Title: § 45

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
IV. - Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen
§ 45

Paragraph: 45

Content:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
IV. - Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen
§ 45

(1) Ein Recht ist bei der Feststellung des geringsten Gebots insoweit,
als es zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem
Grundbuch ersichtlich war, nach dem Inhalt des Grundbuchs, im übrigen
nur dann zu berücksichtigen, wenn es rechtzeitig angemeldet und, falls
der Gläubiger widerspricht, glaubhaft gemacht wird.

(2) Von wiederkehrenden Leistungen, die nach dem Inhalt des Grundbuchs
zu entrichten sind, brauchen die laufenden Beträge nicht angemeldet,
die rückständigen nicht glaubhaft gemacht zu werden.

(3) Ansprüche nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 sind bei der Anmeldung durch
einen entsprechenden Titel oder durch die Niederschrift der Beschlüsse
einschließlich ihrer Anlagen oder in sonst geeigneter Weise glaubhaft
zu machen. Aus dem Vorbringen müssen sich die Zahlungspflicht, die Art
und der Bezugszeitraum des Anspruchs sowie seine Fälligkeit ergeben.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__45.html
Directory: zvg
Level: 5.0