Decision ID: 30c32458-ff6d-44f3-a7ba-60a80421b2a4
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
ist
Inhaber des Einzelunternehmens
Y._
. Das Einzel
unternehmen
wurde am
4.
November 2015 in das Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Es bezweckt den Onlinehandel mit Musik
instrumen
ten (
Urk.
6/17
)
. Am 1
1.
Mai 2021 (Eingangsdatum)
reichte
X._
beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) für die Zeit ab dem 26. Mai 2021
für einen Arbeit
nehmer
eine Voran
meldung von Kurzarbeit
auf
grund der behördlichen Massnahmen infolge der C
ovid
-19-Pandemie ein (Urk.
6
/1)
.
Mit E-Mail vom
20
.
Mai
2021 forderte das AWA
X._
auf, ausführlich zu begründen, warum und wie sein Unternehmen von den be
hörd
lichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus betroffen
sei
.
Er
habe
zudem die
genauen monatlichen Umsätze/Honorar
sum
men der letzten zwei Jahre einzureichen
(Urk.
6/
3
5
).
X._
antworte darauf
mit E-Mail vom
2
5.
Mai
2021
(
Urk. 6/36
).
Nach weiterer Korrespondenz (vgl. Urk. 6/37 ff.)
forderte
das
AWA
X._
mit E-Mail
vom
9.
Juni 2021
erneut zur
Auf
listung der Umsätze pro Monat
auf
(
Urk.
6/140). Dieser Aufforderung kam
X._
mit E-Mail vom selben Tag
teilweise
nach (
Urk.
6/140).
Am Folgetag teilte er der Sachbear
beiterin des AWA telefo
nisch mit, dass
er
die Umsatzzahlen für die Zeitperiode Januar bis Mai 2019 nicht einreichen könne (
Urk.
6/139).
Mit Verfügung vom 2
1.
Juni 2021 entschied das AWA, dass die Bewilligung für die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung nicht erteilt werde (
Urk.
6/3).
Die dagegen
von
X._
am
12
.
Juli
2021 erhobene Einsprache (Urk.
6
/
4
) wies das AWA mit
Einsprache
e
ntscheid
vom
30
.
August
2021 ab (Urk. 2
)
.
2.
Dagegen erhob
X._
am
30
.
September
2021 Beschwerde mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, der angefochtene
Einspracheentscheid
sei auf
zu
heben und es sei dem Gesuch um Ausrichtung von Kurzarbeits
ent
schä
digung ab dem
26. Mai 2021
zu entsprechen (Urk. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 26
Oktober
2021
beantragte
der Beschwerdegegner
Abweisung der Beschwerde (Urk.
5, unter Beilage seiner Akten,
Urk.
6/1-142
), worüber d
e
r
Beschwerde
füh
rer
mit Verfügung vom
1
.
November
2021 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk.
7
).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 31 Abs. 1
lit
. b und d
des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)
haben Arbeit
nehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung,
wenn der Arbeitsausfall anrech
enbar sowie voraussichtlich vorüberge
hend ist und erwart
et werden darf, dass durch Kurzarbei
t die Arbeitsplätze erhal
ten werden können
. Ein Arbeit
sausfall ist unter anderem anrechen
bar, wenn er au
f wirtschaftliche Gründe zurückzuführen und unver
meidba
r ist
(Art. 32 Abs. 1
lit
. a AVIG). Ein auf wirtschaftli
che Gründe zurück
zuführender und an sich grundsä
tzlich an
rechenbarer Arbeitsausfall gilt
jedoch dann nicht als anre
chenbar, wen
n er
branchen
,
berufs
oder be
triebs
üb
lich ist oder
durch saisonale Beschäftigungsschwankungen verur
sacht wird
(Art. 33 Abs. 1
lit
. b AVIG). Damit will das Ge
setz vor allem reg
elmässig wieder
kehrende Arbeits
ausfälle von d
er Kurzarbeitsentschädigung ausschlies
sen (BGE 121 V 371 E. 2a, 119 V 357 E. 1a, je mit Hinweisen).
Ebenfalls nicht anrechenbar ist ein Arbeitsausfall, der durch Umstände bedingt ist, die zum normalen
Betriebs
risiko des Arbeitgebers gehören (Art. 33 Abs. 1
lit
. a 2. Satzteil AVIG; ARV 2004 Nr. 5 S. 58 E. 2.1).
Die Rechtsprechung legt den Begriff der wirtschaftlichen Gründe - in Berücksich
tigung des präventiven Charakters der Kurzarbeitsentschädigung - sehr weit aus und versteht darunter sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe insge
samt und nicht nur den Rückgang der Nachfrage nach den normalerweise von einem Betrieb angebotenen Gütern und Dienstleistungen (Urteil des Bundesge
richts C 279/05 vom
2. November 2006 E. 1; ARV 2004 S.
128 E. 1.3, je mit Hinweisen).
1.2
1.2.1
Gemäss Art. 32 Abs. 3 AVIG regelt der Bundesrat für Härtefälle die Anrechenbar
keit von Arbeitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen, auf wetterbedingte Kundenausfälle oder auf andere vom Arbeitgeber nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Er kann für die Fälle von Absatz 2 abweichende längere Karenzfristen vorsehen und bestimmen, dass der Arbeitsausfall nur bei vollstän
diger Einstellung oder erheblicher Einschränkung des Betriebes anrechenbar ist.
1.2.2
Arbeitsausfälle, die auf behördliche Massnahmen oder andere nicht vom Arbeit
geber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind, sind anrechenbar, wenn der Arbeitgeber sie nicht durch geeignete, wirtschaftlich tragbare Massnahmen ver
meiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar machen kann (Art. 51 Abs. 1
der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und d
ie Insol
venzentschädigung, AVIV). Der Arbeitsausfall ist gemäss Art. 51 Abs. 2 AVIV insbe
sondere anrechenbar, wenn er verursacht wird durch:
a.
Ein- oder Ausfuhrverbote für Rohstoffe oder Waren;
b.
Kontingentierung von Roh- oder Betriebsstoffen einschliesslich Brenn
stoffen;
c.
Transportbeschränkungen oder Sperrung von Zufahrtswegen;
d.
längerdauernde Unterbrüche oder erhebliche Einschränkungen der Ener
gieversorgung;
e.
Elementarschadenereignisse.
Der Arbeitsausfall ist nicht anrechenbar, wenn die behördliche Massnahme durch Umstände veranlasst wurde, die der Arbeitgeber zu vertreten hat (Art. 51 Abs. 3 AVIV).
1.3
Beabsichtigt ein Arbeitgeber, für seine Arbeitnehmer Kurzarbeitsentschädigung geltend zu machen, so muss er dies der kantonalen Amtsstelle mindestens zehn Tage vor Beginn der Kurzarbeit schriftlich voranmelden. Der Bundesrat kann für Ausnahmefälle kürzere Voranmeldefristen vorsehen. Die Voranmeldung ist zu erneuern, wenn die Kurzarbeit länger als drei Monate dauert (Art. 36 Abs. 1 AVIG). In der Voranmeldung muss der Arbeitgeber unter anderem Ausmass und voraussichtliche Dauer der Kurzarbeit angeben (Art. 36 Abs. 2
lit
. b AVIG) sowie die Notwendigkeit der Kurzarbeit begründen und anhand der durch den Bundes
rat bestimmten Unterlagen glaubhaft machen, dass die Anspruchsvorausset
zun
gen nach den Artikeln 31 Abs. 1 und 32 Absatz 1 Buchstabe a erfüllt sind. Die kantonale Amtsstelle kann weitere zur Prüfung nötige Unterlagen einverlan
gen (Art. 36 Abs. 3 AVIG). Die kantonale Amtsstelle prüft, ob die Anspruchs
voraus
setzungen glaubhaft gemacht worden sind und die Notwendigkeit der Kurzarbeit begründet ist. Hält sie eine oder mehrere Anspruchsvoraussetzungen für nicht erfüllt, erhebt sie durch Verfügung Einspruch gegen die Auszahlung der Entschä
digung (Art. 36 Abs. 4 Satz 1 AVIG).
1.4
Im Zusammenhang mit Massnahmen wegen des Coronavirus (COVID-19) erliess der Bundesrat unter anderem die folgenden Verordnungen, die innert kurzer Zeit mehrere Änderungen erfuhren:
1.
Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (
Covid
-19-Verordnung 2) vom 13. März 2020
, ersetzt durch
Verordnung 3 über
Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19-Verordnung 3)
vom 19.
Juni 2020
(SR 818.101.24)
;
2.
Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung
der Covid-19-Epidemie
(
Covid
-19-Verordnung besondere Lage
)
vom 19. Juni 2020
, ersetzt durch gleichlautende
Verordnung
vom 2
3.
Juni 2021
(SR 818.101.26)
;
3.
Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (
Covid
-
19-Verordnung Arbeitslosen
versicherung) vom 20. März 2020 (SR 837.033)
;
4.
Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (
Covid
-
19-Verordnung Erwerbsausfall) vom 20. März 2020 (SR 830.31).
1.5
Im Übrigen hat das
Staatssekretariat für Wirtschaft
SECO diesbezüglich weiter
gehende Vorgaben für die Verwaltung publiziert (
vgl. etwa Weisung 2021/06: Aktualisierung «Sonderregelungen aufgrund der Pandemie» vom 19. März 2021).
Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei
dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel
len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).
2
.
2
.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die
Y._
- respektive ihr Arbeit
nehmer
Z._
(
Urk. 6
/2,
Urk. 6/26
)
-
unter dem Gesichtspunkt der Anrechen
barkeit des Arbeits
ausfalls ab 26. Mai
2021 (vgl. Urk. 6
/1) die Anspruchs
voraussetzungen für Kurz
arbeits
entschädigung erfüllen.
2.2
Im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 3
0.
August 2021 führte der
Beschwer
de
gegner im Wesentlichen
aus
,
der Beschwerdeführer habe vor
ge
bracht, dass die
Y._
seit
Beginn
der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 kontinuier
lich weniger Kunden habe. Ein solcher Rückgang könne den Umsatzzahlen
des Unter
nehmens
aber nicht entnommen werden. D
ie
Y._
habe im Jahr 2020
- nach Ausbruch der
Covid-19-Pandemie -
einen
etwa gleich hohen Umsatz wie im Jahr
2019
verbucht.
Weiter sei nicht ersichtlich,
dass die
Y._
in den Monaten vor der Voran
mel
dung im Mai
2021
wesentlich geringere Umsätze als in den Jahren 2020 und 2019
erzielt
habe.
Das Vorbringen des
Beschwerde
führers la
sse sich mithin nicht
mit Tatsachen belegen. Die vom
Beschwerdeführer
ange
geben Zahlen wür
den vielmehr
auf ver
gleichsweise konstante Umsätze trotz Pandemie hin
weisen (
Urk.
2 S. 2).
Alsdann
habe d
er Beschwerdeführer
keine
Beweismittel, die auf einen Rückgang der Kundschaft wegen Einschränkungen von Veranstal
tungen schliessen lassen würden,
eingereicht (
Urk.
2 S. 2-3)
.
Es sei somit
nicht
ausgewiesen
, dass Arbeits
ausfälle wegen behörd
liche
r
Mass
nahmen im Zusam
menhang mit dem Corona
virus entstanden seien
(
Urk.
2 S. 3).
2
.
3
Der Beschwerdeführer
machte
mit seiner Beschwerde vom 3
0.
September 2021
geltend,
dass sein Unternehmen
sehr wohl von der Covid-19-Pandemie betroffen sei. Es sei bekannt, dass die
von der Covid-19-Pandemie gebeutelte
Event- und Gastro-Branche sehr stark
mit der Musik-Branche verknüpft sei.
Wenn die Musi
ker selber keine Einnahmen hätten, könnten sie sich auch keine neue Musik
instrumente anschaffen. Folglich würden o
hne Events wenige
r Musik
instrumente gekauft.
Die Covid-19-Pandemie habe
mithin ebenfalls
Aus
wirkun
gen auf den Handel mit M
usik
instrumenten.
Aus der
mit der Beschwerde
eing
e
reichten
Abrechnung der Sozialver
siche
rungs
anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Corona-Erwerbsausfallent
schä
digung sei ersichtlich, dass die Umsätze
der
Y._
Pandemie-bedingt zurück
gegangen seien (
Urk.
1).
3.
Im Verwaltungsverfahren teilte d
er Beschwerdeführer
dem Beschwerdegegner
am 2
5. Mai 2021 mit, dass
die
Umsätze seines Unternehmens in den Jahren 2019 und 2020 Fr. 105'000.-- beziehungsweise Fr. 102'000.-- betragen hätten (
Urk.
6/36).
Am 9. Juni 2021 gab er
den Umsatz in den Monaten Juni bis November 2019 mit total
Fr.
46'741.--, den Umsatz für das ganze Jahr 2020 mit total Fr. 104'593.-- und den Umsatz für die
Zeit vom 1. Januar bis 9.
Juni
2021 mit
Fr.
33'660.--
an
(
Urk.
6/140). Wird der vom Beschwerdeführer gemäss
s
einen Angaben
im Jahr 2019 erzielte durchsch
nittliche
Monatsumsatz
(
Fr.
7'790.--
) auf ein Jahr hoch
ge
rechnet
, resultiert ein
Jahresumsatz
in der Höhe von
Fr.
93'480.--. Am 1
0.
Juni 2021 erklärte der Beschwerdeführer
gegenüber der Sachbearbeiterin des Beschwerdegegners
telefonisch, dass er die Umsatzzahlen der Zeitperiode Januar bis Mai 2019 nicht nachreichen könne, da er auf seinem Postkonto nur die Zahlen der letzten zwei Jahre
verfügbar
habe. Seinen Buchhalter könne er seit
drei
Monaten nicht mehr erreichen (
Urk.
6/139). Das heisst, dass der Beschwerdeführer dem Beschwerde
gegner die Umsatzzahlen - soweit
für ihn
verfügbar - im Ver
waltungs
verfahren
kundgetan hat.
Aufgrund dieser Zahlen
ergibt
sich
, dass die
Schluss
fol
gerung des
Beschwerdegegner
s
, wonach
die weitgehend konstanten
Umsatz
zahlen der
Y._
in den Jahren 2019
(vor der Covid-19-Pandemie) sowie 2020 und
2021
(während der Covid-19-Pandemie)
gegen
Arbeits
aus
fälle wegen der behörd
lichen Mass
nahmen im Zusammenhang mit dem Corona
viru
s spre
chen, nicht zu beanstanden ist.
Bei den vom Beschwerde
führer
mit
seiner Beschwerde vom 30. September 2021 aufgelegten Unterlagen handelt es
sich sodann
nicht um von der Ausgleichskasse erstellte Abrechnungen, sondern um vom Beschwerde
führer ausgefüllte und am Tag der Beschwerde
einreichung unter
zeichnete An
melde
formulare für den Bezug einer Corona-Erwerbs
aus
fall
ent
schä
digung ab 17. September 2020 (Urk. 3).
Laut
den
darin gemachten
Anga
ben
soll
der
Umsatz
der
Y._
im J
ahr 2019
Fr.
145'800.-- betragen haben
(Urk. 3)
.
Diese Selbstan
gaben des Beschwerde
führers haben keinen höheren Beweiswert als die von ihm vor der leistungs
ablehnenden Ver
fügung
vom 21. Juni 2021
gemachten
Ausführungen zu den Umsatzzahlen
.
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversiche
rungsrechts in der Regel auf die sogenannten spontanen «Aussagen der ersten Stunde» ab, denen in beweismässi
ger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Über
legungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen).
Die Umsatzzahlen gemäss
den
ursprünglichen Angaben des Beschwerdeführers sprechen - wie fest
gehalten - gegen Arbeitsaus
fälle wegen der behörd
lichen Mass
nahmen im Zusam
menhang mit dem Corona
virus. W
enn es
aber
am Nachweis einer
wesent
lichen
Umsatzeinbusse
während der Corona-Pan
demie
fehlt
,
dringt der
B
eschwer
deführer
mit seinem Vorbringen
, wonach die Dienstleistungen seines Unterneh
mens
Covid-19
-bedingt
weniger nachgefragt worden seien (
Urk.
1),
nicht durch
.
Der Beschwerdegegner hat den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung
ab
26. Mai 2021 somit
zur Recht verneint.
4.
Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene
Einspracheentscheid
vom
30. August 2021
(Urk. 2) als rechtens, weswegen die Beschwerde abzuweisen ist.