Decision ID: 23b01c5d-3f50-4af7-8324-4b2da4784b9f
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Die 1965 geborene
X._
war nach einer Ausbildung als
Haushaltleite
rin
(
Urk.
7/5)
zuletzt als Gruppenassistentin in der Kinderkrippe
Y._
und anschliessend als Betreuerin am Mittagstisch tätig. Am
4.
August 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Rücken
- und
Nacken
be
schwerden
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6
,
Urk.
7/20
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tä
tigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte
im
Vorbescheidverfahren
(Urk. 7/31,
Urk.
7/35 und
Urk.
7/49)
bidisziplinär
(psychiatrisch / orthopädisch) begutachten
(Expertise vom 22. Dezember 2014;
Urk.
7/69
f.
).
Nach Stellungnahme durch die Versicherte
(Urk. 7/96)
wies sie mit
Verfügung vom 10. September 2015
(Urk. 2) das
Leistungs
begehren ab.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
8.
Oktober 2015 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, dem Gesuch vom
8.
August 2013 sei zu entsprechen, ihre derzei
tige Arbeitsunfähigkeit sei zu bestätigen und es seien berufliche Eingliede
rungsmassnahmen zu gewähren. Eventualiter sei die Sache zur
Neubeurtei
lung
an die Vorinstanz zurückzuweisen, die vorliegenden medizinischen Gutachten seien gleichwertig zu beurteilen und die Vorinstanz sei anzuwei
sen, den aktuellen, für das Leistungsgesuch massgebenden Gesundheitszu
stand der Versicherten zu beurteilen und keinerlei retrospektive Aussagen zu ihrer früheren Arbeitsunfähigkeit zu machen (S. 2). Am 1
6.
November 2015 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). In ihrer Stellungnahme vom 2
9.
November 2015 (Urk. 10) hielt die Beschwerdeführe
rin an ihren Anträgen fest und reichte eine Stellungnahme der
Beschwerde
gegnerin
vom
6.
Oktober 2015 zuhanden ihres Hausarztes ein (
Urk.
11). Dies wurde der Beschwerdegegnerin mit Mitteilung vom
8.
Dezember 2015 (
Urk.
12) zur Kenntnis gebracht.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset
zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be
tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
ti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.
3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 10. September 2015
(Urk. 2)
zur Hauptsache
damit, dass gemäss dem einge
holten Gutachten sowohl in der zuletzt ausgeübten als auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit retrospektiv nie eine
höhergradige
Arbeitsunfähigkeit als 20 % bestanden habe.
Im Verfahren ergänzte sie, die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 2
4.
Mai 2014 befinde sich auf
dem Feststellungsblatt (
Urk.
7/29 S. 4 f.) und sei der Beschwerdeführerin
ent
gegen ihrem anderslautenden Vorwurf zusammen mit den übrigen Akten am
3.
Juli 2014 zugestellt worden (
Urk.
6).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk.
1), die Beschwerdegegnerin habe sich im Vorbescheid und in der
ange
fochtenen Verfügung auf eine Stellungnahme des RAD vom 2
4.
Mai 20
14 gestützt, ihr diese
jedoch trotz entsprechende
r
Aufforderung nicht zukommen lassen. Dies stelle einen schwerwiegenden Verfahrensfehler dar (S. 3 f.). Die Beschwerdegegnerin stelle auf das von ihr in Auftrag gegebene
bidisziplinäre
Gutachten ab. Die Berichte ihres Hausarztes Dr. med.
Z._
, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, würden von ihr hingegen
nicht gewürdigt
. Die
Be
schwerdegegnerin
weise lediglich
auf die auftragsrechtliche Vertrauensstel
lung des Hausarztes hin. Dem sei entgegenzuhalten, dass die von der
Be
schwerdegegnerin
beauftragten und
deshalb
von
dieser wirtschaftlich abhän
gigen Gutachter
ebenso (
un
)parteiisch wir ihr Hausarzt seien (S. 4-6). Das eingeholte Gutachten sei auch inhaltlich nicht korrekt. Die despektierlichen und verhöhnenden Äusserungen des Gutachters Prof. Dr. med. habil.
