Decision ID: 8573ec6e-4e5b-41b3-b4aa-343ef73cc45e
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
und ihr Ehemann
B
._
, beide
1930
geboren
,
meldeten sich am 2
3.
Februar 2019
bei der
Gemeinde
A._
, Durch
führungs
stelle für Zusatzleistungen zur AHV
/IV (nachfolgend: Durchführungs
stelle), zum Bezug von Zusatzleistungen
zu ihrer AHV-Rente
an (
Urk.
1
1
/1).
Mit Verfügung vom 1
8.
April 2019 sprach die Durchführungsstelle den Versi
cherten mit Wirkung ab
1.
Februar 2019 monatliche Ergänzungsleistungen von
total Fr. 4'314.-- zu
. Dabei berücksichtigte sie bei den Ausgaben der
am 14. Februar 2019 ins Alterswohnheim
C._
eingetretenen
(vgl.
Urk.
11/1 S. 1)
Versicherten eine
Heimtaxe
von Fr. 3'096.-- pro Monat
pro Person
,
je
die kantonale Durchschnittsprämie
für die obligatorische Krankenpfle
geversicherung
der Region 3
,
Mietkos
ten von Fr. 15'000.-- pro Jahr sowie
per
sönliche Aus
lag
en im Betrag von Fr. 504.-- pro Monat
für
X._
und
in der Höhe
von monatlich Fr. 540.-- für
B
._
(Urk.
11/2 S.
2
3 des Berechnungsblatts).
Infolge des Umzugs
der Versicherten
ins Alterszentrum
Y._
am 1
9.
Februar 2019
(vgl.
Urk.
11/2 S. 1)
berechnete die Durchführungsstelle den Anspruch neu und sprach
ihnen
m
it Verfügung
ebenfalls
vom 1
8.
April 2019
(
Rev
. 1) mit Wirkung ab
1.
März 2019 monatliche Zusatzleistungen in der Höhe von Fr. 10'632.-- zu (
Urk.
11/3 S. 3), wobei sie
nun von einer jährlichen
Heimtaxe
von Fr. 74'679.-- pro Person
(entsprechend Fr. 6'223.25 pro Monat)
sowie von den kantonalen Durchschnittsprämien
für die obligatorische Krankenpflegever
sicherung
der Region 2 ausging (
Urk.
11/3 S.
2-
3 des Berechnungsblatts).
Mit
einer
weitere
n
Verfügung vom 1
8.
April 2019 (
Rev
. 2) legte sie die Zusatz
leistungen
für
die
beide
n
Versicherten
ab
1.
Mai 2019 auf monatlich Fr. 9'382.-- fest (Ur
k.
11/4 S. 3), wobei die Mietkosten keine Ber
ücksichtigung mehr fanden (Urk.
11/4 S. 3 des Berechnungsblatts).
Mit
der die Verfügung vom 1
8.
April 2019 (
Rev
. 2) ersetzenden
Verfügung vom 2
5.
April 2019 (
Rev
. 3) setzte sie den monat
lichen Anspruch auf Zusatzleistungen wegen Wegfalls des Zuschlags für Kurz
aufent
halte
auf die
Heimtaxe
per
1.
Mai 2019 auf Fr. 8'166.-- herab (
Urk.
11/5 S. 1 und S. 3 sowie S. 3 des Berechnungsblatts).
1.2
Gegen diese Verfügungen erhoben die Versicherten am 2
9.
April 2019
, ergänzt am 1
0.
Juli 2019,
Einsprache (
Urk.
11/6
und Urk. 11/16
).
Mit Einspracheentscheid und
einen
integralen Bestandteil des Einspracheent
scheids bildende
n
Verfügungen vom 2
2.
Juli 2019
(
Rev
. 4-9)
hiess die Durchfüh
rungsstelle die Einsprache in dem Sinne teilweise gut, dass der Mietzins zusätzlich
zu den Heimkosten noch bis Ende Juni 2019 angerechnet und der Beitrag für den Kurzaufenthalt im Alterszentrum
Y._
über Fr.
20.-- pro Tag bis längs
tens am
8.
Mai 2019 gewährt wurde
n
.
Sodann wurden die
auf der Heimrechnung ausgewiesenen
Kosten für Rollator- und Rollstuhlmiete
im Umfang von
zwischen Fr. 5.-- und Fr. 10.-- pro Monat übernommen (
Urk.
11/25 =
Urk.
2
/1
,
Urk.
11/
17-22
).
1.3
Zugleich erliess die Durchführungsstelle
eine ebenfalls integralen Bestandteil
des Einspracheentscheids bildende Rückerstattungsverfügung
über Fr. 625.--
betref
fend die Zeit vom
1.
Februar bis 3
1.
Juli 2019
(
Urk.
11/23).
Gegen die Rückerstattungsverfügung vom 2
2.
Juli 2019 (
Urk.
11/23) erhob die Versicherte am
6.
August 2019 Einsprache
(Urk.
11/27), welche die Durchfüh
rungsstelle am 1
2.
August 2019 ans Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich weiterleitete
(Urk.
11/28 =
Urk.
9).
1.4
Am 2
1.
Juli 2019 verstarb
B
._
(
Urk.
21).
A
m 2
2.
Juli 2019
ver
fügte die Durchführungsstelle
daher
über den Anspruch
auf Zusatzleistungen
der
verwitweten
Versicherten für die Zeit ab
1.
August 2019
(Urk.
11/24
;
Rev
. 10
).
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom
2
2.
Juli 2019
(
Urk.
2/1)
erhob
die
Versi
cherte
, weiterhin
vertreten
durch ihre Tochter
Z
._
(vgl. Urk.
4 und Urk. 20),
Beschwerde mit dem Antrag,
dieser sowie die dazugehörigen Ver
fügungen
Rev
. 4-9
seien aufzuheben. Insbesondere sei
die
anrechenbare Tages
taxe des Altersheims
Y._
auf einen Jahresbetrag umzurechnen und bei den anerkannten Ausgaben anzurechnen
; d
ies jeweils für den ganzen Monat, sowohl im Eintrittsmonat als auch in allen übrigen Monaten.
Zudem sei auf die Anpassung der anrechenbaren Tagestaxe für
B
._
selig wegen Spitalaufenthalts zu verzichten. Des Weiteren sei der anrechenbare Betrag für ihre persönlichen Auslagen auf den Höchstbetrag von
Fr.
540.-- pro Monat anzu
heben.
Sodann sei für die Zeit vom
1.
Februar bis 3
0.
