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Timestamp: 2018-05-24 19:20:05+00:00

Document:
AGB | Staatsoperette Dresden
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Staatsoperette Dresden
1.1 Die Benutzungsbedingungen regeln Rechtsbeziehungen zwischen der Staatsoperette Dresden und den Einzelkunden, Wiederverkäufern, Firmen- und Gruppenkunden (im folgenden einheitlich „Kunden“). Für Rechtsgeschäfte zwischen Theater und Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden „AGB“) in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Abweichende Bedingungen erkennt das Theater nicht an, es sei denn es stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu. 1.2 Wiederverkäufer verpflichten sich, die nachfolgenden Benutzungsbedingungen jedem Abnehmer beim Kartenerwerb bekannt zu geben. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Veranstaltungen der Staatsoperette Dresden und für ausgewiesene Veranstaltungen Dritter in den Räumen der Staatsoperette Dresden. Für Anrechte / Abonnements der Staatsoperette Dresden und des DRESDNER ANRECHTS gelten zusätzliche Bedingungen.
§2 Öffnungs- und Einlasszeiten
Die Öffnungszeiten der Theaterkasse werden gesondert durch Aushang und in den Veröffentlichungen der Staatsoperette Dresden bekannt gegeben. Ab einer Stunde vor dem ausgewiesenen Vorstellungsbeginn erfolgt der Kartenverkauf ausschließlich für die stattfindende Veranstaltung.
Der Einlass in die Spielorte bei Veranstaltungen der Staatsoperette Dresden erfolgt in der Regel ab 30 min. vor Vorstellungsbeginn.
Mit Beginn der Vorstellung verfällt zu spät kommenden Kunden der Anspruch auf den auf der Eintrittskarte aufgedruckten Platz. Es können Ersatzplätze in anderen Platzgruppen zugewiesen werden. Hat die Vorstellung begonnen, können Kunden nur mit Rücksicht auf die anderen Besucher und die Mitwirkenden zu einem von der Theaterleitung festgelegten, geeigneten Zeitpunkt in den Zuschauerraum eingelassen werden. Daraus erwachsen dem Besucher keine Ansprüche gegenüber der Staatsoperette.
Zum Einlass berechtigen grundsätzlich nur die von der Staatsoperette Dresden und von ihr berechtigten Einrichtungen ausgestellten Eintrittskarten. Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Eintrittskarten der Staatsoperette Dresden ist nur für Kunden zulässig, die in ihren Geschäftsbedingungen den Weiterverkauf von Eintrittskarten an andere vorsehen. Die Staatsoperette Dresden haftet nicht für Leistungen und Preise anderer Kartenanbieter. Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Weitere Leistungen sind, soweit nicht auf der Vorderseite vermerkt, auch nicht im Kartenpreis enthalten. Die Staatsoperette Dresden behält sich vor, für gesonderte Leistungen eine Gebühr (siehe 5.) zu erheben.
Es besteht die Möglichkeit bei Internetkauf die Karte zuhause auszudrucken (Ticket@home). Der Kunde darf zum Zweck der bestimmungsgemäßen Verwendung nur ein Druckexemplar anfertigen. Das Ticket@home ist nur gültig, wenn es im Gesamten auf einem Papier der Größe DIN A4 gedruckt wurde. Der Kunde ist nicht berechtigt, das ausgedruckte Ticket zu reproduzieren, zu vervielfältigen oder zu verändern.
Ein unbefugt vervielfältigtes oder unbefugt weiterverkauftes Ticket@home berechtigt nicht zum Besuch der Veranstaltung. Der einmalig verwertbare Barcode auf dem Ticket wird am Veranstaltungsort elektronisch durch Barcode-Scanner entwertet.
§4 Kartenverkauf und Reservierung
4.1.Vorverkaufszeitraum
Der Vorverkaufsbeginn für eine Spielzeit wird auf der Website der Staatsoperette Dresden und in weiteren Veröffentlichungen bekannt gegeben. Der Verkauf erfolgt auf Grundlage des gedruckten Spielplans für die gesamte Spielzeit.
4.2.Rücknahme von Eintrittskarten
Mit der Kartenbestellung kommt kein Fernabsatzvertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht insoweit nicht. Die Staatsoperette Dresden ist nicht verpflichtet, erworbene Gutscheine oder bezahlte Eintrittskarten auf Wunsch des Kunden zu erstatten. Der Kunde kann ausschließlich direkt bei der Staatsoperette Dresden erworbene Eintrittskarten bis 14 Tage vor der Vorstellung bei Vorlage an der Theaterkasse gegen 4 € Tauschgebühr je Karte; bis 1 Werktag vor der Vorstellung gegen 6 € Tauschgebühr je Karte in einen anderen Vorstellungstermin umtauschen. Ein späterer Tausch erfolgt nicht. Wird auf Basis von Kulanz bei einer ausverkauften Vorstellung dem Wunsch eines Käufers nach Kartenrückgabe in Kommission nachgekommen, wird pro weiterverkaufte Eintrittskarte eine Gebühr von 2,00 Euro einbehalten. Der Auszahlungsbetrag in Kommission verkaufter Karten bezieht sich auf den Verkaufspreis abzüglich evtl. gezahlter Vorverkaufsgebühren, Systemzuschläge. Wird ein anderes als auf dem Monatsplan angekündigtes Werk gespielt, werden die Eintrittskarten bis zum Vorstellungsbeginn zurückgenommen.
Besetzungsänderungen verpflichten die Staatsoperette Dresden nicht zur Rücknahme von Eintrittskarten. Bei Ausfall eines Stargastes, dessen Auftritt mit einem Gastzuschlag verbunden ist, wird der Gastzuschlag oder auf Wunsch der gültige Kartenpreis der Staatsoperette bei Vorlage der Eintrittskarte bis zum Vorstellungsbeginn erstattet.
Bei Aufführungsausfällen infolge Streik oder höherer Gewalt wird kein Ersatz geleistet. Bei Vorstellungsabsage aus anderen Gründen müssen die Eintrittskarten binnen 14 Kalendertagen nach dem Vorstellungstermin an der Theaterkasse zur Erstattung eingereicht werden.
Verzögert sich der Vorstellungsbeginn um mehr als 40 min., werden gelöste Eintrittskarten bis zum Vorstellungsbeginn zurückgenommen. Eine spätere Erstattung des Kartenpreises ist nicht möglich. Bei Vorstellungsabbruch wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn bis zum Abbruch weniger als die Hälfte der Vorstellungsdauer stattgefunden hat.
Für alle vorstehend benannten Kartenrücknahmen gilt zwingend, dass diese innerhalb der Frist gegenständlich an der Theaterkasse der Staatsoperette vorliegen. Der Kartenpreis wird ausschließlich auf ein zu benennendes Konto im Inland erstattet. Gezahlte Vorverkaufs- oder Versandgebühren werden nicht erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
4.3.Kartenverlust
Bei Verlust der bei der Staatsoperette Dresden direkt erworbenen Eintrittskarten werden Ersatzkarten gegen eine Gebühr von je 1 € ausgestellt, wenn der Verlierer nachweist oder glaubhaft macht, welche Plätze er gelöst hat. Werden sowohl Originalkarte als auch Ersatzkarte von verschiedenen Besuchern für den gleichen Platz vorgelegt, hat der Inhaber der Originalkarte Vorrang. Die Ersatzkarte erhebt in diesem Fall keinen Anspruch auf Zuweisung eines anderen Platzes. Die Staatsoperette prüft nicht, ob der Inhaber der Originalkarte diese rechtmäßig besitzt.
4.4.Kartenreservierungen
4.4.1.Gruppenreservierungen
Gruppenreservierungen ab 10 Karten werden nur schriftlich für den geltenden Vorverkaufszeitraum entgegen genommen. Gruppenreservierungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Die Option zur kostenfreien Stornierung der Bestellung beträgt 8 Wochen vor dem Vorstellungstermin. Stornierungen und Veränderungen der Kartenanzahl sind nur schriftlich möglich. Nach Verstreichen der Stornierungsfrist gilt die Reservierung als verbindlich und es erfolgt der Rechnungsversand mit Fälligkeit 4 Wochen vor dem Vorstellungstermin.
4.4.2.Einzelreservierungen
Einzelreservierungen bis zu 9 Karten können schriftlich oder mündlich für den geltenden Vorverkaufszeitraum abgegeben werden. Für Buchungen über 5 Monate hinaus ist die Zahlung binnen 4 Wochen nach Buchungsbestätigung fällig. Reservierte Karten mit Vorstellungstermin in den nächsten 5 Monaten müssen bis 14 Tage vor der Vorstellung bezahlt werden. Die Fälligkeit für ausgelöste Reservierungen innerhalb von 14 Tagen vor dem Vorstellungstermin beträgt 2 Werktage zuvor. Für kurzfristige Reservierungen zur Bezahlung an der Abendkasse gilt als spätester Zahlungszeitpunkt eine halbe Stunde vor dem ausgewiesenen Vorstellungsbeginn.
4.4.3.Reservierungsfreigabe
Bei nicht rechtzeitiger Bezahlung der zugesagten Eintrittskarten ist die Staatsoperette Dresden berechtigt, ohne weitere Erklärung anderweitig über die bestellten und zugesagten Karten zu verfügen.
4.5.Zahlungsweise
Die Eintrittskarten können nur in EURO bezahlt werden. Die Bezahlung kann bar, mit EC - oder Kreditkarte sowie unbar nach Rechnungslegung erfolgen. Das Kassenpersonal ist berechtigt, die Annahme von 1- und 2-Centstücken im Betrag von mehr als 10 Cent und von 5-Centstücken im Betrag von mehr als 30 Cent zu verweigern. Beschädigte, beschriftete oder anderweitig veränderte Geldscheine oder Münzen werden nicht angenommen. Das erhaltene Wechselgeld ist sofort zu prüfen. Spätere Reklamationen sind ausgeschlossen.
Mit Rechnung bestätigte Reservierungen können nur bis zum angegebenen Fälligkeitstermin auf das benannte Konto und dem bezeichneten Verwendungszweck bezahlt werden. Die Zahlung per EC- und Kreditkarte erfolgt unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Karten-Herausgeber, die Zahlung per Lastschrift unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Bank des Kunden. Für mit Rechnung zu zahlende Karten ist eine Transaktionsgebühr lt. Preisbeschluss der Landeshauptstadt Dresden fällig.
Eintrittskarten der Staatsoperette Dresden bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsendbetrages das Eigentum der Staatsoperette Dresden. Bei bargeldloser Bezahlung gelten die Eintrittskarten als bezahlt, wenn der volle Rechnungsendbetrag dem Konto der Staatsoperette Dresden gutgeschrieben wurde. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, ist der Kunde zur unverzüglichen Rücksendung der Eintrittskarten und zur Erstattung der durch die Rückbelastung entstandenen Kosten verpflichtet.
§5 Gebühren und Eintrittspreise
Die aktuell geltenden Eintrittspreise, Ermäßigungen und Gebühren sind Beschluss des Stadtrates und werden separat veröffentlicht. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Rabatte pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine Ermäßigung muss vor dem Kauf der Karte persönlich geltend gemacht und durch einen Nachweis belegt werden. Der zur Ermäßigung führende Nachweis ist beim Besuch der Vorstellung mit sich zu führen und auf Verlangen erneut vorzuzeigen.
§6 Garderobe
Mäntel, dicke Jacken, Schirme, Rucksäcke und Stöcke (außer Gehhilfen) und andere sperrige Gegenstände dürfen nicht in den Zuschauerraum mitgenommen werden. Sie können zur Aufbewahrung abgegeben werden. Tiere und gefährliche Gegenstände werden nicht aufbewahrt. Der Kunde erhält als Nachweis eine Garderobenmarke. Die Aushändigung erfolgt ohne weitere Berechtigungsprüfung gegen Vorlage der Garderobenmarke. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahrten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der Kunde seine Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat.
Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Stücke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen. Soweit die Aufbewahrungspflicht nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt worden ist, wird Ersatz nur in dem Umfang geleistet, der durch den Versicherungsschutz der Landeshauptstadt Dresden besteht. Der Haftung unterliegen nicht in Garderobenstücken befindliche Gegenstände, Geld und Wertsachen.
§7 Ton- Film- Foto- und Videoaufzeichnungen
Das Fotografieren, Film-, Video- oder Tonaufzeichnungen während der Vorstellung sind aus urheberrechtlichen Gründen (§§ 16, 75, 81 UrhG) untersagt. Bei Zuwiderhandlungen ist das Hauspersonal berechtigt, Aufnahmegeräte und Kameras einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Kunden des Theaters erklären mit dem Kauf der Eintrittskarte ihre Einwilligung, dass das Theater im Rahmen der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen macht und dies ohne zeitliche und räumliche Beschränkung vervielfältigt und veröffentlicht. Die Einwilligung erfolgt ausdrücklich unter Verzicht auf einen Vergütungsanspruch.
§8 Fundsachen
Gegenstände aller Art, die in der Staatsoperette Dresden gefunden werden, sind beim Garderobenpersonal abzugeben.
§9 Hausordnung
Für Kunden ist der Zutritt nur über das Kassenfoyer zum Erwerb von Eintrittskarten oder zum Besuch der Vorstellung gestattet. Die Benutzung der Toiletten ist nur für Gäste der Vorstellung ab Foyeröffnung möglich. Im gesamten Gebäude gilt Rauchverbot.
Der Zutritt zur Staatsoperette kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der betroffene Kunde den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stören oder andere Kunden belästigen wird.
Der Verzehr von Speisen und Getränken im Zuschauerraum ist untersagt.
Für sechs Rollstuhlfahrer stehen gesondert ausgewiesene Standplätze im Zuschauerraum zur Verfügung.
Es ist nicht zulässig, ohne Zustimmung bzw. Veranlassung durch das Einlasspersonal einen anderen als auf der Eintrittskarte angegebenen Platz einzunehmen. Bei unberechtigtem Platzwechsel kann der Unterschiedsbetrag nacherhoben werden.
Mobiltelefone und andere elektronische Kommunikationsmittel sowie akustische Signalgeber aller Art sind im Zuschauerraum außer Betrieb zu halten. Im Interesse des störungsfreien Vorstellungsablaufs ist die Staatsoperette Dresden berechtigt, die Herausgabe zur Aufbewahrung bis zum Vorstellungsschluss zu verlangen oder den Kunden zum Verlassen der Vorstellung aufzufordern.
§10 Haftung / Schadensersatz
Schadensersatzansprüche des Kunden aus positiver Forderungsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsschluss und unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, soweit das Theater, sein gesetzlicher Vertreter oder sein Erfüllungsgehilfe nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben und keine vertragswesentlichen Pflichten verletzt worden sind. Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung und Verzug sowie wegen Verletzung vertragswesentlicher Pflichten sind bei leichter Fahrlässigkeit auf den Ersatz des vorhersehbaren Schadens beschränkt.
Die Staatsoperette Dresden ist berechtigt, die im Zusammenhang mit der Geschäftsverbindung erhaltenen Daten des Kunden im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes zu bearbeiten und zu speichern. Bei Kartenkauf über die Homepage der Staatsoperette Dresden werden alle vom Kunden eingegebenen Daten bei der Übertragung automatisch verschlüsselt (SSL) und vertraulich behandelt.
§12 Anwendbares Recht / Erfüllungsort und Gerichtsstand / Salvatorische Klausel
Es gilt deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche, die sich zwischen Theater und Kunden aus der Geschäftsbeziehung ergeben, ist München, sofern der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Diese Geschäftsbedingungen treten am 1. März 2015 in Kraft und gelten für die ab dem 1. September 2015 stattfindenden Veranstaltungen.
Dresden, den 28.02.2015

References: §2

§4
 § 312

§5

§6

§7

§8

§9

§10

§12