Document ID: 31989R2157

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2157/89 DER KOMMISSION
vom 18. Juli 1989
zur Ermächtigung Italiens, in bestimmten Gebieten die Regelung zur Stillegung von Anbauflächen nicht anzuwenden
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 797/85 des Rates vom 12. März 1985 zur Verbesserung der Effizienz der Agrarstruktur (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2156/89 (2), insbesondere auf Artikel 32a Absatz 1,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1273/88 der Kommission vom 29. April 1988 zur Festlegung der Kriterien für die Abgrenzung der Regionen und Gebiete, die von den Regelungen zur Stillegung von Anbauflächen und zur Extensivierung und Umstellung der Erzeugung ausgenommen werden können (3),
in Erwägung nachstehender Gründe:
Italien hat beantragt, bestimmte Gebiete vom Anwendungsbereich der Regelung zur Stillegung von Anbauflächen auszunehmen. Dieser Antrag betrifft die autonome Provinz Trento, auf die 0,05 % der anbaufähigen Fläche Italiens entfallen.
Das in dem betreffenden Antrag genannte Gebiet entspricht angesichts der dortigen hohen Entvölkerungsgefahr den Kriterien gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1273/88.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für Agrarstrukturen und ländliche Entwicklung -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Italien wird in Anwendung von Artikel 32a Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 797/85 ermächtigt, die in Titel 01 der genannten Verordnung vorgesehene Regelung zur Stillegung von Anbauflächen in der autonomen Provinz Trento nicht anzuwenden.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 18. Juli 1989

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