Title: § 121 Bestellung eines Vertreters

Description:
Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (WiPrO)
Sechster Teil - Berufsgerichtsbarkeit
Dritter Abschnitt - Verfahrensvorschriften
Fünfter Unterabschnitt - Vorläufige Tätigkeits- und Berufsverbot
§ 121 Bestellung eines Vertreters

Paragraph: 121

Content:
Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (WiPrO)
Sechster Teil - Berufsgerichtsbarkeit
Dritter Abschnitt - Verfahrensvorschriften
Fünfter Unterabschnitt - Vorläufige Tätigkeits- und Berufsverbot
§ 121 Bestellung eines Vertreters

(1) Für Berufsangehörige, gegen die ein vorläufiges Tätigkeits- oder
Berufsverbot verhängt ist, wird im Fall des Bedürfnisses von der
Wirtschaftsprüferkammer ein Vertreter bestellt. Vor der Bestellung
sind die vom vorläufigen Tätigkeits- oder Berufsverbot betroffenen
Berufsangehörigen zu hören; sie können geeignete Vertreter
vorschlagen.

(2) Die Vertreter müssen Berufsangehörige sein.

(3) Berufsangehörige, denen die Vertretung übertragen wird, können sie
nur aus einem wichtigen Grund ablehnen. Über die Ablehnung entscheidet
die Wirtschaftsprüferkammer.

(4) Die Vertreter führen ihr Amt unter eigener Verantwortung, jedoch
für Rechnung und auf Kosten der Vertretenen. An Weisungen der
Vertretenen sind sie nicht gebunden.

(5) Die Vertretenen haben den Vertretern eine angemessene Vergütung zu
zahlen. Auf Antrag der Vertretenen oder der Vertreter setzt der
Vorstand der Wirtschaftsprüferkammer die Vergütung fest. Die Vertreter
sind befugt, Vorschüsse auf die vereinbarte oder festgesetzte
Vergütung zu entnehmen. Für die festgesetzte Vergütung haftet die
Wirtschaftsprüferkammer wie ein Bürge.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wipro/__121.html
Directory: wipro
Level: 5.0