Title: § 16 Theoretische Prüfung

Description:
Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (FeV 2010)
II. - Führen von Kraftfahrzeugen
2. - Voraussetzungen für die Erteilung einer Fahrerlaubnis
§ 16 Theoretische Prüfung

Paragraph: 16

Content:
Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (FeV 2010)
II. - Führen von Kraftfahrzeugen
2. - Voraussetzungen für die Erteilung einer Fahrerlaubnis
§ 16 Theoretische Prüfung

(1) In der theoretischen Prüfung hat der Bewerber nachzuweisen, dass
er

1.  ausreichende Kenntnisse der für das Führen von Kraftfahrzeugen
    maßgebenden gesetzlichen Vorschriften sowie der umweltbewussten und
    energiesparenden Fahrweise hat und

2.  mit den Gefahren des Straßenverkehrs und den zu ihrer Abwehr
    erforderlichen Verhaltensweisen vertraut ist und

3.  grundlegende mechanische und technische Zusammenhänge, die für die
    Straßenverkehrssicherheit von Bedeutung sind, kennt.

(2) Die Prüfung erfolgt anhand von Fragen, die in unterschiedlicher
Form und mit Hilfe unterschiedlicher Medien gestellt werden können.
Der Prüfungsstoff, die Form der Prüfung, der Umfang der Prüfung, die
Zusammenstellung der Fragen, die Durchführung und die Bewertung der
Prüfung ergeben sich aus Anlage 7 Teil 1. Bei Änderung eines bereits
erteilten Prüfauftrages für die Klassen A1, A2 oder A durch die nach
Landesrecht zuständige Behörde wird eine bereits fristgerecht
abgelegte und bestandene theoretische Prüfung in einer der genannten
Klassen anerkannt.

(3) Der Sachverständige oder Prüfer bestimmt die Zeit und den Ort der
theoretischen Prüfung. Sie darf frühestens drei Monate vor Erreichen
des Mindestalters abgenommen werden. Der Sachverständige oder Prüfer
hat sich vor der Prüfung durch Einsicht in den Personalausweis oder
Reisepass oder in ein sonstiges Ausweisdokument von der Identität des
Bewerbers zu überzeugen. Bestehen Zweifel an der Identität, darf die
Prüfung nicht durchgeführt werden. Der Fahrerlaubnisbehörde ist davon
Mitteilung zu machen. Der Bewerber hat dem amtlich anerkannten
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr vor der
Prüfung in geeigneter Form eine Bestätigung des Inhabers der
Fahrschule oder der zur Leitung des Ausbildungsbetriebes bestellten
Person zu erbringen, aus der ersichtlich ist, dass die nach § 4 Absatz
1a Satz 1 in Verbindung mit § 3 Absatz 1 Satz 1 bis 3 der Fahrschüler-
Ausbildungsordnung erforderlichen Ausbildungsinhalte der zu prüfenden
Klassen absolviert wurden und der Abschluss der theoretischen
Ausbildung gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 der Fahrschüler-
Ausbildungsordnung festgestellt ist. Der Abschluss der Ausbildung darf
nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Liegt die Bestätigung nicht
vor oder ergibt sich aus der Bestätigung nicht, dass der Abschluss der
Ausbildung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, darf die Prüfung
nicht durchgeführt werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__16.html
Directory: fev_2010
Level: 4.0