Decision ID: 9aa6f37d-0fdd-5b04-9bbd-f05eae2323d5
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass B._ – die Mutter von D._ und C._ – am 24. Februar 2003 mit ihren Kindern in der Schweiz um Asyl ersuchte,
dass sie zur Begründung ihres Asylgesuchs zur Hauptsache geltend machte, ihre  und sie selbst hätten in ihrem Heimatdorf in der Provinz E._ Nachstellungen von Seiten der Sicherheitskräfte erlitten, da sie die PKK unterstützt hätten,
dass sie dabei angab, sie habe vor fünf Jahren anlässlich einer Razzia durch Schüsse schwere Verletzungen erlitten und sie und ihr Sohn seien vor einem Jahr von den  zum Verhör mitgenommen und misshandelt worden,
dass sie ferner vorbrachte, ihr Ehemann, welcher von den Behörden zum Dienst als Dorfschützer gezwungen worden sei, sei vor ungefähr sechs Monaten verschwunden und seither unbekannten Aufenthalts,
dass das BFF mit Verfügung vom 5. November 2004 die Asylgesuche von B._ und ihren Kindern abwies, wobei es die vorgebrachten Asylgründe als unglaubhaft ,
dass das BFF gleichzeitig die Wegweisung von B._ und ihren Kindern verfügte und den Wegweisungsvollzug anordnete,
dass B._ – handelnd durch ihre Rechtsvertreterin – am 9. Dezember 2004 gegen diesen Entscheid Beschwerde einreichte,
dass die Beschwerde von der Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 27. Oktober 2006 abgewiesen wurde,
dass die ARK in ihrem Urteil – nach durchgeführtem Schriftenwechsel und mit  Begründung – die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Unglaubhaftigkeit der vorgebrachten Asylgründe bestätigte und den Vollzug der Wegweisung von B._ und ihren Kinder als zulässig, zumutbar und möglich erkannte,
dass A._ – der Ehemann von B._ respektive Vater von D._ und C._ – am 29. Oktober 2006 in der Schweiz um Asyl ersuchte,
dass er zur Begründung seines Gesuches zur Hauptsache geltend machte, in seinem ursprünglichen Heimatdorf in der Provinz E._ sei er jahrelang zum Dienst als Dorfschützer gezwungen worden, er habe jedoch die PKK unterstützt,
dass er im Jahre 2002 wegen Schwierigkeiten mit den Sicherheitskräften den Dienst als Dorfschützer niedergelegt und sein Heimatdorf verlassen habe,
dass er viereinhalb Jahre später, nach verschiedenen Aufenthalten in den Provinzen Urfa und Van sowie in der Region von Istanbul, aus der Türkei ausgereist sei,
dass das BFM mit Verfügung vom 19. Dezember 2006 das Asylgesuch von A._ abwies, wobei es die von ihm vorgebrachten Asylgründe als unglaubhaft erkannte,
dass das BFM gleichzeitig die Wegweisung von A._ verfügte und den  anordnete,
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dass das BFM am 22. Dezember 2006 – in Beantwortung einer Eingabe vom 18.  2006 (act. B14) – den Vollzug der Wegweisung von B._ und ihren  bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Asylentscheides betreffend A._ aussetzte,
dass A._ am 16. Januar 2007 – handelnd durch seine Rechtsvertreterin – gegen die Verfügung des BFM vom 19. Dezember 2006 Beschwerde einreichte,
dass B._ ebenfalls am 16. Januar 2007 durch ihre Rechtsvertreterin ein  betreffend das Urteil der ARK vom 27. Oktober 2006 einreichte,
dass schliesslich am 17. Januar 2007 durch die Rechtsvertreterin beim BFM ein  eingereicht wurde,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteilen vom 26. März 2007 sowohl die  von A._ als auch das Revisionsgesuch von B._ als  unbegründet abwies,
dass das Bundesverwaltungsgericht in seinen Urteilen zum einen die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Unglaubhaftigkeit der von A._ vorgebrachten  bestätigte und zum anderen die Vorbringen von B._ als revisionsrechtlich nicht stichhaltig erkannte (vgl. zum Ganzen die Akten),
dass die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer am 11. April 2007 beim BFM die  der Eingabe vom 17. Januar 2007 als Wiedererwägungsgesuch beantragte, verbunden mit einem Gesuch um Aussetzung des Wegweisungsvollzuges (im Sinne von Art. 112 Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]),
