Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-quedlinburg-auftragsbekanntmachung-5/
Timestamp: 2019-06-26 06:42:23+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Quedlinburg: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
2019/S 100-242433
Hauptadresse: www.abstsachsen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2091316/zustellweg-auswaehlen
Planungsleistungen zur Errichtung eines Freizeit-, Sport- und Erholungsareals in der Welterbestadt Quedlinburg
Referenznummer der Bekanntmachung: VB FSE 02/19
Planungsleistungen zur Errichtung eines Freizeit-, Sport- und Erholungsareals in der Welterbestadt Quedlinburg.
Freianlagen nach § 39 HOAI – Herstellen eines Freizeit-, Sport- und Erholungsareals
Planungsleistungen von Freianlagen nach § 39 HOAI – Herstellen eines Freizeit-, Sport- und Erholungsareals.
Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Schmutzwasserentwässerung, Niederschlagswasserentwässerung sowie Versorgungserschließung des Freizeit-, Sport und Erholungsareals
Planungsleistungen Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Schmutzwasserentwässerung, Niederschlagswasserentwässerung sowie Versorgungserschließung des Freizeit-, Sport und Erholungsareals.
Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für ein Abwasserpumpwerk im FSE
Planungsleistungen Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für ein Abwasserpumpwerk im FSE.
Technische Anlagen nach § 55 HOAI – Elektroanlagen Schmutzwasserpumpwerk
Planungsleistungen von den Technische Anlagen nach § 55 HOAI – Elektroanlagen Schmutzwasserpumpwerk.
Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals
Planungsleistungen Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals.
Tragwerksplanungen nach § 49-52 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals
Planungsleistungen Tragwerksplanungen nach § 49-52 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals.
5.1) Nachweis der Befähigung der Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG verfügen. Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die oben genannten Anforderungen erfüllen.
5.2) Ausschlussgründe:
Als Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB wird vom Bieter/von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft/vom Nachunternehmer mit dem Antragsformular die Ausfüllung einer diesbezügliche Eigenerklärung gefordert (Anlage: Eigenerklärung).
5.3.1) Inanspruchnahme Kapazität Dritter:
Wenn der Bieter selbst für die Leistungserbringung geeignet ist, aber zur Erfüllung des Auftrages Kapazitäten Dritter herangezogen werden sollen, sind Art und Umfang der durch Dritte zu erbringenden Leistungen mit dem Angebot anzugeben (bei Bietergemeinschaften auch von einzelnen Mitgliedern). Zum Nachweis, dass die erforderlichen Mittel dem Bieter zur Verfügung stehen (z. B. Verpflichtungserklärung), müssen nicht mit dem Angebot eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich jedoch das Recht vor, bei Bietern die in die engere Wahl kommen, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu überprüfen.
5.3.2) Inanspruchnahme Kapazität Nachunternehmer gemäß § 36 Abs. 1 S.3 VgV.
Sofern sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit auf die Kapazität von Nachunternehmern (§ 36 Abs. 1 S.3 VgV) beruft, ist mit dem Angebot anzugeben, inwiefern sich der Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft auf welche Kapazitäten welches Nachunternehmers berufen möchte(n). In diesem Fall muss der Bieter bereits mit Angebotsabgabe nachweisen, dass ihm die Kapazitäten des Nachunternehmers zur Verfügung stehen (beispielsweise durch eine Verpflichtungserklärung). Des Weiteren sind mit dem Angebot Unterlagen einzureichen, die belegen, dass der Nachunternehmer über diejenige Eignung, auf die sich der Bieter beruft, auch tatsächlich verfügt.
5.3.3) Eignungsleihe gemäß §47 VgV:
Ein Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Des Weiteren sind in diesem Falle mit dem Angebot Unterlagen einzureichen, die belegen, dass der Nachunternehmer über diejenige Eignung, auf die sich der Bieter beruft, auch tatsächlich verfügt.
Zu Punkt III.1.1.Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister.
5.4) Bietergemeinschaften:
Des Weiteren sind von allen Bietergemeinschaftsmitgliedern Angaben zu Firmierung, Rechtsform, Anschrift und Tätigkeit im Auftragsfall zu machen.
5.5.1) Haftpflichtversicherung:
Es wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von:
Personenschäden: 3,0 Mio. EUR mit 2-facher Maximierung.
Sachschäden- und Vermögensschäden: 1,0 Mio. EUR mit 2-facher Maximierung.
Bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer gefordert.
Nachweis einer Haftpflichtversicherung für o. g. Deckungssummer oder die Erklärung eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers im Auftragsfall den Bieter oder die Bietergemeinschaft in entsprechender Höhe zu versichern.
5.5.2) Gesamtumsatz vergleichbare Leistungen:
Der Bieter hat Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre zu machen. Der angegebene Jahresumsatz zu vergleichbaren Leistungen muss dabei im Durchschnitt mindestens 30 000 EUR/a betragen.
