Document ID: 31997R2493

VERORDNUNG (EG) Nr. 2493/97 DER KOMMISSION vom 12. Dezember 1997 zur Anpassung des höchstzulässigen jährlichen Fischereiaufwands für bestimmte Fischereien
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2027/95 des Rates vom 15. Juni 1995 zur Einführung einer Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands in bestimmten Fanggebieten und für bestimmte Fischereiressourcen der Gemeinschaft (1), insbesondere auf Artikel 4 zweiter Gedankenstrich,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Artikel 4 zweiter Gedankenstrich der Verordnung (EG) Nr. 2027/95 sieht vor, daß die Kommission auf Antrag eines Mitgliedstaats geeignete Maßnahmen erläßt, damit dieser Mitgliedstaat seine Quoten gemäß Artikel 6 Absatz 2 dritter Unterabsatz der Verordnung (EG) Nr. 685/95 des Rates vom 27. März 1995 zur Steuerung des Fischereiaufwands in bestimmten Fanggebieten und in Bezug auf bestimmte Fischereiressourcen der Gemeinschaft (2) ausschöpfen kann.
Spanien hat die Kommission gebeten, den ihm eingeräumten höchstzulässigen jährlichen Fischereiaufwand, für 1997, anzupassen, indem ein Teil des Fischereiaufwands für stationäres Fanggerät auf die Schleppnetzfischerei auf Grundfischarten übertragen wird, und so die Schiffe unter spanischer Flagge bestimmte ihnen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 390/97 des Rates vom 20. Dezember 1996 zur Festlegung der zulässigen Gesamtfangmengen und entsprechender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände oder -bestandsgruppen (1997) (3) zugeteilte Quoten ausschöpfen können, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1974/97 (4).
Bei dieser Übertragung von Fischereiaufwand handelt es sich um eine bloße Anpassung, mit der das bestehende Gleichgewicht nicht geändert wird. Sie ermöglicht die Anpassung des ursprünglich zugeteilten Fischereiaufwands an die derzeitige Flottensituation und die Ausrichtung der Fischerei auf andere Grundfischarten.
Damit Spanien seine Fangquoten besser ausschöpfen und den Markt in dem Zeitraum versorgen kann, für den ihm die Quoten zugeteilt worden sind, muß die Verordnung sofort in Kraft treten.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Fischerei und Aquakultur -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Der höchstzulässige jährliche Fischereiaufwand für die Schleppnetzfischerei des Königreichs Spanien auf Grundfischarten entsprechend dem Anhang der Verordnung (EG) Nr. 2027/95 wird wie im Anhang angegeben für 1997 angepaßt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 12. Dezember 1997

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