Title: **Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten**

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin (KlempnerAusbV 2013)
**Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten**

Paragraph: 10

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin (KlempnerAusbV 2013)
**Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten**

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 42.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht, berufsspezifische
        Rechtsgrundlagen
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und
            Beendigung, erklären

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

    *

*    *
    *
    *
        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung
        zu vermitteln

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes
            beschreiben

*    *   3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben und erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   5

    *   Betriebliche und technische Kommunikation
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 5)

    *
        a)  technische Unterlagen, insbesondere Skizzen und Zeichnungen, lesen,
            erstellen und anwenden

        b)  Aufmaße anfertigen

        c)  Verlegepläne anwenden

        d)  branchenübliche Software sowie betriebsspezifische Kommunikations- und
            Informationssysteme nutzen

        e)  Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit anwenden

        f)  Arbeiten im Team planen, Kommunikationsregeln und
            Problemlösungsmethoden anwenden

    *   6

    *

*    *
        g)  Arbeiten im Team durchführen

        h)  technische Sachverhalte, insbesondere in Form von Protokollen und
            Berichten, aufzeichnen

    *
    *   2

*    *   6

    *   Kundenorientierte
        Kommunikation
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 6)

    *
        a)  durch eigenes Verhalten zur Kundenzufriedenheit und zum Betriebserfolg
            beitragen

        b)  Kundenwünsche ermitteln, auf Umsetzbarkeit prüfen, mit dem
            betrieblichen Leistungsangebot vergleichen, Kosten abschätzen

    *   4

    *

*    *
        c)  Anlage übergeben, Abnahmeprotokolle erstellen

        d)  Kunden über Wartungsintervalle, Möglichkeiten von energiesparenden
            Maßnahmen sowie über erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen
            informieren und Serviceleistungen anbieten

        e)  Kundenbeanstandungen entgegennehmen, beurteilen und Maßnahmen zur
            Bearbeitung ergreifen

    *
    *   4

*    *   7

    *   Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 7)

    *
        a)  Aufgaben im Team kundenorientiert planen, dabei den effektiven Einsatz
            von Werkzeug und Material berücksichtigen

        b)  Zeitaufwand und personelle Unterstützung zur Durchführung von
            Arbeitsaufträgen abschätzen

    *   4

    *

*    *
        c)  wirtschaftlichen und umweltschonenden Einsatz von Arbeitsmitteln
            berücksichtigen

        d)  Übereinstimmung von Planung und Baustellensituation im Hinblick auf
            die auszuführenden Arbeiten prüfen

        e)  andere Gewerke bei der Planung einbeziehen und Vorleistungen,
            insbesondere bei Lage und Größe von Aussparungen, berücksichtigen

        f)  Planung kontrollieren und anpassen

    *
    *   4

*    *   8

    *   Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
        (§ 3 Absatz 4 Nummer 8)

    *
        a)  Normen und Richtlinien zur Sicherung der Qualität beachten

        b)  Prüfmittel auswählen, deren Einsatzfähigkeit prüfen und herstellen,
            betriebliche Prüfvorschriften anwenden

        c)  Bauteile auf Maßhaltigkeit, Dichtigkeit und sichere Verbindungen
            prüfen

        d)  Fehler und Störungen feststellen, Ursachen ermitteln

        e)  Maßnahmen zur Fehler- und Störungsbeseitigung ergreifen

        f)  zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen
            Arbeitsbereich beitragen

    *   4

    *

*    *
        g)  eigene und von anderen erbrachte Leistungen kontrollieren, beurteilen
            und dokumentieren

        h)  Bearbeitung der Kundenaufträge, durchgeführte Qualitätskontrollen und
            technische Prüfungen dokumentieren

        i)  Vorgesetzte, Kollegen und Kunden über Störungen im geplanten
            Auftragsablauf informieren sowie Lösungsvorschläge aufzeigen

        j)  Zusammenhänge zwischen Qualität, Kundenzufriedenheit und
            Betriebserfolg berücksichtigen

    *
    *   4

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/klempnerausbv_2013/__10.html
Directory: klempnerausbv_2013
Level: 2.0