Decision ID: 8a6468d3-329a-5735-8a70-d4a32fcb579d
Year: 2015
Language: de
Court: AR_OG
Chamber: AR_OG_004
Canton: AR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A. Mit undatierter Eingabe (Poststempel vom 23. März 2015) erhob Tim Walker, Trogen,
Stimmrechtsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit
dem Antrag, die Gesamterneuerungswahlen vom 12. April 2015 in der Gemeinde Trogen
seien zu verschieben, eventualiter sei deren Resultat aufzuheben. Ferner sei sämtlichen in
der Gemeinde Wahlberechtigten schriftlich mitzuteilen, dass Wahlzettel auf denen die
Namen der bisherigen Behördenmitglieder, die sich zur Wiederwahl zur Verfügung stellen,
nicht benützt werden dürften. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, dass in der
Gemeinde Trogen nicht nur leere amtliche Wahlzettel, sondern auch ein Wahlzettel-Set mit
Briefkopf der Gemeinde Trogen an die Stimmbürger versandt worden sei, in welchen
sämtliche Wiederkandidierenden vorgedruckt enthalten seien. Dies privilegiere die
Wiederkandidierenden gegenüber den Neukandidierenden in rechtswidriger Weise. Denn
nach Art. 33 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR, bGS 131.12) seien
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keine ausgefüllten amtliche Wahlzettel vorgesehen und im Übrigen könnten die
Neukandidierenden nicht in gleicher Weise davon profitieren, auf Kosten der Gemeinde auf
einen vorgedruckten Wahlzettel geschrieben zu werden.
B. Mit Entscheid vom 31. März 2015 wies der Regierungsrat die Stimmrechtsbeschwerde ab;
er verzichtete auf die Erhebung einer Staatsgebühr. In seiner Begründung hielt der
Regierungsrat im Wesentlichen fest, dass durch die Wahlzettel mit den vorgedruckten
Namen (einzig der beiden Wiederkandidierenden) letztlich niemand "in massiver Weise"
(Beschwerdeführer) bevorzugt werde, da auf den Wahlzetteln ausdrücklich auf die
Streichungsmöglichkeiten hingewiesen werde. Der Gemeinderat habe diese schon früher
geübte Praxis stets als Dienstleistung an den Stimmberechtigten verstanden. Es könne
nicht von einer unzulässigen behördlichen Einmischung in den Wahlkampf im Sinne einer
massiven Beeinflussung der Wahlberechtigten ausgegangen werden. Eine separate
Erwägung betraf Mängel, welche die vorgedruckten Wahlzettel für die gleichzeitig
stattfindende Wahl in den Gemeinderat, in die GPK und in die Schulkommission betrafen.
Der Regierungsrat kam im Rahmen einer Gesamtwürdigung zum Schluss, dass der
aufmerksame Stimmberechtigte trotz der festgestellten Mängel mit dem erhaltenen
Wahlmaterial in der Lage sei, eine korrekte Stimmabgabe vorzunehmen. Obwohl die
vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde nicht den gesetzlichen Anforderungen
entsprächen, seien sie für die Ermittlung der Wahlergebnisse mitzuzählen. Daher
rechtfertige sich, auf eine Verschiebung des Wahlganges am 12. April 2015 zu verzichten.
Dies decke sich mit der in der Literatur vertretenen Auffassung, wonach Abstimmungen nur
dann zu verschieben seien, wenn die festgestellten Mängel derart schwerwiegend seien,
dass das Interesse an einem korrekten Abstimmungsverfahren das Interesse der
Stimmberechtigten überwiege, die Wahl am festgelegten Termin vornehmen zu können.
Denn auch eine Verschiebung einer Abstimmung würde in die politischen Rechte der
Stimmberechtigten eingreifen.
