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Timestamp: 2016-10-28 10:13:22+00:00

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Mehrfache Freiheitsberaubung, mehrfache versuchte N�tigung etc.,
X.________ wird gem�ss �berweisungsbeschluss vom 17./30. Juni 2009 im Wesentlichen vorgeworfen, er habe seine Ehefrau nach ihrer Einreise in die Schweiz am 24. Juni 2006 in der Zeit von ca. Juli 2006 bis 13. August 2007 in der gemeinsamen, zusammen mit seinen Eltern bewohnten Wohnung wiederholt eingesperrt, geschlagen, bedroht und zur Duldung des Beischlafs oder einer anderen sexuellen Handlung gen�tigt.
Das Kreisgericht VIII Bern-Laupen erkl�rte X.________ mit Urteil vom 15. Januar 2010 der mehrfachen Freiheitsberaubung, der mehrfachen versuchten N�tigung, der mehrfachen Drohung, der mehrfachen einfachen K�rperverletzung, der mehrfachen T�tlichkeiten, des Fahrens mit Personenwagen in angetrunkenem Zustand, des Fahrens mit Personenwagen trotz entzogenem F�hrerausweis, des Entwendens eines Personenwagens zum Gebrauch (als Familienangeh�riger und ohne im Besitze des erforderlichen F�hrerausweises zu sein), des pflichtwidrigen Verhaltens nach Verursachen eines Selbstunfalls sowie der Nichtsicherung der Unfallstelle, des unachtsamen Fahrens mit Personenwagen sowie der Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten. Die Freiheitsstrafe erkl�rte es im Umfang von 7 Monaten als vollziehbar, f�r die restlichen 8 Monate gew�hrte es den bedingten Strafvollzug mit einer Probezeit von 3 Jahren. Ferner verurteilte es X.________ zu einer Busse von Fr. 2'600.--, bei schuldhafter Nichtbezahlung umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 26 Tagen. Von den Anschuldigungen der Vergewaltigung und der sexuellen N�tigung sprach ihn das Kreisgericht frei und sprach ihm eine Genugtuung von Fr. 500.-- zu Lasten des Kantons Bern zu. Im Weiteren verpflichtete es X.________ zur Zahlung einer Genugtuung von Fr. 5'000.-- zuz�glich 5% Zins seit dem 13.8.2007 an die Gesch�digte. Eine gegen diesen Entscheid vom Verurteilten gef�hrte Appellation sowie eine von der Gesch�digten gef�hrte Anschlussappellation wies das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 23. Dezember 2010 ab und best�tigte das erstinstanzliche Urteil.
X.________ f�hrt Beschwerde beim Bundesgericht, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, und er sei von den Vorw�rfen der mehrfachen Freiheitsberaubung, der mehrfachen versuchten N�tigung, der mehrfachen Drohung sowie der mehrfachen einfachen K�rperverletzung freizusprechen. Ferner sei das Gesuch der Gesch�digten um Zusprechung einer Genugtuung abzuweisen, und die Sache an die Vorinstanz zur Neubestimmung der Strafe und zur Neuverteilung der Verfahrenskosten zur�ckzuweisen. �berdies ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1 Die kantonalen Instanzen erachten als erwiesen, dass der Beschwerdef�hrer die Gesch�digte im Tatzeitraum mehrfach, teilweise w�hrend mehrerer Stunden, in der gemeinsamen Wohnung einschloss, im Wissen darum, dass sie �ber keinen Schl�ssel verf�gte. Desgleichen sei erstellt, dass der Beschwerdef�hrer die Gesch�digte wiederholt geschlagen und ihr gedroht habe, sie umzubringen, wobei er ihr einmal eine Essgabel an den Hals gehalten habe, und ihr das Kind wegzunehmen. Schliesslich erachten die kantonalen Instanzen auch den Vorwurf f�r nachgewiesen, der Beschwerdef�hrer habe die Gesch�digte im Tatzeitraum mehrfach an den Haaren gerissen und sie mit F�usten und F�ssen geschlagen. Sie st�tzen sich hief�r im Wesentlichen auf die Aussagen der Gesch�digten. Deren Aussagen erschienen differenziert, detailreich, lebendig und nachvollziehbar. Sie zeichneten sich durch zahlreiche Realit�tskriterien aus, enthielten keine Aggravierungstendenzen und deuteten auf selbst Erlebtes hin. Des weiteren w�rden sie untermauert durch die Aussagen des Beschwerdef�hrers selbst und diejenigen der Schw�gerin der Gesch�digten sowie - in Bezug auf den Vorwurf der einfachen K�rperverletzung - durch die Bekundungen ihrer �rztin und die Arztberichte (angefochtenes Urteil S. 59 ff.).
