Decision ID: e28ffdbd-de11-55eb-8ca7-2994f955df20
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, angeblich aus B._ (seit 2004 auch C._, serb. D._, gelegen in der gleichnamigen  im (...) von Kosovo [Anm. des Gerichts]) stammend, am 9. November 2002 in der Schweiz ein Asylgesuch einreichte, auf  das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF, seit 2005 Teil des BFM) mit Verfügung vom 29. November 2002 wegen grober Verletzung der Mitwirkungspflicht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. c des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat,
dass der Beschwerdeführer laut eigener Aussage Ende Januar 2003 nach B._ zurückkehrte und am 21. April 2003 wieder in die Schweiz gelangte, wo er am 22. April 2003 erneut um Asyl ,
dass das Bundesamt auf jenes zweite Asylgesuch mit Verfügung vom 12. Mai 2003 abermals gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. c AsylG nicht eintrat, nachdem der Beschwerdeführer sich (wie anlässlich des ersten Asylverfahrens) aus der Empfangsstelle entfernt hatte, ohne seinen neuen Aufenthaltsort bekanntzugeben,
dass der Beschwerdeführer am 18. Juni 2005 im Rahmen einer  der Kantonspolizei E._ als Beifahrer in einem Lieferwagen einer Reinigungsfirma angehalten wurde, sich tatsachenwidrig als Inhaber einer Aufenthaltsbewilligung ausgab und auf seine Festnahme mit der Einreichung eines neuen Asylgesuchs reagierte, wobei er auf Befragen erklärte, er sei im April/Mai 2003 nach Kosovo zurückgekehrt, habe seine Heimat vor zwei Wochen wieder verlassen und sei am 12. Juni 2005 in die Schweiz eingereist,
dass das BFM auf jenes dritte Asylgesuch vom 20. Juni 2005 mit  vom 14. Juli 2005 – bei gleichzeitiger Anordnung der  und ihres Vollzugs – gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG (Täuschung über die Identität) nicht eintrat,
dass der Beschwerdeführer die Nichteintretensverfügung vom 14. Juli 2005 mit Beschwerde vom 21. Juli 2005 bei der damals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) anfocht und das BFM in seiner Vernehmlassung vom 12. August 2005 das erstinstanzliche Verfahren bei gleichzeitiger wiedererwägungsweiser Aufhebung des
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angefochtenen Entscheids wieder aufnahm, woraufhin die ARK die  mit Beschluss vom 25. August 2005 als gegenstandslos  abschrieb,
dass das BFM mit Verfügung vom 16. September 2005 feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das  ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Vollzug anordnete,
dass die am 19. Oktober 2005 gegen diese Verfügung erhobene  vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-4206/2006 vom 10. Februar 2009 abgewiesen wurde,
dass der Beschwerdeführer am 12. März 2009 beim BFM ein  einreichte,
dass das BFM dieses Gesuch an das Bundesverwaltungsgericht  zur Abklärung der Frage, ob die mit dem Gesuch  Beweismittel im Rahmen eines Revisionsverfahrens zu prüfen ,
dass das Bundesverwaltungsgericht das Wiedererwägungsgesuch vom 12. März 2009 zusammen mit den Akten an das BFM retournierte und dazu im Überweisungsschreiben vom 27. März 2009 (Verfahren D-1890/2009) ausführte, die professionelle Rechtsvertreterin stelle  ein an das Bundesamt gerichtetes Wiedererwägungsgesuch und erläutere konkret die Gründe, aus denen sie dieses nicht als  verstanden haben wolle, weshalb es Sache des BFM sei, über das Gesuch zu befinden,
dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 8. April 2009 Frist bis zum 21. April 2009 zur Bezahlung eines  setzte und zur Begründung zunächst auf Art. 112 AsylG hinwies, wonach die Einreichung ausserordentlicher  und Rechtsbehelfe den Vollzug nicht hemme, es sei denn, die für die Behandlung zuständige Behörde entscheide anders, und in  Hinsicht ausführte, das Wiedererwägungsgesuch erweise sich als aussichtslos,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. April 2009 gegen  Zwischenverfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und darin in der Hauptsache die Behandlung des im Wiederer-
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wägungsgesuch gestellten Antrags auf Aussetzung des  beantragte,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-2549/2009 vom 14. Mai 2009 wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung auf die  vom 21. April 2009 nicht eintrat,
dass das BFM mit Verfügung vom 5. Juni 2009 das  vom 12. März 2009 abwies, die Verfügung vom 16. September 2005 als rechtskräftig und vollstreckbar erklärte, das Gesuch um  Verbeiständung abwies und die für das Verfahren  Gebühr von Fr. 600.- mit dem in dieser Höhe geleisteten Vorschuss verrechnete,
dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 8. Juli 2009 wiederum Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-4391/2009 vom 26. August 2009 auch diese Beschwerde abwies,
dass für Einzelheiten betreffend die vorerwähnten Verfahren auf die zugehörigen Akten des Bundesamts, der ARK und des  zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer am 17. Dezember 2009 mit einer als "4. Asylgesuch" bezeichneten schriftlichen Eingabe seiner  an das BFM gelangte,
dass er darin beantragte, es sei auf das Asylgesuch einzutreten, die - ses materiell zu behandeln, ihm die Flüchtlingseigenschaft  und Asyl zu gewähren, eventuell ihm die vorläufige Aufnahme zu erteilen,
das er weiter beantragte, es sei der Wegweisungsvollzug auszusetzen und festzustellen, dass dieser unzulässig sei,
dass er dem BFM zusammen mit der Gesuchsschrift vom 17.  2009 verschiedene Beweismittel zur Prüfung vorlegte (QJQ "Shpresa Demokratike" vom 19. Oktober 2009, PRBK-dega me , Schreiben von F._, Austrittsbericht vom 7. Juli 2008 vom Kantonsspital G._, Kantonsspital G._ vom 7. Dezember
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2009, A._/Claudia Zumtaugwald, Psychiatrie-Team H._/Anwaltskanzlei Zumtaugwald vom 10. Dezember 2009 [Übernahme der im Beilagenverzeichnis der Gesuchsschrift verwendeten Dokumentennamen durch das Bundesverwaltungsgericht]),
dass das BFM die Eingabe vom 17. Dezember 2009 als Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 20. Juni 2005 entgegennahm und mit Zwischenverfügung vom 11. Januar 2010 unter Hinweis auf die Aussichtslosigkeit des Wiedererwägungsgesuchs einen  in der Höhe von Fr. 600.- einforderte, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall,
dass der Gebührenvorschuss fristgerecht geleistet wurde,
dass das BFM mit Verfügung vom 14. Juni 2010 – eröffnet am 15. Juni 2010 – das Wiedererwägungsgesuch vom 17. Dezember 2009 abwies, die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit der Verfügung vom 16.  2005 bestätigte, das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung abwies und – unter Verrechnung mit dem in dieser Höhe geleisteten Vorschuss – eine Gebühr von Fr. 600.- erhob,
dass der Beschwerdeführer am 15. Juli 2010 (Poststempel) beim  Beschwerde einreichte und darin beantragte, es sei die Verfügung des BFM vom 14. Juni 2010 aufzuheben und ihm nach Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl zu gewähren, eventuell die vorläufige Aufnahme zu erteilen,
dass er daneben das Begehren stellte, es sei das Gesuch vom 17.  2009 als neues Asylgesuch entgegenzunehmen und ihm  die volle Kompetenz als Asylbewerber zuzugestehen, das  ihn zu legalisieren, und es seien die Behörden anzuweisen, ihm den Status als Asylbewerber zu erteilen,
dass er gleichzeitig in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unent - geltlichen Rechtspflege und Verbeiständung durch die von ihm  Rechtsanwältin ersuchte,
dass er zusammen mit der Beschwerdeschrift ein eigenhändig  Schreiben vom 17. Juni 2010 zu den Akten reichte,
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Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht unter  der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden,
dass darunter auch Verfügungen fallen, mit denen das BFM (vgl. Art. 33 Bst. d VGG) ein Gesuch um Wiedererwägung eines  Entscheides auf dem Gebiet des Asyls abgewiesen hat (zur  Rechtsnatur der Eingabe vom 17. Dezember 2009 vgl. die  Erwägungen),
dass dagegen erhobene Beschwerden vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und sich auf ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung berufen kann (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), womit er zur Einreichung der dagegen  Beschwerde legitimiert ist,
dass die Beschwerde von ihm innert der gesetzlichen Frist von 30  in gültiger Form eingereicht wurde, weshalb auf sie einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie  aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren einen gesetzlich nicht geregelten Rechtsbehelf darstellt, auf dessen Behandlung durch die verfügende Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht,
dass gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des  jedoch aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten Voraussetzungen ein verfassungsmässiger Anspruch auf  abgeleitet wird (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen),
dass gemäss diesem Anspruch die zuständige Behörde zunächst dann eine selbst getroffene Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen hat, wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit Eintritt der Rechtskraft – am Tag nach Ablauf der nicht genutzten Rechtsmittelfrist oder durch bestätigendes Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmittelinstanz – in wesentlicher Weise verändert hat und mithin eine Anpassung der (fehlerfreien) Verfügung erforderlich ist, ohne dass deren Gegenstand neu beurteilt wird,
dass sodann auch Revisionsgründe einen Anspruch auf  begründen können, sofern sie sich auf eine rechtskräftige  beziehen, die entweder unangefochten geblieben oder deswegen niemals einer materiellen Prüfung unterzogen worden ist, weil das  Beschwerdeverfahren mit einem formellen Prozessurteil  hat, wobei ein derartiges, als qualifiziertes  zu bezeichnendes Rechtsmittel grundsätzlich nach den Regeln des Revisionsverfahrens zu behandeln ist,
dass auf ein Wiedererwägungsgesuch gar nicht erst einzutreten ist, wenn zu dessen Begründung lediglich unsubstanziierte Behauptungen aufgestellt werden und aus der Rechtsschrift die tatsächlichen , die auf das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes hindeuten sollen, nicht ersichtlich sind (zum Ganzen vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 25 E. 4.2. S. 227 f., EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen, EMARK 2001 Nr. 20 E. 3c.dd S. 156),
dass das Bundesverwaltungsgericht unter Befolgung des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 62 Abs. 4 VwVG) auf
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den festgestellten Sachverhalt jene Rechtsnormen anwendet, die es als zutreffend erachtet, und ihnen jene Auslegung gibt, von der es überzeugt ist (vgl. Entscheide des Schweizerischen  [BVGE] 2007/41 E. 2 S. 529 f.),
dass vorliegend zunächst im Einklang mit der Vorinstanz die Eingabe vom 17. Dezember 2009, in welcher für die Zeit nach dem ordentlichen Beschwerdeentscheid vom 10. Februar 2009 keine für die Begründung der Flüchtlingseigenschaft im klassischen Sinn von Art. 3 AsylG  Ereignisse geltend gemacht werden (vgl. BVGE 2009/53 E. 4.2 S. 769), einschliesslich der ihr beigefügten Beweismittel als  und nicht als neues Asylgesuch zu qualifizieren ist (zur wiedererwägungsrechtlichen [anstelle der unzulässigen ] Prüfung nach dem ordentlichen Beschwerdeentscheid  und sich auf davor eingetretene Tatsachen beziehender  vgl. Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG letzter Halbsatz),
dass der Beschwerdeführer im Übrigen in der als "4. Asylgesuch"  Eingabe vom 17. Dezember 2009 (vgl. daselbst, S. 3 Ziff. I.4) und in der Beschwerde (vgl. daselbst, S. 2 Ziff. I.4) selber das Vorliegen "neuer Tatsachen und Beweismittel" behauptet, welche ein "qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch begründeten",
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung auf das  des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2009  ist und zu dessen Abweisung zusammenfassend ausgeführt hat, die eingereichten Schreiben zweier nichtstaatlicher Organisationen (Dokument vom 19. Oktober 2009 mit dem Titel "QJQ.'Shpresa Demokratike'", Dokument vom 2. Oktober 2009 mit dem Titel " me POdujevë" [Anm. des Gerichts]) und einer Lehrerin  die früheren Erkenntnisse zur tatsächlichen ethnischen Herkunft des Beschwerdeführers nicht zu tangieren,
dass mittels eines auf wissenschaftlich fundierten Analysen  Lingua-Gutachtens festgestellt worden sei, dass der  keiner albanischsprachigen ethnischen Minderheit aus dem  angehöre,
dass die beigebrachten Schreiben nicht wissenschaftlich seien und Gefälligkeitsschreiben ohne Beweiswert darstellten,
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dass sich das Bundesverwaltungsgericht dieser Einschätzung nach Prüfung der Akten im vorliegenden und den ihm vorangegangenen Verfahren anschliesst,
dass weder im Wiedererwägungsgsgesuch noch in der Beschwerde oder dem ihr beigelegten, eigenhändig verfassten Schreiben des  die genauen Umstände transparent gemacht werden, welche die Erstellung der beiden angeblichen Bestätigungschreiben vom 19. Oktober 2009 und 2. Oktober 2009 begleitet haben,
dass dadurch verborgen bleibt, ob und gegebenenfalls welche  vorgenommen und der dahin enthaltenen Aussage zugrunde gelegt wurden, wonach es sich beim Beschwerdeführer um ein Mit - glied der Gemeinschaft der Ashkali handle,
dass die beiden Schreiben allein schon deswegen, d.h. unabhängig von ihrer formellen Mangelhaftigkeit (vgl. dazu die ausführlichen  in der Zwischenverfügung des BFM vom 11. Januar 2010), nicht geeignet sind, die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner ethnischen Zugehörigkeit in einem glaubhafteren Licht erscheinen zu lassen,
dass in diesem Zusammenhang die einlässlichen Erwägungen des Bundesverwaltungsgericht im Urteil D-4206/2006 vom 10. Februar 2009 und die dort vorgenommene Unterscheidung zwischen dem ethnischen Eigenverständnis einerseits (E. 4.3.2) und der ethnischen Zuordnung durch Dritte andererseits (E. 4.3.3) in Erinnerung zu rufen sind,
dass angesichts der nahezu gänzlich fehlenden Kenntnisse des  von den Lebensgewohnheiten und der allgemeinen Situation der Ashkali einerseits und seiner mehrmaligen freiwilligen Rückkehr just an den Ort der angeblichen Verfolgung sowie des  detaillierter Verfolgungsvorbringen in Anknüpfung an die  ethnisch motivierte Ermordung des Vaters andererseits hinlänglich auszuschliessen ist, die beiden Schreiben vom 19. Oktober 2009 und vom 2. Oktober 2009 hätten das Ergebnis der Lingua-Analyse  in Frage zu stellen vermocht,
dass aus denselben Gründen dem undatierten Schreiben der  eine relevante Beweiseignung im Hinblick auf die Frage der ethnischen Zugehörigkeit abzusprechen ist,
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dass im Übrigen das Bundesverwaltungsgericht im Urteil D-4206/2006 vom 10. Februar 2009 losgelöst vom Streitpunkt der ethnischen  das Fazit gezogen hat, der Beschwerdeführer sei weder anlässlich der Anhörung vom 13. September 2005 noch den  Summarbefragungen oder der Gewährung des rechtlichen Gehörs zu einer detaillierten und nachvollziehbaren Schilderung der angeblichen Verfolgungsvorbringen imstande gewesen und habe  stereotype Angaben ohne jegliche Realkennzeichen , so dass "auch in diesem Lichte besehen" das Bild einer  Verfolgungssituation ohne reale Gefährdung entstehe (E. 4.3.3 S. 14),
dass der Beschwerdeführer mit seinen Sachvorbringen und  im Wiedererwägungsverfahren ebenso wenig mit Blick auf die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs eine modifizierte  Grundlage, die überdies eine andere Beurteilung nahe  könnte, herzuleiten vermag,
dass er chronische Knieschmerzen nach nicht optimal verlaufenen operativen Eingriffen in der Schweiz beklagt,
dass die beiden durchgeführten Knieoperationen dem eingereichten ärztlichen Kurzbericht vom 7. Dezember 2009 zufolge am 22. März 2007 und – nach aufgetretenen Instabilitätsbeschwerden und einer Hospitalisierung vom 3. bis 8. Januar 2008 – am 1. März 2008 ,
dass der Beschwerdeführer auch nach der zweiten Operation nicht  wurde und Instabilitätsprobleme weiterbestanden,
dass der Beschwerdeführer demzufolge die Krankengeschichte  seine Kniebeschwerden bereits in das ordentliche  hätte einbringen können, weshalb er in  Hinsicht daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Urteil D-4206/2006 vom 10. Februar 2009 erwogen hatte, der Beschwerdeführer leide gemäss Aktenlage nicht unter behandlungsbedürftigen Krankheiten (E. 6.2.2),
dass im eingereichten Bericht des Psychiatrie-Teams H._ vom 10. Dezember 2009 ausgeführt wird, der Beschwerdeführer habe sich zwischen dem 20. März und 1. April 2009 nach einer Zunahme seeli-
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scher Beschwerden in ambulanter psychiatrischer Behandlung , und eine geplante Weiterbehandlung mit schlafhygienischen Massnahmen, Psychopharmaka und Anpassung des Tages- und  sei deshalb ausgeblieben, weil man den  aus den Augen verloren habe,
dass insoweit ein Gesuch um Wiedererwägung im klassischen Sinn der Anpassung (frz. "adaptation") einer ursprünglich fehlerfreien rechtskräftigen Verfügung an eine massgeblich veränderte Sachlage vorliegt (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 104),
dass die vorzunehmende komparative Prüfung entlang der  von Art. 83 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) zu verlaufen hat, nach welcher der Vollzug der Wegweisung nicht zumutbar ist, wenn die beschwerdeführende Person bei einer Rückkehr in ihren  einer konkreten Gefährdung ausgesetzt wäre,
dass diese Bestimmung unter anderem auf Personen Anwendung findet, die nach ihrer Rückkehr einer konkreten Gefahr ausgesetzt , weil sie die absolut notwendige medizinische Versorgung nicht  könnten oder – aus objektiver Sicht – wegen der  Verhältnisse mit grosser Wahrscheinlichkeit unwiederbringlich in völlige Armut gestossen würden, dem Hunger und somit einer  Verschlechterung ihres Gesundheitszustands, der Invalidität oder sogar dem Tod ausgeliefert wären (vgl. BVGE 2009/51 E. 5.5, BVGE 2009/41 E. 7.1, BVGE 2009/28 E. 9.3.1, jeweils mit weiteren Hinweisen),
dass bei der hier aktuellen Gefährdungsvariante der medizinischen Notlage nach Art. 83 Abs. 4 AuG nur dann auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs geschlossen werden kann, wenn das Fehlen einer notwendigen medizinischen Behandlung im Heimatland nach der Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes der betroffenen Person führen würde,  als wesentlich die allgemeine und dringende medizinische  erachtet wird, welche zur Gewährleistung einer  Existenz absolut notwendig ist, und Unzumutbarkeit jedenfalls dann noch nicht vorliegt, wenn im Heimat- oder Herkunftsstaat eine nicht dem schweizerischen Standard entsprechende medizinische  möglich ist (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.3.2),
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dass in Kosovo in psychiatrischen Einrichtungen neben den  Medikamenten auch eine stationäre und ambulante Behandlung sowie in gewissem Umfang auch eine psychotherapeutische  zur Verfügung stehen,
