Decision ID: 69f3df6c-cabd-5144-9e5d-df1f5ad51a71
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A. Am 20. Juli 2006 und am 4. August 2006 wurde die Eintragung von zwei Schweizer Marken der Beschwerdeführerin im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) publiziert. Es handelte sich um die Wort-/Bildmarke SWING RELAXX (fig.) (Nr. 547'737) und die  SWING & RELAXX (Nr. 548'183). Beide Marken beanspruchten die Waren Bekleidungsstücke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen in Klasse 25 sowie weitere Waren und Dienstleistungen der Klassen 12, 28, 39, 41 und 44. Die Wort-/Bildmarke CH 547'737 hat folgendes Aussehen:
B. Die Beschwerdegegnerin erhob mit Datum vom 19. Oktober 2006 und 24. Oktober 2006 zwei Teilwidersprüche gegen die beiden Marken der Beschwerdeführerin, soweit sie Waren in Klasse 25 beanspruchen. Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Widersprüche auf die internationale Marke IR 384'754 SWING mit Schutzland Schweiz, welche am 1.  1971 für die Waren bas, chaussettes et collants, vêtements tissés à mailles et tricotés (Strumpfhosen, Socken und Strümpfe,  und gestrickte Kleidungsstücke) in Klasse 25 registriert  war.
C. Am 6. Dezember 2006 nahm die Beschwerdeführerin in beiden  Stellung. Sie bestritt das Bestehen einer .
D. Die Vorinstanz erliess am 4. April 2007 zwei Verfügungen, in denen sie beide Widersprüche guthiess.
E. Mit Datum vom 4. Mai 2007 focht die Beschwerdeführerin die  vor dem Bundesverwaltungsgericht an und stellte die  Anträge:
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in einer ersten Beschwerde (Widerspruchsverfahren Nr. 8527):
"1. Es sei der Entscheid der Vorinstanz vom 04.04.2007 im  Nr. 8527 vollumfänglich aufzuheben.
2. Es sei der Widerspruch abzuweisen.
3. Es seien die Kosten des Verfahrens vor der Vorinstanz der  aufzuerlegen, und es sei die Beschwerdegegnerin zu , die Beschwerdeführerin für die im vorinstanzlichen Verfahren  Parteikosten in richterlich genehmigter Höhe zu .
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der  in diesem Beschwerdeverfahren."
in einer zweiten Beschwerde (Widerspruchsverfahren Nr. 8530):
"1. Es sei der Entscheid der Vorinstanz vom 04.04.2007 im  Nr. 8530 vollumfänglich aufzuheben.
2. Es sei der Widerspruch abzuweisen.
3. Es seien die Kosten des Verfahrens vor der Vorinstanz der  aufzuerlegen, und es sei die Beschwerdegegnerin zu , die Beschwerdeführerin für die im vorinstanzlichen Verfahren  Parteikosten in richterlich genehmigter Höhe zu .
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der  in diesem Beschwerdeverfahren."
Zur Begründung beider Beschwerden führte die Beschwerdeführerin an, da es auf den Gesamteindruck ankomme, schliesse das  "RELAXX" eine Zeichenähnlichkeit aus. Die Widerspruchsmarke selbst sei zudem kennzeichnungsschwach. Schliesslich würden sich die Marken an unterschiedliche Verkehrskreise richten, welche beim Einkauf von Waren ausserhalb des täglichen Bedarfs erhöhte  walten liessen. Aus diesen Gründen sei in beiden Fällen keine Verwechslungsgefahr gegeben. In der Beschwerde im  Nr. 8527 machte die Beschwerdeführerin zudem , eine Verwechslungsgefahr sei auch aufgrund des  grossen Bildelements in ihrer Marke ausgeschlossen.
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F. Mit einer Verfügung vom 9. Mai 2007 vereinigte das  die beiden Beschwerden zu einem Verfahren.
G. Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 21. Juni 2007  Verweis auf die in ihren Verfügungen vom 4. April 2007 enthaltenen Begründungen die kostenfällige Abweisung der Beschwerden.