A._
,
FMH Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, in seiner Stel
lungnahme vom 1
0.
Juli 2015
gegenüber ihrem Hausarzt würden im Übrigen weder zur Glaubwürdigkeit noch zur Professionalität des Gutachtens beitra
gen
(S. 7)
. Die Beschwerdegegnerin habe bis heute keine beruflichen Einglie
derungsmassnahmen geprüft (S. 8). Im Verfahren ergänzte sie (
Urk.
10), die Beschwerdegegnerin habe eingestanden, dass die Äusserungen von Prof.
A._
deplatziert seien und dass sie ein solches Verhalten nicht unterstüt
zen könne. Dieses Eingeständnis bestärke
sie
, die Beschwerdeführerin,
darin
, dass das Gutachten mangelhaft und unglaubwürdig sei (S. 3). Gemäss der angefochtenen Verfügung habe retrospektiv nie eine höhere Arbeitsunfähig
keit als 20 % bestanden. Dies treffe nicht zu. Die Beschwerdegegnerin sei an
zuweisen, nur den aktuellen, für das Leistungsgesuch massgebenden Ge
sundheitszustand zu beurteilen, müsse sie doch aufgrund von retrospektiven Aussagen zu ihrer früheren Arbeitsunfähigkeit rechtliche und finanzielle Auswirkungen befürchten (S. 3 f.).
3.
Zum Antrag der Beschwerdeführerin, es seien ihr berufliche Eingliederungs
massnahmen zu gewähren, ist festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin darüber in ihrer Verfügung
vom
1
0.
September
2015 (Urk. 2) nicht entschie
den hat
. Mangels
Anfechtungsgegenstand
s
ist deshalb
diesbezüglich
auf die Beschwerde
nicht
einzutreten.
Der Beschwerdeführerin bleibt es unbenom
men, sich diesbezüglich erneut bei der Beschwerdegegnerin zu melden.
4
.
4
.1
Prof. Dr. med.
B._
, Neurochirurgie FMH, sowie Dr. med.
C._
, FMH Rheumatologie,
welche die Beschwerdeführerin auf Zuweisung des Hausarztes untersuchten,
hielten in ihrem Bericht vom 2
3.
April 2013 (
Urk.
7/62) fest, dass bei der Beschwerdeführerin seit 2001 chronisch rezidi
vierende
lumbovertebrale
Schmerzen mit teilweise invalidisierender Blo
ckierung bestünden.
Bildgebend zeige sich eine ausgeprägte Degeneration der Lendenwirbelsäule (LWS). Die Schmerzausstrahlungen in das linke Bein könnten bildgebend nur teilweise auf eine
rezessale
und kaum
foraminäre
Stenose L3/4 links zurückgeführt werden.
Seit November 2012 bestehe eine allgemeine
Beschwerdeexazerbation
.
Aufgrund des unauffälligen neurologi
schen Befunds könne e
ine
radikuläre
Ursache des Beschwerdebildes zum jet
zigen Zeitpunkt nicht bewiesen werden. Das aktuelle Beschwerdebild impo
niere eher als chronisch rezidivierendes
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom
mit
myofascialer
Komponente. Es bestehe zudem der Verdacht auf eine
so
matoforme
Schmerzverarbeitungsstörung mit tendenzieller
Schmerzausdeh
nung
nach der Infiltrationsbehandlung im Sinne eines panvertebralen Schmerzsyndroms und doch deutlich vorhandenen psychosozialen Belastun
gen mit Mobbingsituation am Arbeitsplatz und nur befristetem Arbeitsver
trag.
4
.2
In seinem Bericht vom 1
3.
Oktober 2013 (
Urk.
7/19/3) zuhanden der Taggeld
versicherung stellte Hausarzt Dr.
