Source: https://zerberox.de/IT-services/sicherung-von-daten
Timestamp: 2019-05-24 09:02:27+00:00

Document:
Gemäß § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sind alle Stellen, welche personenbezogene Daten verarbeiten, erheben oder nutzen verpflichtet, technische und/oder organisatorische Maßnahmen (kurz: TOM) zu treffen, um zu gewährleisten, dass die Sicherheits- und Schutzanforderungen des BDSG erfüllt sind. Die Spezifizierung dieser Anforderungen ergibt sich aus der Anlage (zu § 9 Satz 1) BDSG.
Als organisatorische Maßnahmen sind solche Schutzversuche zu verstehen, die durch Handlungsanweisung, Verfahrens- und Vorgehensweisen umgesetzt werden. Beispiele hierfür sind
Gemeint sind Maßnahmen, die verhindern, dass Unbefugte Zutritt (räumlich zu verstehen) zu Datenverarbeitungsanlagen erhalten, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Gemeint sind Maßnahmen, die verhindern, dass Datenverarbeitungsanlagen von Unbefugten benutzt werden können, wobei sich allerdings das Wort "nutzen" nicht auf die Legaldefinition des § 3 Abs. 5 BDSG beschränkt.
Es muss gewährleistet werden, dass die zur Benutzung von DV-Anlagen berechtigten Nutzer ausschließlich auf Inhalte zugreifen können, für die sie berechtigt sind und, dass personenbezogene Daten bei der Verarbeitung und Nutzung und nach dem Speichern nicht unbefugt kopiert, verändert oder gelöscht werden können.
Es muss verhindert werden, dass personenbezogene Daten bei der elektronischen Übertragung oder beim Transport oder bei der Speicherung auf Datenträgern unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder gelöscht werden können und dass festgestellt werden kann, an welchen Stellen eine Übermittlung solcher Daten im DV-System vorgesehen ist.
Es muss sichergestellt werden, dass nachträglich überprüft werden kann, ob und von wem personenbezogene Daten eingegeben, verändert oder gelöscht worden sind.
Insbesondere sind allgemeine Verschlüsselungsverfahren nach aktuellem Stand der Technik zu berücksichtigen.
Das BDSG schränkt sich in den zu treffenden Schutzmaßnahmen selbst ein. Für TOM gilt ein sog. Verhältnismäßigkeitsprinzip. Demnach müssen personenbezogene Daten nicht unendlich stark geschützt werden, wenn die Maßnahmen dafür wirtschaftlich unangemessen hoch ausfallen würden. Daraus lässt sich ableiten, dass bei einer Auftragsdatenverarbeitung (ADV) der Dienstleister, welcher nur einen Teil der Daten zur Bearbeitung erhält, nicht zwingend die gleichen Schutzmaßnahmen treffen muss, wie sie etwa die verantwortliche Stelle ausführt.
Quelle: Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Kurz: bfdi
Ist Datensicherheit bei Ihnen gewährleistet?
Zitate aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Wer ordnungswidrig, fahrlässig und vorsätzlich handelt entgegen § 4d Abs. 1, auch in Verbindung mit § 4e Satz 2, eine Meldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht, kann in dem Fall des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu dreihunderttausend Euro geahndet werden. Die Geldbuße soll den wirtschaftlichen Vorteil, den der Täter aus der Ordnungswidrigkeit gezogen hat, übersteigen. Reichen die in Satz 1 genannten Beträge hierfür nicht aus,
Stellt eine nichtöffentliche Stelle im Sinne des § 2 Absatz 4 oder eine öffentliche Stelle nach § 27 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 fest, dass bei ihr gespeicherte personenbezogener Daten (§ 3 Absatz 9),
Im Video eine Lösungsvariante?
Die portable HIGH SECURITY FESTPLATTE HS256 S3 (Professionelle Lösung für Behörden und Unternehmen) ist eine Weiterentwicklung der HS256S und ist noch sicherer, schneller und robuster.
Die HS256 S3 gewährleistet die Vertraulichkeit der Daten durch folgende Sicherheitsmechanismen:
Der XTS-Modus ist der neueste Blockmodi und verwendet zwei AES-Schlüssel. Ein Schlüssel wird zur AES-Blockverschlüsselung verwendet. Der andere Schlüssel verschlüsselt nach dem sogenannten Tweak-Wert und sorgt dafür, dass zwei unabhängige Schlüssel nahezu doppelt verschlüsseln. Somit bietet dieser Modi eine deutlich höhere Sicherheit als der bisher verwendete CBC-Modus.
Die HS256 S3 verfügt über eine
Die für die Ver- und Entschlüsselung notwendigen kryptografischen Schlüssel werden extern verschlüsselt auf der Smartcard erstellt und gespeichert. Damit besteht eine physische Trennung zwischen den verschlüsselten Daten und den kryptografischen Schlüsseln. Ein Herauslesen der kryptografischen Schlüssel aus der HS256S ist dadurch unmöglich. Die kryptografischen Schlüssel werden nach korrekter PIN-Eingabe für die Ver- und Entschlüsselung der Daten an das Verschlüsselungsmodul der HS256 S3 übertragen.
Aus der externen Speicherung der kryptografischen Schlüssel ergeben sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.
Serienmäßig wird die Festplatte mit zwei Java-basierten Smartcards NXP P5CD081 J3A081 JCOP v2.4.1 R3 EAL5 ausgeliefert. Sie sind vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) nach EAL5 zertifiziert und ermöglichen das Erstellen, Kopieren, Ändern und Zerstören der kryptografischen Schlüssel. Die Schlüsselverwaltung erfolgt auf der Smartcard unabhängig von einem PC mit Unterstützung des HS256 S3 Applets.

References: § 9
 § 9
 § 3
 § 4
 § 4
 § 2
 § 27