Decision ID: 931d2690-f86a-4cd9-a8df-7d054f4351f4
Year: 2015
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Entscheid Versicherungsgericht, 11.03.2015 Art. 6 UVG: Bejahung natürlich kausaler Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Handgelenks.Art. 18 Abs. 1 UVG: schlüssige ärztliche Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad bzw. zumutbarer Tätigkeit. Bejahung eines Rentenanspruchs nach Durchführung eines Einkommensvergleichs gestützt auf die LSE, wegen Nichtanwendbarkeit der DAP. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. März 2015,UV 2013/82).Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein WerzEntscheid vom 11. März 2015in SachenA._,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwältin Franziska Wenk, MLaw, Rechtsanwälte.og42,Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendInvalidenrenteSachverhalt:
A.
A.a A._ (nachfolgend: Versicherter) war als Bauarbeiter temporär bei der B._ AG
tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die
Folgen von Unfällen versichert, als er am 6. Oktober 2010 beim Zusägen eines
Gerüstbrettes durch ein Zurückfedern des Brettes einen Schlag gegen das rechte
Handgelenk erhielt (Suva-act. 1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags ambulant im
Spital C._, wo die Ärzte gestützt auf das Ergebnis einer CT (Computertomographie)-
Untersuchung eine intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts diagnostizierten, dem
Versicherten schmerzstillende Medikamente verordneten, eine Ruhigstellung mit einer
Unterarmschiene erfolgte und eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Suva-
act. 9, 27). Der nachbehandelnde Arzt Dr. med. D._ ergänzte in seinem Bericht vom
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14. Oktober 2010, das Ergebnis der CT zeige eine intraartikuläre Radiusfraktur mit drei
Hauptfragmenten, wobei das Radiusstyloidfragment disloziert sei und vor allem nach
dorsal hin eine intraartikuläre Gelenksstufe bestehe. Dr. D._ riet dem Versicherten
unter Hinweis auf die möglichen Folgen persistierender Schmerzen und einer
möglichen Arthrose, sofern die Gelenksstufen persistierten, zu einer Osteosynthese,
wofür dieser jedoch seine Einwilligung verweigerte (Suva-act. 5). Dr. D._ attestierte
dem Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit für ca. drei Monate (Suva-act. 9).
Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen
(Suva-act. 10, 15).
A.b Am 7. Dezember 2010 bestätigte der Kreisarzt der Suva, Dr. med. E._, die
Notwendigkeit und Zumutbarkeit der von Dr. D._ vorgeschlagenen Operation (Suva-
act. 26). In seinem Untersuchungsbericht vom 11. Februar 2011 über die gleichentags
erfolgte kreisärztliche Untersuchung hielt Dr. E._ fest, dass vier Monate nach dem
Unfallereignis erwartungsgemäss ein erhebliches Schmerzsyndrom mit starker
Einschränkung der Belastbarkeit des rechten Handgelenks bestehe. In der
Zwischenzeit sei die Frakturkonsolidation in Fehlstellung längst erfolgt, so dass es
schwierig sein dürfte, eine gute Behandlungsoption anzubieten. Es sei mit dauernden,
erheblichen Restfolgen zu rechnen. Vorläufig werde die 100%-ige Arbeitsunfähigkeit
des Versicherten weiter bestätigt (Suva-act. 38).
A.c Am 15. Februar 2011 fand eine konsiliarische Untersuchung einschliesslich
röntgenologischer Untersuchung durch Dr. med. F._, Plastische, Ästhetische und
Wiederherstellungschirurgie, statt. Radiologisch zeigten sich laut Untersuchungsbericht
vom 16. Februar 2011 ein komplett knöchern durchgebauter Knochen und keine
Arthrosezeichen. Auffallend war ein wohl störender Knochensporn am Frakturende im
Bereich des ersten Strecksehnenfachs. Dieser könne problemlos abgetragen werden,
was der Versicherte jedoch nicht wünsche. Dr. F._ erhob den Verdacht einer
Aggravation und stellte fest, dass aktuell kein Grund vorliege, weshalb der Versicherte
bezüglich des Unfallereignisses vom 6. Oktober 2010 noch arbeitsunfähig sei (Suva-
act. 39). Nachdem auch Dr. E._ eine volle Arbeitsfähigkeit ab 14. März 2011 bestätigt
hatte (Suva-act. 40), teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 3. März 2011
die Einstellung der Taggeldleistungen per 14. März 2011 mit (Suva-act. 41).
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A.d Am 15. März 2011 unternahm der Versicherte einen Arbeitsversuch, den er jedoch
gleichentags wieder abbrechen musste (Suva-act. 45). Dr. F._ und die neue
Hausärztin des Versicherten, Dr. med. G._, Ärztin für Anästhesie FMH, Naturmedizin,
attestierten dem Versicherten daraufhin wiederum eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit
(Suva-act. 44, 49, 51). Der Versicherte hatte sich am 16. März 2011 erneut bei Dr. F._
vorgestellt. Aufgrund einer von ihm veranlassten computertomographischen
Untersuchung vom 17. März 2011 sowie dem früheren CT-Ergebnis vom 6. Oktober
2010 revidierte Dr. F._ seine Einschätzung vom 15. Februar 2011, dass eventuell
unfallunabhängige Alterserscheinungen für die jetzige Schmerzsymptomatik
verantwortlich seien. In einem Bericht vom 7. April 2011 führte er aus, dass sich auf
den CT's die Stufenbildung des Radius korrespondierend zum Scaphoid zeige. Somit
sei das Unfallereignis für die jetzigen Schmerzen verantwortlich. Wesentliche
Arthrosezeichen würden sich hingegen nicht zeigen. Auch das Gelenk zwischen
Scaphoid und Radius sei neben der Stufe noch relativ gut. Zusätzlich erkenne man
aber im CT den radialseitigen Knochensporn, der die zweite Schmerzursache sei. Die
Therapien der Wahl wären zum heutigen Zeitpunkt eine sekundäre intraartikuläre
Korrekturosteotomie, eine Handgelenksdenervierung, eine mediocarpale Arthrodese
nach Scaphoidektomie oder eine Resektion der proximalen Handwurzelreihe (Suva-act.
