Decision ID: 27d3b923-ffcf-4aed-b8ac-349105e1e7ff
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich im November 2003 bei der Invalidenversicherung (IV) zum
Leistungsbezug an (IV-act. 1). Die Versicherte hatte seit 25. Juli 2002 eine Stelle in
ihrem erlernten Beruf als Coiffeuse inne, welche ihr am 25. Juli 2003 auf den 30. August
2003 gekündigt worden war (IV-act. 6-1; IV-act. 6-4). Die behandelnde med. prakt.
B._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, führte als Diagnosen eine
Anpassungsstörung (ICD-10: F43.25) mit gemischter Störung von Gefühlen und
Sozialverhalten, einen Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung
(ICD-10: F60.30) sowie eine Endometriose auf. In ihrem angestammten Beruf als
Coiffeuse sei die Versicherte höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Sie habe nach einem
Versuch, 100 % zu arbeiten, die Kündigung erhalten. Seit 17. September 2003 sei sie
durch den Hausarzt wegen schwererer Depression ganz arbeitsunfähig geschrieben
(Arztbericht vom 12. Dezember 2003; IV-act. 11).
A.b Die Berufsberaterin kam in ihrem Bericht vom 27./28. April 2004 zum Schluss, es
bestehe eine vielschichtige medizinische, soziale und kulturelle Problemstellung. Dieser
sei zur Zeit mit beruflichen Massnahmen nicht beizukommen (IV-act. 21).
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A.c Vom 8. bis 10. November 2004 wurde die Versicherte durch die MEDAS
Ostschweiz, med.prakt. C._, Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr.med. D._,
Innere Medizin FMH, psychiatrisch und internistisch begutachtet. Dabei wurde eine
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) bei
verschiedenen Belastungsfaktoren (Beziehung zum Ehepartner, ICD-10: Z63.0, und zu
den Eltern, ICD-10: Z63.1) diagnostiziert und die Arbeitsfähigkeit für die bisherige und
adaptierte Tätigkeiten im Wesentlichen mit 50 % eingeschätzt. Internistisch bestehe
seit 1999 eine Endometriose. Tätigkeiten mit andauerndem Stehen oder in andauernd
gebückter Haltung seien nicht zu empfehlen (IV-act. 30-11 ff.).
A.d Die IV-Stelle wies mit Verfügung vom 12. Juli 2005 das Begehren um berufliche
Massnahmen ab, da solche zur Zeit aufgrund des Gesundheitszustandes der
Versicherten nicht möglich seien (IV-act. 40). Mit Verfügung vom 26. September 2005
sprach sie der Versicherten ab 1. Januar 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine
Viertelsrente zu (IV-act. 46; IV-act. 49). Nachdem die Versicherte am 25. Oktober 2005
Einsprache erhoben hatte (IV-act. 54), widerrief die IV-Stelle nach weiteren
Abklärungen die Verfügung vom 26. September 2005 (IV-act. 86). Mit Verfügungen vom
27. April 2006 sprach sie der Versicherten ab 1. August 2004 eine Viertelsrente und ab
1. November 2004 eine halbe Rente zu (IV-act. 96 f.).
A.e Die Versicherte war vom 16. Dezember 2005 bis Oktober 2006 als Kassierin tätig
(IV-act. 105-2) und gebar im Jahr 2006 ihre Tochter E._ (IV-act. 99).
A.f Die IV-Stelle leitete am 12. Juli 2007 ein amtliches Revisionsverfahren ein (IV-act.
102). Med. prakt. B._ hielt in ihrem Verlaufsbericht vom 9. Oktober 2007 fest, der
Gesundheitszustand der Versicherten habe sich nach Dezember 2003 (zunächst)
verbessert. Eine starke emotionale Überforderung nach der Geburt des Kindes und die
parallele Zunahme von Ängstlichkeit und Depressivität habe bis Frühling 2007 zur
Ausbildung eines schwer depressiven Zustandes geführt. Durch Schwangerschaft und
eine Wochenbettdepression (schwere depressive Episode) habe sich der
Gesundheitszustand mindestens ab März 2007 massiv verschlechtert. Die Depression
und ein krankhaft symbiotisches Verhalten dem Kind gegenüber schlössen im aktuellen
Zeitpunkt jede Arbeitstätigkeit aus (IV-act. 108-1 ff.; vgl. auch ihren Bericht vom 13.
März 2008, IV-act. 112, wonach die Versicherte absolut nicht belastbar und nicht in der
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Lage sei, den Druck einer Halbtagsarbeit auszuhalten. Daher habe sie die Versicherte
seit 13. März 2007 zu 100 % krankschreiben müssen).
A.g In der Folge tätigte die IV-Stelle Haushaltsabklärungen (Fragebogen Haushalt vom
18. Februar 2008, IV-act. 114; Abklärungsbericht Haushalt vom 16. Mai 2008, IV-act.
115). Die Abklärungsperson qualifizierte die Versicherte als im Gesundheitsfall zu 50 %
erwerblich und zu 50 % im Haushalt tätig. Sie ermittelte im Haushalt eine
Einschränkung von 27 % und berechnete aufgrund der 100 %igen Einschränkung im
Erwerb einen Invaliditätsgrad von insgesamt 63,5 % (IV-act. 115-10). Gegen den so
erlassenen Vorbescheid vom 16. Juli 2008 (IV-act. 121) erhob die Versicherte am 12.
September 2008 Einwand, mit welchem sie die Qualifikation rügte (IV-act. 127; IV-act.
128). Mit Verfügung vom 20. November 2008 hielt die IV-Stelle an der Qualifikation fest
und sprach der Versicherten ab 1. Juli 2007 eine Dreiviertelsrente zu (IV-act. 131; IV-
act. 130).
A.h Im November 2011 leitete die IV-Stelle ein weiteres amtliches Revisionsverfahren
ein (IV-act. 133). Dr.med. F._, Psychiatrisches Zentrum G._, berichtete am 5.
