Title: Anlage 3 Festlegung der Anforderungen für besonders ausgerüstete Fahrzeuge/Wagen und Container/Großcontainer nach Abschnitt 7.3.3 Sondervorschrift VC 3 zur Beförderung erwärmter flüssiger und fester Stoffe der UN-Nummern 3257 und 3258 ADR/RID

Description:
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB)
Anlage 3 Festlegung der Anforderungen für besonders ausgerüstete Fahrzeuge/Wagen und Container/Großcontainer nach Abschnitt 7.3.3 Sondervorschrift VC 3 zur Beförderung erwärmter flüssiger und fester Stoffe der UN-Nummern 3257 und 3258 ADR/RID

Paragraph: 38

Content:
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB)
Anlage 3 Festlegung der Anforderungen für besonders ausgerüstete Fahrzeuge/Wagen und Container/Großcontainer nach Abschnitt 7.3.3 Sondervorschrift VC 3 zur Beförderung erwärmter flüssiger und fester Stoffe der UN-Nummern 3257 und 3258 ADR/RID

(Fundstelle: BGBl. 2023 I Nr. 227, S. 47 – 53)

**1.** **Anwendungsbereich**

    Erwärmte Stoffe der UN-Nummern 3257 und 3258 dürfen in loser Schüttung
    in besonders ausgerüsteten Fahrzeugen/Wagen oder
    Containern/Großcontainern befördert werden, wenn die nachfolgenden
    Anforderungen erfüllt werden.

1.1 Erwärmte flüssige Stoffe, UN-Nummer 3257, sind insbesondere

    –   flüssiges Aluminium,

    –   Bitumen,

    –   flüssiges Eisen,

    –   heißes Paraffin (Wachs).

1.2 Erwärmte feste Stoffe, UN-Nummer 3258, sind insbesondere

    –   heiße Brammen (massive Metalle als Halbzeug),

    –   Stahlcoils (warm gewalzt),

    –   Aluminiumkrätze, wenn dieses Gut den Grenzwert für die Gasbildung von
        1 Liter je Kilogramm Masse in einer Stunde gemäß Absatz 2.2.43.1.5
        Buchstabe b ADR/RID nicht überschreitet,

    wenn die Temperatur bei Beginn der Beförderung 240 °C oder höher ist.

**2.** **Allgemeine Anforderungen an die Umschließungen und deren
    Ladungssicherung**

2.1 Die Umschließungen für das Gefahrgut (z. B. Sandbett mit hydraulisch
    bewegbarer Schutzhaube für den Transport heißer massiver Metalle,
    Coil-Wannen für den Transport von Coils, feuerfest ausgekleidete
    Tiegel für den Transport flüssiger Metalle, in feste Aufleger gesetzte
    Kübel mit umschließender Schutzhaube unter Schutzgasatmosphäre für den
    Transport heißer Aluminiumkrätze; siehe dazu auch Anhang 1) müssen
    entweder so isoliert sein, dass eine Oberflächentemperatur von 130 °C
    während des Beförderungsvorgangs nicht überschritten wird, oder so
    aufgestellt sein, dass ein Berühren der Umschließung nicht möglich
    ist. Hiervon ausgenommen ist die Regelung in Nummer 5.13 dieser
    Anlage. In keinem Fall darf durch die Oberflächentemperatur das
    Fahrzeug/der Wagen, insbesondere die Bremsleitungen und elektrischen
    Leitungen, in dessen Funktion beeinträchtigt werden.

2.2 Die Umschließungen sind gemäß den Grundsätzen der Ladungssicherung
    nach Unterabschnitt 7.5.7.1 ADR/RID auf dem Fahrzeug/Wagen zu
    befestigen. Die heißen Güter sind in ihren Umschließungen so
    einzubringen und zu befördern, dass sich die relative Lage der Güter
    zu ihren Umschließungen bei normaler Beförderung nicht ändert
    (Beispiel: Sandbett mit Querverstrebungen bei Brammen, Coil-Wannen,
    Beförderung in loser Schüttung in Behältern).

2.3 Von der Anbringung von Kennzeichen nach Kapitel 5.3 ADR/RID auf den
    Umschließungen kann abgesehen werden, wenn diese bereits auf dem
    Fahrzeug/Wagen angebracht wurden.

**3.** **Brand- und Explosionsschutz**

    Jede Brandgefahr durch thermische Einwirkung des Stoffes auf die
    Umschließung, das Fahrzeug/den Wagen oder Ladungssicherungshilfsmittel
    sowie jede Explosionsgefahr durch z. B. austretende Dämpfe oder
    chemische Reaktion entstandener Gase ist zu vermeiden (z. B. durch
    Schutzgase).

