Decision ID: fb9ca2a5-2d43-49bb-a117-beb46fe52709
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1987
, war zuletzt vom
1.
Februar 2010
bis 3
0.
Juni 2013 als Hilfsgipser bei
Z._
,
A._
(Urk. 11/119 Ziff. 2), tätig.
A
m
1
0.
Juli 2013
meldete er sich
bei der Arbeitslosenversicherung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab
1.
Juli 2013 an und
stellte
sich der Arbeitsvermittlung
im Um
fang eines Arbeitspensums von 100 %
zur Verfügung (Urk.11/122
Ziff.
2 f.). In der Folge bezog der Versicherte innerhalb einer Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom
9.
Juli 2013 bis
8.
Juli 2015 Versicherungsleistungen.
Mit Verfügung vom
8.
August 2013 (
Urk.
8/46) stellte das A
mt fü
r Wirtschaft und Arbeit des Kan
tons Zürich (AWA)
den Versicherten wegen
fehlender
per
sönlicher Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist sowie während der Zeit vor Eintritt in die kontrollierte Arbeitslosigkeit am
9.
Juli 2013 für sechs Tage mit Beginn am
9.
Juli 2013
in der An
spruchsberechtigung ein.
Mit Verfü
gung vom
2
0.
September 2013 (
Urk.
8/45) stellte das AWA den Versicherten wegen
fehlender
persönlicher Arbeitsbemühungen im Monat
August
2013
für
neunzehn
Tage mit Beginn am
1.
September 2013 in der
An
spruchsberechti
gung
ein.
Mit einer weiteren Verfügung vom 2
0.
Februar 2014 (
Urk.
8/39) stellte das AWA den Versicherten wegen fehlender persönlicher
Arbeitsbe
mühungen
im Monat Dezember 2013 für
weitere
neunzehn Tage mit Beginn am
1.
Januar 2014 in der An
spruchsberechtigung ein.
1.2
Mit Verfügung vom
3.
März 2015 (
Urk.
8/27) stellte das AWA den Versicherten
sodann
wegen zu spät eingereichter persönlicher Arbeitsbemühungen für den Monat Dezember 2014 für einunddreissig Tage mit Beginn am
1.
Januar 2015 in der An
spruchsberechtigung ein.
Die
vom
Versicherten am
28
. März
2015
da
geg
en erhobene Einsprache (Urk. 8/3
) wies das AWA mit Entscheid vom
2
6.
Juni 2015
(Urk. 8/
4
= Urk. 2) ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2
6.
Juni 2015
(Urk. 2) erhob
der
Versicher
t
e am
2
4.
August 2015
(Urk. 1)
Beschwerde und beantrag
te dessen Aufhebung
sowie eine Aufhebung der
angeordneten
Einstelltage; eventuell sei die Einstel
lung in der Anspruchsberechtigung auf höchstens zehn Einstelltage zu reduzie
ren.
Mit Beschwer
deantwort vom
2
2.
September 2015
(Urk. 7) beantragte das AWA die Abwei
sung der Beschwerde, wovon
dem
Versi
cherten am
2
5.
September 2015
eine Kopie zugestellt wurde (Urk. 9).
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fäl
lt die Beurteilung der Beschwer
de in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Nach Art. 17 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über die obligatorische Arbeitslosenver
sicherung und die Insolvenzentschädigung
(AVIG) muss die versicherte Person, d
ie Versicherungsleistun
gen beanspruchen will
, mit Unterstützung des zustän
di
gen
Arbeit
samtes alles Zumutbare unternehmen, um Ar
beitslosigkeit zu vermei
den
oder zu verkürzen. Insbesonde
re ist sie ver
pflichtet, Arbeit zu suchen, nöti
gen
falls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes.
Sie muss ihre Bemühun
gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1
lit
.
c AVIG ist die versicherte Person i
n der Anspruchsberechtigung ein
zustellen, wenn sie sich per
sönlich nicht genügend um zumut
bare Arbeit bemüht.
1.3
Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1
lit
. c AVIG eine Verletzung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, insbesondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüpfung soll Arbeits
lose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuchliche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. D
ie Einstellung in der
Anspruchs
berechti
gung
bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versicherten Person an je
nem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidr
iges Verhalten der Arbeitslosen
versi
cherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b mit weiteren Hinweisen). Kern der Pf
licht, alles Zumutbare zu unter
nehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, sin
d die persönlichen
Arbeits
be
mühungen
der versicherten Person selbst, die in
der Regel streng beurteilt wer
den. Es gilt gewissermassen der Grundsatz, dass die Arbeitsbemü
hungen umso in
tensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle
zu finden. Dabei stehen
sowohl Tatsache als auch Intensität, nicht aber der Er
folg dieser Bemühungen im Vordergrund (BGE 133 V 89 E. 6.1.1).
1.4
Art. 26 Abs. 2 AVIV, in der ab 1. April 2011 in Kraft stehenden Fassung, schreibt vor, dass die versicherte Person
den Nachweis der Arbeitsbemühungen
für jede Kontrollperiode spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am
ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen
muss, und dass d
ie Arbeitsbemühungen nicht mehr berücksichtigt
werden
, wenn
sie
die
se
Frist ver
streichen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht.
Mit dieser
Ver
ordnungsbestimmung
wird die Säumnisfolge auf die Nichtberücksichtigung der unverschuldet verspätet eingereichten Nachweise der unternommenen
Arbeits
bemühungen
beschränkt. Dies rechtfertigt sich mit Blick darauf, dass der
Tag
geldanspruch
der versicherten Person, welche ihre Arbeitsbemühungen nachzu
weisen hat, in diesen Fällen in aller Regel besteht und der fehlende Nachweis genügender Arbeitsbemühungen innert der von der Verwaltung anzusetzenden Nachfrist lediglich eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung nach sich zieht (ausgenommen sind namentlich die Konstellationen, in welchen die versi
cherte Person durch wiederholtes Nichterbringen des Nachweises genügender Arbeitsbemühungen ihre Vermittlungsfähigkeit in Frage stellt). Im Gegensatz zu Art. 26 Abs. 2
bis
AVIV, in der bis 31. März 2011 gültig gewesenen Fassung, ist gemäss Art. 26 Abs. 2 AVIV, in der ab 1. April 2011 in Kraft stehenden Fas
sung,
welche
vom Bundesgericht in BGE 139 V 164 für
gesetzmässig erachtet worden ist,
die Ansetzung einer Nachfrist
für den Nachweis der
Arbeitsbemü
hungen
nicht mehr erforderlich.
Ist die in der Verordnung vorgesehene Frist ohne entschuldbaren Grund verpasst, führt dies direkt zur Nichtbeachtung nachgereichter Beweismittel.
D
ie zuständi
ge Amtsstelle hat die Arbeitsbe
mühungen der versicherten Person monatlich zu überprüfen (
Art.
26
Abs.
3 AVIV
).
2.
2.1
Der Beschwerdegegner ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 2
6.
Juni 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer, welcher ver
pflichtet gewesen sei, das Nachweisformular betreffend die im Dezember 2014 getätigten Arbeitsbemühungen bis spätestens am
5.
Januar 2015 einzureichen, dieses erst am 2
6.
Januar 2015 eingereicht habe, weshalb die damit nachge
wiesenen Arbei
t
sbemühungen nicht
mehr zu berücksichtigen und der Beschwer
deführer
wegen fehlender
Arbeits
bemühungen im Dezem
ber 2014 in der Anspruchsberech
tigung einzustellen sei (Urk. 2 S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer
bestreitet nicht, dass er den Nachweis der im Dezember 2014 getätigten Arbeitsbemühungen verspätet eingereicht ha
t
. Er macht indes sinngemäss geltend, dass er
die Nachweise der Arbeitsbemühungen
auf Grund einer ausgeprägten Lese- und Schreibschwäche nicht rechtzeitig
habe einreichen können (
Urk.
1 S. 2).
3.
3.1
Dem prozessorientierten Beratungsprotokoll des RAV (
Urk.
8/21) ist zu entneh
men, dass der Beschwerdeführer anlässlich eines Beratungsgesprächs vom 2
0.
Dezember 2013 vom RAV angewiesen wurde, die Nachweise der
Arbeitsbe
mühungen
des Vorm
on
ats grundsätzlich gemäss
Art.
26 AVIV einzureichen, es sei denn es finde ein Beratungsgespräch im Folgemonat statt. In diesem Fall wurde der Beschwerdeführer angewiesen, die Nachweise der
Arbeitsbemühun
gen
des
Vormonats
spätestens
zu diesem Beratungsgespräch
mitzubringen und während des Beratungsgesprächs
einzureichen.
Den Akten ist s
odann
zu ent
nehmen, dass
der Beschwerdeführer in sämtlichen Formularen betreffend den Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen ausdrücklich auf die in
Art.
26
Abs.
2 AVIV
statuierte Obliegenheit hingewiesen, die schriftlichen Angabe
n
über den
Nachweis der Arbeitsbemühungen
bis spätestens am fünften Tag des Folgemonats beim RAV einzureichen (vgl.
Urk.
8/42).
3.2
Gemäss den Akten
steht fest, dass
der Beschwerdeführer die
Nachweise der
von ihm
im Monat Dezember 2014 getätigten Arbeitsbemühungen
nicht
anlässlich des Beratungsgesprächs vom 2
1.
Januar 2015 (Urk.
8/21)
sondern
vielmehr
erst am 2
6.
Januar 2015 beim RAV
eingereicht
hat
. Die vom Beschwerdeführer
damit verspätet
eingereichten Arbeitsbemühungen
wären
gemäss
Art.
26
Abs.
2
AVIV
daher nur dann zu berücksichtigen, wenn er die
in der Verordnung vor
gesehene Frist ohne entschuldbaren Grund verpasst
hätte
.
Ob dies der Fall ist,
ist im Folgenden
zu prüfen
.
3.3
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er unter
einer ausgeprägten Lese- und Schreibschwäche leide (
Urk.
1 S. 2), und dass er
aus diesem Grunde
nicht in der Lage sei, ohne fremde Hilfe zu lesen oder zu schreiben
(
Urk.
8/3 S. 2). Den
Akten ist indes zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 2
6.
November 2013
gegenüber dem RAV
angegeben und unterschriftlich bestätigt hat, über sehr gute mündlich
e
und schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache zu ver
fügen (Urk. 8/52).
Sodann ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer die Formulare betreffend den Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen (vgl.
Urk.
8/42), die Anträge auf Arbeitslosenentschädigung (
Urk.
8/48-49),
die
Formulare zur Unterhaltspflicht gegenüber Kindern (vgl. Urk. 11/89-90) sowie ein Formular betreffend Schlichtungsgesuch für
Arbeitnehmende
beim
Frie
densrichteramt
(
Urk.
11/86-88) zwar nicht ohne Schreibfehler aber
doch
in verständlicher Weise in deutscher Sprache handschriftlich
ausfüllte
.
Nach Gesagtem ist in Würdigung der Akten
mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
davon auszugehen
, dass der Beschwerdeführer
grundsätzlich
befähigt war, den Inhalt
der im Bereich der Arbeitslosenversicherung gebräuch
lichen Formulare, insbesondere
den
Inhalt des
Formulars betreffend den Nach
weis der persönlichen Arbeitsbemühungen
,
sowie die
üblichen Inhalte der
Beratungsgespräche beim RAV zu verstehen.
Unter diesen Umständen kann die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Lese- und Schreibschwäche
vorliegend
keinen entschuldbaren Grund im Sinne von
Art.
26
Abs.
2 AVIV für das Verpassen der Frist zur Einreichung der Nach
weise der Arbeitsbemühungen für den Monat Dezember 2014 darstellen.
3.4
Demzufolge hat es dabei zu bleiben, dass die vom Beschwerdeführer erst am 2
6.
Januar 2015
und mithin verspätet
nachgereichten Belege betreffend die von ihm im Monat Dezember 2014 getätigten Arbeitsbemühungen
vorliegend nicht zu
berücksichtigen
sind. Mangels nachgewiesener Arbeitsbemühungen für den Monat Dezember 2014
ist daher
für diese Kontrollperiode
der
Tatbestand der unge
nügenden Arbeitsbemühungen im Sinne von Art. 30 Abs. 1
lit
. c AVIG
in Verbindung mit
Art.
26
Abs.
2 AVIV
er
füllt, weshalb eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung grundsätzlich zu Recht erfolgte.
4.
4.1
Zu prüfen bleibt die Dauer der Einstellung, insbe
sondere der Grad des dafür mass
gebenden Verschuldens.
Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30
Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30
Tage bei mittel
schwerem und 31
bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV).
4.2
Gemäss dem Einstellraster
für KAST/RAV
des Staatssekretariats für Wirtschaft (
seco
; AVIG-Praxis
ALE
, Fassung vom Oktober 2011,
Ziff. D72;
w
ww.treffpunkt-arbeit.ch) ist
bei jeder Einstellung das Gesamtverhalten der versicherten Person zu berücksichtigen. Bei erstmals zu spät eingereichten Arbeitsbemühungen
ist ein
leichtes Ver
schulden anzuneh
men und eine Einstel
lung in
der Anspruchsbe
rechtigung im Umfang von
fünf bis neun Tagen
anzu
ordnen.
4.3
Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Diese
s soll sie bei seiner Ent
schei
dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trif
tigen Grund von
Verwaltungs
wei
sungen
ab, wenn diese eine überzeugende Konk
retisierung der rechtlichen Vor
gaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten,
Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 S. 591; 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1 S. 315).
4.4
Vorliegend gilt es
indes
zu beachten,
dass der Beschwerdeführer bereits mit Ver
fügung vom
8.
August 2013 (
Urk.
8/46) wegen persönlicher Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist, mit Verfügung vom 2
0.
September 2013 (
Urk.
8/45) wegen fehlender Arbeitsbemühungen im Monat August 2013 und mit Verfügung vom 2
0.
Februar 2014 (
Urk.
8/39) wegen fehlender
Arbeitsbe
mühungen
i
m Monat Dezember 2013 in der An
spruchsberechtigung eingestellt wurde. Sodann steht fest, dass der Beschwerdeführer mehrmals wegen
Nichtbe
folgens
von Kontrollvorschriften oder Weisungen des RAV gemäss
Art.
30
Abs.
1
lit
. d AVIG in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde, weil er Unterlagen nicht eingereicht hatte (
Urk.
11/66-67) beziehungsweise weil er Beratungsgespräche beim RAV nicht wahrgenommen hatte (
Urk.
11/57-58,
Urk.
11/53-54).
In Würdigung der gesamten Umstände ist das Verhalten de
s Beschwerdeführe
r
s daher
im
unteren
Bereich des
mittelschweren
Verschuldens einzustufen
, sodass in Abweichung von der obenerwähnten Verwaltungspraxis vorliegend eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung im Umfang von 19 Tagen als angemessen erscheint.
Insofern ist die Beschwerde daher teilweise gutzuheissen und
der angefochtene
Einspracheentscheid
ist in diesem Sinne abzuändern.
5.
5.1
Nach
§
34
Abs.
1
GSVGer
hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
5.2
D
er Beschwerdeführer machte eine Prozessentschädigung in der Höhe von
Fr.
500.-- geltend (
Urk.
1 S. 2), was der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses grundsätzlich als angemessen erscheint.
Ausgangs
gemäss
hat der nur teilweise obsiegende
, vertretene
Beschwerdeführer Anspruch auf
eine
um einen Drittel reduzierte
Prozessentschädigung
,
welche
nach dem
G
esagten
auf
Fr.
333
.
35
(in
klu
sive Mehr
wertsteuer und Barauslagen) festzuset
zen ist.