Document ID: 31988D0339

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BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS
vom 13. April 1988
über die dem Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen erteilte Entlastung für die Verwendung ihrer Haushaltsmittel für das Haushaltsjahr 1986
(88/339/EWG)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT,
A. gestützt auf den EWG-Vertrag und insbesondere auf Artikel 206b,
B. In Kenntnis der Rechnungslegung über die Einnahmen und Ausgaben der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für das Haushaltsjahr 1986 sowie des Berichts des Rechnungshofs hierüber (Dok. C2-275/87),
C. in Kenntnis des Beschlusses des Rates (Dok. C2-10/88),
D. in Kenntnis des Berichts des Ausschusses für Haushaltskontrolle (Dok. A2-7/88),
1. nimmt die folgenden Zahlangaben für die Haushaltsrechnung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen zur Kenntnis;
Haushaltsjahr 1986
1.2 // // ECU // Einnahmen // 3 786 840,27 // 1. Zuschüsse von der Kommission der EG // 3 711 000,00 // 2. Bankzinsen // 38 683,09 // 3. Sonstige Einnahmen // 37 157,18 // Ausgaben // // 1. Endgültige Haushaltsmittel // 5 271 000,00 // 2. Mittelbindungen // 5 243 825,00 // 3. Nicht verwendete Mittel (1 2) // 27 175,00 // 4. Zahlungen // 3 497 315,24 // 5. Mittelübertragungen aus dem Vorjahr // 1 366 388,88 // 6. Zahlungen aus übertragenen Mitteln // 1 307 468,08 // 7. Aus dem Vorjahr übertragene und verfallene Mittel (5 6) // 58 920,80 // 8. Auf 1987 übertragene Mittel // 1 746 509,88
2. betrachtet den Ratsbeschluß vom 7. März 1988 als Empfehlung der Entlastung des Verwaltungsrats der Stiftung; beauftragt die Kommission, Vorschläge zur Anpassung der für die Entlastung der Stiftung befolgten Vorschriften dahingehend vorzulegen, daß die Rechtsposition des Europäischen Parlaments entsprechend den Verträgen und der Haushaltsordnung gewahrt ist;
3. fordert die Verwaltung der Stiftung auf, die Rechnungslegung so zu gestalten, daß die Verteilung des finanziellen Aufwandes auf die beiden Tätigkeitsbereiche klar erkennbar ist;
4. bittet die Stiftung um Übermittlung der die Forschungsergebnisse betreffenden Analysen und fordert die Verwaltung zu einer Verstärkung der Vertriebs- und Verkaufspolitik bezueglich der Arbeiten der Stiftung als Gradmesser des Bekanntheitsgrades und der praxisnähe ihrer Tätigkeit auf;
5. erteilt dem Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf der Grundlage des Berichts des Rechnungshofs Entlastung für die Rechnungslegung für das Haushaltsjahr 1986; 6. beauftragt seinen Präsidenten, diesen Beschluß dem Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, dem Rat und der Kommission sowie dem Rechnungshof bekanntzugeben und für seine Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (Ausgabe L) zu sorgen.
Geschehen zu Straßburg am 13. April 1988.

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