Decision ID: ce90cbf8-0498-59ff-9621-7be866081abc
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1967, arbeitete zuletzt seit dem
3.
Mai 2004 als Schlos
ser bei der
Y._
AG
, als er
am 1
1.
April 2008
von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei der Invalidenversiche
rung zur Früherfassun
g
angemeldet wurde
(
Urk.
6/1)
. Am 3
0.
April 2008 mel
dete sich
der Versicherte
sodann unter Hinweis auf eine
am 2
1.
Mai 2007 erfolgte
Verletzung des linken Handgelenkes zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/12).
D
ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
klärte
die medizinische und erwerbliche Situation (
Urk.
6/
5,
Urk.
6/8,
Urk.
6/11,
Urk.
6/17,
Urk.
6/19-20
,
Urk.
6/25-27,
Urk.
6/35,
Urk.
6/37
) ab,
zog
die Akten der SUVA (
Urk.
6/
3,
Urk.
6/10,
Urk.
6/18
,
Urk.
6/29,
Urk.
6/36
) bei und teilte dem Versicherten daraufhin am 2
6.
Juni
sowie
2
1.
November
2008 mit, dass
er keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen habe (
Urk.
6/24,
Urk.
6/39). Nach
dem die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinischen Situation (
Urk.
6/44,
Urk.
6/49-50,
Urk.
6/59,
Urk.
6/61) getätigt hatte, verneinte sie mit Verfügung vom
3.
September 2009 (
Urk.
6/72)
zudem
einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde wurde
sowohl
vom hiesigen Gericht mit Urteil vom
6.
Juni 2011 (
Urk.
6/144; Verfah
ren Nr. IV.2009.00958)
als auch vom Bundesgericht mit
Urteil vom 3
0.
September 2011 (
Urk.
6/153; Verfahren Nr. 9C_604/2011)
abgewiesen.
Die
SUVA
richtet dem Versicherten
hingegen
seit dem
1.
Januar 2009
für die ver
bliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall
eine Invalidenrente aus (
Urk.
6/36,
Urk.
6/47
,
Urk.
10/254
).
Mit Verfügung vom 2
7.
März 2012 (
Urk.
6/169) wurde schliesslich eine auf
grund eines erneuten Gesuchs des Versicherten um beruf
liche Eingliederungs
massnahmen
erteilte Kostengutsprache für eine Umschulung des Versicherten zum Konstrukteur/Technischer Zeichner aufgehoben, da die
Eingliederungs
chan
cen
des Versicherten in diesem Beruf
als gering eingeschätzt wu
rden (vgl. auch
Urk.
6/102,
Urk.
6/131,
Urk.
6/168
S. 8
).
1.
2
In der Folge meldete sich d
er Versicherte a
m 2
1.
Mai 2012
unter Beilage mehre
rer Arztberichte
erneut
zum
Leistungsbezug an (
Urk.
6/173
-191). Mit Vorbe
scheid vom 1
3.
August 2012 (
Urk.
6/204) stellte die IV-Stelle dem Versicherten
das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren
in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwände erhob (
Urk.
6/206,
Urk.
6/211). Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere Abklärungen der medizinischen Situation (
Urk.
6/212-213,
Urk.
6/222-223,
Urk.
6/225) und veranlasste insbesondere eine psychiatrische
sowie
eine
rheumatologische Begutachtung, über welche am 1
6.
respektive 3
0.
Dezember 2013 berichtet wurde (
Urk.
6/245,
Urk.
6/247).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (
Urk.
6/259,
Urk.
6/263,
Urk.
6/267) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
2.
Juli 2014 (
Urk.
6/271 =
Urk.
2) einen Rentenanspruch des Versicherten.
2.
Der Versicherte erhob am 1
2.
September 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2
2.
Juli 2014 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlich gesch
uldeten Leistun
gen zu erbringen. I
nsbesondere sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen (
Urk.
1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
6.
Oktober 2014 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 2
4.
Oktober 2014 (
Urk.
7) wurden schliesslich die Unfallakten der
SUVA
in Sachen des Beschwerdeführers betreffend den Unfall vom 2
1.
Mai 2007 beigezogen, welche den Verfahrensbeteiligten am 2
4.
November 2014 zur Kenntnis gebracht wur
den (
Urk.
11).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k
önnen in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht
als Folgen eines psychischen Ge
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi
rd dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Aus
übung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits
markt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesun
dheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.4
Wurde eine Rente
wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades
verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 die
ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo
ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzuge
hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver
änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie
zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies
sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.5
Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan
spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentli
chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge
sundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände
rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi
ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.6
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.
7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Beschwerdeführer zwar seit dem 2
1.
Mai 2007 in der angestammten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsunfähig sei, in einer angepassten Tätigkeit allerdings seit jeher eine 100%ige Arbeitsfä
higkeit
vorliege
. Somit habe sich seit dem Urteil des Bundesgerichts vom 3
0.
September 2011 nichts verändert (S. 2).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (
Urk.
1),
auf die gutachterlichen Beurteilungen könne – aus näher genannten Gründen – nicht abgestellt werden. Die behandelnden Ärzte würden ihm
in einer
leidens
angepassten
Tätigkeit
eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
attestieren. Trotz einer adäquaten Therapie habe sich sein psychischer Gesundheitszustand nicht ver
bessert. Zudem habe der im Verfahren betreffend die Unfallversicherung beige
zogene Handspezialist eine Verschlechterung seit 2009 festgestellt, was zu einem angepassten Belastungsprofil und zu einer Revision der Invalidenrente der Unfallversicherung geführt habe (S. 5 ff.).
