Title: Anhang 4 Vorgaben zur Beprobung (Probenahme, Probevorbereitung und Untersuchung von Abfällen und Deponieersatzbaustoffen) (zu § 6 Absatz 2, § 8 Absatz 1, 3 und 5, § 23)

Description:
Verordnung über Deponien und Langzeitlager (DepV 2009)
Teil 6 - Schlussvorschriften
Anhang 4 Vorgaben zur Beprobung (Probenahme, Probevorbereitung und Untersuchung von Abfällen und Deponieersatzbaustoffen) (zu § 6 Absatz 2, § 8 Absatz 1, 3 und 5, § 23)

Paragraph: 6

Content:
Verordnung über Deponien und Langzeitlager (DepV 2009)
Teil 6 - Schlussvorschriften
Anhang 4 Vorgaben zur Beprobung (Probenahme, Probevorbereitung und Untersuchung von Abfällen und Deponieersatzbaustoffen) (zu § 6 Absatz 2, § 8 Absatz 1, 3 und 5, § 23)

(Fundstelle: BGBl. I 2009, 929 - 939;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

**1.** **Fachkunde und Akkreditierung**

    Die Probenahme ist von Personen durchzuführen, die über die für die
    Durchführung der Probenahme erforderliche Fachkunde verfügen. Die
    Fachkunde ist durch eine qualifizierte technische Ausbildung,
    insbesondere ein abgeschlossenes Studium an einer (Fach-) Hochschule
    oder Universität, oder durch eine langjährige praktische Erfahrung
    jeweils in Verbindung mit einer erfolgreichen Teilnahme an einem
    Probenahmelehrgang nach PN 98 nachzuweisen. Die Fachkunde ist durch
    eine regelmäßige, mindestens alle fünf Jahre stattfindende Schulung
    oder Weiterbildung aufrecht zu erhalten. Für die Entnahme von Proben
    bei der Anlieferung von Abfällen auf Deponien ist entgegen Satz 1
    Sachkunde beim Probenehmer ausreichend. Die Sachkunde kann durch eine
    erfolgreiche Teilnahme an einem Probenehmerlehrgang nach PN 98
    nachgewiesen werden. Für die Probenahme ist zusätzlich zum Fachkunde-
    oder Sachkundenachweis stets eine abfallartenspezifische Einweisung
    des Probenehmers durch das akkreditierte Labor erforderlich. Die
    Unterzeichnung des Probenahmeprotokolls darf nur durch Fachkundige
    erfolgen. Die Probenuntersuchungen sind von unabhängigen, nach DIN EN
    ISO/IEC 17025, Ausgabe März 2018, Allgemeine Anforderungen an die
    Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien; akkreditierten
    Untersuchungsstellen durchzuführen. Die Akkreditierung einer
    Untersuchungsstelle muss alle in diesem Anhang aufgeführten und
    gleichwertigen Verfahren beinhalten, die von dieser
    Untersuchungsstelle angewandt werden.

**2.** **Probenahme**

    Die Probenahme für die Durchführung der Untersuchungen hat nach der
    LAGA PN 98 – Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen,
    chemischen und biologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit der
    Verwertung/Beseitigung von Abfällen, Stand Mai 2019, abrufbar unter
    https://www.laga-online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html, zu
    erfolgen. Ergänzend kann die DIN 19698 Untersuchung von Feststoffen –
    Probenahme von festen und stichfesten Materialien – Teile 1 (2014-05),
    2 (2016-12), 5 (2018-06), 6 (2019-01) herangezogen werden. Die
    Probenahme ist zu protokollieren. Die Probenahmeprotokolle sind fünf
    Jahre aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen
    vorzulegen.

**3.** **Bestimmung der Gesamtgehalte im Feststoff sowie des eluierbaren
    Anteils**

    Die Bestimmung der in Anhang 3 aufgeführten Zuordnungswerte ist nach
    folgenden Verfahren durchzuführen. Gleichwertige Verfahren nach dem
    Stand der Technik sind mit Zustimmung der zuständigen Behörde am Sitz
    der Untersuchungsstelle zulässig. Dabei kann als Entscheidungshilfe
    die Methodensammlung Feststoffuntersuchung der LAGA herangezogen
    werden, abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Informationen.html, wobei insbesondere die
    grün gekennzeichneten Verfahren heranzuziehen sind. Soweit weitere,
    nachfolgend nicht genannte Parameter zu untersuchen sind, legt die
    zuständige Behörde das Untersuchungsverfahren fest. Dabei muss die
    Bestimmungsgrenze eines gewählten Analysenverfahrens um mindestens
    einen Faktor von drei kleiner sein als der Wert des entsprechenden
    Parameters. Die Ermittlung der Nachweis- und Bestimmungsgrenze erfolgt
    nach DIN 32645, Ausgabe November 2008, Chemische Analytik – Nachweis-,
    Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen –,
    Begriffe, Verfahren, Auswertung.

**3.1** **Bestimmung der Gesamtgehalte im Feststoff**

**3.1.1** **Probenvorbereitung**

    Die Probe von festen Abfällen ist gemäß DIN 19747, Ausgabe Juli 2009
    (Untersuchung von Feststoffen – Probenvorbehandlung, -vorbereitung und
    -aufarbeitung für chemische, biologische und physikalische
    Untersuchungen) durch Vierteln, Brechen und Mahlen so aufzubereiten,
    dass aus einer Ausgangsprobe von 5 bis 50 kg eine homogene Probe von
    1 000 g gewonnen wird. Die Probe von pastösen und schlammigen Abfällen
    ist durch Kollern so aufzubereiten, dass aus einer Ausgangsprobe von 5
    bis 50 kg eine homogene Probe von 1 000 g gewonnen wird. Die
    Trockenmasse der Probe ist gemäß Nummer 3.2.24 zu bestimmen. Die
    Probenvorbereitung ist zu protokollieren.

