Title: § 123 Ausbildungsgeld bei Berufsausbildung und Unterstützter Beschäftigung

Description:
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) (SGB 3)
Drittes Kapitel - Aktive Arbeitsförderung
Siebter Abschnitt - Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben
Dritter Unterabschnitt - Besondere Leistungen
Zweiter Titel - Übergangsgeld und Ausbildungsgeld
§ 123 Ausbildungsgeld bei Berufsausbildung und Unterstützter Beschäftigung

Paragraph: 123

Content:
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) (SGB 3)
Drittes Kapitel - Aktive Arbeitsförderung
Siebter Abschnitt - Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben
Dritter Unterabschnitt - Besondere Leistungen
Zweiter Titel - Übergangsgeld und Ausbildungsgeld
§ 123 Ausbildungsgeld bei Berufsausbildung und Unterstützter Beschäftigung

Bei einer Berufsausbildung und bei einer individuellen betrieblichen
Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung wird
folgender Bedarf zugrunde gelegt:

1.  bei Unterbringung im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils der
    jeweils geltende Bedarf nach § 13 Absatz 1 Nummer 1 des
    Bundesausbildungsförderungsgesetzes zuzüglich des jeweils geltenden
    Bedarfs für die Unterkunft nach § 13 Absatz 2 Nummer 1 des
    Bundesausbildungsförderungsgesetzes,

2.  bei Unterbringung in einem Wohnheim, einem Internat oder einer
    besonderen Einrichtung für Menschen mit Behinderungen 126 Euro
    monatlich, wenn die Kosten für Unterbringung und Verpflegung von der
    Agentur für Arbeit oder einem anderen Leistungsträger übernommen
    werden,

3.  bei anderweitiger Unterbringung der jeweils geltende Bedarf nach § 13
    Absatz 1 Nummer 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes zuzüglich
    des jeweils geltenden Bedarfs für die Unterkunft nach § 13 Absatz 2
    Nummer 2 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes; § 128 ist mit
    Ausnahme der Erstattung behinderungsbedingter Mehraufwendungen nicht
    anzuwenden.

Bei einer Berufsausbildung ist in den Fällen der Nummern 1 und 3
mindestens ein Betrag zugrunde zu legen, der der Ausbildungsvergütung
nach § 17 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes nach Abzug der Steuern
und einer Sozialversicherungspauschale nach § 153 Absatz 1 entspricht.
Übersteigt in den Fällen der Nummer 2 die Ausbildungsvergütung nach §
17 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes nach Abzug der Steuern und
einer Sozialversicherungspauschale nach § 153 Absatz 1 den Bedarf
zuzüglich der Beträge nach § 2 Absatz 1 und 3 Nummer 2 der
Sozialversicherungsentgeltverordnung, so wird die Differenz als
Ausgleichsbetrag gezahlt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__123.html
Directory: sgb_3
Level: 6.0