Document ID: 31988D0237

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 8. März 1988
zur Genehmigung eines landwirtschaftlichen Entwicklungsprogramms für die schottischen Inseln gemäß Verordnung (EWG) Nr. 1402/86
(Nur der englische Text ist verbindlich)
(88/237/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1402/86 des Rates vom 6. Mai 1986 über eine gemeinsame Maßnahme zur Förderung der Landwirtschaft auf den Inseln vor der Nord- und Westküste Schottlands mit Ausnahme der Western Isles (Outer Hebrides) (1), insbesondere auf Artikel 8,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat der Kommission am 4. November 1987 ein landwirtschaftliches Entwicklungsprogramm für die schottischen Inseln unterbreitet.
Dieses Programm enthält die in Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1402/86 aufgeführten Angaben, die eine Gewähr dafür bieten, daß die Ziele der genannten Verordnung verwirklicht werden können.
Gemäß Artikel 6 der Verordnung (EWG) Nr. 1402/86 sind im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich die Einzelheiten der regelmässigen Unterrichtung der Kommission über die Durchführung des Programms festzulegen.
Der Ausschuß des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft ist zu den finanziellen Aspekten gehört worden.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Agrarstrukturausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Das landwirtschaftliche Entwicklungsprogramm für die schottischen Inseln, das die Regierung des Vereinigten Königreichs am 4. November 1987 gemäß Verordnung (EWG) Nr. 1402/86 unterbreitet hat, wird genehmigt.
Artikel 2
Gemäß Artikel 6 der Verordnung (EWG) Nr. 1402/86 werden die Einzelheiten für die regelmässige Unterrichtung der Kommission durch das Vereinigte Königreich über die Durchführung des Programms wie folgt festgelegt:
Die Regierung des Vereinigten Königreichs unterbreitet jährlich vor dem 31. Juli einen schriftlichen Bericht über die Durchführung des Programms, in dem folgende Angaben enthalten sein müssen:
1. Betriebsentwicklungsplan
- Zahl der Anträge;
- Zahl der genehmnigten Pläne;
- genehmigte Gesamtbeihilfe für:
- Meliorationsarbeiten,
- landwirtschaftliche Betriebsgebäude,
- landwirtschaftliche Maschinen und Geräte,
- ländlichen Fremdenverkehr,
- Handwerk und sontige ergänzende Tätigkeiten,
- Lagerung und Beseitigung von Abfällen aus der Landwirtschaft;
- von den genehmigten Meliorationsarbeiten betroffene Fläche;
- gezahlte Gesamtbeihilfen:
- Meliorationsarbeiten,
- landwirtschaftliche Betriebsgebäude,
- landwirtschaftliche Maschinen und Geräte,
- ländlichen Fremdenverkehr,
- Handwerk und sontige ergänzende Tätigkeiten,
- Lagerung und Beseitigung von Abfällen aus der Landwirtschaft.
2. Umweltschutzmaßnahmen
- Zahl der Betriebspläne mit Umweltschutzmaßnahmen;
- Fläche, für welche Umweltschutzmaßnahmen finanziert werden;
- gezahlte Gesamtbeihilfen für Umweltschutzmaßnahmen.
3. Maßnahmen zugunsten der Viehhaltung
a) Förderung der Rinderhaltung:
- Zahl der beteiligten Betriebe,
- Zahl der ausgewählten Färsen für Zuchtzwecke,
- gezahlte Gesamtbeihilfen;
b) Förderung der Schafhaltung:
- Zahl der beteiligten Betriebe,
- Zahl der ausgewählten Lämmer für Zuchtzwecke,
- gezahlte Gesamtbeihilfen;
c) Förderung der Viehgesundheit:
- Zahl der beteiligten Landwirte,
- gezahlte Gesamtbeihilfen.
4. Fischzucht (Angaben für jede Fischart)
- Zahl der beteiligten Betriebe;
- Zahl der gezahlten Beihilfen;
- geplante Produktion.
5. Molen, Hellinge und dazugehörige Anlagen
- Zahl der für eine Beihilfe in Betracht kommenden Molen, Hellinge und dazugehörige Anlagen;
- Betrag der genehmigten Beihilfen;
- gezahlte Beihilfen.
6. Beihilfe für »Croft"-Gebäude
- Anzahl der beteiligten Betriebe »Crofts";
- gezahlte Gesamtbeihilfen.
7. Tätigkeiten der Projektgruppe.
Artikel 3
Die Kommission und die Regierung des Vereinigten Königreichs setzen in gemeinsamem Einvernehmen einen Kontrollausschuß ein, dem bei der Durchführung der gemeinsamen Maßnahme eine unsterstützende Rolle zukommt.
Artikel 4
Diese Entscheidung ist an das Vereinigte Königreich gerichtet.
Brüssel, den 8. März 1988

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