Decision ID: ddf2fac3-707c-4e7a-abb3-4282b832e882
Year: 2022
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Die Steuerverwaltung des Kantons Bern veranlagte A._ und B._ mit vordatierten Veranlagungsverfügungen vom 9. Juni 2020 für das Steuerjahr 2019 abweichend von deren Selbstdeklaration auf ein steuerbares Einkommen von Fr. 148'852.-- bei den Kantons- und Gemeindesteuern sowie Fr. 161'302.-- bei der direkten Bundessteuer. Die Abweichung beruhte im Wesentlichen darauf, dass die Steuerverwaltung  von A._ und B._ bei den Wertschriftenerträgen zum Abzug gebrachten Ausfall aus nichterfüllten Mietzinsforderungen in der Höhe von Fr. 36'185.-- nicht einkommensmindernd berücksichtigte, sondern als Schenkung an den Sohn von B._ bzw. ihren Mieter qualifizierte. Die gegen diese Veranlagungsverfügungen erhobenen Einsprachen wies die Steuerverwaltung mit Einspracheentscheiden vom 3. November 2020 ab.
B.
Am 24. November 2020 gelangten A._ und B._ mit Rekurs und Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK). Diese wies die Rechtsmittel mit Entscheiden vom 11. Mai 2021 ab.
C.
Gegen die Entscheide der StRK haben A._ und B._ am 14. Mai 2021 in einer einzigen Rechtsschrift sowohl bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch der direkten Bundessteuer 2019 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragen für beide Steuerarten, es sei «die Aufrechnung von virtuellen Mietzinseinnahmen durch die Steuerverwaltung in den Jahren 2017 bis 2019 von total Fr. 36'150.-- [...] entweder für die betreffenden Steuerjahre einzeln oder im [Steuerjahr] 2019 als Ganzes vom steuerbaren Einkommen abzuziehen.»
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.04.2022, Nrn. 100.2021.149/ 150U, Seite 3
Am 17. Mai 2021 hat der Abteilungspräsident die Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer vereinigt.
Sowohl die StRK als auch die Steuerverwaltung beantragen mit  vom 28. Mai 2021 bzw. mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2021 die Abweisung der Beschwerden. Die Eidgenössische  hat sich nicht vernehmen lassen.
Mit Eingabe vom 12. November 2021 haben sich A._ und B._ erneut zur Sache geäussert und ihre Rechtsbegehren bestätigt.

Considerations:
Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des  vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Beschwerdeführenden  an den vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren , sind durch die angefochtenen Entscheide besonders berührt und  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 151 StG i.V.m. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 DBG). Auf die Beschwerden ist unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach einzutreten.
1.2 Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist auf den  beschränkt. Dieser wird durch den angefochtenen Entscheid (sog. An-
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fechtungsobjekt) und innerhalb dieses Rahmens durch die , allenfalls unter Rückgriff auf deren Begründung, bestimmt (vgl. BVR 2020 S. 59 E. 2.2, 2017 S. 514 E. 1.2, 2011 S. 391 E. 2.1; Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12 f., Art. 84 N. 5). – Die Beschwerdeführenden haben mit  vom 6. Juni 2020 lediglich gegen die Verfügungen der  betreffend das Jahr 2019 Einsprache erhoben (vgl. Einsprachen vom 6.6.2020, Vorakten StV [act. 3B] pag. 89 f.); die Verfügungen der Jahre 2017 und 2018 blieben unangefochten (vgl. Veranlagungsverfügungen vom 12.3.2019 [nachfolgend: Veranlagungsverfügungen 2017], Vorakten StRK [act. 3A] pag. 72 ff.; Veranlagungsverfügungen vom 9.7.2019 [nachfolgend: Veranlagungsverfügungen 2018], Vorakten StV [act. 3B] pag. 39 ff.; vgl. zu den Einsprache- und Revisionsverfahren betreffend die in den Jahren 2017 und 2018 separat erfolgten Sonderveranlagungen Vorakten StRK [act. 3A] pag. 2 ff.). Auch im Rekurs- und Beschwerdeverfahren bezogen sie sich  auf das Jahr 2019 (vgl. Rekurs und Beschwerde vom 24.11.2020 [nachfolgend: Rekurs und Beschwerde], Vorakten StRK [act. 3A] pag. 91 ff.). Entsprechend enthalten die angefochtenen Entscheide der StRK allein eine Beurteilung der Kantons- und Gemeindesteuern bzw. der direkten  2019 (die Abweisung der «Beschwerde bezüglich der kantonalen Steuern 2019» in Ziff. 2 der angefochtenen Entscheide stellt offensichtlich einen redaktionellen Fehler dar; vgl. Beschwerdevernehmlassung vom 28.5.2021 [act. 3]). Soweit die Beschwerdeführenden vor  nun erstmals auch die Änderung der Veranlagungen 2017 und 2018 beantragen (vgl. vorne Bst. C), geht dies über den Streitgegenstand hinaus, weshalb diesbezüglich auf die Beschwerden nicht einzutreten ist. Da den Beschwerden allerdings kein klarer Wille zu entnehmen ist, eine Revision der Veranlagungen 2017 und 2018 zu beantragen, wird gestützt Art. 4 VRPG auf eine Weiterleitung an die insoweit zuständige Steuerverwaltung  (vgl. Art. 204 Abs. 1 StG; Art. 149 Abs. 1 DBG; Martin E. Looser, in /Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 149 DBG N. 1b; Peter Kästli, in Leuch/Kästli/Langenegger [Hrsg.], Praxis-Kommentar zum Berner Steuergesetz, Band 2, 2011, Art. 204 N. 1; vgl. Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 4 N. 3).
