Decision ID: 9000243c-6422-5c6b-b7e0-a53f1aaab038
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Am 2. Juni 2017 (Urk. 7/40) gewährte die Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich, IV-Stelle, X._, geboren 1965, Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch und setzte das Taggeld mit Verfügung vom 20. Juni 2017 auf Fr. 304.20 fest (Urk. 7/44 = Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 17. Juli 2017 (Datum des Poststempels) Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhe
bung der angefochtenen Verfügung und Neuberechnung des Taggeldes (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Oktober 2017 (Urk. 6) reichte die Beschwerde
gegnerin eine Stellungnahme der Ausgleichskasse Y._ (Urk. 8/1-2) ein und beantragte die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache zur Neuberechnung des Taggeldanspruchs.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent
scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes
gerichts U 209/02
vom 10. September 2003 E. 5.2).
2.
Vorliegend wurde der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt; die Berechnung des Taggeld-Tagesansatzes war gemäss Stellungnahme der Aus
gleichskasse vom 6. Oktober 2017 (Urk. 8/1) nicht korrekt.
Nachdem
die Be
schwer
degegnerin deshalb die Rückweisung der Sache zum neuen Entscheid und der Beschwerdeführer ebenfalls eine Neuberechnung beantragt
, ist die Be
schwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom
20. Juni 2017
aufzuheben und die Sache an die Besc
hwerdegegnerin zur Neu
berechnung des Taggeldes und zur neuen Verfügung
zurückzuweisen ist.
3.
Die Verfahrenskosten gemäss Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invali
denversicherung sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzuset
zen und aus
gangs
gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.