Document ID: 31985L0148

RICHTLINIE DES RATES vom 29. Januar 1985 zur Änderung der Richtlinie 81/645/EWG betreffend das Gemeinschaftsverzeichnis der benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete im Sinne der Richtlinie 75/268/EWG (Griechenland) (85/148/EWG)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 75/268/EWG des Rates vom 28. April 1975 über die Landwirtschaft in Berggebieten und in bestimmten benachteiligten Gebieten (1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 82/786/EWG (2), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 2,
auf Vorschlag der Kommission,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (3),
in Erwägung nachstehender Gründe:
In der Richtlinie 81/645/EWG (4), zuletzt geändert durch die Entscheidung 83/339/EWG (5), sind die Gebiete Griechenlands aufgeführt, die als benachteiligt im Sinne des Artikels 3 Absätze 3, 4 und 5 der Richtlinie 75/268/EWG zu gelten haben.
Die griechische Regierung hat beantragt, die Liste der benachteiligten Gebiete durch eine Überprüfung eines der für deren Abgrenzung im Sinne des Artikels 3 Absatz 4 der Richtlinie 75/268/EWG geltenden Kriterien einerseits und durch eine bessere Handhabung der übrigen Kriterien für die Abgrenzung der Gebiete im Sinne des Artikels 3 Absätze 3 und 5 der genannten Richtlinie andererseits zu erweitern.
Die griechische Regierung hat vorgeschlagen, als Kriterium für die Bevölkerungsdichte 45 Einwohner je Quadratkilometer zugrunde zu legen (die Bevölkerungsdichte beträgt im Landesdurchschnitt 74 Einwohner je Quadratkilometer), um die Differenz zwischen den anhand der Gemeinderegister erstellten amtlichen Statistiken und der tatsächlichen Bevölkerung der benachteiligten Gebiete im Sinne des Artikels 3 Absatz 4 der Richtlinie 75/268/EWG auszugleichen.
Die griechische Regierung hat der Kommission gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Richtlinie 75/268/EWG 125 Gebiete, die für eine Aufnahme in das Gemeinschaftsverzeichnis der benachteiligten Gebiete in Frage kommen, sowie die Angaben über die Merkmale dieser Gebiete mitgeteilt. Im übrigen hat sie gegenüber der Kommission ihre Absicht bekundet, für sämtliche benachteiligten Gebiete die dort bestehende besondere Beihilfenregelung beizubehalten.
Die neuen Gebiete entsprechen den Kriterien und Bestimmungsgrössen, die aufgrund der Richtlinie 81/645/EWG zur Festlegung der betreffenden Gebiete im Sinne des Artikels 3 Absätze 3,4 und 5 der Richtlinie 75/268/EWG zugrunde gelegt worden sind, unter Berücksichtigung der Änderung des Kriteriums der Bevölkerungsdichte zur Festlegung der Gebiete im Sinne (1) ABl. Nr. L 128 vom 19.5.1975, S. 1. (2) ABl. Nr. L 327 vom 24.11.1982, S. 19. (3) ABl. Nr. C 12 vom 14.1.1985. (4) ABl. Nr. L 238 vom 24.8.1981, S. 1. (5) ABl. Nr. L 186 vom 9.7.1983, S. 32. des Artikels 3 Absatz 4 der genannten Richtlinie. Die Richtlinie 81/645/EWG ist daher entsprechend zu ändern -
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
Artikel 1
Der Anhang der Richtlinie 81/645/EWG erhält die Fassung des Anhangs der vorliegenden Richtlinie.
Artikel 2
Diese Richtlinie ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Geschehen zu Brüssel am 29. Januar 1985.

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