Document ID: 31990D0056

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 22. Januar 1990
über die Anträge auf Rückerstattung gemäß der Entscheidung 80/1096/EWG des Rates über eine finanzielle Maßnahme der Gemeinschaft zur Ausmerzung der klassischen Schweinepest
(90/56/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Entscheidung 80/1096/EWG des Rates vom 11. November 1980 über eine finanzielle Maßnahme der Gemeinschaft zur Ausmerzung der klassischen Schweinepest (1), zuletzt geändert durch die Entscheidung 87/488/EWG (2), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 3,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Anträge auf Rückerstattung der in Artikel 3 Absätze 2 und 2a der Entscheidung 80/1096/EWG vorgesehenen Beihilfen müssen bestimmte, für alle Mitgliedstaaten gleichlautende Angaben enthalten, damit ihre Übereinstimmung mit den Bestimmungen der genannten Entscheidung sowie mit den Entscheidungen der Kommission zur Genehmigung der einzelstaatlichen Tilgungspläne geprüft werden kann und die Beschlußfassung erleichtert wird.
Um eine wirksame Überprüfung zu ermöglichen, müssen die Mitgliedstaaten die Belege ausreichend lange zur Verfügung der Kommission halten.
Der EAGFL-Ausschuß ist zu dieser Maßnahme gehört worden -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Rückerstattungsanträge der Mitgliedstaaten gemäß Artikel 4 der Entscheidung 80/1096/EWG sind nach dem Muster der Tabellen in den Anhängen der vorliegenden Entscheidung abzufassen.
Artikel 2
Die Mitgliedstaaten halten die in ihrem Besitz befindlichen Belege, anhand derer die Rückerstattungsanträge erstellt wurde, oder beglaubigte Abschriften davon nach Abschluß des Programms drei Jahre lang zur Verfügung der Kommission.
Artikel 3
Die Entscheidung 82/690/EWG der Kommission (3) wird aufgehoben.
Artikel 4
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.
Brüssel, den 22. Januar 1990

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