Title: § 25 Verbot der Beschäftigung durch bestimmte Personen

Description:
Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (JArbSchG)
Dritter Abschnitt - Beschäftigung Jugendlicher
Zweiter Titel - Beschäftigungsverbote und -beschränkungen
§ 25 Verbot der Beschäftigung durch bestimmte Personen

Paragraph: 25

Content:
Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (JArbSchG)
Dritter Abschnitt - Beschäftigung Jugendlicher
Zweiter Titel - Beschäftigungsverbote und -beschränkungen
§ 25 Verbot der Beschäftigung durch bestimmte Personen

(1) Personen, die

1.  wegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei
    Jahren,

2.  wegen einer vorsätzlichen Straftat, die sie unter Verletzung der ihnen
    als Arbeitgeber, Ausbildender oder Ausbilder obliegenden Pflichten zum
    Nachteil von Kindern oder Jugendlichen begangen haben, zu einer
    Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten,

3.  wegen einer Straftat nach den §§ 109h, 171, 174 bis 184l, 225, 232 bis
    233a des Strafgesetzbuches,

4.  wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz,

5.  wegen einer Straftat nach dem Konsumcannabisgesetz oder nach dem
    Medizinal-Cannabisgesetz oder

6.  wegen einer Straftat nach dem Jugendschutzgesetz wenigstens zweimal

rechtskräftig verurteilt worden sind, dürfen Jugendliche nicht
beschäftigen sowie im Rahmen eines Rechtsverhältnisses im Sinne des §
1 nicht beaufsichtigen, nicht anweisen, nicht ausbilden und nicht mit
der Beaufsichtigung, Anweisung oder Ausbildung von Jugendlichen
beauftragt werden. Eine Verurteilung bleibt außer Betracht, wenn seit
dem Tag ihrer Rechtskraft fünf Jahre verstrichen sind. Die Zeit, in
welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt
worden ist, wird nicht eingerechnet.

(2) Das Verbot des Absatzes 1 Satz 1 gilt auch für Personen, gegen die
wegen einer Ordnungswidrigkeit nach § 58 Abs. 1 bis 4 wenigstens
dreimal eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist. Eine
Geldbuße bleibt außer Betracht, wenn seit dem Tag ihrer
rechtskräftigen Festsetzung fünf Jahre verstrichen sind.

(3) Das Verbot des Absatzes 1 und 2 gilt nicht für die Beschäftigung
durch die Personensorgeberechtigten.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__25.html
Directory: jarbschg
Level: 4.0