Decision ID: 44226289-6165-406f-8381-3b0821ef1ed5
Year: 2022
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A.
A._ meldete sich am 14. Februar 2017 erstmals zum Bezug von IV-Leistungen
an (IV-act. 1). Er gab an, er leide seit mindestens zwei Jahren an Depressionen. Von
1983 bis 1987 habe er in B._ eine Ausbildung zum Automechaniker abgeschlossen.
Dr. C._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 31. März
2017 (IV-act. 9-3 f.), der Versicherte leide an einer rezidivierenden depressiven Störung,
gegenwärtig schwere Episode, DD: bipolar-affektive Störung. Er habe dem
Versicherten vom 1. Dezember 2016 bis 28. Februar 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit
und ab dem 1. März 2017 eine 25%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Der Verlauf sei positiv
und die Depressivität rückläufig. Allerdings bestehe eine starke affektive und kognitive
Beeinträchtigung. Zuvor hatte der Hausarzt, Dr. med. D._, Facharzt für Allgemeine
Innere Medizin FMH, den Versicherten ab dem 10. September 2016 bis zur
fachärztlichen Behandlung durch Dr. C._ zu 100% krankgeschrieben (vgl. auch
Fremdakten act. 2-6). Am 6. April 2017 notierte die RAD-Ärztin E._ (IV-act. 13), die
von Dr. C._ attestierte 25%ige Arbeitsfähigkeit gelte mutmasslich für die
selbständige Erwerbstätigkeit als Garagist. In einer adaptierten Tätigkeit ohne
Führungsposition bzw. ohne selbständig erwerbende Tätigkeit sei von einer 50%igen
Arbeitsfähigkeit auszugehen.
A.a.
Im Juni 2017 wurde der Versicherte im Auftrag der Krankentaggeldversicherung
durch Dr. med. F._ psychiatrisch begutachtet (Fremdakten act. 3-6 ff.). Dr. F._ gab
an, der Versicherte leide an einer bipolaren affektiven Störung, gegenwärtig
mittelgradige bis schwere depressive Episode ohne psychische Symptome, die
weiterhin floride sei. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit sei nach wie vor ausgewiesen.
A.b.
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Am 7. November 2017 berichtete Dr. C._, seit März 2017 sei der Verlauf beim
Versicherten tendenziell positiv (IV-act. 24). Die depressive Episode sei noch
mittelgradig ausgeprägt. Eine maniforme Symptomatik sei in den vergangenen
Monaten nicht beobachtbar gewesen. Seit dem 1. Juni 2017 bestehe eine 35%ige
Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch einer adaptierten Tätigkeit.
A.c.
Am 31. August 2018 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, das
Leistungsbegehren um berufliche Massnahmen werde abgewiesen (IV-act. 40).
A.d.
Dr. C._ berichtete am 23. Dezember 2018, er habe beim Versicherten folgende
Diagnosen erhoben (IV-act. 56-4): Verdacht auf bipolar-affektive Störung, gegenwärtig
hypomanische Episode (DD: narzisstisch, Status nach maniformer Episode im Sommer
2015 [erstmalig], lange depressiv, familiäre Vorbelastung [Vater mit Depressionen,
Suizid des Bruders 201_]), Auseinandersetzung vom 29. September 2018 mit Zerrung
Daumensattelgelenk links, Thoraxkontusion, muskuläre Probleme und unklare
vorbestehende Hepatopathie. Der Versicherte sei sowohl in der bisherigen als auch in
einer adaptierten Tätigkeit maximal zu 50% arbeitsfähig. Am 23. Dezember 2018 gab
Dr. C._ noch eine 30%ige Arbeitsfähigkeit an (IV-act. 76).
A.e.
