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Verordnung über die Tarifordnung für die Seelotsreviere (LTV)

Paragraph: 8

Content:
Verordnung über die Tarifordnung für die Seelotsreviere (LTV)

**1** **Beratungsgeld**

    Das Beratungsgeld für die Fahrtstreckenlotsung beträgt

1.1 auf der Ems

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Emden-Reede und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der
            Leuchttonne
            „Westerems“

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Papenburg-Schleuse und Emden-Reede

        *   85 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Papenburg-Schleuse und Leer-Schleuse

        *   55 vom Hundert

    *        *   d)

        *   Leer-Schleuse und Emden-Reede

        *   55 vom Hundert

    *        *   e)

        *   Emden-Reede und der Binnenrandzelbake

        *   55 vom Hundert

    *        *   f)

        *   der Binnenrandzelbake und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der
            Leuchttonne
            „Westerems“

        *   55 vom Hundert

    *        *   g)

        *   Borkum-Hafen und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der
            Leuchttonne
            „Westerems“

        *   85 vom Hundert

    und im Verkehr auf den Fahrtstrecken

    *        *   h)

        *   von Emden-Reede nach Delfzijl oder Eemshaven

        *   85 vom Hundert

    *        *   i)

        *   von Borkum-Hafen nach Eemshaven oder Delfzijl

        *   85 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 1;

1.2 auf der Unterweser

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Bremen und Bremerhaven

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Bremen und Elsfleth

        *   52 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Bremen und Brake

        *   100 vom Hundert

    *        *   d)

        *   Bremen und Nordenham

        *   100 vom Hundert

    *        *   e)

        *   Elsfleth und Brake

        *   80 vom Hundert

    *        *   f)

        *   Elsfleth und Nordenham

        *   100 vom Hundert

    *        *   g)

        *   Elsfleth und Bremerhaven

        *   100 vom Hundert

    *        *   h)

        *   Brake und Nordenham

        *   80 vom Hundert

    *        *   i)

        *   Brake und Bremerhaven

        *   100 vom Hundert

    *        *   j)

        *   Nordenham und Bremerhaven

        *   80 vom Hundert

    *        *   k)

        *   der Reede von Blexen und Bremerhaven

        *   25 vom Hundert

    *        *   l)

        *   Bremerhaven und der Reede von Bremerhaven

        *   25 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 2;

1.3 auf der Außenweser

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Bremerhaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der
            Leuchttonne
            „3/Jade 2“ oder der „Schlüsseltonne“

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   der Reede von Blexen und Bremerhaven

        *   25 vom Hundert

    *        *   c)

        *   der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „3/Jade 2“ und
            der
            „Schlüsseltonne“ im unmittelbaren Zusammenhang mit einer
            Streckenlotsung
            von oder nach Bremerhaven

        *   20 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 3;

1.4 auf der Jade

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Wilhelmshaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der
            Leuchttonne
            „3/Jade 2“

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss einer
            Fahrtstreckenlotsung – von oder nach den Pieranlagen sowie zwischen
            den Ankerplätzen und den Pieranlagen

        *   39 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 4;

1.5 auf der Elbe

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Hamburg und Brunsbüttel

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Hamburg und dem Elbehafen Brunsbüttel

        *   115 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Wedel und Brunsbüttel

        *   115 vom Hundert

    *        *   d)

        *   Hamburg und der Kaianlage vor Bützfleth/Stade

        *   90 vom Hundert

    *        *   e)

        *   der Kaianlage vor Bützfleth/Stade und Brunsbüttel

        *   100 vom Hundert

    *        *   f)

        *   Brunsbüttel und der Außenstation des Lotsenschiffes
            bei der Tonne „Elbe“

        *   100 vom Hundert

    *        *   g)

        *   dem Elbehafen Brunsbüttel und der Außenstation
            des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“

        *   115 vom Hundert

    *        *   h)

        *   Brunsbüttel und Cuxhaven

        *   65 vom Hundert

    *        *   i)

        *   Cuxhaven und der Außenstation des Lotsenschiffes
            bei der Tonne „Elbe“

        *   85 vom Hundert

    *        *   j)

        *   den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals
            und den Reeden vor Brunsbüttel

