Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/261110
Timestamp: 2018-12-13 13:51:03+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau Wohn- und Geschäftsgebäude Große...competitionline
(ID 3-261110)
Entscheidung 12.10.2017
Tatsächliche Teilnehmer: 11 (= 24% der Bewerber)
Auslober/Bauherr Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH, Frankfurt (Oder) (DE)
Preisrichter	 Prof. Bernd Huckriede [Vorsitz], Julia Tophof, Prof. Verena von Beckerath, Frank Zimmermann	, Jan Eckardt, Markus Derling, Wolfgang Müller
Die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH beabsichtigt, die vorhandenen Gebäude Große Oderstraße 25-28 in der Frankfurter Innenstadt abzureißen und eine Neubebauung mit Wohn- und Geschäftsgebäuden zu realisieren. Es handelt sich um ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von insgesamt 6.000 bis 6.500 qm. Für die geplante Neubebauung sollen im Rahmen eines europaweit ausgelobten Realisierungswettbewerbs nach RPW überzeugende Lösungen und Entwürfe gefunden werden. Weitere Informationen entnehmen Sie der Wettbewerbsbeschreibung auf der unter I.3) benannten Webseite.
Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb und anschließender Vergabe von Planungsleistungen im Verhandlungsverfahren.
Gesetzte Teilnehmer AIB Architektur- und Ingenieurbüro GmbH, Frankfurt (Oder)
heine reichold architekten, Lichtenstein in Sachsen
Gerber Architekten, Dortmund/Berlin
Ausstellung Die Entwürfe werden bis zum 10.11.2017 im Rathaus Frankfurt (Oder), Marktplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder) in der Wandelhalle im 2. OG ausgestellt.
Adresse des Bauherren DE-15232 Frankfurt (Oder)
Projektadresse Große Oderstraße
2017/S 068-128890
Kontaktstelle(n): Frau Thiede
E-Mail: MTVvY2RgX2A7cmpyZChhYWopX2A=
Hauptadresse: http://www.wowi-ffo.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.pfe-berlin.de/wettbewerb.htm
Büro für Stadtplanung, -forschung und -erneuerung PFE
Telefon: +49 306141071
E-Mail: MjE4V1xUXS5eVFMbUFNgWldcHFJT
Hauptadresse: http://www.pfe-berlin.de/wettbewerb.htm
Andere: Wohnungsunternehmen
Andere Tätigkeit: Vermietung von Wohnungen und Gewerben
Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Neubau Wohn- und Geschäftsgebäude Große Oderstraße in Frankfurt (Oder)“.
Referenznummer der Bekanntmachung: P-2017-001
Die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH beabsichtigt, die vorhandenen Gebäude Große Oderstraße 25-28 in der Frankfurter Innenstadt abzureißen und eine Neubebauung mit Wohn- und Geschäftsgebäuden zu realisieren. Es handelt sich um ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von insgesamt 6 000 bis 6 500 m². Für die geplante Neubebauung sollen im Rahmen eines europaweit ausgelobten Realisierungswettbewerbs nach RPW überzeugende Lösungen und Entwürfe gefunden werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie der Wettbewerbsbeschreibung auf der unter I.3) benannten Webseite.
Neben 3 geladenen Teilnehmern erfolgt in einem offenen Teilnahmewettbewerb die Auswahl weiterer 9 Teilnehmer.
Die unten stehenden Formulare sind auf der folgenden Webseite verfügbar: http://www.pfe-berlin.de/wettbewerb.htm
a) Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber/n, dem/den Gesellschafter/n, dem/den Geschäftsführer/n und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter/n rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen Projektorganisation (Formblatt 1),
b) Erklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB (Formblatt 2),
c) Nachweis Teilnahmeberechtigung (siehe III.2 dieser Bekanntmachung),
d) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für den Architekten über Personen- und Sachschäden mit einer Deckungssumme von jeweils 3 000 000 EUR. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass bei Auftragsvergabe der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in der genannten Höhe erfolgt,
e) Vorlage einer von allen Mitgliedern unterzeichneten Erklärung des Wettbewerbsteams (Formblatt 3). Dieses Formblatt ist nur auszufüllen, wenn sich mehrere Büros in einer Bewerbergemeinschaft bewerben,
Fachliche Leistungsfähigkeit (Referenzprojekte – Formblatt 4):
Es sind 2 verschiedene Referenzen nachzuweisen. Die Referenz Nr. 2 kann die Referenz Nr. 1 nicht ersetzten.
1. Zum Nachweis der Gestaltungskompetenz ist ein realisierter oder in Realisierung befindlicher Neubau eines Wohnhauses, eines Geschäftshauses oder Wohn- und Geschäftshauses mit mindestens 2 500 000 EUR Baukosten (KG 300 und 400) der letzten 10 Jahren einzureichen. Mindestvoraussetzung ist die Bearbeitung der Leistungsphasen 2-5 sowie der Abschluss der Leistungsphase 5 nach dem 1.4.2007 und vor dem 1.4.2017.
