Decision ID: 4bbc3ddb-f53e-4dde-b21c-f6071e56878d
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_008
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten:
1. 1.1. Der Beschwerdeführer erstattete u.a. gegen den Beschuldigten am 23.  2019 bei der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis Strafanzeige  wegen Nötigung, versuchter Erpressung und Sachentziehung. Gleichzeitig stellte er (nebst anderen Anträgen) entsprechende  und erklärte, sich als Straf- und Zivilkläger zu konstituieren. Im  machte er geltend, dass er einen am 8. März 2017 mit der C. AG [nachfolgend C. AG] geschlossenen Liegenschaftsverwaltungsvertrag mit Schreiben vom 15. März 2019 auf den 30. April 2019 gekündigt und dabei die Herausgabe sämtlicher Bewirtschaftungsakten und Schlüssel etc. per 15. April 2019 verlangt habe, was ihm namentlich vom  (dem Geschäftsführer der C. AG) mit der unzutreffenden Begründung verweigert worden sei, dass er der C. AG noch Fr. 90'000.00 schulde. Er habe hiergegen protestiert und eine letzte Frist zur Herausgabe der  und Schlüssel bis zum 17. April 2019 (14.00 Uhr) . Auch an diesem Termin sei ihm aber die Herausgabe der  und Schlüssel verweigert worden, obwohl die neue  seiner Liegenschaften diese umgehend und zwingend benötigt habe.
1.2. Gestützt auf eine Gerichtsstandsanfrage der Staatsanwaltschaft /Albis vom 5. Juni 2019 verfügte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm am 12. Juli 2019 die Übernahme der Strafsache.
2. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm verfügte am 22. September 2021 in Bezug auf den Beschuldigten die Einstellung der von ihr unter dem Aspekt der Sachentziehung, Sachbeschädigung (grosser Schaden) und Nötigung beurteilten Strafsache. Zivilklagen behandelte sie unter Hinweis auf den  keine. Die Verfahrenskosten nahm sie auf die Staatskasse.  oder Genugtuungen sprach sie keine zu.
Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau genehmigte diese  am 24. September 2021.
3. 3.1. Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 13. Oktober 2021  gegen die ihm am 4. Oktober 2021 zugestellte . Sie sei (unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates) aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm sei anzuwei-
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sen, das Strafverfahren gegen den Beschuldigten betreffend , Sachbeschädigung (grosser Schaden) und Nötigung fortzuführen und den Anzeigesachverhalt gegen den Beschuldigten zur Anklage zu . Sämtliche Verfahrensakten STA2 ST.2019.3193 seien beizuziehen.
3.2. Der Beschwerdeführer bezahlte die von der Verfahrensleiterin der  in Strafsachen des Obergerichts von ihm mit Verfügung vom 3. November 2021 einverlangte Kostensicherheit von Fr. 1'500.00 (zu zahlen innert 10 Tagen ab am 5. November 2021 erfolgter Zustellung der Verfügung) am 11. November 2021.
3.3. Der Beschuldigte beantragte mit Beschwerdeantwort datiert vom 28.  2021 (Postaufgabe am 29. November 2021) die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und  zu Lasten des Beschwerdeführers.
3.4. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2021 die Abweisung der Beschwerde unter .
3.5. Der Beschwerdeführer hielt mit Stellungnahme vom 23. Dezember 2021 an seinen mit Beschwerde gestellten Anträgen fest.
3.6. Der Beschuldigte hielt mit Stellungnahme vom 21. Januar 2022 seinerseits an seinen mit Beschwerdeantwort gestellten Anträgen fest.

Considerations:
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer ist als Partei i.S.v. Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO , die Einstellungsverfügung mit Beschwerde anzufechten (Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO). Auf die frist- und formgerecht erhobene (Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 385 Abs. 1 StPO) und hinsichtlich aller in Frage kommenden Tatbestände (Sachentziehung; qualifizierte ; versuchte Nötigung) von einem hinreichenden  getragene (Art. 382 Abs. 1 StPO) Beschwerde ist einzutreten.
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2. Eine Verfahrenseinstellung hat nach Art. 319 Abs. 1 StPO unter anderem zu erfolgen, wenn kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage  (lit. a), kein Straftatbestand erfüllt ist (lit. b), Rechtfertigungsgründe  Straftatbestand unanwendbar machen (lit. c) oder  definitiv nicht erfüllt werden können (lit. d).
Zu beachten ist dabei, dass die Sachverhaltsfeststellung grundsätzlich dem urteilenden Gericht obliegt, weshalb die Staatsanwaltschaft und die  diesen bei Entscheiden über die Einstellung eines  nicht wie ein urteilendes Gericht feststellen dürfen.  müssen in Berücksichtigung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" jedoch auch bei Einstellungen zulässig sein, soweit gewisse Tatsachen "klar" bzw. "zweifelsfrei" feststehen, so dass im Falle einer  mit grosser Wahrscheinlichkeit keine abweichende Würdigung zu  ist. Davon kann indes nicht ausgegangen werden, wenn eine  Beweiswürdigung durch das Gericht ebenso wahrscheinlich . Den Staatsanwaltschaften ist es nach dem Grundsatz "in dubio pro duriore" lediglich bei einer unklaren Beweislage untersagt, der  des Gerichts vorzugreifen (BGE 143 IV 241 E. 2.3.2).
