Decision ID: 2126a2ec-5d81-483c-b3eb-2e95aff320a7
Year: 2012
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
A.1. Die 1974 geborene A._ arbeitete in der Zeit vom 12. August 1991 bis 17. August 1999 bei der B._. Am 10. Dezember 1999 meldete sie sich unter Hinweis auf starke Rückenbeschwerden bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum  an, wobei sie eine Rente beantragte. Die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) prüfte den erwerblichen und den gesundheitlichen Sachverhalt. Mit Verfügung vom 28. März 2001 lehnte sie das Leistungsgesuch der Versicherten ab. Nachdem diese weitere  Unterlagen eingereicht hatte, zog die IV-Stelle ihre Verfügung in Wiedererwägung und
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sprach der Versicherten am 19. Juni 2003 mit Wirkung ab 1. Januar 2000 bei einem  von 41% eine Viertelsrente zu. Die hiergegen erhobene Einsprache wurde  und die IV-Stelle sprach der Versicherten mit Verfügung vom 1. Juni 2004 bei einem  von 62% ab 1. Januar 2000 eine halbe Rente und aufgrund der 4. IV-Revision ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zu. Dieser Anspruch wurde auch nach Durchführung von zwei amtlichen Revisionen in den Jahren 2006 und 2009 bestätigt.
A.2. Am 4. Januar 2011 leitete die IV-Stelle erneut eine Revision des Rentenanspruchs ein, wobei die Versicherte sinngemäss eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machte. Die IV-Stelle bestätigte jedoch, nach Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts, mit Mitteilung vom 31. Januar 2012 den Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Nachdem die  mit diesem Entscheid nicht einverstanden war, erliess die IV-Stelle am 7. Februar 2012 eine Verfügung gleichen Inhalts.
B. Hiergegen erhob A._, vertreten durch Advokat Dr. Peter Studer, am 9. März 2012 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache für weitere Abklärungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen; unter o/e- Kostenfolge. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass sich der  verschlechtert habe. So werde im Radiologiebericht des C._ Spitals vom 25. Januar 2012 das Vorliegen einer Arthritis erwähnt. Diese Diagnose sei aber im bidisziplinären Gutachten vom 1. Dezember 2011 von Dr. D._, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. E._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, noch angezweifelt worden. Da die IV den Bericht des C._ den Dres. D._ und E._ nicht zur Stellungnahme vorgelegt , habe sie ihre Abklärungspflicht verletzt.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 24. April 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde.

Considerations:
Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g:
1.1 Auf die frist- und formgerecht beim sachlich wie örtlich zuständigen Gericht erhobene Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin  hat.
2. Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu  70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist. Als Invalidität gilt die durch einen körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder
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längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 4 IVG in Verbindung mit Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000).
3.1 Art. 17 Abs. 1 ATSG besagt, dass laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen,  oder aufzuheben sind, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch  Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den  Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Rechtsprechung anerkennt als Revisionsgrund namentlich die erhebliche Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes; eine Rente kann ferner auch revidiert werden, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens erheblich verändert haben (BGE 109 V 116 E. 3b; zum Ganzen: UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Art. 17 N 1 ff.). Die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen  auf die Arbeitsfähigkeit stellt für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bundesgerichts vom 30. April 2008, 9C_114/2008, E. 2.1).
3.2 Ob eine anspruchserhebliche Tatsachenänderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zum Zeitpunkt der Neubeurteilung. Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bei der Rentenrevision bildet somit die letzte der  Person eröffnete rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und  eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 ff.).
3.3 Vorliegend sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 1. Juni 2004  auf einen Invaliditätsgrad von 62% eine halbe Rente respektive mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente (4. IV-Revision) zu. Während des Revisionsverfahrens, welches im Januar 2011 eingeleitet wurde, bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Februar 2012  Anspruch. Demgemäss beurteilt sich die Frage, ob eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die eine revisionsweise Erhöhung der bis anhin ausgerichteten Dreiviertelsrente rechtfertigt, durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der  am 1. Juni 2004 bestanden hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der vorliegend  Verfügung vom 7. Februar 2012.
4.1 Gemäss der Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine  der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise , im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). Die ärztlichen Stellungnahmen bilden in diesem Zusammenhang eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen  als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem
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allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur  in der Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).
4.2 Die rechtsanwendende Behörde ist bei der Feststellung des Gesundheitszustandes einer versicherten Person auf Unterlagen angewiesen ist, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Dasselbe gilt – im Rahmen eines Revisionsverfahrens – für die Beurteilung der Frage, ob seit der Rentenzusprechung eine erhebliche Veränderung der  Gesundheitsschädigung und der Arbeitsfähigkeit eingetreten ist (BGE 125 V 261 E. 4).
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle  Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle , unabhängig von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs . Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den  nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt.  des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten  berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines  noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
4.4 Schliesslich ist in verfahrensrechtlicher Hinsicht noch darauf zu verweisen, dass der Sozialversicherungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht ist. Danach hat das  von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen  zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a). Wegen der Massgeblichkeit des Untersuchungsgrundsatzes entfällt im Sozialversicherungsrecht eine . Immerhin tragen die Parteien im Sozialversicherungsverfahren eine  Beweislast, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 121 V 208 E. 6a, 115 V 133 E. 8a sowie Kieser, a.a.O., Art. 43 N 39).
5.1 Die Vorinstanz stützte sich in der Verfügung vom 1. Juni 2004 in erster Linie auf das Gutachten des F._ vom 20. August 2002. Die untersuchende Ärzteschaft diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Dysthymie, eine  Schmerzstörung, eine Persönlichkeit mit akzentuierten Zügen, eine chronische Lumboi-
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schialgie, eine ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung sowie eine Fehlhaltung der  (LWS; Hohlrundrücken). Aufgrund dieser Diagnosen wurde die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf 50% geschätzt.
5.2 Im Zusammenhang mit dem im Jahr 2011 eingeleiteten Revisionsverfahren holte die Vorinstanz ein bidisziplinäres Gutachten bei den Dres. D._ und E._ ein. Diese  am 1. Dezember 2011 (1) ein chronisches lumbal betontes sowie cervicales  mit spondylogener Komponente bei Osteochondrose L5/S1 mit anamnestisch kleiner medianer subligamentärer Diskushernie ohne Hinweis auf Neurokompression, aktuell keine Hinweise auf ein lumboradikuläres Reizsyndrom und/oder sensomotorische Ausfälle, eine  und -fehlhaltung mit Hohlrundrücken sowie links/rechts konvexer Skoliose, muskuläre Dysbalance des Schulter-/Nacken- und Beckengürtels, Chronifizierungsproblematik mit Schmerzfehlverarbeitung, (2) anamnestisch eine Spondylarthritis mit möglichem Befall der Iliosakralgelenke (ISG) bei ISG-Dysfunktion sowie anamnestisch Polyarthralgien bei  ab Januar 2011 und aktuell keine Hinweise auf eine erhöhte systemische  weder humoral noch im Sinne von Arthrosynovitien und (3) eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. In der Konsensbesprechung kamen die Dres. D._ und E._ zum Schluss, dass sich aus rheumatologischer Sicht ein chronisches lumbalbetontes und cervicales Schmerzsyndrom mit lumbospondylogener Komponente und Einschränkungen der Wirbelsäulenfunktion im LWS-Bereich begleitet von einer Hypomobilität der ISG beidseits bestehe. Es würden sich aber lediglich beginnende degenerative Veränderungen bei im  stehender Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung finden. Die in den Akten postulierte neu aufgetretene Spondylarthritis lasse sich weder klinisch noch laborchemisch noch  bestätigen. Die peripheren Gelenkschmerzen - betont in den Fingergelenken - sprächen eher für eine Fingerpolyarthritis, während die bereits früher erwähnten Weichteilbeschwerden im Rahmen einer generalisierten Tendomyopathie vom Typ Fibromyalgie zu sehen seien. Die aus internistischer Sicht zu diagnostizierenden Thalasämie minor, die Refluxkrankheit und die sich stabil haltende kongenitale Herzkrankheit mit bekannter Pulmonalstenose würden keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen. Insgesamt könne aus somatischer Sicht eine verminderte körperliche Belastbarkeit angenommen werden, doch nicht im subjektiv  Ausmass. Aus psychiatrischer Sicht fände sich im Vergleich zur Untersuchung im Jahr 2002 eine affektiv völlig unauffällige Explorandin ohne Hinweise auf eine Dysthymie oder eine depressive Störung. Die in der Vergangenheit beschriebenen auffälligen Persönlichkeitszüge würden heute nicht mehr bestehen. Es könne einzig die bekannte somatoforme  bestätigt werden. Aus diesem Grund müsse daher aus psychiatrischer Sicht von einer Verbesserung ausgegangen werden, was sich auch darin zeige, dass sich die  aus psychischer Sicht unbeeinträchtigt fühle. Sie habe auch die im Jahr 2002 empfohlene psychiatrische Behandlung nicht durchgeführt, weil sie diese nicht für nötig gehalten habe. Betreffend die Arbeitsfähigkeit hielten die Dres. D._ und E._ in ihrer  fest, dass mittelschwere wie auch schwere wirbelsäulenbelastende Tätigkeiten weiterhin nicht möglich seien. Aus rein rheumatologischer Sicht könne eine wechselbelastende Tätigkeit zu mindestens 50% durchgeführt werden, während eine geringfügige Einschränkung von 20% bei der Haushaltstätigkeit bestehe. Aus psychiatrischer Sicht lasse sich aufgrund der dauernden Schmerzen und des chronischen Verlaufs eine Verlangsamung und Beeinträchtigung von ma-
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ximal 20% für eine ausserhäusliche Tätigkeit begründen; im Haushaltsbereich liege keine  vor. Zusammenfassend müsse daher die aus somatischer Sicht festgestellte  von 50% auch weiter angenommen werden, in welcher die psychische  bereits enthalten sei.
5.3 Auf Veranlassung der Hausärztin wurde die Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2011 im C._ untersucht, wobei ein MRI der LWS und der ISG durchgeführt wurde. In der Beurteilung des Berichts vom 25. Januar 2012 wurde ausgeführt, dass im Bereich der L5/S1 eine Osteochondrosis Modic - differentialdiagnostisch im Rahmen einer Arthritis - erkennbar sei. Es bestünden aber weder raumfordernde Bandscheibenprotrusionen noch ein Nukleus -Prolaps (NPP) noch Wurzelaffektionen. Ebenso wenig gäbe es Anhaltspunkte für eine .
5.4 Die IV-Stelle unterbreitete den Bericht des C._ vom 25. Januar 2012 ihrem  ärztlichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme. Dr. G._, FMH Allgemeine Medizin, hielt am 5. März 2012 zusammenfassend fest, dass keine neuen Argumente vorliegen würden, die am Aussagewert des rheumatologischen Gutachtens von Dr. D._ etwas ändern würden.
6.1 In der angefochtenen Verfügung stützte sich die IV-Stelle bei der Beurteilung des  und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vollumfänglich auf die Ergebnisse des bidisziplinären Gutachtens vom 1. Dezember 2011 der Dres. D._ und E._. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer  wechselbelastenden Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar sei. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt, ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender  und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der  sprechen. Solche Indizien liegen hier nicht vor. Die Untersuchungen von Dres. D._ und E._ erfolgten umfassend und bidisziplinär (rheumatologisch, psychiatrisch). Die  wurde von beiden Fachärzten gemeinsam in einem interdisziplinären  erarbeitet. Die Gutachter haben die Beschwerdeführerin persönlich untersucht, gehen in ihren ausführlichen Berichten einlässlich auf die geklagten Beschwerden ein, setzen sich mit den bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen auseinander und vermitteln so ein  Bild über deren Gesundheitszustand. Zudem nehmen sie eine schlüssige  der Arbeitsfähigkeit vor. Als Ergebnis lässt sich deshalb festhalten, dass das Gutachten vom 1. Dezember 2011 in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der  Situation einleuchtet und begründete Schlussfolgerungen enthält.
6.2 An diesem Ergebnis ändern die Ausführungen der Beschwerdeführerin nichts. Sie macht unter Hinweis auf das Vorliegen einer Spondylarthritis, welche in der Beurteilung des Berichts des C._ vom 25. Januar 2012 erwähnt wurde, geltend, die IV-Stelle habe den  Sachverhalt ungenügend abgeklärt, weil sie diesen Bericht nicht Dr. D._ zur Stellungnahme unterbreitete. Dieser Auffassung kann unter Hinweis auf die korrekten und
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überzeugenden Ausführungen der IV-Stelle in der Vernehmlassung, auf welche an dieser Stelle verwiesen wird, nicht gefolgt werden. So führte bereits Dr. D._ in seinem rheumatologischen Gutachten als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit das anamnestische Vorliegen einer Spondylarthritis auf. Er hielt jedoch fest, dass mangels MRI des Achsenskeletts, insbesondere der ISG, die Diagnose weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden könne. In der  der Arbeitsfähigkeit äusserte er jedoch unmissverständlich, dass selbst beim Nachweis einer Spondylarthritis mit postuliertem peripheren Gelenkbefall keine zusätzliche Abnahme der körperlichen Belastbarkeit bestehe. Damit hat Dr. D._ im Rahmen der bidisziplinären  zu einer allfälligen Spondylarthritis Stellung genommen und deutlich gemacht, dass selbst der Nachweis einer solchen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht weiter . Damit war aber die IV-Stelle, wie bereits im Bericht des RAD vom 5. März 2012 und in der Vernehmlassung vom 24. April 2012 unter Hinweis auf Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG festgehalten, für die Annahme einer rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung nicht , den Bericht des C._ vom 25. Januar 2012 Dr. D._ zu unterbreiten.
6.3 Nach dem Gesagten steht fest, dass das bidisziplinäre Gutachten der Dres. D._ und E._ vom 1. Dezember 2011 eine zuverlässige Beurteilung des medizinischen  im Zeitpunkt des Verfügungserlasses erlaubt. Es ist demnach davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund der gestellten Diagnosen die Ausübung eine adaptierte  zu 50% zumutbar ist. Es besteht daher in antizipierter Beweiswürdigung kein Grund,  (fach-)ärztliche Abklärungen vorzunehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 11. März 2008, 9C_561/2007, E. 5.2.1; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine mit Hinweisen).
6.4 Beim Vergleich des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Jahr 2012 mit demjenigen im Jahr 2004 ist aus somatischer Sicht eine geringfügige Verschlechterung , indem neben dem chronischen lumbalbetonten sowie cervicalen Schmerzsyndrom nunmehr auch eine Spondylarthritis genannt wurde. In psychiatrischer Hinsicht wurde hingegen nur noch eine somatoforme Schmerzstörung als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt. Die noch im Gutachten der F._ gestellten Diagnosen einer Dysthymie und einer Persönlichkeit mit akzentuierten Zügen konnten nicht mehr erhoben werden, womit hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustandes von einer Verbesserung der gesundheitliche Situation ausgegangen werden kann. Aufgrund dieser Umstände (leichte Verschlechterung im  Bereich, leichte Verbesserung aus psychiatrischer Sicht) ergibt sich gesamthaft keine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen. Die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind damit nicht erfüllt und die Vorinstanz bestätigte damit zurecht den unveränderten Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Die gegen die Verfügung vom 7.  2012 erhobene Beschwerde ist daher abzuweisen.
7. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom  im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
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renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 600.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden  in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen sind. Diese werden mit dem bereits  Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen.
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