Decision ID: 1d145061-0a8a-4650-a94a-2a2bfdb0e9f9
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Mit Eingabe vom 25. April 2022 (Urk. 1) stellte
X._
, geboren 1970, ein Gesuch
um
(vorprozessuale)
unentgeltliche Rechtspflege vor Ein
tritt der Rechts
hängigkeit und beantragte, es sei ein Gutachten über ihre Arbeitsfähigkeit einzu
holen (S. 2).
1.2
Mit Verfügung vom
3.
Mai 2022 (
Urk.
4) wurde der
Gesuchstellerin beziehungs
weise ihrer Rechtsvertretung
Frist angesetzt, um anzugeben, für welchen Zeit
raum sie welche Versicherungsleistungen in der in Aussicht gestellten Klage beantragen w
o
ll
e
, und dies durch geeignete Unterlagen, wie Versicherungspolice, Allgemeine Versicherungsbedingungen, Schadenmeldung, Arbeitsvertrag, Kor
respondenz mit der Taggeldversicherung und der SUVA, medizinische Unterlagen zur Arbeitsfähigkeit etc. zu belegen, sowie um das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen sowie sämtliche Belege zur aktuellen finanziellen Situation einzureichen, mit dem Hin
weis, dass
im Säumnisfall
über
ihren
Anspruch auf eine unentgeltliche Rechts
vertretung vor Eintritt der Rechtshängigkeit auf Gr
und der Akten entschieden werde
.
1.3
Mit Eingabe vom 1
6.
Mai 2022 (
Urk.
6) nahm die Gesuchstellerin beziehungs
weise ihre Rechtsvertretung zur
Verfügung vom
3.
Mai 2022
Stellung und reichte verschiedene Unterlagen (
Urk.
7/8-16) ein.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Das vorliegende Verfahren wurde
zur Gewährleistung einer ausgeglichenen Aus
lastung des Gerichts
aus organisatorischen Gründen von der
II. Kammer zur V.
Kammer des hiesigen Gerichts
umgeteilt
. Infolgedessen ist es zu einer entspre
chenden Änderung
in
der Zusammensetzung des Spruchkörpers gekommen.
1.2
Ansprüche aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung nach dem
Bundesgesetz
über die Krankenversicherung (KVG)
werden ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren nach
Art.
243 ff.
d
er
Zivilprozess
ordnung (ZPO)
beurteilt (
Art.
243
Abs.
2
lit
. f ZPO).
1.3
A
rt. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) räumt jeder Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, einen Anspruch auf einen
unentgeltlichen Rechtsbeistand ein.
Die unentgeltliche Rechtspflege bezweckt, auch der bedürftigen Partei den Zugang zum Gericht und die Wahrung ihrer Par
teirechte zu ermöglichen (BGE 131 I 350 E. 3.1, 120
Ia
14 E. 3d).
Die unentgelt
liche Rechts
pflege ist in der ZPO in den Art. 117 ff. geregelt. Gemäss
Art.
117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn
s
ie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (
lit
. a), und wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (
lit
. b). Wer diese Bedingungen erfüllt, hat ausserdem Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, sofern dies zur Wahrung der Rechte notwendig ist (
Art.
118
Abs.
1
lit
. c ZPO). Mit diesen Bestimmungen wird der verfassungsrechtliche Anspruch nach
Art.
29
Abs.
3 BV (BGE 129 I 129 E. 2.1)
auf Gesetzesstufe konkretisiert
(
BGE 144 III 531
E. 4.1; BGE 142 III 131 E. 4.1; BGE 141 III 369 E. 4.1).
1.4
D
ie unentgeltliche Rechtspflege nach
Art.
29
Abs.
3 BV und
Art.
117 ff. ZPO dient dem Zugang zum Gericht. Mit dem Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege soll eine nicht über genügend finanzielle Mittel verfügende Partei in den Stand ver
setzt werden, zur Durchsetzung ihrer Rechte einen Prozess zu führen. Es soll ihr, gleich wie einer vermögenden Partei, der Zugang zum Gericht ungeachtet ihrer Bedürftigkeit gewährleistet sein (BGE 142 III 131 E. 4.1; BGE 140 III 12 E. 3.3.1; BGE 139 I 138 E. 4.2; BGE 135 I 91 E. 2.4.2.3).
