Document ID: 31988R2193

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VERORDNUNG (EWG) Nr. 2193/88 DER KOMMISSION
vom 22. Juli 1988
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3815/87 über den Verkauf von zur Ausfuhr bestimmtem Rindfleisch mit Knochen aus Beständen bestimmter Interventionsstellen zu pauschal im voraus festgesetzten Preisen
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 805/68 des Rates vom 27. Juni 1968 über die gemeinsame Marktorganisation für Rindfleisch (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3905/87 (2),
in Erwägung nachstehender Gründe:
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 3815/87 der Kommission (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1856/88 (4), wurde der Verkauf von Hintervierteln zur Ausfuhr in unverändertem Zustand oder ohne Knochen vorgesehen. Zur Verhütung einer Verlängerung der Lagerung von bestimmtem Rindfleisch sollten die im Rahmen der genannten Verordnung zum Verkauf angebotenen Mengen erhöht werden.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Rindfleisch -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
In Artikel 1 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3815/87 erhalten der zweite und der dritte Gedankenstrich folgenden Wortlaut:
»- 3 000 Tonnen Fleisch mit Knochen aus Beständen der Interventionsstelle des Vereinigten Königreichs, die vor dem 1. Juni 1987 gekauft wurden;
- 9 000 Tonnen Fleisch mit Knochen, aus Beständen der irländischen Interventionsstelle, die vor dem 1. Januar 1987 gekauft wurden."
Artikel 2
Im Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 3815/87 wird der Betrag »190 ECU" durch den Betrag »195 ECU" ersetzt.
Artikel 3
Diese Verordnung tritt am 25. Juli 1988 in Kraft.
Sie gilt für die ab 25. Juli 1988 geschlossenen Verträge.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 22. Juli 1988

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