Decision ID: 3148675d-6b44-55df-a1a9-ca3497df9730
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführerin in ihrem in englischer Sprache  Schreiben an die Schweizer Botschaft in Colombo vom 4. Juli 2009 (Posteingang 21. Juli 2009) um Schutzgewährung für sich und ihre  Söhne ersuchte,
dass sie ausführte, sie sei srilankische Staatsangehörige tamilischer Ethnie aus D._, E._,
dass sie im Jahre 1998 gegen den Willen ihrer Eltern ein hochrangiges Mitglied des Geheimdienstes der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) geheiratet habe und sie in der Folge häufig von Mitgliedern der Srilankischen Armee (SLA) sowie des Criminal Investigation  (CID) aufgesucht und zum Aufenthaltsort ihres Ehegatten befragt worden sei,
dass sie im Jahre 2005 E._ zusammen mit ihren Kindern  und sich ins Vanni begeben habe, nachdem sie von Mitgliedern des CID mit dem Tode bedroht worden sei,
dass sie von 2005 bis zum 19. Februar 2009 gemeinsam mit ihrem Ehegatten und den Kindern im Vanni gelebt habe, bevor sie – nach zahlreichen Wohnsitzwechseln – aufgrund heftiger kriegerischer Auseinandersetzungen nach F._ geflohen sei,
dass sie am (...) Mai 2009 wegen einer Schussverletzung zusammen mit ihren Kindern vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) nach G._ und von dort ins (...) Hospital gebracht worden sei,
dass sie Mitte Mai 2009 in ein Spital nach H._ verlegt und dort während eineinhalb Monaten hospitalisiert gewesen sei,
dass sie während ihres Spitalaufenthaltes von Mitgliedern einer  Gruppe wiederholt aufgesucht und zu sexuellen  gedrängt worden sei, weshalb sie einen Transfer nach I._ erwirkt habe,
dass sie wenige Tage nach ihrer Ankunft in I._ einem ihrer drei
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Peiniger in Uniform begegnet sei und sie daraufhin das IKRK um Schutz ersucht habe,
dass sie wenige Tage später in ihrer Wohnung von ihren Verfolgern aufgesucht, bedrängt und fotografiert worden sei,
dass sie das IKRK erneut um Schutz ersucht, von diesem jedoch die Antwort erhalten habe, man könne ihr zwar finanzielle Unterstützung, jedoch keinen Schutz gewähren,
dass sie befürchte, von ihren Verfolgern gefangen genommen und  zu werden, weshalb sie die Schweiz um Schutzgewährung für sich und ihre Kinder ersuche,
dass die Schweizer Botschaft in Colombo die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 23. Juli 2009 aufforderte, bis zum 7. September 2009 ihre Fluchtgründe, die bisher unternommenen Schutzvorkehrungen  mögliche innerstaatliche Fluchtalternativen detailliert darzulegen, allfällige Beweismittel und Kopien ihrer Identitätspapiere einzureichen und fremdsprachige Dokumente übersetzen zu lassen,
dass die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben an die Schweizer Botschaft vom 5. August 2009 (Posteingang am 10. August 2009) , sie habe das UNHCR um Schutz ersucht, sei dort aber an die Polizei verwiesen worden,
dass Polizei, Armee und CID ihr nur vorübergehenden Schutz  könnten, weshalb sie schliesslich ihr äusseres Erscheinungsbild verändert habe,
dass sie über keinen registrierten Wohnsitz verfüge und innerhalb Sri Lankas keine Zufluchtsmöglichkeit habe, da das gesamte Gebiet von der Armee und dem CID kontrolliert werde,
dass die Beschwerdeführerin am 15. August 2009 (Posteingang bei der Botschaft am 18. August 2009) eine Kopie ihres Schreibens vom 5. August 2009 und Kopien ihres Reisepasses, ihrer Identitätskarte, der Geburtsregisterauszüge von sich und ihren Kindern, der  sowie von zwei „Diagnosis Tickets“ ins Recht legte,
dass sie am 20. August 2009 (Datum Posteingang) mit identischem Schreiben und unter Beilage der bereits eingereichten Beweismittel er-
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neut an die Schweizer Botschaft in Colombo gelangte,
dass die Schweizer Botschaft die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 27. August 2009 aufforderte, bis zum 30. September 2009  betreffend ihre Registrierung beim IKRK einzureichen und  Angaben zu ihrer Wohnsituation, zur Position ihres  innerhalb der LTTE und zu ihren verwandtschaftlichen  innerhalb und ausserhalb Sri Lankas zu machen,
dass die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 9. September 2009 (Posteingang bei der Botschaft am 28. September 2009) , die angegebene IKRK-Registrierungsnummer (...) beziehe sich auf ihren Ehegatten,
dass sie eine Schwester in E._ habe, wo auch ihre  (National Identity Card [NIC]) registriert sei, das Gebiet jedoch unter der Kontrolle der Karuna-Gruppe stehe, weshalb sie sich als Ehegattin eines hochrangigen LTTE-Kadermitglieds (Kampfname Uththaman) dort nicht sicher fühle,
dass ihr Schwager an einer ihr unbekannten Adresse in der Schweiz lebe, dieser jedoch nicht in der Lage sei, sie finanziell zu unterstützen,
dass sie mit ihren Kindern in einem Hotel in I._ lebe und ihren Lebensunterhalt aus dem Erlös des Schmuckverkaufs sowie mithilfe finanzieller Unterstützung des IKRK bestreite,
dass ihr Ehegatte unter Pottu Amman zunächst als Leiter der  in Palampaddaru, später beim Puliyankulam  gearbeitet habe, und seine Identität der Armee bestens bekannt gewesen sei,
dass sie am 12. August 2009 in I._ einem der Männer begegnet sei, der versucht habe, sie im Spital in H._ zu vergewaltigen,
dass die Beschwerdeführerin von der Schweizer Botschaft mit  vom 7. Oktober 2009 für den 29. Oktober 2009 zu einer Befragung eingeladen wurde, worauf diese in ihrem Schreiben vom 9. Oktober 2009 mitteilte, sie sei nach E._ zurückgekehrt und habe ihre Kinder in die Obhut ihrer Schwester gegeben,
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dass sie vom CID überall gesucht werde und ihre Schwester bereits befragt worden sei,
dass die Beschwerdeführerin am 29. Oktober 2009 durch die Botschaft in Colombo zu ihren Asylgründen befragt wurde, wobei sie im  ihre früheren Vorbringen bestätigte,
dass sie dabei überdies erstmals geltend machte, sie sei im Spital in H._ von zwei mutmasslichen Mitgliedern der Tamil Makkal Viduthalai Pulikal (TMVP [Karuna-Gruppe]) und einem  vergewaltigt worden,
dass sie ihren Ehegatten im August 2009 im Rambaikulam Camp  habe, nachdem dieser am 17. Mai 2009 bei einem Angriff  und von der Armee gefangen genommen worden sei,
dass das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 26. November 2009 ablehnte und ihr die Einreise in die Schweiz verweigerte,
dass das BFM zur Begründung seines ablehnenden Entscheids im Wesentlichen anführte, die Vorbringen der Beschwerdeführerin,  bezüglich der Funktion ihres Ehegatten innerhalb der LTTE und der damit verbundenen Verfolgung durch die TMVP und die  Behörden, seien als unglaubhaft zu bezeichnen, zumal diese den Kenntnissen des BFM beziehungsweise der allgemeinen  oder der Logik des Handelns widersprechen würden,
dass die Schweizer Botschaft in Colombo dem BFM mit Schreiben vom 20. November 2009 (Posteingang beim BFM am 1. Dezember 2009) einen Brief der Beschwerdeführerin vom 12. November 2009 weiterleitete,
dass die Beschwerdeführerin darin ausführte, Angehörige des CID hätten sich am 4. November 2009 bei Verwandten nach ihr erkundigt, weshalb sie sich nicht mehr bei ihren Verwandten in K._  könne und sie sich nach L._ begeben habe,
dass sie mit Eingabe vom 30. Dezember 2009 gegen den ablehnenden Entscheid des BFM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde  und dabei sinngemäss beantragte, es sei ihr und den Kindern Asyl sowie ein Visum zwecks Einreise in die Schweiz zu erteilen,
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dass sie in der Beschwerdebegründung geltend machte, sie lebe mit ihren Kindern in ständiger Angst, sie könne sich in Sri Lanka nicht frei bewegen und werde fast täglich von Unbekannten bedrängt und zu  Ehegatten befragt, der sich in Polizeigewahrsam befinde,
dass sie keine Hoffnung mehr habe und sich mit dem Gedanken trage, sich das Leben zu nehmen,
und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),
dass die Beschwerde nicht in einer Amtssprache des Bundes  ist, auf die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung jedoch verzichtet werden kann, da der in Englisch verfassten  genügend klare, sinngemässe Rechtsbegehren und deren Begründung zu entnehmen sind und ohne weiteres darüber  werden kann,
dass die Beschwerde – abgesehen vom sprachlichen Mangel – form- und fristgerecht eingereicht wurde (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren  beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), mithin auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass gemäss Art. 19 Abs. 1 AsylG ein Asylgesuch im Ausland bei einer schweizerischen Vertretung gestellt werden kann, welche es mit einem Bericht an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG),
dass die schweizerische Vertretung mit der asylsuchenden Person in der Regel eine Befragung durchführt (Art. 10 Abs. 1 der  1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) – ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der Vertretung aufgefordert, ihre Asylgründe schriftlich  (Art. 10 Abs. 2 AsylV 1) –, worauf sie dem Bundesamt das  oder das schriftliche Asylgesuch sowie weitere  Unterlagen und einen ergänzenden Bericht, der ihre  des Asylgesuchs enthält (Art. 10 Abs. 3 AsylV 1), übermittelt,
dass das Bundesamt ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat  werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),
dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die Einreise in die Schweiz zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht zugemutet werden kann, im Wohnsitz- oder  zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen,
dass das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)  auf Art. 20 Abs. 3 AsylG schweizerische Vertretungen  kann, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, die glaubhaft , dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG bestehe,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person aner-
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kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für  hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in  Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,
dass es sich – wie vom BFM zutreffend festgestellt – bei „Uththaman“ um eine Führungsperson der Sea Tigers und Untergebenen von  Soosai handelte und dieser gemäss gesicherten Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts am 29. März 2009 bei Gefechten  wurde,
dass sich damit die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur Position ihres Ehegatten innerhalb der LTTE als tatsachenwidrig erweisen und den damit verbundenen Asylvorbringen – Verfolgung durch SLA, CID und TMVP aufgrund politischer Motive – die Grundlage entzogen ist,
dass die geltend gemachte Verfolgung der Beschwerdeführerin durch den srilankischen Staat generell als unglaubhaft bezeichnet werden muss, zumal sie keine diesem zurechenbare Übergriffe geltend macht und es ihr offenbar problemlos möglich war, sich im August 2009 von den zuständigen Behörden einen Reisepass auf ihren Namen  zu lassen,
dass die Beschwerdeführerin nebst der Verfolgung aufgrund politischer Motive (Ehe mit LTTE-Kadermitglied) offenbar anderweitig motivierte Übergriffe geltend macht,
dass somit zu prüfen bleibt, ob die geltend gemachten sexuellen Über-
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griffe allenfalls geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft wegen  Fluchtgründe zu begründen,
dass es sich bei den Urhebern dieser Übergriffe um nichtstaatliche  handelt – der angeblich beteiligte Armeeangehörige gab sich zum Tatzeitpunkt nicht als solcher zu erkennen und agierte somit nicht in Missbrauch seiner Amtspflicht – und nichtstaatliche Verfolgung nach der Schutztheorie nur flüchtlingsrechtlich relevant ist, sofern der  nicht in der Lage oder nicht willens ist, adäquaten Schutz vor Verfolgung zu bieten (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 18),
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben des BFM vom 23. Juli 2009 aufgefordert wurde, darzulegen, welche Schritte sie zu ihrem Schutz unternommen habe (vgl. vorinstanzliche Akten A2/1),
dass die Beschwerdeführerin dazu in ihrem Schreiben vom 5. August 2009 ausführte, sie habe sich diesbezüglich lediglich an das UNHCR gewandt, da Polizei, Armee und CID sie nur für kurze Zeit beschützen würden (vgl. A3/3),
dass sich die Beschwerdeführerin demzufolge nie um staatlichen Schutz bemüht hat, obschon dies ohne Weiteres zumutbar gewesen wäre, zumal sie selbst keine Übergriffe durch den Staat glaubhaft  macht,
dass somit nicht von mangelnder Schutzfähigkeit oder mangelndem Schutzwillen des srilankischen Staates und dessen Organen  werden kann, weshalb die geltend gemachte Verfolgung als flüchtlingsrechtlich nicht relevant zu bezeichnen ist,
dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde sodann auf eine Wiederholung der bereits im erstinstanzlichen Verfahren  Aussagen beschränkt, ohne sich auch nur ansatzweise mit den  des BFM im angefochtenen Entscheid konkret ,
dass es der Beschwerdeführerin somit weder gelingt, die  noch eine begründete Furcht vor zukünftiger Verfolgung glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt ihr zu Recht die  der Einreisebewilligung verweigert und das Asylgesuch  hat,
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dass es sich unter diesen Umständen erübrigt, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin in der Rechtsmitteleingabe einzugehen, zumal sie am Ergebnis nichts ändern können,
dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), aus verwaltungsökonomischen Gründen  auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 6 Bst. b VGKE).
(Dispositiv nächste Seite)
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Considerations: