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Gemeindeordnung der Gemeinde Egg. (vom 8. März 2015) - PDF
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1 Gemeindeordnung der Gemeinde Egg (vom 8. März 2015)
2 Inhaltsverzeichnis Seite Präambel 4 A. Allgemeine Bestimmungen 4 Art. 1 Gemeindeordnung 4 Art. 2 Gemeindeart 4 B. Die Stimmberechtigten 4 I. Politische Rechte 4 Art. 3 Stimm- und Wahlrecht, Wählbarkeit 4 II. Urnenwahlen und -abstimmungen 4 Art. 4 Verfahren 4 Art. 5 Urnenwahl 5 Art. 6 Erneuerungswahlen 5 Art. 7 Ersatzwahlen 5 Art. 8 Obligatorische Urnenabstimmung 5 Art. 9 Nachträgliche Urnenabstimmung 5 III. Gemeindeversammlung 6 Art. 10 Einberufung und Verfahren 6 Art. 11 Rechtsetzungsbefugnisse 6 Art. 12 Planungsbefugnisse 6 Art. 13 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse 6 Art. 14 Finanzbefugnisse 7 C. Gemeindebehörden 7 I. Allgemeine Bestimmungen 7 Art. 15 Geschäftsführung 7 Art. 16 Beratende Kommissionen und Sachverständige 7 Art. 17 Delegation an einzelne Mitglieder oder an Ausschüsse 7 Art. 18 Zusammenarbeit Gemeinderat und Schulpflege 8 Art. 19 Behördenkonferenz 8 II. Gemeinderat 8 Art. 20 Zusammensetzung 8 Art. 21 Konstituierungs-, Wahl- und Anstellungsbefugnisse 8 Art. 22 Rechtsetzungsbefugnisse 9 Art. 23 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse 9 Art. 24 Finanzielle Befugnisse 10 Art. 25 Kompetenzen im Bau- und Planungsrecht 10 2
3 Art. 26 Bildung von Verwaltungsabteilungen 11 Art. 27 Globalbudgets 11 Art. 28 Strategische Führungsinstrumente 11 III. Kommissionen mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen 11 III.1 Allgemeine Bestimmungen 11 Art. 29 Anträge an die Gemeindeversammlung und an die Urne 11 III.2 Schulpflege 12 Art. 30 Zusammensetzung 12 Art. 31 Aufgaben 12 Art. 32 Konstituierungs-, Wahl- und Anstellungsbefugnisse 12 Art. 33 Rechtsetzungsbefugnisse 12 Art. 34 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse 13 Art. 35 Finanzielle Befugnisse 13 Art. 36 Mitberatung an den Sitzungen der Schulpflege 13 Art. 37 Schulleitung 14 Art. 38 Schulkonferenz 14 III.3 Baukommission 14 Art. 39 Zusammensetzung 14 Art. 40 Aufgaben 14 Art. 41 Finanzielle Befugnisse 15 IV. Weitere Organe und Beamtungen 15 A Rechnungsprüfungskommission 15 Art. 42 Zusammensetzung und Wahl 15 Art. 43 Befugnisse 15 Art. 44 Referentinnen bzw. Referenten, Aktenbeizug 15 Art. 45 Fristen 15 B Wahlbüro 16 Art. 46 Zusammensetzung und Wahl 16 Art. 47 Aufgaben 16 C Friedensrichterin bzw. Friedensrichter 16 Art. 48 Aufgaben und Wahl 16 D. Übergangs- und Schlussbestimmungen 16 Art. 49 Inkrafttreten 16 Art. 50 Aufhebung früherer Erlasse 16 Art. 51 Übergangsregelung Gemeinderat 17 Art. 52 Übergangsregelung Schulpflege 17 Art. 53 Übergangsregelung Baukommission 17 Art. 54 Übergangsregelung Sozialbehörde 17 Anhang I: Übersicht Finanzkompetenzen (in Fr.) 18 3
4 Präambel Auf der Grundlage der von der Verfassung garantierten Gemeindeautonomie erlässt die Gemeinde Egg, welche sich als Ganzes versteht, nachstehende Gemeindeordnung. Diese hält fest, in welchem Rahmen sämtliche übertragenen öffentlichen Aufgaben von den gewählten Behörden selbstverantwortlich und im Einklang mit den anvertrauten Mitteln regelt. Alles öffentliche Wirken orientiert sich am Ziel, den Beteiligten ein gleichberechtigtes, solidarisches und sicheres Zusammenleben sowie eine zielgerichtete Entwicklung zu ermöglichen. A. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Gemeindeordnung Die Gemeindeordnung regelt den Bestand und die Organisation der politischen Gemeinde und bestimmt die Befugnisse ihrer Organe. Art. 2 Gemeindeart Egg bildet eine politische Gemeinde, bestehend aus den Dorfteilen Egg, Hinteregg und Esslingen. Die politische Gemeinde nimmt die Schul- und Bildungsaufgaben der Primar- und Sekundarschule sowie des Kindergartens wahr. B. Die Stimmberechtigten I. Politische Rechte Art. 3 Stimm- und Wahlrecht, Wählbarkeit Die Wählbarkeit sowie das Recht, an Wahlen und Abstimmungen der Gemeinde teilzunehmen (und