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Timestamp: 2018-01-22 20:15:55+00:00

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Services - 112159-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Services - 112159-2017
25/03/2017 S60 - - Services - Contract notice - Competitive procedure with negotiation
Germany-Berlin: Architectural and related services
2017/S 060-112159
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau
Contact person: Abteilung V Hochbau, V M 2 – Vergabe- und Vertragswesen FBT
Telephone: +49 3090139-3307/3308
E-mail: eignung_fbt_hochbau@senSW.berlin.de
Fax: +49 3090139-3301
Main address: http://www.stadtentwicklung.berlin.de
Address of the buyer profile: http://www.berlin.de/vergabeplattform/
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
Zum Eignungs – und Auswahlverfahren: Abt. V Hochbau bei V M 2 – siehe o. g. Kontaktstelle. Auskünfte zu Vergabeunterlagen, Zuschlagskriterien, Verhandlung, Abt. V Hochbau VB – die u. g. Kontaktstelle
Contact person: Abteilung V Hochbau / V B / Projektmanagement
Telephone: +49 3090139-3150
E-mail: verhandlung_fbt_hochbau@senSW.berlin.de
Main address: http://stadtentwicklung.berlin.de
Abgabe der Teilnahmeanträge bei – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V – Hochbau, V M 1
Württembergische Str. 6 – Raum 022 / EG
Contact person: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V –Hochbau, V M 1
Telephone: +49 3090139-3936
E-mail: vergabe-hochbau@senstadtum.berlin.de
Fax: +49 3090139-3991
Main address: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/
Leistungen der Ojektplanung – Gebäude für den Neubau Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung der FU Berlin.
Reference number: 187_TZR_Pl_LPH 6-9
Auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin soll ein Gebäude mit Schwerpunkt tiermedizinischer Forschung unter S2-Bedingungen nach Gentechnikgesetz sowie Serviceflächen errichtet werden. Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 070 m² Nutzfläche. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen und hygienischen Anforderungen für Versuchstierhaltung (ca. 750 m²) einschließlich hochwertiger flexibler Laborflächen (ca. 700 m²) sowie Serviceflächen und Büroflächen mit Besprechungsräumen einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. in Verbindung mit Anlage 10 HOAI in den Leistungsphasen (LPH) 6 bis 9.
Es ist beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Freie Universität Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13,
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013 (HOAI) in Verbindung mit Anlage 10.
Zunächst werden die Leistungen der Leistungsphase 6 – Vorbereitung der Vergabe beauftragt.
Zum Auftragsumfang gehören optional die: LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung-Bauüberwachung und Dokumentation, LPH 9 – Objektbetreuung.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung. Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme u.a. vorgesehen:
— Tierhaltung, jeweils für Versuchs- und Kontrollgruppen, Käfig- bzw. Bodenhaltung;
— 2 Tier-OPs der Hygieneklasse 1b, auch als Sektionsräume nutzbar;
— Tierhaltungsbereiche begasungsfähig mit H2O2;
— Anlagen zur Ver- und Entsorgung der Tierhaltungsbereiche, soweit erforderlich;
— flexibel nutzbare Laborbereiche (Standard- und Großraumlabore) mit der Möglichkeit, in einzelnen Bereichen auch Raum-in-Raum Situationen einzurichten;
— Sicherheitsstufe S2 für gentechnische Labore;
— Einrichtung einer Biobank.
Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 33 600 000 Mio. EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer: 1.11.2019. Die in Ziff. II.2.7 genannte Laufzeit setzt sich zusammen aus 40 Monate für die LPH 6-8 und 48 Monate für die LPH 9.
Eine Zertifizierung nach BNB-Standard „Silber“ (BNB_LN http://www.bnb-nachhaltigesbauen.de/ ) ist beabsichtigt.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung von Methoden der Prozessoptimierung im Bauablauf und Inder Baustellenlogistik (z. B. Lean Construction Management) und setzt bei dem Auftragnehmer die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die auch von Auftragnehmer zu verwenden ist.
Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem Projektsteuerer, Architekt für die LPH 2-5, Fachingenieure TGA und Laborplanung für die LPH 2-5, Tragwerksplaner, Bauphysiker, Sonderfachleute (u. a. SiGeKo, Energieberater, Brandschutzgutachter, BNB-Koordinator) und weitere Gutachter.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen der Objektplanung – Gebäude und Innenräume einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unterhttp://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/ .
Quality criterion - Name: Herangehensweise zur Erreichung der Projektziele in Bezug auf die Sicherung der geforderten sehr hohen Bearbeitungsqualität beim Bieter selbst (Untersetzung siehe Information zum Verhandlungsverfahren / Weighting: 15
Quality criterion - Name: Werkzeuge zur termingerechten Fertigstellung / Weighting: 30
Quality criterion - Name: Qualitätssicherung der Bauüberwachung vor dem Hintergrund des hohen technischen Inegrationsgrades und des Hygienestandards der Tieraltungsbereiche / Weighting: 30
Quality criterion - Name: Vorschläge für eine zielführende Kommunikation aller Beteiligten, insbesondere in der Fertigstellungs- und Inbetriebnahmephase / Weighting: 15
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Kriterien max. 100 Punkte vergeben:
1. Bewertung des vorgesehenen Projektteam: max. 20 Punkte.
1.1. – 10 Punkte, wenn der Projektleiter (PL) eine Berufserfahrung von mehr als 5 Jahren verfügt. Nachweislich durch die in Ziff. III.1.3 – Nr. 3 geforderten persönlichen Referenzen.
1.2. – 10 Punkte, wenn der Bauleiter eine Berufserfahrung von mehr als 5 Jahren verfügt. Nachweislich durch die in Ziff. III.1.3 – Nr. 3 geforderten persönlichen Referenzen.
2. Es ist ein Referenzprojekt vorzustellen. Diese wird mit max. 80 Punkten bewertet.
Eine Wertung erfolgt nur, wenn alle Bedingungen Ziff. III.1.3) Nr. 4 a) bis h) erfüllt sind; aus der Summe nachfolgender Kriterien.
2.1 – 30 Punkte, wenn die Bauwerkskosten – Summe aus der KG 300 und 400 (DIN 276-1 Dez. 2008) über 14 000 000 EUR brutto lagen.
2.2 – 30 Punkte, wenn zusätzliche Sicherheitsanforderungen nach GenTSV, und/oder BiostoffV zu erfüllen waren.
2.3 – 10 Punkte, wenn in dem Referenzprojekt ein Laborbereich der Sicherheitsstufe S2 oder höher mit einer Nutzfläche für Tierhaltung von mehr als 250 m² integriert ist.
2.4 – 10 Punkte, wenn das Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB bearbeitet wurde.
Leistungsphasen 7-9 / gem. II.2.4
LPH 7: Mitwirkung bei der Vergabe.
LPH 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation.
LPH 9: Objektbetreuung.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
— Zu Ziff.2.2.5.) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in den Vergabeunterlagen – Anlage Informationen zum Verhandlungsverfahren;
— die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB Hochbau) zum Vertrag; LHO und AV LHO; Rundschreiben einsehbar unter
www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ; Bürgerliche Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).
1. Erklärung zum Wirtschaftsteilnehmer/Unternehmen, Inhaber und ggf. wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen
2. Erklärung zur Eintragung in Handels – oder Berufsregister.
3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den/die Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte.
4. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB sowie von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124GWB.
Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische Eigenerklärung ( EEE siehe: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de ) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen und zu unterschreiben. Die EEE kann in Papierform mit Unterschrift oder per Telefax mit Unterschrift auf der Telefaxvorlage dem Auftraggeber übermittelt werden. Nichtvorliegende Unterschriften führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. (Siehe Ziffer VI.3).
Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d.h. eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards, Eignungskriterien / Kriterien zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.
Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V soweit sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer / Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D, d. h. ohne Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das nicht vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.
EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:
Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller Eignungskriterien genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung des Teilnahmeantrages (Ausschluss).
Es ist zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten, Eignungskriterien Stellung zu nehmen.
EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien / Vorschriften / Mindeststandards Stellung nehmen.
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein Allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload eingestellt. Bitte beachten.
Achtung! Von § 56 Absatz 2 VgV 2016 wird kein Gebrauch gemacht.
Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag sind in der Einheitliche Europäische Eigenerklärung Teil IV B Angaben zur bestehenden Berufshaftpflichtversicherung erforderlich.
Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht die nachfolgenden Anforderungen erfüllen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen kann.
Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung: Eine Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personen- und mind. 5 000 000 EUR sonstige Schäden je Schadensereignis, bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens wird verlangt.
Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsnehmers vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflicht und
Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Im Falle einer Beauftragung einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch.
— 1. Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV:
1.1 allgemeiner Jahresumsatz (netto) des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre (2014/2015/2016) als auch der entsprechend durchschnittliche (arithmetisches Mittel dieser 3 Jahre),
1.2 spezifischen Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Jahren (2014/2015/2016) als auch der entsprechend durchschnittliche (arithmetisches Mittel dieser 3 Jahre).
— Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) muss erbracht werden.
— zu 1.2. Ein Bewerber wird bei Nichteinhaltung des durchschnittlichen spezifischen Jahresumsatzes der letzten 3 Jahren (2014/2015/2016) von mindestens 500 000 EUR (netto) nicht als geeignet für die Erfüllung des Auftrages angesehen.
2. – Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers: Angabe über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren (2014, 2015, 2016) Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte.
