Title: Anlage 2 Einschränkungen aus Gründen der Sicherheit der Beförderung gefährlicher Güter zu den Teilen 1 bis 9 des ADR und zu den Teilen 1 bis 7 des RID für innerstaatliche Beförderungen sowie zu den Teilen 1 bis 9 des ADN für innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderungen

Description:
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB)
Anlage 2 Einschränkungen aus Gründen der Sicherheit der Beförderung gefährlicher Güter zu den Teilen 1 bis 9 des ADR und zu den Teilen 1 bis 7 des RID für innerstaatliche Beförderungen sowie zu den Teilen 1 bis 9 des ADN für innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderungen

Paragraph: 38

Content:
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB)
Anlage 2 Einschränkungen aus Gründen der Sicherheit der Beförderung gefährlicher Güter zu den Teilen 1 bis 9 des ADR und zu den Teilen 1 bis 7 des RID für innerstaatliche Beförderungen sowie zu den Teilen 1 bis 9 des ADN für innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderungen

(Fundstelle: BGBl. 2023 I Nr. 227, S. 42 – 46)

**1.** (weggefallen)

**2.** **Im Straßenverkehr gelten für innerstaatliche Beförderungen mit
    Fahrzeugen, die in Deutschland zugelassen sind, und für
    innerstaatliche Beförderungen im Eisenbahnverkehr die nachstehenden
    Einschränkungen zu den Teilen 1 bis 7 des ADR/RID:**

**2.1** **Regelung zu den Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der
    Beförderungsdurchführung nach Unterabschnitt 1.1.3.1 ADR/RID:**

    a)  Für die Anwendung des Buchstaben a gilt folgende Regelung:

        Bei explosiven Stoffen der Klasse 1 Unterklasse 1.1 bis 1.4 darf die
        Gesamtnettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit/Wagen 3 kg nicht
        überschreiten. Bei Gegenständen mit Explosivstoff der Klasse 1
        Unterklasse 1.1 bis 1.3 darf die Bruttomasse je
        Beförderungseinheit/Wagen 5 kg und bei Unterklasse 1.4 50 kg nicht
        überschreiten. Selbstzersetzliche feste und flüssige Stoffe,
        desensibilisierte explosive feste Stoffe und mit selbstzersetzlichen
        Stoffen verwandte Stoffe der Klasse 4.1, Stoffe der Klasse 4.2 und
        Stoffe der Klasse 4.3, jeweils Verpackungsgruppe I und II, Stoffe der
        Klasse 5.1 Verpackungsgruppe I und Stoffe der Klasse 5.2 dürfen je
        Stoff 1 kg Nettomasse nicht überschreiten. Für die in den Sätzen 1 bis
        3 nicht genannten Stoffe und Gegenstände der Klassen 1 bis 9 dürfen
        die Höchstmengen gemäß Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR/RID nicht
        überschritten werden.

    b)  (weggefallen)

    c)  Für die Anwendung des Buchstaben c gilt folgende Regelung:

        aa) Bei explosiven Stoffen der Klasse 1 Unterklasse 1.1 bis 1.4 darf die
            Gesamtnettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit/Wagen 3 kg nicht
            überschreiten. Bei Gegenständen mit Explosivstoff der Klasse 1
            Unterklasse 1.1 bis 1.3 darf die Bruttomasse je
            Beförderungseinheit/Wagen 5 kg und bei Unterklasse 1.4 50 kg nicht
            überschreiten. Selbstzersetzliche feste und flüssige Stoffe,
            desensibilisierte explosive feste Stoffe und mit selbstzersetzlichen
            Stoffen verwandte Stoffe der Klasse 4.1, Stoffe der Klasse 4.2 und
            Stoffe der Klasse 4.3, jeweils Verpackungsgruppe I und II, Stoffe der
            Klasse 5.1 Verpackungsgruppe I und Stoffe der Klasse 5.2 dürfen je
            Stoff 1 kg Nettomasse nicht überschreiten.

        bb) Für die Beförderung nach Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe c ADR/RID
            müssen zusätzlich folgende Vorschriften eingehalten werden:

            –   Die „Allgemeinen Verpackungsvorschriften“ nach den Unterabschnitten
                4\.1.1.1, 4.1.1.2, 4.1.1.6 und 4.1.1.7 ADR/RID sind zu beachten.

            –   Für Stoffe und Gegenstände der Klasse 2 gelten die allgemeinen
                Verpackungsvorschriften nach Unterabschnitt 4.1.6.8 ADR/RID.

**2.2** **Regelung zu den Übergangsvorschriften nach den Unterabschnitten
    1\.6.3.4 und 1.6.3.5 ADR/RID:**

    a)  Die Randnummern 211 184, 211 185 Satz 1 und die Randnummer 211 186 in
        der für innerstaatliche Beförderungen geltenden Fassung der
        Gefahrgutverordnung Straße in der Fassung der Bekanntmachung vom 18.
        Juli 1995 (BGBl. I S. 1025) und

    b)  die Vorschriften der Anlage Anhang XI Absatz 1.8.4 Satz 3 und 4 und
        Absatz 1.8.5 in der für innerstaatliche Beförderungen geltenden
        Fassung der Gefahrgutverordnung Eisenbahn in der Fassung der
        Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1852)

    gelten für innerstaatliche Beförderungen weiter.

**3.** **Im Straßenverkehr gelten für innerstaatliche Beförderungen mit
    Fahrzeugen, die in Deutschland zugelassen sind, die nachstehenden
    Vorschriften und Einschränkungen zu den Teilen 8 und 9 des ADR:**

**3.1** **Verbot von Feuer und offenem Licht**

    Bei Ladearbeiten ist der Umgang mit Feuer oder offenem Licht in der
    Nähe der Fahrzeuge oder Container und in den Fahrzeugen oder
    Containern untersagt.

**3.2** **Unterrichtung des Fahrpersonals durch Befüller und Entlader**

    Übernimmt der Fahrzeugführer das Befüllen des Tanks, so hat der
    Befüller ihn in die Handhabung der Fülleinrichtung, soweit diese nicht
    Bestandteil des Fahrzeugs ist, einzuweisen. Entsprechendes gilt
    hinsichtlich der Entleerungseinrichtung für das
    Beförderungsunternehmen, das als Entlader tätig wird. Diese Einweisung
    ist schriftlich zu dokumentieren. Hinsichtlich der Aufbewahrung dieser
    Dokumentation gilt Abschnitt 1.3.3 ADR in Verbindung mit § 27 Absatz 5
    Nummer 2 GGVSEB entsprechend.

**3.3** **Überwachung der Fahrzeuge und Container**

    Ergänzend zu Kapitel 8.4 sind alle mit orangefarbener Tafel
    kennzeichnungspflichtigen Fahrzeuge und Container entsprechend den
    Vorgaben nach Abschnitt 8.4.1 ADR zu überwachen. Gleiches gilt für
    Anhänger einer kennzeichnungspflichtigen Beförderungseinheit, die von
    dem Kraftfahrzeug getrennt geparkt werden, sofern diese Anhänger mit
    gefährlichen Gütern in kennzeichnungspflichtiger Menge beladen sind.
    Satz 2 gilt nicht für die Überwachung von Anhängern mit UN 1202.

**4.** **Im Eisenbahnverkehr gelten für innerstaatliche Beförderungen die
    nachstehenden Vorschriften und Einschränkungen zu den Teilen 1 bis 7
    des RID:**

4.1 Hinweise in den Teilen 1 bis 7 RID auf das internationale Frachtrecht
    finden bei innerstaatlichen Beförderungen keine Anwendung. Bei
    innerstaatlichen Beförderungen gelten das anwendbare nationale
    Frachtrecht sowie mit ihm übereinstimmende Beförderungsbedingungen der
    Beförderer.

**4.2** **Gefahrgutbeförderung in Reisezügen**

    Gefahrgutbeförderungen in Reisezügen sind vorbehaltlich der Regelungen
    in den Buchstaben a und b verboten.

    a)  Die in den Unterabschnitten 1.1.2.2 und 1.1.2.3 in Verbindung mit den
        Kapiteln 7.6 und 7.7 RID genannten Regelungen bzw.
        Sicherheitsvorschriften sind auch für die innerstaatliche Beförderung
        zu beachten.

    b)  Im Übersetzverkehr mit der Eisenbahn über den Hindenburgdamm zwischen
        Niebüll und Westerland (Sylt) ist abweichend von den Unterabschnitten
        1\.1.2.2 und 1.1.2.3 in Verbindung mit den Kapiteln 7.6 und 7.7 RID die
        Gefahrgutbeförderung in Reisezügen unter Beachtung der nachfolgenden
        Bestimmungen erlaubt:

        aa) Folgende Güter sind in folgenden Beförderungsmitteln zur Beförderung
            zugelassen:

            *                *   Gefahrgüter der Klassen 1.4 und 2 bis 9

                *   Beförderung in Versandstücken
                    in gedeckten und bedeckten Straßenfahrzeugen

            *                *   a)

                *   Gefahrgüter der Klasse 2 Gruppen A, O und F ohne Nebengefahr giftig,

                *   Beförderung in Tanks (Straßentankfahrzeugen, Straßenfahrzeugen mit
                    Aufsetztanks und Straßenfahrzeugen mit Tankcontainern)

            *                *   b)

                *   Gefahrgüter der Klasse 3, Verpackungsgruppe II und III ohne
                    Nebengefahr giftig,

            *                *   c)

                *   Gefahrgüter der Klasse 8, Verpackungsgruppe II und III ohne
                    Nebengefahr giftig und

            *                *   d)

                *   Gefahrgüter der Klasse 9, Verpackungsgruppe II und III

        bb) Die Beförderung gefährlicher Güter erfolgt im Huckepackverkehr unter
            Beachtung der Vorschriften nach Unterabschnitt 1.1.4.4 RID.

        cc) Zwischenwagen oder Elemente einer fest gekuppelten Einheit:

            Erfolgt die Beförderung mit einzeln gekuppelten Güterwagen, ist
            zwischen den Güterwagen, auf denen mit gefährlichen Gütern beladene
            Straßenfahrzeuge verladen sind, und den übrigen Güterwagen, auf denen
            sich Personenkraftfahrzeuge oder mit Fahrgästen besetzte Busse
            befinden, mindestens ein unbeladener Güterwagen oder ein Güterwagen,
            der nur mit Straßenfahrzeugen ohne gefährliches Gut beladen ist, zu
            befördern.

            Erfolgt die Beförderung mit fest gekuppelten Einheiten, sind zwischen
            den Elementen der Einheit, auf denen mit gefährlichen Gütern beladene
            Straßenfahrzeuge verladen sind, und den übrigen Elementen, auf denen
            sich Personenkraftfahrzeuge oder mit Fahrgästen besetzte Busse
            befinden, mindestens zwei unbeladene Elemente oder zwei Elemente, die
            nur mit Straßenfahrzeugen ohne gefährliches Gut beladen sind, oder je
            ein Element der vorstehenden Alternativen zu befördern.

            Pro Reisezug darf nur eine kennzeichnungspflichtige
            Beförderungseinheit am Anfang oder am Ende mitgeführt werden.

        dd) Schriftliche Weisungen:

            Schriftliche Weisungen sind in den Straßenfahrzeugen nach den
            Vorschriften des Abschnitts 5.4.3 ADR mitzuführen.

        ee) Beförderungsausschluss:

            Die Beförderung von Straßenfahrzeugen mit gefährlichen Gütern in
            Verpackungen, einschließlich Großpackmittel (IBC) und Großverpackungen
            (Large Packagings), Straßentankfahrzeugen und Straßenfahrzeugen mit
            Aufsetztanks ist ausgeschlossen, wenn während der Beförderungsdauer
            mit einer Windstärke von 10 oder mehr (nach Beaufort-Skala) gerechnet
            werden kann.

        ff) Straßenfahrzeuge mit ungereinigten leeren Tanks:

            Vorstehende Regelungen sind auch bei der Beförderung von
            Straßenfahrzeugen mit ungereinigten leeren Tanks anzuwenden.

        gg) Angaben im Beförderungspapier:

            Die Bezeichnung des gefährlichen Gutes im Beförderungspapier nach dem
            Sylt-Shuttle-Tarif muss den Vorschriften des RID entsprechen.

**5.** **In der Binnenschifffahrt gelten für innerstaatliche und
    grenzüberschreitende Beförderungen die nachstehenden Vorschriften und
    Einschränkungen zu den Teilen 1 bis 9 des ADN:**

5.1 Eine Zustimmung nach Unterabschnitt 7.1.6.11 Anforderung ST01 ADN ist
    nicht erforderlich.

**6.** **Abweichungen von den Teilen 1 bis 9 ADN für Beförderungen auf dem
    Rhein**

**6.1** Abweichend von den Abschnitten 7.1.5.1 und 7.2.5.1 ADN dürfen Schiffe,
    die gefährliche Güter befördern oder nicht entgast sind, nicht in
    Schubverbänden enthalten sein, deren Abmessungen 195 x 24 m
    überschreiten.

**6.2** **Folgende Übergangsbestimmungen gelten bei der Beförderung
    nachstehender Stoffe:**

**6.2.1** Folgende Stoffe dürfen in Tankschiffen des Typs N geschlossen mit
    einem Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von mindestens 6
    kPa (0,06 Bar) (Prüfdruck der Ladetanks von 10 kPa (0,10 Bar))
    befördert werden:

    a)  Alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN mindestens ein
        Tankschiff des Typs N offen, Typ N offen mit
        Flammendurchschlagsicherung oder Typ N geschlossen mit einem
        Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von 10 kPa (0,10 Bar)
        gefordert wird.

    b)  Das nachstehend aufgeführte Schiff hatte am 31.12.1986 eine
        Sondergenehmigung für bestimmte Stoffe und ist auf Grund seiner
        Bauweise, d. h. mit Doppelboden und Wallgängen, zugelassen für die
        Beförderung von den in der separaten Liste aufgenommenen Stoffen.

        *            *   Schiffsname

            *   ENI Nummer

            *   Stoffliste Nummer

        *            *   T.M.S. PIZ EVEREST

            *   0232 6324

            *   1

**6.2.2** Folgende Stoffe dürfen in Tankschiffen des Typs N geschlossen mit
    einem Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von mindestens 10
    kPa (0,10 Bar) (Prüfdruck der Ladetanks von 65 kPa (0,65 Bar))
    befördert werden:

    a)  Alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN mindestens ein
        Tankschiff des Typs N offen, des Typs N offen mit
        Flammendurchschlagsicherung oder des Typs N geschlossen mit einem
        Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von 10 kPa (0,10 Bar)
        gefordert wird.

        Wenn das Hochgeschwindigkeitsventil umgebaut wird auf 50 kPa (0,50
        Bar), dürfen alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN ein
        Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von 50 kPa (0,50 Bar)
        gefordert wird, befördert werden.

    b)  Das nachstehend aufgeführte Schiff hatte am 31.12.1986 eine
        Sondergenehmigung für bestimmte Stoffe und ist auf Grund seiner
        Bauweise, d. h. mit Doppelboden und Wallgängen, zugelassen für die
        Beförderung von den in der separaten Liste aufgenommenen Stoffen.

        *            *   Schiffsname

            *   ENI Nummer

            *   Stoffliste Nummer

        *            *   T.M.S. EILTANK 9

            *   0430 4830

            *   5

**6.2.3** Folgende Stoffe dürfen in Tankschiffen des Typs C mit einem
    Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von mindestens 9 kPa
    (0,09 Bar) befördert werden:

    Alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN mindestens ein
    Tankschiff des Typs N oder des Typs C mit einem Einstelldruck des
    Hochgeschwindigkeitsventils von 10 kPa (0,10 Bar) gefordert wird.

**6.2.4** Folgende Stoffe dürfen in Tankschiffen des Typs C mit einem
    Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von mindestens 35 kPa
    (0,35 Bar) befördert werden:

    Alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN mindestens ein
    Tankschiff des Typs N oder des Typs C mit einem Einstelldruck des
    Hochgeschwindigkeitsventils von 35 kPa (0,35 Bar) gefordert wird.

    Wenn das Hochgeschwindigkeitsventil umgebaut wird auf 50 kPa (0,50
    Bar), dürfen alle Stoffe, für die in Kapitel 3.2 Tabelle C ADN ein
    Einstelldruck des Hochgeschwindigkeitsventils von 50 kPa (0,50 Bar)
    gefordert wird, befördert werden.

**Stoffliste Nummer 1:**

*    *   UN-
        Nummer

    *   Klasse und
        Klassifizierungscode

    *   Verpackungs-
        gruppe

    *   Benennung und Beschreibung

*    *   1114

    *   3, F1

    *   II

    *   BENZEN

*    *   1134

    *   3, F1

    *   III

    *   CHLORBENZEN (Phenylchlorid)

*    *   1143

    *   6.1, TF1

    *   I

    *   CROTONALDEHYD, STABILISIERT

*    *   1203

    *   3, F1

    *   II

    *   BENZIN MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   1218

    *   3, F1

    *   I

    *   ISOPREN, STABILISIERT

*    *   1247

    *   3, F1

    *   II

    *   METHYLMETHACRYLAT, MONOMER, STABILISIERT

*    *   1267

    *   3, F1

    *   I

    *   ROHERDÖL, MIT MEHR ALS 10% BENZEN

*    *   1267

    *   3, F1

    *   II

    *   ROHERDÖL, MIT MEHR ALS 10% BENZEN

*    *   1268

    *   3, F1

    *   I

    *   ERDÖLDESTILLATE, N.A.G. MIT MEHR ALS 10 % BENZEN oder ERDÖLPRODUKTE,
        N.A.G. MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   1268

    *   3, F1

    *   II

    *   ERDÖLDESTILLATE, N.A.G. MIT MEHR ALS 10 % BENZEN oder ERDÖLPRODUKTE,
        N.A.G. MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   1277

    *   3, FC

    *   II

    *   PROPYLAMIN (1-Aminopropan)

*    *   1278

    *   3, F1

    *   II

    *   1-CHLORPROPAN (Propylchlorid)

*    *   1296

    *   3, FC

    *   II

    *   TRIETHYLAMIN

*    *   1578

    *   6.1, T2

    *   II

    *   CHLORNITROBENZENE, FEST, GESCHMOLZEN
        (p-CHLORNITROBENZEN)

*    *   1591

    *   6.1, T1

    *   III

    *   o-DICHLORBENZEN

*    *   1593

    *   6.1, T1

    *   III

    *   DICHLORMETHAN (Methylenchlorid)

*    *   1605

    *   6.1, T1

    *   I

    *   1,2-DIBROMETHAN

*    *   1710

    *   6.1, T1

    *   III

    *   TRICHLORETHYLEN

*    *   1750

    *   6.1, TC1

    *   II

    *   CHLORESSIGSÄURE, LÖSUNG

*    *   1831

    *   8, CT1

    *   I

    *   SCHWEFELSÄURE, RAUCHEND

*    *   1846

    *   6.1, T1

    *   II

    *   TETRACHLORKOHLENSTOFF

*    *   1863

    *   3, F1

    *   I

    *   DÜSENKRAFTSTOFF MIT MEHR ALS 10% BENZEN

*    *   1863

    *   3, F1

    *   II

    *   DÜSENKRAFTSTOFF MIT MEHR ALS 10% BENZEN

*    *   1888

    *   6.1, T1

    *   III

    *   CHLOROFORM

*    *   1897

    *   6.1, T1

    *   III

    *   TETRACHLORETHYLEN

*    *   1993

    *   3, F1

    *   I

    *   ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.
        MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   1993

    *   3, F1

    *   II

    *   ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.
        MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   2205

    *   6.1, T1

    *   III

    *   ADIPONITRIL

*    *   2238

    *   3, F1

    *   III

    *   CHLORTOLUENE (m-, o- oder p-CHLORTOLUEN)

*    *   2263

    *   3, F1

    *   II

    *   DIMETHYLCYCLOHEXANE (cis-1,4-DIMETHYLCYCLOHEXAN)

*    *   2263

    *   3, F1

    *   II

    *   DIMETHYLCYCLOHEXANE (trans-1,4-DIMETHYLCYCLOHEXAN)

*    *   2266

    *   3, FC

    *   II

    *   DIMETHYL-N-PROPYLAMIN

*    *   2312

    *   6.1, T1

    *   II

    *   PHENOL, GESCHMOLZEN

*    *   2333

    *   3, FT1

    *   II

    *   ALLYLACETAT

*    *   2733

    *   3, FC

    *   II

    *   AMINE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND, N.A.G.
        (2-AMINOBUTAN)

*    *   2810

    *   6.1, T1

    *   III

    *   GIFTIGER, ORGANISCHER, FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.
        (1,1,2-Trichlorethan)

*    *   2874

    *   6.1, T1

    *   III

    *   FURFURYLALKOHOL

*    *   3295

    *   3, F1

    *   I

    *   KOHLENWASSERSTOFFE, FLÜSSIG, N.A.G.
        MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   3295

    *   3, F1

    *   II

    *   KOHLENWASSERSTOFFE, FLÜSSIG, N.A.G.
        MIT MEHR ALS 10 % BENZEN

*    *   3455

    *   6.1, TC2

    *   II

    *   CRESOLE, FEST, GESCHMOLZEN

**Stofflisten Nummer 2 bis 4**

(weggefallen)

**Stoffliste Nummer 5:**

*    *   UN-Nummer

    *   Klasse und Klassifizierungscode

    *   Verpackungs-
        gruppe

    *   Benennung und Beschreibung

*    *   1134

    *   3, F1

    *   III

    *   CHLORBENZEN (Phenylchlorid)

*    *   1218

    *   3, F1

    *   I

    *   ISOPREN, STABILISIERT

*    *   1247

    *   3, F1

    *   II

    *   METHYLMETHACRYLAT, MONOMER, STABILISIERT

*    *   1277

    *   3, FC

    *   II

    *   PROPYLAMIN (1-Aminopropan)

*    *   1278

    *   3, F1

    *   II

    *   1-CHLORPROPAN (Propylchlorid)

*    *   1296

    *   3, FC

    *   II

    *   TRIETHYLAMIN

*    *   1547

    *   6.1, T1

    *   II

    *   ANILIN

*    *   1750

    *   6.1, TC1

    *   II

    *   CHLORESSIGSÄURE, LÖSUNG

*    *   1831

    *   8, CT1

    *   I

    *   SCHWEFELSÄURE, RAUCHEND

*    *   2238

    *   3, F1

    *   III

    *   CHLORTOLUENE (m-, o- oder p-CHLORTOLUEN)

*    *   2263

    *   3, F1

    *   II

    *   DIMETHYLCYCLOHEXANE (cis-1,4-DIMETHYLCYCLOHEXAN)

*    *   2263

    *   3, F1

    *   II

    *   DIMETHYLCYCLOHEXANE (trans-1,4-DIMETHYLCYCLOHEXAN)

*    *   2266

    *   3, FC

    *   II

    *   DIMETHYL-N-PROPYLAMIN

*    *   2333

    *   3, FT1

    *   II

    *   ALLYLACETAT

*    *   2733

    *   3, FC

    *   II

    *   AMINE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND, N.A.G.
        (2-AMINOBUTAN)

*    *   3446

    *   6.1, T2

    *   II

    *   NITROTOLUENE, FEST, GESCHMOLZEN
        (o-NITROTOLUEN)

(zu § 36b)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/ggvseb/__38.html
Directory: ggvseb
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