Decision ID: 3566d1a4-e941-46af-a221-59751ff34804
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1964 und
gelernte
r
Zimmer
mann
mit Meisterprüfung
,
war vom 1.
Januar 1996
bis
zur aus betrieb
lich
en Gründen erfolgten Auflösung des Arbeitsverhältnisses
per 31. Oktober 1999
als Geschäftsführer
bei der
Y._
angestellt (Urk. 6/12)
.
Im August 2000 meldete er sich unter Hinweis auf
chroni
sches Kopfweh, starke Müdigkeit,
fehlende Motivation
,
Depressionen und rasche Erschöpfung, bestehend seit einem Unfall vom 28. August 1999, als er an seinem letzten Arbeitstag bei der bisherigen Arbeitgeberin in
Z._
als Fussgänger von einem Personenwagen angefahren worden war (Urk. 6/16/57),
bei
der Invalidenversicherung zum
Leistung
sbezug an (Urk. 6/4).
D
ie
Sozialver
sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, lehnte m
it Verfügung vom 1
5. Oktober 2003 (Urk. 6/39)
einen Anspruch auf berufliche Massnahmen
ab
, da
d
a
mit
die Eingliederungsmöglichkeiten
des Versicherten
mit Blick auf den von
ihm
in verschiedenen Bereichen (Tauchen, Ski,
„
Sommer-
Adventure
“
; vgl. Urk. 6/40 S. 3)
angestrebten Aufbau einer selbständigen
Existenz
nicht verbes
ser
t
werden könnten.
Sodann verneinte sie m
it Verfügung vom 16. Juli 2004 (Urk. 6/58)
einen
Leistungsanspruch
des Versicherten
wegen fehlender
Mitwir
kung
in Bezug auf die Herausgabe des vom Haftpflichtversicherer des
Unfall
verursachers
in der Zeit von
Dezember 2002 bis Februar 2003 beschafften
Ob
servationsmaterials
. Nachdem ihr dieses im
Juni 2008 zugegangen war (Urk.
6/76) und
der
Re
gionale
Ärztliche Dienst
(RAD)
dazu Stellung genommen hatte (Urk. 6/78)
,
bestätigt
e
die IV-Stelle mit
Einspracheentscheid
vom 28. Ja
nuar 2009 (Urk. 6/84
)
ihre abschlägige Verfügung
mangels
Vorliegens
einer Ein
schränkung
der Arbeits-
respektive
Erwerbsfähigkeit.
Die dagegen
erhobene
Beschwerde
(Urk. 6/86/3-15) wies das hiesige Gericht mit
Urteil vom 16. No
vem
ber 2010
(Urk. 6/94
; Prozess IV.2009.00225
)
in dem Sinne gut,
dass
es den an
gefochtenen Entscheid der IV-Stelle aufhob und die Sache zur Einholung ei
nes polydisziplinären Gutachtens und Neuverfügung an diese zurückwies.
1.2
Nach
dem
weitere
ärztliche
Berichte
ergangen waren
(Urk. 6/99,
Urk.
6/103
,
Urk. 6/110
)
und
betreffend
Gutachter
stelle
ein Schriftverkehr
stattgefunden hatte
(
Urk.
6/100,
Urk.
6/107,
Urk.
6/109,
Urk.
6/111-112,
Urk.
6/119
), in dessen Ver
lauf die IV-Stelle am 27. Juni 2012 eine Zwischenverfügung
(Urk. 6/115)
er
liess,
wu
rde der
Versicherte im November 2012
durch die Ärzte
der
A._
begutachtet
(
Gutachten
vom 10. Juli 2013 [Urk. 6/137])
.
Nach
Durchführung des
Vorbescheidverfahren
s
(Vorbescheide vom
20. August und 7. Oktober 2013 [Urk. 6/1
40
, Urk. 6/148)
; Einwände vom 22. Augus
t und 30. Oktober 2013 sowie 6. Januar 2014 [Urk.
6/141
, Urk. 6/152, Urk. 6/157])
,
verneinte die IV-Stelle mit
Verfügung vom 4. April 2014 (Urk. 2)
d
en Rentenanspruch
des Versicherten
, da
weder
das
Warte
jahr
erfüllt noch eine Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40 %
gegeben sei
.
2.
Hiergegen erhob
X._
am 21. Mai 2014 Beschwerde mit
folgendem
Rechtsbegehren
(
Urk. 1
S. 2)
:
„
Die Verfügung vom 4. April 2014 sei aufzuheben.
Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine ganze Rente (eventualiter eine halbe ab dem 1. August 2010
[gemeint wohl: 2000]
) auszurichten.
(
subeventualiter
:)
D
ie Beschwerdegegnerin
sei
zu verpflichten, dem Be
schwerdeführer eine ganze Rente bis Ende 2012 auszurichten.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten
[richtig: Beschwerdegegnerin]
.
“
Die IV-Stelle schloss in ihrer
Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2014 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde,
wovon
dem Beschwerdeführer am 2. Juli 2014 (Urk. 10) Kenntnis
gegeben
wurde.
3.
Mit Verfügung vom 7. August 2007 (Urk.
6
/69
/2-11
), bestätigt durch
Einspra
che
entscheid
vom 4. April 2008 (Urk.
6
/71) stellte die AXA Versicherungen AG als für das Ereignis vom 28. August 1999 zuständiger Unfallversicherer
die Tag
geld- und Heilbehandlungsleistungen per 31. Juli 2007
ein
und ver
neinte einen Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder ei
ner Integritätsentschädigung
mangels eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den weiterhin geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 28. August 199
9.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit unangefochten gebliebenem Urteil
vom 29. Dezember 2009 ab (
Urk. 6/130;
Prozess
UV.2008.00163).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Hinsichtlich der vorliegend relevanten rechtlichen Grundlagen ist auf
den
Ein
spracheentscheid
der Beschwerdegegnerin vom 28. Januar 2009 (Urk. 6/84
S. 2
) und den
Rückweisungsentscheid des hiesigen Gerichts vom 16. November 2010 in Sachen der Parteien (
Urk.
6/94 E. 1;
Prozess
IV.2009.00225)
zu verweisen, wo
rin
insbesondere
die
inter
temporalrechtlichen Regeln
wie auch
die Bestim
mungen und Grundsätze zu Umfang
und Beginn des Rentenanspruch
s,
zu
r
Be
deutung ärztlicher Stellungnahmen für die Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261
E. 4) und zum
Beweiswert eines ärztli
chen Berichts (BGE 125 V 352 E. 3a
)
zutreffend dar
gelegt wurden.
1.2
Ergänzend ist festzuhalten, dass n
ach der Rechtsprechung
des Bundesgerichts
somatoforme
Schmerzstörungen und andere
pathogenetisch
-ätiologisch unklare
syndromale
Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage in der Regel
keine lang dauernde, zu eine
r Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken vermögen
(BGE 136 V 279 E. 3; 130 V 352 E.
