Document ID: 31993D0073

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 21. Dezember 1992 betreffend den Status Irlands im Hinblick auf die infektiöse hämatopötische Nekrose und die virale hämorrhagische Septikämie
(93/73/EWG)DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 91/67/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 betreffend die tierseuchenrechtlichen Vorschriften für die Vermarktung von Tieren und anderen Erzeugnissen der Aquakultur (1), insbesondere auf Artikel 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Mitgliedstaaten können für ein oder mehrere Binnenwasser- oder Küstengebiete den Status eines zugelassenen Gebiets, frei von bestimmten Fisch- und Weichtierkrankheiten, erlangen.
Zu diesem Zweck hat Irland am 19. Oktober 1992 der Kommission die zweckdienlichen Nachweise betreffend die infektiöse hämatopötische Nekrose (IHN) und die virale hämorrhagische Septikämie (VHS) für die Erlangung des Status eines zugelassenen Gebiets für sein Hoheitsgebiet übermittelt sowie die einzelstaatlichen Vorschriften, die die Einhaltung der Bestimmungen zur Aufrechterhaltung der Zulassung gewährleistet.
Nach Überprüfung gestatten diese Angaben, betreffend der IHN und der VHS, Irland den Status eines zugelassenen Binnenwasser- und Küstengebiets zu gewähren.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Veterinärausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Irland wird als zugelassenes Binnenwassergebiet und zugelassenes Küstengebiet für Fische im Hinblick auf infektiöse hämatopötische Nekrose und virale hämorrhagische Septikämie anerkannt.
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.
Brüssel, den 21. Dezember 1992

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