Decision ID: 6117ac1f-1508-4145-8b01-efb9ec7350a3
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Die 1979 geborene
X._
liess sich
im Jahr 1990 in der Schweiz nieder und schloss hier 1997 die Realschule ab (Urk. 7/7).
Nach wech
selnden Arbeitsstellen von 1998 bis 2003 (Urk. 7/1) arbeitete sie zuletzt vom 10. Januar 2005 bis am 10.
Mai 2009
als Verkäuferin
im
Z._
. Dabei
war
sie ab dem 1. August 2008
mit einem
Arbeitsp
ensum
von 100
%
angestellt
(Urk. 7/13)
.
Nachdem ihr Mutterschaftsurlaub am 9. April 2010 zu Ende gegangen war, meldete sie sich a
m
2.
Mai 2010
unter Hinweis auf
eine mittelgradige depressive Episo
d
e bei Rückenschmerzen nach der Schwangerschaft
bei der
Eidgenössi
schen
Invalidenversicherung zum
Renten
bezug an (
Urk.
7/7
). Die
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte daraufhin die erwerblichen Verhältnisse ab (
Urk.
7/1-3, Urk. 7/11, Urk. 7/13
),
nahm
Berichte der behan
delnden Ärzte
zu den Akten
(
Urk.
7/12, Urk. 7/15, Urk. 7/18
)
, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/14)
und veranlasste eine orthopädisch-
psychiatrische
Begutachtung der Versicherten
beim
A._
. Gestützt auf das
orthopädisch-psychiatrische
Gut
achten
des
A._
vom
9. November 2010
(
Urk.
7/29
) ermittelte die IV-Stelle einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von
34
%
und stellte der
Ver
sicherten
mit Vorbescheid vom
27. Juni
2011 die Verneinung eines Renten
anspruchs in Aussicht (
Urk.
7/41
).
Dagegen liess die Versicherte Einwand erhe
ben (Urk. 7/42, Urk. 7/46) und ärztliche Stellungnahmen einreichen (Urk. 7/45). In der Folge zog die IV-Stelle erneut Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/48), welche weitere Gutachten enthalten (Urk. 7/48/6-13, Urk. 7/48/20-43). Sie nahm einen weiteren Arztbericht zu den Akten (Urk. 7/53) und betei
ligte sich am von der Krankentaggeldversicherung eingeholten neurologisch-psychiatrisch-rheumatologischen Gutachten der
B._
vom 30. April 2012 (Urk. 7/63/3-
42).
Mit
Verfügung
vom 13. August 2012 wies sie das Rentenbegehren der Versi
cherten ab
(Urk. 7/67 =
Urk.
2).
2.
Dagegen liess
die Versicherte mit Eingabe vom 14.
Septembe
r 2012 Beschwerde
erheben
und
in Aufhebung der angefochtenen Verfügung
die Zusprechung einer ganzen
Invalidenr
ente
beantragen.
E
ventualiter
seien
weitere Abklärungen vor
zunehmen;
subeventualiter
sei ihr befristet vom 1. Mai 2010 bis am 31. Juli 2011 eine ganze Rente und vom 1. August 2011 bis am 31. Dezember 2011 eine halbe Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
15. Oktober
2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk.
6
), was der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 17. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
; ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Zur Annahme der Invalidität nach
Art.
