Title: § 28 Form und Übermittlung der Teilnahmeanträge und Angebote

Description:
Verordnung über die Vergabe von Konzessionen (KonzVgV)
Abschnitt 2 - Vergabeverfahren
Unterabschnitt 4 - Auswahlverfahren und Zuschlag
§ 28 Form und Übermittlung der Teilnahmeanträge und Angebote

Paragraph: 28

Content:
Verordnung über die Vergabe von Konzessionen (KonzVgV)
Abschnitt 2 - Vergabeverfahren
Unterabschnitt 4 - Auswahlverfahren und Zuschlag
§ 28 Form und Übermittlung der Teilnahmeanträge und Angebote

(1) Bewerber oder Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge und
Angebote grundsätzlich in Textform nach § 126b des Bürgerlichen
Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel.

(2) Der Konzessionsgeber ist nicht verpflichtet, die Einreichung von
Teilnahmeanträgen und Angeboten mithilfe elektronischer Mittel zu
verlangen, wenn auf die zur Einreichung erforderlichen elektronischen
Mittel einer der in § 17 Absatz 2 genannten Gründe zutrifft oder wenn
zugleich physische oder maßstabsgetreue Modelle einzureichen sind, die
nicht elektronisch übermittelt werden können. In diesen Fällen erfolgt
die Kommunikation auf dem Postweg oder auf einem anderen geeigneten
Weg oder in Kombination von postalischem oder einem anderen geeigneten
Weg und der Verwendung elektronischer Mittel. Der Konzessionsgeber
gibt im Vergabevermerk die Gründe an, warum die Angebote mithilfe
anderer als elektronischer Mittel eingereicht werden können.

(3) Der Konzessionsgeber prüft, ob zu übermittelnde Daten erhöhte
Anforderungen an die Sicherheit der Datenübermittlung stellen. Soweit
es erforderlich ist, kann der Konzessionsgeber verlangen, dass
Teilnahmeanträge und Angebote zu versehen sind mit

1.  einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur,

2.  einer qualifizierten elektronischen Signatur,

3.  einem fortgeschrittenen elektronischen Siegel oder

4.  einem qualifizierten elektronischen Siegel.

(4) Der Konzessionsgeber kann festlegen, dass Angebote mithilfe
anderer als elektronischer Mittel einzureichen sind, wenn sie
besonders schutzwürdige Daten enthalten, die bei Verwendung allgemein
verfügbarer oder alternativer elektronischer Mittel nicht angemessen
geschützt werden können. Der Konzessionsgeber gibt im Vergabevermerk
die Gründe an, warum er die Einreichung der Angebote mithilfe anderer
als elektronischer Mittel für erforderlich hält.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/konzvgv/__28.html
Directory: konzvgv
Level: 4.0