Document ID: 31981R1983

VERORDNUNG (EWG) Nr. 1983/81 DER KOMMISSION vom 15. Juli 1981 zur Änderung der Verordnung Nr. 282/67/EWG über Durchführungsbestimmungen betreffend die Intervention bei Ölsaaten
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung Nr. 136/66/EWG des Rates vom 22. September 1966 über die Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Fette (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3454/80 (2), insbesondere auf Artikel 26 Absatz 3,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Es erscheint angezeigt, für bestimmten zur Intervention angebotenen glucosinolatarmen Rapssamen einen Sonderzuschlag zu gewähren.
In Artikel 7 der Verordnung Nr. 282/67/EWG der Kommission (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1743/80 (4), sind Zu- bzw. Abschläge für die zur Intervention angebotenen Samen vorgesehen, die der Standardqualität nicht entsprechen. Angesichts der Preisentwicklung im Wirtschaftsjahr 1980/81 sind die im Anhang I der Verordnung Nr. 282/67/EWG genannten Zu- und Abschläge zu berichtigen.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Fette -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung Nr. 282/67/EWG wird wie folgt geändert: 1. Es wird folgender Artikel 7a eingefügt:
"Artikel 7a
(1) Für im Wirtschaftsjahr 1981/82 zur Intervention angebotenen Raps- und Rübsensamen, dessen in Allylisothiocyanat ausgedrückter Gehalt an fluechtigen Isothiocyanaten, zu dem der nach Enzymbehandlung der Glucosinolate gemessene Gehalt an Vinyl-5-thiooxazoliden hinzukommt, höchstens 0,12 % des Gewichts der getrockneten und gereinigten Samen beträgt, wird ein Zuschlag von 2 ECU/100 kg Samen gewährt.
(2) Der Gehalt an Isothiocyanaten und Vinyl-5-thiooxazolidon jeweils wird für die gesamte Gemeinschaft nach einem einheitlichen Verfahren ermittelt.
Solange jedoch noch keine einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen vorliegen, wenden die Mitgliedstaaten die Methode ihrer Wahl an.
(3) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission bis zum 31. Juli 1981 die gewählten Methoden mit.
(4) Die Kosten für die Bestimmung des unter Absatz 2 vorgesehenen Gehalts gehen zu Lasten des Anbieters."
2. In Teil II des Anhangs I wird der Betrag "0,037 ECU" durch "0,044 ECU" ersetzt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt ab 1. Juli 1981.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 15. Juli 1981

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