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Timestamp: 2020-04-10 19:29:20+00:00

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076 2013 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 76 I 166. Jahrgang I Freitag, 27. September 2013
Gemäss Gefahrenkarte ist der Lindenbach in Obfelden eine besondere Gefährdung. > Seite 3
Ausstellung und begleitende Podiumsgespräche im «LaMarotte» in Affoltern. > Seite 3
Zweite Auflage Eng verbunden mit der Heimat: Reges Interesse an «Ottenbacher Geschichte(n)». > Seite 5
Nationentag Affoltern: Eltern und Schule auf verschiedenen Ebenen nähergebracht. > Seite 7
Umfahrung Ottenbach: Planauflage erst im Herbst 2014 Fachämter fordern neue Ausgleichsflächen im Bereich Natur und Landschaft Die auf Frühjahr 2014 angekündigte Planauflage für die Umfahrung Ottenbach/Obfelden wird sich abermals verzögern, wohl bis Herbst 2014. Verschiedene Fachämter fordern Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen im Bereich von Natur und Landschaft. Der Ottenbacher Gemeindepräsident Kurt Weber ist erzürnt über diese weitere Verzögerung. ................................................... von werner schneiter In seinem September-Bulletin führte der Gemeinderat Obfelden zwei Gründe an, weshalb sich die Planauflage für die Umfahrung verzögert: erstens die aus Zeitgründen veranlasste Entkoppelung des Auflageverfahrens zu den flankierenden Massnahmen (Flamas) vom Verfahren des Autobahnzubringers. Den zweiten Punkt der neuerlichen Verzögerung umschreibt die Behörde mit ergänzenden Abklärungen zum Umweltschutz, die verbunden sind mit zusätzlichen Auflagen betref-
fend Ersatzvornahmen. Entschlüsselt bedeutet das: Verschiedene Fachämter verlangen die Schaffung neuer Naturschutzgebiete. Und das als Ausgleich für jene – notabene nicht im Naturschutzgebiet liegende – Fläche, auf der die Umfahrung gebaut wird. Befürchtet werden unter anderem Erschütterungen, Licht und Lärm, wodurch die Tierwelt gestört wird. Für Marcel Hürlimann, der als ehemaliger Gebietsingenieur des Kantons den Obfelder Gemeinderat in Sachen Umfahrung unterstützt, ist noch nicht klar, ob und in welchem Umfang eine solche Forderung gerechtfertigt ist. Ohne die genaue Hektarzahl zu nennen, spricht er von einer eklatant grossen Naturschutz-Ersatzfläche, für die eventuell Landwirtschaftsland weichen müsste.
Detailplanung nimmt mehr Zeit in Anspruch Laut Aussagen der Baudirektion wurde für die Kreditbewilligung an der Urne – wie im Strassenbau üblich – lediglich ein Vorprojekt erarbeitet. Die Konkretisierung und Detailplanung der Ersatz- und Ausgleichsmassnah-
men finde erst bei der Ausarbeitung des Auflageprojekts statt. Und diese nehme in der Tat mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Im Bereich Natur und Landschaft gelte es nicht nur, den Anforderungen der kantonalen Fachstellen gerecht zu werden, sondern auch jenen des Bundesamtes für Umwelt und der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission, wird vonseiten der Baudirektion festgehalten. Erfahrungsgemäss sei die Prüfung durch die nationalen Institutionen zeitlich schwer abzuschätzen. «Es ist durchaus möglich, dass sich die Planauflage um bis zu einem Jahr auf Herbst 2014 verschiebt. Wir legen grossen Wert darauf, dass gerade den Aspekten des Naturschutzes Rechnung zu tragen und ein Projekt aufzulegen ist, das möglichst wenig juristische Angriffsflächen bietet», lässt die Kommunikationsabteilung der Baudirektion verlauten – dies auch vor dem Hintergrund der vom Volk befürworteten Kulturlandinitiative und dem Bundesgerichtsentscheid gegen die Oberlandautobahn. Die Erfahrung zeige, dass die Rechtsmittelverfahren ein Projekt weit mehr verzögern als eine breit ver-
Das Gros der Spital-Mitarbeitenden ist zufrieden mit dem Arbeitsplatz Eine anonyme und repräsentative Umfrage unter Mitarbeitenden im Spital Affoltern zeigt ein erfreuliches Bild: Das Gros ist zufrieden mit dem Ar-
beitsplatz. Im Vergleich zu anderen Spitälern im Kanton Zürich liegt das Spital Affoltern damit über dem Durchschnitt. Besonders positiv be-
wertet wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit. ................................................... > Bericht auf Seite 9
nehmlasste und für alle Seiten tragbare Lösung, argumentiert die Baudirektion.
Bei Regierungsrat Markus Kägi Druck machen Der Ottenbacher Gemeindepräsident Kurt Weber gilt als besonnener, ja zurückhaltender Mensch. In diesem Fall streift er die Zurückhaltung ab und spricht von einer «Katastrophe», die Richtung «Super-GAU» geht. Es sei vor der Abstimmung während Jahren geplant und detailliert abgeklärt worden. Bei diesen neuerlichen Verzögerungen um ein weiteres halbes Jahr müsse man sich schon fragen, wie da gearbeitet werde, sagte er und fügt ein «Unglaublich» bei. Die Gemeinden Ottenbach und Obfelden gelangen nun mit einem Brief an Baudirektor Markus Kägi. Darin wird er aufgefordert, bei den zuständigen Fachstellen Druck zu machen, damit es womöglich doch noch schneller vorwärtsgeht als wie jetzt angekündigt. ................................................... > Seite 5: Das sagt die IG Sicherer Schulweg
Zwei Ämtler «Missen» Mit 180 Tieren aufgefahren: Viehschau auf der Albispasshöhe. > Seite 13
Jugend in den Gemeinden: Projekt lanciert Der Jugendbeauftragte des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, lanciert ein Projekt, das die Vielfalt der Jugend und der Jugendförderung im Bezirk aufzeigen soll. Bei «Die Jugend in den Gemeinden» werden 14 Jugendliche und 14 Organisationen der Jugendförderung aus den 14 Bezirksgemeinden porträtiert und 2014 im «Anzeiger» veröffentlichet, vergrössert Gemeinden und Schulen usw. für Ausstellungen zur Verfügung gestellt und auch im Rahmen des jährlichen Frühjahrstreffens «Wirtschaft – Politik» der Standortförderung Knonauer Amt gezeigt. Grundsätzlich zieht der Jugendbeauftragte nach über einem Jahr ein gutes Fazit über Jugendförderung im Bezirk: «Offene Jugendarbeit und Jugendförderung sind auf sehr guten Wegen. Es wurde erkannt, dass Jugendarbeit eine gute Standortförderung ist.» (kb.) ................................................... > Interview auf Seite 11
Konsultativabstimmung zugunsten neuer Spital-Rechtsform Die Gemeindeversammlung Hausen hat die neue Spital-Rechtsform vorberaten und sagt, nach einer kontroversen Diskussion, Ja zur Vorlage, über die im Bezirk Affoltern am 24. November 2013 abgestimmt wird. Allerdings waren lediglich 49 der 2345 Stimmberechtigten anwesend.
Schweizer Meistertitel für Patrick Rhyner aus Rifferswil Patrick Rhyner aus Rifferswil gewann die zum ersten Mal ausgetragene Schweizer Meisterschaft im Supersprint Triathlon. Über die Viertel- und Halbfinals qualifizierte er sich für den Endkampf und dominierte diesen von A bis Z. Die Athleten mussten 200 Meter im Wasser, 6 km auf dem Rennrad und eine 1,8-km-Laufstrecke absolvieren. Für Rhyner hat dieses Format Zukunft. Er bereitet sich nun auf den nächsten Weltcupeinsatz in Mexiko vor.
Die grosse Mehrheit ist zufrieden mit den Arbeitsbedingungen im Spital Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
................................................... > Bericht auf Seite 27
500 39 9 771661 391004
Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 19. August 2013, nach Einsicht in das Gesuch der Stockwerkeigentümergemeinschaft «zur Waage», Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, vertreten durch die Ringger + Bolt AG, Zürichstrasse 120, Postfach 680, 8910 Affoltern am Albis, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Parkplätzen der Liegenschaft Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, Kataster-Nr. 6430, untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse bis maximal Fr. 500.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich die Mieter sowie deren Besucher auf den ihnen zugewiesenen Parkplätzen sowie die Dienstbarkeitsberechtigten im Rahmen ihrer Dienstbarkeit. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a. A., 27. September 2013 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann
Konkurseröffnung Schuldner: Muamer Vejzagic, geb. 15. Mai 1989, Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, wohnhaft Zeughausstrasse 25b, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 6. Dezember 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG
Kanalisationsreinigung Der Werkhof und die KanalisationsReinigungsfirma Arnold Pfister führen vom 30. September bis 18. Oktober 2013 die Kanalisations-Reinigungsarbeiten auf öffentlichem Grund durch. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit von allfälligen Kontroll- und Reinigungsschächten vor ihrer Liegenschaft frei zu halten. In einzelnen Fällen kann es notwendig sein, dass das private Grundstück betreten werden muss. Es ist damit zu rechnen, dass es bei engen Strassenabschnitten zu Behinderungen infolge des grossen Kanalisations-Fahrzeugs kommen kann. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Hedingen, 27. September 2013 Abteilung Tiefbau und Sicherheit
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 23. September 2013 Die von 49 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse: Vorberatung der Abstimmungsfragen zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November 2013: 1. Die Gemeindeversammlung beantragt den Stimmberechtigten, der Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern zuzustimmen. 2. Die Gemeindeversammlung beantragt den Stimmberechtigten, dem Beitritt zur Interkommunalen Vereinbarung betreffend Umwandlung des Zweckverbandes Spital Affoltern in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG zuzustimmen. Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.
Eingabefrist bis: 28. Oktober 2013
Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf.
Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. September 2013.
Hausen a. A., 27. September 2013 Der Gemeinderat
Affoltern a. A., 27. September 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Gemeindeversammlung von 19. September 2013 Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung An der Gemeindeversammlung vom 19. September 2013 wurden folgende Vorlagen vorberaten und zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November 2013 überwiesen: a) Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern b) Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG Protokollauflage und Rechtsmittel Das Protokoll kann während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die Verhandlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, ebenfalls beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 27. September 2013 Gemeinderat Hedingen
Abfallbeseitigungsgebühren In Anwendung von Art. 11 der Abfallverordnung vom 4. November 1997 sowie Art. 2 des Gebührenreglementes vom 23. November 1992 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2014 wie folgt festgesetzt: Fr. 130.00 (bisher Fr. 170.00) inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbetrieb. Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA). Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 27. September 2013 Der Gemeinderat
Siedlungsentwässerungsgebühren In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2014 wie folgt festgesetzt: 1. Grundgebühr: pauschal Fr. 70.00 (unverändert) inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung Mengenpreis: Fr. 1.90/m³ (unverändert) inkl. MwSt. (Basis laufender Wasserbezug gemäss Meldung Wasserversorgungsgenossenschaften) 2. Für Haushaltungen ohne Wasseruhr wird ein Verbrauch nach pflichtgemässem Ermessen zugrunde gelegt. 3. Eine allfällige Gebührendifferenz zu der im Voranschlag eingestellten Einnahmeposition geht zulasten/zugunsten des Kontos Spezialfinanzierung. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 27. September 2013 Der Gemeinderat
Hausen am Albis Gesuchsteller: Tellco Immobilien, Bahnhofstrasse 3, 6340 Baar Projektverfasser: Roos Architekten GmbH, Im Winkel 1, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Projektänderung Versetzung von zwei Gebäuden und Fassadenanpassungen, auf Kat.-Nr. 3623 und Kat.-Nr. 3516, Langrüti, Ebertswil (W/1.8)
Hundesteuer In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe auf Fr. 120.00 (unverändert) inkl. Einschreibe-, Melde- und Kantonsgebühr festgesetzt. Für verspätete Meldungen wird eine Gebühr von Fr. 20.00 erhoben. Muss die Gemeindeverwaltung anstelle des Hundehalters die Meldung bei ANIS vornehmen, wird eine Gebühr von maximal Fr. 150.00 erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 27. September 2013 Der Gemeinderat
Gesuchsteller: Wettstein Richard, Zwillikerstrasse 35, 8908 Hedingen Projektverfasser: Zimmerli Dach- & Lukarnenbau AG, Rohrerstrasse 20, 5000 Aarau Bauprojekt: Einbau von zwei Schleppgauben, Zwillikerstrasse 35, Kat.-Nr. 2048, Vers.-Nr. 59; Wohnzone W2.0
Kappel am Albis Bauherrschaft: Eichenberger Ulrich, Weidstrasse 7, 8926 Hauptikon Projektverfasser: arbatherm ag, Hard 1, 8408 Winterthur Bauprojekt: Einbau von Sonnenkollektoren bei Vers.-Nr. 63, Kat.-Nr. 1335, Weidstrasse 7, Hauptikon (Kernzone B).
Obfelden Gesuchsteller: Graf Bruno und Isabelle, Rüchligstrasse 4, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Vergrössern Wintergarten, Verlängern des Daches und Einbau einer Schleppgaube am Wohnhaus Vers.-Nr. 840 auf Kat.Nr. 2860 an der Rüchligstrasse 4 (Wohnzone W2)
Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 24. September 2013 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Yvonne Helble, geb. 1975, Bürgerin von Deutschland, wohnhaft in Stallikon, Püntenstrasse 41 Laura Russo, geb. 1993, Bürgerin von Italien, wohnhaft in Stallikon, Püntenstrasse 43 Stallikon, 27. September Gemeinderat Stallikon
Bauherrschaft: Martin und Gisela Schmid, Engelgasse 16, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstr. 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Geb. Vers.-Nr. 458, Grundst. Kat.-Nr. 1732, Einbau von Dachflächenfenstern, Engelgasse 16, Kernzone
Hochwasserschutz am Lindenbach Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Der Lindenbach verursacht gemäss der Gefahrenkarte Hochwasser an vielen Stellen eine geringe bis mittlere Gefährdung, im Bereich Zendenfrei eine erhebliche Gefährdung. Im Bereich Durchlass Dorfstrasse und Zendenfrei wurden bereits in der Vergangenheit Projekte geprüft. Die Angaben der Gefahrenkarte genügen für eine gesamtheitliche Betrachtung des Lindenbaches nicht. Für die Erarbeitung der entsprechenden hydrologischen Grundlagen für den Lindenbach wurde ein Kredit von 45 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Scherrer AG, Reinach, vergeben.
Kanalisationen Aufgrund eines Bauvorhabens an der Wolserstrasse wurde mittels Machbarkeitsstudie festgestellt, dass ein Trennsystem für dieses Gebiet als sinnvoll erscheint. Für die Ingenieurleistungen für die neue Schmutz- und Meteorwasserleitung wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro Baucal AG, Affoltern, vergeben.
Liegenschaften Die Trennwand der Mehrzweckhalle Zendenfrei steht seit rund 30 Jahren im Einsatz. Die Faltwand weist altersbedingt Risse bei den Nähten am Behang auf und ist in einem sehr
schlechten Zustand. Für den Ersatz der Hallentrennwand wurde ein Kredit von 21 500 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma WIBA Sport, Luzern, vergeben.
stellen. Für die Erstellung dieser Studie wurde als Kostenanteil der Gemeinde Obfelden ein Kredit von 11 000 Franken bewilligt.
Polizeiwesen Gemeindestrassen Im Jahre 2006 wurde eine einfache Strassenzustandserhebung durchgeführt. Diese Erhebung genügt den Anforderungen für eine effiziente und finanziell optimierte Budgetierung nicht mehr. Es muss deshalb dringend eine neue Erhebung gemacht werden. Für die detaillierte Strassenzustandserhebung der Gemeindestrassen wurden ein Kredit von 24 000 Franken und jährliche Folgekosten von 2500 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Stradatech GmbH, Thalheim a.d. Thur, vergeben.
Staatsstrassen Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich stimmten am 23. September 2012 an der Urne dem Beschluss des Kantonsrates über die Bewilligung eines Objektkredites für den Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach zu. Die Projektierung ist derzeit im Gange. Im Zusammenhang mit der Planung der flankierenden Massnahmen ist es erforderlich, parallel in Zusammenarbeit mit der Baudirektion des Kantons Zürich eine ÖV-Studie zu er-
Es wurden folgende Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: Dorfstrasse, 778 kontrollierte Fahrzeuge, 4 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 62 km/h, erlaubt 50 km/h); Alte Landstrasse, 42 kontrollierte Fahrzeuge, keine Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit erlaubt 30 km/h); Wolserstrasse, 78 kontrollierte Fahrzeuge, 12 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 41 km/h, erlaubt 30 km/h).
Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Lerm Montagen, Obfelden, für einen Bürocontainer an der Ottenbacherstrasse; Maxhun Tahirukaj, Obfelden, für Umbauten am Mehrfamilienhaus an der Neugutstrasse; Baukonsortium Obfelden, c/o R. Fuchs AG, Volketswil, für den Abbruch der Gebäude Vers.-Nrn. 451, 452 und der Garage sowie für den Neubau von 7 Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage an der Hölibachstrasse / Sennhüttenstrasse; Stehli Seiden AG, Obfelden, für den Abbruch des Mehrfamilienhauses Vers.-Nr. 342 an der Rindelstrasse; Andreas Turner, Obfel-
Gemäss Gefahrenkarte stellt der Lindenbach in der Nähe der Mehrzweckhalle Zendenfrei eine erhebliche Hochwassergefahr dar. (Bild -ter.) den, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit vorgängigem Abbruch des Wohnhauses Vers.-Nr. 911 an der Haltenstrasse; Robert Huber, Obfelden, für An- und Umbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 658 an der Mühlestrasse; Jakob Müller, Obfelden, für den Einbau einer Dachlukarne am Wohnhaus Vers.-Nr. 954 an der Gugelrebenstrasse; Jürg Keller, Obfelden, für den Ersatz und die Erweiterung der beste-
Mehr als Siedlungsentwicklung Raumplanung: Ausstellung und begleitende Podiumsgespräche Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material
«LaMarotte» holt die Wanderausstellung «Darum Raumplanung» nach Affoltern. Vom 2. bis 8. Oktober gastiert sie bei der Migros, Zentrum Oberdorf. Ergänzend zur Ausstellung finden im Kellertheater LaMarotte Podiumsgespräche statt. ................................................... von urs e. kneubühl
Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch
Die Siedlungsfläche in der Schweiz wächst weiterhin rasant, jedes Jahr wird ungefähr die Fläche des Zugersees überbaut. Es ist deshalb unabdingbar, Siedlung, Landschaft, Verkehr und Infrastrukturen zu koordinieren und zu planen. Das Steuerungsinstrument für eine nachhaltige räumliche Entwicklung ist eine wirkungsvolle Raumplanung Die Wanderausstellung «Darum Raumplanung», die das Affoltemer Kellertheater LaMarotte vom 2. bis 8. Oktober nach Affoltern bringt, spricht passend das gewachsene Interesse der Öffentlichkeit an Fragen der Raumplanung an. Die von der ETH Zürich und dem Schweizerischem Ingenieur- und Architektenverein SIA entwickelte Wanderausstellung veranschaulicht grundlegende Zusammenhänge zwischen Siedlungsgestaltung, Mobilität, Infrastrukturbau und -unterhalt, Ressourcenverbrauch, Landschaftserhalt sowie Schutz des Lebensraumes vor Naturgefahren.
Ergänzende Podiumsgespräche Sieben audiovisuelle Stationen präsentieren aktuelle Herausforderungen der Raumentwicklung und zeigen, wie die Raumplanung darauf reagiert. Die achte Station vermittelt anhand von historischem Filmmaterial anschaulich die rasante Veränderung unseres Lebensraumes. Denkt man diese Veränderungsgeschwindigkeit in die Zukunft weiter, wird ersichtlich, vor wel-
chen Herausforderungen eine nachhaltige Entwicklung unseres Lebensraumes steht. Das «LaMarotte» bietet zusätzlich eine Art neunte Station – live! Ergänzend zur Ausstellung finden nämlich im Kellertheater am Centralweg 10 im Bezirkshauptort drei Podiumsgespräche statt: Am Mittwoch, 2. Oktober, 20.15 Uhr, diskutieren unter der Moderation von Paul Schneeberger, Redaktor NZZ, Wilhelm Natrup, Kantonsplaner Zürich, Verkehrsökonom Hans Dünki, René Hutter, Kantonsplaner Zug, Gemeindepräsident Robert Marty und Carsten Hagedorn, Professor für Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil über die Bewältigung der Mobilität. Um den Schutz der Landschaft geht es am Montag, 7. Oktober, 20.15 Uhr. Moderator Matthias Daum, Redaktor «Die Zeit», unterhält sich darüber mit dem Säuliämtler Kantonsrat und Landwirt Martin Haab, mit Rudolf Horber, Geschäftsleitungsmitglied SGV, Daniel Müller-Jentsch, Projektleiter Avenir Suisse, Maria Lezzi, Direktorin Bundesamt für Raumplanung und Marcus Ulber, Raumplanungsexperte Pro Natura Schweiz. Am Dienstagabend, 8. Oktober, 20.15 Uhr, reden, moderiert von Paul Schneeber-
Führungen Die Wanderausstellung «Darum Raumplanung» vom 2. bis 8. Oktober bei der Migros, Zentrum Oberdorf, ist von Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Auf Anmeldung führen ETHStudenten Führungen für Schulklassen auf allen Stufen und für Lehrlinge durch. Anmelden kann man sich über das «LaMarotte», Telefon 044 760 48 66. Auskünfte über die Wanderausstellung findet man zudem unter www.darumraumplanung.ch. (kb.)
ger, Jean-Bernard Bächtiger, Leiter Umweltinstitut ZHAW Wädenswil, Margrit Hugentobler, Leiterin Wohnforum ETH Zürich, Joëlle Zimmerli, Raumsoziologin Zürich, Andreas Hofer, Architekt und Mitbegründer KraftWerk sowie Hans Egloff, Nationalrat und Präsident HEV Schweiz über die Entwicklung lebenswerter Siedlungen.
Persönlichkeiten aus dem Bezirk betreuen Ausstellung Um allfällige Fragen aus der Bevölkerung adäquat beantworten zu können, wird die Ausstellung «Darum Raumplanung», nebst dem «LaMarotte»-Personal, auch zeitweise von Gemeindepräsidenten, Architekten, Planern oder Verbandsvertretern vor Ort betreut: Peter Ackermann; Architekt und Energieberater, Hedingen, ist am Mittwoch, 2. Oktober, von 16 bis 19 Uhr präsent. Donnerstag, den 3. Oktober, teilen sich der Hedinger Gemeindepräsident Paul Schneiter von 13 bis 16 Uhr und Jan Gürke; Kampagnenleiter Pro Natura, Hausen, von 16 bis 19 Uhr. Der Affoltemer Christian Moser; Natur- und Vogelschutzverein sowie CoPräsident Pro Amt, wird am Freitag, 4. Oktober, von 13 bis 19 Uhr vor Ort sein. Die Betreuung am Samstag, 5. Oktober, teilen sich der Ottenbacher Gemeindepräsident und Präsident der ZPK Kurt Weber (10 bis 13 Uhr) und Walter Ess, Gemeindepräsident Stallikon (13 bis 16 Uhr). Am Montag, 7. Oktober, wird von 13 bis 16 Uhr der Wettswiler Architekt André Ruchti anwesend sein und von 16 bis 19 Uhr Christian Gabathuler, der ehemalige Kantonsplaner aus Maschwanden. Den Abschluss am Dienstag, 8. Oktober, machen von 13 bis 16 Uhr Christoph Erismann; Architekt bei roos architekten, Affoltern, und von 16 bis 19 Uhr Rudolf Müller; Gemeindepräsident Aeugst. – Die Ausstellung ist auch am Sonntag, 6. Oktober, geöffnet und von 10 bis 16 Uhr vom «LaMarotte»-Personal betreut; bei gutem Wetter gibt es allenfalls Brunch auf dem Platz.
henden Stützmauer und Erstellung von Sichtschutzwänden und eines Gartenhauses an der Hölibachstrasse; Hans-Peter Stindt, Obfelden und Rolf Wyder, Obfelden, für den Anbau von drei offenen Carports an den Garagen Vers.-Nrn. 1255 und 1257 an der Rebhaldenstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin
wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Bei guter Gesundheit darf Ernst Hurter in Rossau morgen Samstag, 28. September, seinen 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen einen schönen Festtag weiterhin alles Gute.
Zum 85. Geburtstag Am Freitag, 27. September, feiert Bertha Iten ihren 85. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Lieben und für die Zukunft gute Gesundheit.
Bestattungen Obfelden Am 23. September 2013 ist in Obfelden gestorben:
Ochsner-Soraperra, Jakob geboren 20. Februar 1920, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Mühlestrasse 6; Ehemann der Ochsner-Soraperra, Pia Luise. Urnenbeisetzung am Freitag, 4. Oktober 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin
TODESANZEIGE Der Herr über Leben und Tod hat heute Nacht meinen lieben Papa und meinen Schwager
Roland Rastatter 26. April 1952 – 20. September 2013
Am Freitag, 20. September 2013 ist in Zürich ZH gestorben:
Daniel Hauswirth Ingrid Spiess-Hauswirth und Familie
Rastatter Roland geboren am 26. April 1952, von Deutschland, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 6, 8143 Stallikon. Die Abdankung findet am Mittwoch, 2. Oktober 2013, um 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon ZH statt. Besammlung auf dem Friedhof beim Gemeinschaftsgrab.
Die Abdankung, zu der Sie freundlich eingeladen sind, findet am Mittwoch, 2. Oktober 2013 um 14.00 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Besammlung auf dem Friedhof beim Gemeinschaftsgrab. Traueradresse: Ingrid Spiess-Hauswirth, Püntenstrasse 7a, 8143 Stallikon
DANKSAGUNG Von Herzen danken wir für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit, die wir zum Abschied von unserem geliebten
Willi Rubin-Huwiler
erfahren durften. Besonders danken möchten wir Pfarrer Jörg Ebert für seine einfühlsame und persönliche Gestaltung des Trauergottesdienstes, den drei Alphornbläsern Rolf Lehmann, Urs Holdener und Roger Huber der Alphorngruppe Chrystal Horgen sowie der Organistin Veronica Nulty für die musikalische Umrahmung. Herzlichen Dank für die grosszügigen Spenden, die Kranz- und Blumenspenden und die vielen tröstenden Worte.
Ottenbach, im September 2013
Hausemer Gemeindeversammlung ist für die neue Spital-Rechtsform Kontroverse Diskussion anlässlich der Vorberatung am Montagabend Mehr als zwei Stunden hat ein Bruchteil des Hausemer Stimmvolkes über die geplante Änderung der Rechtsform für das Spital Affoltern debattiert. Die Rechnungsprüfungskommission mahnte die Befürworter der Gemeinnützigen AG vor allzu schönfärberischer Darstellung. ................................................... von martin platter Viele Stühle sind am Montagabend im Hausemer Gemeindesaal leer geblieben. Nur 49 von 2345 Stimmberechtigten wohnten der Gemeindeversammlung bei. Es ging um die neue Rechtsform des Spitals Affoltern, die, geht es nach dem Willen der Gemeindebehörden im Säuliamt, in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft umgewandelt werden soll. Nötig wurde die Versammlung, da gemäss Gemeindegesetz die Vorlagen von Urnenabstimmungen zuerst an der Gemeindever-
sammlung beraten werden müssen. Konsultativ liess Gemeindepräsident René Hess zum Schluss über die beiden Vorlagen abstimmen. Das Ergebnis soll als Empfehlung fürs Stimmvolk in die Weisung zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November aufgenommen werden. Der Auflösung des Zweckverbandes wurde mit 22 zu 16 zugestimmt. Ebenso der Gründung einer Gemeinnützigen AG mit 24 zu 10 Stimmen. Zuvor wurden von Hess, Gemeinderat Gregor Blattmann, Finanzvorsteherin Angela Studer und dem Präsidenten der Spital-Betriebskommission, Thomas Jucker, nochmals die Gründe dargelegt, weshalb der bestehende Spital-Zweckverband aufgelöst und eine Gemeinnützige AG gegründet werden soll. Blattmann betonte, dass er als Spitaldelegierter oft mit einem unguten Gefühl über Vorlagen abgestimmt habe, da ihm schlicht das Fachwissen fehlte. Er sei deshalb in einem Flugblatt als «unbedarfter Gesundheitspolitiker» bezeichnet worden. Für ihn bedauerlich sei, dass der
Abstimmungskampf zuweilen polemisch geführt werde. Diese Haltung werde der Sache nicht gerecht. «Es ist intensiv an der Vorlage gearbeitet worden.» Sie sei inzwischen ausgereift, meinte Blattmann.
Pro und Kontra Er, Hess, Studer und Jucker betonten mehrmals die finanziellen Vorteile für den Gemeindehaushalt wie der Wegfall von Abschreibungen und, dass die Gemeinde künftig keine Defizitgarantie mehr für das Spital übernehmen müsse. Das rief Stefan Gyseler auf den Plan. Der Präsident der Hausemer Rechnungsprüfungskommission warnte vor allzu schönfärberischer Darstellung der finanziellen Zukunft: «Der Steuerzahler wird in jedem Fall zur Kasse gebeten, sollte das Spital nicht rentieren – auch mit einer Gemeinnützigen AG», ist Gyseler überzeugt. Die RPK habe zwar empfohlen, den beiden Vorlagen zuzustimmen – aber nicht vorbehaltlos. Er bezeichnete die
Verknüpfung des Finanzierungsantrags (für das neue Bettenhaus, das 60 Millionen Franken kosten soll) mit dem Antrag zur Gründung einer Gemeinnützigen AG als «unschön». So liege die Verwendung des neuen Aktienkapitals (Anteil Hausen: 2 bis maximal. 2,7 Millionen Franken) in den Händen des künftigen Verwaltungsrates. Dieses könne nicht zweckbestimmt werden. Nur die Librierung der Aktien sei an die Bedingung geknüpft, ein neues Bettenhaus zu bauen. Die Finanzierung des Bettenhauses, namentlich das Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital, bleibe jedoch offen. Ausserdem zweifelte der eidgenössisch diplomierte Treuhandexperte und Betriebsökonom an, dass die Aktien tatsächlich in den Reihen der 14 Säuliämtler Kommunen blieben, stiegen tatsächlich eine oder mehrere Gemeinden nach der fünfjährigen Sperrfrist aus der AG aus. «Das Aktienrecht ist eine äussert komplexe Angelegenheit, die vor Gericht variantenreich ausgelegt werden kann», so Gyseler.
Jucker zeigte sich verärgert über diese Äusserungen und widersprach energisch.
Fehlende Alternativen Bemängelt wurde von verschiedenen Votantinnen und Votanten die fehlende Mitsprachemöglichkeit innerhalb der AG über die künftige Ausrichtung des Spitals. Dies wurde von den Befürwortern mit dem Hinweis relativiert, dass auch im Zweckverband nie eine inhaltliche Diskussion über das Leistungsangebot des Spitals geführt worden sei. Abermals wurde bedauert, dass man alternativ zur Fürsprache für die Gemeinnützige AG keine kompetenten Informationen zu einer Weiterführung des Zweckverbandes geliefert erhalte. David Künzler wertete es als gutes Zeichen, dass sich die Spitalärzte für die AG aussprechen. Man dürfe keine diffusen Ängste schüren, fand der frühere Hausemer Dorfarzt. Detailliertes Informationsmaterial: hausen.ch
«Wir wurden von der Nachfrage komplett überrascht» Ottenbacher Geschichte(n) bereits in der zweiten Auflage Ottenbacher Geschichte(n) verfolgt ein einfaches Konzept. Ältere Menschen werden zu Gesprächen über ihre Vergangenheit eingeladen, der Inhalt dieser Gespräche wird veröffentlicht. Das rege Interesse an einer solchen Publikation zeigt, wie tief viele Ämtler mit ihrer Heimat verbunden sind. ................................................... von salomon schneider
Über mehr als ein Jahr führte die IG Ottenbacher Geschichten Gespräche mit den ältesten Menschen Ottenbachs. Es waren keine Interviews, sondern «Stubeten», bei denen in gemütlicher Atmosphäre die Erlebnisse der Kindheit und Jugend noch einmal durchlebt wurden. Daraus entstanden ist eine Sammlung von persönlichen Geschichten, die nicht nur ältere Menschen bewegen. Die erste Auflage der Ottenbacher Geschichte(n) war deshalb bereits nach einer Woche vergriffen. Christine Häusermann von der IG-Ottenbacher Geschichten dazu: «Ich allein kaufte schon sieben Exemplare, um meine Familie zu beschenken. Wahrscheinlich haben die Ottenbacher Geschichte(n) bei vielen Menschen etwas angesprochen, dass auch mit ihrer Erlebniswelt zu tun hat, deshalb der Erfolg.» In Zeiten von Inter-
«Kontraste in Rüschlikon» Vergangenen Sonntag ist das Buch «Kontraste in Rüschlikon» erschienen. Schneider Communications, die derzeit das Ottenbacher Gemeindeportrait erarbeiten, zeigen, wie eine Bauerngemeinde am Zürichsee innerhalb eines Jahrhunderts zur Heimat von Technologiekonzernen und Superreichen wird, ohne dass das Dorfleben daran zerbrach. (sas)
Wo ist hier die Treue zum Kunden?
Rasche Realisierung des A4-Zubringers!
Der Betrieb von Elektroheizungen ist weiterhin zulässig. Es geht nicht um Elektro-Direktheizungen wie im Beitrag vom 20. August erwähnt, sondern um Elektro-Speicherheizungen. Die Speicherheizung bezieht den Strom in der Regel von 24 bis 6 Uhr. Die Aufladung von Speicherheizungen und Elektroboiler kann jederze it erfolgen. Gemäss der Volkszählung im Jahr 2000 gab es 166 000 Elektroheizungen. Heute sind es vielleicht noch 100 000 Heizungen. Diese Anlagen verbrauchen zirka 2000 GWh. Dies entspricht zirka 3 Prozent der jährlichen Stromproduktion. Die Anschlusskosten pro kW waren 200 Franken. Die Lebenserwartung beträgt etwa 40 bis 60 Jahre. Der Ersatz der Elektroheizung ist verboten, aber der Unterhalt nicht. Im Kanton Fribourg wurde das Verbot durch das Volk aufgehoben. Jede Elektroheizung ist Volksvermögen! Wer muss die Entschädigungen zahlen? Aus Preisgründen werden bei einem Verbot viele auf Öl umsteigen. Die CO2-Abgabe wird auch auf 84 Franken pro Tonne angehoben. Das EKZ hat in den letzten fünf Jahren den Strompreis um 58 Prozent erhöht. Seinerzeit wurden die Elektroheizungen durch das EKZ gefordert und die hohen Anschlusskosten eingesackt. Wo ist hier die Treue zum Kunden? Es gibt doch keinen Grund, auch für die Elektroheizungen günstigen Strom einzukaufen. Eine kWh kostet zur Zeit in der EU weniger als 0,04 Euro. Dem Volk wurde versprochen: Ab 2013 kann jedermann seinen Stromlieferanten selber bestimmen.
Stellungnahme der IG Sicherer Schulweg.
Philipp Schweiger und Bruno Hausheer, Co-Präsidenten
Da ging etwas vergessen ...
Cover der zweiten Auflage. (Bild zvg.) net, Mobiltelefonie und fast unbeschränkter individueller Mobilität verwundert es wenig, dass sich die Ottenbacher gerne daran erinnern wie es war, als Ottenbach noch keine Schlafgemeinde war. «Die Erlebnisse machte man hier in der dörflichen Gemeinschaft. Sich daran zu erinnern, macht sicher nicht nur mich glücklich», er-
Bereits der erste offizielle Termin, die Planauflage, wurde um ein halbes Jahr auf März 2014 verschoben – und jetzt abermals bis Herbst 2014. Davon hat die IG Sicherer Schulweg mit grosser Besorgnis und Enttäuschung Kenntnis genommen. Weitere Verzögerungen sind bei der Projektumsetzung nicht auszuschliessen. Kinder, die jetzt den Kindergarten besuchen, werden damit womöglich bis ans Ende ihrer Schulzeit oder ganz vergeblich auf eine sichere und verkehrsberuhigte Dorfstrasse in Obfelden bzw. Hauptkreuzung in Ottenbach warten müssen. Diese Vorstellung ist für die Bevölkerung der Gemeinden Obfelden und Ottenbach, welche dem Projekt grossmehrheitlich zustimmte, schwer zu akzeptieren. Vor den Sommerferien ereignete sich in Obfelden bei einem Fussgängerstreifen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mädchen nur mit sehr viel Glück keine schweren Verletzungen davontrug. Weiteres Unglück muss unbedingt vermieden werden. Die IG Sicherer Schulweg hat deshalb die Gemeinderäte Obfelden und Ottenbach in einem offiziellen Schreiben dazu aufgefordert, energisch auf das Ziel von sicheren und lebenswerten Dorfstrassen in Obfelden und Ottenbach hinzuarbeiten und die raschestmögliche Realisierung des A4Zubringers zu verlangen. Auch vorgezogene Flamas müssen ins Auge gefasst werden, um die Verkehrssicherheit rasch zu verbessern.
gänzt Vreni Fanger. Die Broschüre Ottenbacher Geschichte(n) ist bis auf weiteres auf der Gemeindeverwaltung Ottenbach erhältlich. 2014 folgt das dazugehörige Ottenbacher Gemeindeporträt, dass die Ottenbacher Geschichte der letzten 100 Jahre in allen Lebensbereichen beleuchtet.
Randnotizen, «Anzeiger» vom 24.9.13. Lieber Pesche, mit grosser Freude lese ich jeweils Deine Kolumne im «Anzeiger». Du erwähnst den Psychiater, dessen Auftrag tatsächlich die Therapie der psychiatrischen Patientin als Einzelperson ist. Die Fachärzte, welche den Organismus Familie und da-
mit Mutter und Kind im Auge behalten, sind von Auftrag und Ausbildung her wir Hausärzte, im Englischen Family Doctors genannt. Das weisst Du ja nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit sehr genau. Du hast es in deiner Kolumne zu erwähnen vergessen. Dr. med. Urs Glenck, Ottenbach
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Ruhigere Zeiten im Schülerhort Ein Augenschein in Affoltern an einem Dienstagnachmittag Vor den Sommerferien hat das Hortteam einige Sechstklässler und Oberstufenschüler mit einer Party verabschiedet. Nun gehen im Hort an der Zürichstrasse 92 in Affoltern am Albis eher die Kleineren ein und aus, weshalb das Freizeitangebot ihren Bedürfnissen angepasst wurde. Ein Augenschein an einem Dienstagnachmittag. Die Schule ist aus, die Kinder treffen im Hort ein, wo für sie der Zvieri schon bereit steht. Einige Erst- und Zweitklässler aus Erika Schambergers Gruppe greifen nach den Früchten. Die Hortleiterin fragt, was die Kinder spielen möchten, nachdem die «Ufzgi» erledigt sind. Der Spielbetrieb wird koordiniert, sodass die Betreuenden den Überblick haben, wo sich die Kinder aufhalten. «Das Gumpizimmer ist leider schon voll», vertröstet die Hortleiterin ein Kind und bietet ihm eine Alternative an. Dann gehts ohne Murren an die Aufgaben. Ein Weilchen herrscht konzentrierte Stille. Erika Schamberger überwacht die Arbeiten, hört bei Fragen aufmerksam zu. Plötzlich findet ein Mädchen, sie sei jetzt fertig. «Sind 20 Minuten schon vorbei?», fragt die Hortleiterin erstaunt und schaut auf die Uhr. Sie teilt dem Kind freundlich, aber bestimmt mit, dass es noch ein paar Minuten dranbleiben müsse.
Neue Spielwelt im obersten Stock Hortleiterin Erika Schamberger und ihr Team haben den Übertritt der «grossen» Kinder in die Oberstufe genutzt und die Einrichtung den Bedürfnissen der Kleineren angepasst. So gibt es nun im obersten Stock eine neue Spielwelt: Im Bäbizimmer spielen die Kinder Familie, verkleiden und schminken sich oder führen ein eigenes Kasperlitheater auf. Eher technisch interessierte Schülerinnen und Schüler kommen im Lego- und Konstruktionszimmer auf ihre Rechnung. Nach wie vor sehr beliebt ist das «Gumpizimmer». Tischtennis- und Billardraum sowie ein Bastelzimmer runden das Angebot im Haus ab. «Bei schönem Wetter», sagt Erika Schamberger, «nutzen wir vor allem den grossen Garten, oft für Mannschaftsspiele.» Mitarbeiter Bassem Belkhir verstehe es, die Kinder dafür zu begeistern. Je nach Wochentag besuchen 25 bis 40 Schüler den Hort. Ein Team aus sieben Teilzeit arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut die in kleine Gruppen aufgeteilten Kinder. Köchin Heidi Häberli bringt gesunde und schmackhafte Gerichte auf den Tisch. Sehr beliebt seien die Omeletten, welche sich etliche als Geburtstagsessen wünschen. «Ereignisse wie Geburtstage feiern wir natürlich würdig», betont Erika Schamberger. Die schulfreien Mittwochnachmittage nützt das Hortteam für Ausflüge an einen Bach, eine Feuerstelle, ins Stigelibad oder organisiert eine
Gebannt schauen und hören die Kinder im Hort dem Kasperlitheater zu. (Bild Claudia Merki) Schnitzeljagd. Bei der Gestaltung solcher Nachmittage werden die Kinderwünsche so weit wie möglich berücksichtigt. «Es ist dem Hortteam wichtig, dass die Kinder gerne kommen und sich wohlfühlen», betont Erika Schamberger. Das Team leite die Schüler zur Selbstständigkeit an – sei es bei der Freizeitgestaltung oder bei den Hausaufgaben. Aber auch, wenn es um die
Ämtli geht. «Diese», erklärt die Hortleiterin, «tragen dazu bei, sich als Teil der Gemeinschaft zu erleben». Längst sind die Kinder mit den Aufgaben fertig. Im Haus ist es jetzt sehr ruhig geworden. Plötzlich ertönt Kindergelächter aus dem obersten Stock. Dann ist es wieder still. Eine grosse Schar sitzt im Bäbizimmer und lauscht dem Kasperlitheater, das Ber-
nadette Badertscher zusammen mit den Kindern aufführt. Claudia Merki Der Hort ist während den Schulwochen von Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso an Markttagen oder Weiterbildungstagen der Lehrer sowie in der ersten Herbst- und der zweiten Sportferienwoche. Weitere Informationen: www.psa.ch › Hort/Mittagstisch › Schülerhort.
Eltern und Schule auf verschiedenen Ebenen näher gebracht Sport, Essen und Bildung: Nationentag der Schuleinheit Butzen/Semper in Affoltern war ein voller Erfolg Lehrreiches über verschiedene Kulturen, Sport und ein Abendessen mit Spezialitäten aus 25 Ländern – das alles bot der erste Nationentag der Schuleinheit Butzen/Semper. Schulleiterin Brigitte Warth spricht vom «Erfolg der Einbindung von Eltern».
«Die Begegnung Eltern und Schulen wird ein Thema bleiben» Am Eltern-Fussballturnier stellten alle zwölf Klassen je ein Team à mindestens sechs Spieler, zwei weitere Mannschaften formierten die vier Kindergarten-Klassen. Bis 18.45 Uhr lief der Spielbetrieb. Den Sieg sollten sich schliesslich die Eltern der Klasse von Markus Simmler holen. Als «Erfolg der Einbindung von Eltern», bezeichnete Brigitte Warth den ersten Nationentag. Unterstützt wurden die Organisatoren und Helfer durch Hauswarte und Jugendarbeiter. Weiter halfen vier Schulpfleger tatkräftig mit. «So etwas muss wieder sein», oder «Hoffen wir, dass es weitergeht» hörte man von Eltern am Ende eines ereignisreichen Tages. «Die Begegnung von Eltern und Schule ist wichtig und wird ein Thema bleiben», verspricht die Schulleiterin. Weitere Ideen sind vorhanden.
................................................... von thomas stöckli Aufs Startkommando hängen sich alle Kinder voll rein. Erst geht es etwas nach vorn, dann plötzlich ganz schnell zurück. Im dritten Anlauf ist es Ghana endlich gelungen, das Seilziehen für sich zu entscheiden. Der Jubel ist gross. Nur einige Schritte weiter messen sich Serbien und Polen auf dem Fussballfeld. Um den Platz machen andere Schüler mit Nationenflaggen und Sprechgesang Stimmung. Der Spielbetrieb am Nachmittag ist für die Schüler der Höhepunkt des Nationentags an der Schuleinheit Butzen/Semper. Nebst Fussball und Seilziehen stehen auch Sackhüpfen und Spielspass auf dem Programm. So gilt es etwa, auf vier Konservendosen ohne Bodenberührung von A nach B zu gelangen, Pingpong-Bälle per Aufsetzer in Plastikbechern zu versenken oder mit eingecremter Nasenspitze Wattebäusche zu transportieren. Weiter konnten sich die Schüler beim Kickboard-Rennen messen.
Die «Königsdisziplin» am Nationentag: das Fussball-Länderturnier. (Bilder Thomas Stöckli)
Spital Fragen an den Statthalter
Spezialitäten aus 25 Ländern Am Vormittag hatten Eltern den Kindern verschiedene Länder und deren Kulturgut nähergebracht. Themen waren unter anderem Erzählungen aus Pakistan, kroatischer Tanz oder ein Musikquiz, aber auch die Luzerner Fasnacht. «Überwältigend, wie sich die Eltern eingesetzt haben», so die positi-
Geschicklichkeit gefragt: Pingpongbälle müssen als Aufsetzer in die Becher.
Kräftemessen mit vollem Einsatz beim Seilziehen.
ve Bilanz von Schulleiterin Brigitte Warth. Eltern und Schule einander auf verschiedenen Ebenen näherbringen –
das war das erklärte Ziel der Veranstaltung. Über die Themen Sport, Essen und Bildung konnte dann auch viele Eltern angesprochen werden – und
zwar auch jene mit Migrationshintergrund: Am Nationen-Buffet etwa gab es Spezialitäten aus 25 der 30 Länder, die in der Schuleinheit vertreten sind.
Wie haben wir Ihr Schweigen zu verstehen? Sie wissen durch uns von den sehr AGkritischen Schreiben der Juristin der Regierung. Sie als Aufsichtsinstanz im Bezirk hätten darüber zu wachen, dass keine Abstimmungsvorlagen erstellt werden, die auf Papieren beruhen, die erst noch (zum dritten Mal) abgeändert werden müssen. Sorgen Sie bitte für rechtmässige Abstimmungsvorlagen. Wir haben das Vertrauen in die AG-Macher verloren. Deshalb stimmen wir am 24. November 2013 zweimal
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Zufriedene Mitarbeitende im Spital Resultat einer repräsentativen Umfrage in Affoltern durch eine externe Firma im vierten Quartal 2012 Das Spital Affoltern hat im 4. Quartal 2012 eine repräsentative Mitarbeiterumfrage durch die Firma Quali Evaluation durchführen lassen, welche nun ausgewertet wurde. Die Umfrage fand anonym statt, was unverfälschte Resultate gewährleistet. Das Ergebnis der umfangreichen Umfrage ist ermutigend für die Spitalleitung, ist doch das Gros der Mitarbeitenden sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz. Von Oktober bis Dezember 2012 befragte die Firma Quali Evaluation das gesamte Personal des Spitals Affoltern zu seinem professionellen Umfeld, den Arbeitsbedingungen und generell zu ihrem Arbeitsplatz. Jeder Mitarbeitende, der länger als drei Monate angestellt war, wurde befragt. Der Grossteil des Fragenkatalogs war identisch mit dem anderer Spitäler um einerseits einen Vergleich zu gewährleisten und andererseits war es auch Bedingung für das Benchmarking. Bei rund 5% der Umfrage gab es noch spezifische Fragen zu Anlässen im Spital Affoltern zu beantworten. Die Auswertung erfolgt im Sommer gefolgt von Informationsanlässen. Die Resultate zeigen auf, dass die Gesamtzufriedenheit des Personals im Vergleich mit anderen Spitälern, die sich ebenfalls an der Umfrage beteiligt
hatten, über dem Durchschnitt liegt. Dies ist erfreulich, zeigt es doch auf, dass die Spitalleitung mit ihrem Kurs richtig liegt. Als sehr positiv wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit bewertet. Dazu gehören die Arbeit innerhalb des Teams, mit Kaderärzten, übergreifend mit anderen Abteilungen und auch mit auswärtigen Stellen wie Spitex, Spezialisten, Arztpraxen und anderen Spitälern. Das gute Arbeitsklima generell wird geschätzt, die Führungsarbeit der Vorgesetzten und die Unternehmensphilosophie. Auch die Ruhemöglichkeiten und Pausengelegenheiten finden Anklang ebenso wie der funktionierende Informationsfluss. Bei drei Themen gab es Verbesserungspotenzial: einerseits betrifft das einzelne Bereiche der Verpflegung, die Weiterbildungsmöglichkeiten und Optimierungen im IT-Bereich. Sämtliche Punkte werden sehr ernst genommen und mit geeigneten Massnahmen sollen raschmöglichst Verbesserungen erzielt werden. Dies ist auch ein Anliegen der Betriebskommission, die ebenso wie das Personal über die Ergebnisse der Umfrage eingehend informiert wurde. Eine erneute Umfrage in zwei bis drei Jahren wird angestrebt und von allen Beteiligten als sinnvoll erachtet, da dann massgebliche Umstrukturierungen abgeschlossen sein sollten und die getroffenen Massnahmen umgesetzt sind. (pd.)
Das Personal hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit bewertet und ortet bei drei Themen Verbesserungspotenzial: bei Verpflegung, Weiterbildungsmöglichkeiten und Optimierungen im IT-Bereich. (Bild Werner Schneiter)
Po - Bauch - Beine Neue Kurse ab 21. Oktober 2013 bis 16. Januar 2014 Montag, 21. Oktober 2013, 09.00 Uhr Mittwoch, 23. Oktober 2013, 08.45 Uhr Mittwoch, 23. Oktober 2013, 10.00 Uhr, Fit ab 60 Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19.20 Uhr Kurskosten: 11 Lektionen Ă 60 Minuten Fr. 198.â&#x20AC;&#x201C; Ferien: 21.12.13 bis 04.01.2014 Kursleitung: Elisabeth Dunkel Kurslokal: Werk eins, Affoltern am Albis Anmeldung: Telefon 044 761 20 58 E-Mail:elisabeth.dunkel@bluewin.ch
Jugendarbeit ist gute Standortförderung Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» – Interview mit Matias Dabbene, Jugendbeauftragter des Bezirks Matias Dabbene, seit mehr als einem Jahr Jugendbeauftragter des Bezirks Affoltern, spricht im Interview über seine Bilanz und ein Projekt, das die Vielfalt der Jugend und der Jugendangebote im Bezirk in Porträts zeigen soll. «Anzeiger»: Sie sind seit mehr als einem Jahr Jugendbeauftragter des Bezirks Affoltern, wie sieht ihre Bilanz aus? Matias Dabbene: Es war ein überaus spannendes Jahr, in welchem ich in allen Gemeinden eine Bestandesaufnahme der Jugendförderung mit dem Schwerpunkt in der Offenen Jugendarbeit (Jugendtreff, Mobile Jugendarbeit, Projekte mit Jugendlichen) gemacht, diese analysiert und mit Vertretern von Gemeinden und Jugendorganisationen eingehend besprochen habe. Was hat sich aus den Analysen ergeben? Prinzipiell darf festgehalten werden: Offene Jugendarbeit und Jugendförderung im Bezirk Affoltern sind auf sehr guten Wegen. Aus den Analysen der Bestandesaufnahme haben sich Stärken ergeben wie sich auch Lücken eruieren liessen. Grosse Unterschiede sind vor allem in den Standards, in Strukturen und Organisation der Offenen Jugendarbeit festzustellen, aber auch die Zusammenarbeit kann verbessert werden. Es ist wichtig zu betonen, dass im Bezirk sieben Jugendeinrichtungen bestehen, welche unterschiedliche Ausgangslagen aufweisen, aber prinzipiell eine sehr gute Arbeit mit den Jugendlichen und anderen Akteuren in den Gemeinden leisten. Wie ist die Zusammenarbeit mit Gemeinden und Organisationen? Sehr gut. Ich bin überall willkommen und meine Unterstützung wird geschätzt. Da und dort hat man die aufgezeigten Ansatzpunkte zum Handeln auch umgehend zum Anlass genommen, mich mit der Optimierung auf operativer Ebene zu beauftragen. Das heisst, dass ich zum Beispiel Konzepte der Offenen Jugendarbeit angepasst und optimiert habe. Auch, dass ich in vier Gemeinden eine Bestandesaufnahme der Jugendförderung mache, mit dem Ziel finanzielle Ausgaben für die gesamte Jugendförderung zu erfassen sowie auch die Zufriedenheit verschiedener Akteure in der Gemeinde mit den Angeboten in der Jugendförderung zu kennen.
