Decision ID: 15df7045-0cb7-4489-a3c5-3c36fc05da84
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1961, war letztmals vom 17. Juli 1998 bis 7. Dezember 2001 bei der
Y._
AG, als Hilfsarbeiter erwerbstätig (
Urk.
6/7 Ziff. 1, Urk. 6/23/2)
.
E
r
meldete
sich am 24. Januar 2000 unter Hinweis auf De
pressionen, Kopfschmerzen und Schmerzen in der linken Gesichtshälfte bei der Invali
denversi
cherung zum Bezug einer Rente an (Urk. 6/
2
Ziff. 7.2 und 7.8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
sprach dem Versi
cherten nach Erlass des Vorbescheids (
Urk.
6/28)
mit Verfügung
vom 14. Juni 2002
(Urk. 6/
52
)
bei ei
nem
Inva
liditätsgrad
von 50
%
mit Wirkung ab 1. Okto
ber 1999
eine
halbe Rente zuzüglich Kinderrent
en
zu.
1.2
Mit Verfügung vom 26. Juli 2005 (
Urk.
6/99) stellte die IV-Stelle fest, dass der Versicherte
, welcher
ab 7. November 2004 im Umfang eines Arbeitspensums von 50
%
eine Erwerbstätigkeit im geschützten Rahmen ausübe,
rentenerhal
tend
eingegliedert sei,
und dass
die Arbeitsvermittlung erfolgreich abgeschlos
sen worden sei. Mit Mitteilung vom 28. Juli 2005 (Urk. 6/102) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass bei einer Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Änderungen festgestellt worden seien, und dass er bei einem
Invaliditäts
grad
von 50
%
weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete halbe Rente habe.
1.3
Nach Eingang des
vom
Versicherten am
27. September 2010
ausgefüllten
Revi
sions
fragebogens
(Urk. 6/
171
)
liess die IV-Stelle
den Versicherten
bidisziplinär
(
orthopädisch und psychiatrisch
)
begutachten (Gutachten vom 27. Juni 2011;
Urk.
6/198) und teilte dem Versicherten mit Mitteilung vom 27. Juli 2011 (Urk. 6/200) mit, dass bei einer Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Än
derungen festgestellt worden seien, und dass er bei einem Invaliditätsgrad von 50
%
weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete halbe Rente habe.
1.4
Nach Eingang des vom Versicherten am 26. August 2013 ausgefüllten
Revi
sions
fragebogens
(Urk. 6/208/1-3) liess die IV-Stelle den Versicherten
polydis
ziplinär
(orthopädisch, internistisch, neurologisch und psychiatrisch) begutach
ten (Gutachten
der
Medas
Z._
vom 23. Juni 2014;
Urk.
6/225). Nach durchge
führtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/230,
Urk.
6/239) verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom
21. April 2015
(Urk. 6/
258 =
Urk.
2
)
bei einem
Invalidi
täts
grad
von
30
% einen Renten
an
spruch de
s
Versicherten und hob die
dem
Versi
cherten bisher ausgerichtete halbe Rente revisionsweise auf
den
der Zustellung der Verfügung folgenden Monat auf. Gleichzeitig entzog sie ei
ner dagegen er
hobenen Beschwerde die auf
schie
bende Wirkung.
2.
Gegen die Verfügung vom
21. April 2015
(Urk.
2
) erhob
der
Versicherte am
2
1
. Mai 2015 (
Urk.
1)
Beschwerde und beantragte sinngemäss,
diese
sei aufzuheben und es sei
ihm
weiterhin eine halbe Rente zuzusprechen (S. 1). Mit
Beschwer
de
antwort
vom
26. Juni
2015 (Urk. 5) be
antragte die IV
Stelle die Abweisung der Be
schwerde
.
Mit Verfügung vom
2.
November 2015 (
Urk.
7) wurde bei den Ärzten der
Medas
Z._
eine Stellungnahme eingeholt (Stellungnahme vom 17. März 2016;
Urk.
11). Während sich der Beschwerdeführer nicht vernehmen liess, verzichtete die Beschwerdegegnerin mit Eingabe 19. April 2016 (
Urk.
15) auf eine Stellungnahme dazu, wovon dem Beschwerdeführer am 9. Mai 2016 eine Kopie zugestellt wurde (
Urk.
16).
Das Gericht

Considerations:
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sach
te
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil
weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu
dem
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heits
zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.5
Kann eine rentenberechtigte Person neu ein Erwerbseinkommen erzielen oder ein bestehendes Erwerbseinkommen erhöhen, so wird die Rente gemäss Art. 31 IVG nur dann im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG revidiert, wenn die
Einkom
mensverbesserung
jährlich mehr als Fr. 1‘500.-- beträgt (
Abs.
1). Für die Revi
sion der Rente werden vom Betrag, der Fr. 1‘500.-- übersteigt, nur zwei Drittel berücksichtigt (
Abs.
2, gültig bis 31. Dezember 2011). Nach dem Rechtssinn des Art. 31 bezieht sich der lediglich zu zwei Dritteln zu berücksichtigende Betrag auf die (um Fr. 1'500.-- reduzierte) Einkommensverbesserung und nicht auf das gesamte Erwerbseinkommen (BGE 137 V 369 E. 4.4.3.2 in
fine
). Art. 31 IVG findet nur auf Rentenrevisionsfälle Anwendung, in denen die betroffene Person ihre Restarbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich verwertet und dadurch – durch erneute Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erweiterung des bisherigen Arbeitspensums – ein entsprechendes Einkommen erwirtschaftet. Nicht heranzuziehen ist die Bestimmung demgegenüber in Fällen, in welchen der Rentenbezügerin oder dem Rentenbezüger im Rahmen des
Einkommensver
gleichs
lediglich ein hypothetisches, auf der Basis von Tabellenlöhnen ermittel
tes (erhöhtes) Invalideneinkommen angerechnet wird (BGE 136 V 216 E. 5.6.1).
1.6
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkom
mensvergleichs
(bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht
sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre
chung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch
geführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (
Art.
74
ter
lit
. f
der Verordnung über die Invalidenversiche
rung, IVV
) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfü
gung verlangt (
Art.
74
quater
IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts
kräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bun
desgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin
weisen).
1.7
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist bei einer Verbesserung der Er
werbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Ver
minderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten
Betreuungs
aufwandes
oder des Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herab
setzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berück
sichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im
Sozi
al
versicherungsrecht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlich
keit (BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.8
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
21. April 2015
(Urk. 2) gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte
der
Medas
Z._
vom
23. Juni 2014
(Urk.
