Source: https://www.kubi-online.de/artikel/bundesweite-akteure-kulturellen-bildung-einfuehrung-strukturen
Timestamp: 2018-05-21 09:07:26+00:00

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Bundesweite Akteure der Kulturellen Bildung: Eine Einführung in die Strukturen | kubi-online
Deutschland ist ein Kulturland dank feudaler sowie kirchlicher Traditionen und gewachsenem Bürgersinn. Aktuell existieren 140 öffentlich getragene Stadt- und Staatstheater einschließlich Landesbühnen. Über 6.300 Museen, die Hälfte davon in öffentlicher Trägerschaft, präsentieren ihre Sammlungen. An Hochschulen werden in mehr als 350 Kunst- und Kulturstudiengängen zukünftige ExpertInnen ausgebildet. 257 Bundeskulturverbände und -organisationen sind im Deutschen Kulturrat vereint. Dieser künstlerische und kulturelle Impetus findet darüber hinaus seinen Ausdruck in einer Vielzahl von Vereinen, Verbänden und Stiftungen. Er spiegelt sich wegen der föderalen Gliederung Deutschlands in einer großen Anzahl von Behörden auf Bundes- und Länderebene wider. Hinzu kommen kommunale Ämter und Behörden. Diese institutionelle Dichte und Vielfalt ist weltweit bemerkenswert.
Dieser Beitrag stellt einerseits das Netz der für Kulturelle Bildung zuständigen Behörden insbesondere auf der Ebene von Bund, aber auch der Länder und Kommunen ebenso wie Organisationen grafisch dar. Andererseits werden neben den zuständigen obersten Bundesbehörden im Kernbereich der Kulturellen Bildung 20 bundesweit besonders herausragende Verbände und Stiftungen sowie Einrichtungen und Netzwerke der Qualifizierung und Forschung in der Kulturellen Bildung mit ihren Aufgaben und Zielen explizit vorgestellt.
Die Grundlage dieses Beitrages bildet eine Online-Recherche zu bundesweiten Akteuren der Kulturellen Bildung. In Auftrag gab die „Recherche bundesweit: Akteure der Kulturellen Bildung und deren Positionen zu Kunst, Kultur und Kultureller Bildung“ MUTIK, eine Partnergesellschaft der Stiftung Mercator.
Die Recherche umfasst auf der Ebene des Bundes das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kultusministerkonferenz und die Bundeszentrale für politische Bildung. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, die Bundesarbeitsvereinigung Soziokulturelle Zentren, der Deutsche Kulturrat und der Deutsche Musikrat ebenso wie die Kulturpolitische Gesellschaft, die Deutsche UNESCO-Kommission, das Institut für Auslandsbeziehungen und das Goethe-Institut werden als maßgebliche Vereine im Feld der Kulturellen Bildung betrachtet. Seitens der Stiftungen werden die Kulturstiftung des Bundes, die Kulturstiftung der Länder, die Stiftung Mercator, die PwC-Stiftung, die Commerzbank-Stiftung, die Bertelsmann Stiftung und die ALTANA Kulturstiftung/ Nantesbuch Stiftung einbezogen. Des Weiteren werden sowohl die Akteure der Weiterbildung wie die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW Remscheid als auch die Zusammenschlüsse im Feld der Wissenschaft wie das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung und der Rat für Kulturelle Bildung in die Analyse einbezogen. Ihre Handlungsfelder sind systematisch analysiert und ihre Besonderheiten ebenso wie Schnittstellen herausgestellt, um einen Überblick der komplexen Strukturen Kultureller Bildung in Deutschland zu ermöglichen.
Dieser Beitrag ergänzt somit Artikel innerhalb des Kapitels Rahmenbedingungen und Strukturen Kultureller Bildung auf kubi-online. Verwiesen wird zudem auf die Studie mapping//kulturelle-bildung (Keuschel 2013a:15), die detailliert die Landschaft der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung auf der Ebene des Bundes und exemplarisch für vier Bundesländer beschreibt.
Die Auswahl soll weniger einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, als vielmehr Strukturen im Überblick aufzeigen. Die Grafiken berücksichtigen weitere Akteure der Kulturellen Bildung und auch Bereiche wie die Medien, Wirtschaft sowie Religionsgemeinschaften, die analog zu Staat und Kommunen Kulturträger sind.
Im Kompetenzbereich der Länder liegt die Zuständigkeit für Kultur, Bildung und Wissenschaft, dem Kernbereich der Kulturellen Bildung. In diesen Bereichen greift das im Grundgesetz verankerte Verbot zwischen Bund und Ländern, im Zuständigkeitsbereich der jeweils anderen Ebene Vorhaben und Einrichtungen zu finanzieren, auch Kooperationsverbot genannt. Auf Grund des Kooperationsverbotes existiert die Ständige Konferenz der Kultusminister der Bundesrepublik Deutschland, kurz die Kultusministerkonferenz. Sie vereint die für Kultur, Bildung und Wissenschaft zuständigen MinisterInnen bzw. SenatorInnen aller Bundesländer In Form der Selbstkoordination. Die Kultusministerkonferenz behandelt „Angelegenheiten der Bildungspolitik, der Hochschul- und Forschungspolitik sowie der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen“ (Geschäftsordnung 2014:1).
Kulturelle Bildung ist ein Oberbegriff. Kulturelle Bildung ist die produktive und rezeptive Auseinandersetzung in und mit den Künsten. Als Querschnittsaufgabe verbindet sie interdisziplinäre, interkulturelle, intergenerative und interaktive künstlerische Angebote in formalen und non-formalen Kultur- und Bildungsinstitutionen. Ebenso eint sie AmateurInnen und Professionelle sowie Akteure in Land und Stadt, in Regionen und Nationen.
Je nach Profession variiert der Begriff Kulturelle Bildung. Diese Vielfalt spiegelt das weite Verständnis innerhalb des Arbeitsfeldes wider. Folgende Definition könnte gleichwohl für viele anschlussfähig sein: Ästhetisch-kulturelle Bildung als Teil der allgemeinen Bildung (Bundesakademie für Kulturelle Bildung) ist Erhalt und Vermittlung des kulturellen Erbes (Kulturstiftung des Bundes) sowie Förderung der zeitgenössischen Künste und Vielfalt der ästhetisch-kulturellen Ausdrucksformen für alle. Kulturelle Bildung bedeutet Bildung zur kulturellen Teilhabe (Bundeszentrale für politische Bildung) und zur Selbstbildung (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung). Sie dient der ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeit (Deutscher Kulturrat) und eröffnet allen gleiche Chancen zur Gestaltung der Lebens- und Arbeitswelt (Stiftung Mercator) und zur gesellschaftlichen Teilhabe. „Eine Gesellschaft, die die kulturelle Bildung der Heranwachsenden stärkt, schafft damit zugleich wichtige Grundlagen ihrer eigenen Zukunftsfähigkeit“ (Kultusministerkonferenz).
Die für Kulturelle Bildung zuständigen Behörden sowie Akteure auf der Ebene des Bundes
Die für Kulturelle Bildung zuständigen Behörden sowie Akteure auf der Ebene des Bundes, die in die Recherche einfließen, können in folgende sechs Segmente unterteilt werden:
Für Erwerb, Erhalt und Vermittlung des kulturellen Erbes sowie die Entfaltung von Kunst und Kultur in Deutschland treten sowohl Institutionen des Bundes, der Länder und Kommunen als auch Verbände und Stiftungen auf vielfältige Weise ein. Der Gesamtetat der öffentlich geförderten Kultur in Deutschland beträgt 9,9 Milliarden Euro. Der Anteil des Bundes beträgt 13 %. Länder und Kommunen tragen die übrigen 87 % etwa je zur Hälfte (Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2016:28).
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien als oberste Bundesbehörde ist zuständig für kulturelle Einrichtungen von nationaler Bedeutung. Kultur und Kulturelle Bildung nimmt dabei die Rolle der Vermittlung von Traditionen sowie Kenntnisse und Werte ein (siehe: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien > Kulturelle Bildung). Als Korrelat agiert die Kulturstiftung des Bundes und fördert „Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes“ (siehe: Kulturstiftung des Bundes > Satzung § 2) durch innovative Programme.
Die Kulturstiftung der Länder wird von 16 Ländern getragen, die solidarisch ihre Kräfte bündeln, um „Kunst und Kultur zu bewahren, die unsere Identität“ (siehe: Kulturstiftung der Länder > Geschichte der Stiftung) bestimmen. Die Stiftung unterstützt speziell Museen, Bibliotheken und Archive beim Erwerb und Erhalt für die deutsche Kultur besonders wichtiger und bewahrungswürdiger Zeugnisse und wirkt bei Vorhaben der Dokumentation und Präsentation kunst- und kulturhistorischer Ausstellungen von überregionaler Strahlkraft mit.
