Title: § 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot

Description:
Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland (HundVerbrEinfVO)
§ 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot

Paragraph: 2

Content:
Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland (HundVerbrEinfVO)
§ 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot

(1) Gefährliche Hunde, die als Diensthunde des Bundes, insbesondere
der Bundeswehr, der Bundespolizei oder der Zollverwaltung, als
Diensthunde der Länder, insbesondere der Polizei, als Diensthunde der
Städte und Gemeinden, als Diensthunde fremder Streitkräfte gehalten
werden sollen, sowie Blindenhunde, Behindertenbegleithunde und Hunde
des Katastrophen- und Rettungsschutzes dürfen in das Inland verbracht
oder eingeführt werden.

(2) Gefährliche Hunde dürfen in das Inland verbracht oder eingeführt
werden, wenn die Hunde nach vorübergehendem Verbringen in das Ausland
oder vorübergehender Ausfuhr an einen Aufenthaltsort im Inland
zurückkehren, an dem sie berechtigt gehalten werden dürfen.

(3) Gefährliche Hunde im Sinne des § 2 Abs. 1 des Gesetzes dürfen
vorübergehend in das Inland verbracht oder eingeführt werden, sofern
sie sich zusammen mit einer Begleitperson, die ihren Wohnsitz nicht im
Inland hat, nicht länger als vier Wochen im Inland aufhalten werden.
Eine Verlängerung des vorübergehenden Aufenthalts kann zur Vermeidung
unbilliger Härten durch die nach Landesrecht zuständige Behörde auf
Antrag genehmigt werden.

(4) Gefährliche Hunde im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes
dürfen zum Zweck des ständigen Haltens in das Inland verbracht oder
eingeführt werden, wenn die Begleitperson nachweist, dass die Hunde
berechtigt in einem Land gehalten werden dürfen.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/hundverbreinfvo/__2.html
Directory: hundverbreinfvo
Level: 2.0