Decision ID: 4b10a77f-efbd-466f-a559-7ff13e28504c
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Y._
, geboren 1963, bezog seit dem
1.
März 1999 eine ganze Rente der Invalidenversicherung und eine Zusatzrente für seine Ehefrau
X._
. Nachdem
die IV-Stelle bei einer Rentenrevision eine polydisziplinäre Begutachtung angeordnet und
Y._
die Untersuchungstermine nicht wahrgenommen hatte, wurde die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 2
9.
Dezember 2008 gestützt auf
Art.
43
Abs.
3
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
(
ATSG
)
aufgehoben. Dieser Entscheid wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1
6.
August 2010 geschützt (
Prozess Nr.
IV.2009.00079).
1.2
X._
, geboren 1949, meldete sich im August 2011 zum Bezug von Zusatzleistungen zu ihrer AHV-Rente an (
Urk.
8/13
). Die Stadt
Z._
, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, sprach ihr und ihrem Ehemann ab dem
1.
August 2011 monatliche Zusatzleistungen zu, unter Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für
Y._
von jährlich
Fr.
36'00
0.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1
9.
März 2014 ab (
Prozess Nr.
ZL.2012.00085).
1.3
Mit Verfügung vom 2
9.
Oktober 2014 erhöhte die Stadt
Z._
das hypo
theti
sche Erwerbseinkommen von
Y._
von bisher Fr.
36‘000.-- pro Jahr auf
Fr.
61‘924.-- und stellte die Auszahlung der Zusatz
leistungen ab
1.
No
vember 2014 ein (
Urk.
8/11).
Am 2
5.
November 2014 gab Rechtsanwalt
Dr.
Pierre Heusser bekannt, dass er die Versicherten vertrete und erhob vorsorglich Einsprache gegen die Verfügung vom 2
9.
Oktober 2014 (
Urk.
8/10). Mit Eingabe vom 2
2.
Januar 2015 begrün
dete Rechtsanwalt
Dr.
Heusser die Einsprache und ersuchte im Namen der Ver
sicherten um unentgeltliche Rechtsvertretung (
Urk.
8/8).
1.4
Im
Mai 2012 hatte sich
Y._
wieder zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 2.
Juni 2015 wurde festgehalten, dass er mit Wirkung ab November 2012 Anspruch a
uf eine halbe Invalidenrente habe
(
Prozess Nr.
IV.2013.01156).
1.5
Mit
Einspracheentscheid
vom 2
7.
Juli 2015 (
Urk.
8/7) hiess die Stadt
Z._
die Einsprache
der Versicherten
teilweise gut und hielt fest, dass eine Erhöhung des hypothetischen Einkommens nicht gerechtfertigt sei. Gleichzeitig wies sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung mangels Notwendigkeit ab.
2
.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 2
7.
Juli 2015 (
Urk.
2) erhoben
Y._
und
X._
am
8.
September 2015
Be
schwerde (
Urk.
1) und beantragten, dieser sei aufzuheben und
es sei ihnen
für das
Einsprache
verfahren
die unentgeltliche Vertretung zu gewähren
(S.
2). Mit Beschwerdeantwort vom 1
6.
September 2015
ersuchte die Durchführungsstelle der Stadt
Z._
um Abweisung der
Beschwerde (
Urk.
7
). Diese Eingabe wurde den Beschwerdeführenden am
2
5.
September 2015
zur Kenntnisnahme zugestellt (
Urk.
12
).
Mit Eingaben vo
m
2
2.
und 2
9.
Oktober 2015
(
Urk.
13; Urk. 15
)
nahmen die Beschwerdeführenden erneut Stellung
und reichten weitere Unterlagen ein
.
Dies wurde der Beschwerdegegnerin am 3
0.
Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
17).
Der Einzelrichter

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
,
GSVGer
).
1.2
Nach Art.
37 Abs.
4
ATSG
wird der gesuchs
tellenden Person im
Verwal
tungs
ver
fahren
ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Ver
hältnisse es erfordern.
1.3
Der Anspruch auf unentgeltliche
Verbeiständung
im Verwaltungsverfahren setzt – wie im Beschwerdeverfahren (Art. 61
lit
. f ATSG) – die Bedürftigkeit der
gesuch
stellenden
Partei, die fehlende Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren sowie die sachliche Gebotenheit des
Beizugs
eines Anwalts oder einer Anwältin voraus.
