Decision ID: 4b7c5c57-c4e1-4890-8157-34d658541cc2
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1950
und
seit
dem
1
5.
August 1982 bei der
Y._
AG,
zuletzt gesundheitsbedingt als Tankstellenreiniger und Monteur für kleinere Reparaturen
,
tätig (
Urk.
7/
3
),
meldete sich am 2
7.
August 2009 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung
zum Leistungsbezug (Rente) an unter Hinweis auf zahlreiche Gesundheitsbeschwerden (
Urk.
7/3).
Die Sozialver
sicherungsanstalt des K
antons Zürich, IV-Stelle,
holte
einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug,
Urk.
7/5),
einen Arztbericht
(
Urk.
7/6/1-4)
sowie Arbeitgeberauskünfte (
Urk.
7/4,
Urk.
7/8 und
Urk.
7/9
) ein und zog die Akten der SUVA bei (
Urk.
7/20,
Urk.
7/
2
8
-31).
Aus
L
etzte
re
n
geht hervor
, dass
die SUVA dem
Versicherte
n
, der sich im Jahr 1999 bei einem
Unfall
an
der rechten Schulter
verletzt
hatte
und
deswegen
ab
Oktober 2003
eine Invalidenrente
basierend auf einer Erwerbseinbusse von
25
%
bezog
(Urk.
7/20/44-46)
, seit dem
1.
November 2011 nach zwei erneuten Traumatisierungen der rechten Schulter am
9.
Dezember 2008 und
3.
August 2009 eine Rente im Umfang von
36
%
ausrichtet
(
Urk.
7/
29
und
Urk.
7/31).
Die IV-Stelle
veranlasste
in der Folge
bei der Abklärungsstelle
Z._
(
Urk.
7/34)
ein polydisziplinäres Gutachten
in Bezug auf
unfallkausale
als auch
auf
unfallfremde
Beschwerden
(
vgl. Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes, RAD, vom 1
1.
Oktober 2010,
Urk.
7/52/S. 6 f.)
, welches
am 2
3.
Juni 2011
erstattet
wurde
(
Urk.
7/47 und
Urk.
7/48).
Mit Vorbescheid vom 1.
Dezember 2011 teilte
sie
dem Versicherten mit, dass das
Leistungsbe
gehren
voraussichtlich abgewiesen werde (
Urk.
7/54). Am 8.
Dezember 2011 erhob
X._
dagegen
Einwand
(
Urk.
7/56)
, den er mit Eingabe vom
1.
Februar 2012
begründen liess
(Urk.
7/64)
.
Nach Rücksprache mit ihrem
RAD
(
Urk.
7/66 S. 2) hielt die IV-Stelle am Vorbescheid fest und
verfügte am 2
8.
Februar 2012, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (
Urk.
7/67).
2.
Am 2
7.
März 2012 liess der Beschwerdeführer gegen die Verfügung vom 28.
Februar 2012 Beschwerde erheben (
Urk.
1) und folgende Anträge stellen (S.
2
)
:
„
1.
Es sei die IV-Verfügung vom 2
8.
Februar 2012 aufzuheben und ein Obergutachten einzuholen.
2.
Es sei die IV-Verfügung vom 2
8.
Februar 2012 aufzuheben und dem Beschwerde
führer mindestens eine halbe IV-Rente zuzusprechen.
3.
Eventualiter sei die IV-Verfügung vom 2
8.
Februar 2012 aufzuheben und dem Beschwerdeführer eine volle IV-Rente zuzusprechen.
4.
Unter Kosten- und Entschädigungsf
olgen (zuzüglich Auslagen und
MW
St
) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
“
Die IV-Stelle schloss in ihrer Vernehmlassung vom
9.
Mai 2012 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was dem Beschwerdeführer am 1
1.
Mai 2012
zur Kenntnis gebracht
wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Die
massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem
Invaliditäts
grad
von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ga
nze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak
ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraus
setzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Mög
lichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein
renten
ausschliessendes
Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E.
4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E.
3.2). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und
Verdienst
aussichten
sind praxisgemäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat viel
mehr nur
soweit
zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades gewährleistet ist. Für die
Invaliditäts
bemessung
ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten
Arbeitsmarkt
verhältnissen
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr ver
bliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5.
Mai 2004, I 285/99
vom
1
3.
März 2000 und U 176/98 vom 1
7.
April 2000).
1.
5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Mit
BGE 137 V 210
hat das Bundesgericht die rechts
staatlichen Anforderungen an die Einholung von MEDAS-Gutachten durch die Invalidenversicherung neu konkretisiert. Nach alten Regeln eingeholte Gutachten büssen deswegen allerdings nicht ungeachtet ihrer
jeweiligen
Über
zeugungskraft den Beweiswert ein
(BGE 137 V 210 E. 6 Ingress)
.
Dem Umstand
, dass ein nach altem Standard in Auftrag gegebenes Gutachten eine massge
bende Entscheidungsgrundlage bildet,
ist bei
der Beweiswürdigung Rechnung zu tragen (
vgl. etwa
Urteil des Bundesgerichts 9C_495/2012 vom
4.
Oktober 2012 E. 2.2
und E. 2.3 mit Hinweisen
).
2.
2.1
In ihrer rentenablehnenden Verfügung vom 2
8.
Februar 2012
hielt
die IV
Stelle
fest
, der Versicherte habe mehrere Unfälle erlitten.
Sie kam zum Schluss
,
es
lägen
ausschliesslich Unfallfolgen
vor
. Aus internistischer, neurologischer und psychiatrischer Sicht
gebe es keine Befunde
, die eine zusätzliche Arbeitsunfä
higkeit
begründeten
. Für
den Einkommensvergleich stützte
sich
die
Beschwer
degegnerin
auf
die Angaben der SUVA
, woraus ein Invalid
itätsgrad von 36
%
resultierte
.
2.2
Der Beschwerdeführer hielt dem im Wesentlichen entgegen, das Gutachten der MEDAS vom 23. Juni 2011, auf
dem
die angefochtene Verfügung
beruhe
,
erfülle die bundesgerichtlichen Vorgaben in Bezug auf den Beweiswert eines Gutachtens nicht.
Die Gutachter hätten
sich mit den vorhandenen Arztberichten nicht kritisch auseinandergesetzt und die Widersprüche bezüglich der Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit in
keiner Weise aufgelöst. Mithin sei die Verfügung aufzuheben u
nd ein Obergutachten einzuholen
. Zudem sei
im Rahmen des
Ein
kommensvergleichs
unabhängig vom
Ergebnis
des Obergutachtens ein
Leidens
abzug
von 25
%
vom Invalideneinkommen zu gewähren
.
E
ine allfällige Restarbeitsfähigkeit
wäre
auch auf einem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt wegen
der gesundheitsbedingten Einschränkungen,
des
Alters, der dreijähri
gen Ab
wesen
heit vom Berufsleben und
der mannigfachen Beschwerden, die immer wieder zu Operationen und langen Krankheitsausfällen
ge
führt
hätten
,
nicht mehr verwertbar
.
3.
3.1
Im Bericht vom 2
3.
September 2009 (
Urk.
7/6/1-4) nannte der Hausarzt
Dr.
med.
A._
, Spezialarzt Chirurgie FMH, bei welchem der Beschwerdeführer seit 1991 in Behandlung
stand
,
die folgenden sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Diagnosen:
COPD mit rezidivierenden
s
chweren
bronchosinusoidalen
Infekten, Status nach
mehreren Kiefer- und Stirnhöhlenoperationen
Embolisierung
eines asymptomatischen Aneurysma
s
der
Arteria
communic
a
ns
ante
rior
links am
1.
Dezember 2005, komplikationslos
w
iederholte
cerebrale
Durchblutungsstörung mit Rindeninfar
kt im
Gyrus
temporalis
superfic
alis
rechts, rechts postzentral chronischer Verschluss der
Arteria
cerebri
media
2007 und 2008
Hepatopa
thie ungeklärter Genese
Psoriasis
Polyarthrose
t
raumatische Ruptur der
Supras
p
inatussehne
, Bursitis
subacromialis
2008, Status nach offener
Reinsertion
der
S
ubscapularissehne
und
Supraspinatussehne
rechts 2000 / Status nach
Bicepstenotomie
und
subacromialer
Bursektomie
und
Débride
ment
des AC
-
Gelenks
2003
Dr.
A._
kam zum Schluss, der sehr fleissige Tankrevisionshilfsarbeiter sei nun einfach nicht mehr in der Lage, einer Erwerbsfähigkeit nachzugehen.
Seit dem 1
1.
August 2009 sei er gänzlich arbeitsunfähig. Im Moment würden die
Schul
terschmerzen
ganz im Vordergrund stehen.
3.2
Am 1
6.
November 2009 berichtete
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Rheumatolo
gie und Innere Medizin FMH, der SUVA (
Urk.
7/20/8-9) und diagnostizierte posttraumatische Beschwerden der rechten Schulter mit Läsion der
Supraspi
n
a
tuss
ehne
sowie Ruptur der langen
Bi
c
ep
ssehne
.
Dr.
B._
führte aus, Ursa
che des Leidens sei ein Unfall
vom
9.
Dezember 2008, mithin
ein Sturz mit Kontusion der rechten Schulter und anschliessender
Pseudo
parese
des rechten Arme
s. Nach wie vor bestünden belastungsabhängige rechtsseitige
Schulter
schmerzen
vor allem bei Abduktion.
Subakromiale
steroidhaltige Infiltrationen sowie intraartikuläre Steroidinjektionen hätten
jeweilen
zu einer vorübergehen
den Schmerzlinderung geführt.
Die operativen Möglichkeiten seien an der
Klinik
C._
abgeklärt worden. Der Versicherte sei zu 100
%
arbeitsunfä
hig.
3.
3
Dr.
med.
D._
, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, Kreisarzt SUVA
E._
, erstattete am 1
8.
August 2010
seinen
Bericht
über die
Untersuchung
vom 1
3.
August 2010 (
Urk.
7/28/2-
7
)
.
Dr.
D._
berichtete von einem 60
jährigen, freundlich und bereitwillig
Auskunft
gebenden
Versicherten, in
ange
sichts der langen
Liste von Gesundheitsproblemen
erstaunlich
und erfreulich gutem Allgemeinzustand.
Die
Unterhaltung in deutscher Sprache
sei problemlos
möglich gewesen. Gestik und Mimik seien lebhaft gewesen
,
unter Einbezug des rechten Armes
;
entsprechend habe der Griff mit der linken Hand zur rechten Schulter, der repetiert gezeigt worden sei, als etwas demonstratives
Schmerz
verhalten
gewirkt.
Dr.
D._
berichtete sodann von einem auffälligen fein- bis
mittelschlägigen
Tremor am rechten Arm
.
Ferner führte er aus
, es seien am ganzen Körper
Psoriasisläsionen
zu erkennen, nicht nur im Bereich der
Prädi
lektionsstellen
streckseitig. Die aktuelle Aktivität sei aber gering.
Dr.
D._
verwies in Bezug auf die
nicht
unfallkausalen krankheitsbedingten Probleme auf den Bericht von
Dr.
A._
vom 2
3.
September 2009 an die
IV
Stelle
(vgl. E. 3.1
hievor
)
und fügte an, zusätzlich
kämen
im neurologischen Bericht der
C._
vom 2
7.
Januar 2004 die Diagnose
n
eines
Carpal
tunnelsyndroms
rechts sowie ein
es
zervikoradikulären
Syndrom
s
C6/7 zur Dar
stellung, wobei das
Carpaltunnelsyndrom
in der Folge elektroneurographisch ausgeschlossen,
das
zervikoradikuläre
Schmerz
syndrom
durch erfolgreiche Infiltration
aber bestätigt worden sei.
Unfallkausal sei die Situation im Bereich der rechten Schulter. Der Leitersturz vom 2
0.
Oktober 1999 mit der Folge einer Ruptur der
Subscapularissehne
recht
s
mit
anteriorer
Teilruptur der
Supra
spinatussehne
sei am
1.
September 2003 med
izinisch abgeschlossen
worden
und es sei
entsp
rechend der damaligen Tätigkeit
im angestammten Beruf eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % bestätigt worden
,
mit entsprechender Berentung
. Am
9.
Dezember 2008 habe eine neuer
liche Traumatisierung der rechten Schulter
anlässlich eines Sturzes
beim Aus
steigen aus dem Auto stattgefunden. Am
3.
August 2009 habe der Versicherte ohne eigentliches Trauma beim Heben von Gegenständen einschiessende Schmerzen rechts verspürt. Obwohl im Februar 2009 im
Arthro
-MRI nur eine Partialruptur der
Supraspinatussehne
gefunden worden sei, habe man im Anschluss an das erneute Ereignis vom
3.
August 2009 eine
transmurale
Reruptur
der
Supraspinatussehne
mit Läsion von Teilen der
Subscapularis
- und der
Infraspinatussehne
sonographisch
festgehalten. Eine erneute Rekonstruktion der
Rotatorenmanschette
sei
als nicht erfolgsversprechend erschienen; in der
C._
sei
eine konservative Behandlung befürwortet
worden
(S. 5)
.
Bei der klinischen Beurteilung sei ein erhebliches Demonstrationsverhalten aufge
fallen (häufiger Griff mit der linken Hand zur rechten Schulter, lautes Stöhnen)
,
und auch die Krafttests seien angesichts der eigentlich günstigen muskulären Situation medizinisch nur im Sinne eines demonstrativen
Schon
verhaltens
erklärbar. Objektivierbar sei hingegen eine Einschränkung der
Schulterbeweglichkeit; diese gelinge aktiv bis in den Bereich der Horizontalen, wobei hier aber
die annähernd symmetrische
Rotationsbeweglichkeit
auffalle
.
Muskulierung
der Unterarme und
Beschwielung
der Hände
liessen eine
massive, längerdauernde Funktionseinschränkung der dominanten rechten Hand aus
schliessen.
Der Zustand sei seit Monaten stabil
;
dies erlaube den versicherungstechnischen Abschluss bezüglich der rechten Schulter, wobei die multiplen Nebenprobleme zwar für die Arbeitsfähigkeit relevant seien, bezüglich unfallkausaler Beurtei
lung aber ausgeschlossen werden müssten. Insbesondere die
zervikoradikuläre
Problematik mit der
Brachialgie
und dem Tremor könne nicht mit der Patholo
gie der rechten Schulter erklärt werden
.
Was die
Beurteilung der Zumutbarkeit bezüglich der rechten Schulter
angehe,
sei im aktuellen Fall eine
Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
(EFL)
nicht hilfreich,
da die so ermittelten Resultate
angesichts des gezeigten demonstrativen Schonverhaltens nicht übernomm
en werden
könnten
. Man sei ent
sprechend
gezwungen, das Zumutbarkeitsprofil aufgrund theoretischer Erwägungen zu formulieren: Die dominante rechte Hand könne in einem günstigen Feld vor dem Körper und bis Schulterhöhe mit nur leichten
Bewe
gungs
einschränkungen
weitgehend normal eingesetzt werden. Körperferne Tätigkeiten und solche über Schulterhöhe seien nur ausnahmsweise und mit stark reduzierter
Belastbarkeit (wohl mit 1 bis 2
Kilogramm) zumutbar. Selbst
verständlich könne die
adominante
linke Hand normal benutzt werden. Un
günstig s
eien Tätigkeiten mit repetierter Bewegung in der rechten Schulter und repetiertem, kräfteforderndem Einsatz der rechten Hand.
3.
4
Am 2
7.
Dezember 2010 berichtet
e
der Hausarzt
Dr.
A._
dem Krankentaggeld
versicherer (
Urk.
7/58/13-14). Er beantwortete die Frage
nach den die
krank
heitsbedingt
e
Arbeitsunfähigkeit begründenden Beschwerden
damit, dies seien vor allem Schmerzen in der Schulter, die teilweise auf einen Unfall zurückgin
gen und von der SUVA auch berentet worden seien. Am 1.
Oktober 2010 habe der Versicherte einen Herpes Zoster durchgemacht. Diese Infektion sei rasch abgeheilt. Aktuell stehe der Beschwerdeführer nicht in seiner Behandlung. Die Behandlung sei äusserst schwierig. Der Versicherte sei bei so vielen Spezialärz
ten in
ärztlicher Betreuung
und bezüglich Arbeitsunfähigkeit sei er seit über einem Jahr nicht mehr zuständig. Es sei einerseits um die unfallbedingten Aus
fälle bezüglich der Schulter gegangen, diesbezüglich sei der Patient vom Arbeitgeber direkt
an
Dr.
F._
in
G._
überwiesen worden.
3.
5
Am 2
3.
Juni 2011 erstattete das
Z._
der IV-Stel
le ein interdisziplinäres MEDAS-
Gutachten
(
Urk.
7/47
und
Urk.
7/48
)
. Die Untersuchungen
durch die
verantwortlichen Fachärzte
für innere Medizin, Rheumatologie
und Manuelle Medizin
, Neurologie
sowie Psychiatrie und Psychotherapie
fanden am 19.
,
21.
und 2
6.
April 2011
statt. Die Gutachter nannten die folgenden Diagnosen
(S.
56)
:
Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
1.
Belastungs- und bewegungsabhängige Restschmerzproblematik am rechten Schultergelenk mit/bei
Status nach Schulterkontusion bei Sturz am 2
0.
Oktober 1999
Status nach Schulterarthroskopie mit offener Rekonstruktion und
Reinsertion
der
Supraspi
natus
- und
Subscapularissehen
am 2
3.
Februar 2000
Status nach
arthroskopischer
AC-Gelenks-Resektion mit
Acromioplastik
am 2
7.
April 2001
Status nach diagnostischer Schulterarthroskopie mit
Bizepssehnentenotomie
,
subacro
mia
ler
Bursektomie
und
Débridement
des AC-Gelenks mit anschliessender offener
Bizeps
sehnentenodese
rechts am 2
7.
Januar 2003
Status nach erneuter Traumatisierung der rechten Schulter am
9.
Dezember 2008 beziehungsweise am
3.
August 2009
s
chmerzhafter Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit, ohne sichere Zei
chen für eine
retraktile
Kapsulose
inkonstant reproduzierbaren
Weichteildysbalancen
in der
Schultergürtelregion rechts und
periartikulär
im Schultergelenk rechts
respektive
im proximalen
Oberarm rechts
intermittierendem Ruhe- und Intensionstremor an der rechten Hand
fehlender
Schonungsatrophie
im Bereiche der rechten oberen Extremität respektive
Schul
tergürtelregion
rechts
2.
m
orgens betonte Steifigkeit
polyartikulär
mit/bei:
Psoriasis-Hauterkrankung jedo
ch aktuell ohne fassbare arthri
tische Aktivität
3.
z
eitweise zervikale Belastungsbeschwerden mit/bei:
m
oderat beginnenden degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule
Diagnosen
ohne
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
4.
c
hronisch
asthmoide
Bronchitis mit/bei:
Status na
ch rezidivierenden
bronchosinus
oidalen
Infekten
Statu
s nach mehreren Kiefer- und Sti
rnhöhlenoperationen, zuletzt 2009
aktuell normale Lungenfunktionsprüfung ohne Hinweise für eine obst
r
uktive
Ven
tilations
störung
5.
Zerebrovaskuläre
Gefässerkrankung mit/bei:
Status nach wiederholten zerebralen Durchblutungsstörungen mit Rindeninfarkt im
Gyrus
temporalis
superficialis
rechts sowie postzentral rechts
chronischem Verschluss der A. cerebri
media
Status nach
Embolisierung
eines asymptomatischen Aneurysmas der A.
communicans
ante
rior
links am
1.
Dezember 2005
kardiovaskulären Risikofaktoren: Status nach
Nikotinabusus
, arterielle Hypertonie
6.
Psoriasis
guttata
mit/bei
Hyperurikämie
Die Gutachter führten aus
, im Rahmen der internistischen Untersuchung habe sich das Bild
eine
s
61-jährigen, eher klein gewachsenen,
normosomen
Versi
cherten
in unauffälligem Allgemeinzustand gezeigt. Zum
Untersuchungszeit
punkt
hätten sich weder klinisch noch
spirometrisch
Hinweise für eine schwere
Bronchoobstruktion
nachweisen lassen. Es bestehe ein enger Zusammenhang zwischen de
r pulmonalen Problematik und
der
chronisch rezidivierenden Sinu
sitis im Sinne eines „Syndrome
descendant
“ mit
infektbedingten
Exazerbationen der chronischen Bronchitis, die immer wieder antibiotisch behandelt werden müssten
. Unter der aktuellen Inhalationstherapie mit
Seretide
und
Ventolin
sei der Versicherte
seitens
der Lunge relativ beschwerdearm und auch die
Lungen
funktionsprüfung
ergebe normale Werte. Aus kardi
aler Sicht sei der Versicherte beschwerdefrei. Es hätten sich klinisch keine Hinweise für eine Links- oder
Rechtsherzinsuffienz
gefunden und auch das EKG habe einen unauffälligen Erregungsablauf gezeigt
.
Der restliche internistische Status sei ebenfalls unauf
fällig. Es liessen sich nur diskrete
Psoriasisherde
nachweisen. Auch im Abdomi
nal- und Neurostatus liessen sich keine pathologischen Befunde objektivieren. Die Laboruntersuchungen hätten weitgehend unauffällige Laborwerte ergeben, abgesehen von einem leicht erhöhten Harnsäurewert. Aus internistischer Sicht
lasse
sich aufgrund
d
er erhobenen Befunde und Diagnosen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen, weder in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Unterhalt von Tankstellen noch in einer sonstigen
,
dem Alter und dem Habitus entsprechenden Verweistätigkeit
(
Urk.
7/48/1-62 S. 62)
.
A
us rheumatologischer Sicht bestehe ein austherapiertes, chronisches
bewe
gungs
- und belastungsabhängiges Schmerzsyndrom im Bereich der rechten Schultergelenks- und Schultergürtelregion, bei einem Status nach dreifachem Schultereingriff rechts und
vorausgehend
zweimaligen Schulterkontusionen. Klinisch finde sich eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit, ohne sichere Zeichen für eine
retraktile
Kapsulose
mit inkonstant reproduzierbaren
Weichteildysbalancen
der Schultergürtelregion rechts und
periartikulär
im Schultergelenk
rechts respektive proximalen
Oberarm rechts. Allerdings fehle eine
Schonungsatrophie
im Bereiche der rechten oberen Extre
mität respektive Schultergürtelregion rechts. Daneben bestehe eine morgens betonte Steifigkeit
polyartikulär
im Rahmen einer Psoriasis-Hauterkrankung, jedoch aktuell ohne fassbare arthritische Aktivität. Die zeitweise auftretenden zervikalen Belastungsbeschwerden seien auf moderat beginnende degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule zurückzuführen. Aufgrund der erhobenen Befunde sei die Arbeit in der angestammten Tätigkeit bei der Firma
Y._
aufgrund
d
er objektiv eingeschränkten Schulterbeweglichkeit nicht mehr zumutbar. Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit Fehlen von repetiti
vem Gewichte-Heben über 15 Kilogramm, ohne Tätigkeiten über der Horizon
talen respektive Überkopfarbeiten sowie ohne Arbeiten mit gestrecktem Arm sei eine volle Arbeitsfähigkeit von 100
%
zumutbar
und
ausgewiesen.
Dem Gutachten ist ferner zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bei der neu
rologischen Untersuchung als Hauptbeschwerde
n
die
Schulter-Armschmer
zen
rechts angegeben ha
tt
e. Es handle sich hierbei um ein Schmerzsyndrom durch degenerative Veränderungen am Bewegungsapparat sowie mehrfache
Rotatorenmanschetten
-Ruptur. Ein Anhalt für eine zusätzliche neurologische Schädigung im Sinne einer
radikulären
oder
nervalen
Läsion bestehe nicht. Die geschilderten Kopfschmerzen seien in Zusammenhang mit einer chronisch rezidivierenden Sinusitis zu sehen. Unter antibiotischer Behandlung zeige sich regelmässig
eine
Besserung
. Bezüglich der Kopfschmerzen bestehe kein Anhalt für eine primär neurologische Kopfschmerzerkrankung
;
ebenso wenig bestehe ein Anhalt für eine sekundäre Kopfschmerzursache auf neurologischem Gebiet. Das im November 2005
embolisierte
Ane
u
rysma der A. cerebri
anterior
sei
asymptomatisch
gewesen
und als Zufallsbefund diagnostiziert worden. Auch im weiteren Verlauf hätten sich keine Symptome gezeigt, die auf ein symptomati
sches Aneurysma hätten deuten können. Die Verlaufskontrolle am 8.
Dezember 2006 im
H._
habe einen regelrechten MRI-Befund
ergeben
. Das Aneurysma sei geheilt
und
begründe auf neurologischem Fachgebiet keine Arbeitsunfähigkeit. Die durch das MRI des Kopfes gesicherten kleineren
Hirn
infarkte
hätten im Jahr 2007 zu transient sensiblen Störungen geführt, die sich im weiteren Verlauf vollständig zurückgebildet hätten und nicht wieder aufge
treten seien. Diese kleineren Infarkte seien bezüglich der Arbeitsfähigkeit irrele
vant. Die damals gefundene
kurzstreckige
Stenose der A. cerebri
media
rechts sei konservativ behandelt worden, ohne dass es im weiteren Verlauf zu einer erneuten zerebralen Ischämie gekommen sei. Aufgrund der bekannten
zerebro
vaskulären
Erkrankungen seien Arbeiten unter extremen klimatischen Bedin
gungen und unter körperlichen Höchstanstrengungen nicht mehr möglich.
Bezüglich der letzten Tätigkeit ergebe sich aufgrund der
zerebrovaskulären
Erkrankung insgesamt keine Arbeitsunfähigkeit. Der intermittierende Ruhe- und Intensionstremor an der rechten Hand sei psychogen überlagert und nicht Aus
druck einer neurologischen Erkrankung (S.
63 f
.).
Schliesslich wird im Gutachten festgehalten, bei der psychiatrischen Exploration hätten sich keine Hinweise für eine psychiatrische Krankheit ergeben (S. 6
4
).
Zusammenfassend ist der Beschwerdeführer
laut den begutachtenden Fachärz
ten
aus rheumatologischer Sicht
in
seine
r
bisherige
n
Tätigkeit als
Tankstellen
servicemonteur
wegen der Einschränkungen ausgehend von der rechten Schul
tergelenks- und Schultergürtelregion sei
t
August 2009 dauerhaft zu 100
%
arbeitsunfähig. Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit Fehlen von repe
titivem Gewichte-Heben über 15 Kilogramm, ohne Tätigkeiten über der Hori
zontalen respektive Überkopfarbeiten und ohne Arbeiten mit gestrecktem Arm
sei der Versicherte
zu 100
%
arbeitsfähig.
Aus internistischer, neurologischer und psychiatrischer Sicht würden sich keine zusätzlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben (S.
64 f.
).
3.
6
D
e
r be
handelnde Rheumatologe
Dr.
B._
nannte gegenüber dem
Kranken
tag
geldversicherer
am
2.
Mai 2011
die Diagnose einer aktiven
Pso
riasis-Spondarthro
pathie
und fügte an,
die Beschwerden von Seiten der Psoriasis-
Spondarthropathie
begründeten die krankheitsbedingte Arbeitsunfä
higkeit
. Trotz intensiver therapeutischer Bemühungen und potente
r
Medika
mente müsse
mit einer bleibenden 100%ige Arbeitsunfähigkeit gerechnet wer
den
(
Urk.
7/58/
7
8)
.
4.
4.1
Es ist unbestritten und aktenkundig, dass der Beschwerdeführer seit längerem unter
verschiedensten
Gesundheitsproblemen
litt
. Die Beschwerdegegnerin
veran
lasste
dementsprechend
eine polydisziplinäre Abklärung
zur
Frage, inwieweit sich nebst der unfallbedingten Beschwerden in der rechten Schulter und im rechten Arm auch krankheitsbedingte Leiden limitierend auf
die Arbeitsfähig
keit auswirken
(vgl. Stellungnahme des RAD vom 1
1.
Oktober 2010,
Urk.
7/52/S. 6 f.)
.
Das hierauf am 2
3.
Juni 2011
vom
Z._
erstattete
,
auf
ein
lässlichen internistischen (
Urk.
7/48
38
ff.), rheumatologischen (Urk.
7/48 42 ff.), neurologischen (
Urk.
7/48 S. 46 ff.) und psychiatrischen (Urk.
7/48 S. 51 ff.) Untersuchungen beruhende, die
Vorakten
(
Urk.
7/47 und
Urk.
7/48 S. 1 ff. und S. 27 ff.) sowie die geklagten Beschwerden (
Urk.
7/48 S.
36 ff., S. 43 f., S. 46 und S. 51 f.) berücksichtigende MEDAS-Gutachten entspricht den
rechtspre
chungsgemässen
Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische
Entschei
dungsgrundlage
, so dass grundsätzlich darauf abzustellen ist
.
Nach einleuch
tender Darlegung der medizinischen Zusammenhänge gelangten die Experten zur begründeten Schlussfolgerung, aus
rheumatologischer Sicht sei der Versi
cherte in seiner bisherigen Tätigkeit als Tankstellenservicemonteur wegen der Einschränkungen ausgehend von der rechten Schultergelenks- und
Schulter
gürtelregion
seit August 2009 dauerhaft zu 100
%
arbeitsunfähig. Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit ohne repetitives Gewichte-Heben über 15 Kilogramm, Tätigkeiten über der Horizontalen respektive Überkopfarbeiten und Arbeiten mit gestrecktem (rechten) Arm sei er
indes
zu 100
%
arbeitsfähig
;
a
us internistischer, neurologischer und psychiatrischer Sicht würden sich keine zusätzlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben.
I
n den
Einschätzungen des Hausarztes Dr.
A._
und des SUVA-
Kreisa
rztes Dr.
D._
finden sich
Hinweise, die dieses Abklärungsergebnis stützen
. Dr.
A._
führte im Bericht vom 2
7.
Dezember 2010 aus, für die Arbeitsunfä
higkeit seien die unfallbedingten Schulterbeschwerden entscheidend (vgl. E. 3.4
hievor
). Dr.
D._
berichtete von einem angesichts der langen
Liste von Gesundheitsproblemen
erstaunlich und erfreulich guten Allgemeinzustand (E. 3.3
hievor
). Der Hausarzt
Dr.
A._
gab ferner zu bedenken
,
der
60-
jährige Versicherte habe sich nun daran gewöhnt, nicht mehr zu arbeiten.
Eine
Steige
rung der Arbeitsfähigkeit hielt er schliesslich zwar grösstenteils aus medizini
schen Gründen aber auch wegen des Arbeitsmarkts, der diesen polymorbiden Mann nicht mehr übernehmen werde, für nicht mehr durchführbar (
Urk.
7/58/13-14).
4.
2
Was die diversen gegen das MEDAS-Gutachten vorgetragenen Rügen angeht,
ist
zunächst
der Einwand,
der Beschwerdeführer
sei
laut dem vom
SUVA-Arzt
Dr.
D._
formulierten Zumutbarkeitsprofil auch
in einer leidensangepassten Arbeitstät
igkeit nur zu 64
%
arbeitsfähig
, unbegründet
.
Dr.
D._
beschrieb die seitens der
rechte
n
Hand und
der
rechte
n
Schulter
bestehenden Einschrän
kungen
(
vgl.
E. 3.3
hievor
und
Urk.
7/28/2-7 S. 6), ohne
eine
derart
angepasste Tätigkeit
prozentmässig
zu begrenzen
.
Der von der SUVA ermittelte
Invalidi
tätsgrad
von
36
%
ergibt sich
aus der Gegenüberstellung von
Validene
inkom
men
(
Fr.
84‘500.--) und Invalideneinkommen (
Fr.
54‘379.--;
entspricht laut SUVA-Verfügung vom
5.
Oktober 2010
dem
in geeigneter Tätigkeit gemäss
„
Abklärungen in verschiedenen Betrieben
“
realisierbar
en Einkommen
,
Urk.
7/31)
. Dass die SUVA
bei der Ermittlung des
Invalideneinkommen
s
auf ein
(zumutbares)
Vollpensum abstellte
,
zeigt
auch
der Vergleich
mit
dem
von Män
nern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten im Jahr 2010 erzielte
n
Einkommen
gemäss
der vom
Bundesamt für Statistik periodisch her
ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE; vgl. E.
5
.5
hernach
)
.
4.
3
Die Gutachter stellten
in ihrer Expertise
Beginn und Verlauf der gesundheitli
chen Problematik sowie bisherige Massnahmen und Einschätz
ung
en im Detail dar (S. 57 ff.)
beziehungsweise
zogen
die Beurteilungen der
behandelnden Ärzte
in ihre
Einsc
hätzung
mit ein
.
Sie begründeten
, weshalb die
einzelnen
krank
heitsbedingten
Leiden, wie namentlich die chronische
asthmoide
Bronchitis, die Rückenbeschwerden, die
zerebrovaskuläre
Gefässerkrankung sowie die Psoriasis
ihrer Meinung nach
aktuell keine
Arbeitsunfähigkeit
zur Folge haben
.
Der
Ein
wand des Beschwerdeführers, die Gutachter
hätten
sich nicht mit den abwei
chenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte
auseinandergesetzt,
trifft insofern nicht zu
.
Der
neuste
Bericht
von
Dr.
B._
vom
2.
Mai 2011
(
Urk.
7/58/7-8)
wurde im Gutachten deswegen nicht berücksichtigt
(vgl.
Urk.
1
Ziff.
3.2)
, weil
er erst am 2
0.
Dezember 2011 zusammen mit den übrigen Akten des
Kranken
taggeld
versi
cherers
(
Urk.
7/58)
bei der Beschwerdegegnerin
einging
.
Diese
kurze Ein
schätzung zuhanden des Krankentaggeldversicherers
vermag
das Ergebnis
der MEDAS-
Begutachtung
nicht in Zweifel zu ziehen
, zumal
es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einer
seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Ex
perten anderseits (
BGE 124 I 170
E. 4
) nicht zulässt, ein Administrativ-
(
oder Gerichtsgutachten
)
stets in Frage zu stellen
, wenn behandelnde Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen
(
vgl. etwa
Urteil des Bundesgerichts
8C_642/2011
vom 1
4.
Februar 2012
E. 5.2
mit Hinweisen
)
und auch
nicht näher
aufgezeigt wird,
weshalb
die Rückenbeschwerden sowie Polyarthralgien der grossen Gelenke unter Belastung eine bleibende 100%ige Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben sollen.
4.
4
Nicht massgebend sein kann ferner
die
Anmerkung
des
SUVA-Arzt
es
Dr.
D._
im Bericht vom 1
8.
August 2010,
wonach
„die multiplen
Neben
probleme
zwar für die Arbeitsfähigkeit relevant
sind
, bezüglich unfallkausale
r
Beurteilung aber ausgeschlossen werden müssen
“
.
Dr.
D._
hat
te
– entspre
chend seinem Auftrag –
die
Auswirkungen
(auch)
der nicht unfallbedingten Leiden
nicht abgeklärt
.
Es war vielmehr
die
– nach dem Gesagten umfassend wahrgenommene –
Aufgabe
der
MEDAS-
Gutachter
,
zu den Auswirkungen
(auch)
der
unfallfremden
Beschwerden abschliessend Stellung zu nehmen
. Ebenfalls keine entscheidende Bedeutung zugemessen werden kann dem Schreiben des
Kran
kentaggeldversicherer
s
vom 1
6.
Dezember 2011 (
Urk.
7/58/1) zum
rentenab
lehnenden
Vorbescheid, in dem ausgeführt wird, anhand der medi
zinischen Akten
des Taggeldversicherers
sei die krankheitsbedingte Arbeits
unfähigkeit ausgewiesen und der Vor
be
scheid deshalb nicht nachvoll
ziehbar (vgl.
Urk.
1
Ziff.
5).
4.
5
Dem
Vorhalt des Beschwerdeführers,
der rheumatologische Gutachter habe
zwar
mehrfach das immer wieder einsetzende Zittern in der rechten oberen Körper
hälfte
selber
beobachtet – so wie auch die weiteren Gutachter –
,
sei
dann
aber
doch davon ausgegangen
,
dass
Gewichte bis zu 15 Kilogramm mit
der
domi
nanten zitternden Hand
gehoben werden könn
t
en
,
ist
entgegen zu halten
, dass auch der SUVA-Arzt
Dr.
D._
zum Schluss kam,
Muskulierung
der Unter
arme und
Beschwielung
der Hände liessen eine massive, längerdauernde
Funk
tionseinschränkung
der domina
nten rechten Hand ausschliessen (vgl.
E.
3.3
hie
vor
).
Zum Auftreten des Tremors
in der Untersuchungssituation stellte der
rheumatologische Gutachter
im Übrigen
fest, der Beschwerdeführer hab
e nervös und angespannt gewirkt. D
a das Zittern inkonstant sei und bei Ablenkung praktisch fehle
,
bestehe der Verdacht auf ein nicht-organisch bedingtes Zittern, wobei aber bewusstseinsnahe Anteile im Sinne der Symptombetonung nicht ersichtlich seien (
Urk.
7/481-62 S. 44).
Der Neurologe
berichtete schliesslich, es bestehe kein Ruhetremor, kein
Intensionstremor und bei Bewegungen unter Ablenkung kein signifikanter Aktionst
remor
(S. 48).
Der
Beschwerdeführer
weist ferner
darauf hin, dass er in der Vergangenheit mehr
fach wegen Kniebeschwerden operiert worden sei (
Urk. 1. Ziff.
3.1.1). Er macht allerdings keine aktuellen kniebedingten Einschränkungen geltend.
Dem Einwand des Beschwerdeführers, die Ausführungen, wonach das Aneurysma vollständig geheilt sei (
Urk.
1 S. 4.1), seien unzutreffend und miss
achte
ten den Umstand, dass es später zu weiteren Hospitalisierungen wegen
Hirnin
farkten
gekommen sei, ist
schliesslich
entgegen zu halten, dass der verantwort
liche Facharzt für Neurologie sich in seinem Teilgutachten auch mit dem wei
teren Verlauf der
zerebrovaskulären
Erkrankung auseinandergesetzt hat (
Urk.
7/48/1-62 S. 51).
4.
6
Nicht
zutreffend
ist, dass die Gutachter von einer klaren Stimme
berichtet
en
, was
die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers zur Bemerkung veranlasste, dies erstaune sie
, da er asthmabedingt leise und mit kaum hörbarer Stimme spreche (
Urk.
1
Ziff.
6).
I
m Gutachten
ist
die Rede
davon
, der Beschwerdeführer könne sich in gebrochenem Deutsch verständlich ausdrücken (S. 38), er spreche manchmal nervös laut und atme tief (S. 54) oder er spreche mit einer klaren verständlichen Sprache (S. 48).
4.
7
Zusammenfassend ergibt sich, dass die IV-Stelle sich beim angefochtenen
Renten
entscheid
zu Recht auf das Gutachten des
Z._
vom 2
3.
Juni 2011 abge
stützt hat.
Es besteht kein Anlass,
ein Obergutachten einzuholen.
5.
5.1
Zu prüfen
sind schliesslich
die erwerblichen Auswirkungen der
gesundheitlichen
Ein
schränkungen. Strittig ist vorab, ob es dem Beschwerdeführer noch möglich und
zu
mutbar ist, seine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits
markt zu
verwerten.
5.2
Im massgebenden
Begutachtungszeitpunkt
,
Juni
2011 (vgl. BGE 138 V 457 E.3.3)
,
war
der
Beschwerdeführer
61
Jahre
und zwei Monate
alt
(Urk. 7/
4
).
5.3
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Ar
beitsmarkt
realistischerweise
nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zu
mut
bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis
tungs
vermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht nach einer allge
mei
nen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen ab, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 1
0.
Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen).
Dies sind beispielsweise Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Fol
gen; absehbarer Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang die Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fer
tigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufs
erfahrung aus dem angestammten Bereich.
E
in erhebliches Gewicht kommt
dem Umfang
der
ve
rbliebenen Restarbeitsfähigkeit
zu
(Urteil des Bundesgerichts 9C_124/2010
vom 2
1.
September 2010 E. 5.2
)
.
Dabei ist die vom Bundesgericht
gesetzte
Hürde für die
Annahme fehlender Verwertbarkeit
der
Restarbeitsfähig
keit
älterer Menschen relativ hoch
.
Das Bundesgericht
erwog etwa in einem jüngeren Entscheid betreffend einen
62 3/4 Jahre alte
n Versicherten
, der wegen
Kniebeschwerden
nur noch vorwiegend sitzende oder wechselbelastende Arbei
ten ausführen konnte, dies allerdings noch zu 100
%
,
die Vorinstanz habe kein Bundesrecht verletzt, wenn sie einen invalidenrechtlich erheblich fehlenden Zugang zum Arbeitsmarkt verneint habe
(Urteil des Bundesgerichts 8C_345/2013 vom 1
0.
September 2013, E. 4.2
; vgl. auch die
weitere
im Urteil zitierte Kasuistik
).
Der
Beschwerdeführer
ist laut
MEDAS-Gutachten für eine
behinderungsange
passte
Tätigkeit ohne
repetitives
Gewichte-Heben über 15
Kilogramm, Tätigkei
ten über der Horizontalen respektive Überkopfarbeiten und Arbeiten mit gestrecktem (rechten) Arm noch zu
100
%
arbeitsfähig.
Eine
zumutbare
diese Einschränkungen
berücksichtigende Verweistätigkeit
wäre
mit einem
Stellen- und
Berufswechsel verbunden, was nach
29-j
ähriger Tätigkeit bei demselben
Arbeitgeber
sowie
knapp vier Jahre vor der ordentlichen Pensionierung
nicht leicht zu bewerkstelligen ist und ein hohes Mass an Anpassungsfähigkeit voraussetzt. Hinweise, wonach dem Beschwerdeführer, etwa aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur, die dafür notwendigen Ressourcen fehlen, liegen aller
dings keine vor
.
I
m Lichte der dargelegten Grundsätze und ausgehend
vom als
ausgeglichen unterstell
ten Arbeitsmarkt, der einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten aufweist, und zwar sowohl bezüg
lich
der dafür verlangten berufli
chen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b) und auch so
ge
nannte Nischenarbeitsplätze umfasst (Urteil des Bun
desgerichts 8C_673/2012 vo
m 16.
Mai 2013 E. 4.3 mit Hinweisen),
kann
insgesamt
nicht davon ausge
gangen
werden, dass die ver
bliebene Restarbeitsfähigkeit gar nicht mehr nachgefragt wird.
5.4
Der Beschwerdeführer hatte sich am 2
7.
August 2009 zum Leistungsbezug ange
meldet (
Urk.
7/3). Gestützt auf
Art.
29
Abs.
1 und 3 IVG
würde ein
Renten
anspruch somit frühestens am
1.
Februar 2010
entstehen
.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt gilt das von der MEDAS ermittelte Belastungsprofil (vgl. Urk.
7/48 S.
65 und die Einschätzung von
Dr.
D._
im Bericht vom 18
.
Augus
t 2010
,
wonach
der Zustand sei seit Monaten stabil
sei
;
Urk.
7/28 S.
5).
5.
5
Für die Ermittlung
des
Valideneinkommens
, ist entscheidend, was
der Beschwer
deführer
im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns, im vor
liegenden Fall
am
1.
Februar 2010
, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hä
tte.
Die IV-Stelle ver
wies bezüglich Berechnung des Invaliditätsgrades auf die Verfügung der SUVA vom
5.
Oktober 2010 (
Urk.
7/31).
Die SUVA hat
te
das
Valideneinkommen
für das Jahr 2010 im Betrag von
Fr.
84‘500.--
gestützt auf die Angaben der Arbeit
geberin ermittelt
(
Fr.
6‘500.-- mal 13
;
Urk.
7/29/5; vgl. auch
Urk.
7/4
/1-5
Ziff.
2.11
),
was
auch vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wird
und
einzig zur Bemerkung Anlass
gibt, dass
dabei
zu R
echt weder die seit 1988 bestehende Anstellung als Hauswart noch die frühere Nebentätigkeit bei einer
Reinigungs
firma
berücksichtigt w
u
rde.
Bei
der Hauswart
stelle
wurden die effektiven Arbeiten
gemäss Auskunft des Beschwerdeführers
von seiner F
rau und deren Bruder ausgeführt
, an die er den Lohn jeweils
weitergeleitet habe
;
die Reini
gungstätigkeit
habe er
einige Zeit vor dem Unfall
wegen vermehrter Arbeit am A
bend und am Wochenende (Pikett)
aufgeben müssen
(
Urk.
7/30/12-14 S.
1).
Sowohl der Versicherte als auch der Arbeitgeber schlossen
eine zukünftige Tätig
keit am bisherigen Arbeitsplatz aus (
Urk.
7/28/2-7 S. 5), so dass – obwohl der Beschwerdeführer
auch
im Begutachtungszeitpunkt noch in ungekündigter Stellung
stand
(
Urk.
7/47/1-62 S. 33)
–
f
ür die Bes
timmung des
Invalidenein
kommens
praxisgemäss
die Tabellen
löhne gemäss den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukt
u
rerhebungen (LSE) heranzuziehen
sind
.
Nicht übernommen werden kann demgegenüber das von der SUVA auf
grund „Abklärungen in verschiedenen Betrieben“ ermittelte
Invalideneinkom
men
von
Fr.
54‘379.--,
zumal aus den vorliegenden Akten die konkrete Berech
nung des Invalideneinkommens nicht ersichtlich ist
(vgl. im Übrigen zur fehlen
den Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversicherung für die Invalidenversicherung BGE 133 V 549 E. 6)
.
Das von Männern im Durch
schnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug im Jahr 2010 Fr. 58‘812.-- (Fr. 4‘901.-- x 12; LSE 2010, S.
26, Tabelle TA1, Total, Männer, Anforderungsniveau 4). Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.6 Stunden im Jahr 2010 (Die Volkswirtschaft, 10-2013, S. 94 Tabelle B9.2) ergib
t sich ein Ein
kommen von
Fr.
61‘
164
.--.
5.6
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (
Tabellen
lohn
) um maximal 25
%
zu kürzen, wenn persönliche und berufliche Merkmale wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter,
Dienstjahre, Nationalität respektive
Aufenthaltskategorie oder Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben und die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeits
fähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch
schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann
(
vgl. etwa
Urteil des Bundes
gerichts 9C_325/2013
vom 2
2.
Oktober 2013 E. 4.1 mit Hinweisen)
.
Dem
61 Jahre alten, 29 Jahre beim selben Arbeitgeber angestellten
Beschwerdeführer
, der neben den
invalidisierenden
Beschwerden an der rechten Schulter
noch an zahlreichen
anderen – wenn auch keine
länger dauernde
Arbeitsunfähigkeit begründen
den
–
Gesundheitsproblemen leidet
und dessen
Betätigungsmöglich
keiten
schul
ter
bedingt
eingeschränkt sind
,
ist
ein leidensbedingter Abzug von
15
% zu gewähren, woraus sich ein Invalideneinkommen von
Fr.
51‘989.-- und eine
Ein
kommenseinbusse
von Fr. 32‘511.-- ergibt.
Bei Gegenüberstellung des
Validen
einkommens
resultiert ein
unter der rentenbegründenden Grenze liegen
der
Inva
liditätsgrad
von 38
%
.
Die Beschwerde ist
deshalb
abzuweisen.
6.
Gestützt auf Art. 69 Abs. 1
bis
IVG
ist das Beschwerdeverfahren vor dem
kan
tona
len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--) auf Fr. 700.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.