Title: § 133 Veränderliches Kapital, Kündigung von Kommanditanteilen

Description:
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
Kapitel 1 - Allgemeine Bestimmungen für Investmentvermögen und Verwaltungsgesellschaften
Abschnitt 4 - Offene inländische Investmentvermögen
Unterabschnitt 4 - Allgemeine Vorschriften für offene Investmentkommanditgesellschaften
§ 133 Veränderliches Kapital, Kündigung von Kommanditanteilen

Paragraph: 133

Content:
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
Kapitel 1 - Allgemeine Bestimmungen für Investmentvermögen und Verwaltungsgesellschaften
Abschnitt 4 - Offene inländische Investmentvermögen
Unterabschnitt 4 - Allgemeine Vorschriften für offene Investmentkommanditgesellschaften
§ 133 Veränderliches Kapital, Kündigung von Kommanditanteilen

(1) Kommanditisten können ihre Kommanditbeteiligung in voller Höhe
oder zu einem Teilbetrag kündigen. Kündigt ein Kommanditist, erhält er
einen Abfindungsanspruch gegen die offene
Investmentkommanditgesellschaft in Höhe seines gekündigten Anteils am
Wert des Gesellschaftsvermögens, gegebenenfalls abzüglich der
Aufwendungen, die der offenen Investmentkommanditgesellschaft
entstanden sind. Das Recht zur Kündigung nach Satz 1 besteht bei der
intern verwalteten offenen Investmentkommanditgesellschaft nur, wenn
durch die Erfüllung des Abfindungsanspruchs das Gesellschaftsvermögen
den Betrag des Anfangskapitals und der zusätzlich erforderlichen
Eigenmittel gemäß § 25 nicht unterschreitet. Die Einzelheiten der
Kündigung regelt der Gesellschaftsvertrag. Für die Beschränkung des
Rechts der Anleger auf Kündigung nach Satz 1 im Gesellschaftsvertrag
gelten § 98 Absatz 1a, 1b, 2 und 3 und § 283 Absatz 3 entsprechend.

(2) Die Erfüllung des Abfindungsanspruchs gilt nicht als Rückzahlung
der Einlage des Kommanditisten. Ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens
haftet der ausgeschiedene Kommanditist nicht für Verbindlichkeiten der
offenen Investmentkommanditgesellschaft.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/kagb/__133.html
Directory: kagb
Level: 5.0