Title: § 20 Praktischer Teil der Prüfung

Description:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin (MTA-APrV)
Abschnitt 4 - Prüfungsbestimmungen für die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik
§ 20 Praktischer Teil der Prüfung

Paragraph: 20

Content:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin (MTA-APrV)
Abschnitt 4 - Prüfungsbestimmungen für die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik
§ 20 Praktischer Teil der Prüfung

(1) Der praktische Teil der Prüfung erstreckt sich auf folgende
Fächer:

1.  Neurophysiologische Funktionsdiagnostik:

    der Prüfling hat eine Standard-EEG-Registrierung bei einem erwachsenen
    Patienten, eine Standard-EEG-Registrierung bei einem Kind oder eine
    polygrafische Kurzschlafregistrierung und eine Registrierung
    evozierter Potentiale sowie eine Registrierung aus dem Bereich
    Elektromyografie/Neurografie oder Funktionsdiagnostik autonomer
    Systeme oder Elektronystagmografie durchzuführen sowie die
    eingesetzten Methoden, die Qualitätskontrolle und die erstellten
    Meßergebnisse zu erklären,

2.  Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik:

    der Prüfling hat eine audiometrische Untersuchung an schwerhörigen
    erwachsenen Patienten einschließlich zwei überschwelliger Tests, eine
    Impedanzmessung einschließlich zugehöriger evozierter Potentiale, eine
    Vestibularisprüfung oder eine Gustometrie oder eine Olfaktometrie oder
    eine nasale Ventilationsprüfung und eine audiometrische Untersuchung
    bei einem Kind unter fünf Jahren durchzuführen sowie die eingesetzten
    Methoden, die Qualitätskontrolle und die erstellten Meßergebnisse zu
    erklären,

3.  Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik:

    der Prüfling hat eine Standard-EKG-Registrierung, eine
    Ultraschalluntersuchung an Gefäßen der unteren und oberen Extremität
    oder eine Schrittmacherfunktionsprüfung am Patienten oder die
    Auswertung einer Langzeit-EKG-Registrierung sowie ein Phonokardiogramm
    oder die Assistenz bei einer Belastungsuntersuchung oder die Assistenz
    bei einer Herzkatheteruntersuchung durchzuführen sowie die
    eingesetzten Methoden, die Qualitätskontrolle und die erstellten
    Meßergebnisse zu erklären,

4.  Pneumologische Funktionsdiagnostik:

    der Prüfling hat zwei vorfelddiagnostische Methoden (Spirometrie,
    Peak-Flow-Messung, Provokationstest, Spasmolyse), eine Blutgasanalyse,
    eine Ergospirometrie oder eine Bodyplethysmografie oder die Assistenz
    bei einer Mikrokatheteruntersuchung durchzuführen sowie die
    eingesetzten Methoden, die Qualitätskontrolle und die erstellten
    Meßergebnisse zu erklären.

(2) § 14 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/mta-aprv/__20.html
Directory: mta-aprv
Level: 3.0