Am 23. Oktober 2019 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, zur Klärung der
Leistungsansprüche erachte sie eine umfassende medizinische Untersuchung
(Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Psychiatrie und Neuropsychologie) als
notwendig (IV-act. 78). Am 23. April 2020 erstattete die SMAB AG Bern (SMAB) ihr
interdisziplinäres Gutachten. Die Sachverständigen gaben an, der Versicherte leide an
einer bipolar-affektiven Störung, leichte bis mittelschwere depressive Episode. Weiter
führten sie aus, sie hätten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit erhoben: Akzentuierte Persönlichkeit mit narzisstischen und rigiden
Zügen, leichte Impingementsymptomatik rechte Schulter mit geringgradiger
Bewegungseinschränkung, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, rein
diätetische Einstellung, Nikotinabusus und Adipositas (BMI 30.3 kg/m ). Aus
interdisziplinärer Sicht gaben die Sachverständigen sowohl für die bisherige als auch
für eine adaptierte Tätigkeit eine aufgrund der psychiatrischen Grunderkrankung
reduzierte Arbeitsfähigkeit von 50% seit September 2016 an (Aufnahme der
psychiatrischen Fachbehandlung und Dokumentation einer Behandlungsindikation).
A.f.
2
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Der psychiatrische Sachverständige erläuterte in seinem Teilgutachten (IV-act. 91-16
ff.), vor dem Hintergrund einer familiären Disposition zur affektiven Störung habe der
Versicherten vor etwa fünf bis sechs Jahren eine manische Episode, gefolgt von einer
Depression entwickelt. Eine möglicherweise hypomanische Symptomatik habe
ebenfalls vorgelegen; aktuell bestehe das Bild einer leichten bis mittelschweren
depressiven Episode. Unter der psychiatrischen Fachbehandlung einschliesslich der
Psychopharmakotherapie habe eine Stabilisierung der bipolar-affektiven Störung,
jedoch noch keine durchgreifende Remission erzielt werden können. Zu einer
psychiatrischen Hospitalisierung habe sich der Versicherte trotz der Empfehlung des
behandelnden Psychiaters nicht durchringen können. Der Versicherte sei mit
verschiedenen Antidepressiva behandelt worden, eine Behandlung mit einem Mood-
Stabilizer sei aber bisher nicht erfolgt. Ferner seien Hinweise auf Compliance-Probleme
bei der Medikation vorhanden. Eine Optimierung der Behandlung sei möglich, die
Prognose könne vor diesem Hintergrund nicht ganz so negativ dargestellt werden, wie
es Dr. C._ getan habe. Gleichwohl bleibe die prognostische Einschätzung insgesamt
zweifelhaft. Die geschilderten Beschwerden seien weitgehend konsistent gewesen;
insgesamt verfüge der Versicherte aber durchaus über Ressourcen und
Alltagsaktivitäten, die ein höheres Arbeitspensum als derzeit 30 bis 40% erlauben
würden. Im Rahmen der Neuropsychologie habe sich eine auffällige
Symptomvalidierung ergeben. Diese sei im Rahmen der psychiatrischen
Grunderkrankung und dem Bedürfnis nach einer akzentuierten Darstellung des
vorliegenden - unstrittigen - psychiatrischen Leidens zu interpretieren. Die Akten
spiegelten den Verlauf nachvollziehbar wieder. Für eine Persönlichkeitsstörung mit
einem Krankheitswert fehle es allerdings an ausreichenden Befunden. Zwar lägen
akzentuierte, weit in die Psychobiographie zurückreichende Persönlichkeitszüge vor,
eine Persönlichkeitsstörung von Krankheitswert bestehe aber nicht. Gegen das
Vorliegen einer krankheitswertigen Persönlichkeitsstörung spreche auch die jahrelange
Fähigkeit, integriert und selbständig als Kraftfahrzeugmechaniker mit eigener
Autogarage tätig zu sein. Die Diagnose einer bipolar-affektiven Störung könne
hingegen geteilt werden. Der Schweregrad sei derzeit unter Behandlung leicht bis
mittelgradig. Der neuropsychologische Sachverständige hielt in seinem Teilgutachten
fest (IV-act. 91-55 ff.), die Validität der neuropsychologischen Befunde müsse
angezweifelt werden. In den Symptomvalidierungsverfahren hätten sich teilweise
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auffällige Ergebnisse, welche auf eine nicht durchgängig ausreichende
