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Timestamp: 2020-07-15 19:02:22+00:00

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Gesellschafterwechsel | Rechtslupe
Schlagwort: Gesellschafterwechsel
Schäd­li­che Anteils­über­tra­gung – und der Aus­schluss des Ver­lust­ab­zugs
§ 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 2002 a.F. ver­sagt den Ver­lust­ab­zug auch dann vom Zeit­punkt der schäd­li­chen Anteils­über­tra­gung an, wenn die Zufüh­rung des neu­en Betriebs­ver­mö­gens die­ser zeit­lich nach­folgt . Der Ver­lust­ab­zug ist (ggf. rück­wir­kend) in dem Fest­stel­lungs­be­scheid zum 31.12 des­je­ni­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raums zu ver­sa­gen, in wel­chem die schäd­li­che Anteils­ver­äu­ße­rung statt­ge­fun­den hat. Eine Ver­sa­gung
Der Anteil eines Mit­un­ter­neh­mers am Gewer­be­steu­er­mess­be­trag rich­tet sich auch bei unter­jäh­ri­gem Gesell­schaf­ter­wech­sel selbst dann nach sei­nem Anteil am Gewinn der Mit­un­ter­neh­mer­schaft nach Maß­ga­be des all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sels, wenn sich der aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ne Ver­äu­ße­rer eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils zivil­recht­lich zur Über­nah­me der auf einen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­fal­len­den Gewer­be­steu­er ver­pflich­tet hat. Auch nach unter­jäh­ri­gem
GbR – und der Aus­tausch aller Gesell­schaf­ter
Bei einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kön­nen eben­so wie bei einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft unter Wah­rung der Gesell­schafts­iden­ti­tät gleich­zei­tig sämt­li­che Gesell­schaf­ter im Wege der Anteils­über­tra­gung aus­ge­wech­selt wer­den. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits ent­schie­den, dass bei einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft alle Gesell­schaf­ter gleich­zei­tig durch Abtre­tung ihrer Gesell­schafts­an­tei­le aus der Gesell­schaft aus­schei­den und an ihre Stel­le die Erwer­ber
Grund­stücks­er­werb vom Gesell­schaf­ter – und die anschlie­ßen­de Ände­rung im Gesell­schaf­ter­be­stand
Die Anrech­nung der Bemes­sungs­grund­la­ge nach § 1 Abs. 2a Satz 3 GrEStG für einen Grund­stücks­er­werb der Per­so­nen­ge­sell­schaft von ihrem Gesell­schaf­ter auf die Bemes­sungs­grund­la­ge für einen spä­te­ren steu­er­ba­ren Wech­sel im Gesell­schaf­ter­be­stand die­ser Per­so­nen­ge­sell­schaft hat unab­hän­gig davon zu erfol­gen, ob die Steu­er für den Grund­stücks­er­werb der Gesell­schaft von ihrem Gesell­schaf­ter fest­ge­setzt und erho­ben wur­de.
Auf­nah­me neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Alt­ge­sell­schaf­ter
Wird ein neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Alt­ge­sell­schaf­ter in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft auf­ge­nom­men, erfüllt die­ser Vor­gang auch dann nicht die Vor­aus­set­zun­gen des § 24 Abs. 1 UmwStG, wenn die Zuzah­lung in ein der deut­schen Besteue­rung unter­lie­gen­des Betriebs­ver­mö­gen der Alt­ge­sell­schaf­ter gelangt. Wird ein Betrieb, Teil­be­trieb oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teil der­art in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein­ge­bracht,
Schul­d­er­lass beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Per­so­nen­ge­sell­schaft
Bei einem Wech­sel der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ist der Ertrag aus einem For­de­rungs­ver­zicht der Gesell­schafts­gläu­bi­ger dem Neu­ge­sell­schaf­ter zuzu­rech­nen, wenn nach den im kon­kre­ten Fall getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten anstel­le des Alt­ge­sell­schaf­ters wirt­schaft­lich tra­gen soll­te. Ist ver­ein­bart, dass der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten nicht wirt­schaft­lich tra­gen soll, so
Die grund­be­sit­zen­de GmbH – und die gestreck­ten Anteils­schen­kun­gen
Füh­ren meh­re­re zeit­lich gestreck­te, teil­wei­se unent­gelt­li­che und teil­wei­se ent­gelt­li­che Über­tra­gun­gen von Antei­len an einer grund­be­sit­zen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft zu einer Anteils­ver­ei­ni­gung i.S. von § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG, sind bei der Ermitt­lung der Steu­er­be­güns­ti­gung nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG sowohl die Ände­run­gen des Grund­stücks­be­stands als auch die Wert­erhö­hung der Grund­stü­cke zu berück­sich­ti­gen. Nach
Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­be­sitz-KG – Grund­er­werb­steu­er und Anschaf­fungs­kos­ten
