Decision ID: 6edd1aed-dd37-4017-aa35-02f87a8e442a
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
Die 1966 geborene
X._
meldete sich am 8. März 2021 bei der Invaliden
versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/62). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und verneinte nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/84)
mit Ver
fügung vom
14. Juli 2021 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 14. September 2021 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die
angefochtene
Verfügung vom 14. Juli 2021 aufzuheben und
die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, medizinische und erwerbliche Abklä
rungen vorzunehmen, insbesondere
sei
sie (die Beschwerdeführerin) interdis
ziplinär zu begutachten
(S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom
20. Oktober 2021
(Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise
Gutheissung
der Beschwerde
im Sinne einer Rückweisung
zu weiteren Abklärungen
.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Nachdem in Bezug auf die
Beschwerde
der Beschwerdeführerin vom
14. September 2021
(Urk. 1) übereinstimmende Anträge auf Rückweisung der Streitsache zu wei
teren medizinischen Abklärungen vorliegen und diese mit der Akten- und der Rechtslage im Einklang stehen, ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 14. Juli 2021 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen, damit diese weitere medizinische Abklärun
gen vornehme und hernach über den
Leistungs
anspruch
der Beschwerdeführerin neu verfüge
.
2.
2.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des
Bundesgesetz
es
über
die Invalidenversicherung
)
und ermessensweise auf Fr. 2
00.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung
als voll
ständiges Obsiegen (BGE 137 V 5
7 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.
Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgelt
liche Prozess
führung (Urk. 1 S.
2) als gegenstandslos.
2.2
Ausgangsgemäss
ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zuzu
sprechen
, die ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streit
sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem
Mass
des Obsiegens (§ 34 Abs. 3
des
Gesetz
es
über das Soz
ialversicherungsgericht
) zu bemessen und beim
praxis
gemässen
Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr.
2‘200
.-- (inklusive Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtsverbeiständung
(Urk. 1 S. 2) erweist sich damit ebenfalls als gegenstandslos.