Z._
folgende Diagnosen:
Lumboradikuläres
Syndrom links bei multiplen
Diskusprotrusionen
und
Dis
kushernie
L3/L4 mit Tangierung der Nervenwurzel L3 links
Status nach erfolgloser CT-Infiltration L4/L5
Cervikobrachialsyndrom
bei degenerativen Veränderungen
Wirbelhämangiom LWK 2
Dazu führte er aus, dass die Schmerzen der Beschwerdeführerin während ih
ren zweiwöchigen Ferien vorübergehend ganz verschwunden seien. Kurz nach ihrer Rückkehr sei ein Arbeitsversuch in einem 25 %-Pensum gestartet worden. Mit der Arbeit, bei welcher sie häufig stehen müsse, seien jedoch auch die Schmerzen wieder zurückgekehrt. Vom
5.
Februar bis 2
5.
August 2013 sei die Beschwerdeführerin voll arbeitsunfähig gewesen, seither betrage die Arbeitsunfähigkeit 75 %.
4
.3
Gemäss
Formularb
ericht vom
7.
April 2014 von Oberarzt
PD
Dr. med.
D._
und Assistenzarzt Dr. med.
E._
von der Klinik für Rheumatologie des
F._
(
Urk.
7/28/6-9) zeige sich klinisch ein chronisches panvertebrales
und
cervikobrachiales
Schmerzsyndrom
sowie ein
Karpaltun
nelsyndrom
rechts
. Hinweise für ein
radikuläres
Reizsyndrom in Bezug auf die obere und untere Extremität beidseits würden fehlen. Objektivierbar sei eine Haltungsinsuffizienz
thorakolumbal
. Der Schmerzverlauf sei chronisch rezidivierend. Unter optimalen rehabilitativen Massnahmen könne jedoch von einer mittelfristigen anhaltenden Verbesserung der Schmerzproblematik ausgegangen werden. In der aktuellen Anstellung zu 25 % als Mitarbeiterin in einem Kinderhort bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. In diesem idealen Stellenprofil dürfe von einer zunehmenden Leistungsfähigkeit ausgegangen werden, mittelfristig sei bestenfalls mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit im bestehenden Arbeitsprofil beziehungsweise in einer angepassten leichten Tä
tigkeit zu rechnen.
4
.4
Im
bidisziplinären
Gutachten vom 2
2.
Dezember 2014 (
Urk.
7/69 f.) stellten Prof.
A._
und Dr. med.
G._
, FA Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie
des Bewegungsapparates
, folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
7/70/4)
:
Chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit
Diskusprotrusion
im Segment L4/L5 ohne
Radikulopathie
Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit fest
(
Urk.
7/69/35,
Urk.
7/70/55)
:
chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
(ICD-10 F45.41)
elektromyographisch gesichertes Karpaltunnelsyndrom rechts
Senk-Spreizfuss beidseits
Hallux
valgus
beidseits, rechts grösser links
beidseitiger paravertebraler Hartspann am
cervikothorakalen
Übergang ohne
Myogelosenbildung
Prof
.
A._
führte aus, dass die Beschwerdeführerin angebe, noch
psychi
sche Probleme mit dem Suizid ihres Ehemannes im Jahre 1995 zu haben. Be
vor man ihn in der Wohnung seiner Eltern gefunden habe, habe man ihn
13 Tage lang gesucht. Sie habe daher bis heute Verlustängste, beispielsweise habe sie Ängste um ihren Sohn, wenn dieser mit Freunden unterwegs sei. Es entstehe in ihr dann ein innerpsychischer Druck, der ihre Schmerzen ver
stärke. In diesen Phasen würden sich ihre Beschwerden im Rücken deutlich verstärken. Auch beim Erzählen über den Freitod ihres Mannes in der Ex
ploration verspüre sie eine deutliche Schmerzintensivierung. Die
Mobbingsi
tuation
in der Kinderkrippe sei für sie unerträglich gewesen, aktuell habe sie die Situation jedoch überwunden (Urk. 7/69 S. 23). Die Schmerzintensität betrage auf einer zehnstufigen Skala durchschnittlich vier bis fünf
und
vari
iere in Abhängigkeit von körperlichen Belastungen. Nachdem über das Mob
bing und den Freitod ihres Ehemannes gesprochen worden sei, habe sie die Schmerzintensität mit 10 angegeben. Die Beschwerdeführerin habe eine Ab
hängigkeit zwischen Schmerzintensität/Ausweitung der Schmerzen und psy
chosozialen oder emotionalen Faktoren bejaht (S. 24 f.).
Weiter legte der Gutachter dar, d
ie Beschwerdeführerin sei noch nie psychiatrisch behandelt worden (S. 26). Die subjektiv von
ihr
erlebten Schmerzen seien erstmals wohl während ihrer Tätigkeit als Lageristin aufgetreten, hätten sich im Rahmen der Mobbingsituation am vorletzten Arbeitsplatz verstärkt und seien inzwischen
chronifiziert
. Zahlreiche somatische Massnahmen zur Linderung der Schmer
zen seien ohne nachhaltigen Erfolg geblieben. Es liege eine inzwischen
chro
nifizierte
Schmerzsymptomatik mit Symptomausweitung vor. Es bestehe ein somatisches Krankheitskonzept, welches iatrogen durch den behandelnden Hausarzt zudem manifestiert werde. Nebst der Symptomausweitung sprächen
folgende Aspekte für das Vorliegen einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren: Es bestehe eine hohe und kaum mo
difizierbare Schmerzintensität. Die Reagibilität des Schmerzes auf somatische Massnahmen sei bisher unzureichend gewesen. Die Ansprechbarkeit des Schmerzes auf die analgetische Medikation sei sehr gering. Das
Schmerzsyn
drom
reagiere kaum auf physiotherapeutische Massnahmen. Zudem erfolge eine deutliche Verstärkung der subjektiven Schmerzwahrnehmung auf emo
tionalen und psychosozialen Faktoren (S. 3
3
).
Prof.
A._
äusserte sich zudem zu den
Foersterkriterien
(S. 34).
Aus
rein psychiatrischer Sicht erach
tete er die Arbeitsfähigkeit nicht um mehr als 20 % beeinträchtigt (S. 35) be
ziehungsweise verneinte das Vorliegen einer die Arbeitsfähigkeit beeinflus
senden psychischen Erkrankung (S. 36).
Dr.
G._
hielt fest, dass im Rahmen der Untersuchung eine durchgehende Konsistenz der Untersuchungsbefunde hinsichtlich der oberen und unteren Extremität bestanden habe, in Bezug auf das Achsenorgan hingegen eine Diskrepanz hinsichtlich der geschilderten Beschwerden und den teils inkon
sistenten Untersuchungsbefunden. Im Rahmen der Untersuchung habe sich kein Anhalt auf eine
Radikulopathie
im Sinne einer
höhergradigen
senso
risch-sensiblen beziehungsweise muskulären Ausfallsymptomatik gezeigt. Die vorliegende nativradiologische sowie kernspintomographische Bildgebung zeige bei diskreter leichter linkskonvexer Lumbalskoliose generalisierte dege
nerative Veränderungen mit
Osteochondrosen
und Höhenminderung des Zwischenwirbelfaches in den Segmenten L2/L3, L3/L4 und L4/L5 mit diskre
ter Einengung des
Neuroforamens
L3/L4 links bei begleitendem und be
kanntem Wirbelkörperhämangiom des zweiten Lendenwirbelkörpers (
Urk.
7/70/52 f.). Aus rein orthopädisch-versicherungsmedizinischer Sicht er
gebe sich zum Zeitpunkt der Begutachtung sowie retrospektiv im Verlauf keine Einschränkung der mittel- und langfristigen Arbeitsfähigkeit von mehr als 20 % (
Urk.
7/70/55).
