Title: § 1259 Verwertung des gewerblichen Pfandes

Description:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Buch 3 - Sachenrecht
Abschnitt 8 - Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten
Titel 1 - Pfandrecht an beweglichen Sachen
§ 1259 Verwertung des gewerblichen Pfandes

Paragraph: 1259

Content:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Buch 3 - Sachenrecht
Abschnitt 8 - Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten
Titel 1 - Pfandrecht an beweglichen Sachen
§ 1259 Verwertung des gewerblichen Pfandes

Sind Eigentümer und Pfandgläubiger Unternehmer, juristische Personen
des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen,
können sie für die Verwertung des Pfandes, das einen Börsen- oder
Marktpreis hat, schon bei der Verpfändung vereinbaren, dass der
Pfandgläubiger den Verkauf aus freier Hand zum laufenden Preis selbst
oder durch Dritte vornehmen kann oder dem Pfandgläubiger das Eigentum
an der Sache bei Fälligkeit der Forderung zufallen soll. In diesem
Fall gilt die Forderung in Höhe des am Tag der Fälligkeit geltenden
Börsen- oder Marktpreises als von dem Eigentümer berichtigt. Die §§
1229 und 1233 bis 1239 finden keine Anwendung.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1259.html
Directory: bgb
Level: 5.0