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Timestamp: 2018-11-14 19:16:28+00:00

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Sinologie, Master (ab WS 2017/18), FB9 (Version 2015) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Sinologie, Master (FB9)
Fachspezifischer Anhang Sinologie (ab WS 2017/18), Master, Fachbereich 9 - Gemeinsame Prüfungsordnung (Version 2015)
Sinologie, master (ab ws 2017/18), fb9 (version 2015)
PARAGRAPHENTEIL TEIL I. – IV. SINOLOGIE
I.2.3 Besondere Zugangsvoraussetzungen; Sprachkenntnisse
II.1 Studienumfang
II.2 Studienaufbau
II.4 Studiengangspezifische Studienleistungen
III.4 Studiengangspezifische Prüfungsformen
TEIL V.1 MODULBESCHREIBUNGEN SINOLOGIE
V Vertiefungsmodul Techniken wissenschaftlichen Arbeitens in der Sinologie (12 CP)
M Mastermodul (30 CP)
W1 Chinesische Wissenskulturen (9 CP)
W2 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur (9 CP)
W3 Chinabezogene Sozialwissenschaften (9 CP)
* Aus W1, W2 und W3 müssen zwei Module gewählt werden.
TEIL V.2 STUDIENVERLAUFSPLAN SINOLOGIE
Paragraphenteil Teil I. - IV. Fachspezifischer Anhang Sinologie
Fachspezifischer Anhang zur Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Studiengang Sinologie mit Abschluss Master of Arts (M.A.) vom 18. Januar 2017
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 18. Januar 2017 den folgenden Studiengangspezifischen Anhang für den Masterstudiengang Sinologie beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 27. Juni 2017 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Dieser Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Sinologie. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften vom 17. Dezember 2014 (MA09) und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014 (RO), veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung.
Bei dem Masterstudiengang Sinologie handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Er vertieft und ergänzt den in I.2.2 vorausgesetzten Bachelorstudiengang. Der Masterstudiengang ist stark forschungsorientiert und vertieft die fachliche und sprachliche Chinakompetenz der Studierenden. Das Masterstudium erweitert die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte kritisch zu durchdringen, und baut die Kompetenz, sprach- und kulturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden zu lösen, aus. Das Studium versetzt Studierende in die Lage, sich durch wissenschaftliches Denken und Arbeiten den sich verändernden Fragestellungen und Aufgaben in den sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächern erfolgreich zu stellen.
Der Studiengang umfasst insbesondere die Vermittlung folgender Fachkenntnisse, Methoden und Fähigkeiten:
– vertiefte Lesefähigkeit in Texten der modernen und vormodernen chinesischen Schriftsprache sowie Souveränität in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation in der modernen chinesischen Umgangssprache;
– vertiefte Kenntnisse der historischen und kulturellen Grundlagen der chinesischen Zivilisation und der gesellschaftlichen Strukturen Chinas;
– den reflektierten Umgang mit chinabezogenen Daten, Quellen, Texten und Methoden;
– Vertrautheit mit wissenschaftlichen Methoden der sinologischen Forschung einschließlich empirischer Chinaforschung;
– Vertrautheit mit dem Wissenschaftsbetrieb in China.
Es werden darüber hinaus Fachkenntnisse in zwei Wahlbereichen vermittelt, die aus den folgenden Wahlpflichtmodulen zu wählen sind:
– Chinesische Wissenskulturen;
– Chinesische Kommunikation und Sprachkultur;
– Chinabezogene Sozialwissenschaften.
Der Masterstudiengang wird mit der Masterprüfung abgeschlossen. Durch die kumulative Masterprüfung, die ein Mastermodul einschließt, soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Verfahren und Erkenntnisse des Faches selbständig anzuwenden, und in der Lage ist, aufgrund eines breiten Grundlagenwissens und wissenschaftlicher Orientierung die zukünftigen Entwicklungen der Sinologie weiterzuverfolgen.
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs Sinologie qualifiziert für eine Tätigkeit im Bereich wissenschaftlicher Chinaforschung und Lehre oder für andere chinabezogene Tätigkeiten, die eine wissenschaftliche Qualifikation erfordern. Abhängig von Zusatzausbildungen und Weiterqualifizierung bereitet das Studium für ein breites berufliches Spektrum in Bereichen wie den folgenden vor:
– Wissenschafts- und Kulturaustausch/-management;
– Verlage, Medien, Journalismus;
– Wirtschaft: Industrie und Handel, Außenwirtschaft, Banken, Consulting, IHK, DIHT u.ä.;
– Dolmetschen und Übersetzen;
– Bildungswesen: Weiterbildung, Interkulturelles Training, Sprachdidaktik;
Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Sinologie beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen und der Masterarbeit zwei Semester.
(2) In den Fällen von Abs. 1 S. 1 b), c) und d) bzw. S. 2 kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studienleistungen und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem Bachelorstudiengang Sinologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Umfang von maximal 60 CP erteilt werden. Bei Abschlüssen eines sechssemestrigen Studiengangs sind Auflagen im Umfang von 60 CP zu erteilen.
(3) Zu den erforderlichen Deutschkenntnissen und dem Nachweis der Deutschkenntnisse gilt § 8 Abs. 5 MA09.
Mit dem Antrag auf Zulassung ist ein aussagekräftiges Motivationsschreiben im Umfang von 600 bis 650 Wörtern einzureichen, das die wissenschaftlichen Interessen des Kandidaten bzw. der Kandidatin und die Zielsetzungen des beabsichtigten Masterstudiums innerhalb der von ihm bzw. ihr gewählten Wahlpflichtbereiche umreißt.
Zudem sind Sprachkenntnisse in der modernen chinesischen Standardsprache im Umfang von mindestens 90 CP beziehungsweise Kenntnisse in entsprechendem Umfang sowie Kenntnisse in der vormodernen chinesischen Schriftsprache im Umfang von mindestens 6 CP beziehungsweise Kenntnisse in entsprechendem Umfang nachzuweisen.
Es ist außerdem der Nachweis von Englischkenntnissen mindestens auf dem Niveau B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) erforderlich, und zwar durch eines der nachfolgend aufgeführten Dokumente:
a. Abiturzeugnis;
b. Oberstufenzeugnisse oder anderen Nachweis über mindestens fünfjährigen Schulunterricht (ab Sekundarstufe 1) in Englisch;
c. Nachweis über einen UNIcert-Abschluss der Stufe II;
d. Nachweis über einen internet-basierten TOEFL-Test iBT, Score von mindestens 87;
e. Nachweis über einen IELTS-Test, Score von mindestens 5.5;
f. einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis.
Im zweisemestrigen Masterstudiengang sind 60 CP zu erbringen.
Im Masterstudiengang sind unabhängig von den gewählten Wahlpflichtbereichen (jeweils 9 CP) das Pflichtmodul V (12 CP) sowie das Mastermodul M (30 CP) zu absolvieren. Darüber hinaus müssen zwei der drei Wahlpflichtmodule absolviert werden.
* Aus W1, W2 und W3 müssen zwei Module gewählt werden. Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrats eingeschränkt werden. Das Studienangebot des jeweiligen Semesters wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften behält sich vor, einzelne Lehrveranstaltungen ausschließlich in englischer Sprache anzubieten.
Die in § 14 Abs. 1 der MA09 genannten Lehr- und Lernformen werden durch die folgende Lehr- und Lernform ergänzt:
Kurs: Sprach- und übersetzungsdidaktische Lehrveranstaltung; Vorstellung von Übersetzungstechniken und Vertiefung von Übersetzungsfertigkeiten durch die Bearbeitung spezieller Aufgaben.
Die in § 15 Abs. 7 der MA09 genannten Studienleistungen werden durch die folgende Studienleistung ergänzt:
Mündliche Präsentation: Im Rahmen einer mündlichen Präsentation stellen die Studierenden wissenschaftliche Ergebnisse in einem mündlichen Vortrag vor.
Für die Zulassung zur Masterprüfung sind die in § 22 MA09 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Die Masterprüfung setzt sich zusammen aus den in den Modulbeschreibungen festgelegten Modulprüfungen inklusive der Masterarbeit.
1. Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragt werden, wenn Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 15 CP erfolgreich abgeschlossen worden sind. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Zeitraumes von 18 Wochen angefertigt und ergibt eine Leistung von 24 CP.
2. Die Masterarbeit muss in der Regel ca. 60 Seiten umfassen; zusätzlich muss die Übersetzung eines Textes aus dem modernen Chinesisch im Umfang von zehn Seiten oder aus dem klassischen Chinesisch im Umfang von fünf Seiten beigefügt werden.
3. Die Masterarbeit wird in deutscher Sprache verfasst. In Absprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin kann die Masterarbeit auch auf Englisch verfasst werden. Es gilt § 36 Abs. 11 MAO9.
4. Das Kolloquium ist eine unterstützende Begleitveranstaltung zur Erstellung der Masterarbeit. Im Kolloquium wird den Studierenden die Gelegenheit gegeben, den Fortschritt der eigenen Masterarbeit zu diskutieren und Ergebnisse bzw. Teilergebnisse zu präsentieren. Das Kolloquium wird in jedem Sommersemester angeboten.
Die in § 31 Abs. 5 der MA09 genannten Prüfungsformen werden durch folgende Prüfungsformen ergänzt:
Response Paper: Unter Response Paper wird eine kritische Auseinandersetzung der Studierenden mit einem bestimmten Problem oder aber mit einem Buch, Artikel etc. verstanden. Dabei sind die Studierenden dazu aufgerufen, auf gut begründete Art und Weise ihre eigene Meinung zu dem Problem bzw. zu der (typischerweise) wissenschaftlichen Arbeit, auf die sich das Paper bezieht, darzulegen.
Essay: In einem Essay wird eine wissenschaftliche Fragestellung knapp und anspruchsvoll behandelt. Es geht um die Diskussion einer Fragestellung und nicht um eine umfassende Behandlung des Themas. Im Vordergrund steht die Entwicklung von eigenen Überlegungen und Positionen, die über die reine Wiedergabe der verwendeten Texte hinausreicht. Der eigene Standpunkt zu einem bestimmten Problem oder einer in der Literatur vertretenen Haltung soll deutlich hervortreten.
Die Gesamtnote im Masterstudiengang Sinologie errechnet sich aus dem mit den jeweiligen CP gewichteten Mittel der einzelnen Modulnoten (mit Ausnahme des Mastermoduls) und der Note der Masterarbeit. Die Note der Masterarbeit wird zweifach gewichtet.
Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn sämtliche Prüfungsleistungen mit „sehr gut“ (1,0) bewertet sind.
1. Dieser Studiengangspezifische Anhang tritt am Tage nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Gleichzeitig tritt der Fachspezifische Anhang für den Masterstudiengang Sinologie vom 11.05.2011 (UniReport vom 31.03.2014) außer Kraft.
2. Dieser Studiengangspezifische Anhang gilt für alle Studierenden, die ihr Studium im Masterstudiengang Sinologie ab dem Wintersemester 2017/2018 aufnehmen.
3. Studierende, die das Studium im Masterstudiengang vor Inkrafttreten dieses Anhangs aufgenommen haben, können die Masterprüfung nach dem Fachspezifischen Anhang vom 15.11.2011 bis spätestens 31.03.2020 ablegen. Ein Wechsel in den durch diesen Studiengangspezifischen Anhang geregelten Masterstudiengang ist nicht möglich.
Teil V.1 Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Sinologie
Im Masterstudiengang sind folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule vorgesehen:
Abkürzung der Veranstaltungsformen: S = Seminar; K = Kurs; Kq = Kolloquium; MA = Masterarbeit; Ü = Übung
V – Vertiefungsmodul Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in der Sinologie
Das Modul baut auf Fertigkeiten und Kenntnisse aus dem Bereich des Übersetzens sowie des Umgangs mit digitalen und nichtdigitalen Ressourcen und mit chinesischsprachigen Quellen auf, wie sie in Bachelorstudiengängen des Fachs Sinologie vermittelt werden (z.B. Modul B1 „Arbeit mit chinesischen Forschungsmaterialien“ des Bachelorstudiengangs Sinologie als Hauptfach an der Goethe-Universität Frankfurt am Main). In den Übungen wird der reflektierte Umgang mit Quellen zum klassischen und modernen China vertieft und die Fähigkeit zur Bewertung von deren Aussagekraft gefestigt. Zudem wird die eigenständige wissenschaftliche Recherche in digitalen und nichtdigitalen Ressourcen trainiert. Im Kurs werden die den Studierenden aus den Bachelorstudiengängen Sinologie bekannten Techniken des recherchebasierten wissenschaftlichen Übersetzens aus dem Chinesischen erweitert.
