Decision ID: f9a16d59-5d03-5ee4-9907-597723a72af9
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1944, Bezügerin einer
Hinterlassenenrente
der Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHV), meldete sich am 29. Oktober 2007 bei der Gemeinde
Z._
zum Bezug von Zusatzleistungen an. Mit Verfü
gungen vom 17. Dezember 2009 sprach die seit 1. November 2008 für die Gemeinde zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV und Invalidenversicherung (nachfolgend: Durch
führungsstelle), der Versicherten Zusatzleistungen (Ergänzungsleistungen und kantonale Beihilfen)
für die Zeitperioden von 1. Oktober bis 31. Dezember 2007, Januar bis Dezember 2008 und ab Januar 2009 zu. Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde vom 2. August 2011 mit dem
sinngemässen
Antrag, es sei eine Neuberechnung für die Jahre 2007-2009 durchzuführen, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 21. Juni 2013 (Prozess Nr. ZL.2011.00060) in dem Sinne
gutgeheissen
, als die Sache an die Durch
führungsstelle zurückgewiesen wurde. Die Rückweisung erfolgte zur Klärung der Frage der Anrechnung eines Verzichtsvermögens und einer allfälligen Neu
berechnung der Leistungen ab 1. Oktober 2007. Hingegen wurde die von der Versicherten gerügte Festsetzung diverser Einnahmen- beziehungsweise Ausga
benpositionen in den Verfügungen vom 17. Dezember 2009 nicht beanstandet und ihre Beschwerde in diesem Punkt abgewiesen (
vgl. Urk. 6/177)
.
Auf eine gegen diesen Rückweisungsentscheid von der Versicherten am 16. Sep
tember 2013 erhobene Beschwerde (Urk. 6/179) trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil des Bundesgerichts 9C_671/2013 vom 16. September 2013, Urk. 6/187).
1.2
In Nachachtung des Urteils des hiesigen Gerichts vom 21. Juni 2013 (Prozess Nr. ZL.2011.00060) überprüfte die Durchführungsstelle das Vermögen der Versi
cherten per Oktober 2007 neu und klärte insbesondere einen allfälligen Vermö
gensverzicht ab. Mit Verfügung
en
vom 22. Oktober
(Urk. 6/226
)
und 6. No
vember 2014
(
Urk.
6/240)
berechnete sie den Anspruch der Versich
erten auf Zusatzleistungen ab 1. Januar 2009 beziehungsweise vom 1. Oktober 2007 bis 31. Dezember 2008 neu. Dabei rechnete sie ab 1. Januar 2008 ein Verzichts
vermögen von
Fr. 100‘000.--
an
(vgl. Berechnungsblätter; Urk. 6/227-239)
. Die Versicherte erhob gegen beide Verfügungen Einsprache
(Urk. 6/243, Urk. 6/248)
und stellte Erlassgesuche
(Urk. 6/250
, Urk. 6/265
)
.
Mit
Einspracheentscheiden
vom 5.
März
(Urk. 6/267)
und 21. April 2015
(Urk. 6/268)
bestätigte die Durchführungsstelle die Verfügungen.
Gegen beide
Einspracheentscheide
erhob die Versicherte je Beschwerde
(Urk. 6/269/3-7, Urk. 6/275/1-6)
. Das hiesige Gericht vereinigte die Verfahren
(vgl. Urk. 6/274)
und führte eine Instruktionsverhandlung durch
(vgl. Urk. 6/273)
, anlässlich welcher die Parteien einen Vergleich mit Widerrufsvor
behalt schlossen
(Urk. 6/278)
;
von
letzterem machte
die Durchführungsstelle am 3. Juli 2015 Gebrauch
(Urk. 6/279)
. Mit Urteil vom 9. September 2015
(Urk. 6/
282
)
wies das hiesige Gericht die Beschwerde ab
(Prozess-Nr. ZL.2015.00030)
.
Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid mit Urteil vom 6. April 2016 (Ver
fahren 9C_830/2015, Urk. 6
/296
).
1.3
Mit Verfügung vom
23. Dezember 2015 (Urk. 6/285-287) berechnete die Durch
führungs
stelle die Zusatzleistungen der Versicherten ab 1.
Januar 201
6.
