Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=SozR%204-2700%20%C2%A7%208%20Nr.%2029
Timestamp: 2019-05-24 16:06:40+00:00

Document:
BSG, 02.12.2008 - B 2 U 26/06 R - dejure.org
https://dejure.org/2008,1327
BSG, 02.12.2008 - B 2 U 26/06 R (https://dejure.org/2008,1327)
BSG, Entscheidung vom 02.12.2008 - B 2 U 26/06 R (https://dejure.org/2008,1327)
BSG, Entscheidung vom 02. Dezember 2008 - B 2 U 26/06 R (https://dejure.org/2008,1327)
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Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - sachlicher Zusammenhang - Handlungstendenz - geringfügige Unterbrechung - zeitliche Dauer - Zwei-Stunden-Grenze - Beweislast - Beweisnotstand - Beweiserleichterung
Gesetzliche Unfallversicherung; Wegeunfall; sachlicher Zusammenhang; Handlungstendenz; geringfügige Unterbrechung; zeitliche Dauer; Zwei-Stunden-Grenze; objektive Beweislast; Beweisnotstand; keine Beweiserleichterung; Fahrprüfung
Feststellung eines Wegeunfalls als Versicherungsfall der gesetzlichen Unfallversicherung; Unterbrechung des versicherten Weges für eine Fahrschulprüfung; Beweislastverteilung
Wegeunfall - eigenwirtschaftliche Unterbrechung eines versicherten Heimwegs - Fortsetzung des unterbrochenen Weges - Zeitgrenze von zwei Stunden - ungewisse Dauer der Unterbrechung - Beweislast des Versicherten - rechtzeitige Fortsetzung des Weges rechtsbegründende Tatsache
SG Dresden, 19.07.2004 - S 5 U 34/03
LSG Sachsen, 27.07.2006 - L 2 U 114/04
BSGE 102, 111
NZA 2010, 555
AnwBl 2009, 189
§ 24 Abs. 2 SGB IV ist als Ausnahme von der Erhebung von Säumniszuschlägen ausgestaltet, so dass derjenige beweispflichtig ist, der sich auf die rechtsbegründenden Tatsachen der Ausnahme beruft (vgl BSG Urteil vom 2.12.2008 - B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29, RdNr 30 ff).
Erst mit der Fortführung des ursprünglichen Weges liegt wieder eine versicherte Tätigkeit vor (vgl BSG vom 2.12.2008 - B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29, RdNr 35) , es sei denn, dass aus der Dauer und der Art der Unterbrechung auf eine endgültige Lösung des Zusammenhangs mit der versicherten Tätigkeit geschlossen werden muss (…vgl BSG vom 10.10.2006 - B 2 U 20/05 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 19 RdNr 16 mwN) .
Eine solche Unterbrechung von nicht mehr als zwei Stunden ist nach bisheriger Rechtsprechung des BSG unschädlich (vgl hierzu BSG vom 2.12.2008 - B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29 jeweils RdNr 28 f mwN) .
Erst mit der Fortführung des ursprünglichen Weges liegt wieder eine versicherte Tätigkeit vor (BSG vom 2.12.2008 - B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29, RdNr 35) , es sei denn, dass aus der Dauer und der Art der Unterbrechung auf eine endgültige Lösung des Zusammenhangs mit der versicherten Tätigkeit geschlossen werden muss (…BSG vom 10.10.2006 - B 2 U 20/05 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 19 RdNr 16 mwN) .
Die evtl Nichtaufklärbarkeit der für die Beitragsbemessung maßgebenden Arbeitsentgelte und damit einer etwaigen Differenz zwischen zu zahlenden und tatsächlich entrichteten Beiträgen geht nach dem Grundsatz der objektiven Beweislast (vgl hierzu BSG Urteil vom 2.12.2008 - B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29, RdNr 30 f) zu Lasten des Klägers.
BSG, 18.06.2015 - B 2 U 2/15 R
Kein Unfallversicherungsschutz auf Wegen zur Nahrungsaufnahme innerhalb der …
BSG, 23.04.2013 - B 9 V 4/12 R
LSG Bayern, 15.04.2009 - L 2 U 293/07
BSG, 21.04.2009 - B 2 U 275/08 B
BSG, 28.11.2011 - B 2 U 277/11 B

References: § 24
 § 8
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