**3.1.2** **Aufschlussverfahren**

    DIN EN 13657, Ausgabe Januar 2003
    Charakterisierung von Abfällen – Aufschluss zur anschließenden
    Bestimmung des in Königswasser löslichen Anteils an Elementen in
    Abfällen.

**3.1.3** **Organischer Anteil des Trockenrückstandes der Originalsubstanz**

**3.1.3.1** **Glühverlust**

    DIN EN 15169, Ausgabe Mai 2007
    Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des Glühverlustes in Abfall,
    Schlamm und Sedimenten

**3.1.3.2** **TOC (Total organic carbon – gesamter organischer Kohlenstoff)**
    DIN EN 15936, Ausgabe November 2012
    Schlamm, behandelter Bioabfall, Boden und Abfall – Bestimmung des
    gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) mittels trockener Verbrennung

**3.1.4** **BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, o-, m-, p-Xylol, Styrol, Cumol)**
    DIN EN ISO 22155, Ausgabe Juli 2016
    Bodenbeschaffenheit – Gaschromatographische Bestimmung flüchtiger
    aromatischer Kohlenwasserstoffe, Halogenkohlenwasserstoffe und
    ausgewählter Ether – Statistisches Dampfraum-Verfahren

**3.1.5** **PCB (Polychlorierte Biphenyle – Summe der 7 PCB-Kongenere, PCB-28,
    -52, -101, -118, -138, -153, -180)**
    DIN EN 15308, Ausgabe Dezember 2016
    Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung ausgewählter
    polychlorierter Biphenyle (PCB) in festem Abfall mittels
    Gaschromatopraphie mit Elektroneneinfang-Detektion oder
    massenspektrometrischer Detektion

**3.1.6** **Mineralölkohlenwasserstoffe (C 10 bis C 40)**

    DIN EN 14039, Ausgabe Januar 2005
    Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung des Gehalts an
    Kohlenwasserstoffen von C 10 bis C 40 mittels Gaschromatographie

    in Verbindung mit
    LAGA-Mitteilung 35, Bestimmung des Gehaltes an Kohlenwasserstoffen in
    Abfällen – Untersuchungs- und Analysenstrategie (LAGA-Richtlinie
    KW/04), Stand: September 2019, abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html

**3.1.7** **PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)**

    DIN ISO 18287, Ausgabe Mai 2006
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung der polycyclischen aromatischen
    Kohlenwasserstoffe (PAK) – Gaschromatographisches Verfahren mit
    Nachweis durch Massenspektrometrie (GC-MS)

**3.1.8** **Dichte**

    DIN 18125-2, Ausgabe März 2011
    Baugrund, Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Dichte des
    Bodens – Teil 2: Feldversuche

**3.1.9** **Brennwert**

    DIN EN 15170, Ausgabe Mai 2009
    Charakterisierung von Schlämmen – Bestimmung des Brenn- und Heizwertes

**3.1.10** **Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Blei, Zink**
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von ausgewählten
    Elementen einschließlich Uran-Isotope
    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektroskopie (ICP-OES)

**3.1.11** **Quecksilber**

    DIN EN ISO 12846, Ausgabe August 2012

    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels
    Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit und ohne Anreicherung

    Alternativ:

    DIN EN ISO 17852, Ausgabe April 2008

    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels
    Atomfluoreszenzspektrometrie

**3.1.12** **Extrahierbare lipophile Stoffe**

    LAGA-Richtlinie KW/04 – Bestimmung des Gehaltes an Kohlenwasserstoffen
    in Abfällen – Untersuchungs- und Analysestrategie, Kurzbezeichnung:
    KW/04, Stand: September 2019, abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html

**3.2** **Bestimmung der Gehalte im Eluat**

**3.2.1** **Eluatherstellung**

**3.2.1.1** **Eluatherstellung mit Flüssigkeits-/Feststoffverhältnis 10/1**

    DIN EN 12457-4, Ausgabe Januar 2003

    Charakterisierung von Abfällen – Auslaugung;
    Übereinstimmungsuntersuchung für die Auslaugung von körnigen Abfällen
    und Schlämmen – Teil 4: Einstufiges Schüttelverfahren mit einem
    Flüssigkeits-/Feststoffverhältnis von 10 l/kg für Materialien mit
    einer Korngröße unter 10 mm (ohne oder mit Korngrößenreduzierung)

**3.2.1.2** **Eluatherstellung mit jeweils konstantem pH-Wert 4 und
    11/Säureneutralisationskapazität**

    Bestimmung der Eluierbarkeit mit wässrigen Medien bei konstantem pH-
    Wert – Kapitel 5 der von der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall
    herausgegebenen Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen und
    chemischen Untersuchungen von Abfällen, verunreinigten Böden und
    Materialien aus dem Altlastenbereich (LAGA-Richtlinie EW 98), Stand
    September 2017, abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html

**3.2.2** **Perkolationsprüfung im Aufwärtsstrom**

    DIN 19528, Ausgabe Januar 2009
    Elution von Feststoffen – Perkolationsverfahren zur gemeinsamen
    Untersuchung des Elutionsverhaltens von organischen und anorganischen
    Stoffen

    Alternativ:
    DIN EN 14405, Ausgabe Mai 2017
    Charakterisierung von Abfällen – Untersuchung des Elutionsverhaltens –
    Perkolationsprüfung im Aufwärtsstrom (unter festgelegten Bedingungen)

**3.2.3** **pH-Wert**
    DIN EN ISO 10523, Ausgabe April 2012
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des pH-Werts (ISO 10523:2008)

**3.2.4** **DOC (Gelöster organischer Kohlenstoff)**

**3.2.4.1** **DOC**

    DIN EN 1484, Ausgabe April 2019
    Wasseranalytik – Anleitungen zur Bestimmung des gesamten organischen
    Kohlenstoffs (TOC) und des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)

**3.2.4.2** **DOC bei einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8**

    Bestimmung der Eluierbarkeit mit wässrigen Medien bei konstantem pH-
    Wert – Kapitel 5 der Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen
    und chemischen Untersuchungen von Abfällen, verunreinigten Böden und
    Materialien aus dem Altlastenbereich – Herstellung und Untersuchung
    von wässrigen Eluaten (LAGA-Richtlinie EW 98), Stand September 2017,
    abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html

**3.2.5** **Phenole**

    DIN 38409-16, Ausgabe Juni 1984
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe
    H); Bestimmung des Phenol-Index (H 16)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 14402, Ausgabe Dezember 1999
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Phenolindex mit der
    Fließanalytik (FIA und CFA)

**3.2.6** **Arsen**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppelten Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.7** **Blei**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.8** **Cadmium**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.9** **Kupfer**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.10** **Nickel**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.11** **Quecksilber**

    DIN EN ISO 12846, Ausgabe August 2012

    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels
    Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit und ohne Anreicherung

    Alternativ:

    DIN EN ISO 17852, Ausgabe April 2008

    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels
    Atomfluoreszenzspektrometrie

**3.2.12** **Zink**

    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

    Alternativ:
    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

**3.2.13** **Chlorid**

    DIN EN ISO 10304-1, Ausgabe Juli 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels
    Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid,
    Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat

    Alternativ:
    DIN EN ISO 15682, Ausgabe Januar 2002
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Chlorid mittels Fließanalyse
    (CFA und FIA) und photometrischer oder potentiometrischer Detektion

**3.2.14** **Sulfat**

    DIN EN ISO 10304-1, Ausgabe Juli 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels
    Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid,
    Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat

**3.2.15** **Cyanide, leicht freisetzbar**

    DIN 38405-13, Ausgabe April 2011

    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 13: Bestimmung von
    Cyaniden (D 13)

    Bei sulfidhaltigen Abfällen erfolgt die Bestimmung nach DIN ISO 17380,
    Ausgabe Mai 2006 Bodenbeschaffenheit – Bestimmung des Gehalts an
    gesamtem Cyanid und leicht freisetzbarem Cyanid – Verfahren mit
    kontinuierlicher Fließanalyse

    Alternativ:

    DIN EN ISO 14403-1, Ausgabe Oktober 2012

    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid
    mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 1: Verfahren mittels
    Fließinjektionsanalyse (FIA)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 14403-2, Ausgabe Oktober 2012
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid
    mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 2: Verfahren mittels
    kontinuierlicher Durchflussanalyse (CFA).

**3.2.16** **Fluorid**

    DIN 38405-4, Ausgabe Juli 1985
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Anionen (Gruppe D); Bestimmung von Fluorid (D 4)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 10304-1, Ausgabe Juli 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels
    Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid,
    Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat

**3.2.17** **Barium**

    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie
    (ICP-MS) –                    Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

**3.2.18** **Chrom, gesamt**

    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)
    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

**3.2.19** **Molybdän**

    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie
    (ICP-MS) –                    Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

3.2.20**** **Antimon**

    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit - Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

    Alternativ:
    DIN 38405-32, Ausgabe Mai 2000
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Anionen (Gruppe D) – Bestimmung von Antimon
    mittels Atomabsorptionsspektrometrie (D 32)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

**3.2.21** **Selen**

    DIN ISO 22036, Ausgabe Juni 2009
    Bodenbeschaffenheit - Bestimmung von Spurenelementen in Bodenextrakten
    mittels Atomemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma
    (ICP-AES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 11885, Ausgabe September 2009
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch
    induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)

    Alternativ:
    DIN EN ISO 17294-2, Ausgabe Januar 2017
    Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-
    Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen

**3.2.22** **Gesamtgehalt an gelösten Feststoffen**

    DIN EN 15216, Ausgabe Januar 2008 - Charakterisierung von Abfällen -
    Bestimmung des Gesamtgehaltes an gelösten Feststoffen (TDS) in Wasser
    und Eluaten
    Alternativ:
    DIN 38409-1, Ausgabe Januar 1987
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe
    H); Bestimmung des Gesamttrockenrückstandes, des
    Filtrattrockenrückstandes und des Glührückstandes (H 1)
    Alternativ:
    DIN 38409-2, Ausgabe März 1987
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe
    H); Bestimmung der abfiltrierbaren Stoffe und des Glührückstandes (H
    2)

**3.2.23** **Leitfähigkeit des Eluats**

    DIN EN 27888, Ausgabe November 1993
    Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit

**3.2.24** **Bestimmung des Trockenrückstandes**

    DIN EN 14346, Ausgabe März 2007

    Charakterisierung von Abfällen – Berechnung der Trockenmasse durch
    Bestimmung des Trockenrückstandes oder des Wassergehaltes

**3.3** **Biologische Abbaubarkeit des Trockenrückstandes der
    Originalsubstanz**

**3.3.1** Atmungsaktivität, bestimmt über 4 Tage im Laborversuch (AT
    4 **):**

    Dieses Prüfverfahren ist nur anwendbar bei Abfällen, die einen pH-
    Wert, bestimmt im 1 : 10-Eluat des Abfalls gemäß Anhang 4 Nummer
    3\.2.1.1, im Bereich von pH 6,8 bis pH 8,2 aufweisen. Bei Abfällen mit
    davon abweichenden pH-Werten ist die biologische Abbaubarkeit des
    Trockenrückstandes der Originalsubstanz nach Nummer 3.3.2 zu
    bestimmen.

