Decision ID: ad12b422-7922-4d8a-bee6-7ca8a4286f50
Year: 2015
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: approval

Facts:
Sachverhalt
A. Das Strafgericht Basel-Landschaft entschied mit Urteil vom 5. Februar 2015 unter  Folgendes:
"1. Der von der Teilnahme an der Hauptverhandlung dispensierte A._ wird des
gewerbsmässigen Betrugs schuldig erklärt und verurteilt
zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren,
unter Anrechnung der vom 15. Januar 2013 bis zum 8. April 2013 ausgestande-
nen Untersuchungshaft von 84 Tagen,
in Anwendung von Art. 146 Abs. 2 StGB, Art. 40 StGB, Art. 51 StGB sowie Art.
336 Abs. 3 StPO.
2. a) Die beschlagnahmten zwei Fotografien werden nach Rechtskraft unter Aufhebung
der Beschlagnahme gestützt auf Art. 267 Abs. 1 und Abs. 3 StPO A._ zurück-
gegeben.
A._ erhält eine Frist von drei Monaten ab Mitteilung der Rechtskraft des vor-
liegenden Urteils, um die Fotografien nach telefonischer Vorankündigung beim
Strafgericht abzuholen, ansonsten die Fotografien in den Akten verbleiben.
b) Das beschlagnahmte Bargeld im Betrag von Fr. 14’000.-- wird gemäss Art. 442
Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 268 StPO an die Verfahrenskosten angerech-
net.
c) Die mit Verfügung vom 15. Januar 2013 angeordnete Kontosperre über das Konto
Nr. X_ der G._, lautend auf A._ und C._, wird im Falle der Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils aufgehoben.
3. a) A._ trägt in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO die Verfahrenskosten, be-
stehend aus den Kosten des Vorverfahrens von Fr. 28‘012.15, den Kosten des
Zwangsmassnahmengerichts von Fr. 500.--, den Expertisekosten des gerichtli-
chen Verfahrens von Fr. 1‘989.-- und der Gerichtsgebühr von Fr. 8‘000.--, unter
Anrechnung des beschlagnahmten Bargeldbetrags von Fr. 14‘000.-- (vgl. Ziff. 2b).
b) Die Kosten des amtlichen Verteidigers Advokat Dr. M. Aeberli (ab 15. Januar
2015) in Höhe von
Honorarnote vom 2. Februar 2015 Fr. 3’166.55
Honorar HV: 7.25 Std. à Fr. 200.-- + 8% MwSt. Fr. 1‘566.00
Total Fr. 4’732.55
werden unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung von A._ nach Art. 135
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Abs. 4 StPO aus der Gerichtskasse entrichtet."

Considerations:
Auf die Begründung dieses Urteils sowie der nachfolgenden Eingaben der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen des vorliegenden Entscheids eingegangen.
B. Gegen dieses Urteil meldete der Beschuldigte, vertreten durch Advokat Dr. Matthias Aeberli, mit Eingabe vom 10. Februar 2015 die Berufung an.
Mit Berufungserklärung vom 12. Mai 2015, welche bereits eine Begründung enthielt, stellte er folgende Anträge:
"1. Es sei das Urteil des Strafgerichts vom 5. Februar 2015 vollumfänglich aufzuheben und der Berufungskläger vom Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs kostenlos
freizusprechen.
2. Eventualiter sei das Urteil des Strafgerichts vom 5. Februar 2015 insoweit ‚ als dass der Beschuldigte zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten
zu verurteilen sei.
3. Es sei die Beschlagnahme über den Bargeldbetrag von CHF 14‘000.‒ aufzuheben und die beschlagnahmte Summe von CHF 14‘000.‒ an B._, den Sohn des Be-
schuldigten, oder C._, die Ehefrau des Beschuldigten, auszuhändigen.
4. Es sei dem Berufungskläger für das Berufungsverfahren vor zweiter Instanz die  Verteidigung mit dem unterzeichneten Advokaten zu bewilligen.
5. Unter o/e-Kostenfolge.
6. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wird beantragt, die Verfahrensakten des  beizuziehen."
C. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ihrerseits liess mit Schreiben vom 27. Mai 2015 mitteilen, dass sie auf die Erhebung einer Anschlussberufung verzichte und keinen Antrag auf Nichteintreten stelle.
Mit Berufungsantwort vom 6. Juli 2015 beantragte sie, die Berufung sei in allen Punkten  und das Urteil des Strafgerichts vom 5. Februar 2015 vollumfänglich zu bestätigen.
D. Was die wesentlichen verfahrensleitenden Verfügungen des Kantonsgerichts , Abteilung Strafrecht, betrifft, so wurde mit Verfügung vom 28. April 2015 die am 15. Januar 2013 angeordnete Kontosperre über das Konto Y._ der G._, lautend auf
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A._ und C._, per sofort aufgehoben. Mit Verfügung vom 10. Juni 2015 wurde , dass die Staatsanwaltschaft und die Privatklägerin weder Berufung noch  erhoben haben. Mit gleicher Verfügung wurde dem Beschuldigten die amtliche  mit Advokat Dr. Matthias Aeberli für das zweitinstanzliche Verfahren bewilligt. Mit  vom 14. Juli 2015 wurde festgestellt, dass die Privatklägerin auf die Möglichkeit der  einer Berufungsantwort verzichtet hat. Mit Verfügung vom 29. Juli 2015 wurde ferner entschieden, dass das Kantonsgericht die Berufung gestützt auf Art. 406 Abs. 2 lit. a StPO im schriftlichen Verfahren unter Verzicht auf die Durchführung einer mündlichen Parteiverhandlung behandelt.
Erwägungen
I. Formelles
Die Berufung ist gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist. Es können , die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie  gerügt werden, wobei das Berufungsgericht das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen kann (Art. 398 Abs. 2 und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 399 Abs. 1 und Abs. 3 StPO ist zunächst die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit  des Urteils schriftlich oder mündlich anzumelden und danach dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche  einzureichen. Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, ist zur Berufung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO).
Vorliegend wird das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 5. Februar 2015 , welches ein taugliches Anfechtungsobjekt gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO darstellt. Mit den Eingaben vom 10. Februar 2015 (Berufungsanmeldung) und 12. Mai 2015 (Berufungserklärung) hat der Beschuldigte die Rechtsmittelfrist gewahrt und ist seiner Erklärungspflicht .
Die Zuständigkeit der Fünferkammer der Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts zur  der vorliegenden Berufung ergibt sich aus Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit § 15 Abs. 1 lit. b des kantonalen Einführungsgesetzes vom 12. März 2009 zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO; SGS 250). Auf die Berufung des Beschuldigten ist somit .
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II. Materielles
1. Allgemeines
Mit Blick auf die Prozessökonomie erlaubt es Art. 82 Abs. 4 StPO den Rechtsmittelinstanzen, für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des in Frage stehenden Sachverhalts auf die  der Vorinstanz zu verweisen, wenn sie dieser beipflichten.
Hingegen ist auf neue tatsächliche Vorbringen und rechtliche Argumente einzugehen, die erst im Rechtsmittelverfahren vorgetragen werden (DANIELA BRÜSCHWEILER, Zürcher Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 82 N 9).
2. Berufungsgegenstand
Gemäss Art. 404 Abs. 1 StPO überprüft das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil nur in den angefochtenen Punkten. In casu liegt einzig eine Berufung des Beschuldigten vor; die Staatsanwaltschaft und die Privatklägerin haben weder Berufung noch Anschlussberufung . Mit der vorliegenden Berufung wird geltend gemacht, der Sachverhalt sei teilweise  festgestellt worden. Bestritten wird namentlich das Vorliegen einer arglistigen  sowie des subjektiven Tatbestandes. Sollte das Kantonsgericht das angefochtene Urteil im Strafpunkt bestätigen, so wendet sich der Beschuldigte zudem gegen die vorinstanzliche Strafzumessung. Schliesslich wird vom Berufungskläger geltend gemacht, es sei nicht zulässig, den beschlagnahmten Bargeldbetrag von CHF 14‘000.‒ an die  anzurechnen.
3. Anklageprinzip
a) Die Verteidigung wendet sich gegen den vorinstanzlichen Schuldspruch hinsichtlich des gewerbsmässigen Betrugs, wobei diesbetreffend zunächst die Auffassung der Vorderrichter, wonach die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift ein Lügengebäude geschildert habe,  wird. Die Verteidigung vertritt die Ansicht, auch wenn der Berufungskläger bei seinem Hausarzt sowie den Gutachtern über verschiedene Beschwerden geklagt und jeweils mit einer Armschlinge sowie einer Halskrause zu den Untersuchungen erschienen sei, so liessen diese Umstände noch nicht auf ein Lügengebäude im Sinne der Rechtsprechung schliessen.
b) Im angefochtenen Entscheid des Strafgerichts wird ausgeführt, der Begriff des  sei in der Anklageschrift zwar nicht explizit erwähnt, es genüge jedoch, die  zu schildern, welche auf ein derartiges Lügengebäude schliessen lassen würden. In der Gesamtbetrachtung ergäben sich aufgrund der Ausführungen in der Anklageschrift  besondere Machenschaften, sodass keine Verletzung des Akkusationsprinzips vorliege.
c) Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziffer 1 und Ziffer 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und nunmehr in Art. 9 Abs. 1 StPO festgeschriebenen Anklage-
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grundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (). Die Anklageschrift bezeichnet hierbei möglichst kurz, aber genau die der  Person vorgeworfenen Taten mit Beschreibung von Ort, Datum, Zeit, Art und Folgen der Tatausführung (Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO). Zugleich bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf  Gehör (Informationsfunktion; BGE 133 IV 235, E. 6.2 f.; 126 I 19, E. 2a, je mit Hinweisen). Die Anklageschrift ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck der Umgrenzung des  und der Information des Beschuldigten, damit dieser die Möglichkeit hat, sich zu verteidigen (BGer 6B_676/2013 vom 28. April 2014, E. 3.5.3 mit Hinweis). Es kann nur ein Lebensvorgang beurteilt werden, der Gegenstand der Anklageschrift ist, die den  genau umschreibt. Das Gericht ist hingegen hinsichtlich der rechtlichen Würdigung des Sachverhalts frei und nicht an die Anträge der Anklagebehörde gebunden (Art. 350 Abs. 1 StPO). Vorbehalten bleibt die Informationspflicht gegenüber den Parteien gemäss Art. 344 StPO über die allenfalls abweichende rechtliche Würdigung (FRANZ RIKLIN, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, Art. 9 N 6).
