Document ID: 31987R2421

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2421/87 DER KOMMISSION
vom 10. August 1987
zur Eröffnung des Interventionsankaufs von Getreide in Italien, Griechenland und Spanien
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1900/87 (2), insbesondere auf Artikel 7 Absatz 1,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Mit Artikel 7 der Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 wurden die Bedingungen, unter denen die Interventionsankäufe eröffnet werden, bestimmt. Mit der Verordnung (EWG) Nr. 1581/86 des Rates vom 23. Mai 1986 zur Festlegung der Grundregeln für die Intervention bei Getreide (3) wurde die Intervention grundsätzlich geregelt. Die Durchführungsbestimmungen wurden mit der Verordnung (EWG) Nr. 2232/87 der Kommission vom 23. Juli 1987 mit Durchführungsbestimmungen für den Interventionsankauf von Getreide (4) festgelegt.
Die vorstehenden Bestimmungen haben die Eröffnung der Intervention in den in Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 genannten Mitgliedstaaten zur Folge.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Getreide -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die italienische, spanische und die griechische Interventionsstelle kaufen ab 1. August 1987 Weichweizen, der den Qualitätsmerkmalen gemäß Artikel 4a Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1570/77 der Kommission (5) entspricht, Hartweizen, Gerste und Roggen, die ihnen angeboten werden, zur Intervention an.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Sie gilt mit Wirkung vom 1. August 1987.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 10. August 1987

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