Document ID: 32001R1665

Verordnung (EG) Nr. 1665/2001 der Kommission
vom 17. August 2001
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1490/2000 zur Eröffnung einer Dauerausschreibung zur Ausfuhr von Roggen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1766/92 des Rates vom 30. Juni 1992 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide(1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1666/2000(2), insbesondere auf Artikel 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Durch die Verordnung (EG) Nr. 1490/2000 der Kommission(3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 976/2001(4), wurde eine Ausschreibung zur Ausfuhr von Roggen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle eröffnet. Als Bestimmungsländer dieser Ausfuhren kommen alle Drittländer in Frage. Angesichts der unterschiedlichen Lage auf den Märkten in den Drittländern ist es jedoch angebracht, den Kreis der Bestimmungsländer auf die asiatischen Länder der Zone VII gemäß dem Anhang der Verordnung (EWG) Nr. 2145/92 der Kommission(5), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 3304/94(6), einzuschränken.
(2) Die Angaben zu den Bestimmungsländern in der Verordnung (EG) Nr. 1490/2000 sollten daher entsprechend geändert werden.
(3) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Getreide -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EG) Nr. 1490/2000 wird wie folgt geändert:
1. Der Titel erhält folgende Fassung: "Verordnung (EG) Nr. 1490/2000 der Kommission vom 7. Juli 2000 zur Eröffnung einer Dauerausschreibung zur Ausfuhr von Roggen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle nach Ländern der Zone VII".
2. Artikel 2 Absatz 1 erhält folgende Fassung: "(1) Die Ausschreibung betrifft höchstens 1200267 Tonnen Roggen. Diese Hoechstmenge darf nach Ländern der Zone VII gemäß dem Anhang der Verordnung (EWG) Nr. 2145/92 ausgeführt werden."
3. Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung: "(2) Die Verpflichtung zur Ausfuhr nach den in dieser Verordnung genannten Ländern wird durch eine Sicherheit in Höhe von 75 EUR/t gewährleistet. Von dem genannten Betrag sind 50 EUR/t bei der Erteilung der Ausfuhrlizenz, der Restbetrag von 25 EUR/t vor der Übernahme des Getreides zu hinterlegen."
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 17. August 2001

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