In der
bidisziplinären
Zusammenfassung
hielten die Gutachter fest, dass für eine behinderungsangepasste, wechselnd belastende, leichte bis mittel
schwere Tätigkeit sowie das Tragen und Heben von Lasten bis 15 kg, ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten in Zwangshaltungen (z.B. Oberkörper
vorneigen), ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten über die Horizontale hinaus und ohne repetitive stereotype Bewegungsabläufe eine unlimitierte Arbeitsfähigkeit von 100 % zu attestieren sei
. Mittel- und langfristig sei die Arbeitsfähigkeit nicht mehr als 20 % eingeschränkt. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Erzieherin im Kinderhort erachteten die Gutachter aus psychiat
rischer wie auch aus orthopädisch-unfallchirurgischer Sicht sowohl quanti
tativ als auch qualitativ vollschichtig für zumutbar
(
Urk.
7/70/4).
4
.5
Oberärztin Dr. med.
H._
von der Klinik für Rheumatologie des
F._
hielt in ihrem Bericht vom 2
6.
März 2015 (Urk. 7/85) fest, dass ein
lumbovertebrales
, intermittierend
lumbospondylo
genes
Syndrom beidseits
bestehe bei gemäss MRI vom 7.
Februar 2013
(vgl.
Urk.
7/37)
Tangierung der Wurzel L3 links und
foraminaler
Einengung L2/3 beidseits und bei muskulärer
Dysbalance
. Aktuell bestünden weder anamnes
tisch noch klinisch sichere Hinweise für ein
radikuläres
Schmerzsyndrom oder für
radikuläre
Ausfälle. Zusätzlich bestehe ein
cervicovertebrales
Syn
drom bei Einengung des rechten
Neuroforamens
C5/6 mit Dysfunktion in Rotation nach rechts. Neu bestehe ausserdem eine
Epikondylopathie
humer
oradialis
rechts. Die Beschwerdeführerin habe seit dem
6.
Oktober 2014 ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis zu 40 %.
5.
5.1
Das
bidisziplinäre
Gutachten von Prof.
A._
und Dr.
G._
vom 22. Dezember 2014 (E. 4.4
hievor
) beruht auf den erforderlichen orthopädi
schen und psychiatrischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten
Vorakten
erstellt. Die Gutach
ter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerde
führerin auseinander. Insbesondere zeigten sie auf, dass
sich beim Untersuch eine
erhebliche Diskrepanz zwischen den subjektiv beklagten Beschwerden und den objektiv
erhobenen
Befunden gezeigt
hat
.
Weiter wiesen sie darauf hin, dass der Schmerz in der Intensität nicht nur in Abhängigkeit von kör
perlichen Belastungen variier
t
, sondern dass auch der Gedanke an belastende Ereignisse (Freitod Ehemann, Mobbing
am vorherigen
Arbeitsplatz) zu einer Schmerzintensivierung führ
te
. So bejahte auch die Beschwerdeführerin eine Abhängigkeit zwischen der Schmerzintensität beziehungsweise der Auswei
tung der Schmerzen und psychosozialen oder emotionalen Faktoren.
Schliesslich führten sie aus, dass sich i
m Rahmen der Untersuchung
keine Hinweise
auf eine
Radikulopathie
gezeigt
haben
. A
uch die Beschwerdeführe
rin verneinte eine solche in der Anamnese. Die Gutachter
gelangten sodann zum ausführlich begründeten und für das Gericht nachvollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als
Erzieherin in ei
nem Kinderhort sowie in jeder weiteren behinderungsangepassten, wechselnd
belastenden, leichten bis mittelschweren Tätigkeit
mit
Tragen und Heben von Lasten bis 15 kg, ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten in
Zwangshaltun
gen
(z.B. Oberkörpervorneigen), ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten über die Horizontale hinaus und ohne repetitive stereotype Bewegungsab
läufe
zu 100 % arbeitsfähig ist.
Das Gutachten entspricht damit den recht
sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische
Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.
3
hievor
).
5.2
Die Beschwerdeführerin wurde nach der Begutachtung an der Klinik für Rheu
matologie des
F._
untersucht. In ihrem Bericht vom 2
6.
März 2015 (E. 4.5
hievor
) bestätig
t
e
Dr.
H._
,
dass aktuell keine Hinweise für ein
radikuläres
Schmerzsyndrom oder für
radikuläre
Ausfälle bestehen. Entgegen dem diesbezüglichen Vorbringen der Beschwer
deführerin war Dr.
H._
nicht der Ansicht, dass sie in ihrer Arbeitsfä
higkeit zu 40 % eingeschränkt sei. Vielmehr gab sie lediglich an, dass die Beschwerdeführerin derzeit ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis
zu
40 % habe. Dass eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit
auf 70 %
nicht möglich sei, beruhte hingegen auf den
subjektiven Angaben
der Beschwerdeführerin und wurde von Dr.
H._
aus medizinischer Sicht
nicht weiter begründet. Der Be
richt vermag damit an der Beweiskraft des Gutachtens nichts zu ändern.
5.3
Die Beschwerdeführerin
wandte ein, das Gutachten verschweige die anamnes
tische
radikuläre
Komponente ihrer Beschwerden
(
Urk.
1 S. 4)
.
Vorab
ist festzuhalten,
dass für das vorliegende Verfahren
in Anbetracht der Anmeldung im August 2013
der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit Februar 2013 relevant ist (vgl. Art. 28 Abs. 1
lit
. b und c in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG). Eine
radikuläre
Komponente mag zwar
vorüberge
hend
bestanden haben (vgl.
Urk.
7/37; MRI LWS vom 7.
Februar
2013). Nach einer
periradikulären
Infiltration am 1
2.
Februar 2013 (Urk.
7/38)
vermoch
ten
Prof.
B._
und Dr.
C._
im April 2013 (E. 4.1
hievor
)
k
eine
radikuläre
Ursache des Beschwerdebildes
mehr auszumachen
. Im Zeit
punkt der Anmeldung
zum Leistungsbezug (August 2013) war die Beschwer
deführerin
denn auch in unbelasteten Situationen
vorübergehend beschwer
defrei (E. 4.2
hievor
) und
sie
konnte am 2
6.
August 2013 zunächst in einem 25 %-Pensum wieder mit ihrer Arbeitstätigkeit beginnen
(
Urk.
7/20/2)
.
In der Folge bestätigten
auch
die Fachärzte von der Klinik für Rheumatologie des
F._
im April 2014 (
E. 4.3
hievor
)
sowie im März 2015 (E. 4.5
hievor
)
,
dass keine Hinweise auf ein
radikuläres
Reizsyndrom
bezie
hungsweise auf ein
radikuläres
Schmerzsyndrom oder
radikuläre
Ausfälle
bestehen.
Auch Dr.
Z._
bestätigte,
dass im Zeitpunkt der jeweiligen spezialärztlichen Untersuchungen keine
radikulären
Symptome nachgewiesen werden konnten (
Urk.
7/75/4
unten
).
Dass die von der Beschwerdegegnerin beauftragten Gutachter ausführten, es hätten sich im Rahmen der Untersu
chung
im Dezember 2014
keine Hinweise auf eine
Radikulopathie
gezeigt, ist in Anbetracht dieser Umstände nachvollziehbar, zumal die Beschwerdeführe
rin eine solche in der Anamnese
ebenfalls
verneinte.
Dass die Gutachter auf die aktuell nicht mehr bestehende
radikuläre
Komponente nicht weiter ein
gingen, ändert an der Beweiskraft des Gutachtens
damit
nichts.
5.4
Die Beschwerdeführerin beantragte mit Schreiben vom 1
4.
Februar 2015 eine Richtigstellungen des Gutachtens (
Urk.
7/76), dies mehrheitlich
zu Ausfüh
rungen in Zusammenhang mit
ihrer Biografie.
Die
Richtigstellungen
sind je
doch
nicht entscheidend
für die medizinische Beurteilung
– was die Be
schwerdeführerin in besagtem Schreiben auch nicht substantiiert in Abrede stellte und beschwerdeweise nicht mehr rügte -
und
vermögen
a
n der
Nach
vollziehbarkeit
und
Beweiskraft
des Gutachtens nichts
zu ändern
.
