Decision ID: 23e361f2-7377-5cc2-9b2b-f309cd8b7b5c
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1965, war
seit dem
8.
März 1990 als Bauarbeiter bei der
Y._
AG
(nachfolgend:
Y._
)
tätig
(vgl.
Urk.
7/21/1-7
Ziff.
2.1 und
Ziff.
2.7)
, als
er
sich am 1
7.
September 2010 unter Hinweis auf eine Knieverletzung
infolge
eine
s
Unfall
s
vo
m
2
2.
Oktober 2009
und
auf
seither bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an
meldete
(Urk. 7/11
Ziff.
6.2
).
Mit Verfügung vom 1
0.
Juli 2012 (
Urk.
7/110) verneinte d
ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch
des Versicherten
au
f eine Invalidenrente
. Diese Ver
fügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft (vgl.
Urk.
7/111).
Am
5.
November 2012 sprach die
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (
SUVA
)
dem Versicherten eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 19
%
zu (
Urk.
7/124).
1.2
Am 1
1.
Februar 2014 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenversi
cherung zum Leistungsbezug an und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend (
Urk.
7/134).
Die IV-
Stelle
holte in
der
Folge
unter anderem bei
Dr. med.
Z._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie
, ein inter
nistisch-rheu
matologisches Verlaufsgutachten
, welches am 1
9.
Mai 2014 erstattet wurde
,
und bei PD
Dr.
me
d.
A._
, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, ein psychiatrisches Verlaufsgutachten, welches am
4.
Juni 2014 erstattet wurde
, ein
(Urk. 7/138,
Urk.
7/141,
Urk.
7/143)
.
N
ach durchge
führtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/149,
Urk.
7/156)
verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 2
3.
April 2015 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (
Urk.
7/167 =
Urk.
2).
2.
Der
Versicherte erhob am 2
1.
Mai 2015
Beschwerde
gegen die Verfügung vom
2
3.
April 2015
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei
ihm rückwirkend eine angemessene Invalidenrente auszurichten (
Urk.
1 S. 2
).
Die IV-Stelle beantra
gte mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Juni 2015 (
Urk.
6
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am 1
0.
Juli 2015
zur Kenntnis geb
racht (
Urk.
8
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer
Gesundheits
schaden
führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Mit
BGE 141 V 281
hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa
che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u
nd anschliessende Urteile) ange
passt und festgehalten, dass die
Invaliditätsbe
messung
stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE
130 V 352 begründete Rechtspre
chung die Sicherstellung eines gesetz
mässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der
Über
windbarkeitsvermutung
. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh
alten. Das bishe
rige Regel/Ausnahme-Modell
wird durch ein st
rukturiertes Beweisverfahren er
setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei mate
rieller Beweisl
ast der rentenansprechenden Per
son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch
nichts. An die Stelle des bishe
rigen Kriterienkatalogs (bei anhal
tender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete
n im Regelfall beachtliche Stan
dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka
tegorien Schweregrad und Konsis
tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die
Präpon
deranz
der psychiatrischen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich
er Natur. Recht und Medizin wir
ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel
fall zusammen. Im Grunde konkre
tisieren die in E. 4 und 5 formulier
ten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psy
chosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die
Anerkennung eines rentenbegrün
denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w
enn die funktionellen Auswirkun
gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der
Standardindi
katoren
schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr
scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e
s da
ran, hat die Folgen der
Beweislo
sigkeit
nach wi
e vor die materiell beweisbelas
tete versicherte Person zu tragen (E. 6).
1.4
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo
ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzuge
hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver
änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.5
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.6
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.7
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe
Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.8
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung
vom 2
3.
April 2015
(
Urk.
2) damit, der Beschwerdeführer sei seit Oktober 2009 in seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Gemäss dem durchgeführtem
bidisziplinären
medizinischen Gutachten und eig
e
ner medizinischer Beurteilung seien dem Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht leichte angepasste Tätigkeiten weiterhin zu 100
%
zumutbar. Die Funktionseinbussen aus psychiatrischer Sicht seien sehr geringfügig, so dass davon ausgegangen werden könne, dass die psy
chiatrischen Diagnosen die Arbeitsfähigkeit nicht einschränkten. Unter Berück
sichtigung eines
Leidensabzuges von 10
%
resultiere ein rentenanspruchs
auschliessender Invaliditätsgrad
(S. 2 f.).
2.2
Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend, sein Gesundheitszustand habe sich seit der letztmaligen Begutachtung im Jahr 2012 verschlechtert, was sich schon aus der Diagnoselist
e
ergebe.
Die Arbeitsfä
higkeit werde zusätzlich durch die
Halswirbelsäulen (
HWS
)
-Verletzung beein
trächtigt und die Verletzung
der Lendenwirbelsäule (LWS)
habe sich derart ver
schlimmert,
dass sie im Jahre 2013 habe operiert werden müssen (S. 5 f
f
.
Ziff.
7.2
.
-3
.
).
Das Gutachten
von
Dr.
Z._
beruhe auf unvollständigen Abklärungen. So habe sie keinerlei bildgebende Abklärungen
veranlasst und
sich auf veralte
t
e Aufnahmen gestützt (S. 6 f.
Ziff.
7.3.). Auch habe sich die Gutachterin nicht zu den Auswirkungen der im Juli 2013 durchgeführten
Laminektomie
L3/4
auf die Arbeitsfähigkeit
geäussert
,
und der blosse Hinweis auf eine Publikation der Swiss Insurance
Medicin
e
(SIM) ersetz
e die Beschrei
bung des Zumutbarkeitsprofils aufgrund des konkreten Gesundheitsschadens nicht
(S. 7
f.
Ziff.
7.3.1.)
. Auch hinsichtlich der Situation an der HWS sei nicht
ersichtlich, weshalb es sic
h um einen Bagatellschaden hand
e
l
n solle. Eine neu
rologische Untersuchung habe nicht stattgefunden und auch diesbezüglich fehle ein konkretes Zumutbarkeitsprofil (S. 8
Ziff.
7.3.2).
Auch der Zustand des rechten Knies sei ungenügend abgeklärt worden (S. 8 f.
Ziff.
7.3.3.).
Er leide zudem an einer neurogenen Blasenfunktionsstörung und an einer Verletzung am linken Vorderfuss, welche die Arbeitsfähigkeit zusätzlich beeinträ
chtigten (S. 9 f.
Ziff.
7.3.4.-5.
)
.
Zudem gehe aus der gutachterlichen Feststellung von PD
Dr.
A._
hervor, dass sich das depressive Leiden
chronifiziert
habe
, weshalb nicht von dessen Überwindbarkeit ausgegangen werden könne und das Aus
mass ergänzend abgeklärt werden müsse
(S. 10 f.
Ziff.
7.3.6.).
