Title: § 28 Verabredung zur Unbotmäßigkeit

Description:
Wehrstrafgesetz (WStrG)
Zweiter Teil - Militärische Straftaten
Zweiter Abschnitt - Straftaten gegen die Pflichten der Untergebenen
§ 28 Verabredung zur Unbotmäßigkeit

Paragraph: 28

Content:
Wehrstrafgesetz (WStrG)
Zweiter Teil - Militärische Straftaten
Zweiter Abschnitt - Straftaten gegen die Pflichten der Untergebenen
§ 28 Verabredung zur Unbotmäßigkeit

(1) Verabreden Soldaten, gemeinschaftlich eine Gehorsamsverweigerung
(§ 20), eine Bedrohung (§ 23), eine Nötigung (§ 24), einen tätlichen
Angriff (§ 25) oder eine Meuterei (§ 27) zu begehen, so werden sie
nach den Vorschriften bestraft, die für die Begehung der Tat gelten.
In den Fällen des § 27 kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 des
Strafgesetzbuches gemildert werden.

(2) Nach Absatz 1 wird nicht bestraft, wer nach der Verabredung
freiwillig die Tat verhindert. Unterbleibt sie ohne sein Zutun oder
wird sie unabhängig von seinem früheren Verhalten begangen, so genügt
zu seiner Straflosigkeit sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen,
die Tat zu verhindern.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wstrg/__28.html
Directory: wstrg
Level: 4.0