Es sei somit ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente ausgewiesen (S. 11).
2.3
Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 2
1.
Mai 2012 (
Urk.
6/173) eingetreten. Demnach ist zu prüfen, ob sie eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes im massge
benden Vergleichszeitraum zwischen
der
gerichtlich bestätigten
rentenableh
nenden
Verfügung vom
3.
September 2009 (
Urk.
6/72)
und der vorliegend ange
fochtenen Verfügung vom 2
2.
Juli 2014 (
Urk.
2) zu Recht verneint hat.
3.
Die rentenablehnende Verfügung vom
3.
September 2009 (
Urk.
6/72) wurde sowohl vom hiesigen Gericht als auch vom Bundesgericht geschützt (
Urk.
6/144,
Urk.
6/153). Das hiesige Gericht stellte
dabei
im Wesentlichen
auf die Einschätzung
durch
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Rheuma
tologie,
Klinik Z._
,
ab. Diese
r
nannte
folgende Diagnosen
(
vgl. Urteil des hiesi
gen Gerichts vom
6.
Juni 2011,
Urk.
6/144
S. 9):
rheumatoide Arthritis, Erstdiagnose (ED) Januar 2009
Differentialdiagnose (DD): Psoriasis
-
A
rthropathie
mit peripherem Befall
Rheumafaktor grenzwertig,
antinukleäre
Antikörper (
ANA
)
1:160,
Anti-
Citrullin
-Antikörper (
Anti-CCP
)
negativ
erosiv
,
anodulär
kernspintomographisch
Synovitiden
Articulatio
metacarpophalangeae
(
MCP
)
I, II und III rechts; MCP I und III links;
Handgelenkss
ynovitis
rechts. Erosionen Metak
arpalköpfchen II und III rechts sowie III links (
Magnetresonanztomographie, MRI,
Hände beidseits vom 1
9.
Januar 2009)
sonographisch
zusätzlich
leichtgradige
Handgelenksarthritis links (
7.
Januar 2009)
Basistherapie:
Methotrexat
2
0.
Januar 2009
Ham
merschlagverletzung linke Hand am
2
1.
Mai 2007
posttraumatisches Karpaltunnelsyndrom links
posttraumatische karpale Desintegration Handgelenk links
Entwickeln einer
complex
regional
pain
syndrome
(
CRPS
)
-Sympto
matik
Tendovaginitis de
Quervain
rechts
arterielle Hypertonie
Hypercholesterinämie
Nikotinabusus
Penicillinallergie
Bei der Würdigung
der vorhandenen Arztberichte
hielt d
as Gericht
fest, dass für
die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht von
Dr.
A._
vom
2.
April 2009 ab
zustellen sei
.
Dieser
habe den Beschwerdeführer für die ange
stammte
Tätigkeit als Schlosser
aufgrund
der diagnostizierten rheumatoiden Arthritis
als vollumfänglich arbeitsunfähig erachtet
.
Dr.
A._
habe
alsdann aus
geführt
, dass der Beschwerdeführer keine schwere
n
manuelle
n
Arbeiten mehr verrichten könne. Geistige und psychische Einschränkungen bestünden nicht.
Eine Erhöhung der Einsatzfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit hänge vom Ansprechen auf die eingeleiteten Therapien ab. Der Arzt
des Regio
nalen Ärztlichen Dienstes (RAD),
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
sei
in seiner Stellungnahme vom
8.
Mai 2009 in der ange
stammten Tätigkeit als Schlosser ebenfalls von einer 100%igen Arbeitsunfähig
keit aus
gegangen
und
habe
eine leidensangepasste Tätigkeit im Umfang von 100
%
als
zumutbar
gehalten
. Darauf
sei abzustellen. Hingegen könne
– aus näher genannten Gründen -
nicht auf die Berichte des
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita
tion, sowie auf den Bericht der Hausärztin
Dr.
med.
D._
, prakti
sche Ärztin, abgestellt werden (S. 10 f.).
Nach erfolgtem Einkommensvergleich ermittelte das hiesige Gericht einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 37
%
(S. 16).
4.
4.1
Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Berichte zu den Akten genommen worden:
4.2
Die Ärzte des
Spitals E._
informierten
mit Austrittsbericht vom 1
0.
August 2011 (
Urk.
6/155) über die am
5.
August 2011 erfolgte Operation aufgrund eine
r
am 2
2.
Juli 2011 zugezogenen Weber-B-Fraktur rechts.
Der Beschwerdeführer sei in einen Liftschacht gestü
r
zt und habe
danach
über starke Schmerzen im rechten Knöchel geklagt.
Der
postoperative
Verlauf
gestalte sich
komplikationslos
(S. 1
f.
).
4.3
Die Ärzte des Instituts für Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung,
Zentrum F._
,
gaben im neuropsychologischen Untersu
chungsbericht vom 1
2.
Januar 2012 (
Urk.
6/160) an, dass beim Beschwerdefüh
rer ein reduziertes allgemeines kognitives Leistungsniveau mit einer Asymmet
rie zwischen handlungs- und sprachgebundenen Leistungen erhoben worden sei. Die Untersuchung habe hauptsächlich Beeinträchtigungen im Bereich
attentionaler
und exekutiver Funktionen ergeben. Insbesondere seien der Antrieb, das längerfristige Konzentrationsvermögen sowie die Merkfähigkeit mittelgradig bis deutlich eingeschränkt gewesen. Zusammenfassend habe die neuropsychologische Diagnostik aktuell keine Hinweise für klinisch relevante Beeinträchtigungen im Sinne primärer hirnorganisch bedingter Funktionsstö
rungen ergeben. Da es sich bei den kognitiven Beeinträchtigungen überwiegend wahrscheinlich um sekundäre Folgen der affektiven und der somatischen Stö
rungen handle, s
tehe
die Behandlung dieser primären Störunge
n im Vorder
grund (S. 5).
