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Timestamp: 2018-11-20 00:29:00+00:00

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Ingrid Rottenhofer 14. Österreichischer Kongress für Führungskräfte in der Altenarbeit, Seefeld/Tirol, GUKG Novelle 2016 – „Was lange währt, - ppt herunterladen
Ingrid Rottenhofer 14. Österreichischer Kongress für Führungskräfte in der Altenarbeit, Seefeld/Tirol, 16.6.2016 GUKG Novelle 2016 – „Was lange währt,
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1 Ingrid Rottenhofer 14. Österreichischer Kongress für Führungskräfte in der Altenarbeit, Seefeld/Tirol, 16.6.2016 GUKG Novelle 2016 – „Was lange währt, wird endlich gut“
2 ÖBIG Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen BIQG Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen FGÖ Fonds Gesundes Österreich Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH Gesundheit Österreich Beratungs GmbH Gesundheit Österreich Zielsteuerung Gesundheit GmbH
3 * Für den Geschäftsbereich FGÖ entscheidet das gemäß § 11 GÖGG eingerichtete Kuratorium unter anderem über die Mittelverwendung. Zur Beratung des Kuratoriums ist gemäß § 13 GÖGG ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet. ÖBIG / Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen Georg ZINIEL BIQG / Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen Eva-Maria KERNSTOCK FGÖ / Fonds Gesundes Österreich Klaus ROPIN Planung und Systementwicklung Leitung: Gerhard FÜLÖP Stellvertretung: Ines CZASNY, Stephan MILDSCHUH Gesundheit und Gesellschaft Leitung: Peter NOWAK Stellvertretung: Sabine HAAS Gesundheitsberufe Leitung: Ingrid ROTTENHOFER Stellvertretung: Regina AISTLEITHNER, Elisabeth RAPPOLD ÖBIG-Transplant Leitung: Birgit PRIEBE Stellvertretung: Theresia UNGER Ergebnisqualität, Dokumentation und Berichterstattung Leitung: Reinhard KERN Stellvertretung: Martina LERCHNER Qualitätsentwicklung und Umsetzung Leitung: Eva-Maria KERNSTOCK Stellvertretung: Sonja NEUBAUER Finanzen/Organisation/Personal Otto POSTL Finanzen und Controlling Leitung: Christine KNAUER Buchhaltung/Zahlungsverkehr Leitung: Otto POSTL Personalwesen Leitung: Christine KNAUER Infrastruktur Leitung: Hermann KLINGLER Finanzen und Controlling Leitung: Elisabeth STOHL Projektförderung Leitung: Klaus ROPIN Fort­ und Weiterbildung in der Gesundheitsförderung Leitung: Klaus ROPIN Information und Aufklärung Leitung: Markus MIKL Institutsversammlung Geschäftsführer Georg ZINIEL Servicestelle Wissensmanagement & Lektorat Elisabeth BREYER & Karin KOPP Gesundheit Österreich Forschungs­ und Planungs GmbH (non profit) Gesundheit Österreich Beratungs GmbH (for profit) Tochtergesellschaften: Geschäftsleitung Strategische Kommunikation Leitung: Reinhard BUCHINGER Forschung & Entwicklung von Gesundheitsförderung Leitung: Klaus ROPIN Generalversammlung Gesundheitsökonomie Leitung: Herwig OSTERMANN Stellvertretung: Claudia HABL, Ingrid ROSIAN Gesundheitsportal Leitung: Gabriele SOYEL Stellvertretung: Danielle BREISSLER, Stephan FOUSEK Informationstechnologie und Datenkompetenz Leitung: Alexander WALLNER Stellvertretung: Johann KERSCHBAUM Business Development Leitung: Claudia HABL Unternehmensorganigramm GÖG Österreichisches Public-Health-Institut Strategie- und Organisationsentwicklung Leitung: Andreas H. BIRNER Vergiftungsinformationszentrale VIZ Leitung: Tara ARIF, Dieter GENSER Koordinationsstelle der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) Leitung: Klaus ROPIN Kompetenzzentrum Sucht Leitung: Martin BUSCH Stellvertretung: Alfred UHL, Marion WEIGL
4 GuKG-Novelle 2016 »Projektgenese und Einflussfaktoren »Wo stehen wir? »News »Überblick – GuK-Ausbildungen/Berufe »Internationale Anschlussfähigkeit und FH-Standorte »Tätigkeits-/Kompetenzbereiche »Berufsbezeichnungen »Häufig gestellte Fragen
5 Projekt: Gesundheits- und Krankenpflege im Auftrag des BMG Novelle des GuKG PflegeassistenzGehobener Dienst Reformkonzept GuK-Ausbildungen (BMG) 22.8.2014 Berufsbilder, BefugnisseAusbildungsvorgaben Konkretisierung der Reformansätze (GÖG 2012-2015) Kompetenzprofile (IST-SOLL)Ausbildungsvorgaben Evaluierung der Ausbildungsbereiche GuK (GÖG 2009 – 2012) EvaluierungsergebnisseReformansätze Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
6 Einflüsse auf die Diskussionsgrundlage zur Reform der GuK-Berufe des BMG Evaluierung GuKG (GÖG 2009-2012) Kompetenzmodell ÖGKV Stmk (2010, Berufsverband) Kompetenzmodell ÖGKV Stmk (2010, Berufsverband) Positionspapier ANP (2013/14, Initiativgruppe) Positionspapier ANP (2013/14, Initiativgruppe) Konkretisierung Reformansätze (GÖG ab 2012) Umsetzungen: z.B. Karrieremodell Pflege LKH-Graz, SALK (Träger, 2012-2016) Umsetzungen: z.B. Karrieremodell Pflege LKH-Graz, SALK (Träger, 2012-2016) MAB-Gesetz (2013) MAB-Gesetz (2013) Pilotprojekt OTA (ANDA, ÖGKV 2013 – nicht umgesetzt) Pilotprojekt OTA (ANDA, ÖGKV 2013 – nicht umgesetzt) Beschluss Landesgesundheits- referenten (2014) Weitere Vorschläge direkt ans BMG Erledigungen des BMG (lfd) Zielsteuerung Gesundheit Diverse (Berufs)gesetze (§ 15a Vereinb., ÄrzteG, ….) Diverse (Berufs)gesetze (§ 15a Vereinb., ÄrzteG, ….) ….. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
7 GuKG-Novelle: Wo stehen wir? Quelle: Aistleithner 2016, eigene Darstellung. »GuKG = Bundesgesetz »Zuständigkeit: Nationalrat »Aber: Zustimmung aller Länder erforderlich Termin / Datum Inhalt 17.7.2015Ministerialentwurf 17.7.2015 – 4.9.2015 Öffentliche Begutachtung: 147 Stellungnahmen 4.9.2015Ende Begutachtung Seither Informelle Entwürfe und Abstimmung mit Stakeholdern und Koalitionspartner Ministerrat 14.6.2016 29.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.7
8 http://orf.at/stories/2344329/http://orf.at/stories/2344329/, Zugriff am 13.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
9 GuKG-Novelle – 2016 ? Ausbildungsreform: Wo stehen wir? (1) »Grund- oder berufliche Erstausbildungen: » Pflegehilfe = Pflegeassistenz (PA) » Pflegefachassistenz = NEU (PFA) » Gehobener Dienst für GuK »Generalistische Grundausbildung anstelle der Allgemeinen GuK-Ausbildung » Keine speziellen Grundausbildungen mehr, d.h. »Kinder- und Jugendlichenpflege »Psychiatrische GUK Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.9 Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016
10 »Spezialisierungen (bisher: Sonderausbildungen) » Lehr- oder Führungsaufgaben » setting- und zielgruppenspezifische Spezialisierungen »Kinder- und Jugendlichenpflege »Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege »Intensivpflege »Anästhesiepflege »Pflege bei Nierenersatztherapie »Pflege im Operationsbereich »Krankenhaushygiene. »NEU: Wundmanagement und Stomaversorgung »NEU: Palliativversorgung »NEU: Psychogeriatrische Pflege GuKG-Novelle – 2016 ? Ausbildungsreform: Wo stehen wir? (2) Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar. Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016
11 Überblick über GuKG-Ausbildungen/Berufe „neu“ Pflegeassistenz 1 Jahr (1600 Stunden), entspricht dzt. Pflegehilfe Unterstützungskraft („Stations-“/„Serviceassistenz“) Hol-/Bringdienste, administrative, logistische, hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Kein Gesundheitsberuf! Gesundheits- und Krankenpfleger/in (Bachelor of Science „xx“) MScN 3 Jahre (180 ECTS) Generalistisches Bachelorstudium Spezialisierungsausbildungen MScN PhD Pflegefachassistenz 2 Jahre (3200 Stunden), Befugniserweiterungen, ohne Aufsicht 11 Quelle: Hausreither, BMG, 12.5.2015; ergänzt um Stand 6.6.2016. Akad. Abschluss nicht im GuKG geregelt. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
