Decision ID: f3271586-2e41-40f8-a1cf-91d9281d5e1b
Year: 2015
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
in Sachen
A._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Schmucki, Marktgasse 3, Postfach,
9004 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ erlitt am 2. Februar 2000 beim Tischabräumen in einem Restaurant einen
Arbeitsunfall. Sie zog sich dabei eine Verletzung des rechten Handgelenks zu (IV-
act. 3). Am 15. Mai 2000 meldete sie sich zum Bezug von beruflichen
Eingliederungsmassnahmen an (Berufsberatung, Umschulung und Arbeitsvermittlung).
Sie verfüge über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Derzeit absolviere sie eine
Bürofachschule (Abschluss Juli 2000); bis zum Unfallzeitpunkt habe sie zudem zu 50%
als Serviceangestellte in einem Café gearbeitet. Sie gab weiter an, diverse Bänder im
rechten Handgelenk gerissen zu haben und operiert worden zu sein. Es sei noch nicht
ersichtlich, ob die Operation etwas gebracht habe, da unklar sei, wie viele Bänder
betroffen seien (IV-act. 2). In der Folge tätigte die IV-Stelle verschiedene Abklärungen in
medizinischer und beruflicher Hinsicht. Nachdem die Versicherte ab 11. Dezember
2000 eine Arbeitsstelle im administrativen Bereich bei B._ AG (IV-act. 11 f. und 18)
gefunden hatte, schloss die IV-Stelle den Fall mit Verfügung vom 15. Januar 2001 ab
(IV-act. 15).
A.b Am 23. Januar 2002 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei
der IV-Stelle. Die ausgeübte Tätigkeit im Büro (siehe hierzu IV-act. 18) sei anfangs
ziemlich gut gegangen. Nach und nach hätten sich jedoch wieder Beschwerden
eingestellt, welche sie zu einer zweiten Handoperation gezwungen hätten. Heute sei es
ihr unmöglich, weiterhin in einer Tätigkeit zu arbeiten, bei der sie tippen müsse (IV-
act. 16; zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit B._ AG per 31. Dezember 2001
siehe IV-act. 18-4). Dr. med. C._, Arzt Handchirurgie am Thurgauer Kantonsspital,
berichtete am 19. Februar 2002, die Versicherte leide an invalidisierenden Schmerzen
am rechten Handgelenk bei Status nach Bandplastik. Es bestehe heute eine bleibende
Einschränkung von über 50% in ihrer jetzigen Tätigkeit als Sachbearbeiterin. Für eine
leidensangepasste Tätigkeit verfüge die Versicherte über eine 80%ige Arbeitsfähigkeit
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(IV-act. 19; vgl. auch den Bericht von Dr. C._ vom 4. März 2003, worin er für
leidensangepasste Tätigkeiten eine Leistung von "sicher 50%" für realisierbar hielt, IV-
act. 31).
A.c Im Auftrag des leistungspflichtigen Unfallversicherers wurde die Versicherte am
20. August 2004 durch Dr. med. D._, Leitender Arzt Orthopädie/Handchirurgie an der
Klinik E._, begutachtet. Im Gutachten vom 30. August 2004 gab Dr. D._ an, die
Versicherte leide an Restbeschwerden des rechten Handgelenks (mit: zum Teil
krampfartigen, zum Teil Dauerschmerzen sowie auch belastungsabhängigen
Schmerzen des rechten Handgelenks, Bewegungseinschränkung, Kraftverlust der
rechten dominanten Hand im Seitenvergleich) bei Status nach: Kontusionstrauma mit
operativer Versorgung einer partiellen lunotriquetralen Bandläsion mittels intrinsischer
und extrinsischer Kapsel-Bandverstärkung vom 3. März 2000, Denervation des rechten
Handgelenks vom 17. Juli 2001, Arthroskopie des rechten Handgelenks und Lösen von
Verwachsungen vom 23. April 2002. Für die Tätigkeit als Serviertochter bescheinigte er
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und für leidensangepasste Tätigkeiten eine 75%ige
Arbeitsfähigkeit. Als leidensangepasst gab er das Führen einer Spielgruppe, die
Mitarbeit im Kinderhort oder Kindergarten bzw. sämtliche Supervisionstätigkeiten an,
die keinen Computereinsatz erfordern (UV-Akten). RAD-Arzt Dr. med. F._, Facharzt
für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, schloss
sich der Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. D._ an (Stellungnahme vom 10. Februar
2005, IV-act. 47). Dr. med. G._, Konsiliarärztin Handchirurgie am Kantonalen Spital
Herisau, vertrat im Schreiben vom 16. November 2005 die Auffassung, aktuell sei die
rechte Hand sicherlich nicht in einem Zustand, in dem eine 75%ige Arbeitsfähigkeit
attestiert werden könne. Sie glaube nicht, dass es der Versicherten möglich sein
werde, eine normale Lehre im KV-Bereich zu absolvieren. Eine Teilzeit-Ausbildung wäre
aber sicher möglich. Aktuell gehe sie von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit bei manuell
leicht belastender Arbeit aus (IV-act. 67).
A.d Die IV-Stelle erteilte am 28. März 2006 Kostengutsprache für die Mehrkosten der
erstmaligen Ausbildung in Form der berufsbegleitenden Handelsschule für die Dauer
vom 24. April 2006 bis 30. April 2007 (IV-act. 88; zu den Taggeldverfügungen vom
17. Mai 2006 und vom 8. Januar 2007 siehe IV-act. 93 und 101). Am 18. April 2007
gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Mehrkosten der erstmaligen
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beruflichen Ausbildung zur Technischen Kauffrau mit internem Schuldiplom für die
Dauer vom 16. April 2007 bis 22. März 2008 (IV-act. 120; zu den Taggeldverfügungen
vom 25. April 2007 und vom 10. Januar 2008 siehe IV-act. 123 und 131). Nachdem die
Versicherte die beruflichen Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung zur
Technischen Kauffrau mit internem Diplom) erfolgreich beendet hatte, wurde die
Berufsberatung abgeschlossen (Schlussbericht vom 27. März 2008, der den von der
Berufsberaterin unterstützten Antrag der Versicherten um Übernahme der Kosten für
den vom 2. bis 30. November 2007 besuchten Vorkurs Rechnungswesen enthielt, IV-
act. 145; zur nachträglichen Kostengutsprache für den Vorkurs siehe Mitteilung vom
3. April 2008, IV-act. 148; zum erfolgreichen Abschluss der beruflichen Massnahmen
siehe auch die Mitteilung vom 25. Juli 2008, IV-act. 154). RAD-Arzt Dr. F._ führte in
der Stellungnahme vom 14. April 2008 aus, es bestehe nach wie vor eine 75%ige
Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (IV-act. 150).
