Decision ID: 6edc4448-e90b-5f3f-bc1b-6dfe3fa94de6
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführenden am 25. November 2019 in der Schweiz um
Asyl nachsuchten,
dass die Schwester von A._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin),
D._, mit ihren beiden Kindern E._ und F._ gleichen-
tags ebenfalls um Asyl nachsuchte (vgl. N ...),
dass die beiden Verfahren vom SEM in der Folge zeitlich koordiniert geführt
wurden,
dass die Beschwerdeführerin gegenüber dem SEM angab, sie sei zusam-
men mit ihren Kindern sowie ihrer Schwester und deren Kindern im Früh-
jahr 2018 aus ihrem Heimatstaat ausgereist und in der Folge nach Grie-
chenland gelangt, wo sie ein Asylverfahren durchlaufen hätten, am 22. No-
vember 2019 aber in Richtung Schweiz weitergereist seien,
dass ein am 27. November 2019 durchgeführter Abgleich mit der europäi-
schen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) ergab, dass die Beschwerde-
führenden am 30. April 2018 in Griechenland ein Asylgesuch eingereicht
und am 16. Oktober 2018 dort internationalen Schutz erhalten hatten,
dass die Beschwerdeführerin am 28. November 2019 der Rechtsvertre-
tung im Bundesasylzentrum (BAZ) entsprechende Vollmacht erteilte,
dass das SEM der Beschwerdeführerin im Rahmen des am 5. Dezember
2019 durchgeführten rechtlichen Gehörs zur Anwendung der Rechtsbe-
stimmungen des Dublin-Regimes mitteilte, aufgrund des Rückübernahme-
abkommens zwischen der Schweiz und Griechenland sei es möglich, dass
Letzteres für ihr Asylgesuch zuständig sei,
dass die Beschwerdeführerin bei dieser Gelegenheit äusserte, ihrem Sohn
C._ gehe es psychisch sehr schlecht, er würde sich noch einnässen
und sie müsse ihm Windeln anziehen, er schlafe nicht gut, habe Angstzu-
stände in der Nacht und würde schreien, ein Arzttermin würde noch ver-
einbart,
dass das SEM mit Schreiben vom 6. Dezember 2019 die zuständige grie-
chische Behörde gestützt auf die Richtlinie 2008/115/EG vom 16. Dezem-
ber 2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten
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zur Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehöriger sowie auf die Eu-
ropäische Vereinbarung über den Übergang der Verantwortung für Flücht-
linge (SR 0.142.305) um Rückübernahme der Beschwerdeführenden er-
suchte,
dass die griechische Behörde mit Schreiben vom 10. Dezember 2019 der
Rückübernahme der Beschwerdeführenden zustimmte,
dass das SEM den Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 20. Dezem-
ber 2019 im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs nach Art. 36
Abs. 1 AsylG (SR 142.31) mitteilte, gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. a be-
absichtige es, auf ihr Asylgesuch nicht einzutreten und sie nach Griechen-
land wegzuweisen,
dass diese mit Stellungnahme ihrer Rechtsvertretung vom 6. Januar 2020
mitteilten, gemäss Auskunft des Gesundheitsdiensts des BAZ stehe noch
eine Vielzahl von Arztterminen aus und bis dato hätten aufgrund längerer
Wartelisten noch keine ärztlichen Abklärungen der beiden Kinder durchge-
führt werden können,
dass insbesondere bei C._ eine ärztliche Einschätzung bezie-
hungsweise Behandlung dringend indiziert wäre,
dass mit einer Wegweisung nach Griechenland zwingend zugewartet wer-
den müsse, bis der medizinische Sachverhalt vollständig abgeklärt sei,
dass die Rechtsvertretung am 10. Februar 2020 ein F2-Formular betref-
fend C._ einreichte (Bericht des Kinderarztes vom 14. Januar
2020), in dem festgehalten wurde, es bestehe der Verdacht auf eine post-
traumatische Belastungsstörung (PTBS), ein Aufgebot zu dessen Abklä-
rung im sozialpädiatrischen Zentrum in G._ folge, im Weiteren leide
er an (...), (...), (...) und (...),
dass das SEM am 27. März 2020 eine telefonische Auskunft beim Pflege-
dienst in Embrach einholte, wonach das Aufgebot für die Abklärung des
Verdachts auf posttraumatische Belastungsstörung bei C._ im so-
zialpädiatrischen Zentrum in G._ noch nicht erfolgt sei (vgl. Akten-
notiz vom 27. März 2020),
dass danach gleichentags ein aktueller Arztbericht vom 9. März 2020 be-
treffend C._ direkt vom Pflegedienst per E-Mail eingereicht worden
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sei (vgl. F2-Formular vom 9. März 2020, Verlaufskontrolle zur Nachholimp-
fung, Reevaluation der (...) und (...), medikamentöse Behandlung mit (...)
und (...) erfolgt, momentan keine (...) Massnahmen mehr nötig),
dass das SEM der Rechtsvertretung am 31. März 2020 den Entwurf seines
Entscheids zur Stellungnahme unterbreitete,
dass die Rechtsvertretung dem SEM am 1. April 2020 ihre Stellungnahme
übermittelte,
dass sie dem SEM bei dieser Gelegenheit unter anderem mitteilte, auf-
grund fehlender Abklärung des Verdachts auf eine PTBS sei der medizini-
sche Sachverhalt noch nicht erstellt, trotz der offensichtlichen Notwendig-
keit der Abklärung verletze es damit seine behördliche Untersuchungs-
pflicht,
dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 6. April 2020 in
Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch der Be-
schwerdeführenden nicht eintrat und deren Wegweisung aus der Schweiz
nach Griechenland sowie den Vollzug anordnete,
dass das SEM mit Verfügung vom gleichen Tag auch auf das Asylgesuch
der Schwester der Beschwerdeführerin und ihrer beiden Kinder (vgl. N ...)
nicht eintrat und ebenfalls deren Wegweisung nach Griechenland sowie
den Vollzug anordnete,
dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung vom
15. April 2020 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diesen
Entscheid erhoben haben,
dass sie dabei beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben
und die Sache zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung und Neube-
urteilung an das SEM zurückzuweisen, eventualiter sei die Verfügung im
Wegweisungspunkt (Dispositivziffern 2 bis 4) aufzuheben und die Vor-
instanz anzuweisen, die Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit der Wegwei-
sung festzustellen und die Beschwerdeführenden in der Schweiz vorläufig
aufzunehmen, subeventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, individuelle
Garantien betreffend die adäquate Unterbringung und den benötigten Zu-
gang zu fachärztlicher Behandlung von den griechischen Behörden einzu-
holen,
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dass sie in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen Pro-
zessführung ersuchen, insbesondere um Verzicht auf die Erhebung eines
Kostenvorschusses,
dass die Schwester mit ihren Kindern ebenfalls am 15. April 2020 gegen
die Verfügung vom 6. April 2020 in ihrem Verfahren (N ...) Beschwerde
durch dieselbe Rechtsvertretung erheben und die gleichen Anträge stellen
liess (vgl. D-2044/2020),
dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am
16. April 2020 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG),
dass das Gericht mit Schreiben vom gleichen Tag den Eingang der Be-
schwerde bestätigte,
und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entschei-
det, ausser – was hier nicht zutrifft – bei Vorliegen eines Auslieferungser-
suchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person
Schutz sucht (Art. 105 AsylG, i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1
BGG),
dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht worden ist und die
Beschwerdeführenden beschwerdelegitimiert sind (Art. 105 und Art. 108
Abs. 3 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf die
Beschwerde einzutreten ist,
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen
Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des
Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen,
die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die
Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht
eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 2012/4 E. 2.2, je m.w.H.),
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dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintre-
tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen materi-
ellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache
zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39
E. 3 m.w.H.),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs materiell
prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kogni-
tion zukommt,
dass sich die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als
offensichtlich begründet erweist, weshalb über die Beschwerde in einzel-
richterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder ei-
ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG),
dass gleichzeitig auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Ent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),
dass das vorliegende Verfahren und jenes der Schwester und ihrer zwei
Kinder (vgl. D-2044/2020) durch das Gericht zeitlich koordiniert behandelt
werden (vgl. Urteil vom gleichen Tag),
dass mit der Beschwerde in erster Linie geltend gemacht wird, das SEM
habe die Untersuchungspflicht verletzt, weil der rechtserhebliche Sachver-
halt hinsichtlich der gesundheitlichen Verfassung von C._ nicht
rechtsgenüglich erstellt worden sei,
dass in diesem Zusammenhang weiter ausgeführt wird, die Beschwerde-
führenden hätten bereits von Verfahrensbeginn an (vgl. Dublin-Gespräch
vom 5. Dezember 2019) deutlich gemacht, C._ gehe es schlecht
(Bettnässen, schreiendes Aufwachen in der Nacht sowie Angstzustände),
dass gemäss den in den vorinstanzlichen Akten befindlichen Arztberichten
bei ihm der Verdacht einer PTBS bestehe, die dringend abzuklären sei,
dass die Vorinstanz selbst die Auskunft beim Pflegedienst des BAZ einge-
holt habe, ein Abklärungstermin im sozialpädiatrischen Zentrum in
G._ sei noch nicht organisiert worden,
dass die Auskunft erteilende Fachperson Gesundheit demnach weiterhin
von der Notwendigkeit der Abklärungen ausgegangen sei,
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dass aktuell der Zugang zu psychiatrischen Diensten aufgrund der Covid-
19-Pandemie aber nicht vorhanden sei,
dass im Verwaltungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz und die Pflicht
zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachver-
halts gelten (Art. 6 AsylG i. V. m. Art. 12 VwVG), wobei die Behörde die für
das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die
rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Be-
weis zu führen hat,
dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zwar die Vorbringen der
Beschwerdeführenden und der Rechtsvertretung zum schwierigen psychi-
schen Zustand von C._ sowie der noch ausstehenden Abklärung
des Verdachts auf eine PTBS aufgrund des ausstehenden Aufgebots und
Termins beim sozialpädiatrischen Dienst in G._ erwähnte,
dass es aber im Weiteren lediglich festhielt, die Verdachtsdiagnose einer
PTBS sei bereits in den Arztberichten gestellt worden, deren Bestätigung
durch das sozialpädiatrische Zentrum in G._ würde seine Einschät-
zung zur Zulässigkeit und Zumutbarkeit der Wegweisung (recte: des Voll-
zugs der Wegweisung) nicht ändern können,
dass angesichts der Umsetzung der Richtlinie 2011/95/EU des Parlaments
und des Rates vom 13. Dezember 2011 (sog. Qualifikationsrichtlinie) in
Griechenland von der Sicherstellung einer medizinischen Grundversor-
gung auszugehen sei und die Beschwerdeführenden gehalten seien, sich
bezüglich ihrer gesundheitlichen Beschwerden erneut an eine Institution in
Griechenland zu wenden,
dass das SEM dem aktuellen Gesundheitszustand der Beschwerdeführen-
den bei der Organisation der Überstellung zudem Rechnung trage, indem
es Griechenland vorher über alle notwendigen medizinischen Behandlun-
gen informiere,
dass dem SEM im vorliegenden Fall die notwendigen medizinischen Be-
handlungen in Bezug auf C._ aber mangels entsprechender Abklä-
rungen gar nicht bekannt waren und sind,
dass es insoweit nicht über die nötigen Informationen zum Sachverhalt ver-
fügte, um feststellen zu können, ob bei dem Kind eine psychische Erkran-
kung vorliegt, welche genau, und ob diese im Rahmen der medizinischen
Grundversorgung in Griechenland behandelt wird,
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dass es damit auch an einer ausreichenden Tatsachengrundlage fehlt, um
die griechischen Behörden vor einer Überstellung rechtsgenüglich über all-
fällige notwendige Behandlungen informieren zu können,
dass das SEM mithin, nachdem es in Kenntnis und trotz ausdrücklichen
Hinweises in den Akten, die Abklärung des Verdachts auf PTBS stehe noch
aus, die angefochtene Verfügung fällte, die gesundheitliche Situation von
C._ nicht ausreichend abgeklärt hat,
dass eine andere Argumentation zu dem Schluss führen würde, die Vor-
instanz könne sich jederzeit auf Verdachtsdiagnosen stützen, was dem
Sinn und Zweck des Untersuchungsgrundsatzes sowie der Notwendigkeit
der vollständigen Sachverhaltsabklärung für deren weitere rechtsgenügli-
che Beurteilung zuwiderlaufen würde,
dass das SEM demnach offensichtlich seine Abklärungspflicht verletzt hat,
dass die damit einhergehende Verletzung von Bundesrecht als schwerwie-
gend zu bezeichnen ist, weil durch Art. 3 EMRK sowie Art. 83 Abs. 4 des
Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und
Ausländer und über die Integration (AIG, SR 142.20) geschützte Rechte
betroffen sind, die im Falle ihrer Verletzung dem Vollzug der Wegweisung
entgegenstehen können,
dass eine Heilung der festgestellten Rechtsverletzungen des SEM durch
das Bundesverwaltungsgericht im Rahmen eines reformatorischen Urteils
nicht in Betracht fällt, da diese – wie erwähnt – schwer wiegen und dem
Gericht in Bezug auf die Ausübung des Ermessens durch die Vorinstanz
ohnehin keine Kognition zukommt (vgl. BVGE 2015/30 E. 8.1),
dass die Beschwerde daher gutzuheissen, die Verfügung aufzuheben und
die Sache zur erneuten Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist,
dass das Gericht das SEM im Rahmen der Neubeurteilung der Sache bei
dieser Gelegenheit einlädt, die Situation der Beschwerdeführerin als allein-
erziehende Mutter bei einer Rückkehr mit zwei Kindern – einem davon al-
lenfalls psychisch erkrankt – nach Griechenland besonders zu prüfen, dies
auch unter Berücksichtigung der (Beschwerde-)Vorbringen zu den jüngs-
ten Entwicklungen in Griechenland (namentlich angekündigter Ausschluss
von international Schutzberechtigten aus Unterkünften, weitgehender Aus-
schluss oder zumindest erschwerter Zugang zum Gesundheitssystem
nach der neuen International Protection Bill),
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Kosten zu erheben sind
(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG), womit der Antrag, es sei die unentgeltliche
Prozessführung zu gewähren, gegenstandslos wird,
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist, da es sich vorliegend um
eine zugewiesene unentgeltliche Rechtsvertretung im Sinne von Art. 102h
AsylG handelt, deren Leistungen vom Bund nach Massgabe von Art. 102k
AsylG entschädigt werden (vgl. auch Art. 111ater AsylG).
(Dispositiv nächste Seite)
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Considerations: