Document ID: 31989R1810

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 1810/89 DES RATES
vom 19. Juni 1989
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 4196/88 zur Aufteilung bestimmter Fangquoten für in der ausschließlichen Wirtschaftszone Norwegens und in der Fischereizone um Jan Mayen fischende Fischereifahrzeuge auf die Mitgliedstaaten (1989)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 170/83 des Rates vom 25. Januar 1983 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen (1), geändert durch die Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals (2), insbesondere auf Artikel 11,
auf Vorschlag der Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Nach Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 hat die Gemeinschaft die Bedingungen festzulegen, unter welchen die Fangquoten von den Fischern der Gemeinschaft genutzt werden dürfen.
Zur effizienten Verwaltung dieser Fangmöglichkeiten empfiehlt es sich, diese gemäß Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 in Form von Quoten auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen.
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 4196/88 (3) wurden für 1989 bestimmte Fangquoten für in norwegischen Gewässern fischende Fischereifahrzeuge auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt.
Für 1988 wurde der Gemeinschaft eine Fangquote von 10 570 Tonnen Kabeljau in den norwegischen Gewässern nördlich 62 °N zugeteilt. Es hat sich herausgestellt, daß die Fänge einiger Schiffe der Gemeinschaft dazu geführt haben, daß diese Menge überschritten wurde.
Die Einhaltung dieser Fangbeschränkungen stellt eine Erhaltungsmaßnahme dar, die die Fortführung der Fischerei für die Zukunft gewährleisten soll; ausserdem beruht sie auf einer internationalen Verpflichtung der Gemeinschaft aufgrund ihres Abkommens mit Norwegen über die gegenseitigen Fischereirechte im Jahr 1989.
Unter diesen Voraussetzungen muß die Gemeinschaft die erfolgte Überfischung ausgleichen. Das hat in Anwendung der Grundsätze des Artikels 11 der Verordnung (EWG) Nr. 2241/87 des Rates vom 23. Juli 1987 zur Festlegung bestimmter Maßnahmen zur Kontrolle der Fischereitätigkeit (4), geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3483/88 (5), zu geschehen, und zwar durch Verringerung der für 1989 den Mitgliedstaaten, deren Fischer für die Überfischung verantwortlich sind, zugeteilten Anteile.
Die Verordnung (EWG) Nr. 4196/88 ist dementsprechend anzupassen -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Zahlen in Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 4196/88 für Kabeljau in den ICES-Bereichen I, II werden durch die Zahlen im Anhang der vorliegenden Verordnung ersetzt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Luxemburg am 19. Juni 1989.

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