A.e Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 25. Juli 2008, IV-
act. 156; Einwand vom 26. August 2008 mit dem die Versicherte ein "aussergericht
liches FMH-Gutachten" vom 8. Februar 2007 einreichte, worin ein ärztlicher
Behandlungsfehler bejaht wurde, IV-act. 159 f.) verfügte die IV-Stelle am 4. September
2008 die Abweisung des Rentenbegehrens (IV-act. 162). Dagegen erhob die
Beschwerdeführerin am 6. Oktober 2008 Beschwerde (IV-act. 172); sie reichte das im
Auftrag der Haftpflichtversicherung eingeholte Gutachten vom 12. Dezember 2008 und
den ergotherapeutischen Abklärungsbericht vom 12. Januar 2009 der Universitätsklinik
für Plastische- und Handchirurgie am Inselspital ein (IV-act. 185). Das
Versicherungsgericht hiess die Beschwerde teilweise gut und hob die Verfügung vom
4. September 2008 auf. Die Sache wurde zu weiteren Abklärungen und
anschliessender neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen. Das Gericht ging
davon aus, dass sich der Gesundheitszustand noch vor Erlass der angefochtenen
Verfügung verschlechtert habe, weshalb die Streitsache noch nicht spruchreif sei
(Entscheid vom 25. Juni 2010, IV 2008/432, IV-act. 188).
A.f Im Auftrag der IV-Stelle wurde die Versicherte am 18. und 20. Oktober 2011 in der
asim Academy of Swiss Insurance Medicine, Universitätsspital Basel, polydisziplinär
(internistisch, neurologisch und orthopädisch) begutachtet. Im Gutachten vom 31.
Dezember 2011 führten die Experten als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
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ein complex regional pain syndrome Grad I/M.Sudeck Handgelenk rechts (ICD-10:
M89) nach Retinaculumaugmentation zwischen Radius, Lunatum, Triquetrum und
Scaphoid vom 3. März 2000 wegen lunotriquetraler Bandverletzung (ICD-10: S63.0),
Status nach Handgelenksdenervation vom 17. Juli 2001; Status nach arthroskopischer
Adhäsiolyse vom 23. April 2002 mit konsekutiv chronischen Schmerzen und
Bewegungseinschränkung des Handgelenks auf. Eine Tätigkeit im Service sei der
Versicherten nicht mehr möglich. Für die Tätigkeit im KV-Bereich bestehe je nach
Anforderungsprofil eine Einschränkung von 40 bis 50%. Falls es sich um eine Tätigkeit
mit sehr viel Arbeit am Computer (Tastatur, Maus) handle, sei von einer 50%igen
Arbeitsfähigkeit auszugehen. Im zuletzt ausgeübten Tätigkeitsbereich, vor allem im
Unterrichtswesen, mit intermittierender, aber nicht repetitiv und nicht anhaltender
Belastung des rechten Handgelenks erachteten die asim-Gutachter eine 60%ige
Arbeitsfähigkeit für möglich. Die Einschränkung begründe sich einerseits mit den
belastungsabhängigen Schmerzen, anderseits jedoch auch mit der schmerzbedingten
Störung des Schlafs und der insgesamt verminderten Leistungsfähigkeit. Die attestierte
Arbeitsfähigkeit beziehe sich auf ein theoretisches 100%iges Arbeitspensum. Die
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung für eine Verweistätigkeit gelte seit Abschluss der
Umschulungsmassnahmen per März 2008 (IV-act. 202; zum von der asim in Auftrag
gegebenen Abklärung der Versicherten durch die Klinik für Neurologie des
Kantonsspitals St. Gallen [KSSG] siehe den Bericht vom 29. November 2011, worin die
Ärzte das Leiden als chronisches Schmerzsyndrom der rechten oberen Extremität
[ICD-10: M79.64] erfassten und ausführten, elektrophysiologisch hätten sich in der
aktuellen Untersuchung keine Hinweise auf eine der Symptomatik zu Grunde liegende
Neuropathie gezeigt, IV-act. 202-29 ff.). RAD-Arzt Dr. med. H._, Facharzt für
Allgemeine Innere Medizin, gab zum asim-Gutachten an, es erfülle alle Anforderungen
an formale Vollständigkeit. Es sei in der Diskussion differenziert und mache eine klare
Aussage. Es weise jedoch Mängel auf. Auf dokumentierte Inkonsistenzen werde nicht
eingegangen. Ein aktueller Befundbericht, der die diagnostische Einschätzung in Frage
gestellt habe, werde zwar zur Kenntnis genommen, aber unbegründet ausgeklammert.
Die vom RAD empfohlene psychiatrische Einschätzung wäre angesichts der
Komplexität des Falls angezeigt gewesen. Die Verschlechterung des
Gesundheitszustands und die wesentliche Zunahme der Arbeitsunfähigkeit verglichen
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mit dem Jahr 2004 könnten mit der Diagnose eines CRPS alleine nicht begründet
werden (Stellungnahme vom 16. Februar 2012, IV-act. 204).
