Title: § 10 Forderungen an Kreditinstitute – Posten 2

Description:
Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV)
Abschnitt 3 - Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz – Formblatt 1
Unterabschnitt 1 - Posten der Aktivseite
§ 10 Forderungen an Kreditinstitute – Posten 2

Paragraph: 10

Content:
Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV)
Abschnitt 3 - Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz – Formblatt 1
Unterabschnitt 1 - Posten der Aktivseite
§ 10 Forderungen an Kreditinstitute – Posten 2

Als Forderungen an Kreditinstitute sind alle Arten von Forderungen an
in- und ausländische Kreditinstitute auszuweisen. Zu den Forderungen
an Kreditinstitute gehören auch:

1.  Namensschuldverschreibungen sowie nicht börsenfähige
    Inhaberschuldverschreibungen, Orderschuldverschreibungen, die nicht
    Teile einer Gesamtemission sind,

2.  nicht börsenfähige Orderschuldverschreibungen, die Teile einer
    Gesamtemission sind,

3.  Namensgeldmarktpapiere und nicht börsenfähige Inhabergeldmarktpapiere,

4.  Namensgenussscheine, nicht börsenfähige Inhabergenussscheine und
    andere nicht in Wertpapieren verbriefte rückzahlbare Genussrechte.

§ 5 bleibt unberührt. Forderungen an Kreditinstitute aus
Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld, die der Anforderung
des § 17 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes
genügen und auf Treuhandkonten unterhalten werden, sind gesondert
auszuweisen.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/rechzahlv/__10.html
Directory: rechzahlv
Level: 4.0