Title: Abschnitt F: berufsübergreifende integrative Fertigkeiten,

Description:
Verordnung über die Berufsausbildungen zum Rechtsanwaltsfachangestellten und zur Rechtsanwaltsfachangestellten, zum Notarfachangestellten und zur Notarfachangestellten, zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie zum Patentanwaltsfachangestellten und zur Patentanwaltsfachangestellten (ReNoPatAusbV 2015)
Abschnitt F: berufsübergreifende integrative Fertigkeiten,

Paragraph: 12

Content:
Verordnung über die Berufsausbildungen zum Rechtsanwaltsfachangestellten und zur Rechtsanwaltsfachangestellten, zum Notarfachangestellten und zur Notarfachangestellten, zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie zum Patentanwaltsfachangestellten und zur Patentanwaltsfachangestellten (ReNoPatAusbV 2015)
Abschnitt F: berufsübergreifende integrative Fertigkeiten,

Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 12.
        Monat

    *   13. bis 36.
        Monat

*    *   (1)

    *   (2)

    *   (3)

    *   (4)

*    *   1

    *   Stellung des Ausbildungsbetriebes im Rechtswesen und im
        Wirtschaftssystem
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 1)

    *
        a)  Aufbau des Rechtssystems erklären sowie Aufgaben, Struktur und Organe
            der Rechtspflege beschreiben, Zweige der Gerichtsbarkeit unterscheiden

        b)  Stellung und Bedeutung von Rechtsanwälten, Notaren und Patentanwälten
            in der Rechtspflege darlegen und die berufsrechtlichen Anforderungen
            an sie und ihre Beschäftigten erläutern

        c)  Verschwiegenheitspflicht als Grundlage der Berufsausübung einhalten

        d)  betriebswirtschaftliche Vorgänge erklären und in volkswirtschaftliche
            Zusammenhänge einordnen, insbesondere zu Angebot und Nachfrage,
            Preisbildung und Wettbewerb

        e)  Anforderungen an eine dienstleistungsorientierte Berufsausübung in der
            Rechtspflege bei der eigenen Aufgabenerfüllung berücksichtigen

        f)  Entwicklung und Umsetzung der Außendarstellung unter Beachtung von
            berufsrechtlichen Vorschriften mitgestalten

    *

*    *   2

    *   Aufbau, Organisationsstruktur und Rechtsform des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 2)

    *
        a)  Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellen

        b)  Organisationsstruktur des Ausbildungsbetriebes mit seinen
            Tätigkeitsbereichen und ihrem Zusammenwirken erklären

        c)  Aufgaben und Arbeitsabläufe im Betrieb unter Berücksichtigung der
            betrieblichen Organisationsanweisungen darstellen

*    *
    *
    *
        d)  Kooperationsbeziehungen erläutern

        e)  Kammerstrukturen für Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
            darstellen

    *

*    *   3

    *   Berufsbildung, Arbeits-, Sozial- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 3)

    *
        a)  Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen, Dauer und
            Beendigung erläutern und Aufgaben der Beteiligten im dualen System
            beschreiben

        b)  den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung
            vergleichen und zu seiner Umsetzung beitragen

        c)  im Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen über Vollmachten und
            Weisungsbefugnisse beachten

        d)  arbeitsrechtliche Vorschriften, insbesondere zum Jugendarbeitsschutz,
            zum Mutterschutz, zum Urlaub, zur Arbeitszeit und zur
            Entgeltfortzahlung, sowie tarifrechtliche Vorschriften für den
            Ausbildungsbetrieb erläutern

        e)  Positionen der eigenen Entgeltabrechnung verstehen und
            sozialversicherungs- und steuerrechtliche Abzüge erklären

        f)  wesentliche Inhalte eines Arbeitsvertrages erklären

        g)  lebensbegleitendes Lernen als Voraussetzung für berufliche und
            persönliche Entwicklung begreifen und nutzen sowie berufsbezogene
            Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung
        zu vermitteln

*    *   4

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit; Maßnahmen der
        Gesundheitsförderung
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 4)

    *
        a)  Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften am Arbeitsplatz anwenden und
            Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen ergreifen

        b)  Arbeitsplatz unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen
            einrichten und pflegen

        c)  stressauslösende Situationen im Beruf erkennen und bewältigen

        d)  Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden

        e)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        f)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen

    *

*    *   5

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 7 Nummer 5)

    *   zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

    *

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/renopatausbv_2015/__12.html
Directory: renopatausbv_2015
Level: 2.0