Title: § 10 Alter

Description:
Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (BAföG)
Abschnitt II - Persönliche Voraussetzungen
§ 10 Alter

Paragraph: 10

Content:
Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (BAföG)
Abschnitt II - Persönliche Voraussetzungen
§ 10 Alter

(1) (weggefallen)

(2) (weggefallen)

(3) Ausbildungsförderung wird nicht geleistet, wenn Auszubildende bei
Beginn des Ausbildungsabschnitts, für den sie Ausbildungsförderung
beantragen, das 45. Lebensjahr vollendet haben. Satz 1 gilt nicht,
wenn

1.  der Auszubildende die Zugangsvoraussetzungen für die zu fördernde
    Ausbildung an einer in § 7 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 Buchstabe a
    genannten Ausbildungsstätte, durch eine Nichtschülerprüfung oder durch
    eine Zugangsprüfung zu einer Hochschule oder zu einer Akademie im
    Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 erworben hat,

1a. der Auszubildende ohne Hochschulzugangsberechtigung auf Grund seiner
    beruflichen Qualifikation an einer Hochschule oder an einer Akademie
    im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 eingeschrieben worden ist,

1b. der Auszubildende eine weitere Ausbildung nach § 7 Absatz 2 Nummer 2
    oder 3 aufnimmt,

2.  Auszubildende, die das 45. Lebensjahr während eines zuvor
    abgeschlossenen Bachelor- oder Bakkalaureusstudiengangs vollendet
    haben, danach unverzüglich einen nach § 7 Absatz 1a förderungsfähigen
    Studiengang beginnen,

3.  Auszubildende aus persönlichen oder familiären Gründen gehindert
    waren, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen; dies ist
    insbesondere der Fall, wenn sie bei Erreichen der Altersgrenzen bis
    zur Aufnahme der Ausbildung ein eigenes Kind unter 14 Jahren ohne
    Unterbrechung erziehen und während dieser Zeit bis zu höchstens 30
    Wochenstunden im Monatsdurchschnitt erwerbstätig sind;
    Alleinerziehende dürfen auch mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig
    sein, um dadurch Unterstützung durch Leistungen der Grundsicherung zu
    vermeiden, oder

4.  der Auszubildende infolge einer einschneidenden Veränderung seiner
    persönlichen Verhältnisse bedürftig geworden ist und noch keine
    Ausbildung, die nach diesem Gesetz gefördert werden kann,
    berufsqualifizierend abgeschlossen hat.

Satz 2 Nummer 1, 1b, 3 und 4 gilt nur, wenn der Auszubildende die
Ausbildung unverzüglich nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen, dem
Wegfall der Hinderungsgründe oder dem Eintritt einer Bedürftigkeit
infolge einschneidender Veränderungen seiner persönlichen Verhältnisse
aufnimmt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/baf_g/__10.html
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