Title: § 129

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 129

Paragraph: 129

Content:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 129

Die Sicherungshypothek für die im § 10 Nr. 1 bis 3 bezeichneten
Ansprüche, für die im § 10 Nr. 4 bezeichneten Ansprüche auf
wiederkehrende Leistungen und für die im § 10 Abs. 2 bezeichneten
Kosten kann nicht zum Nachteil der Rechte, welche bestehen geblieben
sind, und der übrigen nach § 128 Abs. 1, 2 eingetragenen
Sicherungshypotheken geltend gemacht werden, es sei denn, daß vor dem
Ablauf von sechs Monaten nach der Eintragung derjenige, welchem die
Hypothek zusteht, die Zwangsversteigerung des Grundstücks beantragt.
Wird der Antrag auf Zwangsversteigerung zurückgenommen oder das
Verfahren nach § 31 Abs. 2 aufgehoben, so gilt er als nicht gestellt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__129.html
Directory: zvg
Level: 5.0