Decision ID: 808f178e-4260-43f2-949e-b9cc695ab807
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1974, war s
eit November 2019 als Schlosser-
Monteur bei der
Y._
GmbH in
Z._
angestellt und
über diese
bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und
Nichtberufsunfällen versichert.
In der
Schaden
meldung vom 1
8.
März 2020
wurde angegeben
,
der Versicherte habe
sich am 2
8.
Februar 2020 auf einer Baustelle in
A._
an der
Schulter verletzt
(
Urk.
11/3 S. 1
Ziff.
1-5, S. 2).
Die Suva teilte dem Versicherten am 2
3.
März 2020 (
Urk.
11/5) mit, dass für die Folgen des Ereignisses Taggeld
er
ausgerichtet würden.
In der Folge richtete sie
dem Versicherten
bis
zum 2
0.
Juni 2020 Taggelder aus (vgl.
Urk.
11/64).
Am
6.
Mai 2020 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass kein Unfall vorliege, jedoch eine Listendiagnose geprüft werde (
Urk.
11/25).
Mit Verfügung vom 1
4.
August 2020 (
Urk.
11/84) kam die Suva auf ihre Leistungspflicht zurück und teilte dem Versicherten mit, dass die rechtlichen Voraussetzungen eines Unfalles und einer unfallähnlichen Körpe
rschädigung nicht erfüllt seien. Auf eine Rückforderung der bisher ausgerichteten Versiche
rungs
leistungen werde verzichtet. Diese würden
per 2
0.
Juni 2020 eingestellt (S.
1
f.). Der Versicherte erhob dagegen am 2
8.
August 2020 (
Urk.
11/86) Einsprache, die die Suva mit Entscheid vom 1
5.
Januar 2021 (
Urk.
11/111 =
Urk.
2) abwies.
2.
Der Versicherte erhob am
7.
Februar 2021 (
Urk.
1) bei
der
Suva Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Januar 2021 (
Urk.
2), die
diese
am 2
3.
Februar 2021 (
Urk.
3) an das hiesige Gericht weiterleitete.
Der Versicherte beantragte sinngemäss die Anerkennung des Ereignisses vom 2
8.
Februar 2020 als Unfall oder
als unfallähnliche
Körperschädigung
und
gestützt darauf die
Ausrichtung der gesetz
lichen Versicherungsleistungen (
Urk.
1).
Die Suva verzichtete am
7.
Dezember 2021 auf eine Beschwerdeantwort (
Urk.
10).
Die Eingabe
der Beschwerdegegnerin
wurde dem
B
eschwerdeführer
mit Verfü
gung vom
1
3.
Dezember 2021 zugestellt (
Urk.
12).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden -
soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
1.2
Ein Unfall ist gemäss Art. 4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
1.3
Nach der Rechtsprechung bezieht sich
das
Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktor
s, sondern nur auf diesen selbst
. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag
gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwir
kungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis
; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_368/2020 vom 17. September 2020 E. 4.2 mit Hinweisen
).
1.4
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Versicherung ihre Leistungen auch
bei folgenden
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche (
lit
. a); Verrenkungen von Gelenken (
lit
. b), Meniskusrisse (
lit
. c), Muskelrisse (
lit
. d), Muskelzerrungen (
lit
. e), Sehnenrisse (
lit
. f), Bandläsionen (
lit
. g) und Trommelfellverletzungen (
lit
. h).
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist abschliessend (BGE
146 V 51 E. 7.1 sowie BGE
116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen).
1.5
UV170230
Unfallähnliche Körperschädigung, Listenverletzung, gesetzliche Vermutung der Leistungspflicht, Befreiung von der Leistungspflicht, gültig ab 1.1.2017
02.2022
Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermu
tung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer übernommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befreien, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwie
gend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014,
BBl
2014 7922 7934 f.).
Gemäss BGE 146 V 51 ergibt sich aus der in Art. 6 Abs. 2 UVG vorgesehenen Möglichkeit des Gegenbeweises weiterhin die Notwendigkeit der Abgrenzung der vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung von der abnützungs- und erkrankungsbedingten Ursache einer Listenverletzung und damit letztlich zur Leistungspflicht des Krankenversicherers. Insoweit ist die Frage nach einem initialen
erinnerlichen
und benennbaren Ereignis - nicht zuletzt auch aufgrund der Bedeutung eines zeitlichen Anknüpfungspunktes (Ver
sicherungsdeckung; Zuständigkeit des Unfallversicherers; Berechnung des versi
cherten Verdienstes; intertemporalrechtliche Fragestellungen) - auch nach der UVG-Revision relevant. Lässt sich dabei kein initiales Ereignis erheben oder lediglich ein solches ganz untergeordneter respektive harmloser Art, so ver
einfacht dies zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis des Unfall
versiche
rers. Denn bei der in erster Linie von medizinischen Fachpersonen zu beur
tei
lenden Abgrenzungsfrage ist das gesamte Ursachenspektrum der in Frage stehen
den Körperschädigung zu berücksichtigen. Nebst dem Vorzustand sind somit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der Beschwerden näher zu beleuchten. Die verschiedenen Indizien, die für oder gegen Abnützung oder Erkrankung sprechen, müssen aus medizinischer Sicht gewichtet werden. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversicherer gestützt auf beweiskräf
tige ärztliche Einschätzungen - mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit - nachzuweisen, dass die fragliche Listenverletzung vorwiegend, das heisst im gesamten Ursachenspektrum zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist. Besteht das Ursachenspektrum einzig aus Ele
menten, die für Abnützung oder Erkrankung sprechen, so folgt daraus unwei
gerlich, dass der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers erbracht ist und sich weitere Abklärungen erübrigen (E. 8.6; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_593/2021 vom 6. Januar 2022 E. 2.3).
1.6
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei
nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstel
lungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungs
träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs
fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh
men (BGE
145 V 97 E. 8.5,
142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
verneinte
im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2)
, dass
im Hinblick auf das
Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 die Voraussetzungen eines Unfalles oder einer unfalläh
nlichen Körperschädigung erfüllt
seien
.
Insbesondere
stellte
sie
zum Begriffselement eines
ungewöhnlichen äusseren Faktors
fest, die Aussergewöhnlichkeit sei nach der Praxis beispielsweise gegeben, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge eines ausserordentlichen Kraftaufwandes, d.h. einer sinnfälligen Überanstrengung, ei
ne Schädigung eingetreten sei. Aller
dings müsse jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf die Konstitution und die berufliche oder andere Gewöhnung der betreffenden Person
von
ausserordentlicher Art gewesen sei. So dürfe das Heben und Tragen von Lasten bei einem Berufsmann wie einem Handlanger grundsätzlich als üblich angesehen werden, nicht aber bei einem Laien, der die gleiche Tätigkeit ausübe (S. 3 f. E. 1c).
Nach den Angaben
des Beschwerdeführers
in der Schaden
meldung vom 1
8.
März 2020 und dem
Bericht der Ärzte des Spitals
B._
vom 2
8.
Februar 2020 sei es nach dem Anheben eines schweren Gegenstandes auf der Arbeit zu massiven Schul
terschmerzen rechts gekommen (S. 5 E. 2a).
Ein äusserer Faktor, der den Rahmen des Alltäglichen oder Üblichen überschreite, sei den Schilderungen nicht zu entnehmen. Der Bewegungsablauf - das Anheben/Verschieben eines Stahl
elementes - sei nicht durch eine Programmwidrigkeit, zum Beis
piel ein Ausglei
ten, ein Sturz oder
A
nschlagen etc., gestört worden und es
sei nicht zu einer unkoordinierten Bewegung gekommen. Das Heben und Tragen von zum Teil schweren Lasten s
tell
e für einen Schlosser-Monteur grundsätzlich eine übliche Tätigkeit dar. Darin könne keine sinnfällige Überanstrengung erblickt werden. Mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors stelle das Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 deshalb keinen Unfall im Rechtssinne dar. Aus dem Umstand, dass die
behandelnden Är
zte im
Ausland
von einem Unfall gesprochen hätten, könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten (S. 5 E. 2b).
