Title: § 32 Behandlung der nach der Äquivalenzmethode bewerteten Beteiligungen bei Anwendung des Verfahrens nach § 10a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes

Description:
Verordnung zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gemischten Finanzholding-Gruppen (SolvV 2014)
Teil 3 - Nähere Bestimmungen zur Ermittlung der Eigenmittel
Kapitel 2 - Behandlung der nach der Äquivalenzmethode bewerteten Beteiligungen bei Gruppen
§ 32 Behandlung der nach der Äquivalenzmethode bewerteten Beteiligungen bei Anwendung des Verfahrens nach § 10a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes

Paragraph: 32

Content:
Verordnung zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gemischten Finanzholding-Gruppen (SolvV 2014)
Teil 3 - Nähere Bestimmungen zur Ermittlung der Eigenmittel
Kapitel 2 - Behandlung der nach der Äquivalenzmethode bewerteten Beteiligungen bei Gruppen
§ 32 Behandlung der nach der Äquivalenzmethode bewerteten Beteiligungen bei Anwendung des Verfahrens nach § 10a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes

(1) Beteiligungen an Instituten, Finanzunternehmen oder Anbietern von
Nebendienstleistungen, die nach der Äquivalenzmethode gemäß IAS 28.13
in der jeweils geltenden Fassung der Verordnung (EG) Nr. 1725/2003 der
Kommission vom 29. September 2003 betreffend die Übernahme bestimmter
internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der
Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des
Rates (ABl. L 261 vom 13.10.2003, S. 1) bewertet werden, können,
vorbehaltlich der Anwendung des § 10a Absatz 4 des
Kreditwesengesetzes, mit ihrem anteiligen bilanziellen Eigenkapital
aus dem Abschluss, differenziert nach Eigenkapitalbestandteilen, in
die Zusammenfassung nach § 10a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes
einbezogen werden. Der nach der Äquivalenzmethode ermittelte
fortgeführte Buchwert der Beteiligung ist vom harten Kernkapital der
Gruppe abzuziehen, wobei der darin enthaltene Firmenwert in der
Abzugsposition nach Artikel 36 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013 zu erfassen ist.

(2) Absatz 1 gilt entsprechend bei Verwendung eines Abschlusses, der
nicht nach Maßgabe der Rechnungslegungsstandards, die nach den
Artikeln 2, 3 und 6 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung
internationaler Rechnungslegungsstandards (ABl. L 243 vom 11.9.2002,
S. 1) übernommen wurden, aufgestellt wurde.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/solvv_2014/__32.html
Directory: solvv_2014
Level: 4.0