Title: § 19 Nachteilsausgleich

Description:
Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)
Teil 2 - Staatliche Prüfung zur Erlangung der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung
Abschnitt 1 - Gemeinsame Bestimmungen für die staatliche Prüfung
§ 19 Nachteilsausgleich

Paragraph: 19

Content:
Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)
Teil 2 - Staatliche Prüfung zur Erlangung der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung
Abschnitt 1 - Gemeinsame Bestimmungen für die staatliche Prüfung
§ 19 Nachteilsausgleich

(1) Einer studierenden Person mit Behinderung oder Beeinträchtigung
wird bei der Durchführung der staatlichen Prüfung auf Antrag ein
individueller Nachteilsausgleich gewährt.

(2) Der Nachteilsausgleich wird nur gewährt, wenn er spätestens mit
dem Antrag auf Zulassung zur staatlichen Prüfung schriftlich oder
elektronisch bei den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses beantragt
worden ist.

(3) Die Vorsitzenden des Prüfungsausschusses entscheiden, ob für den
Antrag auf Nachteilsausgleich ein ärztliches Attest oder andere
geeignete Unterlagen erforderlich sind. Wird ein ärztliches Attest
oder werden andere geeignete Unterlagen gefordert, so kann der
Nachteilsausgleich nur gewährt werden, wenn aus dem ärztlichen Attest
oder den Unterlagen die leistungsbeeinträchtigende Auswirkung der
Behinderung oder Beeinträchtigung hervorgeht.

(4) Die Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmen, in welcher
geänderten Form die Prüfungsleistung zu erbringen ist. Die fachlichen
Prüfungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht
verändert werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/hebstprv/__19.html
Directory: hebstprv
Level: 4.0