Decision ID: 5619427f-1c8e-40b2-ac14-3afed62bcaaa
Year: 2013
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_005
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
wäre sie geheilt, weil das Verwaltungsgericht Sachverhalt und Rechtslage frei
überprüfen könne. Schon in der Vernehmlassung vor Gericht habe die
Beschwerdegegnerin 1 entsprechende Ausführungen gemacht. Die eine
verweigerte Bewilligung vermöge nicht die Praxis der Beschwerdegegnerin 1 in
Frage zu stellen, immer wieder fassadenbündige Attikageschosse zu bewilligen
um damit städtebaulich einwandfreie Lösungen zur ermöglichen. Den
Protokollen der Sitzung in der Baukommission vom 8. Juni und 14. September
2011 könne entnommen werden, weswegen der Ausnützungsbonus gewährt
worden sei. Somit sei weder das Legalitätsprinzip noch das Willkürverbot
verletzt.
14. Am 19. Oktober 2012 hielt auch die Beschwerdegegnerin 1 duplicando an ihren
Anträgen fest. Zu den von Art. 15 Abs. 3 BG umschriebenen Bedingungen für
die Erteilung einer Bewilligung für fassadenbündige Ausführungen des
Attikageschoss gehöre die klar erkennbare bauliche Unterordnung des
Attikageschosses im Verhältnis zum darunterliegenden Geschoss, keine
Vergrösserung der zulässigen Nutzfläche des Attikageschosses und eine
städtebaulich einwandfreie Lösung. Im Einspracheentscheid habe sie darauf
verwiesen, dass im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens zu prüfen sei, ob
alle Voraussetzungen nach Art. 15 Abs. 3 BG gegeben seien. Im
Gestaltungsplan befinde sich jeweils an der nordöstlichen Ecke der geplanten
Wohnhäuser eine fassadenbündige Baulinienecke und im Profilierungsplan sei
die maximal mögliche Ausdehnung der Attikageschosse dargestellt. Die
Baukommission habe den Quartierplan am 14. September 2011 unter dem
Kriterium Städtebau als gute Lösung beurteilt. Nach wie vor Thema des
Bewilligungsverfahrens würden die konkrete Ausgestaltung des
Attikageschosses sowie die Fragen sein, ob die bauliche Unterordnung
desselben im Verhältnis zum darunterliegenden Geschoss klar erkennbar sei
und die zulässige Nutzfläche des Attikageschoss ist nicht vergrössert werde.
Der Beschwerdeführer, welcher sich mit der Anordnung der Attikageschosse
grundsätzlich nicht einverstanden erklären könne, habe gegen den Quartierplan
ein Rechtsmittel ergriffen und könne allen übrigen Punkten im Rahmen des
Baubewilligungsverfahrens opponieren. Somit sei das rechtliche Gehör
gewahrt. Aus dem angefochtenen Einsprache- und Genehmigungsentscheid
liessen sich alle wesentlichen Gesichtspunkte entnehmen, aus welchen
Gründen der Quartierplan genehmigt worden sei. Aufgrund der ausführlichen
Rechtsschriften des Beschwerdeführers sei erstellt, dass er in der Lage
gewesen sei, die Tragweite des Entscheides und der Quartierplanunterlagen zu
beurteilen um in voller Kenntnis der Umstände an das Verwaltungsgericht zu
gelangen. Die Vergabe des Ausnützungsbonus sei von der Baukommission
eingehend bearbeitet, diskutiert und anschliessend festgelegt worden. Der
Stadtrat habe sich dieser Beurteilung angeschlossen.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften sowie im
angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.

Considerations:
Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet der Beschluss des
Stadtrats (SRB 307) vom 8. Mai 2012, mitgeteilt am 11. Mai 2012, betreffend
die Genehmigung des Quartierplans ... sowie die Abweisung der dagegen
erhobenen Einsprache des Beschwerdeführers. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) beurteilt
das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden,
soweit diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden können.
Verfügungen von Gemeinden betreffend die Genehmigung von Quartierplänen
können nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden, weshalb auf die
vorliegende Beschwerde vom 12. Juni 2012 einzutreten ist.
b) Mit prozessleitender Verfügung des Instruktionsrichters vom 12. Juli 2012
wurden die Verfahren R 12 48 und R 12 50, die beide den Quartierplan ...
betreffen, im Sinne von Art. 6 lit. a VRG zusammengelegt. Nachdem sich im
vorliegenden Verfahren herausgestellt hat, dass es in den Beschwerden zwar
um den gleichen Quartierplan geht, indessen völlig verschiedene Rügen
erhoben werden, sind die Verfahren R 12 48 und R 12 50 aus
Zweckmässigkeitsgründen wieder zu trennen (Art. 6 lit. b VRG).
2. Nachdem der Beschwerdeführer die Rüge betreffend Gebäudehöhe
(Profilierungsplan, Baugespann) unter Behaftung der Stadt darauf, dass weder
der Profilierungsplan noch das Baugespann die zulässige Gebäudehöhe
wiedergäben, fallen gelassen hat, verbleibt als Streitgegenstand noch zu klären,
ob die Beschwerdegegnerin 1 das rechtliche Gehör verletzt hat, indem sie im
Einspracheverfahren nicht geprüft habe, ob die Voraussetzungen von Art. 15
Abs. 3 des Baugesetzes der Stadt (BG) zur fassadenbündigen Ausführung der
Attikageschosse gegeben seien oder nicht und ob die Beschwerdegegnerin 1
den Quartierplan bewilligt habe, ohne zu prüfen, ob die Voraussetzungen für
die Gewährung des Ausnützungsbonus gemäss Art. 88 Abs. 4 BG gegeben
seien. Schliesslich bildet auch die Frage des Kostenpunkts hinsichtlich des
Einspracheentscheides Streitgegenstand des vorliegenden
Beschwerdeverfahrens.
3. In Art. 51 Abs. 2 VRG ist bestimmt, dass die Parteien Rechtsbegehren, die sie
im vorinstanzlichen Verfahren gestellt haben, nicht ausdehnen können. Der
Beschwerdeführer beantragte im Einspracheverfahren, der Quartierplan sei nur
zu genehmigen, wenn die Attikageschosse der Häuser auf allen Seiten im
Lichtraumprofil der zulässigen Dachneigung gemäss Art. 15 Abs. 2 BG errichtet
würden respektive, wenn die Berechnung der zulässigen Nutzfläche der
Attikageschosse gemäss Art. 15 Abs. 2 BG erfolge und dabei mindestens von
der zulässigen Gebäudehöhe gemäss Art. 67 Abs. 2 BG ausgegangen werde,
und wenn die Gebäudehöhe von Haus 2 die Höhenvorschriften von Art. 67 Abs.
2 einhalte. In der Beschwerde beantragte der Beschwerdeführer nun dagegen
die – vollständige – Aufhebung von Einsprache- und Genehmigungsentscheid,
wobei letzterer ja ohne die in der Einsprache verlangten Einschränkungen
erging. Auf die Beschwerde ist somit gestützt auf Art. 51 Abs. 2 VRG nur im
Rahmen des vor der Vorinstanz gestellten Rechtsbegehrens einzutreten. Damit
entfällt die materielle Beurteilung der erst im Beschwerdeverfahren erhobenen
Rüge betreffend Fehlens der Voraussetzungen für die Gewährung des
Ausnützungsbonus respektive die damit verbundene Rüge der diesbezüglichen
Verletzung des rechtlichen Gehörs, des Legalitätsprinzips und des
Willkürverbots.
4. a) Der Beschwerdeführer macht geltend, dass bei einer fassadenbündigen
Ausführung der Attikageschosse eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 15
Abs. 3 BG erforderlich sei, welche verschiedenen Voraussetzungen unterliege.
Im angefochtenen Einspracheentscheid habe der Stadtrat festgehalten, die in
Art. 15 Abs. 3 BG aufgeführten Voraussetzungen seien im Zusammenhang mit
dem Baubewilligungsverfahren zu überprüfen und müssten erst in diesem
Zeitpunkt erfüllt sein. Jedoch habe der Stadtrat im Genehmigungsentscheid des
Quartierplans ... der ebenfalls am 8. Mai 2012 ergangen sei den
Gestaltungsplan/Umgebungsplan V3 und den Profilierungsplan V5 verbindlich
erklärt. Der Beschwerdeführer rügte sodann, mit dieser Verbindlicherklärung
des Profilierungsplanes, welcher Punkt für Punkt die Höhenangaben gegenüber
dem bestehenden Terrain vorsehe, würden die geplanten Attikageschosse
fassadenbündig als bewilligt gelten. Der Beschwerdeführer rügte sodann die
Verletzung des rechtlichen Gehörs, indem der Stadtrat die Rügen des
Beschwerdeführers im Einspracheverfahren nicht geprüft bzw. die Thematik der
fassadenbündigen Attigkageschosse nicht behandelt habe, gleichzeitig jedoch
mittels Genehmigungsbeschluss im Quartierplan ... den Gestaltungs- und den
Profilierungsplan für verbindlich erklärt habe.
b) Vorliegend gilt zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin 1 das rechtliche Gehör
des Beschwerdeführerin in Bezug auf die Attikageschosse verletzt hat. Der
sowohl durch Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft (BV, SR 101) als auch durch Art. 16 f. VRG gewährleistete
Anspruch auf rechtliches Gehör dient der Sachaufklärung und garantiert der
von einem Entscheid Betroffenen ein persönlichkeitsbezogenes
Mitwirkungsrecht im Verfahren, soweit dies Einfluss auf ihre Rechtsstellung
haben kann. Die Gehörsgarantie ist somit ein verfassungsmässig geschütztes
Individualrecht, hat also den Charakter eines selbständigen Grundrechts
(Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. Zürich 2010,
Rz. 1673 f.). Die Betroffene soll sich vor Erlass des Entscheides zur Sache
äussern, erhebliche Beweise beibringen, Einsicht in die Akten nehmen und an
der Erhebung von Beweisen mitwirken oder sich zumindest zum
Beweisergebnis äussern können, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu
beeinflussen (BGE 122 I 53 Erw. 4 a mit Hinweisen). Ebenfalls Ausfluss des
Grundsatzes des rechtichen Gehörs ist die Begründungspflicht der Behörden
von Entscheiden. Verfügungen oder Entscheide, die unter Missachtung des
rechtlichen Gehörs ergangen sind, sind nach der Praxis des
Verwaltungsgerichts in der Regel aufzuheben und zur Durchführung eines
ordnungsgemässen Verwaltungsverfahrens an die Verwaltungsbehörden
zurückzuweisen (statt vieler: PVG 1996 Nr. 107; 1987 Nr. 85). Wenn es sich
jedoch aus verfahrensökonomischen Gründen geradezu aufdrängt, ist die
Heilung einer allfälligen Gehörsverletzung im Rechtsmittelverfahren
ausnahmsweise zuzulassen (vgl. PVG 1996 Nr. 107). In vorliegender
Angelegenheit lautet die Bestimmung von Art. 15 BG betreffend die
Attikageschosse wie folgt: „1 Das Attikageschoss ist ein auf Flachdachbauten aufgesetztes, verkleinertes Geschoss.
2 Attikageschosse sind auf allen Seiten innerhalb des Lichtraumprofils, welches sich aus der zulässigen Dachneigung ergibt, zu errichten.
3 Die Baubehörde kann Ausnahmen von Abs. 2 bewilligen, sofern die bauliche Unterordnung des Attikageschosses im Verhältnis zu dem darunter liegenden Geschoss klar erkennbar ist, die zulässige Nutzfläche des Attikageschosses nicht vergrössert und eine städtebaulich einwandfreie Lösung erzielt wird.“
Die Beschwerdegegnerin 1 führt im Einspracheentscheid vom 8. Mai 2012,
mitgeteilt am 11. Mai 2012, aus, unter den Bedingungen von Art. 15 Abs. 3 BG
sei auch eine fassadenbündige Ausführung des Attikageschosses möglich.
Weiter hält sie fest, die in dieser Bestimmung aufgeführten Voraussetzungen
müssten im Zusammenhang mit dem Baubewilligungsverfahren (vgl. Art. 4 Abs.
4 QPV) überprüft werden und erfüllt sein (act. BF/Nr. 4 E.C4). Vor diesem
Hintergrund erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach sich
die Beschwerdegegnerin 1 nicht mit der Thematik der fassadenbündigen
Attikageschosse befasst haben soll, als klar aktenwidrig. Die genannte
Formulierung der Beschwerdegegnerin 1 unter Erwägung C4 besagt klar, dass
die geplante fassadenbündige Ausführung des Attikageschosses in der
Nordwestecke der geplanten Häuser nur unter der Bedingung der Erfüllung der
Voraussetzungen gemäss Art. 15 Abs. 3 BG möglich ist. Damit hat die
Beschwerdegegnerin 1 die Abweisung der Einsprache des Beschwerdeführers
in diesem Punkt rechtsgenüglich begründet und zu Recht betreffend die
Geltendmachung dieser Rügen auf das Bewilligungsverfahren verwiesen. Die
Beschwerdegegnerin 1 hat damit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers
nicht verletzt. Vielmehr kann der Beschwerdeführer das allfällige Fehlen der
Voraussetzungen im Baubewilligungsverfahren rügen und somit in diesem
späteren Zeitpunkt geltend machen, die fassadenbündige Ausgestaltung der
Attikageschosse sei nicht bewilligungsfähig, weil sie eben diesen
Voraussetzungen von Art. 15 Abs. 3 BG nicht entsprächen. Zudem kann der
Beschwerdeführer auch aus dem von ihm zum Vergleich angeführten Beispiel
„...“ (vgl. act. BF/Nr. 8, S. 5 oben) nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dem
Schreiben des Hochbauamts der Stadt an die ... Immobilien AG vom 6.
September 2011 ist eben gerade zu entnehmen, dass das Vorliegen der
Voraussetzungen von Art. 15 Abs. 3 BG im Baubewilligungsverfahren geprüft
wird. Des Weiteren erweist sich auch seine Begründung, er habe in seiner
Einsprache gegen den Quartierplan vom 25. November 2011 ausführlich
begründet, weswegen vorliegend keine städtebaulich einwandfreie Lösung
erzielt werde, als nicht stichhaltig. Tatsächlich hat der Beschwerdeführer dazu
einzig ausgeführt: „Des Weiteren ist vorausgesetzt, dass hier eine städtebaulich
einwandfreie Lösung erzielt wird. Der Einsprecher ist der Ansicht, dass dies mit
der Zurückversetzung der Attikageschosse eben nicht gelingt“ (act. BF/Nr. 2).
Diese Ausführungen des Beschwerdeführers stellen – entgegen seiner
Auffassung – keine Begründung dar, sondern sind als Wiedergabe seiner rein
subjektiven Einschätzung zu qualifizieren. Eine substantiierte Stellungnahme
der Beschwerdegegnerin 1 dazu war gestützt darauf nicht möglich.
Abschliessend bleibt noch anzumerken, dass es sich bei Art. 15 Abs. 3 BG –
wie die Beschwerdegegnerin 1 zu Recht in ihrem Einspracheentscheid
ausgeführt hat – um eine spezialgesetzliche Ausnahmebestimmung handelt
und damit für eine Anwendung der generellen Ausnahmebestimmung von Art.
82 des Raumplanungsgesetzes für den Kanton Graubünden (KRG; BR
801.100) kein Raum bleibt.
5. a) Der Beschwerdeführer machte weiter geltend, es sei nicht nachvollziehbar,
dass ihm im Einspracheentscheid Kosten überbunden worden seien, obwohl
seine Rügen nicht geprüft und ins Baubewilligungsverfahren verwiesen worden
seien.
b) Gemäss Art. 96 Abs. 2 KRG ist kostenpflichtig, wer den Aufwand durch
Gesuche aller Art oder durch sein Verhalten verursacht hat. Die sich aus der
Behandlung von Einsprachen ergebenden Kosten sind den Einsprechenden zu
überbinden, wenn die Einsprache abgewiesen oder darauf nicht eingetreten
wird. Diesfalls können die Einsprechenden ausserdem zur Leistung einer
angemessenen ausseramtlichen Entschädigung an die Gesuchstellenden
verpflichtet werden. Daneben findet sich auch im Baugesetz der Stadt eine
entsprechende Regelung zu den Verfahrenskosten. Art. 92 BG bestimmt, dass
für die Bearbeitung, die Ausfertigung und Zustellung von
Einspracheentscheiden von der Baubehörde Amtskosten bis zu maximal Fr.
5‘000.-- erhoben werden können, wobei die unterliegende Partei zudem zur
Leistung einer angemessenen ausseramtlichen Entschädigung an die
Gesuchstellenden verpflichtet werden kann. Dispositiv-Ziff. 1 des
Einspracheentscheids vom 8. Mai 2012, mitgeteilt am 11. Mai 2012, hält
ausdrücklich fest: „Die Einsprache von ... wird abgewiesen“. Daraus ergibt sich
– entgegen seiner Auffassung – eindeutig, dass der Beschwerdeführer mit
seinem detaillierten Rechtsbegehren vor der Vorinstanz nicht durchgedrungen
ist. Vor diesem Hintergrund ist für das Gericht nicht nachvollziehbar, wie der
Beschwerdeführer zur Auffassung gelangt, er sei in keinem einzigen Punkt
unterlegen. Seine diesbezüglichen Vorbringen sind aktenwidrig und nicht zu
hören. Die gerügten Verfahrenskosten sowie die ausseramtliche Entschädigung
sind ihm somit von der Beschwerdegegnerin 1 zu Recht auferlegt worden. Da
der Beschwerdeführer die ihm von der Vorinstanz auferlegten Verfahrenskosten
lediglich im Grundsatz und nicht in der Höhe bestreitet, hat das Gericht die
Angemessenheit nicht weiter zu prüfen. Damit kann festgehalten werden, dass
die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Recht Verfahrenskosten in der Höhe
von Fr. 200.-- sowie eine ausseramtliche Entschädigung in der Höhe von Fr.
500.-- auferlegt hat.
6. Zusammenfassend bleibt nach dem Ausgeführten festzuhalten, dass die
Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7. Bei vorliegendem Ausgang des Verfahrens gehen die Gerichtskosten
vollumfänglich zulasten des Beschwerdeführers (vgl. Art. 73 Abs. 1 VRG). Die
anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin 2 ist gemäss richterlichem
Ermessen im Umfang von Fr. 4000.-- vom Beschwerdeführer zu entschädigen
(vgl. Art. 78 Abs. 1 VRG). Aufgrund der Tatsache, dass die
Beschwerdegegnerin 1 lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt hat,
ist ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 78 Abs. 2 VRG).