Title: § 34 Erfolgloses Verleiten zu einer rechtswidrigen Tat

Description:
Wehrstrafgesetz (WStrG)
Zweiter Teil - Militärische Straftaten
Dritter Abschnitt - Straftaten gegen die Pflichten der Vorgesetzten
§ 34 Erfolgloses Verleiten zu einer rechtswidrigen Tat

Paragraph: 34

Content:
Wehrstrafgesetz (WStrG)
Zweiter Teil - Militärische Straftaten
Dritter Abschnitt - Straftaten gegen die Pflichten der Vorgesetzten
§ 34 Erfolgloses Verleiten zu einer rechtswidrigen Tat

(1) Wer durch Mißbrauch seiner Befehlsbefugnis oder Dienststellung
einen Untergebenen zu bestimmen versucht, eine rechtswidrige Tat, die
den Tatbestand eines Strafgesetzes verwirklicht, zu begehen oder zu
ihr anzustiften, wird nach den für die Begehung der Tat geltenden
Vorschriften bestraft. Jedoch kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 des
Strafgesetzbuches gemildert werden.

(2) Nach Absatz 1 wird nicht bestraft, wer freiwillig den Versuch
aufgibt, den Untergebenen zu bestimmen, und eine etwa bestehende
Gefahr, daß der Untergebene die Tat begeht, abwendet. Unterbleibt die
Tat ohne Zutun des Zurücktretenden oder wird sie unabhängig von seinem
früheren Verhalten begangen, so genügt zu seiner Straflosigkeit sein
freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, die Tat zu verhindern.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wstrg/__34.html
Directory: wstrg
Level: 4.0