Title: § 118

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 118

Paragraph: 118

Content:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 118

(1) Soweit das Bargebot nicht berichtigt wird, ist der Teilungsplan
dadurch auszuführen, daß die Forderung gegen den Ersteher auf die
Berechtigten übertragen und im Falle des § 69 Abs. 3 gegen den für
mithaftend erklärten Bürgen auf die Berechtigten mitübertragen wird;
Übertragung und Mitübertragung erfolgen durch Anordnung des Gerichts.

(2) Die Übertragung wirkt wie die Befriedigung aus dem Grundstück.
Diese Wirkung tritt jedoch im Falle des Absatzes 1 nicht ein, wenn vor
dem Ablauf von drei Monaten der Berechtigte dem Gericht gegenüber den
Verzicht auf die Rechte aus der Übertragung erklärt oder die
Zwangsversteigerung beantragt. Wird der Antrag auf Zwangsversteigerung
zurückgenommen oder das Verfahren nach § 31 Abs. 2 aufgehoben, so gilt
er als nicht gestellt. Im Falle des Verzichts soll das Gericht die
Erklärung dem Ersteher sowie demjenigen mitteilen, auf welchen die
Forderung infolge des Verzichts übergeht.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__118.html
Directory: zvg
Level: 5.0