Decision ID: ba3188aa-6fef-425e-9cd9-85dfbdd48e0a
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1957,
arbeitete seit September 1995 als Hilfs
zimmermann bei der Y._
GmbH und war im Rahmen dieser Anstellung bei der Suva obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert (Urk. 13/1).
Am
20. November 2018 erlitt der Versicherte einen Unfall, als er zuhause auf einer Treppe ausrutschte und auf die
rechte
Schulter fiel (Urk. 13/1
, vgl. Urk. 13/8/1 und Urk. 13/11
).
Die Suva erbrachte daraufhin die gesetzlichen Leistungen (Urk. 13/3
, vgl. Urk. 13/
123
).
Die
erstbehandel
nden Ärzte des Spitals Z._
diagnostizierten
eine Schulterkontusion
rechts
sowie einen Verdacht auf eine
Rotatorenmanschettenläsion
(Urk. 13/8
/1
, Urk. 13/20).
Das am 3. Dezember 2018 durchgeführte MRI der rechten Schulter zeigte
gemäss Dr. med. A._
, Fachärztin FMH für
R
adiologie, und Dr. med. B._
, Facharzt FMH für Radiologie und stellvertretender Chefarzt am Institut
für Radiologie C._
,
komplette
transmurale
Rupturen der Supra- und
I
nfraspinatus
seh
nen
,
eine
transmurale
Ruptur des kranialen Anteil
s der
Subsc
apularissehne
sowie
eine mediale Luxation der langen
Bizepssehne
(Urk. 13/12
).
Der Versicherte wurde
daraufhin zur Behandlung an das Zentrum für
Endoprothetik
und Gelenkchi
rur
gie der
Klinik D._
überwiesen
(Urk. 13/75
/1-2
, vgl
. Urk. 13/15).
Nachdem
di
e Kreisärztin Dr. med. E._
, Fachärztin
FMH
für Chirurgie, den Ver
sicherten am 8. November 2019 untersucht und sich dabei mit dem Zumut
bar
keitsprofil sowie dem Integritätsschaden auseinandergesetzt hatte (Urk. 13/94-95),
stellte die Suva die Taggeldleistungen sowie die Heilbehand
lungs
kosten mit Aus
nahme der Schmerzmittelversorgung sowie allfälligen damit zusammenhän
gen
den Arztkonsultationen
mit Schreiben vom 12. November 2019
per 31. Januar 2020 ein (Urk. 13/96).
Mit Verfügung vom 10. Januar 2020
sprach die Suva dem Versicherten eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 7.5 % zu und
verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente
(Urk. 13/107). Die da
gegen erhobene Einsprache vom 24. Januar 2020 (Urk. 13/113, ergänzende
Ein
sprachebegründung
vom 23. April 2020 [Urk. 13/119]) wies die Suva, nach Vor
lage
des Dossiers
an ihre Kreisärztin (Stellungnahme Dr.
E._
vom 14. Juli 2020 [Urk. 13/125]), mit
Einspracheentscheid
vom
15. Juli 2020 ab (Urk. 2 = Urk. 13/126).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 11. September 2020 Beschwerde und bean
tragte, es sei der
Einspracheentscheid
vom 15. Juli 2020 aufzuheben und es seien eine Rente sowie eine höhere Integritätsentschädigung zu
zusprechen
(Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 28. September 2020 reichte der
Beschwerdeführer
dem Gericht
die Beschwerdeschrift – aufforderungsgemäss (Urk. 5) – eigenhändig original
unter
zeichnet ein (Urk. 1, vgl. Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2020 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 12), was dem
Be
schwerdeführer
mit Verfügung vom 7. Dezember 2020 angezeigt wurde (Urk. 14).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des Bundesgesetzes üb
er die Unfallversicherung (UVG)
werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Be
rufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Ver
sicherung erbringt ihre Leistungen auch
bei den im Einzelnen in Abs. 2 auf
geführten
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leis
tungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss
Art.
16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie An
spruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordent
li
chen Rentenalters ereignet hat (
Art.
18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch ent
steht,
wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besse
rung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Ren
tenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).
1.2
1.2.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
den
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Stö
rung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2.2
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang prak
tisch keine selbständige Bedeutung (
Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 2.2 mit Hinweis auf
BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.3
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts
,
ATSG
). Zur Bestimmung des Inva
lidi
tätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworde
n wäre (sog.
Valideneinkommen
).
1.4
1.4.1
Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä
digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An
spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36
der
Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
Gebrauch gemacht. Abs. 1 bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dau
ernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht; er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder
psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark
beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integri
tätsent
schädigung die Richtlinien des Anhangs
3.
Fallen mehrere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zu
sammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträch
tigung festge
setzt. Die Gesamtentschädigung darf den Höchstbetrag des versi
cher
ten Jahres
ver
dienstes nicht übersteigen und bereits nach dem Gesetz bezo
gene Entschä
digun
gen werden prozentual angerechnet (Abs. 3). Voraussehbare Verschlimme
rungen des Integritätsschadens werden angemessen berücksichtigt. Revisionen sind nur im Ausnahmefall möglich, wenn die Verschlimmerung von grosser Tragweite ist und nicht voraussehbar war (Abs. 4).
1.4.2
Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundesrät
lichen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein
raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwa
r keine Rechtssätze dar und sind für das Gericht nicht verbindlich, umso weniger als Ziff. 1 Abs. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens gelte im Regelfall, welcher im Einzelfall Ab
weichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versi
cher
ten gewähr
leistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er
scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das
Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungs
träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
in
ternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh
men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin
führte zur Begründung des angefochtenen Entscheides aus,
gestützt auf den Bericht über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 8. November 2019 bestehe beim
Beschwerdeführer
in einer leidensangepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Mit Ausnahme des Arbeitszeugnisses des behandelnden Arztes
Dr. med. F._
, Facharzt FMH für Allge
meine Innere Medizin,
vom 13. Februar 2020
lägen
keine medizinischen Bericht
e
vor
, welche dem widersprechen würden
. Dr.
