Decision ID: b1a001ce-deef-4fbd-927a-db683af1a8f2
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1964,
hat eine Ausbildung als kaufmännische Ange
stellte absolviert (
Urk.
8/1/2).
Zuletzt
war sie von
November 1993 bis Mai 1994 bei der
Y._
, angestellt (
Urk.
8/7/2;
Urk.
8/36/2).
Hernach widmete sie sich die seit 1989 verheiratete Versicherte der Haus
haltführung und der Erziehung der 1994 und 1996 geborenen Söhne (Urk. 8/5, Urk. 8/47/8).
Unter Hinweis auf ihre im Jahr 2006 begonnene langjährige Krankheitsgeschichte meldete sich die
seit April 2011 von ihrem Ehemann getrennt lebende
Versicherte am 1. Oktober 2013 zum
Leistungsbe
zug
an (
Urk.
8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte nebst Auszügen aus dem individuellen Konto (IK-Auszug;
Urk.
8/7;
Urk.
8/36)
verschiedene Arztberichte ein (
Urk.
8/17;
Urk.
8/25;
Urk.
8/32;
Urk.
8/35). Ferner gab sie ein psych
iatrisches
Gutachten bei
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
, in Auftrag (Gutachten v
om 5. Dezember 2014,
Urk.
8/47) und liess einen
Haus
haltabklärungsbericht
erstellen (
Urk.
8/57). Mit Vorbescheid vom 6. März 2015 stellte die IV-Stelle sodann
mit Wirkung ab 1. April 2014
die
Zusprache
einer
Dreiviertelsrente
in Aussicht (
Urk.
8/60), wogegen die Versicherte am 29. März 2015 Einwand erhob (
Urk.
8/63). Daraufhin verfügte die IV-Stelle am 18. September 2015 im angekündigten Sinne (
Urk.
8/71 f. =
Urk.
2/1 f.).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 15. Oktober 2015 Beschwerde und bean
tragte, die angefochtene
n
Verfügung
en
sei
en
aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab Januar 2012 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (
Urk.
1
S. 2).
Die IV-Stelle ersuchte in ihrer Beschwerdeantwort
vom 10. Dezember 2015
um Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7).
Mit Replik vom 1. Februar 2016 (
Urk.
10) sowie Ergänzung vom 9. Februar 2016 (
Urk.
12) hielt die Ver
sicherte an ihren Rechtsbegehren gemäss Beschwerdeschrift fest, worauf die IV-Stelle mit Schreiben vom 1
2.
Februar 2016 auf eine weitere Stellung
nahme verzichtete (
Urk.
13).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich
tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegat
tin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu
bemessen (Art. 28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der
Invaliditätsbemes
sung
).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die ver
sicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im
Erwerbs
bereich
ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt
(BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.4
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69
Abs.
2 IVV; vgl. auch
Rz
. 3084 ff. des Kreisschreibens des
Bundesamtes für Sozialversicherungen [
BSV
]
über Invalidität und Hilflo
sigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeig
nete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein
schränkung im Haushalt dar (Urteil
des Bundesgerichts
9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2,
in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86)
.
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweis
kraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der
Abklärungs
bericht
voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht
enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerb
stätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, wes
halb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkun
gen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grund
lage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vorder
grund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel
mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bun
desgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1,
9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).
1.5
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt
nis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün
det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die IV-Stelle hielt zum
angefochtenen
Entscheid
(
Urk.
2/1 f.) fest, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2011 - dem Beginn der einjährigen Wartezeit - in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Die Abklä
rungen hätten ergeben, dass sie ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Büroangestellte zu einem Pensum von 50
%
nachgehen würde. Die restlichen 50
%
würden auf den Aufgabenbereich entfallen (S. 6). Im Erwerbsbereich bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 100
%
. Gemäss den Abklärungen
betrage die Einschränkung im Haushaltbereich 19.5
%
, was insgesamt zu einem Invaliditätsgrad von gerundet 60
%
führe. Da die Anmeldung am 1. Oktober 2013
eingegangen sei, bestehe somit in Anwendung von Art. 29
Abs.
1 IVG ab dem 1. April 2014 ein Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
(S. 7).
Zum Einwand vom 31. März 2015 (
Urk.
8/63) äusserte sich die
IV-Stelle
dahin
gehend, dass
die Frage der Qualifikation mehrmals und ausführlich mit der Beschwerdeführerin besprochen worden sei. Die sogenannte spontane „Aussage der ersten Stunde“ sei in der Regel unbefangener und zuverlässiger als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst werden könnten. Der Einwand der Versicherten, dass sie bei voller Gesundheit 100
%
arbeiten gehen würde, sei daher nicht zu berücksichtigen und es werde an der festgelegten Qualifikation (50
%
Erwerbstätigkeit, 50
%
Haushaltbereich) festgehalten (
Urk.
2/1 f. S. 7).
2.2
2.2.1
Die Versicherte wandte in ihrer Beschwerdeschrift vom 15. Oktober 2015
ein, dass gemäss den angefochtenen
Verfügung
en
das Wartejahr Ende 2011 abgelaufen sei.
Da
die Anmeldung im ersten Halbjahr 2010 erfolgt sei
,
bestehe
der Rentenanspruch somit ab Januar 201
2.
Bei der Berechnung des Invaliditätsgrades habe die Beschwerdegegnerin im Weiteren die gemischte Methode angewandt. Die Versicherte müsse jedoch als ausschliesslich Erwerbstätige qualifiziert werden
. Sie
habe
die ihr im Rahmen der
Haus
halt
abklärung
zu diesem Punkt gestellten Fragen offensichtlich falsch ver
standen. Gemäss angefochtener Verfügung sei die Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich zu 100% invalid, weshalb ein Anspruch auf eine ganze Inva
lidenrente bestehe (
Urk.
1 S. 3).
2.2.2
In ihrer Replik (
Urk.
10) führte die Beschwerdeführerin ergänzend aus, dass der Haushaltabklärungsbericht zweifelsohne eine Abkürzung der Darstellung der Versicherten enthalte, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Einleuchtend seien die Ausführungen der Versicherten im Abklärungsbericht, wonach sie einen Lebensbedarf von Fr. 5‘800.-- habe und bei guter Gesund
heit so viel arbeiten würde, damit sie diesen Bedarf decken könne (S. 2). Die Überlegung, dass die Beschwerdeführerin nach Abzug eines Unterhaltsbeitra
ges ihres Ehemannes von Fr. 3‘000.-- noch Fr. 2‘800.-- hinzuverdienen müsste, und dass dies einem 50%-Pensum entspreche, sei hingegen falsch. Es würden die scheidungsrechtlichen Bedingungen ausser Acht gelassen, wonach nur jener Ehegatte Anspruch auf Unterhaltsleistungen habe, der sei
nen Bedarf nicht aus eigenem Verdienst decken könne.
Wäre die Arbeits
fähigkeit der Versicherten nicht eingeschränkt, so müsste sie ihren Unterhalt selbst mit einer ganztägigen Erwerbstätigkeit bestreiten. Unter diesen Voraussetzungen würde ein Invaliditätsgrad von über 70
%
und somit ein Anspruch auf eine ganze Rente resultieren, welche ab April 2014 auszurich
ten
sei
(S. 3).
2.2.3
In einer weiteren Eingabe vom 9. Februar 2016 fügte die Beschwerdeführerin zusätzlich an, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die gemischte Methode zur Ermittlung des Invaliditätsgrades für EMRK-widrig erklärt habe. Angesichts des Umstandes, dass die Versicherte im
Erwerbsbe
reich
vollständig arbeitsunfähig sei, bestehe ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (
Urk.
12).
3.
3.1
Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen:
Dem Bericht der
A._
, vom 4. Januar 2013 lassen sich die folgenden Diagnosen entnehmen
(
Urk.
