Decision ID: 258219af-234a-438f-9d25-a7f229308c48
Year: 2011
Language: de
Court: GR_KG
Chamber: GR_KG_006
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: civil_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
– dass dies sowie die darauf gestützten neuen Sachverhaltsdarstellungen von vornherein unzulässig sind, da gemäss Art. 326 ZPO neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen sind,
– dass das Kantonsgericht im Beschwerdeverfahren bezüglich des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts nur insoweit korrigierend eingreifen kann, wenn sich dieser als offensichtlich unrichtig erweist (Art. 320 lit. b ZPO),
– dass der Beschwerdeführer anerkennt, dass die Zutrittsverweigerung nur dann unzulässig wäre, wenn sie sich als diskriminierend herausstellen würde und dies nur dann anzunehmen wäre, wenn (a) die verweigernde Partei eine Dienstleistung öffentlich anbietet, (b) diese Dienstleistung zum Normalbedarf gehört und praktisch jedermann zur Verfügung steht und im Alltag in Anspruch genommen wird, (c) wegen der starken Machtstellung des Anbieters eine zumutbare Ausweichmöglichkeit zur Befriedigung des Normalbedarfs fehlt und (d) keine sachlich gerechtfertigten Gründe für die Verweigerung geltend gemacht werden können (vgl. dazu BGE 129 III 35),
– dass sich diese Voraussetzungen auf eine mögliche Kontrahierungspflicht beziehen und von vornherein fraglich ist, ob diese im vorliegenden Fall zur Anwendung gelangen, da der Beschwerdeführer mit der Beschwerdegegnerin keinen Vertrag eingehen will, sondern lediglich verlangt, dass diese das
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Betreten ihrer Räumlichkeiten duldet, ohne dass X. eine Gegenleistung erbringen müsste,
– dass das Hausverbot aber selbst dann nicht verweigert werden könnte, wenn die Kriterien gemäss BGE 129 III 35 zur Anwendung gelangen würden,
– dass der Beschwerdeführer sich grundsätzlich in seiner Beschwerde darauf beschränkt, das Vorliegen von sachlich gerechtfertigten Gründen für das Hausverbot zu bestreiten und auf die weiteren Voraussetzungen der „Kontrahierungspflicht“ kaum eingeht,
– dass es insbesondere unzutreffend ist, wenn der Beschwerdeführer davon ausgeht, die Vorinstanz erachte lediglich das Fehlen von sachlichen Gründen für das Verbot als nicht gegeben,
– dass im angefochtenen Entscheid vielmehr unter Bezugnahme auf BGE 129 III 35 festgehalten wird, dass die Gesuchstellerin keiner Pflicht unterliege, mit dem Gesuchsgegner einen Vertrag abzuschliessen,
– dass bei genauem Hinsehen keine einzige Voraussetzung für die Annahme eines diskriminierenden Verhaltens gegeben ist,
– dass als Dienstleistung im hier vorliegenden Sinne nicht etwa die Bewirtung und Beherbergung von (Nobel-) Gästen anzunehmen ist, sondern der freie Zutritt von betriebsfremden Privatskilehrern zu den Hotelräumlichkeiten zur Betreuung ihrer Kunden,
– dass offensichtlich ist, dass die Y. derartige Dienstleistungen nicht allgemein und öffentlich anbietet,
– dass eine derartige Dienstleistung auch nicht zum Normalbedarf gehört, welche heute praktisch jedermann zur Verfügung steht und im Alltag in Anspruch genommen wird,
– dass im weiteren auch keine starke Machtstellung der Beschwerdegegnerin in diesem Bereich angenommen werden kann, da es in D. bekanntlich zahlreiche Nobelhotels gibt,
– dass schliesslich ohne weiteres sachlich gerechtfertigte Gründe für das Hausverbot gegeben sind, da die Beschwerdegegnerin anerkanntermassen über eine hoteleigene Skischule verfügt und es deshalb ohne weiteres
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sachlich gerechtfertigt ist, dass sie nicht betriebsfremden Privatskilehrern freien Zugang zu ihren Räumlichkeiten gewährt, damit diese für ihre Kunden darin Dienstleistungen erbringen können und durch diese Tätigkeit die hoteleigene Skischule konkurrenzieren,
– dass schliesslich auch der Hinweis auf Ziff. 7 des zwischen X. und der A. zur Beendigung der arbeitsrechtlichen Streitigkeit abgeschlossenen Vergleichs unbehelflich ist,
– dass darin lediglich festgehalten ist, dass alles zu unterlassen sei, was der anderen Partei das wirtschaftliche, sportliche, gesellschaftliche und persönliche Fortkommen erschweren würde,
– dass einerseits der Vergleich nicht mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossen wurde,
– dass andererseits in dieser Unterlassungspflicht selbstredend nicht enthalten ist, dass X. in seinem wirtschaftlichen Fortkommen noch zu unterstützen sei, worauf der freie Zutritt zu den Räumlichkeiten der Y. zur Betreuung von Kunden des Beschwerdeführers hinauslaufen würde,
– dass die Beschwerde somit offensichtlich unbegründet und deshalb abzuweisen ist,
– dass bei diesem Ausgang die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Beschwerdeführers gehen,
– dass auf die Zusprechung einer aussergerichtlichen Entschädigung an die Gegenpartei verzichtet werden kann, da sie keine Vernehmlassung eingereicht hat,
– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
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Considerations: