Decision ID: f78fce19-12e3-4a21-bc56-5ec63610f481
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1952,
arbeitete seit 2004 bei der
Y._
als
Maler (vgl.
Urk.
6/1
Ziff.
3), und war
damit
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert.
Am 1
8.
Febru
ar 2011 stürzte er
die
Treppe h
in
unter und zog sich dabei
verschiedene V
erletzungen zu (
Urk.
6/1
Ziff.
6-9
, Urk.
6/12
,
Urk.
6/16
). Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Schreiben vom
2
4.
April 2012 (
Urk.
6/101) teilte die SUVA dem Versicherten die Einstel
lung der Heilungskosten- und Taggeldleistungen per 31.
Juli 2012 mit.
1.2
Mit Verfügung vom 3
0.
Juli 2012 (
Urk.
6/130) sprach die SUVA dem Versicher
ten mit Wirkung ab
1.
August 2012 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 17
%
eine Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 7.5
%
zu. Die am
1
4.
September 2012 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk.
6/136) wies die SUVA mit Entscheid vom 1
4.
Dezember 2012 (
Urk.
6/147 =
Urk.
6/150 =
Urk.
2) ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
4.
Dezember 2012 (
Urk.
2) erhob der Versi
cherte am
1.
Februar 2013 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte,
es sei ihm in Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheides
vom 1
4.
Dezember 2012 eine volle, mindestens jedoch eine halbe SUVA-Rente zuzusprechen (S. 2
Ziff.
1), und es sei betreffend der Frage seiner Erwerbsfähigkeit ein umfassendes medizinisches Gutachten bei einer unabhängigen Fachstelle in Auftrag zu geben (S. 2
Ziff.
2).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Februar 2013 (
Urk.
5) schloss die
Beschwerde
geg
nerin
auf Abweisung der Beschwerde
,
was dem Beschwerde
führer am 2
8.
Februar 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
dem
Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfaller
eignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürli
cher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausal
zusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetre
tene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise
beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
sal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
leinige oder unmittel
bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.2
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.3
Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergan
genen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy
chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver
kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus
versiche
rungsmässiger
Sicht auf einen Unfall nicht optimal r
eagieren (BGE 115 V 133 E.
4b).
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit
eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei
sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf - folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E.
5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.4
Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel
schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass
gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E.
5b/
aa
, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S.
237, 1995 Nr. U 215 S. 91).
1.5
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un
falls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre
er
fahrungs
gemässe
Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
körperliche Dauerschmerzen;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/
aa
).
Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genü
gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, wel
cher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr.
U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges
Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie z.B. eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere
unfallbe
zogene
Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Ver
neinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit
mit
begünstigt
haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/
bb
, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S.
448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E.
2).
1.6
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (
Art.
8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversiche
rungs
rechts
; ATSG), so hat sie gemäss
Art.
18
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit
.
Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das
Erwerbs
einkommen
, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Art.
16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
1.
7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.
8
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die
befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entsc
heid (
Urk.
2)
davon aus,
dass es sich im Sinne der Rechtsprechung um einen mittelschweren Unfall im mittleren Bereich handle (S. 5
lit
. c).
Die massgeblichen Adäquanzkriterien in Bezug auf die psychischen Beschwerden seien weder in gehäufter noch in auf
fallender Weise erfüllt, weshalb ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen psychischen Beschwerden und dem Unfall vom 1
8.
Februar 2011
zu
verneinen sei (S. 7 Mitte).
Die Beurteilung der Ärzte der
Z._
, wonach dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Maler nicht mehr zumutbar sei, ihm
hinge
gen
mindestens leichte Tätigkeiten ohne Leiternsteigen, ohne Zwangshaltungen des Nackens und hinsichtlich der rechten Hand aktuell ohne Schläge und Vib
rationen noch ganztags zumutbar seien,
sei vollumfänglich nachvollziehbar (S.
11).
Aufgrund von DAP-Zahlen sei ein zumutbares Invalideneinkommen in der Höhe von
Fr.
62‘870.-- ermittelt worden. Werde dieses dem unbestrittenen
Vali
den
einkommen
von
Fr.
75‘400.-- gegenübergestellt, resultiere eine massge
bende Erwerbsunfähigkeit von 16.62
%
, weshalb die Rente aufgrund eines
Inva
li
di
tätsgrades
von 17
%
nicht zu beanstanden sei (S. 12 f.).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand
punkt (
Urk.
1),
die Verneinung der Adäquanz der psychischen Beschwer
den werde bestritten
, zumal er erst seit dem 3
1.
März 2011 und damit klar nach dem Unfall in psychiatrischer Behandlung stehe
(S. 5
Ziff.
10).