Dage
gen erhob die Versicherte am 1. Februar 2016 Einsprache (Urk. 6/288)
, welche von der Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 11. Juli 2016 abge
wiesen wurde (Urk. 6/297 = Urk. 2).
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 11. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2016 Beschwerde
(Urk. 1), wobei sie
unter Ein
reichung weiterer Dokumente (Urk. 3/3-4)
wiederum das angerechnete Ver
zichtsvermögen
rügte und die Anspruchsberechnungen in den gleichen Punkten beanstandete, wie schon in ihren Beschwerden zuvor
(S. 2 ff.)
.
Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus
setzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatz
leistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich, ZLG).
1.2
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkann
ten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).
Die anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. Als Ein
nahmen anzurechnen sind nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem ein Zehntel des Reinvermögens bei Altersrentnern, soweit es bei alleinstehenden Personen
Fr. 37‘500.-- übersteigt (lit.
c), sowie auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die die anspreche
nde Person verzichtet hat (lit.
g). Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adä
quate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit absieht (BGE 140 V 267 E. 2.2).
1.3
Wer Zusatzleistungen beantragt, ist für alle leistungsbegründenden Umstände beweispflichtig; dies bezieht sich auch auf den Umstand, dass auf ehemals vor
handen gewesenes Vermögen nicht verzichtet worden ist (Urs Müller, Recht
sprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015,
Rz
484). Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht mehr vorhanden, so trägt die leistungs
beanspruchende Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer rechtli
chen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung (
vgl.
vorstehend E. 1.2) hingegeben wurde (Urteile des Bundesgerichts 9C_124/2014 vom 4. August 2014 E. 5, 8C_1039/2008 vom 25. Februar 2009 E. 2). In der Gerichtspraxis wird nicht Rechenschaft über jede einzelne Ausgabe verlangt, sondern es wer
den durchschnittliche Werte für den Lebensunterhalt aufgrund der konkreten Verhältnisse angenommen (Erich Gräub, Zusatzleistungen zur AHV und IV, in: Sabine Steiger-
Sackmann
/ Hans-Jakob
Mosimann
, Hrsg., Handbücher für die Anwaltspraxis Band XI, Recht der Sozialen Sicherheit, Basel 2014,
Rz
26.96). So hat etwa das Bundesgericht bei einem alleinstehenden Versicherten aufgrund der belegen Barbezüge in den Jahren 2004 bis 2009 einen durchschnittlichen Bedarf von Fr. 60‘000.-- im Jahr angenommen (Urteil des Bundesgerichts 9C_515/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 4.1). Wird eine Vermögensabnahme mit einem - allenfalls gehobenen - Lebensstandard begründet, ist dafür der Beweis (mit überwiegender Wahrscheinlichkeit) zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 4.2.2.1).
1.4
Art. 17a der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenversicherung (ELV) bestimmt, dass der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, jährlich um Fr. 10‘000.-- zu vermindern ist (Abs. 1), dass der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Ver
zichtes unverändert auf den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermindern ist (Abs. 2), und
dass für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung der verminderte Betrag am 1. Januar des Bezugsjahres
massgebend
ist (Abs. 3).
Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungs
leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahr vorhandene Vermögen
massgebend
.
2.
2.1
Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, es liege kein Vermögensverzicht vor, da es sich bei der in Frage stehenden Zahlung an ihren Schwiegersohn um eine Darlehensrückzahlung im Betrag von Fr. 100‘000.-- gehandelt habe. Die
neu beigebrachten
Unterlagen
würden bele
gen, dass eine entsprechende Rechtspflicht bestanden habe (Urk. 1 S. 3 ff.).
Ferner beanstandete sie mit Verweis auf ihre Ausführungen anlässlich des
Ein
spracheverfahrens
(vgl. Urk. 3/4) die Mietzinsberechnung
, die Lebensbedarfs
kosten, die Höhe der angerechneten tschechischen Rente
,
die Berücksichtigung eines Vermögensertrages
und verlangte
die Ausrichtung von Verzugszinsen
(S. 3 ff.).
