Decision ID: 42b3f089-c8d8-518f-9e64-648937694067
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1985, war seit Januar 2011 bei der Malergeschäft
Y._
GmbH als Maler angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallver
sicherungsanstalt (SUVA) versichert, als
er
sich am 1
6.
Mai 2013 bei einem Sturz das rechte Knie verletzte (Urk. 8/1).
Nach
getätigten
Abklärungen
stellte die SUVA die bis dahin erbrachten Leistun
gen mit Verfügung vom 2
8.
Oktober 2014 per
1.
August 2014 ein und verneinte einen
Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen
(Urk. 8/140).
Die
vom
Versicherten am
2
7.
November 2014
erhobene Einsprache (
Urk.
8/143) wies die SUVA am 1
3.
Februar 2015
ab (Urk.
8/146
= Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am
5.
März 2015
Beschwerde (Urk. 1) geg
en den Ein
spracheentscheid vom 1
3.
Februar 2015
(Urk. 2) und beantragte,
dieser sei auf
zuheben (S. 2
Ziff.
1) und es seien die gesetzlichen Leistungen ab dem
1.
August 2014 auszurichten (S. 2
Ziff.
2).
Mit Beschwerdea
ntwort vom 2
6.
Mai 2015
(Urk.
7
) beantragte die SUVA die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
1
6.
Juni 2015
zur Kenntnis gebracht (Urk.
9
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden
soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der
gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit an
dern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Be
schwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Be
weis
würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.3
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge
sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/aa). Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu
sammen
hang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversi
cherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Nach Art. 10 Abs. 1
UVG
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behandlung ihrer Un
fall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens
10 Prozent invalid
(Art. 8 ATSG), so hat sie An
spruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125
V
351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2
.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus, dass gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung
vom
4.
September 2014
die kernspintomografisch nachgewiesene erneute Rissbildung nicht mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 1
6.
Mai 2013 zurückge
führt werden könne und die Beschwerden ab dem
1.
August 2014 nicht mehr unfallbedingt
, sondern ausschliesslich krankhafter Natur
seien
(S. 9 f.)
.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand
punkt (
Urk.
1), der Bericht des Kreisarztes sei insofern widersprüchlich und nicht nachvollziehbar,
als
der Kreisarzt ein Zumutbarkeitsprofil erstelle und gleichzeitig der Ansicht sei, dass er in seiner bisherigen Tätigkeit arbeiten könne (S. 2 f.). Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts müsse in solchen Fällen, wenn die versicherte Person nicht mehr in ihrer bisherigen Tätigkeit a
rb
eiten könne,
für die Taggeldzahlungen
eine Übergangsfrist von drei bis fünf Monaten gewährt werden (S. 3 oben). Ab dem
1.
August 2014 seien daher sicherlich noch bis Ende Oktober 2014 Taggelder auszurichten, unabhängig von der Beurteilung der Kausalität der Beschwerden ab August 2014 (S. 3).
Weiter werde die Behauptung des Kreisarztes, wonach alle unfallbedingten Läsionen
bei der Operation vom 2
8.
Februar 2014 beh
oben worden seien, mit den MRI
sowie dem neusten Operationsbericht klar widerlegt. Folglich sei die Operation vom
2.
September 2014 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1
6.
Mai 2013 zurückzuführen (S. 5).
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob die über den
1.
August 2014 hinaus bestehen
den Beschwerden des Beschwerdeführers
in rechtsgenüg
lichem Zusam
menhang zum Unfallereignis vom
16
. Mai 20
13
stehen
, und
– gegebenenfalls -
wie es sich mit der unfallbedingten Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in leidensangepasster Tätigkeit verhält
.
3.
3.1
Gemäss Akten stürzte der Beschwerdeführer am 1
6.
Mai 2013 im Treppenhaus und schlug mit dem Knie auf der Treppenkante auf (vgl.
Urk.
8/1
Ziff.
6).
3.2
Nach seinem Un
fall wurde der Beschwerdeführer erstmals am 2
2.
Mai 2013
von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
untersucht.
Dr.
Z._
nannte als Diagnose eine mediale Meniskusläsion im rechten Kniege
lenk und führte aus, der Beschwerdeführer leide unter Schmerzen sowie einer Schwellung im rechten Kniegelenk (
Bericht vom 1
9.
Juni 2013;
Urk.
8/13).
3.3
Eine
am 2
9.
Mai 2013 im Spital
A._
durchgeführte Magnetresonanztomogra
phie (MRI;
Urk.
8/10 =
Urk.
8/12) des rechten Knies
ergab
eine Meniskusdege
neration mit intra
-
und perimeniskalen Ganglionzysten, insbesondere im Bereich des Hinterhorns sowie kleinen Einrissen an Ober- und Unterfläch
e
. Hin
gegen konnten keine dislozierten Fragmente festgestellt werden.
3.4
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates, berichtete am 1
0.
Juni 2013 (
Urk.
8/8) und diagnostizierte gestützt auf die MR-Untersuchung des rechten Knies eine mediale Meniskusläsion am rechten Knie.
Ein sicherer, an die Oberfläche aus
laufender Riss bestehe nicht.
Das rechte Knie sei minimalst geschwollen, ohne sichere Ergussbildung. Bei anhaltenden Beschwerden sei eine Arthroskopie und allfällige Teilmeniskektomie sinnvoll.
Dr.
B._
berichtete am 2
4.
Juni 2013 (
Urk.
8/14) über die gleichentags erfolgte Arthroskopie mit medialer Meniskushinterhornnaht rechts und führte aus,
dass
aufgrund der anhaltenden Beschwerden die Indikation für eine opera
tive Revision gestellt
worden sei
.
3.5
Dr.
B._
berichtete am 1
8.
Juli 2013 (
Urk.
8/18) und führte aus, dass
nach der durchgeführten arthroskopischen Meniskusnaht
ein unkomplizierter Verlauf
bestehe
. In vier Wochen sei eine Verlaufskontrolle vorgesehen, bis dahin bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit.
Dr.
B._
führte sodann am 1
5.
August 2013 aus (
Urk.
8/24), dass objektiv ein flüssiges und hinkfreies Gangbild bestehe. Das rechte Knie sei reizlos und er
gussfrei. Palpatorisch würden diffus Druckschmerzen angegeben, ohne klares Punctum maximum. Die Meniskuszeichen seien negativ. Die Gelenkbeweglich
keit sei vollständig frei. Objektiv präsentiere sich eine günstige Situation mit schwer nachvollziehbaren Restbeschwerden. Ab Anfang September 2013 sei der Beschwerdeführer
wieder zu 50
%
arbeitsfähig. Eine Steigerung sollte dann bald möglich sein.
Dr.
B._
berichtete am 1
6.
September 2013 (
Urk.
8/28)
und führte aus, dass der Beschwerdeführer nach wie vor über diffuse Schmerzen in seinem operier
ten rechten Knie berichte. Es bestehe eine gewisse Diskrepanz zwischen den objektivierbaren Befunden und den angegebenen Beschwerden. Eine jetzige MRI-Kontrolle würde kaum etwas bringen, da eine Differenzierung zwischen Narbe/Naht und Reruptur MR-tomographisch ausgesprochen schwierig sei.
Dr.
B._
attestierte dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ab dem
7.
Oktober 2013 (
Urk.
8/32).
3.6
Dr.
med.
C._
, Facharzt für O
r
thopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates
, SUVA Kreisarzt, berichtete am
2.
Oktober 2013 über die gleichentags durchgeführte kreisärztliche Untersuchung (
Urk.
8/33) und führte aus,
es bestünden
g
eringe residuelle Belastungsbeschwer
den am rechten Kniegelenk nach Arthroskopie mit medialer Meniskushinter
hornnaht am 2
4.
Juni 2013 wegen eines Distorsionstraumas. Der klinische Untersuchungsgang gebe diskrete Hinweise auf eine blande Restsymptomatik im Bereich des Innenmeniskushinterhornes. Die Kernspintomographie vom 2
9.
Mai 2013 zeige kleine Einrisse an Ober- und Unterfläche des Innenmeniskushinter
hornes neben degenerativen Veränderungen mit intrameniskalen und peri
meniskalen Ganglionzysten.
Trotz der blanden Restsymptomatik sei der Beschwerdefü
hrer
ab dem
7.
Oktober 2013
zu 100
%
arbeitsfähig
. Sollte es beschwerdebedingt zu einem Abbruch des Arbeitsversuchs kommen, müsse über eine erneute klinische Untersuchung ermittelt werden, zu welchem Anteil der Arbeitsfähigkeit ein weiterer Arbeits
versuch gestartet werden könne (S. 4).
3.7
Dr.
B._
berichtete am
5.
Februar 2014 (
Urk.
8/39) und führte aus, dass der Beschwerdeführer immer noch über Schmerzen im Knie berichte. Die Schm
erzen würden etwas diffus im
ganzen Kniebereich, vorwiegend medial und dorsal,
dann aber auch im Bereich der Kniescheibe angegeben.
Bei der heutigen Untersuchung zeige sich ein flüssiges und hinkfreies Gangbild. Das Knie sei absolut reizlos, ergussfrei und vollständig frei beweglich. Positive Meniskuszei
chen seien keine zu finden, ebenso keine Instabilität.
Aufgrund der anhaltenden Beschwerden sei ein Kontroll-MRI indiziert. Vorderhand bestehe weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit.
Am 1
2.
Februar 2
014 führte
Dr.
B._
aus, die gleichentags durchgeführte
MRI
-Kontrolle habe
tatsächlich eine Reruptur im medialen Meniskushinterhorn
ge
zeig
t
. Aus diesem Grund sei eine Rearthroskopie und diesmal eine Teilmenis
kektomie sinnvoll (
Urk.
8/40
, vgl. auch Radiologiebefund
Urk.
8/42
).
Am 2
8.
Februar 2014
führte
Dr.
B._
eine
Arthroskopie mit medialer Teilmenis
kektomie rechts
durch
(
Urk.
8/46)
und führte aus, dass retropatellär und im femoralen Gleitlager unauffällige Knorpelverhältnisse vorhanden seien. Auch im medialen Kompartiment find
e
man ebenfalls unauffällige Knorpelver
hältnisse
. Der Meniskus erscheine intakt, auch die Naht sei aspektmässig intakt. Bei der T
a
sthakenprüfung sei eine leichte Hyperlaxität des Hinterhorns feststell
bar.
Am 1
4.
März 2014 führte
Dr.
B._
aus (
Urk.
8/51), dass das Knie objektiv reizlos, ergussfrei und nicht überwärmt sei. Es würden relativ diffuse Druck
schmerzen über dem medialen und dem lateralen Kompartiment angegeben. Positive Meniskuszeichen seien nicht vorhanden. Der Bandapparat sei vollstän
dig stabil. Die Gelenkbeweglichkeit sei vollständig frei, die endgradige Flexion etwas schmerzhaft.
Er habe dem Beschwerdeführer erklärt, dass so kurz nach der durchgeführten Rearthroskopie gewisse Restschmerzen normal seien. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Arbeit rasch zumindest teilweise wieder aufnehmen könne.
3.8
SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
untersuchte den Beschwerdeführer am 2
8.
April 2014 (
Urk.
8/64) und führte aus,
dass sich nach dem Provokationstest keine Schwellung und kein Erguss ergebe, jedoch eine leichte Überwärmung im hinteren Anteil des Knieinnenspaltes rechts im Seitenvergleich (S. 4). Der kli
nisch-neurologische Untersuchungsgang ergebe ausser der Angabe einer gerin
gen Hypästhesie des gesamten rechten Beines Normalbefunde (S. 5 oben).
Kli
nisch fänden sich angedeutet positive Meniskuszeichen für den Innen- und Aussenmeniskus. Das MRI des rechten Kniegelenks vom 1
2.
Februar 2014 zeige Zeichen einer komplexen Rissbildung langstreckig horizontal im Hinterhorn des medialen Meniskus, sternförmig in der hinteren Übergangszone und
eine
deutli
che Zunahme eines traubenförmigen parameniskealen Zystchen nach dorsal. Die übrigen Befunde seien unverändert normal. Es finde sich keine neue
erkennbare Pathologie.
Im Gegensatz zum MRI-Befund sei intraoperativ ledig
lich eine leichte Hyperlaxität des Innenmeniskushinterhorns bei der Tasthaken
prüfung eruierbar gewesen, der Meniskus sei intakt erschienen und auch die Naht sei vom Aspekt intakt gewesen.
Seine Arbeitswilligkeit habe der Beschwerdeführer bewiesen, indem er trotz Schmerzen acht Monate zu 100
%
gearbeitet habe. Er schlage am Ende der kreisärztlichen Untersuchung vor, trotz Schmerzen mit einem Pensum von 100
%
zu arbeiten, da sein Chef ihn mit einer Arbeitsfähigkeit von weniger als 100
%
nicht beschäftigen könne (S. 5).
Der in den MRI-Aufnahmen vom 1
2.
Februar 2014 gesehene leichte Reizzustand werde noch einmal durch ein MRI beurteilt. Im Falle eines blanden Befundes sei ein Arbeitsversuch mit einer Arbeitsfähigkeit von
100
%
zu befürworten
(S. 6 oben)
.
3.9
Eine
am
7.
Mai 2014
im
D._
durchgeführte MRI
-Untersuchung
ergab
ein Knochenmarksödem im Bereich des medialen Tibiaplateaus, akzentuiert dorsalseitig ohne erkennbare Fraktur im Sinne eines sogenannten Knochenmar
ksödem-Syndroms
. Als Differentialdiag
nose wurde zusätzlich eine Reizung/Inflammation im Rahmen einer Teilmenis
kektomie festgestellt. Es
habe sich weiterhin eine sehr signalreiche Darstellung des Hinterhorns des medialen Meniskus mit zur Unterfläche ziehenden Rissbil
dungen gezeigt. Zusätzlich zeige sich ein vermehrter Kniegelenkserguss
(
Urk.
8/65)
.
3.10
Am
2.
Juni
2014 (
Urk.
8/70) führte SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
als Nach
trag zur kreisärztlichen Untersuchung vom 2
8.
April 2014 aus,
dass die Kern
spintomographie vom
7.
Mai 2014 im Wesentlichen Befunde zeige, die dem operativen Eingriff vom 2
8.
Februar 2014 zuzuordnen seien.
Das dargestellte Knochenmarködem im Bereich des medialen Tibiaplateaus, akzentuiert dorsal
seitig
,
sowie die signalreiche Darstellung des Innenmeniskushinterhorns im Unterschied zum Vor-MRI vom 1
2.
Februar 2014 sei Ausdruck des operativen Eingriffes und dürfte innerhalb der nächsten 4-6 Wochen a
b
klingen.
Ein Arbeitsversuch im Pensum von 100
%
, beginnend am 1
5.
Juni 2014
,
sei – auch in Anbetracht der Angaben des Beschwerdeführers am Tag der kreisärztlichen Untersuchung – zu befürworten.
3.11
Dr.
B._
berichtete am 1
2.
Juni 2014 (
Urk.
8/81) und führte aus, dass leider unverändert Beschwerden im operierten Knie persistieren würden.
Bei der heu
tigen Untersuchung sei das Knie absolut reizlos, ergussfrei, nicht überwärmt und frei beweglich gewesen.
Im zwischenzeitlich durchgeführten Kontroll-MRI fänden sich die bekannten postoperativen Veränderungen im Innenmeniskus ohne eindeutige neue Rissbildung. Das Hauptproblem sei aber ein klares Kno
chenmarködem im medialen Tibiaplateau. Es sei davon auszugehen, dass dieser Prozess im Laufe der nächsten 1-2 Monate selbstheilend sei.
3.12
SUVA-Kreisarzt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, nahm
am
3.
Ju
l
i 2014 Stellung
zur Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8/87) und
beantwortete die Frage, ob davon ausgegangen werden könne, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Maler mit der erlit
tenen Knieverletzung rechts wieder uneingeschränkt hätte ausüben können, wenn es nicht zur Kündigung gekommen wäre, mit
J
a. Die Frage, ob mit einer bleibenden Einschränkung im alten Beruf als Maler zu rechnen sei, beantwor
tete
Dr.
E._
mit
„
kurz- bis mittelfristig nein, möglicherweise langfristig gesehen ja
“
. Zur Frage, ob der Beschwerdeführer per
1.
Juli 2014 auf dem all
gemeinen Arbeitsmarkt wieder uneingeschränkt zu 100
%
(also auch
für
schwere Tätigkeiten) arbeitsfähig sei, auch wenn
Dr.
Z._
erwähne, dass der Beschwerdeführer an Stöcken gehen sollte, führte
Dr.
E._
aus, dass das noch vorhandene Knochenmarködem dazu veranlasst habe, noch eine Entlas
tung zu empfehlen. Insofern wäre auch bei einer Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt ab
1.
Juli 2014 noch für zirka ein
en
Monat eine gewisse Zurück
haltung mit körperlich schweren Tätigkeiten geboten.
Auf die Frage,
wie das
Zumutbarkeitsprofil
laute
, falls keine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt möglich sei, führte
Dr.
E._
aus, dass dem Beschwerdeführer leichte bis wechselbelastende Tätigkeiten ganztags ohne Tätigkeiten, welche Schläge und Vibrationen auf das rechte Kniegelenk übertra
gen würden und ohne das Tragen von Lasten über Treppen
,
zumutbar seien.
Aus medizinischer Sicht könne frühestens in zirka vier Wochen mit einem End
zustand gerechnet werden.
3.13
Dr.
B._
berichtete am 1
1.
August 2014 (
Urk.
8/92) und führte aus, dass objek
tiv ein flüssiges und hinkfreies Gangbild bestehe. Das rechte Knie sei höchstens minimal geschwollen und ohne Ergussbildung. Palpatorisch würden relativ diffuse Druckschmerzen medial und lateral angegeben. Eindeutig posi
tive Meniskuszeichen seien nicht vorhanden. Die Gelenkbeweglichkeit sei voll
ständig frei und schmerzlos. Bei diesen anhaltenden Klagen über Knieschmerzen rechts sei ein Kontroll-MRI veranlasst worden. Es gehe um die Beurteilung des Knochenmarködems. Sollte dieses regredient oder gar verschwunden sein, so sei der Beschwerdeführer wieder arbeitsfähig zu schreiben. Ansonsten müsste
man
nochmals etwas Geduld haben. Vorderhand bleibe der Beschwerdeführer noch voll arbeitsunfähig.
3.14
Eine
am 1
4.
August 2014 im Spital
A._
durchgeführte MRI-Kontrolle konnte
ergab
, dass sich das Knochenmarködem im Vergleich zu der Voruntersuchung
vom
7.
Mai 2014 vollständig zurückgebildet ha
be
. Der mediale Restmeniskus
sei
geringgradig weniger aufgequollen, aber die Rissbildung zur Unterfläche hin noch immer erkennbar. Es
seien
keine neu aufgetretenen fokalen Knorpelläsio
nen oder Kreuz- beziehungsweise Seitenbandpathologie
n
feststellbar. Hingegen wurde ein abnehmender, aktuell nicht relevanter Kniegelenkserguss festgestellt.
3.15
Dr.
B._
berichtete am 2
7.
August 2014 (
Urk.
8/99) und führte aus,
dass sub
jektiv nach wie vor Schmerzen auf der Innenseite und gegen die innere Knie
kehle persistieren würden. Objektiv sei das Knie minimal gereizt, ohne sichere Ergussbildung. In der zwischenzeitlich durchgeführten MRI-Kontrolle zeige sich erfreulicherweise eine vollständige Rückbildung des Knochenmarködems. Nach wie vor etwas aufgequollen sei der Restmeniskus, wobei im Hinterhorn Verän
derungen erkennbar seien, welche sowohl postoperativen Veränderungen wie auch einer Rissbildung entsprechen könnten. Da der Beschwerdeführer weiter
hin voll arbeitsunfähig sei und glaubhafte Beschwerden angebe, finde nächste Woche nochmals eine Arthroskopie mit Nachresektion des Meniskus statt. Bis auf weiteres bleibe der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig.
Am
2.
Juni 2014 berichtete
Dr.
B._
über die gleichentags durchgeführte Rearthroskopie mit medialer Meniskushinterhornnachresektion rech
ts (
Urk.
8/109)
und führte aus, im Hinterhorn finde sich eine kleine Restläsion, so dass hier nachreseziert
und
débridiert werde. Der etwa 1/3 breite Restmeniskus sei im Hinterhorn absolut stabil
.
3.16
SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
nahm am
5.
September 2014 (
Urk.
8/118) Stel
lung und führte aus,
dass auch nach Eingang des MRI-Befundes und des Berichts von
Dr.
B._
an der Stellungnahme vom
3.
Juli 2014
festgehalten werden könne.
Die Innenmeniskus-Hinterhornläsionen seien bis zum 2
8.
Februar 2014 beseitigt worden. Das dorsale Knochenmarködem im Tibiakopf sei bis zum 1
4.
August 2014 wie erwartet verschwunden. Die kernspintomogra
phisch nachgewiesene erneute Rissbildung könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dem alten Unfallgeschehen vom 1
6.
Mai 2013 zugeordnet werden, da wie gesagt bis einschliesslich 2
8.
Februar 2014 die Innenmeniskus-Hinterhornläsionen beseitig worden seien. Hätte nach
Dr.
B._
eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden, so wäre diese nicht mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit unfallkausal. Aus medizinischer Sicht seien zum
1.
August 2014 unfallbedingte Schäden beseitigt gewesen. Bei der nochmaligen Arthroskopie vom
2.
September 2014 mit Nachresektion handle es sich nicht mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit um Folgen des Unfalles vom 1
6.
Mai 201
3.
Dies könne aus den Berichten zu den Operationen bis einschliesslich 2
8.
Februar
2014 entnommen werden. Nach dem 2
8.
Februar 2014 sei kein Unfallereignis aktenkundig.
4.
4.1
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die ärztlichen Beurteilun
g
en
durch d
ie
SUVA-Kreis
ä
rzt
e
(vgl. vorstehend E.
3.6, E. 3.8, E. 3.10, E. 3.12 und
E. 3.16)
für die Beantwortung der gestellten Frage
n
umfassend sind. Die Beurteilungen berück
sichtigen die medizinischen Vorakten ebenso wie die geklagten Beschwer
den des Beschwerdeführers und stützen sich ausser
dem auf die erho
benen Befunde.
Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurteilung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach
vollziehbar begründet.
Insbesondere führte SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
überzeugend aus, dass die unfallbedingten Schäden am
1.
August 20
1
4 abgeheilt gewesen seien und die am 1
4.
August 2014 bildgebend nachgewiesene erneute Rissbil
dung nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 1
6.
Mai 2013 zurückzuführen sei.
Eine davon abweichende, begründete ärztliche Kausalitäts
beurteilung liegt sodann nicht vor und wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Vielmehr stimmen die Ausführungen des SUVA-Kreis
arztes mit den übrigen ärztlichen Berichten
überein. So führte
Dr.
B._
bezüglich der Operation vom 2
8.
Februar 2014 aus, dass der Meniskus intakt erscheine und auch die Naht aspektmässig intakt sei. Anlässlich der Kontroll
untersuchungen konnte
Dr.
B._
keine positiven Meniskuszeichen eruieren (vgl. vorstehend E. 3.7).
Das anlässlich der MR-Untersuchung des rechten Knies vom
7.
Mai 2014 festgestellte Knochenmarksödem im Bereich des medialen Tibiaplateaus bildete sich in der Folge
,
wie von SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
erwartet (vgl. vorstehend E. 3.10)
,
vollständig zurück und konnte
anlässlich der MR-Aufnahmen vom 1
4.
August 2014 nicht mehr festge
stellt werden (vgl. vorstehend E. 3.14).
Auch
Dr.
B._
ging aufgrund
des MRI vom
7.
Mai 2014 davon aus, dass keine eindeutige neue Rissbildung im Innen
meniskus
feststellbar sei (vgl. vorstehend E. 3.11).
Die
Beur
teilung des
SUVA
-
Kreisarztes
leuchtet somit in der Darlegung der medizi
ni
schen Zusammenhänge ein
,
und die vorgenommenen Schlussfolgerun
gen zu Gesund
heitszustand und Arbeitsfähigkeit w
u
rden aus
führlich begrün
det.
Die
ärztlichen Beurteilungen durch den SUVA-Kreisarzt
entsprechen somit den von der Rechtsprechung konkretisierten Anforderungen (vgl. E. 1.6) vollum
fänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.
4.2
Der Beschwerdeführer macht
e beschwerdeweise geltend,
dass die kleine Restlä
sion im Hinterhorn
, welche am
2.
September 2014 nachreseziert und débridiert
worden sei, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 1
6.
Mai 2013 zurückzuführen sei (
Urk.
1 S. 3 f.).
Diesem Einwand kann nicht gefolgt werden. So legte SUVA-Kreisarzt
Dr.
C._
überzeugend und in Übereinstimmung mit den übrigen medi
zinischen Berichten dar, dass die im August 2014 festgestellte Rissbildung beziehungsweise die aus diesem Grund am
2.
September 2014 erfolgte Opera
tion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf den Unfall vom 1
6.
Mai 2013 zurückzuführen seien. Bei der Operation vom 2
8.
Februar 2014 konnte sodann – entgegen dem MRI-Befund vom 1
2.
Februar 2014 – keine Schädigung am Meniskus festgestellt werden.
Vielmehr berichtete der Operateur
Dr.
B._
, dass der Meniskus intakt erscheine und auch die Naht aspektmässig intakt sei (vgl. vorstehend E. 3.7).
Anlässlich der Operation vom 2
8.
Februar 2014 konnte lediglich eine leichte Hyperlaxität des Hinterhorns festgestellt werden.
Ausser
dem zeigten die MRI-Aufnahmen des rechten Knies vom
7.
Mai 2014
(vgl. vor
stehend E. 3.9
) gemäss der übereinstimmenden Beurteilung
durch
SUVA-Kreis
arzt
Dr.
C._
und
Dr.
B._
keine eindeutige Rissbildung im Menis
kus. SUVA-Kreis
a
rzt
Dr.
C._
führte in seiner Beurteilung vom 2
8.
Mai 2014 aus, dass die Befunde der Kernspintomographie vom
7.
Mai 2014 im Wesentlichen dem operativen Eingriff vom 2
8.
Februar 2014 zuzuordnen seien
. Das dargestellte Knochenmarksödem sowie die signalreiche Darstellung des Innenmeniskushinterhorns seien Ausdruck des operativen Eingriffs und würden innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen abklingen
(vgl. vorstehend E. 3.10).
Diese Einschätzung wurde durch die Beurteilung von
Dr.
B._
bestä
tigt,
wonach sich im MRI vom
7.
Mai 2014 die bekannten postoperativen Ver
änderungen ohne eindeutige neue Rissbildung
sowie ein Knochenmarksödem finden würden, wobei der Prozess im Laufe der nächsten ein bis zwei Monate selbstheilend sei (vgl. vorstehend E. 3.11).
Entsprechend den soeben ausgeführ
ten Beurteilungen bildete sich das Knochenmarksödem in der Folge vollständig zurück und war anlässlich der MRI-Untersuchung vom 1
4.
August 2014 nicht mehr feststellbar (vgl. vorstehend E. 3.14).
Es kann somit nichts vorgebracht werden, was die
kreisärztliche Beurteilung
in Zweifel zu ziehen vermöchte
.
So waren - wie dargelegt - die unfallbedingten Schäden am
1.
August 2014 abgeheilt. Die danach noch geklagten Beschwer
den, die deswegen durchgeführten Behandlungen sowie die attestierte Arbeits
unfähigkeit sind deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 1
6.
Mai 2013 zurückzuführen.
Entsprechend ist die Beschwer
degegnerin nicht mehr leistungspflichtig.
4.3
Weiter rügte der Beschwerdeführer die Einstellung der Taggelder per 3
1.
Juli 2014 aufgrund des Erreichens der vollen Arbeitsfähigkeit (vgl.
Urk.
1 S. 2 f.).
Die Einstellung der Taggelder per Ende Juli 2014 basiert auf der Stellungnahme des SUVA-Kreisarztes
Dr.
E._
vom
3.
Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 3.12), wonach der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Maler wie
der voll
arbeitsfähig sei. Der SUVA-Kreisarzt führte nachvollziehbar aus, dass beim Beschwerdeführer jedoch aufgrund des neu aufgetretenen Knochenmarkö
dems auch bei Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch für zirka einen Monat eine gewisse Zurückhaltung mit körperlich schweren Tätigkeiten geboten sei. Somit war auch bei der Tätigkeit als Maler noch während eines Monats eine gewisse Zurückhaltung geboten
, sofern dabei schwerere Arbeiten anfallen sollten
, danach aber von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Diese Beurteilung steht sodann auch in Übereinstimmung mit den Ausführun
gen, wonach in zirka vier Wochen, also per Ende Juli 2014
,
von einem Endzu
stand auszugehen sei.
Die Ausführungen des SUVA-Kreisarztes sind demnach so zu verstehen, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Maler ab dem
1.
August 2014 wieder voll arbeitsfähig gewesen wäre.
Aufgrund der Kündigung (vgl.
Urk.
8/72) konnte er diese Arbeitsfähigkeit jedoch nicht verwerten.
Somit ist das reduzierte Zumutbarkeitsprofil in dem Sinne zu verste
hen, als dieses nur im Juli 2014 Gültigkeit hatte
. Der Beschwerdeführer war demnach aufgrund der Unfallfolgen per 3
1.
Juli 2014 in seiner angestammten Tätigkeit als Maler wie auch in jeder anderen Arbeitstätigkeit
wieder voll arbeitsfähig
.
Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Übergangsfrist (
Urk.
1 S. 3)
ist von Bedeutung, wenn es um eine weiter anhaltende Arbeitsun
fähigkeit geht,
betrifft
also
den vorliegenden Fall nicht, weshalb die geltend gemachte Rechtsprechung nicht zur Anwendung gelangt. Die Beschwerdegeg
nerin hat die Taggeldleistungen zu Recht per 3
1.
Juli 2014 eingestellt.
4.4
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf die überzeugenden, nachvollziehba
ren und ausführlich begründeten Einschätzungen de
r
SUVA-Kreis
ärzte
a
b
zu
stellen und somit von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten und jeder anderen Tätigkeit per
1.
August 2014 auszugehen ist. Weiter ist davon auszugehen, dass der Riss im Innenmeniskushinterhorn nicht mehr unfallkausal war, weshalb die Beschwerdegegnerin die Übernahme der Leistungen für die Operation vom
2.
September 2014 zu Recht abgelehnt hat.
Der angefochtene Entscheid erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.