Zu III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
5.6.1) Anzahl Beschäftigte im Jahr 2018:
Der Bieter erklärt die Anzahl der Beschäftigten und ihre Qualifikation sowie Position innerhalb des Büroteams. Es sind mindestens 3 Beschäftigte nachzuweisen.
5.6.2) Eignung des Unternehmens:
Der Bieter soll seine Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt, darstellen und mindestens 1 PC mit CAD-Arbeitsplatz für dwg- oder dxf- Pläne und 1 Arbeitsplatz mit einem Programm für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung nachweisen.
Der Bieter hat seine Organisation nebst den vorhandenen Betriebsmitteln vorzustellen.
Das Unternehmen muss mindestens 3 Jahre am Markt tätig sein.
5.7) Referenz:
Der Bieter soll deine Leistungsfähigkeit für das entsprechende Leistungsbild und der Aufgabenbeschreibung durch entsprechende Referenzen nachweisen. Es ist mindestens eine Referenz mit den nachfolgend aufgeführten Anforderungen losweise nachzuweisen. Der Bieter kann auch mehrere Referenzen beigefügt, um die unten dargestellten Kriterien zu erfüllen.
5.7.1) Referenz für Los 4 Freianlagen nach § 39 HOAI- Herstellen eines Freizeit-, Sport- und Erholungsareals:
— Planungsleistungen von Freianlagen sind erbracht worden,
— Planungsleistungen von Sportstätten sind erbracht worden,
— Planungsleistungen von Erholungsbereichen sind erbracht worden,
— es wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 erbracht,
— Baukosten mindestens 400 000,00.EUR brutto,
— Leistungen sind in den letzten 5 Jahren erbracht worden,
— Maßnahme ist bereits abgeschlossen,
— bei der Finanzierung des Vorhabens wurden Fördermittel eines Bundeslandes, des Bundes und/oder der EU eingesetzt.
5.7.2) Referenz für Los 5 Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Schmutzwasserentwässerung, Niederschlagswasserentwässerung sowie Versorgungserschließung des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals:
— Planungsleistungen im Ingenieurbau in Bezug auf Niederschlagswasserableitung und Schmutzwasserkanalbauarbeiten von Verkehrs- und Gebäudeflächen sind erbracht worden,
— Versickerungsanlagen wurden bemessen und bauüberwacht,
— Zusammenarbeit und Koordination mit öffentlichen Versorgungsträgern ist nachgewiesen,
— Baukosten mindestens 100 000,00 EUR brutto,
5.7.3) Referenz für Los 6 Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Abwasserpumpwerk des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals:
— Abwasserpumpwerk in entsprechender Größe wurde geplant,
— Baukosten mindestens 20 000,00 EUR brutto,
5.7.4) Referenz für Los 7 Technische Anlagen nach § 55 HOAI – Elektroanlagen Schmutzwasserpumpwerk:
— Planungsleistungen in Bezug auf Elektroarbeiten an Abwasserpumpwerken sind erbracht worden,
— Baukosten mindestens 50 000,00 EUR brutto,
5.7.5) Referenz für Los 12 Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals:
— Planungsleistungen für eine Brücke mit öffentlicher Nutzung sind erbracht worden,
5.7.6) Referenz für Los 13 Tragwerksplanung nach § 49-52 HOAI – Brücke über den Mühlgraben des Freizeit-, Sport- und Erholungsareals:
— Planungsleistungen Tragwerksplanung für eine Brücke mit öffentlicher Nutzung sind erbracht worden,
— Maßnahme ist bereits abgeschlossen.
Bieter und/oder deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen.
Um ggf. erfolgte Änderungen, Ergänzungen, Berichtigungen oder Hinweise zu den Vergabeunterlagen zu erhalten, haben sich die Bewerber/Bieter eigenverantwortlich auf der Bekanntmachungsplattform (siehe Pkt. I.3)Kommunikation) zu informieren.
Das Angebot, sowie die gesamte Kommunikation im Vergabeverfahren und der gesamten Vertragslaufzeit haben in deutscher Sprache in Wort und Schrift zu erfolgen.
Angebote, die in anderer Form (z. B. schriftlich, per E-Mail oder auf einem Datenträger) eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt und vom Verfahren zwingend ausgeschlossen.
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Finnland, Helsinki / Espoo: Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit
Vereinigte Königreich, Coleraine: Bekanntmachung vergebener Aufträge
Italien, La Spezia: Auftragsbekanntmachung

References: § 39
 § 39
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 55
 § 55
 § 43
 § 43
 § 49
 § 49
 § 36
 §47
 § 39
 § 43
 § 43
 § 55
 § 43
 § 49
 § 134