Decision ID: 9eb19401-0268-555d-b158-848c59769401
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. X._ (Beschwerdeführer) wurde 1948 im ehemaligen  geboren und ist Bürger des heutigen Kosovo. In seiner Heimat  er zwischen 1955 und 1962 die Primarschule. Von 1970 bis 1985 arbeitete er als Saisonnier in der Schweiz, sei es als Hilfsgärtner oder als Hilfsarbeiter auf dem Bau; in dieser Zeit leistete er Beiträge an die schweizerischen AHV/IV. Vom Jahr 1985 an blieb er im Kosovo, wo er auf dem Bau arbeitete. Seit 1999, möglicherweise bereits seit 1997, ist er keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Er bezieht seit Anfang 2004 eine Invalidenrente des Wohnsitzstaates im Umfang von monatlich EUR 40.−.
Mit Schreiben vom 22. Mai 2005 und beigelegtem Anmeldeformular vom 16. Mai 2005 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um  einer IV-Rente (IV-Akt. 1 und 2). Zusammen mit der  reichte er am 22. Mai 2005 sowie mit ergänzendem Schreiben vom 14. Dezember 2005 − nebst weiteren Unterlagen − folgende  Berichte ein:
- Austrittsbericht der medizinischen Universitätsklinik K._, , Abteilung Urologie, vom 25. März 2005. Daraus geht hervor, dass der Beschwerdeführer vom 22. Februar 2005 bis zum 25. März 2005 wegen eines chirurgischen Eingriffs an der Prostata ( durch die Blase) hospitalisiert war. Beim Austritt war der  wieder kontinent und die Heilung der Operationsnarbe war bereits weit fortgeschritten. Er verliess das Spital in einem guten Zustand (IV-Akt. 16 f.).
- Formularbericht von Dr. A._ vom 13. Mai 2005 (IV-Akt. 18 f.): Der Patient leide an einer depressiven Disposition mit reduzierter  Aktivität, reduzierter Vitalität und täglicher Aktivität,  Konzentration und geschwächtem Erinnerungsvermögen. Die Diagnose lautete auf eine schwere depressive Störung (F 32.2) und "Myelopathia cervicalis". Der Patient sei seit 1999 krank. Es  eine dauernde Arbeitsunfähigkeit im Umfang von mehr als 65%.
- Formularbericht von Dr. B._ vom 14. Mai 2005 (IV-Akt. 20 f.): Der Patient leide unter Urinretention (Dysurie), einer Blähung im  sowie Schwellungen im Lendenbereich aufgrund der erlitte-
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nen Operation. Die Diagnose laute auf "St. post herniotomiam  dextra; St. post nephrolithoctomiam sin.; Hernia postincisionalis reg. lumbalis sinistra; St. post prostatectomiam." Der Patient sei seit 1999 krank und zu mehr als 80% dauernd arbeitsunfähig.
- Formularbericht von Dr. C._ vom 14. Mai 2005 (IV-Akt. 22 f.): Der seit 1999 kranke Patient leide an einer Urinretention –  – und Schmerzen im Lendenbereich, vorwiegend auf der linken Seite. Er sei erfolglos ambulant behandelt worden. Die Diagnose laute: "St. post herniotomiam ingunalis dextra; St. post nephrolithoctomiam sin.; Hernia postincisionalis reg. lumbalis sin.; St. post  (durch den Chirurgen) und schwere depressive Störung (durch den Neuropsychiater)". Der Patient sei zu mehr als 70% .
Zugleich reichte der Beschwerdeführer eine Anzahl nicht übersetzter Rezepte bzw. Untersuchungsresultate seiner behandelnden Ärzte (. 10-15, 24-26) und namentlich den Fragebogen für den  ein.
Zur Beurteilung der medizinischen Anspruchsvoraussetzungen legte die eidgenössische IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) das Dossier ihrem regionalen ärztlichen Dienst (: RAD Rhone) vor. Dr. D._ führte in seinem Bericht vom 21. April 2006 (IV-Akt. 29) als Diagnose eine postoperative linksseitige Hernie und den Verdacht auf depressive Störung an. Weil die  Informationen zu unbestimmt und zweifelhaft seien, sei ein  ärztliches Gutachten (Allgemeine Innere Medizin,  und Psychiatrie) notwendig, das eine Reihe von ihm näher  Fragen beantworten müsse.
Die Vorinstanz erteilte mit Schreiben vom 10. Mai 2006 dem Centre d'expertise médicale (nachfolgend: COMAI) einen Gutachterauftrag und formulierte die zu beantwortenden Fragen (IV-Akt. 30). Die  erfolgte im Zeitraum vom 12. bis 14. September 2006 im  eines Dolmetschers (IV-Akt. 52). Der COMAI, handelnd durch die Ärzte Dr. E._ und Dr. F._, lieferte das Gutachten am 18. Oktober 2006 ab (IV-Akt. 68). Es gründete auf einer eigenen , auf einer klinischen und rheumatologischen Untersuchung des Beschwerdeführers sowie auf externen spezialärztlichen  durch einen Psychiater, einen Urologen und eine Ophtalmologin.
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Gestützt auf das Gutachten reichte der RAD Rhone am 30. Januar 2007 seinen Schlussbericht ein (IV-Akt. 69). Er übernahm sowohl die Diagnose als auch die Würdigung des Gutachtens. Als Hauptdiagnose stellte er eine Muskelschwäche auf der linken Körperseite auf der Höhe der erfolgten Lombotomie fest. Zusätzlich diagnostizierte er eine wahrscheinlich chronische Prostataentzündung mit wiederholten  von Blut im Urin, eine hartnäckige Verstopfung, einen Katarakt am linken Auge, ein Übergewicht sowie eine subkutane Masse beim rechten Schulterblatt (sehr wahrscheinlich ein Lipom), wobei diese Symptomatik ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei. Die  sei in Bezug auf die frühere Tätigkeit um weniger als 10% , bei einer angepassten Tätigkeit mit funktionellen  vollumfänglich gegeben. Aufgrund der physischen  kämen nur Arbeiten in Frage, die nicht sehr schwer seien, die kein repetitives Tragen von Lasten und kein Tragen von Lasten von mehr als 25 kg erforderten, sowie kein perfektes Sehvermögen auf beiden Augen verlangten.
Gestützt auf die Beurteilung des ärztlichen Dienstes stellte die  dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 2. Februar 2007 in Aussicht, sein Leistungsbegehren abzuweisen. Der Beschwerdeführer erhob dagegen fristgerecht Einwand und reichte insbesondere  zwei ärztliche Berichte ein: Bericht der neurologisch- Poliklinik L._ vom 30. März 2007, in welchem beim  eine schwere depressive Störung ohne psychotische Symptome diagnostiziert wurde (IV-Akt. 75 ff.), und Bericht der  Poliklinik M._ vom 17. Februar 2007 (IV-Akt. 80 ff.). Die Vorinstanz legte diese Berichte dem RAD Rhone vor, der dazu am 23. Mai 2007 dahingehend Stellung nahm, dass sie am Ergebnis des Schlussberichts nichts zu ändern vermöchten (IV-Akt. 84).
Mit Verfügung vom 25. Mai 2007 wies die Vorinstanz das  des Beschwerdeführers ab.
B. Mit Beschwerde vom 25. Juni 2007 beantragt der Beschwerdeführer, es sei die Verfügung der Vorinstanz vom 25. Mai 2007 aufzuheben und ihm ab März 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Er legte einen Ultraschallbericht von Dr. B._ und einen  Bericht von Dr. A._ vom 18. Juni 2007 ins Recht.
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Mit Vernehmlassung vom 1. Februar 2008 beantragt die Vorinstanz  Verweis auf die neu eingeholte Stellungnahme des RAD Rhone vom 24. Januar 2008 die Abweisung der Beschwerde und die  der angefochtenen Verfügung.
Mit Zwischenverfügung vom 6. Mai 2008 hat das  das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche  abgewiesen und ihn zur Zahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 400.– bis zum 12. Juli 2008 aufgefordert. Der  wurde am 19. Mai 2008 geleistet.
Mit Eingabe vom 27. Februar 2008 reichte der Beschwerdeführer  aktuelle medizinische Berichte ein und beantragte die  seiner Beschwerde. Am 5. April 2008 reichte er ein selbst verfasstes Schreiben ein. Die Vorinstanz legte auch diese Unterlagen dem RAD Rhone vor. Gestützt auf dessen Antwort vom 22. Juli 2008 hält die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 4. August 2008 an den im  der Vernehmlassung gestellten Anträgen fest.
Am 12. August 2008 stellte das Bundesverwaltungsgericht dem  die Duplik der Vorinstanz mitsamt Stellungnahme des RAD Rhone vom 22. Juli 2008 zur Kenntnis und schloss den .

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten . Die eidgenössische IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen der Vorinstanz ist zudem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des  vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen.
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1.2 Im Streit liegt eine Verfügung der IV-Stelle für Versicherte im . Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der  zuständig.
1.3 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des Bundesverwaltungsgerichts zur Aushilfe in anderen Abteilungen . Gemäss Art. 11 Abs. 3 Bst. e des Geschäftsreglements vom 17. April 2008 für das Bundesverwaltungsgericht (VGR, SR 173.320.1) ist die Verwaltungskommission des Gerichts (Leitungsorgan) zuständig für die Anordnung der Aushilfe von Richtern und Richterinnen in  Abteilungen. Die Verwaltungskommission hat an ihrer Sitzung vom 12. Februar 2009 einer Aushilfe der überlasteten Abteilung III im  der Sozialversicherung durch die Abteilung II zugestimmt. Aus diesem Grund ging die Instruktion des vorliegenden Falles Anfang März 2009 auf einen Richter der Abteilung II über, unter Einbezug  weiteren Richters derselben Abteilung.
2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das  nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen des  über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1).
2.1 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht durch den ordentlich vertretenen Beschwerdeführer eingereicht (Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG). Als Adressat der negativen Verfügung ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2.2 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des  die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des  oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die  des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).
3. Zunächst sind die für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache  Rechtssätze und die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzustellen.
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3.1 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 25. Mai 2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2, mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).
Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden  Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Für das vorliegende Verfahren ist deshalb das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene  über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der , der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der  entsprechen den bisherigen von der  dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung. Demzufolge haben die von der Rechtsprechung dazu  Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung (vgl. BGE 130 V 343).
Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind die durch die 5. IV-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig  Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.
3.2 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien  zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der  Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen  anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1, mit Hinweisen). Danach hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit Serbien und Kosovo, neue Abkommen über soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Antragsteller als Bürger von Kosovo findet demnach weiterhin das schweizerisch-jugoslawische Sozialversiche-
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rungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwendung. Nach Art. 2 dieses  stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die  gehört, einander gleich, soweit nichts anderes  ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der  Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkommens  Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst noch in den seitherigen schweizerisch- Vereinbarungen.
Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann ein Anspruch auf  der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, bestimmt sich allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die  eines Rentenanspruchs sind daher die Feststellungen des  Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und  für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996 S. 177 E. 1).
3.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch  der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung  ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder  Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im  Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen  oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
3.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in  Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit kann indessen nicht ohne weiteres einer Invalidität gleichgesetzt werden. Entschei-
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dend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab erfolgte Beurteilung, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres  die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch -praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 294 E. 4c). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten  der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2, BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b, mit Hinweisen).
3.5 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte bei einem  von mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei mindestens 60% auf eine Dreiviertelsrente, bei mindestens 50% auf eine halbe Rente oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid sind. Laut Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an  ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union und der Schweiz, sofern sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union Wohnsitz haben (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.3 und E. 3.1), nicht aber im Anwendungsbereich des jugoslawisch-schweizerischen Sozialversicherungsabkommens.
3.6 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG  in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist (Bst. a) oder während  Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b). Bei Versicherten mit Wohnsitz im Ausland – für die das Staatsvertragsrecht keine  vorsieht – entsteht der Rentenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG jedoch erst, wenn sie während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 50% arbeitsunfähig  sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der Wartezeit  50% beträgt, weil Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse , sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung  (BGE 121 V 264 E. 6c).
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3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person  ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine  Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die  Unterlagen nach dem Grundsatz der freien  – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, , von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige  des streitigen Rechtsanspruchs gestatten.
