Title: § 33 Handlungen des Vorstands der Zielgesellschaft

Description:
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Abschnitt 4 - Übernahmeangebote
§ 33 Handlungen des Vorstands der Zielgesellschaft

Paragraph: 33

Content:
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Abschnitt 4 - Übernahmeangebote
§ 33 Handlungen des Vorstands der Zielgesellschaft

(1) Nach Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe eines Angebots
bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2
darf der Vorstand der Zielgesellschaft keine Handlungen vornehmen,
durch die der Erfolg des Angebots verhindert werden könnte. Dies gilt
nicht für Handlungen, die auch ein ordentlicher und gewissenhafter
Geschäftsleiter einer Gesellschaft, die nicht von einem
Übernahmeangebot betroffen ist, vorgenommen hätte, für die Suche nach
einem konkurrierenden Angebot sowie für Handlungen, denen der
Aufsichtsrat der Zielgesellschaft zugestimmt hat.

(2) Ermächtigt die Hauptversammlung den Vorstand vor dem in Absatz 1
Satz 1 genannten Zeitraum zur Vornahme von Handlungen, die in die
Zuständigkeit der Hauptversammlung fallen, um den Erfolg von
Übernahmeangeboten zu verhindern, sind diese Handlungen in der
Ermächtigung der Art nach zu bestimmen. Die Ermächtigung kann für
höchstens 18 Monate erteilt werden. Der Beschluss der Hauptversammlung
bedarf einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der
Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst; die Satzung kann
eine größere Kapitalmehrheit und weitere Erfordernisse bestimmen.
Handlungen des Vorstands auf Grund einer Ermächtigung nach Satz 1
bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats.

(3) (weggefallen)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wp_g/__33.html
Directory: wpueg
Level: 3.0