Vorliegend findet sich in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 17. Juni 2014 eine Umschreibung des Anklagevorwurfs im Sinne eines realen  unter Nennung der gemäss Art. 325 Abs. 1 StPO erforderlichen Angaben. Die  schildert minutiös, wie der Beschuldigte nach und nach immer mehr Aktivitäten und  neue Machenschaften entwickelte, sein Beschwerdebild immer umfangreicher und diffuser aufbaute und seine Behauptungen mit Mimik, Gestik, Gangart und Körperhaltung äusserlich unterstrich. Überdies wurde in der Anklageschrift dargelegt, wie der Berufungskläger vorsichtig nur an Orten, wo er sich unbeobachtet fühlte, Aktivitäten entfaltete, vor allem im Ausland. Die dem Beschuldigten zur Last gelegten Täuschungen sowie das Tatbestandsmerkmal der Arglist sind in der Anklageschrift mithin hinreichend konkretisiert. Für den Berufungskläger war dadurch ohne Weiteres erkennbar, was ihm im Einzelnen angelastet wurde, so dass er in der Lage war, seine Verteidigungsrechte angemessen auszuüben. Für die Schilderung eines  ist demgegenüber nicht erforderlich, dass die Staatsanwaltschaft – wie vom  verlangt – den betreffenden Terminus explizit in der Anklageschrift verwendet, da es sich hierbei um einen Rechtsbegriff handelt. Entscheidend ist vielmehr, dass der dem  vorgeworfene Sachverhalt in der vorliegenden Anklageschrift im Sinne eines realen Lebensvorganges hinreichend umschrieben ist, was im hier zu beurteilenden Fall klarerweise der Fall ist. Immerhin wird in der Anklageschrift ausdrücklich von "täuschenden Machenschaften des Beschuldigten" gesprochen. Eine Verletzung des Akkusationsprinzips liegt demnach in casu eindeutig nicht vor.
4. Gewerbsmässiger Betrug
a) Gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betrugs unter anderem schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch  oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt und so den Irrenden zu einem  bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen anderen am Vermögen schädigt. Der Tat-
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bestand erfordert eine arglistige Täuschung. Arglist ist nach der Rechtsprechung gegeben, wenn der Täter ein ganzes Lügengebäude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Ein Lügengebäude liegt vor, wenn mehrere Lügen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterhältigkeit zeugen, dass sich selbst eine kritische Person täuschen lässt. Als besondere Machenschaften gelten Erfindungen und Vorkehren  das Ausnützen von Begebenheiten, die allein oder gestützt auf Lügen oder Kniffe geeignet sind, den Betroffenen irrezuführen. Darüber hinaus wird Arglist auch bei einfachen falschen Angaben bejaht, wenn deren Überprüfung nicht oder nur mit besonderer Mühe möglich oder nicht zumutbar ist, und wenn der Täter das Opfer von der möglichen Überprüfung abhält oder nach den Umständen voraussieht, dass dieses die Überprüfung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses unterlassen werde (zum Ganzen BGE 135 IV 76, E. 5.2 mit Hinweisen). Arglist scheidet hingegen aus, wenn der Getäuschte den Irrtum mit einem  an Aufmerksamkeit hätte vermeiden können. Dabei ist die Lage und  des Betroffenen im Einzelfall entscheidend. Auch unter dem Gesichtspunkt der  erfordert der Tatbestand indes nicht, dass das Täuschungsopfer die  Sorgfalt walten lässt und alle erdenklichen Vorkehren trifft. Arglist ist lediglich zu , wenn die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet wurden. Entsprechend entfällt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrlässigkeit des Getäuschten, sondern nur bei eigentlicher Leichtfertigkeit, welche das betrügerische Verhalten des Täters völlig in den Hintergrund treten lässt (BGE 135 IV 76, E. 5.2 mit Hinweisen; BGE 126 IV 165, E. 2.e;  zustimmend GUNTHER ARZT, Basler Kommentar StGB, 3. Aufl. 2013, Art. 146 N 68).
b) Die Verteidigung wendet sich gegen die von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung des Sachverhalts und macht geltend, das Tatbestandsmerkmal der Arglist sei  nicht gegeben. Sie stellt sich hierbei – wie bereits vor der ersten Instanz – auf den Standpunkt, die behandelnden und untersuchenden Ärzte sowie auch indirekt die  müssten sich entgegenhalten lassen, allzu leichtgläubig und ohne das gebotene Mindestmass an Vorsicht getäuscht worden zu sein. Die Sozialversicherungsanstalt  sowie die D._ hätten es leichtfertig versäumt, Widersprüchen nachzugehen und zumutbare Behandlungen anzuordnen. So werde die Behauptung der fehlenden  oder des Lügengebäudes beispielsweise durch das Gutachten der asim (academy of swiss insurance medicine) des Universitätsspitals Basel vom 30. Dezember 2010 widerlegt. Dieses Gutachten halte fest, dass bei der Untersuchung ein athletischer Körperbau mit  beidseitiger Muskulierung auch der oberen Extremitäten imponiert habe. Des Weiteren führt der Beschuldigte aus, es sei nicht nachzuvollziehen, wie die Sozialversicherungsanstalt  sowie die D._ jahrzehntelang aufgrund angeblich psychischer Beschwerden Versicherungsleistungen ausrichten konnten, ohne zu verlangen, dass sich der  in psychiatrische Behandlung begebe.
c) Eingangs ist festzustellen, dass sich die Vorinstanz mit den im Berufungsverfahren  vorgebrachten Einwendungen des amtlichen Verteidigers hinsichtlich des  der arglistigen Täuschung bereits detailliert auseinandergesetzt und diese allesamt mit überzeugenden Argumenten verworfen hat. Um Wiederholungen zu vermeiden, kann des-
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halb zunächst in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO auf die Ausführungen des  Urteils verwiesen werden (vgl. S. 29 ff.). Die nachfolgenden Erwägungen verstehen sich als teilweise ergänzend und sollen die wesentlichen Punkte noch einmal hervorheben.
d) Was die Täuschung an sich betrifft, so bestreitet der Berufungskläger im  Verfahren offensichtlich nicht mehr, dass eine solche vorgelegen hat, führt er doch über drei Seiten zum Thema Arglist aus, weshalb die Ärzte, Gutachter und Versicherer ohne  hätten feststellen müssen, dass der Berufungskläger nicht unter den von ihm vorgegebenen Krankheiten und psychischen Beschwerden gelitten hat. Aufgrund objektiver Tatsachen,  der Ergebnisse der Observation sowie diverser beschlagnahmten Fotografien des , ist zudem eindeutig belegt, dass dieser Ärzte, Gutachter und damit auch die  über Jahre mit erheblicher Unverfrorenheit getäuscht hat. Der Beschuldigte betrieb seit dem Jahre 1989, zufolge Verjährung tatrelevant erst seit dem 1. Oktober 2002, ein eigentliches System der Täuschung und simulierte hierbei gekonnt ein diffuses, sich laufend ausweitendes sowie schwer fassbares Beschwerdebild multipler Natur, indem er gegenüber Ärzten,  und Behörden, sowohl mündlich als auch in den von ihm unterschriebenen Formularen unterschriftlich, falsche Angaben machte und einen gelähmten Arm, vielfache und  Schmerzen, mannigfaltige Beschwerden, insbesondere Schwindelanfälle, sowie eine schwere Depression vorspielte. Zur Glaubhaftmachung seiner in Tat und Wahrheit lediglich vorgespielten Leiden bediente er sich überdies verschiedener Realien, wie einer Halskrause oder einer Schlinge, in welcher er seinen Arm stets bewegungslos und körpernah trug. Des Weiteren suchte er insgesamt über 250 Mal seinen Hausarzt Dr. med. E._ auf, schilderte ihm immer mehr Beschwerden und verlangte hierbei regelmässig nach Medikamenten,  starken Schmerzmitteln. Zur Befragung vom 24. März 2011 bei der  Basel-Landschaft erschien der Beschuldigte in Begleitung seiner Tochter und gab zu , er sei stets auf Hilfe angewiesen, selbst könne er nicht einmal mehr einkaufen oder  sein. Im Rahmen von Revisionen in den Jahren 2005 und 2008 betreffend  bestätigte der Beschuldigte einen gleich bleibenden schlechten Gesundheitszustand, d.h. eine Armlähmung links, schwere Schmerzen im Arm- Schulterbereich und Depressionen. Er kreuzte an und unterschrieb, dass er beim An- und Auskleiden, beim Essen und bei der  auf die Hilfe von Drittpersonen angewiesen sei. Er sei Tag und Nacht auf andauernde Pflege und permanente persönliche Überwachung angewiesen (vgl. act. 1001 ff., act. 1005 ff., act. 1185 ff., act. 1339 ff.).
