Title: § 3.13 Nachtbezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt

Description:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nachtbezeichnung
Titel A. - Nachtbezeichnung während der Fahrt
§ 3.13 Nachtbezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt

Paragraph: 3

Content:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nachtbezeichnung
Titel A. - Nachtbezeichnung während der Fahrt
§ 3.13 Nachtbezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt

1.  Einzeln fahrende Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb müssen führen:

    a)  Ein Topplicht;

        dieses Licht muß auf der Längsachse des Kleinfahrzeuges mindestens 1 m
        höher als die Seitenlichter gesetzt und hell statt stark sein. Es kann
        jedoch, falls notwendig, in gleicher Höhe wie die Seitenlichter
        gesetzt sein.

    b)  Seitenlichter;

        diese Lichter können gewöhnlich statt hell sein und müssen gesetzt
        werden

        aa) nach § 3.08 Nr. 1 Buchstabe b oder

        bb) unmittelbar nebeneinander oder in einer einzigen Leuchte am oder nahe
            am Bug auf der Längsachse.

    c)  Das Hecklicht nach § 3.08 Nr. 1 Buchstabe c;

        dieses Licht entfällt, wenn das Topplicht nach Buchstabe a durch ein
        weißes helles, von allen Seiten sichtbares Licht ersetzt wird.

2.  Einzeln fahrende Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb mit einer Länge
    von weniger als 7 m dürfen statt der Lichter nach Nummer 1 an
    geeigneter Stelle und in ausreichender Höhe ein weißes gewöhnliches,
    von allen Seiten sichtbares Licht führen.

3.  Schleppt ein Kleinfahrzeug ausschließlich Kleinfahrzeuge oder führt es
    nur solche längsseits gekuppelt mit, muß es die Lichter nach Nummer 1
    führen.

4.  Geschleppte oder längsseits gekuppelt mitgeführte Kleinfahrzeuge
    müssen ein weißes gewöhnliches, von allen Seiten sichtbares Licht
    führen. Diese Bestimmung gilt nicht für Beiboote.

5.  Kleinfahrzeuge unter Segel müssen führen:

    a)  Seitenlichter und ein Hecklicht, die Seitenlichter unmittelbar
        nebeneinander oder in einer einzigen Leuchte am oder nahe am Bug auf
        der Längsachse des Kleinfahrzeuges oder das Hecklicht auf dem
        Hinterschiff; diese Lichter können gewöhnliche Lichter sein; oder

    b)  Seitenlichter und ein Hecklicht in einziger Leuchte, an einer
        geeigneten Stelle im Topp oder am oberen Teil des Mastes; dieses Licht
        kann ein gewöhnliches Licht sein; oder

    c)  ein weißes gewöhnliches, von allen Seiten sichtbares Licht, wenn es
        sich um Kleinfahrzeuge mit einer Länge von weniger als 7 m handelt.
        Bei Annäherung anderer Fahrzeuge müssen diese Kleinfahrzeuge
        zusätzlich ein zweites weißes gewöhnliches Licht zeigen.

6.  Einzeln weder mit Maschinenantrieb noch unter Segel fahrende
    Kleinfahrzeuge müssen führen:

    ein weißes gewöhnliches, von allen Seiten sichtbares Licht.

    Beiboote müssen unter diesen Voraussetzungen dieses Licht nur bei der
    Annäherung anderer Fahrzeuge zeigen.

7.  Beim Durchfahren der Öffnung einer festen oder geschlossenen Brücke,
    eines Wehres oder einer Schleuse dürfen die Lichter nach den Nummern 1
    bis 6 in geringerer Höhe gesetzt werden, damit die Durchfahrt ohne
    Schwierigkeit erfolgen kann.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/donauschpvanl_1993/__3.html
Directory: donauschpvanl_1993
Level: 6.0