Title: 1. Gemeinsame Ausbildungsinhalte

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker und zur Orthopädietechnik-Mechanikerin (OrthAusbVO)
1. Gemeinsame Ausbildungsinhalte

Paragraph: 11

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker und zur Orthopädietechnik-Mechanikerin (OrthAusbVO)
1. Gemeinsame Ausbildungsinhalte

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 36.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Anwenden von Techniken im Herstellungsprozess orthopädietechnischer
        Hilfsmittel
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1)

    *
    *
    *

*    *   1.1

    *   Anfertigen und Anwenden technischer Unterlagen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe a)

    *
        a)  Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungsanweisungen
            anwenden

        b)  Skizzen und Stücklisten anfertigen

        c)  Herstellerrichtlinien und Formblätter sowie die dazugehörigen
            technischen Unterlagen anwenden

    *   6

    *

*    *   1.2

    *   Handhaben und Pflegen von Werkzeugen, Maschinen und technischen
        Einrichtungen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe b)

    *
        a)  Werkzeuge, Messgeräte, berufstypische Bearbeitungsmaschinen und
            technische Einrichtungen reinigen und instand halten

        b)  Störungen an Messgeräten, Bearbeitungsmaschinen und technischen
            Einrichtungen feststellen und Maßnahmen zur Mängelbeseitigung
            ergreifen

*    *   1.3

    *   Beurteilen, Messen, Prüfen und Einsetzen von Werkstoffen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe c)

    *
        a)  Eigenschaften und berufsbezogene Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen
            beurteilen

        b)  Werkstoffe und Materialien unter Berücksichtigung ihrer
            fertigungstechnischen, gerätetechnischen und physiologisch
            unbedenklichen Eigenschaften einsetzen

        c)  Längen und Winkel mit Strichmaßstäben, Messschiebern und Winkelmessern
            unter Beachtung von systematischen und zufälligen
            Messfehlermöglichkeiten messen

        d)  elektronische Messsysteme anwenden

        e)  Bezugslinien, Bohrungsmittel und Umrisse an Werkstücken unter
            Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften und nachfolgender
            Bearbeitung anreißen und körnen

        f)  Funktion, Maß- und Lagetoleranzen gefügter Bauteile prüfen

    *   6

    *

*    *   1.4

    *   Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Materialien und Behandeln
        von Oberflächen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe d)

    *
        a)  Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren und Werkstoffe
            auswählen

        b)  Materialien durch manuelles Spanen und Trennen bearbeiten

        c)  Materialien durch Umformen und Thermoformen bearbeiten

            aa) Bleche und Profile biegen, treiben und richten

            bb) Silikone oder andere Elastomere im Auflegeverfahren anformen

            cc) Kunststoffe thermoplastisch verformen

        d)  Kunststoffe laminieren und schäumen

        e)  Materialien durch maschinelles Spanen bearbeiten

            aa) Maschinenwerte von handgeführten oder ortsfesten Maschinen bestimmen
                oder einstellen

            bb) Werkstücke oder Bauteile unter Berücksichtigung der Form und der
                Werkstoffeigenschaften ausrichten und spannen

            cc) Fräsmaschinen bedienen

            dd) Werkzeuge unter Beachtung der Bearbeitungsverfahren und der zu
                bearbeitenden Werkstoffe auswählen

            ee) Werkstücke oder Bauteile mit handgeführten oder ortsfesten Maschinen
                bohren oder senken

            ff) Verfahren zum Rund- und Plandrehen unterscheiden

        f)  Oberflächenbehandlung an Bauteilen unter Beachtung der
            Werkstoffeigenschaften durchführen

    *   20

    *

*    *   1.5

    *   Fügen von Bauteilen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe e)

