Decision ID: 359e2279-5d3a-4bf7-a31c-6f56c3330245
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1944, war vom 1
2.
Juli bis
3.
August 2012 befristet als Aushilfe/Lagermitarbeiter bei der
Y._
GmbH angestellt und über die Arbeitgeberin obligatorisch bei der Schweizerischen
Unfallversiche
rungs
anstalt
(Suva) unfallversichert. Am 1
3.
August 2012 meldete die Arbeitge
berin einen Zahnschaden vom
2.
August 2012 in Form eingedrückter und ge
löster Zähne. Der Versicherte habe bei der Arbeit das Gleichgewicht verloren und
dabei
mit der Hand an ein
en
Kranhals
geschlagen. Dieser sei
an die Wand und mit voller Wucht zurückgeprallt
und
habe
den Versicherten am Ki
nn/an den Zähnen getroffen
(
Urk.
6/1).
A
m 1
1.
August 2012
suchte der Versicherte
Dr.
med.
dent
.
Z._
auf
, w
elcher als Sofortmassnahme am 1
5.
August 2012 die Zähne 31, 32, 41 und 42 extrahierte und provisorisch prothetisch versorgte (vgl.
Urk.
6/5 S. 2, 6/6, 6/8).
Unter dem
unfallbedingten Befund führte
Dr.
Z._
im Formular „
Zahn
schäden
gemäss KVG, Befunde/Kostenvoranschlag“
vom 2
8.
August 2012
Luxa
tionen der Zähne 31, 41, 42 und eine Kontusion des Zahnes 32 im Unter
kiefer
auf
und schlug als definitive Versorgung eine
Implantatbrücke
auf die Zähne 42-32 vor (
Urk.
6/5). Der Kostenvoranschlag vom
4.
September 20
12 hierfür belief sich auf Fr.
11‘338.-- (
Urk.
6/12).
Gestützt auf Stellungnahmen des beratenden Zahnarztes der Suva
,
Dr.
dent
.
A._
,
vom 2
1.
September 2012 und 2
5.
Oktober 2012 (
Urk.
6/14, 6/20) teilte die Suva dem Versicherten mit Verfü
gung vom
8.
November 2012 mit, dass sie die Behandlungskosten mangels Kausal
zusammenhangs des Zahnschadens mit dem Ereignis vom
2.
August 2012 nicht übernehme (
Urk.
6/21). Hieran hielt sie mit
Einspracheentscheid
vom 2
8.
Dezember 2012 fest (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 1
4.
Januar 2013 Beschwerde mit de
m sinn
gemässen Antrag auf Zusprechung
der Behandlungskosten (
Urk.
1). Die Suva schloss in der Vernehmlassung vom 2
1.
Februar 2013 auf Abweisung
der Be
schwerde (
Urk.
5). Zum
mit der Beschwerdeant
wort eingereichten Schreiben
von
Dr.
A._
vo
m 1
3.
Februar 2013 (
Urk.
7) bezog
der Beschwerdeführer am
5.
März 2013 Stellung (
Urk.
9). Diese Eingabe wurde der Beschwerdegegnerin am 1
1.
März 2013 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
11).
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, nachfolgend eingegangen.
Die Einzelrichterin

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
2.
2.1
Nach
Art.
10
Abs.
1 des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung (UVG)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfall
folgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson sowie im
wei
tern
durch den
Chiropraktor
(
lit
. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten Arzneimittel und Analysen (
lit
. b), die Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Abteilung eines Spitals (
lit
. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren (
lit
. d) und die der Heilung dienlichen Mittel und Gegen
stände (
lit
. e).
2.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natür
li
chen Kau
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
lei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von
Art.
6
Abs.
1 UVG mass
gebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann
leistungs
begründend
, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeitpunkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge
genwärtiges Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (zum Ganzen: SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94 E. 4,
Urteil des Bundesgerichts
U
413/05
vom
5.
April 2007 E. 4.2
).
2
.3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hin
wei
sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a).
Bei organisch nachweisbaren Unfall
folgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung praktisch keine Rolle, indem die Unfallversicherung auch für seltenste, schwerwiegendste Komplikationen haftet, welche nach der unfallmedizinischen Erfahrung im All
gemeinen gerade nicht einzutreten pflegen (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 118 V 286 E. 2a, vgl. auch BGE 117 V 359 E. 5d/
bb
, mit Hinweisen auf Lehre und Recht
sprechung).
2.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
3.
Streitig ist der Anspruch
auf Übernahme der
bereits entstanden
en Heilkosten für die provisorische Versorgung der Zähne 31, 32, 41 und 42
sowie
die
Kosten
übernahme
für die definitive Versorgung mit einer
Implantatbrücke
.
Die Beschwerdegegnerin verneinte diesen Anspruch
, da
der Kausalzusammen
hang
zwischen dem geklagten Zahnschaden und dem Unfallereignis aufgrund des sc
hlechten Vorzustandes der Zähne nicht gegeben sei
. Das Ereignis vom
2.
August 2012 sei beim gegebenen Vorzustand als reine Gelegenheits- oder Zu
fall
s
ursache zu werten (
Urk.
2), respektive ein unfallbedingter Zahnschaden
sei
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststellbar (
Urk.
5).
Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, dass die betroffe
nen Zähne vor dem Unfall weder locker noch instabil gewesen seien. Dass in seinem Alter das
parodontale
Zahnfleisch nicht im Zustand eines 20-jährigen sei, sei nachvollziehbar (
Urk.
1).
4.
4.1
Gemäss
Befund
von
Dr.
Z._
im Zahnschadenformular vom 2
8.
August 2012
seien
die Zähne 31, 41 und 42 infolge des Unfalls luxiert und der Zahn 32
subluxiert worden. Unter Ziffer 3.8 führte er als weiteren unfallbedingten Be
fund
Bucc
. Knochen UK Front (alveolar Kamm) an.
Als
paradontal
geschädigte Zähne
notierte
Dr.
Z._
u
nter Ziffer 4.4
die Zähne 15, 26 und 27
(
Urk.
6/5). Die therapeutische Sofortmassnahme in Form d
er Extraktion der Zähne 31,
32
, 41 und 42
führte er am 1
5.
August 2012 durch; die provisorische Kunststoffprothese wurde am Tag darauf eingesetzt (vgl. Rechnung vom 2
7.
August 2012 (
Urk.
6/6).
Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Beurte
ilung der Unfallkausalität auf die Einschätzung
des beratenden Zahnarztes
Dr.
A._
.
In seiner
ersten Stellungnahme vom
2
1.
September 2012 hielt
Dr.
A._
fest, dass die vorliegenden Röntgenunterlagen
(
Urk.
6/12)
mangelhaft seien. Die extrahierten Zähne seien gemäss der
Kopie der
OPT
(
Orthopantomographie
)
von einer derart fortgeschrittenen Parodontitis befallen
gewesen
, dass bei Zahn 31 und 45
a
pical
gar kein
parodontaler
Knoc
hen mehr vorhanden
sei und bei Zahn 42 nur noch derart wenig, dass auch dieser Zahn dem normalen
Kauakt
eigent
lich nicht mehr
hätte standhalten können. Davon abgesehen lie
ge ein
nicht
saniertes
Gebiss mit diversen Problemstellen vor. Keramikarbeiten seien nur im sanierten Gebiss als wirtschaftlich und zweckmässig zu betrachten, was selbst
redend auch für das Setzen von Implantaten gelte.
Dr.
A._
empfahl, vom
b
e
handelnden Zahnarzt eine Stellungnahme
dazu
und besser interpretierbare Röntgenbilder in Originalqualität einzuholen (
Urk.
6/14).
Dr.
Z._
erklärte mit Schreiben vom
8.
Oktober 2012
darauf, dass betref
fend des
Paro
befalls
zu sagen sei, dass der Beschwerdefüh
rer sehr stabil gewesen respektive immer
noch sei. Der Ober- sowie der Unterkiefer sei
en
zwi
schenzeitlich komplett saniert (
Urk.
6/16
).
Unter Berücksichtigung der Stellungnahme von
Dr.
Z._
und der von diesem auf CD eingereichten Röntgenbilder stellte
Dr.
A._
am 2
5.
Oktober 2012 fest, dass das OPT (Panoram
a
schichtaufnahme) vom 1
1.
August 2012, mithin 9 Tage nach dem Unfallereignis, bei den Zähnen 41 und
31 eine kom
plette zirkuläre
api
cale
Osteolyse
und beim Zahn 42 nur noch ein minimales knöchernes
Restattachment
von maximal 2 mm aufgewiesen habe. Dieser Zustand sei mit Sicherheit nicht unfallkausal, aber als eindeutig
behandlungs
bedürftiger
pathologischer Befund zu betrachten. Die angegebene
Subluxa
tion
/Lockerung dieser Zähne sei mit überwiegend
er Wahrscheinlichkeit auf die
pa
rodontitisbedingte
Destruktion des
parodontalen
Attachments und nicht auf das Unfallereignis zurückzuführen. Subluxierte Zähne könnten
üblicherweise durch entsprechende Behandlungsmassnahmen therapiert und erhalten werden. Eine Verlagerung dieser Zähne sei nicht ersichtlich (
Urk.
6/20).
Am 1
3.
Februar 2013 nahm
Dr.
A._
zum Zahn 32 dahingehend Stellung, dass dessen Zustand nahezu analog zu demjenigen des Zahnes 42 gewesen sei, allenfalls sei dieser Zahn etwas weniger geschädigt gewesen in
Bezug
auf den
parodontalen
Attachmentverlust
. Das OPT lasse diesbezüglich keine abschlies
sende Beurteilung zu. Der Zahn sei in der Befundangabe vom 1
1.
August 2012 nur als subluxiert, nicht wie die Zähne 31, 41 und 42 als luxiert bezeichnet worden. Die dadurch hervorgerufene Lockerung sei aber nicht quantifiziert worden. Aufgrund der bestehenden, nicht unfallkausalen
parodontalen
Schädi
gung dürfte der Zahn schon länger eine „erhöhte Beweglichkeit“ aufgewiesen haben. Es lägen keine nachweisbaren quantitativen Angaben vor, welche eine Verschlechterung des Vorzustandes aufzeigen würden. Neuerlich erklärte
Dr.
A._
, dass subluxierte Zähne üblicherweise durch entsprechende
Behand
lungsmassnahmen
therapiert und erhalten werden könnten, also nicht primär extrahiert werden müssten. Wieso der Zahnarzt diesen Zahn dennoch extrahiert habe, müsse er beantworten. Er,
Dr.
A._
, vermute
, dass diese
r den Zahn auf
grund der – gesichert nicht unfallkausalen –
parodontal
stark fortgeschrittenen Schädigung ebenfalls als nicht mehr erhaltungswürdig betrachtet habe und da
her auch zahnprothetisch habe ersetzen wollen, weshalb auch die zahnärztli
chen Massnahmen an diesem Zahn als höchstens möglich, aber sicher nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal zu betrachten seien (
Urk.
7).
4.2
Die kritische Würdigung der im Recht liegenden zahnärztlichen Unterlagen macht deutlich, dass auf die
Beurteilung der Unfallfolgen durch den behandeln
den Zahnarzt
Dr.
Z._
nicht
abgestellt werden kann. Dabei fällt ins
besondere ins Gewicht, dass er die von
Dr.
A._
gestützt auf die Röntgenbilder festgestellte erhe
bliche Vorschädigung des
Parodonts
im Bereich
der Zähne 31, 32, 41 und 42 im Zahnschadenformular vom 2
8.
August 2012 überhaupt nicht erwähnte (
Urk.
6/5)
.
Nachdem er von der Beschwerdegegnerin am
2.
Oktober 2012 unter anderem aufgefordert worden war
,
zum fortgeschrittenen
Paro
dontitisbefall
der extrahierten Zähne
und
dem dadurch in Frage gestellten Kau
salzusammenhang
des Zahnschadens
Stellung zu nehmen, beschränkte sich
Dr.
Z._
„betreffend des
Parobefalls
“ zu erklären, der Beschwerdefüh
rer sei sehr stabil gewesen sei und sei es immer noch
; zwischenzeitlich seien Ober- und Unterkiefer komplett saniert
(
Urk.
6/16).
Eine
Erklärung für das zumindest unvollständige Ausfüllen des Zahnschadenformulars
fi
ndet sich da
rin eben so wenig wie eine Auseinandersetzung mit der von der
Beschwerde
gegnerin
aufgeworfenen Frage nach dem Kausalzusammenhang
.
Hinzu kommt, dass
Dr.
Z._
die
provisorische Versorgung mit
der
Extraktion der betroffenen Zähne
und
der
Prothesenversorgung
am 1
5.
und 1
6.
August 2012 vor
nahm
, mithin vor Einreichung des Kostenvoranschlags bei der Beschwerdegegnerin, so dass eine unmittelbare Überprüfung der behaupte
ten Luxationen/Subluxationen nicht mehr möglich war.
Dies, obwohl dem be
handelnden Zahnarzt angesichts des Zustandes des Zahnhalteapparates bewusst sein musste, dass die Frage nach der Unfallkausalität des Zahnschadens mit hoher Wahrscheinlichkeit ergänzende Abklärungen
notwendig machen dürfte
. Gemäss Beurteilung von
Dr.
A._
war denn auch eine Verlagerung der Zähne 31, 41 und 42 entgegen den Angaben von
Dr.
Z._
auf dem OPT nicht erkennbar (
Urk.
6/20).
Angesichts dieser Ungereimtheiten kann auf die Angaben von
Dr.
Z._
letztlich nicht
abgestellt werden.
Überzeugend und nachvollziehbar erweisen sich dagegen die
Aktenbeurtei
lungen
von
Dr.
A._
und zwar
nicht nur hinsichtlich der
parodontalen
Vor
schä
digung
und deren Auswirkung auf die Stabilität der Zähne
, sondern auch in Bezug auf die Feststellung, dass subluxierte Zähne üblicherweise therapiert und erhalten werden könnten (
Urk.
6/20, 7)
.
Dr.
A._
konnte weder die von
Dr.
Z._
festgestellten Luxationen der Zähne 31, 41 und 42 bestätigen, noch,
unter anderem
mangels Quantifizierung seitens
Dr.
Z._
(vgl.
Urk.
7), dass der Zahn 32 infolge des Unfalls tatsächlich subluxiert gewesen sei.
A
ngesichts
der
prompten provisorischen Versorgung mit
der
Extraktion der betroffenen Zähne
durch
Dr.
Z._
s
ind
von ergänzenden Abklärungen keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten (vgl. zur antizipierten
Beweiswürdi
gung
: BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).
Entsprechend lässt sich eine unfallbedingte
Schädigung in Form von Luxatio
nen und Subluxationen
im Bereich der Zähne 31, 32, 41 und 42 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststellen.
Weitere Ausführungen zu einer
allfälligen
unfallbedingten
Verschlechterung des Vorzustandes und der Frage, ob der Unfall dabei blosse Gelegenheitsurs
ache bildete
, erübrigen sich
ange
sichts dessen
.
Der angefochtene Entscheid erweist sich im Ergebnis als zutreffend; die Beschwerde ist abzuweisen.