Document ID: 32001R1456

Verordnung (EG) Nr. 1456/2001 des Rates
vom 16. Juli 2001
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2549/2000 mit zusätzlichen technischen Maßnahmen zur Wiederauffuellung des Kabeljaubestands in der Irischen See (ICES-Gebiet VIIa)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 37,
auf Vorschlag der Kommission(1),
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments(2),
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses(3),
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 2549/2000(4) soll sichergestellt werden, dass in der Irischen See nur Netze mit selektiver Fangwirkung eingesetzt werden, damit möglichst wenig junge Kabeljaue gefangen werden.
(2) Gemäß Artikel 2 Absätze 1 und 2 ist es verboten, Grundschleppnetze außer Baumkurren mit Steerten und/oder Tunneln zu verwenden, die zum Teil oder ganz aus Netzmaterial bestehen, das aus Mehrfachzwirn gearbeitet ist, sowie Grundschleppnetze außer Baumkurren mit Steerten und/oder Tunneln, deren Garnstärke mehr als 6 mm beträgt.
(3) Jüngste wissenschaftliche Gutachten jedoch haben die Aussage von Fischern bestätigt, dass Steerte und/oder Tunnel aus Doppelzwirn mit einer Stärke von maximal 4 mm technisch den derzeit vorgeschriebenen Steerten und/oder Tunneln gleichkommen.
(4) Einige Fischer sollten Doppelzwirnsteerte einsetzen können.
(5) Artikel 3 der vorgenannten Verordnung bezieht sich auf Bestimmungen, die nur im Jahr 2000 galten; er sollte daher durch die erforderliche Änderung ersetzt werden.
(6) Die Verordnung (EG) Nr. 2549/2000 ist daher entsprechend zu ändern -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 2549/2000 erhält folgende Fassung: "Artikel 3
Ungeachtet des Artikels 2 Absätze 1 und 2 ist es beim Fischfang mit Schleppnetzen in der Irischen See zulässig, Steerte und/oder Tunnel zu verwenden, deren Netztuch aus Doppelzwirn mit einer Stärke von maximal 4 mm je Einzelzwirn gearbeitet ist."
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am 16. Juli 2001.

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