Title: Anlage 8 Höchstzulässige zeitliche Abstände für Wiederholungsmessungen nach § 8 Abs. 2 Satz 2

Description:
Bergverordnung zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten (GesBergV)
4. Abschnitt - Schlussvorschriften
Anlage 8 Höchstzulässige zeitliche Abstände für Wiederholungsmessungen nach § 8 Abs. 2 Satz 2

Paragraph: 8

Content:
Bergverordnung zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten (GesBergV)
4. Abschnitt - Schlussvorschriften
Anlage 8 Höchstzulässige zeitliche Abstände für Wiederholungsmessungen nach § 8 Abs. 2 Satz 2

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1991, 1765;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote

Die Wiederholungsmessungen sind längstens durchzuführen:

*
    1   monatlich

    1.1 in Gewinnungsbetrieben sowie in den zugehörenden Abwetterstrecken
        während der Kohlengewinnung,

    1.2 bei maschinellem Vortrieb in Strecken, Auf- und Abhauen,

    1.3 in Raubbetrieben,

    1.4 in allen anderen Betriebspunkten, die oberhalb der
        Staubbelastungsstufe 1 eingestuft sind;

    2   vierteljährlich

    2.1 in Wetterzuführungsstrecken von Gewinnungsbetrieben mit gegenlaufender
        Wetterführung während der Kohlengewinnung,

    2.2 in Gewinnungsbetrieben und den zugehörenden Abbaustrecken außerhalb
        der Kohlengewinnung,

    2.3 in sonderbewetterten Vortrieben und Abteufbetrieben,

    2.4 in allen Betriebspunkten, die in der Staubbelastungsstufe 1 eingestuft
        sind; dies gilt nicht für die Betriebspunkte nach den Nummern 1.1 bis
        1\.3;

    3   halbjährlich

        in allen Betriebspunkten, die in der Staubbelastungsstufe 0 eingestuft
        sind; hiervon ausgenommen sind die Betriebspunkte nach den Nummern 1
        und 2;

    4   unverzüglich, längstens innerhalb von sieben Arbeitstagen,

    4.1 in allen Betriebspunkten, die in der höchstzulässigen
        Staubbelastungsstufe eingestuft sind, nach Bekanntwerden des
        Meßergebnisses, sofern keine kontinuierlich den Staub messenden
        Einrichtungen verwendet werden,

    4.2 bei wesentlichen Änderungen der betrieblichen oder geologischen
        Verhältnisse oder der Staubbekämpfungsmaßnahmen;

    5   in den doppelten zeitlichen Abständen nach den Nummern 1 bis 3

        bei Verwendung von kontinuierlich den Staub messenden Einrichtungen;
        dies gilt nicht für Betriebspunkte mit einem Anteil des Quarzes in dem
        Feinstaubgemisch von mehr als 5/k Massen-%;

6   in zeitlichen Abständen von drei Jahren in Betriebspunkten nach Nummer
    3, wenn der Unternehmer jeweils halbjährlich ermittelt und
    dokumentiert, dass aufgrund der betrieblichen Rahmenbedingungen die
    Staubsituation unverändert geblieben ist.

(zu § 9)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/gesbergv/__8.html
Directory: gesbergv
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