Decision ID: dc09c483-1dff-574d-a6d5-acd4e220cdca
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 19. April 2021 im Bundesasylzentrum
(BAZ) in Boudry um Asyl nach und wurde zur weiteren Behandlung dem
BAZ Bern zugewiesen.
B.
Zum Nachweis seiner Identität reichte er die Originale seines Reisepasses,
seiner Identitätskarte und seines Führerscheins ein. Gemäss dem einge-
reichten Reisepass wurde dem Beschwerdeführer von Malta ein vom
17. Januar 2021 bis am 21. April 2021 gültiges D-Visum (Visum für einen
längerfristigen Aufenthalt über 3 Monate in einem Schengen-Land) ausge-
stellt. Nach dem darin enthaltenen Einreisestempel reiste er am 20. Januar
2021 mit dem Flugzeug in Malta ein.
C.
Ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-VIS) ergab
unter anderem, dass dem Beschwerdeführer von Malta ein vom 28. Sep-
tember 2019 bis am 17. Oktober 2019 gültiges Visum ausgestellt worden
war.
D.
Am 28. April 2021 fand die Personalienaufnahme (PA) und am 29. April
2021 das persönliche Gespräch (nachfolgend: Dublin-Gespräch) gemäss
Art. 5 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 vom 26. Juni 2013 zur Festlegung
der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die
Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen ge-
stellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend:
Dublin-III-VO), statt.
Der Beschwerdeführer gab im Wesentlichen an, seinen Heimatstaat am
20. Januar 2021 verlassen zu haben und zwecks Studium mit dem Flug-
zeug nach Malta gereist zu sein. Er habe in Malta kein Asylgesuch gestellt.
Am 15. März 2021 habe er unter Vorweisung seines Reisepasses Malta
verlassen und sei nach Zürich geflogen, wo er bei der Einreise nicht kon-
trolliert worden sei. Zu einer allfälligen Wegweisung nach Malta machte der
Beschwerdeführer geltend, in Malta sei sein Leben nicht sicher. Seine
Schwester lebe in der Schweiz, was er ermöglicht habe. Seine Familie
habe gewollt, dass er seine Schwester umbringe. Dieser Aufforderung sei
er nicht nachgekommen. Er werde daher von seiner Familie bedroht und
sei in Malta nicht sicher gewesen. Er habe dort Telefonanrufe von seinen
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Eltern und seinem Onkel väterlicherseits erhalten und sein Vater habe ge-
sagt, er werde nach Malta kommen, um ihn zu töten. Vom Aufenthalt in der
Schweiz habe seine Familie keine Kenntnisse. Aufgrund dieser Umstände
gehe es ihm psychisch nicht gut. Er habe Albträume und könne nicht schla-
fen. Er habe Medikamente dagegen erhalten.
E.
Am 4. Mai 2021 ersuchte die Vorinstanz die maltesischen Behörden ge-
stützt auf Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO um Übernahme des Beschwerdefüh-
rers. Dieses Gesuch wurde am 7. Mai 2021 von den maltesischen Behör-
den gutgeheissen.
F.
Mit Verfügung vom 10. Mai 2021 (Eröffnung am 11. Mai 2021) trat das SEM
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, verfügte dessen
Überstellung nach Malta und forderte ihn auf, die Schweiz am Tag nach
Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Gleichzeitig verfügte es die Aus-
händigung der editionspflichtigen Akten und stellte fest, einer allfälligen Be-
schwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu.
G.
Am 11. Mai 2021 beendete die damalige Rechtsvertretung ihr Mandat mit
sofortiger Wirkung.
H.
Mit auf den 17. Mai 2021 datierter, zuhanden der Schweizerischen Post am
18. Mai 2021 aufgegebener Eingabe erhob der Beschwerdeführer gegen
diesen Entscheid Beschwerde. Er beantragte, die angefochtene Verfügung
sei aufzuheben und es sei auf sein Asylgesuch einzutreten. In verfahrens-
rechtlicher Hinsicht wurde um Verzicht auf das Erheben eines Kostenvor-
schusses ersucht.
I.
Mit Schreiben vom 19. Mai 2021 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht
den Eingang der Beschwerde.
