Decision ID: 91d1e571-e1c8-5e92-88db-f4af47887699
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 16. Mai 2003 lehnte das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 14. Oktober 2002 wegen Unglaubhaftigkeit der Vorbringen ab und  die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug an.
B. Mit Beschwerde vom 16. Juni 2003 focht der Beschwerdeführer diese Verfügung bei der damaligen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) an. Mit Verfügung vom 24. Juli 2003 forderte die ARK den  zur Bezahlung eines Kostenvorschusses auf, da die Beschwerdebegehren als von vornherein aussichtslos erschienen.  Nichtleisten des Kostenvorschusses trat die ARK mit Urteil vom 12. August 2003 auf die Beschwerde nicht ein.
C. Mittels seiner Rechtsvertreterin stellte der Beschwerdeführer mit  vom 2. Oktober 2003 beim BFF ein Gesuch um Wiedererwägung des rechtskräftigen erstinstanzlichen Entscheids. Dazu reichte er  Dokumente mit Übersetzung ein: eine Gerichtsvorladung, einen Such- oder Haftbefehl, ein Schulzeugnis, eine Bestätigung einer  sowie einen Arbeitsvertrag.
D. Mit Eingabe vom 17. November 2003 reichte der Beschwerdeführer weitere Dokumente zu den Akten: ein Schreiben des Gefängnisses an seinen ehemaligen Arbeitgeber, ein Schreiben der Behörden an seine Frau bezüglich angeblicher Hausenteignung sowie ein Schreiben der Behörden an die Gemeindeverwaltung in derselben Angelegenheit. Am 1. Dezember 2003 wurden aufforderungsgemäss die Übersetzungen der Dokumente nachgereicht.
E. Mit Schreiben vom 17. November 2003 ersuchte das BFF die  Botschaft in Addis Abeba um Abklärungen in Bezug auf die  einiger der eingereichten Dokumente und in Bezug auf die  des Beschwerdeführers. Am 4. Februar 2004 traf die Antwort beim BFF ein. Deren Inhalt wurde dem Beschwerdeführer mit Verfü-
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gung vom 9. Februar 2004 zur Kenntnis gebracht. Mit Eingabe vom 10. März 2004 nahm der Beschwerdeführer aufforderungsgemäss Stellung zur Botschaftsabklärung.
F. Mit Verfügung vom 16. April 2004 lehnte das BFF das  des Beschwerdeführers ab und bekräftigte die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit der ursprünglichen Verfügung vom 16. Mai 2003. Zudem hielt es fest, dass einer allfälligen Beschwerde keine  Wirkung zukommen würde.
G. Mit Schreiben vom 26. April 2004 ersuchte der Rechtsvertreter aus dem ersten Beschwerdeverfahren beim BFF um  Feststellung der Unmöglichkeit des Vollzugs der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Äthiopien.
Das BFF leitete die Eingabe am 30. April 2004 an die ARK weiter ( ARK: 4. Mai 2004). Diese wies mit Telefax vom 4. Mai 2004 die zuständigen Behörden an, vorsorglich von Wegweisungshandlungen abzusehen.
H. Mit Verfügung vom 6. Mai 2004 teilte die ARK dem Rechtsvertreter mit, dass seine Eingabe als sinngemässe Beschwerde  werde und forderte ihn gleichzeitig auf, das Vertretungsverhältnis zu klären.
I. Gleichentags ersuchte die Rechtsvertreterin im  beim BFF um Akteneinsicht. Das BFF leitete das Gesuch weiter an die ARK, welche es mit Verfügung vom 12. Mai 2004 beantwortete.
J. Mit Eingabe vom 19. Mai 2004 reichte die Rechtsvertreterin bei der ARK eine Beschwerdeergänzung ein und beantragte, die Verfügung des BFF vom 16. April 2004 sei aufzuheben, der Beschwerdeführer sei in der Schweiz als Flüchtling anzuerkennen und es sei ihm Asyl zu . Eventualiter sei er in der Schweiz vorläufig aufzunehmen.  seien die eingereichten Dokumente auf ihre Echtheit hin zu . In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte sie um die Erteilung
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der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und um Erlass des Kostenvorschusses.
K. Mit Verfügung vom 25. Mai 2004 setzte die ARK den Vollzug der  des Beschwerdeführers aus und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
L. Mit Eingabe vom 3. Juni 2004 (Datum Poststempel) stellte der  Rechtsvertreter fest, dass die Vertretung im vorliegenden Fall  von der aktuellen Rechtsvertreterin wahrgenommen .
M. Mit Eingabe vom 3. März 2005 gab der Beschwerdeführer einen  einer wissenschaftlichen Arbeit zu den Akten, in der sein Name genannt werde und deren Verfasser er im Rahmen seiner  bei der NGO gekannt habe. Weiter reichte er eine Foto ein, die ihn mit seinen damaligen Arbeitskollegen zeige.
N. Am 1. Juni 2005 beantragte die Vorinstanz im Rahmen der  die Abweisung der Beschwerde.
O. Mit Eingabe vom 5. April 2006 reichte der Beschwerdeführer mehrere Internetausdrucke zu den Akten. Daraus gehe hervor, dass die  Regierung die Menschenrechte missachte. Deswegen könne er nach wie vor nicht in sein Heimatland zurückkehren.
Ausserdem sei seine Ehefrau seit seiner Ausreise schon drei Mal  worden. Aus Angst vor weiteren Verhaftungen sei sie – ohne ihre Tochter – in den Sudan geflohen, aufgrund der dortigen schlechten wirtschaftlichen und politischen Lage aber wieder nach Äthiopien . Nun wohne sie bei ihrer eigenen Familie, die  Tochter sei bei der Mutter des Beschwerdeführers geblieben.
