Decision ID: 66081614-bb35-4d53-b5ba-4dcb444a4136
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1969,
Mutter von zwei Kindern (geboren 1991 und 1993),
war
zuletzt als Raumpflegerin/Reinigerin
tätig (
Urk.
6
/8
,
Urk.
6
/12
) und bezog
ab 1.
Juli 1999
eine ganze
Rente der Invalidenversi
cherung (
Urk.
6/31)
.
Anlässlich der in den Jahren
2003
, 2006 und 2008
durchgefü
hrten Rentenrevisionsverfahren
bestätigte die
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch der Versicherten auf eine
ganze Rente
(
Urk.
6/34,
Urk.
6/39,
Urk.
6/43,
Urk.
6/63).
M
it Verfügung vom 2
4.
September 2010 (
Urk.
6
/72)
hob die IV-Stelle die Rente der Versi
cherten g
estützt auf
ein
am
14. September 2009
erstattetes orthopädisches Gutachten
(
Urk.
6/66)
bei einem Invaliditätsgrad von 8
%
auf.
Auf eine neu
erliche Anmeldung der Versicherten vom 1
8.
Mai 2012 (
Urk.
6/84
)
trat
die IV-Stelle mit Verfügung vom
6.
September 2012 nicht ein
(
Urk.
6
/90). Dieser Entscheid wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 21. Dezember 2012 bestätigt (
Urk.
6/103, Verfahren Nr. IV.2012.01087).
1.2
Am 7. April 2014 meldete
sich
die Versicherte
unter
Hinweis auf eine psychi
sche
Krankheit
und einen Magenbypass erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an
(
Urk.
6/104
)
. Die IV-Stelle holte unter anderem beim
Y._
ein polydisziplinäres Gut
achten ein, welches am 8. September 2015 erstattet wurde (
Urk.
6/163). Nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/167,
Urk.
6/171) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Januar 2016 (
Urk.
6/176 =
Urk.
2) einen Rentenanspruch.
2.
Die Versicherte erhob am
20. Februar 2016
Beschwerde gegen die Verfügung vom
25. Januar 2016
(
Urk.
2) und beantragte, es sei
die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine halbe Invalidenrente
, eventuell eine
Viertelsrente
zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2
oben).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
15. März 2016
(
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am
21. April 2016
zur Kenntnis geb
racht (
Urk.
7
).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert wor
den und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV), so ist im
Be
schwerdeverfahren
zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten
-
bezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge
such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än
derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den
Invaliditäts
grad
und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha
ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund
heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar
beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We
sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä
higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer
an
spruchserheblichen
Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditätsbe
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9
C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.
1 mit Hinweisen).
1.3
Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy
chosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Fa
milie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Ein
zelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische
Be
schwerdebild
nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belasten
den soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psy
chiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssitu
ation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind un
abdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Er
klärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psy
chischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bun
desgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist der Renten
anspruch der Beschwerdeführerin im Rahmen eines Neuanmeldungsverfahrens.
2.2
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) da
von aus, dass
die Beschwerdeführerin seit 2009 in ihrer Arbeitsfähigkeit ein
geschränkt sei. Eine angepasste Tätigkeit - mit näher genanntem
Belastungs
profil
- sei ihr zu 70
%
zumutbar
(S. 2 oben)
.
Die neu genannten Diagnosen stellten keinen Ges
undheitsschaden im Sinne des IV
G dar. Die Einschränkun
gen seien vor allem psychosozial bedingt und somit für die Invalidenversi
cherung nicht relevant.
D
ie Invalidenversicherung
habe nicht dafür einzu
stehen, dass aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse keine Therapie möglich sei
(
S. 2 unten).
Mittels Einkommensvergleich ermittelte die
Be
schwerdegegnerin
einen rentenausschliessenden Inva
liditätsgrad von 30
%
(S. 2 Mitte)
.
2.
3
Die
Beschwerdeführer
in
wandte sich
in ihrer
Beschwerde (
Urk.
1)
gegen die Invaliditätsbemessung (S. 4 f.
Ziff.
2.1-3) und rügte des Weiteren, dass die aktuellen gesundheitlichen Beschwerden zu
Unrecht nicht als IV-relevant an
erkannt
würde
n
(S. 4
Ziff.
2). Sodann bemängelte sie das psychiatrische Teil-Gutachten
des
Y._
-Gutachtens
(S. 5 f.
Ziff.
2.4)
. Sie machte geltend, dass nach wie vor psychische Beschwerden vorhanden seien, die sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten und die Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Gesamtbeurteilung der psychischen und physischen Beschwerden bei min
destens 50
%
liege (S. 6
Ziff.
2.5).
3.
Die Aufhebung der Rente im Jahr 2010 (
Urk.
6/72) erfolgte im Wesentlichen gestützt auf das orthopädische Gutachten von
Dr.
med.
Z._
, Fach
arzt für orthopädische Chirurgie, vom
14. September 2009 (
Urk.
6/66)
. Darin
nannte
Dr.
Z._
folgende Diagnosen (S. 6 unten):
Status nach Entfernung eines
Phäochromozytoms
(Mitte 1998)
langanhaltende depressive Episode (seit 1998)
passageres
Zervikalsyndrom
(seit 1998)
Tendenz zu rezidivierenden Schultersubluxationen rechts (2005)
lumboradikuläres
Schmerzsyndrom mit
leichter
foraminaler
Wurzel
-
kom
pression
L5 links (2007)
Dr.
