Decision ID: c181b599-862c-5eb0-9b3a-01ea337e2330
Year: 2016
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Im Oktober 2012 reichte die C._ AG ein Baugesuch ein für den Neubau eines 18 m hohen Antennenmasts mit GSM- und  auf der Parzelle Erlach Gbbl. Nr. 1_ am  41 in Erlach. Die Kleinstadt ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) verzeichnet; der Standort der Mobilfunkanlage liegt in der Umgebungszone XI mit  b. Nordöstlich davon befindet sich das Objekt Nr. 2_ «St. Petersinsel-Heidenweg» des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN). Gegen das Vorhaben erhoben 56 Personen, unter ihnen die heutigen Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführer, am 12. November 2012 gemeinsam Einsprache. Das Regierungsstatthalteramt Seeland holte eine Stellungnahme der  Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK)  Berichte des beco Berner Wirtschaft, Abteilung Immissionsschutz, ein, und erteilte mit Gesamtentscheid vom 13. August 2013 die beantragte .
B.
Dagegen erhoben 48 Einsprecherinnen und Einsprecher am 13.  2013 gemeinsam Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und  des Kantons Bern (BVE). Diese führte einen Augenschein unter Mitwirkung einer Delegation der Eidgenössischen Natur- und  (ENHK) durch, die anschliessend ein Gutachten . Mit Entscheid vom 3. Juli 2014 hiess die BVE die Beschwerde  gut, als sie den Gesamtentscheid des Regierungsstatthalters mit zwei Auflagen betreffend Farbgestaltung der Antenne sowie Immissionsschutz ergänzte. Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.03.2016, Nr. 100.2014.226U, Seite 3
C.
Gegen diesen Entscheid haben A._ und B._ und Mitbeteiligte (insgesamt 46 Einsprecherinnen und Einsprecher) am 6.  2014 gemeinsam Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit  Rechtsbegehren:
«1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Baugesuch sei abzuschlagen. Eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung der  mit Mobilfunk bei einer Masthöhe von 15 Metern und zur allfälligen Bewilligung einer auf 15 Meter Höhe reduzierten  nach entsprechender Projektänderung an die Vorinstanz .
2. [Beweisantrag]
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge»
Die C._ AG beantragt mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2014, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Die BVE beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 14. August 2014 die Abweisung der Beschwerde. Die Einwohnergemeinde (EG) Erlach hat sich nicht vernehmen lassen.
Der Instruktionsrichter hat in der Folge weitere Beweismassnahmen , namentlich von der C._ AG zusätzliche Auskünfte und Unterlagen betreffend funktechnische Versorgungslage, alternative  und Alternativstandorte einverlangt sowie einen  des beco Berner Wirtschaft, Abteilung Immissionsschutz, und eine Stellungnahme der EG Erlach eingeholt. Die Parteien haben sich mit Schlussbemerkungen vom 27. November 2015 zum Beweisergebnis , wobei sie an ihren Rechtsbegehren festgehalten haben. Die BVE hat auf eine weitere Stellungnahme verzichtet, und die EG Erlach hat sich nicht mehr vernehmen lassen.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.03.2016, Nr. 100.2014.226U, Seite 4

Considerations:
Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Die Beschwerdeführenden haben am  Verfahren teilgenommen, sind durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und haben als Nachbarinnen und Nachbarn ein  Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Auf die form- und fristgerecht eingereichte  ist einzutreten. Welche Sachurteilsvoraussetzungen die  in Frage stellt (vorne Bst. C), ist nicht erkennbar.
1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).
2.
2.1 Gegenstand des Verfahrens ist das Vorhaben der , auf der Parzelle Nr. 1_ einen 18 m hohen Antennenmast mit Mobilfunkantennen zu erstellen (act. 3A pag. 10). Die Anlage käme an der Nordwestfassade einer Halle der Bootswerft am Seestrandweg 41 in Erlach zu stehen und würde dieses Gebäude ab Dachtraufe um rund 13 m . Der Durchmesser des Mastes soll an der Basis 50 cm betragen und sich gegen oben nach und nach bis auf 25 cm verkleinern. Am oberen Ende sind zwei rund 1,5 m hohe Antennenpanels vorgesehen; der  der Anlage beträgt dort 1 m (angefochtener Entscheid E. 4a; Gutachten der ENHK vom 1.4.2014, act 3B pag. 156); Baueingabeplan vom 24.6.2013, act. 3A1). Die Mobilfunkantennen sollen nach  Darstellung der Beschwerdegegnerin das Gemeindegebiet von Erlach mit GSM- und UMTS-Diensten versorgen und damit eine provisorische Anlage am Seestrandweg ablösen, die zur Deckung der Versorgungslücke
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im Mobilfunknetz der Beschwerdegegnerin errichtet wurde, nachdem eine Sendeanlage auf dem Postgebäude aus Gründen des Ortsbildschutzes entfernt werden musste.
2.2 Die Parzelle Nr. 1_ befindet sich im Wirkungsbereich des  Nr. 2 vom 22. Juni 2011, Sektor C, jedoch ausserhalb der Uferschutzzone. Art. 623 des Baureglements der EG Erlach vom 22. Juni 2011 (BR; genehmigt durch das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern [AGR] am 11.4.2012) erlaubt im Sektor C bestehendes Gewerbe (Bootswerft usw.), stilles Gewerbe sowie Wohnnutzung für das standortgebundene Personal. Es handelt sich folglich um Baugebiet (vgl. zur möglichen Zuweisung einer Parzelle zur Bauzone im Uferschutzplan Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, Art. 11 N. 20 mit Hinweis auf VGE 21284 vom 3.12.2001, E. 3a).
