Decision ID: 47402b85-4965-51d4-b01d-e4b7737c023f
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1976, war zuletzt bis Ende Februar 2012 als Schuhma
cher bei
Y._
SA
tätig
und im Anschluss ab 1. März 2012 als arbeitslos gemeldet
(Urk.
7/2/4 Ziff. 5.4, Urk. 7/11
)
.
Unter Hinweis auf
eine mittelgradige Schallleitungsschwerhörigkeit sowie diverse B
eschwerden
im Bereich der Ohren meldete sich
der Versicherte
am 10. April 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch
e und erwerbliche Situation ab
(Urk. 7/7-11
).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
7/15
-17; vgl. auch Urk. 7/19/1
) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom
27. Oktober 2014
einen Rentenan
spruch (Urk.
7/20
=
Urk.
2)
2.
Der Versicherte erhob am
26. November 2014
Beschwerde
g
egen die Verfügung vom 27. Oktober 2014
(
Urk.
2) und beantragte
sinngemäss
, diese sei aufzuheben und es sei
en
weitere medizinische Abklärungen durchzuführen und der Renten
anspruch erneut zu prüfen (
Urk.
1
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
18. Februar 2015
(Urk.
6
) die Abweisung der Beschwerde.
Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
9. April 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Der Rentenanspruch entsteht gemäss
Art.
29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29
Abs.
1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Alters
jahres folgt (
Abs.
1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi
cherte Per
son ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (
Abs.
3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entspre
chenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraus
set
zung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung be
ansprucht wird (Abs. 4).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging
in der angefochtenen Verfügung
davon aus,
es sei weder in den fachärztlichen noch in den hausärztlichen Arztberichten eine dau
er
hafte und regelmässige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen
.
Es liege somit keine Invalidität vor
(Urk. 2 S. 2)
.
In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus (Urk. 6), der Be
schwerdeführer könne trotz seinen Beschwerden einer leichten bis mittelschwe
ren wechsel
belastend
en Tätigkeit ohne wesentliche Lärmemission und ohne Expo
si
tion gegenüber Kälte und Feuchte nachgehen. Die bisherige Tätigkeit
erscheine zwar nicht als ideal,
sei
jedoch trotzdem zumutbar (Ziff. 2). Selbst wenn
jedoch davon
ausgegangen werde, dass die bisherige Tätigkeit nicht einer an
ge
passten Tätigkeit entsprechen würde, würde kein rentenbegründender
Invalidi
tätsgrad
entstehen (Ziff. 3).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer sinngemäss auf den Stand
punkt, er sei noch in Abklärung betreffend Urs
ache seiner Beschwerden. Da die Beschwerden
nach wie vor bestehen würden, seien weitere Abklärungen vorzu
nehmen und sein Leistungsanspruch erneut zu prüfen (Urk. 1).
2.3
Streitig und zu prüfen ist,
ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch zu Recht verneinte.
3.
3.1
Dem Bericht
der
Ärzte der
Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und
Gesichts
chi
rurgie
(ORL) des
Z._
vom 8. April 2014
(Urk. 7/7/6-7
)
ist zu ent
nehmen, dass beim Beschwerdeführer seit etwa fünf Jahren
rezidi
vie
rende
Ohr
muschelentzündungen
auftret
en
. Seit Mitte 2013
sei die
Symptomatik
chronisch
, weshalb er im Juni 2013 erstmals in der Ohrsprechstunde am
Z._
vorstellig geworden sei. Damals ha
b
e er rezidivierende Episoden von Otalgien, Otorrhoe und Hörminderung auf beiden Seiten beschrieben, welche initial gut mittels
To
pica
hätten behandelt werden können. Nunmehr würden sich diese Beschwerden jedoch
chronifizieren
. Die Schmerzen seien eher zunehmend, trotz durchge
führter
Tympanoplastik
und
Antrotomie
links im Jahr 2010 sowie
retro
auriku
lärer
Mastoidektomie
und
Tympanoplastik
rechts im Jahr 201
4.
Weiter leide er aktuell an dauernder Otorrhoe und zunehmendem Husten, Schnupfen und chro
nisch anhaltenden
lumbovertebralen
Schmerzen bis in das rechte Bein ziehend. Neu seien auch fast täglich auftretende Fieberepisoden unklarer Ätio
logie mit Fieber bis 38 Grad für wenige Stunden. Ansonsten sei der Besc
hwer
de
führer je
doch gesund
. Als Diagnose wurde eine unklare chronische Otitis
media
und
ex
terna
beidseits gestellt
(S. 1).
