Title: § 13 Übergangsbeihilfe bei kurzer Wehrdienstzeit

Description:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 1 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit, Berufsförderung der freiwilligen Wehrdienst Leistenden
Unterabschnitt 4 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit in besonderen Fällen
§ 13 Übergangsbeihilfe bei kurzer Wehrdienstzeit

Paragraph: 13

Content:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 1 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit, Berufsförderung der freiwilligen Wehrdienst Leistenden
Unterabschnitt 4 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit in besonderen Fällen
§ 13 Übergangsbeihilfe bei kurzer Wehrdienstzeit

Übergangsbeihilfe erhalten

1.  Soldaten auf Zeit mit einer Wehrdienstzeit bis zu sechs Monaten, wenn
    ihr Dienstverhältnis endet

    a)  wegen Ablaufs der festgesetzten Wehrdienstzeit oder

    b)  wegen Dienstunfähigkeit,

2.  Eignungsübende nach dem Eignungsübungsgesetz, die nach der
    Eignungsübung nicht als Soldaten auf Zeit übernommen werden.

Die Übergangsbeihilfe beträgt 105 Euro für jeden vollen Monat der
Wehrdienstzeit nach Satz 1, im Übrigen 3,50 Euro je Tag. Zusätzlich
wird für die folgenden Personen ein Überbrückungszuschuss gewährt,
wenn sie mit der anspruchsberechtigten Person nach Satz 1 zum
Zeitpunkt der Entlassung in einem gemeinsamen Haushalt leben:

1.  ein Überbrückungszuschuss in Höhe von 400 Euro

    a)  für den Ehegatten oder

    b)  für die Mutter oder den Vater eines Kindes der anspruchsberechtigten
        Person nach Satz 1 sowie

2.  ein Überbrückungszuschuss in Höhe von 200 Euro

    a)  für die unterhaltsberechtigten Kinder der anspruchsberechtigten Person
        nach Satz 1 sowie

    b)  für die unterhaltsberechtigten Kinder des Ehegatten, die von der
        anspruchsberechtigten Person nach Satz 1 zwar nicht abstammen, aber
        bis zum Dienstantritt ganz oder überwiegend unterhalten worden sind
        oder ohne den Wehrdienst ganz oder überwiegend unterhalten worden
        wären.

Der Überbrückungszuschuss nach Satz 3 wird nicht gewährt, wenn der
Soldat im unmittelbaren Anschluss an das nach Satz 1 beendete
Dienstverhältnis freiwilligen Wehrdienst nach § 58b des
Soldatengesetzes leistet. § 12 Absatz 8 gilt entsprechend.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/svg/__13.html
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