Source: http://www.martinbuberschule.de/parser/parser.php?file=/demo-de/meldepflicht.de.htm
Timestamp: 2018-04-21 22:50:27+00:00

Document:
Fußball-Schulung
Uhrzeiten & Pausen
Besonderheiten der MBS
Lesen an der MBS
Mitteilungspflicht der Eltern und Sorgeberechtigten über Infektionskrankheiten
-Belehrung gemäß §34(5) S. 2 Infektionsschutzgesetzt (IfSG) -
in der Vergangenheit traten vermehrt Krankheiten auf, bei denen Sie nicht sicher waren, ob Sie diese Erkrankung „namentlich“ an der Schule melden müssen oder nicht.
Um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten, verpflichtet uns das Infektionsschutzgesetz Sie über die nachstehenden Punkte aufzuklären:
Wenn Ihr Kind eine ansteckende Krankheit (siehe Pkt a) hat, darf es die Schule gemäß § 34 (1) erst wieder besuchen, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Ob ein Attest erforderlich ist oder nicht, können Sie der beiliegenden Übersicht entnehmen.
Bei Vorliegen einer dieser Krankheiten sind Sie nach § 34 (5) verpflichtet, uns unter Angabe der medizinischen Diagnose unverzüglich zu benachrichtigen.
Wenn Ihr Kind nach ärztlicher Feststellung bestimmte Krankheitserreger (siehe Pkt b) im Körper trägt oder ausscheidet, ohne selbst krank zu sein, müssen Sie uns dies laut § 34 (2) bitte ebenfalls mitteilen. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, wann das Kind die Einrichtung - möglicherweise unter bestimmten Auflagen - wieder besuchen darf.
Auch wenn jemand bei Ihnen zu Hause an einer ansteckenden Krankheit (siehe Pkt c) leidet, müssen Sie uns gemäß § 34 (3) umgehend informieren.
Eine Missachtung dieser Vorschriften kann mit Verhängung eines Bußgeldes geahndet werden.
Wenn Sie dazu weitere Fragen haben oder sich in Zweifelsfällen nicht sicher sind, scheuen Sie sich bitte nicht und sprechen Sie Ihren Arzt oder uns gerne an.
Bei ansteckenden Erkrankungen (z.B. Windpocken), wird in der Schule ein Aushang aufgehängt, der alle Eltern und Schüler über diese Sachlage informiert. Dieser Aushang erfolgt anonym; d. h. ohne Angabe von Namen oder Klassenzugehörigkeit und dient ausschließlich der Sensibilisierung der Eltern auf evtl. Krankheitssymptome bei ihrem Kind zu achten.
Auszug aus "Informationen für Kindereinrichtungen" der Stadt Frankfurt:
Gesundheitliche Anforderungen, Besuchsverbote (§ 34 IfSG)
In § 34 IfSG ist festgelegt, dass Personen, die an 20, im Gesetz definierten Krankheiten erkrankt bzw. verlaust sind, bzw. bei denen der Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht, die Kindergemeinschaftseinrichtung nicht besuchen dürfen, „bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit oder der Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist“. Dies gilt nicht nur für die Kinder sondern auch für das Personal. Dies gilt auch für „Personen, in deren Wohngemeinschaft nach ärztlichem Urteil eine Erkrankung an oder ein Verdacht auf“ 15 dieser Erkrankungen besteht. Darüber hinaus dürfen Ausscheider von 6 im Gesetz definierten Krankheitserregern „nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der gegenüber dem Ausscheider und der Gemeinschaftseinrichtung verfügten Schutzmaßnahmen die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden Räume betreten …“.
Das „Betretungsverbot“ gilt für
10.Meningokokken-Infektion 11.Mumps
16.Scharlach …
erkrankt oder dessen verdächtig oder verlaust sind, … und für Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und an infektiöser Gastroenteritis erkrankt oder dessen verdächtig sind,
b) Ausscheider von
2.Corynebacterium diphtheriae, Toxin bildend 3.Salmonella Typhi 4.Salmonella Paratyphi
die nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der gegenüber dem Ausscheider und der Gemeinschaftseinrichtung verfügten Schutzmaßnahmen die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden Räume betreten dürfen, und für
c) Personen, in deren Wohngemeinschaft nach ärztlichem Urteil eine Erkrankung an oder ein Verdacht auf
8.Meningokokken-Infektion 9.Mumps
Zur Frage, wann die Kinder und das Personal die Einrichtung wieder besuchen dürfen, wurden sog. Wiederzulassungsempfehlungen veröffentlicht. Darin ist u.a. festgelegt, bei welchen Erkrankungen ggf. ein ärztliches Attest erforderlich ist, bevor ein Besuch der Einrichtung wieder möglich ist. Es handelt sich dabei um ein Attest, das der Kinder- oder Hausarzt ausstellen kann, nicht zwingend um ein Attest des Gesundheitsamtes.
Wiederzulassungsempfehlungen im Überblick
Wiederzulassung nach den Empfehlungen des RKI
3 negative Stuhlproben erforderlich
nach Therapie u. drei neg. Rachenabstrichen
akute Gastroenteritis (ohne Erregernachweis)
nach vollständiger Genesung
Virusbedingtes hämorrhagisches Fieber VHF
nach vollständiger Genesung oder nach mindestens 24h Antibiotika-Therapie
5 Tage nach Beginn der korrekt durchgeführten Antibiotikabehandlung
5 Tage nach Auftreten des Ausschlags
nach Abklingen der Symptome, nach 24 h Antibiotika-Therapie
9 Tage nach Anschwellen der Ohrspeicheldrüse
2 Tage nach Ende der Symptome
2 negative virologische Kontrolluntersuchungen im Abstand von 7 Tagen erforderlich
nach Abklingen der Symptome
24 h nach Beginn der lege artis durchgeführten
In der Regel können Gemeinschaftseinrichtungen nach einer korrekt durchgeführten antituberkulotischen Kombinationstherapie über drei Wochen und bei Vorliegen von 3 negativen Befunden (s.o.) wieder besucht werden. Ein schriftliches ärztliches Attest ist erforderlich.
7 Tage nach Auftreten des Ikterus oder 14 Tage nach Auftreten der ersten Symptome
7 Tage nach Auftreten der ersten Bläschen
nach medizinischer Kopfwäsche

References: §34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34