Decision ID: 4a9d93ce-da66-4d30-8b87-98d6e940ba36
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1954
,
ist
Y._
Staatsangehöriger
und
reiste im Jahr 1983 aus seinem Heimatland in die Schweiz ein (vgl. die Einwohnerdaten in
Urk.
7/3). Im Jahr
1986 verheiratete er sich mit der schweizerischen Staatsange
hörigen
Z._
, und im gleichen Jahr wurde die Tochter
A._
geboren
(vgl.
Urk.
1 S. 2)
. 1991 wurde die Ehe von
X._
und
Z._
geschied
en (Scheidungsurteil und Beschlü
ss
e
in Urk. 7/2/9). Seit
März 2011 bezieht
X._
wieder eine Rente der Invalidenversicherung, nachdem eine frühere Invalidenrente vorübergehend aufgehoben gewesen war (Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich [SVA], IV-Stelle, vom 18. August 2011,
Urk.
7/2/2).
Von Dezember 2011 bis November 2015 lebte
X._
in
Y._
(
Urk.
7/1 Ziffer 8). Im November 2015 zog er wieder in die Schweiz und meldete sich in
B._
an (Meldebestätigung in
Urk.
7/2/14). Dort stellte er am 9. Dezember 2015 das Gesuch um
Ausrichtung von Zusatzleistungen zu seiner Invaliden
rente (
Urk.
7/1).
Am 23. Dezember 2015 teilte die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV (AZL),
X._
mit, dass er die Karenzfrist für den Bezug von Ergänzungsleistungen nicht erfülle und damit keine
n
Anspruch auf Zusatzleis
tungen habe (
Urk.
7/5).
X._
stellte den Antrag auf Erlass einer Verfü
gung (
Urk.
7/7), worauf das AZL mit Verfügung vom 1
2.
Februar 2016 seinen fehlenden Anspruch auf Zusatzleistungen bestätigte (
Urk.
7/V1).
Der Gesuch
steller
erhob am 8. März 2016 Einsprache (
Urk.
7/8), welche das AZL in der Folge mit Entscheid vom 14. März 2016 abwies (
Urk.
2 =
Urk.
7/V2)
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 14. März 2016 erhob
X._
mit Ein
gabe vom 21. April 2016 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, die Stadt Zürich sei zu verpflichten, ihm Zusatzleistungen zu bezahlen. Ausserdem stellte er den Antrag, ihm sei für die Jahre 2012
bis 2015 die Bezahlung von AHV
Beiträgen für Nichterwerbstätige zu erlauben (
Urk.
1 S. 2).
Das AZL schloss in der Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). Mit Verfügung vom 26. Mai 2016 wurde dem Gesuchsteller Frist zur Stellung
nahme zu den Akten des AZL angesetzt (
Urk.
8). Er teilte telefonisch mit,
er ver
zichte a
uf eine Stellungnahme
(Telefonnotiz vom 1./2.
Juni 2016,
Urk.
10), und liess die Frist unbenützt verstreichen (Verfügung vom 29. Juni 2016,
Urk.
11).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 2
Abs.
1 des
Bundesgesetz
es
über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG)
gewähren der Bund und die Kantone denjenigen Personen, welche die Voraussetzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs. Die Kanton
e
können nach Art. 2
Abs.
2 ELG Leistungen gewähren, die über den Rahmen des ELG hinausgehen.
1.2
1.2.1
Nach
den allgemeinen Voraussetzungen in
Art. 4
Abs.
1 ELG haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz (Art. 13 des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG) eine Altersrente, eine Witwen-/Witwerrente oder eine Waisenrente beziehen (
lit
. a,
lit
.
a
bis
und
lit
.
a
ter
) oder wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) eine Invalidenrente, eine
Hilflosenentschädigung
oder ununterbrochen während mindestens sechs Monaten ein Taggeld beziehen (
lit
. c). Des Weiteren haben auch jene Personen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, welche Anspruch hätten auf eine Altersrente oder eine Invalidenrente, wenn sie die
Mindestbei
tragsdauer
nach Art. 29
Abs.
1 AHVG beziehungsweise nach Art. 36
Abs.
1 IVG erfüllen würden (
lit
. b und
lit
. d).
1.2.2
Art. 5 ELG stellt zusätzliche Anspruchsv
oraussetzungen für Ausländerinnen und Ausländer auf. Nach Art. 5
Abs.
1 ELG müssen sich Ausländerinnen und Aus
länder unmittelbar vor dem Zeitpunkt, ab dem die Ergänzungsleistung verlangt wird, während zehn Jahren ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten haben, was als Karenzfrist bezeichnet wird. Für Flüchtlinge und staatenlose Personen beträgt die Karenzfrist fünf Jahre (
Abs.
2). Ferner steht gemäss Art. 5
Abs.
3 ELG denjenigen Ausländerinnen und Ausländern, die gestützt auf ein Sozial
versicherungsabkommen Anspruch auf ausserordentliche Renten der AHV oder IV hätten, eine Ergänzungsleistung höchstens in der Höhe des Mindestbetrages der entsprechenden ordentlichen Vollrente zu, solange sie die Karenzfrist nach Art. 5
Abs.
1 ELG nicht erfüllt haben.
Den Voraussetzungen in Art. 5 ELG gehen staatsvertragliche Regelungen vor, die zu Gunsten der gesuchstellenden Personen von den gesetzlichen Karenz
fristen abweichen.
So haben Angehörige eines Mitgliedstaates der EU oder der
EFTA gestützt auf das Personenfreizügigkeitsabkommen beziehungsweise auf das entsprechende Abkommen mit der EFTA unter denselben Voraussetzungen Anspruch auf Ergänzungsleistungen wie Schweizerinnen und Schweizer
und müssen somit keine Karenzfrist bestehen
(
BGE 133 V 265;
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich 2009, S.
120; Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], Stand 1. Januar 2016,
Rz
2410.01 in der ab Januar 2013 gültigen Fassung
).
1.2.3
Nach der Rechtsprechung muss
das Erfor
dernis des ununterbrochenen Aufent
halts
während der vorges
chriebenen
Anzahl an Jahren
unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Beanspruchung oder Wiederbeanspruchung von
Ergän
zungsleis
tungen
erfüllt sein. Dieses Erfordernis
gilt also
auch
dort, wo eine Person die Karenz
-
zeit in einem früheren Zeitpunkt bereits e
inmal bestanden hat
, danach jedoch ihren Aufenthalt i
n der Schweiz unterbrochen hat
und nach der
Wieder
einreise
Ergänzungsleistungen beantragt (BGE 126 V 463
E.
3a)
oder wieder beantragt, nachdem der ursprüngliche An
s
pruch infolge der Aufgabe des Wohnsitzes und/oder des gewöhnlichen Aufenthalts in der Schweiz dahingefal
len ist
(Urteil des Bundesgerichts P 23/00 vom 26. Juli 2001 E. 6)
.
Liegt ein Unterbruch vor, so beginnt somit die Karenzfrist mit der neuen Einreise in die Schweiz wieder von vorn zu laufen (Urteil des Bundesgerichts 8C_98/2008 vom 27. August 2008 E. 3.1).
Die Frage, wann ein Auslandaufenthalt die Karenzfrist unterbricht, beantwortet das Bundesgericht in Anlehnung an die Grundsätze, die im Bereich der
ausser
ordentlichen
Renten gelten (
Urteil des
Bundesgerichts P 23/00 vom 26.
Juli 2001 E. 1b mit Hinweis auf BGE 110 V 170 E. 3a), und lehnt sich an die
staats
vertraglichen
Regelungen hierzu an (BGE 110 V 170 E. 3a; Urteil des Bundes
gerichts 9C_174/2015 vom 10. August 2015 E. 2.1 und E. 3.1).