Januar 2012, die Versicherte leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell
mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), und an einer Persönlichkeitsstörung, emotional
instabil, vom impulsiven Typus (ICD-10: F60.30). In ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit
als Verkäuferin sei sie wegen mangelnder Belastbarkeit und Konzentration zu 70 %
arbeitsunfähig (IV-act. 137).
A.i Im Auftrag der IV-Stelle wurde die Versicherte durch Dr.med. H._, Psychiatrie und
Psychotherapie FMH, Chefarzt Klinik I._, psychiatrisch begutachtet (Gutachten vom
29. Mai 2012, Untersuchung am 14. Mai 2012, IV-act. 147-1). Der Gutachter stellte mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Diagnose einer rezidivierenden depressiven
Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen. Er hielt im
Wesentlichen fest, die Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom
impulsiven Typus (ICD-10: F60.30) könne er nicht bestätigen. Die Versicherte sei
aufgrund der depressiv reduzierten Ausdauer, der reduzierten geistigen Flexibilität im
Rahmen formaler Denkstörungen, der reduzierten psychischen Belastbarkeit, von
Antriebsstörungen und Konzentrationsstörungen in Drucksituationen in ihrer
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Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in adaptierten Tätigkeiten um 50
% eingeschränkt. Im Haushalt bestehe keine Einschränkung (IV-act. 147).
A.j RAD-Arzt Dr.med. J._ nahm am 18. Juli 2012 Stellung, zusammenfassend sei
davon auszugehen, dass die Versicherte aus psychiatrischer Sicht im Erwerb aktuell
etwa zu 50 % arbeitsfähig sei, was de facto gegenüber 2007 eine relevante
Verbesserung der Arbeitsfähigkeit darstelle. Med. prakt. B._ habe 2007 eine
Verbesserung (der Arbeitsfähigkeit) auf 50 % nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Die
im Jahre 2007 attestierte 100 %ige Arbeitsunfähigkeit wäre somit als vorübergehende
Verschlechterung der psychischen Situation zu werten. Der Zeitpunkt der
Verbesserung könne spätestens ab dem aktuellen Gutachten vom Mai 2012
angenommen werden. Eine weitergehende Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei in
absehbarer Zeit nicht zu erwarten (IV-act. 148).
A.k Mit Vorbescheid vom 10. Mai 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten die
Ausrichtung einer Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 48 % in Aussicht. Sie
berechnete das Valideneinkommen gemäss Gesamtarbeitsvertrag für das
Coiffeurgewerbe und das Invalideneinkommen gemäss Tabellenlohn (vgl.
Feststellungsblatt vom 2. Mai 2013, IV-act. 158-1, und Abklärungsbericht Haushalt
vom 22. März 2013, IV-act. 154-10). Die Versicherte erhob hiergegen am 7. Juni 2013
Einwand und beantragte eine halbe Rente aufgrund einer Berechnung des
Invaliditätsgrades analog zur Verfügung im Jahr 2004 (IV-act. 164). Die IV-Stelle
verfügte am 6. August 2013 gemäss Vorbescheid (IV-act. 175; IV-act. 172).
A.l Med.pract. K._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete der
IV-Stelle am 14. August 2013 unter Verweis auf einen Bericht vom 12. Juli 2013 (IV-act.
179-8 ff.) im Wesentlichen, die Versicherte leide an einer rezidivierenden depressiven
Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, dabei agitierte depressive
Episode (ICD-10: F33.1), an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom
impulsiven Typus (ICD-10: F60.30), an einer andauernden Persönlichkeitsveränderung
nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0) sowie an einer posttraumatischen
Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Tätigkeiten, bei denen es zu
zwischenmenschlichen Problemen kommen könne, in denen berufsbedingt häufig
kritisiert werde oder bei denen Teamarbeit und Kundenkontakt wichtig seien, Arbeiten
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in einem hierarchisch strukturierten Team oder mit grosser Verantwortung sowie
Tätigkeiten, in denen einmaliges "Ausrasten" oder Weglaufen gefährlich werden könne,
seien ungeeignet. In diesem Profil entsprechenden Tätigkeiten sei die Arbeitsfähigkeit
um 50 % eingeschränkt wegen rasch abnehmender Konzentration und
Aufmerksamkeit. Die Versicherte sei keinem Arbeitgeber auf längere Sicht zumutbar.
Weil der Gesundheitszustand der Versicherten wesentlich schlechter sei, als dies
aufgrund einer Viertelsrente mit einem 48 %igem IV-Grad zu erwarten sei, könne man
von einer wesentlichen Verschlechterung im Vergleich zum Zeitpunkt des Vorbescheids
sprechen. Er habe deshalb der Versicherten empfohlen, eine Revision der IV-Rente zu
beantragen (IV-act. 179-1 ff.).
A.m Mit Schreiben vom 26. August 2013 teilte die Versicherte der IV-Stelle unter
Verweis auf den Bericht von med. pract. K._ (vom 14. August 2013) mit, in den
letzten Monaten habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert (IV-act. 180).
A.n Ergänzend berichtete med pract. K._ am 6. September 2013, Dr. H._ sei auf
die Ausführungen der Versicherten zu ihrem Leben nicht eingegangen und habe
gesagt, dies sei für das Gutachten nicht wichtig. Das aggressive und impulsive
Verhalten der Versicherten sei dermassen stark ausgeprägt, dass sie bisher bei allen
Arbeitsstellen davongelaufen oder gekündigt worden sei. Die Arbeitsfähigkeit sei im
ersten und eigentlich auch im geschützten Arbeitsmarkt zu 100 % eingeschränkt (IV-
act. 183-3). Zum Gutachten von Dr. H._ nahm med. pract. K._ am 1. Oktober 2013
im Wesentlichen Stellung, der Gutachter habe die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
durch die Persönlichkeitsstörung nicht berücksichtigt. Formal gesehen bestehe im
Vergleich zum Zeitpunkt der Begutachtung eine wesentliche Verschlechterung des
Gesundheitszustandes, da die Arbeitsfähigkeit zu 100 % eingeschränkt sei (IV-act.
185).
