Source: http://deutscher-aktien-informations-dienst.de/ifao-aktiengesellschaft-hauptversammlung-2016/
Timestamp: 2018-10-19 13:53:08+00:00

Document:
i:FAO Aktiengesellschaft - Hauptversammlung 2016 - DEAID Aktien
Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, den 7. April 2016 um 11.00 Uhr in den Geschäftsräumen in der Clemensstraße 9 in 60487 Frankfurt am Main, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der i:FAO Aktiengesellschaft ein.
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der i:FAO Aktiengesellschaft und des gebilligten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015, des zusammengefassten Lageberichts für die i:FAO Aktiengesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2015, einschließlich des erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs sowie des Berichts des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss entsprechend §§ 172, 173 Aktiengesetz (AktG) am 19. Februar 2016 gebilligt und den Jahresabschluss damit festgestellt. Somit entfällt eine Feststellung durch die Hauptversammlung. Jahresabschluss, Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht für die i:FAO Aktiengesellschaft und den Konzern, Bericht des Vorstands mit den Erläuterungen übernahmerechtlicher Angaben und Bericht des Aufsichtsrats sind der Hauptversammlung, ohne dass es nach dem Aktiengesetz einer Beschlussfassung bedarf, zugänglich zu machen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von EUR 6.050.454,60 auf neue Rechnung vorzutragen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands Entlastung für das am 31. Dezember 2015 beendete Geschäftsjahr zu erteilen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats Entlastung für das am 31. Dezember 2015 beendete Geschäftsjahr zu erteilen.
Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 7. April 2016 endet die Amtszeit des Mitglieds des Aufsichtsrats Petra Euler (bestellt durch Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt a.M. vom 30. Juli 2015). Aus diesem Grund ist eine Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat notwendig.
Nach §§ 95 Abs. 1 Satz 1, 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 6.1 der Satzung setzt sich der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern zusammen, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Nach § 6.1 der Satzung werden die Aufsichtsratsmitglieder jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über ihre Entlastung für das dritte Geschäftsjahr nach Beginn ihrer Amtszeit beschließt; das Geschäftsjahr nicht mitgerechnet, in dem ihre Amtszeit beginnt.
Der Aufsichtsrat schlägt folgende Person zur Wahl für eine erneute Amtsperiode vor:
Frau Petra Euler, Berlin, Deutschland
Geschäftsführerin der Amadeus Germany GmbH, Bad Homburg v.d.H., und Mitglied des Vorstands der Amadeus Corporate Business AG, Bad Homburg v.d.H.
Keine Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 zu bestellen.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 der Satzung wird gestrichen. Zu § 2 der Satzung wird folgender neuer Abs. 3 hinzugefügt: „Die Gesellschaft kann ihre Tätigkeit auf einen oder einzelne der in Absatz 1 genannten Gegenstände beschränken. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, ihre Tätigkeit ganz oder teilweise mittelbar durch Tochter-, Beteiligungs- und Gemeinschaftsunternehmen auszuüben. Sie kann insbesondere ihren Betrieb ganz oder teilweise an von ihr abhängige Unternehmen überlassen und/oder ganz oder teilweise auf von ihr abhängige Unternehmen ausgliedern. Sie kann sich auch auf die Tätigkeit einer geschäftsleitenden Holding und/oder die sonstige Verwaltung eigenen Vermögens beschränken.“
Die Neuregelung verschafft der Gesellschaft mehr Flexibilität, den Umfang und den Zuschnitt ihres Geschäfts den Marktgegebenheiten anzupassen.
In § 3 der Satzung wird das Wort „elektronischen“ gestrichen.
Das vormals „elektronischer Bundesanzeiger“ genannte Veröffentlichungsorgan heißt inzwischen „Bundesanzeiger“.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 der Satzung erhält folgende Fassung: „Soweit gesetzlich zulässig, gibt bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.“
Die bisherige Regelung ließ unberücksichtigt, dass der Stichentscheid durch ein Vorstandsmitglied im zweiköpfigen Vorstand überwiegend für unzulässig gehalten wird.
