Decision ID: 406f8733-b20e-4009-b61e-47be4de4f4cc
Year: 2016
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Die Vorinstanz habe das Einkommen des Berufungsklägers in unrichtiger Feststellung des Sachverhalts falsch festgelegt. Die Spesenpauschale sei fälschlicherweise als Lohnbestandteil gewertet worden und ein Lohnvorschuss von CHF 10‘000.00 sei als Bonus von jährlich CHF 20‘000.00 ohne jegliche Sozialabzüge angerechnet worden. Der Berufungskläger habe einen Lohnvorschuss verlangt, weil er zufolge Trennung in prekären finanziellen Verhältnissen gelebt habe. Gegen die Annahme eines Bonus sprächen mehrere Umstände: die Bezeichnung als Vorauszahlung, keine Vornahme von Sozialabzügen und die Bestätigung der Arbeitgeberin, dass für das Jahr 2015 kein Bonus ausbezahlt werde. Als Leiter Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung arbeite der Berufungskläger vorwiegend im Aussendienst, weshalb es auf der Hand liege, dass ihm Aufwendungen für auswärtige Verpflegung, Parking,  etc. in einem Umfang entstünden, welcher die vergütete Spesenpauschale von CHF 600.00 rechtfertige. Auszugehen sei somit richtigerweise von einem Nettolohn des Berufungsklägers von monatlich CHF 9‘890.35.
Der Grundbetrag des Berufungsklägers sei zu Unrecht auf CHF 850.00 gekürzt worden.  wäre ein Abzug von maximal CHF 200.00 zulässig gewesen. Obwohl geltend gemacht worden sei, dass nach der Abzahlung der Steuerschulden 2013 die Steuerschulden 2014 zur Abzahlung anstünden, seien diese lediglich bis Oktober 2015 berücksichtigt worden.  sei die Veranlagung der Steuern der Parteien für das Jahr 2014 erfolgt. Da die  die Begleichung der gemeinsamen Steuern bisher dem Berufungskläger  habe, werde er wieder eine Abzahlungsvereinbarung mit der Steuerverwaltung treffen, weshalb vorläufig der bisherige Abzahlungsbetrag von monatlich CHF 2‘370.00 einzusetzen sei. Daraus resultierten Unterhaltsbeiträge, die tiefer als die bereits heute bezahlten CHF 1‘029.00 pro Monat lägen.
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C. Mit Berufungsantwort vom 09.11.2015 beantragte die Berufungsbeklagte die kostenfällige Abweisung der Berufung, und zwar aus folgenden Gründen:
Der vorinstanzliche Eheschutzentscheid sei nach einer langen Gerichtsverhandlung und  eines zweifachen Schriftenwechsels gefällt worden. Eine Verletzung des rechtlichen  sei damit ausgeschlossen und der Sachverhalt lückenlos abgeklärt worden. Hinsichtlich der Wohnsituation der Ehefrau und allfälliger Nebeneinkünfte hätten sich die diesbezüglichen Behauptungen des Ehemannes als derart absurd erwiesen, dass der Entscheid ohne  Rückfrage bei ihm habe erfolgen können. Ausserdem hätte ein vorübergehender Aufenthalt eines Kindes in der Wohnung der Ehefrau, selbst wenn dieser entschädigungspflichtig gewesen wäre, nur einen minimalen Einfluss auf die Unterhaltsberechnung gehabt. Schliesslich sei der Nichterhalt einer Entschädigung nicht beweisbar, und in einem summarischen Verfahren könne auf die glaubhaften Aussagen einer Partei vertraut werden.
Die Ehe der Parteien bestehe seit 23 Jahren und die Ehefrau sei 55 Jahre alt. Der Ehemann sei 6 Jahre jünger und verfüge über ein weit überdurchschnittliches Einkommen. Der Ehe seien 3 Kinder entsprungen und sie sei lebensprägend. Daher unterscheide sich die Berechnung des Unterhalts während der Trennung und nach einer Scheidung vorliegend nicht. Die Ehegatten seien seit Jahren von einem zumutbaren Arbeitspensum der Ehefrau von 40% ausgegangen. Dass die Ehefrau unter schweren gesundheitlichen Problemen leide, sei im Verfahren auch vom Ehemann unter Hinweis auf deren Operationen anerkannt worden. Zudem lägen  und der Nachweis vor, dass die Ehefrau bei den von ihr angebotenen Massagen durch die beginnende Arthrose in beiden Händen und die „frozen shoulder“ stark beeinträchtigt sei. Dass sie mit 55 Jahren bereits zwei künstliche Hüftgelenke und ein künstliches Kniegelenk benötige, zeige deren extreme Arthroseanfälligkeit. Der Ehemann habe diese Tatsachen vor erster Instanz auch nicht substanziiert bestritten. Die Vorinstanz habe daher im summarischen Verfahren ohne Weiteres davon ausgehen dürfen, dass ein Pensum von über 40% für die  aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sei. Die gesundheitlichen Einschränkungen der Ehefrau seien nicht nur glaubhaft gemacht, sondern offensichtlich.
Das von der Vorinstanz angenommene mögliche Einkommen der Ehefrau von CHF 3‘000.00 sei an der allerobersten Grenze anzusiedeln. Ausgehend von der Berechnung des Ehemannes, wonach bei einem 100%-Pensum ein Umsatz von CHF 228‘000.00 erzielbar sei, ergebe sich bei 40% ein solcher von CHF 91‘000.00. Davon seien mindestens 10% für nicht entlöhnte  und der unbestrittene Geschäftsaufwand von ca. CHF 45‘000.00 , was einen Gewinn von CHF 37‘000.00 resp. das von der Vorinstanz angenommene  von CHF 3‘000.00 ergebe. Da auch eine Masseurin nicht jede Minute ihrer  verrechnen könne, werde deutlich, dass die angenommenen CHF 3‘000.00 deutlich zu hoch seien. Die Rechnung des Ehemannes, wonach Privatbezüge dem Einkommen  seien, erweise sich als Milchmädchenrechnung. Nicht jeder Privatbezug könne als  qualifiziert werden. Die Ehefrau sei angesichts des äusserst bescheidenen  von CHF 1‘029.00, welchen sie aufgrund der vorsorglichen Verfügung der Vorinstanz seit Anfang 2015 erhalten habe, zur Tätigung von Vorbezügen aus der GmbH genötigt , um überhaupt überleben zu können. Nachdem der Ehemann die Unterhaltszahlungen an
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die mündigen Kinder der Parteien ab März 2015 vollständig eingestellt habe, habe die Ehefrau ausserdem auch diese teilweise unterstützen müssen. Die Höhe der Privatbezüge sage somit überhaupt nichts über den Gewinn oder Verlust aus. Hinsichtlich der Bürokosten habe bereits die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass die Ehefrau lediglich CHF 1‘950.00 für die  geltend gemacht habe. Folglich sei der geltend gemachte Anteil der GmbH von CHF 750.00 an den Gesamtmietkosten von CHF 2‘700.00 bereits berücksichtigt worden. Dies gelte ebenso für das Fahrzeug der Ehefrau, welche dieses ausschliesslich für Geschäftszwecke verwende. Das der Ehefrau angerechnete Einkommen von CHF 3‘000.00 habe unter anderem diese Höhe erreicht, weil auch noch der bei der GmbH ausgewiesene kleine Lohnanteil berücksichtigt  sei. Insofern sei er der Ehefrau nicht nochmals anzurechnen. Das Gleiche gelte für die , welche den in Ausbildung begriffenen Kindern zustünden. Mangels Unterstützung der mündigen Kinder durch den Ehemann gehe es nicht an, der Ehefrau einen Teil des  des Sohnes D._ als Einkommen einzurechnen.
Es bestehe nicht der geringste Anhaltspunkt, dass der Lohn der Vorjahre 2012-2014 von  CHF 12‘500.00 nun plötzlich tiefer ausfallen könnte. Alle Versuche des Ehemannes, eine Lohnminderung nachzuweisen, erwiesen sich als mit dem Arbeitgeber abgesprochene Vorkehrungen, um die Ehefrau um den ihr zustehenden Unterhalt zu bringen. Die Spesen von monatlich CHF 600.00 seien in den Vorjahren ebenfalls als steuerpflichtiges Einkommen  worden. Dass der Ehemann plötzlich echte Spesen habe, sei von ihm nicht glaubhaft gemacht worden. Seit dem Jahr 2010 erhalte der Ehemann einen Bonus von CHF 20‘000.00, welcher fester Lohnbestandteil sei. Selbst bei dem auf das vorliegende Verfahren hin  Vertrag sei ein Incentive vorgesehen, womit die geleisteten CHF 10‘000.00 ohne Weiteres als Teilbonus angesehen werden könnten.
Der Grundbedarf von CHF 850.00 für Konkubinatspartner entspreche der Praxis. Die aktuelle Steuerlast von CHF 1‘900.00 beim Ehemann sei von der Vorinstanz deutlich zu hoch geschätzt worden. Beim Ehemann seien für die laufenden Steuern nur CHF 1‘000.00 einzurechnen. Was die ausstehenden Steuern anbelange, hätte der Ehemann bei seinem Einkommen ohne  Rückstellungen für die Steuern machen können. Die Vorinstanz habe ihm bereits die  der Steuerschulden 2013 zugestanden. Bei der Geltendmachung der Steuerrechnung 2014 und einer allfälligen Abzahlungsvereinbarung handle es sich um ein unechtes Novum im Berufungsverfahren. Die latente Steuerbelastung 2014 sei bereits während des  Verfahrens im Grundsatz und in der ungefähren Höhe bekannt gewesen, vom Ehemann aber erst im Berufungsverfahren geltend gemacht worden. Sie sei entsprechend nicht zu .
D. Im Hinblick auf die Vergleichsverhandlung vom 12.01.2016 reichte die Berufungsbeklagte am 05.01.2016 den neusten Arztbericht ein. Der Berufungskläger legte anlässlich der  das Zahlungsabkommen mit der Steuerverwaltung hinsichtlich der  2014 vor. Den unter Widerrufsvorbehalt geschlossenen Vergleich widerrief der  innert Frist. Mit Verfügung vom 26.01.2016 wurde den Parteien mitgeteilt, dass der Entscheid aufgrund der Akten ergehen wird.
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Considerations:
Erwägungen
1. Gegen einen Endentscheid in vermögensrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert von mindestens CHF 10'000.00 kann gemäss Art. 308 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 ZPO Berufung erhoben werden. Mit Berufung kann gemäss Art. 309 ZPO unrichtige Rechtsanwendung oder/ und unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden. Die Berufung ist im summarischen Verfahren schriftlich und begründet innert 10 Tagen seit Zustellung des  Entscheides bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Die  ist im vorliegenden Fall erreicht. Der angefochtene Entscheid wurde dem Beklagten am 07.10.2015 zugestellt. Die Rechtsmittelfrist ist durch die Berufung vom 19.10.2015 (Montag) somit eingehalten. Gemäss § 5 Abs. 1 lit. a EG ZPO ist das Präsidium der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Präsidien der Zivilkreisgerichte, die im summarischen Verfahren ergangen sind, sachlich zuständig. Da auch die übrigen Formalien für das Rechtsmittel der Berufung eingehalten sind, ist auf diese .
2. Neue Tatsachen und Beweismittel können im Berufungsverfahren nur noch in den Schranken von Art. 317 Abs. 1 ZPO vorgebracht werden. Das Bundesgericht hat die analoge Anwendung von Art. 229 Abs. 3 ZPO im Berufungsverfahren abgelehnt und festgehalten, dass einzig Art. 317 Abs. 1 ZPO massgeblich sei (vgl. BGE 138 III 625 E. 2.2). Auch in den , die der Untersuchungsmaxime unterstehen, ist deshalb Art. 317 Abs. 1 ZPO zu beachten. Neue Tatsachen und Beweismittel, welche die Parteien in den Prozess einbringen wollen,  die Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO erfüllen: Unechte Noven können nicht mehr vorgebracht werden, es sei denn, eine Partei rüge, die Vorinstanz habe eine bestimmte  in Verletzung der Untersuchungsmaxime nicht beachtet. Solche unechten Noven sind im Sinne von Art. 317 Abs. 1 lit. a ZPO ohne Verzug, d.h. mit der Berufungsbegründung bzw. der Berufungsantwort vorzubringen. Nach Berufungsbegründung und -antwort können bis zur  der Urteilsberatung nur noch echte Noven vorgebracht werden (vgl. BGE 138 III 788 E. 4.2). Die mit der Berufungsbegründung vom 19.10.2015 neu beigebrachten Unterlagen hätten – mit Ausnahme des Kontoauszugs der Bank E._ betreffend C._ GmbH ab Oktober 2015 – bereits vor der ersten Instanz eingereicht werden können, weshalb sie nicht zu berücksichtigen sind. Ferner wird vom Berufungskläger für den Monat Oktober 2015 gar kein Bezug der  ab dem Konto der C._ GmbH geltend gemacht. Die vom Ehemann  der Vergleichsverhandlung vom 12.01.2016 als Noven eingereichten Zahlungsabkommen mit der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft und der Gemeinde Allschwil datieren vom 13.10.2015 und konnten daher mit der Berufungsschrift noch nicht beigebracht werden. Als echte Noven wären sie jedoch ohne Verzug vorzubringen gewesen. Ein Zuwarten bis zum nächsten Gerichtstermin ist nicht statthaft. Die Berücksichtigung der erwähnten  hat demzufolge zu unterbleiben. Die mit der Berufungsantwort eingereichten Beilagen 1 bis 3 sind ebenfalls zum Teil verspätet vorgebracht worden (alle geltend gemachten , welche vor Oktober 2015 getätigt worden sind). Ob die zulässigen Noven der  von Relevanz sind, wird sich später zeigen.
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3. Gemäss Art. 53 Abs. 1 ZPO haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Den Parteien eines Gerichtsverfahrens steht ein ungeschriebenes Replikrecht zu allen Eingaben der Gegenpartei zu. Dieses auszuüben muss ihnen zeitlich ermöglicht werden, bevor das Gericht einen Entscheid fällt. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches  von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Weiter ist zu beachten, dass für das Eheschutzverfahren gemäss Art. 271 lit. a ZPO das summarische  und der Untersuchungsgrundsatz gilt. Ein doppelter oder gar mehrfacher  ist die Ausnahme. Wenn in einer Stellungnahme neue Vorbringen enthalten sind und das Gericht diese zu beachten gedenkt, so ist dem Gesuchsteller Gelegenheit zur Replik zu geben. Insofern kann ausnahmsweise ein doppelter Schriftenwechsel stattfinden (Chevalier, in: /Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 253 N 11). Ferner gilt im  eine Beweismittel- und Beweisstrengebeschränkung (vgl. dazu Sutter-Somm/Vontobel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 271 N 10 ff.). Nach Durchführung der Eheschutzaudienz stellte der Ehemann mit Duplik vom 11.09.2015 neue  zur aktuellen Wohnsituation der Ehefrau samt allfälligen damit einhergehenden  der Ehefrau auf. Die diesbezügliche Einholung einer Vernehmlassung bei der  war zwecks Gewährung des rechtlichen Gehörs geboten. Die Stellungnahme der Ehefrau vom 28.09.2015 erschöpfte sich darin zu bestreiten, entgeltlich einen Jugendlichen zu . Eine blosse Bestreitung stellt keinen Grund dar, eine weitere Stellungnahme . Da der entsprechende negative Beweis gar nicht zu erbringen ist, lagen auch keine neuen Beweismittel vor, zu deren Würdigung dem Ehemann eine Äusserung hätte ermöglicht werden müssen. Die Vorinstanz konnte daher ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs davon absehen, die erwähnte Stellungnahme der Ehefrau dem Ehemann vor der Entscheidfällung zuzustellen. Selbst wenn eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bejaht würde, wäre diese im  geheilt worden.
4. Selbst wenn mit einer Wiederaufnahme des gemeinsamen Haushaltes nicht mehr  gerechnet werden kann, bleibt Art. 163 ZGB die Rechtsgrundlage der gegenseitigen  der Ehegatten im Rahmen gerichtlicher Massnahmen zum Schutz der ehelichen Gemeinschaft. Diese Bestimmung sieht vor, dass die Ehegatten gemeinsam, ein jeder nach seinen Kräften, für den gebührenden Unterhalt der Familie sorgen (Abs. 1), dass sie sich über den Beitrag verständigen, den jeder von ihnen leistet, namentlich durch Geldzahlungen,  des Haushaltes, Betreuen der Kinder oder durch Mithilfe im Beruf oder Gewerbe des  (Abs. 2), und dass sie dabei die Bedürfnisse der ehelichen Gemeinschaft und ihre  Umstände berücksichtigen (Abs. 3). Von der ausdrücklichen oder stillschweigenden  der Ehegatten, wie sie die Aufgaben und die Geldmittel unter sich aufgeteilt haben, hat das Eheschutzgericht bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Art. 176 Abs. 1
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Ziff. 1 ZGB auszugehen. Es hat sodann zu berücksichtigen, dass der Zweck von Art. 163 ZGB, für den gebührenden Unterhalt der Familie zu sorgen, im Falle der Aufhebung des  Haushaltes (Art. 175 f. ZGB) einen jeden Ehegatten verpflichtet, nach seinen Kräften an die Bestreitung der Mehrkosten beizutragen, die das Getrenntleben verursacht. Daraus kann folgen, dass das Gericht die von den Ehegatten geschlossene Vereinbarung ändern muss, um sie den neuen Lebensverhältnissen anzupassen. Ist dabei in tatsächlicher Hinsicht erstellt, dass mit einer Wiederaufnahme des gemeinsamen Haushaltes nicht mehr ernsthaft gerechnet  kann, hat das Eheschutzgericht im Rahmen von Art. 163 ZGB die für den nachehelichen Unterhalt geltenden Kriterien (Art. 125 ZGB) miteinzubeziehen und aufgrund der neuen  zu prüfen, ob und in welchem Umfang vom Ehegatten, der bisher den  Haushalt geführt hat, davon aber nach dessen Aufhebung entlastet ist, erwartet werden kann, dass er seine Arbeitskraft anderweitig einsetze und eine Erwerbstätigkeit  oder ausdehne (BGE 138 III 98 E. 2.2; 137 III 385 = Praxis 2012 Nr. 4 E. 3.1). Ob eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen ist, ab welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang deren  oder Ausdehnung zumutbar ist, hängt damit vor allem von Alter und Gesundheit der Ehegatten, ihrem Einkommen und Vermögen, von Umfang und Dauer der noch zu  Betreuung der Kinder, aber auch von der beruflichen Ausbildung und den  der Ehegatten ab (BGE 128 III 68 E. 4.a). Die Vorinstanz hat sämtliche Kriterien hinsichtlich der Realisierbarkeit und Zumutbarkeit einer Einkommenssteigerung auf Seiten der Ehefrau  (vgl. Entscheid der Zivilkreisgerichtspräsidentin Basel-Landschaft West vom 05.10.2015 E. 4.c). Eine Verletzung dieser Grundsätze durch Vorinstanz ist nicht auszumachen. Entgegen der Ansicht des Berufungsklägers ist auch die Würdigung des Beweisergebnisses durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. So hat der Ehemann die Ausführungen der Ehefrau, dass sie krankheitsbedingt in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und nicht mehr als im Rahmen  40%-Pensums berufstätig sein könne, und die von ihr diesbezüglich zum Beweis  Arztzeugnisse im erstinstanzlichen Verfahren nicht bestritten. Ferner waren die erwähnten Arztzeugnisse zur Glaubhaftmachung einer bloss eingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Ehefrau im Eheschutzverfahren ausreichend. Die Rüge des Berufungsklägers, die Vorinstanz habe die nachehelichen Kriterien gemäss Art. 125 ZGB zu Unrecht nicht berücksichtigt, erweist sich  als unbegründet.
5. Bei Selbständigerwerbenden entspricht der vom Geschäftsinhaber erzielte Gewinn  Einkommen, ungeachtet dessen, ob er dem Geschäft entnommen oder reinvestiert wird. Schwankt die Höhe des Einkommens, muss den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten bei der Ermittlung des durchschnittlichen Einkommens durch Festsetzung einer genügend langen, repräsentativen Vergleichsperiode – in der Regel 3 Jahre – begegnet werden. Zudem sind auch sich abzeichnende, zukünftige Entwicklungen nach Möglichkeit einzubeziehen. Der Umfang der Abklärungen ist allerdings immer von der Art des laufenden Verfahrens (summarisches oder ordentliches Verfahren) abhängig (Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, 2. Aufl., Rz. 01.33 f. mit weit. Hinweisen). Besonders gute oder besonders schlechte Abschlüsse  unter Umständen ausser Betracht bleiben. Nur bei stetig sinkenden oder steigenden  gilt der Gewinn des letzten Jahres als massgebliches Einkommen. Übersteigen die  regelmässig den ausgewiesenen Buchgewinn, ist das Nettoeinkommen höher als  anzusetzen (FamKomm Scheidung/Schwenzer, Art. 125 ZGB N 17, und FamKomm Schei-
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dung/Vetterli, Art. 176 ZGB N 30). Wie ein Selbständigerwerbender ist auch der  einer juristischen Person, deren Angestellter er ist, zu behandeln. Als Einkommen ist daher nicht nur der real ausbezahlte Lohn, sondern auch der in der Firma verbleibende freie Gewinn der Gesellschaft zu berücksichtigen (FamKomm Scheidung/Wullschleger, Art. 285 ZGB N 21a). Die Parteien sind je hälftig an der C._ GmbH beteiligt, und die Ehefrau ist bei dieser  angestellt. Die Vorinstanz hat daher zu Recht auf den Gewinn der Ehefrau in den letzten 3 Jahren abgestellt. Aufgrund der in den Jahren 2012 und 2013 durch Operationen der Ehefrau bedingten Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nahm die Vorinstanz Umsatzeinbussen in  Jahren an und stellte daher massgeblich auf die Einkünfte im Jahr 2014 ab. Auch dies ist nicht zu beanstanden. Die Einkünfte 2014 stellen gemäss den Angaben der Ehefrau das  mögliche Ergebnis dar. Auf die Glaubhaftigkeit dieser Angaben ist sogleich einzugehen. Die Vorinstanz durfte folglich davon absehen, zum errechneten monatlichen Einkommen von CHF 3‘000.00 den der Ehefrau aus dem Anstellungsverhältnis mit der GmbH in den Jahren 2012 bis 2014 ausbezahlten Lohn von monatlich CHF 312.50 aufzurechnen.
Entgegen der Ansicht des Ehemannes fallen auch bei der Berufstätigkeit der Ehefrau nicht  Stunden für die Erledigung administrativer Arbeiten an. Dass diese auf mindestens 10% des Umsatzes zu veranschlagen sind, ist gerichtsnotorisch. Die Ehefrau hat der vom Ehemann behaupteten Einkommensberechnung eine Berechnung gegenübergestellt, die dem Kantonsgericht nachvollziehbar und plausibel erscheint. Danach ist von einem Umsatz von CHF 228‘000.00 für geleistete Arbeitsstunden bei einem 100%-Pensum auszugehen. Aufgrund der krankheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist dieser Umsatz auf ein 40%- Pensum umzurechnen, was CHF 91‘000.00 ergibt. Davon sind 10% für nicht verrechenbare Stunden und ein Geschäftsaufwand von CHF 45‘000.00 abzuziehen, womit als  noch CHF 37‘000.00 resp. pro Monat rund CHF 3‘080.00 verbleiben. Eine  der Privatbezüge der Ehefrau zur Bestimmung des massgeblichen Einkommens ist im vorliegenden Fall aus folgenden Gründen nicht angezeigt: Zum einen kam die Ehefrau zufolge des ab Januar 2015 vorläufig auf CHF 1‘029.00 pro Monat festgesetzten Unterhaltsbeitrags des Ehemannes und der ab März 2015 vom Ehemann eingestellten Unterhaltszahlungen an die Kinder nicht darum herum, zur Deckung ihres Unterhalts und des Unterhalts der mündigen, noch in Ausbildung begriffenen Kinder Privatbezüge aus der GmbH zu tätigen. Zum anderen hat im Vorjahr 2014 auch der Ehemann selber Privatbezüge aus der GmbH getätigt. Der Mietanteil für den Büroraum in der ehelichen Liegenschaft von monatlich CHF 750.00 wurde von der C._ GmbH nicht der Ehefrau, sondern direkt der Vermieterschaft vergütet (vgl.  1 zur Eingabe des Ehemannes vom 19.05.2015 an die Vorinstanz). Da zudem im  der Ehefrau als Wohnkosten nicht die gesamten Mietkosten von CHF 2‘700.00 pro , sondern nur CHF 1‘950.00 berücksichtigt wurden, sah die Vorinstanz zu Recht keinen Grund für eine Aufrechnung der bezahlten Büromiete zum Einkommen der Ehefrau. Die Mietnebenkosten wurden im Grundbedarf der Ehefrau gar nicht berücksichtigt, weshalb es auch nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die von der GmbH pauschal vergüteten  von monatlich CHF 100.00 für den Büroraum nicht dem Einkommen der Ehefrau  hat. Vom gesamten Fahrzeugaufwand der C._ GmbH wurde jeweils ein  von rund 30% zulasten der Ehefrau ausgesondert (vgl. Beilage 1 zur Eingabe des  vom 19.05.2015 an die Vorinstanz und Beilage 2 zur Eingabe der Ehefrau vom 30.03.2015
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an die Vorinstanz). Die Vorinstanz hat daher zu Recht davon abgesehen, hinsichtlich der  Autokosten der Ehefrau auf ein verstecktes Einkommen zu schliessen.
Die mündigen Kinder werden bei der Bedarfsberechnung im Eheschutzverfahren nicht . Ferner stehen die entrichteten Ausbildungszulagen den mündigen Kindern zu.  der Ansicht des Berufungsklägers verbietet es sich daher geradezu, die  von monatlich CHF 750.00 als Einkommen der Ehefrau zu qualifizieren. Da der Ehemann seit März 2015 die Leistung von Mündigenunterhalt eingestellt hat, ist es jedenfalls vertretbar, keinen Wohnkostenbeitrag des eine Berufslehre absolvierenden Sohns der Parteien als  der Ehefrau anzurechnen. Dass die Ehefrau entgeltlich ein Pflegekind beherberge, ist eine blosse Behauptung des Ehemannes geblieben (vgl. Eingabe des Ehemannes an die Vorinstanz vom 11.09.2015). Die Vorinstanz hat gestützt auf die plausible Entgegnung der  dazu (vgl. Eingabe der Ehefrau an die Vorinstanz vom 28.09.2015) die Behauptung des Ehemannes als nicht genügend glaubhaft gemacht erachten dürfen. Mithin erweisen sich  Rügen des Ehemannes hinsichtlich der Lohnfeststellung der Ehefrau durch die Vorinstanz als unbegründet.
6. Beim Arbeitnehmer gilt als Einkommen der Nettolohn mit allen Zulagen, insbesondere samt Anteil am 13. Gehalt. In der Höhe noch unbestimmte Gratifikationen und  können nach einem zum Voraus festgesetzten Schlüssel aufgeteilt werden, sobald sie fällig sind. Spesen werden weggelassen, wenn sie glaubhaft effektive Auslagen ersetzen, und hinzugezählt, falls sie versteckten Lohn darstellen, wie das bei pauschalen  häufig vorkommt (FamKomm Scheidung/Vetterli, Art. 176 ZGB N 30). Unbestritten ist ein monatlicher Nettolohn des Ehemannes von CHF 9‘890.35 inkl. Pikettzulage. Streitig ist  der Lohncharakter der Spesenpauschale von monatlich CHF 600.00 und die  eines Anteils „Incentive“ von monatlich CHF 1‘660.00.
Der Berufungskläger verweist lediglich darauf, dass er als Leiter Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung vorwiegend im Aussendienst arbeite, womit Aufwendungen für auswärtige Verpflegung, Parking, Repräsentationsspesen etc. in einer monatlichen Höhe von CHF 600.00 auf der Hand lägen. Vor der Änderung seines Arbeitsvertrags per 01.01.2015 betrug der  CHF 13‘000.00 (vgl. Lohnabrechnung September 2014) resp. CHF 13‘100.00 (vgl.  der Monate Januar und Februar 2015), nun ab März CHF 12‘600.00 zzgl.  von CHF 600.00 mit rückwirkender Lohnkorrektur für die Monate Januar und  2015 (vgl. Beilage 7 zur Eingabe des Ehemannes vom 19.05.2015 an die Vorinstanz). Mit anderen Worten ist die Gesamtsumme von CHF 13‘000.00 resp. CHF 13‘100.00 pro Monat mit dem neuen Arbeitsvertrag einfach leicht erhöht und unterteilt worden in einen Bruttolohn von CHF 12‘600.00 und in eine Spesenpauschale von CHF 600.00. Zudem sind dem Ehemann die effektiven Reiseauslagen auch im Jahr 2015 wie in den Vorjahren zusätzlich entschädigt  (vgl. Lohnabrechnungen 2015). Damit ist dem Ehemann die Glaubhaftmachung effektiver Auslagen von monatlich CHF 600.00 neben den separat vergüteten Reisespesen nicht . Der Entscheid der Vorinstanz, die Spesenpauschale von monatlich CHF 600.00 als  zu betrachten, ist daher nicht zu beanstanden.
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Im Mai 2015 wurde dem Ehemann zusätzlich zum Nettolohn zuzüglich Spesen und Zulagen eine „Vorauszahlung“ von CHF 10‘000.00 überwiesen, ohne dass von diesem Betrag  getätigt wurden. Die Lohnabrechnung für den Monat Mai 2015 spricht somit dagegen,  Betrag als Incentive oder anderweitigen Lohnbestandteil zu qualifizieren. Zudem bestätigte der CEO der F._ Gruppe Schweiz mit Schreiben vom 25.02.2015 an den Ehemann, dass für das Geschäftsjahr 2014 keine Boni ausbezahlt werden. Auf Anfrage der Vorinstanz bestätigte der CEO der F._ Gruppe Schweiz am 28.09.2015, dass für das Geschäftsjahr 2014 mehr als der Hälfte der Beschäftigten, darunter vielen leitenden Kaderpersonen, kein Bonus  worden war. Ferner sprechen auch die arbeitsvertragliche Regelung und die in den letzten Jahren ausbezahlten Boni gegen einen Anspruch des Ehemannes auf einen fixen Bonus von CHF 20‘000.00 pro Jahr. Gemäss Arbeitsvertrag vom 31.12.2009 wird eine Prämie von jährlich CHF 20‘000.00 auf Basis einer jährlich festzulegenden Zielvereinbarung im Folgejahr  (vgl. Beilage 8 zur Eingabe des Ehemannes vom 19.05.2015 an die Vorinstanz). Gemäss Arbeitsvertrag vom 05.01.2015 wird ein Incentive von „maximum“ CHF 20‘000.00 vereinbart und diesbezüglich auf eine separate Vereinbarung verwiesen (vgl. vom Ehemann am 05.03.2015 der Vorinstanz eingereichte Beilagen). Gemäss diesen Formulierungen beträgt die Prämie resp. der Incentive maximal CHF 20‘000.00 (brutto) pro Jahr und ist von der Erreichung separat vereinbarter Ziele abhängig. Zudem betrug der jeweils für das Vorjahr ausgerichtete Bruttobonus im Jahr 2012 CHF 17‘000.00, im Jahr 2013 CHF 9‘000 und im Jahr 2014 CHF 20‘000.00. Mit ihrer Mutmassung, dass es sich bei der Vorauszahlung von CHF 10‘000.00 um den hälftigen Anteil am Incentive handle, hat die Vorinstanz folglich den Sachverhalt  festgestellt. Deshalb ist die Berufung in diesem Punkt teilweise gutzuheissen und von einem massgeblichen Einkommen des Ehemannes von monatlich CHF 10‘490.35 auszugehen.  ist der arbeitsvertraglich vereinbarte Incentive entgegen der Ansicht des  nicht ganz unberücksichtigt zu lassen, sondern der Ehemann ist zu verpflichten, der  unaufgefordert die Abrechnung über den von ihm erzielten Bonus/Incentive schriftlich  und die Hälfte des Nettobetrags innert 30 Tagen ab Erhalt der Ehefrau zu überweisen.
7. Lebt ein Ehegatte mit einem neuen Partner zusammen, so darf auf der Ausgabenseite beachtet werden, dass sich beim gemeinsamen Haushalten Kosten einsparen lassen. In einer Wohn- und Tischgemeinschaft entstehen insofern schon ähnliche Vorteile wie in einer Ehe. Einzusetzen ist deshalb nur der halbe Ehepaar-Grundbetrag von derzeit CHF 850.00 (BGE 130 III 765, E. 2.4; FamKomm Scheidung/Vetterli, Art. 176 N 34). Das Vorgehen der Vorinstanz entspricht der bundesgerichtlichen und der kantonsgerichtlichen Rechtsprechung, weshalb der Berufung in diesem Punkt kein Erfolg beschieden ist.
Neben der laufenden Steuerlast sind im Grundbetrag sodann die regelmässig abbezahlten Schulden, die für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen wurden oder bei denen das Ehepaar solidarisch haftet, zu berücksichtigen (FamKomm Scheidung/Vetterli, Art. 176 N 33). Der Ehemann machte in seiner Eingabe vom 19.05.2015 an die Vorinstanz zwar geltend, dass die Steuerschulden 2013 und 2014 im Umfang von monatlich 2‘370.00 in seinem Bedarf zu berücksichtigen seien. Die Ehefrau sprach sich mit Eingabe vom 14.06.2015 gegen die  der Steuerschulden im Bedarf des Ehemannes aus. Die Vorinstanz  die Steuerschulden soweit, als ein entsprechendes Zahlungsabkommen mit der Steuer-
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verwaltung vorlag, d.h. für die Steuerschulden 2013. Dies ist aus den nachfolgenden Gründen nicht zu beanstanden. Zum einen machte der Ehemann für die Steuerschulden 2014 nicht  glaubhaft, dass er diese regelmässig abbezahlen werde, sondern legte nur für die Steuerschulden 2013 ein Zahlungsabkommen vor. Zum andern lebten die Parteien seit 16.11.2013 faktisch getrennt, was auch im Entscheid der Vorinstanz als Zeitpunkt der  des Getrenntlebens festgehalten wurde. Somit ist spätestens per 01.01.2014 von einer  Besteuerung der Parteien auszugehen. Der Ehemann veranlasste für das Jahr 2014 trotzdem eine gemeinsame Steuererklärung und gab seine Wohnadresse wahrheitswidrig mit „X._weg 16, Y._“ an (vgl. Beilage 11 zur Eingabe des Ehemannes vom 19.05.2015 an die Vorinstanz). Folglich hat er den Erhalt einer gemeinsamen Steuerveranlagung für das Jahr 2014 und die daraus resultierenden Steuerschulden seinem eigenen Fehlverhalten . Die Berufung ist daher in diesem Punkt abzuweisen.
Um allfällige Fehler des angefochtenen Entscheids rügen zu können, die dem  im Falle einer abweichenden Beurteilung der Sache durch die Berufungsinstanz nachteilig sein könnten, ist es auch dem Berufungsbeklagten gestattet, zur Begründung der eigenen  allfällige Fehler des angefochtenen Entscheids geltend zu machen (Seiler, Die Berufung nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, N 1126). Somit hat die Berufungsbeklagte die Möglichkeit, die vorinstanzliche Schätzung der laufenden Steuerbelastung des Ehemannes zu rügen. Im summarischen Eheschutzverfahren kann allerdings nicht verlangt werden und ist auch nicht sinnvoll, dass der Richter – wie die Steuerbehörden – eine exakte Berechnung der zu bezahlenden Steuern vornimmt. Vielmehr steht dem Eheschutzrichter die ermessensweise Festlegung der Steuerbetreffnisse zu (Six, Eheschutz, 2. Aufl., N 2.168). Die Berufungsbeklagte begründete ihre Rüge einzig mit einem Vergleich zwischen dem Total der laufenden Steuerlast gemäss Bedarfsberechnung ab 01.01.2015 und der bisherigen Steuerlast der Parteien gemäss gemeinsamer Veranlagung und verzichtete auf substanziierte Ausführungen zu diesem Punkt. Damit ist jedoch eine Unangemessenheit der vorinstanzlichen Schätzung noch nicht  dargetan. Demzufolge ist von demjenigen Bedarf des Ehemannes auszugehen, der sich gemäss Berechnung der Vorinstanz ergibt.
8. Die teilweise Gutheissung der Berufung führt zu den nachfolgenden Korrekturen bei den Unterhaltsbeiträgen: In den Monaten Januar bis Juni 2015 steht dem Grundbedarf von total CHF 12‘113.40 (Ehemann CHF 8‘036.70, Ehefrau CHF 4‘076.70) ein Einkommen von total CHF 13‘990.40 (Ehemann CHF 10‘490.40, Ehefrau CHF 3‘500.00) gegenüber. Das ergibt einen zu halbierenden Überschuss von CHF 1‘877.00, woraus ein Unterhaltsbeitrag von monatlich CHF 1‘515.00 resultiert. In den Monaten Juli bis Oktober 2015 steht dem Grundbedarf von total CHF 12‘113.40 (Ehemann CHF 8‘036.70, Ehefrau CHF 4‘076.70) ein Einkommen von total CHF 13‘490.40 (Ehemann CHF 10‘490.40, Ehefrau CHF 3‘000.00) gegenüber. Das ergibt einen zu halbierenden Überschuss von CHF 1‘377.00, sodass ein Unterhaltsbeitrag von monatlich CHF 1‘765.00 resultiert. Ab November 2015 steht dem Grundbedarf von total CHF 9‘743.40 (Ehemann CHF 5666.70, Ehefrau CHF 4‘076.70) ein Einkommen von total CHF 13‘490.40 (Ehemann CHF 10‘490.40, Ehefrau CHF 3‘000.00) gegenüber. Das ergibt einen zu  Überschuss von CHF 3‘747.00, woraus sich ein Unterhaltsbeitrag von CHF 2‘950.00 pro Monat ergibt.
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9. Der Berufungskläger ist mit seinem Rechtsmittel nur teilweise durchgedrungen zu rund 25%. Gemäss Art. 106 Abs. 2 ZPO werden die Prozesskosten, wenn keine Partei vollständig obsiegt hat, nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt. Folglich sind die Prozesskosten des Berufungsverfahrens ausgangskonform zu 3⁄4 dem Berufungskläger und zu 1⁄4 der  aufzuerlegen. Die Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 9 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 lit. a GebT auf CHF 1'400.00 festzusetzen. Die Kosten der berufsmässigen Vertretung im  belaufen sich pro Partei auf einen Zeitaufwand von rund 13 Stunden zu einem Ansatz von CHF 250.00 zuzüglich Auslagen von CHF 50.00 zuzüglich MWST., was ein Total von CHF 7‘128.00 ergibt. Davon hat der Berufungskläger 3⁄4 und die Berufungsbeklagte 1⁄4 zu tragen hat. Daraus ergibt sich eine der Berufungsbeklagten vom Berufungskläger zu leistende reduzierte Parteientschädigung von CHF 1‘782.00 inkl. Auslagen und inkl. MWST von CHF 132.00.