**3.3.1.1** **Testgerät:**

    Die Bestimmung des AT
    4                    erfolgt mit einem Sapromat, Respiromat oder einem
    gleichwertigen Gerät. Alle Abweichungen von der nachfolgend
    aufgeführten Methode sind zu dokumentieren.

**3.3.1.2** **Temperatur:**

    20*                    1 °C im temperierten Wasserbad oder Klimaraum.

**3.3.1.3** **Probenlagerung:**

    Innerhalb von 48 Stunden nach der Probennahme müssen die
    Probenaufbereitungen abgeschlossen und der Test gestartet sein. In
    diesem Zeitraum sind Temperaturen über 4*                   C maximal
    24 Stunden zulässig. Ist diese Vorgehensweise nicht zu gewährleisten,
    so ist die Probe innerhalb von 24 Stunden nach der Probennahme bei –18
    bis –20*                   C einzufrieren. Das Einfrieren der Probe
    ist bei der Auswertung zu dokumentieren. Das schonende Auftauen der
    Probe soll innerhalb von 24 Stunden erfolgen, dabei darf die
    Temperatur 20*                   C nicht überschreiten.

**3.3.1.4** **Probenaufbereitung:**

    Die Originalprobe ist in ihrer Gesamtheit feucht auf eine Korngröße
    kleiner oder gleich 10 mm zu zerkleinern. Gegebenenfalls können
    Störstoffe (Glas, Steine und Metalle) vor dem Zerkleinern
    ausgeschleust werden. Ihre Massenanteile sind bei der Auswertung des
    Versuchs zu berücksichtigen.

**3.3.1.5** **Einstellung des Wassergehaltes:**

    300 g der aufbereiteten Probe werden mit 300 ml Leitungswasser
    angefeuchtet und in die in Bild 1 beschriebene Apparatur überführt.
    Nach Auflegen des Deckels und Abdichtung wird ein Unterdruck von ca.
    100 000 Pa (Wasserstrahlvakuum) angelegt und über 30 Minuten gehalten.
    Das abfiltrierte Wasservolumen ist zu bestimmen und von den
    zugegebenen 300 ml Leitungswasser abzuziehen. Die so ermittelte
    Wassermasse ist dem Teil der Probe zuzugeben, der in die Testapparatur
    eingebaut wird.

    Liegt der Wassergehalt der einzusetzenden Probe über dem ermittelten
    Wassergehalt, so ist die Probe ohne weiteres Anfeuchten in die in Bild
    1 beschriebene Apparatur zu überführen, über 30 Minuten dem Unterdruck
    in der Saugnutsche auszusetzen und in die Testapparatur einzubauen.

    *        *            ![bgbl1_2009_j0900-1_0010.jpg](bgbl1_2009_j0900-1_0010.jpg)
        *   Geräte:

    *        *   Saugflasche, vakuumfest, Inhalt 1 bis 2 Liter,
            mit Gummikonus

    *        *   Filternutsche, Durchmesser 120 mm, Filterplatte (P1), Inhalt 1 Liter

    *        *   Ausführung mit senkrechten Seitenwänden

    *        *   Aluminiumplatte, Durchmesser gleich Innendurchmesser Nutsche

    *        *   Vakuumpumpe und Unterdruckmanometer

    *        *   Bild 1: Apparatur zur Einstellung des Wassergehaltes

**3.3.1.6** **Probemenge:**

    Es werden 40 g Probe, die auf den oben ermittelten Wassergehalt
    eingestellt wurde, eingesetzt.

**3.3.1.7** **Anzahl der Parallelansätze:**

    Die Proben werden in drei Parallelansätzen untersucht.

**3.3.1.8** **Versuchsdauer und Auswertung:**

    Der Bewertungszeitraum beträgt vier Tage und beginnt nach der
    anfänglichen lag-Phase. Die lag-Phase ist beendet, wenn der mittlere
    Sauerstoffverbrauch, ausgedrückt als Drei-Stunden-Mittelwert, 25
    Prozent des Wertes beträgt, der sich als Drei-Stunden-Mittelwert im
    Bereich der größten Steigung des Sauerstoffverbrauchs innerhalb der
    ersten vier Tage ergibt.

    Die Masse des in der lag-Phase verbrauchten Sauerstoffs wird von der
    Masse des in der gesamten Versuchsdauer (lag-Phase plus vier Tage)
    verbrauchten Sauerstoffs abgezogen und darf nicht mehr als 10 Prozent
    des Gesamtwertes betragen. Ansonsten darf die Bestimmung nicht
    gewertet werden.

    Die Messwerte sind stündlich zu erfassen.

    Zur Darstellung der Analysenfunktion und der Drei-Stunden-Mittelwerte
    werden auf der x-Achse die Versuchsdauer (in Stunden) und auf der
    y-Achse die summierten Sauerstoffmassen (in mg O
    2                    je g Trockenmasse) aufgetragen.

**3.3.1.9** **Angabe des Ergebnisses:**

    Das Ergebnis wird mit zwei signifikanten Stellen in mg O
    2                    je g Trockenmasse angegeben. Es sind der
    Mittelwert und die Standardabweichung anzugeben. Weicht ein einzelner
    Wert der Dreifachbestimmung mehr als 20 Prozent vom Mittelwert ab, so
    ist der Wert als Ausreißer zu eliminieren. Die Berechnung des neuen
    Mittelwertes erfolgt aus den zwei verbleibenden Werten.

**3.3.2** Gasbildung, bestimmt über 21 Tage im Laborversuch (GB
    21 **):**

**3.3.2.1** **Allgemeines:**

    Der Gärtest wird auf Grundlage der DIN 38414-8, Ausgabe Juni 1985,
    Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und
    Schlammuntersuchung; Schlamm und Sedimente (Gruppe S); Bestimmung des
    Faulverhaltens (S8) mit Modifikationen (siehe die Nummern 3.3.2.4 bis
    3\.3.2.11) durchgeführt. Alle Abweichungen von der nachfolgend
    aufgeführten Methode sind zu dokumentieren.

**3.3.2.2** **Versuchsaufbau und Gasmessung:**

    Für die Durchführung der Bestimmung wird eine Apparatur nach Bild 2
    verwendet. „Sie besteht aus einem Eudiometerrohr (B) mit einem Volumen
    von 300 bis 400 ml, das von oben nach unten graduiert ist
    (Skalenteilungswert 5 ml) und mit einem Glasschliff auf die
    Standflasche (A), Volumen etwa 500 ml, aufgesetzt wird. Durch den
    Boden des Eudiometerrohres geht ein Verbindungsrohr (C), das dem in
    der Standflasche entwickelten Faulgas den Eintritt in das Messrohr
    ermöglicht. Das Verbindungsrohr wird durch vierseitig angebrachte
    Glasstäbe in der Position gehalten (E). Am unteren Ende des
    Eudimeterrohres ist eine Glasolive angebracht, von der eine
    ausreichend lang bemessene Schlauchverbindung (F) zu einem Niveaugefäß
    (G) aus Glas oder Kunststoff (Volumen mindestens 750 ml) führt. Am
    oberen Ende des Eudiometerrohres ist ein Kegelhahn (H) zur Entnahme
    von Gasproben und zur Einstellung des Nullpunktes (D) angebracht.“
    [DIN 38414-8, Seite 3 (Ausgabe Juni 1985)]

    „Sperrflüssigkeit: 30 ml Schwefelsäure, H
    2                   SO
    4                    (p = 1,84 g/ml), werden zu 1 l destilliertem
    Wasser gegeben; in dieser Mischung werden unter leichtem Erwärmen 200
    g Natriumsulfat-Decahydrat, Na
    2                   SO
    4                    \* 10 H
    2                   O, gelöst. Die Lösung wird durch Zugabe einiger
    Tropfen Methylorange-Lösung (0,1 g Methylorange-Natriumsalz gelöst in
    100 ml destilliertem Wasser) rotorange gefärbt. Die Sperrflüssigkeit
    ist bei Raumtemperatur aufzubewahren. Bei niedrigen Temperaturen kann
    Natriumsulfat auskristallisieren, das erst durch Erwärmen der Mischung
    wieder in Lösung gebracht werden muss.“ [DIN 38414-8, Seite 3, Ausgabe
    Juni 1985]

    „Die Standflasche (A) wird mit der angegebenen ...“ Menge Probe,
    Impfschlamm und Wasser „... gefüllt; die in der Flasche enthaltene
    Luft wird mit Stickstoff verdrängt und das Eudiometerrohr (B)
    aufgesetzt. Mit Hilfe des Niveaugefäßes (G) wird bei geöffnetem Hahn
    (H) des Eudiometerrohres das Niveau der Sperrflüssigkeit auf die
    0-Marke eingestellt. Dabei darf auf keinen Fall Sperrflüssigkeit in
    das Verbindungsrohr (C) und damit in ...“ den Probenraum „...
    übertreten. Das Niveaugefäß muss noch etwa zu einem Viertel gefüllt
    sein. Anschließend wird der Hahn (H) geschlossen. Die Standflasche (A)
    mit der
    ...“ Probenmischung                    „... ist im Dunkeln
    aufzubewahren. Das entwickelte Gasvolumen wird jeweils bei
    Niveaugleichheit der Sperrflüssigkeit mit dem Eudiometerrohr und
    Niveaugefäß abgelesen, nachdem vorher der Inhalt der Standflasche (A)
    vorsichtig umgeschwenkt wurde.“ [DIN 38414-8, Seite 5, Ausgabe Juni
    1985]

    „Bei jeder Ablesung des Gasvolumens im Eudiometerrohr sind Temperatur
    und Luftdruck zu bestimmen, um das Gasvolumen auf den Normzustand
    umrechnen zu können. Das Niveau der Sperrflüssigkeit wird – je nach
    Gasentwicklung – nach jeder oder nach mehreren Ablesungen bei
    geöffnetem Hahn (H) auf 0 eingestellt; dabei darf keine Luft durch den
    Hahn (H) angesaugt werden.“ [DIN 38414-8, Seite 5, Ausgabe Juni 1985]

    *        *            ![bgbl1_2009_j0900-1_0020.jpg](bgbl1_2009_j0900-1_0020.jpg)
        *   A

        *   Standflasche mit Schlammprobe, Inhalt 500 ml

    *        *   B

        *   Eudiometerrohr, Inhalt 300 bis 400 ml, Durchmesser 30 bis 35 mm,
            Skalenteilungswert 5 ml

    *        *   C

        *   Verbindungsrohr, Durchmesser etwa
            6 mm

    *        *   D

        *   Nullmarke

    *        *   E

        *   Haltestifte bzw. Abstandshalter oder Lochverbindung zwischen Mantel
            des Eudiometerrohres und Verbindungsrohr

    *        *   F

        *   Schlauchverbindung

    *        *   G

        *   Niveaugefäß, Inhalt min. 750 ml

    *        *   H

        *   Einweg-Kegelhahn, z. B. Küken

    *        *   Bild 2: Versuchsapparatur zur Bestimmung des Faulverhaltens von
            Schlämmen
            nach DIN 38414-8, Seite 6, Ausgabe Juni 1985

**3.3.2.3** **Temperatur:**

    35*                    1*                   C im temperierten
    Wasserbad oder Klimaraum [nach DIN 38414-8, Ausgabe Juni 1985].

**3.3.2.4** **Probenlagerung:**

    Innerhalb von 48 Stunden nach der Probennahme müssen die
    Probenaufbereitungen abgeschlossen und der Test gestartet sein. In
    diesem Zeitraum sind Temperaturen über 4*                   C maximal
    24 Stunden zulässig. Ist diese Vorgehensweise nicht zu gewährleisten,
    so ist die Probe innerhalb von 24 Stunden nach der Probennahme bei –18
    bis –20*                   C einzufrieren. Das Einfrieren der Probe
    ist bei der Auswertung zu dokumentieren. Das schonende Auftauen der
    Probe soll innerhalb von 24 Stunden erfolgen, dabei darf die
    Temperatur 35*                   C nicht überschreiten.

**3.3.2.5** **Probenaufbereitung:**

    Die Originalprobe ist in ihrer Gesamtheit feucht auf eine Korngröße
    kleiner oder gleich 10 mm zu zerkleinern. Gegebenenfalls können
    Störstoffe (Glas, Steine und Metalle) vor dem Zerkleinern
    ausgeschleust werden. Ihre Massenanteile sind bei der Auswertung des
    Versuchs zu berücksichtigen.

**3.3.2.6** **Impfschlamm:**

    „Als Impfschlamm eignet sich Faulschlamm einer kommunalen Kläranlage,
    der keiner messbaren Hemmung während der Faulung unterlegen ist und
    der etwa einen Monat unter den nachstehenden Bedingungen gehalten
    wurde. Er darf keine gröberen Teile enthalten und soll möglichst wenig
    Gas entwickeln. Es ist zweckmäßig, ein größeres Volumen (etwa 10
    Liter) des Impfschlammes mit etwa 5 Prozent Trockenrückstand unter
    anaeroben Bedingungen im geschlossenen System bei (35*
    1)*                   C bereitzuhalten, um eine größere Anzahl von
    Untersuchungen gleichzeitig durchführen zu können. Im letzten Fall ist
    dafür Sorge zu tragen, dass die Umgebungstemperatur keinen größeren
    Schwankungen unterliegt (z. B. Abdeckung der Apparatur durch eine
    Haube o. Ä.). Dem Impfschlamm kann bei der weiteren Lagerung alle zwei
    Wochen ein geringer Volumenanteil an faulfähigen Stoffen (etwa 0,1
    Prozent) in Form von Rohschlamm zugesetzt werden. Der Rohschlamm muss
    frei von toxischen Stoffen sein und sollte keine größeren Teile
    enthalten. Nach jeder Zugabe muss gründlich gemischt werden. Dieser
    Impfschlamm darf erst 1 Woche nach der letzten Rohschlammzugabe für
    den Versuchsansatz verwendet werden.“ [DIN 38414-8, Seite 4, Ausgabe
    Juni 1985]

**3.3.2.7** **Probenmasse:**

    Es werden 50 g der aufbereiteten Probe in die Versuchsapparatur
    eingesetzt. Die Proben werden mit 50 ml Impfschlamm versetzt und der
    Ansatz mit Leitungswasser auf 300 ml aufgefüllt.

**3.3.2.8** **Referenzansatz:**

    Zur Kontrolle der Gasbildung des Impfschlammes wird mikrokristalline
    Cellulose eingesetzt. Dazu werden 1 g Cellulose mit 50 ml Impfschlamm
    versetzt und der Ansatz mit Leitungswasser auf 300 ml aufgefüllt. Der
    Referenzansatz kann während der gesamten Versuchsdauer gerührt werden.

    Bei dem Referenzansatz müssen mindestens 400 Nl/kg erreicht werden,
    anderenfalls sind die Ergebnisse zu verwerfen und die
    Versuchsbedingungen und der Impfschlamm müssen überprüft werden.

**3.3.2.9** **pH-Wert:**

    Der pH-Wert des Testansatzes muss bei Beginn und Ende gemessen werden.

    Wird ein pH-Wert von 6,8 unter- oder von 8,2 überschritten, so darf
    die Bestimmung nicht gewertet werden. Wird der pH-Wert schon zu Beginn
    über- oder unterschritten und zur Einstellung des pH-Wertes ein
    Alkalisierungsmittel (Natronlauge oder Kalilauge) oder Salzsäure zum
    Senken des pH-Wertes verwendet, so ist dies bei der Angabe des
    Ergebnisses zu dokumentieren.

**3.3.2.10** **Anzahl der Parallelansätze:**

    Die Proben werden in drei Parallelansätzen untersucht.

    Impfschlamm und Cellulose werden in zwei Parallelansätzen untersucht.

**3.3.2.11** **Versuchsdauer und Auswertung:**

    Die Ermittlung der gebildeten Gasvolumina erfolgt analog DIN 38414-8,
    Nr. 10, Ausgabe Juni 1985:

    Vorlage für die Datensammlung und Berechnung für jeden Ansatz ist
    Tabelle 1. Mit folgender Gleichung ist die Berechnung des Normvolumens
    des in den einzelnen Zeitabschnitten gebildeten Gases durchzuführen:

    *        *   V
            O                              = V ·

        *   (P
            L                              – P
            W                             ) · T
            O

        *

    *        *   _\_\__\_\__\_\__\_\__

        *

    *        *   P
            O                              · T

        *

   Formel 1 nach DIN 38414-8, Seite 8, Ausgabe Juni 1985

        V
    O   Gasvolumen, in ml

    V   gebildetes Gasvolumen, in ml

        P
    L   Luftdruck zum Zeitpunkt der Ablesung, in mbar

        P
    W   Dampfdruck des Wassers bei der Temperatur des umgebenden Raumes, in
        mbar

        T
    O   Normtemperatur, T
        O                          = 273 K

        P
    O   Normdruck, P
        O                          = 1 013 mbar

    T   Temperatur des Gases bzw. des umgebenden Raumes, in K

    **Tabelle 1**

    **Muster für die Auswertung des Tests**

    **[nach DIN 38414-8, Seite 9 (Ausgabe Juni 1985)]**

    *        *   1

        *   2

        *   3

        *   4

        *   5

        *   6

        *   7

    *        *   Datum

        *   Uhrzeit

        *   Gebildetes Gasvolumen
            V
            ml

        *   Temperatur
            T
            K

        *   Dampfdruck
            des Wassers
            P
            W
            mbar

        *   Luftdruck
            P
            L
            mbar

        *   Normvolumen
            V
            O
            Nml

    Das Versuchsprotokoll nach Tabelle 1 ist für jede angesetzte Mischung
    aus der Probe (V
    O*                    V
    P                   ), dem Referenzansatz (V
    O*                    V
    R                   ) und dem Impfschlamm (V
    O*                    V
    IS                   ) zu führen. Das angefallene Gasvolumen wird
    schrittweise in der Reihenfolge der Ablesungen summiert. Änderungen
    des Totvolumens, aufgrund veränderter Temperatur- und
    Druckverhältnisse zwischen den Ablesungen, sind unerheblich und können
    deshalb vernachlässigt werden (DIN 38414-8). Für die weitere
    Berechnung sind die Gasvolumina der Probe sowie des Impfschlammes (als
    arithmetische Mittel des Doppelansatzes) in Tabelle 2 einzutragen. Das
    Netto-Gasvolumen (V
    N                   ) der Probe ergibt sich für gleiche Versuchszeiten
    als Differenz der Gasvolumina von Probe sowie des arithmetischen
    Mittels des Doppelansatzes für den Impfschlamm. Die spezifische
    Gasbildung V
    S                    von der Probe während der Versuchsdauer berechnet
    man von Ablesung zu Ablesung schrittweise nach der Gleichung:

    *        *   V
            S                              =

        *   *                             V
            n                              · 10
            2

        *

    *        *   _\_\__\_\__\_\__

        *

    *        *   m · W
            T

        *

   Formel 2 nach DIN 38414-8, Seite 8, Ausgabe Juni 1985

        V
    S   spezifisches, auf die Trockenmasse bezogenes gebildetes Gasvolumen
        während der Versuchszeit, in l/kg

        V
    *n  gebildetes Netto-Gasvolumen für die betrachtete Versuchsdauer, in ml

    m   Masse der eingewogenen Probe, in g

        W
    T   Trockenmasse der Probe, in Prozent

    **Tabelle 2**

    **Muster für die Ermittlung der auf die Trockenmasse bezogenen
    Gasbildung**

    **[nach DIN 38414-8, Seite 10, Ausgabe Juni 1985]**

    *        *   1

        *   2

        *   3

        *   4

        *   5

    *        *   Versuchsdauer
            d

        *   Summe der
            Normvolumina
            V
            P
            Nml

        *   Anteiliges aus dem
            Impfschlamm entwickeltes
            Normvolumen
            V
            IS
            Nml

        *   Netto-Gasvolumen der Probe
            (Spalte 2 – Spalte 3)
            V
            N
            Nml

        *   Spezifische
            Gasbildung, bezogen
            auf die Trockenmasse
            V
            S
            Nl/kg

    Bezugsgröße für die Gasbildung ist die Trockenmasse der Probe [Nl/kg
    TS].

    Der Bewertungszeitraum beträgt 21 Tage und beginnt nach der
    anfänglichen lag-Phase. Die lag-Phase ist beendet, wenn die mittlere
    Gasbildung, ausgedrückt als Drei-Tage-Mittelwert, 25 Prozent des
    Wertes beträgt, der sich als Drei-Tage-Mittelwert im Bereich der
    größten Steigung der Gasbildungsfunktion innerhalb der ersten 21 Tage
    ergibt.

    Das Volumen des in der lag-Phase gebildeten Gases wird vom Volumen des
    in der gesamten Versuchsdauer (lag-Phase plus 21 Tage) gebildeten
    Gases abgezogen und darf nicht mehr als 10 Prozent des Gesamtwertes
    betragen. Ansonsten darf die Bestimmung nicht gewertet werden.

    Bis zum Erreichen der maximalen Gasbildungsrate ist arbeitstäglich
    abzulesen.

    Zur Darstellung der Analysenfunktion und der Drei-Tage-Mittelwerte
    werden auf der x-Achse die Versuchsdauer (in Tagen) und auf der
    y-Achse die summierten Gasvolumina (in Nl/kg Trockenmasse)
    aufgetragen.

**3.3.2.12** **Angabe des Ergebnisses:**

    Das Ergebnis wird mit zwei signifikanten Stellen in Nl/kg Trockenmasse
    angegeben. Es sind der Mittelwert und die Standardabweichung der
    Dreifachbestimmung anzugeben. Weicht ein einzelner Wert der
    Dreifachbestimmung mehr als 20 Prozent vom Mittelwert ab, so ist der
    Wert als Ausreißer zu eliminieren. Die Berechnung des neuen
    Mittelwertes erfolgt aus den zwei verbleibenden Werten.

    Das Ergebnis für die Referenzansätze ist anzugeben.

**4.** **Bewertung der Messergebnisse**

    Für die Bewertung der Analysenberichte, die im Rahmen der
    grundlegenden Charakterisierung nach § 8 Absatz 1 Nummer 8 vorzulegen
    sind, sind die Regelungen unter II.11 der Methodensammlung
    Feststoffuntersuchung der LAGA (abrufbar unter https://www.laga-
    online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html) zur Beurteilung der
    Stoffverteilung in Haufwerken heranzuziehen. Dabei sind die
    ermittelten Messwerte ohne Berücksichtigung der Messunsicherheit
    zugrunde zu legen. Bei Überprüfungen und Kontrolluntersuchungen nach §
    8 Absatz 3 und 5 gelten die Zulässigkeits- und Zuordnungskriterien
    nach Anhang 3 dieser Verordnung noch als eingehalten, wenn

    1.  die Abweichung des Messwertes des untersuchten Parameters vom
        Zuordnungswert, der für die Deponie in der behördlichen Entscheidung
        nach § 21 oder im Einzelfall nach Anhang 3 Nummer 2 dieser Verordnung
        festgelegt wurde, den entsprechenden Wert der maximal zulässigen
        Abweichung der nachstehenden Tabelle nicht überschreitet und

    2.  der Median aller Messwerte der letzten 24 Monate den entsprechenden
        Zuordnungswert eingehalten hat, der für die Deponie in der
        behördlichen Entscheidung nach § 21 oder im Einzelfall nach Anhang 3
        Nummer 2 dieser Verordnung festgelegt wurde.

    *        *   Parameter nach Anhang 3 Nummer 2

        *[^f772033_34_BJNR090010009BJNE003303116]
   maximal zulässige Abweichung

    *        *   Glühverlust

        *   100 Prozent

    *        *   TOC

        *   100 Prozent

    *        *   Brennwert (H
            o                             )

        *   1 000 kJ/kg TM

    *        *   sonstige Feststoffkriterien

        *   jeweils 100 Prozent

    *        *   pH-Wert

        *   1,0 pH-Einheit

    *        *   Eluatkriterien

        *   jeweils 100 Prozent

    *        *   weitere Parameter:
            Eluatkriterien
            Feststoffgesamtgehalte

        *   jeweils 100 Prozent

    *        *   AT
            4                              und GB
            21

        *   jeweils 50 Prozent

    Abweichend von Satz 3 gelten bei Überprüfungen und
    Kontrolluntersuchungen für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle
    die Zuordnungskriterien für folgende Parameter als noch eingehalten,
    wenn ein Parameter den nachfolgend aufgeführten jeweiligen
    Zuordnungswert zwar überschreitet, aber dieser Zuordnungswert vom
    Perzentilwert P
    80                    aller Messwerte nicht überschritten wurde und
    der Median aller Messwerte der letzten 24 Monate den entsprechenden
    Zuordnungswert eingehalten hat, der für die Deponie in der
    behördlichen Entscheidung nach § 21 dieser Verordnung festgelegt
    wurde:

    *        *   1. TOC:

        *   = 21 Masseprozent

    *        *   2. DOC:

        *   = 600 mg/l

    *        *   3. AT
            4                              :

        *   = 10 mg/g

    *        *   4. GB
            21                             :

        *   = 30 l/kg

    *        *   5. Brennwert (H
            o                             )

        *   = 7 000 kJ/kg TM.

**5.** **Bekanntmachungen sachverständiger Stellen**

    Die in diesem Anhang genannten Bekanntmachungen sachverständiger
    Stellen sind beim Deutschen Patent- und Markenamt in München
    archivmäßig gesichert niedergelegt. Es sind erschienen:

    1.  ISO-Normen, EN-Normen und DIN-Normen im Beuth Verlag GmbH, Berlin.

    2.  LAGA-Mitteilung 32, LAGA PN 98 – Richtlinie für das Vorgehen bei
        physikalischen, chemischen und biologischen Untersuchungen im
        Zusammenhang mit der Verwertung/Beseitigung von Abfällen, Stand Mai
        2019, abrufbar unter
        https://www.laga-online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html.

    3.  LAGA-Mitteilung 33, LAGA EW 98 – Richtlinie für das Vorgehen bei
        physikalischen und chemischen Untersuchungen von Abfällen,
        verunreinigten Böden und Materialien aus dem Altlastenbereich –
        Herstellung und Untersuchung von wässrigen Eluaten – Kapitel 5
        Bestimmung der Eluierbarkeit mit wässrigen Medien bei konstantem pH-
        Wert (Kurzbezeichnung EW 98 p), Stand September 2017, abrufbar unter
        https://www.laga-online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html.

    4.  LAGA-Mitteilung 35, Bestimmung des Gehaltes an Kohlenwasserstoffen in
        Abfällen – Untersuchungs- und Analysenstrategie (Kurzbezeichnung
        KW/04), Stand: Stand September 2019 abrufbar unter
        https://www.laga-online.de/Publikationen-50-Mitteilungen.html.

    5.  (weggefallen)

    Bei Parametern, die in Prozent angegeben sind: relative
    Abweichungsmöglichkeit.
[^f772033_34_BJNR090010009BJNE003303116]:

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/depv_2009/__6.html
Directory: depv_2009
Level: 3.0