2.2
Die Beschwe
rdegegnerin
verwies in ihrem Entscheid (Urk. 2) auf die Urteile des hiesigen Gerichts vom 23. Juni 2013 und 9. September 2015, in welche
n
die Einwände der Beschwerdeführer hinsichtlich der Berechnung der tschechischen
Rente, der Anrechnung einer Diä
tpauschale, die Anrechnung eines höheren Betrages als die Mietzinspauschale sowie die Gewährung von Verzugszinsen
bereits beurteilt und abgewiesen worden
waren
(S. 2 oben). Hinsichtlich des Ver
zichtsvermögens habe das Bundesgericht mit Urteil vom 6. April 2016 rechts
kräftig entschieden, weshalb sie unter Berücksichtigung des Vermögens
verzehrs von jährlich Fr. 10‘000.-- per 1. Januar 2016 ein Verzichtsvermö
gen von Fr. 20‘000.-- ermittelt haben
(S. 2 unten).
Für das Jahr 2015 sei von einem Zins von 0,1 Prozent auszugehen, was einen Ertrag aus dem Vermögensverzicht von Fr. 20.-- pro Jahr ergebe (S. 2 am Schluss).
2.3
Soweit die Beschwerdeführerin gestützt auf ihre
in der
Einsprache vom 1. Fe
bruar 2016 und Beschwerde vom 14. September 2016
enthaltenen Vorbrin
gen eine Neuberechnung der Zusatzleistungen beantragte und darüber hinaus einen Verzugszins von 5 % ab 1. Januar 2009 respektive ab 29. Oktober 2007 geltend ma
chte (Urk. 1 S. 2, Urk. 3/4
), wird vollumfänglich auf das Urteil
des hiesigen Gerichts
vom 23. Juni 2013 (P
rozess-Nr. ZL.2011.00060, Urk. 6/
177
) verwiesen, in welchem diese Begehren bereits gerichtlich beurteilt und
rechts
kräftig
abgewiesen wurden
,
denn auf eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 16.
September 2013 (Urk. 6/187)
nicht ein.
Darauf i
st
mangels veränderter Ausgangslage
ohne Wei
terungen abzustellen mit der Ergänzung, dass das erneute Vorbringen der glei
chen strittigen Punkte – obwohl
im Zusatzleistungsrecht
grundsätzlich zulässig
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_94/2007 vom 15. April 2008 E. 4.3
)
–
in dieser Konstellation an Mutwilligkeit grenzt
, zumal die Beschwerdeführerin
auch
inhaltlich nicht
s Neues vorbringt.
Ihre Beschwerde
ist
hinsichtlich der gerügten
Einnahmen- und Ausgabenpositionen der Anspruchsberechnung sowie Verzugszinsen abzuweisen.
2.4
Strittig und zu prüfen bleibt demnach
(erneut) die Anrechnung eines
Ver
-
mögensverzichts
im Betrag von Fr. 100‘000.-- seit Januar 2008
beziehungs
weise
im Betrag von Fr. 20‘000.-- für das Anspruchsjahr 2016 (vgl. Verfügung vom 23. Dezember 2015, Urk. 6/285-287)
.
3.
3.1
Im Verfahren ZL.2011.00060 wurde mit
Urteil vom 21. Juni 2013 festgestellt, der Beschwerdeführerin sei mit Valuta 31. Oktober 2007 eine Vergütung der Winterthur-Leben Versicherung über Fr. 194‘866.15 zugegangen. Von diesem Betrag habe die Beschwerdeführerin unter anderem am 5. November 2007 Fr. 25‘000.
--
in bar und am 28. November 2007 Fr. 75‘000.
--
per Überweisung an ihren Schwiegersohn
A._
bezahlt
.
Mit Schreiben vom 5.
De
zember 2007 bestätigte
A._
, dass das der Beschwerdeführerin gewährte Darlehen mit diesen erhaltenen Za
hlungen im Gesamtbetrag von Fr.
100‘000.-- getilgt sei (
Urk. 6/177
E. 3.2.5).
Sodann stellte
das Gericht mit
Urteil vom
9. September 2015 (
Prozess-Nr. ZL.2015.00030;
Urk. 6/282
)
fest, dass die Beschwerdeführerin gegenüber dem vorangegangenen Verfahren nichts Neues vorgebracht habe, weshalb eine andere Beurteilung nicht angezeigt sei.
