Decision ID: 82d8af3f-781f-4a1c-807a-9b2d8b635d4b
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
Der 1952 geborene
X._
war
seit Januar 1994
als Metzger mit einem
Pensum
von 100 %
bei der
Z._
,
A._
,
tätig
(Urk. 8/14 Ziff. 1 f.
)
.
Am
7. August 2014 meldete er sich unter Hinweis auf Arth
rose in der linken Hand zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3).
Nach
Abklärung der
erwerblichen und medizinischen Verhältnisse
sowie durchgeführtem
Vorbe
scheid
verfahren
(Urk. 8/19) wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü
rich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 14. April 2015 (Urk. 2) das Leistungsbegehren ab.
2
.
Gegen die Verfügung vom 14. April 2015 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 13. Mai 2015 unter Auflage zweier neuer Arztberichte (Urk. 3/1-2) Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mindestens eine halbe Rente zuzusprechen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weitere Verlaufsberichte einzuholen. Eventuell sei der Beschwerdeführer zu be
gut
achten und
es seien
die Rentenleistungen neu festzusetzen (S. 2). Mit Ver
nehmlassung vom 18. Juni 2015 (Urk. 7) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde
führer
am 22. Juni
2015 mit
geteilt wurde (Urk. 9).
Mit Eingabe vom
3. August 2015
(Urk. 10)
reichte
der Beschwerdeführer unter Beilage eines
weiteren
Arztberichts (Urk. 11)
unaufge
fordert
eine
Stel
lungnahme
ein
,
was
der Beschwerdegegnerin am 5. August 2015
zur Kenntnis gebracht
wurde (Urk. 12).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Die Wartezeit im Sinne
von
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ein
getreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in
fine
mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähig
keit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungs
vermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen
mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch
gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsaus
fälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umge
kehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Per
son tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (über
zeugenden) medizinischen Einschätzung, die
ordentlicherweise
echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt
werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwer
degegnerin setzte den Beginn der einjährigen Wartefrist auf den 30. Januar 2014 fest und hielt dafür, dass am 25. August 2014 in der ange
stammten Tätigkeit bereits wieder eine Arbeitsfähigkeit von 100 % vorgelegen habe.
Das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG sei nicht erfüllt.
Demzufolge liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor, weshalb das Leistungsbegehren abzuweisen sei (Urk. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt,
seit dem 25. August 2015 bestehe
lediglich
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, weshalb das Wartejahr
verstrichen
sei (S.
3
).
Im Verfahren wies er zur Untermauerung der Beschwerde sodann darauf hin, dass die invalidi
sierenden Beschwerden seit der Operation vom 30. Januar 2014 bestünden und nunmehr eine
Reoperation
empfohlen werde (Urk. 10).
2.3
Streitig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch
schnittlich mindestens
zu
40 % arbeitsun
fähig gewesen ist
(vgl. E. 1.2)
.
3.
3.
1
Aus den
medizinischen Akten geht hervor, dass beim Beschwerdeführer
im Zu
sammenhang mit einer symptomatischen Daumensattelgelenksarthrose links Stadium II-III nach Eaton
am 30. Januar 2014 in der Klinik
B._
eine partielle Trapezektomie und Einlage einer
Pyrocardan
-
Prothese am linken
Dau
mensattelgelenk
durchgeführt wurde (Urk. 8/11/9-10).
In der Folge
attestierte
Dr. med.
C._
, Oberarzt Handchirurgie an der
Klinik
B._
,
folgende Arbeits
unfähigkeiten:
30. Januar
-
13. April 2014: 100 % (Urk. 8/11/9-10 und Urk. 8/16/8)
17
. April
-
15
. Mai 2014: 50 % (Urk.
8/12/9
-10
und Urk.
8/16/6)
15. Mai -
27
. Juni 2014: 100 % (
Urk. 8/12/11
-12
und
Urk.
8/16/
4-
5)
28. Juni
-
24. August 2014: 50 % (
Urk. 8/12/14 und
Urk. 8/16/3
-4
)
ab 25. August 2014: 0
%
(
Urk. 8/12/14 und
Urk. 8/16/3)
3.
2
Im Protokoll
über das
Standortgespräch mit dem Beschwerdeführer
vom 29. August 2014
(Urk. 8/7)
hielt die
Beschwerdegegnerin fest, dass ersterer seit dem 25. August
2014 wieder mit einem 100%-
Pensum tätig sei. Ab Novem
ber 2014 werde das Pensum aufgrund des Alters auf 40 % reduziert, was bereits im Frühling so bes
prochen worden sei (S. 2 f.
).
3.