Gemäss der Beurteilung durch
Dr.
med.
C._
vom 1
9.
Mai 2020 habe die MRI-Untersuchung des rechten Schultergelenks degenerative Verände
rungen des
Akromioklavikulargelenks
im Sinne einer Arthrose ergeben, wobei eine Kombination mit posttraumatischen Veränderungen (Kontusion überwie
gend im lateralen Randbereich der
Klavik
ula) nicht ausgeschlossen werden könne.
Gemäss Kreisärztin med.
pract
.
D._
, Fachärztin für Anäst
h
e
siologie
, sei der festgestellte Sehnenriss aufgrund der
Lokalisation des Risses und der vorliegenden
Tendinopathie
der
Supraspinatussehne
mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit vorwiegend auf
eine
Abnüt
zung zurückzuführen (S. 7 E. 4a-
b).
Nach einer
Aktenbeurteilung
der Kreisärzte med.
pract
.
D._
und
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili
tation,
vom 1
1.
September 2020 sei
en die
tendinopathischen
Veränderungen und
die Lokalisation des Risses im Ansatzbereich
typisch für degenerativ bedingte Läsionen (S. 8 E. 4c). Auf die kreisärztlichen Beurteilungen vom 1
0.
August und 1
1.
September 2020 könne voll und ganz abgestellt werden (S. 9 E. 5a oben).
Nach
dem
Bericht des behandelnden Arztes vom
2
5.
September 2020 wäre es ohne das Ereignis vom 2
8.
Februar 2019 (richtig: 2020) nicht zum Riss und zur Verletzung der AC-
Syndesmose
gekommen. Er habe
seine Einschätzung aber
nicht begründet
. Seine Ausführungen widersprächen zudem den medizinischen Akten.
So seien zur MRI-Untersuchung
vom 1
9.
Mai 2020
nur
eventuelle
post
kontusionelle
Veränderungen erwähnt
worden
.
Dr.
C._
habe
eine unfall
bedingte traumatische Veränderung
damit als lediglich
möglich
beurteilt
. Die blosse Möglichkeit eines natürlichen Kausalzusammenhanges genüge für die Begründung eines Leistungsanspruches jedoch nicht (S. 9 E. 5a unten).
2.2
Mit Beschwerde vom
7.
Februar 2021 (
Urk.
1) wandte der Beschwerdeführer dagegen ein,
dass sowohl sein Chirurg als auch sein Neurologe der Meinung seien, dass der bei der Arbeit erlittene Muskelriss klarerweise das Resultat der Belastung während des Arbeitsprozesses sei. Trotz Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz habe er den Muskel bei der Arbeit gerissen, was ihn für längere Zeit arbeitsunfähig gemacht habe. Die Beschwerdegegnerin könne nicht bewei
sen, dass es keinen Unfall gegeben habe, und ihre Behauptung, dass der Muskel
riss auf natürliche Abnützung zurückzuführen sei, hätte leicht mittels einer unabhängigen medizinischen Expertise bewiesen werden können. Es sei offen
sichtlic
h, dass ein 46-Jähriger Abnützungen
auf der Oberfläche der Muskeln habe, was aber nicht bedeute, dass dies im Verlauf eines natürlichen Prozesses zu Rissen führe. Er verlange Leistungen für die Dauer seiner Arbeitsunfähigkeit.
Ferner brachte der Beschwerdeführer vor, sein Arbeitgeber habe ihm einen Monat nach dem Unfall gekündigt und die medizinischen Akten
der Beschwerdegegnerin
nicht weitergeleitet. D
as
vom Beschwerdeführer zugestellte MRI
-Bild
sei bei der Beschwerdegegnerin intern verloren gegangen. In der Folge habe er es online zur Verfügung gestellt, obwohl er dazu nicht verpflichtet sei. Er frage sich, ob nur
er
als Osteuropäer so - «verlorene» Akten, Unfall hinterfragen, Verzögerungen des Verfahrens - behandelt werde. Unter anderem sei auch interessant, dass er, obwohl er seine Eingaben auf Englisch verfasse, Antworten immer auf Deutsch erhalte.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob das Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 die Vorausset
zungen eines Unfalles oder einer unfallähnlichen Körperschädigung
im Sinne von
Art.
6
Abs.
2 UVG
erfüllt,
und wie es sich mit der
Leistungspflicht der Beschwer
degegnerin
verhält
.
3.
3.1
Gemäss Schadensmeldung vom 1
8.
März 2020 verletzte sich der Beschwerde
führer am 2
8.
Februar 2020
bei der Arbeit
auf einer Baustelle in
A._
an der Schulter (
Urk.
11/3 S. 1
Ziff.
4-6 und 9).
Gemäss Schadenmeldung
(
Urk.
11/3 S. 2)
gab der Beschwerdeführer dazu an
: «
T
ogether
with
my
college
we
put
the
steel
shine
on
the
stand
,
and
when
I
started
to
push
it
to
the
right
position
I
suddently
felt
a
sting
in
my
shoulder
.
Th
at
sharp
pain
made
me
sit
down
immediat
e
ly
.
M
anager
withnessed
the
case
called
emergency
,
and
I was
taken
away
to
the
hospital
. At
the
hospital
,
I was
examined
by
a
doctor
,
who
told
me
to
go
back on
monday
.»
Weiter wurde ausgeführt, v
on den Ärzten des Spitals
B._
,
in
A._
, sei ein ärztli
ches Zeugnis für die Zeit vom
2.
bis
6.
März 2020 ausgestellt worden. Ein Bruch oder eine Zerrung seien nicht festgestellt worden.
3.2
Die Ärzte des Spitals
B._
,
Standort
A._
, stellten im Bericht vom 2
8.
Februar 2020 (
Urk.
11/18) über die Erstbehandlung vom gleichen Tag die Diagnose
eines
Verdacht
s
auf
Supraspinatus
-L
äsion. Als Differentialdiagnose
nannten sie eine Muskelzerrung
(S. 1 Mitte).
Zur Anamnese wurde ausgeführt,
es sei eine
Selbst
vorstellung
erfolgt
bei massiven Schulterschmerzen nach dem Anheben eines schweren Gegenstandes auf der Arbeit. Aktuell bestünden Schmerzen im Bereich des rechten
Acromio-Clavicular
(
AC
)
-
Gelenks
, der Cla
v
icula und des prox
imalen
Humerus
.
Es bestünden massive Schmerzen über dem prox
imalen
Humerus
, dem AC-Gelenk rechts und der Clavicula. Hinweise auf eine Bizeps-Läsion bestünden nicht (S. 1 unten).
In der radiologischen Untersuchung seien keine Hinweise für eine frische
ossäre
Läsion festgestellt worden. Die klinische Untersuchung sei schmerzbedingt
nur
eingeschränkt möglich gewesen. Eine Läsion des
M
usculus
supraspinatus
sei somit nicht sicher auszuschliessen (S
.
2 oben).
3.3
Im Bericht vom 2
8.
Februar 2020 (
Urk.
11/34) wurde zum
im Spital
B._
erstellten
Röntgenbild der Schulter und der
Klavik
ula
rechts vom gleichen Tag angegeben, im Schultergelenk bestehe eine erhaltene Artikulation. Eine Luxation, eine Subluxation oder Frakturen seien nicht festgestellt worden. Die
Klavikula
sei unauffällig.
Eine
eindeutige AC-Gelenks-
Luxation
Tossy
II oder gar III bestehe nicht.
3.4
Die Ärzte des Spitals
B._
attestierten im ärztlichen Zeugnis vom
2
8.
Februar 2020 (
Urk.
11/20) für die Zeit vom 2
8.
Februar bis
2.
März 2020 eine Arbeits
unfähigkeit von 100
%
.
3.5
Dr.
med.
F._
, Assistenzarzt, Spital
B._
, attestierte in einem weite
ren ärztlichen Zeugnis vom
2.
März 2020 (
Urk.
11/2) für die Zeit vom
2.
bis
6.
