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Timestamp: 2020-07-16 04:19:01+00:00

Document:
Verordnung über die Fachschule für Technik vom 26. September 2016 01.10.2016
Teil 1 - Ausbildung 01.10.2016
§ 1 - Aufgaben und Ziele 01.10.2016
§ 2 - Unterrichtsgrundsätze 01.10.2016
§ 3 - Dauer und Organisation der Ausbildung 01.10.2016
§ 4 - Unterrichtsfächer und Stundentafeln 01.10.2016
§ 5 - Voraussetzungen für die Zulassung 01.10.2016
§ 6 - Verfahren zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse für Bewerberinnen und Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache 01.10.2016
§ 7 - Zulassung 01.10.2016
Teil 2 - Prüfung 01.10.2016
§ 8 - Allgemeines 01.10.2016
§ 9 - Abnahme der Prüfung 01.10.2016
§ 10 - Prüfungsausschuss und Teilprüfungsausschüsse 01.10.2016
§ 11 - Gegenstand, Ort und Termine der Prüfung, Belehrung 01.10.2016
§ 12 - Berücksichtigung besonderer Belange von Menschen mit Behinderung 01.10.2016
§ 13 - Zulassung zur Prüfung 01.10.2016
§ 14 - Festlegungen zur schriftlichen Prüfung 01.10.2016
§ 15 - Noten 01.10.2016
§ 16 - Vornoten der Prüfungsfächer 01.10.2016
§ 17 - Erste Prüfungskonferenz 01.10.2016
§ 18 - Schriftliche Prüfung 01.10.2016
§ 19 - Prüfungsaufgaben für die Gemeinsame Prüfung 01.10.2016
§ 20 - Projektprüfung 01.10.2016
§ 21 - Zweite Prüfungskonferenz 01.10.2016
§ 22 - Mündliche Prüfung 01.10.2016
§ 23 - Ergebnis in den Fächern des Prüfungsblocks 01.10.2016
§ 24 - Dritte Prüfungskonferenz, Ergebnis der Prüfung 01.10.2016
§ 25 - Wiederholung der Prüfung 01.10.2016
§ 26 - Täuschung und Behinderung 01.10.2016
§ 27 - Versäumnis 01.10.2016
§ 28 - Niederschriften 01.10.2016
Teil 3 - Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler 01.10.2016
§ 29 - Allgemeines 01.10.2016
§ 30 - Voraussetzungen für die Zulassung, Zulassung 01.10.2016
§ 31 - Prüfungsausschuss und Teilprüfungsausschüsse 01.10.2016
§ 32 - Durchführung der Prüfung 01.10.2016
§ 33 - Ergebnis der Prüfung und Zeugnisse 01.10.2016
§ 34 - Besondere Bestimmungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fernlehrgängen 01.10.2016
Teil 4 - Schlussbestimmungen 01.10.2016
§ 35 - Übergangsbestimmung 01.10.2016
§ 36 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 01.10.2016
Anlage - Rahmenstundentafel für die Fachschule für Technik 01.10.2016
Veröffentlichungsdatum:07.10.2016 Inkrafttreten01.10.2016 FundstelleBrem.GBl. 2016, 607
Gliederungsnummer:223-k-23
Zitiervorschlag: "Verordnung über die Fachschule für Technik vom 26. September 2016 (Brem.GBl. 2016, 607)"
juris-Abkürzung: TechFSchulV BR 2016
Gliederungs-Nr:: 223-k-23
Fundstelle: Brem.GBl. 2016, 607
Gliederungs-Nr: 223-k-23
Auf Grund des § 33 Abs. 1, des § 40 Abs. 8 und des § 49 jeweils in Verbindung mit § 67 des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2005 (Brem.GBl. S. 260, 388, 398 - 223-a-5), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 22. Juli 2014 (Brem.GBl. S. 362) geändert worden ist, wird verordnet:
§ 12 Berücksichtigung besonderer Belange von Menschen mit Behinderung
§ 15 Noten
§ 19 Prüfungsaufgaben für die Gemeinsame Prüfung
§ 34 Besondere Bestimmungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fernlehrgängen
Die Ausbildung an der Fachschule für Technik soll Fachkräfte mit geeigneter Berufsausbildung und Berufserfahrung für technisch-naturwissenschaftliche Arbeiten und Führungsaufgaben auf mittlerer Ebene unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gestaltung des technologischen Wandels zur „Staatlich geprüften Technikerin“ oder zum „Staatlich geprüften Techniker“ qualifizieren. Darüber hinaus soll die Ausbildung den Schülerinnen und Schülern die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen vermitteln, die zur Aufnahme eines Fachhochschulstudiums befähigen.
Der Unterricht ist an Lernzielen orientiert. Berufsbezogenheit wird sowohl als didaktisches Prinzip bei der Auswahl der Inhalte wie auch als methodisches Prinzip bei der Gestaltung des Unterrichts zugrunde gelegt. Ausgehend von den vielfältigen beruflichen Erfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler während der Aufstiegsfortbildung Handlungskompetenz erwerben.
(1) Die Ausbildung dauert in der Vollzeitform zwei Jahre, in der Teilzeitform entsprechend länger.
Fachrichtung Windenergietechnik
Fachrichtung Chemietechnik.
(3) Der Unterricht umfasst einen fachrichtungsübergreifenden Lernbereich, einen fachrichtungsbezogenen Grundlagenbereich, einen fachrichtungsbezogenen Anwendungsbereich sowie einen Wahlpflichtbereich. Im Unterricht werden allgemeine, fachtheoretische sowie fachpraktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt.
Die Unterrichtsfächer, ihre Zuordnung zu den Lernbereichen und die Zahl der Unterrichtsstunden je Fach ergeben sich aus der Rahmenstundentafel der Anlage in Verbindung mit der für die jeweilige Fachrichtung und den Schwerpunkt gültigen Stundentafel.
der erfolgreiche Abschluss einer für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägigen Berufsausbildung und
der Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.
anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 den erfolgreichen Abschluss einer Berufsfachschule mit berufsqualifizierendem Abschluss in einem für die Fachrichtung einschlägigen Beruf nachweist oder
anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 bis 4 den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung an einer der Fachrichtung entsprechenden Berufsfachschule für Technische Assistenten in Verbindung mit einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens zwei Jahren nachweist oder
anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 3 und 4 eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist oder
anstelle des Nachweises nach Absatz 1 Nummer 2 eine Bescheinigung des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr vorlegt, aus der hervorgeht, dass sie oder er während der militärfachlichen Ausbildung oder einer ergänzenden Ausbildung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr mit den wesentlichen allgemeinen und berufsbezogenen Lerninhalten der Berufsschule vertraut gemacht worden ist.
(3) Die erforderliche Berufstätigkeit kann während der Ausbildung abgeleistet werden, wenn sie in Teilzeitform durchgeführt wird. Die Dauer der Ausbildung verlängert sich entsprechend.
(4) Voraussetzung für die Zulassung zur Fachrichtung Windenergietechnik ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs. Der Nachweis wird durch eine ärztliche Bescheinigung erbracht, aus der sich die gesundheitliche Eignung für die Tätigkeit in den Einsatzfeldern eines Technikers oder einer Technikerin der Fachrichtung Windenergietechnik ergibt.
(5) Bewerberinnen und Bewerber, die einen Bildungsgang der Fachschule für Technik bereits mit Erfolg durchlaufen oder die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben, werden nicht zugelassen.