Wahlvorschläge einzureichen), richten sich nach der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für die Wahl in Organe der Gemeinde ist der politische Wohnsitz in der Gemeinde erforderlich. Davon ausgenommen ist die Friedensrichterin bzw. der Friedensrichter, die/der mit politischem Wohnsitz im Kanton wählbar ist. Das Initiativ- und Anfragerecht richtet sich nach dem Gemeindegesetz. Die Stimmberechtigten üben ihre Rechte in der Gemeindeversammlung und an der Urne aus. II. Art. 4 Urnenwahlen und -abstimmungen Verfahren Der Gemeinderat ist wahlleitende Behörde. Er setzt die Wahl- und Abstimmungstage fest. Das Verfahren richtet sich nach dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Durchführung der Urnenwahlen und -abstimmungen ist Sache des Wahlbüros. 4
5 Art. 5 Urnenwahl Durch die Urne werden auf die gesetzliche Amtsdauer gewählt 1. die Präsidentin bzw. der Präsident und die Mitglieder des Gemeinderats, mit Ausnahme der Schulpräsidentin bzw. des Schulpräsidenten, 2. die Präsidentin bzw. der Präsident und die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission, 3. der Friedensrichter bzw. die Friedensrichterin, 4. die Präsidentin bzw. der Präsident und die Mitglieder der Schulpflege, 5. die Mitglieder der Baukommission, ausgenommen die vom Gemeinderat abgeordneten Mitglieder Art. 6 Erneuerungswahlen Die Erneuerungswahlen der an der Urne gemäss Art. 5 GO zu wählenden Gemeindeorgane werden mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Es kommt ein Beiblatt zum Einsatz. Art. 7 Ersatzwahlen Für die Ersatzwahlen der an der Urne gemäss Art. 5 GO zu wählenden Gemeindeorgane gelten die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte über die stille Wahl. Sind die Voraussetzungen für die stille Wahl nicht erfüllt, werden leere Wahlzettel verwendet. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, kommt ein Beiblatt zum Einsatz. Art. 8 Obligatorische Urnenabstimmung Der Urnenabstimmung sind zu unterbreiten 1. der Erlass und die Änderung der Gemeindeordnung, 2. die Beschlüsse über neue einmalige Ausgaben und Zusatzkredite für die Erhöhung von einmaligen Ausgaben von mehr als Fr. 3 Mio. und über neue jährlich wiederkehrende Ausgaben und Zusatzkredite für die Erhöhung von jährlich wiederkehrenden Ausgaben von mehr als Fr. 300'000. Art. 9 Nachträgliche Urnenabstimmung In der Gemeindeversammlung kann ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten verlangen, dass über einen Beschluss nachträglich an der Urne abgestimmt wird. Ausgenommen sind Geschäfte, die durch das übergeordnete Recht von der Urnenabstimmung ausgeschlossen sind, sowie 1. neue einmalige Ausgaben von weniger als Fr. 1 Mio. im Einzelfall 2. neue jährlich wiederkehrende Ausgaben oder Erhöhungen bisheriger Ausgaben wenn sie im Einzelfall den Betrag von Fr. 150'000 nicht übersteigen 3. Erwerb von Grundeigentum und von dinglichen Rechten an Grundstücken sowie bei Verkauf, Tausch und Abgabe im Baurecht von Grundstücken im Wert von weniger als Fr. 2 Mio. im Einzelfall 4. Änderung und Erlass der Personalverordnung 5. Änderung und Erlass der Entschädigungsverordnung 5
6 III. Gemeindeversammlung Art. 10 Einberufung und Verfahren Für die Einberufung, Aktenauflage und Geschäftsbehandlung gelten die Vorschriften des Gemeindegesetzes. Art. 11 Rechtsetzungsbefugnisse Die Gemeindeversammlung ist zuständig für den Erlass und die Änderung 1. der Personalverordnung, 2. der Entschädigungsverordnung 3. der Polizeiverordnung, 4. der Verordnung über die Wasseranlagen 5. der Verordnung über die Abwasseranlagen 6. der Grundsätze der Gebührenerhebung, 7. von weiteren Verordnungen und Reglementen von grundlegender Bedeutung. Art. 12 Planungsbefugnisse Die Gemeindeversammlung ist zuständig für die Festsetzung und die Änderung 1. des kommunalen Richtplans, 2. der Bau- und Zonenordnung, 3. des Erschliessungsplans, 4. von Sonderbauvorschriften und Gestaltungsplänen. Art. 13 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse Die Gemeindeversammlung