A.g Anlässlich der am 18. April 2012 im Haushalt der Versicherten durchgeführten
Abklärung teilte die Versicherte mit, dass sie erst wieder einer Teilerwerbstätigkeit
nachgehen würde, wenn das ältere Kind (geboren 20_) im Kindergarten und das
jüngere Kind (geboren 20_) in der Spielgruppe seien. Sie würde im Gesundheitsfall im
Rahmen eines 20%igen Pensums einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Auf keinen Fall
würde sie ein grösseres Pensum annehmen, da sie weiterhin selbst die Kinder betreuen
und auch den Haushalt führen wolle. Obschon die Versicherte danach noch nicht
teilerwerbstätig gewesen wäre, berücksichtigte die Abklärungsperson "schon jetzt
aktuell eine Qualifikation als 20% Erwerbstätige und 80% als Hausfrau". Die
Abklärungsperson ermittelte eine Einschränkung von 4,5% im Haushaltsbereich. Die
Versicherte weigerte sich (siehe Schreiben vom 11. Mai 2012, IV-act. 212), den
Abklärungsbericht zu unterzeichnen (Abklärungsbericht vom 30. Mai 2012, IV-act. 213).
A.h RAD-Arzt Dr. H._ empfahl, verschiedene Zusatzfragen im Zusammenhang mit
der Diagnose eines CRPS von den asim-Gutachtern beantworten zu lassen
(Stellungnahme vom 19. Juni 2012, IV-act. 219; zum Schreiben an die asim vom
17. Juli 2012 siehe IV-act. 220). Im Antwortschreiben vom 23. Oktober 2012 erklärten
die neurologischen asim-Experten, da es sich beim CRPS um eine
Ausschlussdiagnose mit komplexer Symptomatik handle, sei die Latenz der
Diagnosestellung gut nachvollziehbar. Im Zeitpunkt der Begutachtung seien an klinisch
objektivierbaren Symptomen eine Asymmetrie im Schwitzen, eine reduzierte
Beweglichkeit sowie eine Hyperalgesie vorgelegen. Es hätten "keine anderen
Erklärungen für die Symptomatik erklärende Ursache" vorgelegen. Somit seien die
Diagnosekriterien eines CRPS Typ I zum Zeitpunkt der Begutachtung gegeben
gewesen. Da Dr. D._ die Beschwerden der Versicherten als "Restbeschwerden"
eingestuft und nicht ICD-10 klassifiziert habe, sei ein konklusiver Vergleich mit dieser
Beurteilung nicht möglich (IV-act. 223). RAD-Arzt Dr. H._ legte daraufhin den Verlauf
der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten wie folgt fest: 100%ige
Arbeitsunfähigkeit ab 2. Februar 2000; adaptiert volle Arbeitsfähigkeit ab 4. März 2003
gemäss "Gutachten Dr. C._"; 50%ige Arbeitsfähigkeit seit 16. November 2005
gemäss Gutachten Dr. G._ (Stellungnahme vom 13. November 2012, IV-act. 224).
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Ausgehend von einem Status für den Gesundheitsfall von 20% Erwerb und 80%
Haushalt ermittelte die IV-Stelle einen 4,5%igen Invaliditätsgrad und zeigte der
Versicherten mit Vorbescheid vom 4. Februar 2013 an, das Rentenbegehren
abzuweisen (IV-act. 228). Dagegen erhob die Versicherte am 5. März 2013 Einwand (IV-
act. 230). Am 9. April 2013 verfügte die IV-Stelle die Rentenabweisung (IV-act. 231).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 9. April 2013 richtet sich die vorliegende Beschwerde
vom 6. Mai 2013. Die Beschwerdeführerin beantragt darin unter Kosten- und
Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Die Sache sei an die Vorinstanz zur Festlegung
eines Invaliditätsgrads von über 50%, eventuell zwischen 40 und 50% zurückzuweisen.
Eventuell sei ein Invaliditätsgrad von über 50%, subeventuell zwischen 40 und 50%
festzulegen und die Sache zur Berechnung der Rente an die Vorinstanz
zurückzuweisen. Zur Begründung führte sie aus, es sei schon heute für den
hypothetischen Gesundheitsfall von einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 30% und ab
Sommer 2014 von 50% auszugehen. Eine Einschränkung im Haushalt von 4,5% sei
nicht nachvollziehbar. Es könne bestenfalls von einer Einschränkung von (bloss) 60%
unter Berücksichtigung der Mithilfe des Ehegatten und der eingesetzten Hilfsmittel
ausgegangen werden, statt 100% parallel zur Servicetätigkeit. Das Arbeitsverhältnis
mit B._ AG sei aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst worden. Sie wäre sehr gerne
bei B._ AG geblieben, sei doch ihre Beförderung zur Teamleiterin Fakturierung/
Stv. Abteilungsleiterin beschlossene Sache gewesen, wie dem Schreiben B._ AG
vom 18. Oktober 2007 entnommen werden könne (siehe hierzu act. G 1.3). Der
entsprechende Verdienst sei als Valideneinkommen zu berücksichtigen. Es sei ab dem
Jahr 2005 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
auszugehen. Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens rechtfertige sich ein
Tabellenlohnabzug von 15 bis 20% (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 24. Juli 2013
die Abweisung der Beschwerde. Eventualiter sei eine weitere polydisziplinäre
Begutachtung vorzunehmen. Sie vertritt die Auffassung, das Leiden der
Beschwerdeführerin habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten. Diese Beurteilung stehe auch mit der Beobachtung der
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Abklärungsperson im Einklang. Bei der Bestimmung des Valideneinkommens sei der
LSE-Tabellenlohn des Sektors Gastronomie, Anforderungsniveau 3, heranzuziehen. Der
Berechnung des Invalideneinkommens sei der LSE-Tabellenlohn des Sektors
Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3, zugrunde zu legen. Die Einschränkungen an
der rechten dominanten Hand würden einen Tabellenlohnabzug von 15% rechtfertigen.
Die Einschränkungen im Haushalt hält die Beschwerdegegnerin für minimal (act. G 4).
B.c In der Replik vom 4. September 2013 hält die Beschwerdeführerin unverändert an
der Beschwerde fest (act. G 6). Sie reicht ein orthopädisches Gutachten der
Universitätsklinik Balgrist vom 23. Mai 2013 und ein psychiatrisches Gutachten der
Psychiatrischen Universitätsklinik I._ vom 18. März 2013 ein. Beide Gutachten
wurden vom leistungspflichtigen Unfallversicherer in Auftrag gegeben. Die
orthopädischen Experten der Universitätsklinik Balgrist erhoben als Diagnose
chronische Schmerzen mit Beweglichkeitseinschränkung des rechten Handgelenks.
Aus handchirurgischer Sicht bestehe eine eingeschränkte Beweglichkeit und ein
Kraftverlust von 30 bis 50% im Vergleich zur Gegenseite. Dass die Beschwerdeführerin
mit dem rechten Handgelenk in der Faustschlusskraft nach Jamar zwischen 13 und
15kg schaffe und eine Hantel ab 6kg jedoch nicht für eine Sekunde hochheben könne,
sei irritierend und nicht nachvollziehbar. Ob ein CRPS vorliege oder ein abgelaufenes
CRPS vorhanden sei, sei letztlich schwierig zu beurteilen. Für eine optimal
leidensangepasste Tätigkeit bescheinigten die Gutachter der Universitätsklinik Balgrist
eine 80%ige Arbeitsfähigkeit; als technische Kauffrau sei die Beschwerdeführerin zu
50% arbeitsfähig (act. G 6.1). Im psychiatrischen Gutachten berichten die Experten,
dass keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe erhoben werden
können (act. G 6.2). Am 3. Oktober 2013 reicht die Beschwerdeführerin den
Verfügungsentwurf des Unfallversicherers vom 27. September 2013 ein, worin u.a. ab
1. Oktober 2013 eine 38%ige Invalidenrente in Aussicht gestellt wurde (act. G 8).
B.d Die Beschwerdegegnerin hat die Frist für eine Duplik unbenützt verstreichen
lassen (act. G 10).

Considerations:
Erwägungen:
1.
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Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch
der Beschwerdeführerin. Hinsichtlich der rechtlich relevanten Grundlagen kann auf die
Erwägungen des Entscheids des Versicherungsgerichts vom 25. Juni 2010,
IV 2008/432, verwiesen werden (IV-act. 188). Zu ergänzen ist Folgendes: Als Invalidität
gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die ganze oder teilweise Erwerbs
unfähigkeit, es sei denn, eine versicherte Person sei vor dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen und es habe ihr auch nicht
zugemutet werden können, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In diesem Fall gilt
gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
als Invalidität. Die Methode zur Bemessung der konkreten Unmöglichkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht geregelt. Diese Lücke füllt Art. 28a
Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20): Es ist
darauf abzustellen, in welchem Mass die betreffende Person behindert ist, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen. Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person
gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie
gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 der Verordnung über die
Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Die Bestimmung von Art. 28a Abs. 3 IVG
regelt die sogenannte gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei Personen, die
zum Teil erwerbstätig und zum Teil im Aufgabenbereich tätig sind. In einem solchen
"gemischten" Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im
Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ist entsprechend der
Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen.
2.
In einem ersten Schritt sind die Statusverhältnisse der Beschwerdeführerin für den
Zeitraum der Wiederanmeldung vom 23. Januar 2002 bis zum Erlass der
angefochtenen Verfügung vom 9. April 2013 zu bestimmen.
2.1 Für die Zeit bis zur Geburt des ersten Kinds der Beschwerdeführerin (Juni 20_)
(IV-act. 202-19) ergeben sich aus den Akten oder den Vorbringen der Parteien keine
Aspekte, die gegen eine hypothetische Vollerwerbstätigkeit für den Gesundheitsfall -
wie sie auch dem Entscheid des Versicherungsgerichts vom 25. Juni 2010,
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IV 2008/432, E. 2.1 und E. 4.1 (IV-act. 188) bzw. der damals angefochtenen Verfügung
vom 4. September 2008 (IV-act. 162) zugrunde gelegt wurde - sprechen.
2.2 Für Zeit nach der Geburt des ersten Kinds (Juni 20_) ist für die Qualifikation
entscheidend, dass die Beschwerdeführerin im von ihr am 10. April 2012 ausgefüllten
Fragebogen "zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt" angab, im
Gesundheitsfall würde sie "frühestens ab wo Kinder in den Kindergarten kommen" ein
Erwerbspensum von "ca. 30-50%" ausüben (IV-act. 207-2). Anlässlich der Abklärung
vor Ort habe die Versicherte diese Angabe insoweit bestätigt, dass sie erst wieder einer
Teilerwerbstätigkeit nachgehen würde, wenn das ältere Kind im Kindergarten und das
jüngere Kind in der Spielgruppe seien. Dies wäre im Herbst 2013 der Fall (IV-
act. 213-4). Zwar wurde der Abklärungsbericht von der Beschwerdeführerin nicht
unterzeichnet. Trotzdem bildet die darin enthaltene Ausführung der
Beschwerdeführerin zur Statusfrage ein weiteres erhebliches Indiz dafür, dass sie
zumindest bis Herbst 2013 keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre, zumal dieser
Gesichtspunkt im Schreiben vom 11. Mai 2012 unbeanstandet geblieben war (IV-
act. 212). Damit zu vereinbaren ist auch der bereits anlässlich der Berufsberatung im
Jahr 2002 skizzierte Lebensplan (im Gesundheitsfall): "In ihrem Lebensplan vor ihrem
Unfall war zuerst eine Lehre als Serviceangestellte vorgesehen. Anschliessend hätte sie
einige Jahre gearbeitet und dann sich auf die Familienarbeit mit eigenen Kindern
konzentriert. Das Hauptgewicht ihrer Zukunftswünsche liegt klar bei Kindern und
Familie" (Protokoll des Berufsberaters vom 30. Oktober 2002, IV-act. 24-2). Zwar führte
Beschwerdeführerin anlässlich der asim-Begutachtung vom Oktober 2011 aus, "wenn
sie gesund wäre, würde sie aber schon heute arbeiten wollen" (IV-act. 202-20) und im
psychiatrischen Gutachten vom 18. März 2013 sprach sie davon, in der Zeit nach der
Geburt des zweiten Kinds hätte sie sich nach einer Anstellung mit einem
Arbeitspensum von 20 bis 25% umgesehen, jedoch keine passende Stelle gefunden
(act. G 6.2, S. 4). Angesichts der genannten, davon abweichenden Aussagen der
Beschwerdeführerin u.a. im Zusammenhang mit der spezifischen Statusabklärung (IV-
act. 207-2 und 213-4) und dem Umstand, dass die Kinder der Beschwerdeführerin im
Zeitpunkt der Begutachtung im Oktober 2011 gerade erst zwei Jahre bzw. ein Jahr alt
gewesen sind, erscheint die Aufnahme eines Teilerwerbs im Gesundheitsfall -
zumindest vor Herbst 2013 - nicht überwiegend wahrscheinlich. Dies gilt umso mehr,
als die im asim-Gutachten enthaltene Angabe der Beschwerdeführerin keinen Schluss
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auf ein überwiegend wahrscheinliches Pensum zulässt. Schliesslich stützen sich die
späteren, wohl von versicherungstechnischen Überlegungen geprägten Erwägungen
des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin im Einwand vom 5. März 2013, wonach
sie im Gesundheitsfall im Rahmen eines 30%igen Beschäftigungsgrads einer
Erwerbstätigkeit nachginge, auf eine mit dem klaren Wortlaut im Fragebogen nicht zu
vereinbarende Lesart (IV-act. 230-2). Gleiches gilt für die Angabe im psychiatrischen
Gutachten. Hinzu kommt, dass der Rechtsvertreter nicht näher ausführt, ab wann die
Beschwerdeführerin die für den Gesundheitsfall behauptete 30%ige Erwerbstätigkeit
wieder aufgenommen hätte.
3.
Des Weiteren ist für die Zeit, während der die Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige
zu qualifizieren ist (d.h. bis Juni 20_, E. 2.1), zu prüfen, ob die medizinische Aktenlage
eine Beantwortung der Frage nach der Restarbeitsfähigkeit erlaubt.
3.1 Das Versicherungsgericht ist im Entscheid vom 25. Juni 2010, IV 2008/432, zum
Schluss gelangt, das Gutachten von Dr. D._, worin er für leidensangepasste
Tätigkeiten eine 75%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigte, sei beweiskräftig (E. 3.1 ff., IV-
act. 188-7 f.). Daran kann festgehalten werden. Demnach ist für die Zeit ab dem
Unfallereignis vom 2. Februar 2000 bzw. ab Dezember 2001 zunächst von einer
75%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen (vgl.
Gutachten S. 5 und 13 f.).
3.2 Aus dem Gutachten des Inselspitals vom 12. Dezember 2008 ergibt sich - worauf
das Versicherungsgericht bereits im Entscheid vom 25. Juni 2010, IV 2008/432, E. 3.3
(IV-act. 188-8) hinwies -, dass der Gesundheitszustand bis "zirka" Oktober 2006 stabil
geblieben ist (IV-act. 185-6). Die Gutachterin des Inselspitals erachtete eine
Neuevaluation der (von Dr. D._) bescheinigten 75%igen Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten als notwendig ("muss neu evaluiert werden", IV-
act. 185-8). Da die Beschwerdeführerin im Rahmen der durchgeführten beruflichen
Massnahmen vom 24. April 2006 bis 22. März 2008 Taggeldleistungen bezogen hat (IV-
act. 93, 101, 123 und 131), die gemäss Art. 43 Abs. 2 IVG einen Rentenanspruch
ausschliessen, kann offen bleiben, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin in
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diesem Zeitraum über eine Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten verfügt
hat. Gestützt auf das asim-Gutachten vom 31. Dezember 2011 (dem sich der RAD
letztlich anschloss [siehe Stellungnahmen vom 16. Februar 2012 und vom
13. November 2012, IV-act. 204 und 224]) ist sodann für die Zeit ab März 2008 davon
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im KV-Bereich je nach Anforderungsprofil
an einer Einschränkung von 40 bis 50% leidet. Für vornehmlich Schreibtätigkeiten
(Arbeit am PC, Tastatur, Maus) bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Für Tätigkeiten
mehr im Schulungsbereich mit nur intermittierendem Einsatz der rechten Hand bestehe
eine Arbeitsfähigkeit von 60% (IV-act. 202-26 f.). Es ist daher mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in dem ihr
aufgrund der beruflichen Massnahmen offenstehenden ideal leidensangepassten
Tätigkeitsbereich gestützt auf die Einschätzung der asim-Experten über eine 60%ige
Arbeitsfähigkeit verfügt. Angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin in keinem
technisch-handwerklichen Bereich über eine vertiefte Erfahrung verfügt hat und gerade
mit Schreibtätigkeiten verbundene kaufmännische Tätigkeiten für das gesundheitliche
Leiden ungünstig sind, ist im Übrigen nicht leichthin nachzuvollziehen, dass eine
Umschulung zur Technischen Kauffrau erfolgte.
3.3 Ob gestützt auf das orthopädische Gutachten der Universitätsklinik Balgrist vom
23. Mai 2013 seit 4. Dezember 2012 (Datum Untersuchung) von einer Verbesserung
des Gesundheitszustands und von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit für optimal
leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen ist (act. G 6.1, S. 33), kann vorliegend offen
bleiben, da die Beschwerdeführerin für den Zeitraum ab Juni 2009 (zumindest bis
Herbst 2013) als vollzeitlich im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist (siehe vorstehende
E. 2.2).
3.4 Das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, dass das Leidensbild überhaupt keine
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten habe, ist
unbegründet und steht im Widerspruch zur gesamten medizinischen Aktenlage, die
sich u.a. auf eingehende klinische Tests stützen. Soweit die Beschwerdegegnerin zur
Untermauerung ihres Standpunkts auf die RAD-Stellungnahme vom 16. Februar 2012
verweist (act. G 4, Rz 2), übersieht sie, dass RAD-Arzt Dr. H._ an den damals
geäusserten Zweifeln nach der Vornahme weiterer Abklärungen nicht mehr festhielt
(Stellungnahme vom 13. November 2012, IV-act. 224-2). Daran ändern auch die ins
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Feld geführten Wahrnehmungen der Abklärungsperson nichts (act. G 4, Rz 2), beruhten
diese doch nicht auf medizinischem Sachverstand und bestätigten vielmehr eine
gewisse Schonhaltung. Des Weiteren lassen sich die dort beschriebenen, nicht repetitiv
über einen längeren Zeitraum abwechslungsweise mit beiden Händen ausgeführten
Tätigkeiten (Snacks und Trinken verteilen an Kinder) im Wesentlichen mit den
Ergebnissen der klinischen Kraftuntersuchung der rechten Hand vereinbaren (siehe
hierzu IV-act. 185-7 und act. G 6.1, S. 25 f.).
4.
Zu prüfen ist sodann die Höhe der Vergleichseinkommen.
4.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die betroffene
Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit als Gesunde verdienen würde (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts
vom 3. Juli 2008, 8C_767/2007, E. 3). Der Unfall vom 2. Februar 2000 ereignete sich
"während einer weiteren Phase der Berufsfindung" (IV-act. 14), womit zu diesem
Zeitpunkt noch keine genau festgelegten Berufspläne vorhanden waren. Daran ändert
nichts, dass die Beschwerdeführerin ursprünglich eine Tätigkeit im Gastgewerbe
anvisierte; die Lehre als Hotelfachassistentin brach sie 1999 aus invaliditätsfremden
Gründen ab (vgl. act. G 6.2, S. 3). Danach hat die Beschwerdeführerin eine einjährige
Bürofachschule im Juli 2000 erfolgreich abgeschlossen (IV-act. 2-4, 8 und 14-1). Im
Fragebogen vom 10. April 2012 gab die Versicherte an, sie würde ohne Behinderung im
"Büro, Immobilienbereich, Telefon, Schule" arbeiten (IV-act. 207-2). Anlässlich der
Abklärung vom 18. April 2012 erklärte die Beschwerdeführerin, ohne Behinderung
würde sie in einem Büro arbeiten gehen. Am ehesten könne sie sich eine Tätigkeit bei
einem Architekten oder einer Immobilienfirma vorstellen (IV-act. 213-4). Unter diesen
Umständen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die
Erwerbsmöglichkeiten der Beschwerdeführerin im Sinn von Art. 7 Abs. 1 ATSG im
Dienstleistungssektor, Anforderungsniveau 3, liegen. Diese Sichtweise wird durch die in
den Jahren 2000 und 2001 ausgeübte Tätigkeit im administrativen Bereich bei B._
AG (IV-act. 11 f. und 18), den in diesem Zusammenhang angebotenen beruflichen
Aufstieg (act. G 1.3) und die im Dienstleistungssektor durchgeführten beruflichen
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Massnahmen bekräftigt (siehe etwa den Schlussbericht der Berufsberatung vom
27. März 2008, IV-act. 145).
4.2 Was die Höhe des Invalideneinkommens anbelangt, so ist zwischen den Parteien
im Beschwerdeverfahren unbestritten geblieben (vgl. act. G 1 und G 6; auch in act. G 8
bringt die Beschwerdeführerin keine substanziierte Kritik dagegen vor), dass als
Grundlage der Tabellenlohn des Sektors Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3,
heranzuziehen ist (vgl. die zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin in act.
G 4, Rz 4). Dies ist angesichts der durchgeführten beruflichen Massnahmen und der
einschlägigen Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2008,
9C_231/2008, E. 3.3) nicht zu beanstanden. In derartigen Fällen, wo zur Bestimmung
des Validen- und Invalideneinkommens dieselbe Vergleichsgrösse herangezogen wird,
kann ein sogenannter Prozentvergleich vorgenommen werden. Diesfalls entspricht der
Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung des Abzuges
vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts vom 9. März 2007, I 697/05, E. 5.4 mit
Hinweis). Zu klären ist damit lediglich noch die Frage der Höhe des
Tabellenlohnabzugs.
4.3 Die Beschwerdegegnerin hielt in der Beschwerdeantwort einen Tabellenlohnabzug
von 15% wegen der Einschränkung der rechten Hand für gerechtfertigt (act. G 4, Rz 4).
Die Beschwerdeführerin erachtet einen Abzug von 15 bis 20% als angemessen (act.
G 1, Rz 7).
4.3.1 Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich
beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind,
im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden
Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen
Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand Rechnung getragen, dass
weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter,
Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie
Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481
E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2).
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4.3.2 Das Bundesgericht hat einen Abzug wegen Teilzeitarbeit bei Frauen verneint.
Die davon abweichende, von der Beschwerdeführerin angeführte Lehrmeinung (Philipp
Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in: Ueli Kieser/Miriam Lendfers, JaSo 2012, S. 147 f.)
hat es verworfen (Urteil des Bundesgerichts vom 18. September 2012, 9C_315/2012,
E. 3.2.3). Eine zu erwartende erhöhte krankheitsbedingte Absenz wird weder näher
begründet noch findet sie in den Akten eine Stütze (vgl. zur stabilen Situation act.
G 6.1, S. 32). Der erhöhte Pausenbedarf ist bereits bei der Umschreibung der
Arbeitsfähigkeit berücksichtigt (die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der asim-Experten
wurde auf ein 100%iges Arbeitspensum bezogen, IV-act. 202-26; vgl. auch die
Ausführungen im Entscheid des Versicherungsgerichts vom 25. Juni 2010,
IV 2008/432, E. 3.2, IV-act. 188-7 f.).
4.3.3 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ist davon
auszugehen, dass im Sektor Dienstleistungen eine Vielzahl von Stellen für Personen mit
erheblichen Einschränkungen der dominanten Hand enthalten ist. Die
Beschwerdeführerin ist zur kaufmännischen Sachbearbeitung befähigt und in ihren
Kommunikationsfunktionen nicht eingeschränkt (zu den guten kommunikativen
Fähigkeiten der Beschwerdeführerin siehe IV-act. 145-1). Sie ist ferner mit einer
Einhandtastatur vertraut (IV-act. 145-1; im Übrigen sind ihr kurzzeitige
Computerarbeiten wie Eingabeabfrage usw. auch mit der rechten Hand möglich, IV-
act. 202-22) und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie bei der Bedienung
der Maus mit der linken Hand eingeschränkt ist.
4.3.4 Im Licht der genannten Verhältnisse kommt ein Tabellenlohnabzug von - wenn
überhaupt - höchstens 15% in Frage. Ob der von der Beschwerdegegnerin
zugestandene Abzug von 15% zu reduzieren ist, kann vorliegend mangels
Rentenrelevanz offen bleiben.
4.4 Für die Zeit vor den von Taggeldleistungen begleiteten beruflichen Massnahmen
ist gestützt auf das Gutachten von Dr. D._ von einer 75%igen Arbeitsfähigkeit
auszugehen, womit ohne Tabellenlohnabzug ein 25%iger Invaliditätsgrad und bei
einem 15%igen Tabellenlohnabzug ein 36%iger Invaliditätsgrad (25% + [75% x 15%])
resultieren. Ab März 2008 bescheinigten die asim-Experten für ideal leidensangepasste
Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. Gestützt auf
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diese Einschätzung ergeben sich ohne Tabellenlohnabzug ein Invaliditätsgrad von 40%
und mit einem Tabellenlohnabzug von 15% ein 49%iger Invaliditätsgrad (40% + [60%
x 15%]).
5.
Zwischen den Parteien umstritten ist des Weiteren die Höhe der Einschränkungen im
Haushaltsbereich.
5.1 Im Abklärungsbericht vom 30. Mai 2012 ermittelte die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin - welche diese bestreitet (IV-
act. 212) - und unter Berücksichtigung der zumutbaren Mithilfe der
Familienangehörigen eine Beeinträchtigung von 4,5%. Allerdings erfolgte diese
Beurteilung unter dem Vorbehalt weiterer medizinischer Abklärungen ("Eine
abschliessende Stellungnahme kann nicht erstellt werden, weitere medizinische
Abklärungen sind angezeigt", IV-act. 213-1 ff., insbesondere -10 f.). Die weiteren vom
RAD bei den asim-Experten eingeholten Auskünfte (IV-act. 223) ergaben indessen im
Vergleich zur im Zeitpunkt der Abklärung vor Ort berücksichtigten medizinischen
Aktenlage (das asim-Gutachten wurde fälschlicherweise als "ABI"-Gutachten
angegeben, IV-act. 213-1) keine abweichenden Erkenntnisse, weshalb dem Vorbehalt
lediglich geringfügige Bedeutung zukommt.
5.2 Aus den Akten ergeben sich darüber hinaus verschiedene Anhaltspunkte für die im
Haushaltsbereich verbliebene Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin: Die
Beschwerdeführerin vermag ihre Kinder beidhändig aus dem Auto zu nehmen, in den
Kindersitz oder einen Einkaufswagen zu setzen. Ihre Kinder trägt sie mit der linken
Hand (act. G 6.1, S. 14 und S. 35). Einmaliges beidhändiges Tragen von einem
Sechserpack Petflaschen (6 mal 1,5 Liter) aus dem Einkaufswagen in den Kofferraum
des Autos ist ihr möglich (act. G 6.1, S. 35). Das Heben einer Einkaufstasche mit
mehreren Kilo Gewicht ("mit diversen Litern Milch") in einer Position, in der das
Handgelenk am wenigsten beansprucht wird, ist der Beschwerdeführerin aus
medizinischer Sicht zumutbar (act. G 6.1, S. 35). Beim Hantieren mit diversen leichten
Gegenständen sollte es möglich sein, die rechte Hand als Hilfshand einzusetzen. Die
Experten der Universitätsklinik legten die Kilogrammeinschränkung auf 5kg (mit einer
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Hand) und bis 10kg (beidhändig) fest (act. G 6.1, S. 37). Leichte Arbeiten über Lenden-/
Brust-/Kopfhöhe - ohne feinmotorische Tätigkeit - ist für wenige Zeit möglich, da die
Beschwerdeführerin keine Probleme mit der Schulter oder dem Ellbogen habe (act.
G 6.1, S. 37). Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin sind der Haushalt und die
Kinderbetreuung machbar, aber teilweise erschwert und eingeschränkt. Die
Unterstützung durch eine Putzfrau beschränkt sich auf wöchentlich zwei Stunden (IV-
act. 202-17; "zur Erledigung der gröbsten Dinge", IV-act. 202-44). Zu berücksichtigen
ist sodann, dass die Beschwerdeführerin diverse Hilfsmittel für die Erledigung der
Haushaltsarbeiten angeschafft hat (elektrischer Dosenöffner, eine knetende
Küchenmaschine, eine Raffelmaschine, eine Hilfe für Flaschenöffner sowie einen
speziellen Bodenwischer, bei welchem die Hände zum Auswinden nicht gebraucht
werden, IV-act. 212-2). Im Haushalt hat sie sich - nach eigenen Angaben - "komplett
angepasst" und führe "sehr viele Dinge" links durch (zum Beispiel schwere Taschen
heben und Staubsaugen, IV-act. 185-6 und 185-21). Die Beschwerdeführerin ist in der
Lage, regelmässig Auto zu fahren (mit Automatikgetriebe, IV-act. 202-36), was
hinsichtlich sicherer Lenkung und Signalgabe (Blinker) zumindest Teileinsätze durch die
rechte Hand erfordert.
