Document ID: 31981D1067

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 3. Dezember 1981 über die Erstattungsanträge und Vorschußzahlungen zur Förderung der landwirtschaftlichen Beratung in Italien (Nur der italienische Text ist verbindlich). (81/1067/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 270/79 des Rates vom 6. Februar 1979 zur Förderung der landwirtschaftlichen Beratung in Italien (1), insbesondere auf Artikel 12 Absatz 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Anträge auf Erstattung und auf Zahlung von Vorschüssen, die Italien dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Ausrichtung, vorlegt, müssen bestimmte Angaben enthalten, damit geprüft werden kann, ob die Ausgaben mit den Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 270/79 und mit dem gemäß Artikel 4 Absatz 3 derselben Verordnung genehmigten italienischen Programm übereinstimmen.
Um eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen, muß Italien die Belege drei Jahre lang nach Zahlung der letzten Erstattung der Kommission zur Verfügung halten.
Damit die Kommission von der Möglichkeit der Zahlung von Vorschüssen Gebrauch machen kann, ist es erforderlich, die entsprechenden Modalitäten und Verfahren zu regeln.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die Anträge auf Erstattung gemäß Artikel 12 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 270/79 müssen gemäß den Mustern in den Anhängen I und II abgefasst sein.
(2) Italien teilt der Kommission mit dem ersten Erstattungsantrag den Wortlaut der einzelstaatlichen Durchführungsbestimmungen, der Verwaltungsanweisungen sowie der Formblätter oder aller anderen Dokumente für die administrative Durchführung der Maßnahme mit.
Artikel 2
Italien hält alle in seinem Besitz befindlichen Belege oder beglaubigten Kopien, aufgrund derer die in der Verordnung (EWG) Nr. 270/79 vorgesehenen Beihilfen bewilligt worden sind, drei Jahre lang nach Zahlung der letzten Erstattung zur Verfügung der Kommission.
Artikel 3
Die Vorschussanträge, die nach Maßgabe der durch den EAGFL, Abteilung Ausrichtung, erstattungsfähigen Ausgaben gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 270/79 erstellt werden, müssen den Anhängen III und IV dieser Entscheidung entsprechen.
Artikel 4
(1) Die Vorschüsse des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, dürfen höchstens 80 % der Gemeinschaftsbeteiligung an der Finanzierung der in dem Bezugsjahr vorgesehenen Ausgaben betragen.
(2) Vorschüsse, die in dem Jahr, für das sie gezahlt worden sind, nicht in Anspruch genommen worden sind, werden von dem für das nächste Jahr zu zahlenden Vorschuß abgezogen.
Artikel 5
Italien legt vor Ablauf eines jeden Jahres, für das ihm Vorschüsse gezahlt worden sind, einen Bericht über den Verlauf der Operationen während der ersten zehn Monate des Jahres gemäß Anhang V vor. (1) ABl. Nr. L 38 vom 14.2.1979, S. 6.
Vorschüsse für das folgende Jahr können erst gezahlt werden, nachdem der obengenannte Bericht der Kommission übersandt worden ist.
Artikel 6
Die in Artikel 12 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 270/79 genannten Anträge auf Zahlung müssen den Mustern in den Anhängen VI bis VIII entsprechen.
Artikel 7
Diese Entscheidung ist an die Italienische Republik gerichtet.
Brüssel, den 3. Dezember 1981

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