Decision ID: 42f37a68-afbc-5a57-97e1-003411aa8f90
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein nigerianischer Staatsangehöriger und ethnischer Haussa aus G._ (N._ State) mit letztem  in L._, sein Heimatland eigenen Angaben zufolge am 6. Juni 2008 verliess und am 23. Juni 2008 von ihm unbekannten  herkommend in die Schweiz einreiste,
dass er gleichentags (...) um Asyl nachsuchte und (...) am 25. Juli 2008 summarisch befragt wurde,
dass das BFM den Beschwerdeführer am 4. August 2008 ausführlich zu seinen Asylgründen anhörte,
dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragungen im  geltend machte, er sei in G._ geboren und als Kleinkind an den Geschäftsmann A. H. M. (nachfolgend: M._) nach H._ verkauft worden,
dass er von M._ sexuell missbraucht worden sei und diesem zudem immer wieder habe Knaben zuführen müssen, an welchen sich M._ vergangen habe,
dass im August 2005 beziehungsweise 2006 ein Junge nach einem sexuellen Übergriff durch M._ geblutet habe, worauf dessen  interveniert seien,
dass die Eltern des Jungen zusammen mit M._ ein Komplott geschmiedet und anstelle des wahren Täters ihn, den , der Schändung und Verletzung des Knaben beschuldigt hätten,
dass M._ ihm seinerzeit ausserdem mitgeteilt habe, er sei nicht sein Vater und seine leiblichen Eltern seien vor langer Zeit gestorben, und dass er ihn damals käuflich erworben habe,
dass M._ den Eltern des geschändeten Knaben sodann erzählt habe, er hätte den Beschwerdeführer aus seinem Haus vertrieben,  er ihn in Tat und Wahrheit weiterhin im Haus gefangen gehalten habe,
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dass ein Freund M._s namens F._ diesen oft besucht habe und zirka Mitte 2006 auch dessen Sohn J._ zu einem solchen Besuch mitgekommen sei,
dass J._ ihm damals mitgeteilt habe, er sei eigentlich sein  und F._ sein Onkel väterlicherseits, und dass seine leibliche Mutter ebenfalls noch lebe,
dass im gleichen Jahr der Beschwerdeführer von J._ erfahren habe, dass M._ ein Mitglied eines Geheimbundes sei und alle Personen, die mit ihm Geschlechtsverkehr hätten, impotent  zeugungsunfähig würden,
dass er M._ diesbezüglich angesprochen habe, worauf ihm  Gefängnis und den Tod angedroht habe,
dass er im Dezember 2007 von M._ habe wissen wollen, wo seine Mutter sei, M._ jedoch auf die Frage nicht geantwortet habe,
dass er im Januar 2008 beschlossen habe, M._s Haus in Brand zu setzten, was er auch getan habe und danach nach G._  sei, um dort nach seiner Mutter zu suchen,
dass M._ in der Folge eine polizeiliche Fahndung nach ihm  habe,
dass der Beschwerdeführer im Februar 2008 von seinem Cousin J._ bei dessen Freund B._ im Haus seines Vaters E._ in G._ untergebracht worden sei,
dass er von dort aus seine Mutter ausfindig gemacht habe und für  Tage zu ihr gezogen sei,
dass J._ ihm eines Tages mitgeteilt habe, M._ sei bei  vorbeigekommen und habe nach ihm gefragt,
dass er daraufhin wieder in das Haus von E._ gezogen sei, wo er sich in B._ verliebt habe und wo es zwischen ihnen  zum Geschlechtsverkehr gekommen sei,
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dass B._s Vater davon erfahren und ihm mit der schärfsten Strafe, der Steinigung, gedroht habe,
dass er vor diesem Hintergrund in einen Konvent christlicher Nonnen geflohen sei, wo man ihm mitgeteilt habe, dass die gesamte  von G._ hinter ihm her sei und ihn steinigen wolle,
dass in der Folge seine Flucht organisiert worden sei und er sich Ende Mai 2008 zuerst nach K._ zu B._ begeben habe, wo er bis zum 2. Juni 2008 geblieben sei,
dass er sich danach vom 3. bis zum 6. Juni 2008 in L._  habe, von wo aus er mit Hilfe von Mr. T._, einem von den christlichen Schwestern organisierten Schlepper, auf einem Schiff  sei,
dass er zusammen mit Mr. T._ mit dem Schiff an einem ihm  Ort gelangt und dort von Bord gegangen sei,
dass er anschliessend zuerst zirka 30 Minuten in einem PKW und  zirka 10 Stunden in einem Buss nach Z._ gefahren sei, wo er einen Zug bestiegen habe, der ihn am Abend des 23. Juni 2008 nach V._ gebracht hätte,
dass er während der ganzen Reise keine Landesgrenzen  habe, nie kontrolliert worden sei und den gesamten Weg ohne Reisepapiere bestritten habe,
dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer im Verlaufe des vorinstanzlichen  weder Identitäts- oder Reisepapiere noch anderweitige  zu den Akten reichte,
dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit  vom 8. August 2008 - gleichentags eröffnet - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
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dass das BFM zur Begründung seines Entscheids im Wesentlichen ausführte, es lägen keine entschuldbaren Gründe für das  von Identitäts- oder Reisepapieren vor,
dass der Beschwerdeführer sich nie konkret um die Beschaffung von Identitätspapieren bemüht habe und seine diesbezüglichen , er kenne in Nigeria keine Person, die ihm dabei hätte behilflich sein können, beziehungsweise er könne in seiner Heimat niemanden kontaktieren, da er wegen der Flucht sein Adressbüchlein nicht mehr besitze, als fadenscheinig zu bezeichnen seien,
dass der Beschwerdeführer überdies realitätsfremde und  Angaben zum Reiseweg gemacht habe, den er ohne  Grenzkontrollen und ohne Identitätspapiere zurückgelegt haben will,
dass im Weiteren die Vorbringen des Beschwerdeführers in Bezug auf seine angebliche Verfolgung im Heimatland oberflächlich, substanzlos, unrealistisch und widersprüchlich ausgefallen seien,
dass der Beschwerdeführer anlässlich der Bundesanhörung nach  Geliebten B._ gefragt, diesen nur oberflächlich geschildert habe und ihn hinsichtlich seiner Wesensart nicht habe beschreiben können (vgl. Akte A7/11, S. 4),
dass er in demselben Sinne nicht in der Lage gewesen sei, die  Umstände darzulegen, anlässlich welcher ihm der Vater von B._ mit der Steinigung gedroht habe (vgl. Akten A1/11, S. 6  A7/11, S. 4 f. und 8),
dass er sich sodann über den Zeitpunkt der Schändung des Jungen durch M._ und der Vorsprache von dessen Mutter im Hause von M._ widersprochen habe (vgl. Akten A1/11, S. 5 im  zu A7/11, S. 7),
dass er ferner auch hinsichtlich des Datums, anlässlich dessen er von seinem Cousin J._ von der Mitgliedschaft M._s beim Geheimbund erfahren haben soll, im Rahmen der beiden Anhörungen in Ungereimtheiten verstrickt habe (vgl. Akten A1/11, S. 6, A7/11, S. 8),
dass im Weiteren die Schilderungen des Beschwerdeführers über das Gespräch mit der aufgebrachten Mutter des verletzten Jungen
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äusserst detailarm und realitätsfremd ausgefallen seien, diesbezüglich jedoch gestützt auf eigene Angaben des Beschwerdeführers  werden müsse, dass der Knabe den Beschwerdeführer bei den Eltern der Schändung bezichtigt haben soll (vgl. Akte A7/11, S. 6),
dass schliesslich auch die Beschreibung des Beschwerdeführers  die Wesensart sowie den Charakter seines Peinigers M._, mit welchem der Beschwerdeführer den Grossteil seines Lebens verbracht haben will, als substanzlos zu bezeichnen sei (vgl. Akte A7/11, S. 10),
dass sich nach dem Gesagten somit offenkundig ergebe, dass die  des Beschwerdeführers konstruiert seien, weshalb der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und  Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien,
dass der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für den weiteren Inhalt der vorinstanzlichen Verfügung auf die  zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. August 2008 an das Bundesverwaltungsgericht gegen diesen Entscheid durch seine Rechtsvertreterin Beschwerde erheben und dabei beantragen liess, die Verfügung des BFM vom 8. August 2008 sei vollumfänglich  und das Asylgesuch vom 23. Juni 2008 sei gutzuheissen,
dass eventualiter die verfügte Wegweisung aufzuheben und ihm die vorläufige Aufnahme zu gewähren sei,
dass ihm in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) bewilligt werde,
dass auf den Inhalt der Beschwerde, soweit wesentlich, in den  Erwägungen einzugehen ist,
dass die vorinstanzlichen Akten am 18. August 2008 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),
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und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM auf dem Gebiet des  entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass die Beurteilung von Beschwerden gegen  praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit darin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und  der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 21 S. 240 f.),
dass daher auf das Begehren, das Asylgesuch vom 23. Juni 2008 sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist,
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs dagegen bereits materiell geprüft hat, weshalb dem  diesbezüglich volle Kognition zukommt,
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innert 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Bst. b), oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  ergibt (Bst. c),
dass der Beschwerdeführer bis heute keine Identitäts- oder  zu den Akten gereicht hat,
dass er im Verlauf der Anhörungen erklärte, er besitze weder einen Reisepass noch eine Identitätskarte und sei ohne jegliche Papiere und ohne Grenzkontrolle mit einem Schiff aus Nigeria ausgereist,
dass der Beschwerdeführer im Weiteren zu seiner Reise in die Schweiz keine substanziierten Angaben machen konnte und  nicht in der Lage war anzugeben, durch welche Länder er gereist sei,
dass diese Aussagen als stereotyp und realitätsfremd zu bezeichnen sind,
dass der Beschwerdeführer ferner trotz bestehendem familiären und sozialen Beziehungsnetz in Nigeria offensichtlich keine ersichtlichen Anstrengungen im Hinblick auf Beschaffung von Identitätsdokumenten unternommen hat und allein der Verlust eines Adressbüchleins wäh-
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rend der Flucht als Erklärung für seine Untätigkeit nicht zu überzeugen vermag,
dass er in der Beschwerde zur Frage der Entschuldbarkeit der  von Identitätsdokumenten keine Stellung nimmt,
dass die Vorinstanz demnach in zutreffender Weise festgestellt hat, entschuldbare Gründe für die Nichteinreichung von Identitäts- oder Reisepapieren lägen keine vor,
dass folglich zu prüfen bleibt, ob das BFM zu Recht davon  ist, die Flüchtlingseigenschaft sei nicht gegeben und es bestehe aufgrund der Anhörung keine Notwendigkeit zur Vornahme von  Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder  Wegweisungsvollzugshindernisses,
dass die Auffassung des BFM, wonach die Asylvorbringen des  unglaubhaft seien, nach Durchsicht der Akten und Würdigung der Ausführungen in der Beschwerde zu bestätigen ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe nämlich nichts vorbringt, was geeignet erschiene, die vorinstanzlichen  in Zweifel zu ziehen,
dass die Argumentation in der Beschwerde sich vielmehr in einer , oberflächlichen und ungenauen Wiederholung der bisherigen Vorbringen erschöpft und zu den von der Vorinstanz aufgezeigten  und realitätsfremden Schilderungen keine Stellung  wird,
dass in der Beschwerdeschrift darüber hinaus substanzlose  über eine möglicherweise uneheliche Herkunft des  sowie die Gründe für seine angeblich homosexuelle Neigung angestellt werden, welche indessen am fehlenden  der von der Vorinstanz zu Recht als unglaubhaft erkannten  nichts zu ändern vermögen,
dass die Verfolgungsvorbringen des Beschwerdeführers gestützt auf die vorstehenden Erwägungen somit offensichtlich unglaubhaft sind, weshalb das Bestehen der Flüchtlingseigenschaft des  ohne weiteres ausgeschlossen werden kann und auch keine zu-
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sätzlichen Abklärungen hinsichtlich der Frage des  notwendig erscheinen,
dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde näher einzugehen, da sie an der vorstehenden Einschätzung nichts zu ändern vermögen,
dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht  ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
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halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, und überdies keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige  ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,
dass es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen Mann handelt, welcher den Akten zufolge keine gesundheitlichen Probleme hat, die einem Vollzug der Wegweisung entgegenstehen könnten,
dass er im Heimatland - soweit offengelegt - mit seiner Mutter, dem Onkel und dessen Kindern über ein familiäres Beziehungsnetz verfügt, und vor der Ausreise in H._ als Bediensteter erste  gesammelt hat, weshalb nicht davon auszugehen ist, er würde bei einer Rückkehr nach Nigeria in eine existenzbedrohende Situation geraten,
dass der Vollzug der Wegweisung daher als zumutbar zu erachten ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
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dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da sich die  als aussichtslos erwies,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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Considerations: