Title: § 24 Schutzmaßregeln nach amtlicher Feststellung des Verdachts des Ausbruchs einer nicht exotischen Seuche in einem Schutzgebiet

Description:
Fischseuchenverordnung (FischSeuchV 2008)
Abschnitt 6 - Besondere Schutzmaßnahmen
§ 24 Schutzmaßregeln nach amtlicher Feststellung des Verdachts des Ausbruchs einer nicht exotischen Seuche in einem Schutzgebiet

Paragraph: 24

Content:
Fischseuchenverordnung (FischSeuchV 2008)
Abschnitt 6 - Besondere Schutzmaßnahmen
§ 24 Schutzmaßregeln nach amtlicher Feststellung des Verdachts des Ausbruchs einer nicht exotischen Seuche in einem Schutzgebiet

(1) Ist der Verdacht des Ausbruchs einer nicht exotischen Seuche in
einem Schutzgebiet amtlich festgestellt, so gilt Folgendes:

1.  Die zuständige Behörde setzt das Schutzgebiet aus und ordnet
    histologische, molekularbiologische, mykologische, parasitologische
    oder virologische Untersuchungen an.

2.  Bis zum Vorliegen der Ergebnisse dürfen Fische aus Aquakultur, die
    nicht seuchenkrank oder seuchenverdächtig sind, nur mit Genehmigung
    der zuständigen Behörde und nur in einen anderen von derselben nicht
    exotischen Seuche betroffenen Aquakulturbetrieb verbracht oder zur
    unmittelbaren Schlachtung abgegeben werden.

3.  Bei der Schlachtung nach Nummer 2 anfallende Innereien sind
    unschädlich zu beseitigen.

4.  Verendete oder getötete Tiere aus Aquakultur dürfen nur mit
    Genehmigung der zuständigen Behörde und nur zu diagnostischen Zwecken
    oder unschädlichen Beseitigung verbracht werden.

(2) § 22 Abs. 2 gilt entsprechend.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/fischseuchv_2008/__24.html
Directory: fischseuchv_2008
Level: 3.0