Als LobbyistInnen und Beförderer vertreten Verbände die Interessen von Kunst und Kultur. Der Spitzenverband der deutschen Kulturverbände ist der Deutsche Kulturrat. Zu seinen Mitgliedern zählen auch die Deutsche UNESCO-Kommission, die Akademie Remscheid/ Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW und Bundesakademie Wolfenbüttel, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, die Bundesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren, die Kulturpolitische Gesellschaft und der Deutsche Musikrat. Der Deutsche Kulturrat wirkt ein auf Ebene von Bund und Länder in Bezug auf „Vorhaben und Entscheidungsprozesse von politischen Instanzen und Behörden im Sinne bestmöglicher Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur“ (siehe: Deutscher Kulturrat > Satzung § 2).
Die Kulturpolitische Gesellschaft als mitgliederbezogene Plattform von 1.400 Einzel- und kooperativen Mitgliedern engagiert sich für eine öffentlich verantwortete und allen institutionellen Ebenen aktiv gestaltete Kulturpolitik. Kulturpolitik wird als Gesellschaftspolitik gesehen, die vor Ort die „Entfaltung und Entwicklung sozialer, kommunikativer und ästhetischen Möglichkeiten und Bedürfnisse sowie Beteiligung aller Bürger am Kulturleben“ (siehe: Kulturpolitische Gesellschaft > Ziel des Vereins) befördert.
Kultur von allen, für alle lautet der Slogan der Bundesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren. Als Dach- und Fachverband engagiert sie sich, um auf der Ebene der Bundespolitik und -verwaltung dafür die Förderung und Anerkennung der Soziokultur zu verbessern. Vor Ort offerieren soziokulturelle Einrichtungen Angebotsformate, die gesellschaftliches Leben und kulturellen Ausdruck aufeinander beziehen. Sie ermöglichen einem breiten Bevölkerungsspektrum, „selbst kreativ zu werden, kulturelle Angebote zu organisieren und künstlerische Darbietungen unterschiedlicher Genre zu erleben“ (siehe: Bundesvereinigung Soziokulturelle Zentren > Soziokultur).
Deutschland weist weltweit die meisten Opern, Orchester und Chöre auf. Die bundesweiten Akteure in der Sparte Musik sehen ihren Auftrag in der Förderung professioneller MusikerInnen und Laien, des musikalischen Nachwuchses sowie der Zeitgenössischen Musik (siehe: Deutscher Musikrat > Satzung § 2). Als Dachverband für 90 Fachorganisationen und 16 Landesmusikräte fungiert der Deutsche Musikrat. Während dieser eigens die Musik im Spektrum von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie der Jugend- und Altenpflege fördert, wirkt die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen als bundeszentraler Qualifizierungs- und Beratungspartnerin der Musikverbände (siehe: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung > Aufgaben).
Für die bestmöglichsten Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur in den jeweiligen Sparten setzen sich die Verbände und Organisationen ein, die als InteressenvertreterInnen der Institutionen oder der Berufsverbände agieren.
Die Interessen der Theater und Orchester als Institutionen auf Bundesebene vertritt der Deutsche Bühnenverein. Der Interessenverband Deutscher Schauspieler sowie die Vereinigung Deutscher Opernchöre und Bühnentänzer haben das Mandat der DarstellerInnen inne.
Für die Interessen im Bereich der Bildenden Kunst treten unter anderem der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, der Deutsche Künstlerbund ebenso wie der Bundesverband Deutscher Kunstvereine oder Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler ein.
Anwälte der Sparte Literatur sind unter anderem der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Dachverband Bibliothek und Information Deutschland, der Freie Deutsche Autorenverband, P.E.N. Zentrum Deutschland und der Verband deutscher Schriftsteller.
Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ist der Ort „für praxisnahe berufliche Fort- und Weiterbildung im Bereich Kulturelle Bildung“ (siehe: Bundesakademie Wolfbüttel > Über uns). Sie steht für Kunst, Kultur und deren Vermittlung und verbindet Praxis, Theorie und Forschung.
Der Förderung von Kunst und Kultur widmen sich 2.342 Stiftungen (Krebstakies 2014:101). Das entspricht 15,2 % aller Stiftungen. Mit ihren Aktivitäten erfüllt eine Stiftung das Ansinnen des/der Stifters/in. Kunst und Kultur werden teils als Medium gesehen, um übergeordnete Zwecke zu befördern. Finanziell ausgestattet verfolgen sie strategisch ihr Ziel und suchen sich dafür PartnerInnen in den Ländern und vor Ort. Die Kulturelle Bildung für junge Menschen steht im Zentrum der Arbeit unter anderem der folgenden bundesweit agierenden Stiftungen.
Die Stiftung Nantesbuch, die sich im August 2017 mit der Stiftung ALTANA zusammenschloss, verfolgt mit ihren Projekten das Anliegen, „das Bewusstsein für die Bedeutung und unsere Verantwortung gegenüber der Natur zu entwickeln und zu schärfen – in der Auseinandersetzung mit Kunst“ (siehe: ALTANA-Stiftung > Über uns). So ermöglicht das Konzept KulturJahrTag SchülerInnen gemeinsam mit KünstlerInnen an einem Tag in der Woche über ein Schuljahr das Erkunden der Natur.
Die Stiftung Mercator setzt sich mittels ihrer Projekte, Veranstaltungen und Publikationen „für die Schaffung gleichwertiger Zugänge zu kultureller Bildung für alle Kinder und Jugendlichen ein“ (siehe: Stiftung Mercator > Kulturelle Bildung – Strategie). Im Kontext von Schule realisiert sie Projekte wie Kreativpotentiale, Kulturagenten für kreative Schulen oder Kunstlabore.
„Kindern und Jugendlichen ergebnisoffenes, partizipatives und kreatives Arbeiten in der kulturellen sowie der ökonomischen Bildung näher zu bringen und zwischen beiden Fachbereichen eine Brücke zu schlagen“ (siehe: PwC-Stiftung > Über uns), ist Ziel der PwC-Stiftung. Dafür initiiert sie Programme wie KulturForscher oder KlangForscher in Kooperation mit Schule.
Das Leitmotiv der Commerzbank-Stiftung wird bestimmt vom Gedanken Verantwortung gegenüber Mitmenschen zu übernehmen, um somit einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu leisten. Im Bereich Kultur möchte die Stiftung die Wertschätzung für das kulturelle Erbe fördern, „mit ihm vertraut machen und insbesondere junge Menschen für die Chancen der kulturellen Vielfalt begeistern“ (siehe: Commerzbank-Stiftung > Kultur).
Die Bertelsmann Stiftung verbindet mit den von ihr initiierten Programmen Menschen zu fördern, die Gesellschaft zu stärken und dafür die Systeme weiter zu entwickeln (siehe: Bertelsmann Stiftung > Leitbild). Ein Augenmerk richtet sie dabei auf die Musik. Sie fördert die musikalische Bildung in der Elementarpädagogik und richtet einen Nachwuchs-Gesangswettbewerb aus.
Schule erreicht alle. Sie bietet eine Grundbildung in Musik, Kunst, Theater, Literatur und Sprache und somit allen eine Alphabetisierung in der Kulturellen Bildung.
Die bundesweit zentrale Ansprechpartnerin für die Bereiche Erziehung und Bildung in der föderalen Struktur der Bundesrepublik ist die Kultusministerkonferenz. Zu ihren Aufgaben zählen Vereinbarungen zur Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit von Zeugnissen und Abschlüssen, die Sicherung von Qualitätsstandards in Schule, Berufsbildung und Hochschule sowie die Förderung der Kooperation von Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Kultur (siehe: Kultusministerkonferenz > Aufgaben). Insbesondere mit der Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung (2007/2013) setzt sie Meilensteine zur Weiterentwicklung Kultureller Bildung an Schule.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung als Oberste Bundesbehörde ist ferner im Zuständigkeitsbereich Bildung tätig. Dessen Spektrum umfasst alle Abschnitte im Lebenslauf: Von der frühkindlichen Bildung über Schul- und Ausbildung bis hin zu Weiterbildung und lebenslanges Lernen. Mit ergänzenden Maßnahmen wie der Ausrichtung des Bundeswettbewerbs Jugend komponiert, dem Theatertreffen der Jugend und dem Bundesprogramm Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung möchte das Bundesministerium „zu mehr Bildungsgerechtigkeit“ (siehe: Bundesministerium für Bildung und Forschung > Bildung) beitragen.
Verbände, Stiftungen und Ministerien befördern die Kooperation mit Schule. Schule scheint für sie der Schlüssel geworden zu sein, um alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen und zu mehr Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Teilhabe und -gabe beizutragen.