Ziel des Moduls ist die sichere Beherrschung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in der Sinologie. Es erweitert die Kenntnis von und den reflektierten Umgang mit wissenschaftlichen Recherche- und Analysemethoden sowie die Fähigkeit zur Bewertung von deren Aussagekraft. Des Weiteren wird die Beherrschung von Techniken des recherchebasierten wissenschaftlichen Übersetzens aus dem Chinesischen wesentlich vertieft. Das Modul baut so die wissenschaftliche Kompetenz der Studierenden aus.
Sinologie / FB 09 Sprach- und Kulturwissenschaften
MA-Studiengang Sinologie
Das Modul erstreckt sich in der Regel über zwei Semester.
V-K, V-Ü1, V-Ü2 (jeweils regelmäßige und aktive Teilnahme)
Kurs, Übung
In der Regel Deutsch, einzelne Veranstaltungen können auch auf Chinesisch oder Englisch angeboten werden.
Modulteilprüfungen:
– V-K: Klausur / 90 Minuten / Inhalt: V-K / Voraussetzung zur Zulassung: Teilnahmenachweis V-K*
– V-Ü2: Essay oder Response Paper (5-8 Seiten) / Inhalt: V-Ü2 / Voraussetzung zur Zulassung: Teilnahmenachweis V-Ü2*
* kann bis zum Beginn des folgenden Semesters nachgereicht werden
V-K: Techniken des wissenschaftlichen Übersetzens aus dem Chinesischen K 2 6 x
V-Ü1: Kritische Auswertung chinesischer wissenschaftlicher Quellen I Ü 2 3 x
V-Ü2: Kritische Auswertung chinesischer wissenschaftlicher Quellen II Ü 2 3 x
M – Mastermodul
Inhalte des Moduls sind das selbständige Verfassen der Masterarbeit und die Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Ergebnisse.
Ziel des Moduls ist das erfolgreiche Verfassen einer längeren wissenschaftlichen Arbeit (Masterarbeit), mit der die Studierenden die Fähigkeit, eine Fragestellung aus dem Bereich der Sinologie selbständig mit wissenschaftlichen Methoden schriftlich zu bearbeiten, nachweisen. Im begleitenden Kolloquium wird die Fähigkeit zur Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Ergebnisse vertieft.
Erfolgreicher Abschluss von Lehrveranstaltungen des Studiengangs im Umfang von mindestens 15 CP.
Abschluss des Wahlpflichtbereichs, in dem die Masterarbeit verfasst wird.
Das Modul beginnt in jedem Sommersemester.
Das Modul erstreckt sich in der Regel über ein Semester.
Akademische Leitung des jeweils gewählten Bereichs, in dem die Masterarbeit verfasst wird.
Kolloquium (regelmäßige und aktive Teilnahme; mündliche Präsentation)
In der Regel Deutsch. Näheres regelt Teil III.3 Nr. 3.
Masterarbeit / Dauer: 18 Wochen / Umfang: ca. 60 Seiten plus Übersetzung eines Textes aus dem modernen Chinesischen im Umfang von zehn Seiten oder aus dem klassischen Chinesischen im Umfang von fünf Seiten; Näheres regelt § III dieser Bestimmungen.
M-Kq: Kolloquium Kq 2 6 x
M-MA: Masterarbeit MA — 24 x
W1 – Chinesische Wissenskulturen
Wahlpflichtmodul – 9 CP (insg.) = 270 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 210 h
Das Modul bietet Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiengangs spezielle Kenntnisse zu erwerben. Es erweitert Fertigkeiten und Kenntnisse aus dem Bereich der chinesischen Wissenskulturen, wie sie in Bachelorstudiengängen des Fachs Sinologie vermittelt werden (z.B. Modul V1 „Chinesische Wissenskulturen“ des Bachelorstudiengangs Sinologie als Hauptfach an der Goethe-Universität Frankfurt am Main).
Unter Wissenskulturen sind diejenigen Praktiken zu verstehen, die der Begründung eines Wissens als Wissen, seiner Sammlung, Ordnung, Prüfung und Systematisierung dienen. Ebenfalls unter den Begriff fallen Aufbewahrung, Weitergabe und Vermehrung von Wissen. Behandelt werden also geistesgeschichtliche, wissenschaftshistorische und disziplinhistorische Probleme. Der Ansatz der Wissenskultur geht noch einen Schritt weiter und bemüht sich, diese Probleme zu kontextualisieren und in einen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhang zu stellen und dabei auch Aspekte des interkulturellen Transfers in angemessener Art und Weise zu berücksichtigen.
