Document ID: 31989D0566

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ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
vom 16. Oktober 1989
zur Änderung der Abgrenzung der benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete im Sinne der Richtlinie 75/268/EWG des Rates in Spanien
(Nur der spanische Text ist verbindlich)
(89/566/EWG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 75/268/EWG des Rates vom 28. April 1975 über die Landwirtschaft in Berggebieten und in bestimmten benachteiligten Gebieten (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 797/85 (2), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 3,
in Erwägung nachstehender Gründe:
In der Richtlinie 86/466/EWG des Rates vom 14. Juli 1986 betreffend das Gemeinschaftsverzeichnis der benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete im Sinne der Richtlinie 75/268/EWG (Spanien) (3) werden die Gebiete Spaniens bezeichnet, die im Sinne von Artikel 3 Absätze 3, 4 und 5 der Richtlinie 75/268/EWG in das Gemeinschaftsverzeichnis der benachteiligten Gebiete aufgenommen sind.
Die spanische Regierung hat gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Richtlinie 75/268/EWG beantragt, die Abgrenzung der im Anhang der Richtlinie 86/466/EWG aufgeführten benachteiligten Gebiete zu ändern.
Die Aufnahme bisher nicht berücksichtigter Gemeinden in die Verzeichnisse der Gebiete im Sinne von Artikel 3 Absätze 3 und 5 der Richtlinie 75/268/EWG sowie die Umstufung bestimmter Gemeinden, die bereits in die Verzeichnisse der Gebiete im Sinne von Artikel 3 Absätze 4 und 5 der Richtlinie einbezogen sind, nach dem Verzeichnis der Gebiete im Sinne von Artikel 3 Absatz 3 der Richtlinie entsprechen den Merkmalen und Bestimmungsgrössen, die in der Richtlinie 86/466/EWG bei der Abgrenzung der einzelnen Gebiete zugrunde gelegt wurden.
Die von der spanischen Regierung im Rahmen von Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 75/268/EWG insgesamt beantragten Änderungen haben keine Vergrösserung der landwirtschaftlichen Nutzfläche der benachteiligten Gesamtgebiete zur Folge, die über 1,5 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Spaniens hinausgeht, so daß die in der betreffenden Rechtsvorschrift festgesetzte Obergrenze eingehalten wird. Ferner führen die im Rahmen von Artikel 3 Absatz 5 der genannten Richtlinie beantragten Änderungen zu einer Verringerung der eingestuften Fläche im Sinne dieser Rechtsvorschrift, so daß auch hier die Obergrenze von 4 % der Gesamtfläche weiterhin eingehalten wird.
Der Ausschuß des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) ist zu den finanziellen Aspekten gehört worden.
Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für Agrarstruktur und ländliche Entwicklung -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Mit Wirkung vom 1. Januar 1989 wird das im Anhang der Richtlinie 86/466/EWG aufgeführte Verzeichnis der benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete in Spanien entsprechend dem Anhang der vorliegenden Entscheidung geändert.
Artikel 2
Diese Entscheidung ist an das Königreich Spanien gerichtet.
Brüssel, den 16. Oktober 1989

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