April 2019 für den pau
schalen Krankenvers
i
cherungsbetrag die Prämienregion 3 anzuwenden und
erst
ab
1.
Mai 2
0
19 die Prämienregion
2.
Der Fehlbetrag von Fr. 9'540.-- sei nachzu
zahlen
. Im Übrigen sei ihr eine Parteie
ntschädigung auszurichten (Urk.
1 S. 2).
Das Gericht nahm
am 1
3.
August 2019
die seitens der Durchführungsstelle am 1
2.
August 2019 (
Urk.
9) überwiesene Einsprache der Versicherten vom
6.
August 2019 gegen die Rückerstattungsverfügung vom 2
2.
Juli 2019 (
Urk.
11/23) als Ur
k.
8 zu den Akten
.
Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom
9. September
2019
sinngemäss
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 1
0
S.
6
).
In ihrem Nachtrag vom 2
1.
September 2019 beantragte die Beschwerdeführerin den Streitgegenstand auf die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2
9.
August
2019 betreffend Anpassung der Leistungen ab
1.
August 2019 (
Rev
.
11
;
Urk.
15/2
) auszuweiten
(Urk. 14)
und
das Verfahren
mit dem hängigen
Prozess
ZL.2019.00060 zu vereinigen
, was der Beschwerdegegnerin am 2
6.
September 2019 mitgeteilt wurde (
Urk.
16).
Am 2
2.
Dezember 2019 bean
tragte die Beschwer
deführerin zudem, es sei ihr sowie allen Bezügern von Ergän
zungsleistungen in Heimen mindestens eine frei verfügbare Quote von Fr. 10.-- pro Tag beziehungs
weise Fr. 300.-- pro Monat für die Budgetpositionen Kleider, Schuhe, Coiffeur, Pedicure, Toilettenartikel, Freizeit und Taschengeld zuzuge
stehen (
Urk.
18 S.
2). Mit Eingabe vom 1
5.
August 2020 ergänzte sie die Begrün
dung ihrer Beschwerde
betreffend den anrechenbaren Betrag für persön
liche Ausgaben
(
Urk.
25), was der Beschwerdegegnerin mitgeteilt wurde, diese indes nicht zu weiteren Eingaben veranlasste (vgl.
Urk.
26-28).
Am 2
0.
Januar 2021 stellte sie sodann den weiteren Antrag, der auf der Heimrechnung ausgewie
sene Betrag von
Fr.
20.-- monatlich für die Anschlussgebühren (Radio/TV/Inter
net) sei bei allen angefochtenen Ver
fügungen in die Tagestaxe miteinzubeziehen (
Urk.
29, vgl. auch
Urk.
30/2).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am
1.
Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-,
Hinterlas-senen
- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 126 V 134 E. 4b mit Hinweisen). Demnach ist die rechtliche Beurteilung der angefochtenen Verfügung anhand der
im Jahr 2019
gültig gewesenen Rechtsvorschriften vorzunehmen, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts
ver
hält
nisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü
gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteils
voraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
Auf den Antrag der Beschwerdeführerin
vom 2
2.
Dezember 2019
(
Urk.
19)
ist
daher
mangels eines Anfechtungsgegenstandes
nicht einzutreten
, soweit er sich auf
den Anspruch
alle
r
Be
züger von Ergänzungsleist
ungen
in Heimen bezieht (vgl.
Urk.
18 S. 2).
1.
3
Gemäss Art. 1 Abs. 1
ELG
sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) auf die
Leistungen nach dem
2.
Kapitel
des ELG
anwendbar, soweit das
EL
G
nicht ausdrücklich eine Abweichung
vom ATSG vorsieht. Über Leistun
gen, Forderungen und Anordnun
gen, die erheb
lich sind oder mit denen die betrof
fene Person nicht einverstanden ist, ist gemäss Art. 49 Abs. 1 ATSG schriftlich eine Verfügung zu erlassen. Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 ATSG). Das
Einspracheverfahren
muss zwingend durchlaufen werden, soweit
eine Ausnahme oder eine Abweichung nicht vorge
sehen ist
(
vgl. Ueli
Kieser
,
Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG],
ATSG-Kommentar, 4. Auflage 2020, Art. 52 Rz
22
mit Hinweis).
Im angefochtenen
E
insprache
ntscheid
wurde
mittels Verweises auf die gleichen
tags erlassene Rückerstattungsverfügung (vgl.
Urk.
2/1 S. 7 und
Urk.
11/23)
erst
mals
über eine Rückerstattung von Zusatzleistungen
entschieden.
In
besagte
r
Rück
erstattungsv
erfügung
hat die Durchführungsstelle
denn auch korrekterweise das Rechtsmittel der Einsprache angegeben (
Urk.
11/23 S. 1 unten), jedoch die
tat
sächlich erfolgte
Einsprache hernach als Beschwerde ans hiesige Gericht über
wiesen (
Urk.
11/28).
Nach dem Gesagten
fehlt es bezüglich der Rückerstattung an der Durchführung eines
Einspracheverfahrens
. Folglich ist
auf
die Beschwerde in diesem Punkt
nicht einzutreten
und
die diesbezüglich
e
Einsprache
vom 6.
August 2019 (
Urk.
11/27)
ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids
zur Durchführung des
Einspracheverfahrens
an die Beschwerdegegnerin
zur Wei
terbehandlung
zu überweisen
(Art. 30 ATSG)
.
1.
4
Des Weiteren
beantragte die Beschwerdeführerin, den Streitgegenstand auf die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2
9.
August 2019 betreffend Anpassung der Leistungen ab
1.
August 2019 (
Rev
. 11;
Urk.
15/2
; vgl. dazu auch die Verfü
gung vom 2
2.
Juli 2019
Rev
. 10 [
Urk.
11/24]
)
auszuweiten (Urk. 14)
. Die entspre
chende Eingabe
hat das Gericht
zu den Akten des vorliegenden Prozesses genom
men, weshalb sich ein Entscheid über die ebenfalls beantragte Vereinigung der Prozesse erübrigt.
Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der
Einsprache
entscheide
in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs
verfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Ausnahmsweise kann das Gericht aus pro
zessökonomischen Gründen auch die Verhältnisse nach Erlass der Verfügung beziehungsweise des Einspracheentscheids in die richterliche Beurteilung mitein
beziehen und zu deren Rechtswirkungen über den
Entscheidzeitpunkt
hinaus ver
bindlich Stellung beziehen, mithin den das Prozessthema bildenden Streitgegen
stand in zeitlicher Hinsicht ausdehnen. Eine solche Ausdehnung des richterlichen Beurteilungszeitraums ist indessen – analog zu den Voraussetzungen einer sach
lichen Ausdehnung des Verfahrens auf eine spruchreife Frage, die ausserhalb des durch die Verfügung beziehungsweise den Einspracheentscheid bestimmten Rechts
verhältnisses liegt (BGE 122 V 34 E. 2a; zum Begriff des Anfechtungs
gegenstandes vgl. BGE 125 V 413 E. 1a
)
– nur zulässig, wenn der nach Erlass des Entscheids eingetretene, zu einer neuen rechtlichen Beurteilung der Streitsache ab jenem Zeitpunkt führende Sachverhalt hinreichend genau abgeklärt ist und die Verfahrensrechte der Parteien, insbesondere deren Anspruch auf rechtliches Gehör, respektiert worden sind (BGE 130 V 138 E. 2.1).
Da bezüglich der Verfügung vom 2
9.
August 2019 (
Rev
. 11;
Urk.
15/2) das Ein
spracheverfahren hängig ist
(vgl.
Urk.
18 S. 2)
,
die Beschwerdegegnerin
zum ent
sprechenden Leistungsanspruch noch weitere
, dem Gericht nicht vorliegende
Akten eingeholt (
Urk.
11/26)
und
sich zum Leistungsanspruch für die Zeit ab
1.
August 2019 im Prozess nicht geäussert hat (vgl.
Urk.
9-10), fällt
eine
Ausdeh
n
ung des Strei
t
gegenstandes von vornherein ausser
Betracht
. Es
rechtfertigt sich
,
dass die Beschwerdegegnerin
den
diesbezüglichen
Anspru
ch der Beschwerde
führerin unter Berücksichtigung der Erwägungen in di
esem Urteil
im Rahmen des
Einspracheverfahrens
selber
nochmals überprüft und gegebenenfalls neu festlegt. In diesem Sinne wird auf eine Ausdehnung des
Streitgegenstand
s
verzichtet
und auf das entsprechende Gesuch mangels Vorliegens eines Einspracheentscheides
nicht eingetreten
und die Sache zur Weiterbehandlung an die Beschwerdegeg
nerin überwiesen
.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid vom 22. Juli 2019 aus,
die Vertreterin der Beschwerdeführerin habe ihr am 1
1.
April 2019 telefonisch mitgeteilt, die Beschwerdeführerin und ihr mittlerweile verstor
bener Ehemann könnten nicht mehr nach Hause zurückkehren. Letzterer sei schwer krank und die Beschwerdeführerin könne aufgrund ihrer Sehbehinderung nicht mehr zuhause leben.
Daher habe sie den Kurzaufenthaltszuschlag für
da
s Heim ab dem Folgemonat (
1.
Mai 2019) aus der Berechnung genommen. Der Miet
zins der Wohnung könne längstens bis Ende August 2019 (drei Monate nach Überführung des Kurzzeitaufenthalts in einen Langzeitaufenthalt)
angerechnet werden (
Urk.
2/1 S. 3). Infolge Kündigung des Mietvertrags mit Mietzinsbe
zahlung bis Ende Juni 2019 sei der Mietzins bis da
hi
n anzurechnen (
Urk.
2/1 S. 4).
Weiter
erläuterte
die Beschwerdegegnerin ihre Berechnung der
für den Monat Februar 2019
angerechneten
Heimtaxe
von monatlich
Fr.
3'096.--
(
Urk.
2/1 S. 4).
Dabei entspreche es ihrer Praxis, im Eintrittsmonat nur die effektiven Heimkosten in der Berechnung zu berücksichtigen
. So sehe es auch die im Januar 2021 in Kraft tretende
Fassung
des ELG
vor
(
Urk.
2/1 S. 4).
Der Betrag für die persönlichen Auslagen nach
Art.
10
Abs.
2 lit. b ELG sei in Anwendung von
§
2
der zürcherischen
Zusatzleistungsverordnung
(
ZLV
)
und
§
11
Abs.
2 des zürcherischen
Gesetz
es
über die Zusatzleistungen zur eidgenös
sischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ZLG)
in Verbindung mit
Art.
10
Abs.
1 lit. a
Ziff.
1 ELG
nach den persönlichen Bedürfnissen der anspruchsberechtigten Person
zu
bemessen
und auf mindestens Fr. 178.-- und höchstens Fr. 540.-- pro Monat festzulegen (
Urk.
2/1 S. 4-5).
Dabei berücksich
tige
die Beschwerdegegnerin gestützt auf die
kom
m
unalen Richtlinien neben dem Vermögen
das Ausmass der Pflegebedürftigkeit, weshalb der verstorbene Ehegatte
bei BESA-Stufe 3
Anspruch auf den Maximalbetrag habe, die Beschwerdeführerin hingegen bei BESA-Stufe 4 nur auf
80
%
des Maximums, mithin auf
Fr. 504.-- pro Monat
. Erhöhungen auf das Maximum seien
nur in Ausnahmefällen möglich
, wenn die persönlichen Auslagen im Umfang von mindestens Fr. 540.-- pro Monat belegt würden (Urk.
2/1 S. 5).
Hinsichtlich der zu berücksichtigenden Prämienregion hielt die Beschwerde
gegnerin im angefochtenen Entscheid fest, diese richte sich gemäss
Rz 3240.02
der Wegleitung über die Ergänzungs
leis
tungen zur AHV und IV, Stand 1. Januar 2019
(
WEL
)
nach dem Wohnort (Aufenthaltsort), weshalb
nach dem Umzug
vom Alterszentrum
C._
in
D._
(Prämienregion 3)
in
s
Alterszentrum
Y._
in
E._
(Prämienregion 2) am 1
9.
Februar 2019
ab März 2019 die Prämienregion
2 zur Anwendung gelange (
Urk.
2/1 S. 5-6).
Regelmässig anfal
lende Kosten für Rollator und Rollstuhl würden in die Berech
nung der Ergän
zungsleistungen übernommen, soweit sie auf der Heim
rechnung ausgewiesen seien
. Die Auslagen für Radio, TV und Internet seien hingegen aus dem Betrag für persönliche Auslagen zu bestreiten
(
Urk.
2/1 S. 6).
2.2
Die Beschwerdeführerin
brachte
in ihrer Beschwerde
vom
6.
August 2019
zusam
mengefasst vor,
dass die
Heimtaxe
für den gesamten Eintrittsmonat zu berück
sichtigen sei,
ergebe sich aus
der Botschaft des Bundesrates zur geplanten Reform der Ergänzungsleistungen vom 1
6.
September 2016 sowie aus WEL Rz 3312.01
in Verbindung mit
Art.
25
Abs.
2 lit. b (und c) ELV
(
Urk.
1 S. 2-3).
Da Spital
aufenthalte nur zu melden seien, wenn sie mindestens zwei respektive drei Monate dauerten, könnten kürzere Spitalaufenthalte nicht zu einer Anpassung der Leistungen führen
. Dafür sprächen auch die Regelungen analoger Sachver
halte
wie
etwa
Art.
88a
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV
;
Urk.
1 S. 3
-4
).
Des Weiteren
sei
das Abstellen auf die BESA-Stufen ohne weitere Abklärungen nicht geeignet, um einen Minderbedarf an persönlichen Auslagen zu belegen. Sodann seien ihre
näher bezifferten
effektiven monatlichen persönlichen Ausla
gen höher als das Maximum (
Urk.
1 S. 4-5).
Dass erst ab 1. Mai 2019 die Prämienregion 2 statt 3 anzuwenden sei, sei dem Urteil des Bundesgerichts 9C_312/2016 vom 19. Januar 2017 zu entnehmen (E.
4.2 und E. 6.4
)
;
in Kombination damit, dass die effektiven Krankenkassen
prämien erst mit dem definitiven Verbleib im Alterszentrum
Y._
ange
passt worden seien (
Urk.
1 S. 5-6).
Dadurch, dass die Gemeinde
A._
die Ausgaben und Einnahmen nicht auf einen Jahresbetrag hochgerechnet, sondern
taggenau
ermittelt habe
, seien ihr und ihrem Ehegatten selig Fr. 9'540.-- zu wenig ausbezahlt worden (Urk. 1 S. 6).
2.3
In ihrer Beschwerdeantwort vom
9.
September 2019
nahm
die Beschwerdegeg
nerin
dahingehend Stellung, dass
laut ihrer Praxis
im Eintrittsmonat
lediglich die
effektiven Heimkosten zu berücksichtigen seien, auch während Spitalaufent
halten
, während denen das Heim keine Betreuungstaxen in Rechnung stelle
, seien die effektiven Kosten berechnet worden
(
Urk.
10 S. 4-
6
).
Zur Aufstellung der Beschwerdeführerin betreffend deren persönliche Auslagen merkte sie an, dass
eine Aufstellung der effektiven Auslagen und nicht eine Budgetzusammen
stellung zu erfolgen
habe
. Ferner könnten Kosten für Selbstbehalt und Franchise der Krankenkasse sowie Zahnarztkosten nicht angerechnet werden, da diese Kosten über die Krankheitskosten der Ergänzungsleistungen vergütet würden (
Urk.
10 S. 6).
2.4
In ihrer Eingabe vom 2
2.
Dezember 2019 brachte die Beschwerdeführerin zudem vor, es sei ihr eine frei verfügbare Quote von monatlich Fr. 300.-- zuzugestehen. Sodann sei der Betrag für persönliche Auslagen von Fr. 540.-- nur zu kürzen, wenn die frei verfü
g
bare Quote von
Fr.
300.-- zusammen mit den effektiven Fix
kosten den Gesamtbetrag für persönliche Auslagen von Fr.
540.--
um
mindestens 10
%
unterschreite. Denn es sei en
twürdigend, wenn
man
über sämtliche Aus
gaben Belege einreichen müsse
. Hinzu komme, dass die Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi
cherung
(RWL) anzuwenden sei, wonach den Leistungsbezügern eine frei verfüg
bare Quote von gerundet Fr. 300.-- pro Monat zur Verfügung stehe
(
Urk.
18 S. 2).
Dies sei auch stimmig vor dem Hintergrund, dass einer Person im Strafvollzug monatlich rund Fr. 200.-- zur freien Verfügung stünden (
Urk.
18 S. 3).
Des Wei
teren merkte sie an, dass ihre Franchise bereits im Januar 2019 fällig geworden sei und daher nicht im Rahmen der Krankheitskosten von der Gemeinde
A._
übernommen werde
. Auch die Zusatzkosten, die entstanden seien für das Beschrif
ten der Wäsche, Eintrittspauschalen und Mahlzeiten im Zimmer (medizi
nisch begründet) seien zu den Fixkosten hinzuzurechnen
(
Urk.
18 S. 3).
Gerade wegen ihres Beins, das ihren hohen Pflegebedarf verursache, benötige sie bei
spielsweise teure Schuhe aus einem orthopädischen Schuhgeschäft. Die verwen
dete Methode in Abhängigkeit von der BESA-Einstufung erweise sich als
untaug
lich. Zusammenfassend sei es ihr zu ermöglichen, ihre Würde und Selbstbestim
mung bis zum Ende ihres Weges behalten zu können (
Urk.
18 S. 4).
2.5
In ihrer Eingabe vom 1
5.
August 2020 wies die Beschwerdeführerin auf BGE 138 V 67 hin, wonach der Pauschalbetrag für persönliche Auslagen der in Heimen lebenden anspruchsberechtigen Personen nicht von deren tatsächlichen Aus
gaben abhängen dürfe und demnach nicht Belege zu sämtlichen entstandenen effektiven Kosten verlangt werden dürften (
Urk.
25
S. 2
-3
).
Der im Jahr 1985 eingeführte Betrag von Fr. 180.-- für persönliche Auslagen (Taschengeld, Kleider, weitere Auslagen)
ergebe angepasst an den Mischindex der
Alters- und
Hinter
lassenenversicherung
(AHV)
im Jahr 2019 Fr. 309.-- (
Urk.
25 S. 3).
Verbeistän
dete
Personen, deren Renten an einen Beistand oder an eine Fürsorgestelle aus
bezahlt würden, erhielten ein Taschengeld von Fr. 296.25, was auch für Personen ohne Beistand zu gelten habe. Hinzu kämen durchschnittliche Beträge für
Steuern, Versicherungen, Radio/TV/Handy, sodass insgesamt
im Kanton Zürich
ein Betrag von Fr. 540.-- angemessen sei (
Urk.
25 S. 4).
Werde der Betrag für persönliche Auslagen aufgrund der Pflegestufe gekürzt,
verst
osse dies geg
en das
Rechtsgleichheits- und das Diskriminierungsverbot (
Urk.
25 S. 5
-6
).
Des Wei
teren sei laut dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich ZL.
2015.00053
vom 2
2.
August 20
16
E. 3.5 und 3.7 auch eine Bemessung nach dem Vermögen unzulässig und
§
2 ZLV verstosse gegen Verfassung, Bundes
gesetze und höhere Normen (
Urk.
25 S. 6).
Mit Eingabe vom 2
0.
Januar 2021 machte die Beschwerdeführerin unter Bezug
nahme auf die Beschwerde und unter Berufung auf das Urteil des Bundesgerichts P 34/03 vom
5.
November 2003 (
Urk.
30/1)
ferner
geltend, gemäss Rz 3320.01 WEL gehöre die Anschlussgebühr zu den Nebenkosten des Mietobjektes bzw. der Zimmermiete und müsse in der Tagestaxe miteinberechnet werden. Daher sei der auf der Heimrechnung da
für ausgewiesene Betrag von Fr.
20.-- bei allen Verfü
gunge
n miteinzuberechnen (
Urk.
29).
2.6
Strittig
und zu prüfen
sind mithin die Höhe des anzurechnenden Betrags für per
sönliche Auslagen
beziehungsweise einer frei verfügbaren Quote
, die Höhe der
zu berücksichtigenden
Heimkosten
und Anschlussgebühren
sowie der Zeitpunkt des Wechsels der
Prämienregion
betreffend die Zeit vom
1.
Februar bis 3
1.
Juli 2019
.
Die einzelnen Positionen der Berechnung der Zusatzleistungen stellen Begrün
dungselemente der Verfügung und allenfalls des Einspracheentscheides (Teilas
pekte des verfügungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses) dar. Nicht beanstan
dete Berechnungspositionen prüft das kantonale Versicherungsgericht nur, wenn
hierzu aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 125 V 413 E. 2b und 2c).
2.7
Die Beschwerdeführerin verlangte die Übernahme der
im Januar 2019 -
vor dem Heimeintritt
-
angefallenen Franchise der Krankenversicherung (
Urk.
18 S. 3). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführte, ist die Franchise allenfalls im Rahmen von Krankheitskosten im Sinne von
Art.
14 ELG
zu übernehmen
. Auch hierüber hat die Beschwerdegegnerin mit den angefochtenen Entscheiden nicht entschieden, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.
3
.
3.1
Gemäss
Art. 2 Abs. 1
ELG
haben Personen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie die Voraussetzungen nach den Art. 4-6 ELG erfüllen. Dabei entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).
3
.2
Die anrechenbaren Ausgaben werden nach Art. 10 ELG ermittelt. Bei zu Hause lebenden
Personen wird für den allgemeinen Lebensbedarf und den Mietzins je ein näher bezifferter
Betrag
berücksichtigt (Abs. 1).
Bei in Heimen oder Spitälern lebenden Personen werden die Tagestaxe (wobei die Kantone die wegen des Heim- oder Spitalaufenthalts berücksichtigten Kosten begrenzen können) und ein vom Kanton zu bestimmender
Betrag
für persönliche
Auslagen
berücksichtigt (Abs. 2).
Letzterer
umfasst das Taschengeld und weitere Ausgaben wie Kleider, Toiletten
artikel, Zeitungen, Steuern und
so weiter
(
WEL Rz
3330.01).
3
.3
Der Kanton Zürich hat von der ihm in Art. 10 Abs. 2 lit. b ELG eingeräumten Kompetenz mit Erlass von § 11 Abs. 2 ZLG Gebrauch gemacht.
Gemäss
dieser Bestimmung wird für persönliche
Auslagen
nach Art. 10 Abs. 2 lit. b ELG höchs
tens ein Drittel des Betrags für den allgemeinen Lebensbedarf für Alleinste
hende
gemäss
Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG
(
von
Fr.
19‘
450
.--
im
massgebenden
Jahr 2019
)
anerkannt.
Die Bestimmung von § 11 Abs. 2 ZLG wird durch § 2
ZLV
konkretisiert. Danach wird der Betrag für persönliche
Auslagen
nach den persönlichen Bedürfnissen der anspruchsberechtigten Person bemessen und beträgt mindestens
einen Drittel
des Höchstbetrages nach § 11 Abs. 2 ZLG.
3.4
Demnach beträgt
der
Höchstbetrag für persönliche Auslagen Fr. 6'483.--
(Fr.
19‘450.
-- :
3)
im Jahr beziehungsweise monatlich Fr. 540.-- und der
Min
destbetrag
Fr.
180
.-- pro Monat
(
Fr.
540.-- : 3)
. Der von der Beschwer
degegnerin
für die Beschwerdeführerin
festgelegte Betrag von Fr.
504
.--
pro Monat
liegt demnach im
oberen
Bereich des
möglichen
Ansatzes
, jedoch nicht auf dem Maximum
.
A
us den Mitteilungen des
Bundesamts für Sozialversicherungen (
BSV
)
an die AHV-Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 411,
K
antonale Rege
lungen auf dem Gebiet der bundesrechtlichen Ergänzu
ngs
leistungen im Jahr 2019,
geht
unter dem Titel
«
Betrag für persönliche Auslagen (Stand
2019)
»
für den Kanton Zürich klar hervor, dass maximal Fr. 540.-- pro Monat für alle zu gewähren sind.
In der Fussnote wurde sodann festgehalten,
dass bei
offensichtlich
vermindertem Ver
wendungsbedarf der Betrag bi
s höchstens auf ein
en
Drittel gesenkt werden könne
(S. 6)
.
D
ie Beschwerdegegnerin als direkte Adressatin
der für sie
verbindli
chen Mittei
lungen des BSV
hat
demnach
nach diesem
im Kanton Zürich
geltenden
Bemes
sungsmodell vorzugehen. Folglich erweist es sich mit dem Gebot der Rechts
gleichheit als nicht vereinbar, dass die Beschwerdeführerin
benachteiligt wird
, indem die Beschwerdegegnerin unter dem Titel der Gemeindeautonomie ein von den kantonalen Vorgaben abweichendes Berechnungsmodell wählte
(vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich ZL.2019.00078 vom 2
4.
Juni 2020 E. 3.2)
.
Dass
die Koppelung des für die persönlichen Auslagen zu gewäh
renden Betrags an das anrechenbare tatsächliche Vermögen unzulässig
ist, geht
zudem
aus dem von der Beschwerdeführerin zitierten
Urteil des Sozialversiche
rungsgerichts des Kantons Zürich ZL.2015.00053 vom 2
2.
August 2016 E. 3.5 und 3.7
hervor, ist indes vorliegend nicht entscheidend, da bei der Beschwerde
führerin aufgrund des Vermögens keine Kürzung vorgenommen wurde
(vgl.
Urk.
2/1 S. 5)
.
Da aber die Beschwerdeführerin, wie sie geltend macht (vgl.
Urk.
1 S. 5 sowie
Urk.
18 S.
3-
4
)
,
im zu beurteilenden Zeitraum
keinen
offensichtlich verminderten Verwendungsbedarf auf
weist
(
Urk.
18 S. 3)
, erweist sich die von der
Beschwerdegegnerin vorgenommene Reduktion des Maximalbetrages
unter Berück
sichtigung der BESA-Einstufung
als nicht gerechtfertigt. Der Beschwerde
führerin steht
mithin
der Maximalbetrag von Fr.
54
0.--
pro Monat
zu.
Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde in diesem Punkt.
Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus Anspruch auf eine frei verfügbare Quote
von
Fr.
300.--
erhebt (
Urk.
18
S. 2
), kann ihr mangels gesetzlicher Grund
lage für eine entsprechende Leistung
im Rahmen der Zusatzleistungen
nicht gefolgt werden.
4.
4.1
Hinsichtlich der zu berücksichtigenden Prämienregion hielt die Beschwerde
gegnerin im angefochtenen Entscheid fest, diese richte sich gemäss
WEL
Rz 3240.02
nach dem Wohnort (Aufenthaltsort), weshalb ab März 2019
die
gegenüber der Prämienregion 3 teurere -
Prämienregion 2 zur Anwendung gelange (
Urk.
2/1 S. 5-6)
.
Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber vor,
erst ab 1. Mai 2019
sei
die Prä
mienregion 2 statt 3 anzuwenden, was
dem Urteil des Bundesgerichts 9C_312/2016 vom 19. Januar 2017 zu entnehmen
sei
(E. 4.2 und E. 6.4)
. Dies
in Kombination damit, dass die effektiven Krankenkassenprämien
erst mit dem definitiven Verbleib im Alterszentrum
Y._
angepasst worden seien (Urk.
1 S. 5-6).
4.2
Gemäss
Art.
10
Abs.
3 lit. d ELG wird im Rahmen der Berechnung der Ergän
zungsleistung bei den Ausgaben unter anderem ein jährlicher Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung anerkannt, welcher der kantonalen beziehungsweise regionalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Kranken
pflegeversicherung (inklusive Unfalldeckung) zu entsprechen hat. Damit gilt in jedem Kanton, bei verschiedenen Kantonen sogar in jeder Prämienregion, ein anderer Pauschalbetrag. Die jährlichen Pauschalbeiträge für die obligatorische Krankenp
flegeversicherung (
Art.
10 Abs.
3 lit. d ELG) werden nach
Art.
54a
Abs.
3 ELV durch das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) spätestens Ende Oktober für das
folgende
Jahr festgelegt (vgl. auch
Urteil des Bundesgerichts 9C_312/2016 vom 1
9.
Januar 2017
E. 3.1 mit Hinweisen).
Die
krankenversicherungsrechtliche
Massgeblichkeit des Tarifes
am
Wohnort ergibt sich aus
Art.
61
Abs.
2 Satz
3
des
Bundesgesetz
es
über die Krankenver
sicherung (KVG)
. Abzustellen ist in diesem Zusammenhang nicht etwa auf den Wohnsitz im Sinne von
Art.
23 ff.
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (
ZGB
)
, sondern auf den Wohnort als Ort, wo eine Person ständig wohnt, ohne dort not
wendigerwei
se ihren Wohnsitz zu haben, beziehungsweise
auf den Aufenthalts
ort, an welchem eine Person längere Zeit effektiv lebt und der nach ihrem Willen während einer gewissen Zeit aufrechterhalten bleiben soll
(
Urteil des Bun
des
gerichts 9C_312/2016 vom 19.
Januar 2017 E.
4.2 mit Hinweisen).
Hinsichtlich Sinn und Zweck der Norm ist zu berücksichtigen, dass die pauscha
lierte Berücksichtigung der Krankenversicherungsprämien - wie beispielsweise auch die Pauschale für den allgemeinen Lebensbedarf in
Art.
10
Abs.
1 lit. a ELG
auf Gleich
be
handlungs- und insbesondere Praktikabilitätsüberlegungen beruht. Dass die EL-Stellen bei den Versicherten nicht jedes Jahr die Vorlage der aktu
ellen Versicherungspolice verlangen müssen, sondern in ihre Berechnung die Pauschale, die das EDI spätestens Ende Oktober des vorangegangenen Jahres fest
legt, einsetzen können, bedeutet für sie eine erhebliche Verringerung ihres admi
nistrativen
Aufwandes
. Dem Umstand, dass zwischen den Kantonen beträchtliche Unterschiede in der Prämienhöhe bestehen, wollte der Gesetzgeber dadurch Rech
nung tragen, dass er nicht etwa eine schweizweit gültige Pauschale festlegte (wie beispielsweise beim allgemeinen Lebensbedarf [
Art.
10
Abs.
1 lit. a ELG]), sondern die jeweilige kantonale Durchschnittsprämie als massgebend bezeichnete. Die damit bezweckte grobe Annäherung an die von der versicherten Person effektiv zu entrichtende Prämie wird allerdings nur erreicht, wenn auf die Ansätze des Kantons abgestellt wird, in welchem die versicherte Person aufgrund ihres
Wohnortes
beziehungsweise
Aufenthaltsortes tatsächlich Krankenversicherungs
prämien zu bezahlen hat. Dass es sich so verhalten muss, ergibt sich schliesslich auch daraus, dass es sich wesensmässig bei dem Teil der Ergänzungsleistung, der die Krankenversicherungsprämien abdeckt, um eine individuelle Prämienver
bil
ligung handelt
(
Urteil des Bun
desgerichts 9C_312/2016 vom 19.
Januar 2017 E.
6.4 mit Hinweisen)
.
Der neue Wohnort im Sinne von
Art.
61
Abs.
2 KVG wurde von der Krankenver
sicherung
ab
1.
Mai 2019
berücksichtigt (
Urk.
1 S.
6
,
Urk.
3/10-11
)
. Dies korre
liert damit, dass der Eintritt ins Heim anfangs auf sechs Wochen befristet war (Urk. 11/1 S. 1
, vgl. auch
Urk.
3/19-20
sowie die
Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2
7.
Februar 2019 in der Beilage zu
Urk.
11/2
)
und
seitens des Heims
ab dem
9.
Mai 2019 ein Langzeitaufenthalt angenommen wurde (
Urk. 3/21
).
Mithin
hat die Beschwerdeführerin erst mit diesem Wechsel den
Ort
ihres ständigen Aufent
halts geändert
. Damit
gibt es
keinen Grund, die Prämienregion bereits
ab März 2019
anzupassen
, wie die Beschwerdegegnerin dies getan hat. Vielmehr gelingt die - wie vorstehend erwähnt -
bezweckte grobe Annäherung an die von der versicherten Person effektiv zu entrichtende Prämie
am
b
esten, indem
ab
1.
Mai 2019
die Prämienregion 2 zur Anwendung
gebracht wird
. Demnach ist dem
ent
sprechenden
Antrag der Beschwerdeführerin zu folgen
und
die Beschwerde
in
diesem Punkt
gutzuheissen.
5.
5.1
Strittig ist des Weiteren, ob die Heimkosten
taggenau
oder auf einen Jahresbetrag hochgerechnet zu berücksichtigen sind
(vgl.
Urk.
2/1 S. 4, Urk. 1 S. 2-4 und S. 6,
Urk.
10 S. 4-6)
.
Insbesondere
stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin
zu Recht nur die effektiven Heimkosten als Auslagen anerkannt hat, namentlich
im Eintrittsmonat
sowie während der Spitalaufenthalte des Ehegatten der Beschwer
deführerin (vgl.
Urk.
3/12-13 und
Urk.
3/22-23)
.
5.2
Soweit die Beschwerdegegnerin auf die
im Januar 2021 in Kraft
getretene EL-Reform verweist
(
Urk.
2/1 S. 4)
, ist daran zu erinnern, dass die im Jahr 2019 massgebende Rechtslage entscheidend ist (vgl. E.
1.1
vorstehend)
.
Immerhin ist
der Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über Ergänzungs
leistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (EL-Reform) vom 16. September 2016 (
BBl
2016;
16.065
, S. 7465 f.
)
, in Kraft
seit
1.
Januar 2021
,
zu
m
im Jahr 2019
geltenden Recht
Folgendes
zu entnehmen
:
D
ie perio
dischen E
rgänzungsleistungen
werden
jeweils für einen ganzen Monat
ausgerich
tet (
Art.
12
Abs.
1 und 3 ELG). Tritt eine Person am Ende eines Monats in
ein
Heim ein und kann aufgrund des Heimeintritts einen EL-Anspruch geltend
machen, so ist die EL einschliesslich der
Heimtaxe
für den gesamten Kalender
monat, in welchem der Heimeintritt erfolgte, zu bezahlen. Wenn eine im Heim lebende
Person am Anfang eines Monats verstirbt, sind die EL inklusive
Heimtaxe
ebenfalls
für den gesamten Monat auszurichten. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn der
angebrochene Monat durch das Heim nur teilweise in Rechnung gestellt wird. In der
Folge werden über die EL Kosten vergütet, welche der EL
beziehenden Person gar
nicht entstanden sind
. Um dies zu verhindern,
wird
mit der am
1.
Januar 2021
in Kraft
gesetzten Gesetzesnovelle
in der EL-Berech
nung die
Heimtaxe
nur noch für diejenigen Tage berücksichtigt, die vom Heim auch tatsächlich in Rechnung gestellt w
e
rden
(
BBl
2016 S.
7514
und S.
7536
)
.
Demnach wird die zu berücksichtigende
Heimtaxe
grundsätzlich
nicht durch die effektiv entstandenen Kosten begrenzt.
Indes
bezieht sich dies
e Regelung
auf
Art.
10
Abs.
2 ELG, mithin auf
Personen, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital leben
. Wenn
zum Zeit
punkt des Heim- oder Spitaleintritts
unklar ist
, ob die EL-beziehende Person wieder nach Hause zurückkehren wird, ist eine Heimberechnung
erst
ab dem Monat vorzunehmen, der
dem ersten vollen Kalendermonat folgt, den die Person im Heim/Spital verbracht hat (WEL Rz 3152.02).
Nur wenn im Zeitpunkt eines Heim- oder Spitaleintritts feststeht, dass die EL-beziehende Person nicht mehr nach Hause zurückkehren wird, ist ab dem Monat des Eintritts eine Heimberech
nung vorzunehmen (WEL Rz 3152.01
; vgl. auch
Urs Müller,
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG,
3.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Rz
166 zu
Art.
10)
. Dies war bei der Beschwerdeführerin und ihrem Ehegatten selig
ausgewiesener
massen
nicht
bereits
beim Heimeintritt im Februar 2019
der Fall
, erfolgte die Anmeldung vom 1
4.
Februar 2019 doch lediglich für Akut- und Übergangspflege und im Pensionsvertrag vom 1
9.
Februar 2019 war hinsichtlich der Vertragsdauer nur der Text zum «Kurzzeit-Pensionsverhältnis» ausgefüllt (vgl. auch Schreiben der Beschwerdeführerin vom 2
7.
Februar 2019, alles in den Beilagen zu
Urk.
11/2)
.
Laut
der im Beschwerdeverfahren
unbestritten gebliebene
n
Telefon
notiz
(vgl.
Urk.
15/1 S. 2)
wurde die Durchführungsstelle am 1
1.
April 2019 über die Unmöglichkeit der Rückkehr
der Ehegatten
nach Hause informiert (vgl. Checkliste Neugesuch Zusatzleis
t
ungen - Fallaufnahme, Beilage zu
Urk.
11/2)
und
ihre
Wohnung wurde auf den 3
1.
Juni 2019 hin aufgelöst
. Gemäss WEL Rz
3152.02
war
somit
für beide Ehegatten
erst ab
1.
April 2019
e
ine Heimbe
rechnung
im Sinne von
Art.
10
Abs.
2 ELG
vorzunehmen, bei welcher die anzurechnenden Tagestaxen
in Folge der monatlichen Ergänzungsleistungs
periode (
Art.
12
Abs.
1 und
Abs.
3 ELG)
allenfalls
die effektiven Kosten nach
damaliger Rechtslage über
steigen konnten.
Die von der Beschwerdeführerin
anbegehrte
Hochrechnung auf eine monatliche Taxe fällt
nach dem Gesagten
für die Zeit von Februar und März 2019
daher
ausser Betracht.
Insoweit ist die Beschwerde abzuweisen.
Für die insgesamt weniger als drei Monate dauernde
n
A
ufenthalte
des Ehegatten der Beschwerdeführerin
im Spital
F._
am
4.
April, vom
1
2.
April
bis
6.
Juni 2019 sowie vom 1
8.
Juni
bis am 1
9.
Juli 2019 (vgl.
Urk.
3/5-6) hätte demnach
- mangels voraussichtlich längerer Dauer -
keine
Änderung der ohn
e
hin geltenden Heimberechnung
zu erfolgen gehabt
, wobei
die
Ergänzungsleis
tungen
neben dem obligatorischen Krankenversicherer - nicht für Spitalkosten aufzu
kommen ha
ben
(vgl.
WEL Rz 3312.01
und
Art.
25
Abs.
2 lit. c ELV
;
Jöhl
/
Usinger
-Egger, in: Schweizerisches
Bundesverwaltungsrecht,
3.
Auflage, Basel 2016, S. 1767 Rz 79
-80
).
In diesem Sinn wird die Beschwerdegegnerin die Heimbe
rechnung neu vorzunehmen haben, was insoweit zur Gutheissung der Beschwerde führt.
Für die Zeit vom Heimeintritt bis Ende März 2019 sind die Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte selig demgegenüber als zu Hause lebende Personen im Sinne von
Art.
10
Abs.
1 ELG zu behandeln.
Bei zu Hause wohnenden Personen kann nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung bei vorübergehendem
Spital-
und
Heim
aufenthalt für die Zeit der auswärtigen Unterbringung nicht auf eine andere Berechnungsweise (Heimkostenrechnung) gewechselt werden (Urteil des Bundes
gerichts 9C_84/2009 vom 1
0.
August 2009 E. 4.1
;
Jöhl
/
Usinger
-Egger, a.a.O., Rz 79
). In diesem Urteil des Bundesgerichts wurde festgehalten, dass eine Person bei einem vorübergehenden Heimaufenthalt vom 1
3.
Mai bis am 1
8.
Juni 2006 zu Recht als zu Hause wohnend betrachtet und die Ergänzungsleistung entsprechend berechnet worden ist
(vgl. Sachverhalt lit. A und E. 4.1)
.
Die Beschwerdegegnerin wird die Höhe der Ergänzungsleistungen unter Berück
sichtigung dieser Erwägungen neu zu berechnen haben. In diesem Sinne ist die Beschwerde
betreffend die Höhe der anzurechnenden Heimkosten
teilweise gut
zuheissen.
5.3
Es ist zwar zutreffend, dass laut
Rz 33.20.01
die
zu vergütende
Tagestaxe
g
rund
sätzlich alle regelmässig
anfallenden Kosten zu enthalten
hat
, was auf die Über
nahme der monatlichen Anschlussgebühren von
Fr.
20.-- hindeuten könnte, wie die Beschwerdeführerin geltend machte (
Urk.
29 S. 2).
Jöhl
/
Usinger
-Egger
inter
pretieren diese Verwaltungsweisung dahingehend, dass nur jene regelmässig anfallenden Kosten zu berücksichtigen sind, welche zur Finanzierung des Exis
ten
z
bedarfs der Heimbewohnerin resultieren, nicht jedoch «Luxusleistungen» (
Jöhl
/
Usinger
-Egger
, a.a.O., S. 1769 Rz 81).
De
m von der Beschwerdeführerin
ange
rufenen Urteil des Bundesgerichts P 34/03 vom
5.
November 2003 ist ent
gegen ihrer Ansicht jedoch nicht zu entnehmen, dass die Anschlussgebühren zu übernehmen sind. Vielmehr hat das Bundesgericht darauf hingewiesen, dass Fernsehgebühren von den zu Hause lebenden Versicherten aus dem allgemeinen Lebensbedarf
zu finanzieren sind
und den Heimbewohnern
hiefür
die persön
lichen Auslagen zur Verfügung stehen (E. 3.2.1). Die Übernahme dieser Kosten durch die Beschwerdegegnerin fällt daher ausser Acht, was zur Abweisung des diesbezüglichen Begehrens führt.
6
.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne
gutzuheissen
,
dass
der Ein
spracheentscheid
der Beschwerdegegnerin
vom 2
2
. Juli 2019 (Urk. 2
/1
)
aufzu
heben
und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist,
damit diese den Anspruch der Be
schwerdeführerin
und
ihres
Ehegatten selig
auf Ergänzungs
leistungen ab
Februar 2019 bis Ende Juli 2019
neu festsetze.
Dabei wird sie zu berücksichtigen haben, dass
der Betrag für persönliche Auslagen bei Heimaufent
halt mit Fr.
540
.
-
pro Monat pro Person
zu veranschlagen ist
, dass
bis und mit April 2019 die Prämienregion 3 und erst ab Mai 2019 die Prämienregion 2 zur Anwendung zu bringen ist
und dass zudem ab April 2019 die Tagestaxe unab
hängig von deren effektiven Verrechnung durchs Heim anzurechnen ist.
Des Weiteren ist
der
angefochtene
Einspracheentscheid aufzuheben, soweit er sich auf die Rückerstattungsverfügung bezieht, und die diesbezügliche Einsprache vom 6. August 2019 (
Urk.
11/27) ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie
genden Entscheids zur Durchführung des
Einspracheverfahrens
an die Beschwer
degegnerin zu überweisen (Art. 30 ATSG).
Ferner
ist die Sache zur Durchführung des
Einspracheverfahrens
in Bezug auf die Leistungen der Beschwerdeführerin ab
1.
August 2019 an die Beschwerdegegnerin
zur Weiterbehandlung
zu überweisen.
Auf den Antrag der Beschwerdeführerin vom 2
2.
Dezember 2019 ist nicht einzu
treten, soweit er sich auf alle Bezüger von Ergänzungsleistungen in Heimen bezieht
und auf die Begehren betreffend Krankheitskosten und Franchisen ist nicht einzu
treten
(vgl.
Urk.
18 S. 2).
Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
7
.
Die teilweise obsiegende Beschwerdeführerin beantragt eine Parteientschädigung (
Urk.
1 S. 2).
Liegt keine
anwaltschaftliche
Vertretung vor, besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung nur, wenn die Vertretung für das in Frage stehende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und wenn nicht anzunehmen ist, dass sie
kostenlos erfolgt (BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1991 S. 421 E. 2).
Aufgrund des engen verwandtschaftlichen Verhältnisses sowie der finanziellen Situation der Beschwerdeführerin ist davon auszugehen, dass di
e Vertretung kostenlos erfolgte. Ferner
lassen sich
den Akten
keine Hinweise dafür entnehmen, dass
die Vertre
terin
über besondere Qualifikationen im Bereich des
Sozialversicherungsrechts verfügt;
dies wird sodann auch nicht behauptet.
Demzufolge ist
der Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung abzuweisen.