2.2.2 und 2.2.3; 132 V 65; 131 V 49; 130 V 396). Die – nur in Ausnahme
fäl
len anzunehmende – Unzumutbarkeit eines Wiedereinstiegs in den Arbeits
pro
zess setzt das Vorliegen einer mitwirkenden, psychisch ausgewiesenen
Ko
mor
bidität
von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer oder aber das Vorhandensein anderer qualifizierter, mit gewisser Intensität und Kon
stanz erfüllter Kriterien voraus wie chronische körperliche Begleiterkrankungen mit mehrjährigem Krankheitsverlauf bei unveränderter oder progredienter Sympto
matik ohne längerfristige Remission, ein ausgewiesener sozialer Rück
zug in al
len Belangen des Lebens, ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn) oder schliesslich unbefriedi
gen
de Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgeführter
Be
handlungs
be
mühungen
(auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und ge
schei
terte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und
Eigen
an
streng
ung
der versicherten
Person (BGE
130 V 352 E.
2.2.3). Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar
stellen, desto eher sind die Voraussetzungen für eine zumutbare
Willensan
strengun
g
zu verneinen (BGE
137 V 64 E.
4.1;
131 V 49 E.
1.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren ablehnenden Rentenentscheid damit, dass unter Berücksichtigung der auch retrospektiv geltenden Einschätzung der
Arbeitsfähigkeit gemäss
A._
-
Gutachten vom 10. Juli 2013
das Wartejahr
nicht
erfüllt sei und auch keine
rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit von
mindes
tens 40
%
bestehe. Die Diskrepanzen gegenüber früheren Beurteilungen ergäben sich nicht aufgrund eines verbesserten Gesundheitszustandes, sondern weil den damaligen Gutachtern nicht alle Informationen, insbesondere nicht die
Obser
vationsunterlagen
, vorgelegen hätten. Dies gelte auch für die vormaligen neuro
psychologischen Testuntersuchungen, deren Ergebnisse aufgrund einer
subopti
ma
len
Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers und ausgebliebener
Be
schwer
devalidierung
nicht als verwertbar gelten könnten.
Überdies
sei nicht
über
wiegend
w
ahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer ohne das Ereignis vom 28. August 1999 weiterhin als Geschäftsführer erwerbstätig gewesen wäre, da er im Unfallzeitpunkt in gekündigter Stellung gestanden habe und die Aufnahme der eher niedrig
entlöhnten
Erwerbstätigkeiten als Skilehrer und -
instruktor
so
wie später Tauchlehrer und Fotograf nicht im Zusammenhang mit dem
Ge
sund
heitsschaden
erfolgt sei (Urk. 2, Urk. 5).
2.2
Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, trotz verschiedener Bemühungen sei es ihm nicht gelungen, als Bauleiter wieder in den Arbeitsprozess einzustei
gen (Urk. 1 S. 4 Ziff. 4). Er habe seinen Alltag mit Fotografier
en zu bereichern versucht, dies
aber
nicht zu seinem Beruf machen können. Das Projekt als Tauchlehrer habe er abbrechen müssen, da er aufgrund seiner Medikation als tauchuntauglich betrachtet worden sei.
Die Tätigkeit als Gästebetreuer respek
tive
Skiguide
sei kognitiv nicht anspruchsvoll und könne in einem vollen Pen
sum
geleistet werden, wobei es sich jedoch um eine Saisonstelle
handle und er für die
„
Off-
Season
“
nur wenig bezahlte Beschäftigung habe (S. 5 Ziff. 14 f.). Die
Ski
lehrertätigkeit
bedeute laut
Dr. med.
B._
,
Facharzt für Innere Medi
zin, Pneumologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation,
eine optimale Umsetzung seiner noch begrenzten Leistungsfähigkeit. Er komme der Tätigke
it als Skilehrer/Gästebetreuer unter massivem Schmerzmitteleinsatz nach, wobei
es zum Beruf gehöre, kommunikativ, aufgestellt und freundlich zu sein
. A
ls ehe
maliger Skirennfahrer
müsse er
keine spezielle zusätzliche Anstrengung leisten und es
sehe
dennoch relativ locker aus (S. 5 f. Ziff. 16-18). Die
A._
-
Gutachter hätten die Bewegungsabläufe – im Gegensatz zu seinem Rechtsvertreter und Dr.
B._
– nicht selber
visioniert
, sondern sich nur auf die Protokolle der Detektive gestützt, welche klare Hinweise auf eine massiv eingeschränkte Leis
tungsfähigkeit in de
r Lebenshaltung beinhalteten.
Ausser
dem hätten sie die Kopfwehproblematik nicht diskutiert. Daher sei das
A._
-
Gutachten nicht ge
eignet,
auf
die Frage der Einschränkung als Geschäftsführer eine erklärende Antwort zu geben (S. 6 f. Ziff. 19-24).
3
.
3.1
I
m polydisziplinären Gutachten vom 10. Juli 2013 (Urk. 6/137/1-69), beinhal
tend
die Fachgutachten in den Disziplinen Psychiatrie (Urk. 6/167/80-101), Rheu
ma
tologie (Urk. 6/137/102-110), Neurologie (Urk. 6/137/111-120) und Neuropsycho
lo
gie (Urk. 6/137/121-144),
stellten die
mit dem Beschwerdeführer befassten
Fachärzte
der
A._
nach Untersuchungen vom 5. bis 7. November 2012 die
fol
gende
n
Diagnosen (S. 56 f.):
M
it Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
Minimale bis leichte neuropsychologische Funktionsstörung bei
postkommotionellem
Syndrom (
ICD-10
F07.2) bei
leichtem Schäd
el-Hirn
-T
rauma (Grad I) am 28. August
1999 (
ICD-10
S06.0) mit Commotio cerebri ohne Hinweise auf e
ine
Contusio
cerebri (MRI 9. Februar
2013)
zervikozephalem
Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.82)
Status nach
somatoformer
Störung
Postkommotionelles
Syndrom (
ICD-10
F07.2) mit Insomnie, Spannungs
kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen mit bei
Status nach leichtem Schäd
el-Hirn
-T
rauma (Grad I) am 28. August 1999 (ICD-10 S06.0) mit Com
motio cerebri ohne Hinweise auf eine
Contusio
cerebri (MRI 09.
Februar
2013)
Zervikozephales
Schmerzsyndrom (
ICD-10
M54.82)
ohne
radikuläres
Reiz- oder Ausfallsyndrom
aktuell
leichtgradige
muskuläre
Dysbalance
am Schultergürtel
rechts
betont
(ICD-10 M54.2, M79.1)
bei Stat
us nach Distorsion
der Halswirbelsäule (HWS)
am 28. August
1999
O
hne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
St
atus nach
chronischer Schmerzstörung mit somatischen und psychi
schen Faktoren (
ICD-10
F45.41)
akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1)
Verdacht auf Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung im Kindesalter (
ICD-10
F90.0)
Status nach Distorsion des rechten Daumens und Status nach Kontusion des linken Untersche
nk
els bei Verkehrsunfall am 28. August
1999
Ansatztendinose
am medialen Beckenkamm links und leichtes
Pirifor
mis-Syndrom
links
Status nach Operation einer vorderen Kreuzbandruptur links zirka 2009
Verdacht auf Druckläsion des
N
ervus
ulnaris
links (
ICD-10
G56.2)
3.2
3.2.1
In ihrer
Gesamtbeurteilung (S. 57 ff.)
führten die
A._
-Gutachter aus, d
ie vom
Beschwerdeführer
aktuell beklagten Beschwerden mit im Vordergrund stehen
den,
seit dem Unfallereignis
persistierenden zervikal und
nuchal
betonten Schmer
zen und kognitiven Defiziten
seien
bei der aktuellen neurologischen Untersuchung als prinzipiell vereinbar mit einem
postkommotionellen
Syndrom bei Zustand nach leichtem Schädel
-Hi
rn
-Trauma im Rahmen des Unfalles vom 28
. August
1999 bewertet
worden
, wobei allerdings die
Annahme einer Com
motio cerebri respektive der hierfür geforderten Bewusstlosigkeit
letztlich
auf anamnestische
n Angaben des
Beschwerdeführers
beruhe.
Das Protokoll des pri
mären
Rettungs
einsatzes
habe
sich nicht mehr beschaffen
lassen
. Von der
erst
behandelnden
Klinik
sei
zwar
k
eine Bewusstlosigkeit angegeben
worden
, jedoch
hätten
sich im Bericht des
Erstbehandlers
Hinweise auf eine mögliche Amnesie
gefunden.
Auf
grund des anzunehmenden Unfallmechanismus und der anam
nestischen
, sich konsistent durch die Akten ziehenden
Angaben des
Beschwer
deführers
, im Rettungs
wagen w
ieder zu sich gekommen zu sein
,
sei
eine statt
geh
abte Be
wusstlosigkeit plausibel
. Die
heutige Annahme eines
p
ostkommotio
nellen
Syn
droms stehe
im Einklang
mit der
Vorbeurteilung
der
neurologische
n
Poliklinik des
C._
v
om 17. November 1999
(Urk
. 6/77/44-45)
.
Ab
weichend davon
habe
Dr.
med.
D._
,
Facharzt für Neurologie,
im
Ja
nuar und Juli
2000
(Urk. 6/16/74-75, Urk. 6/16/80)
eine depressive Entwicklung in Folge der chronischen Schmerzsymptomatik nach dem Unfall
diagnostiziert
. Diese Be
urteilung steh
e
nicht im Widerspruch zur heutigen
Einschätzung, da
davon aus
gegangen werde
, dass der
Beschwerdeführer
tatsächlich nach dem
E
r
eig
nis eine
chronifizierte
Schmerzsymptomatik im Sinne einer chronischen Schmerzstörung
entwickelt
habe
,
die
auch mit einer affektiven Komponente vergesellschaftet sein
könne
. Die
von
Dr.
med.
E._
,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 25. September 2000 (Urk. 6/16/41-43) gestellte
Dia
g
nose eines organischen P
sychosyndroms nach Schädel-Hirn
-T
rauma
könne
aus heutiger Sicht aufgrund des Fehlens der hierfür notwendigen Kriterien nicht bestätigt werden.
Die von
Prof.
Dr. med.
F._
am 5. Juni
(richtig: 6. Mai)
2010
(Urk. 6/103)
durchge
füh
rte
Diffusion
tensor
imaging
(DTI
)
-Bildgebung
stelle
nach aktuel
lem Kenntnisstand
keine
Standardu
nter
suchung
zur Beurteilung von minimalen traumatischen
Hirn
verletzungen
dar
und
könne
somit aus
versiche
rungsmedizinischer
Sicht nicht in die Beurteilung
einbezogen werden. Aus die
sem Grund
werde
aus neuro
lo
gi
scher Sicht nicht dezidiert zu den
von Prof.
Dr.
F._
erhobenen Befunden Stell
ung
genommen
. Auch die
Untersuchung der
ereig
niskorrelierten
Potentiale
durch Dr
.
med.
G._
,
Facharzt für Neurologie (Urk. 6/99),
bleib
e
im gleichen Zusammenhang unkommentiert.
3.2.2
Im Rahmen
der
rheumatologischen
Begutachtung
(S. 61 f.)
seien
aktuell nur
leichtgradige
muskuläre rechtsbetonte
Dysbalancen
im Bereich des Schulter
gürtels objektiviert
worden
.
In
der klinischen Untersuchung
sei
eine gewisse
Dis
krepanz zwischen der Beschwerdeschilderung des
Beschwerdeführers
und
den
tatsächlich objektivierbaren Befunden bezüglich Beweglichkeit der
HWS
auf
ge
fallen
,
sodass aus rheumatologischer Sicht ein gewisser Hinweis
auf
eine
Schmerz
fehlverarbeitung
vor
liege
.
Die rein somatisch-rheumatologisch be
gründ
bare, minimale, objek
tivierbare Symptomatik begründe
aus rheumatolo
gischer Sicht keine zum heutigen Zeitpunkt anhaltende Arbeitsunfähigkeit.
Es
könne
davo
n ausgegangen werden, dass zirka während zwei
Monaten nach dem Unfall
vom 28. August
1999 eine durch muskuläre Verspannung begründbare Einschränkung
der
Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe
.
Ab November
1999 (
zirka zwei
Monate nach dem Unfall)
könne
aus heutiger rein rheumatologischer
Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründet werden.
3.2.3
Bei der aktuellen neuropsychologischen Testung
(S. 62
f.)
habe
eine minimale bis leichte neuropsychologische
Funktionsstörung objektiviert werden
können
. Dabei
sei
auffällig
gewesen
, dass das Leistungsniveau
des
Beschwerdeführers
zu den insgesamt
drei
verschiedenen Testzeitpunkten deutlich
geschwankt habe
.
Ins
gesamt
habe
ein merklicher Konzentrationsverlust, wie er vom
Beschwerde
führer
anamnestisch
berichtet
worden sei
, im Rahmen der aktuellen Untersu
chung nicht objektiviert werden
können
. Auffallend
sei
eine Betonung körperli
cher Symptome im Sinne einer
Somatisierungstendenz
gewesen
.
Die
neuroradi
olo
gischen
Befunde der DTI-
Bildgebung
aus dem Jahr 2010 mit
Nachweis struk
tureller Hirnläsionen
hätten
bei der aktuellen neuropsychologischen Un
ter
such
ung
nicht nachvollzogen werden
können
. Die bei Verletzungsmustern, wie sie
in der
DTI-
Bildgebung
von
2010 beschrieben
worden seien
, zu erwarten
den neu
ro
psychologischen/kognitiven Funktionseinbussen
hätten
aktuell nicht ob
j
ek
ti
viert werden
können
.
Im Vergleich zu de
n neuropsychologischen Vor
u
nter
suchungen im Rahmen des stationären
Aufentha
ltes in der
H._
im Jahr
2001
(Urk. 6/17)
sowie
im Rahmen der Begutachtung
in der
I._
im Jahr 2003 (Urk. 6/30/
3
-12)
habe
sich aktuell ein deutlich verbessertes Leistungsprofil
gezeigt
. Die Verbesserung
des neuropsychologischen
Leistungsprofils im Vergl
eich zu den
Voruntersu
chungen mü
ss
e
differenzialdiagnostisch
im Rahmen einer damaligen noch vor
handenen sedierenden Medikation mit Benzodiazepinen
sowie im Rahmen einer damals
noch möglicherweise vorhandenen affektiven Symptomatik,
die heute nicht mehr
habe
festgestellt
werden
können
, gesehen werden.
Gesamthaft werde
eher nicht davon aus
gegangen
, dass zum Zeitpunkt der Voruntersuchungen eine
deutlich
höhergradige
Einschränkung der
neurokognitiven Funktion vor
gelegen habe
.
Vor diesem Hintergrund erscheine
eine mittelschwere strukturelle
Hirn
schädi
gung
, wie von Prof.
F._
im Rahmen der DTI-
Bildgebung
von 2010 postuliert, sehr unwahrscheinlich, da
das Ausmass der dann inzwischen einge
tretenen Er
holung ungewöhnlich hoch wäre.
Vor diesem Hintergrund wäre auch die zwi
schen den Jahren 2001 und 2003 eingetretene Verschlechterung
des
neuro
kog
nitiven
Leistungsprofils von damalig leichten kognitiven Defiziten im
Jahr 2001 bis hin zum mittelgradigen kognitiven Defiziten im Jahr 2003
unge
wöhnlich.
Insgesamt
werde
somit eine Erklärung des heute verbesserten
neuro
kognitiven
Leistungsprofils
im
Rahmen eines Medi
kamenteneinflusses sowie ei
ner zum da
maligen Zeitpunkt vorhandenen
affektiven Symptomatik und einer
Schmerz
störung
für am wahrscheinlichsten
gehalten
.
Zusätzlich möglich sei
eine da
rüber hinausgehende Erklärung des heute verbesserten Funktionsprofiles
durch
eine zwischenzeitlich stattgehabte Adaptation an die Beschwerden durch Ein
satz
kompensatorischer Faktoren.
Darüber hinaus scheine
ein Einfluss der ver
muteten ADHS-Symptomatik nicht auszuschliessen
zu sein
,
wobei diese jedoch anamnestisch ab der Kindheit beschrieben
werde
und somit schon vor dem
Un
fall vorgelegen habe
. Auch
habe
der
Beschwerdeführer
seine berufliche Ausbil
dung und Karriere
trotz Vorliegens dieser Sympto
matik erfolgreich abgeschlos
sen.
Dennoch erscheine
eine Mitmodulation der kognitiven Störung durch eine ADHS-Symptomatik
zusätzlich zur durch das angenommene
postkommotionell
e
Symptom verursachten Komponente denk
bar. Denkbar erschein
e
in diesem Zu
sammenhang auch, dass der
Beschwerdeführer
die vorbestehende
ADHS-Symp
tomatik nach der erlittenen Commotio cerebri schlechter
habe
kompen
sieren
können
.
Die heute noch feststellbare leichte neurokognitive Störung
werde
so
mit
gesamthaft ätiologisch
vor dem Hinter
grund des im Rahmen der neuro
logi
schen Untersuchung beschriebenen
post
k
omm
otionellen
Syndroms bei
Mitmo
du
l
ation
durch zwischenzeitlich wegge
fallene affektive
Faktoren und se
dieren
den
Medi
kamenteneinfluss
und eine mögliche, vorbestehende
Aufmerk
samkeits
störung
gewertet
.
Zusammenfassend
könne
anhand der aktuellen neu
ropsychologischen Testung
davon
ausgegangen werden, dass eine leicht limi
tierte kognitive Leis
tungsfähigkeit im Sinne
einer minimalen bis leichten neu
ropsycholo
gischen Funktionsstörung bestehe
, welche
ä
tiologisch
aufgrund der angenommenen Diag
nose der stattgehabten Commotio
cerebri und eines
post
kommotionellen
Syndroms zumindest teilkausal dem Unfall
vom 28. August
1999 zu
geordnet werde
.
Die neuropsychologische Störung
habe
nach heutiger Einschätzung eine Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die vom
Beschwerdeführer
früher ausgeübte, kognitiv anspruchsvolle
Tätigkeit als Ge
schäftsführer eines Un
ternehmens.
Für die erlernte Tätigkeit als Schreiner und die nach dem Unfall
ausgeübten
Tätigkeiten als Skilehrer, Fotograf
und andere kognitiv nicht über
m
ässig anspruchsvolle
Tätigkeiten
könne
jedoch keine Ver
minderung der Ar
beits
fähigkeit attestiert
werden.
3.2.4
Aus psyc
hiatri
scher Sicht
(S. 63 f.)
gingen die
A._
-Gutachter davon aus
, dass der
Beschwerdeführer
in Folge des Unfalles
vom 28. August
1999 eine chroni
sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen
Faktoren entwickelt
hab
e,
wobei die zunächst somatisch begründbare Schmerzsymptomatik durch
die er
littene Commotio und da
s erlittene HWS-Trauma vom 28. August
1999 ausge
löst
worden sei
. Für
die Entwicklung der chronischen Schmerzstörung
könne
darüber hinaus ein Einfluss von akzentuierten
Persönlichkeitszügen mit nar
zisstischen Anteilen angenommen werden.
Die früher gestellten Diagnosen wie die Entw
icklung eines hirnorganischen Psychosyndroms und einer post
trauma
tischen Belastungsstörung
könn
t
en aus heutiger psychiatrischer Sicht, überein
stimmend mit der aktuellen neur
ol
ogischen
Einschätzu
ng, nicht nach
vollzogen werden, da die hierfür erforderlichen diagnostischen Kriterien fehlten und in den Akten zum Zeitpunkt der damaligen Diagnosestellung die hierfür erforderli
che
Symptomatik nie dezidiert beschrieben worden sei. Heute werde davon aus
gegangen
, dass sich in Folge de
s
Unfall
es und der daraus resul
tieren
den
Schmerz
symptom
atik
eine chronische Schmerzstöru
ng entwickelt
hab
e. Vor dem
Hintergrund
dieser Diagnose
sei
auch die laut Aktenlage nach dem Unfall be
schriebene affektive
Symptomatik zu verstehen.
Wie bereits in der neuropsy
cho
l
ogischen Untersuchung diskutiert,
könne ein Einfluss einer damals
vorhan
denen Schmerzstö
ru
ng mit begleitender affektiver Komponente auf die neu
ropsychologischen
Testergebnisse der Jahre
2001 und 2003 angenommen wer
den.
Zum aktuellen Gutachtenszeitpunkt
habe
der Schweregrad der vom
Be
schwerdeführer
beschriebenen
Symptomatik nicht das Ausmass
erreicht
,
wel
ches
für die Diagnose einer heute noch anhaltenden Schmerzstörung gefordert werden müsste.
Es werde somit davon ausgegangen
, dass sich die nach dem
Un
falle eingetretene Schmerzverarbeitungsstörung zwisc
henzeitlich zurückge
bildet habe
.
Nach psychiatrischer Eins
chätzung könne
angenommen werden, dass die Störung für den
Beschwerdeführer
letzt
lich überwindbar
gewesen sei
und zum aktuellen Zeitp
unkt die Diagnose einer chronisc
hen
Schmerzst
örung nicht ge
stellt werden könne
. Hierfür
spreche
auch die Tatsache, dass
er
nach dem Unfall
erfolgreich alternativen Tätigkeiten
habe
nachgehen
können
und
auch zum aktuellen Gutachtenszeitpunkt in körperlich zum Teil auch anstren
gender Tätig
keit
tätig
gewesen sei
(so
sei
er
für mehrere Wochen als
Tierfoto
graf
nach
J._
gereist
und
habe
dabei auf der Ladefläche eines Pick-up-Trucks
übernachtet).
Die
in
den Akten
teils uneinheitliche, differierende di
ag
nostische Einordnung der
vom
Beschwerdeführer
geklagten, nach dem Unfall entstandenen Symptome durch mehrere
vorbehandelnde Ärzte
werde aus
heuti
ger Sicht vor dem Hinter
grund des Versuches der
damaligen
Behandl
er
gesehen
, die unklare Sympto
ma
tik diagnostisch einzuordnen, da zum damaligen
Zeit
pu
nkt die Diagnose einer
somatoform
en
Störung aufgrund des somatisch be
gründbaren
Beginns und der Persönlichkeitsstruktur des
Beschwerdeführers
schwierig zu stellen
gewesen sei.
Vor diesem
Hintergrund
werde heute
auch die damalige Einschätzung einer
höhergradigen
Arbeitsunfähigkeit
gewertet
,
ob
wohl der
Beschwerdeführer
ja früh
zeitig Tätigkeiten wie die Tätigkeit als Ski
lehrer und den
Besuch eines
Tauch
lehrganges
auf
genommen
und früh nach dem Unfall ein Studium ab
sol
viert
hab
e.
Insgesamt
werde davon ausgegangen
, dass
er
die durch
den
Unfall entstandene
somatofo
rm
e
Störung
habe
überwinden
können
und eine Ein
schrän
kung der Arbeitsfähigkeit nach
Abschluss der
Akut
behandlung
zirka
zwei Monate nach dem Unfal
l
ereignis
nicht mit psychiatri
schen Ein
sch
rän
kungen be
gründet werden
könne
.
Zum Observationsmaterial von 2001/2002
(richtig: 2002/2003)
könne
aus heutiger psychiatrischer Sicht nur insofern
Stellung ge
nommen werden, als die damalige Tätigkeit des
Be
schwerdeführers
als Skilehrer einen
möglichen Hinweis für die damals schon gegebene Teilüberwindbarkeit der Beschwerdesymptomatik
darstell
e
. Vom
Ex
plorationsmaterial
könne
jedoch kein sicherer Rückschluss hinsichtlich
der
Dia
gnosestellung
einer psychia
tri
schen Erkrankung aus dem affektiven
Formen
kreis
oder
der Diagnose einer
Schmerzstörung gezogen werden.
Zum aktuellen Gutachtenszeitpunkt
könne
aus
psychiatrischer Sicht keine Diagnose
gestellt werden, die mit einer Minderung
der Arbeitsfähigkeit einhergehe
.
3.2.5
Zusammenfassend
befanden
die
Sachverständig
en der
A._
(S. 64), die
aktuell im Vordergrund stehende Symptomatik des
Beschwerdeführers
sei
als
Residual
zustand
bei stattgehabter Commotio cerebri im Sinne eines
postkommotionellen
Syndrom
s infolge des Unfalls vom 28. August
1999
zu werten
. Die hieraus re
sultie
rende,
für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Vordergrund stehende, leichte neurokognitive
Funktionseinbusse rechtfertige
eine Arbeitsunfä
higkeit von 20
% für die kognitiv
anspruchsvolle Tätigkeit als Geschäftsführer eines Bauunternehmens.
Die ursprünglich erlernte Tätigkeit als Schreiner sowie die nach dem Unfall
ausgeübten
Tätigkeiten als Skilehrer und Na
turf
otograf
seien
dem Beschwerdeführer
aus gesamtmedizinischer Sicht
aber
voll
umfänglich zu
mutbar wie auch alle anderen denkbaren Tätigkeiten ohne er
höhten kognitiven Leistungsanspruch (vgl. auch Beurteilung der Arbeitsfähig
keit auf S. 64 f.).
Zum
Beginn
der Arbeitsfähigkeit
(S. 65)
führten die
A._
-Gutachter
aus (S. 65), die aus
neuropsychologischer Sicht an
genommene 20%ige Minderung der A
r
beitsfähigkeit für kognitiv anspruchsvolle Tätigkeiten aufgrund der le
ichten kognitiven Defizite könn
e ab dem Unfalldatum
(28. August 1999)
angenommen
werden. Da an
hand der dokumentierten Voruntersuchungen aus den Jahren 2001
und 2003 davon ausgegangen werde, dass zu jener Zeit eine
höhergradige
kog
ni
tive Ein
schränkung bestanden habe, erscheine eine damalige höhere Be
ein
trächtigung als plausibel
, wobei diese möglicherweise über die angestammte Tätigkeit hin
aus auch eine angepasste Tätigkeit betroffen habe. Deren Ein
schränkung könne jedoch retrospektiv nicht festgelegt werden. Die vom Be
schwer
deführer nach dem Unfall ab dem Winter 1999/2000 teilzeitlich ausge
übte Tätigkeit als Skilehrer sei
ihm
von Anfang an ohne Einschränkungen zu
mutbar gewesen, da auch eine im Vergleich zu heute möglicherweise stärker ausgeprägte neuropsychologische Einschränkung mit dieser Tätigkeit vereinbar
gewesen wäre. Darüber hinaus könne davon ausgegangen werden, dass aus rheu
matologischer Sicht nach dem Unfall aufgrund der
nachvollziehbaren so
ma
tischen Ei
nschr
ä
nkungen für den Zeitraum von zirka zwei Monaten eine volle
Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe. Aus psychiatrischer Sicht werde da
von aus
gegangen, dass sich die Diagnose einer
somatofo
rmen
Schmerzstörung zu keiner
Z
e
i
t auf die
Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe, was durch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer direkt im Winter nach dem Unfall als Skilehrer be
rufstätig gewesen sei und im Jahr danach eine berufliche Weiterbildung erfolg
reich absolviert habe, gestützt werde.
4
.
4
.1
Streitig und zu prüfen
ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Dabei steht
fest und wurde nicht
substanziiert
bestritten, dass das den Anforderungen von BGE 125 V 351 E. 3a
genügende
A._
-Gutachten vom 10. Juli 2013
zu
mindest
hinsichtlich der Beurteilung der Gesundheitsschäden voll beweiskräftig ist. Un
eins sind sich die Parteien indes darüber, wie weit diese Beeinträchtigun
gen die Fähigkeit des Beschwerdeführers einschränken, zumutbare Arbeit zu leisten.
4.2
Im Rahmen der freien Beweiswürdigung darf sich die Verwaltung
–
und im Streitfall das Gericht
–
weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und
Schlussfolgerungen zur (Rest-)
Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Trag
weite zu eigen machen.
Letzteres gilt namentlich dann, wenn die begutachtende Fachperson allein aufgrund der Diagnose einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung oder eines vergleichbaren Leidens
(E.
1.2)
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die rechtsanwendenden Behörden haben
diesfalls
mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeits
un
fähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und
soziokulturelle Belastungsfaktoren) mit berücksichtigt, welche vom
sozial
ver
sicherungsrechtlichen
Standpu
nkt aus unbeachtlich sind (
BGE
127 V 294 E.
5a
), und ob die von den Ärzten anerkannte (Teil-) Arbeitsunfähigkeit auch im Lichte der
für eine Unüberwind
bark
eit der Schmerzsymptomatik
massgebenden rechtlichen Kriterien st
andhält (BGE 130 V 352 E.
2.2.5
; vgl. zum Ganzen Urteil
des Bundesgerichts
9C_256/2013
vom 1. Juli 2013 E. 2.2).
4.3
4.3.1
Nach Lage
der
medizinische
n
Akten
steht
fest, dass die geringfügigen somati
schen Verletzungen, welche der Beschwerdeführer
a
m
28. August 1999 erlitten hat –
die am Unfalltag ambulant behandelnden Ärzte der Notfallstation des
K._
nannten als Diagnose einen Autounfall mit
Verdacht auf
Scaphoidfraktur
, mehreren Schürfungen an der rechten Hand,
Riss
quetschwunde
frontal rechts sowie Unterschenkelkontusion links und ent
liessen den Beschwerdeführer nach problemlose
r
zwölfstündiger
Überwachung und
Ruhig
stellung der rechten Hand in einer
Navikulare
-Schiene (Bericht vom 26. Okto
ber 2009 [Urk. 6/16/84])
–, regel- und zeitgerecht abgeheilt sind.
4.3.2
Darüber hinaus
be
klagte
d
er
Beschwerdeführer
nebst
einer
depressiven
Sympto
matik
insbesondere Kopf
schmerzen, Erbrechen, Schlaf- und Konzentrationsstö
rungen sowie Schwindel
. Diese Beschwerden
wurden
im
A._
-Gutachte
n
im Wesentlichen
im Rahmen eines
postkommotionellen
Syndroms
, mithin eines Symptomenkomplexes nach Commotio cerebri (
Gehirnerschütterung respektive
leichte
s
Schädel-Hirn
-T
rauma [Grad I]) interpretiert
, wobei
festgehalten
wurde
, die Annahme einer Commotio cerebri
beziehungsweise
der dafür geforderten Bewusstlosigkeit
beruhe
auf anamnestischen Angaben des Beschwerdefüh
rers.
In diesem Zusammenhang ist
jedoch
festzuhalten, dass sich
von Seiten
der Ärzte der Notfallstation des
K._
keine Anhalts
punkte für eine solche Diagnose finden (vgl. nebst dem bereits erwähnten Be
richt vom 26. Oktober 2009 [Urk. 6/16/84] auch das Protokoll der Untersuchung vom Unfalltag [Urk. 6/125/9] und den Arztbericht vom 20. September 1999 zu
handen der Stadtpolizei
Z._
[Urk. 6/125/16]) und
auch der nachbehandelnde
Hausarzt
Dr. med.
L._
,
Facharzt für Allgemeine Medizin, zunächst
nur
von einem Verdacht auf
eine
leichte Commotio cerebri aus
ging
(Bericht vom 28. September 1999 [Urk. 6/16/85]).
Der ab dem 14. Oktober 1999 mit dem Be
schwerdeführer befasste Neurologe Dr.
D._
–
welcher einen Status nach
am 28. August 1999 erlittenem
Schleudertrauma und eine depressi
ve Entwicklung diagnostizierte – erachtete sodann
eine Bewusstlosigkeit nicht als erwiesen und verneinte das Vorliegen eines Schädeltraumas (Berichte vom 2. Oktober 1999 [Urk. 6/10/3-5] und 18. Juli 2000 [Urk. 6/16/74-75 S. 1]).
Zudem
erklärten
die
Ärzte
des
C._
,
dass „wahrscheinlich“
postkontusionelle
Beschwerden für die chronischen
Kopfschmerzen ursächlich seien (Bericht vom 26. November 1999 [Urk. 6/16/68-69]).
Unter Berücksichtigung
dieser
initialen
ärztlichen
Unterlagen
ist eine
Commotio cerebri (Gehirnerschütterung)
respekti
ve
ein Schädel-Hirn
-T
rauma Grad I nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.
5b
) erstellt.
4.3.3
Entscheidend ins Gewicht fällt
indes
, dass sich
für die persistierenden Beschwer
den mittels wissenschaftlich anerkannter bildgebender Untersuchungsmethoden
weder unfallnah
(
Schädel-
CT
vom 31. August 1999 [Urk. 6/16/83])
noch im wei
teren Verlauf
ein o
bjektivierbare
s
organische
s
Korrelat
im Sinne
einer
bild
gebend
/apparativ nachgewiesenen strukturellen Veränderung feststellen liess (vgl.
auch
das im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren UV.2008.00163 in Sachen
der Parteien ergangene Urteil des hiesigen Gerichts vom 29. Dezember 2009
E. 2.2).
Die
neuropsychologischen Funktionsstörungen
sind
zwar klinisch fass
bar,
nicht
jedoch
hinreichend organisch
–
im Sinne einer strukturellen Ver
änderung
–
nachgewiesen (Urteil des Bundesgerichts
U
58
7/2006 vom 8. Feb
ruar 2008 E.
3.1
).
Vor diesem Hintergrund kommt der Frage
nach einer Com
motio cerebri
re
spektive einer Bewusstlosigkeit
keine massgebende Bedeutung zu, weil das Vor
liegen einer objektiv nachweisbaren
hirnorganischen Schädi
gung
ausge
schlossen
werden kann (
Urteile des
Bundesgerichts
8C_101/2007 vom 17.
Augus
t 2007 E.
5.1
und
8C_487/20
12 vom 23.
Juli 2012 E. 3.3
).
4.3.4
Folgerichtig sind d
ie
vom Beschwerdeführer
anhaltend
geklagten Beschwerden
auf einen
pathogeneti
sch
-
ätiologisch unklaren
syn
d
romalen
Zustand zurückzu
führen, welcher
praxis
gemäss (E. 1.2) nur ausnahmsweise
zu einer Invalidität im Rechtssinne zu führen vermag.
Da den medizinischen Unterlagen zufolge
weder eine psychische
Komorbidität
von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer
vorliegt
noch die anderen von der Rechtsprechung entwickelten
Morbiditätsk
riterien
mit
der erforderlichen
Intensität und Konstanz
gegeben
sind
,
besteht
gemäss
der mit BGE 130 V 352 begründeten Rechtsprechung kein
hinreichende
r
Grund
,
um
dem
Beschwerdebild
ausnahmsweise invalidisierende Wirkung beizumessen und eine rechtlich relevante Einschränkung d
er Arbeits
fähigkeit anzunehmen.
Diese
r
Schluss
wird dadurch
untermauert
, dass der Be
schwerdeführer
von September 1999 bis Januar 2001 – mithin
im un
mit
telbaren Anschluss an
den
Verkehrsunfall
vom 28. August 1999
–
an der
M._
erfolgreich
ein Intensiv-Diplomstudium für
Führungskräfte in
Klein- und Mittelunternehmen (KMU) absolvierte (Urk. 6/57 S. 1
, Urk. 6/69/10
, Urk. 6/86/39
)
und
zudem
bereits
ab der Winte
rsaison 1999/2000 als Skilehrer und
-
instruktor
erwerbs
tätig war
sowie
später
auch
in einem
Sportartikel
ge
schäft
respektive
als Tauchlehrer und Fotograf arbeitete, wobei er
längere Aus
landreisen
etwa
nach
J._
unternahm (Urk. 6/40 S. 3
, Urk. 6/71/4-5,
Urk. 6/137/35-36
).
Dementsprechend
ist ein
Rentenanspruch
mangels Invalidität im Rechtssinne
aus
geschlossen, was
zur Abweisung der Beschwerde
führt
.
4.
4
4.4.1
K
ein anderes Resultat ergäbe sich,
wenn
–
mit der Beschwerdegegnerin
(Urk. 2, Urk. 5)
–
bezüglich
des beruflichen Leistungsvermögens
auf
die Expertise der
A._
abgestellt würde
, wonach
der Beschwerdeführer in der vor dem
Unfall
er
eignis
vom 28. August 1999 ausgeübten Tätigkeit als Geschäftsführer bis auf eine Leistungsminderung von 20 % voll arbeitsfähig ist und er eine andere Tä
tigkeit ohne erhöhte kognitive Anforderungen wie diejenige als
Schreiner und Skilehrer sowie Naturfotograf uneingeschränkt verrichten kann.
4.4.2
Der Beschwerdeführer bringt keine
stichhaltigen
Einwände vor
, welche die Ein
schätzung der
A._
-Gutachter zu entkräften vermögen
.
Soweit er
sich unter Hinweis auf Dr.
B._
und das
Video
material auf eine
nicht näher benannte Bewegungseinschränkung (Urk. 1 S. 5 Ziff. 16-17 und S. 6
Ziff. 20) beruft, vermag dies die Einschätzung der
A._
-Gutachter
nicht
ernst
haft in Zweifel zu ziehen, da es dem
B
ericht von Dr.
B._
vom 12. Juni 2006 (Urk. 6/77/8-9) an einer
hinreichend
nachvollziehbaren Begründung fehlt und die Einschätzung des Rechtsvertreters nicht massgebend sein kann. Ferner mag es zutreffen, dass die körperliche Tätigkeit als Ski-Instruktor therapeutische Wirkung
en
zeitigt,
je
doch
schöpft der Beschwerdeführer damit seine Arbeits
fä
higkeit nicht in zumutbarer Weise aus.
Im
Weiteren
i
st zwar
ungewiss
, ob
sämtlichen
Sachverständigen des
A._
–
na
mentlich
auch
in den Disziplinen Rheumatologie
(vgl. S. 7 des Fachgutachtens [Urk. 6/137/102-110]) und
Neuropsychologie
(vgl. S. 6 des Fachgutachtens [Urk. 6/137/121-144])
–
die
vollständigen
Observationsunterlagen
, beinhaltend die Protokolle
(Urk. 6/76)
wie
auch die Filmaufnahmen
(Urk. 7/1-2)
,
vollständig
vorlagen
.
Ein allfälliges Versäumnis im Rahmen der Aktenedition
wäre zwar kaum begreiflich, mit
Blick auf die
von den
Gutachte
r
n
getroffenen Feststellun
gen und
insbesondere
die
Angabe
der Neuropsychologinnen
, wonach sich der Gegenstand ihrer Untersuchung (Klärung der Frage nach authentischen kogniti
ven Störungen) im geltend gemachten Ausmass der direkten Beobachtung von aussen entziehe (
vgl.
S. 24 des Fachgutachtens
),
vermöchte dieses aber
den
Be
weiswert
des
A._
-
Gutachtens – entgegen der Auffassung des Beschwerdefüh
rers (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 18-20) nicht zu schmälern, zumal
sich
auch die in den anderen Fachdisziplinen
gezogenen
Schlüsse
nicht massgeb
lich
auf
das
Obser
vations
material
stützen
.
Der
vom Beschwerdeführer
erhobenen Rüge der
fehlenden Diskussion der Kopf
schmerzen
(Urk. 1 S. 7 Ziff. 24)
ist entgegenzuhalten, dass
letztere
von den
A._
-Gutachtern im Rahmen des
postkommotionellen
Syndroms interpretiert und
demzufolge
berücksichtigt wurden
.
4.4.3
Zur Begründung seines Subeventualbegehrens bringt der Beschwerdeführer (Urk. 1
S. 4 f. Ziff. 13-14) vor, dass die
E
inschätzung
der Arbeitsfähigkeit
der Sachverständigen
de
r
A._
unter Berücksichtigung
ihrer
Ausführungen
zu
den neuropsychologischen Einschränkungen
erst
ab dem Untersuchungszeitpunkt
(November 2012) Gültigkeit habe und er bis dahin in seiner Leistungsfähigkeit immer eingeschränkt gewesen sei, weshalb ihm bis Ende 2012 eine befristete ganze Invalidenrente zustehe.
Diese
m
Standpunkt
kann ebenfalls nicht
gefolgt werden, ist doch der b
lossen Möglichkeit einer
damals
weitergehenden
–
durch die dokumentierten
höher
gra
dige
n
neuropsychologische
n
Defizite
bedingten –
Einschränkung
des berufli
chen Leistungsvermögens,
deren Höhe retrospektiv nicht festgelegt werden kann (vgl.
A._
-Gutachten S
. 65 Ziff. 7.4 und S. 67 oben)
von vornherein nichts
ab
zugewinnen
.
Die Neuropsychologinnen de
r
A._
setzten sich in ihrem
Fach
gutachten
(Urk. 6/137/121-144 S. 20 ff.)
denn auch
eingehend mit den Ergeb
nissen der neuropsychologischen Voruntersuchungen vom Juni und August 2001
in der
H._
(Bericht vom 17. Oktober 2001 [Urk. 6/17])
sowie
vom
Dezember 2002
in der
I._
(Bericht vom 10. März 2003 [Urk. 6/30/3-12])
auseinander und benannten mögliche Grün
de für die
bestehenden Differenzen
. Soweit d
er Beschwerdeführer auf
die früheren Einschätzungen abgestellt haben will, verkennt er, dass
die
seinerzeit
erhobenen
Leistungs
einbussen
zumindest teilweise der Schmerz- respektive der psychischen Symptomatik und der verabreichten Medikation
zugeschrieben
wurden und die auf der Basis der gezeigten Defizite erhobenen Testergebnisse unter dem Vorbehalt der fehlenden Validierung und der fraglichen
Leistungs
be
reitschaft
des Beschwerdeführers stehen,
weshalb unklar bleibt, inwieweit tat
sächlich
neuropsychologische Dysfunktionen
bestanden.
Hinzu kommt, dass
die damals mit dem Beschwerdeführer befassten Fachpersonen
weder dem
er
folg
reiche
n
Abschluss des
vom Beschwerdeführer von September 1999 bis Ja
nuar 2001 an der
M._
absolvierte
n
Intensiv-Diplomstudiengang
s
für Führungs
kräfte in KMU noch
den
von ihm nach dem Unfallereignis vom 28. August 1999 aus
geübten Erwerbstätigkeiten
Beachtung geschenkt
haben
, sind doch diese Um
stände gänzlich unerwähnt geblieben.
Schliesslich
konnten
d
ie
neu
ropsycho
lo
gi
schen Sachverständigen
noch keine Kenntnis
des
kurz danach
in der Zeit
von
Dezember 2002 bis Februar 2003
erstellten
Observationsmaterial
s
haben.
Dem
zufolge
lassen sich aus den Berichten keine zuverlässigen Rück
schlüsse auf die
frühere Arbeits-
beziehungsweise
Leistungsfähigkeit ziehen
(vgl. auch Stellung
nahme von Dr. med.
N._
,
Facharzt für Neurologie, bera
tender Arzt des
Un
fall
versicherers
, vom 13. Juli 2004 [Urk. 6/77/35-38 S. 5
]
)
und es
kommen
dafür
auch keine
andere
n
f
achkundige
n
Unterlagen
in Betracht
.
4.4.4
Ist eine
höhere als die von den
Sachverständigen der
A._
attestierte
Ein
schrän
kung
des beruflichen Leistungsvermögens
von 20 % für die zuletzt aus
geübte Tätigkeit als Geschäftsführer
auch für die Zeit vor den Untersuchungen vom November 2012
nicht
rechtsgenüglich
ausgewiesen
, fehlt es sowohl an der Erfüllung
der einjährigen Wartezeit als auch an einer rentenbegründenden Er
werbs
unfähigkeit von mindestens 40 %, da in Bezug auf die erwerblichen
Aus
wirkungen
im Sinne eines Prozentvergleichs
(vgl. Urteil des Bu
ndesgerichts 8C_131/2011 vom 5.
Ju
li 2011 E.
10.2.1 mit Hinweis) von einem
Invaliditäts
grad
von 20 % auszugehen ist.
Demgemäss
sind die
Voraussetzungen für
die
Zusprache
einer Invalidenr
ente nicht erfüllt.
Dies gilt umso mehr,
als
fraglich
erscheint, ob der Beschwerdeführer ohne
den
Verkehrsunfall
vom 28. August 1999
weiterhin als Geschäftsführer
gearbeitet hätte
.
Jedenfalls
nahm er t
rotz des
im Frühjahr 2001
im Rahmen des
Inten
sivstudiums
für Führungskräfte in
KMU
erlangten Diploms
über Jahre hinweg
keine
solche
Erwerbst
ätigkeit
mehr
auf
und ging stattdessen weniger
ei
nträgli
chen
Beschäftigungen
nach.
Dabei verbietet
sich nach
dem Dargelegten
der Schluss
,
dieser
Berufswechsel sei wegen eines Gesundheitsschadens, welcher die
Ausübung der
Tä
tigkeit als
Geschäftsführer
unzumutbar gemacht hätte, geboten gewesen.
Soweit der Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4) eigenen Angaben zufolge im Rahmen von Bemühungen, als Bauleiter wieder in den Arbeitspro
zess einzusteigen, aus gesundheitlichen Gründen gescheitert sein will, findet dies aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine Stütze.
4.5
Von beweismässigen Weiterungen, insbesondere der
vom Beschwerdeführer
be
antragten
Einvernahme
von
O._
als Zeuge des Unfallhergangs
(Urk. 1 S. 4 Ziff. 10)
sowie
der Einholung von Auskünften
betreffend die therapeutische Wirkung des Skifahrens
bei Dr. med.
P._
,
Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie
(Urk. 1 S. 6 Ziff. 22)
,
sind keine zusätzlichen
entscheid
we
sentlichen
Aufschlüsse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (anti
zi
pierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 90 E. 4b).
5.
Zusammenfassend
hat demnach die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6
.
Die Gerichtskosten im Sinne von Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.