Decision ID: cc2a2b76-6dbc-44db-871d-0d8f0b773376
Year: 2018
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_003
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
3. Eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen durchzuführen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."
Begründend führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, dass die
Beschwerdegegnerin ihren Abklärungspflichten gemäss Art. 43 Abs. 1
ATSG nicht nachgekommen sei. Es lägen keine aktuellen medizinischen
Unterlagen vor, um den beschwerdeführerischen Gesundheitszustand zu
beurteilen. Es werde bestritten, dass er ab dem 21. Oktober 2014 sowohl
in der angestammten als auch in jeder leidensangepassten Tätigkeit
100 % arbeitsfähig sei. Entgegen der Beurteilung von Dr. med. C._
vom 22. August 2013 gehe der RAD davon aus, dass durch die
Rehabilitation von drei Wochen eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf
100 % möglich gewesen wäre. Wie der RAD auf dieses Ergebnis komme,
sei unklar, weil er keine Begründung liefere. Es sei zu prüfen, ob mit der
Beurteilung des beschwerdeführerischen Hausarztes, wonach die von der
IV-Stelle verlangte stationäre Therapie keinen Nutzen bringen würde, und
mit der von der Krankenkasse verweigerten Kostengutsprache
entschuldbare Gründe vorlägen. Weiter sei zu beurteilen, ob die IV-Stelle
zu Recht davon ausgegangen sei, dass das Ergonomieprogramm zu
einer substantiellen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit geführt hätte. Bei
den Akten liege zudem kein Bericht zur Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers. Schliesslich sei die Renteneinstellung auch nicht
verhältnismässig.
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13. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden (nachfolgend
Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer Vernehmlassung vom 4. November
2016 auf Abweisung der Beschwerde. Weder sie noch der RAD verträten
die Auffassung, dass der Beschwerdeführer in der angestammten
Tätigkeit als Gastronom aufgrund der medizinischen Akten seit dem
21. Oktober 2014 effektiv 100 % arbeitsfähig sei. Sie seien nur der
Meinung, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als
Gastronom infolge der nicht erfüllten Schadenminderungsauflage IV-
rechtlich seit dem 21. Oktober 2014 als 100 % arbeitsfähig einzustufen
sei. Selbst wenn das Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens
lediglich eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als
Gastronom bewirkt hätte, läge der Invaliditätsgrad immer noch auf einem
deutlich nicht rentenbegründenden Grad von 33 %.
14. Am 18. November 2016 hielt der Beschwerdeführer replicando an seinen
Anträgen fest. Gemäss SE-Abklärungsbericht habe das Leistungsprofil
als Behinderter aufgrund des Betätigungsprofils im Vergleich zur Leistung
als Gesunder lediglich 45 % betragen. Nach Betriebsanalyse habe ein
Valideneinkommen von Fr. 119'000.-- und gestützt auf die
Modellrechnung ein Invalideneinkommen von Fr. 57'000.-- resultiert, was
einen Invaliditätsgrad von 52 % ergebe. Weil der Invaliditätsgrad aufgrund
der Einkommenssituation berechnet worden sei, könnten diese Resultate
nicht mit einem Arbeits(un)fähigkeitsgrad kombiniert werden.
15. Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 30. November 2016 unter
Verweis auf die Vernehmlassung vom 4. November 2016 sowie die
angefochtene Verfügung vom 14. September 2016 auf die Einreichung
einer Duplik.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und
in der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2016 sowie auf die
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eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen
IV-Stellen direkt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle
anfechtbar. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 14. September
2016, mit welcher diese dem Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. März
2013 bis 31. Januar 2015 eine befristete halbe Invalidenrente aufgrund
eines Invaliditätsgrads von 52 % zugesprochen, den Rentenanspruch ab
dem 1. Februar 2015 aufgrund eines rentenausschliessenden
Invaliditätsgrads von 0 % indes abgewiesen hat, stellt demnach ein
taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden dar. Die sachliche
Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes ergibt sich aus Art. 57 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100). Als
formeller und materieller Adressat der angefochtenen Verfügung ist der
Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an
deren Aufhebung auf (Art. 59 ATSG). Auf die zudem frist- und
formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.
b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob der Beschwerdeführer über den
31. Januar 2015 hinaus Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.
Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin die
Rentenzahlungen ab dem 1. Februar 2015 zu Recht wegen Verletzung
der Schadenminderungspflicht eingestellt hat. Nicht bestritten und damit
nicht Streitgegenstand des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahrens ist demgegenüber die Tatsache, dass der
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Beschwerdeführer vom 1. März 2013 bis 31. Januar 2015 aufgrund eines
Invaliditätsgrads von 52 % Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.
Ebenfalls nicht bestritten sind bezogen auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers das Valideneinkommen von Fr. 119'000.-- sowie
das Invalideneinkommen von Fr. 57'000.--.
2. a) Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen,
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht
nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente
(Art. 28 Abs. 2 IVG).
b) Nach Art. 7 Abs. 1 IVG muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare
unternehmen, um Dauer und Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6
ATSG) zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu
verhindern. Sie muss gemäss Art. 7 Abs. 2 IVG an allen zumutbaren
Massnahmen, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu
ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben
gleichgestellten Aufgabenbereich (Art. 8 Abs. 3 ATSG) dienen, aktiv
teilnehmen. Dies sind insbesondere Massnahmen der Frühintervention
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(lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche
Eingliederung (lit. b), Massnahmen beruflicher Art (lit. c), medizinische
Behandlungen (lit. d) und Massnahmen zur Wiedereingliederung von
Rentenbezügerinnen und Rentenbezügern (lit. e). Gemäss Art. 7a IVG gilt
als zumutbar jede Massnahme, die der Eingliederung der versicherten
Person dient; ausgenommen sind Massnahmen, die ihrem
Gesundheitszustand nicht angemessen sind. Gemäss Art. 7b IVG können
die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert
werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 dieses
Gesetzes oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist
(Abs. 1). Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von
Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das
Ausmass des Verschuldens und die wirtschaftliche Lage der versicherten
Person, zu berücksichtigen (Abs. 3).
c) Art. 21 Abs. 4 ATSG lautet wie folgt: Entzieht oder widersetzt sich eine
versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins
Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit
oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, oder trägt sie nicht aus
eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu bei, so können ihr die
Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden.
Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen
hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen.
Behandlungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für
Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar. Eine
Konkretisierung der in Art. 21 Abs. 4 ATSG beschriebenen Zumutbarkeit
wird − wie gesehen − einzelgesetzlich in Art. 7a IVG vorgenommen,
wonach lediglich solche Massnahmen nicht zumutbar sind, die dem
Gesundheitszustand nicht angemessen sind. Diese Bestimmung kann
allerdings nicht so verstanden werden, dass jede sonstige Massnahme
zulässig ist. Es muss nämlich Art. 32 lit. f des Übereinkommens Nr. 128
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über Leistungen bei Invalidität und Alter und an Hinterbliebene (SR
0.831.105) berücksichtigt werden, wonach eine Leistungskürzung bei
verweigerter Mitwirkung nur möglich ist, wenn es die betreffende Person
ohne triftigen Grund unterlässt, von den ihr zur Verfügung gestellten
Einrichtungen des ärztlichen Dienstes oder des Dienstes für die berufliche
Wiedereingliederung Gebrauch zu machen (vgl. KIESER, ATSG-
Kommentar, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 21 Rz. 118).
d) Die Beweislast für die Unzumutbarkeit einer Eingliederungsmassnahme
liegt bei der versicherten Person. Mit Blick auf das
Verhältnismässigkeitsprinzip müssen das Mass der Sanktion in Form der
Leistungskürzung
oder -verweigerung und der voraussichtliche Eingliederungserfolg als
Verbesserung oder Erhaltung der Erwerbsfähigkeit einander entsprechen.
