Title: § 32a Bemessung des Grundgehaltes

Description:
Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)
Abschnitt 2 - Grundgehalt, Leistungsbezüge an Hochschulen
Unterabschnitt 3 - Professoren sowie hauptberufliche Leiter von Hochschulen und Mitglieder von Leitungsgremien an Hochschulen
§ 32a Bemessung des Grundgehaltes

Paragraph: 32a

Content:
Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)
Abschnitt 2 - Grundgehalt, Leistungsbezüge an Hochschulen
Unterabschnitt 3 - Professoren sowie hauptberufliche Leiter von Hochschulen und Mitglieder von Leitungsgremien an Hochschulen
§ 32a Bemessung des Grundgehaltes

(1) Das Grundgehalt wird, soweit nicht gesetzlich etwas Anderes
bestimmt ist, nach Stufen bemessen. Dabei erfolgt der Aufstieg in eine
nächsthöhere Stufe nach bestimmten Dienstzeiten, in denen
anforderungsgerechte Leistungen erbracht wurden (Erfahrungszeiten).

(2) Mit der Ernennung zum Professor mit Anspruch auf Dienstbezüge wird
in der Besoldungsgruppe W 2 oder W 3 ein Grundgehalt der Stufe 1
festgesetzt, soweit nicht Erfahrungszeiten nach § 32b Absatz 1
anerkannt werden. Die Stufe wird mit Wirkung vom Ersten des Monats
festgesetzt, in dem die Ernennung wirksam wird. Die Sätze 1 und 2
gelten entsprechend für

1.  die in § 27 Absatz 2 Satz 4 Nummer 1 genannten Fälle,

2.  den Wechsel aus einem Amt der Bundesbesoldungsordnungen A, B, C oder R
    oder der Besoldungsgruppe W 1.

(3) Das Grundgehalt steigt nach Erfahrungszeiten von jeweils sieben
Jahren in den Stufen 1 und 2.

(4) Zeiten ohne Anspruch auf Dienstbezüge verzögern den Aufstieg in
den Stufen um diese Zeiten, soweit in § 32b nicht etwas Anderes
bestimmt ist. Die Zeiten sind auf volle Monate abzurunden.

(5) § 27 Absatz 4, 5 und 6 Satz 1 und 2 gilt entsprechend. Die
Besonderheiten der Hochschulen sind zu berücksichtigen. Die in § 33
Absatz 4 genannten Stellen werden ermächtigt, nach dem dort bestimmten
Verfahren nähere Regelungen durch Rechtsverordnung zu treffen.

(6) Die Entscheidung nach Absatz 2 trifft die oberste Dienstbehörde
oder die von ihr bestimmte Stelle. Die Entscheidung nach § 27 Absatz
4, 5 und 6 Satz 1 und 2 in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 trifft die
Hochschule. Satz 2 gilt nicht für Entscheidungen, die die
Hochschulleitung betreffen; mit Ausnahme der Bewertung der
wissenschaftlichen Leistung trifft diese Entscheidungen die oberste
Dienstbehörde. Entscheidungen nach den Sätzen 1 bis 3 sind dem
Professor oder dem hauptamtlichen Mitglied der Hochschulleitung
schriftlich mitzuteilen. Gegen die Entscheidung nach § 27 Absatz 4, 5
und 6 Satz 1 und 2 in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 haben Widerspruch
und Anfechtungsklage keine aufschiebende Wirkung.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bbesg/__32a.html
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