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1.3 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und  als auch der direkten Bundessteuern angefochten, so muss das  zwei Urteile fällen, zumal es sich um verschiedene Steuern handelt, die unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 142 II 293 E. 1.2, 135 II 260 E. 1.3.1 [Pra 99/2010 Nr. 37], 130 II 509 E. 8.3 [Pra 94/2005 Nr. 114]). Da hier die einschlägigen Bestimmungen des kantonalen und  Rechts weitgehend gleich lauten (vgl. dazu BVR 2006 S. 174 E. 2.4.1 f. sowie hinten E. 4), rechtfertigt sich die gemeinsame Beurteilung der Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Steuern.
1.4 Sowohl im Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2019 (Verfahren 100.2021.149) als auch betreffend die direkte  2019 (Verfahren 100.2021.150) beträgt der Streitwert weniger als Fr. 20'000.--, womit die Beurteilung der Beschwerden in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).
1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
2.
Vorab sind die von den Beschwerdeführenden vorgebrachten formellen  zu beurteilen.
2.1 Die Beschwerdeführenden machen zunächst geltend, der Streitwert liege über Fr. 14'000.-- bzw. entgegen der Auffassung der StRK nicht unter Fr. 10'000.-- (vgl. Beschwerden S. 1). – Gemäss Art. 70 Abs. 4 Bst. c GSOG entscheiden die hauptamtlichen Richterinnen und Richter der StRK als  oder Einzelrichter, wenn der streitige Steuerbetrag Fr. 10'000.-- oder die bestrittene Busse Fr. 3'000.-- nicht übersteigt. Diese Bestimmung bezweckt die Entlastung der StRK in Streitigkeiten von geringerer Bedeutung
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und trägt namentlich zur effizienten Bearbeitung der Rechtsmittel und einer wirtschaftlichen Ressourcenverwendung bei. Im Rahmen der  sind dabei Verfahren betreffend die Kantons- und  einerseits (Rekursverfahren) und die direkte Bundessteuer andererseits (Beschwerdeverfahren) separat zu berücksichtigen bzw. es ist von einer  der Streitwerte abzusehen, handelt es sich doch um getrennte , die separat veranlagte, unterschiedlichen Gemeinwesen zustehende Steuern betreffen (vgl. Veranlagungsverfügungen vom 9.6.2020 [: Veranlagungsverfügungen 2019], Vorakten StV [act. 3B] pag. 75 ff.; vgl. ferner die zwei Verfahrensnummern im Rubrum der angefochtenen  und die separaten Abweisungen im Entscheiddispositiv sowie vorne E. 1.3). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die StRK hier aufgrund des Sachzusammenhangs und der für beide Steuerarten anwendbaren, weitgehend gleichlautenden Bestimmungen aus verfahrensökonomischen Gründen, wie typischerweise auch in anderen Rekurs- bzw. , eine Beurteilung in einer einzigen Entscheidschrift vorgenommen hat, zumal die Verfahren durch die gemeinsame Behandlung nicht an  gewinnen (vgl. zum Ganzen VGE 2019/359/360 vom 14.9.2020 E. 3.2). Die StRK hat demnach kein Recht verletzt, indem sie die  Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die  Bundessteuer einzelrichterlich beurteilte.
2.2 Die Beschwerdeführenden bringen weiter vor, die StRK habe ihre Entscheide nicht hinreichend begründet, die Zahlungsunfähigkeit des  und Sohnes der Beschwerdeführerin ohne nähere Ausführungen und ohne dessen vorgängige Anhörung verneint und sich zudem nicht zur  Bundessteuer geäussert (vgl. Beschwerden S. 3). Sie rügen damit eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 21 ff. VRPG sowie Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1). Dieser garantiert  das Recht, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und bei der  berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG), wobei sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken kann (Michel Daum, a.a.O., Art. 21 N. 15 und 28, Art. 52 N. 6 f.). Die Behörde darf
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ferner von einer Beweisabnahme absehen, wenn sich in antizipierter  ergibt, dass ein Beweis nicht geeignet ist, das  zu verändern oder den Entscheid zu beeinflussen (vgl. statt vieler BGE 147 IV 534 E. 2.5.1, 144 II 427 E. 3.1.3; BVR 2021 S. 285 E. 3.3.2, 2021 S. 441 E. 5.8; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f., je mit weiteren ). – Die Vorinstanz hat sich mit den Vorbringen der  hinreichend befasst und die angefochtenen Entscheide ausführlich begründet, was ohne weiteres eine sachgerechte Anfechtung erlaubte. Es war aufgrund der Beweislage keine Anhörung des Mieters erforderlich, um die strittige Angelegenheit zu beurteilen, weshalb die StRK von diesen  absehen durfte, ohne damit den Gehörsanspruch zu missachten (vgl. auch hinten E. 5.2.2 f.). Die Rügen der  erweisen sich demnach als unbegründet.
