Title: § 34 Vereinbarkeit mit bestehenden und geplanten Seekabeln sowie Rohrleitungen und Einrichtungen

Description:
Zweite Verordnung zur Durchführung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeV 2)
Teil 2 - Feststellung der Eignung
Kapitel 2 - Vorgaben für das spätere Vorhaben
Abschnitt 1 - Allgemeines
Unterabschnitt 7 - Vereinbarkeit mit bestehenden und geplanten Kabeln, Rohrleitungen sowie Einrichtungen
§ 34 Vereinbarkeit mit bestehenden und geplanten Seekabeln sowie Rohrleitungen und Einrichtungen

Paragraph: 34

Content:
Zweite Verordnung zur Durchführung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeV 2)
Teil 2 - Feststellung der Eignung
Kapitel 2 - Vorgaben für das spätere Vorhaben
Abschnitt 1 - Allgemeines
Unterabschnitt 7 - Vereinbarkeit mit bestehenden und geplanten Kabeln, Rohrleitungen sowie Einrichtungen
§ 34 Vereinbarkeit mit bestehenden und geplanten Seekabeln sowie Rohrleitungen und Einrichtungen

(1) Bei der Planung und Durchführung von Arbeiten im Umfeld von
bestehenden und geplanten Seekabeln oder Rohrleitungen sowie sonstiger
Einrichtungen Dritter hat der Träger des Vorhabens die Sicherheit
dieser Seekabel, Rohrleitungen und Einrichtungen zu berücksichtigen.
Kreuzungen der parkinternen Seekabel mit Seekabeln oder Rohrleitungen
Dritter sind, wenn möglich, zu vermeiden.

(2) In einem Schutzbereich von 500 Metern beidseits von Seekabeln und
Rohrleitungen Dritter dürfen grundsätzlich keinerlei Einwirkungen auf
den Meeresboden vorgenommen werden. Abweichendes kann mit dem
Eigentümer des Seekabels oder der Rohrleitung vereinbart werden.

(3) Der Träger des Vorhabens hat die im Flächenentwicklungsplan
festgelegten Trassen zur Anbindung von Konverterplattformen sowie
einen Schutzbereich von 500 Metern beidseits dieser Trassen von einer
Bebauung freizuhalten. Innerhalb des Schutzbereichs dürfen keine
parkinternen Seekabelsysteme verlegt werden. Der Träger des Vorhabens
hat sicherzustellen, dass die parkinternen Seekabelsysteme die Trasse
derjenigen Anbindungsleitung des Übertragungsnetzbetreibers, die die
jeweilige Fläche anbindet, nicht kreuzen.

(4) In einem Schutzbereich von 1 000 Metern um den im
Flächenentwicklungsplan festgelegten Standort der Konverterplattform
des Netzbetreibers dürfen grundsätzlich keine Windenergieanlagen
errichtet werden. Ausnahmen hiervon sind im Einvernehmen mit dem
Netzbetreiber in einem Bereich von 500 bis
1 000 Metern              um den Standort möglich. Arbeiten innerhalb
des gesamten Schutzbereichs von 1 000 Metern dürfen nur im
Einvernehmen mit dem Netzbetreiber erfolgen.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/windseev_2/__34.html
Directory: windseev_2
Level: 6.0