Title: § 8 Gesetzliche Krankenversicherung

Description:
Gesetz über den Einfluß von Eignungsübungen der Streitkräfte auf Vertragsverhältnisse der Arbeitnehmer und Handelsvertreter sowie auf Beamtenverhältnisse (EÜG)
§ 8 Gesetzliche Krankenversicherung

Paragraph: 8

Content:
Gesetz über den Einfluß von Eignungsübungen der Streitkräfte auf Vertragsverhältnisse der Arbeitnehmer und Handelsvertreter sowie auf Beamtenverhältnisse (EÜG)
§ 8 Gesetzliche Krankenversicherung

(1) Die Teilnahme an einer Eignungsübung berührt eine bestehende
Pflicht- oder freiwillige Versicherung bei einem Träger der
gesetzlichen Krankenversicherung nicht. Für die Zeit der Teilnahme
ruht der Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Dies gilt nicht für Ansprüche von Familienangehörigen, die nach § 10
des Fünften Buches Sozialgesetzbuch versichert sind.

(2) Bei pflichtversicherten Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber, bei
Arbeitslosen hat die Agentur für Arbeit Beginn und Ende der
Eignungsübung dem zuständigen Träger der Krankenversicherung
unverzüglich zu melden. Sonstige Pflichtversicherte und freiwillig
Versicherte haben diese Meldung selbst zu erstatten.

(3) Für die Zeit der Teilnahme an der Eignungsübung zahlt der Bund den
zuständigen Trägern der Krankenversicherung den Beitrag zur
gesetzlichen Krankenversicherung. Für die Bemessung des Beitrags wird
10 Prozent der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches
Sozialgesetzbuch zugrunde gelegt und gilt der allgemeine Beitragssatz
nach § 241 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zuzüglich des
durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/e_g/__8.html
Directory: eueg
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