Title: § 3 Verschreiben durch einen Zahnarzt

Description:
Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln (BtMVV 1998)
§ 3 Verschreiben durch einen Zahnarzt

Paragraph: 3

Content:
Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln (BtMVV 1998)
§ 3 Verschreiben durch einen Zahnarzt

(1) Für einen Patienten darf der Zahnarzt die in Anlage III des
Betäubungsmittelgesetzes bezeichneten Betäubungsmittel außer
Alfentanil, Amfetamin, Cocain, Diamorphin, Etorphin, Fenetyllin,
Fentanyl, Levacetylmethadol, Methadon, Methylphenidat, Nabilon,
Normethadon, Opium, Papaver somniferum, Pentobarbital, Remifentanil,
Secobarbital und Sufentanil verschreiben.

(2) Für seinen Praxisbedarf darf der Zahnarzt die in Absatz 1
bezeichneten Betäubungsmittel sowie Alfentanil, Fentanyl, Remifentanil
und Sufentanil bis zur Menge seines durchschnittlichen
Zweiwochenbedarfs, mindestens jedoch die kleinste Packungseinheit,
verschreiben. Die Vorratshaltung soll für jedes Betäubungsmittel den
Monatsbedarf des Zahnarztes nicht übersteigen.

(3) Für den Stationsbedarf darf nur der Zahnarzt verschreiben, der ein
Krankenhaus oder eine Teileinheit eines Krankenhauses leitet oder in
Abwesenheit des Leiters beaufsichtigt. Er darf die in Absatz 2
bezeichneten Betäubungsmittel unter Beachtung der dort festgelegten
Beschränkungen über Bestimmungszweck, Gehalt und Darreichungsform
verschreiben. Dies gilt auch für einen Belegzahnarzt, wenn die ihm
zugeteilten Betten räumlich und organisatorisch von anderen
Teileinheiten abgegrenzt sind.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/__3.html
Directory: btmvv_1998
Level: 2.0