8 ATSG ist - auch bei psychischen Erkran
kungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychoso
ziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven
Verstimmungs
zuständen
klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die
Ar
beits
- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli
chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 2
56
E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.5
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines
Arztbe
richtes
ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der
eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
Die IV-Stelle begründete ihre Ab
weisun
g des Rentenbegehrens damit,
dass
die Beschwerdeführerin
zwar
seit
Mai
2009 in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt
sei
,
dass es
ihr
jedoch
gemäss dem überzeugenden medizinischen Gutachten
des
A._
vom
9. November 2010
zumutbar
sei
, eine behinderungsangepasste berufliche Tätigkeit
zu 75
%
auszuüben. Der Vergleich
des bisherigen Einkom
mens mit dem
gestützt auf die Lohnerhebung des Bundesamtes für Statistik ermittelten hypothetischen Invalideneinkommen ergebe unter Berücksichtigung eines
leiden
sbedingten Abzugs
vo
m Invalideneinkommen
von 10
%
einen
Inva
liditätsgrad
von
34
%
, welcher nicht zu einem R
entenanspruch führe. Sodann sei ab dem Zeitpunkt des Gutachtens der
B._
aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Arbeit
sunfähigkeit mehr gegeben (Urk.
2
).
2.2
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerdeschrift vor, die IV-Stelle habe nicht begründet, weshalb sie das
A._
-
Gutachten für plausibler halte als die von der Krankentaggeldversicherung eingeholten Gutachten und als die Berichte der behandelnden Ärzte.
Des Weiteren machte sie geltend, es sei irrele
vant, dass bei der Entstehung der psychischen Krankheit psychosoziale Faktoren mitgewirkt hätten; d
enn steh
e
das Vorliegen einer psychischen Erkrankung einmal fest,
sei
es für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohne Bedeutung, was im Einzelnen dazu geführt ha
b
e
.
Die Ärzte des
C._
hätten dies richtig gemacht, weshalb auf deren Einschätzung abzu
stellen sei, gemäss welcher die Beschwerdeführerin in jeglicher Tätigkeit zu 100
%
arbeitsunfähig
sei
(Urk. 1 S. 5). Werde nicht darauf abgestellt, habe das Gericht weitere Abklärungen zu tätigen, da die Gutachten auseinandergehen würden bezüglich der psychiatrischen Diagnosen und da eine korrekte
Diagno
sestellung
unumgänglich sei für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Zudem seien die einen Gutachten schon älter und auf das neuste könne nicht abgestellt werden, da es wie dargelegt nicht korrekt sei in der Beurteilung der Arbeits
fähigkeit und im Übrigen
auch
nicht in Kenntnis sämtlicher
Vorakten
erstellt worden sei. Beispielsweise fehle eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten des
A._
.
Die
subeventualiter
beantragte
Zusprache
befristeter Renten sei gestützt auf die Gutachten der Krankentaggeldversicherungen gerechtfertigt (Urk. 1 S. 6).
3.
3.1
Die seit Februar 2010 behandelnden Psychiater und Psychologen des
C._
diagnostizierten in ihrem Bericht vom 7. Juni 2010 eine seit 2009 bestehende mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) bei Rückenschmerzen nach Schwangerschaft (Urk. 7/12/2).
Die Be
schwerdeführerin sei zu 100
%
arbeitsunfähig. Sie befinde sich in einer perma
nenten Überforderungssituation und einem andauernden Erschöpfungs
zustand. Zudem würden die Rückenschmerzen sie stark in ihrem Alltag behindern. Sie leide unter einer depressiven Symptomatik mit Schlafstörungen,
Tagesmüdig
keit
, Mühe morgens aufzustehen, Vergesslichkeit,
Konzentrations
schwierigkei
ten
und einer Überlastungssituation mit drei Kindern (Urk. 7/12/7). Psychosozial belastend seien die Depression und die Traumatisierung des Ehemannes, welcher zuhause kaum etwas helfen könne (Urk. 7/12/6).
Auf längere Sicht sei das Wie
dererlangen einer teilweisen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht auszuschliessen (Urk. 7/12/6).
3.2
Die
Gutachter des
A._
stellten in ihrem orthopädisch-psychiatrischen Gut
achten vom 9. November 2010 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/29/18):
mässige Facettenarthrose L4/5 ohne neurale Kompression sowie
Diskus
hernie
L5/S1 rechts
mediolateral
und
intraforaminal
mit Kompression der Nervenwurzel S1 rechts
Präadipositas
leichte bis mittelgradige depressive Störung, bestehen
d
seit etwa Juni 2009 (ICD-10: F33.0, F33.1).
Bei leichter bis mittelgradiger depressiver Störung, in der Intensität abhängig von Partnerproblemen und sozialen Problemen, seien die geistige Flexibilität, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt. Bei den vorliegenden orthopädischen Befunden
und gleichzei
tigem Übergewicht seien ihr
Tätigkeiten
mit häufigen inklinierten und rotierten Körperhaltungen nicht mehr vollumfänglich zumutbar. Entsprechend sei sie in der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin zu 65
%
arbeitsfähig. Für körperlich leichte Tätigkeiten, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt wer
den könn
t
en, ohne dass dabei häufig inklinierte und
reklinierte
sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über fünf Kilogramm gehoben oder getragen werden müss
t
en und für Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei sie zu 75
%
arbeitsfähig (Urk. 7/29/19). Mit den mehrjährigen zunehmenden Partnerproblemen und den sozialen Belastungen
mit mangelnden Zukunftsper
spektiven
bestünden erhebliche invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren
(Urk. 7/29/19-20). Die Arbeitsfähigkeit sei jedoch im genannten Ausmass durch ein somatisches und ein psychisches Leiden mit Krankheitswert eingeschränkt. Ein Überwiegen der psychosozialen Faktoren sei derzeit nicht anzunehmen (Urk. 7/29/20).
Unter einer antidepressiven Medikation sei innerhalb von sechs Monaten eine Steigerung der Leistungsfähigkeit von 75 auf 85
%
zu erwarten (Urk. 7/29/20).
3.3
Die Gutachter der Klinik
D._
führten in ihrem Gutachten vom 8. Dezember 2010
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 7/48/27):
mittelgradiges depressives Syndrom im Rahmen einer
Anpassungsstö
rung
(ICD-10: F43.21)
Panikstörungen (ICD-10: F41.0)
anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10: F45.4).
Deswegen bestünden Einschränkungen der Anpassungs- und
Umstellungsfähig
keit
, eine anhaltende Erschöpfungssituation sowie Konzentrationsstörungen (Urk. 7/48/28). Es seien eine Psychotherapie indiziert und eine Psychopharma
kotherapie zu erwägen (Urk. 7/48/29). Damit sei die Beschwerdeführerin noch zwei Monate lang vollumfänglich arbeitsunfähig, anschliessend während eines Monats zu 50
%
arbeitsunfähig, dann während eines Monats zu 25
%
arbeits
unfähig und somit nach ins
g
esamt vier Monaten wieder vollumfänglich arbeitsfähig (Urk. 7/48/29-
30).
Aus neurologischer Sicht bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Anhalt für eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wir
belsäule sowie der paravertebralen Strukturen. Allenfalls bestehe eine
leichtgra
dige
chronische Lumbago bei Adipositas
permagna
(Urk. 7/48/40). Auf dem somatischen Gebiet bestehe keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/48/42).
3.4
Den
C._
-
Berichten vom 5. und 13. Mai 2011 ist nebst der Kritik an den vorlie
genden Gutachten weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bei unveränderter Diagnose zu entnehmen. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei durch die Depression deutlich eingeschränkt. Sie sei überfordert mit der Kindererzie
hung sowie dem kranken Ehemann und die Schmerzen würden sie an der Auf
nahme einer geregelten Arbeitstätigkeit hindern (Urk. 7/45/3).
3.5
Dr.
med.
E._
,
Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
und Vertrauensarzt der Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin,
führte in seinem Gutachten vom 18. Juli 2011 die Diagnose einer
Anpassungs
störung
im Sinne
einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit den Status nach Panikstörung sowie den Verdacht auf eine be
ginnende anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (Urk. 7/48/11).