Nachdem
es die Beschwerdeführerin bei einer „Bestätigung/Quittung“ der getä
tigten Rückzahlung belassen
habe
, darüber hinaus aber weder die genaue Höhe des Darlehens zu beziffern noch die genauen Bezüge und deren Verwendung zu belegen vermocht habe und die Darlehensschuld auch nie in der Steuererklä
rung ausgewiesen
worden
sei, wäre es zwar möglich, dass ihre Ausführungen zuträfen. Sie seien indes nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit belegt. Viel
mehr habe es die Beschwerdeführerin bei vagen Behauptungen ohne genauere Angaben zu Höhe und Datum der Leistungen bewenden lassen. Infolge Beweis
losigkeit müsse von einer Hingabe des Vermögens ohne adäquate Gegenleistung und damit von einer Verzichtshandlung ausgegangen werden (vgl. E.
4.4).
3.2
Den
neu eing
ereichten Unterlagen (Urk. 3/3
)
lässt sich Folgendes entnehmen:
Nebst einem Grundbuchauszug der Gemeinde
B._
betreffend
ein
e
Liegen
schaft
aus dem Jahr
e 1989 im hälftigen Miteigentum der Beschwerde
füh
rerin und ihres
Gatten (S. 1
) ist vor allem der Schriftverkehr zwischen dem Schwiegersohn der Beschwerdeführerin und der
C._
der Jahre 1997-1999 betreffend
einer Finanzierungslösung
(Amortisationen der Hypothek)
der vorgenannten Liegenschaft
von Interesse.
Aus dem
Schreiben der Bank vom 14. Juli 1997
(S. 4)
geht
hervor, dass für die ausstehende Hypothe
karzinszahlung bis spätestens Ende Juli 1997 eine Summe von Fr. 3‘000.-- ein
zuzahlen
war
und hernach monatlich erstmals per August 1997 Zinszahlungen von Fr. 1‘600.-- zu leisten sowie jährlich Fr. 3‘000.-- an Amortisationszahlun
gen geschuldet
waren
.
Die genannte ausstehende Zinszahlung im Betrag von Fr. 3‘000.-- wurde nachweislich am 30. Juli 1997 beglichen
(vgl. S. 4 und 5).
Ferner
sind
eine Zahlung auf das Zinsendienstkonto
der Liegenschaft
im Betrag von Fr. 10‘000.-- vom 8. Januar 2001 (S. 3) sowie
eine
Zinsvergütung des Schwiegersohnes der Beschwerdeführerin im Betrag von Fr. 3‘500.-- vom 7. März 2001 (Vergütungsauftrag, S. 9) und die entsprechende Belastungsan
zeige (inkl. Bankspesen) von Fr. 3‘520.-- vom 9. März 2001 (S. 8) aktenkundig
.
Ein ebenfalls eingereichter Konto-Auszug der
C._
betreffen das Zinsendienstkonto der Liegenschaft
wies
per 31. Dezember 1991 geleistete Zahlungen im Betrag von
total
Fr. 54‘683.65 aus (S. 2).
3.3
Mit Urteil
vom 9. September 2015 (Prozess-Nr. ZL.2015.00030
, Urk. 6/282
) hat das hiesige Gericht den Ausführungen der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Darlehensgabe durchaus
möglichen
Wahrheitsgehalt eingeräumt, die Darle
hensschuld jedoch nicht als
rechtsgenüglich
belegt erachtet und
somit den
im November 2007 mit zwei Zahlungen erfolgte Vermögensabbau im Betrag von insgesamt Fr. 100‘000.
-- als
ohne adäquate Gegenleistung
qualifiziert
(vgl. E. 4.4 und 4.5).
Die in E. 3.2 aufgeführten Dokumente belegen
nun aber
teilweise
,
das
s
der
Schwiegersohn
für die
Beschwerdeführerin
Schulden in Zusammenhang mit dem Hypothekarkredit der Beschwerdeführerin bei der
C._
beglich
.
Im Umfang der Belege ist der Bestand eines Darlehens des Schwieger
sohns an die Beschwerdeführerin überwiegend wahrscheinlich.
So können die mit Quittungen belegten und ausgewiesenen Zahlungen von Fr. 3’000.-- per Ende Juli 1997, von Fr. 10‘000.-- im Januar 2001 und von Fr. 3‘520.-- im März 2001 an den Vermögensverzicht angerechnet werden, womit sich das Verzichts
vermögen um den Betrag von Fr. 16‘520.-- reduziert.
Hingegen kann der Bankauszug per 31. De
zember 1991 (Urk. 3/3 S.
2) nicht berücksichtigt werden. Zwar weist dieser die g
eleisteten Zinszahlungen aus dem(n)
Vorjahr(en) und für das Jahr 1991 im Betrag von total Fr. 54‘683.65 aus, gibt aber keine Auskunft darüber, wer diese Überweisungen getätigt hat
, womit nicht
rechtsgenüglich
belegt werden kann, dass der Schwiegersohn der Beschwerdefü
hrerin die
se Summe bezahlt hat
, zumal die anderen Belege mit Zahlungen des Schwiegersohnes erst aus den Jahren 1997-1999 stammen
und auch aus der im Recht liegenden „Bestätigung/Quittung“ vom 5. Dezember 2007
(Urk. 6/34/23)
keine Jahresangaben der Darlehenszahlungen
zu entnehmen
sind
.
3.4
Zusammenfassend reduziert sich das
- nur für die laufende Periode zu berück
sichtigende -
Verzichtsvermögen von Fr. 100‘000.
-- um Fr. 16‘520.--, womit ab Januar 2008 ein solches von Fr. 83‘480.-- anzurechnen ist.
Indem jähr
lich
erstmals ab 2009 (vgl. vorstehend E. 1.4) – Fr. 10‘000.-- in Abzug zu bringen sind, resultiert ab dem Jahr 2016 und damit für das in dem ange
fochtenen Einspracheentscheid massgebende Berechnungsjahr ein anrechen
barer Vermö
gensverzicht von Fr. 3‘480.--
.
Die Beschwerdegegnerin hat in der hier ange
fochtenen Anspruchsberechnung
für das Jahr 2016
von diesem Ver
zichts
ver
mögen auszugehen und folglich auch den Ertrag aus dem
ermittel
ten
Vermö
gensverzicht anzupassen. Diesbezüglich ist die Beschwerde teilweise begründet.
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass es im vorliegend angefochtenen Zusatz
leistung
s
entscheid
in der Thematik des Vermögensverzicht
s
anspruchs
mässig lediglich um den von der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 23. Dezember 2015 angerechneten Vermögensertrag von Fr. 20.--
(vgl.
Rz
3482.10 f. der Wegleitung über die Ergän
zungsleistungen zur AHV und IV
[
WEL
]
, Stand 1. Januar 2016)
geht (vgl. Berechnungsblatt Urk. 6/286/2), da d
as
von der Beschwerdegegnerin
für die hier strittige Periode 2016
ermittelte Verzichtsvermögen von Fr. 20‘000.
--
durch den
gesetzlich gewährten jährlichen
Vermögensfreibetrag von Fr. 37‘500
.-- (vgl. vorstehend E. 1.2)
bereits
vollstän
dig konsumiert wird.
Durch die teilweise Gutheissung in diesem Punkt reduziert sich der angerechnete Vermögensertrag aus dem Verzichtsvermögen um rund Fr. 16.50 (Fr. 20.-- minus Fr. 3.48), was
im Ergebnis
zu einer Erhöhung der Zusatzleistungen um eben diesen Betrag - gerechnet für das ganze Jahr 2016 - führt.
4.
4.1
Die jährliche Neuberechnung betrifft die vorangegangenen Perioden nicht, son
dern bezweckt die Berechnung der korrekten Zusatzleistung für das neue Kalen
derjahr aufgrund der aktuellen tatsächlichen Gegebenheiten.
Soweit die Beschwerdeführerin die rückwirkende Anrechnung des neuen Verzichtsvermö
gens und damit eine Neuberechnung für die vorangegangenen Jahre
bis 2007
(ex tunc)
verlangt (Urk. 1 S. 2)
,
ist darauf hinzuweisen, dass hierfür eine solche nur unter den Voraussetzungen einer prozessualen Revision möglich ist
(Art. 61 lit. i
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts,
ATSG)
. Bei Erfüllung dieser nachstehend genannten
Voraussetzungen
würde dies
zur
Aufhebung des Urteils des hiesigen Gerichts vom 9. September 2015 im Verfahren ZL.2015.00030 (Urk. 6/282)
führen, denn mit diesem Urteil hat das hiesige Gericht die Anrechnung eines Verzichtsvermögens im Betrag von Fr. 100‘000.-- ab
1.
