Title: § 61 Auskunftspflichten bei Leistungen zur Eingliederung in Arbeit

Description:
Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954) (SGB 2)
Kapitel 8 - Mitwirkungspflichten
§ 61 Auskunftspflichten bei Leistungen zur Eingliederung in Arbeit

Paragraph: 61

Content:
Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954) (SGB 2)
Kapitel 8 - Mitwirkungspflichten
§ 61 Auskunftspflichten bei Leistungen zur Eingliederung in Arbeit

(1) Träger, die eine Leistung zur Eingliederung in Arbeit erbracht
haben oder erbringen, haben der Agentur für Arbeit unverzüglich
Auskünfte über Tatsachen zu erteilen, die Aufschluss darüber geben, ob
und inwieweit Leistungen zu Recht erbracht worden sind oder werden.
Sie haben Änderungen, die für die Leistungen erheblich sind,
unverzüglich der Agentur für Arbeit mitzuteilen.

(2) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen zur Eingliederung
sind verpflichtet,

1.  der Agentur für Arbeit auf Verlangen Auskunft über den
    Eingliederungserfolg der Maßnahme sowie alle weiteren Auskünfte zu
    erteilen, die zur Qualitätsprüfung benötigt werden, und

2.  eine Beurteilung ihrer Leistung und ihres Verhaltens durch den
    Maßnahmeträger zuzulassen.

Die Maßnahmeträger sind verpflichtet,

1.  ihre Beurteilung der oder des Teilnehmenden unverzüglich der Agentur
    für Arbeit zu übermitteln,

2.  der für die einzelne Teilnehmerin oder den einzelnen Teilnehmer
    zuständigen Agentur für Arbeit kalendermonatlich die Fehltage der
    Teilnehmerin oder des Teilnehmers sowie die Gründe für die Fehltage
    mitzuteilen.

Dabei haben sie jeweils die von der Agentur für Arbeit vorgegebenen
Verfahren und Formate zu nutzen.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__61.html
Directory: sgb_2
Level: 3.0