Decision ID: f0c7577a-eacb-5867-b131-64a6df9adf69
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. A.a Der Beschwerdeführer ersuchte mit an die schweizerische  in Colombo gerichteter Eingabe vom 5. Dezember 2007  um die Erteilung einer Einreisebewilligung in die Schweiz und um Asylgewährung. Dem englischsprachigen Schreiben lagen mehrere Kopien von Beweismitteln bei (u.a. Todesurkunde betreffend Cousin, Polizeirapport).
In seiner Eingabe machte er im Wesentlichen geltend, sein "cousin brother", ein Hindu-Priester, sei am 7. Februar 2007 von Angehörigen der Liberation Tigers of Tamil Elam (LTTE) ermordet worden. Dessen Familienangehörige und auch er seien von diesen Leuten zweimal zu Hause bedroht worden, weil man sie fälschlicherweise als Informanten der Regierung verdächtigt habe. Sie hätten deswegen das Haus  und sich an einen viele Kilometer vom alten Wohnort entfernt liegenden Ort begeben, wo sie versteckt leben würden. Nachdem das Versteck von verdächtig aussehenden, fremden Jugendlichen  worden sei, habe er nun grosse Angst um sein Leben . Da er keine Unterstützung erhalte und sich nirgendwo in Sri  aufhalten könne, ersuche er um Asyl.
Die schweizerische Botschaft forderte den Beschwerdeführer unter Fristansetzung auf, seine Vorbringen schriftlich und detailliert , insbesondere unter dem Gesichtspunkt von explizit aufgelisteten Fragen respektive Fragekomplexen (Ziff. 1 bis 4). Ferner seien allfällige weitere, seinen Fall betreffende Beweismittel sowie Kopien von  einzureichen.
Der Beschwerdeführer präzisierte gegenüber der schweizerischen Botschaft am 20. Dezember 2007 seine Vorbringen. Zudem legte er – nebst verschiedenen bereits im Rahmen seines Gesuchs in Kopie eingereichter Unterlagen – weitere seine Angelegenheit betreffende Beweismittel in Kopie bei (u.a. Pass, Geburtsurkunde, Polizeirapport, diverse Zeitungsartikel).
A.b Mit Verfügung vom 6. Mai 2008 wies das BFM das Einreise- und Asylgesuch ab. Im Wesentlichen stützte es seinen Entscheid auf eine fehlende, einreise- und asylrelevante Gefährdungssituation des  in seinem Heimatland durch Übergriffe Dritter.  der Dokumentation der geltend gemachten Vorkommnisse und
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den schriftlichen Ausführungen sei der Sachverhalt als erstellt zu . Auch ergäben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass es seit dem Schreiben vom 20. Dezember 2007 zu konkreten Übergriffen  Dritter gekommen wäre. Ebenfalls seien seit diesem Zeitpunkt keine weiteren Eingaben erfolgt. Auf eine Anhörung durch die  Botschaft könne daher verzichtet werden.
A.c Mit Urteil vom 6. Februar 2009 hiess das  die mit Eingaben vom 18. Juli und 6. August 2008 (u.a. Kopien von bereits eingereichten Beweismitteln) ergänzte Beschwerde vom 30. Juni 2008 gut, hob die Verfügung des BFM vom 6. Mai 2008 auf und wies das BFM an, den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig festzustellen und in der Sache neu zu entscheiden. Zur Begründung wurde zusammenfassend ausgeführt, die Vorinstanz habe in der  Vorgehensweise – ungeachtet der Nichtanhörung des  beziehungsweise ungeachtet der Frage, ob die Schriftlichkeit des Asylgesuchs mit der Aufforderung eines  Schreibens zur näheren schriftlichen Erläuterung des  vorliegend den Anforderungen an die Rechtsprechung genügt hätte und der Sachverhalt als erstellt hätte erachtet werden können – den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör zum sich abzeichnenden negativen Entscheid verletzt. Da eine Heilung dieses Verfahrensmangels im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht  sei, sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die  an die Vorinstanz zurückzuweisen.
B. Im Rahmen des rechtlichen Gehörs wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben des BFM vom 11. Februar 2009 unter Fristansetzung , ob er sämtliche entscheidrelevanten Dokumente in seiner  eingereicht habe oder ob diesbezüglich eine Anhörung durch die schweizerische Botschaft notwendig sei. Falls keine Anhörung durchgeführt werde, habe er darzutun, inwiefern ihm ein Nachteil . Ferner wurde er aufgefordert, sämtliche neuen Vorfälle dem BFM beweiskräftig mitzuteilen. Im Unterlassungsfall sei davon , dass die bisherigen Vorbringen als genügend für eine  Entscheidung zu erachten seien.
C. Mit Eingabe vom 5. März 2009 an die schweizerische Botschaft in , wiederholte der Beschwerdeführer im Wesentlichen den bereits geltend gemachten Sachverhalt und ergänzte unter anderem, dass bei
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einer Anhörung "my true position" beziehungsweise der Umfang der Bedrohung, der er ausgesetzt sei, besser zum Ausdruck gekommen wäre. Ferner sei seine Mutter verschiedentlich von Unbekannten unter Drohungen aufgefordert worden, seinen Aufenthaltsort preiszugeben. Im Weiteren fanden erneut Kopien von bereits früher eingereichten  Eingang in die Akten (Bst. A. und C).
D. Mit Verfügung vom 26. März 2009 wies das BFM das Einreise- und Asylgesuch ab. Im Wesentlichen stützte es seinen Entscheid wiederum auf eine fehlende, einreise- und asylrelevante Gefährdungssituation des Beschwerdeführers in seinem Heimatland. Weiter wurde zur  ausgeführt, dass vorab lediglich auf einige Ungereimtheiten in dessen Akten hinzuweisen sei (Drohungen seitens der  bloss gemäss Beschwerde vom 30. Juni 2008; unrealistisch geschilderte Suche nach ihm durch Angehörige der LTTE gemäss Schreiben vom 5. März 2009; keine Einreichung von Beweismitteln im Zusammenhang mit den geltend gemachten Vorfällen seit Ende 2007). Sodann seien den Akten keine glaubhaft dargelegten Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seitens der  Behörden ernsthafte Nachteile erlitten habe oder ihm solche drohen würden. Auch sei den Akten nicht zu entnehmen, wonach er sich vergeblich um Schutz beim srilankischen Staat vor den  und Verfolgungen seitens der LTTE bemüht hätte respektive  Massnahmen nicht erfolgt wären. Trotz der zurzeit in Sri Lanka herrschenden misslichen Situation könne im Süden und Westen des Landes allerdings nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt  werden, weshalb von einer generellen Unzumutbarkeit einer Wohnsitznahme in diesen Gebieten nicht die Rede sein könne. Gegen das Vorliegen einer aktuellen Verfolgungsgefahr spreche sein stets gleicher Aufenthaltsort in der Region Batticaloa, seine Verheiratung im August 2008 und die Wohnsitznahme bei der Ehefrau. Ferner handle es sich bei den geltend gemachten Behelligungen um lokal oder  beschränkte Nachteile, denen er sich durch geeignete  entziehen könne. Die eingereichten Dokumente würden auch nichts ändern, stützten sich diese doch lediglich auf Vorbringen, deren Glaubhaftigkeit nicht in Frage gestellt worden seien. Aufgrund der Dokumentation der geltend gemachten Vorkommnisse und den schriftlichen Ausführungen sei der Sachverhalt als erstellt zu betrachten. Den Ausführungen im Rahmen des rechtlichen Gehörs zu einem allfälligen negativen Entscheid ohne vorgängige Anhörung sei-
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en keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass dem  durch das Ausbleiben einer Anhörung Nachteile erwachsen . Im vorliegenden Fall könne daher auf eine persönliche Anhörung durch die schweizerische Botschaft verzichtet werden.  sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer nicht  im Sinne des Asylgesetzes sei, weshalb das Asylgesuch  und die Einreise in die Schweiz nicht zu bewilligen sei.
Die schweizerische Botschaft in Colombo teilte dem BFM am 28.  2009 mit, die Verfügung vom 26. März 2009 sei dem  am 20. April 2009 eröffnet worden.
E. Mit in Englisch verfasster Beschwerde vom 7. Mai 2009 beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung wiederholte er grundsätzlich den bereits geltend gemachten Sachverhalt und  unter anderem aus, im Falle einer Anhörung wären seine Vorbringen klar verstanden worden.
F. Die schweizerischen Botschaft in Colombo übermittelte dem  am 27. Mai 2009 ein Bestätigungsschreiben der Schwägerin des Beschwerdeführers vom 11. Mai 2009.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26.  1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Die Beschwerde ist nicht in einer Amtssprache des Bundes . Auf die Ansetzung einer Frist zur entsprechenden  im Sinne von Art. 52 VwVG kann jedoch aus  Gründen verzichtet werden, da die englischsprachige Beschwerdeeingabe verständlich ist, so dass ohne weiteres darüber befunden werden kann. Der vorliegende Entscheid ergeht indessen in deutscher Sprache (Art. 33a Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG)
1.3 Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz , ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung; er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert. Auf die frist- und grundsätzlich – abgesehen vom sprachlichen Mangel – formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 108 Abs. 1 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  des Schriftenwechsels verzichtet.
4. 4.1 Ein Asylgesuch kann gemäss Art. 19 AsylG im Ausland bei einer schweizerischen Vertretung gestellt werden, die es mit einem Bericht an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG). Hinsichtlich des Verfahrens bei der schweizerischen Vertretung im Ausland sieht Art. 10 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über  (AsylV 1, SR 142.311) vor, dass diese mit der asylsuchenden  in der Regel eine Befragung durchführt (Art. 10 Abs. 1 AsylV 1). Ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der  aufgefordert, ihre Asylgründe schriftlich festzuhalten (Art. 10 Abs. 2 AsylV 1). Das Bundesverwaltungsgericht hat in Auslegung  Bestimmungen in BVGE 2007/30 erkannt, dass sich die  einer Befragung aus organisatorischen oder  Gründen bei der jeweiligen Vertretung, aus faktischen  im betreffenden Land oder aus bei der asylsuchenden Person lie - genden persönlichen Gründen ergeben kann (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.2
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und 5.3). Da die Anhörung der Sachverhaltserstellung sowie der  des rechtlichen Gehörs dient (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.5), ist die asylsuchende Person bei gegebener Unmöglichkeit einer Anhörung unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht in einem individualisierten Schreiben mittels konkreter Fragen aufzufordern, ihre Asylgründe schriftlich festzuhalten; ein standardisiertes Schreiben vermag diesen Anforderungen damit in aller Regel nicht zu genügen (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.4). Allerdings kann sich eine Befragung beziehungsweise eine schriftliche Sachverhaltsabklärung erübrigen, wenn der  bereits aufgrund des eingereichten Asylgesuchs als entscheidreif erstellt erscheint; der asylsuchenden Person ist aber diesfalls  im Sinne des rechtlichen Gehörs die Gelegenheit zu geben, sich zu einem abzusehenden negativen Entscheid zumindest schriftlich zu äussern (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.7). Schliesslich ist das Bundesamt in jedem Fall gehalten, das Absehen von einer Befragung in der  über das Asylgesuch zu begründen (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.6  5.7).
4.2 Im vorliegenden Fall wurde der Beschwerdeführer von der  Botschaft in Colombo zu seinem Asylgesuch vom 5.  2007 (Eingang Botschaft: 10. Dezember 2007) nicht angehört.  wurde er nach dem Kassationsurteil vom 6. Februar 2009 (vgl. Bst. C hiervor) im Rahmen des rechtlichen Gehörs mittels Schreiben vom 11. Februar 2009 zur weiteren Konkretisierung seiner Asylgründe aufgefordert (vgl. Bst. D hiervor). In Verbindung mit den bereits  des vorangegangenen Verfahrens (vgl. Bst. A Abschnitt 3 hiervor) enthaltenen Fragestellungen konnte das BFM letztlich ohne weiteres davon ausgehen, dass sämtliche für die Beurteilung des Asylgesuches aus dem Ausland notwendigen Aspekte abgedeckt waren, namentlich die genauen Personalien der asylsuchenden Person, die detaillierten Asylvorbringen, die unternommenen Massnahmen zur Schutzsuche oder die Möglichkeit einer innerstaatlichen Fluchtalternative. Der  hat die ihm gestellten Fragen jeweils ausführlich  und seine Angaben aufforderungsgemäss mit  Beweismitteln unterlegt. Dabei ist festzustellen, dass sich der  in sämtlichen Eingaben (5. und 20. Dezember 2007, 6. August 2008, 5. März 2009) grundsätzlich auf den gleichen  berief und diesen mit stets den gleichen Beweismitteln . Bei dieser Sachlage ist festzuhalten, dass im vorliegenden Verfahren dem Anspruch des Beschwerdeführers auf Gewährung des rechtlichen Gehörs Rechnung getragen und der entscheidwesentliche
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Sachverhalt in genügender Weise und umfassend abgeklärt wurde.
4.3 Die Vorinstanz hat sodann in der angefochtenen Verfügung , weshalb auf eine persönliche Anhörung verzichtet wurde.  ist sie ihrer diesbezüglichen Begründungspflicht nachgekommen.
5. 5.1 Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch , wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat  werden kann. Glaubhaft machen heisst, wenn die Behörde ihr  mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen  zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den  nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder  Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG).
5.2 Gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das BFM Asylsuchenden die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht  werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen. Gestützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG kann das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG bestehe.
5.3 Bei diesem Entscheid gelten restriktive Voraussetzungen für die Erteilung einer Einreisebewilligung, wobei den Behörden ein weiter  zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische  und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche  die voraussichtlichen Eingliederungs- und  in Betracht zu ziehen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e-g S. 131 ff.; die dort akzentuierte Praxis hat nach bloss redaktionellen Änderungen bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes nach wie vor Gültigkeit).
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6. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Vorbringen des  weder einreise- noch asylrelevant sind. Die Ermordung des "cousin brother", eines Hindu-Priesters, am 7. Februar 2007 wird nicht in Abrede gestellt. Den in diesem Zusammenhang eingereichten  ist daher – wie das BFM zutreffend festhielt – keine  Bedeutung beizumessen. Hingegen vermag die vom  daraus abgeleitete Verfolgungssituation nicht zu überzeugen. So ist zunächst zu erwähnen, dass die dem Beschwerdeführer vom BFM in der angefochtenen Verfügung (II/1, S. 3) bloss so nebenbei  Unglaubhaftigkeitselemente einer Überprüfung durch das Bundesverwaltungsgericht standhalten. Hinsichtlich der  Schilderungen des Beschwerdeführers zur geltend gemachten intensiven Suche nach ihm durch Angehörige der LTTE ist lediglich noch ergänzend festzuhalten, dass am 19. Mai 2009 der seit 1983 herrschende Bürgerkrieg zwischen tamilischen Separatisten, vor allem der LTTE auf der einen und dem srilankischen Militär sowie diversen paramilitärischen singhalesischen und tamilischen Anti-LTTE-Einheiten auf der anderen Seite, nach dem endgültigen militärischen Sieg der srilankischen Armee und dem Tod Velupillai Prabhakarans sowie der gesamten Führungselite der LTTE von Mahinda Rajapaksa, dem  Sri Lankas, offiziell für beendet erklärt worden ist. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die vom Beschwerdeführer geäusserten , allfälligen Verfolgungen durch Leute der LTTE zum  Zeitpunkt ausgesetzt zu sein, als äusserst unwahrscheinlich wenn nicht gar ausgeschlossen.
Nicht unerwähnt bleiben kann sodann, dass der Beschwerdeführer in sämtlichen seine Angelegenheit betreffenden Eingaben stets  blieb. Konkret, gezielt gegen ihn gerichtete nachteilige  seitens seiner angeblichen Verfolger (LTTE und andere ) vermochte er nicht darzutun. Seine diesbezüglichen  fördern keine näheren Hinweise oder Aufschlüsse für eine (asyl-) beachtliche Bedrohungssituation zu Tage. Die zum Teil  nicht näher belegten Behauptungen gehen letztlich nicht über Allgemeinplätze hinaus. Die ihm Rahmen des rechtlichen Gehörs in der Eingabe vom 5. März 2009 aufgelisteten vier Daten, an denen sei - ne Mutter von Unbekannten ("unidentiified men") zu Hause aufgesucht und bedroht worden sein soll, um seinen (des Beschwerdeführers) Aufenthaltsort preiszugeben, ist ebenfalls nicht geeignet, die  Gefährdungssituation plausibler erscheinen zu lassen. Insbeson-
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dere in Berücksichtigung der Umstände, wonach der  die Adresse seiner Mutter stets als Kontaktadresse verwendet  will (schriftliches Asylgesuch vom 5. Dezember 2007), mithin sein Aufenthaltsort stets in seiner Herkunftsregion war und er sich in dieser Zeit gar verheiraten konnte, ohne dass ihm irgendwelche Nachteile seitens seiner Verfolger widerfahren wären, lässt eine akute  als überwiegend unwahrscheinlich erscheinen  spricht gegen die behauptete Flüchtlingseigenschaft (vgl. auch angefochtene Verfügung II/1, S. 4).
Angesichts der durchwegs unsubstanziierten und damit unglaubhaften Schilderungen des Beschwerdeführers in seinen diversen Eingaben, insbesondere aber aufgrund der Beschwerde vom 7. Mai 2009, in  sich der Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Erwägungen in keiner Weise auseinandersetzt, erübrigen sich weitere .
7. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft machen konnte. Das BFM hat demnach zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt.
8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus  Gründen sowie in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  (VGKE, SR 173.320.2) ist vorliegend jedoch auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.
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