51).
A.e Am 21. September 2011 stellte sich der Versicherte in der Klinik für Hand-,
Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) vor.
Die untersuchenden Ärzte diagnostizierten im Untersuchungsbericht vom 22.
September 2011 einen Verdacht auf chronische Tendinitis de Quervain mit/bei: Status
nach (St. n.) distaler intraartikulärer Radiusfraktur vom 6. Oktober 2010 und
Differentialdiagnose Radiocarpalarthrose. Die röntgenologische Untersuchung habe
einen St. n. komplett konsolidierter distaler Radiusfraktur ergeben. Es zeigten sich
Osteophyten im Bereich des Os scaphoideum sowie des distalen Radius. Bei starker
Schonhaltung und beginnender Muskelatrophie und Einsteifung des Handgelenks
werde der sofortige Beginn einer ergotherapeutischen Beübung des Handgelenks
empfohlen. Weiter erfolge die Anmeldung für ein SPECT-CT (Suva-act. 89).
Anschliessend an eine Untersuchung vom 26. Oktober 2011 berichtete das KSSG am
27. Oktober 2011, dass die Schmerzangabe über dem ersten Strecksehnenfach, aber
auch im Handwurzelfach bei deutlich hörbarem und palpierbarem Krepitieren bei
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Flexion und Extension unverändert gewesen sei. In der SPECT-CT-Untersuchung vom
20. Oktober 2011 sei eine diskrete Gelenkunregelmässigkeit mit kleiner Stufenbildung
im Karporadialgelenk mit leichter posttraumatischer Arthrose beschrieben. Zudem
hätten sich diskrete, degenerativ bedingte ossäre Umbauzonen auch karpoulnar und in
mehreren Fingergelenken gezeigt. Der Versicherte zeige deutlich posttraumatische
Veränderungen im rechten Handgelenk. Nach einer erfolgreichen Testinfiltration sei
sicher eine Spaltung des ersten Strecksehnenfachs indiziert. Gleichzeitig sei eine
Denervation der degenerativen Veränderungen zu erwägen. Eine Wiederaufnahme der
Arbeit als Maurer und Gipser scheine unwahrscheinlich. Die Arbeitsunfähigkeit bleibe
bei 100% (Suva-act. 99). Am 12. November 2011 bestätigte Kreisarzt Dr. E._ die
Arbeitsfähigkeitsschätzung sowie die Therapievorschläge des KSSG und stellte fest,
dass nach einem operativen Eingriff mit einer 4-wöchigen Arbeitsunfähigkeit zu
rechnen sei (Suva-act. 104). Das KSSG diagnostizierte in einem Bericht vom 23. Januar
2012 über eine weitere Untersuchung vom 20. Januar 2012 eine posttraumatische
Radiokarpalarthrose bei St. n. distaler, intraartikulärer Radiusfraktur am 6. Oktober
2010 sowie eine Tendovaginitis stenosans de Quervain rechts mit/bei radiokarpalem
Osteophyt. Der Versicherte habe sich Gedanken bezüglich der Spaltung des 1.
Strecksehnenfachs mit Abtragung des Osteophyten und der Handgelenksdenervierung
gemacht, lehne jedoch weiterhin jegliche Operation ab (Suva-act. 122). Am 6. Februar
2012 nahm Kreisarzt Dr. E._ zu Fragen der Arbeitsfähigkeit Stellung, wie wenn der
Versicherte die ihm vorgeschlagene Operation hätte durchführen lassen. In der
Zwischenzeit seien sekundäre degenerative Veränderungen im rechten Handgelenk
auch radiologisch nachgewiesen worden. Es sei davon auszugehen, dass das rechte
Handgelenk für eine körperliche Schwerarbeit bzw. für eine Tätigkeit als Bauarbeiter
nicht mehr genüge. Unter grösserer Kraftbelastung sei auch ein rascheres
Fortschreiten der Arthrose zu erwarten. Vier Wochen nach der Operation könne in einer
angepassten Tätigkeit mit einer Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Eine solche sei
gekennzeichnet durch kein repetitives Heben und Tragen von Gewichten über 5-10 Kg
mit der rechten Hand, kein kraftvolles Zupacken und keine Arbeiten, die mit Schlägen
oder Vibrationen auf die rechte Hand einhergingen. Ca. zwei Monate nach dem Eingriff
könne mit einem Endzustand gerechnet werden (Suva-act. 125)
A.f Gestützt auf diese kreisärztliche Beurteilung stellte die Suva mit Verfügung vom 2.
März 2012 unter Hinweis auf Art. 61 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV;
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SR 832.202) die Taggelleistungen per 2. April 2012 ein (Suva-act. 132). Hierauf stellte
sich der Versicherte am 22. März 2013 zur Einholung einer Zweitmeinung im
Kantonsspital Graubünden, Chur, vor, wo ihm laut Bericht vom 23. März 2012 nach
einer Röntgenuntersuchung und unter Berücksichtigung der CT-Untersuchung vom
Oktober 2011 ebenfalls eine Spaltung des 1. Strecksehnenfachs mit einer
gleichzeitigen Abtragung des Knochensporns empfohlen wurde. Die Operation werde
am 10. Mai 2012 durchgeführt (Suva-act. 139). Angesichts dieses Operationstermins
erhob der damalige Rechtsvertreter des Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. F. Fässler,
St. Gallen, mit Eingabe vom 29. März 2012 Einsprache gegen die Verfügung vom 2.
März 2012 und beantragte weiterhin die Erbringung der gesetzlichen Taggeldleistungen
(Suva-act. 140). Am 10. Mai 2012 wurde die Operation im Kantonsspital Graubünden
planmässig durchgeführt und im Operationsbericht festgehalten, dass eine funktionelle
Nachbehandlung unter Schonung der rechten Hand für sechs Wochen postoperativ
erfolge (Suva-act. 143). Am 21. Mai 2012 teilte die Suva der Arbeitgeberin des
Versicherten telefonisch mit, dass vom 2. April 2012 bis zum Operationstermin keine
Taggeldleistungen erbracht würden. Erst nach der Operation müssten wieder
Taggeldleistungen ausgerichtet werden (Suva-act. 144).
