Decision ID: acd3bbea-c7f7-430b-89e5-420e15e2752c
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1980,
arbeitete zuletzt ab 2001
als
Lehrerin
in der
Y._
(
Urk. 15
/
4
S. 1 und
Ziff. 5.
4
).
Am 3.
August
2009 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf
einen Morbus
Crohn
,
eine Fistel
und ein infi
ziertes Hämatom
bei der In
validen
versiche
rung zum
Leistungs
bezug
an (Urk.
15
/
4
Ziff. 6.2). Die
Sozial
ver
siche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-
Stelle, holte verschiedene medizinische
Be
richte
ein
(Urk. 15
/
8, Urk. 15
/
12, Urk. 15
/
15, Urk. 15/22-23, Urk.
15/25, Urk. 15/36)
,
zog die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 15/19, Urk. 15/33)
,
einen
Arbeitgeber
be
richt
(Urk. 15
/
11
) sowie einen Aus
zug aus dem indi
viduellen Konto (IK
Auszug
vom 12. November 2009, Urk. 15
/
7
)
ein.
Sodann veranlasste s
i
e
eine persönli
che Untersuchung der Ver
sicherten durch den
Z._
(
Z._
; Urk. 15/
38
).
Nach durch
geführtem
Vor
bescheid
verfahren
(Urk. 15/41)
verneinte die IV-Stelle mit Ver
fügung vom 19. März 2012 (Urk. 2)
bei einem Invaliditätsgrad von 15 %
einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversi
cherung.
2.
Da
gegen erhob die Versicherte am 29. April
2012 (Urk.
1/2, vgl. dazu auch Urk. 3/2, Urk. 4, Urk. 5/2
, Urk. 8
) – unter
Auflage
verschiedener
medizinischer Berichte
(Urk. 3/1
, Urk. 9/1-2
)
– Beschwerde und be
an
tragte
sinn
ge
mäss
die
Zusprache
einer Rente.
Mit Beschwerdeantwort vom
3
.
September 2012 (Urk. 14
) schloss die IV-Stelle auf Ab
wei
sung der Beschwerde, was der Beschwerdeführer am
4
.
September
2012
(Urk. 15
)
zur Kennt
nis ge
bracht wurde
.
Mit
Schreiben vom 31. August 2012 (Urk. 12)
hatte
die Beschwerdeführerin weitere medi
zinische Berichte einge
reicht
(Urk. 13/3
-11)
.
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die
Ent
scheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin
erwog in ihrem ablehnenden Rentenentscheid
vom 1
9
.
März
2012
(Urk. 2)
,
dass die Beschwerdeführerin
seit 1. September 2010 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Lehrerin
seit 1. September 2010
nicht mehr ar
beits
fähig sei
,
ihr jedoch in einer
behinderungsangepassten
Tätigkeit
bei voller Stundenpräsenz
(vgl. dazu Urk. 15/38 S. 7)
eine Arbeits- respektive Leistungs
fähigkeit zu 80 % zumutbar sei
.
Gestützt darauf
und unter Gewährung eines leidensbedingten
Abzuges von 10 %
w
ies sie
das
Renten
gesuch
bei einem er
mittelten Invaliditätsgrad von 15 % ab.
2.2
Die Beschwerdeführerin ersuchte beschwerdeweise
mit Verweis auf
den internis
tischen Austrittsbericht von
A._
, Spitalinternist und Facharzt für Innere Medizin, vom 29. März 2012
(Urk. 1/2, Urk. 3/1)
sowie unter Auflage weiterer medizinischer Berichte (Urk.
9/1-2, Urk. 13/3-11
)
um Überprüfung der Verfügung
vom 19. März 2012
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali
denrente hat.
3.
3.1
Mit ärztlichem Zeugnis
von
B._
, Spezialarzt für Chirurgie FMH,
vom 26. April 2009
(Urk. 15/17/1)
wurde der Beschwerdeführerin
ohne
Diag
noseangabe
vom 14.
bis inklusive 26.
April 2009 eine 100%ig
e Arbeitsunfähig
keit attestiert
.
