Decision ID: 722bf3de-e8d3-5ea9-88cf-31d6544a1ba6
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge sein Heimatland Nigeria im Mai 2000 verliess und sich bis im Oktober 2001 in  nordafrikanischen Ländern aufhielt,
dass er im Oktober 2001 nach E._ gelangte, nach einem  Aufenthalt auf dem Luftweg nach F._ weiterreiste, wo er während dreier Monate bei Freunden lebte,
dass er seine Reise im Januar 2002 fortsetzte und auf dem Luftweg nach Italien gelangte, wo er ein Asylgesuch stellte,
dass er am 24. November 2004 in einem Flugzeug zu seinen Freunden in G._ zurückkehrte, wo er sich während weiterer dreier Jahre aufhielt,
das er im Jahr 2007 auf dem Luftweg erneut nach Italien gelangte, wo er sich während 20 Monaten aufhielt,
dass er am 8. September 2010 in die Schweiz einreiste und  im H._ ein Asylgesuch einreichte,
dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben im Januar 2002 in Italien ein Asylgesuch gestellt hatte, indessen zum Ausgang des Verfahrens keine Angaben machen konnte,
dass er am 14. September 2010 im EVZ summarisch zu seinen Asyl - gründen befragt wurde, wobei er darlegte, er sei aus wirtschaftlichen Gründen in die Schweiz gelangt,
dass er aus einer armen Familie stamme und sein Vater mit seinen fünf Ehefrauen insgesamt zwanzig Kinder gezeugt habe,
dass die Einkünfte nicht gereicht hätten und er mit seiner Arbeit nicht für alle habe sorgen können, weshalb er sich aus wirtschaftlichen Gründen zur Ausreise entschieden habe,
dass dem Beschwerdeführer am 14. September 2010 das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien beziehungsweise G._ und zu einem möglichen Nichteintretensentscheid gewährt wurde,
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dass für den Inhalt der weiteren Aussagen auf die Akten verwiesen wird,
dass das BFM die italienischen Behörden am 30. September 2010 um Übernahme des Beschwerdeführers ersuchte,
dass von den italienischen Behörden bis zum Ablauf der Frist am 31. Oktober 2010 keine Antwort einging, indessen nach Eintritt der Verfristung eine positive Antwort vom 10. November 2010 erging,
dass das BFM mit Verfügung vom 18. November 2010 in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien sowie den Vollzug  am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist anordnete und , eine allfällige Beschwerde gegen diese Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung,
dass das BFM zur Begründung anführte, aus den Aussagen des  gehe hervor, dass er im Januar 2002 in Italien ein Asylgesuch eingereicht habe,
dass Italien gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (Dublin- [DAA, SR 0.142.392.68]) und auf das Übereinkommen vom 17. Dezember 2004 zwischen der Schweizerischen , der Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in  gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,
dass die italienischen Behörden innerhalb der festgelegten Frist nicht geantwortet hätten, weshalb die Zuständigkeit gemäss Art. 20 Abs. 1 Bst. c der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaates, der für die Prüfung eines Asylantrages zuständig ist,
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den ein Staatsangehöriger eines Drittlandes in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Dublin-II-Verordnung), auf Italien übergegangen sei,
dass Italien nach Ablauf der Frist für die Stellungnahme einer  des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e -II-Verordnung zugestimmt habe,
dass die Rückführung, - vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder Verlängerung - bis spätestens am 30. April 2011 zu erfolgen ,
dass dem Beschwerdeführer dazu das rechtliche Gehör gewährt  sei, wobei er ausgesagt habe, er wolle nicht nach Italien , weil er dort keine Unterkunft und keine Arbeit bekommen ,
dass diese Aussagen kein Hindernis für den Wegweisungsvollzug  würden, da Italien als Rechtsstaat gemäss Dublin-Abkommen zur Rückübernahme verpflichtet sei,
dass Italien die Minimum Standards der EU für die Aufnahme der  anwende und demzufolge Aufnahmestrukturen zur  stelle,
dass aus dem vom Beschwerdeführer am 8. September 2010  ärztlichen Zeugnis hervorgehe, er sei I._ und in J._ behandelt worden,
dass sämtliche Dublin-Staaten über eine adäquate medizinische  aller Krankheitsbilder verfügten, weshalb nicht im Einzelfall zu prüfen sei, ob eine bestimmte Krankheit angemessen behandelt  könne,
dass sämtliche Dublin-Staaten nicht nur die medizinische Behandlung aller Krankheitsbilder, sondern auch den Zugang zu medizinischen Leistungen sicherstellen würden,
dass keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des  nach Italien sprechen würden und insbesondere von der Reisefähigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen werden könne,
dass der Wegweisungsvollzug durchführbar sei,
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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. November 2010 (Poststempel) Beschwerde gegen diese Verfügung einreichte und , die Verfügung des BFM sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, ihr Recht zum Selbsteintritt auszuüben und sich für das vorliegende Asylverfahren als zuständig zu erklären, im Sinne  Massnahmen sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehörden seien anzuweisen, von einer Überstellung nach Italien abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die  entschieden habe,
dass er zudem um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) sowie um  auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte,
dass auf die Begründung der Rechtsbegehren, soweit für den  wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,
dass mit Telefax vom 24. November 2010 der Vollzug der Wegweisung im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme (Art. 56 VwVG)  wurde,
dass die vorinstanzlichen Akten am 25. November 2010 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
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dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den  als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl - suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die  des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich  ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),
dass sich aus den Akten ergibt und auch unbestritten blieb, dass der Beschwerdeführer während mehrerer Jahre in Italien lebte und dort ein Asylgesuch einreichte,
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dass er sich gemäss eigenen Angaben ein erstes Mal von Januar 2002 bis 24. November 2004 und ein zweites Mal von 2007 bis zum 8.  2010 in Italien aufhielt, bevor er in die Schweiz weiterreiste,
dass die italienischen Behörden einer Wiederaufnahme des  am 10. November 2010 zustimmten (vgl. A 16/2),
dass der Beschwerdeführer somit nach Italien und damit in einen  ausreisen kann, welcher für die Prüfung seines Asylgesuches staatsvertraglich zuständig ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe geltend macht, er sei I._ und aufgrund der unzureichenden  Behandlung in Italien in die Schweiz gelangt,
dass sein gesundheitlicher Zustand in Italien niemanden gekümmert habe, obwohl er eine regelmässige medizinische Behandlung ,
dass ihm in Italien nicht einmal eine Unterkunft gewährt worden sei, weshalb sich sein Zustand zunehmend verschlechtert habe, und er nicht glaube, Italien erkläre sich ab sofort bereit, ihm die nötige medizi - nische Behandlung zu gewähren,
dass das Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich festhält, dass  sowohl Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und  (EMRK, SR 0.101) ist und keine konkreten Anhaltspunkte vorliegen, dass sich Italien nicht an die daraus resultierenden  Verpflichtungen halten würde,
dass Dublin-Rückkehrende und verletzliche Personen betreffend  von den italienischen Behörden bevorzugt behandelt  und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahlreiche pri - vate Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,
dass auch keine Hinweise dafür bestehen, Italien würde seinen  im Rahmen der Dublin-II-Verordnung in medizinischer Hinsicht nicht nachkommen,
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dass unter diesen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür er - sichtlich sind, der Beschwerdeführer würde im Falle einer Rückkehr nach Italien dort in eine existenzielle Notlage geraten,
dass die Vorbringen in der Beschwerde, wonach ihm in Italien die  medizinische Versorgung verwehrt geblieben sei und sein  Zustand in Italien niemanden interessiert habe, in  Widerspruch zu seinen anlässlich der Kurzbefragung gemachten Aussagen stehen,
dass er nämlich anlässlich der Kurzbefragung vom 14. September 2010 erklärte, nach seiner erneuten Einreise in Italien im Jahr 2007 habe er sich sowohl im Spital von K._ wie auch im Spital von J._ medizinisch behandeln lassen,
dass er ebenso angab, die Gemeinde J._ habe ihm aus medizinischen Gründen eine bis Dezember 2009 gültige  erteilt (vgl. A 1/10, S. 6 f.),
dass der Beschwerdeführer nach der Rückübersetzung die Wahrheit seiner Ausführungen unterschriftlich bestätigte (vgl. A 1/10, S. 8),  er sich bei seinen diesbezüglichen Aussagen behaften lassen muss,
dass nach dem Gesagten der in Widerspruch zu den gemachten  stehende Einwand in der Rechtsmitteleingabe, wonach dem  der Zugang zur Gesundheitsversorgung in Italien  gewesen sei, als nachgeschoben sowie als unbeholfener  zu werten ist,
dass er zudem unbestrittenermassen Zugang zum italienischen Asyl - verfahren erhielt, da er gemäss eigenen Angaben im Januar 2002 in Italien ein Asylgesuch stellte und ihm eine Aufenthaltsbewilligung er - teilt wurde, welche gemäss seinen eigenen Aussagen mehrfach  wurde (vgl. A 1/10, S. 6 f.),
dass darüber hinaus den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, der in Italien gestellte Asylantrag sei nicht in einem rechtsstaat - lich korrekten Verfahren geprüft worden oder werde nicht in einem  Verfahren geprüft,
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dass allfällige entstehende Schwierigkeiten betreffend Unterkunft oder Lebensmittelbeschaffung bei einem illegalen Aufenthalt  nach Ablehnung eines Asylgesuches nicht gegen eine  in den entsprechenden Staat sprechen,
dass gemäss der Praxis des Europäischen Gerichtshofes für  (EGMR) der Vollzug der Wegweisung eines  Asylsuchenden mit gesundheitlichen Problemen im Einzelfall  Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen kann,
dass hierfür jedoch ganz aussergewöhnliche Umstände vorausgesetzt sind (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1 S. 211 f., mit einer  der Rechtsprechung des EGMR),
dass vorliegend solche ganz aussergewöhnlichen Umstände („very  circumstances“), wie sie der EGMR in seinem Urteil vom 2. Mai 1997 i.S. D. gegen Grossbritannien feststellte, wo neben einer kurzen Lebenserwartung aufseiten des an AIDS erkrankten  erschwerend die Gefahr eines Todes unter extremen physischen und psychischen Leiden hinzukam (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.1.3), bei einer Rückkehr nach Italien hinlänglich ausgeschlossen werden können, zumal der Beschwerdeführer angab, sowohl in J._ wie auch in K._ medizinisch behandelt worden zu sein und es ihm gut ginge, wenn er die Medikamente einnehme,
dass nach dem Gesagten davon auszugehen ist, dass der  bei Bedarf in Italien eine adäquate medizinische Betreuung in Anspruch nehmen kann,
dass sich eine Rückführung nach Italien in Berücksichtigung  Aspekte somit als zulässig erweist,
dass aus diesen Gründen der Eingang des in Aussicht gestellten  nicht abzuwarten ist, zumal der angebotene Beweis keine wesentlichen (neuen) Erkenntnisse zu vermitteln vermöchte ( Beweiswürdigung; zum Ganzen BVGE 2008/24 E. 7.2),
dass der Beschwerdeführer keine Gründe vorbringen kann, die die  der Schweiz zur Durchführung des Asyl- und  nach sich ziehen würden beziehungsweise die der Ausreise in den Drittstaat entgegen stünden,
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dass weder angesichts der Verhältnisse in Italien noch zufolge der in - dividuellen Situation des Beschwerdeführers Anlass zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-Verordnung besteht,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer  besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und  vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens im Sinne von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG, bei dem es um ein Überstellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuchs zuständigen Mitgliedstaat handelt,  kein Raum bleibt für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 - 4 des Bundesgesetzes vom 16.  2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20),
dass nämlich die Frage nach allfälligen Wegweisungshindernissen vielmehr bereits im Rahmen des Nichteintretensentscheides selber stattfinden muss, namentlich im Rahmen eines allfälligen  im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-Verordnung, welches, wie vorstehend ausgeführt wurde, nicht zur Anwendung gelangt,
dass in diesem Sinne das BFM demnach den Vollzug der Wegweisung nach Italien zu Recht angeordnet hat,
dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde näher einzugehen, da diese nicht geeignet sind, zu einer anderen  zu führen,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt
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oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  werden,
dass sich die Beschwerde aufgrund vorstehender Erwägungen als aussichtslos erweist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unent - geltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ungeachtet einer allfälligen Bedürftigkeit des Beschwerdeführers abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.− (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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