§ 6 Abs. 1 Satz 2 der Satzung wird gestrichen und durch folgenden Satz 2 ersetzt: „Wiederbestellungen sind zulässig.“
§ 6 Abs. 2 der Satzung erhält folgenden Wortlaut: „Gleichzeitig kann für jedes ordentliche Aufsichtsratsmitglied ein Ersatzmitglied gewählt werden. Ist bei der Wahl keine anderweitige Bestimmung getroffen worden, treten sie in der Reihenfolge ihrer Wahl an die Stelle vorzeitig ausscheidender, gleichzeitig von der Hauptversammlung gewählter Aufsichtsratsmitglieder. Tritt ein Ersatzmitglied an die Stelle eines vorzeitig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds, so erlischt sein Amt, falls nach Eintritt des Ersatzfalles im Wege der Ergänzungswahl ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, mit der Beendigung der Hauptversammlung, in der die Ergänzungswahl erfolgt, andernfalls mit Ablauf der restlichen Amtszeit des Ausgeschiedenen. Erlischt das Amt des Ersatzmitglieds durch Ergänzungswahl für den Ausgeschiedenen, erlangt das Ersatzmitglied seine vorherige Stellung als Ersatzmitglied für andere Aufsichtsratsmitglieder zurück.“
Der bisherige § 6 Abs. 2 der Satzung wird § 6 Abs. 3.
Der bisherige § 6 Abs. 3 der Satzung wird Abs. 4 und wird durch folgenden Satz 2 ergänzt: „Der Aufsichtsratsvorsitzende – oder im Falle einer Amtsniederlegung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden sein Stellvertreter – kann einer Verkürzung der Frist oder einem Verzicht auf die Wahrung der Frist zustimmen. Das Recht zur Amtsniederlegung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Der Vorstand soll den Aufsichtsratsvorsitzenden – oder im Falle einer Amtsniederlegung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden seinen Stellvertreter – von der Amtsniederlegung durch ein Mitglied des Aufsichtsrats unverzüglich unterrichten.“
Der bisherige § 6 Abs. 4 der Satzung wird § 6 Abs. 5. Der bisherige § 6 Abs. 5 der Satzung wird § 6 Abs. 6.
Die Ergänzungen dienen der Klarstellung.
§ 9 Abs. 3 Satz 2 der Satzung erhält folgenden Wortlaut: „Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist in Textform zugehen; in der Einberufung zur Hauptversammlung kann stattdessen auch eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.“
Die Ergänzung erhöht die Flexibilität bei den Anmeldemodalitäten im Interesse der Aktionäre.
§ 11 Abs. 1 der Satzung wird gestrichen und durch folgenden neuen Abs. 1 ersetzt: „Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, bei dessen Verhinderung ein anderes Aufsichtsratsmitglied.“
Die bisherige Regelung, zur Bestimmung des Vorsitzenden im Verhinderungsfall den ältesten anwesenden Aktionär eine Wahl durchführen zu lassen, wird allgemein als nicht praktikabel angesehen.
§ 13 der Satzung erhält folgende Fassung:
13.1 Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst und, soweit eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Mehrheit des vertretenen Grundkapitals, sofern nicht Gesetz oder Satzung eine größere Mehrheit zwingend vorschreiben.
13.2 Kapitalerhöhungen mit Ausschluss des Bezugsrechts, Kapitalherabsetzungen, die Auflösung, jede Form der Umwandlung der Gesellschaft, die Übertragung des Gesellschaftsvermögens und Unternehmensverträge im Sinne von §§ 291 ff. AktG bedürfen einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln des vertretenen Grundkapitals.“
Die Einfügung des Worts „und“ im ersten Absatz dient der sprachlichen Verdeutlichung. Die Änderung im zweiten Absatz trägt der Tatsache Rechnung, dass für Kapitalerhöhungen unter Wahrung des Bezugsrechts der Aktionäre keine höhere als die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen zwingend vorgesehen ist.