3.2
Mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 4. Mai 2009 (Urk. 15/17/2) attestierte
C._
,
D._
, der Beschwerdeführerin
ohne Angabe einer Diagnose
vom 27. Apr
il bis 1. Mai 2009 eine 100%ige
u
nd ab 4. Mai 2009
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit.
3.3
Am 27. Mai 2009 (Urk. 15/17/3-4) attestierte
E._
, Leitender Arzt, Klinik für Gastroent
erologie
und Hepatologie
,
Dept
. f
ür Innere Medizin,
F._
,
ohne Diagnosenennung
eine Arbe
itsunfähigkeit von 100 % vom 1.
bis 31. Mai 2009 respektive vom 1. bis 30. Juni 2009.
3.4
Mit ärztlichem Zeugnis von
G._
, Assistenzarzt,
Dept
. Chirurgie, Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie,
F._
,
vom 14. Juni 2009 (Urk. 15/17/5) wurde der Beschwerdeführerin vom 4.
b
is 27.
Juni 2009 eine Ar
beitsunfähigkeit von 100% attestiert (Spitalaufenthalt vom 4.
b
is 14
.
Juni 2009).
3.5
H._
, Assistenzarzt,
Dept
. Chirurgie, Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie,
F._
,
attestierte der Beschwerdeführerin am 30. Juni 2009 (Urk. 15/17/6) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
vom 17. Juni bi
s
12. Juli 2009 (Spitalaufenthalt vom 17. bis 30. Juni 2009).
3.6
Mit ärztlichem Zeugnis vom 21. Juli 2009 (Urk. 15/19/8) attestierte
E._
der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 12.
b
is 17. Juli 2009. Des Weiteren merkte er an, dass die Arbeitsfähigkeit nach den Ferien wieder gegeben sei.
3.
7
I._
, Oberarzt
, und
J._
, Assistenzä
rzt
in
,
Dept
. Chirurgie, Klinik für Viszeral- un
d Transplantationschirurgie,
F._
,
nannten am 9. September 2009
(
Urk. 15/12/5-6
, vgl. dazu auch Urk. 15/14/3-4, Urk. 13/5)
folgende Diagnosen:
Morbus
Crohn
(Erstdiagnose im April 2009)
Status nach extraperitonealem Abszess am
Musculus
rectus
abdomi
nis
bei
ileokutaner
Fistel im rechten Unterbauch
Abszessinzision
, Spülung und VAC-Anlage am 6. Juni 2009
Entfernen des VAC-Verbandes, Spülung,
Faszienverschluss
und
Subcutan
-VAC am 10. Juni 2009, sekundärer Wundverschluss am 11. Juni 2009
Wiederöffnung der Wunde, Spülung, VAC-Anlage am 17. Juni 2009
Geplanter 2nd
look
und VAC-Wechsel am 20. Juni 2009
Diagn
. Laparoskopie mit
Lap
.
Ileozökalresektion
, VAC-Verband-Anlage am 23. Juni 2009
Sekundärer Wundverschluss in Loka
lanästhesie am 30. Juni 2009
Wieder
öffnen der medianen unteren Laparotomie bei Abszess am 28. Juli 2009, seither sekundäre Wundheilung
Therapie mit
Budenofalk
seit 8. Mai 2009
Status nach
laparoskopischer
Appendektomie April 2009
Verdacht auf
atypische
n
Naevus
paravertebral obere Brustwirbelsäule rechts
Schwangerschaft (aktuell 28. Schwangerschaftswoche)
Verdacht auf
Fragminunverträglichkeit
Wiederholt Schmerzen an Injektionsstelle, kein Problem bei anderen niedermolekularen
Heparinen
I._
und
J._
berichteten zudem, dass die Beschwerdeführerin aktuell unter keinen Beschwerden mehr leide.
3.8
Am 30. September 2009 (Urk. 15/19/7) attestierte
K._
, Assistenz
arzt,
Dept
. Chirurgie, Klinik für Viszeral- und
Trans
plantations
chirurgie
,
F._
,
der Beschwerdeführerin eine 1
00%ige Arbeits
un
fähigkeit vom 17.
Juli bis 31. August 2009.
3.
9
Im undatierten Bericht (Dokumenten-Eingangsdatum
: 8. Februar 2010,
Urk. 15/12) nannte
L._
, Fac
harzt FMH für Innere Medizin,
M._
, folgende Diagnosen
:
Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
Morbus
Crohn
Status nach
ileokutaner
Fistel mit rezidivierenden Abs
zed
ierung Bauchdecke rechts und mehreren, operativen Ausräumungen bis Juli 2009 (
F._
)
Status nach
laparoskopischer
Ileozökalresektion
am 23. Juni 2006
Status nach
laparoskopischer
Appendektomie (April 2009)
Chronisches
zervikovertebrales
Syndrom und
zervikoz
ephales
Syndrom
,
Vertigo
z
ervikogen
bei
Fehlform
der
Halswirbelsäule
Ausgeprägte neurovegetative Labilität mit rezidivierenden,
prä
syn
kopa
len
Zuständen
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
rezidivierender Eisenmangel, grenzwertiger Vitamin B12-Mangel
L._
attestierte der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeits
un
fähig
keit
bis zum 11. April 2010 und eine 50-70%ige Arbeitsfähigkeit ab dem 12. April 2010. Für
das
Jahr 2009 verwies er auf die Ein
schätzungen der behan
delnden Chirurgen. Ferner berichtete
er
, bei der Be
schwerde
führerin bestehe eine deutlich reduzierte körperliche und psychische Be
last
barkeit mit nach je
weils zehn
Minuten konzentriertem Arbeiten ein
setzendem, im
mobili
sierendem Schwindel
, allgemeine Kraftlosigkeit, stark variable
Stuhl
konsistenz
, Palpatio
nen und
Kollapsgefühle
(intermittierend) ohne klare Auslöser. Auf
grund dieser Einschränkungen könne die Beschwerde
führerin nur sitzend unter
richten und müsse Korrekturarbeiten nach zehn Minuten unter
brechen, damit sie sich hinle
gen könne.
3.10
N._
, Assisten
z
ärztin,
Viszeralchirurgie
,
F._
,
nannte
im
Bericht vom 17. Mai 2010
(Urk. 15/15
) basierend a
uf der letzten Kontrolle am 11.
Dezember 2009 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit einen Morbus
Crohn
(Erstdiagnose im April 2009) mit rezi
divierende
m
ileo
kutanem
Abszess.
N._
erläuterte zud
em, dass die körperliche Dauerhaftigkeit der Leistungs
fähigkeit vermindert sei, aber weder psychische noch geistige Ein
schränkungen
bestünd
en. D
ie bisherige Tätig
keit
sei der Beschwerdeführerin
aus
medi
zinischer Sicht noch acht Stunden täglich zumutbar, wobei eine ver
min
derte Leistungsfähigkeit aufgrund schnellerer Erschöpfung durch die Er
kran
kung sowie die Medikamente bestehe. Eine behinderungsangepasste Tätig
keit sei ab sofort möglich (sechs Stunden täglich). Ab wann mit der Wieder
auf
nahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatz
fähig
keit ge
rechnet werden könne, sei aktuell nicht beurteilbar.
3
.
11
Am 27. September 2010 (Urk. 15/23
, vgl. dazu
auch
Urk. 13/7,
Urk
. 15/8
, Urk. 15/33/5-6
) nannte
E._
, Leitender Arzt, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie,
F._
,
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Morbus
C
rohn
(Erstdiagnose
April 2009)
mit Zustand nach Abszess und vier
Operation
en
, eine
Ileozökalresektion
am 23. Juni 2009, rezidivierende Spannungskopfschmerzen sowie rezidivierende Präsynkopen
und
attestierte der Beschwerdeführerin
als Lehrerin
eine 50
%ige
Arbeitsfähigkeit
bis auf weiteres.
E._
führte zudem aus, nach der Entbindung der Beschwerdeführerin sei der Morbus
Crohn
weitgehend in Remission gewesen. Aktuell bestünden jedoch wieder Durchfälle (seit Mitte September) und
präsynkopale
Zustände, so dass ein erneuter Schub des Morbus
Crohn
vorliegen dürfte. Aufgrund der Schmer
zen im Unterbauch und einer Leistungsschwäche bei chronischer Entzündung sei die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vermindert. Ob mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Ein
satzfähigkeit gerechnet werden könne, sei unklar.
