Document ID: 31989D0200

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 6. März 1989
zur Genehmigung einer Anpassung des Programms zur Beschleunigung der Agrarentwicklung in bestimmten Gebieten Griechenlands gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 des Rates
(Nur der griechische Text ist verbindlich)
(89/200/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 des Rates vom 19. Juli 1982 zur Beschleunigung der Agrarentwicklung in bestimmten Gebieten Griechenlands (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 4073/88 (2), insbesondere auf Artikel 3 und Artikel 18 Absatz 2a,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Das Programm der Arbeiten und anderen Maßnahmen für die Entwicklung der Berggebiete und benachteiligten Gebiete in 22 Bezirken Griechenlands ist mit der Entscheidung 83/387/EWG der Kommission (3), eine erste Änderung des Programms mit der Entscheidung 88/425/EWG der Kommission (4) genehmigt worden.
Die griechische Regierung hat am 29. November 1988 und am 2. Januar 1989 die grundlegenden Angaben für eine Anpassung des vorgenannten Programms mitgeteilt. In Anbetracht dieser Angaben ist eine Änderung des Programms gerechtfertigt.
Die Anpassung des Programms erfordert die Verlängerung seiner Laufzeit bis zum 31. Dezember 1989 und die Änderung bestimmter in Artikel 18 Absatz 2 erster Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 aufgeführter Hoechstgrenzen. Davon ausgenommen ist der in Artikel 18 Absatz 2 erster Unterabsatz Buchstabe b) fünfter Gedankenstrich derselben Verordnung aufgeführte Betrag von 30 ECU, dessen Erhöhung nicht gerechtfertigt ist.
Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) ist zu den finanziellen Aspekten gehört worden.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Agrarstrukturen und ländliche Entwicklung -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die Anpassung des Programms der Arbeiten und anderen Maßnahmen für die Entwicklung der Berggebiete und benachteiligten Gebiete in 22 Bezirken Griechenlands, für welche die griechische Regierung die grundlegenden Angaben gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 am 29. November 1988 übermittelt hat, wird genehmigt.
(2) Im Hinblick auf die Durchführung der Anpassung des Programms werden die Hoechstgrenzen gemäß Artikel 18 Absatz 2 erster Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 wie folgt geändert:
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe a) erster, zweiter und dritter Gedankenstrich wird auf 23,5 Millionen ECU, 62 Millionen ECU bzw. 42 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) erster Gedankenstrich wird auf 5 000 ECU je Hektar bei einer Gesamtbegrenzung auf 35 000 Hektar und 115 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich wird auf 500 ECU je Hektar bei einer Gesamtbegrenzung auf 300 000 Hektar und 72 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) dritter Gedankenstrich wird auf 900 Hektar und 0,5 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) vierter Gedankenstrich wird auf 5,6 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) fünfter Gedankenstrich wird auf 5,2 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstattungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) sechster Gedankenstrich wird auf 3 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) siebter Gedankenstrich wird auf 12 000 Hektar und 25 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) achter Gedankenstrich wird auf 10 000 Hektar und 16 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) neunter Gedankenstrich wird auf 100 000 Hektar und 16 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) zehnter Gedankenstrich wird auf 150 000 Hektar und 21 Millionen ECU festgesetzt;
- die Gesamtbegrenzung gemäß Buchstabe b) elfter Gedankenstrich wird auf 3 000 km und 45 Millionen ECU festgesetzt;
- der erstatttungsfähige Hoechstbetrag gemäß Buchstabe b) letzter Gedankenstrich betreffend Vorarbeiten für sich auf Privatgrundstücke beziehende Vorhaben wird auf 6 % der Gesamtkosten des Vorhabens im Rahmen des Artikels 14 derselben Verordnung mit einer Gesamtbegrenzung von 1,2 Millionen ECU festgesetzt.
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Brüssel, den 6. März 1989

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