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Timestamp: 2017-12-16 03:16:11+00:00

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Aerosol Akademie - Trägerverein
Der Trägerverein Aerosol Akademie e.V.
Ing. Hans Grimm
(ehem. GRIMM Aerosol Technik / Deutschland)
(Karlsruher Institut für Technologie / Deutschland)
Dipl.-Ing. Uwe Götz
(BASF AG / Deutschland)
Prof. Dr. Andre Renoux Paris 12 / Frankreich
führende Mitglieder:
Prof. Dr. Evelyne Géhin (CERTES / Frankreich)
Prof. Dr. Klaus Schäfer KIT /Deutschland
Prof. Dr. Konradin Weber Düsseldorf /Deutschland
Prof. Dr. Xavier Querol (IDAEA / Spanien)
Prof. Dr. Francisco J. Cereceda Balic (CETAM / Chile)
Dr. Matthias Voetz (Bayer Technology Services / Deutschland)
VR: 1403
Gründungsdatum: 25. Oktober 2007
§ 1 Name, Eintragung, Sitz, Geschäftsjahr, Gerichtsstand
Der Verein führt den Namen "Aerosol Akademie e.V.".
Der Verein hat seinen Sitz in Schloss Pouch, Neu-Pouch 2, D – 06774 Pouch.
Der Verein versteht sich als Plattform zur Förderung eines breiten Bündels von Maßnahmen, die Fortschritte im Bereich Aerosoltechnologie zum Ziele haben. Im fachspezifischen Bereich betrifft dies die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie Arbeiten zu Anwendungen.
Weitere Ziele der Vereinsarbeit betreffen die verstärkte Einbeziehung von neuartigen Messtechniken im Bereich der Aerosole und Suspensionen mit dem besonderen Blickwinkel auf Mikro- und Nanoteilchenerkennung als Größe, chemische Eigen-schaft und Struktur.
Die zweite Aufgabe des Vereins ist die ideelle, materielle, tatsächliche bzw. aktive und finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung und Verwirklichung von Aerosol-forschungs- und Fortbildungsmaßnahmen, insbesondere im messtechnischen Bereich mit dem Ziel der Förderung des Mess- und Analysenbereichs
Darüber hinaus sieht es der Verein als dritte Kernaufgabe an, in den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Raum neuartige Verfahrenstechnologien einzubringen und deren Verbreitung zu unterstützen. Hierzu ist der Aufbau eines
Netzwerkes geplant, um regionale, überregionale und internationale Partnerschaften zur Förderung dieser Technologien zu initiieren.
2.1 Der Verein wird dabei insbesondere - jedoch nicht ausschließlich - durch Unterstützung innovativer Projekte zur Verbesserung des Bildungs- und Forschungsangebotes sowie durch Unterstützung im Rahmen von Workshops, Studientagungen und ähnlichen Aktionen bei den unter 2.2 und 2.3 genannten Einrichtungen tätig werden.
2.2 Der Verein möchte aktiv mit staatlichen Bildungs- und Forschungs-Einrichtungen entwickeln, wie z. B.: Fach- und Hochschulen, sowie weiterführende Forschungsanstalten (Industrieforschung, Internationale Kooperationen, Einzel- und Verbundprojekte), Berufsfachschulen, etc.
2.3 Der Verein möchte auch aktiv private Personen bei der Fortbildung, wie z. B. Studienbegleitung und Einschulung in Einrichtungen zur Aerosolmesstechnik fördern.
3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.2 Der Verein darf sich dabei zur Verwirklichung dieser Zwecke auch geeigneter weisungsgebundener Hilfspersonen bedienen (§ 57 Abs. 1 S. 2 AO) und seine Mittel anderen ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften und öffentlichen Einrichtungen zur Verwendung zu den vorgenannten Zwecken zuwenden (§ 58 Nr. 2 AO).
3.3 Der Verein kann auch als Förderverein i. S. d. § 58 Nr. 1 AO auftreten. Zweck des Vereins ist dann die Beschaffung von Mitteln zur Förderung des in 2.1is 2.3 genannten Zwecks durch die in 3.1 und 3.2 genannten anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts.
3.4 Der Verein hat sein Vereinslogo als Marke angemeldet.
3.5 Der Vorstand des Vereins wird ermächtigt bei Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Anerkennungsverfahren bei der Gemeinnützigkeit im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung seitens der Finanzbehörden redaktionelle Änderungen bei der Formulierung der vorgenannten Absätze vorzunehmen.
3.6 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.7 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5.1 Mitglieder der Aerosolakademie e.V. können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die bereit und in der Lage sind, an der Verwirklichung der Ziele des Vereins mitzuwirken und den festgelegten Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
5.2 Der Verein hat ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und wirtschaftliche Unternehmen, die Bezug auf Aerosoltechnik haben, sowie Ehrenmitglieder.
5.3 Ordentliche Mitglieder sind verpflichtet, aktiv an der Verwirklichung der Ziele des Vereins mitzuwirken. Über Ihre Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen oder per E-Mail gestellten Antrags auf Aufnahme als ordentliches Mitglied.
5.4 Ehrenmitglieder werden ebenfalls durch Zuwahl des Vorstandes aufgenommen.
5.5 Fördernde Mitglieder sind alle Vereinsmitglieder, die nicht ordentliche Mitglieder sind. Diese Firmen und/oder Organisationen nehmen am Wissen des Vereins aktiv durch Kooperationen (oder passiv) teil. Über ihre Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen oder per E-Mail gestellten Aufnahmeantrags. Den fördernden Mitgliedern steht die Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins zu, soweit die vorhandenen personellen, räumlichen und zeitlichen Kapazitäten ausreichen.
5.6 Alle Mitglieder haben eine Erklärung abzugeben, dass der Teilnahme am elektronischen Schriftverkehr sowie an Online-Mitgliederversammlungen keine technischen oder tatsächlichen Hindernisse entgegenstehen. Zugleich ist eine E-Mail-Adresse mitzuteilen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, jede Änderung der E-Mail-Adresse dem Verein mitzuteilen. Bei Nichteinhaltung berechnet der Verein einen Unkostenbeitrag, dessen Höhe der Gesamtvorstand festsetzt.
5.7 Der Verein hat das Recht, personenbezogene Daten der Mitglieder, im Rahmen des Vereinszweckes, zu speichern und zu verarbeiten.
5.8 Die laufende Mitgliedschaft in der Aerosol Akademie e. V. erlischt
a) durch den Tod des Mitglieds oder durch Auflösung der juristischen Person
b) durch schriftliche Austrittserklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres.
c) Wenn ein Mitglied trotz zweimaliger Mahnung seinen Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat. Die Streichung darf erst erfolgen, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat vergangen ist und der Beitrags- rückstand nicht beglichen ist. Über die Streichung aus der Mitgliederliste ist das Mitglied schriftlich zu informieren.
d) durch Ausschluss, den der Vorstand aus wichtigem Grund beschließen kann. Ein wichtiger Grund liegt z.B. dann vor, wenn das Verhalten des Mitgliedes den Zwecken des Vereins zuwiderläuft.
e) Der Beschluss über einen Ausschluss aus dem Verein ist vom Vorstand zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Die Bekanntgabe gilt als erfolgt, wenn sie an die zuletzt angegebene Adresse des Mitglieds gesandt worden ist. Dem Mitglied muss jedoch vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
6.1 Die Einkünfte des Vereins bestehen aus den jährlichen Mitgliedsbeiträgen und freiwilligen Zuwendungen. Die Beiträge richten sich nach dem Mitgliedsstatus: Aktive ordentliche Personen als aktive Mitglieder, industrielle fördernde Mitglieder und kostenfreie Ehrenmitglieder und Studenten.
6.2 Die Mitgliedsbeiträge sind in zwei mal zwei Gruppen unterteilt:
Großfirmen (mehr als 500 Mitarbeiter): 200,-- EURO / Monat
KMUs und Institutionen (weniger als 500 Mitarbeiter): 100,-- EURO / Monat
Einzelperson: 10,-- EURO / Monat
Ehrenmitglieder und Schüler / Studenten sind gebührenfrei
6.3 Die Vereinsmitglieder sind zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Dieser Beitrag wird jährlich einmal eingezogen. Die Mitglieder sollen Kontoeinzugsermächtigungen erteilen. Zeitpunkt des Lasteneinzugs-verfahren ist das Quartal des Beitritts. Die durch Rücklastschriften entstehenden Unkosten werden an das Mitglied weitergereicht. Die Höhe des Beitrages entspricht dem Betrag auf der Beitrittserklärung. Eine Rückerstattung bezahlter Mitgliedsbeiträge erfolgt in der Regel nicht.
6.4 Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist auch in vollem Umfang zu zahlen, wenn die Mitgliedschaft während des Jahres beginnt oder endet.
8.1 Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei Personen:
Einem Vorstandsvorsitzenden, mindestens einem Stellvertreter und dem Schatzmeister.
8.2 Der Vorstand bestimmt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und die stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, welche unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstandes die Aufgabengebiete auf die einzelnen Vorstandsmitglieder verteilt und die Zuständigkeitsbereiche abgrenzt.
8.3 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.
8.4 Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich. Sie erhalten die notwendigen Aufwendungen, die ihnen durch ihre Tätigkeit für den Verein entstanden sind, auf Nachweis erstattet.
9.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
9.2 Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins zu führen. Er kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte haupt- oder nebenamtliche Geschäftsführer bestellen.
9.3 Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben und Befugnisse:
• Verwirklichung der Vereinsziele gemäß §2 der Satzung
• Planung und Durchführung der entsprechenden Maßnahmen
• Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung
• Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr
• Erstellung der jährlichen Bilanz und des Jahresberichtes
• Bestellung eines Wirtschaftsprüfers, der den Jahresabschluss zu prüfen hat
• Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen
• Personalentscheidungen innerhalb des Geschäftsplans
• Berufung des Kuratoriums
• Information an die Mitglieder soweit Satzungsänderungen erforderlich sind, um den Gemeinnützigkeitsstatus des Vereins zu gewährleisten.
10.1 Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt so lange im Amt, bis eine neue Wahl erfolgt.
10.2 Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.
11.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen oder nach § 10.3 im schriftlichen Verfahren. Die Sitzungen sind vom Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch mit einer Frist von 14 Tagen einzuberufen.
11.2 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende.
11.3 Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
11.4 Die Vorstandssitzung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet.
11.5 Der Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied dieser Form der Beschlussfassung widerspricht.
11.6 Die Beschlüsse des Vorstandes sind gemäß §14 in Protokollen festzuhalten. Jedes Vorstandsmitglied erhält eine Kopie des Protokolls.
12.1 Der Vorstand kann ein Kuratorium einberufen, das ihn bei der Mittelvergabe und bei allen pädagogischen, forschungstechnischen und bildungspolitischen Fragen, die sich bei der Erfüllung der Satzungszwecke ergeben, zu beraten hat.
12.2 Die Amtszeit ist nicht begrenzt. Der Vorstand kann dem Kuratorium eine Geschäftsordnung geben. Die Mitglieder des Kuratoriums können auch Mitglieder des Vereins sein.
12.3 Vorschlagsberechtigte für die Berufung in das Kuratorium sind Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums. Über die Berufung entscheidet der Gesamtvorstand.
12.4 Mitglieder des Kuratoriums können vom Vorstand nach Anhörung des Vorsitzenden des Kuratoriums abberufen werden. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.
12.5 Das Kuratorium soll mindestens einmal jährlich zusammentreten und wird von seinem Vorsitzenden gemeinsam mit dem Vereinsvorstand mit einer Frist von mindestens drei Wochen, einberufen. Die Sitzungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
12.6 Der Vorstand ist berechtigt, Themen auf die Tagesordnung nehmen zu lassen, sowie dem Kuratorium Fragen vorzulegen.
12.7 Sitzungen des Kuratoriums werden von dessen Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Sind beide verhindert, bestimmt das Kuratorium aus seiner Mitte einen Versammlungsleiter. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
12.8 Zu den Sitzungen des Kuratoriums haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt und das Recht, an der Diskussion teilzunehmen. Allen Vorstandsmitgliedern ist die Tagesordnung zuzuleiten.
12.9 Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich tätig. Ihnen dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Kuratoriums keine Vermögenswerte zugewendet werden. Angemessene Auslagen werden ersetzt.
13.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle vier Jahre statt.
13.2 Sie wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder von seinem Stellvertreter mit einer Frist von vier Wochen auf elektronischem Weg an die letztbekannte E-Mail-Adresse der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. In der Einberufung wird der Versammlungsort und die Versammlungszeit bekannt gegeben. Einzuladen sind sowohl die ordentlichen als auch die fördernden Mitglieder des Vereins.
13.3 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von 35% der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird.
14 Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung
b) Abwahl der Mitglieder des Vorstandes bei gleichzeitiger Wahl der Nachfolger
c) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung.
d) Entscheidung über Anträge, die von mindestens 35% der ordentlichen Mitglieder eingebracht werden.
14.1 Satzungsänderungen sind vor ihrer Anmeldung zum Vereinsregister mit der Finanzbehörde darauf abzustimmen, dass sie die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht gefährden.
14.1 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder von dessen Stellvertreter geleitet.
14.2 In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 60% der ordentlichen Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Fördernde Mitglieder sind teilnahmeberechtigt an der Mitgliederversammlung und haben Rederecht, aber kein Stimmrecht.
Der Versammlungsleiter bestimmt die Art der Abstimmung. Sie muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen ordentlichen Mitglieder dies beantragt.
15.1 Die von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich nieder-zulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben.
15.2 Werden Beschlüsse in den von der Satzung hierfür vorgesehenen Fällen schriftlich gefasst, werden sie gleichfalls in einem Protokoll festgehalten, das vom Vorsitzenden des Vorstandes oder von seinem Stellvertreter unterzeichnet wird.
§ 16 Einsatz von neuen Medien
16.1 Die Mitgliederversammlung kann auch als Online-Mitgliederversammlung abgehalten werden. Online-Mitgliederversammlungen folgenden Grundsätzen der geschlossenen Benutzergruppe. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich innerhalb der vorher festgelegten Gruppe von Teilnehmern, wobei die Identifizierung der Teilnehmer zweifelsfrei erfolgen muss.
16.2 Die Einladung zu einer Online-Versammlung muss neben der Tagesordnung auch die Internetadresse und die Zugangsdaten zur Online-Versammlung enthalten. Die Mitglieder sind verpflichtet, ihre Legitimationsdaten und das Passwort keinem Dritten zugänglich zu machen und unter strengem Verschluss zu halten.
16.3 Während Online-Versammlungen sind auch Abstimmungen möglich. Diese erfolgen über E-Mail-Formulare im Bereich der geschlossenen Benutzergruppe. Die personenbezogenen Daten und die Abstimmungsergebnisse werden zur Gewährleistung der Anonymität der Stimmabgabe sowie zur Vermeidung doppelter Stimmabgaben getrennt ausgewertet.
16.4 Online-Versammlungen sind zusätzlich in Form von Computer-Log-Files zu protokollieren. Dieses ist in Papierform zu unterzeichnen und dem Protokoll beizufügen.
16.5 Ergänzend gelten für Online-Mitgliederversammlungen die §§ 13 bis 14 dieser Satzung.
16.6 Zusammenkünfte anderer Vereinsorgane und Beschlüsse dieser Organe können gemäß den vorstehenden Vorschriften über Online-Versammlungen ebenfalls auf dem Wege einer Online-Versammlung durchgeführt werden.
17.1 Über die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Nach der Auflösung erfolgt die Liquidation des Vereins.
17.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt sein Vermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die in § 2 der vorstehenden Vereinssatzung genannten allgemein förderungswürdigen gemeinnützigen Zwecke i. S. von § 52 AO (Förderung der Volksbildung).
17.3 Die Mitgliederversammlung beschließt, welcher steuerbegünstigten Körperschaft das Vereinsvermögen zufällt.
17.4 Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes sind gemeinsam die vertretungsberechtigten Liquidatoren. (Aufgaben der Liquidatoren: §49 (1) BGB )
17.5 Die Mitglieder dürfen bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
17.6 Das Vermögen des Vereins darf eventuellen Anfallberechtigten/ Gläubigern nicht vor dem Ablauf eines Jahres nach der Bekanntmachung der Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit ausgeantwortet werden. (§51 BGB)
17.7 Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
18.1 Die Haftung des Vereins sowie der Vorstandsmitglieder beschränkt sich auf eine vorsätzliche Pflichtverletzung durch die Mitglieder des Vorstandes.
18.2 Die Haftung für fahrlässiges Verhalten der Organe sowie für jedwedes Verschulden der Erfüllungsgehilfen gegenüber den Vereinsmitgliedern wird ausgeschlossen.
18.3 Soweit Schadensersatzansprüche der Vereinsmitglieder gegen den Verein bzw. gegen handelnde Vereinsmitglieder in Rede stehen, hat der Geschädigte auch das Verschulden des für den Verein Handelnden und die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Schaden zu beweisen. Eine unmittelbare Haftung der Vereinsmitglieder, insbesondere des Vorstands, für Schadenersatzansprüche gegen den Verein ist ausgeschlossen.
18.4 Der Verein ist gegenüber den Vorstandsmitgliedern dazu verpflichtet, diese von allen gegen sie gerichteten Ansprüchen, die aus ihrer Tätigkeit für den Verein entstehen, freizustellen, soweit die Ansprüche nicht auf einer vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche und Streitigkeiten zwischen dem Verein und den Mitgliedern ist der Sitz des Vereins.
Vorstehende Satzung wurde am 25.10.2007 beschlossen. Sie tritt in Kraft mit der Eintragung ins Vereinsregister.
• Der Nachtrag erfolgte am 10. April 2008.
• Zuletzt geändert am 01. Juni 2015.

References: § 1
 § 58
 §2
 § 10
 §14

§ 16
 § 2
 § 52
 §49