H. Die Beschwerdegegnerin stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. August 2007 die Anträge, die Beschwerden seien vollumfänglich abzuweisen und die Entscheide der Vorinstanz in den  Nr. 8527 und Nr. 8530 seien in vollem Umfang zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der . Sie begründete ihre Anträge damit, dass die Waren gleich(- artig) seien. Beidseits seien dieselben Verkehrskreise, nämlich  betroffen. Die Widerspruchsmarke besitze einen "normalen" Schutzumfang. Beim typographischen Element "&",  dem Bildelement, handle es sich um blosses Beiwerk. Es bestehe die Gefahr, dass die angefochtenen Marken der  in der Erinnerung für eine Variante der Widerspruchsmarke gehalten würden. Aus diesen Gründen läge eine Verwechslungsgefahr vor.
I. Eine Parteiverhandlung wurde nicht durchgeführt (Art. 40 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen der Vorinstanz in Widerspruchsverfahren  (Art. 31, 32 und 33 lit. d VGG). Die Beschwerden wurden innerhalb der gesetzlichen Frist von Art. 50 des Bundesgesetzes über das  vom 20. Dezember 1968 (, VwVG; SR 172.021) am 4. Mai 2007 eingereicht, und der  wurde rechtzeitig geleistet. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtenen Verfügungen besonders berührt und durch die Entscheide beschwert (Art. 48 VwVG). Auf die Beschwerden ist deshalb einzutreten.
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2. Zeichen sind vom Markenschutz ausgeschlossen, wenn sie einer  Marke ähnlich und für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen registriert sind, so dass sich daraus eine  ergibt (Art. 3 Abs. 1 Bst. c des Markenschutzgesetzes vom 28. August 1992 [MSchG, SR 232.11]). Die Beurteilung der  richtet sich nach dem Ähnlichkeitsgrad der Zeichen im  des Letztabnehmers (BGE 121 III 378 E. 2a Boss, 119 II 473 E. 2d Radion) und nach dem Mass an Gleichartigkeit zwischen den geschützten Waren und Dienstleistungen. Zwischen diesen  besteht eine Wechselwirkung: An die Verschiedenheit der  sind umso höhere Anforderungen zu stellen, je ähnlicher die  sind, und umgekehrt (LUCAS DAVID in: Kommentar zum  Privatrecht, Markenschutzgesetz Muster- und Modellgesetz, Basel 1999, MSchG, Art. 3, N. 8).
Damit von einer Verwechslungsgefahr auszugehen ist, müssen aber noch weitere Faktoren hinzukommen. Ausschlaggebend ist nämlich, ob aufgrund der Ähnlichkeit Fehlzurechnungen zu befürchten sind,  das besser berechtigte Zeichen in seiner  beeinträchtigen (BGE 127 III 160 E. 2a, S. 166 Securitas). Zu  sind im Einzelfall der Aufmerksamkeitsgrad, mit dem die Abnehmer Waren oder Dienstleistungen nachfragen, sowie die , da diese den Schutzumfang einer Marke massgeblich bestimmt (CHRISTOPH WILLI, in: Markenschutzgesetz, Kommentar zum schweizerischen Markenrecht unter Berücksichtigung des  und internationalen Markenrechts, Zürich 2002, Art. 3, N. 17 ff.; BGE 122 III 382 E. 2a, S. 385 Kamillosan). Für schwache Marken ist der geschützte Ähnlichkeitsbereich kleiner als für starke. Als schwache Marken gelten insbesondere Marken, deren Bestandteile sich eng an Sachbegriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs anlehnen (BGE 122 III 382 E. 2a, S. 385 Kamillosan).
Die Frage der Freihaltebedürftigkeit der Widerspruchsmarke ist nicht Gegenstand des Widerspruchsverfahrens. Entsprechend kann sie nicht widerklageweise geltend gemacht werden. Allerdings ist die Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke im  vorfrageweise zu prüfen. Anders wäre nicht feststellbar, ob eine angefochtene Marke in ihren Schutzbereich eingreift oder nicht (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7514/2006 vom 31. Juli 2007 , Rekurskommission für geistiges Eigentum (RKGE) in sic! 2000
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S. 104 E.3 Craft).
Gemäss ständiger Rechtsprechung ist die unveränderte Übernahme einer älteren Marke in eine jüngere Marke unter dem Gesichtspunkt der Verwechslungsgefahr grundsätzlich unzulässig, wenn die ältere Marke nicht verändert wird. Das gilt auch, wenn dem übernommenen Element weitere Kennzeichen hinzugefügt werden (RKGE in sic! 2006 S. 269 E.6 Michel (fig.)/Michel Compte Waters; sic! 2005 S. 757 E.6 Boss/Airboss; sic! 2005 S. 571 E.6 CJ Cavalli Jeans (fig.)/ Rocco  (fig.); sic! 2003 S. 907 E.5 Kiss/Soft-Kiss; sic! 2003 S. 904 E.7 7Seven(fig.)/Seven Pictures (fig.); sic! 2001 S. 813 E.7 VIVA/ (fig.), mit Hinweisen; sic! 2000 S. 509 E.5 DK/dk Daniel Kramer Cosmetics [fig.]). Nur wenn zu einer schwachen Marke Elemente , die zu einem neuen Gesamteindruck führen, und sich  dem Bewusstsein unwillkürlich und ohne weitere Gedankenarbeit aufdrängt kann die Verwechslungsgefahr oder gegebenenfalls bereits die Zeichenähnlichkeit entfallen. Die Abnehmer erkennen die  in diesen Fällen nicht mehr als solche (RKGE in sic! 2001 S. 135 E.5 Kraft/NaturKraftWerke).
3. Ob sich Zeichen ähnlich sind, wird aufgrund des Gesamteindrucks  (RKGE in sic! 2006 S. 478 E.4 Hero/Hello). Beim  ist von den Eintragungen im Register auszugehen (BGE 119 II 473 E. 2b Radion), doch gilt es zu berücksichtigen, dass das Publikum die beiden Marken in der Regel nicht gleichzeitig vor sich hat. Deshalb ist auf das Erinnerungsbild abzustellen, das die Abnehmer von den Marken bewahren (RKGE in sic! 2006 S. 673 E. 6 O (fig.)/O (fig.)).  Erinnerungsbild haftet zwangsläufig eine gewisse  an (EUGEN MARBACH, in: Roland von Büren/Lucas David [Hrsg.], Schweizerisches Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, Bd. III, Kennzeichenrecht, Basel 1996, Markenrecht [hiernach: MARBACH, ], S. 116). Es wird wesentlich durch das Erscheinungsbild der kennzeichnungskräftigen Markenelemente geprägt (BGE 122 III 382 E. 2a S. 386 Kamillosan), doch dürfen schwache oder gemeinfreie Markenbestandteile bei der Beurteilung der Markenähnlichkeit nicht einfach weggestrichen werden (WILLI, a.a.O., Art. 3, N. 65; vgl. RKGE in sic! 2006 S. 90 E. 6 f. Mictonorm).
Bei Wortzeichen wird die Ähnlichkeit durch das Klangbild, den  Sinngehalt und die Bildwirkung bestimmt (MARBACH, Kommentar,
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S. 118). Grundsätzlich genügt es zur Annahme einer , wenn nur unter einem dieser Aspekte eine Ähnlichkeit  ist (DAVID, a. a. O., Art. 3, N 17). Auch in Kollisionsfällen, in  die Ähnlichkeit von Wort-/Bildmarken beurteilt werden muss, ist für die Beurteilung letztlich der Gesamteindruck ausschlaggebend.  kommt weder dem Bild- noch dem Wortbestandteil prinzipiell mehr Gewicht zu. Vielmehr ist die Unterscheidungskraft der einzelnen  sowie deren Einfluss auf den Gesamteindruck im Einzelfall zu prüfen (RKGE in sic! 2005 S. 807 E.8 DVT Technisches Fernsehen (fig.)/DVT). Es gilt aber die Erfahrungsregel, wonach Wörter die  Kommunikationsart für den Geschäftsverkehr darstellen und deshalb eher im Gedächtnis haften bleiben (WILLI, a.a.O., Art. 3, N. 143/144, mit Hinweisen).
4. Gleichartigkeit liegt vor, wenn die massgeblichen Abnehmerkreise auf den Gedanken kommen können, die Waren oder Dienstleistungen, die unter Verwendung ähnlicher Marken angeboten werden, würden  ihrer üblichen Herstellungs- und Vertriebsstätten aus demselben Unternehmen stammen oder zumindest unter der Kontrolle eines  Markeninhabers hergestellt (DAVID, a.a.O., Art. 3, N. 35). Für die Gleichartigkeit zwischen Waren sprechen dabei insbesondere Übereinstimmungen zwischen deren Herstellungsstätten, dem  erforderlichen Know-how, den Vertriebskanälen, den Abnehmerkreisen und dem Verwendungszweck der Waren, deren , verwandte oder gleiche technologische  und das Verhältnis von Hauptware zu Zubehör (RKGE in sic! 2004 S. 864 E. 6 Harry (fig.), sic! 2006 S. 36 E. 5 Käserosette). Eher gegen das Vorliegen von Gleichartigkeit sprechen getrennte  innerhalb derselben Käuferschicht sowie das Verhältnis von Hilfsware oder Rohstoff zu Haupt-, Zwischen- oder Fertigware (RKGE in sic! 2004 S. 864 E. 6 Harry (fig.); EUGEN MARBACH, Gleichartigkeit - ein markenrechtlicher Schlüsselbegriff ohne Konturen?, Zeitschrift für Schweizerisches Recht [ZSR], 2001, S. 264 ff.). Massgeblich für die Beurteilung der Gleichartigkeit ist nicht der tatsächliche Gebrauch der Marken sondern der Registereintrag (WILLI, a. a. O., Art. 3, N. 37).
5. Vorfrageweise sind die Verkehrskreise zu bestimmen (EUGEN MARBACH, Die Verkehrskreise im Markenrecht, sic! 2007 S. 3, hiernach: MARBACH, Verkehrskreise, Ziff. I. 1.). Ausgangspunkt hierzu bildet das Waren- und
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Dienstleistungsverzeichnis (MARBACH, Verkehrskreise, Ziff. III. 1.).
Bei Bekleidungsstücken, Schuhwaren, Kopfbedeckungen, welche übereinstimmend von den angegriffenen Marken in Klasse 25  werden, handelt es sich um Alltagsgegenstände, welche grundsätzlich von den Durchschnittskonsumenten nachgefragt werden, wenngleich es sich bei Kleidern (wie auch bei Schuhwaren und ) nicht um Massenartikel des täglichen Bedarfs handelt (BGE 121 III 377 E. 3d Boss/Boks). Die Beschwerdeführerin macht geltend, bei den massgeblichen Verkehrskreisen handle es sich "in erster Linie" aber nicht um Durchschnittskonsumenten, sondern um "Menschen aus dem medizinischen und sportlichen Bereich, das heisst zum Beispiel Fitnesstrainer, Sporttherapeuten, medizinische  und Praxisassistenten, Pharmaassistentinnen, , Krankenschwestern und Sportlehrer", die bei der Nachfrage der Produkte eine erhöhte Aufmerksamkeit walten liessen. Als  führt sie an, die Produkte würden dazu dienen, das " Erlebnis-Präventionskonzept" der Beschwerdeführerin zu unterstützen, und es handle sich insofern bei den Waren der  Marken in Klasse 25 nicht um Massenartikel des täglichen , sondern um Spezialprodukte. Zwar ist davon auszugehen, dass die beanspruchten Waren mitunter auch von den genannten  aus den Bereichen Sport und Gesundheit nachgefragt werden. Die im Register eingetragenen Warenbezeichnungen bieten aber keine Grundlage dazu, andere Personen als die Durchschnittsverbraucher als massgebliche Verkehrskreise zu betrachten. Eine andere Frage ist es, ob der Durchschnittsverbraucher diese Waren täglich oder mit  Frequenz einkauft.
Analog verhält es sich auf Seiten der Widerspruchsmarke: Die  bilden die massgeblichen Verkehrskreise für die beanspruchten Waren.
6. Als nächstes ist die Zeichenähnlichkeit zwischen den kollidierenden Marken zu prüfen.
6.1 Im ersten Fall stehen sich das Zeichen SWING und das Zeichen SWING & RELAXX gegenüber. Kennzeichnungskraft besitzt auf Seiten der Marke SWING & RELAXX im Wesentlichen bloss das Wortelement SWING. Denn hinter dem Element RELAXX werden die Verkehrskreise
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sofort das englische Verb "relax" (ausruhen, entspannen) erkennen. Dies ungeachtet des verdoppelten "X" am Ende von RELAXX, da der Konsument sich aktuell einer intensiven Verwendung des Buchstaben "X" zu Marketingzwecken ausgesetzt sieht (vgl. Neue Zürcher Zeitung vom 23. Dezember 2006: "Helvetische Varianten der Akte X / Wie ein Buchstabe den privaten Bereich markiert") und er die Verdoppelung des Schlussbuchstabens höchstens als gestalterisches Element  wird. Im Zusammenhang mit den Waren Bekleidungsstücke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen wirkt das Zeichen RELAX(X) direkt beschreibend. Die Durschnittskonsumenten werden hinter dem  einen Hinweis auf bequeme Freizeitmode sehen, zumal eine überwiegende Mehrheit der Konsumenten um das "präventiv- Erlebnis-Präventionskonzept" der Beschwerdeführerin nicht weiss. Einem "&"-Zeichen kommt als solchem weder relevante  zu, noch verbindet es die beiden Wortelemente zu  untrennbaren Einheit. Zu wenig stichhaltig erscheint in diesem  die Behauptung der Beschwerdeführerin, die  nähmen die angegriffene Marke SWING & RELAXX als Einheit wahr, da es sich um einen stehenden Begriff handle. Die  vergleicht ihre Marke etwa mit dem (aus der  stammenden) Ausdruck "drag & drop". Begriffen wie "drag & drop" ("schleppen/ziehen und fallen lassen") liegt allerdings eine  enge Verbindung zu Grunde: Die eine, erste Tätigkeit ist  Voraussetzung der anderen. Dies lässt den Begriff zu einer Einheit verschmelzen. Nicht so bei SWING & RELAXX: SWING ( "schaukeln, der Schwung, die Schaukel, Swingmusik", vgl. , Handwörterbuch Englisch, Teil I, Berlin, München, Wien, Zürich, New York, 2001, 2005, S. 598) steht nicht in einem vergleichbar nahen sachlogischen Zusammenhang mit RELAX (ausruhen, ). Kennzeichnungskräftig und damit prägend für den , wie er in der Erinnerung haften bleibt, erscheint daher vorrangig das Wortelement SWING. In Anbetracht des bloss geringfügigen  der übrigen Elemente auf den Gesamteindruck der Marke SWING & RELAXX wie auch der sinnfälligen Übereinstimmung  "SWING" und "SWING" in klanglicher, semantischer und  Hinsicht sind die hier verglichenen Zeichen als ähnlich zu .
6.2 Im zweiten Widerspruchsfall ist die Ähnlichkeit der  mit der Marke SWING RELAXX (fig.) zu beurteilen. Zu diesem Zweck ist der Einfluss des figurativen Elements auf den Gesamtein-
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druck der Marke SWING RELAXX (fig.) im Verhältnis zu den  zu bestimmen. Das zweiteilige Bildelement besteht aus einer rechts drehenden Spirale (so die Beschwerdeführerin)  einem (Wasser-)Wirbel (Vorinstanz). Es ist in der Marke zwischen den beiden Wortelementen "SWING" und "RELAXX" platziert. Das  der Beschwerdeführerin, das Bildelement werde "in den  blau und orange (warm/kalt)" gebraucht, fällt nicht ins Gewicht. Denn massgeblich ist einzig der Registereintrag der Marke. Dieser schliesst keinen Farbanspruch ein, weshalb der Beurteilung des  keine besondere Farbgebung zugrundezulegen ist. Das  mag zwar in einem gewissen Grad fantasievoll erscheinen, doch prägt es den Gesamteindruck nicht dominant. Es handelt sich um eine relativ einfache, runde Figur. Das graphische Element wirkt damit viel eher dekorativ denn als eigenständiges, prägendes Element. Die Verbindung zwischen dem Element "SWING" und dem Element "", die das Bildelement visualisieren soll, vermag die beiden  ebenso wenig zu einer begrifflichen Einheit zu verschmelzen wie im vorigen Fall das "&"-Zeichen. Um einen Fachausdruck, der den Abnehmerkreisen bekannt wäre, handelt es sich wie bereits dargelegt bei "SWING RELAX(X)" nicht. Angesichts der schwachen  des graphischen Elements im Gesamteindruck der Marke und der schwachen Kennzeichnungskraft des Wortes "RELAX(X)" für die beanspruchten Waren ist die Zeichenähnlichkeit analog zum  Fall zu bejahen. Nicht zuletzt vermag auch das figurative Element die Ähnlichkeit im Gesamteindruck deshalb nicht aufzuheben, weil sich das Publikum im mündlichen Geschäftsverkehr vorwiegend an den Wortelementen der Marke orientiert.
7. In einem weiteren Schritt ist die Warengleichartigkeit in beiden  zu prüfen. Da auch die Waren, die von der  beansprucht werden, unter den Begriff Bekleidungsstücke (wie in den angegriffenen Marken) gehören und diesen Begriff nicht  einschränken, besteht insoweit Warenidentität.  werden heute in den gleichen Verkaufsstätten angeboten wie . Häufig bestehen auch Waren, die als "Kopfbedeckung" bezeichnet werden, aus gestricktem oder gewobenem Material, weshalb sie eine enge Berührung zu gewobenen und gestrickten Kleidungsstücken . Auch Kopfbedeckungen dienen dem Zweck der Bekleidung. In Anlehnung an die Rechtsprechung ist diesbezüglich von  auszugehen (unpublizierter Entscheid der RKGE im Wider-
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spruchsverfahren MA-WI 29/01 Kanz/Kazz Independent (fig.) E. 4). Zwischen gewobenen und gestrickten Kleidungsstücken und  ist die Warenähnlichkeit zwar nicht offensichtlich. Gestützt auf die bisherige Praxis der RKGE muss sie aber ebenfalls bejaht werden (RKGE in sic! 2001 S. 649 E. 3 Woodstone/Moonstone; unpublizierter Entscheid der RKGE im Widerspruchsverfahren MA-WI 29/01 Kanz/Kazz Independent (fig.) E. 4). Dafür, dass es sich bei den Waren auf Seiten der Beschwerdeführerin um Spezialprodukte handelt, wie sie geltend macht, gibt es in den beiden Registereinträgen keinerlei Anhaltspunkte. Es ist demnach von Warengleichartigkeit, teilweise von -identität auszugehen.
8. Abschliessend sind die weiteren Elemente der Verwechslungsgefahr zu prüfen.
Die Beschwerdeführerin vertritt unter Verweis auf das Urteil des  4C.258/2004 vom 6. Oktober 2004 Yello (abgedruckt in sic! 2005, S. 123 [E. 3.4]) die Ansicht, der Widerspruchsmarke eigne bloss eine geringe Kennzeichnungskraft, da sie einzig aus einem Wort des englischen Sprachschatzes bestehe, das die Beschwerdegegnerin unverändert übernommenen habe. Zudem sei das Wort SWING einem grossen Teil der Bevölkerung bekannt, da es sich um einen bekannten Musikstil handle. Dies verringere den Schutzumfang, den die Marke verdiene. Hinsichtlich des Aufmerksamtkeitsgrades, den die  Abnehmerkreise walten lassen, behauptet die , dieser sei aus einem zweifachen Grund besonders hoch: Erstens weil es sich bei ihren Waren um therapeutische Spezialprodukte , zweitens weil es jedenfalls nicht um Massenartikel des täglichen Bedarfs gehe.
