Document ID: 32011R1211

DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 1211/2011 DER KOMMISSION
vom 23. November 2011
zur Festlegung bestimmter Abzüge vom Fischereiaufwand 2011 wegen Überfischung durch bestimmte Mitgliedstaaten im Vorjahr
DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION -
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 des Rates vom 20. November 2009 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Kontrollregelung zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften der gemeinsamen Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 847/96, (EG) Nr. 2371/2002, (EG) Nr. 811/2004, (EG) Nr. 768/2005, (EG) Nr. 2115/2005, (EG) Nr. 2166/2005, (EG) Nr. 388/2006, (EG) Nr. 509/2007, (EG) Nr. 676/2007, (EG) Nr. 1098/2007, (EG) Nr. 1300/2008, (EG) Nr. 1342/2008 sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1627/94 und (EG) Nr. 1966/2006 (1), insbesondere auf Artikel 106 Absatz 1,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)
In der Verordnung (EG) Nr. 1415/2004 des Rates vom 19. Juli 2004 zur Festsetzung des höchstzulässigen jährlichen Fischereiaufwands für bestimmte Fanggebiete und Fischereien (2) wird der höchstzulässige jährliche Fischereiaufwand für bestimmte Fanggebiete und Fischereien festgelegt, unter anderem für Kammmuscheln in bestimmten Fanggebieten Irlands.
(2)
Mit der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für die Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese Bestände befischen, sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 423/2004 (3) wird der Fischereiaufwand für vier Kabeljaubestände in bestimmten geografischen Gebieten beschränkt.
(3)
In der Verordnung (EU) Nr. 53/2010 des Rates vom 14. Januar 2010 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den EU-Gewässern sowie für EU-Schiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1359/2008, (EG) Nr. 754/2009, (EG) Nr. 1226/2009 und (EG) Nr. 1287/2009 (4) ist der höchstzulässige Fischereiaufwand für das Jahr 2010 festgelegt.
(4)
In der Verordnung (EU) Nr. 57/2011 des Rates vom 18. Januar 2011 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den EU-Gewässern sowie für EU-Schiffe in bestimmten Nicht-EU-Gewässern (2011) (5) ist der höchstzulässige Fischereiaufwand für das Jahr 2011 festgelegt.
(5)
Gemäß Artikel 106 Absatz 1 der Verordnung (EC) Nr. 1224/2009 des Rates kann die Kommission, wenn sie festgestellt hat, dass ein Mitgliedstaat den ihm zugeteilten Fischereiaufwand überschritten hat, den künftigen Fischereiaufwand dieses Mitgliedstaats kürzen.
(6)
In Artikel 106 Absatz 2 der Verordnung (EC) Nr. 1224/2009 des Rates sind die Kriterien und die Bedingungen festgelegt, die für solche Kürzungen durch die Kommission gelten.
(7)
Bestimmte Mitgliedstaaten haben ihren für das Jahr 2010 zugeteilten Fischereiaufwand überschritten. Es ist daher angezeigt, den ihnen für das Jahr 2011 zugeteilten Fischereiaufwand zu kürzen -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Der höchstzulässige jährliche Fischereiaufwand 2011 gemäß der Verordnung (EU) Nr. 57/2011 des Rates und für bestimmte Fanggebiete und Fischereien gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1415/2004 wird für bestimmte Mitgliedstaaten entsprechend dem Anhang gekürzt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 23. November 2011

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