Title: Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin (WerkstoffPrAusbV)
Teil 3 - Schlussvorschriften
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin

Paragraph: 22

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin (WerkstoffPrAusbV)
Teil 3 - Schlussvorschriften
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin

(Fundstelle: BGBl. I 2013, 1704 - 1715)

**Abschnitt A: Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse
und Fähigkeiten**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 42.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1)

    *
        a)  strukturellen Aufbau von Werkstoffen unterscheiden

        b)  Werkstoffe nach physikalischen, mechanischen und chemischen
            Eigenschaften beurteilen

        c)  Eigenschaften von Werkstoffen qualitativ ermitteln

        d)  Beanspruchungsarten von Bauteilen qualitativ bewerten

    *   4

    *

*    *   2

    *   Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und
        deren Anwendungsmöglichkeiten
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2)

    *
        a)  Herstellungsverfahren, insbesondere Gießen, Sintern, Schmieden, Walzen
            und spanende Verfahren, unterscheiden

        b)  Wärmebehandlungen und andere Veredelungsverfahren zur Erzielung
            spezifischer Werkstoffeigenschaften einordnen

        c)  verfahrensspezifische Eigenschaften beurteilen

    *   5

    *

*    *
    *
    *
        d)  Fügeverfahren, insbesondere Schrauben, Kleben, Löten und Schweißen,
            zwischen gleichen und unterschiedlichen Werkstoffen unterscheiden

    *
    *   2

*    *   3

    *   Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische
        Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 3)

    *
        a)  Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe, insbesondere Spritzgießen und
            Extrudieren, unterscheiden

        b)  Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren für Keramik, insbesondere
            Pressen, Sintern und Schleifen, unterscheiden

        c)  verfahrensspezifische Eigenschaften beurteilen

    *   5

    *

*    *
    *
    *
        d)  Fügeverfahren für Kunststoffe, insbesondere Kleben und Schweißen,
            unterscheiden

    *
    *   2

*    *   4

    *   Grundlagen der Prüfverfahren
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 4)

    *
        a)  physikalische Zusammenhänge zerstörender Prüfverfahren, insbesondere
            Zugversuch, Härteprüfung und Kerbschlagbiegeversuch, unterscheiden

        b)  physikalische Grundlagen zerstörungsfreier Prüfverfahren, insbesondere
            Ultraschall-, Durchstrahlungs-, Eindring-, Magnetpulver-, Wirbelstrom-
            und Sichtprüfung, unterscheiden

        c)  physikalische Zusammenhänge lichtmikroskopischer Prüfverfahren
            unterscheiden

        d)  gerätetechnische Analyseverfahren, insbesondere Spektrometrie,
            unterscheiden und anwenden

        e)  Stoffeigenschaften, insbesondere Dichte, ermitteln

        f)  physikalische Grundlagen der Messtechnik und Sensorik unterscheiden

    *   10

    *

*    *
    *
    *
        g)  manuelle, automatisierte und computergestützte Prüfungen unterscheiden

    *
    *   2

*    *   5

    *   Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von
        Prüfmitteln
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  Prüfunterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen

        b)  Prüfeinrichtungen, Verbrauchsmaterialien, Mess- und Hilfsmittel
            auswählen, überprüfen und bereitstellen

    *   6

    *

*    *
    *
    *
        c)  Prüfteile, Prüfbereiche und Proben unter Berücksichtigung der
            Untersuchungsziele, Prüfvorschriften und Vorgaben festlegen und
            kennzeichnen

    *
    *

*    *
    *
    *
        d)  Prüfverfahren auswählen

    *
    *   2

*    *   6

    *   Einrichten von Prüfarbeitsplätzen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 6)

    *
        a)  Prüfteile, Prüfbereiche und Proben für die Prüfung vorbereiten

        b)  Umgebungsbedingungen und Prüfparameter überprüfen und berücksichtigen;
            Einhaltung der Prüfbedingungen sicherstellen

        c)  Prüfvorbereitungen und -bedingungen dokumentieren

        d)  Prüfeinrichtung unter Berücksichtigung der Untersuchungsziele,
            Prüfvorschriften und Vorgaben einrichten, Funktionstüchtigkeit
            überprüfen; Prüfeinrichtung einstellen

    *   5

    *

*    *   7

    *   Durchführen von Prüfungen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 7)

    *
        a)  zerstörende Prüfverfahren, insbesondere Zugversuch, Härteprüfung und
            Kerbschlagbiegeversuch, durchführen

    *   12

    *

*    *
    *
    *
        b)  zerstörungsfreie Prüfverfahren, insbesondere Oberflächenverfahren,
            durchführen

    *   6

    *

*    *
    *
    *
        c)  materialografische Präparation und lichtmikroskopische Prüfverfahren
            durchführen

    *   8

    *

*    *
    *
    *
        d)  Toleranzgrenzen für die zu messenden Eigenschaften und Größen
            überwachen

        e)  Prüfablauf überwachen, Abweichungen und Störungen erkennen und
            Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten

    *
    *   2

*    *
    *
    *
        f)  mobile Prüfverfahren, insbesondere Härteprüfung sowie
            Bauteilmaterialografie, anwenden

        g)  produktbezogene Prüfverfahren auswählen und durchführen

    *
    *   8

*    *   8

    *   Bewerten von Prüfergebnissen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 8)

    *
        a)  Prüfergebnisse nach Arbeits- oder Prüfanweisung, Regelwerk oder
            technischer Spezifikation mit Vergleichsmustern oder -katalogen
            vergleichen, beschreiben, bewerten und protokollieren

    *   3

    *

*    *
    *
    *
        b)  Prüfobjekte aufgrund Prüfergebnis nach Spezifikation kennzeichnen und
            die geforderten Maßnahmen, insbesondere Nachprüfungen und Korrekturen,
            einleiten

        c)  Freigabeentscheidung mit Verantwortlichen oder Kunden abstimmen

    *
    *   6

*    *   9

    *   Dokumentieren von Prüfungsverlauf, Messwerten und Prüfergebnissen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 9)

    *
        a)  Prüf- und Arbeitsabläufe, Geräte und Hilfsmittel, Messwerte und
            Ergebnisse dokumentieren

        b)  computergestützte Verfahren zum Erstellen von Protokollen,
            Untersuchungsberichten, Tabellen und Grafiken sowie digitale
            Bilddokumentation anwenden

        c)  Prüfergebnisse auf Plausibilität prüfen

    *   6

    *

*    *
    *
    *
        d)  Messwerte statistisch darstellen und auswerten

        e)  Prüfergebnisse zu Berichten zusammenfassen und präsentieren

        f)  Messunsicherheiten, insbesondere an einem Härteprüfverfahren,
            bestimmen

    *
    *   6

**Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse
und Fähigkeiten in der Fachrichtung Metalltechnik**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 42.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Ändern und Beurteilen von Werkstoffeigenschaften
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 1)

    *
        a)  Wärmebehandelbarkeit von metallischen Werkstoffen beurteilen

        b)  Behandlungsmittel zur Erwärmung und Abkühlung sowie Schutzmittel der
            Wärmebehandlung unter Berücksichtigung der Werkstoffe und Verfahren
            festlegen

        c)  Glühverfahren, insbesondere Grobkorn-, Normal-, Weich-, Spannungsarm-
            und Rekristallisationsglühen, durchführen

        d)  Wärmebehandlungen, insbesondere Anlassen, Altern, Aushärten, Vergüten
            und Tiefkühlen, durchführen

        e)  thermochemische Wärmebehandlungen zum Ein- und Ausdiffundieren von
            Elementen durchführen

        f)  Zeit-Temperatur-Verläufe zur Erzielung vorgegebener
            Werkstoffeigenschaften festlegen

        g)  unter Nutzung von Zeit-Temperatur-Austenitisier-Schaubildern und Zeit-
            Temperatur-Umwandlungs-Schaubildern wärmebehandeln, insbesondere
            härten

        h)  Durchhärtbarkeit von Eisenbasislegierungen durch Stirnabschreckversuch
            bestimmen

        i)  Beeinflussung der Werkstoffeigenschaften von metallischen Werkstoffen
            durch Wärmebehandlung, Fügen, Kalt- und Warmumformungen beurteilen

