Title: § 21

Description:
Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet (HAuslG)
Kapitel IV - Verwaltungsmaßnahmen
§ 21

Paragraph: 21

Content:
Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet (HAuslG)
Kapitel IV - Verwaltungsmaßnahmen
§ 21

(1) Ein heimatloser Ausländer wird auf Antrag eingebürgert, wenn er

1.  seit sieben Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im
    Geltungsbereich dieses Gesetzes hat und

2.  nicht wegen einer Straftat verurteilt worden ist; außer Betracht
    bleiben Verurteilungen zu Geldstrafe oder zu Jugend- oder
    Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, deren Vollstreckung zur Bewährung
    ausgesetzt wurde.

Der Ehegatte und minderjährige ledige Kinder eines heimatlosen
Ausländers werden nach Maßgabe des Satzes 1 mit ihm eingebürgert, auch
wenn sie noch nicht seit sieben Jahren rechtmäßig ihren gewöhnlichen
Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben. Für die
Einbürgerung wird eine Gebühr in Höhe von 51 Euro erhoben.

(2) Im übrigen gelten für heimatlose Ausländer die allgemeinen
Vorschriften über die Einbürgerung.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/hauslg/__21.html
Directory: hauslg
Level: 3.0