Document ID: 32006D0209

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 9. März 2006
über die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen zur Anpassung der statistischen Systeme der Mitgliedstaaten an die Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates
(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2006) 706)
(Nur der dänische, der englische, der estnische, der finnische, der französische, der griechische, der maltesische, der portugiesische, der schwedische, der slowakische, der slowenische, der tschechische und der ungarische Text sind verbindlich)
(2006/209/EG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Juli 2005 über die Erstellung von vierteljährlichen nichtfinanziellen Sektorkonten (1), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 4,
nach Kenntnisnahme von den Anträgen der Tschechischen Republik, des Königreichs Dänemark, der Republik Estland, der Hellenischen Republik, Irlands, der Republik Zypern, des Großherzogtums Luxemburg, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Portugiesischen Republik, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik, der Republik Finnland, des Königreichs Schweden und des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)
Durch die Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 wird die Liste der vierteljährlichen Daten festgelegt, die ab dem 3. Januar 2006 zu übermitteln sind.
(2)
Nach Artikel 3 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 können Abweichungen von dieser Verordnung von der Kommission akzeptiert werden, wenn ein nationales statistisches System erheblich angepasst werden muss. Entsprechende Ausnahmen dürfen höchstens drei Jahre ab dem Inkrafttreten der Verordnung gelten.
(3)
Die Behörden einiger Mitgliedstaaten haben schriftlich Ausnahmegenehmigungen nach Artikel 3 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 beantragt.
(4)
Aus den Eurostat vorgelegten Informationen geht hervor, dass die Anträge der Mitgliedstaaten auf Ausnahmegenehmigungen darauf zurückzuführen sind, dass diese ihre statistischen Systeme in größerem Umfang anpassen müssen, um der Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 vollständig nachkommen zu können. Die Erstellung von vierteljährlichen nichtfinanziellen Sektorkonten verlangt zusätzliche Datenquellen, die Entwicklung neuer statistischer Instrumente und die Konzeption und Einführung eines Produktionssystems, mit dem kurze Lieferfristen eingehalten werden können. Die beantragten Ausnahmegenehmigungen sollten daher gewährt werden -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Den im Anhang aufgeführten Mitgliedstaaten werden - unter den Bedingungen und in den Grenzen, die dieser Anhang vorgibt - Ausnahmegenehmigungen erteilt, damit sie ihre jeweiligen nationalen statistischen Systeme an die Verordnung (EG) Nr. 1161/2005 anpassen können.
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an die Tschechische Republik, das Königreich Dänemark, die Republik Estland, die Hellenische Republik, Irland, die Republik Zypern, das Großherzogtum Luxemburg, die Republik Ungarn, die Republik Malta, die Portugiesische Republik, die Republik Slowenien, die Slowakische Republik, die Republik Finnland, das Königreich Schweden und das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland gerichtet.
Brüssel, den 9. März 2006

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