Decision ID: d255f534-3e2d-48b5-978c-aea73c81a844
Year: 2018
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Würdigung eines externen Verwaltungsgutachtens im Lichte der höchstrichterlichen , wonach der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens wesentlich davon abhängt, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts bzw. vorliegend effektive Veränderung des  – bezieht
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-
tonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli
Parteien A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Roman Felix, Advokat, Hauptstrasse 8, Postfach 732, 4153 Reinach
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin
Betreff IV-Rente
A. A._, geboren 1961, meldete sich am 1. April 1996 unter Hinweis auf ein  bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sprach ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) mit Verfügungen vom 20. Juni 1997 und vom 3. Juli 1997 mit Wir-
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kung ab dem 1. Februar 1996 eine ganze Invalidenrente zu. Nachdem der Hausarzt des  im Rahmen von Revisionsverfahren in den Jahren 1999, 2005 und 2010 einen  Gesundheitszustand angegeben hatte, teilte die IV-Stelle dem Versicherten jeweils mit, dass er weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente habe. Im September 2015 leitete die  erneut ein Revisionsverfahren ein und klärte die gesundheitlichen und erwerblichen  von A._ ab. Gestützt auf die Ergebnisse eines von ihr eingeholten bidisziplinären Gutachtens ging die IV-Stelle davon aus, dass sich der Gesundheitszustand seit der  verbessert habe. Aufgrund eines ermittelten Invaliditätsgrads von 22 % stellte sie  nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 4. April 2018 die ganze Rente per 31. Mai 2018 ein.
B. Gegen diese Verfügung erhob A._, vertreten durch Advokat Roman Felix, am 9. Mai 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht () mit den Begehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die  zu verpflichten, ihm auch nach dem 31. Mai 2018 eine ganze Rente ; eventualiter sei ein Gerichtsgutachten anzuordnen; alles unter o/e-Kostenfolge.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 14. Juni 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird in den  eingegangen.

Considerations:
Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und  eingereichte Beschwerde ist einzutreten. Strittig und zu prüfen ist, ob die  per 31. Mai 2018 gerechtfertigt ist.
2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder  Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000). Erwerbsunfähigkeit ist der durch  der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der  auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die während eines Jahres
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ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Bei  Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von  60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im  das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und  welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die  Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche  der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit ).
3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft  erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den  und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen  erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts vom 11. Mai 2009, 9C_261/2009, E. 1.2 und vom 28. August 2003, I 212/03, E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen  im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.
3.2 Wird die Frage nach einer anspruchsrelevanten Veränderung des Sachverhalts im Sinne einer revisionsbegründenden erheblichen Gesundheitsveränderung bejaht, ist der  auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (BGE 141 V 9 mit weiteren ).
3.3 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen  des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruhte (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2010, 9C_438/2009, E. 1 mit Hinweisen). Vorliegend erfolgte letztmals mit der Rentenzusprache im Jahr 1997 eine materielle Prüfung des Anspruchs. Zu
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prüfen ist daher, ob sich die konkreten Verhältnisse seit 1997 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 4. April 2018 wesentlich verändert haben.
4.1 Zum Zeitpunkt der Rentenzusprache im Jahre 1997 lagen die folgenden medizinischen Berichte vor:
4.2 Dr. med. B._, Arzt für allgemeine Medizin FMH, und Hausarzt des , diagnostizierte im Bericht vom 22. Mai 1996 ein Diskusbulging auf Höhe L3/L4, weniger L4/L5 mit linksseitigen radikulären Schmerzen. Seit dem 13. Februar 1995 gebe der Patient chronische lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das linke Bein, teilweise auch mit Ausstrahlung in das rechte Bein an. Zudem werde ein Husten- und Niesschmerz angegeben. Seit dem 8. Mai 1995 bis auf weiteres bestehe eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf. Zu einer allfälligen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit musste sich Dr. B._ aufgrund des damaligen Formulars nicht äussern.
4.3 Dr. med. C._, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, stellte in seinem  Gutachten vom 27. September 1996 die Diagnosen eines chronischen  und lumbospondylogenen Syndroms mit Schmerzausstrahlung zur Zeit wieder in beide Beine bei degenerativen Veränderungen der unteren LWS (Chondrose mit beginnender  und leichter dorsaler Diskusprotrusion L4/5 sowie Chondrose L3/4 mit breitbasiger zirkulärer Diskusprotrusion), zur Zeit ohne sichere radikuläre Symptome sowie einer  Stimmungslage. Im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im bisherigen  hielt Dr. C._ fest, dass die mehrfachen und sorgfältigen Untersuchungen von , neurologischer und neurochirurgischer Seite keine sicheren neurologischen Ausfälle ergeben hätten, allenfalls die Möglichkeit einer Wurzelirritation. Deshalb sei keine  Indikation gestellt worden. Trotz des eindrücklichen und weitgehend auch überzeugenden Schmerzverhaltens des Versicherten sei bereits von den Ärzten des Spitals D._  worden, dass die angegeben Beschwerden nur teilweise mit den Befunden korrelieren , weshalb von einer starken psychogenen Überlagerung ausgegangen worden sei. Den  der Klinik E._ sei ebenfalls aufgefallen, dass der klinische Hauptbefund auf der linken Seite, der myelographische Befund hingegen auf der rechten Seite gelegen sei. Auch die  Untersuchung habe den Eindruck einer Diskrepanz zwischen den unbestreitbar , aber nicht gravierenden Veränderungen einerseits und den angegebenen massiven Schmerzen andererseits ergeben. Die sicher vorhandene sozio-kulturelle Problematik lasse jedenfalls die Möglichkeit einer zusätzlichen psychosomatischen Entwicklung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung offen. Der Explorand sei in seinem gegenwärtigen Zustand als Maurer sicher nicht arbeitsfähig. Es sei auch nicht gut vorstellbar, dass er in irgendeinem  Beruf eingegliedert werden könne, da ihm weder längeres Stehen noch Sitzen noch Gehen möglich sei. Bevor jedoch jeder Versuch einer Umschulung aufgegeben werde, sei der  einer psychiatrischen Beurteilung zu unterziehen, damit allfällige therapeutische  von dieser Seite her abgeklärt werden könnten. In Bezug auf allfällige Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit äusserte sich Dr. C._ dahingehend, dass auf  Gebiet bisher mehrfach intensive Behandlungen durchgeführt worden seien, ohne dass eine bleibende oder wesentliche Besserung habe erzielt werden können. Weitere somatische
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Bemühungen würden kaum in der Lage sein, den gegenwärtigen Zustand massgeblich zu . Berufliche Massnahmen seien heute nicht angezeigt.
4.4 In der Folge liess die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer auch psychiatrisch begutachten. Dr. med. F._, FMH Psychiatrie/Psychotherapie, diagnostizierte in seinem  vom 3. Januar 1997 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.5), eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion, gemischt (ICD-10 F43.22),  Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) sowie ein chronisches lumbovertebrales und lumbo- spondylogenes Syndrom mit Schmerzausstrahlung zur Zeit wieder in beide Beine bei  Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule. Unter den Angaben zum Psychostatus hielt Dr. F._ fest, dass der Explorand während den Gesprächen bewusstseinsklar, allseits orientiert, im Denken geordnet, aufmerksam und konzentriert gewesen sei. Die  habe durch seine Klagsam- und Jammrigkeit imponiert. Schmerz, Kummer und  seien vom Exploranden ausdrucksstark mit Worten, Mimik und Gestik vorgetragen worden. Hinzu komme die ausgeprägte depressive Symptomatik. Er sei deprimiert, traurig, hoffnungslos, verzweifelt und in seinen Vitalgefühlen stark eingeschränkt gewesen. Er habe kaum ruhig sitzen können, sei immer wieder unter Stöhnen und Seufzen aufgestanden und habe versucht, , was ihm abermals Schmerzen bereitet habe, die er wiederum deutlich zum  gegeben habe. Die seit Beginn der Erkrankung bestehende Diskrepanz zwischen den somatischen Befunden und dem Ausmass der geschilderten Schmerzen und der physischen Behinderung sei durch die Aggravation mit der somatoformen Schmerzstörung erklärbar. Schon zu Beginn der Abklärungen sei die Diskrepanz zwischen dem somatischen Beschwerdebild und der diagnostischen Beurteilung aufgefallen. Während der ersten Hospitalisation sei eine  Überlagerung diagnostiziert worden. Aufgrund des Verlaufs gehe er davon aus, dass beim Exploranden zusätzlich akzentuierte Persönlichkeitszüge im Sinne von histrionischen  vorliegen würden, ohne dass das Vollbild einer histrionischen  beschrieben werden könne. Diese Persönlichkeitszüge würden bei der  der Rückenschmerzen deutlich zum Ausdruck kommen, indem der Explorand in einem theatralischen Ausmass seine Schmerzen darstelle und mit entsprechenden Äusserungen auch mitteile. Die zur Zeit der Untersuchung deutlichen depressiven Symptome seien als  mit einer länger dauernden depressiven Reaktion zu verstehen. Erschwerend und prognostisch ungünstig sei die Tatsache zu werten, dass der Explorand alleine lebe und von seiner Familie getrennt sei. Er leide stark unter dieser Einsamkeit und dem sozialen Rückzug. Die Schmerzsymptomatik habe sich trotz intensiver somatischer Bemühungen kaum gebessert. Allenfalls könne eine antidepressive Therapie zu einer Schmerzverminderung beitragen, wobei diese wenig erfolgversprechend sei. Der Explorand könne keinen Zusammenhang zwischen einer somatischen Symptomatologie und seiner Persönlichkeit herstellen. Eine Psychotherapie sei daher nicht erfolgversprechend. Die psychische Behinderung des Exploranden sei derart, dass er nicht arbeitsfähig sei und mit einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit könne kaum  werden. Weitere medizinische Massnahmen seien wenig erfolgversprechend und eine berufliche Wiedereingliederung dränge sich nicht auf, da er ja nicht in der Lage sei, längere Zeit zu Sitzen oder zu Stehen. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. F._ fest, dass der  durch seine psychische und physische Behinderung derart eingeschränkt sei, dass er
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nicht arbeitsfähig sei. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch medizinische Massnahmen sei seines Erachtens nicht möglich. Berufliche Massnahmen seien nicht angezeigt.
4.5 In der Folge erliess die Beschwerdegegnerin die Rentenverfügungen vom 20. Juni 1997 bzw. vom 3. Juli 1997 und nannte als Grund für die Rente eine langandauernde Krankheit, die sie nicht näher spezifizierte. Aus den vorstehend zitierten ärztlichen Unterlagen und dem Ablauf der Sachverhaltsermittlung ergibt sich aber, dass gestützt auf die Begutachtung durch Dr. F._ eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt, sowie ein chronisches lumbovertebrales und  Syndrom zur Berentung führten. Dr. F._ hielt fest, dass die psychische Behinderung des Beschwerdeführers derart sei, dass dieser nicht arbeitsfähig sei. Eine Verbesserung der  durch medizinische Massnahmen sei seines Erachtens nicht möglich. Auch wenn festzustellen ist, dass sich Dr. F._ nicht sehr differenziert mit der Frage auseinander setzte, inwiefern die angestammte Tätigkeit und eine allfällige Verweistätigkeit durch das  Krankheitsbild eingeschränkt werden, geht dennoch klar daraus hervor, dass aus primär psychischen Gründen eine Berentung erfolgte. Auch Dr. C._ wies sowohl in der  als auch in der Beurteilung auf ein psychiatrisches Krankheitsbild, insbesondere eine  Stimmungslage und eine starke psychogene Überlagerung, hin. In Bezug auf die  des Beschwerdeführers nahm Dr. C._ lediglich Stellung betreffend die  in der angestammten Tätigkeit als Maurer. Im Zusammenhang mit der Eingliederung des Beschwerdeführers führte er aus, dass diese nicht gut vorstellbar sei, da dem Versicherten weder längeres Stehen noch Sitzen noch Gehen möglich sei. Bevor jedoch jeder Versuch einer Umschulung aufgegeben werde, müsse der Versicherte einer psychiatrischen Beurteilung  werden, damit allfällige therapeutische Möglichkeiten abgeklärt werden könnten.  machte er eine abschliessende Beurteilung der Frage nach der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von einer psychiatrischen Begutachtung abhängig. Entgegen der Auffassung des  attestierte er damals nicht eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten.
