Document ID: 31982D0715

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 28. September 1982 über die Anträge auf Rückerstattung und die Gewährung von Vorschüssen für die agrarwirtschaftlichen Maßnahmen im Rahmen des integrierten Entwicklungsprogramms für das Departement Lozère (Nur der französische Text ist verbindlich) (82/715/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1940/81 des Rates vom 30. Juni 1981 über ein integriertes Entwicklungsprogramm für das Departement Lozère (1), insbesondere auf Artikel 9 Absatz 4,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die von Frankreich bei dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, einzureichenden Anträge auf Rückerstattung und auf Vorschüsse müssen bestimmte Angaben enthalten, damit die Übereinstimmung der Ausgaben mit der Verordnung (EWG) Nr. 1940/81 und den gemäß Artikel 5 Absatz 3 dieser Verordnung genehmigten agrarwirtschaftlichen Maßnahmen im Rahmen des integrierten Entwicklungsprogramms für das Departement Lozère geprüft werden kann.
Um eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen, muß Frankreich nach Zahlung der letzten Erstattung die diesbezueglichen Belege drei Jahre lang zur Verfügung der Kommission halten.
Zur Anwendung der der Kommission gebotenen Möglichkeiten der Vorschußzahlung müssen die diesbezueglichen Modalitäten und Verfahren festgelegt werden.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des EAGFL-Ausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
(1) Die in Artikel 9 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1940/81 genannten Erstattungsanträge sind nach Maßgabe der Tabellen in den Anhängen 1 bis 1.8 zu stellen.
(2) Gleichzeitig mit dem ersten Antrag auf Rückerstattung übermittelt Frankreich der Kommission den Wortlaut der nationalen Durchführungs- und Kontrollvorschriften sowie der Verwaltungsanordnungen, die Formulare und alle weiteren Verwaltungsunterlagen betreffend die Durchführung der Maßnahme.
Bei der Durchführung der Maßnahmen ist insbesondere den in Anhang 4 aufgeführten besonderen Vorschriften für die Aufmachung der Unterlagen Rechnung zu tragen.
Artikel 2
Frankreich hält drei Jahre lang nach Zahlung der letzten Rückerstattung die in seinem Besitz befindlichen Belege, aufgrund derer die in der Verordnung (EWG) Nr. 1940/81 vorgesehenen Beihilfen bewilligt wurden, oder beglaubigte Abschriften davon sowie vollständige Einzelakten für jeden Begünstigten zur Verfügung der Kommission.
Artikel 3
Die Anträge auf Vorschüsse aufgrund von Ausgaben, die gemäß Artikel 7 der Verordnung (EWG) Nr. 1940/81 für eine Erstattung durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, in Betracht kommen, sind nach Maßgabe der Tabellen in den Anhängen 2 bis 2.6 zu stellen.
Artikel 4
(1) Die Vorschüsse des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, dürfen höchstens 80 % des Betrages der gemeinschaftlichen Beteiligung an der Finanzierung der im Bezugsjahr vorgesehenen Ausgaben ausmachen.
(2) Vorschüsse, die während des Jahres, für das sie gezahlt wurden, nicht verwendet werden, werden von dem für das folgende Jahr zu zahlenden Vorschuß abgezogen. (1) ABl. Nr. L 197 vom 20.7.1981, S. 9.
Artikel 5
Frankreich legt am Ende jedes Jahres, für das Vorschüsse gezahlt worden sind, einen Bericht über den Verlauf der Arbeiten gemäß den Tabellen in den Anhängen 3 bis 3.6 vor.
Die Vorschüsse für das folgende Jahr dürfen erst gezahlt werden, wenn der genannte Bericht der Kommission übermittelt worden ist.
Artikel 6
Diese Entscheidung ist an die Französische Republik gerichtet.
Brüssel, den 28. September 1982

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