Title: Anlage 5 (zu § 19 Absatz 1)

Description:
Europawahlordnung (EuWO 1988)
**auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zur Europawahl**
Anlage 5 (zu § 19 Absatz 1)

Paragraph: 19

Content:
Europawahlordnung (EuWO 1988)
**auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zur Europawahl**
Anlage 5 (zu § 19 Absatz 1)

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 2577 - 2578;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

*    *   Bekanntmachung
        über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis
        ## **und die Erteilung von Wahlscheinen**

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*    *   **für die Wahl zum Europäischen Parlament am**

    *   Datum

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*    *   1.

    *   Das Wählerverzeichnis zur Wahl zum Europäischen Parlament für die
        Gemeinde - die Wahlbezirke der

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    *   Gemeinde

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    *   wird in der Zeit vom

    *   20. Tag vor der Wahl

    *   bis

    *   16. Tag vor der Wahl

    *

*    *
    *[^BJNR014530988BJNE010806160_01_BJNR014530988BJNE010813377]
   während der allgemeinen Öffnungszeiten

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    *[^BJNR014530988BJNE010806160_02_BJNR014530988BJNE010813377]
   Ort der Einsichtnahme

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    *   für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten. Jeder
        Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu
        seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen.
        Sofern ein Wahlberechtigter die Richtigkeit oder Vollständigkeit der
        Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen
        überprüfen will, hat er Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich
        eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses
        ergeben kann. Das Recht auf Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der
        Daten von Wahlberechtigten, für die im Melderegister ein Sperrvermerk
        gemäß § 51 Absatz 1 des Bundesmeldegesetzes eingetragen ist.

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    *[^BJNR014530988BJNE010806160_03_BJNR014530988BJNE010813377]
   Das Wählerverzeichnis wird im automatisierten Verfahren geführt. Die
        Einsichtnahme ist durch ein Datensichtgerät möglich.

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    *   Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder
        einen Wahlschein hat.

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*    *   2.

    *   Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann
        in der Zeit vom 20. Tag bis zum 16. Tag

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    *   vor der Wahl, spätestens am

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    *   16. Tag vor der Wahl

    *   bis

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    *[^BJNR014530988BJNE010806160_04_BJNR014530988BJNE010813377]
   Uhr, bei der Gemeindebehörde

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    *   Dienststelle, Gebäude, Zimmer Nr.

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    *   Einspruch einlegen.

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    *   Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift
        eingelegt werden.

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*    *   3.

    *   Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind,
        erhalten bis spätestens zum

    *   21. Tag vor der Wahl

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    *   eine Wahlbenachrichtigung.

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    *   Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt,
        wahlberechtigt zu sein, muss Einspruch gegen das Wählerverzeichnis
        einlegen, wenn er nicht Gefahr laufen will, dass er sein Wahlrecht
        nicht ausüben kann.

*    *
    *   Wahlberechtigte, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis
        eingetragen werden und die bereits einen Wahlschein und
        Briefwahlunterlagen beantragt haben, erhalten keine
        Wahlbenachrichtigung.

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*    *   4.

    *   Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl in dem Kreis/der
        kreisfreien Stadt

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    *   Name

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    *   durch **Stimmabgabe**                      in einem beliebigen
        **Wahlraum**                      dieses Kreises/dieser kreisfreien
        Stadt

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    *   oder

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    *   durch **Briefwahl**

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    *   teilnehmen.

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*    *   5.

    *   Einen Wahlschein erhält auf Antrag

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    *   5.1

    *   ein in das Wählerverzeichnis **eingetragener**
        Wahlberechtigter,

*    *
    *   5.2

    *   ein **nicht**                      in das Wählerverzeichnis
        **eingetragener**                      Wahlberechtigter,

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    *
    *   a)

    *   wenn er nachweist, dass er ohne sein Verschulden die Antragsfrist auf
        Aufnahme in das Wählerverzeichnis

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    *
    *
    *   bei Deutschen nach § 17 Abs. 1 der Europawahlordnung, bei
        Unionsbürgern nach § 17a Abs. 2 der

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    *   Europawahlordnung bis zum

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    *   21. Tag vor der Wahl

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    *   oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis nach § 21 Abs. 1
        der Europawahlordnung

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    *   bis zum

    *   16. Tag vor der Wahl

    *   versäumt hat,

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    *   b)

    *   wenn sein Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der
        Antragsfrist bei Deutschen nach § 17 Abs. 1 der Europawahlordnung, bei
        Unionsbürgern nach § 17a Abs. 2 der Europawahlordnung oder der
        Einspruchsfrist nach § 21 Abs. 1 der Europawahlordnung entstanden ist,

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    *   c)

    *   wenn sein Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden und die
        Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis
        der Gemeindebehörde gelangt ist.

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    *   Wahlscheine können von in das Wählerverzeichnis eingetragenen
        Wahlberechtigten bis zum

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    *   2. Tag vor der Wahl
        , 18.00 Uhr

    *   , bei der Gemeindebehörde mündlich, schriftlich oder elektronisch
        beantragt werden.

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    *   Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des
        Wahlraums nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten
        möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltag, 15.00 Uhr,
        gestellt werden.

*    *
    *   Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte
        Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tage vor der Wahl,
        12\.00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

*    *
    *   Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte können aus
        den unter 5.2 Buchstabe a bis c angegebenen Gründen den Antrag auf
        Erteilung eines Wahlscheines noch bis zum Wahltag, 15.00 Uhr, stellen.

*    *
    *   Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer
        **schriftlichen Vollmacht**                      nachweisen, dass er
        dazu berechtigt ist. Ein Wahlberechtigter mit Behinderungen kann sich
        bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.

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*    *   6.

    *   Mit dem Wahlschein erhält der Wahlberechtigte

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    *   -

    *   einen amtlichen Stimmzettel,

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    *   -

    *   einen amtlichen Stimmzettelumschlag,

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    *   -

    *   einen amtlichen, mit der Anschrift, an die der Wahlbrief
        zurückzusenden ist, versehenen roten Wahlbriefumschlag und

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    *   -

    *   ein Merkblatt für die Briefwahl.

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    *   Die Abholung von Wahlschein und Briefwahlunterlagen für einen anderen
        ist nur möglich, wenn die Berechtigung zur Empfangnahme der Unterlagen
        durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird und die
        bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertritt;
        dies hat sie der Gemeindebehörde vor Empfangnahme der Unterlagen
        schriftlich zu versichern. Auf Verlangen hat sich die bevollmächtigte
        Person auszuweisen. Bei der Briefwahl muss der Wähler den Wahlbrief
        mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein so rechtzeitig an die
        angegebene Stelle absenden, dass der Wahlbrief dort spätestens am
        **Wahltage bis 18.00 Uhr**                      eingeht.

*    *
    *   Ein Wahlberechtigter, der des Lesens unkundig oder wegen einer
        Behinderung an der Abgabe seiner Stimme gehindert ist, kann sich zur
        Stimmabgabe der Hilfe einer anderen Person bedienen. Die Hilfsperson
        muss das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Hilfeleistung ist auf
        technische Hilfe bei der Kundgabe einer vom Wahlberechtigten selbst
        getroffenen und geäußerten Wahlentscheidung beschränkt. Unzulässig ist
        eine Hilfeleistung, die unter missbräuchlicher Einflussnahme erfolgt,
        die selbstbestimmte Willensbildung oder Entscheidung des
        Wahlberechtigten ersetzt oder verändert oder wenn ein
        Interessenkonflikt der Hilfsperson besteht. Die Hilfsperson ist zur
        Geheimhaltung der Kenntnisse verpflichtet, die sie bei der
        Hilfeleistung von der Wahl einer anderen Person erlangt hat.

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    *   Der Wahlbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne
        besondere Versendungsform ausschließlich von ........
        unentgeltlich befördert.

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*    *   Ort, Datum

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    *   Die Gemeindebehörde

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*    *   _\_\__\_\__\_\__\_\__\_\_\_\_

    Wenn andere Zeiten bestimmt sind, diese angeben.
[^BJNR014530988BJNE010806160_01_BJNR014530988BJNE010813377]:     Für jeden Ort der Einsichtnahme ist anzugeben, ob er barrierefrei oder
    nicht barrierefrei ist. Wenn mehrere Einsichtsstellen eingerichtet
    sind, diese und die ihnen zugeteilten Ortsteile oder dgl. oder die
    Nummern der Wahlbezirke angeben.
[^BJNR014530988BJNE010806160_02_BJNR014530988BJNE010813377]:     Nichtzutreffendes streichen.
[^BJNR014530988BJNE010806160_03_BJNR014530988BJNE010813377]:     Gemäß § 4 des Europawahlgesetzes in Verbindung mit § 36 Abs. 4 des
    Bundeswahlgesetzes amtlich bekannt gemachtes Postunternehmen
    einsetzen.
[^BJNR014530988BJNE010806160_04_BJNR014530988BJNE010813377]:

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/euwo_1988/__19.html
Directory: euwo_1988
Level: 3.0