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Timestamp: 2017-02-19 16:40:43+00:00

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§ 19 SächsAGSGB, Anteil des Bundes an der Grundsicherung für Arbeitsuchende | Gesetze auf anwalt24.de
§ 19 SächsAGSGB, Anteil des Bundes an der Grundsicherung für Arbeitsuchende Inhaltsübersicht
Sächsisches Gesetz zur Ausführung des Sozialgesetzbuches (SächsAGSGB) Landesrech...…§ 19 SächsAGSGB, Anteil des Bundes an der Grundsicherung für Arbeitsuchende§ 20 SächsAGSGB, Zusammenarbeit mit der freien Wohlfahrtspflege§ 21 SächsAGSGB, Beteiligung sozial erfahrener Dritter§ 22 SächsAGSGB, Übergangsregelung
§ 19 SächsAGSGB, Anteil des Bundes an der Grundsicherung für Arbeitsuchende
§ 19 SächsAGSGBSächsisches Gesetz zur Ausführung des Sozialgesetzbuches (SächsAGSGB)Landesrecht SachsenAbschnitt 3 – Vorschriften für den Bereich der Sozialfürsorge → Unterabschnitt 2 – FinanzierungTitel: Sächsisches Gesetz zur Ausführung des Sozialgesetzbuches (SächsAGSGB)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsAGSGBGliederungs-Nr.: 80-1/2Normtyp: Gesetz(1) Die Beteiligung des Bundes an den Leistungen für Unterkunft und Heizung gemäß § 46 Abs. 5 und 6 SGB II wird an die kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende auf der Grundlage der bei ihnen tatsächlich verausgabten Leistungen weitergeleitet.(2) Die kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende melden der Landesdirektion Sachsen zum Fünften eines jeden Monats die im jeweiligen Monat verausgabten Leistungen für Unterkunft und Heizung.(3) Die Landkreise und Kreisfreien Städte melden dem Statistischen Landesamt jeweils im Rahmen der vierteljährlichen Kassenstatistik die Ausgaben im jeweiligen Quartal für die Leistungen nach § 28 SGB II sowie nach § 6b BKGG. Das Statistische Landesamt ermittelt auf dieser Datengrundlage die Gesamtausgaben der Landkreise und der Kreisfreien Städte für die Leistungen nach § 28 SGB II sowie nach § 6b BKGG für das Quartal und übermittelt diese dem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Bis zum 10. März des Folgejahres übermittelt das Statistische Landesamt dem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz die Gesamtausgaben, die nach § 46 Abs. 8 Satz 4 SGB II dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitzuteilen sind. Die Landkreise und Kreisfreien Städte melden dem Statistischen Landesamt darüber hinaus zum gleichen Zeitpunkt wie die vierteljährliche Kassenstatistik weitere, mit dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag sowie dem Sächsischen Landkreistag abgestimmte Daten zum Vollzug der Leistungen für Bildung und Teilhabe, solange bis entsprechende ausreichende amtliche Bundesstatistiken zum Nachweis der kommunalen Nettoausgaben verfügbar sind. Das Statistische Landesamt übermittelt die entsprechenden Daten an das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.(4) Auf der Grundlage der gemeldeten Daten ruft die Landesdirektion Sachsen gemäß § 46 Abs. 8 Satz 1 und 2 SGB II den Erstattungsbetrag beim Bund ab. Nach Eingang des Erstattungsbetrages leitet die Landesdirektion Sachsen an die kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende den ihnen jeweils zustehenden Betrag unverzüglich weiter.(5) Das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz wird ermächtigt, im Benehmen mit dem Staatsministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung1.abweichend von Absatz 1 Regelungen zu treffen über einen an den tatsächlichen Ausgaben für die Leistungen nach § 28 SGB II sowie § 6b BKGG ausgerichteten Verteilungsmaßstab für den Teil der Bundesbeteiligungsquote, der nach § 46 Abs. 6 SGB II diese Ausgaben betrifft,2.das Nähere über die Art und Weise, Inhalte und die Zeitpunkte der Mitteilungen zu den Ausgaben für die Leistungen für Unterkunft und Heizung nach § 22 Abs. 1 SGB II sowie für die Leistungen nach § 28 SGB II und § 6b BKGG nach Maßgabe des § 46 Abs. 8 SGB II zu regeln. (6) Soweit fehlerhafte Meldungen eines kommunalen Trägers zu überhöhten Erstattungen führen oder soweit der Bund die auf der Meldung eines kommunalen Trägers beruhenden Mittelforderungen des Landes nicht anerkennt und seine Erstattungen an das Land entsprechend kürzt, hat der betreffende kommunale Träger die insoweit erbrachten Leistungen an das Land zu erstatten. (7) Die Landkreise und die Kreisfreien Städte, soweit diese kommunale Träger im Sinne des § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II sind, gewährleisten, dass geprüft wird, dass die Ausgaben der kommunalen Träger begründet und belegt sind und den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechen. Satz 1 gilt auch für die Leistungserbringung nach § 6b BKGG durch die Landkreise und die Kreisfreien Städte.Zu § 19: Eingefügt durch G vom 14. 7. 2005 (SächsGVBl. S. 167), geändert durch G vom 15. 12. 2006 (SächsGVBl. S. 515), 29. 1. 2008 (SächsGVBl. S. 138), 27. 1. 2012 (SächsGVBl. S. 130, 556) und 2. 4. 2014 (SächsGVBl. S. 230).
Zitierungen dieses DokumentsGesetzeArt. 1 HBeglG 07/08, Änderung des Sächsischen Gesetzes zur Ausführung des Sozialgesetzbuches
§ 18 SächsAGSGB, Sonderlastenausgleich§ 20 SächsAGSGB, Zusammenarbeit mit der freien Wohlfahrtspflege

References: § 19

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