2.3 Soweit die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 12. November 2021 vor Verwaltungsgericht erneut die Anhörung des Mieters und ein « Gespräch beim behandelnden Verwaltungsrichter» verlangen, sind diese Anträge abzuweisen (vgl. Eingabe vom 12.11.2021 [act. 7] S. 3): Das Verfahren vor den Verwaltungs- und Verwaltungsjustizbehörden ist grundsätzlich schriftlich (Art. 151 StG i.V.m. Art. 31 VRPG). Als Beweismittel kommen vorab Urkunden in Frage (vgl. Art. 32 Abs. 2 i.V.m. Art. 19 Abs. 1 Bst. a VRPG), womit für Tatsachen, die einem Urkundenbeweis zugänglich sind, grundsätzlich keine aufwendigen Beweismassnahmen durchgeführt werden müssen (vgl. BGer 8C_588/2014 vom 11.5.2015, in Pra 105/2016 Nr. 42 E. 6.1; BVR 2014 S. 197 E. 3.1, 1992 S. 3 E. 5b; Michel Daum, a.a.O., Art. 20 N. 4). Der Grundsatz der Schriftlichkeit gilt auch für steuerrechtliche Verfahren; insbesondere ergibt sich ein Anspruch auf ein mündliches  nicht aus Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101; vgl. EGMR 51269/07 vom 25.11.2014, Pákozdi gegen Ungarn, Ziff. 17, 44759/98 vom 12.7.2001 [Grosse Kammer], Ferrazzini  Italien, Ziff. 20 ff.; BGE 147 I 153 E. 3.4.2, 140 I 68 E. 9.2; BVR 2014 S. 197 E. 3.1). Im vorliegenden Fall ist ein Umstand, der eine Ausnahme rechtfertigen und eine mündliche Anhörung oder ein Parteiverhör nahelegen würde (Art. 19 Abs. 1 Bst. c und d VRPG), weder ersichtlich noch dargetan (vgl. Michel Daum, a.a.O., Art. 31 N. 5, 9 und Art. 19 N. 61 ff.).
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3.
Materiell strittig ist, ob die von den Beschwerdeführenden im Jahr 2019  gemachten Mietzinsausfälle von gesamthaft Fr. 36'185.-- beim  steuermindernd zu berücksichtigen sind.
3.1 Sachverhaltlich lässt sich den Akten Folgendes entnehmen: Die  ist Eigentümerin eines Doppeleinfamilienhauses in der  ... (Gbbl. Nr. 1_), das an ihren Sohn, C._, sowie an D._ vermietet ist. Der vereinbarte Mietzins beträgt Fr. 1'575.-- monatlich bzw. Fr. 18'900.-- jährlich (vgl. Mietvertrag vom 25.6.2001,  StRK [act. 3A] pag. 77 f.; Mietzinsanpassung vom 14.10.2012, Vorakten StRK [act. 3A] pag. 79). Gemäss den Angaben der Beschwerdeführenden war C._ in den Jahren 2017 bis 2019 nicht in der Lage, den  vollumfänglich zu bezahlen (zur finanziellen Situation der im Mietvertrag sowie in der Mietzinsanpassung ebenfalls als Mieterin aufgeführten D._ äussern sich die Beschwerdeführenden nicht). So betrug der im Jahr 2017 tatsächlich entrichtete Mietzins gemäss ihren Angaben Fr. 5'265.--, im Jahr 2018 Fr. 9'450.-- und im Jahr 2019 Fr. 5'800.--. Damit verfügte die Beschwerdeführerin am 31. Dezember 2019 über offene  von insgesamt Fr. 36'185.-- (vgl. Zusammenstellung offene Mietzinsforderungen vom 10.3.2020 [nachfolgend: Zusammenstellung ], Vorakten StRK [act. 3A] pag. 62). Mit Vereinbarung vom 31. Dezember 2019 verzichtete die Beschwerdeführerin gegenüber ihrem Sohn auf die Bezahlung der offenen Beträge (vgl. Vereinbarung vom 31.12.2019 [nachfolgend: Vereinbarung Mietzinsverzicht], Vorakten StRK [act. 3A] pag. 63 f.).