In den letzten Jahren sind andere Formen der Jugendarbeit dazugekommen ............................................................... Wie sieht es mit den Angeboten in den Gemeinden und im Bezirk aus? Erfreulich gut. Man hat erkannt, dass Jugendarbeit eine gute Standortförderung ist. Sämtliche Gemeinden bieten offene Jugendarbeit an und es gibt eine grosse Palette zur Freizeitgestaltung für Jugendliche; weit über 100 Vereine und Organisationen haben entsprechende Angebote. Allerdings muss auch festgehalten werden, dass die Gleichung «Offene Jugendarbeit ist gleich Jugendtreff» so nicht zutrifft. Die Jugendtreffs sind die bekannteste Form der Umsetzung der Offenen Jugendarbeit. In den letzten Jahren sind andere Formen der Umsetzung wie zum Beispiel die mobile Jugendarbeit (die Jugendarbeitenden su-
Mitmachen am Projekt! Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden», vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern initiiert, will die Vielfalt der Jugendförderung im Bezirk dokumentieren: offene Jugendarbeit, Verbands- und kirchliche Jugendarbeit, Turn- und Sportvereine sowie kulturelle Angebote wie Theater oder Musik etc. Zur aktiven Mitarbeit am Projekt aufgerufen sind Vereine und Organisationen in allen Gemeinden, die Jugendarbeit anbieten; sie werden dieser Tage vom Jugendbeauftragten entsprechend angeschrieben. Zum Schluss sollen daraus 14 Porträts von Jugendlichen verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft und 14 Organisationen der Jugendförderung aus den 14 Bezirksgemeinden entstehen, die dann im «Anzeiger» und in Ausstellungen gezeigt werden. Für Fragen: Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, contact Jugendförderung, Obere Bahnhofstrasse 15, 8910 Affoltern, Telefon 079 922 88 37 (anwesend Di und Do, Fr am Morgen), matias.dabbene@ajb.zh.ch, www.contact-jugendförderung.ch/
chen Jugendliche im öffentlichen Raum auf oder machen mit Jugendlichen Aktionen oder Projekte in der Badi, im Dorfzentrum, an der Chilbi, etc.) auch anerkannt, umgesetzt und evaluiert. Diese Angebote der Offenen Jugendarbeit genauso wie die Angebote der Vereinen, der Verbands- und der kirchlichen Jugendarbeit tragen sehr stark zur Lebensqualität im Bezirk Affoltern bei. Vor Jahresfrist haben Sie im «Anzeiger»Interview vom Wunsch nach regionalen Standards gesprochen; gibt es diese? Nein, das gebe ich unumwunden zu. Ich habe in meiner Arbeit festgestellt, dass solche nicht so einfach möglich sind, selbst wenn sie noch so wünschenswert sind. Die Jugendförderung befindet sich in einem Entwicklungsprozess. Zuerst ist meiner Meinung nach zentral, die verschiedenen Bedürfnisse der Gemeinde zu berücksichtigen, aber auch Lücken in den Angeboten zu füllen. In einem zweiten Schritt werden regionale Standards möglich. Was steht in naher und mittlerer Zukunft in ihrer Agenda? Zurzeit arbeite ich zudem am Projekt «Die Jugend in den Gemeinden». Um was geht es dabei? Wir wollen die Vielfalt der Jugend und der Jugendförderung im Bezirk aufzeigen, indem wir 14 Jugendliche verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft und 14 Organisationen der Jugendförderung aus den 14 Bezirksgemeinden porträtieren. Wie wird dies im Detail aussehen? Das Konzept steht, aber wir sind bezüglich der Umsetzung ziemlich offen. Ich erhoffe mir vor allem, dass die Organisationen und Vereine in den Gemeinden mitmachen und das Projekt unterstützen. Wie und wo werden diese Porträts gezeigt? Einmal hat der «Anzeiger» angeboten, dass wir eine entsprechende Fotoreihe veröffentlichen können. Dann wollen wir die Porträts auch vergrössert den Gemeinden, Schulen etc. in Form einer Ausstellung zur Verfügung stellen. Und schliesslich wird die Porträtpräsentation auch im Rahmen des jährlichen Frühjahrstreffens «Wirtschaft–Politik» der Standortförderung Knonauer Amt gezeigt, die im März 2014 ihr 10-Jahre-Jubiläum feiern kann. Interview: Urs E. Kneubühl
Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, hofft, dass das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» viel Unterstützung erhält. (Bild Urs E. Kneubühl)
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Wir haben für unsere Gäste einige feine Gerichte zur aktuellen Jahreszeit vorbereitet.
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Wildgerichte Unser aussergewöhnliches
So. 29.9.13 ab 11 Uhr nur bei schönem Wetter Frühschoppenkonzert des Musikvereins Maschwanden
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Wildspezialitäten Suppen + Salate + Vorspeisen + Desserts hausgemacht
Ab Montag, 30. September, sind auch wir wild auf Wild
Reh – Hirsch – Wildsau – Ente
Vor dem Abriss kam die Feuerwehr An der diesjährigen Hauptübung konnte die Feuerwehr Hedingen aus dem Vollen schöpfen Kellerbrand in einem Einfamilienhaus. Damit sah sich die Feuerwehr Hedingen vor Wochenfrist an ihrer Hauptübung konfrontiert. Höchste Priorität kam der Rettung der «Bewohner» zu. ................................................... von thomas stöckli Weisser Rauch umhüllt das Gebäude am Kreuzrain 5 in Hedingen. Aus dem Fenster im Obergeschoss blicken eine Frau und zwei Kinder. Sie sollen gerettet werden. Auf dem Quartiersträsschen warten rund 30 Personen auf das Eintreffen der Feuerwehr. Mittlerweile quillt der künstliche – und übrigens unschädliche – Rauch auch unter den Ziegeln des angrenzenden Schopfs hervor. Peter Wenk, Kommandant der Feuerwehr Hedingen, erklärt den Zaungästen das Szenario: «Im Keller hat es eine Verpuffung gegeben. Die Mutter ist mit den zwei Kindern die Treppe hoch geflüchtet. Der Vater wird vermisst. Das Feuer droht auf den Schopf überzugreifen.»
Mit Unterstützung die Leiter hinunter.
Die Feuerwehr Hedingen zeigt vollen Einsatz. Gemeindepräsident Paul Schneiter schaut genau hin. (Bilder Thomas Stöckli)
Kettensäge als Türöffner Als erster Feuerwehrmann kommt Einsatzleiter Beat Schmid. Er nimmt Kontakt auf mit der Mutter am Fenster und verschafft sich einen Überblick. Als endlich das Tanklöschfahrzeug eintrifft, beginnt der Einsatz zu laufen. Erst retten, dann halten und löschen, so die Prioritätenliste. Entsprechend wird die Familie sogleich über die Leiter evakuiert, dann mit Löschleitungen ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindert. Mittlerweile sind es über 40 Interessierte, welche die Angriffsübung verfolgen. Da es sich beim Übungsobjekt um eine Abbruch-Liegenschaft handelt, können die Feuerwehrleute für ein-
Löscharbeiten im Rauch auf der Südwestseite des «brennenden» Hauses.
Eine «Verletzte» wird geborgen.
Neue Chefin Verkehr: Doris Breuer.
mal aus dem Vollen schöpfen: Als Türöffner dient die Kettensäge und Zugang durften sich die Einsatzkräfte auch mal durch ein geschlossenes Fenster schaffen – Dinge, die sonst im Übungsbetrieb kein Thema sind.
beim Leitungsbau: «Mit dem Schlauchtragekorb wärt ihr schneller!», gab er der Mannschaft mit auf den Weg. Im anschliessenden gesellschaftlichen Teil durfte Kommandant Peter Wenk vier Kameraden für zehn Jahre
in der Feuerwehr Hedingen ehren. Es sind dies Sabrina Grond, Rolf Rheiner, Armin Kahrimanovic und Josip Vidak. Die letzte Hauptübung war es für Verkehrsgruppen-Chef Kurt Gerber. Sein Amt übernimmt Doris Breuer.
«Mit dem Schlauchtragekorb wärt ihr schneller!» Ausbildungschef André Herrmann zeigte sich zufrieden. Künftigen Übungsbedarf ortete er insbesondere
Viehschau auf dem Albis: Zwei «Missen» aus dem Säuliamt «Miss Holstein» ist Kuh Fanny von David Frey, Affoltern, «Miss Albis der Red Holstein» Kuh Pepita von René Baumann, Ebertswil. Die Ämtler mischten bei der Viehschau auf dem Parkplatz Hinteralbis kräftig mit. Die Mitglieder der Braunviehzuchtgenossenschaft Sihltal und Umgebung bringen ihr Braunvieh jährlich zur Schau auf den Albispass. Seit zwei Jahren werden gleichenorts auch zwei weitere Rassen prämiert. So kommen die schönsten Holstein- und Red-Holstein-Kühe aus den beiden Bezirken Affoltern und Horgen. Spannend für das Publikum sind insbesondere die Unterschiede zwischen dem eher fleischbetonten Braunvieh und den Holstein-Kühen, die auf pure Milchleistung gezüchtet werden. Rund 180 Stück Vieh kamen am Samstag auf die Passhöhe. Auch schon waren es 200, verrät Herbert Rüttimann, Aktuar der Braunviehzuchtgenossenschaft. Bewertet werden primär Beinstellung, Format, Euter und Zitzen. Dabei kann sich das Zucht-Ziel im Laufe der Zeit auch ändern. Fürs Handmelken etwa waren grosse Zitzen von Vorteil. Heute, im Zeitalter von Melkmaschine und -roboter sollen sie klein und vor allem regelmässig sein. Besonders gut kamen bei den Juroren übrigens zwei Kühe aus dem Knonauer Amt an: Pepita aus dem Stall von René Baumann, Ebertswil, wurde zur «Miss Albis der Red Holstein» gekürt, Fanny von David Frey, Affoltern, zur «Miss Holstein». (tst.)
In Reih und Glied warten die schönsten der Holstein-Kühe auf ihren Einsatz. (Bilder Thomas Stöckli)
Nun geht es an die Jurierung.
Auf Details kommts an. Nichts wird dem Zufall überlassen.
Miss oder nicht? Die Kühe nehmen es gelassen.
Sonniges Chilbiwochenende im Säuliamt
Nostalgie in Rifferswil: Karussell, von Hand in Schwung gebracht.
Gehört zur Chilbi: Autoscooter, hier in Hedingen.
Abheben in Mettmenstetten.
Sommerwetter: Gut frequentierte Festwirtschaft in Mettmenstetten.
Auftritt von «Bügelfrei» an der Chilbi in Rifferswil. (Bilder -ter./tst.)
Hedingen: Vergnügen für die Kleinen.
Der Z-Pass wird per Ende Jahr teurer Die Tarifmassnahmen in einzelnen Verbünden wirken sich auch auf den Z-Pass aus. Die Z-Pass-Preise werden auch im Korridor A-Welle–ZVV per Dezember leicht angepasst. Im Korridor Schwyz-Zug–ZVV erfolgt keine Tarifmassnahme. Der Tarif des Z-Passes basiert auf den Tarifen der beteiligten Verbünde. Die Verbünde Flextax (Schaffhausen), Ostwind (St.Gallen, Thurgau, Appenzell) und AWelle (Aargau, Solothurn) haben eine Tarifanpassung per 15. Dezember 2013 beschlossen. Dies führt auch bei den Z-Pass-Fahrausweisen zu geringfügigen Veränderungen. Die Zunahme beträgt je nach Art des Fahrausweises (Einzelticket oder Abonnement) durchschnittlich zwischen 0.7 und 1.4 Prozent. Im Korridor Schwyz-Zug–ZVV gibt es keine Tarifmassnahme, da die Tarife des Zürcher Verkehrsverbundes, des Tarifverbundes Schwyz, des Tarifverbundes Zug und der SBB unverändert bleiben. Im Korridor A-Welle–ZVV schlagen die Abonnemente durchschnittlich um knapp 1.4 Prozent auf, die Einzelfahrausweise durchschnittlich um rund 0.9 Prozent.
Die Volkshochschule im Knonauer Amt startet am 31. Oktober ins Wintersemester. > Seite 21
Ralf Schlatter liest am Dienstag in der Regionalbibliothek Affoltern. > Seite 23
Zum Spitzenreiter FCWB tritt am Samstag auswärts gegen die USV Eschen/Mauren an. > Seite 27
«Die Lebensmitte der beruflichen Neu-/Um- und Orientierung» Marcel Domeisen: «Der Mensch steht im Mittelpunkt» Marcel Domeisen von Outplacement50Plus hilft Einzelpersonen, die richtige Arbeitswelt zu finden und Firmen ein ethisches Trennungsmanagement zu leben. Marcel Domeisen ist spezialisiert auf systemische, ganzheitliche, lösungsorientierte und individuelle berufliche Neuorientierungen. Hauptsächlich berät er Fach- und Führungskräfte, die in der Lebensmitte eine neue Herausforderung suchen dürfen respektive müssen. «Ich bewege gerne etwas und begleite Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen», sagt Marcel Domeisen. Seit 1983 lebt der Coach im Knonauer Amt und ist hier zu Hause. Er blicke auf eine langjährige Beratungstätigkeit und Führungserfahrung in den Bereichen Bank, Treuhand, Revision und Dienstleistung zurück, mit Praxiserfahrung im HR-Bereich und in der Burnout-Beratung. Im Jahre 2001 entdeckte er seine wahre Berufung als «Coach» und habe mit der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit gegen Ende 2011 sich im Rahmen der ganzheitlichen beruflichen Neuorientierung auf das Alterssegment 50Plus spezialisiert. «Es zeigt sich, dass 50Plus immer mehr bereits bei 40Plus respektive 45Plus beginnt», verrät Marcel Domei-
sen. Der Coach und Psychologe arbeitet lösungs- und zielorientiert. «Die Arbeitswelt habe sich verändert und wird sich noch mehr verändern und braucht immer mehr Arbeitskräfte mit Lebenserfahrung. Erfahrungen, welche in neue Tätigkeiten einfliessen», umschreibt er. In seinen Coachings werden neben fachlichen Kompetenzen, Visionen oder brach liegenden Talenten allenfalls auch unverarbeitete Konflikte thematisiert. Marcel Domeisen betont, «dass es gerade in diesem Lebensabschnitt wichtig ist, die Arbeitswelt zu finden, für die es sich einzusetzen lohnt – dazu einige Leitsätze: – die berufliche Umorientierung ab 50 dynamisch planen – die Veränderung in der Lebensmitte als Chance begreifen – was will ich morgen arbeiten, wovon kann ich morgen leben? – mit 50 eine veritable persönliche Renaissance erleben – Partner für nachhaltige berufliche Umorientierung ab 50»
Individuelle Lösungen erarbeiten «Wenn es in Unternehmen zu Entlassungen kommt, dann hilft die Outplacement-Beratung» gemäss Marcel Domeisen, «individuelle massgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten». Nach Aussage von Marcel Domeisen, «haben
immer mehr Unternehmen ethische Leitbilder, welche gerade im Trennungsmanagement gelebt und umgesetzt werden können; Firmen auf dem Weg zur Spitzenklasse – dazu einige Leitsätze: – mit altersgerechter Trennungskultur langfristige Wettbewerbsvorteile gewinnen – damit der Ausstieg aus Trennungs-Situationen ab 50 bestmöglich gelingt – der Beratungsansatz «Uniquability» hat mit einem Paradigmenwechsel zu tun – bereit, über das Dienstverhältnis hinaus zu denken? – Partner für nachhaltige Outplacement Beratung ab 50»
Mut und Platon Marcel Domeisen sagt: «Haben Sie den Mut, kontaktieren Sie mich als Ihren zukünftigen Coach . Ich empfange Sie gerne zu einem kostenlosen Informationsgespräch um mit Ihnen mögliche Lösungswege zu erarbeiten. Termine sind in den Büros in Affoltern am Albis sowie an anderen Standorten (Zürich, Zug, Luzern etc.) möglich.» Zitat aus den Unterlagen des Coach Marcel Domeisen: «Platon: Es gibt einen Platz, den Du füllen musst, den niemand sonst füllen kann anzeige
Natürliche Heilweisen fürs Kind Vortrag über Homöopathie und Heilwickel Annamaria Bäriswyl-Brotzer, die erfahrene Homöopathin und Kursleiterin für Heilwickel bringt in ihrem Vortrag die Prinzipien der klassischen Homöopathie näher. Sie absolvierte eine 4½jährige Ausbildung zur diplomierten Homöopathin hfnh an der SHI Ho-
möopathieschule in Zug und ist seither selbstständig. Als Mutter von zwei, mittlerweile erwachsenen Kindern ist sie auf die Methoden der Heilwickel aufmerksam geworden. Die einfache Handhabung und grosse Wirkung hat sie so fasziniert, dass sie sich auf die-
sem Gebiet weitergebildet hat. Dieses Wissen möchte Annamaria Bäriswyl gerne teilen. Alles, was man dafür benötigt, findet sich bestimmt heute schon im eigenen Haushalt. Der Vortrag findet in den Räumlichkeiten der Praxisgemeinschaft ewes in Affoltern statt. Diese einmalige Gelegenheit bot sich der Referentin bei einem Gespräch mit Claudia Züttel Kälin, welche dort als Mütterberaterin und Kursleiterin tätig ist. Im ersten Teil des Vortrages werden die klassische Homöopathie und ihre Vorteile vermittelt. Im zweiten, praktischen Teil die in Vergessenheit geratene, jahrhundertealte Tradition der Heilwickel. Dabei werden die verschiedenen Wickel und ihre jeweilige Anwendung erklärt. Der gesamte Vortrag verteilt sich auf zwei Abende. Der Kurs gibt viele praktische Tipps und Tricks, welche helfen, mit den verschiedenen Unpässlichkeiten und Beschwerden der Kinder besser umzugehen. Vortrag über klassische Homöopathie und die Anwendung von Heilwickeln, 25. Oktober und 1. November von 19 bis 21.30 Uhr, Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern. Kosten: 95 Franken, Barzahlung am 1. Kursabend. Leitung: Annamaria Bäriswyl-Brotzer, dipl. Homöopathin hfnh und dipl. Masseurin, Chamstrasse 38, Knonau. Anmeldung: Telefon 044 776 85 03,
Annamaria Bäriswyl (links) und Claudia Züttel Kälin. (Bild zvg.)
zuettel@ewes.ch oder unter www.ewes.ch.