        *   50 vom Hundert

    *        *   k)

        *   den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals
            und dem Elbehafen Brunsbüttel

        *   70 vom Hundert

    *        *   l)

        *   Hamburg und der Este

        *   50 vom Hundert

    *        *   m)

        *   Hamburg und Wedel

        *   70 vom Hundert

    *        *   n)

        *   dem Elbehafen Brunsbüttel und Cuxhaven

        *   80 vom Hundert

    *        *   o)

        *   dem Elbehafen Brunsbüttel und Wedel

        *   130 vom Hundert

    *        *   p)

        *   dem Elbehafen Brunsbüttel und der Kaianlage vor
            Bützfleth/Stade

        *   115 vom Hundert

    *        *   q)

        *   Brunsbüttel und dem Ruthenstrom

        *   120 vom Hundert

    *        *   r)

        *   Hamburg und dem Ruthenstrom

        *   110 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 5;

1.6 auf dem Nord-Ostsee-Kanal

    im Verkehr

    *        *   a)

        *   auf der Fahrtstrecke von der Zufahrt der Eingangsschleuse bis zur
            Endschleuse

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   auf der Fahrtstrecke von der Lotsenstation Rüsterbergen bis zur
            Schleuse in
            Kiel-Holtenau und umgekehrt

        *   60 vom Hundert

    *        *   c)

        *   auf Teilen der Fahrtstrecke für jede angefangene Teilstrecke von zehn
            Kilometern

        *   12 vom Hundert

    *        *
        *   und, wenn nur eine Fahrtstrecke durchfahren und eine in dieser
            liegende Endschleuse
            benutzt wird,

        *   25 vom Hundert

    *        *
        *   und, wenn nur eine Teilstrecke im Binnenhafen von Brunsbüttel
            durchfahren und
            keine Endschleuse benutzt wird,

        *   15 vom Hundert

    *        *
        *   höchstens

        *   100 vom Hundert

    *        *   d)

        *   bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss einer
            Fahrtstreckenlotsung – von oder nach dem Hafen Brunsbüttel-Ostermoor
            sowie auf dem
            Obereidersee zusätzlich

        *   15 vom Hundert

    *        *   e)

        *   bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss
            eine Fahrtstreckenlotsung – von oder nach dem Ölhafen Brunsbüttel
            zusätzlich

        *   15 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 1;

1.7 auf der Kieler Förde

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen den Schleusen oder den
    Reeden in
    Kiel-Holtenau, Heikendorf und der Lotsenstation auf dem Leuchtturm
    Kiel, wenn

    *        *   a)

        *   der Leuchtturm Friedrichsort passiert wird

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   der Leuchtturm Friedrichsort nicht passiert wird

        *   40 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 2;

1.8 auf der Trave

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   den Lübecker Stadthäfen und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker
            Bucht

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   den Kaianlagen von Lübeck-Siems, Lübeck-Schlutup, Lübeck-Herrenwyk
            und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht

        *   90 vom Hundert

    *        *   c)

        *   den Lübecker Stadthäfen und den Kaianlagen von Lübeck-Siems,
            Lübeck-Schlutup und Lübeck-Herrenwyk

        *   70 vom Hundert

    *        *   d)

        *   den Kaianlagen von Lübeck-Travemünde und der Leuchttonne „Trave“
            in der Lübecker Bucht

        *   70 vom Hundert

    *        *   e)

        *   den Liegeplätzen der Kaianlagen Lübeck-Siems., Lübeck-Schlutup und
            Lübeck-Herrenwyk untereinander unter Benutzung der Bundeswasserstraße
            Trave

        *   40 vom Hundert

    *        *   f)

        *   den Liegeplätzen innerhalb der Lübecker Stadthäfen und Lübeck-
            Travemünde
            unter Benutzung der Bundeswasserstraße Trave

        *   40 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 3;

1.9 auf der Flensburger Förde

    *        *
        *   im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen Flensburg und der Tonne
            „Flensburger Förde“

        *   100 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 4;

1.10 auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „Westerems“
            und
            der Lotsenversetzposition bei der Leuchttonne „GW/TG“

        *   15 vom Hundert

    *        *   b)

        *   der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „3/Jade 2“ und
            der Lotsenversetzposition bei dem Feuerschiff „GB“ oder im
            Verkehrstrennungsgebiet
            „Jade Approach“

        *   12 vom Hundert

    *        *   c)

        *   der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“
            und der Lotsenversetzposition bei der Tonne „E 3“

        *   8 vom Hundert

    des Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I;

1.11 in der Wismarer Bucht (Lotsbezirk Wismar)

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Wismar und dem „Offentief“ oder der Tonne „Wismar“

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Wismar und Innenreede sowie Innenreede und dem „Offentief“ oder der
            Tonne
            „Wismar“

        *   50 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Tonne „Wismar“ und Außenreede

        *   25 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 1;

1.12 in der Mecklenburger Bucht vor Rostock-Warnemünde (Lotsbezirk Rostock)

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Seehafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Warnemünde und den seewärtigen Versetzpositionen

        *   90 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Stadthafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen

        *   130 vom Hundert

    *        *   d)

        *   der Reede und den seewärtigen Versetzpositionen

        *   50 vom Hundert

    *        *   e)

        *   Rostocker Fracht- und Fischereihafen und den seewärtigen
            Versetzpositionen

        *   115 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 2;

1.13 auf den Gewässern um Rügen (Lotsbezirk Stralsund) und

    im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen

    *        *   a)

        *   Stralsund-Seehafen-Nord und der Tonne „Gellen“

        *   100 vom Hundert

    *        *   b)

        *   Stralsund-Seehafen-Süd und der Tonne „Gellen“

        *   110 vom Hundert

    *        *   c)

        *   Stralsund-Seehafen-Nord und der Osteinfahrt bei den Tonnen „Landtief
            B“ oder
            „Osttief 2“

        *   150 vom Hundert

    *        *   d)

        *   Stralsund-Seehafen-Süd und der Osteinfahrt bei den Tonnen „Landtief B“
            oder
            „Osttief 2“

        *   140 vom Hundert

    *        *   e)

        *   alle übrigen Fahrtstrecken im Lotsbezirk Stralsund

        *   100 vom Hundert

    des Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 3.

1.14 Das Beratungsgeld für Fahrzeuge, die auf den Seelotsrevieren von einem
    Liegeplatz zu einem anderen Liegeplatz verholt werden, richtet sich
    nach Abschnitt B Teil IV Nr. 1.

1.15 Werden auf den Seelotsrevieren während der Fahrtstreckenlotsung oder
    während des Verholens Tätigkeiten des Seelotsen für Ankern,
    Funkbeschickung, Kompensieren, Probefahrtmanöver (Ankererprobung,
    Drehkreisfahrten) oder für Meilenfahrten notwendig, so ist ein
    zusätzliches Beratungsgeld nach Abschnitt B Teil IV Nr. 2 zu
    entrichten; dies gilt nicht für den Nord-Ostsee-Kanal.

1.16 Auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist das zusätzliche Beratungsgeld nach
    Abschnitt B Teil IV Nr. 2 für Fahrzeuge zu entrichten, die ankern
    müssen oder während der Fahrtstreckenlotsung festmachen, um zu bunkern
    oder um Proviant oder Ausrüstung zu übernehmen. Dies gilt auch für das
    Baggern oder den Güterumschlag während der Fahrtstreckenlotsung.

1.17 Baustellenfahrzeuge, die für Baustellen des Bundes tätig sind und
    zwischen den äußeren Zufahrtsgrenzen der Schleusen Brunsbüttel und
    Kiel-Holtenau fahren, zahlen für die Bordanwesenheit des Seelotsen pro
    angefangener Stunde ein Beratungsgeld nach Abschnitt B Teil IV Nr. 8.

**2** **Wartegeld**

2.1 Ein Wartegeld wird nach Abschnitt B Teil IV Nr. 3 erhoben, wenn

2.1.1 der Seelotse zum vereinbarten Zeitpunkt an Bord gekommen ist oder am
    vereinbarten Ort bereitsteht, sich der Antritt oder die Fortsetzung
    der Fahrt aber um mehr als eine Stunde verzögert, für jede weitere
    angefangene Stunde Wartezeit;

2.1.2 der angeforderte Seelotse nicht an Bord genommen oder wieder entlassen
    wird, ohne seine Tätigkeit ausgeführt zu haben, für jede angefangene
    Stunde seiner Abwesenheit von der Einsatzstation;

2.1.3 sich die Anwesenheit des Seelotsen an Bord des Fahrzeuges dadurch
    verlängert, dass das Fahrzeug während der Lotsung baggert, ankert oder
    festmacht, für jede angefangene Stunde Wartezeit; dies gilt nicht für
    revierbedingte Wartezeiten in den Weichen des Nord-Ostsee-Kanals von
    weniger als zwei Stunden;

2.1.4 der Seelotse in einem Hafen außerhalb des Reviers an Bord geht, seine
    Tätigkeit aber erst nach Erreichen des Reviers ausübt, für die Zeit
    vom Verlassen seiner Einsatzstation bis zum Beginn seiner Tätigkeit
    für jede angefangene Stunde;

2.1.5 der Seelotse nach Beendigung seiner Lotstätigkeit auf Wunsch der
    Schiffsführung an Bord bleibt oder nicht ausgeholt werden kann und er
    die Beratung nicht gegen Entgelt fortsetzt, bis zu seiner Rückkehr zur
    Einsatzstation für jede angefangene Stunde. Fallen bei einer Lotsung
    mehrere Wartezeiten an, so ist das Wartegeld für die Summe aller
    Wartezeiten zu berechnen.

**3** **Auslagen**

    Als Auslage sind zu erstatten

3.1 im Falle des Tatbestandes nach Abschnitt 2.1.2 für den vergeblichen
    Weg der Betrag nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 4;

3.2 im Falle des Tatbestandes nach Abschnittsnummer 2.1.4 oder 2.1.5 für
    24 Stunden ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5;

3.2.1 bei freier Verpflegung und angemessener Unterkunft an Bord jedoch ein
    ermäßigtes Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 6;

3.3 ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5, wenn der Seelotse für
    Lotsungen nach Abschnittsnummer 1.10 Buchstabe a bei der
    Lotsenversetzposition bei der Leuchttonne „GW/TG“ mit dem Hubschrauber
    versetzt oder ausgeholt wird, der angeforderte Seelotse am Standort
    des Hubschraubers oder bei der Lotsenversetzposition bereitsteht und
    aus nicht revierbedingten Gründen nicht an oder von Bord gebracht
    werden kann;

3.4 ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5, wenn der Seelotse für
    Lotsungen nach Abschnittsnummer 1.10 Buchstabe b bei dem Feuerschiff
    GB oder bei den Lotsenversetzpositionen im Verkehrstrennungsgebiet
    „Jade Approach“ versetzt oder ausgeholt wird, oder der angeforderte
    Seelotse am Standort des Lotsenversetzmittels oder bei der
    Lotsenversetzposition bereitsteht und aus nicht revierbedingten
    Gründen nicht an oder von Bord gebracht werden kann;

3.5 ein geldlicher Ausgleich nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 7, wenn die
    Schiffsführung nicht in der Lage ist, den Seelotsen im Bedarfsfall
    angemessen unterzubringen;

3.6 die notwendigen, tatsächlich entstandenen Fahrtkosten für den Weg
    zwischen der Wohnung und der Einsatzstation und der Einsatzstation und
    dem Fahrzeug. Die Wahl des Verkehrsmittels richtet sich nach den
    jeweiligen Erfordernissen einer möglichst zügigen und termingerechten
    Besetzung des Fahrzeugs. Werden für den Weg zwischen der
    Einsatzstation und dem Fahrzeug öffentliche Verkehrsmittel benutzt, so
    sind die Fahrtkosten der 1. Klasse und die Flugkosten der Economy-
    oder Business-Klasse erstattungsfähig. Für die Höhe der Fahrtauslagen
    ist die jeweils verkehrsgünstigste Strecke zugrunde zu legen. Die
    Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt kann die Art des
    Verkehrsmittels und die Höhe der Auslagen durch Richtlinien festlegen.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/ltv/__8.html
Directory: ltv
Level: 2.0