Decision ID: 88b3a1d6-a9f9-5f5a-9ca2-be7d6d7356c8
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Am 31. August 2006 verfügte die Invalidenversicherungs-Stelle für  im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) in  von Art. 19 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) mit Wirkung ab 1. Januar 2006 bis voraussichtlich 31. Dezember 2009 Kostengutsprache für eine  Behandlung (Sprachtherapie) für die in den Vereinigten Staaten von Amerika wohnhafte, 1994 geborene A._ (im Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin).
B. In der Folge erliess die IVSTA am 3. Dezember 2007 eine weitere , mit welcher diejenige vom 31. August 2006 annulliert bzw.  wurde. Im Rahmen dieser neuen Verfügung befristete die IVSTA die Kostenübernahme für die Sprachtherapie bis Ende Dezember 2007. Begründet wurde diese Befristung damit, dass die Übernahme von Leistungen durch die schweizerische Invalidenversicherung (im Folgenden: IV) im Zusammenhang mit der Sonderschulung, den  pädagogisch-therapeutischer Art (bspw. Logopädie) sowie der psychomotorischen Therapie ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über die Schaffung und die  von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen am 1. Januar 2008 (NFA; AS 2007 5779) ausgeschlossen sei.
C. Hiergegen liess die Versicherte, gesetzlich vertreten durch ihre Mutter B._, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 13.  2007 Beschwerde erheben und sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 3. Dezember 2007 bzw. die Kostenübernahme der Sprachtherapie auch über den 31. Dezember 2007 hinaus beantragen (Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1).
D. Mit Zwischenverfügung vom 4. Januar 2008 wurde die  unter Fristansetzung aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.-- zu leisten (B-act. 2); dieser wurde daraufhin überwiesen (. 5).
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E. Nach Eingang zahlreicher weiterer Unterlagen beim  am 22. und 30. Januar 2008 (B-act. 6 und 7) beantragte die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 22. Mai 2008 die  der Beschwerde bzw. die Bestätigung der angefochtenen  vom 3. Dezember 2007. Zur Begründung führte sie im  aus, die Leistung sei nicht etwa deshalb befristet worden, weil man diese als nicht mehr notwendig beurteilt habe, sondern weil die IVSTA für deren Gewährung nicht mehr zuständig sei. Die IV könne nur die gesetzlich vorgesehenen Leistungen erbringen. Seit dem  der NFA am 1. Januar 2008 sei die Gewährung von  durch die IV an Massnahmen für besondere Schulung gesetzlich nicht mehr vorgesehen bzw. sei der bisherige Art. 19 IVG gestrichen worden. Da keine übergangsrechtliche Regelung vorgesehen worden sei, welche im Falle laufender Massnahmen den Besitzstand garantiert hätte, hätten sämtliche laufenden Massnahmen der besonderen  – zu welchen die Sprachheilbehandlung ausdrücklich gehört habe – bis Ende Dezember 2007 befristet werden müssen. Die Verwaltung sei an die gesetzgeberischen Entscheide gebunden. Diese Bindung ergebe sich unmittelbar aus dem ungeschriebenen  Grundsatz der Gesetzmässigkeit der Verwaltung, welcher das Verwaltungshandeln im Interesse der Rechtssicherheit und der Rechtsgleichheit an die vorgegebenen gesetzlichen Bestimmungen binde (B-act. 11).
F. In ihrer – beim Bundesverwaltungsgericht zusammen mit weiteren  am 29. Juni 2008 per Fax eingegangenen – Replik vom 25. Juni 2008 liess die Versicherte sinngemäss an ihrem Rechtsbegehren  und unter anderem weitere Ausführungen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit der Sprachtherapie machen (B-act. 13).  hielt die Vorinstanz an ihren in der Vernehmlassung vom 22. Mai 2008 gemachten Ausführungen fest (B-act. 15). In der Folge reichte die Mutter der Beschwerdeführerin weitere Eingaben nach (B-act. 17 bis 20, 22).
G. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der  ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.
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Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG). Zu den  Verfügungen gehören jene der IVSTA, die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungsgerichts gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die  vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).
1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Das VwVG findet jedoch keine Anwendung in , soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1)  ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).
1.3 Durch die angefochtene Verfügung vom 3. Dezember 2007 ist die Beschwerdeführerin besonders berührt. Ihr schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung und damit ihre  sind zu bejahen (Art. 59 ATSG). Die Beschwerdeführerin hat frist- und formgerecht Beschwerde erhoben (Art. 60 ATSG). Nachdem auch der Kostenvorschuss fristgemäss geleistet worden war, sind sämtliche Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt und es ist auf die  einzutreten.
1.4 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 3.  2007, mit welcher der Anspruch auf Massnahmen -therapeutischer Art (logopädische Behandlung) über den 31. Dezember 2007 hinaus verneint worden ist. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf solche Massnahmen ab dem 1. Januar 2008.
1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von  einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).
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2.
2.1 Die Beschwerdeführerin ist Schweizer Bürgerin mit Wohnsitz in den USA. Das Abkommen zwischen der Schweizerischen  und den Vereinigten Staaten von Amerika über Soziale  vom 18. Juli 1979 (SR 0.831.109.336.1) ist im vorliegenden Fall auf die Beschwerdeführerin nicht anwendbar. Zur Anwendung kommen ausschliesslich die einschlägigen schweizerischen .
2.2 In formellrechtlicher Hinsicht finden nach den allgemeinen  Regeln grundsätzlich diejenigen Rechtssätze , welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der  des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem  nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).
Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene  Anwendung, die bei Erlass der Verfügung vom 3. Dezember 2007 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu  Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die  des allenfalls früher entstandenen Leistungsanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab 1. Januar 2001 in der Fassung vom 23. Juni 2000 [AS 2000 2685]; ab 1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 685 sowie AS 2002 701]; ab 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 3371 und 3453]; ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).
Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sowie die entsprechende  vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des  (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten, welche für die Beurteilung des vorliegend geltend gemachten  in ihrer Fassung der 4. IVG-Revision (AS 2003 3853) ebenfalls anwendbar sind.
Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung
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(IVV, SR 831.201) und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden Verfahren ebenfalls zu berücksichtigen. Zwar ist die angefochtene Verfügung vor Inkrafttreten der entsprechenden  ergangen (vgl. zum massgeblichen Zeitpunkt der  der neuen Bestimmungen auch UELI KIESER, ATSG-, Zürich/ Basel/Genf 2003, Rz. 4 zu Art. 82). Da die Vorinstanz einen über den 31. Dezember 2007 hinausgehenden Anspruch auf Massnahmen pädagogisch-therapeutischer Art mit der Aufhebung von bestehenden und mit der Inkraftsetzung von neuen gesetzlichen  begründet hat, ist zur Prüfung des Leistungsanspruchs auch die Rechtslage ab 1. Januar 2008 mit zu berücksichtigen.
3.
3.1 Gemäss Art. 57a Abs. 1 IVG in der ab 1. Juli 2006 geltenden  (AS 2006 2003 2006; BBl 2005 3079) hat die IV-Stelle der  Person den vorgesehenen Endentscheid über ein  mittels eines Vorbescheides mitzuteilen; die versicherte  hat einen Anspruch auf rechtliches Gehör.
3.2 Die Vorinstanz hat mit angefochtener Verfügung vom 3. Dezember 2007 den Anspruch der Beschwerdeführerin auf logopädische  über den 31. Dezember 2007 hinaus verneint, ohne diese vorgängig im Rahmen des Vorbescheidsverfahrens anzuhören. Da kein Ausnahmetatbestand gemäss Art. 58 IVG in Verbindung mit Art. 74ter
IVV gegeben war, ist die Verfügung vom 3. Dezember 2007 in  der Verfahrensvorschrift von Art. 57a Abs. 1 IVG erlassen worden und stellt dies eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar.