Marcel Domeisen. (Bild zvg.) … und es gibt etwas für Dich zu tun, was niemand sonst tun kann.»
Kolumne Im Rahmen einer neuen Kolumne «Orientierung – Lebensmitte» wird Marcel Domeisen in Zukunft periodisch zu verschiedenen Themen schreiben.
Sonntag, 29. September 9.30 Gottesdienst «Was Kirche und Wirtschaft gemeinsam haben» Pfr. Markus Sahli Anschliessend Chilekafi Montag, 30. September 15.45 Kolibri
Sonntag, 29. September 9.30 Eucharistiefeier Firmeröffnungsgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti Dreissigster: Ilda Marchesan 10.30 Pfarreiversammlung Donnerstag, 3. Oktober 19.30 Elternabend HGU (für alle Erstklass-Eltern)
Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Pfarramtsvertretung bis 1.10.: Pfarrer Jürgen Schultz Donnerstag, 3. Oktober Seniorenwanderung Treffpunkt : ca. 9.30 Haltestelle, Dorf Aeugst a.A. Billette werden abgegeben
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Sonntag, 29. September 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche a cappella Chor Zürich: Glanz und Kontemplation Leitung: Bohdan Shved Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei/Kollekte Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss Mittwoch, 2. Oktober 17.15 offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 3. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Eingang Amtshaus (Recéption) Donnerstag, 3. Oktober 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli in der Klosterkirche Freitag, 4. Oktober 17.00 bis 18.00 Letzter Abendrundgang durch den Klostergarten: «Winterruhe» mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. September 20.00 Jubiläumskonzert Gospelchor Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller 11.15 Orgel-Matinée mit A. Nardone 17.00 Jubiläumskonzert Gospelchor
Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 27. September 18.30 Andrew Bond Konzert in der Kirche (ausverkauft) 18.00 Türöffnung Samstag, 28. September 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 29. September 10.00 Tauf-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff, Wettswil (Kanzeltausch) Taufe von Elenia Gloor, Bonstetten
Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. September 9.30 bis 11.00 Kolibri in der Zwinglistube (hinter dem Pfarrhaus) Für Kinder ab Kindergartenalter Sonntag, 29. September 9.30 Gottesdienst zum Erntedank mit Pfarrer Matthias Fischer, Märchenerzählerin Elsbeth Rüegg, Lona Salzmann (Panflöte) und Vincent Dallèves (Orgel). Anschliessend Apéro und Verkauf der Erntegaben zugunsten der Stiftung Puureheimet Brotchorb in Stallikon. Erntegaben können am Samstag von 13.00 bis 15.00 bei der reformierten Kirche abgegeben werden. Freitag, 5. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück
Ref. Kirche Hedingen Freitag, 27. September 20.15 Konzert zum Jubiläum in der Kirche Das Klarinetten-Oktett Amadé spielt Musik aus 5 Jahrhunderten: aus der Zeit des Kirchenbaus bis heute Eintritt frei, Kollekte Sonntag,29. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller
Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag 27. September 16.00 Club 4 in Rifferswil Samstag 28. September 9.00 Juki5 im Pfarrhauskeller Sonntag 29. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Erntedank mit Diakon Matthias Kühle und Pfr. Ch. Menzi Walter Kirchmeier, Gesang, K. Müller, Orgel, anschliessend Gabenverkauf Montag 30. September 13.30 Kolibri Dienstag 1. Oktober 14.00 Bibelstunde 19.00 Jugendgottesdienst
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Hansruedi Spichiger aus Bern (Predigt in Bärndüütsch)
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. September 10.00 «Fiire mit de Chliine» Familienfeier mit anschliessendem Spaghettiplausch im Pfarrhaus. Leitungsteam: Sonja Neuweiler, Susann Studer-Elsener, Ernst Humbel 10.00 Gottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Hansruedi Spichiger aus Bern Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18:00 Uhr Telefon: 044 768 26 81
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 27. September 13.30 Jassen für alle kath. Chilehuus Sonntag, 29. September 9.30 Pfr. Chr. Hürlimann Angela Bozzola (Orgel) Donnerstag, 3. Oktober 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus, Anmeldung R. Jolidon, Tel. 044 761 12 00 Freitag, 4. Oktober 19.00 Concerti Piccoli: Brahms Trio op.40 mit Patrick Gasser, Waldhorn Mario Huter, Violine Matthias Berger, Klavier www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. September 10.00 Ökum. Chilbi-Gottesdienst im Gemeindesaal mit der Band «As It is» Jörg Ebert, Pfarrer Veronica Nulty, Orgel
Freitag, 27. September 20.00 Kirche Stallikon: Jazzkonzert mit Niculin Janett und Band Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 29. September 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder (Kanzeltausch mit Pfr. Matthias Ruff) Fahrdienst: Anmeldung 28. September Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 2. Oktober 9.15 und 10.15 Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 3. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. September 17.30 Kein Gottesdienst! Sonntag, 29. September 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Familiengottesdienst für Klein und Gross zum Erntedank auf dem Bauernhof der Familie Frutiger, Weihermattstrasse10, Zwillikon mit anschl. gemütlichem Zusammensein. Musikalische Umrahmung: Silberhorn-Duo. Treffpunkt für Abmarsch: bei den Schrebergärten beim Friedhof Affoltern um 10.00 Uhr 11.00 Santa Messa Donnerstag, 3. Oktober 17.00 Anbetung entfällt!
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 28. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. September 10.00 Eucharistiefeier Der MauritiusChor unter der Leitung von Reto Huter, begleitet von Seraina Brügger an der Orgel und Bläsern des symphonischen Orchesters Zürich, singt zu Ehren der vier Erzengel die Deutsche Messe (D 872) von Franz Schubert in der Fassung für Chor, Orgel und Bläser Dienstag, 1. Oktober 19.30 Abendmesse Mittwoch, 2. Oktober 9.00 ökum. Morgengebet Donnerstag, 3. Oktober 19.00 Rosenkranz Freitag, 4. Oktober 9.00 Herz-Jesu Gottesdienst
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 29. September 9.30 Ökumenischer Erntedankgottesdienst in der Kirche Kappel
Kath. Kirche Obfelden Samstag, 28. September 18.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen, zweisprachig d/ital., Festa del Pane Sonntag, 29. September 10.00 Ökum. Chilbi-Gottesdienst im Gemeindesaal Ottenbach 10.30 Familiengottesdienst für Klein und Gross zum Erntedank auf dem Bauernhof der Familie Frutiger, Weihermattstrasse 10, Zwillikon mit anschl. gemütlichem Zusammensein. Musikalische Umrahmung: Silberhorn-Duo. Treffpunkt für Abmarsch: bei den Schrebergärten beim Friedhof Affoltern um 10.00 Uhr Dienstag, 1. Oktober 19.30 Lobpreis
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 27. September 19.00 Alphalive-Kurs Samstag, 28. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 29. September 9.45 Erntedank-Gottesdienst «Wenn der Dank nicht ausbleibt» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Montag, 30. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 2. Oktober 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech Donnerstag, 3. Oktober 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. September 9.45 Ernetdankesgottesdienst mit Chor, anschliessend Teilete, Kinderhort
Freitag, 27. September 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 29. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 29. September 10.30 Gottesdienst Sonntagschulen/Unterricht
OktoberProgramm 2013 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 2. / 23. / 30. Oktober FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 3. Oktober 2013 WANDERUNG: Uzwil – Magdenau – Flawil Wanderzeit: ca. 3 Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 10. Oktober 2013 SENIORENTREFF Alt und älter werden in Affoltern Die Leiterin der Beratungsstelle für Alters- & Gesundheitsfragen informiert über bestehende Angebote. 14 Uhr Chilehuus im Park, Affoltern Info: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 10. Oktober 2013 EXKURSION: Führung durch das Bergwerk Gonzen 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 17. Oktober 2013 BERGWANDERUNG Raten – Gubel – Sihlbrugg Wanderzeit: 4¾ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 24. Oktober 2013 SPAZIERGRUPPE Landikon – Birmensdorf Spazieren: 1½ Std. 9.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / An- Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 31. Oktober 2013 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An- / Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute SinnVolles GehirnTraining 1. Kurs ab Mittwoch, 16. Oktober 2. Kurs ab Mittwoch, 23. Oktober 3. Kurs ab Donnerstag 17. Oktober Chilehuus im Park, Affoltern je 10-mal 14-täglich 9.00–11.00 Uhr Kosten: Fr. 250.– inkl. Kursmaterial Auskunft / Anmeldung: Ruth Schärer-Wicki, 044 784 98 92 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42
Beim Pöschtli-Beck in Obfelden lebt die Backkultur Erika und Nik Vogel feiern mit ihrem 20-köpfigen Team das 20-Jahre-Jubiläum Kreativität und Innovation sind die Taktgeber beim Pöschtli-Beck in Obfelden. Erika und Nik Vogel führen die Bäckerei und das Café seit nunmehr 20 Jahren. Die ersten Jahre habe er sehr viel investiert – an Arbeit und Zeit, sagt Nik Vogel, der beim Start am 1. Oktober 1993 kein Fundament vorgefunden hat und erst sukzessive gespürt hat, was wichtig ist, um auf dem Markt bestehen zu können. Der Quantensprung folgte nach rund zehn Jahren, als Vogel das Liefergeschäft vergrössern konnte und Institutionen wie das Spital, das Haus zum Seewadel, die Reha-Station des Kinderspitals in Affoltern beliefern durfte. «Tag und Nacht standen wir damals in der Backstube», erinnert er sich – er, der Bäcker/Konditor aus Leidenschaft, ein kreativer Geschäftsinhaber, der Ideen umsetzt und darüber hinaus Produkte immer wieder optimiert mit
dem Ziel, auch in Marktnischen vorzustossen. So hat Nik Vogel die Obfelder Apfeltorte lanciert und diese im Rahmen einer Gewerbeschau erstmals präsentiert. Sie zählt heute noch zu seinen «Rennern», genauso wie das Steinofenbrot oder die Schwedentorte. Zu den wesentlichen Umsatzfaktoren gehört beim Pöschtli-Beck auch das Take-away-Geschäft: Sandwiches, Birchermüesli und Salate sind gefragt. Mit einem Umbau des Cafés vor fünf Jahren hat Vogel ausserdem das richtige Gastro-Konzept gefunden.
Gefühl und Geschmack Voraussetzung für erfolgreiches Agieren sind für ihn nicht nur betriebswirtschaftliche Kenntnisse, sondern auch Gefühl und Geschmack – zwei Eigenschaften, die ihm natürlich bei seinem Hobby zupasskommen: Whisky, den er auch mit Schokolade verbindet. Dazu hat der Pöschtli-Beck im vergan-
Spitalclown im Schuhhaus Gretener Stiftung Theodora präsent Kürzlich durfte das Schuhhaus Gretener in Zug, das auch in Affoltern domiziliert ist, einen «Spitalclown» der Stiftung Theodora in seiner Kinderabteilung empfangen. Dieser Event kam zustande, weil der namhafte Kinderschuh-Hersteller «Superfit» sich bei der Stiftung Theodora als Sponsor engagiert hat und das Schuhhaus Gretener das Anliegen der Stiftung unterstützen möchte. Diese verfolgt das Ziel, das Leiden von Kindern in Spitälern durch Freude und Lachen zu lindern, sodass diese für eine gewisse Zeit vergessen, dass sie eigentlich schwer krank sind. Die
Clowns bringen die Sonne ins Krankenzimmer. Diese Fähigkeiten demonstrierte eindrücklich Doktor «Kiko» beim Schuhhaus Gretener, dem es eindrücklich gelang, die Kinder in seinen Bann zu ziehen und zu faszinieren. Er wurde unterstützt durch die beiden ehrenamtlichen Helferinnen Winnie Gasser und Marimar Leuchtmann, die an einem Info-Stand über die Stiftung orientierten und Werbung für die gute Sache machten. Bis auf Weiteres liegen beim Schuhhaus Gretener Informations-Flyer auf, die Auskunft über die bereits 20-jährige Stiftung geben.
Freuen sich: Spitalclown und Guido Gretener. (Bild zvg.)
genen Jahr einen Event lanciert (der «Anzeiger» hat darüber berichtet).Nik Vogel ist einer, der die aussterbende Backkultur hochhält und einer Gruppe von zehn Berufskollegen angehört, die sich regelmässig austauscht. Diese Woche führte eine Fachreise nach Barcelona, um neue Horizonte zu ergründen und Erfahrungsaustausch mit katalanischen Berufskollegen zu pflegen. «Ja, ich habe die Energie, unseren Betrieb auch in Zukunft weiter zu entwickeln und neue Ideen zu lancieren», sagt Nik Vogel, der vor 20 Jahren mit fünf Angestellten begann und heute 20 Mitarbeitende beschäftigt. Und, wichtig: Er bildet ausserdem drei Lehrlinge aus. (-ter.)
Innovativ und kreativ: Erika und Nik Vogel feiern in Obfelden ihr 20-JahreGeschäftsjubiläum. (Bild Werner Schneiter)
Familie Schleipfer, Wegbereiterin im «Engel» von Oberrifferswil Serie über Rifferswiler Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf 1648 geht der Dreissigjährige Krieg zu Ende, Feldherr Wallenstein und König Gustav Adolf sind umgekommen. Eine schwierige Zeit in Europa. Nicht so im beschaulichen 300-Seelen-Dorf Rifferswil: Das Leben nimmt seinen gewohnten Lauf, unterhalb der Kirche geht der 40-jährige Schuhmacher Uli Schleipfer im neu erstellten Holzhaus seiner Arbeit nach. Er und Anna sind natürlich nicht auf Rosen gebettet, denn sie haben sechs Kinder, und ihnen gehört nur das halbe Haus. Genau genommen handelt es sich ja bloss um den kleineren Wohnteil, welcher an die Kirchgasse grenzt. Darin wohnt auch noch die Grossmutter Anna Schleipfer-Roggenmoser, die schon 15 Jahre lang verwitwet ist. In die Schuhmacherei gelangt man von hinten über eine schmale Treppe, die von aussen zum Kellerlokal hinunterführt. Als Schuhmacher steht Uli in Kontakt mit vielen Leuten, stellt ihnen nach Mass Schuhe mit Holzsohlen her und erledigt prompt sämtliche Reparaturen. Zwei kleine Fenster lassen Licht in seine Werkstatt eindringen. Der Familienname Schleipfer leitet sich eigentlich von einem anderen Beruf ab, denn seine Vorfahren haben Bäume gefällt und mussten dann mit Pferdegespann das Holz aus dem Wald «schleipfen». Später haben etliche Angehörige daraus den Namen Schläpfer abgeleitet. Als Schuhmacher hiesse er eher Suter (ursprünglich «Sutor»), und ein Bäcker wäre mit alter Bezeichnung «Pfister» zu nennen. Ulis Verwandte üben die verschiedensten Berufe aus, hauptsächlich sind es aber mehrere Schmiede, vier Generationen von Lehrern und zahlreiche Bauern, die sich in die lange Liste einreihen. Das spätere Wirtshaus zum «Engel» haben dann aber andere Familien betrieben.
Unterricht zu Hause in der Stube Im grösseren Hausteil, der sich zur Jonenbachstrasse und Sennengasse hin orientiert, ist Ulis Onkel zu Hause, Lehrer Rudolf Schleipfer. Er unterrichtet seit fast 30 Jahren die gesamte Rifferswiler Schuljugend, und dies bei
Anregungen aus dem Buch mit 25 Familiengeschichten Was hier über die Familie Schleipfer geschildert worden ist, entspricht vielleicht nicht ganz den Tatsachen oder ist jedenfalls nicht vollumfänglich erwiesen. Das betrifft besonders die verwandtschaftlichen Zusammenhänge der verschiedenen Geschwister und Cousins, aber auch die Unterscheidung der drei Wohnungen. Anregungen zur Serie über alte Rifferswiler Geschlechter verdankt der Autor einem lesenswerten Buch mit 25 Familiengeschichten, das 2012 unter dem Titel «Fenster in die Vergangenheit» von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Zürich herausgegeben worden ist. Sie handeln von lange zurückliegenden, eindrücklichen Episoden der Familien Stockalper aus Brig oder Landolt von Greifensee und auch von weniger prominenten Familien, die in besonderer Art ihren Alltag gemeistert haben. Das Buch ist in der Bibliothek Rifferswil ausleihbar. (kg.)
sich zu Hause in der Stube! Es ist zwar fast eher ein ständiges Kommen und Gehen, und heute würde man dies als lustbetonten oder kindergerechten Unterricht bezeichnen. Die Kinder lernen Verse und Lieder aus dem Katechismus auswendig. Sämtliche Texte stammen aus der Bibel, denn die Schule steht unter Aufsicht der Kirche. Darum hat es sich auch als sinnvoll erwiesen, dass der Unterricht in unmittelbarer Nähe der Kirche abgehalten wird. Der Sommer wird als schulfreie Zeit von allen Beteiligten anders genutzt, mit Heuen, Emden und anderen Feldarbeiten, und selbstverständlich unter Einbezug der Kinder. Dann wird es ruhiger in der Lehrerwohnung, obschon natürlich seine eigene Familie nicht die kleinste ist, denn Rudolf und Anna Schleipfer-Huser haben sechs Kinder: Küngolt, Barbara, Jacob, Cuonrad, Heinrich und Cleophea. Und irgendwo im gesamten Gebäudekomplex sind auch noch die Familien seiner zwei Brüder untergebracht, Ulrich mit Madlena Schleipfer und drei Kindern, sowie wahrscheinlich auch an der Kirchgasse die Bauern- und Schmiedefamilie von Heinrich und Anna Schleipfer-Egli mit sechs Söhnen und zwei Töchtern. Doch das Leben geht weiter, und einer von den sechs Söhnen wird später die Schmiede übernehmen (das ist Heinrich Schleipfer-Kleiner vorbehalten). Im Jahre 1650, nach dem Tod des Lehrers Rudolf Schleipfer, wird für die nächsten 50 Jahre sein Sohn Jacob Schleipfer den Schulunterricht übernehmen.
Im «Engel» unterrichtete von Familie Schleipfer während ca. 110 Jahren die Schuljugend von Rifferswil.
Die ersten Saisonniers Schleipfers stellen hier übrigens die ersten «Dorfschulmeister». In noch früherer Zeit, im 15. und 16. Jahrhundert, sind hier lediglich Wanderlehrer anzutreffen gewesen. Sie sind von Dorf zu Dorf gezogen und haben bestenfalls während einiger Monate Unterricht abgehalten. Oft aus dem süddeutschen Raum stammend, sind sie bei uns für die Winterschule angestellt worden – unsere ersten Saisonniers. Da sich ihre eigene Ausbildung auf ein Minimum beschränkt hat, wird den Schwaben ein herablassender Ausspruch nachgesagt: «Setz e Brill’ auf, geh in d’Schweiz ’nein, kascht Schulmeister sein!» Gelegentlich hat sich im ärmlichen Bauerndorf ein Umbau oder Neubau aufgedrängt, wenn die Platzverhältnisse wirklich nicht mehr ausgereicht oder besondere Zwischenfälle stattgefunden haben. Bei der Grossfamilie Schleipfer ist dies im 19. Jahrhundert. der Fall. Zunächst wird der südliche Teil des Hauses der Familie Wegmann überlassen, die als Nachfolgerin fortan die Schmiede betreibt. Aber viel einschneidender ist, dass der verwitwete Schuhmacher Heinrich Schleipfer 1834 stirbt und mehrere Waisenkinder hinterlässt. Daraufhin entschliessen sich seine Schwester und deren Mann Kaspar Gut-Schleipfer, ihren Wohnort Toussen in Obfelden zu verlassen und nach Oberrifferswil in den «Engel» umzuziehen. Sie wohnen zunächst im kleineren Hausteil, erbauen aber auf der oben anschliessenden Hausmatte ein freistehendes Einfamilienhaus. Es liegt an der Kirchgasse 8 (heute Familie Weiss) und wird erst später Teil eines grösseren Gebäudekomplexes, als mit dem Engelsaal die bauliche Lücke geschlossen wird. Den nördlichen Hausteil erwirbt Familie Wegmann 1841, und damit etabliert sie sich fest im «Engel», währenddem der Name Schleipfer aus dem Dorf verschwindet.
Eine Schuhmacherei, wie sie ähnlich auch von Uli Schleipfer betrieben wurde (Ölbild von Ferdinand Hodler, ums Jahr 1883. (Bilder zvg./Kurt Graf)
Im Schulhaus muss Ordnung sein, auch mit Schultornistern in den Gängen.
Im 16. Jh. waren höchstens Wanderlehrer unterwegs, so ums Jahr 1500 der Walliser Thomas Plattner, der den Pfarrern von Hedingen, Mettmenstetten und Rifferswil das Lesen und Schreiben sowie Griechisch beibrachte.
Das hinter dem «Engel» anschliessende Wohnhaus wurde 1834/1835 von Kaspar Gut-Schleipfer erbaut. Der Zwischenbau rechts, das heutige Kirchgemeindehaus mit «Engelsaal», entstand erst 1865 bei der Inbetriebnahme des Restaurants.
Dorf-Chilbi in Maschwanden Am Sonntag, 6. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle fürs leibliche Wohl der Gäste gesorgt, es gibt Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an. Der Erlös von Kaffee und Kuchen ist für den Verein Tischlein deck dich, Winterthur, bestimmt. Ab 13.30 Uhr spielen «Edi’s Blasmusikanten» zur Unterhaltung auf. Draussen auf dem Chäsiplatz ist dann auch einiges los: man kann bei der Bierkrug-Meisterschaft um den Einzug ins Finale kämpfen und am Schiessstand ins Schwarze treffen, man kann an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen und die Kleinen können sich auf dem Karussell vergnügen. Um 19 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. In der Mehrzweckhalle sorgen die «Tuba-Örgeler» für einen gemütlichen Ausklang.
Was ich schon immer wissen wollte Die Volkshochschule im Knonauer Amt beginnt am 31. Oktober Die VHS im Knonauer Amt wird neu durch Ruedi Wegmann (Präsident), Mettmenstetten, Urs Bregenzer, Aeugst, und Otto Wildi, Affoltern organisiert. Geblieben ist die Vielfalt und die Qualität des Programms. Bereits zum sechsten Mal lädt die Volkshochschule im Knonauer Amt ein zu einem interessanten Wintersemester. An sieben Abenden bietet sich Gelegenheit, fachlich hochstehende Vorträge von qualifizierten Referenten zu hören und die Themen anschliessend kompetent zu diskutieren. Es sind sieben unterschiedliche, in sich abgeschlossene Vorträge.
Geigenbau, GPS und Gentechnik Am 31. Oktober berichtet der Forstingenieur Philippe Domont über die Geheimnisse des Geigenbaus, bzw. über die Eigenschaften, die an das verwendete Holz gestellt werden. Über das Thema GPS – bei vielen Leuten zu einem unverzichtbaren täglichen Hilfsmittel geworden – spricht am 21. November Louis-Sepp Willimann. Am 27. November kommt eine bekannte Persönlichkeit nach Affoltern: Der ehemalige Zürcher Stadtpräsident Josef Estermann referiert zum Thema Urbanisierung und Umwelt. Im 2014, am 9. Januar geht es weiter mit einem aktuellen und umstrittenen Thema, nämlich der «Grünen Gentechnik». Agrarökonom Philipp
Von links: Ruedi Wegmann, Urs Bregenzer, Otto Wildi. (Bild zvg.) Aerni informiert über die Anwendung gentechnischer Verfahren im Bereich der Pflanzenzüchtung. Am 16. Januar führt die Ökologin Anita C. Risch in drei Nationalparks in Afrika, in den USA und in der Schweiz. Der Stadtarchäologe Dölf Wild macht am 6. Februar einen Rückblick in die frühe Geschichte der Stadt Zürich von der Zeit der Kelten bis ins Spätmittelalter, und als Abschluss, am 6. März, geben Regine Schwilch und Daniel Portmann
vom Bionik Zentrum Luzern einen Einblick in die Bionik, in das interdisziplinäre Wissensfeld an der Schnittstelle zwischen Biologie und Technik.
Im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Man sieht, die Vielfalt der Vorträge ist gross; für jedermann ist etwas dabei! Angaben zu den Vorträgen und Termine lassen sich dem Semesterpro-
gramm in der heutigen Ausgabe des «Anzeigers» entnehmen. Die Anlässe finden wie bisher im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40 statt. Der Beginn ist um 19.30 Uhr und der Schluss – je nach Diskussion – um ca. 21 Uhr. Im Namen der Kommission VHS im Knonauer Amt, Ruedi Wegmann Infos und Programm: www.orientiert.ch.
Spannendes und breit gefächertes Programm Kind und Tier. (Bild zvg.)
Herbstferienkurse auf dem KiTi-Hof Noch scheint die Sonne und erinnert an den Sommer. Doch die nächsten Herbstferien sind ganz nah. Der Verein KiTi-Hof (Kind und Tier) ist jetzt schon in Stimmung und bereitet sich auf die Herbstferienkurse vor, die an diesem 6. Oktober starten und zwei Wochen dauern. Eine gute Gelegenheit, um von den letzten warmen Tagen zu profitieren und draussen aktiv zu sein! Der Ponyhof in Baar-Blickensdorf bietet, wie in allen Schulferien, Kurse für Kinder jedes Alters und Geschmacks an. Es werden Klassiker wie «Alles rund ums Pony», «Nachmittag mit den Piraten», Schatzsuchen auf den Ponys für Kinder ab drei Jahren oder Indianertag auf dem Ponyhof angeboten. Am KiTi-Hof können aber nicht nur Kinder reiten. Jugendliche und Erwachsene sind ebenfalls willkommen! Neu sind auch zwei Kurse in englischer Sprache, für Kinder und Eltern gleichzeitig, es gibt lange Ausritte im Wald, ein Ritterturnier auf den Ponys oder ein dreitägiges Reitlager für Anfänger. Bei so viel verschiedenen Kursen ist eine Sache aber immer gültig: es wird nicht nur in jeder Veranstaltung auf den braven Ponys geritten, sie werden auch geputzt, gepflegt, gesattelt, gefüttert. Auch der Stall muss gemistet werden. Zu jedem Thema kann auch etwas gebastelt werden oder etwas Theorie vermittelt werden. So werden «Reitkurse mit Svps-Abzeichen» an Kinder ab fünf Jahren angeboten, damit sich diese spielerisch auf das Reiterbrevet vorbereiten können. Anmelden unter www.ferienplausch-albis.ch. Infos unter www.kitihof.ch oder kurse@kitihof.ch.
Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Klassik auf höchstem Niveau Das in Zürich heimische Valentin Berlinsky Quartett wurde 2009 gegründet und besteht aus je zwei internationalen Spitzenmusikern der beiden grossen Orchester der Tonhalle und der Oper Zürichs. Ins Kleintheater LaMarotte kommen sie mit Beethovens Streichquartett op. 59/3 in C-Dur und dem a-Moll-Quartett op. 51/2 von Brahms. «Valentin Berlinsky Quartett» mit Bartek Niziol und Wang Xiaoming (Violinen), David Greenlees (Viola) und Alexander Neustroev (Violoncello) heute Freitag, 27. September, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr Kleines Essen: «Wiener Haschee» (Reservieren erwünscht)
«Wilhelm Kasperli Tell» – ein Heldenstück für die ganze Familie Kasperli hat keine Lust mehr auf Kasperlitheater. Er will keine Sprüche mehr klopfen, keine harmlosen Geschichten mehr spielen, keine Krokodile mehr fangen. Ein echtes Schweizer Helden-Abenteuer muss her! Kasperli hat sich die Rolle von Tells Sohn Walter geschnappt und stellt somit die urschweizerische Geschichte gehörig auf den Kopf. Idee und Spiel: Sibylle Grüter und Jacqueline Surer. Sonntag, 29. September, Türöffnung/Kasse/Wunder-Bar ab 16.30, Beginn 17 Uhr, Dauer 55 Minuten. Eintritt: Kinder 10, Erwachsene 15 Franken. Geeignet für jedermann ab 7 Jahren.
«Darum Raumplanung» Eine Wanderausstellung der ETH Zürich und des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA auf dem Dorfplatz bei der Migros in Affoltern. Der Ausstellungs-Container steht ab Mittwoch 2. Oktober bis Dienstag,
8. Oktober bei der Migros Affoltern und ist werktags von 12 bis 19 Uhr sowie Samstag/Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet und nicht zu übersehen. Eintritt frei. Unter der Projektleitung von Dr. Thomas Noack, SIA, und mit der Kuratorin Dr. Martina Koll, ETH ZH ist eine multimediale Ausstellung entstanden, die grundlegende Zusammenhänge zwischen Siedlungsgestaltung, Mobilität, Infrastrukturbau und -unterhalt, Ressourcenverbrauch, Landschaftserhalt sowie Schutz des Lebensraumes vor Naturgefahren veranschaulicht. Sieben audiovisuelle Stationen präsentieren aktuelle Herausforderungen der Raumentwicklung und zeigen, wie die Raumplanung darauf reagiert. Die achte Station vermittelt anhand von historischem Filmmaterial einen Überblick über die rasante Veränderung unseres Lebensraumes. Denkt man diese Veränderungsgeschwindigkeit in die Zukunft weiter, wird ersichtlich, vor welchen Herausforderungen eine nachhaltige Entwicklung unseres Lebensraumes steht. Ergänzend zur Ausstellung finden im Kellertheater LaMarotte Podiumsgespräche mit zahlreichen Fachleuten statt, ebenfalls bei freiem Eintritt
«Bewältigung der Mobilität» Am ersten Podiumsgespräch zum Thema Raumplanung diskutieren: Wilhelm Natrup (Kantonsplaner Zürich), Hans Dünki (Verkehrsökonom aus Zürich), René Hutter (Kantonsplaner Zug), Robert Marty (Gemeindepräsident Affoltern), Carsten Hagedorn (Professor für Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil). Moderation: Paul Schneeberger, Redaktor NZZ. Täglich reisen wir: von zuhause zum Arbeitsplatz, von der Schule in die Musikstunde, vom Arbeitsplatz zum Einkaufszentrum, am Abend ins
Fitness, sonntags in die Berge, und in den Ferien fliegen wir in die Ferne. Die zurückgelegten Distanzen nehmen zu, die Staustunden ebenso. Die Verkehrsinfrastruktur wird laufend ausgebaut. Wie kann die steigende Mobilität in Zukunft bewältigt werden? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Siedlung und Verkehrsinfrastruktur? Braucht es neue Strassen, neue Bahnen, neue Verkehrsmittel? Ist die Mobilität zu «Wilhelm Kasperli Tell»: Ein echtes Schweizer Heldengünstig? Abenteuer ... (Bild zvg.) Mittwoch, 2. Oktober, Türöffnung und Bar ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei
«Jazz am Donnerstag» mit «Shrink & Jazz» Die Vocal Jazz Combo – Sandra Geiger, Erwin Widmer, Jürg Lendenmann, Walter Fehr und Graziano Gerussi – spielt Standards, Latin sowie Evergreens aus Filmen und Musicals.
kum mit ihrer modernen Interpretation von Hausmusik. Die Grundlage dazu bilden traditionelle Melodien aus der Schweizer Volksmusik. Spannende Arrangements, Improvisation und packende Rhythmen sind gewürzt mit viel Spielwitz und Spontaneität auf der Bühne. Eigenkompositionen von allen vier Musikern ergänzen das Repertoire und bringen Einflüsse aus Jazz, Tango und Country Musik mit sich.
Donnerstag, 3. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei - Kollekte.
Der unverkennbare alpine Groove der Familie von
Kleines Essen 15 Franken.
Flüe – Julian (Akkordeon, Schwyzerörgeli, Banjo, Dobro), Lukas (Perkussion, Piano) Vera (Kontrabass,
«Folka» – Neue Schweizer Volksmusik Vom Konzertlokal in die Scheune, vom Privatanlass auf die Kleinkunstbühne. Folka reist quer durchs Land und begeistert ein vielseitiges Publi-
Geige) und Roland (Klarinette, Saxofon, Kontrabass) am Freitag, 4. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken. Platzreservierung für die Anlässe im Kellertheater empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Ein König und ein Seismologe
«Schätze der Türkei»
Ralf Schlatter liest in der Regionalbibliothek Affoltern
Filmabend mit dem Gemeindeverein Stallikon
Ralf Schlatter, Autor und Kabarettist (schön&gut), liest am Dienstag, 1. Oktober, in der Regionalbibliothek Affoltern aus seinen Büchern, der Wettswiler Musiker Michael Wernli begleitet ihn. Ein Abend voller Rhythmus, Klang und verspielter Sprache.
Der Gemeindeverein Stallikon überrascht auch dieses Jahr wieder mit einem interessanten Filmabend. Zusammen mit Dieter Reichel wird eine Rundreise unter dem vielversprechenden Titel «Schätze der Türkei» präsentiert – am Donnerstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr im Singsaal der Schulanlage Loomatt.
Ihre Geschichte ist auch Teil unserer Geschichte. Der professionell aufgemachte Film vermittelt lebendige Eindrücke aus Istanbul, der historischen Halbinsel des alten Byzanz, Ankara/Hattusa, der ehemaligen Kleinstadt, die zur Vier-Millionen-Metropole heranwuchs, und Kappadokien, Erciyes Dag, der Vulkan, der alles verursacht hat.
Das heutige Anatolien ist auch Wiege europäischer Zivilisationen. Die bis weit vor unserer Zeitrechnung zurückreichenden Ereignisse, sowie die im Lauf der Jahrtausende sich wandelnden Völker und deren Errungenschaften haben unsere Kultur in einem grossen Aus- Die Römerstadt mass mitgeprägt. Sagalassos.
Bis zur Heimat Homers
Ralf Schlatter ist, wie der Züritipp kürzlich schrieb, ein «Sibesiech». Mit grossem Erfolg ist er als Kabarettist unterwegs, im Duo schön&gut an der Seite der Birmensdorferin Anna-Katharina Rickert. Eben erst hat die Sonntagszeitung die beiden an die Spitze ihres Comedy-Ratings gesetzt. Fürs Radio SRF 1 schreibt und liest er Morgengeschichten und hat schon mehrere Hörspiele verfasst. Vor einem Jahr hat er den Lyrikband «König der Welt» herausgegeben. Und Mitte September erscheint sein neuer Roman «Sagte Liesegang». In der Regionalbibliothek liest er aus dem Lyrikband und dem Roman. Begleitet wird er von Michael Wernli, der in Wettswil aufgewachsen ist und als freischaffender Musiker und Singer/Songwriter in Zürich lebt.