**4.** **Zusätzliche Anforderungen für die Beförderung flüssiger Metalle in
    Tiegeln**

4.1 Konstruktion und Prüfung der Tiegel

    Tiegel, die seit dem 1. September 2016 gebaut werden, sind nach dem
    Stand der Technik unter Anwendung eines geeigneten technischen
    Regelwerks (EN 14025:2013 oder gleichwertiges Sicherheitsniveau)
    konstruktiv zu berechnen und herzustellen. Die konstruktive Auslegung
    ist im Rahmen eines Baumusterprüfverfahrens durch eine Stelle nach §
    12 der GGVSEB auf Einhaltung der konstruktiven Anforderungen aus dem
    verwendeten technischen Regelwerk zu überprüfen. Hinsichtlich der
    Anforderungen an die zu prüfenden Unterlagen wird auf die Maßgaben der
    EN 12972:2007 hingewiesen. Über das Ergebnis der Baumusterprüfung ist
    ein qualifizierter Prüfbericht durch die mit der Prüfungsdurchführung
    beauftragte Stelle nach § 12 der GGVSEB auszustellen. Eine Kopie des
    Baumusterprüfberichts ist der Tiegelakte jedes hergestellten Tiegels
    gemäß Nummer 4.7 dieser Anlage beizufügen.

    Bei der Dimensionierung und der Befestigung der Tiegel auf dem
    Fahrzeug/Wagen sind der hydrostatische Druck und die Schwallwirkung
    des flüssigen Metalls zu berücksichtigen. Dabei sind die
    Beschleunigungen des Absatzes 6.8.2.1.2 ADR bzw. die Beanspruchungen
    des Absatzes 6.8.2.1.2 RID zugrunde zu legen. Diese Anforderung gilt
    auch für Tiegel, die vor dem oben genannten Datum hergestellt wurden.

    Die Verschlüsse der Tiegel sind ebenfalls gemäß einem geeigneten
    technischen Regelwerk auszulegen und so zu gestalten, dass sie auch
    bei umgekipptem befülltem Tiegel dicht bleiben.

    Die Einfüll- und Ausgussöffnungen müssen konstruktiv geschützt werden,
    z. B. durch Kragen, Abweiser, Käfige oder gleichwertige Konstruktionen
    (siehe dazu die Beispiele in Anhang 2). Dabei ist die
    Schutzeinrichtung an der Tiegeloberseite so auszulegen, dass sie
    insgesamt einer statischen Belastung standhält, die der doppelten
    Masse des befüllten Tiegels entspricht.

    Plastische Verformungen der Schutzeinrichtung durch das Einwirken der
    oben genannten Belastung sind soweit zulässig, wie der Schutz der
    Einfüll- und Ausgussöffnungen gewährleistet bleibt. Die Nachrüstung
    der Schutzeinrichtung bei vorhandenen Tiegeln war bis zum 30. Juni
    2018 abzuschließen.

    Die Überprüfung der vorgesehenen Schutzeinrichtung hinsichtlich ihrer
    konstruktiven Auslegung, Dimensionierung und Ausführung je Tiegel
    obliegt den Stellen nach § 12 der GGVSEB. Dazu ist jeweils ein
    qualifizierter Prüfbericht auszustellen sowie erforderlichenfalls nach
    erfolgtem Anbau eine außerordentliche Prüfung gemäß Nummer 4.5 dieser
    Anlage durchzuführen. Der Prüfbericht über die Schutzeinrichtung sowie
    gegebenenfalls die außerordentliche Prüfung sind der Tiegelakte gemäß
    Nummer 4.7 dieser Anlage beizufügen.

4.2 Erstmalige Prüfung der Tiegel vor der Inbetriebnahme

    Die Tiegel sind erstmalig vor Inbetriebnahme durch eine Stelle nach §
    12 der GGVSEB unter Anwendung der EN 12972:2007 zu prüfen.

    Die Prüfung umfasst mindestens:

    –   eine Prüfung der Übereinstimmung mit den Konstruktionsunterlagen oder
        Gutachten unter Berücksichtigung des qualifizierten Prüfberichts über
        die Baumusterprüfung,

    –   eine Bauprüfung,

    –   eine Prüfung des inneren und äußeren Zustands,

    –   eine Wasserdruckprüfung mit einem Prüfdruck von 4 Bar; die Tiegel
        dürfen noch nicht feuerfest ausgekleidet oder beschichtet sein,

    –   eine Dichtheitsprüfung und eine Funktionsprüfung der Ausrüstungsteile.

    Die Wasserdruckprüfung und Dichtheitsprüfung sind auch mit einer
    Ersatzdichtung zulässig.

4.3 Zwischenprüfung der Tiegel

    Die Tiegel sind nach der erstmaligen Prüfung und jeder wiederkehrenden
    Prüfung nach Nummer 4.4 dieser Anlage Zwischenprüfungen durch eine
    Stelle nach § 12 der GGVSEB, mit Ausnahme der Wasserdruckprüfung und
    der Innenbesichtigung der metallischen Oberfläche, zu unterziehen. Die
    Zwischenprüfung umfasst die

    –   Prüfung des äußeren Zustands, diese schließt auch die Unversehrtheit
        der Flansch- und Deckelverbindungen ein,

    –   Wanddickenmessung,

    –   zerstörungsfreie Prüfung aller zugänglichen Schweißnähte.

    Die maximale Frist für die Zwischenprüfung beträgt sechs Jahre. Dabei
    ist auch die Prüfung des inneren Zustands durch eine fachkundige
    Person in Verantwortung des Betreibers des Tiegels durchzuführen.

4.4 Wiederkehrende Prüfung der Tiegel

    Bei jeder Erneuerung der Feuerfestauskleidung (Ausmauerung),
    spätestens jedoch nach zwölf Jahren, ist eine wiederkehrende Prüfung
    durch eine Stelle nach § 12 der GGVSEB durchzuführen. Der Umfang der
    Prüfung entspricht der nach Nummer 4.3 dieser Anlage zzgl. einer
    Wasserdruckprüfung mit einem Prüfdruck von 4 Bar sowie einer
    Besichtigung der metallischen inneren Oberfläche des Tiegels. Die
    Wasserdruckprüfung ist auch mit einer Ersatzdichtung zulässig.

4.5 Außerordentliche Prüfung der Tiegel

    Wenn die Sicherheit der Tiegel durch Ausbesserung, Umbau oder Unfall
    beeinträchtigt sein kann, ist eine außerordentliche Prüfung durch eine
    Stelle nach § 12 der GGVSEB in entsprechender Anwendung des Absatzes
    6\.8.2.4.4 ADR/RID durchzuführen.

4.6 Kennzeichnung der Tiegel

    Die Tiegel sind in entsprechender Anwendung des Absatzes 6.8.2.5.1
    ADR/RID auf einem Tiegelschild zu kennzeichnen (Kennzeichnung für die
    Prüfung nach Absatz 6.8.2.4.1 und 6.8.2.4.2 ADR/RID mit „P“, für die
    Prüfung nach Absatz 6.8.2.4.3 ADR/RID mit „L“).

4.7 Führen einer Tiegelakte (Wartungs- und Prüfbuch)

    Die Ergebnisse aller Prüfungen und die der erstmaligen Prüfung
    zugrundeliegenden Unterlagen sind vom Betreiber des Tiegels in der
    Tiegelakte aufzubewahren.

4.8 Beförderung der Tiegel

    An die Fahrzeuge für den Straßenverkehr werden folgende zusätzlichen
    Anforderungen gestellt:

    –   Das Kraftfahrzeug (Zugmaschine oder Motorwagen) und der Sattelanhänger
        oder Anhänger müssen mit einer Fahrdynamikregelung (Electronic
        Stability Control – ESC) ausgestattet sein.

    –   Die Tiegel sind auf den Fahrzeugen/Wagen so zu verladen, dass z. B.
        Bremsleitungen und elektrische Leitungen in ihrer Funktion nicht
        beeinflusst werden können.

    –   Die Tiegel sind auf den Fahrzeugen/Wagen so auszurichten, dass die
        Ausgussöffnungen in oder gegen die Fahrtrichtung angeordnet sind.

4.9 Anforderungen an die Fahrzeugführer

    Ergänzend zum Basiskurs nach Unterabschnitt 8.2.1.2 müssen die
    Fahrzeugführer für die Beförderung von flüssigen Metallen in Tiegeln
    entweder eine Schulungsbescheinigung für den Aufbaukurs Tank nach
    Unterabschnitt 8.2.1.3 ADR besitzen oder eine ergänzende Einweisung
    durch eine fachkundige Person erhalten. Diese soll die folgenden
    Schwerpunkte beinhalten:

    –   besonderes Fahrverhalten der Trägerfahrzeuge mit Tiegeln,

    –   allgemeine Grundlagen der Fahrphysik (Fahrstabilität/Kippverhalten,
        insbesondere Schwerpunkthöhe, Schwallwirkung),

    –   Grenzen von Fahrdynamikregelungen (ESC) und

    –   besondere Maßnahmen, die bei einem Unfall einzuleiten sind.

    Diese Einweisung ist mit Datum, Dauer und wesentlichem Inhalt
    schriftlich oder elektronisch durch den Beförderer zu dokumentieren.

**5.** **Sondervorschriften für den Transport von flüssigem Eisen in Torpedo-
    oder Rohrpfannenwagen (Pfannen) mit der Eisenbahn**

5.1 Die Pfannen müssen aus einem Blechmaterial und einer geeigneten
    feuerfesten Auskleidung bestehen. Der Blechmantel der Pfanne muss als
    selbsttragendes System auf zwei Stützen aufgebaut sein.

5.2 Die Pfannen, ihre Einfüllöffnungen und ihre baulichen Ausrüstungen
    müssen so beschaffen sein, dass sie ohne Verlust des Inhalts unter
    normalen Beförderungsbedingungen den statischen und dynamischen
    Beanspruchungen, wie sie in Absatz 6.8.2.1.2 RID festgelegt sind,
    standhalten.

5.3 Bei höchster Betriebslast darf die zulässige Beanspruchung im
    Blechmantel der Pfanne 6/10 der oberen Streckgrenze (0,6 Re bei 20 °C
    und 0,75 Re bei 250 °C, je nachdem, welcher Wert niedriger ist) nicht
    überschreiten.

5.4 Im Blechmantel der Pfannen ist eine ausreichende Zahl von
    Ausdampflöchern anzubringen, deren Durchmesser maximal 10 mm betragen
    darf.

5.5 Der feuerfeste Aufbau muss dem Stand der Technik entsprechen. Jede
    Erneuerung und Reparatur des feuerfesten Aufbaus ist durch den
    Betreiber bzw. Hersteller aufzuzeichnen.

5.6 Die Eigenschaften der feuerfesten Materialien für die Auskleidung von
    Pfannen sind im Rahmen der Qualitätskontrollen vom Betreiber oder
    Lieferanten durch entsprechende Prüfungen zu überwachen. Für die
    tragenden Teile der Pfannen sind nur geprüfte Werkstoffe zu verwenden.
    Die Prüfung ist durch das Abnahmezeugnis und die Bescheinigung
    nachzuweisen. TRT 042 (VkBl. 2003 Heft 7 Seite 178) gilt entsprechend.

5.7 Schweißarbeiten am Blechmantel, insbesondere an tragenden Teilen,
    dürfen nur von anerkannten Schweißbetrieben und nur von geprüften
    Schweißern unter Aufsicht einer zugelassenen Schweißaufsichtsperson
    vorgenommen werden. Die Anforderungen aus Absatz 6.8.2.1.23 RID gelten
    entsprechend.

5.8 Die Pfannen sind erstmalig vor der Inbetriebnahme zu prüfen.

5.9 Die Pfannen sind wiederkehrenden Prüfungen zu unterziehen. Diese
    umfassen

    –   die Wanddickenmessung,

    –   die Rissprüfung im Bereich der Auflagerstellen,

    –   die Gefügeuntersuchung.

5.10 Die wiederkehrenden Prüfungen sind spätestens nach acht Jahren
    durchzuführen. Bei jeder Erneuerung der Feuerfestauskleidung
    (Verschleiß- und Dauerfutter) muss eine Innenbesichtigung der
    metallischen Oberfläche erfolgen.

5.11 Wenn die Sicherheit der Pfanne durch Ausbesserung, Umbau oder Unfall
    beeinträchtigt sein kann, ist eine außerordentliche Prüfung
    vorzunehmen.

5.12 Alle vorstehenden Prüfungen sind durch eine Stelle nach § 12 der
    GGVSEB durchzuführen. Über die Prüfungen sind von den Prüfstellen
    Bescheinigungen auszustellen, die vom Betreiber aufzubewahren sind.

5.13 Während der Beförderung darf die Oberflächentemperatur im frei
    zugänglichen Bereich des metallischen Außenbehälters 250 °C nicht
    übersteigen.

5.14 Die feuerfeste Auskleidung der Pfannen ist vom Betreiber vor dem
    ersten Einsatz zu kontrollieren.

5.15 Das Aufheizen ist nach einem Aufheizplan entsprechend der gewählten
    Steinqualität und Art der Auskleidung vorzunehmen und zu überwachen.

5.16 Vor jeder Verwendung ist der ordnungsgemäße Zustand der Pfannen vom
    Betreiber oder Befüller zu überprüfen. Zutreffendenfalls sind
    Nachbesserungen vorzunehmen. Hierüber sind Aufzeichnungen zu führen.

5.17 Während des Transports ist die Einfüllöffnung der Pfannen mit einem
    Deckel dicht zu verschließen.

**Anhang 1**

**Bild 1**

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**Bild 2**

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**Anhang 2**

**Schutzeinrichtung „Kragen“**

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**Schutzeinrichtung „Abweiser“**

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**Schutzeinrichtung „Käfig“**

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