Title: § 11 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik (KStoffVerfMAusbV 2012)
Teil 2 - Fachrichtungsspezifische Vorschriften
Teil 2.2 - Fachrichtung Halbzeuge
§ 11 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge

Paragraph: 11

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik (KStoffVerfMAusbV 2012)
Teil 2 - Fachrichtungsspezifische Vorschriften
Teil 2.2 - Fachrichtung Halbzeuge
§ 11 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge

(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage
für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im
Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die
Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich
Herstellen einer mechanischen Baugruppe.

(4) Für den Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe
bestehen folgende Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  Werkstoffe, insbesondere polymere, unterscheiden, den
        Anwendungsbereichen zuordnen und nach Verwendungszweck auswählen und
        einsetzen,

    b)  technische Unterlagen auswerten, technische Parameter bestimmen,
        Arbeitsabläufe planen und abstimmen,

    c)  Fertigungsverfahren auswählen, Bauteile und Baugruppen durch manuelle
        und maschinelle Verfahren fertigen, Unfallverhütungsvorschriften
        anwenden und Umweltschutzbestimmungen beachten,

    d)  Pneumatikgrundschaltungen nach Schaltplan aufbauen und auf Funktion
        prüfen,

    e)  Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden, Einsatzfähigkeit von Betriebs-
        und Prüfmitteln feststellen, Ergebnisse auswerten und dokumentieren
        sowie

    f)  Auftragsdurchführungen dokumentieren, technische Unterlagen,
        einschließlich Prüfprotokolle, erstellen

    kann;

2.  der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt erstellen und darauf
    bezogene Aufgaben schriftlich lösen;

3.  die Prüfungszeit beträgt insgesamt acht Stunden; davon für die
    Erstellung des Prüfungsproduktes sechseinhalb Stunden und für die
    schriftlich zu lösenden Aufgaben 90 Minuten.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/kstoffverfmausbv_2012/__11.html
Directory: kstoffverfmausbv_2012
Level: 4.0