Title: § 3 Stichprobenauswahl

Description:
Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland (WStatG)
2. Abschnitt - Repräsentative Wahlstatistik
§ 3 Stichprobenauswahl

Paragraph: 3

Content:
Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland (WStatG)
2. Abschnitt - Repräsentative Wahlstatistik
§ 3 Stichprobenauswahl

Die Auswahl der Stichprobenwahlbezirke und der
Stichprobenbriefwahlbezirke trifft der Bundeswahlleiter im
Einvernehmen mit den Landeswahlleitern und den statistischen Ämtern
der Länder. Es dürfen nicht mehr als jeweils 5 vom Hundert der
Wahlbezirke und der Briefwahlbezirke des Bundesgebietes und nicht mehr
als jeweils 10 vom Hundert der Wahlbezirke und der Briefwahlbezirke
eines Landes an den Statistiken nach § 2 teilnehmen. Ein für die
Statistiken nach § 2 Abs. 1 ausgewählter Wahlbezirk muss mindestens
400 Wahlberechtigte, ein für die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe b
ausgewählter Briefwahlbezirk mindestens 400 Wähler umfassen. Für die
Auswahl der Stichprobenbriefwahlbezirke ist auf die Zahl der Wähler
abzustellen, die bei der vorangegangenen Bundestags- oder Europawahl
ihre Stimme durch Briefwahl abgegeben haben. Die Wahlberechtigten sind
in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass der Wahlbezirk oder der
Briefwahlbezirk in eine repräsentative Wahlstatistik einbezogen ist.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wstatg/__3.html
Directory: wstatg
Level: 3.0