A.g Nachdem Kreisarzt Dr. E._ am 4. Juni 2012 seine Beurteilung vom 6. Februar
2012 bestätigt hatte (Suva-act. 149), stellte die Suva mit Schreiben vom 21. Juni 2012
ihre Taggeldleistungen per 30. Juni 2012 ein (Suva-act. 152). Die neue
Rechtsvertreterin des Versicherten, Rechtsanwältin MLaw F. Wenk, St. Gallen, teilte
der Suva hierauf mit Schreiben vom 23. Juli 2012 unter Beilage ärztlicher
Arbeitsunfähigkeitsbestätigungen mit, dass der Versicherte weiterhin zu 100%
arbeitsunfähig und die Einstellung der Taggeldleistungen rückgängig zu machen sei
(Suva-act. 159). Inzwischen hatte auch das Kantonsspital Graubünden am 19. Juli 2012
über die Nachkontrolle vom 5. Juli 2012 berichtet. Zehn Wochen nach der Abtragung
eines Knochensporns am distalen Radius sowie einer Spaltung des 1.
Strecksehnenfachs bei Verdacht auf Tendovagnitis stenosans De Quervain rechts seien
die Beschwerden im Bereich des 1. Strecksehenfachs deutlich regredient. Es bestehe
jedoch noch eine Neurapraxie des Ramus superficialis des Nervus radialis. Der
Versicherte klage nun über Schmerzen radio-carpal. Die Beschwerden lokalisierten sich
palmar über dem radio-carpalen Gelenkspalt sowie dorsal radio-scaphoidal. Zur
Reintegration der rechten Hand sei weiterhin eine Ergotherapie durchzuführen. Das
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weitere Tragen von Schienen oder Handgelenksmanschetten sei nicht zu empfehlen.
Bis zum weiteren Kontrolltermin Ende August sei der Versicherte arbeitsunfähig
geschrieben (Suva-act. 160). Gestützt auf dieses Untersuchungsergebnis bzw.
angesichts der unrealisierbaren Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren Tätigkeit hielt
Kreisarzt Dr. E._ am 9. August 2012 fest, dass er an seiner Beurteilung vom 4. Juni
2012, dass innert vier Wochen nach der Operation in einer angepassten Tätigkeit
wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe, nicht mehr festhalte und einen stationären
Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik Bellikon empfehle (Suva-act. 167). Die Suva teilte
dem Versicherten hierauf am 14. August 2012 mit, dass ihr Schreiben vom 21. Juni
2012 nichtig sei, weiterhin bzw. seit dem operativen Eingriff vom 10. Mai 2012 von
einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werde und somit ab 1. Juli 2012
wieder Taggeldleistungen erbracht würden (Suva-act. 170, 173). Am 23. August 2012
fand eine weitere Nachkontrolle im Kantonsspital Graubünden statt, dessen Ärzte einen
stationären Rehabilitationsaufenthalt in Bellikon befürworteten (Suva-act. 175). Der
Versicherte hielt sich vom 26. September bis 10. Oktober 2012 in der
Rehabilitationsklinik Bellikon auf. Im Austrittsbericht vom 10. Oktober 2012 nahm die
Klinik insbesondere zur Arbeitsfähigkeit bzw. Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit
Stellung und nahm eine diagnostische Beurteilung vor (Suva-act. 193 ff.). Am 30.
November 2012 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. med. H._,
Facharzt für Chirurgie FMH, speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, statt (Suva-act.
218). Derselbe beurteilte auch den Integritätsschaden des Versicherten. Dieser liege bei
einer mässigen Arthrose im Handgelenk höchstens bei 5% (Suva-act. 219).
A.h Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Beurteilungen teilte die Suva dem
Versicherten mit Schreiben vom 5. Dezember 2012 die Einstellung der Versiche
rungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) per 31. Januar 2013 mit. Es seien weder
weitere Therapien noch eine weitere ärztliche Behandlung notwendig. Insbesondere sei
auf keinen Fall ein weiterer operativer Eingriff indiziert (Suva-act. 221).
A.i Mit Verfügung vom 24. Mai 2013 sprach die Suva dem Versicherten eine
Invalidenrente ab 1. Februar 2013 auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 13%
sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 5% zu
(Suva-act. 255).
B.
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Die hiegegen am 24. Juni 2013 erhobene und am 24. Juli 2013 begründete Einsprache
(Suva-act. 259, 262) mit den Anträgen, die Verfügung vom 24. Mai 2013 sei
vollumfänglich aufzuheben, dem Versicherten sei ab dem 1. Februar 2013 eine volle
Invalidenrente aus UVG bei einem Invaliditätsgrad von 100% auszurichten, eventualiter
sei dem Versicherten eine angemessene Invalidenrente aus UVG zuzusprechen, und
dem Versicherten sei eine Integritätsentschädigung von mindestens Fr. 12'600.-- bei
einer Integritätseinbusse von 10% zuzusprechen, wies die Suva mit
Einspracheentscheid vom 26. September 2013 ab (Suva-act. 264).
C.
C.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwältin Wenk für den
Versicherten am 30. Oktober 2013 Beschwerde mit den Anträgen, der angefochtene
Einspracheentscheid sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei ab dem
1. Februar 2013 eine angemessene Invalidenrente aus UVG auszurichten. Dem
Beschwerdeführer sei ausserdem im vorliegenden Verfahren die unentgeltliche
Rechtspflege zu gewähren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 1).
