Title: § 15d Einstellung in den Vorbereitungsdienst

Description:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst in der Bundeswehr (GfwtDBwVDV)
Abschnitt 2 - Auswahlverfahren und Einstellung
§ 15d Einstellung in den Vorbereitungsdienst

Paragraph: 15d

Content:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst in der Bundeswehr (GfwtDBwVDV)
Abschnitt 2 - Auswahlverfahren und Einstellung
§ 15d Einstellung in den Vorbereitungsdienst

(1) In den Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen
Dienst in der Bundeswehr kann eingestellt werden, wer

1.  bei einem Vorbereitungsdienst

    a)  nach § 3 Nummer 1 einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen
        Abschluss in einer ingenieurwissenschaftlichen oder
        naturwissenschaftlichen Studienrichtung besitzt oder

    b)  nach § 3 Nummer 2

        aa) über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, die am Sitz der
            kooperierenden Hochschuleinrichtung zum Studium berechtigt, und

        bb) ein Vorpraktikum nachweist, falls die Studien- und Prüfungsordnung der
            kooperierenden Hochschuleinrichtung ein Vorpraktikum verlangt,

2.  erfolgreich am Auswahlverfahren teilgenommen hat und

3.  nach amtsärztlichem Gutachten oder nach dem Ergebnis einer
    Einstellungsuntersuchung die gesundheitlichen Anforderungen des
    gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes in der Bundeswehr erfüllt.

In den Fällen, in denen der Vorbereitungsdienst nach § 3 Nummer 2
durchgeführt wird und für die Bewerberin oder den Bewerber von der
kooperierenden Hochschuleinrichtung eine Zugangsprüfung vorgesehen
ist, muss das Einvernehmen der Einstellungsbehörde mit der
kooperierenden Hochschuleinrichtung über die Zulassung zum Studium
vorliegen.

(2) Die Kosten des amtsärztlichen Gutachtens trägt die
Bundeswehrverwaltung. Sie kann die Einstellungsuntersuchung auch
selbst vornehmen.

(3) Auch bei schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern und
gleichgestellten behinderten Bewerberinnen und Bewerbern muss die
Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst amtsärztlich festgestellt werden
und sie müssen die Mindestergebnisse im praktischen Teil des
Auswahlverfahrens erreichen. Darüber hinaus wird von ihnen nur ein
Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

(4) Die Einstellungsbehörde entscheidet über die Einstellung der
Bewerberinnen und Bewerber auf der Grundlage der Rangfolge, die die
Auswahlkommission festgelegt hat.

(5) Wer nicht eingestellt wird, erhält eine schriftliche Ablehnung.
Für die Bewerbungsunterlagen gilt § 7 Absatz 3 Satz 2 bis 4
entsprechend.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/gfwtdbwvdv/__15d.html
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