3.8 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die im Sinne des Gesetzes invalid sind und bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG). Meldet sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen in  von Art. 24 Abs. 1 ATSG lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG). Der  leistete von 1970 bis 1985 Beiträge an die  AHV/IV und hat damit grundsätzlich Anspruch auf eine .
4. Streitig ist, ob der Beschwerdeführer bis zum Erlass der  Verfügung am 25. Mai 2007 in einem rentenberechtigenden  invalid geworden ist. Zu prüfen ist in erster Linie, ob eine  Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG vorliegt.
4.1 Die Vorinstanz hat für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten des COMAI und seiner Würdigung durch den RAD Rhone abgestellt. Während das Gutachten von einer uneingeschränkten  ausgeht, bejaht der RAD Rhone eine um weniger als 10% reduzierte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund sei-
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nes Leidens in seiner angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter. Sowohl das Gutachten als auch der Bericht bejahen aber eine volle  des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit.
4.2 Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerdeschrift vor, die IVSTA habe die medizinischen Berichte der kosovarischen Ärzte,  eine Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten von mindestens 70% , nicht berücksichtigt. Er sei in der freien Wirtschaft im Kosovo nicht mehr vermittelbar. Den von der Vorinstanz eingeholten Gutachten und der Beurteilung des RAD Rhone käme ein zweifelhafter  zu, da die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit uneinheitlich und zum Teil widersprüchlich sei. Seine Beschwerdenproblematik und die  würden sich gegenseitig verstärken.
4.2.1 Es trifft zwar zu, dass die heimatlichen Ärzte eine  bejaht haben, die je nach Arzt mit mindestens 65%,  70% oder mindestens 80% beziffert wird, und zwar sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in anderen Tätigkeitsgebieten. In den  Stellungnahmen wird aber in keiner Weise begründet, weshalb dem Beschwerdeführer eine leichtere Tätigkeit aus  Sicht nicht zumutbar sein sollte. Es fällt vielmehr auf, dass die Arztberichte aus dem Kosovo überaus knapp und mangels  Begründung nichtssagend ausgefallen sind.
4.2.2 Dem steht die umfassende Begutachtung vom 18. Oktober 2006 durch den COMAI gegenüber. Wie ihm entnommen werden kann,  der Beschwerdeführer unter einer Muskelschwäche auf der linken Körperseite auf der Höhe der erfolgten Lombotomie, was sehr , länger andauernde körperliche Arbeiten ausschliesst (Gutachten, S. 12-14). Demgegenüber beurteilten die begutachtenden Ärzte die übrigen somatischen und psychischen Leiden (dazu oben  A) als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Weder die Berichte der behandelnden Ärzte aus dem Kosovo noch die Vorbringen des  vermögen diesen Schluss in Zweifel zu ziehen. Wie der Bericht des Urologen überzeugend darlegt, sind die somatischen Leiden des Beschwerdeführers in diesem Bereich zwar mit  verbunden, beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit jedoch nicht. Dies gilt erst recht, wenn die vom Spezialisten angeregte  Behandlung befolgt wird (IV-Akt. 66). Entsprechendes gilt in Bezug auf die diagnostizierte Dysthymie (Depression) durch den Psychiater. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die-
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ser nicht verkannt, dass der psychiatrische Zustand im  mit somatischen Leiden einen die Arbeitsfähigkeit  Ermüdungszustand bis hin zu einer apathischen Erschöpfung bewirken könne (so ausdrücklich Gutachten COMAI S. 11). Angesichts der festgestellten Verbesserung bzw. Stabilisierung des Leidens, das auch schon schwerer wog, und des insoweit stützend wirkenden  Umfelds hat der Psychiater schlüssig und nachvollziehbar eine  Auswirkung des psychischen Leidens, auch in  mit den somatischen Leiden, auf die Arbeitsfähigkeit verneint (Gutachten COMAI S. 11).
4.2.3 Der RAD Rhone widerspricht dem Gutachten des COMAI nicht, wenn er in der Muskelschwäche eine allfällige reduzierte  des Beschwerdeführers im Umfang von weniger als 10% erblickt. Damit bejaht der RAD Rhone nicht abschliessend eine verminderte  im erwähnten Umfang, sondern schliesst eine solche  nicht aus. Die Einschränkung der Leistungsfähigkeit für einen bestimmten Schweregrad bei der körperlichen Arbeit beziehungsweise für das Heben oder Tragen von Lasten im erwähnten Umfang erscheint schlüssig und nachvollziehbar. Es ist nicht ersichtlich, dass diese  Einschränkungen den Beschwerdeführer an der  seiner früheren Tätigkeiten auf dem Bau in vollem Umfang  sollten. Wie dem Gutachten zu entnehmen ist, leidet der  subjektiv ohnehin mehr an seinen urologischen  als an der Muskelschwäche.
4.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz zu Recht auf die Beurteilung im Gutachten des COMAI und des RAD Rhone  hat, wonach der Beschwerdeführer seine frühere Tätigkeit als Bauarbeiter in höchstens sehr leicht vermindertem Umfang (weniger als 10%) ausüben kann, und in einer angepassten Tätigkeit  arbeitsfähig ist. Angesichts des erforderlichen Grads der  von mindestens 50% für die Entstehung des Anspruchs auf eine Rente und weil die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch seine Leiden in bloss untergeordnetem Masse berührt wird, brauchen die Auswirkungen der möglichen Beeinträchtigungen auf die  bzw. Invalidität nicht geprüft zu werden.
4.4 Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, die Vorinstanz gehe von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten aus, weil es in Kosovo bei einer Arbeitslosenquote von über 60% keinen Arbeitsmarkt für ungelernte
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Teilinvalide gäbe. Angesichts seiner knappen Schulbildung, der  Berufsausbildung und der einseitigen Berufserfahrung sei er in der freien Wirtschaft nicht mehr vermittelbar.
4.4.1 Dieser Einwand ist angesichts des oben Ausgeführten . Für die Ermittlung der Arbeitsunfähigkeit und der Invalidität ist nicht entscheidend, ob die versicherte Person unter den konkreten Umständen vermittelt werden kann. Vielmehr ist zu prüfen, ob sie ihre Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen  ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch verwerten könnte. Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der  von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Der Begriff umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; andererseits  er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen  verschiedenartiger Stellen offen hält (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b).
4.4.2 Der Beschwerdeführer ist in einer körperlich nicht allzu  Tätigkeit auf dem Bau, bei welcher er nicht Lasten von mehr als 25 kg tragen muss, mindestens zu 90% arbeitsfähig. In Bezug auf  Tätigkeiten, die keine volle Sehkraft erfordern, besteht eine  Arbeitsfähigkeit. Die dem Beschwerdeführer  zumutbaren Tätigkeiten unterliegen keineswegs so vielen , dass eine Anstellung – bei einem hypothetisch  Arbeitsmarkt – nicht mehr als realistisch zu bezeichnen wäre. Der Beschwerdeführer hat in seinem Schreiben vom 21. März 2008 selber dargelegt, dass er etwa als Wache in einem Lager  könnte (act. 17). Sein fortgeschrittenes Alter rechtfertigt für sich  nicht, die Möglichkeit einer Anstellung generell zu verneinen.
4.5 Die Vorinstanz hat demnach den Rentenanspruch zu Recht , weshalb der angefochtene Entscheid zu bestätigen und die  abzuweisen ist.
5.
5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das  bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenpflichtig.
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Die Verfahrenskosten sind grundsätzlich der unterliegenden Partei  (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Verfügt eine Partei nicht über die  Mittel und erscheinen ihre Begehren nicht als , kann sie auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten  werden (Art. 65 Abs. 1 VwVG).
Der (frühere) Instruktionsrichter hat das Gesuch des  um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit  vom 6. Mai 2008 abgewiesen und den Beschwerdeführer zur Zahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 400.– .
5.2 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen nach dem  und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.– bis Fr. 1'000.– festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende  sind die Verfahrenskosten auf Fr. 400.– festzusetzen und dem Beschwerdeführer als unterliegende Partei aufzuerlegen.
5.3 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
Dem Beschwerdeführer steht als unterliegende Partei kein Anspruch auf Parteientschädigung zu.