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Timestamp: 2016-10-24 18:35:29+00:00

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I 902/06 (08.11.2007)
Die 1952 geborene D.________ meldete sich im August 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rung der medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse sprach ihr die IV-Stelle des Kantons St. Gallen bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 65 % mit Wirkung ab 1. Dezember 2003 eine halbe und mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu (Verf�gungen vom 25. August 2005). Daran hielt sie auf Einsprache der Versicherten hin fest (Entscheid vom 28. Oktober 2005).
W�hrend D.________ auf Abweisung des Rechtsmittels, soweit auf dieses eingetreten werden k�nne, schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
Im Einspracheentscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG; vgl. auch Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung) und die Invalidit�tsbemessungsmethode bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; f�r die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f., 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen sind einzig die erwerblichen Auswirkungen der unbestritten auf 40 % zu veranschlagenden Arbeitsf�higkeit der Beschwerdegegnerin.
3.1 Auf der beruflich-erwerblichen Stufe der Invalidit�tsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f.), einschliesslich derjenigen �ber die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f.). Die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen ist Tatfrage, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenl�hne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Leidensabzug vorzunehmen sei (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
3.2 Im angefochtenen Entscheid wird davon ausgegangen, dass das Valideneinkommen nach �bereinstimmender Auffassung der Parteien auf Fr. 55'650.- festzusetzen sei. Die IV-Stelle wendet dagegen ein, dass sie nur den Verf�gungen vom 25. August 2005 ein Valideneinkommen von Fr. 55'650.- zugrunde gelegt habe, dem Einspracheentscheid hingegen ein solches von Fr. 52'274.-; in der im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Beschwerdeschrift ermittelt sie ein Valideneinkommen von Fr. 53'529.-.
3.2.1 F�r die Bemessung des hypothetischen Verdienstes ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie m�glich erfolgen. Da die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgem�ss fortgesetzt wird, ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, der vor Eintritt der Gesundheitssch�digung erzielt wurde. Dieses Gehalt ist wenn n�tig der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung anzupassen (RKUV 2006 Nr. U 568 S. 65 E. 2, U 87/05; Urteil I 407/06 vom 28. Februar 2007, E. 4.1 mit Hinweisen).
3.2.2 Die Beschwerdegegnerin erzielte zuletzt im Jahre 2002 im Rahmen eines 60 %-Pensums ein Erwerbseinkommen von Fr. 31'590.-, was aufgerechnet auf ein Vollpensum ein Gehalt von Fr. 52'650.- ergibt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend geltend macht, ist dieses um die von ihrer damaligen Arbeitgeberin durchschnittlich gew�hrten Lohnerh�hungen (2003: 1 %; 2004: 2 %; vgl. Best�tigung des Pflegeheims X.________ vom 14. November 2005) aufzuwerten, so dass f�r das Jahr 2004 ein Valideneinkommen von Fr. 54'240.- resultiert.
3.3 Das Invalideneinkommen hat die Vorinstanz gest�tzt auf den in der LSE 2004 f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten besch�ftigte Frauen in der Region Ostschweiz ausgewiesenen Durchschnittslohn ermittelt und davon in W�rdigung aller Umst�nde einen Abzug von 10 % vorgenommen; dies mit der Begr�ndung, es bestehe eine beachtliche psychische Limitierung, welche sich zus�tzlich erschwerend auf die Arbeitsplatzsuche und den zu erwartenden hypothetischen Lohn auswirke, denn es liege auf der Hand, dass ein praktisch ausschliesslich psychischer Gesundheitsschaden einen nicht weniger ung�nstigen Einfluss auf die Anstellungsbereitschaft eines Arbeitgebers habe wie ein k�rperlich bedingtes Leiden.
3.3.1 Dieses Vorgehen steht nicht im Einklang mit der Rechtsprechung, gem�ss welcher bei der Ermittlung der Vergleichseinkommen nicht auf die nach Grossregionen unterscheidenden statistischen Lohnangaben gem�ss Tabelle TA13 der LSE (Urteil I 424/05 vom 22. August 2006, E. 3.2.3 [mit Zusammenfassung in SZS 2007 S. 64]; SVR 2007 UV Nr. 17 S. 56, U 75/03), sondern �blicherweise (vgl. z.B. BGE 126 V 75 E. 7a S. 81; SVR 2003 IV Nr. 1 S. 1 E. 4b, I 518/01) auf Tabelle TA1 (Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht; Privater Sektor) abzustellen ist. Gem�ss TA1 der LSE 2004 (S. 53) erzielten mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten besch�ftigte Frauen im Durchschnitt einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 3'893.-, was nach Umrechnung auf die durchschnittliche betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden im Jahr 2004 einem Jahreseinkommen von Fr. 48'585.- (12 x Fr. 3'893.- : 40 x 41,6) entspricht. Bei einer Restarbeitsf�higkeit von 40 % resultiert sodann ein Einkommen von Fr. 19'434.-.
3.3.2 Auch hinsichtlich des gew�hrten Abzuges vom Tabellenlohn kann der Vorinstanz nicht beigepflichtet werden. Rechtsprechungsgem�ss ist bei der Bemessung des Invalideneinkommens nach Tabellenl�hnen der konkreten Situation durch Abz�ge Rechnung zu tragen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen besonderer Umst�nde ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der zu gew�hrende Abzug ist nicht schematisch, sondern unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles vorzunehmen. Dabei sind ausser der behinderungsbedingten Einschr�nkung der Arbeits- und Leistungsf�higkeit auch weitere lohnwirksame, pers�nliche und berufliche Merkmale eines Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie der Besch�ftigungsgrad zu beachten. Der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen ist unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen, wobei der Abzug vom Tabellenlohn unter Ber�cksichtigung aller im Einzelfall in Betracht fallenden Umst�nde maximal 25 % betragen kann (BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.; AHI 2002 S. 62 E. 4b, I 82/01).
Wie die IV-Stelle zutreffend geltend macht, rechtfertigt sich die Vornahme eines Abzuges f�r die leidensbedingte Einschr�nkung im Falle der Versicherten nicht. Denn unter diesem Titel wird rechtsprechungsgem�ss dem Umstand Rechnung getragen, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch im Rahmen leichter Hilfsarbeitert�tigkeiten nicht mehr voll leistungsf�hig sind, im Vergleich zu voll leistungsf�higen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnm�ssig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnans�tzen rechnen m�ssen (BGE 126 V 75 E. 5a/bb S. 78). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht gegeben, sind doch die Einsatzm�glichkeiten der Versicherten nach der Einsch�tzung des Zentrums Y.________, vom 24. M�rz 2005 nicht auf leichte Hilfsarbeiten beschr�nkt, sondern kann die Versicherte, wenn auch nicht als Dauert�tigkeit, Lasten bis zu 15 kg heben und tragen (vgl. auch AHI 2000 S. 79 E. 2b). Soweit die Vorinstanz im Rahmen des Abzuges allf�llige Schwierigkeiten bei der Stellensuche ber�cksichtigen wollte, steht dies im Widerspruch zu Art. 16 ATSG, wonach f�r die Invalidit�tsbemessung nicht die aktuelle Arbeitsmarktsituation, sondern ein hypothetisch ausgeglichener Arbeitsmarkt massgebend ist.
Vermag die leidensbedingte Einschr�nkung mithin keinen Abzug vom Tabellenlohn zu rechtfertigen, bleibt zu pr�fen, wie es sich mit den �brigen Kriterien verh�lt. Da indessen das Kriterium der Nationalit�t/Aufenthaltskategorie bei der �ber die Niederlassungsbewilligung C verf�genden Versicherten kaum ins Gewicht f�llt (LSE 2004 S. 69 Tabelle TA12), die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (vgl. BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 79; Urteil U 420/04 vom 25. Juli 2005, E. 2.5.4) und die Faktoren Teilzeit sowie Alter (Jahrgang 1952) sich sogar - stets bezogen auf das in Betracht fallende Arbeitssegment - eher lohnerh�hend auswirken (vgl. LSE 2004 S. 25 Tabelle T6* und S. 65 Tabelle TA9), rechtfertigt sich vorliegend kein Abzug, sondern ist vielmehr von einem (ungek�rzten) Invalideneinkommen von Fr. 19'434.- auszugehen.
3.4 Bei einer Gegen�berstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen: Fr. 54'240.-; Invalideneinkommen Fr. 19'434.-) resultiert ein Invalidit�tsgrad 64 % (zur Rundung: BGE 130 V 121), womit die Beschwerdegegnerin im Dezember 2003 Anspruch auf eine halbe (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung) und ab 1. Januar 2004 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG) der Invalidenversicherung hat.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 OG in der seit 1. Juli 2006 Kraft stehenden Fassung; Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG, AS 2006 2003). Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung zugunsten der obsiegenden IV-Stelle wird gem�ss Art. 159 Abs. 2 OG nicht zugesprochen.

References: Art. 28
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 Art. 156
 Art. 159