivitäten im Falle seiner Rückkehr nach Äthiopien einer  Verfolgungsgefahr ausgesetzt wäre, einer vertieften Würdigung bedarf. Das Asylgesuch vom 29. Dezember 2006 kann unter diesen Umständen nicht als aussichtslos bezeichnet werden.
3.5 Zusammenfassend erweist sich, dass das BFM die Vorbringen des Beschwerdeführers ungerechtfertigterweise als von vornherein  bezeichnet und einen Gebührenvorschuss verlangt hat.  wurde auch zu Unrecht wegen Nichtleistung des  auf das Asylgesuch vom 29. Dezember 2006 nicht . Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen hätte das BFM im  Fall vielmehr auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichten und über das zweite Asylgesuch – gegebenenfalls nach durchgeführter Anhörung (vgl. EMARK 2006 Nr. 20) – materiell  müssen.
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4. Die Beschwerde ist aufgrund des Gesagten insoweit gutzuheissen, als die Verfügungen des BFM vom 19. Januar 2007 (Feststellung der  und Erhebung eines Gebührenvorschusses) sowie die darauf basierende Verfügung vom 25. September 2007 (Nichteintreten auf das zweite Asylgesuch infolge Nichtleistung des verlangten ) aufgehoben werden und die Sache in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 in fine VwVG zur Wiederaufnahme des  im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.
5.
5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 63 Abs. 3 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG, dessen Beurteilung mit Zwischenverfügung vom 6. November 2007 in den Endentscheid verwiesen wurde, ist somit als gegenstandslos zu erachten.
5.2 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG kann der  Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine  für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnismässig  Kosten zugesprochen werden (vgl. für die Grundsätze der  der Parteientschädigung ausserdem Art. 7 ff. des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem  vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). Mit der  vom 17. Dezember 2007 weist der Rechtsvertreter des  bei einem zeitlichen Aufwand von 11,5 Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 200.-- und bei Auslagen in der Höhe von Fr. 35.-- gesamthafte Kosten von Fr. 2'512.45 aus. Angesichts des sich aus den Akten ergebenden tatsächlichen Aufwandes erscheint  die veranschlagte zeitliche Beanspruchung im vorliegenden  als zu hoch. Gestützt auf die in Betracht zu  Bemessungsfaktoren (Art. 9-13 VGKE) und unter  eines angemessenen zeitlichen Vertretungsaufwands von 6 Stunden sind dem Beschwerdeführer Fr. 1'330.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) als Parteientschädigung zuzusprechen. Dieser Betrag ist dem Beschwerdeführer durch das BFM zu entrichten.
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