3.2 Die StRK ist in Übereinstimmung mit der Steuerverwaltung sowohl in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern als auch die direkte  2019 davon ausgegangen, dass der gesamte vertraglich vereinbarte Mietzins von jährlich Fr. 18'900.-- als Einkommen zu berücksichtigen sei und die 2017 bis 2019 entstandenen Mietzinsausfälle bei den Steuern 2019 nicht zum Abzug gebracht werden könnten. Zur Begründung hat die StRK , Mietzinsforderungen entstünden monatlich mit der Fälligkeit des Miet-
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zinses, wobei nicht massgebend sei, ob die Forderungen effektiv bezahlt würden. Mit der Besteuerung könne nur dann bis zur Forderungserfüllung zugewartet werden, wenn feststehe, dass die Schuldnerin bzw. der  zahlungsunfähig bzw. die Begleichung der Forderung unsicher sei. Diese Voraussetzungen seien im vorliegenden Fall nicht gegeben (vgl.  Entscheide E. 7). Die Mietzinsausstände aus den Jahren 2017 und 2018 seien im Übrigen als Schulden und somit als Vermögensschaden zu qualifizieren, wobei Kapitalverluste bei Privaten keine steuerlichen  hätten. Alles andere würde implizit eine Korrektur der unangefochten gebliebenen und rechtskräftigen Veranlagungen 2017 und 2018 darstellen, wobei die Beschwerdeführenden weder eine solche beantragt hätten noch deren Voraussetzungen gegeben seien (vgl. angefochtene Entscheide E. 6).
3.3 Die Beschwerdeführenden sind demgegenüber der Ansicht,  seien lediglich die ihnen tatsächlich zugegangenen Mietzinseinnahmen als Einkommen zu berücksichtigen. Entsprechend hatten sie in den Jahren 2017 und 2018 Fr. 5'265.-- bzw. Fr. 9'450.-- als Mietertrag deklariert (vgl. Veranlagungsverfügungen 2017 sowie Veranlagungsverfügungen 2018; vgl. auch vorne E. 1.2). Im hier strittigen Jahr 2019 deklarierten die  zwar den vertraglich vereinbarten Mietzins als Einkommen,  indes beim Wertschriftenertrag einen Abzug von Fr. 36'185.-- vor. Als Beilagen reichten sie eine Zusammenstellung der entgangenen Mietzinsen sowie die mit C._ geschlossene Verzichtsvereinbarung ein (vgl. vorne E. 3.1) und brachten auf dem eingereichten Exemplar der  folgende handschriftliche Bemerkung an: «Für 2017 und 2018 hat die StV verfügt, dass geschuldete Mieteinnahmen als Mietertrag  werden. Für 2019 haben wir die geschuldete Miete in die Mieterträge angerechnet. Am 31.12.2019 haben wir mit dem Mieter einen Vergleich  und die geschuldeten Mieteinnahmen 2017 bis 2019 damit erlassen» (vgl. Steuererklärung 2019, Vorakten StV [act. 3B] pag. 51 ff., 66 [Zitat]). Wie bereits vor der StRK bringen die Beschwerdeführenden vor, es seien die in den Jahren 2017 bis 2019 angefallenen Mietzinsausstände  zu berücksichtigen. Die Zahlungsunfähigkeit von C._ sei einzig deshalb nicht nachgewiesen, weil sie sich mit ihm einvernehmlich geeinigt hätten; Mahnungen und Betreibungen seien damit nicht notwendig
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gewesen. Die Mietzinsforderungen seien mit der Vereinbarung definitiv . Eine Schenkung liege nicht vor (vgl. Beschwerden S. 3).
4.
Die hier massgebenden rechtlichen Grundlagen stellen sich wie folgt dar:
4.1 Kanton und Bund erheben von den natürlichen Personen  eine Einkommenssteuer (Art. 1 Abs. 1 Bst. a StG; Art. 1 Bst. a DBG; Art. 2 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]). Es gilt in diesem Bereich das Konzept der : Alle wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte natürlicher Personen, die nicht ausdrücklich von der Besteuerung ausgenommen sind, unterliegen aufgrund der Einkommensgeneralklausel von Art. 19 Abs. 1 StG bzw. Art. 16 Abs. 1 DBG der Einkommenssteuer (vgl. auch Art. 7 Abs. 1 StHG; BGE 146 II 97 E. 2.2.1, 146 II 6 E. 4.1; VGE 2019/248/249 vom 7.8.2020, in StE 2020 B 22.2 Nr. 37 E. 2.1, je mit Hinweisen; /Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016,  zu Art. 16-39 N. 3 ff.; Reich/Weidmann, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 16 DBG N. 7 ff.) und zwar in der jeweiligen Steuerperiode (vgl. Art. 70 Abs. 1 StG; Art. 41 Abs. 1 DBG). Zur Ermittlung des Reineinkommens werden  von den gesamten steuerbaren Einkünften (Art. 19-29 StG; Art. 16-24 DBG) die mit der Einkommenserzielung zusammenhängenden  (Gewinnungskosten) und die allgemeinen Abzüge (Art. 31-39 StG; Art. 26-33a DBG) abgezogen (Art. 30 Abs. 1 StG; Art. 25 DBG). Um das steuerbare Einkommen zu bestimmen, sind anschliessend allfällige  (Art. 40 StG; Art. 35 DBG) vorzunehmen.
