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Timestamp: 2017-12-14 13:49:23+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit in München (ID:10666867)
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10666867
Stufenweise Vergabe von Koordinationsleistungen nach § 3 der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen – BaustellV; Leistungsstufe 1 – Leistung während der Planung der...
Kontaktstelle: Staatliches Bauamt München 1
Fax: +49 8921232666
http://www.stbam1.bayern.de
Neubau Strafjustizzentrum in 80637 München, stufenweise Vergabe von Koordinationsleistungen nach § 3 der Verordnung über Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen – BaustellV, Leistungsstufe 1: Leistungen während der Planung der Ausführung; Leistungsstufe 2: Leistungen während der Ausführung des Bauvorhabens; Leistungsstufe 3: Erstellen der Unterlage für spätere Arbeiten.
Stufenweise Vergabe von Koordinationsleistungen nach § 3 der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen – BaustellV; Leistungsstufe 1 – Leistung während der Planung der Ausführung, Leistungsstufe 2 – Leistung während der Ausführung des Bauvorhabens und Leistungsstufe 3 – Unterlage für spätere Arbeiten.
Der Freistaat Bayern beabsichtigt auf den Grundstück Flur-Nr 472/187 und 472/337 mit einer Größe von ca. 3,1 ha am Leonrodplatz, Ecke Schwere-Reiter-Straße/Dachauerstraße und den Erschließungsstraßen Emma-Ihrer-Straße und Anita-Augspurg-Allee, im 9. Stadtbezirk Neuhausen/Nymphenburg, Gemarkung Schwabing, in innerstädtischer Lage, ca. 3 km nordwestlich der Stadtmitte den Neubau eines Strafjustizzentrums. Im neuen Gebäude sollen die Strafgerichtsbarkeiten und die Staatsanwaltschaften zentral zusammengeführt werden. In dem Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 38 000 m2 sollen neben den Sitzungssälen (ca. 5 600 m2) das Amtsgericht, die Generalstaatsanwaltschaft, die Strafkammern der Landgerichte München I und II, die Strafsenate des Oberlandesgerichts, die Staatsanwaltschaften München I und II, eine Bibliothek, eine Kantine und Cafeteria sowie eine Tiefgarage mit ca. 400 Stellplätzen untergebracht werden. Weiterhin sind umfangreiche Archiv und Lagerflächen vorgesehen.
Das Gebäude wird als geschlossene Bebauung mit Innenhöfen und großflächigen einheitlichen Fassaden, teilweise vollverglast, ausgeführt. Die Dächer sind als Flachdächer geplant. Es soll in Massivbauweise, 5-6 geschossig, zum Leonrodplatz hin 7-geschossig errichtet werden. Das Gebäude erhält zwei Untergeschosse. Das 1.Untergeschoss ist überwiegend zur Unterbringung von großen Registraturen und des Arrestbereiches geplant. Im 2.Untergeschoss befinden sich die Tiefgarage, Lager und die erforderlichen Technikflächen.
Auf Grund der 2-geschossigen Unterbauung reicht die Gründungssohle bis in das Tertiär, auf ca. 504,90 mNN hinunter.
Laut dem vorliegenden geologischen Gutachten liegt der geplante Neubau im von Süd-West nach Nord Ost, in ca. 6,5 m Tiefe verlaufenden, Grundwasserstrom. Um einen Grundwasseraufstau zu vermeiden und den Durchstrom des Grundwassers zu gewährleisten wird unter der Bodenplatte eine 1m starke Kiesschicht eingebaut.
Da der rechtskräftige B-Plan eine Grenzbebauung vorgibt muss am Quadrant des Leonrodplatzes, entlang der Dachauerstraße und der Anita-Augspurg-Allee und am Rosa-Luxemburgplatz gespundet werden. Hier sind umfangreiche Umverlegungsarbeiten der Sparten Gas, Wasser, Strom und Telekom zu erwarten, da sich diese zum Teil in unmittelbare Nähe der Spundwände befinden.
Entlang der geplanten Durchwegung des Grundstückes wird die Baugrube überwiegend geböscht.
Für die Baugrube ist eine Wasserhaltung vorgesehen.
Das Grundstück ist wegen der früheren militärischen Nutzung mit Schadstoffen belastet und muss großflächig dekontaminiert werden.
Ein Bericht zur orientierenden Altlastenuntersuchung liegt vor.
Die Baustelleneinrichtung ist auf dem östlichen Restgrundsück vorgesehen.
Von der südlich gelegenen Schwere-Reiter-Straße wird die Baustellenzufahrt erfolgen. Eine weitere Baustellenzufahrt ist von der Emma-Ihrer-Straße aus geplant. In Spitzenzeiten werden bis zu 5 Turmdrehkräne im Einsatz sein.
