Document ID: 31991D0186

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 28 . Februar 1991 zur Änderung der Entscheidung 90/451/EWG über tiergesundheitliche Schutzmaßnahmen bei der Einfuhr von frischem Fleisch aus Namibia ( 91/186/EWG )
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 72/462/EWG des Rates vom 12 . Dezember 1972 zur Regelung viehseuchenrechtlicher und gesundheitlicher Fragen bei der Einfuhr von Rindern und Schweinen und von frischem Fleisch oder von Fleischerzeugnissen aus Drittländern ( 1 ), zuletzt geändert durch die Richtlinie 91/69/EWG ( 2 ), insbesondere auf Artikel 14 und 15,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die Tiergesundheitsanforderungen und Veterinärbescheinigungen für die Einfuhr von frischem Rindfleisch aus Namibia sind in der Entscheidung 90/451/EWG der Kommission ( 3) geregelt .
Die namibischen Veterinärbehörden haben eine entsprechende Ausfuhrgenehmigung für Schaf - und Ziegenfleisch beantragt . Bei einer Inspektionsreise nach Namibia hat sich gezeigt, daß die namibischen Veterinärbehörden hinsichtlich der Tiergesundheitsanforderungen, namentlich in bezug auf Schafbrucellose und die entsprechenden Bekämpfungsmaßnahmen, ausreichende Gewähr bieten .
Die Gemeinschaft hat die Einfuhr von Schlachtnebenerzeugnissen aus Drittländern, die bei der Impfung gegen Maul - und Klauenseuche die Stämme SAT und ASIA 1 verwenden, eingestellt . Da auch Namibia zu diesen Drittländern gehört, ist es notwendig, Einfuhren von Schlachtnebenerzeugnissen, mit Ausnahme von Einhufern, die als Haustiere gehalten werden, aus diesem Land zu verbieten .
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Veterinärausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN : Artikel 1
Die Entscheidung 90/451/EWG wird wie folgt geändert :
1 . Artikel 2 Nummer 1 erhält folgende Fassung :
"1 . Entbeintes frisches Fleisch, ohne Nebenprodukte der Schlachtung, von Hausrindern ( einschließlich Büffeln ), Schafen und Ziegen, die aus Namibia ( mit Ausnahme der in Artikel 1 genannten Gebiete ) stammen und dort geschlachtet wurden, soweit es den Anforderungen des Tiergesundheitszeugnisses nach dem Muster in Anhang A, das die Fleischsendung begleiten muß, entspricht . Das entbeinte frische Fleisch darf frühestens 21 Tage nach der Schlachtung in das Hoheitsgebiet des einführenden Mitgliedstaats verbracht werden .".
2 . Artikel 2 Nummer 2 wird gestrichen .
3 . Artikel 2 Nummer 3 wird zu Artikel 2 Nummer 2, und die Worte "Anlage C" werden durch die Worte "Anhang B" ersetzt .
4 . Anlage A wird durch Anhang A dieser Entscheidung ersetzt .
5 . Anlage B wird gestrichen .
6 . Anlage C wird durch Anhang B dieser Entscheidung ersetzt . Artikel 2
Diese Entscheidung gilt ab 1 . März 1991 . Artikel 3
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet . Brüssel, den 28 . Februar 1991

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