Decision ID: 9e5d8fe0-e2a6-45dc-af5b-df7ba2b44abe
Year: 2018
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
ständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) sowie die Unangemessenheit
(lit. c) gerügt werden können;
 die Funktion der Beschwerdeinstanz die Dreierkammer der Abteilung Strafrecht des Kan-
tonsgerichts wahrnimmt (Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO und § 15 Abs. 2 EG StPO);
 die Beschwerde fristgerecht erhoben worden ist, der Beschwerdeführer sinngemäss be-
antragt, die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sei zu verpflichten, das jeweilige Verfahren an
die Hand zu nehmen, und im Weiteren an die formellen Voraussetzungen bei Laieneingaben
keine zu hohen Anforderungen zu stellen sind, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist;
 der Beschwerdeführer betreffend die „Anzeige 1“ geltend macht, dass seine Mutter durch
die Steuerabteilung der Gemeinde B._ unter Vorspiegelung falscher Tatsachen genötigt
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worden sei, seine Steuerrechnung zu bezahlen, ihm dadurch Rechte verweigert worden seien,
die verantwortliche Person wohl bloss Befehle anderer ausgeführt habe, die ihre Macht miss-
brauchen würden, dieser Machtmissbrauch sinngemäss ferner darin zum Ausdruck komme,
dass Teile seiner Korrespondenz verschwinde und die Steuerbehörden seine Mutter falsch ver-
anlagen würden, Hauptursache dieser und weiterer Vorkommnisse allerdings unter anderem
der Rechtspopulismus in der Schweiz sei, worauf er eine Reihe anderer, kursorisch ausgeführ-
ter, vorliegend indes nicht relevanter Ereignisse zurückführt;
 der Beschwerdeführer betreffend die „Anzeige 2“ im Übrigen geltend macht, dass er am
10. Dezember 2009 eine Brasilianerin geheiratet habe, welche er in die Schweiz habe mitneh-
men wollen, was ihm durch eine Mitarbeiterin des Sozialamts B._ mit den Worten verweigert
worden sei, dass dies keine gute Idee sei und er seine Ehefrau da belassen solle, wo sie sich
befinde;
 der Beschwerdeführer nicht einmal im Ansatz substantiiert darzulegen vermag, inwiefern
konkret ein straftatbestandsmässiges Handeln einer der involvierten Personen oder der Ge-
meinde B._ vorliegt, zumal die Aufforderung einer Behörde, eine Steuerrechnung zu bezah-
len, offensichtlich keine Nötigung darstellt, ein Amtsmissbrauch in diesem Zusammenhang klar
zu verneinen ist, die Verweigerung von Sozialhilfe keinen Straftatbestand erfüllt und die übrigen
Behauptungen mangels Beweisen förmlich aus der Luft gegriffen erscheinen;
 die Beschwerde daher klarerweise abzuweisen ist;
 die jeweiligen Gesuche um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung nach dem
Gesagten zufolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit ebenfalls abzuweisen sind;
 ausgangsgemäss die Kosten des Beschwerdeverfahrens von total CHF 1‘050.00 (beste-
hend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 1‘000.00 und Auslagen von pauschal CHF 50.00) dem
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
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Considerations: