Document ID: 32005D0224

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 14. März 2005
zur Änderung der Entscheidung 2003/136/EG hinsichtlich der Beendigung des Plans zur Notimpfung gegen die klassische Schweinepest in der Schwarzwildpopulation in Luxemburg
(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2005) 589)
(Nur der französische Text ist verbindlich)
(Text von Bedeutung für den EWR)
(2005/224/EG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 2001/89/EG des Rates vom 23. Oktober 2001 über Maßnahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest (1), insbesondere auf Artikel 16 Absatz 1 und Artikel 20 Absatz 2,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)
Im Jahr 2001 wurde in der Schwarzwildpopulation in Luxemburg das Auftreten der klassischen Schweinepest bestätigt.
(2)
Die Kommission hat die Entscheidung 2003/136/EG vom 27. Februar 2003 über die Genehmigung der Pläne zur Tilgung der klassischen Schweinepest und Notimpfung gegen die klassische Schweinepest in der Schwarzwildpopulation in Luxemburg (2) als Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Tierseuche erlassen.
(3)
Luxemburg hat Informationen übermittelt, aus denen hervorgeht, dass die Seuchenlage bei der Schwarzwildpopulation in Luxemburg sich erheblich verbessert hat und der genehmigte Plan zur Notimpfung von Schwarzwild gegen die klassische Schweinepest nicht länger angewendet werden muss.
(4)
Die Entscheidung 2003/136/EG ist daher zu ändern.
(5)
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Entscheidung 2003/136/EG wird wie folgt geändert:
1.
Artikel 2 wird gestrichen.
2.
Artikel 3 erhält folgende Fassung:
„Artikel 3
Luxemburg erlässt die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um den in Artikel 1 genannten Plan in den im Anhang genannten Gebieten durchzuführen.“
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an das Großherzogtum Luxemburg und an die Französische Republik gerichtet.
Brüssel, den 14. März 2005

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