Document ID: 31987R0063

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 63/87 DER KOMMISSION
vom 9. Januar 1987
zur siebten Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 997/81 über Durchführungsbestimmungen für die Bezeichnung und Aufmachung der Weine und der Traubenmoste
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 337/79 des Rates vom 5. Februar 1979 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3805/85 (2), insbesondere auf Artikel 54 Absatz 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 des Rates (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1625/86 (4), wurden die Bezeichnung und die Aufmachung der Weine und Traubenmoste geregelt.
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 997/81 der Kommission (5), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 418/86 (6), wurden die entsprechenden Durchführungsbestimmungen erlassen.
Es hat sich gezeigt, daß Tafelweine aus einer Mischung von Wein mit Ursprung in verschiedenen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft bisweilen mit Etiketten versehen sind, die beim Verbraucher die Gefahr einer Irreführung über den tatsächlichen Ursprung des Erzeugnisses nicht ausschließt, insbesondere wenn der Gesamteindruck der Etikettierung an ein Erzeugnis mit Ursprung in einem bestimmten Mitgliedstaat erinnert. Um solche Verwechslungen zu vermeiden, ist eine Mindesthöhe der Buchstaben vorzusehen, die auf den Etiketten von Fertigpackungen den vorgeschriebenen Wortlaut angeben, wonach der betreffende Tafelwein aus einem »Verschnitt von Weinen aus mehreren Ländern der Europäischen Gemeinschaft" stammt.
Um den Gepflogenheiten in Griechenland Rechnung zu tragen, sind bestimmte traditionelle Ergänzungsangaben für die Bezeichnung bestimmter Qualitätsweine b. A. und bestimmte Begriffe zur Bezeichnung des Weinbaubetriebs oder des betreffenden Weins vorzusehen, indem die Etikettierungsbestimmungen dieser für andere Mitgliedstaaten bereits zugelassenen Begriffe angepasst werden. Zur besseren Verständlichkeit dieser Angaben ist es jedoch zweckmässig, daß die griechischen Ausdrücke durch die Übersetzung in eine andere Sprache ergänzt werden können.
Die Angabe des vorhandenen Alkoholgehalts auf den Weinetiketten ist nach der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 ab 1. Mai 1988 zwingend vorgeschrieben. Um den für die Etikettierung verantwortlichen Abfuellern einen grösseren Spielraum einzuräumen, sind die Toleranzwerte für die Angabe des Alkoholgehalts leicht zu erhöhen.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Angaben über die Art des Weins bezueglich des Restzuckergehalts, wie »trocken", »halbtrocken", »lieblich" oder »süß" für bestimmte Verbraucher zu ungenau sind. Daher ist die Möglichkeit vorzusehen, auf dem Etikett den durch Analyse festgestellten Restzuckergehalt anzugeben.
In Deutschland ist es allgemein üblich, die Volumenmasse von Traubenmost in »Öchslegrad" anzugeben. Daher ist die spätere Anpassung an die Gemeinschaftsregelung über die Messung der Volumenmasse von Traubenmost noch nicht möglich. Die am 31. August 1986 auslaufende Übergangszeit, während der die Bundesrepublik für auf ihrem Hoheitsgebiet in Verkehr gebrachten Traubenmost die Angabe der Volumenmasse in Öchslegrad vorsehen kann, ist daher um weitere fünf Jahre zu verlängern.
Nach Artikel 16 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 338/79 des Rates (7), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3805/85, darf der Name eines bestimmten Gebiets nur dann für die Bezeichnung von Wein verwendet werden, wenn es sich um Q.b.A. handelt. Der Begriff »Madera" ist sinngleich mit dem Ausdruck »vinho de Madeira", der nach derselben Bestimmung einen Qualitätswein b.A. bezeichnet. Daraus ergibt sich das Verbot, eingeführten Wein mit der Bezeichnung »Madera" in der Gemeinschaft in Verkehr zu bringen. Um Härtefälle durch eine zu jähe Änderung der bisher geltenden Regeln zu vermeiden, empfiehlt es sich, während einer Übergangszeit bis zum 31. Dezember 1988 zuzulassen, daß Wein aus »Madera County" mit Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika in der Gemeinschaft unter dem Namen »Madera County - California" in Verkehr gebracht wird.
Einige Erzeugermitgliedstaaten sowie Österreich haben ihre Vorschriften über die Verwendung weitergehender Angaben über die Art des Weins und seine Bereitung sowie über die natürlichen Anbaubedingungen des betreffenden Weins ergänzt. Im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 997/81 sind daher die Begriffe vorzusehen, mit denen die vorgenannten Informationen auf den Weinetiketten angegeben werden können.
Manche Mitgliedstaaten haben als Fertigpackungen für Wein Blechdosen, Kartons oder »bag-in-box" zugelassen, bei denen die für die Etikettierung vorgesehenen Angaben direkt aufgedruckt sind. Die Erstellung solcher Fertigpackungen ist teuer und erfolgt durch Großserienaufträge. Um zu vermeiden, daß zu grosse Mengen davon unbrauchbar werden, weil bestimmte Aufdrucke den
geänderten Gemeinschaftsvorschriften nicht mehr entsprechen, ist eine Übergangszeit von zwei Jahren für die weitere Verwendung dieser Fertigpackungen zur Abfuellung von Wein vorzusehen.
Aufgrund kürzlich erfolgter Änderungen ihrer Bestimmungen haben Australien, Bulgarien, Österreich und die Vereinigten Staaten von Amerika um eine Anpassung der Anhänge I, II und IV der Verordnung (EWG) Nr. 997/81 ersucht. Es erscheint gerechtfertigt, diesen Wünschen zu entsprechen. Eine eingehende Prüfung des Gebrauchs bestimmter Rebsortennamen und ihrer Synonyme für die Bezeichnung von Wein ließ ferner eine Berichtigung von Anhang IV der Verordnung erforderlich erscheinen, wobei insbesondere einige dieser Namen und Synonyme zu streichen sind, um Irreführungen des Verbrauchers über den geographischen Ursprung und die Art des betreffenden Weins zu vermeiden.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnhame des Verwaltungsausschusses für Wein -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EWG) Nr. 997/81 wird wie folgt geändert:
1. Artikel 1a Absatz 1 erhält folgende Fassung:
»(1) Die in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe d) Ziffern ii) und iii) der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 genannten Begriffe sind bei der Etikettierung von Fertigpackungen für die kleinsten Buchstaben in
- 3 mm hohen Schriftzeichen anzugeben, wenn das Nennvolumen des Behältnisses kleiner als 20 cl ist;
- 4 mm hohen Schriftzeichen anzugeben, wenn das Nennvolumen des Behältnisses mindestens 20 bis weniger als 100 cl beträgt;
- 6 mm hohen Schriftzeichen anzugehen, wenn das Nennvolumen 100 cl und mehr beträgt."
2. In Artikel 2 Absatz 3:
a) wird der erste Unterabsatz wie folgt ergänzt:
»g) bei den griechischen Qualitätsweinen b.A.:
- ,apó dialechtoýs ampelónes', ,grand cru'
- ,epilogí í epilegménos', ,réserve'
- ,eidikí epilogí í eidiká epilegménos', ,grande réserve'."
b) erhält der zweite Unterabsatz folgende Fassung:
»Die unter den Buchstaben a) bis g) genannten Begriffe sind in Schriftzeichen anzugeben, die höchstens so hoch sind wie die für die Bezeichnung des bestimmten Anbaugebiets verwendeten."
3. In Artikel 5 Absatz 1 fünfter Gedankenstrich werden folgende Begriffe angefügt:
»vílla, ktíma, archontikó".
4. Artikel 8 wird wie folgt geändert:
a) Die Absätze 1 und 2 erhalten folgende Fassung:
»(1) Der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe g), Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe f), Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe b), Artikel 27 Absatz 1 Buchstabe e) und Artikel 28 Absatz 1 Buchstabe c), der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 genannte vorhandene Alkoholgehalt ist in Volumenprozenten durch volle oder halbe Einheiten anzugeben.
Unbeschadet der für die Analysenmethoden nach der Verordnung (EWG) Nr. 1108/82 der Kommission (1) vorgesehenen Toleranzen darf der angegebene Gehalt an vorhandenem Alkohol den durch die Analyse festgestellten Gehalt nicht mehr als 0,5 % vol über- oder unterschreiten.
Bei der Kontrolle der über drei Jahre in Flaschen gelagerten Qualitätsweine b.A. können die zuständigen Dienststellen jedoch eine Erhöhung dieses Toleranzwertes um 0,3 % vol zulassen.
Der Angabe der Zahl, die dem vorhandenen Alkoholgehalt entspricht, ist das Symbol ,% vol' anzufügen; dieser Angabe dürfen die Worte ,vorhandener Alkoholgehalt' oder ,vorhandener Alkohol' oder die Abkürzung ,alc.' vorangestellt werden. Der Alkoholgehalt ist bei der Etikettierung in mindestens 3 mm hohen Schriftzeichen anzugeben.
(2) Die andere analytische Angabe als der vorhandene Alkoholgehalt, die auf dem Etikett der Weine und Traubenmoste gemäß Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe f), Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe g), Artikel 27 Absatz 2 Buchstabe d) und Artikel 28 Absatz 2 Buchstabe f) der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 angegeben werden kann, ist der durch die Analyse festgestellte Restzuckergehalt. Er wird in Gramm je Liter angegeben.
Die Mitgliedstaaten können jedoch für die Bezeichnung der auf ihrem Hoheitsgebiet abgefuellten Erzeugnisse zulassen, daß die Angabe des Restzuckergehalts ergänzt oder ersetzt wird durch die Angabe des potentiellen Alkoholgehalts, indem die Angabe des vorhandenen Alkoholgehalts gemäß Absatz 1 ergänzt wird durch die Zahl, die dem potentiellen Alkoholgehalt entspricht, wobei das Symbol ,+' vor und das Symbol ,% vol' nach dieser Zahl angegeben wird. Dieser Gehalt ist in Volumenprozent durch volle oder durch Zehntel Einheiten anzugeben. Der angegebene potentielle Alkoholgehalt darf nicht höher sein als der durch die Analyse festgestellte Wert. Er darf den durch die Analyse festgestellten Wert um höchstens 0,2 Volumenprozent unterschreiten.
(1) ABl. Nr. L 133 vom 14. 5. 1982, S. 1."
b) Absatz 3 wird gestrichen.
c) An die Stelle des »31. August 1986" in Absatz 4 Buchstabe a) tritt der »31. August 1991". 5. In Artikel 10 wird folgender Absatz 3 angefügt:
»(3) Während einer am 31. Dezember 1988 zu Ende gehenden Übergangszeit können aus den Vereinigten Staaten von Amerika eingeführte Weine, die aus in ,Madera County' geernteten Trauben gewonnen worden sind, mit dem Namen dieser geographischen Einheit bezeichnet werden. Während dieser Zeit dürfen die Begriffe nur zusammen mit dem Wort ,California' verwendet werden."
6. Artikel 13 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 wird Buchstabe d) durch folgenden Text ergänzt:
»iv) bei allen Tafelweinen durch folgende Worte:
- ,frésko krasí', ,vin jeune',
- ,néo krasí', ,vin nouveau'."
b) In Absatz 1 wird nach Buchstabe e) folgender Text angefügt
»f) die Bezeichnung eines luxemburgischen Tafelweins ergänzt werden durch die Worte ,blanc de blancs'."
c) In Absatz 3 Buchstabe a) werden nach den Begriffen »Badisch Rotgold" folgende Begriffe eingefügt:
»- ,Moseltaler',
- ,Riesling-Hochgewächs'."
d) In Absatz 3 Buchstabe c) werden nach dem Begriff »vivace" folgende Begriffe angefügt:
»- ,vino novello',
- ,vin nouveau',
- ,dunkel'."
Die Begriffe »Kretzer" und »dunkel" dürfen nur für bestimmte Qualitätsweine b.A. aus der Provinz Bozen verwendet werden. Der Begriff »vin nouveau" darf nur für Qualitätsweine b.A. aus der Region Aosta-Tal verwendet werden.
e) In Absatz 3 wird nach Buchstabe e) folgender Wortlaut eingefügt:
»f) für luxemburgische Weine:
- ,blanc des blancs';
g) für griechische Weine:
- ,lefkós apó lefkás stafylás', ,Blanc des blancs';"
f) Es wird folgender Absatz 3a eingefügt:
»(3a) Die Begriffe ,blanc de blancs' nach Absatz 1 Buchstaben b) und f) und Absatz 3 Buchstaben b) und f), die Begriffe , lefkós apó lefkás stafylás', ,blanc de blancs' nach Absatz 1 Buchstabe d) und Absatz 3 Buchstabe g), die Begriffe ,bianco da uva bianche' nach Absatz 1 Buchstabe c) sowie ,blanco de uva blanca' nach Absatz 1 Buchstabe e) und Absatz 3 Buchstabe d) können nur für die Bezeichnung eines Weins verwendet werden, der ausschließlich aus als weisse Traubensorten eingestuften Rebsorten gewonnen wurden".
g) Absatz 4 zweiter Unterabsatz erhält folgende Fassung:
»Der vorstehende Unterabsatz gilt nicht für die Angabe der Begriffe ,Hock', ,Claret' und ,Moseltaler'."
7. Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe b) erhält folgende Fassung:
»b) die Worte:
- ,vino di colle' und ,vino di collina', wenn sie zur Bezeichung eines italienischen Tafelweins oder Qualitätsweins b.A. dienen, sofern die italienischen Vorschriften über die Verwendung dieser Begriffe erfuellt sind;
- ,Bergwein' für eingeführte Weine mit Ursprung in Österreich, sofern die österreichischen Vorschriften über die Verwendung dieses Begriffs erfuellt sind."
8. In Artikel 22 Absatz 1 wird nach dem zweiten Unterabsatz der folgende Wortlaut eingefügt:
»Fertigpackungen, auf denen Angaben unmittelbar aufgedruckt sind, die infolge einer Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 355/79 oder dieser Verordnung nicht mehr den Vorschriften der genannten Verordnungen entsprechen, dürfen noch während einer Übergangszeit von zwei Jahren nach dem Tag der Anwendung der geänderten Vorschrift verwendet werden."
9. In Anhang I Ziffer 2 (Österreich)
a) erhält der erste Gedankenstrich folgende Fassung:
»- Qualitätswein mit staatlicher Prüfnummer,"
b) erhält der dritte Gedankenstrich folgende Fassung:
»- Qualitätswein besonderer Reife und Leseart oder ,Prädikatswein',"
c) wird der Begriff »Weingütesiegel Österreich" gestrichen.
10. Anhang I wird unter Ziffer 14 Bulgarien wie folgt ergänzt:
»- (Réserve)".
11. In Anhang II erhält das Kapitel V »Österreich" folgende Fassung:
»V. ÖSTERREICH
1. Die Weine tragen je nach Weinbaugebiet und/oder Weinbauuntergebiet, aus denen sie stammen, folgende Namen (1):
1.1. Weinbaugebiet Burgenland:
Weinbauuntergebiete:
- Neusiedlersee
- Neusiedlersee-Hügelland
- Mittelburgenland
- Südburgenland
1.2. Weinbaugebiet Niederösterreich:
Weinbauuntergebiete:
- Donauland-Carnuntum
- Kamptal-Donauland
- Thermenregion
- Wachau
- Weinviertel 1.3. Weinbaugebiet Steiermark:
Weinbauuntergebiete:
- Süd-Oststeiermark
- Südsteiermark
- Weststeiermark
1.4. Weinbaugebiet Wien
2. Genauere Artbezeichnung eines Weins, der ausschließlich aus in Österreich geernteten Trauben gewonnen wurde:
- ,Heuriger' wenn der so bezeichnete Wein spätestens am 31. Dezember des dem Erntejahr folgenden Jahres in Verkehr gebracht wurde, wobei dies auf dem Etikett anzugeben ist;
- ,Schilcher', wenn der so bezeichnete Wein in der Steiermark ausschließlich aus Trauben ,Blauer Wildbacher' gewonnen wurde.
(1) Die Begriffe ,Weinbaugebiet' und ,Weinbauuntergebiet' entsprechen den in Österreich gebräuchlichen Begriffen ,Weinbauregion' und ,Weinbaugebiet'."
12. In Anhang II Kapitel VIII »Vereinigte Staaten von Amerika":
a) werden die Worte »Madera County" in Teil A unter Ziffer 4 »California" gestrichen;
b) erhält der Teil B folgende Fassung:
»B. Weine, die den Namen eines der folgenden Staaten und/oder den Namen des Weinbaugebiets (viticultural area), aus dem sie stammen, tragen:
1. Arizona
1.1. Weinbaugebiet Sonoita
2. Arkansas
2.1. Weinbaugebiete:
- Altus
- Arkansas Mountain
- Ozark Mountain
3. California
3.1. Weinbaugebiete:
- Alexander Valley
- Anderson Valley
- Arroyo Seco
- Carmel Valley
- Carneros
- Central Coast
- Central Coast Counties
- Chalk Hill
- Chalone (1)
- Cienega Valley
- Clarksburg
- Clear Lake
- Cole Ranch
- Dry Creek
- Dry Creek Region
- Dry Creek Valley
- Edna Valley
- El Dorado
- Fiddletown
- Günoc Valley
- Hopland
- Howell Mountain
- Knights Valley
- Lime Kiln Valley
- Liverpore Valley
- Lodi (1)
- Los Carneros
- Merritt Island
- Monterey
- Mt. Veeder District
- Napa Valley
- Napa-Sonoma-Mendocino
- North Coast
- North Coast Counties
- Northern Sonoma
- North Yuba
- Pacheco Paß
- Paicines
- Paso Robles
- Pinnacles
- Pope Valley
- Potter Valley
- Redwood Valley
- Russian River Valley
- Sanel Valley
- San Pascal Valley
- Santa Clara Valley
- Santa Cruz Mountains
- Santa Maria Valley
- Santa Ynez
- Santa Ynez Valley
- Saratoga
- Shenandoah Valley (1)
- Sierra Foothills
- Solano County Green Valley
- Solvang
- Sonoma County Green Valley
- Sonoma Mountain
- Sonoma Valley
- South Coast
- Suisun Valley
- Temecula
- Templeton
- Willow Creek
- Yountville
- York Mountain
4. Connecticut
4.1. Southeastern New England
5. Indiana
5.1. Weinbaugebiet Ohio River Valley
6. Kentucky
6.1. Weinbaugebiet Ohio River Valley
7. Louisiana
7.1. Weinbaugebiet Mississippi Delta 8. Maryland
8.1. Weinbaugebiete:
- Catoctin
- Cumberland Valley
- Linganore
9. Massachusetts
9.1. Weinbaugebiete:
- Martha's Vineyard
- Southeastern New England
10. Michigan
10.1. Weinbaugebiete:
- Fennville
- Lake Michigan Shore
- Leelanau Peninsula
11. Mississippi
11.1. Weinbaugebiet Mississippi Delta
12. Missouri
12.1. Weinbaugebiete:
- Augusta
- Hermann (1)
- Ozark Mountain
13. New Jersey
13.1. Weinbaugebiet Central Delaware Valley
14. New Mexico
14.1. Weinbaugebiete:
- Mesilla Valley
- Mimbres Valley
15. New York
15.1. Weinbaugebiete:
- Finger Lakes
- The Hamptous, Long Island
- Hudson River Region
- Lake Erie
- Lake Erie Islands
- North Fork of Long Island
16. Ohio
16.1. Weinbaugebiete:
- Grand River Valley
- Isle of St. George
- Lake Erie
- Loramie Creek
- Ohio River Valley
17. Oklahoma
17.1. Weinbaugebiet Ozark Mountain
18. Oregon
18.1. Weinbaugebiete:
- Columbia Valley
- Umpqua Valley
- Walla Walla Valley
- Willamette Valley
19. Pennsylvania
19.1. Weinbaugebiete:
- Central Delaware Valley
- Cumberland Valley
- Lake Erie
- Lancaster Valley
20. Rhode Island
20.1. Weinbaugebiet Southeastern New England
21. Tennessee
21.1. Weinbaugebiet Mississippi Delta
22. Texas
22.1. Weinbaugebiete:
- Bell Mountain
- Mesilla Valley
23. Virginia
23.1. Weinbaugebiete:
- Monticello
- North Fork of Roanoke
- Rocky Knob
- Shenandoah Valley
24. Washington
24.1. Weinbaugebiete:
- Columbia Valley
- Walla Walla Valley
- Yakima Valley
25. West Virginia
25.1. Weinbaugebiete:
- Kanawha River Walley
- Ohio River Valley
- Shenandoah Valley.
(1) Die Angabe dieses Weinbaugebiets ist nur dann zulässig, wenn auf demselben Etikett der Mitgliedstaat angegeben ist, zu dem dieses Weinbaugebiet gehört.".
13. In Anhang III Kapitel I »Deutschland":
- wird das Zeichen »(1)" hinter dem Wort »Samtrot" in der mittleren Spalte als Hinweis auf die Fußnote eingefügt;
- werden die Worte »Clevner Frühburgunder (1)" in der mittleren Spalte durch das Wort »Clevner (1)" ersetzt;
- wird das Wort »Raifrench" in der mittleren Spalte als Synonym der Rebsorten »Roter Elbling" und »Weisser Elbling" gestrichen.
14. In Anhang III Kapitel IV »Italien":
- erhält die Fußnote (2) betreffend den Sortennamen »Brunello" folgende Fassung:
»(2) Nur für die Gemeinde Motalcino in der Provinz Siena zugelassen";
- wird in der rechten Spalte der Begriff »Malvoisie (3)" als Synonym der Rebsorte »Pinot grigio" mit folgender Fußnote hinzugefügt:
»(3) Nur für das Gebiet Aosta-Tal zugelassen." 15. In Anhang IV:
a) werden die Sortennamen »Taminga" und »Merbein Seedleß" in der linken Spalte von Kapitel III »Australien" eingefügt;
b) wird der Sortenname »Emerald Riesling" in den Kapiteln III »Australien", VI »Vereinigte Staaten" und VIII »Israel" gestrichen;
c) erhält das Kapitel IV »Österreich" folgende Fassung:
1.2 // // // »Namen der in der Gemeinschaft zugelassenen Rebsorten // Zulässige Synonyme // // // IV. ÖSTERREICH // // Bouviertraube // // Blauburger // // Blauer Burgunder // Blauer Spätburgunder // Blauer Portugieser // Blauburgunder, Pinot noir // Blauer Wildbacher // // Blauer Zweigelt // Rotburger // Blaufränkisch // // Cabernet franc // // Cabernet Sauvignon // Cabernet // Chardonnay // // Frühroter Veltliner // // Furmint // // Gewürztraminer // // Goldburger // // Grüner Sylvaner // // Roter Sylvaner // Sylvaner // Grüner Veltliner // // Jubiläumsrebe // // Merlot // // Müller-Thurgau // // Muskat-Ottonel // // Muskat-Sylvaner // Weisser Sauvignon, Sauvignon blanc // Neuburger // // Roter Muskateller // // Gelber Muskateller // Muskateller // Roter Traminer // // Roter Veltliner // // Rotgipfler // // Ruländer // Grauer Burgunder, Pinot gris // St. Laurent // // Scheurebe // Sämling 88 // Trollinger // // Weisser Burgunder // Pinot blanc // Weisser Riesling // Riesling, Rheinriesling // Welschriesling // // Zierfandler // Spätrot" // //
d) wird der Sortenname »Gray Riesling" in Kapitel VI »Vereinigte Staaten" gestrichen;
e) werden die Sortennamen »Bànàti Rizling", »Riesling de Banat" und »Banatski Rizling" in den Kapiteln VII »Ungarn", X »Rumänien" und XIII »Jugoslawien" gestrichen;
anstelle des Wortes »Bànàti Rizling" wird in der linken Spalte von Kapitel VII »Ungarn" das Wort »Creatà" eingeführt. Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 1987 in Kraft.
Jedoch gelten
- Artikel 1 Ziffer 1 ab 1. Juli 1987;
- Artikel 1 Ziffer 4 Buchstabe a) ab 1. April 1988.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 9. Januar 1987

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