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Sunufl. Almanya dan. Türkiye den. Oda dan. Portre. 46 Zahlen-Daten-Fakten - PDF
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3 Editorial 5 Titelthema 6 Niederlassungrecht in der Türkei... Aus Deutschland 9 Deutsche Messeveranstalter lassen sich verstärkt prüfen... Neu: Steueridentifikationsnummer... Aus der Türkei Sunufl 5 Kapak Konusu 28 Türkiye de Yerleflim Hakk... Almanya dan 31 Alman fuar organizatörleri gönüllü olarak denetim yapt r yorlar... Yeni uygulama : Vergi kimlik numaras... Türkiye den Inhalt/ çindekiler Türkei will Energiedrehscheibe werden Türkiye enerji kavfla olmay hedefliyor Germany Meets Turkey Study Tour Deutsche Wirtschaftstage in Adana und Konya... Aus der Kammer 17 Messeabteilung 23 Interview 24 Foreign Market Consulting... Porträt 26 ContiTech Germany Meets Turkey - Çal flma Turu Adana ve Konya da Alman Ekonolisi tan t m Günleri düzenlendi... Oda dan 37 Fuar Bölümü 43 Söylefli 44 Foreign Market Consulting... Portre 46 ContiTech Zahlen-Daten-Fakten 48 Rakamlar-Veriler-Bilgiler 48 Impressum Künye Oktober November Dezember 2007 Nr. 42 Ekim Kas m Aral k 2007 Say : 42 Anschrift / Adres Muallim Naci Cad Ortaköy - stanbul Tel: Fax: Herausgeber Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Teoman Yelkencio lu mtiyaz Sahibi Alman-Türk Ticaret ve Sanayi Odas ad na Yönetim Kurulu Baflkan Teoman Yelkencio lu Verantwortlicher Chefredakteur Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Marc Landau Sorumlu Yaz flleri Müdürü Oda n n Genel Sekreteri ve Yönetim Kurulu Üyesi Marc Landau Produktion / Yapım Türkei-Kurier Halaskargazi Cad. 61/ Harbiye - Istanbul Tel: Fax: Druck / Baskı Özgün Ofset - Istanbul ODA erscheint viermal jährlich ODA dergisi y lda 4 kez yay nlan r Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers und nicht notwendigerweise der Kammer wieder. Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit Quellenangabe gestattet. Yay ndaki bilgiler yay nlanm fl güvenilir kaynaklardan özenle derlenmifltir. Ancak Oda m z bilgilerin içeri i ve do rulu u aç s ndan sorumluluk yüklenmez. mzal yaz lardaki görüfller, yazarlar n kendi görüflleridir. Oda bu konuda sorumluluk kabul etmez. Kaynak gösterilmeden al nt yap lamaz ve kullan lamaz. 3
5 Sehr geehrtes Mitglied, Das Interesse des deutschen Mittelstandes an der Türkei nimmt immer schneller zu. Gut tausend KMUs gründeten allein in den letzten drei Jahren Niederlassungen in der Türkei. Bei Newcomern hat sich mittlerweile eine ganz besondere Nachfrage nach Kooperationsbörsen und individueller Kontaktvermittlung entwickelt. Noch in diesem Jahr wird die Kammer drei Kontakt- und Kooperationsbörsen im Auftrag einzelner Bundesländer durchführen: Vom 22. bis 26. Oktober 2007 hält sich eine Gruppe baden-württembergischer Unternehmen in Istanbul und Ankara auf, vom 04. bis 08. November 2007 besucht eine Delegation saarländischer Geschäftsleute Istanbul und Bursa und vom 08. bis 11. November 2007 findet eine bayerische Gemeinschaftsbeteiligung an der Messe Otomotiv 2007 statt, in deren Rahmen ebenfalls eine Kooperationsbörse von der AHK organisiert werden wird. Nicht allein die Bundesländer fördern so die Aussenhandelsaktivitäten ihrer mittelständischen Unternehmen, auch Verbände und andere Einrichtungen bedienen sich zunehmend dieses Mittels der dirkten Kontaktanbahnung. So führte die Kammer Anfang September eine Kooperationsbörse für den Verband der Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durch, wobei hier deutsche Einkäufer teilnahmen, die Kontakte zum Beschaffungsmarkt Türkei suchten. Und vom 26. bis 28. November 2007 führt die Kammer als vierte Aktion im Bereich Erneuerbare Energien seit dem Sommer letzten Jahres eine weitere Kontaktbörse für deutsche Fachunternehmen durch, diesmal zum Thema Biomasse. De erli üyemiz, Alman orta boy iflletmelerin Türkiye'ye olan ilgisi gittikçe daha h zl artmakta. Sadece son üç y l içerisinde yaklafl k bin Alman KOB 'si Türkiye'de temsilcilikler kurdu. Türkiye pazar na yeni girenler aras nda halen iflbirli i borsalar na ve bireysel irtibat arac l na özellikle büyük bir talep geliflmifl durumda. Oda daha bu y l içerisinde, baz Alman eyaletlerinin emriyle üç adet irtibat ve iflbirli i borsas gerçeklefltirecek: Ekim 2007 günlerinde Baden-Württemberg eyaletinden bir grup firman n temsilcileri stanbul ve Ankara'da bulunacak, Kas m 2007 günleri aras nda Saarland eyaletinden bir ifl adamlar heyeti stanbul ve Bursa'y ziyaret edecek ve Kas m 2007 tarihleri aras nda da Otomotiv 2007 fuar na Bavyera flirketlerinin, yine çerçevesinde AHK taraf ndan bir iflbirli i borsas n n organize edilece i bir ortaklafla kat l m gerçekleflecektir. Bu flekilde sadece Alman eyaletleri kendi KOB 'lerinin d fl ticaret aktivitelerini teflvik etmekle kalm yor, ayr ca birlikler ve baflka kurulufllar da, do rudan irtibat a geniflletmenin bu yolundan artan ölçüde yararlan yorlar. Nitekim Odam z eylül ay bafl nda, Alman Makine ve Tesis Yap mc lar Birli i VDMA için, Türkiye tedarik pazar yla irtibatlar kurmak isteyen Alman sat n almac lar n kat ld bir iflbirli i borsas gerçeklefltirdi Kas m 2007 günlerinde ise Odam z geçen y l n yaz ndan bu yana yenilenebilir enerjiler alan ndaki dördüncü etkinlik olarak bu sefer biyokütle konulu olmak üzere, Alman uzman flirketler için yeni bir irtibat borsas gerçeklefltirecektir. Marc Landau Geschäftsführer / Genel Sekreter Editorial/Sunufl 55
6 Niederlassungrecht in der Türkei Titelthema Gesellschaftsrecht An Handelsgesellschaften kennt das türkische Recht eine Vielzahl von Typen, die im Wesentlichen den deutschen Unternehmensformen entsprechen. Die vier wichtigsten sind: - die Kollektivgesellschaft (OHG); - die Kommanditgesellschaft (KG); - die Aktiengesellschaft (AG); - die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die Kollektiv- und Kommanditgesellschaft sind Personengesellschaften, während die AG und die GmbH als Kapitalgesellschaften ausgestaltet sind. Wegen der günstigeren haftungsrechtlichen Situation sollen sich die nachstehenden Ausführungen auf die beiden Kapitalgesellschaften beschränken. Von denen wiederum erfreut sich die GmbH gerade bei KMU größter Beliebtheit, beträgt ihr Mindestkapital doch nur YTL. Um keine Gesellschaft, sondern um eine unselbstständige Niederlassung Rechtsgrundlagen Das Recht der Handelsgesellschaften ist in den Artt. 136 bis 556 des türkischen Handelsgesetzbuchs (HGB; Gesetz Nr vom ) geregelt. Es beruht auf schweizerischen, handelt es sich hingegen bei einer Repräsentanz (Liaison Office, Verbindungsbüro). Eine solche stellt eine nur sehr schwache Form der Marktpräsenz eines ausländischen Unternehmens dar. Sie ist als schwach zu bewerten, da es einer solchen Rechtsform verwehrt ist, über reine Unterstützungshandlungen (zum Beispiel Werbung, Vermittlung, Produktberatung) hinaus Marktaktivitäten zu entfalten. Insbesondere darf eine bloße Repräsentanz nicht eigenständig Verträge abschließen, Lieferungen ausführen oder sonstige Handlungen vornehmen, die als unmittelbarer Anknüpfungspunkt für Einkunftserzielung geeignet sind. französischen und deutschen Vorbildern. Das HGB befindet sich zur Zeit jedoch auf dem parlamentarischen Prüfstand. Mit umfassenden Reformen ist mittelfristig zu rechnen. 6 Gründungsverfahren Aktiengesellschaft Die Gründungsmitglieder einer AG haben die Gründungssatzung in notariell beglaubigter Form zu unterzeichnen. Diese hat nach Art. 279 HGB folgende Mindestangaben zu enthalten: - Sitz und Firma der AG; die Firma ist zwingend mit einem Hinweis auf die Gesellschaftsform auszustatten, wobei das Kürzel A.S. ausreicht; - Art (Geld oder Sachanteile), Höhe und Einzahlungsmodus des Grundkapitals; Anzahl und jeweiliger Wert der einzelnen Anteile; - Einsetzung und Rechtstellung der mit der Verwaltung bzw. Vertretung der Gesellschaft betrauten Personen (insbesondere Benennung der Verwaltungsrats- und Aufsichtsratsmitglieder); - Einberufung und Geschäftsgang der Hauptversammlung; - Dauer der Gesellschaft, falls keine Gründung auf unbefristete Zeit beabsichtigt ist; - Form der Bekanntmachungen der Gesellschaft; - Höhe des Kapitalanteils der einzelnen Gründungsmitglieder, sofern keine Stufengründung vorliegt. Zusammen mit der Vorlage des Vertrags ist die Eintragung ins Handelsregister und die Bekanntmachung der Satzung zu beantragen. Mit der Eintragung erlangt die AG ihre Rechtsfähigkeit, die Haftung der Aktionäre für Verbindlichkeiten der Gesellschaft ist ab dato auf die von ihnen übernommene Kapitaleinlage beschränkt (keine Durchgriffshaftung, vgl. Art. 269 HGB).
