Decision ID: ceee9478-2d3e-4b82-b1b0-d3bd59d4706a
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1981, absolvierte bei der
Y._
eine kaufmännische Lehre, welche er
im Juli 2000
mit dem Fähigkeitszeugnis abschloss (
Urk.
8/3/4).
Nachdem er
die
Y._
verlassen hatte, war er
mit Unterbrüchen bei zahlreichen wechselnden Arbeitgebern
, mehrheitlich
als Verkäufer im Aussendienst
,
ange
stellt (
Urk.
8/6/2-3
,
8/7
und 8/17/
)
.
1.2
Im Mai 2014
meldete sich der Versicherte wegen
einer psychischen Erk
r
ankung
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zum Leistungs
bezug
an und beantragte insbesondere Massnahmen zur beruflichen Eingliede
rung
(
Urk.
8/2-3)
. Die IV-Stelle
führte mit
ihm
am 1
0.
Juni 2014 ein Standort
gespräch durch (
Urk.
8/6)
und
zog
medizinische Unterlagen
bei
(Urk.
8/10-16). Sie
sprach
dem Versicherten
eine Pot
entialabklärung
vom 2
1.
Juli bis zum 1
5.
August 2014
bei der
Z._
zu (
Urk.
8/19 und 8/21).
Hernach gewährte sie ihm
vom
3.
Januar bis zum 3
0.
April 2015
Arbeitsvermittlung mit Job Coaching (
Urk.
8/41).
Da es nicht gelungen war
, für den Versicherten einen Trainingsarbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden (
Urk.
8/49/1),
sprach ihm
die IV-Stelle
Ein
gliederungsmassnahmen bei der
A._
vom
8.
Juni bis zum 3
1.
August 2015 zu
(
Urk.
8/46
und 8/58
).
Diese
wurde
n
wiederholt verlängert, letztmals
bis zum
3
1.
Dezember
2015 (
Urk.
8/64
und 8/74
).
Vom
5.
Januar bis zum 3
0.
Juni 2016
ermöglichte
die IV-Stelle dem Versicherten einen
Arbeitsversuch bei der
B._
inklusive Job Coaching
(
Urk.
8/75). Mit S
chreiben
vom 4.
Juli 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit (
Urk.
8/84).
Hernach zog die IV-Stelle das Dossier des Krank
entaggeldversicherers bei (Urk.
8/92) und holte weitere ärztliche Auskünfte ein (
Urk.
8/101). Am 1
3.
Januar 2017
teilte
sie
dem Versicherten mit,
sie werde
die
Kosten für eine psychiatrische Begutachtung übernehmen
,
und setzte ihm eine Frist bis zum 3
0.
Januar 2017 an, um Ergänzungsfragen zu stellen und triftige Einwendungen gegen die vorge
sehene Fachdisziplin oder den in Aussicht genommenen Gutachter
Dr.
med.
C._
,
Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
, zu erhe
ben.
(
Urk.
8/102-103).
Mit Schreiben vom 26. Januar 2017 teilte Rechtsanwalt Eugen Koller der IV-Stelle mit, er habe die Vertretung des Versicherten übernom
men, und beantragte die Erstreckung der angesetzten Frist (
Urk.
8/105), welche ihm bis zum 1
3.
Februar 2017 bewilligt wurde (
Urk.
8/108).
Er beantragte mit
Eingabe vom 1
3.
Februar 2017 auch eine neuropsychologische
Begutachtung (
Urk.
8/109).
Die
IV-Stelle
vertrat
den
Standpunkt,
dafür
bestehe nach der neuropsychologischen Abklärung keine nachvollzi
ehbare Indikation (
Urk.
8/110).
Dagegen wurde von Seiten des Versicherten nicht opponiert. Am 27.
März 2017
erstattete Dr.
C._
sein Gutachten (
Urk.
8/115).
Dieses wurde am
5.
Juli 2017 dem Rechtsvertreter des Versicherten zugestellt (
Urk.
8/118). Mit Vorbescheid vom 1
0.
Juli 2017 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Rentenbegehrens in Aussicht (
Urk.
8/121). Dagegen liess er Einwand erheben (
Urk.
8/128
)
und Stellungnahmen
seiner Behandler
Dr.
med. D._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, vom 2
4.
Juli 2017 (
Urk.
8/125) und
Dr.
phil. E._
, Psychotherapeut SEAP, vom 2
5.
August 2017 (
Urk.
8/126) einreichen
.
Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom
9.
Februar 2018
einen Rentenanspruch
(Urk.
2 =
8
/
132
).
2.
Gegen die Verfügung vom
9.
Februar 2018
erhob der Versicherte, vertreten durch
Rechtsanwalt Eugen Koller
, mit Eingabe vom
1
2.
März 201
8 (
Urk.
1)
Beschwerde
mit dem Antrag, die angefochtene
Verfügung
sei aufzuheben und es sei ihm
spätestens ab dem
1.
November 2014
eine
ganze
Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei
die Sache zur erneuten Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
. Alles unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (
Urk.
1 S. 2). Die IV-Stelle schloss am 2
5.
April 2017 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7
). Davon wurde dem Beschw
erdeführer mit Verfügung vom 2.
Mai 201
8
Kenntnis gegeben
(
Urk.
9
).
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften
wird, soweit erforder
lich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
geglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorlie
gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge
mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial
versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi
nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
Zur Begründung der angefochtenen Verfügung führte die Beschwerdegegnerin an,
die Diagnosestellung im psychiatris
chen Gutachten
Dr.
C._
s sei nach
vollziehbar, ebenso die in Aussicht gestellte 100%ige Arbeitsfähigkeit in ange
passter Tätigkeit. Nicht nachvollziehbar sei jedoch, dass eine berufliche Einglie
derung in einem geschützten Rahmen begonnen werden soll
t
e. Es müsse davon ausgegangen werden, dass Nischenarbeitsplätze für diese Beurteilung
nicht berücksichtigt worden seien. Es läge
n
nur wenige objektive Befunde vor. Der Beschwerdeführer weise ein hohes Aktivitätsniveau auf, er habe persönliche Ressourcen und erhalte Unterstützung aus seinem sozialem Umfeld. Er verfüge über eine abgeschlossene Lehre und es sei ihm immer wieder möglich gewesen, eine neue Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen und dieser nach
zugehen. Warum eine berufliche Tätigkeit nur im zweiten Arbeitsmarkt möglich sein soll
t
e, könne somit nicht nachvollzogen werden
(
Urk.
2).
Dagegen liess
der Beschwerdeführer
im Wesentlichen einwenden,
auf das psychi
atrische Gutachten
Dr.
C._
s könnte nicht abgestellt werden
. Stattdessen sei gestützt auf
die Berichte und Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen seiner Behandler
davon auszugehen, dass
keinerlei Arbeitsfähigkeit
für den ersten Arbeitsmarkt
vorhanden sei
(
Urk.
1)
.
3.
3.1
Der Versicherte
hatte
sich
bereits
im Jahr 2008 zu
Dr.
E._
in psychotherapeu
tische Behandlung
begeben
(
Urk.
8/125/7 und 8/125/6). Ab dem 19.
Dezember 2013 behandelte
Dr.
E._
den Versicherten
wegen einer depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung
, nachdem es zu einer drama
tischen Mobbingsituation am Arbeitsplatz gekommen sei (
Urk.
9/92/15
-16
).
3.2
Vom 2
8.
April bis zum 2
9.
Mai 2014 hielt sich der Versicherte zum ersten Mal
zur
stationären psychiatrischen Behandlung
im
F._
auf.
Im Austrittsbericht
vom
4.
Juni 2014 wurden eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2), ein Tinnitus
aurium
(ICD-10: H93.1) und eine Migräne ohne Aura (ICD-10: G43.1) als Diagnosen festgehalten (
Urk.
8/11/1
= 8/92/9
).
Am 2
5.
August 2014
erklärten
die Behandler des F._
auf Nachfragen des Krankentaggeldversicherers,
sie könnten
aufgrund der temporä
ren Behandlung während der Periode des stationären Aufenthalts keine Prognose bezüglich der
Arbeitsunfähigkeit nach
dem Klinika
ustritt machen. Dem Ver
sicherten sei vor
dem
Klinikeintritt gekündigt worden. Der Vertrag
betreffend die
kurz vor
dem
Klinikeintritt angetretenen Stelle sei aufgrund der Krankheit wäh
rend der Probezeit wieder aufgelöst worden (
Urk.
8/92/19).
3.3
Der Psychiater und Neurologe
Dr.
D._
behande
lte den Versicherten ab dem 13.
Juni 2014 (
Urk.
8/92/6
und 8/101/1
)
. Er diagnostizierte
anfänglich
eine rezidivierende depressive Störung, gegen
w
ärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1), einen Status nach einer schweren depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung mit stationäre
m Aufenthalt im
F._
vom 2
8.
April bis zum 2
9.
Mai 2014 und akzentuierte Persönlichkeitszüge, selbstunsicher, emotional instabil (ICD-10: Z73.1), ferner eine
Dysthymia
(ICE-10: F43.1
)
, einen Tinnitus
aurium
(ICD-10: H93.1) und eine Migräne ohne Aura (ICD-10: G43.1)
,
und
attestierte
dem Versicherten
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
8/34-35
und 8/92/7
).
3.4
Am
5.
September 2014 nahm der Versicherte eine
durch
Dr.
D._
delegierte
psychotherapeutische Behandlung
bei
Dr.
E._
auf (
Urk.
8/92/3
und 8/92/7
).
Die
Psychotherapiestrategie kreiste um den Wiederaufbau von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Sie war lösungsorientiert und auf die Zukunft gerichtet. In erster Linie lag der Fokus auf Stabilisierungsübungen,
um einen
Umgang mit zum Teil starken emotionalen Schwankungen
zu
konsolidier
en
,
zu festigen
und
zu beruhigen
.
Überdies lag ein
Fokus auf der Aufarbeitung des Verlustes der Part
nerin (nach 12 Jahren Beziehung), welcher eine
Retraumatisierung
des Verlusts seiner ersten Liebe (Autounfall 1998)
konstel
l
iert
hatte (
Urk.
8/92/3).
3.5
Der Versicherte wurde a
m 2
8.
Oktober 2014 im
G._
neuropsychologisch
u
ntersucht (
Urk.
8/40).
Dabei zeigte er ein durchschnittliches allgemeines kognitives Leistungsniveau (WIE-Gesamt-IQ: 104) mit einer Stärke zugunsten von Handlungsleistungen (H-IQ: 109) im Vergleich zu verbalen Leistungen (H-IQ: 99).
Mit Ausnahme einer singulären und somit klinisch nicht relevanten Minderleis
tun
g in der Genauigkeit bei einer selbstgesteuerten Aufgabe hätten sich sämtliche geprüfte
n
Aufmerksamkeitsleistungen als unbeeinträchtigt erwiesen. Aus neuropsychologischer Sicht lasse sich die Diagnose einer primären Aufmerksam
keitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vor dem Hintergrund guter
Aufmerk
samkeits
- und Exekutivfunktionen nicht bestätigen. Es seien jedoch anamnes
tische Angaben vorhande
n, die mit der Problematik einer
AD
H
S vereinbar wären. Zudem habe währen
d
der gesamten neuropsychologischen Untersuchung hyper
aktives Verhalten
in Form von motorischer Unruhe der Beine beobachtet werden können. Somit könne eine ADHS, welche sich jedoch nicht auf kognitiver Ebene manifestiert habe, nicht ausgeschlossen werden. Neuropsychologisch liessen sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Versicherten feststellen.
Die neuropsychologische Untersuchung habe ein insgesamt ausgeglichenes Profil mit durchschnittlichen bis überdurchschnittlichen kognitiven Leistungen ergeben. Die
attentionalen
, exekutiven, sprachlichen sowie mnestischen Funk
tionen hätten sich als intakt und unbeeinträchtigt erwiesen. Der Versicherte verfüge über gute kognitive Ressourcen, um eine allfällige Weiterbildung oder sonstige Integrationsmassnahmen problemlos und erfolgreich meistern zu kön
nen (
Urk.
8/40/5).
3.6
Am 3
0.
Mai 2016 untersuchte
Dr.
med.
H._
, Facharzt FMH für Neurologie, den Versicherten und diagnostizierte eine Migräne ohne Aura. Da die Migräne
attacken mit einer Frequenz von einmal pro Monat aufträten, könne über eine Migräneprophylaxe diskutiert werden. Der Versicherte wünsche keine Beta
blocker, keine
Antiepileptika
und keine sonstigen zentralwirksamen Medika
mente, so dass man sich auf den Einsatz von Magnesium plus Riboflavin geeinigt habe (
Urk.
8/101/20).
3.7
Die Neuropsychologin
lic
. phil.
I._
und die Verhaltensneurologin
Dr.
med.
J._
führten am 2
4.
Oktober 2016 eine neuropsychologische und verhaltensneurologische Untersuchung durch (
Urk.
8/101/8-11).
Sie erhoben ein kognitives Leistungsprofil im Normbereich und Minderleistungen in einzelnen Funktionsaspekten der höheren Frontalhirnfunktionen (Konzen
tra
tions
fluktuationen, leichte Impulskontrollschwäche, reduzierte Dauerauf
merk
sam
keit und Aufmerksamkeitsbelastbarkeit, erhöhte Interferenzanfälligkeit) sowie (DD damit assoziiert respektive exekutiv bedingt) eine verbale Merk
fähig
keits
schwäche. Auf Verhaltensebene dominierten eine leichte motorische Unruhe und während der Testbearbeitung eine eher vorschnelle, flüchtige Arbeits- und Vorgehensweise mit Tendenz zu Flüchtigkeitsfehlern, zudem fielen im Gespräch eine Weitschweifigkeit und leicht abschweifende Gedankengänge auf. Im Verlauf zeigten sich – bei stets gegebener Kooperation und guter Leistungsmotivation – eine eingeschränkte Belastbarkeit und eine leichte Ermüdung.
Unter B
e
rücksichtigung der anamnestischen Erhebungen inklusive der Schul- und Ber
u
fsbiographie sowie der in der Anamnese
eruierbare
n
Symptome und der retrospektiv
en Auswertung eines ADHS-Selbstbeurteilungsfragebogens liessen sich das neuropsychologische Profil und die Verhaltenssymptome p
rinzipiell gut im
Rahmen einer f
rühkindlichen zerebralen Entwicklungsstörung unklarer Ätio
logie (mit Beeinträchtigung der Entwicklung des präf
r
ontalen Kortex) einstufen.
Die festgestellten exekutiv-
attentionalen
Defizite und die leichte Hyperaktivität passten gut zu einer
residuellen
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit Bestand im Erwachsenenalter. Differentialdiagnostisch sei
zurzeit
eine gewisse interagierende Störwirkung durch schlafassoziierte und psycho
lo
gisch-psychiatrische Phänomene anzunehmen (wobei die frühkindliche Ent
wick
lungs
störung als Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Erkrank
ungen zu werten sei). Auch
sei
eine gewisse Konfundierung/Akzentuierung durch in der Anamnese beschriebene Kopfunfälle nicht auszuschliessen.
In rein kognitiver Hinsicht liege die Ausübung einer Arbeitstät
igkeit mit geringem bis mässigem
kognitivem
Anforderungsprofil prinzipiell im kognitiven Potential des Versicherten. Allerdings dürften im Fall des Versicherten ein erfolgreicher Wi
e
dereinstieg und das Aufrechterhalten einer längerfristigen Tätigkeit weniger von den kognitiven Möglichkeiten als vielmehr von psychologischen und Umweltfaktoren abhängig sein. Erfahrungsgemäss seien emotionale persön
lich
keits
bezogene und soziale Aspekte zur Erreichung beruflicher Ziele ebenso wichtig wie kognitive Fähigkeiten. Diese Bereiche dürften
wegen der
Verhaltens
auffälligkeiten und de
r
Impulsivität des Versicherten problematisch sein und den Versicherten in der Findung einer Arbeitsstelle und bei der Ausübung einer Tätigkeit beeinträchtigen. Da die Einschätzung und die Beurteilung emotionaler und persönlichkeitsbezogener Einschränkungen und Ressourcen (einschliesslich SKID) nicht Gegenstand einer n
europsychologischen U
n
t
ersuchung seien, werde eine detaillierte psychiatrisch-psychopathologische Exploration empfohlen. Eine psychiatrische Begutachtung zur Arbeitsfähigkeits
beurteilung und Prognoseein
schätzung sei unerlässlich.
Bezüglich Arbeitsumfeld/-gebiet lasse sich Folgendes sagen: Der Versicherte sei eher geeignet für Berufe, die handwerklich-technische Fähigkeiten erforderten, die strukturiert seien und klare Vorgaben hinsichtlich Prioritäten enthielten, wobei eine hohe Stressbelastung und Störfaktoren vermieden werden sollten. Voraussetzung
en
für ein gutes Gelingen sei
en
zudem ein Entgegenkommen und ein gutes Verständnis seitens des Arbeitgebers und des Arbeitsumfeldes (Urk. 8/101/10).
3.7
In seinem Bericht vom
7.
November 2016 führte
Dr.
D._
neu
eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen und paranoiden Zügen (ICD-10: F: 61.0) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf. Die depressive
Störung sei gegenwärtig remittiert (
Urk.
8/101/1). Auf dem ersten Arbeitsmarkt bestehe seit dem Erkrankungsbeginn eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/101/3). Bei einem wohlwollenden und konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit, sich zurückzuziehen, und mit klar strukturierte
n
Aufgaben sei der Versicherte überwiegend wahrscheinlich zu min
destens 50
%
arbeitsfähig (Urk.
8/101/4).
3.
8
Dr.
C._
hielt in seinem psychiatrischen Gutachten
vom 2
7.
März 2017
als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen und paranoiden Anteilen (ICD-10: F61.0)
fest
. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien eine
Dysthymia
(ICD-10: F34.1), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4), und der Verdacht auf eine Aufmerksamkeitsstörung (
Urk.
8/115/18).
Seit September 2014 sei der Versicherte in der angestammten Tätigkeit zu 0
%
arbeitsfähig. In einer leidensangepassten Tätigkeit habe von November 2016 bis zur Untersuchung am 2
7.
März 2017 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Seit dem 2
7.
März 2017 sei der Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig (
Urk.
8/115/23).
Tätigkeiten mit flexiblen Arbeitszeiten, mit konstanten Ar
b
eitsanforderungen, flexiblen Zeitvorgaben, mit der Mög
lichkeit zusätzlicher betriebsunüblicher Pausen, konstanter sozialer Umgebung,
flexiblem Leistungspensum, ohne
Zeit
druck und ohne konfliktträchtige soziale Interaktionen
seien geeignet (Urk.
8/115/23).
Ferner hielt
Dr.
C._
fest, d
ie dokumentierten Beurteilungen der Arbeits
fähigkeit seien retrospektiv nachvollziehbar und als längerfristige Einschätzun
gen mit invaliditätsbegründender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu ver
stehen (
Urk.
8/115/22).
Danach gefragt, welche künftigen Eingliederungsmassnahmen aus fachärztlicher Sicht
noch erfolgsversprechend
und medizinisch
zumutbar
erschienen, führte
Dr.
C._
aus, eine berufliche Eingliederung könne ab sofort an einem geschützten Arbeitsplatz mit einem 100%-Pensum beginnen. Nach einer Anpas
sung im beschützten Rahmen, etwa nach sechs Monaten, sei – abhängig vom Erfolg –
eine angepasste Tätigkeit im ersten
Arbeitsmarkt beginnend mit einem Zeitpensum von 50
%
und
einer
Steigerung um 10
%
monatlich erfolgs
versprechend und medizinisch zumutbar. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit wäre dann voraussichtlich im Februar 2018 zu erreichen (Urk. 8/115/20).
3.9
Dr.
D._
nahm am 2
4.
Juli 2017 zum psychiatrischen Gutachten
Dr.
C._
s Stellung (
Urk.
8/125).
Er nannte diverse Diskrepanzen und Inkonsistenzen, die ihm bei der Durchsicht des Gutachtens aufgefallen seien (
Urk.
8/125/1-2).
Mit der durch
Dr.
C._
gestellten Diagnose einer kombinierten Persönlich
keitsstörung mit emotional instabilen und paranoiden Anteilen (ICD-10: F61.0) stimmte
Dr.
D._
überein.
Dieses
Leiden sei
von
Dr.
C._
bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
indessen
nicht hinreichend gewürdigt worden (
Urk.
8/125/3-
8
).
Aufgrund seiner schweren Persönlichkeitsstörung habe der Versicherte erheb
liche Schwierigkeiten im interpersonellen Kontakt. Es bestünden zusätzlich erhebliche Störungen der Emotionsregulation mit deutlichem Mangel an
Anpas
sungs
- und Teamfähigkeit, niedriger Frustrationstoleranz und eingeschränkter Ein- und Umstellfähigkeit.
Im aktuellen Zustand sei der Versicherte keinem Arbeitgeber zuzumuten. Aufgrund von Störungen der Impulskontrolle und der ausgesprochen paranoiden Persönlichkeitszüge könnten kleine Bemerkungen des Arbeitgebers zu massiven tätlichen Auseinan
dersetzungen führen, da sie als negativ gewertet und paranoid verarbeitet würden (
Urk.
8/125/7
und 8/125/10-11
).
Zusätzlich liege eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0) vor, welche keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründe (
Urk.
8/125/2 und 8/125/8).
3.10
Am 2
5.
August 2017 stellte
Dr.
E._
einige anamnestische und diagnostische Betrachtungen an (
Urk.
8/126), unter anderem zum sozialen Rückzug, zur sozia
len Isolation
,
zur
Querulanz
und zu den wahnähnlichen Vorstellungen
des Ver
s
icherten (
Urk.
8/126/1-4
).
Die Argumente des Versicherten seien von irrationaler, emotionaler, paranoider und wahnhafter Natur. Er leide unter seinem eigenen sozialen Rückzug, sozialer Isolation,
Querulanz
und Wahnvorstellungen, sei fremd- und selbstgefährdend und befinde sich in emotionaler Bedrängnis und Instabilität. Zudem liessen sich eine emotionale Labilität, gekennzeichnet
durch dramatische Stimmungs
schwan
kungen sowie eine Beeinträchtigung im realistischen Umgang mit seinen Finan
zen,
seiner
Schuld, usw. eruieren. Es sei weder möglich noch vorstellbar, dass der Versicherte mit einem solchen psychischen Störungsbild und solchen seelischen Beschwerden eine Arbeitsstelle im ersten oder zweiten Arbeitsmarkt auf d
ie Dauer aufrechterhalten könne
. Diese Beurteilung habe
K._
, die Eingliederungs
verantwortliche der IV-Stelle, in einem Telefon- sowie in einem persönlichen Gespräch bestätigt (
Urk.
8/126/7).
4.
4.1
Das Gutachten
Dr.
C._
s vom 2
7.
März 2017
basiert auf den von der IV-Stelle zur Verfügung gestellten
Unterla
gen (
Urk.
8/115/2
).
Dr.
C._
führte eine
sorgfältige
Anamnese- und Befunderhebung
durch
(
Urk.
8/115/5-17). Er
berücksichtigt
e
die
vom
Beschwerdeführer
geklagten Beschwerden angemessen
und
beantwortet
e
die gestellten Fragen umfassend.
Es fällt jedoch auf, dass
Dr.
C._
einerseits die Auffassung
vertrat
, der Beschwerdeführer sei seit dem 2
7.
März 2017 in einer leidensangepassten Tätig
keit zu 100
%
arbeitsfähig (
Urk.
8/115/23). Andererseits gelangte
Dr.
C._
zur Beurteilung, eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit wäre – unter günstigen Voraussetzungen – voraussichtlich im Februar 2018 zu erreichen (Urk. 8/115/20).
Die Ausführungen
Dr.
C._
s
betreffend Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
fielen somit in sich widersprüchlich aus
. Dies wurde auch von
Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (
Urk.
1 S. 5)
.
Die betreffenden Darlegungen
Dr.
C._
s
sind folglich weder
nachvollziehbar
noch
schlüssig
, weshalb
nicht
darauf
abgestellt werden
kann (vgl. auch
Urk.
1
S. 3 f.)
.
Vielmehr
erweist sich das psychiatrische Gutachten
Dr.
C._
s
in einem entscheidenden Punkt, namentlich
betreffend die
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
als klärungs- bzw. erläuterungsbedürftig
.
4.2
Es kommt hinzu, dass das Bundesgericht am 3
0.
November 2017
– nach Erstat
tung des psychiatrischen Gutachtens am 2
7.
März 2017 –
mit BGE 143 V 409 und BGE 143 V 418 seine bisherige Rechtsprechung insofern geändert hat, als für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit neu grundsätzlich sämtliche psychische
n
Leiden einem strukturierten Beweis
verfahren nach Massgabe von BGE
141 V 281 zu unterziehen sind.
An die Stelle des bisherigen Kr
iterienkatalogs treten im Regelfall beachtliche Standardindika
toren. Unter Berücksichtigung
leistungshin
dernder äusserer Belastungsfaktoren einer
seits und Kompensationspotentialen (Ressour
cen) an
derseits soll das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergeb
nisoffen beurteilt werden (BGE 141 V 281 E. 3.6).
Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreib
t das Bundesge
richt in BGE 141 V 281 wie folgt:
-
Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)
-
Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –
resistenz
(E. 4.3.1.2)
-
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
-
Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche
Res-
sourcen
; E. 4.3.2)
-
Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)
-
Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)
-
gleichmässige Einschränkung des
Aktivitätenniveaus
in allen vergleichba
ren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
-
behandlungs- und eingliederung
sanamnestisch ausgewiesener Lei
dens-druck (E. 4.4.2).
Die Handhabung des Katalogs muss stets den Umständen des Einzelfalls gerecht werden. Es handelt sich nicht um eine „abhakbar
e Checkliste“ (BGE 141 V 281 E.
4.1.1).
Es stellt sich daher die Frage
, ob
das
(präzisierte)
psychiatrische Gutachten
Dr.
C._
s
- allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung im Licht der massgeblichen Indikatoren erlaubt (BGE 141 V 281 E. 8; vgl. auch BGE 137 V 210
E. 6 in
initio
), wobei j
e nach Abklärungstiefe und -dichte unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen
kann
(BGE 141 V 281 E. 8).
Dies wird im Rahmen der erforderlichen Weiterungen zu prüfen sein
, zumal die bisher
von der Beschwerdegegnerin
in diesem Zusammenhang ange
stellten Überlegungen (Urk. 8/119/5-7) im Hinblick auf die medizinische Akten
lage nicht restlos zu überzeugen vermögen
.
4.3
Es bleibt
festzuhalten
, dass
auch
die weiteren medizinischen Unterlagen, insbe
sondere die Stellungnahmen
von
Dr.
D._
vom 2
4.
Juli 2017
und
von
Dr.
E._
vom 2
5.
August 2017
(
Urk.
1 S. 4) im Hin
blick auf die von der neuen Recht
sprechung geforderte Prüfung der Indikatoren wesentliche Fragen offen
lassen
.
Auf dieselben kann deshalb ebenfalls
nicht abgestellt werden, ungeachtet der Erfahrungstatsache,
dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver
trauensstellung in Zwei
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen
und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
Es sind daher ergänzende medizinische Abklärungen
unumgänglich
, zumal ein strukturiertes Beweisverfahren vorliegend
weder unnötig noch ungeeignet erscheint (vgl. die zur Publikation vorgesehenen Urteile des Bundesgerichts
BGE
143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409
E. 4.5.3).
4.4
Der angefoch
tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durch
führung der notwendigen Abklärungen und zu neuer
Entscheidung an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen (
§
26 des Gesetzes über das Sozialversiche
rungsgericht;
GSVGer
; vgl. auch BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.-- festzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständ
iges Obsiegen der
beschwerdefüh
renden
Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Koste
n der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuer
le
gen.
5.2
Gemäss
§
34
Abs.
1
GSVGer
hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des P
rozesses und dem Mass des Obsie
gens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Dem Ausgang des Beschwerdeverfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksichtigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von
Fr.
1’700
.-- (inklusive Barauslagen und
7,7
% Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint.