Document ID: 31990R1841

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 1841/90 DER KOMMISSION
vom 29. Juni 1990
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1569/77 über das Verfahren und die Bedingungen für die Übernahme von Getreide durch die Interventionsstellen
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1340/90 (2), insbesondere auf Artikel 7 Absatz 6,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Nach der Verordnung (EWG) Nr. 1569/77 der Kommission (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1022/90 (4), erfolgt die Zahlung der zur Intervention gelieferten Ware zwischen dem 110. und dem 115. Tag nach der Übernahme.
Bei den Zinssätzen gibt es grosse Abweichungen zwischen den Mitgliedstaaten. Eine verhältnismässig lange Zahlungsfrist führt daher zu Unterschieden bei der Stützung des Getreidemarktes in den verschiedenen Mitgliedstaaten. Im Interesse einer reibungslosen Marktverwaltung ist diese Frist zu verkürzen.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Getreide -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Artikel 4 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1569/77 erhält folgende Fassung:
»(2) Die Zahlung erfolgt zwischen dem 30. und 35. Tag nach der Übernahme."
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt ab dem Wirtschaftsjahr 1990/91.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 29. Juni 1990

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