März 2020 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
. Er gab zudem an, die voraus
sichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit betrage fünf Tage.
3.6
Über die weitere
Behandlung des Beschwerdeführers im Ausland liegen Einträge in der Krankengeschichte
über
Behandlungen vom 2
4.
März, 2
0.
April und vom 2
1.
April 2020 vor (
Urk.
11/16).
Zur Behandlung vom 2
4.
März 2020 wurde
in der deutschen Übersetzung
angegeben, die Abduktion und Elevation sei voll möglich. Schmerzen bestünden im Bereich der
Supraspinatussehne
recht
s
(S. 2 oben).
Zur
Behandlung vom 2
0.
April 2020 wurde angegeben, der Zustand sei zuerst als
Rotatorenmaschetten
-Läsion beschrieben worden
(S. 1 oben). Als klinischer Befund der rechten Schulter
seien
leichte, fühlbare Schmerzen im Wechselstrom
übergang beschrieben worden. Anzeichen einer Wechselstromverformung
bestünden nicht. Bei der Bewegung der rechten Schulter würden Schmerzen bei 90-100° auftreten
(S. 1 Mitte).
Ein fühlbarer Schmerz bestehe auch in der
subakro
mialen
Raumzone
.
Die Flexion sei voll möglich, ohne zusätzliche Ein
schränkungen
oder
eine Intrarotation. Weiter bestünden eine leichte Hypotrophie des hinteren
M
usculus
deltoid
eus
und eine horizon
tale A
d
duktion mit Krepitati
onen (S. 1 unten).
3.7
Suva-Kreisär
ztin med.
pract
.
D._
antwortete in einer Beurteilung vom
7.
Mai 2020 (
Urk.
11/26 S. 1 unten) auf die Fragen der Beschwerdegegnerin. Sie gab an, v
ermutlich bestehe ein Sehnenriss
und damit eine Listenverletzung nach
Art.
6
Abs.
2
lit
. f UVG (
Ziff.
1 und 1.1).
Zur
Frage, ob eine
allfällige
Listenver
letzung
vorwiegend und mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit auf eine Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei
, führte die
Kreisärztin
aus
, dies könne ohne ein MRI nicht beantwortet werden.
Es solle
ein
Arthro
-MRI
durch die behandelnden Ärzte
in der
G._
veranlasst werden
(
Ziff.
2).
3.8
Der Beschwerdeführer reichte der Beschwerdegegnerin einen
Bericht
von
Dr.
C._
vom 1
9.
Mai 2020 (
Urk.
11/82) über eine Untersuchung (MRI Schul
tergel
enk rechts) vom gleichen Tag ein
.
Der Bericht liegt in deutscher Übersetzung vor.
Zum Befund
wurde angegeben
,
die anatomischen Verhältnisse des rechten Schul
tergelenks seien normal.
Es bestünden degenerative Veränderungen im Bereich des
Akromioklavikulargelenks
. Es ha
ndle sich um eine
Chondropathie
,
ei
ne Ver
dickung der Gelenkkapsel und ein
Ödem des Knochenmarks
im lateralen Ende
der
Klaviku
la. Differentialdiagnostisch
seien
die
Veränderun
gen
als reaktiv
bei dege
nerativen Veränderungen
, eventuell
postkontusionell
zu beurteilen.
Der
subakro
miale
Raum sei nicht verengt.
Im Niveau des Schultergelenks bestehe
vermehrt eine
Flüssigkeit intraartikulär mit
Propagation in
die
Sehne des langen Kopfs des
Musculus
biceps
brachi
i
und in den
subskapularen
Rec
essus
. Die Sehne des
Musculus
supraspinatus
weise Signalveränderungen im Ansatzbereich der
artikulären
Seite auf. Die Sehne des
Musculus
subscapularis
weise diskrete Signalveränderungen im Niveau des Ansatzes auf, ohne Anzeichen eines Risses. Das Labrum
glenoidal
e
sei normal konfiguriert, ohne offensichtliche Dislokation oder Deformation. Signalverände
rungen seien
im Niveau des Labrum
anterior
bis
superior
zu beobachten. Weiter bestehe eine Hypertrophie der Gelenkkapsel und der
Synovia
des kaudalen Teils im Bereich des axillaren
Recessus
. Am Knorpel an der Schulterblattgelenkspfanne und am Kopf des
Humerus
bestünden keine
osteochondralen
Läsionen. Eine leichte
Chondropathie
der Schulterblattgelenkspfanne könne jedoch nicht ausge
schlossen werden.