(6) Bewerberinnen und Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache, die nicht über einen an einer deutschen Schule erworbenen berechtigenden Abschluss nach Absatz 1 Nummer 1 und 2 verfügen, müssen ausreichende deutsche und englische Sprachkenntnisse nachweisen. Bewerberinnen und Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache, die anstelle der Note in der Fremdsprache Englisch im berechtigenden Zeugnis einer deutschen Schule die Note in der Herkunftssprache erhalten haben, müssen ausreichende englische Sprachkenntnisse nachweisen. Der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Zulassungsverfahren nach § 6 erbracht. Ausreichende englische Sprachkenntnisse werden durch das Bestehen einer Prüfung zum Erwerb eines Fremdsprachenzertifikats an berufsbildenden Schulen auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz nachgewiesen. Dabei wird der Nachweis für die Zulassung auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erbracht. Auf Antrag einer Bewerberin oder eines Bewerbers kann die Senatorin für Kinder und Bildung aus besonderen Gründen, die in der Person der Schülerin oder des Schülers liegen, eine andere Fremdsprache als Englisch für die Zulassung zur Fachschule für Technik anerkennen. Der Nachweis ist ebenfalls auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu erbringen.
(7) Aus besonderen Gründen, die in der Person der Schülerin oder des Schülers liegen, kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Schule abweichend von den Zulassungsvoraussetzungen des Absatzes 1 Nummer 2 bis 4 sowie der Absätze 5 und 6 Satz 2 zulassen.
(2) Die Kenntnisse in der deutschen Sprache werden durch eine Feststellungsprüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht, nachgewiesen. Beide Prüfungsteile können an einem Tag stattfinden. Die Zeit für den schriftlichen Teil beträgt mindestens 60 und höchstens 90 Minuten, für den mündlichen Teil mindestens 15 und höchstens 20 Minuten. Die Sprachfeststellungsprüfung muss mindestens dem Niveau B2 der Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen entsprechen.
(1) Der Antrag auf Zulassung ist unter Angabe der gewünschten Fachrichtung und des gewünschten Schwerpunktes bis spätestens drei Monate vor Beginn des Bildungsganges bei der Schule einzureichen. Mit dem Antrag ist die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 5 nachzuweisen sowie eine Erklärung darüber abzugeben, ob ein Ablehnungsgrund nach § 5 Absatz 5 vorliegt.
(1) Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil sowie einer Projektprüfung. Auf die mündliche Prüfung kann in den Fächern verzichtet werden, in denen sie zur Ermittlung der Endnote nicht mehr erforderlich ist.
Die Prüfung wird von den öffentlichen Schulen im Lande Bremen, die eine Fachschule für Technik eingerichtet haben, durchgeführt.
die für den Bildungsgang verantwortliche Lehrerin oder der für den Bildungsgang verantwortliche Lehrer der Schule und
(2) Zur Durchführung der Prüfung in den Fächern der mündlichen Prüfung können Teilprüfungsausschüsse gebildet werden. Teilprüfungsausschüsse können außerdem zur Durchführung der Kolloquien nach § 20 Absatz 6 gebildet werden. Den Teilprüfungsausschüssen gehören an:
(2) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt Ort, Datum und Uhrzeit für die mündliche Prüfung sowie für die Projektprüfung verbindlich fest und teilt allen Beteiligten unverzüglich Prüfungsort und Termine in geeigneter Form mit. Der Termin für die jeweiligen Prüfungsteile der gemeinsamen Prüfung wird von der Senatorin für Kinder und Bildung festgelegt. Die Gemeinsame Prüfung findet in der Technikerschule Bremen jeweils am selben Tag und zur selben Zeit statt.
Zur Prüfung ist zugelassen, wer zu Beginn der Prüfung Schülerin oder Schüler der Fachschule für Technik ist.
(1) Spätestens zu Beginn des letzten Schuljahres legt die Senatorin für Kinder und Bildung auf Vorschlag der Schule fest,
in welchen drei Fächern des fachrichtungsbezogenen Lernbereichs eine schriftliche Prüfung stattfinden soll und
in welchem Unterrichtsfach eine Projektprüfung nach § 20 durchgeführt wird.
(2) Die Entscheidung über die Festlegungen zur schriftlichen Prüfung wird den Prüflingen unverzüglich zur Kenntnis gegeben.
(2) Die Prüfungen sind so zu gestalten, dass in der Summe 100 Punkte zu erreichen sind. Teilpunkte sind nicht zu vergeben.
(4) Im Abschluss- und Abgangszeugnis erscheinen die Noten der Prüfung und die Endnoten; die Noten richten sich nach der Notenskala der Zeugnisverordnung.
(1) Die Vornoten der Prüfungsfächer ergeben sich aus den Leistungen im Bildungsgang in den Prüfungsfächern nach § 11 Absatz 1. Die Leistungen im Unterricht werden auf der Basis des Notenschlüssels nach § 15 Absatz 1 ermittelt.
(1) Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf drei Fächer des fachrichtungsbezogenen Lernbereichs. Die Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Prüfungsaufgaben beträgt in jedem Fach 180 Minuten.
(4) Die schriftliche Prüfung findet unter Aufsicht statt.
(5) Die Prüfungsarbeiten werden vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 10 Absatz 1 Nummer 4 als Referentin oder Referent beurteilt und benotet. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach eine weitere Fachlehrerin oder einen weiteren Fachlehrer als Korreferentin oder Korreferenten. Diese oder dieser beurteilt und benotet die Prüfungsarbeiten ebenfalls. Stimmen die erteilten Noten nicht überein, entscheidet der Prüfungsausschuss.
Prüfungsaufgaben für die Gemeinsame Prüfung
(1) Die Schulleitung jeder Schule, deren Schülerinnen und Schüler an der Gemeinsamen Prüfung teilnehmen, legen der Senatorin für Kinder und Bildung spätestens acht Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfung für jedes Fach einen Aufgabenvorschlag in einem versiegelten Umschlag vor. Zu allen Aufgabenvorschlägen gehören die Angabe der Gesamtbearbeitungsdauer und eine genaue Beschreibung der vom Prüfling erwarteten Leistung (Erwartungshorizont) einschließlich der Angabe von Bewertungskriterien. Aus den eingereichten Aufgabenvorschlägen wählt die Senatorin für Kinder und Bildung eine Prüfungsaufgabe aus. Wenn Aufgaben ungeeignet oder änderungsbedürftig erscheinen, können neue Vorschläge angefordert werden. Eingereichte Vorschläge, ob ausgewählt oder nicht, dürfen nicht als Übungsaufgabe im Unterricht verwendet werden und dürfen in den folgenden drei Jahren nicht als Aufgabenvorschläge wiederverwendet werden.
(2) Für Fächer die nur an einem Schulstandort unterrichtet werden, sind von der jeweiligen Schule zwei gleichwertige Aufgabenvorschläge vorzulegen. Für das weitere Verfahren gilt Absatz 1 entsprechend.
(2) Die Projektprüfung kann als Einzel- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden. Wird sie als Gruppenarbeit durchgeführt, muss die individuelle Prüfungsleistung nachweisbar und bewertbar sein. Es können Gruppen mit maximal drei Schülerinnen und Schülern gebildet werden.
(3) Das Thema der Projektprüfung ergibt sich aus dem Unterricht in dem Fach. Es wird auf Vorschlag des Prüflings von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern festgelegt und von der Schulleiterin oder dem Schulleiter genehmigt.
Das Produkt ist das Projektergebnis, das anstelle der Schriftform auch aus einem medialen Produkt oder einem gestalteten Objekt bestehen kann.
Der Erarbeitungsprozess des Produktes wird in schriftlicher Form reflektiert. Wenn das Produkt keine Schriftform besitzt, muss die schriftliche Reflexion um eine Beschreibung des Produkts ergänzt werden.
Das Kolloquium hat eine mündliche Präsentation des Produktes zur Grundlage. Die Dauer der Präsentation beträgt 10 bis 15 Minuten. An die Präsentation schließt sich ein Fachgespräch im zeitlichen Umfang von mindestens 15 Minuten an.