7 GmbH Wie bei der AG ist auch die Gründungssatzung der GmbH von sämtlichen Gründungsmitgliedern, deren Anzahl sich indes auf mindestens zwei und höchstens 50 beläuft, in notariell beglaubigter Form zu unterzeichnen. Der Inhalt der Satzung hat nach Art. 506 HGB folgende Punkte zu umfassen: - Sitz, Gegenstand und Firma der Gesellschaft, wobei aus letzterer die Rechtsform einer GmbH (zumindest in der abgekürzten Form Ltd. Sti.) eindeutig hervorgehen muss; - die Höhe des Stammkapitals und die von jedem Gesellschafter zu erbringende Stammeinlage; - die Form der Bekanntmachung der Gesellschaft; - die Dauer der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister einzutragen; ihre Satzung ist bekannt zu machen (Art. 511 HGB). Wie die AG gewinnt die GmbH erst durch diesen Akt Rechtsfähigkeit (Art. 512 HGB), was zu einer Beschränkung der Gesellschafterhaftung auf die von ihnen einzubringenden Einlagen führt. Kapital Titelthema Aktiengesellschaft Die Mindestkapitaleinlage einer AG beträgt pro Gesellschafter 25 YTL, das Mindeststammkapital der Gesellschaft YTL. Davon ist bei der Gründung wenigstens 25% einzuzahlen (Art. 285 HGB). Der Ministerrat ist jedoch zur jederzeitigen Anhebung des Mindeststammkapitalbetrags auf bis zu 1.000% der aktuellen Summe ermächtigt. GmbH Das Mindeststammkapital beträgt YTL, die Mindesteinlage eines jeden Gesellschafters 25 YTL; Sacheinlagen sind nach Maßgabe von Art. 508 HGB zulässig. Das Kapital ist bei der Gründung in Höhe von 25% einzuzahlen; der Rest kann innerhalb einer dreijährigen Frist gezahlt werden. Organe Aktiengesellschaft Die AG des türkischen Rechts ist mit folgenden Organen ausgestattet: - Generalversammlung, die die generellen Leitlinien zur Unternehmenssteuerung vorgibt, Satzungsänderungen vornimmt, den Aufsichts- und Verwaltungsrat wählt, Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung bestätigt und die Gewinnverteilung beschließt. - Verwaltungsrat, ein mindestens dreiköpfiges Gremium, dem die Leitung der Geschäftsführung und die Vertretung der AG obliegt und dessen Mitglieder zwingend Aktionärsstatus innehaben müssen; Fremdgeschäftsführung ist jedoch im Wege der Delegation von Geschäftsführungsaufgaben auf sogenannte "Direktoren" (müdürler) zulässig. - Aufsichtsrat, bestehend aus bis zu fünf Personen, die die Befugnisse einer inneren Revision wahrnehmen, aber auch Außenstehenden gegenüber für Pflichtverletzungen einzustehen haben (Art. 359 HGB). Mehr als die Hälfte der Aufsichtsratsmitglieder muss die türkische Staatsangehörigkeit innehaben, eine Gesellschafterstellung ist jedoch nicht erforderlich. GmbH Die GmbH kennt folgende Organe: - Gesellschafterversammlung. Gemäß Art. 539 HGB verfügt sie über die Befugnis zu Satzungsänderungen, Bestellung/Abberufung von Geschäftsführern und Aufsichtsratsmitgliedern, Bestätigung der Gewinn/Verlustrechnung und Bilanz, Entlastung der Geschäftsführung, Beschlussfassung über die Aufteilung von Stammanteilen und Vertretung der Gesellschaft bei der Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegenüber ihren /Geschäftsführern; - Geschäftsführung, die weitgehend dem Verwaltungsrat einer AG angeglichen ist, wenngleich Art. 541 HGB ausdrücklich die Möglichkeit einer Fremdgeschäftsführung (also durch Nichtgesellschafter) erlaubt, und an die Anzahl der Geschäftsführer keine numerischen Mindest- oder Höchstanforderungen gestellt werden; - Aufsichtsrat, bestehend aus bis zu fünf Personen (davon mehr als die Hälfte mit türkischer Staatsangehörigkeit), der allerdings nur bei GmbHs mit einem Bestand von 20 Gesellschaftern oder mehr zu bestellen ist (Art. 548 Abs. 1 HGB). 7
8 Haftungsfragen Titelthema Auflösung Aktiengesellschaft Im Gegensatz zur GmbH kann die AG auf unbestimmte oder bestimmte Zeit gegründet werden; im letzten Fall führt der Fristablauf zur Auflösung. Weitere Auflösungsgründe zählt Art. 434 Dem Wesen einer Kapitalgesellschaft entsprechend haften die Gesellschafter im Grunde nicht persönlich für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Jedoch besteht eine persönliche Einstandspflicht der Gesellschafter einer GmbH (Durchgriffshaftung) im Hinblick auf öffentlich-rechtliche Forderungen. Den Gesellschaftern steht insoweit allerdings die Einrede der Vorausklage zu; auch ist ihre Einstandspflicht summenmäßig auf die Höhe ihrer originär erbrachten Einlage begrenzt. HGB enumerativ auf: Verfehlen des gesellschaftlichen Zwecks, Verlust von zwei Dritteln des Gesellschaftskapitals, Absinken der Anzahl der Aktionäre unter fünf, Eintritt eines in der Satzung vereinbarten Auflösungsgrundes, Verschmelzen mit einer anderen Gesellschaft, Konkurseröffnung und Auflösungsbeschluss der Hauptverhandlung. GmbH Auflösungsgründe für eine GmbH sind nach Art. 549 HGB neben Zeitablauf - weitere, in der Satzung vorgesehene Gründe; - Gesellschafterbeschluss, der einer doppelt-qualifizierten Mehrheit von 75% der Stimmen, die 75% des Kapitals vertreten, bedarf; - Konkurseröffnung; - Gerichtsurteil auf Antrag eines Gesellschafters bei Vorliegen berechtigter Gründe. 8 Investitionsrecht Allgemeines Investitionsregime Am trat das Gesetz Nr über ausländische Direktinvestitionen (ADIG) in Kraft und hob das alte Gesetz Nr aus dem Jahr 1954 auf. Kernstück ist das in Art. 3 ADIG verbürgte Diskriminierungsverbot, das den Behörden untersagt, ausländische und inländische Investoren ungleich zu behandeln (Inländergleichbehandlung). Weggefallen sind damit nicht nur das Erfordernis einer gesonderten Investitionsgenehmigung für Ausländer, sondern auch die erhöhten Mindestkapitalanforderungen bei der Gründung von Kapitalgesellschaften, die ursprünglich bei US$ lagen und sich nun nach den Vorschriften des allgemeinen Gesellschaftsrecht bemessen (bei einer GmbH YTL, bei einer Aktiengesellschaft YTL). Als ausländische Investoren definiert Art. 2 a) ADIG natürliche Personen ausländischer Staatsangehörigkeit beziehungsweise türkische Staatsangehörige mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland sowie juristische Personen, deren Gründung sich nach Maßgabe einer ausländischen Rechtsordnung vollzog (persönlicher Anwendungsbereich des ADIG). Den sachlichen Anwendungsbereich setzt Art. 2 b) ADIG mit dem Begriff einer klassischen Direktinvestition gleich, also mit der Gründung einer neuen Gesellschaft/Zweigniederlassung oder mit dem Erwerb von Anteilen einer bereits bestehenden Gesellschaft, dies allerdings in einer Mindesthöhe von 10% am Gesellschaftskapital. Daraus wird aber auch deutlich, dass die Niederlassung als Einzelkaufmann nicht in den Anwendungsbereich des ADIG fällt. Neben der Inländergleichbehandlung wartet das neue ADIG noch mit einer ganzen Reihe weiterer Garantien und Annehmlichkeiten auf: So wurde das Gründungsverfahren durch eine Zuständigkeitskonzentration auf die jeweiligen Handelsregisterämter aus administrativer Sicht stark vereinfacht, auch wenn die Genehmigung hinsichtlich der Eröffnung eines unselbständigen Verbindungsbüros weiterhin dem Staatssekretariat für Schatzwesen vorbehalten bleibt. Nach Art. 3 b) ADIG sind die Investoren gegen eine entschädigungslose Enteignung geschützt; eine solche darf sich zudem nur in gesetzlich festgelegten Bahnen und unter dem Primat des öffentlichen Wohls vollziehen. Darüber hinaus wird der freie Kapitaltransfer ins Ausland in Art. 3 c) ADIG gewährleistet. Ausländische juristische Investoren können nach der Klarstellung des Art. 3 d) ADIG unter gleichen Voraussetzungen Immobilien erwerben wie rein türkisch Unternehmen - eine Rechtsfolge, die sich schon aus dem allgemeinen Diskriminierungsverbot ergibt. Bei Streitigkeiten über privatrechtliche Vereinbarungen mit der öffentlichen Hand steht den Investoren schließlich der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten oder zu einem Schiedsgericht offen (Art. 3 e) ADIG). Dr. Sven Klaiber, Bfai
9 Deutsche Messeveranstalter lassen sich verstärkt prüfen Die deutschen Messeveranstalter haben im Jahr 2006 rund 11 % mehr Messen prüfen lassen als im Vorjahr. Für 280 deutsche Messen und Ausstellungen liegen FKM-geprüfte Aussteller- und Besucherzahlen vor. Die FKM Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen umfasst 71 Messeveranstalter. Das Angebot an vergleichbaren Planungsdaten für die aus- stellende Wirtschaft hat sich deutlich verbessert. Dies betonte Michael von Zitzewitz, Vorsitzender der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, im Jahres-Pressegespräch der FKM am 1. Juni 2007 in Frankfurt. Von den Messen, die der AUMA als Verband der Messewirtschaft als überregional einstuft, sind fast 90 % FKM-geprüft, bei den regionalen Veranstaltungen sind es 80 %. Die FKM-geprüften Messen umfassten insgesamt Aussteller und 14 Mio. Besucher. Ausstellende Firmen planen medienübergreifend Der FKM-Vorsitzende betonte, dass sich die Aussteller eher wenig mit dem intensiven Wettbewerb zwischen den deutschen Veranstaltern beschäftigten, vielmehr verglichen sie Effizienz und Qualität ihrer Messebeteiligungen in Deutschland mit denen in anderen Ländern, und vor allem verglichen sie Messen mit anderen Marketinginstrumenten. Gerade kleine und mittlere Betriebe bereiteten sich, so von Zitzewitz, nicht ausreichend auf ihre Beteiligung vor. Vor allem vergäßen sie oft, im Vorfeld der Messen klar zu definieren, welche Ziele sie in welchem Umfang erreichen wollten. Die FKM habe deshalb begonnen, mit Unterstützung der Industrieverbände die Aussteller auf die Notwendigkeit rationaler Messeplanung hinzuweisen. Kritisch äußerte sich der FKM-Vorsitzende zu der in Frankreich eingeführten Zwangsprüfung für alle Messen des Landes. Staatlich verordnete Regelungen führten immer auch zu Bestrebungen, solche Regeln zu umgehen. Wer dagegen freiwillig Prüfungen akzeptiere, mache dies mit einer gewissen Überzeugung, und die sei nach seiner Auffassung wichtiger als eine Zwangsprüfung. Internationale Messetransparenz Die FKM hat drei ausländische Gastmitglieder, die Messe Verona, die MVK- Messegesellschaft aus Moskau und das Hong Kong Trade Development Council. Sie lassen insgesamt 33 Messen prüfen. Darüber hinaus hat die FKM enge Beziehungen zu anderen europäischen Prüforganisationen für Messezahlen. Zusammen mit 12 Partnern gibt sie jährlich die so genannte Euro Fair Statistics heraus. Sie umfasst die Zahlen von fast geprüften Messen aus 20 Ländern. Diese Veranstaltungen repräsentieren ein Volumen von Ausstellern und 51 Mio. Besuchern. Erstmals ist Russland mit 47 geprüften Messen vertreten. Schon jetzt ist absehbar, dass diese Zahl in Zukunft noch deutlich steigen wird. Schon seit einigen Jahren arbeite die FKM, so von Zitzewitz, bei der weltweiten Standardisierung von Messebegriffen mit, z. B. in einer internationalen ISO-Arbeitsgruppe, aber auch innerhalb der UFI, des Weltverbandes der Messewirtschaft. Vor zwei Jahren habe das Normungsinstitut von Singapur beim ISO-Sekretariat ein Verfahren zur Standardisierung von Messeterminologie in Gang gesetzt. Inzwischen hätten drei Verhandlungen stattgefunden mit einem vorläufigen Ergebnis. Die FKM werde sehr gründlich prüfen, ob ihre Standards hinreichend berücksichtigt worden sind. Denn sie wolle hohe Mindeststandards sichern und so verhindern, dass sich andere Länder unter dem Deckmantel eines ISO-Standards Vorteile verschafften. Aus Deutschland Vom November 2007 findet in Potsdam das internationale deutsche Partnerschaftsforum Promofood statt. Promofood dient dem Aufbau von Geschäftsbeziehungen zwischen Firmen der Ernährungswirtschaft aus der ganzen Welt. Angesprochen sind dabei die Bereiche Nahrungsmittelforschung und entwicklung, Agrarproduktion, Lebensmittelverarbeitung, Produktionsund Verarbeitungstechnik, Handel Promofood 2007 und Vermarktung, Logistik, Verpackung und Design, verwandte Bereiche/ Sonstiges. Information/Anmeldung: 9
10 Aus Deutschland Im Rahmen ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer e.v. (TD-IHK) am 04. Oktober 2007 satzungsgemäß einen neuen Vorstand. Der Vorstand setzt sich in gleichem Verhältnis aus vier türkischen und vier deutschen Unternehmensvertretern zusammen. Vorstandswahl der TD-IHK Zum neuen Vorstand der TD-IHK gehören für die türkische Seite: Mustafa Duran (Türkiyem GmbH, Köln), Dr. Ahmet Kücük (Metropol Marketing GmbH, Istanbul), Nihat Sorgec (BWK Kreuzberg GmbH, Berlin), Hayati Önel (Önel Druck GmbH, Köln). Als deutsche Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting (Metro AG, Düsseldorf), Rolf Königs (Aunde Group, Mönchengladbach), Dr. Michael Kern (VW AG, Neu: Steueridentifikationsnummer Bis 30. Juni 2007 mussten alle deutschen Meldebehörden die den Bürger betreffenden Datenbestände an das Bundeszentralamt für Steuern übermitteln. Dieses wird nun ab Oktober jedem Bürger eine lebenslang gültige 11-stellige Nummer erteilen, unter der Familienname, frühere Namen, Vornamen. Doktorgrad, Künstlernamen, Tag und Ort der Geburt, Geschlecht und gegenwärtige Anschrift des Hauptwohnsitzes gespeichert werden. Unternehmer, Kapital- und Personengesellschaften erhalten neben der Steueridentifikationsnummer noch Wolfsburg), Werner Scheller (Deutsche Post AG, Bonn). Dr. Rainhardt von Leoprechting wurde im Amt des Präsidenten des Vorstandes der TD-IHK bestätigt. Ebenfalls in ihrem Amt als Vizepräsident bestätigt wurden Nihat Sorgec für die türkische und Rolf Königs für die deutsche Seite. eine Wirtschaftsidentifikationsnummer, unter welcher