Document ID: 32014R0978

DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 978/2014 DER KOMMISSION
vom 16. September 2014
zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 über Abzüge von bestimmten, Spanien für 2011 und die darauf folgenden Jahre zugeteilten Fangquoten für Makrele wegen Überfischung im Jahr 2010
DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION -
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 des Rates vom 20. November 2009 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Kontrollregelung zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 847/96, (EG) Nr. 2371/2002, (EG) Nr. 811/2004, (EG) Nr. 768/2005, (EG) Nr. 2115/2005, (EG) Nr. 2166/2005, (EG) Nr. 388/2006, (EG) Nr. 509/2007, (EG) Nr. 676/2007, (EG) Nr. 1098/2007, (EG) Nr. 1300/2008, (EG) Nr. 1342/2008 sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1627/94 und (EG) Nr. 1966/2006 (1), insbesondere auf Artikel 105 Absätze 1 und 2,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)
Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 der Kommission (2) ist die Fangquote für Makrele (Scomber scombrus) in den Gebieten VIIIc, IX und X sowie in den Unionsgewässern des Gebiets CECAF 34.1.1 (nachstehend „Fangquote für Makrele“), die Spanien 2013 zugeteilt wurde, um 8 126 Tonnen zu kürzen.
(2)
Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 ist außerdem die Fangquote für Makrele, die Spanien 2015 und gegebenenfalls in den darauf folgenden Jahren zugeteilt werden darf, um 9 747 Tonnen zu kürzen.
(3)
Am 19. Februar 2014 informierten die spanischen Behörden die Kommission darüber, dass Spanien seine Fangquote für das Jahr 2013 nicht vollständig ausgeschöpft hat, und beantragten bei der Kommission, die nicht ausgeschöpften Mengen bei der Rückerstattung der überfischten Fangquote für Makrele im Jahr 2010 gemäß der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 zu berücksichtigen. Die nicht ausgeschöpfte Menge beläuft sich auf 4 158 Tonnen.
(4)
Spanien hatte jedoch gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates (3) beantragt, dass in dem gemäß der Verordnung zulässigen Umfang ein Teil seiner Fangquote 2013 für Makrele zurückbehalten und auf das folgende Jahr übertragen wird.
(5)
Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 520/2014 der Kommission (4) wurden 2 022 Tonnen der von Spanien 2013 nicht ausgeschöpften Fangquote für Makrele auf das Jahr 2014 übertragen. Somit beläuft sich die verbleibende nicht ausgeschöpfte Quote für das Jahr 2013 auf 2 136 Tonnen.
(6)
Die Kürzungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 in der durch die Verordnung (EU) Nr. 976/2012 (5) geänderten Fassung sollten um diese Menge von 2 136 Tonnen angepasst werden. Diese Menge sollte zum Abzug 2013 hinzugefügt (dann insgesamt 10 262 Tonnen) und gleichzeitig vom Abzug für die folgenden Jahre abgezogen werden.
(7)
Am 8. Mai 2014 beantragte Spanien, dass die nicht ausgeschöpften Mengen von den Abzügen für 2014 abgezogen werden. Dies steht im Einklang mit dem Erwägungsgrund 7 der Verordnung (EU) Nr. 165/2011. Die Verordnung (EU) Nr. 165/2011 in der durch die Verordnung (EU) Nr. 976/2012 geänderten Fassung ist daher entsprechend zu ändern.
(8)
Da die Änderung der Fangbeschränkungen Spaniens aufgrund dieser Verordnung Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit und die Planung der Fangsaison spanischer Schiffe hat, sollte diese Verordnung unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Der Anhang der Verordnung (EU) Nr. 165/2011 erhält die Fassung des Anhangs der vorliegenden Verordnung.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 16. September 2014

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