Title: § 27 Prozentsätze für die Anerkennung von nicht als Minderheitenbeteiligungen geltenden Instrumenten und Positionen im konsolidierten harten Kernkapital

Description:
Verordnung zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gemischten Finanzholding-Gruppen (SolvV 2014)
Teil 3 - Nähere Bestimmungen zur Ermittlung der Eigenmittel
Kapitel 1 - Nähere Bestimmungen zu den Übergangsvorschriften für die Ermittlung der Eigenmittel
§ 27 Prozentsätze für die Anerkennung von nicht als Minderheitenbeteiligungen geltenden Instrumenten und Positionen im konsolidierten harten Kernkapital

Paragraph: 27

Content:
Verordnung zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gemischten Finanzholding-Gruppen (SolvV 2014)
Teil 3 - Nähere Bestimmungen zur Ermittlung der Eigenmittel
Kapitel 1 - Nähere Bestimmungen zu den Übergangsvorschriften für die Ermittlung der Eigenmittel
§ 27 Prozentsätze für die Anerkennung von nicht als Minderheitenbeteiligungen geltenden Instrumenten und Positionen im konsolidierten harten Kernkapital

(1) Abweichend von Teil 2 Titel III der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
können Instrumente und Posten, die nach § 10a Absatz 6 Satz 1 und 2
und Absatz 7 Satz 1 des Kreditwesengesetzes in der bis zum 31.
Dezember 2013 geltenden Fassung zu den konsolidierten Rücklagen
gerechnet worden wären und aus einem der in Artikel 479 Absatz 1
Buchstabe a bis d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 aufgeführten Gründe
nicht länger als konsolidiertes hartes Kernkapital anerkennungsfähig
sind, zu den folgenden Prozentsätzen weiterhin zum konsolidierten
harten Kernkapital gerechnet werden:

1.  80 Prozent im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014;

2.  60 Prozent im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015;

3.  40 Prozent im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016;

4.  20 Prozent im Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017.

(2) Abweichend von Absatz 1 dürfen Instrumente und Posten, die nach §
10a Absatz 6 Satz 10 des Kreditwesengesetzes in der bis zum 31.
Dezember 2013 geltenden Fassung zu den konsolidierten Rücklagen
gerechnet worden wären und aus einem der in Artikel 479 Absatz 1
Buchstabe a bis d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 aufgeführten Gründe
nicht länger als konsolidiertes hartes Kernkapital anerkennungsfähig
sind, bei der Anwendung der Regelungen von Teil 2 Titel III der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31.
Dezember 2017 nicht mehr zum konsolidierten harten Kernkapital
gerechnet werden.

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/solvv_2014/__27.html
Directory: solvv_2014
Level: 4.0