2.3 Nicht mehr umstritten ist, dass das Vorhaben grundsätzlich  ist und die massgebenden Grenzwerte zum Schutz vor  Strahlung eingehalten werden. Streitig und zu prüfen ist , ob das Projekt einen unzulässigen Eingriff in das ISOS-geschützte Ortsbild darstellt.
3.
3.1 Das Erteilen einer Baubewilligung für eine Mobilfunkanlage (auch) innerhalb der Bauzone stellt eine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 78 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 2 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) dar. Das NHG und seine Ausführungserlasse sind somit direkt anwendbar (BGE 131 II 545 E. 2.2 mit Hinweis; BVR 2009 S. 129 E. 7.1; vgl. auch BVR 2014 S. 251 E. 3.2).
3.2 Erlach ist als Kleinstadt von nationaler Bedeutung im ISOS  (Art. 5 NHG; Art. 1 i.V.m. Anhang zur Verordnung vom 9. September 1981 über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz [VISOS; SR 451.12]). Gemäss Art. 6 NHG wird durch die Aufnahme eines Objekts von nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes dargetan,
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dass es in besonderem Mass die ungeschmälerte Erhaltung, jedenfalls aber unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen  die grösstmögliche Schonung verdient (Abs. 1). Ein  von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinn der Inventare darf bei Erfüllung einer Bundesaufgabe nur in Erwägung gezogen werden, wenn ihr bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Abs. 2).
3.3 Das Gebot der ungeschmälerten Erhaltung im Sinn von Art. 6 NHG bedeutet nicht, dass sich am bestehenden Zustand überhaupt nichts mehr ändern darf. Der Zustand des Objekts soll gesamthaft betrachtet unter dem Aspekt des Natur- und Heimatschutzes nicht verschlechtert werden.  geringfügige Nachteile einer Veränderung müssen durch  Vorteile mindestens ausgeglichen werden. Zur Beurteilung der  der ungeschmälerten Erhaltung ist von der jeweiligen  des Schutzgehalts auszugehen, d.h. die möglichen  sind an den verschiedenen Schutzzielen zu messen, die in den  veröffentlichten Beschreibungen zu den Gebieten des Inventars umschrieben sind (BGE 128 II 1, nicht publ. E. 4a [URP 2002 S. 39], 127 II 273 E. 4c; BVR 2009 S. 129 E. 7.4, je mit Hinweisen; VGE 2012/463 vom 7.7.2014, in URP 2014 S. 668 E. 7.2).
3.4 Ist mit dem Bauvorhaben ein schwerer Eingriff verbunden, d.h. eine umfangreiche und nicht wieder rückgängig zu machende Beeinträchtigung eines Schutzziels, so ist dies in Erfüllung einer Bundesaufgabe  unzulässig. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn das  auf ein gleich- oder höherwertiges Interesse von ebenfalls nationaler Bedeutung zurückgeht. Sind Eingriffe in ein Schutzgebiet hingegen bloss mit einem geringfügigen Nachteil verbunden, so sind sie zulässig, wenn sie im Rahmen einer Interessenabwägung gerechtfertigt erscheinen. Zudem dürfen bei leichten Eingriffen nicht negative Präjudizien für eine  zu erwarten sein, die insgesamt für den Natur- und  zu einem erheblich nachteiligen Ergebnis führen. In jedem Fall ist dafür zu sorgen, dass das Schutzobjekt die grösstmögliche Schonung , d.h. dass der Eingriff soweit möglich minimiert wird (BGE 127 II 273 E. 4c; BGer 1A.185/2006 vom 5.3.2007, in URP 2007 S. 461 E. 7.1;
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BVR 2009 S. 129 E. 7.4 mit weiteren Hinweisen). Der vorgesehene Eingriff in das Inventarobjekt darf dabei nicht weiter gehen, als dies zur Erreichung des Ziels erforderlich ist, und es dürfen keine ungeeigneten oder  schädigenden Massnahmen ergriffen werden. Da die grösstmögliche aller Schonungen der Verzicht auf den beeinträchtigenden Eingriff ist, muss die von Art. 6 NHG verlangte Schonung bei der Interessenabwägung zum Tragen kommen (vgl. BGE 135 II 209 E. 2.1 S. 212): Die Forderung nach grösstmöglicher Schonung verleiht dem Erhaltungsinteresse damit  Gewicht bzw. stellt erhöhte Anforderungen an das Eingriffsinteresse (vgl. Jörg Leimbacher, in Kommentar NHG, 1997, Art. 6 N. 9 f.; Markus Gredig, Der Schutz des UNESCO-Welterbes in der Schweiz, Diss. Freiburg 2013/2014, S. 172 f.; ferner BVE 6.5.2003, in BVR 2004 S. 326 E. 6).
4.
4.1 Das ISOS umschreibt Erlach wie folgt (einsehbar unter: <https://dav0.bgdi.admin.ch/isos/ISOS_0619.pdf>):
«Mittelalterliches Landstädtchen in malerischer Lage am oberen Ende des Bielersees. Aussergewöhnlich ursprünglich erhaltene Oberstadt mit Schloss, am Hangfuss ehemalige Vorstadt und heutiges . Dazwischen Rebberg am See, überbauter Strandboden,  und Hafen. [...] Das im Kern mittelalterliche Schloss  nicht nur durch seine Lage, sondern auch als – noch heute durchaus spürbarer – Ausgangspunkt der urbanen Entwicklung  das Stadtbild. [...] Mit ihren beidseitigen Häuserreihen und dem gepflästerten Gassenbelag bietet die Oberstadt eines der  spätgotischen Kleinstadtbilder der westlichen Schweiz. [...] Die gesamte Unterstadt bietet mit ihren homogenen, nur punktuell durch neuere Eingriffe beeinträchtigten Gassen das typische Bild einer Berner Kleinstadt. Ihre Einfachheit, begründet auch durch die flache Topographie, kontrastiert mit der spektakulär ansteigenden Anlage der Oberstadt am Schlossberg. [...] Zu den charakteristischen  des Städtchens zählen das obere Becken des Bielersees, der zur St. Petersinsel führende Heideweg und der Jolimont, dessen dicht  Hänge im unteren Teil von Reben bewachsen sind. Diese oben von Waldrändern begrenzten Rebberge sind wesentlicher  des äusseren Ortsbildes, allerdings da und dort durch  des 20. Jahrhunderts beeinträchtigt [...]. Noch problematischer sind die Umgebungen in der Ebene. Der Strandboden, der sich  um die Altstadt legt, und die Ebene im Süden sind ungeordnet – teils locker, teils dicht – überbaut (U-Zo IX-XII). Besonders in der  von Vinelz her wirkt der Ortsbildvordergrund durch , schräggestellte Wohnblöcke und grossvolumige  in zunehmendem Masse gestört [...]. Die in offener Bauweise zer-
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siedelten Umgebungen stehen in krassem Gegensatz zur  Bebauung der alten Stadtteile.»
Erlach kommen gemäss ISOS besondere Lagequalitäten zu wegen der eindrücklichen Lage am oberen Ende des Bielersees und zu Füssen des Jolimont, und besondere räumliche Qualitäten durch die starke optische Verbindung von Ober- und Unterstadt über den Schlossrebberg hinweg, durch den steilen, aussergewöhnlich altertümlich wirkenden Gassenraum der Oberstadt, durch die klar definierten Strassenräume der Unterstadt und durch die einfachen Übergänge zwischen den einzelnen Ortsbildteilen. Durch die klare Ablesbarkeit der baulichen Entwicklungsphasen, durch das siedlungstypologisch interessante Nebeneinander von Schloss, Oberstadt, Markt und Unterstadt, durch die bemerkenswert frühen Laubengänge und durch die gesamthaft überdurchschnittlich wertvolle Bausubstanz erhält Erlach im ISOS nicht nur bei den räumlichen, sondern auch bei den  Qualitäten die Höchstqualifikation. Schloss, Oberstadt und Unterstadt sind im ISOS in der Aufnahmekategorie A (ursprüngliche Substanz) mit Erhaltungsziel A (Erhalten der Substanz) aufgenommen. Erhaltungsziel A bedeutet, dass alle Bauten, Anlageteile und Freiräume  erhalten und störende Eingriffe beseitigt werden sollen. Die Parzelle Nr. 1_, auf der die projektierte Mobilfunkanlage zu stehen käme, befindet sich gemäss Aufnahmeplan des ISOS in der Umgebungszone XI (neues Wohnquartier auf Strandboden). Diese Zone ist nach ISOS von gewisser Bedeutung, aber ohne besondere räumliche oder architekturhistorische Qualität. Sie ist in der Aufnahmekategorie b, d.h. als empfindlicher Teil des Ortsbilds, mit Erhaltungsziel b erfasst; mit diesem Ziel sollen die  erhalten werden, die für die angrenzenden Ortsbildteile wesentlich sind.
4.2 Aufgrund der Beschreibung im ISOS hat die ENHK in ihrem  vom 1. April 2014 (act. 3B pag. 153 ff.) für den vom Vorhaben  Teil des Ortsbilds von nationaler Bedeutung sowie für die , die für die Sichtbezüge wichtig sind, folgende Schutzziele formuliert (pag. 155):
«- Ungeschmälerte Erhaltung aller Bauten, Anlageteile und Freiräume, die für die Ablesbarkeit der historischen Entwicklung des Ortsbildes bedeutsam sind;
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- Ungeschmälerte Erhaltung der charakteristischen Silhouette der Oberen Altstadt mit dem Schloss sowie der Unteren Altstadt mit ihrer geschlossenen Gesamtwirkung;
- Ungeschmälerte Erhaltung der Freiräume zwischen Schloss und Unterer Altstadt (Schlossrebberg);
- Ungeschmälerte Erhaltung des Uferstreifens (Umgebungsrichtung VIII);
- Erhalten der bestehenden Freiräume auf dem Strandboden ( XI);
- Ungeschmälerte Erhaltung des intensiven wechselseitigen  des Ortes mit dem Heideweg und der St. Petersinsel.»