8/17/31)
:
Mittelgradige depressive Störung bei einer zwanghaften
histr
i
o
nischen
Persönlichkeitsstruktur; Differentialdiagnose (DD):
Persön
lichkeitsstörung
(ICD-10 F61.0)
Hypomanie (ICD-10 F30.0)
Verdacht auf ADHS
v
iele Lebensmittelunverträglichkeiten mit häufigen Verdauungs
-
beschwerden
Struba
nodosa
mit Morbus Basedow
HWS-Syndrom
D
ie Versicherte sei vom 10. Juli
bis 3. August 2012 in stationärer psychosoma
tischer Behand
lung gewesen. Es liege eine über Jahre anhaltende private Belastungssituation vor. Die Beschwerdeführerin berichte über
Grübelzwang
, Traurigkeit, Interessenlosigkeit, Rückzug,
Stimmungsschwan
kungen
mit Antriebsschwäche, Gefühl von Überforderung, innere Unruhe und Trübsinn. Auch drei Jahre nach der Trennung von ihrem Ehemann bestehe eine
hochschwellige
Wut und
Verletztheit
, zu der die Versicherte keinerlei Abstand gewinnen könne. Es würden multiple körperliche Symp
tome mit ausgeprägten
Myogelosen
des gesamten Rückens und Schulter-Nacken-Bereichs, eine Reizblase, Magenbeschwerden und Meteorismus bei Vorliegen multipler Lebensmittelunverträglichkeiten
sowie ausgeprägte
Kon
zentrationsstörungen
bestehen
.
Die Instabilität in allen Lebensbereichen habe die
Coping
-Mechanismen der Versicherten überfordert. Im Rahmen der stati
onären Behandlung h
abe
allenfalls eine leichte Stabilisierung erzielt werden können. Das therapeutische Arbeiten mit der Versicherten sei jedoch schwie
rig und bedürfe sicherlich eines längeren stationären Aufenthaltes (zum Gan
zen
Urk.
8/17/31 f.).
3.2
Gemäss Bericht der
B._
, vom 18. Juni 2013 (
Urk.
8/17/38 ff.) fand vom 24. November 2012 bis
2.
Februar 2013 eine weitere stationäre Behandlung statt.
Nebst anderen Symptomen (vgl.
E. 3.1) habe sich die Versicherte von ihren häuslichen Pflichten und der Kin
der
erziehung komplett überfordert gefühlt und eine ausgeprägte Erschöpfung beklagt. Sie
habe
sich andauernd krank
gefühlt
(
Urk.
8/17/39).
Während des gesamten stationären Aufenthalts habe sich die Versicherte immer wieder schwer getan, sich tagesstrukturierenden Themen in ihrer Alltagssituation zu stellen. Dies sei erst ansatzweise im Vorfeld der Entlassung gelungen. Die Beschwerdeführerin sei offensichtlich an die Grenzen ihrer
Veränderungs
fähigkeit
gestossen, weshalb von einer Verlängerung der stationären Behandlung abgesehen und eine weitere ambulante Psychotherapie empfoh
len worden sei (
Urk.
8/17/42 f.).
3.3
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, stellte am 19. August 2013 die folgenden Diagnosen (
Urk.
8/17/7):
Morbus Basedow (schwierig zu stabilisieren)
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Burn
out
Chronischer
Ferritinmangel
mit teilweiser Blutarmut
Reizdarmsyndrom mit Malabsorption
Klinische Nahrungsmittelintoleranz
Nach eingehender Anamnese führte
Dr.
C._
aus, dass die Ver
sicherte seit 2006 arbeitsunfähig sei. Ihr Zustand habe sich seither ver
schlimmert. Es sei nicht denkbar und unrealistisch, dass sie wieder irgen
d
einer Tätigkeit nachgehen könn
e
,
solange
sich ihr Gesundheitszustand
nicht
stabilisiert habe (
Urk.
8/17/9).
3.4
Vom 10. Februar bis 24. April 2014 wurde die Versicherte in der
D._
, hospitalisiert. Gemäss Bericht vom 14. Mai 2014 (
Urk.
8/25)
habe
in Bezug auf die mittelschwere depressive Episode sowie das Burnout-Syndrom keine befriedigende Besserung des Zustandes erreicht wer
den können. Aktuell sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, wobei in absehbarer Zeit diesbezüglich keine Besserung zu erwarten sei
, da hierzu die multiplen Belastungsfaktoren deutlich vermindert werden müssten (
Urk.
8/25/1 f.).
3.5
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera
pie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 10. September 2014 (
Urk.
8/35)
einen Verdacht auf eine manische Episode sowie eine Hypomanie (ICD-10 F30.0). Als Differentialdiagnose nannte er eine bipolare Störung beziehungs
weise eine Erkrankung aus dem Bereich der Persönlichkeitsstörungen (
Urk.
8/35/1). Infolge der
intensiven
Beeinträchtigungen in der Kognition, im formalen und inhaltlichen Denken, im Affekt, im interaktionellen Verhalten, in der Frustrationstoleranz sowie in der Realitätswahrnehmung
sei die Ver
sicherte gegenwärtig und bis auf weiteres nicht in Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen (
Urk.
8/35/3).
3.6
Dr.
Z._
legte am 5. Dezember 2014 sein psychiatrisches Gutachten vor (
Urk.
8/47). Er diagnostizierte eine paranoide Persönlichkeitsstörung mit stark hypochondrischen Zügen (ICD-10 F60.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leicht- bis mittelgradiger Episode und zum Teil täglichen Ausprägungsschwankungen (ICD-10 F33.0/1).
Bei der Versicherten bestehe eine deutliche Unausgeglichenheit in den Einstel
lungen, im Verhalten, in der Affektivität, im Antrieb, in der
Impuls
kontrolle
sowie in den Beziehungen zu anderen. Sie neige zu übertriebener Aggressivität, werde gelegentlich von affektiven Impulsen überschwemmt, falle dann zum Teil ins Gegenteil und in depressive Verstimmungen mit mangelndem Antrieb. Die Wahrnehmung der Mitmenschen sei paranoid, ebenso das Denken, was die mitmenschlichen Beziehungen beeinträchtige.
Dieses Verhaltensmuster sei andauernd, tiefgreifend und in vielen persön
lichen und sozialen Situationen eindeutig unpassend. Die Versicherte gerate mit
fast allen Personen in Konflikt
und sei praktisch nur noch mit ihrer paranoiden Wahrnehmung der Menschen beschäftigt. Die Störung führe zu einer deutlichen Einschränkung der beruflichen
und sozialen Leistungsfähig
keit. Die paranoide Welt erstrecke sich auch auf die Wahrnehmung der kör
perlichen Integrität. Die Versicherte fühle sich durch
Bakterien
und Schim
melpilze bedroht, die ihr Immunsystem durchbrochen hätten. Das
Immun
system
stehe quasi als Äquivalent zur Abwehr. Diese sei tatsächlich brüchig (
Urk.
8/47/17 f.).
Hinsichtlich der depressiven Störung handle es sich um ein chronisches Geschehen, welches in den Akten auch immer wieder erwähnt worden sei. Die Versicherte zeige eingeengtes Denken, Gedankenkreisen, Hoffnungslosig
keit, Verzweiflung, Freudlosigkeit, Antriebsarmut, Müdigkeit, sozialen Rück
zug sowie Ein- und Durchschlafstörungen. Die Insuffizienzgefühle müssten als stark ausgeprägt quantifiziert werden. Es seien gerade die Kränkungs
-
situ
ationen
, welche die depressiven Verstimmungen immer wieder auslösen wür
den (
Urk.
8/47/18).
Unter Berücksichtigung seiner Untersuchungsbefunde stufte
Dr.
Z._
die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht seit spätestens 2011 für jegliche Tätigkeit als zu 100
%
eingeschränkt ein. Die Versicherte habe praktisch keine Ressourcen und
Coping
-Strategien, auf die sie bei der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit
zurückgreifen
könnte (
Urk.
8/47/19 f.).
4.
4.1
Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin zur Bestim
mung des Invaliditätsgrads berechtigterweise auf die gemischte Methode zurückgegriffen hat. Uneinigkeit besteht im Weiteren
hinsichtlich
gewisser Textpassagen im Haushaltabklärungsbericht
vom 6. März 2015
(
Urk.
8/57)
und der Einschätzung, dass die Beschwerdeführerin ohne
Gesundheitsscha
den
zu jeweils 50
%
erwerbstätig und im Haushalt beschäftigt wäre
.
4.2
Zunächst ist
der Vollständigkeit halber
festzuhalten, dass dem psych
iat
rischen
Gutachten von
Dr.
Z._
vom 5. Dezember 2014
(
Urk.
8/47
; vgl. E. 3.6
)
volle Beweiskraft zukommt
(vgl. E. 1.6)
. Es basiert
insbesondere
auf umfassenden, allseitigen Untersuchungen und wurde in detaillierter Kenntnis
der
Vorakten
erstellt (vgl.
Urk.
8/47/2-6). Zudem wurde die Versicherte in psychiatrischer
Hinsicht situationsadäquat befragt (
Urk.
8/47/6-11). Die von ihr geschilderten Beschwerden wurden bei der Diagnoseerhebung berück
sichtigt (
Urk.
8/47/12 ff.). Ausserdem erfolgte eine schlüssige Auseinander
setzung mit den früheren ärztlichen Beurteilungen (
Urk.
8/47/18 f.). Die gestellten Diagnosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
-
beziehungsweise die Aufgaben
erledigung
im
Haushaltbereich
-
hat
Dr.
Z._
sodann
überzeugend dargelegt und erläutert
.
Nachvollziehbar ist auch dessen Schlussfolgerung, wonach aus psychiatrischer Sicht
für jeg
liche Tätigkeit
eine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (
Urk.
8/47/19 ff.).
Die Expertise wird denn auch von den Parteien zu Recht nicht in Frage gestellt.
4.3
Im Weiteren ist das Vorbringen d
er Beschwerdeführerin zu prüfen, wonach die gemischte Methode im konkreten Fall nicht zur Anwendung gebracht werden dürfe, da diese nicht EMRK-konform sei (
Urteil des EGMR in Sachen Di
Trizio
gegen die Schweiz vom
2.
Februar 2016 [7186/09];
Urk.
12
; E. 2.4
).
Gemäss
dem genannten Urteil verletzt die Anwendung der gemischten
Invali
ditätsbemessungsmethode
in der Invalidenversicherung bei einer Ver
sicherten, welche ohne gesundheitliche Einschränkungen nach der Geburt ihrer Kinder nur noch teilzeitlich erwerbstätig gewesen wäre und deshalb im Rentenrevisionsverfahren ihren Anspruch auf eine Invalidenrente verlor, Art. 14 in Verbindung mit Art. 8 EMRK
(Diskriminierungsverbot sowie Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens)
.
Eine Verletzung der soeben genannten Bestimmungen liegt demnach vor, wenn die von der versicherten Person getroffenen, in den Schutzbereich des Art. 8 EMRK fallenden Dispositionen - die Geburt von Kindern und die damit verbundene teilweise Aufgabe der Erwerbstätigkeit - die einzige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der
Invaliditätsbemes
sungsmethode
(Anwendbarkeit der gemischten statt der
Einkommensver
gleichsmethode
) die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente - bezie
hungsweise die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente - resultiert (Urteil des Bundesgerichts 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4.1). Diese Voraussetzungen sind vorliegend indes nicht erfüllt, weshalb zur Bestim
mung des Invaliditätsgrads auf die gemischte Methode zurückzugreifen ist (vgl. dazu auch E. 4.4 des zitierten Urteils des Bundesgerichts).
4.4
In punkto Haushaltabklärungsbericht
bringt die Versicherte Kritik an folgen
dem Satz an: „Frau
X._
gibt nach umfassender Erklärung meinerseits an, dass sie 50
%
arbeitstätig sein müsste“ (
Urk.
8/57/3). Als Folge ihrer Erkran
kung neige sie nachweislich zu äusserst
weitschweifigen
Ausführungen, wes
halb mit Sicherheit ausgeschlossen werden könne, dass ihre Antwort auf die Frage nach dem Erwerbspensum derart klar und eindeutig ausgefallen wäre. Der Bericht enthalte zweifelsohne eine Abkürzung der Darstellung der Beschwerdeführerin, auf die nicht abgestellt werden könne Es komme hinzu, dass die in ihrem Beschwerdebild gefangene Versicherte sich schlicht nicht vorstellen könne, einer ganztägigen Erwerbstätigkeit nachzugehen, da ein solches Pensum ihr verunmöglichen würde, ihren krankheitsbedingten Kampf gegen Krankheit und Umfeld weiterzuführen (
Urk.
10 S. 2, E. 2.3).
Die Beschwerdeführerin zweifelt den Beweiswert des Haushaltabklärungs
-
berichts im Grundsatz nicht an.
Dieser wurde denn auch von einer - soweit ersichtlich - qualifizierten Person erstellt, welche sich ein Bild von den ört
lichen und räumlichen Verhältnissen gemacht hat.
Sie hatte zudem Kenntnis von den medizinischen Diagnosen und den sich daraus ergebenden Beein
trächtigungen (
Urk.
8/57/1
f.
).
Der Berichtstext ist im Weiteren plausibel, begründet und angemessen detailliert ausgefallen.
Er
ist folglich voll beweis
kräftig (vgl. E. 1.4).
Beim Einwand der Versicherten handelt es sich im Kern um einen Vorwurf der falschen Protokollierung. Dieser lässt sich indes in keiner Weise erhärten.
Einerseits ist der von der Beschwerdeführerin zitierte Satz aus dem Zusam
menhang gerissen. Der Bericht enthält weit mehr als bloss diese Passage zur Frage der beruflichen Situation ohne Gesundheitsschaden (vgl.
Urk.
8/57/3).
Ausserdem fasst ein Bericht in aller Regel die gemachten Aussagen zusam
men, was auch zweckmässig ist. Dies muss namentlich dann gelten, wenn die befragte Person - wie in diesem Fall - zu weitschweifigen Ausführungen neigt (vgl.
Urk.
10 S. 2 mit Hinweisen).
Es ist
schliesslich auch
nicht ersicht
lich, weshalb die Abklärungsperson die Schilderungen der Beschwerdeführe
rin nicht korrekt hätte wiedergeben
beziehungsweise welchen Vorteil
sie damit hätte bezwecken
s
ollen.
4.5
Die Beschwerdeführerin
macht
zudem
geltend
, dass ihre im Abklärungs
-
be
richt
wiedergegebenen Ausführungen, wonach ihr (monatlicher)
Lebensbe
darf
Fr. 5‘800.-- betrage, einleuchtend seien. Bei guter Gesundheit würde sie soviel arbeiten,
wie es nötig wäre,
um diesen Bedarf zu decken. Es treffe hin
gegen nicht zu, dass die Beschwerdeführerin nach Abzug eines Unterhalts
beitrages des Ehemannes von Fr. 3‘000.--
noch Fr. 2‘800.-- verdienen müsste, was einem 50%-Pensum entsprechen würde. Es würden die
schei
dungsrechtlichen
Bedingungen ausser Acht gelassen. So gelte im Zusam
menhang mit dem Unterhaltsrecht das Prinzip der Selbstversorgung, wonach nur jener Ehegatte Anspruch auf Unterhaltsleistungen habe, der seinen Bedarf nicht aus eigenem Verdienst decken könne. Wäre die Versicherte voll arbeitsfähig, würde ihr das tatsächliche oder ein hypothetisches
Erwerbsein
kommen
angerechnet. Angesichts der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach die Altersgrenze für die Aufnahme einer Tätigkeit gegen 50 Jahre tendiere (Urteil des Bundesgerichts 5A_71/2013 vom 28. März 2013), wäre das Scheidungsgericht bei der Berechnung des Unterhaltsanspruches der Versicherten von einer vollen Erwerbstätigkeit ausgegangen. Die Unterhalts
pflicht ihres Ehemannes wäre damit ganz oder grösstenteils weggefallen. Die im Abklärungsbericht zum Ausdruck gebrachte Überlegung, wonach die Beschwerdeführerin unabhängig von ihrem Einkommen Anspruch auf einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3‘000.-- habe, sei
daher
klar falsch (
Urk.
10 S. 3).
Dieser Argumentation kann aus mehreren Gründen nicht gefolgt werden. Vorderhand ist anzumerken, dass keineswegs einleuchtend
respektive
objek
tiv nachvollziehbar ist, weshalb sich der monatliche Bedarf der Beschwerde
führerin als Einzelperson auf Fr. 5‘800.-- belaufen soll
te
.
Ferner lassen sich aus den IK-Auszügen (
Urk.
8/7;
Urk.
8/36) keine Hinweise darauf ableiten, dass die Versicherte jemals - wenn überhaupt - mittel- oder langfristig zu 100
%
erwerbstätig gewesen
ist
.
Es ist daher nicht überzeugend, wenn nun behauptet wird, dass dies ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zum jetzi
gen Zeitpunkt der Fall wäre. Hinzu kommt, dass
die lebensprägende Ehe, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind und in der eine traditionelle Rollen
-
tei
lung
gelebt wurde (vgl.
Urk.
8/4/3,
Urk.
8/47/8), im Zeitpunkt der angefoch
tenen Verfügung fortdauerte. Die Eheleute lebten gerichtlich getrennt (vgl.
Urk.
8/11,
Urk.
8/47/8). Die gerichtlich festgesetzten und gemäss den Anga
ben der Beschwerdeführerin auch tatsächlich geleisteten Unterhaltsleistungen (vgl.
Urk.
8/47/10) sind daher zu berücksichtigen. In welcher Höhe die Beschwerdeführerin auch im Falle einer späteren Scheidung der Ehe weiter
hin Anspruch auf Unterhaltsleistungen haben wird, braucht prospektiv nicht beurteilt zu werden.
Schliesslich weist die IV-Stelle berechtigterweise darauf hin, dass den sogenannten „Aussagen der ersten Stunde“ in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht beizumessen ist, als
später erfolgten
Darlegungen (
Urk.
2/1 f. S. 7; vgl. E. 1.5).
Zusammenfassend
hat sich die
Beschwerdegegnerin somit zu Recht
auf den Standpunkt gestellt
, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträch
tigung heute
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
zu 50
%
erwerbstätig wäre.
4.6
Die IV-Stelle ist n
ach dem Gesagten
gestützt auf den
Haushaltabklärungs
bericht
vom 6. März 2015 (
Urk.
8/57) berechtigterweise davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden seit April 2011 jeweils zu 50
%
im Beruf und im Haushalt tätig gewesen wäre. Ausgehend von dieser Qualifikation und dem psychiatrischen Gutachten von
Dr.
Z._
vom 5. Dezember 2014 (
Urk.
8/47) hat die Beschwerdegegnerin sodann den Invaliditätsgrad korrekt in Anwendung der gemischten Methode berechnet.
Die zugesprochene
Dreiviertelsrente
ist nicht zu beanstanden.
Da die Anmeldung zum Leistungsbezug am 1. Oktober 2013 erfolgte (Urk. 8/4) besteht gemäss
Art.
29
Abs.
1 IVG ab April 2014 Anspruch auf die Leistung.
Die
angefochtenen Verfügungen
erweisen sich
insgesamt
als rechtens, wes
halb die Beschwerde abzuweisen ist.
5.
Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prü
fen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.-- anzusetzen. Entsprechend dem
Verfahrens
ausgang
sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.