Document ID: 31990R0770

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VERORDNUNG (EURATOM) Nr. 770/90 DER KOMMISSION
vom 29. März 1990
zur Festlegung von Hoechstwerten an Radioaktivität in Futtermitteln im Fall eines nuklearen Unfalls oder einer anderen radiologischen Notstandssituation
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (Euratom) Nr. 3954/87 des Rates vom 22. Dezember 1987 zur Festlegung von Hoechstwerten an Radioaktivität in Nahrungsmitteln und Futtermitteln im Falle eines nuklearen Unfalls oder einer anderen radiologischen Notstandssituation (1), geändert durch die Verordnung (Euratom) Nr. 2218/89 (2), insbesondere auf Artikel 7,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Gemäß Verordnung (Euratom) Nr. 3954/87 legt die Kommission Hoechstwerte an Radioaktivität für Nahrungsmittel fest.
Die gemäß Artikel 31 des Euratom-Vertrags durch den Ausschuß für Wissenschaft und Technik eingesetzte Sachverständigengruppe ist angehört worden.
Angesichts der relativen Mengen der einzelnen, im Fall eines nuklearen Unfalls wahrscheinlich freigesetzten Radionuklide sowie der entsprechenden Halbwertzeiten und des Transfers von Futtermitteln auf tierische Erzeugnisse scheint es angezeigt, Hoechstwerte an Radioaktivität in Futtermitteln nur in bezug auf Cäsiumisotope festzulegen.
Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Auffassung des durch die Verordnung (Euratom) Nr. 3954/87 eingesetzten Ad-hoc-Ausschusses -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Hoechstwerte an Radioaktivität für Futtermittel sind dem Anhang zu entnehmen.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 29. März 1990

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