Title: Abschnitt B: integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHKAMAusbV)
Abschnitt B: integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

Paragraph: 18

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHKAMAusbV)
Abschnitt B: integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 42.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung,
        Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und
            Beendigung, erklären

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation
        des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebs erläutern

        b)  Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebs wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des Ausbildungsbetriebs und seiner Belegschaft zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebs
            beschreiben

*    *   3

    *   Sicherheit und
        Gesundheitsschutz
        bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   5

    *   Betriebliche, technische
        und kundenorientierte
        Kommunikation
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)

    *
        a)  Informationen beschaffen und bewerten

        b)  Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und im
            Team situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen

        c)  anerkannte Regeln der Technik und Normen anwenden

        d)  technische Dokumentationen, insbesondere Instandsetzungs- und
            Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, Tabellen und Diagramme,
            lesen und anwenden

        e)  betriebliche Informationsflüsse nutzen und bei betrieblichen
            Entscheidungen mitarbeiten

    *   8

    *

*    *
    *
    *
        f)  Montagezeichnungen, Detail- und Gesamtzeichnungen, Rohrleitungspläne
            sowie Bauzeichnungen lesen und anwenden

        g)  Skizzen und Stücklisten von ver- und entsorgungstechnischen Systemen
            anfertigen

    *
    *

*    *
    *
    *
        h)  deutsche und englische Fachausdrücke auch in der Kommunikation
            anwenden

        i)  technische Zeichnungen lesen und anwenden, insbesondere
            Explosionszeichnungen, Stromlaufpläne, Kanalpläne sowie schematische
            Strangzeichnungen

        j)  branchenübliche Software sowie betriebsspezifische Kommunikations- und
            Informationssysteme nutzen, Regeln zum Datenschutz und zur
            Datensicherheit anwenden

        k)  Gespräche mit Kunden führen, technische Sachverhalte, insbesondere
            erforderliche Wartungsintervalle und Instandhaltungsarbeiten, kunden-
            und betriebsgerecht erläutern

    *
    *   6

*    *   6

    *   Planen und Steuern
        von Arbeitsabläufen sowie
        Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 6)

    *
        a)  Auftragsziele festlegen und Teilaufgaben definieren

        b)  Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen,
            fertigungs- und montagetechnischen Kriterien festlegen und
            dokumentieren

        c)  Auftragsdurchführung mit anderen Beteiligten, insbesondere mit anderen
            Gewerken, abstimmen

        d)  Material, Werkzeuge und Hilfsmittel auftragsbezogen anfordern und
            bereitstellen

        e)  Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages vorbereiten

        f)  Aufgaben im Team planen und kundenorientiert umsetzen, dabei Werkzeug
            und Material effektiv einsetzen

        g)  Soll- und Istwerte von Anlagen erfassen und bewerten

    *   8

    *

*    *
        h)  Zeitaufwand und personelle Unterstützung zur Durchführung von
            Arbeitsaufträgen abschätzen

        i)  Arbeitsschritte und -abläufe nach ökonomischen und ökologischen
            Kriterien festlegen und dokumentieren

        j)  Materialeinsatz und geleistete Arbeit einschließlich Zeitaufwand
            dokumentieren

        k)  Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen, protokollieren und
            abstimmen

        l)  Problemlösungsstrategien anwenden

    *
    *   6

*    *   7

    *   Durchführen von
        qualitätssichernden
        Maßnahmen
        (§ 4 Absatz 3 Nummer 7)

    *
        a)  Betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich
            anwenden

        b)  Prüfverfahren und Prüfmittel anforderungsbezogen anwenden

        c)  Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, zur
            Beseitigung beitragen und Maßnahmen dokumentieren

        d)  Normen und Richtlinien zur Sicherung der Qualität beachten

    *
    *   4

*    *
    *
    *
        e)  Prüfmittel auswählen, deren Einsatzfähigkeit feststellen, betriebliche
            Prüfvorschriften anwenden

        f)  zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen im eigenen
            Arbeitsbereich beitragen

        g)  Ablauf der Kundenaufträge, durchgeführte Qualitätskontrollen und
            technische Prüfungen dokumentieren

        h)  Vorgesetzte und Kunden über Abweichungen im geplanten Auftragsablauf
            informieren sowie Lösungsalternativen aufzeigen

    *
    *

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Directory: shkamausbv
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