Folgende Angaben und Erklärungen und entsprechende Nachweise sind auf Anforderung einzureichen:
3. – Zusammensetzung des Projektteams: max. 2 – je ein Projektleiter (PL); je ein Bauleiter. Es sind jeweils anzugeben: Name, Vorname, Berufsjahre nach dem Hoch-oder Fachhochabschluss (Dipl.- Ing. FH/TH bzw. Master oder gleichwertig), Berufserfahrung von mehr als 5 Jahren nach Abschluss, berufliche Lebensläufe, Qualifikationsprofil, eine Liste von persönlichen Referenzen vergleichbarer Projekte, an denen die genannten Projektmitarbeiter/Projektmitarbeiterinnen maßgeblich beteiligt waren. Je Mitarbeitenden kann mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen nachgewiesen werden. Die Studiennachweise sind durch Zeugnisses oder Urkunden, sowie eine Liste der persönlichen Referenzen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
4. – Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bearbeitungsumfang, bearbeitete Leistungsphasen, Ausführungszeitraum der Leistungen, Kosten Bauwerkskosten – als Summe der KG 300 und 400 (KG nach DIN 276-1 Dez. 2008) Anschrift, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Erreichbarkeit des öffentlichen oder privaten Auftraggebers.
Eine Wertung des Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis h) erfüllt sind:
a) Es ist ein Gebäude mit chemischen oder biochemischen Laboren der Sicherheitsstufe S2 oder höher mit einer Nutzfläche für Labore von mehr als 250 m².
b) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen, d.h. eigenverantwortlich erbracht worden sein und dürfen keine Subunternehmerleistung sein.
c) Die Referenz wurde vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet.
d) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
e) Es wurden mindestens die Leistungsphasen 6-8 beauftragt und abgeschlossen.
f) Die Übergabe des Objektes an den Bauherrn liegt vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Auftragsbekanntmachung max. 7 Jahre zurück.
g) Die Bauwerkskosten – Summe aus KG 300 und 400 der Referenz betragen mind. 10 000 000 EUR (brutto).
h) Es liegen keine negativen Auskünfte durch anzugebenden Ansprechpartner des Referenzprojektes vor.
Zu [2.] – Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der Angestellten Architekten und/oder Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahren (2014-16) unter 5 Beschäftigten (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden) liegt.
zu [3.] – Alle Mitglieder des Projektteams verfügen über die geforderten Abschlüsse.
Qualifikation des Auftragnehmers: Abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung mit Abschluss Dipl.-Ing., Master oder gleichwertig.
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, d.h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB / BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml).
— Frauenförderung Wirt 359 FVV – Stand 22.6.2016,
— Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge Wirt 322 – Stand 4.11.2016,
— Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F,
— Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F,
— Niederschrift Verpflichtungserklärung AN IV 317.
Die in der Bekanntmachung benannten weiteren Bescheinigungen und Nachweise sowie sonstige Nachweise sind vor Zuschlagserteilung vorzulegen, wenn nichts anderes ausgeführt wird.
Grundsätzlich sind zum Zeitpunkt der Bewerbung zu dem genannten Schlusstermin nur die EEE und die Zusatzerklärung-EEE einzureichen. Die EEE besteht aus einer bzw. mehreren EEE's. Hinweise zu Bewerber-/ Bietergemeinschaften, Nachunternehmern mit und ohne Eignungsleihe sowie Globalvermerk siehe Ziff. III.1.1.
Alle anderen Nachweise sowie Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Terminen bzw. bei Aufforderung einzureichen, spätestens vor Zuschlagserteilung.
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen.
2. Bekanntmachung/EEE/Zusatzerklärung-EEE/Aufkleber/Vergabeunterlagen sowie Hinweise/Anfragen/Korrekturen siehe: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
3. Nach Ziff. III.1.3) dürfen max. 2 Projektmitarbeitende vorgestellt werden. Nur die in den EEE's genannten Referenzen werden einbezogen. Die bereitgestellte Zusatzerklärung darf sich nur auf eine Referenz beziehen. Eine Zusammenfassung der Unterkriterien aus verschiedenen Referenzen ist nicht zulässig.
4. Änderungen im EEE / der Zusatzerklärung-EEE sind nicht zulässig.
6. Die Bewerberunterlagen sind entsprechend VgV § 53 Absatz 5 bzw. 6 einzureichen; per Fax. oder in Papierform (s. Ziffer I.3 Kontaktstelle – V M 1) im DIN A4 -Format, keine losen Blätter, nur Heftstreifen in einem verschlossenen Umschlag, mit entsprechendem Aufkleber gekennzeichnet.
7. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 18.04.2017 an die Vergabestellen zu richten. Auskunftserteilung erfolgt von den unter Ziffer I.1 – V M 2 und I.3 – V B) genannten Kontaktstellen. Die Anfragen und Antworten werden unter der oben genannten Internetadresse unter Pkt. 2 veröffentlicht.
8. Vor Zuschlagserteilung erfolgt eine Abfrage zum Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) im Berliner Korruptionsregister. Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
9. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
10. Hinweis zu Ziff. I.3) Kommunikation: Angebote sind einzureichen an folgende Anschrift: weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen.
Telephone: +49 309013-8316
Internet address:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch denöffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblattder Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

References: § 99
 § 123
 § 124
 § 56
 § 45
 § 45
 § 46
 § 53
 § 6
 § 6
 § 160