Title: § 3 Begrenzung der Zinserhöhung insbesondere bei Mietwohnungen

Description:
Erste Verordnung über die Erhöhung der Zinsen für Darlehen aus Wohnungsfürsorgemitteln des Bundes (WoZErhV 1)
§ 3 Begrenzung der Zinserhöhung insbesondere bei Mietwohnungen

Paragraph: 3

Content:
Erste Verordnung über die Erhöhung der Zinsen für Darlehen aus Wohnungsfürsorgemitteln des Bundes (WoZErhV 1)
§ 3 Begrenzung der Zinserhöhung insbesondere bei Mietwohnungen

(1) Betrifft die Zinserhöhung nach § 2 Abs. 1 und 2 Wohnungen im Sinne
des § 2 Abs. 3 Nr. 2, ist sie wie folgt begrenzt:

1.  Die monatliche Durchschnittsmiete je Quadratmeter Wohnfläche darf nach
    Abzug des Betriebskostenanteils folgende Beträge nicht übersteigen
    (Kappungsgrenzen):

    *   (Inhalt: nicht darstellbare Tabelle

        Fundstelle: BGBl I 1982, 1010)

    Die Kappungsgrenzen erhöhen sich um 0,75 Deutsche Mark je Quadratmeter
    Wohnfläche bei Einfamilienhäusern und bei Wohnungen für
    Alleinstehende. Sie verringern sich um die entsprechenden
    Kostenansätze für

    a)  kleine Instandhaltungen nach § 28 Abs. 3 der Zweiten
        Berechnungsverordnung und

    b)  Schönheitsreparaturen nach § 28 Abs. 4 der Zweiten
        Berechnungsverordnung,

    wenn der Mieter diese Kosten trägt. Gelten für Wohnungen in Gebäuden
    oder Wirtschaftseinheiten unterschiedliche Kappungsgrenzen, so sind
    die Kappungsgrenzen unter Zugrundelegung der Wohnflächen zu mitteln.
    Bauliche Änderungen, für die ein Zuschlag nach § 26 Abs. 1 Nr. 4 der
    Neubaumietenverordnung 1970 erhoben wird, sind bei Anwendung der
    Kappungsgrenzen nicht zu berücksichtigen.

2.  Der Anstieg der monatlichen Durchschnittsmiete darf 0,70 Deutsche Mark
    je Quadratmeter Wohnfläche zuzüglich des sich aus der Zinserhöhung
    ergebenden Mietausfallwagnisses nicht übersteigen (Kappungsbetrag).

3.  Die monatliche Durchschnittsmiete darf die in der Gemeinde oder in
    vergleichbaren Gemeinden üblichen Entgelte im Sinne des § 2 Abs. 1
    Satz 1 Nr. 2 des Gesetzes zur Regelung der Miethöhe nicht übersteigen.

(2) Die Begrenzung der Zinserhöhung nach Absatz 1 Nr. 3 setzt voraus,
daß der Darlehnsschuldner sie nach Maßgabe des § 6 geltend macht.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wozerhv_1/__3.html
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