ist zuständig für 1. die Oberaufsicht über die gesamte Gemeindeverwaltung, 2. die Behandlung von Anfragen und Initiativen, letztere unter Vorbehalt der Abstimmung an der Urne gemäss Art. 8 GO, 3. die Beschlussfassung über den Beitritt zu Zweckverbänden, die Zustimmung zu Zweckverbandsstatuten und deren Änderungen, 4. die Genehmigung von Anschluss- und Zusammenarbeitsverträgen mit anderen Gemeinden über die gemeinsame Durchführung von Aufgaben und deren Änderungen, sofern damit die Übertragung von hoheitlichen Befugnissen verbunden ist; in den übrigen Fällen ist die Gemeindeversammlung zuständig, wenn die Verträge neue einmalige Ausgaben von mehr als Fr. 200'000 oder neue jährlich wiederkehrende Ausgaben von mehr als Fr. 50'000 zur Folge haben. 5. die Übernahme neuer Aufgaben und die Bestimmung der zuständigen Organe, 6. die Beschlussfassung über Änderungen der Gemeindegrenze, sofern dadurch bewohntes Gebiet betroffen wird, 6
7 Art. 14 Finanzbefugnisse Die Gemeindeversammlung ist zuständig für 1. die Festsetzung des jährlichen Voranschlags, 2. die Festsetzung des Gemeindesteuerfusses, 3. die Beschlüsse über neue einmalige Ausgaben und Zusatzkredite für die Erhöhung von einmaligen Ausgaben bis Fr. 3 Mio. und über neue jährlich wiederkehrende Ausgaben und Zusatzkredite für die Erhöhung von jährlich wiederkehrenden Ausgaben bis Fr. 300'000, soweit nicht der Gemeinderat zuständig ist, 4. die Abnahme der Jahresrechnungen, 5. die Genehmigung von Bauabrechnungen über neue Ausgaben, die von den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung oder an der Urne beschlossen worden sind, 6. den Kauf, Verkauf oder Tausch von Grundeigentum und die Verfügung beschränkter dinglicher Rechte an Grundeigentum sowie die Abgabe von Grundeigentum im Baurecht im Werte von mehr als Fr. 1,5 Mio. im Einzelfall 7. die finanziellen Beteiligungen an nicht börsenkotierten Unternehmen und die Gewährung von Darlehen im Betrag von mehr als Fr. 150'000, 8. die Eingehung von Eventualverpflichtungen im Betrag von mehr als Fr. 150'000, 9. die Vorfinanzierung von Investitionen. C. Gemeindebehörden I. Allgemeine Bestimmungen Art. 15 Geschäftsführung Die Geschäftsbehandlung der Gemeindebehörden richtet sich nach dem Gemeindegesetz und der von der betreffenden Behörde erlassenen Geschäftsordnung. Art. 16 Beratende Kommissionen und Sachverständige Die Behörden können jederzeit für die Vorberatung und die Begutachtung einzelner Geschäfte Sachverständige beiziehen oder beratende Kommissionen in freier Wahl bilden. Art. 17 Delegation an einzelne Mitglieder oder an Ausschüsse Die Behörden können jederzeit beschliessen, welche Geschäfte oder Geschäftsbereiche durch die einzelnen Mitglieder oder durch Ausschüsse von Mitgliedern in eigener Verantwortung erledigt werden können, und sie legen deren Finanzkompetenzen fest. Die Überprüfung von Anordnungen dieser Organe kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung schriftlich, mit Antrag und Begründung versehen, bei der entsprechenden Gesamtbehörde verlangt werden, sofern nicht ein anderes Verfahren vorgeschrieben ist. 7
8 Art. 18 Zusammenarbeit Gemeinderat und Schulpflege Der Gemeinderat und die Schulpflege führen jährlich mindestens eine gemeinsame halb- oder ganztägige Klausur durch. Dabei werden keine Tagesgeschäfte behandelt, sondern ausschliesslich strategische Geschäfte und Grundsatzdiskussionen geführt, allenfalls unter Beizug von Fachpersonen oder Experten. Art. 19 Behördenkonferenz Zur Beratung von Fragen, die für mehrere oder alle Gemeindebehörden von grundsätzlicher Bedeutung sind, beruft der Gemeinderat auf Verlangen einer Behörde oder mindestens einmal im Jahr eine Behördenkonferenz ein. II. Gemeinderat Art. 20 Zusammensetzung Der Gemeinderat besteht mit Einschluss der Präsidentin bzw. des Präsidenten aus 7 Mitgliedern. Ebenfalls darin eingeschlossen ist die Präsidentin bzw. der Präsident der Schulpflege. Art. 21 Konstituierungs-, Wahl- und Anstellungsbefugnisse Der Gemeinderat 1. bestimmt auf