C. Gegen diesen Entscheid des Regierungsrates erhob Tim Walker mit Eingabe vom 12. Mai
2015 Stimmrechtsbeschwerde beim Obergericht mit den eingangs erwähnten Begehren.
Diese Rechtsbegehren zielen gemäss Ziff. 2 auf eine Aufhebung des Resultats der
Kantonsratswahl vom 12. April 2015 in der Gemeinde Trogen ab; gemäss Ziff. 1 sollen aber
auch die übrigen, gleichentags durchgeführten Wahlen in die verschiedenen
Gemeindebehörden kassiert werden. In seiner präzisierenden Erklärung vom 12. Juni 2015
(Replik, S. 1) hielt der Beschwerdeführer dazu fest, es genüge ihm, wenn die
Kantonsratswahlen wiederholt werden. Der Beschwerdeantrag 2 sei daher als
Einschränkung des Beschwerdeantrages 1 zu verstehen. Im Folgenden werden
entsprechend nur noch die Vorbringen der Beteiligten erwähnt, welche die
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Kantonsratswahlen betreffen. Diesbezüglich wird in der Beschwerde im Wesentlichen
daran festgehalten, dass das von der Gemeinde den Stimmberechtigten nebst den leeren
amtlichen Wahlzetteln zugestellte Wahlzettel-Set - mit Briefkopf der Gemeinde und den
vorgedruckten Namen der Wiederkandidierenden - die Wiederkandidierenden gegenüber
den Neukandidierenden massiv privilegiere (bzw. privilegiert habe), weil damit die
Wahrscheinlichkeit erhöht worden sei, dass die beiden Bisherigen wiedergewählt werden
(bzw. inzwischen auch wurden). Dies widerspreche dem Sinn der
Gesamterneuerungswahlen, der darin bestehe, dass sich die Wählenden überlegen, ob sie
die Bisherigen durch Neue ersetzten wollen. Es handle sich hier um die bloss alle 4 Jahre
stattfindende Wahl in den Kantonsrat und nicht etwa um eine Ergänzungswahl. Diese diene
der Prävention gegen Sesselkleberei und als Chance für eine Neuorientierung. Die Spiesse
der Neukandidierenden und der Wiederkandidierenden müssten deshalb genau gleich lang
sein. Auch Neukandidierende hätten deshalb Anspruch darauf, auf dem von der Gemeinde
finanzierten vorgedruckten Wahlzettel gratis erwähnt zu werden. Die Neukandidierenden
seien stattdessen in Verletzung von Art. 8 BV übergangen und nicht zur Aufnahme auf den
"Gemeindewahlzettel" angefragt worden. Daher sehe Art. 33 Abs. 1 GPR nur nicht
ausgefüllte amtliche Wahlzettel vor. Zu Recht seien dort keine ausgefüllten amtlichen
Wahlzettel vorgesehen, denn dadurch würden die Wahlberechtigten in unzulässiger Weise
in ihrer Wahl beeinflusst. Das Vorgehen der Gemeinde Trogen entbehre deshalb einer
gesetzlichen Grundlage und sei als gesetzwidriger Versuch zu werten, die
Wahlberechtigten zugunsten der Wiederkandidierenden (bzw. zulasten der
Neukandidierenden) zu beeinflussen. Obschon recht viele Wahlberechtigten die
unzulässigen Wahlzettel benutzt hätten, seien deren Stimmen aufgrund der Weisung im
angefochtenen Entscheid als gültig gezählt worden. Dies verstosse sowohl gegen Art. 33
GRP als auch gegen die Bundesverfassung, weil diese verlange, dass sich die Behörden
namentlich bei Wahlen absolut neutral zu verhalten hätten. Deshalb seien die mit dem
strittigen Wahlzettel abgegebenen Stimmen nicht nur ungültig, sondern auch durch deren
Versand sei die Wahl zugunsten der (beiden) Bisherigen beeinflusst worden. Weil einzig
das Ergebnis bei der Wahl in den Kantonsrat knapp ausgefallen sei, könne aus
Praktikabilitätsgründen auf eine Wiederholung der anderen Wahlen verzichtet werden. Bei
der Wahl in den Kantonsrat könne jedoch nur eine Wiederholung mit den nach Gesetz
zulässigen zwei Kategorien von Wahlzetteln zu einem klaren Resultat führen, weil nur eine
Wahl mit gültigen Wahlzetteln anerkannt werden dürfe. Der Beschwerdeführer sprach sich
im Übrigen dafür aus, dass durch ein Verbot auch der nichtamtlichen Wahlzettel eine
gerechtere Ausgangslage für die Kandidaten zu schaffen sei. Ferner habe der
Regierungsrat das rechtliche Gehör und das Gebot der Fairness verletzt, da er dem
Beschwerdeführer in diverse Akten und Stellungnahmen der Gemeinde Trogen erst mit der
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Eröffnung des angefochtenen Entscheides Einsicht gewährt habe. Auch aus diesem Grund
sei der angefochtene regierungsrätliche Entscheid aufzuheben.
D. Der Gemeinderat legte dem Gericht den Zusammenzug der Zählbogen für die Wahl in den
Kantonsrat vor. Demnach sind für die drei Kandidaten wie folgt als gültig anerkannte
Stimmen abgegeben worden (Reihenfolge gemäss Stimmenzahl): Sturzenegger Niklaus:
482; Langenegger René: 372; Weber Jens: 368; Vereinzelt: 63. Von den eingelegten 691
Wahlzettel wurden 9 als leer oder ungültig gewertet. Es haben somit zwar alle drei
Kandidaten das absolute Mehr erreicht, aber Jens Weber schied als überzählig aus.
Der Gemeinderat hielt der Beschwerde hinsichtlich der Kantonsratswahl im Wesentlichen
entgegen, es seien im Zuge der Auszählung vorerst die unveränderten Wahlzettel
(nichtamtliche Wahlzettel der Parteien und die von der Gemeinde mit den Namen der
Wiederkandidierenden vorgedruckten Wahlzettel) ausgezählt worden. Bei den 344
unverändert eingelegten Wahlzetteln habe es sich bei 220 um nichtamtliche Wahlzettel der
FDP, bei 65 um nichtamtliche Wahlzettel der SP und bei 59 um Wahlzettel der Gemeinde
mit den vorgedruckten Namen der Wiederkandidierenden gehandelt. Die umstrittenen 59
hätten somit 8.6% der Gesamtzahl der 683 gültig (unverändert und verändert)
abgegebenen Wahlzettel ausgemacht. Die Wahlzettel der FDP und die vorgedruckten
Zettel der Gemeinde hätten je dieselben Namen enthalten (Langenegger und
Sturzenegger). Es sei unbestritten, dass mehr nichtamtliche Wahlzettel der SP als
vorgedruckte der Gemeinde eingegangen seien. Der Gemeinderat betrachtet den
Prozentsatz von 8.6% "als nicht ausschlaggebend." Die mit den Namen der
Wiederkandidierenden vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde hätten nach deren
Auffassung das Wahlergebnis nicht "erheblich" beeinflusst. Bei den 339 verändert
eingelegten Wahlzettel habe das Wahlbüro nicht nach Art der Wahlzettel ausgezählt. Eine
solche Auszählung könne auf Verlangen noch nachgeholt werden. Der Gemeinderat
beantragt Abweisung der Stimmrechtsbeschwerde.
Der beigeladene Kandidat René Langenegger, welcher als Wiederkandidierender auf dem
vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde figurierte, hielt der Beschwerde im Wesentlichen
entgegen, dass auch anderswo von den Gemeinden solche vorgedruckten Stimmzettel
versandt worden seien, und dies teils sogar mit ausdrücklicher Billigung seitens des
Rechtsdienstes der Kantonskanzlei. Der Vorwurf, dass mit den vorgedruckten Wahlzettel
der Gemeinde Trogen eine erhebliche Bevorteilung der bisherigen Kandidaten bestanden
habe, spreche dem Stimmbürger die Fähigkeit ab, sich selbstständig für Kandidaten zu
entscheiden. Die Argumentation des Beschwerdeführers sei nicht stichhaltig, nachdem die
Wahlen in Trogen breit und intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert worden seien. Auf die
weiteren Vorbringen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingetreten.
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Die Vorinstanz hielt der Beschwerde im Wesentlichen erneut entgegen, es könne im
Rahmen einer Gesamtwürdigung davon ausgegangen werden, dass aufmerksame
Stimmberechtigte mit dem erhaltenen Wahlmaterial in der Lage gewesen seien, ihre
Stimme korrekt abzugeben, zumal sie nebst dem beanstandeten Wahlzettel auch korrektes
Wahlmaterial erhalten hätten. Abstimmungen seien nur dann zu verschieben, wenn die
festgestellten Mängel derart schwerwiegend seien, dass das Interesse an einem korrekten
Abstimmungsverfahren das Interesse der Stimmberechtigten überwiege, am festgelegten
Termin wählen zu können. Die Gemeinde Trogen habe Wahlzettel mit vorgedruckten
Namen auch schon bei früheren Wahlen praktiziert; dies sei bislang nie Anlass für
Beanstandungen gewesen und sei dem Regierungsrat auch nicht bekannt gewesen. Aus
diesem Grund sei es vertretbar gewesen, auf eine Verschiebung des Wahlganges in
Trogen zu verzichten. Es sei allerdings klar, dass bei künftigen Wahlen auf die Verwendung
von "amtlichen" vorgedruckten Wahlzetteln zu verzichten sei. Auf die weiteren Vorbringen
wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingetreten.
Die ebenfalls beigeladenen Kantonsratskandidaten Niklaus Sturzenegger (bisher) und Jens
Weber (neu, nicht auf dem vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde aufgeführt)
verzichteten stillschweigend auf eine Stellungnahme.
