Title: Anlage 1 Bestandserfassung und -bewertung weiterer Schutzgüter und Funktionen

Description:
Verordnung über die Vermeidung und die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft im Zuständigkeitsbereich der Bundesverwaltung (BKompV)
Anlage 1 Bestandserfassung und -bewertung weiterer Schutzgüter und Funktionen

Paragraph: 18

Content:
Verordnung über die Vermeidung und die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft im Zuständigkeitsbereich der Bundesverwaltung (BKompV)
Anlage 1 Bestandserfassung und -bewertung weiterer Schutzgüter und Funktionen

(Fundstelle: BGBl. I 2020, 1095 - 1099)

*    *   Schutzgüter

    *   Funktionen

    *   Erfassung und Bewertung

    *   Bedeutung der Funktionen

*    *   **Tiere**

    *   Vielfalt von Tierarten einschließlich der innerartlichen Vielfalt

    *   Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten hinsichtlich ihrer Bedeutung
        für die Sicherung der biologischen Vielfalt.
        Zu berücksichtigen sind dabei eingriffsrelevante Arten bzw.
        Artengruppen. Eingriffsrelevante Arten bzw. Artengruppen bilden die
        Lebensraumqualität, insbesondere unter Berücksichtigung
        indikatorischer Ansätze, im Eingriffsraum hinreichend ab.
        Die Ergebnisse der Erfassung von Arten und Lebensräumen der FFH- und
        der Vogelschutzrichtlinie, sowie weiterer einschlägiger Gutachten,
        sind bei der Einschätzung der Bedeutung des vom Eingriff betroffenen
        Raumes mit heranzuziehen.

    *   **hervorragend (6):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine hervorragende Bedeutung insbesondere
        aufgrund ihrer Gefährdung haben

*    *   **sehr hoch (5):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine sehr hohe Bedeutung insbesondere aufgrund
        ihrer Gefährdung haben

*    *   **hoch (4):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine hohe Bedeutung insbesondere aufgrund ihrer
        Gefährdung haben

*    *   **mittel (3):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine mittlere Bedeutung haben,
        z. B. im Falle                        von aktuell noch ungefährdeten
        Tierarten mit spezifischen Lebensraumansprüchen.

*    *   **gering (2):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine geringe Bedeutung haben

*    *   **sehr gering (1):**
        Lebensräume mit Vorkommen von Tierarten, die für die Sicherung der
        biologischen Vielfalt eine sehr geringe oder keine Bedeutung haben

*    *   **Pflanzen**

    *   Vielfalt von Pflanzenarten einschließlich der innerartlichen Vielfalt

    *   Standorte von Pflanzenarten hinsichtlich ihrer Bedeutung für die
        Sicherung der biologischen Vielfalt.
        Zu berücksichtigen sind dabei Standorte eingriffsrelevanter Arten bzw.
        Artengruppen. Eingriffsrelevante Arten bzw. Artengruppen bilden die
        Lebensraumqualität, insbesondere unter Berücksichtigung
        indikatorischer Ansätze, im Eingriffsraum hinreichend ab.
        Die Ergebnisse der Erfassung von Arten und Lebensräumen der FFH-
        Richtlinie, sowie weiterer einschlägiger Gutachten, sind bei der
        Einschätzung der Bedeutung des vom Eingriff betroffenen Raumes mit
        heranzuziehen.