Die versicherte Person ist grundsätzlich so zu stellen, wie wenn sie ihre
Schadenminderungspflicht wahrgenommen hätte; umgekehrt bedeutet
dies, dass Leistungen, welche bei gesetzeskonformem Verhalten
dennoch zu erbringen wären, nicht gekürzt oder verweigert werden
können (Urteil des Bundesgerichtes 9C_842/2010 vom 26. Januar 2011
E.2.2 m.w.H.).
3. Im vorliegenden Fall empfahl Dr. med. C._, Facharzt FMH für Innere
Medizin und Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und
Rehabilitation, in seinem Bericht der internistisch-rheumatologischen und
ergonomischen Untersuchung vom 22. August 2013 (vgl. Akten der
Beschwerdegegnerin [IV-act.] 61) infolge der beobachteten funktionellen
Defizite und der weiter bestehenden chronischen Schmerzsymptomatik
dem Beschwerdeführer, eine stationäre Rehabilitation zur Verbesserung
der Kraft und der Kraftausdauer und damit der allgemeinen Belastbarkeit
durchzuführen. Als am sinnvollsten erachtete Dr. med. C._ dabei ein
Ergonomietrainingsprogramm, um die arbeitsspezifische Belastbarkeit zu
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verbessern (vgl. IV-act. 61 S. 3). Dieser Empfehlung schloss sich am
15. Mai 2014 der RAD-Arzt Dr. med. D._, Facharzt FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter medizinischer Gutachter
SIM, an (vgl. IV-act. 108 S. 16). In Berücksichtigung des Berichts von
Dr. med. C._ vom 22. August 2013 sowie der Stellungnahme des
RAD-Arztes Dr. med. D._ vom 15. Mai 2014 forderte die
Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. Juli
2014 unter Hinweis auf seine Schadenminderungspflicht auf, sich bis
spätestens am 31. Juli 2014 für ein mindestens dreiwöchiges stationäres
Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens anzumelden und dieses
anschliessend auch durchzuführen (vgl. IV-act. 71). Gleichzeitig wies die
Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer darauf hin, dass sie ihm die
prognostizierte Erwerbsfähigkeit anrechnen werde und dass sie über
seinen Anspruch so entscheiden werde, als hätte er die
Behandlungsmassnahme durchgeführt, falls er sich bis zum 31. Juli 2014
nicht um die auferlegte Behandlungsmassnahme bemüht und/oder nicht
vollumfänglich zu deren Erfolg beigetragen haben sollte. Am 18. Juli 2014
verlängerte die Beschwerdegegnerin die Frist zur Anmeldung bzw.
Durchführung des dreiwöchigen stationären
Ergonomietrainingsprogramms auf Antrag des Beschwerdeführers unter
Hinweis darauf, dass die Aufforderung vom 3. Juli 2014 inhaltlich
weiterhin Gültigkeit habe, bis am 15. August 2014 (vgl. IV-act. 79).
Obschon der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin offenbar im
August 2014 mitgeteilt hat, dass er die angeordnete Massnahme vom 6.
bis 20. Oktober 2014 in der Klinik Valens durchführen werde (vgl. IV-
act. 82), führte er das stationären Ergonomietrainingsprogramm in der
Folge nicht durch (vgl. die Telefonnotiz vom 14. November 2014 [IV-
act. 86]), ohne die Beschwerdegegnerin darüber in Kenntnis zu setzen.
Nach Prüfung des MRI-Berichts des Diagnose Zentrum Belmont vom
23. Oktober 2014, wonach beim Beschwerdeführer eine residuelle
Reizung der L4-Wurzel links in Höhe L4/L5 bei jedoch regredienter
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linksseitiger Protrusion mit in der Zwischenzeit neu aufgetretenem Einriss
des Anulus fibrosus sowie bei L5/S1 eine im Verlauf konstante
hypertrophe Spondylarthrose bestehe (vgl. IV-act. 95 S. 2), kam der RAD-
Arzt Dr. med. D._ in seiner Beurteilung vom 21. Mai 2015 zum
Schluss, dass das MRI im Vergleich zum Bericht von Dr. med. C._
vom 22. August 2013 einen im Wesentlichen unveränderten Befund
zeige. Der Beschwerdeführer leide an einem lumbospondylogenen bis
lumboradikulären Schmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen
der Wirbelsäule mit Reizung der Nervenwurzel L4. Weil der
Beschwerdeführer die von Dr. med. C._ empfohlene stationäre
Rehabilitationsmassnahme entgegen der Aufforderung vom 3. Juli 2014
nicht durchgeführt habe, habe er sich einen günstigen Verlauf dieser
Massnahme anrechnen zu lassen, sodass dem Beschwerdeführer ab
dem 21. Oktober 2014 (Tag nach Abschluss der geplanten Massnahme)
keine Arbeitsunfähigkeit mehr mit dem nötigen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit anzurechnen sei (vgl. IV-act. 108
S. 11 und 16). In der Folge teilte die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verfügung vom 14. September
2016 (IV-act. 107) mit, dass ihm unter Berücksichtigung der nicht erfüllten
Schadenminderungsauflage aus ärztlicher Sicht ab dem 21. Oktober 2014
sowohl die Ausübung der angestammten als auch jeder
leidensangepassten Tätigkeit in einem 100%-Pensum zumutbar sei,
weshalb er mit Wirkung ab 1. Februar 2015 keinen Rentenanspruch mehr
habe.
4. a) Rechtsstaatliche Voraussetzung für eine Leistungskürzung oder
-verweigerung ist grundsätzlich, dass zwischen dem Verhalten des
Versicherten und dem Eintritt oder der Verschlimmerung der Invalidität ein
natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht
(MEYER/REICHMUTH, in: STAUFFER/CARDINAUX [Hrsg.], Rechtsprechung des
Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die
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Invalidenversicherung, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 7-7b Rz. 34).
Insofern setzt eine Leistungskürzung nach Verweigerung einer
Behandlung voraus, dass zwischen der unterbliebenen Behandlung und
der unterbliebenen Verbesserung ein (hypothetischer)
Kausalzusammenhang besteht. Die unterbliebene Behandlung hätte also
mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu einer Verbesserung der
Arbeitsfähigkeit führen müssen. An die Erfolgswahrscheinlichkeit stellt
das Bundesgericht tiefe Anforderungen, wenn es sich − wie hier − nicht
um eine mit aussergewöhnlichen Risiken oder grossen Eingriffen
verbundene Massnahme handelt, weil der Anspruch an die
Schadenminderungspflicht mit Blick auf die beantragte Rentenleistung
generell hoch ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_82/2013 vom
20. März 2013 E.4.2). Der Beschwerdeführer macht geltend, dass in
seinem Fall entschuldbare Gründe für das nicht durchgeführte
Ergonomietrainingsprogramm vorlägen. Einerseits habe ihm sein
Hausarzt Dr. med. E._, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, von
der Durchführung der stationären Rehabilitationsmassnahme abgeraten,
weil die Therapie keinen Nutzen habe. Anderseits habe die Krankenkasse
die entsprechende Kostengutsprache verweigert. Wie nachstehend
dargestellt handelt es sich bei den vom Beschwerdeführer angeführten
Gründen aber keinesfalls um solche, welche das nicht durchgeführte
stationäre Ergonomietrainingsprogramm zu entschuldigen vermöchten.
Einerseits liegt es − wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt −
weder im Gutdünken des Beschwerdeführers noch dessen Hausarztes zu
beurteilen, ob die angeordnete stationäre Rehabilitationsmassnahme
einen Nutzen verspricht oder nicht. Der Beschwerdeführer kann sich auch
nicht hinter seinem Hausarzt verstecken, richtet sich die Obliegenheit zur
Schadenminderung doch direkt an die Versicherten und kann
dementsprechend nicht auf den Hausarzt, der von einer angeordneten
Massnahme abrät, überwälzt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichtes
9C_686/2009 vom 22. Dezember 2009 E.3). Sodann macht allein die
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Tatsache, dass die versicherte Person den Nutzen der infrage stehenden
Behandlung nicht zu erkennen vermag, diese Behandlung nicht
unzumutbar (vgl. SVR 2008 IV Nr. 7, I 824/06 E.3.1). Im vorliegenden Fall
geht überdies klar aus den Akten hervor, dass die stationäre
Rehabilitationsmassnahme durchaus erfolgsversprechend gewesen wäre
(vgl. der Bericht des stellvertretenden Cheftherapeuten Ergonomie der
Klinik Valens F._ vom 19. August 2013 [IV-act. 66 S. 2] sowie der
Arztbericht von Dr. med. C._ vom 22. August 2013 [IV-act. 61 S. 3]
und auch die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. D._ vom
15. Mai 2014 [IV-act. 108 S. 16]). Zudem hat der Beschwerdeführer
weder im Einwand- noch im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahren belegt, dass er bezüglich der stationären
Rehabilitationsmassnahme tatsächlich Rücksprache mit seinem Hausarzt
Dr. med. E._ genommen hat und dass dieser die stationäre
Rehabilitationsmassnahme als nutzlos beurteilt hat. Dies obschon es dem
Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich gewesen wäre, beim Hausarzt
eine entsprechende Erklärung einzuholen und diese im Einwandverfahren
der Beschwerdegegnerin bzw. im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahren dem streitberufenen Gericht einzureichen.
Ebenfalls nicht belegt wurde vom Beschwerdeführer, dass die
Krankenkasse die Kostengutsprache für die stationäre
Rehabilitationsmassnahme effektiv verweigert hat, weshalb der
Beschwerdeführer auch aus dieser Behauptung nichts zu seinen Gunsten
ableiten kann. Im Übrigen hätte der Beschwerdeführer, wenn die
Krankenkasse − wie von ihm anlässlich der SE-Abklärung vom 2. März
2015 behauptet (vgl. IV-act. 93 S. 4) − nur die Kosten einer zweiwöchigen
Rehabilitation übernommen hätte, zumindest eine zweiwöchige
Rehabilitation durchführen müssen; auch dies hat er indes aktenkundig
nicht getan. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, wenn
die Beschwerdegegnerin zum Schluss gelangt, dass der
Beschwerdeführer die stationäre Rehabilitationsmassnahme
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unentschuldbar nicht durchgeführt hat. Gründe, welche für eine
Unzumutbarkeit der stationären Rehabilitationsmassnahme sprechen,
wurden vom Beschwerdeführer weder geltend gemacht noch sind solche
ersichtlich. Das von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 3. Juli
2014 geforderte dreiwöchige Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik
Valens war demzufolge für den Beschwerdeführer ohne Weiteres
zumutbar und wurde von diesem ohne triftigen Grund nicht durchgeführt.
b) Wie gesehen setzt eine Leistungskürzung oder -verweigerung gemäss
Art. 21 Abs. 4 ATSG voraus, dass der betroffene Versicherte vorher
schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen wird, wobei ihm
eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen ist. Dass das Mahnverfahren
im vorliegenden Fall von der Beschwerdegegnerin nicht korrekt
durchgeführt worden wäre, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht
geltend. Wie gesehen hat die Beschwerdegegnerin den
Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. Juli 2014 aufgefordert, sich zur
Schadenminderung bis spätestens am 31. Juli 2014 für ein stationäres
Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens anzumelden und dieses
anschliessend durchzuführen. Gleichzeitig hat die Beschwerdegegnerin
den Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass sie ihm die
prognostizierte Erwerbsfähigkeit anrechnen werde und dass sie über
seinen Anspruch so entscheiden werde, als hätte er die
Behandlungsmassnahme durchgeführt, falls er sich bis zum 31. Juli 2014
nicht um die auferlegte Behandlungsmassnahme bemüht und/oder nicht
vollumfänglich zu deren Erfolg beigetragen haben sollte (vgl. IV-act. 71).
