Title: Vorbemerkungen zur Herstellung des Vordrucks „Verwertungsnachweis“

Description:
Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (FZV 2011)
Vorbemerkungen zur Herstellung des Vordrucks „Verwertungsnachweis“

Paragraph: 51

Content:
Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (FZV 2011)
Vorbemerkungen zur Herstellung des Vordrucks „Verwertungsnachweis“

1.  Allgemeines

    Der Verwertungsnachweis besteht aus einem Satz mit vier Ausfertigungen
    (Blättern).

    Jedes Blatt besteht aus zwei Seiten.

    Die erste Ausfertigung (Blatt 1) der Seiten 1 bis 2 des Vordrucks
    enthält in der Kopfzeile folgende Bezeichnung:
    „Diese Ausfertigung (rosa) ist für den Fahrzeughalter/-eigentümer
    bestimmt. “

    Blatt 2 enthält entsprechend folgende Bezeichnung:
    „Diese Ausfertigung (altgold) ist für den Demontagebetrieb bestimmt. “

    Blatt 3 enthält entsprechend folgende Bezeichnung:
    „Diese Ausfertigung (blau) ist für die Schredderanlage bestimmt. “

    Blatt 4 enthält entsprechend folgende Bezeichnung:
    „Diese Ausfertigung (weiß) ist für die Annahme-/Rücknahmestelle
    bestimmt. “

2.  Format

    Ein Muster des Vordrucks ist in Abschnitt 2 verkleinert wiedergegeben.
    Zur ordnungsgemäßen Verwendung ist der Vordruck im Verhältnis 84:100
    zu vergrößern. Das Format DIN A4 ist durch gestrichelte Linien
    kenntlich gemacht.

3.  Passergenauigkeit

    Sämtliche Blätter sind mit einem Passer für computergestützte Ausfüll-
    und Lesevorgänge zu versehen. Zwischen dem oberen Papierrand und der
    oberen Begrenzung des Passers ist ein zweifacher 1/6-Zoll-Abstand zu
    wählen. Zwischen dem linken Papierrand und der seitlichen Begrenzung
    des Passers beträgt der Abstand 8/10 Zoll.

    Der senkrechte Abstand zwischen der Passermarke und den
    Eintragungsfeldern ist in der Maßeinheit 1/6 Zoll (2/6 Zoll
    durchgängige Zeilenschaltung) auszuführen. In der Waagerechten ist der
    Abstand zwischen der Passermarke und dem Beginn der Eintragungsfelder
    in der Maßeinheit 1/10 Zoll (Bewegungsschrift) auszuführen. Die Kämme
    sind auf 2/10 Zoll auszurichten, damit auch eine handschriftliche
    Eintragung gewährleistet ist.

4.  Maschinenlesbarkeit

    Der Vordruck ist maschinenlesbar zu gestalten. Die folgenden
    Gestaltungsempfehlungen sind zu beachten, wenn Vordrucke als
    allgemeines Schriftgut zur optischen Belegerfassung vorgesehen sind.
    Sie finden mit Ausnahme der Nummer 4.2 Satz 2 und 3 keine Anwendung,
    wenn der Verwertungsnachweis mit Ausnahme von Unterschrift und Stempel
    vollständig computergestützt erstellt wird.

4.1 Farben

    Bei Vordrucken zur optischen Belegerfassung muss sich der Aufdruck
    (Text, Linien, Raster) farblich vom Ausfülltext unterscheiden.
    Ziffern, Zahlen, Nummern und der Passer sollten bei maschinenlesbaren
    Vordrucken in Blindfarbe gedruckt sein. Bis auf die Ausfertigung
    „weiß“ sind deshalb die Blätter in der unten angegebenen Blindfarbe zu
    drucken (RAL-Werte nach Euro-Skala):

    *        *   Blatt 1
            (Ausfertigung für den Halter)

        *   rosa

        *   100 % Yellow und 85 % Magenta

    *        *   Blatt 2
            (Ausfertigung für den Demontagebetrieb)

        *   altgold

        *   100 % Yellow und 45 % Magenta

    *        *   Blatt 3
            (Ausfertigung für die Schredderanlage)

        *   blau

        *   55 % Magenta und 100 % Cyan

    *        *   Blatt 4
            (Ausfertigung für die Annahme-/Rücknahmestelle)

        *   weiß.

        *

4.2 Schriften

    Beim handschriftlichen Ausfüllen sollten neben den Ziffern nur
    Großbuchstaben verwendet werden. Für Schreibmaschinen- und
    Druckschrift sind mindestens Schrifthöhen mit einer Versalhöhe von ca.
    2,1 mm bis 3,2 mm, für Handblockschrift von ca. 5 mm einzuhalten. Alle
    Schriften, außer Kursiv- und Serifenschriften, sind geeignet für die
    optische Zeichenerkennung. Die Begrenzungslinien für
    Eintragungsfelder, Linien, Schriften und die Rasterflächen sind in den
    oben genannten Farben als sogenannte Blindfarbe ohne Verunreinigungen
    auszuführen. Die Rasterflächen dürfen 60 % vom Volltonwert nicht
    überschreiten. Die maschinell zu lesenden Bereiche müssen weiß sein.

5.  Leimung

    Wird eine Verleimung der Vordrucksätze vorgenommen, so hat diese am
    Kopf zu erfolgen. Trennleisten mit Mikroperforation sind zulässig.

6.  Papierqualität

    Die jeweiligen Oberblätter (Blatt 1) sind auf Papier zu drucken mit
    einem Gewicht von 80 g/m². Die jeweiligen Mittelblätter (Blätter 2 und
    3) sind auf einem Papier mit 53 g/m² zu drucken. Die jeweiligen
    Unterblätter (Blatt 4) sind auf Papier mit 80 g/m² zu drucken.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/fzv_2011/__51.html
Directory: fzv_2011
Level: 2.0