Title: § 16a Verkürzter Aufstieg von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei

Description:
Verordnung über die Laufbahnen des Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei (BPolLV 2011)
§ 16a Verkürzter Aufstieg von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei

Paragraph: 16a

Content:
Verordnung über die Laufbahnen des Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei (BPolLV 2011)
§ 16a Verkürzter Aufstieg von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei

(1) Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte in der
Spitzensportförderung in der Bundespolizei können zu einem verkürzten
Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei
zugelassen werden, wenn

1.  dafür ein dienstliches Bedürfnis besteht und

2.  die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten

    a)  bei Beginn des Aufstiegs noch nicht 40 Jahre alt sind,

    b)  sich in dem von der Bundespolizei geförderten Spitzensport mindestens
        drei Jahre bewährt haben,

    c)  den Vorbereitungsdienst für den mittleren Polizeivollzugsdienst in der
        Bundespolizei mit einem mindestens überdurchschnittlichen Ergebnis
        abgeschlossen haben und

    d)  erfolgreich an einem Auswahlverfahren teilgenommen haben.

    Bei der Bemessung der Bewährungszeit sind Zeiten einer
    Teilzeitbeschäftigung wie Zeiten einer Vollzeitbeschäftigung zu
    behandeln, soweit nicht zwingende sachliche Gründe entgegenstehen.

(2) Für das Auswahlverfahren gilt § 36 der Bundeslaufbahnverordnung
mit der Maßgabe, dass

1.  über die Zulassung zum Aufstieg – abweichend von § 36 Absatz 6 der
    Bundeslaufbahnverordnung – das Bundespolizeipräsidium entscheidet,

2.  im Fall des § 36 Absatz 4 Satz 8 der Bundeslaufbahnverordnung die
    Teilnahme am Auswahlverfahren einmal, bei erfolgreicher Teilnahme auch
    mehrfach wiederholt werden kann.

(3) Die Aufstiegsausbildung dauert sechs Monate. Sie umfasst eine
theoretische und eine praktische Ausbildung. In der theoretischen
Ausbildung können Fernlehrmethoden eingesetzt werden.

(4) Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte in der
Spitzensportförderung der Bundespolizei, die die Befähigung für die
nächsthöhere Laufbahn nach den Absätzen 1 bis 3 erworben haben, können
höchstens ein Amt der Besoldungsgruppe A 11 erreichen. Für die
Übertragung eines Amtes der neuen Laufbahn und für die Verleihung des
ersten Beförderungsamtes gilt § 40 der Bundeslaufbahnverordnung.
Abweichend davon kann den Polizeivollzugsbeamtinnen und
Polizeivollzugsbeamten in der Spitzensportförderung der Bundespolizei,
die mindestens ein Jahr ein Amt der Besoldungsgruppe A 9m mit
Amtszulage innehaben, das Amt einer Polizeioberkommissarin oder eines
Polizeioberkommissars unmittelbar übertragen werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bpollv_2011/__16a.html
Directory: bpollv_2011
Level: 2.0