Title: § 2a Unzuverlässigkeit von sanktionierten Personen

Description:
Gesetz zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG)
Kapitel 1 - Allgemeine Vorschriften
Abschnitt 1 - Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen
§ 2a Unzuverlässigkeit von sanktionierten Personen

Paragraph: 2a

Content:
Gesetz zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG)
Kapitel 1 - Allgemeine Vorschriften
Abschnitt 1 - Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen
§ 2a Unzuverlässigkeit von sanktionierten Personen

Eine natürliche oder juristische Person oder eine Personengesellschaft
gilt als unzuverlässig, wenn nach einem im Amtsblatt der Europäischen
Gemeinschaften oder der Europäischen Union veröffentlichten
unmittelbar geltenden Rechtsakt der Europäischen Gemeinschaften oder
der Europäischen Union, der der Durchführung einer vom Rat der
Europäischen Union im Bereich der Gemeinsamen Außen- und
Sicherheitspolitik beschlossenen wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahme
dient, ihre Gelder und wirtschaftlichen Ressourcen eingefroren sind
oder ihr weder unmittelbar noch mittelbar Gelder oder wirtschaftliche
Ressourcen zur Verfügung gestellt werden oder zu Gute kommen dürfen.
Eine natürliche Person gilt in der Regel als unzuverlässig, wenn sie
als Geschäftsleiter, Aufsichtsratsmitglied oder in vergleichbarer
Position für eine Person oder Personengesellschaft nach Satz 1 tätig
ist; dies gilt nicht für Arbeitnehmervertreter. Eine natürliche Person
gilt in der Regel auch dann als unzuverlässig, wenn sie die Interessen
einer Person oder Personengesellschaft nach Satz 1 als Mitglied eines
Aufsichts- oder Verwaltungsrats oder eines vergleichbaren
Kontrollgremiums in einem Institut wahrnimmt, das nicht unter Satz 1
fällt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wpig/__2a.html
Directory: wpig
Level: 4.0