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Timestamp: 2016-10-27 19:03:11+00:00

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I 336/03 (08.01.2004)
W.________, 1944, Beschwerdef�hrer, Zustelladresse: c/o X.________,
Der 1944 geborene W.________ erlangte 1964 einen F�higkeitsausweis als Mechaniker und 1968 ein Diplom als Kaufmann. Bis 1985 war er bei verschiedenen Firmen angestellt. Danach machte er sich selbstst�ndig und gr�ndete eine Firma B.________. 1993 verkaufte er diese Firma an die R.________ AG in Y.________ und arbeitete dort von Juli bis Dezember 1993 noch als Angestellter. Seit 1994 ist er wiederum als Selbstst�ndigerwerbender t�tig. Am 26. November 2001 meldete er sich wegen Herzbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die IV-Stelle des Kantons Z�rich Berichte des Hausarztes Dr. med. L.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 24. M�rz 2003, des Dr. med. S.________, Spezialarzt f�r Innere Medizin FMH, spez. Herz- und Kreislaufkrankheiten, vom 16. April 2002, sowie ein Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, spez. Kardiologie, vom 27. September 2002 ein. Gest�tzt auf diese Unterlagen lehnte sie den Rentenanspruch ab. Dem Versicherten sei es zumutbar, seine angestammte T�tigkeit im technischen oder kaufm�nnisch-technischen Bereich zu 80 % auszu�ben und dabei ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Verf�gung vom 20. November 2002).
Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Gew�hrung einer Invalidenrente, eventuell einer Weiterbildung, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 3. April 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihm eine Invalidenrente oder eine Weiterbildung zu gew�hren.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen im Allgemeinen (Art. 8 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf berufliche Weiterausbildung (Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG; AHI 1998 S. 118 Erw. 3b; unver�ffentlichtes Urteil R. vom 16. November 1996 Erw. 1, I 249/94) und Umschulung (Art. 17 IVG; Art. 6 Abs. 1 IVV; BGE 124 V 110 f. Erw. 2b; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 34 Erw. 4.2), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG in der bis Ende 2003 g�ltig gewesenen Fassung), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 128 V 30 Erw. 1) und den Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (BGE 127 V 298 Erw. 4c, 110 V 276 Erw. 4b mit Hinweis; vgl. auch AHI 1998 S. 291 Erw. 3b) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich des Vorliegens eines weiterziehbaren Anfechtungsgegenstandes als Sachurteilsvoraussetzung (BGE 125 V 414 Erw. 1a; Urteil B. vom 18. August 2003 Erw. 3.2, I 848/02) und des Beweiswerts eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a). Beizupflichten ist im Weiteren den Erw�gungen der Vorinstanz, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist (BGE 129 V 4 Erw. 1.2). Darauf wird verwiesen.
Der Beschwerdef�hrer war bei Verf�gungserlass am 20. November 2002 58 Jahre alt. Damit war hinsichtlich des Alters die Grenze f�r die Annahme einer vollst�ndigen Erwerbsunf�higkeit mangels realistischer Verwertbarkeit der Resterwerbsf�higkeit mit dem Anspruch auf eine ganze Rente nicht erreicht (Urteile Z. vom 7. November 2003 Erw. 6, I 246 + 247/02, N. vom 26. Mai 2003, I 462/02, S. vom 10. M�rz 2003, I 617/02, und W. vom 4. April 2002, I 401/01).
Streitig und zu pr�fen ist die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers bei Verf�gungserlass.
3.1 Dr. med. L.________ legte am 24. M�rz 2002 dar, der Versicherte werde erst medikament�s eingestellt oder, falls notwendig, elektrokonvertiert. Dies dauere aber sicher noch 2-3 Monate und erst dann k�nne die Arbeitsf�higkeit mit einiger Sicherheit festgelegt werden.
3.2 Dr. med. S.________ f�hrte am 16. April 2002 aus, am Untersuchungstag habe er ein tachykardes Vorhofflimmern (nachfolgend VHF) vorgefunden, weswegen keine Untersuche h�tten durchgef�hrt werden k�nnen.
3.3 Dr. med. M.________ stellte im Gutachten vom 27. September 2002 auf Grund seiner Abkl�rungen vom 19./20. August 2002 folgende Diagnose: rezidivierendes paroxysmales VHF, symptomatisch unter hoher Sotalol-Dosierung; anamnestisch angeblich arterielle Hypertonie; Adipositas; Stammvaricosis beidseits. Die Krankengeschichte sei etwas verwirrend. Nach Angaben des Versicherten seien erste Ereignisse eines VHF vielleicht bereits 1994 aufgetreten. Der fr�here Hausarzt habe ihn deswegen 1997 zum Kardiologen Dr. med. Z.________ geschickt. Am 18. M�rz 1997 habe dieser eine falsche Diagnose gestellt, n�mlich das Vorliegen einer bicuspiden Aortenklappe. Seither glaube der Versicherte, er leide hieran. Seit Ende 2001 werde er durch Dr. med. L.________ betreut, der ihn zum Kardiologen Dr. med. S.________ �berwiesen habe. Die aktuelle echokardiographische Untersuchung habe gezeigt, dass es nicht ganz einfach sei, die Klappenverh�ltnisse zu evaluieren (etwas eingeschr�nkte Echoqualit�t). Doch nach genauer Evaluation habe er eindeutig feststellen k�nnen, dass die Aortenklappe tricuspid, also normal angelegt sei. Dass sie minim sklerosiert sei und eine minime, unbedeutende Insuffizienz aufweise, habe keine Bedeutung (ein Befund, der auch sonst oft gefunden werde). Generell f�nden sich echokardiographisch nur wenige geringe Befunde, so dass keine wirklichen strukturellen kardialen Abnormit�ten vorl�gen. Auch best�nden auf Grund der anamnestischen Angaben und der aktuellen Untersuchungen keine Hinweise f�r das allf�llige Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit. Seit wann das VHF genau bestehe, lasse sich nicht eindeutig eruieren. Wenn es vor wenigen Jahren aufgetreten sei, dann sei es sicher nicht stark symptomatisch gewesen. Es habe fr�her keinen Hinderungsgrund bei der Arbeit oder bei der Stellensuche gebildet. Erstmals sei es von Dr. med. S.________ beschrieben worden, der den Versicherten erstmals anfangs 2002 gesehen habe. Seit einem halben Jahr bestehe eine arterielle Hypertonie (Angaben des Versicherten). Sie sei aber sicher nicht ausgepr�gt, bilde insgesamt kein gr�sseres kardiovaskul�res Problem und habe bei ad�quater Behandlung keinen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit. Diese betrage f�r Arbeiten, die der Versicherte fr�her verrichtet habe und zum Teil auch jetzt aus�be, mindestens 80 %. Dies gelte sowohl f�r k�rperlich nicht belastende als auch belastende T�tigkeiten. Diese Aussage treffe zu f�r die Zeit seit 1. Januar 2002 bis heute und d�rfte noch bis zur medikament�sen Umstellung ca. Mitte November 2002 gelten. F�r die Zeit danach sei mit einer 100%igen Arbeitsf�higkeit f�r jegliche Art von Arbeit zu rechnen. In der Zeit vor dem 1. Januar 2002 sei die Arbeitsf�higkeit sicher nicht schlechter gewesen als die aktuelle, wahrscheinlich eher besser. Die Prognose sei sicher generell gut. Wenn der Versicherte unter Cordarone rezidivfrei bleibe, bestehe kein Problem. Es sei aber mit oder ohne Cordarone durchaus m�glich, dass er im Verlauf der n�chsten paar Monate oder Jahre in das chronische VHF komme. Wenn er medizinisch gut betreut werde (gute Antikoagulation, guter Medikamenteneinsatz, so dass die Kammerfrequenz bei VHF unter Kontrolle sei), dann sei die Prognose ebenfalls gut, fast vergleichbar mit Personen mit einem normalen Herzen. Sicher habe das Rhythmusproblem kaum einen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit in den Bereichen, in denen der Versicherte bisher t�tig gewesen sei.
3.4.1 Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die Expertise des Dr. med. M.________ erwogen, der Versicherte sei in der Lage, alle bisher ausge�bten T�tigkeiten im Ausmass von mindestens 80 % auszu�ben. Auch wenn die Prognose des Dr. med. M.________ hinsichtlich der Steigerung der Arbeitsf�higkeit auf 100 % nicht zutreffen sollte, w�rde der Versicherte selbst unter Ber�cksichtigung der Tatsache, dass teilzeitbesch�ftigte M�nner weniger verdienen als vollzeitbeschftigte, keine rentenbegr�ndende Invalidit�t von mindestens 40 % erreichen. Ein Anspruch auf Umschulung bestehe ebenfalls nicht. Die erfolglose Stellensuche des Versicherten sei nicht in erster Linie gesundheitlich bedingt, sondern eher auf die allgemeine Arbeitsmarktsituation zur�ckzuf�hren, wie er selber best�tige. Gem�ss Dr. med. M.________ bestehe bei gutem Verlauf der medizinischen Behandlung theoretisch Aussicht auf Wiedererlangung einer vollen Arbeitsf�higkeit. Es sei nicht ersichtlich, inwieweit berufliche Massnahmen eingliederungswirksam w�ren, mithin zu einer wesentlichen Verbesserung der Verdienstm�glichkeiten beizutragen oder vor Verlust der noch vorhandenen betr�chtlichen Erwerbsf�higkeit zu sch�tzen verm�chten.
3.4.2 Der Versicherte macht geltend, die Medikamente Sotalol und Cordarone h�tten ihn zus�tzlich sehr m�de gemacht, ohne das Vorhofflimmern zu stabilisieren. Er habe beide Medikamente nach R�cksprache mit Dr. med. L.________ wieder abgesetzt. Das Vorhofflimmern habe sich verschlimmert, d.h. es trete praktisch nach jedem Essen auf. Er m�sse sich weiterhin hinlegen und k�nne sich nicht konzentrieren. Dr. med. M.________ habe ihm entgegen dem Ergebnis seines Gutachtens bei der Untersuchung mitgeteilt, er sei nicht arbeitsf�hig. Dieser habe sein Honorar von der IV-Stelle erhalten, weshalb er befangen sei. Nach Auskunft der Frau Dr. med. V.________ sei man mit Vorhofflimmern nicht arbeitsf�hig. Sowohl sie als auch Dr. med. L.________ h�tten ihm vom Autofahren abgeraten. Seine Pers�nlichkeit habe sich in den Jahren mit dem Vorhofflimmern stark ver�ndert. In Stresssituationen oder wenn er unter fremden Leuten sei, sei ihm unwohl; er k�nne sich nicht konzentrieren und mache Fehler oder vergesse alles.
Dem Einwand des Versicherten, Dr. med. M.________ sei allein schon wegen der Beauftragung durch die IV-Stelle befangen gewesen, ist entgegen zu halten, dass nach der Rechtsprechung den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen Spezial�rzten, die auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er�rterung der Befunde zu schl�ssigen Ergebnissen gelangen, im Rahmen der Beweisw�rdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb; AHI 2001 S. 114 Erw. 3b/bb).
Dr. med. M.________ legte die Arbeitsf�higkeit per 19./20. August 2002 (Untersuchungsdaten) auf mindestens 80 % fest und prognostizierte sie per ca. Mitte November 2002, wenn die medikament�se Umstellung greife, auf 100 %. Er empfahl einen erneuten Versuch mit Cordarone, da es im Allgemeinen gut ertragen werde. Demgegen�ber f�hrte er an anderer Stelle des Gutachtens an, in den vergangenen Monaten sei vom Hausarzt (offensichtlich in Absprache mit Dr. med. S.________) versucht worden, einen konstanten Sinusrhythmus zu erreichen. Unter anderem sei Cordarone eingesetzt worden, was aber offensichtlich nicht ertragen worden sei (interessanterweise sei aber die Dosierung gering gewesen, sei doch Cordarone mite eingesetzt worden). In diesem Punkt ist die Expertise mithin widerspr�chlich. Der Versicherte macht denn auch geltend, er habe Cordarone in Absprache mit Dr. med. L.________ abgesetzt.
Eine weitere Unstimmigkeit besteht darin, dass Dr. med. S.________ ein tachykardes VHF vorfand, weshalb er keine Untersuche habe durchf�hren k�nnen. Demgegen�ber legte Dr. med. M.________ dar, die Kammerfrequenz beim VHF sei nicht tachykard, weshalb es als solches vom Versicherten durchaus gut ertragen werden k�nne. Da beide Abkl�rungen lediglich ambulant erfolgten, kann in diesem Punkt keiner von ihnen erh�hter Beweiswert zuerkannt werden.
Im Weiteren ist zu beachten, dass Dr. med. M.________ das Auftreten eines chronischen VHF in den n�chsten paar Monaten nicht ausschloss und nur unter der Voraussetzung einer guten medizinischen Betreuung eine gute Prognose stellte.
Unter diesen Umst�nden besteht keine hinreichende Grundlage zur Bestimmung der Arbeitsf�higkeit im Verf�gungszeitpunkt (20. November 2002). Notwendig ist eine erneute medizinische Abkl�rung, erforderlichenfalls station�r.
6.1 In erwerblicher Hinsicht haben weder Verwaltung noch Vorinstanz einen Einkommensvergleich vorgenommen. Wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen, liegt auf Grund der gegenw�rtigen Aktenlage kein Ausnahmefall vor, in dem von vornherein auf einen Einkommensvergleich verzichtet werden k�nnte (vgl. auch Urteil M. vom 9. Dezember 2003 Erw. 4.2, I 315/02 mit Hinweisen).
Abgesehen davon, dass die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers weiterer Abkl�rung bedarf, ist gerade bei einer allf�lligen behinderungsbedingten Einschr�nkung von 20 %, wovon Verwaltung und Vorinstanz auf Grund des Gutachtens des Dr. med. M.________ ausgingen, nicht ausgeschlossen, dass zumindest die f�r den Anspruch auf Umschulung erforderliche bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erreicht wird (BGE 124 V 110 Erw. 2b mit Hinweisen).
6.2 Der Versicherte ist gelernter Mechaniker und Kaufmann. Bis 1985 arbeitete er als Betriebsleiter bei der Firma G.________ AG. Danach machte er sich selbstst�ndig und gr�ndete eine Firma B.________. 1993 erzielte er mit dieser T�tigkeit ein Einkommen von Fr. 48'000.-. Im gleichen Jahr verkaufte er die Firma wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten an die R.________ AG in Y.________, wo er von Juli bis Dezember 1993 noch als Angestellter arbeiten konnte und in dieser Zeit ebenfalls Fr. 48'000.- verdiente. Seit 1994 ist er wiederum selbstst�ndigerwerbend, wobei er 1994 und 1995 zus�tzlich Arbeitslosenentsch�digung bezog. Gem�ss dem IK-Auszug hat er mit der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit von 1994 bis 1999 ein Einkommen von j�hrlich maximal Fr. 7623.- erzielt. Im Jahre 2000 hatte er gem�ss eigenen Angaben kein Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit. Von Mai 2001 bis Januar 2002 sei er als selbstst�ndiger Kurierfahrer t�tig gewesen, womit er auf Anraten seines Hausarztes aufgeh�rt habe. Daneben erstelle er Computerprogramme, zuletzt im Jahre 2002 f�r einen M�nzh�ndler. Als Kurierfahrer habe er monatlich ca. Fr. 1000.- verdient, habe aber auf Grund der Auslagen insgesamt einen Verlust erlitten. Mit der Programmiert�tigkeit verdiene er kaum etwas; diesbez�glich enthalten die Akten keine Zahlenangaben.
Hieraus geht hervor, dass der Versicherte mit der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit seit 1994, mithin noch vor einer relevanten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit, trotz besser entl�hnter Erwerbsm�glichkeiten einen un�blich tiefen, nicht existenzsichernden Verdienst bezog. Auf diesen kann bei der Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) nur dann abgestellt werden, wenn auf Grund einer gesamthaften Beurteilung der Umst�nde des Einzelfalles anzunehmen ist, dass sich der Versicherte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung und bei voller Leistungsf�higkeit auch im massgebenden Zeitpunkt der Invalidit�tsbemessung (20. November 2002) mit einer solchen Randexistenz begn�gen w�rde (Pl�doyer 2002 Nr. 3 S. 73 Erw. 4b/bb). Hiezu haben weder Verwaltung noch Vorinstanz Stellung bezogen.
6.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe in den letzten drei Jahren seine Programmierkenntnisse aufgefrischt in einem Bereich, wo auch heute noch Programmierer gesucht w�rden. Eine Teilrente oder eine Weiterbildung w�rden es ihm erm�glichen, in Heimarbeit selbstst�ndig dann zu arbeiten, wenn er kein VHF habe.
Hinsichtlich des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist Folgendes festzuhalten: Nach der Rechtsprechung gilt im Gebiet der Invalidenversicherung ganz allgemein der Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidit�t bestm�glich zu mildern; deshalb besteht kein Rentenanspruch, wenn die Person selbst ohne Eingliederungsmassnahmen zumutbarerweise in der Lage w�re, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Die Selbsteingliederung als Ausdruck der allgemeinen Schadenminderungspflicht ist eine Last, welche die versicherte Person auf sich zu nehmen hat, soll ihr Leistungsanspruch - auf gesetzliche Eingliederungsmassnahmen oder Rente - gewahrt bleiben. Von der versicherten Person d�rfen dabei nur Vorkehren verlangt werden, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. Es darf nicht einseitig auf das �ffentliche Interesse an einer sparsamen und wirtschaftlichen Versicherungspraxis abgestellt werden; vielmehr sind insbesondere die grundrechtlich gesch�tzten Bet�tigungsm�glichkeiten des Leistungsansprechers an seiner Lebensgestaltung angemessen zu ber�cksichtigen. Als Richtschnur bei der Interessenabw�gung kann gelten, dass die Anforderungen an die Schadenminderungspflicht zul�ssigerweise dort strenger sind, wo eine erh�hte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht. Dies trifft beispielsweise zu, wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen ausl�sen w�rde (AHI 2001 S. 282 Erw. 5a/aa).
Der Begriff der zumutbaren T�tigkeit im Rahmen der Invalidit�tsbemessung nach Art. 28 Abs. 2 IVG bezweckt nach dem Gesagten die Schadenminderungslast zu begrenzen oder - positiv formuliert - deren Mass zu bestimmen. Im Lichte der eben dargelegten Grunds�tze hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht wiederholt festgehalten, dass eine versicherte Person unter Umst�nden invalidenversicherungsrechtlich so behandelt wird, wie wenn sie ihre T�tigkeit als Selbstst�ndigerwerbende aufgibt, d.h. sich im Rahmen der Invalidit�tsbemessung jene Eink�nfte anrechnen lassen muss, welche sie bei Aufnahme einer leidensangepassten unselbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit zumutbarerweise verdienen k�nnte. F�r die Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der zumutbaren T�tigkeit nach Art. 28 Abs. 2 IVG im Allgemeinen und bei der Frage betreffend Aufgabe der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit im Besonderen sind die gesamten subjektiven und objektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zu ber�cksichtigen. Im Vordergrund stehen bei den subjektiven Umst�nden die verbliebene Leistungsf�higkeit sowie die weiteren pers�nlichen Verh�ltnisse, wie Alter, berufliche Stellung, Verwurzelung am Wohnort etc.. Bei den objektiven Umst�nden sind insbesondere der ausgeglichene Arbeitsmarkt und die noch zu erwartende Aktivit�tsdauer (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG) massgeblich. Mit Blick auf das Gebot der verfassungskonformen Auslegung hat sich insoweit nichts ge�ndert, als die Berufswahlfreiheit auch unter Geltung der neuen, auf den 1. Januar 2000 in Kraft getretenen BV gew�hrleistet ist (vgl. Art. 27 Abs. 2 BV). Deren Bedeutungsgehalt f�r die im Wege der Interessenabw�gung zu entscheidende Frage der Zumutbarkeit des Berufswechsels im Rahmen des Art. 28 Abs. 2 IVG wird indes dadurch relativiert, dass invalidenversicherungsrechtlich Umschulungsmassnahmen als Leistungsart vorgesehen sind, wobei nach dem Grundsatz "Eingliederung vor Rente" dieselben dem Rentenanspruch vorgehen (Art. 17 und Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 126 V 241 Erw. 5; AHI 2001 S. 283 Erw. 5a/bb).
Nach Bestimmung des Umfangs der Arbeitsf�higkeit wird die Verwaltung zur Frage, ob dem Versicherten die Aufgabe der bisher unrentablen selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit zumutbar ist, Stellung zu nehmen haben.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Entscheidungsgrundlagen f�r die Bemessung des Invalidit�tsgrades in medizinischer und erwerblicher Hinsicht einer erg�nzenden Abkl�rung bed�rfen. Gest�tzt auf die Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird die IV-Stelle �ber den Leistungsanspruch des Versicherten neu zu befinden haben. Hiermit bleiben den Parteien alle Rechte, insbesondere der doppelte Instanzenzug, gewahrt (BGE 125 V 417 Erw. 2c).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 3. April 2003 sowie die Verf�gung vom 20. November 2002 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.

References: Art. 6
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 Art. 28
 Art. 28
 Art. 8
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 28
 BGE