Decision ID: 97a78f97-23d0-5185-8584-d59ddece52da
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom 28. November 2012 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
X._
eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 11. Januar 2013 Beschwerde (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. März 2013 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 25. April 2013 erstattete der Beschwerdeführer die Replik (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin verzichtete
am 5. Juni 2013
auf Dup
lik (Urk. 14). Am 27. Juni 2013 wurde eine Instruktionsverhandlung
durchge
führt
(vgl. Urk. 15 und Protokoll S. 4), zu welcher der Beschwerdeführer in Begleitung von Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler erschien (vgl. Vollmacht vom 24. Juni 2013 [Urk. 19]). Die Beschwerdegegnerin hatte am 20. Juni 2013 den Verzicht auf eine Teilnahme an der Instruktionsverhandlung erklärt (Urk. 17), nachdem ihr das persönliche Erscheinen freigestellt worden war (vgl. Urk. 15).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
Aus medizinischer Sicht ist aufgrund des Gutachtens von Dr. med.
Y._
, Fach
arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Dezember 2011 (Urk. 8/89) erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer
behinderungsangepass
ten
Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist (S. 10). Dies wird auch von den Parteien anerkannt (Urk. 2 und Urk. 18).
2.
2.1
Strittig ist dagegen der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene
Einkommens
vergleich
.
Bei der Ermittlung des
Valideneinkommen
s
ist entscheidend, was d
er Versi
cherte
im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde
r
tatsächlich verdienen würde. Die
Einkom
mensermittlung
hat so konkret wie möglich zu erfolgen (Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 835/02 vom 18. November 2003
E.
7.1.1 mit weiteren Hinweisen).
Die Beschwerdegegnerin ging
in
ihrer Beschwerdeantwort vom 20. März 2013 (Urk. 7) von einem monatlichen Bruttolohn
in der
Maschinenbau
-Branche
für männliche Arbeitskräfte an Arbeitsplätzen des Anforderungsniveaus 3 von Fr.
6‘392.-- aus
(vgl. Tabelle TA 1 der LSE 2010 [S. 26])
.
Aufgerechnet auf die
im Sektor 2
in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren – w
orunter auch die Tätigkeit als
Automatiker
fällt – gelten
de,
durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.2 Stunden pro Woche im Jahr 2011 (Die Volkswirtschaft 06-2013, S. 90 Tabelle B 9.2) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Männer von 2‘150 Punkte
n
im Jahre 2010 auf 2‘171 Punkte im Jahr 2011 (Die Volkswirtschaft 06-2013, S. 91 Tabelle B 10.3) ergibt dies ein
Valideneinkommen
von Fr. 79‘777.
-- im Jahr
.
2.2
Für die Bestimmung des
In
valideneinkommens
ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Der Beschwerdeführer arbeitet
e im Zeitpunkt der
Rentenzusprache
seit mehr als sieben
Jahren
bei der
Z._
AG
als Monteur
(
vgl.
Urk.
8/71)
.
Aus diesem Grund ist das Invalideneinkommen nicht anhand von statistischen Tabellenlöhnen, sondern ausgehend vom effektiv erzielten Ein
kommen des Beschwerdeführers zu bemessen.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Arbeitgeberin zwar im Zeitpunkt des Rentenbeginns einen Lohn von monat
lich Fr. 3‘383.-- entrichtete, der indes nicht der tatsächlichen Arbeitsleistung des Beschwerdeführers entsprach (Urk. 8/71/2 Ziff. 2.10, Urk. 8/71/11) und des
halb als Soziallohn nicht angerechnet werden darf. Vielmehr ist vom der Arbeitsleistung entsprechenden Lohn von Fr. 2‘500.-- (Urk. 8/71/2 Ziff. 2.10) auszugehen,
was einem Jahreseinkommen (inklusive 13. Monatslohn) von
Fr.
32‘500.-- entspricht.
2.3
Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 32‘500.-- resultiert im Vergleich zum
Valideneinkommen
von Fr. 79‘777.-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 47‘277.--, was einem Invaliditätsgrad von 59 % entspricht (zur Rundung: BGE 130 V 121 E. 3.2) und Anspruch auf eine halbe Rente
der Invalidenversicherung gibt. Dies wi
rd auch vom Beschwerdeführer anerkannt (vgl. Urk.
20
).
3
.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefochtene Verfügung im Ergeb
nis nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist daher im Sinne der Erwägun
gen abzuweisen.