E. Mit seiner Replik (vom 12. Juni 2015) verzichtete der Beschwerdeführer stillschweigend auf
die Durchführung einer mündlichen Verhandlung und beschränkte seine Beschwerde - wie
erwähnt - auf die Kantonsratswahl. In der Folge verzichteten auch die übrigen Beteiligten
ausdrücklich oder stillschweigend auf eine mündliche Verhandlung und auf eine weitere
Stellungnahme (Duplik). Auf die Replik wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen
eingetreten.
F. Auf die Eröffnung des Urteilsdispositivs hin haben der Beschwerdeführer, die drei
beigeladenen Kantonsratskandidaten, der Gemeinderat Trogen und die Vorinstanz je auf
das Einlegen von Rechtsmitteln gegen diesen Entscheid verzichtet und das Urteil als ihnen
gegenüber gültig anerkannt. Die Zustellung der Urteilsbegründung wurde ihnen von der
Gerichtsleitung für einen Zeitpunkt nach der Durchführung der neu anzusetzenden
Kantonsratswahl in Aussicht gestellt. Mittlerweile wurde die Kantonsratswahl in der
Gemeinde Trogen neu durchgeführt; diese wurde nicht mehr angefochten und konnte
deshalb mit Beschluss vom 30. November 2015 vom Kantonsrat erwahrt werden (vgl. ABl
2015, S. 1372).
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Considerations:
Erwägungen
1. Die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der prozessualen Voraussetzungen ergibt,
dass das Obergericht nach Art. 54 VRPG in Verbindung mit Art. 65bis Abs. 1 des Gesetzes
über die politischen Rechte (GPR, bGS 131.12) zuständig ist, die Beschwerde gegen den
Entscheid des Regierungsrates betreffend Verletzung des Stimmrechts bzw. betreffend
Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen zu
behandeln. Der Beschwerdeführer ist als in der Gemeinde Trogen Stimmberechtigter zur
Beschwerde legitimiert. Da die Beschwerde auch form- und fristgerecht beim Obergericht
eingereicht wurde, ist auf die Beschwerde mit nachfolgender Einschränkung einzutreten:
1.1 Weil der Beschwerdeführer den Beschwerdegrund (Beeinflussung durch vorgedruckte
Wahlzettel der Gemeinde) schon vor der Abstimmung entdeckte und bei der Vorinstanz
mittlerweile unbestritten und aktenkundig rechtzeitig vor der Wahl Beschwerde erhob
(Art. 62 Abs. 2 GPR), ist das Resultat der Wahl, welches am 12. April 2015 durch das
kommunale Zählbüro festgestellt wurde, als mitangefochten zu betrachten; dies ergibt sich
auch aus dem bei der Vorinstanz gestellten Eventualbegehren und nunmehr aus Antrag 2,
mit denen je auch um Aufhebung des Wahlergebnisses ersucht wird. Der
Beschwerdeführer war deshalb davon entbunden, das Ergebnis der Kantonsratswahl bis
spätestens am dritten Tag nach der amtlichen Veröffentlichung der Ergebnisse (Art. 62
Abs. 2 zweiter Halbsatz) nachträglich auch noch anzufechten. Mit seiner Replik hat der
Beschwerdeführer im Übrigen klargestellt, dass vor Obergericht einzig noch das Ergebnis
der Kantonsratswahl angefochten ist; deshalb sind die übrigen Ergebnisse der
Gesamterneuerungswahlen in Trogen spätestens mit dieser Klarstellung in Rechtskraft
erwachsen. Auf Vorbringen zu diesen übrigen Ergebnissen wird im Folgenden nicht
eingetreten.
1.2 Zu prüfen bleibt, ob auf den Antrag 3 des Beschwerdeführers eingetreten werden kann. Bei
der Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer noch keinen entsprechenden Antrag gestellt,
sondern er liess - allerdings ohne substantielle Begründung - lediglich "anregen" bzw. "im
Vertrauen auf die Politik" noch offen lassen, ob für Majorzwahlen ein Verbot der
nichtamtlichen Wahlzettel "gerechter" wäre. In Art. 33 Abs. 2 und 34 GPR besteht für
solche nicht amtliche Wahlzettel der Parteien und anderer Organisationen ausdrücklich
eine gesetzliche Grundlage. Mangels eines diesbezüglichen Antrages hat sich die
Vorinstanz mit dieser Frage zu Recht weder befasst noch befassen müssen. Dass der
Beschwerdeführer erstmals vor Obergericht hinsichtlich der nicht amtlichen Wahlzettel ein
eigentliches Rechtsbegehren stellt, hat zur Folge, dass dieses ausserhalb des
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Anfechtungsobjektes liegt und dass deshalb auf diesen Antrag 3 nicht einzutreten ist.
