Decision ID: 6047db0d-9619-46de-97df-40af89df7a3c
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1953 geborene
X._
bezog ab dem
1. Januar 2000
eine
halbe
Rente der Invalidenversicherung (
Erstanmeldung vom 30. Juli 1999 [Urk. 7/2] und Verfügung vom 27. August 2001 [Urk. 7/57]
), welche am
18. August 2004
revisionsweise bestätigt wurde (
Urk. 7/83
).
Im Rahmen eines im Jahr 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens (
vgl.
Fragebogen für
Rentenre
vision
vom 22. August 2007 [Urk. 7/87]) liess die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Versicherten begutachten (Urk. 7/116).
Dr. med.
Y._
, Fachärztin FMH für Orthopä
dische Chirurgie und Traumatolo
gie,
Z._
,
erstattete ihr Gutachten am 3. Juni 2009 (Urk. 7/118). In der Folge reduzierte die IV-Stelle die bisherige halbe Rente mit Verfügung vom 14. Januar 2010 auf eine
Viertelsrente
bei einem Invaliditätsgrad von 46 %
(Urk. 7/124 und Urk. 7/126).
1.2
Mit Revisionsgesuch vom
5. Dezember 2011 (Eingangsdatum) machte der
Versi
cherte bei der IV-Stelle
eine Verschlechterung seines
Gesundheitszustandes (
vermehrt Schmerzen an den Schultern
)
geltend
(
Urk. 7/131), woraufhin ihm die IV-Stelle nach Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse am 29. April 2013 mitteilte, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige
Viertelsrente
bei einem Invaliditätsgrad von 46 % (Urk. 7/153).
Eine
beschwer
defähige
Verfügung wurde vom Versicherten nicht verlangt.
1.3
Mit Revisionsgesuch vom
28. Januar 2016 (Eingangsdatum) machte der Versi
cherte bei der IV-Stelle erneut eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan
des (sehr starke Schmerzen in der rechten Schulter) geltend (Urk. 7/155) und reichte einen Bericht der
A._
vom 16. Februar 2015 zu den Akten (Urk. 7/154).
Mit Schreiben vom 29. Januar 2016 wies die IV-Stelle den Versicherten darauf hin, dass dieser eine wesentliche Veränderung der tat
sächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung glaubhaft machen müsse, und setzte ihm deshalb Frist an, um bis spätestens am 29. Februar 2016 entsprechende aktuelle Beweismittel nachzureichen
. Ohne diese Beweismittel könne das Gesuch nicht geprüft werden und müsse ein Nichteintreten verfügt werden
(Urk. 7/156).
Am 4. April 2016
(Eingangsdatum)
reichte der Versicherte den Sprechstundenbericht der
A._
vom 29. März 2016 zu den Akten (Urk. 7/161). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 22. April 2016 [Urk. 7/165] und Einwand vom 20. Mai 2016 [Urk. 7/167]) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Juni 2016 auf das
Revisionsgesuch
nicht ein (Urk. 2 [= Urk. 7/171]).
2.
Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. August 2016 (eingegangen bei der IV-Stelle
am 9. August 2016
, von dieser
mit Schreiben vom 2. September 2016
an das Gericht weitergeleitet [Urk. 7/173 f. und Urk. 3 f.])
Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzu
heben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, auf
das Revisionsgesuch
einzutreten (Urk. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 10. Oktober 2016 schloss die
Beschwerde
gegnerin
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Oktober 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach vorangegangener Verweigerung einer Rente der Invalidenversicherung wird
eine neue Anmeldung zum Leistungsbezug nur geprüft, wenn glaubhaft ge
macht
worden ist, dass sich der Grad der Invalidität des Versicherten in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Dies gilt auch für
Neuanmel
dungen nach einer rückwirkend befristet zugesprochenen Rente (BGE 133 V 263) oder nach einer revisionsweisen Aufhebung einer zuvor ausgerichteten unbefristeten Rente
(vgl. etwa Urteile des Sozi
alversicherungsgerichts des Kan
tons Zürich IV.2004.00234 vom 21. Juni 2005 E. 2 und IV.2006.00491 vom 18. Dezember 2007
E. 1.4)
sowie
für Rentenerhöhungsgesuche
(vgl. etwa das Urteil
des
Sozial
versicherungsgerichts des Kan
tons Zürich
IV.2012.01084
vom 2. April 2014 E. 1)
. Damit soll verhindert werden,
dass sich die Verwaltung nach vor
angegangener rechtskräftiger
Leistungsverweigerung immer wie
der mit gleich
lautenden und nicht näher begr
ündeten, das heisst keine Verän
derung des Sach
verhalts darle
genden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 114 E. 2a, 109 V 264 E. 3). Die Verwaltung entscheidet somit zunächst nur, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so kann sie das
Gesuch ohne weitere Abklärun
gen durch Nichteintreten erledi
gen. Dabei wird sie
unter ande
rem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und d
ementsprechend an die Glaubhaft
machung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 67 ff. E. 5.2, 130 V 72 E. 2.2 mit Hin
weisen). Da der Ver
waltung insofern ein ge
wisser Beurteilungsspielraum zu
steht, der grundsätzlich
zu res
pektieren ist, überprüft das Gericht d
ie
Eintre
tensfrage
nur dann, wenn das
Ein
treten streit
ig ist, das heisst wenn die Ver
waltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen
Be
schwerde führt;
hingegen unterbleibt eine rich
terli
che Beurteilung der
Eintre
tens
frage
, we
nn die Verwaltung auf die Neuan
meldung
bzw. das
Revisionsge
such
eingetreten ist (BGE 109 V 114 E. 2b).
1.2
Die versicherte Person muss die massgeb
liche Tatsachenänderung mit dem Revisionsgesuch
glaubhaft machen. Der Untersuchungs
grundsatz, wonach der Versiche
rungsträger von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklä
rung
des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158
E. 1a, je mit Hinweisen), spi
elt insoweit nicht. Wird im Revisionsgesuch
kein
Eintretenstatbestand
glaubhaft gemacht, sonde
rn bloss auf ergänzende Be
weis
mittel, insbesondere Arztberichte, hingew
iesen, die noch beigebracht wür
den oder
von der Verwaltung beizuziehen seien, ist de
r versicherten Person eine ange
messene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Mass
nahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweisvorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie
ist mit der Androhung zu verbin
den, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu erkennen sei (BGE 130
V
68 E. 5.2.5).
1.3
Richtet sich die Beschwerde gegen einen
Nichteintretensentscheid
, hat das Ge
richt ausschliesslich zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu
Recht nicht auf das Leistungsbegehren einget
reten ist. Der richterliche Ent
scheid
in der Sache hat in dieser besonderen verfahrensmäs
sigen Situation allein den for
mellen Gesichtspunkt des vorinsta
nzlichen Nichteintretens zum Ge
genstand. Mit den materiellen Anträgen hat sich das Gericht dagegen nicht zu befassen (BGE 121 V 159 E. 2b, 116 V 266 E. 2a, SVR 1997 UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).
2.
2.1
Mit
Nichteintretensverfügung
vom 15. Juli 2016 stellte die Beschwerdegegnerin fest, der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tat
sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es könne deshalb nicht auf das neue Revisionsgesuch eingetreten werden (Urk. 2).
2.2
Dagegen wandte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. August 2016 ein, die Beschwerdegegnerin sei auf sein Revisionsgesuch nicht eingetreten, ohne den letzten Arztbericht abzuwarten, in welchem ihm eine Verschlechterung attestiert worden sei
. Er habe Schmerzen bei Arbeiten ab 90° und keine Kraft. Diese Beschwerden habe er vor den Operationen auch gehabt, jedoch habe er etwas mehr Kraft gehabt und seine Arbeiten noch besser erledigen können
(Urk. 1).
3.
Im Sprechstundenbericht der
A._
vom 16. Februar 2015 wurden die folgenden Diagnosen aufgeführt (Urk. 7/154/1):
Status nach
Latissimus
dorsi
-Transfer und partieller
Rotatorenmanschet
tenrekonstruktion
(3 x Superanker) Schulter rechts vom 20.9.2012 mit/bei:
Rotatorenmanschetten-Reruptur
(
Supraspinatus
) Schulter rechts bei
Status nach Schulterarthroskopie mit
Bicepstenotomi
e
,
Rotatoren
manschettenrekonstruktion
(kraniale Hälfte
Subscapularis
und
Infraspinatus
-Vorderrand, sowie Versuch
Supraspinatus
, 5 x 6.5
Arthrocare
-Anker) und
anterolateraler
Acromioplastik
rechts am 10.02.2012 bei
erneuten Schmerzen Schulter rechts nach Sturz 11/2011 bei
Status nach offener
Rotatorenmanschetten
-Rekonstruktion 1998 (Klinik
B._
)
Status nach Schulterarthroskopie mit
Bicepstenotomie
, RM-Rekonstruk
tion (Supra- und
Infraspinatus
-Vorderrand, 3 x 6.5
Arth
r
ocare
-Anker)
,
subacromialem
Débridement
und
Acromioplastik
links vom 23.09.2011 mit/bei:
Status nach offener
Rotatorenmanschetten
-Rekonstruktion 2000 (Klinik
B._
)
Gastrooesophagealer
Reflux
Arterielle Hypertonie
Tendovaginitis
stenosans
A1
Ringband
Dig
III links
Symptomatisches Ringbandganglion A1
Dig
III rechts
Zur Anamnese wurde im Sprechstundenbericht festgehalten, der Beschwerde
führer habe sich vorgestellt, nachdem er intensiv Physiotherapie betrieben habe. Er berichte subjektiv über keinerlei Verbesserung der Kraft im rechten Arm. Ebenfalls habe die Physiotherapeutin mitteilen lassen, dass sie keine Fortschritte sehe und die Physiotherapie sistieren werde. Der Beschwerdeführer sei als selb
ständiger Schreiner nach wie vor arbeitstätig, jedoch aufgrund der Schwäche des rechten Armes deutlich eingeschränkt. Die Schmerzen stünden eher im Hintergrund. Er habe keine Nachtschmerzen. Zur Beurteilung wurde ausgeführt, die Situation der linken Schulter sei unauffällig und erfreulich. Rechtsseitig sei der Beschwerdeführer nach wie vor bei der Arbeit als Schreiner deutlich einge
schränkt. Das Transplantat sei innerviert und spanne sich gut an, eine bessere Kraft könne trotz intensiver Physiotherapie jedoch nicht erreicht werden, sodass eine deutlich reduzierte Arbeitsfähigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer erhalte hierfür bereits eine Invalidenrente. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht könne dem Beschwerdeführer aktuell keine Verbesserungsmöglichkeit angeboten wer
den (Urk. 7/154).
4.
4.1
Der Untersuchungsgrundsatz, wonach die Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des
rechtserheblichen Sachverhalts zu sor
gen hat,
spielt
im
durch Revisionsgesuch bzw. Erhöhungsgesuch eingeleiteten Verfahren
nicht
(E. 1.2)
.
Vielmehr hat der Beschwerdeführer mittels
Beweis
mit
tel
n
, insbesondere Arztberichte
n, glaubhaft darzutun, dass seit der letzten
Ren
tenverfügung
eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist.
Darüber wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin bereits schriftlich (Urk. 7/156) beziehungsweise auch telefonisch aufgeklärt (Urk. 7/157).
Die im Sprechstundenbericht der
A._
vom 16. Februar 2015 aufgeführten Diagnosen (E. 3)
sind mit denjenigen im Bericht der
A._
vom 15. Februar 2013 (Urk. 7/149)
vollkommen
identisch. Letztgenannter Bericht lag der Beschwerdegegnerin im vom Beschwerdeführer am 5. Dezember 2011 eingeleiteten Revisionsverfahren
aber
bereits vor
und wurde
von dieser
auch berücksichtigt (vgl. Urk. 7/152/4 f.).
Bei gleichgebliebenen Diagnosen
ist eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse zwar nicht ausgeschlossen, doch muss sich in diesem Fall
ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf di
e Arbeitsfähigkeit verändert haben
(Urteile des Bundesgerichts
9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3).
Der Sprechstundenbericht der
A._
vom 16. Februar 2015 liefert dafür jedoch keinen Hinweis.
Vielmehr halten die Ärzte fest, es sei keine
Verbesserung erreicht worden; f
ür die reduzierte Arbeitsfähigkeit erhalte der Beschwerdeführer bereits eine Invalidenrente. Der Bericht ist somit untauglich zur Glaubhaftmachung einer
Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse
.
4.2
Hinzu kommt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer unter Androhung der Säumnisfolgen Frist ansetzte, um Beweismittel nachzureichen (Urk. 7/156), der Beschwerdeführer die bis Ende Februar 2016 angesetzte Frist
jedoch verpasste: Bereits am 9. Februar 2016 wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin erneut über die Sachlage aufgeklärt, woraufhin er gemäss Telefonnotiz zur Antwort gab, er werde einen neuen Bericht von der
A._
verlangen mit Angaben zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit sowie zum Belastungsprofil. Falls die Zeit nicht mehr reichen werde, den Bericht bis Ende Februar 2016 einzureichen, werde er sich melden (Urk. 7/158). Am 22. Februar 2016 ging schliesslich ein Schreiben des Versicherten an die
A._
zwecks Terminvereinbarung (Urk. 7/159) sowie eine Terminbestätigung derselben für den 21. März 2016 (Urk. 7/160) ein. Den Sprechstundenbericht der
A._
vom 29. März 2016 reichte der
Beschwerdeführer jedoch erst
am 4. April 2016
und damit nach Ablauf der Frist
zu den Akten
(Urk. 7/161), weshalb dieser nicht mehr zu berücksichtigen ist.
Doch selbst wenn, erwiese auch
dieser
sich als untauglich
zur Glaubhaftmachung einer Ver
änderung der tatsächlichen Verhältnisse
; weder enthält er eine Beurteilung über die Arbeitsfähigkeit noch ergibt sich aus ihm, dass eine Verschlechterung
des Gesundheitszustandes eingetreten
wäre
. Vielmehr wird
bloss
auf eine weitere Behandlungsmethode hingewiesen,
ehe
eine abschliessende Beurteilung mö
glich sei
.
4.3
Sofern dem Beschwerdeführer – wie er selbst vorbringt (Urk. 1) – ein weiterer Arztbericht vorliegt, in welchem ihm eine Verschlechterung des Gesundheitszu
standes attestiert wird, ist es ihm unbenommen, diesen der Beschwerdegegnerin mit einem neuen Revisionsgesuch einzureichen. Allerdings ist er darauf hinzu
weisen, dass bei der Bemessung des Invaliditätsgrades
auch bei selbständig Erwerbenden
nicht
zwingend auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit abgestellt werden muss.
Nach der Rechtsprechung kann die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit als zumutbar erscheinen, wenn davon eine bessere erwerbliche Verwertung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann und der berufliche Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (Alter, Aktivitätsdauer, Ausbildung, Art der bisherigen Tätigkeit, persönliche Lebens
umstände) als zumutbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3.1 mit Hinweisen auf Urteile I 116/03 vom 10. November 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 12. September 2001 E. 2b).
Ob
dem Beschwerdeführer
die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbtätigkeit zumut
bar wäre, darüber ist hier nicht zu befinden.
5.
Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin mangels glaubhaft gemachter Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auf
das Revisionsgesuch vom 28. Januar 2016
nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
6
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
4
00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).