Decision ID: 09b7767c-c061-4174-8821-b313f933ff47
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1953,
bezog eine ganze
Invalidenrente
(Urk
. 13/10/9) sowie
eine
Hilflosenentschädigung
wegen leichter Hilflosigkeit (Urk
. 13/8/7-10), als sie sich am 21. Mai 2015 bei der Stadt Dietikon,
Durchführungsstelle
für Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen anmeldete (Urk. 13/26/1-5). Mit Verfügung vom
1. September 2015
sprach die Durchführungsstelle der Versicherten monatliche Zusatzleistungen von
Fr. 224.-- ab Mai 2015 zu (Urk. 13/33 = Urk. 3/2). Die von der Versicherten dagegen erhobene E
insprache vom 22. Septem
ber 2015
(Urk. 13/34/13 = Urk. 3/1) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 27. Januar 2016 ab (Urk. 13/34/1
-
3 = Urk. 2).
2.
Die Versicherte erhob am
8. Februar 2016 Beschwerde gegen den
Einsprache
entscheid
vom 27. Januar 2016 (Urk. 2, vgl. Urk. 7) und beantragte, dieser sei aufzuheben und
es
sei
ihr die zusätzliche Ausgabe
für die Mietkosten einer rollstuhlgerechten Wohnung zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Mitte). Die
Durchfüh
rungsstelle
beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Mai 2016 die Ab
weisung der Beschwerde (Urk. 12)
, was der Beschwerdeführerin am 19. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14).
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Be
schwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Nach Art. 2 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über Ergänzungsleistungen zur Al
ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG)
gewähren der Bund und die Kantone denjenigen Personen, welche die Voraussetzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres
Existenzbe
darfs
. Die Kantone können nach Art. 2 Abs. 2 ELG Leistungen gewähren, die über den Rahmen des ELG hinausgehen.
1.3
Nach
den allgemeinen Voraussetzungen in Art.
4
Abs.
1 ELG haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz (
Art.
13 des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialversicherungsrechts,
ATSG) Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie nach dem Bundesge
setz über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG) eine Alters
rente, eine Witwen-/Witwerrente oder eine Waisenrente beziehen (
lit
.
a,
lit
.
a
bis
und
lit
.
a
ter
) oder wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Invali
denversicherung (IVG) eine Invalidenrente, eine
Hilflosenentschädigung
oder ununterbrochen während mindestens sechs Mon
aten ein Taggeld beziehen (
lit
.
c). Des Weiteren haben auch jene Personen Anspruch auf
Ergänzungs
leistungen
, welche Anspruch hätten auf eine Altersrente oder eine Invali
denrente, wenn sie die Mindestbeitragsdauer nach
Art.
29
Abs.
1 AHVG be
ziehungsweise nach
Art.
36
Abs.
1 IVG erfüllen würden (
lit
.
b und
lit
.
d).
1.4
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die aner
kannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art
. 9 Abs. 1 ELG).
Die anrechenbaren Ausgaben werden nach
Art
. 10 ELG ermittelt. Zu den anre
chenbaren Ausgaben gehören unter anderem der Mietzins einer Woh
nung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten soweit sie bei allein
stehenden Personen Fr. 13‘200.-- nicht übersteigen (
Art
. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 1 ELG).
Bei Notwendigkeit einer rollstuhlgängigen Wohnung werden zusätzlich Fr. 3‘600.-- angerechnet (Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 3 ELG). Die Miete einer rollstuhlgängigen Wohnung ist notwendig, wenn die versicherte Person auf einen Rollstuhl angewiesen ist.
Dies ist der Fall, wenn die versi
cherte Person
die Voraussetzungen für den Erhalt eines Rollstuhles seitens der Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHV) und der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) erfüllt (Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL), Stand 1. Januar 2016,
Rz
. 3234.01 f.).
1.5
Gemäss
Art.