5.3 Die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Leistungsfähigkeit sind durch
geeignete organisatorische Massnahmen - und im Rahmen der Verhältnismässigkeit
durch die Mithilfe der Familienangehörigen (namentlich des Ehegatten) - gemäss
Rechtsprechung des Bundesgerichts möglichst zu mildern (vgl. BGE 133 V 504). Im
eigenen Haushalt ist sodann mehr Spielraum vorhanden für eine den gesundheitlichen
Beeinträchtigungen Rechnung tragende Einteilung der Arbeit und von Pausen. Deshalb
und in Anbetracht der dargestellten Restleistungsfähigkeit (siehe vorstehende E. 5.2)
kann gestützt auf die - zwar mit Vorbehalt versehenen, indessen trotzdem
indizbildenden - Feststellungen der Abklärungsperson (etwa, dass die
Beschwerdeführerin mehrmals angegeben habe, sie "mache praktisch alles selber, ich
brauche einfach mehr Zeit. Schwere Dinge tragen, das macht mein Ehemann", IV-
act. 213-8; vgl. auch zu den geltend gemachten Einschränkungen IV-act. 213-9 f.)
davon ausgegangen werden, dass im Haushaltsbereich keine über 20% liegende
Beeinträchtigung besteht. Damit ist zu vereinbaren, dass das Leiden im Wesentlichen
Einschränkungen bei Manipulationen mit schweren Gewichten, andererseits repetitive
Belastungen des rechten Handgelenks (manuell repetitiv, vermehrte Anforderungen an
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die Feinmotorik, Halte- und Bewegungsarbeiten usw.) ausschliesst (IV-act. 202-26). Im
Übrigen kann die rechte Hand als Hilfshand eingesetzt werden und es gebe auch "gute
Tage", an denen sie keine Mühe habe (rechts) feinmotorische Tätigkeiten auszuführen
(IV-act. 185-21; eingehend zur verbliebenen Leistungskraft der rechten Hand siehe den
ergotherapeutischen Abklärungsbericht vom 12. Januar 2009, IV-act. 185-21 ff.; zum
gelegentlichen Brustschwimmen siehe IV-act. 185-5; vgl. auch den Bericht von
Dr. G._, die für manuell leicht belastende Arbeit [mit der rechten Hand] von einer
50%igen Arbeitsfähigkeit ausging, IV-act. 67). Vor diesem Hintergrund kann von
weiteren Abklärungen abgesehen werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des
Bundesgerichts vom 28. Juli 2008, 9C_13/2008, E. 5.1).
6.
Für die Zeit bis März 2008 hat die Beschwerdeführerin mangels rentenbegründenden
Invaliditätsgrads (vgl. vorstehende E. 4.4) bzw. wegen Bezugs von Taggeldleistungen
(vgl. vorstehende E. 3.2) keinen Anspruch auf Rentenleistungen. Von März 2008 bis
Juni 20_ (Geburt erstes Kind; danach ist die Beschwerdeführerin als voll im Haushalt
Tätige zu qualifizieren, vgl. vorstehende E. 2.2) beträgt der Invaliditätsgrad mindestens
40% und höchstens 49% (vgl. vorstehende E. 4.4). Zu beachten ist hinsichtlich des
Beginns des Rentenanspruchs, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 24. April
2006 bis 22. März 2008 (IV-act. 93, 101, 123 und 131) Taggeldleistungen bezogen hat
und ein Rentenanspruch nicht entsteht, solange die versicherte Person ein Taggeld
nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Art. 29 Abs. 2 IVG). Da eine Rente in Abweichung
von Art. 19 Abs. 3 ATSG auch für denjenigen Monat ausgerichtet wird, in dem der
Taggeldanspruch endet (Art. 47 Abs. 2 Satz 1 IVG; das Taggeld wird gemäss Art. 47
Abs. 2 Satz 2 IVG in diesem Monat um einen Dreissigstel des Rentenbetrags gekürzt),
ist der Beschwerdeführerin ab 1. März 2008 eine Viertelsrente zuzusprechen. In
Nachachtung der Dreimonatsfrist von Art. 88a Abs. 1 IVV endet der Anspruch auf eine
halbe Rente am 30. September 2009. Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, dass
selbst wenn - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (act. G 1, Rz 2) - für
die Zeit nach der Geburt des ersten Kinds eine 30%ige Erwerbstätigkeit für den
Gesundheitsfall und ein Invaliditätsgrad von 50% im Erwerbsbereich berücksichtigt
würden, kein rentenbegründender Gesamtinvaliditätsgrad resultierte (wobei zu
beachten wäre, dass die Beschwerdeführerin auf eine ganztägige Präsenz angewiesen
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ist: siehe Gutachten Dr. D._, S. 13, UV-act. ["über einen längeren Zeitraum {Tag}
verteilt"], die Ausführungen des Versicherungsgerichts in IV-act. 188-8, E. 3.2, und der
asim Experten [Die attestierte Arbeitsfähigkeit beziehe sich auf ein theoretisches
100%iges Arbeitspensum], IV-act. 202-26; zu den Auswirkungen für die gemischte
Methode siehe Urteil des Bundesgerichts vom 20. Dezember 2013, 8C_428/2013,
E. 4.3.1 f.). Bei einem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich 15% (50% x 0,3) und
einem Teilinvaliditätsgrad im Haushalt von höchstens 14% (20% x 0,7) ergibt sich ein
Gesamtinvaliditätsgrad von 29%.
7.
7.1 In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung insoweit
aufzuheben, als der Beschwerdeführerin für die Dauer vom 1. März 2008 bis
30. September 2009 eine Viertelsrente zuzusprechen ist. Die Sache ist zur Festsetzung
der Rentenhöhe und Ausrichtung der Leistung an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen.
7.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint als angemessen. Da die Beschwerde lediglich teilweise betreffend einen
rückwirkenden befristeten Rentenanspruch gutgeheissen wird, ist von einem Obsiegen
der Beschwerdeführerin von einem Fünftel auszugehen. Eine Gerichtsgebühr von
Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen.
Dem teilweisen Obsiegen entsprechend bezahlt die Beschwerdegegnerin einen Anteil
von Fr. 120.-- und die Beschwerdeführerin von Fr. 480.-- an der Gerichtsgebühr. Der
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist der Beschwerdeführerin im Umfang von
Fr. 480.-- daran anzurechnen und im Umfang von Fr. 120.-- zurückzuerstatten.
7.3 Da die Beschwerdeführerin teilweise obsiegt, hat sie einen reduzierten Anspruch
auf eine Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen,
wobei insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu
tragen ist. Bei vollständigem Obsiegen wäre eine Parteientschädigung von pauschal
Fr. 3'500.-angemessen. Entsprechend dem Obsiegen erscheint eine
bis
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Parteientschädigung von Fr. 700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als
gerechtfertigt. Die Beschwerdegegnerin hat die Rechtsvertretung der
Beschwerdeführerin somit mit Fr. 700.-- zu entschädigen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht