Source: https://jusatpublicum.wordpress.com/2014/07/29/zuruckzackzack-in-die-berufungsinstanz-in-sachen-ubernahme-der-postbank-durch-die-deutsche-bank/
Timestamp: 2017-11-24 09:17:36+00:00

Document:
Zurückzackzack – in die Berufungsinstanz in Sachen Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank | Jus@Publicum
← Haderthauer bleibt im Amt
Wellpappe, Interviews im Net und was passiert, wenn man nicht „die Pappn hält“ →
Zurückzackzack – in die Berufungsinstanz in Sachen Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank
Kurswerte © Liz Collet
Im vorab berichteten Verfahren über die Klage des Börsenjournals Effecten-Spiegel auf Zahlung einer höheren Gegenleistung für die Übernahme von Aktien der Postbank durch die Deutsche Bank AG [Unwettererwartungsgebiet in Karlsruhe? ] hat der BGH das die Klage abweisende Berufungsurteil des Oberlandesgerichts Köln aufgehoben und die Sache zur weiteren Klärung des Sachverhalts an das Berufungsgericht zurückverwiesen:
Das Berufungsgericht habe zwar rechtsfehlerfrei angenommen, dass die von der Deutsche Post AG gehaltenen Anteile an der Postbank der Deutsche Bank AG nicht nach § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 5 WpÜG zuzurechnen gewesen seien.
Anders als das Berufungsgericht hat der Bundesgerichtshof aber eine Zurechnung im Rahmen eines „acting in concert“ nach § 30 Abs. 2 WpÜG für möglich gehalten.
Das Berufungsgericht hätte der Behauptung der Klägerin nachgehen müssen, dass in der Nachtragsvereinbarung zwischen der Deutsche Bank AG und der Deutsche Post AG eine „Interessenschutzklausel“ enthalten gewesen sei, aufgrund derer das Abstimmungsverhalten der beiden Vertragspartner in den Hauptversammlungen der Postbank abgestimmt worden sei.
Die Sache ist zurückverwiesen worden, damit das Berufungsgericht die dazu erforderlichen Feststellungen treffen kann.
BGH – II ZR 353/12, Vorinstanzen: LG Köln – Urteil vom 29. Juli 2011 – 82 O 28/11,
Quelle: Termininfo BGH Juli 2014 und PM 29.7.2014
Bildquelle: Kurswerte © Liz Collet
Dieser Beitrag wurde unter 1 abgelegt und mit Börsenjournal, Börsenjournal Effecten-Spiegel, Berichterstattung, BGH, BGH - II ZR 353/12, Bundesgerichtshof, Deutsche Bank, Effecten-Spiegel, JuraBlogs, LG Köln - Urteil vom 29. Juli 2011 – 82 O 28/11, OLG Köln - Urteil vom 31. Oktober 2012 – 13 U 166/11, Postbank, Prozesse, Rechtsprechung, Revision, Terminhinweise verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

References: BGH 
 § 30
 § 30

BGH 
 BGH 
 BGH