Der Beschwerdeführer wurde somit von der Beschwerdegegnerin korrekt
gemahnt und auf die Rechtsfolgen seiner Widersetzlichkeit hingewiesen.
Weitere Ausführungen zum Mahn- und Bedenkzeitverfahren erübrigen
sich vor diesem Hintergrund.
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c) Zu prüfen bleibt, ob das von der Beschwerdegegnerin angeordnete
stationäre Rehabilitationsprogramm eine wesentliche Verbesserung der
beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit gebracht hätte. Der
Beschwerdeführer rügt diesbezüglich, die Einstellung der Rentenzahlung
sei unverhältnismässig, zumal keinerlei Anhaltspunkte dazu bestehen, in
welchem Ausmass die angeordnete Therapie die Arbeitsfähigkeit
gesteigert hätte. Es hätten zudem keine genügenden medizinischen
Abklärungen vorgelegen, um von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgehen
zu können. Nicht berücksichtigt worden sei zudem eine Einschränkung
der Schulterbeweglichkeit. Es fehle daher an den notwendigen
Entscheidungsgrundlagen, weshalb die Sache zwecks Abklärung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sei. Diese Ausführungen zielen −
wie nachstehend dargestellt − ins Leere. Wie vorstehend bereits
dargestellt (vgl. E.2c) ist eine Leistungskürzung oder -verweigerung
gestützt auf Art. 21 Abs. 4 ATSG davon abhängig, ob die fragliche
Massnahme eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsfähigkeit
verspricht. Vorausgesetzt wird, dass die medizinische oder erwerbliche
Vorkehr geeignet ist, eine erhebliche Minderung des versicherten
Schadens zu bewirken. Eines strikten Beweises, die verweigerte
Massnahme hätte tatsächlich zum erwarteten Erfolg geführt, bedarf es
nicht, sondern es genügt, wenn die Vorkehr mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit erfolgreich gewesen wäre. Der erforderliche Grad an
Wahrscheinlichkeit ist unter Berücksichtigung der Schwere des mit der
Massnahme verbundenen Eingriffs in Persönlichkeitsrechte zu beurteilen:
Bei therapeutischen Massnahmen, welche mit einem nur geringen Eingriff
verbunden sind, dürfen an die Wahrscheinlichkeit der zu erwartenden
Besserung keine hohen Anforderungen gestellt werden. Ist der Eingriff
erheblich (beispielsweise bei einer wirbelsäulenorthopädischen
Operation), wird eine höhere Wahrscheinlichkeit, aber nicht ein sicherer
Erfolg verlangt (vgl. WEHRLI, Selbsteingliederung durch medizinische
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Behandlungen in der Invalidenversicherung, Diss., Zürich/Basel/Genf
2015, Rz. 174). Sodann sind die Anforderungen an die
Schadenminderungspflicht dort strenger, wo eine erhöhte
Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich
wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen
auslöst (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_82/2013 vom 20. März 2013
E.3 m.w.H.). Das von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 3. Juli
2014 angeordnete, mindestens dreiwöchige stationäre
Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens ist offenkundig nicht als
erheblicher Eingriff zu qualifizieren und stellt in keinerlei Hinsicht einen
substantiellen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Beschwerdeführers
dar. Zudem steht der angeordneten Rehabilitationsmassnahme eine
erhebliche Beanspruchung der Invalidenversicherung gegenüber, da dem
Beschwerdeführer bei gleichbleibendem Invaliditätsgrad weiterhin eine
halbe Invalidenrente auszurichten wäre. Vor diesem Hintergrund sind an
die erforderliche Wahrscheinlichkeit der durch die von der
Beschwerdegegnerin angeordnete stationäre Rehabilitationsmassnahme
zu erwartenden Besserung keine hohen Anforderungen zu stellen. Die
Beschwerdegegnerin ist vorliegend − wie gesehen − zum Schluss
gelangt, dass die von ihr angeordnete stationäre
Rehabilitationsmassnahme mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu
einer gesundheitlichen Verbesserung und damit verbunden zu einer
100%igen Arbeitsfähigkeit seit dem 21. Oktober 2014 (Tag nach
Abschluss der geplanten Massnahme) in der angestammten Tätigkeit als
Gastronom geführt hätte. Dies ist − wie nachstehend dargestellt − nicht zu
beanstanden. Einerseits erachtet das streitberufene Gericht die
Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. D._ vom 21. Mai 2015 für
korrekt, wonach das MRI vom 23. Oktober 2014 (IV-act. 95 S. 2) im
Vergleich zum Bericht von Dr. med. C._ vom 22. August 2013 (IV-
act. 61) einen im Wesentlichen unveränderten Befund zeigt (vgl. IV-
act. 108 S. 16). Ausgehend von der Tatsache, dass sich der
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beschwerdeführerische Gesundheitszustand somit seit August 2013 im
Wesentlichen nicht verändert hat, ist es nicht zu beanstanden, wenn die
Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer aufgrund der nicht
nachgekommenen Schadenminderungspflicht einen positiven
Heilungsverlauf bzw. eine erfolgreiche Selbsteingliederung unterstellt und
daraus folgert, dass die von ihr geforderte Behandlung mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit zu einer gesundheitlichen Verbesserung und damit
verbunden zu einer 100%igen Arbeitsfähigkeit seit dem 21. Oktober 2014
in der angestammten Tätigkeit als Gastronom geführt hätte. Die
Beschwerdegegnerin stützt sich dabei auf den Bericht des
stellvertretenden Cheftherapeuten Ergonomie der Klinik Valens F._
vom 19. August 2013 (IV-act. 66 S. 2), die Beurteilung von Dr. med.
C._ vom 22. August 2013 (IV-act. 61), den Bericht von Dr. med.
G._ des Diagnose Zentrums Belmont vom 23. Oktober 2014 (IV-
act. 95 S. 2) sowie die Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. med.
D._ vom 15. Mai 2014 und 21. Mai 2015 (IV-act. 108 S. 16), welche
übereinstimmend zum Schluss gekommen sind, dass eine stationäre
Rehabilitationsmassnahme geeignet wäre, die arbeitsspezifische
Belastbarkeit zu erhöhen. Vor dem Hintergrund, dass keine gegenteilige
medizinische Beurteilung bei den Akten liegt, ist die von der
Beschwerdegegnerin gezogene Schlussfolgerung, wonach die
angeordnete Rehabilitationsmassnahme ab dem 21. Oktober 2014 eine
100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Gastronom
bewirkt hätte, nicht zu beanstanden. Weitere Ausführungen zur
medizinischen Situation bzw. zur Frage, in welchem Ausmass die
angeordnete stationäre Rehabilitationsmassnahme die Arbeitsfähigkeit
gesteigert hätte, erübrigen sich, zumal die Beschwerdegegnerin die
medizinische Situation aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers
bisher nicht abschliessend beurteilen konnte. Vielmehr war die
Beschwerdegegnerin aufgrund des widersetzlichen
beschwerdeführerischen Verhaltens gezwungen, das von der
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angeordneten Rehabilitationsmassnahme zu erwartende
Besserungspotential hypothetisch abzuschätzen, was sie unter
Berücksichtigung der bei den Akten liegenden medizinischen Berichte
sowie der gesamten Aktenlage in nicht zu beanstandender Art und Weise
getan hat. Wenn der Beschwerdeführer dagegen schliesslich noch
einwendet, die Einstellung der Rentenzahlung verletze den Grundsatz der
Verhältnismässigkeit, ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu
verweisen, wonach der Grundsatz der Verhältnismässigkeit gewahrt ist,
solange die Rentenzahlung nicht für einen bestimmten Zeitraum
eingestellt ist, sondern lediglich für die Dauer der Verweigerung der
Mitwirkung (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes
I 988/06 vom 28. März 2007 E.7). Genau dies hat die
Beschwerdegegnerin vorliegend getan, indem sie die Rentenzahlung
nicht für einen bestimmten Zeitraum, sondern − wie sich aus der
angefochtenen Verfügung vom 14. September 2016 in ihrem Kontext
ergibt − nur für die Dauer der Verweigerung der Mitwirkung, eingestellt
hat. Nach dem Gesagten ist die (vorläufige) Einstellung der Rente nicht
als unverhältnismässig zu betrachten, zumal der Beschwerdeführer nach
wie vor auf seine Mitwirkungsverweigerung zurückkommen und das von
der Beschwerdegegnerin angeordnete stationäre
Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens absolvieren kann.
Sollte sich der Beschwerdeführer doch noch zur Durchführung der
angeordneten Massnahme entschliessen, wird von Seiten der
Beschwerdegegnerin − auch unter Berücksichtigung der vom
Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren geklagten
Schulterbeschwerden − zu beurteilen sein, inwieweit sich das stationäre
Ergonomietrainingsprogramm auf die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers ausgewirkt hat und inwiefern sich eine allfällige
Verbesserung auf den Invaliditätsgrad auswirkt. Gestützt auf diese neuen
Erkenntnisse wird die Beschwerdegegnerin sodann einen neuen
Rentenentscheid zu fällen haben.
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5. a) Zusammenfassend lässt sich nach dem vorstehend Gesagten festhalten,
dass das von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 3. Juli 2014
angeordnete dreiwöchige stationäre Ergonomietrainingsprogramm für den
Beschwerdeführer ohne Weiteres zumutbar war und die hypothetische
Kausalität zwischen der unterbliebenen Rehabilitationsmassnahme und
der unterbliebenen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu bejahen ist.
Entschuldbare Gründe für die nicht durchgeführte
Rehabilitationsmassnahme liegen − wie gesehen − keine vor. Schliesslich
ist die Beschwerdegegnerin aufgrund des widersetzlichen Verhaltens des
Beschwerdeführers zu Recht zum Schluss gelangt, dass das von ihr
angeordnete stationäre Ergonomietrainingsprogramm in der Klinik Valens
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer gesundheitlichen
Verbesserung und damit verbunden zu einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in
der angestammten Tätigkeit als Gastronom seit dem 21. Oktober 2014
geführt hätte. Folglich hat die Beschwerdegegnerin den
beschwerdeführerischen Rentenanspruch über den 31. Januar 2015
hinaus − unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über
die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) − zu Recht verneint und die
halbe Invalidenrente infolge Verletzung der Schadenminderungspflicht per
31. Januar 2015 eingestellt. Die angefochtene Verfügung vom
14. September 2016 erweist sich somit als rechtens, was zur Bestätigung
derselben und zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
b) Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei
Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen
vor dem kantonalen Versicherungsgericht − abweichend von Art. 61 lit. a
ATSG − kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--
festgelegt. Vorliegend erscheint ein Kostenansatz von Fr. 700.-- als
angemessen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens gehen die
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Kosten im Sinne von Art. 73 VRG zulasten des unterliegenden
Beschwerdeführers. Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen
Anspruch auf eine aussergerichtliche Entschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e
contrario).