Ferner sei er
60
Jahre alt, habe Zeit seines Lebens als Maler gearbeitet, nie eine andere Ausbil
dung absolviert, nie auf einem anderen Beruf gearbeitet und spreche als auslän
discher Staatsbürger mehr schlecht als
recht
deutsch. In einem solchen Fall, in dem kumulativ derart viele Faktoren der Aufnahme einer Erwerbs
tätigkeit ent
gegenstünden, sei es in hohem Mass stossend, an der
Fiktion einer künftigen Erwerbm
öglichkeit
festzuhalten. Faktoren wie Alter, Sprachkenntnisse oder Berufserfahrung hätten einen direkten Einfluss auf die Bestimmung des der
versicherten Person offen stehenden Arbeitsmarkts, weshalb sie bei der Bestim
mung der Erwerbsunfähigkeit berücksichtigt werden müssten (S. 6 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in
leidens
angepass
ter
Tätigkeit verhält, auf welche medizinische
n
Berichte diesbe
züglich abgestellt werden kann
, sowie
der
Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente beziehungsweise deren Höhe.
3.
3.1
Gemäss Akten stürzte der Beschwerdeführer am 1
8.
Februar 2011 die Treppe hinunter und zog sich dabei Prellungen, Schürfungen und Frakturen zu (vgl.
Urk.
6/1
Ziff.
6-9,
Urk.
6/12,
Urk.
6/16).
Dr.
med.
A._
, Allgemeine
Innere Medizin FMH,
führte in
seinem Bericht vom
4.
März 2011 (
Urk.
6/12)
aus, die Erstbehandlung habe am Unfalltag statt
gefunden (
Ziff.
1) und nannte
als Befund
e
multiple Prellungen und Schürfungen am Kopf, eine Rissquetschwunde oberhalb des linken Auges, Schürfungen rechts im Nacken und über der oberen Brustwirbelsäule (BWS), Druck- und
Klopfdolenzen
über der Halswirbelsäule (HWS) und der mittleren BWS, Schmer
zen am Sternum,
Vesikuläratmen
beidseits sowie fragliche Fraktur radial am rechten Handgelenk (
Ziff.
4), und diagnostizierte multiple Kontusionen an Kopf, Wirbelsäule und Sternum sowie eine fragliche Radiusfraktur rechts (
Ziff.
5). Er attestierte dem Beschwerdeführer b
is auf weiteres eine vollumfängliche Arbeits
unfähigkeit (Ziff. 8).
3.2
Die
Ärzte des
B._
, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, berichte
ten
am 2
5.
Februar 2011 (
Urk.
6/13/2-3) über die
Hospita
lisation
des Beschwer
deführers vom 1
8.
bis 2
3.
Februar 2011
und nannten folgende Diagnosen (S. 1):
Sturz frontal aus zirka 3.5 m Höhe am 1
8.
Februar
2
011 mit/bei
commotio
cerebri mit Rissquetschwunde frontal
Deckplattenimpressionsfraktur Halswirbelkörper (HWK) 7 mit
Fraktur
ausläufern
ins
Uncovertebralgelenk
links und konsekutiver
Subluxa
tionsstellung
in diesem Gelenk, zudem Frakturausläufer in
Hinter
kante
nicht dislozierte Querfraktur
corpus
sterni
nicht dislozierte distale Radiusfraktur rechts
Hämatom submandibulär links
CT Schädel-Gesichtsschädel-HWS-Thorax-Abdomen-Becken am 18.
Fe
bruar 2011
Thrombozytopenie
unklarer Ätiologie
erhöhte Leberwerte
im Verlauf spontan
regredient
Obstipation
Sie führten aus,
es hätten sich ein komplikationsloser Spitalaufenthalt sowie eine zeitgerechte und problemlose Mobilisation unter Fixation der HWS im harten Halskragen gezeigt
(S. 2 Mitte)
.
Der Beschwerdeführer sei in gutem
All
gemeinzustand
, weitgehend schmerzfrei unter Analgesie sowie mit trockenen und reizlosen Wundverhältnissen in eine weiterführende Behandlung verlegt worden (S. 2 Mitte).
3.3
Die Ärzte
des
C._
, Klinik
für Unfallchirurgie, berich
teten am
1.
März 2011 (
Urk.
6/15) und
nannten folgende Diagnosen (S.
1):
Flexions-Distraktionsverletzung HWK 6/7 mit Berstungsfraktur HWK, Bandscheibenriss HWK 6/7, Läsion
posteriorer
Bandkomplex HWK 6/7
Querfraktur Corpus
sterni
distale Radiusfraktur links, Typ AO 23-C1
Riss-Quetschwunde frontal rechts
Status nach Wundversorgung am 1
8.
Februar 2011
Sie
führten aus,
die Bildgebung habe in Bezug auf das Handgelenk verglichen mit der Voruntersuchung vom 1
8.
Februar 2011 regelrechte
Stellungsverhält
nisse
bei Status nach distaler Radiusfraktur mit Gelenkbeteiligung gezeigt (S. 1 f.). Mittels am 2
4.
Februar 2011 durchgeführter Magnetresonanz-Tomographie (MRI) der HWS
konnten eine bekannte frische kraniale Berstungsfraktur HWK 7 mit Fraktur des
Proc
.
articularis
superior
links, eine mögliche Einblutung der Bandscheibe C6/7, eine Ruptur der Ligamenta
flava
und interspinale C6/7, eine mögliche Ruptur auch des Ligamentum supraspinale auf dieser Höhe sowie fri
sche Deckplattenimpressionsfrakturen BWK 1-3, hingegen keine
Spinalkanals
tenosen
und keine
foraminale
Enge festgestellt werden
(S. 2 Mitte)
.