Die ENHK hat die Frage der Beeinträchtigung des ISOS-geschützten  nach den Blickrichtungen von sieben Standorten aus beurteilt, wobei sie auf Begehren der Beschwerdeführenden die abdeckende Wirkung eines zweikronigen Nadelbaums neben der vorgesehenen Anlage ausser Acht gelassen hat. Sie kommt zum Schluss, dass die Ansicht vom  oder von der St. Petersinsel auf die Obere Altstadt mit dem Schloss nicht zusätzlich beeinträchtigt würde, da sie auch ohne das Vorhaben durch Schiffsmasten und Bäume eingeschränkt sei. Umgekehrt bleibe der Blick vom Schloss auf den Bielersee weiterhin frei. In dem Panorama, das sich Betrachterinnen und Betrachtern auf der Schlossterrasse biete, sei die Antenne nur ein verschwindend kleines Element, das sich in der Ferne im Gewirr der Äste verliere. Die freie Sicht auf die St. Petersinsel werde somit vom Vorhaben aus keinem Blickwinkel beeinträchtigt. Nur von den zwei Standorten Märit 4 und Manuelweg, südlich von Underi Gruesse, würde sich die Anlage vom Hintergrund abheben. Beim Märit 4 wäre sie bei heller Farbgebung ohne weiteres erkennbar, da sie sich vom Hintergrund des Hügelzugs auf der gegenüberliegenden Seeseite abhebe. Da sie mit 18 m Höhe diesen Hügelzug nicht überragen könnte, würde eine dunkle  ihre Auffälligkeit stark reduzieren. Der Blick werde durch die  der Häuser aus verschiedenen Epochen sowie durch vertikale  wie Kamine und Strassenlaternen abgelenkt, so dass die  in der Ferne optisch nicht ins Gewicht falle. Beim Manuelweg würde die Anlage in störender Weise sichtbar und würde das Schutzziel der ungeschmälerten Erhaltung der charakteristischen Silhouette der  Altstadt beeinträchtigen. Sie würde neben den bereits bestehenden Eingriffen in das Ortsbild eine leichte zusätzliche Beeinträchtigung . Auch hier würde aber eine dunkle Farbgebung die farbliche Einpas-
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sung der Antennenanlage in die dichten, sich vor dem See dunkel  Laubbäume unterstützen. Insgesamt erscheint der ENHK der Strandboden als Standort für die Mobilfunkanlage dennoch geeignet,  die Anlage nicht als freistehendes Einzelelement in Erscheinung trete. Eine an der Bootswerft angebrachte Antennenanlage würde in ihrer Eigenschaft als rein technisches Element optisch in diesen bereits  Fremdkörper integriert und nicht als zusätzliches,  und störendes Fremdelement wirken (pag. 156 ff.).
4.3 Gestützt auf die vorhandenen Unterlagen und die Besichtigung vor Ort kommt die ENHK zum Schluss, dass eine Antennenanlage von  18 m zu einer leichten zusätzlichen Beeinträchtigung des Ortsbilds von nationaler Bedeutung führt. Um der Forderung nach grösstmöglicher Schonung des inventarisierten Objekts zu entsprechen, beantragt sie, eine Reduktion der Anlage auf 15 m hinsichtlich der Abdeckung zu prüfen und, sofern diese zufriedenstellend sei, zu realisieren. Zudem sei für die Anlage eine dunkle, matte Farbgebung zu wählen (act. 3B pag. 159).
4.4 Soweit die Beschwerdegegnerin geltend macht, der Beizug der ENHK sei nicht nötig gewesen, kann ihr nicht gefolgt werden: Wenn bei der Erfüllung einer Bundesaufgabe ein inventarisiertes Objekt beeinträchtigt werden könnte oder sich in diesem Zusammenhang grundsätzliche Fragen stellen, so hat die zuständige Behörde rechtzeitig ein Gutachten einer  nach Art. 25 Abs. 1 NHG einzuholen, worin darzulegen ist, ob das Objekt ungeschmälert zu erhalten oder wie es zu schonen ist (Art. 7 Abs. 2 NHG). Soll der durch die Art. 6 und 7 NHG angestrebte verstärkte Schutz nicht unterlaufen werden, sind an das Kriterium der möglichen  geringe Anforderungen zu stellen. Es ist immer dann erfüllt, wenn die zuständige Stelle eine Beeinträchtigung (im Sinn der Inventare) nicht mit Sicherheit ausschliessen kann. Im Zweifelsfall ist somit die Kommission beizuziehen (BGer 1C_482/2012 vom 14.5.2014, in URP 2014 S. 637, nicht publ. E. 3.6; Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 7 N. 5). Da eine  des ISOS-geschützten Ortsbilds im vorliegenden Fall nicht mit Sicherheit auszuschliessen war, hat die BVE die Begutachtung  veranlasst. Darauf ist deshalb grundsätzlich abzustellen (vgl. BGer 1C_542/2012 vom 14.5.2013, E. 5.4).
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5.
