Document ID: 31990R2218

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2218/90 DER KOMMISSION
vom 30. Juli 1990
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3800/81 zur Aufstellung der Klassifizierung der Rebsorten
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 822/87 des Rates vom 16. März 1987 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1325/90 (2), insbesondere auf Artikel 13 Absatz 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Klassifizierung der zum Anbau in der Gemeinschaft zugelassenen Rebsorten ist mit der Verordnung (EWG) Nr. 3800/81 der Kommission (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1543/89 (4), festgelegt worden.
Die Anbaueignung bestimmter Rebsorten von Keltertrauben ist nach Prüfung gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2314/72 der Kommission (5), in der Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 3296/80 (6), für bestimmte spanische Verwaltungseinheiten als zufriedenstellend anerkannt worden. Es empfiehlt sich daher, die Rebsorten von Keltertrauben für diese Verwaltungseinheiten unter die gemäß Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 des Rates (7) zugelassenen Rebsorten aufzunehmen.
Es empfiehlt sich, die Klassifizierung der Rebsorten von Keltertrauben zu ergänzen und zu diesem Zweck unter diese für bestimmte spanische Verwaltungseinheiten, eine französische und eine griechische Verwaltungseinheit zugelassenen bzw. empfohlenen Rebsorten bestimmte Sorten aufzunehmen, die seit mindestens fünf Jahren in der Klassifizierung für eine unmittelbar benachbarte Verwaltungseinheit aufgeführt werden und somit die Bedingungen von Artikel 11 Absatz 2 Buchstabe a) erster Gedankenstrich der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 erfuellen.
Es ist Versäumnissen abzuhelfen, indem Rebsorten, die in einer spanischen Verwaltungseinheit und zwei griechischen Verwaltungseinheiten zur Herstellung von Tafelwein verwendet werden, gemäß Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 in die zugelassenen Sorten aufgenommen werden.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß Wein bestimmter Rebsorten von Keltertrauben sowie bestimmte Rebsorten von Tafeltrauben, die für eine französische Verwaltungseinheit, zwei griechische Verwaltungseinheiten und das gesamte Gebiet des Vereinigten Königreichs zugelassen sind, als normalerweise von guter Qualität gelten können. Folglich ist es angemessen, diese Sorten gemäß Artikel 11 Absatz 2 Buchstabe a) der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 in die für die gleiche französische Verwaltungseinheit, die gleichen griechischen Verwaltungseinheiten und das gesamte Gebiet des Vereinigten Königreichs empfohlenen Sorten aufzunehmen.
Die Klassifizierung ist dahin gehend zu ergänzen, daß darin Keltertraubensorten und bestimmte Tafeltraubensorten aufgenommen werden, deren Anbaueignung nach Prüfung als zufriedenstellend anerkannt worden ist. Gemäß Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 dürfen diese Sorten für bestimmte französische Verwaltungseinheiten und für das gesamte Gebiet des Vereinigten Königreichs vorübergehend zugelassen werden.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Voraussetzungen für die Beibehaltung von zwei Rebsorten als für das gesamte Gebiet des Vereinigten Königreichs empfohlene Rebsorten nicht mehr erfuellt sind. Es empfiehlt sich daher, diese Sorten gemäß Artikel 11 Absatz 2 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2389/89 in die für das gleiche Gebiet zugelassenen Rebsorten aufzunehmen.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Wein -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Der Anhang der Verordnung (EWG) Nr. 3800/81 wird gemäß dem Anhang dieser Verordnung geändert.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 30. Juli 1990

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