Eine anwaltliche
Verbeiständung
drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, in denen ein Rechtsanwalt beigezogen wird, weil schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine
Verbeistän
dung
durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauens
leu
te sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt
(
BGE 132 V 200 E.
4.1
mit Hin
weisen).
Es sind die Umstände des Einzelfalls, die Eigenheiten der anwend
baren Verfahrensvorschriften sowie die Besonderheiten des jeweiligen Verfah
rens zu berücksichtigen. Dabei fallen neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des Sachverhalts auch in der Person des Betroffe
nen liegen
de Gründe in Betracht, wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzu
finden
.
Die sachliche Notwendigkeit wird nicht allein dadurch ausge
schlossen, dass das in Frage stehende Verfahren von der Offizialmaxime oder dem
Unter
suchungsgrundsatz
beherrscht wird, die Behörde also gehalten ist, an der Ermittlung des rechtserheblichen Sachverhaltes mitzuwirken. Die
Offizialma
xime
rechtfertigt es jedoch, an die Voraussetzungen, unter denen eine
Verbei
ständung
durch einen Rechtsanwalt sachlich geboten ist, ei
nen strengen Mass
stab anzulegen
(BGE 125 V 32 E. 4b
mit Hinweisen;
unlängst bestätigt im zur
Publikation vorgesehenen Bundesgerichtsurteil 8C_67
6/2015 vom
7.
Juli 2016 E. 7.2
).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführenden auf unent
geltli
che Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren.
2.2
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass die
formelle
n
Anforderungen an eine Einsprache
gering seien
(S. 2 unten)
. Die Beschwerdeführenden
hätten
bisher den Kontakt mit der Durchführungsstelle selbst führen und auch im vorangehenden Einspra
che- und Beschwerdeverfahren betreffend hypothetisches Einkommen ohne Rechts
vertreter agieren
können
. Wenn dies nicht zumutbar gewesen wäre, wäre der
Beizug
einer unentgeltlichen Fach- oder Vertrauensperson einer sozialen Institution möglich gewesen
. Die Voraussetzung der Notwendigkeit einer Ver
tretung sei somit nicht erfüllt (S. 3 oben)
.
Im Rahmen der Beschwerdeantwort (
Urk.
7) hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass sich der Beschwerdeführer 2
bis zum
Beizug
von Rechtsanwalt
Dr.
Heusser im November 2014 um sämtliche administrativen Angelegenheiten selbst gekümmert
habe
.
Die Beschwerdeführerin 1 habe den Kontakt mit ihr nie geführt. Auch heute sei keine Vertretung für die administrativen Angelegen
heiten vorhanden.
Die Pro
Senectute
befasse sich
lediglich mit der AHV-The
matik. D
ie
Beschwerdeführenden
hätten
d
ie Pro
Infirmis
, welche IV
Rentner betreue,
nicht aufgesucht und stattdessen einen externen Rechtsanwalt beigezo
gen (S. 2)
.
2.3
Die Beschwerdeführenden
hielten in der Beschwerde (
Urk.
1) fest, sie seien aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, ein
Einspracheverfahren
selber zu führen. Seit etwa einem Jahr sei eine akute Verschlechterung des psychiatri
schen Krankheitsbildes des Beschwerdeführers 2 erfolgt. Die Beschwerdeführerin 1
, welche nur über geringe Deutschkenntnisse verfüge,
leide an einer
Krebser
krankung
(S. 6
Ziff.
9
). Die Vertretung durch eine unentgeltliche
Rechtsbera
tungsstelle
oder Institution sei nicht möglich gewesen (S. 7
Ziff.
12
).
Sie seien vorliegend durch die
Pro
Senectute
beraten worden. Diese
habe das
Einsprache
verfahren
nicht selber führen wollen (S. 8
Ziff.
13
). Des Weiteren machten d
ie
Beschwerdeführenden
geltend,
gemäss Rechtsprechung bestehe gerade dann
ein Anspruch auf
unentgeltliche Rechtsvertretung
, wenn die Anrechnung von hypothetischem Einkommen des Ehepartners
eines Zusatzleistungsbezügers
strittig sei (S. 10
Ziff.
17
; mit Verweis auf das Urteil des hiesigen Ger
ichts vom 3
1.
August 2010 E.
3.3,
Prozess Nr.
ZL.2009.00039).
Mit
Eingabe
vom 2
2.
Oktober 2015 (
Urk.
13) gaben die Beschwerdeführenden an,
der Beschwerdeführer 2 habe sich durchaus bei der Pro
Infirmis
gemeldet, sei jedoch bereits
im November 2012
von dieser
abgewiesen worden
(
vgl. dazu auch
Urk. 14/3). A
uch die NGO humanrights.ch habe keine rechtliche Beratung anbieten können (
vgl.
dazu
Urk.
14/4)
.
3.
3.1
Vorliegend kam es zum
Einspracheverfahren
,
nachdem
die Beschwerdegegnerin
das
dem Beschwerdeführer 2 anzurechnende
hypothetische Erwerbseinkommen
erhöht
und
aufgrund dessen
die Auszahlung der Zusatzleistungen ab 1.
No
vember 2014 ein
ge
stellt
hatt
e.
Bei der Beurteilung
, ob
respektive in wel
cher Höhe
einem Leistungsanspr
echer bei der Berechnung des An
spruchs auf Zusatz
leistungen ein hypothetisches Einkommen anzurechnen ist,
stellen sich zwar
teil
weise
komplexere
rechtliche Fragen
.
Dennoch besteht
kein generelle
r An
spruch auf die Bewilligung ein
er unentgeltlichen Rechtsvertretung
, wenn es um die
Anrechnung eines hypothetischen Einkommens
geht
.
Vorliegend
ergibt sich aus den Akten
, dass der Beschwerdeführer 2 seine Interessen im früheren Ver
fahren betreffend hypothetisches Einkommen selber wahrnehmen konnte (v
gl. Prozess Nr. ZL.2012.00085).
3.2
Die
gesundheitliche Situation
des Beschwerdeführers 2
hat sich jedoch
zwischen
zeitlich
verschlechtert. G
emäss Bericht von
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie,
vom 1
7.
April 2015 (
Urk.
3/5) leidet er an einer
schweren und chronischen psychiatrischen Erkrankung. Es bestehe eine kombinierte Persönlichkeitsstörung und in den letzten Jahren sei ein therapeutisch kaum beeinflussbares verzweifelt-depressi
ves Syndrom hinzugetreten (S. 1).
Dr.
A._
berichtete am 27.
August 2015
(
Urk.
3/4)
über eine akute Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht gegen End
e des Jahres 201
4.
Diese Verschlechterung stehe in Zusammenhang mit der für ihn vollkommen überraschenden und nicht nachvollziehbaren Streichung der Ergänzungsleistungen und der daraus resultierenden Notsituation des Ehe
paares. Aufgrund seiner psychiatrischen Erkrankung
und dem genannten Ver
lauf
sei der Beschwerdeführer 2
ab November 2014 definitiv
nicht mehr in der Lage gewesen,
persönlich den
Kontakt mit de
r entsprechenden Amtsstelle
auf
zunehmen und
die
diesbezügliche
n
Ve
rhandlungen
selbst
zu führen
.
Dies sei auch gegenwärtig noch der Fall.
Angesichts dessen ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 2
im rele
vanten Zeitpunkt – die angefochtene Verfügung dat
iert vom 2
9.
Oktober 2014 – a
us gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage
war
, seine Interessen genügend zu vertreten.
Dass
die Beschwerdeführerin 1
fähig gewesen wäre,
sich im Ver
fahren zurechtzufinden
, erscheint angesichts ihres Gesundheitszustandes und ihrer beschränkten Deutschkenntnisse mehr als fraglich.
Davon geht
indessen
auch die Beschwerdegegnerin nicht aus.
3.3
Damit bleibt zu prüfen, ob sich die Beschwerdeführenden
mit dem
Beizug
von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen beziehungsweise unentgeltli
cher Rechtsberatungen
hätten
behelfen
können.
V
orab
ist
festzuhalten, dass die
Sozialhilfebehörde
im relevanten Zeitpunkt
(noch)
nicht
involvier
t
war
.
Bis Ende Oktober 2014 erhielten die Beschwerde
führenden noch Zusatzleistungen.
Sozialhilfeleistungen
bezogen sie
erst
viel
später
, nämlich vom
1.
Juni bis 3
0.
September 2015 (vgl.
entsprechende
Bestä
tigung
der Sozialberatung der Stadt
Z._
,
Urk.
11/1)
.
Den Akten ist
weiter
zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer 2 vor der Mandatierung eines Rechtsanwaltes um eine
Interessenwahrung durch Dritte
bemüht hatte. So wandte er sich am
4.
