Decision ID: 36a735f9-bee1-52bb-b3b0-5d238e621ccb
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer (Staatsangehöriger der Schweiz, geboren 1945)
lebt seit zirka sieben Jahren in Südafrika. Mit Eingabe vom 8. April 2020
ersuchte er bei der Schweizer Botschaft in Pretoria (nachfolgend: Bot-
schaft) um Ausrichtung einer wiederkehrenden finanziellen Leistung. Er
machte geltend, Mitinhaber der Firma B._ zu sein, die ein Guest
House betreibe. Der Betrieb sei aufgrund der Covid-19-Pandemie behörd-
lich stillgelegt worden. Die fixen Ausgaben könne er nur dank Darlehen von
Freunden decken. Er erziele kein Einkommen, sondern die Firma bezahle
seinen Lebensunterhalt anstelle einer Entschädigung für seine Tätigkeit.
Mit der Stilllegung des Betriebs seien die Zahlungen eingestellt worden. Er
erhalte in der Schweiz eine AHV-Rente von monatlich Fr. 2'035.– (recte:
Fr. 2'048.–). Damit bezahle er die Krankenkassenprämien sowie ein Darle-
hen und Ausstände seiner Kreditkarte. Er ersuche deshalb um Ergän-
zungsleistungen zur AHV, solange der Tourismus in Südafrika einge-
schränkt sei.
Am 28. April 2020 ergänzte er seinen Antrag mit den benötigten Unterlagen
(Kreditkartenabrechnungen, Bankauszüge, Belege bezüglich Darlehens-
rückzahlung, Dokumente der Firma, Transportkosten, Nebenkostenab-
rechnung) und ersuchte zusätzlich um Übernahme seiner Kreditkarten-
schulden in der Höhe von Fr. 5'607.10.
B.
Die Botschaft erstellte gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers
am 29. April 2020 eine Budgetberechnung und sandte das Gesuch inklu-
sive Beilagen an die Vorinstanz.
C.
Mit Verfügung vom 30. April 2020 (eröffnet am 19. Mai 2020) lehnte die
Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers ab und führte aus, gemäss
dem auf der Grundlage der verschiedenen Unterlagen des Beschwerde-
führers erstellten Budgets resultiere ein Überschuss von 23'538.– Südafri-
kanischen Rand (ZAR), weshalb nicht von einer Bedürftigkeit auszugehen
sei. Die Sozialhilfe diene nicht der Schuldentilgung, sondern der Sicherung
des Lebensunterhalts, weshalb die beantragte Übernahme der Schulden
nicht berücksichtigt werden könne. Der Verfügung legte die Vorinstanz ein
Budget vom 30. April 2020 bei.
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D.
Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 3. Juni 2020 Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht (Eingang Gericht 29. Juni 2020)
und beantragte die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung unter Ge-
währung von wiederkehrenden finanziellen Leistungen. Er habe fälschli-
cherweise angegeben, die Wohnkosten würden 1'900.– ZAR betragen. Da-
bei handle es sich jedoch um die Nebenkosten. Er wohne in einer Liegen-
schaft (Guest House) an welcher er Mitbesitzer sei (Firma B._) und
bei entsprechendem Einkommen müsste er Miete bezahlen. Im Moment
erziele er kein Einkommen, dennoch sei die Miete im Budget zu berück-
sichtigen. Die Vorinstanz habe die Übernahme der Schulden der Kreditkar-
ten abgelehnt, weshalb die Schuldzinsen als monatliche Ausgaben zu be-
rücksichtigen seien. Im beigelegten von ihm erstellten Budget setzte er die
monatliche Wohnungsmiete auf 40'500.– ZAR fest, womit ein Manko von
17'723.– ZAR resultiere. Mit der Beschwerde reichte er zudem eine Ne-
benkostenabrechnung ein.
E.
In ihrer Vernehmlassung vom 4. August 2020 schloss die Vorinstanz auf
Abweisung der Beschwerde und führte aus, der Beschwerdeführer belege
die geltend gemachten Mietkosten nicht. In seinem Gesuch vom 28. April
2020 habe er angegeben, kein Einkommen zu generieren, dafür jedoch
Kost und Logis zu erhalten. Er könne deshalb keine zusätzlichen Wohn-
kosten geltend machen. Die veranschlagte Miete von 40'500.– ZAR wäre
sodann deutlich zu hoch. Die Miete für eine Einzimmerwohnung in einem
Stadtzentrum in Südafrika belaufe sich auf monatlich 7'364.94 ZAR. Für
eine Wohnung in der nächstgrösseren Stadt in der Nähe von C._
würden monatliche Mietkosten von 2'500.– ZAR veranschlagt, für Pretoria
und Durban 5'072.73 beziehungsweise 5'093.75 ZAR. Angesichts dieser
Beträge sei die geltend gemachte Miete nicht nachvollziehbar. Bei einer
Anrechnung von einer Miete von 7'364.94 ZAR resultiere immer noch ein
Überschuss. Zudem würden weder Schulden noch Schuldzinsen aner-
kannt, da die Sozialhilfe nicht der Schuldentilgung, sondern der Sicherung
des Lebensunterhalts diene. Der Überschuss würde jedoch auch zur Be-
zahlung der Schuldzinsen ausreichen.
F.
Replizierend erwiderte der Beschwerdeführer am 10. September 2020, die
geltend gemachten Mietkosten würden einen Minimalbetrag darstellen. Er
wohne und arbeite kostenlos. Die Miete könne daher nicht mit ortsüblichen
Mieten verglichen werden. Aufgrund der Stilllegung des Betriebs sei das
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Guest House ohne Einnahmen. Alle anfallenden Kosten müsse er als Pri-
vatperson selbst tragen. Dadurch würden sich seine fiktiven Miet- und Exis-
tenzkosten erhöhen und zusammen monatlich 122'459.89 ZAR betragen.
Unter Berücksichtigung dieser Kosten sei eine Miete von 40'500.– ZAR
mehr als angemessen. Mit der Replik gab der Beschwerdeführer die rubri-
zierte Zustelladresse in der Schweiz bekannt.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Verfügungen der Konsularischen Direktion des EDA (KD) betreffend
Sozialhilfeleistungen an Schweizer Staatsangehörige im Ausland nach
Art. 33 Abs. 1 Auslandschweizergesetz (ASG; SR 195.1) unterliegen der
Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 62 ASG i.V.m.
Art. 31 ff. VGG).
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG), soweit
das VGG nichts anderes bestimmt.
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Erhebung der
Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auch die übrigen Sachur-
teilsvoraussetzungen (Rechtsmittelfrist [Art. 50 Abs. 1 VwVG] und Form
der Beschwerde [Art. 52 VwVG]) sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzu-
treten.
2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Be-
schwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden
(Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerde-
verfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62
Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann
die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen
gutheissen oder abweisen.
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3.
Geht es – wie hier – um wiederkehrende Leistungen, ist analog zum Sozi-
alversicherungsrecht auf dem Gebiet der Sozialhilfe an Schweizer Staats-
angehörige im Ausland grundsätzlich auf die tatsächlichen Verhältnisse ab-
zustellen, wie sie sich zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung darge-
stellt haben (vgl. Urteil des BVGer C-4103/2013 vom 30. April 2015 E. 2).
4.
4.1 Gemäss Art. 22 ASG gewährt der Bund im Rahmen dieses Gesetzes
Auslandschweizerinnen und -schweizern, die bedürftig sind, Sozialhilfe.
Berechtigte im Sinne dieses Gesetzes sind gemäss Art. 3 Bst. a ASG
Schweizerinnen und Schweizer, die in der Schweiz keinen Wohnsitz haben
und im Auslandschweizerregister eingetragen sind. Nach Art. 24 ASG wird
Auslandschweizerinnen und -schweizern nur dann Sozialhilfe gewährt,
wenn diese ihren Lebensunterhalt nicht hinreichend aus eigenen Kräften
und Mitteln, aus Beiträgen von privater Seite oder aus Hilfeleistungen des
Empfangsstaates bestreiten können.
4.2 Art und Umfang der Sozialhilfe richten sich nach den besonderen Ver-
hältnissen des Empfangsstaates, unter Berücksichtigung der notwendigen
Lebensbedürfnisse einer oder eines sich dort aufhaltenden Schweizer
Staatsangehörigen (Art. 27 Abs. 1 ASG). Je nach Situation kann die
Sozialhilfe in Form von wiederkehrenden oder einmaligen Leistungen ge-
währt werden (vgl. Art. 18 Abs. 1 Verordnung vom 7. Oktober 2015 über
Schweizer Personen und Institutionen im Ausland [V-ASG; SR 195.11]).
Anspruch auf wiederkehrende Leistungen hat eine Person, wenn ihre an-
rechenbaren Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen und ihr
liquidierbares Vermögen bis auf den Vermögensfreibetrag verwertet wor-
den ist (Art. 19 Abs. 1 Bst. a und Bst. b V-ASG). Zudem muss ihr Verbleib
im Empfangsstaat aufgrund der gesamten Umstände gerechtfertigt sein
(Art. 19 Abs. 1 Bst. c V-ASG), was namentlich dann der Fall ist, wenn sich
die betreffende Person schon seit mehreren Jahren im Empfangsstaat auf-
hält (Ziff. 1), wenn sie mit grosser Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit im
Empfangsstaat wirtschaftlich selbständig wird (Ziff. 2) oder wenn sie nach-
weist, dass ihr wegen enger familiärer Bande oder anderer Beziehungen
die Rückkehr in die Schweiz nicht zugemutet werden kann (Ziff. 3). Dabei
ist unerheblich, ob die entsprechenden Leistungen im Ausland oder in der
Schweiz kostengünstiger wären (Art. 19 Abs. 2 V-ASG).
4.3 Als Ausgaben anrechenbar sind eine Pauschale für die Haushaltskos-
ten (Haushaltsgeld), weitere wiederkehrende Ausgaben wie Wohnkosten,
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Beiträge an Versicherungen und Mobilitätsauslagen, soweit sie notwendig,
angemessen und belegt sind (Art. 21 Abs. 1 V-ASG). Schulden und Schuld-
zinsen werden nicht als anrechenbar Ausgaben anerkannt. Sie können
ausnahmsweise ganz oder teilweise anerkannt werden, wenn sie aufgrund
notwendiger Ausgaben wie Wohnkosten, Versicherungsbeiträgen, Mobili-
tätsauslagen oder Spitalkosten entstanden sind (Art. 21 Abs. 2 V-ASG).
4.4 Die unter Art. 21 V-ASG aufgeführten Kriterien werden in der Weisung
über die Sozialhilfe für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer der
KD (nachfolgend: Weisung, gültig seit 1. Januar 2020) konkretisiert:
Die Miete ist gemäss Mietvertrag voll anzurechnen, sofern die Wohnungs-
grösse den Umständen angemessen ist und der Mietzins im ortsüblichen
Rahmen für eine bescheidene Wohnung dieser Grösse liegt (Ziff. 2.3.1 der
Weisung).
Die Sozialhilfe dient nicht der Schuldentilgung, sondern der Sicherung des
Lebensunterhalts. Schulden und Schuldzinsen (Darlehen, Steuerschulden
einschliesslich allfälliger Grundstücksteuern, Bussen und Gebühren wie
z.B. Visumüberzug etc.) sind von der Sozialhilfe nicht als Ausgaben anre-
chenbar (Ziff. 2.4 der Weisung).
5.
5.1 Der Beschwerdeführer lebt in Südafrika und ist im Auslandschweizer-
register eingetragen. Er bestreitet die Höhe der anrechenbaren Wohnkos-
ten sowie die fehlende Übernahme der Schuldzinsen. Die übrigen Ausga-
ben gemäss Budget der Vorinstanz vom 30. April 2020 anerkennt er (Haus-
haltsgeld: 3'276.–, Telefon: 700.–, Haftpflicht-, Mobiliar- und ähnliche Ver-
sicherungen: 1'200.–, Transportkosten: 7'500.–; alle Beträge in ZAR). Die
Vorinstanz berücksichtigte – anders als die Botschaft – keine Krankenkas-
senprämien, da der Beschwerdeführer dazu keine Belege (Krankenkas-
senpolice) eingereicht hat. Dies ist nicht zu beanstanden. Den Ausgaben
steht ein Einkommen (AHV-Rente) von Fr. 2'048.– (entsprechend 38'114.–
ZAR) gegenüber.
5.2 Der Beschwerdeführer erhält gemäss eigenen Angaben als Gegenleis-
tung für seine Arbeitstätigkeit im Guest House Kost und Logis. Wie er selbst
ausführt, muss er trotz seiner fehlenden Arbeitsleistung aufgrund der Be-
triebsstillegung keine Miete zahlen. Die von ihm geltend gemachten Wohn-
kosten in der Höhe von 40'500.– ZAR entsprechen gemäss seinen Aussa-
gen einem Anteil der gesamthaft anfallenden Betriebskosten des Guest
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Houses, welche normalerweise durch die Zahlungen der Gäste gedeckt
werden. In seinem Gesuch vom 8. April 2020 führte er aus, die monatlichen
fixen Ausgaben für Nebenkosten wie Wasser, Strom, etc. würden 30'000.–
ZAR betragen und seien durch Darlehen von Freunden gedeckt. Einen
Mietvertrag reicht er nicht ein und die Bezahlungen der geltend gemachten
Miete in Höhe von 40'500.– ZAR ist nicht belegt, weshalb die Miete in die-
ser Höhe nicht zu berücksichtigen ist. Anzurechnen sind ihm hingegen die
dokumentierten Nebenkosten von 1'900.– ZAR.
Bei Annahme, dass er tatsächlich Miete zahlen müsste, wären ihm nur orts-
übliche Mietzinsen anzurechnen (vgl. Ziff. 2.3.1 der Weisung). Die Vor-
instanz hat in ihrer Stellungnahme die ortsüblichen Mieten zutreffend auf-
geführt. Für die nächst grössere Stadt in der Nähe von C._ namens
Port Shepstone beträgt die durchschnittliche Miete für eine Zwei-Zimmer-
wohnung (auf Englisch: 1 bedroom apartment) 2'500.– ZAR. Im Durch-
schnitt kostet in Südafrika eine Wohnung im Stadtzentrum zwischen
4'000.– und 12'000.– ZAR (vgl. Cost of Living in South Africa. Prices in
South Africa. Updated Feb 2021 [numbeo.com], abgerufen am 10. Februar
2021). Selbst unter Berücksichtigung des Höchstbetrags für eine Wohnung
in einem Stadtzentrum von 12'000.– ZAR und der Hinzurechnung der gel-
tend gemachten Krankenkassenprämie von 5'300.– ZAR (vgl. Budget der
KD vom 29. April 2020) – obwohl diese nicht mit Abrechnungen der Kran-
kenkasse selbst belegt ist und die fehlende Aufführung im Budget der
Vorinstanz vom 30. April 2020 vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird
– ergibt dies einen monatlichen Überschuss von 6'238.– ZAR (Einkommen
von 38'114.– abzüglich Ausgaben von 31'876.– ZAR [Haushaltsgeld:
3'276.–, Nebenkosten: 1'900.–, Telefon: 700.–, Haftpflicht-, Mobiliar- und
ähnliche Versicherungen: 1'200.–, Transportkosten: 7'500.–, Miete:
12'000.–, Krankenkasse: 5'300.–; alle Beträge in ZAR]).
5.3 Wie dies die Vorinstanz weiter zutreffend ausgeführt hat, sind Schulden
und Schuldzinsen nicht als anrechenbare Ausgaben anerkannt (Art. 21
Abs. 2 V-ASG i.V.m. Ziff. 2.4 der Weisung). Die geltend gemachten monat-
lichen Zinsen in der Höhe von 4'037.– ZAR sind damit nicht anzurechnen.
Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass diese vom Überschuss
von 6'238.– ZAR gedeckt werden können.
5.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer mit seinem
Einkommen seinen Lebensunterhalt decken kann und damit keinen An-
spruch auf Sozialhilfeleistungen hat.
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6.
Die Vorinstanz hat das Gesuch des Beschwerdeführers um wiederkeh-
rende Leistungen zu Recht abgewiesen. Die angefochtene Verfügung er-
weist sich als rechtmässig (vgl. Art. 49 VwVG) und die Beschwerde ist da-
her abzuweisen.
7.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens würde der Beschwerdeführer grund-
sätzlich kostenpflichtig. Angesichts der besonderen Umstände ist jedoch
von der Auferlegung von Verfahrenskosten abzusehen (vgl. Art. 63 Abs. 1
in fine VwVG i.V.m. Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
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