dass es dem Beschwerdeführer zuzumuten ist, allfälligen psychischen Problemen nach der Rückkehr nach Kosovo mit der Inanspruchnahme der örtlichen Behandlungsmöglichkeiten zu begegnen,
dass er im Bedarfsfall um medizinische Rückkehrhilfe im Sinne von Art. 75 der Asylverordnung 2 vom 11. August 1999 über  (AsylV 2, SR 142.312) ersuchen, so etwa die Mitgabe  Medikamentenvorrats beantragen kann, um allfällige Engpässe in der medikamentösen Versorgung in Kosovo aufzufangen,
dass der Beschwerdeführer mit seinen Sachvorbringen im  und in der Beschwerde sowie mit den eingereichten Beweismitteln verglichen mit der tatsächlichen Situation bei Eintritt der Rechtskraft der ursprünglichen Verfügung vom 16. September 2005 keine entscheidrelevant veränderte Sachlage darzutun vermag,
dass die von ihm eingereichten Beweismittel, welche nach dem 10.  2009 entstanden sind, sich auch nicht zur Erhärtung von  eignen, die ihm bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu  günstigeren Ergebnis verholfen hätten, wenn sich das  im ordentlichen Beschwerdeverfahren darauf hätte  können,
dass es sich nach dem Erwogenen erübrigt, auf die Einwendungen in der Beschwerde und auf die eingereichten Beweismittel weiter , weil diese kein anderes Prüfungsergebnis herbeizuführen ,
dass das BFM nach dem Gesagten das Wiedererwägungsgesuch vom 17. Dezember 2009 zu Recht abgewiesen hat,
dass gemäss Art. 17b Abs. 1 AsylG das BFM eine Gebühr erhebt, wenn eine Person nach rechtskräftigem Abschluss ihres Asyl- und Wegweisungsverfahrens ein Wiedererwägungsgesuch stellt und dieses abgelehnt wird,
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dass vorliegend diese gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren und demnach die vorinstanzliche Gebührenerhebung nicht zu beanstanden ist,
dass die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG durch das BFM ebenfalls zu  ist,
dass für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung das Kriterium ausschlaggebend ist, ob die Partei zur Wahrung ihrer Rechte notwendigerweise der professionellen juristischen Hilfe eines Anwalts bedarf (vgl. dazu BGE 122 I 8 E. 2c S. 51 ff., BGE 120 Ia 43 E. 2 S. 44 ff.),
dass es gemessen daran vorliegend an der sachlichen Notwendigkeit einer Rechtsverbeiständung im erstinstanzlichen  gefehlt hat, weil es sich – wie auch an den vorstehenden Erwägungen zu erkennen ist – nicht um einen aussergewöhnlichen Fall handelt, in welchem in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht  Schwierigkeiten bestanden hätten,
dass es dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die  abzuweisen ist,
dass mit Ergehen des vorliegenden verfahrensabschliessenden  in der Hauptsache das Begehren, es sei dem  der Status eines Asylbewerbers zu erteilen und ihm die damit verbundene volle Kompetenz zu übertragen, gegenstandslos wird,
dass das BFM abgesehen davon aus den vorne dargelegten Gründen die Eingabe vom 17. Dezember 2009 zu Recht nicht als neues , sondern als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen und einer Prüfung zugeführt hat, weshalb dem Beschwerdeführer der  eines Asylbewerbers mangels Hängigkeit eines Asylverfahrens ohnehin nicht hätte zugesprochen werden können (vgl. dazu BVGE 2007/18 E. 4.6),
dass die mit der Beschwerde eingebrachten Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung gemäss
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Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG – unabhängig von der Frage der  Bedürftigkeit – zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde  sind,
dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die auf Fr. 1200.- zu bestimmenden Kosten (Art. 1, 2 und 3 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]) im gesamten Umfang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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