Title: Ausrüstung für Anlagen mit Dampferzeugern

Description:
Schiffssicherheitsverordnung (SchSV 1998)
Ausrüstung für Anlagen mit Dampferzeugern

Paragraph: 9

Content:
Schiffssicherheitsverordnung (SchSV 1998)
Ausrüstung für Anlagen mit Dampferzeugern

**1.** Geltungsbereich ****

    Dieses Kapitel gilt für die Ausrüstung von Schiffsdampfkesselanlagen
    mit Dampferzeugern. Dieses sind solche Anlagen, in denen Wasserdampf
    von höherem als dem atmosphärischen Druck zum Zwecke der Verwendung
    des Wasserdampfes außerhalb dieser Anlagen erzeugt wird. Für die
    Ausrüstung von Anlagen mit Heißwassererzeugern gilt Kapitel 3 –
    Ausrüstung für Anlagen mit Heißwassererzeugern. Bei Entnahme von
    Heißwasser aus Dampferzeugern gilt Kapitel 3 zusätzlich. Für die
    Aufstellung gilt Kapitel 4 – Aufstellung von
    Schiffsdampfkesselanlagen.

**2.** Begriffsbestimmungen ****

2.1 Durchlauf-Dampferzeuger ohne oder mit Abscheidebehälter sind
    Wasserrohr-Dampferzeuger, bei denen der Durchlauf des Wassers von der
    Speisepumpe bewirkt und das Wasser bei einmaligem Durchlauf ganz oder
    größtenteils verdampft wird.

2.2 Umlauf-Dampferzeuger sind Wasserrohr-Dampferzeuger, in denen das zu
    verdampfende Wasser aufgrund des Dichteunterschiedes zwischen Wasser
    und Wasser-Dampfgemisch (Naturumlauf) oder durch Pumpen (Zwangumlauf)
    umgewälzt wird.

2.3 Großwasserraum-Dampferzeuger sind Flammrohr-, Rauchrohr- oder
    Flammrohr-Rauchrohr-Dampferzeuger, bei denen flammen- oder
    rauchgasführende Rohre durch einen ganz oder teilweise mit dem zu
    verdampfenden Wasser gefüllten Raum geführt sind.

2.4 Abhitze-Dampferzeuger sind Dampferzeuger, in denen überschüssige Wärme
    ausgenutzt wird, die nicht zum Zwecke der Beheizung des Dampferzeugers
    erzeugt worden ist.

2.5 Überhitzer sind Bauteile, in denen Dampf über die zu dem jeweiligen
    Druck gehörende Sattdampftemperatur erhitzt wird. Zwischenüberhitzer
    sind Überhitzer, in denen teilweise entspannter Dampf erneut überhitzt
    wird.

2.6 Zulässiger Betriebsüberdruck ist der höchste Dampfüberdruck, mit dem
    der Dampferzeuger nach der Genehmigung betrieben werden darf. Dieser
    Druck ist im Dampfraum des Dampferzeugers gegebenenfalls vor Eintritt
    des Dampfes in den Überhitzer, bei Durchlauf-Dampferzeugern am
    Austritt aus dem Dampferzeuger, zu messen.

2.7[^F799100_14_BJNR302300998BJNE002503124]
 Wandungen von Dampferzeugern
[^F799100_15_BJNR302300998BJNE002503124]
    sind die Wandungen der Dampf- und der Wasserräume, die zwischen den
    Absperreinrichtungen des Dampferzeugers in den Eintritts-, Austritts-
    und Ablassleitungen liegen. Die Gehäuse von Absperreinrichtungen und
    Umwälzpumpen gehören zu den Wandungen
    .

2.8 Eine zulässige Dampferzeugung ist der höchste im Dauerbetrieb
    erzeugbare Dampfmassenstrom, mit dem der Dampferzeuger nach der
    Genehmigung bei vorgesehenem Dampfzustand betrieben werden darf.

2.9 Regler sind Einrichtungen, die den Angleich der zu regelnden Größe (z.
    B. Wasserstand, Druck, Temperatur) an einen vorgegebenen Sollwert
    bewirken.

2.10 Begrenzer sind Einrichtungen, die bei Über- oder Unterschreiten eines
    festgesetzten Grenzwertes die Beheizung des Dampferzeugers abschalten
    und verriegeln.

2.11 Für Fahrtüchtigkeit und Sicherheit des Schiffes erforderliche
    Dampferzeuger gewährleisten mittelbar oder unmittelbar Vortrieb und
    Manövrierfähigkeit des Schiffes. Für Fahrtüchtigkeit und Sicherheit
    nicht erforderliche Dampferzeuger dienen z. B. der Beheizung von
    Ladung, dem Betrieb von Küchen und Wäschereien oder der Beheizung und
    Klimatisierung von Wohnräumen.

2.12 Der höchste Feuerzug (HF) ist der Punkt auf der wasserberührten Seite
    der Heizfläche, der der Flammenstrahlung ausgesetzt ist oder der durch
    Gase, deren Temperatur bei höchster Dauerleistung 400 °C übersteigt,
    beheizt wird. Der höchste Feuerzug von Wasserrohrkesseln mit oberer
    Dampftrommel ist die Oberkante der höchstgelegenen Fallrohre. Die
    Bestimmungen über den höchsten Feuerzug finden keine Anwendung auf
    Steigrohre von Wasserrohrkesseln bis 102 mm äußeren Durchmesser,
    Durchlaufkessel, Überhitzer sowie Feuerzüge und abgasbeheizte
    Kesselteile, in denen eine Rauch- bzw. Abgastemperatur von 400 °C bei
    höchster Dauerleistung nicht überschritten wird.

**3.**[^F799100_16_BJNR302300998BJNE002503124]
 Speisepumpen ****

3.1 Dampfkesselanlagen mit Dampferzeugern, die für die Fahrtüchtigkeit und
    Sicherheit des Schiffes erforderlich sind, müssen mindestens zwei
    Speisepumpen haben.

3.2 In Schiffsdampfkesselanlagen, die nicht für die Fahrtüchtigkeit und
    Sicherheit des Schiffes erforderlich sind, genügt eine Speisepumpe.

3.3 Die Förderleistung einer Speisepumpe muss dem 1,25-fachen der
    zulässigen Dampferzeugung aller angeschlossenen Dampferzeuger der
    Anlage entsprechen. Für Dampfkesselanlagen mit ölgefeuerten und
    abgasbeheizten Dampferzeugern oder kombinierten
    ölgefeuerten/abgasbeheizten Dampferzeugern genügt als Förderleistung
    einer Speisepumpe das 1,0-fache der zulässigen Dampferzeugung aller
    Dampferzeuger der Anlage. Bei Durchlauf-Dampferzeugern genügt das
    1,0-fache der zulässigen Dampferzeugung als Förderleistung einer
    Speisepumpe. Wird Kesselwasser in größeren Mengen als 5 % der
    zulässigen Dampferzeugung dauernd abgeschieden, so ist die
    Förderleistung der Speisepumpe um den 5 % übersteigenden Betrag zu
    erhöhen.

3.4 Die Speisepumpe muss imstande sein, sowohl die unter Abschnitt 3.3
    geforderten Speisewassermengen beim zulässigen Betriebsüberdruck als
    auch die der zulässigen Dampferzeugung (siehe Abschnitt 2.8)
    entsprechende Speisewassermenge beim 1,1-fachen des zulässigen
    Betriebsüberdruckes in den Dampferzeuger zu fördern. Ist nachgewiesen,
    dass die Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung (siehe
    Abschnitt 13) in der Lage sind, den erzeugten Dampf bei einer
    geringeren Überschreitung des zulässigen Betriebsüberdruckes als 10 %
    abzuführen, so kann mit einem entsprechend niedrigeren Faktor als 1,1
    gerechnet werden.

3.5 Sind nach Abschnitt 3.1 mindestens zwei Speisepumpen erforderlich, so
    gilt folgendes:

3.5.1 Bei Ausfall der Speisepumpe mit der größten Förderleistung müssen die
    verbleibenden Speisepumpen den Forderungen der Abschnitte 3.3 und 3.4
    genügen.

3.5.2 Es müssen zwei voneinander unabhängige Energiequellen zur Verfügung
    stehen. Die Speisepumpen sind so an die Energiequellen anzuschließen,
    dass bei Ausfall einer Energiequelle die noch betriebsbereiten
    Speisepumpen den Forderungen der Abschnitte 3.3 und 3.4 genügen. Bei
    elektrischem Antrieb genügt eine auf die Sammelschienen umschaltbare
    Zuleitung je Antriebsvorrichtung der Speisepumpen. Dampfbetrieb aller
    Speisepumpen aus nur einem Dampfnetz ist zulässig.

3.6 Bei Dampferzeugern, die Dampf in ein geschlossenes Heizungs- und/oder
    Kühlsystem liefern und denen das Kondensat mit Pumpen wieder zugeführt
    wird, werden die Kondensatpumpen, sofern sie den Anforderungen an
    Speiseeinrichtungen entsprechen, den Speiseeinrichtungen zugerechnet.

3.7 Sind bei einer Speisepumpe die Saugseite und die Druckseite
    einschließlich der Absperrung für einen unterschiedlichen Druck
    ausgelegt oder befinden sich auf der Druckseite keine zwei
    Absperrarmaturen mit Zwischenentlüftung, so muss zwischen der
    saugseitigen und druckseitigen Absperrung der Speisepumpe ein
    Manometer und ein Entlastungsventil mit einer Nennweite*
    DN 25 angeschlossen sein. Beim Schließvorgang der saugseitigen
    Absperrarmatur muss der Druckverlauf innerhalb des Pumpenraumes für
    das Bedienungspersonal am Bedienungsort der saugseitigen
    Absperrarmatur eindeutig erkennbar sein. Ferner ist an der Stelle der
    saugseitigen Absperrarmaturen ein Schild, das auf mögliche Gefahren
    hinweist, anzubringen und eine Betriebsanweisung auszulegen, die die
    Bedienung des Saugschiebers eindeutig regelt.

3.8 Speisepumpen sind zu kennzeichnen mit:

3.8.1 Name und Firmensitz des Herstellers,

3.8.2 Förderstrom in kg/h oder in t/h,

3.8.3 zulässige Speisewassertemperatur in °C,

3.8.4 zugehörige Druckerhöhung in bar,

3.8.5 zulässiger Pumpenüberdruck in bar.

**4.** Umwälzpumpen ****

4.1 Zwangumlauf-Dampferzeuger, die für die Fahrtüchtigkeit und Sicherheit
    des Schiffes erforderlich sind, müssen mit mindestens zwei
    Umwälzpumpen ausgerüstet sein. Für mehrere Zwangumlauf-Dampferzeuger
    einer Dampfkesselanlage genügt eine gemeinsame Reserveumwälzpumpe,
    wenn sie auf jeden Dampferzeuger geschaltet werden kann.

4.2 Für Zwangumlauf-Dampferzeuger, die nicht für die Fahrtüchtigkeit und
    Sicherheit des Schiffes erforderlich sind, genügt eine Umwälzpumpe.

4.3 Bei Ausfall einer Umwälzpumpe und bei Unterschreitung der
    erforderlichen Mindestdurchflussmenge im Umwälzsystem muss eine
    Alarmierung erfolgen.

4.4 Für die Energiequellen und die Kennzeichnung der Umwälzpumpen gelten
    die Regeln 3.5.2 und 3.8 entsprechend.

4.5 Die Gehäuse der Umwälzpumpen sind aus zähen Werkstoffen zu fertigen.
    Die Verwendung von Grauguss ist nicht zulässig.

**5.** Speiseeinrichtungen ****

5.1 In jeder zum Dampferzeuger führenden Speiseleitung müssen eine
    Sicherung gegen ein Rückströmen und eine Absperreinrichtung eingebaut
    sein. Werden Absperreinrichtung und Sicherung gegen Rückströmen nicht
    in unmittelbarer Verbindung eingebaut, so muss für das
    dazwischenliegende Rohrleitungsstück die Möglichkeit einer
    Druckentlastung gegeben sein. Durchlauf-Dampferzeuger, bei denen bei
    Ausfall der Speisung die Beheizung selbsttätig abgeschaltet wird,
    benötigen keine Absperreinrichtung und keine Sicherung gegen
    Rückströmen, wenn die Speisepumpe auf nur einen Dampferzeuger wirkt.

5.2 Die Speiseleitung muss an den Dampferzeuger so angeschlossen werden,
    dass dieser sich bei undichter Rückströmsicherung nicht tiefer als 50
    mm über den höchsten Feuerzug (HF) entleeren kann. Diese Forderung ist
    nicht anzuwenden auf Dampferzeuger nach Abschnitt 7.5.

5.3 Speisepumpen müssen von gemeinschaftlichen Saug- oder Druckleitungen
    absperrbar sein.

**6.** Absperr- und Entleerungseinrichtungen ****

6.1[^F799100_17_BJNR302300998BJNE002503124]
 Jeder Dampferzeuger muss Einrichtungen haben, durch die er von allen
    angeschlossenen Leitungen abgesperrt werden kann. Die Einrichtungen
    sollen möglichst nahe am Dampferzeuger angebracht sein. Bei
    Dampfkesselanlagen, bei denen jeweils nur ein Dampferzeuger mit nur
    einer Turbine durch eine Rohrleitung verbunden ist (Blockschaltung),
    kann auf die Absperreinrichtung unmittelbar am Dampferzeuger
    verzichtet werden. Es genügen die zur Turbine gehörenden
    Absperreinrichtungen
    . Absperrschieber oder Gruppen von hintereinander geschalteten
    Absperrschiebern, in deren Gehäuse bzw. zwischen denen sich im
    geschlossenen Zustand Kondensat ansammeln kann, müssen gegen
    Überschreiten des zulässigen Druckes abgesichert sein.

6.2 Wenn mehrere Dampferzeuger mit unterschiedlichen, zulässigen
    Betriebsüberdrücken ihren Dampf in gemeinschaftliche Leitungen
    abgeben, muss sichergestellt sein, dass in keinem der Dampferzeuger
    sein zulässiger Betriebsüberdruck überschritten werden kann.