Nachdem der Rechtsvertreterin im vorliegenden Beschwerdeverfahren von der
Rechtsschutzversicherung Kostengutsprache erteilt worden war, zog sie ihr Gesuch
um unentgeltliche Rechtspflege mit Schreiben vom 5. November 2013 zurück (act. G
2).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 16. Dezember 2013 beantragte die Beschwerde
gegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheids vom
26. September 2013 (act. G 4).
C.c Mit Replik vom 3. Februar 2014 hielt die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers
an ihren Anträgen fest und wiederholte den Rückzug ihres Gesuchs um unentgeltliche
Rechtspflege (act. G 6).
C.d Mit Duplik vom 21. Februar 2012 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin ihren
Antrag auf Beschwerdeabweisung (act. G 8).
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C.e Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der

Considerations:
übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen
eingegangen.
Erwägungen:
1.
Streitig ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, die Höhe des zumutbaren noch
erzielbaren Invalideneinkommens sowie der Invaliditätsgrad. Unbestritten ist hingegen
die Berentung ab 1. Februar 2013 bzw. die Einstellung der Taggeldleistungen sowie der
Vergütung von Heilkosten per 31. Januar 2013. In Bezug auf die Höhe der
Integritätsentschädigung ist der Einspracheentscheid vom 26. September 2013 in
Rechtskraft erwachsen.
2.
Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat
sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20). Der Grad der für den Rentenanspruch
massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch einen
Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte
Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in
Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des
Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die
Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und
zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können,
ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und
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dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).
3.
3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten und radiologisch objektiviert, dass beim
Beschwerdeführer infolge der am 6. Oktober 2010 erlittenen intraartikulären dislozier
ten Radiusfraktur rechts als Unfallrestfolge eine Stufenbildung im Karporadialgelenk mit
einer sekundären, leichten, beginnenden Arthrose besteht (vgl. Suva-act. 51, 99, 139,
196, 218 f.). Nachdem beim Beschwerdeführer erstmals am 21. September 2011 im
KSSG wegen eines klinisch erhobenen Schmerzpunkts vor allem im Bereich des
radialen Teils des Radius der Verdacht auf eine chronische Tendinitis de Quervain
gestellt worden war (Suva-act. 89), möglicherweise posttraumatisch verursacht durch
den im Rahmen der CT-Untersuchung vom 17. März 2011 ebenfalls erhobenen
Knochensporn dorsoradial über dem Radiusstyloid (Suva-act. 51, 139), wurde am
10. Mai 2012 eine operative Spaltung des 1. Strecksehnenfachs rechts mit Abtragung
des Knochensporns am distalen Radius vorgenommen (Suva-act. 143). Bei Austritt aus
der Rehabilitationsklinik Bellikon am 10. Oktober 2012 klagte der Beschwerdeführer
über Dauerschmerzen am rechten Handgelenk und auf der Dorsalseite des Daumens
bis zum MP-Gelenk rechts sowie über eine belastungsabhängige Schmerzverstärkung
im Radiokarpalgelenk. Zusätzlich beschrieb er seit der Operation auftretende,
blitzartige Schmerzen radial am Handgelenk rechts sowie eine
Bewegungseinschränkung des rechten Handgelenks, klagte über eine Hypästhesie auf
der Dorsalseite des Daumens, eine leichtere Hypästhesie handschuhförmig an der
restlichen Hand und dem distalen Unterarm rechts und zeigte schliesslich in der
Untersuchungssituation stark unvollständige Fingerbewegungen rechts (Suva-act. 196).
Die neurologische Untersuchung in der Rehabilitationsklinik Bellikon hatte zwar
abgesehen von leicht erniedrigten motorischen Amplituden Normalbefunde in der
motorischen und sensiblen Medianus- und Ulnarisneurographie ergeben. Auch der
Nervus radialis war sensibel vom dorsalen Handrücken rechts mit normaler NLG und
Amplitude ableitbar gewesen (Suva-act. 199). Obwohl die Elektroneurographie nur eine
geringfügige Beeinträchtigung des Ramus superficialis des Nervus radialis zeigte,
nahmen die Ärzte der Rehabilitationsklinik Bellikon aufgrund der klinischen Angaben
des Beschwerdeführers einer ausgeprägten Hypästhesie dorsal am Daumenstrahl und
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der perioperativ neu aufgetretenen, blitzartig einschiessenden Schmerzen an, dass es
postoperativ zu einer Läsion der Äste des Ramus superficialis des Nervus radialis zum
Daumen gekommen sei, die nun diese neuropathische Schmerzkomponente
verursache (vgl. dazu auch Suva-act. 160, 175). Laut Austrittsbericht der
Rehabilitationsklinik Bellikon bilden sodann die Gelenkstufe sowie die Arthrose den
zweiten Grund für Schmerzen. Auch die Bewegungseinschränkung im Handgelenk sei
durch die Gelenkstufe und die beginnende Arthrose erklärt. Die vom Beschwerdeführer
in der Untersuchungssituation präsentierte ausgeprägte Einschränkung der
Fingerbewegungen bezeichnete die Rehabilitationsklinik Bellikon hingegen nicht als
erklärbar. So sei die Fingerbeweglichkeit beim spontanen Handeinsatz wesentlich
besser gewesen. Während es der Beschwerdeführer in der Untersuchungssituation als
unmöglich bezeichnet habe, den Spitzgriff zwischen Daumen und Zeigefinger zustande
zu bringen, habe er diesen im Spontanverhalten laufend ausgeführt. Auch die
Langfinger hätten im Spontanverhalten wesentlich besser gebeugt werden können.
Einmal habe der Beschwerdeführer den Kleinfinger rechts vorübergehend in vollem
Faustschluss gehalten, d.h. die Fingerkuppe habe die Hohlhand berührt. Auch unter
therapeutischer Beobachtung habe der Beschwerdeführer die Finger der rechten Hand
deutlich schlechter bewegt als im Spontanverhalten (Suva-act. 196). Übereinstimmend
erhob auch Dr. H._ anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 30.
November 2012 hinsichtlich der Langfinger und des Daumens aktiv eingeschränkte,
passiv hingegen beinahe oder gar vollumfänglich normale Befunde (Suva-act. 218). Im
Untersuchungsbericht des Kantonsspitals Graubünden vom 23. August 2012 war als
Befund lediglich der aktiv nicht gelungene Faustschluss angeführt. Der Spitzgriff zum
Daumen war jedoch problemlos möglich gewesen (Suva-act. 175). Die Ärzte der
Rehabilitationsklinik Bellikon hielten zur Funktionsfähigkeit der rechten Hand
abschliessend fest, dass medizinische Gründe für eine Funktionseinschränkung des
rechten Handgelenks und in gewissem Grad auch des rechten Daumens vorliegen
würden. Das Ausmass an Funktionsunfähigkeit, das der Beschwerdeführer in der
Untersuchungs- und Therapiesituation zeige, sei jedoch medizinisch mit den
objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und
bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nicht zu erklären (Suva-act. 193, 196 S.
2, 5). Auch Dr. H._ sieht eine Divergenz zwischen den objektivierbaren medizinischen
Unfallrestfolgen sowie den geklagten bzw. präsentierten Beschwerden und
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Einschränkungen des Beschwerdeführers als gegeben, indem er zwar eine
posttraumatische mässige Arthrose im rechten Handgelenk als nachgewiesen
bezeichnet, jedoch festhält, dass diese keinesfalls das massive Schmerz- und
Beschwerdebild des Beschwerdeführers erklären könne (Suva-act. 218). Die fragliche
Abweichung begründen die Rehabilitationsklinik Bellikon sowie Dr. H._
übereinstimmend mit einer erheblichen Symptomausweitung, einer wenig
differenzierten Beschreibung der Schmerzen und schlechten Konsistenz sowie einem
inadäquaten Schmerzverhalten bzw. einer offensichtlichen Aggravation respektive
Simulation des Beschwerdeführers (Suva-act. 196, 218). Bereits für Dr. F._ bestand
laut seinem Bericht vom 16. Februar 2011 zu einem frühen Zeitpunkt der Verdacht auf
eine Aggravation und die Fingerbeweglichkeit wurde von ihm sogar vor der Operation
als frei bezeichnet (Suva-act. 39).
3.2 Die Parteien sind sich darüber einig, dass dem Beschwerdeführer die
angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter bzw. Maurer und Gipser wegen der
verbleibenden Folgen der beim Unfall vom 6. Oktober 2010 erlittenen Handverletzung
rechts nicht mehr zugemutet werden kann. Hingegen erachtet die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die Beurteilungen der Rehabilitationsklinik Bellikon und von Dr. H._ eine
Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit als zumutbar. Laut
Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Bellikon sind dem Beschwerdeführer im
Gegensatz zu seiner früheren Tätigkeit allgemein nur noch leichte Tätigkeiten
zumutbar. Diesbezüglich sind zudem spezielle, handbezogene Einschränkungen zu
berücksichtigen: Zur Arbeit muss eine Handgelenksmanschette resp. -orthese rechts
getragen werden, womit nur noch Tätigkeiten ohne zwingende Handgelenks
bewegungen oder Zwangshaltungen, ohne häufig wiederholten kräftigen Einsatz der
rechten Hand und ohne Schläge oder Vibrationen in Bezug auf die rechte Hand
ausgeübt werden können. Das Heben/Tragen ist selten bis maximal 10 kg erlaubt
(Suva-act. 196). Dr. H._ bestätigt die Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das
Zumutbarkeitsprofil der Rehabilitationsklinik Bellikon und hält fest, dass dem
Beschwerdeführer eine leichte manuelle Tätigkeit mit der rechten Hand ohne Weiteres
zumutbar sei (Suva-act. 218). Mit dem von der Rehabilitationsklinik Bellikon definierten
Zumutbarkeitsprofil wurde den in Erwägung 3.1 erhobenen Befunden bzw. Schmerzen
und Bewegungsdefiziten im Bereich des rechten Handgelenks umfassend Rechnung
getragen, indem die Einwirkung auf das Handgelenk durch Berührung und Belastung
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bzw. Bewegung weitgehend reduziert wird. Der bewegungsabhängigen
Schmerzkomponente soll zusätzlich mit der Ruhigstellung des Handgelenks mittels
Tragen einer Handgelenksorthese entgegengewirkt werden. Die neuropathische
Schmerzkomponente sollte im Übrigen mit der Einnahme des Medikaments "Lyrica"
therapiert werden, wobei der Beschwerdeführer gegenüber Dr. H._ angab, auf eine
medikamentöse Therapie nicht angewiesen zu sein. Gegen den Schmerz trage er jeden
Tag ein Salbenpflaster. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die geeignet wären,
Zweifel daran zu begründen, dass mit dem fraglichen Zumutbarkeitsprofil den in Frage
stehenden Gesundheitsschädigungen bzw. damit verbundenen Beschwerden und
ihren praktischen Auswirkungen nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. Die
Ärzte der Rehabilitationsklinik Bellikon und Dr. H._ sehen die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers nur in qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Unter den erwähnten,
limitierenden Bedingungen ist denn auch ohne Weiteres eine volle Arbeitsfähigkeit als
gegeben zu erachten. Bezüglich der rechten Hand ist mithin im Folgenden von dem
von der Rehabilitationsklinik Bellikon im Austrittsbericht (Suva-act. 196) beschriebenen
Zumutbarkeitsprofil auszugehen.
3.3 Die linke Hand des Beschwerdeführers war im Zeitpunkt des Unfalls vom 6.
Oktober 2010 unbestrittenermassen durch eine Verbrennung in der Kindheit mit der
Folge einer Deformation der Finger I, II und III vorgeschädigt (Suva-act. 38, 139, 196).