5.1 Die BVE hat die beantragte Bewilligung gestützt auf das Gutachten der ENHK erteilt mit der Auflage, für die Antenne sei eine dunkle, matte Farbe zu wählen. Nach Ansicht der Beschwerdeführenden widerspricht das Vorhaben mit der projektierten 18 m hohen Antenne den Vorgaben des Natur- und Heimatschutzes. Sie bemängeln im Wesentlichen, dass  Alternativstandorte nur ungenügend abgeklärt worden seien. Zudem dürfe die Antenne mit Blick auf das Gutachten der ENHK maximal 15 m hoch sein; eine höhere Antenne sei für die Versorgung von Erlach mit Mobilfunk nicht notwendig. Die Beschwerdegegnerin hält das Projekt für bewilligungsfähig. Die Anlage sei nötig, um Erlach nach den heutigen  und Ansprüchen mit Mobilfunk zu versorgen und Lücken im Netz zu vermeiden, wenn die bisherige provisorische Anlage abgebaut werde.
5.2 Die Stellungnahme der ENHK ist für die entscheidenden Behörden und die Gerichte nicht bindend. Das Gutachten stellt jedoch eine  vorgeschriebene amtliche Expertise dar, der grosses Gewicht  und von deren Ergebnis – namentlich bezüglich der tatsächlichen Feststellungen – nur aus triftigen Gründen bzw. bei begründeten Zweifeln abgewichen werden darf (BGE 136 II 214 E. 5, 127 II 273 E. 4b; BVR 2009 S. 129 E. 7.3).
5.3 Aufgrund des Gutachtens der ENHK steht fest, dass die projektierte Antenne mit einer Höhe von 18 m eine leichte (zusätzliche)  des Ortsbilds von nationaler Bedeutung bewirkt (vorne E. 4). Zur  steht mithin bloss ein leichter Eingriff in das Schutzobjekt, was die Beschwerdeführenden denn auch nicht in Frage stellen. Er ist daher , wenn das Gebot der grösstmöglichen Schonung gemäss Art. 6 NHG in einer Abwägung der auf dem Spiel stehenden Interessen respektiert wird (vorne E. 3).
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6.
6.1 Art. 6 NHG verlangt, dass mögliche alternative Standorte für das streitige Vorhaben geprüft und deren Vor- und Nachteile für die  und die Interessen des Natur- und Heimatschutzes gegeneinander abgewogen werden. Das gilt auch, wenn das Projekt wie hier innerhalb der Bauzone liegt und damit grundsätzlich Anspruch auf Erteilung der  besteht, wenn dem Vorhaben keine Hindernisse aus dem  Recht entgegenstehen (BVR 2009 S. 129 E. 9.4; Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 6 N. 9).
6.2 Der vorgesehene Standort liegt in der Umgebungszone XI und  in einem der am wenigsten geschützten Gebiete von Erlach (vorne E. 4.1). Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführenden wurden  Alternativstandorte geprüft: Standorte in den Gebieten Tennisplatz oder Bootshafen wurden aus Gründen des Landschaftsschutzes verworfen, da sie von den Aussichtsstandorten im Schloss oder von der  her im direkten Sichtfeld in Richtung Heidenweg/St. Petersinsel liegen (Eingabe der Gemeinde vom 14.10.2013, act. 3B pag. 41). Ein Standort ausserhalb des ISOS-Schutzgebiets entspräche nach Angaben der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen der aktuellen  durch die bestehenden Umgebungsstandorte Erlach Schiessstand und La Neuveville Centre (act. 7 Ziff. 4a). Ein Standort beim Feuerwehrmagazin Vinelz sowie Standorte südlich des Schlosses wurden verworfen, da damit die angestrebte Netzabdeckung ebenfalls nicht erreicht werden könnte (act. 7 Ziff. 3). Geprüft wurde sodann ein Alternativstandort am  7; dieser wurde von der OLK kritisch beurteilt aufgrund der  Lage und der Nähe zur Altstadt (Bericht vom 24.1.2012, act. 14A). Die OLK sprach sich für den vorgesehenen Standort am Seestrandweg aus (vgl. zur Diskussion von Alternativstandorten auch die Ausführungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vorinstanzlichen Augenschein; act. 3B pag. 115 ff.; Stellungnahme der Gemeinde vom 24.8.2015, act. 14). Damit besteht namentlich im Unterschied zum von den  erwähnten BGE 141 II 245 kein in Frage kommender Alternativstandort ausserhalb der Bauzone bzw. ausserhalb des Schutzgebiets. Anders als in jenem Fall soll die Anlage hier in erster Linie der Versorgung des Bau-
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gebiets dienen; unter diesen Umständen wäre eine Anlage ausserhalb der Bauzone nicht ohne weiteres bewilligungsfähig (vgl. BGE 141 II 245 E. 7.8 mit Hinweis). Eine Mobilfunkversorgung mit mehreren kleineren, nicht  Antennen (Mikrozellen) innerhalb des Städtchens schliesst die  aus, da die Reichweite zu gering und eine durchgängige Versorgung eines grösseren Gebiets damit nicht möglich sei (Eingabe vom 12.10.2015, act. 20).
6.3 Der gewählte Standort am Seestrandweg widerspricht somit dem Gebot der grösstmöglichen Schonung des Inventarobjekts nicht. Das deckt sich auch mit der Einschätzung der ENHK, die den gewählten Standort am Seestrandweg 41 grundsätzlich für geeignet hält (vorne E. 4.2). Von dieser Beurteilung abzuweichen besteht nach dem Gesagten kein Anlass.
7.
