Document ID: 31992R2128

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2128/92 DER KOMMISSION vom 28. Juli 1992 zur Wiedereinführung der Erhebung der Zölle für bestimmte Waren mit Ursprung in Ungarn, für die in der Verordnung (EWG) Nr. 521/92 des Rates Zollplafonds gewährt werden
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 521/92 des Rates vom 27. Februar 1992 zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten und Gemeinschaftszollplafonds für bestimmte landwirtschaftliche und gewerbliche Waren mit Ursprung in Ungarn, Polen und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) (1), insbesondere auf die Artikel 1 und 3,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Nach Artikel 1 der genannten Verordnung werden Zollpräferenzen gewährt für Ungarn, Polen und die Tschechische und Slowakische Föderative Republik (CSFR), im Rahmen der in Spalte 5 des Anhangs I der genannten Verordnung festgesetzten Präferenzzollplafonds; so kann die Kommission gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 521/92 durch Verordnung die gegenüber den betreffenden Drittländern geltenden Zollsätze bis zum Ende des Kalenderjahres wiedereinführen, wenn die Plafonds erreicht sind.
Die Einfuhren in die Gemeinschaft bestimmter Waren mit Ursprung in Ungarn haben diese Plafonds erreicht. Die Marktlage in der Gemeinschaft erfordert die Wiedererhebung der gegenüber Drittländern geltenden Zollsätze für die betreffenden Waren -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Vom 24. Juli bis 31. Dezember 1992 sind bei der Einfuhr der in der Anlage aufgeführten Waren mit Ursprung in Ungarn in die Gemeinschaft die gegenüber Drittländern geltenden Zollsätze anzuwenden.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 28. Juli 1992

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