Decision ID: 4ed11c38-9642-5882-9111-c9803e307b1a
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
A.a Der Beschwerdeführer reichte am 18. April 2021 im Bundesasylzent-
rum (BAZ) B._ ein Asylgesuch ein.
A.b Mit Verfügung vom 13. Juli 2021 trat die Vorinstanz in Anwendung von
Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch des Be-
schwerdeführers nicht ein und verfügte seine Überstellung in den für zu-
ständig befundenen Mitgliedstaat Rumänien, gestützt auf die Verordnung
(EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung
des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehö-
rigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf inter-
nationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-lll-VO). Gleichzeitig
forderte das SEM ihn auf, die Schweiz am Tag nach Ablauf der Beschwer-
defrist zu verlassen, beauftragte den zuständigen Kanton mit dem Vollzug
der Wegweisung, händigte dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen
Akten aus und stellte fest, dass einer allfälligen Beschwerde keine auf-
schiebende Wirkung zukomme.
A.c Eine gegen diese Verfügung am 23. Juli 2021 beim Bundesverwal-
tungsgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil F-3370/2021 vom
29. Juli 2021 abgewiesen.
B.
Am 16. September 2021 ersuchte der Beschwerdeführer, handelnd durch
den rubrizierten Rechtsvertreter, bei der Vorinstanz um Wiedererwägung
der Verfügung vom 13. Juli 2021. In materieller Hinsicht wurde beantragt,
auf jene sei wiedererwägungsweise zurückzukommen, es sei auf das Asyl-
gesuch einzutreten und der Beschwerdeführer sei zwecks Neubeurteilung
zu einer Anhörung zu den Asylgründen einzuladen. Eventualiter seien
durch das SEM spezifische Garantien von Rumänien einzuholen, dass der
Beschwerdeführer dort nicht gefoltert werde. Als vorsorgliche Massnahme
sei der Vollzug der Wegweisung bis zum Entscheid über das Wiedererwä-
gungsgesuch auszusetzen und die zuständige kantonale Behörde entspre-
chend anzuweisen. Dem Beschwerdeführer sei schliesslich zufolge Mittel-
losigkeit Kostenbefreiung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses sei zu verzichten.
Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer geltend, ihm seien in Ru-
mänien durch Beamte der rumänischen Polizei beide Hände gebrochen
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worden, was nun aufgrund der am 13. September 2021 erfolgten medizini-
schen Untersuchung durch C._ auch bewiesen werden könne. Die
Rückweisung nach Rumänien sei in naher und ferner Zukunft nicht zumut-
bar beziehungsweise nicht zulässig, so dass das SEM ersucht werde, aus
humanitären oder zwingenden Gründen auf sein Asylgesuch einzutreten
und seine Flüchtlingseigenschaft abschliessend und umfassend zu prüfen.
In Rumänien bestehe ein «real risk», dass er erneut von der Polizei gefol-
tert werde. Entsprechend komme eine Rückführung einer Verletzung von
Art. 3 EMRK und Art. 3 CAT (Committee against Torture) gleich. Zudem
drohe ihm eine Kettenabschiebung nach Afghanistan, was völkerrechtlich
unzulässig sei. Es sei nun an den schweizerischen Behörden, von Rumä-
nien eine individuelle Zusicherung einzuholen. Die Ungewissheit über die
Entwicklung seiner Asylsituation sowie sein Gesundheitszustand würden
ihm zu schaffen machen und die Situation sei individuell unzumutbar. Er
habe ausserdem eine familiäre Bindung in der Schweiz durch seinen hier
lebenden Cousin.
C.
Mit gleichentags eröffneter Zwischenverfügung vom 17. September 2021
entschied das SEM, den Vollzug der Wegweisung nicht auszusetzen.
Die Vorinstanz begründete die Abweisung des Antrags auf Aussetzung des
Wegweisungsvollzugs damit, dass sich sowohl das SEM als auch das Bun-
desverwaltungsgericht bereits mit dem Vorbringen des Beschwerdefüh-
rers, ihm seien von der rumänischen Polizei die Hände gebrochen worden,
auseinandergesetzt habe. Das Bundesverwaltungsgericht habe festgehal-
ten, es könne aus seinem Vorbringen nicht geschlossen werden, dass die
den Beschwerdeführer bei einer Rückführung nach Rumänien zu erwar-
tenden Bedingungen derart schlecht wären, dass sie zu einer Verletzung
von Art. 3 EMRK und Art. 3 des Übereinkommens gegen Folter und andere
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
(FoK, SR 0.105) führen könnten. Das öffentliche Interesse an einem frist-
gerechten Vollzug der in Rechtskraft erwachsenen Wegweisungsverfü-
gung sei höher zu gewichten als das private Interesse des Beschwerde-
führers, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten. Es
könne ihm mithin zugemutet werden, den Entscheid über das Wiedererwä-
gungsgesuch im Ausland abzuwarten.
D.
Gegen diese Zwischenverfügung erhob der Beschwerdeführer, handelnd
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durch den mandatierten Rechtsvertreter, am 20. September 2021 Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte, die Zwischen-
verfügung des SEM vom 17. September 2021 sei aufzuheben, die auf-
schiebende Wirkung im Wiedererwägungsverfahren sei zu gewähren und
die kantonale Behörde sei entsprechend anzuweisen. Eventualiter sei die
Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. In formeller Hinsicht wurde um
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht.
In der Beschwerde wurde vorgebracht, es würden stichhaltige Beweise da-
für vorliegen, dass der Beschwerdeführer in Rumänien gefoltert und ihm
beide Hände gebrochen worden seien. Das Bundesverwaltungsgericht
habe sich aber nur damit befasst, dass er «geschlagen» worden sei. Aus-
serdem sei vom Bundesverwaltungsgericht lediglich eine länderspezifische
und keine fallspezifische Abwägung vorgenommen worden. Es sei die
Pflicht der staatlichen Behörden, sich mit den Vorbringen von Folteropfern
zu befassen und auf ihre Glaubhaftigkeit zu prüfen. Die Schweiz sei nach
völkerrechtlicher Massgabe verpflichtet, bei einer drohenden Verletzung
des Non-Refoulement-Gebots und im vorliegenden Fall auch einer Ketten-
abschiebung nach Afghanistan von ihrem Selbsteintrittsrecht Gebrauch zu
machen. Es könne dem Beschwerdeführer aufgrund der erneut drohenden
Folter in Rumänien nicht zugemutet werden, das Verfahren im Ausland ab-
zuwarten.
E.
Am 21. September 2021 setzte die zuständige Instruktionsrichterin den
Vollzug der Wegweisung im Sinne einer superprovisorischen Massnahme
einstweilen aus. Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwal-
tungsgericht gleichentags in elektronischer Form vor.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-
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ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-
son Schutz sucht (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Eine solche
Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht vor, weshalb
das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet.
1.2 Im vorliegenden Verfahren bildet Anfechtungsgegenstand der Be-
schwerde die Zwischenverfügung vom 17. September 2021, mittels wel-
cher das SEM nach Eingang des Wiedererwägungsgesuchs vom 16. Sep-
tember 2021 festgestellt hat, dass der Vollzug der Wegweisung nicht aus-
gesetzt werde (Art. 111b Abs. 3 AsylG).
1.3 Eine Zwischenverfügung des SEM, mit der in einem Wiedererwä-
gungsverfahren ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ge-
mäss Art. 111b Abs. 3 AsylG abgelehnt wird, ist selbständig anfechtbar, zu-
mal die Nichtaussetzung des Wegweisungsvollzuges für die betroffene
Partei einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (vgl.
Art. 107 Abs. 2 Bst. a AsylG; vgl. ferner BVGE 2008/35, welcher auch unter
dem revidierten Recht Geltung beansprucht).
1.4 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist
daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108
Abs. 2 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-
schwerde ist einzutreten.
2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG.
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines
Schriftenwechsels verzichtet.
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4.
4.1 Das Wiedererwägungsverfahren ist im Asylrecht spezialgesetzlich ge-
regelt (vgl. Art. 111b ff. AsylG). Ein entsprechendes Gesuch ist dem SEM
innert 30 Tagen nach Entdeckung des Wiedererwägungsgrundes schrift-
lich und begründet einzureichen (Art. 111b aAbs. 1 AsylG).
4.2 In seiner praktisch relevantesten Form bezweckt das Wiedererwä-
gungsgesuch die Änderung einer ursprünglich fehlerfreien Verfügung und
Anpassung an eine nachträglich eingetretene erhebliche Veränderung der
Sachlage (vgl. BVGE 2014/39 E. 4.5 m.w.H.).
4.3 Die Einreichung eines Wiedererwägungsgesuches hemmt den Vollzug
grundsätzlich nicht (Art. 111b Abs. 3 AsylG). Gemäss der genannten Vor-
schrift kann eine Behörde auf Ersuchen hin wegen einer konkreten Gefähr-
dung der gesuchstellenden Person im Herkunfts- oder Heimatstaat die auf-
schiebende Wirkung während des hängigen Wiedererwägungsverfahrens
herstellen.
5.
5.1 Eine Prüfung der Akten ergibt, dass die vorinstanzliche Einschätzung
sich als zutreffend erweist. Den Erwägungen ist vollumfänglich zuzustim-
men. Wiedererwägungsrechtlich relevant sind Umstände dann, wenn sie
nach dem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens auftreten und zur Än-
derung der ursprünglich fehlerfreien Verfügung führen. Ausserordentliche
Verfahren dienen nicht dazu, die einmal getroffene rechtliche Würdigung
durch ein anderes Spruchgremium überprüfen zu lassen. Entsprechend
hoch sind auch die Anforderungen an die Begründung eines ausseror-
dentlichen Rechtsmittels. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem
Entscheid F-3370/2021 vom 29. Juli 2021 festgehalten, dass Rumänien als
Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung
der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und des Zusatzprotokolls der FK vom
31. Januar 1967 (SR 0.142.301) seinen völkerrechtlichen Pflichten nach-
komme. Es könne davon ausgegangen werden, dass Rumänien die
Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen
Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsa-
men Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen
Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013
zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internati-
onalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, anerkenne
und schütze. Trotz der teilweise problematischen Situation von Asylsu-
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chenden und Migrantinnen und Migranten habe weder das Bundesverwal-
tungsgericht noch der EGMR oder der EuGH systemische Schwachstellen
im rumänischen Asylsystem erkannt (a.a.O. E. 7.1). Auch seien keine kon-
kreten Hinweise ersichtlich, dass Rumänien den Grundsatz des Non-Re-
foulement missachten würde. Der Beschwerdeführer habe denn auch nicht
hinreichend dargelegt, die rumänischen Behörden würden sich weigern,
seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der
Verfahrensrichtlinie zu prüfen (a.a.O. E. 8.2).
5.2 In Bezug auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, ihm seien von
der rumänischen Polizei die Hände gebrochen worden, was nun auch be-
legt werden könne, kann – wie von der Vorinstanz ausgeführt – ebenfalls
auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts F-3370/2021 vom 29. Juli
2021 verwiesen werden. Der Beschwerdeführer hatte diesen Umstand be-
reits im Dublin-Zuständigkeitsverfahren vorgebracht. Dieses Vorbringen
wurde denn auch im Entscheid aufgenommen und unter Verweis auf die
geltende Rechtsprechung wurde eine Selbsteintrittsverpflichtung der
Schweiz unter Berücksichtigung dieses Vorbringens verneint (vgl. a.a.O.
E. 7.1). Der medizinische Sachverhalt hat sich seit Ergehen des letzten
Urteils nicht verändert. Es ergeben sich daher aus dem Vorbringen im Wie-
dererwägungsgesuch keine neuen Wiedererwägungsgründe.
5.3 Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz zutreffend eine konkrete Ge-
fährdung des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 111b Abs. 3 AsylG ver-
neint. Nach dem Gesagten ist es dem Beschwerdeführer zuzumuten, den
Ausgang des Wiedererwägungsverfahrens im Ausland abzuwarten.
5.4 Das SEM hat demnach zu Recht den Antrag auf Aussetzung des Weg-
weisungsvollzugs abgelehnt. Die Beschwerde ist abzuweisen.
6.
6.1 Das Beschwerdeverfahren ist mit vorliegendem Urteil abgeschlossen,
weshalb sich der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der
Beschwerde während des hängigen Beschwerdeverfahrens als gegen-
standslos erweist.
6.2 Die mit superprovisorischer Massnahme vom 21. September 2021 an-
geordnete einstweilige Aussetzung des Vollzugs der Wegweisung fällt mit
dem vorliegenden Urteil dahin.
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7.
7.1 Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerde-
begehren des Beschwerdeführers schon bei Einreichung des Rechtsmit-
tels als aussichtslos zu gelten hatten. Damit ist – ungeachtet der Frage der
prozessualen Bedürftigkeit des Beschwerdeführers – eine der kumulativ zu
erfüllenden Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt und das entspre-
chende Gesuch ist abzuweisen. Das Gesuch um Verzicht auf die Kosten-
vorschusserhebung ist mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos
geworden.
7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 200.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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