Title: § 32 Flächen mit stickstoffbindenden Pflanzen (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe j der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)

Description:
Verordnung zur Durchführung der Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (DirektZahlDurchfV)
Teil 4 - Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden
Abschnitt 3 - Flächennutzung im Umweltinteresse
§ 32 Flächen mit stickstoffbindenden Pflanzen (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe j der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)

Paragraph: 32

Content:
Verordnung zur Durchführung der Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (DirektZahlDurchfV)
Teil 4 - Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden
Abschnitt 3 - Flächennutzung im Umweltinteresse
§ 32 Flächen mit stickstoffbindenden Pflanzen (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe j der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)

(1) Auf einer Fläche mit stickstoffbindenden Pflanzen, die im Antrag
auf Direktzahlung für die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz
förderliche Landbewirtschaftungsmethoden als im Umweltinteresse
genutzte Fläche ausgewiesen wird, dürfen die in Anlage 4 aufgeführten
Arten angebaut werden. Sofern die in Anlage 4 genannten Arten
vorherrschen, dürfen sie auch in Mischungen mit anderen Pflanzen
angebaut werden.

(2) Werden auf einer Fläche im Sinne des Absatzes 1 die
stickstoffbindenden Pflanzen Glycine max, Lens spp., Lupinus albus,
Lupinus angustifolius, Lupinus luteus, Phaseolus vulgaris, Pisum
sativum oder Vicia faba angebaut, müssen sich diese im Antragsjahr
mindestens während der Zeit vom 15. Mai bis zum 15. August auf der
Fläche befinden. Der Zeitraum des Satzes 1 beginnt mit dem Tag der
Aussaat. Die Pflanzen befinden sich nicht mehr im Sinne des Satzes 1
auf der Fläche ab dem Tag nach

1.  der Ernte der Früchte oder Körner oder

2.  dem Mähen, Schlegeln oder Beweiden des Aufwuchses oder

3.  einer mechanischen Bodenbearbeitung, die zu einer Zerstörung des
    Aufwuchses der stickstoffbindenden Pflanzen führt.

Tritt die Erntereife der Früchte oder Körner vor dem 15. August eines
Jahres ein, dürfen die Körner oder Früchte abweichend von Satz 1 vor
dem 15. August geerntet werden, soweit der Betriebsinhaber die Ernte
spätestens drei Tage vor deren Beginn der Landesstelle angezeigt hat.

(3) Auf einer Fläche im Sinne des Absatzes 1 müssen sich andere nach
Anlage 4 zulässige stickstoffbindende Pflanzen als die in Absatz 2
Satz 1 genannten im Antragsjahr mindestens während der Zeit vom 15.
Mai bis zum 31. August auf der Fläche befinden. Der Zeitraum des
Satzes 1 beginnt mit dem Tag der Aussaat. Sie befinden sich nicht mehr
im Sinne des Satzes 1 auf der Fläche ab dem Tag nach einer
mechanischen Bodenbearbeitung, die zu einer Zerstörung des Aufwuchses
der stickstoffbindenden Pflanzen führt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/direktzahldurchfv/__32.html
Directory: direktzahldurchfv
Level: 4.0