12 GuKG-Novelle – Grundausbildung „neu“ »Drei Qualifikationen: QualifikationUmfangAusbildungseinrichtung Pflegeassistenz (← Pflegehilfe) 1.600 Stunden (1 Jahr Vollzeit*) Schulen für GuK, Lehrgänge (50 % Theorie, mind. 1/3 Praxis) Pflegefachassistenz 3.200 Stunden (2 Jahre Vollzeit*) Schulen für GuK (50 % Theorie, mind. 1/3 Praxis) Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege 180 ECTS (4.500 Stunden) ab 1.1.2024 nur mehr FH- Bachelorstudiengänge; achte: Fristverlängerung möglich *Teilzeit möglich. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.12 Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016
13 Ausbildungen zur Pflege-/Pflegefachassistenz »§ 92. (3) Die Ausbildungen gemäß Abs. 1 und 2 können auch »1. im Rahmen eines Dienstverhältnisses, »2. in Form einer Teilzeitausbildung oder »3. in Verbindung mit einer anderen Ausbildung wie z.B. » PA integriert in eine oder in Kooperation mit einer Berufsbildenden mittleren Schule (BMS) » PFA integriert in eine oder in Kooperation mit einer Berufsbildenden höheren Schule (BHS) absolviert werden. Achte: berufliche Erstausbildung in Pflegeassistenzberufen nur zur Pflegefachassistenz zulässig. Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
14 Spezielle Grundausbildungen (GuKG 1997, Abschnitt 6) »Grundausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege »Grundausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege Entfallen mit 1. Jänner 2018 Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016
15 Niveau 3 Niveau 2: + 60 ETCS N2: Summe: 90 ETCS; mit Befugniserweiterung. Spezialisierungen – Entwurf GuKG-Novelle 2016 Niveau 1: 30 ECTS N1: ohne Befugniserweiterung. Unterstützungskraft („Stations-/Serviceassistenz“) Pflegeassistenz Gesundheits- und Krankenpfleger/in (Bachelor of Science „xx“) MScN PhD Pflegefachassistenz 15 Quelle: Hausreither, BMG, 12.5.2015; ergänzt um Stand 6.6.2016. Bisherige Spezialisierungen, derzeit ergänzt um … -Wundmanagement und Stomaversorgung -Palliativversorgung -Psychogeriatrische Pflege. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
16 ICN 2008 ÖGKV Stmk 2010 GÖG 2011Landesgesundheitsref.BMG 2014 Nursing Support Worker Unterstützungs- kraft Unterstützungskraft (ohne Pflegekompetenz) Enrolled Licensed Practical Nurse Pflegeassistenz Pflegehilfe Pflegeassistenz Pflegeassistenz Pflegeassistenz plus Registered Nurse (Bachelor) Generalist/in für GuK (Bachelor) Generalist/in für GuK (Bachelor) Gesundheits- und Krankenpfleger/in (BScN ) Nurse Specialist Spezialist/in für GuK Generalist/in mit Kompetenz- vertiefung Spezialist/inBScN plus Advanced Practice Nurse (Master) Advanced Nurse Practitioner (Master) Generalist/in mit Kompetenz- erweiterung (Master) Paramedics Pädagogik; Management (Master) BScN plus mit erweiterten Kompetenzen Internationale Anschlussfähigkeit Darstellung GÖG 2014 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
17 Übersicht Standorte und Bachelorstudiengänge (5/2016) Monoprofessionell! Legende: BMA: Biomedizinische Analytik, DGKP: Gesundheits- und Krankenpflege, Diät: Diätologie; ET: Ergotherapie; Heb: Hebammen; Logo: Logopädie, Ortho: Orthoptik; PT: Physiotherapie; RT: Radiologietechnologie PT DGKP GuK DGKP
18 TÄTIGKEITS-/KOMPETENZBEREICHE GuK-Novelle 2016
19 Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege Tätigkeitsbereiche - AltKompetenzbereiche - Neu § 14 Eigenverantwortlicher Tätigkeitsbereich § 14 Pflegerische Kernkompetenzen § 14a Lebensrettende Sofortmaßnahmen § 14a Kompetenz bei Notfällen § 15 Mitverantwortlicher Tätigkeitsbereich § 15 Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie 15a Weiterverordnung von Medizinprodukten § 16 Interdisziplinärer Tätigkeitsbereich § 16 Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam § 17 Erweiterte und spezielle Tätigkeitsbereiche § 17 Spezialisierungen (§§ 18-26) Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
20 § 15. Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie »(5) Im Rahmen der Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie sind Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege berechtigt, nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung »1. an Angehörige eines Pflegeassistenzberufs, der Desinfektionsassistenz, der Ordinationsassistenz und der Operationsassistenz und »2. an in Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf stehende Personen »einzelne ärztliche Tätigkeiten weiter zu übertragen, sofern und soweit diese vom Tätigkeitsbereich des entsprechenden Gesundheitsberufs umfasst sind, und die Aufsicht über deren Durchführung wahrzunehmen. Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
21 »(6) Im Rahmen der Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie sind Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege berechtigt, nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung folgende Tätigkeiten im Einzelfall an Personen gemäß Personenbetreuung (§ 3b) und Persönliche Assistenz (§ 3c) weiter zu übertragen: »1.Verabreichung von Arzneimitteln, »2.Anlegen von Bandagen und Verbänden, »3.Verabreichung von subkutanen Insulininjektionen und subkutanen Injektionen von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, »4. Blutentnahme aus der Kapillare zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels mittels Teststreifens, »5. einfache Wärme- und Lichtanwendungen. § 15. Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
22 Weiterverordnung von Medizinprodukten (§ 15 a) »(1) Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind berechtigt, nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung vom Arzt verordnete Medizinprodukte in den Bereichen Nahrungsaufnahme, Inkontinenzversorgung, Mobilisations- und Gehhilfen, Verbandsmaterialien, prophylaktische Hilfsmittel und Messgeräte sowie im Bereich des Illeo-, Jejuno-, Colon- und Uro- Stomas solange weiterzuverordnen, bis die sich ändernde Patientensituation die Einstellung der Weiterverordnung oder die Rückmeldung an den Arzt erforderlich machen oder der Arzt die Anordnung ändert. Bei Ablehnung oder Einstellung der Weiterverordnung durch den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege ist dies dem anordnenden Arzt mitzuteilen »(2) Eine Abänderung von ärztlich verordneten Medizinprodukten durch Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht zulässig. Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
23 Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam (§ 16) … Insbesondere bei »Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten und Unfällen sowie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, »2. dem Aufnahme- und Entlassungsmanagement, »3. der Gesundheitsberatung, »4. der interprofessionellen Vernetzung, »5. dem Informationstransfer und Wissensmanagement, »6. der Koordination des Behandlungs- und Betreuungs- prozesses einschließlich der Sicherstellung der Behandlungskontinuität, »7. der Ersteinschätzung von Spontanpatienten mittels standardisierter Triage- und Einschätzungssysteme, »8. der ethischen Entscheidungsfindung, »9. der Förderung der Gesundheitskompetenz. Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
