Document ID: 31979D0365

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 22. März 1979 betreffend die gemeinschaftliche Überwachung der Ausfuhr von rohen Häuten und Fellen von Rindern und Kälbern (79/365/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Antrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2603/69 des Rates vom 20. Dezember 1969 über die Errichtung eines gemeinsamen Ausfuhrverfahrens (1), insbesondere auf Artikel 5,
nach Beratung in dem laut Artikel 4 der genannten Verordnung vorgesehenen Ausschuß,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Am 20. September 1972 hatte die Kommission die Ständigen Vertretungen der Mitgliedstaaten schriftlich um Mitteilung der zur Überwachung der Ausfuhr von rohen Häuten und Fellen von Rindern und Kälbern benötigten Angaben gebeten.
Auf dem Markt der Gemeinschaft ist eine Baisse der zur Verfügung stehenden rohen Häute und Felle zu verzeichnen, verursacht durch den Rückgang der Schlachtziffern seit 1977 und eine merkliche Zunahme der Ausfuhren nach Drittländern. Dies führt in der Gemeinschaft erneut zu einer Verknappung, die sich auf das Preisniveau auswirkt.
Es erscheint daher angebracht, die bestehende Überwachung zu verschärfen. Zu diesem Zweck ist die Art der Übermittlung, der bei den Mitgliedstaaten eingeholten Auskünfte an die Kommission näher zu spezifizieren ; ausserdem soll, soweit möglich, der Staat, in dem die Schlachtung stattgefunden hat, angegeben werden.
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die Mitgliedstaaten, die die Ausfuhr der im Anhang bezeichneten rohen Häute und Felle von Rindern und Kälbern einem Lizenzverfahren unterwerfen, melden der Kommission in den ersten fünfzehn Tagen jedes Monats die Mengen in Tonnen und die Beträge auf der Basis der fob-Preise anhand der im Vormonat vollzogenen Ausfuhrpapiere.
Alle Mitgliedstaaten melden der Kommission innerhalb von dreissig Tagen nach Ende jedes Monats die Mengen in Tonnen und die Beträge auf der Basis der fob-Preise für die vorgenannten Waren, die während dieses Monats ausgeführt worden sind.
(2) Die Mitteilungen der Mitgliedstaaten sind nach NIMEXE-Kennziffern und Bestimmungsland zu unterteilen und geben, soweit möglich, den Mitgliedstaat an, in dem die Tiere geschlachtet worden sind, sofern er nicht mit dem Ausfuhrland identisch ist.
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.
Brüssel, den 22. März 1979

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