4.
4
Dr.
med.
G._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe
rapie, gab mit Bericht vom 1
6.
Mai 2012 (
Urk.
6/190) an, dass sie den Beschwerdeführer seit Juli 2011 behandle und diagnostizierte eine längere depressive Reaktion im Rahmen einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21). Der Verlauf sei bis jetzt ungünstig.
Der Beschwerdeführer leide trotz guter Compli
ance und Umstellung der Medikation weiterhin vor allem an Konzentrations
störungen sowie dauernder Müdigkeit.
4.5
Dr.
A._
bestätigte
mit Bericht vom
7.
Januar 2013 (
Urk.
6/212/5-6) die
bereits
von ihm
anlässlich des früheren Rentenverfahrens gestellten Diagnosen (vgl. vorstehend E. 3) und führte zusätzlich eine
Malleolarfraktur
rechts vom 2
2.
Juli 2011 mit erfolgter Osteosynthese sowie eine längere depressive Reak
tion im Rahmen einer Anpassungsstörung auf (S. 1).
Die Arbeitsfähigkeit des Bes
chwerdeführers
sei
aufgrund der entzündlich rheumatischen Erkrankung sowie depressiven Episoden langfristig nicht gegeben. Er empfehle das Ausstel
len einer Vollrente (S. 2).
Mit erneutem Bericht vom 1
0.
Januar 2013 (
Urk.
6/213) gab
Dr.
A._
an, dass sich bezüglich der Schmerzen insgesamt ein stabiler Verlauf zeige. Einzig das
linke
Handgelenk habe in letzter Zeit wieder vermehrt Schmerzen
verursacht
(S.
1). Aus rheumatologischer Sicht zeige sich eine gute Wirkung der
Kombina
tionsbehandlung
mit
Methotrexat
und
Salazopyrin
, in dem weder während der aktuellen klinischen noch
son
ograph
ischen
Untersuchung eine
Synovitis
habe vorgefunden werden können. Die zunehmenden Schmerzen im Bereich des Handgelenkes seien am ehesten postentzündlich bedingt (S. 2).
4.6
Am
5.
März 2013 erfolgte im
Spital E._
die
Osteosynthesemateria
lentfernung
Malleolus
lateralis
rechts
.
Als Indikation für die Operation wurde ausgeführt, dass die Schwellung u
nter regelmässigem Tragen der Strümpfe praktisch nicht mehr
bestehe
und
sich bereits vor einem Jahr eine Konsolidation der Fraktur gezeigt habe, so dass die Entfernung des
Osteosynthesematerials
habe
vorgenommen werden k
önnen
(vgl. Operationsbericht vom
5.
März 2013,
Urk.
6/217/2).
4.7
Im Rahmen des Verfahrens betreffend die Unfallversicherung erstattete
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, sein
Partei
gutachten
zuhanden des Beschwerdeführers am 1
5.
März 2013 (
Urk.
10/219) und führte dabei folgende Diagnosen auf (S. 13 f.):
pe
rilunäre
Luxation des zentralen
und
ulnaren
karpalen Pfeilers Handge
lenk links in fixierter PISI-Stellung
,
Status nach Hammerschlag-Verlet
zung am 2
1.
Mai 2007
mit fortschrei
tender posttraumatischer radio-karpaler sowie inter-k
ar
paler Arthrose
traumatische Läsion des
Nervus
medianus
Höhe Handgelenk links (
Axo
notmesis
Grad II bis III nach Sunderland mit persistenten,
leichtgradigen
sensiblen Störungen)
mit neuropathischen Schmerzen und
Allodynie
Höh
e
Handgelenk-Hohl
hand
, Schmerza
usstrahlung in Unterarm, Hand und Finger
bis heute nic
ht sicher bestätigte Verdachtsd
iagnose
einer
rheumatoide
n
Arthritis (
oligo-artikulärer
Befall) bei negativer Serologie und fehlenden Entzündungsparametern
Die Vermutung liege nahe, dass der Beschwerdeführer am 2
1.
Mai 2007 eine
perilunäre
Luxation erlitten habe als Folge einer schweren Kontusion des linken Handgelenkes und gleichzeitig eine
Medianus
-Schädigung, welche sich bis heute nicht zu 100
%
restituiert habe. Diese Fakten könnten sowohl die bisheri
gen und heutigen Beschwerden als auch das am linken Handgelenk zuneh
mende Schmerzbild besser erklären als ein rheumatisch entzündliches Gesche
hen. Die erheblichen Funktionseinschränkungen würden sich an der linken Hand in Form von Strukturveränderungen (Arthrose, Fehlstellungen, Instabili
täten, Bewegungs- und Belastungseinschränkungen) nachvollziehen lassen. Mit diesen Fakten könne die Verschlechterung der bisher geltenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf als Schlosser begründet werden. Eine rheumatoide Arthritis sei weder bewiesen noch sei sie eine plausible Erklärung für die bestehenden Beschwerden an beiden Handgelenken. Infolge Verschlechterung des Zustandes sei das vom Kreisarzt
Dr.
C._
formulierte Belastungsprofil obsolet (S. 18). Bei Beachtung des neu aufgeführten
Belas
tungsprofils
sei der Beschwerdeführer ganztags ohne Zeitunterbrüche an fünf Tagen in der Woche arbeitsfähig (S. 19).
4.
8
Der behandelnde Hausarzt
Dr.
med.
I._
, praktischer Arzt,
führte mit Bericht vom 2
0.
März 2013 (
Urk.
6/222/1-8) folgende Diagnosen mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1
Ziff.
1.1):
Weber-
B
-Fraktur
rechts
am
2
7.
Juli 2011 und Status nach Osteosynthese am
5.
August 2011
Schwellung des oberen
Sprunggelenk
es
(
OSG
)
Hämatom
f
unktionelle Bewegungsstörung rechts OSG
Status nach Verdacht auf Low Grade Infektion
r
ezidivierende
Synovitiden
beider Handgelenke und Fingergelenke
p
osttraumatisches Karpaltunnelsyndrom links
d
epressive Episoden mit Angststörungen und Versagungsängsten
Tendovaginitis de
Quervain
rechts
rezidiv
ierende Konjunktiven vermutlich im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung
p
soriatrische
Ekzeme
Psoriasis
-
A
rthropathie
,
ED Januar 2009
Kapselschwellung des
Fibulaköpfchen
s
links
r
heumatoide Arthritis
,
ED Januar 2009
Status nach Hammerschlagverletzung
der
linke
n
Hand
am
2
1.
Mai 2007
p
osttraumatische karpale Desintegration linkes Handgelenk
Überlastungsschaden linkes Handgelenk
Status nach Fraktur linkes Handgelenk und Operation Strecksehnen 2007
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Gastro
enteriti
s, eine Bronchitis, eine
Pharynd
itis
(richtig: Pharyngitis)
sowie einen fie
ber
haften Infekt (S. 1
Ziff.
1.1). Die Prognose sei mässig gut, da es
auch unter gut eingestellter Medikation
immer wieder zu Schüben der
rheumatischen
Erkrankung komme
. Dies
e
w
ürden
durch die wechselnde psychische Situation überlagert (S. 4
Ziff.
1.4).
Dem Beschwerdeführer
seien keine Belastungen von mehr als 50
%
zumutbar und das auch nur
in
kö
rperlich angepassten Tätigkei
t
en
.
In
psychisch schlechten Phasen bestehe keine Belastbarkeit. Der Beschwer
deführer sei mit Sicherheit regelmässig mehr als 50
%
körperlich eingeschränkt (S. 5
Ziff.
1.7).
4.
9
Dr.
G._
führte mit Bericht vom 2
7.
März 2013 (
Urk.
6/223/1-6) eine andauernde Persönlichkeitsstörung im Rahmen einer chronischen
Anpassungs
störung
bei verschiedenen somatischen Erkrankungen (ICD-10 F62.88) als Diag
nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1
Ziff.
1.1). Die Prognose sei eher ungünstig (S. 3
Ziff.
1.4). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit seit Juli 2011 bis auf weiteres zu 50
%
arbeitsunfähig
, bedingt durch die verminderte psychische Belastbarkeit. In Stresssituationen würden die somatischen und psychischen Symptome zunehmen
(S. 3
f.
Ziff.
1.
6-1.
7).
4.1
0
Dr.
A._
informierte mit Bericht vom 1
1.
April 2013 (
Urk.
6/225) über den weiterhin guten Verlauf der rheumatoiden Arthritis mit praktisch fehlenden humoralen Entzündungsparametern. Es sei weiterhin eine Remission festzustel
len (S. 2).
4.1
1
Prof.
Dr.
med.
J._
, Facharzt für Psychiatrie und Psycho
therapie sowie für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhan
den der Beschwerdegegnerin am 1
6.
Dezember 2013 (
Urk.
6/247/3-26), wobei er keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen konnte. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine chronische Anpassungsstörung gemäss DSM-IV 309.0 (S. 21
lit
. E).
Bei der Exploration hätten sich die psychopathologischen Beobachtungen von
Dr.
G._
bestätigt und auch die subjektiven Beschwerden würden ähnlich vorgetragen. Im Psychostatus falle eher ein leicht
dysphorischer
Affekt als eine depressive Grundstimmung auf. Die von
Dr.
G._
diagnosti
ziert
e Anpassungsstörung mit länger
dauernder depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) bedinge jedoch einen zeitlichen Rahmen von maximal zwei Jahren zur Belastungssituation. Da dieser Zeitraum überschritten sei, müsse die beim Beschwerdeführer vorhandene Psychopathologie als chronische
Anpassungs
störung
(DSM-IV 309.0) eingeordnet werden.
D
em Beschwerdeführer
sei
die
Überwindung der psychischen Störungsbilder
zumutbar
(S. 19 f.).
In der zuletzt
ausgeübten sowie in einer adaptierten Tätigkeit
sei er
uneingeschränkt einsetz
bar (S. 21).
4.1
2
Dr.
med. und
Dr.
sc. nat. ETH
K._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, erstattete ihr internistisch-rheumatolo
gisches Gutachten
zuhanden der Beschwerdegegnerin am 3
0.
Dezember 2013 (
Urk.
6/245)
und führte
die nachfolgend gekürzt angeführten
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 81
Ziff.
