Title: § 1 Begriffsbestimmungen

Description:
Futtermittelverordnung (FuttMV 1981)
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Begriffsbestimmungen

Paragraph: 1

Content:
Futtermittelverordnung (FuttMV 1981)
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung sind:

1.  nicht der Lebensmittelgewinnung dienendes Tier: nicht der
    Lebensmittelgewinnung dienendes Tier im Sinne des Artikels 3 Absatz 2
    Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 des Europäischen
    Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über das Inverkehrbringen
    und die Verwendung von Futtermitteln, zur Änderung der Verordnung (EG)
    Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur
    Aufhebung der Richtlinien 79/373/EWG des Rates, 80/511/EWG der
    Kommission, 82/471/EWG des Rates, 83/228/EWG des Rates, 93/74/EWG des
    Rates, 93/113/EG des Rates und 96/25/EG des Rates und der Entscheidung
    2004/217/EG der Kommission (ABl. L 229 vom 1.9.2009, S. 1, L 192 vom
    22\.7.2011, S. 71), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2017/2279
    (ABl. L 328 vom 12.12.2017, S. 3) geändert worden ist,

2.  Heimtier: Heimtier im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Buchstabe f der
    Verordnung (EG) Nr. 767/2009,

3.  Ergänzungsfuttermittel: Ergänzungsfuttermittel im Sinne des Artikels 3
    Absatz 2 Buchstabe j der Verordnung (EG) Nr. 767/2009,

4.  Futtermittel für besondere Ernährungszwecke: Futtermittel für
    besondere Ernährungszwecke im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Buchstabe
    o der Verordnung (EG) Nr. 767/2009,

5.  Inhaltsstoffe: Stoffe – außer Futtermittelzusatzstoffen,
    Mittelrückständen und unerwünschten Stoffen –, die in einem
    Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel enthalten sind und seinen
    Futterwert beeinflussen, es sei denn, dass diese Beeinflussung nur
    unerheblich ist,

6.  Pestizidrückstände: Pestizidrückstände im Sinne des Artikels 3 Absatz
    2 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen
    Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an
    Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen
    und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG
    des Rates (ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1) in der jeweils geltenden
    Fassung,

7.  EG-Zulassungsverordnung: Verordnung der Europäischen Gemeinschaft oder
    der Europäischen Union nach

    a)  Artikel 3, 9g Absatz 5, Artikel 9h Absatz 3 oder Artikel 9i Absatz 3
        der Richtlinie 70/524/EWG unter Berücksichtigung einer Änderung nach
        Artikel 11 der Richtlinie 70/524/EWG des Rates vom 23. November 1970
        über Zusatzstoffe in der Tierernährung (ABl. L 270 vom 14.12.1970, S.
        1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1756/2002 (ABl. L 265
        vom 3.10.2002, S. 1) geändert worden ist,

    b)  Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des
        Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über
        Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung (ABl. L 268 vom
        18\.10.2003, S. 29, L 192 vom 29.5.2004, S. 34, L 98 vom 13.4.2007, S.
        29) in der jeweils geltenden Fassung,

8.  Einfuhr: die Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr im Sinne des
    Artikels 201 der Verordnung (EU) Nr. 952/2013 des Europäischen
    Parlaments und des Rates vom 9. Oktober 2013 zur Festlegung des
    Zollkodex der Union (ABl. L 269 vom 10.10.2013, S. 1),

9.  Mitgliedstaat: ein Staat, der der Europäischen Union angehört,

10. Vertragsstaat: ein Staat, der – ohne Mitglied der Europäischen Union
    zu sein – Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen
    Wirtschaftsraum ist,

11. Drittland: Staat, der nicht Mitgliedstaat oder Vertragsstaat ist,

12. Fernabsatzvertrag: Vertrag, bei dem

    a)  ein Futtermittelunternehmer oder eine in seinem Namen oder Auftrag
        handelnde Person und

    b)  eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt,
        die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen
        Tätigkeit zugerechnet werden können,

    für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss ausschließlich
    Fernkommunikationsmittel verwenden, es sei denn, dass der
    Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten
    Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt,

13. Fernkommunikationsmittel: Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder
    zum Abschluss eines Vertrages eingesetzt werden können, ohne dass die
    Vertragsparteien gleichzeitig körperlich anwesend sind, wie Briefe,
    Kataloge, Telekopien, E-Mails oder Telemedien.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/futtmv_1981/__1.html
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