Document ID: 31995R2252

VERORDNUNG (EG) Nr. 2252/95 DER KOMMISSION vom 26. September 1995 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 2179/95 des Rates über die autonome und vorübergehende Anpassung bestimmter in den Europa-Abkommen vorgesehener Zugeständnisse im Bereich Landwirtschaft und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und für Bier (1995) zur Berücksichtigung der im Rahmen der multilateralen Handelsverhandlungen der Uruguay-Runde geschlossenen Übereinkommen über die Landwirtschaft
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2179/95 des Rates vom 8. August 1995 über die autonome und vorübergehende Anpassung bestimmter in den Europa-Abkommen vorgesehener Zugeständnisse im Bereich Landwirtschaft sowie zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und für Bier (1995) zur Berücksichtigung der im Rahmen der multilateralen Handelsverhandlungen der Uruguay-Runde geschlossenen Übereinkommen über die Landwirtschaft (1), insbesondere auf die Artikel 3, 4, 5, 6 und 7,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Ungarn, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Rumänien und Bulgarien haben bezüglich der Gemeinschaft Maßnahmen getroffen, die denen der Absätze 1, 8 und 9 der Artikel 3, 4, 5, 6 und 7 der Verordnung (EG) Nr. 2179/95 vergleichbar sind, oder werden diese Maßnahmen baldmöglichst treffen.
Daher ist es gemäß den Absätzen 10 dieser Artikel angebracht, die in den Absätzen 1, 8 und 9 selbiger Artikel vorgesehenen Maßnahmen zu treffen.
Aus diesem Grund sind die Verordnungen der Kommission zur Durchführung der Europa-Abkommen mit Ungarn (2), der Slowakischen Republik (3), der Tschechischen Republik (4), mit Rumänien (5) und Bulgarien (6) einerseits sowie zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 des Rates vom 22. Dezember 1994 zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und für Bier (1995) (7) andererseits mit Wirkung vom 1. Juli 1995 bis zum 31. Dezember 1995 zu ändern.
Mithin müssen folgende Verordnungen geändert werden:
- die Verordnungen (EWG) Nr. 584/92 (8) und (EG) Nr. 1588/94 (9) der Kommission, beide zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1802/95 (10);
- die Verordnungen (EWG) Nr. 2698/93 (11) und (EG) Nr. 1590/94 (12) der Kommission, beide zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1594/95 (13);
- die Verordnungen (EWG) Nr. 2699/93 (14) und (EG) Nr. 1559/94 (15) der Kommission, beide zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1504/95 (16);
- die Verordnungen (EG) Nr. 121/94 (17) und (EG) Nr. 1606/94 (18) der Kommission, beide zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1446/95 (19);
- die Verordnung (EG) Nr. 1550/94 der Kommission (20), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1647/95 (21);
- die Verordnung (EG) Nr. 629/95 der Kommission (22), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1637/95 (23);
- die Verordnung (EG) Nr. 1439/95 der Kommission (24), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1964/95 (25);
- die Verordnung (EG) Nr. 1440/95 der Kommission (26);
- die Verordnung (EG) Nr. 1942/95 der Kommission (27), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1990/95 (28).
Ferner ist es angebracht, wie in Artikel 3 Absatz 9, Artikel 4 Absatz 9, Artikel 5 Absatz 9, Artikel 6 Absatz 9 und Artikel 7 Absatz 9 der Verordnung (EG) Nr. 2179/95 des Rates vorgesehen, die spezifischen Zölle, die für das im Rahmen des GATT eröffnete Kontingent von 169 000 jungen männlichen Mastrindern gelten, vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 1995 auf 399 ECU/Tonne zu senken.
Infolgedessen ist die Verordnung (EG) Nr. 1462/95 der Kommission vom 27. Juni 1995 zur Eröffnung und Verwaltung eines Einfuhrzollkontingents für zur Mast bestimmte männliche Jungrinder (1. Juli 1995 bis 30. Juni 1996) (29) zu ändern.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme der zuständigen Verwaltungsausschüsse -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Präferenzzölle für die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Ungarn gemäß den Verordnungen zur Durchführung des Europa-Abkommens mit Ungarn und gemäß den in Anhang I dieser Verordnung aufgeführten Verordnungen zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 werden durch die in Anhang IV dieser Verordnung aufgeführten Zölle ersetzt.
Artikel 2
Die Präferenzzölle für die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in der Slowakischen Republik und in der Tschechischen Republik gemäß den Verordnungen zur Durchführung der Europa-Abkommen mit der Slowakischen Republik und der Tschechischen Republik und gemäß den im Anhang II dieser Verordnung aufgeführten Verordnungen zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 werden durch die in Anhang V dieser Verordnung aufgeführten Zölle ersetzt.
Artikel 3
Die Präferenzzölle für die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Rumänien gemäß den Verordnungen zur Durchführung der Europa-Abkommen mit Rumänien und gemäß den in Anhang III dieser Verordnung aufgeführten Verordnungen zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 werden durch die in Anhang VI dieser Verordnung aufgeführten Zölle ersetzt.
Artikel 4
Die Präferenzzölle für die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Bulgarien gemäß den Verordnungen zur Durchführung der Europa-Abkommen mit Bulgarien und gemäß den in Anhang III dieser Verordnung aufgeführten Verordnungen zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 3379/94 werden durch die in Anhang VII dieser Verordnung aufgeführten Zölle ersetzt.
Artikel 5
Die Verordnung (EG) Nr. 1462/95 wird wie folgt geändert:
1. Dem Artikel 1 wird nachstehender Absatz 4 angefügt:
"(4) Für Erzeugnisse mit Ursprung in Ungarn, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, Rumänien und Bulgarien gilt für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 1995 ein Einfuhrzoll von 399 ECU/Tonne zuzüglich 16 %."
2. Dem Artikel 6 Absatz 3 wird folgender Unterabsatz angefügt:
"Für Erzeugnisse mit Ursprung in Ungarn, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, Rumänien und Bulgarien wird die Sicherheit für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 1995 auf 968 ECU/Tonne festgesetzt."
Artikel 6
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt vom 1. Juli 1995 bis zum 31. Dezember 1995.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 26. September 1995

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