Title: § 22 Beschlüsse über die Noten und das Bestehen, Abschluss des Meisterprüfungsverfahrens, Bescheinigungen von Schwerpunkten sowie zum Gesamtergebnis

Description:
Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (MPVerfV)
Abschnitt 4 - Abschluss des Meisterprüfungsverfahrens, Wiederholung, Dokumentation
§ 22 Beschlüsse über die Noten und das Bestehen, Abschluss des Meisterprüfungsverfahrens, Bescheinigungen von Schwerpunkten sowie zum Gesamtergebnis

Paragraph: 22

Content:
Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (MPVerfV)
Abschnitt 4 - Abschluss des Meisterprüfungsverfahrens, Wiederholung, Dokumentation
§ 22 Beschlüsse über die Noten und das Bestehen, Abschluss des Meisterprüfungsverfahrens, Bescheinigungen von Schwerpunkten sowie zum Gesamtergebnis

(1) Die Beschlüsse über das Ergebnis und über das Bestehen oder
Nichtbestehen des jeweiligen Teils der Meisterprüfung sowie über das
Bestehen oder Nichtbestehen der Meisterprüfung insgesamt fasst nach
Maßgabe des § 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 und 5 der
Meisterprüfungsausschuss auf Grundlage der abschließenden Bewertungen
der Prüfungskommissionen. Über das Bestehen oder Nichtbestehen der
Prüfung in jedem Teil der Meisterprüfung und über das dabei erzielte
Ergebnis in Punkten als ganze Zahl sowie als Note als Dezimalzahl mit
einer Nachkommastelle und als Note in Worten ist dem Prüfling
unverzüglich, spätestens jedoch binnen eines Monats nach der
abschließenden Bewertung der letzten Prüfungsleistung in diesem Teil,
ein schriftlicher Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung zu erteilen.

(2) Die Meisterprüfung ist bestanden, wenn jeder der vier Teile der
Meisterprüfung bestanden ist. Hierfür sind in jedem Prüfungsteil
insgesamt ausreichende Leistungen zu erbringen sowie die sonstigen in
den jeweiligen Meisterprüfungsverordnungen und der Allgemeinen
Meisterprüfungsverordnung vorgeschriebenen Mindestvoraussetzungen zu
erfüllen. Die Befreiung von einem Teil der Meisterprüfung steht dem
Bestehen dieses Teils gleich.

(3) Über das Bestehen der Meisterprüfung insgesamt ist vom zuletzt
tätig gewordenen nach § 2 Absatz 2 fachlich zuständigen
Meisterprüfungsausschuss ein Zeugnis nach Anlage 2 zu erteilen. In dem
Zeugnis mit den Inhalten nach Anlage 2 sind die in den Teilen der
Meisterprüfung erzielten Ergebnisse als Noten als Dezimalzahlen mit
einer Nachkommastelle und als Noten in Worten auszuweisen. Jede
Befreiung ist mit Ort, Datum und der Bezeichnung des Prüfungsgremiums
der anderen vergleichbaren Prüfung anzugeben. Das Zeugnis ist vom
Vorsitzenden des Meisterprüfungsausschusses zu unterschreiben oder mit
einer Namenswiedergabe zu versehen und von der Handwerkskammer zu
beglaubigen.

(4) Wird die Meisterprüfung in einem Schwerpunkt abgelegt, so ist dem
Prüfling auf Antrag hierüber eine Bescheinigung auszustellen.

(5) Auf Antrag ist dem Prüfling ein Gesamtergebnis der Meisterprüfung
zu bescheinigen. Hierfür ist das arithmetische Mittel der in den
einzelnen Teilen der Meisterprüfung als ganze Zahl erreichten Punkte
zu errechnen und kaufmännisch auf eine ganze Zahl zu runden; Teile der
Meisterprüfung, von denen der Prüfling befreit wurde, bleiben außer
Betracht. Das Gesamtergebnis ist als Note als Dezimalzahl und als Note
in Worten auszuweisen; Befreiungen sind in dem Ausweis anzugeben. Der
Ausweis des Gesamtergebnisses kann in das Zeugnis nach Absatz 3
aufgenommen werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/mpverfv/__22.html
Directory: mpverfv
Level: 3.0