Würde das Obergericht auf dieses Rechtsbegehren quasi in erster Instanz eintreten, liefe
dies auf eine abstrakte Normenkontrolle hinaus, wie sie dem Obergericht gerade nicht
zusteht (Art. 30 und 33 VRPG i.V.m. Art. 94 Abs. 1 lit. d KV).
2. Der Beschwerdeführer rügt einerseits das Versenden und anderseits das Verwenden und
als gültig Anerkennen der von der Gemeinde vorgedruckten Wahlzettel als Verletzung von
Art. 33 GPR sowie als bundesverfassungswidrig, wobei er namentlich eine Verletzung von
Art. 8 BV geltend macht. Dass laut Angaben der Gemeinde die 59 mit den vorgedruckten
Namen der beiden wiederkandidierenden Kantonsräte unverändert eingelegten Wahlzettel
als gültig mitgezählt wurden, ist nach Auffassung des Beschwerdeführers rechtswidrig und
sei Beleg dafür, dass bei korrekter Nichtberücksichtigung dieser Wahlzettel Niklaus
Sturzenegger und Jens Weber (anstatt R. Langenegger) gewählt worden wären. Diese
(ungültigen) Wahlzettel hätten das knappe Ergebnis nicht nur erheblich beeinflusst,
sondern verfälscht. Daran ändere nichts, dass solche Wahlzettel schon in der
Vergangenheit verwendet worden seien und dass in anderen Gemeinden trotz knappem
Ergebnis auch aktuell amtliche Wahlzettel mit den Wiederkandidierenden ohne Anfechtung
so akzeptiert worden seien. Eine Verletzung von Art. 8 BV sieht der Beschwerdeführer
auch darin, dass die Bisherigen in den Genuss der vorgedruckten amtlichen Wahlzettel
gekommen seien, wogegen der neu kandidierende Jens Weber den Druck selber habe
finanzieren müssen.
2.1 Art. 34 Abs. 1 BV garantiert in allgemeiner und abstrakter Weise die politischen Rechte
sowohl auf eidgenössischer als auch auf kantonaler und kommunaler Stufe. Gemäss
Art. 34 Abs. 2 BV schützt diese Garantie die freie Willensbildung und die unverfälschte
Stimmabgabe. Die Bildung und Kundgabe des freien Willens durch die Stimmbürgerinnen
und Stimmbürger setzt eine rechtzeitige und angemessene Information über den
Gegenstand, über den abgestimmt werden soll, voraus. Die Art und Weise, wie die Bürger
informiert werden müssen, wird in erster Linie durch das kantonale Recht bestimmt. Diese
Normen, welche die behördliche Informationspflicht regeln, sind keine blossen
Ordnungsvorschriften (BGE 132 I 104 = Pra 95/2006, Nr. 139, E. 3.1). Diese Grundsätze
beziehen sich auf Wahlen und Abstimmungen und gleichermassen auf ihre Vorbereitung
und Durchführung. Sie schützen bei Wahlen das aktive und passive Wahlrecht. Bei Wahlen
haben das Gleichbehandlungsgebot und die Chancengleichheit spezifische Auswirkungen
auf die Ausgestaltung des Wahlverfahrens (Steinmann in: Die Schweizerische
Bundesverfassung, St. Gallen, Kommentar, 3. Aufl. 2014, N. 21 zu Art. 34 BV). Nach
konstanter Rechtsprechung ist eine behördliche Intervention in einem Wahlkampf
grundsätzlich ausgeschlossen und ein Eingriff in den Prozess der freien Meinungsbildung
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unzulässig. Anders als bei Abstimmungen kommt bei Wahlen den Behörden keine
Beratungsfunktion zu; es sind keine öffentlichen Interessen wahrzunehmen. Vielmehr ist zu
verhindern, dass sich der Staat im Wahlkampf auch nur indirekt in den Dienst partikulärer
oder parteiischer Interessen stellt. Die Behörde hat sich parteipolitisch neutral zu verhalten
und darf sich nicht mit einzelnen Gruppen oder Richtungen identifizieren. Während bei
Wahlen in Ämter, die eine besondere fachliche oder berufliche Qualifikation voraussetzen,
ausnahmsweise eine behördliche Empfehlung als zulässig erachtet wird, werden solche bei
Wahlen in eigentliche politische Ämter wie Exekutiven auf kantonaler oder kommunaler
Ebene als undenkbar bezeichnet (Steinmann, Interventionen des Gemeinwesens, AJP
3/96, S. 266/67). Bei Wahlen wird denn auch viel rascher eine unzulässige Intervention
angenommen als bei Abstimmungen (C. Hiller, Die Stimmrechtsbeschwerde, Diss. ZH
1990, S. 416). Hingegen werden organisatorische Massnahmen wie das Drucken und
Verteilen von Wahlvorschlägen und Wahlzettel als indirektes Eingreifen bzw. als
Hilfeleistung dann als zulässig beurteilt, wenn diese in Bezug auf die Willensbildung und -
betätigung der Wähler neutral sind und im Sinne der Chancengleichheit keine Kandidaten
oder Gruppierungen bevorzugen oder benachteiligen (Urteil BGer vom 22.11. 1994, in: ZBl,
1995, 467 ff.; Steinmann, Interventionen des Gemeinwesens, AJP 3/96, S. 266/67).
