Document ID: 31994D0788

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 9. Dezember 1994 zur Änderung der Richtlinie 89/21/EWG des Rates über eine Ausnahmeregelung für bestimmte Teile des spanischen Hoheitsgebiets in bezug auf das Verbringungsverbot aufgrund der afrikanischen Schweinepest (Text von Bedeutung für den EWR) (94/788/EG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 64/432/EWG des Rates vom 26. Juni 1964 zur Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Rindern und Schweinen (1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 94/42/EG (2), insbesondere auf
Artikel 9a,
gestützt auf die Richtlinie 72/460/EWG des Rates vom 12. Dezember 1972 zur Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit frischem Fleisch (3), zuletzt geändert durch die Richtlinie 92/118/EWG (4), insbesondere auf Artikel 8a,
gestützt auf die Richtlinie 80/215/EWG des Rates vom 22. Januar 1980 zur Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Fleischerzeugnissen (5), zuletzt geändert durch die Richtlinie 91/687/EWG (6), insbesondere auf Artikel 7a,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Angesichts der positiven Entwicklung der Seuchensituation konnte 1988 die Entscheidung 89/21/EWG des Rates (7), zuletzt geändert durch die Entscheidung 94/475/EG der Kommission (8), erlassen werden. Mit der genannten Entscheidung wurden ein seuchenfreies und ein verseuchtes Gebiet abgegrenzt.
Da sich die Seuchenlage in den Provinzen Cáceres und Badajoz verbessert hat, können sie nun in das seuchenfreie Gebiet eingegliedert werden.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Veterinärausschusses -
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Anhang I der Entscheidung 89/21/EWG erhält folgende Fassung:
"ANHANG I
Alle Teile des spanischen Hoheitsgebiets nördlich und östlich der folgenden Demarkationslinie.
- die Grenzlinie zwischen den Provinzen Badajoz und Hülva ab ihrer Schnittstelle mit der portugiesischen Grenze in südöstlicher Richtung bis zur Grenze mit der Provinz Sevilla;
- die Grenzlinie zwischen den Provinzen Sevilla und Badajoz in nordöstlicher Richtung bis zur Grenze mit der Provinz Córdoba;
- die Grenzlinie zwischen den Provinzen Badajoz und Córdoba in nordöstlicher Richtung bis zur Grenze mit der Provinz Ciudad Real;
- die Grenze zwischen den Provinzen Ciudad Real und Córdoba in südöstlicher Richtung bis zur Schnittstelle mit dem Fluß Guadálmez;
- Fluß Guadálmez in südöstlicher Richtung; Grenzlinie zwischen den Provinzen Ciudad Real und Córdoba; Fluß Río de las Yeaguas zwischen den Provinzen Córdoba und Jaén in südlicher Richtung; Fluß Guadalquivir in südwestlicher Richtung von Villa del Río durch die Städte Montoro, El Carpio, Córdoba, Almodóvar del Río, Posadas, Peñaflor, Villaverde del Río, Alcolea del Río, Sevilla und Coria del Río bis zur Schnittstelle mit der Grenzlinie zwischen den Provinzen Sevilla und Cádiz;
- ab dem Fluß Guadalquivir Strasse in südöstlicher Richtung durch die Städte Trebujena und Mesas de Asta nach Jerez de la Frontera;
- Strasse 342 in östlicher Richtung durch die Städte Arcos de la Frontera, Bornos, Villamartín und Algodonales nach Olvera;
- Strasse von Olvera in südöstlicher Richtung durch Estación de Sentinil nach Cüvas del Becerro;
- Strasse von Cüvas del Becerro in nordöstlicher Richtung nach Hürtas y Montes, dann in südöstlicher Richtung nach Ardales und weiter südlich nach El Burgo;
- Strasse 344 von El Burgo durch Alozaina nach Coín;
- Strasse 337 von Coín nach Monda, Ojén und Marbella zum Mittelmeer."
Artikel 2
Die Mitgliedstaaten ändern ihre Handelsvorschriften, um sie mit dieser Entscheidung in Einklang zu bringen. Sie unterrichten die Kommission unverzueglich davon.
Artikel 3
Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.
Brüssel, den 9. Dezember 1994

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