(5) Die Bearbeitungszeit für die schriftliche Reflexion beträgt in der Regel zwei Unterrichtswochen. Für die Dauer der Bearbeitungszeit werden die Prüflinge vom Unterricht befreit oder wird die Unterrichtsverpflichtung anteilig reduziert. Die schriftliche Reflexion des Projekts ist dem Prüfungsausschuss drei Wochen vor dem Kolloquium vorzulegen. Die schriftliche Reflexion wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 10 Absatz 1 Nummer 4 beurteilt und benotet. § 18 Absatz 6 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.
(6) Das Produkt der Projektprüfung wird von den Prüflingen im Rahmen eines Kolloquiums präsentiert, das vor dem Teilprüfungsausschuss stattfindet. Dieser Teilprüfungsausschuss setzt auf Vorschlag des Mitglieds nach § 10 Absatz 2 Nummer 2 die Note für das Kolloquium fest.
(7) Der Teilprüfungsausschuss oder der Prüfungsausschuss setzt die Gesamtnote für die Projektprüfung fest; die Noten für die schriftliche Reflexion und für das Kolloquium fließen zu gleichen Teilen in die Gesamtnote ein.
(8) Das Thema und die Note der Projektprüfung wird im Abschlusszeugnis oder im Abgangszeugnis ausgewiesen.
bei welchen Prüflingen er nach § 8 Absatz 1 Satz 3 auf eine mündliche Prüfung verzichtet,
(1) Fächer der mündlichen Prüfung können alle Fächer des letzten Ausbildungsjahres sein. Ein Prüfling darf einschließlich der zugewählten Fächer höchstens in zwei Fächern mündlich geprüft werden.
(1) Der Prüfungsblock umfasst die Fächer der schriftlichen Prüfung nach § 18 Absatz 1 und das Fach der Projektprüfung nach § 20. Die Leistungen in den Fächern des Prüfungsblocks ergeben sich aus dem Ergebnis der Projektprüfung sowie aus den Ergebnissen der schriftlichen Prüfung und den Ergebnissen der in diesen Fächern durchgeführten mündlichen Prüfungen; dabei werden die Noten der schriftlichen Prüfung sowie der Projektprüfung mit zwei Dritteln und die Noten der mündlichen Prüfung mit einem Drittel gewichtet.
(1) Der Prüfungsausschuss beschließt in der dritten Prüfungskonferenz die Endnoten für die einzelnen Fächer und das Ergebnis der Prüfung. Die Endnoten ergeben sich aus den Vornoten, den Noten der schriftlichen Prüfung, der Note der Projektprüfung und den Noten der mündlichen Prüfung; dabei werden die Vornoten mit zwei Dritteln und die Noten der Prüfung mit einem Drittel gewichtet. Das Ergebnis wird auf eine Stelle nach dem Komma geschnitten und danach kaufmännisch gerundet. Bei Fächern, in denen keine Prüfung durchgeführt wurde, sind die Vornoten die Endnoten.
die Endnote in einem Fach des fachrichtungsübergreifenden Lernbereichs „mangelhaft“ lautet und nicht durch die mindestens „befriedigend“ lautende Endnote in einem anderen Fach ausgeglichen wird oder
die Endnote in einem Fach des fachrichtungsbezogenen Lernbereichs „mangelhaft“ lautet und nicht durch die mindestens „befriedigend“ lautende Endnote in einem anderen Fach desselben Lernbereichs ausgeglichen wird.
Zum Ausgleich nach Nummer 4 und 5 können nur solche Fächer herangezogen werden, die laut Stundentafel mindestens den gleichen Stundenumfang wie das jeweils auszugleichende Fach haben. Dabei sind alle Fächer gleichgestellt, für die laut Stundentafel 120 oder mehr Jahresunterrichtsstunden vorgesehen sind.
