Decision ID: 97918e81-608e-4e7e-8d86-738456d1c907
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1957 geborene
X._
ist verheiratet und Mutter
zwei
er
erwachse
ner
Ki
nder
.
Als ausgebildete
Pharma-Assistentin arbeitete
sie
bei verschiedenen Arbeitgebern
, ab
dem 1. Januar
2008 bei einer
Y._
-
Apotheke in einem 80 %-Pensum
als Verkäuferin und Kundenbetreuerin
(Urk. 7/25/1 f., Urk. 7/30 und Urk. 7/32)
.
1.2
Am 6. November 2008 meldete sich die Versicherte unter Angabe von Depressio
nen
, welche sie
seit dem 28. April 2008
gesundheitlich
beeinträchtig
ten,
bei der Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an
(Urk. 7/2
).
Nach Abklärung der erwerblichen und medizinischen
Verhältnisse
wies die
IV
Stelle
das Leistungsbegehren
mit Verfügung vom 9. Dezember 2009
ab, da keine
Arbeits
unfähigkeit
mehr bestehe
(Urk. 7/22).
1.3
Am 25. August 2011 meldete
sich
die Versicherte
bei der IV-Stelle
unter
Hin
weis auf eine
seit dem 4. Februar 2011 bestehende
Problematik des Bewegungs
apparates (unter anderem Bandscheibenvorfall)
erneut
zum Bezug von Leistun
gen an
(Urk. 7/25).
Die
IV-Stelle
klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse
wiederum
ab
und
kündigte
mit Vorbescheid vom 7. Januar 2013 an, das Leistungsbegehren abzuweisen, da
unter der Annahme einer fehlenden Ei
nschränkung im Haushaltbereich lediglich von einem Invaliditätsgrad von 30 % auszugehen sei (Urk. 7/49).
Mit
Schreiben vom 14. Februar 2013
richtete sich die
Versicherte
mit dem Einwand an die IV
Stelle
,
aufgrund der starken Schmerzen
sei sie
weiterhin zu mindestens 50 % arbeitsunfähig und
bei der
Bewältigung des Haushaltes auf die Unterstützung anderer angewiesen
(Urk. 7/51).
Die IV-Stelle bestätigte
am 21. Februar 2013
den Empfang des
Ein
wands (Urk. 7/53
)
und
veranlasste
eine Haushaltabklärung
, welche
am 1
7.
Juli 2013 bei der Versicherten zu Hause
vorgenommen
wurde
und eine Einschrän
kung von 38 % (richtigerweise 28 %)
im Haushalt
ergab
(Urk. 7/64).
Die Versi
cherte
liess
der IV-
Stelle
sodann
diverse Arztzeugnisse mit dem Attest einer 50%igen
Arbeitsunfähigkeit
zukommen
(Urk. 7/54, 7/58, 7/61
f. und Urk. 7/70).
Mit Verfügung vom 7. August 2013 wies die IV-Stelle das Leistu
ngsbegehren der Versicherten
mangels anspruchsbegründendem
Invaliditätsgrad
ab
(
Urk. 2
[=
Urk. 7/66
])
.
2.
Gegen den Entscheid vom 7. August 2013
erhob die Versicherte mit Eingabe vom 12. September 2013 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des
Kantons Zürich und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufz
uheben und die
Sache
sei
für weitere Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzu
weisen (Urk. 1 S. 2).
Mit
Beschwerde
antwort
vom 23. Oktober 2013 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingabe
n
vom 9. Dezember 2013
und vom
18. Juni 2014
reic
hte die Beschwerdeführerin
je einen
an die Krankenkasse gerichtete
n
Antr
ag
auf Kostenübernahme
von Implantationsmaterial von
Dr.
med.
Z._
,
Facharzt FMH Anästhe
siologie
,
ein (Urk. 9 f. und Urk. 12 f.
).
Am 10. Dezember 2013
b
eziehungsweise am
2
5.
Juni 2014
wurden der Beschwerdegegnerin die
Doppel
dieser
Eingabe
n
zur Kenntnisnahme
zugestellt (Urk.
11
und 14
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
). E
rwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Versicherte mit vollendetem 2
0.
Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten nach Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7
Abs.
2 ATSG ist sinngemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitli
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.
1.3
Bei Versicherten, die
nur zum Teil erwerbstätig sind
, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt)
ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen
der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE
134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
1.7
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erhebli
chen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine
anspruchs
begründende
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im
Beschwer
defall
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
2.
2.1
Indem die
Beschwerdeführerin
ihre
Neuanmeldung
im Jahr 2011
mit einem
ande
ren
Leiden
begründete
,
als
es
der
Leistungsablehnung
durch die IV-Stelle
im Jahr 2009
zugrunde
gelegen hatte,
machte
sie
eine Veränderung der tat
säc
hlichen Verhältnisse glaubhaft
.
D
ie IV-Stelle
trat
demzufolge
zu Recht
auf das neue
Leistungsbegehren ein.
2.2
Im angefochtenen Entscheid
vom 7. August 2013
erwog die IV-Stelle,
die
Abklä
rungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin ohne
Gesundheits
schaden
weiterhin ihrer Tätigkeit als Pharma
-A
ssistentin zu einem Pensum von 80 % n
achgehen
würde
. Die restlichen 20 % entfielen in den Aufgabenbereich.
Das
Valideneinkommen
betrage bei einem Arbeitspensum von 80 % Fr. 54‘516.-
-. Aus ärztlicher Sicht sei die Ausübung in der angestammten Tätigkeit sowie in einer anderen beruflichen Tätigkeit seit Januar 2012, somit vor Ablauf des Wartejahres, zu einem Pensum von 50 % zumutbar. Mit diesen Tätigkeiten
sei es der
Beschwerdeführerin
möglich,
noch Fr. 34‘072.50
pro Jahr
zu
verdienen, was zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 20‘443.50 und somit zu einer Ein
schränkung von 38 %
im Erwerbsbereich
führe. Es resultiere ein
Teilinvalidi
tätsgrad
von 30 %. Bei
Berücksichtigung der in der Haushaltabklärung vom 17. Juli 2013 ermittelten Ein
schränkung von 38 %
ergebe sich
ein
Teilinvalid
i
tätsgrad
von 7.6 %
im Haushaltbereich.
G
erundet
resultiere ein
rentenaus
schliessender
Gesamt-I
nvaliditätsgrad von 38 %, weshalb das
Leistungsbe
gehren
abgewiesen
werde
(Urk. 2).
2.3
Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend,
die IV
Stelle habe sich in ihrer Verfügung auf ungenügende medizinische und berufliche Abklärungen gestützt.
E
s liege keine Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
von 50 % in der
ange
stammten Tätigkeit
vor
.
Eine Pharma-Assistentin übe während des ganzen Tages eine stehende und gehende Tätigkeit aus und könne sich nur in den Pau
sen hinsetzen. Gemäss Bericht der Schmerzklinik
A._
vom 28. November 2012 beinhalte eine behinderungsadaptierte Tätigkeit eine wechselnd sitzende, stehende und gehende Tätigkeit. Die Tätigkeit als Pharma-Assisten
tin sei somit nicht adaptiert; d
ie Schmerzklinik habe den Arztbericht missverständlich aus
gefüllt.
Seit dem letzten Arztbericht im November 2012 habe sich
die
gesund
heitliche Situation
der Beschwerdeführerin
verschlechtert.
S
elbst
23
Infiltra
tionen in den Jahren 2012 und 2013
hätten die
Schmerzsituation
nicht ver
bessert
. Die Beschwerdeführerin
nehme täglich hochdosierte Opioide ein. Die Schmerzen seien aber dennoch dermassen erheblich, dass die Implanta
tion eines Neurostimulators geplant sei.
Eine Arbeit
sfähigkeit
der Beschwerdeführerin könne nur bei
genügend
er
Flexi
bili
tät
eines
möglichen
Arbeitgebers
angenommen werden
.
An manchen Tagen
sei die Ausübung
einer angepassten Tätigkeit
denkbar
, aber es gebe regelmässig
auch
Tage, an denen sich
die Beschwerdeführerin
morgens vor Schmerzen nicht einmal die Schuhe anziehen könne.
Die IV-Stelle sei ihrer Untersuchungspflicht nicht nachgekommen, da sie sich bei Erlass ihrer Verfügung im August 2013 auf eine gesundheitliche Situation abgestützt habe, welche vom
Regionalärztlichen Dienst der IV-Stelle (
RAD) als noch nicht stabil eingeschätzt worden sei. Letztmals sei im November 2012 von der IV-Stelle Bericht
über die laufenden Behandlungsmassnahmen
eingeholt worden.
Weiter fehlten auch Abklärungen der IV-Stelle zur konkreten berufli
chen Umsetzbarkeit der Restarbeitsfähigkeit.
Die Beschwerdeführerin sei von der IV-Stelle nicht zur Abklärung der weiteren beruflichen Möglichkeiten eingela
den worden. Auch diesbezüglich sei die IV
Stelle ihrer Untersuc
hungspflicht nicht nachgekommen
(Urk. 1).
3.
3.1
3.1.1
Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med.
B._
,
Facharzt
FMH Rheu
matologie und FMH Innere
Medizin
(
mit Weiterbildung
Manuelle Medizin SAMM
)
,
stellte
in seine
m Bericht vom 7. September 2011
die folgende Diagnose
mit Ei
nfluss auf die Arbeitsfähigkeit
(Urk. 7/31/
5
)
:
Insuffizienzfraktur des Os
sacrum
rechts
(MRI 11.02.11)
Mediolaterale
Diskushernie L5/S1 links mit Kompression S1 links
(MRI 11.02.11)
Erhebliche
Osteochondrose
, Spondylose und
Spondylarthrose
L4/5 und L5/S1
(MRI 11.02.11)
Anamnestisch 2008 Verdacht auf Frontalhirnsyndrom mit/bei
Erstmanifestation einer schweren Depression mit psychotischem Syn
drom, kognitive Funktionsstörung
(Dr. med.
C._
, FMH Neurologie)
12/08 neuropsychologische Untersuchung: keine neuropsycholog
ische Dysfunktion mehr, volle Arbeitsfähigkeit
(
Dr.
med.
D._
)
Sodann führte
Dr.
B._
in seinem Bericht
folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
auf
(Urk. 7/31/5)
:
Osteopenie
DEXA 9/10 LWS T – 1,5,
Femur
total T -2,1
Insuffizienzfraktur Os
metatarsale
IV rechts 8/10
Dr.
B._
hielt
im Wesentlichen
fest, b
ei der Beschwerdeführerin seien Schmer
zen und
Kribbelparästhesien
aufgetreten.
Von Seiten der
Sacrumfraktur
sei mittel
fristig eine völlige Rückbildung der Schmerzsymptomatik möglich. Bezüglich der
diskogen
bedingten Schmerzsymptomatik, welche sich bereits erstmals 2006 mit einer grossen Diskushernie L4/5 und aktuell mit einer
Dis
kushernie
L5/S1 links
manifestiert habe,
sei bei dokumentierten deutlichen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule die Prognose schwer zu stellen. Persistierende belastungsabhängige Kreuzschmerzen seien nicht auszu
schliessen.
Ab
dem 4. Februar 2011 sei die Beschwerdeführerin durch die SOS Ärzte und ab dem 8. Februar 2011 durch ihn
(Dr.
B._
)
als 100 % arbeitsunfähig eingestuft worden. Es bestehe noch eine schmerzbedingt deutlich eingeschränkte Beweg
lichkeit, wobei die Beschwerdeführerin teilweise noch auf Gehstöcke ange
wiesen sei. Bezüglich psychischer Einschränkungen könne er keine Angaben machen. Schmerzbedingt könne die Beschwerdeführerin noch keine Arbeiten mit längerem Sitzen ode
r Stehen verrichten (Urk. 7/31/6
ff.).
3.1.2
Im Verlaufsbericht vom 7. Dezember 2011 verwies Dr.
B._
auf den Bericht vom 7. September 2011 und führte zusätzlich aus, die Beschwerdeführerin leide noch immer unter belastungsabhängig verstärkten Schmerzen und sei bis auf Weite
res zu 100 % arbeitsunfähig. Eine rein stehende Tätigkeit (wie zuletzt als Pharma-Assistentin) sei nicht möglich, im Jahr 2012 sollte eine schrittweise Arbeitsaufnahme in einer nicht rein stehenden Tätigkeit aber wieder möglich werden (Urk. 7/37).
3.
1.3
Aus der Krankentag-Kontrolle des Krankentaggeldversicherers der Beschwe
rde
führerin geht hervor, dass Dr.
B._
der Beschwerdeführerin ab dem 23. Januar 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und ab dem 2. April 2012 von 100 % attestierte (Urk. 7/42/12). Am 11. Juli 2012 teilte
Dr.
B._
der IV-Stelle mit, er habe die Beschwerdeführerin seit
dem
19. März 2012 nicht mehr gesehen und könne deshalb keinen
weiteren
Verlaufsbericht erstellen (Urk. 7/41).
3.2
Die Beschwerdeführerin wurde
am 11. Januar 2012
von der Vertrauensärztin
ihres Krankentaggeldversicherers, Dr. med.
E._
,
Fachärztin
FMH Phy
sikalische
Medizin und Rehabilitation, besonders Rheumatologie,
untersucht. Im
Bericht vom 17. Januar 2012
stellte Dr.
E._
die folgenden Diagnosen
(Urk. 7/42/9)
:
Lumbospondylogenes
Syndrom beidseits
Leichte
Fehlform
des Wirbelsäulenstatus
Muskuläre
Dysbalance
Degenerative Veränderungen in Form von
Osteochondrose
, Spondy
lose und
Spondylarthrose
L4/5 und L5/S1
Kleine Diskushernie L5/S1
mediolateral
links
Status nach grosser dorsaler Diskushernie L4/L5
Status nach Insuffizienzfraktur Os
Sacrum
Osteopenie
Wirbelsäule und
Femur
Hyperlaxizität
Übergewicht BMI 28.9
Dr.
E._
hielt in ihrem Bericht im Wesentlichen fest, die Beschwerdeführerin verspüre subjektiv eine wesentliche Besserung des Beschwerdebildes seit Okto
ber 201
1.
Allerdings berichte sie über Dauerschmerzen VAS 3.5-4 unter Reduk
tion der
Analgetica
.
Sie mache den Haushalt selbst, mit Ausnahme von Staub
saugen und Heben von Lasten. Bügelarbei
ten
erledige
sie in Etappen, schwere Einkäufe tätige ihr Ehemann
.
Die Beschwerdeführerin sei in einer Tätigkeit
mit wechselnder Belastung (stehend, gehend und sitzend)
-
ob
als Pharma-Assisten
tin
oder in einer anderen leichten Tätigkeit
-
ab sofort zu 50 % arbeitsfähig. D
as Heben und Tragen von
Lasten von über 12 Kilogramm sei zu unterlassen. In
maximal
drei Monaten sei die Beschwerdeführerin wieder zu 100 % arbeitsfä
hig. Die Haushaltarbeiten könne die Beschwerdeführerin zu 100 %, mit Aus
nahme von schweren Arbeiten und Tragen von Lasten über 12 Kilogramm, aus
üben. Es könne eine gute Prognose gestellt werden (Urk. 7/42/4 ff.).
3.3
3.3.1
Dr. med.
Z._
,
Facharzt FMH Anästhesiologie (mit Weiterbildung
Interventionelle
Schmerztherapie
)
, Schmerzklinik
A._
, führte in seinem
B
ericht vom 28. November 2012
(Urk. 7/45)
folgende Diagnosen mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit auf:
Diskushernie L4/5 seit Februar 2011
Sympathisch-vegetativ unterhaltener Schmerz seit April 2012
Therapiebedürftige Varizen
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr.
Z._
:
Adipositas.
Dr.
Z._
hielt fest, die Beschwerdeführerin sei
seit
dem 4. M
ai 2012 bei ihm in Behandlung wegen belastungsabhängigen zirkulär stechenden Schmerzen in beiden Füssen, beim Gehen und im Sitzen und wegen
Kribbelparästhesien
an beiden laterale
n Unterschenkeln.
Neurologische
A
usfallsymptome lägen keine vor.
Es seien mehrere Therapien (therapeutischer
Sympathikusblo
ck
,
periradi
kuläre
transforaminale
Infiltration von
Nervenwurzeln
,
epidurale
Adhäsiolyse
) durchgeführt worden, welche mehrheitlich zu einer Schmerzreduktion geführt hätten. Die Beschwerdeführerin sei aktuell deutlich schmerzreduziert, habe aber noch Restbeschwerden im Sinne von
Kribbelparästhesien
. Es bestehe noch eine unsichere Konstanz der erreichten Symptomreduktion. Gegebenenfalls seien weitere Massnahmen notwendig wie beispielsweise die Implantation eines
Neuro
stimulators
.
Gegenwärtig würden repetit
i
ve
periradikuläre
und
epidurale
Steroidinfiltrationen je nach Schweregrad der Symptomatik durchgeführt.
Dr.
Z._
attestierte der Beschwerdeführerin ab
dem 12. Juni 2012
eine
Arbeitsunfähigkeit
von 50 %
in
der bisherigen Tätigkeit
als Pharma-Assistentin im Verkauf wegen
der langen Dauer des
Stehen
s
und Gehen
s
. Sodann attestierte Dr.
Z._
der Beschwerdeführerin
in einer
behinderungsangepasste
n
Tätig
keit mit wechselnd sitzender, stehender und gehender Tätigkeit
eine Arbeitsun
fähigkeit von 50 %
.
Wann
mit einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden
könne,
könne erst nach einem
Stimulatortest
beurteilt werden (Urk. 7/45).
Dr.
Z._
attestierte der Beschwerdeführerin in der Folge wieder
holt eine
Arbeitsunfähigkeit
von 50 %
(Urk. 7/54, 7/58, 7/61
f.
, 7/70
für einen Zeitraum vom 6. März bis 7. Oktober 2013
).
3.3
.2
Aus
den beiden Anträgen
auf Kostenübernahme von Implanta
tionsmaterial
(Urk. 10
und Urk. 13
) von
Dr.
Z._
geht hervor, dass anstelle der
bislang getroffenen pharmakologischen und
interventionellen
Massnahmen
, welche nicht zum gewünschte
n Ziel
einer dauerhaften Schmerzreduktion
bei der Beschwerdeführerin
geführt
hätten
, neue Methoden zur Schmerzreduktion
eva
luiert und getestet wurden
. Zum Einsatz kam ein
Neurostimulator
, w
elcher
auch
keinen
anhaltenden rehabilitierenden Effekt
erzielt habe,
weshalb Dr.
Z._
schliesslich ein
epidurale
s
Stimulationssystem
, bei welchem die elektrischen Impulse direkt auf das Spinalganglion abgegeben würden
, empfahl.
3.4.
Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung sind weitere medizini
sche Abklärungen im vorliegenden Fall nicht notwendig. Der vertrauensärztli
che Bericht von Dr.
E._
beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchun
gen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevan
ten
Vorakten
abgegeben worden.
Ebenso wie der behandelnde Arzt Dr.
Z._
(vgl.
Ziff.
3.3.1)
und zuletzt der Hausarzt Dr.
B._
(vgl. Ziff. 3.1.3)
attestierte
auch
Dr.
E._
der Beschwerdeführerin
k
eine Arbeits
un
fähigkeit
von
mehr als
50 %.
In Übereinstimmung mit Dr.
Z._
(der Hausarzt
Dr.
B._
konnte keinen abschliessenden Verlaufsbericht erstellen, da die Beschwerdeführerin ihn nicht mehr aufgesucht hatte, vgl. Ziff. 3.1.3), hielt Dr.
E._
sowohl die bishe
rige Tätigkeit
als Pharma-Assistentin
als auch eine andere
Tätigkeit mit
Wech
selbelastung
als zumutbar
.
Es besteht kein Grund, an
dieser
übereinstimmenden Einschätzung zu zweifeln.
Nicht
zu sehen
ist,
inwiefern
Dr.
Z._
den Arztbericht missverständlich
aus
gefüllt haben soll
te
.
Er
setzte -
wie
Dr.
E._
- eine 50%ige Tätigkeit als Pharma-Assistentin im Verkauf einer anderen wechselbelastenden Tätigkeit gleich. Dies erscheint nachvollziehbar, zumal
b
ei einer zweckmässige
n Auftei
lung eines 50%-Pensums
die Tätigkeit als Pharma-Assistentin im Verkauf wechs
elbelastend ausgeübt werden
kann
.
Des Weiteren erweist sich der
Ein
wand der Beschwerdeführerin, die IV-Stelle habe sich auf eine gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin gestützt, welche vom RAD als noch nicht stabil eingeschätzt worden sei
, als nicht relevant
.
Weshalb sich eine Beguta
chtung der Beschwerdeführerin
aufgrund der
beiden
„Anträge auf
Kostenüber
nahme
“ aufdrängen sollte, ist
ebenfalls
nicht ersicht
lich. Aus den Kostenanträgen geht
zwar
hervor, dass sich die Schmerzsituation der Beschwerdeführerin
mit den herkömmlichen Mitteln
nicht ge
bessert habe
;
eine Verschlechterung
der Schmerzsituation
ergibt sich aus ihnen
aber
nicht.
Ziel des in den Kostenanträgen beantragten Implantationsmaterials
war bzw.
ist
es
, eine alternative und bessere Methode z
ur Schmerzbekämpfung zu finden, da die bisherigen Massnahmen
keine anhaltende
Besserung
gebracht haben sollen
.
Gleichwohl
attestierte
Dr.
Z._
der Beschwerdeführerin
aber
stets
eine Arbeitsunfähigkeit
in der angestammten Tätigkeit
von
50 %. E
ine Begutach
tung der Beschwerdeführerin
erscheint
daher
als
nicht
notwendig
.
3.5
M
it dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der über
wiegen
den Wahrscheinlichkeit
steht
fest, dass der
Beschwerdeführer
in
trotz ihrer somatischen Beschwerden
eine Tätigkeit
als Pharma-Assistentin
oder in einer anderen
körperlich leichten
Tätigkeit
mit einem Pensum von 50 % zumut
bar ist.
4.
4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
4.2
Die Beschwerdeführerin
war seit 2008 bei derselben
Y._
-Apotheke erwerbs
tä
tig (Urk. 7/32/2).
Sie
erzielte gemäss IK-Auszug
in den
Jahren
2008 bis 2010
unterschiedlich hohe Erwerbseinkommen (Urk. 7/30/1)
.
Dies hing
damit zusammen, dass sie in den Jahren 2008 und 2009 zeitweise
krankheitsbe
dingt
arbeits
unfähig war (Urk. 7/14/6,
7/16/4
und 7/18/3
). Es ist somit nicht von einem Durchschnittseinkommen auszugehen, sondern vom Lohn, welchen die Beschwerdeführerin im Jahr 201
2
ohne Gesundheitsschaden erzielt hätte. Gemäss Arbeitgeberin betrug der Monatslohn im Jahr 2011 Fr. 4‘152.-- (Urk. 7/32/3)
,
wobei ein
zusätzlicher
13. Monatslohn
oder
eine Gratifikation im Betrage von Fr. 5‘202.--
geschuldet war
(
Urk. 7/34/2
).
Auszugehen ist somit von einem Gesamte
inkommen im Jahr 2011
von
Fr.
55
‘
026
.--
, welches
der
Nomi
nallohnentwick
lung
bis ins Jahr 2012 anzupassen
ist
(Indexstand 2
604 [2011
] auf 2630
[2012], vgl. die Volkswirtschaf
t 4-2014 S. 91, Tabelle B 10.3).
Daraus
resultiert ein
Valideneinkommen
von Fr. 55
‘575
.--
.
Da
der Beschwerdeführerin
die bisherige Tätigkeit
zu 50 %
zugemutet werden kann,
ergibt sich ein
Invali
deneinkommen
von Fr.
34‘734.-- (Fr. 55‘575.
-- :
80 x 50
). Bei einem Vergleich des Validen- und des Invalideneinkommens ist eine Er
werbseinbusse von Fr. 20‘841.--
(Fr. 55‘575.-- minus Fr. 34‘734.--) auszumachen, was einer Ein
schränkung im Erwerb von 37.5 %
(Fr. 20‘841.
-
x
100 :
Fr. 55‘575.--)
ent
spricht.
4.3
Die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Haushaltabklärung vom 17
. Juli 2013 selber an,
sie würde
bei guter Gesundheit wei
terhin im se
lben Beruf in einem 80 %-Pensum
arbeiten
(Urk. 7/64/3). Damit ist
die Aufteilung der Tätig
keiten Erwerb (80 %) und Haushalt (20 %) unbestritten.
Aufgrund der gemisch
ten Methode ergibt sich bei der Erwerbstätigkeit eine Teili
nvalidität von 30
% (
37.5
% x 0.8
).
Da die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden nur zu 20 % im Aufga
benbereich Haushalt tätig wäre, müsste sie bei der Haushalttätig
ke
it im Umfang
von mindestens 50
% eingeschränkt sein, damit bei e
in
em Teilinvaliditätsgrad von 30
% im Erwerbsbereich ein anspruchsbegründender
Gesamtinvaliditäts
grad
von 40 % resultierte (
40
%
Gesamtinvaliditätsgrad – 30
%
Teilinvalid
i
täts
grad
im Erwerbsbereich = 10
% Teilinvaliditätsgrad im Haushaltbereich
, was einer Einschränkung von 50 % entspricht [
10
%
:
0.2
)
.
Gem
äss der Haushaltabklärung
(Urk. 7/64)
beträgt die Einschränkung im
Haus
haltbereich
28 %
(und nicht
38 %
, was sich aus der Addition sämtlicher
Einzel
positionen
ergibt)
. Daraus resultiert ein
Teilinvaliditätsgrad im Haushaltbereich
von
5.6 % (28 % x 20 %).
4.4
Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt
35.6 % (30
% + 5.6
%
)
, gerundet 36
%
. Damit ist die angefochtene Verfügung
, mit welcher ein Rentenanspruch ver
neint worden war,
im Ergebnis nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen.
5
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).