Das Seminar des Moduls beschäftigt sich mit Prozessen und Praktiken aus Geschichte und Gegenwart, die mit Wissenskulturen in Verbindung stehen. In der begleitenden Übung werden originalsprachliche Quellen zum Thema des Hauptseminars gelesen und analysiert. Besonderes Gewicht wird auf die Frage der Konstruktion von Kontinuitäten bzw. der Definition von vermeintlichen Alleinstellungsmerkmalen der chinesischen Wissenskultur gelegt.
Die in diesem Modul erworbenen Kenntnisse dienen einerseits der weiteren wissenschaftlichen Spezialisierung, sind aber auch für chinabezogene Tätigkeiten in der Praxis relevant. Ziel des Moduls ist es, die Fähigkeit der Studierenden auszubauen, anhand von konkreten Problemen aus Geschichte und Gegenwart mit Wissenskulturen in Verbindung stehende Prozesse und Praktiken methodisch fundiert zu analysieren. Durch die genannte Schwerpunktsetzung soll die Fähigkeit zur kritischen Bewertung von allgegenwärtigen Manifestationen von Diskursen zur „chinesischen Besonderheit“ gestärkt werden.
Erfolgreicher Abschluss eines Moduls aus dem Bereich der chinesischen Wissenskulturen im Bachelorstudiengang.
MA-Studiengang Sinologie;
W1-S: Wahlpflichtveranstaltung im Studiengang Modern East Asian Studies (MEAS)
W1-S (regelmäßige und aktive Teilnahme)
W1-Ü (regelmäßige und aktive Teilnahme; Arbeitsaufgaben oder Hausarbeiten (bis zu insgesamt 15 Seiten) oder Abschlussklausur (90 Minuten))
In der Regel Deutsch, einzelne Veranstaltungen können auch auf Englisch angeboten werden.
Schriftliche Hausarbeit / 15 Seiten / Voraussetzung zur Zulassung: Teilnahmenachweis W1-S*
W1-S: Ausgewählte Themen aus dem Bereich der Wissenskulturen Chinas Seminar 2 6 x
W1-Ü: Übung zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der Wissenskulturen Chinas Übung 2 3 x
W2 – Chinesische Kommunikation und Spachkultur
Das Modul bietet Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiengangs spezielle Kenntnisse zu erwerben. Es erweitert Fertigkeiten und Kenntnisse aus dem Bereich der chinesischen Sprachwissenschaft, wie sie in Bachelorstudiengängen des Fachs Sinologie vermittelt werden (z.B. Modul V2 „Chinesische Kommunikation und Sprachkultur: Vertiefung“ des Bachelorstudiengangs Sinologie als Hauptfach an der Goethe-Universität Frankfurt am Main).
Das Modul bietet eine weitere Vertiefung und Spezialisierung in Teilbereichen der chinesischen Linguistik und angewandten Sprachwissenschaft. Das Modul umfasst – bezogen auf die chinesische Sprache – insbesondere die Vermittlung von theoretischen und methodischen Kenntnissen aus Bereichen wie
– Sprachbeschreibung und –analyse;
– Pragmatik und Soziolinguistik;
– Sprachliche Varietäten, Sprachpolitik und Sprachplanung;
– Sprache und Kultur/Transkulturalität.
In den Lehrveranstaltungen des Moduls werden auch sprachvergleichende und kontrastive Aspekte einbezogen. Außerdem werden Kontextualisierungen in sprachwissenschaftliche Fachgeschichte und allgemeine Entwicklungen der Sinologie vorgenommen sowie kulturwissenschaftliche Ansätze zur Auseinandersetzung mit Sprache eingebracht.
Ziel des Moduls ist es, die Fähigkeit der Studierenden auszubauen, Diskurse zur chinesischen Sprachkultur theoretisch und methodisch fundiert zu analysieren und zu kontextualisieren. Die in diesem Modul erworbenen Kenntnisse dienen einerseits der weiteren wissenschaftlichen Spezialisierung, sind aber auch für chinabezogene Tätigkeiten in der Praxis relevant.
Erfolgreicher Abschluss eines Moduls aus dem Bereich der chinesischen Sprachwissenschaft im Bachelorstudiengang.