4.2 Steuerbar sind namentlich Erträge aus unbeweglichem Vermögen, insbesondere Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Nutzniessung oder sonstiger Nutzung (Art. 25 Abs. 1 Bst. a StG; Art. 21 Abs. 1 Bst. b DBG; vgl. auch Art. 7 Abs. 1 StHG). Massgeblich ist entsprechend dem Grundsatz der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in erster Linie der vertraglich vereinbarte
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Miet- oder Pachtzins und nicht ein aufgrund des Marktwerts hypothetisch  Ertrag. Auf letzterem ist nur dann abzustellen, wenn eine  vorliegt oder der Miet- bzw. Pachtzins im Hinblick auf bestimmte  besonders tief angesetzt ist (vgl. ausführlich auch zum sog. Verwandtenmietzins BGE 146 II 97 E. 2.2 ff.; Richner/Frei/Kaufmann/, a.a.O., Art. 21 N. 44, 48 sowie zum Vorzugs- bzw. Verwandtenmietzins Art. 21 N. 73 f.; Zwahlen/Lissi, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 21 DBG N. 8 f. sowie zum Prinzip der Realität allgemein Art. 16 DBG N. 21; Leuch/Amonn, in Leuch/ Kästli/Langenegger [Hrsg.], Praxis-Kommentar zum Berner Steuergesetz, Band 1, 2. Aufl. 2014, Art. 25 N. 4 ff.).
4.3 Einkommen gilt steuerrechtlich als erzielt, wenn die steuerpflichtige Person einen festen Rechtsanspruch darauf erwirbt, d.h. ein Forderungs- oder Eigentumserwerb besteht, und sie über diesen tatsächlich verfügen kann (sog. «Soll-Methode»; vgl. BGE 144 II 427 E. 7.2; BGer 2C_1035/2020 vom 12.11.2021 E. 5.1, 2C_710/2017 vom 29.10.2018 E. 5.3, 2C_78/2015 und 2C_79/2015 vom 10.9.2015, in StE 2015 B 24.4 Nr. 82 E. 4.2, je mit Hinweisen; Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 16 DBG N. 34 ff., auch zum ; Peter Locher, a.a.O., Art. 16 N. 18; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 41 N. 20 ff.). Ist der Forderungserwerb dem Eigentumserwerb vorgelagert, wird das Einkommen realisiert, wenn die steuerpflichtige Person eine rechtlich und tatsächlich durchsetzbare Forderung erworben hat; dies ist bei Mietverträgen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung bei Eintritt der Fälligkeit der Mietzinsen der Fall (vgl. BGer 2C_500/2018 vom 8.4.2020 E. 4.3 mit Hinweisen, auch zum Folgenden). Irrelevant ist damit, ob und wann die Mieterschaft die Mietzinsen tatsächlich entrichtet oder die  bzw. der Vermieter freiwillig auf deren Bezahlung verzichtet hat. So  auch ein Forderungsverzicht nichts an dem zuvor erfolgten  als solchem, sondern stellt eine diesem nachgelagerte private Einkommens- bzw. Vermögensverwendung dar, die einkommenssteuerlich grundsätzlich unbeachtlich ist (vgl. Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 16 DBG N. 22c, vgl. auch Art. 39 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 34 Bst. a DBG). Zwar kann ein Forderungsverzicht der Gläubigerin oder des Gläubigers bei der Schuldnerin oder beim Schuldner einkommens- bzw. ertragserhöhend , wenn es sich um Leistungen unbeteiligter Dritter handelt; bei unent-
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.04.2022, Nrn. 100.2021.149/ 150U, Seite 12
geltlichen Zuwendungen unter Verwandten ist hingegen ein  erfolgter Schuldenerlass zu vermuten (vgl. BGE 115 Ib 269 E. 4b [zur Behandlung von Forderungsverzichten bei juristischen Personen]; BGer 2C_597/2017 vom 27.3.2018 E. 3.1.2, 2C_224/2008, 2C_225/2008 und 2C_226/2008 vom 1.4.2009, in StE 2009 B 28 Nr. 8 E. 2.2). Vom  der «Soll-Methode» kann ausnahmsweise abgewichen und mit der  bis zur tatsächlichen Erfüllung der Forderung zugewartet werden (sog. «Ist-Methode»), falls die Erfüllung der Forderung besonders unsicher erscheint. Dies kann etwa zutreffen, wenn eine Forderung als kaum  und daher beschränkt werthaltig oder wertlos erscheint, weil die  nicht zahlungsfähig oder -willig ist (vgl. BGE 144 II 427 E. 7.2.2; BGer 2C_1035/2020 vom 12.11.2021 E. 5.1, 2C_710/2017 vom 29.10.2018 E. 5.3, 2C_342/2016 und 2C_343/2016 vom 23.12.2016, in ASA 85 S. 505 und StE 2017 B 21.1 Nr. 27 E. 2.3.1 ff.; VGE 2016/306/307 vom 1.6.2017 E. 3.1, je mit Hinweisen; Peter Locher, a.a.O., Art. 16 N. 21 f. und Art. 21 N. 19; Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 16 DBG N. 37a).
