Document ID: 32002R2225

Verordnung (EG) Nr. 2225/2002 der Kommission
vom 13. Dezember 2002
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 21/2002 über die Erstellung der Bedarfsvorausschätzungen und die Festsetzung der Gemeinschaftsbeihilfen für die Regionen in äußerster Randlage gemäß den Verordnungen (EG) Nr. 1452/2001, (EG) Nr. 1453/2001 und (EG) Nr. 1454/2001 des Rates bezüglich des Zuckersektors für Madeira und des Reissektors für die Kanarischen Inseln
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1453/2001 des Rates vom 28. Juni 2001 zur Einführung von Sondermaßnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse zugunsten der Azoren und Madeiras und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 1600/92 (Poseima)(1), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 6,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1454/2001 des Rates vom 28. Juni 2001 zur Einführung von Sondermaßnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse zugunsten der Kanarischen Inseln und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) 1601/92 (Poseican)(2), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1922/2002(3), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 6,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 21/2002 der Kommission(4), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2205/2002(5), sind die Bedarfsvorausschätzungen und die Gemeinschaftsbeihilfen für die Regionen in äußerster Randlage gemäß den Verordnungen (EG) Nr. 1452/2001 des Rates(6), (EG) Nr. 1453/2001 und (EG) Nr. 1454/2001 des Rates erstellt bzw. festgesetzt worden.
(2) Die Bedarfsvorausschätzung für Zucker je Kalenderjahr sieht eine Jahresmenge von 6200 Tonnen für Madeira und 6500 Tonnen für die Azoren vor. Die Prüfung der von den portugiesischen Behörden übermittelten Angaben, insbesondere der bereits erteilten Bescheinigungen und der Zahlen über den Versand von Erfrischungsgetränken nach den Azoren, lässt erkennen, dass die Menge von 6200 Tonnen möglicherweise nicht ausreichen wird, um den Bedarf Madeiras an Bescheinigungen zu decken. Diese Menge ist daher auf 6800 Tonnen aufzustocken.
(3) Die Bedarfsvorausschätzung für Reis je Kalenderjahr sieht eine Jahresmenge von 13000 Tonnen für die Kanarischen Inseln vor. Die Prüfung der von den spanischen Behörden übermittelten Angaben lässt erkennen, dass die Menge von 13000 Tonnen nicht ausreichen wird, um den Reisbedarf der Kanarischen Inseln zu decken. Diese Menge ist daher auf 13700 Tonnen aufzustocken.
(4) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme der Verwaltungsausschusses für Zucker und des Verwaltungsausschusses für Getreide -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EG) Nr. 21/2002 wird wie folgt geändert:
1. In Anhang II "MADEIRA - AZOREN" wird Teil 6 durch die Tabelle in Anhang I dieser Verordnung ersetzt.
2. In Anhang III "KANARISCHE INSELN" wird Teil 2 durch die Tabelle in Anhang II dieser Verordnung ersetzt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 13. Dezember 2002

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