Groovende Klangschiene Ralf Schlatter ist ein Geschichtenerzähler, ein Wortspieler und ein Schalk. So auch in seiner Lyrik, entstanden in den letzten zwanzig Jahren und im Band «König der Welt» erstmals publiziert. Zum Schalk gesellt sich hier Ernsthaftigkeit, genaue Beobachtung und ein hohes ästhetisches Niveau. In den Worten von Angelika Overath in der NZZ: «Die Gedichte von Schlatter sind welthaltige Kondensate, silbensicher, seelengenau.» Zusammen mit Michael Wernli hat er aus diesen
Autor Ralf Schlatter (vorne) und der Wettswiler Musiker Michael Wernli. (Bild zvg.) Gedichten eine musikalische Lesung produziert, eine hochpoetische, stimmungsvolle und rhythmische Sprachreise auf einer groovenden Klangschiene. Die «schaffhauser az» beschrieb es so: «Die Musik untermalt den Text, rockt kräftig, wenn der Wasserfall zu Tale stürzt, wird lieblich, wenn es um Sehnsucht und andere Gefühle geht, und verliert sich in Loops, um das Endlose oder die Wiederholungen zu unterstreichen. Eine gut strukturierte und durchdachte Komposition.»
Wie lange dauert ein erzähltes Leben? Im zweiten Teil des Abends liest Ralf Schlatter aus seinem brandneuen Roman «Sagte Liesegang»: Alfons Liesegang, ein 62-jähriger soeben verstorbener Seismologe, soll einem Engel sein Leben erzählen. Der Clou dabei: So
lange er erzählt, so lange darf er nachher noch einmal zurück auf die Welt. Alfons Liesegang beginnt zu reden. Wie lange dauert sein erzähltes Leben? Was sagt er, was lässt er aus? In einem einzigen Monolog, getragen von einer rhythmischen und bildhaften Sprache, erzählt Liesegang seine Lebensgeschichte. Vom Vater, dem Geologen, der im Keller Steine zerschlägt, von seiner grossen Liebe zur Strahlerin Eva Gutknecht, vom Lied der Rolling Stones über den Teufel und von einer Zwergfledermaus, die wie ein Derwisch durch die ganze Geschichte flattert. Aber möchte Liesegang, als alles gesagt ist, überhaupt noch einmal zurück? Auch diese Geschichte wird von Michael Wernli kongenial begleitet. Dienstag, 1. Oktober, 20 Uhr, Regionalbibliothek Affoltern. Anschliessend Apéro. Eintritt frei – Kollekte.
Die «Hippiedemie» breitet sich aus Der Chor «vocal emotions» im Probe-Wochenende ................................................... von eliane bracher Wer über das Wochenende vom 20. bis 22. September einen Ausflug auf den Gottschalkenberg machte, wähnte sich zurückversetzt in eine andere Zeit. Gesang lag in der Luft. Lieder wie «Where have all the Flowers gone», «Hey Jude» und viele weitere Ohrwürmer waren zu vernehmen. Grund dafür war das Probeweekend vom Baarer Chor «vocal emotions». Die Sängerinnen und Sänger holten sich den letzten Schliff für die diesjährigen Projektkonzerte, welche
am 26. und 27. Oktober im Gemeindesaal in Baar und am 9. November in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten stattfinden werden. «Flower Power» – unter diesem Motto entführt «vocal emotions» dieses Jahr in die Hippiezeit. Begleitet wird der Chor von professionellen Musikern und der stimmgewaltigen Solistin Isa Wiss, die den Chor auch schon beim letzten Konzertprojekt «vocal emotions – emotion pur» begleitet hat. Ein solches Projekt braucht eine intensive Planung. So wurde bereits im Herbst 2012 mit den Vorbereitungen begonnen. Das vom Organisati-
onskomitee ausgewählte Thema «Flower Power» fand bei den Chormitgliedern sofort grossen Anklang. Begeistert wurden Lieder vorgeschlagen, teilweise wieder verworfen und schlussendlich eine bunte Palette zusammengestellt. Tolle Songs, die heute noch im Radio rauf und runter gespielt werden. Parallel zu den wöchentlichen Chorproben wurde bereits fleissig am themengerechten Bühnenbild und der passenden Dekoration gearbeitet. Während des Probeweekends war immer mehr zu erkennen, dass die Sängerinnen und Sänger vom Hippie-Virus infiziert sind. Nebst dem disziplinierten Proben blieb natürlich auch noch Zeit, das gesellige Vereinsleben zu geniessen. Es wurde gelacht, geplaudert, gespielt und mit einem Glas Wein auf die kommenden Konzerte angestossen. Wer nun auch Lust bekommen hat, selber für einen Abend in die Zeit von Love, Peace und Happiness einzutauchen, der darf sich an einem der Konzerte vom Hippie-Virus anstecken lassen. Infos (auch zur Ticketbestellung) unter www.vocal-emotions.ch oder
Die Sängerinnen und Sänger holten sich den letzten Schliff für die Projektkonzerte. (Bild zvg.)
info@vocal-emotions.ch.
Weiter geht es nach Südost-Anatolien, ins Königreich von Comagene, an die Mittelmeerküste, von Tarsin bis zum dem bekannten Konyaalti-Strand, hinter dem sich das Taurus-Massiv auftürmt und schliesslich nach Westanatolien, über die Taurus-Berge nach dem alten Sagalassos, der römischen Stadt auf 1500 Metern über Meer. Den Abschluss bildet Izmir, ehemals Smyrna und Heimat Homers. Die Bevölkerung von nah und fern ist herzlich zum Filmabend eingeladen. Der Eintritt ist frei. In der Pause wird ein kleiner Apéro offeriert. (-/Bi)
Eine amüsante Stunde mit Opernmusik Orgel-Matinée in der ref. Kirche Affoltern Die Organistin Antonia Nardone spielt am Sonntag, 29. September, um 11.15 Uhr eine Orgel-Matinée in der reformierten Kirche Affoltern. Auf dem Programm stehen Stücke von Morandi, Petrali, Padre Davide da Bergamo und Bellini. Unter dem Motto «Tutti all’Opera» («Alle gehen in die Oper») nimmt Antonia Nardone mit auf eine amüsante Stunde mit Opernmusik. Dass diese allein mit der Orgel interpretiert wird, ist eher ungewöhnlich. Doch die Orgel war im Italien des 19. Jahrhunderts die Königin der Instrumente. Dies verdankte sie ihrer klanglichen Fülle, die bis heute ein ganzes Orchester inklusiv Sängern und Sängerinnen zu vertreten vermag. So gibt es viele italienische Orgel-Komponisten, die Orgelstücke im Opern-Stil geschrieben haben. Von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis ins letzte Jahrhundert hinein erlebte Italien eine Hochblüte des Musiktheaters, welche das Interesse von Komponisten und Publikum fast vollständig beanspruchte und alle anderen Gattungen in den Hintergrund drängte. Vom allgemeinen Niedergang der einst so berühmten italienischen Instrumentalmusik war auch die Kirchenmusik betroffen. So war es im italienischen 19. Jahrhundert der Normalfall, dass in der Kirche Opernmelodien erklangen.
Die melodramatische Sprache der Renaissance in Orgelmusik übersetzt Die Matinée wird eröffnet durch die heiteren Sonata terza und Benedizione del Venerabile von Giovanni Morandi (1777-1856). Es folgt die Orgel-
Altes Handwerk – modernes Garn-Design Am kommenden Montag, den 30. September, lädt Monica Blattmann von 11 bis 17 Uhr zum Spinntreffen nach GrossholzMettmenstetten. Wolle von den eigenen Schafen oder Alpacas, handgefärbte, weiche Merinowolle, kostbare Seide oder Mohair – die Vielfalt der spinnbaren Fasern war noch nie so gross. Mit modernen Spinnrädern und ein wenig Übung lässt sich eine Vielzahl von einzigartigen Garnkombinationen für exklusive Strickprojekte oder auch für einfache Wollsocken herstellen.
komposition Allegretto per clarinetto von Vincenzo Petrali. Ein wunderbares Beispiel der Orgelliteratur des 19. Jahrhunderts, in dem der Wechsel zwischen Orchester und Klarinette, zwischen Tutti und Solo, hell und klar zu hören ist. Diese Komposition ist nur eine der zahlreichen Orgelwerke von Petrali, der als grösster Interpret seiner Zeitgenossen gilt. Die Matinée geht weiter mit drei Stücken von Padre Davide da Bergamo (1791-1863); einer Sonate, einer Elevazione und einer Sinfonia. Der Musikermönch übersetzte die melodramatische Sprache der Renaissance in Orgelmusik.
Opernmusik in einer originellen und interessanten Instrumentalbesetzung Antonia Nardone beschliesst ihr Konzert mit dem einzigen Werk für Orgel von Vincenzo Bellini (1801-1835). Der Sohn von neapolitanischen Musikern war einer der berühmtesten Opernkomponisten seiner Zeit und massgebend für die Entwicklung des Gesanges. Die kleine Sonata per Organo gleicht einer sängerischen Opernszene und hat eine langsame Einleitung mit dramatischen Akkorden, der mit dem Allegro sozusagen der «Arienteil» folgt. Opernmusik in einer originellen und interessanten Instrumentalbesetzung also – und eine ideale Gelegenheit, um aus Opernfans auch Orgelliebhaber zu machen! Die reformierte Kirchgemeinde Affoltern und die Interpretin, Antonia Nardone, freuen sich, zahlreiche Musikfreunde zu dieser besonderen Orgel-Matinée begrüssen zu dürfen. Das Konzert beginnt im Anschluss an den Gottesdienst um 11.15 Uhr, dazwischen wird in der Kirche ein Apéro offeriert.
Anmeldung per Telefon 044 776 80 11 oder E-Mail: swiss-handspun-art@gmx.ch .
Bach für höchste Ansprüche Cembalo-Recital mit Anna Buczek Merz Im Programm des diesjährigen Herbstkonzerts in der ref. Kirche in Birmensdorf steht diesmal ein besonderes Werk. Aria mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit zwei Manualen, wie Bach seine im Jahr 1741 entstandene Komposition genannt hat, oder «Goldberg-Variationen». Der zweite Name kommt aus dem 19. Jahrhundert In der ersten Bach-Biografie von J. N. Forkel gibt es dazu eine Geschichte: Bach habe das Werk für den mit ihm befreundeten Grafen Keyserling geschrieben. Die Musik, die von seinem jungen Hof-
cembalisten Goldberg gespielt sein sollte, hatte als Aufgabe die Beruhigung, Erheiterung und Vertreibung von nächtlichen Depressionen des Grafen. Goldberg war ein junger Schüler von Bach Vater und dessen Sohn, Friedemann.
Ein Werk der Superlative Obwohl die Geschichte von anderen Bach-Biografen angezweifelt wird, die Wirkung der Musik ist wirklich trostspendend. In der Biografie von Johannes Brahms kann man erfahren, dass
nach dem Tod seiner lieben Mutter ein Freund von Brahms zu ihm gekommen ist und seine Trauer mit dem Spiel der Goldberg-Variationen besänftigte. Der Zyklus gilt bis heute nicht nur als das grösste und anspruchsvollste Klavierwerk J. S. Bachs, sondern für viele auch als das schönste. Goldberg-Variationen von J. S. Bach, Cembalo-Recital mit Anna Buczek Merz in der ref. Kirche Birmensdorf am Samstag, 28. September, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte erhoben.
Ämtler Bibliotheken im Oktober Die Herbstferien dauern im ganzen Bezirk vom 7. bis 19. Oktober.
Bibliothek Aeugst Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. Oktober, 20 Uhr: Lesezirkel. Es wird über das Buch «Meine Welt hat in einem Schächtelchen Platz» von Katrin Züger. Die Aeugster Autorin wird selbst anwesend sein. Einige Buchexemplare liegen in der Bibliothek für Interessierte bereit. Mittwoch, 30. Oktober, 14 Uhr: Kamishibai – Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 Jahren.
Den Alltag vergessen Ein Strickstück aus handgesponnener Wolle ist eine besondere Kostbarkeit und erfreut Träger oder Beschenkte ganz besonders. Das alte Handwerk des Handspinnens am Spinnrad kann von Jung und Alt, Frau oder Mann schnell erlernt werden. In kurzer Zeit erreicht man ersten Erfolgserlebnisse und freut sich am ersten handgesponnenen Wollstrang, den man in den Händen hält. Die Arbeit am Spinnrad wird als sehr wohltuend und meditativ erlebt, lässt den Alltag vergessen. Regelmässig lädt Monica Blattmann zu Spinntreffen in ihr Atelier filz-t-raum, Grossholz 15, Mettmenstetten. Das nächste Treffen ist am kommenden Montag, 30. September, 11 bis 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anna Buczek Merz am Cembalo. (Bild zvg.)
Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 1. Oktober, 20 Uhr: Autor und Kabarettist Ralf Schlatter liest, Musiker Michael Wernli spielt. Ein Abend voller Rhythmus, Klang und verspielter Sprache. Anschliessend Apéro. Eintritt frei – Kollekte. Dienstag, 8. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 15. Oktober, 10.30 bis ca. 11 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 16. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Fegefeuer» von Sofi Oksanen diskutiert. Während der Herbstferien gelten die normalen Öffnungszeiten.
Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Dienstag, 29. Oktober, 20 Uhr: Präsentation von neuer Schweizer Literatur von bekannten und unbekannteren Autoren mit Dr. Heinrich Boxler, Feldmeilen. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Mittwoch, 30. Oktober, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung.
Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Hausen Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.
Bibliothek Hedingen Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.
Bibliothek Kappel Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Mettmenstetten Während der Herbstferien ist die Bibliothek montags und freitags von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr: «Zyt für Gschichte».
Bibliothek Obfelden Freitag, 4. Oktober, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Während der Herbstferien ist die Bibliothek dienstags von 17 bis 19 Uhr, mittwochs von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr offen. Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr: Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Das Herz ist ein einsamer Jäger» von Carson McCullers.
Bibliothek Ottenbach Dienstag, 22. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Während der Herbstferien ist die Bibliothek donnerstags von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.
reit. Im Oktober liegt auf einem Extratisch eine Medienauswahl zum Thema «Biografisches» auf. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 29. Oktober, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. In der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.
Bibliothek Wettswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. Oktober, 20 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Seerücken» von Peter Stamm besprochen. Samstag, 26. Oktober, 9.30 bis 10.30 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 30. Oktober, 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern und Kinder zwischen 9 bis 36 Monaten. Mittwoch, 30. Oktober, 14.30 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.) anzeige
Bibliothek Rifferswil Bibliothek Knonau Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 18 bis 19.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. Oktober, 16 bis 17 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek.
Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Bibliothek Stallikon Ab 1. Oktober liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene be-
Klassiker, Jets und Helikopter
Freitag, 27. September Affoltern am Albis 19.00: Orgelkonzert mit Rosmarie Ott, Musik von J.S. Bach, W.A. Mozart und J. Lefébure-Wely. Katholische Kirche. Seewadelstr. 13. 19.30: Vortrag über die Faszination des Vogelfluges. Für Gross und Klein, Teilnahme kostenlos. Vereinshütte des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern. Giessenstrasse 18. 20.15: Valentin Berlinsky Quartet mit Musik von L. van Beethoven und J. Brahms. Bartek Nizio, Violine; Wang Xiaoming, Violine; Daniel Greenlees, Viola; Alexander Neustroev, Violoncello. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. La Marotte. Centralweg 10.
Hausen am Albis 14.00-20.00: Edelbrand im BlumenStil. Schauen - Kosten - Geniessen. Einladung mit Gastfamilie Leuthold vom Wolfacker. BlumenStil. Albisstrasse 19.
Mettmenstetten 18.00: Metzgätä! Auf Ihren Besuch freuen sich Vreni Spinner und Team. Res. Tel. 044 767 02 01. Weisses Rössli. Albisstr. 1.
Stallikon 20.00: Live in concert. Niculin Janett und Band mit neuem Programm «Jazzmusikbaukasten». Kirche.
Samstag, 28. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 09.00-16.00: Säuliämtler Flohmärt. Bei jeder Witterung. Unbedingt Parkplätze im «Moos» benutzen. (Nächster Flohmi 19. Oktober) Kronenplatz. 10.00-16.00: Tag der offenen Tür zum 25. Jubiläum. Ausstellung mit Projektbildern, Grillwürste «von der Esse», gemütliches Beisammensein. Architekturbüro Stierli und Metallbau Klichenmann. Alte Dorfstr. 22. 11.00-16.00: Tag der offenen Tür. Achtung - Malen wirkt ansteckend! Malatelier. Untere Bahnhofstr. 35. 11.00-16.00: Rotary Club ZürichKnonaueramt. Sponsorenlauf zugunsten Projekt «Boca Sana Vida Sana» für alle - Erwachsene, Kinder, Jugendliche, Laufen und Radfahren. Sportanlage Moos. 15.30-17.30: Hauptübung. Feuerwehrdepot Affoltern (Treffpunkt). 20.00: Jubiläumskonzert. 20 Jahre Gospelchor Affoltern am Albis. Leitung: Anette Bodenhöfer. Martin Eigenmann, Piano; Manuel Müller, Bass; Mike Isenegger, Drums; Kollekte. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94. 20.15: Kultur in Affoltern: Gländ, folklore imaginaire. Christian Zehnder, Stimme, Bandoneon, Barbara Schirmer, Hackbrett. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.