Der Beschwerdeführerin kann in diesen Ausführungen nur teilweise gefolgt werden. Das Zeichen SWING beschreibt die von der  beanspruchten Waren nicht direkt. Die  der Widerspruchsmarke ist mit der Kennzeichnungskraft des  "YELLO(W)" als englische Bezeichnung des Grundfarbtons Gelb nicht vergleichbar. Im von der Beschwerdeführerin zitierten Urteil des Bundesgerichts 4C.258/2004 vom 6. Oktober 2004 Yello ging es zwar um Dienstleistungsmarken, sowohl Waren wie auch  werden aber stets durch Leistung geformter Gegenstände  oder erbracht (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
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B-7393/2006 vom 21. März 2007 Weihnachtsmann, E. 3, mit ). Diese geformten Gegenstände können ohne weiters gelb gefärbt sein, und das Zeichen YELLO(W) kann insofern beschreibenden  gewinnen. Ein ähnlich naher Zusammenhang zwischen der  SWING und Bekleidung im weitesten Sinne ist nicht erkennbar. Hingegen gilt der Grundsatz, wonach die unveränderte Übernahme einer älteren Marke unter Ergänzung durch kaum  eigene Elemente zu einer Verwechslungsgefahr führt, wenn gleichartige, teilweise gar identische Waren im Spiel sind. Mindestens einen solchen Schutzumfang verdient auch die  dieses Verfahrens [vgl. RKGE in sic! 2001 S. 137 E. 7 Junior (fig.)/Junior TV (fig.)]. Spezialprodukte, welche mit erhöhter  nachgefragt würden, liegen ausserdem keine vor (vgl. oben E. 7). Zwar ist der Beschwerdeführerin mit Blick auf die  Rechtsprechung darin beizupflichten, dass Kleider keine Massenartikel des täglichen Bedarfs sind. Die Waren, welche letztlich alle dem Zweck der Bekleidung dienen, werden von den  nicht tagtäglich am Markt nachgefragt (BGE 121 III 377 E. 3d Boss/Boks). Dennoch ist davon auszugehen, dass die involvierten  von den Durschnittskonsumenten immerhin mit einer gewissen  nachgefragt werden. Schliesslich gibt es im  keinerlei Indizien dafür, dass es sich vorliegend um Waren eines höheren Preissegments handelt. Aus diesen Gründen ist es nicht , von einem derart hohen Aufmerksamkeitsgrad der  auszugehen, dass die übrigen Indizien einer  dadurch wettgemacht würden.
9. Im Ergebnis erscheint die Widerspruchsmarke durch die  Marken in ihrer Individualisierungsfunktion beeinträchtigt und  somit eine Verwechslungsgefahr. Die beiden jüngeren Marken der Beschwerdeführerin sind aus dem Register zu löschen. Die  der Vorinstanz sind zu bestätigen und die Beschwerden .
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der  aufzuerlegen. Sie ist zudem zur Zahlung einer angemessenen Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin zu verpflichten.
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11. Die Gerichtsgebühr ist nach Umfang und Schwierigkeit der , Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien  (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11.  2006 (VGKE, SR 173.320.2). Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist dafür ein Streitwert zu  (Art. 4 VGKE), der im Widerspruchsverfahren vor allem im  der Widersprechenden im Fall einer Markenverletzung durch die angefochtene Marke besteht. Es würde aber zu weit führen und könnte im Verhältnis zu den relativ geringen Kosten des erstinstanzlichen  abschreckend wirken, wenn dafür im Einzelfall stets konkrete Aufwandsnachweise verlangt würden. Mangels anderer relevanter  ist der Streitwert darum nach Erfahrungswerten auf Fr. 55'000.- festzulegen (JOHANN ZÜRCHER, Der Streitwert im Immaterialgüter- und Wettbewerbsprozess, sic! 2002, S. 505; LEONZ MEYER, Der Streitwert in Prozessen um Immaterialgüterrechte und Firmen, sic! 2001, S. 559 ff.; LUCAS DAVID, in: Roland von Büren/Lucas David [Hrsg.],  Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, Bd. I/2, Der  im Immaterialgüterrecht, Basel 1998, S. 29 f.).
12. Die Parteientschädigung ist aufgrund der eingereichten Kostennote festzusetzen. Ist wie im vorliegenden Fall keine Kostennote eingereicht worden, setzt das Gericht die Entschädigung für die notwendigen  Kosten aufgrund der vorliegenden Akten fest (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 VGKE). In Würdigung der massgeblichen Faktoren scheint eine Parteientschädigung der  an die Beschwerdegegnerin von Fr. 3'000.- (inkl.  MWST) für das Beschwerdeverfahren angemessen.
13. Gegen dieses Urteil steht keine Beschwerde an das Bundesgericht zur Verfügung (Art. 73 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Es ist daher rechtskräftig.
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