Document ID: 31988D0400

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 20. Oktober 1987
zur Genehmigung eines Integrierten Mittelmeerprogramms für Informationstechnologien in Griechenland
(Nur der griechische Text ist verbindlich)
(88/400/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 des Rates vom 23. Juli 1985 über die Integrierten Mittelmeerprogramme (1), insbesondere auf Artikel 7,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Griechenland hat der Kommission ein Integriertes Mittelmeerprogramm (IMP) für Informationstechnologien in Griechenland vorgelegt.
Gemäß Artikel 7 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 hat die Kommission das IMP Informationstechnologien in Griechenland in abgeänderter Form dem Beratenden Ausschuß für die Integrierten Mittelmeerprogramme vorgelegt, der eine befürwortende Stellungnahme dazu abgegeben hat.
Daher kann das IMP Informationstechnologien in Griechenland einschließlich seines Finanzierungsplans von der Kommission genehmigt werden.
Das IMP Informationstechnologien in Griechenland bezieht sich auf den Zeitraum vom 4. April 1986 bis einschließlich 3. April 1993.
Um das IMP Informationstechnologien in Griechenland möglichst wirksam zu gestalten, wird es in aufeinanderfolgenden Abschnitten durchgeführt, weitere Entscheidungen werden folgen, wenn die Voraussetzungen für die Gewährung des Gemeinschaftsbeitrags erfuellt sind.
Die Ausgaben für die Maßnahmen im Rahmen des IMP Informationstechnologien in Griechenland werden für den Zeitraum vom 4. April 1986 bis einschließlich 3. April 1993 auf 134 150 000 ECU geschätzt.
Der Gemeinschaftsbeitrag aus der besonderen Haushaltslinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 wird für den gleichen Zeitraum auf 52 784 200 ECU geschätzt.
Wird eine Maßnahme teilweise aus Mitteln eines Strukturfonds und teilweise aus der besonderen Haushaltslinie finanziert, so kann in Übereinstimmung mit den für die jeweilige Quelle geltenden Regeln aus jeder dieser Quellen ein Vorschuß gezahlt werden -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Das IMP Informationstechnologien wird in der Fassung genehmigt, die der Kommission am 4. April 1986 vorgelegt und später nach Prüfung durch die Kommission und Anhörung des Beratenden Ausschusses für die Integrierten Mittelmeerprogramme geändert wurde. Die Schätzungen der Gesamtausgaben und die Vorausschätzungen der Beiträge aus den verschiedenen Haushaltsquellen der Gemeinschaft sind in dem Finanzierungsplan für das IMP Informationstechnologien angegeben. Sofern die Maßnahmen in Übereinstimmung mit dem IMP Informationstechnologien in den Grenzen der geschätzten Gesamtausgaben durchgeführt und die für die einzelnen Finanzierungsquellen geltenden Regeln und Verfahren eingehalten werden, gewährt die Kommission in dem Finanzierungsplan für das IMP Informationstechnologien angegebenen Gemeinschaftsbeiträge.
Artikel 2
Der Beitrag aus der besonderen Haushaltslinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 darf 52 784 200 ECU für die Ausgaben nicht übersteigen, die in der Zeit vom 4. April 1986 bis 3. April 1993 für im Rahmen des IMP Informationstechnologien zu finanzierende Maßnahmen getätigt werden und die auf 134 150 000 ECU geschätzt werden.
Artikel 3
Gemäß Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 wird eine erste Tranche aus der besonderen Haushaltslinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der genannten Verordnung in Höhe von 1 473 200 ECU in Übereinstimmung mit dem Finanzierungsplan für das IMP Informationstechnologien gebunden.
Artikel 4
Diese Entscheidung ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Brüssel, den 20. Oktober 1987

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