Die infol­ge eines Wech­sels im Gesell­schaf­ter­be­stand aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern stel­len kei­ne Anschaffungs(neben)kosten der erwor­be­nen Kom­man­dit­an­tei­le oder des vor­han­de­nen Grund­be­sit­zes der Objekt­ge­sell­schaft dar, die in Höhe der AfA abzu­set­zen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 EStG) wären. Wel­che Auf­wen­dun­gen zu den Anschaf­fungs­kos­ten zäh­len, bestimmt sich für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung und ins­be­son­de­re
Grund­er­werb­steu­er bei Gesell­schaf­ter­wech­sel und Abspal­tung
Der Tat­be­stand des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG ist auch dann erfüllt, wenn die Gesell­schaf­ter­stel­lung einer zu 100 % am Ver­mö­gen einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­lig­ten GmbH auf­grund Abspal­tung auf eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft über­geht, an deren Ver­mö­gen der Allein­ge­sell­schaf­ter der GmbH zu 100 % betei­ligt ist. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine Nicht­er­he­bung der Steu­er
Wäh­rend zur Zeit der Han­se die Kauf­leu­te in einer oder meh­re­re Han­dels­ge­sell­schaf­ten orga­ni­siert waren und dadurch einer­seits der Gewinn eines Han­dels­ge­schäfts und ande­rer­seits das Risi­ko bzw. der Ver­lust geteilt wor­den ist, han­delt in der heu­ti­gen Zeit ein Unter­neh­mer in der Regel auf sich allein gestellt und trägt das vol­le Risi­ko
Grund­er­werb­steu­er beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Per­so­nen­ge­sell­schaft
Geht ein Grund­stück von einer Gesamt­hand auf eine ande­re Gesamt­hand (gege­be­nen­falls nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch nur fik­tiv) über, wird bei Iden­ti­tät der Betei­li­gungs­ver­hält­nis­se die Steu­er nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht erho­ben. Ver­min­dert sich die Höhe des Anteils einer im Zeit­punkt des Grund­stücks­über­gangs an der grund­stücks­er­wer­ben­den Gesamt­hand betei­lig­ten
Grund­er­werb­steu­er beim Wie­der­ein­tritt eines aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters
Ein die Grund­er­werb­steu­er aus­lö­sen­der Wech­sel im Gesell­schaf­ter­be­stand ist nicht des­halb aus­ge­schlos­sen, weil ein zunächst aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ner Gesell­schaf­ter inner­halb von fünf Jah­ren erneut eine Betei­li­gung an der Gesell­schaft erwirbt. Die Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft kann Grund­er­werb­steu­er aus­lö­sen. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass 95% der Antei­le am Ver­mö­gen der
Der Gesell­schaf­ter­wech­sel zum Treu­hän­der – und die Grund­er­werb­steu­er
Ein unmit­tel­ba­rer Gesell­schaf­ter­wech­sel i.S. des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG liegt auch dann vor, wenn ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft auf einen neu­en Gesell­schaf­ter über­trägt und die­ser Gesell­schaf­ter die Betei­li­gung als Treu­hän­der für den frü­he­ren Gesell­schaf­ter hält. Über­trägt ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft auf sei­nen Ehe­gat­ten,
Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­stücks-GbR und das Grund­buch
§ 899 a BGB gilt auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels. Ob die Ver­mu­tungs­wir­kung des § 899 a BGB auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels im Grund­buch­blatt des betrof­fe­nen Grund­stücks gilt, ist höchst­rich­ter­lich noch
Gesell­schaf­ter­wech­sel und die Anzei­ge des Erwerbs­vor­gangs nach dem GrEStG
§ 16 Abs. 2 GrEStG ist auf einen Erwerbs­vor­gang nach § 1 Abs. 2a GrEStG anzu­wen­den, wenn Antei­le am Gesell­schafts­ver­mö­gen vom neu­en Gesell­schaf­ter auf den alten Gesell­schaf­ter ganz oder teil­wei­se zurück­über­tra­gen wer­den und infol­ge­des­sen ein Über­gang von min­des­tens 95 % der Antei­le am Gesell­schafts­ver­mö­gen im Ergeb­nis nicht mehr gege­ben ist. Die Anzei­ge eines
Gesell­schaf­ter­wech­sel bei der Grund­stücks-GbR und das Grund­buch
Bei der Ver­fol­gung des Rechts aus der Hypo­thek gilt zuguns­ten des Gläu­bi­gers der­je­ni­ge, wel­cher im Grund­buch als Eigen­tü­mer ein­ge­tra­gen ist, als der Eigen­tü­mer, § 1148 Satz 1 BGB. Dies gilt auch für den Gläu­bi­ger einer § 1192 Abs. 1 BGB. Die­se Eigen­tü­mer­fik­ti­on des § 1148 Satz 1 BGB ist auf die ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter

References: § 8
 § 1
 § 24
 § 1
 § 3
 § 7
 § 1
 § 1
 § 6
 § 1

§ 899
 § 899

§ 16
 § 1
 § 1148
 § 1192
 § 1148