Decision ID: 68cce74c-f31c-572e-953a-8e9466b29da6
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, geboren am 1. Juli 1975, ist irakischer  und reiste am 9. Oktober 1998 in die Schweiz ein. In der Folge stellte er ein Asylgesuch, welches am 28. November 2001 vom damaligen Bundesamt für Flüchtlinge (BFF; heute: Bundesamt für  [BFM]) abgewiesen wurde. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 28. Dezember 2001 Beschwerde bei der  Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK). Die fragliche  ist zur Zeit noch beim Bundesverwaltungsgericht hängig, welches die ARK am 1. Januar 2007 abgelöst hat.
B. Am 13. September 2001 wurde das Kind S._ geboren, welches aus der Beziehung des Beschwerdeführers mit einer Schweizer  entstammt.
C. Nachdem der Beschwerdeführer am 4. April 2003 die Mutter des  Kindes geheiratet hatte, wurde ihm im Kanton Bern eine Aufenthaltsbewilligung erteilt.
D. Am 11. Mai 2004 wurde der gemeinsame Haushalt der Eheleute A._ gerichtlich aufgehoben und das Kind unter die alleinige Obhut der Mutter gestellt. Aus gesundheitlichen Gründen () wurde ihr am 31. August 2006 die Obhut entzogen und das Kind in einer Wohnfamilie untergebracht. Am 9. September 2006 erlag sie ihrer Erkrankung.
E. Mit Verfügung vom 1. November 2006 verweigerte das BFM die  zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz an. Der Vollzug der Wegweisung wurde wegen Unzumutbarkeit zu Gunsten einer vorläufigen Aufnahme .
Zur Begründung der Zustimmungsverweigerung hielt die Vorinstanz im Wesentlichen fest, dass der Beschwerdeführer mit dem Tod der Schweizer Ehefrau keinen Anspruch mehr auf einen weiteren Aufent-
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halt in der Schweiz habe. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer den überwiegenden Teil seines Lebens, insbesondere die prägenden , im Nordirak verbracht. Es bestünden keine Hinweise auf  dermassen intensive Integration in der Schweiz, die eine mögliche Rückkehr in den Nordirak als besonders hart erscheinen liessen.  ergebe sich aus dem Urteil zur gerichtlichen Trennung, dass der Beschwerdeführer zu Klagen Anlass gegeben habe und während der Zeit des gemeinsamen Haushalts mit seiner Ehefrau immer wieder Mobiliar zusammengeschlagen, Drohungen einer Entführung des  in den Irak und weitere Drohungen gegenüber der Ehegattin  habe. Zudem habe der Beschwerdeführer wiederholt gesagt, S._ sei nicht sein Sohn. Die behauptete intensive Beziehung zwischen Vater und Kind sei nicht weiter substantiiert worden und stehe im Widerspruch zu den Angaben der Fürsorgebehörde, wonach nur seltene, kurze Besuche erfolgt seien. Es bestünden keine Hinweise auf besondere gemeinsame Unternehmungen oder regelmässige und lange Besuche, während zugestanden werde, dass wegen einer  die Unterhaltszahlungen nicht geleistet worden seien. Der Verfügung der Fürsorge- und Vormundschaftskommission Langenthal vom 31. August 2006 sei zu entnehmen, dass nach der Trennung  unangemeldete Kurzbesuche erfolgt seien, die "sehr unverbindlich" geblieben seien. Die Obhut sei in diesem Entscheid denn auch nicht dem Beschwerdeführer, sondern einer Wohnfamilie übertragen . Daraus ergebe sich, dass auch der geltend gemachte Anspruch auf Pflege der Kontakte zu seinem Kind nicht zu einer besonderen Härte oder zu einer Verletzung des Anspruchs auf Achtung des  führen würde.
F. Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 21.  2006 beim damals zuständigen Eidgenössischen Justiz- und  (EJPD) Beschwerde ein. Darin beantragt er, die  Verfügung sei aufzuheben und die Zustimmung zur  der Aufenthaltsbewilligung sei zu erteilen. In prozessualer  ersuchte er sodann um Gewährung der unentgeltlichen  unter Beiordnung eines amtlichen Anwalts.
