Title: § 12 Prüfungsbereich Herstellen von Enderzeugnissen

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft und zur Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft (MühGetreiWiTechAusbV)
Abschnitt 2 - Abschluss- oder Gesellenprüfung
Unterabschnitt 3 - Teil 2 der Abschluss- oder Gesellenprüfung in der Fachrichtung Müllerei
§ 12 Prüfungsbereich Herstellen von Enderzeugnissen

Paragraph: 12

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft und zur Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft (MühGetreiWiTechAusbV)
Abschnitt 2 - Abschluss- oder Gesellenprüfung
Unterabschnitt 3 - Teil 2 der Abschluss- oder Gesellenprüfung in der Fachrichtung Müllerei
§ 12 Prüfungsbereich Herstellen von Enderzeugnissen

(1) Im Prüfungsbereich Herstellen von Enderzeugnissen soll der
Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,

1.  Herstellungsverfahren auszuwählen und Produktionsprozesse zu planen,

2.  Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffe auszuwählen,

3.  Anlagen einzurichten und in Betrieb zu nehmen,

4.  Produktionsprozesse zu steuern und Enderzeugnisse unter
    Berücksichtigung wirtschaftlicher, verfahrenstechnologischer und
    zeitlicher Vorgaben herzustellen,

5.  Enderzeugnisse zu kontrollieren und sensorische, chemische und
    physikalische Untersuchungen durchzuführen,

6.  Vorschriften zur Herstellung von Lebensmitteln einzuhalten,

7.  Erzeugnisse zu verpacken und zu lagern,

8.  Maßnahmen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz, zum
    Brandschutz, zum Umweltschutz und zum Qualitätsmanagement zu treffen
    sowie

9.  seine Vorgehensweise zu begründen.

(2) Für den Nachweis nach Absatz 1 sind zwei der folgenden Tätigkeiten
zugrunde zu legen:

1.  Herstellen von Mahlerzeugnissen,

2.  Herstellen von Futtermitteln,

3.  Herstellen von Spezialprodukten.

Der Prüfungsausschuss entscheidet, welche beiden Tätigkeiten zugrunde
gelegt werden. Eine der Tätigkeiten muss der Produktionsschwerpunkt
des Ausbildungsbetriebes sein.

(3) Der Prüfling soll zwei Arbeitsaufgaben durchführen. Nach der
Durchführung wird mit ihm über jede der Arbeitsaufgaben ein
auftragsbezogenes Fachgespräch geführt.

(4) Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 300 Minuten. Innerhalb dieser
Zeit beträgt die Zeit für die beiden auftragsbezogenen Fachgespräche
zusammen höchstens 20 Minuten.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/m_hgetreiwitechausbv/__12.html
Directory: muehgetreiwitechausbv
Level: 4.0