Decision ID: c4469acd-c872-4fa5-bc14-87aadf71f9a6
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1962, arbeitete
seit
1.
Juli 2003 als
Informatik
lehrer
bei der
Y._
Teilzeit (circa 12 Stun
den pro Woche
; Urk. 8/
2
,
Urk. 8/4,
Urk. 8/20
).
Nebenher war er
als Ge
schäfts
führer bei der
Z._
tätig (Urk. 8/
2
).
Vom 28.
Januar 1986 bis zur Kündigung durch die Arbeitgeberin per 2
8.
Februar 2013 arbeitete er zudem als Kursleiter und Fachberater Informatik bei der
A._
in einem
Teilzeit
pensum
(Urk. 8/
4
, Urk. 8/24).
1.2
Am
19. Oktober 2012
(Urk. 8/
4
, Urk. 8/10
)
meldete sich der Versicherte
unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression seit
1.
Januar 2012
bei der In
validen
ver
siche
rung zum Leistungsbezug an. Die
Sozial
ver
siche
rungs
anstalt
des Kan
tons Zürich, IV-Stelle,
führte am 1
3.
November 2011 (Urk. 8/11) ein
Standort
ge
spräch
durch
und
holte
einen
Auszug a
us dem indi
viduellen Konto (IK-
Auszug
vom 1
3
.
November 2012
,
Urk. 8
/
12
)
ein. Am 1
3.
November 2012 (Urk. 8/13) teilte sie dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Massnahmen mög
lic
h seien
.
Sodann
zog sie
die Akten des
Kranken
taggeld
ver
sicherers
bei (Urk. 8/16)
,
holte Auskünfte der Arbeitgeber
(Urk. 8/20
, Urk.
8
/24
)
und
einen
medizinische
n
Bericht (Urk. 8/
29
)
ein
. In der Folge veranlasste sie eine psychi
atrische Begutachtung durch
Dr.
med.
B._
, FMH für Psychiatrie und Psy
chotherapie (Gutachten vom 1
2.
November 2013 [
Urk. 8/37]
).
Mit Vor
be
scheid vom 22.
November 2013 (Urk. 8/39) stellte die IV-Stelle die Ab
weisung des
Leistungs
begehrens
in Aussicht.
Nach Prüfung der Einwände (
Urk. 8/45-46, Urk. 8/48
)
forderte die IV-Stelle
Dr.
B._
zur Stellungnahme
zum vom Ver
si
cherten aufgelegten Bericht
von
Dr.
med.
C._
, Psych
i
atrie und Psychothera
pie FMH,
vom 1
7.
Januar 2014 (Urk. 8/46)
auf
(Stellung
nahme vom
29. Januar 2014 [Urk. 8/53])
.
M
it Verfügung vom
6
.
Februar 2014
(Urk. 2)
verneinte die IV-Stelle
einen Anspruch des Ver
sicherten auf eine
R
ente.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am
7
.
März 2014
(Urk. 1) Be
schwerde
und bean
tragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zu
sprechung einer Rente (
Urk. 1
S. 2
Ziff.
1-2).
Mit
Be
schwerde
antwort
vom 1
7
. A
pril
201
4
(Urk.
7
) schloss die IV-Stelle auf Ab
wei
sung der Beschwerde
.
Replicando
hielt der Be
schwerdeführer an seinen ge
stellten Anträgen fest (Urk.
13
). Am 1
7.
September 2014 (Urk. 17) teilte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Duplik mit, was dem Beschwerdeführer am 1
9.
September 2014 (Urk. 18) zur Kenntnis ge
bracht wurde.
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die
Ent
scheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
ein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung
[
IVG
]
).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 IVG
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.5
Nach der Rechtsprechung werden leicht- bis mittelgradige Episoden einer Depres
sion und selbst mittelgradige depressive Episoden
regelmässig
nicht als von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depre
ssion im Sinne eines verselbst
ändigten Gesundheitsschadens betrachtet, die es der betroffenen Person verunmöglicht, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Daran ändert nichts, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diag
nostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_104/2014 vom 2
6.
Juni 2014 E. 3.3.4 mit Hinweisen
; vgl. auch U
rteil
9C_856/2013 vom 8.
