Title: § 33

Description:
Gesetz über das Verlagsrecht (VerlG)
§ 33

Paragraph: 33

Content:
Gesetz über das Verlagsrecht (VerlG)
§ 33

(1) Geht das Werk nach der Ablieferung an den Verleger durch Zufall
unter, so behält der Verfasser den Anspruch auf die Vergütung. Im
übrigen werden beide Teile von der Verpflichtung zur Leistung frei.

(2) Auf Verlangen des Verlegers hat jedoch der Verfasser gegen eine
angemessene Vergütung ein anderes im wesentlichen übereinstimmendes
Werk zu liefern, sofern dies auf Grund vorhandener Vorarbeiten oder
sonstiger Unterlagen mit geringer Mühe geschehen kann; erbietet sich
der Verfasser, ein solches Werk innerhalb einer angemessenen Frist
kostenfrei zu liefern, so ist der Verleger verpflichtet, das Werk
anstelle des untergegangenen zu vervielfältigen und zu verbreiten.
Jeder Teil kann diese Rechte auch geltend machen, wenn das Werk nach
der Ablieferung infolge eines Umstandes untergegangen ist, den der
andere Teil zu vertreten hat.

(3) Der Ablieferung steht es gleich, wenn der Verleger in Verzug der
Annahme kommt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/verlg/__33.html
Directory: verlg
Level: 2.0