Decision ID: 4f0a62e1-605e-5b89-ad47-89668be65a2d
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1967 geborene
X._
war seit 1996
als Chefmonteur
bei der
Y._
AG angestellt und dadurch bei der Suva unfallversichert, als er am 16. September 2015 beim Tragen von Doppelbodenplatten stolperte und das Knie anschlug. Laut der Un
fallmeldung vom 2
4.
September 2015 verletzte er sich dabei am linken Knie (Urk. 8/I/1). Der Versicherte begab sich am 2
2.
September 2015 bei
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Medizin, in Behand
lung
(
Urk.
8/I/17)
. Am 23. September 2015 wurde ein MRI des linken Knies erstellt (Urk. 8/I/20). Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Kosten für die Heil
behandlung und Taggelder für die unfallbedingte Arbeits
unfähigkeit
;
Urk.
8/I/4
). Am 9. November 2015 wurden eine Kniearthroskopie links mit partieller lateraler
Meniskektomie
sowie Glätten des medialen Meniskus und eine Resektion eines ventral gelegenen Ganglions durchgeführt (Urk. 8/I/16 S. 1).
Mit Verfügung vom 1
2.
April 2016 hielt die Suva fest, spätestens am 2
3.
Septem
ber 2015 hätten keine Unfallfolgen mehr vorgelegen beziehungsweise sei der Sta
tus quo sine erreicht gewesen. Dementsprechend schloss sie den Fall per
8.
November 2015 ab und stellte die bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) auf diesen Zeitpunkt hin ein (Urk. 8/I/35). Dagegen erhob der Versicherte am 4. Mai 2016 Einsprache (Urk. 8/I/38). Im Rahmen des
Einsprache
verfahrens
erfolgte am 1
9.
September 2016 eine Besprechung mit dem Versicher
ten (Urk. 8/I/46) und am 20. Dezember 2016 nahm der Kreisarzt
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Chirurgie, ergänzend zur Sache Stellung (Urk. 8/I/53). Gestützt darauf wies die Suva die Einsprache am 6. Januar 2017 ab (Urk. 8/I/54 = Urk. 2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
der Suva vom
6.
Januar 2017 erhob der Versi
cherte mit Eingabe vom
2.
Februar 2017 Beschwerde und beantragte, der ange
fochtene Entscheid sei aufzuheben und die Leistungen der Suva seien erst per 19. November 2015 einzustellen. Insbesondere seien die Kosten der Operation vom 9. November 2015 von der Suva zu übernehmen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwer
degegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom
23. Februar 2017 auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 6.
März 2017
hielt der Beschwer
deführer vollumfänglich an seinen Anträgen fest (Urk. 10). Die Suva liess die ihr mit gerichtlicher Verfügung vom
8.
März 2017 (Urk. 11) angesetzte Frist zur Stel
lungnahme dazu unbenutzt verstreichen (vgl. Urk. 12). Mit Eingabe vom 22. August 2018 nahm der Beschwerdeführer ergänzend Stellung (Urk. 15). Die Suva äusserte sich innert der angesetzten Frist nicht (Urk. 16-17), was dem Beschwerdeführer am 2. Oktober 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 18). Mit Schreiben
vom 1
7.
Oktober 2018 wurde den Parteien die gerichtsinterne
Umteilung
des Pro
zesses mitgeteilt (Urk. 19).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen vor, dass Versicherungs
leistun
gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet
haben, nach
bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der Übergangsbestimmungen).
Der hier
primär
zu beurteilende Unfall hat sich am 1
6.
September 2015 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen
den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali
dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der
versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht.
Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massgebend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach
Art. 10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.5
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/
bb
/
ee
). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver
ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
gestützt auf die Beurteilung
en
durch Dr.
A._
vom 2
8.
Dezember 2015, 20. Januar sowie 20. Dezember 2016 davon aus, dass das MRI
des linken Knies
vom 2
3.
September 2015 ausschliesslich degenerative Veränderungen gezeigt habe. Sodann schloss sie
- gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen -
ein gröberes Distorsions
trauma aus, da die Seitenbänder und die Kreuzbänder keine unfallbedingten Schädigungen gezeigt hätten. Sie führte aus, der Beschwerdeführer habe sein Knie auch ni
cht heftig angestossen, da ein
«
Bone
bruise
»
fehle. Beide Menisken sowie das vordere Kreuzband hätten ausgedehnte degenerative Veränderungen gezeigt. Abweichende näher begründete ärztliche Beurteilungen seien nicht vorhanden. Der Hinweis des behandelnden
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Chirurgie, Spital
C._
, gemäss Telefonnotiz vom 2
0.
Januar 2016, wonach der Beschwer
deführer vorher beschwerdefrei gewesen sei, vermöge die kreisärztliche Beurtei
lung nicht zu entkräften. Dements
prechend seien spätestens am 8.
November 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen mehr gegeben gewesen
(Urk. 2 S. 3-4).
Bezüglich des Vorfalls vom 3
1.
Oktober 2003 führte sie aus, dieser habe das rechte Knie betroffen. Die Arthroskopie am linken Knie mit partieller medialer und lateraler
Meniskektomie
und Resektion eines lateralen Meniskusganglions sei laut Operationsbericht vom 1
4.
Januar 2004 nach vorhergehenden Beschwerden ohne Unfallereignis durchgeführt worden
und sie, die Beschwerdegegnerin, habe diese Kosten nicht übernommen
(Urk. 2 S. 2 und S. 4).
In der Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin daran fest, dass die kreis
ärztliche Beurteilung überzeuge. Eine Befangenheit des Kreisarztes sei nicht ersichtlich, zumal er seine Auffassung detailliert und gestützt auf medizinische Literatur begründet habe. Die Aufarbeitung der Akten mit vorweggenommener Wertung diene lediglich der Vereinfachung des Arbeitsprozesses (Urk. 7 S. 4-5). Von
Dr.
