Decision ID: f1252348-e8da-5d75-9bc3-8bfc3e029ff0
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass der vorliegenden Beschwerde die aufschiebende Wirkung  nicht entzogen wurde, weshalb auf das Begehren um Wiederherstellung derselben nicht einzutreten ist,
dass die Beurteilung von Beschwerden gegen  praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit  beschränkt ist, bei Begründetheit des Rechtsmittels die  Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die diesbezüglich weiterhin massgeblichen Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen bei Nichteintretensentscheiden, die gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen werden, das BFM im Rahmen  summarischen Prüfung das offenkundige Nichterfüllen der  im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige  von Wegweisungsvollzugshindernissen zu beurteilen hat (vgl.  des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts [BVGE] 2007/8 E. 2.1),
dass nach dem Gesagten auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,  der Beschwerdeführer die Gewährung von Asyl beantragt,
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht  volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  wird (Art. 111 Abs. 1 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt,
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  zu verzichten ist,
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dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylsuchende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren  nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der  sowie gestützt auf Art. 3 und Art. 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass es sich gemäss dem Urteil BVGE 2007/7 beim Begriff "Reise- und Identitätspapiere" um Dokumente handelt, die "sowohl die  Feststellung der Identität als auch die sichere Durchführung der Rückschaffung ermöglichen" sollen (vgl. E. 6),
dass unter Vorbehalt des Vorliegens entschuldbarer Gründe ein  selbst dann zu erfolgen hätte, wenn trotz fehlender Ausweispapiere keine Zweifel über die Identität des oder der  bestehen (vgl. a.a.O. E. 5.3. in fine),
dass vorliegend keine rechtsgenüglichen Reise- oder Identitätspapiere eingereicht wurden und das BFM in der angefochtenen Verfügung in rechtsgenüglicher Weise dargelegt hat, weshalb für das  von Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,
dass aufgrund der widersprüchlichen und realitätsfremden  des Beschwerdeführers zu seinem Grenzübertritt an der  Grenze – in Übereinstimmung mit der Vorinstanz – davon auszugehen ist, er habe für seine Reise authentische Reise- und  verwendet, welche er jedoch in Verletzung seiner  Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den  Asylbehörden vorenthält,
dass an dieser Beurteilung auch die nachträgliche Einreichung von gültigen Reise- oder Identitätspapieren nichts ändern würde, weil es bei der Frist von 48 Stunden gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht
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um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die Reise in die Schweiz verwendeten Papiere geht,
dass somit die Identität des Beschwerdeführers bis heute nicht  feststeht und dadurch auch seine persönliche Glaubwürdigkeit in Frage gestellt ist,
dass die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, die Vorbringen des  zu den Umständen seiner angeblichen Flucht aus dem Polizeiposten seien widersprüchlich und auch seine Rückkehr aus H._ nach Hause sei nicht mit der behaupteten Verfolgungssituation vereinbar,
dass die Vorinstanz zudem das Vorliegen einer asylrelevanten  zu Recht verneint hat, zumal aus den Akten keinerlei Hinweise auf eine asylrelevante Verfolgungsmotivation des georgischen Staates hervorgeht,
dass aufgrund der vorstehenden Ausführungen und in Beachtung der im Urteil BVGE 2007/8 festgelegten Richtlinien (E. 5.6) der Schluss zu ziehen ist, es bestehe weder Anlass zur Vornahme zusätzlicher  zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  noch zur direkten Feststellung der  (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG),
dass die Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zur fehlenden Asylrelevanz der Vorbringen sowie zur mangelnden Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers vollumfänglich zu schützen sind,
dass sich die Rechtsmitteleingabe zur Nichterfüllung der  nicht äussert und sich im Wesentlichen darin erschöpft, die im erstinstanzlichen Verfahren geäusserten Vorbringen bezüglich des Verlustes der Identitätspapiere zu wiederholen und zu bekräftigen, ohne indessen auf die Erwägungen der Vorinstanz auch nur  einzugehen,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt und der  zudem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige  im Sinne von Art. 3 EMRK ersichtlich sind, die dem  in seinem Heimatstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass der Beschwerdeführer vom 11. Februar 2009 bis zum 17. Februar 2009 zwecks eines chirurgischen Eingriffs (...) hospitalisiert war,
dass aus dem eingereichten Austrittsbericht (...) vom 17. Februar 2009 ersichtlich ist, dass der Beschwerdeführer in gutem Allgemeinzustand sowie mit reizlosen Wundverhältnissen nach Hause entlassen und ihm gleichzeitig eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 22. Februar 2009 attestiert wurde,
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dass auch gemäss dem Bericht betreffend die ambulante Behandlung vom 19. Februar 2002 keine zusätzlichen medizinischen Massnahmen angezeigt sind und unter diesen Umständen davon ausgegangen werden kann, der Heilungsprozess verlaufe plangemäss und ohne Komplikationen,
dass es sich nach dem Gesagten erübrigt, den in Aussicht gestellten ärztlichen Bericht betreffend die Reisefähigkeit abzuwarten,
dass die Nachkontrolle auch im Heimatstaat des Beschwerdeführers möglich ist, weshalb eine Verlängerung der Ausreisefrist zwecks Nachbehandlung in der Schweiz nicht notwendig ist,
dass zudem weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe - der Beschwerdeführer ist (...) Jahre alt, (...) und ist, abgesehen von den erwähnten Beschwerden, offenbar gesund - auf eine konkrete Gefährdung im Falle seiner Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen Heimatstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine Vollzugshindernisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe weiter , die zuständige Behörde sei vorsorglich anzuweisen, die  mit den Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaates sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventuell sei er bei bereits erfolgter Datenweitergabe darüber in einer separaten Verfügung zu informieren,
dass mit vorliegendem Urteil der Antrag betreffend Unterlassung der Datenweitergabe an die heimatlichen Behörden hinfällig geworden ist,
dass im Übrigen keine Hinweise vorliegen, wonach Daten an die heimatlichen Behörden weitergegeben worden sind, weshalb sich eine entsprechende Information des Beschwerdeführers in einer separaten Verfügung erübrigt,
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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass sich aufgrund der bestehenden Aktenlage keine substanziierten Hinweise ergeben, welche die Ansetzung einer dreissigtägigen Ausreisefrist erforderlich machen würden,
dass die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwägungen als von vornherein aussichtslos zu qualifizieren ist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzuweisen ist,
dass schliesslich mit Fällung des vorliegenden Urteils das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 VGKE) dem  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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Considerations: