Decision ID: 2f643dbb-af8a-5837-973f-c4b7fd35641e
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 
Law Sub-area: nan
Label: dismissal

Facts:
Sachverhalt:
A.
Die Beschwerdeführerin ist Leiterin für molekulare Dermatologie und Stamm-
zellforschung an der Universität B._ und am (...)spital C._. Mit
Eingabe vom 5. August 2020 ersuchte sie die Vorinstanz um Unterstützung ih-
res Projekts (...) mit Fr. (...). Mit dem Projekt soll ein Prototyp (...) entwickelt
werden (...). Dabei soll die 2018 gegründete D._ AG die Vermarktung
(...) übernehmen.
B.
Die Vorinstanz lehnte das Gesuch mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 mit der
Begründung ab, der Innovationsgrad sei ungenügend. Zudem habe die Be-
schwerdeführerin nicht erläutert, weshalb sich die D._ AG nicht als Um-
setzungspartnerin am Projekt beteilige, obwohl sie von der Forschung klarer-
weise profitiere.
C.
Mit Eingabe vom 18. November 2020 beantragt die Beschwerdeführerin dem
Bundesverwaltungsgericht neben der Aufhebung des vorinstanzlichen Ent-
scheids die Prüfung ihres Gesuchs durch zwei unabhängige Experten auf dem
Gebiet der Elektromagnetik. Sodann solle die Unbefangenheit der verantwort-
lichen vorinstanzlichen Experten sichergestellt werden. Die Beschwerdeführe-
rin macht geltend, ihrem Projekt komme entgegen der Ansicht der Vorinstanz
Innovationspotenzial zu. Zudem führt sie aus, weshalb die D._ AG nicht
als Umsetzungspartnerin in Frage komme.
D.
Mit Vernehmlassung vom 12. Februar 2021 beantragt die Vorinstanz die Abwei-
sung der Beschwerde unter Kostenfolgen. Die Beschwerdeführerin übersehe,
dass für Projekte ohne Umsetzungspartner ein bedeutendes Innovationspoten-
zial vorhanden sein müsse. Ein solches fehle ihrem Vorhaben. Zudem weist die
Vorinstanz die Befangenheitsvorwürfe gegenüber ihren Experten zurück.
E.
Die Beschwerdeführerin liess sich nach Erhalt der Vernehmlassung nicht mehr
vernehmen.
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Considerations:
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Die Beschwerdeführerin ist zur Erhebung der Beschwerde ohne weiteres
legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Zudem ist das Bundesverwaltungsgericht zur
Behandlung von Beschwerden im Bereich der Innovationsförderung zuständig
(Art. 31, Art. 32 e contrario sowie Art. 33 Bst. e VGG).
1.2 Für die Behandlung der einzelnen Anträge einer Beschwerde ist das Ge-
richt nur insoweit zuständig, als sich die Anträge auf den Streitgegenstand be-
ziehen. Letzterer umfasst das durch die Verfügung geregelte Rechtsverhältnis,
soweit dieses angefochten wurde (BGE 136 V 268 E. 4.5).
Die Beschwerdeführerin beantragt, ihr Gesuch hinsichtlich Innovation und Um-
setzung von zwei unabhängigen Experten für Elektromagnetik begutachten zu
lassen. Zudem sei die Unbefangenheit der verantwortlichen Innosuisse-Exper-
ten sicherzustellen. Soweit die Beschwerdeführerin eine Befangenheit der von
der Vorinstanz beigezogenen Experten geltend macht, ist darüber im vorliegen-
den Verfahren zu befinden (vgl. nachfolgend E. 2). Soweit sie jedoch beantragt,
dass die Unbefangenheit der vorinstanzlichen Experten in allgemeiner Weise
sicherzustellen sei, kann im Rahmen des vorliegenden Verfahrens nicht darauf
eingetreten werden. Die Behandlung letzteren Antrags hätte aufsichtsrechtli-
chen Charakter, wofür es dem Gericht von vornherein an einer Zuständigkeit
fehlt (Art. 71 VwVG).
1.3 Von der soeben genannten Ausnahme abgesehen steht einem Eintreten
nichts entgegen.