5. Anlässlich des im Jahr 1999 durchgeführten Revisionsverfahrens gab Dr. B._ mit Arztbericht vom 10. Februar 1999 an, dass keine Besserung der Beschwerden eingetreten sei. Der Patient klage über unveränderte Schmerzen. Er sei aktuell und (wahrscheinlich) auch  zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestünden chronische, therapieresistente lumbale  bei Mehretagen-Diskopathie (im CT: L3/L4, L4/L5, L5/S1) sowie eine leichte  Hypertonie. Der Patient gebe dauernde lumbale Rückenschmerzen an, die durch längeres Sitzen, Stehen oder Gehen noch verstärkt würden und die in beide Beine ausstrahlen würden. Zudem werde ein Husten- und Niesschmerz angegeben. Die Beschwerden seien seit Beginn der Rückenschmerzen unverändert, es sei keinerlei Besserung auf bisherige Therapien . Bei sehr starken Schmerzen könne mit Brufen eine kurzfristige Besserung erreicht . Anlässlich des im Jahr 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens bestätigte Dr. B._ die bekannte somatische Diagnose und attestierte einen gleichgebliebenen Gesundheitszustand. Es bestünden keine geistigen oder psychischen Einschränkungen. In körperlicher Hinsicht  keine schweren körperlichen Tätigkeiten möglich, kein längeres Stehen, Sitzen und Gehen. Wahrscheinlich sei keine Tätigkeit mehr möglich (Bericht vom 25. Juli 2010). Dr. med. G._, Regionaler ärztlicher Dienst beider Basel, hielt in seiner Stellungnahme vom 3. August 2010
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fest, dass die Revisionen auf der Basis der Arztberichte von Dr. B._ abgeschlossen worden seien, der vor allem aus somatischer Sicht weiterhin eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert . Die von Dr. B._ weiterhin attestierte volle Arbeitsunfähigkeit schliesse deshalb eine  Verbesserung mit Sicherheit aus. Ein Verlaufsgutachten sei nicht nötig (IV-act 13). In der Folge schloss die Beschwerdegegnerin auch dieses Revisionsverfahren mit Mitteilung vom 4. August 2010 ab und hielt fest, dass keine Änderung habe festgestellt werden können.
6.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 4. April 2018 lagen die nachfolgenden medizinischen Berichte vor:
6.2 Dr. B._ hielt im Arztbericht vom 6. Oktober 2015 erneut chronische,  lumbale Rückenschmerzen bei Mehretagen-Diskopathie fest. Der Patient beklage  in den letzten Jahren zunehmende, lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das rechte, teilweise neu auch in das linke Bein. Schmerzen würden sowohl im Stehen, Gehen und auch im Liegen auftreten. Bei längerem Gehen verspüre er zusätzlich stechende Schmerzen in beiden Fersen und in der Nacht ein Hitzegefühl in beiden Füssen. In der angestammten  bestehe eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig werde Physiotherapie . Geistig und psychisch bestünden keine Einschränkungen. In körperlicher Hinsicht sei der Patient nicht belastbar. Wahrscheinlich sei keine Tätigkeit mehr möglich. Jegliche  könne der Patient nur kurzzeitig einnehmen, ausführlicher könne er dies aber nicht . Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen und Anpassungsfähigkeit seien nicht . Unklar sei die Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit (IV-act 21).
6.3 Dr. med. H._, Facharzt für Allgemeinmedizin, RAD, hielt in seiner Stellungnahme vom 11. März 2016 (IV-act. 23) fest, dass die Diagnosen mit Auswirkungen auf die  derzeit unklar seien. Aus den aktuellen Berichten könne mit überwiegender  eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands, der in der Vergangenheit auch für behinderungsangepasste Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit begründet habe, angenommen werden. Zur Abklärung sei ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag zu .
6.4 In der Folge beauftragte die Beschwerdegegnerin Dr. med. I._, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, und Dr. med. J._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit der -psychiatrischen Verlaufsbegutachtung des Beschwerdeführers. Mit Gutachten vom 23. Juli 2017 diagnostizierten die beiden Gutachter mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches therapieresistentes thoracolumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) mit Osteochondrose L4/L5 sowie beginnend L5/S1 und L3/L4, mit Spondylarthrosen bilateral L4/L5 und L5/S1, mit einer Wirbelsäulenfehlform und Fehlhaltung sowie muskulärer Dysbalance betont thoracolumbal rechts, aktuell keinen Hinweisen auf ein lumboradikuläres Reizsyndrom, sowie eine chronische Schmerzproblematik mit Schmerzfehlverarbeitung und Selbstlimitierung. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien nicht weiter einzuordnende belastungsabhängige Fussschmerzen beidseits, eine asymptomatische Hyperurikämie, der Verdacht auf eine Osteopenie, eine arterielle Hypertonie, eine Hyperlipidämie, eine  Schmerzfehlentwicklung (ICD-10 F68.0), akzentuierte Persönlichkeitszüge möglich (ICD-
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10 /73.1) und ein Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) zu diagnostizieren. In der Beurteilung hielten die Gutachter fest, dass es darum gehe, eine Verlaufsbegutachtung , nachdem dem Exploranden seit 1996 eine volle Invalidenrente ausgerichtet werde, primär aufgrund einer Rückenschmerzproblematik und wo schliesslich auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit angenommen worden sei. Zwischenzeitlich sei der Explorand in hausärztlicher Betreuung gestanden, eine psychiatrische oder psychologische Therapie sei nie durchgeführt worden. Der Explorand gebe an, dass sich sein Zustand subjektiv eher  habe.
Aus somatischer Sicht imponiere ein chronisches therapieresistentes  Schmerzsyndrom, wodurch sich eine gewisse Beeinträchtigung erklären lasse, doch zeigten sich deutliche Hinweise auf eine chronische Schmerzproblematik mit möglicher Schmerzfehlverarbeitung und Selbstlimitierung. Der Schweregrad des Leidens müsse als eher gering eingestuft werden. Der Explorand habe sich an den aktuellen Zustand gewöhnt und  sich insgesamt passiv. Es würden deutliche Inkonsistenzen und Diskrepanzen vorliegen.
Aus psychiatrischer Sicht könne die in der Vergangenheit gestellte Diagnose einer  Schmerzstörung nicht bestätigt werden. Hinweise auf eine affektive Störung hätten sich nicht gefunden. Diesbezüglich sei eine Remission eingetreten. Weitere psychiatrische  mit Behinderungswert hätten nicht gefunden werden können. Daher lasse sich insgesamt eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr begründen, dies auch in  mit den subjektiven Angaben des Exploranden.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, dass dem Exploranden aus  Sicht körperlich belastende Tätigkeiten auch weiterhin in vollem Umfang nicht mehr  seien. Theoretisch seien ihm leichte körperlich adaptierte Tätigkeiten mit einer gewissen Verlangsamung, das heisst im Rahmen einer 20 %-igen Leistungseinbusse, möglich. Aus  Sicht könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden. Aus  Sicht sei dem Exploranden deshalb ab Juli 2016 eine körperlich adaptierte Tätigkeit mit höchstens 20 %-iger Leistungseinschränkung zumutbar.
6.5 Dr. H._ äusserte sich in seiner Stellungnahme vom 27. Juli 2017 (IV-act. 31) dahin gehend, dass das Gutachten von Dr. I._ und Dr. J._ die Anforderungen der  Rechtsprechung erfülle. Gestützt darauf erachtete Dr. H._ eine Besserung des psychischen Gesundheitsschadens als erstellt und ging davon aus, dass bei der bisherigen Tätigkeit aufgrund des somatischen Gesundheitsschadens weiterhin eine 100 %-ige  vorliege. Für behinderungsangepasste Tätigkeiten (leichte sowie wechselbelastende mittelschwer körperlich belastende Tätigkeiten) könne eine 80 %-ige Arbeitsfähigkeit  werden. Anlässlich der Einwände des Beschwerdeführers im Rahmen des  hielt Dr. H._ am 5. Mai 2017 (IV-act. 51) fest, dass keine medizinische Auseinandersetzung mit dem Gutachten stattgefunden habe. Eine Übereinstimmung in der  durch Dr. B._ und Dr. I._ könne bezüglich des Wirbelsäulenschadens gefunden werden. Dieser somatische Gesundheitsschaden wirke sich auf die bisherige Tätigkeit insofern aus, als diese weiterhin als nicht mehr zumutbar erachtet werde. Für die Beurteilung der Ar-
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beitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der psychische  entscheidend. Dieser habe sich gemäss den ausführlichen gutachterlichen  gebessert bzw. sei nicht mehr nachweisbar. Da im Rahmen des Einwandes hierzu nicht Stellung genommen worden sei, sei anzunehmen, dass die gutachterliche Beurteilung nicht angezweifelt werde. Eine psychiatrische Therapie erfolge nicht. Daher sei an der bisherigen Beurteilung festzuhalten.
7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Annahme einer Verbesserung des  auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. I._ und Dr. J._ vom 23. Juli 2016. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, dass das Gutachten den  Anforderungen an ein Revisionsgutachten nicht gerecht werde und sich sein Gesundheitszustand nicht wesentlich verändert habe.
7.2 Grundsätzlich ist hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der  der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Der Beweiswert eines zwecks  erstellten Gutachtens hängt zudem wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts – bezieht. Mit anderen Worten mangelt es einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der  beweisend wäre, in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht,  eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juli 2016, 9C_699/2015, E. 4 mit Hinweis auf Urteil vom 29. August 2011, 9C_418/2010, E. 4.2).
7.3.1 Das Gutachten von Dr. I._ und Dr. J._ berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der Vorakten und nach der Vornahme einer fachspezifischen klinischen Untersuchung erstattet.
7.3.2 Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung hält Dr. J._ fest, dass das  des Beschwerdeführers klar und die Orientierung allseits erhalten gewesen sei und sich keine Störung der kognitiven Funktionen gezeigt habe. Der Gedankengang sei formal  gewesen. Es hätten sich keine Hinweise auf Zwänge, Wahn und psychotische Phänomene gefunden. Der Affekt sei euthym und freundlich gewesen. Der Beschwerdeführer habe , dass er sich nicht übermässig verstimmt, gereizt oder aggressiv fühle, diffuse Ängste habe er keine. Die affektive Modulation sei erhalten gewesen, ebenfalls die gestische und mimische Mitbeteiligung. Psychomotorisch sei der Beschwerdeführer unauffällig gewesen. In Anbetracht dieses Befundes erscheint die Beurteilung von Dr. J._, dass der Beschwerdeführer in keiner Weise depressiv imponiere und die Diagnose einer Anpassungsstörung nicht mehr gestellt werden könne und diesbezüglich eine Remission angenommen werden müsse, als nachvoll-
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ziehbar. Seine Schlussfolgerung, dass von einer deutlichen Besserung des psychischen  auszugehen sei, da sich im Vergleich zur Untersuchung bei Dr. F._  Hinweise mehr auf eine affektive Störung finden lassen würden (S. 14), ist begründet und plausibel. Sie stimmt zudem mit der Feststellung des langjährigen Hausarztes Dr. B._ , wonach geistig und psychisch keine Einschränkungen bestünden und sie steht ausserdem auch im Einklang mit der Tatsache, dass der Beschwerdeführer seit Jahren keine  Behandlung in Anspruch nimmt. Dem Einwand des Beschwerdeführers, Dr. J._ setze sich nicht mit dem Beweisthema der Revision auseinander, kann damit nicht zugestimmt .
Dr. J._ legt weiter dar, dass er die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung  nicht bestätigen könne. Dem Exploranden sei 1996 aus nicht ganz klaren Gründen eine volle Rente zugesprochen worden. Er setzt damit ein Fragezeichen hinter die damalige , wofür ihm ein gewisses Verständnis entgegenzubringen ist, denn dem  wurde aus psychischen Gründen eine ganze Rente zugesprochen, obwohl nie eine  Behandlung stattgefunden hatte. Die Bemerkung von Dr. J._ spielt für das  Revisionsverfahren aber keine ausschlaggebende Rolle. Denn wie bereits in  3.2 hiervor dargelegt, genügt die ausgewiesene Verbesserung im affektiven Bereich, der damals unter anderem Grund für die Rentenzusprache war, als Grundvoraussetzung für die Rentenrevision im Sinne von Art. 17 ATSG. Damit können die Anspruchsvoraussetzungen ohne Bindung an frühere Beurteilungen geprüft werden. Darauf weist die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung zu Recht hin. Eine Neubeurteilung der Schmerzstörung durch Dr. J._ ist damit zulässig und kann losgelöst von der Einschätzung von Dr. F._ vorgenommen werden, das heisst, diesbezüglich ist keine Besserung nachzuweisen. Dr. J._ legt auf S. 14 dar, weshalb er die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung heute nicht mehr bestätigen kann. Darauf ist an dieser Stelle zu verweisen. Insgesamt sind damit die Einwände des  gegen die aus psychiatrischer Sicht erfolgten gutachterlichen Einschätzungen nicht stichhaltig.
7.3.3 Auch Dr. I._ setzt sich mit den vorhandenen Berichten auseinander und legt  dar, dass seit Jahren in etwa die gleichen Befunde beschrieben würden (S. 8). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit zieht er den Vergleich zur Einschätzung von Dr. C._ und führt auf S. 10 aus, dass schwere körperlich belastende Tätigkeiten weiterhin nicht mehr zumutbar seien. In Bezug auf leidensangepasste Tätigkeiten formuliert Dr. I._ ein Leistungsprofil, ohne dabei einen Vergleich zur Beurteilung von Dr. C._ zu ziehen. Dieser Umstand kann Dr. I._ aber nicht zum Vorwurf gereicht werden und schmälert den Beweiswert seines Teilgutachtens nicht, da sich Dr. C._ diesbezüglich nicht äusserte und die Beurteilung der zumutbaren  – wie bereits in Erwägung 4.5 hiervor dargelegt – von der Einschätzung eines  Facharztes abhängig machte. Dr. C._ stellte seine Beurteilung, dem  sei weder längeres Stehen, Sitzen oder Gehen möglich, einzig in den Kontext der  Eingliederung (S. 8). Davon unabhängig darf eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I._ erfolgen, da die Verbesserung im psychischen Bereich und damit ein  ausgewiesen sind. Damit vermag der Beschwerdeführer mit seiner Rüge, unabhängig
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von einer Veränderung des psychischen Gesundheitszustands sei eine Revision nicht zulässig, da der somatische Gesundheitszustand gleichgeblieben sei, nicht durchzudringen.
8. Die eingebrachten Einwände des Beschwerdeführers vermögen nach dem Gesagten ein Abweichen vom rheumatologisch-psychiatrischen Gutachten von Dr. I._ und Dr. J._ vom 23. Juli 2016 nicht zu rechtfertigen. Dieses erfüllt die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich, so dass darauf abzustellen ist. Der Revisionssachverhalt erweist sich als rechtsgenüglich , weshalb auf weitere medizinische Abklärungen und damit insbesondere auf die  beantragte Einholung eines Gerichtsgutachtens verzichtet werden kann. Nach dem  ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der für die Rentenzusprache entscheidende psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit 1997 wesentlich verbessert hat. Damit ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass die Revisionsvoraussetzung der  Verbesserung des Gesundheitszustands nach Art. 17 ATSG erfüllt ist.
9.1 Gestützt auf dieses Zwischenergebnis ist in einem nächsten Schritt zu prüfen, wie sich die geschilderte Entwicklung auf den Rentenanspruch des Beschwerdeführers auswirkt. Zur Beantwortung dieser Frage sind die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des  pro futuro zu prüfen. Es gilt mit anderen Worten, auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts den Invaliditätsgrad bei Erlass der streitigen  zu ermitteln (Urteile des Bundesgerichts vom 3. April 2017, 9C_766/2016, E. 1.2, und vom 29. Juni 2015, 9C_173/2015, E. 2.2, je mit Hinweisen).
9.2 Ausgangspunkt der Beurteilung des (heutigen) Rentenanspruchs bildet die Frage, in welchem Ausmass der Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist. Wie bereits in Erwägung 6.4 hiervor ausgeführt, hält das bidisziplinäre  von Dr. I._ und Dr. J._ diesbezüglich fest, dass aus gesamtmedizinischer Sicht von einer 20 %-igen Arbeitsunfähigkeit für leichte körperlich adaptierte Tätigkeiten auszugehen sei. Da diesem Gutachten voller Beweiswert zukommt, ist bezüglich der aktuellen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers darauf abzustellen.
9.3 Die Beschwerdegegnerin hat in der Verfügung vom 4. April 2018 einen  vorgenommen und dabei einen IV-Grad von 22 % ermittelt. Das von der  anhand lohnstatistischer Angaben berechnete Validen- und Invalideneinkommen  vom Beschwerdeführer nicht beanstandet. Nachdem sich aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen durch das Gericht eine andere Einschätzung vorzunehmen wäre, erübrigt sich eine detaillierte Auseinandersetzung mit den ermittelten Vergleichseinkommen sowie der Berechnung des IV-Grads. Es kann  vollumfänglich auf die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der  Verfügung verwiesen werden. Damit ist als weiteres Zwischenergebnis festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung zutreffend festgestellte, dass der Beschwerdeführer aktuell keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente habe.
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10.1 Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass die  Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern. Von den Versicherten können jedoch nur  verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 V 28 E. 4a mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung). Laut ständiger Rechtsprechung ist im Regelfall eine medizinisch  Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug und/oder auf Grund des fortgeschrittenen Alters der versicherten Person können jedoch ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist ( des Bundesgerichts vom 17. November 2011, 9C_376/2011, E. 6.1 mit Hinweis auf Urteil vom 10. September 2010, 9C_163/2009, E. 4.1 und 4.2.2). Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente vergewissern, ob sich ein  wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend  Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür – ausnahmsweise – im Einzelfall eine  Abklärung (der Eignung, Belastungsfähigkeit usw.) und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Rechtssinne vorausgesetzt ist (Urteil des Bundesgerichts vom 17. November 2011, 9C_376/2011, E. 6.1 mit Hinweis auf Urteil vom 10. September 2010, 9C_768/2009, E. 4.1.2).
10.2 Im Urteil vom 26. April 2011, 9C_228/2010, hat das Bundesgericht sodann , dass aus Gründen der Rechtssicherheit diejenigen Fälle, in welchen der  der Notwendigkeit (vorgängiger) befähigender beruflicher Massnahmen trotz  Arbeitsfähigkeit als erfüllt zu betrachten ist, vom Regelfall deren sofortiger  Verwertbarkeit abzugrenzen sind. Es hat deshalb die vorstehend geschilderte  dahingehend präzisiert, dass sie grundsätzlich auf Sachverhalte zu beschränken ist, in denen die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der  eine versicherte Person betrifft, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (SVR 2011 IV Nr. 73 E. 3.3). Die Übernahme dieser beiden Abgrenzungskriterien bedeutet nun allerdings nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) bzw. gegebenenfalls  (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestanden, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des  Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (SVR 2011 IV Nr. 73 E. 3.5).
10.3 Der Beschwerdeführer bezog mehr als 15 Jahre lang eine Invalidenrente und zählt somit unstreitig zum Personenkreis, auf den die vorstehend wiedergegebene Rechtsprechung Anwendung findet. In Kenntnis dieses Umstandes hat ihm die Beschwerdegegnerin im  Revisionsverfahren denn auch berufliche Eingliederungsmassnahmen angeboten.  sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt gestellt hatte, dass er aus gesundheitli-
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chen Gründen an keinen Massnahmen teilnehmen könne, forderte ihn die Beschwerdegegnerin in Anwendung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens auf, seinen Entscheid zu überdenken (Schreiben vom 3. November 2016, iv-act. 36f.). In der Folge liess sich der Beschwerdeführer nicht mehr vernehmen. Das vom ihm in diesem Zusammenhang gezeigte Verhalten lässt den Schluss auf eine subjektive Behinderungsüberzeugung zu, wie sie auch von Dr. I._ und Dr. J._ festgestellt wurde, die jeglichen Eingliederungsbemühungen bzw. einer Prüfung  von Vornherein entgegensteht. Hält man sich dies vor Augen, so durfte die  von einer fehlenden subjektiven Eingliederungsfähigkeit des Beschwerdeführers ausgehen und von der Planung und Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen .
11. Zusammenfassend ist damit festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin die  des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 4. April 2018 zu Recht per 31. Mai 2018  hat. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.
12.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden. Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grundsätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei.
12.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die  von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein  Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in  des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Die  werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemessenem Ausmass der  Partei auferlegt. Dem Prozessausgang entsprechend hat deshalb der  als unterliegende Partei die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- zu tragen. Dieser Betrag ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu verrechnen.
12.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Parteikosten wettzuschlagen.
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