Title: § 318 Auskunftspflicht bei Maßnahmen der beruflichen Aus- oder Weiterbildung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Description:
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) (SGB 3)
Achtes Kapitel - Pflichten
Erster Abschnitt - Pflichten im Leistungsverfahren
Dritter Unterabschnitt - Auskunftspflichten
§ 318 Auskunftspflicht bei Maßnahmen der beruflichen Aus- oder Weiterbildung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Paragraph: 318

Content:
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) (SGB 3)
Achtes Kapitel - Pflichten
Erster Abschnitt - Pflichten im Leistungsverfahren
Dritter Unterabschnitt - Auskunftspflichten
§ 318 Auskunftspflicht bei Maßnahmen der beruflichen Aus- oder Weiterbildung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

(1) Arbeitgeber und Träger, bei denen eine Maßnahme der beruflichen
Aus- und Weiterbildung, eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben
oder eine Maßnahme nach § 45 durchgeführt wurde oder wird, haben der
Agentur für Arbeit unverzüglich Auskünfte über Tatsachen zu erteilen,
die Aufschluss darüber geben, ob und inwieweit Leistungen zu Recht
erbracht worden sind oder werden. Sie haben Änderungen, die für die
Leistungen erheblich sind, unverzüglich der Agentur für Arbeit
mitzuteilen.

(2) Personen, die bei Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Aus- oder
Weiterbildung, der Teilhabe am Arbeitsleben oder einer Maßnahme nach §
45 gefördert werden oder gefördert worden sind, sind verpflichtet,

1.  der Agentur für Arbeit oder dem Träger der Maßnahme auf Verlangen
    Auskunft über den Eingliederungserfolg der Maßnahme sowie alle
    weiteren Auskünfte zu erteilen, die zur Qualitätsprüfung nach § 183
    benötigt werden, und

2.  eine Beurteilung ihrer Leistung und ihres Verhaltens durch den Träger
    zuzulassen.

Träger sind verpflichtet,

1.  ihre Beurteilungen der Teilnehmerin oder des Teilnehmers unverzüglich
    der Agentur für Arbeit zu übermitteln,

2.  der für die einzelne Teilnehmerin oder den einzelnen Teilnehmer
    zuständigen Agentur für Arbeit kalendermonatlich die Fehltage der
    Teilnehmerin oder des Teilnehmers sowie die Gründe für die Fehltage
    mitzuteilen; dabei haben sie die Formulare zu nutzen, die im
    Fachportal der Bundesagentur zur Verfügung gestellt sind, soweit die
    Bundesagentur nicht eine anderweitige Art der Datenübertragung
    vorschreibt.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__318.html
Directory: sgb_3
Level: 5.0