6/225
) davon aus,
dass
sich der Gesundheitszu
stand des Beschwerde
führers wesentlich verbessert habe und ihm die Ausübung
der angestammten
Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums
von 70
%
und die Aus
übung einer behinderungsangepassten Tätigkeit im Umfang eines
vollzeitli
chen
Arbeitspensums zuzumuten sei (Urk. 2 S. 2)
,
und bemass bei der Durch
führung des
Einkommensvergleich
s
das Invalideneinkommen auf Grundlage ei
ner Arbeitsfähigkeit von 70
%
in der angestammten Tätigkeit (vgl.
Urk.
6/228
S. 1).
2.2
Der Beschwerdeführer bringt
hiegegen
sinngemäss
vor, dass
sich sein Gesundheits
zustand seit Erlass der ursprünglichen rentenzusprechenden Verfü
gung nicht verändert habe, und dass er weiterhin unter Schmerzen leide, wes
halb
weiterhin ein
Anspruch auf die
ihm
bisher ausgerichtete halbe Rente aus
gewiesen sei (
Urk.
1).
3.
3.1
Nach Erlass der ursprünglichen rentenzusprechenden Verfügung vom 14. Juni 2002 (Urk. 6/52), womit dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Oktober 1999 eine halbe Rente zugesprochen wurde, klärte die Beschwerdegegnerin d
en Sach
verhalt anlässlich der in den
Jahre
n
2005 und 2011 von Amtes wegen durch
geführten Rentenrevisionsverfahren in materieller Hinsicht
jeweils
neu ab und teilte dem Beschwerdeführer mit Mitteilungen vom 28. Juli 2005 (Urk. 6/102)
beziehungsweise
27. Juli 2011 (Urk. 6/200) mit, dass
die
Überprüfung
en
des
In
validitätsgrades
keine Änderungen
,
sondern weiterhin einen unveränderten Anspruch auf eine halbe Rente be
i einem Invaliditätsgrad von 50
% ergeben
hätte
n
.
3.2
Mit der angefochtenen Verfügung vom 21. April 2015 (Urk. 2) verneinte die
Beschwerdegeg
nerin
einen Rentenanspruch des Beschwerde
führers und hob die ihm bisher ausgerichtete halbe Rente revisionsweise auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats und mithin per 31. Mai 2015 auf.
3.3
In zeitlicher Hinsicht
ist daher die Entwick
lung des
anspruchsrelevanten Sachver
halts im
Vergleichszeit
raum
ab
der Mitteilung vom
27. Juli 2011 (Urk. 6/200)
bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom
21. April 2015 (Urk. 2)
streitig.
4.
4.1
Bei Erlass der
Mitteilung vom
27. Juli 2011 (Urk. 6/200) stützte sich die
Beschwer
degegnerin
zur Hauptsache (
Urk.
6/199 S.
5
) auf das
bidisziplinäre
Gutachten de
s
A._
vom 27.
Juni 2011 (
Urk.
6/198/1-
29
) sowie auf die Stellungnahme von
Dr.
med.
B._
vom
13.
Juli 2011 (
Urk.
6/199/4-5).
4.2
Die Ärzte des
A._
,
Dr.
med.
B._
, Facharzt für o
rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
,
und
Dr.
med.
C._
,
Facharzt für
Psy
chiatrie und Psychotherapie
, stellten in ihrem Gutachten vom 27. Juni 2011
(
Urk.
6/198/1-
29
)
die folgenden Diagnosen (S. 25 f.):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
ansatznahe Partialruptur der
Supraspinatussehne
mit interstitieller Ruptur und leichter interstitieller
Infraspinatussehnenruptur
sowie
Acromio
clavi
cular
gelenks
arthrose
rechts
Acromioclaviculargelenksarthrose
links
chronifizierte
mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syn
drom, bestehend seit Jahren
anhaltende somatoforme Schmerzstörung, bestehend seit Jahren
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
arterielle Hypertonie
Diabetes mellitus
Nikotinabusus
Adipositas
Der Beschwerdeführer sei am 31. Januar 2010 auf Schnee ausgerutscht und ge
stürzt. Dabei habe er sich eine
nicht dislozierte
Claviculafraktur
rechts mit
sub
acromialem
Impingement
und
Rotatorenmanschettenruptur
bei
Acromio
clavi
cular
gelenksarthrose
zugezogen
. Seither persistier
t
en therapieresistente Schmer
zen in der rechten Schulter, die
seine
körperliche Leistungsfähigkeit
subjektiv einschränkte
n. Das Ausmass der Schulterschmerzen rechts
könne
nicht voll
ständig erklärt werden.
A
m
24.
April
2010
habe
sich der Beschwerdeführer als Beteiligter eines Verkehrsunfalls
Rippenserienfrakturen mit
Hämato
pneumo
thorax
und eine
r
Scapulacorpusfraktur
links zu
gezogen
. Seither
leide er unter
therapieresistente
n, seine körperliche
Leistsungsfähigk
eit
subjektiv beeinträchti
gende
Schmerzen
im Bereich der linken Schulter, wobei das
Ausmass der Schulterschmerzen links nur unvollständig
nachzuvollziehen sei
(S. 24)
.
Aufgrund
einer
seit Jahren bestehenden chronischen Schmerzsymptomatik
, wel
che
nach wiederholten Unfallgeschehen mit Symptomausweitung
verstärkt
worden sei
, sei von
eine
r
anhaltende
n
somatoforme
n
Schmerzstörung
auszuge
hen
.
Daneben leide der Beschwerdeführer an einer
anhaltenden
und
chronifi
zierten
,
mit
telgradigen depressiven Störung. Der Beschwerdeführer sei in der
Schmerzverarbeitung und Schmerzbewältigung beeinträchtigt
und verfüge
nicht
über
die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen
. Diese seien
mit einer zumutbaren Willensanstrengung nur eingeschränkt überwind
bar.
Die Kriterien der
körperliche
n
Begleiterkrankungen,
des sozialen
Rückzug
s
in allen Belangen des Lebens,
des verfestigten und
therapeutisch nicht
mehr be
einflussbaren innerseelischen
Verlauf
s
einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konf
l
iktbewältigung mit primärem Krankheitsgewinn sowie
des
Scheitern
s
einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung
seien zu verneinen (S. 25).
Aus orthopädischer Sicht sei
ihm
die Ausübung behinderungsangepasster, körper
lich leichter Tätigkeiten in temperierten Räumen, ohne häufiges Arbeiten über der Horizontalen, ohne regelmässiges Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm Gewicht im vollzeitlichen Umfang ohne Leistungseinbusse zu
zumuten (S. 7).
Aus psychiatrischer Sicht sei
ihm
die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit, ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne er
forderliche geistige Flexibilität und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung im Umfang eines Vollzeitpensums bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von 30
%
zuzumuten (
Urk.
6/198/45)
.