21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bun
desrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit,
für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf (Abs. 1). Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewe
gung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die
Selbst
sorge
kostspieliger Geräte bedürfen, haben im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel (Abs
. 2). Die Versicherung gibt die Hilfsmittel zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung ab. Ersetzt ein Hilfsmittel Gegenstände, die der Versicherte auch ohne Invalidität anschaffen
müsste, so hat er sich an den Kosten zu beteiligen (Abs. 3). Der Bundesrat kann vorsehen, dass der Versicherte ein leihweise abgegebenes Hilfsmittel nach Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen weiter verwenden darf (Abs. 4).
Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von
Art.
21
Abs.
4 IVG hat der Bundesrat in
Art.
14
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Ab
gabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangs
weise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut
Art.
2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (
Abs.
1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Aus
übung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (
Abs.
2; BGE 122 V 212 E. 2a).
In der Hilfsmittelliste werden Rollstühle (Ziff. 9) als auch Rollatoren (Ziff. 12.02) aufgeführt.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 27. Januar 2016 (Urk. 2) aus,
dass
die Überprüfung der gesamten IV-Akten ergeben habe, dass die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
der Beschwerdeführerin eine leichte
Hilflosenentschädigung
zugespro
chen habe. Ein späterer Antrag auf Erhöhung des Hilflosigkeitsgrades sei von der IV-Stelle abgewiesen worden. Ausserdem sei
en
der Beschwerdeführer
in
eine Kostengutsprache für einen Rollator und für Blindenlangstöcke erteilt wor
den. Aus den IV-Akten gehe nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin auf einen Rollstuhl angewiesen oder ein solcher Antrag jemals bewilligt worden sei. Aus diesem Grund seien die Voraussetzungen für den Erhalt eines Roll
stuhles seitens der IV nicht gegeben, weshalb der Zuschlag für eine
rollstuhl
gängige
Wohnung nicht gewährt werden könne (S. 2 Ziff. 8).
2.2
Die Beschwerdeführerin
führte
in ihrer Beschwerde (Urk. 1)
aus, dass
ihr
bei der Berechnung ihres Anspruches auf Zusatzleistungen
nur der reguläre
Mietzinsabzug und nicht der höhere Mietzinsabzug für eine rollstuhlgerechte Wohnung angerechnet worden sei. Die monatlich ausgerichteten Zusatzleis
tungen würden nicht genügen, um die hohe Miete ihrer
behindertengerech
ten
Wohnung und den Lebensunterhalt
zu
bestreiten (S. 1 Mitte).
Die Be
schwerdeführerin
stellte sich auf den Standpunkt, dass sie seh-, geh- und hörbehindert sei und
diese Mehrfachbehinderung
in Bezug
auf die
Wohnsi
tuation
und
die
Mietzinskosten der Behinderung, auf einen Rollstuhl ange
wie
sen zu sein, gleichzusetzen
sei
und
ihr
der gleiche Mietzinsabzug bei den
Le
benskosten
zu gewähren
sei
wie einer Person, die auf einen Rollstuhl ange
wiesen ist. A
ufgrund ihrer Gehbehinderung kombiniert mit ihrer
Sehbehin
derung
sei sie
auf eine rollstuhlgerec
hte Wohnung angewiesen
, damit sie weiterhin selbständig in einer Wohnung lebe könne und nicht vorzeitig in ein Alters- oder Pflegeheim ziehen müsse
(S. 1 unten)
.
Aus den der
Be
schwerde
beigelegten
ärztliche
n
Bestätigungen
gehe hervor
, dass der Verbleib in der eigenen Wohnung nur in einer rollstuhlgängigen Wohnung möglich sei (S. 3 oben).
2.3
Streitig und zu prüfen ist der anzurechnende Mietzins.
3.
3.1
Seit Mai 2015 wohnt d
ie Beschwerdeführerin in einer behindertengerechten Wohnung mit Sozialbetreuung
der
Z._
(Urk. 13/2)
.
Die Beschwerdeführerin führte diesbezüglich
in der Beschwerde
aus,
dass sowohl ihre Ärzte als auch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde diese Lösung befürworten würden. D
ank einer guten Betreuung durch die zweimal wöchentlich im Haus anwesende
Sozial
be
treuung
der
Z._
und der engm
aschigen Unterstützung durch
ihre
Beiständin
könne sie
voraussichtlich noch während vielen Jahren weite
r
hin in der Wohnung leben
. Dies sei für sie eine sehr gute Lösung, aber auch für ihre Wohngemeinde und
für
die Allgemeinheit, die dadurch mehrere Tausend Franken Kosten sparen könnten, welche bei einer Unterbringung in einem Heim anfallen würden (Urk. 1 S. 2 oben
).
3.2
Die
Beschwerdeführerin
bezieht seit
August 2008 eine
Hilflosenentschädi
gung
wegen leichter Hilflosigkeit (Urk. 13/8/7-10).
Aus
den A
kten
geht
her
vor, dass ein späterer Antrag der Beschwerdeführerin auf Erhöhung der
Hilf
losenentschädigung
von der IV-Stelle
abgewiesen wurde (Urk. 13/8/3-6 S. 1 unten, S. 3 unten,
vgl.
IV-
Aktenverzeichnis in
Urk.
13/34/10-12 S. 3 unten). Im Rahmen des Erhöhungsgesuchs wurde
am 14. November
2014
eine Haushaltabklärung vor Ort durchgeführt.
Au
s dem Abklärungsbericht
vom 19. F
ebruar 2015 (Urk. 13/8/3-6) ist
sodann
ersichtlich
,
dass die Beschwer
deführerin die folgenden Hilfsmittel benötigt: Rollator, Signalstock, orthopä
dische Massschuhe, Umweltkontrollgerät, Tonbandgerät, Diktiergerät und
Hör
geräte (S. 1 unten). I
nnerhalb der Wohnung
könne sich die Beschwerde
füh
rerin
ohne
Hilfsmittel bewege
n und
a
us
serhalb der Wohnung
benötige sie
einen Rollator
(S. 2 unten).
Die Beschwerdeführerin führte anlässlich der Ab
klärung vor Ort unter anderem aus, dass sie im Frühjahr 2015 in eine
behin
dertengerechte
Wohnung ziehen werde. Es handle sich dabei um ein betreu
tes Wohnen mit Spitex. Allerdings bereite ihr die finanzielle Lage Sorgen, denn die Miete koste dann Fr. 1‘800.-- und sie habe monatlich Fr. 3‘700.-- (
Rente der A
HV und der beruflichen Vorsorge
,
Hilflosenentschädi
gung
) zur Verfügung (S. 2 oben).
3.3
Seit Januar 2009 bezieht die Beschwerdeführerin eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 84 % (Urk. 13/10/9). Aus den Akten ist zudem ersichtlich, dass die IV-Stelle mit Mitteilung vom 29. Juli 2011 die Kosten
gutsprache für einen Rollator (Urk. 13/34/6) und mit Mitteilung vom 1. Februar 2012 die Kostengutsprache für Blindenlangstöcke (Urk. 13/34/5) erteilte.
3.4
Dr. med.
A._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 8. September 2015 (Urk. 13/34/15 = Urk. 3/6) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2005 medizinisch betreue. Er bestätigte, dass die Beschwerdeführerin zwingend auf eine rollstuhlgängige Wohnung ange
wiesen sei. Er unterstütze die Beschwerdeführerin in ihrem Wunsch, selb
ständig zu wohnen, dies gehe allerdings nur in einer rollstuhlgängigen Woh
nung, da sie s
eh- und
g
ehbehindert sei. Wenn die Beschwerdeführerin nicht in einer rollstuhlgängigen Wohnung leben könne, müsste sie in ein Alters-/
Pflegeheim gehen, was ein Vielfaches mehr kosten würde.
3.5
Dr. med.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates
,
führte
in seinem Bericht vom 10. Septem
ber 2015 (Urk. 13/34/14
= Urk. 3/5
)
aus, dass die Gehfähigkeit der Beschwer
deführerin
a
ufgrund ihrer Fussbeschwerden, welche schon mehrere Opera
tionen erfordert hätten, und ihrer Gangunsicherheit, welche multifak
toriell sei,
in letzter Zeit abgenommen
habe
. Die Beschwerdeführerin sei zu
nehmend gangunsicher und neige zu Stürzen. Für eine selbständige Fortbe
wegung benötige sie nun zunehmend einen Rollator.
Dies
e
inerseits zur
Sturzpro
phylaxe
und
andererseits
,
um sich auszuruhen. Dr.
B._
bestätigte, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Probleme auf eine
rollstuhlge
rechte
Wohnung angewiesen sei, um weiter selbständig wohnen zu können.
3.6
Dr. med.
C._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestätigte
am 22. September
2015 (Urk. 3/4), dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihr
er chronischen Behinderungen auf eine rollstuhlgängige Wohnung ange
wiesen sei. Sie leide unter starker Seh- und Gehbehinderung.
4.
4.1
Die Beschwerdeführerin
begründete die Notwendigkeit einer
rollstuhlgängi
gen
Wohnung hauptsächlich damit, dass sie die hohen Mietkosten für die behindertengerechte Wohnung mit Sozialbetreuung mit den ihr monatlich zustehenden Zusatzleistungen nicht finanzieren könne
(vorstehend E. 2.2).
Auch aus dem Haushaltabklärungsbericht vom Februar 2015 ist ersichtlich, dass ihr die hohen Mietkosten Sorge bereiten (vorstehend E. 3.2). Die Be
schwerdeführerin benutzt zur Fortbewegung im Freien einen Rollator (vor
stehend E. 3.2
), die IV-Stelle übernahm auch die diesbezüglichen Kosten (vorstehend E. 3.3).
Dies ist unbestritten.
Die Beschwerdeführerin
macht
e
je
doch
nicht geltend,
dass sie
auf einen Ro
llstuhl angewiesen sei
(vgl. Urk. 1).
Auch aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Be
schwerdeführerin auf einen Rollstuhl angewiesen wäre. Ausserdem ist nicht ersichtlich, dass die IV-Stelle jemals einen Antrag für die Kostengutsprache eines Rollstuhles
genehmigt
hätte (vgl.
IV-Aktenverzeichnis in Urk. 13/34/10-12
).
4.2
Aus den Berichten von Dr.
A._
, Dr.
B._
und Dr.
C._
geht –
wie die Beschwerdeführerin
korrekt
ausführte
(vorstehend E. 2.2
) –
hervor, dass die Beschwerdeführerin
auf eine rollstuhlgerechte Wohnung angewiesen sei (vorstehend E. 3.4-3.6). Jedoch äusserte sich nur Dr.
B._
zu den
von der Beschwerdeführerin benötigten Hilfsmittel
n.
E
r
führte
aus, dass
die Beschwerdeführerin zur selbständigen Fortbewegung zunehmend auf einen
Rollator angewiesen sei (vorstehend E. 3.5). Dr.
A._
und Dr.
C._
machten diesbezüglich keine Angaben (vorstehend E. 3.4, E. 3.6).
4.3
Es kann festgehalten werden, dass die Beschwerdeführerin zur Fortbewegung zwar auf einen Rollator angewiesen ist, jedoch keinen Rollstuhl benötigt. Die Beschwerdeführerin erfüllt somit nicht die Voraussetzungen für den Erhalt eines Rollstuhles
seitens der IV.
Folglich
ist die Miete einer rollstuhlgängigen Wohnung im Sinne von Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 3 ELG nicht notwendig (vorstehend
E. 1.4
-1.5
). Dementsprechend hat die Beschwerdegegnerin
beim
anrechenbaren Mietzins
zu Recht keine
n Zuschlag
von Fr. 3‘600.-- für eine rollstuhlgerechte Wohnung gewährt.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 27. Januar 2016 (Urk. 2) ist dem
nach nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde
ist
abzu
weisen.