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Timestamp: 2013-12-12 05:00:06+00:00

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Suchergebnisse:708 Treffer eingeschränkt auf Amtsgerichte
AG Frankfurt (Oder) | 3 IN 385/13
Beschluss | 1. Aus dem Verfassungsrecht und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) folgt, dass es den Insolvenzgerichten obliegen kann, auf eine stärke Beteiligung von Frauen bei der verantwortlichen Leitung von Insolvenzverfahren hinzuwirken (vorliegend bejaht hinsichtlich der richterlichen Tätigkeiten in Insolvenzsachen nach dem Geschäftsverteilungsplan für das Jahr 2013 in Verfahren, deren Aktenzeichen mit den Nummern mit 5, 9 und 53, 63, 73, 83 und 93 enden, für die Zeit ab dem 1. November 2013).2. Die Vorschrift des § 5 AGG zur Zulässigkeit positiver Maßnahmen zum Ausgleich bestehender Nachteile bei relevanter Unterrepräsentanz von Frauen ist auf den Zugang zur selbständigen Erwerbstätigkeit als mit der verantwortlichen Leitung von Insolvenzverfahren beauftragte Person anwendbar.3. Die Einführung einer sog. "Frauenquote", etwa als sog. "weichen Quote", bei der Vergabe derartiger Aufgaben kann nach derzeitiger Rechtslage wohl mangels ausdrücklicher gesetzlicher Ermächtigung nicht durch die Insolvenzgerichte erfolgen, sondern es dürfte eine entsprechende Entscheidung Gesetzgebers zur ausdrücklichen Einführung einer Quote erforderlich sein.4. Rechtlich zulässig ist es bereits nach derzeitiger Rechtslage, unter abgeschwächter Heranziehung der Maßgaben einer sog. "weiche" Frauenquote eine im Vergleich zur bisherigen Praxis höhere Anzahl der Aufträge an Frauen zu vergeben, wobei das gerichtliche Vorgehen der Förderung der Chancengleichheit bei Wahrung anderer Auswahlkriterien unabdingbarer Art dient und die Belange männlicher Bewerber in die im Einzelfall vorzunehmende Abwägung einzustellen sind.
| § 56 InsO, § 5 AGG
AG Tiergarten | (256 Ds) 232 Js 3662/12 (88/13)
Urteil | Urkunden- und Personenstandsfälschung bei Vorschieben eines nahen Verwandten zur Gendiagnostik im Rahmen der Feststellung der nichtehelichen Vaterschaft
| § 169 StGB, § 271 StGB, § 281 StGB
AG Charlottenburg | 235 C 267/12
Urteil | Sofortige Vernichtung von im Dachbodenbereich befindlichen Gegenständen des Mieters durch den Vermieter ist ohne vorherige Ankündigung pflichtwidrig.
| § 241 Abs 2 BGB, § 535 Abs 1 BGB
AG Charlottenburg | 72 C 54/13
Urteil | Anfechtung von Wohnungseigentümerbeschlüssen: Fehlende Umsetzung einer in der Teilungserklärung vereinbarten Verteilung der Betriebskosten
| § 16 Abs 2 WoEigG
AG Charlottenburg | 213 C 497/12
Urteil | Mieterhöhung bei Wohnraum: Anspruch auf Zustimmung zur Mieterhöhung bei wohnwerterhöhenden Merkmalen
| § 558 BGB, § 558a Abs 1 BGB, § 558b Abs 1 BGB
AG Tiergarten | (350 Gs) 3 Wi Js 1665/07 (412/12), 350 Gs 412/12
Beschluss | Akteneinsicht im Strafverfahren: Geschäftsgeheimnisse als Versagungsgrund
| § 475 Abs 1 S 2 StPO
AG Charlottenburg | 73 C 156/12
Urteil | Nichtigkeit eines in der Gemeinschaftsordnung vereinbarten Kostenschlüssels wegen Unbestimmtheit. Die Kosten sind mangels wirksamer anderweitiger Vereinbarung nach Miteigentumsanteilen zu verteilen.
| § 10 Abs 3 WoEigG, § 16 Abs 1 WoEigG, § 16 Abs 2 WoEigG, § 16 Abs 3 WoEigG
AG Strausberg | 11 M 930/13
Beschluss | Zwangsvollstreckung: Sperrfrist für die Abgabe der Vermögensauskunft bei vorheriger Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung
| § 766 ZPO, § 802a ZPO, § 802c ZPO, § 802d ZPO, § 39 Nr 4 ZPOEG, ...
AG Frankfurt (Oder) | HRB 9724 FF
Beschluss | Handelsregistereintragung der Kapitalerhöhung einer GmbH: Prüfung durch das Registergericht in Fällen der sog. Vorausleistung; Einholung eines Wertgutachtens bei Sacheinlage in Form einer Schuldbefreiung
| § 9c GmbHG, § 57a GmbHG
AG Charlottenburg | 73 C 163/12
Urteil | 1. Für die Erfüllung einer Zahlungsforderung eines Wohnungseigentümers bedarf es keiner Vorbefassung auf der Eigentümerversammlung, ergo auch keiner Beschlussersetzung. Der Anspruch kann direkt durch Leistungsklage geltend gemacht werden.2. Zur Verfristung einer Anfechtungsklage gegen einen Negativbeschluss.
| § 27 Abs 1 Nr 5 WoEigG, § 27 Abs 3 Nr 4 WoEigG, § 43 Nr 4 WoEigG
AG Charlottenburg | 34 M 8013/13
Beschluss | Erneute Vermögensauskunft: Maßgebliche Frist nach Gesetzesänderung bei vorausgegangener eidesstattlicher Versicherung nach altem Recht
| § 802c ZPO vom 22. Dezember 2011, § 802d ZPO vom 29. Juli 2009, § 39 ZPOEG, § 807 ZPO vom 5. Dezember 2005, § 903 ZPO vom 5. Dezember 2005, ...
AG Tiergarten | (252) 223 Js 4119/11 Ls (1/13)
Urteil | Strafzumessung bei gewerbsmäßigem Betrug: Schaden der trauernden Geschädigten bei der betrügerischen Abwicklung von Bestattungsaufträgen
| § 46 Abs 2 StGB, § 263 Abs 1 StGB, § 263 Abs 3 S 2 Nr 1 StGB
AG Charlottenburg | 38 M 8030/13
Beschluss | Zwangsvollstreckung: Dauer der Sperrfrist bei einer nach altem Recht abgegebenen eidesstattlichen Versicherung
| § 802d ZPO vom 29. Juli 2009, § 39 Nr 4 ZPOEG
AG Charlottenburg | 34 M 8005/13
Beschluss | Eidesstattliche Versicherung: Fremdauskunft nach neuem Recht bei einer nach altem Recht geleisteten eidesstattlichen Versicherung
| § 802d ZPO vom 29. Juli 2009, § 802f Abs 3 S 2 ZPO vom 29. Juli 2009, § 802l ZPO vom 29. Juli 2009, § 39 Nr 4 ZPOEG
AG Oranienburg | 26 C 171/12
Urteil | Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Schätzung der erforderlichen Mietwagenkosten anhand der Schwacke-Liste; Vergleichbarkeit von Alternativangeboten
| § 249 Abs 2 BGB, § 254 Abs 2 BGB, § 287 ZPO
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References: § 5
 § 56
 § 5
 § 169
 § 271
 § 281
 § 241
 § 535
 § 16
 § 558
 § 558
 § 558
 § 475
 § 10
 § 16
 § 16
 § 16
 § 766
 § 802
 § 802
 § 802
 § 39
 § 9
 § 57
 § 27
 § 27
 § 43
 § 802
 § 802
 § 39
 § 807
 § 903
 § 46
 § 263
 § 263
 § 802
 § 39
 § 802
 § 802
 § 802
 § 39
 § 249
 § 254
 § 287