Title: Anlage 1 Kompetenzen für die Zwischenprüfung nach § 7

Description:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV)
Teil 4 - Sonstige Vorschriften
Abschnitt 4 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 1 Kompetenzen für die Zwischenprüfung nach § 7

Paragraph: 7

Content:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV)
Teil 4 - Sonstige Vorschriften
Abschnitt 4 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 1 Kompetenzen für die Zwischenprüfung nach § 7

(Fundstelle: BGBl. I 2018, 1592 - 1595;
bzgl. der einzelnen Ändernungen vgl. Fußnote)

**I.** Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften
    Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten,
    durchführen, steuern und evaluieren. ****

    **1.** **Die Pflege von Menschen aller Altersstufen verantwortlich planen,
        organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.**

        Die Auszubildenden

        a)  verfügen über ein grundlegendes Verständnis von zentralen Theorien und
            Modellen zum Pflegeprozess und nutzen diese zur Planung von
            Pflegeprozessen bei Menschen aller Altersstufen,

        b)  beteiligen sich an der Organisation und Durchführung des
            Pflegeprozesses,

        c)  nutzen ausgewählte Assessmentverfahren und beschreiben den
            Pflegebedarf unter Verwendung von pflegediagnostischen Begriffen,

        d)  schätzen häufig vorkommende Pflegeanlässe und Pflegebedarf in
            unterschiedlichen Lebens- und Entwicklungsphasen in akuten und
            dauerhaften Pflegesituationen ein,

        e)  schlagen Pflegeziele vor, setzen gesicherte Pflegemaßnahmen ein und
            evaluieren gemeinsam die Wirksamkeit der Pflege,

        f)  dokumentieren durchgeführte Pflegemaßnahmen und Beobachtungen in der
            Pflegedokumentation auch unter Zuhilfenahme digitaler
            Dokumentationssysteme und beteiligen sich auf dieser Grundlage an der
            Evaluation des Pflegeprozesses,

        g)  integrieren in ihr Pflegehandeln lebensweltorientierte Angebote zur
            Auseinandersetzung mit und Bewältigung von Pflegebedürftigkeit und
            ihren Folgen,

        h)  reflektieren den Einfluss der unterschiedlichen ambulanten und
            stationären Versorgungskontexte auf die Pflegeprozessgestaltung,

        i)  verfügen über ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit digitalen
            Technologien und Softwareanwendungen und für die Funktionsweise von
            Endgeräten, um pflegerelevante Hard- und Software, insbesondere
            digitale Pflegedokumentations- und -assistenzsysteme, bedienen zu
            können.

    **2.** **Pflegeprozesse und Pflegediagnostik bei Menschen aller Altersstufen
        mit gesundheitlichen Problemlagen planen, organisieren, gestalten,
        durchführen, steuern und evaluieren unter dem besonderen Fokus von
        Gesundheitsförderung und Prävention.**

        Die Auszubildenden

        a)  erheben pflegebezogene Daten von Menschen aller Altersstufen mit
            gesundheitlichen Problemlagen sowie zugehörige Ressourcen und
            Widerstandsfaktoren,

        b)  interpretieren und erklären die vorliegenden Daten bei Menschen mit
            überschaubaren Pflegebedarfen und gesundheitsbedingten Einschränkungen
            anhand von grundlegenden pflege- und bezugswissenschaftlichen
            Erkenntnissen,

        c)  setzen geplante kurative und präventive Pflegeinterventionen sowie
            Interventionen zur Förderung von Gesundheit um,

        d)  beziehen Angehörige in ihre pflegerische Versorgung von Menschen aller
            Altersstufen ein,

        e)  nehmen Hinweiszeichen auf mögliche Gewaltausübung wahr und geben
            entsprechende Beobachtungen weiter,

        f)  verfügen über ein grundlegendes Verständnis zu physischen, psychischen
            und psychosomatischen Zusammenhängen, die pflegerisches Handeln
            begründen,

        g)  erschließen sich neue Informationen zu den Wissensbereichen der
            Pflege, Gesundheitsförderung und Medizin unter Berücksichtigung auch
            von genderspezifischen Aspekten.

    **3.** **Pflegeprozesse und Pflegediagnostik von Menschen aller Altersstufen
        in hoch belasteten und kritischen Lebenssituationen verantwortlich
        planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und
        evaluieren.**

        Die Auszubildenden

        a)  pflegen, begleiten und unterstützen Menschen aller Altersstufen in
            Phasen fortschreitender Demenz oder schwerer chronischer
            Krankheitsverläufe,

        b)  verfügen über grundlegendes Wissen zu Bewältigungsformen und
            Unterstützungsangeboten für Familien in entwicklungs- oder
            gesundheitsbedingten Lebenskrisen,

        c)  beteiligen sich an der Durchführung eines individualisierten
            Pflegeprozesses bei schwerstkranken und sterbenden Menschen in
            verschiedenen Handlungsfeldern,

        d)  begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen, respektieren deren
            spezifische Bedürfnisse auch in religiöser Hinsicht und wirken mit bei
            der Unterstützung von Angehörigen zur Bewältigung und Verarbeitung von
            Verlust und Trauer,

        e)  verfügen über grundlegendes Wissen zu den spezifischen Schwerpunkten
            palliativer Versorgungsangebote.

    **4.** **In lebensbedrohlichen sowie in Krisen- oder Katastrophensituationen
        zielgerichtet handeln.**

        Die Auszubildenden

        a)  treffen in lebensbedrohlichen Situationen erforderliche
            Interventionsentscheidungen und leiten lebenserhaltende
            Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes ein,

        b)  koordinieren den Einsatz der Ersthelferinnen oder Ersthelfer bis zum
            Eintreffen der Ärztin oder des Arztes,

        c)  erkennen Notfallsituationen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen
            und handeln nach den Vorgaben des Notfallplanes und der Notfall-
            Evakuierung.

    **5.** **Menschen aller Altersstufen bei der Lebensgestaltung unterstützen,
        begleiten und beraten.**

        Die Auszubildenden

        a)  erheben soziale und biografische Informationen des zu pflegenden
            Menschen und seines familiären Umfeldes und identifizieren Ressourcen
            in der Lebens- und Entwicklungsgestaltung,

        b)  nutzen Angebote für Menschen verschiedener Altersgruppen zur
            sinnstiftenden Aktivität, zur kulturellen Teilhabe, zum Lernen und
            Spielen und fördern damit die Lebensqualität und die umfassende
            Entwicklung in der Lebensspanne,

        c)  berücksichtigen bei der Planung und Gestaltung von Alltagsaktivitäten
            die Bedürfnisse und Erwartungen, die kulturellen und religiösen
            Kontexte sowie die Lebens- und Entwicklungsphase der zu pflegenden
            Menschen,

        d)  identifizieren die Potenziale freiwilligen Engagements in
            verschiedenen Versorgungskontexten.

    **6.** **Entwicklung und Autonomie in der Lebensspanne fördern.**

        Die Auszubildenden

        a)  wahren das Selbstbestimmungsrecht des zu pflegenden Menschen,
            insbesondere auch, wenn dieser in seiner Selbstbestimmungsfähigkeit
            eingeschränkt ist,

        b)  unterstützen verantwortlich Menschen mit angeborener oder erworbener
            Behinderung bei der Kompensation eingeschränkter Fähigkeiten,

        c)  nutzen ihr grundlegendes Wissen über die langfristigen
            Alltagseinschränkungen, tragen durch rehabilitative Maßnahmen zum
            Erhalt und zur Wiedererlangung von Alltagskompetenz bei und
            integrieren hierzu auch technische und digitale Assistenzsysteme in
            das pflegerische Handeln,

        d)  verfügen über grundlegendes Wissen zu familiären Systemen und sozialen
            Netzwerken und schätzen deren Bedeutung für eine gelingende
            Zusammenarbeit mit dem professionellen Pflegesystem ein,

        e)  stimmen die Interaktion sowie die Gestaltung des Pflegeprozesses auf
            den physischen, emotionalen und kognitiven Entwicklungsstand des zu
            pflegenden Menschen ab.

**II.** **Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert
    gestalten.**

    **1.** **Kommunikation und Interaktion mit Menschen aller Altersstufen und
        ihren Bezugspersonen personen- und situationsbezogen gestalten und
        eine angemessene Information sicherstellen.**

        Die Auszubildenden

        a)  erkennen eigene Emotionen sowie Deutungs- und Handlungsmuster in der
            Interaktion,

        b)  bauen kurz- und langfristige Beziehungen mit Menschen
            unterschiedlicher Altersphasen und ihren Bezugspersonen auf und
            beachten dabei die Grundprinzipien von Empathie, Wertschätzung,
            Achtsamkeit und Kongruenz,

        c)  nutzen in ihrer Kommunikation neben verbalen auch nonverbale,
            paralinguistische und leibliche Interaktionsformen und berücksichtigen
            die Relation von Nähe und Distanz in ihrer Beziehungsgestaltung,

        d)  wenden Grundsätze der verständigungs- und beteiligungsorientierten
            Gesprächsführung an,

        e)  erkennen grundlegende, insbesondere gesundheits-, alters- oder
            kulturbedingte Kommunikationsbarrieren und setzen unterstützende
            Maßnahmen ein, um diese zu überbrücken,

        f)  erkennen sich abzeichnende oder bestehende Konflikte mit zu pflegenden
            Menschen, wenden grundlegende Prinzipien der Konfliktlösung an und
            nutzen kollegiale Beratung,

        g)  erkennen Asymmetrie und institutionelle Einschränkungen in der
            pflegerischen Kommunikation.

    **2.** **Information, Schulung und Beratung bei Menschen aller Altersstufen
        verantwortlich organisieren, gestalten, steuern und evaluieren.**

        Die Auszubildenden

        a)  informieren Menschen aller Altersstufen zu gesundheits- und
            pflegebezogenen Fragestellungen und leiten bei der Selbstpflege
            insbesondere Bezugspersonen und Ehrenamtliche bei der Fremdpflege an,

        b)  wenden didaktische Prinzipien bei Angeboten der Information und
            Instruktion an,

        c)  entwickeln ein grundlegendes Verständnis von den Prinzipien und Zielen
            einer ergebnisoffenen, partizipativen Beratung in Erweiterung zu
            Information, Instruktion und Schulung.

    **3.** **Ethisch reflektiert handeln.**

        Die Auszubildenden

        a)  respektieren Menschenrechte, Ethikkodizes sowie religiöse, kulturelle,
            ethnische und andere Gewohnheiten von zu pflegenden Menschen in
            unterschiedlichen Lebensphasen,

        b)  erkennen das Prinzip der Autonomie der zu pflegenden Person als eines
            von mehreren konkurrierenden ethischen Prinzipien und unterstützen zu
            pflegende Menschen bei der selbstbestimmten Lebensgestaltung,

        c)  erkennen ethische Konflikt- und Dilemmasituationen, ermitteln
            Handlungsalternativen und suchen Argumente zur Entscheidungsfindung.

**III.** **Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen
    systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.**

    **1.** **Verantwortung in der Organisation des qualifikationsheterogenen
        Pflegeteams übernehmen.**

        Die Auszubildenden

        a)  sind sich der Bedeutung von Abstimmungs- und Koordinierungsprozessen
            in qualifikationsheterogenen Teams bewusst und grenzen die jeweils
            unterschiedlichen Verantwortungs- und Aufgabenbereiche begründet
            voneinander ab,

        b)  fordern kollegiale Beratung ein und nehmen sie an,

        c)  verfügen über grundlegendes Wissen zur Einarbeitung und Anleitung von
            Auszubildenden, Praktikanten sowie freiwillig Engagierten und fördern
            diese bezüglich ihres eigenen Professionalisierungsprozesses im Team,

        d)  beteiligen sich an der Organisation pflegerischer Arbeit,

        e)  beteiligen sich an Teamentwicklungsprozessen und gehen im Team
            wertschätzend miteinander um.

    **2.** **Ärztliche Anordnungen im Pflegekontext eigenständig durchführen.**

        Die Auszubildenden

        a)  beachten die Anforderungen der Hygiene und wenden Grundregeln der
            Infektionsprävention in den unterschiedlichen pflegerischen
            Versorgungsbereichen an,

        b)  wirken entsprechend den rechtlichen Bestimmungen an der Durchführung
            ärztlich veranlasster Maßnahmen der medizinischen Diagnostik und
            Therapie im Rahmen des erarbeiteten Kenntnisstandes mit,

        c)  beobachten und interpretieren die mit einem medizinischen Eingriff
            verbundenen Pflegephänomene und Komplikationen in stabilen Situationen
            unter Berücksichtigung auch von gendermedizinischen Erkenntnissen,

        d)  wirken entsprechend ihrem Kenntnisstand in der Unterstützung und
            Begleitung von Maßnahmen der Diagnostik und Therapie mit und
            übernehmen die Durchführung in stabilen Situationen,

        e)  schätzen chronische Wunden prozessbegleitend ein und wenden die
            Grundprinzipien ihrer Versorgung an.

    **3.** **In interdisziplinären Teams an der Versorgung und Behandlung von
        Menschen aller Altersstufen mitwirken und Kontinuität an
        Schnittstellen sichern.**

        Die Auszubildenden

        a)  beteiligen sich an einer effektiven interdisziplinären Zusammenarbeit
            in der Versorgung und Behandlung und nehmen Probleme an
            institutionellen Schnittstellen wahr,

        b)  reflektieren in der interprofessionellen Kommunikation die
            verschiedenen Sichtweisen der beteiligten Berufsgruppen,

        c)  nehmen interprofessionelle Konflikte und Gewaltphänomene in der
            Pflegeeinrichtung wahr und verfügen über grundlegendes Wissen zu
            Ursachen, Deutungen und Handhabung,

        d)  wirken an der Koordination von Pflege in verschiedenen
            Versorgungskontexten mit sowie an der Organisation von Terminen und
            berufsgruppenübergreifenden Leistungen,

        e)  verfügen über grundlegendes Wissen zur integrierten Versorgung von
            chronisch kranken Menschen in der Primärversorgung,

        f)  beteiligen sich auf Anweisung an der Evaluation von
            interprofessionellen Versorgungsprozessen im Hinblick auf
            Patientenorientierung und -partizipation.