Oktober 2014
E. 5.1.2
).
„
Burn
out“ als solches fällt nicht unter den Begriff der invaliditätsrechtlich erheb
lichen Gesundheitsbeeinträchtigungen; es stellt grundsätzlich keinen inva
lidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2
8.
Juni 2012 E. 3.1 mit Hinweisen).
Eine diagnostizierte rezidivierende depressive Störung als solche stellt keinen psychischen Gesundheitszustand dar, der eine Arbeitsunfähigkeit dauerhaft zu begründen vermag (vgl. Urteil des Bun
desgerichts 9C_506/2014 vom 10.
November 2014 E. 4.2).
Praxisgemäss
ist eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1
0.
November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2013 vom
4.
März 2014
E. 3.6.1 mit Hinweisen). Bei mittelschweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.1) verneint das Bundesgericht
regelmässig
deren invalidisierende Wirkung (
Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E.
4.2 mit Hinweisen).
1.
6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.7
Die Rechtsprechung hat seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und
Arzt
person
im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (be
gutachtenden) Mediziners ist erstens
, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben
, das heisst
mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diag
nose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind
.
Bei der
Fol
genabschätzung
der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende
Beurtei
lungskompetenz
zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit Stellung
, das heisst
sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeits
leistungen der Person noch zugemutet werden können (
BGE 140 V 193 E. 3.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom
6.
Februar 2014 (Urk. 2) dafür,
dass keine gesundheitliche
n
Einschränkungen bestünden, wel
che eine länger andauernde Erwerbsunfähigkeit zu begründen vermöchten und ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden nicht aus
ge
wie
sen se
(vgl. auch
Urk.
7)
.
2.2
De
r
Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt
(
Urk.
1 S. 4 f.,
Urk. 13 S.
13
Ziff.
22, S.
16
Ziff.
29)
, auf das Gutachten von Dr.
B._
könne nicht ab
ge
stellt werden
, da es diametral
zu
den Be
ur
teilungen der ande
ren Ärzte stehe und auf einer nicht umfassenden Ab
klärung beruhe.
Die
Be
schwerdegegnerin
hätte zu
mindest die Diskrepanzen mit weiteren Abklärungen
aus der Welt schaffen müs
sen. Schliesslich hätte
man ihn auch
aufgrund der vor
liegenden organischen Störung internistisch
abklären müssen
.
3.
3.1
I
m
Bericht
vom
6.
Juli 2012 (Urk. 8/28)
diagnostizierten
die Ärzte der Klinik
D._
, Zent
rum für Rehabilitation und Nachbehandlung
,
gestützt auf die
Hospitalisation
vom 1
8.
bis 3
0.
Juni 2012
eine
Sigmadivertikulitis
perforata
mit eitriger Peri
t
onitis (
Hinchey
III) bei Status nach
Sigmaresektion
, protektive
r
Ileo
stomie
am
7.
Juni 2012
und attestierten vom
7.
Juni bis 1
5.
Juli 2012
eine
Arbeitsunfähigkeit
. Als
Neben
diagnosen
nannten sie ein Asthma bronchiale
und ein Burno
ut-Syndrom.
3.2
Der behandelnde Psychiater
Dr.
C._
nannte a
m 2
9.
Mai 2013 (Urk. 8/29)
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine
Anpas
sungs
störung
mit depressiven Symptomen im Sinne eines Burnout-Syndroms (ICD-10 F43.2) beziehungsweise rezidivierende depressive Störungen (ICD-10 F33.1) und einen Status nach
Sigmaresektion
und protektiver
Ileo
stomie
bei
Sigma
divertikulitis
perforata
mit eitriger Peritonitis am
7.
Juni 2012 sowie Schlies
sung des
Ileo
stomas
(Ende August 2012). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit nannte er ein Ast
hma bronchiale.
Dr.
C._
attestierte
dem Beschwerdeführer
für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Informatiker und Kursleiter folgende Arbeitsunfähigkeiten: 8
0
%
vom 1.
März bis
6.
Juni 2012, 100
%
vom
7.
Juni bis 1
9.
August 20
12, 80
%
vom 20.
August bis 30. April 2013 und 70
%
vom
1.
Mai 2013 bis auf weiteres.
Als Ein
schränkungen
hielt er eine rasche Erschöpfbarkeit, eine
niedrige
Belast
bar
keit und
Frustrationstoleranz und zum Teil Konzentrationsschwierigkeiten fest.
Durch die Einschränkungen könne
nur eine reduzierte Anzahl Unter
richts
stun
den bewältigt werden
und die Erholungs- beziehungsweise
Regenerations
phasen
seien d
eutlich länger
. Die bis
herige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zurzeit circa vier bis acht Stun
den pro Woche zumutbar mit einer späteren Steigerung
auf
eventuell bis zu zwölf bis sech
zehn Stunden pro Woche.
Ergänzend hielt
Dr.
C._
fest,
der Beschwerdeführer zeige generell eine hohe Com
pliance, nehme seine Termine sehr regelmässig und pünktlich
wahr und habe eine gute Reflexionsfähigkeit. Er sei sehr motiviert,
bestmöglichst
mitzu
ar
beiten beziehungsweise die Voraussetzungen zu schaffen, damit eine höhere Belast
barkeit beziehungsweise Arbeitsfähigkeit in seinem Ressourcen- und Kom
petenz
bereich in absehbarer Zeit wieder möglich werde.
Die
ein
zelnen
Arbeits
einsätze
sollten zurzeit
zwei bis vier Stunden
pro Tag
nicht über
schrei
ten.
Der Beschwerdeführer bedürfe
genügend Zeit zwischen den
Arbeits
ein
sätzen
für die Regeneration beziehung
s
weise zur Erholung und ander
weitiger Aktivierung. Unter zu grosser Belastung würden sich rasch
Er
schöpfungs
symp
tome
einstellen. Bei zu rascher
Steigerung der Anforderungen bestehe die Gefahr einer erneuten Dekompensation.
Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von derzeit 30 auf mindestens 50
%
, even
tuell bis zu 60-70
%
sei in den kommenden Monaten beziehungsweise ein
ein
halb Jahren zu erwarten.
Es sei derzeit eher unwahrscheinlich, dass wieder eine Arbeitsfähigkeit
von 100
%
erreicht werden könne
.
Reintegrations
mass
nahmen
im Sinne eines
Be
lastungs
trainings
oder gar einer Umschulung würden wohl nicht zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit beitragen. An und für sich sei seine jetzige Tätig
keit als Kursleiter und
in der eigenen Firma Tätiger
mit bereits existierenden Projekten ideal, um die Be
lastung schrittweise zu steigern und den Wechsel zwischen höherer Kon
zen
tration und Entspannung beziehungsweise Pausen zu ermöglichen.
3.
3
In der
psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 1
8.
Juni 2013 (Urk. 8/31)
, welche
vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegeben wurde,
diagnostizierte
Dr.
med.
E._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
F._
,
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach einem Erschöpfungssyndrom (Burnout-Syndrom; ICD-10 Z73.0) und eine sonstige rezidivierende depressive Störung (Erstdiagnose im Jahr 2010) mit Reaktivierung im Jahr 201
2.
Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit hielt
Dr.
E._
fest, dass auf die Beurteilung der Arbeits
fähigkeit durch
Dr.
C._
abgestellt werden könne und der Be
schwerde
führer derzeit zu 30
%
arbeitsfähig sei. Ab circa September sei
mit einer 40%igen
und ab Ende Jahr
mit einer 50%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Diese Angaben würden sich auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kursleiter sowie auf eine angepasste Tätigkeit sowie auf ein 100
%
-Pensum beziehen. Bei einer
rascheren
Steigerung des Pensums sei mit überwiegender Wahr
schein
lich
keit von einer erneuten Dekompensation auszugehen. Psychosoziale und sozio
kulturelle Faktoren seien bei dieser Beurteilung bereits ausgeklammert. Schliess
lich empfahl s
ie
eine
erneute
Evaluation im Januar 201
4.
3.
4
Im psychiatrischen Gutachten vom 1
2.
November 2013
(Urk. 8/37)
hielt
Dr.
B._
fest
,
d
ie vom Beschwerdeführer geschilderten Symptome seien aus psychiatrisch-psy
chotherapeutischer Sicht durch die Diagnose
einer
Neurasthenie
(ICD-10 F48.0)
ausreichend und vollständig erklärbar. Eine
Willensanstrengung zur Überwin
dung der objektiv sehr gering ausgeprägten und vor allem rein sub
jektiv beschreibbaren Defizite sei medizinisch zumutbar.
Eine relevante (>20
%
von 100
%
) Arbeitsunfähigkeit sei dadurch nicht begründbar. Die Kriterien für eine depressive Episode gemäss ICD-10 F33 seien nicht erfüllt
(S. 14)
.
Von dieser Beur
teilung könne aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht sicher ab der aktuellen Untersuchung vom 1
4.
Oktober 2013 und mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit ab Juni 2013 (Kurzbeurteilung vom 1
8.
Juni 2013 von
Dr.
E._
) ausgegangen werden. Für die Zeit zwischen März 2012 und Juni 2013 sei aufgrund unzureichender Dokumentation keine Schätzung mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit möglich (S. 17
Ziff.
9).
Bei seiner ärztlichen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit habe er auch
krank
heits
fremde
Gesichtspunkte (psychosoziale Aspekte wie Lebensalter, Lage am Arbeits
markt, persönliche Berufswünsche, finanzielle Sorgen
/
Schul
den, Kon
flikte mit der
A._
/ Familie / Lebenspartnerin etc.) mit bedacht und von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt
. Diese
krank
heitsfremden
Gesichtspunkte seien vor allem von
therapeutischer
Relevanz und seien nicht in die medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeits
fähigkeit ein
geflossen, würden aber mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit die Dis
kre
panz zwischen der subjektiven und der objektiven Einschätzung der Arbeits
un
fähigkeit erklären
. Zudem würden sie auch (als nicht krankheitsbedingte Fakto
ren) die medizinisch zumutbare und tatsächlich mögliche
Willens
an
strengung
zur Überwindung der Defizite behindern
(S. 16
Ziff.
8)
.
3.5
In seiner Stellungnahme vom 1
7.
Januar 2014 (Urk. 8/46, vgl. dazu auch Urk. 8/45) zur psychiatrischen Be
gutachtung von
Dr.
B._
vom 1
2.
November 2013 hielt
Dr.
C._
fest, entgegen der Beurteilung von
Dr.
B._
liege eine rezidivierende de
pres
sive Störung, gegenwärtig
mittelgradige Episode, vo
r.
Es
liege teilweis
e eine
depressive Stimmung
vor und der Interessen- oder
Freu
d
verlust
an Aktivitäten sei durchaus nach
weis
bar. Am deut
lichsten sei
en
aber ein verminderter
An
trieb und eine gesteigerte Ermüd
barkeit objektivierbar.
Als Zusatzsymptome hob er zudem einen teilweisen Ver
lust des Selbst
ver
trauens oder des Selbstwertgefühls, Klagen über oder Nachweis eines ver
min
derten Denk- oder Konzentrationsvermögens (auf
tretend bei etwas grös
serer
be
zie
hungs
weise intensiverer Belastung), zum Teil psy
cho
motorische Agitiert
heit oder Hemmung, Schlafstörunge
n aller Art und einen zeitweise
deut
lichen
Appetit
verlust
. Überdies habe die sorgfältige aktuelle
Reevaluation
der
Mont
gomery
and
Åsperg
Depression Rating
Scale
(
MADRS
)
ein wesentlich anderes Bild ergeben
,
als es der Gutachter dargestellt habe (7 Punkte). Bei zurückhalten
der Einschätzung habe die Evaluation der MADRS
18 bis 23 Punkte
ergeben, was einer leichten (>
14) bis mittelschweren (>19) depres
siven Störung entspre
che. Der Beschwerdeführer
leide seit über zwei Jahren unter einer deutlich
en
emotionalen Niedergestimmtheit und
Leistungs
ver
min
derung
verbunden mit deut
lich reduzierter Spannkraft und schnel
ler
Erschöpf
barkeit
sowie zeitweise deutlich ausgeprägten
Kon
zentrations
einbussen
. Das habe zu einer erheblichen Einschränkung seiner Arbeits- und Erwerbs
fähig
keit geführt.
3.
6
In seiner Stellungnahme vom 2
9.
Januar 2014 (Urk. 8/53) führte
Dr.
B._
zum Bericht vom 1
7.
Januar
2014 (E. 3.
5
hievor
) aus, der behandelnde
Dr.
C._
habe weder neue objektive psychopathologische Befunde genannt noch sei seine „
Reevaluation
der MADRS“ nachvollziehbar. Insbesondere seien das
Er
hebungsdatum
und
die Einzelergebnisse unbekannt
.
Zudem halte
Dr.
C._
selbst fest, dass „die depressive Stimmung teilweise“ vorhanden sei
und somit das Eingangskriterium
für eine depressive Störung
gerade nicht erfüllt sei. Jedenfalls sei die von
Dr.
C._
ob
jektivierte Antriebsminderung im Untersuchungszeitpunkt am 1
4.
Oktober 2013 nicht vorhanden gewesen.
3.
7
Im Bericht vom
2
2.
Mai 2014 (Urk. 14/2)
hielt der seit
4.
September 2013 behan
delnde
Dr.
med.
G._
, Arzt für Allgemeine Medizin,
H._
, fest,
e
s lägen Stoffwechselstörungen mit einem Adrenalin-
Fatigue
, einer
Neurotransmitterdysbalance
und einer ausge
prägten
Regulations
störung
des vegetativen Nervensystems vor. Die Störungen hätten
labor
tech
nisch
auch
objektiviert werden können.
Er nannte
folgende ICD-10 Codierungen: E
34.8 (Cortison-
Dysbalance
; sonstige näher bezeichnete endo
krine Störungen), G90.8
(sonstige Krankheiten des autonomen Nerven
sys
tems)
, T78.8 (sonstige un
er
wünschte Neben
wirkungen einer chirurgischen und medizinischen Be
hand
lung ohne nähere An
gaben), F06.3 (organische affektive Störungen)
.
Es könne von einer organischen Problematik ausgegangen werden. Mittels einer rein auf die Psyche aus
ge
richteten Behandlung
könnten die nachgewiesenen körperlichen/organisches Störungen nicht korrigiert werden. Das erkläre auch den mangelnden Erfolg der bis
herigen therapeutischen Massnahme.
Die aktuelle Arbeitsfähigkeit betrage 30
%
. Nun stehe eine stationäre Be
hand
lung an. Während der stationären Behandlung betrage die Arbeitsfähigkeit 0
%
. Da
nach sei die Arbeitsfähigkeit neu einzuschätzen.
3.
8
Im Bericht vom
1
9.
August 2014 (Urk. 14/3)
der
I._
über die
Hospitalisation
vom 2
1.
Juli bis zum 1
9.
August 2014 in der Klinik
J._
nannte
Dr.
med.
K._
, Chefärztin, als Diagnose
eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige
Epi
sode (ICD-10 F33.1) und attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für den
Klinik
aufenthalt
und eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit ab 2
0.
August 201
4.
Als
Neben
diagnose
nannte
sie ein
nicht näher bezeichnete
s
Asthma bronchiale (ICD-10 J45.9). Schliesslich erhob sie unauffällige Laborbefunde.
4.
4.1
Das Gutachten von Dr.
B._
vom 1
2.
November 2013 (E. 3.4
hievor
) äussert sich umfassend zu den
psychischen
Ge
sundheitsstörungen
und deren Aus
wir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es basiert auf einer eingehenden psy
chi
atri
schen Untersuchung, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der medizi
nischen
Vorakten
.
Insbesondere setzte sich
Dr.
B._
auch mit den Berichten des behandelnden
Dr.
C._
sowie
der psychiatrischen Kurzbeurteilung
von
Dr.
E._
auseinander (Urk. 8/37 S. 12 f., E. 3.6
hie
vor
).
Der
Gutachter legte anhand der von ihm erhobenen Befunde und de
r
durch
ge
führten Tests
in nachvollziehbarer und schlüssiger Weise dar, dass beim Be
schwerde
führer aus psychiatrischer Sicht keine
gesundheitsbe
dingte
Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit besteht. Die Expertise von Dr.
B._
ent
spricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis
kräftige medizinische
Entscheidgrundlage
(vgl. E.
1.6
hievor
).
4.2
Die Berichte des behandelnden
Dr.
C._
(E. 3.2 und E. 3.5
hievor
) sowie der Bericht von
Dr.
E._
(E. 3.3
hievor
)
stellen die Beweiskraft des Gutachtens nicht in Frage:
4.2.1
Was den Bericht
vom 2
9.
Mai 2013 (E. 3.2
hievor
)
des behandelnden Psy
chi
aters
Dr.
C._
anbelangt
,
so ist
die Auffassung von
Dr.
B._
(vgl. Urk. 8/37 S. 12)
zu teilen, dass die Diagnosestellung einer Anpassungsstörung mit depres
siven Symptomen im Sinne eines Burnout-Syndroms
(
ICD-10 F43.2)
bezie
hungsweise
einer rezidivierenden psychischen Störung wider
sprüchlich ist.
Zudem hielt
Dr.
C._
selb
st in der Stellungnahme vom 17.
Januar 2014 (
E. 3.5
hievor
), in der er das Vorliegen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
,
belegen
wollte
, fest, dass nur teilweise eine depressive Störung vorliege, was wiederum für die von
Dr.
B._
genannte Diagnose einer Neurasthenie spricht
(vgl. dazu E. 3.6
hievor
)
.
Zudem hob auch der behandelnde
Dr.
C._
hervor, dass – neben einem verminderten Antrieb - eine gesteigerte Ermüdbarkeit am deutlichsten habe objektiviert werden können
(vgl. dazu E. 3.5
hievor
), was wiederum für
das Vorliegen der
durch
Dr.
B._
diagnostizierte
n
Neurasthenie spricht.
4.2.2
Hinsichtlich der psychiatrischen Kurzbeurteilung
von
Dr.
E._
vom 1
8.
Juni 2013 (E. 3.3
hie
vor
)
ist
festzuhalten, dass
die
Einschätzung
, wonach der Be
schwer
de
führer noch zu 30
%
arbeitsfähig sein soll, angesichts der erhobenen psy
chischen Befunde wenig
überzeugt, zumal nur leichte Beeinträchtigungen der Schwingungsfähigkeit, der Affektlabilität bei ihn bela
stenden Themen und
eine leichte
depressive Ängstlichkeit mit reduziertem Antrieb
und damit dis
krete
Befunde er
hoben wurden.
4.3
Selbst wenn
man
mit
Dr.
C._
(E. 3.
2,
E. 3.5
hievor
) und
Dr.
E._
(E. 3.3
hie
vor
)
und in Abweichung von
Dr.
B._
(E. 3.4
hievor
)
von einer rezi
divie
rende
n
depressive
n
Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi
sode, ausginge,
würde dies
in Anbetracht der Tatsache, dass selbst mittel
gradige depressive Episoden praxisgemäss regelmässig als keine von depres
siven
Verstimmungs
zuständen
klar unterscheidbare andauernde Depres
sion betrachtet werden,
nichts an der
ver
sicherungs
rechtliche
n
Beur
teilung ä
ndern
.
B
ei mittelschweren depres
siven Episoden (ICD-10 32.1)
verneint das Bundes
gericht reg
elmässig deren in
validisierende Wirkung (Urteil des Bundes
gerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen).
Leichte bis höchstens mittel
schwere psy
chische Störungen depressiver Natur gelten grund
sätz
lich als therapeutisch
angehbar
(Urteile des Bundesgerichts 8C_759
/2013 vom
4.
März 2014 E. 3.6.1,
9C_626/2013 vom 1
8.
Februar 2014 mit Hin
weis, 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit weiteren Hin
weisen).
Daran ändert nichts
, dass die
von
Dr.
C._
diagnostizierte
depressive Episode mittleren Grades vor
liegend vor dem Hinter
grund einer rezidivierenden depres
siven Störung diagnostiziert worden ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_
104
/201
4
vom
26
.
Juni 2014 E. 3.3.4 mit Hin
weisen; vgl.
auch Urteil 9C_856/2013 vom 8.
Oktober 2014 E. 5.1.2
), zumal
angesichts der Therapieintervalle (laut An
gaben des Beschwerdeführers alle ein bis drei Wochen [Urk. 13
S. 9
Ziff.
14
]
; alle ein bis zwei Wochen
[
Urk
.
8
/
31
S.
2
]
)
kaum
von einer konsequenten ambulanten Therapie ge
sprochen werden
kann
, die letztlich infolge Resistenz der Krankheit als gescheitert be
trachtet werden müsste
(vgl. dazu Urteil
e
9C_454/2013 des Bundesgerichts vom 2
9.
Oktober
2013 E. 4.1
,
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 4.3.2 mit weiteren
Hinweisen
und
9C_454/2013 vom 2
9.
Oktober 2013 E. 4.1 im Zusam
men
hang mit der Beurteilung einer Komorbidität
im Rahmen einer Schmerzproblematik
; Urteil 9C_917/2012 vom 1
4.
August 2013 E. 3.2).
Das
Gesagte
gilt umso mehr
,
als sich der
Beschwerdeführer
vor Verfügungserlass am
6.
Februar 2014 (Urk. 2) aus
weislich der Akten
auch
noch nie hat stationär behandeln lassen
.
Die stationäre Behandlung in der Klinik
J._
vom 2
1.
Juli bis zum 1
9.
August 2014 fand erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung statt (E. 3.8).
Folglich vermöchte der Gesundheitsschaden selbst aufgrund einer rezi
divieren
den depressiven Störung, gegenwärtig
mittelgradige depressive Episode, keine andauernde Arbeitsunfähigkeit zu begründen.
Schliesslich verneint das Bun
des
gericht a
uch bei einer Anpassungsstörung
regelmässig deren in
validisierende
Wirkung (Urteil
e
des Bundesgerichts
9C_408/2010 vom 2
2.
November 2010
E.
4.3, 8C_322/2010 vom
9.
August 2010 E. 5.2 und 9C_65/2007 vom 3
0.
November 2007 E. 2.3, je mit Hinweisen).
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem vom Beschwerdeführer geschilderten
,
aktiven Tagesablauf bezie
hungsweise
aus seinem
Freizeitverhalten, welches laut Bundesgericht in die Beurteilung mitein
zubezieh
en
ist
(BGE 140 V 290 E.
3.3.2), und auch anstands
los funktioniert (vgl. dazu Urk. 8/37 S. 6; Urk. 8/31 S.
2
Ziff.
5).
Nach dem Gesagten bleibt
das
psychische
Leiden aufgrund der
gestellte
n
Diag
nose ohne
in
validen
versicherungs
rechtliche
Relevanz
und stellt keinen in
vali
disierenden
Ge
sund
heitsschaden
dar.
4.
4
Was die organische Komponente anbelangt, so ist b
ezüglich
des Berichtes
vom 2
2.
Mai 2014 (E. 3.7
hievor
)
festzuhalten,
dass
Dr.
K._
in ihrem Bericht über die
Hospitalisation
vom 2
1.
Juli bis zum 1
9.
August 2014 die von
Dr.
G._
vermutete
organischen Problematik
während des
stationären Auf
ent
haltes nicht hat bestätigen können, wur
den doch un
auf
fällige
Labor
befunde
erhoben.
Insofern erübrigen sich auch weitere Ab
klärungen in somatischer Hin
sicht.
4
.
5
Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern weitere
Erhebun
gen neue, für die Beurteilung des vorliegenden Falls entscheidende Erkenntnisse liefern könnten, sodass darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 E. 1d).
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist vor die
sem Hintergrund auch nicht von einer Verletzung des
Unter
suchungs
grund
sat
zes
auszugehen.
4
.
6
Nach dem Gesagten ist gestützt auf die Beurteilung von Dr.
B._
mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit erstellt, dass kein
die Arbeitsfähigkeit einschränkender
Gesund
heits
schad
en
vorliegt
.
5
.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefochtene Verfügung nicht zu bean
standen und die Beschwerde abzuweisen ist.
6
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).