Decision ID: 0d7319ea-47f5-4b19-b5f6-234f0d42609a
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren
1971
, war vo
m
1.
Dezember 2012
bis
3
0.
September 2014
bei
der
Y._
AG
als
Sachbearbeiterin
am Empfang und in der Administration
angestellt
, wobei der letzte Arbeitstag am
1
1.
März 2014
war (
Urk.
6/14
Ziff.
2.1
,
Ziff.
2.3
und
Ziff.
2.7
,
Urk.
6/19/1
). Unter Hinweis auf
seit dem 2
9.
April 2013 bestehende Knie
beschwerden meldete sich die Versicherte am
8.
September 2014
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/3
Ziff.
6.2-3
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der
Krankentaggeldversicherung
bei (
Urk.
6/11
) und holte bei
der MEDAS
Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
1
0.
August 2016
erstattet wurde (
Urk.
6/51
).
Mit Vorbescheid vom 2
3.
November 2016 (
Urk.
6/59) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer von
1.
April 2015 bis 3
1.
März 2016 befristeten halben Invalidenrente in Aussicht. Nachdem die Versicherte dagegen am
8.
Dezember
2016 und am 3
0.
Januar
2017 Einwände erhob
en
hatte
(
Urk.
6/60,
Urk.
6/64)
, gewährte die IV-Stelle
ab dem 1
1.
Mai 2017
berufliche Ein
gliederungsmassnahmen (
Urk.
6/75,
Urk.
6/77,
Urk.
6/82,
Urk.
6/85,
Urk.
6/106).
Nachdem sich die Versicherte nicht in der Lage fühlte, das Pensum über 60
%
zu steigern, teilte die IV-Stelle ihr mit Mitteilung vom
2.
August 2018 den Abbruch des Arbeitsversuches
per
4.
August 2018
mit (
Urk.
6/121)
.
Nach weitere
n
medi
zinischen Abklärungen
sprach die IV-Stelle
der Versicherten
mit Verfügung vom
2
3.
Mai 2019 eine vom
1.
April 2015 bis 3
1.
März 2016 befristete halbe Inva
lidenrente zu (
Urk.
6/155
und
Urk.
6/159
=
Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am
2
4.
Juni 2019
Beschwerde gegen die Verfügung vom
2
3.
Mai 2019
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei
dahingehend
aufzuheben
als ein Rentenanspruch ab April 2016 verneint werde, und es sei ihr ab April 2016 wei
terhin eine halbe Invalidenrente zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
1
2.
August 2019
(
Urk.
5
)
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am
1
4.
August
2019
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
7
).
Aufgrund eines
Fehlers im Deckblatt der Verfügung
vom 2
3.
Mai 2019
(
Urk.
2) erliess die Beschwerdegegnerin am
1.
Oktober 2019 eine korrigierte Verfügung (
Urk.
2 im Prozess Nr. IV.2019.00784), gegen welche die
Beschwerdeführerin
vorsorglich ebenfalls Beschwerde erhob (
Urk.
1 im Prozess Nr. IV.2019.00784)
.
Mit Gerichtsverfügung vom 2
9.
November 2019
(
Urk.
8) wurde der Prozess Nr. IV.2019.00784 in Sachen der Parteien mit dem vorliegenden Prozess vereinigt.
Auf telefonische Anfrage des Gerichts vom 1
7.
April
2020 (
Urk.
11) hin teilte Rechtsanwältin
Schweri
mit, dass bei
Dr.
med.
A._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches G
utachten in Auftrag gegeben worden sei
, welches noch in Bearbeitung sei.
In der Folge reichte Rechtsanwä
ltin
Schweri
am
2
7.
Juli 2020 (
Urk.
13) ein neuropsychologisches Teilgutachten der
Klinik B._
vom
1.
Juli 2020 (
Urk.
14/1) sowie
ein
e als «orientierender Bericht zu dem in Erstellung befindlichen versicherungs
medizi
nisch psychiatrischen Gutachtens» bezeichnete Beurteilung durch
Dr.
A._
vom
2
7.
Juli 2020
(
Urk.
14/2)
und weitere medizinische
Unterlagen
(
Urk.
14/3-6) ein
. Am 2
8.
Juli 2020 (
Urk.
15) reichte sie dann eine defin
itive Fassung des
als «orientierender Bericht zu dem in Erstellung befindlichen versicherungsmedi
zinisch psychiatrischen Gutachtens» bezeichneten Dokuments
von
Dr.
A._
vom 2
7.
Juli 2020 (
Urk.
16) ein. Auf telefonische Anfrage seitens des Gerichts vom 3
1.
Juli 2020 (
Urk.
17) bestätigte Rechtsanwältin
Schweri
, dass
,
obwohl das
psychiatrische
Gutachten
von
Dr.
A._
nicht fertiggestellt sei, es vorerst bei dieser Fassung bleibe. Am
8.
September 2020 (
Urk.
18) wurden die
von der Be
schwerdeführerin
eingereichten Unterlagen der Beschwerdegegnerin zur Stel
lung
nahme zugestellt. Dem kam
d
ie
se
mit Eingabe vom
2
5.
September 2020 (
Urk.
19) nach.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Tei
l des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner
kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich
einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V
281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):
-
Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)
-
Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)
-
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
-
Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res
sourcen, E. 4.3.2)
-
Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)
-
Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)
-
gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich
baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
-
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens
druck (E. 4.4.2)
Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1
5.
März 2018 E. 7.4).
1.4
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.5
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
1.6
Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestim
mungen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsänderung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis
).
1.7
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis
tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d
; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/
Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflag
e 2014,
Rn
11 zu Art. 30–31
). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131
V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1).
Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü
fung
hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gereg
elten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge
genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfü
gungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bun
des
gerichts 8C_489/2009 vom 23. Okt
ober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).
1.8
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (
Urk.
2) damit, dass
gestützt auf das Gutachten
der MEDAS
Z._
davon auszugehen sei, dass
die Be
schwerdeführerin seit dem 1
5.
April 2014 in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Nach Ablauf der Wartezeit im April 2015 sei ihr eine Tätigkeit zu 50
%
zumutbar gewesen
,
und die Erwerbseinbusse betrage damit 50
%
, was dem Inva
liditätsgrad entspreche. Seit dem
1.
Januar 2016 habe sich der Gesundheits
zu
stand der Beschwerdeführerin verbessert
,
und die Arbeitsunfähigkeit betrage seither noch 30
%
, was dem Invaliditätsgrad entspreche. Demnach bestehe ab April 2016 kein Rentenanspruch mehr. Eingliederungsmassnahmen seien ei
n
ge
leitet worden, jedoch sei die Umsetzung eines höheren als eines 50%-Pensums aus nicht medizinischen Gründen gescheitert. Die im Einwand geltend gemachte Verschlechterung sei nur von kurzer Dauer und somit nicht relevant gewesen. Es werde davon ausgegangen, dass mit einem entsprechenden Einsatz auch ein höheres Pensum möglich gewesen wäre (Begründung S. 1 f.).
2.2
Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht einzig auf die medizinisch-theoretische Beurteilung der MEDAS
Z._
vom 1
0.
August 2016 abstelle, ohne die Erkenntnisse aus den Eingliederungsmassnahmen und die seitherige gesundheit
liche Entwicklung zu berücksichtigen. Es sei ihr zu Unrecht unterstellt worden, dass sie passiv und
unmotiviert sei und bei gutem Willen 70
%
arbeiten könnte. Zudem erscheine die psychi
sche
Situation nach wie vor nicht gen
ügend abg
eklärt, weshalb eine psychiatrische Untersuchung veranlasst worden sei
(S.
4
lit
. B.
Rz
14
-15
, S. 6
Rz
19,
S. 6 f.
Rz
22-25
)
.
Während des Arbeitstrainings vom
1.
September 2017 bis 2
8.
Februar 2018 habe sich gezeigt, dass sie ihr stabil erbrachtes Arbeitspensum von 50
%
nicht habe steigern können (S. 6
Rz
20
-21
).
Zudem habe auch die Tatsache, dass sie nun
auch noch beidseitige Lungenembolien erlitten habe, keine Berücksichtigung me
hr
gefunden
(S. 8
Rz
26).
Richtigerweise sei von einer tatsächlichen Leistungs
fähigkeit von 50
%
in einer optimal angepassten Tätigkeit mit häufigem Ku
nden
kontakt auszugehen (S. 8
Rz
27).
2.3
Strittig und zu prüfen ist
, ob die Beschwerdeführerin über den 3
1.
März 2016 hinaus
Anspruch auf eine Invalidenrente
hat
.
3.
3.
1
Dr.
med.
C._
, Fachärztin
für
Allgemeine Innere Medizin und
für Kardio
logie, Spital
D._
, stellte in ihrem Bericht vom 1
5.
Januar 2015
(
Urk.
6/27/1-4)
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
-
Sick-Sinus-Syndrom mit paroxysmal tachykardem Vorhofflimmern und Pausen bis 5 Sekunden
-
Status nach Schrittmacherimplantation am 3
0.
Januar 2013
-
aktuell weiterhin paroxysmal tachykardes Vorhofflimmern
-
normale linksventrikuläre Funktion
-
depressive Symptomatik seit Januar 2013
-
Gonarthrose beidseits
-
Status nach Knie-Totalprothese am 1
5.
April 2014
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
C._
einen Situs inver
sus abdominalis mit fehlender
Vena
cava
inferior,
ein
Polysple
nie
syndrom
und eine Adipositas.
Dr.
C._
führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 2
0.
Dezember 2013 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am
3.
Dezember 2014 erfolgt (
Ziff.
1.2).
Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei nicht genau bekannt. Nach der Schrittmacherimplantation sei die Beschwerdeführerin jedoch für etwa fünf Wochen arbeitsunfähig gewesen. Aktuell sei sie nach der Knieoperation seit dem 1
5.
April 2014 zu 100
%
arbeitsunfähig (
Ziff.
1.6). Es bestünden eine rasche Ermüdbarkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, ein rezidivierendes thorakales Druck- und Engegefühl auf der Brust und eine Atemnot bei Anstrengung. Weiter best
ünden
eine verminderte
Leistungsfähigkeit
,
eine Konzentrationsschwäche und
eine verminderte Belast
bar
keit
,
insbesondere wegen der depressiven Symptomatik und den noch vorhan
denen Rhythmusstörungen. Die bisherige Tätigkeit sei aktuell zu 50
%
möglich
(
Ziff.
1.7)
.
3.
2
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Be
wegungsapparates, nannte in seinem Bericht vom
9.
November 2015 (
Urk.
6/38/2)
als Diagnose einen Status viereinhalb Monate nach Knie-
Totalprothese (
TP
)
links.
Dr.
E._
führte aus, dass es der Beschwerdeführerin mittlerweile gut gehe und sie
gelegentlich
bei stärkeren Belastungen noch Schmerzen habe. Der Zu
stand sei aber sicher bess
er als noch vor sechs Wochen. Er
habe die
Patientin ab Dezember
2015
als im administrativen Bereich tätige Arbeitskraft
wieder ver
mittelbar geschrieben
. Die Beschwerdeführerin habe aber darauf aufmerksam gemacht, dass sie
vor allem durch die Herzrhythmusstörungen beeinträchtigt
und sie deshalb noch in weiter
er Abklärung bei
Dr.
C._
sei.
3.
3
Am 1
0.
August 2016 erstatteten die Gutachter der MEDAS
Z._
das von der Beschwerdegegnerin veranlasste polydis
ziplinäre Gutachten (
Urk.
6/51
/1-28
) nach am 1
7.
Mai
2016 durchgeführter internistischer und am 1
4.
Juni
2016 erfolgter kardiologischer, psychiatrischer und rheumatologischer Untersuchung (S. 1).
Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (S. 22 III.
Ziff.
1):
-
depressive Episode, aktuell leichtgradig (ICD-10 F32.0)
-
residuelle
Gonalgien
-
Status nach traumatischer Ruptur
des vorderen Kreuzbandes (VKB)
links 1985
-
Status nach zweifacher Kreuzbandplastik 1985/2010 und nach zwei
facher Meniskusoperation 2005/2007
-
Status nach Knie-TP links am 2
3.
Juni 2015 bei ausgeprägter diffuser
Pangonarthrose
-
Status nach Teilprothese medial Knie rechts am 1
5.
April 2014 bei medialer Gonarthrose
-
aktuell Verdacht auf beginnende femoropatellare Arthrose
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte die Gutachter in der Hauptsache ein Sick-Sinus-Syndrom, eine Leistungseins
chränkung, kardiovaskuläre Ris
i
k
ofaktoren und ein
en
Situs inversus mit
Polysplenies
yndrom
und fehlender
Vena
cava
inferior (S. 23
Ziff.
2).
Zur Arbeitsfähigkeit in der letzten regulären Tätigkeit an der Rezeption eines Industriebetriebes
und in der aktuellen Tätigkeit a
m
Universitätsspital
F._
an der Rezeption der Radiologie sei im Konsens aktuell eine um
30
%
ein
geschränkte Leistungsfähigkeit bei vollem zeitlichen Pensum, insbesondere auf
grund der psychiatrischen Defizite
,
festzustellen
(S. 25 unten f.)
.
Auch müsse die
Tätigkeit ohne
kniebelastende Anforderungen durchgeführt werden können. Diese
Angaben gälten seit Beginn des RAV-Einsatzes am 1
4.
Januar 201
6.
Seit
h
er habe sich die psychiatrische Problematik bis zum heutigen Ausmass stabilisiert. Vor
gängig sei spätestens seit Beginn der Arbeitsunfähigkeit im April 2014 von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50
%
für alle Tätigkeiten auszu
gehen. Während der zwischenzeitlichen Hospitalisationen und postoperativ nach
Kniehemiprothese
rechts 2014 und Knie-TP links im Jahr 2015 sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, mit genauer Dauer gemäss den Zeug
nissen der behandelnden Ärzte
(S. 26 oben).
Auch in einer an
gepassten Tätigkeit bestehe im K
onsens eine um 30
%
reduzierte Le
istungsfähigkeit bei vollem zeit
lichen Pensum.
Eine angepasste Tätigkeit sollte den Defiziten der Versicherten Rechnung tragen. Ideal wäre eine Tätigkeit mit verschiedenen Aktivitäten und häufigem Kundenkontakt. Eine Tätigkeit ohne Kundenkontakte würde die Selbststrukturierungsdefizite und die Schwierigkeiten, die Motivation aufrecht zu halten, mehr zum Tragen bringen, so dass hier von einer niedereren Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden müsste. Ebenso müsse eine angepasste Tätigk
eit auf mechanisch
belastende Tätigkeiten und Belastungen der Kniegelenke verzichten können sowie mit der Möglichkeit zur Einnahme von ergonomischen Wechselpositionen versehen sein. Diese Angaben gälten ebenfalls seit Beginn des R
AV-Einsatzes am 1
4.
Januar 201
6.
Für den Zeitraum davor gälten die gleichen Überlegungen wie bei der angestammten Tätigkeit
(S.
26
Ziff.
2).
Der psychiatrische Gutachter hielt fest, dass eine
depressive Episode
vorliege
, welche initial mittelgradig und aktuell noch leichtgradig sei mit vor allem Schwierigkeiten des Antriebs und einer reduzierten Durchhaltefähigkeit. In der aktuellen Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin eigentlich ideal eingegliedert mit verschiedenen Aktivitäten und häufigem Kundenkontakt. Insgesamt zeige sich ein sehr langsamer, aber hoffnungsvoll stimmender Verlauf, wobei die hohe Selbststigmatisierung der Versicherten negativ beeinflussend wirke. Eine adä
quate Unterstützung zum Beispiel durch die Psychiatrie-Spitex sowie eine Inte
gra
tionsbegleitung am Arbeitsp
latz
wären zu empfehlen. Aktuell sei aus psy
chiatrischer Sicht eine 70%ige
Leistungsfähigkeit gegeben, welche mit optimaler Unterstützung auf mindestens 80
%
zu steigern wäre.