3
.
12
O._
,
Oberarzt i. V.
,
und
E._
,
Klinik für Gastroentero
logie und Hepatologie,
F._
,
stellten am 29.
September 2010 (Urk. 15/33/7-8) folgende Diagnosen:
Morbus
Crohn
(Erstdiagnose im April 2009)
Status nach Appendektomie im April 2009, postoperativ
Status
nach e
x
t
raperitonealem Abszess
des
Musculus
rectus
abdomi
nis
im rechten Unterbauch bei
ileokutaner
Fistel
im Juni
2010 (Operation
am
6. Juni 2009, Re-Operation
b
ei
Abszessrezidiv
am 17.
Juni 2006)
Lap
.
Ileozoekalresektion
am 23. Juni 2009,
am
28. Juli 2009
Abs
zessoperation
Aktuell:
erneute unklare Durchfallepisode mit
sonographisch
em
Ver
dacht auf distale Kolitis (17. September 2010)
Status nach drei Geburten, 3. Geburt
im November
2009
Verdacht auf
Fragminunverträglichkeit
W
iederholt Schmerzen in Bein mit Injektionsstelle,
Ge
sichts
schwel
lung
, keine Probleme bei and
e
ren niedermolekularen
Heparinen
Hyperventilation im Rahmen einer Panikattacke
im
September 2010
Rezidivierende Spannungskopfschmerzen
Chronische Nackenverspannungen
An
a
m
n
estisch rezidivierende
präsynkopale
Ereignisse, Differential
diagnose:
vasovagal
P._
und
E._
berichteten, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin leider zwischenzeitlich nicht verbessert habe und die Be
schwer
de
führerin weiterhin unter Durchfällen und intermittierenden
Bauch
krämpfen
im gesamten A
bdomen, links wie rechts, leide, obwohl sich
labor
tech
nisch
keine Entzündungszeichen fänden. Der
sonographische
Befall sei klar nicht vereinbar mit einem Rezidiv einer
Ileitis
terminalis
(vgl. dazu auch Urk. 15/33/9-11)
.
3.13
Am 22. Oktober 2010 (Urk. 15/33/12) attestierte
Q._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
D._
,
der Be
schwerde
führerin vom 1. September 2010 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit aufgrund eines Rückfall
es beziehungsweise
Wiederauf
flack
e
r
n
des vorbestehenden Morbus
Crohn
.
3
.
14
Q._
nannte mit Verlaufsbericht vom 3. November 2010 (Urk. 15/22/1-5) einen Morbus
Crohn
seit 2009. Ferner führte er aus,
der Be
schwerdeführerin
sei
die bi
s
herige Tätigkeit als Lehrerin
im Moment maximal zu 50 % zumutbar. Ob mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit be
ziehungs
weise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, sei der
zeit nicht vorhersehbar. In behinderungsangepasster Tätigkeit sei ihr eine rein „sitzende“ Tätigkeit oder wechselbelastende Tätigkeit maximal zu 50 % zumut
bar.
Zu berücksichtigen sei, dass d
e
r
Beschwerde
führerin jederzeit eine saubere
Toilette zugänglich sein müsse
. Hinsichtlich Ana
mnese, Befund und Prognose ver
wies er auf
die
beiliegende
n
Berichte (vgl. hierzu auch Urk. 15/25/5-
9
, Urk. 15/36/1-15
)
.
3
.
15
Im Austrittsbericht vom 25. Oktober 2010
(Urk. 15/36/
12-15
)
über die
Hospitali
sation
vom 19. bis 22. Oktober 2010 diagnostizierte
R._
, Fach
arzt FMH für Innere Medizin,
D._
, ein
en Verdacht auf einen
Colon
irri
tabile
, eine
rezidivierende
Diarrhoe mit
Hypokal
iämie
,
Hypovolämie
, rezi
di
vierende Präsynkopen mit konsekutiven Panikattacken, einen Morbus
Crohn
(aktuell nicht
floride
), einen Status nach rezidiviere
nden Baucheingriffen sowie ein
zephalozervik
o
-brachiales Schmerzsyndrom
links
be
tont
.
In seiner Beurteilung führte
R._
weiter aus,
bei absolut unauffälliger
Gastro
- und Koloskopie durch
Q._
habe ein
florider
Morbus
Crohn
aus
ge
schlossen werden können, so dass aktuell eher ein
Colon
irritabile
im Vorder
grund stehe.
3
.
16
Die IV-Stelle bot die Beschwerdeführerin für den
7. November 2011 zu einer Unter
suchung im
Z._
bei
S._
, Fachärztin für Innere Medizin FMH, auf. Am 1. Dezember 2011 (Urk. 15/38) erstatte
te
S._
vom
Z._
in Kenntnis der Aktenlage und gestützt auf die eigene Untersuchung der Be
schwerdeführerin
vom 7. November 2011 einen internistischen Unter
su
chungs
bericht und stellte folgende Diagnosen
(S. 5 Ziff. 8)
:
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
Morbus
Crohn
(Erstdiagnose im April 2009) mit:
e
xtraperitonealem Abszess im
Musculus
rectus
abdominis
bei
ileo
ku
taner
Fistel im rechten Unterbauch mit Status nach
Abszess
inzi
sion
am 6. Juni 2009 und sekundärem Wun
dverschluss am 11.
Juni 2006
Wiedereröffnung der Wunde, Spülung VAC-Anlage am 17. Juni 2009
Diagnostischer Laparoskopie mit
laparoskopischer
Ileo
coecal
re
sek
tion
, VAC
-Verband-Anlage am 23. Juni 2009
Wiedereröffnung bei Abszess am 28. Juli 2009, seither sekundäre
Wund
heilung
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
Unklare subjektive
präkollaptische
Zustände
S._
gab an
(
S. 1 ff. Ziff. 1)
,
die Beschwerdeführerin
klage
über bis zu zwölf Durch
fälle
am Tag
und aufsteigende
Hitze im Kopf mit begleitendem Kribbeln und Blutdruckschwankungen.
Sie fühle sich oft elend und habe Herz
klopfen. Diese Zustände träten vor allem nach dem Essen und Trinken auf. Fer
ner gebe die Beschwerdeführer
in
Übelkeit, Krämpfe und Durchfälle sowie allgemeines Un
wohl
sein an. Kurz vor den
Kollapsanfällen
verspüre sie ein Pul
sieren im linken Darm. Ausserdem berichte die Beschwerdeführerin, multiple Allergien zu haben, die sich in einem Gefühl von
Elendigkeit
, Schüttelfrost, Hitze und
Kribbel
ge
fühle
im Kopf,
Kollapsneigung
, Kreislaufschwierigkeiten und
Schwellung in der Nase zeigten. Hautausschläge habe sie keine. Obwohl in der dermatologischen Klinik keine Allergene entdeckt worden seien, hab
e sie bei einem Arzt, bei dem s
i
e
in Bioresonanztherapie sei, mittels Bluttest diverse Allergien (zum Beispiel gegen Getreide) diagnostizieren können. Nach den Kreislaufattacken (
Allergie
attacken
) sei sie ein bis eineinhalb Stunden ge
schwächt. Jener Zustand sei vergleich
bar mit einem Zustand nach einer Magen-Darm-Grippe.
Der Tag sei für sie nicht planbar, weil ständig Schwindel, Schwäche und Unwohlsein aufträten sowie ganz verrückte Durchfälle (ein- bis siebenmal pro Tag). Nachts habe sie ein- bis zweimal Durchfall. Manchmal wache sie aus dem Schlaf auf und habe Schüttel
frost und ein elendes Gefühl. Eine regelmässige Arbeitsaufnahme sei so nicht möglich. Obwohl sie verschie
dene Therapien ausprobiert habe, hätten
diese
keine Besserung gebracht.
In ihrer versicherungsmedizinischen Beurteilung hielt
S._
fest
(S. 7 f. Ziff. 10)
, gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und das von ihr geleistete
Arbeits
pensum
könnten in einer Zusammenschau der gesamten Aktenlage und
auf
grund der heutigen Anamnese und Untersuchung folgende
Arbeits
unfähig
keits
zeiten
übernommen werden:
100%ige Arbeitsunfähigkeit
4/
20
09 bis 8/
20
09 bezogen auf ein 100%-
Pensum
100
%
ige Arbeits
fähigkeit
9/
20
09 bis 12/
20
09 bezogen auf das derzeit geleistete Pensum von 30
h/Woche
100
%
ige Arbeitsunfähigkeit
1/
20
10 bis 3/
20
10 bezogen auf ein 100
%
-
Pensum
100
%
ige Arbeits
fähigkeit
4/2010 bis 8/2010 bezogen auf das derzeit gleitstete Pensum von 30 h/Woche
Reduzierung des Pensums auf 24
h/Woche seit 9/
20
10 aus gesundheitli
chen Gründen
Mitte 9/
20
10 bis 3/
2011 100
%
ige Arbeitsunfähigkeit bezogen auf ein 100%-
Pensum
Ab 4/
20
11 bis 7/
20
11
Arbeits
fähigkeit
von
24 h/Woche
Seit Kündigung 7/2011
Arbeits
fähigkeit
von 3-4
h/Woche
Laut
S._
spiegelten die Arbeitsunfähigkeitszeiten
das tatsächlich geleistete Pensum der Beschwerdeführerin wieder und
sie
sei
en
aufgrund der er
folgten Operationen und Beschwerden im Rahmen
des Morbus
Crohn
nach
voll
ziehbar. Die bisherige Tätigkeit als Lehrerin mit Unterricht vor einer grossen Klas
se sei nicht mehr geeignet. Das
aktuell geleistete Pensum von drei
bis vier Stunden pro Woche könne als maximale Arbeitsfähigkeit in bisheriger Tätigkeit gewertet werden.
Inskünftig sei der Beschwerdeführerin eine leichte körperliche Tätigkeit (sitzend, wechselbelastend) mit der Möglichkeit jederzeit eine saubere Toilette aufzusuchen
mit vermehrter Pausenbedürftigkeit im Umfang von 20 % (für die Darmhygiene und zum Ausruhen bei Schwächezuständen)
zumutbar
. Ab der Wiederaufnahme der Tätigkeit im April 2011 sei von einer 100%igen Arbeits
fähig
keit (mit einer Leistungseinbusse von 20 % infolge vermehrter
Pausen
bedürftigkeit
)
auszugehen
. Retrospektiv liessen sich die
Arbeits
unfähig
keits
zeiten
in angepasster Tätigkeit nicht plausibel rekonstruieren, da sehr dis
krepante Einschätzungen vorlägen und es nicht sicher sei, ob die Be
schwerde
führerin aufgrund ihrer Beschwerden in angepasster Tätigkeit eine höhere Arbeitsfähigkeit erreicht hätte. Daher seien die bis zur Wieder
aufnahme der Tätigkeit im April 2011 attestierten Arbeitsunfähigkeiten auch für eine ange
passte Tätigkeit zu übernehmen.
4.
4.1
Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechts
erheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungsgrundsatz abzuklären.
Auf dem Gebiet der Invalidenversicherung obliegen diese Pflichten der (örtlich zu
ständigen) IV-Stelle (Art. 54-56 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1
lit
. c-g IVG)
.
Was den für die Invaliditätsbemessung (Art. 16 ATSG und Art. 28 ff. IVG) er
forder
lichen medizinischen Sachverstand angeht, kann die IV-Stelle sich hierfür auf den
Z._
(Art. 59 Abs. 2 und Abs. 2
bis
IVG), die Berichte der be
han
delnden Ärztinnen und Ärzte (Art. 28 Abs. 3 ATSG) oder auf externe medizini
sche Sachverständige wie die medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS) stützen (Art. 59 Abs. 3 IVG; Urteil des Bundesgerichtes 8C_38/2013 vom 2. September 2012 E. 4.4.1).