Die Ärzte des
C._
, Klinik für Unfallchirurgie, berichteten am 1
3.
April 2011 (
Urk.
6/31/4-5)
, nannten die bekannten Diagnosen
und führten aus,
der Beschwerdeführer
berichte
über eine nur leichte Besserung der Schluckbe
schwerden und anhaltende in Schulter und Kopf ausstrahlende Schmerzen im Bereich der HWS. Zudem bestünden nur leicht gebesserte Schmerzen im Bereich der rechten Hand sowie des linken Bizeps. Die Bildgebung der HWS sowie des rechten Handgelenks habe verglichen mit der Voruntersuchung vom 2
3.
Februar 2011 unveränderte Stellungsverhältnisse und kein
en
Anhalt für eine
Sekundär
dislokation
gezeigt (S. 2). Der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100
%
arbeits
unfähig (S. 2).
A
m
8.
Juni 2011 (
Urk.
6/31/2-3) nannten
die Ärzte
des
C._
,
Klinik für Unfallchi
rurgie,
die bekannten Diagnosen und führten aus, bezüglich der HWS zeigten sich reizlose Narbenverhältnisse sowie keine
Druckdolenzen
, hingegen
ein deutlicher Muskelhartspann paravertebral palpabel sowie im Verlauf des
Musculus
trapezius
. Bezüglich des rechten Handgelenks zeigten sich nach wie vor eine diskrete Schwellung und
Druckdolenz
über dem distalen Radius. Es bestehe nach wie vor eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Maler (S. 1).
Die Ärzte
des
C._
, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, berichte
ten am 1
6.
August 2011
(
Urk.
6/44) und nannten als Diagnose ein
ulnocarpales
Impingement
posttraumatisch mit degenerativen Veränderungen im TFCC Handgelenk rechts bei Status nach Sturz und distaler Radiusfraktur. Sie führten aus,
das MRI zeige ein deutliches
ulnocarpales
Impactions
-Syndrom mit
Kno
chenmarködem
und Knochenveränderungen im
Lunatum
und
Ulnakopf
, dege
nerative TFCC-Veränderungen sowie eine Teilverletzung des SL-Bandes, wobei der Beschwerdeführe diesbezüglich asymptomatisch sei.
3.4
Dr.
med
.
D._
,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am
9.
Oktober 2011 (
Urk.
6/60) und nannte als Diagnose eine nichtorganische Insomnie im Rahmen einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F51.0, F32.1
; S. 2
). Er führte aus,
der Beschwerdeführer stehe seit dem 3
1.
März 2011 in seiner fachärztlichen Behandlung. Der Beschwerdeführer erscheine immer pünktlich und in einem leicht ungepflegten Zustand. Trotz der
psychophar
makologischen
und psychotherapeutischen Behandlungen sei es nicht zu einer Verbesserung des psychischen Zustandes gekommen. Der Beschwerdeführer wirke unsicher, leidend sowie niedergeschlagen. Es sei häufig schwierig,
ihn
von der gedanklichen Schmerzfixierung abzulenken
(S. 2
Ziff.
4)
.
Aktuell sei
er
für jede für ihn in Frage kommende Tätigkeit gemäs
s medizinischer
Gesamtbe
urteilun
g
zu 100
%
arbe
itsunfähig
(S. 3
Ziff.
6)
.
3.5
Dr.
med.
E._,
Facharzt für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin FMH, SUVA-Kreisarzt, berichtete am 1
8.
November 2011 (
Urk.
6/65 =
Urk.
6/74/14-16) über die
neurootologische
Untersuchung des Beschwerdeführers vom 1
6.
November 201
1.
Er führte aus,
im Reintonaudiogramm f
i
nde sich eine ausgeprägte, linksbetonte,
pancochleäre
Innenohrschwerhörigkeit mit einer Betonung im Tieftonbereich und zusätzli
chem Hochtonabfall (S. 2 oben).
Der Beschwerdeführer habe beim Unfall auch Kopfverletzungen erlitten und habe seither Schwindelbeschwerden beklagt, wel
che bezüglich des Gleichgewichtsfunktionssystems wenig Systematik
hätten
erkennen lassen. Vielmehr beschreibe der Beschwerdeführer akute Exazerba
tionen seiner Schmerzen mit eventuell auch massiveren vegetativen Reaktionen. Entsprechend hätten im Rahmen der heutigen
neurootologischen
Untersuchung keine Befunde erhoben werden können, welche auf eine organisch-strukturelle Läsion des Gleichgewichtsfunktionssystems hinweisen würden. Vielmehr hätten
sich bei einigen Untersuchungen doch Hinweise darauf ergeben, dass neben einer starken Beschwerdebetonung auch eine nicht unerhebliche
Verdeutli
chungstendenz
vorliege (S. 3 oben).
Zusammenfassend könne festgehalten wer
den, dass im Rahmen der heutigen Untersuchung das Vorliegen einer relevan
ten, unfallbedingten, organisch-strukturellen Läsion des
Gleichgewichtsfunkti
onssystems
habe ausgeschlossen werden können (S. 3 unten).
3.6
Die Ärzte
des
C._
, Klinik für Unfallchirurgie, berichteten am
9.
November 2011 (
Urk.
6/76) und nannten
folgende Diagnosen (S. 1):
Schmerzverarbeitungsstörung mit Schulter-Nacken-Arm-Syndrom
rechtsbetont
Impingement
-Syndrom Schulter beidseits
verheilte Flexionsdistraktionsverletzung HWK 6/7 mit Berstungsfraktur HWK 7, Bandscheibenriss HWK 6/7, Läsion,
posteriorer
Bandkomplex HWK 6/7
verheilte Querfraktur Corpus
sterni
u
lnocarpales
Impingement
posttraumatisch mit degenerativen Verände
run
gen im TFCC Handgelenk rechts bei Verdacht auf traumati
sche TFCC und partieller SL-Band Verletzung
verheilte distale Radiusfraktur links
distale
Bizepssehnenruptur
links
Sie führten aus,
beim Beschwerdeführer bestünden nach wie vor ausgeprägte Restbeschwerden, welche bis zum heutigen Tage in
der
Z._
therapiert würden. Es zeige sich ein regelrechter und radiologischer Verlauf
bezüglich der Frakturen. Bezüglich des Handgelenks sei der Beschwerdeführer in weiterer Behandlung (S. 2 unten).
3.
7
Die Ärzte
der
Z._
berichteten
am 2
9.
November 2011 (
U
rk.
6/74) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 27.
Okto
ber bis 2
4.
November 201
1.
Sie nannten folgende Diagnosen (S. 1):
Unfall vom 1
8.
Februar 2011: Treppensturz aus zirka 3.5 m Höhe
Commotio cerebri mit Rissquetschwunde frontal
Deckplattenimpressionsfraktur HWK 7 mit Frakturausläufern ins
Unko
vertebralgelenk
links und konsekutiver Subluxationsstellung in diesem Gelenk, zudem Frakturausläufer in
Hinterkante
nicht dislozierte Querfraktur Corpus
sterni
Hämatom submandibulär links
nicht dislozierte distale Radiusfraktur rechts
Verlaufsdiagnosen
Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung mit depressiver
Hin
ter
grundsymptomatik
(ICD-10 F43.1)
Verdacht auf
Novalgin
-Allergie
Sie führten aus, beim Austritt hätten beim Beschwerdeführer bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich beidseits
sowie im rechten Handgelenk, intermittierende Kopfschmerzen sowie Schlaf
störungen bestanden
(S. 2 oben)
.
Im Rahmen der stationären Rehabilitation habe keine namhafte Verbesserung der Beschwerde
n
erzielt werden können. Weitere physiotherapeutische Massnahmen seien nicht vorgesehen. Aus psy
chosomatischer Sicht sei die Wiederaufnahme der fachpsychotherapeutischen und allenfalls auch psychopharmakologischen Behandlung zur
Unfallverarbei
tung
und Unterstützung nach dem Klinikaustritt notwendig. Der Beschwerde
führer sei dem gegenüber auch aufgeschlossen und versuche noch von hier aus einen Termin beim vorherigen
Behandler
auszumachen.
Beim Beschwerdeführer sei eine mässige Symptomausweitung beobachtet worden, welche teilweise auf eine psychische Störung zurückzuführen sei. Die Resultate der physischen
Leis
tungstests
seien deshalb für die Beurteilung der zumutbaren körperlichen Belastbarkeit nur teilweise verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physi
schen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nur teilweise erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich auch auf medizinisch-theoretische Überlegungen, unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm (S.
2
Mitte
).
Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine leichte
arbeitsrele
vante
Leistungsminderung zusätzlich zu den
muskuloskelettal
bedingten Ein
schränkungen. Es werde ein erleichterte
r
Einstieg ohne Leitern-Expositionen
empfohlen
. Bei Antreten einer
Traumatherapie
sei mit einer Besserung oder dem Verschwinden der Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung und der Höhenangst zu rechnen, so dass dann aus psychosomatischer Sicht keine Ein
schränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben wären
(S. 2 unten)
.
Aus unfallkausaler Sicht sei dem Beschwerdeführer die berufliche Tätigkeit als Maler nicht mehr zumutbar, da diese wiederholtes Hantieren bis schwerer Las
ten sowie wiederholte Zwangshaltungen des Nacken
s
beinhalte
. Diesbezüglich bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 2
5.
November 201
1.
Dem Beschwerdeführer seien aus unfallkausaler Sicht jedoch ganztags leichte Tätig
keiten ohne Leitersteigen, ohne Zwangshaltungen des Nackens und ohne Schläge und Vibrationen der rechten Hand zumutbar
(S. 2 f.).
Von der Fortsetzung der Behandlung könne keine namhafte Besserung mehr erwartet werden (S. 3 oben)
.
Zirka neun Monate nach dem Unfall und nach
anteriorer
Diskektomie C6/7 und kranialer Teilresektion Korpus C7 bei
Deck
plattenimpressionsfraktur
bestünden aktuell ständige Schmerzen in den unteren Segmenten der HWS mit Ausstrahlung in den Schulterbereich beidseits (S. 3 unten). Gesamthaft betrachtet seien die aktuell vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden in ihrem Ausmass aufgrund der klinischen und radiologischen Befunde nicht nachvollziehbar. Vor dem Hintergrund der aktuell diagnostizier
ten psychiatrischen Problematik werde das Gesamtbild klarer. Unabhängig davon müsse jedoch konstatiert werden, dass der Beschwerdeführer auch ein maladaptives Überzeugungs- und Bewältigungsmuster habe (S. 4 oben).
Die arbeitsrelevanten Probleme seien die subjektiv stark ausgeprägten
Nackenbe
schwerden
beziehungsweise Schmerzen im HWS- und Schulterbereich beidseits und
intermittierende Kopfschmerzen, wobei die Beschwerden durch eine mäs
sige Symptomausweitung funktionell überlagert würden (S. 4 unten).
3.8
Die Ärzte
des
C._
,
Klinik für Unfallchirurgie, berichteten am
8.
Februar 2012 (
Urk.
6/86/2-
3
), nannten die bekannten Diagnosen
(S. 1)
und führten aus,
radi
ologisch sei die Osteosynthese intakt und mittlerweile sei der Knochenspan regelrecht überbaut. Klinisch bestehe ein muskulärer Hartspann paravertebral der
Wirbelsäule
, so dass eine
chiropraktische
Behandlung empfohlen werde
(S. 2 unten)
.
3.9
Dr
.
D._
berichtete
am 1
8.
März 2012 (
Urk.
6/98)
, nannte als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung
(ICD-10 F43.1)
sowie eine Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
und führte aus,
der Beschwerdeführer nehme die therapeutischen Sitzungen alle vierzehn Tage zuverlässig wahr. Im bisherigen Therapieverlauf habe eine Stabilisierung erreicht beziehungsweise aufrechterhalten werden können. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe jedoch keine
signifikante Veränderung erzielt werden können. Die Therapie werde unter anderem durch die schwierige psychosoziale Situation, in der sich der Beschwerdeführer befinde, erschwert (S. 2
Ziff.
4).
Gemäss medi
zinischer Gesamtbeurteilung sei der Beschwerdeführer aktuell und bis auf wei
teres zu 100
%
arbeitsunfähig
(S. 2
Ziff.
6)
.
3.10
Dr.
med.
F._
,
SUVA-Kreisarzt, nahm am 1
4.
Juni 2012 Stellung (
Urk.
6/120) und führte aus,
aus somatischer Sicht sei das von den Ärzten
der
Z._
formulierte Zumutbarkeitsprofil gültig. S
ofern sich durch die Höhenangst und
die damit verbundene Einschränkung der Leiterarbeit aus versicherungsmedizinischer Sicht eine erhebliche Beeinflussung der Erwerbsfä
higkeit mit Rentenrelevanz ergebe, sei noch eine fachärztlich-psychiatrische Beurteilung einzuholen.
Im Austrittsbericht
der
Z._
werde davon ausgegangen, dass sich die Höhenangst unter psychologischer Behand
lung
zurückbilde und die dadurch verursachte Einschränkung der Arbeitsfähig
keit nicht mehr zu berücksichtigen sei.
3.11
Dr.
med.
G._
, FMH
Allgemeine Medizin,
führte
am 2
2.
August 2012 aus (
Urk.
6/138),
der Beschwerdeführer sei als Maler zu 100
%
arbeitsun
fähig. Auch für angepasste Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer 100
%
arbeits
unfähig, es seien ihm keine Arbeiten zuzumuten.
Am
2.
November 2012 führte
Dr.
G._
aus
(
Urk.
6/144), der Beschwer
de
führer
klage
über ständige Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Nacken und im rechten Handgelenk. Er sei von Beruf Maler und könne nicht auf eine Leiter oder ein Gerüst steige
n
und könne auch keine Kübel tragen oder Pinsel betätigen.
Am 2
3.
November 2011 führte
Dr.
G._
aus (
Urk.
6
/146),
beim Be
schwer
de
führer sei ein komplikationsloser Verlauf zu verzeichnen. Laut Angaben des Beschwerdeführers verschlechtere jegliche physikalische Therapie seinen Zustand.
4.
4.1
Die Beurteilun
g der Ärzte
der
Z._
(E. 3
.7) berück
sichtigt
die medi
zinischen
Vorakten
ebenso wie die geklagten Beschwerden des Beschwer
deführers
und stützt
sich ausserdem auf die
vor Ort
erhobene
n
As
s
essments
(vgl. Urk.
6
/
74/9
). Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beur
teilung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar begrün
det. So machten die
Ärzte
darauf aufmerksam,
dass beim Beschwerdeführer eine Symptomausweitung beobachtet worden sei (S. 2 Mitte). Weiter legten sie plau
sibel dar, dass
die Resultate der physischen Leistungstests für die Beurteilung der zumutbaren körperlichen Belastbarkeit nur teilweise verwertbar seien (S. 2 Mitte). Die Ärzte der
Z._
zeigten ausserdem in nachvollziehba
rer Weise auf, dass sich das Ausmass der demonstrierten physischen Einschrän
kungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nur teilweise erklären lasse (S. 2 unten).
Überdies machten sie darauf aufmerksam, dass sich die Beurteilung der Zumutbarkeit
unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm
auch auf medizinisch-theoretische Überlegungen
stützten (S. 2 unten).
Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang auch die Argumentation, dass der Beschwerdeführer auch ein maladaptives Überzeugungs- und Bewältigungsmuster an den Tag lege, weshalb die Prognose auf substantielle weitere Fortschritte beziehungsweise Linderung der
Beschwerdeproblematik leider schlecht
sei (S. 4 oben).
Die Ärzte der
Z._
bezogen ausserdem ausdrücklich Stellung zur psychosoma
tischen Beurteilung des Beschwerdeführers (S. 3 unten).
Die ärztliche Beurteilung
durch die Ärzte der
Z._
entspri
ch
t
somit den von der Rechtsprechung konkretisierten Anforderungen (vgl. E.
1.
7
und E. 1.
8
hiervor
) vollumfänglich, so dass für die
Entscheidfindung
darauf
abgestellt werden kann. Zudem wird die Beurteilung
durch die
Stellungnahme
von SUVA-Kreisarzt
Dr.
F._
(E. 3.10
) gestützt; so ging dieser explizit davon aus, dass
das von den Ärzten der
Z._
umschriebene
Zumutbar
keitsprofil
Gültigkeit habe.
4.2
Auf die Beurteilung und die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch
Dr.
D._
(vgl. vorstehend E. 3.
4
, E. 3.
9)
kann demgegenüber nicht abgestellt werden.
So
nannte er in seinen Berichten einzig die Diagnosen, legte jedoch weder die erhobenen
psychopathologischen
Befunde dar, noch erstattete er eine nachvoll
ziehbar begründete und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
.
Die
von
Dr.
D._
genannte Arbeitsunfähigkeit von 100
%
in sämtlichen Tätigkeiten kann vor diesem Hintergrund nicht nachvollzogen werden.
Die Auflistung der Diagnosen stellt keine medizinische Begründung dar und ist für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit somit nicht
massgebend
. Abges
ehen davon erläuterte Dr.
D._
seine
Eins
chätzung nicht und führte
aus
, es sei schwierig,
den Beschwerdeführer von der gedanklichen Schmerzfixierung abzulenken.
Sein
e
Bericht
e vermö
g
en
demnach die Einschätzung
durch die Ärzte der
Z._
nicht zu entkräften.
Auch
auf die Beurteilungen durch
Dr.
G._
(vgl. vorst
ehend E. 3.11) kann nicht abgestellt werden.
Sie
nannte ebenfalls einzig die Diagnosen und legte weder die erhobenen Befunde dar, noch lieferte sie eine nachvollziehbar begründete Beurteilung der
postulierten
Arbeits
un
fähigkeit. So machte sie ins
besondere keine Angaben zu funktionellen Einschränkungen, sondern stützte ihre Einschätzung im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwer
deführers, welche jedoch für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht
massge
bend
sind.
Z
usammenfassend
wurden somit keine
neuen
Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführl
ich und nachvollziehbar begründete Beurteilung im Bericht der
Ärzte der
Z._
umzustossen
ver
möchten.
4.3
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen
vorzu
nehmen,
vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen.
Sowohl der physische als auch der psychische Gesundheitszustand des
Be-schwer
deführers
wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Aktenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig
sein sollte
. Da der Sach
verhalt nach dem Gesagten durch weitreichende medizinische Einschätzungen aus ver
schiedenen Fachrichtungen abgeklärt
wurde,
erweisen sich die vor
liegenden medizinischen Akten als ausrei
chend. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden.
4.4
Zusammenfassend kann zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers in einer angepassten Tätigkeit auf die überzeugende, nachvollziehbare und ausführlich begründete Einschätzung der Ärzte
der
Z._
abgestellt
werden.
5.
5.1
Ob die geklagten psychischen Beeinträchtigungen, welchen nach den vorstehen
den Ausführungen kein klar fassbares
unfallbedingtes organisches Korrelat zugrun
de
liegt
,
in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum versicherten
Unfaller
eignis
steh
en, kann offen gelassen werden. Denn diesbezüglich ist
anders als bei
Ge
sund
heitsschädigungen
mit einem klaren unfallbedingten Sub
strat, bei welchen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/
bb
mit Hinweisen) - eine besondere
Adä
quanz
prü
fung
vorzunehmen.
Da
im vorliegenden Fall
gemäss den
medizinischen Akten weder eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) noch eine
schleudertraumaähnliche
Verletzung aus
gewiesen ist, hat die Prüfung der Adäquanz nach den in BGE 115 V 133 entwi
ckelten Kriterien zu erfolgen (vgl. vorstehend E. 1.5).
5.2
Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige
Gesche
hensablauf
mit den sich dabei entwickelnden Kräften (Urteil
des Bundesgerichts
8C_356/2007 vom 1
1.
Juni 2008, E. 6.1).
Betreffend den Unfallhergang ist
der plausiblen Schilderung des Beschwerde
führers vom 2
2.
März 2011
(Urk.
6
/
16
) zu entnehmen,
dass er auf einer Bau
stelle in der Nähe von einem Fenster mit zwei Flügeltüren habe streichen wollen und sich gegen das Holzgeländer vor dem Fenster gelehnt habe. Bevor er mit den Malerarbeiten habe beginnen können, sei er mit dem rechten Fuss wegge
rutscht und die Treppe hinuntergestürzt. Er sei wie ein Sack gefallen, habe sich mehrmals überschlagen und sei dann am Fuss der Treppe, zirka 3 m weite
r, bewusstlos liegen geblieben.
Angesichts der Beschreibung des Unfallherganges,
ist der
Beschwerde
geg
nerin
folgend (vgl. Urk.
2
S.
5
lit
. c
) davon auszugehen, dass es sich hier
bei um ein Unfallereignis mittlerer Schwere handelt.
5.3
Vorliegend sind w
eder besonders dramatische Begleitumstände noch eine beson
dere Eindrück
lichkeit des
Unfalls
ersichtlich. Zu urteilen ist hierbei objek
tiv
und nicht aufg
rund des subjektiven Empfindens des Beschwerdeführers
(Urteil des Bundesgerichts 8C_249/2009 vom 3. August 2009
E. 8.2 mit Hinwe
isen). Der Unfall vom
1
8.
Februar
2011 spielte
s
ich
nach Lage der Akten weder
unter besonders drama
tischen Begleitumständen ab, noch war er besonders ein
drück
lich.
So war
die Rettungssanität umgehend an der Unfallstelle und der Beschwer
de
führer wurde i
ns Spital überführt (vgl.
Urk.
6
/
16
).
Es waren na
mentlich keine relevanten Begleitumstände zu verzeich
nen
, welche die Bejahung dieses Krite
riums gestatten würden.
Der Beschwerdeführer erlitt
beim Sturz
keine schweren oder beson
ders gearte
ten Verletzungen.
Zwar erlitt er
eine Commotio cerebri, eine
Flexions-Distraktions
verletzung
C6/7 mit Berstungsfraktur C7, einen Bandscheibenriss C6/7, eine Läsion des Bandkomplexes C6/7, eine nicht dislozierte Querfraktur des Corpus
sterni
, eine nicht dislozierte distale Radiusfraktur rechts, eine Partialruptur der distalen
Bizepssehne
links sowie eine
Scaphoidfraktur
rechts und
litt im Anschluss an den
Unfall auch an diesbezüglichen Beschwerden
. D
och ergaben die nach der
operativen Versorgung durchgeführten Untersuche
keine relevan
ten Befunde
und die Frakturen waren berei
ts am
9.
November 2011 verheilt
(vorstehend E. 3.
1
-3.1
1
).
Die erlittenen Verletzungen sind erfahrungsgemäss denn auch nicht geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszulösen.
Anhaltspunkte für eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung bestehen nicht. Abklärungsmassnahmen und blosse ärztliche Kontrollen sind im Rahmen dieses Kriteriums der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung nicht zu berücksichtigen (Urteile
des Bundesgerichts
8C_698/2008 vom 2
7.
Januar 2009 E. 4.4 und 8C_126/2008 vom 1
1.
November 2008 E. 7.3).
Im Wesentlichen fand nebst der operativen Versorgung sowie einer medika
mentösen Schmerzbehandlung eine Rehabilitation mit Physiotherapie
und Chi
ropraktik
i
n der
Z._
statt
. Das
genügt zur Bejahung des Kri
teri
ums nicht.
Das
Kriterium de
r körperlichen Dauerschmerzen kann
angesichts der vom
Beschwerdeführer durchwegs
angegebenen
einschränkende
n
Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich sowie im rechten Handgelenk
sowie
inter
mittieren
de
r
Kopfschmerzen
als erfüllt betrachtet werden, wenn auch nicht in besonders ausgeprägter Weise.
Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim
mer
te, ist weder ersichtlich noch geltend gemach
t worden. Im Gegenteil wurde der Be
schwerdeführer
jederzeit
adäquat behandelt, an jeweilige
Spezialisten über
wie
sen und umfassend medizinisch betreut.
Auch der Heilungsverlauf war gut und komplikationslos.
Zum Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten
Arbeits
unfäh
ig
keit ist
festzuhalten, dass dem Be
schwerdeführer eine gemäss dem im Austrittsbericht der
Z._
(vgl. vorstehend E. 3.7)
umschriebe
nem Zumutbarkeitsprofil ganztägige Tätigkeit zumutbar sei. Somit sind der Grad sowie die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht dermassen hoch, als das Kriterium als erfüllt zu betrachten wäre.
5.4
Z
usammenfassend ist festzuhalten, dass
lediglich eines der
gemäss Rechtspre
chung
massgebenden
Kriterien
erfüllt ist, dies jedoch nicht besonders ausgeprägt
,
wes
halb die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem
Un
fallereignis
vom
18
.
Februar
2011 und den
geklag
ten psychischen
Be
schwerden
zu vernei
nen ist.
Eine allfällige Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin
für psychische Beschwerden
dafür ist folglich zu verneinen, weshalb auch auf weitere psychi
atrische Abklärungen verzichtet werden kann.
6.