Z._
führte aus, diese Diagnosen seien unterdessen aktuell in jeder Beziehung wes
entlich gebessert (S. 6 unten). Er
attestiere der Beschwerde
führerin
in der angestammten Tätigkeit als Raumpfleger
in eine Arbeitsfähig
keit von 50
%
. In angepasster Tätigkeit (schulter- und rückenadaptiert) attes
tiere
er eine Arbeitsfähigkeit von 80
%
, dies mit folgendem Belastungs- und Resso
urcenprofil: Leichte bis mittel
schwere Tätigkeit, vornehmlich ausgeübt in Wechselbelastung oder vorwiegend sitzend, mit Tragen und Heben von Gegenständen rechts bis maximal 5
kg, links bis maximal 10
kg, ohne länger dauernde vornüber geneigte Haltung, ohne asymmetrische
Lasteneinwirkun
gen
und ohne rezidivier
ende Überkopfbewegungen rechts
(S. 7 unten).
4.
4.1
I
m
Rahmen des
Neuanmeldungsverfahren
s ergingen im Wesentlichen fol
gende Berichte:
4.
2
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Chirurgie, speziell
Viszeralchirurgie
, berichtete am 20. August 2014 (
Urk.
6/114) und nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach
lap
a
roskopischer
Ober
bauchadhäsiolyse
rechts later
al und distaler
Magenbypassoperat
ion
sowie
la
p
a
ros
kopischer
Gelegenheitsappendekt
omie
am 5. April 2013 (
B._
) wegen Adipositas Grad II. Er führte aus, aufgrund dieses Ein
griffes sei die Beschwerdeführerin vom 5. April bis 30. Juni 2013 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen (
Ziff.
1.1).
4.3
Dr.
med.
C._
, Facharzt fü
r Allgemeine Innere Medizin, B._
,
berichtete am
20. Au
gust 2014 (
Urk.
6/120/1-5),
er be
handle
die Beschwerdeführeri
n seit Anfang 2013
(
Ziff.
1.2), wobei die Be
handlung eine Ernährungsanpassung und Eiweiss-Steigerung sowie Physio
therapie zum Muskelaufbau beinhalte (
Ziff.
1.5).
Dr.
C._
nannte
fol
gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (
Ziff.
1.1):
Depression mit Essstörung, unter psychiatrischer Therapie seit Mai 2014
unklare Myalgien und Bauchschmerzen bei Muskelverlust
Er führte aus, i
n der Tätigkeit als Raumpflegerin sei die Leistung der Beschwer
deführerin auf etwa 30
%
reduziert. Die Ausdauer sei eingeschränkt. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort im Umfang von vier Stunden täglich möglich (
Ziff.
1.7).
4.4
Am
2.
Oktober 2014 (
Urk.
6/121) berichteten die Ärzte der
D._
, die Beschwerdeführerin habe vom 14. November 2012 bis
2.
April 2013 und vom 5. Februar bis 30. April 2014 in ihrer Behandlung gestanden
(
Ziff.
1.2). Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig
mi
ttelgradige Episode mit somatischem S
yndrom (
ICD-10
F33.11)
, seit zirka 1999
Panikstörung (
ICD-10 F41.0), seit zirka Anfang 2012
Sie führten aus,
anlässlich der ambulanten Abklärung im November 2012 habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass ihr
Ehemann sie
nach einer im August 1998 erfolgten Operation eines
Ph
äochromozyto
ms
wie ausgewech
selt erlebt habe. Ihr langjähriger Neurologe habe ihr unter anderem ein Anti
depressiv
um
verschrieben. Bis zirka im Frühling 2011 sei es ihr deutlich besser gegangen. Sie habe Teilzeit gearbeitet und sei Hausfrau gewesen. Seit Anfang 2012 habe sie jedoch zunehmend unter Ängsten, Insuffizienzgefüh
l
en, k
örperlicher Schwäche
, Ess- und Weinanfällen gelitten. Ab
Herbst 2012 sei nochmals eine deutl
iche Zustandsverschlechterung eingetreten, dies bei psychosozialer Belastungs
s
ituation.
Die Beschwerdeführerin sei niederfre
quent stützend psychotherapeutisch begleitet und die
Psychopharmakothera
pie
optimiert worden.
Im Rahmen
weitere
r
- näher genannte
r
-
Therapie
massnahmen
habe die Beschwerdeführerin Panikattacken erlitten (S. 2
Ziff.
1.4).
A
ufgrund der
Komorbiditäten
und der Chronizität der Erkrankun
gen sei von einer eher mässigen Prognose auszugehen. Zudem sei wegen der Sprachbarriere eine psychotherapeutische Intervention eher von geringem Nutzen. Dennoch sei davon auszugehen, dass durch eine integriert psychiat
risch-psychotherapeutische Behandlung zumindest eine Symptomreduktion und eine damit einhergehende Teilarbeitsfähigkeit wieder möglich werden könne (
Ziff.
1.4 am Ende). Das Zustandsbild nach April 2014 sei ihnen nicht bekannt (
Ziff.
1.7). Aufgrund des Therapieabbruchs könne die Arbeitsfähig
keit der Beschwerdeführerin aktuell nicht beurteilt werden (
Ziff.
1.11).
4.
5
Am 28. Mai 2015 berichtete
Dr.
C._
,
B._
(
Urk.
6/157/1-3),
die Beschwerdeführerin am 8. Mai 201
5 zur zweiten
Jah
reskontrolle
gesehen zu haben (S. 1 Mitte).
Er führte aus, die
Beschwerde
führerin sei mit dem Gewichtsverlauf zufrieden. Allerdings beklage
sie
wei
terhin ausgeprägte Myalgien in Oberschenkel und Oberarmen sowie eine ein
geschränkte Lebensqualität. Sie habe wiederholt Bauchschmerzen nach dem Essen. Auch in psychischer
Hinsicht bestehe eine ausgeprägte Belastungssi
tuation: sie esse nicht mehr mit der Familie und sehe alle zwei Monate einen Psychiater
, wobei sie aus persönlichen Gründen zum dritten Ansprechpartner wechseln wolle. Sie sei deprimiert und weine täglich
(S. 1 unten)
.
Es sei un
bedingt die psychiatrische Mitbehandlung zu intensivieren und eine medi
kamentöse Therapie zu diskutieren (S. 2 unten).
4.
6
Am 8. September
2015
erstatteten die Ärzte des
Y._
ihr Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
6/163/1-76
).
Sie stützten sich auf di
e ihnen überlassenen
und zusätzlich beigebrachte
Akten (S. 7
ff.) sowie ihre
im Juni, Juli, und August 2015
durchgeführten Untersuchungen in den Fachbe
reichen Allgemein
e Innere M
edizin (S.
24
ff.), Psych
iatrie und Psychotherapie (S. 29
ff.),
Chirurgie (S. 40
ff.),
O
rthopädie (S. 45 ff.) sowie Neurologie (S. 5
4 ff.; vgl.
S. 4 unten).
Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die
Ar
-
beits
fähigkeit
(S. 67):
anamnestisch rezidivierende Schulter-Luxationen (letztmalig im Mai 2015)
klinisch
Supraspinatus
Tendinose
gemischte
Zephalea
Status nach Entfernung eines asymptomatischen
Phäochromozy
toms
1998
chronischer Spannungskopfschmerz
intermittierend aufgepfropfte
migräniforme
Schmerzspitzen
Status nach
lumboradikulärem
Schmerzsyndrom L5 links 2008
bei
Diskopathien
und
Spondyla
rthrosen
L4/5 und L5/S1 mit lei
c
h
ter
foraminaler
Wurzelkompression L5 links (
Magnetresonanzto
mografie
der
Lendenwirbelsäule vom 7.
April 2008)
aktuell keine
lumboradikulären
Beschwerden, kein
lumboradikulä
res
Reiz- und Ausfallssyndrom
Sodann nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeits
-
fä
higkeit
(S. 68):
Status nach depressiver Episode (ICD-10 F32)
Differentialdiagnose: Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)
Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit mit
histrionischen
Zügen
chronische passagere
postprandiale
und belastungsabhängige Bauch
schmerzen wohl funktioneller Natur mit/bei
Dumpingsyndrom bei
Status nach
lap
a
roskopischem
distalem Magenbypass wegen Adiposi
tas Grad II und
Status nach
lap
a
roskopischer
Bridendurchtrennung
und Verschluss ei
ner inneren
Hernienlücke
Status nach offener
Adrenalektomie
r
echts wegen asymptomatischen
Phä
ochromozytoms
heberdensche
Polyarthrose
rezidi
vierende Unterschenkel-
Krampi
links
S
ie
führten aus
, dass der Beschwerdeführerin gesamtmedizinisch konstant mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeiten nicht zugemutet werden könnten. Hingegen seien ihr leichte bis intermittierend mittelschwere Tätig
keiten mit einer Einschränkung von 30
%
zumutbar. Das Belastungsprofil in einer Reinigungstätigkeit sei bekanntlich je nach Arbeitsplatz sehr unter
schiedlich, sodass die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nicht generell beziffert werde. Hebe- und Tragebelastungen über 15 kg sollten vermieden
werden, ebenso Tätigkeiten in vorwiegend einseitiger Körperstellung. Auch Tätigkeiten mit wiederholten Überkopfbewegungen rechts seien wegen der Gefahr einer rezidivierenden Schulterluxation nicht zumutbar. Diese Ein
schätzung der Arbeitsfähigkeit gelte zumindest seit 2009 (S. 72 f.).
Die
partielle Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Sinne einer um
3
0
%
reduzierten Leistungsfähigkeit bei ansonsten vollschichtiger Arbeitsfähigkeit
wurde aus neurologischer Sicht
mit einer
Kopfschmerzprob
lematik
begründet
.
Ge
mäss dem am Gutachten beteiligten Neurologen seien dabei
auch allfällige Arbeitszeitausfälle infolge
migrä
niformer
Kopfwehexa
zerbationen
mitberücksichtigt
(S. 71 f.).
Aus psychiatrischer Sicht verneinten die Gutachter eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (S. 70 oben).
4.
7
Am 18. November 2015 berichteten die Ärzte der
D._
,
(
Urk.
6/173), die Beschwerdeführerin habe
nach
einem zirka
halbjährige
n
Unterbruch am 6. Oktober 2014 wieder eine integrierte psychiatrisch-psy
chotherapeutische Behandlung aufgenommen.
Zunächst
habe sich ein
eini
germassen stabiles Zustands
bild mit kaum ausgeprägter depressiver
Symp
tomatik
,
aber immer noch Angstzuständen
,
gezeigt
.
Sie habe eine 50
%
-
Stelle als Reinigungskraft
antreten können.
Im Laufe der nächsten Monate
sei aber eine erneute
Versch
lechterung mit einer Zunahme von depressiven
Symptomen
zu beobachten gewesen
(S. 1 oben). Die seit Jahren bestehende schwierige familiäre Situation belaste den psychischen Zustand der Be
schwerdeführerin zusätzlich. Sie versuche aber, die Termine im
D._
mög
lichst regelmässig wahrzunehmen, was ihr wegen unregelmässigen
Arbeits
einsätzen
aber kaum gelinge. Sie schätzten die Arbeitsfähigkeit der Be
schwerdeführerin seit mindestens Oktober 2014 zu 50
%
ein und könnten sich nicht vorstellen, dass sie in der freien Wirtschaft je mehr als 50
%
tätig sein könne (S. 1 Mitte).
Aufgrund des Krankheitsverlaufes se
i vom Vorliegen einer re
zidivierende
n depressiven
Störung und Angststörung mit
Panikatta
cken
auszugehen
.
Die s
eit Jahren bestehende schwierige und sehr belastende familiäre Situation habe zu einer Verstärkung der ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszüge geführt. Ausserdem
bestehe ein
Verdacht auf eine
Soma
tisierungsstörung
(S. 1 unten, S. 2 oben)
.
5.
5.1
Nachdem die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung der
Be
-
schwerdefüh
rerin
vom April 2014 (
Urk.
6/104)
eingetreten ist,
gilt es
zu prüfen, ob
sich der
Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit
Erlass
der
rentenaufhebenden
Verfügung vom September 2010 (
Urk.
6/72)
an
spruchsrelevant
ver
schlechtert
hat
(vgl. vorstehend E. 1.2-3).
Zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin
holte
die
Be
schwerde
gegnerin
beim
Y._
ein Gutachten ein. Dieses
beruht a
uf allseiti
gen Untersuchungen
, wurde in Kenntnis der
Vorakten
abgegeben und erweist sich als für die streitigen Belange umfassend.
Die Gutachter gelangten zum Schluss, dass
die
Beschwerdeführerin
für
leichte bis intermittierend mittel
schwere Tätigkeiten
unter Berücksichtigung eines den Rücken- und
Schulter
beschwerden
Rechnung tragenden Belastungsprofils
zu 70
%
arbeitsfähig
ist
. Die um 30
%
reduzierte Arbeits- beziehungsweise
Leistungsfähigkeit begrün
deten sie mit der Kopfschmerzproblematik.
Die Beschwerdeführerin
wandte sich gegen die im Rahmen der
Y._
-
Be
-
gut
achtung
vorgenommene
psychiatrische
Beurteilung,
gemäss
welcher der psychische Zustand keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu begrün
den vermöge.
Hinsichtlich der weiteren beteiligten Fachdisziplinen stellte sie - und im Übrigen auch die Beschwerdegegnerin - das Gutachten nicht
in Frage
, weshalb
auch seitens des Gerichts keine Veranlassung
besteht
,
inso
fern
die Beweiswertigkeit des Gutachtens
in Zweifel zu ziehen, zumal keine offensichtlichen Widersprüche auszumachen sind.
5.2
Der
am
Y._
-Gutachten (
Urk.
6/163/1-76) beteiligte Psychiater
führte in seiner Beurteilung
aus, es könne angenommen werden, dass die Beschwer
deführerin seit einiger Zeit in einer psychosozial schwierigen Situation
ste
cke. Sie sei 1998 wegen eine
s
Phäochromozytom
s
operiert worden. Es sei ihr dann einige Jahre eine Rente zugesprochen worden, der Grund sei nicht ganz klar. Sie scheine unter Kopfschmerzen gelitten zu haben. Eine Verschärfung der Situation sei durch familiäre Schwierigkeiten aufgrund der Drogen-Ab
hängigkeit des Sohnes eingetreten, welche die Beschwerdeführerin nun schon längere Zeit beschäftige. Sie habe dann 2012 eine ambulante psychiatrische Therapie begonnen, wobei es immer wieder zu längerdauernden
Unterbrü
chen
gekommen se
i
(S.
37 oben).
Es sei anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin am ehesten mit
Anpas
-
sungs
störungen
im Rahmen der psychosozial belastenden Situation re
agiert habe, die möglicherweise tatsächlich das
Ausmass
einer rezidivieren
den depressiven Störung von mittel
schwerem
Ausmass
angenommen hätten
. Diagnostisch werde zudem noch eine An
gststörun
g erwähnt, doch diese nur ungenügend beschrieben. Heute zeigten sich keine Hinweise darauf, dass die Beschwerdeführerin unter einer Angstsymptomatik leide. Diese Störung
könne demnach zumindest zum heutigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Es könne auch keine relevante affektive Störung bestätigt werden, denn dazu stimme das objektive Zustandsbild in keiner Weise mit den subjektiven An
gaben überein. Bei einer depressiven Störung wäre es nicht möglich, ein vor
dergründig derart unauffälliges Bild zu vermitteln, wie die Beschwerdeführe
rin
es heute demonstriere. Es falle zudem auch auf, wie die Beschwerdefüh
rerin sehr diffuse und ungenaue Angaben mache, oft auch ausweiche, teil
weise auch ganz klar unwahre Angaben mache. Insgesamt sei daher der Zu
stand nicht nachvollziehbar (S. 37 Mitte).
Aufgrund der zur Verfügung stehenden Angaben müsse angenommen wer
den, dass die depressive Störung remittiert sei. Da das Verhalten doch auffäl
lig sei, müsse vermutet werden, dass mögliche akzentuierte
Persönlichkeits
züge
eine Rolle spielen dürften, welche das subjektiv wechselhafte Verhalten erklären könnten. Es bestehe mittlerweile auch ein gewisser
Krankheitsge
winn
, indem die Beschwerdeführerin von einigen Aufgaben im Haushalt ent
bunden worden sei, da der Ehemann ihr vieles abzunehmen scheine (S. 37 unten).
Die Laborabklärungen hätten aufgezeigt, dass die Beschwerdeführerin eher unterdosiert eine antidepressive Therapie durchführe. Es könne daher allen
falls diskutiert werden, ob die Resorption ungenügend sei oder ob die Be
schwerdeführerin die Medikation tatsächlich im angegebenen
Ausmass
und in dieser Dosierung einnehme. Andererseits müsse aufgrund der Remission der depressiven Symptomatik auch festgestellt werden, dass eine dauerhafte antidepressive Behandlung zurzeit nicht notwendig sei (S. 38 oben).
Zur Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, dass die Beschwerdeführerin in der Lage
sein sollte,
einer einfach und klar strukturierten Tätigkeit ohne Übernahme von Verantwortung im Vollpensum nachzugehen. Eine Ein
schränkung lasse sich aufgrund des psychischen Zustands
nicht begründen
(S. 38 Mitte)
.
5.3
Die Beschwerdeführerin machte vorab geltend, dass die psychiatrische Unter
-
su
chung
nicht gründlich und umfassend gewesen sei, da sie nur 55 Mi
nuten gedauert habe, beziehungsweise noch weniger lang, nachdem ihre Aussagen von einer Dolmetscherin hätten übersetzt werden müssen (
Urk.
1 S. 5
Ziff.
2.4). Diesbezüglich gilt es festzuhalten,
dass nicht die Dauer der Ab
klärung entscheidend ist, sondern ihre Qualität. So kommt es
rechtspre
chungsgemäss
für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens grundsätzlich nicht auf die Dauer der Untersuchung an;
massgebend
ist in
erster Linie, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteile des Bun
desgerichts 9C_676/2009 vom 17.
Dezemb
er 2009 E. 3, 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E. 3.3, I 1094/06 vom 14.
November 2007
E. 3.1.1).
Insofern
stösst
die von der Beschwerdeführerin erhobene Kritik ins Leere.
5.4
Inhaltlich rügte d
ie Beschwerdeführerin
, das psychiatrische Teil-Gutachten gehe zu Unrecht und im Widerspruch zu den Einschätzungen der behandeln
den Ärzte von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus
. Das Gutachten setze sich nicht fundiert mit den Beurteilungen der behandelnden Ärzte und Psychiater auseinander, ziehe voreilige Schlüsse (Remission) und berücksichtige zu we
nig, dass sie unter Medikamenteneinwirkung (Antidepressiva) gestanden habe. Im Bericht der
B._
vom Mai 2015 (vorstehend E. 4.5) werde explizit erwähnt, dass „in psychischer Hinsicht eine ausgeprägte Belastungs
situation bestehe“. Empfohlen werde, die psychische Mitbehandlung „unbe
dingt zu intensivieren“.
Somit erschiene es
s
ehr unwahrscheinlich, dass an
lässlich der nur zwei Monate später stattfindenden
psychiatrischen
Begut
achtung
bereits keine psych
ischen
Beschwerden mehr vorhanden
gewesen
sein sollen. Zu wenig gewürdigt worden sei
en auch die Berichte und Ein
schätzungen
der Är
zte der
D._
(vorstehend E. 4.4 und E. 4.7). Die Ärzte des
D._
hätten e
ine seit 1999 bestehende depressive Störung
diagnostiziert. Eine solche
verschwinde nicht in wenigen Monaten.
D
ie
Ärzte des
D._
seien
von
einer 100
%
igen Arbeitsunfähigkeit
ausge
-
gangen
.
Ihr
B
e
richt vom Nov
ember 2015 (vorstehend E. 4.7)
belege
schliesslich
eine gegen
über
dem Jahr
2012 eingetret
ene deutliche
Ver
-
schlechterung
.
5.5
Der am
Y._
-Gutachten beteiligte Psychiater hat seine Schlussfolgerung, wonach
bei der Beschwerdeführerin vom Vorliegen einer remittierten
de
pressive
n
Störung
auszugehen
sei
,
unter Bezugnahme auf die
Vorakten
sowie die
Befundlage, die Angaben der Beschwerdeführerin
und
seine
Beobachtun
gen anlässlich der Untersuchungssituation nachvollziehbar begründet.
Die diagnostische Beurteilung durch die Ärzte des
D._
hat er gewürdigt und
da
bei nicht ausgeschlossen, dass
bei der
Beschwerdeführerin zuweilen tatsäch
lich eine
rezidivierende depressive Störung mittelschweren
Ausma
sses
, wie s
i
e
von den Ärzten des
D._
gemäss
Bericht vom Oktober 2014 (vorstehend E. 4.4) diagnostiziert
worden war, vorlag. Er hat aber auch nachvollziehbar dargelegt, weshalb er im Zeitpunkt der Begutachtung weder eine relevante affektive noch eine Angststörung bestätigen
konnte und die Beschwerdefüh
rerin für einfache und klar strukturierte Tätigkeiten ohne Übernahme von Verantwortung als uneingeschränkt arbeitsfähig erachtete.
Dass der Gutach
ter voreilige Schlüsse gezogen hätte, ist entgegen der Ansicht der Beschwer
deführerin nicht ersichtlich.
5.6
Die Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach zu wenig berücksichtigt worden sei, dass sie anlässlich der Begutachtung unter
Medikamenteneinwir
kung
gestanden habe, überzeugt sodann bereits deshalb nicht, da
der
anläss
lich der Begutachtung erhobene Medik
am
entenspiegel
e
ine eher unterdosierte antidepressive
Therapie ergab
.
5.7
Dass der Allgemeinmediziner
Dr.
C._
im Mai 2015 empfahl, die psychi
atri
sche Mitbehandlung unbedingt zu intensivieren (vorstehend E.
4.5)
, lässt nicht ohne
Weiteres
auf das Vorliegen einer
fachärztlich feststellbaren
krankh
e
i
tswertige
n
psychischen
Störung
schliessen
. In diesem Zusammen
hang gilt es namentlich zu berücksichtigen, dass das Beschwerdebild der Beschwerdeführer
in
massgeblich
durch invaliditätsfremde psychosoziale
Be
lastungsfaktoren
(vgl. vorstehend E. 1.3)
, insbesondere die Drogena
bhängig
keit des Sohnes aber auch finanzielle Sorgen (vgl.
Urk.
6/163/31 unten)
,
mit
bestimmt wird.
Der am
Y._
-Gutachten beteiligte Psychiater hielt
demen
sprechend
fest, dass aufgrund einer
etwas labilen
Persönlichkeitsk
onstella
tion
auch in Zukunft mit einem etwas wechselhaf
ten Verlauf zu rechnen sei, hau
p
t
sächlich dafür ausschlaggebend allerdings die psychosozialen Schwie
rigkeiten, insbesondere die Probleme mit dem drogenabhängigen Sohn
,
sein dürften (
Urk.
6/163/39 Mitte).
5.8
Die gutachter
l
iche Beu
r
teilung betreffend den psychischen Gesundheitszu
stand der Beschwerdeführer
in erweist sich insg
esamt als schlüssig und über
zeugend, weshalb darauf abzustellen ist. Der Bericht der Ärzte des
D._
vom November 2015 (vorstehend E. 4.7)
, welcher
nach Erstattung des Gutachten
verfasst wurde,
steht dem nicht entgegen.
Darin wird zwar von einer Zu
nahme von depressiven Symptomen berichtet, zum Schweregrad der Depres
sivität werden jedoch keine durch objektive Befunde
untermauerte Aussagen gemacht,
welche die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit plausibilisieren würden. Zudem wird auch in diesem Bericht erneut auf die seit Jahren beste
hende s
chwierige
familiäre Situation hingewiesen,
ohne dass nachvollziehbar dargelegt würde, dass beziehungsweise inwiefern bei der Beschwerdeführerin eine davon zu unterscheidende
verselbständigte, krankheitswertige psychi
sche Störung mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vor
liegt.
Im Übrigen
muss sich die Beschwerdeführerin vorhalten lassen, dass sie
s
chon mehrere Therapieunterbrüche zu verzeichnen
hat
(vgl. vorstehend
E. 4.4) und sie die im Oktober 2014 im
D._
wieder aufgenommene psychiat
risch-therapeutische Behandlung
überdies
nicht
regelmässig
wahr
nimmt
(vgl. vorstehend E. 4.7)
,
was
gegen einen
massgeblichen
psychischen Leidensdruck spricht
.
U
nregelmässige
Arbeitseinsätze
ste
llen dabei keinen Hinderungs
grund dar,
zum
al di
e
Beschwerdeführerin
nur in einem 50
%
-Pensum arbei
tet (
Urk.
6/163/30 Mitte).
5.
9
Zusammenfassend ist der Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass die Beschwerdeführerin
für leichte bis intermittierend mittelschwere Tä
tigkeiten unter Berücksichtigung
des
von den
Y._
-Gutachtern formulier
ten,
den Rücken- und Schulterbeschwerden Rechnung tragenden
Belastungs
profils
zu 70
%
arbeits
- beziehungsweise leistungs
fähig
ist
.
Ein sich auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswirkender
psychischer Gesundheitsschaden
ist demgegenüber
nicht ausgewiesen.
Im Vergleich zum Gutach
t
en von
Dr.
Z._
vom September
2009
(vorste
hend E. 3)
,
in welchem der Beschwerdeführerin
für angepasste Tätigkeiten
eine
80%
ige A
rbeitsfähigkeit attestiert worden war
und welches die Grund
lage für die Aufhebung der Rente im Jahr 2010 bildete, ist damit
eine leichte Verschlechterung eingetreten. Zu prüfen bleibt, ob sich diese rentenrelevant auswirkt.
6
.
6.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invaliden
versicherung (IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkommens
vergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe
tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
6.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Vali
-
den
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Ein
kommensentwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi
cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstruk
turerhebung
(LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Ein
zelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
6.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre
chung Tabellenlöhne gemäss den LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent
lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des
Invalidenein
kommens
aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin
weisen auf die Rechtsprechung).
6.4
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwi
ckelte sich zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche
und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Be
triebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähig
keit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Ein
kommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
6.5
Die Beschwerdegegnerin stellte z
ur Ermittlung des
Valideneinkommens
auf die LSE 2012 ab, mit der Begründung, dass die Beschwerdeführerin kein re
gelmässiges Einkommen erzielt habe, u
nd ermittelte für das Jahr 2015 ein
nominallohnbereinigtes
Valideneinkommen
von
Fr.
52‘
842.40. Dem stellte sie ein ebenfalls gestützt auf die LSE 2012 ermitteltes Invalideneinkommen von
Fr.
36‘989.70 gegenüber, womit ein rentenausschliessender
Invaliditäts
grad
von 30
%
resultierte
.
Einen leidensbedingten Abzug
vom
Invalidenein
kommen
nahm sie - aus näher dargelegten Gründen (
Urk.
5) - nicht vor
(
Urk.
6/165,
Urk.
2 S. 2 oben)
.
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend,
sie
arb
eite
seit 2008 regelmässig in einem Teilzeitpensum. Seit September 2014 arbeite sie zu 50
%
im
E._
. Als
Valideneinkommen
sei mindestens der von ihr im
E._
erziel
te, auf
ein 100
%
-Pensum
aufgerechnete
Lohn einzusetzen, w
omit unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015
ein massgebendes
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
55‘181.
--
resultiere
. Beim I
nvalideneinkommen sei sodann dem erheblich
eingeschränkte
n
Be
lastungsprofil
Rechnung zu tragen,
welche
s
im Rahmen eines Leidensabzugs von mindeste
ns 20
%
zu berücksichtigen sei
.
Ausgehend vom im
E._
erzielten, auf ein 70
%
-Pensum aufgerechneten und nominallohnbereinigten sowie um 20
%
gekürzten Lohn er
rechnete
die Beschwerdeführerin für das Jahr 2015 ein massgebendes Invalideneinkommen von
Fr.
30‘901.00 und damit einen Invaliditätsgrad von 44
%
(
Urk.
1 S. 4 f.
Ziff.
2.1-3).
6.6
Die Beschwerdeführerin
war
vor dem Bezug
de
r ganzen Rente im Jahr 1999
während zwei Jahren
als Reinigungsmitarbeiterin tätig. Bis im Jahr 2008 ging sie - abgesehen von ein paar vereinzelten Arbeitseinsätzen wohl in
Pri
vathaushalten
(vgl.
Auszug aus dem individuellen Konto
,
Urk.
6/113)
- kei
ner Arbeitstätigkeit nach (
Urk.
6/133
). Ab 1. Juni 2008 war
die Beschwerde
führerin
im Umfang von etwa drei Stunden pro Tag als Raumpflegerin im
F._
tätig (
Urk.
6/115
Ziff.
1.2,
Ziff.
2.7 und
Ziff.
2.9)
.
Daneben
reinigte s
ie
zudem stundenweise
in
Privathaushalten
(
Urk.
6/163/33 oben, vgl. auch
Urk.
6/113). Die Anstellung im
F._
wurde der Be
schwerdeführerin
aus persönlichen und wirtschaftlichen Gründen
per 3
1.
März 2015 gekündigt (
Urk.
6/134). Seit
1.
September 2014 arbeitet die Beschwerdeführerin als Mitarbeiterin Spezialreinigung, Hausdienst, im
E._
, wobei
sich
das Pensum zunächst
auf
80
%
belief
und seit
1.
November 2014
50
%
beträgt (
Urk.
6/135). Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass unter den gegebenen Umständen das von ihr im
E._
erzielte Einkommen als
Valideneinkommen
heranzuziehen ist, zumal der Arbeitgeber der Beschwerdeführerin ihren Angaben zufolge nicht über ihre gesundheitli
che Situation orientiert ist (
Urk.
6/137 S. 2 unten), sodass das erzielte Ein
kommen den Lohn wiederspiegelt, den die
immer in der Reinigungsbranche tätig gewesene
Beschwerdeführer
in als Gesunde erzielen kann
. Das
Validen
einkommen
beträgt somit
Fr.
54‘635.
--
(
Fr.
2‘101.35 x 2 x 13; vgl.
Urk.
6/135 S. 1 Mitte) beziehungsweise
Fr.
55‘
181.--
(
Fr.
54‘635.10 x 1.01; vgl.
Urk.
6/165 Mitte) im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns im Jahr 2015.
6.7
Ob die Arbeit der Beschwerdeführerin im
E._
mit dem von den
Y._
-Gutachtern formulierten Belastungsprofil
(vgl. vorstehend E. 4.6)
vereinbar ist, ist mangels aktenkundigem Tätigkeitsbeschrieb unklar.
Sollte die Tätigkeit im
E._
dem im
Y._
-Gutachten formulierten
Belas
tungsprofil
Rechnung tragen, so beliefe sich das Invalideneinkommen im Jahr 2015 auf
Fr.
38‘
627.--
(
Fr.
54‘635.10 x 0.7 x 1.01) und resultierte ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 30
%
.
Entgegen der Auffas
sung der Beschwerd
eführerin kann das Invalideneinkommen in diesem Fall nicht gekürzt werden, da ein
Abzug
nur in Frage kommt, wenn
das
Invali
deneinkommen
auf der Grundlage von statistische
n Durchschnittswerten er
mittelt wird (vgl. vorstehend E. 6.4).
Wenn
die Tätigkeit im
E._
dem im
Y._
-Gutachten formulierten Belastungsprofil nicht Rechnung
tragen sollte,
so wäre zur Ermittlung des Invalideneinkommens
mit der Beschwerdegegnerin
auf die LSE
2012
abzu
st
ellen. Gestützt darauf ermittelte die Beschwerdegegnerin
unter Berücksich
tigung der
gutachterlich attestierten
70%igen Arbeits
- beziehungsweise Leistungs
fähigkeit
für das Jahr 2015 ein nicht zu beanstandendes
Invaliden
einkommen
von
Fr.
36‘990.-- (
Fr.
4‘112.-- ./. 40 x 41.7 x 12 x 1.007 x 1.01 x 1.01 x 0.7; vgl.
Urk.
6/165).
Zu prüfen bleibt,
ob ein Abzug
vom
Tabellen
lohn
vorzunehmen ist.
6.8
Mit Bezug auf den
von der Beschwerdeführerin geltend gemachten
behinde
rungs
- beziehungsweise leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumut
baren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spektrum der er
werblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksichti
gung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person
realistischerweise
noch in Frage kommen. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewer
ber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstel
lung bestehen. Lediglich wenn - auch auf einem ausgeglichenen Arbeits
markt (zu diesem Begriff
BGE 110 V 273
E. 4b) - unter Berücksichtigung sol
cher Einschränkungen, die personen- oder arbeitsplatzbezogen sein können, kein genügend breites Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten mehr besteht, rechtfertigt sich allenfalls ein (zusätzlicher) Abzug vom
Tabel
lenlohn
(Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3.1.1
mit Hinweisen).
6.9
Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin führt das von den
Y._
-Gutachtern formulierte Belastungsprofil
(vgl. vorstehend E. 4.6)
nicht dazu, dass sie ihre (Rest-) Arbeitsfähigkeit
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann, denn der ausgegli
chene Arbeitsmarkt hält
für Frauen
genügend Stellen bereit, welche
diesem Profil Rechnung tragen
. Dass die Beschwerdeführerin bei der Arbeit
keine vorwiegend einseitige Körperstell
ung
einnehmen
sollte, sie mithin auf eine Arbeit angewiesen ist, die die Möglichkeit zu gelegen
tlich
en
Positionswech
seln
bietet,
ist im Hinblick auf den allein massgeblichen ausgeglichenen Ar
beitsmarkt (Art. 16 ATSG;
BGE 134 V 64
E. 4.2.1) nicht abzugsrelevant (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E.
8).
A
uch
die Tatsache, dass der Beschwerdeführerin Hebe- und Tragebelastungen über 15 kg nicht zumutbar sind,
führt
nicht zu einer lohnmässigen
Benachteili
gung im Verg
l
e
ich zu gesu
nden Mitbewerberinnen, sind Arbeiten mit darüber hinaus gehenden Tragebelastungen für Frauen doch eher selten.
Schliesslich wurde bei
der im
Y._
-Gutachten
attestierten 70%igen Arbeitsfähi
gkeit
der
eingeschränkten Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin
Rechnung
getragen
.
Eine weitergehende Einsc
hränkung der Leistungsfähigkeit, wie sie die Beschwerdeführerin unter Hinwies auf die von den Gutachtern empfohle
nen medizinischen
Massnahmen
geltend machte
(
Urk.
1 S. 5 oben)
, ist nicht ausgewiesen und wäre auch nicht im Rahmen eines Abzugs zu berücksichti
gen
, da d
er Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versi
cherte Person krankheitsbedingt lediglich
reduziert leistungsfähig ist - wie dies auf die Beschwerdeführerin zutrifft -
keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinausge
henden Abzug
rechtfertigt
(Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 mit Hinweis auf 8C_20/2012 vom
4.
April 2012 E. 3.2, E. 3.3).
W
eitere
Merkmale, die einen
Abzug
rechtfertigen würden, sind nicht ersicht
lich und wurden auch nicht geltend gemacht. Damit bleibt es beim
Invali
deneinkommen
von
Fr.
36‘990.--.
Beim Vergleich des
Valideneinkommens
von
Fr.
55‘181.--
mit dem Inval
iden
-
ein
kommen
von
Fr.
36‘990.--
resultiert ein
rentenausschliessender
Invalidi
-
tätsgrad
von
33
%
.
Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens.
Die
dagegen erho
bene
Beschwerde ist dementsprechend abzuweisen.
7.
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf
Fr.
900
.-- festzuse
t
z
en und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzu
erlegen.