    *
    *   10

*    *   2

    *   Ermitteln mechanisch-
        technologischer Werkstoffeigenschaften
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 2)

    *
        a)  Festigkeits- und Verformungskennwerte von Werkstoffen durch Zug- und
            Druckversuche ermitteln

        b)  Härte von Werkstoffen, insbesondere nach den Verfahren Brinell,
            Rockwell und Vickers, ermitteln

        c)  Zähigkeit von Werkstoffen durch Kerbschlagbiegeprüfung ermitteln

        d)  Umformungsverhalten durch Biege- und Faltversuche prüfen

        e)  weitere mechanisch-technologische Untersuchungsverfahren, insbesondere
            Schwing-, Zeitstand- und Kriechversuche, auswählen, veranlassen und
            Ergebnisse bewerten

    *
    *   12

*    *   3

    *   Durchführen metallografischer Untersuchungen
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 3)

    *
        a)  Proben für metallografische Untersuchungen durch Beizen und Ätzen von
            Oberflächen vorbereiten

        b)  makroskopische Untersuchungen, insbesondere zur Beurteilung von
            Reinheitsgrad und Seigerung, durchführen

        c)  Gefüge metallischer Werkstoffe lichtmikroskopisch untersuchen

        d)  Gefügebestandteile in Stahl, insbesondere Korn- und Zwillingsgrenzen,
            Ferrit, Perlit, Martensit und nichtmetallische Einschlüsse,
            identifizieren

        e)  Ferrit, Perlit, Martensit, Graphit und Ledeburit in
            Eisengusswerkstoffen identifizieren

        f)  Ausscheidungen in einer Aluminiumgusslegierung identifizieren

    *
    *   24

*    *
    *
    *
        g)  Gefügebestandteile, insbesondere Korn- und Zwillingsgrenzen, alpha-
            und beta-Phase, in einer Kupfer-Zink-Legierung identifizieren

        h)  Gefüge metallischer Werkstoffe mittels Richtreihen, insbesondere zu
            Korngröße und Reinheitsgrad, quantifizieren

        i)  Flächenanteil einzelner Gefügebestandteile und Schichtdicken an
            metallischen Werkstoffen bildanalytisch ermitteln

        j)  weitere Untersuchungsverfahren, insbesondere
            Rasterelektronenmikroskopie, auswählen, veranlassen und Ergebnisse
            bewerten

        k)  Untersuchungen an fehlerhaften Werkstoffen und Produkten durchführen

    *
    *

*    *   4

    *   Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 4)

    *
        a)  visuelle Kontrollen an Werkstücken durchführen

        b)  Oberflächen, insbesondere mit Magnetpulver- und Eindringverfahren,
            prüfen

        c)  Senkrechtprüfungen mit Ultraschall durchführen

        d)  zerstörungsfreie Prüfverfahren auswählen und bewerten

    *
    *   5

*    *   5

    *   Ermitteln sonstiger Werkstoff- und Produkteigenschaften
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 5)

    *
        a)  Oberflächenrauheit messen und bewerten

        b)  Ergebnisse chemischer Analytik bewerten

        c)  Thermoanalysen an Ein- und Mehrstoffsystemen zur Bestimmung von
            Ausscheidungs- und Umwandlungsprozessen durchführen und bewerten

    *
    *   4

*    *   6

    *   Analysieren von Fehlerursachen
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 6)

    *
        a)  Vorgehensweise zur systematischen Untersuchung von Schadensfällen
            festlegen

        b)  Änderungen von Eigenschaften durch werkstoff-, verarbeitungs-,
            konstruktions- sowie betriebsbedingte Einwirkungen beurteilen

        c)  umgebungsbedingte Veränderungen der Eigenschaften von metallischen
            Werkstoffen identifizieren und bewerten, insbesondere durch Einwirkung
            von Temperatur, Feuchtigkeit und Chemikalien

        d)  auf der Grundlage von Untersuchungsergebnissen auf Fehlerursachen
            schließen

        e)  Vorschläge zur Fehlervermeidung entwickeln

    *
    *   14

**Abschnitt C: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse
und Fähigkeiten in der Fachrichtung Kunststofftechnik**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18. Monat

    *   19. bis 42. Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Einordnen von Aufbau und Struktur von Kunststoffen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 1)

    *
        a)  Werkstoffeigenschaften amorpher und teilkristalliner Kunststoffe
            ausgehend vom molekularen Aufbau unterscheiden

        b)  Beeinflussung der Funktionalität von Kunststoffen durch Additive,
            insbesondere Gleitmittel, Stabilisatoren, Weichmacher, Füllstoffe und
            Kunststoffrecyclate, bewerten

    *
    *   6

*    *
    *
    *
        c)  Verstärkung von Kunststoffen durch den Einsatz von Pulvern,
            Kurzfasern, Langfasern und Endlosfasern unterscheiden und im Hinblick
            auf ihre Anwendung bewerten

    *
    *

*    *   2

    *   Beurteilen der Eigenschaften von Kunststoffen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 2)

    *
        a)  Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere durch systematische Prüfungen
            unterscheiden sowie Verarbeitungsverfahren und Einsatzgebieten
            zuordnen

        b)  thermomechanische Eigenschaften, insbesondere thermische Ausdehnung
            und Phasenübergang, bewerten

        c)  mechanische Eigenschaften in Abhängigkeit von Temperatur und
            Beanspruchungsgeschwindigkeit, insbesondere Relaxation und Kriechen,
            beurteilen

        d)  werkstoff- und anwendungsspezifische Alterungsmechanismen beurteilen

    *
    *   6

*    *   3

    *   Unterscheiden und Anwenden von Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 3)

    *
        a)  Zusammenhang zwischen Werkstoffeigenschaften, Verarbeitungsverfahren
            und Produktanforderungen beurteilen; Compounds und Masterbatches
            bewerten

        b)  Verarbeitung von Thermoplasten durch Spritzgießen und Extrudieren
            unterscheiden

        c)  Verarbeitung von Duroplasten durch Gießen, Pressen und Tränken
            unterscheiden; Aushärtungsvorgänge bewerten

        d)  Verarbeitung von Elastomeren, insbesondere durch Spritzgießen und
            Extrudieren, unterscheiden; Vulkanisierungsvorgänge bewerten

        e)  Herstellung und Bearbeitung von Verbundwerkstoffen mit
            Kunststoffmatrix unterscheiden, insbesondere faserverstärkte
            Verbundwerkstoffe

        f)  im Rahmen von Anwendungs- und Verfahrensentwicklung oder
            Qualitätssicherung betriebsspezifische Verarbeitungsverfahren anwenden

    *
    *   10

*    *   4

    *   Ermitteln mechanisch-
        technologischer Eigenschaften von Kunststoffen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 4)

    *
        a)  Festigkeits- und Verformungskennwerte durch Zug-, Biege- und
            Druckversuche ermitteln

        b)  Härte stationär und mobil ermitteln

        c)  Schlagzähigkeitsprüfung durchführen

        d)  Zeitstandfestigkeits-, Relaxations- und Kriechversuche auswählen,
            veranlassen und Ergebnisse bewerten

        e)  Orientierungsabhängigkeit der Eigenschaften ermitteln und im
            Zusammenhang mit der Prozesskette bewerten

    *
    *   14

*    *   5

    *   Ermitteln thermischer, physikalisch-chemischer und morphologischer
        Eigenschaften von Kunststoffen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 5)

    *
        a)  Thermoanalysen, insbesondere DSC-Verfahren und DMA-Analyse,
            durchführen

        b)  Infrarotspektroskopie, TGA-Analyse und Glühversuche auswählen,
            veranlassen und Ergebnisse bewerten

        c)  produktspezifische Analyseverfahren, insbesondere physiologische
            Prüfungen, Emissionsprüfungen oder Migrationsmessungen, auswählen,
            veranlassen und bewerten

        d)  rheologische Prüfverfahren auswählen, veranlassen und bewerten

    *
    *   14

*    *
    *
    *
        e)  Probenpräparation für mikroskopische Verfahren durchführen

        f)  auf- und durchlichtmikroskopische Verfahren, insbesondere zur
            Beurteilung der Morphologie, Verteilung und Orientierung von
            Füllstoffen und Fasern, auswählen, veranlassen und bewerten

    *
    *

*    *   6

    *   Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 6)

    *
        a)  visuelle Kontrollen an Werkstücken durchführen

        b)  zerstörungsfreie Oberflächenverfahren, insbesondere zur Ermittlung von
            Glanzgrad, Farbmetrik und Schichtdicke, durchführen

        c)  zerstörungsfreie Volumenverfahren auswählen, veranlassen und bewerten

    *
    *   5

*    *   7

    *   Analysieren von Fehlerursachen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 7)

    *
        a)  Vorgehensweise zur systematischen Untersuchung von Schadensfällen
            festlegen

        b)  umgebungsbedingte Veränderungen der Eigenschaften von Kunststoffen
            identifizieren und bewerten, insbesondere durch Einwirkung von
            Temperatur, Licht im sichtbaren und im UV-Bereich, Feuchtigkeit und
            Chemikalien

        c)  Änderungen von Produkteigenschaften durch Werkstoffauswahl,
            verarbeitungs-, konstruktions- sowie betriebsbedingte Einwirkungen
            beurteilen

        d)  auf der Grundlage von Untersuchungsergebnissen auf Fehlerursachen
            schließen

        e)  Vorschläge zur Fehlervermeidung entwickeln

    *
    *   14

**Abschnitt D: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse
und Fähigkeiten in der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18. Monat

    *   19. bis 42. Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Beurteilen von Änderungen der Werkstoffeigenschaften
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 1)

    *
        a)  Ergebnisse chemischer Analytik bewerten

        b)  Wärmebehandelbarkeit von Stählen und Eisengusswerkstoffen beurteilen

        c)  Wärmebehandelbarkeit von Nichteisenmetallen, insbesondere von Kupfer
            und Aluminium sowie deren Legierungen, beurteilen

        d)  Beeinflussung der Werkstoffeigenschaften durch Wärmebehandlung, Kalt-
            und Warmumformungen beurteilen

        e)  Zeit-Temperatur-Verläufe zur Erzielung von vorgegebenen
            Werkstoffeigenschaften unter Nutzung von Zeit-Temperatur-
            Austenitisierungs-Schaubildern und Zeit-Temperatur-Umwandlungs-
            Schaubildern festlegen

        f)  Ergebnisse von Stirnabschreckversuchen beurteilen und bei der Planung
            von Wärmebehandlungen berücksichtigen

    *
    *   14

*    *   2

    *   Planen und Festlegen betrieblicher Arbeits- und Prüfabläufe
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 2)

    *
        a)  Arbeits- und Prüfabläufe unter Berücksichtigung von
            Wirtschaftlichkeit, Arbeitssicherheit, Betriebsabläufen und zeitlichen
            Vorgaben festlegen

        b)  Machbarkeit der Kundenvorgaben überprüfen und beurteilen, bei
            Abweichungen Maßnahmen vorschlagen und einleiten

    *
    *   6

*    *   3

    *   Auswählen von Wärmebehandlungsverfahren
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 3)

    *
        a)  zur Erzielung bestimmter Bauteileigenschaften
            Wärmebehandlungsverfahren, insbesondere Glühen, Vergüten,
            Oberflächenhärten, Härten und Nitrieren, auswählen

        b)  Wärmebehandlungsverfahren unter Berücksichtigung von Anlagentypen und
            Abschreckmedien, Werkstoffauswahl, Bauteilgeometrie, Verzug, Maß- und
            Formänderungen einsetzen

        c)  Wärmebehandlungsanlagen, insbesondere Kammeröfen, Vakuumöfen, Schacht-
            und Topföfen, Salzbadöfen, Durchlaufanlagen, Induktions- und
            Flammhärteanlagen sowie Tiefkühleinrichtungen, nach Einsatzmöglichkeit
            auswählen

    *
    *   4

*    *   4

    *   Vorbereiten und Bedienen von Wärmebehandlungsanlagen
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 4)

    *
        a)  Werkstücke und Proben reinigen

        b)  Werkstücke und Proben für örtlich begrenzte Wärmebehandlungen
            vorbereiten

        c)  Chargiermittel und Chargierhilfsmittel auswählen

        d)  Werkstücke und Proben unter Berücksichtigung von Verzugs- und
            Maßänderungsverhalten und Wirtschaftlichkeit chargieren

        e)  Wärmebehandlungsanlagen vorbereiten, insbesondere Parameter einstellen
            und Wärmebehandlungsprogramme auswählen

        f)  Wärmebehandlungen durchführen

        g)  Wärmebehandlungsprozesse überwachen und steuern, insbesondere
            Temperaturverlauf, Temperaturverteilung und Ofenatmosphäre bestimmen

    *
    *   15

*    *   5

    *   Nachbehandeln und Freigeben wärmebehandelter Teile
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 5)

    *
        a)  Ofenfahrten mit Hilfe von Ofendiagrammen bewerten

        b)  Zwischenprüfungen durchführen, Prozesse optimieren, weitere
            Wärmebehandlungsschritte festlegen

        c)  Endkontrollen durchführen, erforderliche Nacharbeiten veranlassen,
            Teile freigeben und dechargieren

        d)  Oberflächenbehandlung nach der Wärmebehandlung durchführen

    *
    *   4

*    *   6

    *   Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaften
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 6)

    *
        a)  Härte von Werkstoffen, insbesondere nach den Verfahren Brinell,
            Rockwell und Vickers, ermitteln

        b)  Proben für metallografische Untersuchungen, insbesondere durch Beizen
            und Ätzen von Oberflächen, vorbereiten

        c)  mikroskopische und makroskopische Untersuchungen durchführen und
            bewerten

        d)  Gefügebestandteile in Eisenwerkstoffen, insbesondere Korngrenzen,
            Ferrit, Perlit, Martensit, Restaustenit und nichtmetallische
            Einschlüsse, identifizieren

    *
    *   16

*    *
    *
    *
        e)  Gefüge metallischer Werkstoffe mittels Richtreihen, insbesondere zu
            Korngröße und Karbidverteilung, quantifizieren

        f)  Härtetiefen ermitteln; Randschichten metallografisch auswerten

        g)  Schichtdicken an metallischen Werkstoffen ermitteln

        h)  Untersuchungen an fehlerhaften Werkstoffen und Produkten durchführen

    *
    *

*    *   7

    *   Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 7)

    *
        a)  visuelle Kontrollen an Werkstücken durchführen

        b)  Oberflächenverfahren anwenden und bewerten

        c)  Verwechslungsprüfung durchführen

    *
    *   6

*    *   8

    *   Analysieren von Fehlerursachen
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 8)

    *
        a)  Vorgehensweise zur systematischen Untersuchung von Schadensfällen
            festlegen

        b)  auf der Grundlage von Untersuchungsergebnissen auf Fehlerursachen
            schließen

        c)  die Beeinflussung der Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen
            durch Verarbeitungs- und Bearbeitungsverfahren sowie vor- und
            nachgeschaltete Prozesse beurteilen

        d)  Vorschläge zur Fehlervermeidung entwickeln

    *
    *   4

**Abschnitt E: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse
und Fähigkeiten in der Fachrichtung Systemtechnik**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18. Monat

    *   19. bis 42. Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Unterscheiden von Beanspruchungen und Fehlerarten in technischen
        Systemen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 1)

    *
        a)  herstellungs- und verarbeitungsbedingte Anzeigen unterschiedlicher
            Werkstoffe interpretieren, insbesondere Fehler in Schweißnähten,
            Gussstücken, Schmiedeteilen, Walzprodukten und Verbundwerkstoffen,
            identifizieren

        b)  Beanspruchung von Prüfbereichen in branchenspezifischen technischen
            Anlagen und Systemen im Kontext der Anlage oder Komponente
            unterscheiden

    *
    *   10

*    *   2

    *   Vorbereiten von Prüfeinsätzen in technischen Systemen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 2)

    *
        a)  Prüf- und Hilfsmittel zusammenstellen und bevorraten,
            Funktionsprüfungen durchführen und Prüfaufträge umsetzen

        b)  Prüfanweisungen für zerstörungsfreie Prüfungen unter Berücksichtigung
            der kundenspezifischen, normativen und gesetzlichen Anforderungen
            erstellen und anwenden

        c)  vor Ort prüftechnisch relevante branchen- und kundenspezifische Prüf-
            und Qualitätsmanagementanforderungen beschaffen, bewerten und
            berücksichtigen

        d)  Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Bereich
            Prüfmittelbeschaffung, Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorkehrungen und
            Qualitätsmanagementanforderungen am Prüfort ermitteln;
            Einsatzgenehmigungen einholen

    *
    *   6

*    *
    *
    *
        e)  Dokumentation für Anzeigen-Protokollierung erstellen

        f)  Prüfungen in betriebliche Abläufe einpassen, mit Kunden, Auditoren,
            Prüfaufsichtspersonal und Prüfbeteiligten abstimmen und optimieren

    *
    *

*    *   3

    *   Vorbereiten von Prüfarbeitsplätzen in technischen Systemen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 3)

    *
        a)  vor- und nachgelagerte Bereiche im Einsatzgebiet ermitteln,
            Verantwortungsbereiche und Prüfdurchführung abstimmen, Kunden auf
            spezifische Prüfbedingungen und Prüfdurchführungen hinweisen und
            beraten

        b)  prüfungsrelevante Komponenten und Bereiche im Einsatzgebiet ermitteln;
            Zugänglichkeit und Prüfbarkeit nach den geforderten Vorgaben
            beurteilen

        c)  örtliche Arbeitssicherheitsmaßnahmen und Strahlenschutzmaßnahmen
            berücksichtigen; Fremdleistungen veranlassen, überwachen und prüfen

        d)  Prüfgeräte und -mittel unter Berücksichtigung der anlagenspezifischen
            Gegebenheiten und unter Einbeziehung der Belastungsbedingungen
            positionieren

    *
    *   8

*    *   4

    *   Durchführen von Prüfverfahren und -prozessen im Einsatzgebiet und
        Umsetzen von Anforderungen des Qualitätsmanagements
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 4)

    *
        a)  wiederkehrende Prüfungen, Zwischen- und Abnahmeprüfungen hinsichtlich
            Prüfmittel, Prüfdurchführung und Dokumentation unterscheiden

        b)  Bauteile und Komponenten auf Dimensionen, Werkstoffeigenschaften und
            Materialfehler prüfen

        c)  Prüfanweisungen für zerstörungsfreie Prüfung von Oberflächenfehlern
            und oberflächennahen Fehlern in unterschiedlichen technischen Anlagen,
            unterschiedlichen Werkstoffen und Bauteildimensionen erstellen

        d)  Prüftechniken verfahrensspezifisch und prüfproblemabhängig auswählen,
            Anwendungsbereiche abgrenzen

        e)  umgebungs- und anlagenbedingte Einflüsse des Einsatzgebietes auf die
            Prüfdurchführung und die Prüfergebnisse berücksichtigen

        f)  Bauteile und Komponenten aus unterschiedlichen Werkstoffen mit
            zerstörungsfreien Prüfverfahren, durch Sichtprüfung, Eindringprüfung,
            Magnetpulverprüfung, Ultraschallprüfung und Durchstrahlungsprüfung
            untersuchen

    *
    *   16

*    *   5

    *   Analysieren von Prüfergebnissen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 5)

    *
        a)  Filmbewertungen in der Durchstrahlungsprüfung durchführen

        b)  Zulässigkeitsgrenzen in der Schweißnahtprüfung bei Stumpf- und
            Kehlnähten ermitteln

        c)  Prüfungen unter Beachtung der Registrier- und Zulässigkeitsgrenzen in
            der Durchstrahlungs-, Ultraschall-, Eindring-, Sicht- und
            Magnetpulverprüfung nach Vorgaben bewerten

        d)  Prüfergebnisse verschiedener Prüfverfahren unter Beachtung der
            Zulässigkeitsgrenzen miteinander vergleichen.

    *
    *   10

*    *   6

    *   Durchführen von Maßnahmen nach Prüfungen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 6)

    *
        a)  Arbeitsbereiche für den regulären Anlagenbetrieb freigeben;
            Prüfaufsichtspersonal benachrichtigen

        b)  Nachbehandlungs- und Nachbearbeitungsverfahren nach Vereinbarung oder
            Absprache mit Verantwortlichen festlegen und durchführen

        c)  Nachprüfungen nach Vereinbarung oder Absprache mit Verantwortlichen
            festlegen und durchführen

        d)  Nachbehandlungsmaßnahmen nachvollziehbar dokumentieren

        e)  Arbeitsleistungen vertragsgemäß abrechnen, Abrechnungsdaten erstellen,
            Nachkalkulationen durchführen

        f)  Vergleich mit ursprünglicher Prüfplanung durchführen, Prüfergebnisse
            und Prüfdurchführung mit Auftraggeber bewerten

    *
    *   3

*    *   7

    *   Dokumentieren des technischen Systemzustandes
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 7)

    *
        a)  Rohrleitungspläne, isometrische Zeichnungen und Baupläne anwenden

        b)  Inspektionsbefunde und Instandhaltungsmaßnahmen dokumentieren und
            visualisieren

        c)  kundenspezifische Dokumentationsanforderungen einhalten; komponenten-
            und systemspezifische Dokumentation erstellen

    *
    *   10

*    *   8

    *   Analysieren von Fehlerursachen
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 8)

    *
        a)  Vorgehensweise zur systematischen Untersuchung von Schadensfällen
            festlegen

        b)  unterstützende zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Fehleranalyse
            festlegen und durchführen

    *
    *   6

**Abschnitt F: Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten**

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18. Monat

    *   19. bis 42. Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und
            Beendigung, erklären

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes
            beschreiben

    *

*    *   3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildungszeit
        zu vermitteln

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   5

    *   Handhaben von Arbeits- und Gefahrstoffen
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 5)

    *
        a)  Arbeits- und Gefahrstoffe kennzeichnen, lagern und bereitstellen

        b)  Arbeitsstoffe trennen, vereinigen und reinigen

        c)  Säuren, Laugen, Salze und deren Lösungen sowie Wärmebehandlungsmedien
            handhaben

        d)  pH-Wert bestimmen

        e)  Lösungen, Emulsionen und Suspensionen herstellen

        f)  Arbeitsstoffe auf Veränderungen überprüfen

        g)  mit Gasen, Aerosolen und Lösemitteln umgehen

*    *   6

    *   Betriebliche und technische Kommunikation; Qualitätsmanagement
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 6)

    *
        a)  technische Unterlagen, auch englischsprachige, insbesondere technische
            Zeichnungen, Prüfanweisungen, Spezifikationen, Skizzen, Normblätter,
            Stücklisten, Tabellen und Bedienungsanleitungen, auswählen, anwenden
            und archivieren

        b)  Prüfskizzen und Bemaßungen von Werkstücken und Prüfobjekten erstellen

        c)  auftragsbezogene Daten und Dokumente unter Berücksichtigung des
            Datenschutzes, insbesondere Computer gestützt, pflegen, sichern und
            archivieren

    *   2

    *

*    *
    *
    *
        d)  Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team führen

        e)  Konflikte im Team erkennen und zur Lösung beitragen

        f)  Methoden des betrieblichen Qualitätsmanagements anwenden

    *
    *   3

*    *   7

    *   Bearbeiten von Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffen
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 7)

    *
        a)  Längen, Winkel, Flächen und Formen messen und überprüfen

        b)  Oberflächenqualität beurteilen

        c)  Werkstücke durch Feilen, Bohren, Sägen, Schleifen und Polieren
            bearbeiten und verfahrensgerecht kennzeichnen

    *   3

    *

*    *
    *
    *
        d)  Verbindungen form-, kraft- und stoffschlüssig herstellen

    *
    *   2

*    *   8

    *   Warten und Pflegen von Werkzeugen, Messgeräten und
        Betriebseinrichtungen
        (§ 4 Absatz 8 Nummer 8)

    *
        a)  Werkzeuge, Messgeräte und prüftechnische Einrichtungen pflegen

        b)  Funktionsfähigkeit von Werkzeugen, Messgeräten und prüftechnischen
            Einrichtungen überprüfen

        c)  Messgeräte kalibrieren

    *   3

    *

   (zu § 4 Absatz 1 Satz 2)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/werkstoffprausbv/__22.html
Directory: werkstoffprausbv
Level: 3.0