7.1 Das Projekt muss sich in Ausmass und Gestaltung an die  notwendigen Mindestmasse halten (Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 6 N. 9 mit Hinweisen). Zu prüfen ist deshalb auch, ob die  von 18 m mit dem Gebot grösstmöglicher Schonung vereinbar ist oder ob allenfalls eine Reduktion geboten wäre (vgl. BGE 115 Ib 131 E. 5h/hd betreffend eine Richtstrahlantenne für die drahtlose ).
7.2 Die ENHK hat beantragt, die Beschränkung der Anlage auf 15 m Höhe zu prüfen (vorne E. 4.3). Diesen Antrag hat sie mit dem Verweis auf ein Gutachten von Prof. Dr. D._ vom 14. August 2003 begründet, das im Verfahren betreffend ein Vorhaben einer anderen  am Seestrandweg erstellt worden war (act. 3B pag. 158). Der Gutachter kam damals zum Schluss, dass eine Antenne von 15 m Höhe voraussichtlich genügen würde für die Versorgung von Erlach allein (ohne Zufahrtsstrassen und See, die von anderen, weniger heiklen Standorten aus abgedeckt werden könnten), was die betroffene Mobilfunkanbieterin ebenfalls eingeräumt hatte. Die vorgesehene 25 m hohe Antennenanlage wurde deshalb nicht bewilligt (VGE 21569 vom 20.1.2004, E. 4.5).
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.03.2016, Nr. 100.2014.226U, Seite 14
7.3 Das Gutachten der ENHK hat die Aufgabe, das allgemeine  von Art. 6 NHG objektspezifisch und sachdienlich zu konkretisieren, damit klar wird, was durch die Inventarisierung wirklich geschützt wird. Es soll weiter die Frage beantworten, ob, wie und in welchem Ausmass das beurteilte Vorhaben das Schutzobjekt bzw. die Schutzziele beeinträchtigen könnte; darzustellen und zu gewichten ist damit die Tragweite des  Eingriffs (vgl. BGer 1A.185/2006 vom 5.3.2007, in URP 2007 S. 461 E. 6.6 f.; BGer 1A.73-77/2002 vom 6.10.2003, in ZBl 2005 S. 369 E. 5.5.1; Markus Gredig, a.a.O., S. 173). Hingegen hat sich die ENHK nicht dazu zu äussern, in welchem Umfang die Netzabdeckung der  oder des Fernmeldeanbieters verwirklicht werden kann und soll. Soweit die Kommission das Interesse der Beschwerdegegnerin am  Vorhaben unter Hinweis auf das Gutachten D._ anzweifelt, das sich aus technischer Sicht zur Versorgung von Erlach mit Mobilfunk äussert (vgl. VGE 21569 vom 20.1.2004, E. 2.2), kann ihr daher nicht gefolgt werden. Ein Vertreter der Kommission hat am vorinstanzlichen Augenschein denn auch selber festgehalten, die Begutachtung beziehe sich einzig auf das Ortsbild (act. 3B pag. 114). Abgesehen davon können die bald 13 Jahre alten Aussagen des Gutachters zu einem anderen Vorhaben nicht unbesehen im vorliegenden Verfahren verwendet werden. Die Verhältnisse unterscheiden sich insbesondere bezüglich der bestehenden Netzabdeckung, weiterer in Frage kommender Standorte sowie des Standes der technischen Entwicklung bei der Mobilfunkversorgung erheblich. Es kann daher auch darauf verzichtet werden, das erwähnte Gutachten wie von den Beschwerdeführenden beantragt beizuziehen.
7.4 Die von der ENHK zur Diskussion gestellte Variante einer Antenne von 15 statt 18 m ist somit nur insofern von Bedeutung, als mit einer  der Antennenhöhe die Beeinträchtigung des Schutzobjekts  werden könnte. Davon geht die Kommission aus (act. 3B pag. 159), wobei allerdings auffällt, dass sie ihren Befund im Gutachten nicht näher begründet. Das gilt insbesondere für die Diskussion der beiden Standorte Märit 4 und Manuelweg, von wo aus die projektierte Antenne in störender Weise sichtbar wird (vorne E. 4.2): Vom Standort Märit 4 aus wäre die  gemäss den Ausführungen der ENHK zwar sichtbar; sie fiele in der
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Ferne aber optisch nicht ins Gewicht (act. 3B pag. 157). Es ist daher nicht davon auszugehen, dass eine Reduktion der Antennenhöhe den Eingriff in das Schutzobjektiv wesentlich vermindern würde. Was den Standort Manuelweg angeht, überragt die Antenne von dort aus gesehen zwar die charakteristische Silhouette der mittelalterlich geprägten Dachlandschaft deutlich (act. 3B pag. 157), nicht aber den Hintergrund aus Laubbäumen, der Erlach zum See hin abschliesst (Fotodokumentation vom 8.5.2014, Fotos Standort 10, act. 3B pag. 206 f.). Die mit der Auflage der BVE  dunkle Farbgebung unterstützt zudem die farbliche Einpassung der Antennenanlage in die dichten, sich vor dem See dunkel abhebenden Laubbäume (act. 3B pag. 158). An der optischen Integration ändert die Höhendifferenz somit entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden kaum etwas. Beim Standort Manuelweg handelt es sich zudem nicht um einen für die Fernwirkung des Ortsbilds besonders wichtigen und damit für den Ortsbildschutz massgeblichen Standort (vgl. BGer 1C_810/2013 vom 14.7.2014, E. 6.3, 1C_400/2008 vom 19.10.2009, in URP 2010 S. 123, nicht publ. E. 4.3). Eine Reduktion der Antennenhöhe könnte daher die Beeinträchtigung des Schutzobjekts – wenn überhaupt – nur marginal . Dementsprechend hat die ENHK die Variante einer Antenne mit 15 m auch nicht als Auflage genannt, sondern lediglich deren Prüfung . Ein erneuter Augenschein würde keine zusätzlichen Erkenntnisse bringen. Der entsprechende Beweisantrag der Beschwerdeführenden wird deshalb abgewiesen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu statt vieler BVR 2012 S. 252 E. 3.3.3; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 18 N. 9 f.).
7.5 Zur Auffassung der Beschwerdeführenden, die  habe nachzuweisen, dass ihr Vorhaben der Grundversorgung diene, ist Folgendes festzuhalten: Die Mobilfunkversorgung gehört nur  zur Grundversorgung mit Fernmeldediensten, nämlich dann, wenn ein Anschluss an das Festnetz nicht oder nur mit grossem Aufwand  wäre (BGer 1A.124/2003 vom 23.9.2003, in URP 2003 S. 731 und ZBl 2005 S. 167 E. 3.3, 1C_542/2012 vom 14.5.2013, E. 7.1). Dies trifft auf Erlach nicht zu, ist jedoch entgegen der Auffassung der  auch nicht entscheidend. In den genannten, auch in der Beschwerde erwähnten Urteilen wurden die Bewilligungen verweigert einerseits für ein
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Vorhaben innerhalb einer Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, deren Schutz sich nach Art. 78 Abs. 5 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 23d NHG richtet (BGer 1A.124/2003 vom 23.9.2003, in URP 2003 S. 731 und ZBl 2005 S. 167), und andererseits für ein Vorhaben, das eine schwere Beeinträchtigung eines schützenswerten Baudenkmals bewirkt hätte (BGer 1C_542/2012 vom 14.5.2013). In der Bauzone besteht kein Anlass, Mobilfunkanlagen von vornherein auf solche der Grundversorgung oder auf einen minimalen technischen Standard zu begrenzen. Gerade im urbanen Gebiet besteht eine hohe Nachfrage für Mobilfunkantennen, welche die Dächer überragen müssen, um ihre Funktion zu erfüllen (BGer 1C_118/2010 vom 20.10.2010, E. 6.4, 1A.6/2007 vom 6.9.2007, in URP 2008 S. 341, nicht publ. E. 4.3; vgl. auch BGE 138 II 570 [Pra 102/2013 Nr. 64] zur Gewährleistung der UMTS-Kommunikation auf einer SBB-Linie von einem Standort in der Landwirtschaftszone entlang der Bahnstrecke). Die Inhaberinnen einer Mobilfunkkonzession sind zudem bei der Festlegung der Qualitätskriterien für ihre Netze frei (Stellungnahme beco Berner Wirtschaft vom 3.6.2015, S. 2 mit Hinweis auf das Merkblatt des BAKOM vom 6.2.2003 über die Versorgung mit Mobilfunk, act. 11 und 11A [Merkblatt auch einsehbar unter: <http://www.bakom.admin.ch>]).  des Gebots grösstmöglicher Schonung nach Art. 6 NHG muss das Interesse an einer Mobilfunkversorgung im geplanten Ausmass – und damit namentlich auch an einer Anlage in der vorgesehenen Höhe – allerdings abgewogen werden gegen das Interesse, das ISOS-Objekt von  möglichst freizuhalten.
7.6 Zum Interesse an der vorgesehenen Mobilfunkversorgung mit einer 18 m hohen Anlage ist den Akten Folgendes zu entnehmen: Die  stellt sich auf den Standpunkt, es ergebe weder aus wirtschaftlicher noch aus technischer Sicht Sinn, einen neuen Standort mit der geplanten Breitbandstrategie für die Zukunft mit so wenig  zu erstellen, wie sie eine nur 15 m hohe Anlage erlaube ( S. 4 f.). Im vorinstanzlichen Verfahren führte sie am 7. Mai 2014 aus, der Zweck der geplanten Anlage (Gewährleistung einer guten Mobilfunkversorgung des westlichen Teils des Städtchens Erlach und der Umgebung) könne mit einer Antennenhöhe von 15 m nicht erreicht werden (act. 3B pag. 180). Auf Nachfrage des Instruktionsrichters teilte sie
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dem Verwaltungsgericht mit, die Versorgungslücken bei einer um 3 m  Antennenhöhe seien grafisch nicht darstellbar bzw. die  sei nicht aussagekräftig. Sie begründet die Annahme von  damit, dass das Städtchen Erlach aus einer dicht bebauten Häuserfront bestehe. Die Gebäude seien etwa 12 m hoch, und das  liege 3 m höher als die Uferzone. Die dichte Bauweise erschwere die Durchdringung des Mobilfunksignals in die Gebäude zusätzlich. Um eine ausreichende Versorgung im Städtchen zu gewährleisten, müsse die  höher sein als die Gebäude im Städtchen (act. 7 und 9). Das beco Berner Wirtschaft hat die Argumentation der Beschwerdegegnerin im  vor dem Verwaltungsgericht als plausibel beurteilt. Das  Fachamt für den Immissionsschutz hält fest, durch das Versetzen der Antennenpanels nach unten verändere sich der relative Winkel  Antenne und Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN); dies führe dazu, dass der Anlagegrenzwert an einigen OMEN zweifellos überschritten wäre. Damit die Grenzwerte eingehalten wären, müsste die Sendeleistung über die gesamte Anlage betrachtet um rund einen Drittel reduziert werden. Es sei nachvollziehbar, dass dies zu einer spürbaren Verschlechterung der Empfangsbedingungen an heiklen Orten führe (Stellungnahme vom 3.6.2015, act. 11).
7.7 Die Angaben der Beschwerdegegnerin zur Versorgungssituation mit der projektierten Anlage sind nur beschränkt überprüfbar. Dass eine  gute Versorgung mit Mobilfunkdiensten einem breiten Bedürfnis , ist indessen notorisch und wird auch von der Gemeinde betont. Die Gemeinde verweist namentlich auf die Bedeutung für die Alarmierung von Rettungsdiensten sowie für Erlach und Umgebung als Tourismusregion (act. 3B pag. 41). Die Beschwerdegegnerin hat dargelegt, wie sich eine weitere Reduktion der Höhe des Antennenmasts auf die  im Städtchen Erlach auswirken würde; diese Angaben hat das beco unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Grenzwerte als plausibel . Es ist daher davon auszugehen, dass die vorgesehene Anlage für die damit angestrebte Abdeckung heutiger und bereits absehbarer zukünftiger Anforderungen nicht überdimensioniert ist.
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7.8 Bei dieser Sachlage überwiegt das Interesse an einer qualitativ und quantitativ guten Versorgung von Erlach mit Mobilfunkdiensten das nur unwesentlich beeinträchtigte Interesse des Ortsbildschutzes auch dann, wenn Letzterem unter Berücksichtigung des Gebots grösstmöglicher  ein zusätzliches Gewicht beigemessen wird. Der Eingriff in das  Ortsbild geht mithin nicht weiter, als dies zur Erreichung des Ziels erforderlich ist. Der angefochtene Entscheid hält demnach der  stand. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist .
8.
8.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die unterliegenden Beschwerdeführenden grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Besondere Umstände können jedoch eine vom Unterliegerprinzip abweichende, dem Einzelfall und dessen Umständen angemessene Kostenverlegung oder den Verzicht auf Verfahrenskosten rechtfertigen. Dabei stehen behördliche Fehlleistungen im Vordergrund, die für die  mit erheblichem Mehraufwand verbunden gewesen sind. Nicht jeder geringfügige Fehler rechtfertigt indes einen (teilweisen) Verzicht auf . Zu berücksichtigen sind nur Normverstösse von einem  Gewicht, namentlich auch Mängel in der Sachverhaltsermittlung (BVR 2004 S. 133 E. 3.1; VGE 2011/291 vom 8.6.2012, E. 3.3.1; Merkli/ Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 9). – Die BVE hat den Sachverhalt insofern ungenügend abgeklärt, als sie die Grundlagen für die nach Art. 6 NHG gebotene umfassende Interessenabwägung nicht vollständig erhoben hat. Umstritten war namentlich das überwiegende Interesse an der  mit der vorgesehenen Höhe von 18 m; dieses hat die BVE ohne nähere Prüfung bejaht. Die Instruktionsmassnahmen mussten im  Verfahren nachgeholt werden, was für das Gericht und die Verfahrensbeteiligten zu einem erhöhten Aufwand geführt hat.  diesen Umständen rechtfertigt es sich, den Beschwerdeführenden  drei Viertel der Verfahrenskosten aufzuerlegen. Die verbleibenden Kosten sind nicht zu erheben (Art. 108 Abs. 2 VRPG).
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8.2 Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei nach Art. 108 Abs. 3 VRPG grundsätzlich die Parteikosten zu ersetzen. Besondere Umstände können aber einen ganzen oder teilweisen Parteikostenersatz zu Lasten des Gemeinwesens rechtfertigen. Im Vordergrund stehen wie bei Art. 108 Abs. 1 VRPG behördliche Fehlleistungen, die für die Parteien mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden sind (BVR 2004 S. 133 E. 3.2, 2004 S. 37 E. 3; VGE 2011/291 vom 8.6.2012, E. 4.3.1; Merkli/Aeschlimann/ Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 14 i.V.m. N. 16). – Die ungenügende  der BVE hat im verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu Mehraufwand und damit höheren Parteikosten der Parteien geführt. Es rechtfertigt sich deshalb, dem Kanton Bern (BVE) jeweils einen Viertel der Parteikosten der Beschwerdeführenden und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Die unterliegenden Beschwerdeführenden haben der  demnach drei Viertel ihrer Parteikosten zu ersetzen. Bei der Festlegung des Parteikostenersatzes für die Beschwerdegegnerin ist keine Mehrwertsteuer zu berücksichtigen, da sie mehrwertsteuerpflichtig ist (BVR 2014 S. 484 E. 6; vgl. Unternehmens-Identifikationsnummer-, einsehbar unter: <https://www.uid.admin.ch>).