**IV.** **Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und
    ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.**

    **1.** **Die Qualität der pflegerischen Leistungen und der Versorgung in den
        verschiedenen Institutionen sicherstellen.**

        Die Auszubildenden

        a)  integrieren grundlegende Anforderungen zur internen und externen
            Qualitätssicherung in ihr unmittelbares Pflegehandeln,

        b)  orientieren ihr Handeln an qualitätssichernden Instrumenten, wie
            insbesondere evidenzbasierten Leitlinien und Standards.

    **2.** **Versorgungskontexte und Systemzusammenhänge im Pflegehandeln
        berücksichtigen und dabei ökonomische und ökologische Prinzipien
        beachten.**

        Die Auszubildenden

        a)  üben den Beruf unter Aufsicht und Anleitung von Pflegefachpersonen aus
            und reflektieren hierbei die gesetzlichen Vorgaben sowie ihre
            ausbildungs- und berufsbezogenen Rechte und Pflichten,

        b)  verfügen über ausgewähltes Wissen zu gesamtgesellschaftlichen
            Veränderungen, ökonomischen, technologischen sowie epidemiologischen
            und demografischen Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialsystem,

        c)  verfügen über grundlegendes Wissen zur Gesetzgebung im Gesundheits-
            und Sozialbereich,

        d)  verfügen über grundlegendes Wissen zu rechtlichen Zuständigkeiten und
            unterschiedlichen Abrechnungssystemen für stationäre, teilstationäre
            und ambulante Pflegesektoren,

        e)  sind aufmerksam für die Ökologie in den Gesundheitseinrichtungen,
            verfügen über grundlegendes Wissen zu Konzepten und Leitlinien für
            eine ökonomische und ökologische Gestaltung der Einrichtung und gehen
            mit materiellen und personellen Ressourcen ökonomisch und ökologisch
            nachhaltig um.

**V.** **Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen
    Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen
    reflektieren und begründen.**

    **1.** **Pflegehandeln an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen,
        insbesondere an pflegewissenschaftlichen Forschungsergebnissen,
        Theorien und Modellen ausrichten.**

        Die Auszubildenden

        a)  verstehen und anerkennen die Bedeutung einer wissensbasierten Pflege
            und die Notwendigkeit, die Wissensgrundlagen des eigenen Handelns
            kontinuierlich zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern,

        b)  erschließen sich wissenschaftlich fundiertes Wissen zu ausgewählten
            Themen und wenden einige Kriterien zur Bewertung von Informationen an,

        c)  begründen und reflektieren das Pflegehandeln kontinuierlich auf der
            Basis von ausgewählten zentralen pflege- und bezugswissenschaftlichen
            Theorien, Konzepten, Modellen und evidenzbasierten Studien sowie
            gendermedizinischen Erkenntnissen.

    **2.** **Verantwortung für die Entwicklung (lebenslanges Lernen) der eigenen
        Persönlichkeit sowie das berufliche Selbstverständnis übernehmen.**

        Die Auszubildenden

        a)  bewerten das lebenslange Lernen als ein Element der persönlichen und
            beruflichen Weiterentwicklung, übernehmen Eigeninitiative und
            Verantwortung für das eigene Lernen und nutzen hierfür auch moderne
            Informations- und Kommunikationstechnologien,

        b)  nehmen drohende Über- oder Unterforderungen frühzeitig wahr, erkennen
            die notwendigen Veränderungen am Arbeitsplatz und/oder des eigenen
            Kompetenzprofils und leiten daraus entsprechende Handlungsinitiativen
            ab,

        c)  gehen selbstfürsorglich mit sich um und tragen zur eigenen
            Gesunderhaltung bei, nehmen Unterstützungsangebote wahr oder fordern
            diese am jeweiligen Lernort ein,

        d)  reflektieren ihre persönliche Entwicklung als professionell Pflegende,

        e)  verfügen über ein Verständnis für die historischen Zusammenhänge des
            Pflegeberufs und seine Funktion im Kontext der Gesundheitsberufe,

        f)  verstehen die Zusammenhänge zwischen den gesellschaftlichen,
            soziodemografischen und ökonomischen Veränderungen und der
            Berufsentwicklung,

        g)  verfolgen nationale und internationale Entwicklungen des Pflegeberufs.

(zu § 9 Absatz 1 Satz 2)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pflaprv/__7.html
Directory: pflaprv
Level: 4.0