B._
sei eine mündliche Stellungnahme eingeholt worden. Auf eine schriftliche Auskunft sei in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da sie nichts am Ergebnis der kreisärztlichen Beurteilung zu ändern vermöchte (Urk. 7 S. 6). Weiter brachte sie vor, die Kostengutsprache binde sie vorliegend nicht, da es sich um eine formlose Deckungsanerkennung
gehandelt habe
. Nur im Fall von einer Rückforderung müsste ein
Rückkommenstitel
in Form der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung gegeben sein. Ein Fall von Vertrauensschutz sei zu verneinen, da der Beschwerdeführer keine nicht ohne Nachteil rückgängig zu machende Disposition getroffen habe (
Urk. 7 S. 7-8). Der im Fall 21.
34468.03.6
(betreffend das Ereignis vom 3
1.
Oktober 2003)
vorliegende Ope
rationsbericht spreche nicht für ein Unfallgeschehen, sondern eher für degenera
tive Veränderungen im Kniegelenk. Aus den medizinischen Akten jenes Falles lasse sich auf jeden Fall nicht schliessen, bei den Veränderungen im Kniegelenk seit dem 1
6.
September 2015 handle es sich um einen Rückfall (Urk. 7 S. 8).
2.2
Der Beschwerdeführer wandte dagegen ein, die Beschwerdegegnerin habe am 28. September 2015 ausdrücklich Kostengutsprache für die Spitalbehandlung erteilt. Diese erteilte Kostengutsprache könne nicht nachträglich widerrufen wer
den, zumal er im Zeitpunkt der Operation einzig vom Schreiben vom 28. Septem
ber 2015 (Urk. 8/I/4) Kenntnis gehabt habe, nicht aber von der weiteren Korres
pondenz in Bezug auf die Kostenübernahme. Selbst falls die Beschwerdegegnerin nicht an ihre Kostengutsprache gebunden sein sollte, sei sein Vertrauen auf die Kostenübernahme durch die Beschwerdegegnerin zu schützen (Urk. 1 S. 3).
Im Eventualstandpunkt machte er geltend, die Beschwerdegegnerin trage die Beweislast für das Erreichen des Status quo sine (Urk. 1 S. 4). Der behandelnde Arzt sei betreffend die Unfallkausalität offenkundig anderer Meinung als der Kreisarzt. Im Operationsbericht sei die Diagnose einer traumatischen lateralen Meniskusläsion gestellt worden und im
Radiologiebefund
vom 23. September 2015 seien Risse im Meniskus dokumentiert. Der
Synovialschlauch
sei ausgeris
sen gewesen. Diese Berichte würden die Einschätzung des Kreisarztes in Zweifel ziehen. Weiter beanstandete er, dass der Kreisarzt bei seiner ersten Beurteilung keine Kenntnis von den Vorschäden gehabt habe. Sodann sei der Kreisarzt fest
gefahren der Ansicht, das Anstossen des Kniegelenks sei nicht geeignet, einen Meniskusschaden hervorzurufen, wobei er den effektiven Sachverhaltshergang beziehungsweise das Stolpern vernachlässigt habe. Sodann habe der Kreisarzt eine vorgängige Wertung der Akten durch die Beschwerdegegnerin verlangt und damit zum Ausdruck gebracht, dass er deren Ansicht bestätigen wolle. Demnach sei er befangen gewesen und an der Richtigkeit seiner Einschätzung bestünden folglich unüberwindbare Zweifel (Urk. 1 S. 5). Bereits bei geringen Zweifeln seien weitere Abklärungen zu tätigen. Erst recht da der Kreisarzt die Kausalität als ein
ziger verneint habe und vom behandelnden
Dr.
B._
trotz dessen Anfrage nie eine Stellungnahme eingeholt worden sei (Urk. 1 S. 6). Darin, dass er die Akten der früheren Schadenfälle nicht erhalten habe, sei eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu sehen. Falls nicht ohnehin von einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ausgegangen werde, sei das Vorliegen eines Rückfalls zu prüfen (Urk. 1 S. 6 f.).
In seiner Stellungnahme vom 6. März 2017 wies der Beschwerdeführer darauf hin, dass
Dr.
B._
laut Akten stets von der Unfallkausalität seiner Beschwer
den ausgegangen sei und er auch im Gespräch mit dem Kreisarzt darauf beharrt habe. Der genaue Gesprächsinhalt sei nicht bekannt. Bei dieser Ausgangslage müssten für den medizinischen Laien unüberwindbare Zweifel an den Ausfüh
rungen des Kreisarztes bestehen (Urk. 10 S. 2 f.). Falls das Gericht nicht bereits aufgrund der Akten Zweifel hege, sei
Dr.
B._
schriftlich als Zeuge einzu
vernehmen (Urk. 10 S. 3). Das von der Beschwerdegegnerin angeführte Urteil des Bundesgerichts 8C_616/2013 vom 2
8.
Januar 2014 verneine, dass eine (angeb
liche) telefonische Zusicherung der Versicherungsleistungen und die Ausrichtung bisheriger Versicherungsleistungen eine Vertrauensschutzgrundlage begründe
ten. Vorliegend seien aber nachweislich schriftliche Mitteilungen vorhanden. Dabei handle es sich um eine rechtskräftig gewordene Mitteilung respektive Ver
fügung, auf welche nur bei zweifelloser Unrichtigkeit zurückgekommen werden dürfe, was nicht der Fall sei (Urk. 10 S. 3 f.).
Weiter brachte er vor, den Akte
n des Schadenfalls 21.34468.03.
6 sei zu entneh
men, dass an beiden Knien ein
e Meniskusläsion bestanden habe und
dass er im Januar 2004 am linken Knie operiert worden sei. Diese Kosten seien von der Beschwerdegegnerin übernommen worden, entweder in jenem Fall oder als Rück
fall zum Schadenfall 21.30640.94.2 aus dem Jahr 199
4.
Er habe bereits vor dem
Beizug
eines Rechtsvertreters festgehalten gehabt, dass er sich am 31. Oktober 2003 am linken Knie verletzt gehabt habe. Falls die Operation vom 9. November 2015 nicht auf das Ereignis vom 1
6.
September 2015 zurückzuführen sei, sei sie im Rahmen der Ereignisse in den Fällen 21.30640.94.2 und 21.34
468.03.
6 gedeckt.
Subeventualiter
machte der Beschwerdeführer schliesslich eine unfall
ähnliche Körperschädigung geltend (Urk. 15 S. 2-3).
3.
Vorab ist der formelle Einwand des Beschwerdeführers zu prüfen, wonach die Beschwerdegegnerin sein rechtliches Gehör dadurch verletzt habe, dass sie ihm die Akten der früheren Schadenfälle nicht zur Verfügung gestellt habe (
Urk.
1 S. 6 f.).
Er wandte zwar
im Verwaltungsverfahren
mehrfach ein, der im Jahr 2003 erlittene Vorschaden sei in die Beurteilung miteinzubeziehen
(Urk. 8/
I/31, Urk. 8/I/38 S. 1), sein Akteneinsichtsgesuch bezog sich indes allgemein auf die Fallakten
(Urk. 8/
I/55 S. 1). Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Suva ihm lediglich die Akten
betreffend das Ereignis vom 1
6.
September 2015 zustellte. Im Übrigen erhielt der Beschwerdeführer die Akten
betreffend den Fall 21.34468.03.6
(Urk. 8/
II/1-2) im vorliegenden Gerichtsverfahren zur Einsicht sowie
zur
Stellungnahme
(Urk.
13 und
Urk.
15). Da in diesem Beschwerdeverfah
ren Sachverhalt und Rechtslage frei überprüfbar sind, würde eine
– nicht beson
ders schwerwiegende –
Ver
letzung des rechtlichen Gehörs
ohnehin als geheilt gelten
(BGE 127 V 431 E. 3d/
aa
).
Von einer Rückweisung der Sache zur Gewäh
rung des rechtlichen Gehörs
wäre auch deshalb abzusehen, weil eine solche nicht beantragt wurde und sie
zu einem formalistischen Leerlauf führen würde
(BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).
4.
4.1
Am
9.
Juni
1994
stürzte der Beschwerdeführer und schlug sich dabei
offenbar
das linke Knie an. Dieses Ereignis hatte
e
ine
Arbeitsunfähigkeit
von weniger als zwei Wochen zur Folge
(
Urk.
2 S. 2,
Urk. 8/
I/
43).
Der Beschwerdeführer
ver
mochte sich am 19.
September 2016 nicht mehr daran zu erinnern, was damals passiert
war
(Urk. 8/
I/46 S. 1).
Akten zum entsprechenden Schadenfall
Nr. 21.30640.94.2 sind
abgesehen von der
– nicht aktenkundigen
–
Unfall
meldung keine
mehr vorhanden
(Urk.
2 S. 2, Urk. 8/I/41
,
Urk.
8/I/53 S. 2
).
4.2
4.2.1
Am 3
1.
Oktober 2003 verletzte sich der Beschwerdeführer gemäss Unfallmeldung vom 2
0.
beziehungsweise 2
6.
November 2003 beim
Herabsteigen von einem 60
Zentimeter
hohen Doppelboden auf den Betonboden
am rechten Knie
(Urk. 8/
II/2 S. 11-12).
Dem Bericht des Spitals
C._
vom 3
1.
Oktober 2003 über die gleichen
tags erfolgte ambulante Behandlung ist die Diagnose unklarer Knieschmerzen rechts medial zu entnehmen
(Urk. 8/
II/2 S. 9).
4.2.2
Die MRT-Untersuchung vom 1
2.
November 2003
betraf das rechte Knie und
ergab keine Hinweise auf frische traumatische
ossäre
Läsionen oder auf eine Läsion der Kreuzbänder. Auch das mediale und das laterale Kollateralband zeigten sich intakt. Hingegen war
en
eine komplexe Läsion im
Hinterhorn
des medialen Meniskus, degenerative Veränderungen vom Typ I-II im
Hinterhorn
des lateralen Meniskus, eine diskrete beginnende
Femoropatellararthrose
so
wie allenfalls eine beginnende
Chondromalacia
patellae
vom Typ
I
auszumachen
(Urk. 8/
II/2 S. 7).
4.2.3
In seinem Bericht vom 2
5.
November 2003 äusserte
Dr.
B._
den Verdacht auf eine mediale Meniskusläsion am rechten Knie
(Urk. 8/
II/2 S. 6).
4.2.4
Dem Arztzeugnis UVG von
Dr.
med.
D._
,
Facharzt
für Allgemeine Innere Medizin, vom 1
2.
Dezember 2003 ist zu entnehmen, dass beim Beschwer
deführer nach ausgeprägtem Auf- und Absteigen zur Montage eines Doppel
bodens am 31. Oktober 2003 plötzliche Knieschmerzen aufgetreten seien.
Dr.
D._
äusserte gestützt auf ein
(
infolge
Druckdolenz
im dorsalen Gelenk
spalt rechts medial
vorgenommenes
)
MRI den Verdacht auf eine Läsion des medialen rechten
Hinterhorns
(Urk. 8/
II/2 S. 8).
4.2.5
Am 1
2.
Januar 2004 erfolgte eine Arthroskopie
am rechten Knie
(Urk.
2 S. 2,
Urk.
15 S. 2 sinngemäss).
Die Kos
ten d
ies
es
operativen
Eingriffs vom 12.
Januar 2004 wurden von der Suva grundsätzlich übernommen
(Urk. 8/
II/1 S. 1).
Am 1
4.
April 2004 wurden im Spital
C._
am linken Knie eine
A
rthroskopie mit partieller medialer und lateraler
Meniskektomie
sowie
mit
eine
r
Resektion des lateralen Meniskusganglions durchgeführt. Dies nachdem der Beschwerdeführer seit mehreren Wochen eine Schwellung im Bereiche des lateralen Gelenkkompar
timents bemerkt
gehabt
hatte und gelegentlich Beschwerden aufgetreten waren (
Urk. 8/II/2 S. 4
).
Dr.
B._
verordnete im Januar 2004 Physiotherapie, wobei er als Diagnose eine Meniskusläsion beidseits nannte
. Auf der Verordnung ist
die Unfallnummer 21.34468.03.6
vermerkt
(Urk. 8/
II/2 S. 5).
Ab
3.
Februar 2004 wurde keine Arbeitsunfähigkeit mehr bescheinigt (
Urk.
8/II/2 S. 10).
4.3
Im Jahr 2013 kam es zu einem weiteren Bagatellunfall
(Urk. 8/
I/43).
Dabei ist der Beschwerdeführer laut seinen Angaben gestolpert und bekam Schmerzen im lin
ken Knie. Er führte aus, nach
der
Behandlung durch einen
Chiropraktor
sei er bis im September 2015 wieder beschwerdefrei gewesen
(Urk. 8/
I/46 S. 1), wobei die Behandlung einmalig am 1
5.
Oktober 2013 stattfand
(Urk. 8/
I/53 S. 2).
4.4
4.4.1
Nach dem
(
neusten
)
Unfall vom 1
6.
September 2015 begab sich d
er Versicherte am 2
2.
September 2015 bei
Dr.
Z._
in Behandlung
(Urk. 8/
I/17).
Am 23. Sep
tember 2015 wurde ein MRI des linken Knies erstellt (Urk. 8/I/20).
Dr.
med.
E._
, Fachärztin für Radiologie, Medizinisches Diagnose-Zentrum
F._
, berichtete
gleichentags darüber
. Sie gab an, es
lägen
eine aus
gedehnte Meniskusdegeneration des lateralen Meniskus mit Rissbildung im
Hin
terhorn
des lateralen Meniskus und Meniskusganglien im Vorderhornbereich vor. Sodann eine komplexe Rissbildung in der Pars
intermedia
sowie im
Hinter
horn
des medialen Meniskus sowie eine fragliche vertikale Rissbildung im Vorder
horn des medialen Meniskus bei ausgedehnten Meniskusganglien im Vorderhornbe
reich. Zusätzlich sei
en
eine Meniskusextrusion der Pars
intermedia
sowie des
Hinterhorns
des medialen Meniskus und eine Reizung des
perimenis
kalen
Fettge
webes auszumachen gewesen (Urk. 8/I/20 S. 1). Daneben bestehe eine ausge
dehnte
myxoide
Degeneration des vorderen Kreuzbands. Die übrigen Bandstruk
turen seien intakt. Im Bereich des hinteren Kreuzbandes sei ein Ganglion ersicht
lich. Im Übrigen lägen eine Bursitis
praepatellaris
sowie eine Bursitis
infrapatel
laris
profunda
sowie
Chondropathien
vor (Urk. 8/I/20 S. 2).
4.4
.2
Am
9.
November 2015 wurde eine Kniearthroskopie links durchgeführt.
Im Operationsbericht vom 1
0.
November 2015
führte
Dr.
B._
aus
, nach einem Distorsionstrauma klage der Beschwerdeführer über Beschwerden im linken Knie
gelenk. Das MRI
habe
eine laterale Meniskusläsion sowie die
Chondropathie
gezeigt
. Zusätzlich
sei
eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes beschrieben
wor
den
und es
habe
sich
im MRI
ein sehr ausgedehnte
s
interkondyläres
respektive ventral gelegenes Meniskusganglion
gezeigt
.
Anlässlich der Operation seien eine ausgeprägte
Chondropathie
Grad III sowie ein Zustand nach partieller medialer
Meniskektomie
zu sehen gewesen. Der Restmeniskus habe noch kleine Einrisse aufgewiesen. Sodann habe man
i
nterkondylär
ein intaktes vorderes Kreuzband
vorgefunden, bei jedoch aufgerissenem
Synovialschlauch
.
Im lateralen Gelenk
kompartiment habe sich eine grosse Meniskusläsion im Korpus und im Vorder
hornbereich gezeigt.
Dr.
B._
empfahl sodann eine
chondroprotektive
Medikation bei schon weit fortgeschrittener
Chondropathie
(Urk. 8/I/18).
Dem Austrittsbericht von
Dr.
B._
und Assistenzärztin med.
pract
.
G._
, Spital
C._
, vom 1
6.
November 2015 ist die Diagnose einer trauma
tischen lateralen Meniskusläsion am linken Knie zu entnehmen. Erwähnt werden unter dieser Diagnose zudem
Chondropathien
, ein grosses
interkondylär
gelege
nes Meniskusganglion und eine kleine mediale Restmeniskusläsion bei Status nach Kniearthroskopie mit partieller medialer
Meniskektomie
im Jahr 2003 (
[rich
tig: 2004;
Urk.
8/II/2 S. 4]
Urk. 8/I/16 S. 1).
4.4
.3
Am 2
8.
Dezember 2015 hielt Kreisarzt
Dr.
A._
fest, das MRI vom 2
3.
Septem
ber 2015 zeige ausschliesslich degenerative Veränderungen. Angesichts des unauffälligen B
andapparates und des fehlenden
«
B
one
bruise
»
sei ein gröberes Distorsionstrauma auszuschliessen. Im Zeitpunkt der MRI-Untersuchung sei der Status quo sine eingetreten gewesen, weshalb die Operation vom
9.
November 2015 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
auf das Unfallereignis vom 16.
September 2015 zurückzuführen sei (Urk. 8/I/21).
4.4
.4
Der Aktennotiz vom 2
0.
Januar 2016 ist zu entnehmen,
Dr.
B._
habe Dr.
A._
zu erklären versucht, weshalb er den Meniskusriss für eine unfallbe
dingte Schädigung halte. Es habe ein Unfall stattgefunden und der Beschwerde
führer sei vorher beschwerdefrei gewesen.
Dr.
A._
habe sich auf den Stand
punkt gestellt, dass das Anstossen des Kniegelenks nicht geeignet sei, einen Meniskusschaden hervorzurufen, und
dass
kein adäquater MRI-Befund vorliege. Eine Distorsion sei auszuschliessen, da die Kollateralbänder v
öllig unauffällig gewesen seien. E
in direktes Trauma sei wegen des Fehlens eines «
B
one
bruise
» zu verneinen. Eine Einigung zwischen
Dr.
A._
und
Dr.
B._
habe nicht her
beigeführt werden können (Urk. 8/I/27).
4.4
.5
In seiner ärztlichen Beurteilung vom 2
0.
Dezember 2016 hielt
Dr.
A._
daran fest, dass das MRI des linken Kniegelenks vom 2
3.
September 2015 ausschliess
lich degenerative Veränderungen respektive keine traumatisch bedingten Schä
den gezeigt habe. Ein Distorsionstrauma habe nicht stattgefunden, da die Seiten
bänder und die Kreuzbänder keine unfallbedingten Schädigungen
aufgewiesen
hätten. An beiden Menisken sowie am vorderen Kreuzband hätten ausgedehnte degenerative Veränderungen bestanden. Im Übrigen hätten retropatellar eine
Chondropathie
Grad IV sowie eine generalisierte
Kniegelenkschondropathie
Grad III-IV vorgelegen (Urk. 8/I/53 S. 2 und S. 4). Hinzu komme, dass der Unfallher
gang mit Anstossen des Knies nicht geeignet sei, einen Meniskus zu zerreissen.
Voraussetzung für ein unfallweises Entstehen seien Verletzungszeichen an Struk
turen, welche nicht bevorzugt degenerativen Veränderungen unterlägen, also Knochen-, Kapsel- und Bandstrukturen. Vorliegend handle es sich aber um einen isolierten Meniskusschaden (Urk. 8/I/53 S. 3). Ungeeignet, um eine isolierte Schä
digung eines altersentsprechenden Meniskus zu bewirken
,
seien unter anderem ein Stoss des Kniegelenks an einer Kante im Sinne einer Knieprellung, ein Sturz auf das nach vorn gebeugte Knie, einfaches Stolpern und Ausrutschen. Bei sol
chen Gegebenheiten zerreisse der Meniskus nur, wenn degenerative Veränderun
gen soweit fortgeschritten gewesen seien, dass eine unwesentliche Belastung im Sinne einer Gelegenheitsursache ausreiche (Urk. 8/I/53 S. 4). Auch der Opera
tionsberich
t des Spitals
C._
im Fall 21.
34468.03.6, wonach der Beschwerdefüh
rer seit mehreren Wochen eine Schwellung im Bereich des lateralen Gelenkkom
partiments bemerkt habe und das MRI eine lateral ausgedehnte
Meniskuskorpus
läsion
sowie ein Meniskusganglion gezeigt habe
(vgl. E. 4.2.5)
, spreche für dege
nerative Veränderungen im Kniegelenk (Urk. 8/I/53 S. 5).
5.
5.1
5.1.1
Im Zeitpunkt des Fallabschlusses per
8.
November 2015 lag als Hauptdiagnose eine laterale Meniskusläsion am linken Knie vor
(Urk. 8/
I/16 S. 1, Urk. 8/I/18 S. 1)
.
Deren Ursache wurde von
Dr.
B._
als traumatisch beurteilt
(Urk. 8/
I/16 S. 1, Urk. 8/I/18 S. 1), von
Dr.
A._
demgegenüber als degenerativ. Letzterer hielt fest, bereits das MRI vom 2
3.
September 2015 habe ausschliesslich degenerative Veränderungen gezeigt
(Urk. 8/
I/53 S. 2). Dass die laterale Menis
kusläsion degenerativ bedingt ist, deckt sich mit der Beurteilung durch die Radiologin
Dr.
E._
,
welche bezüglich des lateralen Meniskus
mit Rissbildun
gen
eine ausgeprägte Degeneration beschrieb
(Urk. 8/
I/20).
5.
1.
2
Dass es sich bei den im MRI vom 2
3.
September 2015 ersichtlichen Veränderun
gen ausschliesslich um
solche
degenerative
r
Art
handelte, begründete
Dr.
A._
mit dem Fehlen eines (relevanten) Distorsionstraumas sowie mit dem Vorhanden
sein ausgedehnter degenerativer Veränderungen (Urk. 8/I/53 S. 2).
Dass ausge
dehnte Degenerationen vorhanden
waren
, ergibt sich - wie gesagt - b
ereits aus dem Bericht über das MRI (Urk. 8/I/20). Sodann erläuterte
Dr.
A._
das Vor
handensein degenerativer Veränderungen im
linken
Kniegelenk
nachvollziehbar
unter Hinweis auf den Operationsbericht vom Januar 2004, zu welchem Zeitpunkt sich nach einer mehrwöchigen Schwellung mit gelegentlichen Beschwerden bereits eine lateral ausgedehnte
Meniskuskorpusläsion
sowie ein Meniskus
ganglion gezeigt hatten. Ferner war
bereits
damals auch im medialen Gelenk
kompartiment eine leichte Degeneration des Meniskus auszumachen (Urk. 8/I/53 S. 5, Urk. 8/II/2 S. 4)
,
und
auch der Meniskus des rechten Knies
war
bereits im Jahr 2003 von degenerativen Veränderungen betroffen (E. 4.2.2 vorstehend)
.
Die
Auffassung von
Dr.
A._
, dass
kein relevantes Distorsionstrauma
stattge
funden habe, überzeugt angesichts der abgesehen von degenerativen Verände
rungen intakten Bandstrukturen (Urk. 8/I/53 S. 2, Urk. 8/I/20 S. 2).
Im MRI vom 2
3.
September 2015 waren keine Verletzungszeichen an Strukturen zu sehen, welche nicht bevorzugt degenerativen Veränderungen unterliegen,
was
die
medizinische
Fachliteratur für
die Annahme
ein
es unfallweisen
Entstehen
s
voraussetz
t
(Urk. 8/I/53 S.
3-
4,
Urk. 8/I/20
)
.
Vor diesem Hintergrund ist nachvoll
ziehbar, dass
Dr.
A._
das Vorliegen traumatisch bedingter Veränderungen ver
neinte.
Insgesamt ist es beim Fehlen unfallkausaler struktureller Verletzungen und beim Vorliegen degenerativer Veränderungen schlüssig, dass das Ereignis vom 1
6.
September 2015 nur eine Gelegenheitsursache darstellte
(
Urk. 8/I/53 S. 4
) und bereits nach kurzer Zeit wieder der Status quo sine eingetreten war.
5.
1.
3
Dr.
B._
stützte seine
Beurteilung, die laterale Meniskusläsion sei trauma
tisch bedingt,
einzig darauf, dass die Beschwerden im linken Kniegelenk nach einem Distorsionstrauma aufgetreten seien
,
beziehungsweise darauf, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen sei
(Urk. 8/
I/18 S. 1,
Urk.
8/I/27).
Diese
Argumentation
läuft
auf
die
Beweismaxime
«
post
hoc ergo
propter
hoc»
hinau
s
,
welche
zum Nachweis des fraglichen Kausalzusammenhangs praxisgemäss
unzulässig
ist
(BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
;
Urteil
e
des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 2
5.
Juli 2013 E. 5.1
, 8C_5
89/2017 vom 21. Februar 2018 E.
3.2.4 mit Hinweisen
).
5.
1.
4
Der Beschwerdeführer wandte weiter ein,
Dr.
A._
habe das Stolpern bei der Würdigung des Unfallgeschehens vernachlässigt
(Urk.
1 S. 5).
Dr.
A._
hatte im Rahmen der Aktenzusammenfassung vom Stolpern Kenntnis genommen
(Urk. 8/
I/53 S. 1). An anderer Stelle erwähnte er zwar nur das Anstossen des Knies
(Urk. 8/
I/
53 S. 3 oben), doch
zitierte er nachfolgend auch Fachliteratur, wonach einfaches Stolpern nur im Sinne einer Gelegenheitsursache zum Zerreissen eines Meniskus führt
(Urk. 8/
I/
53 S. 4).
Angesichts dessen, dass der erstbehandelnde
Dr.
Z._
in seinem Arztzeugnis UVG vom 30. November 2015 nur den Sturz erwähnte
(Urk. 8/
I/
17), ist wahrscheinlich, dass es sich
dabei
um ein einfaches Stolpern
und damit nicht um einen Ablauf handelte, der eine massgebliche Krafteinwirkung (vgl. dazu
Urk.
8/I/53 S. 3) mit sich gebracht hat.
Dem Einwand ist daher nicht zu folgen.
5.
1.
5
Es bleibt darauf hinzuweisen, dass
der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden muss. Ebenso wen
ig geht es darum, vom Unfallver
sicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun
bei voller Gesundheit sei. Ent
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verlo
ren haben, also dahing
efallen sind (Urteil des Bundes
gerichts
8C_847/2008 vom 29. Januar 2009
E. 2 mit Hinweisen). Von letzterem ist vorliegend auszugehen, ist doch gestützt auf den schlüssigen Bericht von Dr.
A._
als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten, dass die Folgen
des Unfalls vom 16. September 2015
als solche, mithin ohne Berücksichtigung der
vorbestehenden degenerativen Veränderungen
,
spätestens am
8.
November 2015
abgeklungen waren respektive der Status quo sine dann erreicht war.
Begründete Anhaltspunkte, welche eine Terminierung des Status quo sine auf einen späteren Zeitpunkt
hin
als sachlich gerechtfertigt erscheinen
liessen
, sind nicht greifbar.
Mit Blick auf die nachvoll
ziehbare Beurteilung durch Dr.
A._
sowie darauf, dass es sich bei der Frage, wie der Verlauf degenerativer Erkrankungen ohne Unfallereignisse fortgeschrit
ten wäre, um eine
hypothetische und nicht eindeu
tig
abklärbare
Frage handelt, ist
in
antizipierte
r
Beweiswürdigung
(BGE 124 V 90 E.
4b)
nicht davon auszu
gehen, dass ergänzende Beweismassnahmen an diesem
Ergebnis etwas ändern würden.
Angesichts dessen, dass von
Dr.
B._
eine telefonische Auskunft vorliegt
(
Urk. 8/I/27)
, ist vom Einholen weiterer Auskünfte bei ihm kein neuer Erkenntnisgewinn zu erwarten (vgl. den Beweisantrag in Urk. 1
0
S.
3
).
Insgesamt steht im Sinne vorstehender Erwägungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Status quo sine nach dem Unfall vom 16. September 2015 spätes
tens am 8. November 2015 eingetreten war.
5.2
Weiter ist zu prüfen, ob es sich bei den über den 8. November 2015 hinaus andauernden Beschwerden um Folgen des Unfalls vom 31. Oktober 2003 handelt.
Gemäss der
Unfallmeldung vom 2
0.
beziehungsweise 2
6.
November 2003 ver
letzte sich der Beschwerdeführer am 3
1.
Oktober 2003 am rechten Knie
(Urk. 8/
II/2 S. 11-12). Dem Bericht des Spitals
C._
vom 3
1.
Oktober 2003 über die gleichentags erfolgte ambulante Behandlung ist die Diagnose unklarer Knie
schmerzen rechts medial zu entnehmen
(Urk. 8/
II/2 S. 9). Die MRT-Untersuchung vom 1
2.
November 2003 betraf ebenfalls das rechte Knie
(Urk. 8/
II/2 S. 7). In sei
nem Bericht vom 2
5.
November 2003 äusserte Dr.
B._
den Verdacht auf eine mediale Meniskusläsion am rechten Knie
(Urk. 8/
II/2 S. 6) und die Ver
dachtsdiagnose von
Dr.
D._
bezog sich ebenfalls auf das rechte Knie beziehungsweise das mediale rechte
Hinterhorn
(Urk. 8/
II/2 S. 8).
Am 1
2.
Januar
2004 erfolgte eine Arthroskopie am rechten Knie
(Urk.
2 S. 2,
Urk.
15 S. 2 sinn
gemäss), deren Kosten grundsätzlich
von der Suva übernommen
wurden
(Urk. 8/
II/1 S. 1).
Die gelegentlichen Beschwerden am linken Knie sind erstmals im Operationsbericht vom 1
4.
Januar 2004 erwähnt und die damit zusammen
hängende Schwellung bestand laut diesem Bericht seit mehreren Wochen
(
Urk. 8/II/2 S. 4
), mithin wohl seit ungefähr Dezember 200
3.
Das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er sich beim Unfall vom 3
1.
Oktober 2003 am linken Knie verletzt habe
respektive dass der Schadenfall 21.34468.03.6 das linke Knie betroffen habe
(Urk.
15 S.
2), widerspricht der geschilderten Aktenlage, nament
lich auch der Unfallmeldung.
Der Verordnung zur Physiotherapie wegen der Menisken beider Knie lässt sich nichts darüber entnehmen, welches Knie zuerst, gleich nach dem Unfall, betroffen war. Hingegen ist dort einzig die
Unfallnummer 21.34468.03.6
aufgeführt
(Urk. 8/
II/2 S. 5), sodass nicht anzunehmen ist, dass das linke Knie
respektive dessen Behandlung
über eine andere Unfallnummer lief. Vielmehr gibt die Suva an, betreffend das linke Knie sei die Suva nicht leistungs
pflichtig gewesen
(Urk.
2 S. 2).
Nach dem Gesagten ist nicht von einem Rückfall zum Unfall vom 3
1.
Oktober 2003
oder von Spätfolgen davon
auszugehen, weil jener das rechte Knie betraf und
aktuell strittig ist, ob über den
8.
November 2015 hinaus Unfallfolgen am linken Knie persistierten.
5.3
Des Weiteren postulierte der Beschwerdeführer, es könnte sich um einen Rückfall zum Schadenfall 21.30640.94.2 aus dem Jahr 1994 handeln
(Urk.
15 S. 3). Dieser betraf effektiv das linke Knie (E. 4.1 vorstehend).
Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallver
sicherung den durch das Unfa
llereignis verursachten Schaden. F
ür spätere Gesundheitsstörungen kommt sie dagegen nur auf, wenn eindeutige Brücken
symptome gegeben sind
. D
abei sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis umso strengere Anforderungen zu stellen, je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist
(Urteil
des Bundesgerich
ts
8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen
).
Vorliegend sind
keine Brückensymptome dokumentiert.
Im Gegenteil
berichtete der Beschwerdeführer,
nach einer sechswöchigen
Arbeitsunfähigkeit
infolge des Unfalls im Jahr 2003
sei
bis zum Jahr 2013
alles wieder in Ordnung gewesen
. Auch nach dem Ereignis im Jahr 2013 war der Beschwerdeführer nach der Behandlung im Oktober 2013 (
Urk.
8/I/53 S. 2) bis im September 2015 beschwer
defrei
(Urk. 8/I/46 S. 1).
Mithin liegen
bei zwischenzeitlich zehnjähriger Beschwerde
freiheit
keine für die Annahme einer Unfallkausalität genügenden Brückensymptome zwischen dem weit zurückliegenden Vorfall im Jahr 1994 und den über den
8.
November 2015 hinausgehenden Beschwerden vor.
5.4
Soweit der Beschwerdeführer sich auf das Vorliegen einer unfallähnlichen Kör
perschädigung beruft
(Urk.
15 S.
3),
hätte eine solche eine Gleichstellung mit einem Unfallereignis zur Folge (
Art.
9
Abs.
2 UVV in der bis Ende 2016 gültig gewesenen Fassung,
Urteil des Bundesgericht
s U 296/03 vom 2
4.
Mai 2004 E.
3.1).
Dies bedeutet, dass die Leistungspflicht auch im Falle einer unfallähn
lichen Körperschädigung mit dem Wegfall der natürlichen Kausalität, das
heisst
mit dem Eintreten des Status quo sine, endet.
Folglich geht dieser Einwand des Beschwerdeführers fehl.
6.
6.1
Zu prüfen bleibt die vom Beschwerdeführer sinngemäss gerügte rückwirkende Leistungseinstellung, wobei er sich auf
das Vorhandensein einer
Kostengut
sprache als leistungszusprechende
rechtskräftige
Verfügung sowie auf
den Ver
trauensschutz berief (Urk. 1 S.
3 f.,
Urk.
10 S. 3-4
, E. 2.2 vorstehend)
. Die Beschwerdegegnerin
t
eilte dem Beschwerdeführer
am 28. September 2015 mit, dass sie die Versicherungsleistungen für die F
olgen des Berufsunfalls vom 16.
September 2015 übernehme
(Urk. 8/
I/4). Dem Spital
C._
erteilte sie am 28. September 2015 Kostengutsprache für die Spitalbehandlung
(Urk. 8/
I/6).
Am 5. November 2015, eingegangen bei der Suva am 9. November 2015, ersuchte das Spital
C._
um Kostengutsprache für den stationären Spitalaufenthalt des Beschwerdeführers ab 9. November 2015
(Urk. 8/
I/9).
Am 9. November 2015 wurde der Beschwerdeführer operiert
(Urk. 8/
I/18).
Mit Schreiben vom 20. November 2015 stellte die Suva ihre Leistungen dann per sofort provisorisch ein
(Urk. 8/
I/14).
Mit Verfügung vom
1
2.
April 2016
lehnte
sie
ihre Leistungs
pflicht
mangels Vorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhangs rückwirkend ab
8.
November 2015
ab
(Urk. 8/
I/35)
.
6.2
Hierzu gilt es festzuhalten, dass aus einer erteil
ten Kostengutsprache keine voll
umfängliche und vorbehaltlose Kostenüber
nahme für sämtliche Behandlungs
kos
ten abgeleitet werden kann, ist es dem Unfallversicherer doch unbenommen, zunächst im Rahmen einer formlosen Deckungsanerkennung Leistungen wie Heilbehandlung und Taggelder zu erbringen und diese nach einer eingehenden Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen (Unfall
tatbestand, Kausalität) bei ent
sprechendem Untersuchungsergebnis ohne Berufung auf den
Rückkommenstitel
der Wiedererwägung
oder der prozessualen Revision «
ex
nunc
et p
ro
futuro
»
ein
zustellen. Ausserdem können Heilbehandlung und Taggeld – da es sich nicht um Dauerleistungen handelt – auch rückwirkend angepasst werden, wobei einem ver
späteten Verfügungserlass allenfalls unter dem Gesichtspunkt des Vertrauens
schutzes Bedeutung zukommt, wenn es um die Frage einer Rücker
stattung zu
Unrecht bezogener Leistungen geht. Nur wenn der Unfallversicherer bereits gewährte Versicherungsleistungen zurückfordert, muss er den hierfür erforder
lichen
Rückkommenstitel
der prozessualen Revision oder der Wiederer
wägung ausweisen (BGE 133 V 57 E. 6.8, 130 V 380
E. 2.3.1 mit Hinweisen
).
Nach Lage der Akten kam die Beschwerdegegnerin bisher
noch nicht für die Kos
ten der a
m
9.
November 2015
durchgeführten Operation auf
.
Bezüglich der bereits bis zum 1
9.
November 2015 entrichteten Taggelder verzichtete sie
unprä
judiziell
auf eine Rückforderung
(Urk. 8/
I/35 S. 2).
Demnach
steht k
eine Rückfor
derung
im Raum
. Im Sinne des vorstehend Gesagten ist die am 28.
September 2015 vorgenommene Mitteilung an den Beschwerdeführer, welche sich pauschal auf Versicherungsleistungen bezog
(Urk. 8/
I/4)
, nicht als Mitteilung zu sehen, welcher die Rechtskraft einer Verfügung zukommen würde.
Sodann stellt d
ie einer Heilanstalt erteilte Kostengutsprache
grundsätzlich
keine definitive Zusage der Kostenübernahme gegenüber dem Versicherten dar (BGE 111 V 28 Regeste). Für den Versicherten hat sie lediglich zur Folge, dass er dadurch gegenüber der Heilanstalt von der Sicherstellung der Spitalkosten und von Teilzahlungspflichten während der
Hospitalisation
befreit wird (BGE 111 V 28 E. 3).
Demnach steht auch die
allein
gegenüber dem Spital
C._
am 2
8.
September 2015 erfolgte Kos
tengutsprache
(Urk. 8/
I/6) einer Leistungseinstellung nicht entgegen.
Zusammen
fassend ist für die Leistungseinstellung kein
Rückkommenstitel
(prozessuale Revision oder Wiedererwägung)
notwendig.
Zu prüfen bleibt, ob die Leistungseinstellung unter dem Gesichtspunkt des Ver
trauensschutz
es
zulässig ist.
Im von den Parteien diskutierten Urteil des Bundes
gerichts 8C_616/2013 vom 2
8.
Januar 2014 wurde eine Leistungszusprechung gestützt auf den Vertrauensgrundsatz nicht wegen der Mündlichkeit der Zusiche
rung verneint
(vgl. den Einwand in
Urk.
10 S. 3 f.)
, sondern
aufgrund des Fehlens
der Voraussetzung einer im Vertrauen darauf
erfolgten,
nicht ohne Nachteil rück
gängig zu machenden Disposition. Das Bundesgericht wies
dabei
darauf hin, dass bei medizinischer Notwendigkeit die Kosten einfach von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen würden statt von der Unfallversiche
rung (E. 3.2.2 mit Hinweis auf E. 3.1.1).
Diesbezüglich trifft zwar der Hinweis des Beschwerdeführers zu, dass er den Selbstbehalt bei Kostenübernahme durch die Krankenpflegeversicherung selber zu tragen habe
(Urk.
10 S. 4),
je
doch macht er nicht geltend, er hätte die Operation
bei fehlender Kostengutsprache unterlassen. Vielmehr ist anzunehmen, dass er die Operation wegen ihrer Notwendigkeit auch
diesfalls
hätte
vornehmen
lassen. Mithin erfolgte die entsprechende Disposition nicht aufgrund seines Vertrauens auf die Kostengutsprache durch die Unfallver
sicherung
respektive fehlt es am erforderlichen
Kausalzusammenhang zwis
chen Vertrauen und Disposition
(vgl. Urteil des Bundesgerichts
1C_448/2017 vom
3.
Juli 2018
E. 2.5)
. Im Übrigen ist zweifelhaft, ob die Auskunft ausreichend kon
kret und vorbehaltlos war,
um als Vertrauensgrundlage zu dienen,
zumal die Beschwerdegegnerin sich allgemein auf die Versicherungsleistungen
(Urk. 8/
I/4) beziehungsweise auf die Spitalbehandlung
(Urk. 8/
I/6) und nicht konkret auf die Operation vom 9.
November 2015
bezog
.
Nach dem Gesagten hat die Beschwer
degegnerin auch nicht gestützt auf den Vertrauensgrundsatz über den 8. Novem
ber 2015 hinaus Leistungen zu erbringen.
7.
Zusammenfassend ist die durch die Beschwerd
egegnerin erfolgte Leistungs
ein
stellung per
8.
November 2015
infolge Erreichens des Status quo sine nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.