Grundsätzlich ist der Unfallversicherer gestützt auf Art. 6 UVG nur für Gesund
heitsschäden leistungspflichtig, die natürlich- und adäquatkausal mit dem zur
Diskussion stehenden, versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. dazu
Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich
2012, S. 53 ff.). In diesem Sinne sind auch bei der Festlegung des Invaliditätsgrades
bzw. der hierbei zu prüfenden Frage, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsfähig ist und welches Invalideneinkommen sie
erzielen kann, grundsätzlich nur die unfallkausalen Gesundheitsschäden zu
berücksichtigen. Art. 28 Abs. 3 UVV regelt die Bestimmung des Invaliditätsgrades für
den Sonderfall einer vorbestehenden Teilinvalidität bzw. einer schon vor dem Unfall
dauernd wesentlich herabgesetzten Leistungsfähigkeit einer versicherten Person, z. B.
zufolge eines Geburtsgebrechens, einer Krankheit oder auch eines anderen
versicherten Unfalls. Hier ist der Lohn, den die versicherte Person aufgrund der
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vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit zu erzielen imstande wäre, dem
Einkommen gegenüber zu stellen, das sie trotz der Unfallfolgen und der
vorbestehenden Beeinträchtigung erzielen könnte. Ersteres wird dem
Valideneinkommen gleichgesetzt, obwohl es an sich wegen der bereits bestehenden
Invalidität ebenfalls ein Invalideneinkommen ist. Das Valideneinkommen, das die
versicherte Person aufgrund der vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit zu
erzielen imstande wäre, ist also mit jenem Einkommen zu vergleichen, das sie nun
wegen der gesamten Invalidität noch zu erwarten hat (vgl. Alfred Maurer, Schwei
zerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 360 N 905). Ist aufgrund
eines vorbestehenden unfallfremden Gesundheitsschadens nicht von einem tieferen
Valideneinkommen auszugehen, findet grundsätzlich parallel auch bei der Ermittlung
des Invalideneinkommens der vorbestehende unfallfremde Gesundheitsschaden keine
Berücksichtigung. Die Beschwerdegegnerin weist im angefochtenen Einspra
cheentscheid vom 26. September 2013 (Suv-act. 264, Ziff. 2.c.) zutreffend darauf hin,
dass Art. 28 Abs. 3 UVV im konkreten Fall nicht zur Anwendung gelangt. Es ist
unbestritten, dass dem Beschwerdeführer vor dem Unfall vom 6. Oktober 2010 keine
Invalidenrente ausgerichtet wurde. Der Bericht des Kantonsspitals Graubünden vom
23. März 2012 hält damit übereinstimmend fest, dass die linke Hand im Alltag
schmerzfrei und sehr gut einsatzfähig sei (Suva-act. 139). Auch im Austrittsbericht der
Rehabilitationsklinik Bellikon vom 10. Oktober 2012 ist vermerkt, dass die linke Hand
uneingeschränkt belastbar sei (Suva-act. 196). Der Beschwerdeführer konnte mit seiner
vorbestandenen Gesundheitsschädigung an der linken Hand seinen angestammten
Beruf als Bauarbeiter offensichtlich ohne Einschränkungen ausüben. Im vorliegenden
Fall ist also die Voraussetzung einer vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit
nicht erfüllt. Aus dem Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Bellikon ist trotz allem
auf eine gewisse Einschränkung der linken Hand zu schliessen. So wird festgehalten,
dass die aktuelle Einschränkung der rechten Hand für den Beschwerdeführer von
besonderer Bedeutung sei, weil er auch an der linken Hand seit Verbrennungen in der
Kindheit beeinträchtigt sei. Er setze die linke Hand zwar geschickt ein, dennoch zeige
sich in den Handkoordinationstests eine beeinträchtigte Feinmotorik, die durch die
Deformation und Funktionseinschränkungen der Finger I bis III erklärbar seien. Mit der
linken Hand habe der Beschwerdeführer bei den Handkoordinationstests mit 51
Punkten im Durchschnitt ein Resultat unter der Norm erbracht, was auf die
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Verbrennungsfolgen an den Fingern I bis III zurückgeführt werden könne (Suva-act.
196). Treten zu eben dargelegter Gesundheitssituation an der linken Hand unfallkausale
Gesundheitsschädigungen an der rechten Hand hinzu, die für sich die weitere
Ausübung der angestammten Tätigkeit verunmöglichen und die Aufnahme einer
anderen, adaptierten Tätigkeit erforderlich machen, erlangt die bis anhin für die
angestammte Tätigkeit genügende Funktionalität der linken Hand möglicherweise
Bedeutung. Die Frage, welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer zumutbar sind und
welches Invalideneinkommen er erzielen kann, ist in diesem Fall anhand der
Gesamtsituation der rechten und linken Hand festzulegen. Ob hierbei eine Analogie zu
Art. 28 Abs. 3 UVV besteht, kann offen gelassen werden.
4.
4.1 Wenn ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht
mehr aufnimmt (Variante I) oder sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der
Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II), sind gemäss Art. 28 Abs. 4
UVV für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend,
die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheits
schädigung erzielen könnte. Mit dieser Bestimmung wird bei der Invaliditätsbemessung
zum einen dem Umstand Rechnung getragen, dass nebst der - grundsätzlich allein
versicherten - unfallbedingten Invalidität auch das vorgerückte Alter eine Ursache der
Erwerbslosigkeit oder -unfähigkeit bildet. Zum andern wird berücksichtigt, dass die
Invalidenrenten der Unfallversicherung bis zum Tod der Versicherten zur Ausrichtung
gelangen (Art. 19 Abs. 2 UVG), wobei sie - in Abweichung von Art. 17 Abs. 1 ATSG - ab
dem Monat, in dem die berechtigte Person eine Altersrente der AHV bezieht,
spätestens jedoch ab Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 des Bundesgesetzes
vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung nicht mehr
revidiert werden können (Art. 22 UVG). Mit Art. 28 Abs. 4 UVV soll demnach verhindert
werden, dass bei älteren Versicherten zu hohe Invaliditätsgrade resultieren und
Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die unfallbedingte Invalidität
eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGE 122 V 421 f. E. 3a mit Hinweisen).
4.2 Der 19_ geborene Beschwerdeführer (Suva-act. 1) stand im Zeitpunkt der
Einstellung der Taggelder per 31. Januar 2013 (Suva-act. 221) bzw. bei Rentenbeginn
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per 1. Februar 2013 (Suva-act. 255) _ Monate vor der Pensionierung (vgl. dazu Art. 19
Abs. 1 UVG). Eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit als Voraussetzung für einen
Rentenanspruch (vgl. Art. 18 UVG) war damit grundsätzlich noch möglich. Von einem
vorgerückten Alter nach Art. 28 Abs. 4 UVV ist - unter Berücksichtigung der
berufsspezifischen Gewohnheiten und allfälliger Besonderheiten im Einzelfall - in der
Regel ab rund 60 Jahren auszugehen (BGE 122 V 424, E. 4c; Urteil des Bundesgerichts
[bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] vom 28. Februar
2007, U 357/06, E. 5.2). Art. 28 Abs. 4 (Variante II) findet auch dann Anwendung, wenn
das vorgerückte Alter einer versicherten Person das Zumutbarkeitsprofil nicht
zusätzlich beeinflusst, also keine zusätzlichen Einschränkungen des funktionellen
Leistungsvermögens mit sich bringt (vgl. auch Erwägung 5.3), aber einer Verwertung
der Restarbeitsfähigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) trotzdem
entgegensteht, weil kein Arbeitgeber einen Angestellten mit gesundheitlichen
Einschränkungen kurz vor dem AHV-Alter einstellen würde (Urteile des Bundesgerichts
vom 12. Juli 2012, 8C_209/2012, E. 5.3, und 14. August 2007, U 313/06, E. 3.4 mit
Hinweisen). In dieser Konstellation ist die Anwendbarkeit von Art. 28 Abs. 4 UVV
(Variante II) zu bejahen. Der Invaliditätsbemessung sind dementsprechend die
Vergleichseinkommen für einen Versicherten im mittleren Alter zu Grunde zu legen.
Dieses liegt nach der Rechtsprechung bei etwa 42 Jahren oder zwischen 40 und 45
Jahren (BGE 122 V 419 E. 1b, 427 E. 2; Urteil des EVG vom 17. März 2006, U 332/05,
E. 2.2.2).
4.3 Anders verhält es sich in der Invalidenversicherung, die keine Art. 28 Abs. 4 UVV
entsprechende Bestimmung kennt. In der Invalidenversicherung wird das Alter,
respektive die altersbedingte (praktische) Unmöglichkeit, die Restarbeitsfähigkeit zu
verwerten, rechtsprechungsgemäss nicht ohne weiteres ausgeblendet. Vielmehr wird
das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, von der
Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren persönlichen und
beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person
verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischer
weise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung gestützt auf die
Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich
verwertbaren Restarbeitsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die
einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (Urteile des Bundesgerichts
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vom 22. März 2012, 9C_153/2011, E. 3.1, und 12. Juli 2012, 8C_209/2012, E. 5.4).
Insofern ist es nachvollziehbar, dass dem Beschwerdeführer von der Invaliden
versicherung ab 1. Januar 2012 bis zum Erreichen des Pensionsalters eine ganze
Invalidenrente ausgerichtet wurde. Diese Rente wurde durch die ordentliche AHV-
Altersrente abgelöst (act. 1.2).
5.
Zu prüfen bleibt, ob aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten
Tätigkeit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert.
5.1 Das Valideneinkommen 2013 des Beschwerdeführers von Fr. 67'292.-- (Fr. 29.42
x 2112 [Jahresarbeitsstunden] plus 8.3% Ferien- und Feiertagsentschädigung; vgl.
Suva-act. 254) blieb als solches unbestritten und erscheint aufgrund der Akten
ausgewiesen.
5.2 Das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers hat die Beschwerdegegnerin
gestützt auf DAP-Zahlen, konkret die Arbeitsplätze Nrn. 836580, 9835, 8670, 3286 und
462588, festgelegt und daraus ein solches von Fr. 58'550.-- ermittelt (Durchschnitt;
Suva-act. 248). Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der
daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der
Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu
machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage
kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie
über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil
entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen
Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen,
gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-
Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die Lohnstrukturerhebungen
(LSE) des Bundesamtes für Statistik vorzunehmen (BGE 129 V 478 E. 4.2.2). Konkret
liegen die von der Rechtsprechung geforderten Angaben vor. Im Folgenden ist mithin
die von der Beschwerdegegnerin getroffene Auswahl der Arbeitsplätze zu prüfen. Das
Zumutbarkeitsprofil der Rehabilitationsklinik Bellikon im Austrittsbericht vom 10.
Oktober 2012 (Suva-act. 196) hält zunächst die grundsätzliche Einschränkung fest,
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dass der Beschwerdeführer nur noch leichte Tätigkeiten ausüben kann. In
Übereinstimmung mit dem Umstand, dass der Beschwerdeführer zur Arbeit am rechten
Handgelenk eine Handgelenksmanschette resp. -orthese tragen muss, umfasst das
Zumutbarkeitsprofil sodann spezielle, adäquate Einschränkungen, welche hinsichtlich
des Gebrauchs der rechten Hand zu berücksichtigen sind (vgl. Erwägung 3.2). Die
Arbeitsplätze Nrn. 836580, 9835, 8670 und 3286 verlangen Beidhändigkeit (bedingt
notwendig, notwendig), worin die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine
Unzumutbarkeit erblickt. Eine beidhändige Tätigkeit ist jedoch medizinisch, d.h. mit
Blick auf das von der Rehabilitationsklinik Bellikon formulierte Zumutbarkeitsprofil bzw.
