Title: § 30b

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
II. - Aufhebung und einstweilige Einstellung des Verfahrens
§ 30b

Paragraph: 30b

Content:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
II. - Aufhebung und einstweilige Einstellung des Verfahrens
§ 30b

(1) Die einstweilige Einstellung ist binnen einer Notfrist von zwei
Wochen zu beantragen. Die Frist beginnt mit der Zustellung der
Verfügung, in welcher der Schuldner auf das Recht zur Stellung des
Einstellungsantrages, den Fristbeginn und die Rechtsfolgen eines
fruchtlosen Fristablaufs hingewiesen wird. Der Hinweis ist möglichst
zugleich mit dem Beschluß, durch den die Zwangsversteigerung
angeordnet wird, zuzustellen.

(2) Die Entscheidung über den Antrag auf einstweilige Einstellung des
Verfahrens ergeht durch Beschluß. Vor der Entscheidung sind der
Schuldner und der betreibende Gläubiger zu hören; in geeigneten Fällen
kann das Gericht mündliche Verhandlung anberaumen. Der Schuldner und
der betreibende Gläubiger haben ihre Angaben auf Verlangen des
Gerichts glaubhaft zu machen.

(3) Gegen die Entscheidung ist die sofortige Beschwerde zulässig; vor
der Entscheidung ist der Gegner zu hören.

(4) Der Versteigerungstermin soll erst nach Rechtskraft des die
einstweilige Einstellung ablehnenden Beschlusses bekanntgegeben
werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__30b.html
Directory: zvg
Level: 5.0