Decision ID: dfb057bd-8e7c-571a-9320-e68b9005dbf3
Year: 2015
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer stellte am 30. September 2012 im Empfangs- und
Verfahrenszentrum (EVZ) Basel ein Asylgesuch. Anlässlich der Befragung
zur Person (BzP) vom 8. Oktober 2012 im EVZ und der Anhörung vom 15.
Mai 2014 zu den Asylgründen machte er im Wesentlichen Folgendes gel-
tend:
Er stamme aus B._ und sei nach der Schulzeit als (...) tätig gewe-
sen. Im März 2009 sei er im Rahmen einer Razzia festgenommen, einige
Zeit inhaftiert und in der Folge dem Militärdienst zur Ausbildung zugeführt
worden, in der er schlecht behandelt worden sei. Wegen Problemen mit
seinen (...) sei er im August 2010 beziehungsweise im Januar 2011 zur
Behandlung in die Bataillonsklinik nach C._ geschickt worden.
Diese Gelegenheit habe er zur Desertion genutzt und sich zu einem Cousin
abgesetzt. Nach drei Wochen sei er nach Hause zurückgekehrt, wo er sich
rund ein Jahr versteckt gehalten und im (...) 2011 religiös geheiratet habe.
Kurz darauf habe er sich – wegen der Unterdrückung durch seine Regie-
rung und um in Frieden zu leben – zur illegalen Ausreise aus Eritrea in
Richtung Äthiopien entschieden, wo er im Januar 2012 angekommen sei.
Rund sechs Monate habe er sich in einem Flüchtlingslager aufgehalten und
dann die Weiterreise in den Sudan unternommen, von wo er am (...) Sep-
tember 2012 auf dem Luftweg in die Türkei und weiter nach Frankreich
gereist und am folgenden Tag per Zug illegal in die Schweiz gelangt sei.
Inzwischen sei er bei seinen Eltern von den Behörden gesucht worden.
Wegen der illegalen Ausreise seines Bruders sei ferner sein Vater im Jahre
2013 verhaftet worden. Seine Mutter sei zudem im Februar 2014 von An-
gehörigen seiner Einheit festgenommen worden. Seine Frau halte sich ak-
tuell im Sudan auf.
Der Beschwerdeführer reichte als einziges Beweismittel eine Kopie der
Identitätskarte seiner Mutter ein. Trotz einer am 30. September 2012 er-
gangenen schriftlichen Aufforderung zur Papierbeschaffung – mit Nach-
druck erneuert anlässlich der BzP und der Anhörung zu den Asylgründen
– reichte der Beschwerdeführer keine Identitätsdokumente ein. Hierzu er-
klärte er, er habe nie einen Reisepass beantragt und seine Identitätskarte
befinde sich bei den äthiopischen Behörden. Er werde sich um die Be-
schaffung weiterer Dokumente bemühen beziehungsweise er könne gar
keine solchen erhältlich machen.
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B.
Mit Verfügung vom 12. Januar 2015 – eröffnet am 14. Januar 2015 – ver-
neinte das SEM das Bestehen der Flüchtlingseigenschaft des Beschwer-
deführers, lehnte dessen Asylgesuch ab und ordnete seine Wegweisung
aus der Schweiz an, gewährte ihm jedoch infolge Unzumutbarkeit des
Wegweisungsvollzuges die vorläufige Aufnahme. Für die Begründung wird,
soweit wesentlich, auf die Erwägungen verwiesen.
C.
Mit Eingabe vom 28. Januar 2015 erhob der Beschwerdeführer beim Bun-
desverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung. Darin bean-
tragt er deren Aufhebung, die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und
die Gewährung von Asyl sowie eventualiter die Gewährung der vorläufigen
Aufnahme unter Feststellung der Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und Un-
möglichkeit des Wegweisungsvollzuges. In verfahrensrechtlicher Hinsicht
beantragt er ferner die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und
die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf
die Erhebung eines Kostenvorschusses und Beiordnung einer amtlichen
Rechtsvertretung; zudem ersucht er darum, die zuständige Behörde vor-
sorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat-
oder Herkunftsstaates sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu un-
terlassen beziehungsweise bei bereits erfolgter Datenweitergabe mittels
separater Verfügung zu informieren. Auf die Begründung der Anträge wird,
soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-
ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-
son Schutz sucht (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
Eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht
vor, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet.
