Title: § 26 Zwischenprüfung

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung in der keramischen Industrie (KerIndAusbV)
Teil 5 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Industriekeramiker Verfahrenstechnik/Industriekeramikerin Verfahrenstechnik
§ 26 Zwischenprüfung

Paragraph: 26

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung in der keramischen Industrie (KerIndAusbV)
Teil 5 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Industriekeramiker Verfahrenstechnik/Industriekeramikerin Verfahrenstechnik
§ 26 Zwischenprüfung

(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung
durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres
stattfinden.

(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 4 für die
ersten 18 Monate aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan
zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung
wesentlich ist.

(3) Der Prüfling soll in höchstens sieben Stunden eine praktische
Arbeitsaufgabe durchführen und mit betriebsüblichen Unterlagen
dokumentieren sowie innerhalb dieser Zeit in höchstens zehn Minuten
hierüber ein Fachgespräch führen. Hierfür kommt insbesondere in
Betracht:
Herstellen eines keramischen Produktes durch ein Formgebungsverfahren.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe planen,
Arbeitsmittel festlegen, technische Unterlagen nutzen, keramische
Roh-, Hilfs- und Werkstoffe prüfen, Maschinen oder Arbeitsgeräte
bedienen, Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und
dokumentieren sowie Anforderungen der Sicherheit und des
Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes, der
Wirtschaftlichkeit und der Qualitätssicherung berücksichtigen kann.
Durch das Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er fachbezogene
Sachverhalte darstellen und die für die Arbeitsaufgabe relevanten
fachlichen Hintergründe aufzeigen kann.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/kerindausbv/__26.html
Directory: kerindausbv
Level: 3.0