Decision ID: db122ffe-3900-46d7-a9b9-a8d409bfa764
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._, geboren 1970, war von 2001 bis 2004 im Wohn- und Pflegezentrum Y._, als Krankenschwester angestellt (Urk. 6/10). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression und ein Burnout meldete sie sich am 31. März 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an
(Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, spra
ch der Versicherten mit Verfügung vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) ab 1. April 2004 bei einem Invaliditätsgrad
von 100 %
eine ganze Rente zu.
Am 16. Dezember 2005 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Renten
anspruch sei bei einem Invaliditätsgrad von 100 % unverändert (Urk. 6/26).
Am 20. Oktober 2009 teilte die IV-Stelle der Versicherten erneut mit, der Rentenanspruch sei bei einem Invaliditätsgrad von 78 % unverändert (Urk. 6/39).
1.2
Im November 2013 wurde wiederum eine Revision eingeleitet (vgl. Revi
sion
s
fragebogen, Urk. 6/47). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische Situation ab und holte insbesondere ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 2. April 2015 erstattet wurde (Urk. 6/59). Am 14. Dezember 2015 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 6/67). Am 29. März 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, die Eingliede
rungs
massnahmen abzuschliessen, da die Ziele des Belastbarkeitstrainings nicht erreicht worden seien (Urk. 6/75).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/98-103) hob die IV-Stelle
mit Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 6/103 = Urk. 2) die bisherige ganze Rente auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf.
2.
Die Versicherte erhob am 20. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine Rente auszurichten. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2016 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess
lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten
bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht
nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch
dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits
fähig
keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser
heb
lichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon
former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9
C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.
1 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf
gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur
teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün
det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass
die medizinischen Abklärungen
eine Verbesserung des
Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin
ergeben
hätten.
Die Voraussetzungen zur Weiterausrich
tung der bisherigen ganzen Rente seien daher nicht mehr gegeben (S. 2 oben)
. Das vielfältige Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin lasse sich mit der
geltend gemachten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kaum vereinbaren und
weise auf zahlreiche Ressourcen hin. So gehe die Beschwerdeführerin diver
sen Freizeitaktivitäten nach und habe eine geregelte Tagesstruktur (Hilfe im Garten von Freunden, Betreuung einer dementen Nachbarin, Freiwilligen
arbeit). Aus medizinischer Sicht sei eine Willensanstrengung der (vor allem subjektiv verbleibenden) Defizite durchwegs zumutbar (S. 2 unten).
2.2
Die Beschwerdeführerin vertrat den Standpunkt, dass kein Revisionsgrund vorliege. Der vom Gutachter 2015 erwähnten im Jahr 2009 eingetretenen gesundheitlichen Verbesserung habe die Beschwerdegegnerin bereits damals Rechnung getragen, indem sie den Invaliditätsgrad von bisher 100 % auf neu 78 % herabgesetzt habe (S. 5 f. Ziff. 2). Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin könne nicht von einer wesentlichen Verbesserung des
Gesundheitszustandes seit 2009 ausgegangen werden (S. 6 Ziff. 3.1). Es sei nicht nachvollziehbar, aus welchen medizinischen Abklärungen die Beschwer
degegnerin einen verbesserten Gesundheitszustand ableite (S. 6 Ziff. 3.2). Gestützt auf das Gutachten von Prof. Dr. Z._ liege aktuell noch keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vor (S. 8 Ziff. 4). Die Argumentation der Be
schwer
degegnerin, wonach angeblich ein vielfältiges Aktivitätsniveau und zahlreiche Ressourcen vorliegen würden, greife ins Leere, da ein willentlich nicht überwindbarer Gesundheitsschaden vorliege (S. 9 Ziff. 5.1). Zudem stünden die Ausführungen zu den vermeintlichen Ressourcen in offen
sicht
lichem Widerspruch zu den gutachterlichen Ausführungen, wonach vorsich
tig und unter fachärztlicher Begleitung eine berufliche Wiedereingliederung anzugehen sei (S. 9 Ziff. 5.2). Anzufügen bleibe, dass die zur Überwind
bar
keit vorgenommene Überprüfung in keiner Art und Weise den vom Bundes
gericht im Grundsatzentscheid BGE 141 V 281 genannten Anforderungen entspreche (S. 10 Ziff. 5.3). Es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (S. 10 Ziff. 6).
2.3
Strittig ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten ganzen Rente. Zu prüfen ist, ob im Vergleich zur ursprünglichen Rentenzusprache im Jahr 2004 eine anspruchsrelevante Verbesserung eingetreten ist.
3.
3.1
Der Leistungszusprache vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) lagen im Wesent
lichen die folgenden Berichte zugrunde.
3.2
Dr. med.
A._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte
mit Bericht vom 22. April 2004 (Urk. 6/8) die folgenden Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 lit. A):
-
Erschöpfungsdepression im Sinne einer depressiven Episode
-
Burnout-Syndrom am Arbeitsplatz
Seit April 2003 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis auf weiteres (S. 1 lit. B). Die Beschwerdeführerin habe seit mehreren Jahren depressive Verstimmungen. Seit 2001 arbeite sie als Pflegefachfrau in einem Pflege
heim. Von der direkten Vorgesetzten sei sie als Stellvertreterin auserkoren worden, was aber von der Pflegedienstleitung nicht akzeptiert worden sei. Es sei zu zunehmenden Konflikten am Arbeitsplatz gekommen (S. 2 lit. D Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin leide an Schlafstörungen. Sie habe zwei Wochen praktisch nicht geschlafen. Zudem leide sie an Konzentrations
störungen, Vergesslichkeit und Antriebsverlust. Sie benötige für alles mehr Zeit, was Überzeit zur Folge gehabt habe. Zudem leide sie an Erschöpfung, Übelkeit und Schwindel (S. 2 lit. D Ziff. 4 und 5).
3.3
Dr. A._ führte mit Verlaufsbericht vom 27. August 2004 (Urk. 6/11) aus, die Diagnosen seien unverändert. Im Juli 2004 habe die Beschwerdeführerin einen Rückfall erlitten, nun sei sie wieder stabiler (S. 1). Zurzeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Krankenpflegerin und eine Rück
kehr in diesen Beruf sei nicht wahrscheinlich. Eine berufliche Um
stellung sei sinnvoll. Es sei möglich, dass bei einer neuen Vision auch wieder eine Teilarbeitsfähigkeit erzielt werden könne (S. 3).
3.4
Dr. med. B._, Regionaler Ärztlicher Dienst, RAD, ging mit
Stellungnahme vom 26. Oktober 2004 davon aus, dass keine Restarbeits
fähig
keit bestehe (vgl. Urk.
6/12/3 unten)
.
4.
4.1
Der Rentenbestätigung vom 16. Dezember 2005 (Urk. 6/26) lag der folgende Bericht zugrunde.
4.2
Dr. A._ nannte mit Bericht vom 13. Dezember 2005 (Urk. 6/24) die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (S. 1 lit. A) und führte aus, seit April 2003 bis auf weiteres bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 1 lit. B). Seit dem Rückfall im Juli 2004 sei keine Besserung eingetreten. Die Beschwerdeführerin leide immer noch unter Antriebsmangel, Initiative
ver
lust, Morgentief, gedrückter Erschöpfung. Nach einer Tätigkeit von bis zu einer Stunde, wie zum Beispiel Spazieren mit dem Hund, sei sie müde, erschöpft. Berufliche Massnahmen seien in diesem Zustand leider nicht möglich (S. 2 Mitte).
4.3
Die Beschwerdegegnerin führte im Feststellungsblatt vom 16. Dezember 2005 (Urk. 6/25) aus, seit dem Rückfall im Juli 2004 sei keine Besserung des Ge
sundheitszustandes eingetreten.
5.