Prof. Dr. Dorothea Wippermann
W2-S (regelmäßige und aktive Teilnahme)
W2-Ü (regelmäßige und aktive Teilnahme; Arbeitsaufgaben oder Hausarbeiten (bis zu insgesamt 15 Seiten) oder Abschlussklausur (90 Minuten))
Schriftliche Hausarbeit / 15 Seiten / Voraussetzung zur Zulassung: Teilnahmenachweis W2-S*
W2-S: Sprachen Chinas im Kontext von Kultur, Gesellschaft und Politik Seminar 2 6 x
W2-Ü: Beschreibungen der chinesischen Sprache und Schrift: Diskurse und Analysen Übung 2 3 x
W3 – Chinabezogene Sozialwissenschaften
Das Modul bietet Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiengangs spezielle Kenntnisse zu erwerben. Es erweitert Fertigkeiten und Kenntnisse aus dem Bereich der chinabezogenen Sozialwissenschaften, wie sie in Bachelorstudiengängen des Fachs Sinologie vermittelt werden (z.B. Modul V3 „Staat und Gesellschaft Chinas“ des Bachelorstudiengangs Sinologie als Hauptfach an der Goethe-Universität Frankfurt am Main).
Das Modul bildet ein breites Spektrum soziologischer, politik-, wirtschafts- oder rechtswissenschaftlicher Themen ab. Von einem Begriff der Sozialwissenschaften im weiteren Sinne ausgehend, vertiefen die Studierenden ihren Einblick in die verfügbaren einschlägigen Ressourcen, Quellen und Sekundärliteratur. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Frage, wie westliche bzw. internationale Theorien und Methoden der Sozialwissenschaften für die Erforschung von gesellschaftlichen Phänomenen Chinas fruchtbar gemacht werden können.
Die in diesem Modul vermittelten Kenntnisse zeichnen sich durch starken Gegenwartsbezug und Relevanz für chinabezogene Tätigkeiten in der Praxis aus. Die Studierenden wenden sozialwissenschaftliche Untersuchungsmethoden selbständig auf Verhältnisse in China an und stärken ihre Fähigkeit zur kritischen Bewertung der vorhandenen chinesischen und westlichsprachigen Literatur der sozialwissenschaftlichen Chinaforschung.
Erfolgreicher Abschluss eines Moduls aus dem Bereich der chinabezogenen Sozialwissenschaften im Bachelorstudiengang.
W3-S: Wahlpflichtveranstaltung im Studiengang Modern East Asian Studies (MEAS)
W3-S (regelmäßige und aktive Teilnahme)
W3-Ü (regelmäßige und aktive Teilnahme; Arbeitsaufgaben oder Hausarbeiten (bis zu insgesamt 15 Seiten) oder Abschlussklausur (90 Minuten))
Schriftliche Hausarbeit / 15 Seiten / Voraussetzung zur Zulassung: Teilnahmenachweis W3-S*
W3-S: Ausgewählte Themen aus dem Bereich der chinabezogenen Sozialwissenschaften Seminar 2 6 x
W3-Ü: Übung zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der chinabezogenen Sozialwissenschaften Übung 2 3 x
Teil V.2 Studienverlaufsplan Fachspezifischer Anhang Sinologie
Modul Typ** Lehrveranstaltung SWS CP
V K Techniken des wissenschaftlichen Übersetzens aus dem Chinesischen 2 6
Ü1 Kritische Auswertung chinesischer wissenschaftlicher Quellen I 2 3
W1 oder W2 oder W3 S1 Ausgewählte Themen aus dem Wahlpflichtbereich 1 2 6
Ü1 Lektüreübung zum Hauptseminar des Wahlpflichtbereichs 1 2 3
W1 oder W2 oder W3 S2 Ausgewählte Themen aus dem Wahlpflichtbereich 2 2 6
Ü2 Lektüreübung zum Hauptseminar des Wahlpflichtbereichs 2 2 3
Modulprüfungen: V-K, S Wahlpflichtmodule 1 und 2
Leistungsnachweise: Ü Wahlpflichtmodule 1 und 2
V Ü2 Kritische Auswertung chinesischer wissenschaftlicher Quellen II 2 3
M Kq Kolloquium 2 6
MA Masterarbeit – 24
Modulprüfungen: V-Ü2, M-MA
Leistungsnachweise: M-Kolloquium
SWS und CP insgesamt: 16 60
Sinologie, Master (ab WS 2017/18)*

References: § 37
 § 8
 § 14
 § 15
 § 22
 § 36
 § 31