Der vorherige Rechtsvertreter reichte am 6. April 2006 eine inhaltlich identische Stellungnahme ein.
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P. Mit Eingabe vom 22. September 2006 machte die Rechtsvertreterin abermals sinngemäss die gleichen Vorbringen geltend wie in der  Eingabe.
Ausserdem ersuchte sie um eine vorläufige Aufnahme des  im Sinne einer Härtefallprüfung gestützt auf den damals  Art. 14a Abs. 6 (recte: Abs. 4bis) des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121, vgl. auch AS 1999 2299).
Q. Mit Eingabe vom 14. Dezember 2006 teilte der Beschwerdeführer mit, dass sowohl er als auch seine Mutter in Äthiopien, die sich um seine Tochter kümmere, seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr von  Ehefrau erhalten hätten. Deswegen habe er einen Suchauftrag über das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) an das Internationale  vom Roten Kreuz (IKRK) erteilt. Eine Kopie dieses Suchaufrags gab er zu den Akten.
R. Am 12. März 2007 reichte der Beschwerdeführer die Antwort des IKRK und den Begleitbrief des SRK ein.
S. Mit Eingabe vom 6. Juni 2007 machte der Beschwerdeführer  Engagement in der Schweiz geltend; zu dessen Belegung  er mehrere Fotos zu den Akten, die ihn an Demonstrationen zeigen.
T. Am 3. Juli 2007 reichte der Beschwerdeführer eine schriftliche  eines Telefongesprächs einer Person in Addis Abeba mit der Mutter des Beschwerdeführers, welche dann an einen Bekannten in der Schweiz per Mail übermittelt wurde, zu den Akten.
U. Am 3. Januar 2008 reichte der Beschwerdeführer eine  der Partei B._ zu den Akten.
V. Mit Eingabe vom 22. Januar 2008 reichte der Beschwerdeführer beim BFM ein als „zweites Asylgesuch“ bezeichnetes Schreiben ein. Als Be-
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weismittel waren wiederum die Parteibestätigung und weitere Fotos beigelegt, die sein exilpolitisches Engagement belegen sollen.
Das BFM leitete die Dokumente am 30. Januar 2008 an das  weiter.
Mit Verfügung vom 15. Februar 2008 teilte das  dem Beschwerdeführer mit, dass es diese Eingabe im  Beschwerdeverfahren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) berücksichtigen werde.
W. Mit Eingabe vom 26. März 2008 reichte der Beschwerdeführer einen Verweis auf einen Videofilm auf dem Internet („youtube“), in welchem er an einer exilpolitischen Demonstration zu sehen sei, sowie ein  seines Betreuers ein.
X. Am 9. April 2008 erkundigte sich der Betreuer des Beschwerdeführers telefonisch nach dem Stand des Verfahrens und bat um einen baldigen Entscheid.
Y. Mit Eingabe vom 2. Juni 2008 reichte die Rechtsvertreterin ihre  zu den Akten.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das  für Migration (BFM) gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998
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[AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. VwVG). Auf die  ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Die mit dem als „zweites Asylgesuch“ bezeichneten und ans BFM  Schreiben vom 22. Januar 2008 eingereichten Beweismittel werden vorliegend – wie mit der Zwischenverfügung vom 15. Februar 2008 in Aussicht gestellt – im Rahmen der Prüfung der  des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 32 Abs. 2 VwVG mitberücksichtigt.
4. Die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren ist ein gesetzlich nicht geregelter Rechtsbehelf, auf dessen Behandlung durch die verfügende Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht. Gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des Bundesgerichts wird jedoch aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten  ein verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwägung  (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen). Danach ist auf ein Wiedererwägungsgesuch einzutreten, wenn sich der  Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmittelinstanz in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die ursprüngliche () Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist. Sodann können auch Revisionsgründe  Anspruch auf Wiedererwägung begründen, sofern sie sich auf eine in materielle Rechtskraft erwachsene Verfügung beziehen, die entweder unangefochten geblieben oder deren Beschwerdeverfahren mit einem formellen Prozessurteil abgeschlossen worden ist. Ein sol-
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chermassen als qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch zu  Rechtsmittel ist grundsätzlich nach den Regeln des  zu behandeln (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen).
5. 5.1 Im ordentlichen Asylverfahren machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen Folgendes geltend: Er sei der Sohn einer äthiopischen Mutter und eines eritreischen Vaters und habe seit seiner Geburt im äthiopischen C._, nahe an der Grenze zu Eritrea, gelebt. Er habe einen Studienabschluss in (...) und seit 1996 als  für die Nichtregierungsorganisation D._ gearbeitet. Nach dem Ausbruch des Konflikts zwischen Äthiopien und Eritrea sei er im Mai 1998 verhaftet worden. Während seiner Haft sei er mehrmals  worden; man habe ihm Spionagetätigkeit zugunsten Eritreas . Nach vier Monaten Haft sei er – mangels Beweisen – gegen eine Sicherheitsleistung seiner Tante freigelassen worden. Fast  sei dann jedoch sein Bruder festgenommen worden. Seither sei er von den äthiopischen Behörden überwacht worden, seine  sei eingeschränkt gewesen, denn zum Verlassen der Stadt habe er jeweils ein Formular ausfüllen müssen. Im September 2002 habe er erfahren, dass er von den äthiopischen Behörden  werde und dass sein Haus durchsucht worden sei. Aus Angst vor einer neuerlichen Verhaftung habe er daraufhin das Land verlassen. Anlässlich der kantonalen Befragung machte er ausserdem geltend, einen weiteren Asylgrund stelle auch der Umstand dar, dass er  und Bekannten gesagt habe, die Regierung habe zur Verteilung vorgesehene Hilfsgüter unterschlagen. Er gehe davon aus, dass er  denunziert worden sei.
5.2 In seiner ursprünglichen Verfügung vom 16. Mai 2003 erachtete das BFF die Vorbringen des Beschwerdeführers als unglaubhaft. Es  zahlreiche Widersprüche vor, namentlich in Bezug auf die Adresse des Beschwerdeführers, seinen Hochzeitstag, den Beginn seiner Haft, den Zeitpunkt, zu welchem er erfahren habe, dass er gesucht werde sowie den Zeitpunkt der Verhaftung seines Bruders. Zudem seien  Äusserungen in Bezug auf seine Haft ausserordentlich stereotyp ausgefallen und er habe kein einziges diesbezügliches Beweismittel eingereicht. Auch seine angebliche eritreische Abstammung  sei nicht erstellt worden, denn es müsse davon ausgegangen
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werden, dass er von den äthiopischen Behörden diesfalls ausgeschafft worden wäre, wie Tausende andere Eritreer auch. Es sei weiter , dass er gegen Kaution freigelassen worden sei, wenn  der Verdacht auf Spionagetätigkeit bestanden habe, denn damit hätten die äthiopischen Behörden dem Beschwerdeführer die  gegeben, wiederum regierungsfeindlichen Aktivitäten . Schliesslich sei es nicht ausreichend, sich bloss auf das  von seiner Frau und seiner Schwester zu stützen in Bezug auf das Vorbringen, er sei von den äthiopischen Behörden gesucht worden.
5.3 In der Beschwerdeverbesserung an die ARK vom 18. Juli 2003 machte der Beschwerdeführer weitere Ausführungen in Bezug auf die von ihm beobachteten Unregelmässigkeiten bei seinem Arbeitgeber D._, wovon schliesslich Exponenten der Regierungspartei  hätten. Diese missbräuchlichen Machenschaften öffentlich  habe er sich nicht getraut, weil der Direktor von D._ der Regierungspartei „Ethiopian People's Revolutionary Democratic Front“ (EPRDF) angehört habe und im sog. „grossen Komitee“ der  gesessen sei. Mit einer Veröffentlichung dieses Missbrauchs hätte er seine sofortige Inhaftierung und Repressalien gegen seine  in Kauf nehmen müssen. Aus diesem Grund habe er  auch bei den beiden Asylanhörungen in der Schweiz äusserste Zurückhaltung geübt, um seine Familie nicht zu gefährden. Den  Grund für seine aktuelle Verfolgung sehe er denn auch in  Wissen um die korrupten Zustände innerhalb von D._.
Zur Stützung seiner Vorbringen reichte der Beschwerdeführer unter anderem einen Haftbefehl der Polizei von C._ im Original aus dem Jahre 2003 ein. Aus diesem gehe hervor, dass der  aufgrund seiner eritreischen Abstammung ein grosses Problem für die nationale Sicherheit darstelle und dass er in politische  verwickelt gewesen sei und wichtige militärische und strategische Informationen an die eritreische Regierung weitergegeben habe.  müsse er sofort und bis auf weiteres verhaftet werden. Aus  gleichzeitig eingereichten Gerichtsvorladung aus dem Jahre 2003 ergebe sich ausserdem, dass D._ gegen den  ein Gerichtsverfahren wegen Geld- und anderen materiellen  angestrengt habe.
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5.4 In ihrer Zwischenverfügung vom 24. Juli 2003 schützte die ARK die vorinstanzliche Verfügung und bestätigte, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers überwiegend unglaubhaft seien. An dieser  vermöchten auch die auf Beschwerdeebene eingereichten Beweismittel nichts zu ändern. Zunächst sei nicht plausibel, wie der Beschwerdeführer überhaupt in den Besitz eines Haftbefehls gelangen konnte, stelle dieser doch ein amtsinternes Dokument dar. Gegen die Authentizität des Haftbefehls spreche im Übrigen auch sein Inhalt, werde darin doch festgehalten, der Beschwerdeführer habe  verraten, wogegen der Beschwerdeführer an der kantonalen  ausdrücklich erklärt habe, er sei im Jahre 1998 mangels  freigelassen worden (A8 S. 7). Auch die eingereichte  sei inhaltlich derart unbestimmt gehalten, dass an ihrer Echtheit überwiegende Zweifel bestünden, zumal der  festgehalten habe, er habe die korrupten Machenschaften der D._ nie öffentlich angeprangert (A8 S. 9).
Die ARK bewertete die Beschwerdebegehren als von vornherein  und forderte den Beschwerdeführer zur Leistung eines  auf. Infolge Nichtbezahlens desselben trat die ARK mit Urteil vom 12. August 2003 auf die Beschwerde nicht ein. Damit wurde die vorinstanzliche Verfügung vom 16. Mai 2003 rechtskräftig und .
6. 6.1 Am 2. Oktober 2003 – knapp zwei Monate nach dem formellen  – reichte der Beschwerdeführer sowohl den Haftbefehl als auch die Gerichtsvorladung abermals zusammen mit einem  um Wiedererwägung beim BFF ein (wobei die Dokumente – nach Umrechnung aus dem äthiopischen Kalender – diesmal auf das Jahr 2002 datieren). Zusätzlich reichte der Beschwerdeführer sein letztes Schulzeugnis sowie eine Bestätigung der Universität C._ ein, wonach er ein Studium in (...) im dritten Jahr aus persönlichen  beendet habe. Im Wiedererwägungsgesuch führte der  dazu jedoch aus, dass er – wie alle Eritreer in Äthiopien – von der Regierung zum Abbruch gezwungen worden sei. Schliesslich lag dem Gesuch der Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers mit D._ bei sowie ein Schreiben des Finanzdienstes des . Der Beschwerdeführer machte geltend, erst nach Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens in den Besitz all dieser Dokumente  zu sein.
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Mit Schreiben vom 17. November 2003 reichte der Beschwerdeführer drei weitere Dokumente zu den Akten: Erstens ein Schreiben des  (unterzeichnet jedoch von einer Richterin) an seinen  D._, worin festgehalten wird, dass der  wegen vermuteter Spionagetätigkeit in Haft war, dass aber  Beweise vorgelegen hätten und er deshalb wieder entlassen  sei. Er dürfe die Arbeit wieder aufnehmen, müsse aber unter  Beobachtung gestellt werden. Zweitens ein Schreiben – wiederum unterzeichnet von einem Richter, angeblich versandt vom E._ – an die Ehefrau des Beschwerdeführers, wonach der Beschwerdeführer mit Geld und Material von D._ verschwunden sei, weshalb sein Haus ins Eigentum von D._ übergehe. Die Familie, die im Haus lebe, müsse innerhalb von drei Monaten das Haus verlassen. Der  führte dazu aus, dass dies keineswegs den wahren Begebenheiten entspreche. Es sei eine bekannte Tatsache, dass sich die äthiopische Regierung – im vorliegenden Fall via ein Gericht – das Hab und Gut von Eritreern aneignen wolle; der Chef von D._ sei Mitglied der Regierungspartei IPRDF (recte: EPRDF). Schliesslich und drittens handelt es sich um ein Schreiben desselben Gerichts an die Wohnsitzgemeinde der Familie des Beschwerdeführers, worin die Familie dahingehend informiert wird, dass der Beschwerdeführer nicht mehr Eigentümer des Hauses sei; das Haus dürfe nicht mehr verkauft oder getauscht werden und die Familie müsse das Haus verlassen. Zusammenfassend hält der Beschwerdeführer fest, dass er aufgrund seiner Flucht ausser Landes enteignet worden sei.
6.2 Eine vom BFF veranlasste Botschaftsabklärung – mittels eines Vertrauensanwalts vor Ort, also in C._ – hat ergeben, dass die beiden Identitätspapiere des Beschwerdeführers echt seien und dass er in seiner ehemaligen Wohngemeinde und auch bei seinem  Arbeitgeber D._ registriert sei. Die Gerichtsvorladung sei ebenfalls echt; es sei dabei um ein von D._ angestrengtes  gegen den Beschwerdeführer als Beklagten wegen  von Hilfsgeldern gegangen. Der Haft- oder Suchbefehl  sei – mit Ausnahme der unterzeichneten Person – nicht : Weder die Unterschrift, der Stempel noch die Referenzummer seien echt. Weitere Abklärungen bei den zuständigen Behörden hätten ergeben, dass gegen den Beschwerdeführer weder ein Strafverfahren noch andere Untersuchungen im Gang seien. Der Beschwerdeführer sei ein Äthiopier und nie als Eritreer in Erscheinung getreten.
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Dem Beschwerdeführer wurde das rechtliche Gehör zur  gewährt. Auf seine diesbezüglichen Vorbringen wird unter E. 7.1 – soweit entscheidrelevant – eingegangen.
6.3 In seiner abweisenden Verfügung bezog sich das BFF im  auf die Erkenntnisse aus der Botschaftsabklärung. In Bezug auf die Gerichtsvorladung und den zivilrechtlichen Prozess, in den der  involviert sei, hielt das BFF fest, dass es sich dabei um eine private Streitigkeit handle, welche nicht asylrelevant sei. Ebenso könne aus dem Schulzeugnis, der Universitätsbestätigung und dem Arbeitsvertrag nichts Asylrelevantes abgeleitet werden. In Bezug auf das Schreiben des Gefängnisses an den Arbeitgeber und die zwei Dokumente bezüglich der angeblichen Hausenteignung hegt das BFF grosse Zweifel an deren Authentizität, da sie alle denselben Stempel trügen, aber von zwei verschiedenen Behörden ausgestellt worden seien.
7. 7.1 Auf Beschwerdestufe machte der Beschwerdeführer geltend, er habe im Verlaufe des Verfahrens schon alle erdenklichen  betreffend der eingereichten Dokumente geliefert (BVGer act. 7). Insbesondere habe er schon im Rahmen des rechtlichen Gehörs , dass die Dokumente nicht von Addis Abeba aus abgeklärt  sollten, sondern eine lokale Abklärung vor Ort unabdingbar sei. In der Stellungnahme zum rechtlichen Gehör (B17 und BVGer act. 7  5) – auf das in der Beschwerde im Wesentlichen verwiesen wird – wurde weiter ausgeführt, dass die Referenznummern auf der  der äthiopischen Behörden nie dieselben seien, auch wenn sie sich auf dieselbe Person bezögen. Die Region F._ sei eine der ärmsten Regionen, wo die Stempel noch von Hand gemacht  und der Computer noch nicht überall in der Verwaltung Einzug  habe. Der Vorwurf, er sei Äthiopier und habe keine Beziehung zu Eritrea, stimme so nicht. Beweis dafür sei, dass die  in der Schweiz auf eritreisch stattgefunden hätten. Weiter werde er von der heimischen Lokalpresse beschuldigt, das Land ohne  der äthiopischen Regierung illegal verlassen zu haben und  und Dokumente seines früheren Arbeitgebers entwendet zu haben. Dies entspreche jedoch alles nicht der Wahrheit. Er habe alles im Büro zurückgelassen, da er sehr schnell habe fliehen müssen. Auch seine Ehefrau werde von der Polizei belästigt und terrorisiert; sie sei
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bisher (bis März 2004) schon drei- oder viermal in Haft genommen worden und jedes Mal nach ca. drei Tagen wieder freigelassen worden.
