Title: Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation/zur Kauffrau für Marketingkommunikation (MarketKfmAusbV)
Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

Paragraph: 11

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation/zur Kauffrau für Marketingkommunikation (MarketKfmAusbV)
Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

(Fundstelle: BGBl. I 2006, 811 - 815)

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   1

    *   2

    *   3

*    *   1

    *   Der Ausbildungsbetrieb
        (§ 4 Nr. 1)

    *

*    *   1.1

    *   Stellung, Rechtsform und Struktur
        (§ 4 Nr. 1.1)

    *
        a)  Branchenstruktur der Marketing- und Kommunikationswirtschaft
            beschreiben, anzutreffende Betriebsformen, Branchensegmente und
            Tätigkeitsfelder darstellen

        b)  Ausbildungsbetrieb in die Branchenstruktur einordnen

        c)  Rechtsform des Ausbildungsbetriebes erläutern

        d)  Aufbau, Struktur und Leitbild des Ausbildungsbetriebes erläutern

        e)  Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen,
            Behörden, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben

*    *   1.2

    *   Gesamt- und einzelwirtschaftliche Funktion der Marketing- und
        Kommunikationswirtschaft
        (§ 4 Nr. 1.2)

    *
        a)  Aufgabe und Bedeutung von Marketing und Kommunikation im Rahmen der
            Gesamtwirtschaft und der Gesellschaft darstellen

        b)  Funktion und Bedeutung von Marketing und Kommunikation für
            Unternehmen, Verbände und Institutionen beschreiben

        c)  Zielsetzung, Aufgaben und Stellung des Ausbildungsbetriebes im
            gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang beschreiben

        d)  Bereiche und Strukturen der Teilbranchen in der Marketing- und
            Kommunikationswirtschaft erläutern

        e)  Arten von Marketingkommunikation unterscheiden, Bereiche voneinander
            abgrenzen und deren Beziehungen zueinander darstellen

        f)  Stellung des Ausbildungsbetriebes im Vergleich zu Mitbewerbern
            ermitteln

        g)  Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes darstellen

*    *   1.3

    *   Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen
        (§ 4 Nr. 1.3)

    *
        a)  Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag darstellen und die
            Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben

        b)  betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen
            und unter Nutzung von Arbeits- und Lerntechniken zu seiner Umsetzung
            beitragen

        c)  lebensbegleitendes Lernen als Voraussetzung für berufliche und
            persönliche Entwicklung begründen; branchenbezogene
            Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln

        d)  Fachinformationen nutzen

        e)  wesentliche Inhalte eines Arbeitsvertrages erklären

        f)  arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie die
            für den Ausbildungsbetrieb geltenden tariflichen Regelungen beachten

*    *   1.4

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Nr. 1.4)

    *
        a)  Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

*    *   1.5

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Nr. 1.5)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   2

    *   Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme
        (§ 4 Nr. 2)

    *

*    *   2.1

    *   Arbeitsorganisation
        (§ 4 Nr. 2.1)

    *
        a)  Aufbau, Aufgaben und Zuständigkeiten der Funktionsbereiche des
            Ausbildungsbetriebes erläutern

        b)  Arbeitsabläufe im eigenen Funktionsbereich und Schnittstellen zu
            anderen Funktionsbereichen berücksichtigen

        c)  Arbeits- und Organisationsmittel sowie Informations- und
            Kommunikationsmittel einsetzen

        d)  eigene Arbeit systematisch, qualitätsbewusst und unter
            Berücksichtigung organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher
            Notwendigkeiten planen, durchführen und kontrollieren

        e)  Lern- und Arbeitstechniken einsetzen, Zusammenarbeit aktiv gestalten
            und Aufgaben teamorientiert bearbeiten

*    *   2.2

    *   Projektorganisation
        (§ 4 Nr. 2.2)

    *
        a)  Inhaltliche, organisatorische, zeitliche, personelle und finanzielle
            Aspekte bei der Projektarbeit berücksichtigen

        b)  Instrumente des Projektmanagements anwenden

*    *   2.3

    *   Qualitätssichernde Maßnahmen
        (§ 4 Nr. 2.3)

    *
        a)  Qualitätssicherungsmaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden

        b)  Service-, Kundendienst- und Gewährleistungen als Teil der
            Qualitätssicherung situationsgerecht anwenden

*    *   2.4

    *   Informations- und Kommunikationssysteme
        (§ 4 Nr. 2.4)

    *
        a)  Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzen

        b)  interne und externe Dienste und Netze nutzen

        c)  Leistungsmerkmale und Kompatibilität von Hardware- und
            Softwarekomponenten beachten

        d)  Maßnahmen des Datenschutzes, der Datensicherheit und der
            Datensicherung aufgabenorientiert anwenden

*    *   3

    *   Kommunikation und Kooperation
        (§ 4 Nr. 3)

    *

*    *   3.1

    *   Kommunikation
        (§ 4 Nr. 3.1)

    *
        a)  Kommunikationsregeln berücksichtigen und zielgruppen- und
            mediengerecht anwenden

        b)  Informationen zielgruppengerecht aufbereiten und bedarfsgerecht nutzen

        c)  situationsgerecht kommunizieren

        d)  Moderationstechniken anwenden

        e)  Arbeitsergebnisse situationsgerecht präsentieren und begründen

*    *   3.2

    *   Teamarbeit und Kooperation
        (§ 4 Nr. 3.2)

    *
        a)  Rückmeldungen über Arbeitsergebnisse geben, mit Kritik konstruktiv
            umgehen

        b)  Strategien zur Konfliktlösung nutzen

        c)  Aufgaben im Team planen und unter Beachtung individueller Fähigkeiten
            verteilen und bearbeiten

*    *   3.3

    *   Kundenbeziehungen
        (§ 4 Nr. 3.3)

    *
        a)  Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten
            Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit berücksichtigen

        b)  Maßnahmen der Kundenbetreuung und -bindung umsetzen

        c)  Beschwerden entgegennehmen und betriebsübliche Maßnahmen umsetzen

        d)  kulturelle Besonderheiten bei geschäftlichen Kontakten berücksichtigen

*    *   3.4

    *   Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben
        (§ 4 Nr. 3.4)

    *
        a)  fremdsprachige Fachbegriffe anwenden

        b)  im Ausbildungsbetrieb übliche fremdsprachige Informationen auswerten

        c)  Auskünfte erteilen und einholen, auch in einer Fremdsprache

*    *   4

    *   Marketing- und Kommunikationsstrategien
        (§ 4 Nr. 4)

    *

*    *   4.1

    *   Marktbeobachtung und -analyse
        (§ 4 Nr. 4.1)

    *
        a)  Märkte beschreiben und eingrenzen

        b)  Informationen über Mitbewerber und Marktentwicklungen beschaffen und
            auswerten

        c)  Instrumente der Marktbeobachtung und der Marktanalyse auswählen

        d)  Absatzpotenziale ermitteln

*    *   4.2

    *   Zielgruppen
        (§ 4 Nr. 4.2)

    *
        a)  Informationsquellen für die Erschließung von Zielgruppen und Märkten
            nutzen

        b)  Konsumentenverhalten erfassen und analysieren

        c)  Zielgruppen analysieren, definieren und segmentieren, dabei kulturelle
            und gesellschaftliche Verhaltensweisen, Werte und Normen
            berücksichtigen

*    *   4.3

    *   Markenführung
        (§ 4 Nr. 4.3)

    *
        a)  Merkmale einer Marke darstellen

        b)  Instrumente der Markenführung beschreiben

        c)  Markenwert aufzeigen

        d)  Markenessenz feststellen

*    *   4.4

    *   Budgetplanung
        (§ 4 Nr. 4.4)

    *
        a)  Budgetplanungsarten unterscheiden

        b)  Eckwerte von Marketingplänen berücksichtigen

        c)  Budgets nach Zeit, Aktionen und Instrumenten des Marketingmix
            aufteilen

        d)  Kapazitäten planen und mit der Produkt-, Marketing- und
            Vertriebsplanung abgleichen

        e)  Kommunikationsplanung, Produktplanung und Vertrieb aufeinander
            abstimmen

*    *   5

    *   Vorbereitung und Planung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
        (§ 4 Nr. 5)

    *

*    *   5.1

    *   Briefing
        (§ 4 Nr. 5.1)

    *
        a)  Briefingbestandteile recherchieren und verifizieren

        b)  Briefing anhand eines Musterbriefings formulieren

        c)  Briefing auf Vollständigkeit überprüfen

        d)  Fragenkatalog für das Re-Briefing erstellen und bearbeiten

*    *   5.2

    *   Konzeptionierung
        (§ 4 Nr. 5.2)

    *
        a)  an der Entwicklung von Strategien für Marketing- und
            Kommunikationsmaßnahmen mitwirken

        b)  Konzepte hinsichtlich der Aufgabenstellung und Ziele bewerten

        c)  Kommunikationsmix und Kommunikationsmittel bestimmen

        d)  Produktion und Ressourcen planen

        e)  Projektbudget kalkulieren und vorschlagen

*    *   5.3

    *   Steuerung der kreativen Umsetzung
        (§ 4 Nr. 5.3)

    *
        a)  kreative Umsetzungen mit Briefing abgleichen

        b)  Vorgaben für die Kreation formulieren

        c)  Kreativitätstechniken nutzen

*    *   5.4

    *   Feinplanung des Medieneinsatzes
        (§ 4 Nr. 5.4)

    *
        a)  Mediaziele festlegen und Medienmix vorschlagen

        b)  Einsatzplan entwickeln

        c)  Optimierungsmöglichkeiten prüfen

*    *   5.5

    *   Rechte und Lizenzen
        (§ 4 Nr. 5.5)

    *
        a)  berufsspezifische Rechtsquellen, Normen und Regeln erschließen und
            anwenden

        b)  rechtliche Vorschriften, insbesondere zum Wettbewerbs-, Urheber-,
            Verwertungs-, Marken- und Persönlichkeitsrecht anwenden

        c)  bei der Vertragsgestaltung sowie an der Beschaffung von Rechten und
            Lizenzen mitwirken

        d)  zur Sicherung von Rechten und zur Vermeidung von Missbrauch beitragen

*    *   6

    *   Durchführung und Kontrolle von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
        (§ 4 Nr. 6)

    *

*    *   6.1

    *   Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern
        (§ 4 Nr. 6.1)

    *
        a)  Bedingungen für Ausschreibungen und Wettbewerbspräsentationen
            feststellen

        b)  Ausschreibung formulieren

        c)  Konzeptionen, Angebote und Präsentationen bewerten und auswählen

        d)  Vereinbarung mit Dienstleistern formulieren

*    *   6.2

    *   Organisation interner und externer Herstellungsprozesse
        (§ 4 Nr. 6.2)

    *
        a)  Herstellungsprozesse und Aktivitäten planen

        b)  Herstellungsprozesse und Aktivitäten überwachen, insbesondere
            hinsichtlich Zeit, Kosten und Qualität

        c)  Abnahme von Einzelleistungen durchführen

*    *   6.3

    *   Medieneinsatz
        (§ 4 Nr. 6.3)

    *
        a)  Medieneinsatz steuern und überprüfen

        b)  Resonanz erfassen und dokumentieren

        c)  Medieneinsatz optimieren

*    *   6.4

    *   Kontrolle und Abschluss der Maßnahme
        (§ 4 Nr. 6.4)

    *
        a)  Ergebnisse der Marketing- und Kommunikationsmaßnahme dokumentieren

        b)  Budgetkontrolle durchführen, bei Abweichungen Nachkalkulation
            vornehmen

        c)  Rentabilität ermitteln

        d)  Folgerungen für künftige Maßnahmen ableiten

*    *   7

    *   Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
        (§ 4 Nr. 7)

    *

*    *   7.1

    *   Rechnungs- und Finanzwesen
        (§ 4 Nr. 7.1)

    *
        a)  Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle
            beschreiben

        b)  Organisation des Rechnungs- und Finanzwesens im Ausbildungsbetrieb
            darstellen

        c)  Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung des Ausbildungsbetriebes
            anwenden

*    *   7.2

    *   Controlling
        (§ 4 Nr. 7.2)

    *
        a)  betriebliche Controllingsysteme und -instrumente anwenden

        b)  betriebliche Leistungskennzahlen beschaffen und anwenden

        c)  Ergebnisse des Rechnungswesens für das Controlling nutzen

        d)  Wirtschaftlichkeit der vertraglichen Vereinbarungen prüfen

(zu § 5)
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für
Marketingkommunikation/zur Kauffrau für Marketingkommunikation

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/marketkfmausbv/__11.html
Directory: marketkfmausbv
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