Zur Beurteilung wurde ausgeführt, es bestünden degenerative Veränderungen des
Akromioklavikulargelenks
im Sinne einer Arthrose. Eine Kombination mit post
traumatischen Veränderungen könne nicht ausgeschlossen werden im Sinne einer Kontusion überwiegend im lateralen Randbereich der Klavikula.
Weiter liege eine grenzwertig produktive
Synovitis
des
Glenohumeralgelenks
vor und es sei eine
Tendinopathie
der Sehne des
Musculus
supraspinatus
mit Anzeichen eines Risses im Ansatzbereich festgestellt worden. Ausserdem bestünden eine degenerative
Tendinopathie
minimalen Umfangs der Sehne des langen Kopfes des
Musculus
biceps
brachii
im intraartikulären Verlauf und im Ansatzbereich der Sehne des
Musculus
subscapularis
.
Weiter seien
Anzeichen einer Hypertrophie der Gelenk
kapsel des kaudalen Teils in der Umgebung des axillaren
Recessus
und degene
rative Veränderungen des Labrums
anterior
bi
s
superior
minimalen
Umfangs
fest
gestellt worden.
3.9
Med.
pract
.
D._
gab in einer Beurteilung vom 1
0.
August 2020 (
Urk.
11/83
S. 2
) zum Bericht vom 1
9.
Mai 2020 an, es liege ein Sehnenriss vor (
Ziff.
1 und 1.1). Aufgrund der Lokalisation des Risses und der vorliegenden
Tendinopathie
der
Supraspinatussehne
sei die
Listend
iagnose
aber
vorwiegend auf
eine
Abnüt
zung zurückzuführen (
Ziff.
2 und 2.1).
3.10
Med.
pract
.
D._
und
Dr.
E._
erstatteten am 1
1.
September 2020 (
Urk.
11/92) eine Aktenbeurteilung.
Sie führten aus, gemäss
der
Schadenmeldung vom 1
8.
März 2020 sei beim Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 die rechte Schulter betroffen gewesen.
Bei der Untersuchung im Spital
B._
vom gleichen Tag seien frische
ossäre
Läsionen
im Bereich der rechten Schulter
radiologisch ausgeschlos
sen worden. Aufgrund der klinischen Untersuchung mit Schmerzen im Bereich des
M
usculus
supraspinatus
seien eine
Supraspinatusläsion
und als Differential
diagnose eine Muskelzerrung vermutet worden. Die weitere Therapie und die medizinischen Abklärungen seien in der
G._
erfolgt. Im MRI vom 1
9.
Mai 2020 hätten sich degenerative Veränderungen des AC-Gelenks gezeigt sowie
tendinopathische
Veränderungen
der
Supraspinatussehne
mit Anzeichen eines Risses im Ansatzbereich,
tendinopathische
Veränderungen der
Bizepssehne
und im Ansatzbereich der
Subskapularissehne
sowie degenerative
Veränderungen
des Labrums. Eine Verletzung der Bandstrukturen des AC-Gelenks sei jedoch nicht festgestellt worden.
Aufgrund des MRI-Befundes könne nur der Riss der
Supraspinatussehne
im Ansatzbereich als Listendiagnose
eines
Sehnenriss
es
nach
Art.
6
Abs.
2
lit
. f UVG
angesehen werden. Aufgrund der vorliegenden
tendinopathischen
Veränderun
gen der
Supraspinatussehne
und der Lokalisation des Risses im Ansatzbereich, welche typisch für degenerativ bedingte Läsionen sei
en
, sei die Diagnose vorwie
gend auf Abnützung zurückzuführen. MR-tomographisch hätten sich keine Hin
weise auf eine AC-Gelenkssprengung ergeben.