A.o RAD-Arzt Dr.med. L._ nahm am 12. Dezember 2013 Stellung, Dr. H._ habe die
diagnostische Längsschnittbewertung vertretbar begründet. Med. pract. K._ beurteile
dieselbe, dem Gutachter bekannte Sachlage, medizinisch abweichend. Eine
Veränderung des auch von med. pract. K._ als gleich geblieben beurteilten
Gesundheitszustandes seit dem Referenzzeitpunkt sei nicht ausgewiesen (IV-act. 187).
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A.p Mit Vorbescheid vom 6. Januar 2014 stellte die IV-Stelle die Abweisung des
Gesuchs um Erhöhung der Rente vom 26. August 2013 in Aussicht (IV-act. 191).
Dagegen erhob die Versicherte am 6. Januar 2014 (richtig wohl 6. Februar 2014)
Einwand. Die Verfügung über die Reduktion auf eine Viertelsrente sei ihr statt ihrer
Rechtsvertreterin zugestellt worden. Sie habe deren Tragweite nicht ermessen können.
Validen- und Invalideneinkommen seien aufgrund ihres Einkommens als Coiffeuse zu
berechnen (IV-act. 192).
A.q Mit Verfügung vom 25. Februar 2014 wies die IV-Stelle das Gesuch um
Rentenerhöhung bei einem Invaliditätsgrad von 48 % ab. Bei einer 50 %igen
Arbeitstätigkeit werde beim Invalideneinkommen auf den Durchschnittswert abgestellt.
Da dieser bedeutend höher als der Lohn einer Coiffeuse sei, resultiere mit einem
angerechneten Minderverdienst von 5 % ein Invaliditätsgrad von 47,5 % (IV-act. 195).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 25. Februar 2014 erhebt A._ am 26. März 2014
Beschwerde. Die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge
aufzuheben. Es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zu gewähren. Eventualiter sei die
Streitsache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen. Ferner sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege und
Rechtsverbeiständung zu gewähren (act. G 1). Zur Begründung führt sie innert
gewährter Nachfrist (act. G 3) aus, gegen die im Anschluss an den Vorbescheid vom
10. Mai 2013 erlassene Verfügung (vom 6. August 2013, IV-act. 175; IV-act. 172) habe
sie keine Beschwerde geführt, weil sie ab 1. Juni 2013 die Arbeitsstelle als Coiffeuse in
einem Umfang von 40 % habe antreten können. Diese sei noch während der Probezeit
am 8. August 2013 durch die Arbeitgeberin gekündigt worden. Aufgrund der Probleme
unter anderem im Arbeitsverhältnis und der darauf folgenden Kündigung habe sich ihr
Gesundheitszustand verschlechtert. Dies habe spätestens seit dem Bericht von med.
pract. K._ vom 6. September 2013 zu einer 100 %igen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen
Tätigkeiten geführt, insbesondere da sie keinem Arbeitgeber zugemutet werden könne.
Dies zeige auch die schnelle Kündigung der letzten Arbeitsstelle. Med. pract. K._
habe neben der rezidivierenden depressiven Störung zusätzliche psychische
Krankheitsbilder mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt, welche nach
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Einschätzung von Dr. H._ im Begutachtungszeitpunkt nicht vorgelegen hätten. Es sei
offensichtlich, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe und folglich ein
Revisionsgrund vorliege. Sie habe ihre Behandlung bei med. pract. K._ am 1. Juli
2013 begonnen. Im Laufe der Sitzungen habe dieser festgestellt, dass von Dr. H._
verschiedene Beschwerdebilder nicht erkannt worden seien. Insbesondere seien
zusätzliche Krankheitsbilder diagnostiziert worden, welche bereits im Zeitpunkt der
letzten Verfügung vorgelegen hätten. Diese neuen Tatsachen seien erst mit der
Beurteilung durch med. pract. K._ bekannt geworden. Sie als medizinische Laiin
habe nicht erkennen können, dass die Beurteilung von Dr. H._ nicht vollständig und
folglich die darauf basierende Verfügung nicht korrekt gewesen sei. Die Untersuchung
durch Dr. H._ habe nur rund 45 Minuten gedauert. Im Anschluss daran habe sie
einen Fragebogen ausfüllen und am Empfang abgeben müssen. Zudem habe sie den
Eindruck gehabt, dass Dr. H._ ihr nicht zuhöre. Bei den Schilderungen ihrer
familiären und Kindheitsprobleme habe Dr. H._ erklärt, dass dies keine Rolle spiele
und ihn nicht interessiere. Erst die Behandlung bei med. pract. K._ habe ein
umfassendes Krankheitsbild mit den massgeblichen Diagnosen und der entsprechend
eingeschränkten Arbeitsfähigkeit ergeben. In diesem Sinne seien mindestens die
Voraussetzungen einer prozessualen Revision erfüllt und der Invaliditätsgrad aufgrund
der neuen Sachlage zu beurteilen. Der Sachverhalt sei ohne Bindung an frühere
Beurteilungen neu zu prüfen. Auf das Gutachten von Dr. H._ vom 29. Mai 2012
könne nicht abgestellt werden, da es nicht vollständig sei und nicht ihren aktuellen
Gesundheitszustand erfasse. Die seit ca. August 2013 eingetretene gesundheitliche
Verschlechterung sei für die aktuelle Beurteilung des Invaliditätsgrades zu
berücksichtigen. Die erneute Aufnahme der Arbeitstätigkeit im Sommer 2013 und die
schnelle Kündigung zeigten klar, dass sie auf dem Arbeitsmarkt nicht bestehen könne.
Sie sei keinem Arbeitgeber längerfristig zumutbar, weshalb von einer 100 %igen
Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 100 % und es
stehe ihr eine ganze IV-Rente ab dem Revisionszeitpunkt zu. Falls nicht auf die
Beurteilung von med. pract. K._ abgestellt werden könne, seien weitere medizinische
Abklärungen notwendig, um die Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können. Die
Beurteilungen von Dr. H._ und Dr. L._ erfassten nicht die aktuelle Situation (act. G
3).
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B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom 27. Mai 2014 die
Abweisung der Beschwerde. Wie Dr. H._ zu Recht festhalte, sei die
Beschwerdeführerin in der Lage gewesen, nach neun Jahren Regelschule eine
Ausbildung als Coiffeuse zu absolvieren und auch in diesem Beruf erwerbstätig zu sein.
Zudem ziehe sie ihre zwischenzeitlich siebenjährige Tochter alleine auf. Demnach hätte
eine allfällige Persönlichkeitsstörung keinen massgeblichen Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Auch in Bezug auf Persönlichkeitsstörungen
gelte zudem, dass solche nicht per se invalidisierend seien. Med. pract. K._ leite die
Diagnosen einer posttraumatischen Persönlichkeitsstörung und einer
Persönlichkeitsänderung aus der "schlimmen" Ehe der Beschwerdeführerin ab. Weil
sich die Beschwerdeführerin bereits 2006 von ihrem Ehegatten getrennt habe, hätte
der entsprechende Gesundheitsschaden somit bereits lange vor der Verfügung vom 6.
August 2013 vorgelegen. Demnach würde es sich bloss um eine unterschiedliche
Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts handeln, was
revisionsrechtlich irrelevant sei. Im Übrigen seien beide Diagnosen nicht ausgewiesen.
Weder aus dem Schreiben von med. pract. K._ noch aus anderen medizinischen
Unterlagen gehe nachvollziehbar hervor, aufgrund welcher Ereignisse die
Beschwerdeführerin an einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer
dauernden Persönlichkeitsänderung leiden sollte. Es sei offensichtlich, dass sich med.
pract. K._ auf die Schilderungen der Beschwerdeführerin abstütze. Die
Arbeitsfähigkeit sei jedoch aufgrund von objektiven Faktoren zu bestimmen. Zudem sei
der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte aufgrund ihrer
auftragsrechtlichen Stellung zugunsten ihrer Patienten aussagten. Demnach könne
nicht auf die Berichte von med. pract. K._ abgestellt werden. Insgesamt ergäben sich
keine Hinweise, dass sich der Gesundheitszustand seit der Verfügung vom 6. August
2013 erheblich verschlechtert habe. Bei der Kündigung ihres Arbeitgebers handle es
sich um einen psychosozialen Faktor, der für sich alleine keine Invalidität begründe.
Demnach sei die angefochtene Verfügung rechtmässig (act. G 7).
B.c Mit Entscheid vom 3. Juni 2014 bewilligt die Abteilungspräsidentin die
unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten und unentgeltliche
Rechtsverbeiständung; act. G 8).
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B.d Mit ihrer Replik vom 7. Juli 2014 macht die Beschwerdeführerin geltend,
Persönlichkeitsstörungen würden meist in der Kindheit oder Adoleszenz in Erscheinung
treten. Dies treffe jedoch nicht in jedem Fall, sondern nur mehrheitlich zu. Es sei
insbesondere auffällig, dass die behandelnden Ärzte seit 2003 bzw. 2007 eine
Persönlichkeitsstörung festgestellt hätten. Dr. H._ habe in seinem Gutachten nicht
klar dargelegt, weswegen die bisherigen Einschätzungen falsch seien. Falls dennoch
auf das Gutachten von Dr. H._ abgestellt würde, wäre zu berücksichtigen, dass Dr.
H._ ihr eine Arbeitsfähigkeit von 50 % als Friseurin attestiert habe.
Adaptationskriterien seien seiner Meinung nach daher nicht notwendig. Unter
Berücksichtigung ihrer Ausbildung und der Berufserfahrung sei es offensichtlich, dass
ihr als Invalideneinkommen jenes einer teilzeitlich tätigen Friseurin anzurechnen sei. Es
sei nicht nachvollziehbar, weswegen die Beschwerdegegnerin auf den
branchenübergreifenden schweizerischen Durchschnitt abstelle. Dies sei nur zulässig,
wenn ausschliesslich eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei. Als
Invalideneinkommen könne folglich 50 % des Einkommens als Friseurin berücksichtigt
werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 50 % führe. Entsprechend stehe ihr
mindestens eine halbe Rente zu (act. G 11).
B.e Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 13).

Considerations:
Erwägungen
1.
1.1 Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR
831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person
mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60%, auf eine
halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50%, und auf eine Viertelsrente, wenn sie
mindestens zu 40% invalid ist. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre
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(Valideneinkommen; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).
1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft
entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur
Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit
Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Anspruch
zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des
Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich
gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar. Dagegen stellt die unterschiedliche
Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen
Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit keinen Revisionsgrund im Sinne von Art.
17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bundesgerichts vom 17. Januar 2008, 9C_552/2007, E.
3.1.2, mit weiteren Hinweisen). Die Beantwortung der Frage, ob eine massgebende
Änderung eingetreten ist, setzt einen Vergleich zweier Sachverhalte voraus (U. KIESER,
ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich 2015, Art. 17 Rz 25). Praxisgemäss genügt für die
Revision einer Invalidenrente, dass eine Tatsachenänderung aus dem gesamten
anspruchserheblichen Tatsachenspektrum eingetreten ist; nicht erforderlich ist, dass
gerade die geänderte Tatsache zur revisionsweisen Neufestsetzung der Invalidenrente
führt (Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2014, 8C_754/2013, E. 3.2.1). Zeitlicher
Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des
Invaliditätsgrads ist bei der Prüfung eines Gesuchs um Erhöhung der Rente wie auch
bei der Prüfung einer Rentenanpassung von Amtes wegen die letzte rechtskräftige
Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108; BGE 130 V 71, E. 3.2.3; Urteil des
Bundesgerichts vom 26. März 2010, 9C_438/2009, E. 1).
2.
2.1 In prozessualer Hinsicht liess die Beschwerdeführerin mit Einwand vom 6. Januar
2014 (richtig wohl 6. Februar 2014) durch ihre damalige Rechtsvertretung geltend
machen, die Verfügung vom 6. August 2013 sei nicht rechtens. Sie sei der
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Beschwerdeführerin zugestellt worden, obwohl diese (auch) damals rechtlich vertreten
gewesen sei. Die Beschwerdeführerin könne nicht abschätzen, welche Schritte sie bei
Schreiben der IV-Stelle zu unternehmen habe, und sei durch solche Schreiben
überfordert. Deshalb habe sie eine Rechtsvertretung (IV-act. 192). Ihre
Rechtsvertreterin im Beschwerdeverfahren gegen die Verfügung vom 25. Februar 2014
(IV-act. 195) bringt vor, gegen die Verfügung vom 6. August 2013 sei keine
Beschwerde geführt worden, da die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2013 eine
Stelle als Coiffeuse in einem Pensum von 40 % habe antreten können (act. G 3, Ziff.
11). Am 26. August 2013 habe die Beschwerdeführerin das Begehren um Revision der
Rentenleistungen gestellt (act. G 3, Ziff. 12; vgl. IV-act. 180). Es sei offensichtlich, dass
sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechtert habe und folglich
ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliege (act. G 3, Ziff. 18). Falls
nicht von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands ausgegangen werden
könne, seien die Voraussetzungen einer prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1
ATSG erfüllt, denn erst die Behandlung bei med. pract. K._ habe ein umfassendes
Krankheitsbild ergeben. Die Beibringung dieser neuen Tatsachen sei vor
Behandlungsbeginn bei med. pract. K._ nicht möglich und der Beschwerdeführerin
nicht zumutbar gewesen. Sei ein Revisionsgrund gegeben, so sei der Invaliditätsgrad
auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und
ohne Bindung an frühere Invaliditätseinschätzungen zu ermitteln (act. G 3 Ziff. 19 und
22 f.; act. G 11 Ziff. 8). Die Beschwerdegegnerin trägt vor, mit Blick auf die Revision
gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG sei der Sachverhalt der Verfügung vom 6. August 2013
mit demjenigen der (angefochtenen) Revisionsverfügung (vom 25. Februar 2014) zu
vergleichen. Insgesamt ergäben sich keine Hinweise, dass sich der
Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 6. August 2013
erheblich verschlechtert habe (act. G 7, S. 3 und S. 5).
2.2 Die von der ehemaligen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin geltend
gemachte Zustellung der Verfügung vom 6. August 2013 an die Beschwerdeführerin
statt an ihre Rechtsvertretung bewirkt gemäss Rechtsprechung nicht deren Nichtigkeit,
sondern deren Anfechtbarkeit. Dabei darf der betroffenen Person aus der mangelhaften
Eröffnung gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG kein Nachteil erwachsen (Urteil des
Bundesgerichts vom 10. November 2010, 9C_791/2010, E. 2.2). Es stellt sich damit
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zunächst die Vorfrage, ob die Verfügung vom 6. August 2013 angefochten wurde oder
in Rechtskraft erwachsen ist, und inwieweit diese Frage Prozessthema sein kann.
3.
Streitgegenstand im verwaltungsrechtlichen Verfahren bilden die in Verfügungen
geregelten Rechtsverhältnisse (und nicht deren einzelne Elemente bzw. "Teilaspekte"),
soweit sie angefochten, somit als Prozessthema vor das Gericht gezogen sind (vgl.
BGE 125 V 415 f., E. 2a und 2b; BGE 130 V 502, E. 1.1). Der Streitgegenstand des
vorliegenden Beschwerdeverfahrens umfasst mithin den Rentenanspruch der
Beschwerdeführerin als Ganzes, soweit nicht bereits rechtskräftig darüber entschieden
wurde. Zum Streitgegenstand gehört mithin insbesondere die Frage, gegenüber
welchem Referenzzeitpunkt zu beurteilen ist, ob sich der Gesundheitszustand erheblich
verändert hat. Zudem wird mit der Beschwerde vom 26. März 2014 geltend gemacht,
es sei die Voraussetzung einer prozessualen Revision gegeben, da sich der wahre
Gesundheitszustand erst durch die Behandlung von med. pract. K._ erschlossen
habe (act. G 3, Ziff. 22). Damit ist die Rechtsbeständigkeit der Verfügung vom 6.
August 2013 Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens und vorfrageweise
zu prüfen.
4.
4.1 Die Verfügung vom 6. August 2013 wurde an die Beschwerdeführerin adressiert,
Kopien gingen gemäss Verteiler lediglich an die zuständige Ausgleichskasse und an die
Steuerverwaltung (IV-act. 175). Die Procap St. Gallen-Appenzell war am 15. Mai 2013
bevollmächtigt worden (IV-act. 162) und erhob am 7. Juni 2013 namens der
Beschwerdeführerin gegen den Vorbescheid vom 10. Mai 2013 Einwand (IV-act. 164).
Die Abgabe des Mandats erfolgte erst gemäss Mitteilung vom 27. März 2014 (IV-act.
205). Somit wurde die Verfügung vom 6. August 2013 zu Unrecht der
Beschwerdeführerin statt der sie damals vertretenden Procap zugestellt.
4.2 Gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG darf der betroffenen Person aus der mangelhaften
Eröffnung einer Verfügung kein Nachteil erwachsen. Wird eine Verfügung - wie
vorliegend - der versicherten Person und nicht ihrer Rechtsvertretung eröffnet, stellt
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dies einen Eröffnungsmangel im Sinne der genannten Norm dar (vgl. Urteil des
Bundesgerichts vom 12. Dezember 2012, 9C_741/2012, E. 2). Die Möglichkeit, ein
Rechtsmittel zu ergreifen, darf dadurch nicht eingeschränkt oder vereitelt werden (U.
KIESER, a.a.O., Art. 49 Rz 62). Die fehlerhaft eröffnete Verfügung kann indes
rechtsbeständig werden, wenn sie nicht innert vernünftiger Frist seit Kenntnis von
deren Inhalt in Frage gestellt wird (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Dezember 2012,
9C_741/2012, E. 2).