1.2 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Beweisw�rdigung. Dabei verweist er auf verschiedene Aussagen der Gesch�digten, welche nach seiner Auffassung merkw�rdig oder widerspr�chlich sind. Auch die Aussagen der Drittpersonen, namentlich diejenigen der Schw�gerin, liessen sich mit der Darstellung der Gesch�digten in verschiedener Hinsicht nur schlecht in Einklang bringen. So st�nden in Bezug auf den Schuldspruch wegen mehrfacher Freiheitsberaubung die Aussagen der Gesch�digten, wonach sie stets in der Wohnung eingeschlossen gewesen sei, in Widerspruch zu denjenigen der als Zeugin einvernommenen Nachbarin. Diese habe angegeben, die Gesch�digte mehrmals allein im Treppenhaus gesehen zu haben. Ausserdem habe die Gesch�digte in der Zeit, in der sie gemeinsam mit ihm und seinen Eltern gewohnt habe, zweimal alleine Ferienreisen in den Kosovo unternommen. Es sei daher nicht rechtsgen�gend erstellt, dass ihre Fortbewegungsfreiheit eingeschr�nkt gewesen sei. Im �brigen sei auch nicht gekl�rt, wer die Gesch�digte eingeschlossen haben solle. Immerhin h�tten auch seine Eltern und weitere Familienangeh�rige in der Wohnung gewohnt. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Freiheitsberaubung verletze daher die Unschuldsvermutung (Beschwerde S. 8 f.). Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen mehrfacher N�tigung beanstandet der Beschwerdef�hrer, die kantonalen Instanzen h�tten nicht ausgef�hrt, worin das der Gesch�digten abgen�tigte Tun, Unterlassen oder Dulden bestanden habe (Beschwerde S. 9). Auch bez�glich des Schuldspruchs wegen mehrfacher Drohung r�gt der Beschwerdef�hrer, die Aussagen der Schw�gerin der Gesch�digten, auf welche sich die Vorinstanz st�tze, seien nicht nachvollziehbar (Beschwerde S. 9 f.). Schliesslich sei die Vorinstanz auch in Willk�r verfallen, soweit sie die angeblich erlittenen K�rperverletzungen als nachgewiesen erachtet habe. Diese h�tten objektiv nicht festgestellt werden k�nnen (Beschwerde S. 10 ff.).
Die Beschwerde an das Bundesgericht kann wegen Rechtsverletzungen im Sinne der Art. 95 und 96 BGG gef�hrt werden. Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (vgl. dazu Art. 95 ff. BGG).
Soweit sich die Beschwerde gegen die tats�chlichen Feststellungen richtet, gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die R�ge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts, pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Erlass an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4).
Im Bereich der Beweisw�rdigung steht dem Sachgericht ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu (BGE 129 IV 6 E. 6.1 mit Hinweisen; 120 Ia 31 E. 4b). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 132 III 209 E. 2.1). Auf eine bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 133 IV 286 E. 1.4).
Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die f�r die Begr�ndung einer willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts nicht gen�gt. Er beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, seine eigene, im kantonalen Verfahren vorgetragene Sichtweise der Verh�ltnisse darzulegen. Es mag zutreffen, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer f�r richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte, doch gen�gt dies f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht. Denn Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon vor, wenn das angefochtene Urteil nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1, 5 E. 2.4; 136 I 316 E. 2.2.2; 135 II 356 E. 4.2.1 je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer h�tte mithin substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen des Kantonsgerichts offensichtlich unhaltbar sind und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Diesen Begr�ndungsanforderungen gen�gt seine Beschwerde in weiten Teilen nicht. Im �brigen ist sie unbegr�ndet. Dies gilt namentlich, soweit der Beschwerdef�hrer die W�rdigung des Aussageverhaltens der Gesch�digten durch die Vorinstanz beanstandet. Es mag zutreffen, dass die Schilderungen der Gesch�digten in einzelnen Punkten Unklarheiten aufweisen. Doch hat die Vorinstanz deren Bekundungen einl�sslich auf ihre Glaubhaftigkeit gepr�ft und sie im Kontext der weiteren Beweismittel zutreffend gew�rdigt. So l�sst sich etwa aus dem Umstand allein, dass die Gesch�digte sich nach ihrer Trennung trotz der fr�heren Drohungen durch den Beschwerdef�hrer regelm�ssig und ohne Begleitperson mit diesem getroffen hat, und dass sie sogar beabsichtigt hat, wieder mit ihm zusammenzuleben, jedenfalls nicht darauf schliessen, sie habe bez�glich der Anklagevorw�rfe falsch ausgesagt. Dasselbe gilt f�r die nach der Trennung aufgenommenen Fotos auf dem Handy der Gesch�digten, welche diese zusammen mit dem Beschwerdef�hrer und der gemeinsamen Tochter zeigen, zumal sich diesen hinsichtlich des Verhaltens des Beschwerdef�hrers im Tatzeitraum nichts entnehmen l�sst.
Das angefochtene Urteil verletzt auch kein Bundesrecht, soweit es wesentliche Widerspr�che zwischen der Darstellung der Gesch�digten und den �brigen Zeugenaussagen verneint. So ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz annimmt, der Umstand, dass die Nachbarin die Gesch�digte einige Male allein im Treppenhaus angetroffen habe, spreche nicht gegen den Vorwurf der Freiheitsberaubung. Es sei durchaus m�glich, dass sich die Gesch�digte jeweils auf dem Weg zur Waschk�che des Hauses befunden habe. Denn jedenfalls ist nicht erstellt, dass sich der Beschwerdef�hrer und seine Eltern zu jenen Zeitpunkten allesamt ausser Haus befanden und sich die Gesch�digte allein in der Wohnung befand. Dasselbe gilt f�r die R�ckkehr der Gesch�digten zum Beschwerdef�hrer nach ihren Ferienreisen in den Kosovo. Dass die Gesch�digte unter dem Druck ihrer Familie stand und keine M�glichkeit hatte, im Kosovo zu bleiben, leuchtet ohne weiteres ein und wird auch vom Beschwerdef�hrer nicht grunds�tzlich in Abrede gestellt. Im �brigen liesse sich, selbst wenn man das Verhalten der Gesch�digten in einzelnen Punkten als nicht nachvollziehbar betrachten wollte, nicht unbesehen darauf schliessen, ihre Aussagen seien in jeglicher Hinsicht unglaubhaft. Die vorinstanzliche Beweisw�rdigung erweist sich insgesamt nicht als schlechterdings unhaltbar.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da sein Rechtsbegehren von vornherein als aussichtslos erschien, ist sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seinen eingeschr�nkten finanziellen Verh�ltnissen kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 95
 Art. 42
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 9