Insgesamt sei dem
Beschwerdeführer die Ausübung behinderungsangepasster, körperlich leichter Tätigkeiten
in temperierten Räumen, ohne häufiges Arbeiten über der Horizontalen, ohne regelmässiges Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm Gewicht, ohne emotionale Belastung
und
ohne Stressbelastung, ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung
, bei welchen keine geistige Flexibi
lität vorausgesetzt werde,
seit dem 1. September 2010 im Umfang eines
Voll
zeitpensums
bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von 30
%
zuzumuten. Dies entspreche
einer Arbeitsunfähigkeit
in diesem
Umfang
(S. 26).
4.3
Dr.
med.
B._
,
Facharzt für
Anästhesiologie
, Regionaler Ärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom
13.
Juli 2011 (
Urk.
6/199/4-5) aus, dass die Beurteilung durch die
Ärzte
des
A._
in ih
rem Gutachten vom 27. Juni 2011, wonach
dem Beschwerdeführer die
Aus
übung behinderungsangepasster, körperlich
leichte
r
Tätigkeiten
a
b dem 1.
Sep
tember
2010
im Umfang von 70
%
zuzumuten sei, zu überzeugen vermöge, weshalb darauf abgestellt werden könne
(S. 1)
.
Da auf Grund der Beurteilung durch die
Ärzte
des
A._
in psychischer Hinsicht nur ein leicht verbesserter
Gesundheitszustand und
in somatischer Hinsicht keine richtungweisende
Ver
besserung des Gesundheitszustandes seit
Juni 2002 ausgewiesen sei, sei
eine richtungsweisende
Verbesserung des Gesundheits
zustandes
zu verneinen
(S. 2).
5.
5.1
Bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 21. April 2015 (
Urk.
2) stellte sich der
massgebliche
medizinische Sachverhalt folgendermassen dar:
5.2
Dr.
med.
D._
, Fachärztin für
Physikalische Medizin und Rehabilita
tion
,
stellte mit Bericht vom
2.
September 2013 (
Urk.
6/214/1-4) die folgenden Diagnosen (
Ziff.
1.1):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
frozen
Shoulder
links bei Status nach
Scapula
Mehrfragmentfraktur
links nach Polytrauma vom 31. Januar 2010
Status nach Schädelkontusion
subacromiales
Impingement
rechts bei
Rotatorenmanschettenruptur
(Partialruptur der
Supraspinatus
- und
Infraspinatussehne
) mit
Acro
mio
clavi
ular
gelenks
pathologie
Status nach
Claviculafraktur
rechts
Diabetes mellitus Typ 2
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
arterielle Hypertonie
depressive Entwicklung
Der Beschwerdeführer leide seit dem Unfall vom 31. Januar 2010 unter perma
nenten Schmerzen im Bereich der linken Schulter mit stark eingeschränkter Be
weglichkeit. Daneben leide er auch unter Beschwerden im Bereich seiner rechten Schulter (
Ziff.
1.4). Ab 31. Januar 2010 bestehe bis auf
Weiteres
eine Arbeits
unfähigkeit von 100
%
(
Ziff.
1.6).
5.
3
Dr.
med.
E._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
, stellte in sei
nem Bericht vom
2.
November 2013 (
Urk.
6/215) die folgenden Diagnosen (
Ziff.
1.1):
chronifizierte
Anpassungss
törung und/oder
chronifizierte
p
osttrau
mati
sche Belastungsstörung
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom
Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung
Migration in fremde Kultur ̈
Kriegserlebnisse
Diabetes
m
ellitus
Adipositas
Status nach diversen Unfällen mit deutlichen Residualbeschwerden
Der Beschwerdeführer sei bedrückt, traurig, verzweifelt
sowie
im Antrieb leicht vermindert und leide unter Schlafschwierigkeiten
.
Er sei g
edanklich eingeengt
und fixiert auf
seine Beschwerden (
Ziff.
1.4.2). Seine
bisherige Tätigkeit sei
ihm
nicht mehr zuzumuten. Allenfalls
komme eine
Tätigkeit auf dem geschützten Arbeitsmarkt
in Frage
(
Ziff.
1.7).
5.4
Die Ärzte der
Medas
Z._
,
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Neurologie,
Dr.
H._
, Facharzt für Innere Medizin, und
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
stellten in ihrem
polydisziplinären
Gutachten vom 23. Juni 2014 (
Urk.
6/225/1-61) die fol
genden Diagnosen (S. 36):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ
IIb
, unzureichend eingestellt
Schultersteife rechts bei progredienter
Rotatorenmanschettenteilruptur
rechts
AC-Gelenksarthrose rechts mi
t/
bei St
atus nach
Clavicula-Fraktur rechts
Rotatorenmanschettenteilruptur
linke Schulter und beginne
nde
AC-Ge
lenksarthrose
links mit/bei Status nach
Fraktur der
Scapula
(k
on
solidiert
)
w
iederkehrende Lumbalgien bei
mässiggradigen
degenerativen Verän
derungen an der unteren Lendenwirbelsäule
Lumbalisierung
von SWK1, Mo
rbus
Baastrup
und
geringgradige
links
konvexe
Seitausbiegung der
Wirbelsäule
beginnende retropatell
ar betonte
G
onarthrose beidseits
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Adipositas per magna (
BMI 37,6 kg/m2
)
a
rterielle Hypertonie
d
iabetische Nephropathie
b
lande
rechtsseitige Nierenzyste
Steatosis
hepatis
l
ipomatös
veränderter Pankreas
residuale posttraumatis
che Schädigung
des
Ramus
infraorbitalis
des
Nervus
trigeminus
links mit sporadischer Neuralgie
residuale Sensibilitätsstörung in linker
Axilla
(ohne Schmerzsyndrom)
unspezifische leichtgradige Lumbalgie ohne
radikuläre
Komponente
St
atus nach
osteosynthetisch rekonstruierter Jochbeinfraktur links und
Orbitabodenfraktur
links
im Jahre
1998
Status nach
Thoraxtrauma
mit Rippenserienfraktur 2-5 links und
Hä
matopneumothorax
links mit St. n.
Thoraxdrainage
links
Status nach
operativ versorgtem Muskel-/Sehnenriss beugeseitig,
ellen
bogennah
rechts
Spreizfuss
beidseits
Im Rahmen der internistischen Begutachtung
hätten
sich ein deutliches Überge
wicht und ein unzureichend eingestellter Diabetes
gezeigt
. Aus internistischer Sicht bestehe in Bezug auf die vom Beschwerdeführer zuletzt ausgeübte Tätig
keit als Schlosser eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 15
%
.
Wegen des unzureichend eingestellten Diabetes mellitus
seien gegenwär
tig
Arbeiten auf Gerüsten und Leitern
zu vermeiden
. Eine Neueinstellung des Diabetes mellitus
sei
dringend angezeigt. Bei Besserung
der
Glukosewerte
sei
von einer vollen Leistungsfähigkeit
in zumutbaren, behinderungsangepassten Verweistätigkeiten auszugehen
(S. 35)
.
Die psychiatrische Begutachtung habe Nachdenklichkeit und
teilweise Besorgnis über
die
finanzielle Lage seiner Familie
ergeben
. Anderweitige Symptome,
ins
besondere
eine depressive Störung, eine psychotische Erkrankung
,
eine gravie
rende Persönlichkeitsstörung von versicherungsmedizinischer Relevanz
oder
eine somatoforme Schmerzstörung
seien nicht festzustellen gewesen. Der Be
schwerdeführer habe in der Vergangenheit nach dem Versterben seiner ersten Ehegattin unter psychischen Problemen gelitten. Diese Problematik habe der
Beschwerdeführer jedoch zwischenzeitlich verarbeiten können
(S. 35)
.
Aus psy
chiatrischer Sicht bestehe gegenwärtig eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und in Verweistätigkeiten. Es bestünden keine Hin
weise auf eine progrediente Symptomatik ohne längerfristige Remission, auf ei
nen ausgewiesenen sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens, und auf ei
nen verfestigten, nicht mehr therapeutisch angehbaren, innerseelischen Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung im Sinne eines primären Krankheitsgewinns. Auch bestünden keine Hinweise auf unbefriedigende Behandlungsergebnisse und gescheiterte
Rehabilitationsmass
nahmen
. Aus psychiatrischer Sicht seien die psychischen Schwierigkeiten über
windbar (S. 32).
Die neurologische Untersuchung habe
eine posttraumatische Schädigung
des
Ramus
infraorbitalis
des
Nervus
trigeminus
links
, mit sporadischem Auftreten neuralgischer Schmerzelemente
,
Sensibilitätsstörung in der linken
Axilla
und
eine unspezifische leichte
Lumbalgie
ergeben
.
Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe aus neurologischer Sicht indes nicht (S. 35).
Aus orthopädischer Sicht
resultiere
an der
rechte
n
Schulter eine dauerhafte deutli
che Funktionseinschränkung,
weshalb dem Beschwerdeführer
regelmässig auszuführende, körperlich schwere Tätigkeiten, mit Belastung des rechten Ar
mes und der rechten Hand über Brustniveau, mit überwiegendem Stehen und statischen Belastungen der Wirbelsäule sowie Belastungen der Kniegelenke in unebenem Gelände, im Gefälle und in
endgradiger
Beugung nicht mehr zuzu
muten seien.
Eine
im Rahmen der Begutachtung veranlasste MR-Untersuchung der linken Schulter
habe indes
keine Befunde
ergebe
n
, die eine Schultersteife erklären
könnten (S. 45).
Der
klinische Befund
im Bereich
der rechten Schulter und das Ausmass der Funktionseinschränkung an der rechten Schulter
sei
ge
genüber der Begutachtung vom
1. Juni
2011
grundsätzlich
unverändert geblie
ben
, weshalb
für
ideal angepasste Verweistätigkeiten
ab dem 1. Juni
2011 von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (S. 36).
Insgesamt sei dem
Beschwerdeführer die Ausübung
behinderungs
angepasster
, körperlich leichter bis mittelschwerer
Tätigkeit
en, ohne Arbeiten mit Belastun
gen des rechten Armes und der rechten Hand über Brustniveau, ohne überwie
gend im Stehen auszuführende Arbeiten, ohne Arbeiten mit statischen Belas
tungen der Wirbelsäule sowie Belastungen der Kniegelenke in unebenem Ge
lände, im Gefälle und in
endgradiger
Beugung, auf Grund eines unzureichend eingestellten Diabetes im Umfang
eines Arbeitspensums von 8
5
%
beziehungs
weise
nach
einer
Optimierung der Therapie des Diabetes mellitus im
vollzeitli
chen
Umfang zuzumuten
(S. 37)
.
5.5
Dr.
E._
stellte in seinem Bericht vom 18. September 2014 (
Urk.
6/240) die folgenden Diagnosen (S. 1):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
c
hronifizierte
p
osttraumatische Belastungsstörung (seit 1997)
m
ittelgradige
depressive Episode mit somatischem
Syndrom
s
omatoforme Störung
Migration in eine fremde Kultur
Diabetes
m
e
l
litus
Adipositas
Status nach diversen Unfällen mit deutlichen Residua
l
beschwerden
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Tabakabhängigkeit
niedriges Einkommen
Probleme mit Gläubigern
Er führte aus, dass der Beschwerdeführer eine prämorbide
Persönlichkeit
auf
weise
, welche vor allem über aggressive
Bewältigungsmechanismen verfüg
e
. Dies entspreche
den kulturellen Vorgaben an einen Mann im Balkan
(S. 4 f.). Der Beschwerdeführer habe sich mit
Schicksalsschläge
n
und
mit den
Residual
beschwerden
aus den
erlittenen
Unfällen bis heute nicht abgefunden
. Neben den
depressiven bis depressiv-
dysphorisch
en
Symptomen
seien daher die
in ihrem Ausmass durch den rein organischen Befund nicht erklärbar
en
Schmerzen
in den
Vordergrund
gerückt. Die
s
entspreche
einem kulturellen Muster
bei
Patien
ten aus südlichen Ländern
oder aus dem Balkan. Denn bei
diesen
Patienten würden
Somatisierungstendenzen
oft zusammen mit d
epressiven Erkrankungen
auftreten
(S. 5)
.
Dem
Beschwerdeführer sei es
bis heute nur sehr unvollständig gelungen, die erlebten Schicksalsschläge zu verarbeiten und sich adäquat an die neu
e Lebenss
ituation anzupassen. So habe der
Tod seiner
ersten Eheg
attin zu einer
chronifizierten
posttraumatischen Belastungsstörung geführt. Die wieder
holten sich aufdrängenden Erinnerungen sowie die heftigen emotionalen Reak
tion
en bei der Expl
oration des Traumas
seien
bis heute Zeichen
dafür
.
Es be
stünden
depressive bis depressiv-
dysphorische
Befunde
.
Der Beschwerdeführer leide unter einer
deutliche
n
Somatisierungsstörung, welche
sich
teilweise mit dem somatischen
Syndrom der Depression
überschneide (S. 6)
.
Dem Beschwerdeführer sei die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätig
keit im zeitlichen Umfang von 60
%
eines normalen Arbeitspensums bei einer verminderten Leistungsfähigke
it von 70
%
zuzumuten, was einer
Arbeitsunfä
higkeit von 58
%
entspreche
(S. 8).
5.6
Am 5. März 2015
(
Urk.
6/246) nahmen die Ärzte der
Medas
Z._
zum Bericht von
Dr.
E._
vom 18. September 2014 Stellung
und
führten aus, dass sie des
sen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht teilten, und dass
sie
dessen Kritik
an ihrem
Gutachten nic
ht nachvollziehen könnten (S. 2
f.).
5.7
Prof.
Dr.
med.
J._
, Facharzt für Neurologie, Chefarzt und Direktor des Zentrums für Paraplegie der Universitätsklinik
K._
, diagnostizierte mit Be
richt vom 1
2.
März 2015 (
Urk.
6/
248/1-2) a
usgeprägte Schulterschmerzen beidseits
,
unklarer Genese
, bestehend
seit
dem Jahre
2011
, und verneinte
eine nachweisbare relevante spinale Impulsleitstörung
(S. 1). Er führte aus, dass ein relevanter
Befund im Bereich des
Myelons
thorakal
sicher auszuschliessen sei, weshalb
die
Schulterschmerzs
ymptomatik
aus neurologischer Sicht
unklar
sei (S. 2).
5.8
Mit Bericht vom 26. März 2015 (
Urk.
6/251/1-2) diag
n
ostizierte Prof.
Dr.
med.
L._
, Facharzt für
Anästhesiologie
, Chefarzt Anästhesie der Universi
tätsklinik
K._
,
a
usgeprägte Schulterschmerzen beidseits
,
unklarer Genese
,
und stellte die Verdachtsdiagnose einer
Intercostalneuritis
im Bereich
der
4. Rippe links (S. 1).
5.9
Dr.
med.
M._
,
Facha
rzt für Orthopädische Chirurgie,
stellte in seinem Bericht vom 31. März 2015 (
Urk.
6/252) die folgenden Diagnosen (S. 1):
Schulterschmerzen beidseits bei
:
AC-Gelenksarthrose beidseits
s
ubacromiales
Impingement
rechts mit
zunehmender Partia
ll
äsion der
Supraspinatussehne
Radiologisch
bestehe eine fortgeschrittene
AC-Gelenksarthrose
beidseits sowie eine
z
unehmende Läsion der
Supraspi
natussehne
bei
einem engen
sub
acromi
a
le
n
Raum.
Der Beschwerdeführer leide vor allem
nachts beim Liegen auf der Schulter
unter Schmerzen. Es sei
eine
Infiltration im AC-Gelenk und allenfalls ein operatives Vorgehen angezeigt
, was
vom Beschwerdeführer gegenwärtig ab
gelehnt
werde
(S. 2).
5.10
Am 20. März 2015 nahm
Dr.
E._
erneut zum Gutachten der Ärzte der
Medas
Z._
vom 23. Juni 2014 sowie zu deren Stellungnahme vom
5. März 2015
Stellung (Urk. 6/253) und führte aus, dass der psychiatrische Teil des Gutach
tens der Ärzte der
Medas
Z._
nicht genügend Explorationstiefe und -breite aufweise (S. 1), dass die Gutachter zu Unrecht davon abgesehen hätten, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung zu diagnostizieren, dass die Gutachter
zu Unrecht die von ihnen festgestellte Diskrepanz zwischen den subjektiven Beschwerden und dem objektiven somatischen Befund nicht näher erläutert hätten, und dass Zweifel an der Unvoreingenommenheit der Gutachter der
Me
das
Z._
angebracht
seien (S. 2).
5.11
Am 17. März 2016 nahm
Dr.
F._
ergänzend zum Gutachten der
Medas
Z._
vom 23. Juni 2014 und zum
Bericht von
Dr.
E._
vom 18. September 2014 Stellung
(
Urk.
11).
Er führte aus, dass er die
von
Dr.
E._
gestellte
Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstör
ung nicht teile, da die
dafür vorausge
setzten Kriterien des
Wiedererleben
s
,
der
Vermeidung und
Ü
bererregung unter Berücksichtigung der Zeitkriterien
nicht vorgelegen
hätten
(S. 4). Die Beurtei
lung durch
Dr.
E._
enthalte
neben den Angaben über die Persönlichkeits
struktur
unter anderem
Klischees und Vorurteile über die ethnische Herkunft des Versicherten, welche nicht
zu akzeptieren seien
.
Dies umso
weniger
, als dass
Dr.
E._
der Heimatsprache des Versicherten nicht mächtig
sei und
die Ver
hältnisse im Heimatland des
Beschwerdeführers nicht aus erster Hand kenne
.
Ein somatisches Syndrom im
Rahmen einer Depression
könne sodann nicht di
agnostiziert werden
, weil nicht mindestens vier der dafür vorausgesetzten Symptome
vorhanden
seien. Eine
Somatisierungsstörung oder eine somato
forme
Schmerzstörung
sei nicht zu diagnostizieren, weil
die Angaben des
Be
schwerdeführers
vielfältig und teilweise auch somatisch nachvollziehbar
gewe
sen seien (S. 5).
Die Persönlich
keit des Versicherten entspreche
allenfalls einer
Persönlichkeits
akzentuierung
,
welcher hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit
jedoch
keine Bedeu
tung zukomme.
Die von
Dr.
E._
beschriebene Einsc
hränkung der Aktivität erscheine
nicht
als
nachvollziehbar und
sei
in
ihrer
Schilderung auch nicht konsistent. Die
von ihm genannten
Einschränkungen im Alltagsleben
des Be
schwerdeführers
beruh
t
en auf bestimmten Gewohnheiten und einer
Dekonditio
nierung
des Beschwerdeführers
auf
G
rund einer längeren beruflichen Ruhezeit. Diese
Umstände
sei
en
jedoch nicht auf eine psychiatrisch relevante Störung zurückzuführen. Die gegenwärtige Therapie
könne
weder in psychotherapeuti
scher noch in medikamentöser Hinsicht als ausgeschöpft
angesehen werden, weshalb keine Therapieresistenz vorliege
.
Es handle sich sodann nicht um eine schwere,
therapeutisch nicht mehr angehbar
e psychische
Störung
(S. 6).
6.
6.1
Den medizinischen Akten zum Gesundheitszustand bei Erlass der
Mitteilung vom
27. Juli 2011 (Urk. 6/200)
ist zu entnehmen, dass die
Ärzte des
A._
in ihrem Gutachten
vom 27. Juni 2011
(vorstehend E.
4.2
) davon ausgingen, dass
der Beschwerdeführer
aus psychischen Gründen
a
uf
G
rund
einer
chronischen Schmerzsymptomatik
und
auf
Grund einer
chronifizierten
,
mit
telgradigen de
pressiven Störung
im Umfang von 30
%
in seiner Arbeitsfähigkeit, im Sinne ei
ner Leistungseinschränkung bei
Ausübung
einer
vollzeitlichen
,
behinderungs
angepassten
Tätigkeit
,
beei
nträchtigt
gewesen sei
.
Dr.
B._
folgte in seiner auf Grund der Akten verfassten Stellungnahme vom
13.
Juli 2011 (vorstehend
E.
4.3
) grundsätzlich den Schlussfolgerungen
und
Arbeitsfähigkeitsbeur
-
teilung
en
durch die Ärzte des
A._
. Er vertrat indes die Ansicht, dass
auf Grund
der Be
urteilung durch die
Ärzte
des
A._
seit
Juni 2002
lediglich ein
leicht verbes
serte
r
psychischer
Gesundheitszustand
vorliege,
und
dass
keine richtungwei
sende
Verbesserung des
somatischen
Gesundheitszustandes
ausgewiesen sei, weshalb
nicht von einer richtungsweisenden
beziehungsweise nicht von einer (
im revisionsrechtlichen Sinne
)
massgeblichen Verbesserung des Gesundheits
zustandes auszugehen
sei.
6.2
Gestützt auf die medizinische Aktenlage
lässt sich daher
nicht beanstanden
, dass
die Beschwerdegegnerin
davon ausging, dass
sich der Gesundheitszustand des
Beschwerdeführes
bei Erlass der Mitteilung vom
27. Juli 2011 (Urk. 6/200)
im Vergleich zu
demjenigen zum Zeitpunkt des Erlasses der
Mitteilung vom
28. Juli 2005 (Urk. 6/102)
nicht in einem für
eine
Rentenrevision erforderlichen, wesentlichen Umfang verändert hat, und dass in Bezug auf
behinderungsange
passte
Tätigkeiten
weiterhin eine Arbeitsunfähig
keit von
50
%
bestand.
7.
7.1
Den erwähnten Akten zum Gesundheitszustand bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 21. April 2015 (
Urk.
2)
kann entnommen werden
, dass
Dr.
D._
in ihrem
Bericht vom
2.
September 2013 (
vorstehend E.
5.2
)
im Be
reich der linken Schulter eine
frozen
Shoulder
und im Bereich der rechten Schulter
ein
subacromiales
Impingement
bei
Rotatorenmanschettenruptur
diag
nostizierte und davon ausging, dass der Beschwerdeführer dadurch a
b 31. Ja
nuar 2010
vollumfänglich in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde.
Dem
gegenüber
erkannten
die
Ärzte der
Medas
Z._
in
ihrem
Gutachten vom
23. Juni 2014 (
vorstehend E.
5.4), dass der Beschwerdeführer
in somatischer Hin
sicht lediglich auf Grund eines
unzureichend eingestellt
en
Diabetes
im Umfang von 15
%
in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, und dass bei einer besseren Einstellung des Diabetes von einer
vollen Leistungsfähigkeit
in zumut
baren, behinderungsangepassten Verweistätigkeiten auszugehen
sei.
Dem Be
schwerde
führer sei zwar auf Grund einer
deutliche
n
Funktionseinschränkung
im Bereich der rechen Schulter die Ausübung körperlich schwerer T
ätigkeiten nicht mehr zuzumuten. In der
Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten
be
stehe
aus somatischen Gründen
indes
keine Einschränkung. Während Prof.
J._
(vorstehend E.
5.7
) und Prof.
L._
(vorstehend E.
5.8
) übereinstimmend von
a
usgeprägte
n
Schulter
schmerzen
beidseits unklarer Genese
ausgingen, stellte
Dr.
M._
eine
AC-Gelenksarthrose beidseits
und ein
s
ubacromiales
Impinge
ment
rechts
fest
(vorstehend E. 5.9)
.
Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht nahmen
indes
w
eder Prof.
Dr.
J._
noch
Prof.
Dr.
L._
oder
Dr.
M._
Stellung.
7.2
In psychischer Hinsicht vertrat
Dr.
E._
in seinem Bericht vom 18. September 2014 (vorstehend E.
5.5
)
die Ansicht
, dass der Beschwerdeführer unter anderem unter einer
chronifizierten
p
osttraumatische
n
Belastungsstörung
, einer m
ittel
gradige
n
depressive
n
Episode mit somatischem
Syndrom
und einer s
omatofor
me
n
Störung
leide, und dass er dadurch in der Ausübung
behinderungsange
passter
Tätigkeiten im zeitlichen Umfang von 60
%
eines normalen
Arbeits
pensums
bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von 70
%
beeinträchtigt werde, was einer Arbeitsunfähigkeit von 58
%
entspreche. Demgegenüber gin
gen die
Ärzte der
Medas
Z._
in ihrem Gutachten vom 23. Juni 2014 (vorste
hend E. 5.4) davon aus, dass
in psychischer Hinsicht beim Beschwerdeführer kein
die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes
psychische
s Leiden und insbeson
dere keine
depressive Störung,
k
eine psychotische Erkrankung
, k
eine gravie
rende
Persönlichkeits
störung
von
versicherungs
medizinischer
Relevanz
und k
eine somatoforme Schmerzstörung
zu diagnostizieren seien, und das
s
die be
stehenden
psychischen Beschwerden im Sinne
von
Nachdenklichkeit und
Be
sorgnis über
die
finanzielle Lage
überwindbar seien.
7.3
7.3.1
Das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte der
Medas
Z._
vom 23. Juni 2014 (vorstehend E.
5.4
) erfüllt sämtliche nach der Rechtspre
chung für eine beweis
kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage vorausge
setzten Kriterien (vgl. vorste
hend E.
1.
8
). De
nn die Gutachter verfüg
en als Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Innere Medizin sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates über die für die Beurteilung des Gesund
heitszustandes des Beschwerde
führers angezeigte
n
fachmedizinische
n
Weiterbildungen. Sie hatten zudem Kennt
nis sämtlicher medizinischer
Vorak
ten
,
setzten sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden aus
einan
der und begründeten die gezogenen Schlüsse in nachvollziehbarer Weise
.
7.3.2
In somatischer Hinsicht vermag zu überzeugen, dass die Gutachter
der
Medas
Z._
in Berücksichtigung der Ergebnisse einer von ihnen veranlassten
MR-Un
tersuchung der linken Schulter
des Beschwerdeführers objektivierbare
Befunde
, welche die vom Beschwerdeführer geltend gemachte
Schultersteife
der linken Schulter
erklären
könnten, verneinten, und erkannten dass
das Ausmass der Funktionseinschränkung an der rechten Schulter gegenüber der Begutachtung vom
1. Juni
2011
grundsätzlich
unverändert geblieben
sei. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter davon ausgingen,
dass
der
Beschwerdeführer auf Grund einer
deutliche
n
Funktionseinschränkung
im Bereich der rechen Schulter
körperlich schwere
Tätigkeiten mit einer Belastung des rechten Armes und der rechten Hand über Brustniveau nicht mehr
ausüben könne
, dass ihm indes die Ausübung behinderungsangepasster, körperlich leichter bis mittel
schwerer Tätigkeiten
bei einer optimalen Einstellung des Diabetes
im
vollzeitli
chen
Umfang ohne Leistungseinschränkung zuzumuten sei.
7.3.3
In psychischer Hinsicht überzeugt, dass die Ärzte der
Medas
Z._
in ihrem Gut
achten davon aus
gingen
, dass beim Beschwerdeführer kein
die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes
psychisches Leiden
zu diagnostizieren sei, und dass
die be
stehenden psychischen Beschwerden überwindbar seien.
Insbesondere vermag zu überzeugen
, dass die Gutachter eine
somatoforme Schmerzstörung
mangels der dafür erforderlichen diagnostischen Kriterien nicht diagnostizierten. Denn die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung setzt einen an
dauernden, schwereren und quälenden Schmerz, der durch einen physiologi
schen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann, voraus (Weltgesundheits
organisation,
Internationale
Klassifikation psy
chischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien,
Dil
ling
/
Mombour
/Schmidt [Hrsg.], 9. Aufl.,
Z._
2014,
Ziff.
F45.4 S. 233; BGE 141 V 281 E. 2.1.1)
,
was beim Beschwerdeführer nicht gegeben ist.
Insgesamt erfüllt die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte der
Medas
Z._
daher
die recht
sprechungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche ärztli
che
Entschei
dungs
grundlagen
, weshalb auf deren Gutachten vom
23. Juni 2014 (vorstehend E.
5.4
)
vorliegend grundsätzlich abgestellt werden kann.
7.4
Die Beurteilungen durch
Dr.
E._
vom
2.
November 2013 (vorstehend E.
5.3
) und vom 18. September 2014 (vorstehend E.
5.5
) vermögen insofern nicht zu über
zeugen, als er darin die Ansicht vertrat, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine posttraumatische
Balastungsstörung
verursacht worden sei.
Denn
diese
Di
agnose
setzt voraus, dass
sie mit einer Latenz von wenigen Wochen bis Mona
ten nach einem Ereignis mit aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophen
artigem Ausmass auftritt, das bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.
Zusätzlich
zum Trauma
muss sodann
eine wiederholte unausweich
liche Erinnerung oder Wiederinszenierung des Ereignisses im Gedächtnis, Tag
träu
men oder Träumen
(Nachhall
erinnerungen, Flashbacks)
auftreten
(
Weltgesund
heit
s
organi
sation, a.a.O.
, S.
207 f.; Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.2)
.
Der Verlust der ersten Ehegattin des Beschwerdeführers, welche während der Geburt eines Kindes 1997 gestorben
ist
(vgl.
Urk.
6/225
S. 27)
, und welche nicht, wie vom Beschwerdeführer ursprünglich gegenüber
Dr.
E._
angegeben,
ermordet worden ist (vgl.
Urk.
6/240/5),
ist nicht geeignet, eine posttraumatische Belastungsstörung auszulösen.
Denn mit
Blick auf die zwischen Trauma und psychischer Dekompens
ation liegende Zeitspanne,
wäh
rend welcher der Beschwerdeführer
vom 17. Juli 1998 bis
zum Eintritt des
Ge
sundheitsschadens
am 3. Oktober 1998
einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachging (vgl.
Urk.
6/7
Ziff.
1
;
Urk.
6/28/2
)
,
genügen die Angaben des Be
schwerdeführers allein
nicht, um ein schweres, zur Auslösung einer posttrau
matischen Belastungsstörung geeignetes Trauma als überwiegend wahrschein
lich erscheinen zu lassen.
Des Weiteren vermag nicht zu überzeugen, dass
Dr.
E._
in seiner Beurteilung berücksichtigte, dass erfahrungsgemäss
bei Patienten aus dem Balkan
Somati
sierungstendenzen
oft
zusammen mit
depressiven Erkrankungen
auftreten wür
den,
und dass er davon ausging,
dass der Beschwerdeführer durch die Diagnose „Migration in fremde Kultur“ in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde. Denn
bei dieser Diagnose
handelt es sich um eine Diagnose (ICD-10 Z60; vgl. Weltgesundheitsorganisation, a.a.O., S. 413), welche zu den sogenannt
en Z-co
dierten Diagnosen gehört. Diese stellen
nach der Rechtsprechung
keine rechts
erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar
(Urteile
des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2016 E. 3.3,
8C_302/2011 vom 20. September 2011 E. 2.3).
Sodann fehlt es den Beurteilung
en
durch
Dr.
E._
an einer nachvoll
ziehbaren Begründung der von ihm postulierten Arbeitsunfähigkeit von 58
%
in behin
derungsangepassten Tätigkeiten. Auf die Beurteilungen durch
Dr.
E._
kann
vorliegend
daher
nicht
abgestellt werden
.
7.5
Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte der
Medas
Z._
vom 23. Juni 2014 (vorsehend E.
5.4
) steht daher fest, dass dem Beschwerde
führer spätestens seit dem Zeitpunkt der Untersuchung durch die Ärzte der
Me
das
Z._
vom 25. März bis 1. April 2014 (vgl.
Urk.
6/225 S. 1)
die Ausübung
behinderungs
angepasster
, körperlich leichter bis mittelschwerer Tätigkeiten, ohne Arbeiten mit Belastungen des rechten Armes und der rechten Hand über Brustniveau, ohne überwiegend im Stehen auszuführende Arbeiten, ohne Ar
beiten mit statischen Belastungen der Wirbelsäule
und ohne
Belastungen der Kniegelenke in unebenem Gelände, im Gefälle und in
endgradiger
Beugung, im Umfang eines Arbeitspensums von 85 % zuzumuten
war
.
8.
Nach Gesagtem steht daher fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwer
deführers im massgebenden
Vergleichszeit
raum
vom
27. Juli 2011 (Urk. 6/200)
bis
21. April 2015 (Urk. 2)
unter revisionsrechtlichen Gesichts
punkten
in
erhebli
cher Weise verbessert hat. Zu prüfen bleibt im Folgenden, ob die Aufhebung der bisher ausgerichteten
halben
Rente gerechtfertigt war.
9.
9.1
Ist ein Revisionsgrund gegeben, ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (Urteil des Bundesgerichts 9C_882/2010 vom 25. Januar 2011 E. 1.2 mit Hinweisen). Der
Invaliditätsbe
messung
sind daher die Verhältnisse zum Zeitpunkt des Erlasses der angefoch
tenen Verfügung vom 21. April 2015 (Urk. 2) zugrunde zu legen.
9.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein
ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
9.3
Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des
Rentenbe
ginns
massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidentischer Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der
Vergleichs
einkommen
müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1
8.
Februar 2014 E. 4.3).
9.4
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
9.5
Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können
die
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohn
strukturerhebungen
(LSE) heran
gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird
pra
xisgemäss
auf die stan
dardisier
ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten
Zentral
wert
(Median) auszuge
hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berück
sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40
Wochen
stunden zu
grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebs
üb
liche
Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
9.6
Nach der Rechtsprechung kann ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der LSE 2012 (im Oktober 2014) bei der Bemessung des Invalideneinkommens auf die LSE-Tabellenwerte 2012 zurückgegriffen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2). Der
LSE
2012
kommt
für alle Fälle erstmaliger Invaliditätsbemessung und auf Neuanmeldung hin nach vo
r
-
ausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invali
denrente sowie auch grundsätzlich im Revisionsverfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruches im Jahr
2012
oder später) Beweiseignung zu (Urteile des Bundesgerichts 9C_632/2015 vom 4. April 2016, E. 2.5.8.1, zur Publikation vorgesehen, und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2). Für die Invaliditätsbemessung sind
indes
nach der
Rechtsprechung zumindest bis auf Weiteres - nur die unter anderem nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der
LSE
2012
zu verwenden, nicht hingegen die TA1_b-Tabellen, welche sich in einem erheblich weiterge
henden Masse inkongruent zu den bisherigen statistischen
Entscheidungs
grundlagen
erweisen (zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 9C_632/2015 vom 4. April 2016, E. 2.5.7). Dabei entspricht das
Anforderungs
niveau
4 der
LSE
2010 dem Kompetenzniveau 1 der
LSE
2012
(IV-Rundschrei
ben Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 22. Oktober 2014).
9.7
Da der Beschwerdeführer vor Eintritt des
Gesundheitsschadens am 3. Oktober 1998 (vgl.
Urk.
6/28/2) lediglich
während einigen wenigen Monaten als
Hilfsar
beiter bei der
Y._
AG
tätig
war
(Urk.
6/7
Ziff.
1
),
ist
vorliegend
bei der Bemessung des
Valideneinkommens
auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne)
abzustellen. Sodann ist, da der Beschwerdeführer über keine in der Schweiz anerkannte Berufsausbildung verfügt
,
bei der
Bestimmun
g des
Va
lideneinkommens
auf den Durchschnittslohn (Zentralwert) für Männer
für
ein
fache Tätigkeiten körperli
cher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1 der LSE 2012
,
Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) abzustellen. Ausgehend
vom Tabellenlohn von
Fr.
5‘210.
resultiert
bei einer betriebsüblichen
Wochen
arbeitszeit
im Jahre
2015 von
41.7 Stunden (
www.bfs.admin.ch
), bei einem Be
schäftigungsgrad von 100 %
und bei einer durchschnittli
chen
Nomin
al
lohnent
wick
lung
im Jahre 2013
von
0.7 %
,
im Jahre 2014 von 0.8 %
und im Jahre 2015 von 0.4
%
(
www.bfs.admin.ch; T1
.1.0 Nominallohnindex, 2011-2015
)
ein
Vali
den
ein
kommen
von rund Fr.
66‘
423
.--
(Fr. 5‘210.-- x
12 Monate ÷ 40 Stun
den x 41.7
Stunden
x 1.007 x 1.008
x 1.004
)
.
10
.
10
.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil
die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so
können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für
Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) heran
ge
zo
gen
werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei
jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus
zugehen ist. Bei der Anwen
dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr gene
rell
eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der mass
geb
li
che Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit aufzu
rechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
10
.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit ver
richteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch
schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu
ei
nem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merk
male der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, son
dern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesund
heitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeits
markt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer
ten kann. Bei der Bestimm
ung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Ein
zelfall ge
samt
haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des
Tabel
lenlohnes
zu be
grenzen
(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
10
.3
Nach der Rechtsprechung ist selbst bei eingeschränkter Leistungs
fähigkeit kein l
eidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt, wenn leichte bis mit
te
l
schwere Arbeiten zumutbar sind. Dies ergibt sich daraus, dass der
Tabellen
lohn
im Anforderungsniveau 4
(ab 2012: Kompetenzniveau 1)
bereits eine Vielzahl von leichten und mittel
schwe
ren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_72/2009 vom 3
0.
März 2009 E. 3.4 mit Hinweisen).
10
.4
Vorliegend
ist dem Beschwerdeführer
die Ausübung
behinderungs
angepasster
, körperlich leichter bis mittelschwerer
Tätig
keiten im Umfang eines
Arbeitspen
sums
von 85
%
zuzumuten.
Es ist daher
davon
auszugehen, dass
der Beschwer
de
führer
aus gesundheitlichen Gründen im Ver
gleich zu voll Einsatz
fähigen nicht mit geringe
ren Einkünften rech
nen müsste. Da weitere
einkommens
beeinflus
sende
Merkmale nicht auszumachen sind, ist von einem Abzug vom
Tabellen
lohn
daher
abzusehen.
10
.5
Unter
Berücksichti
gung des Zentralwerts für
einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1
) für
Männer der LSE 2012 (Ta
belle TA1, privater Sektor Schweiz 2012)
von Fr.
5‘210.--
,
bei einer
betriebs
üb
lichen
Wochenarbeitszeit im Jahre 2015
von ins
gesamt 41.7 Stunden (
www.bfs.admin.ch
), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 85 %
und bei einer durchschnittli
chen
Nomin
al
lohnentwick
lung
im Jahre 2013
von
0.7 %, im Jahre 2014 von 0.8 % und im Jahre 2015 von 0.4
%
(
www.bfs.admin.ch; T1.1.0 Nominallohnindex, 2011-2015
)
resultiert ein
Inv
aliden
einkommen
von rund Fr.
56‘460
.--
(Fr. 5‘210.-- x
12 Monate ÷ 40 Stun
den x 41.7
Stunden
x 1.007 x 1.008
x 1.004 x 0.85
)
.
1
1
.
Ein
Vergleich
des
Vali
den
einkommens
von
Fr.
66‘423.--
mit dem
Invalidenein
kommen
von Fr.
56‘460
.--
ergibt eine Erwerbseinbusse
von Fr.
9
‘
963
.--
. Dar
aus resultiert ein Invaliditätsgrad von
15
%
.
Damit steht fest, dass
zum Zeitpunkt bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
2
1.
April 2015
ein für den An
spruch auf eine Invaliden
rente vorausgesetzter Invaliditätsgrad nicht
mehr
er
reicht wurde.
Unter diesen Umständen ist daher nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegeg
nerin
mit der angefochtenen Verfügung vom 2
1.
April 2015 (
Urk.
2) die dem Beschwerdeführer bisher ausgerichtete halbe Rente per 3
1.
Mai 2015 einstellte,
weshalb die dage
gen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
1
2
.
Gestützt auf Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan
to
na
len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind
nach dem Ver
fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert
unter Berücksichti
gung des
gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr.
7
00.-- fest
zusetzen und
dem
unterliegenden Beschwerde
führer
aufzuerlegen
.