4.3 Der Einwand vom 7. Juni 2013 gegen den Vorbescheid vom 10. Mai 2013 (IV-act.
160) wurde durch die Rechtsvertretung erhoben (IV-act. 164-1 f.). Am 18. Juli 2013
stellte die Rechtsvertretung der Beschwerdegegnerin den neuen Arbeitsvertrag der
Beschwerdeführerin zu (IV-act. 169). Am 19. Juli 2013 sandte med. pract. K._ der
Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin die Erklärung der Beschwerdeführerin vom
18. Juli 2013 zu, sie entbinde die Beschwerdegegnerin gegenüber ihm von der
Schweigepflicht, und forderte eine Kopie des Vorbescheides an (IV-act. 174 und IV-act.
173). Da somit die Rechtsvertretung noch praktisch zur selben Zeit wie der
behandelnde Arzt mit der Beschwerdegegnerin in Kontakt stand, hätte die
Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin nicht ohne weitere Nachfrage annehmen
dürfen, das Mandatsverhältnis der Beschwerdeführerin mit ihrer (damaligen)
Rechtsvertretung sei erloschen. Die Rechtsvertretung musste unter den gegebenen
Umständen - kurz nach Mitteilung des neuen Arbeitsverhältnisses - auch nicht damit
rechnen, dass die Beschwerdegegnerin bereits am 6. August 2013 eine Verfügung
erlassen werde. Die Beschwerdeführerin hat diese Verfügung zudem auch nicht
vorbehaltslos akzeptiert, sondern auf Anraten von med. pract. K._, eine "Revision"
der IV-Rente zu beantragen (vgl. dessen Bericht an die IV-Stelle vom 14. August 2013,
IV-act. 179-6), der Beschwerdegegnerin am 26. August 2013 mitgeteilt, ihr
Gesundheitszustand habe sich "in den letzten Monaten" verschlechtert (IV-act. 180-1).
4.4 Zwar mag die Beschwerdeführerin durch diese eigene Eingabe den Anschein
erweckt haben, nicht mehr vertreten zu sein. Allerdings geschah dies erst nach
Zustellung der Verfügung vom 6. August 2013 und kann daher zum Zeitpunkt von
deren Erlass noch nicht relevant gewesen sein. Mangels der Mitteilung einer
Mandatsaufgabe hätte dieser Umstand für die Beschwerdegegnerin gerade auch
Grund sein können, das Vertretungsverhältnis endgültig zu klären. Unklar war
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hinsichtlich der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2013 nicht nur das
Vertretungsverhältnis, sondern vor allem auch deren Ziel. Die Eingabe erfolgte vor
Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist gegen die Verfügung vom 6. August 2013.
Sowohl die Revision (Art. 17 ATSG) als auch die prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1
ATSG) richten sich gemäss Gesetzeswortlaut gegen rechtskräftige Verfügungen (vgl.
auch U. KIESER, a.a.O., Art. 17 Rz 4 und Art. 53 Rz 3). Die Beschwerdeführerin machte
sodann eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes "in den letzten Monaten"
geltend und verwies dazu auf den Bericht von med. pract K._ an die
Beschwerdegegnerin (vom 14. August 2013, IV-act. 179-1 ff.). Dieser berichtet von
einer Verschlechterung mindestens seit dem Vorbescheid und vertritt die Auffassung,
der Gesundheitszustand sei wesentlich schlechter, als dies bei einem Invaliditätsgrad
von 48 % zu erwarten sei (IV-act. 179-6). Damit behauptete die Beschwerdeführerin
nicht eine erst nach Erlass der Verfügung vom 6. August 2013, sondern eine bereits
früher eingetretene Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes, welche nicht
Gegenstand einer Revision der Verfügung vom 6. August 2013, sondern einer
Wiedererwägung bzw. Beschwerde gegen diese Verfügung gebildet hätte. Mit der
Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2013 bestand somit nicht nur
Unklarheit über die Rechtsvertretung, sondern auch darüber, ob die
Beschwerdeführerin eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. August 2013, ein
Revisionsgesuch oder ein Wiedererwägungsgesuch erheben wollte. Die
Beschwerdegegnerin hätte daher entsprechende Abklärungen vornehmen oder aber
die Eingabe vom 26. August 2013 als (fragliche) Beschwerde gegen die Verfügung vom
6. August 2013 an das Versicherungsgericht überweisen müssen. Daran vermag auch
nichts zu ändern, dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren vorgebracht wird, gegen
die Verfügung vom 6. August 2013 sei keine Beschwerde geführt worden, da die
Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2013 eine Stelle als Coiffeuse in einem Pensum von 40
% habe antreten können (act. G 3 Ziff. 11). Diese Begründung erweist sich im Übrigen
ohnehin nicht als stichhaltig, nachdem diese Stelle durch den Arbeitgeber bereits am 8.
August 2013 wieder gekündigt worden war (IV-act. 176).
4.5 Als Ausfluss der in Art. 27 Abs. 2 ATSG verankerten Beratungspflicht hat der
Versicherungsträger die versicherte Person - gegebenenfalls auch unaufgefordert -
über bestimmte Elemente zu informieren (U. KIESER, a.a.O., Art. 27 Rz 30). Die
Beratungspflicht ist zu erfüllen, wenn der Versicherungsträger einen entsprechenden
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Beratungsbedarf feststellt (U. KIESER, a.a.O., Art. 27 Rz 28). Ziel der Beratung hat zu
sein, dass die betreffende Person sich so zu verhalten vermag, dass eine den
gesetzgeberischen Zielen des betreffenden Erlasses entsprechende Rechtsfolge
eintritt. Die leistungsbeanspruchende Person soll Kenntnis erhalten über eine
bevorstehende Verminderung oder Aufhebung der Leistung und ist durch den
Versicherungsträger auf gesetzlich vorgesehene Schritte zur Vermeidung aufmerksam
zu machen (U. KIESER, a.a.O., Art. 27 Rz 30 f.). Nachdem die Beschwerdegegnerin die
Verfügung vom 6. August 2013 an die Beschwerdeführerin selbst und nicht an ihre
Rechtsvertreterin eröffnet hatte und die Beschwerdeführerin noch innert der
Beschwerdefrist geltend machte, ihr Gesundheitszustand habe sich bereits vor Erlass
dieser Verfügung verschlechtert, hätte die Beschwerdegegnerin sie auch gestützt auf
die Beratungspflicht über die Möglichkeiten und Auswirkungen der Erhebung einer
Beschwerde oder Revision informieren müssen bzw. ihr empfehlen müssen, ihre
Rechtsvertretung zu konsultieren. Sie durfte unter den gegebenen Umständen auch
unter dem Blickwinkel der Beratungspflicht die Eingabe der Beschwerdeführerin vom
26. August 2013 nicht ohne weiteres als Revisionsgesuch entgegennehmen, sondern
sie hätte diese, da sie diese nicht an das Gericht als Beschwerde weiterleitete, als
Wiedererwägungsgesuch materiell prüfen müssen. Somit ist die Verfügung vom 6.
August 2013 nicht in Rechtskraft erwachsen. Die Beschwerdeführerin ist vielmehr so zu
stellen, wie wenn die Beschwerdegegnerin auf ihr Wiedererwägungsgesuch eingetreten
und dieses mit der Verfügung vom 25. Februar 2014 abgewiesen hätte.
5.
5.1 Die Verfügung vom 6. August 2013 entfällt damit als Referenzgrundlage einer
Revision. Zu vergleichen ist damit der Sachverhalt im Zeitpunkt der vorliegend
angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2014 mit dem Sachverhalt zur Zeit der
Verfügung vom 20. November 2008, mit welcher der Beschwerdeführerin eine
Dreiviertelsrente zugesprochen wurde (IV-act. 131; IV-act. 130), und der eine
Sachverhaltsabklärung zugrunde liegt (Verlaufsberichte med. prakt. B._ vom 9.
Oktober 2007 [IV-act. 108-1 ff.], RAD-Stellungnahme vom 18. Dezember 2007 [IV-act.
109]). Es ist mithin zu prüfen, ob sich der Invaliditätsgrad seit diesem Zeitpunkt
massgeblich verändert hat.
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5.2 Medizinische Grundlage zur Beurteilung dieser Frage bildet das Gutachten von Dr.
H._ vom 29. Mai 2012. Der Gutachter stellte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
einzig die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig
mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (IV-act. 147-9). Vorangehend hatte
med. prakt. C._ im Konsiliargutachten für die MEDAS Ostschweiz vom 13. Dezember
2004 eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert, die Arbeitsunfähigkeit in der
bisherigen und in einer adaptierten Tätigkeit auf 50 % geschätzt und ausgeführt, den
von med. prakt. B._ erhobenen Verdacht auf eine Borderline-Störung (Arztbericht von
med. prakt. B._ vom 12. Dezember 2003, IV-act. 11) könne er zur Zeit weder
bestätigen noch entkräften (IV-act. 30-23 f.). Med. prakt. B._ hatte am 9. Oktober
2007 berichtet, die Beschwerdeführerin leide an einer emotional instabilen
Persönlichkeitsstörung vom vorwiegend impulsiven Typ (ICD-10: F60.30) und weise
Merkmale einer Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typus auf (ICD-10: F60.31). Der
Gesundheitszustand habe sich seit Dezember 2003 zunächst verbessert. Nach der
Geburt des ersten Kindes seien eine starke Überforderung und eine
Wochenbettdepression (schwere depressive Episode) eingetreten. Der
Gesundheitszustand habe sich mindestens ab März 2007 massiv verschlechtert. Die
Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeitsunfähig (IV-act. 108-1 ff.). Der RAD hatte dies
in seiner Stellungnahme vom 18. Dezember 2007 als nachvollziehbar erachtet (IV-act.
109). Auch Dr. F._ hatte gemäss Bericht vom 5. Januar 2012 nebst einer
rezidivierenden depressiven Störung eine Persönlichkeitsstörung, emotional instabil,
vom impulsiven Typus (ICD-19: F60.30), diagnostiziert und der Beschwerdeführerin seit
Oktober 2010 ein 70 %ige Arbeitsunfähigkeit als Verkäuferin attestiert (IV-act. 137). Dr.
H._ nahm hierzu Stellung, er könne diese Diagnose im Früherwachsenenalter bzw.
bis 2002 und aufgrund der vorhandenen Ressourcen der Beschwerdeführerin
ausschliessen bzw. nicht bestätigen. Die Beschwerdeführerin habe die Coiffeurlehre
abgeschlossen und über drei Jahre eine konstante Arbeitsleistung erbracht und
konstante zwischenmenschliche Beziehungen gepflegt. Anhaltende Störungen der
Impuls- oder Affektkontrolle seien weder anamnestisch erhoben noch aktenmässig
dokumentiert worden. Die vorhandenen affektiven Störungen, Antriebsstörungen,
formalen Denkstörungen und ein gewisser sozialer Rückzug seien auf die depressive
Symptomatik zurückzuführen. Die intermittierenden Impulskontrollverluste seien auf die
intermittierende emotional instabile Akzentuierung in den Persönlichkeitszügen, aber
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nicht auf eine Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Die Beschwerdeführerin sei in
den letzten Jahren in der Lage gewesen, als alleinerziehende Mutter für ihre Tochter zu
sorgen, den Haushalt zu führen und sogar stundenweise als Coiffeuse zu arbeiten. Die
Beschwerdeführerin sei in der angestammten und in adaptierten Tätigkeiten um 50 %
eingeschränkt (IV-act. 147-9 f.). Med. pract. K._ bestätigte am 14. August 2013 die
Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1), einer emotional
instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus (ICD-10: F60.30), einer
Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0) sowie einer
posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1; IV-act. 179-1 ff., mit Verweis auf
seinen Bericht vom 12. Juli 2013, IV-act. 179-8 ff.; vgl. auch Stellungnahme vom 1.
Oktober 2013, IV-act. 185). Durch die Persönlichkeitsstörung und andauernde
Persönlichkeitsveränderung reagiere die Beschwerdeführerin rasch aggressiv und
impulsiv und erlebe dadurch immer wieder zwischenmenschliche Enttäuschungen.
Dadurch werde sie immer wieder depressiv bzw. bleibe die depressive Episode
aufrecht erhalten (IV-act. 179-2). Im Bericht vom 6. September 2013 führte med. pract.
K._ aus, Dr. H._ sei auf die Angaben der Beschwerdeführerin über ihre schlimmen
Erfahrungen mit ihrem Vater und ihrem Ehemann nicht eingegangen und habe diese als
für das Gutachten nicht wichtig bezeichnet. Die Beschwerdeführerin sei im ersten und
"eigentlich" auch im geschützten Arbeitsmarkt zu 100 % arbeitsunfähig (IV-act. 183-2
f.).
5.3 Das Gutachten von Dr. H._ datiert vom 29. Mai 2012 (IV-act. 147-1) und
berücksichtigt damit die seitherige Entwicklung des Gesundheitszustandes bis zur
angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2014 (IV-act. 195) nicht. Auf diagnostischer
Ebene begründet Dr. H._ knapp - letztlich damit, dass die Beschwerdeführerin in der
Lage gewesen sei, Haushalt, Betreuung der Tochter und Arbeitstätigkeit zu bewältigen
- , dass keine Persönlichkeitsstörung vorliege, während eine solche durch med. prakt.
B._, Dr. F._ und med. pract. K._ übereinstimmend diagnostiziert wurde. Auch
hatte die Haushaltabklärung vom 18. März 2008 eine Einschränkung von 27 % im
Haushalt ergeben (Abklärungsbericht vom 16. Mai 2008, IV-act. 115-5 f.), wozu Dr.
H._ lediglich anführte, dass keine Einschränkungen der psychokognitiven Funktionen
im Haushalt beobachtbar gewesen seien (IV-act. 147-10). Wie der RAD vermerkte
(Stellungnahme vom 18. Juli 2012, IV-act. 148), äusserte sich Dr. H._ zur
psychiatrisch mehrfach bestätigten Verschlechterung im Jahr 2007 nicht. Der Verlauf
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der Arbeitsfähigkeit geht auch aus den Berichten von med. pract. K._ nicht
ausreichend hervor. In Anbetracht dessen, dass er im Bericht vom 14. August 2013 die
Arbeitsunfähigkeit noch auf 50 % (IV-act. 179-1 ff.) und in den Berichten vom 6.
September 2013 (IV-act. 183) und vom 1. Oktober 2013 (IV-act. 185) auf 100 %
schätzte, erscheint unklar, inwieweit er die Beschwerdeführerin als arbeitsunfähig und
inwieweit als einem Arbeitgeber nicht zumutbar erachtet. Hier stellt sich auch die
Frage, wie es sich aus psychiatrischer Sicht in einer Tätigkeit verhalten würde, in
welcher die Beschwerdeführerin weniger dem Umgang mit Kundschaft ausgesetzt
wäre. Die Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. L._ vom 12. Dezember 2013 (IV-act. 187),
wonach eine abweichende Beurteilung des gleich gebliebenen Gesundheitszustandes
vorliege, bezieht sich auf den Zeitraum seit der Verfügung vom 6. August 2013. Die von
ihm beantwortete Fragestellung ist jedoch nicht mehr massgebend, nachdem diese
Verfügung nicht in Rechtskraft erwachsen ist (E. 4.5).
5.4 Nach dem Gesagten kann weder auf das Gutachten von Dr. H._ noch alleine auf
die Berichte von med. pract. K._ abgestellt werden. Der medizinische Sachverhalt
erweist sich nicht als spruchreif bzw. dessen Entwicklung seit der in Rechtskraft
erwachsenen Verfügung vom 20. November 2008 ist weiter abzuklären. Da die
Beschwerdegegnerin zu Unrecht von der Rechtskraft ihrer Verfügung vom 6. August
2013 und damit von einer falschen Fragestellung ausgegangen ist, ist die
Angelegenheit hierfür an sie zurückzuweisen. Die angefochtene Verfügung vom 25.
Februar 2014 ist daher aufzuheben und der Sachverhalt ist zur weiteren Abklärung an
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.
6.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 26. März 2014
unter Aufhebung der Verfügung vom 25. Februar 2014 teilweise gutzuheissen und die
Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinn der Erwägungen und zu
neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr.
1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint
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als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als volles
Obsiegen (BGE 132 V 235 E. 6). Die unterliegende Beschwerdegegnerin hat deshalb
die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.
6.3 Die obsiegende beschwerdeführende Partei hat Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der
Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22
Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Die
Rechtsvertreterin hat am 29. Oktober 2014 eine Honorarnote eingereicht. Sie macht
Aufwendungen von Fr. 3'737.50 zuzüglich Barauslagen und Mehrwertsteuer im
Gesamtbetrag von Fr. 4'197.95 geltend (act. G 14). Zu entschädigen ist indes nicht der
geltend gemachte, sondern nur der notwendige Aufwand (Urteil des Bundesgerichts
vom 25. Februar 2009, 8C_140/2008, E. 11.4 mit Hinweisen). Bei einer
Rechtsvertretung im gesamten Beschwerdeverfahren wird in vergleichbaren
invalidenversicherungsrechtlichen Fällen praxisgemäss eine pauschale
Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer)
gesprochen (vgl. etwa Entscheide des Versicherungsgerichts vom 25. März 2013, IV
2011/89, E. 4.3 und vom 18. Februar 2014, IV 2012/72, E. 4.3). Die Beschwerdeantwort
war nicht umfangreich und auf eine Duplik hat die Beschwerdegegnerin verzichtet. Der
von der Rechtsvertreterin geltend gemachte Aufwand von 14,95 Stunden erscheint
damit als zu hoch und geht über das Notwendige hinaus. Der Bedeutung der
Streitsache und dem notwendigen Aufwand angemessen erscheint deshalb eine
Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). Ein
weitergehender Aufwand kann nicht entschädigt werden. Die Festlegung einer
Entschädigung aus unentgeltlicher Rechtsverbeiständung erübrigt sich bei diesem
Prozessausgang.