Anstrengungsbereitschaft hingewiesen hätten, gezeigt. Die Ausprägung der erhobenen
mittelschwer bis schweren Defizite sei zudem nicht vereinbar mit den vom Versicherten
berichteten Alltagsaktivitäten: Der Versicherte arbeite alleine als Automechaniker und
müsse dabei auch komplexe Aufgaben bewältigen, die relativ hohe Anforderungen an
die Planung, das Arbeitsgedächtnis, die Aufmerksamkeit und das Kurzzeitgedächtnis
stellten. Auch das Führen eines PKW's traue sich der Versicherte für kürzere Strecken
zu, obwohl die Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsteilung, welche im Strassenverkehr
unabdingbar sei, in den gezeigten Testleistungen quasi aufgehoben gewesen sei. Auch
die Fähigkeit, sich an das politische Tagesgeschehen zu erinnern und sich selber
Rückschlüsse über internationale Zusammenhänge zu überlegen, stimme nicht mit den
Testleistungen in den Bereichen des verbalen Gedächtnisses und der exekutiven
Funktionen überein, welche stark beeinträchtigt gewesen seien. Damit seien negative
Antwortverzerrungen (bewusster oder unbewusster Art) als wahrscheinlich zu
beurteilen, es sei denn, die beschriebenen Auffälligkeiten und Inkonsistenzen sei durch
die psychische Erkrankung erklärbar. Im Normalfall bewältige aber auch ein Proband
mit leichten bis mittelschweren depressiven Störungen die Symptomvalidierungstests
problemlos und könne die nötige Anstrengungsbereitschaft aufbringen, um valide
neuropsychologische Befunde erheben zu können. Kognitive Defizite könnten beim
Versicherten daher weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Aus neuropsycho
logischer Sicht könne daher keine Aussage zur Arbeitsfähigkeit gemacht werden. Nach
Rückfrage durch den RAD führten die SMAB-Sachverständigen am 7. Juli 2020 aus
(IV-act. 97), sie würden die Fortsetzung der psychiatrischen Fachbehandlung durch Dr.
C._ und eine Steigerung der psychopharmakologischen Behandlung empfehlen.
Ferner sei zu erwägen, die Frequenz der psychiatrischen Fachbehandlungen zu
erhöhen. Wenn dies nicht ausreiche, sei eine teilstationär-tagesklinische psychiatrische
Mitbehandlung sinnvoll. Diese Massnahmen seien dem Versicherten zumutbar. Am 4.
August 2020 notierte die RAD-Ärztin E._ (IV-act. 98), im Rahmen der Mitwirkungs-
und Schadenminderungspflicht seien dem Versicherten folgende Auflagen
aufzuerlegen: Fortsetzung und Intensivierung der ambulanten Fachbehandlung mit
Steigerung der Therapiefrequenz und Intensivierung der psychopharmakologischen
Behandlung unter Berücksichtigung der Laborbefunde. Wenn dies nicht ausreiche, sei
zumindest eine teilstationäre Behandlung in Betracht zu ziehen. Dem
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B.
Einkommensvergleich (vgl. IV-act. 106) legte die IV-Stelle den Durchschnitt des im IK-
Auszug in den Jahren 2008 bis 2015 vom Versicherten abgerechneten Einkommens als
selbständiger Garagist von 20'000 Franken zu Grunde. Das Invalideneinkommen
berechnete sie basierend auf dem durchschnittlichen LSE-Tabellenlohn des Jahres
2014 (LSE, Schweiz, Priv. Sektor, Niv. 1, für Männer), welcher sich auf 66'453 Franken
belief. Ausgehend von einer verbleibenden zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50%
resultierte bei einem Invalideneinkommen von 33'227 Franken und einem
Valideneinkommen von 20'000 Franken damit ein IV-Grad von 0%.
Mit einem Vorbescheid vom 29. Januar 2021 kündigte die IV-Stelle dem
Versicherten die Abweisung des Rentenbegehrens bei einem IV-Grad von 0% an (IV-
act. 108). Am 3. März 2021 wandte der Versicherte sinngemäss ein, er sei mit dem
Vorbescheid vom 29. Januar 2021 nicht einverstanden (IV-act. 111). Am 13. April 2021
reichte der Versicherte einen Bericht von Dr. C._ vom 4. März 2021 ein (IV-act. 112
f.). Dr. C._ hatte darin ausgeführt, aktuell gehe er von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit
aus. Am 6. Mai 2021 verfügte die IV-Stelle wie angekündigt die Abweisung des
Rentenbegehrens (IV-act. 119).
A.g.
Am 4. Juni 2021 liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer)
Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. Mai 2021 der IV-Stelle (nachfolgend:
Beschwerdegegnerin) erheben (act. G 1). Er beantragte die Aufhebung der
angefochtenen Verfügung, die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab dem 17.
Februar 2017 (unter Berücksichtigung der Wartefristen) und eventualiter die
Rückweisung an die Vorinstanz. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die
SMAB-Sachverständigen hätten sich zu wenig mit den von Dr. C._ festgestellten
Befunden und dessen Arbeitsfähigkeitsschätzung auseinandergesetzt. Zudem
beanstandete der Beschwerdeführer den Einkommensvergleich und die
Invaliditätsbemessung der Beschwerdegegnerin und verlangte, ihm sei ein
"leidensbedingter Abzug" von mindestens 15% zu gewähren.
B.a.
Die Beschwerdegegnerin beantragte am 10. August 2021 die Abweisung der
Beschwerde (act. G 5). In der Begründung gab sie insbesondere an, das SMAB-
Gutachten habe volle Beweiskraft und weitere Abklärungen seien nicht angezeigt. Bei
B.b.
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Selbständigerwerbenden sei für die Ermittlung des Einkommens in der Regel der IK-
Auszug massgebend. Beim Beschwerdeführer liege nicht eine existenzsichernde
berufliche Tätigkeit vor; er habe gemäss den Buchhaltungsunterlagen regelmässig
einen Verlust ausgewiesen. Gemäss dem SMAB-Gutachten sei der Beschwerdeführer
seit September 2016 eingeschränkt in seiner Arbeitsfähigkeit. Anlässlich der
Untersuchung habe er angegeben, vor 2014 sei er nie psychisch krank gewesen; bis
2014 habe er sich leistungsfähig gefühlt und die Arbeit habe im Mittelpunkt seines
Lebens gestanden (mit Verweis auf S. 18 im Gutachten). Seit 2016 habe er das
Pensum dann reduzieren müssen (mit Verweis auf S. 20 im Gutachten). Aus dem IK-
Auszug sei ersichtlich, dass der Beschwerdeführer in all den Jahren seit dem Jahr 1996
(mit Ausnahme von 2001, 2005 und 2007) kein annähernd existenzsicherndes
Einkommen erzielt habe. Damit sei das niedrige Einkommen nicht auf
krankheitsbedingte Gründe zurückzuführen. Anhaltspunkte dafür, dass der
Beschwerdeführer seinen Betrieb hätte aufgeben wollen oder dass er ein
Anstellungsverhältnis als Automechaniker gesucht hätte, seien nicht vorhanden. Daher
sei das Anrechnen des effektiv erzielten, tiefen Einkommens in seiner selbständigen
Erwerbstätigkeit nicht bundesrechtswidrig (mit Verweis auf das Urteil des
Bundesgerichts 8C_308/2017 vom 27. September 2017, E. 4.2) und die Anrechnung
von 20'000 Franken falle unter Berücksichtigung des seit 1996 abgerechneten
Einkommens bzw. der Mindestbeiträge als Selbständigerwebender grosszügig aus.
Dem Beschwerdeführer sei ein Wechsel in ein leidensangepasstes
Anstellungsverhältnis sowohl aus beruflicher Sicht als auch mit Blick auf sein
fortgeschrittenes Alter zumutbar. Die Berechnung des Invalideneinkommens anhand
des LSE-Tabellenlohnes sei daher zulässig; bei einer verbleibenden Arbeitsfähigkeit
von 50% ergebe sich für das Jahr 2015 ein Invalideneinkommen von 33'316 Franken.
Ein "leidensbedingter Abzug" sei nicht gerechtfertigt. Der IV-Grad betrage damit 0%.
In einer Replik vom 13. September 2021 liess der Beschwerdeführer sinngemäss
an seinen Anträgen festhalten (act. G 7). Ergänzend führte er aus, er habe bereits im
Jahr 2012 den damaligen Hausarzt infolge psychischer Beschwerden konsultiert.
B.c.
Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Oktober 2021 auf die Einreichung
einer Duplik (act. G 9).
B.d.
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Considerations:
Erwägungen
1.
Die Beschwerdegegnerin hat mit der angefochtenen Verfügung vom 6. Mai 2021 einen
Rentenanspruch des Beschwerdeführers bei einem IV-Grad von 0% verneint. Strittig
ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat.
2.
Eine versicherte Person hat laut dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen Anspruch auf eine Rente
der Invalidenversicherung, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Ein
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern kann, wenn sie
während eines Jahres ohne einen wesentlichen Unterbruch durchschnittlich
mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und wenn sie nach dem Ablauf
dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist. Für die Bemessung der Invalidität
wird gemäss dem Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit dem Art. 16 ATSG das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung und nach der Durchführung der medizinischen
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare
Tätigkeit bei einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zu
jenem Erwerbseinkommen gesetzt, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund geblieben
wäre. Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach
der Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG).
3.
Die Beschwerdegegnerin hat zur Abklärung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers bei der SMAB AG ein polydisziplinäres Gutachten eingeholt. Ein
Gutachten hat vollen Beweiswert, wenn es für die streitigen Belange umfassend ist, auf
allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in
Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen
Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und die
Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (vgl. etwa BGE 125 V 351, E. 3a). Die
SMAB-Sachverständigen haben den Anlass und den Umstand der Begutachtung
umschrieben; sämtliche Vorakten sind ihnen zur Verfügung gestanden. Die Gutachter
haben entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers auch von den Vorakten von
Dr. C._ Kenntnis gehabt und sich mit diesen, soweit relevant, auseinandergesetzt.
Sie haben den Beschwerdeführer je persönlich untersucht, seine subjektiven Klagen
3.1.
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aufgenommen und die objektiven Befunde festgehalten. Weiter haben sie die von ihnen
erhobenen Diagnosen aufgelistet und deren Herleitung umschrieben. Auch haben die
Sachverständigen je die Konsistenz und Plausibilität beurteilt. Der
neuropsychologische Sachverständige (vgl. IV-act. 91-55 ff.) hat allerdings ausgeführt,
die Validität der von ihm erhobenen neuropsychologischen Befunde müsse
angezweifelt werden. Die Symptomvalidierungsverfahren hätten teilweise auffällige
Ergebnisse gezeigt, die auf eine nicht durchgängig ausreichende
Anstrengungsbereitschaft hinwiesen. Die Ausprägung der erhobenen kognitiven
Defizite seien zudem nicht vereinbar mit den vom Versicherten berichteten
Alltagsaktivitäten (wie das alleinige Arbeiten als Automechaniker, was komplexe
Aufgaben und hohe Anforderungen an Planung, Arbeitsgedächtnis und
Aufmerksamkeit mit sich bringe oder das Lenken eines Personenwagens für kürzere
Strecken) gewesen. Insgesamt seien daher negative Antwortverzerrungen als
wahrscheinlich zu betrachten. Kognitive Defizite könnten daher weder bestätigt noch
ausgeschlossen und folglich auch nicht quantifiziert werden. Aus neuropsychologischer
Sicht lasse sich deshalb keine Aussage zur Arbeitsfähigkeit machen.
3.2.
Wie oben bereits umschrieben, hat der neuropsychologische Sachverständige
ausgeführt, dass er aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers keine validen
Ergebnisse habe erzielen und daher die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht
habe beurteilen können. Die neuropsychologische Begutachtung ist nach Ansicht der
Beschwerdegegnerin notwendig gewesen, sie hat im Vorfeld der Begutachtung die
neuropsychologische Begutachtung als erforderlich erachtet (IV-act. 80-2) und dies
dem Beschwerdeführer auch so kommuniziert (IV-act. 78 und 84). Konsequenterweise
hätte sich die Beschwerdegegnerin daher auch vertieft mit dem Scheitern der
neuropsychologischen Begutachtung auseinandersetzen müssen. Im Rahmen der
Beurteilung der Überzeugungskraft des Gutachtens durch die Beschwerdegegnerin ist
das neuropsychologische Gutachten jedoch weitestgehend übergangen worden. Der
RAD hat in seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2020 (IV-act. 94-2) zum SMAB-
Gutachten lediglich das vom psychiatrischen Gutachter (IV-act. 91-27) Ausgeführte
wiederholt, wonach die auffällige Symptomvalidierung auf das Bedürfnis nach einer
akzentuierten Darstellung des psychiatrischen Leidens des Beschwerdeführers
zurückzuführen sei. Im weiteren Verwaltungsverfahren ist die Beschwerdegegnerin
nicht näher auf das neuropsychologische Gutachten eingegangen, insbesondere hat
sie nicht begründet, wieso das SMAB-Gutachten trotz der nicht erfolgreichen
neuropsychologischen Begutachtung überzeugen solle. Da die Beschwerdegegnerin
3.2.1.
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die Notwendigkeit einer neuropsychologischen Begutachtung als erforderlich erachtet
hat und eine valide neuropsychologische Begutachtung also notwendig ist, um die
Arbeitsfähigkeit abschliessend interdisziplinär beurteilen zu können, ist die Abklärung
des Sachverhalts unvollständig geblieben. Die im SMAB-Gutachten vom 23. April 2020
abgegebene interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitsschätzung überzeugt daher nicht, da
diese ohne eine aussagekräftige neuropsychologische Begutachtung gar nicht hat
abgegeben werden können. Das bedeutet, dass die Beschwerdegegnerin den
massgebenden Sachverhalt nicht vollständig ermittelt hat, weshalb die angefochtene
Verfügung in Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ergangen ist
und als rechtswidrig aufgehoben werden muss. Da die neuropsychologische
Begutachtung kein brauchbares Ergebnis geliefert hat, ist die Frage, inwieweit
Einschränkungen aus neuropsychologischer Sicht bestehen, unbeantwortet geblieben.
Nach der Auffassung des Bundesgerichts ist die Rückweisung zur weiteren Abklärung
in diesem Fall zulässig (vgl. BGE 137 V 264, E. 4.4.1.4, wonach eine Rückweisung
möglich ist, wenn sie die notwendige Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten
Frage bezweckt). Die Sache ist daher zur Vervollständigung der medizinischen
Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
Nach dem bisherigen Verhalten des Beschwerdeführers ist bei einer weiteren
Begutachtung mit einer erneuten unzureichenden Anstrengungsbereitschaft zu
rechnen. Der Beschwerdeführer wird folglich mit einem geeigneten Druckmittel dazu
angehalten werden müssen, seine Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung
uneingeschränkt zu erfüllen. Ein solches Druckmittel steht für das
Verwaltungsverfahren zur Verfügung: Laut Art. 43 Abs. 3 ATSG kann der
Versicherungsträger nämlich seine Erhebungen einstellen, wenn die versicherte Person
ihre Mitwirkungspflicht verletzt hat. Für das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen
Versicherungsgericht existiert keine entsprechende Bestimmung, was bedeutet, dass
das Versicherungsgericht mangels einer gesetzlichen Grundlage im VRP SG oder im
ATSG nicht auf eine Mitwirkungsverweigerung des Beschwerdeführers bei einer
weiteren Begutachtung reagieren könnte. Auch vor diesem Hintergrund drängt sich
eine Rückweisung ins Verwaltungsverfahren auf. Die Beschwerdegegnerin wird den
Beschwerdeführer (der aktuellsten bundesgerichtlichen Auffassung folgend; vgl. das
Urteil des Bundesgerichtes 9C_383/2021 vom 23. November 2021, E. 4.2) bereits
vorgängig zur Erfüllung seiner Mitwirkungspflicht bei der von ihr in Auftrag zu gebenden
neuropsychologischen Exploration mahnen und ihm androhen, dass sie sein
Rentenbegehren nicht weiter behandeln werde, wenn er der neuropsychologischen
sachverständigen Person nicht alle erforderlichen Auskünfte erteile oder wenn er sich
3.2.2.
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bei der Untersuchung nicht authentisch verhalte. Danach wird sie das
neuropsychologische Gutachten den übrigen SMAB-Gutachtern (insbesondere dem
psychiatrischen Sachverständigen) vorlegen, welche unter Einbezug dieses neuen
neuropsychologischen Gutachtens eine neue Arbeitsfähigkeitsschätzung werden
abgeben müssen (vgl. zum Ganzen auch den Entscheid IV 2020/248 vom 29. März
2022 des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallens).
Der psychiatrische Gutachter hat in seinem Teilgutachten festgestellt, dass die
neuropsychologische Begutachtung zu keinen validen Ergebnissen geführt habe und
die auffällige Symptomvalidierung auf das Bedürfnis des Beschwerdeführers nach einer
akzentuierten Darstellung seines psychiatrischen Leidens zurückzuführen gewesen sei,
hat dann aber nicht erklärt, wieso er den Beschwerdeführer dennoch hat überzeugend
psychiatrisch abklären können. Bereits im Juni 2017 ist der Beschwerdeführer (im
Auftrag der Krankentaggeldversicherung) durch Dr. F._ psychiatrisch begutachtet
worden (Fremdakten act. 3-6 ff.). Dr. F._ hat − wie auch der psychiatrische SMAB-
Sachverständige − beim Beschwerdeführer eine bipolare affektive Störung
diagnostiziert. Dazu hat Dr. F._ jedoch eine mittelgradige bis schwere depressive
Episode angegeben, wohingegen der psychiatrische SMAB-Sachverständige lediglich
eine leichte bis mittelgradige depressive Episode festgestellt hat. Der psychiatrische
SMAB-Sachverständige hat weiter festgehalten, dem Beschwerdeführer sei seit
09/2016 sowohl die angestammte als auch eine adaptierte Tätigkeit zu 50% zumutbar,
wohingegen Dr. F._ noch eine volle Arbeitsunfähigkeit angegeben hat. Der
psychiatrische SMAB-Sachverständige ist in seinem Teilgutachten nicht näher darauf
eingegangen, weshalb er die von Dr. F._ festgestellte mittelgradig bis schwere
depressive Episode und dessen Arbeitsfähigkeitsschätzung von 0% als unzutreffend
erachtet und zu einem abweichenden Schluss gekommen ist. Auch aufgrund des im
psychiatrischen Teilgutachten der SMAB AG zur Herleitung der Diagnose Aufgeführten
(vgl. IV-act. 91-25) kann nicht nachvollzogen werden, weshalb der psychiatrische
SMAB-Sachverständige einen tieferen Ausprägungsgrad der depressiven Episode
erhoben hat. Des Weiteren hat der psychiatrische SMAB-Sachverständige in seinem
Teilgutachten vermerkt, die Akten widerspiegelten den gesundheitlichen Verlauf
nachvollziehbar (IV-act. 91-27). Dennoch hat er trotz der anfangs höher angegebenen
Arbeitsunfähigkeit durch die behandelnden Ärzte (zu Beginn 100%) stets eine 50%ige
Arbeitsunfähigkeit angegeben, ohne diese Abweichung näher zu begründen. Vor
diesem Hintergrund ist das Teilgutachten des psychiatrischen SMAB-
Sachverständigen als unvollständig anzusehen, womit auch die entsprechende
Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht überzeugt. Die Beschwerdegegnerin hätte beim
psychiatrischen SMAB-Sachverständigen eine Rückfrage bezüglich der voranstehend
3.3.
© Kanton St.Gallen 2023 Seite 12/14
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4.
Im Sinne eines obiter dictum ist noch folgendes auszuführen: Der Beschwerdeführer
hat eine Berufsbildung als Automechaniker absolviert und ist zuletzt als selbständiger
Garagist tätig gewesen. Die Beschwerdegegnerin hat als Valideneinkommen des
Beschwerdeführers sein gemäss IK-Auszug in den letzten 10 Jahren vor Eintritt der
Gesundheitsschädigung abgerechnetes Einkommen von durchschnittlich 20'000
Franken als selbständiger Garagist herangezogen (vgl. IV-act. 106 f.). Diese
Vorgehensweise ist gesetzeswidrig, denn die tatsächlich erzielten Einkünfte sind nicht
nur die Gegenleistung für die vom Beschwerdeführer (für dessen Betrieb) geleistete
Arbeit gewesen. Die Ertragslage dürfte nämlich wesentlich von den konjunkturellen und
strukturellen Einflüssen abhängig gewesen sein. Die tatsächlich erzielten Einkünfte
können vor diesem Hintergrund augenscheinlich kein zuverlässiger Massstab für die
gemäss den Art. 7 f. ATSG und dem Art. 16 ATSG massgebende Erwerbsfähigkeit des
Beschwerdeführers auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt im
sogenannten „hypothetischen Gesundheitsfall“ sein. Zur Vermeidung einer
entsprechend falschen „Messung“ der Validität ist in der Lehre vorgeschlagen worden,
genannten Unklarheiten bzw. Mängel im psychiatrischen Teilgutachten einholen
müssen. Indem sie dies nicht getan hat, hat sie Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt, der sie
verpflichtet, die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen. Da eine
Ergänzung bzw. Klarstellung im Sinne der obigen Ausführungen bislang nicht erfolgt
ist, ist die Sache auch in diesem Punkt an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
Nach der Auffassung des Bundesgerichts ist die Rückweisung in diesem Fall zulässig
(vgl. BGE 137 V 210, E. 4.4.1.4, wonach eine Sache zurückgewiesen werden kann,
wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen
Ausführungen erforderlich ist; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 15. November
2019, 8C_525/2019, E. 3.3). Die Beschwerdegegnerin wird damit zur ergänzenden
Abklärung der obgenannten Unklarheiten bzw. Mängel (also insbesondere zur
ergänzenden Begründung, wieso er den Beschwerdeführer trotz der fehlenden validen
Ergebnisse der neuropsychologischen Begutachtung hat überzeugend psychiatrisch
abklären können, weshalb der psychiatrische SMAB-Sachverständige zu einem
anderen Schluss als Dr. F._ bzgl. Ausprägung der depressiven Episode und der
Arbeitsfähigkeitsschätzung gekommen ist und weshalb der psychiatrische SMAB-
Sachverständige teilweise eine andere Arbeitsfähigkeitsschätzung als die Behandler
angenommen hat, obschon er in seinem Gutachten vermerkt hat, dass die Akten der
Behandler den Verlauf der Krankheit nachvollziehbar widerspiegelten) eine Rückfrage
bei der Gutachterstelle SMAB AG vornehmen müssen. Die Sache ist daher zur
Gutachtensergänzung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
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das Valideneinkommen eines selbständig Erwerbstätigen ausgehend vom objektiven
Wert der für den Betrieb geleisteten Arbeit zu ermitteln (vgl. Ralph Jöhl, Die
Invaliditätsbemessung bei selbständig Erwerbstätigen in der IV, in: JaSo 2014,
S. 159 ff.). Damit können zwar die konjunkturellen und strukturellen – IV-fremden –
Einflüsse ausgeschaltet werden. Aber trotzdem wird nur die Validität am konkreten
Arbeitsplatz bemessen. Das zeigt sich besonders deutlich in jenen Fällen, in denen eine
versicherte Person je in einem Teilpensum zum Beispiel als Facharbeiter, als
Buchhalter und als Personalchef tätig gewesen ist. Die entsprechende Kombination der
Teilpensen für die verschiedenen beruflichen Tätigkeiten existiert in einem solchen Fall
nämlich nur im eigenen Betrieb. Die im Schriftum vorgebrachte Forderung der
Ermittlung des objektiven Wertes der für den eigenen Betrieb erbrachten
Arbeitsleistung geht also zu wenig weit. Die Art. 7 f. und Art. 16 ATSG zwingen dazu,
völlig vom eigenen Betrieb zu abstrahieren und nach dem objektiven Wert der
beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse einer versicherten Person auf dem allgemeinen
und ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu fragen. Für den vorliegenden Fall ist also nicht
entscheidend, was der Beschwerdeführer im eigenen Betrieb tatsächlich verdient hat
oder was er hätte verdienen müssen, wenn seine Arbeitsleistung nach ihrem objektiven
Wert vergütet worden wäre, sondern vielmehr, was ein gelernter Automechaniker mit
einer langjährigen beruflichen Erfahrung auf dem allgemeinen und ausgeglichenen
Arbeitsmarkt hätte verdienen können (vgl. dazu auch den Entscheid des
Versicherungsgerichts IV 2015/199, Erw. 2.2 vom 26. Februar 2018 des Kantons
St.Gallen).
5.
Hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen gilt eine Rückweisung zur weiteren
Abklärung als ein vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei. Die
Gerichtskosten von 600 Franken sind folglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Das Versicherungsgericht wird dem Beschwerdeführer dessen Kostenvorschuss
zurückerstatten. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine
Parteientschädigung auszurichten, die angesichts des Vertretungsaufwandes von
fünfeinhalb Stunden (act. G 12) auf 1'600 Franken (inkl. Barauslagen und
Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.