Januar 2008 als rechtmässig erkannt.
4.2
Gemäss
Art. 61 lit.
i ATSG muss im Verfahren vor dem kantonalen Versiche
rungs
gericht die Revision von rechtskräftigen Entscheiden wegen Ent
deckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Ver
brechen oder Vergehen gewährleistet sein.
Im kantonalen Verfahren präzisiert
§ 29 des Gesetzes über das Sozi
alversicherungsgericht (
GSVGer
)
, dass
gegen rechts
kräftige Entscheide des Gerichts von den am Verfahren Beteiligten
Revi
sion
verlangt werden
kann
, wenn sie neue erhebliche Tatsachen erfahren oder Beweismittel auffinden, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnten (lit. a), wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen (lit. b) oder wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte oder das Ministerkomitee des Europarates eine Individualbeschwerde wegen Verletzung der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) und deren Protokolle
gutheisst
und eine Wiedergutmachung nur durch eine
Revision
möglich ist (lit. c).
Dabei ist der Begriff "neue Tatsachen oder Beweismittel" bei der Revision eines kantonalen Gerichtsentscheids gemäss Art. 61 lit. i ATSG gleich auszulegen wie bei der (prozessualen) Revision eines Verwaltungsentscheides nach Art. 53 Abs. 1 ATSG oder bei der Revision eines Bundesgerichtsurteils gemäss Art. 123 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_291/2015 vom 1
2.
Juni 2015 E. 3.2 mit zahlreichen Hinweisen). Nach bundesgerichtlicher Rechtspre
chung hat im Revisionsverfahren der Gesuchsteller die erhebliche neue Tatsache nachzuweisen. Gelingt es ihm nicht, den Revisionsgrund mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu belegen, ist das Revisionsgesuch abzuweisen (BGE 127 V 353 E. 5b; RKUV 1994 Nr. U 190 S. 140, U 52/93 E. 3a
in
fine
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_955/2012 vom 13. Februar 2013 E. 3.2).
Das
Revision
sgesuch ist innert 90 Tagen, von der Entdeckung des
Revision
s
grun
des an gerechnet, beim Gericht schriftlich einzureichen (§ 30 Abs. 1
GSVGer
). Nach Ablauf von zehn Jahren seit der Mitteilung des Ent
scheids ist ein
Revision
sgesuch nur noch aus den in § 29 lit. b und c genannten Gründen zulässig (§ 30 Abs. 2
GSVGer
).
4.3
Im vorliegenden Verfahren hat zwar die Beschwerdeführerin für die bereits rechts
kräftigen Perioden der Zusatzleistungsberechnungen formell kein Revisi
ons
gesuch gestellt,
indes
könnte
ein solches sinngemäss gestützt auf ihr Rechts
begehren
in der Beschwerde
vom 14. September 2016 (Urk. 1 S. 2), mit welchem sie rückwirkend die Neuberechnung
von Zusatzleistungen
verl
angt,
gleichwohl
angenommen werden
.
4.4
Wie Art. 61 lit.
i ATSG und § 29
GSVGer
zu entnehmen ist, kann ein rechts
kräfti
ges Gerichtsurteil nur aus wenigen, im Gesetz ausdrücklich aufge
zählten Gründen (Revisionsgründe) abgeändert werden, die vom Gesuchsteller zu nennen sind (§ 31 Abs. 1
GSVGer
; vgl. vorstehend E. 4.2
). Die Aufzählung in § 29
GSVGer
ist
abschliessend
(Spross, in: Gesetz über das Sozialversicherungs
gericht des Kantons Zürich, 2. Aufl. 2009, § 29
Rz
5).
4.
5
Die Vorbringen der Beschwerdeführerin als Gesuchstellerin beschränken sich darauf darzulegen, dass aufgrund der neu eingebrachten Unterlagen
das
aus ihrer Sicht
unrechtmässige beziehungsweise
nunmehr festgestellte
reduzierte Verzichtsvermögen (vgl. vorstehend E. 3.4)
auch rückwirkend
in der Anspruchs
berechnung berücksichtigt werden müsse
.
Als Begründung brachte sie vor, aus dem familieninternen Archiv der Familie des Schwiegersohnes hätten diese im vorliegenden Prozess eingereichten Unterlagen erhältlich gemacht werden kön
nen (Urk. 1 S. 3)
. Damit machte sie
sinngemäss
den Revisionsgrund der neuen Tatsachen geltend
(§ 29 lit. a
GSVGer
)
.
4.6
Neu sind Tatsachen, wenn sie sich bereits im Zeitpunkt der ursprünglichen
Ent
scheidfällung
verwirklicht haben, jedoch dem Revisionsgesuchsteller trotz hin
reichender Sorgfalt (noch) nicht bekannt waren (Urteil des Bundesgerichts
8C_683/2015 vom 29.
Oktober 2015
E. 2.2
). Es handelt sich dabei um unechte
Noven
. Die Geltendmachung echter
Noven
, also von Tatsachen, die sich erst nach Ausfällung des Urteils, das revidiert werden soll, zugetragen haben, ist ausgeschlossen (vgl. U
rteil des Bundesgerichts 8F_15/2015 vom 7.
Dezember 2015
E. 1.3
). Die neuen Tatsachen müssen ferner erheblich sein, das heisst, sie müssen geeignet sein, die
tatbeständliche
Grundlage des angefochtenen Urteils, dessen Revision beantragt wird, zu verändern und bei zutreffender rechtlicher
Würdigung zu einem anderen Entsch
eid zu führen (SVR 2014, UV NR.
22, S.
70; Urteil des Bundesgerichts
8F_15/2009
vom
7.
Mai 2010
E. 1.2
; vgl. auch Ueli
Kieser
,
ATSG
-Kommentar, Zürich/Basel/Genf 2015,
Art.
53
Rz
24). Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis einer eine Revision begründenden neuen erheblichen Tatsache oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen, aber zum Nachteil des Revisions
ge
suchstellers unbewiesen geblieben sind (vgl. BGE 134 III 669 E.
2.1,
BGE 127 V 353 E. 5b; SVR 2012 UV Nr. 17 S. 63
). Erheblich ist ein Beweismittel, wenn anzunehmen ist, es hätte zu einem anderen Urteil geführt, falls das Gericht im Hauptverfahren davon Kenntnis gehabt hätte. Ausschlag
gebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Sachverhalts
würdigung, sondern der Sachverhalts
feststellung dient (Urteil des Bundes
gerichts
8F_
15/
2015
vom
7.
Dezember 2015
E.
1.4 mit zahlreichen Hinweisen).
4.
7
Bei den ins Recht gelegten Unterlagen (vgl. vorstehend E. 3.2) handelt es sich um unechte
Noven
, bei denen die Revision grundsätzlich zulässig ist.
Mit den eingereichten
Bankbelegen
versucht die Beschwerd
eführerin die im vorange
gange
nen
Verfahren (Prozess-Nr. ZL.2015.00030) vorgebrachten Tatsachen
zum Bestehen einer Darlehensschuld mit Rückzahlungspflicht
zu beweisen. Hierfür muss sie
indes
dartun, dass sie die Beweismittel im früheren Verfahren
trotz hinreichender Sorgfalt
nicht hat beibringen können (BGE 127 V 358 E. 5b), denn eine Revision ist ausgeschlossen, wenn die Beibringung des Beweismittels zuvor möglich war (vgl. BGE 122 V 270 E. 4
; Urteil des Bundesgerichts 8C_334/2013 vom 15. November 2013 E. 3.3 und 4.3.1)
.
Bereits anlässlich der Beschwerde vom 2. August 2011 im Verfahren ZL.2011.00060 hatte die Beschwerdeführerin die Einreichung von amtlichen Dokumenten in Aussicht gestellt und hierfür seit dem Urteil vom 21. Juni 2013 fast zwei Jahre lang Zeit gehabt (vgl. E. 4.4 des Urteils vom 9. September 2015 im Verfahren ZL.2015.00060; Urk. 6/282). Dass es
ihr
unmöglich war, die im vorliegenden Prozess eingereichten Beweismittel
(Bankauszüge)
nicht schon im vorangegangenen Verfahren
respektive noch früher
beizubringen, legt
e
sie nicht dar.
Ihre Ausführungen
vor Bundesgericht dienten
sodann
lediglich
der
Erklä
rung
der nicht
gehörig
erfolgten Zustellung des
vom 14. August 2015 datieren
de
n
Schreiben
s
samt Beilagen
an das hiesige Gericht
(vgl. Urk. 6/293)
, enthiel
ten aber
darüber hinaus
keine
Aufschlüsse
darüber, warum diese Unterlagen erst im Sommer 2015 verfügbar gewesen sein sollen und nicht schon früher, zumal das Thema des Vermögensverzicht
s
und die Beweispflicht bereits seit mehreren Jahren bekannt war.
Es ist deshalb
und auch mit Blick auf die Qualität und Menge der eingereichten Belege
nicht ersichtlich, weshalb diese trotz hinrei
chender Sorgfalt nicht schon früher hätten eingereicht werden können,
womit
aufgrund
dieser
Nachlässigkeit kein Revisionsgrund vorliegt.
Denn die Revision als ausserordentliches Rechtsmittel dient insbesondere nicht dazu, Fehler und Unterlassungen der Prozessparteien zu korrigieren (Urteil des Bundesgerichts 8F_9/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 1.1 mit Hinweisen). Ebenfalls ist festzu
stellen, dass die Frist von 90 Tagen seit der Entdeckung der Beweismittel und der Einreichung beim Gericht gemäss § 30 Abs. 1
GSVGer
nicht eingehalten worden ist, lagen doch die Unterlagen unbestrittenermassen spätestens am 14. August 2015 vor
. Demzufolge sind die Voraussetzungen der prozessualen Revision in doppelter Hinsicht nicht erfüllt
, was zur Abweisung des
Revisions
gesuch
es führt.
5.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass für das angefochtene
Berech
nungsjahr
2016
ein anrechenbarer Vermögensverzicht von Fr. 3‘480.
-- besteht, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt gutzuheissen ist.
Die übrigen von der Beschwerdeführerin beanstandeten Positionen in der Berech
nung der Zusatzleistungen wurden bereits mit Urteil des hiesigen Gerichts vom
21. Juni 2013 und
mit dem
dieses bestätigende
n
Urteil
vom 9. Sep
tember 2015
rechtskräftig entschieden. Mangels vorgebrachter Neuerun
gen kann auf diesen Urteil
verwiesen
werden
und die Beschwerde ist in diesen Punkten abzuweisen (vgl. vorstehend E. 2.3).
Hinsichtlich der beantragten rückwirkenden Neuberechnung
des Zusatz
leistungs
anspruchs der Beschwerdeführerin
ist das
sinngemäss gestellte Revi
sions
gesuch
mangels
Vorliegens eines
Revisionsgrund
es
gemäss
§ 29
lit. a
GSVGer
und verspäteter Geltendmachung (vgl. § 30 Abs. 1
GSVGer
)
abzuweisen
(vgl. vorstehend E. 4.
7
).
6.
6.1
Nach § 34 Abs.
1
GSVGer
hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem
Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs.
3
GSVGer
)
.
Praxisgemäss ist auch bei teilweisem Obsiegen ein Anspruch auf eine Prozessentschädigung zu bejahen (BGE 130 V 202 E. 4b), wobei bei einem Teilerfolg, gemessen am Ergebnis der Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides, lediglich Anspruch auf eine reduzierte Prozessentschädigung besteht (BGE 117 V 407). Zu den Parteikosten zählen
in erster Linie die Vertretungskosten, das heisst der Auf
wand und die Barauslagen der Vertretung. Liegt keine Vertretung durch einen
Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin vor, so besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung, wenn der Vertreter oder die Vertreterin für das in Frage kommende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und nicht anzunehmen ist, dass die Vertretung kostenlos erfolgt (
BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1
991 S. 421 E. 2).
6.2
Mangels Vorliegens einer
anwaltschaftlichen
Vertretung und unter Berück
sichti
gung, dass sich die Beschwerdeführerin durch ihre Tochter vertreten lässt, welche für das Rechtsgebiet der Zusatzleistungen im Rechtssinne
nicht
beson
ders qualifiziert ist
und dass a
u
f Grund ihres Familienstatus
auch nicht
auf eine
kostenpflichtige Vertretung
geschlossen werden kann
, ist
vorliegend
keine Parteientschädigung zuzusprechen.