Decision ID: a7f65fc6-b23b-5508-937d-48c6817d62e8
Year: 2014
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: approval

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vorin-
stanz) mit Verfügung vom 17. April 2013 die A._ für ihren 1989
geborenen Sohn B._ zustehende Waisenrente auf den 28. Febru-
ar 2011 eingestellt hat, da dieser sein Studium an der C._ Univer-
sität am 4. Februar 2011 erfolgreich abgeschlossen hat,
dass B._ im November 2011 ein neues Studium an der D._
Universität aufgenommen hat,
dass die SAK deshalb die gegen die Verfügung vom 17. April 2013 erho-
bene Einsprache mit Entscheid vom 16. Dezember 2013 insoweit gutge-
heissen hat, als sie einen weitergehenden Waisenrentenanspruch vom
1. November 2011 bis 30. September 2013 (Ende des Studienjahres
2012/2013) anerkannt hat,
dass A._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) gegen diesen Ein-
spracheentscheid durch ihren Sohn mit Eingabe vom 30. Januar 2014
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben und gestützt auf
eine beigelegte Studienbestätigung der Anadolu Universität vom
28. Januar 2014 für das 7. Semester im akademischen Jahr 2013/2014
sinngemäss die Weiterausrichtung der Waisenrente beantragt hat,
dass die Beschwerdeführerin auf entsprechende Aufforderung hin am
16. März 2014 eine Zustelladresse in der Schweiz bezeichnet hat,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 23. April 2014 die Gutheis-
sung der Beschwerde und die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren
Abklärungen und zum Erlass einer neuen Verfügung beantragt hat,
dass die Vorinstanz zur Begründung zusammengefasst ausgeführt hat,
dass aufgrund der im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Studien-
bestätigung der Rentenanspruch mindestens bis zum Ende des 7. Se-
mesters anerkannt werden könne,
dass die Vorinstanz weiter ausführt, dass aus den Akten nicht hervorge-
he, ob sich der Sohn der Beschwerdeführerin derzeit im 8. Semester be-
finde und diesbezüglich der Sachverhalt noch abzuklären sei,
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Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt,
dass der angefochtene Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 16. De-
zember 2013 eine Verfügung nach Art. 5 VwVG darstellt,
dass die SAK eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG ist
(vgl. auch Art. 85 bis
Abs. 1 AHVG [SR 831.10]) und eine Ausnahme nach
Art. 32 VGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht zur
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,
dass die übrigen Prozessvoraussetzungen ebenfalls erfüllt sind, weshalb
auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Waisenrente für ih-
nen Sohn im Sinne von Art. 25 AHVG bis Ende des Studienjahres
2012/2013 unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen ist,
dass auch hinsichtlich der Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheids vom 16. Dezember 2013 und des weitergehenden Waisenren-
tenanspruchs bis mindestens zum Ende des Frühjahrsemesters des Stu-
dienjahres 2013/2014 von einer übereinstimmenden Auffassung der Par-
teien, welcher sich das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der gelten-
den Sach- und Rechtslage anschliessen kann, auszugehen ist,
dass gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz in der Sache
selbst entscheidet oder diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisun-
gen an die Vorinstanz zurückweist,
dass der Sachverhalt hinsichtlich des Waisenrentenanspruchs für das
Herbstsemester des Studienjahres 2013/2014 noch ungeklärt ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund dieses Umstands in der
Sache nicht selbst entscheiden kann,
dass die Beschwerde vom 30. Januar 2014 demnach insofern gutzuheis-
sen ist, als der angefochtene Einspracheentscheid vom 16. Dezember
2013 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen ist mit der Anweisung, über den Waisenrentenanspruch
im Sinne der Erwägungen neu zu verfügen,
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dass vorliegend keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85 bis
Abs. 2
AHVG),
dass der obsiegenden, nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin
keine unverhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, weshalb ihr
keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 7 Abs. 3 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
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