Document ID: 31987R2999

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2999/87 DES RATES
vom 5. Oktober 1987
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 4034/86 zur Festlegung der zulässigen Gesamtfangmenge und bestimmter Fangbedingungen hinsichtlich der zulässigen Gesamtfangmengen für bestimmte Fischbestände oder Bestandsgruppen für 1987
DER RAT DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 170/83 des Rates vom 25. Januar 1983 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen (1), in der Fassung der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals, insbesondere auf Artikel 11,
auf Vorschlag der Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 hat der Rat die zulässige Gesamtfangmenge je Bestand oder Bestandsgruppe, den Anteil der Gemeinschaft hieran und die besonderen Bedingungen für die Fangtätigkeit festzulegen. Gemäß Artikel 4 der genannten Verordnung ist der Fanganteil der Gemeinschaft auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen.
In der Verordnung (EWG) Nr. 4034/86 (2), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1880/87 (3), sind für 1987 für bestimmte Fischbestände oder Bestandsgruppen die zulässigen Gesamtfangmengen und Fangbedingungen festgelegt.
Der Fang von ausgewachsenem Aal, bei dem gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 (4), in der Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 4026/86 (5), eine Mindestmaschenöffnung von 16 mm verwendet werden darf, ist auf einen Teil der Zone beschränkt, in der gemäß Artikel 9 der Verordnung (EWG) Nr. 4034/86 der Fischfang mit Schleppnetzen, Snurrewaden oder ähnlichen Zugnetzen mit einer Maschenöffnung unter 100 mm in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1987 und vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1987 verboten ist. Die Hauptfangzeit für ausgewachsenen Aal liegt in den Monaten September bis Dezember.
Nach dem neuesten wissenschaftlichen Gutachten wird sich der Fang von ausgewachsenem Aal in der in Artikel 9 der Verordnung (EWG) Nr. 4034/86 beschriebenen Zone nicht nachteilig auf die Erhaltung der Kabeljaubestände in der Nordsee auswirken.
Nach dem vorgenannten Gutachten kann die zulässige Gesamtfangmenge für Kabeljau in den Bereichen ICES VII, ausser VII a, VIII, IX und X sowie COPACE 34.1.1 (EG-Zone) erhöht werden.
Es empfiehlt sich, 50 Tonnen der Quote für Pollack, die Irland in dem ICES-Bereich VII zugeteilt worden ist, auf die Bereiche ICES V b (EG-Zone), VI, XII und XIV zu übertragen, da insbesondere die betreffenden Ressourcen einen einzigen Bestand zu bilden scheinen und die Übertragung keine wesentliche Änderung der Fangstrukturen hervorrufen, jedoch ein besseres Gleichgewicht der Fangtätigkeiten ermöglichen würde -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EWG) Nr. 4034/86 wird wie folgt geändert:
1. In Artikel 9 wirf folgender Absatz angefügt:
»(4) Abweichend von Absatz 1 und vorbehaltlich des Artikels 2 und des Anhangs I der Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 ist der Fang von ausgewachsenem Aal (Anguilla anguilla) mit Netzen mit einer Mindestmaschenöffnung von 16 mm in dem in Absatz 1 genannten Gebiet gestattet."
2. Die in den Anhängen I und II genannten Zahlen für Kabeljau in den Bereichen ICES VII, ausser VII a, VIII, IX und X sowie COPACE 34.1.1 (EG-Zone) werden durch die in den Anhängen I und II der vorliegenden Verordnung genannten Zahlen ersetzt.
3. Die in den Anhängen I und II genannten Zahlen für Pollack in den Bereichen ICES V b (EG-Zone), VI, XII und XIV sowie VII werden durch die in den Anhängen I und II der vorliegenden Verordnung genannten Zahlen ersetzt.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Luxemburg am 5. Oktober 1987.

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