Title: § 8 Immaterielle Vermögensgegenstände

Description:
Gesetz über die Eröffnungsbilanz in Deutscher Mark und die Kapitalneufestsetzung (DMBilG)
Abschnitt 1 - Inventar. Eröffnungsbilanz. Anhang
Unterabschnitt 2 - Bilanzansatz- und Bewertungsvorschriften
§ 8 Immaterielle Vermögensgegenstände

Paragraph: 8

Content:
Gesetz über die Eröffnungsbilanz in Deutscher Mark und die Kapitalneufestsetzung (DMBilG)
Abschnitt 1 - Inventar. Eröffnungsbilanz. Anhang
Unterabschnitt 2 - Bilanzansatz- und Bewertungsvorschriften
§ 8 Immaterielle Vermögensgegenstände

(1) Das Bilanzierungsverbot des § 248 Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs
für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens gilt auch, wenn die Vermögensgegenstände im Wege der
Umwandlung vor dem 1. Juli 1990 erworben worden sind. Ein
unentgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert darf nicht
angesetzt werden; § 31 Abs. 1 Nr. 1 bleibt unberührt.

(2) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens, die technisch oder wirtschaftlich überholt sind,
dürfen höchstens mit ihrem Veräußerungswert angesetzt werden.

(3) Statt der Summe der aus der Einzelbewertung der entgeltlich
erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sich ergebenden Beträge
kann der Betrag angesetzt werden, den ein Käufer bei Fortführung des
Unternehmens im Rahmen des Gesamtkaufpreises für die entgeltlich
erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände insgesamt zu zahlen
bereit wäre. Der Betrag ist, soweit es sich um abnutzbare
Vermögensgegenstände handelt, in entsprechender Anwendung des § 255
Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs abzuschreiben.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/dmbilg/__8.html
Directory: dmbilg
Level: 4.0