dass im Wiedererwägungsgesuch die Gewährung einer vorläufigen Aufnahme wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges beantragt sowie um Erlass der  für das Wiedererwägungsgesuch (im Sinne von Art. 17b Abs. 2 AsylG) und um unentgeltliche Verbeiständigung (im Sinne von Art. 65 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) ersucht wurde,
dass zur Hauptsache geltend gemacht wurde, der Sachverhalt habe sich hinsichtlich der gesundheitlichen Verfassung der Tochter C._ seit dem Urteil der ARK vom 27. Oktober 2006 erheblich verändert (vgl. dazu auch das Revisionsurteil des  vom 26. März 2007, S. 9 oben),
dass dabei – unter Verweis auf angebliche Suizidabsichten des Kindes und unter  auf eine mögliche Traumatisierung – angeführt wurde, im Falle von C._, welche in der Schweiz überdurchschnittlich integriert sei, verstosse der  gegen das Kindeswohl, was von den Behörden bisher nicht bedacht worden sei,
dass in diesem Zusammenhang eine unvollständige Sachverhaltsabklärung gerügt und eine Befragung von C._ beantragt wurde,
dass als Beweismittel – neben zwei persönlichen Schreiben von C._ sowie  von Lehrpersonen, Mitschülerinnen, Mitschülern und Eltern – ein Bericht des Schulpsychologischen Beratungsdienstes F._ vom 24. November 2006 und ein Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes F._ vom 22. Dezember 2006 eingereicht wurden,
dass im Wiedererwägungsgesuch ferner geltend gemacht wurde, es bleibe zu beachten,
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dass D._ im Falle einer Rückkehr in die Türkei in den Militärdienst eingezogen würde und dass die anhaltenden Depression der Mutter B._ gegen den  spreche,
dass das BFM mit Verfügung vom 13. April 2007 – eröffnet am 16. April 2007 – das  abwies, soweit es darauf eintrat, verbunden mit der Abweisung des Gesuches um Ausrichtung einer Parteientschädigung und unter Auflage von  von Fr. 1'200.--,
dass das BFM in seinem Entscheid die geltend gemachten psychischen Probleme der Tochter C._ als in der Heimat behandelbar und für die Frage des  nicht ausschlaggebend erkannte,
dass es daneben auf die Vorbringen betreffend Militärdienst des Sohnes D._ und die Erkrankungslage der Mutter B._ nicht eintrat, da es sich dabei nicht um neue Elemente handelte, sondern um bekannte und bereits beurteilte Vorbringen,
dass die Beschwerdeführer am 14. Mai 2007 gegen diesen Entscheid Beschwerde ,
dass sie in ihrer Eingabe die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die  Anordnung einer vorläufigen Aufnahme und die Gutheissung des Gesuches um unentgeltliche Verbeiständung im erstinstanzlichen Verfahren beantragten,
dass sie ferner – für das Beschwerdeverfahren – um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG und Befreiung von der  (Art. 63 Abs. 4 VwVG) sowie um ein Aussetzen des  im Sinne von Art. 112 Abs. 4 AsylG ersuchten,
dass sie in ihrer Eingabe zur Hauptsache das Vorbringen bekräftigten, der Sachverhalt habe sich hinsichtlich des Kindes C._ massgeblich verändert,
dass mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Mai 2007 der  der Beschwerde vom 14. Mai 2007 bestätigt wurde,

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM auf dem Gebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass die Beschwerdeführer legitimiert sind, weshalb auf die frist- und formgerecht  Beschwerde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, 50 und 52 VwVG),
dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – offensichtlich  ist, weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet werden kann und der Be-
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schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG;  Verfahren),
dass der entscheidrelevante Sachverhalt aufgrund der Akten als erstellt zu erachten ist, mithin es der im erstinstanzlichen Verfahren beantragten Anhörung von C._ nicht bedarf (Art. 33 Abs. 1 VwVG),
dass ein Anspruch auf Wiedererwägung namentlich dann besteht, wenn sich der  Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmittelinstanz (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 21 E. 1c S. 204) in  Weise verändert hat und die ursprüngliche (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.),
dass eine Wiedererwägung hingegen dann ausser Betracht fällt, wenn lediglich eine neue Würdigung der beim früheren Entscheid bereits bekannten Tatsachen  werden soll oder Gründe angeführt werden, die bereits in einem ordentlichen  gegen die frühere Verfügung hätten geltend gemacht werden  (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104),
dass sich die Beschwerdeführer auf eine massgebliche Veränderung des Sachverhalts berufen, indem sie geltend machen, seit dem Abschluss des ordentlichen Verfahrens habe sich der Sachverhalt hinsichtlich der gesundheitlichen Verfassung von C._ erheblich verändert,
dass sie dabei anführen, C._ habe Anfang Dezember 2006 einen Suizidversuch unternommen, unter Umständen gar ihren zweiten Versuch, da die im Zeitpunkt der Ausreise 91⁄2-jährige und heute 131⁄2-jährige Beschwerdeführerin eine Rückkehr in die Türkei ablehne, beziehungsweise sich vor einer Rückkehr fürchte,
dass sie in diesem Zusammenhang geltend machen, den Eltern S.G und A._ sei es im Falle einer Rückführung in die Türkei nicht möglich, ihrer Tochter C._ den von ihr benötigten Beistand zu leisten,
dass sie vor diesem Hintergrund – sowie unter Berufung auf eine hervorragende  von C._ in der Schweiz, verbunden mit einer Entwurzelung in ihrer Heimat – geltend machen, ein allfälliger Wegweisungsvollzug stelle nach der Praxis gemäss EMARK 2005 Nr. 6 eine Verletzung des Kindeswohls im Sinne der  dar (Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes [KRK, SR 0.107]),
dass die Beschwerdeführer ferner geltend machen, der Umstand, dass D._ im Falle einer Rückkehr in die Türkei Militärdienst leisten müsse, sei angesichts seiner  eingetretenen Volljährigkeit durchaus ein Wiedererwägungsgrund,
dass sie schliesslich in der Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und  Verbeiständung im Rahmen des erstinstanzlichen Verfahrens eine krasse  erblicken,
dass diese Vorbringen die ausführlichen und insgesamt zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz – auf welche anstelle einer Wiederholung zu verweisen ist (vgl. dazu Art. 6 und Art. 111 Abs. 3 AsylG i.V.m. Art. 109 Abs. 3 BGG) – im Resultat nicht zu  vermögen,
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dass sich entgegen den sinngemäss anders lautenden Beschwerdevorbringen weder dem Bericht des Schulpsychologischen Beratungsdienstes F._ vom 24.  2006 noch dem Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes F._ vom 22. Dezember 2006 auf eine konkret behandlungsbedürftige und von daher  rechtserhebliche psychische Erkrankung von C._ schliessen lässt,
dass im Bericht des Schulpsychologischen Dienstes vorab dem Wunsch nach einer Fortsetzung der in der Schweiz begonnen Integration Ausdruck verliehen wird, wogegen über eine allenfalls behandlungsbedürftige Erkrankungslage nichts berichtet wird,
dass sich diesbezüglich auch dem Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes nichts Weitergehendes entnehmen lässt, obwohl dort Ängste von C._ beschrieben werden (Furcht vor dem Abbruch der Schulbildung und Furcht vor dem Zwang zu einer frühen Heirat), betreffend die angebliche Suizidalität jedoch einzig  wird, dem Asylbetreuer sei geraten worden, die Situation zu beobachten und sich im Falle einer Veränderung der äusseren Situation wieder zu melden,
dass betreffend eine konkrete, weitergehende Behandlung nichts aktenkundig gemacht wurde, obwohl die vorgelegten Berichte mittlerweile mehr als vier Monate alt sind, womit sich nicht auf das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen und von daher  relevanten psychischen Erkrankungslage, sondern – im Sinne der Erwägungen des BFM – einzig auf allgemeine Probleme im Hinblick auf die anstehende Rückkehr in die Türkei schliessen lässt,
dass alleine einer solchen Problemstellung keine ausschlaggebende Bedeutung für die Frage des Wegweisungsvollzuges zukommen kann,
dass im Übrigen aufgrund der Akten kein hinreichender Anlass zur Annahme besteht, die Angehörigen von C._ wären nicht in der Lage, ihrer Tochter beziehungsweise ihrer Schwester den allenfalls von ihr benötigten Beistand zu leisten,
dass sich die Vorbringen in Richtung einer Traumatisierung von C._ durch  in ihrer Heimat in blossen Mutmassungen erschöpfen und in den Akten keinerlei Rückhalt finden, wurden doch die von ihren Eltern geltend gemachten Asylgründe  erheblicher Widersprüche und mangelnder Substanziierung rechtskräftig als  erkannt (vgl. Beschwerdeurteil der ARK vom 26. Oktober 2006 und  des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. März 2007),
dass die Vorbringen betreffend eine überdurchschnittliche Integration in der Schweiz, eine Entwurzelung in der Türkei und eine daraus folgende angebliche Verletzung des Kindeswohls durch den Wegweisungsvollzug im Resultat nicht zu überzeugen , da die angerufene Praxis gemäss EMARK 2005 Nr. 6 von den Beschwerdeführern deutlich zu weit ausgelegt wird,
dass C._ aufgrund der Akten durchaus eine gute Integration in der Schweiz  ist, indes alleine dieser Umstand vor dem Hintergrund einer (erst)  Anwesenheit in der Schweiz auch im Falle eines Kindes, welches wichtige  in der Schweiz verbracht hat, noch nicht auf eine Entwurzelung im Sinne der in EMARK 2005 Nr. 6 beschriebenen Praxis schliessen lässt,
dass es sich dabei ohnehin nicht um eine nachträgliche Veränderung der Sachlage seit dem Abschluss des ordentlichen Verfahrens vor wenigen Monaten handeln dürfte,  aus der Beschwerdeeingabe implizit hervorgeht, die Integration der Tochter sei zu
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wenig berücksichtigt worden,
dass das Vorbringen in Zusammenhang mit dem anstehenden Militärdienst von D._ ebenfalls keine nachträglich veränderte Sachlage darstellt, da D._ – entgegen dem sinngemäss anders lautenden Beschwerdevorbringen – bereits im  des ordentlichen Verfahrens volljährig geworden ist und der Militärdienst auch im Übrigen bereits absehbar war,
dass es sich schliesslich auch bei der vorgebrachten anhaltenden Depression von B._, wie die Vorinstanz zu Recht feststellte, nicht um eine nachträglich  Sachlage handelt,
dass nach vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet im vereinfachten Verfahren abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,
dass demzufolge auch die Vorbringen betreffend Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und insbesondere der amtlichen Verbeiständung im erstinstanzlichen  aufgrund der Akten unbegründet sind, mithin keine Rechtsverletzung zu erblicken ist, da aufgrund der vorliegenden Aktenlage die restriktiven Voraussetzungen dafür  nicht erfüllt waren und das BFM diese Gesuche zu Recht (teils implizit)  hat (vgl. dazu EMARK 2001 Nr. 11 und EMARK 2004 Nr. 9)
dass aufgrund der gesamten Aktenlage die Beschwerdeanträge als aussichtslos  werden müssen, weshalb das Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten und um unentgeltliche Verbeiständung – unbesehen der geltend gemachten prozessualen  – abzuweisen ist (Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG),
dass mit Ergehen des vorliegenden Entscheides die Gesuche um Erlass des  und um Aussetzung des Wegweisungsvollzuges als gegenstandslos zu  sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.-- den  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1, 2 und 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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