Document ID: 31987R2292

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2292/87 DER KOMMISSION
vom 30. Juli 1987
zur Kürzung der Beihilfe und Bestimmung der sonstigen Folgen der Regelung der garantierten Hoechstmengen für die Sonnenblumenkerneerzeugung für das Wirtschaftsjahr 1987/88
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung Nr. 136/66/EWG des Rates vom 22. September 1966 über die Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Fette (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1915/87 (2), insbesondere auf Artikel 27a Absatz 6,
in Erwägung nachstehender Gründe:
In Artikel 32a der Verordnung (EWG) Nr. 2681/83 der Kommission vom 21. September 1983 mit Durchführungsbestimmungen zur Beihilferegelung für Ölsaaten (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2157/87 (4), werden die Bestandteile genannt, die aufgrund der Regelung für die garantierten Hoechstmengen festzulegen sind. Für das Wirtschaftsjahr 1986/87 sollten die tatsächliche Sonnenblumenkerneerzeugung und die Kürzung festgelegt werden, die sich daraus unter Berücksichtigung der für diese Ölsaaten gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2478/86 der Kommission (5) für das betreffende Wirtschaftsjahr geschätzten Erzeugung ergeben. Für das Wirtschaftsjahr 1987/88 sind diese geschätzte Saaten-erzeugung gemäß den vorliegenden Angaben und die sich daraus ergebende Kürzung der Beihilfe festzulegen.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Fette -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Für das Wirtschaftsjahr 1986/87 wird die tatsächliche Sonnenblumenkerneerzeugung angenommen mit:
- 860 000 Tonnen für Spanien,
- 32 000 Tonnen für Portugal,
- 2 431 000 Tonnen für die übrigen Mitgliedstaaten.
Unter Berücksichtigung der in Artikel 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2478/86 genannten geschätzten Sonnenblumenkerneerzeugung wird die Beihilfe für diese Ölsaaten für das Wirtschaftsjahr 1987/88 unter Zugrundelegung der entsprechenden und wie folgt verringerten garantierten Hoechstmenge gekürzt:
- um 0 Tonnen im Fall Spaniens,
- um 0 Tonnen im Fall Portugals,
- um 0 Tonnen im Fall der übrigen Mitgliedstaaten.
Artikel 2
Für das Wirtschaftsjahr 1987/88 wird die geschätzte Sonnenblumenkerneerzeugung festgelegt auf:
- 930 000 Tonnen für Spanien,
- 25 000 Tonnen für Portugal,
- 2 760 000 Tonnen für die übrigen Mitgliedstaaten.
Artikel 3
Für das Wirtschaftsjahr 1987/88 wird die Beihilfe für die Sonnenblumenkerneerzeugung gekürzt um:
- 0 ECU/100 kg für Spanien,
- 0 ECU/100 kg für Portugal,
- 5,835 ECU/100 kg für die übrigen Mitgliedstaaten.
Artikel 4
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt ab 1. August 1987.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 30. Juli 1987

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