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Timestamp: 2016-10-28 12:20:52+00:00

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I 607/03 (12.02.2004)
I 607/03
S.________, 1973, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
(Entscheid vom 25. Juli 2003)
Der 1973 geborene S.________ arbeitete seit 17. Dezember 1996 im Rahmen einer Saisonnier-T�tigkeit als Etagen-Portier im Hotel X.________. Am 5. Januar 1997 erlitt er in Frankreich einen Verkehrsunfall und zog sich dabei eine Commotio cerebri, ein stumpfes Bauchtrauma, Becken- und Rippenfrakturen, eine nicht dislozierte Malleolarfraktur rechts sowie eine Lendenwirbelk�rper 1-Impressionsfraktur zu. Die Initialbehandlung erfolgte in Frankreich. Vom 24. Januar bis 14. Februar 1997 und vom 25. bis 28. August 1997 war der Versicherte im Spital Z.________ vom 16. April bis 14. Mai 1998 zu therapeutischen Massnahmen in der Klinik V.________ hospitalisiert. Die Arbeit im Hotel X.________ konnte er danach nicht wieder aufnehmen. Am 19. Mai 1998 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse zog die IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland ein Gutachten des Instituts f�r Medizinische Begutachtung (IMB) vom 25. M�rz 1998 und eine Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) der Klinik V.________ vom 13. Mai 1998 bei, welche zu Handen des Unfallversicherers erstellt wurden. Weiter holte die IV-Stelle einen Bericht des Orthop�den Dr. med. Y.________ vom 2./12. Dezember 1999 sowie weitere Arztberichte ein. Mit Verf�gungen vom 21. August 2000 sprach sie dem Versicherten ab 1. Januar bis 31. August 1998 eine ganze Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 70 % und ab 1. September 1998 eine halbe Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 50 % zu. Im Jahre 2001 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein. In diesem Rahmen holte sie ein Gutachten des Prof. Dr. med. U.________, Chirurgie und Orthop�die FMH, vom 13. Oktober 2001 mit Erg�nzung vom 9. August 2002 sowie Berichte der IV-�rztin Frau Dr. med. Q.________ vom 2. Januar, 4. September und 22. Oktober 2002 ein. Mit Verf�gung vom 8. November 2002 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. Januar 2003.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies die Eidgen�ssische Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung f�r die im Ausland wohnenden Personen ab (Entscheid vom 25. Juli 2003).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihm weiterhin eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 50 % auszurichten; sie sei anzuweisen, den Sachverhalt rechtsgen�gend zu ermitteln. Ferner ersucht er um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren.
Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar ist. Gleiches gilt hinsichtlich der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen �nderungen des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung vom 21. M�rz 2003 und der Verordnung �ber die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003. Zu Recht bejaht hat die Vorinstanz die Anwendbarkeit des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten �ber die Freiz�gigkeit (Abkommen �ber die Personenfreiz�gigkeit (APF), SR 0.142.112.681; BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 128 V 320 Erw. 1e und 322 Erw. 1f) andererseits.
2.1 Im Weiteren hat die Vorinstanz die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1ter IVG), die Revision einer Invalidenrente (Art. 41 IVG; Art. 88a Abs. 1 und Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV; BGE 117 V 199 Erw. 3b, 113 V 275 Erw. 1a, 109 V 126 Erw. 4a; AHI 1997 S. 288 Erw. 2b), die hiebei zu vergleichen Sachverhalte (BGE 112 V 372 Erw. 2b, 109 V 265 Erw. 4a) richtig wiedergegeben. Gleiches gilt zur Selbsteingliederung als Teil der allgemeinen Schadenminderungspflicht (BGE 125 V 199 Erw. 6b; SVR 2001 IV Nr. 28 S. 88 Erw. 2b) und zur Bedeutung, die den �rztlichen Stellungnahmen bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades zukommt (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Beizupflichten ist im Weiteren den Erw�gungen der Vorinstanz, dass Geldleistungen bei Invalidit�t (entgegen Art. 28 Abs. 1ter IVG) grunds�tzlich nicht deshalb gek�rzt, ge�ndert, zum Ruhen gebracht, entzogen oder beschlagnahmt werden d�rfen, weil der Berechtigte im Gebiet eines anderen Mitgliedstaates als des Staates wohnt, in dessen Gebiet der zur Zahlung verpflichtete Tr�ger seinen Sitz hat (Art. 10 Abs. 1 der Verordnung [EWG] Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstst�ndige sowie deren Familienangeh�rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern; Roland A. M�ller, Soziale Sicherheit, in: Bilaterale Vertr�ge Schweiz-EG, Z�rich 2002, S. 157 und 171). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass nach Art. 4 Abs. 1 IVG als Invalidit�t die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit gilt.
Bei erwerbst�tigen Versicherten ist der Invalidit�tsgrad auf Grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a).
Grundlage der Verf�gungen vom 21. August 2000 waren die Berichte des Dr. med. Y.________ vom 2./12. Dezember 1999 und der Frau Dr. med. Q.________ vom 20. Januar 2000. Danach war der Versicherte in seiner angestammten T�tigkeit als Portier bis 12. Mai 1998 zu 70 % und ab 13. Mai 1998 zu 50 % arbeitsunf�hig. Der Invalidit�tsgrad wurde der Arbeitsunf�higkeit gleichgesetzt.
4.1 Im Rahmen des Revisionsverfahrens f�hrte Prof. Dr. med. U.________ am 13. Oktober 2001 aus, sein Bericht beruhe auf den ihm zur Verf�gung gestellten sp�rlichen medizinischen Unterlagen und der ambulanten Untersuchung vom 8. Oktober 2001. Anl�sslich der Untersuchung habe sich der Versicherte �ber eine Missempfindung im antero-lateralen Bereich des rechten Oberschenkels sowie �ber Schmerzen im Bereich des rechten Fusses nach l�ngerer Beanspruchung beklagt. Von Seiten des Abdomens, des Thorax und des Beckens sei er beschwerdefrei. Alle Frakturen seien in guter Stellung sicher verheilt. Die vom Versicherten ge�usserten Beschwerden bez�gen sich auf das rechte Sprunggelenk bei fraglich freiem Gelenkk�rper sowie auf den rechten Oberschenkel in Form einer Dys�sthesie und Hyper�sthesie im Bereich des Nervus cutaneus femoris lateralis. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich die Arbeitsf�higkeit k�nftig verschlechtern werde. Dem Versicherten seien alle Arbeiten zumutbar, die nicht mit ununterbrochener Gehnotwendigkeit verbunden seien. In vorwiegend sitzender oder stehender Arbeit, z.B. als Concierge, im Empfang, im Office und in der K�che sei er zu 75 bis 100 %, als Portier zu 50 % arbeitsf�hig. Er sei arbeitswillig, neige jedoch etwas zur Dramatisierung seiner Restbeschwerden. Er bef�rchte, dass er im Hotel, in dem seine Frau im Winter arbeiten werde, keine entsprechende leichtere Arbeit und keine Arbeitsbewilligung finde.
Am 19. April 2002 teilte der Vertreter des Versicherten der IV-Stelle mit, die Expertise des Prof. Dr. med. U.________ beruhe auf unvollst�ndiger Aktenkenntnis und setze sich nicht mit den umfangreichen medizinischen Vorakten auseinander. Weiter verlange er eine EFL, wie sie im Rahmen der rentenzusprechenden Verf�gungen vom 21. August 2000 erfolgt sei.
Mit Schreiben vom 18. Juli 2002 er�ffnete die IV-Stelle Prof. Dr. med. U.________, im Rahmen seiner ersten Begutachtung h�tten leider einige Akten gefehlt. Sie sende ihm die vollst�ndigen Akten des Falles. Er werde vom Vertreter des Versicherten aufgefordert, die Sache neu zu begutachten und ihm die neuen Schlussfolgerungen mitzuteilen.
Mit Expertiseerg�nzung vom 9. August 2002 gab Prof. Dr. med. U.________ an, er sei nun zus�tzlich im Besitz des IMB-Gutachtens vom 25. M�rz 1998 und der EFL der Klinik V.________ vom 13. Mai 1998. Aufgrund der Akten und seiner Untersuchung bestehe kein Zweifel, dass der Zustand des Versicherten am 8. Oktober 2001 besser gewesen sei als bei der Begutachtung vom 30. Januar 1998, bei der EFL vom 13. Mai 1998 und bei der Untersuchung durch Dr. med. Y.________ vom 16. November 1999. Der Versicherte habe am 8. Oktober 2001 kein Hinken und ein gutes Abrollen des rechten Fusses und im R�ntgenbild keine wesentlichen degenerativen Ver�nderungen im Bereich des oberen Sprunggelenks rechts gezeigt. Radiologisch habe lediglich eine Verkalkung ventral des oberen Sprunggelenks mit fraglich freiem Gelenkk�rper vorgelegen. Der Versicherte habe keine Beschwerden seitens des Abdomens, des R�ckens und des Beckens angegeben. Er habe sich nur noch �ber Schmerzen im rechten Fuss nach l�ngerem Gehen und �ber eine Dys�sthesie antero-lateral am rechten Oberschenkel beklagt. Aufgrund der vollst�ndigen Akten und der Untersuchung vom 8. Oktober 2001 dr�nge sich keine vom Gutachten vom 13. Oktober 2001 abweichende Beurteilung auf. Insbesondere sei zu betonen, dass die vom IMB gestellte Prognose der Entwicklung einer Arthrose im rechten oberen Sprunggelenk bis Ende 2001 nicht eingetroffen sei. Mit einer solchen m�sse auch nicht gerechnet werden. Bei leichteren Arbeiten als Etagenportier, Concierge, im Office oder in der K�che oder bei vorwiegend sitzender T�tigkeit betrage die Arbeitsf�higkeit 75 bis 100 %. Die Unfallresiduen seien geringf�gig. Die Arbeitsmotivation des Versicherten scheine jedoch nicht optimal zu sein.
4.2 Frau Dr. med. Q.________ f�hrte am 2. Januar 2002 aus, als Unfallfolge bestehe eine Meralgia par�sthetica am rechten Oberschenkel. Die Frakturen seien alle gut verheilt. Auch die Abdominalverletzung habe keine Residuen hinterlassen. Die Schmerzen mit minimaler Funktionseinschr�nkung im rechten oberen Sprunggelenk seien m�glicherweise durch einen freien Gelenkk�rper verursacht. Sie erachte die Einschr�nkung als gering, so dass bei Arbeiten im Sitzen und Stehen (z.B. im Hotel-Office, in der Hotelk�che, als Concierge, als Chauffeur von Taxis und Kleinwagen) eine Arbeitsunf�higkeit von 10 % angenommen werden k�nne.
Mit Berichten vom 4. September und 22. Oktober 2002 legte Frau Dr. med. Q.________ dar, sie zweifle nicht daran, dass Prof. Dr. med. U.________ den zweiten Teil des Gutachtens nach Einsicht in die kompletten Akten vorurteilslos verfasst habe. Sie bleibe bei ihrer Einsch�tzung vom 2. Januar 2002 und erachte eine weitere orthop�dische Begutachtung nicht als notwendig.
5.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe zu den von ihm gegen die Expertise des Prof. Dr med. U.________ erhobenen formellen Einwendungen nicht Stellung genommen. Damit habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Das Gutachten vom 13. Oktober 2001 sei unbestrittenermassen ohne Kenntnis wichtiger medizinischer Vorakten erstellt worden, wogegen er bereits mit Schreiben vom 19. April 2002 opponiert habe. Er habe sich entgegen der Behauptung der IV-Stelle in ihrem Schreiben vom 18. Juli 2002 nicht mit einer erg�nzenden Begutachtung durch Prof. Dr. med. U.________ einverstanden erkl�rt. Dieses Vorgehen habe er vielmehr mit Eingabe vom 4. Oktober 2002 ger�gt. Prof. Dr. med. U.________ habe sich bei der Begutachtung vom 13. Oktober 2001 aufgrund der ihm damals vorliegenden unvollst�ndigen Akten eine Meinung gebildet. Wegen dieser Vorbefassung sei er befangen gewesen, als ihm die umfangreichen Vorakten zwecks erg�nzender Expertise zur Verf�gung gestellt worden seien. F�r Sachverst�ndige best�nden die gleichen Ausschlussgr�nde wie f�r Richter. Die erg�nzende Begutachtung vom 9. August 2002 sei daher formell unzul�ssig gewesen, weshalb darauf nicht abgestellt werden k�nne.
5.2 Es trifft zu, dass die Vorinstanz zu diesen bereits bei ihr vorgebrachten formellen Einwendungen des Versicherten gegen die Expertise des Prof. Dr. med. U.________ nicht Stellung genommen hat, womit sie der Begr�ndungspflicht als Bestandteil des verfassungsrechtlichen Geh�rsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 61 lit. h ATSG) grunds�tzlich nicht nachgekommen ist. Es liegt aber kein derart schwerwiegender Mangel vor, dass eine Heilung im letztinstanzlichen Verfahren nicht m�glich w�re. Weil Versicherungsleistungen streitig sind und dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht deshalb sowohl in tats�chlicher als auch in rechtlicher Hinsicht eine uneingeschr�nkte �berpr�fungsbefugnis zusteht (Art. 132 OG), kann die Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch das kantonale Gericht als geheilt gelten, zumal sich der Beschwerdef�hrer zu diesem Punkt einl�sslich ge�ussert hat (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa mit Hinweisen).
5.3 Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs, wie sie auch im Verfahrensrecht Geltung haben, ist es nicht zul�ssig, formelle R�gen, die in einem fr�heren Stadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, bei ung�nstigem Ausgang sp�ter noch vorzubringen. In Bezug auf die Garantie auf einen unvoreingenommenen Richter hat das Bundesgericht erkannt, dass Ablehnungs- oder Ausstandsgr�nde so fr�h wie m�glich geltend zu machen sind und ein versp�tetes Vorbringen gegen Treu und Glauben verstossen und daher die Verwirkung mit sich bringen kann (BGE 124 I 123 Erw. 2; 119 Ia S. 228 f.; 118 Ia 284 Erw. 3a; in SVR 2001 BVG Nr. 7 S. 27 ver�ffentlichte Erw. 1 von BGE 126 V 303). In gleicher Weise verwirkt der Anspruch auf Geltendmachung von Verfahrensm�ngeln bei der Ernennung von Sachverst�ndigen, wenn die R�gen nicht unmittelbar nach Bekanntwerden der M�ngel erhoben werden (nicht publ. Erw. 2b des Urteils BGE 123 V 331; nicht ver�ffentlichtes Urteil des Bundesgerichts in Sachen F. vom 23. M�rz 1995 Erw. 3b, 1A.108/1994).
Mit Schreiben vom 18. Juli 2002 hat die IV-Stelle Prof. Dr. med. U.________ beauftragt, ein neues Gutachten aufgrund der vollst�ndigen Akten zu erstellen. Eine Kopie dieses Schreibens ging an den Rechtsvertreter des Versicherten. H�tte er den erneuten Auftrag an Prof. Dr. med. U.________ beanstanden wollen, h�tte er es noch vor der Erstattung der erg�nzenden Expertise vom 9. August 2002 tun sollen. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben ist es nicht ang�ngig, formelle R�gen, die in einem fr�hen Stadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, je nach Resultat des Gutachtens noch sp�ter vorzubringen.
6.1 Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist der Versicherte in der angestammten T�tigkeit als Portier weiterhin zu 50 % arbeitsunf�hig, weshalb diesbez�glich keine Verbesserung des Gesundheitszustandes gegen�ber der Verf�gung vom 21. August 2000 betreffend den Zeitraum ab 1. September 1998 eingetreten ist (Erw. 3 hievor).
6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, dem Versicherten sei es im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht sp�testens ab 8. Oktober 2001 zumutbar, eine angepasste T�tigkeit, vorwiegend im Sitzen, mit wechselnder Belastung, ganztags zu verrichten, und auch bei einer leidensbedingten Einschr�nkung von 10 % (Dr. med. Q.________) bis h�chstens 25 % (Prof. Dr. med. U.________) ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen.
Die IV-Stelle ging gest�tzt auf die Einsch�tzung der Frau Dr. med. Q.________ von einer 90%igen Arbeitsf�higkeit in angepassten T�tigkeiten aus (Erw. 4.2 hievor) und nahm zus�tzlich einen leidensbedingten Abzug von 10 % vor.
6.3 Gem�ss dem Gutachten des Prof. Dr. med. U.________ vom 13. Oktober 2001 beklagt sich der Versicherte unter anderem �ber Schmerzen im Bereich des rechten Fusses. Aufgrund der R�ntgenuntersuchung sei fraglich bzw. nicht sicher ausschliessbar, dass im oberen Sprunggelenk ein freier Gelenkk�rper vorliege. Frau Dr. med. Q.________ legte gest�tzt hierauf am 2. Januar 2002 dar, die Schmerzen im rechten Fuss seien m�glicherweise durch einen freien Gelenkk�rper verursacht. Die Frage, ob ein freier Gelenkk�rper (sog. Arthrolith, Gelenkmaus) vorliegt, wurde indessen nicht abschliessend gekl�rt.
Im Weiteren legte Prof. Dr. med. U.________ den Umfang der Arbeitsf�higkeit f�r vorwiegend sitzende oder stehende T�tigkeiten, z.B. als Concierge, im Empfang, im Office und in der K�che auf 75 bis 100 % fest. Abgesehen davon, dass diese Aussage sehr unpr�zis ist, ist der Grund f�r die angegebene Bandbreite der Arbeitsf�higkeit nicht nachvollziehbar. Unklar ist beispielsweise, ob die 75%ige Arbeitsf�higkeit stehende und die 100%ige Arbeitsf�higkeit sitzende Arbeiten betrifft oder umgekehrt. F�r die Festsetzung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist die Angabe des Prof. Dr. med. U.________ ungen�gend, da vorliegend nicht einfach auf Tabellenl�hne f�r leichte Arbeit bei Annahme einer Mindestarbeitsf�higkeit von 75 % abgestellt werden kann (Erw. 7.2.2 hienach). Soweit die Verwaltung die Arbeitsf�higkeit gest�tzt auf die Einsch�tzung der Frau Dr. med. Q.________ mit 90 % bezifferte, kann dem ebenfalls nicht gefolgt werden, da letztere den Versicherten nicht selber untersucht hat, sondern lediglich gest�tzt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. U.________ eine eigene, davon abweichende Bewertung vornahm.
Unter diesen Umst�nden besteht keine hinreichende Grundlage zur Bestimmung der Arbeitsf�higkeit. Notwendig ist eine erneute medizinische Abkl�rung.
7.1 In erwerblicher Hinsicht hat die IV-Stelle am 14. Juni 2002 gest�tzt auf die Angaben des Hotel X.________ den ohne Invalidit�t erzielbare Portierlohn (Valideneinkommen) f�r das Jahr 1996 auf monatlich Fr. 2300.- festgesetzt und f�r das Jahr 2000 auf Fr. 2538.79 (inkl. 13. Monatslohn) aufgewertet (Nominallohnindex f�r erwachsene Arbeiter 1996: 1958 Punkte; 2000: 1995 Punkte; vgl. die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Lohnentwicklung 2002, S. 36, T1A.39). Zur Ermittlung des maximal erzielbaren Invalideneinkommens zog sie ebenfalls den Portier-Validenlohn von Fr. 2538.79 bei, brachte einen leidensbedingten Abzug von 10 % an und ermittelte unter Ber�cksichtigung einer Arbeitsf�higkeit von 90 % (Erw. 6.2 hievor) einen Betrag von Fr. 2056.42. Verglichen mit dem Valideneinkommen resultierte ein Invalidit�tsgrad von 19 %.
Das kantonale Gericht hat erwogen, die medizinische Arbeitsunf�higkeit sei mit der Erwerbseinbusse identisch, liege doch der erzielte Validenlohn deutlich unter den statistischen L�hnen der in Frage kommenden leichten Hilfst�tigkeiten in Handel sowie im Industrie- und Dienstleistungssektor.
7.2.1 Als Erstes ist festzuhalten, dass das Vorgehen der Verwaltung, im Rahmen des Einkommensvergleichs das Validen- und Invalideneinkommen auf das Jahr 2000 (Zeitpunkt der urspr�nglichen Rentenverf�gungen) hochzurechnen, nicht korrekt ist. F�r die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grunds�tzlich zun�chst auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt der allf�lligen Rentenrevision abzustellen. Bevor die Verwaltung �ber einen Leistungsanspruch befindet, muss sie zudem pr�fen, ob allenfalls in der folgenden Zeit eine erhebliche Ver�nderung der hypothetischen Bezugsgr�ssen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuf�hren (BGE 129 V 223 f. Erw. 4.1 und 4.2, 128 V 174; Urteil T. vom 21. Juli 2003 Erw. 4.1, I 833/02).
7.2.2 Der Versicherte und seine Ehefrau arbeiteten seit 17. Dezember 1996 als Saisonniers im Hotel X.________. Gem�ss dem Gutachten des Prof. Dr. med. U.________ vom 13. Oktober 2001 war die Ehefrau in der Wintersaison 2001/2002 weiterhin im Saisonnierstatus in der Schweiz t�tig. Unter diesen Umst�nden ist es �berwiegend wahrscheinlich, dass der Versicherte im Revisionszeitpunkt (2001) und auch bei Erlass der Revisionsverf�gung vom 8. November 2002 weiterhin lediglich �ber eine Saisonnierbewilligung verf�gt h�tte. Etwas anderes wird denn auch von keiner Seite geltend gemacht.
Da invalidit�tsfremde Gesichtspunkte im Rahmen des Einkommensvergleichs nach Art. 28 Abs. 2 IVG �berhaupt nicht oder dann bei beiden Vergleichsgr�ssen gleichm�ssig zu ber�cksichtigen sind (ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104 Erw. 5b; Urteil S. vom 16. April 2002, I 640/00), ist auch bei der Bestimmung des Invalideneinkommens dem Saisonnierstatus des Versicherten Rechnung zu tragen, weshalb - mit der IV-Stelle - nicht auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) abzustellen ist. Vielmehr hat die Verwaltung aufgrund konkreter Abkl�rungen zu eruieren, welches Einkommen der Beschwerdef�hrer als Saisonnier in einer leidensangepassten T�tigkeit, insbesondere etwa in der Hotellerie, h�tte erzielen k�nnen. Anders als bei der Ermittlung des Invalideneinkommens auf Grund von Tabellenl�hnen ist dabei kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen (BGE 129 V 225 Erw. 4.4).
Soweit die Verwaltung als maximal erzielbares Invalideneinkommen den Portier-Validenlohn beigezogen und in diesem Rahmen eine Arbeitsf�higkeit von 90 % und einen leidensbedingten Abzug von 10 % eingesetzt hat (Erw. 7.1 hievor), kann dem nicht gefolgt werden. Denn als Portier ist der Versicherte weiterhin nur zu 50 % arbeitsf�hig, so dass diesbez�glich gar kein Revisionsgrund vorliegt (Erw. 6.1 hievor). Zu eruieren ist vielmehr das Invalideneinkommen in den von Prof. Dr. med. U.________ angef�hrten leidensangepassten Arbeiten, wobei der Arzt klar anzugeben hat, in welchem Umfang der Versicherte in welchen T�tigkeiten arbeitsf�hig ist (Erw. 6.3 hievor).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Entscheidungsgrundlagen f�r die Bemessung des Invalidit�tsgrades in medizinischer und erwerblicher Hinsicht einer erg�nzenden Abkl�rung bed�rfen. Gest�tzt auf die Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird die IV-Stelle �ber den Leistungsanspruch des Versicherten neu zu befinden haben.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem obsiegenden Beschwerdef�hrer steht f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren ist damit gegenstandslos.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid der Eidgen�ssischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 25. Juli 2003 und die Verf�gung vom 8. November 2002 aufgehoben, und es wird die Sache an die IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland zur�ckgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
Die IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

References: BGE 
 Art. 88
 Art. 88
 BGE 
 Art. 28
 Art. 4
 BGE 
 Art. 61
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 135