3.3 Nach der Rechtsprechung kann im vorliegenden Fall die  des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, da sich die  vor dem Bundesverwaltungsgericht, welches sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüft, hatte äussern  (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d aa) und die Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz ferner zu  formalistischen Leerlauf und damit zu einer unnötigen  führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten)  der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung des vorliegenden Falles nicht zu vereinbaren wäre (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1; 116 V 182 E. 3d; vgl. auch RKUV 1998 U 309 S. 461 f. E. 4c).
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3.4 Nach dem Dargelegten kann als Zwischenergebnis festgehalten werden, dass die Verfügung vom 3. Dezember 2007 zwar in Verletzung der Verfahrensvorschrift von Art. 57a Abs. 1 IVG erlassen worden war, die dadurch resultierende Verletzung des rechtlichen Gehörs jedoch als geheilt gelten kann. In formell- und materiellrechtlicher Hinsicht  sich weiter was folgt:
4.
4.1 Die Vorinstanz leistete mit der unangefochten in Rechtskraft  Verfügung vom 31. August 2006 Kostengutsprache für eine logopädische Behandlung (Sprachtherapie) für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis vorläufig 31. Dezember 2009 (vgl. auch Bst. A. hiervor). Diese Kostengutsprache erfolgte in Anwendung von aArt. 19 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 1996 in Kraft gestandenen Fassung (AS 1995 1126 1131; BBl 1993 I 1169). Gemäss dieser gesetzlichen Bestimmung  an die Sonderschulung bildungsfähiger Versicherter, die das 20. Altersjahr noch nicht vollendet hatten und denen infolge Invalidität der Besuch der Volksschule nicht möglich oder nicht zumutbar war, Beiträge gewährt. Diese Beiträge umfassten unter anderem besondere Entschädigungen für zusätzlich zum Schulunterricht notwendige  pädagogisch-therapeutischer Art (vgl. aArt. 19 Abs. 2 Bst. c IVG).
4.2 Durch das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über die Schaffung und die Änderung von  zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA; AS 2007 5779 5817; BBl 2005 6029) haben zahlreiche Bundesgesetze – so auch das IVG – Neuregelungen erfahren. Im Bereich des IVG führte dies im Rahmen der 5. IV-Revision gemäss Ziff. II/25 [Änderungen im IVG] des NFA  anderem zur Aufhebung von aArt. 19 IVG per Ende Dezember 2007 (AS 2007 5779 5808).
4.3 Da aArt. 19 IVG per Ende Dezember 2007 aufgehoben wurde,  die Vorinstanz am 3. Dezember 2007 die im vorliegenden  angefochtene Verfügung, mit welcher die unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 31. August 2006 annulliert bzw. ersetzt wurde. Im Zusammenhang mit der Tragweite der formellen Rechtskraft dieser Verfügung ist Folgendes festzuhalten:
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4.3.1 Das Eidg. Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007: ) beantwortet die Frage nach der Tragweite der formellen  einer Verfügung über ein Dauerrechtsverhältnis nach vier : Erstens soll im Rahmen der prozessualen Revision (als Rechtsprinzip des Sozialversicherungsrechts zur Verwirklichung des materiellen Rechts) eine Verfügung zurückgenommen werden können, die auf von Anfang an fehlerhaften Grundlagen beruht. Zweitens steht die formelle Rechtskraft einer Verfügung über ein  unter dem Vorbehalt, dass nach Verfügungserlass keine  tatsächlichen Änderungen eintreten, welche mittels Leistungs- oder Rentenrevision zu berücksichtigen sind. Der Korrektur einer  unrichtigen Rechtsanwendung unter Einschluss der  Sachverhaltsfeststellung im Sinne der Würdigung des  dient drittens die Wiedererwägung als allgemeiner Grundsatz des Sozialversicherungsrechts. Viertens gilt es schliesslich zu beurteilen, wie es sich mit der formellen Rechtskraft einer Verfügung bei  Änderung der objektiven Rechtslage verhält (BGE 127 V 10 E. 4b mit Hinweisen).
4.3.2 Da die Verfügung vom 31. August 2006 nicht auf von Anfang an fehlerhaften tatsächlichen Begebenheiten beruht hatte, steht eine  Revision vorliegend nicht zur Diskussion. Weiter liegt kein Fall einer Anpassung an geänderte tatsächliche Verhältnisse vor. Ebenso wenig geht es hier um eine Wiedererwägung, weil die  erteilte Kostengutsprache für eine logopädische Behandlung in Form einer Sprachtherapie nicht als zweifellos unrichtig bezeichnet werden kann. Vorliegend ist vielmehr der vierte Gesichtspunkt zu  bzw. die Frage zu klären, wie es sich im Zusammenhang mit der Aufhebung von aArt. 19 IVG per 1. Januar 2008 mit der formellen Rechtskraft der Verfügung vom 31. August 2006 verhält.
4.3.3 Nach der Rechtsprechung muss eine formell rechtskräftige  – die Existenz wohlerworbener Rechte vorbehalten –  werden, wenn seit deren Erlass eine Rechtsänderung eingetreten ist, welche die Verfügung als rechtswidrig erscheinen lässt.  zeitlich unbefristete fortwirkende Anordnungen sind zu ändern, wenn sie dadurch einer nachträglich verwirklichten Änderung des  Rechts anzupassen sind; die Rechtsänderung erlaubt nicht nur die Anpassung, sie verlangt diese (BGE 121 V 157 E. 4a, 115 V 308 E. 4a dd, 112 V 393 E. 3c mit Hinweisen).
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4.3.4 Bei der am 31. August 2006 verfügten Kostengutsprache  es sich zwar nicht um eine zeitlich unbefristete Anordnung. Da die Aufhebung des aArt. 19 IVG im Rahmen der 5. IV-Revision jedoch die Verfügung vom 31. August 2006 als rechtswidrig hätte erscheinen , war die Vorinstanz gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung zweifelsfrei gehalten, diese Verfügung zu annullieren bzw. durch die neue vom 3. Dezember 2007 zu ersetzen.
4.4 Nach dem vorstehend Dargelegten bzw. durch die Aufhebung des aArt. 19 IVG lässt sich somit nicht beanstanden, dass die Vorinstanz mit angefochtener Verfügung vom 3. Dezember 2007 die Verfügung vom 31. August 2006 annulliert bzw. aufgehoben hat und die  Behandlung (Sprachtherapie) mangels entsprechender, den  wahrenden Übergangsbestimmungen im IVG per Ende  2007 befristet hat. Dieser Umstand mag zwar für die  unbefriedigend sein. In korrekter Anwendung der seit 1. Januar 2008 geltenden Rechtslage rechtfertigt es sich jedoch nicht, von diesem Ergebnis abzuweichen. Es kann diesbezüglich ergänzend auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz in deren  vom 22. Mai 2008 (B-act. 11) verwiesen werden.
5.
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend , dass sich sowohl der Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Dezember 2007 an sich als auch die darin getroffenen Anordnungen als rechtens erweisen, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vom 13. Dezember 2007 abzuweisen ist.
6.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung.
6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das  bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von  vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenpflichtig.
Die Verfahrenskosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin  (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie sind nach dem Verfahrensauf-
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wand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren werden die Verfahrenskosten auf Fr. 400.-- bestimmt (vgl. dazu die Zwischenverfügung vom 4. Januar 2008). Aufgrund der besonderen Umstände rechtfertigt es sich, der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu erlassen (vgl. Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Der  ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.-- zurückzuerstatten.
6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf  (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Der unterliegenden  ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine  zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).