Document ID: 31987D0220

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 26. Februar 1987
über die Zahlung von Vorschüssen und die Rückerstattung der zur Verbesserung der Weinbaustrukturen im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 895/85 von Griechenland gewährten Beihilfen
(Nur der griechische Text ist verbindlich)
(87/220/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 895/85 des Rates vom 1. April 1985 über eine gemeinsame Maßnahme zur Verbesserung der Weinbaustrukturen in Griechenland (1), insbesondere auf Artikel 8 Absatz 4,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die von Griechenland beim Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Ausrichtung, einzureichenden Anträge auf Rückerstattung und Zahlung von Vorschüssen müssen bestimmte Angaben enthalten, damit die Übereinstimmung der Ausgaben mit der Verordnung (EWG) Nr. 895/85 und dem von Griechenland vorgelegten Programm, das die Kommission gemäß Artikel 2 Absatz 2 der genannten Verordnung genehmigt hat, geprüft werden kann.
Um eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen, muß Griechenland die diesbezueglichen Belege nach Zahlung der letzten Erstattung drei Jahre lang zur Verfügung der Kommission halten.
Damit die Kommission Vorschüsse gewähren kann, sind die diesbezueglichen Modalitäten und Verfahren genau festzulegen.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die in Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 895/85 genannten Anträge auf Rückerstattung sind nach Maßgabe in den Anhängen 1 bis 1.9 zu stellen.
(2) Mit dem ersten Antrag auf Rückerstattung übermittelt Griechenland der Kommission die einzelstaatlichen Durchführungs- und Kontrollvorschriften sowie die Verwaltungsanweisungen, Formulare und alle weiteren Unterlagen betreffend die administrative Durchführung der Maßnahme.
Artikel 2
Die Vorschussanträge für Ausgaben, die gemäß Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 895/85 für eine Erstattung durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, in Betracht kommen, sind nach Maßgabe der Tabelle in den Anhängen 2 bis 2.8 zu stellen.
Artikel 3
(1) Die Vorschüsse des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, dürfen höchstens 80 % der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft an den für das Bezugsjahr vorgesehenen Ausgaben ausmachen.
(2) Vorschüsse, die während des Jahres, für das sie gewährt wurden, nicht verwendet werden, werden von dem für das folgende Jahr zu zahlenden Vorschuß abgezogen.
Artikel 4
Griechenland legt am Ende eines jeden Jahres, für das Vorschüsse gezahlt wurden, gemäß der Tabelle in den Anhängen 3 bis 3.8 einen Bericht über den Verlauf der Arbeiten in dem betreffenden Jahr vor.
Die Vorschüsse für das folgende Jahr dürfen erst gezahlt werden, wenn der genannte Bericht der Kommission übermittelt worden ist.
Artikel 5
Für eine Zeit von drei Jahren nach Gewährung der letzten Erstattung hält Griechenland alle in seinem Besitz befindlichen Belege oder beglaubigten Abschriften davon, anhand derer die in der Verordnung (EWG) Nr. 895/85 vorgesehenen Beihilfen bewilligt und die Anträge auf Rückerstattungen und Vorschüsse gestellt worden sind, zur Verfügung der Kommission.
Artikel 6
Diese Entscheidung ist an die Republik Griechenland gerichtet.
Brüssel, den 26. Februar 1987

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