Decision ID: 876f65b3-49f4-4a7b-a339-e41a89e5450a
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
Der 1983 geborene
X._
war seit
1.
August 2
011 bei der
Y._
AG
als Produkti
onsmitarbeiter angestellt
und
d
adurch bei der Suva
obligatorisch gegen die
Folgen von Unfällen versichert.
Am
30.
April 2013
drehte
sich der Versicherte gemäss Schadenmeldung vom gleichen Tag
beim Bohren
den Bohreinsatz in den linken Daumen
(
Urk.
7/1)
.
Die Schraube
konnte
durch den Notfallarzt in Lokal
anästhesie problemlos entfernt werden
. I
n der
darauffolgenden Nacht entwickelte der Versicherte
starke Schmerzen in der linken Hand und eine progrediente Schwellung
. Er wurde
dem Kantonsspital
Z._
zugewiesen, wo er
operiert und
bis
zum
6.
Mai 2013 stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten einen beginnenden
Thenarabszess
links
und attestierten
eine 100%
ige Arbeitsun
fähigkeit
(
Urk.
7/12 und
7/13)
.
Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versiche
rungsleistungen
(Urk. 7/3)
.
Ab dem
1.
Juli 2013 arbeitete der Versicherte wieder zu 50
%
und ab dem 1
5.
Juli 2013 zu 100
%
(Urk.
7/
21
-
22).
Die Behandlung
wurde abgeschlossen
(
Urk.
7/17)
.
Wegen erneuter Beschwerden
an der linken Hand wurde
die Behandlung
am 12.
November 2013
wieder aufgenommen
und dem Versicherten bi
s zu
m 19.
Januar 2014 eine 50
%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
(
Urk.
7/
24,
7/
41,
7/
42)
. Der gemeldete Rückfall wurde von der Suva anerkannt
(
Urk.
7/31)
.
Ab dem 20.
Januar 2014 arbeitete der Versicherte wieder zu 100
%
(
Urk.
7/44).
Ab dem
2
1.
Januar 2015
befand
sich
der Versicherte
infolge einer
Verstärkung der Schmerzen und einer Hypäst
h
esie der Finger und des Unterarms links
e
rn
e
u
t
in medizinische
r Behandlung
(
Urk.
7/63)
.
Die
Suva
übernahm
die
Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen
(
Urk.
7/72
).
Vom 2
6.
Oktober bis
1.
Dezember 2015 fand
auf Zuweisung der Suva
eine stationäre Rehabilitation in der Rehaklinik
A._
statt
(
Urk.
7/129)
.
In der Folge
wurde der Versicherte
im Auftrag der Suva in der
B._
Klinik poly
disziplinär begutachtet
(
Gutachten vom 9.
Sep
tember 2016,
Urk.
7/159)
.
Mit Verfügung vom 2
7.
Oktober 2016 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 1
5.
November 2016
mangels Vorliegens adäqua
ter Unfallfolgen
ein und verneinte
ein
en Anspruch
des Versicherten
auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder
einer Integritätsentschädi
gung
(
Urk.
7/162)
. Die dagegen erhobene Einsprache
(Urk.
7/170 und 7/172
)
wies sie mit Entscheid vom
2
2.
Mai 2018 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen
liess
X._
am 2
2.
Juni 2018
Beschwerde erheben und bean
tragen,
es sei
in Aufhebung des angefochtenen Entscheides festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin für die somatischen Folgen des Unfalles vom 30. April 2013 leistungspflichtig sei. Eventuell sei direkt durch das angerufene Gericht oder auf
dem Wege der Rückweisung eine Oberbegutachtung anzuordnen. Zudem sei die Beschwerdegegnerin zur Übernahme der Kosten für
das Gutachten von
Dr.
C._
vom 2
1.
Dezember 2016 in
Höhe von
Fr.
7'800.--
zu verpflichten
(Urk. 1)
.
Mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Juli 2018 schloss die
Beschwerdegegnerin
auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6).
Am
8.
August 2018
reichte der Beschwerde
führer seine
Replik ein (
Urk.
10). Die Suva erstattete am 2
6.
September 2018
ihre Duplik (Urk. 14), wovon der Beschwerdeführer
mit Verfügung vom
5.
Oktober 2018 in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
15).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
D
as
hier
in Frage stehende Ereignis
hat sich am 3
0.
April 2013
zugetragen
, wes
halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Aus
serdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Ver
unfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.3
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise
arbeitsunfähig (Art. 6
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil
des Sozial
versicherungsrechts, ATSG
), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG).
1.4
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versi
cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeit
punkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf
BGE
134 V 109, vgl. auch Urteil 8C
_
454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä
higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begrif
fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes
serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In die
sem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prog
nostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
1.5
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
den
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis
zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.6
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfol
gen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kau
salzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
Streitig und zu prüfen ist die
Einstellung der Leistungen der o
bligatorischen Unfallversicherung per
1
5.
November 2016
.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründet
e
ihren
Einspracheentscheid
damit,
dass zwi
schen den
noch geklagten, psychischen beziehungsweise
organisch nicht hinrei
chend nachweisbaren Beschwerden des Versicherten und dem Unfall vom 3
0.
April 2013 kein adäquater Kausalzusammenhang bestehe. Deshalb habe sie die Versicherungsleistungen zu Recht per 1
5.
November 2016 eingestellt. Bei die
sem Ergebnis bestehe auch kein Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung (Urk. 2).
2.2
Dem hielt der
B
eschwerdeführer
entgegen
, dass seine weitgehende Arbeitsunfä
hig
keit auf einem CRPS beruhe,
das
sich aus dem Unfall vom 30. Ap
ril 2013 ent
wickelt habe. Dies
begründe die Leistungspflicht
des Unfallv
ersicherers. Das vom Beschwerdeführer
in Auftrag gegebene Gutachten von
Dr.
C._
vom 21. Dezem
ber 2016
setze
sich akribisch mit den Akten und der Argumentati
on der Gutachter der
B._
Klinik auseinander
.
Der
Einspracheentscheid
äussere
sich
demge
genüber
materiell nicht zu
den gut substantiierten Argumenten des Privatgutach
ters.
Der Hinweis auf das spätere Administrativgutachten der Invalidenversiche
rung helfe nicht weiter, weil dieses einfach der Argumentatio
n des Gutachtens der
B._
Klinik folge u
nd die Ausführungen von
Dr.
C._
pauschal zur Seite wische. Angesichts der überaus komplexen Problemstellung könne allein ein Obergutachten Klarheit schaffen.
Der Versicherte sei zur Wahrung seiner Rechte auf den
Beizug
des Privatgutachters angewiesen gewesen. Dementsprechend sei die Beschwerdegegnerin zur Übernahme der Kosten des Gutachtens von
Dr.
C._
zu verpflichten
(
Urk.
1)
.
3.
Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid insbesondere auf das
von ihr veranlasste polydisziplinäre
Gutachten der
B._
Klinik vom
9.
September 2016 (
Urk.
7/159).
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Neurologie,
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Handchirurgie
sowie
O
rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
und
Prof.
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik SAPPM, stellten darin
die folgenden Diagnosen
(
Urk.
7/159 S. 87)
:
-
Chronifiziertes
Schmerzsyndrom der gesamten linken oberen Extremität mit Fokus auf der linken Hand bei Status nach Stichverletzung mit einer kleinen Schraube am 30.04.2013 mit/bei:
-
Status nach Schraubenentfernung in Lokalanästhesie am 30.04.2013
-
Status nach Inzision, Spülung und Drainage
Thenar
links bei Verdacht auf beginnenden (im Verlauf ausgeschlossenen)
Thenar
-Abszess am 01.05.2013 (Kantonsspital
G._
)
-
Neurologisch: Keine Hinweise auf eine Schädigung eines Hand-/Armnerven oder eine
zervikoradikuläre
Genese. Keine sicheren Hinweise auf ein CRPS Typ I oder II. Unauffällige
sudomotorische
Reizantwort und unauffällig
e
Neurographien des
N.
medianus
und R.
superficialis
N.
radialis
links am 27.05.2016
-
Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10 F68.0)
-
Aktenanamnestisch depressive Störung, aktuell nicht sicher verifizierbar.
In neurologischer Hinsicht
wurde festgehalten, dass sich an objektiven Zeichen einzig eine leichte Schwellung am Handrücken und im
Thenarbereich
und eine leicht livide Verfärbung am Handrücken
hätten
finden lassen
. A
nsonsten
hätten
sich keine Zeichen eines CRPS
gezeigt
, insbesondere
bestünden
eine unauffällige Hauttemperatur, unauffällige
Hautanhanggebilde
(Haare und Nägel) und keine Auffälligkeit der Schweisssekretion, wobei letzteres auch objektiv mittels
sudo
motorischer
Reizantwort
habe
bestätigt werden
können
. Klinisch-neurologisch
hätten
sich keine von der Kooperation
des Patienten nicht abhängende patholo
gische
Befunde
gezeigt
, relev
a
nte Atrophien
hätten
nicht festgestellt werden
kön
nen. Es
hätten
sich neurologisch keine objektivierbaren Hinweise für eine A
us
fallssympto
matik eines A
rm- oder Handnerven und auch keine
Hinweise für eine
zervikoradikuläre
Pathologie
gefunden
. Dies
e Feststellung decke
sich
mit den Befunden
des Neurologen
Dr.
H._
,
der zwar unter anderem
von einem neuro
pa
t
h
ischen
Schmerzsyndrom inklusiv
e
ines differentialdiagnostisch möglichen CRPS
gesprochen
, aber keine
Läsion eines N
erv
enhauptstammes
gefunden
habe
und zusätzl
i
c
h eine somatoforme
beziehungsweise
funktionelle Über
-
lagerung erwog
en habe. Des W
eiteren
habe
er von einer vorwiegend schmerz
-
ass
oziierten Parese der linken Hand
gesprochen
.
Entsprechend könne eine
multi
-
faktorielle
Schmerzsymptomatik und
-
ätiologie betreffend der linken Hand/des linken Armes konstatiert werden mit vorwiegend Anteilen einer funktionellen, somato
form anmutenden Symptomatik ohne streng organische Grundlage. Auch bewusstseinsnähere Phänomene (zumindest eine Aggravation) seien nicht ausge
schlossen.
Bei der Abnahme eines
Pregabalin
-Spiegel
s
(
Lyrica
)
habe
sodann
die Substanz trotz angegebe
ner Einnahme nicht nachgewiesen werde
n können
(S
. 80 ff.).
Aus handchirurgischer
-orthopädischer
Sicht
wurde
in
Berücksichtigung der Anamnese, der klinischen Untersuchung und der bildgebenden Diagnostik
her
vorgehoben
, dass sich keine strukturelle Pathologie finde,
welche
die aktuelle Beschwerdesituation des Versicherten erklären könnte. Auffallend sei letztendlich eine ganz leichte Schwellung des Handrückens und der
Hohlhand
links, welche im Verlauf der Jahre seit dem Unfall immer wieder beschrieben worden sei. Diese
Schwellung sei jedoch nur
mässiggradig
ausgeprägt.
Auffällig
sei
sodann
die weitgehend
funktionelle Gebrauchsunfähigkei
t der linken oberen Extremität auf
grund der massiven Schmerzen. In
der klinischen Untersuchung
müsste sich bei einer derartigen Gebrauchsunfähigkeit eigentlich eine deutliche
Einsteifung
der Fingergelenke zeigen. Dies werde aktiv durch den Patienten auch so angegeben, passiv
würden
sich jedoch seitengleiche, freie gut bewegliche Gelenke sowohl im Bereich der Hand, des Handgelenkes wie auch des Ellbogens
zeigen
. Auch in
der radiologischen Diagnostik würden sich keine Hinweise auf ein
e
Inak
-
tivitätsatro
phie
der Knochenmineralisation zeigen. Eigentliche Atrophien
(Muskelschwund)
im Bereich der linken oberen Extremität, die nach rund einem Jahr einer massiven Gebrauchsunfähigkeit vorliegen müssten, würden ebenfalls nicht
vorliegen
(S. 82
f.)
.
Aus psychiatrischer Sicht bestehe in erster Linie ein Verhaltensmuster, welches im Wesentlichen einer Regression entspreche. Eine relevante psychopathologi
sche Störung im Sinne einer affektiven Störung lasse sich nicht mit gebotener Sicherheit nachweisen
. Geradezu typisch erscheine für das regressive Verhalten, dass der Patient sich für alle empfohlenen Massnahmen und Behan
d
l
ungsansätze gewinne
n lasse und z
ugl
e
ich, mindestens punktuell, kla
re Hinweise dafür zu fin
den sei
e
n
, dass die angeblich befolgten Massnahmen nicht praktiziert werden (
zwei
mal unzureichender Spiegel der ang
eblich eingenommene
n
Medikation,
S.
85
f.
)
.
Des Weiteren wurde erwähnt, dass über weite Strecken der beiden Explo
rationen der Eindruck entstanden sei, dass der Patient sich so verhalte, wie er annehme, dass sich ein Mensch mit vergleichbaren Beschwerden präsentiere
(S.
67).
Zusammenfassend wurde festgehalten, dass b
eim Patienten die formalen Kriterien für ein CRPS (sogenannte Budapest-Kriterien) in einer gewissen Weise erfüllt
seien
. Unter Berücksichtigung der diversen Aspekte in der vorliegenden Doku
mentation und Feststellungen bei den aktuellen Untersuchungen basiere die Annahme eines CRPS allerdings primär auf subjektiven Symptomen und nicht auf objektivierbaren Zeichen. Zudem würden sich anhand von
einigen
Feststel
lungen in den Untersuchungen (z.B. keine konstante
Allodynie
) deutliche Zweifel ergeben, dass die Kriterien für gewisse Symptome, die im Rahmen eines CRPS auftreten, erfüllt seien. Darüber hinaus sei die
Erwägung
im Austrittsbericht der Reha
klinik
A._
vom 3.
Dezember 2015 absolut treffend, wonach gewisse Zei
chen, welche für die Diagnose eines CRPS herangezogen werden könn
t
en (bei
spielsweise Schwellung), auch durch andere Ursachen als durch
ein
CRPS entste
hen könn
t
en. Im Falle der Schwellung beispielsweise durch Inaktivität der linken Hand. Darüber hinaus sei auf diverse Inkonsistenzen (beispielsweise Spitzgriff zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger links) hinzuweisen, was hervorhebe,
dass bestimmte Phänomene, welche zum CRPS gehören könn
t
en, primär von der Kooperation des
Patienten abhängig seien (S. 87
f.).
Vor dem Hintergrund, dass
die Diagnose eines CRPS weder im Verlauf noch zum aktuellen Zeitpunkt eindeutig belegt u
nd eine strukturelle Pathologie
nicht objektiviert werden könne,
lasse sich
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
annehmen
, dass ein Gesundheitsschaden vorliege, welcher im kausalen Zusam
menhang zum Unfall vom
3
0.
April 2013 stehe
(S. 88)
.
Folglich
sei auch keine unfallbedingte Einschränkung in angestammter Tätigkeit oder in irgendeiner sonstigen Tätigkeit zu postulieren. Rein unfallbedingt sollte der Patient in der Lage sein, sämtliche Tätigkeiten auszuüben
(S. 90)
.
4.
4.1
Das Gutachten der
B._
Klinik vom
9.
September 2016 (
Urk.
7/159) vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vo
llum
fänglich zu erfüllen (E. 1.7
). So tätigten die Gutachter sorgfältige, umfassende Abklärungen, berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
. Hinweise, welche gegen die Verwertbarkeit des Gutachtens spr
ächen, sind nicht ersichtlich.
Nebst dem Einholen fremdanamnestischer Auskünfte (
Urk.
7/159 S. 52 ff.) und ausführlicher Auseinandersetzung mit den sich in den Akten befindlichen ärztli
chen Berichten erfolgte im Gutachten
sodann
eine eingehende Ause
inanderset
zung mit dem aktuell
en Stand der Wissenschaft bezüglich der Diagnose eines CRPS. Die
Gutachter
stellte
n
auf die sogenannten Budapest-Kr
iterien ab und hiel
ten dafür, dass die formalen Kriterien für ein CRPS in gewisser Weise erfüllt seien; die Annahme eines CRPS beruhe
vorliegend
aber primär auf subjektiven Symp
tomen und weniger auf objektivierbaren Zeichen.
Unter Hinweis auf diverse Inkonsistenzen (keine konstante
Allodynie
[S. 63], Medikamentenspiegel im nichttherapeutischen Bereich, hochgradige funktionelle Ausschaltung der linken Hand für CRPS nicht typisch, inkonsistenter Handgebrauch, fehlende
Einsteifung
der Gelenke, kein Muskelschwund im Bereich der linken oberen Extremität, sei
tengleiche Mineralisation [S. 81 ff.]) sowie angesichts der Tatsache, dass die Diagnose eines CRPS weder aktuell noch im Verlauf eindeutig habe nachgewiesen werden können, erachteten sie indes einen Gesundheitsschaden, welcher sich auf das fragliche Unfallereignis zurückführen liesse, für nicht gegeben.
Diese Einschätzung
ist
nachvollziehbar
und überzeugt
und stimmt im Übrigen mit
der
medizinischen
Aktenlage
überein:
Dr.
med.
I._
,
Fachärztin für Chi
rurgie
und Handchirurgie und
stellvertretende Chefärztin des Departementes Chi
rurgie, Abteilung für Handchirurgie, des Kantonsspitals
Z._
,
vern
einte in ihrem Bericht vom 16.
Januar 2014 das Vorliegen eines CRPS unter Hinweis auf
die
- abgesehen von der diskreten Schwellung am Handrücken -
f
ehlen
den
objektivierbaren Befunde
. Sie
notierte
,
angesichts der
Beschwielung
der Hand und dem symmetrischen Umfang der Vorderarmmuskulatur
sei
von einem Einsatz der
linken
Hand im Alltag aus
zugehen
(
Urk.
7/42
). Dr.
med.
J._
, Fachärztin
für Ch
i
r
urgie und Handchirurgie,
stellte
sodann
in ihren Berichten vom 2
8.
Januar und 1
1.
Februar 2015
relativ
diskrete klinische Befunde
fest.
Die von ihr veranlasste Magnetresonanz
tomographie
der linken Hand habe ausser einem kleinen
intra
ossären
Ganglion radialseitig im Os
lunatum
keine Pathologien gezeigt.
Sie bemerkte
zudem
, dass der Patient die Hand li
nks unbeobachtet normal einsetze
, dann aber eine Schonhaltung
präsentiere
(Urk.
7/61-62
).
Dr.
med.
H._
, Fach
arzt für Neurologie,
ging
in seinem Bericht vom 1
6.
Februar 2015 zwar unter anderem von einem neuropathischen Schmerzsyndrom inklusiv eines differenti
aldiagnostisch möglichen CRPS aus. Er
konnte
aber keine Läsion eines Nerven
hauptstammes
erheben
.
Zudem
erklärte
er, dass
überlagerte
funktionell-somato
forme Faktoren mitspielen und das Beschwerdebild
aggravieren
dürften
(
Urk.
7/64).
Auch d
ie
Ärzte der
Rehaklinik
A._
legte
n
im Austrittsbericht vom 3. Dezember 2015 dar, dass das Ausmass der Beschwerden und der demons
trierten schmerzbedingten Funktionsunfähigkeit der linken Hand rein somati
sch schwerlich zu erklären sei
. Es dürfte
wesentlich
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mitspielen. Die Ärzte
hegte
n
trotz
formaler
Erfüllung der CRPS-Diagnosekriterien
gewisse
Zweifel am V
orliegen eines CRPS:
So sei das späte Auftreten für ein CRPS eher ungewöhnlich. Die Schwellung der Hand könn
t
e
zumindest teilweise
auch durch einen Nichtgebrauch bedingt sei
n. Und d
ie
gezeigte
,
stark eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Finger
links
– bei passiv erhaltener Beweglichkeit
–
wirke selbst im Falle eines CRPS als zu ausgeprägt
und sei in Anbetracht der beobachteten Inkonsistenzen diagnostisch nicht ver
wertbar
(
Urk.
7/129).
Das von der IV-Stelle des Kantons Zürich veranlasste Gutachten des
K._
vom 27. November 2017
(
Urk.
7/183)
stützt die Einschätzung der
B._
Klinik
, wonach beim Versic
herten kein CRPS vorliegt
,
sodann
vollumfänglich.
Dabei führte
der orthopädische Gutachter
aus, dass
sich
die letztlich äusserst diffus prä
sentierte, am ehesten einer H
a
l
b
s
e
itensymptomatik entsprechende Schmerzhaf
tigkeit durch die klinis
c
hen und radiologischen Befunde keinesfalls klar begrün
den lasse. Es würden fassbare Hinweise für ein CRPS, strukturelle Läsionen oder
höhergradige
funktionelle Einschränkungen fehlen
. Dabei sei
zu betonen, dass auch an der linken Hand klare Gebrauchsspuren vorliegen würden und die Umfangmessung
der Extremität mit einer
höhergradigen
Schonung der
selben
kei
nesfalls vereinbar sei (S. 23 f.
)
.
Die neurologische Untersuchung fiel in objektiver Hinsicht - abgesehen von der geringen Schwellung des Handrückens - insgesamt regelrecht aus.
Temperatur, Farbe und Feuchtigkeitsgrad der Hände
seien
seiten
gleich. An beiden Händen hätten sich Gebrauchsspuren gefunden. Eine Atrophie der Ober- und Unterarmmuskulatur
liege nicht vor
, diese sei seitengleich ausge
prägt, wie auch die Reflexe seitengleich erhältlich seien. Es
bestehe
keine Parese
, sondern eine Minderinnervation beim Faustschluss und Fingerstrecken bei Angabe von Schmerzen. Weiter wurde festgehalten, dass eine periphere Nerven
läsion nicht
gegeben sei
und auch in der Vergangenheit nie dokumenti
ert worden sei. A
ktuell
liege
sicher kein CRPS vor
. Die leichte Schwellung am Handrücken sei möglich
er
weise im Zusammenhang mit einer abgelaufenen unspezifischen Entzündung zu sehen. Aufgrund der Gebrauchsspu
ren sei ein Einsatz der linken H
and mit grosse
r Wahrscheinlichkeit anzunehmen
(
S.
29 f.
)
.
Aus psychiatrischer Sicht wurden eine leichte depressive Episode und eine chronische Schmerzstö
rung mit somatischen und psychischen Faktoren
diagnostiziert
(S. 17).
Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers (E. 2.2)
vermag das Gutachten von
Dr.
C._
, Facharzt für Chirurgie, speziell Handchirurgie,
vom 2
1.
De
zember 2016 (
Urk.
7/172)
die Expertise
der
B._
Klinik
nicht zu
entkräften.
Die Gutachter des
K._
hielten zu Recht fest,
dass
Dr.
C._
sich bei der Bejahung eines CRPS auf rein subjektive Kriterien stütze (
Urk.
7/183 S. 30).
Die Feststellung von
Dr.
C._
, wonach die linke obere Extremität des Beschwerdeführers nicht ver
wendbar sei, werde sodann durch die erhobenen Umfangmessungen widerlegt. Die Beschwerden würden
zudem
entgegen den Ausführungen von Dr.
C._
eben nicht als «ständig gleich» angegeben und die Extremität k
önne
problemlos über den Kopf
hinaus bewegt
werden
. Ausser
dem sei die Behaarung der Hände sym
metrisch (
Urk.
7/183 S.
26
f.).
Daraus erhellt, dass sich
Dr.
C._
nicht vertieft mit den Ausführungen der
B._
Klinik auseinander
setzte und insbesondere auch nicht
zu den
vorliegenden
Inkonsistenzen
Stellung nahm.
Eine nachvoll
ziehbare Erklärung für
die
Gebrauchsspuren
an den Händen
lässt sich in den Ausführungen von
Dr.
C._
nicht finden (vgl. auch den Hinweis auf Schmutz
spuren unter allen Fingernägeln auf S. 15).
4.2
Angesichts
dieser
Aktenlage
ist nicht zu beanstanden, dass die Suva sich auf das Gutachten der
B._
Klinik vom
9.
September 2016 (
Urk.
7/159) abgestützt und das Vorliegen eines CRPS verneint hat.
Folglich wurde der Anspruch auf
eine Invalidenrente zu Recht verneint.
4.3
Ebensowenig
ist gestützt auf das Gutachten der Fallabschluss per 15. November 2016 zu
bemängeln
:
Massgebend für den Fallabschluss und damit auch für die Einstellung der
Tag
geld- und Heilbehandlungsleistungen
ist zunächst, ob zum Zeitpunkt des Fallab
schlusses noch mit einer relevanten Besserung der Beschwerden zu rechnen ist (E. 1.
4
).
Gemäss dem Gutach
ten der
B._
Klinik vom
9.
September 2016, auf welches vollumfängli
ch abgestellt werden kann (E. 4.
1
),
wurden
diverse Behandlungsversuche, welche nach gängigen Kriterien der Beh
andlung eines CRPS eingesetzt wü
rden, durchgeführt
, trugen aber
nicht zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes
bei
. Im Gegenteil
sei
vom Patienten geltend gemacht
worden
, dass beispi
elsweise der stationäre Aufenth
a
l
t in der Rehaklinik
A._
, bei welchem die diversen therapeutischen Massnahmen implementiert
worden seien
, zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes geführt hätten. Das decke sich auch mit anamnestischen Angaben, welche von den betreuenden Per
sonen im
L._
gemacht worden seien. Aus diesem Grund lasse sich nicht annehmen, dass mit irgendwelchen weiteren therapeuti
schen Massnahmen die gesundheitliche Störung des Patienten mit überwiegender Wah
r
scheinlichkeit namhaft verbessert werden könne. Inwiefern
mittels
durch
geführte
r
psychotherapeutische
r
Behandlung eine Verbesserung erziel
t
werden könne, bleibe ungewiss
(
Urk.
7/159 S. 89)
.
Damit kann vom Erreichen des medizinischen Endzustandes ausgegangen wer
den.
Eine allenfalls noch indizierte Behandlung bezüglich psychischer Beschwerde ist
vorliegendenfalls
nicht zu berücksichtigen. Dies ist zwischen den Parteien
nicht streitig
(
Urk.
1 S. 3)
und entspricht auch der
bundesgerichtlichen
Rechtsprechung
, wonach bei banalen Unfällen der adäquate Kausalzusammen
hang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden kann, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung
,
aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesund
heitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
, 115 V 133 E. 6a).
4.4
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Fall zu Recht abgeschlossen und
einen Leistungsanspruch über den
1
5.
November 2016
hinaus verneint
.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
5
.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die Kosten eines von einer ver
sicherten Person veranlassten Gutachtens vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des neu bei
gebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem Unfall
versicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungs
grundsatzes obliegenden Pflicht zur
rechtsgenüglichen
Sachverhaltsabklärung
vorzuwerfen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_62/2016 vom 7. Juli 2016 E. 6.1 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend nicht der Fall,
da bereits das Gutachten der
B._
Klinik vom
9.
September 2016
(
Urk.
7/159)
eine abschliessende Beur
teilung des vorliegenden Sachverhaltes zulässt
und der Einschätzung des Partei
gutachters nicht gefolgt werden kann (E. 4)
.
Eine Auferlegung der Kosten an die Beschwer
degegnerin fällt daher ausser Betracht.