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Timestamp: 2017-01-23 10:36:25+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 28.11.2006, 3 S 2377/06 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 3 S 2377/06Beschluss vom 28.11.2006
Leitsatz:1. Die Umwandlung eines Bistros in einen sog. Swingerclub unter Beibehaltung eines Teils des Schankraums zur Abgabe von Speisen und Getränken stellt eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung dar.
2. Ein Swingerclub (Einrichtung mit dem Zweck, den Besuchern gegen eine Entgeltpauschale Gelegenheit zu sexuellen Kontakten mit gleich gesinnten Partnern oder Paaren zu bieten bzw. zu solchen Betätigungen anzuregen) ist städtebaulich als Vergnügungsstätte einzustufen (wie Beschluss vom 11.06.1990 - 3 S 1036/90 -, VBlBW 1991, 27 ff.); daran ändert nichts, dass als Nebenzweck in einem abgetrennten Bereich Speisen und Getränke verabreicht werden.Rechtsgebiete:LBO, BauNVOVorschriften:§ 47 Abs. 1 LBO, § 65 Satz 2 LBO, § 4a Abs. 3 Nr. 2 BauNVO, § 8 Abs. 2 Nr. 1 BauNVO, § 8 Abs. 3 Nr. 3 BauNVO, § 14 BauNVOStichworte:Schankwirtschaft, Speisewirtschaft, Bistro, Vergnügungsstätte, Swingerclub, Gewerbegebiet, NutzungsänderungVerfahrensgang:VG Karlsruhe 1 K 1793/06 vom 08.09.2006Rechtskraft:ja
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:46 + Fü,n.f = Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 1 S 1925/06 vom 27.11.2006Ein Leistungsbescheid, mit dem die Behörde nach § 16a Satz 2 Nr. 2 TierSchG Kosten für die Unterbringung von Tieren geltend macht, die sie dem Halter fortgenommen hat, ist nicht kraft Gesetzes sofort vollziehbar (a.A. BayVGH, Beschluss vom 09.06.2005 - 25 CS 05.295, NuR 2006, 183).VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 1 S 2216/06 vom 27.11.2006Die Geltungsdauer der Duldung kann bei einem Ausländer, dessen Abschiebung unmöglich ist, weil er seinen Mitwirkungspflichten bei der Beschaffung von Rückreisepapieren nicht nachkommt, auf einen Monat befristet werden.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 2407/06 vom 24.11.2006Der Vollstreckungsschutzantrag einer Universität gegen die von einem Habilitanden betriebene Vollstreckung eines rechtskräftigen Urteils auf Neubescheidung des Habilitationsantrages ist erfolgreich, wenn zwischenzeitlich wegen strafrechtlicher Verurteilung des Habilitanden nach den habilitationsrechtlichen Vorschriften eine Habilitation nicht erfolgen kann.
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References: § 65
 § 4
 § 8
 § 8
 § 14
 § 16