Zustimmung zur Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags zwischen i:FAO Aktiengesellschaft und i:FAO Group GmbH
Zwischen i:FAO Aktiengesellschaft als Organträgerin bzw. herrschendem Unternehmen und i:FAO Group GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 73600, als Organgesellschaft bzw. beherrschtem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 11. November 2004 in der Fassung der Änderungsvereinbarung vom 10. Februar 2014.
Der bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag hat folgenden wesentlichen Inhalt:
i:FAO Group GmbH muss ihren Gewinn innerhalb der gesetzlichen Grenzen an i:FAO Aktiengesellschaft abführen.
i:FAO Aktiengesellschaft hat etwaige Jahresfehlbeträge entsprechend der Vorschrift des § 302 AktG auszugleichen (Verlustübernahme).
Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres der Organgesellschaft gekündigt werden.
Da i:FAO Group GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der i:FAO Aktiengesellschaft ist, wird ein Ausgleich gemäß § 304 AktG nicht gewährt. Eine Verpflichtung zur Abfindung gemäß § 305 AktG besteht nicht.
Am 10. Februar 2014 wurde eine Vereinbarung geschlossen, um den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Neufassung von § 17 Satz 2 Nr. 2 Körperschaftsteuergesetz anzupassen. Aus Gründen der Klarstellung war jedoch eine weitere Anpassung der Formulierungen in § 3 und § 5 Abs. 2 des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags erforderlich.
Dementsprechend haben i:FAO Aktiengesellschaft und i:FAO Group GmbH am 19. Februar 2016 einen Vertrag zur Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, der diesen Anpassungsbedarf umsetzt (Änderungsvereinbarung), und hierüber einen gemeinsamen Bericht in analoger Anwendung von § 293a AktG erstellt. Die Änderungsvereinbarung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung der Hauptversammlung der i:FAO Aktiengesellschaft, der Zustimmung der Gesellschafterversammlung der i:FAO Group GmbH und der Eintragung in das Handelsregister der i:FAO Group GmbH.
Die Änderungsvereinbarung hat folgenden Wortlaut:
Vertrag zur Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 11. November 2004 (geändert am 10. Februar 2014)
i:FAO Aktiengesellschaft, Clemensstraße 9, 60487 Frankfurt am Main („Organträger„)
i:FAO Group GmbH, Clemensstraße 9, 60487 Frankfurt am Main („Organgesellschaft„)
Der Organträger ist alleiniger Gesellschafter der Organgesellschaft mit einem Geschäftsanteil in Höhe von EUR 100.000. Zwischen i:FAO Aktiengesellschaft als Organträger und i:FAO Group GmbH als Organgesellschaft wurde am 11. November 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag („Vertrag“) geschlossen. Der Vertrag wurde am 26. November 2004 im Handelsregister der i:FAO Group GmbH eingetragen. Durch Änderungsvereinbarung vom 10. Februar 2014 wurde der Vertrag in seinem § 3 geändert.
Dies vorausgeschickt vereinbaren i:FAO Aktiengesellschaft und i:FAO Group GmbH, den Vertrag in § 3 und § 5.2 mit Rückwirkung zum Beginn des 1. Januar 2016 dahingehend zu ändern, dass er folgenden Wortlaut erhält:
Die Organgesellschaft unterstellt sich der Leitung des Organträgers. Der Organträger ist demgemäß berechtigt, den Geschäftsführern der Organgesellschaft Weisungen für die Geschäftsführung zu erteilen. Das Weisungsrecht des Organträgers erstreckt sich nicht auf Entscheidungen über die Fortsetzung, die Änderung oder die Beendigung dieses Vertrags.
2.1 Die Organgesellschaft ist verpflichtet, vorbehaltlich einer Bildung und Auflösung von Rücklagen nach § 2.2 ihren gesamten während der Vertragsdauer ohne die Gewinnabführung entstehenden Gewinn an den Organträger abzuführen. Als Gewinn gilt der um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr und um den in gesetzliche oder gesellschaftsvertragliche Rücklagen einzustellenden Betrag verminderte Jahresüberschuss.