Die Teilhabe an Kunst und Kultur explizit für junge Menschen bis 27 Jahren befördern auf Bundesebene das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es stellt den Anspruch: „Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf gutes Aufwachsen und gleiche Chancen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und sozialen Status“ (siehe: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend > Politik für Kinder und Jugendliche). Dafür nimmt das Bundesministerium im engen Kontakt zu anderen Bundesressorts, den Ländern und Gemeinden sowie der öffentlichen Jugendhilfe die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Politikbereichen wahr und ist zuständig für den Kinder- und Jugendplan des Bundes. Zu dessen Aufgaben zählt auch die Förderung von Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit und außerschulische Kinder- und Jugendbildung“ (siehe: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend > Richtlinie über die Gewährung von Zuschüssen und Leistungen zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes) wie der politischen Jugendbildung, kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendverbandsarbeit sowie internationalen Jugendarbeit.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert Bundeswettbewerbe wie Jugend musiziert, Deutscher Jugendvideopreis, Deutscher Kindertheaterpreis, Deutscher Jugendtheaterpreis, Deutscher Jugendfotopreis Jugend fotografiert! sowie den Mixed up-Wettbewerb für die Kooperation von Kultureller Bildung und Schule.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht die Durchführung der Bundeswettbewerbe wie Treffen junger Autoren, Lyrix – Bundeswettbewerb für junge Dichterinnen und Dichter mit Klasse, Treffen junge Musik-Szene, Tanztreffen der Jugend oder Theatertreffen der Jugend.
Als Partner des Bundesjugendministeriums im Praxisfeld der Kulturellen Bildung agiert die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Ihr Fokus bezieht sich auf die „Förderung der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und die Weiterentwicklung der Kulturellen Bildung in den Bereichen Erziehung, Bildung, Kunst und Wissenschaft (siehe: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung > Satzung § 2). Als Dach- und Fachverband der Kulturellen Bildung vereint sie 57 bundesweit agierende schulische und außerschulische Institutionen, Fachverbände und Landesorganisationen. Ihre im Konsens beschlossenen und getragenen Positionen dienen der „Weiterentwicklung und Förderung der Kulturellen Bildung: gesellschaftlich sensibel, nachhaltig, möglichst für jeden Menschen zugänglich, von Anfang an und ein Leben lang“ (siehe: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung > Über die BKJ).
Als anerkannter Träger der Jugendhilfe agiert im Bereich Fort- und Ausbildung die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid. Sie erfüllt „Aufgaben der Jugendhilfe, insbesondere die Aus- und Fortbildung sowie die Berufsbegleitung von Fachkräften der kulturellen Bildungsarbeit“ (siehe: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW > Satzung § 2), speziell der Jugend-, Sozial-, Bildungs- und Kulturarbeit, und qualifiziert sie im gesamten Themenspektrum der Kulturellen Bildung.
Aufwind erfahren sowohl die Qualifizierungsangebote als auch die Forschung zur Kulturellen Bildung nach dem Erscheinen des Berichtes Bildung in Deutschland 2012. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf.
Zwei Verbünde treten im Bereich der Forschung Kultureller Bildung hervor, um Erkenntnisse der Forschung der Praxis und Politik zur Verfügung zu stellen vice versa.
Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung verbindet ForscherInnen verschiedener Hochschulen und an Forschung interessierte PraktikerInnen, um den „kollegialen und interdisziplinären Austausch über Forschungsweisen und -methoden in der Kulturellen Bildung zu befördern und so zur Begründung und Weiterentwicklung eines spezifischen kulturell-ästhetischen, künstlerischen und (kultur)pädagogischen Forschungsansatzes beizutragen“ (siehe: Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung > Über uns).
Sieben Stiftungen schlossen sich zum Rat für Kulturelle Bildung zusammen. Sie gründeten „ein unabhängiges Beratungsgremium, das die Lage und Qualität Kultureller Bildung in Deutschland analysiert und auf der Basis von Gutachten und Studien Empfehlungen an Politik, Wissenschaft und Praxis ausspricht“ (Jebe/Liebau 2015:48).
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung schmiedet Partnerschaften durch die Förderung von Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende. So arbeiten beispielsweise die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, die Universität Oldenburg und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung für das Projekt Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation zusammen.
Das Bundesministerium fördert zudem die Forschung zu Kooperation von Elementar- und Primarbereich oder Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung mittels ihrer Programme ebenso wie Projekte zur Stärkung der universitären Sammlungen. Es sichert ferner die institutionelle Förderung der acht Leibniz-Forschungsmuseen wie das Deutsche Museum in München, Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven oder Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.
Ein besonderes Segment stellt die politische Bildung dar. Die politische Bildung nutzt die Methoden der Kulturellen Bildung, um allen Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe zu bieten. Sie offeriert ästhetische Formate, um Alltags- und Lebensfragen auf persönliche, auch politische Ausdrucksweise auf die Bühne, ins Netz oder aufs Papier zu bringen. In künstlerischen Prozessen kann demokratische Praxis sinnlich begreifbar gemacht werden.
Die Bundeszentrale für politische Bildung als nicht rechtsfähige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren möchte „durch Maßnahmen der politischen Bildung Verständnis für politische Sachverhalte fördern, das demokratische Bewusstsein festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit der Menschen in Deutschland stärken“ (siehe: Bundeszentrale für politische Bildung > Erlass über die Bundeszentrale für politische Bildung § 2).
Mittels der Auswärtigen Bildungs- und Kulturpolitik, der dritten Säule der deutschen Außenpolitik, möchte die Bundesrepublik nicht nur weltweit ein umfassendes Deutschlandbild vermitteln, sondern auch dialogische Beziehungen entwickeln und kulturelle Bildungsprojekte anderorts befördern.
An der Schnittstelle zu Kunst und Kultur(-vermittlung) agieren als Partner zum einen das Goethe-Institut, das „die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland fördert und die internationale kulturelle Zusammenarbeit pflegt“ (siehe: Goethe-Institut > Aufgaben und Ziele), zum anderen das Institut für Auslandbeziehungen, das die „Förderung der Völkerverständigung, des interkulturellen Dialogs und des Verständnisses für Deutschland im Ausland, insbesondere durch internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kunst, Kultur und der Medien“ (siehe: Institut für Auslandsbeziehungen > Aufgaben und Ziele) pflegt.
Die UNESCO hat als einzige Organisation im System der Vereinten Nationen ein Mandat im Kulturbereich inne. Die Deutsche UNESCO-Kommission ist „Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation“ (siehe: Deutsche UNESCO-Kommission > Über die DUK). Sie stellt die Präsenz der UNESCO in Deutschland sicher und arbeitet an der Ausführung des Programms der UNESCO verantwortlich mit.
Dem Gedanken der Völkerverständigung gewidmet, befördert der internationale Kulturaustausch das wechselseitige Erleben von kultureller Vielfalt und Toleranz. Schwerpunkte sind unter anderem der gegenseitige Austausch von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die Teilnahme von Jugendchören und Orchestern an internationalen Wettbewerben sowie bi- oder trilateralen künstlerischen Werkstätten. Der internationale Austausch ist Bestandteil der Arbeit der meisten bundesweiten Verbände, Organisationen und Ministerien.
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe haben sich der Beförderung des internationalen Kulturaustauschs verschrieben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend anhand der Mitwirkung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der europäischen Jugendprogramme sowie die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung als Zentralstelle für internationale Jugendaustausch- und Fachbegegnungen innerhalb ihres Mitgliedspektrums.
Auf kulturpolitischer Ebene setzt sich zum Beispiel der Deutsche Kulturrat für Verbesserung der Kooperation in den europäischen und internationalen Kulturbeziehungen ein.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren „erschließt bundespolitische und europäische Entwicklungen, Themen und Ressourcen für ihre Mitglieder“ (siehe: Bundesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren > Soziokultur) und befördert die internationale Vernetzung der 470 soziokulturellen Zentren.
In der Sparte Musik unterstützt der Deutsche Musikrat die Veranstaltung bzw. Teilnahme an internationalen Tagungen.
Die Kulturstiftung des Bundes richtet ihren Fokus auf die Förderung von Kunst und Kultur in Bezug auf Projekte im internationalen Kontext.
Die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung Mercator widmen Programme dem internationalen Kulturaustausch.
Gegenwart und Zukunft Kultureller Bildung in Deutschland
Beim Betrachten der von vielen Akteuren getragenen, umfassenden Kulturellen Bildung in Deutschland, könnten geschlussfolgert werden: Alles ist bestens! – Mitnichten.
Zum einen krankt die Alphabetisierung in Musik, Kunst, Darstellenden Spiel, Literatur und Medien in Kindertagesstätten, Schule und Ausbildung. Seit Jahrzehnten werden Stundenausfall und fachfremder Unterricht in den künstlerischen Fächern hingenommen und die Ausbildung künftiger LehrerInnen in den Fächern Musik, Kunst und Darstellendes Spiel an den Hochschulen vernachlässigt. Viel zu wenige AbsolventInnen beginnen zudem als FachlehrerInnen an der Schule.
Aufgefangen wird dieses Defizit teils durch eine große Anzahl zumeist temporärer Kooperationen mit Schule oder in Angeboten im Ganztag mit externen (Kooperations-)PartnerInnen. Doch Schule erfüllt in dieser Hinsicht ihren Bildungsauftrag nicht. Trotz des seit Jahren bekannten Notstands ändert sich daran nichts. PISA & Co richten das Augenmerk auf Kenntnisse in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Musik, Kunst, Theater, Literatur, Sprache und Medien bleiben außen vor.
Zum anderen ermöglicht das Korsett des jeweiligen Systems – sowohl in der Praxis als auch in der Verwaltung – keine konsequente Öffnung. Trotz der dargestellten Vielzahl der Akteure bleiben die personellen, finanziellen, räumlichen Ressourcen im jeweiligen System. So kann nichts Großes werden, zumal auch Bund und Länder aufgrund des Kooperationsverbotes selten an einem Strang ziehen.
Die Akteure der Kulturellen Bildung sind zudem vielerorts einander wenig bekannt. Zum weit verzweigten Netz der Kulturellen Bildung zählen Haupt- und Ehrenamtliche in Chören, Orchestern und Kulturvereinen, in Gedenkstätten und Vereinen der politischen Bildung, im Schützen-, Karneval-, Heimat- und Geschichtsverein sowie im Kunst- und Literaturverein, im Soziokulturellen Zentrum und Seniorenheim ebenso wie in den Kulturinstitutionen anderer Länder in Deutschland, in Bibliotheken, Kirchgemeinden und Kantoreien. Die Musik-, Kunst-, TheaterlehrerInnen sowohl an staatlichen Schulen als auch an Schulen in freier Trägerschaft sowie an der Musikschule, Jugendkunstschule und Volkshochschule. Die LeiterInnen und MitarbeiterInnen vom Kulturamt, Jugendamt oder Amt für Bau und Denkmalschutz ebenso vom Museum, Archiv, Medienzentrum, Theater-, Konzert- und Opernhaus, der Kindertagesstätte, dem Hort, Jugendzentrum, Offenen Treff, Kinder- und Jugendzirkus und Spielmobil, dem Kommunalen Kino, der Tanz- und Theaterwerkstatt. Die ProfessorInnen, Studierenden und Auszubildenden der staatlichen und privaten Hochschulen der Künste sowie der Kunst- und Kulturvermittlung sowie der Fort- und Weiterbildung. Hinzu kommen freischaffende MusikerInnen, TänzerInnen, SchauspielerInnen, KünstlerInnen, ArtistInnen, AutorInnen, FilmemacherInnen, KeramikerInnen ...
Deutschland ist ein Kulturland. Die Darstellung zeigt auf: Vielschichtigkeit und Vielfalt sind speziell und die (föderalen) Strukturen im internationalen Kontext schwer vermittelbar. Sie sind ein Teil der deutschen Identität, die aus preußischer Bürokratie ebenso wie bayrischen, sorbischen, plattdeutschen, jüdischen, polnischen, französischen, türkischen Traditionen, aber auch aus den zeitgemäßen, künstlerischen Ausdrucksweisen erwuchs und weiter wächst.
Deutschland fehlt es weder an Akteuren noch an Ressourcen oder Geld. Trotz des gemeinsamen Selbstverständnisses in puncto Kultureller Bildung fehlen ein gezieltes, gemeinsames Vorgehen aller Akteure sowie eine von allen getragene gebündelte Verantwortung für Gegenwart und Zukunft des Kulturlands Deutschland.
Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW: Satzung § 2 >>> http://kulturellebildung.de/die-akademie/satzung/; Verifiziert am1. Juni 2017.
ALTANA-Stiftung: Über uns >>>
http://www.altana-kulturstiftung.de/service/ueber-uns/; Verifiziert am 31. Mai 2017.
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien: Kulturelle Bildung >>> https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerKulturundMedien/kultur/kulturelleBildung/_node.html; Verifiziert am 2. Juni 2017.
Bertelsmann Stiftung: Leitbild >>>
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/was-uns-bewegt/leitbild/; Verifiziert am 31. Mai 2017.
Bundesakademie für Kulturelle Bildung: Über uns >>>
http://www.bundesakademie.de/ueber-uns; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Bundesakademie für musikalische Jugendbildung: Aufgaben >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesakademie_für_musikalische_Jugendbildung; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Bundesministerium für Bildung und Forschung: Bildung >>> https://www.bmbf.de/de/kultur-macht-stark-buendnisse-fuer-bildung-958.html; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Politik für Kinder und Jugendliche >>> https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/politik-fuer-kinder-und-jugendliche/111172; Verifiziert am 8. Juni 2017.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Richtlinie über die Gewährung von Zuschüssen und Leistungen zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes >>>
https://www.bmfsfj.de/blob/111964/2f7ae557daa0d2d8fe78f8a3f9569f21/richtlinien-kjp-2017-data.pdf; Verifiziert am 1. Juni 2017.
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung: Satzung der BKJ § 2 >>> https://www.bkj.de/ueber-die-bkj/daten-und-fakten/satzung.html; Verifiziert am 31. Mai 2017.
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung: Über die BKJ >>>
https://www.bkj.de/ueber-die-bkj.html; Verifiziert am 1. Juni 2017.
Bundesvereinigung Soziokulturelle Zentren: Soziokultur >>> http://www.soziokultur.de/bsz/sites/default/files/file/LeitbildSoziokultur(2).pdf; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Bundeszentrale für politische Bildung: Erlass über die Bundeszentrale für politische Bildung § 2 >>> http://www.bpb.de/die-bpb/51244/der-bpb-erlass; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Commerzbank-Stiftung: Kultur >>> https://www.commerzbank.de/de/commerzbank_stiftung/foerderbereiche/kultur_1/kunst_und_kultur.html; Verifiziert am 31. Mai 2017.
Deutscher Kulturrat: Satzung § 2 >>> https://www.kulturrat.de/satzung/; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Deutscher Musikrat: Satzung §2 >>>
https://www.musikrat.de/organisation/dmr-ev/satzung/; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Deutsche UNESCO-Kommission: Über die DUK >>>
https://www.unesco.de/ueber-uns/deutsche-unesco-kommission.html; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Goethe-Institut: Aufgaben und Ziele >>>
https://www.goethe.de/ins/de/de/uun/auf.html; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Institut für Auslandsbeziehungen: Aufgaben und Ziele >>>
http://www.ifa.de/ueber-uns/aufgaben-ziele.html; Verifiziert am 29. Mai 2017.
Kultusministerkonferenz: Geschäftsordnung >>> https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/KMK/GO-GR-Fassung-29-08-2014.pdf; Verifiziert am 7. Juni 2017.
Kultusministerkonferenz: Aufgaben >>>
https://www.kmk.org/kmk/aufgaben.html; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Kulturpolitische Gesellschaft: Ziel des Vereins >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturpolitische_Gesellschaft; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Kulturstiftung des Bundes: Satzung § 2 – Stiftungszweck >>>
http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/stiftung/satzung/; Verifiziert am 2. Juni 2017.
Kulturstiftung der Länder: Geschichte der Stiftung >>>
http://www.kulturstiftung.de/geschichte-der-stiftung/; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung: Über uns >>>
http://www.forschung-kulturelle-bildung.de/ueber-uns/ueber-uns; Verifiziert am 31. Mai 2017.
PwC-Stiftung: Über uns >>>
https://www.pwc-stiftung.de/ueber-uns/; Verifiziert am 6. Juni 2017.
Stiftung Mercator: Kulturelle Bildung – Strategie >>>
https://www.stiftung-mercator.de/de/unsere-themen/kulturelle-bildung/strategie/; Verifiziert am 31. Mai 2017.
Bundesakademie für Kulturelle Bildung (2016):
Jahresbericht 2015. Bundesakademie für Kulturelle Bildung: Wolfenbüttel.
Jebe, Frank/ Liebau, Eckart (2015):
Angebotspalette für Einzelne. In: Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 148 I/2015, Seite 48.
Keuchel, Susanne (2013a):
mapping//kulturelle-bildung. Essen: Mercator.
Krebstakies, Ralf (2014):
Gewichtete Verteilung der Stiftungshauptzweckgruppen. In: Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen; Bundesverband deutscher Stiftungen e.V.: Berlin.
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2016):
Kulturfinanzbericht. Statistisches Bundesamt: Wiesbaden.
Dank für die fachliche Unterstützung bei der Gestaltung der Grafiken gebührt Francis Harvey, Leipzig.
Über Birgit Wolf:

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