Decision ID: c42b2cc5-2ba7-4e23-b792-bc572ed53448
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1963, war vom 1. Januar 2006 bis 16. Juli 2007 bei der
Y._
, Sierre,
angestellt und bei der
Sammelstiftung Vita
be
rufsvorsorgeversichert
. Vom 16. Juli 2007 bis 31. März 2008 war die Versi
cherte bei der
Z._
angestellt und bei der
BVG-Personalvor
sorgestiftung
der
Z._
berufsvorsorgeversic
hert. Ab 27. Dezember 2007 war die Versicherte arbeitsunfähig.
Aufgrund der Liquidation
der
BVG-Personalvorsorgestiftung der
Z._
fand per 1. Januar 2013 eine Übertragung des
Versichertenbestan
des
auf die
AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur
(nachfolgend: AXA
Stiftung
) statt (vgl.
zum Ganzen
Urk. 1 S. 3 und Urk. 6 S. 2).
1.2
Mit Verfügung vom 22. Januar 2013 (Urk. 23/71) wies die
Sozialver
-
sicherungsan
stalt
des Kantons Aargau, IV
Stelle, das Gesuch der Ver
sicherten vom 8. Mai 2009 um Zusprechung einer Invalidenrente ab.
Die dage
gen erhobene Beschwerde der Versicherten hiess das Versicherungsgericht des
Kantons Aargau mit Urteil vom 14. November 2013 (Urk. 23/92) teilweise gut und stellte fest, dass die Versicherte ab dem 1. November 2009 Anspruch auf eine halbe Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung habe. Mit Urteil 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 (Urk. 2/9) wies das Bundesgericht die gegen das genannte Urteil gerichtete Beschwerde der Versicherten ab.
Wie bereits das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau wurde auch das Bundesgerichtsurteil der BVG-Personalvorsorgestiftung der
Z._
eröffnet (vgl. Urk. 23/92 und Urk. 2/9).
1.3
Seit Dezember 2009 erbringt die AXA Stiftung monatliche Rentenleistungen in der Höhe von Fr. 476.15 an die Versicherte. Die AXA Stiftung bezeichnet diese Zahlungen als Vorleistungen (Urk. 1 S. 5).
2.
Mit Eingabe vom 23. April 2015 (Urk. 1)
erhob die AXA Stiftung Klage gegen die Sammelstiftung Vita mit folgendem Rechtsbegehren:
1.
Es sei festzustellen, dass die Beklagte die zuständige
Vorsorgeein
richtung
für die Ausrichtung der Invalidenleistungen aus berufli
cher Vorsorge ist.
2.
Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die erbrachten Vorleistungen vollumfänglich zurückzuerstatten nebst 5 % Ver
zugszins spätestens seit Klageeinreichung.
3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.
Die Sammelstiftung Vita, vertreten durch die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, liess in ihrer Klageantwort vom 28. Mai 2015 (Urk. 6) folgende Anträge stellen:
1.
Die Klage sei abzuweisen.
2.
Eventualiter sei die Klägerin zur Leistung einer
Freizügigkeitsleis
tung
in der Höhe von CHF 102‘809.50 an die Beklagte zu ver
pflichten, zuzüglich
BVG-Zins
bis zum Austritt der Versicherten bei der Klägerin.
3.
Eventualiter seien die Vorleistungen ohne Verzugszins von 5 % zurückzuerstatten.
4.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin.
Replicando
und
duplicando
hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Urk. 11 und 14
)
. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2015 (Urk. 15) wurde die Versicherte zum Prozess beigeladen und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sie liess sich jedoch nicht vernehmen. Mit Verfügung vom 25. November 2015 (Urk. 19) wurden die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung in Sa
chen der Versicherten beigezogen. Anschliessend wurde den Parteien mit Ver
fügung vom 8. Januar 2016 (Urk. 24) Frist zur Stellungnahme zu den beigezo
genen Akten (Urk. 23) angesetzt. Die Sammelstiftung Vita liess am 27. Januar 2016 ihre Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 26). Die AXA Stiftung ver
zichtete am 24. Februar 2016 auf Stellungnahme (Urk. 28). Die Versicherte liess sich nicht vernehmen.
Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforder
lich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 24
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse
nen und Invalidenvorsorge (BVG) hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine
Viertelsrente
, wenn er min
destens zu 40 % invalid ist. Gemäss
Abs.
1 von Art. 26 BVG gelten für den Be
ginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses ange
schlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeits
unfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Ar
beitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem
Obligatorium
un
terstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).
1.2
Anspruch auf Invalidenleistungen haben gemäss Art. 23 BVG Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40
%
invalid sind und bei Ein
tritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren. Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der rele
vanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die
Ver
sicherteneigenschaft
muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Ver
schlimmerung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer längeren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später inva
lid werden. Für eine einmal aus
während der Versicherungsdauer aufgetretene
Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die
Vorsorgeeinrich
tung
somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des
Vorsorge
verhältnisses
der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (Art. 26
Abs.
3 BVG e
contrario
; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).
1.3
Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer
Vorsorgeeinrich
tungen
gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Ar
beitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der In
validenversicherung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistungen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen
Vorsorge
einrichtung
, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte.
Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitneh
mer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzu
kommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Inva
lidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130
V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder ar
beitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung
der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbre
chung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und In
validität in schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von Art. 88a
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in je
dem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Ar
beit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E.
lc
, 120 V 112 E. 2c/
aa
und 2c/
bb
mit Hinweisen).
1.4
1.4.1
Das Erfordernis des sachlichen und zeitlichen Konnexes als Kriterium für die Leistungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn ein Versicherter aus einer Vorsorgeeinrichtung aus- und in eine neue eintritt, sondern gilt in jedem Fall, also auch dann, wenn ein Versicherter wäh
rend der Dauer der Versicherteneigenschaft arbeitsunfähig und später inva
lid wird (beziehungsweise sich der Invaliditätsgrad erhöht), ohne zuvor noch
mals in eine neue Vorsorgeeinrichtung eingetreten zu sein. Der sachliche Kon
nex ist dann gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit ge
führt hat, auch Ursache für den Eintritt der Invalidität oder der Erhöhung des Invaliditätsgrades ist. Dieses Erfordernis geht aus Art. 23 BVG hervor. Der zeit
liche Konnex ist zu bejahen, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten nicht durch eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit unter
brochen wird (Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts B 64/99 vom 6. Juni 2001 E. 5a).
1.4.2
Befindet sich die versicherte Person beim Entstehen des Leistungsanspruchs nicht in der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung, so ist jene
Vorsorgeein
richtung
vorleistungspflichtig, der sie zuletzt angehört hat. Steht die
leistungs
pflichtige
Vorsorgeeinrichtung fest, so kann die vorleistungspflichtige
Vorsor
geeinrichtung
auf die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung Rückgriff nehmen (Art. 26 Abs. 4 BVG).
1.5
Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenversi
cherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG
ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der berufli
chen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).
Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund ei
ner gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in
fine
). Diese Konzeption fusst auf der Überlegung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen aufwändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurtei
lungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die
Vorsorgeein
richtung
beziehungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bun
desgerichts 9C_49/2010 vom 2
3.
Februar 2010 E. 2.1).
Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins
Vorbescheidverfahren
(
aArt
. 73
bis
IVV; seit
1.
Juli 2006: Art. 73
ter
IVV) ein
bezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1
6.
Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich,
masslich
und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).
Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Be
trachtungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten las
sen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ent
scheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die
In
validitätsbemessung
der Invalidenversicherung offensichtlich unhalt
bar war (BGE 130 V 270 E. 3.1).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Klägerin liess zur Begründung der Klage im Wesentlichen vortragen (Urk. 1), dass die Beigeladene nach einer zehnmonatigen Arbeitsunfähigkeit am 16. Juli 2007 bei der
Z._
zu arbeiten angefangen habe. Ihre Leistungsfähigkeit sei jedoch beeinträchtigt gewesen, weshalb die Probezeit um einen Monat verlängert worden sei. Auch die Beigeladene habe im Rahmen ih
res invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens geltend gemacht, dass letzt
mals eine volle Arbeitsfäh
igkeit zu Beginn des Jahres 2006
bestanden habe. Das werde auch durch das medizinische Gutachten von
Dr.
med.
A._
vom 8. Juni 2009 gestützt. Er halte darin fest, dass die letzte Tätigkeit der Beigelade
nen bei der
Z._
ein voreiliger Entschluss gewesen sei und ei
nem Arbeitsversuch entsprochen habe (S. 6). D
ie Beigeladene sei zwar vom 16.
Juli 2007 bis 26. Dezember 2007 für die
Z._
tätig gewe
sen, aufgrund der gesamten Umstände werde jedoch deutlich, dass sie keine volle Arbeitsfähigkeit in dieser Zeit erlangt habe. Der zeitliche Zusammenhang sei nicht gegeben, und es liege somit keine Leistungspflicht der Klägerin vor. Daraus folge die Leistungspflicht der Beklagten. Aus Art. 26 Abs. 4 BVG ergebe sich der Anspruch der Klägerin auf Rückerstattung der an die Beigeladene aus
gerichteten
Rentenbetreffnisse
durch die Beklagte (S. 7).
Replicando
hielt die Klägerin an ihrer Auffassung fest und ergänzte, dass
Dr.
A._
seit November 2006 der behandelnde Arzt der Beigeladenen sei (Urk. 11).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beklagte im Wesentlichen auf den Standpunkt
(Urk. 6)
, dass
die Beigeladene bereits unter Depressionen gelitten habe, bevor sie bei
ihr
versichert gewesen sei. Aber auch in der Versicherungszeit bei
ihr
seien Phasen von Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Depressionen vorhanden gewesen. Bei der weiteren Tätigkeit bei der
Z._
habe eine erneute Ar
beitsunfähigkeit aufgrund von Depressionen zur Invalidität geführt. Es stelle sich die Frage, ob es sich bei dieser Anstellung um einen Arbeitsversuch gehan
delt habe oder ob die dortige mehr als fünf Monate dauernde Tätigkeit eine zeitliche Unterbrechung der vorhergehenden Arbeitsunfähigkeits-Phasen be
wirkt habe (S. 2).
Auch wenn der Arbeitgeber nachträglich (gegen Ende der
Kündigungsfrist per 31. März 2008) seine Unzufriedenheit gegenüber der ver
mittelnden Agentur ausgedrückt habe, um eine Teilrückerstattung des
Vermitt
lungshonorars
zu erwirken, so sei damit noch nicht belegt, dass die Beigeladene überhaupt nicht zur Zufriedenheit des Arbeitgebers tätig gewesen sei. Ansons
ten wäre weder die Probezeit verlängert worden, noch wäre das
Anstellungsver
hältnis
über die Probezeit hinaus weitergeführt worden.
Zudem liege kein
echt
zeitliches
Arztzeugnis vor, das eine Arbeitsunfähigkeit der Beigeladenen in der Tätigkeitsphase vom 16. Juli 2007 bis 2
7.
respektive 31. Dezember 2007 belegte. Die nachträglich erstellten Arztberichte seien nicht beweistauglich (S. 3).
Duplicando
hielt die Beklagte daran fest, dass die Klägerin in der primären
Leis
tungspflicht
stehe, da die Beigeladene über fünf Monate ohne Unterbruch bei der
Z._
tätig gewesen sei, bevor sie dann Ende 2007 arbeits
unfähig geworden sei. Während dieser Zeit seien weder Arbeitsunfähigkeiten noch schriftlich dokumentierte Verweise oder Mahnungen des Arbeitgebers an die Adresse der Beigeladenen vorhanden. Nach wie vor fehlten echtzeitliche Unterlagen, die belegten, dass zumindest die funktionelle Leistungsfähigkeit der Beigeladenen erheblich beeinträchtigt gewesen sei. Hätte tatsächlich eine we
sentliche funktionelle Leistungseinbusse vorgelegen, so wäre das Arbeitsver
hältnis bereits während der Probezeit beendet worden (Urk. 14).
2.3
Strittig und zu prüfen ist,
ob die Klägerin im Sinne von Art. 26 Abs. 4 Satz 2 BVG Anspruch auf Rückzahlung der an die Beigeladene ausbezahlten Renten
leistungen durch die Beklagte hat
(vgl. dazu oben E. 1.4.2)
. Streitentscheidend ist dabei die Frage, ob die relevante Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 23 BVG eingetreten ist, als die Beigeladene bei der Beklagten versichert war. Nur in diesem Fall besteht eine Leistungspflicht der Beklagten. Es ist dabei zu prüfen, ob zwischen der Invalidität und einer während eines Vorsorgeverhältnisses ein
getretenen Arbeitsunfähigkeit ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammen
hang besteht. Konkret ist die Frage zu beantworten, ob die invalidisierende Ar
beitsunfähigkeit erst
am 27.
