Title: **Abschnitt D: integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Zweiradmechatroniker und zur Zweiradmechatronikerin (ZweiradAusbV)
**Abschnitt D: integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse

Paragraph: 14

Content:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Zweiradmechatroniker und zur Zweiradmechatronikerin (ZweiradAusbV)
**Abschnitt D: integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten**

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 42.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und
            Beendigung, erklären

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgabe des Ausbildungsbetriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes
            beschreiben

*    *   3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   5

    *   Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und
        Bewerten von Arbeitsergebnissen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 5)

    *
        a)  Arbeitsschritte und -abläufe planen und festlegen

        b)  Werkstoffe, Betriebsmittel und Hilfsstoffe ermitteln

        c)  Teilebedarf, Material, Werkzeuge und Hilfsmittel auftragsbezogen
            anfordern, bereitstellen und dokumentieren

        d)  Zeitbedarf ermitteln

        e)  Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages vorbereiten

        f)  Arbeitsergebnisse durch
            Soll-Ist-Wertvergleiche                            kontrollieren,
            dokumentieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsergebnisse
            vorschlagen

        g)  Sicherheitshinweise der Hersteller, insbesondere bei Kraftfahrzeugen
            mit alternativen Antrieben, beachten

    *   6

    *

*    *
        h)  Fahrzeugübergabe vorbereiten

        i)  Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages, der
            Instandhaltungsvorgaben, der Einbauanleitungen, der personellen und
            technischen Gegebenheiten planen, kontrollieren und bewerten

        j)  Prüfmittel ermitteln sowie deren Einsatz abstimmen

        k)  Schäden an angrenzenden Bauteilen und Baugruppen erkennen,
            protokollieren und Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden einleiten

        l)  Arbeit im Team planen, Aufgaben aufteilen und Ergebnisse der
            Zusammenarbeit auswerten

    *
    *   8

*    *   6

    *   Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 6)

    *
        a)  Prüfverfahren und Prüfmittel anforderungsbezogen anwenden

        b)  Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, zu
            ihrer Beseitigung beitragen, Arbeiten dokumentieren

        c)  Qualitätsmanagementsystem des Betriebes anwenden

        d)  Prüf- und Wartungsfristen von Betriebs- und Prüfmitteln beachten sowie
            Maßnahmen einleiten

        e)  Verfahrensabläufe für Rückrufmaßnahmen oder Nachbesserungen beachten
            und anwenden

    *   6

    *

*    *
        f)  zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen
            Arbeitsbereich beitragen

        g)  Ursachen von Fehlern und Mängeln im Arbeitsprozess systematisch
            suchen, bewerten, beseitigen und dokumentieren sowie Folgen von
            Fehlern und Mängeln abschätzen

        h)  eigene und von anderen erbrachte Arbeitsergebnisse überprüfen,
            bewerten und protokollieren

    *
    *   6

Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zweiradausbv/__14.html
Directory: zweiradausbv
Level: 2.0