F._
habe seine abweichende Meinung nicht begründet. So müsse davon ausgegangen werden, dass seine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung allein
e
auf dem subjektiven Schmerzempfinden des
Beschwerdeführer
s basiere, was für die Begründung einer Invalidität nicht
ge
nüge
.
Die linke Schulter des Beschwerdeführers sei vorliegend nicht
mitzube
rück
sichtigen
, da er diesbezüg
l
ich
nach einem am 21. November 2011 erlittenen Un
fall
bereits ab dem 28. August 2012 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei.
Das Alter sei rechtsprechungsgemäss
kein stichhaltiges Argument
, um nicht vom aus
geglichenen Arbeitsmarkt auszugehen.
So seien
der Invaliditätsbemessung
vorlie
gend
gemäss
Art. 28 Abs. 4 UVV die Vergleichseinkommen für einen Versicher
ten im mittleren Alter zugrunde zu legen.
Da der
Beschwerdeführer
nach
dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil in der Lage sei, noch leichte Tätigkeiten zu verrichten, sei hierfür kein Abzug vorzunehmen. Allerdings rechtfertige sich an
ge
sichts der übrigen unfallbedingten körperlichen Einschränkungen ein leidens
bedingter Abzug von 5 %, we
lcher diese ausreichend abdecke
. Hilfsarbeiten würden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt und auch die langjährige Betriebszugehörigkeit des
Beschwerde
füh
rer
s vermöge einen Abzug vom LSE-Tabellenlohn nicht zu rechtfertigen.
Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invalidi
tätsgrad von 6.8 % und folglich kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Inte
gritätsentschädigung sei gestützt auf die von Dr.
E._
in ihrer Beurteilung vom 11. November 2019 vorgenommene und am 14. Juli 2020 bestätigte Einschät
zung
zu bemessen
, wonach beim
Beschwerdeführer
ein Integritätsschaden in der Höhe von 7.5 %
bestehe
(Urk. 2 S. 7 ff.
und Urk. 12
)
.
2.2
Dahingegen vertritt der
Beschwerdeführer
den Standpunkt,
eine Gesamtwürdi
gung der für die Zumutbarkeitsfrage i
m vorliegenden Fall massgebenden
objek
tiven und subjektiven Umstände ergebe, dass die
ihm
verbliebene Einsatzfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter und d
i
e gesundheitlichen Einschränkungen
realistischerwei
se
nicht mehr nach
gefragt werde.
Da seine Resterwerbsfähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwert
bar
sei, liege eine vollständige Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG vor. Es werde bestritten, dass
er
eine angepasste Tätigkeit, in der zurzeit eine Arbeits
fähigk
eit von 50 % bestehe, wie eine g
esunde Person ausüben könne
. Ebenfalls relevant sei, dass
er unfallbedingt bereits am linken Arm eingeschränkt sei. Vor
liegend wäre zumindest abzuklären gewesen, welche Einschränkung in der Leis
tungsfähigkeit aufgrund der beiden Unfallereignisse ausgewiesen sei.
Die Um
setzung der Restarbeitsfähigkeit würde vorliegend besonders günstige Arbeits
bedin
gungen voraussetzen. Der erhöhte Pausenbedarf
sei nicht berücksichtigt worden und
ein verlangsamtes Arbeitstempo sei a
ls Rechtshänder
die logische Konse
quenz. Repetitive Arbeiten mit dem rechten A
r
m seien ebenfalls nicht zu emp
fehlen. Zusätzlich zum Alter sei sodann von einer massgeblichen Beein
träch
tigung in der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit auszugehen. Seit 1995 habe der
Beschwerdeführer
ausschliesslich schwere körperliche Arbeiten verrichtet. Zudem sei er weiterhin auf Schmerzmittel angewiesen und seine dominante Hand sei eingeschränkt. Entsprechend wäre vorliegend ein Abzug von mindestens 10 % gerechtfertigt.
Die Mittagszulage gemäss GAV
sei
als zusätzlicher Bestandteil des
Valideneinkommens
zu berücksichtigen.
In Bezug auf die Bemessung der Inte
gritätsentschädigung werde bestritten, dass eine Reduktion der ermittelten Ein
schränkung von
15 % um die Hälfte, wie dies die Kreisärztin vorgenommen habe, zulässig sei.
So habe
vor dem Unfall im November 2018
unbestrittenermassen
eine vollständige Arbeits- und Beschwerdefreiheit bestanden
und seien keine
relevante
n
Vorzustände
aktenkundig
(Urk. 1)
.
2.3
Nicht im Streite steht
zwischen den Parteien, dass die Beschwerdegegnerin
den Fall zu Recht per
31. Januar 2020
abgeschlossen hat
(vgl. Urk. 13/96)
. Dagegen ist, neben der
Höhe der Integritätsentsch
ädigung,
streitig und zu prüfen, welche gesundheitlichen Störungen bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit als un
fallkau
sal zu berücksichtigen sind und
ob sich damit ein Rentenanspruch be
gründen lässt.
3.
3
.1
D
er Beschwerdeführer
wurde
v
om 20. bis am 26. November
2018 im Spital
Z._
ambulant behandelt.
Dem
Bericht
vom 29. November 2018
lassen sich folgende
Diagnosen
entnehmen
(Urk. 13/20/1):
-
Schulterkontusion rechts
-
Differentialdiagnose: Verdacht auf
Rotatorenmanschet
tenläsion
vom 20. November 2018
Nach knapp einer Woche Ruhigstellung und persistierenden Beschwerden werde die Indikation zur Durchführung eines MRI mit der Frage nach einer
Rotato
ren
manschettenläsion
gestellt (Urk. 13/20).
3.
