Decision ID: e46c3210-de5d-557a-af73-4290c7d6dff1
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 7. November 2003 wies das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 19. November 2002 ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an.
Im vorliegend interessierenden Zusammenhang brachte der  im Rahmen des Asylgesuches vor, er sei in Addis Abeba, Äthiopien, - abstammend von jemenitischen Eltern - geboren und habe bis Juli/August 2002 dort gelebt, bevor er nach dem Tod  Vaters zusammen mit seiner Mutter nach Sanaa, Jemen,  sei. Dort habe er eine Sprachschule besucht. Die Ausreise aus  im November 2002 mit einem falschen Reisepass habe sein  organisiert. Er sei nie im Besitz irgendeines auf seine Person  (offiziellen) Identitätspapiers gewesen.
B. Auf Gesuch des Beschwerdeführers vom 12. Dezember 2007 gelangte die zuständige kantonale Behörde mit Schreiben vom 23. Mai 2008 mit dem Antrag an das BFM, den Beschwerdeführer bis zum Vorliegen  vollzugstauglichen Reisepapiers im Sinne von Art. 46 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) vorläufig . Zur Begründung wurde ausgeführt, trotz Bemühungen  des Bundes und des Kantons habe bis anhin kein Reisedokument erhältlich gemacht werden können. Der Beschwerdeführer halte sich seit mehreren Jahren widerrechtlich in der Schweiz auf und konkrete Hinweise, wonach der Vollzug der angeordneten Wegweisung in  Zeit möglich sein werde, lägen keine vor.
C. Mit Verfügung vom 13. August 2008 lehnte das BFM den Antrag der kantonalen Behörde vom 23. Mai 2008 auf vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers ab. Zur Begründung führte das BFM im  aus, bis anhin habe der Beschwerdeführer keine Schritte , ein heimatliches Reisedokument erhältlich zu machen. So habe er weder im Rahmen des Asylverfahrens heimatliche  vorgelegt noch habe er sich später nachweislich bemüht, ein heimatliches Ausweispapier im Original oder wenigstens in Kopie zu beschaffen, um damit ein heimatliches Reisedokument beantragen zu
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können. Zwar sei der Beschwerdeführer im Rahmen der Bemühungen des BFM zur Papierbeschaffung dem jemenitischen Generalkonsulat in Genf vorgeführt worden, jedoch habe er - soweit den Akten  werden könne - nie selbständig mit seiner heimatlichen  Kontakt aufgenommen, um in den Besitz von Reisedokumenten zu gelangen, welche ihm die Rückkehr in sein Heimatland ermöglichen würden. Der Beschwerdeführer habe damit die aktuell bestehende Unmöglichkeit des Vollzuges der Wegweisung durch sein eigenes  verursacht, weshalb gemäss Art. 83 Abs. 7 Bst. c des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  (AuG, SR 142.20) keine vorläufige Aufnahme verfügt werden könne. Das BFM komme daher zum Schluss, dass die  für eine Feststellung der Unmöglichkeit des  im Sinne von Art. 46 Abs. 2 AsylG und Art. 17 der Verordnung über den Vollzug der Weg- und Ausweisung von ausländischen Personen vom 11. August 1999 (VVWA, SR 142.281) nicht erfüllt seien.
D. Mit Rechtsmitteleingabe vom 12. September 2008 beantragte der , die Verfügung des BFM vom 13. August 2008 sei , es sei die Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzuges im  von Art. 46 Abs. 2 AsylG und Art. 83 Abs. 1 AuG festzustellen und als Rechtsfolge die vorläufige Aufnahme anzuordnen. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, er habe Zeit seines Lebens nie über eigene Identitätspapiere verfügt. Sowohl in Äthiopien als auch in  habe er erfolglos versucht, in den Besitz einer  zu gelangen, ebenso habe er sich in Jemen erfolgslos um einen Staatsangehörigenausweis bemüht. Aufgrund seiner biografischen  habe sich weder Jemen noch Äthiopien zuständig gefühlt, ihm irgendwelche Identitätspapiere auszustellen.
Im Rahmen der Bemühungen zur Beschaffung von heimatlichen  in der Schweiz habe man ihn bei seinen beiden  Vorsprachen auf der jemenitischen Vertretung in Genf jeweils wissen lassen, dass sein Ersuchen zwecklos und die Vertretung nicht bereit sei, für die Ausstellung eines Identitätspapiers oder eines -passer Hand zu bieten. Einen erneuten, eigenständigen Versuch habe er mit seinem Schreiben vom 8. September 2008 unternommen (in Kopie als Beschwerdebeilage). Dieser Versuch sei schriftlich , da er als Nothilfeempfänger keine finanziellen Mittel erhalte, um persönlich auf der Vertretung vorsprechen zu können. Zudem sei zu
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erwähnen, dass all seine erfolglosen Bemühungen, mit seiner Mutter in Kontakt zu treten oder mittels seines Onkels in Jemen an einen Nachweis seiner Staatsangehörigkeit oder eine Geburtsurkunde zu gelangen, schwer zu dokumentieren sei. Es habe sich dabei um  Versuche und um persönliche Kontakte gehandelt. Aus all diesen Gründen habe er entgegen den Erwägungen des BFM seine Mitwirkungspflicht nicht verletzt, sondern sich im Rahmen seiner  aktiv um einen Staatsangehörigkeitsnachweis oder ein  bemüht.
E. Mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.  2008 wurde dem BFM Gelegenheit eingeräumt, sich zur  vernehmen zu lassen.
F. Mit Vernehmlassung vom 10. November 2008 hielt das BFM den  in der Rechtsmitteleingabe entgegen, was die Vorsprachen auf dem jemenitischen Konsulat in Genf vom 1. April 2004 und 15.  2005 betreffe, sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer dazu durch das BFM aufgeboten worden sei und diese nicht aus  Initiative unternommen hab. Die Mitwirkungspflicht beschränke sich jedoch nicht alleine darauf, den Aufforderungen der Behörden  Vorsprache Folge zu leisten. Es dürfe erwartet werden, dass die Betroffenen bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere  mitwirken würden, dass sie die dafür benötigten Informationen offen legen und sich auch selbständig um die Beschaffung von  heimatlichen Dokumenten bemühen würden. Vorliegend gehe das BFM davon aus, dass der Beschwerdeführer seiner  nicht vollumfänglich nachgekommen sei. So habe er anlässlich einer vom BFM organisierten Befragung durch eine jemenitische  am 14. Oktober 2008 keine Angaben zu seinen Angehörigen in Jemen gemacht und mit diesem Verhalten verhindert, überhaupt  als jemenitischer Staatsangehöriger anerkannt werden zu . Was die in der Beschwerdeschrift angeführten angeblichen  betreffe, mit seiner Mutter oder seinem Onkel in Kontakt zu treten, sei festzuhalten, dass sich telefonische Versuche durchaus mit  Verbindungsnachweisen belegen lassen könnten.  sei unklar, wie die persönlichen Kontakte ausgesehen haben , wenn sich der Beschwerdeführer in der Schweiz und die Mutter und der Onkel in Jemen aufhalten würden. Es sei demnach festzuhal-
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ten, dass der Beschwerdeführer weder anlässlich der kürzlich  Befragung durch die jemenitischen Behörden vollumfänglich bei der Bestimmung seiner Identität und Nationalität mitgewirkt habe noch habe glaubhaft machen können, selber alle Schritte unternommen zu haben, um in den Besitz von heimatlichen Dokumenten zu gelangen.
G. Im Rahmen des vom Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 14. November 2008 gewährten Replikrechts entgegnete der  in seiner Stellungnahme vom 2. Dezember 2008, es treffe zwar zu, dass die Vorsprachen auf dem jemenitischen Konsulat in Genf durch das BFM organisiert worden seien und er ein  Aufgebot erhalten habe. Allerdings habe er sich jeweils  zu seiner Botschaft begeben, so auch beim Aufgebot vom 14.  2008. Hingegen treffe es nicht zu, dass er anlässlich der  durch die jemenitische Delegation am 14. Oktober 2008 keine Angaben zu seinen Angehörigen in Jemen gemacht habe, vielmehr habe er sowohl den kompletten Namen seines Vaters als auch seiner Mutter angegeben sowie deren Geburtsdatum und deren ehemaligen Adressen in Jemen. Zudem habe er den Aufenthaltsort der Mutter und die Adresse seines letzten Wohnortes in Sanaa sowie die Adresse seines Geburtsortes in Addis Abeba angegeben. Er habe anlässlich dieser Anhörung sämtliche Informationen über Personalien und  seiner Angehörigen angegeben und keine diesbezüglichen  verschwiegen. Dem Vorbringen der Vorinstanz, dass er mit seinem Verhalten verhindert habe, überhaupt eindeutig als  Staatsangehöriger anerkannt zu werden, müsse deshalb  werden. Es sei denn auch von den Angehörigen der  Delegation nicht bestritten worden, dass es sich bei ihm um  jemenitischen Staatsangehörigen handle. Bei den telefonischen Kontakten zu seiner Mutter und seinem Onkel habe es sich um  auf persönlicher Basis (und nicht persönlich vor Ort) , bei denen er sich erkundigt habe, was er von der Schweiz aus zur Papierbeschaffung unternehmen könne. Dass er diese Gespräche  dokumentieren sollen, könne von ihm im Nachhinein nicht verlangt werden.
Er habe sich nochmals schriftlich an sein Konsulat gewandt (Kopie des Schreibens vom 26. November 2008 in der Beilage) und sich über den Stand seines Passantrages erkundigt.
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Ihm sei bereits in seinem Heimatland, aber auch schon früher in , von den entsprechenden Behörden bescheinigt worden, dass sie nicht bereit seien, in seinem Fall einen Pass auszustellen. Es sei nicht einzusehen, wieso ihm dies nun von der Schweiz aus gelingen sollte. Auch sei nicht einzusehen, wieso er ein weiteres Mal bei seiner  vorsprechen soll, wenn ihm zweimal klar beschieden worden sei, dass sie für ihn keinen Pass ausstellen werde. Er sei  und als solcher könne er sich die Reisen nach Genf finanziell nicht leisten.
Unter diesen Umständen sei nach Massgabe der einschlägigen  (EMARK 1995/14) von der Unmöglichkeit des  im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AuG auszugehen, zumal nicht absehbar sei, dass sich an diesem Zustand etwas ändern werde.
H. Mit Schreiben vom 30. Juni 2009 erkundigte sich der  beim Bundesverwaltungsgericht, in welchem zeitlichen Rahmen mit einem Entscheid im vorliegenden Verfahren zu rechnen sei.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Dazu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz; das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
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2. Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht; der  ist legitimiert (Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde wurde zu Recht .
3.
3.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
3.2 Der Vollzug ist nicht möglich, wenn die Ausländerin oder der  weder in den Heimat- oder in den Herkunftsstaat noch in einen Drittstaat ausreisen oder dorthin gebracht werden kann (Art. 83 Abs. 2 AuG).
3.3 Die vorläufige Aufnahme nach den Absätzen 2 und 4 wird nicht verfügt, wenn die weg- oder ausgewiesene Person die Unmöglichkeit des Vollzuges der Weg- oder Ausweisung durch ihr eigenes Verhalten verursacht hat (Art. 83 Abs. 7 Bst. c AuG).
4.
4.1 Gemäss gefestigter Praxis bezüglich der Frage der Möglichkeit des Wegweisungsvollzuges bleibt diese Prüfung beschränkt. Das  auferlegt sich bezüglich der Feststellung einer objektiv  Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzuges aus guten Gründen  Zurückhaltung. Nur wenn zur Zeit des Urteils klar  ist, dass der Vollzug aus technischen oder rechtlichen Gründen auf unabsehbare Zeit nicht möglich ist, ist anstelle des Vollzuges die  Aufnahme anzuordnen. Die objektive Möglichkeit einer  Heimreise steht sodann der Feststellung, ein Wegweisungsvollzug erweise sich als unmöglich, von vornherein entgegen (EMARK 2002 Nr. 23 E. 4f.).
4.2 Gemäss Angaben des Beschwerdeführers ist er aufgrund der  Staatsangehörigkeit seiner Eltern ebenfalls  von Jemen und bereit, freiwillig in sein Heimatland zurückzu-
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kehren. Es ist demnach zu prüfen, ob aufgrund der aktuellen  klar erkennbar ist, dass aus technischen oder rechtlichen Gründen in objektiver Hinsicht auf unabsehbare Zeit Hindernisse , die einen Vollzug der Wegweisung möglich erscheinen lassen.
4.3 Das Bundesverwaltungsgericht teilt insbesondere die  des BFM, wonach der Beschwerdeführer nicht glaubhaft habe machen können, selbständig alle Schritte unternommen zu haben, um in den Besitz von heimatlichen Dokumenten zu gelangen. Es kann diesbezüglich im Wesentlichen auf die Erwägungen in der  Verfügung und die Ausführungen in der Vernehmlassung des BFM verwiesen werden. In entscheidrelevanter Hinsicht vermögen die in der Rechtsmitteleingabe geltend gemachten Hinderungsgründe und die Erklärungsversuche in der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 2. Dezember 2008 nicht zu überzeugen.
Im Rahmen einer freiwilligen ernsthaften Bemühung um die  von rechtsgenüglichen Papieren für die Einreise in das  wäre vom Beschwerdeführer vorab begründeterweise zu , dass er nicht lediglich entsprechenden Aufgeboten der  Behörden zu Befragungen auf dem Generalkonsulat  Folge leistet, sondern aus eigenen Stücken bei den heimatlichen Auslandvertretungen vorstellig würde. Der Einwand, er sei  und als solcher könne er sich die Reisen nach Genf  nicht leisten, kann in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht  werden, da er sich bei den zuständigen schweizerischen  bei Offenlegung eines hinreichenden Mitwirkungswillens um  der Reisespesen hätte bemühen können. Auch kann  nicht als ausreichende Mitwirkung bezeichnet werden, wenn er - was vom BFM wohl zu Recht bezweifelt wird - anlässlich der  durch die jemenitische Delegation am 14. Oktober 2008 Angaben zu seinen Angehörigen in Jemen, so den kompletten Namen seines Vaters als auch seiner Mutter sowie deren Geburtsdatum und deren ehemaligen Adressen in Jemen, zudem den Aufenthaltsort der Mutter und die Adresse seines letzten Wohnortes in Sanaa sowie die Adresse seines Geburtsortes in Addis Abeba, gemacht habe. Vielmehr wären vom Beschwerdeführer der Nachweis zumindest ernsthafter  für die Beibringung hinreichender Dokumente, die seine  Abstammung zu belegen vermögen, zu erwarten gewesen und auch weiterhin zu erwarten. Der Beschwerdeführer räumt selbst ein, er hätte mit seiner in Jemen wohnhaften Mutter und seinem ebenfalls
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dort niedergelassenen Onkel in Kontakt treten können. Es ist davon auszugehen, dass er über seine Mutter oder seinen Onkel, der ihm die Ausreise aus dem Jemen organisiert und finanziert hatte (vgl. Akten BFM A7/21 S. 12 und 13), sachdienliche Unterlagen zu den familiären Verhältnissen und den daraus abzuleitenden staatsbürgerrechtlichen Ansprüchen hätte besorgen können. So hatte dieser Onkel bereits  gemeinsame Einreise mit der Mutter von Äthiopien nach Jemen im Jahre 2002 organisiert, indem er ihnen ein "Mutur", eine Art , beschafft habe. Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers sei diese Einreise nach Jemen problemlos verlaufen, man habe nur beweisen müssen, dass "meine Mutter Jemenitin ist und ich der Sohn meiner Mutter" (A7/21 S. 10 und 11). Bei dieser Sachlage vermag auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, bei den telefonischen Kontakten mit seiner Mutter und seinem Onkel habe es sich um  auf persönlicher Basis (und nicht persönlich vor Ort) , bei denen er sich erkundigt habe, was er von der Schweiz aus zur Papierbeschaffung unternehmen könne, den Kern der vorliegenden Mitwirkungsanforderungen an den Beschwerdeführer nicht zu treffen.
Ebensowenig vermag der Einwand durchzudringen, ihm sei bereits in seinem Heimatland, aber auch schon früher in Äthiopien von den  Behörden bescheinigt worden, dass sie nicht bereit , in seinem Fall einen Pass auszustellen und es sei nicht , wieso ihm dies nun von der Schweiz aus gelingen sollte. Auch kann nicht gehört werden, es sei nicht einzusehen, wieso er ein  Mal bei seiner Botschaft vorsprechen soll, wenn ihm zweimal klar beschieden worden sei, dass sie für ihn keinen Pass ausstellen werde. Einerseits finden diese Vorbehalte in dieser Form in den Akten keine hinreichende Stütze und anderseits ist vielmehr damit zu rechnen, dass ein persönliches Vorsprechen des Beschwerdeführers bei der  Vertretung mit sachdienlichen Unterlagen bezüglich der Ausstellung eines Laissez-passer nicht erfolglos sein dürfte.
Demgegenüber dürfte es dem Beschwerdeführer und auch seiner professionell tätigen Rechtsvertretung bei ernsthafter Betrachtung der vorliegend interessierenden Umstände nicht verschlossen bleiben, dass Schreiben an das jemenitische Konsulat wie dasjenige vom 26. November 2008 in der vom Beschwerdeführer eingereichten Form der erfolgreichen Erlangung eines Dokumentes, das die Einreise nach Jemen ermöglichen sollte, nicht dienlich sind.
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In Berücksichtigung der gesamten Aktenlage ist demnach , dass aktuell in objektiver Hinsicht eine Unmöglichkeit des  im Sinne des Gesetzes und der Rechtsprechung nicht feststeht. Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, zu einer anderen Beurteilung zu gelangen, weshalb darauf nicht einzugehen ist.
5. Die Vorinstanz hat demnach den Vollzug der Wegweisung aufgrund der Aktenlage zu Recht nicht als unmöglich erachtet. Nach dem  fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1 und 2 AuG).
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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