1.4 Im vorliegenden Verfahren können nicht nur Rechtsverletzungen und eine
unrichtige Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, sondern auch Unangemes-
senheit (Art. 24 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und
der Innovation vom 14. Dezember 2012, FIFG, SR 420.1 i.V.m. Art. 35 des
Subventionsgesetzes vom 5. Oktober 1990, SuG, SR 616.1 und Art. 49
VwVG). Soweit sich Rügen auf die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität
eines Projekts und der wissenschaftlichen Qualifikation der Gesuchstellenden
durch die Vorinstanz beziehen, auferlegt sich das Gericht jedoch praxisgemäss
Zurückhaltung (statt vieler Urteile des BVGer B-2298/2019 vom 8. April 2020
E. 3 und B-5179/2019 vom 4. März 2019 E. 3.2, je m.w.H.). Dies gilt insbeson-
dere für die Beantwortung von Fragen, die besonderes fachtechnisches Wissen
voraussetzen. Das Gericht schreitet nach ständiger Praxis erst dann ein, wenn
die Behörde sich von sachfremden oder sonstwie offensichtlich unhaltbaren Er-
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wägungen leiten liess. Im Ergebnis prüft das Gericht Entscheide wie den vor-
liegend angefochtenen damit nur mit reduzierter Prüfungsdichte (BENJAMIN
SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das
Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Art. 49 Rz. 9 m.w.H.).
2.
2.1 Die Beschwerdeführerin wirft den von der Vorinstanz beigezogenen Exper-
ten fehlende Sachkompetenz sowie sinngemäss Abhängigkeit bzw. Befangen-
heit vor. Letztere Rügen sind vorab zu behandeln, da sie zu einer Aufhebung
der angefochtenen Verfügung führen würden, falls sie zuträfen (BGE 139 III 120
E. 3.2.2; BREITENMOSER/SPORI FEDAIL, in: Waldmann/Weissenberger, Praxis-
kommentar Verwaltungsverfahrensrecht, 2. Aufl. 2016, Art. 10 Rz. 109).
2.2 Der Vorwurf der fehlenden Fachkompetenz geht bereits deshalb fehl, da die
Eignung der in Frage kommenden Experten vom Innovationsrat anlässlich der
Wahl geprüft wird (Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 9 Abs. 5–8 des Bundesgesetzes
über die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung vom 17. Juni 2016;
SAFIG, SR 420.2 sowie <https://www.innosuisse.ch/> > Über uns > Organisa-
tion > Expertinnen und Experten, besucht im Juli 2021). Es bestehen sodann
im konkreten Fall keine Anhaltspunkte dafür, dass es den eingesetzten Inno-
suisse-Experten an der nötigen Qualifikation gefehlt hätte.
2.3 Hinsichtlich der Rüge der Befangenheit fallen zwei Vorschriften in Betracht.
Zu verwaltungsinternen Experten äussert sich Art. 10 Abs. 1 VwVG. Diese Vor-
schrift erfasst Personen, die Verfügungen vorbereiten bzw. erlassen, und auf
sie verweist Art. 13 Abs. 1 FIFG (vgl. BGE 137 V 210 E. 2.1.3, 119 V 456 E. 5;
Urteil des BVGer B-3929/2012 vom 21. Mai 2013 E. 3.1 und 3.4; BREITENMO-
SER/SPORI FEDAIL, a.a.O., Art. 10 Rz. 38, je auch zum Folgenden). Solche Ex-
perten haben unter anderem dann in Ausstand zu treten, wenn sie aufgrund
persönlicher Interessen (Bst. a) oder aus anderen Gründen in der Sache be-
fangen sein könnten (Bst. d). Wenn Verwaltungsbehörden externe Experten
einsetzen, richtet sich ihr Ausstand demgegenüber sinngemäss nach den Vor-
schriften für richterliche Behörden nach Art. 34 BGG (Art. 19 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den
Bundeszivilprozess, BZP, SR 273; BGE 137 V 210 E. 3.4; BREITENMO-
SER/SPORI FEDAIL, a.a.O., Art. 10 Rz. 35). Art. 34 BGG enthält weitgehend die-
selben Ausstandsgründe wie Art. 10 Abs. 1 VwVG; insbesondere jenen des
persönlichen Interesses (Bst. a) und den Auffangtatbestand des «Ausstand aus
anderen Gründen» (Bst. e). Zur Ablehnung einer Person genügt es, wenn Um-
stände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit zu begründen vermögen,
wobei das Misstrauen in objektiver Weise als gerechtfertigt erscheinen muss
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(BGE 136 I 207 E. 3.1). Die für den Anschein der Befangenheit sprechenden
Umstände müssen jeweils im Einzelfall unter Berücksichtigung der Funktion
und der Organisation der betroffenen Verwaltungsbehörde gewichtet werden
(BGE 137 II 431 E. 5.2).
2.4 Aus den vorliegenden Akten ergeben sich weder aufgrund von Art. 10
Abs. 1 VwVG noch nach Art. 34 Abs. 1 BGG Anhaltspunkte für eine Befangen-
heit. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob die von der Vorinstanz bei-
gezogenen Experten letztlich als verwaltungsintern oder -extern einzustufen
sind. Der Umstand, dass sie von der Vorinstanz gewählt werden (vgl. vorn
E. 2.2), stellt keinen Verstoss gegen das Gebot eines fairen Verfahrens nach
Art. 29 Abs. 1 BV dar (BGE 137 V 210 E. 1.4). Überdies waren die im vorlie-
genden Verfahren eingesetzten Experten nicht mit der Begutachtung früherer
Gesuche der Beschwerdeführerin betraut (vgl. Vernehmlassung Ziff. 2.10).
Soweit die Beschwerdeführerin eine erneute Begutachtung im vorliegenden
Beschwerdeverfahren verlangt, ist dieser Antrag bei der Behandlung ihrer ma-
teriell-rechtlichen Rügen zu prüfen (hinten E. 4.3)
3.
3.1 In der Sache macht die Beschwerdeführerin geltend, dass die Vorinstanz
das Innovationspotenzial ihres Projekts nicht erkannt habe. Dazu bringt sie ins-
besondere vor, sie sei eine erfahrene Wissenschaftlerin und arbeite mit nam-
haften Partnern an einem Produkt, dass am Markt nachgefragt werde (vgl. Be-
schwerdebeilagen 5 und 6: Unterstützungsschreiben sowie Schreiben eines
Unternehmens im Bereich des Vermögensmanagements). Mit ihrem Projekt
wolle sie einen (...) entwickeln, (...) (Beitragsgesuch S. 7). Auf diese Weise
solle (...). Die Vorinstanz hält dem entgegen, der Innovation mangle es an plau-
siblen Daten. Zudem scheine das Produkt bereits weitgehend entwickelt wor-
den zu sein, so dass keine wissenschaftlichen Projektarbeiten in dem Umfang
mehr nötig seien, wie es förderungswürdige Prototypen üblicherweise erfor-
dern. Ein wesentlicher Teil der Projektarbeit konzentriert sich aus Sicht der Vor-
instanz auf die Durchführung von Experimenten, die wenig aussagekräftig
seien (Vernehmlassung Ziff. 2.8).
3.2 Die Beschwerdeführerin hat für ihr Projekt laut eigenen Angaben keinen
Umsetzungspartner (Beitragsgesuch S. 7). Die Vorinstanz kann solche Pro-
jekte fördern, wenn sie von Hochschulforschungsstätten oder nichtkommerziel-
len Forschungsstätten ausserhalb des Hochschulbereichs realisiert werden
(Art. 19 Abs. 3 FIFG). Die Erfüllung der letztgenannten Voraussetzung ist vor-
liegend nicht umstritten. Zwischen den Parteien streitig ist dagegen, ob das
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Projekt der Beschwerdeführerin auch über das von Art. 19 Abs. 3 FIFG eben-
falls verlangte Innovationspotenzial verfügt.
3.3 Die Zusprachekriterien für Projekte ohne Umsetzungspartner werden in
Art. 12 Abs. 2 Bst. a–e der Beitragsverordnung Innosuisse vom 20. Septem-
ber 2017 (SR 420.231, im Folgenden: Beitragsverordnung) konkretisiert.
Massgebend für die Gewährung von Förderbeiträgen für Projekte ohne Umset-
zungspartner sind demnach:
- ein überdurchschnittlich hohes Innovationspotenzial (Bst. a);
- die Höhe der Risiken für die Umsetzung der Innovation am Markt beim ak-
tuellen Stand der Forschung (Bst. b);
- die Aussichten, potenzielle Umsetzungspartner von der Attraktivität einer
wirtschaftlichen Nutzung der Forschungsresultate zu überzeugen (Bst. c);
- die Kompetenzen der Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zur Durch-
führung des Projekts (Bst. d), sowie
- der Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung (Bst. e; vgl. zum Ganzen erläu-
ternder Bericht zur Beitragsverordnung Innosuisse vom 20. Septem-
ber 2017 S. 5, <https://www.innosuisse.ch/inno/ de/home.html> > Über uns
> Rechtliche Grundlagen > abgerufen im Juli 2021).
3.4 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dass sie wissenschaftlich
ausgewiesen sei und potenzielle Investoren durchaus Interesse am Endprodukt
zeigten, geht ihre Beschwerde an der Begründung der Verfügung vorbei. Denn
letztere Voraussetzungen sind vorliegend unbestritten. Sie reichen jedoch al-
leine nicht für die Zusprache eines Förderbeitrages aus, da das Kriterium des
bedeutenden Innovationspotenzials aufgrund des Wortlauts von Art. 19
Abs. 3 FIFG («und») in jedem Fall erfüllt sein muss (vgl. den erläuternden Be-
richt zur Beitragsverordnung Innosuisse vom 20. September 2017, a.a.O.,
S. 5).
4.
4.1 Hinsichtlich des Innovationspotenzials ihres Projekts führt die Beschwerde-
führerin aus, einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der elekt-
romagnetischen Felder habe den (...) Ansatz in einem Unterstützungsschrei-
ben als hochgradig innovativ bezeichnet (vgl. Beschwerdebeilage 4). Auch ein
bekannter Zellforscher halte (solche) (...) Anwendungen (...) für revolutionär.
Die Vorinstanz führt dagegen an, sie habe das Gesuch von einer Expertin und
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einem Experten begutachten lassen, die beide unabhängig voneinander zum
Schluss gekommen seien, dass es dem Projekt am nötigen Innovationspoten-
zial mangle (Bewertung von 1 bzw. 2 von maximal möglichen 4 Punkten, «in-
novation degree low» resp. «innovation below average»; vgl. die Evaluations-
berichte bei den Vorakten). Der beschriebenen Innovation fehle es an überzeu-
genden wissenschaftsbasierten Daten, und die Informationen betreffend das
Risikomanagement seien oberflächlich und somit nicht akzeptabel (vgl. ange-
fochtene Verfügung S. 1; Vernehmlassung S. 2, Ziff. 2.8).
4.2 Der Gesetzgeber verlangt für Projekte ohne Umsetzungspartner u.a. des-
halb ein bedeutendes Innovationspotential, weil Vorprojekte wie Prototypen
oder Machbarkeitsstudien der Abklärung und Vorbereitung künftiger Projekte
dienen (vgl. die Botschaft des Bundesrates zum totalrevidierten Forschungs-
und Innovationsförderungsgesetz vom 9. November 2011, BBl 2009 8827,
8889, auch zum Folgenden). Gesuchsteller müssen mit solchen Vorarbeiten
das Potenzial künftiger Projekte aufzeigen können. Weil sie jeweils in einer frü-
hen Entwicklungsphase durchgeführt werden, engagieren sich Wirtschafts-
partner oft nicht direkt. Mit der Möglichkeit einer Unterstützung derartiger Vor-
haben soll die Chance erhöht werden, dass erfolgversprechende, aber risiko-
reiche Innovationsprojekte nicht an der fehlenden Finanzierung scheitern.
4.3 Die Vorinstanz verneint betreffend das Projekt der Beschwerdeführerin ein
überdurchschnittlich hohes resp. bedeutendes Innovationspotenzial gemäss
Art. 19 Abs. 3 FIFG und Art. 12 Abs. 2 Bst. a Beitragsverordnung zu Recht.
Dass gewisse Forscher den Ansatz im Gegensatz zu den begutachtenden Ex-
perten und der Vorinstanz als hoch innovativ einstufen, vermag den vorinstanz-
lichen Entscheid ebenso wenig als unhaltbar erscheinen zu lassen wie die gel-
tend gemachte Anmeldung der Erfindung beim europäischen Patentamt. Wie
die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht ausführt, belegen die einge-
reichten Dokumente lediglich, dass bei der Patentrecherche kein Dokument ge-
funden wurde, das für sich alleine gesehen die erfinderische Tätigkeit des an-
gemeldeten Ansatzes bezweifeln würde. Hingegen wird weder der Bestand ei-
nes eingetragenen Patents noch die Einzigartigkeit des Ansatzes der Be-
schwerdeführerin festgestellt (vgl. Vernehmlassung Ziff. 2.7). Ohnehin bedeutet
das Vorhandensein eines Patents nicht, dass eine Erfindung zwingend auch ein
bedeutendes Innovationspotenzial aufweist; die Vorinstanz nimmt diesbezüg-
lich eine eigenständige Einschätzung vor. Diese stützt sie insbesondere auch
auf die beiden im Ergebnis gleichlautenden Experteneinschätzungen. Nach-
dem keine Mängel der vorgenommenen Begutachtung erkennbar sind, erübrigt
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sich eine erneute Begutachtung. Das diesbezügliche Begehren der Beschwer-
deführerin ist deshalb in antizipierter Beweiswürdigung abzuweisen (BGE 144
II 427 E. 3.1.3).
Zusammenfassend zeigt die Vorinstanz überzeugend auf, weshalb das Projekt
der Beschwerdeführerin das zentrale Förderkriterium nicht erfüllt. Eine andere
Einschätzung mag nicht völlig ausgeschlossen sein. Letzteres würde allerdings
nicht reichen, um den vorinstanzlichen Entscheid umzustossen (vorn E. 1.4).
4.4 Neben dem ungenügenden Innovationspotenzial führt die Vorinstanz in der
angefochtenen Verfügung aus, die Beschwerdeführerin hätte die Gründe dafür
darlegen müssen, warum das Projekt ohne Umsetzungspartner ins Leben ge-
rufen worden sei, obgleich zwei Forschungspartner Hauptaktionäre der
D._ AG seien und sich aus dem eingereichten Businessplan ergebe,
dass diese Gesellschaft von den Resultaten profitieren werde (vgl. angefoch-
tene Verfügung Bst. b und vorn Sachverhalt Bst. A. und B.). Die Erklärung der
Beschwerdeführerin, das Unternehmen sei noch nicht operativ tätig (Be-
schwerde S. 4 f.), stufte die Vorinstanz als nachvollziehbar ein (Vernehmlas-
sung Ziff. 2.9). Eine weitere Prüfung der diesbezüglichen Ausführungen erüb-
rigt sich daher, zumal die Beschwerdeführerin ihr Gesuch explizit ohne Umset-
zungspartner stellte (vorn E. 3.2) und die Vorinstanz darauf auch eintrat und
dieses materiell prüfte.
4.5 Nach dem Gesagten erweist sich der vorinstanzliche Entscheid als recht-
mässig und vor dem Hintergrund der dem Gericht zustehenden Prüfungsdichte
als angemessen (vgl. vorn E. 1.4).
5.
5.1 Die Beschwerde ist damit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die
Verfahrenskosten sind folglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63
Abs. 1 VwVG). Aufgrund des Streitwerts sowie der übrigen Faktoren sind die
Kosten auf Fr. 5'000.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Feb-
ruar 2008; VGKE, SR 173.320.2). Dieser Betrag wird dem in gleicher Höhe ge-
leisteten Kostenvorschuss entnommen.
5.2 Der unterliegenden Beschwerdeführerin steht keine Parteientschädigung
zu (Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). Ebenso wenig hat die Vorinstanz An-
spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
6.
Nachdem Entscheide über Subventionen, auf welche kein Anspruch besteht,
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nicht vor Bundesgericht anfechtbar sind (Art. 83 Bst. k BGG), erweist sich das
vorliegende Urteil als endgültig.
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