Title: § 2 Ausstellung und Gestaltung des Sachkundenachweises

Description:
Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung (PflSchSachkV 2013)
§ 2 Ausstellung und Gestaltung des Sachkundenachweises

Paragraph: 2

Content:
Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung (PflSchSachkV 2013)
§ 2 Ausstellung und Gestaltung des Sachkundenachweises

(1) Hat die Prüfung der vom Antragsteller nach § 1 vorzulegenden
Unterlagen durch die zuständige Behörde ergeben, dass der
Antragsteller den Nachweis im Sinne des § 1 erbracht hat und
Versagungsgründe nicht entgegenstehen, stellt sie ihm einen
Sachkundenachweis nach dem in Anlage 3 aufgeführten Muster aus. Der
Sachkundenachweis hat das Format 85,60 mm x 53,98 mm und enthält
folgende Angaben:

1.  Vorname und Familienname des Nachweisinhabers,

2.  Geburtsdatum,

3.  Geburtsort,

4.  Angabe der Tätigkeit, zu der der Sachkundenachweis berechtigt,

5.  Angabe der ausstellenden Behörde sowie des Tages und des Ortes der
    Ausstellung,

6.  eine von der ausstellenden Behörde vergebene Registriernummer und

7.  Datum des Beginns des ersten Fortbildungszeitraums.

(2) Die Registriernummer nach Absatz 1 Nummer 6 umfasst folgende
Angaben:

1.  das Kennzeichen der für die Ausstellung des Sachkundenachweises
    zuständigen Behörde,

2.  eine fortlaufende Nummer,

3.  die

    a)  Endziffer 1 für eine Tätigkeit im Sinne des § 9 Absatz 1 Nummer 1 bis
        3 des Pflanzenschutzgesetzes,

    b)  die Endziffer 2 für eine Tätigkeit im Sinne des § 9 Absatz 1 Nummer 4
        und 5 des Pflanzenschutzgesetzes,

    c)  die Endziffer 3 für eine Tätigkeit im Sinne des § 9 Absatz 1 Nummer 1
        bis 3 und 4 und 5 des Pflanzenschutzgesetzes.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft macht die
Kennzeichen der zuständigen Behörden sowie Änderungen im
Bundesanzeiger bekannt.

(3) Der Sachkundenachweis kann zusätzlich mit einem elektronischen
Speichermedium versehen werden, auf dem die Registriernummer
gespeichert ist, wenn dies zur technischen Abwicklung der Ausstellung
von Fortbildungsnachweisen und Gebührenbescheiden durch die
zuständigen Behörden der Länder erforderlich ist. Das Speichermedium
ist durch entsprechende technisch-organisatorische Maßnahmen gegen
unbefugtes Verändern, Löschen und Auslesen der gespeicherten
Registriernummer zu sichern. Abweichend von Satz 1 kann die
Registriernummer auch mittels einer verschlüsselten Buchstaben-Zahlen-
Kombination oder einer elektronisch lesbaren grafischen Darstellung
gespeichert werden, soweit jeweils sichergestellt ist, dass die
Anforderungen des Satzes 2 hinsichtlich des Veränderns, des Löschens
und des Auslesens der gespeicherten Registriernummer eingehalten
werden. § 9 des Bundesdatenschutzgesetzes ist zu beachten.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pflschsachkv_2013/__2.html
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