5.1
Der Rentenbestätigung vom 20. Oktober 2009 (Urk. 6/39) lagen im Wesent
lichen die folgenden Berichte zugrunde:
5.2
Dr. A._ nannte mit Bericht vom 11. Januar 2009 (Urk. 6/29) die folg
en
den Diagnosen (Ziff. 1.1):
-
rezidivierende depressive Störung, mittelgradig
-
Verdacht auf bipolare Störung Typ 2
Er sehe die Beschwerdeführerin zirka halbjährlich. Dazwischen hätten sie telefonischen Kontakt. Die psychologische Betreuung erfolge telefonisch alle zwei Wochen (Ziff. 1.5). Ab Mai 2008 habe die Beschwerdeführerin im „C._“ zuerst nachmittags, dann vormittags 3.5 Stunden gejätet. Das sei zu viel für sie gewesen. Sie habe bis September 2008 durch
gehalten. Seit Oktober 2008 fahre sie mit selbstgebasteltem Handwerk zum Markt (Ziff. 1.4). Seit Oktober 2008 würden die Leitsymptome Antriebs
schwäche, Erschöpfung, rasche Ermüdbarkeit, körperliche Müdigkeit persi
stie
ren. Die Beschwerdeführerin sei auf dem freien Arbeitsmarkt nicht ver
mittelbar. Sie könne zwei Mal täglich ungefähr 1.5 Stunden zum Beispiel basteln, zur Ergotherapie gehen oder Kunsthandwerk gestalten. Das heisse, sie sei in einer angepassten Tätigkeit zu zirka 30 % arbeitsfähig (S. 7).
5.3
Prof. Dr. med. D._, RAD, führte mit Stellungnahme vom 31. August 2009 (Urk. 6/37/2) aus, laut psychiatrischer Standortbestimmung vom 31. August 2009 verhindere bei der 39-jährigen Versicherten ein chro
ni
scher psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (ICD-10 F33.11) die volle Ausschöpfung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Die Versicherte werde ambulant lege artis psychiatrisch und psychotherapeutisch behandelt und weise inzwischen einen stabilisierten Tagesablauf mit einer weitgeh
en
den positiven Regulierung der massiven Schlafstörungen auf. Aus versiche
rungsmedizinischer Sicht könne im Sinne einer beruflichen Eingliederung versucht werden, die medizintheoretisch zu postulierende Restarbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von etwa 20 bis 30 % eines Pensums von 100 %
unter störungsspezifisch orientierten Integrationsbedingungen zu verwirkli
chen.
5.4
Prof.
D._
führte mit Stellungnahme vom 17. Oktober
2009 (Urk. 6/37/3
) aus, es bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 20-30 % bei einem Pensum von 100 %, medizintheoretisch postuliert für beruflich zu verwer
tende ange
stammte und angepasste Tätigkeiten unter der Voraussetzung von professio
neller therapeutischer und beruflicher, störungsspezifisch orien
tier
ter Integra
tion.
5.5
Die Beschwerdegegnerin errechnete anhand eines Einkommensvergleiches gestützt auf die Annahme einer 25%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit einen Invaliditätsgrad von 78 % (Urk. 6/38).
6.
6.1
Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 2) lagen die folgenden Arztberichte vor:
6.2
Dr. A._ führte mit Bericht vom 6. Juni 2012 (Urk. 6/44/2-3) aus, es bestehe eine bipolare Störung, welche zu massiven Schwankungen geführt habe. Seit der Behandlung mit Topamax 2008 sei eine Beruhigung einge
treten. Persistierendes Leitsymptom sei die Antriebsverminderung und eine enorme Erschöpfbarkeit. Die Beschwerdeführerin habe einen Drang nach Aktivität, den sie aber nicht umsetzen könne. Sie habe massive Konzen
tra
tionsstörungen. Sie gehe seit 2006 an zwei Gehstöcken. Nach einer Geh
strecke von 500 m sei sie erschöpft, müsse stehen bleiben. Somatisch seien durch den Hausarzt diverse Abklärungen gemacht worden. Neurologische oder muskuläre Störungen hätten ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführerin habe sich jahrelang von einer Psychologin behandeln lassen. In den letzten Jahren seien die Konsultationen telefonisch erfolgt, da die Therapeutin alt geworden sei. Sie sei im August 2011 verstorben. Er selbst sei zwei bis vier Mal jährlich in Kontakt mit der Beschwerdeführerin (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermit
tel
bar (S. 2).
Diese Angaben wiederholte Dr. A._
mit Bericht vom 7. Dezember
2013
(Urk. 6/50/5-6).
6.3
Prof. Dr. med. habil. Z._, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 2.
April 201
5
das durch die
Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten (Urk. 6/59)
und nannte als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine nicht näher bezeichnete neurotische Störung mit ICH-Ambivalenzkonflikt (ICD-10 F48.9; S. 33 lit. E Ziff. 1). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit
nannte er eine
rezidi
vierende depressive Störung, gegenwärtig remit
tiert (ICD-10 F33.4; S. 33 lit. E Ziff. 2)
.
Die Diagnose einer bipolaren Störung werde durch den Psychiater Dr.
A._
nicht belegt (S. 30 Mitte). Die notwendigen klassifikatorischen Symptome weise die Versicherte nicht auf. Es sei zu keinen (hypo-)manischen Phasen bei der Versicherten gekommen. Es dominierten Symptome einer raschen Ermüdbarkeit und Erschöpfung. Die Diagnose einer bipolaren Störung könne daher gutachterlicherseits nicht gestützt werden (S. 30 unten). Psychiatrische Hospitalisationen seien seit der letzten Rentenrevision nicht erfolgt (S. 31 Mitte).
Da der behandelnde Psychiater von einer bipolaren Störung ausgehe, sei nicht anzunehmen, dass eine störungsspezifische Behandlung erfolge/erfolgt sei. Die Frequenz der psychiatrischen Konsultationen mit zwei- bis viermalig pro Jahr liesse vermuten, dass eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung nicht erfolgt sei (S. 32 Mitte).
Die ICH-Störung sei als bewusstseinsfern einzustufen. Deshalb könne eine willentliche Überwindung der Störung nicht angenommen werden. Sie sei jedoch mittels einer störungsspezifischen psychotherapeutischen Therapie be
handelbar (S. 32 unten).
Das Aktivitätsniveau der Versicherten werde durch den innerpsychischen Ab
wehrmechanismus (Energielosigkeit) gestört. Die Prognose sei vom Ergeb
nis einer entsprechenden hochfrequenten psychotherapeutischen Behandlung ab
hängig. Diese solle in einem stationären Setting begonnen und dann ambu
lant fortgeführt werden (S. 33 oben).
Unter adäquater
Therapie sei innerhalb eines Zeitraumes von 12 bis 18
Monaten mit der schrittweisen beruflichen Wiedereingliederung der Beschwer
deführerin
zu rechnen. Aktuell könne eine vorsichtige berufliche Wieder
eingliederung erfolgen mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit in geschütztem Rahmen mit einem Pensum von 50
%
wiederherzustellen. Es sei zunächst ein Belastbarkeits- und Arbeitstraining durchzuführen mit dem Ziel, die
Be
schwerdeführerin
an die prinzipiellen Erfordernisse eines Arbeitsalltages zu gewöhnen. Eine Phase der weiteren psychischen Stabilisierung habe den beruf
lichen Massnahmen voranzugehen (S. 34 Mitte).
6.4
Dr. A._ führte mit Bericht vom 27.
Mai 2016
(
Urk.
6/78/
6-7) aus, es bestehe weiterhin ein Residualzustand mit Antriebsverlust und Erschöpfung bei einer bipolaren Störung. Zudem bestehe eine asthenische Persönlich
keitsstörung. Im Juli 2015 habe die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Marktaktivität einen Zusammenbruch erlitten. Im Januar 2016 habe sie das Arbeitsintegrationsprojekt begonnen (S. 1). Sie habe e
s aus gesundheitlichen Gründen nicht geschafft, die geforderten 5 x 4 Stunden pro Woche im Belastbarkeitstraining hinzukriegen. Sie habe sich bis heute nicht von den Strapazen des Integrationsversuchs erholt.
Sie bleibe a
uf dem ersten Arbeits
markt
weiterhin
nicht
mehr vermittelbar. Er empfehle weiterhin das Ent
richten einer Rente (S.
2).
6.5
Dr.
A._
nannte mit Bericht vom
5.
August
2016
(Urk.
6/98/1-4
)
die folgenden Diagnosen (S. 2 unten):
-
bipolare Störung (ICD-10 F31.3)
-
chronifizierter dysthymer Zustand
-
schwere asthenische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)
Die Beschwerdeführerin habe sich auch einer stationären Behandlung unter
zogen (vgl. Urk. 6/98/5-7). Sie habe über viele Jahre extreme affektive Schwankungen gehabt. Die depressiven Phasen hätten eindeutig überwiegt, aber auch maniforme Phasen mit Angetriebenheit, Kritiklosigkeit und der Tendenz, sich unreflektiert zu übernehmen, seien aufgetreten (S. 2 unten). Der Abbruch des Belastbarkeitstrainings für die Arbeitsintegration sei aus gesundheitlichen Gründen erfolgt (S. 3 Mitte). Da die Diagnose der bipolaren Störung bis anhin von Gutachter und RAD verneint worden sei, sei es ihnen auch ein Leichtes, das Leiden der Beschwerdeführerin als unsubstantiell und nicht von Krankheitswert zu taxieren. So könne auch argumentiert werden, das Leiden sei überwindbar. Dem sei aber keinesfalls so. Die Beschwerde
führerin sei, obwohl sie willens sein würde, ihren Beitrag zu leisten, dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage (S. 3 unten).
6.6
Med. prakt. E._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
RAD
, führte mit Stellungnahme vom 10. Juni 2015 (Urk.
6/80/8 unten
) aus, in mehren Befunden (Erschöpfung, Ermüdbarkeit) liege gegenüber 2009 eine gesundheitliche Verbesserung vor. Ebenso habe Dr. A._ 2009 „eine massive Antriebsstörung“ festgestellt. Der psychiatrische Gutachter habe sich nicht explizit zum Antrieb geäussert, allerdings beschreibe er mehrere Akti
vi
täten, so dass nun nicht von einer massiven Antriebsstörung gesprochen werden könne. Zusammengefasst stehe fest, dass sich der Gesundheits
zu
stand verbessert habe.
7.
7.1
Mit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) wurde der Beschwerdeführerin
ab
1.
April 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100
% eine ganze Rente
zugesprochen. Die Rentenzusprache erfolgte gestützt auf die Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. A._, welcher eine Erschöpfungsdepression im Sinne einer depressiven Episode sowie ein Burnout-Syndrom am Arbeitsplatz diagnostiziert hatte und von einer
100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen war (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.3).
Dabei fällt auf, dass Dr. A._ keine Angaben zum Schweregrad der Er
schöpfungsdepression machte. Zudem lagen der Beschwerdegegnerin keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vor. Schliesslich ist fraglich, ob den damals genannten Diagnosen überhaupt eine inva
lidi
sierende Wirkung zukommt. So sind Depressionen
nach gesicherter psychia
trischer Erfahrung im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar
und stellt ein
„
Burn-out" als Z-Diagnose (ICD-10 Z73.0) kein
en
rechtserhebliche
n Gesund
heitsschaden dar
(Urteil des Bundesgerichts
9C_645/2015 vom 3. Februar 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf 8C_810/2013 vom
9. April 2014 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen).
Die der Rentenzusprache 2004 zugrunde liegenden medi
zinischen Akten erscheinen damit nicht als ausreichend, um den Ge
sundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beurteilen zu können.
Auch den weiteren Arztberichten sind keine genügenden Angaben zur Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. So nahm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2005 wiederum einzig gestützt auf einen Bericht des behandelnden Psychia
ters Dr. A._ einen unveränderten Rentenanspruch an. Er diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung und ging nach wie vor von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.2). Auch aus diesem rudimentär abgefassten Bericht geht der Schweregrad der Depression nicht hervor und fehlen Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig
keit.
Die medizinische Aktenlage, welche der Rentenbestätigung 2009 zugrunde lag, erscheint ebenfalls als unzureichend. So wurde von Dr. A._ nebst einer
mittelgradigen rezidivierenden depressiven Störung der Verdacht auf eine bipo
lare Störung Typ 2 geäussert (vgl. vorstehend E. 5.2). Indes ist letztere
Diagnose angesichts der genannten Befunde nicht nachvollziehbar. Dr.
A._
ging nunmehr von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer ange
passten Tätigkeit aus, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass die Beschwer
deführerin auf dem freien Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei. Eine nähere Begründung dieser Einschätzung fehlt. Der RAD ging, ebenfalls ohne nähere Begründung, von einer 20 bis 30%igen Arbeitsfähigkeit bei störungsspezi
fisch orientierten Integrationsbedingungen aus (vorstehend E. 5.3).