Eine solche
sei in den
g._
Berichten immer wieder als Diagnose dokumentiert worden. Eine andere Listendiagnose könne daher nicht in Betracht gezogen werden (S. 3 unten).
3.11
Der
Bericht von
Dr.
H._
ging am 1
2.
Januar 2021 (
Urk.
11/110) bei der Beschwerdegegnerin ein.
Er
betrifft eine chirurgische Unter
suchung
des Beschwerdeführers
vom 2
5.
September 2020 und liegt
in deutsche
r Übersetzung vor (vgl. Original
,
Urk.
11/104/2).
Dr.
H._
führte aus, der Patient werde wegen eines Unfalles vom 2
8.
Februar 2020 betreffend das rechte Schultergelenk behan
delt. Es handle sich um eine Verletzung im Bereich des AC-Gelenks -
Syndesmo
lysis
- und um einen Riss des
M
usculus
supraspinatus
. Bei der MRI-Untersuchung habe sich eine bereits früher vorhandene Schädigung der
Rotatorenmanschette
durch eine
Tendinopathie
gezeigt. Ohne den Unfall wäre es jedoch nicht zum Riss und zur Verletzung der AC-
Syndesmose
gekommen. Die MRI-Untersuchung sei dahingehend interpretiert worden, dass posttraumatische sowie chronische Ver
änderungen im
Bereich
des
Subakromialraumes
der rechten Schulter und des AC
Gelenks des rechten Schultergelenks vorhanden seien.
4.
4.1
Die Berichte und Beurteilungen
der
Suva-Kreisärzte med.
pract
.
D._
und
Dr.
E._
erweisen sich als schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei
und stützen sich auf die eingeholte Bildgebung
.
Sodann beste
he
n
keine Anhaltspunkte, die gegen ihre Beurteilung sprechen würden.
Insbeson
dere
stimmen
sie
mit den
von
Dr.
C._
erhobenen Befunde
n
- degenerative Veränderungen des AC-Gelenks,
tendinopathische
Veränderungen der Bizeps- und
Subskapularissehne
, degenerative Veränderungen des Labrums
-
überein.
Den Berichten und Beurteilungen der Kreisärzte kann daher Beweiswert beige
messen werden
(vgl. E. 1.
6
hiervor)
. Ergänzende medizinische Abklärungen
sind nicht erforderlich.
Auf die Beurteilungen durch die Kreisärzte kann daher abge
stellt werden.
4.2
Zunächst ist
zu prüfen, ob das Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 die Voraussetzun
gen eines Unfalles erfüllt.
Nach den Angaben des Beschwerdeführers in der Schadenmeldung vom 1
8.
März 2020
hob
er
während der Arbeit
mit einem Arbeitskollegen eine Stahlschiene
auf ein Gestell und stiess es
in die richtige Position, worauf er einen plötzlichen Stich in der rechten Schulter
verspürte
(E. 3.1). Die Schilderung deckt sich mit den Angabe
n der Ärzte des Spitals
B._
im Bericht vom 2
8.
Februar 2020 zur Anam
nese (Anheben eines schweren Gegenstandes auf der Arbeit, E. 3.2).
Hinsichtlich
des erforderlichen
ungewöhnlichen äusseren Faktors fehlt es nach den Schilde
rungen des Beschwerdeführers an einem in der Aussenwelt begründeten Umstand, der den natürlichen Ablauf der Körperbewegung gleichsam programm
widrig beeinflusst hätte
,
wie beispielsweise ein Stolpern oder Ausgleiten
(BGE 130 V 117 E. 2.1)
.
Die Beschwerdegegnerin wies zudem zu Recht darauf hin, dass das
Anheben eines schweren Gegenstandes bei einem Schloss-Monteur
als gewöhn
licher Teil seiner Arbeit
angesehen werden kann
(
Urk.
2 S. 5 E. 2a)
.
Eine sinn
fällige Überanstrengung
lässt sich darin nicht erkennen
. Da es an einem unge
wöhnlichen äusseren Faktor fehlt, ist der Unfallbegriff nicht erfüllt. Ein Unfall im Rechtssinne ist daher zu verneinen.
4.3
Gemäss dem
Bericht von
Dr.
C._
vom 1
9.
Mai 2020
wurden
in der Unter
suchung (MRI)
degenerative Veränderungen des
Akromioklavikulargelenks
im Sinne einer Arthrose festgestellt. Die Untersuchung ergab
zudem
ein
en
Riss im Ansatzbereich der Sehne des
M
usculus
supraspinatus
sowie eine degenerative
Tendinopathie
der Sehne des
M
usculus
biceps
brachii
und im Ansatzbereich der Sehne des
M
usculus
subs
capularis
. Eine Kombination der festgestellten Arthrose mit posttraumatischen Veränderungen
im Sinne einer Kontusion im Bereich der
Clavicula
konnte
von
Dr.
C._
nicht ausgeschlossen werden (vorstehend E.
3.8).
Angesichts des nunmehr bestätigten
Sehnenriss
es
des
M
usculus
supraspinatus
liegt eine Listenverletzung nach
Art.
6
Abs.
2
lit
. f UVG vor.
Die Kreisärzte
med.
pract
.
D._
und
Dr.
E._
wiesen
in ihrer Beur
teilung
zunächst darauf hin, dass im Rahmen der Erstbehandlung im Spital
B._
frische
ossäre
Läsionen radiologisch ausgeschlossen
worden waren
.
Weiter hielten sie fest, dass d
ie im Bericht zum MRI beschriebenen
tendinopathischen
Ver
änderungen der
Supraspin
a
tussehne
und
die
Lokalisation des Risses im Ansatz
bereich
typisch für degenerativ bedingte Läsionen sind
, weshalb
der Riss vorwie
gend auf eine Abnützung zurückzuführen ist.
Dr.
H._
hielt zur chirurgischen Untersuchung vom 2
5.
September 2020 fest, dass
sich im MRI eine bereits früher vorhandene Sch
ä
digung der
Rotatoren
manschette
durch eine
Tendinopathie
gezeigt habe,
es ohne das Ereignis vom 2
8.
Februar 2020
jedoch
nicht zum Sehnenriss und der Verletzung des AC-
Syndesmose
gekommen wäre (vorstehend E. 3.11). Er begründete seine Einschät
zung jedoch nicht weiter
und legte insbesondere nicht dar, in welchem Umfang die Listenverletzung im gesamten Ursachenspektrum auf Abnützung oder Erkran
kung zurückzuführen ist
.
Gegen dessen Beurteilung spricht
zudem
, dass
auch
Dr.
C._
eine traumatische Ursache lediglich als möglich
erachtet hatte
.
Die Angaben von
Dr.
H._
genügen
im Hinblick auf das erforderliche
Beweismass der ü
berwiegenden Wahrscheinlichkeit
daher nicht, um
die Beurteilung durch med.
pract
.
D._
und
Dr.
E._
, wonach
der festgestellte Sehnenriss
vor
wiegend degenerativ bedingt ist, in Frage zu stellen
.
Damit
ist davon auszu
gehen, dass die Verletzung
vorwiegend auf eine Abnützung im Sinne der im MRI festgestellten degenerativen Veränderungen zurückzuführen ist.
Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin
,
etwa im Zusammenhang mit der Übermittlung des MRI
aus dem Ausland,
nicht sachgerecht behandelt worden wäre, bestehen nicht.
4.4
Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass der festgestellte Sehnenriss
im Ansatzbereich der
Supraspinatus
sehne
vorwiegend auf Abnützung im Sinne von
Art.
6
Abs.
2 UVG zurückzufüh
ren ist.
Da weder
ein Unfall im Rechtssinne noch eine
vom Unfallversicherer zu übernehmende
unfallähnliche Körperschäd
igung nach
Art.
6
Abs.
2 UVG vorlie
gen, hat die
Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gestützt auf das Ereignis vom 2
8.
Februar 2020 zu Recht abgelehnt.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Januar 2021 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.