4.4 Nach dem auch im Steuerrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz stellen die Behörden den entscheidwesentlichen Sachverhalt von Amtes  fest (Art. 151 StG i.V.m. Art. 18 Abs. 1 VRPG; Art. 166 StG; Art. 123 DBG). Sie sind verpflichtet, diesen richtig und vollständig abzuklären, wobei die Untersuchungspflicht ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Parteien findet (Art. 151 StG i.V.m. Art. 20 Abs. 1 VRPG; Art. 166 Abs. 2 und Art. 167 StG; Art. 123 Abs. 1 und Art. 125 f. DBG; BVR 2011 S. 241 E. 4.1). Danach hat die steuerpflichtige Person aktiv an der Feststellung des  Sachverhalts mitzuwirken, aus dem sie Rechte für sich ableitet, und unaufgefordert sachdienliche Unterlagen einzureichen (vgl. Art. 151 StG i.V.m. Art. 20 VRPG; Art. 167 StG; Art. 126 DBG). Für die Verteilung der  zwischen Behörde und Partei bedeutet dies, dass die  nicht gehalten ist, von sich aus weitere Abklärungen zu treffen, wenn die Partei einen Sachumstand aufklären könnte, die ihr obliegende  aber unterlässt (vgl. BVR 2016 S. 65 E. 2.3, 2014 S. 197 E. 3.1, 2008 S. 163 E. 6.4.4; VGE 2016/139/140 vom 27.11.2017, in StE 2018 B 22.3 Nr. 120 E. 2.2; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 5 f., Art. 20 N. 1 ff., 16 f.). Die den geltend gemachten Mietzinsausfällen zugrundeliegenden Tatsachen wirken sich steuermindernd aus und sind folglich von den Beschwerdefüh-
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renden nachzuweisen (vgl. statt vieler BGE 147 II 338 E. 3.2, 144 II 427 E. 2.3.2 und 8.3.1; BVR 2017 S. 529 [VGE 2016/340 vom 9.8.2017] nicht publ. E. 6.2, 2011 S. 241 E. 4.1).
5.
Der Sachverhalt (vgl. vorne E. 3.1) ist im Licht der vorstehend dargelegten Rechtsgrundlagen folgendermassen zu würdigen:
5.1 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin für die Vermietung ihrer Liegenschaft Anspruch hat auf einen monatlich zu entrichtenden  von Fr. 1'575.-- (vgl. vorne E. 3.1). Die Beschwerdeführenden machen insbesondere nicht geltend, es hätten bezüglich der Höhe des Mietzinses zu Gunsten der Mieterschaft zusätzliche bzw. andere Vereinbarungen  oder der übereinstimmende wirkliche Wille der Vertragsparteien weiche vom Wortlaut des Mietvertrags ab (vgl. Art. 18 OR; zur Simulation etwa Wolfgang Wiegand, in Basler Kommentar, 7. Aufl. 2019, Art. 18 OR N. 50 ff., 126 ff.). Nicht im Raum steht sodann die Frage eines (unzulässigen) , zumal der vereinbarte Mietzins unstreitig über dem  liegt (vgl. etwa E-Mail vom 30.7.2020, wonach der Protokollmietwert für das betroffene Grundstück ... Gbbl. Nr. 1_ Fr. 17'487.-- und die Eigenmietwerte Kanton und Bund Fr. 13'290.-- bzw. Fr. 15'560.-- betragen, Vorakten StV [act. 3B] pag. 98) und daher ein Verwandtenmietzins von  ausscheidet (vgl. vorne E. 4.2). Die Beschwerdeführenden bestreiten ferner nicht, dass Einkünfte aus Vermietung an und für sich  und somit zu versteuern sind. Sie machen jedoch geltend, die in den Jahren 2017 bis 2019 entstandenen, mit dem Forderungsverzicht vom 31. Dezember 2019 nun definitiv gewordenen Mietzinsausfälle seien  zu berücksichtigen.
5.2 Hinsichtlich der nichtbezahlten Mietzinsforderungen aus dem Jahr 2019 in der Höhe von Fr. 13'100.-- ist Folgendes festzuhalten:
5.2.1 Wie die StRK richtig ausgeführt hat, gilt Einkommen steuerlich bereits mit dem rechtlich und tatsächlich durchsetzbaren Forderungserwerb als realisiert, bei Mietverträgen mit Fälligkeit der Mietzinsen (vgl. angefochtene
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Entscheide E. 4 und 7; vorne E. 4.3). Die Beschwerdeführerin verfügte  jeweils per Monatsende über einen festen, einkommenssteuerrechtlich zu berücksichtigenden Anspruch auf Mietzinszahlung für den Folgemonat; per 31. Dezember 2019 belief sich der zu versteuernde Mietertrag auf  Fr. 18'900.-- (vgl. vorne E. 3.1). Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass gewisse Monatsmieten nicht oder nicht vollumfänglich  wurden (vgl. vorne E. 4.3, auch zum Folgenden). Aufgrund der «» steuerrechtlich ohne Belang ist daher auch die von der  mit ihrem Sohn abgeschlossene Vereinbarung betreffend , liegt hier doch eine dem Einkommenszufluss nachgelagerte, einkommenssteuerlich unbeachtliche Einkommens- bzw.  vor.