9.1):
rheumatoide Arthritis (ED Januar 2009), in Remission seit Jahren
serone
gativ
und
Anticitrullin
-negativ
mit Basistherapien
leichtgradige
entzündliche
Akt
ivität des distalen
Radioulnarg
elenks
beidseits ohne Gelenkserguss und sonst ohne entzündliche Aktivität der Hand- und Fingergelenke beidseits, insbesondere ohne
erosive
Veränderungen beidseits und daher deut
lich klinische und
bildgeben
de
Verb
es
serung (MRI Dezember 2013 gegen
ü
b
er MRI Januar 2009)
normale
Knochendichte des rechten Radius
sowie
der rechten
Ulna
und
Knochendichte im unteren Normbereich des linken Radius
sowie
der
Ulna
links (
Osteodensidometrie
,
DEXA
,
Dezember 2013)
Status nach Hammerschlag-Verletzung des
palmaren
Handgelenkes links am 2
1.
Mai 2007 mit
p
assagerem CRPS Typ II
Karpaltunnelsyndrom und Karpaltunnelsyndrom-Operation am
2.
August 2007
d
iffusen
subchondralen
Veränderungen im distalen Radius bei wahr
scheinlich posttraumatisch bedingter Konturirregularität an der radio-karpalen Gelenksfläche des distalen Radius (MRI Dezember 2013)
Knochendichte im unteren Normbereich des linken Radius und der
Ulna
links (DEXA Dezember 2013)
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gab
Dr.
K._
einen
Nikotinabusus
, eine Adipositas Grad I, eine arterielle Hypertonie sowie einen Status nach
Malleolarf
raktur
Typ Weber-
B rechts an (S. 81
Ziff.
9.2).
A
lle drei Wirbelsäulenabschnitte
seien
normal beweglich und
radikuläre
Zeichen
seien
nicht vorhanden gewesen.
Auch
seien keine
Synovitiden
, Gelenksergüsse oder überwärmte Gelenke vorhanden.
E
in CRPS sei nicht erk
ennbar. Die
palpa
torische
Beurt
e
i
lung des Spannungszustandes der Muskulatur sei wegen des darüber liegenden Fettgewebes bei Adipositas deutlich erschwert
gewesen
.
Die
Bio
impendanz
-Analyse zeige trotzdem eine erfr
eulich grosse Muskelmasse von 49
%
, welche den Normwert von 40
%
weit übertr
effe
. Eine lang andau
ernde körperliche Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Weiter
zeige
die Röntgenuntersuchung beider oberer Sprunggelenke
eine vollständig konso
lidierte Fraktur rechts. Entzündliche Veränderungen seien beidseits nicht vor
handen. Im Bereich der Hammerschlag-Verletzung der linken Hand zeige die MRI-Untersuchung im
Wesentlichen
unveränderte Befunde gegenüber den vorangegangenen MRI-Untersuchungen. Es zeige sich beidsei
ts eine leichte ent
zündliche Aktiv
ität des distalen
Radioulnargelenks
ohne Gelenkserguss. Es seien jedoch weder Erosionen noch
Synovitiden
erkennbar. Daher hätten sich die bildgebenden Befunde deutlich gebessert, denn im Januar 2009 seien sowohl
Erosionen als auch
Synovitiden
sichtbar gewesen. Die Messung der
Knochen
dichte
zeige keine
Osteopenie
oder Osteoporose. Von den fünf geprüften Medi
kamenten sei
lediglich
das Antidepressivum
Saroten
im Blut nachweisbar
gewesen
, allerdings weit unterhalb des therapeutischen Bereichs. Von den übri
gen vier Medikamenten fehle jede Spur im Blut (S. 82).
Die angestammte Tätigkeit könne der Beschwerdeführer seit dem Unfall vom 2
1.
Mai 2007 nicht mehr ausüben. In einer angepassten Tätigkeit habe
indessen
nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden und der Beschwerde
führer sei zu 100
%
arbeitsfähig. Er benötige eine handschonende Tätigkeit, wobei insbesondere keine Schläge oder Vibrationen auf die Hände auftreten sollten. Dabei könne er selten Gewichte bis zu 10 kg heben und tragen (S. 85). Der Beschwerdeführer habe bei der Untersuchung kein Schmerzmittel verwen
det. Die medikamentöse Schmerztherapie habe daher noch ein grosses
Opti
mierungspotenzial
. Seit Jahren habe zudem weder eine physiotherapeutische noch eine ergotherapeutische Behandlung stattgefunden. Die Prognose sei gut (S. 86). Der Gesundheitszustand habe sich verbessert, d
a das MRI
der Hand keine
erosiven
Veränderungen oder
Synovitiden
mehr
gezeigt habe
(S. 88).
4.13
In der
bidisziplinären
Zusammenfassung vom 3
0.
Dezember 2013 (
Urk.
6/247/1
2) führten
Dr.
K._
und
Prof
.
J._
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit im Wesentli
chen eine rheumatoide Arthri
tis, seit Jahren in Remission,
sowie einen Status nach Hammerschlag-Verlet
zung des
palmaren
Handgelenkes links am 2
1.
Mai 2007 auf. Es l
iege
keine psychiatrische
Diagnose
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
vor (S.
1). Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Aus rheumatologischer und
bidisziplinärer
Sicht könne der Beschwerdeführer eine angepasste
,
hand
schonende
Tätigkeit mit seltenem Hantieren von Lasten bis zu 10 kg zu 100
%
ausüben. Die angestammte Tätigkeit könne er seit dem 2
1.
Mai 2007 nicht mehr ausüben
(S. 2).
4.14
Dr.
A._
informierte
mit Bericht vom 2
5.
Februar 2014 (
Urk.
6/260)
über die nochmalige Beurteilung der kernspintomograph
ischen Verlaufsbilder der Hände.
I
n Kenntnis der Vorbefunde
würden sich
residuelle
, partiell
randsklerosierte
kle
ine Erosionen an den Metakarpal
köpfchen
Dig
.
III beidseits radialseitig sowie an der Grundphalanx
Dig
.
III
rechts und am
Carpus
beidseits
linksbetont
zeigen. D
erzeit
liege kein
Nachweis einer aktiven entzündlichen Aktivität
vor. Am Metakarpal
köpfchen
Dig
.
II rechts
sei
von den vormals sichtbaren entzündlichen Veränderungen kaum noch etwas zu erkennen. Auf der aktuellen Röntgenauf
nahme sei zudem eine kleine Usur an der Basis der Grundphalanx
Dig
. IV rechts zu erkennen.
Wiederum seien im MRI
keine aktiv entzündlichen Veränderungen
sichtbar gewesen
.
Es
best
ehe
derzeit
eine
leichtgradige
,
entzündliche Aktivität des distalen
Radioulnargelenks
beidseits ohne Gelenkserguss.
Da der Beschwer
deführer
auf die installierte Behandlung der rheumatoiden Arthritis mit
regre
dienten
ossären
Läsionen
gut angesprochen
habe
, habe
er
ihm
zu
r Aufnahme
einer behindertena
daptierten Tätigkeit geraten. Aus rheumatologischer Sicht könne der Beschwerdeführer eine sitzende Tätigkeit ohne starkes manuelles Arbeiten ausführen (S. 2).
4.15
Dr.
G._
gab mit Schreiben vom
3.
Mai 2014 (
Urk.
6/266) an, dass der Beschwerdeführer aufgrund der andauernden Persönlichkeitsänderung im Rahmen einer chronischen Anpassungsstörung (ICD-10 F62.8) weiterhin nicht mehr als
zu
50
%
arbeitsfähig sei
. Die Persönlichkeitsänderung zeige sich in einer verminderten Belastbarkeit bei Überforderungssituationen, mit einer Beeinträchtigung der Konzentration, einem Auftreten von Kopfschmerzen sowie einer zunehmenden Nervosität. In der neuropsychologischen Untersuchung sei ein reduziertes allgemeines kognitives Leistungsniveau festgestellt worden
(S.
1).
5.
5.
1
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die
beiden
Gutachten von
Dr.
K._
sowie
P
r
of.
J._
(vorstehend E. 4.11-13
)
die vom Beschwer
deführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksichtigen, in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstatten wurden und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurteilungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vor
genommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähig
keit werden ausführlich begründet. Die Beurteilungen sind nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Die beiden Gutachten erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche
Ent
scheidungsgrundlagen
(vorstehend E. 1.
7
) vollumfänglich, so dass für die Ent
scheidfindung darauf abgestellt werden kann.
Die
s
empfahl überdies auch der
RAD-Arzt
Dr.
med.
L._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatologie und für Hämatologie (vgl. Stellungnahme vom 2
4.
Januar 2014,
Urk.
6/257 S. 5 f.).
5.
2
Aus somatischer Sicht
leidet
der Beschwerdeführer demnach weiterhin
an einer rheumato
iden Arthritis
sowie an einem Status nach Hammerschlag-Verletzung des
palmaren
Handgelenkes links.
Dr.
K._
berichtete
dabei
über weitestge
hend normale Befunde, dies mit Ausnahme der deutlich verminderten Handkraft beidseits (
Urk.
6/245 S. 76 ff.). So seien insbesondere keine
radikulären
Zeichen,
keine
Synovitiden
, Gelenksergüsse oder überwärmte Gelenke vorhanden gewe
sen. Aus der grossen Muskelmasse könne keine lang andauernde körperliche Schonung abgeleitet werden. Aufgrund der klinischen sowie bildgebenden Befunde und der Laborbefunde bestehe weiterhin eine Remission der rheu
matoiden Arthritis. Die bildgebenden Befunde
an den Händ
en hätten sich gegenüber dem MRI im Januar 2009 deutlich gebessert (
Urk.
6/245 S. 82 f.).
Dieser Ansicht ist im Übrigen auch
Dr.
A._
, welcher,
nachdem er zuerst
eine Arbeitsfähigkeit verneint
und das Ausstellen einer Voll
rente empfo
hl
en hatte
(
Urk.
6/212/5-6 S. 2)
,
über einen stabilen Verlauf mit guter Wirkung der
Kom
binationstherapie
und über eine Remission berichtete (
Urk.
6/213
S. 2
,
Urk.
6/225
S. 2
)
sowie schliesslich nach erneuter Beurteilung der
kernspi
ntomo
graphischen
Verlaufsbilder
eine behinderungsangepasste Tätigkeit als zumutbar erachtete (
Urk.
6/260 S. 2). Eine Verschlechterung des somatischen Gesundheits
zustandes seit der letztmaligen Beurteilung lässt sich daraus jedenfalls nicht herleiten, zumal die fehlende Medikamenteneinnahme (
Urk.
6/245 S. 80, S. 83) nicht auf einen erheblichen Leidensdruck schliessen lässt.
Zwar verletzte sich der Beschwerdeführer am 2
7.
Juli 2011 und somit
kurz
nach der letztmaligen materiellen Beurteilung noch am rechten Sprunggelenk. Die diesbezügliche Fraktur wurde
im August 2011
operiert
und das
Osteosynthese
material
im März 2013 entfernt (
Urk.
6/155,
Urk.
6/217/2). D
ie im Rahmen der gutachterlichen Beurteilung durch
Dr.
K._
erfolgte Röntgenuntersuchung
ha
t
eine vollständi
g konsolidierte Fraktur gezeigt
. Entzündliche Veränderungen seien nicht vorhanden gewesen, so dass
die Einordnung der besagten Fraktur als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit als nachvollziehbar und plausibel erscheint
(
Urk.
6/245 S. 81 f).
Dem Beschwerdeführer wird in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mit entsprechendem Belastungsprofil folglich weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähig
keit attestiert, so dass aus somatischer Sicht keine für die Annahme einer Inva
lidität massgebende Veränderung angenommen werden kann.
5.3
Daran vermag die abweichende Beurteilung des behandelnden Hausarztes
Dr.
I._
nichts zu ändern, zumal er
unter anderem
auch psychiatrische Diag
nosen
stellte
und seine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit unter Beachtung derselben erfolgte. So gab er
beispielsweise
an, dass
die rheumati
sche Erkrankung durch die wechselnde psychische Situation überlagert werde und
in psychisch schlechten Phasen keine Belastbarkeit bestehe
(
Urk.
6/222/1-8 S. 4 f.).
Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind indessen psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3, Urteil des Bundesgerichts
8C_989/2010 vom 1
6.
Februar 2011 E. 4.4.2).
Im Übrigen gilt es zu berücksichti
gen, dass
das Gericht nach der Rechtspre
chung
Gutachten externer Spezialärzte, welche von Versicherungsträgern im Verfahren nach
Art.
44 ATSG eingeholt wurden und den einschlägigen Anforderungen ent
sprechen, vollen Beweiswert zuerkennt, solange keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Demgegenüber stehen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderun
gen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehun
gsweise regelmässig behandelnde
Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom
2.
April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel
lung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf
die Angaben der behandeln
den Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Ur
teil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1
7.
Februar 2011 E. 4.1).
5.
4
Auch aus dem im Verfahren betreffend die Unfallversicherung eingeholten
Pri
vat
gutachten
von
Dr.
H._
lässt sich
in der vorliegenden Streitigkeit
keine mass
gebende Veränderung des Gesundheitszustandes und der verbliebenen Ar
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers herleiten.
Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (
vgl.
Urk.
6/267 S. 3) lag dieses Privatgutachten
Dr.
K._
bei deren Beurteilung nicht vor, ist es
doch
weder
ihrer ausführli
chen Auflistung der Aktenlage noch den IV-Akten selbst zu entnehmen (vgl.
Urk.
6/1-272 und dabei insbesondere
Urk.
6/245 S. 5 ff.). Der Umstand, dass dieses Privatgutachten
Dr.
K._
bei
der
en
Beurteilung nicht vorlag, ändert an der Beweiskraft ihres Gutachtens
indessen
nichts.
Bei der abweichenden Einschätzung
durch
Dr.
H._
, wonach eine
perilunäre
Luxation wahrscheinli
cher als eine rheumatoide Arthritis sei (
Urk.
10/219 S. 18
), handelt es sich
le
diglich um eine andere Beurtei
lung des gleichen Sachverhalts.
Zudem
lässt
sich aus der von
Dr.
H._
vorgenommenen
Beurteilung
keine Verschlechterung
be
züglich der Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen
herleiten. Das hiesige Gericht erachtete
den Beschwerdeführer
bereits
mit Urteil vom
6.
Juni 2011 in der bisherigen Tätigkeit als Schlosser für vollumfänglich arbeits
un
fähig
(vgl.
Urk.
6/144 S. 10 f.)
. Die von
Dr.
H._
erwähnte bisherige 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der
angestammten
Tätigkeit
(
Urk.
10/219 S. 18)
betraf
folglich
nicht das invalidenversicherungsrechtliche,
sondern das
unfall
ver
sicherungsrechtliche
Verfahren. D
er
Umstand, dass
Dr.
H._
nun eine dies
be
zügli
che Verschlechterung erwähnt,
hat somit
im vorliegend
en Verfahren kei
nen Ein
fluss
.
Des Weiteren hat das hiesige Gericht im besagten Urteil
– entge
gen
den A
usführungen von
Dr.
H._
(
Urk.
10/219 S. 18 unten
) -
gerade nicht auf die Beurteilung des Kreisarztes
Dr.
C._
abgestellt
, sondern auf die Einschät
zung
durch
Dr.
A._
(vgl.
Urk.
6/144 S. 10 f.
)
.
Da
Dr.
H._
den Beschwerde
führer in Übereinstimmung mit der Beurteilung
durch
Dr.
K._
bei einem weitestgehend übereinstimmenden
Belastungsprofil
zudem
als zu 100
%
arbeitsfähig in einer behinderung
sangepassten Tätigkeit erachtet
e
(
Urk.
10/219 S. 19), ergibt sich daraus
ebenfalls
keine wesentliche Veränderung des Gesund
heitszustandes oder der verbliebenen Arbeitsfähigkeit des Beschwer
deführers.
Selbst eine in qualitativer Hinsicht leicht grössere Einschränkung
aufgrund des Belastungsprofils
von
Dr.
H._
würde keinen Einfluss auf den Invaliditätsgrad hervorrufen, da der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit
überein
stimmend
als zu 100
%
arbeitsfähig erachtet wurde
und
das hiesige
Gericht bereits im Jahr 2011 für die Bestimmung des
Invalideneinkom
mens
ein
en eher grosszügig bemessenen leidensbedingten
Abzug von 20
%
gewährt
e
(vgl.
Urk.
6/144 S. 16)
. Zu erwähnen gilt es ausserdem, dass
der Beschwerdeführer auch aus der durch die SUVA erfolgten Rentenerhöhung ab dem 1
3.
April 2012 (vgl.
Urk.
10/254) nichts zu
seinen Gunsten ableiten kann,
besteht für die Inva
lidenversicherung keine Bindungswirkung an die
Invalidi
tätsschätzung
der Unfal
lversicherung (BGE 133 V 549
).
5.
5
I
n psychischer Hinsicht
ist schliesslich
gestützt auf die
nachvollziehbare und plau
sible
Beurteilung durch Prof.
J._
keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen
.
Die diagnostizierte chronische
Anpassungs
stö
rung
(DSM-IV 309.0) ordnete Prof.
J._
als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein.
Wie Prof.
J._
selbst festhielt, konnte er die psychopathologischen Beobachtungen von
Dr.
G._
bestätigen (
Urk.
6/247/3-26 S. 19). Die Tatsache, dass
Dr.
G._
in der Folge
eine
leicht
andere Diagnose stellte, lässt an der Beurteilung von Prof.
J._
keine Zweifel aufkommen,
zumal es nicht auf die Diagnose selbst, sondern auf die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ankomm
t (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 294). Zudem erfolgte die Klassifikation
durch
Dr.
G._
nach den Bestimmungen des ICD-10
,
währenddessen Prof.
J._
seine Diagnose unter Berücksichtigung des DSM-IV stellte (vgl. hierzu Sass/
Wittchen
/
Zaudig
[Hrsg.], Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen, DSM-IV, Göttingen/Bern/Toronto/Seattle 1996, S. 705 ff.).
E
ine Anpassungsstörung
ist
alsdann
im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potenziell invalidisierendes Leiden
gelten kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2014 vom 3
0.
April 2014 E. 3.2) und auch die
von
Dr.
G._
gestellte
Diagnose einer
andauernden Persönlichkeitsänderung im Rahmen einer chroni
schen Anpassungsstörung (ICD-10 F62.8)
stellt für sich allein nicht einen inva
lidisierenden Gesundheitsschaden im Rechtssinne dar. Vielmehr ist die Frage der invalidisierenden Wirkung nach den rechtlich
en Kriterien zu beurteilen, die für somatoforme Schmerzstörungen und ähnliche Leiden gelten (Urteil des Bundes
gerichts 8C_822/2013 vom
4.
Juni 2014 E. 4.4 mit Hinweis auf in BGE 136 V 362 nicht publizierte E. 2.3 des Urteils 9C_55/2010 vom
8.
Oktober 2010).
Zuletzt gilt es darauf hinzuweisen, dass bei jeder Beeinträchtigung der psychi
schen Gesundheit eine objektive Betrachtung des Forderbaren vorzunehmen ist (vorstehend E. 1.1 und E. 1.3; vgl. hierzu auch BGE 141 V 281 E. 3.7.1).
Aufgrund
der minimen psychopathologischen
Befunde
(
Urk.
6/247/3-26 S. 14 ff.
)
,
der lediglich einmal monatlich stattfi
ndenden Therapiesitzungen (
Urk.
6/247/3-26 S. 13
Ziff.
2.5
) sowie des Umstandes, dass
die Einnahme der Psychopharmaka mehr als fraglich erscheint, da
sich lediglich minimale Spuren des Antidepressivums
Saroten
im Blut nachweisen liessen (
Urk.
6/245 S. 80),
der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben
allerdings
drei psychiatrische Medi
kamente zu sich nimmt (vgl.
Urk.
6/247/3-26 S. 13
Ziff.
2.5)
,
erscheint der
Lei
densdruck
des Beschwerdeführers nicht als erheblich
.
D
ie Einschätzung von Prof.
J._
einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit
erscheint demzufolge
– ungeachtet der
konkreten
Diagnose -
als nachvollziehbar. Dem Beschwerdeführer ist es bei Aufbietung allen guten Willens zuzumuten, die ver
bleibende Leistungsfähigkeit
vollumfänglich
zu verwerten
.
5.
6
Zusammenfassend
ist somit gestützt auf die
beiden beweiskräftigen
Gutachten von
Dr.
K._
sowie
Prof.
J._
mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit ausgewiesen ist. Die diagnostizierte chronische Anpassungsstörung hat kei
nen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der somatischen Beschwerden, namentlich der
rheumatoiden Arthritis sowie dem Status nach Hammerschlag-Verletzung des
palmaren
Handgelenkes
,
ist dem Beschwerdeführer die bi
sherige Tätigkeit als Schlosser weiterhin
nicht
mehr
zumutbar.
In e
ine
r
leidensange
passte
n
Tätigkeit bei Beachtung des von
Dr.
K._
aufgeführten
Belastungs
profil
s
ist der
Beschwerdeführer
hingegen
nach wie vor
zu 100
%
arbeitsfähig
. Der Gesundheitszustand hat sich somit seit der letzten Rentenabweisung nicht wesentlich verschlechtert.
Da bezüglich der Einkommensparameter keine Änderungen ersichtlich sind und diese somit – angepasst an die
Nominallohn
entwicklung
– gleichbleiben, kann auf einen neuerlichen Einkommensvergleich
verzichtet werden. Der Beschwerdeführer kann weiterhin ein
rentenausschlies
sendes
Einkommen erzielen.
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei
sung der Beschwerde führt.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
900.--
anzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.