Dezember
2007
(was
die Beklagte behauptete
) oder bereits früher, das heisst vor der Versicherung bei der
Klägerin
(was diese be
hauptet
e
) eingetreten ist.
Weder die Klägerin noch die Beklagte wurden
rechtsgenüglich
in die invaliden
versicherungsrechtlichen Verfahren einbezogen (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.2). Demzufolge
besteht im Sinne des in E. 1.5 hiervor Ausgef
ührten keine Bin
dungswirkung an die in den invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ge
machten Feststellungen
.
Daran ändert auch der Einbezug der
BVG-Personal
vorsorgestiftung
der
Z._
in die Prozesse am
Versicherungs
gericht
des Kantons Aargau und am Bundesgerichts nichts, weil die entspre
chenden Urteile erst am
14. November 2013 beziehungsweise 18. Februar 2014 ergingen, nachdem der Versichertenbestand der BVG-Personalvorsorgestiftung der
Z._
per 1. Januar 2013 auf die Klägerin übergegangen war (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.2).
Es kann allerdings festgehalten werden, dass
die Parteien die Feststellungen des Bundesgerichts in seinem Urteil 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 (Urk. 2/9) nach Lage der A
kten zu Recht nicht in Zweifel gezogen haben
. Danach steht fest, dass die Beigeladene aus psychischen Gründen (rezidivierende depressive Störung vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeitszüge) in ihrer Er
werbsfähigkeit eingeschränkt ist und dass der Invaliditätsgrad 55 % beträgt (E. 4.3 des genannten Urteils).
Umstritten ist
zwischen den Parteien
– wie aus
geführt – lediglich der Zeitpunkt des Eintritts der relevanten Arbeitsunfähigkei
t.
3.
Aus den umfangreichen medizinischen Akten sind nachfolgend nur diejenigen Berichte auszugsweise wiederzugeben, die zur Klärung der streitentscheidenden Frage (Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit) beitragen können.
3.1
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 8. Juni 2009 (Urk. 2/7) aus, dass er die Beigeladene seit No
vember 2006 behandle und seit Anfang 2008 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 2). Auf S. 4 (Ziff. 8) erklärte
Dr.
A._
Folgendes: „Aus meiner Sicht besteht nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit der Versicherten, die aktuell mit 100 % anzusetzen ist und für die Zeit ab mindestens Mitte 2008 anzuneh
men ist.“
3.2
In seinem Bericht vom 23. Juni 2009 (Urk. 2/3) vertrat
Dr.
A._
hingegen die Auffassung, dass die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte in einer Spedition beziehungsweise zuvor
als
Sekretärin in einer Weinhandlung seit Anfang 2007 zu 100 % bestanden habe. Die
Arbeitstä
tigkeit
sei zu früh aufgenommen worden: „[D]
ie
meines Erachtens zu früh zu 100 % aufgenommene Arbeitstätigkeit belegt ja eine Arbeitsfähigkeit, die sicher unter 100 % gelegen haben dürfte, sicher aber über 0 %, so dass zumindest in dieser Zeitspanne eine geringere Arbeitsunfähigkeit als 100 % anzunehmen sein wird.“
3.3
Am 11. Mai 2009 bestätigte
Dr.
A._
zuhanden der Arbeitslosenkasse Ba
den, dass die Beigeladene seit dem 21. Dezember 2007 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 23/14.2 S. 1).
3.4
Dr.
med. et
dipl.
-Psych.
B._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Gutachten vom 28. August 2011 (Urk. 7/5) aus, dass aus psy
chiatrischer Sicht die aktuell attestierte Arbeitsunfähigkeit seit mindestens März 2008 ausgewiesen sei.
Es stehe eine rezidivierend depressive Symptomatik, die im Verlauf nie vollständig regredierte
habe
, im Vordergrund. Abgesehen von der
Hospitalisation
vom 23. April bis 17. Juni 2008 sei von einer durchschnittli
chen Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jedweder Tätigkeit auszugehen (S. 19).
3.5
Das Zeugnis von med. prakt.
C._
, praktischer Arzt FMH, vom 2. Mai 2014 (Urk. 2/4) weist diverse Perioden von 100%iger Arbeitsunfähigkeit aus. So be
stand vom 9. September 2006 bis zum 15. Juli 2007 eine durch eine Depression verursachte Arbeitsunfähigkeit. Für die Zeit danach wurde aber keine derartige Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert, sondern lediglich eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Sinusitis (was vorliegend
aber offensichtlich
nicht relevant ist)
.
4.
4.1
Ob eine Person trotz Lohnzahlung tatsächlich erheblich arbeitsunfähig ist, ob sie also im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ihre übliche oder aber eine
ge
sundheitsbedingt
eingeschränkte Leistung erbringt, ist gemäss höchstrichterli
cher Rechtsprechung von Amtes wegen mit aller Sorgfalt zu prüfen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts B 79/99 und B 4/00 vom 26. Januar 2001 E. 4a/
aa
). In seinem Urteil B 13/01 vom 5. Februar 2003 führte das Eidge
nössische Versicherungsgericht in E. 4.2 Folgendes aus: „Es muss arbeitsrecht
lich in Erscheinung treten, dass der Versicherte Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Eine erst nach Jahren rückwir
kend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ohne dass der frühere Arbeitgeber die Leistungseinbusse bemerkt hätte, genügt nicht. Es sind die vertraglich festgesetzte Pflicht zur Erbringung von Arbeit und die dafür vorgesehene
Entlöhnung
sowie weitere im Rahmen des Arbeitsverhältnisses ge
troffene Vereinbarungen in der Regel als den realen Gegebenheiten entspre
chend zu werten. Nur beim Vorliegen besonderer Umstände darf die Möglichkeit einer von der arbeitsrechtlich zu Tage tretenden Situation in Wirklichkeit ab
weichenden Lage - etwa in dem Sinne, dass ein Arbeitnehmer zwar zur Erbrin
gung einer vollen Arbeitsleistung verpflichtet war und auch entsprechend
ent
löhnt
wurde, tatsächlich aber eben doch keine volle Arbeitsleistung hat erbrin
gen können - in Betracht gezogen werden. [...] Indessen gilt auch hier, dass die Leistungseinbusse auch und vor allem dem Arbeitgeber aufgefallen sein muss" (vgl. dazu auch Isabelle Vetter-Schreiber, BVG FZG Kommentar, 3. Auflage, S. 93, N 29 zu Art. 23 BVG mit Hinweisen).
Es ist mit anderen Worten erforderlich, dass die gesundheitliche Schädigung sich auf die Arbeitsleistung effektiv ausgewirkt hat, das heisst zu einer spürba
ren und feststellbaren Leistungsverminderung und damit zu einer teilweisen Ar
beitsunfähigkeit geführt hat, die sich zwar in ganz verschiedenen Formen ma
nifestieren kann (beispielsweise in Arbeitsaussetzungen oder aber auch in einer
Pensenreduktion
). Die tatsächlichen Auswirkungen auf das Arbeitsver
hältnis muss aber in jedem Fall nachgewiesen sein (Ulrich Meyer, Die Recht
sprechung vom Eidgenössischen Versicherungsgericht und vom Bundesgericht zum BVG, 2000-2004, SZS 2005, S. 243).
4.2
4.2.1
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass sich die Klägerin zur Untermauerung ihres Standpunktes, dass die relevante Arbeitsunfähigkeit bereits eingetreten war, be
vor die Beigeladene bei ihr berufsvorsorgeversichert war, auf keinen
echtzeitli
chen
Arztbericht stützen kann. Auch
aus den anderen medizinischen B
erichten wird die von der Klägerin favorisierte These, wonach die ab Ende 2007 beste
hende Arbeitsunfähigkeit in einem engen zeitlichen und sachlichen Zusammen
hang mit den zuvor bestehenden Perioden von Arbeits
un
fähigkeiten stehe, nicht gestützt. Einzig in seinem Bericht vom
23. Juni 2009 vertrat
Dr.
A._
die Ansicht, dass die Arbeitsunfähigkeit bereits seit Anfang 2007 bestanden habe (vgl. E. 3.2). Von dieser Sichtweise wich
Dr.
A._
hingegen in seinen Be
richten vom 8. Juni 2009 (vgl. E. 3.1) und 11. Mai 2009 (vgl. E. 3.3) ab; er ging in diesen Berichten von einer Arbeitsunfähigkeit ab Anfang 2008 beziehungs
weise ab 21. Dezember 2007 aus. Auch
Dr.
B._
attestierte der Beigeladenen eine Arbeitsunfähigkeit erst ab (mindestens) März 2008 (vgl. E. 3.4).
Unbestrittenermassen litt die Beigeladene bereits geraume Zeit vor ihrer Anstel
lung bei der
Z._
unter Depressionen und wurde deshalb be
handelt. Unbestritten ist auch, dass es aufgrund der depressiven Symptomatik wiederholt zu Phasen von Arbeitsunfähigkeit kam (vgl. etwa Urk. 2/4). Somit ist - was auch die Beklagte zu Recht nicht bestritten hat - die sachliche
Konnexität
zwischen den einzelnen (auch früheren) Phasen von Arbeitsunfähigkeit, die durch diese depressive Symptomatik hervorgerufen wurden, und der nachfol
genden Invalidisierung gegeben.
4.2.2
Was die zeitliche
Konnexität
betrifft, ist jedoch zu beachten, dass die Beigela
dene vom 16. Juli 2007 bis 23./26. Dezember 2007 effektiv für die
Z._
tätig gewesen ist, ohne dass es während dieser Zeit zu einer Ar
beitsunfähigkeit aufgrund der psychischen Symptomatik gekommen ist. Die
Z._
bestätigte gegenüber der Invalidenversicherung überdies, dass der ausbezahlte Lohn der Arbeitsleistung der Beigeladenen entsprochen habe. Auch sonst lässt sich dem Fragebogen für
Arbeitgebende
(Urk. 23/8) nichts entnehmen, was auf eine verminderte Leistungsfähigkeit der Beigelade
nen schliessen liesse.
Auch der von der Klägerin vorgetragene Umstand, dass die
Z._
die Probezeit der Beigeladenen um einen Monat verlängert hat, ändert da
ran nichts. Daraus ist zwar ersichtlich, dass die Arbeitgeberin mit der Arbeits
leistung der Beigeladenen nicht vollständig zufrieden war. Das bedeutet aber zum einen noch nicht, dass dafür ein medizinischer Grund massgebend war. Und zum
anderen ist entscheidend, dass die Beigeladene anschliessend die ver
längerte Probezeit bestanden hat und das Arbeitsverhältnis fortgeführt wurde.
Soweit
Dr.
A._
in seinem Bericht vom 23. Juni 2009 im Nachhinein von einem blossen Arbeitsversuch ausging, ist festzuhalten, dass es sich dabei ledig
lich um eine retrospektive Beurteilung handelt und nicht um eine echtzeitliche Einschätzung. Zudem ist zu beachten, dass die diversen Einschätzungen von
Dr.
A._
- wie in E. 4.2.1 dargelegt - untereinander erheblich divergieren, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Auch das Vorbringen der Beigela
denen im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren, wonach sie
ihre volle Leistungsfähigkeit letztmals Anfang 2006 erreicht habe (vgl. Urk. 2/8 S. 6), vermag daran nichts zu ändern.
Dabei
handelt es sich ebenfalls um eine retro
spektiv erhobene (pauschale) Prozessbehauptung, die
zudem
offensichtlich auch aus prozesstaktischen Erwägungen erhoben wurde. Wie aus den
invalidenversi
cherungsrechtlichen
Entscheiden ersichtlich ist, wurde der
invalidenversiche
rungsrechtliche
Rentenbeginn jedenfalls erst auf November 2009 festgesetzt (vgl. Urk. 2/9).
Nach dem Gesagten ist demzufolge mit überwiegender Wahrscheinlichkeit er
stellt, dass der enge zeitliche Zusammenhang zwischen den früheren Phasen von Arbeitsunfähigkeit und der ab Ende Dezember 2007 eingetretenen Arbeits
unfähigkeit, die schliesslich zur Invalidisierung der Beigeladenen führte, durch
die rund fünf
einhalbmonatige Arbeitstätigkeit der Beigeladenen bei der
Z._
unterbrochen wurde. Daraus folgt die Leistungspflicht der Klä
gerin. Somit ist die Klage abzuweisen.
5.
Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden
Versicherungs
trägerin
auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trä
gern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit
öffent
lichrechtlichen
Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Recht
sprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundes
gesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (
Bundesrechts
pflege
ge
setz
/OG) praxisgemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten - trotz ihres entsprechenden Antrages - anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 133 E. 5b, 126 V 150 E. 4a, 118 V 169 E. 7 und 117 V 349 E. 8, mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 125 E. 5b und 320 E. 1a und b sowie 112 V 356 E. 6).
Der unterliegenden Klägerin steht eine Prozessentschädigung bereits
ausgangsge
mäss
nicht zu.