Decision ID: b1495461-d5d4-4301-a456-2aaa076077d4
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1963 geborene
X._ arbeitete als Gipser für die Y._
GmbH
, als er
der
Suva mit Unfallmeldung vom 23.
Februar 2011 melden
liess
,
dass
er sich den zwölften Rückenwirbel gebrochen habe (
Urk. 10/
9/149). Die
Suva
erbrachte in der Folge Taggeldleistungen und kam für die Heilbe
hand
lungskosten auf. Am 1
2.
April 2011 meldete sich
X._
bei der Sozial
ver
si
cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/7)
. Die IV-Stelle holte in der Folge Arztberichte von
Dr.
Z._
, Fach
ärztin FMH für Physikalische Medizin, (Bericht vom 2
8.
April 2011,
Urk. 10/
13) und von
Dr.
A._
, Facharzt FMH für Neurologie, (Bericht vom 2
9.
Juni 2011,
Urk. 10/
15) ein und zog Akten der
Suva
bei (
Urk. 10/
9,
Urk. 10/
17,
Urk. 10/
18 und
Urk. 10/
30). Am
8.
November 2012 wurde
der Versicherte
von
Dr.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle untersucht (Bericht vom 2
8.
November 2012,
Urk. 10/
43). Die IV-Stelle stellte daraufhin mit Vorbescheid
vom 23. Januar
2013 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 10/
50). Nachdem
der Versicherte
dagegen
am 2
8.
März 2013 Einwand erho
ben (
Urk. 10/
58) und die S
uva
ihm mit Verfügung vom 1
2.
September 2013
(
Urk. 10/
62) mit Wirkung ab
1.
August 2012 eine auf einem Invaliditätsgrad von 17
%
basierende Rente und eine einer Integritätseinbusse vo
n 7,5 % entspre
chende Entschädi
gung zugesprochen hatte, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung
vom 19. September 2013 einen invalidenversicherungsrechtlichen Rentenan
spruch
des Versicherten
(
Urk. 10/64
).
Dieser Entscheid wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 17. Juni 2015 (Urk. 10/76) und vom Bundesgericht mit Urteil vom 17. Dezember 2015 (Urk. 10/79) bestätigt.
1.2
Am 6. April 2016 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leis
tungsbezug an (Urk. 10/84). Die IV-Stelle forderte ihn daraufhin mit Schreiben vom 15. April 2016 (Urk. 10/88) auf, zur Glaubhaftmachung, dass sich die tat
säch
lichen Verhältnisse seit der Verfügung vom 19. September 2013 wesentlich
verändert hätten, entsprechende Beweismittel einzureichen. Der Versicherte reichte
in der Folge diverse Arztberichte ein (Urk. 10/90). Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(Vorbescheid vom 22. Juli 2016, Urk. 10/97, und Einwand vom 25. August 2016, Urk. 10/98) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. September 2016 (Urk. 10/101) auf das Leistungsbegehren nicht ein.
1.3
Am 8. März 2018 (Urk. 10/109) meldete sich der Versicherte unter Beilage diver
ser ärztlicher Berichte (Urk. 10/108) wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungs
bezug an. Nach durchgeführtem
Vorbescheidvefahren
(Vorbescheid vom 23. Mär
z 2018, Urk. 10/114, und Einwand vom 17. April 2018, Urk. 10/116, und vom 21. Juni 2018, Urk. 10/122) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juli 2018 auf das Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 4. September 2018 Beschwerde (Urk. 1). Mit Verfügung vom 11. September 2018 (Urk. 4) wurde ihm Frist angesetzt, um seine
Beschwerde zu begründen. Der Beschwerdeführer reichte daraufhin am 20. Septem
ber 2018 eine Begründung der Beschwerde ein (Urk. 6). Die Beschwer
de
gegnerin beantragte in der Folge mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2018 (
Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 9. Okto
ber
2018 angezeigt wurde (Urk. 11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente
wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades
verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Be
stimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der
Invalidität
der versicherten Person in einer für den An
spruch erheblichen Weise geändert hat
.
1.2
Die zeitliche Vergleichsbasis für die Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet der Zeitpunkt der letzten umfassenden materiellen Prüfung. Der Vergleichszeitraum erstreckt sich grundsätzlich bis zur Prüfung und Beurteilung des Gesuchs, d.h. bis zum Erlass der Verfügung be
tref
fend die
Neuanmeldung. Für die beschwerdeweise Überprüfung einer
Nichtein
tretensverfügung
ist somit der Sachverhalt, wie er sich der Verwaltung bot, res
pektive die Aktenlage bei Erlass dieser Verfügung massgeblich (Urteil des Bundes
gerichts 9C_799/2016 vom 21. März 2017 E. 2.1 mit zahlreichen Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides im Wesent
lichen (Urk. 2), aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Berichten seien keine neuen medizinischen Sachverhalte ersichtlich. Eine wesentliche Änderung der beruflichen oder medizinischen Situation sei daher nicht glaubhaft gemacht worden.
2.2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen sinngemäss vor (Urk. 6), vor acht Jahren habe ihn das Schicksal schwer getroffen. Seitdem könne er nur noch mit Medika
menten leben. Viele medizinische Aspekte seien von der Beschwerdegegnerin gar nicht berücksichtigt worden. Er habe starke Rückenschmerzen, alles sei kaputt.
3.
3
.1
Vergleichsbasis für die Frage, ob der Beschwerdeführer eine wesentliche Ver
änderung der tatsächlichen Verhältnisse, das heisst insbesondere
seines
Gesund
heitszustandes, glaubhaft gemacht hat, ist der
1
9.
September 201
3.
Damals wurde nämlich letztmals eine Verfügung (Urk. 10/64) erlassen, die auf einer umfas
senden Sachverhaltsabklärung beruhte. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin
vom 26. September 2016 (Urk. 10/101)
ist hingegen nicht relevant, da diese nicht auf einer neuen Abklärung des Sachverhalts gründete, sondern lediglich ein Nichteintreten auf die Neuanmeldung zum Inhalt hatte.
3.2
Das hiesige Gericht ging im Urteil vom 17. Juni 2015 (Urk. 10/76), mit welchem die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 19. September 2013 (Urk. 10/64) be
stätigt wurde, davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsan
ge
passten Tätigkeit nach Ablauf des Wartejahres im November 2011 zu 80 % und spätestens ab November 2012 wieder zu 100 % arbeitsfähig war (E. 4.9 des Urteils). Das Gericht stütze sich dabei im Wesentlichen auf die Einschätzung von RAD-Arzt Dr. B._ vom 28. November 2012 (Urk. 10/43). Dieser hatte die folgenden Diagnosen erhoben (Urk. 10/43/6):
-
schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Wirbelsäule mit/bei
-
Status nach Fraktur Th12 mit Defektheilung und Keilwirbelbildung
-
degenerativen Veränderungen der distalen LWS ohne Hinweis für Nervenwurzelirritation
-
degenerativen Veränderungen der unteren HWS mit
breitbasiger
Dis
kus
protrusion
C6/7 mit möglicher Reizung der Nervenwurzel C7
-
ohne motorische Ausfälle der oberen und unteren Extremitäten
-
fraglichem belastungsabhängigem sensiblem Reizsyndrom beider Arme und des linken Beines
Als behinderungsangepasst erachtete das Gericht – gestützt auf die Einschätzung von Dr. B._ (Urk. 10/4/7) - körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten wie Bücken, Hocken, Überkopfarbeit und Arbei
ten in weiten Armvorhalten.
3.3
3.3.1
Im Rahmen des Neuanmeldeverfahrens
reichte der Beschwerdeführer unter ande
rem die folgenden Berichte ein
:
3.3.2
Dr. A._ hatte im Oktober 2016 eine MRI-Nachuntersuchung der BWS veran
lasst. Nach Durchführung der Untersuchung teilte er Dr. Z._ am 24. Oktober 2016 mit (Urk. 10/108/2), wie seit der MRI-Untersuchung vom 21. Januar 2016 bekannt, werde eine Diskushernie Th6/7 beschrieben. Diese Diskushernie habe einen Kontakt zum Myelon im Bereich des Tractus
spinothalamicus
. Patholo
gi
sche Signalveränderungen des
Myelons
zeigten sich jedoch nicht. Der Beschwer
deführer klage – wie bekannt – über schmerzhafte Gefühlsstörungen an beiden Füssen mit Beinschmerzen beidseits. Ein Zusammenhang dieser Beschwerden mit der Diskushernie Th6/7 sei durchaus möglich, dafür sprächen die lebhaften Bei
neigenreflexe. Handlungsbedarf für ein aktives Vorgehen bestehe jedoch nicht. Er empfehle
nichtsteroidale
Antirheumatika, allenfalls ergänzt durch eine Physio
therapie.
3.3.3
Nach Kontrolluntersuchungen im Februar 2017 hielten die
Dres
.
C._
und D._, beide Fachärzte FMH für Neurologie, mit Bericht vom 29. Mai 2017 (Urk. 10/108/7-9) als Diagnosen fest:
-
Status nach Sturz auf das Gesäss am 17. Oktober 2010 mit/bei
-
BWK 12 Fraktur
-
panvertebralem Schmerzsyndrom
-
klinisch
-
links dominanten Beinschmerzen
-
Kribbelparästhesien in den Füssen bei Ausschluss einer Polyneuro
pathie
-
gesteigerten Muskeleigenreflexen an den unteren Extremitäten, mit
subclonus
des Patellarsehnenreflexes beidseits und negativen Pyra
mi
denbahnzeichen beidseits
-
elektrophysiologisch
-
beidseits normalen
somatosensibel
evozierten Potentialen (SSEP) der Nervi
Tibialis
-
Ausschluss einer Neuropathie
-
Status nach
Fazialisparese
rechts 2011
Betreffend das panvertebrale Schmerzsyndrom ergebe sich weder klinisch, bild
gebend noch elektroneurophysiologisch ein Anhalt für eine neurogene Beteili
gung. Eine orthopädische
Reevaluation
sei auf jeden Fall indiziert. Hinsichtlich der gesteigerten Muskeleigenreflexe an den Beinen hielten die
Dres
. C._ und D._ fest, es liege möglicherweise ein
residueller
Zustand nach thorakaler Kontusion der
Medula
spinalis vor, obwohl das Zeichen nach
Babinski
beidseits negativ sei. Die SSEP-
tibialis
seien zudem beidseits normal. Zu den Dysästhesien an den Füssen erklärten die beiden Ärzte, eine Large-Fiber-Polyneuropathie sei aus
geschlossen. Es bestünden auch keine Anhaltspunkte für eine Small-Fiber-Poly
neuropathie. Möglicherweise seien die Dysästhesien im Rahmen eines atypi
schen Restless-
Legs
-Syndroms zu interpretieren. Es sei eine Therapie mit niedrig dosiertem
Madopar
zu versuchen, bei fehlender Wirksamkeit gegebenenfalls mit Neuro-Pflaster zu 2mg.
3.3.4
Dr. E._, Assistenzarzt, und Dr. F._, Leitender Oberarzt, von der Klinik G._, Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie, veranlassten im
Juli 2017 ein MRI der BWS und LWS (Bericht vom 10. Juli 2017, Urk. 10/108/13-14).
Dieses zeigte gemäss den
Dres
. E._ und F._ (vgl. Bericht vom 28. Juli 2017, Urk. 10/108/15-16) im Vergleich zu den Voraufnahmen vom 21. Januar 2016 unverändert eine Diskushernie im Segment Th6/7 mit Kontakt zum Myelon ohne Anzeichen einer Myelopathie. Unverändert war eine konsolidierte BWK 12 Fraktur sichtbar. In den lumbalen Segmenten zeigte sich im Segment L5/S1 eine Diskushernie mit linkslateraler
Diskusprotrusion
mit Kontakt zur S1 Wurzel links. Zudem war eine Spondylarthrose der Segmente L3 bis S1 beidseits mit Reizerguss sichtbar. Gemäss Dr. E._ und Dr. F._ könnte die
ischialgiforme
Schmerz
symp
tomatik gluteal links und im dorsalseitigen Oberschenkel linksseitig mögli
cherweise durch die Diskushernie L5/S1 bedingt sein. Dies erkläre jedoch nicht die Dysästhesien in beiden Fusssohlen und die Kraftlosigkeit in beiden Beinen nach einer Gehstrecke von 30 Minuten. Eine im letzten Jahr stattgefundene Beurteilung durch Dr. A._ habe einen möglichen Zusammenhang der Dysästhesien durch die Diskushernie Th6/7 trotz fehlendem
Myelopathiehinweis
erbracht. In einem nächsten
Schritt erhalte der Beschwerdeführer ein Aufgebot zu einer diagnostisch therapeutischen Sakralblockinfiltration zur Differenzierung des Gesäss- und Beinschmerzes linksseitig.
3.3.5
Am 14. August 2017 berichtete Dr. A._ an Dr. Z._ (Urk. 10/108/11-12), seit der letzten Untersuchung vom Oktober 2016 sei der weitere Verlauf weit
gehend unverändert geblieben, mit ständigen und bei jeder körperlichen Belas
tung zunehmenden Schmerzen im Bereich der mittleren und unteren BWS sowie im Bereich der lumbalen Wirbelsäule. Ab Mitte Juli hätten sich diese Schmerzen deutlich verschlechtert, mit seither ständigen Schmerzausstrahlungen in beide Beine. Anfänglich sei der Beschwerdeführer wegen dieser Verschlechterung wie ein Pinguin gegangen. Die aufgenommene Physiotherapie habe bis heute eine ordentliche Besserung gebracht. Neurologische Folgen hätten sich nicht ergeben. Insbesondere bestünden keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel. Dem Röntgenbericht der MRI-Untersuchung von BWS und LWS vom 28. Juli 2017 entnehme er, dass die Diskushernie Th6/7 unverändert geblieben sei und eine weitere Diskushernie auf Höhe Th7/8 ergebe eine geringe Deformation des
Myelons
. Hinweise für eine Kompressionsmyelopathie hätten sich in beiden Röntgenuntersuchungen nicht gefunden. Angesichts dieser Sach
lage und auch angesichts der eingetretenen Besserung unter Physiotherapie emp
fehle er konservativ weiterzufahren.
3.3.6
Dr. Z._ attestierte dem Beschwerdeführer mit ärztlichen Zeugnissen vom
20. April (Urk. 10/124/2) und vom 19. Juni 2018 (Urk. 10/124/4) vom 1. Mai 20
18 bis 31. August 2018 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
4.
4.1
Dem Bericht von Dr. A._ vom 24. Oktober 2016 (vgl. E. 3.3.2) ist zu ent
nehmen, dass im Januar 2016 (vgl. Urk. 10/81/1) eine Diskushernie Th6/7 diag
nos
tiziert wurde. Gemäss Dr. A._ ist ein Zusammenhang der Diskushernie mit den vom Beschwerdeführer geklagten schmerzhaften Gefühlsstörungen an beiden Füssen mit Beinschmerzen beidseits möglich. Die Diskushernie Th6/7 war bei Erlass der Verfügung vom 13. September 2013 zwar nicht bekannt, über die von Dr. A._ möglicherweise der Diskushernie Th6/7 zugeschriebenen Bein-Beschwerden klagte der Beschwerdeführer bereits vor Erlass der Verfügung vom 13. September 2013 (vgl. beispielsweise Urk. 10/15/5); was sich denn auch aus dem Bericht von Dr. A._ vom 19. Oktober 2016 ergibt (Urk. 10/108/3). Die
neu diagnostizierte Diskushernie Th6/7
begründet daher keine relevante Ände
rung
des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers.
Dem Bericht der
Dres
. E._ und F._ von der Klinik G._ vom 28. Juli 2017 ist als neuer Befund eine Diskushernie L5/S1 mit linkslateraler
Diskus
pro
trusion
mit Kontakt zur S1 Wurzel zu entnehmen (E. 3.3.4). Dr. A._ nannte in seinem Bericht vom 14. August 2017 zudem eine Diskushernie Th7/8 (E. 3.3.5). Für diese Befunde gilt grundsätzlich das betreffend Diskushernie Th6/7 Ausge
führte (vgl. vorstehend), liegen doch keine Anhaltspunkte dafür vor, dass diese Befunde mit einer relevanten, länger andauernden Verschlechterung des Gesund
heitszustandes des Beschwerdeführers verbunden wären. Aus dem Bericht von Dr. A._ vom 14. August 2017 ergibt sich denn auch, dass die ab Juli 2017 zunehmenden Schmerzen sich unter Physiotherapie ordentlich besserten. Zudem fällt auf, dass der Beschwerdeführer gegenüber den
Dres
. E._ und F._ eine Kraftlosigkeit nach 30 Minuten Gehen schilderte, er im Rahmen der RAD-Unter
su
chung im November 2012 aber gar angegeben hatte, nicht länger als 15 Minu
ten ohne Pause gehen zu können (Urk. 10/43/1).
Nach dem Gesagten ergeben sich aus den Berichten von Dr. A._ vom 24. Oktober 2016 und vom 14. August 2017 sowie von Dr. E._ und Dr. F._ vom 28. Juli 2017 keine Anhaltspunkte für eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers.
4.2
Dasselbe gilt auch für den Bericht der
Dres
. C._ und D._ vom 29. Mai 2017 (E. 3.3.3), sind dem Bericht doch keine Befunde zu entnehmen, die auf eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen liessen.
4.3
Die ärztlichen Zeugnisse von Dr. Z._ vom 20. April und vom 19. Juni 2018, mit welchen sie dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit atte
stierte (vgl. E. 3.3.6), enthalten weder eine Begründung noch legte Dr. Z._ dar, für welche Tätigkeiten die 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde. In Anbe
tracht dessen, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen für die ange
stam
mte Tätigkeit als Gipser zu 100 % arbeitsunfähig ist, sind die beiden Zeug
nisse daher von vornherein nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheits
zustandes glaubhaft zu machen. Es kommt zudem hinzu, dass Dr. Z._ dem Beschwerdeführer auch bereits vor Erlass der Verfügung vom 19. September 2013 eine erheblich weitergehende Einschränkung in der behinderungsangepassten Tätigkeit attestiert hatte (vgl. Bericht vom 17. Mai 2013, Urk. 10/60), als aus rechtlicher Sicht bestätigt werden konnte (vgl. Urk. 10/76 E. 4.3).
4.4.
Nach dem Gesagten und in Anbetracht dessen, dass sich auch aus den übrigen vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten ärztlichen Berichten (Berichte von Dr. A._ vom 24. Oktober 2016, Urk. 10/108/2, des Instituts H._ vom 6. September 2016, Urk. 10/108/6 und vom 21. Okto
ber 2016, Urk. 10/108/5, des Spitals I._ vom 20. Februar 2017, Urk. 10/108/10, der Klinik G._ vom 10. Juli 2017, Urk. 10/108/13-14, und des Radiologischen Instituts J._ vom 28. Juli 2017, Urk. 10/108/17) keine relevanten Anhaltspunkte für eine wesentliche Veränderung des Gesund
heitszustandes ergeben und dass der Beschwerdeführer auch beschwerdeweise gar nicht geltend macht, sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert (vgl. Urk. 1 und Urk. 6), erweist es sich als rechtens, dass die Beschwerdegegnerin eine Glaubhaftmachung einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes verneint hat und auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist.
5.
Die Beschwerde erweist sich dementsprechend als unbegründet und ist abzu
weisen
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 500.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).