die hierin enthaltenen speziellen Einschränkungen, nicht ausgeschlossen (vgl. hierzu
Erwägungen 3.1 und 3.3). So ist auch die Einschränkung "keine Tätigkeiten, die
zwingend Handgelenksbewegungen oder Zwangshaltungen der rechten Hand
erfordern" keinem Nichtgebrauch der Hand gleichzusetzen. Laut Austrittsbericht der
Rehabilitationsklinik Bellikon (S. 4) wird im Übrigen durch das im Rahmen des
Zumutbarkeitsprofils vorausgesetzte Tragen einer Handgelenksorthese das
Handgelenk ruhiggestellt und somit die bewegungsabhängige Schmerzkomponente
ausgeschaltet. Was die körperliche Einschränkung betreffend Tragen/Heben von
Gewichten betrifft, tragen die ausgewählten Arbeitsplätze unbestrittenermassen
allesamt der Forderung einer leichten Tätigkeit bzw. der konkreten Gewichtslimite
Rechnung. Unzumutbar sind jedoch dem Beschwerdeführer leichte Tätigkeiten, sofern
sie die Fähigkeit erfordern, sicher beidhändig regelmässig und repetitiv feinmotorisch
mit Gegenständen hantieren zu können (vgl. dazu SUVA-act. 248: Formular
"Körperliche Anforderungen"). Infolge feinmotorischer Einschränkung der linken Hand
kann nämlich trotz eines paarigen Körperteils keine Kompensation stattfinden. Durch
die Handgelenksorthese dürfte jedoch auch die Beweglichkeit der rechten Hand
inklusive der Langfinger und insbesondere des Daumens wesentlich beeinträchtigt und
die Ausübung einer die Geschicklichkeit der Finger voraussetzenden Tätigkeit,
insbesondere einer EDV-Tätigkeit (Arbeitsplatz Nr. 3286), zumindest erschwert oder nur
massgebend verlangsamt möglich sein. Die von der Beschwerdegegnerin
vorgeschlagenen Arbeitsplätze beinhalten nun aber offensichtlich gerade selten, oft
oder sogar sehr oft die Verrichtung manueller Tätigkeiten, welche gewisse Ansprüche
an die Fingerfertigkeit stellen ("Kleinmontage/Tastatur"). Bei den Arbeitsplätzen Nr.
836580 und 462588 ist die Notwendigkeit eines guten Fingerspitzengefühls bzw. einer
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Fingerfertigkeit sogar nochmals explizit in der Arbeitsplatzbeschreibung (beim
Arbeitsplatz Nr. 836580 unter der Rubrik "besondere Anforderungen") angeführt. Der
DAP-Arbeitsplatz Nr. 9835 ist zudem insofern unzumutbar, als er, wenn auch nur
selten, Handrotationen verlangt, welche laut Zumutbarkeitsprofil der
Rehabilitationsklinik Bellikon explizit als Einschränkung vermerkt sind und mit der
Handgelenksorthese auch nur sehr erschwert ausgeführt werden können. Wie bereits
erwähnt, ist der Beschwerdeführer hinsichtlich beider Hände, insbesondere auch deren
Finger eingeschränkt. Es ist deshalb nicht einsehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin
ausgerechnet auf fünf DAP-Arbeitsplätze abgestellt hat, bei denen der Einsatz der
eingeschränkten Körperteile in erheblichem Ausmass gefordert ist. Zusammenfassend
ist mithin festzuhalten, dass auf keinen der von der Beschwerdegegnerin beigezogenen
Arbeitsplätze bedenkenlos abgestellt werden kann.
5.3 Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist demzufolge ein Tabellenlohn
vergleich gestützt auf die LSE 2010 vorzunehmen (BGE 129 V 478 E. 4.2.2) und dabei
auf Tabelle TA 1, privater Sektor, Total, Männer Anforderungsniveau 4 (einfache und
repetitive Tätigkeiten) abzustellen. Insbesondere im Produktions- und
Dienstleistungsbereich dürften Kontroll- oder Überwachungstätigkeiten oder Tätig
keiten im Kurierdienst, wie sie der Beschwerdeführer auszuüben vermöchte, vorhanden
sein. Im Jahr 2010 lag der Durchschnittslohn für einen Mann bei einer wöchentlichen
Arbeitszeit von 40 Stunden bei Fr. 4'901.--. Angepasst an die betriebsübliche
Wochenarbeitszeit von 41.6 Stunden ergibt sich ein monatliches Einkommen von Fr.
5'097.--, was jährlich einen Betrag von Fr. 61'164.-- (2010) bzw., nominallohnindexiert
bis 2013 (Index Männer: 2011: 1.0 %; 2012: 0.8 %; 2013: 0.8 %), von Fr. 62'768.--
ausmacht. Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Invalideneinkommen
gerechtfertigt, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter,
der gesundheitsbedingt lediglich noch leichte Hilfsarbeiten ausführen kann, seine
Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem
erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche
und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder
Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe
haben (BGE 126 V 78 E. 5a mit Hinweisen). Bei der Überprüfung des Abzugs, der eine
Schätzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das
Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle
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desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 81, E. 6). Die Beschwerdegegnerin legte
den Abzug vom Tabellenlohn im Falle eines Tabellenlohnvergleichs auf 7 % fest. Der
Beschwerdeführer hat in seiner angestammten Tätigkeit körperlich schwere Arbeiten
ausgeübt, während er nach Eintritt des Gesundheitsschadens nur noch körperlich
leichte Arbeiten und solche zusätzlich nicht in sämtlichen Wirtschaftssektoren und
auch hier nur unter Einschränkungen ausüben könnte. Das Alter des
Beschwerdeführers (1 Monat vor dem 65. Altersjahr im Zeitpunkt des Rentenbeginns
am 1. Februar 2013) rechtfertigt hingegen mit Blick auf Art. 28 Abs. 4 UVV keinen
Abzug vom Tabellenlohn. Weiteren Aspekten kommt im konkreten Fall keine
Bedeutung zu. Nach dem Gesagten erscheint ein Abzug von 7 % angemessen, womit
ein Invalideneinkommen von Fr. 58'374.-- für das Jahr 2013 resultiert.
5.4 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 67'292.-- und des
Invalideneinkommens von Fr. 58'374.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von gerundet
13 % (vgl. BGE 130 V 122 f. E. 3.2). Der im angefochtenen Einspracheentscheid gleich
ermittelte Invaliditätsgrad erweist sich damit im Resultat als richtig und ist deshalb
nicht zu beanstanden.
6.
Die Beschwerde ist mithin abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61
lit. a ATSG). Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen
Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP