Decision ID: 25ac06d8-f1ee-5836-9593-be61a605e29a
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: 
Label: dismissal

Facts:
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer Algerien gemäss eigenen Angabe im Juni 2009 auf dem Seeweg Richtung Frankreich verliess und am 9. Juli 2009 in die Schweiz gelangte, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,
dass das BFM am 15. Juli 2009 die Personalien des  erhob und ihn summarisch zum Reiseweg sowie zu den Gründen für das Verlassen des Heimatlandes befragte,
dass ihn das BFM am 13. August 2009 einlässlich zu den Asylgründen anhörte,
dass das BFM mit Verfügung vom 14. August 2009 – eröffnet am 17. August 2009 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. August 2009 (Datum der Postaufgabe) gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und die Aufhebung der vorinstanzlichen , die Rückweisung der Sache an das BFM zur materiellen  sowie in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Prozessführung samt Entbindung von der Vorschusspflicht (Art. 65 Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) beantragte,
dass auf die Begründung des vorinstanzlichen Entscheids und die  – soweit erforderlich – in den nachfolgenden  einzugehen ist,
dass die vorinstanzlichen Akten am 24. August 2009 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

Considerations:
und zieht in Erwägung,
dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde einzutreten und diese in Anwendung des AsylG, der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des VwVG, des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsge-
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richt (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) zu beurteilen ist,
dass es in Anbetracht der Aktenlage beziehungsweise der  Beschwerde nicht als angezeigt erscheint, allfällige – nicht näher konkretisierte – Ergänzungen der Rechtsschrift abzuwarten,
dass sich aufgrund der klaren gesetzlichen Regelung ein Eingehen auf die nach Ansicht des Beschwerdeführers sehr kurz bemessene  erübrigt (vgl. Art. 108 Abs. 2 AsylG), zumal er in der Lage war, fristgemäss zu handeln,
dass es der Beschwerdeführer unterliess, im Moment der Einreichung des Asylgesuches beziehungsweise in den 48 Stunden nach der  Aufklärung durch Vorhalt eines Informationsblattes ein  zu seiner zweifelsfreien Identifizierung abzugeben, weshalb die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte Grundvoraussetzung für ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere vorliegend erfüllt ist,
dass seine Behauptung, ihm seien die Identitätsdokumente gestohlen worden, schon aufgrund ungereimter diesbezüglicher Aussagen nicht glaubhaft wirkt (A 14/22, Antworten 63 ff.),
dass er die Reise von Algerien in die Schweiz stereotyp schilderte und nicht in der Lage war, den angeblichen Ausreisezeitpunkt  anzugeben (A 14/22, Antworten 10 ff.),
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung demnach zutreffend feststellte, für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren lägen keine entschuldbaren Gründe vor, da aufgrund der  Angaben zum angeblichen Verlust der Identitätspapiere, der  Reiseschilderung, gewisser realitätsfremder Aussagen und der gemäss Aktenlage fehlenden Bemühungen für die  die angebliche Papierlosigkeit nicht geglaubt werden könne,
dass die wenig ausführlichen Rekursvorbringen offensichtlich keine andere Einschätzung rechtfertigen, da sich der Beschwerdeführer  beschränkt, die Gründe für die angebliche Papierlosigkeit aus sei-
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ner Sicht zu wiederholen, und die überzeugenden Erwägungen des BFM so nicht zu entkräften vermag,
dass der Beschwerdeführer – ein Araber aus _ – zur  des Asylgesuchs im Wesentlichen zu Protokoll gab, als  beziehungsweise Kioskbetreiber gearbeitet zu haben,
dass im Jahre 2007 gegen ihn ein Verfahren wegen illegalen  eröffnet worden sei,
dass das besagte Verfahren immer noch hängig sei und er die  zu einer langen Haftstrafe befürchte,
dass er seit Januar 2009 durch Terroristen zu Geldzahlungen genötigt worden sei,
dass er diese Aufforderungen nicht befolgt habe und sein Geschäft niedergebrannt worden sei,
dass er in Anbetracht dieser Sachlage und aus Furcht vor weiteren Racheakten nach _ und später ausser Landes geflohen sei,
dass für die weiteren Einzelheiten der Aussagen des  auf die Protokolle der Befragung vom 15. Juli 2009 und der  vom 13. August 2009 zu verweisen ist,
dass das BFM erwog, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien wiederum vage, realitätsfremd und zudem teilweise widersprüchlich ausgefallen,
dass entsprechend bereits fraglich sei, ob er überhaupt ein Tabak- geführt habe, und die angebliche Erpressung durch Terroristen nicht den Eindruck von tatsächlich Erlebtem zu vermitteln vermöge,
dass die angemessen detaillierten Erwägungen des BFM überzeugen, weshalb sie auf Beschwerdeebene nicht zu beanstanden sind und zur Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden kann,
dass dem Anhörungsprotokoll kaum Realkennzeichen zu entnehmen sind und die angebliche Bedrohung durch Terroristen sehr konstruiert wirkt (A 14/22, Antworten 102 ff.),
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dass in der Beschwerdeschrift stichhaltige Gegenargumente zur vom BFM festgestellten Haltlosigkeit dieser Vorbringen fehlen,
dass sodann die Erwägung des BFM, dem geltend gemachten  wegen eines illegalen Tabak-Transports komme unbesehen der Frage der Glaubhaftigkeit vorliegend offensichtlich keine Asylrelevanz zu, überzeugt, zumal den Akten keine relevanten Hinweise auf die vom Beschwerdeführer befürchtete Verurteilung zu einer mehrjährigen und unter Umständen unverhältnismässig langen Gefängnisstrafe  werden können,
dass im Lichte vorstehender Erwägungen das Bestehen der  des Beschwerdeführers ohne weitere Erörterungen ausgeschlossen werden kann und auch zusätzliche Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG offensichtlich nicht notwendig sind,
dass entgegen den Beschwerdevorbringen auch keine Anhaltspunkte für die Annahme zu erkennen sind, das BFM habe, um zu seiner  zu gelangen, eine mehr als bloss summarische materielle Prüfung vornehmen oder zusätzliche sachliche oder rechtliche  treffen müssen (vgl. hierzu BVGE 2007/8 E. 5.6.6 S. 91 f.),
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die  Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der  völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung  sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
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dass sich alleine aus der allgemeinen Menschenrechtssituation in  kein reales Risiko von Folter oder unmenschlicher oder  Strafe oder Behandlung herleiten lässt,
dass im Falle einer Rückkehr weder die allgemeine Lage in Algerien noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung des jungen und den Akten zufolge gesunden Beschwerdeführers, welcher vor Ort über diverse soziale Anknüpfungspunkte verfügen dürfte (vgl. A 1/11, S. 3; A 14/22, Antworten 14 ff.), schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung nicht als unzumutbar im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG erscheint,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  auch möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG),
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde deshalb mit  Begründung im einzelrichterlichen Verfahren mit Zustimmung eines zweiten Richters abzuweisen ist,
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege  Aussichtslosigkeit abzuweisen ist und die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.– dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind.
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