sämtliche betrieblichen Daten für die Behörde abrufbar sein soll. Christoph Iser, Feiertage in Deutschland Januar...Neujahr 06. Januar...Heilige Drei Könige (Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt) 21. März....Karfreitag 24. März...Ostermontag 01. Mai...Maifeiertag 01. Mai...Christi Himmelfahrt 12. Mai...Pfingstmontag 22. Mai...Fronleichnam 15. August...Maria Himmelfahrt (Bayern, Saarland) 03. Oktober...Tag der Deutschen Einheit 31. Oktober...Reformationstag (Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Thüringen) 01. November..Allerheiligen (Baden- Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland) 19. November..Buß- und Bettag (Sachsen) 24. Dezember..Heiligabend 25./26. Dezember... Weihnachten 31. Dezember..Silvester (Irrtümer vorbehalten. Keine Garantie für Korrektheit/Vollständigkeit der Daten) EPHESOS HOMES Nahe Selcuk (Anfang des Şirince-Tals): 2 Häuser mit je 2 Schlafzimmern (je ein Doppel- und ein 3-Bettzimmer), voll eingerichtet, Gärtnerhaus, Schwimmbad 4x8 m, 470 Obstbäume auf 6800 qm Grünfläche, eigener Brunnen und Trafo, ein Ferien- und Erholungs-Paradies für zwei Familien, für Freunde oder auch Firmen mit Geschäftsfreunden, Mitarbeitern und Angehörigen. Preis: Euro (VB) Kontakt: Hans Rüdiger Tel.: +49 / Anzeige / lan
12 Türkei will Energiedrehscheibe werden Aus der Türkei 12 Übersicht Energieträger und Kraftwerke in der Türkei 2006 Kraftwerksart Thermisch Wasserkraft Geothermie Windenergie Insgesamt Quelle: EÜAS Installierte Kapazität (MW) Stromerzeugung (GWh) , ,9 22,9 58, ,1 Stromproduktion in der Türkei nach Betreibern 2006 Betreibergruppe Stromerzeugung (MW) EÜAS ,0 Eigenproduzenten ,4 Mobile Einheiten 519,3 Private Stromerzeuger ,6 Erzeuger, denen Betreiberrechte 4.060,5 übertragen wurden (TOR *) Build-Own-Operate (BO) ,9 Build-Operate-Transfer (BOT) ,8 Insgesamt ,4 *) Transfer of Operation Rights, Quelle: EÜAfi Energiewirtschaftlich steht die Türkei vor großen Aufgaben. Sie muss einerseits den stetig steigenden Bedarf nach Elektrizität und Brennstoffen decken und hat sich andererseits das Ziel gesetzt, zur Energiedrehscheibe zwischen Europa und den Rohstoffexporteuren des Nahen und Mittleren Ostens sowie Zentralasiens zu werden. Für beides spielt die engere Zusammenarbeit mit den Nachbarländern eine wichtige Rolle. Im Kraftwerksbau müssen Versäumnisse der vergangenen Jahre aufgeholt werden, soll es nicht zu akutem Strommangel kommen. In den globalen Strukturen der Energiewirtschaft kommt der Türkei durch ihre geographische Lage die Rolle eines potenziellen Bindegliedes zwischen den Märkten Europas und den Erdöl und Erdgas exportierenden Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sowie der Region um das Kaspische Meer zu. Letztere würde mit der Nutzung dieser Route einen Exportkanal alternativ zur Beförderung durch russische Pipelines gewinnen. Die Länder von Iran bis Ägypten könnten Erdgas ohne aufwendige Verflüssigung in die Türkei und weiter direkt nach Europa leiten. Im Rahmen des Nabucco- Projektes soll bis 2012 eine Leitung bis nach Mitteleuropa gebaut werden. Die Türkei hat dieses Potenzial - und natürlich auch die potenzielle Einnahmequelle Durchleitungsgebühren - erkannt. Zusätzlich zu den bestehenden Leitungen wie der erst im Jahr 2006 eröffneten Baku-Tiblisi-Ceyhan (BTC)-Pipeline, durch die Erdöl aus Aserbaidschan zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan gelangt, sind zahlreiche weitere Rohstofftransportwege in Bau oder geplant. Hierzu zählt beispielweise auch eine Verbindung ,2 des Schwarzmeerhafens Samsun mit ,5 99,7 Ceyhan, die vor 129,0 allem dem Transport ,4 russischen Erdöls dienen wird. Für den Irak, der nach Saudi-Arabien Anteil (%) über die zweitgrößten Erdölreserven 48,1 9,4 weltweit verfügt, 0,3 bietet die Ausfuhr 7,3 durch Pipelines zu 2,3 syrischen oder türkischen Mittelmeerhäfen die Möglich- 24,2 8,4 keit, die unsichere 100,0 Golfregion zu umgehen. Am Standort Ceyhan entsteht aufbauend auf den jetzt schon dort ankommenden und zukünftig noch zunehmenden Kohlenwasserstoffen aus der weiteren Region ein Zentrum für die Petrochemie. Die physische und ökonomische Verbindung zu den wichtigen Förderländern soll natürlich auch die Energieversorgung der Türkei selbst sichern helfen. Im Jahr 2006 wurden in der Türkei insgesamt GWh Elektrizität erzeugt. Hiervon entfielen rund drei Viertel auf fossile Brennstoffe, davon auf Erdgas 58% und auf im Land geförderte Braunkohle 25%. Steinkohle, zum größten Teil importiert, deckt rund 11% des Verbrauchs thermischer Kraftwerke, Öl knapp 5%. Der staatliche Stromproduzent EÜAS verfügt über 58,5% der installierten Kapazität und erzeugt 48,1% der Elektrizität. Er verwendete 2006 zu 45% Wasserkraft. Nach Angaben der Generaldirektion für Wasserwirtschaft (Devlet Su Isleri Müdürlügü, DSI) sind zusätzlich zu den 138 in Betrieb befindlichen hydroelektrischen Kraftwerken weitere 38 mit einer Kapazität von rund MW im Bau. Andere erneuerbare Energiequellen spielen bisher nur eine marginale Rolle. Verschiedenen Szenarien des Energieministeriums zufolge wird ihr Anteil aber von heute unter einem Prozent bis 2020 auf 3% bis 12% zunehmen. Die größte Rolle wird dabei der Nutzung von Biomasse (42% bis 45% Anteil an den erneuerbaren Energien ohne Wasserkraft) und der Sonnenenergie (20% bis 26%) zugemessen. Das Potenzial für Windkraftanlagen in der Türkei wird auf rund 80 GW geschätzt. Ab 2009, so schätzen Energieexperten, könnte es in der Türkei wegen des rapide ansteigenden Bedarfs dennoch zu einer Lücke in der Stromversorgung kommen. Der Stromverbrauch steigt jährlich um 7% bis 8%. In Anbetracht der mehrere Jahre dauernden Bauzeiten von Kraftwerken erscheinen Stromausfälle schon in der näheren Zukunft unausweichlich. Um die Erzeugungskapazität möglichst rasch zu erhöhen, will die Türkei verstärkt den Privatsektor in den Bau und den Betrieb von Elektrizitätswerken mit einbeziehen. Fürsprecher dieser Strategie in der Privatisierungsbehörde erhoffen sich eine deutliche Vereinfachung der Verfahren nach Verabschiedung eines neuen Gesetzes zur Regelung der Zusammenarbeit von öffentlichem und privatem Sektor (Public Private Partnerships, PPP). Die angehaltene Ausschreibung des Betriebs der Stromnetze in 21 Regionen soll möglicherweise noch 2007, spätestens aber im ersten Quartal 2008 zu Entscheidungen führen. Noch ist allerdings unklar, ob die Elektrizitätserzeugung in diese Pakete mit einbezogen wird. Der ursprüngliche Plan der Regierung sah vor, in einem ersten Schritt die Netze
13 zu privatisieren und erst danach mit den Kraftwerken fortzufahren. Bei den interessierten Energiekonzernen stößt dieses Modell auf wenig Gegenliebe. Eine kritische Größe sind die von Fachleuten als zu niedrig eingestuften Energiepreise. Um Investitionen lohnend zu machen, muss eine - politisch schwierig zu vermittelnde - Erhöhung angegangen werden, gedacht ist an ein schrittweises Vorgehen. Ebenfalls problematisch ist der Erwerb von Lizenzen zum Bau und Betrieb von Kraftwerken von hierfür nicht ausreichend qualifizierten Unternehmen, die dann die notwendige Technologie von Dritten hinzu zu kaufen versuchen. Hierdurch werden dringende Investitionen verzögert. Eine Konsequenz ist möglicherweise die Ankündigung im August 2007, dass die staatliche EÜAS entgegen der Privatisierungsstrategie nun doch wieder zwei Gaskraftwerke mit jeweils MW Kapazität in Denizli und Antalya errichten will, um akute Lücken in der Versorgung zu schließen, nachdem es 2006 dort zu Stromausfällen gekommen war. Dr. Marcus Knupp, Bfai Aus der Türkei Germany Meets Turkey Study Tour 2007 Stuttgart Frankfurt Berlin Im Juli 2007 fand die erste Studienreise des Programms Germany Meets Turkey A Forum for Young Leaders (GMT) in Deutschland statt, zu der sich junge Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, wie Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien trafen. Die ersten 12 Teilnehmer, sechs aus Deutschland und sechs aus der Türkei waren vom 14. bis 22. Juli in Stuttgart, Frankfurt und Berlin zu Gast bei namhaften Unternehmen und Organisationen wie der Daimler Chrysler AG, der Robert Bosch Stiftung, der DWS Investment GmbH, der Johann Wolfgang Goethe-Universität und dem Auswärtigen Amt. Hierbei wurden diverse Themen wie Investitionen in der Türkei, die Rolle der Medien, Migration in Deutschland sowie die kulturellen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland behandelt. Ihren Abschluss fand die Reise in einer Konferenz im Berliner Abgeordnetenhaus, die das Thema Erneuerbare Energien und mögliche deutschtürkische Kooperationen behandelte. Ziel von GMT ist es, ein nachhaltiges, interdisziplinäres Netzwerk junger Führungspersönlichkeiten zwischen beiden Ländern aufzubauen, die bereit sind, aktiv an der Vertiefung der bilateralen Beziehungen mitzuarbeiten und das Netzwerk durch Mitarbeit an Projekten langfristig zu unterstützen. Das Forum soll so dem Dialog beider Länder eine solide und nachhaltige Basis geben. Das nächste Treffen von GMT wird 2008 in der Türkei stattfinden, an dem sowohl die diesjährigen Teilnehmer als auch 12 neu ausgewählte teilnehmen werden. Der Aufbau von Germany Meets Turkey wird vom institute for cultural diplomacy (icd) in Berlin organisiert und bei der Durchführung des Programms durch die türkische Organisation ARI Movement unterstützt. Gegenwärtig umfasst der GMT Beirat sieben führende internationale Persönlichkeiten: Dr. Ullrich Brückner, Jean Monnet Professur für European Studies, Mario Diel, Executive Vice President von ConBridge KG International Consultants, Baki Irmak, Pressesprecher von DWS Investment, Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlament für die Grüne/EFA Fraktion, Alper Üçok, Direktor von TÜS AD Berlin, Murat Ünal, Vorstandvorsitzender AG, und Dr. Bahri Y lmaz, Fakultät der Geistes- und Naturwissenschaften, Sabanc -Universität, Istanbul. GMT ist Teil der Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen, einem türkischdeutschen Kooperationsprojekt, welches letztes Jahr unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Außenministers der Türkei, Abdullah Gül und dem deutschen Außenminister Frank- Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Germany Meets Turkey wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Sponsoren sowie der DWS Investment GmbH. Weitere Informationen zu Germany Meets Turkey A Forum for Young Leaders finden Sie auf der offiziellen Homepage 13
14 Aus der Türkei 14 Vorgestellt: Medline Johanniter Acil Yardim Akademisi Eine Akademie, zwei Partner und viele Leistungen Seit 2006 beheimatet Istanbul ein deutsch-türkisches Joint venture, das schon längst auch in anderen Regionen der Türkei aktiv ist: Die Medline Johanniter Acil Yardim Akademisi. Medline, ein Unternehmen der Esas Holding, ist seit 1995 als qualitätsbewusster Rettungsdienstanbieter im türkischen Gesundheitssektor tätig und verfügt derzeit über 5 Millionen Mitglieder und arbeitet mit 600 Mitarbeitern türkeiweit. Mit der staatlichen Regelung der Erste Hilfe-Ausbildung im betrieblichen Bereich begann Medline entsprechende Seminare anzubieten. Hier war es ihr Ziel, sich der Unterstützung eines kompetenten Partners zu versichern, der einerseits auf dem Sektor der Breitenausbildung über lange Erfahrung und kreatives Potenzial verfügte und andererseits auch in der rettungsdienstlichen Ausbildung zuhause ist. Diesen fand Medline in der deutschen Johanniter-Unfall-Hilfe e.v., einer christlichen Hilfsorganisation mit über 1,4 Millionen Mitgliedern. Über ausgebildete Teilnehmer mit stetig wachsender Tendenz sprechen für sich und für die Qualität der Breitenausbildung. Auf der Messe Interschutz 2005 in Hannover wurden die Weichen endgültig gestellt und in 2006 gründete man gemeinsam eine AG. Das ambitionierte Ziel der Akademie ist es, mit Ausbildungen im betrieblichen Bereich zu starten und sukzessive auch Ausbildungsbereiche wie Rettungsdienst, Katastrophenschutz zu erschließen. Und hier ist man in wenigen Monaten bereits weit gekommen. Mit über Teilnehmern in 2006 ist die Akademie bereits jetzt Marktführer im betrieblichen Ausbildungssektor. Dies wundert kaum, da sie gerade den deutschen Unternehmen viele Vorteile erschließt. Die Akademie setzt ein Anspruchsdenken moderner Erwachsenenbildung um, bei dem besonderer Wert auf Praxisorientierung und Teilnehmeraktivierung gelegt wird. Die Teilnehmer kommen motiviert in ihre Unternehmen zurück. Hierzu sind die Ausbilder der Akademie nach deutschen Standards zusätzlich geschult. Dadurch konnten sie als Ausbilder der Johanniter im Sinne der in Deutschland geltenden Berufsgenossenschaftlichen Richtlinien 948 (Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe) ernannt werden. Das bedeutet, dass das zusätzlich ausgegebene deutschsprachige Zertifikat der Akademie in Deutschland als Äquivalent zur dortigen Erste Hilfe-Bescheinigung anerkannt wird, was besonders z.b. für in die Türkei entsandte deutsche Mitarbeiter bei Rückkehr in die Heimat wichtig ist. Durch das Potenzial des Rettungsdienstunternehmens Medline erschließen sich für die Unternehmen weitere interessante, vernetzte Leistungsmöglichkeiten wie: Beratung beim Aufbau oder der Optimierung des Erste Hilfe- Systems; arbeitsmedizinische und betriebssanitätsdienstliche Dienste; Unterstützung bei der Logistik im Erste Hilfe- und medizinischen Bereich; Unterstützung bei der Durchführung von Notfallübungen. Die Zukunft beginnt bereits jetzt Bereits zu diesem Zeitpunkt hat die Akademie die Startgerade verlassen und verfolgt ein Erfolgsrezept der Johanniter in Deutschland, Erste Hilfe- Ausbildung mit der Präventionsidee zu verschmelzen und ganz speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen zuzuschneiden. Ein Beispiel hierfür ist die Ausbildung Erste Hilfe am Kind, mit der Eltern, Babysitter, Pädagogen und andere Menschen, die Kinder betreuen, erreicht werden. Ein Ausbildungsfeld das auch für die Industrie im Sponso-
15 ringbereich interessant sein wird. Ein weiteres Beispiel sind Notfalltrainings für ärztliches und nichtsärztliches medizinisches Personal. Last but not least Gemeinsam starteten beide Partner für die Akademie bereits Ende 2006 eine Aktion, um die Aufmerksamkeit und Aufklärung der Bevölkerung in Sachen Selbstschutz besonders vor dem Hintergrund drohender Erdbeben in der Marmara-Region voranzutreiben. Genauso berät die Akademie Das Wirtschaftswachstum in der Türkei wird nicht nur von den Kernregionen um Istanbul, Izmir und Ankara getragen. Zunehmend treten auch die Städte Anatoliens als Standorte für Industrie und Gewerbe in Erscheinung. Um den Einstieg in diese noch weniger bekannten Regionen im Zentrum und Osten des Landes zu erleichtern, hat die Deutsche Botschaft in Ankara eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die als Informationsund Kontaktforum dient. Die nächsten Treffen finden am in Adana und am in Konya statt. Städte wie Kayseri, Gaziantep, Konya oder Adana haben noch keinen festen Deutsche Wirtschaftstage in Adana und Konya Platz auf der internen Türkeilandkarte aller an der Wirtschaft des Landes Interessierten. In den letzten Jahren sind dort jedoch zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe etwa des Maschinenbaus oder der Bekleidungsindustrie entstanden. Der Ölverladehafen Ceyhan ist Kristallisationspunkt für Investitionen der petrochemischen Industrie in der Provinz Adana. dank eines Netzwerks von Fachkompetenzen aus der Türkei und Deutschland Unternehmen und Institutionen, wie sie sich und ihre Mitarbeiter besser für diesen Katastrophenfall wappnen können. Ohne Zweifel eine deutsch-türkische Partnerschaft die gerade die Aufmerksamkeit der Unternehmen in der Türkei mit deutscher Wurzel verdient. Tel: 90 (212) Fax: 90 (212) Ziel der Deutschen Wirtschaftstage in den mittleren Großstädten ist die Sondierung von Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten in diesen wirtschaftlich aufstrebenden Regionen. Eine erste Veranstaltung dieser Art hat am in Kayseri stattgefunden und fand reges Interesse bei türkischen Unternehmen. Teilnehmer an den Tagungen in Adana und Konya sind neben Vertretern der Botschaft die regionalen Kammern, die AHK Istanbul, die Türkisch-Deutsche IHK und die KfW-Ipex-Bank. Die halbtägigen Veranstaltungen mit anschließendem Empfang werden von der Firma Siemens unterstützt. Deutsche Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme haben, sind eingeladen, sich bei der AHK in Istanbul oder der TD-IHK in Köln anmelden. Dr. Marcus Knupp, Bfai Aus der Türkei Der Zufluss von Auslandskapital in die Türkei dauert an Nach den zuletzt veröffentlichen Daten des Generaldirektorats für Auslandskapital beim Staatssekretariat für das Schatzamt* sind im Zeitraum von Januar bis Juli 2007 insgesamt 11,065 Mrd. US-Dollar im Zusammenhang mit Direktinvestitionen ins Land geflossen. Dies bedeutet einen Anstieg von 42,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ein Anteil von 65,6% (7,295 Mrd. US- Dollar) der Gesamtsumme von 11,065 Mrd. US-Dollar ist auf die Aktivitäten Verteilung der Auslandskapitalfirmen nach Ländern Deutschland Großbritannian Niederlande Iran 869 USA 800 Irak 469 * Daten zum Stand der Auslandsinvestitionen - Mitteilung des Staatssekretariats für das Schatzamt der Republik Türkei September 2007; herausgegeben vom Generaldirektorat für Auslandskapital 15
16 Aus der Türkei von Finanzinstitutionen zurückzuführen; weitere wichtige Branchen für Auslandsinvestoren sind die Bereiche Strom, Gas und Wasser (534 Mio. US- Dollar), Verkehrswesen, Kommunikation und Lagerdienstleistungen (442 Mio. US-Dollar) sowie Immobilienvermietung (370 Mio. US-Dollar). Im Zeitraum Januar Juli 2007 wurde aus den Ländern der Europäischen Union (EU) ein Zustrom liquider Mittel in Höhe von 6,250 Mrd. US-Dollar (56,4%) verzeichnet. Die Reihenfolge der EU-Länder mit den höchsten Investitionen sah wie folgt aus: an erster Stelle die Niederlande mit 1,372 Mrd. US-Dollar, gefolgt von Großbritannien mit 478 Mio. Dollar und Deutschland mit 397 Mio. US-Dollar. Die Anzahl ausländischer Firmen in der Türkei belief sich Ende Juli 2007 auf Davon hatten Unternehmen einen Partner aus der EU; das entspricht über 55% des Gesamtbestandes. Unter den EU-Ländern steht Deutschland mit Firmen an erster Stelle mit Großbritannien (1.696) und den Niederlanden (1339) auf den Folgerängen. Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Auslandskapitalfirmen nach Ländern an. Bei der Verteilung der Auslandskapitalfirmen nach Provinzen steht Istanbul mit Firmen an erster Stelle; Antalya (2.086), Ankara (1.157) und Izmir (1.043) folgen auf den nächsten Plätzen. Feiertage in der Türkei Januar... Neujahr 23. April..... Tag des Kindes 19. Mai... Jugend- und Sportfest 30. August... Siegesfest 29. September* bis 02. Oktober... Zuckerfest, Ende des islamischen Fastenmonats 28. Oktober* und 29. Oktober...Republikfest 07. Dezember* bis 11. Dezember.. Islamisches Opferfest 31. Dezember*... Silvester Anzeige / lan *) = halbtags (Irrtümer vorbehalten. Keine Garantie für Korrektheit/Vollständigkeit der Daten)
17 Der Präsident der türkischen Kammerunion (TOBB) R fat Hisarc kl o lu, hielt am 10. September im Ritz Carlton Hotel bei der mit rund 100 Teilnehmern gut besuchten Wirtschaftsrunde der AHK, einen Vortrag über die aktuelle wirtschaftliche Lage der Türkei sowie die deutsch-türkischen wirtschaftlichen Beziehungen. In seinem Vortrag hob Hisarc kl o lu hervor, dass Deutschland der größte Wirtschaftspartner der Türkei ist. Das Wirtschaftsvolumen mit Deutschland soll in den nächsten fünf Jahren 50 Milliarden US Dollar erreichen. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland seien jedoch schon 800 Jahre alt, so Hisarc kl o lu. Die türkische Wirtschaftskrise im Jahre 2001 wäre eine Lehre gewesen. Es sei Am 04. Oktober 2007 trafen im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin die Präsidenten der beiden Kammerdachorganisationen Ludwig Georg Braun (DIHK) und R fat Hisarc kl o lu (TOBB) zu gemeinsamen Konsultationen zusammen. In einem einstündigen Gespräch in kleinem Kreis, an dem auch die Präsidenten und Geschäftsführer der Deutsch- Türkischen IHK (Istanbul) und der Türkisch-Deutschen IHK (Köln) teilnahmen, bekräftigten beide Seiten ihre Bereitschaft zu intensiver Zusammenarbeit und erörterten verschiedene Einzelbereiche möglicher Kooperation. In einer anschließenden Plenarversammlung unterzeichneten sie ein entsprechendes Memorandum of Understanding. dadurch bewusst geworden, welche Konsequenzen es haben kann, wenn der Staat ein Haushaltsdefizit hätte und wie wichtig es sei, den Haushalt richtig zu leiten. Der Trend der Unternehmer, je weniger Steuern, desto besser sei laut Hisarc kl o lu so nicht richtig, Man solle sich bemühen, den Staat möglichst wenig ausgeben zu lassen. Ferner betonte er in seinem Vortrag, dass die Türkei besonders in den letzten fünf Jahren wirtschaftlich voranschreite und dass diese Tatsache dem Privatsektor zu verdanken sei. Fortbildung der Arbeitnehmer nach dem 35. Lebensjahr sei besonders wichtig, betonte der Unionspräsident und zitierte einen Satz von Bundeskanzlerin Merkel. Auch sollte in der Türkei Atomkraft erzeugt werden. Frankreich und Deutschland hätten damit keine Probleme, so Wirtschaftsrunde dass auch die Türkei keine haben werde. Hisarc kl o lu wies auf die Bedeutung der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer in Istanbul hin, da diese eine große Rolle bei den deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen spiele, gleiches gelte für die der Türkisch-Deutsche Kammer in Köln. Hisarc kl o lu berichtete auch über die Wirtschafts- und Technologie-Universität, die von der Kammerunion im Jahre 2003 gegründet wurde. Die türkischsprachige Universität soll bis zum Jahre 2015 im Bereich Forschung und Entwicklung eine weltweit anerkannte konkurrenzfähige Universität werden. Schon im ersten Studienjahr 2004 sollen sich dort 11 der besten 100 Stundenten der Türkei immatrukiliert haben. DIHK-TOBB Spitzentreffen in Berlin Hisarc kl o lu und Braun Die Veranstaltung Deutsch-Türkische Kammergespräche zu der über dreihundert Teilnehmer erschienen waren, hatte zwei Schwerpunktthemen. Ein erstes Forum am Vormittag befasste sich mit der dualen Berufsausbildung, ein zweites am Nachmittag mit den Türkisch-Deutschen Wirtschaftsbeziehungen im europäischen Kontext. Keynote Speeches wurden vom Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf, dem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Dr. Joachim Wuermeling und dem türkischen Parlamentarier Lütfi Elvan gehalten. An den Podien, die eine rege Resonanz im Publikum fanden, nahmen u.a. der Präsident der Kommission für Berufsbildung der TOBB, Savafl Özaydemir, und unser Kammermitglied Otto Bauer (Festo) teil. Am Europa-Forum, das von Dr. Rainer Hermann (FAZ) moderiert wurde, beteiligten sich die Mitglieder des Europäischen Parlaments Elmar Brok und Vural Öger. Aus der Kammer 17
18 Aus der Kammer Großes Interesse am deutschen Maschinenbau Der Verband Deutscher Maschinenund Anlagenbau e.v. (VDMA) war Anfang September mit einer 20köpfigen Delegation in Istanbul. An der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durchgeführten Unternehmerreise nahmen sieben deutsche Firmen teil. Die durch die Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer durchgeführte Kooperationsbörse im Hotel Larespark in Taksim, fand mit einer überdurchschnittlich großen türkischen Teilnahme statt. Über 100 türkische Firmen Geschäftsreise Bioenergie Die Kammer wird vom November 2007 eine Geschäftsreise für Bioenergie in der Türkei durchführen. Am findet im Point Hotel am Taksim eine Konferenz zum Thema Bioenergie statt, an dem sich türkische und deutsche Firmen und Institute durch Vorträge beteiligen können. Im Anschluss an das Mittagessen werden Kooperationsgespräche und Firmenbesuche durchgeführt. Alle interessierten Firmen sind herzlich eingeladen an der Konferenz teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen (erforderlich) bitte unter oder +90 (212) , (Ansprechpartnerin: Frau Didem Uycan). Im Rahmen des von der Bundesrepublik geförderten Markterschließungsprogramms für Erneuerbare fanden Gelegenheit, mit deutschen Unternehmen über Zuliefermöglichkeiten für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer zu sprechen. Die Reise sollte mittelständischen Maschinenbauunternehmen die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit türkischen Unternehmen aus den Bereichen der Metallbearbeitung und Gießerei aufzeigen. Der VDMA vertritt vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Investitionsgüterindustrie und ist damit einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Industrieverbände in Europa. Mit einem Umsatz von rund 167 Milliarden Euro und Beschäftigten gehört der Maschinen- und Anlagenbau zu den größten Branchen und wichtigsten Arbeitgebern in Deutschland. Energien hat die Kammer in Zusammenarbeit mit der DENA bereits im Mai eine Veranstaltung zum Thema Sonnenenergie durchgeführt. Derzeit erstellt die Kammer unter maßgeblicher Mitarbeit von Frau Didem UYCAN eine Studie zum Thema Bioenergie in der Türkei, die den teilnehmenden deutschen Firmen zur Verfügung gestellt wird. 18 Personalsuche Bannerwerbung Nutzen Sie die Möglichkeit auf unserer Internetseite zu werben! Die Kammer bietet seit einigen Monaten deutschen Firmen Unterstützung bei der Suche nach geeignetem Personal für ihre Tätigkeiten in der Türkei an. Dabei stellt die Kammer ihre Räumlichkeiten für die Vorstellungsgespräche bereit. Sie berät bei der Anzeigenschaltung und der Korrespondenz mit den Printmedien. Ferner sammelt sie in Rücksprache mit dem deutschen Auftraggeber die Bewerbungen und lädt auf Vorschlag des Auftraggebers geeignete Kandidaten zu Erstgesprächen in die Kammer ein. Die zweite Vorstellungsrunde erfolgt dann mit Vertretern des Auftraggebers Unsere Internetseite wird täglich über 450 Mal besucht. Wir bieten Ihnen nun die Möglichkeit an, durch Bannerwerbung viele Entscheider aus der deutsch-türkischen Geschäftswelt zu erreichen. Ab sofort haben unsere Mitglieder und Nicht-Mitglieder die Möglichkeit auf unserer Internetseite zu werben. AHK-Europatagung in Riga regelmäßig auch in der Kammer. Im Idealfall liegen zwischen Anzeigenschaltung und zweiter Vorstellungsrunde nur drei Wochen. Viele große und mittelständische Unternehmen haben diese Dienstleistung bereits genutzt und sind mit unserer Tätigkeit sehr zufrieden gewesen. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bitten wir um Kontaktaufnahme mit Frau Hülya Denizer Tel.: +90 (212) Am 03. und fand in Riga die diesjährige Tagung der Deutschen Auslandshandelskammern in Europa statt, an der unsere AHK durch Geschäftsführer Marc Landau vertreten war.
19 Türkeiveranstaltungen in Limburg, Kassel und Freiburg Vom 24. bis 26. September 2007 nahm Kammergeschäftsführer Marc Landau an Türkeiwirtschaftstagen in Limburg und Kassel, sowie an einem Außenwirtschaftstag der IHK Freiburg teil. Die beiden ersten Veranstaltungen Die stellvertretende Geschäftsführerin der Kammer, Frau Dr. Ümmühan Dericio lu, hat im September 2007 die Beratungen in den Städten Weingarten, Am , hat die Stv. Geschäftsführerin der Deutsch türkischen Industrie- und Handelskammer, Dr.Ümmühan Dericio lu, eine 22- köpfige Schüler Gruppe aus Deutschland empfangen. Sie hat die Schüler über die wirtschaftliche und soziale Lage der Türkei, wirtschaftliche Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland, über den Türkei EU Beitritt und über die Aktivitäten der Kammer informiert. Anschließend wurden die Fragen der Schüler beantwortet und zuletzt ihre Meinungen und Eindrücke entgegengenommen. Weitere 26 Schüler/innen des Gymnasiums Markdorf/Baden besuchten am 18. September 2007 die Kammer. fanden im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion statt, an der alle hessischen Kammern den Nahen Osten und benachbarte Gebiete als Wirtschaftspartner präsentierten. Bei der Freiburger Veranstaltung, an der rund achtzig Firmen teilnahmen, wurden sechs ausgewählte Märkte, darunter die Türkei, die USA, Tschechien und China präsentiert. Türkei Sprechtage in Deutschland Bonn und Halle durchgeführt. Die Sprechtage wurden in Kooperation mit den jeweiligen Industrie- und Handelskammern organisiert. Schülergruppen informieren sich Auch sie informierten sich über die Arbeit der Kammer, die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen und die EU-Ambitionen der Türkei. Die Studienfahrt der Gruppe nach Istanbul vom September 2007 fand zum Thema Türkei vor den Toren der Insgesamt wurden im Rahmen der Türkei Sprechtage mehr als 15 Beratungsgespräche geführt. EU statt. Die Schüler/innen der Leistungskurse Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde zeigten grosses Interesse. Neben der Kammer besuchte die Gruppe weitere Institutionen vor Ort, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Deutsch-Türkisches Forum der HVB in München Aus der Kammer Am 18. Septemer 2007 veranstaltete die Hypovereinsbank in München ein sehr gelungenes deutsch-türkisches Forum, an dem Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und den Medien teilnahmen. Zu den Keynote-Sprechern zählten der Münchner Oberbürgermeister Ude und der Europaabgeordnete Cem Özdemir sowie der Chefvolkswirt der Yap Kredi Bank Akçay. Die von Christine Schlötzer (Süddeutsche Zeitung) moderierte Veranstaltung umfasste eine Podiumsdiskussion zur Wirtschaft, an der Kammergeschäftsführer Landau teilnahm sowie eine weitere zum kulturellen Bereich, zu dem aus Istanbul Frau Cathleen Behrends (HVB) und Frau Claudia Hahn-Raabe (Goethe-Institut) angereist waren. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des neuen bayerischen Ministerpräsidenten G. Beckstein. Briefing der CeBIT Eurasia Unternehmerreise Am Abend des 02. Oktober 2007 fand im Generalkonsulat eine Informationsveranstaltung für Teilnehmer einer Unternehmerreise zur diesjährigen CeBIT Biliflim Eurasia statt. Generalkonsul von Kummer, Kammergeschäftsführer Landau und BfAI-Korrespondent Dr. Knupp informierten die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Deutsch-Türkischen Beziehungen. 19
20 Aus der Kammer EU Projekt: Berufsausbildung Neues AHK-Büro Tarabya Studie zu Fälschungen in der Türkei Die Union de Fabricants (Verband der Produzenten) hat eine Studie der Bosporus Universität zum Thema Analysis of counterfeiting in Turkey: Testimonies from companies (Analyse von Fälschungen in der Türkei: Aussagen von Unternehmen) herausgegeben. Die Studie beschränkt sich auf industrielle und Im Rahmen des EU-Projektes Bridges of Knowledge mit dem Thema Berufsbildung und Sozialer Dialog: Die Rolle und der Beitrag der organisierten Industrie zur Berufsausbildung zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der türkischen Wirtschaft hat sich die Steuerungs-Gruppe im September nach dem Treffen im Mai zum zweiten Mal getroffen. Ziel des in der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer stattgefundenen Treffens war die Vorbesprechung der Schlusskonferenz. Es wurde beschlossen, die Konferenz mit dem Titel: Berufsausbildung in der Türkei und die europäische Dimension Zusammenarbeit, Chancen, Ziele am 4. Dezember 2007 in Istanbul durchzuführen. Der Umzug des Büros zum Jahresende nach Tarabya rückt näher und nach wie vor sieht es so aus, als ob der Umbau fristgerecht fertiggestellt werden könnte. Eine leichte Verzögerung entstand dadurch, dass auf dem Gelände selbst die Infrastruktur (Wasser/Abwasser (Strom/Erdgas) erneuert werden muß. Mit den Arbeiten zu Wasser/Abwasser/Strom wurde Anfang Oktober begonnen, so daß wir davon ausgehen, daß für das Kammergebäude die Anschlüsse rechtzeitig fertiggestellt werden. Mit den Arbeiten für Erdgas soll in Kürze begonnen werden. kommerzielle Fälschungen. Kammermitglieder können die Studie unter herunterladen. Terminvorschau Für die folgenden Monate sind bisher nachfolgend aufgeführte Kammerveranstaltungen vorgesehen. Zu den allgemeinen Veranstaltungen werden die Mitglieder rechtzeitig vor Veranstaltung schriftlich eingeladen. Sie können eine aktuelle Veranstaltungsübersicht auch auf unserer homepage finden Oktober Oktober November November November 04. Dezember Dezember 2007 Unternehmerdelegationsreise und Kooperationsbörse Baden- Würtemberg in Istanbul und Ankara Hapag Lloyd Kulturreise Saarland: Ministerreise mit Wirtschaftsdelegation und Kooperationsbörse in Istanbul und Bursa Kooperationsbörse auf dem Bayerischen Gemeinschaftsstand auf der Otomotiv 2007 im CNR - Expo Messezentrum, Yeflilköy AHK-Geschäftsreise Bioenergie, Seminar: Erneuerbare Energien - Bioenergie, Point Hotel, Taksim, Istanbul Konferenz: Berufsausbildung in der Türkei und die europäische Dimension Zusammenarbeit, Chancen, Ziele im Rahmen des EU-Projekts Knowledge of Bridges, Istanbul Wirtschaftsrunde Neuer Betriebsdirektor bei BSH 20 Andreas Ströbl Die BSH Ev Aletleri Sanayi ve Ticaret A.fi. hat einen neuen Betriebsdirektor. Das größte Auslandskapitalunternehmen der Türkei im Bereich Weiße Ware berief Andreas Ströbl an seine in Çerkezköy ansässige Niederlassung. Ströbl, der sein Amt im August antrat, ist zuständig für die Abteilungen Qualitätssysteme, Patente und Zentrale Wartung.
Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer Alman-Türk Ticaret ve Sanayi Odas Jahresbericht Y ll k Rapor 2012 Impressum Künye Herausgeberin & Chefredakteurin / mtiyaz Sahibi ve Sorumlu Yaz İşleri Müdürü

References: Art. 279
 Art. 269
 Art. 506
 Art. 508
 Art. 539
 Art. 541
 Art. 434
 Art. 549
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3