24 Pflegeassistenzberufe Pflegehilfe § 84 (alt) Pflegeassistenz § 83 (neu) Pflegefachassistenz § 83a (neu) 1. Durchführung von pflegerischen Maßnahmen gemäß Abs. 2 und 3 1. Mitwirkung an und Durchführung der ihnen von angehörigen des geh. Dienstes für GuK übertragenen Pflegemaßnahmen (Abs. 2) 1. die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Angehörigen des geh. Dienstes für GuK oder Ärzten übertragenen Aufgaben der Pflegeassistenz gemäß § 83 Abs. 2 und 4 2. Handeln in Notfällen (Abs.3) 2. Handeln in Notfällen gemäß § 83 Abs.3 2. Mitarbeit bei therapeutischen und diagnostischen Verrichtungen gemäß Abs. 4 3. Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie (Abs. 4) 3. eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Ärzten übertragenen weiteren Tätigkeiten im Rahmen der Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie gemäß Absatz 2 4. Anleitung und Unterweisung von Auszubildenden der Pflegeassistenzberufe. Anordnung und Aufsicht Anordnung aber OHNE AUFSICHT Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
25 BERUFSBEZEICHNUNGEN GuK-Novelle 2016
26 Berufsbezeichnungen »Pflegeassistentin/Pflegeassistent »Pflegefachassistentin/Pflegefachassistent »Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin/ Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger »absolvierte Spezialisierungen » die absolvierte Fachrichtung in Klammer als Zusatzbezeichnung nach der Berufsbezeichnung Quelle: GuKG-Novelle 2016, informeller Entwurf, Stand 6.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
27 GuK-Novelle 2016 In Kraft treten soll die Neuregelung ab September 2016 stufenweise bis 2024. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
28 HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN GuKG-Novelle 2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.28
29 Häufig gestellte Fragen zu DGKP (1) »Ändert sich die Berufsberechtigung von derzeit tätigen DGKP? »Nein! Schule (=auch „2 in 1 Modelle“) FH- Bachelorabschluss (FH-GuK-AV) Uni- Bachelorabschluss »Aber: Aufgaben und Kompetenzen werden sich wie bereits mehrmals seit 1997 ändern. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.29
30 Häufig gestellte Fragen zu DGKP (2) »Wird es Möglichkeiten für ein Upgrade von Diplom zu Bachelor geben? »Vermutlich; Interesse seitens FH; hochschulpolitische und (-rechtliche?) Frage. »Können nur akademische qualifizierte Personen „Karriere „machen? »Nein: » (Hochschulische) Bildungskarrieren sind durchlässig. » Berufliche Karrierepfade sind unternehmensabhängig. »Arbeiten Akademiker/innen „am Bett“? » siehe Folien 31, 32, 33,34 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.30
31 http://orf.at/stories/2344329/http://orf.at/stories/2344329/, Zugriff am 13.6.2016 Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
32 Arbeiten akademisch ausgebildete Gesundheitsberufe „am Bett“? - Österreich Quelle: Statistik Austria, Darstellung GÖG Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
33 Arbeiten akademisch ausgebildete Gesundheitsberufe „am Bett“? - Schweiz 33 Quelle: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium, Ageing Workforce in an Ageing Society, Wieviele Health Professionals braucht das Schweizer Gesundheitssystem bis 2030? Careum Working Paper 1, 2009, 5. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
34 Arbeiten akademisch ausgebildete Gesundheitsberufe „am Bett“? EU »Qualifikation im Bereich Gesundheit und Soziales in der EU: » mehr als 55% aller Personen im Gesundheitswesen verfügen über einen Abschluss auf zumindest postsekundärem Niveau » in den anderen Sektoren: durchschnittlich < 33%. 2010 – 2020 prognostiziert die EU 8 Mio neue Jobs im GW, davon 5 Mio hochqualifizierte Jobs 3 Mio mittelqualifizierte Jobs 200.000 geringqualifizierte Jobs. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar. 34 Quelle: European Commission, Commission staff working document on an Action Plan for the EU Health Workforce SWD(2012) 93 final, 3.
35 Häufig gestellte Fragen zu DGKP (3) »Verdienen akademisch qualifizierte Pflegende (bei gleicher Arbeit) mehr? »Das kommt drauf an, ob Gehaltsschemata an Funktionen und Aufgaben oder an Bildungsabschlüssen anknüpfen. »Werden DGKP mit ausschließlicher KiJU- oder Psych-Ausbildung auch auf Allgemeinstationen arbeiten können? »Das hängt auch derzeit nicht von der Art der Station ab, sondern von den Patientengruppen (Alter bzw. Krankheitsbilder); siehe dazu aber auch den RSG. »Werden Pflegefachassistent/innen die Pflegeplanung übernehmen? »Nein. Aber: Wie bisher werden Pflegefachassistenten/-innen DGKP dabei unterstützen. Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.35
36 »Was ist bzw. welche Berechtigung habe ich bei frühzeitigem Abbruch einer Ausbildung? »Wenn sie … »zwei Ausbildungsjahre zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege oder »ein Ausbildungsjahr in der Pflegefachassistenz erfolgreich absolviert haben, »sind sie ohne Absolvierung einer ergänzenden Ausbildung zur kommissionellen Abschlußprüfung gemäß Abs. 3 zuzulassen. (siehe Prüfungen - § 100. der GuKG-Novelle 2016) Häufig gestellte Fragen zu DGKP und PFA (4) Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
37 »Sind Pflegeassistenzberufe berechtigt Weiterbildungen zu absolvieren? »§ 104a. (1) Pflegeassistenten und Pflegefachassistenten sind berechtigt, Weiterbildungen zur Erweiterung der in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu absolvieren. Diese haben mindestens vier Wochen zu umfassen. (plus (2) bis (5) … GuKG 1997 idgF). »(6) Die erfolgreiche Absolvierung einer Weiterbildung berechtigt zur Führung einer Zusatzbezeichnung gemäß § 84 Abs. 3. »§ 104b. BM für Gesundheit legt weiterhin durch Verordnung fest, in welchen Bereichen eine Weiterbildung zulässig ist. »§ 104c. Fortbildungspflicht: innerhalb von jeweils fünf Jahren Fortbildungen in der Dauer von mindestens 40 Stunden. Häufig gestellte Fragen zu PA/PFA (5)
38 Diskussion »Wird was lange währt endlich gut?! Die Folien sind nur im Zusammenhang mit dem Vortrag verwendbar.
40 Kontakt Ingrid Rottenhofer Leisterin der Abteilung Gesundheitsberufe an der GÖG/ÖBIG Stubenring 6 1010 Vienna, Austria T:+43 1 515 61-123 F:+43 1 513 84 72 E:ingrid.rottenhofer@goeg.at www.goeg.at
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Gesundheitsberufe in der Primärversorgung - wie attraktiv ist das neue Handlungsfeld? Aufgaben, Tätigkeiten und Kompetenzen in der Primärversorgung Ingrid.

References: § 11
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 § 16
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 § 17
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 § 84
 § 83
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 § 100
 § 84