5.2.2 Von der dargelegten «Soll-Methode» ist nur abzuweichen, wenn die Erfüllung der Mietzinsforderungen besonders unsicher erscheint, etwa weil die Mieterschaft zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig gewesen ist (vgl. vorne E. 4.3). In diesem Sinn war es entgegen der Auffassung der  (vgl. Beschwerden S. 3) durchaus Sache der  bzw. der Vorinstanz, die finanzielle Situation von C._ zu beurteilen. Dabei hat die StRK richtig festgehalten, dass die Mieterschaft im Jahr 2019 immer wieder einzelne Mietzinszahlungen geleistet hat ( in der Höhe von Fr. 5'265.--; vgl. Zusammenstellung ; vorne E. 3.1) und weder eine Mahnung noch eine Betreibung hinsichtlich der ausstehenden Mietzinsforderungen vorliegt (vgl. angefochtene  E. 7, auch zum Folgenden). Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit von C._ ergibt sich auch nicht aus dem eingereichten , wonach per 23. Dezember 2020 nur eine einzige Betreibung vorlag, gegen die überdies Rechtsvorschlag erhoben wurde (vgl.  vom 23.12.2020, Vorakten StRK [act. 3A] pag. 101 f.). Im Übrigen ging C._ ab Oktober 2019 wieder einer Erwerbstätigkeit nach, verfügte über ein regelmässiges Einkommen und bezahlte ab November 2019 Mietzinsen (vgl. Vereinbarung Mietzinsverzicht S. 1; E-Mail vom 28.5.2020 S. 2, Vorakten StV [act. 3B] pag. 73 f.; Rekurs und  S. 2; Zusammenstellung Mietzinsausstände). Wie die StRK  erwogen hat, erweist sich ein Abweichen von der «Soll-Methode» umso weniger geboten, als die Beschwerdeführerin gerade in jenem Moment auf
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die Mietzinsforderungen verzichtete, in dem sich die Situation von C._ grundlegend verbesserte (vgl. angefochtene Entscheide E. 7, auch zum Folgenden). Es ist zwar nachvollziehbar, wenn sie vorbringt, sie habe mit dem Forderungsverzicht ihrem Sohn eine finanzielle Sanierung ermöglichen wollen (vgl. Vereinbarung Mietzinsverzicht S. 1; Rekurs und  S. 2); dies steht aber der Würdigung, dass es sich hier um einen freiwilligen, schenkungshalber erfolgten Schuldenerlass handelt,  entgegen, sondern nährt die entsprechende Vermutung (vgl. vorne E. 4.3, auch zum Folgenden). Ein solcher Forderungsverzicht ist bei der Beschwerdeführerin als Gläubigerin nicht abzugsfähig und zeitigt umgekehrt bei C._ als Schuldner steuerlich ebenfalls keine Konsequenzen (vgl. Art. 19 Abs. 1 Bst. b und Art. 29 Bst. a StG; Art. 24 Bst. a DBG). Rückschlüsse auf eine objektiv nachweisbare Zahlungsunfähigkeit von C._ lässt der Forderungsverzicht entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden nicht zu.
5.2.3 Soweit die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 12. November 2021 vor Verwaltungsgericht erstmals geltend machen, C._ sei nur deshalb nicht nachweislich zahlungsunfähig gewesen, weil sie ihm bzw. seinem Unternehmen 2017 bis 2019 u.a. in Form von Darlehen finanzielle Unterstützung gewährt und im Sommer 2019 seine überschuldete  übernommen hätten (vgl. Eingabe vom 12.11.2021 [act. 7] Ziff. 3), fehlen Unterlagen, die diese Behauptungen stützen würden. Die  sind in Bezug auf die fehlende Durchsetzbarkeit der  beweispflichtig (vgl. vorne E. 4.4), wobei blosse Beweisofferten zur Erfüllung der Mitwirkungspflicht dann nicht genügen, wenn die  Beweismittel unaufgefordert hätten eingereicht werden  (vgl. VGE 2016/139/140 vom 27.11.2017, in StE 2018 B 22.3 Nr. 120 E. 2.2; Michel Daum, a.a.O., Art. 20 N. 4). Die Mitwirkungspflicht erstreckt sich auch auf Unterlagen von Drittpersonen, namentlich  (vgl. BVR 2016 S. 65 E. 2.3; VGE 2014/244 vom 27.10.2014 E. 3.1 mit Hinweisen). Den Beschwerdeführenden mussten die rechtlichen  zur Besteuerung von Mietzinserträgen sowie die ihnen in  obliegenden Mitwirkungs- und Beweispflichten grundsätzlich,  jedoch aufgrund der Vernehmlassung der Steuerverwaltung zu Rekurs und Beschwerde vom 16. Dezember 2020 bekannt sein (Vorakten
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StRK [act. 3A] pag. 97 ff.). Ferner hat die StRK die massgeblichen  und insbesondere die Anforderungen an den Nachweis der  Ungewissheit bzw. der Zahlungsunfähigkeit der Mieterschaft in den angefochtenen Entscheiden ausführlich dargelegt (vgl. angefochtene Entscheide E. 4, 6 f.). So oder anders ändert der neue Einwand nichts an den Ausführungen in E. 5.2.2 hiervor: Die finanziellen Schwierigkeiten von C._ bestanden gemäss den Beschwerdeführenden anscheinend hauptsächlich in den Jahren 2017 und 2018 in Zusammenhang mit dessen selbständiger Erwerbstätigkeit. Dabei lässt sich der Eingabe entnehmen, dass C._ offenbar – wenn auch nur dank der (freiwillig erbrachten) Unterstützung der Beschwerdeführenden – zu keinem Zeitpunkt tatsächlich zahlungsunfähig war (vgl. Eingabe vom 12.11.2021 [act. 7] Ziff. 3, auch zum Folgenden). Insbesondere haben sich seine finanziellen Verhältnisse nach dem Verkauf der Gesellschaft und mit seinem neuen Anstellungsverhältnis spätestens im Oktober 2019 nachweislich verbessert, generiert er doch  ein regelmässiges Einkommen und kommt seinen  nach (dies trotz angeblicher Schulden aus Kindesunterhalt und , wobei gegen die von der Gemeinde ... eingeleitete Betreibung ohnehin Rechtsvorschlag erhoben wurde; vgl.  vom 23.12.2020, Vorakten StRK [act. 3A] pag. 101 f.; zum  auch E. 5.2.2 hiervor).
5.2.4 Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass C._ Ende 2019 bzw. zum Zeitpunkt des Forderungsverzichts aus steuerrechtlicher Sicht grundsätzlich zahlungsfähig und die (sei es auch schrittweise)  der Mietzinsausstände nicht als besonders unsicher einzustufen war. Ohnehin wäre damit noch nichts zur Durchsetzbarkeit der  gegenüber der solidarisch mitverpflichteten zweiten Mieterin, D._ (vgl. vorne E. 3.1), gesagt, die nicht Vertragspartei der  Verzichtsvereinbarung ist (vgl. Vereinbarung Mietzinsverzicht S. 1 f.) und zu deren Verhältnissen sich die Beschwerdeführenden mit  Wort geäussert haben. Damit hat die StRK die im Jahr 2019 fälligen Mietzinsforderungen zu Recht ungeachtet des Forderungsverzichts als  relevante Erträge berücksichtigt.
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5.3 Nichts anderes dürfte auch in Bezug auf die in den Jahren 2017 und 2018 entstandenen Mietzinsausfälle in der Höhe von Fr. 13'635.-- bzw. Fr. 9'450.-- für die jeweiligen Steuerjahre gelten, wobei die entsprechenden Veranlagungen ohnehin nicht Gegenstand der vorliegenden Verfahren  (vgl. vorne E. 1.2). In Bezug auf das hier strittige Steuerjahr stellen die Mietzinsausstände aus den Jahren 2017 und 2018 Schulden aus  Steuerperioden und somit einen Vermögensschaden bzw. privaten Kapitalverlust dar; sie berühren das im Jahr 2019 erzielte Einkommen nicht. Anders als bei selbständiger Erwerbstätigkeit, bei der Kapitalverluste auf dem Geschäftsvermögen grundsätzlich abzugsfähig sind (vgl. Art. 32 Abs. 2 Bst. b StG bzw. Art. 27 Abs. 2 Bst. b DBG) – und zwar auch, soweit sie nicht die massgebliche Steuerperiode, sondern die sieben vorangehenden  betreffen (Art. 35 Abs. 1 StG bzw. Art. 31 Abs. 1 DBG) – oder bei der Besteuerung juristischer Personen (vgl. zum Grundsatz der  der Handelsbilanz Art. 58 Abs. 1 Bst. a DBG; zur  von Verlusten aus den der Steuerperiode vorangehenden  ferner Art. 93 Abs. 1 StG bzw. Art. 67 Abs. 1 DBG) sind private  steuerlich unbeachtlich (vgl. BGE 144 II 352, in StE 2018 B 13.4 Nr. 2 und StR 73/2018 S. 704 ff., 707 und RDAF 2018 II S. 497 E. 4.3 [Pra 108/2019 Nr. 37]; Peter Locher, a.a.O., Art. 27 N. 54; Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 16 DBG N. 46b). Ferner stellen die geltend gemachten  aus den Jahren 2017 und 2018 (ebenso wie jene aus dem Jahr 2019) weder Gewinnungskosten noch allgemeine Abzüge gemäss Art.  StG bzw. Art. 26-33a DBG dar und können auch nicht unter die  subsumiert werden (Art. 40 StG; Art. 35 DBG; vgl. vorne E. 4.1), was die Beschwerdeführenden ohnehin nicht konkret vorbringen. Eine  der ausgebliebenen Mietzinserträge 2017 und 2018 im Jahr 2019 fällt somit mangels einer gesetzlichen Grundlage ausser Betracht (vgl.  Entscheide E. 6).
6.
6.1 Zusammenfassend hat die StRK bzw. die Steuerverwaltung den  zu Recht Mietzinserträge in der Höhe von Fr. 18'900.-- angerechnet und die Mietzinsausstände aus den Jahren 2017 bis 2019 unabhängig vom Forderungsverzicht für das hier strittige Jahr 2019 weder
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als einkommensmindernd noch als abzugsfähig erachtet. Die angefochtenen Entscheide sind auch im Kostenpunkt nicht zu beanstanden. Die Beschwerden erweisen sich als unbegründet und sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
6.2 Bei diesem Ausgang der Verfahren werden die  kostenpflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 106 und Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu  (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [, VwVG; SR 172.021]).