1
.5
Gemäss Art. 118 Abs. 1
lit
. c
Teilsatz
2 ZPO umfasst
die
unentgeltliche Rechts
pflege
bei gegebenen Voraussetzungen unter anderem die gerichtliche Bestellung einer
Rechtsbeiständin
oder eines Rechtsbeistands bereits zur Vorbereitung des Prozesses. Gemäss der Rechtsprechung dürften damit nur jene Vorbereitungs
arbeiten umfasst sein, die von der unentgeltlichen Rechts
pflege, die erst das Pro
zessgericht bewilligen würde, nicht erfasst wären, wie beispielsweise die Abklä
rung der Prozessaussichten, die Klärung der Tatsachen und Beweismittel, die Sammlung und Bewertung der Dokumentation. Dabei gilt es zu beachten, dass in einem Verfahren der vorsorglichen Beweisführung zwecks Abklärung der Pro
zessaussichten nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege besteht (Urteil des Bundesgerichts 4A_492/2020 vom 19. Januar 2021 E. 3.1).
1
.6
Gemäss Art. 119 Abs. 1 ZPO kann d
as Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
auch
vor Eintritt der Rechtshängigkeit gestellt werden
. Es steht einer leistungs
ansprechenden Person damit offen, das Gesuch u
m unentgeltliche Rechtspflege -
das sich auf alle Posten gemäss Art. 118 Abs. 1
lit
. a-c ZPO beziehen kann - vorprozessual einzureichen, noch bevor sie das Verfahren in der Sache durch Schlichtungsgesuch oder Klageerhebung rechtshängig gemacht hat. Gemäss der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 4A_270/2017 vom 1. September 2017
E.
4.2
) hat ein vorprozessual eingereichtes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege indes Ausführungen zur Sache und zu den Beweismitteln zu enthalten, damit das Gericht die Erfolgsaussichten der in Aussicht gestellten Klage im
Summar
verfah
ren
über die unentgeltliche Rechtspflege beurteilen kann. Demzufolge sind im
Gesuch der Anspruch, den
die gesuchstellende Person
einzuklagen
gedenkt
, sowie der Sachverhalt, auf den
sie sich stützt
, kurz darzustellen
. Die gesuch
stellende Person kann sich indes darauf beschränken, die fehlende Aussichts
losigkeit glaubhaft zu machen, und muss nicht bereits eine vollständige Klage
schrift ein
reichen (
Urteil des Bundesgerichts 4A_492/2020 vom 1
9.
Januar 2021 E
. 3.2.3).
1
.7
Im Gegensatz zur Zivilgerichtsbarkeit (vgl. § 128 des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess, GOG) enthält das Gesetz
über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
)
keine Bestimmung zur sachlichen Zuständigkeit eines vorprozessual gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechts
pflege, weshalb sich der Gerichtsstand bei vor Eintritt der Rechtshängigkeit ein
gereichten Gesuchen
gemäss der R
echtsprechung nach dem Forum der Haupt
sache bestimmt (
Urteil des Bundesgerichts 4A_492/2
020 vom 19. Januar 2021 E.
3.2.4). Demzufolge ist das hiesige Gericht zur Beurteilung
eines vorprozessual gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege
bei
Streitigkeiten aus Zusatz
versicherungen zur sozialen Krankenversicherung
zuständig (vgl. § 2 A
bs. 2
lit
.
b
GSVGer
).
1.8
Als bedürftig im Sinne von
Art.
117 ZPO gilt eine Person, wenn sie die Kosten eines Prozesses nicht aufzubringen vermag, ohne jene Mittel anzugreifen, die für die Deckung des eigenen notwendigen Lebensunterhalts und desjenigen ihrer Familie erforderlich sind (BGE 141 III 369 E. 4.1; BGE 135 I 221 E. 5.1; BGE 128 I 225 E. 2.5.1).
Für die Beurteilung der prozessualen Bedürftigkeit ist die gesamte wirtschaftliche Situation der gesuchstellenden Partei zu würdigen, wobei nicht schematisch auf das betreibungsrechtliche Existenzminimum abzustellen, son
dern den individuellen Umständen Rechnung zu tragen ist. Der Teil der finan
ziellen Mittel, der das zur Deckung der persönlichen Bedürfnisse Notwendige übersteigt, muss mit den für den konkreten Fall zu erwartenden Gerichts- und Anwaltskosten verglichen werden; dabei sollte es der monatliche Überschuss der gesuchstellenden Partei ermöglichen, die Prozesskosten bei weniger aufwändigen Prozessen innert
eines Jahres
, bei anderen innert zweier Jahre zu tilgen (zum Ganzen: BGE 135 I 221 E. 5.1). Zudem hat es der monatliche Überschuss der gesuchstellenden Partei zu ermöglichen, die anfallenden Gerichts- und Anwalts
kostenvorschüsse innert absehbarer Zeit zu leisten (BGE 141 III 369 E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 5A_774/2015 vom 2
4.
Februar 2016 E. 2.1).
1.
9
Bei der Beurteilung der finanziellen Verhältn
isse ist auch vorhandenes Vermög
en mit
zu
berücksichtigen
(BGE 135 I 221 E. 5.1; BGE 124 I 97 E. 3b).
Soweit das Vermögen einen angemessenen Notgroschen übersteigt, ist es der gesuchstellen
den Partei - ungeachtet der Art der Vermögensanlage - grundsätzlich zuzumuten, dieses Vermögen zur Finanzierung des Prozesses zu verwenden
(
BGE
144 III 531 E. 4.
1;
Urteile
des Bundesgerichts
9C_659/2016 vom 1
7.
Januar 2017 E. 4.2; 4A_664/2015 vom 1
9.
Mai 2016 E. 3.1; 8C_273/
2015 vom 1
2.
August 2015 E.
6.2
).
Das Institut des Notgroschens soll verhindern, dass eine Person zur Führung eines Prozesses auch ihre letzten finanziellen Notreserven aufbrauchen muss. Es ist zulässig, die unentgeltliche Rechtspflege auch nur teilweise zu gewähren, und zwar namentlich dann, wenn eine Person zwar über Mittel verfügt, die den ihr zustehenden Notgroschen-Grenzbetrag übersteigen, diese zusätzlichen Mittel zur Finanzierung des Prozesses aber dennoch nicht ausreichen. Die Höhe des Notgroschen-Grenzbetrages kann nicht generell, sondern nur individuell-konkret festgelegt werden, und zwar namentlich unter Berücksichtigung von Erwerbsaus
sichten, Alter, Gesundheitszustand sowie familiären Verpflichtungen (Urteil des Bundesgerichts 5A_612/2010 vom 2
6.
Oktober 2010 E. 2.3).
Art.
29
Abs.
3 BV räumt indes keinen Anspruch auf
Äufnung
eines bei Einleitung des Gerichtsver
fahrens gar noch nicht vorhandenen Notgroschens ein (Urteil des Bundesgerichts 5A_612/2010 vom 2
6.
Oktober 2010 E. 2.4).
D
ie Art der Vermögensanlage beein
flusst allenfalls die Verfügbarkeit der Mittel, nicht aber die Zumutbarkeit, sie vor der Beanspruchung des Rechts auf unentgeltliche Prozessführung anzugreifen. Soweit die eigenen Mittel erlauben, einen Prozess zu finanzieren, ist der Zugang zur Justiz gewährleistet, und es rechtfertigt sich nicht, öffentliche Mittel dafür bereitzustellen (
BGE
144 III 531
E.
4.1;
Urteile
des Bundesgerichts
5A_726/2014 vom
2.
Februar 2015 E. 4.2
und
5A_32
9/2010 vom 1
6.
Juli 2010 E. 3.1
).
1.
10
Grundsätzlich obliegt es der Gesuchstellerin, ihre Einkommens- und Vermögens
verhältnisse umfassend darzustellen und soweit möglich auch zu belegen. Dies
bezüglich trifft sie eine umfassende Mitwirkung
spflicht (BGE 125 IV 161 E. 4a
; 120
Ia
179 E. 3a). Die unentgeltliche Rechtspflege kann verweigert werden, wenn der monatliche Einkommensüberschuss es der gesuchstellenden Partei ermög
licht, die Prozesskosten bei weniger aufwändigen Prozessen binnen eines Jahres und bei anderen binnen zweier Jahre zu tilgen. Gegebenenfalls ist jedoch zu berücksichtigen, dass die betroffene Person binnen relativ kurzer Frist tätig wer
den muss und dass sie deshalb keine Rückstellungen machen kann, um Gerichts- und Anwaltskostenvorschüsse zu leisten (BGE 135 I 221 E. 5.1
; Urteil des Bun
desgerichts
5A_279/2016 vom 1
3.
September 2016 E. 5.3
).
1.
11
Massgebend für die Beurteilung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege sind grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt der Stellung des Gesuchs (für die Aussichtslosigkeit: BGE 139 III 475 E. 2.2; für die Bedürftigkeit: BGE 135 I 221 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 5A_774/2015 vom 2
4.
Februar 2016 E. 2.2).
2
.
2.1
Obwohl die Gesuchstellerin
gegenwärtig noch mit ihrem Ehegatten zusammen
lebt, wurde ihre Ehe am 2
6.
August 2021 in Italien gerichtlich getrennt (
Urk.
2/6). Zudem vereinbarten die Gesuchstellerin und ihr Ehegatte am
5.
Mai 2022 eine Scheidungskonvention im Hinblick auf eine spätere Ehescheidung in Italien (
Urk.
7/14). Demzufolge erscheint die Angabe der Gesuchstellerin, dass ihr Ehe
gatte gegenwärtig auf Wohnungssuche sei (
Urk.
7/16), als plausibel, weshalb darauf abzustellen ist. Demzufolge ist bei der Bemessung der Bedürftigkeit davon auszugehen, dass die Gesuchstellerin, abgesehen von dem mit ihr im Haushalt lebenden, im Jahre 1998 geborenen Sohn,
als A
lleinlebend
e
und nicht
als
in einer ehelichen Haushaltgemeinschaft mit ihrem Ehegatten
L
ebend
e
zu qualifizieren
ist.
2.2
Praxisgemäss ist vorliegend von einem
Notgroschen beziehungsweise
von
ein
em
Freibetrag von Fr.
10‘000.
auszugehen
. Umstände, welche ein ausnahmsweises Abweichen
vom Notgroschen
in di
eser Höhe rechtfertigten, sind
den Akten nicht
zu entnehmen
.
In Würdigung der gesamten Umstände
gilt es
vorliegend
insbe
sondere zu beachten, dass die
Gesuchstellerin bisher
ein
monat
liches
E
inkommen
im Betrag von Fr. 3'500.-- (während 13 Monaten;
Urk.
7/10)
erzielte, weshalb
von einer nicht besonders aufwendigen
Lebenshaltung
beziehungsweise von
bis
her
eher bescheidenen
Aufwendungen für den Lebensunterhalt
auszugehen
ist
. Ein Abweichen vom erwähnten Notgroschen-Grenzbetrag erscheint vorliegend daher nicht als gerechtfertigt
.
2.3
Dem von der
Gesuchstellerin
eingereichten Auszug aus ihrem Postkonto (
Urk.
2/4/3) ist zu entnehmen, dass die
Gesuchstellerin
am 28. Februar 2022 über ein Guthaben von Fr. 20'347.90 verfügte (Urk. 2/4/2). Im Verlauf des Monats März 2022 wurde ihrem Konto ein Gesamtbetrag von Fr. 9'436.26 belastet; da am 21. März 2022 eine Gutschrift von Taggeldleistungen der
Gesuchsgegnerin
über Fr. 2'894.05 erfolgte, verfügte die
Gesuchsstellerin
am 31. März 2022 noch über ein Guthaben von Fr. 13'805.69 (Urk. 2/4/3). Vor dem Hintergrund, dass die Gesuchstellerin am 14. März 2022 am Postschalter nicht nur Einzahlungen von insgesamt Fr. 1'202.90 tätigte, sondern auch Fr. 5'000.-- in bar bezog (Urk. 2/4/3 S. 2), ist davon auszugehen, dass sie
zum
Zeitpunkt der Stellung des Gesuchs um
vorprozessuale unentgeltliche Rechtspflege vom 2
5.
April 20
2
2 (
Urk.
1)
noch über ein Vermögen in einem den Notgroschen-Grenzbetrag von Fr. 10'000.
deutlich
übersteigenden Umfang
verfügte
. Demzufolge
verfügte die Gesuchstellerin
über genügend eigene Mittel, um die
zu erwartenden
Prozesskos
ten
eines nicht
besonders aufwendigen Verfahrens zu finanzieren.
Aus diesen Gründen ist die prozessuale Bedürftigkeit der Gesuchstellerin nicht ausgewiesen.
3.
Nach Gesagtem
ist das Gesuch der
Gesuchstellerin
um Gewährung der
(vorpro
zessualen)
unentgeltlichen
Rechtspflege
vor Eintritt der Rechtshängigkeit
man
gels Bedürftigkeit abzuweisen.
4.
Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die zu prüfende Klage nicht ohnehin als aussichtslos zu betrachten wäre, legte die Beschwerdeführerin doch bloss einen rudimentären Bericht ihrer Hausärztin und keine Berichte mit fachärztlich erhobenen Befunden auf (vgl. dazu Urk. 7/11 und 7/12).