Die therapeutischen Massnahmen seien bei weitem nicht ausgeschöpft (S. 18 unten).
Aus kardiologischer Sicht finde sich echokardiologisch ein normaler Befund im Bereich des linken Ventrikels, ebenso des rechten Herzens, und eine unauffällig
liegende Schrittmacher-Elektrode
sowie eine leichte
Aorteninsuffizienz
. Die Schr
ittmacherabfrage zeige eine intakte Funktion des Systems.
Spiroergometrisch
habe sich eine schwere Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit trotz guter Kooperation (67 Watt) gezeigt. Hinweise für eine kardiale Einschränkung fänden sich keine, ebenso bestehe kein Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit. Die eingeschränkte Leistungsfähigkeit sei eher Au
s
druck einer Dekonditionierung und Behinderung durch die Knieproblematik. Aus kardiologischer Sicht finde sich keine Einschränkung für die Arbeitsfähigkeit als Sachbearbeiterin (S. 19 oben).
Aus rheumatologischer Sicht fänden sich insbesondere bilaterale Knieschmerzen, welche als
residuelle
Gonalgie
zu interpretieren seien nach Implantation einer Halbschlittenprothese medial rechts und einer Kniegelenksprothese links. Es bestehe ein gutes funktionelles Resultat ohne entzündlichen Reizzustand. Allen
falls sei eine beginnende femoropatellare Arthrose die Ursache der
residuellen
Knieschmerzen. Bei einer eingeschränkten Flexion des linken Kniegelenks könne aus rheumatologischer Sicht die bisherige Arbeitstätigkeit in administrativer Funktion weiter zu 100
%
ausgeführt werden, wobei repetitives
Treppenauf
- und Treppenabgehen,
kniende
und kauernde Positionen auszuschliessen seien. Eine Einschränkung um 50
%
bestehe für mechanisch belastende Tätigkeiten der Knie
gelenke (S. 19 Mitte).
3.
4
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
führte in seinem Bericht vom
3
1.
Juli 2018 (
Urk.
6/120)
zur per
1.
August 2018 vorge
se
henen Steigerung des Arbeitspensums auf 70
%
aus, dass zusätzlich im Juni 2018 bei der Patientin ein
Schlafapnoe-Syndrom
festgestellt worden sei. Dies habe zur Folge, dass sie nachts Atempausen mache und am nächsten Tag
unausgeruht
aufstehe und dies Tag für Tag, bis man mittels einer nächtlichen Sauerstoffabgabe das Problem beende. Weiter seien bereits se
it einiger
Zeit belastungsabhän
gige Fu
ssschmerzen
aufgetreten, welche einerseits durch eine allmähliche Gewichtszu
nahme und andererseits durch nachgewiesene Fussdeformationen bedingt seien. Obwohl er nun Schuheinlagen verordnet habe, würden die Beschwerden sicher noch einige Zeit vorhanden sein.
Dr.
G._
führte aus, dass aus seiner Sicht eine jetzige Steigerung des Arbeitspensums nicht sinnvoll sei und wahrscheinlich die Patientin überfordern werde. Er habe für den August ein Arbeitszeugnis mit einer Arbeitsfähigkeit von 60
%
ausgestellt.
3.
5
Dr.
C._
stellte in ihrem Berich
t vom
2.
November 2018 (
Urk.
6/1
36/1
-6) fol
gen
de
Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
2.5):
-
Sick-Sinus-Syndrom mit paroxysmalem tachykardem Vorhofflimmern und Schrittmacherimplantation, Erstdiagnose 2013
-
mittelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
C._
einen Situs inversus, eine beidseitige Gonarthrose, Erstdiagnose etwa 2011
,
und eine Adipositas (
Ziff.
2.6).
Dr.
C._
führte aus,
die Beschwerdeführerin sei seit Ja
nuar
2013 bei ihr in Behandlu
ng
, und die letzte Kontrolle sei am 2
0.
März 2018 erfolgt (
Ziff.
1.1). Vom 2
5.
Januar bis 1
0.
Februar 2013 habe eine 100%ige Arbeitsun
fähigkeit bestanden. Weitere Arbeitsunfähigkeitszeugnisse seien wahrscheinlich durch den Hausarzt ausgestellt worden (
Ziff.
1.3).
Die Patientin sei nicht arbeitstätig, würde aber gerne arbeiten. Aktuell sei ihr eine Tätigkeit im Umfang von 50
%
zumutbar.
Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihr zwischen vier und fünf Stunden zumutbar (
Ziff.
4.1-2).
Aus kardialer Sicht sei eine Eigliederung in den Arbeitsprozess durchaus möglich (
Ziff.
4.3). Als der Eingliederung entgegenstehende Faktoren nannte
Dr.
C._
den Umstand, dass die Beschwerdeführerin keine Arbeit finde, die reaktive Depression und die De
konditionierung
(
Ziff.
4.4). In prognostischer Hinsicht sei eine 50%ige bis 70%ige Arbeitstätigkeit bei optimaler Behandlung wahrscheinlich möglich (
Ziff.
