Decision ID: f09f581e-f292-4cfd-bf02-3c3b0e94f1e4
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1961,
war
Hausfrau, als sie sich
am 1
1.
Juli 2012 unter Hinweis auf eine Depression bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an
meldete
(
Urk.
7/1
Ziff.
5.5 und
Ziff.
6.2). Die IV-Stelle tätigte daraufhin erwerbliche (
Urk.
7/4,
Urk.
7/
16-
17) und medizinische (
Urk.
7/7-8,
Urk.
7/11) Abklärungen und liess
zudem
am 30.
Juli 2013 eine Haushaltsabklärung vor Ort durchführen (
Haushaltsabklä
rungsbericht
vom 1
8.
Oktober 2013;
Urk.
7/18). Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(
Urk.
7/21) verfügte sie
am
4.
März 2014
(
Urk.
2)
die Abwei
sung des Leistungsbegehrens
.
2.
Gegen die Verfügung vom
4.
März 2014 erhob die Versicherte am 2
4.
März 2014 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte sinngemäss die
Zusprache
einer Rente. Mit Beschwerdeantwort vom
8.
Mai 2014 (
Urk.
6) stellte die IV-Stelle Antrag auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1
2.
Mai 2014 (Urk.
8) wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Innert angesetz
ter Frist ging keine Replik ein, was der IV-Stelle am 1
9.
Juni 2014 (
Urk.
10) zur Kenntnis gebracht wurde
.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich,
Betätigungsver
gleich
, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä
tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch,
das heisst
ohne
Gesundheitsscha
den
, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des
Invalidi
tätsgrades
(BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er
werbs
tätigkeit ist der im Sozial
versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hinweisen).
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl.
Art.
27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun
gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1
5.
Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).
Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren
Invaliditäts
be
messungs
methode
und damit der Beantwortung der entscheiden
den
Status
frage
handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische
Willensentschei
dungen
der versicherten Person berücksichtigen muss.
Dies gilt auch für die Frage,
in welchem
Ausmass
die versicherte Person ohne gesund
heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre
.
Diese
inneren Tatsa
chen
sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus
äusseren
Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo
thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebens
erfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge
rungen, die
ausschliesslich
- losgelöst vom konkreten Sachverhalt - auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestell
ten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (
vgl.
Urteil
e
des Bundesgerichts 9
C_287/2013 vom 8.
November 2013
E.
3.5
und
8C_511/2013 vom 3
0.
Dezember 2013
,
je
mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2
IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse.
Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9)
.
2.
2.1
D
ie Beschwerdeführerin befand sich
vom 1
7.
April bis 2
2.
Juni 2012 (
Y._
) in stationärer und
vom 2
6.
Juni bis
8.
August 2012
(Tagesklinik
Z._
)
in
teilsta
tionärer
Behandlung der Tagesklinik
A._ (
Urk.
7/8 S. 2
Ziff.
1.2
)
Im Bericht der
A._
vom 2
1.
August 2012
(
Urk.
7/8)
nannten die Oberärztin Dr.
med.
B._
, Fachärztin
Psychiatrie und Psychotherapie
, und
die Psycholo
gin
C._
eine rezidivierende depressive Störung (zuletzt schwere depressive Episode F33.2; depressive Erkrankung bestehend seit mindestens 1993) sowie einen Status nach Suizidversuch am 1
6.
April 2012 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1). Sie führten aus, dass
bei der Beschwerdeführerin
psychische Einschränkungen im Rahmen der
schwergradi
gen
depressiven Erkrankung mit wiederkehrenden Störungen des Antriebs und der Affektivität bestünden.
Die
Selbstbehauptungs- und Durchhaltefähigkeit
der Beschwerdeführerin sei
en
mittelgradig beeinträchtig
t
. Dies wirke sich qualitativ und quantitativ bei insgesamt reduzierter Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit aus (
Ziff.
1.7). Während
des
teilstationären Settings
befanden
sie
die
Beschwer
deführerin
als zu
100
%
a
rbeitsunfähig
(Ziff. 1.6)
und
gingen davon aus
, dass ihr ab
9.
August 2012 eine angepasste Tätigkeit
im Umfang von
vier Stunden täglich zumutbar sei. Unter Berücksichtigung der Grunderkrankung sei dauer
haft von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkei
t von
mindestens
50
%
auszuge
hen (
Ziff.
1.9
)
.
2.2
Im Verlaufsbericht der
A._
vom 2
5.
April 2013 (
Urk.
7/11) führten die
Ober
ärztin
Dr.
med.
D._
, Fachärztin
Psychiatrie und Psychotherapie
, und die Psychologin
E._
einen Status nach schweren depressiven Episoden im Rahmen einer rezidivierenden Störung (F33.2, aktuell weitgehend remittiert bei medikamentös substituierter Hypothyreose), einen Status nach Suizid
versuch am 1
6.
April 2012 sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (F60.10) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1).
Sie hielten fest, dass es der Beschwerdeführerin seit etwa zwei Monaten besser gehe
,
befanden aber, dass sie
noch nicht arbeitsfähig
sei
. Unter Berücksichtigung der
Grunder
krankung
sei aus psychiatrischer Sicht
von
einer dauerhaft eingeschränkten Arbeitsfähigkeit von mindestens 60
%
auszugehen (S. 2)
2.3
Am 3
0.
Juli 2013 fand bei der Beschwerdeführerin eine Haushaltsabklärung statt. Im
entsprechenden
Bericht vom 1
8.
Oktober
2013
(
Urk.
7/18)
führte
die Abklärungsperson
aus
,
die Beschwerdeführerin
habe sich
im Jahr 1992 dazu entschieden, Hausfrau zu werden,
weil
sie keine Tagesmutter für ihre Kinder gefunden habe.
Anschliessend seien keine Arbeitsbemühungen unternommen worden, um wieder in die Erwerbstätigkeit zurück zu kehren (
Ziff.
2.4). Die Beschwerdeführerin gab anlässlich des Gesprächs an, dass sie
bei guter
Gesund
h
eit
gerne einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde
(
Ziff.
2.5)
.
Es
sei
ihr Wunsch, viermal wöchentlich
im Umfang von
vier Stunden zu arbei
ten, was einem A
rbeitspensum von 38
%
entspr
e
che
. Im September 2012 habe sie begonnen
,
während
vier Stunden
pro
Woche
in einer Zahnarztpraxis
Bügel
arbeiten
zu verrichten.
Wegen
ihrer Erkrankung
habe sie
diese Arbeit
auf zwei Stunden
pro Woche
reduziert
.
Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 10
%
im Erwerbsbereich und zu 90
%
im Haushalt
tätig und hielt in diesem Zusammen
hang fest
, dass die
Beschwerdeführerin
nur
in kleinen
Pensen
gearbeitet
habe
(
Ziff.
2.5)
.
Unter Gewichtung der einzelnen Haushaltsbereiche ermittelte die
Abklärungs
per
son
eine Einschränkung im Haushalt von
8
%
(vgl.
Ziff.
7)
.
Dabei
hielt sie dafür
, dass es dem Ehemann sowie der Tochter aufgrund
ihrer
Mitwir
kungs
pflicht
in der Haushaltsführung zumutbar sei, die Beschwerdeführerin in einem gewissen Ausmass
in den jeweiligen Bereichen
zu unterstützen
,
und
stellte
fest, dass Haushaltsarbeiten
, welche invaliditätsbedingt nicht mehr
von der Beschwerdeführerin
verrichtet werden könn
t
en,
vom Ehemann oder der Tochter erledigt würden
(vgl.
Ziff.
6.9)
.
3.
In der
Verfügung vom
4.
März 2014
nahm die
Beschwerdegegnerin
an
, dass der
Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht weder die angestammte noch eine angepasste Tätigkeit zumutbar sei (
Urk.
2).
Im vorliegenden Verfahren wurde
der
Grad der
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
von keiner Seite thematisiert
.
Wenngleich unklar erscheint, weshalb
die
Beschwerdegegnerin
(angesichts des Verlaufsberichts der
A._
vom 2
5.
April 2013
, wonach
bei der Beschwerde
führerin
unter Berücksichtigung
der
Grunderkrankung
von
einer
Restarbeitsfä
higkeit
von 40
%
in angepasster Tätigkeit
auszugehen sei; Urk.
7/11 S. 2
, E. 2.2
hievor
, und die Beschwerdeführerin
im September 2012 eine Arbeits
tätig
keit aufgenommen hat
;
Urk.
7/18/3
Ziff.
2.5
)
bei der Beschwerdeführerin
von keine
r
Restleistungsfähigkeit
in einer leidensangepassten
Tätigkeit
ausging,
kann eine abschliessende Festlegung der Arbeitsfähigkeit unterbleiben (vgl. E.
5.2
her
nach
)
.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte
die Beschwerdeführerin
als
im
Gesund
heits
fall
zu
10
%
erwerbstätig und zu
90
%
im Haushalt tätig
und wandte die gemischte Methode
der Invaliditätsermittlung
an
(
Urk.
2).
Im vorliegenden Verfahren
thematiesierte
die Beschwerdeführerin
sinngemäss die Qualifikation und reichte
Meldebescheinigungen zur Sozialversicherung für den Arbeitnehmer nach
§
25 der deutschen
Datenerfassungs- und -
übermitt
lungsverordnung
(
DEÜV
) der Jahre 1999 bis 2006 sowie
ausländisch
e
Lohnbe
scheinigungen der Jahre 2010 und 2011 ein (
Urk.
3/1-3).
4.2
Wie erwähnt (E. 2.3
hievor
)
, gab die Beschwerdeführerin anlässlich der
Haus
halts
abklärung
an, während vier Stunden
pro
Woche in einer Zahnarzt
praxis
(in
F._
)
Bügelarbeiten verrichtet zu haben.
Ihre Aussage deckt sich mit der
Arbeitsbescheinigung
des Arbeitgebers
vom 14.
August 2013 (
Urk.
7/16)
,
wonach
die Beschwerdeführerin „einmal in der Woche mittwochs von 09
:
30 bis 13
:
30 Uhr“
arbeite.
Dies entspricht
dem von der
Beschwerdegeg
nerin
ange
nommenen Erwerbsanteil von 10
%
.
4.3
Die erwähnte Arbeitsaufnahme erfolgte im September 2012 und damit erst nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit (April 2012). Demgemäss vermag diese
Arbeits
tätigkeit
nur beschränkt Antworten auf die Frage zu geben, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin als Gesunde erwerbstätig wäre. Vor Eintritt der Arbeits
unfähigkeit war die Beschwerdeführerin in den Jahren 2010 und 2011 im Reinigungsdienst in einer Metallfabrik (im Ausland) während zwei Stunden täg
lich tätig (
Urk.
7/11 S. 2), was einem Pensum von weniger als 2
5
%
entspricht.
Dies erscheint angesichts der erzielten Löhne von Euro 5‘708.87 und Euro 4‘236.31 (
Urk.
3/2-3) als plausibel. In dieser Zeit zog sie von
F._
in die Schweiz (
Urk.
7/6). Vorher war sie viele Jahre stundenweise als Näharbeiterin tätig gewesen (
Urk.
7/11 S. 2).
Damit ergibt sich die Konstellation, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz letztmals im Jahr 1992 einer beitragspflichtigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist (
Urk.
7/4) und im Ausland lediglich in einem geringen Pensum tätig war. Ihren aufgelegten deutschen Meldebescheinigung
en
zur Sozialversicherung für Arbeitnehmer (
Urk.
3/1) ist zu entnehmen, dass sie während Jahren als Versi
cherte mit geringfügiger Beschäftigung gemeldet war.
Weiter fällt ins Gewicht, dass die Erwerbssituation des Ehemannes (
Einkommen mtl.
Fr.
6‘880.--,
Urk.
7/18 S. 3
Ziff.
2.3) eine höhere Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin nicht erforderlich macht.
4.4
Bei diesem Ergebnis steht fest, dass die Beschwerdeführerin, deren jüngstes Kind im Jahr 1991 geboren wurde und längst erwachsen ist (
Urk.
7/1
Ziff.
3.1), in den letzten Jahren nie in der Schweiz erwerbstätig war und - vor ihrem Umzug in die Schweiz im Jahr 2011 - auch an ihrem Wohnort in
F._
nur in sehr bescheidenem Ausmass einer Erwerbstätigkeit nachging.
Damit erscheint es als überwiegend wahrscheinlich, dass sie - bei intakter Gesund
heit - nach wie vor in ähnlichem Umfang erwerbstätig wäre. Ob dies im von der Beschwerdegegnerin akzeptierten Umfang von 10
%
oder (in Anlehnung an die vor Eintritt des Gesundheitsschadens ausgeübte Tätigkeit) allenfalls von 2
5
%
der Fall wäre, braucht nicht abschliessend beantwortet zu werden.
5.
5.1
Gemäss Abklärungsbericht vom 1
8.
Oktober 2013 (
Urk.
7/18) beläuft sich die Einschränkung im Haushalt auf 8
%
. Diese Bemessung ist nicht zu beanstanden und wurde beschwerdeweise auch nicht bestritten. In dem mit 90
%
gewichteten Haushaltsbereich resultiert ein nicht erwerbsbezogener Teilinvaliditätsgrad von 7.2
%
(8
%
x 0.9)
, bei einer Gewichtung mit 75
%
ergibt sich ein solcher von 6
% (8
%
x 0.75).
5.2
Bei diesem Ergebnis erübrigt sich eine
abschliessende
Ermittlung
des
erwerbs
bezo
genen
Teilinvaliditätsgrades, da
sich vorliegend die Invalidität durch Addierung der im Aufgaben- und Erwerbsbereich ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
(vgl. E. 1.5 hiervor) bestimmt und jedenfalls ein
renten
ausschliessender
Gesamtinvaliditätsgrad (vgl. E. 1.1
hievor
) resultiert. Selbst bei
einer Arbeitsunfähigkeit von 100
%
beträgt der erwerbsbezogene
Teilinvali
ditätsgrad
in dem mit 10
%
gewichteten Erwerbsbereich maximal 10
%
oder bei einer Gewichtung mit 25
%
ein solcher von 25
%
. Es resultiert ein
Gesamt
invaliditätsgrad
von höchstens
31
%
(
6
% +
25
%
)
, womit kein Renten
anspruch besteht.
Die Beschwerde erweist sich demzufolge als unbegründet und ist abzuweisen.
6.
Die Gerichtskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr.
6
00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle
gen.