die gesetzliche Amtsdauer aus seiner Mitte a) die Vizepräsidentin bzw. den Vizepräsidenten, b) die Abteilungsvorsteherinnen bzw. -vorsteher und deren Stellvertretungen, c) die Präsidentin bzw. die Präsidenten und die Mitglieder der Ausschüsse des Gemeinderats, d) die Präsidentin bzw. der Präsident der Baukommission sowie ein weiteres Mitglied der Baukommission e) die Vertretungen des Gemeinderats in anderen Organen, 2. bestimmt oder wählt in freier Wahl a) die Mitglieder der Kommissionen mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen, soweit dem Gemeinderat das Wahlrecht zusteht, b) die Vorsitzenden und die Mitglieder der beratenden Kommissionen des Gemeinderats, c) die Vertretungen der Gemeinde in Zweckverbänden und in privaten Institutionen, soweit nicht ein anderes Organ zuständig ist, d) die Mitglieder des Wahlbüros 3. ernennt oder stellt an a) die Gemeindeschreiberin bzw. den Gemeindeschreiber b) das übrige Gemeindepersonal, soweit nicht einem anderen Organ übertragen, c) die Organe der Feuerpolizei, der Feuerwehr, des zivilen Gemeindeführungsstabes und des Zivilschutzes, soweit die Gemeinde dafür zuständig ist. 8
9 Art. 22 Rechtsetzungsbefugnisse Der Gemeinderat ist zuständig für den Erlass und die Änderung 1. seiner Geschäftsordnung sowie jener für die ihm unterstellten Verwaltungsabteilungen, Ausschüsse und beratenden Kommissionen, 2. von Reglementen, Pflichtenheften und Dienstanweisungen für die ihm unterstellten Organe, 3. von weiteren Verordnungen und Reglementen, die nicht in die Kompetenz der Gemeindeversammlung oder einer anderen Gemeindebehörde fallen, insbesondere die Friedhofverordnung und die Verordnung über das Abfuhrwesen. Art. 23 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse Dem Gemeinderat steht zu 1. die Ausführung der ihm durch die eidgenössische und kantonale Gesetzgebung oder die Behörden des Bundes, des Kantons und des Bezirks übertragenen Aufgaben, 2. der Vollzug der Gemeindebeschlüsse, soweit nicht andere Organe dafür zuständig sind, 3. die Besorgung sämtlicher Gemeindeangelegenheiten, insbesondere des gesamten Gemeindehaushalts, soweit dafür nicht ein anderes Organ oder die Gemeindeversammlung zuständig ist oder die Beschlussfassung durch die Urne erfolgt, 4. die Besorgung der Aufgaben der Gesundheitsbehörde, 5. die Besorgung der Aufgaben des Fürsorgewesens. 6. die Vorberatung der Geschäfte der Gemeindeversammlung und der Urnenabstimmung und die Antragstellung hierzu, 7. die Vertretung der Gemeinde nach aussen und die Bestimmung der rechtsverbindlichen Unterschriften, 8. die Führung von Prozessen mit dem Recht auf Stellvertretung, 9. die Festsetzung des Stellenplans der Gemeindeverwaltung 10. die Festsetzung der Mitgliederzahl des Wahlbüros, 11. die Änderung der Gemeindegrenze, sofern es sich um unbewohntes Gebiet handelt, 12. die Bestimmung des amtlichen Publikationsorgans, 13. die Erteilung des Gemeindebürgerrechts, 14. die Genehmigung von Anschluss- und Zusammenarbeitsverträgen mit anderen Gemeinden über die gemeinsame Durchführung von Aufgaben und deren Änderungen, soweit nicht die Gemeindeversammlung oder die Schulpflege zuständig ist, 15. die strategische Führung der Gemeinde; er erlässt Zielvorgaben für die Verwaltung und sorgt für deren Einhaltung. 9
10 Art. 24 Finanzielle Befugnisse Der Gemeinderat ist zuständig für 1. den Ausgabenvollzug, 2. gebundene Ausgaben, 3. die Beschlüsse über im Voranschlag enthaltene neue einmalige Ausgaben bis Fr. 200'000 für einen bestimmten Zweck und neue jährlich wiederkehrende Ausgaben bis Fr. 50'000 für einen bestimmten Zweck, 4. die Beschlüsse über im Voranschlag nicht enthaltene neue einmalige Ausgaben bis Fr. 150'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 750'000 im Jahr, und neue jährlich wiederkehrende Ausgaben bis Fr. 50'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 150'000 im Jahr, 5. die Bewilligung von Zusatzkrediten für die Erhöhung von einmaligen Ausgaben bis Fr. 150'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 