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1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist
daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und 108 Abs. 1
AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist
mithin einzutreten, soweit darin nicht die Gewährung der vorläufigen Auf-
nahme unter Feststellung der Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und Unmög-
lichkeit des Wegweisungsvollzuges beantragt wird, da hierfür angesichts
der Dispositivziffern 4 ff. der angefochtenen Verfügung (Gewährung der
vorläufigen Aufnahme infolge Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges)
die erforderliche Beschwer fehlt. Dies gilt im Übrigen auch für den Prozes-
santrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, da diese nie
entzogen wurde.
1.3 Die prozessualen Anträge betreffend Datenweitergabe werden mit dem
vorliegenden Direktentscheid in der Sache hinfällig, zumal aus den Akten
auch keine erfolgte oder beabsichtigte Datenweitergabe ersichtlich ist. Mit
dem Direktentscheid in der Sache wird ebenso das Gesuch um Verzicht
auf die Erhebung eines Kostenvorschusses hinfällig.
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der
Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2
AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die Durchführung
eines Schriftenwechsels verzichtet.
4.
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4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-
sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im
Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-
tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer
politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-
gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3
Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung
des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen
unerträglichen psychischen Druck bewirken. Den frauenspezifischen
Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 Abs. 2 AsylG).
Keine Flüchtlinge sind Personen, die wegen Wehrdienstverweigerung o-
der Desertion ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete
Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei die Einhal-
tung des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der
Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) vorbehalten bleibt (Art. 3 Abs. 3 AsylG).
Gemäss Art. 54 AsylG wird Flüchtlingen kein Asyl gewährt, wenn sie erst
durch die Ausreise aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat oder wegen ihres
Verhaltens nach der Ausreise Flüchtlinge im Sinne von Art. 3 wurden.
Keine Flüchtlinge sind jedoch Personen, die Gründe geltend machen, die
wegen ihres Verhaltens nach der Ausreise entstanden sind und weder Aus-
druck noch Fortsetzung einer bereits im Heimat- oder Herkunftsstaat be-
stehenden Überzeugung oder Ausrichtung sind, wobei die Einhaltung der
FK vorbehalten bleibt (Art. 3 Abs. 4 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen
oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die
Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen
Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-
chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte
Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5.
5.1 Zur Begründung des ablehnenden Asylentscheides qualifizierte das
SEM die geltend gemachten Verfolgungsvorbringen als den Anforderungen
von Art. 7 AsylG an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sach-
verhalts und jenen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlich-
keit nicht genügend, weshalb der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigen-
schaft nicht erfülle. So habe er substanz- und detailarme, realitätsfremde,
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oberflächliche und widersprüchliche Angaben zu seiner Militärdienstzeit,
zur Desertion sowie zum anschliessenden behördlichen Suchverhalten ge-
macht. Auch seien die Schilderungen zu seiner Haft widersprüchlich, un-
präzis und chronologisch unstimmig ausgefallen. Ebenso präsentierten
sich die Schilderungen der Umstände vor der Abreise von zu Hause und
jene der Ausreise widersprüchlich und nicht logisch nachvollziehbar. Fer-
ner sei das zeitlich nach der Desertion positionierte Ausstellungsdatum der
Identitätskarte logisch nicht nachvollziehbar. Insgesamt erschienen sowohl
der Militärdienst und die Desertion als auch die illegale Ausreise und die
damit verbundenen Fluchtgründe nicht glaubhaft und es könne darauf ver-
zichtet werden, auf weitere Unglaubhaftigkeitselemente in den Vorbringen
einzugehen. Aufgrund des Gesagten und insbesondere der unglaubhaften
Ausreiseumstände seien die wahren Ausreisegründe und -umstände wie
auch der Ausreisezeitpunkt unbekannt. Angesichts der Verheimlichung der
wahren Umstände der Ausreise bestünden keine subjektiven Nachflucht-
gründe, zumal es nicht reiche, sich auf die notorisch schwierige legale Aus-
reise aus Eritrea zu berufen, ohne die konkreten Ausreisegründe und -um-
stände darzutun. Es bestehe mithin keine begründete Furcht vor Verfol-
gungsmassnahmen im Sinne von Art. 3 AsylG. Für die detaillierte Begrün-
dung der Verfügung wird auf die Akten verwiesen.
5.2 In seiner Rechtsmitteleingabe macht der Beschwerdeführer geltend,
normalerweise bekämen Eritreer "F-politisch". Er habe nur eine normale
vorläufige Aufnahme erhalten, obwohl er Flüchtling sei. Seine Probleme
hätten nämlich schon früh in der Schule begonnen, und es seien so viele,
dass er keine Einzelheiten mehr wisse. Die Vorinstanz sei zu Unrecht da-
von ausgegangen, dass es einfach und risikolos sei, aus Eritrea zu fliehen.
Zudem sei er bei der Anhörung unkonzentriert gewesen, weshalb er dank-
bar für eine weitere Befragung und eine nochmalige Prüfung seines Falles
wäre.
6.
6.1 Nach Prüfung sämtlicher Akten und Umstände ist das SEM in seinen
Erwägungen mit umfassender, überzeugender und hinlänglich auf die Ak-
ten abgestützter Begründung zur zutreffenden Erkenntnis gelangt, dass die
vom Beschwerdeführer geltend gemachte Inhaftierung, Militärdienstleis-
tung, Desertion, illegale Ausreise aus Eritrea sowie die darauf basierenden
Benachteiligungen und Befürchtungen den Anforderungen von Art. 7 AsylG
an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sachverhalts nicht ge-
nügen, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG weder aus
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Vor- noch aus Nachfluchtgründen erfülle und keinen Anspruch auf Gewäh-
rung des Asyls habe. Auf diese Erwägungen kann zur Vermeidung von
Wiederholungen vollumfänglich verwiesen werden. Es ist darin kein Bean-
standungspotenzial zu erblicken. Die Glaubhaftigkeitsdefizite erstrecken
sich auch auf die weiteren Reiseumstände von Äthiopien in die Schweiz
und auf die behauptete Papierlosigkeit beziehungsweise Unmöglichkeit
der Papierbeschaffung. Der Inhalt der Beschwerde führt offensichtlich zu
keiner anderen Betrachtungsweise. Der Beschwerdeführer beschränkt
sich in knappen Ausführungen darauf, seinen Anspruch auf Zuerkennung
der Flüchtlingseigenschaft zu bekräftigen. Die Argumente entbehren in der
vorgelegten Form aber jeglicher Durchschlagskraft und bedürfen keiner
vertiefteren Würdigung. Insbesondere erkennt das Bundesverwaltungsge-
richt auch nicht ansatzweise einen Grund für die Durchführung einer wei-
teren Befragung oder Anhörung. Klarzustellen bleibt immerhin, dass die
Vorinstanz entgegen der irrigen Auffassung des Beschwerdeführers ge-
rade nicht davon ausgegangen ist, dass es einfach und risikolos sei, aus
Eritrea zu fliehen, sondern sie hat unmissverständlich (und zutreffend) er-
wogen, dass es nicht reiche, sich auf die notorisch schwierige legale Aus-
reise aus Eritrea zu berufen, ohne die konkreten Ausreisegründe und -um-
stände darzutun.
6.2 Aufgrund des Gesagten ist festzuhalten, dass das SEM das Bestehen
einer Verfolgungssituation des Beschwerdeführers und mithin dessen be-
hauptungsgemässen Ansprüche auf Feststellung der Flüchtlingseigen-
schaft (aus Vor- oder Nachfluchtgründen) und auf Gewährung des Asyls zu
Recht verneint hat.
7.
7.1 Lehnt das Staatssekretariat das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht
ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet
den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Fa-
milie (Art. 44 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche
Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44
AsylG; vgl. BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), was vom Be-
schwerdeführer substanziell denn auch nicht bestritten wird.
8.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
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Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig
sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
9.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]). Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozess-
führung (vgl. Art. 65 Abs. 1 VwVG und Art. 110a AsylG) sind unbesehen
der geltend gemachten Mittellosigkeit abzuweisen, da die Beschwerde ge-
mäss den vorstehenden Erwägungen als aussichtslos zu bezeichnen ist
und es daher an einer gesetzlichen Voraussetzung zur Gewährung der un-
entgeltlichen Prozessführung fehlt.
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