Decision ID: 68d953e3-50cd-4f66-9017-d0d3a4db2649
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 6. September 2022 in der Schweiz um Asyl
nachsuchte,
dass das SEM mit Verfügung vom 23. November 2022 – eröffnet am
25. November 2022 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR
142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Überstellung aus der Schweiz
nach Italien anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz
am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen,
dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-
scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung
der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer-
deführer verfügte,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht
vom 28. November 2022 (Datum des Poststempels) gegen diesen Ent-
scheid Beschwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Nicht-
eintretensverfügung sei aufzuheben und das Asylverfahren sei in der
Schweiz durchzuführen,
dass er in prozessualer Hinsicht um Erteilung der aufschiebenden Wirkung
und um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (inklusive Verzicht
auf Erhebung eines Kostenvorschusses) ersuchte,
dass der Instruktionsrichter den Vollzug der Überstellung des Beschwerde-
führers am 29. November 2022 vorsorglich superprovisorisch aussetzte,
dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am
29. November 2022 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3
AsylG),

Considerations:
und das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung,
dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend –
endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1
BGG),
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dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105
AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass die englische Sprache der Begründung der Beschwerdeschrift nicht
einer der Amtssprachen des Bundes entspricht (vgl. Art. 70 Abs. 1 BV und
Art. 33a Abs. 1 VwVG),
dass aufgrund der Verständlichkeit der Begründung – im Interesse des
Beschwerdeführers und aus prozessökonomischen Gründen – auf die Ein-
holung einer Übersetzung zu verzichten ist, zumal die relevanten Rechts-
begehren der Formularbeschwerde in deutscher Sprache verfasst sind,
dass somit auf die frist- und (mit Ausnahme des genannten Mangels) form-
gerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG
und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich,
wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solches Rechtsmittel handelt,
weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2
AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass die Beschwerdeeingabe als abschliessend zu verstehen und der
Sachverhalt vollständig festgestellt ist, weshalb – angesichts der Dringlich-
keit des Verfahrens – über das Rechtsmittel ausnahmsweise vor Ablauf der
Beschwerdefrist entschieden werden kann (vgl. etwa das Urteil BVGer
E-3216/2022 vom 27. Juli 2022 S. 4 m.w.H.),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
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dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung
des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist
(Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien
und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung
eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-
gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist,
(nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt,
dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-
gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge)
die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort
aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien;
vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situ-
ation in demjenigen Zeitpunkt auszugehen ist, in dem der Asylsuchende
erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Art. 7 Abs. 2
Dublin-III-VO),
dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig-
keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zu-
ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den
eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche
Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-
bedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische
Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder
entwürdigenden Behandlung im Sinne von Artikel 4 der Charta der Grund-
rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.2000, nachfol-
gend: EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der
Dublin-III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden
kann,
dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist,
einen Antragsteller, der in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag ge-
stellt hat, nach Massgabe der Art. 21, 22 und 29 Dublin-III-VO aufzuneh-
men (Art. 18 Abs. 1 Bst. a Dublin-III-VO),
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dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann,
einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestell-
ten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in
dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig
wäre (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintrittsrecht),
dass der Beschwerdeführer gemäss Eintrag in der Eurodac-Datenbank vor
seiner Einreise in die Schweiz am (...) September 2022 illegal in Italien
eingereist war,
dass das SEM am 22. September 2022 das sogenannte Dublin-Gespräch
mit dem Beschwerdeführer durchführte und die italienischen Behörden
gleichentags um seine Aufnahme gestützt auf Art 13 Abs. 1 Dublin-III-VO
ersuchte,
dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs zu einer allfälligen Zuständigkeit Italiens für sein Asylgesuch seinen
Aufenthalt in Italien vor der Einreise in die Schweiz bestätigte, jedoch an-
gab, er habe in Italien bewusst kein Asylgesuch eingereicht und wolle we-
gen seines gesundheitlichen Zustands sowie weil sein Bruder in der
Schweiz lebe, nicht nach Italien zurückkehren, zumal er dort keinerlei Un-
terstützung erhalten habe,
dass er auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand geltend machte,
er habe im Moment keine körperlichen Beschwerden, ausser dass er noch
an Schwindel von der Überfahrt übers Meer leide (weswegen er im BAZ
bereits bei der Pflege gewesen sei),
dass er allerdings in psychischer Hinsicht "müde" sei und sich Sorgen um
seine Kinder mache, die noch in Syrien seien,
dass er aber erfahren habe, dass er im BAZ Hilfe für seine psychischen
Probleme erhalten könne und er sich deswegen nochmals bei der Pflege
melden werde,
dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen des SEM vom
22. September 2022 innert der in Art 22 Abs. 1 Dublin-III-VO vorgesehenen
Frist unbeantwortet liessen, womit sie die Zuständigkeit Italiens implizit an-
erkannten (Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO),
dass die grundsätzliche Zuständigkeit Italiens somit gegeben ist,
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dass die erneute Beteuerung des Beschwerdeführers, er habe in Italien
kein Asylgesuch gestellt (vgl. Beschwerde S. 1 f.), keinen Einfluss auf die
Frage der Zuständigkeit hat, sondern hierfür die illegale Einreise in diesen
Staat genügt (vgl. Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung davon
ausgeht, es gebe keine wesentlichen Gründe für die Annahme, das Asyl-
verfahren und die Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Italien weise
systemische Schwachstellen auf, die eine Gefahr einer unmenschlichen
oder entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grund-
rechtecharta mit sich bringen (vgl. Referenzurteil des Bundesverwaltungs-
gerichts D-4235/2021 vom 19. April 2022 E. 10.2, mit weiteren Hinweisen),
dass Italien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens
vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR
0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR
0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-
gen nachkommt,
dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und
schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des
Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013
zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-
ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom
26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen,
die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben,
dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2
Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist,
dass der Beschwerdeführer mit der Aussage, er habe in Italien keine
Unterstützung erhalten und sei von italienischen Beamten schlecht behan-
delt worden (vgl. Beschwerde S. 1 f.), kein konkretes und ernsthaftes
Risiko dargetan hat, die italienischen Behörden würden ihren Verpflichtun-
gen nicht nachkommen, die sich aus einer Asylgesuchstellung ergäben,
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dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind,
Italien werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement missach-
ten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben
oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist
oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land ge-
zwungen zu werden,
dass an dieser Feststellung auch das Vorbringen des Beschwerdeführers,
die aktuelle italienische Regierung unterstütze das syrische Regime und
die Hisbollah im Libanon (vgl. Beschwerde S. 2), nichts zu ändern vermag,
dass der Beschwerdeführer keine konkreten Hinweise für die Annahme
dargetan hat, Italien würde ihm dauerhaft die ihm gemäss Aufnahmericht-
linie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vorenthalten, und er sich
bei einer vorübergehenden Einschränkung im Übrigen an die italienischen
Behörden wenden und die ihm zustehenden Aufnahmebedingungen
nötigenfalls auf dem Rechtsweg einfordern könnte (vgl. Art. 26 Aufnahme-
richtlinie),
dass der Beschwerdeführer aus seiner Beziehung zu einem in der Schweiz
lebenden Bruder für das vorliegende Verfahren nichts zu seinen Gunsten
abzuleiten vermag, da es sich beim diesem nicht um einen Familienange-
hörigen im Sinn von Art. 2 Bst. g Dublin-III-VO handelt und den Akten keine
Hinweise auf ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu entnehmen sind,
dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (abgesehen von der
Aussage, die Ankündigung einer Rückkehr nach Italien habe ihn deprimiert
und verängstigt; vgl. Beschwerde S. 2) nicht auf spezifische Gesundheits-
beschwerden hinwies, und die im Rahmen des Dublin-Gesprächs geschil-
derten Beschwerden einer Überstellung offensichtlich nicht entgegen-
stehen, zumal Italien grundsätzlich über eine ausreichende medizinische
Infrastruktur verfügt (vgl. etwa die Urteile BVGer F-1025/2022 vom 9. März
2022 E. 5.3.2 und D-869/2022 vom 1. März 2022),
dass es dem Beschwerdeführer im Hinblick auf allfällige gesundheitliche
Beschwerden zugemutet werden kann, in Italien seine Rechte in Bezug auf
eine allfällige medizinische Hilfeleistung sowie sonstige Unterstützung ge-
mäss Art. 19 Aufnahmerichtlinie bei den zuständigen staatlichen Stellen
einzufordern (vgl. bspw. das Urteil BVGer F-158/2022 vom 20. Januar
2022 E. 4.1.3),
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dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen
zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine
gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG)
durch die Vorinstanz zu entnehmen sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer
Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält,
dass es nach dem Gesagten keinen Grund für eine Anwendung der
Ermessensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und an dieser Stelle fest-
zuhalten bleibt, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht
einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch
BVGE 2010/45 E. 8.3),
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und
– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-
oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die
Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),
dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen und die Verfügung
des SEM zu bestätigen ist,
dass das Beschwerdeverfahren mit dem vorliegenden Urteil abgeschlos-
sen ist, weshalb sich der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden
Wirkung (gleich wie das Begehren um Befreiung von der Kostenvorschuss-
pflicht) als gegenstandslos erweist,
dass der provisorische Vollzugsstopp mit dem vorliegenden Urteil
dahinfällt,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-
geltlichen Prozessführung abzuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus
den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen wa-
ren, weshalb die Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt
sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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