Für die Echtheit seiner Dokumente spreche im Übrigen auch der , dass das kantonale Strassenverkehrsamt seinen äthiopischen Führerausweis akzeptiert habe. Es habe somit keine Zweifel an  Echtheit; demzufolge sei auch bewiesen, dass der  nur echte Dokumente eingereicht habe.
In Bezug auf einen allfälligen Wegweisungsvollzug machte der  in seiner ersten Eingabe (BVGer act. 2) die  desselben geltend. Eine solche ergebe sich – gestützt auf  Quellen – aus dem Umstand, dass die äthiopischen und die eritreischen Konsulate in der Schweiz sich weigerten, ihren , deren Asylgesuche abgelehnt worden seien, Reisepapiere .
Im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens machte der Beschwerdeführer folgende weitere – vorliegend interessierende – Eingaben: Im  2004 sei seine Ehefrau von EPRDF-Soldaten aus dem Haus  und ins Gefängnis gebracht worden. Man habe von ihr wissen , wo sich ihr Mann aufhalte. Nach drei Wochen sei sie wieder  worden (BVGer act. 10). Im April 2006 teilte der  mit (BVGer act. 13), seine Ehefrau verstecke sich derzeit mit der ganzen Familie. Seit seiner Ausreise sei sie bereits drei Mal verhaftet worden, für eine Dauer von zwei Wochen, 10 Tagen und drei Wochen. Aus Angst vor weiteren Verhaftungen sei sie ohne ihre Tochter in den Sudan geflohen, aufgrund der dortigen schlechten wirtschaftlichen und politischen Lage aber wieder nach Äthiopien zurückgekehrt. Nun  sie bei ihrer eigenen Familie; ihre gemeinsame Tochter sei bei der Mutter des Beschwerdeführers in C._ geblieben. In der fast gleichzeitigen Eingabe durch den ursprünglichen Rechtsvertreter (BVGer act. 14) wurden fast identische Angaben gemacht, ausser dass nur von zwei schikanösen Verhaftungen die Rede war.
Mit Eingabe vom 12. März 2007 (BVGer act. 20) teilte der  mit, dass seine Ehefrau nach Erkenntnissen des IKRK,  die Mutter und Schwester der Ehefrau aufgesucht habe, vor ca. sechs Monaten ohne Adressangabe verschwunden sei. Entgegen  Angaben geht aus den beigelegten Schreiben des IKRK und des SRK jedoch hervor, dass ein IKRK-Team die Schwester, Mutter und
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Tochter des Beschwerdeführers angetroffen habe, welche die erwähnten Angaben gemacht hätten.
Am 3. Juli 2007 reichte der Beschwerdeführer einen angeblichen -Ausdruck ein, der ein Telefongespräch dokumentiere, welches zwischen der Mutter des Beschwerdeführers und einer Person in  Abeba im Auftrag einer Person aus der Schweiz stattgefunden habe (BVGer act. 22). Im Wesentlichen habe die Mutter Folgendes : Sie habe während vier Jahren keinen Kontakt mit ihrem Sohn , bis er sie vor drei Monaten kontaktiert habe. Seine Tochter – ihre Enkelin – lebe bei ihr und es gehe ihr gut. Seine Ehefrau sei seit  Monaten verschwunden; sie habe gesagt, sie wolle für kurze Zeit weggehen, sei aber nie mehr zurückgekehrt. Weiter habe die Mutter bestätigt, dass ihr Sohn wegen politischen Problemen und weil er  eritreischen Vater habe, im Gefängnis gewesen sei. Dies sie auch sein Grund für die Ausreise gewesen. Sie habe aber nicht gewusst, ob es Leute von der Regierung gewesen seien, die er fürchte, es seien „einige schlechte Leute“ gewesen.
7.2 Das Bundesverwaltungsgericht kommt aus folgenden Gründen zum Schluss, dass das BFF das Wiedererwägungsgesuch des  zu Recht abgewiesen hat.
7.2.1 Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Such- oder Haftbefehl gegen den Beschwerdeführer tatsächlich nicht echt ist. Die Botschaftsabklärung, die entgegen den Ausführungen des  vor Ort, also in C._, stattgefunden hat, lässt daran keinen Zweifel. Daran ändern auch die vom Beschwerdeführer  Argumente in Bezug auf die Referenznummer oder die  Informatisierung in der Herkunftsregion des Beschwerdeführer nichts. Die Vorinstanz hat nicht geltend gemacht, die Referenznummer müsse auf allen Dokumente dieselbe sei, wie dies vom  angedeutet wird. Im Übrigen würde dies auch nichts an der in Bezug auf den (korrekten) Namen falschen Unterschrift oder am  ändern. Zugunsten der Echtheit der Dokumente kann auch nichts aus der Tatsache abgeleitet werden, dass das kantonale  den äthiopischen Führerausweis des Beschwerdeführers  habe, steht der Umtausch des ausländischen Führerscheins doch ausdrücklich unter dem Vorbehalt, dass dieser „rechtmässig  wurde und in der Schweiz noch gültig ist“ (BVGer act. 7  6).
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7.2.2 Ob der Beschwerdeführer tatsächlich väterlicherseits  Abstammung ist, kann vorliegend offen bleiben und ist aufgrund der Akten auch nicht zweifelsfrei festzustellen. Zurückzuweisen ist  die Bemerkung des Beschwerdeführers, er sei in der Schweiz anlässlich der Asylbefragungen auf Eritreisch befragt worden. Aus den Akten ist klar ersichtlich, dass sowohl die Empfangsstellenbefragung als auch die kantonale Anhörung auf Tigrinya stattgefunden hat. Diese Sprache wird sowohl in der Herkunftsregion des Beschwerdeführers, im äthiopischen Tigray (von 7 Millionen Menschen), als auch im  Nachbarland Eritrea (von 2 Millionen Menschen) gesprochen. Aus dieser Tatsache kann also ebenfalls nichts zugunsten des  abgeleitet werden.
7.2.3 Aufgrund der Akten und der zahlreichen eingereichten  dürfte es als erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer  für die Nichtregierungsorganisation D._ gearbeitet  (Arbeitsvertrag, Internetausdruck eines wissenschaftlichen Textes, Fotos etc.). Aus der – anlässlich der Botschaftsabklärung als echt  – Gerichtsvorladung lässt sich jedoch nichts entnehmen, das auf eine Vergeltungsmassnahme der Verantwortlichen von D._ gegen den Beschwerdeführer schliessen lassen würde, weil er  unlautere Machenschaften entdeckt habe. Erstens ist die  sehr knapp gehalten und spricht nur von zivilrechtlichen . Zweitens hat der Beschwerdeführer die Tatsache, dass er auch Angst vor Verfolgung wegen dieser von ihm aufgedeckten – aber nur im engen Freundeskreis bekanntgemachten – Korruption habe, an der Empfangsstelle überhaupt nicht erwähnt und an der kantonalen  erst auf Nachfrage hin (A8 S. 6, 8 f.). Erst im  vor der ARK führte der Beschwerdeführer sehr ausführlich aus, dass er den „eigentlichen Grund für die aktuelle Verfolgung durch die äthiopischen Behörden (...) in seinem Wissen um die korrupten  bei D._“ sehe (ARK act. 6 und BVGer act. 7 Beilage 3). Vor diesem Hintergrund muss dieses Vorbringen als nachgeschoben betrachtet werden. Dies umso mehr, als der Beschwerdeführer dann im Wiedererwägungsverfahren die angeblich von D._  Hausenteignung wiederum in den Zusammenhang mit seiner eritreischen Abstammung stellt. Insgesamt ist vielmehr davon , dass es sich bei der Streitigkeit zwischen dem  und D._ um eine zivilrechtliche Angelegenheit handelt, in deren Folge – so die Dokumente denn echt sind – das Haus des  als Schadenersatz diente. Diesen Schluss legen
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auch die Erkenntnisse des Vertrauensanwalts anlässlich der Botschaftsabklärung nahe.
7.2.4 Es ist auch nicht ersichtlich, warum das Gefängnis oder das  sich in einem Schreiben an den ehemaligen Arbeitgeber gerichtet haben soll mit der Information, der Beschwerdeführer sei wegen  Spionagetätigkeit in Haft gewesen. Ebenso ist nicht plausibel – wie schon die ARK in ihrer Zwischenverfügung vom 24. Juli 2003 festgestellt hat – wie der Beschwerdeführer überhaupt in den Besitz  Haftbefehls gelangen konnte, stellt dieser doch ein amtsinternes Dokument dar. Ebenso gegen die Authentizität des Haftbefehls spricht im Übrigen auch sein Inhalt, wird darin doch festgehalten, der  habe Geheimnisse verraten, wogegen der  an der kantonalen Anhörung ausdrücklich erklärt hat, er sei im Jahre 1998 mangels Beweisen freigelassen worden (A8 S. 7).
7.2.5 Der Beschwerdeführer machte auch widersprüchliche und  Angaben in Bezug auf den Verbleib seiner Ehefrau und die Anzahl und die Dauer ihrer Festnahmen. Einmal sagt er, sie sei bis März 2004 schon drei- oder viermal in Haft genommen worden und  Mal nach ca. drei Tagen wieder freigelassen worden (B17 und BVGer act. 7 Beilage 5). Im Dezember 2004 sei sie während drei  mitgenommen worden (BVGer act. 13). Im April 2006 teilte der Beschwerdeführer dann mit, seine Frau sei seit seiner Ausreise drei Mal verhaftet worden, für jeweils eine Dauer von zwei Wochen, 10  und drei Wochen (BVGer act. 13). Fast gleichzeitig war jedoch die Rede von bloss zwei Festnahmen (BVGer act. 14).
Im April 2006 teilte der Beschwerdeführer mit, seine Frau wohne nun bei ihrer eigenen Familie, ihre gemeinsame Tochter habe sie bei der Mutter des Beschwerdeführers untergebracht (BVGer act. 13). Vor  Hintergrund erstaunt es, dass der Beschwerdeführer im  zuhanden des IKRK im November 2006 als letzte Adresse seiner Ehefrau dennoch das Haus seiner eigenen Familie angab, mit dem Vermerk, er wisse nicht, wo sich seine Frau nun (seit April 2006)  (BVGer act. 19). Die Antwort des IKRK wurde dann wiederum so , als dass die IKRK-Delegierten an der Adresse der Familie der Ehefrau nachgefragt hätten – was jedoch nicht den Tatsachen : Das IKRK-Team hat den Wohnort der Familie des  aufgesucht; diese habe angegeben, die Ehefrau des  sei vor ca. 6 Monaten (also ungefähr im September
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2006) ohne weitere Adressangabe verschwunden (BVGer act. 20). Und schliesslich geht aus dem per E-Mail vom 19. Juni 2007 festgehaltenen Telefongespräch hervor, dass die Ehefrau gemäss Aussagen der Mutter des Beschwerdeführers seit „einigen Monaten“ verschwunden sei – obwohl sie gemäss ursprünglichen Angaben zu diesem Zeitpunkt seit mehr als einem Jahr verschwunden gewesen sein soll. Überhaupt sind in Bezug auf diese das angebliche Telefongespräch dokumentierende E-Mail Zweifel angebracht: Es liegt völlig im Dunkeln, wer wem den Auftrag zu diesem Telefongespräch erteilt hat („eine in Addis Abeba lebende Person für eine in der Schweiz beauftragte Person“), ausserdem kann nicht mit ausreichender Sicherheit gesagt werden, dass es sich tatsächlich um einen E-Mail-Ausdruck handelt, sind doch weder E-Mail-Adressen noch Angaben zum Provider ersichtlich.