    *
        a)  Nietverbindungen unter Beachtung der Oberflächenform und
            -beschaffenheit, der Werkstoffpaarungs- sowie der Materialfestigkeit
            herstellen

        b)  Bauteile kraftschlüssig mit Kopf- oder Stiftschrauben mit und ohne
            Mutter und Scheibe unter Beachtung der Oberflächenform und
            -beschaffenheit, sowie der Werkstoffpaarung, der Materialfestigkeit
            und Herstellerangaben verschrauben

        c)  Werkstücke oder Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen und unter
            Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien kleben und leimen

        d)  Textilien, Leder und Kunststoffe hand- und maschinennähen

    *   14

    *

*    *   2

    *   Durchführen von orthopädietechnischen Maßnahmen im direkten
        Patientenkontakt
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2)

    *
    *
    *

*    *   2.1

    *   Beurteilen anatomischer, physiologischer, biomechanischer und
        pathologischer Gegebenheiten
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe a)

    *
        a)  Aufbau und Funktion des Haltungs- und Bewegungsapparates, des
            Nervensystems, der Haut sowie des Herz-Kreislauf-Systems in Bezug auf
            den Einsatz orthopädietechnischer Hilfsmittel beurteilen

        b)  statische und dynamische Dysfunktionen des Bewegungsapparates
            insbesondere im Stand, beim Gang und im Sitz beurteilen

    *   4

    *

*    *
        c)  Krankheitsbilder und die daraus resultierenden versorgungsspezifischen
            Hilfsmittel beurteilen

        d)  Möglichkeiten der Versorgung unter Berücksichtigung der Beschaffenheit
            amputierter Extremitäten beurteilen

        e)  Möglichkeiten der Versorgung von Bruchpforten und künstlich angelegten
            Ausgängen beurteilen

    *
    *   4

*    *   2.2

    *   Betreuen von Patienten und Beraten von Fachkreisen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe b)

    *
        a)  Patienten situationsgerecht empfangen und betreuen

        b)  gesundheitsgefährdende Zustände bei Patienten erkennen, beurteilen und
            erforderliche Maßnahmen ergreifen

        c)  Konfliktsituationen bewältigen

        d)  im interdisziplinären Team unter Berücksichtigung des individuellen
            Patientenwohls zusammenarbeiten

    *   4

    *

*    *
        e)  Patienten unter Beachtung der individuellen Situation beraten

        f)  Patienten in den Gebrauch und die Pflege der Hilfsmittel einweisen und
            im Hinblick auf die weitere individuelle Lebensführung beraten

        g)  Ärzte, medizinisches, pflegerisches und therapeutisches Personal im
            Hinblick auf die Versorgung mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln
            beraten

    *
    *   4

*    *   2.3

    *   Digitales und manuelles Messen, Analysieren und Abformen am
        menschlichen Körper
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe c)

    *
        a)  orthopädietechnisches Maßnehmen und Messtechniken
            hilfsmittelspezifisch anwenden

    *   2

    *

*    *
        b)  Deformitäten, Fehlbildungen und Amputationen, auch unter Zuhilfenahme
            bildgebender Verfahren, analysieren und dokumentieren

        c)  Muskelstatus nach Bemessungsschlüssel ermitteln

        d)  Deformitäten, Fehlbildungen und Amputationsstümpfe abformen

    *
    *   7

*    *   2.4

    *   Orthopädietechnische Hilfsmittel nach Aufbau, technischen Standards,
        Wirkungsweise und Verwendungszweck auswählen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe d)

    *
        a)  individuell gefertigte orthopädietechnische Hilfsmittel nach
            biomechanischen Wirkungsweisen, Konstruktionsmerkmalen und technischen
            Standards auswählen

        b)  Passteile unter Berücksichtigung der Biomechanik, der Funktion, der
            Herstellerrichtlinien und des patientenspezifischen Verwendungszweckes
            auswählen

        c)  Funktion und Wirkungsweise mechanischer, pneumatischer, hydraulischer
            und elektronisch gesteuerter Gelenke und Passteile erläutern und ihren
            Einsatz begründen

        d)  konfektionierte Hilfsmittel insbesondere Bandagen, Bruchbänder,
            medizinische Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Leibbinden, Mieder
            und Hilfsmittel zur Stoma- und Inkontinenzversorgung nach
            Wirkungsweisen, Konstruktionsmerkmale und technische Standards
            auswählen

        e)  Wirtschaftlichkeitsgebot des Kostenträgers berücksichtigen

        f)  Patienten in Gebrauch und Wirkungsweise einweisen

    *   8

    *

*    *   3

    *   Digitales und manuelles Modellieren und Nachbilden von Körperteilen
        zur Herstellung orthopädietechnischer Hilfsmittel
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 3)

    *
        a)  Gipspositivmodelle unter Beachtung gemessener Werte für Prothetik,
            Orthetik und Rehatechnik herstellen und modellieren

        b)  computergestütztes, digitales Positivmodell unter Beachtung gemessener
            Werte für Prothetik, Orthetik und Rehatechnik erstellen

    *
    *   6

*    *   4

    *   Durchführen von Maß-, Fertigungs- und Versorgungstechniken im Bereich
        Bandagen, Kompressionsstrumpfversorgung, Stoma, Inkontinenz und
        Dekubitus
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 4)

    *
        a)  Schnittmuster herstellen und Nähfertigungstechniken anwenden

        b)  konfektionierte Hilfsmittel insbesondere Bandagen, Bruchbänder,
            medizinische Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Leibbinden und
            Mieder anpassen

    *   3

    *

*    *
        c)  individuell gefertigte Hilfsmittel insbesondere Bandagen, Bruchbänder,
            medizinische Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Leibbinden, Mieder
            und Hilfsmittel zur Stoma- und Inkontinenzversorgung anpassen und
            herstellen

    *
    *   3

*    *   5

    *   Konstruieren, Aufbauen und Anpassen von orthopädietechnischen
        Hilfsmitteln
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  dreidimensionalen Lotaufbau für Prothesen und Orthesen durchführen

        b)  Prothesen und Orthesen montieren

        c)  mechanische Gelenke installieren und justieren

        d)  Bauteile mit textilen Stoffen, Leder und anderen Materialien polstern,
            füttern und beziehen

        e)  orthopädische Fußeinlagen abgabefertig herstellen

        f)  Hilfsmittel zur Rehabilitation, insbesondere Steh-, Mobilitäts-,
            Lagerungs- und Bettungshilfen, montieren

        g)  orthopädische Schuhzurichtungen als Ergänzung von Orthesen am
            Konfektionsschuh durchführen

    *
    *   16

*    *   6

    *   Instandhalten von Prothesen, Orthesen und rehabilitationstechnischen
        Geräten
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 6)

    *
        a)  Prothesen, Orthesen, Geh- und Stehhilfen instand halten

        b)  Rehabilitationsmittel, insbesondere Rollstühle, Lifter und Betten
            instand halten

        c)  Wartungspläne und Hygienevorschriften beachten

    *
    *   6

2\. Berufsausbildung in Schwerpunkten

2\.1 Schwerpunkt Prothetik

*    *
    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 36.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *
    *   Konstruieren, Aufbauen und Anpassen von orthopädietechnischen
        Hilfsmitteln
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  pneumatische, hydraulische und elektronisch gesteuerte Gelenke
            installieren und justieren

        b)  Schaftanproben für die untere und für die obere Extremität durchführen

        c)  dynamische und funktionelle Prothesenanproben durchführen

        d)  elektronisch gesteuerte Prothesen anpassen und deren Funktion
            optimieren

        e)  Prothesen individuell kosmetisch gestalten

        f)  Epithesen auswählen und anformen

    *
    *   26

2\.2 Schwerpunkt Individuelle Orthetik

*    *
    *   Konstruieren, Aufbauen und Anpassen von orthopädietechnischen
        Hilfsmitteln
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  elektronisch gesteuerte Gelenke installieren und einrichten

        b)  Korrekturorthesen für den Rumpf herstellen

        c)  Schuhmodifikationen als Ergänzung zur Orthese herstellen

        d)  dynamische und funktionelle Orthesenanproben durchführen

        e)  Orthesen kosmetisch gestalten

    *
    *   26

2\.3 Schwerpunkt Individuelle Rehabilitationstechnik

*    *
    *   Konstruieren, Aufbauen und Anpassen von orthopädietechnischen
        Hilfsmitteln
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  Lagerungs- und Bettungshilfen für alle Körperregionen herstellen

        b)  vorgefertigte und individuell gefertigte Rehabilitations- und
            Therapiesysteme patientengerecht zurichten und einpassen

        c)  elektronisch gesteuerte Bauteile auswählen und instand halten

        d)  Rollstühle konfigurieren

    *
    *   26

**Abschnitt B: Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten**

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 36.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und
            Beendigung, erklären

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildungszeit
        zu vermitteln

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes
            beschreiben

    *   während
        der gesamten
        Ausbildungszeit
        zu vermitteln

*    *   3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildungszeit
        zu vermitteln

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildungszeit
        zu vermitteln

*    *   5

    *   Betriebliche und technische Kommunikation, Patientendatenschutz
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 5)

    *
        a)  Informations- und Kommunikationssysteme einsetzen

        b)  Informationen, auch in einer fremden Sprache, beschaffen, aufbereiten
            und bewerten

        c)  fremdsprachliche Fachtermini anwenden

        d)  kulturelle Identitäten berücksichtigen

        e)  Regelungen zum Datenschutz beachten

        f)  Patientendaten nach gesetzlichen Vorschriften dokumentieren

        g)  Schweigepflicht und Diskretion hinsichtlich der Patientendaten
            beachten

    *   4

    *

*    *
        h)  Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen,
            auswerten und präsentieren

        i)  Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht
            führen, Sachverhalte darstellen, Fachausdrücke verwenden

    *
    *   2

*    *   6

    *   Anwenden fachbezogener rechtlicher Vorschriften und Normen
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 6)

    *
        a)  fachbezogene Normvorgaben einhalten

        b)  Arbeits- und Qualitätsrichtlinien des Orthopädietechnikerhandwerks
            anwenden

        c)  Hygienerichtlinien anwenden

    *   2

    *

*    *
        d)  fachbezogene Rechtsvorschriften insbesondere Regelungen der
            Sozialgesetzgebung, der Medizinprodukte und des
            Hilfsmittelverzeichnisses einhalten

    *
    *   2

*    *   7

    *   Planen und Organisieren von Arbeitsabläufen
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 7)

    *
        a)  Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung organisatorischer und
            informatorischer Notwendigkeiten planen

        b)  Arbeitsplatz vorbereiten, Arbeitsmittel, Werkzeuge und Geräte
            auswählen und bereitstellen

        c)  Arbeitsschritte unter Berücksichtigung konstruktiver und
            fertigungstechnischer Gesichtspunkte festlegen

    *   3

    *

*    *   8

    *   Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen
        (§ 4 Absatz 4 Nummer 8)

    *
        a)  Ziele und Aufgaben von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheiden

        b)  Arbeitsabläufe kontrollieren und auf Einhaltung der Qualitätsstandards
            prüfen

        c)  Zwischen- und Endkontrollen auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen
            durchführen

        d)  produktions-, qualitäts- und verfahrenstechnische Daten dokumentieren

    *   2

    *

*    *
        e)  Ursachen von Qualitätsabweichungen feststellen und dokumentieren sowie
            Maßnahmen zur Behebung ergreifen

        f)  zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen
            Arbeitsbereich beitragen, dabei Methoden und Techniken der
            Qualitätsverbesserung anwenden

        g)  Bedeutung von kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung zur
            Qualitätssicherung erkennen

    *
    *   2

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/orthausbvo/__11.html
Directory: orthausbvo
Level: 2.0