Der Auftraggeber erwartet, dass die Aufgaben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators während der Planung der Ausführung und während der Ausführung des Bauvorhabens gewissenhaft in enger Zusammenarbeit mit den an der Planung und Ausführung beteiligten Ingenieurbüros und Firmen umgesetzt werden.
Planer Jour-fixe finden alle 2 Wochen statt. Hier soll der SiGeKo ca. 1/2 h anwesend sein.
Zu den wöchentlichen Baustellenbesprechungen soll der SiGeKo anwesend sein.
Die Baustelle muss entsprechend dem Baufortschritt und den Erfordernissen der Baustelle vom SiGeKo begangen werden.
Die Justiz behält sich eine Sicherheitsüberprüfung und, abhängig vom Ergebnis, die Verweigerung des Zutritts der überprüften Personen aus sicherheitsrelevanten Gründen vor.
Geplanter Ausführungszeitraum:
Ausführungsbeginn Vertragsleistung sofort nach Auftragserteilung, voraussichtlich 2015, Fertigstellung voraussichtlich Ende 2020.
Weitere Angaben siehe Teilnahmeunterlagen unter http://www.stbam1.bayern.de/hochbau/aktuelles.php (unter VOL-Verfahren).
Stufenweise Vergabe der Leistungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators während der Planung der Ausführung gemäß § 3 Abs. 2 BaustellV und während der Ausführung des Bauvorhabens gemäß § 3 Abs. 3 BaustellV sowie Erstellung der Unterlage.
Die Kosten der Kostengruppen 200-600 betragen 192 500 000 EUR ohne Mehrwertsteuer (Kostengruppen nach DIN 276).
Geschätzter Wert ohne MwSt: Währung: EUR.
CPV-Codes: 71317200
Staatliches Bauamt München 1, Peter-Auzinger-Straße 10, 81549 München, Baustelle Leonrodplatz, 80636 München.
140017-2015
L1.3 - 4220-42382
Mit den ausgefüllten Unterlagen und dem Angebot ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ ausgefüllt einzureichen. Diese Eigenerklärung zur Eignung, in der die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, und weitere Formulare, können unter www.stbam1.bayern.de/hochbau/aktuelles.php (unter VOL-Verfahren) heruntergeladen werden.
Die ausgefüllten Unterlagen und das Angebot sind schriftlich (Papierform) unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber – (siehe I.1) Kontaktstelle) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Auf dem Umschlag ist das Stichwort „VOL-Verfahren Sicherheit- und Gesundheitsschutzkoordinator Neubau Strafjustizzentrum München“, bitte sofort weiterleiten an Abt. L1.3, Eilt, mit dem Hinweis „Nicht öffnen“ deutlich zu vermerken.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen und Angebote werden nicht berücksichtigt. Es sind ausschließlich die Formulare zu verwenden, welche im Internet unter http://www.stbam1.bayern.de/hochbau/aktuelles.php unter VOL-Verfahren abgerufen werden können. Die geforderten Erklärungen/Angaben sind soweit wie möglich direkt in den Formularen und in den dazugehörigen Anlagen vorzunehmen.
Eine Bewerbergemeinschaft hat das Angebot und die geforderten Unterlagen (wie z. Bsp. Nachweise oder gesonderte Erklärungen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Die Präsentation von maximal drei vergleichbaren Referenzobjekten in Text und Bild zur Bewertung der Fachkunde ist auf maximal zwei einseitig bedruckten DIN A 4 Seiten je Projekt als Anhang zum ausgefüllten Formular III.110 einzureichen. Darüber hinaus eingereichte Erläuterungen/Darstellungen werden nicht gewertet.
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen, also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden, ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Zahlungsbedingungen gemäß den Zusätzlichen Allgemeinen Vertragsbestimmungen (ZAVB) zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen des Auftraggebers.
Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 4 sowie Abs. 6 lit. a-e VOL/A-EG.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für Ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikation gewährleisten ist und im Auftragsfalle die Vorgabe des Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens.
a) Erklärung des Bewerbers über seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen als Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
b) Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten Jahren Beschäftigten welche als Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen tätig gewesen sind, unter Angabe der Berufsbezeichnung, Berufsjahre, Firmenzugehörigkeit und Qualifikation.
c) die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerber/s Bewerbergemeinschaft mit Angabe der Qualifikation, Berufsjahre, Betriebszugehörigkeit, gegliedert nach Berufsgruppen analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung).
d) Angabe von Bilanzen oder Bilanzauszüge für Dienstleistungen als Koordinatoren für Sicherheit und Gesundheitsschutz.
e) Erklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Erläuterung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung.
f) Erklärung ob eine in relevanter Weise auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen erfolgen soll und Erläuterung der auftragsbezogenen Zusammenarbeit, Erklärung welche Teile des Auftrages als Unteraufträge vergeben werden sollen.
g) Verzeichnis der benannten Unternehmen (Formular III.107).
h) Die Verpflichtungserklärung/en dieses/r unternehmen, dass diesem/n die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, liegt/en bei.
i) Nachweis über den Eintrag im Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch auf die fragliche Niederlassung zu erstellen.
Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt welche mit dem Neubau Strafjustizzentrum München vergleichbare Referenzobjekte nachweisen.
a) Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten welche von dem für das Bauvorhaben Neubau Strafjustizzentrum München vorgesehenen Bearbeitern in den letzten 3 Jahren als SiGeKo ausgeführt wurden, (Leistungen aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten) die mit der zu vergebenden Leistung in Art, Umfang, Komplexität und Schwierigkeitsgrad vergleichbar sind, d. h. Großbaustelle in innerstädtischer Lage, altlastenbelasteter Boden, mit aufwändigem Verbau beispielsweise Spundung mit Rückverankerungen, ein Untergeschoss, 4 Geschosse, ca. 20 000 m2 NF, mit Angabe der Projektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme KG 200 bis KG 500 (brutto), des Leistungszeitraums, des erbrachten Leistungsbildes, ggf. Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistungen, der Projektverantwortlichen für die Leistungen des Koordinators für Sicherheit und Gesundheitsschutz und unter Angabe des öffentlichen oder privaten Auftraggebers.
b) mit Referenzschreiben dieser Auftraggeber.
Die Präsentation der oben genannten maximal drei vergleichbaren Referenzobjekte ist in Text und Bild zur Bewertung der Qualität und Fachkunde auf höchstens 2 einseitig bedruckten DIN A4 Seiten je Projekt als Anhang zum ausgefüllten Formular III.110 darzustellen. Darüberhinaus eingereichte Erläuterungen und Darstellungen werden nicht angesehen und bewertet.
c) Benennung des für das Strafjustizzentrum vorgesehenen Projektteams, (Projektverantwortliche, Mitarbeiter).
Es wird darauf bestanden, dass mindestens drei Mitarbeiter die folgenden Qualifikationen nachweisen müssen um auch eventuelle Ausfälle überbrücken zu können:
Bescheinigungen über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs nach Anlage B und C der RAB 30.
Gemäß Anlage A zu den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB 30) ist das Neubauvorhaben SJZ in die Stufe 2 einzuordnen.
Demgemäß benötigt der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator folgende erforderliche baufachliche Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen:
Erforderliche baufachliche Ausbildung:
in der Regel Architekt oder Ingenieur.
Es wird darauf bestanden, dass diese Kenntnisse und Erfahrungen an Projekten welche mit der zu vergebenden Leistung in Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind erworben wurden (siehe III.2.3a).
Notwendige berufliche Erfahrungen:
Mindestens 2 Jahre in Planung und/oder Ausführung.
Auf Grund der Größe und Komplexität des Bauvorhabens Neubau Strafjustizzentrum München wird auf eine notwendige berufliche Erfahrung von mindestens 3 Jahren in Planung und Ausführung bestanden.
Spezielle Koordinatorenkenntnisse:
Kenntnisse der speziellen, einem Koordinator nach BaustellV obliegenden Aufgaben und Verpflichtungen.
Es wird darauf bestanden, dass diese Kenntnisse und Erfahrungen an Projekten welche mit der zu vergebenden Leistung in Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind erworben wurden (siehe III.2.3 a)
Darstellung zu Berufszulassung und Befähigung, Nachweis der Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur, Stellung im Unternehmen/Arge, geplanter Aufgabenbereich für den Auftrag Neubau Strafjustizzentrum München, Angabe von Berufserfahrung, Betriebszugehörigkeit, Referenzobjekte unter Angabe der Tätigkeit (Mitarbeiter oder Projektleiter), durchgeführte Leistungen als Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz während der Planung der Ausführung, während der Ausführung des Bauvorhabens und der Erstellung der Unterlage, Baukosten, Zeitpunkt der Ausführung.
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die oben genannten Informatinen und Zusammenhänge aus einem Organigramm ablesbar sein. Nachweis der Berufszulassungen, Eintragung in Berufsregister und Nachweis beruflicher Befähigungen sind in Kopie beizulegen.
d) Erklärung des Bewerbers zur Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstng, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird.

References: § 3
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 § 6
 Art. 2