4.2
Ständiger und damit wichtigster medizinischer Ansprechpartner in der täglichen Arbeit sind für die IV-Stellen die
Z._
, welche ihnen nach Art. 59 Abs. 2
bis
IVG zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruches zur Verfügung stehen (Satz 1); die
Z._
setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszu
üben (Satz 2)
; sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid i
m Einzelfall unab
hängig (Satz 3; vgl. auch die Ausführungsbestimmungen in den Art. 47-49
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
, insbesondere die Anfor
derung, wonach die
Z._
von den IV-Stellen in personeller Sicht getrennt sein müssen). Gemäss Art. 49 Abs. 2 IVV können die
Z._
bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen von Versicherten durchführen. In diesem Fall können die
Z._
-Berichte Beweiswert haben und es kann darauf abge
stellt werden, sofern sie den von der Rechtsprechung formulierten inhalt
lichen Anforderungen genügen (Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2013
vom 2. September 2012
E. 4.4.2
mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 8C_331/2010 vom 26. Juli 2010 E. 2.3 und 3.1
sowie weiteren Hinweisen
)
.
4.3
Die Würdigung der aktenkundigen medizinischen Bericht ergibt, dass der internistische Untersuchungsbericht von
S._
vom
Z._
vom 1. Dezember 2011 (E. 3.16) für die Beantwortung der streitigen Be
lange um
fas
send
ist und auf den erforder
lichen Untersuchungen beruht. Sodann berück
sichtigt
er
eingehend die ge
klagten Be
schwerden
der Beschwerdeführerin
(
Urk. 15/38 S.
1 f.
Ziff. 1)
.
Der Bericht wurde
weiter
in Kenntnis der
Vorakten
abge
geben
und leuchtet in der Darlegung medizinischen Zustände und Zusam
men
hänge ein
.
Demgemäss sind denn auch die Schlussfolgerungen der medi
zi
nischen
Expertin
in einer Weise begründet, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann
. Es
ist schlüssig dargelegt worden
, dass
die bis
herige Tätigkeit als Lehrerin mit Unterricht vor einer gros
sen Klasse
für die Beschwerdeführerin
nicht mehr geeignet ist
(
und das aktuell ge
leistete Pensum von drei bis vier Stunden pro Woche als maximale Arbeits
fähigkeit in ihrer bis
herigen Tätigkeit zu werten ist) und
ihr
in einer behinderungsangepassten leichten körperlichen Tätigkeit (sitzend, wechselbelastend) mit der Möglichkeit jeder
zeit eine saubere Toilette aufzusuchen bei einer vollen Stundenpräsenz eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit
von
80
%
ab April 2011
z
umutbar sei
.
Der internistische Untersuchungsbericht von
S._
vom
Z._
erfüllt dem
nach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut
achtens (vgl. E. 1.5 hiervor), weshalb für die
Entscheidfindung
darauf abzu
stel
len ist.
4.
4
An dieser Beurteilung vermögen auch die
von der Beschwerdeführerin
aufge
legten medizinischen
Berichte
(
Urk. 13/4
-
8
)
nichts zu ändern. So nannten die be
handelnden Ärzte in ihren Berichten lediglich Diagnosen und machten weder nähere Angaben zu funktionellen Ein
schränkungen noch äusserten sie sich zur Arbeits
fähigkeit in bisheriger sowie
be
hinderungs
ange
passter
Tätigkeit.
Was die nach dem Ver
fügungserlass am 19. März 2012 aufgelegten
und ver
fassten
Berichte anbelangt
(Urk. 3/1
,
Urk. 9/1-2, Urk. 13/3, Urk. 13/9-11)
ist festzuhalten, dass
sie
(
sowie die darin
aktuell geschilderten
Beschwerden
)
grund
sätzlich nicht zu prüfen
sind
,
da
das Datum der angefochtenen Verfügung
die zeitliche Grenze der rich
terlichen Überprüfungsbefugnis
bildet
(BGE 131 V 9 E. 1 S. 11, 130 V 445 E. 1.2 S. 446 je mit Hinweisen)
und diese keine relevanten Rückschlüsse auf den Verfügungszeitpunkt enthalten.
Demnach vermögen die aufgelegten Berichte die vom
Z._
vorge
nommene und ausführlich begründete Beurteilung der Arbeits
fähigkeit nicht in Frage zu stel
len.