3
Im Bericht vom 22. September 2014
(Urk. 8/
11
/
7-8
)
wies Dr.
C._
darauf hin, dass die Beschwerden für den Beschwerdeführer subjektiv sehr gut tolerabel seien.
Entsprechend schliesse er die Nachbehandlung ab, wobei
sich der Be
schwerdeführer bei erneutem Auftritt der Beschwerden bei ihm vorstellen solle.
3.
4
In der Aktennotiz über das Telefongespräch mit dem Beschwerdeführer vom 14. Oktober 2014 (
Urk.
8/10) hielt die Beschwerdegegnerin fest,
ersterer
arbeite seit Ende August 100 %, wobei es mehr schlecht als recht gehe und er abends immer Schmerzen in der Hand habe. Ab November 2014 werde
er
dann
nur
noch 40 % arbeiten.
3.
5
Im Fragebogen für
Arbeitgebende
vom 5. Dezember 2014 (Urk. 8/14)
wies
die
Z._
,
A._
,
darauf hin
, dass der Beschwerde
führer seit 1. November 2014 mit einem Pensum von 40 % tätig sei (Arbeitszeit von 16 Stunden pro Woche bei einer allgemeinen Betriebsarbeitszeit von 41
Stun
den pro Woche).
Das
reduzierte Pensum
beruhe auf
der
Teilzeitpen
sionie
rung
des Beschwerdeführers und
nicht auf
gesundheitlichen Gründen (S. 2 Ziff. 2.9).
3.
6
Im Schreiben vom 12. Dezember 2014 (Urk. 8/16/1) wurde seitens der
D._
Versich
e
rungen festgehalten, dass der Beschwerdeführer die Arbeit am 25. August
2014 wieder vollständig aufgenommen habe.
4.
4.1
Gestützt auf die echtzeitlichen Arztberichte und Zeugnisse für Arbeitsunfähig
keit steht mit ü
berwiegender Wahrscheinlichkeit
(vgl. E. 1.3)
fest, dass der Be
schwerdeführer vom 30. Januar bis zum 24. August 2014 zu mindestens 50 % arbeitsunfähig war (vgl. E. 3.2.1
und E. 3.2.3
)
. Dies wurde seitens des Beschwer
deführers denn auch nich
t bestritten (vgl. Urk. 1 S.
3
).
Streitgegenstand bildet
demgegenüber die Fra
ge, ob auch nach dem 24. August
2014 weiterhin eine
relevante
Arbeitsunfähigkeit
bestanden hat.
4.2
Dr.
C._
attestierte
im Arztzeugnis vom 21. Juli 2014 (Urk. 8/16/3)
eine
Arbeits
unfähigkeit von 0 % respektive eine Arbeitsfähigkeit von 100 %
ab dem 25. August 201
4.
Am
22. September 2014 berichtete Dr.
C._
sodann vom Ab
schluss der Nachbehandlung aufgrund de
s
sehr gut tolerablen
Operationse
r
gebnisse
s
(Urk. 8/11/7-8)
. Von Bemerkungen betreffend Arbeitsunfähigkeit sah er in
dessen ab, dies in Abweichung
von
seinen anderen
aktenkundigen
Berichten, welche allesamt auf die Arbeitsunfähigkeit Bezug nahmen
(
vgl. Urk. 8/11/9-10 und Urk. 8/12/8-14
).
Die attestierte
Arbeitsfähigkeit von 100 % ab
dem
25. August 2014
stimmt sodann mit den Angaben der
D._
Ver
sicherungen
vom 12. Dezember
2014
überein
, wonach der Beschwerdeführer seit
dem 25. August 2014 wieder zu 100 % arbeite
(Urk. 8/16/1)
. Gleiches
gilt mit Bezug auf
das
Protokoll
und die
Aktennotiz der Be
schwerdegegnerin vom 29. August
respektive 14. Oktober 2014
, wo ebenfalls ein Arbeitspensum von 100 % seit dem 25. August
2014 erwähnt wird
(Urk. 8/7 und
Urk.
8/10).
Vor diesem Hintergrund ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
(vgl. E. 1.3)
erstellt, dass die einjährige Wartefrist (Beginn am 30. Januar 2014) im Sinne von Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG nicht erfüllt ist.
4.3
An dieser Beurteilung vermögen die vom Beschwerdeführer
nach Erlass der ange
fochtenen Verfügung
eingereichten Arztberichte (Urk. 3/1-2 und Urk. 11) nichts zu ändern
:
Der
Bericht
von PD
Dr.
med.
E._
, Leitender Arzt und
s
tellvertretender Leiter Handchirurgie, und Dr. med.