Wenngleich somit bei zweifelhafter Beweislage eine gerichtliche  grundsätzlich angebracht ist, kann eine Einstellung indes auch in  solchen Fall gerechtfertigt sein, soweit unter Einbezug der gesamten Umstände eine Verurteilung als von vornherein unwahrscheinlich , was namentlich der Fall sein kann, wenn keine weiteren  mehr zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts 1B_535/2012 vom 28. November 2012 E. 5.2).
3. 3.1. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm begründete ihre  damit, dass der Beschuldigte jedenfalls nicht Täter oder Teilnehmer der beanzeigten Straftaten (Sachentziehung; qualifizierte ; versuchte Nötigung) gewesen sei. Es sei D. gewesen, der die  der massgeblichen Unterlagen des Beschwerdeführers  habe. Der Beschuldigte habe nur auf Anweisung von D. hin .
3.2. Der Beschwerdeführer beanstandete mit Beschwerde eine falsche und  Sachverhaltsermittlung und Verletzung der  (Rz 57). Dass ein Angestellter oder ein Organ eines Unternehmens auf Anweisung gehandelt habe, schliesse dessen Strafbarkeit nicht aus (Rz 58), zumal das Vorliegen einer entsprechenden Anweisung nicht  sei. Die Weigerung des Beschuldigten, ihm Bewirtschaftungsakten
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herauszugeben, habe mit der gegen ihn (den Beschwerdeführer) geltend gemachten Forderung in einem direkten Zusammenhang gestanden. Der Beschuldigte sei über alle wesentlichen Vorgänge informiert und mit  auch in Bezug auf die Beendigungsmodalitäten  gewesen (Rz 67). Die Tathandlungen bzw. Tatbeiträge des  lägen in der Übergabe der Bewirtschaftungsakten an D. bzw. im  Gewährenlassen von D., der die Bewirtschaftungsakten offenbar vernichtet habe. Bereits die Bereitstellung der Bewirtschaftungsakten am 13. April 2019 habe einen ersten Tatbeitrag begründet (Rz 68). Die  der Tathandlungen bzw. Tatbeiträge verletze den Grundsatz "in dubio pro duriore" (Rz 69).
3.3. Der Beschuldigte führte mit Beschwerdeantwort aus, D. sei als Eigentümer der C. AG aufgetreten und habe sich wie deren Geschäftsführer oder  benommen. D. sei "faktisches Organ" und in das  involviert gewesen (Rz 4 f.). Dass er (der Beschuldigte)  der C. AG gewesen sei, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass er den Weisungen des Verwaltungsrates E. und des "formellen Organs" D. unterstanden habe (Rz 6). Nach Kündigung des Verwaltungsvertrags auf den 30. April 2019 sei der Termin für die Rückgabe der  auf den 15. April 2019 festgesetzt worden. Aus diesem Grund habe er die Bewirtschaftungsakten für den Beschwerdeführer am 13. April 2019 bereitgestellt (Rz 10). Daraufhin seien die Bewirtschaftungsakten "zwei Tage vor dem Termin" von D. abgeholt und ohne sein Wissen grösstenteils vernichtet worden. Er habe sie daher am 15. April 2019 gar nicht dem  übergeben können (Rz 11, 20).
Die für den Entscheid wesentlichen Überlegungen der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm liessen sich der Einstellungsverfügung entnehmen,  keine Gehörsverletzung (bzw. Verletzung der Begründungspflicht) vorliege (Rz 12 ff.). Weil im Falle einer Anklage eine Verurteilung (wegen Sachentziehung, Sachbeschädigung oder Nötigung) gerade nicht  sei als ein Freispruch, sei auch der Grundsatz "in dubio pro duriore" nicht verletzt (Rz 22 ff.).
3.4. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm führte mit Beschwerdeantwort aus, der Beschwerdeführer werfe dem Beschuldigten mit den Vorwürfen der Nichtherausgabe von Bewirtschaftungsakten und der Nichtverhinderung von deren Vernichtung unechte Unterlassungsdelikte vor. Der Beschuldigte habe aber die Abholung und Vernichtung der Bewirtschaftungsakten durch D. nicht voraussehen und damit auch nicht verhindern können. Selbst wenn er es vorausgesehen hätte, wäre es ihm nicht zuzumuten gewesen, die Bewirtschaftungsakten gegen die ausdrückliche Anweisung seines  Chefs trotzdem herauszugeben. Damit habe der Beschuldigte seine
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Garantenpflicht nicht verletzt und könne somit strafrechtlich nicht zur  gezogen werden.
3.5. Der Beschwerdeführer brachte mit Stellungnahme vom 23. Dezember 2021 insbesondere vor, dass die Sicherstellung einer korrekten Rückgabe der Dokumente und Gegenstände an ihn (den Beschwerdeführer) zu den  des Beschuldigten gehört habe, womit dieser eine Garantenstellung innegehabt habe. Dass D. die Bewirtschaftungsakten ohne Wissen des  abgeholt habe, sei eine Schutzbehauptung (Rz 10). Der  sei auch "stets auf dem Laufenden" gewesen. Als  könne er sich nicht aus der Verantwortung stehlen und diese auf andere Mitarbeitende abschieben (Rz 11).
Eine Strafbarkeit von D. schliesse eine Strafbarkeit des Beschuldigten nicht aus. Vielmehr sei "der Tatkomplex auf die Handlungen der einzelnen " zu untersuchen (Rz 14). Wenn es einen Auftrag von D. gegeben haben sollte, keine Bewirtschaftungsakten mehr herauszugeben, hätte der Beschuldigte für die sichere Aufbewahrung der Bewirtschaftungsakten  sein müssen. Der Beschuldigte habe in diesem Zusammenhang "seine Geschäftsführerpflichten" bzw. seine Garantenpflicht verletzt,  er entsprechende "Tatherrschaft und Handlungsmöglichkeit" gehabt habe (Rz 15 f.).
Gemäss "Funktionsdiagramm", Aufgabenverteilung in der Geschäftsleitung und auch den übrigen "Gegebenheiten zur Tatzeit (Vertrag betr. )" hätte der Beschuldigte aktiv oder wenigstens als Garant für eine Rückgabe der Bewirtschaftungsakten und Schlüssel an ihn (den ) sorgen müssen. Diese Gegenstände seien ihm anvertraut gewesen. Als Geschäftsführer habe er eine "erhöhte Vertrauensposition" innegehabt (mit Hinweis auf BGE 113 IV 68 E. 7). Er hätte sich nicht damit begnügen dürfen, die Bewirtschaftungsakten lediglich (ohne Kontrolle  während des Wochenendes) bereitzustellen (Rz 17).
3.6. Der Beschuldigte hielt mit Stellungnahme vom 21. Januar 2022 daran fest, dass die Mitnahme und die Vernichtung von Bewirtschaftungsakten am 13. April 2019 durch D. für ihn weder vorhersehbar noch vermeidbar  seien (Rz 5). Für das deliktische Verhalten von D. könne er  nicht verantwortlich gemacht werden (Rz 6). Die Ausführungen des  mit Stellungnahme vom 23. Dezember 2021 seien . Eine allfällige Gehörsverletzung könne als geheilt betrachtet  (Rz 8). Allein, dass er Geschäftsführer der C. AG gewesen sei,  keine Strafbarkeit (Rz 14). Ein konkretes Alternativverhalten  (bzw. wie er die Abholung und Vernichtung der Bewirtschaftungsakten
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durch D. hätte verhindern können) sei vom Beschwerdeführer nicht  worden (Rz 15). Für einen gemeinsamen Tatentschluss von ihm und D. gebe es keine Hinweise (Rz 16).
4. 4.1. Wegen Sachentziehung wird auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu drei  oder Geldstrafe bestraft, wer dem Berechtigten ohne  eine bewegliche Sache entzieht und ihm dadurch einen erheblichen Nachteil zufügt (Art. 141 StGB).
Wegen Sachbeschädigung wird auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer eine Sache, an der ein fremdes -, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder unbrauchbar macht (Art. 144 Abs. 1 StGB). Hat der Täter einen  Schaden verursacht, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden. Die Tat wird von Amtes wegen verfolgt (Art. 144 Abs. 3 StPO).
Wegen Nötigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden (Art. 181 StGB).
4.2. In Bezug auf die Tatbestände der Sachentziehung und Sachbeschädigung besteht (soweit es um die jeweils gleiche Sache geht) alternative , weshalb bei Anwendung des einen Tatbestandes der andere  ist. Welcher Tatbestand zur Anwendung gelangt, bestimmt sich nach den Umständen des konkreten Falles. Liegt der Schwerpunkt in der Einwirkung auf die Sache selbst bzw. deren Beschädigung, ist auf  zu erkennen. Liegt der Schwerpunkt in der Einwirkung auf den Berechtigten, ist auf Sachentziehung zu erkennen (PHILIPPE , in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, N. 42 zu Art. 141 StGB). Daraus ergibt sich für den vorliegenden Fall ohne Weiteres, dass gerade der Tatbestand der Sachentziehung in dem Sinne in einer gewissen Nähe zum Tatbestand der Nötigung liegt, als dass eine womöglich für Sachentziehung qualifizierende Verhaltensweise auch eine  gewesen sein könnte, wohingegen eine allenfalls begangene Sachbeschädigung eher keine Nötigungshandlung gewesen sein dürfte.
4.3. In Bezug auf den Tatbestand der Sachentziehung ist weiter darauf , dass ein Strafantrag gemäss Art. 30 StGB immer nur für bereits begangene Handlungen/Lebenssachverhalte gestellt werden kann; eine vorsorgliche Antragstellung für allfällige spätere Straftaten ist unzulässig.
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Bei Dauerdelikten erfasst der Strafantrag zwar das strafbare Verhalten bis zur Beendigung der Tat, mithin auch Beteiligte, die erst nach Antragstellung am Dauerdelikt teilnehmen, soweit ihnen das angezeigte (strafbare)  nach materiell-rechtlichen Beteiligungsformen zugerechnet werden kann (BGE 147 IV 199 Regeste). Weil Sachentziehung aber kein  ist (PHILIPPE WEISSENBERGER, a.a.O., N. 34 zu Art. 141 StGB), umfasst der vom Beschwerdeführer mit Strafanzeige vom 23. April 2019 gestellte Strafantrag an sich keine womöglich erst nach diesem Datum  Sachentziehung.
4.4. Der Beschwerdeführer macht dem Beschuldigten im Wesentlichen  Vorwürfe:
- Ungerechtfertigte Nichtherausgabe von Bewirtschaftungsakten und Schlüsseln (abgehandelt in nachfolgender E. 5)
- Unrechtmässige Verknüpfung der Herausgabe von  und Schlüsseln mit einer ungerechtfertigten  (abgehandelt in nachfolgender E. 6)
- Vernichtung bzw. dauernder Verlust von Bewirtschaftungsakten und Schlüsseln (abgehandelt in nachfolgender E. 7)
Nach dem in E. 4.2 Gesagten drängt es sich auf, den ersten Vorwurf unter dem Aspekt der Sachentziehung, den zweiten Vorwurf unter dem Aspekt der versuchten Nötigung und den dritten Vorwurf unter dem Aspekt der Sachbeschädigung bzw. Sachentziehung zu beurteilen.
4.5. Die Einstellungsverfügung kann nur dann vollumfänglich geschützt werden, wenn hinsichtlich aller genannten Vorwürfe eine strafrechtsrelevante  des Beschuldigten mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden kann. In Anbetracht der konkreten Fallumstände, wie sie sich aus der Strafanzeige sowie auch nachfolgenden Erwägungen (vgl.  E. 5.2) ergeben, ist ohne Weiteres auszuschliessen, dass der  alleiniger Täter oder Anstifter der behaupteten Straftaten  sein könnte. In Frage kommen einzig eine Mittäter- oder .
Nach der Rechtsprechung ist Mittäter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter . Demgegenüber ist gemäss Art. 25 StGB als Gehilfe strafbar, wer zu einem Verbrechen oder Vergehen vorsätzlich Hilfe leistet. Nach der  gilt als Hilfeleistung jeder kausale Beitrag, der die Tat fördert, so dass sich diese ohne Mitwirkung des Gehilfen anders abgespielt hätte.
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Nicht erforderlich ist, dass es ohne die Hilfeleistung nicht zur Tat  wäre. Die Förderung der Tat genügt. Andererseits muss die  tatsächlich zur Tat beigetragen, also einen kausalen Beitrag  haben. Der Gehilfe muss die Erfolgschancen der  Handlung erhöhen (BGE 120 IV 265 E. 2c/aa). Wird die Strafbarkeit durch eine besondere Pflicht des Täters begründet oder erhöht, so wird der Teilnehmer, dem diese Pflicht nicht obliegt, milder bestraft (Art. 26 StGB).
Ob eine allfällige Tatbeteiligung des Beschuldigten als Mittäter- oder als Gehilfenschaft zu qualifizieren ist, betrifft nicht eine Sachverhalts-, sondern eine Rechtsfrage (Urteil des Bundesgerichts 6B_873/2015 vom 20. April 2016 E. 1.4), die im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens nicht  zu werden braucht. Erfüllt eine allfällige Tatbeteiligung des  noch nicht einmal die (geringeren) Anforderungen an eine , kann (zumindest vorliegend, wo es einzig um Vorsatzdelikte geht) auch keine Mittäterschaft vorliegen. Von daher ist es vorliegend , allfällige Tatbeteiligungen des Beschuldigten jeweils einzig unter dem Aspekt der Gehilfenschaft zu beurteilen.
5. 5.1. Dass dem Beschwerdeführer Bewirtschaftungsakten und Schlüssel im Sinne einer Sachentziehung nicht herausgegeben wurden, kann nicht  werden. Insofern lässt sich die Einstellungsverfügung in  Punkt nur rechtfertigen, wenn eine Gehilfenschaft des Beschuldigten beim Zustandekommen des Nichtherausgabeentscheids (nachfolgend E. 5.2) und/oder bei dessen Umsetzung (nachfolgend E. 5.3) mit  Sicherheit ausgeschlossen werden kann.
5.2. 5.2.1. Gemäss Handelsregistereintrag der C. AG war der Beschuldigte  und Mitglied der Geschäftsleitung mit Kollektivprokura zu zweien, nicht aber Mitglied des Verwaltungsrates (act. 556), weshalb er  betrachtet nicht Organ bzw. Mitglied eines Organs der C. AG war. Auch dafür, dass der Beschuldigte de facto Organ der C. AG gewesen wäre, gibt es keinerlei Hinweise:
- Der Beschwerdeführer selbst bezeichnete den Beschuldigten bereits in seiner Strafanzeige (act. 515 ff.) als "Mann an der Front", der primär von D. (den der Beschwerdeführer in seiner Strafanzeige als  wirtschaftlich Berechtigten bezeichnete, der die Fäden in der Hand gehalten und primär im Hintergrund agiert habe) und E. (der gemäss Beschwerdeführer "formell" der neue "starke Mann" gewesen sein dürfte) Weisungen und Instruktionen entgegengenommen habe (Rz 12 - 14).
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- Diese Sichtweise wird durch ein sich in den Verfahrensakten  "Funktionendiagramm" der C. AG, um dessen Einhaltung E. ( Handelsregistereintrag [act. 554 ff.] damals einziger  mit Einzelunterschriftsberechtigung) mit E-Mail vom 26. Juli 2019 ersuchte, bestätigt. Daraus ergibt sich, dass der Geschäftsleitung (bzw. dem Beschuldigten) einzig bei der Erledigung von , Investitionen bis Fr. 50'000.00 und der Anlage flüssiger Mittel eine Entscheidkompetenz zukam, mithin in vorliegend nicht  Bereichen. D. wurde im "Funktionendiagramm" zwar nicht erwähnt. Im besagten E-Mail führte E. aber aus, dass jeweils (d.h. in allen ), wie bei einem Stichentscheid, die Zustimmung von D.  sei bzw. dass dieser ein Vetorecht habe (act. 751 ff.).
5.2.2. Weiter finden sich in den Verfahrensakten überzeugende Hinweise, dass auch der fragliche Nichtherausgabeentscheid entsprechend der soeben dargelegten allgemeinen Entscheidhierarchie der C. AG und damit ohne Beteiligung des Beschuldigten zustande kam. Wie sogleich zu zeigen ist, waren dessen (formell oder faktisch) Vorgesetzten (D. und E.) nämlich  von Beginn weg in die für die C. AG offensichtlich äusserst wichtige Angelegenheit involviert und haben diese sozusagen zur  erhoben:
- Der zunächst vom Beschwerdeführer mit der Abholung der  und Schlüssel beauftragte F. sagte als  bei seiner polizeilichen Einvernahme vom 24. Mai 2019 (act. 639 ff.) aus, am 15. April 2019 von D. um 11.40 Uhr einen Anruf erhalten zu haben, dass die Übergabe der Bewirtschaftungsakten so nicht  werde, wobei D. auf "noch offene Positionen" verwiesen habe ( 6, 11 ff.).
- Weiter waren es D. und E., die das Schreiben der C. AG vom 23. April 2019 verfassten, in welchem sie den Nichtherausgabeentscheid der C. AG begründeten und (zumindest sinngemäss) die Herausgabe von  und Schlüsseln vom weiteren Verhalten des  abhängig machten (act. 331).
- G. sagte als Zeugin bei ihrer Einvernahme vom 10. August 2021 (act. 812 ff.) aus, vom Beschuldigten damals [einzig] den Auftrag erhalten zu haben, Bewirtschaftungsakten [zur Abholung durch den ] bereit zu machen. Später habe sie hingegen im Einverständnis mit D. dem Beschwerdeführer Bewirtschaftungsakten in digitalisierter Form übergeben (Fragen 13 ff., 36).
- Der Beschuldigte sagte konstant aus, damals lediglich die  der Bewirtschaftungsakten per 13. April 2019 (Samstag)  zu haben. D. habe diese während des Wochenendes (13./14. April 2019) behändigt und ihm zunächst mitgeteilt, dass er diese aus Beweis-
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gründen bzw. als Druckmittel zurückbehalten wolle. Er habe die  dieser Vorgehensweise zunächst nicht in Frage gestellt. Erst später habe er von D. mitbekommen, dass dieser alle  Bewirtschaftungsakten und Schlüssel vernichtet habe. Seine , gegenüber dem Beschwerdeführer gemachten Äusserungen, dass die Bewirtschaftungsakten erst nach Bezahlung von Fr. 90'000.00 herausgegeben würden, seien nicht auf seinem "Mist" gewachsen. D. sei sein Chef gewesen. Er sei von ihm und E. immer mehr  worden. Es sei "System" gewesen, die Bewirtschaftungsakten nicht herauszugeben, um die Mandanten zu etwas zu nötigen ( Einvernahme vom 23. September 2019, act. 681 ff., Frage 11;  Einvernahme vom 15. Januar 2020, act. 700 ff., Fragen 47 f.; Einvernahme vom 4. Mai 2021 durch die Staatsanwaltschaft , act. 740 ff., Fragen 14 f., 20, 23 f., 29 ff., 42, 48).
- D. sagte bei seiner ersten Einvernahme aus, dem Beschuldigten den Auftrag gegeben zu haben, "alle Dokumente" bereitzustellen, diese dann am Samstag (dem 13. April 2019) aus Wut bzw. einem Reflex heraus geholt und vernichtet zu haben, ohne dass die C. AG, der , E. oder sonst ein Mitarbeiter damit etwas zu tun gehabt  (delegierte Einvernahme vom 13. November 2019, act. 269 ff.,  20 ff.).
5.2.3. Belastbare Hinweise, dass der Beschuldigte entgegen dem soeben  beim Zustandekommen des Nichtherausgabeentscheids der C. AG massgeblich beteiligt gewesen sein könnte bzw. das Zustandekommen  Entscheids irgendwie gefördert haben könnte, gibt es trotz  Untersuchung keine:
Zwar relativierte D. seine ersten Aussagen bei seiner zweiten Einvernahme vom 25. Juni 2021 (act. 796 ff.) dahingehend, dass er einzig sich im Archiv befindliche Bewirtschaftungsakten vernichtet habe. Es habe sich um der C. AG gehörende "Kopien der Bewirtschaftung" gehandelt, weshalb es sein gutes Recht gewesen sei, diese zu vernichten. Was mit den übrigen  und den Schlüsseln passiert sei, wisse er nicht.  habe er auch niemandem Anweisungen gegeben. Es stimme nicht, dass er dem Beschuldigten Anweisung gegeben habe, dem  keine Bewirtschaftungsakten oder Schlüssel . Es seien ja Bewirtschaftungsakten herausgegeben worden. Hätte er dies verboten, hätte keine Herausgabe erfolgen können. Der Beschuldigte habe gewusst, was abgelaufen sei. Er (D.) habe davon nichts . Bei seiner Einvernahme vom 13. November 2020 [recte 13.  2019] habe er den Beschuldigten, der eine Panikattacke gehabt und dem Druck nicht standgehalten habe, aus der Schusslinie nehmen wollen. Diese Einvernahme sei nicht professionell durchgeführt worden. Er habe
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damals keinen Anwalt dabei gehabt (Einvernahme vom 25. Juni 2021, act. 796 ff., Fragen 8 ff., 23, 27 ff.).
Die Behauptung von D., am 13. April 2019 nicht alle Bewirtschaftungsakten und Schlüssel mitgenommen zu haben, dürfte zwar zutreffend sein. So sagten auch G. und der Beschuldigte aus, dass damals nur sog. "" bereitgestellt worden seien, nicht aber Bewirtschaftungsakten "zu laufenden Geschäften" sowie Schlüssel (Einvernahme von G. vom 10.  2021, Fragen 14 ff., 43 ff.; Einvernahme des Beschuldigten vom 4. Mai 2021, Fragen 14, 21). Der Beschuldigte sagte auch aus, die Schlüssel  erst am 14. Mai 2019 D. übergeben zu haben (Einvernahme des Beschuldigten vom 15. Januar 2020, Fragen 18 f.). Bei einer am 2. Juli 2020 stattgefundenen Hausdurchsuchung wurden denn auch weitere  sichergestellt (act. 96 ff.).
Ungeachtet dessen durfte und musste der Beschuldigte gestützt auf das in E. 5.2.1 und E. 5.2.2 Ausgeführte aber ohne Weiteres davon ausgehen, dass sich der ihm spätestens am 15. April 2019 kommunizierte und in der Folge auch nicht erkennbar widerrufene Nichtherausgabeentscheid der C. AG auf alle Bewirtschaftungsakten und Schlüssel des Beschwerdeführers bezog und auch für ihn verbindlich war.
Von daher ergeben sich auch aus den Aussagen von D. keinerlei konkrete Hinweise für einen irgendwie gearteten (fördernden) Beitrag des  beim Zustandekommen des Nichtherausgabeentscheids der C. AG. Er war in dieser Sache, wie auch vom Beschwerdeführer bereits in seiner Strafanzeige richtig erkannt, einzig Weisungsempfänger.
5.3. Was die Umsetzung des Nichtherausgabeentscheids anbelangt, kann der Beschuldigte hieran (nur) insoweit (fördernd) beteiligt gewesen sein, als dass auch er sich an den Nichtherausgabeentscheid hielt und  nichts zur Herausgabe der Bewirtschaftungsakten und Schlüssel an den Beschwerdeführer veranlasste, mithin in der Sache untätig blieb.
Damit könnte er sich einzig durch Unterlassen der Gehilfenschaft zur  strafbar gemacht haben, was aber ein pflichtwidriges  (Art. 11 Abs. 1 StGB) bzw. eine sich aus der Rechtstellung des Beschuldigten ergebende Verpflichtung, die Gefährdung oder Verletzung der hier in Frage stehenden Rechtsgüter des Beschwerdeführers zu  (Art. 11 Abs. 2 StGB), voraussetzen würde (für ein Beispiel einer eventualvorsätzlichen Gehilfenschaft durch Unterlassen vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_489/2012 vom 10. Juni 2013 E. 3.1 und E. 3.2). Der Beschuldigte befand sich aber gerade nicht in einer solchen Rechtstellung. Als Arbeitnehmer der C. AG hatte er einzig deren berechtigte Interessen in guten Treuen zu wahren (Art. 321a Abs. 1 OR) und nicht diejenigen des
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Beschwerdeführers, zu dem er selbst weder in einer vertraglichen noch in einer sonst ihn i.S.v. Art. 11 Abs. 2 StGB verpflichtenden Beziehung stand.
5.4. Von daher kann der Beschuldigte für die Nichtherausgabe von  und Schlüsseln strafrechtlich nicht (wegen Sachentziehung) zur Verantwortung gezogen werden.
6. 6.1. Der Vorwurf der Gehilfenschaft zu versuchter Nötigung kann zwar nicht deshalb als widerlegt betrachtet werden, weil dem Beschwerdeführer  einzig mit einer Unterlassung (Nichtherausgabe von  und Schlüsseln) gedroht worden war (vgl. hierzu BGE 105 IV 120 E. 2b). Dies ändert nach dem in E. 5.3 Gesagten aber nichts daran, dass der Beschuldigte mangels Garantenstellung gegenüber dem  den Tatbestand an sich nicht durch Unterlassen (in Form einer Nichtverhinderung der fraglichen versuchten Nötigung) erfüllt haben kann, weshalb einzig noch die Möglichkeit einer Tatbegehung durch ein (aktives) Tun zumindest im Sinne einer Gehilfenschaft zu prüfen ist.
6.2. Dass der Beschuldigte am Zustandekommen des Entscheids, die  der Bewirtschaftungsakten und Schlüssel mit der Begleichung einer Entschädigungsforderung zu verknüpfen (nachfolgend ), in strafrechtlich relevanter Weise beteiligt gewesen sein könnte, kann mit Verweis auf das in E. 5.2 Ausgeführte ohne Weiteres  werden, weshalb er sich höchstens durch eine Beteiligung an der Umsetzung des fraglichen Verknüpfungsentscheids zumindest wegen Gehilfenschaft zu versuchter Nötigung strafbar gemacht haben kann.
6.3. Zwar ist nach dem in E. 5.2.2 (unter Strich 4) Ausgeführten ohne Weiteres davon auszugehen, dass der Beschuldigte an der Umsetzung des  Verknüpfungsentscheids insoweit beteiligt war, als auch er diesen  dem Beschwerdeführer (aktiv) vertreten zu haben scheint.  kann in diesem Tun keine dem Beschuldigten anzulastende  gesehen werden:
Nach dem bisher Ausgeführten ist nicht nur auszuschliessen, dass der  einen für das Zurückbehalten der Bewirtschaftungsakten und Schlüssel (Nötigungsmittel) kausalen Tatbeitrag geleistet haben könnte, sondern auch, dass der Beschwerdeführer (erstmalig) vom Beschuldigten erfahren haben könnte, dass die C. AG die Herausgabe der  und Schlüssel von der Begleichung einer  abhängig machen wollte (vgl. hierzu E. 5.2.2 Strich 1 und 2). Von
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daher ist nicht zu erkennen, dass der in dieser Sache mit keinerlei  versehene Beschuldigte eine allfällige  irgendwie gefördert haben könnte, indem er im weiteren Verlauf den (ausserhalb seines Einflussbereiches stehenden und dem  bereits bekannten) Standpunkt der C. AG gegenüber dem  vertrat. Das blosse Verweisen auf ein nicht vom eigenen Willen abhängiges Übel stellt nämlich keine (Förderung einer) Nötigungshandlung dar (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts 6B_852/2019 vom 16. Juli 2020 E. 2.2.2; Urteil des Bundesgerichts 6B_458/2018 vom 9. April 2019 E. 1.2), sondern höchstens eine straflose Warnung (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts 6B_852/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.1).
Die fragliche Nötigung hätte sich denn aller Wahrscheinlichkeit nach auch ohne jegliche aktive Beteiligung des Beschuldigten gleich abgespielt und die Erfolgschancen wären die gleichen geblieben. Von daher ist nicht  zu erkennen, dass der Beschuldigte eine allfällige versuchte  im Sinne einer Gehilfenschaft durch eigenes Tun gefördert haben könnte. Letztlich verhielt sich der Beschuldigte einzig so, wie es von einem mit der Sache befassten Mitarbeiter der C. AG in der Position des  zu erwarten war, mithin berufstypisch (vgl. zu diesem Begriff und seiner Bedeutung etwa Urteil des Bundesgerichts 6S.656/2000 vom 16. August 2001 E. 3a mit Hinweis auf BGE 119 IV 289 E. 2c/bb). Insofern könnte dem Beschuldigten letztlich einzig angelastet werden, überhaupt für die C. AG tätig gewesen zu sein. Angesichts dessen, dass es sich dabei aber um eine "normale" Arbeitgeberin gehandelt haben dürfte (und nicht etwa um eine kriminelle oder sonstwie anrüchige Organisation), ist nicht einzusehen, weshalb sich der Beschuldigte deshalb der Gehilfenschaft zu einer allenfalls versuchten Nötigung schuldig gemacht haben sollte.
7. 7.1. Was die Vernichtung bzw. den dauernden Verlust von  und Schlüsseln anbelangt, ist vorab auch hier festzustellen, dass dem Beschuldigten mangels Garantenstellung gegenüber dem  (vgl. vorstehende E. 5.3) strafrechtlich nicht zum Vorwurf gemacht  kann, dies nicht verhindert zu haben. Zu prüfen bleibt damit einzig, ob er durch eigenes Tun hierzu beitrug. Konkret geht es
- erstens darum, dass der Beschuldigte durch eigene Tat dazu  haben könnte, dass D. am 13. April 2019 Bewirtschaftungsakten behändigen und mutmasslich vernichten konnte (nachfolgend E. 7.2), und
- zweitens darum, dass der Beschuldigte am 14. Mai 2019 D. Schlüssel übergeben haben will (nachfolgend E. 7.3).
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Wenngleich theoretisch nicht auszuschliessen ist, dass es auch auf  Wege zur Vernichtung bzw. zum dauernden Verlust von  und Schlüsseln gekommen sein könnte, gibt es hierfür trotz  Untersuchung keinerlei konkreten Hinweise, weshalb eine damit begründete Verurteilung des Beschuldigten ohne Weiteres  werden kann.
7.2. Trotz umfassender Untersuchung fehlt es an jeglichen Hinweisen, dass der Beschuldigte die Bewirtschaftungsakten D. am 13. April 2019 im Wissen darum zugänglich gemacht haben könnte, dass dies zu deren Vernichtung oder dauerndem Verlust führten könnte. Auch gibt es keinerlei Hinweise, dass er Entsprechendes zumindest hätte befürchten müssen. Insofern kann sich der Beschuldigte mit seiner allfälligen und auf entsprechenden Weisungen (vgl. vorstehende E. 5.2.2) beruhenden Beteiligung an der Übergabe von Bewirtschaftungsakten an D. am 13. April 2019 mangels (Eventual-)Vorsatzes nicht der Gehilfenschaft zur Sachbeschädigung oder Sachentziehung schuldig gemacht haben. Das in E. 6.3 (Absatz 3)  gilt auch hier sinngemäss.
7.3. Was schliesslich die vom Beschuldigten behauptete Übergabe von  an D. am 14. Mai 2019 anbelangt, lässt sich die von ihm hierzu am 15. Januar 2020 abgegebene plausible Begründung, wonach er die Schlüssel D. in der Meinung übergeben habe, dass die Schlüssel bei den  sein sollten (Frage 18), trotz umfassender Untersuchung nicht widerlegen bzw. (wie vom Beschwerdeführer behauptet) als blosse Schutzbehauptung abtun, zumal D. zumindest bei seiner ersten  vom 13. November 2019 aussagte, auch Schlüssel vernichtet zu haben (Frage 69). Belastbare Hinweise, dass der Beschuldigte damals die Vernichtung der Schlüssel oder zumindest deren Verschwinden befürchtet hätte oder zumindest hätte befürchten müssen, gibt es trotz umfassender Untersuchung keine. Es ging dem Beschuldigten bei der  ganz offensichtlich einzig darum, der internen Zuständigkeit in der Sache Rechnung zu tragen, ohne dass eine Verletzung von irgendwelchen Sorgfaltspflichten auszumachen wäre. Auch derart kann er sich mangels (Eventual-)Vorsatzes nicht der Gehilfenschaft zur Sachbeschädigung oder Sachentziehung (für welche im Übrigen nach dem in E. 4.3 Gesagten auch kein gültiger Strafantrag vorläge) schuldig gemacht haben.
8. Die Beschwerde erweist sich damit in der Sache als insgesamt .
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9. Auch der Vorwurf der Verletzung der Begründungspflicht ist unbegründet, zumal die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm mit ihrer in der  abgegebenen Begründung, dass der Beschuldigte nur auf  gehandelt habe und ihm dies strafrechtlich nicht zum Vorwurf zu machen sei, sich in den letztlich wesentlichen Punkten in einer Art und Weise positionierte, dass (wie die erhobene Beschwerde zeigt) eine  Anfechtung möglich war. Dass die Staatsanwaltschaft  darauf verzichtete, ihren Standpunkt in der Einstellungsverfügung noch näher zu erläutern, genügt für die Annahme einer Verletzung der  nicht, weil in einer Einstellungsverfügung nicht sämtliche möglichen Rügen in Vorwegnahme einer Beschwerde abzuhandeln sind. Dementsprechend ist die Beschwerde auch in diesem Punkt unbegründet und damit vollumfänglich abzuweisen.
10. 10.1. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem  Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO).
10.2. 10.2.1. Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren richten sich nach den Art. 429 - 434 StPO (Art. 436 Abs. 1 StPO).
Wird die beschuldigte Person ganz oder teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie gemäss Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO Anspruch auf Entschädigung ihrer Aufwendungen für die  Ausübung ihrer Verfahrensrechte. Gemäss Art. 429 Abs. 2 StPO prüft die Strafbehörde den Anspruch von Amtes wegen. Sie kann die  Person auffordern, ihre Ansprüche zu beziffern und zu belegen.
Die obsiegende beschuldigte Person hat gegenüber der Privatklägerschaft Anspruch auf angemessene Entschädigung für die durch die Anträge zum Zivilpunkt verursachten Aufwendungen (Art. 432 Abs. 1 StPO). Obsiegt die beschuldigte Person bei Antragsdelikten im Schuldpunkt, so kann die  verpflichtet werden, der beschuldigten Person die  für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte zu ersetzen (Art. 432 Abs. 2 StPO).
10.2.2. Der Beschuldigte verteidigte sich anfänglich selbst, wofür ihm keine  auszurichten ist, zumal die hierfür erforderlichen besonderen Verhältnisse (namentlich ein hoher Arbeitsaufwand, der den Rahmen  überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise  zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen
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hat; vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 6B_251/2015 vom 24. August 2015 E. 2.3.2) nicht vorlagen.
Dass sich der Beschuldigte im weiteren Beschwerdeverlauf, namentlich bei der Verfassung seiner 5-seitigen Stellungnahme vom 21. Januar 2022,  liess, ist angesichts der Fallkomplexität sowie des Umstandes, dass auch der Beschwerdeführer anwaltlich vertreten war, nicht zu . Hierfür ist der Beschuldigte angemessen zu entschädigen.
In Mitberücksichtigung der für das Verfassen der Stellungnahme  Instruktion und des erforderlichen Aktenstudiums erscheint ein  von 5 Stunden angemessen, der entsprechend § 9 Abs. 2bis AnwT mit Fr. 220.00 pro Stunde zu entschädigen ist. In zusätzlicher  einer Auslagenpauschale von praxisgemäss 3 % sowie der  (7.7%) beläuft sich die dem Beschuldigten geschuldete  auf Fr. 1'220.25 (Fr. 220.00 x 5 x 1.03 x 1.077).
10.2.3. Zivilpunkte spielten im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Rolle, weshalb Aufwendungen des Beschuldigten dem Beschwerdeführer nur  auf Art. 432 Abs. 2 StPO auferlegt werden können, soweit es um Antragsdelikte geht.
Vorliegend geht es um zwei Offizialdelikte (qualifizierte Sachbeschädigung und versuchte Nötigung) und um ein Antragsdelikt (Sachentziehung). Weil in diesem Beschwerdeverfahren keiner dieser drei Tatbestände gegenüber den anderen eindeutig im Vordergrund stand, erscheint es angemessen, die dem Beschuldigten für seine Aufwendungen geschuldete  zu 1/3 dem Beschwerdeführer mit Fr. 406.75 aufzuerlegen und zu 2/3 mit Fr. 813.50 auf die Staatskasse zu nehmen.