Title: § 8a Anrechnung der Zeit der Förderung der beruflichen Bildung und des Wehrdienstes bei nachfolgenden Dienstverhältnissen

Description:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 1 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit, Berufsförderung der freiwilligen Wehrdienst Leistenden
Unterabschnitt 2 - Eingliederung in das spätere Berufsleben
§ 8a Anrechnung der Zeit der Förderung der beruflichen Bildung und des Wehrdienstes bei nachfolgenden Dienstverhältnissen

Paragraph: 8a

Content:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 1 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit, Berufsförderung der freiwilligen Wehrdienst Leistenden
Unterabschnitt 2 - Eingliederung in das spätere Berufsleben
§ 8a Anrechnung der Zeit der Förderung der beruflichen Bildung und des Wehrdienstes bei nachfolgenden Dienstverhältnissen

(1) Bewirbt sich ein Soldat auf Zeit oder früherer Soldat auf Zeit bis
zum Ablauf von sechs Monaten nach Beendigung des Dienstverhältnisses
um Einstellung als Beamter, gilt § 9 Absatz 8 Satz 4 des
Arbeitsplatzschutzgesetzes entsprechend.

(2) Die Zeit der Probezeit des freiwilligen Wehrdienstes nach § 58b
des Soldatengesetzes oder die nach § 7 Absatz 1 des
Wehrpflichtgesetzes auf den Grundwehrdienst anrechenbare Zeit wird auf
die bei der Zulassung zu weiterführenden Prüfungen im Beruf
nachzuweisende Zeit einer mehrjährigen Tätigkeit nach der
Berufsabschlussprüfung angerechnet, soweit eine Zeit von einem Jahr
nicht unterschritten wird.

(3) Beginnt ein ehemaliger Soldat auf Zeit im Anschluss an den
Wehrdienst eine für den künftigen Beruf als Beamter vorgeschriebene,
über die allgemein bildende Schulbildung hinausgehende Ausbildung oder
wird diese durch den Wehrdienst unterbrochen, so gilt Absatz 1
entsprechend, wenn er sich bis zum Ablauf von sechs Monaten nach
Beendigung der Ausbildung um Einstellung als Beamter bewirbt und auf
Grund dieser Bewerbung eingestellt wird. Dienstzeiten, die
Voraussetzung für eine Beförderung sind, beginnen für einen unter den
dem Satz 1 entsprechenden Voraussetzungen eingestellten Richter mit
dem Zeitpunkt, zu dem er ohne Ableisten der Probezeit des freiwilligen
Wehrdienstes nach § 58b des Soldatengesetzes oder des nach § 7 Absatz
1 des Wehrpflichtgesetzes auf den Grundwehrdienst anrechenbaren
Wehrdienstes als Soldat auf Zeit zur Ernennung auf Lebenszeit
herangestanden hätte.

(4) Die Absätze 1 und 3 gelten entsprechend für einen Arbeitnehmer,
dessen Ausbildung für ein späteres Beamtenverhältnis durch eine
festgesetzte mehrjährige Tätigkeit im Arbeitsverhältnis an Stelle des
sonst vorgeschriebenen Vorbereitungsdienstes durchgeführt wird.

(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten nicht für einen Soldaten auf Zeit oder
früheren Soldaten auf Zeit, dessen Dienstzeit für einen Zeitraum bis
zu zwei Jahren festgesetzt oder nach § 54 Absatz 3 des
Soldatengesetzes über diesen Zeitraum hinaus verlängert worden ist.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/svg/__8a.html
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