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Timestamp: 2016-10-28 02:57:54+00:00

Document:
2C_556/2016 (19.07.2016)
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Rechtsanwalt Sevim Coban G�ltekin,
A.________, 1984 geborener T�rke, stellte in Italien erfolglos ein Asylgesuch, erhielt hingegen eine Bewilligung zum Verbleib in Italien aus humanit�ren Gr�nden. Am 27. September 2010 heiratete er eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau; er reiste am 15. November 2010 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Aargau zum Verbleib bei der Ehefrau, von welcher er seit Juli 2013 getrennt lebte und von welcher er seit August 2015 geschieden ist. Das Amt f�r Migration und Integration des Kantons Aargau (MIKA) lehnte am 12. Oktober 2015 eine Verl�ngerung der am 30. November 2013 abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung ab und verf�gte die Wegweisung. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache an den Rechtsdienst des MIKA blieb erfolglos, und mit Urteil vom 11. Mai 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid vom 11. Februar 2016 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 16. Juni 2016 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei ihm erneut eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Am 21. Juni 2016 hat er aufforderungsgem�ss eine vollst�ndige Ausfertigung des angefochtenen Urteils nachgereicht. Die kantonalen Akten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen).
2.2.�Streitig ist vorliegend, ob dem Beschwerdef�hrer die Aufenthaltsbewilligung nach Aufgabe der Ehegemeinschaft gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG (nachehelicher H�rtefall) zu verl�ngern sei, wobei eheliche Gewalt nicht geltend gemacht wird. Der Beschwerdef�hrer ist hingegen der Auffassung, dass die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet sei. Er weist darauf hin, dass er (nach einem ersten vor�bergehenden dreij�hrigen Aufenthalt in Italien, wozu er keine n�heren Umst�nde nennt) nun eine in der Schweiz aufgebaute Existenz aufgeben m�sse; ferner behauptet er, in der T�rkei durch Art. 3 EMRK verp�nten Nachteilen im Sinne von Art. 3 Abs. 1 AsylG ausgesetzt zu sein. Das Verwaltungsgericht hat, namentlich unter Hinweis auf die Erw�gungen seiner Vorinstanz, festgehalten, dass selbst eine (wie hier behauptet) gelungene Integration grunds�tzlich nicht ausreicht, um einen nachehelichen H�rtefall darzutun. Auch mit der angeblichen Verfolgungssituation in der T�rkei haben sich das Verwaltungsgericht (E. 4.2) und die Einsprachebeh�rde (Einspracheentscheid E. 1.1 sowie E. 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.4) n�her befasst, insbesondere unter Bezugnahme auf einen diesbez�glichen Bericht des Staatssekretariats f�r Migration (SEM) vom 9. M�rz 2015. Weder zum einen noch zum anderen Punkt l�sst sich der Beschwerdeschrift Substanzielles entnehmen: Im Lichte der Erw�gungen der kantonalen Instanzen sind die �usserungen des Beschwerdef�hrers zu seiner Lebensgestaltung in Italien und in der Schweiz einerseits (Beschwerdeschrift Ziff. III.10, III.13 und III.14) und zu Art. 3 Abs. 1 AsylG bzw. zur Situation als Kurde in der T�rkei andererseits (Beschwerdeschrift Ziff. III.11 und III.12) nicht geeignet darzutun, dass und inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletze (Art. 50 AuG, Art. 3 EMRK oder Art. 3 Abs. 1 AsylG). Worin eine Verletzung der in der Beschwerdeschrift ebenfalls aufgez�hlten verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze (Art. 5 Abs. 2 und 3, Art. 8, 9 und 29 BV) liegen soll, wird nicht aufgezeigt.

References: Art. 42
 Art. 50
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 8