(5) Hat der Prüfling die Prüfung bestanden, erhält er ein Abschlusszeugnis mit der Berechtigung, entsprechend der Bezeichnung des Bildungsgangs die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Technikerin oder Staatlich geprüfter Techniker mit Angabe der Fachrichtung und des Schwerpunktes, zu führen. Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden und verlässt er die Schule, erhält er ein Abgangszeugnis. Form und Inhalt der Zeugnisse legt die Senatorin für Kinder und Bildung fest.
(6) Mit dem Abschluss hat die Absolventin oder der Absolvent eine Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 33 Absatz 3a Nummer 3 des Bremischen Hochschulgesetzes.
(1) Zur Prüfung kann auch eine Bewerberin oder ein Bewerber zugelassen werden, die oder der nicht am Unterricht eines Bildungsgangs der Fachschule für Technik teilgenommen hat, wenn sie oder er
(3) Die Prüfung für eine Nichtschülerin oder einen Nichtschüler findet im Rahmen der planmäßigen Prüfung der Technikerschule Bremen statt.
(4) Für die Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler gelten die Bestimmungen des Teils 2 entsprechend, sofern nicht in Teil 3 eine abweichende Regelung getroffen wurde.
(1) Anträge auf Zulassung sind bei der Fachschule für Technik bis spätestens zwei Monate vor Beginn der Prüfung zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
der Nachweis über die Wohnung nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 und
die Angabe über die Fachrichtung und den Schwerpunkt, in der und in dem die Prüfung abgelegt werden soll.
(2) Aus besonderen Gründen, die in der Person der Bewerberin oder des Bewerbers liegen, kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Fachschule für Technik abweichend von den Voraussetzungen des § 29 Absatz 1 Nummer 2 im gleichen Umfang zulassen wie § 5 Absatz 4 dies vorsieht.
(3) Im Prüfungsverfahren gilt § 12 entsprechend. Der Prüfling hat die Behinderung durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.
(4) Über die Zulassung zur Prüfung entscheidet die Senatorin für Kinder und Bildung.
(1) Zur Durchführung der Prüfung für eine Gruppe von Nichtschülerinnen und Nichtschülern wird ein Prüfungsausschuss abweichend von § 10 Absatz 1 gebildet. Dem Prüfungsausschuss gehören als Mitglieder an:
die Schulleiterin oder der Schulleiter der Fachschule für Technik oder die für den Bildungsgang verantwortliche Lehrerin oder der für den Bildungsgang verantwortliche Lehrer der Fachschule für Technik und
(2) Zur Durchführung der Prüfung in den Fächern der mündlichen Prüfung können Teilprüfungsausschüsse gebildet werden. Teilprüfungsausschüsse können außerdem zur Durchführung der Kolloquien nach § 20 Absatz 6 gebildet werden.
Den Teilprüfungsausschüssen gehören an:
eine weitere Fachlehrerin oder ein weiterer Fachlehrer der Fachschule für Technik.
(3) Auf Antrag kann die Senatorin für Kinder und Bildung die Fachlehrerinnen und Fachlehrer einer Weiterbildungseinrichtung, die regelmäßig auf Prüfungen für Nichtschülerinnen und Nichtschülern vorbereitet, als Mitglieder in den Prüfungsausschuss und in die Teilprüfungsausschüsse berufen, sofern sie eine entsprechende Lehrbefähigung oder Qualifikation besitzen.
(1) Fächer der Prüfung sind alle Unterrichtsfächer. Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer nach § 18 Absatz 1. Die Projektprüfung findet gemäß § 20 Absatz 1 statt; die mündliche Prüfung findet in allen anderen Fächern statt.
Wer als Nichtschülerin oder als Nichtschüler an der Prüfung erfolgreich teilgenommen hat erhält ein Abschlusszeugnis. Wer die Prüfung nicht bestanden hat erhält eine Bescheinigung. Abschlusszeugnis oder Bescheinigung erhalten folgenden Vermerk: „Frau / Herr ... hat die Prüfung als Nichtschülerin / als Nichtschüler abgelegt“.