J.
Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am
19. Mai 2021 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG).
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Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-
lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig
und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-
gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG). Der Beschwer-
deführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert
(Art. 48 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG und das
AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-
gen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des
Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
2.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet.
3.
Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es die Vor-
instanz ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG) ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2
m.w.H.).
4.
4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). Jeder Asylantrag wird von einem einzigen Mitglied-
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staat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III Dublin-III-VO als zu-
ständiger Staat bestimmt wird. Das Verfahren zur Bestimmung des zustän-
digen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat erst-
mals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 der Verordnung (EU)
Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni
2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaates, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen
oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internatio-
nalen Schutz zuständig ist (Neufassung), ABl. L 180/31 vom 29. Juni 2013
[Dublin-III-VO]). Im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.:
take charge) sind die in Kapitel III (Art. 8-15 Dublin-III-VO) genannten Kri-
terien in der dort aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zu-
ständigkeitskriterien; vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden und es
ist von der Situation im Zeitpunkt, in dem der Antragsteller erstmals einen
Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat, auszugehen (Art. 7 Abs. 2 Dub-
lin-III-VO [sog. Versteinerungsprinzip]; vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2; FILZWIE-
SER/SPRUNG, Dublin III-Verordnung, Wien 2014, K4 zu Art. 7). Im Rahmen
eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back) findet demgegenüber
grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III statt
(vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2.1 m.w.H.). Führt die Zuständigkeitsprüfung zur
Feststellung, dass ein anderer Mitgliedstaat für die Prüfung des Asylge-
suchs zuständig ist, tritt die Vorinstanz, nachdem der betreffende Mitglied-
staat einer Überstellung oder Rücküberstellung zugestimmt hat – oder bei
fingierter Zustimmung – auf das Asylgesuch grundsätzlich nicht ein.
4.2 Abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO kann jeder Mitgliedstaat
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintritts-
recht).
4.3 Gemäss dem eingereichten Reisepass wurde dem Beschwerdeführer
von Malta ein vom 17. Januar 2021 bis am 21. April 2021 gültiges D-Visum
ausgestellt. Nach dem darin enthaltenen Einreisestempel reiste er am
20. Januar 2021 mit dem Flugzeug in Malta ein. Am 4. Mai 2021 ersuchte
die Vorinstanz die maltesischen Behörden gestützt auf Art. 12 Abs. 2 Dub-
lin-III-VO um Übernahme des Beschwerdeführers. Dieses Gesuch wurde
am 7. Mai 2021 von den maltesischen Behörden gutgeheissen. Die grund-
sätzliche Zuständigkeit Maltas, welche auch auf Beschwerdeebene nicht
in substanzieller Weise in Frage gestellt wird, ist somit gegeben.
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5.
5.1 Malta ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens
vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR
0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR
0.142.301) und kommt seinen entsprechenden völkerrechtlichen Verpflich-
tungen nach. Es darf davon ausgegangen werden, dass dieser Staat die
Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen
Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsa-
men Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen
Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013
zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internati-
onalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, anerkennt
und schützt.
5.2 Der Beschwerdeführer hat kein konkretes und ernsthaftes Risiko dar-
getan, dass die maltesischen Behörden in seinem Fall den erwähnten völ-
kerrechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen würden. Hinsichtlich sei-
ner geltend gemachten Vorbringen, er werde in Malta durch seine in der
Türkei lebende Familie mit dem Tod bedroht, weil er seiner Schwester zu
Flucht verholfen habe, handelt es sich um eine blosse Behauptung, die
zum einen unbelegt geblieben ist und zum anderen auch in einem gewis-
sen Widerspruch zu seiner Aussage steht, zwecks Studium mit dem Flug-
zeug nach Malta gereist zu sein. Zudem hat der Beschwerdeführer in Malta
kein Asylgesuch eingereicht, was auch nicht auf eine bestehende Verfol-
gungsgefahr hindeutet. Unabhängig von der Frage der Glaubhaftigkeit der
geltend gemachten Drohungen durch seine Familie ist festzuhalten, dass
es sich bei Malta um einen Rechtsstaat handelt, welcher über eine funkti-
onierende Polizeibehörde verfügt, die sowohl als schutzwillig wie auch als
schutzfähig gilt. Daher ist es dem Beschwerdeführer zuzumuten, sollte er
sich tatsächlich vor drohenden Behelligungen fürchten oder gar solche er-
leiden, sich an die zuständigen staatlichen Stellen zu wenden. Die Argu-
mentation in der Beschwerde erschöpft sich in einer Wiederholung der be-
reits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Vorbringen, allge-
meinen Ausführungen und Hinweisen auf Urteilen, die keinen sachlichen
Zusammenhang zu den geltend gemachten Vorbringen des Beschwerde-
führers aufweisen.
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5.3 Insofern sich der Beschwerdeführer auf seinen psychischen Gesund-
heitszustand beruft, ist mit dem SEM festzuhalten, dass kein akuter medi-
zinischer Notfall während der Dauer des Aufenthaltes des Beschwerdefüh-
rers im BAZ aktenkundig ist. Aufgrund nichtvorhandener medizinischer Un-
terlagen und in Berücksichtigung der geschilderten gesundheitlichen Be-
einträchtigungen (Schlafstörungen) ist offenkundig nicht davon auszuge-
hen, dass die hohe Schwelle für eine drohende Verletzung von Art. 3
EMRK überschritten wird. Es kann ausgeschlossen werden, dass vorlie-
gend eine medizinische Notlage besteht und sich der Gesundheitszustand
bei einer Rückkehr nach Malta drastisch verschlechtern würde. Das SEM
erachtete den rechtserheblichen Sachverhalt zu Recht als erstellt und ver-
zichtete auf weitere Abklärungen. Im Übrigen verfügt Malta über eine aus-
reichende medizinische Infrastruktur. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet,
den Antragstellern die erforderliche medizinische Versorgung, die zumin-
dest die Notversorgung und die unbedingt erforderliche Behandlung von
Krankheiten und schweren psychischen Störungen umfasst, zugänglich zu
machen (Art. 19 Abs. 1 Aufnahmerichtlinie); den Antragstellern mit beson-
deren Bedürfnissen ist die erforderliche medizinische oder sonstige Hilfe
(einschliesslich nötigenfalls einer geeigneten psychologischen Betreuung)
zu gewähren (Art. 19 Abs. 2 Aufnahmerichtlinie). Es liegen keine Hinweise
vor, wonach Malta dem Beschwerdeführer eine adäquate medizinische Be-
handlung (vorliegend allenfalls psychotherapeutische Betreuung) verwei-
gern würde (vgl. hierzu etwa Urteile F-6198/2020 E.6.2.3, E-3973/2020
E. 7.4.2, E-3503/2018 vom 21. Juni 2018 S. 8 oder D-935/2018 vom
23. Februar 2018 S. 7).
6.
Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts verfügt das SEM bei der
Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 über einen Ermessensspielraum
(vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.). Die angefochtene Verfügung ist unter diesem
Blickwinkel nicht zu beanstanden; insbesondere sind den Akten keine Hin-
weise auf einen Ermessensmissbrauch oder ein Über- respektive Unter-
schreiten des Ermessens zu entnehmen. Das Gericht enthält sich deshalb
in diesem Zusammenhang weiterer Äusserungen.
7.
Nach dem Gesagten besteht kein Grund für eine Anwendung der Ermes-
sensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO. Somit bleibt Malta der für die Be-
handlung des Asylgesuches der Beschwerdeführerin zuständige Mitglied-
staat gemäss Dublin-III-VO.
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8.
Das SEM ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Da er
nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung
ist, wurde die Überstellung nach Malta in Anwendung von Art. 44 AsylG
ebenfalls zu Recht angeordnet (Art. 32 Bst. a AsylV 1). Die Beschwerde ist
demzufolge abzuweisen.
9.
Mit dem Ergehen des vorliegenden Urteils wird das Gesuch um Verzicht
auf das Erheben eines Kostenvorschusses gegenstandslos. Ein weiterge-
hender Antrag (um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung) – wel-
cher aufgrund der Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren ohnehin abzu-
weisen gewesen wäre – wurde nicht gestellt.
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