e) Bei dem vom Beschuldigten vorgezeigten Beschwerdebild, welches sich auf körperlich nicht nachweisbare, heftige Schmerzen und Beeinträchtigungen stützte, waren die Ärzte und Gutachter notgedrungen weitgehend auf die Aussagen des Berufungsklägers angewiesen. Wohl hatten die Gutachter durchaus wahrgenommen, dass der gelähmte Arm nicht dünner wurde; angesichts der überwältigenden Anzahl an vorgetäuschten Befindlichkeitsstörungen und der vermuteten psychischen Ursache des Nichtgebrauchs des Armes hielten sie dessen  im Sinne einer Phantombeeinträchtigung indessen weiterhin für eine reale . Erst als der Beschuldigte seine angeblichen Leiden – mit dem Ziel, dadurch immer höhere Geldleistungen zu erlangen – je länger je weiter ausdehnte, traten bei der Begutachtung durch
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die asim im Jahr 2009 ernsthafte Bedenken auf. Die Gutachter liessen damals zwar offen, ob bewusstseinsnahe Phänomene bis hin zur Aggravation oder Simulation vorlägen (vgl. act. 1407), aber es wurde ein dahingehender Verdacht geäussert (vgl. act. 1413 f.). Dieser  wurde in der Folge durch die angeordnete Observation des Beschuldigten . Erst aufgrund deren Resultate änderte sich die Beurteilungssituation der involvierten  und Ärzte entscheidend, da ihnen dadurch erstmals objektive Beweise über die  und Gesundheit des Berufungsklägers vorlagen. In Anbetracht der  und raffinierten Vorgehensweise des Beschuldigten kann den Gutachtern aber  klarerweise nicht vorgeworfen werden, sie hätten vor dem Vorliegen der  allzu unkritisch und ohne das erforderliche Mindestmass an Vorsicht auf die  des Beschuldigten vertraut. Demzufolge kann ebenfalls nicht gesagt , die Sozialversicherungsanstalt Basel-Landschaft oder die D._ hätten bei der  die erforderliche Aufmerksamkeit vermissen lassen. Diese haben vielmehr auf  vorangehende ärztliche Berichte sowie ein Gutachten abgestellt, auf deren Korrektheit sie sich auch verlassen durften. Dies gilt umso mehr für den Hausarzt des Beschuldigten,  in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu diesem stand und dessen wesentliche  es ist, seinem Patienten zu helfen und seine Beschwerden ernst zu nehmen. Zudem hat sich der Hausarzt vorliegend keineswegs nur auf die mündlichen Aussagen des  gestützt, sondern ihn jeweils an Spezialisten verwiesen.
Ausgehend vom erstellten Sachverhalt gemäss Anklageschrift steht fest, dass der Beschuldigte über Jahre systematisch qualifiziert täuschendes Verhalten an den Tag legte, mit dem er die involvierten, geschädigten Versicherungen bewusst in die Irre führte. Durch dieses bewusste und äusserst dreiste Vorgehen hat er ein ganzes Lügengebäude errichtet und sich zudem  Machenschaften und Kniffen bedient. Wie dargelegt wurde, ist in casu eine besondere Leichtfertigkeit der Geschädigten klarerweise zu verneinen, weswegen das Handeln des  als arglistige Täuschung zu qualifizieren ist.
f) Hinsichtlich der übrigen Tatbestandsmerkmale des Betrugs, namentlich des Irrtums, der Vermögensdisposition und des Vermögensschadens, welche vom Beschuldigten im  nicht thematisiert worden sind, kann auf die zutreffenden Ausführungen der  verwiesen werden (vgl. Urteil der Vorinstanz, S. 33; Art. 82 Abs. 4 StPO). Demnach liegt der objektive Tatbestand vor.
g) In subjektiver Hinsicht setzt der Betrug Vorsatz und die Absicht ungerechtfertigter  voraus. Der Vertreter des Beschuldigten stellt sich im Berufungsverfahren auf den Standpunkt, auch wenn sein Gesundheitszustand objektiv betrachtet vielleicht tatsächlich  gewesen sei, wie von den Sozialversicherungen und den Ärzten angenommen, so sei er subjektiv von seiner Krankheit und der damit verbundenen Arbeitsunfähigkeit dennoch  gewesen.
Diese Argumentation verfängt bereits deshalb nicht, weil die Ergebnisse der Observation sowie der Hausdurchsuchung beim Beschuldigten deutlich aufgezeigt haben, dass dieser seinen lin-
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ken Arm uneingeschränkt und sogar kraftvoll einsetzen konnte. Wäre der Beschuldigte  von seiner von ihm behaupteten Krankheit überzeugt gewesen, hätte er zweifellos die in den Akten dokumentierten Aktivitäten, wie beispielsweise das Schlachten eines Schafes oder das Hochhalten eines Kindes, nicht unter Verwendung seines linken, angeblich gelähmten  vorgenommen. Es ist demnach erstellt, dass der Beschuldigte beabsichtigte, mittels der von ihm vorgetäuschten Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und psychischen  die untersuchenden Ärzte und die Sozialversicherungen zu täuschen, um  zu erlangen, zu deren Bezug er nicht berechtigt war. Daraus ergibt sich ein Vorsatz in Bezug auf alle objektiven Tatbestandsmerkmale sowie eine Absicht zur  Bereicherung. Der subjektive Tatbestand ist somit ebenfalls erfüllt.
h) Hinsichtlich der versuchten Tatbegehung bezüglich der Leistungen ab April 2010 sowie der Gewerbsmässigkeit, bezüglich welcher vom Beschuldigten im Berufungsverfahren keine Einwände erfolgten, kann wiederum auf die zutreffenden Erwägungen der Vorderrichter  werden (vgl. Urteil der Vorinstanz, S. 34 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO).
i) Zusammenfassend ist demnach der vorinstanzliche Schuldspruch wegen  Betrugs zu bestätigen und die Berufung des Beschuldigten in diesem Punkt abzuweisen.
5. Strafzumessung
a) Ferner wendet sich der Beschuldigte gegen die vorinstanzliche Strafzumessung, wobei er geltend macht, die vom Strafgericht ausgesprochene Freiheitsstrafe von 4 Jahren sei  zu hoch. Die behandelnden und untersuchenden Ärzte und damit auch die  hätten im vorliegenden Fall durchaus die Möglichkeit gehabt, allfällige  festzustellen und ihre Leistungen einzustellen. Es könne nicht alleine ihm angelastet , dass die Sozialversicherungen jahrzehntelang Leistungen an ihn ausgerichtet haben, trotz der festgestellten, vollständig ausgebildeten Muskulatur seines linken Armes und ohne ihm eine Auflage zu machen, sich in eine stationäre oder ambulante psychiatrische Behandlung zu .
b) Nach Art. 47 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu. Es berücksichtigt das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des Täters (Abs. 1). Das Verschulden wird nach der Schwere der Verletzung oder Gefährdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den  und Zielen des Täters sowie danach bestimmt, wie weit der Täter nach den inneren und äusseren Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden (Abs. 2). Die Berufungsinstanz fällt ein neues Urteil (vgl. Art. 408 StPO) und hat die Strafe nach ihrem eigenen Ermessen festzusetzen. Unter dem Vorbehalt des Verbots der "reformatio in peius" muss sie sich nicht daran orientieren, wie die erste Instanz die einzelnen  gewichtet (vgl. BGer 6B_298/2013 vom 16. Januar 2014, E. 6.2).
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c) Auszugehen ist beim gewerbsmässigen Betrug gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB von einem Strafrahmen von Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 90 Tagessätzen.
d) Hinsichtlich der objektiven Tatschwere gilt es das Doppelverwertungsverbot zu . Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht für die konkrete Strafzumessungsentscheidung innerhalb des anzuwendenden gesetzlichen  berücksichtigt werden – weder zu Lasten noch zu Gunsten des Täters. Denn die  als solche hat sich bereits im Eröffnen des gesetzlichen Strafrahmens  und ist in ihrer Bedeutung für die Strafmassfindung insoweit verbraucht, sonst  dem Täter der gleiche Umstand zwei Mal zur Last gelegt oder zu Gute gehalten. Der Richter ist aber nicht gehindert zu berücksichtigen, in welchem Ausmass ein qualifizierender oder  Tatumstand gegeben ist (vgl. HANS WIPRÄCHTIGER/ STEFAN KELLER, Basler  StGB, 3. Aufl. 2013, Art. 47 N 102 samt Verweisen). Dies berücksichtigend ist  festzuhalten, dass der qualifizierende Tatumstand der Gewerbsmässigkeit aufgrund des Vorgehens des Beschuldigten sowie des erwirkten ausserordentlich hohen Schadens im  zu andern gewerbsmässigen Betrügen in sehr ausgeprägtem Ausmass vorliegt.
Mit der Vorinstanz ist überdies festzustellen, dass der Beschuldigte über viele Jahre und  einer Vielzahl von Arztpersonen und Mitarbeitenden der Sozialversicherungen ein  täuschendes Bild in äusserst konsequenter und hinterhältiger Weise aufrechthielt. Seine Handlungen zielten in verwerflicher und egoistischer Weise darauf ab, möglichst viele  unrechtmässig abzuschöpfen. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass er nicht davor , sich – in zunehmendem Mass – eine Hilflosenentschädigung ausrichten zu . In seine Inszenierung bezog er auch seine Familienangehörigen mit ein, indem er angab, auf deren persönliche Hilfe und Überwachung angewiesen zu sein. Die langjährige Delinquenz des Beschuldigten verursachte einen hohen Deliktsbetrag von ca. CHF 350‘000.‒ (ab Oktober 2002 bis und mit März 2010, frühere Leistungen haben unberücksichtigt zu bleiben), wobei sich der Beschuldigte diese Leistungen in parasitärer Weise auf Kosten einer grossen Allgemeinheit verschaffte. Der hypothetische künftige Schaden, welcher aufgrund der versuchten  bezüglich der Leistungen ab April 2010 in casu relevant ist, beläuft sich auf annähernd CHF 600‘000.‒. Daneben hat der Beschuldigte die Allgemeinheit in erheblichem zusätzlichem Ausmass geschädigt, indem er sich die überflüssigen medizinischen Leistungen über all die Jahre hinweg durch die Krankenkasse finanzieren liess und nach der Einstellung der  Leistungen einschlägige Gelder bei der öffentlichen Sozialhilfe bezog.