Auf kantonaler Ebene bestimmt Art. 33 GPR, dass bei allen Wahlen und Abstimmungen
den Stimmberechtigten amtliche, nicht ausgefüllte Stimm- und Wahlzettel zur Verfügung
gestellt werden (Abs. 1). Die Verwendung nicht amtlicher Stimm- und Wahlzettel ist
gestattet. Diese sind jedoch nur gültig, wenn sie hinsichtlich Farbe und Format mit den
amtlichen übereinstimmen und im amtlich zugestellten Kuvert eingelegt werden (Abs. 2).
Die nicht amtlichen Wahlzettel, "z.B. von Parteien oder anderen Organisationen", werden
nach Art. 34 GRP durch die Gemeindekanzleien allen Wahlberechtigten zugestellt, sofern
sie so rechtzeitig und in genügender Anzahl eingereicht werden, dass sie zusammen mit
dem amtlichen Abstimmungsmaterial versandt werden können (Art. 34 GPR).
2.2 Mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass das kantonale Recht einerseits amtliche, nicht
ausgefüllte Stimm- und Wahlzettel sowie anderseits nicht amtliche Stimm- und Wahlzettel
kennt. Bei Wahlen ist vorgeschrieben, dass die Gemeindekanzleien leere amtliche
Wahlzettel an die Stimmbürger verteilen; die nicht amtlichen Wahlzettel mit bereits
vorgedruckten Namen von Kandidaten werden zwar von den Gemeindekanzleien verteilt,
aber sie werden von Parteien, anderen Organisationen oder Privatpersonen gedruckt und
finanziert (Art. 33 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 34 GRP). Amtliche Wahlzettel mit
vorgedruckten Namen von Kandidaten, welche durch die Gemeinde gedruckt und finanziert
werden, sind nicht vorgesehen. Weder Art. 33 noch 34 GPR bilden dafür eine gesetzliche
Grundlage. Nach Wortlaut sowie Sinn und Zweck bestimmen diese beiden Bestimmungen
abschliessend, dass nur zwei Formen von Stimm- und Wahlzettel an die Stimmbürger
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verteilt werden dürfen, nämlich amtliche, nicht ausgefüllte (welche auf Kosten der
Gemeinde gedruckt werden) sowie nicht amtliche Stimm- und Wahlzettel. Bei den nicht
amtlichen Wahlzettel obliegt einzig das Verteilen den Gemeindekanzleien, wogegen das
rechtzeitige Auswählen der Kandidaten sowie Drucken und Finanzieren der Wahlzettel
nach Art. 34 GPR offensichtlich den Parteien oder anderen (nicht behördlichen)
Organisationen vorbehalten ist. Dass eine Gemeindebehörde befugt sein könnte, eine
behördlich bestimmte Auswahl der Kandidierenden auf einem durch Steuermittel
finanzierten Stimmzettel zu präsentieren, wäre selbst bei gegebener kantonalgesetzlicher
Grundlage nicht mit Art. 34 BV zu vereinbaren, wird doch damit das bei Wahlen besonders
wichtige behördliche Neutralitätsgebot verletzt. Das von der Gemeindebehörde Trogen
veranlasste Drucken, Finanzieren und Verteilen eines Wahlzettels, der nur die beiden
wiederkandidierenden Kantonsräte enthält, erweist sich gegenüber dem neu
kandidierenden Jens Weber als diskriminierend, wurde er doch damit gegenüber den
beiden anderen Kandidaten benachteiligt. Daran ändert grundsätzlich nichts, dass die
Gemeindebehörde gleichzeitig auch ihrer gesetzlichen Pflicht nachkam, einen
amtlichen - nicht ausgefüllten - sowie zwei nicht-amtliche Wahlzettel von zwei Parteien zu
verteilen, wobei auf dem einen auch der Name von Jens Weber aufgeführt war. Der
behördlich veranlasste und finanzierte Wahlzettel mit den beiden Wiederkandidierenden
blieb auch so geeignet, die freie Willensbildung der Wähler von Trogen zu beeinträchtigen.
Dies muss in Anlehnung an BGE 113 Ia 291 E. 3.g als schwerwiegender Eingriff in die
Wahlfreiheit beurteilt werden, der sich durch keine triftigen Gründe rechtfertigen lässt.
3. Damit stellt sich die Frage nach den Folgen des von der Gemeindebehörde begangenen
Verfahrensfehlers. Nach durchgeführtem Wahlprozedere fallen naturgemäss Massnahmen
zur Behebung des Mangels, wie sie Art. 65 Abs. 2 GRP vorsieht, nicht mehr in Betracht.
Auch die Voraussetzungen nach Art. 65 Abs. 3 GRP für eine Abweisung ohne nähere
Prüfung sind vorliegend nicht gegeben: eine solche wäre angezeigt, wenn der
Verfahrensfehler bzw. die Unregelmässigkeit weder nach ihrer Art noch nach ihrem Umfang
dazu geeignet waren, das Resultat der Wahl oder Abstimmung wesentlich zu beeinflussen.
Beim knappen Ausgang der Wahl - mit einer Stimmendifferenz zwischen den Kandidaten
Langenegger (372) und Weber (368) von lediglich 4 Stimmen - kann keinesfalls gesagt
werden, die von der Gemeindebehörde veranlassten Wahlzettel mit den beiden bisherigen
Kantonsräten hätten das Wahlergebnis nicht wesentlich beeinflussen können. Im Gegenteil,
die vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde Trogen waren mit hoher Wahrscheinlichkeit
geeignet, den knappen Ausgang der Wahl zugunsten des Kandidaten Langenauer bzw.
zulasten des überzähligen Kandidaten Weber zu beeinflussen. Bei einer Differenz von
lediglich 4 Stimmen waren allein schon die 59 unverändert eingelegten Stimmzettel der
Gemeinde mit den beiden Wiederkandidierenden geeignet, das Ergebnis des
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zweiplatzierten Bisherigen (Langenegger) nicht nur erheblich, sondern entscheidend zu
dessen Gunsten zu beeinflussen. Dass es sich bei den 59 unverändert eingelegten
vorgedruckten Stimmzettel der Gemeinde bei einem Total von 683 unverändert und
verändert eingereichten Stimmzetteln lediglich um 8.6% der Stimmzettel gehandelt hat,
vermag daran nichts zu ändern.
3.1 Nach Angaben der Gemeinde Trogen hat das Wahlbüro bei den 339 verändert eingelegten
Wahlzettel nicht nach Art der Wahlzettel ausgezählt; der Gemeinderat stellt in Aussicht,
dass deren Auszählung auf Verlangen noch nachgeholt werden könnte. Eine solche
Nachzählung wäre nur dann in Betracht zu ziehen, wenn allein durch die Qualifikation aller
vorgedruckten Wahlzettel der Gemeinde als ungültig der Wählerwillen dann tatsächlich
zuverlässig und unverfälscht wiedergegeben würde. Davon kann nicht ausgegangen
werden, denn damit würden diejenigen Stimmbürger, welche die vorgedruckten Wahlzettel
der Gemeinde verwendet haben, unverschuldet um ihr aktives Wahlrecht gebracht. Daher
kann nur durch eine Neuansetzung der Wahl ohne Beeinflussung durch vorgedruckte
Wahlzettel der Gemeinde der Wille der Wähler zuverlässig und unverfälscht ermittelt
werden.
3.2 Eine Nachzählung kann auch in Bezug auf den Kandidaten Niklaus Sturzenegger nicht in
Frage kommen. Dieser hat sich zwar mit 482 Stimmen und einer Stimmendifferenz von
über 100 Stimmen gegen die beiden anderen Kandidaten (Langenegger und Weber)
deutlich durchgesetzt. Obwohl seine erneute Wiederwahl bei einer Neuansetzung der Wahl
als wahrscheinlich erscheint, kann es nicht allein darauf ankommen: Nach der
Rechtsprechung des Bundesgerichts kann nicht einzig auf die Grösse des
Stimmenunterschieds abgestellt werden, sondern es ist auch auf die Schwere des Mangels
und die Bedeutung im Rahmen der gesamten Wahl abzustellen. Diese Aspekte sind nicht
kumulativ, sondern in ihrer einzelnen Bedeutung im Gesamtzusammenhang zu betrachten.
Es kann deshalb auch ein überaus deutliches Resultat kassiert werden, wenn der
Verfahrensfehler entsprechend massiv und geeignet ist, die Gültigkeit des
Wahlergebnisses in Frage zu stellen (vgl. Hiller, a.a.O., S. 417 ff.; BGE 132 I
104=Pra96/2006, Nr. 139, E. 3.3 m. w. H.). So hat das Bundesgericht in BGE 113 Ia 291 ff.
eine Gemeinderatswahl kassiert, welche durch behördlich finanzierte Inserate zugunsten
der Kandidaten der Ortsparteien unter Ausschluss einer "wilden" Kandidatin beeinflusst
worden war. Obwohl das Bundesgericht rein mathematisch eine Wahl dieser Kandidatin
auch ohne behördliche Inserate als sehr unwahrscheinlich beurteilte, hob es die Wahl
wegen der Schwere der behördlichen Intervention auf, hatte doch der Gemeinderat mit den
Inseraten in die eigene Wahl eingriffen, da zwei bisherige Mitglieder dieser Behörde erneut
kandidierten (a.a.O., E. 4.b). Nicht anders verhält es sich bezüglich des
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wiederkandidierenden Niklaus Sturzenegger. Die Vorbereitung der Kantonsratswahl fiel
nämlich noch in seine Amtszeit als Gemeindepräsident von Trogen, auch wenn er
inzwischen als Gemeinderat zurückgetreten ist. Mit dem vorgedruckten Wahlzettel griff der
für den Versand der Wahlzettel verantwortliche Gemeinderat Trogen in die Wahl eines
seiner Mitglieder ein, auch wenn dies kraft seiner Doppelrolle als Gemeindepräsident und
Kantonsrat hier die Wiederwahl von Niklaus Sturzenegger in den Kantonsrat und nicht in
den Gemeinderat betraf. Diese behördliche Intervention wiegt in Bezug auf Niklaus
Sturzenegger besonders schwer, da sie das Neutralitätsgebot zugunsten eines
Behördenkollegen verletzt. Weil nach der bundesgerichtlichen Formel genügt, dass eine
Beeinflussung des Wahlergebnisses als möglich erscheint (BGE 130 I 290, E. 3.4) und
ferner der Grundsatz gilt, dass je schwerer ein Eingriff wiegt, desto weniger auf die
Stimmendifferenz Rücksicht genommen werden darf (vgl. Hiller, a.a.O., S. 418), so bleibt
bezüglich auch dieses Kandidaten nichts anderes übrig, als in Trogen die Wahl in den
Kantonsrat gesamthaft zu kassieren.
3.3 Zusammenfassend steht damit fest, dass die Beschwerde gutzuheissen ist, soweit darauf
eingetreten werden kann. Die Ziff. 1 des Entscheides des Regierungsrates (vom 31. März
2015) und das für die Gemeinde Trogen amtlich festgestellte Ergebnis der Wahl in den
Kantonsrat (vom 12. April 2015) sind aufzuheben. Der Gemeinderat Trogen ist anzuweisen,
die Wahl der zwei Kantonsräte ausschliesslich unter Verwendung des amtlichen, nicht
ausgefüllten Wahlzettels sowie der nicht amtlichen Wahlzettel der Parteien oder anderer,
nicht-behördlicher Organisationen neu anzusetzen. Bei diesem Ergebnis kann offen
bleiben, ob die Beschwerde allenfalls auch aus anderen Gründen wie die geltend gemachte
Verletzung des rechtlichen Gehörs gutzuheissen wäre.
4. Gestützt auf Art. 22 Abs. 2 lit. d VRPG wird auf die Erhebung einer Entscheidgebühr
verzichtet.
5. Nach Art. 53 Abs. 3 VRPG hat die obsiegende Partei in der Regel Anspruch auf eine Ent-
schädigung für ihre notwendigen Kosten und Auslagen. Ausgangsgemäss ist dem Ent-
schädigungsbegehren des Beschwerdeführers zu entsprechen. Da dieser in eigener Sache
prozessiert, ist ihm ein Auslagenersatz zuzusprechen. Für dieses Verfahren mit doppeltem
Schriftenwechsel erscheint ein Auslagenersatz von Fr. 300.-- als angemessen (8% MwSt.
inbegriffen). Die Parteientschädigung geht grundsätzlich zu Lasten der unterliegenden
Partei und somit vorliegend zu Lasten der unterlegenen Gemeinde Trogen (Art. 24 Abs. 2
Satz 1 VRPG). Billigkeitsgründe für eine abweichende Verlegung sind weder dargetan noch
ersichtlich.
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