7.2
Die der ursprünglichen Rentenzusprache und den darauffolgenden Renten
b
e
stätigungen zugrunde liegenden medizinischen Akten erscheinen nach dem Gesagten nicht als ausreichend, um den Gesundheitszustand und die Arbeits
fähigkeit der Beschwerdeführerin beurteilen zu können. Unter diesen Um
ständen kann nicht geprüft werden, ob im Vergleich dazu eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten ist.
7.3
Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1
9.
September 2016 (
Urk.
2)
präsentierte sich die Situation wie folgt: Dr. A._ diagnos
tizierte nach wie vor eine bipolare Störung. Zudem nannte er als Diagnose einen chronifizierten dysthymischen Zustand und eine schwere asthenische Persönlichkeitsstörung (vorstehend E. 6.5). Der psychiatrische Gutachter Prof. Dr. Z._ nannte im Jahr 2015 als einzige Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine nicht näher bezeichnete neurotische Störung mit ICH-Ambivalenzkonflikt (ICD-10 F48.9) und entkräftete insbesondere die Diag
nose einer bipolaren Störung. Er war der Ansicht, unter
adäquater Therapie sei innerhalb eines Zeitraumes von 12 bis 18 Monaten mit der schrittweisen
beruflichen Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin zu rechnen. Es könne
eine vorsichtige berufliche Wiedereingliederung erfolgen mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit in geschütztem
Rahmen mit einem Pensum von 50
% wie
der
herzustellen
(vgl. vorstehend E. 6.3)
.
Bei einem Belastbarkeitstraining, welches die Beschwerdeführerin von Januar bis März 2016 durchlief, konnte jedoch das gesetzte Ziel von vier Stunden pro Tag im dritten Monat nicht erreicht werden. Bereits drei Stunden Anwesenheit pro Tag gelangen nicht
konstant (vgl. Urk. 6/73). Trotzdem ging die Beschwerdegegnerin in der Fol
ge, ohne erneute Stellungnahme von Prof. Dr. Z._ oder eine neue ärztliche
Beurteilung, welche den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E.
1.4
) entspricht, einzuholen, davon aus, dass ein verbesserter Gesundheits
zustand vorliegt (vgl. Urk. 2).
Eine adäquate Therapie, wie sie Prof. Z._ empfohlen hat (vgl. vorsteh
end E. 6.3), wurde, soweit ersichtlich, bisher nicht installiert. Nach Lage der Akten fand während des ganzen Rentenbezugs keine adäquate regelmässige therapeutische Behandlung statt,
was einen massgeblichen psychischen Lei
dens
druck
als fraglich erscheinen lässt
.
2007 erfolgte eine einmalige Hospita
lisation in der F._ (vgl. Urk. 6/98/5-7). Von diesem Aufenthalt konnte die Beschwerdeführerin insgesamt gut profitieren (S. 3 oben). Ansonsten fanden nur 14-tägliche Telefonate mit einer Psychologin statt und zwei bis vier Mal im Jahr Konsultationen des Psychiaters Dr. A._ (vgl. vorstehend E. 6.2). Weshalb der RAD die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung dennoch als lege artis beurteilte (vgl. vorstehend E. 5.3), erscheint fraglich.
7.4
Nach dem Gesagten fehlt es an einer verlässlichen Einschätzung der Rest
arbeitsfähigkeit. Es
kann
deshalb
nicht geprüft werden, ob eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten ist.
8.
8.1
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorin
stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht
auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde
(§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechts
mittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent
scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
8.2
Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschliess
ende Beurteilung des Leistungsanspruchs als unvollständig, weshalb die an
ge
fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzenden psychiatrischen Abklä
rungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Damit erübrigt sich eine Prüfung der von der Beschwerdeführerin gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. Urk. 1 S. 10 Ziff. 6).
9.
9.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu
le
gen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf Fr. 7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer
degeg
nerin aufzuerlegen.
9.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver
waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsie
gen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
die
vertretene Beschwerdeführer
in
Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Die Prozessentschädigung ist gemäss
Art.
61 lit. g ATSG in Verbindung mit
§
34 GSVGer – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwie
rig
keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim
praxisgemässen
Stundenansatz von
Fr. 185
.-- (zuzüglich MWSt) ist die Pro
zessentschädigung vorliegend auf
Fr. 1‘700
.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen
.