Decision ID: bcbacf58-ce3f-46a3-b1d3-5cb7eb13ee9d
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1964
, meldete sich am
1.
Dezember 2003
unter Hinweis auf
eine Thrombose im linken Auge
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk.
7/1
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons
Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom
2.
Dezember 2004
bei einem Invaliditätsgrad von
43
%
eine
Viertelsrente
ab
Juni 2003
zu (Urk.
7/19
)
.
Am
2
6.
April 2007 sowie am 2
7.
Mai 2011
teilte die IV-Stelle dem Versicher
ten mit,
dass
der Rentenanspruch unverändert
sei
(
Urk.
7/31,
Urk.
7/44
).
1.2
Nach Eingang eines am
2
9.
Dezember 2014
ausgefüllten
Revisionsfrage
bogens
(Urk.
7/47
)
klärte
die IV-Stelle
die medizinische und erwerbliche Situation ab und hob n
ach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/56
;
Urk.
7/60
)
mit Verfügung vom
3
1.
August
2015
die bisher ausgerichtete Rente
auf (Urk.
7/62
= Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am
2.
Oktober 2015
Beschwerde
gegen die Verfügung
vom
3
1.
August 2015
(
Urk.
2) und beantragte, dies
e sei aufzuheben (
Urk.
1 S.
2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6.
November 2015
(
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am
2
3.
November 2015
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Fol
gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Renten
bezügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht
nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch
dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich
gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 3
43 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ver
ändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unter
schiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverän
dert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein
genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar.
1.3
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Ände
rung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfü
gung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb
lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die
Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (
Art.
74
ter
lit
. f IVV) und die bisherige Inva
lidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (
Art.
74
quater
IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzu
stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom
15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin
weisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung
(Urk. 2)
dav
on aus, dass sich die gesundheitliche Situation
des Beschwerdeführers
nicht ver
ändert habe und weiterhin eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als selbständiger Schlosser bestehe. Gestützt auf die Auszüge aus dem individu
ellen Konto
hätten sich d
ie wirtschaftlichen Verhältnisse
aber insofern ver
än
dert, als dass es dem Beschwerdeführer möglich sei
,
ein
rentenausschliessen
des
Einkommen zu erzielen. Bisher sei dem Beschwerdeführer aufgrund des zeitlichen Mehraufwandes ein Abzug von 25
%
auf den tatsächlich erzielten Gewinnen gewährt worden. Es sei nunmehr davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mittlerweile genügend Strategien entwickelt habe, um das Ausmass der Einschränkungen zu reduzieren, insbesondere mit entsprechen
den Hilfsmitteln. Es sei bekannt, dass der Beschwerdeführer immer noch einen sehr hohen Zeitaufwand betreibe
,
um die Gewinne zu erzielen. Es sei aber ebenfalls bekannt, dass der zeitliche Aufwand in diesem Geschäfts
bereich, auch bei guter Gesundheit allgemein hoch sei. Daher könne dem Beschwerdeführer kein leidensbedingter Abzug mehr gewährt werden, wenn auf das tatsächlich erwirtschaftete Einkommen abgestützt werde (S. 2).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt
(Urk. 1)
,
dass von der Beschwerdegegnerin als Revisionsgrund mit Auswirkung auf da
s Invalideneinkommen einzig der Wegfall des 25%igen Abzugs für den unzu
mutbaren zusätzlichen Zeitaufwand geltend gemacht
werde
. Eine solche Änderung der Berechnung des Invalideneinkommens sei jedoch in keiner Weise gerechtfertigt. Der Abzug stelle keinen „leidensbedingten“ Abzug dar, er berücksichtige vielmehr den Einkommensteil, welchen
er
durch unzumut
bare zusätzliche zeitliche Anstrengung erziele. Der Abzug sei Ausfluss des Zumutbarkeitsprinzips. Dieses habe sich in seinen Auswirkun
gen überhaupt nicht verändert
(S.
7
Ziff.
3
)
.
Die Vermutung der Beschwerdegegnerin, dass
er
in der Zwischenzeit Strate
gien habe entwickeln können, um das Ausmass der Einschränkung zu redu
zieren, sei falsch. Ebenso falsch sei die Behauptung, dass der sehr hohe Zeit
aufwand branchen
üblich sei. Tatsache sei, dass
er wegen seiner Behinderung (stark eingeschränkte Sehfähigkeit), die ihn in seiner Arbeit verlangsame, nach wie vor einen ausseror
dentlich hohen Zeitaufwand erbringen müsse, um sein Invalideneinkommen erzielen zu können. Sein zusätzlicher
Zeitaufwand sei nicht zumutbar, weshalb das tatsächlich erzielte Einkommen
weiterhin in gleichem Umfang
zu kürzen sei (S.
8 Ziff. 5
)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob vorliegend von einer Veränderung der erwerbli
chen Auswirkungen auszugehen ist.
3.
3.1
Unbestritten und nach Lage der Akten ausgewiesen ist, dass sich der Gesund
heitszustand des Beschwerdeführers im massgeblichen Zeitraum (vgl. dazu vorstehend E. 1.3) nicht verändert hat
(vgl.
Urk.
2 S. 2,
Urk.
1 S. 6 unten)
. So leidet der Beschwerdeführer seit Juni 2002 an einem hochgradigen
Visus
verlust
nach Zentralvenenverschluss am linken Auge
und
fehlendem
Bino
kularsehen
(vgl.
Urk.
7/4-5,
Urk.
7/9)
, wodurch er in seiner Tätigkeit als selb
ständiger Schmid/Schlosser stark eingeschränkt ist.
Aufgrund dieser bleiben
den Einschränkungen ergibt sich aus den entsprechenden Verlaufsberichten
ein unveränderter Zustand (vgl.
Urk.
7/25-26,
Urk.
7/37).
Sowohl der Regio
nale Ärztliche Dienst (RAD) als auch der behandelnde Au
genarzt
Dr.
med.
Y._
erachteten den Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit unverändert als zu 70
%
arbeitsfähig (vgl.
Urk.
7/37,
Urk.
7/43/2).
3.2
Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob eine Veränderung im erwerblichen Bereich
, insbesondere
bezüglich
der Höhe des Invalideneinkommens
ein
getreten ist.
Bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
mit Verfügung vom
2.
Dezember 2004
setzte die
Beschwerdegegnerin
das Invalideneinkommen ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig
keit gestützt auf die
Tabellenlöhne
unter Berücksichtigung eines 10%igen Abzugs wegen der Einschränkung beim Stereosehen auf
Fr.
52‘025.40 fest (
vgl.
Urk.
7/19/3).
Aufgrund des im Rahmen der ersten Rentenrevision eingeholten
Abklärungs
berichts
für
Selbständigerwerbende
passte die Beschwerdegegnerin das
Inva
lideneinkommen
einzig an die Nominallohnentwicklung an (vgl.
Urk.
7/29/
5)
, da sich die erwerbliche (wie auch die gesundheitliche) Situation nicht ver
ändert hatte. Entsprechend teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde
führerin einen unveränderten Rentenanspruch mit (vgl.
Urk.
7/31).
Bei der zweiten Rentenrevision
berechnete die Beschwerde
gegnerin das
Inva
lideneinkommen
erstmals gestützt auf das tatsächlich erzielte Einkommen als
Selbständigerwerbender
und berücksichtigte dabei aufgrund eines
gesund
heitsbedingten
übermässigen zeitlichen Mehraufwandes einen 25%igen Abzu
g
vom ausgewiesenen Gewinn (vgl.
Urk.
7/42/5
), wobei sie diesen Abzug als Einkommen aus unzumutbarer Erwerbstätigkeit qualifizierte
(
vgl. hierzu auch das Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenver
sicherung, KSIH, gü
ltig ab
1.
Januar 2015
, Stand
1.
Januar 2017
,
Rz
3054
).
3.3
Bei der nun strittigen dritten Rentenrevision gewährte die
Beschwerdegegne
rin
diesen „Abzug“ nicht mehr und
begründete dies im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführer mittlerweile
genügend Strategien habe entwickeln können, um das Ausmass der Einschränkung zu reduzieren
, insbesondere mit entsprechenden Hilfsmitteln (vgl. vorstehend E. 2.1).
3.4
Eine Revision der Invalidenrente setzt voraus, dass sich der Invaliditätsgrad erheblich ändert. Sie kann nicht nur bei einer Änderung des Gesundheitszu
standes, sondern auch bei einer Veränderung der erwerblichen Komponente
erfolgen (vgl. vorstehend E.
1.2). Dabei ist das Institut der Revision von seinem
Sinn und Zweck her zugeschnitten auf Änderungen in den persönlichen Ver
hält
nissen der versicherten Person
(BGE 133 V 545 E. 7.1)
.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin ist es in erwerblicher Hinsicht
vorliegend zu keiner Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen gekomm
en. Dass der Beschwerdeführer nunmehr besser als früher mit den
gesundheits
bedingten
Beeinträchtigungen zurechtkommen soll, wie dies die
Beschwerde
gegnerin
vorbringt
(vgl. vorstehend E. 2.1), ergibt sich aus den
vorliegenden
Akten nicht. Vor dem Hintergrund der gesundheitlichen Einschränkungen
und der selbständigen Tätigkeit
als Schmied/Schlosser
(vgl. vorstehend E. 3.1
) erscheint es frag
lich
, inwiefern es
nach
nunmehr
zwölfjährige
r
gesundheit
lich eingeschränkter Tätigkeit
überhaupt
zu einer
Angewöhnung oder Anpas
sung an die gesundheitliche Behinderung kommen kann. So ergibt sich auch
aus dem aktuellen Abklärungsbericht für
Selbständigerwerbende
vom 1
9.
Mai
2015 (vgl.
Urk.
7/51), dass der Beschwerdeführer
behinderungsbedingt auf
grund der Seheinschränkung nach wie vor einen vermehrten Zeitaufwand leiste
t
, damit er die anfallenden Tätigkeiten erledigen k
ann
(S.
3 unten).
Diesen Zeitaufwand könne er den Kunden nicht weiter verrechnen (S.
4 unten
).
Soweit die Beschwerdegegnerin vorbringt, dass das Ausmass der Ein
schränkung insbesondere mit entsprechenden Hilfsmitteln reduziert werden könne (vgl. vorstehend E. 2.1), vermag dies ebenfalls nicht zu überzeugen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer bei der stark einge
schränkten Sehfähigkeit
und bei
fehlendem
Binokularsehen
Hilfsmittel zu Verfügung stehen sollen, welche das Ausmass
seiner
Einschränkung bei der
von
ihm
ausgeführten Tätigkeit reduzieren
könn
t
en.
Auch hierzu lässt sich
dem Abklärungsbericht
im Übrigen
nichts entnehmen.
Schliesslich ergeben sich auch
aus
den wirtschaftlichen Verhältnissen oder den vom Beschwerdeführer gesamthaft geleisteten Arbeitsstunden
im Ver
gleich
keine veränderten Verhältnisse
, die auf ein reduziertes Ausmass der gleich gebliebenen
Einschränkungen
schliessen lassen würden
.
Die von der Beschwerdegegnerin errechnete
Änderung des Invaliditätsgrades
ist
folglich
nicht auf Veränderungen im konkreten Umfeld der versicherten Person zu
rückzuführen, s
ondern allein darauf, dass
die
bisher
berücksichtigte
Reduk
tion
von 25
%
auf de
m
tatsächlich erzielten Gewinn nicht mehr
gewährt
wurde.
Dabei handelt es sich nicht um einen leidensbedingten Abzug, wie dies die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung festhielt (vgl.
Urk.
2 S 2), sondern um eine Berücksichtigung desjenigen Einkommensteils, welchen der Beschwerdeführer durch unzumutbare zusätzliche zeitliche An
strengung erzielt (vgl.
Rz
3054 KSIH).
Nach dem Gesagten liegt somit ke
ine revisionsrechtlich relevante
Tatsachen
änderung
vor, weshalb die Herabsetzung beziehungsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten Invalidenrente nach
Art.
17 ATSG ausscheidet.
3.5
Abschliessend ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer
- die Zumutbar
keit der Aufgabe der selbständigen Tätigkeit vorausgesetzt -
wohl auch
in einer unselbständigen Tätigkeit kein rentenausschliessendes Einkommen er
zielen könnte.
Entsprechende Berechnungen stellte die Beschwerdegegnerin bereits
bei der
ursprünglichen
Rentenzusprache
(vgl.
Urk.
7/19/3) und späte
ren Rentenrevision
an (vgl.
Urk.
7/29/5).
Eine Prüfung der Zumutbarkeit eine
s Berufswechsels drängt sich daher nicht auf.
3.6
Nach dem Gesagten ist d
ie angefochtene Verfügung in Gutheissung der Be
schwerde aufzuheben mit der Feststellung, dass
der
Beschwerdeführer
wei
ter
hin Anspruch auf eine
Viertelsrente
hat.
4.
4.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver
fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
8
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
4.2
Nach
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34 des Gesetzes über das Sozial
versicherungsgericht hat die obsiegende
beschwerdeführende
Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten.
Der
obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Parteientschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
2
20
.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf
Fr.
2‘200.-- (inklu
sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der
Beschwerde
gegnerin
zu bezahlen ist.