6.1
Für die Ermittlung des
Valideneinkommens
stellt sich die Frage, welches Ein
kom
men der Beschwerdeführer aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und per
sönlichen Umstände erzielt hätte, wenn er nicht invalid geworden wäre. Dabei entspricht es empirischer Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, weshalb Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des
Valideneinkommens
häufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst ist (RKUV 1993 Nr. U 169 S. 100 f. E. 3b).
6.2
Die
Beschwerdegegnerin stützte sich bei der
Ermittlung des hypothetischen
Vali
deneinkommens
auf die Angaben der letzten Arbeitgeberin, der
Y._
(
Urk.
6
/
122
), und errechnete für das Jahr 201
2
einen Betrag von Fr. 75
‘4
00
.-- (
13 x
Fr.
5‘800.--
;
Urk.
6/126
Ziff.
10
).
Dieses Vorgehen wurde vom Beschwerdeführer weder gerügt noch
in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An
lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen und von einem
Valideneinkommen
von
Fr.
7
5
‘
400
.-- auszugehen ist.
6.3
Zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens zog die
Beschwer
degeg
nerin
fünf DAP-Profile bei (Dokumentation über Arbeitsplätze;
Urk.
6
/
123
)
und errechnete ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 6
2
‘
870
.-- (
Urk.
2 S.
12
lit
. c
,
Urk.
6
/1
26
Ziff.
10
).
6.4
Leichte Tätigkeiten ohne Leitersteigen, ohne Zwangshaltungen des Nackens und ohne Schläge und Vibrationen der rechten Hand sind dem Beschwerdeführer ganztags zumutbar (vgl. vorstehend E. 3.7 und E. 3.10).
Über diese Einschrän
kungen hinaus sind keine Funktionen und Körperhaltungen beeinträchtigt
.
Bei den verwendeten Profilen werden Tätigkeiten beschrieben, die diese Vorgaben berücksichtigen (vgl.
Urk.
6
/
123
).
Die aufgezeigten Arbeitsplätze gemäss den aufgelegten DAPs erweisen sich als den Einschränkungen des Beschwerde
führers angepasst und somit zumutbar.
6
.
5
Nachdem die Profile weiter
Angaben über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den
Tiefstlohn
sowie über den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe ent
halten
, erweist sich das Abstellen auf DAP-Profile als rechtsprechungskonform (BGE 129 V 472). Das Vorgehen der
Beschwerde
gegnerin
zur Ermittlung des Invalideneinkommens erweist sich demnach als rechtens und ist nicht zu beanstanden, weshalb die Arbeitsplätze gemäss DAP als Berechnungsgrundlage geeignet sind. Eine Vergleichsrechnung für die Berechnung des Invalideneinkommens nach den Löhnen gemäss LSE erübrigt sich demnach.
Der Vergleich des
Valideneinkommens
von
Fr.
75‘400.-- (vgl. vorstehend E. 6.2) mit dem Invalideneinkommen von
Fr.
6
2
‘
870
.
-- ergibt eine
Einkommensein
busse
von
Fr.
12‘530.-- und damit einen Invaliditätsgrad von 16.62
%
. Der von der Beschwerdegegnerin errechnete
Invaliditätsgrad kann somit nicht bean
standet werden.
6.6
Zu bemerken bleibt, dass die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf seine Herkunft, seine Ausbildung, sein Alter und so weiter
(vgl.
Urk.
1 S. 7 Ziff.
14)
fehl gehen und nicht gehört werden können.
So ist d
er Begriff
des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ein theoretischer und abstrak
ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden
versi
cherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er
umschliesst
einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraus
setzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Mög
lichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein
renten
ausschliessendes
Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E.
4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S.
462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und
Verdienstaus
sichten
sind
praxisgemäss
nicht
übermässige
Anforderungen zu stellen; diese hat viel
mehr nur
soweit
zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades gewähr
leistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten
Arbeitsmarkt
verhältnissen
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr ver
bliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S.
290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 2
9.
März 2005, I
591/02 vom
5.
Mai 2004, I 285/99 vom 1
3.
März 2000 und U 176/98 vom 1
7.
April 2000).
Der Beschwerdeführer war im massgebenden Zeitpunkt des
Einspracheentschei
des
60 Jahre alt und daher zwar nicht leicht vermittelbar. Trotzdem bestehen für den Beschwerdeführer mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend Möglichkeiten, eine geeignete Stelle zu finden. So wer
den Hilfsarbeiten in der Regel altersunabhängig nachgefragt. Ausserdem ist der Beschwerdeführer nach wie vor im Rahmen eines vollzeitlichen Pensums arbeitsfähig, und die ihm zumutbaren Tätigkeiten unterliegen nicht
derart
vielen Einschränkungen, dass eine Anstellung als nicht mehr realistisch zu bezeichnen wäre.
Demnach ist a
uch unter diesen Umständen der
von der
Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich
nicht zu beanstan
den
, vielmehr
entspricht
er
den gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Vor
gaben.
7.
Zusammenfassend
erweist sich der
Einspracheentscheid
der Beschwerdegegnerin vom 1
4.
Dezember 2012 in sämtlichen Punkten als rechtens, weshalb die dage
gen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.