Die Ursache der bisher attestierten Arbeitsunfähigkeit sei eine depressive Symptomatik vor dem Hintergrund einer Überforderungssituation durch die dreifache Rolle als Mutter, Ehefrau eines halbberenteten
Mannes
und mit 100%iger beruflicher Tätigkeit
. Die Einschränkung habe in verminderter Konzentrationsfähigkeit und insgesamt verminderter psyc
hischer Belastbarkeit bestanden. Bei den durch ihn erhobenen Befunden sei rein vom psychischen Leiden her ab dem
Untersu
chungszeitpunkt
höchstens noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Prognostisch sei spätestens in zwei Monaten wieder von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 7/48/13).
3.6
In ihrem Bericht vom 3. November 2011 nannten die Ärzte des
F._
die Diagnose eines
lumbovertebralen
Syndroms, einer
Gonalgie
rechts bei Nullachse, von Senk- und Spreizfüssen sowie einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1; Urk. 7/52/1). Sie attestierten der Beschwerdeführerin weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit (Urk. 7/52/5).
3.7
Von den Gutachtern der
B._
wurde die Beschwerdeführerin am 23. Februar 2012 neurolo
gisch, psychiatrisch und rheumatologisch untersucht (Urk. 7/63/3, Urk. 7/
63/16 ff.).
Die Gutachter gelangten zu folgenden Diagnosen (Urk. 7/63/37-38):
anhaltende Anpassungsstörung mit (im Verlauf) depressiven Symptomen und Beeinträchtigung von anderen Emotionen (ICD-10: F43.21);
diffe
rentialdiagnostisch
rezidivierende (das heisst
chronifizierte
) gemischte affektive Störung (ICD-10: F38.8) bei
anhaltenden psychosozialen Belastungen (Probleme in der Partner
schaft [ICD-10: Z63.0], Probleme in Bezug auf die Ursprungsfamilien, namentlich den Vater [ICD-10: Z63.1], bezüglich der Arbeit [ICD-10: Z56.0], Probleme im Zusammenhang mit dem niedrigen Einkommen [ICD-10: Z59.6])
anamnestisch Verdacht auf
eine
Panikstörung, ohne Hinweise auf
eine
Agoraphobie (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10: F41.0)
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) im Sinne eines
chronischen
Lumbovertebralsyndroms
bei Diskushernie L5/S1 rechts medio-lateral, ohne
neuroradikuläre
Ausfälle, bei intermittierend möglicher Reizung
Adipositas.
Funktionelle Einschränkungen seien gegenwärtig subjektiver
Art.
Dies betreffe sowohl die somatischen als auch grösstenteils die psychischen Einschränkun
gen. Die psychischen Beschwerden seien zurzeit nicht derart ausgeprägt, dass darauf basierend relevante Einschränkungen zu erwarten wären. Hier spiele die demotivierende psychosoziale Belastungssituation vermutlich eine besonders wichtige Rolle (Urk. 7/63/39).
Die psychosozialen Belastungsfaktoren stünden eindeutig im Vordergrund (Urk. 7/63/40).
Ohne
deren Auftreten
wäre die Beschwerdeführerin
gemäss Einschätzung der
B._
-
Gutachter
voll arbeitsfähig (Urk. 7/63/41).
4.
4.1
Das
bidisziplinäre
(orthopädisch-psychiatrische) Gutachten des
A._
vom 9. November 2010 (
Urk.
7/29) basiert auf einer umfassenden orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinan
dersetzung mit den
Vorakten
abgegeben. Die begutachtenden Ärzte haben
de
tailliert
die Anamnese sowie
die
Befunde
erhob
en, nachvollziehbare
Diagnosen
gestellt
und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden auseinander
gesetzt. Zudem wurden die medizinischen Zusammenhänge und die medizini
sche Situation einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerung nach
vollziehbar begründet.
Die
A._
-
Gutachter stellten schlüssig fest, dass die
lumbalen Schmerzen und die geringen abnormen Untersuchungsbefunde der
Lendenwir
belsäule
grösstenteils durch die im MRI dargestellte mässige
Facet
tenarthrose
L4/5 ohne neurale Kompression sowie die Diskushernie L5/S1 rechts
mediola
teral
und
intraforaminal
mit Kompression der Nervenwurzel S1 rechts
erklärt werden könnten
(Urk. 7/29/17). Daraus zogen sie hinsichtlich Arbeitsfä
higkeit den nachvollziehbaren Schluss, dass der Beschwer
deführerin Arbeiten mit häu
fig
inklinierten und rotierten Körperhaltungen nicht mehr vollumfäng
lich zu
mutbar seien (Urk. 7/29/19)
.
Ebenso leuchtet ein, dass diesem Leiden eine kör
perlich leichte Tätigkeit, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausge
übt werden kann, ohne dass dabei häufig inklinierte oder
reklinierte
sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über fünf Kilogramm gehoben oder getragen werden müssen,
am besten angepasst ist (Urk. 7/29/19).
Bei dem
nur leicht von Normalbefunden abweichenden psychischen Status (Urk. 7/29/13)
, jedoch
unter Berücksichtigung auch der
subjektiv geklagten Be
schwerden (Urk. 7/29/12)
sowie
de
r durch die behandelnden Psychiater und Psychotherapeuten des
C._
erhobenen
Befunde (vgl. Urk. 7/12/7), und mit Blick darauf, dass die Schmerzverarbeitung zeitweise beeinträchtigt ist durch die psychische Störung (Urk. 7/29/18), ist die interdisziplinäre Einschätzung einer 75%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten sowie einer 65%igen
Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (Urk. 7/29/19) überzeugend.
Dem
A._
-
Gutachten kommt demnach grundsätzlich volle Beweiskraft zu.
4.2
Wenig später, am 1
8.
November 2010, fand die psychiatrische Exploration der Beschwerdeführerin in der
Klinik
D._
statt, welche zum psychiatrischen sowie zum neurologischen Gutachten vom 8. Dezember 2010 führte (Urk. 7/48/20-43).
Dr.
med.
G._
,
Facharzt für
Psychiatrie und Psycho
therapie
, und Prof.
Dr.
med.
H._
,
Facharzt für Neurologie, schätzten die Beschwerdeführerin wegen Einschränkungen der Anpassungs- und
Umstel
lungsfähigkeit
, wegen einer anhaltenden Erschöpfungssituation und wegen Konzentrationsstörungen
im Gutacht
enszeitpunkt
als in der angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsunfähig ein (Urk. 7/48/28). Zur Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit äusserten sie sich nicht. Sie empfahlen
die Einlei
tung einer intensiven Psychotherapie und die Erwägung einer Psychopharma
kotherapie. Für einen Zeitraum von zwei Monaten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, anschliessend für einen Monat eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, für einen weiteren Monat eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit und nach insgesamt vier Monaten sei die Beschwerdeführerin wieder vollum
fänglich arbeitsfähig (Urk. 7/48/29).
In der Schlussfolgerung wurde das Vorlie
gen nichtmedizinischer Probleme, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtig
t
en, verneint (Urk. 7/48/30). Dies ist nicht konsistent, nachdem in der Beurteilung ausgeführt wurde, die Beschwerdeführerin benötige
(nebst psychotherapeuti
scher Behandlung)
psychosoziale Unterstützung, um sich Freiräume zu erarbei
ten und sich gegenüber unangemessenen Ansprüchen
abzugrenzen (Urk. 7/48/28).
Im Übrigen enthält das Gutachten der
Klinik
D._
angesichts der günstigen Pro
g
nose
betreffend
Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit
nichts, was die im
A._
-
Gutachten angegebene 75%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit in Frage stellen würde.
4.3
Den Berichten der behandelnden Institutionen
C._
und
F._
ist ebenfalls das Vorhandensein psychosozialer Belastungsfaktoren zu entnehmen. So wurde jeweils angegeben, psychosozial belastend wirke sich die Depression und Trau
matisierung des Ehemannes aus, welcher zuhause kaum etwas helfen könne (Urk. 7/12/6,
Urk. 7/45/5, Urk. 7/48/5
). Die Beschwerdeführerin gab anfangs auch selber an, die Beschwerden würden mit einer Überlastung zusammenhän
gen. Dies ist sehr gut nachvollziehbar bei der Mehrfachbelastung mit 100%iger Erwerbstätigkeit, Haushalt und Kinderbetreuung.
D
ie Ärzte des
C._
und des
F._
haben jedoch
bei ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
nicht oder zumin
dest nicht in ersichtlicher Weise
berücksichtigt,
dass p
sychosoziale und sozio
kulturelle Faktoren
vom invalidenversicherungsrechtlichen Stand
punkt aus grundsätzlich unbeachtlich
sind
(BGE 127 V 294 E. 5a
; Urteil des Bundesge
richts 8C_730/2008 vom 23. März 2009, E. 2)
.
Die angegebene 100%ige Arbeits
unfähigkeit ist daher mit Blick auf die noch vorhandenen Aktivitäten nicht plausibel.
Im Übrigen
darf und soll das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärzten und behandelnden Spezialärzten der Erfahrungstat
sache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre
auftragsrecht
liche
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc,
BGE 135 V 465 E.
4.5
).
4.4
Als zusätzliches nichtmedizinisches Problem, welches einer Wiederaufnahme
eine
r Arbeit im zugemuteten Rahmen im Wege stehe, sah
Dr.
E._
den starken Wunsch der Beschwerdeführerin, keine berufliche Tätigkeit aufnehmen zu müssen, damit sie nicht auch noch die Kindhe
it ihres dritten Kindes verpasse
(Urk. 7/48/13).
Dr.
E._
hatte sie berichtet, sie habe ein drittes Kind ge
wollt, damit auch sie ein Kind für sich habe. Die jüngste Tochter gehöre ihr. Die älteren beiden würden sich wegen ihrer Erwerbstätigkeit mehr nach dem Vater orientieren (Urk. 7/48/9-10).
Aufgrund der durch ihn erhobenen Befunde
sah
Dr.
E._
noch eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 50
%
als
ausge
wiesen. Die längere depressive Reaktion im Rahmen der Anpassungsstörung sei am Abklingen. Prognostisch ging er davon aus, die Beschwerdeführerin könne spätestens in zwei Monaten wieder vollumfänglich arbeiten (Urk. 7/48/12-13).
Dr.
E._
beschrieb eine deutliche Verbesserung des Befindens (Urk. 7/48/13), sodass sich die Situation im Vergleich zum Zeitpunkt der Begut
achtung durch das
A._
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Zwi
schenzeit zumindest nicht verschlechtert hatte.
4.5
Im
B._
-
Gutachten vom 3
0.
April 2012 wurde ausgeführt,
ohne
Einfluss der
psychosoziale
n
Belastungsfaktoren
wäre die nachweisbare gesundheitliche Störung gar nicht manifest geworden und die Beschwerdeführerin wäre unab
hängig von der beruflichen Tätigkeit vor
der
Krankheit voll arbeitsfähig (Urk. 7/63/41).
Die Beschwerdeführerin wandte ein, es sei irrelevant, dass bei der Entstehung der psychischen Krankheit psychosoziale Faktoren mitgewirkt hätten; d
enn steh
e
das Vorliegen einer psychischen Erkrankung einmal fest,
sei
es für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohne Bedeutung, was im Einzelnen dazu geführt ha
b
e (Urk. 1 S. 5)
.
Dies ist zutreffend.
Dennoch
haben
gemäss den Gutachtern
psychosoziale
Faktoren
nach wie vor
einen
erheblichen Einfluss
(Urk. 7/63/40)
.
D
ie
psychische
Störung
wird primär bis ausschliesslich von den erheblichen psychosozialen Belastungen un
terhalten
(Urk. 7/63/35)
, was darauf schliessen lässt, dass die Beschwerdeführe
rin bei Wegfallen der psychosozialen Belastung wieder
in
erheblichem
Umfang
arbeitsfähig wäre.
Des Wei
teren führten die Gutachter aus, die psychi
schen Beschwerden seien zurzeit nicht derart ausgeprägt, dass darauf basierend relevante Einschränkungen zu
erwarten wären (Urk. 7/63/39).
Auch in Bezug auf die
f
unktion
ellen Beschwer
den gingen die Gutachter von einem wesentli
chen Einfluss der
psychosozialen Belastungsfaktoren
aus
(Urk. 7/63/41).
Ohne Einfluss dieser
Faktoren
ist dem
nach umgekehrt von einer weitgehend erhalte
nen
Arbeits
und
Erwerbsfähigkeit
auszugehen
.
Die
B._
-
Gutachter verfügten
zwar
nicht über das
A._
-
Gutachten, jedoch lagen ihnen sowohl Berichte der behandelnden Ärzte beziehungsweise Instituti
onen als auch die Berichte über die übrigen bereits vorgenommenen Begutach
tungen vor (Urk. 7/63/4-16). Damit verfügten sie über vielfältige
, solide
und
damit
ausreichende Akten.
A
n der
rheumatologischen
Diagnosestellung durch die
F._
-
Ärzte
bemängelten die
B._
-
Gutachter, dass die Erwä
hn
ung eines Wurzelkompressionssyndroms ohne dazugehörige neurologische Befunde nicht statthaft sei (Urk. 7/63/34).
Dass die Ausstrahlung der Schmerzen in den rechten Oberschenkel nicht mit der komprimierten Nervenwurzel S1 rechts zusammenhängt, wurde
bereits
vom orthopädischen Gutachter des
A._
erkannt (Urk. 7/29/6).
Dieser war
sich demnach über die Auswirkungen der
ef
f
ektiv
vorliegenden Befunde im Klaren, als
er seine
Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeit abgab, weshalb d
iese nicht zu beanstanden
ist
.
4.6
Insgesamt steht gestützt auf das Gutachten des
A._
vom
9.
November 2010 mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit
fest, dass die Beschwerdeführerin seit Juni 2009
in der angestammten Tätigkeit noch zu 65
%
und
in einer angepass
ten Tätigkeit zu 75
%
arbeitsfähig ist
und dies mit überwiegender Wahrschein
lichkeit auch in der Folgezeit geblieben ist.
Dem somatischen Leiden angepasst ist eine körperlich leichte Tätigkeit, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden kann, ohne dass dabei häufig inklinierte und
reklinierte
sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über fünf Kilogramm gehoben oder getragen werden müssen. Den psychischen Einschränkungen an
gepasst ist eine
Tätigkeit
ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne
Stressbelas
tung
, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung (Urk. 7/29/19).
W
eitere
Abklä
rungen er
übrigen sich damit.
5.
Aus medizinischer Sicht steht fest, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin zur Folge hat, dass sie die angestammte Tätigkeit noch im Umfang von 65 % ausüben könnte und eine angepasste im Umfang von 75
%
. Der Anspruch auf eine Invalidenrente setzt gemäss
Art.
28
Abs.
1
lit
.
b IVG voraus, dass die versicherte Person
während eines Jahres ohne wesentli
chen Unterbruch dur
chschnittlich mindestens 40
%
arbeitsunfähig
gewesen ist. Da in der angestammten Tätigkeit nach wie vor eine Arbeitsfähigkeit von 65 % besteht, ist diese Voraussetzung nicht erfüllt. Es besteht kein Anspruch auf eine Rente. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin ist demgemäss nicht zu beanstan
den und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.
6.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von
L
eistungen
der Invalidenversicherung
. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
8
00.
--
anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten
der Beschwer
deführerin
aufzuerlegen.