Document ID: 31992R2132

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2132/92 DER KOMMISSION vom 28. Juli 1992 zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 131/92, (EWG) Nr. 1695/92 und (EWG) Nr. 1696/92 mit gemeinsamen Durchführungsbestimmungen zu der besonderen Regelung der Versorgung der französischen überseeischen Departements, der Kanarischen Inseln, der Azoren und Madeiras mit bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3763/91 des Rates vom 16. Dezember 1991 mit Sondermaßnahmen für bestimmte Agrarerzeugnisse zugunsten der französischen überseeischen Departements (1), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 6, Artikel 3 Absatz 5 und
Artikel 4
Absatz 5,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1601/92 des Rates vom 15. Juni 1992 zur Einführung von Sondermaßnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse zugunsten der Kanarischen Inseln (2), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 4, Artikel 4 Absatz 4 und
Artikel 5
Absatz 2,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1600/92 des Rates vom 15. Juni 1992 zum Erlaß von Sondermaßnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse zugunsten der Azoren und Madeiras (3), insbesondere auf Artikel 10,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2101/92 der Kommission (4) ist Artikel 33 Absatz 5 der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 der Kommission vom 16. November 1988 über gemeinsame Ausführungsvorschriften für Einfuhr- und Ausfuhrlizenzen sowie Vorausfestsetzungsbescheinigungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse (5) abgeändert worden.
Auf die Einfuhrlizenzen, Freistellungs- und Beihilfebescheinigungen gemäß den Verordnungen (EWG) Nr. 131/92 (6), (EWG) Nr. 1695/92 (7) und (EWG) Nr. 1696/92 (8) sollte Artikel 33 Absatz 5 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 angewandt werden.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme der zuständigen Verwaltungsausschüsse -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) In Artikel 2 Absatz 5 und Artikel 3 Absatz 7 der Verordnung (EWG) Nr. 131/92 wird der nachstehende zweite Unterabsatz eingefügt:
"Wird die Frist von 30 Tagen überschritten, gilt Artikel 33 Absatz 5 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 vom ersten Tag der Überschreitung dieser Frist."
(2) In Artikel 3 Absatz 1 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 131/92 wird der nachstehende zweite Satz angefügt:
"Wird der Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Frist von 12 Monaten gestellt, werden 85 % der geltenden Beihilfe gewährt."
Artikel 2
In Artikel 2 Absatz 5, Artikel 3 Absatz 6 und Artikel 4 Absatz 8 der Verordnung (EWG) Nr. 1695/92 wird der nachstehende zweite Unterabsatz eingefügt:
"Wird die Frist von 30 Tagen überschritten, gilt Artikel 33 Absatz 5 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 vom ersten Tag der Überschreitung dieser Frist."
Artikel 3
In Artikel 2 Absatz 5, Artikel 3 Absatz 6 und Artikel 4 Absatz 8 der Verordnung (EWG) Nr. 1696/92 wird der nachstehende zweite Unterabsatz eingefügt:
"Wird die Frist von 30 Tagen überschritten, gilt Artikel 33 Absatz 5 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 vom ersten Tag der Überschreitung dieser Frist."
Artikel 4
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt für die bei Inkrafttreten dieser Verordnung noch nicht erledigten Vorgänge. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 28. Juli 1992

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