2. Zum Nachweis der Ausführungs- und Fachkompetenz ist ein realisiertes Neubau- oder Sanierungsvorhaben eines Wohnhauses, eines Geschäftshauses oder Wohn- und Geschäftshauses mit mindestens 2 500 000 EUR Baukosten (KG 300 und 400) der letzten 10 Jahre nachzuweisen. Mindestvoraussetzung ist die Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 sowie die Fertigstellung des Vorhabens nach dem 1.4.2007 und vor dem 1.4.2017. Ausschlaggebend ist die Übergabe des letzten Bauabschnitts an den Bauherrn bzw. Auftraggeber.
Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzen von einem Teilnehmer der Bewerbergemeinschaft erfüllt werden. Auch ist es möglich, dass diese von 2 unterschiedlichen Teilnehmern der Bewerbergemeinschaft erfüllt werden. Für die Referenzprojekte sind jeweils eine Kurzdarstellung, einschl. Foto, Zeichnung oder andere Darstellung auf maximal vier DIN-A4-Seiten bzw. zwei DIN-A3-Seiten, einseitig bedruckt vorzulegen.
Nach dem unter IV.2.2) genannten Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Das Fehlen von Unterlagen oder der notwendigen Unterschriften auf den Formularen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Unrichtige Angaben führen zum Ausschluss der Bewerber und gegebenenfalls ihrer Arbeit vom weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss der Bewerber und gegebenenfalls ihrer Arbeit vom weiteren Verfahren.
Beruf angeben: Architekt (Weitere Informationen entnehmen Sie der Wettbewerbsbeschreibung auf der unter I.3) benannten Webseite.).
AIB Architektur- und Ingenieurbüro GmbH, Frankfurt (Oder)
Die abgegebenen Wettbewerbsarbeiten werden im Rahmen der Vorprüfung zunächst anhand objektiver Kriterien aus der Aufgabenstellung geprüft. Anschließend begutachten verschiedene Sachverständige aus den Bereichen Stadtplanung, Hochbau, Denkmalschutz, technische Ausrüstung, Brandschutz und Kosteneinhaltung die Arbeiten und geben Stellungnahmen ab. Die Ergebnisse der Vorprüfung werden in einem Bericht dem Preisgericht zur Jurysitzung zur Verfügung gestellt.
Eine Übersicht der Bewertungsmatrix für die Zuschlagskriterien für die Verhandlungen nach dem Planungswettbewerb sind auf der unter I.3) benannten Webseite einzusehen.
Insgesamt steht ein Preisgeld in Höhe von 50 000 EUR brutto zur Verfügung.
1. Preis: 25 000 EUR;
Prof. Verena von Beckerath, Bauhaus-Universität, Weimar
Prof. Bernd Huckriede, BTU Cottbus-Senftenberg, Cottbus
Julia Tophof, Hemprich Tophof Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Frank Zimmermann, Zimmermann + Partner Architekten BDA, Cottbus
Jan Eckardt, Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH
Markus Derling, Stadt Frankfurt (Oder), Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz
Wolfgang Müller, Mitglied des Aufsichtsrates der Wohnungswirtschaft FFO. GmbH, Stadtverordneter
— Preisrichterkolloquium: 8.5.2017, 14 Uhr;
— Ausgabe der Wettbewerbsaufgabe: 6.6.2017;
— Rückfragenkolloquium (Teilnahme zwingend): 20.6.2017, 14 Uhr;
— Einreichen der Wettbewerbsarbeiten: 7.8.2017;
— Preisgerichtssitzung: 12.10.2017, ab 9:30 Uhr ganztägig.
Die Ausloberin verpflichtet sich, den ersten Preisträger mindestens mit den Leistungsphasen 1-5 gemäß § 34 bzw. § 39 HOAI zu beauftragen. Verhandlungen mit allen Preisträgern werden nur für den Fall durchgeführt, dass eine Einigung mit dem ersten Preisträger in einer Verhandlung nicht zustande kommt. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteams bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.
Auf die Fristen zur Einlegung einer Rüge gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB wird hingewiesen. Insbesondere ist zu beachten, dass gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Deutschland-Frankfurt an der Oder: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2017/S 205-423755
E-Mail: MjE2ZFhZVVRVMGdfZ1kdVlZfHlRV
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 068-128890
Die Ausloberin verpflichtet sich, den ersten Preisträger mindestens mit den Leistungsphasen 1 – 5 gemäß § 34 bzw. § 39 HOAI zu beauftragen. Verhandlungen mit allen Preisträgern werden nur für den Fall durchgeführt, dass eine Einigung mit dem ersten Preisträger in einer Verhandlung nicht zustande kommt. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteams bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.
Ausschreibung veröffentlicht 04.04.2017
Wettbewerbs-ID 3-261110
Seitenaufrufe 2795

References: § 34
 § 39
 § 160
 § 160
 § 34
 § 39