750'000 im Jahr, und von jährlich wiederkehrenden Ausgaben bis Fr. 50'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens Fr. 150'000, 6. den Kauf, Verkauf oder Tausch von Grundeigentum und die Verfügung beschränkter dinglicher Rechte an Grundeigentum sowie die Abgabe von Grundeigentum im Baurecht im Werte von bis zu Fr. 1,5 Mio. im Einzelfall und von dinglichen Rechten zum Preis bis Fr. 150'000, 7. die finanziellen Beteiligungen an nicht börsenkotierten Unternehmen und die Gewährung von Darlehen im Betrag bis Fr. 150'000, 8. langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten im Betrag bis Fr. 150'000, 9. die Eingehung von Eventualverpflichtungen im Betrag bis Fr. 150'000, 10. die Aufnahme oder Konversion von Anleihen, Darlehen und Krediten zur Deckung des Finanzbedarfs, 11. die Verwendung von Fondsgeldern innerhalb ihrer Zweckbestimmung. Art. 25 Kompetenzen im Bau- und Planungsrecht Der Gemeinderat ist zuständig für: 1. die Erteilung von Ausnahme-Bewilligungen ( 220 PBG), 2. die Zustimmung zu Gestaltungsplänen, welche den Rahmen für Arealüberbauungen im betreffenden Gebiet nicht übersteigen, 3. die Festsetzung von Bau- und Niveaulinien sowie Quartierplänen, 4. die Benennung von Strassen, Plätzen und Anlagen, 5. die Aufhebung öffentlicher Strassen und Übernahme von Privatstrassen, 6. die Schutzverfügungen betreffend Natur- und Heimatschutz. 10
11 Art. 26 Bildung von Verwaltungsabteilungen Die Verwaltung gliedert sich in folgende Abteilungen: Alter Bildung Finanzen Gesundheit Hochbau Infrastruktur / Werke Jugend Liegenschaften Land- und Forstwirtschaft Sicherheit Soziales Planung Präsidiales Zu Beginn jeder Amtsdauer teilt der Gemeinderat jedem Mitglied die Leitung eines oder mehrerer Verwaltungsabteilungen zu. Jedes Mitglied ist zur Übernahme der entsprechenden Verwaltungsabteilungen verpflichtet. Der Gemeinderat ist berechtigt, die Verwaltungsabteilungen zusammenzulegen, Aufgaben umzuverteilen und neue Aufgaben bestehenden Verwaltungsabteilungen zuzuteilen. Im Falle der Ersatzwahl eines Mitglieds beschliesst der Gemeinderat, ob das neue Mitglied in die Stellung der Amtsvorgängerin bzw. des Amtsvorgängers eintritt oder ob eine Neuverteilung der Aufgaben erfolgt. Art. 27 Globalbudgets Für bestimmte Verwaltungsabteilungen sowie deren Untereinheiten und Betriebe können im Rahmen des kantonalen Rechts Globalbudgets in den Antrag zum Voranschlag aufgenommen werden. Art. 28 Strategische Führungsinstrumente Der Gemeinderat erarbeitet strategische Ziele für einen Zeitraum von 20 Jahren und überprüft diese periodisch. Er leitet daraus ein Schwerpunktprogramm ab und informiert die Bevölkerung angemessen. III. III.1 Kommissionen mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen Allgemeine Bestimmungen Art. 29 Anträge an die Gemeindeversammlung und an die Urne Anträge der Kommissionen mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen an die Gemeindeversammlung und an die Urne sind dem Gemeinderat einzureichen, der sie zusammen mit einem eigenen Antrag weiterleitet. 11
12 III.2 Schulpflege Art. 30 Zusammensetzung Die Schulpflege besteht mit Einschluss der Präsidentin bzw. des Präsidenten aus 5 Mitgliedern. Die Schulpräsidentin bzw. der Schulpräsident ist von Amts wegen Mitglied des Gemeinderats. Art. 31 Aufgaben Die Schulpflege führt die Kindergarten-, die Primar- und die Sekundarstufe sowie die schulergänzenden Angebote der öffentlichen Volksschule und nimmt weitere Aufgaben im Bereich Schule und Bildung sowie in vorschulischen Bereichen wahr, soweit nicht andere Organe zuständig sind. Art. 32 Konstituierungs-, Wahl- und Anstellungsbefugnisse Die Schulpflege 1. bestimmt aus ihrer Mitte a) die Vizepräsidentin bzw. den Vizepräsidenten, b) die Vorsitzenden und die Mitglieder der Ausschüsse der Schulpflege, 2. wählt in freier Wahl a) die Vorsitzenden und die Mitglieder der beratenden Kommissionen der Schulpflege, b) die Delegierten der Gemeinde in Zweckverbänden und privaten Institutionen im Schulwesen, 3. wählt, ernennt oder stellt an a) die Leiterin bzw. den Leiter der Schulverwaltung b) die Schulleiterinnen bzw. die Schulleiter, c) sämtliche Lehrkräfte der Volksschule für den fach- und fakultativen Unterricht und Fachpersonal für Betreuungsaufgaben. Art. 33 Rechtsetzungsbefugnisse Die Schulpflege ist in ihrem Aufgabenbereich zuständig für den Erlass und die Änderung 1. des Organisationsstatuts, 2. der Rahmenbedingungen für die Schulprogramme, 3. ihrer Geschäftsordnung sowie der Geschäftsordnungen für die Ausschüsse und beratenden Kommissionen, 4. von Reglementen, Pflichtenheften und Dienstanweisungen für die ihr unterstellten Organe, 5. von Reglementen, Benützungsvorschriften und Gebührenordnungen für Schulanlagen, 6. von allgemeinen Bestimmungen betreffend die Ordnung an den Schulen, 7. von weiteren Verordnungen und Reglementen, die nicht in die Kompetenz der Gemeindeversammlung fallen. 12
13 Art. 34 Allgemeine Verwaltungsbefugnisse Die Schulpflege ist innerhalb ihres Aufgabenbereichs zuständig für 1. die Ausführung der ihr durch die eidgenössische und kantonale Gesetzgebung oder die Behörden von Bund, Kanton und Bezirk übertragenen Aufgaben, soweit nicht andere Organe dafür zuständig sind, 2. den Vollzug der Gemeindebeschlüsse, soweit nicht andere Organe dafür zuständig sind, 3. die Vertretung der Gesamtheit der Schulen nach aussen und die Bestimmung der rechtsverbindlichen Unterschriften, 4. die Führung von Prozessen mit dem Recht auf Stellvertretung, 5. die Leitung und Beaufsichtigung der Schulen der öffentlichen Volksschule, soweit nicht andere Organe dafür zuständig sind, 6. die Schaffung von Stellen für gemeindeeigene Lehrpersonen und der übrigen Stellen im Schulbereich, 7. die Aufteilung der vom Kanton in Vollzeiteinheiten zugeordneten Stellen für Lehrpersonen und Schulleitungen der öffentlichen Volksschule in einem Stellenplan, 8. die Genehmigung und Veröffentlichung der Schulprogramme, 9. die Genehmigung von Anschluss- und Zusammenarbeitsverträgen mit anderen Gemeinden über die gemeinsame Durchführung von Aufgaben und deren Änderungen, soweit nicht die Gemeindeversammlung zuständig ist. Art. 35 Finanzielle Befugnisse Die Schulpflege ist im Rahmen ihrer Aufgaben zuständig für 1. den Ausgabenvollzug, 2. gebundene Ausgaben, 3. die Beschlüsse über im Voranschlag enthaltene neue einmalige Ausgaben bis Fr. 200'000 für einen bestimmten Zweck und neue jährlich wiederkehrende Ausgaben bis Fr. 50'000 für einen bestimmten Zweck, 4. die Beschlüsse über im Voranschlag nicht enthaltene neue einmalige Ausgaben bis Fr. 150'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 750'000 im Jahr, und neue jährlich wiederkehrende Ausgaben bis Fr. 50'000 für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 150'000 im Jahr, 5. die Verwendung von Fondsgeldern innerhalb ihrer Zweckbestimmung. Art. 36 Mitberatung an den Sitzungen der Schulpflege An den Sitzungen der Schulpflege nimmt eine Vertretung von einer Schulleiterin oder einem Schulleiter und einer Lehrperson mit beratender Stimme teil. Die Leiterin Schulverwaltung bzw. der Leiter Schulverwaltung hat als Schreiberin bzw. Schreiber der Schulpflege an den Sitzungen der Schulpflege beratende Stimme. 13
14 Art. 37 Schulleitung Die Schulleitung ist zuständig für die administrative, personelle und finanzielle Führung und zusammen mit der Schulkonferenz für die pädagogische Führung und Entwicklung der Schule. Die Aufgaben und Kompetenzen der Schulleitung richten sich nach der Schulgesetzgebung und dem Organisationsstatut. Die Schule wird gegen aussen von der Schulleitung vertreten. Die Schulleitung kann der Schulpflege Antrag stellen. Die Überprüfung von Anordnungen der Schulleitung kann innert 10 Tagen seit der Mitteilung schriftlich bei der Schulpflege verlangt werden. Art. 38 Schulkonferenz Die mit einem Mindestpensum gemäss kantonalem Recht an einer Schule unterrichtenden Lehrpersonen und die Schulleitung bilden die Schulkonferenz. Die Schulpflege regelt die Teilnahme