Title: **im Verteilungsnetz einschließlich der Trinkwasser-Installation

Description:
Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (TrinkwV 2001)
**im Verteilungsnetz einschließlich der Trinkwasser-Installation

Paragraph: 25

Content:
Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (TrinkwV 2001)
**im Verteilungsnetz einschließlich der Trinkwasser-Installation

ansteigen kann**

*    *   Laufende
        Nummer

    *   Parameter

    *[^F801421_02_BJNR095910001BJNE002806116]
   Grenzwert
        mg/l

    *   Bemerkungen

*    *   1

    *   Antimon

    *   0,0050

    *

*    *   2

    *   Arsen

    *   0,010

    *

*    *   3

    *   Benzo-(a)-pyren

    *   0,000010

    *

*    *   4

    *   Blei

    *   0,010

    *   Grundlage ist eine für die durchschnittliche wöchentliche
        Trinkwasseraufnahme durch Verbraucher repräsentative Probe. Zur
        Erfüllung der Berichtspflichten nach § 21 Absatz 3 über ein
        Wasserversorgungsgebiet sind die Probennahmen als Zufallsstichprobe
        (Z-Probe) oder alternativ als gestaffelte Stagnationsbeprobung
        (S0-Probe, S1-Probe, S2-Probe) ausschließlich an der Stelle der
        Einhaltung nach § 8 durchzuführen. Die im Bundesgesundheitsblatt
        veröffentlichte Empfehlung des Umweltbundesamts „Beurteilung der
        Trinkwasserqualität hinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und
        Nickel“ soll beachtet werden. Der Grenzwert gilt als überschritten,
        wenn der Messwert der Z-Probe oder einer der drei Proben S0, S1 oder
        S2 über dem Grenzwert liegt.
        Für die Feststellung einer Grenzwertüberschreitung an einer einzelnen
        Entnahmestelle in einem Gebäude ist die gestaffelte
        Stagnationsbeprobung durchzuführen. Der Grenzwert gilt als
        überschritten, wenn der Messwert einer der drei Proben S0, S1 oder S2
        über dem Grenzwert liegt.

*    *   5

    *   Cadmium

    *   0,0030

    *   Einschließlich der bei Stagnation von Trinkwasser in Rohren
        aufgenommenen Cadmiumverbindungen

*    *   6

    *   Epichlorhydrin

    *   0,00010

    *   Der Grenzwert bezieht sich auf die Restmonomerkonzentration im
        Trinkwasser, berechnet auf der Grundlage der maximalen Freisetzung
        nach den Spezifikationen des entsprechenden Polymers und der
        angewandten Polymerdosis. Der Nachweis der Einhaltung des Grenzwertes
        kann auch durch die Analyse des Trinkwassers erbracht werden.

*    *   7

    *   Kupfer

    *   2,0

    *   Grundlage ist eine für die durchschnittliche wöchentliche
        Trinkwasseraufnahme durch Verbraucher repräsentative Probe. Zur
        Erfüllung der Berichtspflichten nach § 21 Absatz 3 über ein
        Wasserversorgungsgebiet sind die Probennahmen als Zufallsstichprobe
        (Z-Probe) oder alternativ als gestaffelte Stagnationsbeprobung
        (S0-Probe, S1-Probe, S2-Probe) ausschließlich an der Stelle der
        Einhaltung nach § 8 durchzuführen. Die im Bundesgesundheitsblatt
        veröffentlichte Empfehlung des Umweltbundesamts „Beurteilung der
        Trinkwasserqualität hinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und
        Nickel“ soll beachtet werden. Der Grenzwert gilt als überschritten,
        wenn der Messwert der Z-Probe oder einer der drei Proben S0, S1 oder
        S2 über dem Grenzwert liegt.
        Für die Feststellung einer Grenzwertüberschreitung an einer einzelnen
        Entnahmestelle in einem Gebäude ist die gestaffelte
        Stagnationsbeprobung durchzuführen. Der Grenzwert gilt als
        überschritten, wenn der Messwert einer der drei Proben S0, S1 oder S2
        über dem Grenzwert liegt. Auf eine Untersuchung im Rahmen der
        Überwachung nach § 19 Absatz 7 kann in der Regel verzichtet werden,
        wenn der pH-Wert im Wasserversorgungsgebiet*                      7,8
        ist.

*    *   8

    *   Nickel

    *   0,020

    *   Grundlage ist eine für die durchschnittliche wöchentliche
        Trinkwasseraufnahme durch Verbraucher repräsentative Probe. Zur
        Erfüllung der Berichtspflichten nach § 21 Absatz 3 über ein
        Wasserversorgungsgebiet sind die Probennahmen als Zufallsstichprobe
        (Z-Probe) oder alternativ als gestaffelte Stagnationsbeprobung
        (S0-Probe, S1-Probe, S2-Probe) ausschließlich an der Stelle der
        Einhaltung nach § 8 durchzuführen. Die im Bundesgesundheitsblatt
        veröffentlichte Empfehlung des Umweltbundesamts „Beurteilung der
        Trinkwasserqualität hinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und
        Nickel“ soll beachtet werden. Der Grenzwert gilt als überschritten,
        wenn der Messwert der Z-Probe oder einer der drei Proben S0, S1 oder
        S2 über dem Grenzwert liegt.
        Für die Feststellung einer Grenzwertüberschreitung an einer einzelnen
        Entnahmestelle in einem Gebäude ist die gestaffelte
        Stagnationsbeprobung durchzuführen. Der Grenzwert gilt als
        überschritten, wenn der Messwert einer der drei Proben S0, S1 oder S2
        über dem Grenzwert liegt.

*    *   9

    *   Nitrit

    *   0,50

    *   Die Summe der Beträge aus Nitratkonzentration in mg/l geteilt durch 50
        und Nitritkonzentration in mg/l geteilt durch 3 darf nicht größer als
        1 sein. Am Ausgang des Wasserwerks darf der Wert von 0,10 mg/l für
        Nitrit nicht überschritten werden.

*    *   10

    *   Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

    *   0,00010

    *   Summe der nachgewiesenen und mengenmäßig bestimmten nachfolgenden
        Stoffe:
        Benzo-(b)-fluoranthen, Benzo-(k)-fluoranthen, Benzo-(ghi)-perylen und
        Indeno-(1,2,3-cd)-pyren. Voraussetzung für die Summenbildung ist
        mindestens das jeweilige Erreichen der Bestimmungsgrenze des
        analytischen Verfahrens.

*    *   11

    *   Trihalogenmethane (THM)

    *   0,050

    *   Summe der am Zapfhahn des Verbrauchers nachgewiesenen und mengenmäßig
        bestimmten Reaktionsprodukte im Trinkwasser, die bei der Desinfektion
        oder Oxidation des Wassers entstehen:
        Trichlormethan (Chloroform), Bromdichlormethan, Dibromchlormethan und
        Tribrommethan (Bromoform); eine Untersuchung im Versorgungsnetz ist
        nicht erforderlich, wenn am Ausgang des Wasserwerks der Wert von 0,010
        mg/l nicht überschritten wird. Voraussetzung für die Summenbildung ist
        mindestens das jeweilige Erreichen der Bestimmungsgrenze des
        analytischen Verfahrens. Das Gesundheitsamt kann befristet höhere
        Konzentrationen am Zapfhahn in der Trinkwasser-Installation bis 0,1
        mg/l zulassen, wenn dies aus seuchenhygienischen Gründen als Folge von
        Desinfektionsmaßnahmen erforderlich ist. Auf eine Untersuchung kann in
        der Regel verzichtet werden, wenn bei der Wassergewinnung,
        -aufbereitung und -verteilung keine Desinfektion mit THM-bildenden
        Aufbereitungsstoffen durchgeführt wurde und das Rohwasser nachweislich
        nicht mit THM belastet ist.

*    *   12

    *   Vinylchlorid

    *   0,00050

    *   Der Grenzwert bezieht sich auf die Restmonomerkonzentration im
        Trinkwasser, berechnet auf Grund der maximalen Freisetzung nach den
        Spezifikationen des entsprechenden Polymers und der angewandten
        Polymerdosis. Der Nachweis der Einhaltung des Grenzwertes kann auch
        durch die Analyse des Trinkwassers erbracht werden.

    Die festgelegten Werte berücksichtigen die Messunsicherheiten der
    Analyse- und Probennahmeverfahren.
[^f792494_05_BJNR095910001BJNE002806116]:     Die festgelegten Werte berücksichtigen die Messunsicherheiten der
    Analysen- und Probennahmeverfahren.
[^F801421_02_BJNR095910001BJNE002806116]: 
(zu § 7 und § 14 Absatz 3)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__25.html
Directory: trinkwv_2001
Level: 2.0