Document ID: 31989R1980

VERORDNUNG ( EWG ) Nr . 1980/89 DER KOMMISSION vom 3 . Juli 1989 über die Lieferung von Weichweizen an die Volksrepublik Bangladesch im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung ( EWG ) Nr . 3972/86 des Rates vom 22 . Dezember 1986 über die Nahrungsmittelhilfepolitik und -verwaltung ( 1 ), zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr . 1750/89 ( 2 ), insbesondere auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c ),
in Erwägung nachstehender Gründe :
Mit der Verordnung ( EWG ) Nr . 1420/87 des Rates vom 21 . Mai 1987 zur Festlegung von Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung ( EWG ) Nr . 3972/86 über die Nahrungsmittelhilfepolitik und -verwaltung ( 3 ) wurde die Liste der für die Nahrungsmittelhilfe in Betracht kommenden Länder und Organisationen und der für die Beförderung der Nahrungsmittellieferung über die fob-Stufe hinaus geltenden allgemeinen Kriterien festgelegt .
Mit ihrem Beschluß vom 22 . Juni 1989 über die Gewährung einer Nahrungsmittelhilfe für Bangladesch hat die Kommission diesem Land 170 000 Tonnen Getreide zur Lieferung frei Löschhafen, ungelöscht, zugeteilt .
Diese Bereitstellungen erfolgen nach der Verordnung ( EWG ) Nr . 2200/87 der Kommission vom 8 . Juli 1987 über allgemeine Durchführungsbestimmungen für die Bereitstellung und Lieferung von Waren im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe der Gemeinschaft ( 4 ). Zu diesem Zweck sollten insbesondere die Lieferfristen und -bedingungen sowie das Verfahren der Bestimmung der sich daraus ergebenden Kosten genauer festgelegt werden -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
Artikel 1
Zur Zuteilung von Weichweizen für Bangladesch gemäß der Verordnung ( EWG ) Nr . 2200/87 und gemäß den Bedingungen im Anhang I dieser Verordnung wird eine Ausschreibung eröffnet .
Jedes eingereichte Angebot soll verfasst werden, wobei die Kosten und Beschränkungen berücksichtigt werden müssen, welche aus der spezifischen Klausel resultieren, die durch den Briefwechsel zwischen der Kommission und dem Empfänger festgesetzt wird, zum Teil veröffentlicht in Anhang II . Im besonderen sollte die Liegezeit auf der Grundlage einer täglichen Entladequote von durchschnittlich 2 000 Tonnen festgelegt werden, so daß das dem Empfänger von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft entrichtende Eilgeld zu Lasten des Zuschlagsempfängers geht .
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .
Brüssel, den 3 . Juli 1989

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