7.2.6 Schliesslich gilt noch festzuhalten, dass auch in Bezug auf die vom Beschwerdeführer genannten und auf den eingereichten  festgehaltenen Daten einige Unstimmigkeiten bestehen. An der kantonalen Befragung gab der Beschwerdeführer zu Protokoll, er sei vom 20. Dezember 1996 bis am 9. September 2002 für D._ tätig gewesen. Aus dem eingereichten Arbeitsvertrag ergibt sich aber, dass der Beschwerdeführer die Arbeit für D._ am 10. Juli 1995 aufgenommen habe (also ein Jahr und vier Monate früher als  angegeben); vom äthiopischen Kalender umgerechnet  dies dem 19. März 2003 entsprechen, ein Zeitpunkt also, zu  sich der Beschwerdeführer schon in der Schweiz befand. Daraus ergeben sich Unstimmigkeiten sowohl gemäss äthiopischem als auch gregorianischem Kalender. Die Gerichtsvorladung datiert vom 5.  2002; dazu hält der Beschwerdeführer fest, zu diesem Zeitpunkt sei er bereits nicht mehr zu Hause anwesend gewesen (B1). Gemäss seinen eigenen Aussagen hat er sein Heimatland jedoch erst im  2002 verlassen, also rund ein halbes Jahr später.
7.3 Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seine Vorbringen nicht hat glaubhaft machen können und dass das BFF demzufolge das Wiedererwägungsgesuch des  zu Recht abgelehnt hat.
8. 8.1 In mehreren Eingaben seit Juni 2007 machte der  subjektive Nachfluchtgründe infolge seines exilpolitischen Engage-
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ments geltend (BVGer act. 21, 23, 27, 30). So habe er im November 2005, Februar 2006 und im Mai 2006 an regierungsfeindlichen  in Bern teilgenommen. Als Beleg reichte er Fotos zu den Akten. Die ausländischen Botschaften seien vom äthiopischen  angewiesen worden, exilpolitische Aktivitäten der äthiopischen Exilgemeinde zu registrieren. Aus einer Bestätigung der B._ geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2004 aktives Mitglied der Partei sei. Aufgrund dieser Mitgliedschaft sei es ihm nicht mehr möglich, nach Äthiopien zurückzukehren. Im Juni 2007 habe er an einer weiteren Demonstration in Genf teilgenommen. Bei dieser Gelegenheit habe er auch den Parteipräsidenten persönlich  (Foto in den Akten). Im Februar 2007 habe er an einer  in Bern teilgenommen, die gefilmt worden sei. Der Film sei ins Internet gestellt worden und der Beschwerdeführer könne darin  werden. Im Mai 2007 habe er an einer weiteren Kundgebung teilgenommen.
8.2 Wer sich darauf beruft, dass durch ein Verhalten nach der  aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat – so auch durch politische Exilaktivitäten – eine Gefährdungssituation erst geschaffen worden sei, macht subjektive Nachfluchtgründe geltend (Art. 54 AsylG). Diese begründen zwar die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG, führen jedoch nach Art. 54 AsylG zum Ausschluss vom Asyl,  davon, ob sie missbräuchlich oder nicht missbräuchlich gesetzt wurden. Die vom Gesetzgeber bezweckte Bestimmung subjektiver Nachfluchtgründe als Asylausschlussgrund verbietet ein Addieren  Gründe mit Fluchtgründen vor der Ausreise aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat, die für sich allein nicht zur Bejahung der  und zur Asylgewährung ausreichen (vgl. EMARK 2006 Nr. 1 E. 6.1. S. 10, und EMARK 1995 Nr. 7 E. 7b und 8 S. 67 und 70, mit weiteren Hinweisen). Eine Person, welche sich auf subjektive Nachfluchtgründe beruft, hat objektiv begründeten Anlass zur Furcht vor künftiger Verfolgung, wenn beispielsweise der Verfolgerstaat mit  Wahrscheinlichkeit von den Aktivitäten im Ausland erfahren hat und die Person deshalb bei einer Rückkehr in asylrechtlich  Weise verfolgen würde (vgl. EMARK 1995 Nr. 9 E. 8c S. 91, mit weiteren Hinweisen).
