Decision ID: 01878436-6daf-409b-add5-200a97e3b0a1
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
75,
arbeitete zuletzt
seit Mai 2007
zu 70
%
als Velokurier bei
Y._
(Urk. 7/6), als er sich am 4. Juni 2009 wegen
anhalten
den
Fuss- und Beinbeschwerden nach einem Unfall
im November 2008
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte medizinische Berichte (Urk. 7/
9-10, Urk. 7/12-14, Urk. 7/23-24, Urk. 7/34
, Urk. 7/39, Urk. 7/46
), Ausz
ü
g
e
aus dem individuellen Konto des Versicherten (
IK-Auszüge;
Urk. 7/1
, Urk. 7/8
, Urk. 7/51
) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/6) ein und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/4
, Urk. 7/17, Urk. 7/33
, Urk. 7/42, Urk. 7/54
) bei.
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/56-68) bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom
25. April 2012 (Urk. 7/79 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente vom 1. Dezember 2009 bis 30. September 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100
%
. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 3
%
.
2.
Gegen die Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 29. Mai 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei insoweit, als sie die zu
gesprochene Rente per 30. September 2010 befriste, aufzuheben (S. 2 Ziff. 1). Zur Abklärung des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2010 sei ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (S. 2 Ziff. 2)
. Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2012 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 IVG in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E
. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi
cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un
bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas
sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin
weisen).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen
Abklärungen davon aus, dass dem
Beschwerdeführer
nach der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut
bar sei und diese Erwerbsunfähigkeit einen Invaliditätsgrad von 100
%
be
gründe. Ab dem 8. Juli 2010 sei ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu einem Pensum von 100
%
zumutbar
(Verfügungsteil 2, S. 1 f.)
.
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefüh
rer auf den Standpunkt (Urk. 1)
,
er sei im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten sowie bei einer allfälligen Arbeitstätigkeit wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt, ins
besondere könne er nur einer sitzende
n Tätigkeit nachgehen. Neben den
soma
tischen Beschwerden habe sich zunehmend eine depressive Störung entwickelt, welche von einer Psychologin und eine
m
Psychiater behandelt werde (S. 3
Ziff.
1 unten).
Aufgrund der vorliegenden Widersprüche
und offenen Fragen in den Arztberichten
bestehe vorliegend sowohl bezüglich der somatischen wie auch bezüglich der psychischen Beeinträchtigungen weiterer Abklärungsbedarf
(S. 11
Ziff.
4)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer über den 30. Septem
ber 2010 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei insbesondere zu prüfen ist,
ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht.
3.
3.1
Die Ärzte der
K
linik
Z._
berichteten am 24. April 2009 (Urk. 7/4/1-12) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 30. März bis 2
2.
April 2009 und
nannten folgende Diagnosen (S. 1
, S. 9
):
Unfall vom 17. November 2008: Velosturz
luxierte laterale Malleolar-Fraktur Typ Weber B, mit Volkmannschem Drei
eck und Syndesmosenriss links
27. November 2008: Osteosynthese mittels Zug- und Stellschraube so
wie Neutralisationsplatte distale Fibula links
15. Januar 2009: Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie
persistierende Syndesmosenruptur mit persistierenden
obere
s
Sprungge
lenk
(OSG)
Schmerzen links
Nikotinabusus
chronische Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25)
anamnestisch Konsum diverser Suchtmittel
protrahierte depressive Verstimmung (Dysthymie) (ICD-10 F34.1)
Sie führten aus, die Zumutbarkeit für eine Tätigkeit werde momentan noch nicht festgelegt, da noch ein operativ
er Eingriff erfolge (S. 2 oben).
3.2
Dr.
med.
A._
,
Allgemeine Innere Medizin FMH
, berichtete am
2.
Juli 2009 (
Urk.
7/9/6-8)
und nannte folgende Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(S. 1
Ziff.
1.1):
luxierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber B
Syndesmosenriss links
Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei seit Februar 2009 nicht mehr in ihrer Praxis gewesen. Bei der Untersuchung am 3. Februar 2009 habe er reizlose Wundverhältnisse aufgewiesen (S. 2).
3.3
Die Ärzte des
S
pitals
B._
berichteten am 3. Juli 2009 (
Urk.
7/10/6-8) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
Status nach lateraler Malleolarfraktur Typ Weber B mit Vollkmann-Drei
eck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008
Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisati
onsplatte der distalen Fibula am 27. November 2008
Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja
nuar 2009
protrahierter Heilungsverlauf mit Entlastungsosteopenie und persistie
renden Schmerzen
Sie führten aus, nach zunächst unauffälligem, komplikationslose
m
Verlauf hät
ten sich nach dem Belastungsaufbau progrediente Schmerzen und eine Schwel
lung im Bereich des linken OSG bei Belastung gezeigt
. Es müsse auf eine Syndesmosenruptur geschlossen werden
(S. 1
Ziff.
1.4).
3.4
Die Ärzte der
K
linik
C._
, Orthopädie, berichteten am 11. Februar 2010 (
Urk.
7/23) und nannten folgende Diagnosen:
Schmerzen und Schwellung vier Monate nach Entfernung Stellschraube vom 16. September 2009 nach Syndesmosenrekonstruktion mittels Gracilissehne vom 3. August 2009 bei OSG-Instabilität bei
OSG-Instabilität bei Status nach Syndesmosenruptur bei lateraler Malle
olarfraktur Typ Weber B mit Volkmann’schem Dreieck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008
Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisationsplatte distale Fibula am 27. November 2008
Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja
nuar 2009 mit protrahiertem Heilungsverlauf und Entlastungsosteopenie und persistierenden Schmerzen
Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte über eine Schmerzpersistenz, wobei das Laufen möglich sei, die Schmerzen nach zwei bis drei Stunden jedoch sehr stark würden. Es bestehe noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
bis zum 31. März 2010 (S. 1 f.)
.
Die Ärzte der
K
linik
C._
führten
am 5. August 2010 (
Urk.
7/33/24-25) aus, der Beschwerdeführer berichte zwischenzeitlich über einen ausgezeichneten Zustand. Er leide unter keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen mehr
(S. 1)
.
Der Beschwerdeführer sei für sitzende Tätigkeiten zu 100
%
arbeitsfähig
. Für stehende und gehende Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer von Seiten der Fussproblematik nach wie vor arbeitsunfähig
(S. 2).
Die Ärzte der
K
linik
C._
führten
am 24. März 2011 (
Urk.
7/39) aus,
der Beschwerdeführer sei für vorwiegend gehende und stehende Tätigkeiten und
im angestammten Beruf als Velok
urier seit dem Unfall zu 100
%
arbeitsunfähig (S. 2 oben).
Die Ärzte der
K
linik
C._
führten
am 30. Mai 2011 (
Urk.
7/46)
aus
,
der Beschwerdeführer berichte über unverändert belastungsabhängige Schmerzen. Die Schmerzen bestünden bei längerem
G
ehen, und sportliche Aktivitäten
seien unmöglich. Durch die Arbeitslosigkeit, die fehlende Perspektive und finanzielle Engpässe beschreibe der Beschwerdeführer nun auch zunehmend ps
ychische Probleme (S. 1 unten). Eine Arbeit in einer physisch belastenden Tätigkeit sei si
cherlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit wäre zu 100
%
möglich, wobei hier aus Sicht des Beschwerdeführers
mögliche
Einschränkungen durch den Schlafmangel bestünden. Dies
sei
aufgrund
der
nächtlichen Schmerzen glaub
haft.
3.5
Dr.
med.
D._
, Facharzt für O
rthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA),
berichtete am 25. Juli über
seine
Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Juli 2011
2011 (
Urk.
7/54/38-43)
und führte aus,
der Gang des Beschwerdeführers zum Untersuchungszimmer sei hinkfrei und flüssig
, auch das Treppensteigen hinauf und hinab gelinge ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig. Auch im Untersuchungszimmer gelinge der Barfussgang hinkfrei und flüssig und der Spitzen- und Fersengang sei problemlos möglich.
Beim Kauergang werde eine Schmerzhaftigkeit ventral über dem linken OSG angegeben
(S. 3)
.
In den anlässlich der Untersuchung angefertigten Röntgenbildern beider OSG zeigten sich eine leichte OSG-Arthrose mit geringfügig verschmälerter Gelenkspalte sowie eine diskrete Insuffizienz der Knöchelgabel. Eine sichere Gelenkstufe nach Volkmann-Fraktur sei nicht dargestellt und die Knochenstruktur sei unauffällig (S. 4 oben).
Die Angabe des Beschwerdeführers einer Unmöglichkeit des
Fahrradfahrens sei nicht erklärbar und auch die Angabe einer Nachtschmerzhaftigkeit, die zu Schlaflosigkeit und dadurch Tagesmüdigkeit führe, sei medizinisch schlecht nachvollziehbar (S. 4 Mitte).
Objektivierbar sei
eine eher leichte Belastungsstörung am linken Bein, die Hypotrophie der Wadenmuskulatur sei nicht sehr ausgeprägt. Deutlich eingeschränkt sei di
e Dorsalextension im linken OSG
von
heute 5°
(
bei sehr
guter Dorsalextension auf der gesunden rechten Seite von 22°
)
. Klinisch sei die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel nachweisbar, anamnestisch fehlten aber Hinweise auf eine daraus resultierende Funktionsstörung (S. 4 unten).
Dem Beschwerdeführer sei eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags
zumutbar. Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel als Web-Publisher sei dem Beschwerdeführer ebenfalls vollzeitig zumutbar. Nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund. Nur manchmal zumutbar sei Treppensteigen. Die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren, könne explizit medizinisch nicht gestützt werden. Gerade Fahrradfahren sei bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belas
tend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining im Fitnesscenter
(S. 5 unten)
.
3.6
Die Ärzte der
K
linik
E._
, Zentrum für Fusschirurgie, berichteten am 29
. November 2011 (
Urk.
7/64/1-2)
,
beim Beschwerdeführer lägen klare Anzeichen einer beginnenden Arthrose des linken OSG vor. Für eine stehende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer sicher nicht voll belastungsfähig, auch als Velokurier sei die Belastung dahingehend, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht voll einsetzbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100
%
, allerdings auch da mit einer gewissen Einschränkung aufgrund der teils auch vorkommenden Ruheschmerzen (S. 1 unten).
3.7
Pract. med.
F._
, Allgemeinmedizin, berichtete am 16. Februar 2012 (
Urk.
7/70) und nannte folgende Diagnosen:
Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2)
schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1)
Status nach Malleolarfraktur Weber B mit Volkmann-Dreieck und Syn
-
desmosenriss November 2008
Status nach Zug- und Stellschraubenosetosynthese November 2008
Status nach Syndesmosenrekonstruktion mit Gracilissehne August 2009
Status nach Stellschraubenentfernung Januar 2009
aktuell:
Ausbildung einer Arthrose
Schmerzen bei Belastung und in Ruhe
eingeschränkte Beweglichkeit am OSG
Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion
Er führte aus,
der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie bei sportlichen Aktivitä
ten wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer könne so nur einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Neben den somatischen Beschwerden habe sich beim Beschwerdeführer zunehmend eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Re
aktion entwickelt. Als Auslöser der depressiven Störung sei die Krankenge
schichte mit Traumata zu sehen. Des Weiteren bestehe beim Beschwerdeführer ein schädlicher Gebrauch von Cannabis, mit welchem dieser die depressive Störung sowie die Schmerzen zu kompensieren versuche.
3.8
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 28. Februar 2012 Stellung (
Urk.
7/73) und führte aus,
im aktuell vorgelegten Bericht werde als einzige neue, nicht schon bekannte Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion genannt, welche jedoch von einem Allgemeinmediziner fachfremd sowie ohne Nennung ihrer ursprünglichen fach
ärztlich-psychiatrischer Quelle und ohne objektivierende Beschreibung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus eventuell ergebenden wesentlichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit gestellt werde.
Eine polydisziplinäre Begutachtung sei nicht indiziert.
3.9
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 7. Mai 2012 (
Urk.
3/4)
und nannte folgende Diagnosen:
rezidivierende depressive Episode, derzeit mittelgradig (ICD-10 F33.11)
akzentuierte Persönlichkeitszüge mit impulsiv-reizbaren Anteilen
Differentialdiagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30)
Störung durch Cannabis, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F12.2)
Er führte aus, er habe den Beschwerdeführer zu drei Gesprächen gesehen und mit der behandelnden Psychotherapeutin Rücksprache genommen, um sich ein genaues Bild des Gesundheitszustandes zu machen.
Es liege eine im direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom November 2008 stehende Ver
schlechterung des psychischen Zustandes vor. Die von med. pract.
F._
luzide gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion tre
ffe jedoch nicht zu, da nach ICD-Klassifikation das Zeitkriterium überschritten wor
den sei. In Folge des Unfalles habe sich eine depressive Episode entwickelt, wel
che bis zum heutigen Zeitpunkt andaure.
Die behandelnde Psychotherapeutin gebe an, mit dem Beschwerdeführer vor allem an seinen aggressiven Impulsen
sowie der Schmerzverarbeitung gearbeitet zu haben (S. 2 Mitte).
Nach zwei de
pressiven Episoden in der weiteren Vergangenheit sei durch den Unfall im Jahre 2008 eine weitere ausgelöst worden. Der Unfall habe auch eine belastende Ver
stärkung der impulsiv-aggressiven Persönlichkeitszüge sowie eine deutliche Zu
nahme des Cannabiskonsums verursacht.
Sehr belastend für den Beschwerde
führer sei auch die unfallbedingte psychosoziale Situation, indem er Arbeit und Verdienst verloren habe und fürsorgeabhängig geworden sei.
Die funktionale Leistungsfähigkeit sei unfallbedingt seit 2008 aufgrund der depressiven Episode, des impulsiv-aggressiven Verhaltens und des konsekutiven, starken Cannabiskonsums eingeschränkt. Der genaue zeitliche Verlauf der daraus und aus der somatischen Behinderung sich ergebenden prozentualen Arbeitsunfähigkeit müsste in einem weiteren Schritt geklärt werden
(S. 2 unten)
.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des B
eschwerdeführers vorwiegend auf den Kreisarzt-Bericht vom 25. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) ab.
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der Bericht von Kreisarzt
Dr.
D._
vom 25. Juli 2011 (
Urk.
7/54/38-43) für die Beantwortung der ge
stellten Fragen umfassend ist. Er beruht auf den für die strittigen Belange um
fassenden und allseitigen Untersuchungen
sowie einer ausführlichen Anamnese und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise
. Sodann wurde der Bericht in Kennt
nis der und in Aus
einandersetzung mit den Vorakten
erstellt und trägt der kon
kreten medizinis
chen Situation Rechnung. So
machte der Kreisarzt darauf auf
merksam, dass
der Gang des Beschwerdeführers sowohl in Trainingsschuhen als auch barfuss hinkfrei und flüssig sei
, der Spitzen- und Fersengang problemlos möglich sei
und auch das Treppensteigen ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig
gut gelinge
(S. 3
Ziff.
4).
Weiter bezog er ausdrücklich Stellung zu
r Schmerzhaftigkeit über dem linken OSG beim Kauergang und
führte aus,
dass die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel klinisch gut nachweisbar sei
(S. 3 un
ten)
.
Kreisarzt
Dr.
D._
zeigte zudem in nachvollziehbarer Weise auf, dass
die anlässlich der Untersuchung vom 2
5.
Juli 2011 angefertigten Röntgenbilder
beider OSG
eine leichte Verbreiterung der Knöchelgabel und eine leichte bis höchstens mässige posttrau
matische Arthrose im linken OSG
zeigten
, hingegen eine sichere Gelenkstufe nach Volkman
n-Fraktur nicht dargestellt sei
(S. 4 oben und unten).
Ausserdem setzte er sich differenziert mit
de
m
objektivierbaren Befund
einer leichten Belastungsstörung am linken Bein und der klinisch nach
weisbaren leichten Insuffizienz der Knöchelgabel
auseinander
, wobei er fest
hielt, dass diesbezüglich jedoch Hinweise auf eine daraus resultierende Funkti
onsstörung fehlten (S. 4 unten).
Der Bericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vom Kreisarzt
Dr.
D._
vorgenommene Schlussfolgerung zu Ge
sundheitszustand und Arbeitsfähigk
eit wird ausführlich begründet. So zeigte er in nachvollziehbarer Weise auf, dass
dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar sei und selbstverständlich auch eine sitzende Tätigkeit vollzeitig möglich wäre
. Überdies
führte
er
einlässlich und sorgfältig
aus, dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund nicht zumutbar seien und das Trep
pensteigen nur manchmal möglich sei (S. 5 Mitte).
Schliesslich wies Kreisarzt
Dr.
D._
darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit des Fahrradfahrens explizit medizinisch nicht gestützt werden könne, zumal gerade Fahrradfahren bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belastend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining sei (S. 5 unten).
Der Kreisarzt-Bericht
erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung
darauf abgestellt werden kann
.
4.2
Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen in den zu wür
digen
den Arztberichten keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Wider
sprüche. So stimmen
einerseits
d
ie Berichte der
Ärzte der
K
linik
C._
(vgl.
E. 3.4)
im Wesentlichen mit dem Kreisarzt-Bericht (E. 3.5) überein.
Deren
Beur
teilungen der Arbeitsfähigkeit korrespondieren
insofern, als die Ärzte der
K
linik
C._
den Beschwerdeführer in einer
angepassten
sitzenden T
ätigkeit bereits seit dem
5.
August
201
0 als zu 100
%
arbeitsfähig
betrachten.
Anderseits kann a
uf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch
die Ärzte der
K
linik
E._
(vgl. E. 3.6)
nicht abgestellt werden. So entspricht die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vielmehr einer anderen Beurtei
lung des gleichen Sachverhalts, zumal keine neuen medizinischen Tatsachen
aus dem Bericht hervorgehen
und
weder di
e erhobenen Befunde dargelegt wer
den
, noch eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauert
e
medizinisch-theoretische Beur
teilung der Arbeitsfähigkeit
vorgenommen wird
. Die
angeführten Gründe, weshalb auch bei einer rein sitzenden Tätigkeit eine gewisse Einschränkung bestehe, beruhen im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche jedoch für die Beurteilung der Ar
beitsfähigkeit nicht massgebend
sind. Abgese
hen davon machten die Ärzte der
K
linik
E._
weder nähere Angaben zu funktionellen Ein
schränkungen, noch äusserten sie sich zu möglichen adaptierten Tätigkeiten.
Auch dem Bericht von pract. med.
F._
(vgl. E. 3.7) lässt sich betreffend die Ar
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts Konkretes entnehmen. Im Wesentli
chen wird die subjektive Beschwerdeschilderung wiedergegeben und sodann erwähnt,
dass sich neben den somatischen Beschwerden zunehmend auch eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion entwickelt habe.
P
ract. med.
F._
nannte
in seinem Bericht einzig die fach
fremde Diagnose einer
depressiven Störung
, ohne jedoch ihre ursprüngliche fachärztlich-psychiatrische Quelle zu nennen
.
E
ine
objektivierende Beschrei
bung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus ergebenden wesentlichen Einschränkungen der funktionellen Leis
tungsfähigkeit
lässt sich dem Be
richt hingegen nicht entnehmen.
Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführlich begründete Beurteilung im Bericht von Kreisarzt
Dr.
D._
umzu
stossen ver
möchten
4.3
Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nannte
Dr.
H._
in seinem Bericht (vgl. E. 3.9) e
inzig die Diagnosen
und
gab
im Wesentlichen
die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wieder
. Er
führte aus, durch den Unfall im Jahre 2008 sei eine depr
essive Episode ausgelöst wor
den, w
odurch die
funktionelle Leistungsfähigkeit
seit 2008 eingeschränkt sei.
Eine nachvollziehbar begründete und durch die erhobenen Befunde untermau
erte medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungsfähigkeit machte er hin
gegen nicht.
E
ine mittelgradige depressive Episode
wird
praxisgemäss - auch wenn sie vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert wor
den ist - als keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid
bare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet wird, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Leichte bis höchs
tens mittelschwere psychische Störungen gelten auch grundsätzlich als thera
peutisch angehbar (vgl. hiezu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2
9.
Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom
7.
Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen).
Ins Gewicht fällt
ferner
, dass die therapeutischen Optionen
im psychiatrischen Bereich noch nicht ausgeschöpft wurden.
Dass sich der Beschwerdeführer einer
regelmässigen antidepressiven Medikation verschliesst,
deutet auf einen
nicht erheblichen Schweregrad des psychischen Leidens
hin
. Insbesondere die mässige Konzentrationsstörung, die erhöhte Ermüdbarkeit, der reduzierte Antrieb sowie die Schlafstörung können ebenso auf den erhöhten Cannabiskonsum zurück
geführt werden
und lassen nicht per se auf einen erhöhten, zu überwindenden Widerstand
schliessen
.
Da sich d
ie geschilderten Au
swirkungen des Krankheits
bildes
demnach durch eine geänderte Leb
ensführung
minimieren
liessen und überdies auch invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (Verlust der Arbeitsstelle, belastende finanzielle Situation, Abhängigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive Störung mitbestimmen, kann nicht auf eine wesentliche Beein
trächtigung der Arbei
tsfähigkeit geschlossen werden
.
4.4
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen.
Sowohl der physische als auch der psychische G
esundheitszustand des Beschwer
deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Ak
tenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig ist. Da eine Verschlechte
rung seines Gesundheitszustandes nach dem Gesagten nicht ausgewiesen ist, erweisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann.
Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun
gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor.
4.5
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf
den Bericht des Kreisarztes
Dr.
D._
vom 2
5
.
Juli
2011 abzustellen und somit von einer 100%igen Arbeitsfä
higkeit ab
dem 2
5.
Juli
2011 in sämtlichen
wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren
körperlichen Tätigkeiten gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist.
4.6
Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An
lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen.
Die angefochtene Verfügung
vom
25
. April 2012 (Urk.
2)
erweis
t
sich daher als rechtens, weshalb d
ie Beschwerde abzuweisen ist.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu
erlegen.