Document ID: 31983D0644

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 2. Dezember 1983 über die Anträge auf Erstattung und die Zahlung von Vorschüssen zur Beschleunigung der Agrarentwicklung in bestimmten Gebieten Griechenlands (Nur der griechische Text ist verbindlich) (83/644/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 des Rates vom 19. Juli 1982 zur Beschleunigung der Agrarentwicklung in bestimmten Gebieten Griechenlands (1), insbesondere auf Artikel 20 Absatz 4,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die von Griechenland beim Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, einzureichenden Anträge auf Erstattung und Vorschüsse müssen bestimmte Angaben enthalten, damit die Übereinstimmung der Ausgaben mit der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 und dem gemäß Artikel 3 Absatz 2 dieser Verordnung genehmigten griechischen Programm nachgeprüft werden kann.
Um eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen, muß Griechenland nach der Zahlung der letzten Erstattung die entsprechenden Belege drei Jahre lang zur Verfügung der Kommission halten.
Damit die Kommission Vorschüsse gewähren kann, sind die diesbezueglichen Modalitäten und Verfahren zu regeln.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Fondsausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die in Artikel 20 der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 genannten Erstattungsanträge sind nach Maßgabe der Tabellen in den Anhängen 1 bis 1.17 zu stellen.
(2) Mit dem ersten Erstattungsantrag übermittelt Griechenland der Kommission die nationalen Durchführungs- und Kontrollvorschriften sowie die Verwaltungsanordnungen, Formulare und alle weiteren die Durchführung der Aktion betreffenden Verwaltungsunterlagen.
Für die Durchführung dieser Maßnahmen sind besonders die spezifischen Vorschriften über die Aufmachung der in den Anhängen 4 und 5 genannten Unterlagen zu berücksichtigen.
Artikel 2
Griechenland hält drei Jahre lang nach der Zahlung der letzten Erstattung alle in seinem Besitz befindlichen Belege oder beglaubigten Abschriften davon, aufgrund derer die in der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 vorgesehenen Beihilfen beschlossen wurden, die vollständigen Akten der einzelnen Begünstigten sowie die Unterlagen und Tabellen usw., aufgrund derer die Anträge auf Erstattungen und Vorschüsse erstellt worden sind, zur Verfügung der Kommission.
Artikel 3
Die Vorschussanträge für Ausgaben, die gemäß Artikel 18 der Verordnung (EWG) Nr. 1975/82 für eine Erstattung durch den Europäischen Ausrichtungs- und (1) ABl. Nr. L 214 vom 22.7.1982, S. 1. Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, in Betracht kommen, sind nach Maßgabe der Tabellen in den Anhängen 2 bis 2.16 zu stellen.
Artikel 4
(1) Die Vorschüsse des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, dürfen höchstens 80 % der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft an der für das betreffende Jahr vorgeschlagenen Ausgabe ausmachen.
(2) Vorschüsse, die in dem Jahr, für das sie gezahlt werden, nicht ausgegeben werden, werden von dem für das folgende Jahr zu zahlenden Vorschuß abgezogen.
Artikel 5
Griechenland legt am Ende jeden Jahres, für das ihm Vorschüsse gezahlt werden, gemäß den Tabellen in den Anhängen 3 bis 3.16 einen Bericht über den Ablauf der in diesem Jahr geleisteten Arbeiten vor.
Die Vorschüsse für das folgende Jahr dürfen erst gezahlt werden, wenn der genannte Bericht der Kommission übermittelt worden ist.
Artikel 6
Diese Entscheidung ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Brüssel, den 2. Dezember 1983

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