2.2 Die Organgesellschaft kann mit Zustimmung des Organträgers Beträge aus dem Jahresüberschuss in die Gewinnrücklagen (§ 272 Abs. 3 HGB) einstellen, soweit dies handelsrechtlich zulässig und bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wirtschaftlich begründet ist. Während der Vertragsdauer gebildete andere Gewinnrücklagen sind auf Verlangen des Organträgers wieder aufzulösen und als Gewinn abzuführen oder zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrags zu verwenden.
2.3 Die Verpflichtung der Organgesellschaft zur Abführung ihres gesamten Gewinns umfasst auch den Gewinn aus der Veräußerung ihrer sämtlichen Vermögensgegenstände. Dies gilt nicht für nach Auflösung der Organgesellschaft anfallende Gewinne.
2.4 Die Abführung von Beträgen aus der Auflösung von Kapitalrücklagen (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) oder von vorvertraglichen Gewinnrücklagen ist ausgeschlossen.
§ 4 Feststellung des Jahresabschlusses
4.1 Der Jahresabschluss der Organgesellschaft ist vor dem Jahresabschluss des Organträgers aufzustellen und festzustellen.
4.2 Das zu übernehmende Jahresergebnis der Organgesellschaft ist im Jahresabschluss des Organträgers für dasselbe Geschäftsjahr zu erfassen, wenn die Geschäftsjahre der Organgesellschaft und des Organträgers gleichzeitig enden. Endet das Geschäftsjahr des Organträgers später als das der Organgesellschaft, ist das zu übernehmende Jahresergebnis der Organgesellschaft im Jahresabschluss des Organträgers für das laufende Geschäftsjahr des Organträgers zu erfassen.
§ 5 Wirksamwerden und Dauer
5.1 Der Vertrag wird mit notariell beurkundeter Zustimmung der Gesellschafterversammlung der Organgesellschaft und der Hauptversammlung des Organträgers und Eintragung ins Handelsregister der Organgesellschaft wirksam. Mit Ausnahme des § 1 gilt er mit Rückwirkung ab Beginn des Geschäftsjahres der Organgesellschaft, in dem er ins Handelsregister der Organgesellschaft eingetragen wird.
5.2 Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres der Organgesellschaft schriftlich gekündigt werden, frühestens jedoch 5 Zeitjahre ab dem Anfang des ersten Jahres, für das dieser Vertrag in seiner Fassung vom 19. Februar 2016 wirksam ist. Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist ist jederzeit zulässig. Ein wichtiger Grund, der sowohl den Organträger als auch die Organgesellschaft zur Kündigung berechtigt, liegt insbesondere vor, wenn der Organträger die Mehrheit der Stimmen in der Gesellschafterversammlung der Organgesellschaft verliert.
6.1 Dieser Vertrag enthält alle zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen, die sich auf die Beherrschung und Ergebnisübernahme beziehen. Nebenabreden bestehen insoweit nicht.
6.2 Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, soweit nicht notarielle Beurkundung erforderlich ist, und der Zustimmung der Gesellschafterversammlung Organgesellschaft und der Hauptversammlung des Organträgers. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags werden mit Eintragung im Handelsregister wirksam.
6.3 Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags oder eine später in ihn aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise nichtig sein oder werden oder sollte sich eine Lücke in diesem Vertrag herausstellen, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An Stelle der nichtigen Bestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke gilt mit Rückwirkung diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die rechtlich und wirtschaftlich dem am nächsten kommt, was die Parteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck dieses Vertrags gewollt hätten, wenn sie diesen Punkt beim Abschluss dieses Vertrags bedacht hätten. Beruht die Nichtigkeit einer Bestimmung auf einem darin festgelegten Maß der Leistung oder der Zeit (Frist oder Termin), so gilt die Bestimmung mit einem dem ursprünglichen Maß am nächsten kommenden rechtlich zulässigen Maß als vereinbart.
(Unterschriften der Parteien)
Der Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags zwischen der i:FAO Aktiengesellschaft und der i:FAO Group GmbH gemäß Vertrag vom 19. Februar 2016 wird zugestimmt.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung ihres Stimmrechts sind die Aktionäre berechtigt, die im Aktienregister eingetragen sind und sich vor der Hauptversammlung rechtzeitig angemeldet haben. Durch eine Anmeldung zur Hauptversammlung werden die Aktien nicht blockiert; die Aktionäre können über die Aktien auch nach erfolgter Anmeldung frei verfügen. Die Anmeldung muss spätestens bis Donnerstag, den 31. März 2016, 24.00 Uhr bei der Gesellschaft in Textform unter der nachfolgend genannten Anschrift oder der angegebenen Faxnummer oder E-Mail-Adresse eingegangen sein:
Maßgeblich für das Teilnahme- und Stimmrecht ist der im Aktienregister eingetragene Bestand am Tag der Hauptversammlung. Aufträge zur Umschreibung des Aktienregisters, die der Gesellschaft nach dem Ende des Anmeldeschlusstages zugehen, werden erst mit Wirkung nach der Hauptversammlung verarbeitet und berücksichtigt. Technisch maßgeblicher Bestandsstichtag (sogenannter Technical Record Date) ist daher der Ablauf des 31. März 2016.
Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals (zum Zeitpunkt der Einberufung entspricht dies EUR 265.064,25 bzw. 265.065 Stückaktien) oder den anteiligen Betrag von EUR 500.000 (dies entspricht 500.000 Stückaktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekanntgemacht werden. Die Aktionäre haben hierzu nachzuweisen, dass sie seit mindestens drei Monaten vor dem Tag der Hauptversammlung Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung über den Antrag halten (§§ 122 Abs. 1 Satz 3, 142 Abs. 2 Satz 2). Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand der Gesellschaft zu richten. Bitte richten Sie das entsprechende Verlangen an folgende Adresse:
Tagesordnungsergänzungsverlangen müssen der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Versammlung zugehen, wobei der Tag des Zugangs nicht mitzurechnen ist. Demnach muss das Ergänzungsverlangen der Gesellschaft spätestens bis zum Montag, den 7. März 2016, 24.00 Uhr zugehen.
Die Gesellschaft wird Gegenanträge von Aktionären einschließlich des Namens des Aktionärs, der Begründung und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung unter www.ifao.net/hv zugänglich machen, wenn der Aktionär mindestens 14 Tage vor der Versammlung der Gesellschaft einen Gegenantrag zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung mit Begründung an die nachstehende Adresse übersandt hat, wobei der Tag des Zugangs nicht mitgerechnet wird. Das Verlangen muss der Gesellschaft deshalb bis zum Mittwoch, den 23. März 2016, 24.00 Uhr zugegangen sein.
Die Informationen und Unterlagen nach § 124a AktG, der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen i:FAO Aktiengesellschaft als Organträger und i:FAO Group GmbH als Organgesellschaft in der Fassung der Änderungsvereinbarung vom 19. Februar 2016, die Jahresabschlüsse und Lageberichte der i:FAO Aktiengesellschaft für die letzten drei Geschäftsjahre, die Jahresabschlüsse der i:FAO Group GmbH für die letzten drei Geschäftsjahre sowie der gemeinsame Bericht des Vorstands der i:FAO Aktiengesellschaft und der Geschäftsführung der i:FAO Group GmbH zur Änderungsvereinbarung vom 19. Februar 2016 können im Internet unter www.ifao.net/hv eingesehen und auf Wunsch heruntergeladen werden. Sämtliche der Hauptversammlung gesetzlich zugänglich zu machende Unterlagen liegen in der Hauptversammlung zur Einsichtnahme aus. Einer Prüfung des geänderten Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags durch einen sachverständigen Prüfer (Vertragsprüfer) bedurfte es nicht, weil sich alle Geschäftsanteile der Organgesellschaft in der Hand des Organträgers befinden (§§ 295 Abs. 1 S. 2, 293b AktG analog).
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References: § 289
 § 315
 § 6
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§ 2
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§ 5

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§ 9

§ 11

§ 13
 § 302
 § 304
 § 305
 § 17
 § 3
 § 5
 § 293
 § 3
 § 3
 § 5
 § 2

§ 4

§ 5
 § 1
 § 124