November 2014 an die Sozialberatung von Pro
Senectute
Kanton Zürich
(vgl. Stellungnahme der Pro
Senectute
vom 3
1.
August 2015,
Urk.
3/10
,
sowie Voll
macht vom
7.
November 2014, Urk.
14/2)
. Diese erachtete sich als zuständig, da die Beschwerdeführerin 1 über 60 Jahre alt ist, verfügte aber nicht über die erforderliche Fachkompetenz. Da es um eine IV-Thematik gegangen sei, habe sich der zuständige Berater ent
schieden, für das Rechtsmittelverfahren eine Rechtsvertretung (Rechtsanwalt) zu finden (vgl. Stellungnahme der Pro
Sene
ctute
vom 3
1.
August 2015, Urk.
3/10).
D
ie Beschwerdegegnerin
machte geltend
, dass die Beschwerdeführenden
d
ie Pro
Infirmis
, welche IV-Rentner betreue, nicht aufgesucht
hätten.
Aus dem Schrei
ben der Pro
Infirmis
vom
2.
November 2012 (Urk. 14/3) ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer 2 bereits im Oktober 2012 an die Beratungsstelle der Pro
Infirmis
gewandt hatte, jedoch von dieser abgewiesen worden war. Angesichts dessen kann dem
Beschwerdeführer
2
nicht zum Vorwurf gemacht werden, sich dort nicht nochmals gemeldet zu haben.
Zusammenfassend ist
festzuhalten, dass die Beschwerdeführenden erst einen Anwalt beizogen, nachdem sie erfolglos eine soziale Einrichtung kontaktiert hatten. Es ist
nicht ersichtlich, dass eine geeignete soziale Institution
die Ver
tretung
der Beschwerdeführenden
im
Einspracheverfahren
hätte
übernehmen
können.
3.4
Vor diesem Hintergrund
ist die
Notwendigkeit einer anwalt
lichen Vertretung
im vorliegenden Fall ausnahmsweise
zu bejahen.
Die Bedürftigkeit de
r Beschwerdeführenden
ist angesichts
ihr
er finanziellen Situa
tion ausgewiesen
. Vom
1.
Juni bis 3
0.
September 2015 bezogen sie Sozial
hilfeleistungen (vgl. Bestätigung Sozialhilfebezug,
Urk.
11/1). Offenbar meldeten sich die Beschwerdeführenden beim Sozialamt ab, obwohl sie weiterhin Anspruch auf Unterstützung
gehabt
hätten (vgl.
Urk.
9 S. 2; vgl. auch Budget vom
1.
Juni bis 3
0.
November 2015 in der Beilage von
Urk.
11/1
sowie
Formu
lar zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit
samt Belegen, Urk.
10
11
).
Schliesslich kann
das Verwaltungsverfahren
auch
nicht als aussichtslos im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezeichnet werden
,
wurde
die Einsprache
doch
in materie
ller Hinsicht gutgeheissen
.
Somit haben
die Beschwerdeführenden
Anspruch auf
unentgeltliche Vertretung
im
Einsprache
verfahren
.
Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde
.
4.
Da
Beschwerdeverfahren im Bereich der
Zusatzleistungen
kostenlos
sind (Art.
61
lit
. a ATSG)
,
erweist sich das Gesuch der B
eschwerdeführe
nden
um unentgeltliche Prozessführung
(
Urk.
1 S. 2
Ziff.
3)
als gegenstandslos.
5.
In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin
zu verpflich
ten,
den
anwaltlich vertretene
n
Beschwerdeführe
nden
eine
Prozessents
chädi
gung
zu bezahlen. Diese be
misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rück
sicht auf den Streitwert (
§
34
Abs.
3
GSVGer
). Beim praxisgemässen
Stunden
ansatz
von
Fr.
220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) sowie mit Blick auf die
von
Rechtsanwalt
Dr.
Heusser
eingereichte
Hon
orarnote
(Urk.
18
) ist vorlie
gend eine Entschädigung von Fr.
3
'
1
39.5
0
(inklusive Bar
auslagen und Mehrwertsteuer) an
gemessen.
Damit
erweist sich der vo
n den
B
eschwerdeführenden
für das vorliegende Ver
fahren gestellte Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung
(
Urk.
1 S. 2 Ziff.
3)
als gegenstandslos.