Title: § 24 Frei- und Abzugsbeträge

Description:
Gesetz über die soziale Wohnraumförderung (WoFG)
Teil 2 - Begriffsbestimmungen, Durchführung der sozialen Wohnraumförderung
Abschnitt 2 - Einkommensermittlung
§ 24 Frei- und Abzugsbeträge

Paragraph: 24

Content:
Gesetz über die soziale Wohnraumförderung (WoFG)
Teil 2 - Begriffsbestimmungen, Durchführung der sozialen Wohnraumförderung
Abschnitt 2 - Einkommensermittlung
§ 24 Frei- und Abzugsbeträge

(1) Bei der Ermittlung des Gesamteinkommens werden folgende
Freibeträge abgesetzt:

1.  4.500 Euro für jeden schwerbehinderten Menschen mit einem Grad der
    Behinderung

    a)  von 100 oder

    b)  von wenigstens 80, wenn der schwerbehinderte Mensch häuslich
        pflegebedürftig im Sinne des § 14 des Elften Buches Sozialgesetzbuch
        ist;

2.
  2.100 Euro für jeden schwerbehinderten Menschen mit einem Grad der
    Behinderung von unter 80, wenn der schwerbehinderte Mensch häuslich
    pflegebedürftig im Sinne des § 14 des Elften Buches Sozialgesetzbuch
    ist;

3.
  4.000 Euro bei jungen Ehepaaren bis zum Ablauf des fünften
    Kalenderjahres nach dem Jahr der Eheschließung; junge Ehepaare sind
    solche, bei denen keiner der Ehegatten das 40. Lebensjahr vollendet
    hat;

4.  600 Euro für jedes Kind unter zwölf Jahren, für das Kindergeld nach
    dem Einkommensteuergesetz oder dem Bundeskindergeldgesetz oder eine
    Leistung im Sinne des § 65 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes oder des
    § 4 Abs. 1 des Bundeskindergeldgesetzes gewährt wird, wenn die
    antragsberechtigte Person allein mit Kindern zusammenwohnt und wegen
    Erwerbstätigkeit oder Ausbildung nicht nur kurzfristig vom Haushalt
    abwesend ist;

5.  bis zu 600 Euro, soweit ein zum Haushalt rechnendes Kind eigenes
    Einkommen hat und das 16., aber noch nicht das 25. Lebensjahr
    vollendet hat.

(2) Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen
werden bis zu dem in einer notariell beurkundeten
Unterhaltsvereinbarung festgelegten oder in einem Unterhaltstitel oder
Unterhaltsbescheid festgestellten Betrag abgesetzt. Liegen eine
notariell beurkundete Unterhaltsvereinbarung, ein Unterhaltstitel oder
ein Unterhaltsbescheid nicht vor, können Aufwendungen zur Erfüllung
gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen wie folgt abgesetzt werden:

1.  bis zu 3.000 Euro für einen Haushaltsangehörigen, der auswärts
    untergebracht ist und sich in der Berufsausbildung befindet;

2.  bis zu 6.000 Euro für einen nicht zum Haushalt rechnenden früheren
    oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartner;

3.  bis zu 3.000 Euro für eine sonstige nicht zum Haushalt rechnende
    Person.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wofg/__24.html
Directory: wofg
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