2.7). Zur aktuellen medizinischen Symptomatik und Situation der Beschwerdeführerin führte
Dr.
C._
aus, dass die Patientin immer wieder Palpitationen verspüre und über eine vermehre Müdigkeit und Leistungsintoleranz klage, dies seit Jahren
. Die Palpitationen seien durch die supraventrikulären Salven und kurzen Vorhof
flim
merepisoden erklä
rt.
Es bestünden zudem Schmerzen und Parästhesien im Bereich der Schrittmacherbatterie.
Für die übrigen Beschwerden (Müdigkeit, Leistungs
intoleranz, Konzentrationsprobleme, muskuloskelettale Schmerzen
) bestehe
keine kardiale Ursache
. Wegen der
multiplen Beschwerden fühle sich die Patientin nicht voll arbeitsfähig (
Ziff.
2.2).
Zu den Funktionseinschränkungen in der bisherigen Tätigkeit führte
Dr.
C._
aus, dass die Beschwerdeführerin wegen der Knieschmerzen bei Status nach Knie-TP nicht lange stehen könne. Stressbelastungen, rasches Arbeiten, Multitasking (administrativer Bereich) gehe nicht. Sie fühle sich rasch überfordert (Ermüdung, Konzentrationsschwäche). Zudem habe sie fehlende Fertigkeiten (zum Beispiel keine Englischkenntnisse
,
und die Deutschkenntnisse seien möglicherweise redu
ziert bei Zweisprachigkeit. Zudem verfüge sie über ungenügende IT-Kenntnisse;
Ziff.
3.4). Zu den Ressourcen führte
Dr.
C._
aus, dass die Beschwerdeführerin türkisch- und deutschsprechend sei. Sie habe ein gepflegtes Äusseres und ein sehr gutes Auftreten. Sie sei kommunikativ und empathisc
h (
Ziff.
3.5).
3.
6
Dr.
med.
H._
,
Zentrum I._
, nannte in seinem Bericht vom 2
2.
Januar 2019 (
Urk.
6/140) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
eine
leichte bis mittelg
radige depressive Episode (ICD-10 F32.0;
Ziff.
2.5)
.
Dr.
H._
führte aus, die
Beschwerdeführerin sei seit dem
6.
September 2018 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 1
6.
Januar 2019 erfolgt (
Ziff.
1.1). Derzeit sei sie alle zwei bis drei Wochen in Behandlung (
Ziff.
1.2).
Aus psychiatrischer Sicht best
ünden
eine verminderte Stimmung, eine Antriebs
losigkeit, eine Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und eine Vergesslichkeit. Diese
könnten Auswirkungen auf die Arbeit habe
n und zu einer
Verminderung der Leis
tungsfähigkeit,
einer
Verlangsamung,
zu
wenig Lust und Motivation an der Arbeit
sowie zu
Fehler
n
führen
(
Ziff.
3.4).
Dr.
H._
führte aus, dass der Be
schwerdeführerin die letzte Tätigkeit als Angestellte
am
Empfang aus psychia
trischer Sicht derzeit bis zu vier Stunden am Tag zumutbar sei (
Ziff.
4.1).
Auch eine angepasste Tätigkeit sei in diesem Umfang zumutbar (
Ziff.
4.
2
). Einer Ein
gliederung stünden die kardiologische Erkrankung, die schnelle Ermüdung und die Antriebsminderung im Wege (
Ziff.
4.4).
3.
7
Dr. Dr.
med.
J._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
Regionaler Ärztlicher Dienst (
RAD
)
, führte in
seiner Stellungnahme vom
6.
Febru
ar 2019 (
Urk.
6/152/4-5) aus, dass im psychiatrischen MEDAS-Teilgutachten
vom Jahr
2016 eine leichtgradige depressive Episode diagnostiziert werde. Trotz wenig Behandlung habe sich ein hoffnungsvoll stimmender Verlauf entwickelt. Dies spreche für die Ressourcen der Kundin. Depressive Episoden gälten als gut b
ehan
del
bar. Unter entsprechenden
fachpsychiatrischen Hilfestellungen sei mindestens eine 80%ige Arbeitsfähigkeit möglich. Seit Januar 2016 gelte jedoch gesamthaft eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
. Dem Bericht von
Dr.
H._
lasse sich eine passagere Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes entnehmen. Es gelte jedoch langfristig die schon im psychiatrischen MEDAS-Gutachten ge
troffene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin
stützte die vom
1.
April 2015 bis 3
1.
März 2016 befris
tete Zusprache einer halben Rente
auf
das Gutachten der
MEDAS
Z._
vom
1
0.
August 2016
(vorstehend E. 3.
3
)
sowie auf die Stellungnahme des
RAD-Arztes
Dr. Dr.
J._
vom
6.
Februar 2019 (vorstehend E. 3.
7
)
, wonach der Beschwer
deführerin ab rentenrel
e
vantem Zeitraum die bisherige sowie jede andere ange
passte, leichte Tätigkeit in einem Pensum von 50
%
zumutbar
gewesen
sei. Ab
1.
Januar 2016 habe sich der Gesundheitszustand verbessert, und die Arbeitsun
fähigkeit betrage lediglich noch 30
%
. Dass die Leistungsfähigkeit im Rahmen der
Eingliederungsmassnahmen nicht habe gesteigert werden können,
sei invalidi
tät
s
fremden Faktoren, namentlich dem passiven Verhalten der Beschwerdefüh
rerin
,
zuzuschreiben
(vorstehend E. 2.1).
Die Beschwerdeführerin
dagegen
bestritt, dass
sie in der Lage sei, ein Pensum von 70
%
zu absolvieren.
Vielmehr sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
in einer optimal angepassten Tätigkeit auszugehen.
Zudem habe sie Lungenembolien erlitten, welche nicht abgeklärt worden seien
(vorstehend E. 2.2)
.
Im Verlaufe des
Beschwerdeverfahrens
machte
die Beschwerdeführerin
sodann gestützt auf das von ihr ver
anlasste n
europsychologische Teilgutachten
der
Klinik B._
vom
1.
Juli 2020 (
Urk.
14/1) und
gestützt
auf
das
(unvollständige)
psychiatrische
Gut
achten
von
Dr.
A._
vom 2
7.
Juli 2020 (
Urk.
16
) geltend,
im
Januar 2013 im Zuge der
Herzerkrankung
einen
Hirnschaden erlitten zu haben (
Urk.
13).
Die Beschwerdegegnerin äusserte sich zum Privatgutachten von
Dr.
A._
vom 2
7.
Juli 2020 (
Urk.
16) dahingehend, dass diesem mangels Vollständigkeit kein
en
Beweiswert zukomme und sich die Gutachterin überdies überwiegend fachfremd zu den kardiologischen Beschwerden geäussert habe (
Urk.
19).
4.2
Während
es
sich hinsichtlich der Knieproblematik, wie
im
Gutachten der MEDAS
Z._
vom 1
0.
August 2016
(vorstehend E. 3.3)
festgehalten,
bei gutem
funktionellen Resultat
nach erfolgter beidseitiger Knie
prothesenversorgung
und auch mit Blick auf die Ausführungen
von
Dr.
E._
vom
9.
November 2015 (vorstehend E. 3.
2
) als plausibel und nachvollziehbar erweist, dass die Beschwer
deführerin in einer administrativen Tätigkeit zu 100
%
ar
beitsfähig sei
,
stellt
sich der Sachverhalt
jedoch
hinsichtlich
ihrer weiteren
gesundheitlichen Probleme,
namentlich der Herzproblematik,
ihres psychischen Gesundheitszustandes
sowie allfälliger neurologischer
/neuropsychologischer
Probleme
und
deren
Ursache
nach wie vor als unklar
dar
.
In
dem
von der Beschwerdeführerin nachgereichten neuropsychologischen Teil
gutachten vom
1.
Juli 2020 (
Urk.
14/1
) diagnostizierten die Fachpersonen der
Klinik B._
nach durchgeführten Tests und
deren Validierung eine mittel
gradige kognitive Störung
. Zu deren Ursache, ob hirnorganisch, primär oder psy
chisch-reaktiv, konnten sich die Fachpersonen der
Klinik B._
nicht abschliessend
äussern. Die Fahreignung der Beschwerdeführerin wurde in Frage gestellt
(
Urk.
14/1
S. 13 f.
Ziff.
6
, S.
15
Ziff.
7.2)
.
Die Hauptgutachterin
Dr.
A._
ging
dann
in ihrem psychiatrischen Gutachten vom
2
7.
Juli 2020
(
Urk.
16)
zu
sammengefasst davon aus, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der kardialen Krise im Januar 2013 einen Hirnschaden erlitten haben soll, wodurch eine orga
nische Persönlichke
itsstörung und ein
dysexek
u
t
ives
Syndrom (ICD-10 F07.8) sowie eine organische depressive Störung (ICD-10 F06.3) resultiert seien (
Urk.
16 S. 12).
Zwar erachteten die Fachpersonen der
Klinik B._
die von
Dr.
A._
aufgestellte These als plausibel, wiesen aber
auch
darauf hin, dass eine Unsicherheit in Bezug auf den Nachweis
einer hirnorganischen Schädigung be
stehe, da aufgrund des im Jahr 2013 implantierten Herzschrittmachers ein
e
ent
sprechende Bildgebung zu deren Nachweis nicht habe erfolgen können (
Urk.
14/1 S. 14 oben).
4.3
Vorab ist einhergehend mit der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
19)
festzuhalten, dass das
Privatgutachten von
Dr.
A._
vom 2
7.
Juli 2020
(
Urk.
16
)
Mängel
aufweist, welche einer Beweiswertigkeit der Expertise (vorstehend E. 1.
8
) entge
genstehen. So wurde das Gutachten einerseits nicht fertiggestellt, andererseits äusserte sich
Dr.
A._
in weiten Teilen auf fachfremden Gebiet
(
Urk.
16 S.
10 ff.
, S. 24 ff.
)
und begründete
schlussendlich
ihre Diagnose
n
auch gestützt
auf
Auskünfte von
von
ihr telefonisch konsultierten Ärzten
(
Urk.
16 S. 9 unten f
.
, S. 12
Ziff.
1-2
, S. 27 ff.
)
, deren Berichte nicht vorliegend sind
.
Des Weiteren ent
behrt das Gutachten einer objektiven Befunderhebung sowie einer rechtspre
chungsgemäss geforderten Prüfung des funktionellen Leistungsvermögens anhand
der Standardindikatoren (
Urk.
16 S. 15, vorstehend E. 1.2-3).
4.
4
Auch wenn
vorliegend
der Expertise von
Dr.
A._
vom
2
7.
Juli 20
20
(
Urk.
16)
eine Beweiswertigkeit abzusprechen ist,
sind
doch
einige von ihr ins Feld geführte Kritikpunkte an der
erfolgten
Sachverhaltsabklärung als begründet.
So erweist sich zunächst der
Hinweis von
Dr.
A._
(
Urk.
16 S. 1
0 f.
), dass das anlässlich des MRI vom
1
6.
Mai 2013 (
Urk.
6
/26/13)
festgestellte
Poly
sple
niesyndrom
hinsichtlich der konkreten Auswirkungen auf die kardiale Problema
tik
bei der Beschwerdeführerin zu wenig abgeklärt sei,
als berechtigt
. Auch die von
Dr.
A._
telefonisch konsultierte Kardiologin
Dr.
med.
K._
bestätigte, dass hierzu weitere Abklärungen nötig seien (
Urk.
16 S.
27 unten ff.).
Gemäss den Aussagen von
Dr.
A._
soll der von ihr kontaktierte
Dr.
med.
L._
,
Facharzt für Pneumologie und für Allgemeine Innere Medizin,
Chefarzt des S
pitals
D._
, die Beschwerdeführerin anläss
lich eines Telefonats vom
7.
Juni 2020 als schwer herzkrank
bezeichnet haben
(
Urk.
16 S. 6 Mitte, S. 8 oben)
.
Weiter
erweist sich
auch
die von
Dr.
A._
geäusserte Kritik, dass hin
sichtlich der kardialen Krise Ende Januar 2013 bis zum Verfügungserlass dies
bezüglich keine echtzeitlichen Berichte vorgelegen hätten (
Urk.
16 S. 16 ff.), als berechtigt. Ob sich
jedoch
, wie
Dr.
A._
geltend machte, aus den von ihr eingeholten Berichten und Aufzeichnungen zum Hergang nac
h der Einweisung ins S
pital
D._
am 2
5.
Januar 2013 (
Urk.
14/4-6)
nun
tatsächlich eine schwere Kreislaufinsuffizienz und eine schädigende Minderversorgung des Ge
hirns mit Sauerstoff beziehungsweise ein zerebraler Notfall ergibt, bedarf der fachärztlichen kardialen und neurologischen Beurteilung und überschreitet das Fachgebiet von
Dr.
A._
.
Soweit sich
Dr.
A._
diesbezüglich auf
Dr.
L._
beruft
, welcher gemäss dem Telefonat vom
7.
Juni 2020
ausgeführt haben soll, dass während der schweren Herzkrise die Sauerstoffversorgung des Gehirns in schädigendem Ausmass u
ngenügend gewesen sein soll
(
Urk.
1
6.
S. 9 unten)
, ist darauf hinzuweisen, dass ein diesen Umstand bestätigender Bericht nicht vorliegt und es sich bei
Dr.
L._
um keinen Facharzt für Kardiologie oder Neurologie handelt.
An dieser Stelle ist ebenfalls zu bemerken, dass es der Beschwerdeführer
in
nach der Herzschrittmacherimplantation am 3
0.
Januar 2013 dennoch möglich war,
ihre Tätigkeit bei der
Y._
AG in einem Pensum von 100
%
bis September 2013
fortzusetz
en
.
Erst danach kam es zu einer Reduktion des Pensums auf 80
%
, welches sich so insbesondere aus
dem Beschäftigungsgrad auf den Präsenzzeit-Auszügen sowie den
beigefügten Lohn
konto-Auszügen e
rgibt, wonach die Be
schwerdeführerin ab Oktober 2013 deutlich weniger verdient hat (vgl.
Urk.
6/11/1
8,
Urk.
6/14
Ziff.
2.12,
Urk.
6/14/15-
20,
Urk.
6/14/23-
37
)
.
Dieser Umstand scheint eher dagegen zu sprechen, dass es im Rahmen der kardialen Krise Ende Januar 2013 zu einer Hirnschädigung gekommen sein soll, welche Frage jedoch ebenfalls fachärztlich zu beantworten sein wird.
Weiter ergab die anlässlich der kardi
o
l
ogisch
en Begutachtung bei der MEDAS
Z._
am 1
4.
Jun
i 2016 durchgeführte Spiroergometrie
eine schwer einge
schränkte Leistungsfähigkeit. Der Gutachter sprach dieser eine kardiale Genese ab und sah die Leistungsunfähigkeit aus Ausdruck der Dekonditionierung respek
tive der Knieprobleme
(
Urk.
6/51/1-28 S. 19 oben, S. 23 oben,
Urk.
6/51/35-38 S.
3 Mitte)
.
Bereits bei
der im Vorfeld bei
Dr.
C._
am
3.
Dezember 2014
durch
geführten
Ergonometrie
trat
überdies
ein p
aroxysmales Vorhofflimmern auf, und die
Ergonometrie
musste wegen Atemnot und allgemeiner Ermüdung abge
bro
chen werden (
Urk.
6/27/5-6 S. 2).
Vor dem Hintergrund, dass sich die kardiale Problematik der Beschwerdeführerin auch i
m
Zusammenhang mit dem vorliegenden
Polyspleniesyndrom
als unzu
reichend abgeklärt erweist, bestehen auch Zweifel an der Einschätzung des kardiologischen Gutachters der MEDAS
Z._
sowie von
Dr.
C._
vom
2.
November 2018 (vorstehend E. 3.
5
)
, welche
eine kardiale Ursache der von der Beschwerdeführerin beklagten Müd
igkeit und Leistungsintoleranz verneinten.
Bei vorliegend nach wie vor herrschender Unklarheit über die tatsächlichen Ge
gebenheiten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 3
0.
Januar 2013
respek
tive über das tatsächliche Ausmass des kardialen und allenfalls neurologischen Gesundheitsschadens
sowie der von der Beschwerdeführerin
auch
in grossen Teilen
gezeigten Motivation bei der Umsetzung der beruflichen Eingliede
rungs
massnahmen
(
Urk.
6/71/1,
Urk.
6/
78
,
Urk.
6/102,
Urk.
6/122 S. 2,
Urk.
6/126
),
wird
die Schlussfolgerung, dass die nicht erfolgte Steigerung des Arbeitspensums auf
70
%
allein auf
ihre
mangelnde Motivation zurückzuführen sei, de
n kon
kreten Umständen der Beschwerdeführerin nicht gerecht.
Überdies
ist auch darauf hinzuweisen, dass seit der Begutachtung an der MEDAS
Z._
im Mai und Juni 2016 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung
vom 2
3.
Mai 2019 drei Jahre vergangen
sind
. Zum
Verlauf des
psy
ch
ischen
Gesundheitszustand
es
liegt lediglich ein Bericht des behandelnden
Dr.
H._
vom 2
2.
Januar 2019 (vorstehend E. 3.6)
vor, welcher über keinen Facharzttitel in Psychiatrie und Psychotherapie verfügt, und die finale Beurtei
lung des
Verlaufs des
psychiatrischen Gesundheitszustandes der Beschwerde
füh
rerin durch den Allgemeinmediziner
Dr.
J._
, welcher lediglich von einer vor
übergehenden und daher unbeachtlichen Verschlechterung des Gesundheits
zustandes der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung an der MEDAS
Z._
sprach
(vorstehend E. 3.
7
)
, erweist sich als ungenügend.
Hinsichtlich der im Frühjahr 2019 aufgetretenen Lungenembolien wurde lediglich für die Dauer der H
ospitalisation
vom
8.
bis 1
3.
April 2019 eine 100%ige
Arbeits
unfähigkeit ausgestellt
(
Urk.
6/148)
. Anhaltspunkte, dass dadurch
die
Arbeits
fähigkeit
der Beschwerdeführerin
dauernd eingeschränkt wäre, liegen keine vor. Auch was die von
Dr.
G._
in seinem Bericht vom 3
1.
Juli 2018 (vorstehend E. 3.4) neu aufgeführten Befunde, namentlich das im Juni 2018 diagnostizierte Schlafapnoe-Syndrom anbelangt, geht einerseits aus dem diesbezüglichen
Bericht der Pneumologie des S
pitals
D._
vom 1
8.
Juni 2018 (
Urk.
6/136/19-20) hervor, dass es sich lediglich um eine Verdachtsdiagnose handelte, andererseits bestätigte
Dr.
G._
selbst, dass dieses Problem durch nächtliche Sauerstoff
abgabe beendet werden könn
t
e. Die von ihm erwähnten Fussschmerzen erachtet
e
er lediglich als vorübergehend und mittels Schuheinlagen minderbar.
Von einer dauerhaften Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die neu hinzugekom
me
nen Diagnosen ist daher nicht auszugehen.
4.
5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn
schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheid
rele
vante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
4.
6
Während sich in Würdigung der medizinischen Aktenlage die vom
1.
April 2015 bis 3
1.
März 2016 zugesprochene halbe Invalidenrente als ausgewiesen und be
gründet erweist, bestehen vorliegend in Anbetracht der Unklarheiten hinsichtlich der effektiven kardialen Problematik und dadurch allenfalls verursachte neuro
logische respektive neuropsychologische Einschränkungen sowie hinsichtlich der psychischen Entwicklung der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung an der MEDAS
Z._
Mitte 2016 erhebliche Zweifel daran, dass die ab
1.
Januar 2016 nicht erfolgte Leistungssteigerung allein ihrer mangelnden Motivation zuzuschreiben wäre.
Zur Beurteilung der invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche der Beschwer
deführerin bedarf es daher eines erneuten polydisziplinären Gutachtens, welches sich unter der Berücksichtigung der kardialen, allenfalls neurologisch/
neuro
psychologischen und psychiatrischen Problematik zu ihrer noch bestehenden Arbeitsfähigkeit
äussert
.
In Anbetracht des als ausgewiesen erachteten befristeten Anspruches der Be
schwerdeführerin auf eine halbe Rente vom
1.
April 2015 bis 3
1.
März 2016
wird von einer vorgängigen Stellungnahme der Beschwerdeführerin zum Rückwei
sungsentscheid abgesehen
(BGE 137 V 314 E. 3.2.4)
.
Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich
insoweit
aufzuheben
, als sie den Anspruch auf eine Rente ab
1.
April 2016 verneint,
und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Entscheid über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der Invalidenversicherung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
5
.
5
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb d
ie
vertretene Beschwerdeführer
in
Anspruch auf eine
Prozessentschädigung hat. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und beim
massgebenden
Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer
) auf Fr. 3’8
00.-- (inklu
sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.