4.
5
Die von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwände (Urk. 1/2, Urk. 8, Urk. 12)
vermögen die Über
zeugungskraft des zur Diskussion stehenden internistischen Unter
suchungs
berichts des
Z._
vom 1. Dezember 2011 (E. 3.16)
ebenfalls nicht ernst
haft in Frage zu s
tellen
, da sie einzig ge
sund
heit
liche Beeinträchtigungen geltend machte, die sich auf den Zeittraum nach
Ver
fügungs
erlass
am 19. März 2012
bezogen. Konkrete Kritikpunkte gegen den internistischen Unter
suchungs
bericht vom
Z._
vom 1. Dezember 2011 wurden keine vorgetragen.
4.
6
Nach dem Gesagten ist gestützt auf den internistischen Untersuchungsbericht vom
Z._
vom 1. Dezember 2011 erstellt, dass der Beschwerdeführerin eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 80 % ab April 2011 zumutbar ist.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt:
5.2
Für die Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (
Vali
deneinkommen
) ist entscheidend, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit ohne den Gesundheitsschaden, aber sonst bei unveränderten Ver
hält
nissen verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b mit Hinweis), wobei für die Vornahme des Einkommensvergleiches grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des
mutmasslichen
Rentenbeginns, mithin auf das Jahr 2011, abzustellen ist (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222
, vgl. hierzu die An
gaben
der Beschwerdeführerin zur Wiederaufnahme der bisherigen
Arbeits
tätig
keit
im September bis Ende Dezember 2009 respektive April bis August 2010,
Urk. 15/38 S. 1, Urk. 15/40/4-5).
Auszugehen ist dabei vom letzten Verdienst der Beschwerdeführerin als Lehre
rin an der
Y._
.
Laut Arbeitgeberfragebogen vom 28.
Januar 2010 (Urk. 15/11) würde sie im Jahre 2010
ohne den
Gesund
heits
schaden
ein monatliches Einkommen in der Höhe von Fr.
4‘950.60, mithin Fr. 59'407.20
pro Jahr
erzielen
.
Unter Berücksichtigung der
Nominal
lohn
ent
wicklung
von Frauen ergäbe das für das Jahr 2011 ein Jahreseinkommen von Fr. 59‘983.05 (Fr. 59‘407.20 / 2579 x 2604, vgl. dazu
Die Volkswirtschaft
1
/2
2013, S. 95
, Tabelle B
10.3)
.
5.3
Zur Berechnung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne des Bun
desamtes für Statistik abzustellen, gemäss welchen sich der Lohn (40-Stun
den
woche) für eine Tätigkeit, bei der Berufs
- und Fachkenntnisse vorausgesetzt
werden, für Frauen im Jahr 2010
auf Fr. 5‘202.-- belief (LSE 2010 Tabelle TA1, Total aller Wirtschaftszweige Ziffer 1-93, Anforderungsniveau 3, Frauen
). Unter Berücksichtigung der noch 80%igen Arbeitsfähigkeit, der durchschnittlichen Arbeits
zeit von 41.7 Stunden im massgebenden Jahr 2011 und der
Nominal
l
ohn
entwicklung
für Frauen
(Die Volkswirtschaft 1/2-2013 S. 9
4 Tabelle B9.2 und S. 95 Tabelle B10.3, Index 2579 auf 2604
) resultiert ein mögliches Ein
kommen von Fr.
52‘566.30 (Fr. 5‘202.-- / 40 x 41.7 x 12 x 0.8 / 2579 x 2604)
.
Der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug vom Tabellenlohn von 10 %
(Urk. 2 S. 2) ist
nicht zu beanstanden,
weshalb ein Invalideneinkommen
von Fr.
47‘309.65
resultiert.
5.4
Bei
einem
Validenlohn
von Fr. 59‘983.05 und einem Invalideneinkommen von Fr.
47‘309.65
resul
tiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 2
1
%
, womit sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens erweist.
6
.
Die angefochtene Verfügung erweist sich somit
im Ergebnis
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7
.
Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die In
va
li
denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.