Document ID: 31991D0645

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 29. November 1991 über die Änderung der Entscheidung 90/552/EWG vom 9. November 1990 zur Abgrenzung des von der Pferdepest befallenen Gebietes (91/645/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 90/426/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 zur Festlegung der tierseuchenrechtlichen Vorschriften für das Verbringen von Equiden und für ihre Einfuhr aus Drittländern (1), insbesondere auf Artikel 5 Absatz 5,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Durch die Entscheidung 90/552/EWG der Kommission (2) hat die Kommission die Grenzen des von der Pferdepest befallenen Gebietes festgelegt.
Gemäß Artikel 5 Absatz 2 Buchstaben a) und b) der Richtlinie 90/426/EWG können einige Teile des Gebietes Spaniens und Portugals nicht mehr als von Pferdepest befallen angesehen werden.
Die Impfung gegen diese Krankheit wurde jedoch in einem Teil des an Portugal angrenzenden Gebiets praktiziert. Unter diesen Umständen besteht Grund, gemäß Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe b) der Richtlinie 90/426/EWG, eine Überwachungszone beizubehalten.
Infolgedessen, in Kenntnis der vorteilhaften Entwicklung der Tierseuchensituation, besteht Grund zur Änderung der Entscheidung 90/552/EWG.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Veterinärausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Der Anhang der Entscheidung 90/552/EWG wird ersetzt durch:
"ANHANG
Das von der Pferdepest befallene Gebiet umfasst:
- in Spanien das Gebiet der Provinzen Almería, Granada, Jaén, Málaga, Cordoba, Cadiz, Sevilla und Hülva (Schutzzone),
- in Spanien das Gebiet südwestlich der folgendermassen verlaufenden Linie:
- Nationalstrasse 301 sowie Strasse "Comarcal" zwischen Cartagena und Alhama de Murcia,
- Strasse C-3315 zwischen Alhama de Murcia und Mula,
- Strasse C-415 zwischen Mula und Moral de Calatrava über Caravaca de la Cruz, Elche de la Sierra, Alcaraz und Valdepeñas,
- die Strassen C-415 und CRP-5224 zwischen Moral de Calatrava und Granatula de Calatrava,
- die Strassen C-417, CRP-5224, C-410 sowie Nationalstrasse 40 zwischen Granatula de Calatrava und Pürtollano
- Strasse C-424 zwischen Pürtallano und Almadén,
- Strasse C-503 zwischen Almadén und Tamurejo,
- die Strassen BA-V-4011 und BA-V-4194 zwischen Tamurejo und Talarrubias,
- Strasse C-413 zwischen Talarrubias und Llerena,
- Nationalstrasse 432 zwischen Llerena und Usagre,
- Strasse C-437 zwischen Usagre und Fünte de Cantos,
- Strasse zwischen Fünte de Cantos und Burguillo del Cerro über Medina de las Torres und Valverde de Burguillos,
- Strasse zwischen Burguillo del Cerro und Barcarrota über Salvatierra de los Barros und Salvaléon,
- Strasse zwischen Barcarrota und Cheles über Alconchel,
- westliche Richtung zwischen Cheles und dem Rio Guadiana,
- in Portugal das Gebiet südöstlich der folgendermassen verlaufenden Linie:
- der Rio Guadiana Richtung Süden bis Mertola,
- Strasse zwischen Mertola und Sao Bartolomeu,
- Strasse zwischen Sao Bartolomeu und Giôes,
- Nationalstrasse 124 zwischen Giôes und Cachopo,
- Nationalstrasse 397 zwischen Cachopo und Tavira (Überwachungszone)."
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet. Brüssel, den 29. November 1991

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