2
Ein
am 3. Dezember 2018 durchgeführte
s
MRI der rechten Schulter zeigte gemäss Dr.
A._
und Dr.
B._
komplette
transmurale
Rupturen der Supra- und
Infraspinatussehnen
mit Retraktion bis über die Mitte des
Humeruskopfes
sowie eine geringe Volumenminderung der Mus
kelbäuche von M.
infraspinatus
und
supraspinatus
(soweit bei ausgeprägter Retraktion beurteilbar) ohne relevante fettige Degeneration. Im Weiteren wurde eine
transmurale
Ruptur
des kranialen Anteils der
Subsc
apularissehne
festgehalten, die nach kaudal in eine gelenkseitige Partialruptur übergehe. Es bestehe eine mediale Luxation der langen
Bizepssehne
aus dem
Sulcus
bicipitalis
in und unter die
Subscapularissehne
. Die Sehne sei ausgeprägt ausgedünnt und degenerativ verändert. Darüber hinaus
habe sich
eine partiell aktivierte
Chondropathie
im
Humeruskopf
sowie eine hypertrophe AC-Gelenksarthrose
gezeigt
(Urk. 13/12).
3.3
Bei noch sehr starker Beschwerdesymptomatik und massiven Läsionen im Bereich der
Rotatorenmanschette
beziehungsweise der gesamten Schulter rechts empfahl
G._
, Oberarzt für Chirurgie am Spital
Z._
, in
seinem Bericht vom 11. Dezember 2018 eine zeitnahe Abklärung bei den Kollegen der Orthopädie bei den Spezialisten für Schulteroperationen.
Hierfür werde Dr.
H._
, der bereits die linke Schulter
des
Beschwerdeführer
s
operiert habe, kontaktiert und mit ihm das weitere Prozedere besprochen.
B
ei dem ausgedehnten Befund
bedürfe es vermutlich
einer operativen Therapie
. Bis dahin seien die anal
getischen Massnahmen, wie heute neu verordnet, weiterzuführen
(Urk. 1
3/19).
3.
4
Dr.
med. H._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates, hielt in seinem Bericht
vom 21. Dezember 2018
fest, er habe beim
Beschwerdeführer
im Jahr 2012 eine
transossäre
Rein
sertion
der
Supraspinatussehne
, eine
Tenodese
der langen
Bizepssehne
sowie eine AC-Gelenksresektion und
Acromioplastik
links durchgeführt.
Diesbezüglich
sei der
Beschwerdeführer
schmerzfrei. Seit dem Unfall vom 20. November 2018 würden Schmerzen
und
eine Funktionseinschränkung persistieren. Vorher hätten an der rechten Schulter keine Probleme bestanden. Es sei mit einer Physiotherapie begonnen worden. Die ausgedehnte 3-Sehnenruptur sei mindestens im
Supra
spina
tusanteil
kaum mehr rekonstruierbar, weshalb
PD Dr.
med. I._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be
we
gungsapparates, Zentrum
für
Endoprothetik
und Gelenkchirurgie der
Klinik D._
,
um
eine Einschätzung und um
Übernahme der Behandlung
gebeten werde
(Urk. 13/75).
3.5
PD Dr.
I._
stellte in seinem Bericht
vom 25. Januar 2019
folgende Diagnosen
(Urk. 13/15
/1
)
:
-
Schulter rechts: Traumatische, massive, irreparable
Rotatorenman
schet
ten
ruptur
rechts (
Supraspinatussehne
ganz,
Infraspinatussehne
obere 2/3,
Subscapularissehne
obere Hälfte) sowie Ruptur der langen
Bicepssehne
infolge Sturz vom 20. November 2018
-
Schulter links: Status nach offener
Rotatorenmanschettenrekonstruktion
links im Jahre 2012 (Dr.
H._
)
Der
Beschwerdeführer
habe angegeben, dass es bezüglich der linken Schulter sehr gut gehe. In Bezug auf die rechte Schulter ginge es nicht gut, er habe
dort
zum Teil starke laterale Schulter-Oberarmschmerzen. Eine direkte Naht werde nicht mehr möglich sein. Die diesbezügliche Prognose wäre schlecht, weshalb er dem
Beschwerdeführer
empfohlen habe, die
Physiotherapie
weiterzuführen
. In einem Teil der Fälle würden sich
dadurch
die Schmerzen und die Funktion verbessern. Dass der
Beschwerdeführer
als Zimmermann wieder arbeiten könne, sei aber wenig wahrscheinlich. Sollte es im Rahmen der Nachkontrolle in zwei Monaten
nicht
besser gehen
, könnte die operative Behandlung besprochen werden. Eine Teil-Rekonstruktion der
Rotatorenmanschette
wäre eine Option. Angesichts des
Humeruskopfhochstandes
und der schlechten Funktion werde die Prognose aber als ungünstig erachtet. Die beste Prognose hätte die inverse Prothese. Dies könne nächstes Mal erwogen werden. In diesem Zustand sei der
Beschwerdeführer
nicht arbeit
s
fähig (Urk.
13/15).
3.6
In seinem Bericht vom
27. März 2019
hielt
PD
Dr.
I._
fest, der
Be
schwerdeführer
habe angegeben, es ginge
geringgradig
besser. Würde er den Arm nicht belasten, seien die Beschwerden erträglich. Die Therapieoptionen seien noch
mals ausgiebig besprochen worden. Die Ruptur sei irreparabel. Die einzig wirksame und erfolgsversprechende Therapieoption sei im konkreten Fall die inverse Prothese. Der
Beschwerdeführer
sei noch relativ jung. Auch mit einer in
versen Prothese werde er nicht mehr als Z
immermann arbeiten können, wes
halb der
Beschwerdeführer
die Situation im Moment so belasse. Für ihn sei der Zustand akzeptabel. So sei er nicht arbeitsfähig und sollte wohl von der Inva
liden
ver
sicherung berentet werden. Tätigkeiten auf Brust-, Kopf- oder Über
kopf
höhe seien nicht mehr möglich. Belastende Tätigkeiten seien nicht mehr möglich. Als Zimmermann sei er zu 100 % arbeitsunfähig. Sollten die Beschwerden in Zukunft zunehmen oder zu stark stören, sei eine inverse Prothese zu empfehlen (Urk. 13/26).
3.7
Im Physiotherapeuten-Bericht
vom
15. Oktober 2019
wurden als funktionelle Einschränkungen in Bezug auf die berufliche Tätigkeit zum Zeitpunkt der ersten Therapiesitzung eine stark eingeschränkte Beweglichkeit der rechten Schulter mit starken Schmerzen bei allen Bewegungen festgehalten. Die Beweglichkeit habe sich seit Therapiebeginn deutlich verbessert, bezüglich dem Schmerzempfinden habe sich jedoch keine Besserung ergeben. Im Moment finde keine Therapie statt (Urk. 13/87).
3.8
In ihrem Bericht über die kreisärztliche Unte
r
suchung vom 8. November
2019
führte Dr.
E._
aus,
d
en geschilderten Beschwerden fehle etwas die Authen
tizität und auch bei der Durchführung der Bewegungsausmasse der Schultertests
habe
sich eine gewisse Selbstlimitierung
gezeigt
. Ins
gesamt seien die heute kli
nisch
objektiv erhobenen Befunde mit denen der letzten Untersuchung bei
PD
Dr.
I._
vom Januar/März 2019 identisch, es habe sich keine Verän
derung gezeigt. Objektiv habe sich eine leichte Muskelatrophie im Bereich des rechten Oberarms/Umfangsmasse
gezeigt, jedoch sei die dargebotene Kraftmin
derung be
i der Kraftmessung mittels Hand
dynamometer vor allem bei
Pinchkraft
messung
nicht nachvollziehbar. Es sei nur eine aktive Umfangsbeurteilung durch
geführt worden, da, sobald der Arm angefasst worden sei, sofort dagegen ge
span
nt
worden
sei und der Beschwerdeführer Schmerzen angegeben habe. In Zu
sam
men
schau der heute erhobenen Befunde und der vorliegenden medizinischen Akten
lage habe sich im Verlauf der letzten Wochen/Monate keine Veränderung durch die konservative Therapie ergeben, sodass man von einem stationären Zustand ausgehen könne. Eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfs
zim
mermann sei aufgrund der heutigen klinischen Untersuchung nicht mehr mög
lich, da es sich um eine körperlich schwere manuelle Tätigkeit handle. In einer leichten manuellen Tätigkeit bis zur Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss-, Drehbewegung,
ohne
kraftvolles Zupacken
sowie
B
edienen
von
vibrierenden Maschinen mit rechts, ohne
Zwangshaltung fü
r den rechten Arm, ohne Schläge und
Hämmern mit rechts, ohne Besteigen von Leiter und Gerüst liege eine volle Arbeitsfähigkeit vor. Das Ausmass der derzeit beklagten Beschwerden im Bereich der rechten Schulter sei klinisch nicht ganz nachvollziehbar. Es liege ein Vor
zustand mit beginnender
Omarthrose
sowie degenerativen Veränderungen der
Rotatorenmanschette
vor, jedoch sei durch den Sturz eine gewisse Teilkausalität gegeben, da entsprechend dem protrahierten Verlauf eine Bewegungsein
schrän
kung verbleibe
. Aus medizinischer Sicht sei eine Empfehlung, ob es sinnvoll sei zum jetzigen Zeitpunkt eine Schulterprothese zu implantieren, schwierig, da das
Outcome der Operation einerseits nicht vorhergesagt werden könne, der Beschwe
r
deführer andererseits zurzeit mässig Schmerzmittel benötige und eine Tätigkeit
auf dem Bau auch durch eine Prothesenversorgung nicht mehr möglich sein werde
. Der
Beschwerdeführer
werde weiterhin etwas Schmerzmittel benötigen
sowie
ein bis zwei Konsultationen jährlich zur Verordnung der Schmerzmittel und eventuell Überprüfung der Leberwerte
(Urk. 13/94
/4-5
).
In ihrer Beurteilung des Integritätsschadens vom 8. November
2019 hielt Dr.
E._
fest, es verbleibe eine Funktionseinschränkung der rechten Sc
hulter oberhalb der Horizontale
sowie eine deutlich verminderte Belastbarkeit. Die Be
schwerden seien zum Teil unfallbedingt, dauernd und erheblich. Grundlage für die Schätzung des Integritätsschadens
bilde
die Tabelle 1.
2.
Für eine bis zur Hori
zontalen bewegliche Schulter gelte hier ein Wert von 15 %. E
ntsprechend der
vorliegenden echtzeitlichen
Diagnostik hätten bereits zum Unfallzeitpunkt eine
beginnende
Omarthrose
sowie degenerative Veränderungen im Bereich der
Rota
torenmanschette
mit Ruptur vorgelegen. Entsprechend sei der Integritätsschaden nur zur Hälfte auf den protrahierten Verlauf mit persistierenden Bewegungs
einschränkungen zurückzuführen, die andere Hälfte
auf den
Vorzustand. Der Integritätsschaden betrage somit 7.5 % (Urk. 13/95).
3.9
Dr.
F._
attestierte dem Beschwerdeführer
in seinem Bericht vom
13. Februar 2020
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit
seit
dem 1. Februar 202
0.
Für
leichte
manuelle
Tätigkeiten bis zur Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss-, Drehbewegungen,
ohne
kraftvolles Zupacken
sowie
B
edienen
mit
vibrierenden Maschinen mit rechts, ohne Zwangshaltung fü
r den rechten Arm, ohne Schläge und
Hämmern mit rechts, ohne Besteigen von Leiter und Gerüst bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Für schwere Arbeiten bestehe nach wie vor eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit (Urk. 3/3).
3.10
Am 14
. Juli 2020 nahm
Dr.
E._
erneut zur Schätzung des Integritätsschadens Stellung.
Dabei führte sie aus, in der vorliegenden bildgebenden Diagnostik (kon
ventionelles Röntgenbild Schulter rechts vom 28. November 2020
[gemeint wohl: 20. November 2018, vgl. Urk. 13/11
-12
]
,
Arthro
-MRI vom 3. Dezember 2018) würden bereits mässige degenerative Veränderungen im Bereich der
Rotatoren
manschette
, des AC-Gelenks sowie am
Humeruskopf
vorliegen. Im MRI habe sich knapp zwei Wochen nach dem Sturzereignis eine Retraktion der
Rotatoren
man
schette
bis fast auf die Höhe des
Glenoids
gezeigt. Entsprechend müsse man davon ausgehen, dass dies bereits vorbestehend sei. Ebenso auch die
Tendino
pathie
im Bereich der
Bizepssehne
, wie die
Chondropathie
/degenerative Verän
derung am
Humeruskopf
bei
Humeruskopfhochstand
. Diese Veränderungen seien eindeutig degenerativ bedingt, vorbestehend und hätten entsprechend einen Ein
fluss auf
das Outcome
der Behandlung beziehungsweise auf den vorliegenden Schulterzustand nach Rehabilitation. Es sei eine medizinisch-theoretische Schät
zung, dass der Vorzustand 50 % des aktuellen Outcomes ausmache. Da ent
sprechend der Tabelle 5.2 bei einer mässigen
glenohumeralen
Omarthrose
ein Wert von 5-10 % und
auch
bei einer schweren AC-Gelenksarthrose ein Wert von 5-10 % veranschlagt werde, habe sie sich in Zusammenschau der medizinischen Aktenlage und bildgebenden Diagnostik für eine 50%ige Kürzung des Integri
tätsschadens nach Tabelle 1.2 entschieden. Es würden keine neuen medizinischen Aspekte vorliegen, sodass an der Einschätzung vom 11. November 2019 festge
halten werden könne
(
Urk. 13/125
).
4.
4.1
Unbestritten ist, dass beim
Beschwerdeführer
Beschwerden und Bewegungs
ein
schränkungen an der rechten Schulter bestehen, welche kausal auf den Unfall vom 20. November 2018 zurückzuführen sind
und ihm die
Ausübung
der
bis
herige
n
Tätigkeit verunmöglichen
. Die
Beschwerdegegnerin
stützt
sich bei ihrer Ablehnung des Anspruches auf eine Invalidenrente insbesondere auf den Bericht von Dr.
E._
über die kreisärztliche U
ntersuchung vom 8. November 2019
(E. 2.1, E. 3.8).
Basierend auf einer umfassenden Untersuchung des
Beschwerdeführer
s (Urk. 13/94/3-4) und unter Einbezug der für die Beurteilung der funktionellen Leistungsfähigkeit relevanten
Vorakten
(Urk. 13/94/1-2) definierte Dr.
E._
in ihrer kreisärztlichen Beurteilung ein aufgrund der Befunde nachvollziehbares Leistungsprofil. Die von Dr.
E._
gezogenen Schlussfolgerungen wurden nach
vollziehbar begründet und sind frei von Widersprüchen
(Urk. 13/94/4-5). Damit erfüllt der Bericht von Dr.
E._
über die kreisärztliche Untersuchung vom 8. November 2019 grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige
Entscheidgrundl
age
(E. 1.5).
4.2
4.2.1
Der
Beschwerdeführer
stellt sich insofern gegen das von Dr.
E._
definierte Zumutbarkeitsprofil, als er verschiedene
zusätzliche
Einschränkungen
geltend macht
e, welche darin nicht berücksichtigt worden sein sollen. So
führte er aus,
auch am linken Arm
würden
unfallbedingte Einschränkungen bestehen, er
sei
auf b
esonders günstige Arbeitsbedingung
en angewiesen, benötige einen erhöhten Pausenbedarf,
es
liege
ein verlangsamtes
Arbeitstempo
vor,
repetitive Arbeiten mit dem rechten Arm
seien
nicht zu empfehlen und
es
bestehe eine massgebliche Beeinträchtigung in der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit
(E. 2.2).
Gestützt
auf den medizinischen Sachverhalt ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass beim
Beschwerdeführer
funktionelle Einschränkungen an der linken Schulter bestehen. So hielt Dr.
H._
, welcher den
Beschwerdeführer
im Jahr 2012 an der linken Schulter operiert hatte, in seinem Bericht vom 21. Dezember 2018
diesbezüglich
Schmerzfreiheit
fest (E. 3.4) und gab der
Beschwerdeführer
auch gegenüber Dr.
I._
an, dass es ihm bezüglich der linken Schulter sehr gut gehe (E. 3.5).
Auch den weiteren Berichten lassen sich keine Beschwerden an der linken Schulter entnehmen (E. 3.1-3.3, E. 3.6-3.7, E. 3.9, Urk. 13/8/1, Urk. 13/52)
. Die linke Schulter präsentierte sich
auch anlässlich der kreisärzt
lichen Untersuchung vom 8. November 2019 unauffällig (Urk. 13/94/3-4).
Ferner lassen sich den medizinischen Akten keine hinreichenden Anhaltspunkte für weitere
über das kreisärztliche Belastungsprofil
hinausreichende
Einschrän
kun
gen
entnehmen
. Das kreisärztliche Belastungsprofil wurde – abgesehen vom zu
mutbaren Pensum (vgl. dazu nachfolgend E. 4.2.2) –
auch von Dr.
F._
bestätigt (E. 3.9)
und lässt sich
sodann
damit in Einklang bringen, dass Dr.
I._
schwere Arbeiten sowie Tätigkeiten auf Brust-, Kopf- oder Überkopfhöhe in seinem Bericht vom 27. März 2019 als nicht mehr möglich erachtete (E. 3.6).
Auf das Zumutbarkeitsprofil von Dr.
E._
kann demgemäss abgestellt werden.
4.2.2
Im Weiteren stellt sich der
Beschwerdeführer
gegen die von Dr.
E._
abge
gebene Einschätzung, wonach ihm eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % möglich
sein soll.
Gestützt auf
den Bericht von Dr.
F._
vom 13. Februar 2020 erachtet sich der
Beschwerdeführer
in einer leidensangepassten Tätigkeit lediglich noch zu 50 % arbeitsfähig
(E. 2.2).
Dabei gilt es zunächst zu berück
sichtigen, dass zwischen ärztlicher Diagnose und attestierter Arbeitsunfähigkeit auch bei somatisch dominierten Leiden keine Korrelation besteht, weshalb die medizinische Folgenabschätzung unausweichlich Ermessenszüge trägt (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1)
.
Inwiefern beim
Beschwerdeführer
bloss noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehen soll, wurde von
Dr.
F._
in seinem Bericht vom 13. Februar 2020
nicht begründet
(
Urk.
3/3
).
Seiner Einschätzung mangelt es an objektiven Befunden, welche auf eine im kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil nicht bereits berücksichtigte funktionelle Einschränkung schliessen
liessen
.
Als behandelnde
r Arzt, dessen
Fachgebiet die Allgemeine Innere Medizin ist,
ist seine Beurteilung
diesbezüglich
ohnehin nur begrenzt beweiswertig.
Zu berücksich
ti
gen ist
in diesem Zusammenhang auch
die Erfahrungstatsache, dass behan
delnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens
stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aus
sagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweis).
Auch die weiteren bei
den Akten liegenden Berichte lassen nicht an der kreisärztlichen
Einschätzung
einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit zweifeln. So
bezeichnete
der Beschwerdeführer seinen Zustand gegenüber
PD
Dr.
I._
am 27. März
2019 als akzeptabel und führte aus, die Beschwerden seien erträglich, wenn er den Arm nicht belaste.
PD
Dr.
I._
befasste sich
in seinem Bericht vom 27. März 2019
ausschliesslich mit der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und erachtete Tätigkeiten auf Brust-, Kopf- oder Überkopfhöhe sowie belastende Tätigkeiten
ebenso (vgl. E. 3.8)
als nicht mehr möglich (E. 3.6).
Mit Blick auf die Physiotherapie-Berichte vom 14. Mai 2019 (Urk. 13/52) und vom 15. Oktober 2019 (Urk. 13/87) ist sodann zumindest nicht von einer seither eingetretenen Zustandsverschlechterung auszugehen.
4.2.3
Zusammengefasst ist festzuhalten, dass
weder
die Berichte der behandelnden Ärzte
noch
die Einwände des
Beschwerdeführer
s
der Beurteilung von Dr.
E._
, wo
nach zwar noch unfallkausale
Beschwerden und Bewegungseinschränkungen an der
rechten
Schulter bestehen, diese
den
Beschwerdeführer
in
einer leidensan
gepassten Tätigkeit jedoch nicht in relevanter Weise beeinträchtigen, entgegen
stehen.
Auf den
B
ericht
über die kreisärztliche
Untersuchung vom 8. November
2019 kann demgemäss
abgestellt werden.
Für weitere medizini
sche Abklärungen besteht
kein An
lass, zumal davon keine anderen
entscheidrelevanten
Erkennt
nisse zu erwarten sind (BGE 124 V 90 E. 4b mit Hinweisen).
5.
5.1
Der
Beschwerdeführer
erachtet die Verwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit aufgrund seines hohen Alters und der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt als nicht mehr gege
ben (E. 2.2).
In Anbetracht der Tatsache, dass dem
Beschwerdeführer
in einer dem kreis
ärztlichen Zumutbarkeitsprofil entsprechenden Tätigkeit ein genügend breites Spektrum an Verweistätigkeiten offensteht, bestehen auf dem
hypothetisch
aus
geglichen
en
Arbeitsmarkt praxisgemäss genügend realistische Betätigungsmög
lich
keiten.
Dies gilt selbst für Personen, die funktionell als Einarmige zu be
trachten sind und nur noch leichte Arbeit verrichten können
(vgl
. Urteil des Bundesgerichts 8C_23/2021 vom 20. April 2021 E. 6.3 mit Hinweisen
)
. Z
u denken ist dabei
an
einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder P
ro
duktionseinheiten
, die keinen Einsatz des
rechten Arm
e
s erfordern
(Urteil des Bundesgerichts
8C_462/2020 vom 27. August 2020 E. 5.1 mit Hinweisen), oder etwa an Überwachungsarbeiten, leichte Montagearbeiten in körpernaher Position
oder eine Tätigkeit als Museumswärter oder Parkplatzwächter. Zudem umfasst d
er ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sog
enannte
Nischenarbeitsplätze, bei wel
chen behinderte Personen mit einem sozialen Entgegenkommen seitens des Arbeit
gebers rechnen können
(Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2018 vom 13. Juni 2019 E. 7.4.2 mit Hinweisen)
.
5.2
G
estützt auf Art. 18 Abs. 2 UVG
hat d
er Bundesrat
sodann
in Art. 28 Abs. 4 UVV eine besondere Regelung getroffen für die Ermittlung des Invaliditätsgrades bei Versicherten, welche die Erwerbstätigkeit nach dem Unfall altershalber nicht mehr aufnehmen (Variante I) oder bei denen sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II). In diesen Fällen sind gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV für die Bestimmung des Invalidi
tätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die eine versicherte Person im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte
(Urteile des Bundesgerichts 8C_582/2020 vom 2. August 2021 E. 3 mit Hinweisen und 8C_799/2019 vom 17. März 2020 E. 2.3)
. Nach der Rechtsprechung liegt das mittlere Alter im Sinne dieser Bestimmung bei etwa «42 Jahren» oder zwischen «40 und 45 Jahren» und das vorgerückte Alter im Bereich von «rund 60 Jahren», wobei für letzte
re
s der Zeitpunkt des Rentenbeginns massgebend ist (BGE 122 V 418 E. 1b, 122 V 426).
Im Rahmen seiner Argumentation zur Verwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit steht der
Beschwerdeführer
vorliegend für eine Anwendung von Art. 28 Abs. 4
UVV ein (Urk. 1 S.
2-4
).
Dem kann
angesichts der ihm verbleibenden kurzen Akti
vitätsdauer sowie seiner sich auf körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten beschrän
kenden Berufs- und Arbeitserfahrung
insofern
gefolgt werden,
als
für die Be
stimmung des Invalideneinkommens die Erwerbseinkommen massgebend
sind
, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheits
schädigung erzielen könnte.
Soweit der
Beschwerdeführer
vorbringt,
sein Alter
habe
die Unverwertbarkeit
der
Restarbeitsfähigkeit zur Folge (Urk. 1 S. 2-4)
, lässt er ausser Acht, dass sich i
m Bereich
der
Unfallversicherung – entgegen der Praxis im Bereich der Invalidenversicherung (vgl. dazu
BGE
138 V 457 E. 3.2
und Urteil des Bundesgerichts 9C_332/2020 vom 28. September 2020 E. 5.1 je
mit Hin
weisen)
– keine Rechtsprechung etabliert hat, wonach die Unverwertbarkeit einer verbleibenden medizinisch-theoretischen
Restarbeitsfähigkeit wegen des fortge
schrittenen Alters zu berücksichtigen wäre
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_313/2018 vom 10. August 2018 E.
6.6
, bzgl. des unterschiedlichen Ansatzes in der Unfall- und der Invalidenversicherung vgl. etwa das vom
Beschwerde
füh
rer
zitierte Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2012 E. 5.5
).
Da die
vom
Beschwer
deführer
angerufenen
(Urk. 1 S. 3)
Urteile
BGE 138 V 457 sowie 8C_678/2016 vom 1. März 2017 und 8C_910/2015 vom 19. Mai 2016
eine invalidenversiche
rungsrechtliche Streitigkeit zum Gegenstand haben, sind sie
dementsprechend
nicht
einschlägig.
Ebenfalls nichts
für sich zu gewinnen vermag der
Beschwer
deführer
in Bezug auf seinen Standpunkt
der Unverwertbarkeit der Restarbeits
fähigkeit
mit
dem
Verweis
(Urk. 1 S. 4)
auf die
Urteile
8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 E. 5.3-5.6, 8C_806/2012 vom 12. Februar 2013 E. 5.2-5.3 und 8C_346/2013
vom 10. September 2013 E.
4.
D
en betreffenden Entscheiden
liegt
zwar eine unfal
l
versicherungsrechtliche Streitigkeit zugrunde, die
darin befürwortete Anwend
bar
keit von Art. 28 Abs. 4 UVV
hatte
jedoch
nicht die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit, sondern lediglich die Bemessung der Vergleichseinkommen
gestützt auf das Erwerbseinkommen, das ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte,
zur Folge
.
Vorlie
gend ist ebenso zu verfahren.
5
.3
Bezüglich des
Valideneinkommen
s
stützte sich die
Beschwerdegegnerin
(Urk. 2 S. 11)
auf die Angaben der letzten Arbeitgeberin, wonach
der
Beschwerdeführer
im Jahr 2020 mutmasslich 13 Monatslöhne zu Fr. 5'389.--, entsprechend einem Jahreslohn von Fr. 70'057.--, erhalten hätte (Urk. 13/48/1, Urk.
13/103/1
,
vgl.
Urk. 3/4
).
Dies ist angesichts der Rechtsprechung, wonach
für die Ermittlung des
Valideneinkommen
s
in der Regel auf das vor Eintritt des Gesundheitsschadens
zuletzt erzielte Einkommen abzustellen ist (vgl. BGE 139 V 28 E. 3.3.2 mit Hin
weisen)
grundsätzlich
nicht zu beanstanden.
Entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Auffassung handelt es sich bei den ausgerichteten Mittagszulagen nicht um einen Lohnbestandteil, sondern um einen nicht AHV-beitragspflichtigen Ersatz für Mehrauslagen. Gemäss Ziffer 34 des Gesamtarbeitsvertrags Holzbau (Ausgabe 2018) sind den Mitarbeitern die erforderlichen Aufwendungen zu vergüten, wenn sie auf auswärtige Arbeitsorte versetzt werden (Ziffer 34a) und ist ihnen, wenn sie in der Mittagspause nicht nach Hause oder in den Betrieb zurückkehren können, eine Mittagessensentschädigung auszurichten (Ziffer 34b). Dabei bildet der GAV-Anhang 4 Basis für die Bemessung von Spesen. Die Höhe d
er im Lohnjournal aufgeführten «Mittagszulage»
variert
von Monat zu Monat (Urk. 13/48 sowie Urk. 3/4). Entsprechend kann es sich daher nur um effektive, standardisierte Spesen im Sinne von GAV-Anhang 4 handeln (Morgenessen Fr. 10.-
-
, Mittagessen Fr. 18.-
-, Nachtessen Fr. 18.--
, Übernachtung Fr. 75.
--
Tages
pauschale für Essen und Übernachtung Fr. 121.-), welche für den Einsatz auf Baustellen ausgerichtet wurden, bei welchen eine Rückkehr in den Betrieb oder nach Hause für die Mittagspause respektive Nacht nicht möglich war. Folge
richtig wurden von diesen Zulagen auch keine Sozialversicherungsbeiträge abge
zogen und sind
dieselben
bei der Bemessung des
Valideneinkommens
auch nicht zu be
rücksichtigen.
5
.4
Der
Beschwerdeführer
ist seit dem Unfallereignis – soweit dokumentiert – keiner Erw
erbstätigkeit mehr nachgegangen
. Dementsprechend
hat sich die
Beschwerde
gegnerin zur Ermittlung des Invalideneinkommens zu Recht auf die Tabellen
löhne
gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk
turerhebungen ab
gestützt
(
Urk. 2 S. 9 f., vgl.
BGE
142 V 178 E. 2.5.7 mit Hinweisen).
Als aktuellste
bei Erlass des
Einspracheentscheides
publizierte Tabelle (vgl. BGE 143 V 295 E. 4.1.3)
anwendbar
ist
LSE
2018
(TA1,
Privater Sekt
or, Kompetenzniveau 1, Männer).
U
nter Angleichung an die betriebsübliche Arbeits
zeit von 41.7 Stunden
(vgl. Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T03.02.03.01.04.01, TOTAL)
sowie der Nominal
lohn
entwicklung bis ins Jahr 2020
(vgl. Bundesamt für Statistik, T39 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise
und der Reallöhne, 1942 bis 2020
,
Männer
)
ergibt sich ein
Invalideneinkommen in der Höhe von
Fr.
68'
9
06.--
(
Fr. 5'417.-- x
12 :
40 x 41.7 : 2’260 [2018] x 2’298 [2020]).
5
.5
Die
Beschwerdegegnerin
berücksichtigte auf dem Invalideneinkommen einen leidensbedingten Abzug von 5 % und begründete dies
mit den unfallbedingten körperlichen Einschränkungen des
Beschwerdeführer
s (Urk. 2 S. 10, Urk. 12 S. 7
Rn
20). Soweit der
Beschwerdeführer
für einen leidensbedingten Abzug in der Höhe von mindestens 10 % einsteht (Urk. 1 S. 5), übersieht er, dass vorliegend weder ein erhöhter Pausenbedarf noch ein erheblich verlangsamtes Arbeitstempo oder eine Unzumutbarkeit von repetitiven Arbeiten mit dem rechten Arm
oder eine massgebliche Beeinträchtigung in der Anpas
s
ungs- und Umstellungs
fähig
keit
erstellt sind (
vgl. E. 3.8 und
E. 4.2). D
a ihm vorliegend Hilfsarbeiten offen
stehen
,
bilden
sodann p
raxisgemäss
weder das Alter
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_296/2020 vom 25. November 2020 E. 6.3.2,
Urteil des Bundesgerichts
8C_439/2017 vom 6. Oktober 2017 E. 5.6.4
,
je
mit Hinweisen), noch die Tatsache, dass er im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeit seit 1995 ausschliesslich schwere körperliche Arbeiten verrichtet hat
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 3.3.2 mit Hinweisen) Gründe für einen Abzug
vom
Tabellenlohn.
Dass
der
Beschwerdeführer
weiter auf Schmerzmittel
angewiesen ist (Urk. 1 S. 5)
,
ist auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht als derart ausseror
dentlich
zu bezeichnen, als er die ihm verbliebene Resterwerbsfähigkeit deswegen nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichen Erfolg verwerten könnte (
vgl. BGE
135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
aa
-cc
). Dem
gemäss ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegegnerin
lediglich einen leidensbedingten Abzug in der Höhe von 5 % gewährte.
5
.
6
Aus der Gegenüberstellung der Vergleichse
inkommen (
Valideneinkommen
Fr. 70'057.--,
Invalideneinkommen
Fr. 65'
461.--
[Fr.
68'9
06.--
- 5 %])
resultiert
eine Erwerbseinbusse von Fr.
4'596.--
, was einem rentenausschliessenden
Inva
liditätsgrad von gerundet
7
% entspricht (
100 :
Fr.
70'057
x Fr.
4'
596.--
).
6.
Hinsichtlich der Integritätsentschädigung bleibt festzuhalten, dass gestützt auf
die in allen Teilen nachvollziehbare Beurteilung von Dr.
E._
vom
8. Novem
b
er 2019
(Urk.
13/
95
)
eine
radiologisch nachweisbare irreparable
Rotatorenman
schettenruptur
sowie eine Ruptur der langen
Bizepssehne
mit einer verbleibenden Funktionseinschränkung der rechten Schulter oberhalb der Horizon
talen und einer deutlich
verminderten Belastbarkeit
bestehen
.
Ihre Schlussfolgerung, wo
nach der
gestützt auf die Suva-Tabelle 1.2 (Integritätsschaden bei Funktions
störungen an den oberen Extremitäten, Schulter bis zur Horizontalen beweglich)
bestimmte
Integritätsschaden zur Hälfte auf einen degenerativen Vorzustand zu
rückzuführen sei (Urk. 13/95)
,
begründete Dr.
E._
in ihrer B
eurteilung
vom 14. Juli 20
20 (Urk. 13/125)
einlässlich.
Die von Dr.
E._
abgegebene Schät
zung des Integritätsschadens wurde, soweit ersichtlich, von keiner medizinischen Fachperson angezweifelt, womit auch keine Zweifel an der
en
Zuverlässigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_541/2012 vom 31
. Oktober 2013 E. 4.1 und 4.2
, nicht publiziert in BGE 139 V 592
). Ihre Schätzung des Integritäts
scha
dens
von
7.5 % bestätigt sich auch mit Blick auf die Suva-Tabelle 5.2 (Inte
gritätsschaden bei Arthrosen), wonach sowohl bei einer schweren AC-Arthrose als auch bei einer mässigen
glenohumeralen
Omarthrose
ein Integritätsschaden zwischen 5-10 % besteht. Dementsprechend ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegegnerin
dem
Beschwerdeführer
eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 7.5 % zugesprochen hat.
7.
Demzufolge ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.