5.5
Die Beschwerdeführerin kritisierte, die
Beschwerdegegnerin bevorzuge einsei
tig das von ihr in Auftrag gegebene Gutachten.
Es sei nicht zulässig, die An
gaben von Dr.
Z._
unter Hinweis auf seine hausärztliche Stellung ausser Acht zu lassen, wenn keine konkreten Anhaltspunkte ersichtlich seien, die die Glaubwürdigkeit seiner Atteste erschüttern könnten
(
Urk.
1 S. 6)
.
Wie bereits dargelegt, bestätigte Dr.
Z._
, dass ab April 2013 im Zeit
punkt der jeweiligen spezialärztlichen Untersuchungen keine
radikulären
Symptome nachgewiesen werden konnten. Eine
radikuläre
Komponente
sei 2011 sowie vor dem 1
2.
Februar 2013 nachweisbar gewesen. Weshalb die Beschwerdeführerin dennoch im August 2013 nur zu 25 % und seit Oktober 2014
lediglich
zu 60 % arbeitsfähig sein soll, wird von ihm nicht nac
hvoll
ziehbar begründet. Zur
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit äus
serte er sich zudem nicht ausdrücklich, sondern führte lediglich aus, dass die Sprachkenntnisse der Beschwerdeführerin für einen Bürojob nicht optimal seien (
Urk.
7/
19/4). Auf seine Ausführungen in Bezug auf die Arbeitsfähig
keit der Beschwerdeführerin kann bereits aus
diesen Grü
nd
en
nicht abgestellt werden. Die Ausführungen
von
Dr.
Z._
ändern
damit an der Beweis
kraft des Gutachtens ebenfalls nichts.
Der Beschwerdeführerin ist zwar insoweit beizupflichten, als sie vorbringt, die Berichte von Dr.
Z._
dürften nicht einfach ausser Acht gelassen werden (
Urk.
1 S. 6), sind doch die gesamten medizinischen Unterlagen in die
Würdigung miteinzubeziehen. Sie übersieht jedoch, dass in Bezug auf Be
richte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen
ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unter
-
schiedliche Natur von Behandlungsauftrag de
r therapeutisch tätigen (Fach
)
Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170
E. 4
) nicht zu, ein
Administrativ- oder
Gerichts
gutachten
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu an
derslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Ein
schätzungen wichtige
–
und nicht rein subjektiver Interpretation entsprin
gende
–
Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder unge
würdigt geblieben sind (Urteil
des Bundesgerichts
8C_677/2014 vom 2
9.
Oktober 2014 E. 7.2
mit Hinweisen, u.a. auf
SVR 2008 IV Nr
. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]
)
, wovon hier keine Rede sein kann.
5.6
Den Parteien ist zuzustimmen, dass gewisse Äusserungen von Prof.
A._
in seiner Stellungnahme vom 1
0.
Juli 2015 (
Urk.
7/93)
nicht durchwegs zielführend und teilweise wenig sachgerecht
sind.
D
ie
in emotionalem Stil gehaltene
und von grossem Engagement zeugende
Eingabe
von Dr.
Z._
(
Urk.
7/75
)
l
ässt
ihrerseits
eine gewisse Objektivität
vermissen.
Dem Vorhalt von Dr.
Z._
, Prof.
A._
habe im Gutachten
vom 2
2.
Dezember 2014
seine medizinische Glaubwürdigkeit in Frage gestellt,
ist für die hier strittige Frage nicht ausschlaggebend
.
Die unprofessionellen Äusserungen
des Gutachters
unter anderem in Bezug auf
den Gesundheits
zustand
von
Dr.
Z._
wurden
jedoch
erst im Rahmen der Stellung
nahme vom 1
0.
Juli 2015 getätigt und vermögen an der Beweiskraft des Gutachtens nichts zu ändern.
6.
Die Beschwerdeführerin monierte, die Stellungnahme des RAD vom 2
4.
Mai 2014 sei ihr trotz entsprechender Aufforderung nicht
vorgelegt
worden
(Urk.
1
S.
3 f.)
. Dem entgegnete die Beschwerdegegnerin, dass
sich
die
ent
sprechende
Stellungnahme
auf dem
Feststellungsblatt (
Urk.
7/29/3 f.)
befinde
und der Beschwerdeführerin zusammen mit den übrigen Akten zugestellt worden sei (
Urk.
6; vgl. auch
Urk.
3/12).
Dies wurde von der Beschwerde
führerin dann auch anerkannt (
Urk.
10
S.
2). Nachdem sich die
Beschwerde
gegnerin
beim Erlass der angefochtenen Verfügung nicht mehr auf die Stel
lungnahme des RAD, sondern auf das von ihr bei Prof.
A._
und
Dr.
G._
eingeholte Gutachten abstützte (
Urk.
2
S.
2 f.
)
,
ist auf die von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik an der Stellungnahme des RAD-Arztes nicht weiter einzugehen
. Von einem schwerwiegenden Verfahrensfehler kann jedenfalls nicht die Rede sein.
Der Vorhalt der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe sich an den üblichen, verständlichen Sprachgebrauch zu halten (
Urk.
10 S. 4), erweist sich als haltlos. Einerseits ist weder ersichtlich, noch von der Beschwerde
führerin dargetan, worin sie eine Verletzung dieses Grundsatzes erblickt. An
dererseits zeugen ihre Rechtsschriften davon, dass sie den Entscheid verstan
den hat und in der Lage war, die Verfügung durchaus sachgerecht anzufech
ten.
7.
Die Beschwerdeführerin beantragte
schliesslich
, die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, ihren aktuellen, für das Leistungsgesuch massgebenden Gesund
heitszustand zu beurteilen und keinerlei retrospektive
n
Aussagen zu ihrer früheren Arbeitsunfähigkeit zu machen.
Dazu ist festzuhalten, dass
-
wie be
reits dargelegt
-
gemäss
Art.
28 Abs. 1 IVG lediglich Anspruch auf eine Rente besteht, wenn die versicherte Person während eines Jahres
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich minde
s
tens
zu
40 % arbeitsunfähig
und
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid
ist. Um den Rentenanspruch zu prüfen, sind damit
für die Zeit von sechs Monaten vor der Anmeldung
zwingend retrospektive Aussagen zu
r
Arbeitsfähigkeit
zu machen.
Für die Leistungsausrichtung der Invaliden- und der Krankentaggeldversicherung müssen zudem nicht dieselben
Anspruchsv
oraussetzungen erfüllt sein. Ebenso wenig besteht eine Bindungswirkung zwischen Entscheiden der
Krankentaggeld
- und der Invalidenversicherung
(
vgl.
Urteil des Bundesge
richts 8C_953/2010 vom 2
9.
April 2011 E. 7.3)
. Lediglich aufgrund
der retrospektiven Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit in vorliegendem Verfah
ren sind damit keine rückwirkenden rechtlichen und finanziellen Schritte seitens der T
aggeldversicherung zu erwarten.
Der diesbezügliche Antrag ist folglich abzuweisen.
8.
Zusammenfassend ist auf das Gutachten von Prof.
A._
und
Dr.
G._
vom 2
2.
Dezember 2014 abzustellen, gemäss welchem
die Beschwerdeführe
rin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Erzieherin in einem Kinderhort sowie in jeder weiteren behinderungsangepassten, wechselnd belastenden, leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Tragen und Heben von Lasten bis 15 kg, ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten in Zwangshaltungen (z.B. Oberkörper
vorneigen), ohne das mehr als gelegentliche Arbeiten über die Horizontale hinaus und ohne repetitive stereotype Bewegungsabläufe zu 100 % arbeitsfä
hig ist.
Damit liegt keine Invalidität im Sinne von
Art.
8
Abs.
1 IVG vor.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
9
.
Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) sind auf
Fr.
1‘0
00.-- festzule
gen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.