Document ID: 32000R1611

Verordnung (EG) Nr. 1611/2000 der Kommission
vom 24. Juli 2000
zur Anpassung der Dänemark gewährten agromonetären Ausgleichsbeihilfen
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2799/98 des Rates vom 15. Dezember 1998 über die agromonetäre Regelung nach Einführung des Euro(1), insbesondere auf Artikel 9,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 1639/1999(2) der Kommission vom 26. Juli 1999 ist für einige Mitgliedstaaten der Hoechstbetrag der Ausgleichsbeihilfe infolge der Umrechnungskurse des Euro in nationale Währungseinheiten oder der am 1. Juli 1999 geltenden Wechselkurse festgesetzt worden.
(2) Gemäß Artikel 5 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 2799/98 wird der Hoechstbetrag der Ausgleichsbeihilfe gegebenenfalls entsprechend der Auswirkung, die die Entwicklung der am ersten Tag der zweiten bzw. der dritten Tranche festgestellten Umrechnungskurse auf die Einkommen hat, gekürzt oder gestrichen.
(3) Mit der Verordnung (EG) Nr. 1577/2000 der Kommission(3) ist der Umrechnungskurs für bestimmte direkte Beihilfen, für die der maßgebliche Tatbestand am 1. Juli 2000 eintritt, festgesetzt worden. Der für die dänische Krone festgesetzte Kurs bedeutet eine Abwertung dieser Währung. Daher ist der Betrag der zweiten Tranche der Ausgleichsbeihilfe für Dänemark zu kürzen.
(4) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme der zuständigen Verwaltungsausschüsse -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die gekürzten Beträge der zweiten Tranche der Ausgleichsbeihilfe für Dänemark, die sich aus den in der Verordnung (EG) Nr. 1639/1999 vorgesehenen Hoechstbeträgen der ersten Tranche ergeben, sind im Anhang dieser Verordnung aufgeführt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 24. Juli 2000

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