Hinsichtlich des
Valideneinkommens
sei vom tatsächlich erzielten Jahreseinkommen
bei
der früheren Arbeitgeberin a
uszugehen
(S. 11 f.
Ziff.
8.).
3.
3.1
Streitig und zu prüfen ist, ob sich seit der leistu
ngsverneinenden Verfügung vom 1
0.
Juli 2012 (
Urk.
7/110) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
in rentenrelevanter Weise verändert hat, namentlich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist.
3.2
Die re
ntenverneinende Verfügung vom 1
0.
Juli 2012 (
Urk.
7/110
) beruhte in medi
zinischer Hinsicht im Wesentlichen auf
der
Einschätzung von
Dr.
Z._
und PD
Dr.
A._
vo
m
3.
respektive
4.
und
1
2.
April
20
12
(Urk. 7/84-86
)
,
wobei
damals
den
psychiatrische
n
Leiden keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zuerkannt wurde (vgl.
Urk.
7/88/8,
Urk.
7/109/2-3)
.
Die Gutachter ste
llten
in ihre
r
bidisziplinären
Zusammenfassung (
Urk.
7/86) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):
leichte depressive Episode (
ICD-10
F32.0)
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (
ICD-10
F45.4)
lumbovertebrales
bis
lumbospondylogenes
Syndrom rechtsbetont beid
seits bei
mittelschwerer Spinalkanalstenose L3/L4 beidseits und L4/L5 links mit Verlagerung der Nervenwurzel L5
links ohne Kompression (MRI November
2011) mit normalen neurologischen Befunden und norma
len
EMG- und SEP-Untersuchungen (Januar
2012)
Knieschmerzen beidseits unklarer Ätiologie bei
Status nach Arthro
skopie des rechten Knies am
4.
Januar
2010 mit
Teilmeniskektomie
des medialen
Meniskushinterhorns
mit
leicht pro
gredientem
retropatelläre
m
Knorpelsc
haden (MRI des rechten Knies November 2011 gegenüber April
2010) und
kein Nachweis einer Arth
rose im linken Knie (Röntgen November
2011)
Die Gutachter führten in ihrer Zusammenfassung
bezüglich
der Arbeitsunfähig
keit aus, aus
internistisch-rheumatologischer Sicht benötige der Beschwerde
führer eine Tätigkeit, die auf die eingeschränkte Fu
nktion der L
WS
und des rechten Knies Rücksicht nehme. Eine solche Tätigkeit könne er zu 100 % aus
üben.
Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit wie auch in einer Verweisungstätigkeit.
Demnach könne der Beschwerdeführer aus
bidisziplinärer
Sicht eine adaptierte Tätigkeit
seit dem 2
2.
März 2012
(Datum der psychiatrischen Untersuchung)
zu 80
%
ausüben
(S.
1 f.)
.
4.
4.1
Im Zusammenhang mit der
Neuanmeldung
vom
Februar 2014 (
Urk.
7/134
) fin
den sich folgende medizinischen Berichte in den Akten:
Dr.
med.
B._
,
Facharzt für
Allgemeine
Innere
Medizin und für Rheumatologie, s
tellte in seinem Bericht v
om
7.
Februar 2014 (
Urk.
7/132
) fol
gende Diagnose
n
(S. 1):
chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom bei
Spinalkan
a
lstenose L3/4 und L4/5
Status nach
subtotaler
Laminektomie
L3/4 am 2
5.
Juli 2013
elektrophysiologisch stabiler Befund März 2013
neurogene Harnblasenfunktionsstörung
chronisches
cervicospondylogenes
Syndrom bei
Diskushernie C5/6 rechts mit Reizung C5 rechts
Gonarthrose rechts mehr als links mit
extraartikuläre
m
Kreptieren
im Bereich des Ligamentum
Patellae
beidseits
Status nach
Teilmeniskektomie
rechts Januar 2010
Status nach Kniedistorsion Oktober 2009
reaktive Depression
Tinnitus links
Dr.
B._
führte aus, beim Patienten hätten sowohl die Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates als auch die depressive Stimmungslage deut
lich zugenommen.
Es bestehe daher aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
für
jed
welche
Tätigkeiten
(S. 1).
4.2
4.2
.1
Dr.
Z._
und
PD
Dr.
A._
erstatteten am 1
9.
Mai
respektive
4.
und 2
0.
Juni 2014 ihr Verlaufsgutachten (
Urk.
7/138,
Urk. 7/141, Urk. 7/143)
.
Sie stellten in ihrer
bidisziplinären
Zusammenfassung
vom 2
0.
Juni 2014
(
Urk.
7/143) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
leichte depressive Episode (
ICD-10
F32.0)
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (
ICD-10
F45.4)
verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei
Status nach subtotaler
Laminektomie
L3 und L4 a
m 2
5.
Juli
2013 mit normalen
postoperativen Befunden (MRI Oktober
2013) bei
mit
telschweren Spinalkanalstenosen L3/L4 beidseits und L4/L5 links mit
recessaler
Enge L4 beidseits und L5 links und m
öglicherweise L3 rechts (MRI Juli
2013)
ohne
radikuläre
Zeichen
verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der HWS bei
Diskusprotrusion
C5/C6 rechts mit Einengung des
Neuroforamens
und
möglichem Kontakt zur Nervenwurzel C6
rechts ohne Kompres
sion (MRI August
2013)
ohne
radikuläre
Zeichen
Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des rechten Knies bei
Status nach Arthro
skopie des rechten Knies am
4.
Januar
2010 mit
Teilmeniskektomie
des medialen
Meniskushinterhorns
mit
leicht pro
gredientem Knorpelsc
haden (MRI November 2011 gegenüber April
2010) bei
alters
entsprechendem Röntgenbefund (August 2012)
Die Gutachter führten aus, aus
bidisziplinärer
Sicht könne der Beschwerdeführer eine adaptierte Tätigkeit zu 80 % ausüben
(S. 1)
.
4.
2
.2
Dr.
Z._
führte in ihrem
internistisch-rheumatologischen
Verlaufsgutach
ten
vom 1
9.
Mai 2014
(Urk. 7/138
)
aus
,
in der klinischen Untersuchung sei weiterhin eine Adipositas Grad I vorhanden. Die Untersuchung werde durch erhebliche Gegenspannung stark erschwert. Es fielen
Diskrepanzen
auf.
Der intermittierende Tremor wie auch das intermittierende Schmerzstöhnen würden bei Ablenkung verschwinden
.
Der intermittierend hinkende Gang normalisiere sich bei Ablenkung.
Wegen Gegenspannung sei die Beweglichkeit der LWS und der
Brustwirbelsäule (
BWS
)
nicht prüfbar. Bei der direkten Prüfung de
r Beweg
lichkeit der HWS zeige der Beschwerdeführer
eine deutliche Einschränkung.
Unter Ablenkung normalisiere sich die HWS-Beweglichkeit.
Radikuläre
Zeichen seien nicht vorhanden. Er nehme bei der Untersuchung spontan den
Langsitz
ein, was eine wesentliche lumbale Kompression ausschliesse (S. 42
Ziff.
10 Mitte).
Dr.
Z._
führte aus, alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweg
lich.
Synovitiden
oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die beiden Knie
krep
i
tierten
nicht bei der Prüfung der Knie-Beweglichkeit in der Bauch- beziehungsweise Rückenlage. Die Bioimpedanz-Analyse zeige trotz der Adipo
sitas eine
erfreulich grosse Muskelmasse von 49
%
,
welche den Normwert von 40
%
weit übertreffe. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom April 2012 habe die Muskelmasse um 2
%
beziehungsweise drei Kilo zugenommen. Dem ent
spreche, dass er angebe, neu täglich zwischen 20 bis 45 Minuten ein
Heimpro
gramm
zu absolvieren, sowie weiterhin täglich ein bis zwei Stunden lang zu spazieren.
Eine lang andauernde körperliche Schonung könne aus der Zunahme seiner Muskelmasse
keinesfalls abgeleitet werden
(S. 42 unten).
Der bildgebende Befund der HWS (August 2013) sei keinesfalls gravierend. Um dem Beschwerdeführer nicht Unrecht zu tun, würden diese Befunde unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt, obwohl dies durchaus diskutiert werden könne. Die neue Funktionseinschränkung der HWS führe nicht zu einer wesentlichen zusätzlichen Einschränkung
.
Die MRI-Unter
suchung der LWS (Oktober 2013) habe normale postoperative Befunde gezeigt
(S. 43 oben).
Die vorhandenen Befunde erklärten das Ausmass der Beschwerden indessen nicht. Im Vergleich zur früheren Untersuchung habe seine Muskelmasse
um
2
%
zugenommen. Ausserdem habe sich die
Dolorimetrie
normalisiert. Der Beschwerdeführer zeige auch keinen pseudopositiven
Lasègue
mehr. Es sei daher eher zu einer Besserung des Gesundheitszustandes gekommen und kei
nesf
alls zu einer Verschlechterung
(S. 43 Mitte)
.
Aus rheumatologischer Sicht habe es keine Ursache für die deutlich
verminderte Handkraft beidseits gegeben. Hier habe sicher eine Selbstlimitierung bei der Messung bestanden. Sogar Patientinnen mit einer fortgeschrittenen
erosiven
rheumatoiden Arthritis mit verkrüppelten Händen erreichten in der Regel eine höhere Handkraft.
Keinesfalls wäre mit der demonstrierten Handkraft das Lenken eines Autos möglich, was er doch regelmässig mache (S. 43 unten).
Dr.
Z._
führ
te aus,
de
r
Beschwerdeführer
sei durch die eingeschränkte Funktion der HWS, der LWS und des rechten Knies limitiert. Gemäss der Empfehlungen der
SIM
sei
hinsichtlich des Rückens zu beachten, dass
Rücken
funktionseinschränkungen
sich je nach Art und Ausmass unterschiedlich auf die Fähigkeit auswirkten, häufig Lasten ohne Hilfsmittel zu heben und zu tra
gen. Bei HWS-Problemen seien oft zusätzlich Überkopfarbeiten sowie Vibra
tionen zu meiden. Das längere Verharren in
vornübergeneigter
Haltung sei zu vermeiden. Ebenso seien unerwartete, asymmetrische Lasteinwirkungen auszu
schliessen. Eher günstig seien wechselbelastende Tätigkeiten. Aus Gonarthrosen mit Gelenkinstabilität könnten sich auch Einschränkungen für das Besteigen
von Leitern und Gerüsten, das Arbeiten in kauernder, kniender oder (bedingt) stehender Position sowie das Gehen in unebenem Gelände, längeres Abwärtsge
hen oder Hinunterspringen ergeben. Meist würden sich keine Einschränkungen für wechselbelastende Tätigkeiten und für im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten ohne Zwangshaltung für das betroffene Bein respektive genügende Beinfreiheit für Spontanbewegungen ergeben. Der Beschwerdeführer könne Lasten bis zu 15
kg heben oder tragen (leichtes bis mittelschweres Belastungsniveau). Tätigkei
ten, die diesem Profil entsprächen, könne er zu 100
% ausüben bezogen auf ein Pensum von 100
%
. Die neue Funktionseinschränkung im Bereich der HWS führe nicht zu wesentlichen zusätzlichen Einschränkungen, da bereits im April 2012 eine Funktionseinschränkung im Bereich der LWS bestanden habe (S. 44 f. Ziff.
11.4).
Dr.
Z._
führte aus, e
s sei zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes
des Beschwerdeführers
gegenüber der Beurteilung im früheren Gutachten vom April 2012 gekommen.
Weiterhin sei der Beschwerdeführer ab Oktober 2009 in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr arbeitsfähig, in einer angepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit sei er dagegen zu 100
%
arbeitsfähig bezogen auf ein Pensum von 100
%
.
Das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers sei insgesamt hoch (S. 46
Ziff.
13).
Der Beschwerdeführer mache zwei- bis dreimal täglich zu Hause gymnastische Übungen. Täglich mache er Spaziergänge von ein bis zwei Stunden Dauer. Am Sonntag (Vortag der Untersuchung) sei er zwischen 7
.00
und 7.30
Uhr aufge
standen, habe Kaffee getrunken und alle Medikamente geschluckt. Dann sei er draussen ein
e
halbe Stunde lang allein an einem Fluss
spazieren gegangen und gegen Mittag habe er Besuch von vier Familienmitgliedern gehabt. Die Schwiegertochter habe für alle gekocht
,
und sie hätten alle zusammen gegessen. Der Besuch sei gegen 15.30 Uhr gegangen
,
und dann sei er mit seiner Frau noch eineinhalb
S
tunden lang spazieren gegangen. Die Schwiegertochter habe das Nachtessen zubereitet und dann hätten sie alle zusammen gegessen.
Danach habe er ferngesehen und gegen 22.00 Uhr habe er sich zum Schlafen ins Bett gelegt. Er habe einen Führerausweis, besitze jedoch kein Auto
,
könne jedoch das Auto des Sohn
es verwenden (S. 32
Ziff.
7.2).
4.2.3
PD
Dr.
A._
fü
hrte in seinem psychiatrischen Verlaufsg
utachten vom
4.
Juni 2014
(
Urk.
7/141)
aus, der Explorand habe keinerlei Auffassungsstörungen gezeigt, und auch die restlichen kognitiven Funktionen, insbesondere auch die mnestischen Funktionen hätten weiterhin nicht eingeschränkt geschienen. Die Intelligenz habe in der Bandbreite der Norm gelegen.
Der Explorand habe gut kooperiert und sei jederzeit freundlich und höflich zuge
wandt geblieben
. Es habe sich aber erneut eine doch recht ausgeprägte Verdeutlichungstendenz gezeigt
. Der Explorand habe
beim Erzählen über seine Schmerzen
oftmals geseufzt,
sich dabei mit den Händen
oft am Rücken gehalten und sich
über das Gesicht gestrichen.
Eine Aggravation oder eine Begehrlichkeit hätten aber zu keinem Zeitpunkt bestanden
(S.
5 f. unten).
PD
Dr.
A._
führte aus,
i
n der hiesigen Untersuchung habe der Explorand prak
tisch identische objektive Befunde wie jene, die
im Gutachten vom April 2012 aufgeführt worden seien, gezeigt. Erneut könne gesagt werden, dass die detailliert aufgeführten objektiven Untersuchungsbefunde untermauerten, dass die depressive Störung nicht über
ein leichtes Ausmass hinausgehe
. Insbeson
dere diejenigen objektiven Parameter, die sehr gut die in
nerpsychische Vitalität objekti
v abzubilden vermö
cht
en, zeigten wiederum maximal leicht psychopa
thologische Auslenkung, so der Gesichtsausdruck, die Psycho- und
Sprachmo
torik
, die Affektverarmung und die affektive Schwingungsfähigkeit, während beispielsweise kognitive Funktionen wie auch Denktempo nicht beeinträchtigt gewesen seien (S. 8 oben).
Auch könne heu
t
e
gesagt werden, dass wenn man sich alleine auf die subjekti
ven Angaben des Exploranden abstützen würde, man eventuell versucht wäre, hier eine mittelgradige depressive Episode zu diagnostizieren
. Mit seinen sub
jektiven Angaben habe der Explorand zwar auch heute zunächst die
Kardinal
kriterien
für eine depressive Episode gemäss ICD
-
10 erfüllt, doch seien
seine subjektiven Angaben erneut vor dem Hintergrund einer nicht übersehbaren Verdeutlichungstendenz
zu interpretieren, die im Rahmen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung vorzuliegen scheine. Ebenfalls seien diese Angaben vor dem Hintergrund eines Alltags zu interpretieren, der für den Explo
randen
in nachvollziehbarer Weise nach 20-jähriger Berufsanamnese in der Schweiz als weiterhin inhaltslos imponiere, so dass es schlicht wenig Situationen gebe, die ihn erfreuen könnten.
Ein weiterer Grund für die Diskrepanzen zwischen den objektiven Unter
suchungs
befunden und den subjektiven Angaben des Exploranden liege mit einiger Wahrscheinlichkeit in der nun doch länger dauernden
Dekondi
tionierung
vom Arbeitsplatz, das heisse der Explorand, dessen Alltag wenig inhalts
reich gestaltet sei, sehe sich viel stärker auf seine Schmerzen zurückge
worfen und nehme diese sodann entsprechend stärker und über Gebühr wahr, was mit ein Grund für die erwähnten Diskrepanzen sei
(S. 8 Mitte).
PD
Dr.
A._
führte aus, zusätzlich zur depressiven Episode könne heute die anhaltende
somatoforme Schmerzstörung
bestätigt werden. Der Explorand
erfülle hier im Grund genommen sämtliche Eingangskriterien für diese Diagnose. So lägen emotionale und psychosoziale Konflikte und Belastungen vor, der Explorand scheine in diesen Schmerzen ganz gefangen zu sein, die Schmerzen schienen einem bewusstseinsfernen Mechanismus zu unterliegen
,
und
er zeige eine sehr deutliche Schmerz- und Symptomausweitung und auch eine entsprechend verdeutlichende und ausgestaltende Schmerzbeschreibung während der hiesigen Untersuchung
(S. 9 Mitte).
Andere psychiatrische Diagnose-Entitäten lägen weiterhin nicht vor. Insbeson
dere liege keine Persönlichkeitsstörung vor. Der Explorand habe in der hiesigen Untersuchung keinerlei interaktionelle Schwierigkeiten und die persönliche Anamnese wie auch die Berufsanamnese hätten sehr
stabile und konstante
Beziehungsgestaltungen gezeigt.
Zu den Funktionsfähigkeiten aus psychiatrischer Sicht sei auch heute zu sagen, dass gemäss versicherungsmedizinischen Richtlinien
SIM
beim Vorliegen einer leichten depressiven Episode qualitative Funktionseinbussen in der Höhe von 20
%
attestiert werden könnten (S. 9 unten).
Zu den
Foersterkriterien
könne gesagt werden,
es lägen
eine l
eichte psychische Komorbidität
und chronische körperliche Erkrankungen vor. Es sei nicht zu einem sozialen Rückzug gekommen, der Explorand teile mit, dass er sich mit einigen Kollegen in einer gewissen Regelmässigkeit treffe und regelmässigen Kontakt zu seinen Familienangehörigen pflege. Die Schmerzen bestünden nun seit bald drei Jahren. Er nehme monatliche Termine bei
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Psychiatrie und für Psychotherapie,
wa
h
r. Es seien damit ein
zelne dieser
Foersterkriterien
teilweise erfüllt, so dass dem Beschwerdeführer
nicht mehr eine vollumfängliche Willensleistung zugemutet werden könne, um seine Körperschmerzen aktiv zu überwinden. Aus den daraus resultierenden Funktionseinbussen seien aber bereits diejenigen mitberücksichtigt, die sich aus der leichten depressiven Episode ergäben. Sie seien also sehr geringfügig (S. 10 Mitte).
Hinsichtlich
des Berichts
von
Dr.
C._
vom 2
1.
Juni 2012
führte PD
Dr.
A._
aus,
dass diese von einer Depression von „erheblicher Schwere“ spreche, ohne dass aber irgendeine klare Bezeichnung des Schweregrades oder ein ICD-10 Code mitgeliefert werde. Im Psychostatus fänden sich zur Affektivität Angaben, dass der Patient affektiv deprimiert sei, aber affektiv gut schwingungsfähig. Ansonsten fänden sich zur Gr
undstimmung keinerlei objektive
Untersuchungs
befunde, sondern hauptsächlich subjektive Angaben des Exploranden. Die wenigen mitgelieferten Untersuchungsbefunde könnten nicht aufzeigen,
dass hier eine Depression von „erheblicher Schwere“ vorliege
.
Ebenso wenig könnten
sie die hohe attestierte Arbeitsunfähigkeit von 90
%
in der angestammten Tätigkeit beziehungsweise von 50
%
in einer adaptierten Tätigkeit untermauern. Vor diesem Hintergrund sei dieser Bericht von
Dr.
C._
, den sie auf ausdrückli
chen Wunsch des Patienten verfasst habe, aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht verwertbar (S. 12 Mitte).
4.3
Die Ärzte des
Zentrums für Paraplegie
,
D._
, stellten in ihrem Bericht vom
12. September 2014 (Urk. 7/157/1-2)
nach durchgeführter neurolo
gischer und neurophysiologischer
Untersuchung vom 1
1.
September 2014
fol
gende Diagnosen (S. 1):
Lumboischialgie
bei Spinalkanalstenose L3/4 und L4/5 mit
rezessaler
Enge L4 beidseits und L5 links sowie leicht progredienter
rezessaler
Enge L3 rechts
Status nach subtotaler
Laminektomie
L3/4 am 2
5.
Juli 2013
Status nach Nervenwurzelblock C5 rechts am 2
9.
August 2013
elektrophysiologisch stabiler Befund (März 2013)
MR-t
omographisch leichte Progredienz
(Februar 2013)
Harnblasen- und Sexualfunktionsstörung unklarer Ätiologie
Harnblasenentleerung per
urethram
Video-
Urodynamik
April 2013: Hypo- bis
normokapazitive
,
hyper
sensitive
und überaktive Harnblase mit
Detrusor-Sphinkter-Dyssyner
gie
Urethro
-Zystoskopie/Harnblasenspülzytologie April 2013: Kein
Malig
nitäts
nachweis
unter
antimuskarinerger
Therapie mittels
Toviaz
4 mg/d seit dem 1
8.
April 2013
foraminale
Diskushernie C5/6 rechts mit Kontakt zur Nervenwurzel mit Status nach Infiltration C6 rechts am 2
9.
August 2013
Verdacht auf
extraartikuläres
Krepitieren
i
m Bereich des Ligamentum
patellae
beidseits
Status nach intraartikulärer
Kortisoninfiltration
Knie rechts Novem
ber 2010
Status nach Kniearthroskopie mit
Teilmeniskektomie
rechts (
Hinter
horn
medial) Januar 2010 bei Status nach rechtsseitiger
Kniedistor
sion
Oktober 2009
Die Ärzte führten aus, d
ie Zuweisung des Patienten sei durch die Kollegen der Urologie erfolgt, bei nach wie vor vorhandenen immobilisierenden und invali
disierenden Schmerzen mit
Lumboischialgien
vorwiegend ins rechte Bein aus
strahlend. Die letzten Messungen diesbezüglich seien vor etwa drei Monaten erfolgt, welche damals unauffällig gewesen seien.
Die Ärzte führten aus,
i
m Verlauf der letzten drei Monate gebe es keinen Anhalt auf eine akute Verschlechterung der Beschwerden. Neurologisch und neurophy
siologisch zeigten sich stabile Befunde
(S. 2 unten)
.
4.
4
Die Ärzte des Zentrums für Paraplegie,
D._
, stellten in ihrem Bericht vom 2
1.
Oktober 2014 (
Urk.
7/157/6-7) folgende Hauptdiagnosen (S. 1):
neurogene Blasenfunktionsstörung bei Diagnosen 2 und 3
Lumboischialgie
bei Spinalkanalstenose L3/4 und L4/5 mit
rezessaler
Enge L4 beidseits und L5 links sowie leicht progredienter
rezessaler
Enge L3 rechts
Status nach
Con
t
usio
spinalis
Juli 2007
Polydipsie (Differenzialdiagnose Diabetes
insipidus
)
Status nach Transposition der
Tuberositas
links wegen habitueller
Patellaluxation
2000
Status nach
Bandrekonstruktion
des oberen Sprunggelenkes (OSG)
rechts und
Ga
nglionex
zision
2000
Die Ärzte führten aus, in
der letzten
urodynamischen
Untersuchung im Mai 2014 habe sich unter
antimuskarinerger
Therapie mit
Toviaz
eine
hyperkapazi
tive
, hyposensitive und
akontraktile
Harnblase gefunden. Der Patient sei
daher zumindest ergänzend auf die Durchführung des intermittierenden
Selbstkathe
terismus
angewiesen
(S. 2)
.
4.
5
Die Ärzte der Orthopädie,
D._
, stellten in ihrem Bericht vom 4.
Dezember 2014 (
Urk.
7/159)
die gleichen Diagnosen wie die Ärzte des
Zentrums für Paraplegie
in ihrem Bericht vom
12. September 2014
(S. 1,
vgl. vorstehend E. 4.
3
).
Sie führten aus, der Patient habe über eine unveränderte Schmerzsymptomatik berichtet, vor allem lokalisiert in der unteren Lendenwirbelsäule, im Nacken und über das bekannte rauschende Geräusch im linken Ohr. Zudem habe sich die urogenitale Funktion nicht verändert (S. 2 oben).
Am
2.
Dezember 2014 sei ein MRI der LWS
durchgeführt
worden. Es habe sich im Vergleich zum
1.
Oktober 2013 keine wesentliche Befundänderung ergeben
(S. 2).
4.
6
Dr.
C._
stellte in ihrem Bericht
vom 10. Februar 2015 (Urk. 7/164)
folgende Diagnosen (S. 2):
m
ittelgradige depressive Episode im Rahmen einer
chronifizierten
Depression (
ICD-10
F33.11) und einer Schmerzstörung bei Status nach einem Unfall am Arbeitsplatz mit Kniedistorsion rechts
am 2
2.
Oktober 2009
mit medialer Meniskusruptur und
Lumboischialgien
bei
Nerven
wurzelkom
pression
(
Rezessusstenose
L3/L4 und L4/5)
h
ypochondrische Störung im Zusammenhang mit eine
m
wahrscheinlich
benignem
Hirntumor
Dr.
C._
führte aus,
in
der angestammten Tätigkeit bestehe
eine Arbeits
un
fähig
keit von etwa 90 % und
in einer behinderungsangepasst
en Tätig
keit eine solche von etwa
70 %. Aus psychiatrischer Sicht sei eine leichte körper
liche Tätigkeit ohne Stress und Leistungsdruck ca. 1 bis 2 Stunden pro Tag möglich.
Wegen der somatischen Problematik sei dies offenbar nicht möglich, da der Beschwerdeführer nach ein paar Minuten Anstrengung starke pulsierende Kopfschmerzen, wahrscheinlich wegen
des Hirntumors
,
spüre (S. 3).
Der Beschwerdeführer stehe seit Januar 2012 wegen einer psychischen Proble
ma
tik im Rahmen der schweren körperlichen Problematik und existenzi
ellen Ängsten in ihrer psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung. In der Verlaufszeit von einem Jahr (seit ihrem Bericht vom 2
2.
Januar 2014) hätten
sieben Gespräche
stattgefunden.
Es sei unter der antidepressiven medikamentösen- und Gesprächstherapie nur zu einer leichten Besserung des psychischen Zustandes gekommen, weil die somatische Problematik überwiege und eine tiefe Stimmung und Ängste verur
sache.
Neben hypochondrischen Ängsten, die mit körperlichen Beschwerden zur Erhöhung der Unruhe führten, kämen noch Zukunftsängste hinzu. Der Beschwerde
führer habe berichtet, er würde zu Hause nur schweigen. Die Unge
wissheit wegen des Hirntumors habe ihn verängstigt, gelähmt und nervös gemacht.
Dazu müsse er öfters auf die Toilette und die Beine
täten ihm
sehr weh, rechts mehr als links. Im Nacken spüre er einen Krampf sowie ständiges Ohrensausen links.
Er
habe berichtet, er sc
hlafe schlecht in der Nacht und
sei dann
tagsüber
sehr müde und vergesslich. Er denke ständig negativ. Wegen der Nervosität habe er einen trockenen Mund. Er sei ganz kaputt (S. 1 unten).
4.
7
Dr.
med.
E._
, Teamleisterin Rehabilitation,
D._
, stellte in
ihrem Bericht vom 1
7.
Februar 2015 (
Urk.
3/4)
folgende Diagnosen (S.
1 f.):
chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom bei
Spinal
kanalste
nose
L3/4 und 4/5 mit/bei:
Status nach subtotaler
Laminektomie
L3/4 Juli 2013
CT-gesteuerte Facettengelenksinfiltration L5/
S1 beidseits am 1
3.
Ja
nuar 2015: N
ur zwei Tage Schmerzreduktion
CT-gesteuerte Facettengelenksinfiltration L3/4 und 4/5
beidseits am 1
0.
Dezember 2014: K
eine Schmerzreduktion
Osteochondrose
LWK5/S1,
Osteophyten
ventral L2-5 (Röntgen LWS
1.
Oktober
2013)
segmentale Segmentdegenerationen,
breitbasige
Diskusprotrusion
ohne Neurokompression, leichte Facettengelenksdegeneration L3/4,
Anulus
fibrosis
-Riss BWL 4/5 und Kontakt der
Diskusprotrusion
zur
Wurzel L5 links
rezessal
, Wurzeltaschenzysten Höhe SWK1/2 (MRI LWS
1.
Oktober 2013)
vorbestehend mögliche Reizung L5-Wurzel links
rezessal
aufgrund von
Spondylarthrose
(ansonsten keine wesentliche Befundänderung zum
1.
Oktober 2013, MRI LWS
2.
Dezember 2014)
CT-gesteuerte Nervenwurzelinfiltration Höhe L4/5 mit 40 mg
Kenaco
rt
und
Naropin
1
4.
Februar 2012: K
eine anhaltende
Schmerz
reduktion
CT-gesteuerte
epidurale
Infiltration Höhe L3/4 mit 40 mg
Kenacort
und
Naropin
: Keine anhaltende Schmerzreduktion (Dezember 2011)
unauffällige
r
neurologisch-neurophysiologische
r
Untersuc
hung Mai 2014 und September 2014
: leichtgradig verlängerte
Tibialis
SEPs
symptomatische
Ingui
n
alhernie
rechts
neurogene Harnblasenfunktionsstörung
Harnblasenentleerung ausschliesslich willkürlich per
urethram
seit Mai 2014 mit Status nach temporärem ergänzenden intermittierenden Selbstkatheterismus
unter Therapie mit
Toviaz
8 mg/d seit Mai 2014
Urodynamik
Mai 2014:
H
yperkapazitive, hyposensitive und
akon
traktile
Harnblase
Status nach T
herapie mit
Emselex
2007
Status nach rezidivierenden Harnwegsinfektionen
Distal betonte Monopare
se L4/S1 links (DD: Konversions
syndrom
)
bei Sta
tus nach
Contusio
spinalis
Juli 2007
neurologische/neurophysi
ologische Untersuchung Mai 2009:
Dis
krete Schädigung des
Nervus
i
schiadicus
; ansonsten unauffälliger Befund
substituierte Hypothyreose
Status nach Transposition der
Tuberositas
tibiae
links 2000 bei habitu
eller
linksseitiger
Patellaluxation
Status nac
h OSG
-Bandrekonstruktion sowie
Ganglionexzision
rechts 2000
Hamartom
der Hypophyse (klinisch stumm)
Verdacht auf
extraartikul
äres
Krepitieren
im Bereich Ligamentum
patellae
beidseits
Status
nach erfolgloser intraartikulärer
Kortisoni
nfiltration
rechtes Knie am 1
5.
November 2010
Status nach Kniearthroskopie rechts mit
Teilmeniskektomie
Hin
t
er
horn
medial am
4.
Januar 2010 bei
Status nach Kniedistorsion rechts am 2
2.
Oktober 2009 mit media
ler Meniskusruptur
Vorderfussschmerzen linksbetont mit/bei
degenerativen Veränderungen des MTP
Dig
. I links (Röntgen Fuss links Januar 2015)
Dr.
E._
führte aus, es sei eine Wi
e
dervorstellung zur Besprechung der konven
tionellen Bildgebung erfolgt. Der Patient habe nun eine Serie Physiotherapie gehabt, von welcher er profitiert habe. Er benötige jedoch noch eine zweite Verordnung. Nach wie vor habe er
Vorderfusschmerzen
links sowie
multiloku
läre
Beschwerden im Bereich der Knie, Hüften, des gesamten Rückens und des Kopfes. Eine entsprechende Abklärung wegen eines
cerebralen
Tumors
seien
im
F._
im Gange. Bildgebend habe sich eine MTP
I
Arthrose links gezeigt. Es sei dem Patienten eine
Verordnung zur Anpassung des vorhandenen Schuhwerks inklusive Abrollhilfe und retrokapitale Abstützung ausgehändigt worden. Die zusätzliche medikamentöse Analgesie bringe eine Schmerzreduktion. Eine zweite Physiotherapieverordnung
sei aus
gehändigt worden.
Es seien im Rahmen ihrer Sprechstunde keine Termine mehr geplant (S. 3).
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer rentenanspruchsverneinenden Verfü
gung (
Urk.
2)
auf die
Verlaufsgutachten von
Dr.
Z._
und PD
Dr.
A._
vom 1
9.
Mai, respektive
4.
und 2
0.
Juni 2014 (vgl. vorstehend E.
4.2
)
,
erachtete aber die von psychiatrischer Seite her
diagnostizierten
Ein
schränkungen
als derart gering, als
sie von einer vollständigen Überwindbarkeit dieser
,
und damit von einer
seit letztmaliger Rentenprüfung
nach wie vor beste
henden vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausging (vgl. vorstehend E. 2.1).
Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend,
sein Gesundheitszustand habe sich seit der letztmaligen Begutacht
ung im Jahr 2012 verschlechtert
,
und auf das Verlaufsgutachten von
Dr.
Z._
und PD
Dr.
A._
könne nicht abge
stellt werden
(vorstehend E. 2.2).
5.2
Diese Einschätzung vermag nicht zu überzeugen. Vielmehr kann auf
das rheuma
tologische
Verlaufsg
utachten von
Dr.
Z._
vom Mai 2014 (vorste
hend
E. 4.2.2
)
abgestel
lt werden. So wurden die vom Beschwerdeführer
geklagten Beschwerden berücksichtigt
,
und die Gutachter
in
setzte
sich
mit diesen und dem Verhalten des Beschwerdeführers
umfassend auseinander.
Dr.
Z._
begründete ausführlich, wie si
e zu ihrer Beurteilung gelangte
. Das Gutachten
wurde sodann in Kenntnis der wesentlichen
Vorakten
abgegeben, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfol
gerung ist in nachvollziehbarer Weise begründet. Die Anforderungen an eine beweiskräft
ige Expertise (vorstehend E. 1.8
) sind daher erfüllt.
Soweit
der Beschwerdeführer geltend macht,
Dr.
Z._
hätte lediglich eine veraltete Bildgebung vorgelegen, ist zu beachten, dass das im Dezember 2014 durchgeführte MRI der LWS keine neuen Erkenntnisse
brachte (vgl. vorstehend E. 4.
5
) und
auch
med.
pract
.
G._
, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie
des Bewegungsapparates, Regi
onaler Ärztlicher Dienst (RAD),
im
November 2014
zusätzliche medizinisch-technische Untersuchungen für nicht indiziert
erachtet
(vgl.
Urk.
7/166/2).
Dr.
Z._
formulierte ihr
Leistungspro
fil
unter Berücksichtigung der strukturellen Veränderungen im Bereich der HWS, LWS und des rechten Knies
. Dass sie sich dabei an den
E
mpfehlungen der SIM orientierte,
wie der Beschwerdeführer bemängelte (vgl. vorstehend E. 2.2),
ist ohne Belang.
Weiter berichtete
Dr.
Z._
von Diskrepanzen anlässlich der Untersuchung
und verwies überdies auf
den grossen Anteil und
die Zunahme
von
Muskel
masse
im Vergleich zur letzten Untersuchung und darauf, dass von keiner lang andauernde
n
körp
erlichen Schonung ausgegangen werden könne.
Auch die Ärzte des Zentrums für Paraplegie,
D._
, führten im Sep
tember 2014 nach durchgeführter neurologischer und neurophysiologischer Abklärung des Beschwerdeführers
aufgrund der von ihm beklagten
Lumbo
ischialgien
aus,
die letzten diesbezüglichen Messungen seien unauffällig gewe
sen
.
Im
Verlauf der letzten drei Monate gebe es keinen Anhalt auf eine akute Verschlechterung der Beschwerden und neurologisch und neurophysiologisch hätten sich stabile Befunde gezeigt (vorstehend E. 4.3).
Die
neurogene Harnblasenfunktionsstörung
erscheint unter entsprechender medi
kamentöser Therapie kontrolliert und eine
diesbezügliche
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist den entsprechenden medizinischen Berichten nicht zu entnehmen (vgl. vorstehend E. 4.4
und E. 4.7
)
. Auch
h
insichtlich des
geltend gemachten
Vorderfussleiden
s
kann der Beschwerdeführer keine weitergehenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit für sich ableiten.
So wurde
er
mit ent
sprechendem Schuhwerk versorgt und die Behandlung wurde damit als beendet angesehen
(
vgl. vorstehend E. 4.7)
.
Auch betreffend des
Harmatoms
wurde in den ärztlichen Berichten von keinen Einschränkungen berichtet, dieses wurde
vielmehr
als klinisch stumm bezeich
net
(vgl. vorstehend E. 4.7) und wurde
entgegen den nicht fachärztlichen Aus
führungen von
Dr.
C._
(vgl. vorstehend E. 4.6
)
hierzu nirgends in Verbindung
gebracht
mit den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kopfschmerzen
schon nach ein paar Minuten der Anstrengung
oder
mit
anderen gesundheitli
chen Beeinträchtigungen
.
Weiter vermag auch die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch
Dr.
B._
(vorstehend E. 4.1) das Gutachten von
Dr.
Z._
nicht in Zweifel zu ziehen
,
hat das Gericht doch in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
5.3
Zu prüfen ist
weiter
, ob
in psychiatrischer Hinsicht eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist und ob daraus
invalidenversicherungs
rechtlich
relevante Auswirkungen resultieren.
Betreffend die Entwicklung des psychischen Gesundheitszustandes kann
grund
sätzlich
auf das psychiatrische
Verlaufsgutachten
von
PD
Dr.
A._
vom Juni 2014 (vorstehend E. 4.2
.3
), welches die Anforderungen an eine beweiskräft
ige Expertise
(vorstehend E. 1.
8
)
ebenfalls
erfüllt, abgestellt werden.
PD
Dr.
A._
stellte
in seinem Verlaufsgutachten vom Juni 2014
die gleichen Diagnosen wie bereits in seinem Gutachten vom
3.
April 2012 (
vgl.
Urk.
7/85 vgl. vorstehend E. 3
.
2
). Aus den Diagnosen einer leichten depressiven Episode (ICD-F32.0) und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) leitete er wie bereits im April 2012 eine generelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20
%
ab.
Er
erachtete die
ihm vorliegenden
Ausführungen der behandelnden Psychiaterin
Dr.
C._
für versicherungsmedizinisch nicht verwertbar und begründete diese Einschätzung in nachvollzie
h
barer Weise. Es ist ihm deshalb auch nicht vorzu
halten, dass er auf eine Kontaktaufnahme mit
Dr.
C._
verzichtet hat, gab sie doch auch in ihrem Bericht vom Februar 2015 (vorstehend E. 4.
7
), der ebenfalls auf ausdrücklichen Wunsch des Beschwerdeführers verfasst wurde, dessen sub
jektive Beschwerdeschilderungen wieder
, ohne diese zu hinterfragen.
Im Übrigen stehen die
lediglich sieben Mal im Jahr stattfindende
n
Konsul
tationen
in keinem Verhältnis
zum
Ausmass
der attestierten
Arbeitsunfähigkeit und
Dr.
C._
vermischt
e
somatische mit psychiatrischen Diagnosen. Zudem
findet sich ein Teil ihrer Ausführungen
hinsichtlich der somatischen Diagnosen in keinem der
fachärztlichen Berichte wieder
und
entbehrt damit jeder Grund
lage
.
Weiter ist zu beachten, dass es
gemäss
Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon
kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber
abschliessend
und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizi
nisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeits
unfähigkeit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt.
Vielmehr hat die rechtsanwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3).
Hinsichtlich der erneut
von PD
Dr.
A._
diagnostizierten leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0) ist der Beschwerdegegnerin dahingehend zu folgen, dass dieser aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht
keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen werden
kann
(vgl.
auch
Urteil 9C_176/2011 vom 2
9.
Juni
2011 in E. 4.3).
So
hat das Bundesgericht wiederholt festgestellt, dass leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
gelten (vgl. etwa Urteil 9C_266/2012 vom 2
9.
August 2012 E. 4.3.2 und Urteil 9C_302/2012 vom 13.
August 2012 E. 4.3.2).
5.4
Zu beachten ist
hingegen
, dass nach neuer Praxis des Bundesgerichts die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung nur dann zur Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades führt, wenn einerseits die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen
Anspruchs
grundlage
im Einzelfall anhand der
Standardindikatoren
schlüssig und wider
spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind, und andererseits ke
ine Ausschlussgründe vorliegen
(vgl. vorstehend E.
1.3
).
Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Kons
tellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der
Invali
ditätsbemessung
, Schaffhauser/
Schlauri
,
Hrsg., Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, St. Gallen 2003, S. 92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn:
eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angege
ben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt
; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird;
demonstrativ vorgetra
gene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Ein
schränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist
(siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Körper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochenschrift 1997, S.1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckler und Foerster; BGE 131 V 51).
5.5
Insbesondere
Dr.
Z._
berichtete in ihrem Verlaufsgutachten vom Mai 2014 (vgl. vorstehend E. 4.2.2) von erheblichen Diskrepanzen anlässlich der durch
geführten Untersuchung. So seien der intermittierende Tremor und das Schmerzstöhnen bei Ablenkung verschwunden, wie sich auch der hinkende Gang
und die Beweglichkeit der HWS
bei
Ablenkung
normalisiert hätten
. Des Weiteren berichtete
Dr.
Z._
über eine deutlich verminderte Handkraft, die nicht zu erklären gewesen sei.
Auch PD
Dr.
A._
berichtete von einer doch recht ausgeprägten Verdeutlichungstendenz (vgl. vorstehend E. 4.2.3).
Dem Gutachten lässt sich ein ho
hes Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers entnehmen. S
o macht er zwei bis dreimal täglich zu Haus
e
gymnastische Übungen und Spaziergänge von ein bis zwei Stunden Dauer
, trifft sich
regel
mässig
mit Familienangehörigen und Kollegen.
Zusammenfassend liegt hier der Ausschlussgrund
gemäss
BGE 141 V 281 (vgl. vorstehend E. 1.4) vor, bei einer weitgehend normalen Freizeitgestaltung und intakt
em sozialen Umfeld. Mithin hat
die
Beschwerdegegnerin
der somatofor
men Schmerzstörung
im Ergebnis
zu Recht keine Einschränkung der Arbe
itsfä
higkeit beigemessen
.
5.6
Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass
sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
seit der
rentenanspruchsverneinenden Verfügung vom 1
0.
Juli 2012 (
Urk.
7/110)
weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht in invalidenversicherungsrechtlich relevanter Weise verändert respektive ver
schlechtert hat.
Es sind zwar aus somatischer
Sicht
neue Diagnosen
hinzuge
kommen
, jedoch ist davon auszugehen, dass hieraus keine weitergehende Ein
schränkung des von
Dr.
Z._
und PD
Dr.
A._
formulierten
Belastungs
profils
resultiert.
Es ist demnach nach
wi
e vor davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer
eine behinderungsangepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % zumutbar ist.
6.
6.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Ein
kommens
entwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt
worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein
lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
6.2
Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gegeben
heiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns, mithin auf das Jahr 2014, abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222).
Der Beschwerdeführer arbeitete
vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2009
bei der
Y._
und erzielte im Jahr 2008 ein Einkommen von
Fr.
79‘307.-- (IK-Auszug,
Urk.
7/146).
Dies ergibt unter Berücksichtigung der Nom
inallohnent
wicklung im Jahr 2009 von 2
%
, im Jahr 2010 von 0.7
%
(Die Volkswirtschaft 6-2012, S. 95 Tabelle B 10.2
,
lit
. F)
im Jahr 2011 von 1.0
%
, im Jahr 2012 von 0.7
%
und in den Jahren 2013 und 2014 von 0.5
%
(vgl. Schweizerischer Lohnindex nach Branche; Index und Veränderungen auf der Basis 2010 = 100 %, www.b
fs.admin.ch, Bereich Baugewerbe,
lit
. F Ziff. 41-43
) ein
massgebendes
hypothetisches
Vali
denein
kommen
von rund
Fr. 83‘680
.-- im
Jahr 2014 (Fr. 79‘307.-- x 1.020 x 1.007 x 1.010 x 1.007 x 1.005 x 1.005
).
6.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhe
bungen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40
Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/
bb
, 124 V 321 E
. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
6.4
Das im Jahr
2012
von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 5‘210.-- (
LSE
2012
, S. 35, Tabelle TA1, Niveau 1). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Normalarbeitszeit; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten, betriebsübliche Wochenarbeitszeit), der
Nominallohnent
wicklung
von 0.7 % im Jahr 2013 und von 0.8 % im Jahr 2014 (vgl. Schweize
rischer Lohnindex nach Branche; Index und Veränderungen auf der Basis 2010 = 100 %, www.bfs.admin.ch, Total) ergibt sich ein hypothetisches
Invali
denein
kommen
von rund
Fr. 66‘158.--
im Jahr 2014 (Fr. 5‘210.-- x 12 :
40 x 41.7 x 1.007 x 1.008
).
6.5
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
V
orliegend erscheint der von der
Beschwerdegegnerin
gewährte zusätzliche leidensbedingte Abzug von 10
%
der Situation des Beschwerdeführers für angemessen
, so dass keine neue Schätzung erfolgt.
6.6
U
nter Berücksichtigung eines
Abzugs von 10 % ergibt
sich ein
Invaliden
einkommen
in
der Höhe von rund Fr. 59‘542.--
(
Fr. 66‘158.--
x 0.9
). Bei einem
Valideneinkommen
von
rund
Fr. 83‘680.-- (vgl
. vorstehend E. 6
.2) resultiert
somit eine
Einkommenseinb
usse
von Fr. 24‘138.--, was einem
Invali
ditätsgrad
von
rund 29
% entspricht
.
Der res
ultierende Invaliditätsgrad liegt
damit klar unter dem
rentenan
spruchs
be
gründenden
Minimum von 40 %. Demnach erweist sich die ange
fochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, was zu
r
Abweisung der Beschwerde führt.
7.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr. 9
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdef
ührer aufzuerlegen.