Decision ID: a04df403-c154-4ccf-beb6-0de89188f9b6
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1978,
war
zuletzt
v
om
1.
Juli 2004 bis 3
1.
Januar 2006
mit einem Teilzeitpensum
als Verkäuferin bei der
Y._
angestellt (
Urk.
8/12
/1
-2
Ziff.
1, 6 und
9
).
Die Versicherte meldete sich am
5.
Dezember 2005 bei der Invaliden
versiche
rung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/1). Mit Verfügung vom 2
0.
Februar 2008 sprach
ihr
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ab dem
1.
Mai 2006 eine halbe Rente zu (
Urk.
8/64
). Eine dagegen
von der Ver
sicherten
erhobene Beschwerde (
Urk.
8/65/3-4) hiess das hiesige Gericht
mit Urteil vom
1.
Dezember 2008
(Prozess Nr. IV.2008.00305)
in dem Sinne gut, als es die Verfügung vom 2
0.
Februar 2008 aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (
Urk.
8/74 S. 8 Dispositiv
Ziff.
1).
1.2
Mit Verfügung vom 2
4.
März 2009 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf
Hilflosenentschädigung
(
Urk.
8/93). Mit Verfügung vom
6.
Januar 2011 sprach
sie
der Versicherten mit Wirkung ab dem
1.
Februar 2007 eine ganze Rente zu (
Urk.
8/124
-125
,
Urk.
8/122).
Eine im Februar 2012 eingeleitete Revision (
Urk.
8/127)
ergab unverändert einen Anspruch auf eine ganze Rente (
Urk.
8/132).
1.3
N
ach der Geburt des dritten Kindes der Versicherten im Oktober 2012 (
Urk.
8/135
S. 1
)
veranlasste die IV-Stelle
eine
Haushaltabklärung (
Urk.
8/153).
A
m 1
9.
November 2014
erliess sie
nach durchgeführtem
Vor
be
scheidverfahren
(
Urk.
8/155,
Urk.
8/157,
Urk.
8/160,
Urk.
8/163/2-3)
eine Verfügung, die
ab dem
1.
Januar 2015
eine Reduktion
der bisherigen
Rente auf eine
Dreiviertels
rente
vorsah (
Urk.
8/167).
Mit Verfügung vom
9.
Dezember 2014 zog die IV
Stelle die Verfügung
aber
in
Wiedererwägung (
Urk.
8/170) und erliess a
m 1
5.
Dezember 2014 einen neuen Vorbescheid (
Urk.
8/172)
, wogegen die Ver
sicherte am 2
8.
Januar 2015 Einwände vorbrachte (
Urk.
8/175).
Mit Verfügung vom 1
8.
März 2015 (
Urk.
8/181 =
Urk.
2) reduzierte die IV-Stelle die bisherige ganze auf eine halbe Rente.
2.
Die Versicherte erhob am 1
0.
April 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1
8.
März 2015
(
Urk.
2)
und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab Mai 2015 weiterhin die bisherige ganze Rente auszurichten. Eventuell sei ihr ab Mai 2015 eine
Dreiviertelsrente
auszurichten (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1-2 oben;
Urk.
5).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
7.
Mai 2015 (
Urk.
7) die Abweisung der Beschwerde.
Mit Gerichtsverfügung vom 1
9.
Juni 2015 wurde die
Y._
-Pensio
nskasse zum Prozess beigeladen und der Beschwerdeführerin
eine Kopie der
Beschwerdeant
wort
zugestellt (
Urk.
9 Dispositiv
Ziff.
1 und 3). Die Beigeladene liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (
vgl.
Urk.
11).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung
der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.3
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich,
Betätigungsver
gleich
, gemisch
te Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs
tä
tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne
Gesundheitsscha
den
, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des
Invalidi
tätsgrades
(BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial
versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hinweisen).
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl.
Art.
27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei
gungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1
5.
Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).
Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben
bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in
fine
). Ist jedoch anzuneh
men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler
werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach
Art.
5
Abs.
1 IVG
tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät
zen für Erwerbstätige, somit nach
Art.
16 ATSG zu bemess
en (
Art.
28a
Abs.
3 e
contrario
). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (
Art.
27
bis
IVV). Das
Vali
deneinkommen
ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie besten
falls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversi
cherung einzustehen (
BGE 125 V 157
E. 5c/
bb
mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut
bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).
Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren
Invaliditätsbemes
sungs
methode
und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische
Wil
lensentscheidungen
der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund
heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfah
rung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die
ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom
8.
November 2013 E.
3.5
und 8C_511/2013 vom 3
0.
Dezember 2013, je
mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte
im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2)
mit Ver
weis
auf die
Haushaltabklärung
vom 1
1.
März 201
3
darauf ab
, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres dritten Kindes mit einem Pensum
von 50
%
erwerbstätig und zu 50
% im Haushalt tätig wäre. Der
Gesundheits
schaden
habe sich nicht verändert (S. 5 unten).
Die Beschwerdegegnerin
qualifi
zierte die Beschwerdegegnerin
daher
neu als Teilerwerbstätige und
ermittelte
nach der gemischten Methode
einen Invaliditätsgrad von
57.6
%
(
S. 6).
2.2
Die Beschwerdeführerin
beanstandete die getroffene Qualifikation und brachte vor
, sie
sei
auch als Mutter aus wirtschaftlichen Gründen vollerwerbstätig geblieben. So sei die älteste Tochter durch eine Tagesmutter betreut worden.
Zudem habe sie
auf die Unterstützung verschiedener Familienangehöriger zäh
len können (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1).
Sie habe als Gesunde auch als Mutter
ein Pen
sum von 100
%
ausgeübt
(
Urk.
1 S. 5
Ziff.
1 b).
Auch die Geburt eines dritten Kindes ändere nichts am Umstand, dass sie als Gesunde au
s
wirtschaftlichen Gründen nach wie vor zu 100
%
erwerbstätig wäre (
Urk.
1 S. 7 Ziff. 1f). Die Kinderbetreuung wäre gewährleistet
(
Urk.
1 S.
7
f. Ziff. 1g
).
2.3
Streitgegenstand bildet einzig
die Statusfrage. Zu prüfen ist,
ob die
Beschwerde
gegnerin
aufgrund der Geburt
des
dritten Kindes
der Beschwerdeführerin
diese zu Recht als Teil
erwerbstätige qualifiziert hat, so dass die gemischte Methode anzuwenden wäre.
3.
3.1
Die
Beschwerdegegnerin
gab
bei
der
Z._
ein
polydisziplinäres Gutachten in Auftrag
, das a
m
7.
März 2007 erstattet wurde (
Urk.
8/32). Die Begutachtung ergab
, dass die Beschwerdeführerin
im angestammten Beruf als Kassiererin mit häufigen Rotationsbewegungen des Oberkörpers, langem Sitzen und Heben auch von schweren Lasten
bei einem
ch
ronischen
Lumbovertebralsyndrom
(S. 17
Ziff.
6.1)
nicht mehr arbeitsfähig
war
.
Dagegen
bestand
in
einer
leichten bis mittelschweren Tätigkeit
eine
Rest
arbeitsfähigkeit
von 50
%
(S. 20
Ziff.
7.2-7.3).
3.2
Im
Nachgang
zur
mit
Urteil
des hiesigen Gerichts vom
1.
Dezember 2008
(
Urk.
8/74)
angeordneten Rückweisung der Sache
an
die Beschwerdegegnerin
holte diese
ein
bidisziplinäres
Gutachten ein
. Das Gutachten datiert vom 3
0.
Juni 2010 (
Urk.
8/108)
und
wurde
von
Dr.
med. A._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
und
Dr.
med.
B._
, Facharzt für All
gemeine Innere Medizin und für Rheumatologie,
erstattet
.
Die Gutachter nannten als psychiatrische Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
eine mittelschwere depressive Episode und eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung
auf der Grundlage einer nicht näher zu bezeichnenden Verhaltensstörung bei einfacher Persönlichkeitsstr
uktur (S.
30
Ziff.
6.1.1).
Die Gutachter stellten sodann folgende rheumatologische Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31):
chronisches
radikuläres
Reiz- und sensorisches Ausfallsyndrom der Wur
zel L5 rechts bei
Status nach zweifacher
Mikrodiskektomie der Bandscheibe L4/5 rechts am 3
0.
Mai 200
5 und 2
6.
Februar 2007 (
Rezidivhernie
) mit
p
ostoperativer Na
rbenbildung rechts
dorsolateral
mit
Umscheidung
der Wurzel L5 rechts
recessal
a
ktuell ohne Hinweise für ein
Diskushernienrezidiv
L4/5 rechts
chronifiziertes
radikuläres
Reizsyndrom ohne Ausfälle der Wurzel S1 links bei
MRI-dokumentierter neuer Diskushernie
recessal
links L5/S1 mit
cauda
lem
Sequester und Kompression der Nervenwurzel S1 link
s
Facettengelenksarthrose zum Teil hypertroph L4/5 beidseits
g
eringer Wirbelsäulenfehlform mit fortgeschrittener muskulärer Insuf
fizienz und Adipositas
Verdacht auf zusätzlich
chronifizierte
Schmerzentwicklung im Rahmen einer zentralen Wind-
up
-Problematik mit Ausbildung eines
Schmerzge
dächtnisses
ohne Hinweise für eine Schmerzgeneralisierung
Der neue Befund einer S1-Wurzelkompression links sei bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Gutachten des
Z._
noch nicht bekannt gewesen (S. 32 unten). Damit müsse von rheumatologischer Seite von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten Beurteilung ausgegangen werden. Der rheumatologische Gutachter
erachte
zum heutigen Zeitpunkt für sämtliche Tätigkeiten, auch für sogenannte leichte Arbeiten mit Einhalten von Wirbel
säulen-Schonkriterien respektive in einer der Behinderung angepassten Tätig
keit höchstens eine Arbeitsfähigkeit von 20
%
als ausgewiesen und zumutbar
. Den Beginn der Reduktion der Arbeitsfähigkeit sehe er vor sieben Monaten
(S.
32 f.).
Dr.
A._
und
Dr.
B._
bestätigten
daher
für die angestammte Tätigkeit als Kassiererin eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
. Für eine rückenschonende, dem aktuellen Leiden angepasste Tätigkeit habe bis zur Geburt der zweiten Tochter theoretisch eine nachvollziehbare Arbeitsfähigkeit von 50
%
bestanden. Seit der Geburt der zweiten Tochter sei die Arbeitsfähigkeit selbst für eine
rückenscho
nende
Tätigkeit wegen einer neu aufgetretenen Diskushernie auf 20 % reduziert. Eine Verschlechterung ihres Zustandes sei
seit diesem Zeitpunkt
a
usgewiesen (S.
34
Ziff.
6.2).
3.3
Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin
in der Folge
gestützt auf das
Gutachten
von
Dr.
A._
und
Dr.
B._
vom 3
0.
Juni 2010
mit Verfügung vom
6.
Januar 2011 ab dem
1.
Februar 2007 eine ganze Rente zu (
Urk.
8/124
-125
).
Nachdem der Beschwerdeführerin
ab
der Geburt der zweiten Tochter im
Oktober 20
09 eine Arbeitsfähigkeit von 20
% zumutbar war,
ermittelte
die
Beschwerde
gegnerin
in der Verfügung vom
6.
Januar 2011 (Verfügungsteil 2)
ab dem
1.
Januar 2010
einen Invaliditätsgrad von 81
%
(
Urk.
8/125 S. 4 unten).
4.
4.1
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und P
sychotherapie, und
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma
tologie,
E._
,
kamen
im
von der
Beschwerde
gegnerin
in Auftrag gegebenen
bidisziplinären
Gutachten vom 1
9.
März 2014 (
Urk.
8/152) zum Ergebnis, dass in der bisherigen
Tätigkeit aus rheumatologi
scher Sicht keine zumutbare Restarbeitsfähigkeit mehr bestehe (S. 2
Ziff.
3.1).
In einer leidensangepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin aus psychiatri
scher Sicht 50
%
arbeitsfähig. Aus rheumatologischer Sicht bestehe in einer rückenschonenden Verweistätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 20 - 30
%
(S. 2
Ziff.
3.2).
4.2
Am 1
1.
März 2013
wurde eine Haushaltabklärung durchgeführt
. Die
Abklä
rungs
person
führte
im Abklärungsbericht vom 1
7.
Juni 2014 (
Urk.
8/153)
aus, die Beschwerdeführerin beschreibe, dass sie trotz zwei
er
Operationen unter unveränderten starken Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins rechte Bein und den rechten Arm mit Ameisenlaufen in der Hand leide. Seit der Geburt des 2009 geborenen Kindes leide sie zudem unter vermehrten Schmerzen in der linken Rückenhälfte mit Ausstrahlung in den Nacken (S. 1
Ziff.
1).
Die Beschwerdeführerin habe die Tätigkeit bei der
Y._
im Frühjahr 2005 auf
grund ihrer gesundheitlichen Situation aufgegeben. Seither sei es ihr aufgrund der Rückenproblematik nicht mehr möglich gewesen, Arbeitsversuche respektive Arbeitsbemühungen zu unternehmen. Die Beschwerdeführerin fühle sich auf
grund ihrer psychischen und physischen Einschränkungen nicht mehr arbeitsfä
hig (S. 2
Ziff.
2.4). Die Frage der Erwerbstätigkeit bei guter Gesundheit sei vor Ort ausführlich mit der Beschwerdeführerin besprochen worden. Sie sei auf die Wichtigkeit dieser hypothetischen Fragen hingewiesen worden. Die Beschwer
deführerin
habe erklärt
, dass sie diese Frage nicht beantworten könne.
Sie könne sich nicht mehr vorstellen, wie sich die Situation heute bei guter Gesundheit darstellen würde. Sie habe immer gearbeitet und müsste wohl auf
grund der knappen finanziellen Verhältnisse der Familie trotz Kleinkinder bei guter Gesundheit einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen. Die Familie erhalte aktuell ergänzend zum Nettoeinkommen des Ehegatten Sozialhilfe (S. 2
Ziff.
2.5).
Die Abklärungsperson hielt fest, e
s handle sich
bei der Beschwerdeführerin
um eine verheiratete 35-jährige Mutter von drei Kindern (11, 4 und 1 Jahre alt). Die Beschwerdeführerin habe bis im Jahr 2003, also auch als das älteste Kind jährig gewesen sei, ein ausserhäusliches Arbeitspensum von 100
%
geleistet, welches sie gestützt auf die zur Verfügung stehenden Unterlagen im Jahr 2004 aufgrund der Rückenproblematik auf 60
%
reduziert habe. Seit dem Jahr 2005 habe sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keiner ausserhäuslichen Erwerbstä
tigkeit mehr nachgehen können. Die Familie beziehe aktuell
Sozialhilfe
neben den Nettoeinnahmen des Ehemannes der Beschwerdeführerin
von monatlich
Fr.
4‘000.--
.
Anhand der Berufsbiografie könne angenommen werden, dass die Beschwer
deführerin trotz Kleinkind heute bei guter Gesundheit zu 50
%
ausserhäuslich erwerbstätig wäre. So würde sie mit einem monatlichen Einkommen von durchschnittlich
Fr.
1‘900.-- netto das Familienbudget massgeblich entlasten
,
und die Familie könn
t
e mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von der Sozial
hilfe abgelöst werden.
Wie die Beschwerdeführerin
beschrieben habe, würde sie
die Kinder während ihrer Arbeitszeiten von einer Tagesmutter und/oder Kinder
krippe/
H
ort sowie in Form von schulischen und ausserschulischen
Betreuungs
angeboten
be
t
reuen lassen.
Die Beschwerdegegnerin wurde
daher
als zu 50
%
erwerbstätig und zu 50
%
im Haushalt tä
t
ig qualifiziert (S. 3
Ziff.
2.5).
Die Abklärungsperson ermittelte sodann eine Einschränkung im Haushalt von 52.9
%
(
Ziff.
6.8).
5.
5.1
Nach den
medizinischen Akten
hat sich der Gesundheitszustand der Beschwer
deführerin seit der
Rentenzusprache
vom
6.
Januar 2011 nicht verändert.
5.2
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass
gabe des
Art.
69
Abs.
2 IVV; vgl. auch
Rz
. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil
des Bundesgerichts
9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltfüh
rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 2
8.
Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver
sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
träch
tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet
und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundes
gerichts I 733/03 vom
6.
April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E.
6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus
pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde
rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah
ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli
chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1,
9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).
5.3
Die Beschwerdeführerin war vom
1.
Dezember 2000 bis 3
0.
September 2003
vollzeitig
als Kassiererin bei der
Y._
angestellt
(
Urk.
8/15/1-
3
Ziff.
1, 6 und 9). Am 1
5.
März 2002 wurde
sie
erstmals Mutter
(
Urk.
8/1
Ziff.
3).
V
om
1.
Juli 2004 bis 3
1.
Januar 2006
arbeitete sie
erneut als Verkäuferin bei der
Y._
,
nun mit einem Arbeitspensum von 6
1
%
(
Urk.
8/12/1-
3
Ziff.
1, 6, 9 und 1
2).
Gemäss
dem
Abklärungsbericht vom 1
7.
Juni 2014 erklärte die Beschwer
deführerin
bei d
er Haushaltabklärung, dass sie sich nicht mehr vorstellen könne
, wie sich die Situation bei guter Gesundheit darstellen würde. Die Beschwerde
führerin wurde daraufhin als zu 50
%
erwerbstätig und zu 50
%
im Haushalt tätig qualifiziert (E. 4.2 hiervor).
5.4
Von Bedeutung ist
, dass die Beschwerdeführerin
auch
nach der Geburt ihres ersten Kindes zu 100
%
erwerbstätig
geblieben ist
und nach der erfolgten Kün
digung durch die Arbeitgeberin infolge des
zerstörten Vertrauensverhältnisses (vgl.
Urk.
8/15/5) sich bei der Arbeitslosenkasse als zu 100
%
vermittlungsfähig meldete (Urk.
8/11)
.
Die Beschwerdeführerin wurde denn auch in der Folge als im Gesundheitsfall voll Erwerb
s
tätige qualifiziert (vgl.
Urk.
8/35,
Urk.
8/43/8)
. Selbst d
i
e Geburt des zweiten Kindes
im Oktober
2009 (
Urk.
8/1
03/1
)
veran
lasste
die
Beschwerdegegnerin
nicht
, die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Voller
werbstätige
revisionsweise
zu ändern
(vgl.
Urk.
8/116/
4 unten,
Urk.
8/118,
Urk.
8/131/3)
.
Bei der Geburt eines weiteren Kindes
kann es sich
zwar
um einen Revisionsgrund handeln
. Weshalb die Beschwerdeführerin
nun
als
Teilerwerbs
tätige
qualifiziert
und
dabei gerade
auf einen
Anteil von je 50
%
im Haushalt und im Erwerbsbe
reich
ab
ge
stellt wurde,
lässt sich dem
Abklä
rungs
bericht
jedoch
nicht klar entnehmen
.
So legte die Abklärungsperson nicht dar, welche Überleg
u
n
gen
zu
einer Aufteilung von je 50
%
führten.
In diesem Punkt kann
daher
auf den Abklärungsbericht nicht abgestellt werden.
Nachdem
die Beschwerdeführerin
auch
nach
der Geburt ihres ersten Kindes noch zu 100
%
erwerbstätig war, ist an der ursprünglichen Qualifikation als Vollerwerbstätige festzuhalten.
D
ass
sie
während ihrer zweit
en Anstellung bei der
Y._
vom
1.
Juli 2004 bis 3
1.
Januar 2006 mit
einem eingeschränkten
Pensum von rund 6
1
%
arbeitete
, ist
überwiegend wahrscheinlich
darauf zurückzuführen, dass sie
bereits zu diesem Zeitpunkt
aufgrund ihrer Erkrankung kein höheres Pensum verrichten konnte.
So hat denn auch
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin
,
die Beschwerdeführerin ab dem
1
3.
August 2004
zu 100 % krankgeschrieben
(
Urk.
8/10/1
lit
. B;
Urk.
8/11/7-8).
Dafür, dass die Beschwerdeführerin auch nach der Geburt des dritten Kindes voll erwerbstätig geblieben wäre, sprechen
zudem
die finanzielle
Lage
der Familie
der Beschwerdeführerin
sowie die
von der Beschwerdeführerin erwähn
ten
Betreuungsmöglichkeiten der Kinder im familiären und schulischen Umfeld
(E. 4.2 hiervor)
.
5.5
Bei einer zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von 20
%
in einer
behinderungsan
gepassten
Tätigkeit
kann
nach der allgemeinen Methode
des
Einkommensver
gleichs
(E. 1.4 hiervor)
auf den in der Verfügung vom
6.
Januar 2011 ermittel
ten Invaliditätsgrad von 81
%
abgestellt werden
(vgl.
Urk.
8/115;
Urk.
8/122)
. Es besteht daher weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente, was zur Gutheissung der Beschwerde führt.
6.
6.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Vorliegend sind die Kosten auf
Fr.
700.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin reichte dem Gericht am 1
9.
Januar 2016 (
Urk.
12) die Honorarnote in Höhe von
Fr.
1‘733.50 ein (
Urk.
13).
Die Höhe der Honorarnote erweist sich als angemessen.
Die der Beschwerdeführerin zuzusprechende Parteientschädigung ist daher
mit
Fr.
1‘733.50
zu bemessen.