Document ID: 31988D0401

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 20. Oktober 1987
zur Genehmigung eins Integrierten Mittelmeerprogramms für Westgriechenland und den Peloponnes
(Nur der griechische Text ist verbindlich)
(88/401/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 des Rates vom 23. Juli 1985 über die Integrierten Mittelmeerprogramme (1), insbesondere auf Artikel 7,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Griechenland hat der Kommission ein Integriertes Mittelmeerprogramm (IMP) für Westgriechenland und den Peloponnes vorgelegt.
Gemäß Artikel 7 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 hat die Kommission das IMP Westgriechenland und Peloponnes in abgeänderter Form dem Beratenden Ausschuß für die Integrierten Mittelmeerprogramme vorgelegt, der eine befürwortende Stellungnahme dazu abgegeben hat.
Daher kann das IMP Westgriechenland und Peloponnes einschließlich seines Finanzierungsplans von der Kommission genehmigt werden.
Das IMP Westgriechenland und Peloponnes bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 1986 bis einschließlich 31. Dezember 1992.
Das IMP Westgriechenland und Peloponnes enthält Maßnahmen, die ein spezifisches Aktionsprogramm bilden und aufgrund von Artikel 12 Absatz 1 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 für eine Unterstützung durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Ausrichtung, in Frage kommen.
Um das IMP Westgriechenland und Peloponnes möglichst wirksam zu gestalten, wird es in aufeinanderfolgenden Abschnitten durchgeführt; weitere Entscheidungen werden folgen, wenn die Voraussetzungen für die Gewährung des Gemeinschaftsbeitrags erfuellt sind.
Die Ausgaben für die Maßnahmen im Rahmen des IMP Westgriechenland und Peloponnes werden für den Zeitraum vom 1. Januar 1986 bis einschließlich 31. Dezember 1992 auf 631 325 000 ECU geschätzt.
Der Gemeinschaftsbeitrag aus der besonderen Haushaltslinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 wird für den gleichen Zeitraum auf 105 863 000 ECU geschätzt.
Wird eine Maßnahme teilweise aus Mitteln eines Strukturfonds und teilweise aus der besonderen Haushaltslinie finanziert, so kann in Übereinstimmung mit den für die jeweilige Quelle geltenden Regeln aus jeder dieser Quellen ein Vorschuß gezahlt werden -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Das IMP Westgriechenland und Peloponnes wird in der Fassung genehmigt, die der Kommission am 23. Juli 1986 vorgelegt und später nach Prüfung durch die Kommission und Anhörung des Beratenden Ausschusses für die IMP geändert wurde. Die Schätzungen der Gesamtausgaben und die Vorausschätzungen der Beiträge aus den verschiedenen Haushaltsquellen der Gemeinschaft sind in dem Finanzierungsplan für das IMP Westgriechenland und Peloponnes angegeben.
Sofern die Maßnahmen in Übereinstimmung mit dem IMP Westgriechenland und Peloponnes in den Grenzen der geschätzten Gesamtausgaben durchgeführt und die für die einzelnen Finanzierungsquellen geltenden Regeln und Verfahren eingehalten werden, gewährt die Kommission die in dem Finanzierungsplan für das IMP Westgriechenland und Peloponnes angegebenen Gemeinschaftsbeiträge.
Artikel 2
Der Beitrag aus der besonderen Haushaltslinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 darf 105 863 000 ECU für die Ausgaben nicht übersteigen, die in der Zeit vom 1. Januar 1986 bis 31. Dezember 1992 für im Rahmen des IMP Westgriechenland und Peloponnes zu finanzierenden Maßnahmen getätigt werden und die auf 631 325 000 ECU geschätzt werden.
Artikel 3
Gemäß Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2088/85 wird eine erste Tranche aus der besonderen Haushaltlinie gemäß Artikel 11 Absatz 2 der genannten Verordnung in Höhe von 4 032 000 ECU in Übereinstimmung mit dem Finanzierungsplan für das IMP Westgriechenland und Peloponnes gebunden.
Artikel 4
Diese Entscheidung ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Brüssel, den 20. Oktober 1987

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