Decision ID: 401caaa0-ac99-5a60-8ecb-5be6608fb9a8
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Anhörung nach Art. 29 Abs. 1 AsylG nach eigenen Angaben noch minderjährig war und seine Rechtsvertretung ihre Teilnahme kurzfristig absagte,
dass den Akten zu entnehmen ist, dass vor der Anhörung eine  stattfand und der Umstand der Abwesenheit der Rechtsvertretung zwar von der Hilfswerkvertreterin im Beiblatt zum Protokoll angemerkt wurde, jedoch weder von ihr noch vom Beschwer-
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deführer gerügt und auch die Anhörung als solche nicht bemängelt wird,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  wird (Art. 111 Abs. 1 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wird,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass eine nichtstaatliche Verfolgung nur dann asylrelevant sein kann, wenn der Heimatstaat seiner Verpflichtung, den Asylsuchenden zu schützen, nicht nachkommen kann oder will,
dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Mordabsichten der Ehefrau seines Onkels rein privater Natur sind und dem  Staat nicht vorgeworfen werden kann, er habe seine  verletzt, da sich der Beschwerdeführer gar nicht an die  gewendet hat,
dass die nigerianischen Behörden grundsätzlich in der Lage und  sind, Hinweisen auf Übergriffe nachzugehen und nötigenfalls eine Strafverfolgung einzuleiten,
dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zutreffenden  des BFM verwiesen werden kann, in welchen in  Weise dargetan wird, weshalb die Aussagen des  unglaubhaft sind,
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dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung vom Bundesamt zu Recht  wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da  Anhaltspunkte für eine dem Beschwerdeführer im Heimatstaat  menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK ersichtlich sind,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung nach Nigeria unter Berücksichtigung der allgemeinen Lage grundsätzlich als zumutbar erachtet,
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dass auch keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges des jungen (zum Zeitpunkt der Ausreisefrist auch unter Berücksichtigung seiner eigenen Altersangabe volljährigen) und offenbar gesunden Beschwerdeführers sprechen,
dass sein Vater zwar nicht mehr lebt, mit dem BFM jedoch einig zu  ist, wonach die Angaben des Beschwerdeführers zu seinen  Verhältnissen unglaubhaft ausgefallen sind und  seinen Vorbringen davon auszugehen ist, dass er zumindest zu jenen Verwandten, welche an der Beerdigung seines Vaters  haben, eine persönliche Beziehung hat,
dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben im Heimatdorf auch Freunde hat und ein eigenes Haus besitzt, so dass er bei einer Rückkehr in die Heimat nicht in eine existenzbedrohende Situation  wird,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen Heimatstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine Vollzugshindernisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass mit dem Entscheid in der Hauptsache die Verfahrensanträge gegenstandslos geworden sind, das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1 VwVG) unbesehen der nachgewiesenen Bedürftigkeit infolge Aussichtslosigkeit abzuweisen ist und die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 VGKE) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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