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Timestamp: 2020-02-22 13:25:09+00:00

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BGH, 22.12.1966 - VII ZR 195/64 - dejure.org
BGH, 22.12.1966 - VII ZR 195/64
https://dejure.org/1966,150
BGH, 22.12.1966 - VII ZR 195/64 (https://dejure.org/1966,150)
BGH, Entscheidung vom 22.12.1966 - VII ZR 195/64 (https://dejure.org/1966,150)
BGH, Entscheidung vom 22. Dezember 1966 - VII ZR 195/64 (https://dejure.org/1966,150)
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Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgründen im Revisionsverfahren - Anforderungen an die Geltendmachung von Schadensersatz gegen einen Vermögensverwalter
BGHZ 46, 268
NJW 1967, 876
MDR 1967, 397
DB 1967, 770
b) Es kann indessen eine unzulässige Rechtsausübung (§ 242 BGB) darstellen, wenn der Empfänger ein Vertragsangebot annimmt und auf der Durchführung des Vertrages besteht, obwohl er wußte (oder sich treuwidrig der Kenntnisnahme entzog), daß das Angebot auf einem Kalkulationsirrtum des Erklärenden beruht (…BGH, Urt. v. 28.04.1983 - VII ZR 259/82, NJW 1983, 1671, 1672; vgl. auch BGHZ 46, 268, 273; LM § 119 BGB Nr. 8, Bl. 1;… Staudinger/Dilcher, aaO Rdn. 69;… Soergel/Hefermehl, aaO Rdn. 29;… a.A. Ingenstau/Korbion, aaO Rdn. 27).
Entsprechendes kann gelten, wenn beide Parteien einen bestimmten Berechnungsmaßstab zur Grundlage ihrer Vereinbarung gemacht haben (BGHZ 46, 268, 273;… BGH, Urt. v. 13. Juli 1995, VII ZR 142/94, NJW-RR 1995, 1360).
BGH, 18.05.2000 - IX ZR 43/99
Im übrigen hätte der Vereinbarung, wenn es sich bei ihr um einen Vergleich gehandelt hätte, wenn auch nicht die Wirksamkeit (§ 779 BGB), so doch die Geschäftsgrundlage gefehlt, sofern der anerkannte Betrag nicht der materiellen Rechtslage entsprach; denn die Parteien hätten sich dann bei Abschluß des Vertrages in einem gemeinsamen Irrtum befunden (vgl. dazu BGHZ 46, 268, 272 f;… BGH, Urt. v. 18. November 1993 - IX ZR 34/93, WM 1994, 604, 605).
Das Fehlen der Geschäftsgrundlage führt regelmäßig nicht zu einer Auflösung des Vertrages, sondern zu einer Anpassung des Vertragsinhalts an die tatsächlichen Verhältnisse, sofern das Festhalten an dem vereinbarten Vertragsinhalt einem Partner nicht zumutbar ist und dem anderen Partner ein Abgehen von dem Vereinbarten angesonnen werden kann (vgl. BGHZ 40, 334, 337; 46, 268, 273; 47, 48, 51 f [BGH 31.01.1967 - V ZR 125/65]; 109, 224, 229; 121, 378, 393 [BGH 25.02.1993 - VII ZR 24/92];… BGH, Urt. v. 13. Mai 1993 - IX ZR 166/92, WM 1993, 1233, 1234 [BGH 13.05.1993 - IX ZR 166/92];… Palandt/Heinrichs aaO. § 242 Rdn. 130 ff, 149).
Aus dem Urteil des BGH vom 22.12.1966 (VII ZR 195/64, BGHZ 46, 268 = NJW 1967, 876), auf das das Berufungsgericht verweist, er- gibt sich nichts anderes.
In dieser Entscheidung wird ausgeführt, daß eine vertragliche Vermögensverwaltung in der Regel nicht zur Berufstätigkeit eines Rechtsanwalts gehöre, wenn das Interesse des Auftraggebers dahin gehe, das vorhandene Vermögen zu erhalten und eine angemessene Verzinsung zu erzielen; dieser Fall lag im damals entschiedenen Streit vor, weil Miethäuser nach den Grund- sätzen der Rentabilität zu verwalten waren (BGHZ 46, 268, 270 f., 276).
Zugleich wird in jenem Urteil aber klargestellt, daß aus- nahmsweise eine anwaltliche Vermögensverwaltung (,,Wirtschafts- mandat") auch eine Pflicht zur Rechtsbetreuung umfassen kann (BGHZ 46, 268, 270 f.).
Die Vorschrift soll u.a. (s. zu dieser Vorschrift auch unter 3.b)) die Anwendung der für diese Tätigkeiten nicht passenden - vielmehr anderweit geregelten - Vergütungsregelungen der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte ausschließen (vgl. BGH NJW 1967, 876).
Der Bundesgerichtshof (NJW 1967, 876) hat früher bei der Beurteilung, ob ein Rechtsanwalt als solcher in seiner Funktion, rechtlichen Beistand zu leisten, oder als nur als Vermögensbetreuer (außerhalb seiner Rechtsanwaltsfunktion) tätig geworden ist, maßgebend auf die Vorschrift des § 1 Abs. 2 BRAGO abgestellt; die dort genannten Tätigkeiten - zu denen auch die Testamentsvollstreckung gehört - bezogen sich auf einen Inbegriff von Vermögenswerten und dienten deren Erhaltung oder Verteilung durch eine Anzahl von Einzelgeschäften.
Der Verwaltungsgerichtshof geht zwar in rechtlicher Hinsicht im Ansatz zutreffend davon aus, dass eine anwaltliche Tätigkeit nur angenommen werden könne, wenn bei einer vorrangig wirtschaftlichen Tätigkeit die Rechtsberatung oder -verfolgung nicht zurücktritt und unwesentlich ist (vgl. BGH, Urteile vom 22. Dezember 1966 - VII ZR 195/64 - BGHZ 46, 268 , vom 7. April 1980 - III ZR 73/79 - NJW 1980, 1855), und dass jedenfalls die anwaltliche Schweigepflicht voraussetzt, dass das spezifisch anwaltliche Element der Tätigkeit nicht völlig in den Hintergrund tritt (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juli 1999 - IX ZR 338/97 - NJW 1999, 3040 ).
Ein Ausnahmefall kann nach Treu und Glauben ferner dann gegeben sein, wenn beide Parteien einen bestimmten Berechnungsmaßstab zur Grundlage ihrer Vereinbarung gemacht haben (vgl. Senat, Urteil vom 22. Dezember 1966 - VII ZR 195/64 = BGHZ 46, 268 ff) oder wenn die andere Seite den Irrtum bemerkt und treuwidrig ausgenutzt hat (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 = LM BGB § 119 Nr. 8 und Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - VII ZR 11/79 = NJW 1980, 180 = BauR 1980, 63, 65 = ZfBR 1980, 31, 32).
BGH, 27.01.1994 - IX ZR 195/93
Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen den Rechtsanwalt wegen unrichtiger …
a) Allerdings ist unter einem "Vertragsverhältnis" im Sinne des § 51 BRAO nur ein solches zu verstehen, in welchem der Anwalt gemäß § 3 Abs. 1 BRAO als Berater und Vertreter in Rechtsangelegenheiten tätig wird (BGHZ 46, 268, 270 ff, 53, 394, 396, BGH, Urt. v. 29. Juni 1972 - VII ZR 184/71, VersR 1972, 1052, 1053 unter II 1;… Jessnitzer, BRAO 5. Aufl. § 51 Rdn. 1).
BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
Anforderungen an eine vorweg genommene Nachlassregelung - Anspruch auf …
Diese Umstände könnten nach den Grundsätzen, die hierüber in Rechtsprechung und Schrifttum entwickelt worden sind (BGHZ 25, 390, 392 f [BGH 23.10.1957 - V ZR 219/55]; 46, 268, 273 [BGH 22.12.1966 - VII ZR 195/64]; BGH LM BGB § 242 Bd Nr. 15 a;… Soergel/Siebert/Knopp, BGB 10. Aufl. § 242 Anm. 394 f und 414), dazu führen, den Vertrag unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben an die wirkliche, bei seinem Abschluß unerkannt gebliebene Sachlage anzupassen, was im vorliegenden Fall auf eine entsprechende Erhöhung der Gleichstellungsbeträge hinauslaufen könnte.
Das Berufungsgericht, an das die Sache gemäß § 565 Abs. 1 ZPO zurückverwiesen werden muß, wird in der neuen mündlichen Verhandlung den bisher lediglich als wahr unterstellten Behauptungen der Kläger nachzugehen und insbesondere zu entscheiden haben, ob dem Übergabevertrag vom 15. November 1966 die Geschäftsgrundlage gefehlt hat, ob bejahendenfalls gemäß § 242 BGB eine Anpassung der der Beklagten obliegenden Leistung geboten ist (vgl. dazu BGHZ 46, 268, 273) [BGH 22.12.1966 - VII ZR 195/64] und ob schließlich nach dem Sinn und Zweck des Vertrages die Kläger unmittelbar berechtigt sind, die erhöhten Gleichstellungsbeträge zu fordern.
VG Frankfurt/Main, 14.05.2009 - 1 K 3874/08
Verschwiegenheitspflicht; Angelegenheiten des Mandanten; Rechtsanwalt; …
BGH, 09.04.1970 - VII ZR 146/68
"Berufstätigkeit des Rechtsanwalts" (§1 Abs. 1 BRAGebO)
BGH, 01.12.1986 - II ZR 306/85
Unzulässige Auszahlung von Gesellschaftsvermögen durch Austauschvertrag
BFH, 02.10.1986 - V R 99/78
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BGH, 05.07.1991 - V ZR 117/90
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LG München I, 18.01.2018 - 12 O 3989/17
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OLG Frankfurt, 16.01.2002 - 7 U 97/01
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Rechtsanwalt - Vormund - Ermäßigter Steuersatz
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VG Frankfurt/Main, 07.03.2008 - 1 L 198/08
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Abschluss eines Generalunternehmervertrages - Kauf eines Grundstücks - Anspruch …

References: § 119
 § 242
 BGH 
 BGH 
 § 1
 § 119
 § 51
 § 3
 § 51
 BGH 
 § 242
 § 242
 § 565
 § 242
 § 44