Title: § 56e Erforderliche Unterlagen

Description:
Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)
Teil 4 - Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und erforderliche Anpassungsmaßnahmen
Abschnitt 6 - Verfahren zur Erteilung einer Genehmigung zur Dienstleistungserbringung im Rahmen einer partiellen Berufsausübung
§ 56e Erforderliche Unterlagen

Paragraph: 56e

Content:
Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)
Teil 4 - Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und erforderliche Anpassungsmaßnahmen
Abschnitt 6 - Verfahren zur Erteilung einer Genehmigung zur Dienstleistungserbringung im Rahmen einer partiellen Berufsausübung
§ 56e Erforderliche Unterlagen

(1) Personen, die eine Genehmigung nach § 62a Absatz 1 des
Hebammengesetzes aufgrund einer außerhalb des Geltungsbereichs des
Hebammengesetzes erworbenen Berufsqualifikation beantragen, haben dem
Antrag folgende Unterlagen beizufügen:

1.  eine tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und
    der ausgeübten Erwerbstätigkeiten in deutscher Sprache,

2.  einen Nachweis ihrer Identität sowie ihrer Staatsangehörigkeit,

3.  eine Bescheinigung, aus der sich ergibt, dass zum Zeitpunkt der
    Vorlage der Bescheinigung die antragstellende Person in einem Beruf,
    dessen Tätigkeit der Tätigkeit einer Hebamme nur partiell entspricht,
    rechtmäßig in einem anderen Mitgliedstaat, in einem anderen
    Vertragsstaat oder in einem gleichgestellten Staat niedergelassen ist,

4.  eine Bescheinigung über eine Berufsqualifikation, aus der sich ergibt,
    dass die Berufsqualifikation erforderlich ist für die Ausübung dieses
    Berufs in einem anderen Mitgliedstaat, in einem anderen Vertragsstaat
    oder in einem gleichgestellten Staat sowie die Ausbildungsnachweise,
    die den Erwerb dieser Berufsqualifikation belegen,

5.  sofern vorhanden, eine Bescheinigung über die erworbene
    Berufserfahrung oder Nachweise über Kenntnisse und Fähigkeiten, die
    durch lebenslanges Lernen erworben worden sind,

6.  eine Erklärung, dass bisher noch kein Antrag auf Feststellung der
    Gleichwertigkeit gestellt wurde, und

7.  einen Nachweis über die Kenntnisse der deutschen Sprache der
    antragstellenden Person.

(2) Im Fall von § 62a Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 Buchstabe b des
Hebammengesetzes hat die antragstellende Person zusätzlich einen
Nachweis in beliebiger Form darüber vorzulegen, dass dieser Beruf
während der vorhergehenden zehn Jahre mindestens ein Jahr lang in
einem oder mehreren Mitgliedstaaten, in einem oder mehreren
Vertragsstaaten oder in einem oder mehreren gleichgestellten Staaten
rechtmäßig ausgeübt worden ist.

(3) Die Unterlagen nach Absatz 1 Nummer 2 bis 5 sowie Absatz 2 sind
der zuständigen Behörde in Form von Abschriften vorzulegen oder
elektronisch zu übermitteln. Von den Unterlagen nach Absatz 1 Nummer 3
bis 5 sowie Absatz 2 sind Übersetzungen in deutscher Sprache
vorzulegen. Darüber hinaus kann die zuständige Behörde von allen
nachgereichten Unterlagen Übersetzungen in deutscher Sprache
verlangen. Die Übersetzungen sind von einer öffentlich bestellten oder
beeidigten Übersetzerin oder einem öffentlich bestellten oder
beeidigten Übersetzer erstellen zu lassen.

(4) Die zuständige Behörde kann abweichend von Absatz 3 eine andere
Form für die vorzulegenden Dokumente zulassen. Sie kann auf die
Übersetzung der Unterlagen in deutscher Sprache verzichten sowie eine
Übersetzung der Unterlagen in englischer Sprache zulassen.

(5) Die §§ 54 bis 56 sowie 56b Absatz 4 und 5 Satz 1 und 2 gelten
entsprechend.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/hebstprv/__56e.html
Directory: hebstprv
Level: 4.0