8.3 Der Beschwerdeführer reiste im Oktober 2002 in die Schweiz ein. Seine exilpolitische Aktivität begann jedoch den Akten zufolge erst über ein Jahr später, als er anfangs 2004 angeblich der Partei
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B._ beigetreten sei. Erst ab November 2005 habe er an einigen Demonstrationen in Genf und Bern teilgenommen. Aufgrund der  ist nicht davon auszugehen, dass das Engagement des  jeweils über die blosse Teilnahme an diesen  hinausging und beispielsweise auch die (Mit-)Organisation  Kundgebungen beinhaltete. Daher kann vorliegend nicht davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer in einem solchen Mass exilpolitisch tätig war in der Schweiz, dass er deswegen den  seines Heimatstaats aufgefallen sein sollte. Zwar wird  nicht bestritten, dass die äthiopische Diaspora durch die  Behörden relativ intensiv überwacht wird. Dieser Umstand reicht indessen für sich allein genommen nicht aus, um eine  Verfolgungsfurcht glaubhaft zu machen. Vielmehr müssen  konkrete Anhaltspunkte – nicht lediglich abstrakte oder rein  Möglichkeiten – dafür vorliegen, dass der Beschwerdeführer tatsächlich das Interesse der äthiopischen Behörden auf sich gezogen hat respektive als regimefeindliches Element namentlich identifiziert und registriert wurde. Derartige konkrete und glaubhafte Hinweise  im vorliegenden Fall nicht. Bei den Kundgebungen, an denen der Beschwerdeführer teilnahm, war er einer unter vielen und ging  in der grossen Masse der Kundgebungsteilnehmer unter. Auf den im Internet veröffentlichen Fotos ist er zwar erkennbar, wird jedoch nicht namentlich bezeichnet. Es gibt keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer von allenfalls an den Kundgebungen anwesenden Spitzeln des äthiopischen Geheimdienstes identifiziert und in der  registriert wurde. Zu erwähnen ist auch, dass der  in seinem Heimatland nach eigenen Angaben nicht politisch aktiv war: Er sei lediglich Sympathisant beider Parteien, der äthiopischen als auch der eritreischen gewesen, weil seine Eltern „gemischt“ seien (A1 S. 5). Daher kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die äthiopischen Behörden ihn seit seiner Ausreise in der Schweiz speziell beobachtet hätten.
8.4 Selbst wenn die exilpolitische Tätigkeit des Beschwerdeführers den äthiopischen Behörden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt  sollte, so erscheint es angesichts der eher bescheidenen  und Qualität seines Engagements als unwahrscheinlich, dass er deswegen bei einer Rückkehr nach Äthiopien eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung zu gewärtigen hätte. Der Beschwerdeführer nahm lediglich an einigen Kundgebungen teil. Er hatte keine  inne und übernahm weder Verantwortung noch besondere Aufga-
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ben. Die bisherige exilpolitische Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz lässt ihn somit nicht als besonders engagierten und  oder gar staatsgefährdenden exilpolitischen Aktivisten . Vielmehr erweckt er den Eindruck eines blossen Mitläufers ohne eigentliche politische oder ideologische Überzeugung. Der  erfüllt damit nicht das Profil einer Person, welche dem  Regime durch ihre (exil-)politische Tätigkeit ernsthaften  zufügen könnte.
8.5 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen erscheint es  nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass die äthiopischen  den Beschwerdeführer aufgrund seiner exilpolitischen  – sofern sie von diesen überhaupt Kenntnis erlangt haben oder in Zukunft erlangen werden – als konkrete und ernsthafte Bedrohung für das politische System empfinden würden und er deswegen bei einer Rückkehr nach Äthiopien mit flüchtlingsrechtlich relevanter Verfolgung rechnen müsste.
8.6 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die geltend gemachten subjektiven Nachfluchtgründe nicht geeignet sind, eine  relevante Verfolgungsfurcht zu begründen, weshalb der  nicht als Flüchtling anerkannt werden kann. Unter  der gesamten Umstände folgt, dass der  keine Gründe nach Art. 3 AsylG nachweisen oder glaubhaft  konnte.
9. 9.1 In Bezug auf den Vollzug der Wegweisung hat der  vor dem BFF keine neuen Vorbringen geltend gemacht. Auf  wurde von seinem ursprünglichen Rechtsvertreter , aufgrund von Äusserungen des Vorstehers des  Justiz- und Polzeidepartements (EJPD), einer Regierungsrätin sowie eines Beamten des BFF und gestützt auf Zeitungsberichte sei der Vollzug der Wegweisung nach Äthiopien unmöglich, da sich die äthiopische Vertretung in der Schweiz weigere, an abgewiesene  Landsleute in der Schweiz Reisepapiere abzugeben (BVGer act. 2). Diese Argumentation trifft vorliegend aber ins Leere, da der Beschwerdeführer im Besitze von – wie durch die Botschaftsabklärung festgestellt wurde – echten Reisepapieren ist.
9.2 Mit Eingabe vom 22. September 2006 ersuchte der  um eine vorläufige Aufnahme im Sinne einer Härtefallprüfung
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gestützt auf Art. 14a Abs. 6 (recte: Art. 14A Abs. 4 bis) aANAG. Dieses Gesetz wurde jedoch in der Zwischenzeit durch das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) ersetzt. Die entsprechende Bestimmung, ebenso wie Art. 44 Abs. 3 aAsylG wurden mittlerweile aufgehoben. Gemäss dem neu geltenden Art. 14 Abs. 2 AsylG kann der Kanton mit Zustimmung des Bundesamtes eine Aufenthaltsbewilligung aus Härtefallgründen erteilen. Wie aus den Akten hervorgeht, ist ein entsprechendes, vom 8. Oktober 2007 datierendes Gesuch des Beschwerdeführers vom Kanton am 15. Januar 2008 abgewiesen worden. Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung des Antrags um Härtefallregelgung deshalb nicht zuständig.
10. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht  hat, dass vorliegend keine Wiedererwägungsgründe bestehen und das Gesuch entsprechend zu Recht abgelehnt hat. Die  ist folglich abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11.  2006 [VGKE]).
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