Die durchgeführten internistischen und dermatolo
gischen Konsilien hätten keine
klare Ätiologie der Beschwerden aufzeigen kön
nen. Die bisherigen Therapien (inklusive operativer Therapie) seien erfolglos gewesen. Auch die serologischen
Abklärungen (inklusive HIV-Test) würden im Moment keine Pathologie aufzei
gen
. Da trotzdem eine mögliche
Systemerkran
kung
(systemische Entzündung) im Vordergrund stehe, werde der Beschwerde
führer nochmals zur internis
ti
schen Untersuchung überwiesen (S. 2
; vgl.
zum beschriebenen bisherigen Ver
lauf
auch
Verlaufsblatt ORL-Klinik
Z._
vom 24. Juli 2014, Urk. 7/17/29-46
, sowie die
Bericht
e
ORL-Klinik
Z._
vom
7. Dezember 2010, Urk. 7/17/27; vom
15. März 2011, Urk. 7/17/24; vom
30. Juli 2013, Urk. 7/7/12-13; vom 1. November 2013, Urk. 7/7/10
-
11; vom 27. Januar 2014,
Urk. 7/7/8-9; vgl. weiter auch Bericht
Dr.
med.
A._
, Facharzt für
Oto
-
Rhino
-Laryn
gologie, vom 12. Mai 2010, Urk. 7/7/21-22; Bericht
Stadtspital
B._
vom 25. August 2010, Urk. 7/7/15-20
;
sowie Be
richt ORL-Zentrum vom 11. Juli 2013, Urk. 7/7/14
).
Seitens der Ärzte des
Z._
wurde dem Beschwerdeführer
im Nachgang an die durchgeführte
Mastoidektomie
und
Tympanoplastik
rechts vom 23. Januar bis
4. März
2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/7/9
, Urk. 7/10
)
.
3.2
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt im Be
richt vom 20. Juni 2014 (Urk. 7/7/1-5) folgende Diagnosen fest (Ziff. 1.1).
chronische Otitis
externa
beidseits mit Otorrhoe beidseits
Status nach
Mastoidektomie
und
Tympanoplastik
rechts 24. Januar 2014
Status nach
Tympanoplastik
und
Antrotomie
links 24. August 2010
mittelgradige Schallleitungsschwerhörigkeit links
wiederholte antibiotische Therapie lokal und systemisch
keine bekannten Nebenerkrankungen
lumbospondylogenes
Syndrom
Dr.
C._
führte aus, aktuell fände keine Behandlung bei ihm statt (Ziff. 1.2). Die bisherige Tätigkeit als Schuhmacher sei aus seiner Sicht aufgrund der chro
nischen Ohrschmerzen beidseits mit Otorrhoe, der Hörminderung, dem erhöhten Infektionsrisiko und aufgrund der lumbalen Schmerzen nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7), wobei er bisher keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Ziff. 1.6
; vgl. auch S. 1 oben
). Eine Tätigkeit ohne Lärmemissionen und ohne Kälte- oder Feuchtigkeitsexposition sei zumutbar.
3.3
Gestützt auf die medizinischen Berichte gelangte
pract
. med.
D._
, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), zum Schluss, es sei weder in den fachärztlichen noch im hausärztlichen Bericht eine dauer
hafte Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen.
Trotzdem sei a
ufgrund der bestehenden
Erkrankungen davon aus
zugehen
, dass die Tätigkeit als Schuhmacher nicht ideal
sei. Eine leidensangepasste leichte bis mittelschwere und wechselbe
lastende Tätigkeit in einem Umfeld ohne wesentliche Lärmemission und ohne Kälte- und Feuchtigkeitsexposition sei jedoch zu 100 % zumutbar (Urk. 7/19/2-3).
3.4
Am 21. Oktober 2014 stellte sich der Beschwerdeführer erneut in der Sprech
stunde der ORL-Klinik am
Z._
vor. Dem gleichentags verfassten Bericht (
Urk. 3) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer über unveränderte Beschwerden klage. Es seien in den letzten Monaten wiederholte und ausführliche Abklärun
gen durchgeführt worden, wobei sich kein Hinweis auf eine systemische Ursa
che für seine Beschwerden gezeigt habe. Durch die Kollegen der Inneren Medi
zin sei eine dreiwöchige systemische Steroidtherapie
probatorisch
versucht wor
den, doch auch diese habe keine Veränderung der Beschwerden gebracht (S. 1). Aktuell bestehe von
der ORL-Seite her keine weitere Therapiemöglichkeit. Eine Weiterführung der dermatologischen Beurteilung und eine
Behandlungsemp
fehlung
bezüglich des chronischen Ekzems
seien
noch hängig (S. 2). Als Diag
nosen wurden
nebst der unklaren chronischen Otitis eine chronische Bronchitis und eine Anpassungsstörung genannt (S. 1).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte zu Recht auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes
pract
. med.
D._
ab. Dieser kam unter Einbezug der vorhandenen
Fach
arztberichte
nachvollziehbar zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer zwar ein Gesundheitsschaden vorliege
. Er führte in Übereinstimmung mit
Dr.
C._
aus,
aufgrund
des Ohrleidens
sei
die bisherige Tätigkeit als Schuhmacher
wegen
des Arbeitsumfeldes
als nicht ideal zu erachten
.
In einer leidensangepassten Tätigkeit besteht jedoch weder aus fachärztlicher (vorstehend E. 3.1 und E. 3.4) noch aus hausärztlicher (vorstehend E. 3.2) noch aus Sicht des RAD (vorstehend E. 3.3) eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu
verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die be
fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
Das vom RAD-Arzt als zumutbar erachtete Belastungsprofil ist widerspruchsfrei vereinbar mit den Angaben in den Berichten der ORL-Klinik des
Z._
sowie der
Beurteilung von
Dr.
C._
.
Aus den Akten lassen sich keine Indizien entneh
men,
die gegen die Zuverlässigkeit der Beurteilung von med.
pract
.
D._
sprechen
würden.
4.2
Sodann ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer ungenügend abgeklärt sein soll: Aus fachärztlicher Sicht legten die Ärzte des
Z._
nachvoll
ziehbar dar, dass ihrerseits keine weitere Therapiemöglichkeit mehr bestehe und die ausführlichen Abklärungen
(auch im Fachbereich Innere Medizin)
zur Auf
klärung der
Beschwerdeursache erfolglos geblieben seien
(vorstehend E. 3.4)
.
Es ist
nachvollziehbar und verständlich, dass es für den Beschwerdeführer eine frustrierende und unbefriedigende Situation sein muss, die Ursache sei
ner Be
schwerden nicht zu kennen. Trotzdem ändert dies
aus
versicherungsmedizini
scher
Sicht nichts daran, dass ihm eine angepasste Tätigkeit trotz seiner ge
sundheitliche
n
Leiden zumutbar ist.
Der Gesundheitszustand und die medizi
nisch
-theoreti
sche Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hin
reichend abge
klärt. Von weiteren Untersuchungen wären
dies
bezüglich keine neuen Erkennt
nisse zu erwarten.
Auf weitere medizinische Abklärungen kann in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen).
4.3
Zusammenfassend ist
dem Beschwerdeführer eine leidensangepasste leichte bis mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeit in einem Umfeld ohne wesentli
che Lärmemission und ohne Kälte- und Feuchtigkeitsexposition zu 100 % zu
mut
bar
.
Wenn der Beschwerdeführer diese medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit nicht
verwertet, ist
sein
Anspruch
trotzdem nach dieser, mithin nach dem ihm objek
tiv zu
mutbaren
Arbeitsausmass
, zu beurteilen (BGE 127 V 294 E. 4c S. 298 mit Hin
weisen und AHI 2001 S. 228 E. 2b).
5.
Der von der Beschwerdegegnerin durchgefü
hrte Einkommensvergleich (Urk. 6
S. 2
Ziff. 3
) ist nach Lage der Akten nicht zu beanstanden.
Aufgrund der Gegebenheiten kann vorliegend auch ein Prozentvergleich durch
geführt werden - was am Ergebnis der Invaliditätsbemessung allerdings nichts ändert:
Der Beschwerdeführer hat keine Berufsausbildung und war im Zeitpunkt der IV-Anmeldung arbeitslos, wobei er zuvor bis im Februar 2012 mehrere Jahre als Schuhmacher tätig war (Urk. 7/2/4 Ziff. 5.3 f.; vgl. auch IK-Auszug Urk. 7/5). hat. Damit ist sowohl
in der angestammten als auch in einer ange
passten Tätigkeit von Hilfstätigkeiten auszugehen
.
Da der Beschwerdeführer in Hilfstätigkeiten aktuell zu 100 % arbeitsfähig ist, resultiert ein
Invaliditäts
grad
von 0 %
(
vgl. zum
Prozentvergleich
das
Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a
).
Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen
(Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
5
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie
de
m
unterliegenden
Beschwerdeführer
aufzu
erlegen.