Besondere Bestimmungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer
an Fernlehrgängen
(1) Zur Prüfung wird eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer an Fernlehrgängen auf Antrag zugelassen, wenn sie oder er die Voraussetzungen für die Zulassung nach § 5 erfüllt und an einem dem Bildungsgang der Fachschule für Technik entsprechenden von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassenen Fernlehrgang mit Erfolg teilgenommen hat. Der Antrag auf Zulassung ist bei der Senatorin für Kinder und Bildung zu stellen. Die Bestimmungen des § 30 Absatz 1 Nummer 1,2, 4 und 6 sowie des § 30 Absatz 2 bis 4 gelten entsprechend.
(2) Die Zulassungsvoraussetzung nach § 30 Absatz 1 Nummer 3 gilt für erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fernlehrgängen als erfüllt.
(3) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fernlehrgängen können abweichend von § 30 Absatz 1 Nummer 5 auch zugelassen werden, wenn sie ihre Hauptwohnung nicht im Lande Bremen haben, jedoch das Fernlehrinstitut seinen Sitz im Lande Bremen hat oder begleitenden Unterricht im Rahmen eines Fernlehrgangs im Lande Bremen durchführt.
(4) Die Festlegungen für die Fächer der schriftlichen Prüfung trifft die Senatorin für Kinder und Bildung gemäß § 14 Absatz 1.
(5) Fächer der Prüfung sind alle Unterrichtsfächer. Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer nach § 18 Absatz 1 und findet im Rahmen der Gemeinsamen Prüfung an der Technikerschule Bremen statt; für die mündliche Prüfung gilt § 22 Absatz 1 und für die Projektprüfung § 20 Absatz 1 entsprechend.
(6) Abweichend von § 16 werden als Vornoten die Endnoten im Abschlusszeugnis des Fernlehrgangs festgesetzt.
(7) Die Aufgabenvorschläge für die Fächer der schriftlichen Prüfung werden gemäß § 19 von der Leiterin oder dem Leiter des Fernlehrinstituts der Senatorin für Kinder und Bildung vorgelegt. § 18 Absatz 3 gilt entsprechend.
(8) Die Leiterin oder der Leiter des Fernlehrinstituts kann Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 31 Absatz 1 Nummer 2 sein.
(9) Die Prüfungsarbeiten werden von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses nach § 31 Absatz 1 Nummer 3 als Referentin oder als Referent benotet und beurteilt. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach eine weitere Fachlehrerin oder einen weiteren Fachlehrer als Korreferentin oder als Korreferenten.
(10) Die Zeugnisse nach § 33 werden von der Vertreterin oder dem Vertreter der Senatorin für Kinder und Bildung als Vorsitzende oder als Vorsitzender des Prüfungsausschusses und von der Leiterin oder dem Leiter des Fernlehrinstituts unterzeichnet.
Auf Bildungsgänge, die vor dem 1. Oktober 2016 begonnen haben, ist die Verordnung in der bis zum 31. Juli 2016 geltenden Fassung weiter anzuwenden.
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2016 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Fachschule für Technik vom 18. Juli 2007 (Brem.GBl. S. 437 - 223-k-23), die zuletzt durch Verordnung vom 11. Oktober 2012 (Brem.GBl. S. 449) geändert worden ist, außer Kraft.
Rahmenstundentafel für die Fachschule für Technik
960 bis 1260

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36
 § 33
 § 40
 § 49
 § 67

§ 12

§ 15

§ 19

§ 34
 § 6
 § 5
 § 5
 § 20
 § 20
 § 11
 § 15
 § 10
 § 10
 § 18
 § 10
 § 8
 § 18
 § 20
 § 33
 § 29
 § 29
 § 5
 § 12
 § 10
 § 20
 § 18
 § 20
 § 5
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 14
 § 18
 § 22
 § 20
 § 16
 § 19
 § 18
 § 31
 § 31
 § 33