Title: § 25

Description:
Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG)
§ 25

Paragraph: 25

Content:
Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG)
§ 25

(1) Ein Deutscher verliert seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb
einer ausländischen Staatsangehörigkeit, wenn dieser Erwerb auf seinen
Antrag oder auf den Antrag des gesetzlichen Vertreters erfolgt, der
Vertretene jedoch nur, wenn die Voraussetzungen vorliegen, unter denen
nach § 19 die Entlassung beantragt werden könnte. Der Verlust nach
Satz 1 tritt nicht ein, wenn ein Deutscher die Staatsangehörigkeit
eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, der Schweiz oder
eines Staates erwirbt, mit dem die Bundesrepublik Deutschland einen
völkerrechtlichen Vertrag nach § 12 Abs. 3 abgeschlossen hat.

(2) Die Staatsangehörigkeit verliert nicht, wer vor dem Erwerb der
ausländischen Staatsangehörigkeit auf seinen Antrag die schriftliche
Genehmigung der zuständigen Behörde zur Beibehaltung seiner
Staatsangehörigkeit erhalten hat. Hat ein Antragsteller seinen
gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, ist die deutsche
Auslandsvertretung zu hören. Bei der Entscheidung über einen Antrag
nach Satz 1 sind die öffentlichen und privaten Belange abzuwägen. Bei
einem Antragsteller, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland
hat, ist insbesondere zu berücksichtigen, ob er fortbestehende
Bindungen an Deutschland glaubhaft machen kann.

(3) (weggefallen)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/stag/__25.html
Directory: rustag
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