6.3 Dampferzeuger, bei Wasserrohr-Dampferzeugern mindestens Trommeln und
    Sammler, müssen mit Einrichtungen versehen sein, durch die sie
    entleert werden können. Die Entleerungseinrichtungen und deren Stutzen
    müssen gegen die Einwirkungen der Heizgase geschützt sein.
    Selbstschließende Abschlämmeinrichtungen müssen in der geschlossenen
    Stellung verriegelbar sein, sofern nicht eine weitere
    Absperreinrichtung in die Leitung eingebaut ist. Entleerungsleitungen
    müssen gefahrlos ausmünden.

6.4 Bleiben bei einer Dampfkesselanlage mit mehreren durch gemeinsame
    Leitungen verbundenen Dampferzeugern beim Befahren der Dampferzeuger
    die Absperreinrichtungen in den Dampf-, Speise- und
    Entleerungsleitungen mit diesen Leitungen unlösbar verbunden, so
    müssen zur Sicherung jeweils zwei in der geschlossenen Stellung
    verriegelbare und gegen unzulässige Betätigung absicherbare
    Absperreinrichtungen mit einer dazwischenliegenden
    Entlüftungseinrichtung eingebaut sein.

**7.** Niedrigster Wasserstand ****

7.1 Für jeden Dampferzeuger muss ein niedrigster Wasserstand festgelegt
    sein, der durch eine an der Kesselwandung angebrachte Strichmarke und
    die Buchstaben LW (Low Water) kenntlich gemacht ist.

7.2 Der niedrigste Wasserstand (LW) muss mindestens 150 mm über dem
    höchsten Feuerzug des Dampferzeugers festgesetzt sein.

7.3 Die vorgeschriebenen Mindestabstände für die Höhenlage des niedrigsten
    Wasserstandes müssen auch dann noch gewahrt sein, wenn sich der
    Schiffskörper um 4° nach jeder Seite neigt.

7.4 Bei Wasserrohr-Dampferzeugern muss der niedrigste Wasserstand (LW)
    mindestens 150 mm über den höchsten Anschlüssen der Fallrohre
    (Oberkanten) an den Kesseltrommeln festgesetzt sein.

7.5 Der Abschnitt 7.2 ist nicht anzuwenden bei:

7.5.1 Wasserrohr-Dampferzeugern mit Naturumlauf, deren beheizte Teile nur
    aus Rohren bis 102 mm äußerem Durchmesser und den sie verbindenden
    Sammlern bestehen, wobei in den beheizten Sammlern eine gleichmäßige
    Verteilung des Kesselwassers auf parallel geschaltete beheizte Rohre
    erfolgen muss,

7.5.2 beheizten Rohren von Zwangumlauf-Dampferzeugern, soweit die Rohre
    keinen größeren äußeren Durchmesser als 102 mm besitzen,

7.5.3 beheizten Rohren von Vorverdampfern und Überhitzern,

7.5.4 solchen Feuerzügen, in denen die Rauchgastemperatur 400 °C nicht
    übersteigt,

7.5.5 Durchlauf-Dampferzeuger.

**8.** Wasserstand- und Strömungsanzeigeeinrichtungen ****

8.1 Jeder Dampferzeuger mit eigenem Dampfraum ist mit zwei
    Wasserstandanzeigern auszurüsten, an denen der Wasserstand unmittelbar
    erkennbar ist. Die zusätzliche Anordnung von Fernwasserstandanzeigen
    oder indirekt anzeigenden Geräten ist zulässig. Die Lage des
    Wasserstands muss vom Bedienstand des Dampferzeugers aus erkennbar
    sein. Die Wasserstandanzeiger sind so anzuordnen, dass der Wasserstand
    auch bei den im Schiffsbetrieb vorkommenden Bewegungen und Schräglagen
    erkennbar bleibt.

8.2 Die Verbindungsrohre zwischen Dampferzeuger und Wasserstand-
    Anzeigeeinrichtungen müssen mindestens 20 mm lichte Weite haben.
    Werden Wasserstand-Anzeigeeinrichtungen über gemeinsame
    Verbindungsleitungen angeschlossen oder sind die wasserseitigen
    Verbindungsrohre länger als 1 000 mm, so müssen die wasserseitigen
    Verbindungsrohre mindestens 40 mm lichte Weite haben. Die
    dampfseitigen Verbindungsrohre müssen so ausgeführt sein, dass sich
    kein Kondensat ansammeln kann. Wasserseitige Verbindungsrohre dürfen
    kein Gefälle zur Wasserstand-Anzeigeeinrichtung haben.

8.3 Wasserstand- und Strömungsanzeigeeinrichtungen müssen vom
    Dampferzeuger absperrbar und ausblasbar sein. Bei Verwendung von
    Hähnen muss die Durchgangsrichtung zu erkennen sein.

8.4 Die untere Grenze des Anzeigebereiches eines direkt anzeigenden
    Wasserstandanzeigers muss mindestens 30 mm über dem höchsten Feuerzug
    (HF) und mindestens 30 mm unter dem niedrigsten Wasserstand (LW)
    festgelegt sein. Dabei darf der niedrigste Wasserstand nicht über der
    Mitte des Anzeigebereiches liegen.

8.5 An jedem Wasserstandanzeiger muss der niedrigste Wasserstand (LW)
    entsprechend der Höhe der Strichmarke nach Abschnitt 7.1 mit den
    Buchstaben LW dauerhaft und deutlich gekennzeichnet sein.

8.6 Zylindrische Wasserstandgläser sind nicht zulässig.

8.7 Die Ausblaseleitungen an Wasserstand-Anzeigeeinrichtungen müssen
    unfallsicher ausmünden. Der Ausblasvorgang muss eindeutig erkennbar
    sein.

8.8 Durchlauf-Dampferzeuger müssen anstelle der Wasserstand-
    Anzeigeeinrichtungen mit mindestens zwei voneinander unabhängigen
    Warnanlagen versehen sein, die auf beginnenden Wassermangel aufmerksam
    machen. Die Warnanlagen müssen getrennte Geber haben. Anstelle einer
    Warnanlage ist eine selbsttätig wirkende Einrichtung zur Unterbrechung
    der Beheizung zulässig. Die Bauart der Einrichtungen muss die
    Überprüfung ihrer Funktionsfähigkeit bei allen Betriebszuständen
    ermöglichen.

**9.** Druck- und Temperaturanzeigegeräte ****

9.1 Jeder Dampferzeuger muss mindestens ein Manometer mit unmittelbarer
    Verbindung zum Dampfraum haben. Die Verbindungsleitung muss mindestens
    8 mm lichte Weite haben, zum Ausblasen eingerichtet sein und ist so zu
    verlegen, dass das Manometer gegen Eindringen von Kondensat geschützt
    ist. Das Manometer muss gegen Hitze geschützt angebracht sein.

9.2 Zusätzlich ist an mindestens einer weiteren geeigneten Stelle eine
    Druckanzeige vorzusehen, deren Geber unabhängig von dem unter
    Abschnitt 9.1 genannten Manometer ist.

9.3 Der Dampfdruck muss vom Bedienstand des Dampferzeugers aus gut
    ablesbar und in bar angezeigt werden. Der Anzeigebereich des
    Manometers muss 50 % über dem zulässigen Betriebsüberdruck liegen.

9.4 Der zulässige Betriebsüberdruck ist am Manometer und am Anzeigegerät
    durch eine unveränderliche, gut sichtbare rote Strichmarke zu
    kennzeichnen.

9.5 An die Manometerverbindungsleitung zum Dampfraum muss ein
    Prüfmanometer anschließbar sein.

9.6 Hinter Überhitzern müssen Temperaturanzeigegeräte eingebaut sein. Sie
    müssen auch hinter den einzelnen Überhitzerstufen und vor und hinter
    Kühlern vorhanden sein, wenn dies für die Beurteilung des
    Zeitstandverhaltens der verwendeten Werkstoffe notwendig ist.

**10.** Anforderungen an Begrenzungseinrichtungen ****

10.1 Begrenzer müssen die Anforderungen der DIN EN 12952-11 bzw. DIN EN
    12953-9 erfüllen. Die Eignung für den Schiffseinsatz ist durch die
    Erfüllung der Prüfanforderungen einer anerkannten
    Klassifikationsgesellschaft nachzuweisen. Die Bauart der Begrenzer
    muss eine Funktionsprüfung jederzeit ermöglichen. Alarme und Begrenzer
    müssen voneinander und von den Regeleinrichtungen unabhängig
    arbeitende Geräte sein. Sicherheitsstromkreise und ggf. diesen
    zugeordnete Hilfsstromkreise müssen der DIN EN 50156-1 entsprechen.

**11.** Regelung der Wasserzufuhr und Sicherheitseinrichtung gegen
    Wassermangel ****

11.1 Dampferzeuger mit einem nach Abschnitt 7. festgesetzten niedrigsten
    Wasserstand müssen mit zwei Wasserstandbegrenzern ausgerüstet sein,
    die bei Unterschreitung des niedrigsten Wasserstandes die Beheizung
    abschalten und verriegeln.

11.2 Die Verbindungsleitungen außenliegender Wasserstandregler und
    Wasserstandbegrenzer müssen Abschnitt 8.2 entsprechen. Die
    Absperreinrichtungen in den Verbindungsleitungen von Begrenzern dürfen
    nur in der geöffneten Stellung einen Betrieb der Beheizung ermöglichen
    (Verblockung). Die Bauart der Einrichtungen muss ihre Funktionsprüfung
    bei allen Betriebszuständen ermöglichen. Bei Verwendung von
    Schwimmerwasserstandbegrenzern müssen das Speisewasser und das
    Kesselwasser den Anforderungen des Kapitels 6 für einen zulässigen
    Betriebsüberdruck*                    68 bar entsprechen.

11.3 Zwangsumlauf-Dampferzeuger müssen neben den Wasserstandbegrenzern nach
    Abschnitt 11.1 zusätzlich mit Geräten zur Strömungsüberwachung
    (Strömungsbegrenzer oder Temperaturbegrenzer) ausgerüstet sein, die
    bei unzulässiger Verminderung der Strömung die Beheizung abschalten
    und verriegeln.

11.4 Bei Durchlauf-Dampferzeugern müssen Speisewasser und Brennstoffzufuhr
    selbsttätig und im Verbund geregelt werden. Als Wassermangelsicherung
    sind anstelle der Wasserstandbegrenzer zwei andere
    Sicherheitseinrichtungen vorzusehen, die eine unzulässige Erwärmung
    der Kesselwandungen verhindern, insbesondere durch z. B.
    Temperaturbegrenzer.

11.5 Es ist eine selbsttätig wirkende Einrichtung vorzusehen, die bei
    Überschreiten eines vom Kesselhersteller anzugebenden und im
    Sichtbereich der Wasserstandanzeige liegenden höchsten Wasserstandes
    die weitere Einspeisung unterbricht. Die genannte Einrichtung braucht
    kein zusätzliches Gerät zu sein. Gleichzeitig muss die Beheizung
    abgeschaltet werden, wenn durch die unterbrochene Speisung
    Nachschaltheizflächen gefährdet sind.

**12.** Regelung der Temperatur und Sicherheitseinrichtung gegen
    Temperaturüberschreitung ****

12.1 Die Heißdampftemperatur muss selbsttätig geregelt werden, es sei denn,
    die Berechnungstemperatur der Kesselwandung liegt höher als die
    maximal erreichbare Temperatur.

12.2 Wenn ein Regler nach Abschnitt 12.1 erforderlich ist, muss zusätzlich
    ein Begrenzer vorhanden sein, der die Beheizung bei Überschreiten der
    zulässigen Temperatur abschaltet und verriegelt (Temperaturbegrenzer).
    Anstelle des Begrenzers genügt ein schreibendes Temperaturmessgerät,
    wenn alle heißdampfführenden Kesselteile mit Langzeitfestigkeitswerten
    berechnet worden sind.

**13.** Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung ****

13.1 Sicherheitsventile

13.1.1 Jeder Dampfkessel muss mit mindestens zwei Sicherheitsventilen gegen
    Drucküberschreitung ausgerüstet sein.

13.1.2 Sicherheitsventile müssen so bemessen und eingestellt sein, dass der
    Massenstrom, der der zulässigen Dampferzeugung entspricht, abgeführt
    werden kann, ohne dass dabei der zulässige Betriebsüberdruck um mehr
    als 10 % überschritten wird. Bei mehreren Sicherheitsventilen muss der
    Gesamtquerschnitt aller Sicherheitsventile dieser Anforderung
    entsprechen. Mindestens ein Sicherheitsventil muss bei Überschreiten
    des zulässigen Betriebsüberdruckes ansprechen.

13.1.3 Die Sicherheitsventile müssen hinsichtlich Beschaffenheit und Einbau
    für den Schiffseinsatz geeignet sein. Die Eignung ist durch die
    Erfüllung der Prüfanforderungen einer anerkannten
    Klassifikationsgesellschaft nachzuweisen. Sicherheitseinrichtungen mit
    gewichtsbelasteten Sicherheitsventilen sind nicht zulässig.

13.1.4 Bei Durchlauf-Dampferzeugern sind die Sicherheitsventile am Kesselende
    anzubringen.

13.1.5 Bei allen nicht unter Abschnitt 13.1.4 fallenden Dampferzeugern sind
    die Sicherheitsventile am Sattdampfteil anzubringen.

13.1.6 Abweichend von Abschnitt 13.1.5 ist bei unabsperrbaren Überhitzern
    Folgendes zu beachten:

13.1.6.1 Sicherheitsventile für mindestens 25 % der erforderlichen Abblasemenge
    müssen am Überhitzeraustritt angebracht sein, sofern nicht eine
    Überschreitung der zulässigen Wandtemperatur des Überhitzers durch
    eine andere Einrichtung verhindert wird.

13.1.6.2 Sicherheitsventile für mindestens 25 % der erforderlichen Abblasemenge
    müssen am Sattdampfteil angebracht sein. Darauf kann verzichtet
    werden, wenn die Leistung der am Überhitzeraustritt angebrachten
    Sicherheitsventile der gesamten abzuführenden Dampfmenge entspricht
    und die Steuereinrichtung mindestens einen Impuls vom Sattdampfteil
    erhält.

13.1.7 Absperrbare Überhitzer müssen mit einem eigenen Sicherheitsventil am
    Überhitzeraustritt ausgerüstet sein. Das Sicherheitsventil ist für
    mindestens 25 % der erforderlichen Abblasemenge auszulegen. Sofern
    eine Überschreitung der zulässigen Wandtemperatur durch eine geeignete
    Einrichtung verhindert wird, genügt ein Sicherheitsventil, das
    Druckaufbau und Volumenänderung des Dampfes bei abgesperrtem
    Überhitzer zuverlässig abführen kann. Die Anforderung von Abschnitt
    13\.1.5 bleibt hiervon unberührt.

13.2 Druckregler und Druckbegrenzer gegen Drucküberschreitung

13.2.1 Der Dampfdruck jedes ölgefeuerten Dampferzeugers muss selbsttätig
    durch Beeinflussung der Wärmezufuhr geregelt werden.

13.2.2 Zusätzlich ist bei ölgefeuerten Dampferzeugern ein Druckbegrenzer
    vorzusehen, der beim Ansprechen die Ölfeuerung abschaltet und
    verriegelt.

13.2.3 Für Abhitzedampferzeuger siehe unter Abschnitt 17.1.

**14.** Überwachung des Speisewassers ****

14.1 Sofern die Möglichkeit eines den Dampferzeuger gefährdenden Einbruchs
    von Öl oder Fett in den Dampf- und Wasserkreislauf besteht, ist eine
    selbsttätige kontinuierliche Überwachung des Speisewassers
    erforderlich. Bei einem Zweikreissystem kann die
    Überwachungseinrichtung auf Öl- bzw. Fetteinbruch entfallen. Die
    Speisewasserüberwachung kann ersetzt werden durch die Überwachung
    ölverdächtigen Kondensats. Beim Ansprechen des Ölüberwachungsgerätes
    hat eine Alarmierung zu erfolgen. Die Speisung des Dampfkessels mit
    ölhaltigem Kondensat ist selbsttätig zu unterbinden.

14.2 Sofern die Möglichkeit eines den Dampferzeuger gefährdenden Einbruchs
    von sonstigen Fremdstoffen wie Säuren, Laugen, Seewasser usw. in den
    Dampf- und Wasserkreislauf besteht, ist eine selbsttätige
    kontinuierliche Überwachung des Speisewassers erforderlich. Die
    Überwachungseinrichtung muss bei Fremdstoffeinbruch eine Alarmierung
    auslösen. Bei einem Zweikreissystem kann die Überwachungseinrichtung
    auf Fremdstoffeinbruch entfallen.

**15.** Kennzeichnung ****

15.1 An jedem Dampferzeuger müssen auf einem Schild dauerhaft angegeben
    sein:

15.1.1 Name und Firmensitz des Herstellers,

15.1.2 zulässiger Betriebsüberdruck in bar,

15.1.3 zulässige Dampferzeugung in t/h bzw. kg/h,

15.1.4[^F799100_18_BJNR302300998BJNE002503124]
 Herstellnummer und Herstelljahr
    ,

15.1.5 die zulässige Heißdampftemperatur in °C, soweit der Dampferzeuger mit
    einem nicht absperrbaren Überhitzer versehen ist.

15.2 Das Schild muss dauerhaft am größten Kesselteil oder Kesselgerüst so
    befestigt sein, dass es auch nach der Ummantelung sichtbar bleibt.

15.3 Für vorgeschriebene Stempelungen müssen im Bereich des Schildes die
    erforderlichen Flächen vorhanden sein.

**16.** Reinigungs- und Besichtigungsöffnungen ****

16.1 Dampferzeuger sind mit Öffnungen zu versehen, durch die der Innenraum
    gereinigt und besichtigt werden kann. Kesselkörper mit einem lichten
    Durchmesser von mehr als 1 200 mm und solche von mehr als 800 mm
    Durchmesser und 2 000 mm Länge sind so einzurichten, dass sie befahren
    werden können. Einbauten müssen so gestaltet sein, dass sie die
    Besichtigung der Kesselwandungen nicht verhindern; sie müssen
    ausgebaut werden können. Die Feuerzüge müssen für die Besichtigung und
    Reinigung ausreichend zugänglich sein oder leicht zugänglich gemacht
    werden können.

16.2 Für die Größe der Öffnungen an wasser- oder dampfführenden Räumen von
    Dampfkesseln gilt Folgendes:

16.2.1 Mannlöcher sollen 320 x 420 mm weit oder 420 mm im lichten Durchmesser
    sein. Die Stutzen- oder Ringhöhe darf 300 mm, bei konischer Ausführung
    350 mm, nicht übersteigen. Die Öffnungen von Mannlöchern dürfen aus
    konstruktiven Gründen bis auf 300 x 400 mm lichte Weite oder 400 mm
    lichten Durchmesser ermäßigt werden. Für die Stutzen- oder Ringhöhe
    dürfen in diesen Fällen Höchstmaße von 150 mm, bei konischer
    Ausführung 175 mm, nicht überschritten werden.

16.2.2 Kopflöcher müssen mindestens 220 x 320 mm weit oder 320 mm im lichten
    Durchmesser sein. Die Stutzen- oder Ringhöhe darf 100 mm, bei
    konischer Ausführung 120 mm, nicht übersteigen.

16.2.3 Handlöcher müssen 100 x 150 mm weit oder 120 mm im lichten Durchmesser
    sein. Die Stutzen- oder Ringhöhe darf 65 mm, bei konischer Ausführung
    95 mm, nicht übersteigen.

16.3 Für die Größe der Öffnungen an nicht wasser- oder nicht dampfführenden
    Räumen von Dampfkesselanlagen, die befahren werden müssen, gilt
    Folgendes:

16.3.1 Einsteigöffnungen für das Befahren unter Verwendung von Hilfsgeräten
    und persönlicher Schutzausrüstung müssen mindestens einen lichten
    Durchmesser von 600 mm haben. Die Mindestabmessung der
    Einsteigöffnungen darf aus konstruktiven Gründen bis auf einen lichten
    Durchmesser von 500 mm ermäßigt werden. Für die Stutzen- und Ringhöhe
    darf in diesen Fällen das Höchstmaß von 250 mm nicht überschritten
    werden.

16.3.2 Befahröffnungen für das Befahren ohne Verwendung von Hilfsgeräten und
    persönlicher Schutzausrüstung müssen mindestens eine lichte Weite von
    320 x 420 mm haben. Die Mindestabmessung der Befahröffnungen darf aus
    konstruktiven Gründen bis auf 300 x 400 mm lichte Weite ermäßigt
    werden. Für die Stutzen- und Ringhöhe darf in diesen Fällen das
    Höchstmaß von 150 mm, bei konischer Ausführung 175 mm, nicht
    überschritten werden.

16.4 Verschlussdeckel und Bügel müssen aus zähem Werkstoff hergestellt
    sein. Sofern nicht Metalldichtungen verwendet werden, müssen die
    Verschlussdeckel so ausgeführt sein, dass die Dichtung nicht
    herausgedrückt werden kann. Bei Einsatz von Weichstoffdichtungen sowie
    kombinierten Weichstoff-Metall-Dichtungen muss das Verschlusssystem,
    bestehend aus Verschlussteilen und Dichtung, für den Verwendungszweck
    geeignet sein. Geprüfte Dichtungen dürfen auch in betriebsbewährte
    Verschlussteile eingesetzt werden.

16.5 Für Packungen und Dichtungen dürfen nur für den Verwendungszweck
    zugelassene Materialien verwendet werden.

**17.** Sonderbestimmungen ****

17.1 Abhitzedampferzeuger

17.1.1 Für Dampferzeuger, die mit Abhitze beheizt werden, deren Temperatur
    nicht höher als 400 °C ist, gelten nicht die Abschnitte 5.2, 7 und 11.

17.1.2 Der Dampfdruck jedes abgasbeheizten Dampferzeugers muss selbsttätig
    geregelt werden.

17.1.3 Für den Abhitzedampferzeuger ist ein Druckschalter vorzusehen, der
    rechtzeitig vor Erreichen des zulässigen Betriebsüberdruckes einen
    Alarm auslöst.

17.1.4 Für Dampferzeuger, die mit Abhitze beheizt werden, deren Temperatur
    höher als 400 °C ist, und die über einen niedrigsten Wasserstand
    verfügen, sind zwei Wasserstandsschalter vorzusehen, die bei
    Unterschreiten des festgesetzten niedrigsten Wasserstandes einen Alarm
    auslösen und zum Reduzieren der Leistung der Maschine, die den
    Abhitzedampferzeuger beheizt, auffordern. Bei Zwangsdurchlaufkesseln,
    die mit Abhitze beheizt werden, deren Temperatur höher als 400 °C ist,
    sind zwei Strömungsschalter vorzusehen, die bei einer Verminderung der
    Strömung unter das zulässige Maß einen Alarm auslösen und zum
    Reduzieren der Leistung der Maschine, die den Abhitzedampferzeuger
    beheizt, auffordern.

17.2 Dampferzeuger, bei denen der Wasserinhalt bis zum niedrigsten
    Wasserstand (LW) 150 l, der zulässige Betriebsüberdruck 10 bar und das
    Produkt aus Wasserinhalt in l und zulässigem Betriebsüberdruck in bar
    die Zahl 500 nicht überschreiten.

17.2.1 Eine zweite Speisepumpe (Abschnitt 3.1) ist nicht erforderlich.
    Mehrere dieser Dampferzeuger können mit einer gemeinsamen Speisepumpe
    betrieben werden.

17.2.2 Die zweite Wasserstand-Anzeigeeinrichtung (Abschnitt 8.1) bzw. die
    zweite Warneinrichtung bei Durchlauf-Dampferzeugern (Abschnitt 8.8)
    ist nicht erforderlich.

Kapitel 3

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/schsv_1998/__9.html
Directory: schsv_1998
Level: 2.0