Hervorzuheben ist, dass das vom Beschuldigten an den Tag gelegte Vorgehen in seiner  einer äusserst grossen kriminellen Energie, Skrupellosigkeit und Dreistigkeit bedarf, wobei bezüglich des Motivs festzustellen ist, dass der Beschuldigte aus rein finanziellen  um des persönlichen Profites willen delinquierte.
Überdies betrachtet es das Kantonsgericht als besonders verwerflich, dass der Beschuldigte Krankheiten und Beschwerden erheblichen Ausmasses vorspielte, von denen andere  realiter tagtäglich, möglicherweise ein ganzes Leben lang, betroffen sind. Wer auf diese
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Weise Leiden anderer aus purem finanziellen Eigennutz für sich instrumentalisiert, handelt  gewissenlos.
Im Rahmen der subjektiven Tatkomponenten erweist sich zu Lasten des Beschuldigten, dass er ein hohes Mass an Entscheidungsfreiheit hatte und seine Tat keinesfalls aus einer Zwangslage heraus beging. Soweit er vorbringt, die vom ihm im Rahmen der arglistigen Täuschung  Umstände seien auch bei der Strafzumessung zu seinen Gunsten zu beachten, da die behandelnden und untersuchenden Ärzte und damit auch die Sozialversicherungen im  Fall durchaus die Möglichkeit gehabt hätten, allfällige Unstimmigkeiten festzustellen und ihre Leistungen einzustellen, geht seine Argumentation fehl. Im Rahmen der Prüfung der Arglist wurde eine Opfermitverantwortung klar vereint, da sich die untersuchenden Ärzte und damit auch die Sozialversicherungen durchaus kritisch mit den Angaben des Beschuldigten auseinandersetzten (vgl. II.4.c). Für das Verschulden des Beschuldigten ist es zudem ohnehin nicht entscheidend, ob sein betrügerisches Verhalten möglicherweise bereits früher hätte  werden können. Insgesamt wertet das Kantonsgericht das Verschulden des  für den von ihm begangenen gewerbsmässigen Betrug als erheblich.
e) Das Strafgericht hat das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten im Strafurteil zutreffend dargelegt, worauf an dieser Stelle grundsätzlich zu verweisen ist (vgl. Urteil der Vorinstanz, S. 36 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO).
f) In Würdigung sämtlicher Tat- und Täterkomponenten erscheint die von den  ausgesprochene Freiheitsstrafe von 4 Jahren dem Verschulden und den persönlichen  des Beschuldigten durchaus als angemessen. Die Sanktion erscheint keinesfalls zu streng, sondern liegt eher im unteren Bereich des der Vorinstanz zustehenden . Bei der vorliegenden Strafhöhe ist die Strafe unbedingt zu vollziehen, was sich aus Art. 42 und Art. 43 StGB ergibt. An diese Strafe ist gemäss Art. 51 StGB die ausgestandene  vom 15. Januar 2013 bis zum 8. April 2013 von insgesamt 84 Tagen .
6. Beschlagnahmter Bargeldbetrag
a) Zu guter Letzt beantragt der Beschuldigte, der beschlagnahmte Bargeldbetrag von CHF 14‘000.‒ sei freizugeben und an den rechtmässigen Eigentümer, seinen Sohn B._, herauszugeben. Zur Begründung wird geltend gemacht, mit den von B._ eingereichten Bankauszügen werde bewiesen, dass es sich beim beschlagnahmten Bargeld um dessen Geld handle. Es sei glaubhaft, dass dieses Geld nach der Saldierung des Kontos auf das  Konto von A._ und C._ transferiert worden sei. Auch wenn eine Vermischung  habe, wäre es stossend, wenn dieser Bargeldbetrag nicht an den rechtmässigen , B._, zurückvergütet würde.
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b) Die Vorinstanz verneinte zusammengefasst einen Anspruch des Sohnes des , weil zwar in der Tat Daueraufträge von B._ zu Gunsten eines Bankkontos des  bestanden, jedoch auf ein anderes als das von der Sperre betroffene. In  von Art. 442 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 268 StPO wurde der Betrag an die dem Beschuldigten auferlegten Verfahrenskosten angerechnet.
c) Am 15. Januar 2013 fand eine von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft  Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten der Liegenschaft X._weg 50 in F._, in welchen sich der Beschuldigte sowie seine Ehefrau C._ aufhielten, statt. Gleichzeitig erging eine Verfügung der Staatsanwaltschaft an die G._ in Liestal mit der Anweisung, das Konto Y._ der Ehegatten H._ zu sperren. B._ erlangte in der Folge Kenntnis von der  und begab sich sofort zur G._ in Liestal. Dort saldierte er, unter Vorlage einer entsprechenden Vollmacht, das zu sperrende Konto von A._ und C._ umgehend. Er erlangte auf diese Weise die Auszahlung von CHF 14'000.‒ vom zu sperrenden Konto.  eines lnformationsfehlers hatte die Bank das betreffende Konto nicht sofort gesperrt, und es wurde bemerkt, dass kurz zuvor noch CHF 14‘000.‒ ausbezahlt worden waren. In der Folge erliess die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft einen weiteren Beschlagnahmebefehl und die Polizei Basel-Landschaft wurde beauftragt, diesen Betrag zurückzuholen. Kurze Zeit später konnten die abgehobenen CHF 14‘000.‒ bei B._ in Tausenderstückelung aufgefunden und beschlagnahmt werden.
d) Zunächst ist in casu festzustellen, dass der Dauerauftrag von B._ zu Gunsten des Beschuldigten nicht auf dessen gesperrtes Konto (Y._), von welchem das Geld  wurde, sondern auf ein anderes Konto (Z._) bei der G._ lautete. Bereits aus  Grund erscheint das Vorbringen des Beschuldigten, der von seinem Konto  Betrag von CHF 14‘000.‒ stehe rechtmässig seinem Sohn zu, ohne Fundament. B._ hat überdies in keiner Weise dargelegt, dass er das von ihm nun herausverlangte Geld für eigene Sparzwecke auf das Konto Z._ einbezahlt hat. Da er eigene Konten besitzt, erachtet das Kantonsgericht die Behauptung, er habe sein Geld auf dem Konto seines Vaters angespart, ohnehin als wenig glaubhaft. Als wesentlich wahrscheinlicher erscheint es vielmehr, dass er seinem Vater dieses Geld geschuldet hat. Als völlig unbelegt und anhand der von der Bank edierten Akten nicht nachvollziehbar erweist sich schliesslich das Vorbringen, der Betrag von CHF 14‘000.‒ sei schliesslich vom Konto Z._, auf welches der Sohn einbezahlt hat, auf das Konto Y._ übertragen worden. Es ist somit nicht ersichtlich, dass B._ Eigentum am  Geldbetrag von CHF 14‘000.‒ erlangt hat.
Was allfällige Ansprüche der Ehefrau des Beschuldigten betrifft, so ergibt sich aus den  Kontoauszügen, dass es sich beim Konto Y._ bei der G._, von welchem der Betrag von CHF 14‘000.‒ abgehoben wurde, um ein gemeinsames Konto des Beschuldigten und seiner Ehefrau handelt, auf welches auch die legal erlangten Rentenzahlungen der Ehefrau flossen. Auf dem betreffenden Konto ist somit eine Vermischung eingetreten, weswegen der am 15. Januar 2013 von diesem Konto bezogene Betrag von CHF 14‘000.‒ nicht einer spezifischen Herkunft zugeordnet werden kann. Nach Auffassung der strafrechtlichen Abteilung des Kan-
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tonsgerichts ist es indes nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz diesen Betrag in  von Art. 442 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 268 StPO an die Verfahrenskosten, die dem Beschuldigten auferlegt werden, angerechnet hat. Diesbezüglich gilt es zunächst , dass es in den persönlichen Risikobereich der Ehefrau fällt, wenn sie sich ihre  auf ein Konto überweist, auf welches der Ehemann ebenfalls Zugriff hat, zumal sie von den langjährigen betrügerischen Handlungen ihres Ehemannes ohne Zweifel gewusst haben musste. Überdies ist mit den Vorderrichtern einig zu gehen, dass sie indirekt von den vom  begangenen Straftaten nicht unwesentlich profitierte, da dessen deliktisch erlangte Vermögenswerte zur Finanzierung des gemeinsamen Lebensunterhalts und -standards gedient haben. Demnach ist das angefochtene Urteil auch in diesem Punkt in Abweisung der Berufung des Beschuldigten zu bestätigen.
7. Fazit
Entsprechend den obigen Ausführungen ist der Beschuldigte in Bestätigung des angefochtenen Urteils und demzufolge in vollumfänglicher Abweisung seiner Berufung des gewerbsmässigen Betrugs schuldig zu sprechen.
III. Kosten
a) Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des  nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Vorliegend ist die Berufung des  vollumfänglich abzuweisen. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden  werden die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von CHF 5‘150.‒,  eine Urteilsgebühr von CHF 5‘000.‒ (§ 12 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren der Gerichte, GebT; SGS 170.31) sowie Auslagen von CHF 150.‒, dem Beschuldigten auferlegt.
b) Nachdem dem Berufungskläger die amtliche Verteidigung bewilligt worden ist, wird dem eingesetzten Advokaten Dr. Matthias Aeberli ein Honorar gemäss der Honorarnote vom 22. September 2015 in der Höhe von CHF 2‘884.‒ (inkl. Auslagen) zuzüglich 8% MWSt (CHF 230.70), somit insgesamt CHF 3‘114.70, aus der Gerichtskasse ausgerichtet. Der Beschuldigte ist zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung an den Kanton verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO).
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