Source: https://www.jusline.at/gesetz/lag/paragraf/artikel1zu39a
Timestamp: 2018-03-21 03:24:47+00:00

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Art. 1 § 39a LAG (Landarbeitsgesetz 1984), Übergang von Unternehmen, Betrieben oder Betriebsteilen auf einen anderen Inhaber - JUSLINE Österreich
Art. 1 § 39a LAG Übergang von Unternehmen, Betrieben oder Betriebsteilen auf einen anderen Inhaber
(6) Beim Betriebsübergang nach Abs. 1 bleiben die Arbeitsbedingungen aufrecht, es sei denn, aus den Bestimmungen über den Wechsel der Kollektivvertragsangehörigkeit (§ 39b), die betrieblichen Pensionszusagen (§ 39c) und die Weitergeltung von Betriebsvereinbarungen (§§ 54 und 55) hergibt sich anderes. Der Erwerber hat dem Dienstnehmer jede auf Grund des Betriebsüberganges erfolgte Änderung der Arbeitsbedingungen unverzüglich mitzuteilen.
(7) Der Dienstnehmer kann dem Übergang seines Dienstverhältnisses widersprechen, wenn der Erwerber den kollektivvertraglichen Bestandschutz (§ 39b) oder die betrieblichen Pensionszusagen (§ 39c) nicht übernimmt. Der Widerspruch hat innerhalb einer von der Ausführungsgesetzgebung festgesetzten Frist
(8) Werden durch den nach Betriebsübergang anzuwendenden Kollektivvertrag oder die nach Betriebsübergang anzuwendenden Betriebsvereinbarungen Arbeitsbedingungen wesentlich verschlechtert, so kann der Dienstnehmer innerhalb einer von der Ausführungsgesetzgebung festgesetzten Frist ab dem Zeitpunkt, ab dem er die Verschlechterung erkannte oder erkennen mußte, das Dienstverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen oder der kollektivvertraglichen Kündigungsfristen und -termine lösen. Dem Dienstnehmer stehen die zum Zeitpunkt einer solchen Beendigung des Dienstverhältnisses gebührenden Anspruche wie bei einer Dienstgeberkündigung zu.
(9) Der Dienstnehmer kann innerhalb eines Monats ab Kenntnis der Änderungen seiner Arbeitsbedingungen im Sinne des Abs. 8 auf Feststellung der wesentlichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen Klagen. Ebenso kann ein Feststellungsverfahren nach § 54 des Arbeits- und Sozialgerichtsgesetzes, BGBl. Nr. 104/1985, innerhalb eines Monates ab Kenntnis der Änderungen der Arbeitsbedingungen eingeleitet werden. Hat das Gericht eine wesentliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen festgestellt, kann der Dienstnehmer innerhalb einer von der Ausführungsgesetzgebung festgesetzten Frist ab Rechtskraft des Urteils das Dienstverhältnis nach Abs. 8 auflösen.
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Art. 1 § 33 LAG Vorzeitige Beendigung des Dienstverhältnisses von Seite des DienstnehmersArt. 1 § 34 LAG Vorzeitige Beendigung des Dienstverhältnisses von Seite des DienstgebersArt. 1 § 35 LAG Rechtsfolgen der vorzeitigen Beendigung des DienstverhältnissesArt. 1 § 36 LAGArt. 1 § 37 LAGArt. 1 § 38 LAGArt. 1 § 38a LAG Verhalten bei GefahrArt. 1 § 38b LAG Schutzmaßnahmen für Sicherheitsvertrauenspersonen, Sicherheitsfachkräfte, ArbeitsmedizinerArt. 1 § 38c LAG KontrollmaßnahmenArt. 1 § 39 LAG DienstzeugnisArt. 1 § 39a LAG Übergang von Unternehmen, Betrieben oder Betriebsteilen auf einen anderen InhaberArt. 1 § 39b LAG Betriebsübergang und KollektivvertragsangehörigkeitArt. 1 § 39c LAG Betriebsübergang und betriebliche PensionszusageArt. 1 § 39d LAG Haftung bei BetriebsübergangArt. 1 § 39e LAG Bildungskarenz und BildungsteilzeitArt. 1 § 39f LAG Freistellung gegen Entfall des ArbeitsentgeltesArt. 1 § 39g LAG SolidaritätsprämienmodellArt. 1 § 39h LAG Herabsetzung der NormalarbeitszeitArt. 1 § 39i LAG KündigungArt. 1 § 39j LAG Beginn und Höhe der BeitragszahlungArt. 1 § 39k LAG Beitragsleistung in besonderen Fällen
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