    *   **hervorragend (6):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine hervorragende Bedeutung insbesondere aufgrund ihrer
        Gefährdung haben

*    *   **sehr hoch (5):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine sehr hohe Bedeutung insbesondere aufgrund ihrer
        Gefährdung haben

*    *   **hoch (4):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine hohe Bedeutung insbesondere aufgrund ihrer Gefährdung
        haben

*    *   **mittel (3):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine mittlere Bedeutung haben, z. B. im Falle von aktuell
        noch ungefährdeten Pflanzenarten mit spezifischen Standortansprüchen

*    *
    *
    *
    *   **gering (2):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine geringe Bedeutung haben

*    *
    *
    *
    *   **sehr gering (1):**
        Standorte von Pflanzenarten, die für die Sicherung der biologischen
        Vielfalt eine sehr geringe oder keine Bedeutung haben

*    *   **Boden**

    *   natürliche Bodenfunktionen
        Regler- und Speicherfunktion
        Filter- und Pufferfunktion
        natürliche Bodenfruchtbarkeit

    *   Auswertung vorhandener Bodeninformationen/-daten und weiterer
        Datengrundlagen im Hinblick auf:
        Eigenschaften von Böden zur Einschätzung der Bodenfunktionen, z. B.
        Bodenart
        Bestehende Versiegelungen/Überschüttungen
        Bestehende Verdichtungen
        Veränderung des mit der belebten Bodenschicht in Verbindung stehenden
        Grundwasserspiegels durch Grundwasserabsenkung oder Überstauung
        Stoffliche Belastungen von Böden (Erfassung in der Regel über
        BBodSchG/BBodSchV)

    *   **hervorragend (6):**
        Böden mit hervorragender Ausprägung der in Spalte 2 genannten
        Bodenfunktionen

*    *   **sehr hoch (5):**
        Böden mit sehr hoher Ausprägung der in Spalte 2 genannten
        Bodenfunktionen

*    *   **hoch (4):**
        Böden mit hoher Ausprägung der in Spalte 2 genannten Bodenfunktionen

*    *   **mittel (3):**
        Böden mit mittlerer Ausprägung der in Spalte 2 genannten
        Bodenfunktionen

*    *   **gering (2):**
        Böden mit geringer Ausprägung der in Spalte 2 genannten
        Bodenfunktionen

*    *   **sehr gering (1):**
        Fläche versiegelt oder befestigt

*    *
    *   Vielfalt von Bodentypen und Bodenformen als Ausdruck des natürlichen
        und kulturellen Erbes

    *   Auswertung vorhandener Bodeninformationen/-daten im Hinblick auf:
        Ausprägungen von Böden hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen,
        naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen
        Bedeutung unter Berücksichtigung vorgenommener Schutzwürdigkeits- und
        Gefährdungseinstufungen und der Funktion als Archiv der Natur- und
        Kulturgeschichte

    *   **hervorragend (6):**
        Ausprägungen von Böden mit hervorragender wissenschaftlicher,
        naturgeschichtlicher, kulturhistorischer oder landeskundlicher
        Bedeutung

*    *   **sehr hoch (5):**
        Ausprägungen von Böden mit sehr hoher wissenschaftlicher,
        naturgeschichtlicher, kulturhistorischer oder landeskundlicher
        Bedeutung

*    *   **hoch (4):**
        Ausprägungen von Böden mit hoher wissenschaftlicher,
        naturgeschichtlicher, kulturhistorischer oder landeskundlicher
        Bedeutung

*    *   **mittel (3):**
        Ausprägungen von Böden mit einer mittleren wissenschaftlichen,
        naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen
        Bedeutung

*    *   **gering (2):**
        Ausprägungen von Böden mit geringer wissenschaftlicher,
        naturgeschichtlicher, kulturhistorischer oder landeskundlicher
        Bedeutung

*    *   **sehr gering (1):**
        Ausprägungen von Böden mit sehr geringer bis keiner
        wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder
        landeskundlichen Bedeutung

*    *   **Wasser**

    *   Funktionen für den Naturhaushalt, die sich aus der Qualität und
        Quantität der Oberflächengewässer einschließlich der natürlichen
        Selbstreinigungsfähigkeit der Fließgewässer ergeben

    *   Auswertung vorhandener Datengrundlagen hinsichtlich der
        Gewässerqualität, der Hydromorphologie und des Abflusses

    *   Die Bewertung erfolgt abweichend von § 6 Absatz 1 Satz 2 verbal-
        argumentativ.
        Dabei wird                        u. a. die Einstufung des
        ökologischen und chemischen Zustands bzw. das ökologische Potenzial
        der Oberflächengewässer nach der Oberflächengewässerverordnung
        berücksichtigt.

*    *   Funktionen für den Naturhaushalt, die sich aus der Qualität und
        Quantität des Grundwassers ergeben

    *   Auswertung vorhandener Datengrundlagen hinsichtlich der Art und
        Mächtigkeit des Grundwasserleiters (Ergiebigkeit),
        Grundwasserqualität, Grundwasserflurabstand, Art und Mächtigkeit der
        Deckschichten u. a.

    *   Die Bewertung erfolgt abweichend von § 6 Absatz 1 Satz 2 verbal-
        argumentativ.
        Dabei wird                        u. a. die Einstufung des
        mengenmäßigen Grundwasserzustands und des chemischen
        Grundwasserzustands nach der Grundwasserverordnung berücksichtigt.

*    *   Hochwasserschutzfunktion und Funktionen im Niederschlags-
        Abflusshaushalt (Retentionsfunktion)

    *   Betroffenheit von Fließgewässern, Auenbereichen bzw.
        Überschwemmungsbereichen und Rückhalteflächen, Auswertung vorhandener
        Datengrundlagen hinsichtlich
        Bemessungshochwasser
        Risikogebiete
        festgesetzte oder vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiete
        Überschwemmungsflächen

    *   Die Bewertung erfolgt abweichend von § 6 Absatz 1 Satz 2 verbal-
        argumentativ,
        u. a. unter                        Zugrundelegung der
        Überflutungswahrscheinlichkeit der betreffenden Fließgewässer und
        Auen.

*    *   **Klima, Luft**

    *   klimatische und lufthygienische Ausgleichsfunktionen

    *   Sofern ein Bezug der Entstehungsgebiete und Leitbahnen zu Siedlungen
        bzw. Belastungsräumen besteht, Erfassung der
        Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiete
        Hauptwindrichtung
        Frisch- und Kaltluftleitbahnen
        Freiräume mit bioklimatischer Bedeutung im Siedlungsraum
        Art und Größe der Siedlungen bzw. Belastungsräume

    *   **hervorragend (6):**
        besonders leistungsfähige Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete in
        Verbindung mit Kaltluftabfluss- oder Luftleitbahnen oder besonders
        leistungsfähige Freiräume und Freiflächen jeweils im stark belasteten
        Siedlungsraum

*    *   **sehr hoch (5):**
        leistungsfähige Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete in Verbindung
        mit Kaltluftabfluss- oder Luftleitbahnen oder leistungsfähige
        Freiräume und Freiflächen jeweils im stark belasteten Siedlungsraum

*    *   **hoch (4):**
        leistungsfähige Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete in Verbindung
        mit Kaltluftabfluss- oder Luftleitbahnen oder leistungsfähige
        Freiräume und Freiflächen jeweils im mäßig belasteten Siedlungsraum

*    *   **mittel (3):**
        leistungsfähige Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete in Verbindung
        mit Kaltluftabfluss- oder Luftleitbahnen oder leistungsfähige
        Freiräume und Freiflächen jeweils im unbelasteten/gering belasteten
        Siedlungsraum

*    *   **gering (2):**
        weniger leistungsfähige Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete in
        Verbindung mit Kaltluftabfluss- oder Luftleitbahnen oder weniger
        leistungsfähige Freiräume und Freiflächen oder kein Bezug zu einem
        Siedlungsraum

*    *
    *
    *
    *   **sehr gering (1):**
        fehlende Kalt- oder Frischluftentstehungsgebiete oder fehlende
        Freiräume und Freiflächen

*    *
    *   Klimaschutzfunktionen durch Treibhausgasspeicher oder -senken

    *   Ökosysteme, die als Treibhausgasspeicher oder -senken fungieren:
        insbesondere Bodentyp einschließlich Humusgehalt,
        Grundwasserflurabstand, Moore und ihre Degradations- und
        Regenerationsstadien
        insbesondere langfristige Kohlenstofffestlegung und Berücksichtigung
        weiterer Treibhausgase

    *   **hervorragend (6):**
        intakte Moore

*    *   **sehr hoch/hoch (5/4):**
        leicht entwässerte/degradierte Moore, Wälder und weitere Standorte,
        die dauerhaft vegetationsbedeckt sind – Einzelfallprüfung erforderlich

*    *   **mittel (3):**
        Standorte mit mittleren Speicher- oder Senkenpotenzialen

*    *   **gering (2):**
        Standorte mit geringen Speicher- oder Senkenpotenzialen

*    *   **sehr gering (1):**
        Standorte mit sehr geringen bis fehlenden Speicher- oder
        Senkenpotenzialen, insbesondere versiegelte Flächen

*    *   **Landschaftsbild**
        Bei der
        Gesamtbewertung ist die jeweils höher bewertete Funktion
        ausschlaggebend

    *   Vielfalt von Landschaften als Ausdruck des natürlichen und kulturellen
        Erbes

    *   Landschaftskategorien:
        Naturlandschaften –
        **§ 1 Abs. 4 Nr. 1 BNatSchG:**
        Räume mit naturlandschaftlicher Prägung (z. B. Buchenwälder, Moore,
        Flussauen)
        Historisch gewachsene Kulturlandschaften –
        **§ 1 Abs. 4 Nr. 1 BNatSchG:**
        Räume, die durch spezifische historische Nutzungen, Strukturen
        und/oder Elemente geprägt sind
        **Naturnahe Kulturlandschaften ohne wesentliche Prägung durch
        technische Infrastruktur:**
        Landschaftsräume mit einem hohen Anteil an naturnahen Biotopen und
        einer geringen Zerschneidung (vgl. § 1 Abs. 5 BNatSchG)
        **Sonstige besondere Einzellandschaften mit besonderer natürlicher und
        kultureller Prägung:**
        z. B. bergbaulich oder militärisch überprägte Landschaften mit
        besonderer Naturausprägung und besonderen Relikten

    *   **hervorragend (6):**
        eine Landschaft von hervorragender Bedeutung aufgrund ihres
        Gesamtcharakters oder aufgrund einer hervorragenden Ausprägung
        charakteristischer Merkmale der jeweiligen Landschaftskategorie

*    *   **sehr hoch (5):**
        eine Landschaft von sehr hoher Bedeutung aufgrund ihres
        Gesamtcharakters oder aufgrund einer sehr hohen Ausprägung
        charakteristischer Merkmale der jeweiligen Landschaftskategorie

*    *   **hoch (4):**
        eine Landschaft von hoher Bedeutung aufgrund ihres Gesamtcharakters
        oder aufgrund einer hohen Ausprägung charakteristischer Merkmale der
        jeweiligen Landschaftskategorie

*    *   **mittel (3):**
        eine Landschaft mit einer mittleren Ausprägung mehrerer
        wertbestimmender Merkmale der in Spalte 3 genannten
        Landschaftskategorien

*    *   **gering (2):**
        eine Landschaft mit wenigen wertbestimmenden Merkmalen der in Spalte 3
        genannten Landschaftskategorien

*    *   **sehr gering (1):**
        eine Landschaft mit sehr wenigen oder keinen wertbestimmenden
        Merkmalen
        der in Spalte 3                        genannten Landschaftskategorien

*    *
    *   Funktionen im Bereich des Erlebens und Wahrnehmens von Landschaft
        einschließlich der Eignung der Landschaft für die landschaftsgebundene
        Erholung

    *   Gesamthafte Erfassung der Erlebnis- und Wahrnehmungsqualität der
        Landschaft in konkreten Landschaftsbildeinheiten im Hinblick auf die
        landschaftliche Alltagserfahrung der Bevölkerung sowie die
        landschaftsgebundene Erholung; dabei besondere Berücksichtigung der
        Eigenart des jeweiligen Landschaftstyps
        landschaftsprägende Elemente, die bei der Bestimmung der
        Landschaftsbildqualität berücksichtigt werden (einschließlich ihrer
        Dichte und Anordnung):
        Erlebnis- und Wahrnehmungsqualität der Einzelelemente der Landschaft
        (den zuvor benannten Schutzgütern zugeordnet, z. B. Biotoptypen),
        sofern ihnen eine landschaftsprägende Bedeutung zukommt
        weitere Einzelelemente von besonderer Erlebnis- und
        Wahrnehmungsqualität sind etwa:
        Hangkanten und Hügel, Einzelbäume, Baumgruppen und Waldränder, Wege
        unterschiedlicher Ausprägung
        Landschaftstypen als erste Stufe der Bestimmung der Eigenart:
        Küstenlandschaften
        Waldlandschaften/waldreiche Landschaften
        strukturreiche Kulturlandschaften
        Mittelgebirgslandschaften mit Wechsel von Wald, Ackerbau, Grünland und
        anderen Landnutzungen
        weitere strukturreiche Kulturlandschaften, z. B. durch Weinbau,
        Obstbau, Gewässer, Heiden oder Moore geprägte Kulturlandschaften
        offene Kulturlandschaften
        weiträumige ackerbaulich geprägte Kulturlandschaften
        weiträumige grünlandgeprägte Kulturlandschaften
        Alpen- /Voralpenlandschaft
        urbane/semi-urbane Landschaften

    *   **hervorragend (6):**
        Landschaftsbildeinheit mit herausragender Bedeutung für das Erleben
        und Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. unverbaute, naturnahe
        Küstenlandschaften; durch extensive Grünlandnutzung geprägte
        Voralpenlandschaften mit Niedermooren, Seen und Hochgebirgskulisse

*    *   **sehr hoch (5):**
        Landschaftsbildeinheit mit sehr hoher Bedeutung für das Erleben und
        Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. großflächige, weitgehend
        ungestörte Waldgebiete mit charakteristischen Waldtypen und weiteren
        Elementen wie Felsen oder naturnahen Bachläufen; Räume in weiträumigen
        offenen, ackerbaulich geprägten Kulturlandschaften mit Grünlandauen
        und weiteren für den konkreten Raum typischen Landschaftselementen

*    *   **hoch (4):**
        Landschaftsbildeinheit mit hoher Bedeutung für das Erleben und
        Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. Räume in semi-
        urbanen Landschaften                        mit Landschaftselementen,
        die deren Eigenart betonen und zur landschaftsgebundenen Erholung
        besonders geeignet sind;
        Gebiete in                        strukturreichen Mittelgebirgen mit
        typischem Wechsel von Ackerbau, Grünland und Wald einschließlich
        gliedernder Gehölze

*    *   **mittel (3):**
        Landschaftsbildeinheit mit mittlerer Bedeutung für das Erleben und
        Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. monostrukturierte Wälder
        oder reliefarme Ackerlandschaften ohne Strukturierung durch Gewässer
        oder Gehölze

*    *   **gering (2):**
        Landschaftsbildeinheit mit geringer Bedeutung für das Erleben und
        Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. urbane/
        semi-urbane                        Landschaften mit geringem
        Freiraumanteil und mit geringer städtebaulicher Attraktivität

*    *   **sehr gering (1):**
        Landschaftsbildeinheit mit sehr geringer Bedeutung für das Erleben und
        Wahrnehmen von Natur und Landschaft, z. B. urbane/semi-urbane
        Landschaften mit sehr geringem Freiraumanteil oder mit sehr geringer
        städtebaulicher Attraktivität

(zu § 5 Absatz 1)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bkompv/__18.html
Directory: bkompv
Level: 2.0