Nach Art.
16
Abs.
1 des Abkommen
s
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Chile über Soziale Sicherheit vom 20. Juni 1996 haben chilenische Staatsangehörige unter den gleichen Voraussetzungen wie schweizerische Staatsangehörige Anspruch auf die
ausserordentlichen
Renten der schweize
rischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, solange sie in der Schweiz Wohnsitz haben und sofern sie unmittelbar vor dem Zeitpunkt, von dem an die Rente verlangt wird, mindestens zehn Jahre
(Altersrente) bezie
hungsweise mindestens fünf Jahre (
Invalidenrente,
Hinterlassenenrente
,
diese Leistungen ablösende Altersrente
)
ununter
brochen in der Schweiz gewohnt haben. Nach Art. 16
Abs.
2 des Abkommens gilt die Wohndauer im Sinne von
Abs.
1 als ununterbrochen, wenn die Schweiz im Kalenderjahr für nicht mehr als drei Monate verlassen wird (Satz 1), wobei in Ausnahmefällen die Drei
-
monatsfrist erstreckt werden kann. Auf die Wohndauer nicht angerechnet wer
den nach Abs.
2 Satz 3 die Wohnzeiten chilenischer Staatsangehöriger in der Schweiz während deren sie von der Versicherungspflicht in der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung befreit waren.
2.
2.1
Die Regelung in Art. 5 ELG über die Karenzfristen für Ausländerinnen und Aus
länder ist im Falle des Beschwerdeführers anwendbar, denn er ist, anders als seine Tochter und seine frühere Ehefrau, nicht im Besitz des Schweizerischen Bürgerrechts, sondern ausschliesslich
Y._
Staatsbürger.
O
ffensichtlich
ist
,
dass der Beschwerdeführer, der im Jahr 1983 in die Schweiz eingereist war,
beim Verlassen der Schweiz im Jahr 2011
die zehnjährige Karenz
zeit
nach Art. 5
Abs.
1 ELG längstens erfüllt hatte. Es steht aber auch fest, dass
der Beschwerdeführer von Dezember 2011 bis November 2015 seinen
Wohnsitz und seinen Aufenthalt nicht in der Schweiz, sondern in
Y._
hatte. Etwas anderes wurde vom Beschwerdeführer an keiner Stelle vorgebracht.
2.2
2.2.1
Gemäss der zitierten Regelung betreffend die
Entstehung des Anspruchs auf eine
ausserordentliche Rente in Art. 16
Abs.
1 und 2 des Abkommens der Schweiz mit Chile unterbricht ein Auslandaufenthalt von mehr als drei Monaten die
für die Karenzfrist massgebende
Wohndauer in der Schweiz
nur bei Vorlie
gen eines Ausnahmefalles
nicht
.
Die Rechtsprechung
zum Anspruch auf Ergänzungsleistungen
bejaht einen Aus
nahmefall
in diesem Sinne - auch andere Staatsverträge kennen vergleichbare Regelungen -
nur dann, wenn triftige Gründe für eine Landesabwesenheit von über drei Monaten gegeben sind
,
und sie beschränkt diese Gründe auf zwei Kategorien, nämlich auf zwingende krankheits- oder unfallbedingte Ursachen zum einen und auf Tatbestände aus dem Bereich der höheren Gewalt
zum andern
. Demgegenüber
gelten
Motive sozialer
, familiärer, persönlicher oder beruflicher Art nach dieser Rechtsprechung nicht als triftig
(BGE 126 V 463
E. 2
c
)
.
2.2.2
Dort, wo eine Person schon vor der Ausreise Ergänzungsleistungen bezogen hat,
muss
in
Abweichung von der r
estriktiven dreimonatigen
Toleranzzeit eine neue Karenzfrist
nur bestanden werden, wenn
der Auslandaufenthalt den bisherigen Ergänzungsleistungsanspruch hat erlösch
en lassen. Dies ist in Anwendung von
Art. 4
Abs.
1 ELG dann der Fall, wenn mit dem Auslandaufenthalt der Wohnsitz und/oder der gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz nach Art. 13 ATSG aufge
geben worden ist.
Die Ausnahmen, die für die Beibehaltung des schweizerischen
Aufenthalts trotz Ausreise sprechen, sind hier weiter gefasst
als bei den Aus
nahmen zur dreimonatigen Toleranzzeit
. Die eine Ausnahme ist der kurzfristige
Auslandaufenthalt, der beispielsweise
zu Besuchs-, Ferien-, Geschäfts-, Kur- oder Ausbildungszwecken erfolgt und ein Jahr nicht übersteigt, die andere Aus
nahme betrifft den Fall, dass ein grundsätzlich als kurzfristig beabsichtigter Auslandaufenthalt wegen zwingender unvorhergesehener Umstände wie Erkrankung oder Unfall über ein Jahr hinaus verlängert werden muss
,
oder den Fall, dass von vornherein zwingende Gründe wie Fürsorgemassnahmen, Ausbil
dung oder Krankheitsbehandlung eine
n voraussichtlich überjährigen
Ausland
a
ufenthalt
erfordern (Urteil des Bundesgerichts P 23/00 vom 26. Juli 2011 E. 3b und E. 6).
2.3
Ob der Beschwerdeführer bereits vor der Ausreise aus der Schweiz im Jahr 2011 Ergänzungsleistungen bezogen hat, geht aus den Akt
en nicht hervor. Ein allfäl
liger früherer Ergänzungsleistungsanspruch wäre indessen
aus den nachfolgen
den Gründen gestützt auf die vorstehend dargelegte
Rechtsprechung (E. 2.2.2)
als erloschen zu beurteilen.
Der
Beschwerdeführer reichte mit der Beschwerd
eschrift ein Zeugnis von Dr.
med.
C._
, Spezialarzt für Psychiat
rie und Psychotherapie, vom 23.
März 2016 ein, worin der Arzt ausführte,
sein Patient s
ei in der Zeit von 2001 bis Ende 2011 mit Unterbrüchen bei ihm in ambulanter Behandlung gestanden, und weil es
ihm
Ende 2011 sehr schlecht gegangen sei, habe er ihm geraten, bei seiner Familie in
Y._
Unterstützung zu holen und sich dort gesundheitlich zu stabilisieren.
Die gesundheitlichen Gründe und der
Ausreise
zweck
des Verwandtenbesuchs sind wohl Umstände, die einen
Auslandaufent
halt
von höchstens einem Jahr als kurzfristig erscheinen lassen. Der Beschwer
deführer dehnte seinen Aufenthalt in
Y._
jedoch auf vier Jahre aus, und es sind keine Gründe ersichtlich, welche zwingend eine Verlängerung über eine Jahresdauer hinaus erfordert hätten.
In
s
besondere machte der Beschwerdeführer nicht geltend, er sei in
Y._
unvorhergesehen erkrankt, und auch wenn
Dr.
C._
ihm aus gesundheitlichen Gründen zu einem Familienbesuch in
Y._
geraten hatte, kann der dortige überjährige Aufenthalt nicht als Krankheitsb
e
handlung im Sinne des entsprechenden
Verlängerungskriteriums beurteilt wer
den.
Damit sind erst recht keine
triftigen Gründe im Sinne der restriktiveren Recht
sprechung zur
tolerierten
Landesabwesenheit ohne vorbestandenen
Ergän
zungsleistungsanspruch
gegeben. Eine zwingende krankheitsbedingte Ursache kann aus den bereits dargelegten Gründen nicht angenommen werden, Hin
weise auf höhere Gewalt bestehen nicht und persönliche, soziale und familiäre Motive gelten hier nicht als triftig.
2.4
Der Beschwerdeführer machte
denn auch
nicht in erster Linie geltend, die Beschwerdegegnerin habe die Regelung über die Karenzfrist in Art. 5
Abs.
1 ELG
nicht r
ichtig ausgelegt und
angewendet, sondern brachte v
ielmehr vor, diese Regelung verstosse gegen
das Diskriminierungsverbot in Art. 8
Abs.
2 der
Schweizerische
n
Bundesverfassung (BV) und
in
Art. 14 der
Europäische
n
Menschenrechtskonvention (EMRK) (
Urk.
1 S.
16 ff.
; vgl. auch
Urk.
7/8 S. 3
)
und sei deshalb nicht anzuwenden
.
Art. 190 BV gebietet den rechtsanwenden
d
en Behörden, Bundesgesetze und Völkerrecht unabhängig von einer allfälligen Verfassungswidrigkeit anzuwen
den (
Häfelin
/Haller/Keller, Schwei
zerisches Bundesstaatsrecht, 8.
Auflage, Zürich 2012, S. 683
Rz
2086). Im vorliegenden Verfahren kann daher nicht mit der Begründung der Verfassungswidrigkeit von der Anwendung von Art. 5 ELG abgesehen werden.
Des Weiteren hat
das Bundesgericht im bereits zitierten Urteil des Jahres 2000 unter Hinweis auf ein früheres Urteil
festgehalten, dass aus der EMRK kein weitergehender Anspruch auf Ergänzungsleistungen abzu
leiten sei, als er sich aus Art. 5 ELG und der dazu entwickelten
landesrecht
lichen
Rechtsprechung ergebe (BGE 126 V 463 E. 2d).
Den Argumenten der Verfassungs- und Völkerrechtswidrigkeit der Karenzfrist nach Art. 5
Abs.
1 ELG kann somit nicht gefolgt werden.
2.5
Damit hat die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsl
eistungen zu Recht verneint. Die
An
sprüche
auf kantonale Zusatz
leistungen und
auf
Gemeindezuschüsse
sodann
sind
abhängig davon, dass die
allgemeinen Anspruchsvorau
ssetzungen
des ELG erfüllt sind (
§
13 Abs.
1 des kantonalen Gesetzes über die Zusatzleistun
gen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [ZLG]
und Art. 2
lit
. a der Verord
nung der Stadt Zürich über den Vollzug des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und die Gewährung von Gemeindezuschüssen in Verbindung mit
§
13
Abs.
1 ZLG). Der Beschwerdeführer hat daher auch keinen Anspruch auf kantonale Zusatzleis
tungen und auf Gemeindezuschüsse.
Damit ist die Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid
vom 14. März 2016 abzuweisen.
3.
Auf den
weiter
en Antrag des Beschwerdeführers, ihm sei für die Jahre 2012 bis 2015 die Bezahlung von AHV-Beiträgen für Nichterwerbstätige zu bewilligen, kann demgegenüber nicht eingetreten werden. Denn diese Frage ist nicht Gegenstand des angefochtenen
Einspracheentscheids
. Es ist auch nicht die
Beschwerdegegnerin, welche darüber zu entscheiden hat, sondern der Beschwerdeführer muss hierfür an die zuständige Ausgleichskasse gelangen.
Auf jeden Fall aber würde das Bezahlen von AHV-Beiträgen nichts am fehlen
den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen ändern. Denn aus der Regelung in
Art.
16
Abs.
2 Satz 3 des Abkommens mit Chile, dass Wohnzeiten in der Schweiz mit Befreiung von der Versicherungspflicht nicht auf die Wohndauer
angerechnet werden, kann nicht umgekehrt geschlossen werden, dass Wohnzeiten ausserhalb der Schweiz anzurechnen sind, wenn schweizerische AHV-Beiträge bezahlt werden.