G. Mit Zwischenverfügung vom 24. November 2006 hiess das EJPD das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gut und
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setzte den bisherigen Rechtsvertreter als unentgeltlichen  ein.
H. In ihrer Vernehmlassung vom 5. Januar 2007 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde.
I. In seiner Stellungnahme vom 19. Januar 2007 hält der  an seinen Ausführungen in der Beschwerde fest.

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden.
Darunter fallen gemäss Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, SR 142.20) Verfügungen des BFM, die sich auf Art. 1 Abs. 2 der Verordnung vom 20. April 1983 über das Zustimmungsverfahren im Ausländerrecht (im Folgenden: Zustimmungsverordnung, SR 142.202) stützen.
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel und wendet das neue Verfahrensrecht an (Art. 53 Abs. 2 VGG). Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat durch die  Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges  an deren Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG).
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Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit  (Art. 49 ff. VwVG).
2. 2.1 Ausländische Personen sind zur Anwesenheit in der Schweiz , wenn sie eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a ANAG). Die zuständige Behörde entscheidet gemäss Art. 4 ANAG nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Auf die Erteilung bzw. Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung besteht kein Anspruch, es sei denn, die ausländische Person oder ihre in der Schweiz  Angehörigen können sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrages berufen (BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
2.2 Die Erteilung bzw. Verlängerung von Aufenthalts- und  fällt in die Zuständigkeit der kantonalen  (vgl. Art. 15 Abs. 1 und 2 ANAG). Demgegenüber ist das BFM zuständig für die Zustimmung zur erstmaligen Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen und zu Verlängerungen, wenn dies für die Koordination der Praxis bei bestimmten Gruppen von Ausländerinnen und Ausländern erforderlich ist, wenn Letztere keine gültigen und  heimatlichen Ausweispapiere besitzen und in der Schweiz weder als Flüchtlinge noch als Staatenlose anerkannt sind sowie wenn das Bundesamt die Unterbreitung zur Zustimmung im Einzelfall  (vgl. Art. 18 Abs. 4 ANAG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 ). Gemäss den Weisungen und Erläuterungen über Einreise, Aufenthalt und Arbeitsmarkt (ANAG-Weisungen, Stand: Mai 2006) ist die Zustimmung des BFM von den Kantonen unter anderem dann , wenn � wie im vorliegenden Fall � die Aufenthaltsbewilligung einer ausländischen Person, die nicht aus einem Staat der  Gemeinschaft (EG) oder der Europäischen  (EFTA) stammt, nach dem Tod des schweizerischen Ehepartners verlängert werden soll (vgl. ANAG-Weisungen, Ziff. 132 Bst. e).
3. Auf Grund der am 4. April 2003 erfolgten Heirat mit einer Schweizer Bürgerin verfügte der Beschwerdeführer ursprünglich über einen  Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der  (vgl. Art. 7 Abs. 1 ANAG). Mit dem Tod seiner Ehefrau am 9. September 2006 ist dieser Anspruch jedoch erloschen.
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4. 4.1 Als weitere Normen, die allenfalls einen gesetzlichen  begründen könnten, kommen vorliegend insbesondere Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der  und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) sowie die - soweit hier von Interesse - inhaltlich im Wesentlichen damit  Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 17 des  Paktes vom 16. Dezember 1966 über bürgerliche und  Rechte (im Folgenden: UNO-Pakt II, SR 0.103.2) in Betracht (vgl. JEAN-FRANÇOIS AUBERT/PASCAL MAHON, Petit commentaire de la  fédérale de la Confédération suisse, Zürich/Basel/Genf 2003, Rz. 3 zu Art. 13; WALTER KÄLIN/GIORGIO MALINVERNI/MANFRED NOWAK, Die Schweiz und die UNO-Menschenrechtspakte, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1997, S. 200).
Die genannten Bestimmungen gewährleisten das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Diese Garantien können namentlich dann verletzt sein, wenn einer ausländischen Person, deren  in der Schweiz weilen, die Anwesenheit untersagt und  das gemeinsame Familienleben vereitelt wird. Gemäss  Praxis zu Art. 8 EMRK muss der sich hier aufhaltende  über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn er � wie in casu � das Schweizer  oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt oder über eine  verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285).
4.2 Eine nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausländische Person kann die familiäre Beziehung zu ihrem Kind indessen zum Vornherein nur in einem beschränkten Rahmen, nämlich durch Ausübung des ihr eingeräumten Besuchsrechts, leben. Hierzu ist nicht unabdingbar, dass sie dauernd im gleichen Land wie das Kind lebt und dort über  Aufenthaltsbewilligung verfügt. Ein solches Besuchsrecht  einem in der Schweiz fest anwesenheitsberechtigten Kind  dem ausländischen Elternteil daher im Allgemeinen noch  Anspruch auf dauernde Anwesenheit; den Anforderungen von Art. 8 EMRK ist Genüge getan, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allenfalls dessen Modalitäten entsprechend auszugestalten sind. Ein weiter gehender Anspruch kann bestehen, wenn in wirtschaftlicher
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und affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung zu dem Kind besteht, diese Beziehung wegen der Distanz zum Heimatland der  Person praktisch nicht aufrecht erhalten werden könnte und das bisherige Verhalten der ausländischen Person in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat. Wesentlich ist, ob gegen die ausländische Person fremdenpolizeiliche Entfernungs- und  sprechen, insbesondere ob und inwieweit er sich , strafrechtlich oder fremdenpolizeilich verpöntes Fehlverhalten hat zuschulden kommen lassen. Was das Erfordernis der besonderen gefühlsmässigen Intensität der Beziehung betrifft, ist dieses  dann als erfüllt zu erachten, wenn ein grosszügig ausgestaltetes Besuchsrecht eingeräumt ist und dieses kontinuierlich, spontan und reibungslos ausgeübt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2D_30/2007 vom 17. Juli 2007 E. 4.2 f. mit Hinweisen).
5. 5.1 Auf Beschwerdeebene wird diesbezüglich im Wesentlichen  gemacht, es bestehe ein regelmässiger persönlicher Kontakt  dem Beschwerdeführer und seinem Kind. Das Kind befinde sich zur Zeit in Fremdplatzierung bei einer Pflegefamilie, doch sei bei der zuständigen Vormundschaftsbehörde ein Gesuch um Zuteilung der Obhut an den Beschwerdeführer hängig, welches realistische  auf Erfolg habe.
5.2 Seit dem Tod seiner Ehefrau am 9. September 2006 ist der  alleiniger Inhaber der elterlichen Sorge für das Kind S._. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, lebt das Kind jedoch weiterhin bei einer Pflegefamilie. Der Beschwerdeführer verfügt zwar seit Oktober 2006 über ein 14-tägiges Besuchsrecht (vgl. Schreiben der Fürsorge- und Vormundschaftskommission Langenthal vom 3. Oktober 2006). Auf Grund der Akten ist mit der Vorinstanz  davon auszugehen, dass keine intensive persönliche Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Kind besteht.
5.2.1 Im Entscheid der a.o. Präsidentin des Gerichtskreises IV -Wangen betreffend Eheschutz vom 11. Mai 2004 wurde () auf die Anordnung eines Besuchs- und Ferienrechts zu  des Beschwerdeführers verzichtet. Dieser Verzicht wurde damit , dass grosse Spannungen zwischen den Ehegatten bestünden und der Beschwerdeführer mehrmals gedroht habe, das Kind in den Irak zu entführen. Zudem habe der Beschwerdeführer wiederholt ge-
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äussert, S._ sei nicht sein Kind und dieses werde dafür bezahlen müssen, dass er trotzdem für dessen Unterhalt  habe. Schliesslich habe der Beschwerdeführer im  weder eine Vernehmlassung eingereicht noch sei er zur Gerichtsverhandlung erschienen. Er habe somit kein Interesse am  � und damit auch nicht am Kontaktrecht zum Kind � gezeigt.
Der Beschwerdeführer wendet dagegen zwar ein, der fragliche  sei in seiner Abwesenheit gefällt worden und das Gericht habe darin auf die einseitigen Aussagen seiner Ehefrau abgestellt. Da er den Entscheid jedoch nicht angefochten hat, obwohl er dazu allen  gehabt hätte, wenn er zu diesem Zeitpunkt wirklich an einem  Kontakt zu seinem Kind interessiert gewesen wäre, liegt kein ernsthafter Grund vor, an der inhaltlichen Richtigkeit der  Aussagen seiner Ehefrau und der richterlichen Erwägungen zu zweifeln.
Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist an dieser Stelle immerhin , dass er gemäss den Akten des Sozialamtes Langenthal nach der Auflösung des gemeinsamen ehelichen Haushalts wiederholt Interesse an der Einräumung eines Besuchsrechts angemeldet und den Kontakt zu seinem Kind während dieser Zeit � wenn auch nur in Form von unangemeldeten und unregelmässigen kurzen Besuchen � bis zu einem gewissen Grad aufrecht erhalten hat.
5.2.2 Soweit der Beschwerdeführer als Hinweis für eine Intensivierung der persönlichen Kontakte zum Kind S._ im Jahre 2006 , das eheliche Verhältnis habe sich im Anschluss an die  Trennung wieder verbessert und die Wiederaufnahme eines  Haushalts sei ernsthaft in Erwägung gezogen worden,  der am 19. Juni 2006 erfolgte Rückzug des Ladungsgesuchs zum Aussöhnungsversuch im Scheidungsverfahren durch die Ehefrau , kann ihm nicht gefolgt werden.
Diesbezüglich fällt zum einen auf, dass der Rückzug des  nur wenige Tage nach dem Schreiben der Vorinstanz vom 9.  2006 erfolgt ist, mit welchem dem Beschwerdeführer erstmals  gegeben wurde, zur drohenden Verweigerung der Zustimmung zur Aufenthaltsverlängerung Stellung zu nehmen. Den Akten des  Langenthal kann zudem entnommen werden, dass der  Rückzug offenbar nicht nur in zeitlicher, sondern auch in sachli-
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cher Hinsicht in einem unmittelbaren Zusammenhang zum drohenden Verlust des Aufenthaltsrechts des Beschwerdeführers und der damit zusammenhängenden Sorge der im damaligen Zeitpunkt bereits  Mutter stand, ihr Kind könnte den Vater nun "noch ganz"  (vgl. Protokoll Obhutsentzug der Fürsorge- und  Langenthal vom 21. August 2006).
Auch sonst können den Akten keine konkreten Anhaltspunkte  werden, die für eine effektive Wiederannäherung der Eheleute sprechen würden. Gegen die Sachverhaltsdarstellung des  spricht beispielsweise der Umstand, dass die Ehefrau per 1. Juni 2006 in eine neue Wohnung in die Nähe einer Freundin  ist. Dies hätte sie wohl kaum getan, wenn sie zu diesem Zeitpunkt die Wiederaufnahme eines gemeinsamen Haushalts mit dem  tatsächlich in Betracht gezogen hätte.
Der Behauptung des Beschwerdeführers, als Folge der Verbesserung des Verhältnisses zur Ehefrau nunmehr einen regelmässigen Kontakt zum Kind gepflegt zu haben, widerspricht ferner die Verfügung der Fürsorge- und Vormundschaftskommission vom 31. August 2006,  welcher der Beschwerdeführer sein Kind kaum persönlich kenne.
5.2.3 Wie weiter oben bereits erwähnt wurde, steht dem  seit Oktober 2006 ein 14-tägiges Besuchsrecht zu, welches er anscheinend regelmässig und pünktlich wahrnimmt. Dass die  dieses Besuchsrechts inzwischen zu einer wesentlich engeren affektiven Verbundenheit zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Kind geführt hätte, erscheint indessen fraglich. Zwar wird gemäss den Unterlagen des Sozialamts Langenthal ein Ausbau der bisherigen  angestrebt, der Beziehungsaufbau zwischen Vater und Kind scheint sich jedoch relativ schwierig zu gestalten. So wird  festgehalten, der Beschwerdeführer bringe � trotz  Abmahnung � zu viele und zu grosse Geschenke und zu viele Süssigkeiten. Das Kind zeige wenig Interesse an seinem Vater,  stürze sich auf die mitgebrachten Geschenke. Schliesslich habe der Beschwerdeführer Schwierigkeiten, auf sein Kind einzugehen und sich mit ihm zu beschäftigen (vgl. Aktennotizen vom 7. Dezember 2006 und 7. März 2007). Vor diesem Hintergrund scheint der  � unabhängig von der Frage der für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehenden zeitlichen Ressourcen � keine realistischen  darauf zu haben, dass ihm in absehbarer Zukunft die Obhut
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über das Kind übertragen oder das aktuell eingeräumte Besuchsrecht wesentlich erweitert werden könnte.
5.2.4 Neben den aktenkundigen Drohungen des Beschwerdeführers gegenüber seiner verstorbenen Ehefrau und dem gemeinsamen Kind im Zeitpunkt vor der Aufhebung des ehelichen Haushalts spricht auch sein übriges bisheriges Verhalten in der Schweiz gegen eine  der Aufenthaltsbewilligung. So hat sich der Beschwerdeführer am 7. Dezember 2004 des Führens eines Personenwagens in  Zustand sowie weiterer Verletzungen der Verkehrsregeln schuldig gemacht und wurde deswegen mit Strafmandat des  IV Berner Oberland vom 5. Januar 2005 zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 20 Tagen und einer Busse von Fr. 1'300.- . Daneben musste er in den Jahren 2002 und 2004 wegen  einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ohne die erforderliche Bewilligung, wegen eines Verstosses gegen Art. 19a des  vom 3. Oktober 1951 (BetmG, SR 812.121) sowie  Nicht-Einholens eines neuen Führerausweises bei  in einen anderen Kanton verzeigt werden. Sein Verhalten kann  nicht als klaglos bezeichnet werden.
5.2.5 Bei dieser Sachlage erfüllt der Beschwerdeführer die von der Praxis geforderten Voraussetzungen für die Begründung eines auf das Recht auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gestützten Anspruchs auf Verlängerung der  nicht. Diese Schlussfolgerung rechtfertigt sich vorliegend  der Frage, ob eine Ausübung des Besuchsrechts aus dem Nordirak für den Beschwerdeführer mit unüberwindbaren Hindernissen verbunden wäre, da er die Schweiz auch im Falle einer  der kantonalen Aufenthaltsbewilligung gestützt auf die von der Vorinstanz verfügte vorläufige Aufnahme vorderhand nicht wird  müssen.
6. Soweit sich der Beschwerdeführer hinsichtlich des Kindesverhältnisses auf das Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (im Folgenden: KRK, SR 0.107) beruft, kann er ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Weder das allgemeine Gebot der  Berücksichtigung des Kindeswohls nach Art. 3 Abs. 1 KRK noch der weitere Grundsatz von Art. 9 Abs. 1 KRK, wonach eine Trennung von den Eltern nur zulässig ist, wenn dies zum Wohl des Kindes not-
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wendig erscheint, vermögen dem Beschwerdeführer - anders als unter Umständen Art. 8 Ziff. 1 EMRK (vgl. Europäischer Gerichtshof für  [EGMR], Kaftailova gegen Lettland, Urteil vom 22. Juni 2006, Ziff. 60 ff.) - einen Anspruch auf Verlängerung der  zu vermitteln (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-626/2006 vom 14. Juni 2007, E. 6.2.2).
In diesem Zusammenhang ist nochmals darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Falle der Nichtverlängerung der kantonalen  in den Genuss einer vorläufigen Aufnahme käme und er somit in absehbarer Zukunft ohnehin weiter in der Schweiz  darf. Während der Dauer der Ersatzmassnahme ist eine allfällige Beeinträchtigung des Kindeswohls durch die verweigerte Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung daher bereits aus diesem Grund ausgeschlossen.
7. Dem Recht auf Achtung des Privatlebens nach Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) kommt nach der bundesgerichtlichen  in ausländerrechtlichen Fällen grundsätzlich eine selbstständige Auffangfunktion gegenüber dem engeren, das Familienleben  Schutzbereich zu. Das Bundesgericht hat diesbezüglich allerdings festgehalten, dass es hierfür besonders intensiver, über eine normale Integration hinausgehender privater Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich bedürfe (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 mit Hinweisen).
8. Der heute 32-jährige Beschwerdeführer lebt zwar bereits seit neun Jahren in der Schweiz. Er hat jedoch den überwiegenden Teil seines bisherigen Lebens in seinem Heimatland verbracht und kam erst als erwachsene Person in die Schweiz. Es ist ihm sodann nicht gelungen, sich hier eine dauerhafte wirtschaftliche Existenz aufzubauen. So war er in den vergangenen Jahren wiederholt während längerer Zeit  (vgl. etwa die kantonalen Verfallsanzeigen betreffend den  B vom 28. Juni 2007 und 20. Januar 2005). Ferner ist aus den  auch nicht ersichtlich, dass er sich in sozialer Hinsicht in  Weise in die schweizerischen Verhältnisse integriert hätte. In der Beschwerde wird diesbezüglich lediglich darauf hingewiesen, dass er die deutsche Sprache erlernt und sich weitestgehend assimiliert habe.
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Er habe sich keiner strafbarer Handlungen schuldig gemacht und es würden keine Strafuntersuchungen gegen ihn laufen. Diese  sind indessen nicht geeignet, die soziale Integration des  zu belegen, zumal er � wie bereits gesehen � in der Schweiz sehr wohl strafrechtlich in Erscheinung getreten ist und es  an weitergehenden Angaben fehlt, worin die angebliche  bestehen soll.
Bei dieser Sachlage bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte, dass die Beziehungen des Beschwerdeführers zur Schweiz derart  wären, dass eine Nicht-Verlängerung seiner  in unrechtmässiger Weise in seinen durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK  Anspruch auf Achtung des Privatlebens eingreifen würde.
9. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer weder aus dem geltenden Landesrecht noch aus staatsvertraglichen  einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung herleiten kann.
10. Die Frage der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist daher von der Behörde nach freiem Ermessen zu beurteilen (Art. 4 ANAG). Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Bewilligungsbehörden in ihrer  völlig frei wären. Insbesondere haben sie die geistigen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Grad der Überfremdung des Landes zu berücksichtigen (Art. 16 Abs. 1 ANAG und Art. 8 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum ANAG [ANAV, SR 142.201]). Dementsprechend ist eine Abwägung der öffentlichen  und der privaten Interessen des Betroffenen vorzunehmen,  ein strengerer Massstab zur Anwendung gelangt als bei jenen , auf die ein Rechtsanspruch besteht.
10.1 Was das öffentliche Interesse betrifft, ist festzuhalten, dass die Schweiz hinsichtlich des Aufenthalts von Ausländerinnen und  eine restriktive Politik betreibt (vgl. BGE 133 II 6 E. 6.3.1 S. 28). Diese wird konkretisiert und umgesetzt durch die Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO, SR 823.21), welche einerseits ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen dem Bestand der schweizerischen und dem der ausländischen , andererseits eine Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur
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und eine möglichst ausgeglichene Beschäftigung bezweckt (vgl. Art. 1 Bst. a und c BVO). Die gemäss BVO festzulegenden Höchstzahlen  auch für ausländische Personen, die bereits in der Schweiz  waren, ohne der zahlenmässigen Begrenzung zu , und nun die Voraussetzungen für eine Ausnahme nicht mehr ; sie gelten jedoch nicht für Personen, die die  nach den Art. 3 Abs. 1 Bst. c (Familienangehörige von  oder Schweizerinnen) oder Art. 38 BVO (Familienangehörige von ausländischen Personen) erhalten haben (Art. 12 Abs. 2 BVO). Der Beschwerdeführer, der seine Aufenthaltsbewilligung infolge Heirat mit einer Schweizer Bürgerin erhalten hat, unterliegt damit der  Begrenzung der Ausländerinnen und Ausländer nicht. Die  seines Aufenthaltes hängt somit nicht davon ab, ob er die strengen Zulassungskriterien im Rahmen der bestehenden  (Art. 8 BVO) oder die Voraussetzungen der Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung (Art. 13 Bst. f BVO) erfüllt.
10.2 Unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit ist demzufolge , ob das private Interesse des Beschwerdeführers an einem  Verbleib in der Schweiz höher zu gewichten ist als das  Interesse an der dargelegten restriktiven Ausländerpolitik. Was die Vornahme einer derartigen Interessenabwägung anbelangt, so hat das BFM in seinen ANAG-Weisungen unter Ziff. 654 präzisiert, dass,  zur Vermeidung von Härtefällen, die Aufenthaltsbewilligung auch nach Auflösung der ehelichen Gemeinschaft verlängert werden kann. Als Gründe hierfür werden folgende Umstände genannt: Dauer der Anwesenheit, persönliche Beziehungen zur Schweiz (, wenn Kinder vorhanden sind), berufliche Situation, Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage, persönliches Verhalten, Integrationsgrad.
11. 11.1 Wie aus den obigen Erwägungen bereits hervorgeht, hält sich der Beschwerdeführer zwar seit 9 Jahren in der Schweiz auf,  sich bisher jedoch offenbar weder in beruflicher noch in sozialer Hinsicht erfolgreich bzw. in besonderer Weise zu integrieren. Als Vater eines minderjährigen Kindes mit Schweizer Bürgerrecht hat er sodann zwar fraglos ein Interesse daran, die familiäre Beziehung aufrecht zu erhalten. Zu berücksichtigen ist vorliegend indessen, dass dem  nach dem Tod der von ihm getrennt lebenden Ehefrau die Obhut über das gemeinsame Kind nicht anvertraut und ihm nur ein eingeschränktes Besuchsrecht eingeräumt wurde. An dieser Situation
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wird sich in absehbarer Zukunft voraussichtlich nichts ändern. Zudem ist im Rahmen der hier vorzunehmenden Interessenabwägung auch von Bedeutung, dass der Beschwerdeführer � wie bereits erwähnt � vom BFM gestützt auf Art. 14a Abs. 4 ANAG vorläufig aufgenommen wurde in der Schweiz und er somit im heutigen Zeitpunkt für die  des Besuchsrechts nicht auf eine Verlängerung der  angewiesen ist. Aus dem gleichen Grund erübrigt sich  auch eine eingehende Erörterung der beruflichen und sozialen Reintegrationsaussichten des Beschwerdeführers im Falle einer  in sein Heimatland.
11.2 Daraus ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer nicht auf ein überwiegendes privates Interesse an der Verlängerung seiner  berufen kann. Die vorinstanzliche Verfügung ist somit auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.
12. Nach dem Gesagten kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass das BFM den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt hat, die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und angemessen ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
13. 13.1 Da dem Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung des EJPD vom 24. November 2006 die unentgeltliche Rechtspflege gewährt , ist er von der Bezahlung der Verfahrenskosten zu befreien (Art. 65 Abs. 1 VwVG).
13.2 Das Honorar des amtlichen Rechtsbeistandes wird auf Fr. 2'000.- festgesetzt (Art. 65 Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 3, 9, 12 und 14 des  vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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