Title: § 13

Description:
Gesetz über technische Assistenten in der Medizin (MTAG 1993)
Sechster Abschnitt - Übergangs- und Schlußvorschriften
§ 13

Paragraph: 13

Content:
Gesetz über technische Assistenten in der Medizin (MTAG 1993)
Sechster Abschnitt - Übergangs- und Schlußvorschriften
§ 13

(1) Eine nach § 1 oder § 3 des Gesetzes über technische Assistenten in
der Medizin vom 8. September 1971 (BGBl. I S. 1515), zuletzt geändert
gemäß Artikel 15 der Verordnung vom 26. Februar 1993 (BGBl. I S. 278),
erteilte Erlaubnis gilt als Erlaubnis nach § 1 Nr. 1, 2 oder § 1 Nr.
4\.

(2) Eine nach den Regeln der Deutschen Demokratischen Republik
erteilte Erlaubnis als "Medizinisch-technische Laborassistentin" oder
"Medizinisch-technischer Laborassistent", als "Medizinisch-technische
Radiologieassistentin" oder "Medizinisch-technischer
Radiologieassistent" oder als "Medizinisch-technische Assistentin für
Funktionsdiagnostik" oder "Medizinisch-technischer Assistent für
Funktionsdiagnostik" gilt als Erlaubnis nach § 1 Nr. 1, 2 oder § 1 Nr.
3\.

(3) Eine vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begonnene Ausbildung als
"Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin" oder "Medizinisch-
technischer Laboratoriumsassistent", als "Medizinisch-technische
Radiologieassistentin" oder "Medizinisch-technischer
Radiologieassistent" oder als "Veterinärmedizinisch-technische
Assistentin" oder "Veterinärmedizinisch-technischer Assistent" wird
nach den bisher geltenden Vorschriften abgeschlossen. Nach Abschluß
der Ausbildung erhält der Antragsteller, wenn die Voraussetzungen des
§ 2 Abs. 1 Nr. 2 und 3 vorliegen, eine Erlaubnis nach § 1 Nr. 1, 2
oder § 1 Nr. 4.

(4) Eine vor Inkrafttreten dieses Gesetzes nach den Regeln der
Deutschen Demokratischen Republik begonnene Ausbildung als
"Medizinisch-technische Laborassistentin" oder "Medizinisch-
technischer Laborassistent, als "Medizinisch-technische
Radiologieassistentin" oder "Medizinisch-technischer
Radiologieassistent" oder als "Medizinisch-technische Assistentin für
Funktionsdiagnostik" oder "Medizinisch-technischer Assistent für
Funktionsdiagnostik" wird nach diesen Regeln abgeschlossen. Nach
Abschluß dieser Ausbildung erhält der Antragsteller, wenn die
Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 und 3 vorliegen, eine Erlaubnis
nach § 1 Nr. 1, 2 oder § 1 Nr. 3.

(5) Wer beim Inkrafttreten dieses Gesetzes, ohne die Erlaubnis zur
Führung der Berufsbezeichnung "Medizinisch-technische Assistentin für
Funktionsdiagnostik" oder "Medizinisch-technischer Assistent für
Funktionsdiagnostik" zu besitzen, eine mindestens zehnjährige
funktionsdiagnostische Tätigkeit auf dem Gebiet der Neurologie,
Audiologie, Kardiologie oder Pulmologie in einer klinischen
Einrichtung nachweist, erhält auf Antrag die Erlaubnis zur Führung der
Berufsbezeichnung nach § 1 Nr. 3, wenn die Voraussetzungen nach § 2
Abs. 1 Nr. 2 und 3 erfüllt sind und der Antrag innerhalb von drei
Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes gestellt wird. Diese
Erlaubnis erhält auf Antrag auch, wer eine neurologisch-otologische
oder audiologisch-phoniatrische Ausbildung auf Grund einer
landesrechtlichen Regelung nachweist und beim Inkrafttreten dieses
Gesetzes mindestens fünf Jahre auf den Gebieten der Neuro-Otologie
oder Audiologie-Phoniatrie in einer klinischen Einrichtung berufstätig
war.

(6) Wer beim Inkrafttreten dieses Gesetzes eine mindestens dreijährige
funktionsdiagnostische Tätigkeit auf dem Gebiet der Neurologie,
Audiologie, Kardiologie oder Pulmologie in einer klinischen
Einrichtung nachweist, erhält auf Antrag die Erlaubnis zur Führung der
Berufsbezeichnung "Medizinisch-technische Assistentin für
Funktionsdiagnostik" oder "Medizinisch-technischer Assistent für
Funktionsdiagnostik", wenn er die staatliche Prüfung innerhalb von
fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes ablegt und die
Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 und 3 erfüllt sind.

(7) Wer eine nach den Regeln der Deutschen Demokratischen Republik
abgeschlossene Ausbildung zum "Veterinäringenieur für Labordiagnostik"
nachweist, erhält auf Antrag eine Erlaubnis zur Führung der
Berufsbezeichnung nach § 1 Nr. 4, wenn die Voraussetzungen des § 2
Abs. 1 Nr. 2 und 3 erfüllt sind.

(8) "Medizinisch-technische Gehilfinnen" oder "Medizinisch-technische
Gehilfen", die eine Erlaubnis nach § 16 des in Absatz 1 genannten
Gesetzes besitzen, dürfen diese Berufsbezeichnung weiterführen.

(9)

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/mtag_1993/__13.html
Directory: mtag_1993
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