F._
, Assistenzarzt Ortho
pädie an der
G._
, vom 7. April 2015
(Urk. 3/1)
enthält
keinerlei Angaben zur
medizinisch indizierten
Arbeitsfäh
igkeit des Beschwer
deführer
s
.
Gleiches gilt mit Bezug auf den Bericht von Dr. med.
H._
, Leitender Arzt am Spital
I._
, vom 8. Juli 2015 (Urk. 11).
Der
Hausarzt
des Be
schwerdeführers,
Dr. med.
J._
, Innere Medizin FMH, postulierte
mit
pau
schalem
Hinweis auf invalidisierende Beschwerden
in seinem Schreiben vom 17. April 2015
(Urk. 3/2)
zwar
eine maximale Arbeitsfähigkei
t von 50 % seit Juli/August 2014,
obwohl er noch am 21. Oktober 2014
darauf hin
gewiesen hatte
, dass
die
de
finitive Arbeitsunfähigkeit nur durch die Klinik
B._
oder
Dr. med.
K._
, Facharzt FMH Rheumatologie, festgelegt werden könne
(vgl. auch Urk. 8/11/6
)
. Im Übrigen ist die
von der fachärztlichen Beurteilung
abweichende, aber vollständig unbegründete
und rückwirkende
Einschätzung von
Dr.
J._
auf
grund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Beschwer
de
führer mit Vorbehalt zu würdigen
(BGE 125 V 351 E.
3b/cc)
.
Der Einwand
,
de
r
Beschwer
de
führer habe sein Arbeitspensum
ab November 2014
aus gesund
heitlichen Gründen auf 40 % reduziert (Urk. 1 S.
3
)
,
erweist sich
angesichts des
Umstands, dass eine entspre
chende Reduktion aufgrund des Alters
des Beschwer
deführers
von drei ver
schiedenen Stellen (
Beschwerdegegnerin,
D._
Ver
siche
rungen
und
Z._
,
A._
,
vgl. E. 3.2.2 und E. 3.2.5-6) erwähnt wird,
als akten
widrig
.
Ebenso wenig
überzeugt
der Hinweis
auf Miss
verständ
nisse zwischen der Ärzteschaft im Zusammenhang mit der Aus
stellung von Zeugnissen betreffend die Arbeitsunfähigkeit
.
Solche Missver
ständ
n
isse sind unter Berücksichtigung
der Umstände
, dass Dr.
C._
aus
drücklich von einer Arbeits
un
fähigkeit
von 0 %
ab dem
25. A
ugust 2014 aus
ging und der Be
schwerdeführer ab besagtem Datum
ausgewiesenermassen
zu 100 % respek
tive
nach Teilzeitpensionierung zu
40 % ge
arbeitet hat, nicht
erstellt
.
Auf weitere, wie vom Beschwerdeführer beantragte Abklärungen betreffend die
Arbeitsfähigkeit ist deshalb zu verzichten (an
tizipierte Beweiswürdigung, BGE
122 V 157 E.
1d mit Hinweisen), sind doch davon keine weiteren Erkennt
nisse zu erwarten.
Demnach ist erstellt, dass der Beschwerdeführer ab 25. August 2014 zu 100 % arbeitsfähig war und seine Tätigkeit wieder aufgenommen und in diesem Umfang bis Ende Oktober 2014 unter entsprechender
Entlöhnung
ausgeübt hat (Urk. 8/14/2-3). Die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG (E. 1.3
hievor
) wird jedoch unterbrochen, wenn der Versicherte an mindestens 30 aufeinander
folgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29
ter
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Tritt nach einem wesentlichen Unterbruch wieder eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % ein, so beginnt die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG neu zu laufen, ohne Anrechnung der bis zum wesentlichen Unterbruch bereits zurückgelegten Perioden von Arbeitsunfähigkeit (Urteil des Bundesgerichts I 34/01 vom 26. Juni 2001 E. 1).
Aufgrund der Aktenlage bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass nach dem Unterbruch der am 30. Januar 2014 eröffneten Wartezeit am 25. August 2014 wieder eine Arbeitsunfähigkeit eingetreten wäre, welche eine Neueröffnung einer Wartezeit nach sich gezogen hätte.
4.4
Z
usammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer
bis zum vorlie
gend allein massgebenden Zeitpunkt des
Erlass
es
der angefochtenen Verfügung
(Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E.
2)
vom 14. April
2015 (Urk. 2)
das
mit Eintritt der Arbeitsunfähigkeit am 30. Januar 2014 eröffnete
Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG nicht erfüllt hat. Die
Be
schwerdegegnerin
hat den Rentenanspruch demnach zu Recht verneint, was zur Abweisung der Be
schwerde führt.
5.
Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.