Decision ID: aa923386-8b2f-498c-89ae-4ef4796462fd
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1961
geborene
X._
war seit
1.
April
200
6
als
Baufacharbeiter
bei der
Y._
angestellt
und damit bei der Suva gegen
die Folgen von Unfällen versichert (
Urk.
12
/1). Am 1
8.
November 2013
fiel
er
bei S
chalung
sarbeiten
zu Boden
und zog sich Verletzungen am rechten Fussgelenk zu (
Urk.
12/1
Ziff.
6 und
Ziff.
9). Am
2
6.
Februar 2014
erfolgte eine
operativ
e Revision
am Sprung
g
elenk
(
Urk.
12/24)
und am
9.
April 2014 die Metallentfer
nung (
Urk.
12/60)
.
Aufgrund
per
sistierender
Beschwerden
und
bei
nekrotischen
Veränderungen
wurde die Indikation für
eine
USG-
Arthrodese
und eine
Interpo
sitionsarthrodes
e
gestellt und
ein
entsprechender Eingriff am
2.
November 2015 durchgeführt
(
Urk.
12/131
, 12/139, 12/158).
Nach weiterhin geklagten Beschwer
den und weiteren Untersuchungen
liess
die Suva eine k
reisärztliche Untersuchung
durchführen
(
Urk.
12/220).
Am 2
0.
Dezember 2016 kündigte sie den Fallabschluss und die Einstellung der Taggeldleistungen
per
2
8.
Februar 2017 an (
Urk.
12/221). Mit Verfügung vom
8.
Februar 2017 (
Urk.
12/245
)
sprach sie basierend auf
einer Erwerbsunfähigkeit von 20
%
monatliche Rentenleistungen von
Fr.
1'111.25 und entsprechend einer Integritätseinbusse von 15
%
eine Integrit
ätsentschädigung von
Fr.
18’900
.-- zu.
Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am
6.
März 2017
(
Urk.
1
2
/256
) vorsorglich und am 2
4.
April 2017 begründet Einsprache (
Urk.
12/269
).
Zwischenzeitlich schloss
die
Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich (SVA), IV-Stelle
,
ihre Eingliederungsmassnahmen
mit
Mitteilung vom 2
8.
Juli 2017
ab
(
Urk.
12/285).
Die Suva tätigte weitere medizinische
Abklärun
gen zur Fragestellung eines CRPS (
c
omplex
regional
pain
syndrome
,
vgl.
Urk.
12/304) und
legte den Fall erneut zur
kreisärztlichen Beurteilung
vor
(
Urk.
12/306)
.
Mit
Einspracheentscheid
vom 12
.
Februar 2018
wies sie die Ein
sprache
ab (
Urk.
2).
2.
Hierg
egen erhob der Versicherte am 1
5.
März 2018
(
Urk.
1) Beschwerde mit den Anträgen (S. 2), der
Einspracheentscheid
und die Verfügung
sei
en
aufzuheben und es seien
die gesetzlichen
Leistungen zu erbringen und ab
1.
März 20
1
7 auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 25
%
eine monatliche Invali
denrente von mindestens
Fr.
1'389.10 sowie eine Integritätsentschädigung basie
rend auf einer Integritätseinbusse von 25
%
in der Höhe von
Fr.
31'500.-- aus
zurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung zurückzu
weisen.
Am
2
5.
Mai 2018 (
Urk.
7
) reichte
der Beschwerdeführer
weitere
Unterla
gen nach
(
Urk.
8)
. In
ihrer
Beschwerdeantwort vom
5.
Juni 2018
beantragte die SUVA,
die Beschwerde
sei
abzuweisen (
Urk.
11).
M
it Replik vom
2
5.
Juni 2018
(
Urk.
16)
und
Duplik vom
4.
Juli 2018 (
Urk.
23)
hielten die Parteien
an
ihren
Anträgen fest.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1
8.
November 2013 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Aus
serdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Ver
unfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.3
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige
Behandlung ihrer Unfallfolgen. I
st sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenan
spruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam
hafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä
higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begrif
fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes
serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In die
sem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prog
nostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu wer
den, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheitliche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts
bemessung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall
versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.5).
1.4
1.4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkom
mensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das
die versi
cherte Person nach Ein
tritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt.
1.4.2
Gemäss
Art.
15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver
dienst bemessen (
Abs.
1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (
Abs.
2).
1.5
1.5.1
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes
sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli
che Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
1.5.2
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi
gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges
3.
1.5.3
Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (
Ziff.
1
Abs.
1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (
Ziff.
1
Abs.
2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (
Ziff.
1
Abs.
3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilwei
ser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (
Ziff.
2).
1.5.4
Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundesrätli
chen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinras
ter) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als
Ziff.
1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Pro
zentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewähr
leistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller
dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid
gestützt auf die
kreisärztli
che
Untersuchung
, wonach
von weiteren Massnahmen keine namhafte Besserung der Arbeitsfähigkeit
mehr
zu erwarten sei.
In der
Untersuchung seien
auch
keine trophischen Veränderungen festzustellen und die Kriterien eines CRPS nicht erfüllt gewesen.
Um die Frage
nach
einer objektivierbaren
trophischen Störung be
antworten
zu können
,
sei
en
eine ergänzende neurologische Untersuchung und eine photographische Dokumentation der Füsse angefertigt worden
.
Weder die Fotos noch die neurologische Beurteilung hätten die Diagnose eines CRPS gestützt.
Die
Taggeld- und Heilkostenleistungen
seien damit
zu terminieren und die Rentenprüfung vorzunehmen gewesen
(
Urk.
2 S.
7)
.
Gemäss kreisärztlicher Untersuchung
sei
die angestammte Tätigkeit
nicht mehr
zumutbar.
Eine
leichte wechselbelastende
Tätigkeit
sei dem Beschwerdeführer
jedoch
ganztags zumutbar
(S. 8)
. Gestützt auf DAP-Daten für
das Jahr 2016
u
nter
Zuschlag der Teuerung von 0.6
%
resultiere für das Jahr 2017 ein
Invalideneinkommen von
Fr.
63'139.40
(S. 9)
.
Das
Valideneinkommen
betrage
ausgehend vom letzten Arbeitsverhältnis
und der mutmasslichen
Lohnentwicklung bei der
Y._
Fr.
79'162.
-- und daraus resultiere
eine Erwerbseinbusse von 20
%
(S. 10 f.)
.
Der Integritätsschaden
sei
durch die Kreisärztin auf 15
%
geschätzt
worden
(S. 12). Dies entspreche 1/3 des gesamten Be
inwertes
von 50
%
bei Verlust des Beines
im Bereich des
Ober
schenkels
.
Im Verfahren führte sie aus, der vom Beschwerdeführer aufgelegte Bericht von
Dr.
med.
Z._
vom
2
5.
Mai 2018
befasse sich nicht mit der Frage der Zumutbar
keit.
Auch habe
sich
Dr.
Z._
in einem früheren Bericht vom
9.
März 2017 den kreisärztlichen Ausführungen angeschlossen
(
Urk.
11 S. 5).
In ihrer Duplik
hielt
sie
fest (
Urk.
23),
f
ür die Bestimmung des Rentenanspruchs
sei
der Gesundheitszustand des rechten Fusses im Zeitpunkt des Fallabschlusses
bzw. des Rentenbeginns
am
1.
März 2017 massgebend und a
llfällige nac
h diesem Zeitpunkt eingetretene
gesundheitlic
he Veränderungen am rechten Fuss
seien
in
dies
em Verfahren irrelevant.
Dies
gelte
auch für die leicht aktivi
erte Arthrose und die Anreicherung im
3.
Strahl gemäss
Spect
-CT vom
8.
März 2018, welche im Bericht von
Dr.
med.
Z._
vom 1
5.
Mai 2018 erwähnt
sei. Der medizinische End
zustand sei prospektiv im Zeitpunkt des Fallabschlusses zu beurteilen und nicht aus
gegenwärtiger
(retrospektiver) Sicht. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte
Arthrofibrose
liege gemäss Aktenlage nicht vor und daran
ändere auch
der neu aufgelegte Bericht von
Dr.
A._
vom 2
8.
Juni 2018
nichts
,
da
darin
eine solche
Diagnose
ebenfalls nicht gestellt worden sei.
2.2
Der Beschwerdeführer
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt
(
Urk.
1 S.
6 f)
,
gestützt auf die
Ausführungen von
Dr.
med.
A._
sei
davon ausz
ugeben, dass er unter einem CRPS Typ I leide. Die anderslautende Beurteilung
der Beschwerdegegnerin
basiere
auf einer nicht mehr zeitgemässen Diagnostik
.
Davon ausgehend, dass
er
unter einem CRPS
leide müsse auch das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil in Frage gestellt werden. Zur Bestimmung der Arbeitsfähig
keit
in angepasster Tätigkeit
dränge sich eine Evaluierung der funktionellen Leis
tungsfähigkeit auf. Für die Bemessung der Invalidenrente sei als versicherter Ver
dienst der unmittelbar ein Jahr vor dem Unfall bezogene Lohn zu b
erü
cksichtigen und dieser habe Fr.
83'345.-- betragen.
Das Invalideneinkommen betrage gemäss DAP-Tabellen Fr
.
62
’762.8
0.
D
araus resultiere ei
ne Einkommenseinbusse von 24.7
%
respektive
gerundet
25
%
.
Selbst bei einem Invalideneinkommen von
Fr.
63'139.40
,
wovon die Beschwerdegegnerin ausgehe, resultiere ein Inv
alidi
tätsgrad von abgerundet 24
%.
Zum Integritätsschaden sei nicht nur von einer USG-
Arthrodese
, sondern von einem komplexeren Beschwerdebild mit einer
Arthrofibrose
des oberen Sprunggelenkes auszu
gehen. E
ntsprechend
sei
die Tabelle 2 zu ber
ücksichtigen und da
er unter
einer schweren Funktionsbehinde
r
ung seines unteren Sprunggelenkes
leide
,
der
Integritätsschaden
auf
25
%
zu bemessen
(S. 7).
In
seiner
Replik führte
er
aus
(
Urk.
16 S. 3)
, im Bericht von
Dr.
Z._
vom 1
5.
Mai 2018 seien neue Befund
e
aufgeführt und es müsse von einer weiteren Verschlech
terung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden. Es werde eine akt
i
vierte Arthrose ventral im OSG aufgeführt, was auf einen
inflammatorischen
Prozess innerhalb des OSG
und
auf
das Vorliegen einer
Arthrofibrose
hinweise.
Diesbe
züglich hätte Grund bestanden
,
weitere medizinische Abklärungen zu tätigen.
3.
3.1
Im Bericht der
B._
vom
7.
April 2015 hielt
PD
Dr.
med.
C._
,
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
FMH,
fest
(
Urk.
12/109)
, der Beschwerdeführer sei
als
Hilfs
arbeiter auf dem Bau am 1
8.
November 2013 bei der Arbeit gefallen und umge
knickt. Am 2
6.
Februar 2014 sei eine Operation durch
Dr.
D._
mit anschliessender Ruhigstellung in einem Gipsschuh für vier Monate erfolgt. Nach der Operation habe er im Juli mit 50
%
zu arbeiten begonnen und sei zurzeit arbeitslos. Er könne maximal eine Stunde laufen und trage bereits orthopädische Schuhe mit Sohlenversteifung. Er habe Nachtschmerzen
von 5
bis
hin zu maximal 10
auf der VAS
(
Schmerzskala)
.
Bildgebend zeige sich im
Spect
-CT vom
9.
März 2015 eine kräftige Hyperämie und ein kräftig vermehrter Knochenumbau im mitt
leren und lateralen Anteil des rechten Os
naviculare
mit
Punctum
maximum
im Bereich der Schraube, was zusammen mit der Verschmälerung und der vermehr
ten
Sklerosierung
des Os
navicualare
mit einer
Osteonekrose
gut vereinbar sei. Zudem bestehe eine aktivierte Arthrose hin zum Os
cuneiforme
laterale. Im übri
gen
Rückfuss
und auch im Bereich des
dekonfigurierten
Ca
put
tali
bestehe kein vermehrter
Knochenumbau.
Es
sei erklärt worden, dass bei einer Operation und Versteifung nur der Mittelfuss und nicht das obere Sprunggelenk versteift werde. Dabei sei mit einer Verbesserung mit 60 bis 80
%
zu rechnen und als erfolgreiches Resultat zu werten, wenn
er wieder 50
% auf dem
Bau arbeiten könne.
3.2
Kreisarzt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Chirurgie und Traumatologie des Bewe
gungsapparates, hielt aufgrund der Untersuchung vom 2
2.
Juli 2015 fest (
Urk.
12/133), der Beschwerde
führer
berichte
über anhaltende
Schmerzen seitens des rechten Fusses, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten oberen Sprunggelenkes und
über
Schwellzustände des rechten Fusses. Die klinische Untersuchung zeigte eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit des rechten obe
ren und unteren Sprunggelenkes, eine Druckschmerzhaftigkeit an der medialen Seite des Fusses, eine deutliche Beeinträchtigung der physiologischen Funktionen des rechten Fusses und eine Kraftminderung des rechten Beines. Aufgrund der bereits seit fast zwei Jahren andauernden Problematik müss
ten
die Prognose als ungünstig
und
eine volle Arbeitsfähigkeit auf der Baustelle als äusserst proble
matisch betrachtet werden.
3.3
3.3.1
Im Austrittsbericht vom
9.
November 2015 über die
Hospitalisation
vom
2.
bis
9.
November 2015
(
Urk.
12/158)
hielt
PD
Dr.
C._
folgende
n operativen Eingriff fest
:
Gastrosoleus
Release, USG-
Arthrodese
, Resektion Os
naviculare
, Becken
kammentnahme rechts,
Interpositionsarthrodese
Talus auf
Cuneiforme
1 und
Interpositionsarthrodese
Talus auf
Cuneiforme
2/
3.
Die Wundverhältnisse hätten sich am
8.
November 2015 deutlich verbessert
gezeigt
und
die Wunden
seien
fast komplett trocken
gewesen
, sodass
der Beschwerdeführer
am
9.
November 2015 habe nach Hause entlassen werden können.
3.3.2
Am
1
5.
Dezember 2015
führte
PD
Dr.
C._
aus (
Urk.
12/163)
,
dem Beschwerde
führer gehe es soweit gut. Er nehme anamnestisch noch drei Voltaren und Magenschutz ein. Insgesamt bestünden reizlose Weichtei
lverhältnisse lateral und medial
. An der Ferse zeige sich eine schwere Verhornung, blutunterlaufen, die weg
débridiert
werde. Darunter komme schönes rosafarbiges Gewebe hervor.
Bildgebend (Röntgen)
zeige sich das
Osteosynthesematerial
in situ
. Eine Teilbe
lastung von
nun
10 kg für 6 Wochen sei weiter zu führen und danach eine CT-Kontrolle zur Verifizierung des
ossären
Durchbaues
zu veranlassen
.
3.3.3
Anlässlich der Verlaufskontrolle vom
3.
Februar 2016
hielten PD
Dr.
C._
und
Dr.
med.
Z._
fest
(
Urk.
12/165)
, die andauernde Teilbel
astun
g mache
dem Beschwerdeführer
etwas zu schaffen.
Die Weichteilverhältnisse
seien weiterhin reizlos und es
bestehe ein leichtes, inaktivitätsbedingtes Vorfussödem
. Nach der langen
Ruhigstellung
sei das
OSG
bis auf Wackelbewegungen praktisch steif und
ebenso
sei
die
Zehenbeweglichkeit
reduziert
.
Das CT des Fusses rechts vom 2
5.
Januar 2016 zeig
e d
en Status nach Beckenkammimplantation in den Mittel
fuss mit vollständigem
ossären
Einbau nach proximal und weit fortgeschri
ttenem Einbau auch nach distal von mehr als 80
%
und eine
mehr als zu 70
%
durchge
baute
t
alokalkanea
r
e
Arthrodese
im
posterioren
Gelenk. Das
Osteosynthesemate
rial
sei bei korrekter Lage ohne Lockerung. Ab sofort sei eine Vollbelastung erlaubt und
es sei
eine Verordnung für eine entsprechende Physiotherapie zum Aufbau abgegeben
worden
.
3.3.4
Zum weiteren Verlauf berichteten die Ärzte a
m 3
0.
März 2016
(
Urk.
12/171)
, dem Beschwerdeführer gehe es gar nicht gut. Eine Vollbelastung sei kaum möglich. Er habe immer Schmerzen, gleich wie vor
der Operation. Nach 30 Minuten G
ehen an Stöcken trete eine Schwellung auf und die Schmerzen würden zunehmen. Es zeigten sich vollständig reizlose Weichteile ohne Schwellungen mit einer redu
zierten aber indolenten OSG-Beweglichkeit. Das Röntgenbild des Fusses vom 2
9.
März 2016 zeige eine gute Lage des
O
steosynthesematerial
s
,
ohne Locke
rungszeichen und kon
ventionell radiologisch schienen
die
Arthrode
sen
unverän
dert durchgebaut und die
Rückfussachse sei gerade.
Die
angegebenen ausgeprägten Schmerzen l
iessen
sich nicht erklären und
ein
klinisches Korrelat
dafür
lasse
sich nicht finden
.
Eine
sekundäre
Dislokati
on/
Frakturierung
der bereits als konsolidiert diagnostizierten
Arthrodesen
sei jedoch
nicht
ausgeschlossen, weshalb
eine CT-Kontrolle veranlasst werde
.
3.3.5
Im Verlaufsbericht vom
1
1.
Mai 2016 berichteten die
nämlichen
Ärzte (
Urk.
12/185), dem Beschwerdeführer gehe es unverändert nicht gut und eine Vollbelastung des rechten Fusses sei nicht möglich. Er habe immer Schmerzen bei der geringsten Belastung, ei
gentlich wie vor der Operation. Seine Gehstrecke unter Zuhil
fenahme von Gehstöcken betrage max
imal circa 50 Meter, dann müsse
er sicher fünf
Minuten Pause machen, bevor er weitergehen könne. Die
Verstän
digung
sei
auf Grund der
Schwerhörigkeit des Patienten und fehlenden Deutsch
kenntnissen
nach wie vor schwierig, jedoch schienen
keinerlei Ruheschmerzen zu bestehen.
Das CT des Fusses rechts vom
4.
April 2016 zeige, dass sämtliche
Arth
rodesen
vollständig konsolidiert seien. Hinweise für eine sekundäre Dislokation zeigten sich keine und auch keine Lockerungs
säume um das
Arthrodesenmaterial
. Die geschilderten Beschwerden liessen sich nach wie vor nicht durch die klini
schen Befund
e
erklären und computertom
ographisch seien sowohl die USG-
Arthrodese
als auch die Interpositions-
Arthrodese
n
von Talus auf das
Cuneiforme
I respektive Talus auf
Cuneiforme
II/III vollständig knöchern durchgebaut. Die bisherige Medikation
zeige
keine
Änderung des Beschwerdebildes und innerhalb des letzten Monates habe
sich
eine klinische
Einsteifung
des OSG ausgebildet.
In Anbetracht des chronische
n postoperativen Schmerzsyndrom
s des rechten Fusses mit der zunehmenden
Fibrosierung
des OSG sei eine fachärztliche Schmerzthera
pie indiziert.
3.4
Dr.
med.
A._
, Facharzt FHH für Chirurgie,
berichtete am
4.
November 2016 (
Urk.
12/202), er habe den Besch
werdeführer am 3
1.
Oktober 2016
mit Schmerzen im distalen rechten Unterschenkel sowie im Fuss rechts gesehen. Die Untersu
chung sowie die Anamnese habe sich aufgrund der eingeschränkten Deutsch
kenntnisse als schwierig erwiesen und für eine endgültige klinische Beurteilung wäre
ein
Übersetzer von Nöten gewesen. In der klinischen Untersuchung zeige sich die Narbe am Unterschenkel stark dunkel pigmentiert. Die
anteriore
Narbe sei stellenweise dunkel pigmentiert und die laterale
subamalleoläre
Narbe ebenso stark dunkel pigmentiert. Der
Rückfuss
sei medial stärker als lateral fleckig dunkel pigmentiert, wobei oberflächliche Gefässkonvolute zu identifizieren seien. Insge
samt seien der Mittel- und
Vorfuss
in den Konturen leicht verstrichen. Laserther
mometrisch zeige sich keine signifikante Differenz der Oberflächenhauttempera
tur. Der Fuss erscheine feucht im Vergleich zur Gegenseite. Der Beschwerdeführer
berichte
über ein verzögertes Nagelwachstum rechts. Es bestehe eine reduzierte Behaarung im Bereich des Vorfusses, der Zehen sowie eine im distalen Unter
schenkelbereich fehlende Behaarung. Eine statische und dynamische
Allodyn
ie
lasse
sich aufgrund der Sprachgrenze nicht erheben. Im
PinPrick
-Test ab dem
mittleren
/distalen Unterschenkelberei
ch sowie für den kompletten Fuss
inklusive
der Sohle
bestehe eine
Hyperalgesie
(übermässige Schmerzempfindlichkeit)
.
Der PSR
und ASR
sei
beidseits positiv
unter
Bahnung
. Formal
seien
die Budapest-Kriterien „Aktueller ärztlicher Befund" erfüllt.
Er habe den
Beschwerdeführer
so verstanden, dass ein Schmerz auch in Ruhe bestehe. Eine Erhebung der Budapest-Kriterien bezüglich der anamnestischen Symptome sei nicht gelungen und zur klaren Diagnosestellung eines CRPS müsste eine kompetente Übersetzung gege
be
n sein.
3.5
In einem weiteren Bericht vom
9.
November 2016 führten
Dr.
Z._
und PD
Dr.
C._
aus (
Urk.
12/208)
,
dem Beschwerdeführer g
ehe
es unverändert schlecht und e
ine Vollbelastung
sei
nicht möglich.
Mi
t Sohlenversteifung, Abrollrampe und Masseinlagen könne er ebenerdig einige 100 Meter
gehen.
Auf unebene
m
Boden sei d
as Gehen vollständig unmöglich und es bestünden
d
iffuse Schmerzen im Bereich des ga
nzen Mittelfusses und der Fusswurzel.
Im Befund zeige sich zurzeit keine Schwellung, wobei der Patient angebe, nach längerem Gehen einen geschwollenen Fuss und distalen Unterschenkel zu haben. Im OSG sei die Beweg
lichkeit stark reduziert mit einer Dorsalextension/
Plantarflexion
von 5-0-5 Grad. Sensibilitätsstörungen liessen sich keine objektivieren, wobei die Verständigung wohl in erster Linie wegen der Schwerhörigkeit schwierig sei und es
zweitens
scheine, dass der Beschwerdeführer kein normales Italienisch verstehe.
Die Beschwerden seien bereits im Mai 2016 unklar gewesen und man habe den Beschwerdeführer deswegen bei
Dr.
A._
und gleichzeitig zur kreisärztli
chen Untersuchung aufbieten lassen. Eine erste Konsultation durch
Dr.
A._
habe am 3
1.
Oktober 2016 stattgefunden. Er beschreibe ein CRPS artiges Bild, wobei aufgrund der nicht
erhebbaren
Anamnese nicht alle Budapest-Kriterien erfüllt gewesen seien.
Dr.
A._
empfehle einen Zyklus Lymphdrainage, eine Testinfiltration des lumbalen Grenzstranges sowie ein Mapping der Ischiadikus-Wurzeln zur Evaluierung einer gepulsten
Radiofrequenz
respektive
einer Neuro
stimulation und eine erneute Bildgebung bezüglich einem chronische
n Entzün
dungszustand. Diese Empfehlungen
sei
en
mit PD
Dr.
C._
besprochen
worden und sie seien
der Meinung, dass
der Beschwerdeführer zuerst kreisärztlich unter
sucht werden
sollte
.
3.6
Kreisärztin
Dr.
med.
F._
, Fachärztin für Chiru
rgie,
wies im Bericht vom 19.
Dezember 2016 auf ihre
Untersuchung vom 1
6.
Dezember 2016 (
Urk.
12/220
S. 3 f.
)
hin.
Die
Untersuchung sei
in Anwesenheit
eine
r
Dolmetscherin
erfolgt
.
A
ngesprochen
auf
die
Unterarmgehstütze
gebe der Beschwerdeführer
an, dass er diese eigentlich immer benutze, damit er schneller gehen könne und er sonst immer Schmerzen habe. Er habe auch nachts immer Schmerzen und de
n
Fuss empfinde er als sehr kalt und er habe dort Schmerzen wie Hammerschläge, die von unten
nach oben ausstrahl
t
en. Des Weiteren
habe er bei der Entnahmestelle
(Spongiosa) im Bereich des rechten Be
ckenkamms nachts Schmerzen
.
Er
könne
nicht normal
gehen,
sondern
er
gehe
seitlich
und habe
auch Schmerzen
in der Ferse
.
Bezüglich Tagesablauf gebe er an, dass er m
orgens gegen 7
Uhr aufstehe
und dass er
nach dem Frühstück eine halbe Stunde laufen gehe. Länger könne er nicht, weil er vermehrt Schmerzen habe. Sonst sei er zu Hause auf der Couch, lese,
sehe fern
. Er könne sonst nicht viel machen. Zurzeit sei er mit der Familie in Deutsch
land. An den Nachmittagen sei er meistens zu Hause. Vor allem bei kaltem Wetter habe er noch mehr Schmerzen. Er nehme sonst nur die Therapie oder Arzttermine war. Er gebe an, dass er immer Schmerzen habe. Aktuell in Ruhe liege der Schmerz bei 7-8 auf der Schmerzskala von 0-1
0.
Unter Belastung habe er immer Schmerzen mit 10 nach VAS. Er
gebe an, dass er
noch keine Treppen
steigen könne. Er mache sich
Gedanken über die Zukunft,
wobei
er eigentlich eine Altersrente
anstrebe. Wie es beruflich weitergehe wisse er nicht, da er so nicht wieder auf den Bau
zurück
könne
und ein Bauarbeiter eigentlich mit
sechzig in Rente gehe und dies habe er vor. Auch fühle er sich so nicht arbeitsfähig und hab
e auch keine Arbeit gesucht
, da er nicht wisse, was er arbeiten könne.
D
en Angaben des Beschwerdeführers zufolge
werde
zweimal pro Woche
Physio
therapie
durchgeführt, wobei diese
vor allem Massage
n beinh
a
l
te,
welche zu einer Erleichterung für ein bis zwei Stunden
führe, wenn er den Fuss anschliessend ruhig halte
und nicht laufe.
Inspektorisch
erschienen
die Unterschenkelmuskulatur,
Trophik
und Relief sei
tengleich unauffällig bei reizloser Narbe im Bereich des medi
alen rechten Unter
schenkels
.
Palpatorisch
sei die Wade unauffällig. Rechts würden diffuse Berüh
rungsempfindlichkeiten angegeben. Unter Ablenkung seien keine Beschwerden beklagt
worden
,
auch bei tieferer Palpation. Das Hautkolorit sei im Bereich der Unterschenkel, Füsse, seitengleich. Lediglich
am rechten Fuss, im Bereich
Narben, Aussenknöchel, L-förmig von 11 cm,
Fussrist
5 cm und distal der
Malleolen
zeig
ten sich
eine vermehrte Hyperpigmentierung
und
Hämosiderinablagerung
sowie vermehrte Varizenzeichen im Seitenvergleich. Auch unter Belastung kom
m
e
es zu keiner Veränderung des
Hautkolorits.
Inspektorisch
sei die Behaarung im Bereich der Unterschenkel,
des
Fussrist
s
und
der
Zehen seitengleich, die Zehen
nägel beidseits unauffällig und die
Hautfältelung
rechts im Seitenvergleich etwas weniger ausgeprägt. Gesamthaft sei der rechte Fuss sehr berührungsempfindlich, jedoch sei kein Temperaturunterschied ausmachbar und auch keine vermehrte
Schweissigkeit
rechts bei der Berührung zu dokumentieren. Die Kniegelenkkon
turen zeigten sich seitengleich regelrecht, ohne Anhalt für einen intraartikulären Erguss und seien seitengleich frei beweglich und
mit
seitengleicher straffer Band
führung sowie beidseits mit negativen Meniskuszeichen. Die OSG-Gelenkkonturen rechts seien im Seitenvergleich verstrichen, ebenso auch im Bereich des Fusses, welcher leicht verbreitert sei, vor allem im OSG/USG und es bestehe eher ein Spreizsenkfuss rechts a
ls links. Die Beweglichkeit im o
beren Sprunggelenk rechts sei aufgrund der Schmerzen kaum zu prüfen. Umfangmasse
der
untere
n
Extremität
en
zeigten sich wie folgt:
Umfangmasse untere Extremität
rechts
links
15 cm
unterhalb des medialen Kniegelenkspaltes
38 cm
39
cm
Unterschenkel schmälste Seite
23 cm
22 cm
Knöchelregion
28 cm
25 cm
Rist über dem Kahnbein
29 cm
27 cm
Vorfussballen
26 cm
25 cm
Unter Beurteilung hielt die Kreisärztin fest, in der kli
nischen Untersuchung prä
sentiere
sich
der
Beschwerdeführer insgesamt in einem guten Allgemein
-
und Ernährungszustand. Während der Anamnese werde zum Teil Unmut bezüglich Fragen betreffend alltäglicher Tätigkeiten, Physiotherapie, Tagesablauf zum Aus
druck gebracht. Die subjektiven Äusserungen der Schmerzen und das Verhalten des Beschwerdeführers sei nicht authentisch. Zum Beispiel
beim Treppengehen. Treppauf erfolge
im Wechselschritt, wobei beide Beine an sich gut belastet w
ü
r
den und die Unte
rarmgehstütze nur mitgeführt w
e
rde
. Beim
Treppabgehen
w
erde
vor allem mit dem rechten Bein vor
an
gegangen und die Unterarmstütze falsch belastet. Beim Gehen werde die Unterarmgehstütze mal rechts, mal links getragen. Beim in die Hocke gehen werde angegeb
en, dies
sei wegen den Schmerzen nicht möglich
.
Das
Hinknien zeige er aber dann wieder vor und knie auf dem linken Kniegelenk
wobei
Fuss
und
Zehen
am Boden
seien
. Auch
die angegebene Berüh
rungsempfindlichkeit im Bereich der rechten Wade
sei schwer fassbar und unter
Ablenkung
etwas besser.
Gesamthaft
sei
die Untersuchung vo
n einer Verdeutli
chungstendenz geprägt.
Aus rein chiru
rgischer
,
somatischer Sicht liege
eigentlich ein gutes
Ergebnis bezüglich Fussstellung
und Kons
olidierung der
Arthrodesen
vor.
Au
fgrund der dokumentierten Muskel
umfänge im Bereich des Unterschen
kels
sei eine wirkliche
Schonung des rechten Fusses/Beines unwahrscheinlich,
ansonsten
rechts mittle
rweile eine
Hypotrophie des
Gastrognemius
vorliegen
müsste
. Die Umfangsverme
hrung im Bereich des OSG/USG sei
als Operationsfolge zu sehen
.
Aufgrund der klinischen Untersuchung und der dokumentierten Verletzungen im Bereich des rechten Fusses sei der Beschwerdeführer auf dem Bau nicht mehr arbeitsfähig. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sollte hingegen eine leichte
,
wechselbelastende Tätigkeit, sitzende
r
Anteil
30 bis
50
%
mit
nur kurzen Geh
st
r
ecken von 100 bis
200 Meter,
mit selten Treppensteigen, ohne B
esteigen von Gerüst/Leiter, ohne Gehen auf unebenem Gelände, ohne Zwangshaltung für den rechten Fuss, ohne Bedienen von vibrierenden Maschinen mit dem rechten Fuss, ganztags zumutbar sein.
Weitere Therapien könnten nicht empfohlen werden. D
ie
Arthrodese
sei gut durchbaut und bei den klinischen Untersuchungen seien
die Kriterien für ein CRPS bei fehlenden trophischen
Störungen nicht gegeben. Sollte sich der Beschwerdeführer
zu der Grenzstrang-Blockade entschliessen, welche
Dr.
A._
empfohlen
habe, könne
es zu einer Reduktion d
er Schmerzen kommen, jedoch werde
sich am Gesamtbild bezüglich
der
Belastbarkeit/Beweglichkeit im Bereich des rechten Fu
sses keine Veränderung ergeben.
Die derzeit durchgeführte Physiotherapie mit vor allem Massage
n
sei
nicht mehr sinnvoll, vor allem,
da bei der
aktuellen
klinischen Untersuchung
Wade und
Fuss kaum
hätten angefasst werden können und sich auch
die Frage
stelle
, wie
hier eine Therapie erfolge
beziehungsweise die
WZW-Kriterien
erfüllt seien. Ein
Fortführen der Physiothe
rapie/Massage
sei dementsprechend
nicht zielführend
.
3.7
Nach dem per 2
8.
Februar 2017 vorgenommenen Fallabschluss
berichtete
Dr.
Z._
am
9.
März 2017 (
Urk.
12/265),
der Beschwerdeführer sei zusammen mit einem Mitarbeiter seines Treuhänders zur Untersuchung erschienen, welcher gleichzeitig übersetz
t habe
. Die Beschwerden seien noch immer unverändert und er könne nicht arbeiten, wie ihm das die Kreisärztin erklärt habe. Er könne nicht verstehen, warum ihm die Suva erzählt habe, dass er arbeiten könne.
16 Monate postoperativ zeige sich die Schmerzsituation am rechten Fuss seit mehreren Monaten unverändert. Der Beschwerdeführer sei am 1
6.
Dezember 2016 durch
Dr.
F._
kreisärztlich untersucht worden. Die klinische Untersuchung sei hierbei vollständig
vorgenommen worden
und die Schlussfolgerungen
seien
medizinisch nachvollziehbar. Diesbezüglich sei dem Beschwerdeführer erklärt worden, dass ja auch die Suva klar festgelegt habe, dass er aufgrund der doku
mentierten Verletzungen und der vorliegenden Befunde auf dem Bau nicht mehr arbeitsfähig sei.
Der Beschwerdeführer bestätige
auch
selber
, dass er im Falle einer angepassten
Tätigkeit, welche vorwiegend sitzend durchgeführt werden könnte, wechselbelastend mit nur kurzen Gehstrecken, tatsächlich arbeitsfähig wäre.
Der Fall sei nochmals ausführlich mit PD
Dr.
C._
besprochen worden und sie seien ebenfalls der Meinung, dass chirurgisch keine weiterführende und zur Beschwerdelinderung beitragende Therapie mehr möglich sei. Jedoch würden sie nach wie vor eine schmerztherapeutische Behandlung bei
Dr.
A._
empfeh
len. Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
als Bauarbeiter und 0
%
in einer den Beschwerden angepassten Arbeitstätigkeit attestiert.
3.8
3.8
.1
Im Bericht vom
5.
Juli 2017 (
Urk.
12/272) wies
Dr.
A._
auf die
am
4.
Juli 2017 durchgeführte
ultraschallgesteuerte, BV-kontrollierte diagnostische Infiltra
tion des sympathischen Grenzstrangs auf Höhe L4 rechts hin.
Die
diagnostische Anästhesie
zeige
sich
negativ und
i
nfiltrativ
habe sich
k
ein
Schmerzfokus
bestä
tigt
.
3.8
.2
Am
6.
Juli 2017 schrieb
Dr.
A._
(
Urk.
12/279)
, es bestehe ein
Zustand nach traumatischer Os
naviculare
-Fraktur im November 2013, ein Zustand nach kom
plexer Fussoperation im November 2015, eine
Arthrofibros
e
und nach wiederhol
ter Untersuchung mit kompetenter Übersetzung im Juni 2017 seien die
Budapest-
Kriterien für ein CRPS anamnestisch und aktuell erfüllt. Eine ambulante Behand
lung finde seit dem 3
1.
Oktober 2016 statt. Aktuell sei die Zuständigkeit durch die Unfallversicherung für beendet erklärt worden und es
sei
testweise eine Infiltration des lumbalen Grenzstrangs zur Evaluierung eines sympathisch unter
haltenen Schmerzanteils
geplant. Er
empfehle hier eine Evaluierung der funktio
nellen Leistungsfähigkeit.
3.8
.3
Gemäss Bericht vom 1
2.
Juli 2017 (
Urk.
12/278) über
die
am
1
1.
Juli 2017
BV-gesteuerte diagnostische Infiltration der Wurzeln L5 und S1 rechts und (pro
medico
)
mapping
hielt
Dr.
A._
fest, es
zeig
e sich eine negative
diagnosti
sche Anästhesie und
infiltrativ
keine
Bestätigung eines
Schmerzfokus
.
3.9
Dr.
Z._
führte im Bericht vom 2
9.
Juli 2017 die folgenden Diagnosen auf (
Urk.
12/284): Chronisches Schmerzsyndrom des rechten Fusses bei Status nach Fussoperation rechts am
2.
November 2015 mit
1.
Gastrosoleus
Release
2.
USG-
Arthrodese
3.
Resektion Os
naviculare
4.
Beckenkammentnahme rechts
5.
Interpositionsarthrodese
Talus auf
Cuneiforme
I
mit Beckenkamm
6.
Interpositionsarthrodese
Talus auf
Cuneiforme
II
/
III
mit Beckenkamm
Zwischenzeitlich sei der Beschwerdeführer im Juli mehr
mals in der G._
bei
Dr.
A._
zu diversen Infiltrationen in Behandlung gewesen. Bezüglich
des chronischen Schmerzsyndrom
s habe sich bisher kein Erfolg einge
stellt. Aufgrund fehlender fassbarer behandelbarer Pathologien sei der Fall bei ihnen abgeschlossen.
Da die Suva im
Auftrag der Kreisärztin um eine neurologi
sche Beurteilung mit
der
Frage nach einem CRPS
gebeten
habe, habe er den Ver
sicherten zur neurologischen Untersuchung angemeldet.
3.10
Am
3.
November 2017
(
Urk.
12/298)
wurde eine im Auftrag der Beschwerdegeg
nerin bei
Dr.
A._
(
G._
) erstellte Fotodokumentation der beiden Unterschenkel und Füsse des Besc
hwerdeführers eingereicht
.
3.11
Dr.
med.
H._
, FMH Neurologie, hielt aufgrund seiner neurologischen Untersu
chung vom 1
4.
November 2017
(
Urk.
12/304)
zur Fragestellung eines CRPS fest,
bei chronischen belastungsverstärkten Fuss-/distalen Unterschenkelschmerzen rechts zeige sich klinisch eine deutlich eingeschränkte Kraftentfaltung im Bereich des Fussgelenks und der Zehen rechts sowie eine sockenförmige fussrückenbe
tonte Hyp
ästhesie/-
algesie
ab zirka
Mitte
des
Unterschenkel
s
. Die Füsse seien
pal
patorisch
isotherm, kühl, seitengleich leicht schwitzend ohne erkennbare Störung des Nagelwachstums oder der Behaarung am Fussrücken bzw. der Streckseite der Zehen.
Es bestünden b
is auf eine der Minderinnervation entsprechende ausge
prägte Aktivitätsmusterlichtung in den
nadelmyographisch
untersuchten kleinen Fussmuskeln auch im Seitenvergleich normale ENMG-Befunde an den Unter
schenkeln, sodass sich die angegebene Fühlstörung und Kraftminderung elekt
rodiagnostisch nicht objektivieren liessen. Es bestehe kein Nachweis eines diffe
rentialdiagnostisch erwogenen CRPS.
3.12
Am 3
0.
November 2017
(
Urk.
12/306) führte Kreisärztin
Dr.
F._
aus, in Zusammenschau der vorliegenden Berichte und
der
Diagnostik habe die CRPS-Diagnose von
Dr.
A._
, welche auch in der Einsprache aufgeworfen worden sei, nicht bestätigt werden k
önnen. Aus neurologischer Sicht
habe
Dr.
H._
die CRPS-Diagnose
nicht bestätigen können und es seien auch in der Fotodokumen
tation vom
3.
November 2017 keine trophischen Störungen im Bereich
der Unterschenkel, Füsse, Zehen und
Nägel sichtbar. Entsprechend werde an der früheren Einschätzung anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung festgehalten.
3.13
Nach Erlass des angefochtenen
Einspracheentscheides
berichtete
Dr.
Z._
am
5.
März 2018
(
Urk.
12/
318
)
,
der Versicherte habe sich wegen massiv zugenommenen Belastungsschmerzen
im rechten Fuss gemeldet.
B
ildge
bend
(Röntgen) zeige sich im Vergleich zu den Aufnahmen vom
8.
November 2016 eine etwas vermehrte ventrale OSG-Arthrose. Ansonsten seien keine Ver
änderung
en
sichtbar und
es ergebe sich
kein Hinweis auf eine Re-Fraktur der
Arthrodesen
oder für eine
Osteosynthesemateriallockerung
.
Dr.
A._
habe am
3.
November 2017 bei der Suva den Antrag zur Implantation eines Spinalka
theters zur diagnostischen Anästhesie gestellt. Der Beschwerdeführer erkläre, dass er sich diesen Katheter nicht machen lasse, da er im Anschluss nicht Autofahren könne.
3.14
Im Bericht vom 1
5.
Mai 2018 (
Urk.
8) hielt
Dr.
Z._
fest, im
Spect
-CT des Rück
fusses rechts vom
8.
März 2018 zeige sich eine leicht aktivierte Arthrose ventral im OSG und ein Substanzdefekt
talonaviculär
mit vermehrter Nuklidaufnahme in der Peripherie im Bereich des eingebrachten Knochenspans. Bis auf diesen Sub
stanzdefekt bestehe eine breitflächige Konsolidation ohne Aktivitätszeichen.
Anlässlich einer Fallbesprechung sei der Konsens gefunden worden
,
eine Metallentfernung durchzuführen und mit Spongiosa die Re
sorptionszone zu fül
len
,
j
e nach intraoperativem Befund wiederum mit Beckenkamm oder eine reine
Spongiosaplastik
aus der Tibia. Der Beschwerdeführer wolle sich unter keinen Umständen erneut op
erieren lassen, da er befürchte
, dass die Schmerzsituation dadurch noch schlimmer werde. In Anbetracht des gesamten Verlaufs könne
auch
keineswegs garantiert werden, dass
der Beschwerdeführer
nach dem erneuten Eingriff beschwerdefrei sei
.
3.15
Dr.
A._
wies im Schreiben vom 2
8.
Juni 2018
(
Urk.
20)
darauf hin, die Diagnose für ein CRPS werde weiterhin klinisch deskriptiv gestellt. Dabei beziehe man sich hier auf die sogenannten Budapest-Kriterien.
Diese Kriterien führten verschiedene Phänotypen zur Diagnose CRPS und es sei bekannt, dass nicht jeder CRPS-Patient einen geschwollenen, geröteten Fuss präsentiere.
Die Diagnose
einer
Arth
r
ofibrose
habe
er
vom zuweis
enden Fusschirurgen übern
ommen.
4.
Vorwegzuschicken ist, dass aufgrund der medizinischen Aktenlage keine Thera
pieoptionen vorgeschlagen werden konnten
, die eine namhafte Verbesserung (
Art.
19
Abs.
1 UVG) der Beschwerdesituation beziehungsweise der Arbeitsfähig
keit (BGE 134 V 109
E. 4.3) erwarten lassen.
So
waren
die behandelnden Ärzte
Dr.
Z._
und PD
Dr.
C._
nach dem Fallabschluss per
28.
Februar 2017
im März 2017
der Auffassung
, dass aus chirurgischer Sicht keine weiterführenden Thera
pien zur Beschwerdelinderung mehr möglich seien (vgl.
Urk.
12/265
und E. 3.
7
hiervor
). A
uch
später i
m Juli 2017
konnte
Dr.
Z._
mit dem Hinweis auf fehlende fassbare
und behandelbare
Pathologien
,
zufolge dessen die Behandlung abge
schlossen wurde
,
keine
weiteren
Therapieoptionen
aufzeigen
(vgl.
Urk.
12
/
284,
E.
3.
9
hiervor). Im Mai 2018 wies
er
dann
zwar auf einen
ärztlichen
Konsens
hin
sichtlich
eines
Eingriffs mit
Metall
entfernung und Füllen der
Resorptionszone
mit Spongiosa
hin,
wobei
aber
die
Erfolgschance einer Beschwerdeverbesserung
als sehr
fraglich
erachtet wurde und
sich
der
Beschwerdeführer für einen solchen Eingriff auch nicht zur Verfügung st
ellen
wollte
(
Urk.
8, E. 3.1
4
hiervor)
.
Eine
von
Dr.
A._
im November 2017
vorgeschlagene Implantation eines Spinal
katheters
zur Schmerzblockade
respektive zum Ausschluss
blockierbarer
Schmer
zen
(vgl.
Urk.
12/301) wollte der Beschwerdeführer nicht
, da er im Anschluss nicht mehr Autofahren könne (
Urk.
12/318, E. 3.1
3
).
D
ie
Auffassung der Kreis
ärztin
Dr.
F._
,
wonach im Zeitpunkt des Fallabschlusses
aus prognostischer Sicht
von weiteren Therapieoptionen keine namhafte Verbesserung mehr zu erwarten
war,
da
sich am Gesamtbild
selbst im Falle einer Schmerzreduktion mit
tels Blockaden
bezüglich der Belastbarkeit/Beweglichkeit im Bereich des rechten Fusses
keine Veränderung ergebe
(vgl.
Urk.
12/220 S. 7)
, ist damit
nicht
zu beanstanden
,
zumal selbst die retrospektiven
Feststellungen
diese
Sichtweise bestätigt
haben
(Urteil des Bundesgerichts 8C_
888/2013 vom
2.
Mai 2014 E. 4.1).
Mangels gegenteiliger Anhaltspunkte ist somit davon auszugehen, dass der End
zustand im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin
per Ende
Februar 2017
erreicht war.
Daran ändert auch nicht
s
, dass
die
Eingliede
rungsmassnahmen der Invali
denversicherung etwas
später
im Juli 201
7 mit der Begründung abgeschlossen
wurde
n, dass
sich der Beschwerdeführer auch in einer gesundheitlich angepassten Tätigkeit ke
ine Anstellung vorstellen könne
(vgl.
Urk.
12/285
S. 2
).
5.
5.1
Im Hinblick auf den Anspruch auf Rente ist im Weiteren zu prüfen, wie sich die Unfallfolgen auf das berufliche Leistungsvermögen des Beschwerdeführers au
s
wirken. I
nsoweit
ist unbestritten und
aufgrund der medizinischen Akten steht übereinstimmend fest
, dass der Beschwerdeführer
nach
dem Unfall vom 18.
November 2013
, de
n
operative
n
Eingriffen
am
Sprunggelenk
im Februar
und
April 2014 sowie
der
Interpositionsarthrodese
im
November 2015
von Seiten des rechten Fusses dahingehend eingeschränkt ist, dass für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als
Hilfsarbeiter auf dem Bau
keine verwertbare
Einsatzfähigkeit mehr besteht.
5
.2
5.2.1
Strittig und zu prüfen ist dagegen, ob und in welchem Umfang der Beschwerde
führer in einer angepassten Tätigkeit arbeits- beziehungsweise leistungsfähig ist.
Dabei wiesen die behandelnden
Ärzte,
namentlich PD
Dr.
C._
und
Dr.
Z._
i
n Bezug auf die Belastbarkeit des rechten Fusses
nach
erfolgter
Interpositionsarth
rodese
im November 2015
bereits im
Februar
beziehungsweise
März 2016
darauf hin, dass
eine Vollbelastung des rechten Fusses erlaubt sei und
sich
die angege
benen ausgeprägten Schmerzen nicht mehr begründen l
iessen
(E. 3.3.3 und 3.3.4
hiervor).
E
in
CRPS ähnliche
s
Beschwerdebild schilderte
darauf
Dr.
A._
im
Bericht vom
4.
November 2016
,
nachdem er den Beschwerdeführer
erstmals
Ende
Okto
ber 2016
gesehen hatte, wobei er
aufgrund
(fremd-)
sprachlicher
Verständigungs
s
chwierigkeiten
keine ge
sicherte Diagnose abgeben k
onnte
(
Urk.
12/202 und E. 3.
4
).
Die Kreisärztin, welche
hierauf
den Beschwerdeführer
im Dezember 2016 in Anwesenheit einer Dolmetscherin
untersuchte
(
Urk.
12/220), konnte die Diagnose eines CRPS aufgrund
der erhobenen
Untersuchungsbefunde
ausschliessen und hob
insbesondere
das Fehlen
trop
h
ische
r
Störungen
als Kriterium
ein
es
CRPS
her
vor
. Sodann
zeigte sich in der Untersuchung ein
nicht authentische
s
Verhalt
en
des Beschwerdeführers
mit
Verdeutlichungstendenzen
und es konnten
Mus
kelumfänge
im Bereich der Unterschenkel dokumentiert
werden
, welche eine wirkliche Schonung des rechten Beins
als
unwahrscheinlich erscheinen l
iessen
.
Vor diesem Hintergrund
erachtete die Kreisärztin eine den
Unfallfolgen
am rech
ten Fuss angepasste Tätigkeit als
ganztags zumutbar
(
vgl.
Urk.
12/220 S. 6 f.
und E. 3.8 hiervor
).
Der entsprechenden Beurteilung schlossen
sich
auch die behan
delnden Ärzte PD.
Dr.
C._
und
Dr.
Z._
im März 2017 an (vgl. E. 3.
7
hiervor).
Nachdem
Dr.
A._
im Juli 2017 ausführte
,
die
Kriterien für ein
CRPS seien nunmehr nach den Budapest-Kriterien erfüllt (E. 3.1
8
.2)
,
veranlasste die Beschwerdegegnerin
zur Evaluierung
der Diagnose
eine neurologische Untersu
chung
sowie
eine Fotodokumentation (E. 3.1
0
und E. 3.1
1
).
Dabei ergaben die neurologischen Abklärungen keinen Nachweis eines CRPS (E. 3.1
1
). Die Fotodo
kumentation würdigte sodann die Kreisärztin in ihrer Aktenbeu
rteilung vom 3
0.
November 201
7.
Trophische
Störungen
im Bereich der Unterschenkel, Füsse, Zehen und Nägel
konnte
n dabei nach wie vor nicht gesehen werden, weshalb a
n den Befunden und Einschätzungen im früheren Untersuchungsbericht
festgehal
ten wurde (E. 3.1
2
).
5.2.2
Die kreisärztliche Einschätzung basiert auf einer eigenen Untersuchung, setzt sich mit der medizinischen Aktenlage auseinander und
steht weite
st
gehend im Ein
klang mit dieser.
Eine a
ndere
medizinische Einschätzung
zur unfallbedingt zumutbaren Restarbeitsfähigkeit, als sie im kreisärztlichen Bela
stungsprofil umschrieben wurde, liegt
nicht vor.
Dieser
Einschätzung schlossen sich auch die behandelnden Ärzt
e, PD
Dr.
C._
und
Dr.
Z._
an, wobei sie
dem Beschwerde
führer in angepasster Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
attestierten
(vgl. 3.
7
).
Dr.
A._
, welcher
im Oktober 2016
ein
CRPS
in Betracht zog,
dabei aber
keine gesicherte Diagnose abgeben konnte (E. 3.
4
hiervor)
,
begründete in seinem späteren Bericht vom
6.
Juli 2017 das Vorlieg
en eines CRPS einzig damit
, dass
nach wiederholter Untersuchung mit
«kompetenter Übersetzung»
im Juni 2017 die Budapest-
Kriterien für ein CRPS
nunmehr anamnestisch und aktuell
erfüllt
seien (E. 3.1
8
.2).
Weitergehende Ausführungen erfolgten
auch im Schreiben vom 2
8.
Juni 2018 (E. 3.1
5
) nicht,
bemerkte
er doch
ohne Bezug zum konkreten Fall lediglich
, dass die Budapest-Kriterien
verschiedene Phänotypen
führ
ten
und
nicht jeder CRPS-Patient einen geschwollenen, geröteten Fuss präsentiere.
Den Akten ist dabei auch nicht zu entnehmen, dass sich
Dr.
A._
mit den neurologi
schen Abklärungsergebnissen
auseinander
gesetzt h
ätte
,
welche
die Diagnose eines CRPS
nicht nachwiesen
(E. 3.1
1
)
.
Sodann äusserte er sich
auch nicht zur zumutbaren Restarbeitsfähigkeit
in angepasster Tätigkeit und es ist auch nicht klar
, inwie
weit er
eigene Befund
e
erhoben hat
,
nachdem
er
Diagnosen, wie
etwa eine
Arth
r
ofibrose
, a
us anderen Berichten übernahm
(vgl. E. 3.1
5
)
. Der Beweis
wert der kreisärztlichen Beurteilung ist damit nicht in Frage zu stellen.
Aus dem Gesagten folgt, dass sich die kreisärztlichen Beurteilungen von
Dr.
F._
zur unfallbedingten funktionellen Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit widerspruchslos und schlüssig in die medizinische Aktenlage einfügen. Diesen
Beurteilungen stehen – zumindest bis zum massge
blichen Zeitpunkt des
Einspracheentscheids
–
keine abweichenden medizinischen Einschätzungen
zur Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
gegenüber. Damit stellen sie eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsg
rundlage (vgl. E. 1.6) dar.
5.2.3
Der medizinische Sachverhalt ist nach dem Gesagten als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit
gemäss dem kreisärztlichen Belastungsprofil
vollumfänglich arbeitsfähig ist.
Dies gilt zumin
dest bis zum Zeitpunkt des
Einspracheentscheides
am 1
2.
Februar 201
8.
Von wei
teren E
rhebungen (vgl. zum gestellten Eventuala
ntrag des Beschwerdeführers,
Urk.
1 S. 2) sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, ist doch der relevante Gesundheitsschaden am rechten
Fussgelenk
hinreichend abgeklärt und
weichen
die Ärzte bezüglich
b
egründeter
und objektiver
Untersuchungsres
ultat
e
nicht wesentlich voneinander ab
. Damit ist darauf zu verzichten (antizipierte Beweis
würdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).
6.
6.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die verbliebenen Unfallfolgen am rechten Fussgelenk in erwerblicher Hinsicht auswirken.
Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 349 E. 3.4.2). Was zunächst die Ermittlung des
Valideneinkommens
anbelangt, ist entscheidend, was die versi
cherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver
dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teue
rung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesund
heitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen).
6.2
6.2.1
Die Beschwerdegegnerin bemass das
Valideneinkommen
für das Jahr 2017 mit
Fr.
79‘162
.--. D
abei
stellte sie
auf die Angaben der Arbeitgeberin
Y._
B
auunternehmung ab, welche
für das Jahr 2017
ein monat
liches Einkommen von
Fr.
5'571.--
zuzüglich eines dreizehnten Monatslohn
s
aufführt
e
(
Urk.
12/224).
Zum
Bruttojahressalär von
Fr.
72‘423
.
--
rechnete sie
Einkommen aus
in den Jah
ren 2011 bis 2014
geleistete
n
Überstunden
, Mehrstunden und
Reisezeitzuschläge
von
durchschnittlich Fr.
6'739.
-
-
hin
zu (
Urk.
12/228). Die Abklärungen bei der Arbeitgeberin
hatten dabei
ergeben, dass
mit Blick auf das
hypothetische
Ein
kommen des Beschwerdeführers
im Gesundheitsfall
dies einem realistischen Sze
nario entsprochen hätte
und er mit
Überstunden in diesem Umfang
hätte rechnen
können
(
Urk.
12/229).
Demgegenüber trifft
die Auffassung des Beschwerdefüh
rers
,
wonach das hypothetische
Valideneinkommen
nach
dem versicherten
Lohn nach
Art.
15
Abs.
2 UVG zu bestimmen sei
,
nicht zu
(vgl. 1 S. 7
Ziff.
18)
,
da
der versicherte Lohn lediglich eine Bezugsgrösse zur Bemessung der
Höhe der auszu
richtenden Rentenzahlungen
darstellt
(E. 1.4.1 und E. 1.4.2
hiervor
; vgl. Urteile des Bundesgerichts U 538/06 vom 30. Januar 2007 E. 3.3 und U 384/00 und U 38
9/00 vom 12. Oktober 2001 E. 6.b und E. 7.b
).
Das von der Beschwerdegegnerin veranschlagte
Valideneinkommen
von
Fr.
79'162.-- ist damit nicht zu beanstan
den.
6.2.2
Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf ihre Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) und wies die zumutbaren Stel
len aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen nach (DAP-Nr.
8080
[
Elektrokontrol
leur; Endkontrolle montierter Glasfaserkabelstecker
],
3851
[
Kristallbearbeitung
;
Bestückungs-, Schleif- und Polierarbeiten], 9969
[
Kont
r
olleur
;
v
isuelle Kontrolle an einer Verpackungsanlage
],
8321
[Produktionsmitarbeiter;
Kontrolle und abwägen von Zutaten
] und
3512
[
Qualitätssicherung
;
optische Prüfung kleiner
galvanisierte
r
Teile
];
Urk.
12/
239 S. 5 ff.)
. Das dabei ermittelte Invalideneinkom
men basierend auf einem Durchschnitt
im
Lohnjahr
2016
von
Fr.
62'762.
-- (
Urk.
12/239 S. 1) rechnete sie unter Berücksichtigung einer Nominallohnent
wicklung von 0.6
%
auf das Jahr 2017
auf und legte dieses mit
Fr.
63'139.40
fest
(vgl.
Urk.
12/243 S. 2)
.
Diese Aufrechnung erweist sich m
it Blick auf die
zu
berücksichtig
e
nde
Nominallohnentwicklung
gemäss
Bundesamt für Statistik (
T39 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1942 bis 2017, Männer
)
von im Jahr 2016
2239 und im Jahr 2017 2249 Punkten
nicht ganz korrekt
,
re
sultiert
doch so
ein E
inkommen
von
Fr.
63'042.3
0.
Weitergehend ist das Invalideneinkommen nicht
in Frage gestellt (vgl.
Urk.
1
Ziff.
18
).
Nachdem die
Akten
weitere Angaben über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den
Tiefstlohn
sowie über den Durchschnittslohn der entsprechen
den Gruppe enthalten, erweist sich das Abstellen auf DAP-Profile
auch sonst
als rechtsprechungskonform (BGE 129 V 472). Eine Vergleichsrechnung für die Berechnung des Invalideneinkommens nach den Löhnen gemäss LSE erübrigt sich demnach.
6.3
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen
aufgrund der Nominallohnentwicklung auf
Fr.
63'042.30
zu
korrigieren ist
. Angesichts d
es
Valideneinkommens
von
Fr.
79'162
.-- und d
es Invalideneinkommens von
Fr.
63'042.30
resultiert ein Invaliditätsgrad von
20.36
%
und damit gerundet 20
%
.
Damit bl
eibt es beim von der Beschwerdegeg
nerin
berechneten Invaliditätsgrad
.
7.
Bezüglich d
er Integritätsentschädigung
wies
die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die
kreisärztliche Beurteilung
auf
die Tabelle 5.2
«
Integritätsschaden bei Arthro
sen
»
und den Wert von 15
%
für eine USG-
Arthrodese
als auch
für
eine
Fusswur
zelarthrodese
hin. Im Weiteren verwies sie auf
Tabelle 4.3
«Integritätsschaden
bei einfachen oder kombinierten Zehen-, Fuss- und Beinverlusten
»
, wobei die
Werte
für eine Amputation
im Fuss
nach
Lisfranc
15
%
, nach
Chopart
20
%
, bei
Verlust des gesamten Fusses 30
%
und bei Verlust eines Beins im Bereich des Oberschen
kels
50
%
betragen
(vgl. Urk. 2 S. 12)
.
A
ufgrund der medizinischen Beurteilung
(Urk. 12/219)
ist
nicht von einem Ver
lust respektive von einer völligen respektive erhe
blichen Gebrauchsunfähigkeit des
gesamten
rechten
F
usses
oder Vorfusses
im Sinne
einer Amputation nach
Chopart
gemäss
der SUVA-Tabelle 4.3
auszugehen. D
er Beschwerdeführer
verfügt
über seine
n
eigene
n Fuss
, welche
r
äusserlich kei
ne Auffälligkeiten zeigt und des
s
en Gebrauchsfähigkeit aufgrund fehlender Muskelatrophie
an der
rechten
unte
ren Extremität
(vgl. auch Urk. 12/304 S. 1)
zumindest für alltägliche Verrichtun
gen
, wie zum Beispiel Autofahren
uneingeschränkt scheint. Die
Einschätzung
der Kreisärztin
Dr.
F._
(
Urk.
12/219
)
, dass
es dem Beschwerdeführer
besser
gehe
, als wenn eine Amputation nach
Chopart
oder der Verlust des gesamten Fusses vorliegen würde, ist somit begründet und erscheint in der Sache angemessen
(
zu den rechtlichen Aspekten, vgl. E
. 1.5
).
Dr.
A._
hielt am 28. Juni 2016 fest, er habe die von ihm im Bericht vom 6. Juli 2017 aufgeführte Diagnose «
Arthro
fibrose
» vom zuweisenden Fusschirurgen übernommen (vgl. Urk. 20; vgl. auch E. 3.8.2). Eine
Arthrofibrose
(des oberen Sprunggelenks) wurde durch Dr.
Z._
jedoch nicht diagnostiziert, namentlich auch nicht in den neuesten Berichten vom 5. März und vom 15. Mai 2018 (E. 3.13 und E. 3.14). Anlass für die beantragte weitere Abklärung im Hinblick auf das mögliche Vorliegen einer
Arthrofibrose
(vgl. Urk. 16 S. 3) besteht deshalb nicht.
Insgesamt bestehen keine Hinweise dafür, dass relevante Schäden oder Beein
trächtigungen bei der Beurteilung von Dr.
F._
vom 19. Dezember 2016 unbe
rücksichtigt geblieben waren.
D
ie
Festlegung des
Integritätsschaden
s
auf 15
%
ist damit ebenfalls nicht zu beanstanden.
8.
Der angefoc
htene
Einspracheentscheid
vom 1
2.
Februar 2018
(
Urk.
2) erweist sich nach dem Gesagten in allen Teilen als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.