und das Stimmrecht weiterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Sitzungen der Schulkonferenz. Die Schulkonferenz legt das Schulprogramm fest, beschliesst über die Massnahmen zu dessen Umsetzung sowie über konkrete Aktivitäten und Projekte in einer Jahresplanung. Sie kann der Schulpflege Antrag stellen. III.3 Baukommission Art. 39 Zusammensetzung Die Baukommission besteht aus zwei Mitgliedern des Gemeinderates und drei an der Urne gewählten Mitgliedern. Art. 40 Aufgaben Die Baukommission besorgt selbständig das Baubewilligungswesen, unter Vorbehalt von Art. 25 Ziff. 1 und Ziff. 6. Sie ist zuständig für die Feuerpolizei, die Lärmbekämpfung und die Luftreinhaltung. Sie ist im Weiteren zuständig für die Wasserver- und Abwasserentsorgung, für den Gewässerschutz und das Strassenwesen. Sie koordiniert insbesondere die Tiefbauarbeiten mit allen beteiligten Partnern. 14
15 Art. 41 Finanzielle Befugnisse Die Baukommission beschliesst über: 1. Ausgabenvollzug im Rahmen des Voranschlags und der Spezialbeschlüsse, soweit nicht andere Organe zuständig sind, 2. gebundene Ausgaben, 3. Nachtragskredite und neue, im Voranschlag nicht enthaltene Ausgaben in folgendem Umfang: a) einmalige Ausgaben bis Fr. 50'000.- im Einzelfall, insgesamt aber nicht mehr als Fr. 200'000.- pro Rechnungsjahr b) jährlich wiederkehrende Ausgaben bis Fr. 10'000.- im Einzelfall, insgesamt aber nicht mehr als Fr. 30'000.- pro Rechnungsjahr. IV. A Weitere Organe und Beamtungen Rechnungsprüfungskommission Art. 42 Zusammensetzung und Wahl Die Rechnungsprüfungskommission besteht mit Einschluss der Präsidentin bzw. des Präsidenten aus fünf Mitgliedern. Die Präsidentin bzw. der Präsident und die Mitglieder werden an der Urne gewählt. Im Übrigen konstituiert sie sich selbst. Art. 43 Befugnisse Die Rechnungsprüfungskommission prüft alle Anträge an die Gemeindeversammlung und an die Urne von finanzieller Tragweite, insbesondere Voranschlag, Jahresrechnung und Ausgabenbeschlüsse. Sie erstattet dazu Bericht. Art. 44 Referentinnen bzw. Referenten, Aktenbeizug Art. 45 Fristen Die Rechnungsprüfungskommission kann zur Behandlung der ihr überwiesenen Anträge von den antragstellenden Behörden Referentinnen bzw. Referenten beiziehen. Im Falle von ablehnenden Stellungnahmen oder Änderungsanträgen der Rechnungsprüfungskommission sollen die Referentinnen und Referenten der antragstellenden Behörden angehört werden. Mit den Anträgen sind der Rechnungsprüfungskommission die zugehörigen Akten einzureichen. Die Rechnungsprüfungskommission behandelt die ihr unterbreiteten Geschäfte in der Regel innert 30 Tagen. Für die Behandlung von Voranschlag und Jahresrechnung gelten die Fristen der Verordnung über den Gemeindehaushalt. Die Rechnungsprüfungskommission lässt ihren Bericht und Antrag spätestens 15 Tage vor der Gemeindeversammlung oder, bei Abstimmungen an der Urne, spätestens 40 Tage vor dem Abstimmungstag der antragstellenden Behörde und der Gemeinderatskanzlei zugehen. 15
16 B Wahlbüro Art. 46 Zusammensetzung und Wahl Das Wahlbüro besteht mit Einschluss der Gemeindepräsidentin bzw. des Gemeindepräsidenten als Vorsitzende bzw. Vorsitzender aus einer vom Gemeinderat zu bestimmenden Zahl von Mitgliedern. Die Mitglieder werden vom Gemeinderat gewählt. Die Gemeindeschreiberin bzw. der Gemeindeschreiber führt das Sekretariat. Art. 47 Aufgaben Das Wahlbüro besorgt die ihm durch das Gesetz über die politischen Rechte zugewiesenen Aufgaben. C Friedensrichterin bzw. Friedensrichter Art. 48 Aufgaben und Wahl Die Friedensrichterin bzw. der Friedensrichter besorgt die in der kantonalen Gesetzgebung festgelegten Aufgaben. Die Wahl erfolgt an der Urne. Das Anstellungsverhältnis richtet sich nach der Personalverordnung der Gemeinde. Das Amtslokal wird vom Gemeinderat bestimmt. D. Übergangs- und Schlussbestimmungen Art. 49 Inkrafttreten Diese Gemeindeordnung tritt nach ihrer Annahme durch die Stimmberechtigten in der Urnenabstimmung und nach der Genehmigung durch den Regierungsrat auf 1. Januar 2016 in Kraft. Art. 50 Aufhebung früherer Erlasse Auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Gemeindeordnung werden die Gemeindeordnung der politischen Gemeinde Egg vom 26. September 2004 und die Gemeindeordnung der Schulgemeinde Egg vom 17. Mai 2009 mit den seitherigen Änderungen aufgehoben. 16
17 Art. 51 Übergangsregelung Gemeinderat Mit Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung nimmt die Präsidentin oder der Präsident der Schulpflege gemäss Art. 20 und Art. 30 dieser Gemeindeordnung neben den bisherigen Mitgliedern Einsitz im Gemeinderat. Bis zum Ende der Amtsdauer besteht der Gemeinderat mit Einschluss seiner Präsidentin oder seines Präsidenten und der Präsidentin oder des Präsidenten der Schulpflege aus acht Mitgliedern. Im Falle des vorzeitigen Rücktritts eines Mitglieds des Gemeinderates während der verbleibenden Amtsdauer findet keine Ersatzwahl statt, soweit der Sollbestand von sieben Mitgliedern gemäss Art. 20 dieser Gemeindeordnung erhalten bleibt. Art. 52 Übergangsregelung Schulpflege Die Mitglieder der Schulpflege der Schulgemeinde nehmen mit Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung und bis zum Ende der Amtsdauer Einsitz in die Schulpflege der politischen Gemeinde gemäss Art. 30 dieser Gemeindeordnung. Anlässlich des Inkrafttretens der Gemeindeordnung findet keine Neuwahl der Mitglieder der Schulpflege der politischen Gemeinde statt. Bis zum Ende der Amtsdauer besteht die Schulpflege der politischen Gemeinde mit Einschluss ihrer Präsidentin oder ihres Präsidenten aus sieben Mitgliedern. Im Falle des vorzeitigen Rücktritts eines Mitglieds der Schulpflege während der verbleibenden Amtsdauer findet keine Ersatzwahl statt, soweit der Sollbestand von fünf Mitgliedern gemäss Art. 30 dieser Gemeindeordnung erhalten bleibt. Art. 53 Übergangsregelung Baukommission Bis zum Ende der Amtsdauer besteht die Baukommission mit Einschluss der Präsidentin oder des Präsidenten aus sieben Mitgliedern. Im Falle eines vorzeitigen Rücktritts eines Mitglieds der Baukommission während der verbleibenden Amtsdauer findet keine Ersatzwahl statt, soweit der zukünftige Sollbestand von fünf Mitgliedern gemäss Art. 39 dieser Gemeindeordnung erhalten bleibt. Art. 54 Übergangsregelung Sozialbehörde Bis zum Ende der Amtsdauer besteht die Sozialbehörde mit Einschluss der Präsidentin oder des Präsidenten aus fünf Mitgliedern. Sie nimmt bis zum Ende der Amtsdauer die dem Gemeinderat gemäss Art. 23 Ziff. 5 dieser Gemeindeordnung zukommende Besorgung der Aufgaben des Fürsorgewesens wahr. Namens der Politischen Gemeinde Egg Der Präsident Der Schreiber Rolf Rothenhofer Tobias Zerobin Vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss Nr. 574 am 3. Juni 2015 genehmigt. 17
18 Anhang I: Übersicht Finanzkompetenzen (in Fr.) Übersichtstabelle Finanzkompetenzen Urne Gemeindeversammlung Gemeinderat Schulpflege Baukommission Rechtsgrundlage Gemeindeordnung Art. 8 Abs. 2 Art. 14 Art. 24 Art. 35 Art.41 Im Voranschlag enthalten einmalig über 3 Mio. bis 3 Mio. bis 200'000 bis 200'000 bis 50'000 Im Voranschlag enthalten wiederkehrend über 300'000 bis 300'000 bis 50'000 bis 50'000 bis 10'000 Nachtragskredite und neue einmalige Aufwendungen pro Fall/maximal pro Jahr über 3 Mio. bis 3 Mio. bis max. 750'000 bis 150'000 max. 750'000 bis 50'000/ max. 200'000 neue jährlich wiederkehrende Aufwendungen pro Fall/maximal pro Jahr über 300'000 bis 300'000 bis 50'000/ max. 150'000 bis 50'000/ max. 150'000 bis 10'000/ max. 30'000 Kauf, Verkauf und Tausch von Grundeigentum über 3 Mio. bis 3 Mio. bis 1,5 Mio. - - Beteiligungen, Darlehen über 3 Mio. bis 3 Mio. bis 150'
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Kommunaler Urnengang vom 30. November 2014 Vorlage Teilrevision der Gemeindeordnung Das Wichtigste in Kürze Die heute gültige Gemeindeordnung der Gemeinde Hedingen (GO) wurde am 8. Februar 2009 festgesetzt

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
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