Hausen am Albis 08.00-16.00: Edelbrand im BlumenStil. Schauen - Kosten - Geniessen. Einladung mit Gastfamilie
Der 34. Modellflugtag Hausen mit zahlreichen Attraktionen Am kommenden Wochenende lädt die Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf) zum grössten Modellflugspektakel der Schweiz auf dem Flugplatz Hausen-Oberamt ein. Der Eintritt ist für alle Besucher wie immer frei. Am Eingang wird für die Unkosten gesammelt. Spender erhalten einen Flugtag-Hausen-Kleber. Diese Modellflugshow sollte man sich nicht entgehen lassen: Eröffnet wird mit der Darbietung von Yannick Fuhrer von der Mgaf, welcher gekonnt eine Kunstflugmaschine des Typs Sukhoi 29s mit Elektroantrieb vorführt. Danach geht es Schlag auf Schlag. Ein Höhepunkt jagt den anderen. Angemeldet sind: Airbus A380 mit einer Spannweite von über 5 Metern und 70 kg Gewicht, Düsenjets wie die SR71 Blackbird, Mirage IIIRS mit Elektroturbinen, F5-Tiger, F/A-18 Hornet, Hawker Hunter in Formationsflug (Grashüpfer), Sukhoi SU-27, Rafale, Concorde, Airbus A340 und Oldtimer wie P47 Thunderbolt und viele mehr. Der Leckerbissen aus Italien kommt wieder: Das «Team Italia» mit seinen vier grossen Doppeldeckern vom Typ Nieuport 17 C1 zeigen wieder Formationsflüge mit Musik aus dieser Zeit – ganz im Sinne des Kinofilm-Hits «Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten». Auch weitere Flugzeuge aus vergangener Zeit sind zu bestaunen, etwa die Lockheed Super Constellation, Orion und Harvart
Leuthold vom Wolfacker. BlumenStil. Albisstrasse 19.
Kappel am Albis 11.00: Verein Punktuell, Röstifest mit Festwirtschaft, Röstispezialitäten, Wiesnbier und vieles mehr! Kinderattraktion Hüpfburg. Eintritt frei. Anstich mit Musikverein Mettmenstetten, später Musik mit «Gängiger Berg», « Ämtler Jodlerfründe», «Original Gaudibuam». Denner Satellit.
Knonau 10.00-16.00: Knonauer Wassertag. Infos, Experimente, Festwirtschaft. Mehrzweckgebäude Stampfi.
09.00: Pferdesporttage Mettmenstetten. Prüfungen Kat. B60, B70, B80. Ab 14 Uhr Kat. B90, B95. Signalisation folgen. Festwirtschaft. www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau. 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 12.00: Metzgätä! Auf Ihren Besuch freuen sich Vreni Spinner und Team. Res. Tel. 044 767 02 01. Weisses Rössli. Albisstr. 1.
Wettswil 19.00: Jazz im Hirschen mit Fidis Jazzmen. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Sonntag, 29. September Affoltern am Albis 17.00: Wilhelm Kasperli Tell. Ein
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nachtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.
Formationsflug mit Nostalgie-Faktor: Das «Team Italia» kommt einmal mehr mit seinen grossen Doppeldeckern vom Typ Nieuport 17 C1. (Archivbild) AT-6 sowie natürlich zahlreiche Helikopter mit Turbinen und Elektroantrieb und Segelflugzeuge. Den Schlusspunkt der Flugshow setzt am Sonntag die Fuchsjagd mit dem Motto «Jeder gegen jeden». Viele weitere Leckerbissen werden in Hausen zu sehen sein. Dazu wird eine Festwirtschaft geführt mit Cervelats und Bratwürsten, Pommes frites und feinen selbstgebackenen Kuchen, um den Hunger der Zuschauer zu stillen. Viele Marktstände zeigen ihre Pro-
dukte und laden zum Verweilen ein. Wer kann, reise mit dem Postauto der Linie 223 vom Bahnhof Affoltern her an. Das Postauto fährt stündlich um jeweils 4 Minuten nach der vollen Stunde ab.
Heldenstück, Kasperlitheater für Kinder ab 7 J. Türöffnung 16.30 Uhr. La Marotte. Centralweg 10. 17.00: Jubiläumskonzert. 20 Jahre Gospelchor Affoltern am Albis. Leitung: Anette Bodenhöfer. Martin Eigenmann, Piano; Manuel Müller, Bass; Mike Isenegger, Drums; Kollekte. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94.
Std.. Anmeldung/Auskunft: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).
Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche, mit a cappella Chor Zürich. Leitung: Bohdan Shved; Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Kollekte. Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
10.00: Pferdesporttage Mettmenstetten. OKV Mediviet Jump Green, mit Final. Ab 15 Uhr Ablösespringen Wertung C. Signalisation folgen. Festwirtschaft. www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau.
La Marotte, Centralweg 10: Darum Raumplanung. Eine Wanderausstellung der ETH Zürich und des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA im Ausstellungscontainer bei der Migros Affoltern. Ergänzend zur Ausstellung finden im Kellertheater LaMarotte Podiumsgespräche statt. Die Ausstellung dauert vom 2. bis 8. Oktober, jeweils Mo-Fr, 12-19, Sa/So 10-16 Uhr geöffnet.
Bonstetten Wolfgang Auth OK des Flugtags Hausen 2013 Flugprogramm: Samstag und Sonntag, 5. und 6. Oktober, 10 bis 17 Uhr. Ganzes Flugprogramm unter www.mgaffoltern.ch. Kein Verschiebedatum!
Mittwoch, 2. Oktober Affoltern am Albis 20.15: Verliebte Feinde von Werner Swiss Schweizer. CH 2013, 112 Min. (D). Ab 19 Uhr Weindegustation mit Weinen des Regisseurs, Lux-Bar. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Bewältigung der Mobilität. Es diskutieren Wilhelm Natrup, Hans Dünki, René Hutter, Robert Marty, Carsten Hagedorn. Moderation Paul Schneeberger, Redaktor NZZ. Türöffnung & Bar ab 19.15 Uhr. La Marotte. Centralweg 10.
Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung mi Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini, Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: So, 14-17 Uhr.
08.00: Wanderung Stock/Unteriberg. Mit PW nach Unteriberg. Unteriberg-Punkt 1236, Tierfäderenegg-Stock-Ober Schrot-HirschWaag-Unteriberg. Wanderzeit 5 Std. Aufstieg 765 m, Abstieg 776 m. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Zürcher, Tel. 044 764 07 62. Gemeindeparkplatz Chratz (Treffpunkt).
Dienstag, 1. Oktober 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Tel. 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.
Bonstetten 08.40: Leichte Wanderung: Vom Zugerberg über Fiselstuden nach Unterägeri. Wanderzeit ca. 2 1/2
CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14 h Deutsch gesprochen, ab 6/4 J.
KEINOHRHASE & ZWEIOHRKÜKEN CH-Vorpremiere/Reduz. Eintrittspr! Sa/So/Mi 15.45 h (2D), Mi auch 14 h (3D, im Seehof 2) TURBO Deutsch gespr., ab 6/4 J. CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Deutsch gespr., ab 6 J., in Begleitung ab 4 J.
Mi 18 h
Do/Fr/Mo/Di 18 h CHD, ab 10/8 J. Von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt uva.
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Mettmenstetten Mettmenstetten
20.15: Jazz am Donnerstag. Shrink & Jazz, die Vocal Jazz Combo spielt Standards, Latin sowie Evergreens aus Filmen und Musicals. Sandra Geiger, voc; Erwin Widmer, tp, ss; Jürg Lendenmann, p; Walter Fehr, b; Graziano Gerussi, d. Bar ab 18.30 Uhr. Res.: Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. LaMarotte. Centralweg 10.
CH-Premiere Do/Fr 20.15 h (E/d/f) Sa/So 17.45 h (D), 20.15 h (E/d/f), Mo/Di/Mi 20.15 h (D) 2 GUNS Ab 16/14 J. Von Baltasar Kormákur, mit Mark Wahlberg uva.
ERNEST & CELESTINE CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 15.45 h, Mi 16 h
CHD, ab 6/4 J.
Tägl. 18 h Sp/d/F), ab 16/14 J. Von Sebastián Lelio, mit Paulina Garcia uva.
Mo 20.15 h CHD, ab 8/6 J.
VON HEUTE AUF MORGEN Spezialvorstellung in Anwesenheit des Regisseurs Frank Matter! Do/Fr/Sa/So 20.30 h (D) Di/Mi 20.30 h (E/d/f) Ab 14/12 J. Von R.M. Thurber, mit Jennifer Aniston uva.
WE'RE THE MILLERS GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG
Sa/So 14.30 h CHD, ab 10/8 J.
LOVELY LOUISE Von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt uva. 3. Woche!
Sa/So 17 h OV/d, ab 6 J.
Ottenbach 09.13: Alterskommission Ottenbach: Fahrt nach Zürich, Sihltalbahn nach Leimbach. Wanderung der Sihl entlang nach Adliswil. Mittagessen im Restaurant. Weiter auf dem Sihluferweg bis Sihlau, ca. 20 Min. Mit der S4 nach Langnau, Postauto zurück über den Albis.Infos: A. Schulthess, Tel. 044 761 24 98. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Sa/So 14 h D gespr. empf. ab 4 J.
Von Ruben Alves, mit Rita Blanco uva. Filmreihe «Im Gotthard um die Welt»! NAIROBI, HALF LIFE Mo 20.15 h, OV/d Von David Tosh Gitonga CH-Premiere! Ausser Mo tägl. 20.15 h
DER GESCHMACK VON APFELKERNEN Deutsch gespr., ab 14/12 J. Von Vivian Naefe, mit Hannah Herzsprung uva.
CH-Vorpremiere/3D/Red. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h TURBO 3D-Deutsch gespr., ab 6/4 J. CH-Premiere/Reduz. Eintrittspreis Sa/So 17 h, Deutsch gespr., ab 6, in Begl. ab 4 J.
V8 – DU WILLST DER BESTE SEIN CH-Premiere!
Tägl. 20.15 h Deutsch gespr., ab 12/10 J.
PRAKTI.COM (THE INTERNETSHIP) Von Shawn Levy, mit Vince Vaugh uva.
Herbstwanderung bei herrlichem Wetter im Nidwaldnerland Am Wochenende vom 21./22. September genossen zwölf muntere Wandersleute die abwechslungsreiche Wanderung auf dem Nidwaldner Höhenweg von Oberrickenbach via Haldigrat und Brisenhaus auf die Niederbauenalp ob Emmetten.
derroute führte unterhalb des Schwalmis vorbei, bis im Choltal auf 1261 m.ü.M. der tiefste Punkt des Tages erreicht wurde. Dort begann dann der gut begehbare Aufstieg über verschiedene schöne Alpen bis hinauf auf den Fulberg auf knapp 1770 m.ü.M.
Herrlicher Blick in die Berge und auf den tiefblauen Urnersee
................................................... von otto steinmann Nach dem Wetterpech am Gotthard entschädigte Petrus «Erlebnisse» am vergangenen Wochenende mit absolutem Traumwetter von A-Z. Die Gruppe reiste mit dem Zug via Zug–Luzern nach Wolfenschiessen und weiter mit dem Postauto nach Oberrickenbach auf 903 m.ü.M. Ziemlich genau um 12 Uhr begann die Wanderung mit einem recht anstrengenden Aufstieg in Richtung Geren und Brändeln. Der Wanderweg führte über Alpweiden und durch kleine Wälder und immer wieder über steile Bachläufe (ohne Wasser). Kurz vor 13 Uhr war dann die Mittagsrast angesagt, mit schöner Aussicht auf Walenstöcke im Süden und die diversen Gipfel im Westen, die zwischen dem Engelbergertal und dem Obwaldnerland liegen. Frisch gestärkt ging es weiter auf dem Nidwaldner Höhenweg in Rich-
Abstieg vom Haldigrat. (Bilder Irma Schmid) tung Niederrickenbach. Der höchste Punkt wurde bei Unterplütschgen auf 1351 m.ü.M. erreicht, bevor man nach ca. 2½ Stunden bei der Talstation der Luftseilbahn auf den Haldigrat ankam. In wenigen Minuten war die Gruppe auf dem Haldigrat auf 1935 m.ü.M. und genoss dort die herrliche Rundsicht und etwas Kühles zu trinken. Es folgte die Schlussetappe des ersten Tages, die mit einem recht happigen Abstieg in Richtung Brisenhaus begann. Der Weg wurde dann flacher
Hansruedi Steinmann und herrliche Aussicht auf den Urnersee. und angenehmer zum Wandern und nach weiteren 90 Minuten war das Brisenhaus (SAC-Hütte) erreicht. Zusammen mit ganz vielen andern Leuten wurde am Abend das feine Essen genossen und man bereitete sich auf die diversen «Schnarchkonzerte» im Massenlager vor.
Über Alpen hinauf auf den Fulberg Am Sonntagfrüh erwartete die mehr oder weniger ausgeschlafenen Wan-
dersleute das Morgenessen und ein feiner Kaffee. Kurz nach 8 Uhr orientierte Wanderleiter Otto Steinmann vor dem Brisenhaus über die bevorstehende Route und erläuterte in der klaren Morgenluft die Bergwelt und den schönen Blick bis hinunter nach Luzern. Dann aber gings los und die Wanderung begann auf einer breiten Naturstrasse und einem leichten Abstieg in Richtung Klewenalp, weiterhin auf dem Nidwaldner Höhenweg. Die Wan-
Nachdem alle die wunderschöne Aussicht genossen hatten, begann ein sehr steiler und mit vielen Stufen versehener Abstieg in Richtung Niederbauenalp. Der Abstieg zahlte sich mit einem herrlichen Blick auf den tiefblauen Urnersee, den gegenüberliegenden Fronalpstock, hinein ins Riemenstaldental und den Nieder- und Oberbauenstock aus. Nach weiteren 30 Minuten war das Ziel der Wanderung, die Bergstation der Niederbauenalp-Emmetten-Bahn, erreicht. Mittagessen, Kaffee und Kuchen und das Beobachten der Gleitschirmflieger beim Start waren der Abschluss der Zweitage-Wanderung. Mit dem Postauto ging es dann nach Stans und von dort via Luzern zurück ins Knonauer Amt, mit im Rucksack viele schöne Erinnerungen und Eindrücke. Fotos zu dieser und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.
Interkultureller Dialog im Wildnispark
Männerturnverein Affoltern lädt zur Metzgete
Herbstausflug des Forums Weltoffenes Knonau.
Die 17. Metzgete des Männerturnvereins Affoltern steht bereits wieder an. Sie findet am Samstag, 5. Oktober, im Kasinosaal Affoltern statt.
Wer will schon einen Herbstausflug bei Regenwetter durchführen? Der Vorstand des Forums Weltoffenes Knonau entschied sich zur Durchführung ihres Ausflugs am vorigen Sonntag – trotz schlechter Wettervorhersage – und lud seine Mitglieder und alle, die am «Früeligsfäscht» mitgeholfen hatten, am Sonntag in den Wildnispark Zürich Langenberg ein. Das Grillfeuer hatte Familie Carrisi bereits entfacht, als die Teilnehmenden per ö.V. oder Privatauto anreisten. Etwa zeitgleich mit der Fütterung der grossen und kleinen Wildschweine im Gehege nebenan bissen auch die Ausflügler in die saftigen Würste. Zuvor hatten einige vom Lookout aus die Bären beobachtet: Der alte Bär schlief auf ein paar Holzstecken und kratzte sich zuweilen mit der grossen Pfote am Bauch, derweil sich Mutter Bär mit ihren drei Jungen weiter hinten an allerlei Pflanzen erlabte. Nicht sehr viele Besuchende waren am Bettag im Park, doch eine fröhliche Schar von Frauen mit langen Gewändern und farbigen Kopftüchern brätelte nebenan. Ein paar Worte wurden beim Entfachen des Feuers gewechselt, im Übrigen blieben beide Gruppen für sich. Das Werweissen, woher die Frauen wohl kämen löste sich, als diese unverhofft mit einem grossen Teller voll würziger Fleischtätschli nahten und diese wie auch süssen Reis entgegenhielten – ein «Versuecherli» zum Probieren. Wildfremd und doch so offen und freundlich! Aus Pakistan seien sie, und während die Knonauer ihrerseits Schoggikuchen hinüberreichten, erklärten die Frauen, dass sie sich in der Moschee beim Balgrist getroffen und zusammen in den Tierpark gefahren seien, ihr Frauentag. Auch von farbigem Reis gaben sie zum Probieren. Beim weiteren Gang durch den Park folgte ein Lächeln da, ein Winken dort, und sichtbare Freude an der wiederholten Begegnung. Beglückende Momente, wo man zu unbekannten Menschen in Beziehung treten und wo ein Stück Vertrautheit entstehen kann. Die Sonne kam auch noch und kein Tropfen Regen – somit war es, trotz bescheidener Beteiligung, ein sehr gelungener Tag. (lm)
Die Senioren-Wandergruppe Affoltern. (Bild zvg.)
Wanderferien auf Gotthelfs Spuren Senioren-Wandergruppe Affoltern im Emmental 20 wanderlustige Seniorinnen und Senioren reisten am 6. September mit der Bahn nach Zäziwil. In der Hotelanlage Appenberg wurde Unterkunft bezogen. Trotz mehrheitlich schlechter Witterung war auch diese Wanderwoche ein voller Erfolg. ................................................... von martin arnold Der Einstieg in die Woche war vielversprechend. Bereits auf der Hinreise bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur wurde im Städtchen Burgdorf ein Halt gemacht. Eine kurze Wanderung auf die Gysnauflühe, mit anschliessender Schlossbesichtigung und Bummel durch die Altstadt, lockerten die Reise auf. Am frühen Nachmittag erreichte man Zäziwil. Die etwas abseits gelegene Hotelanlage Appenberg liegt sehr romantisch in die Umgebung eingebettet.
Jeden Tag zwei Routen zur Wahl Die Organisatoren Marcel Ineichen und Selma Hubschmid haben ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Die Landschaft Emmental bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für längere oder kürzere Wandertouren. Jeden Tag konnte zwischen einer schwereren oder leichteren Route aus-
gewählt werden. So konnten Wetter und persönliche Fitness bei der Wahl der Gruppe mit einbezogen werden. Trotz teilweise regnerischem Wetter war man zwischen 3 und 4,5 Stunden unterwegs im hügeligen Gelände mit zum Teil erheblichen Höhendifferenzen. Wenn das Wetter mitmachte, konnte man erahnen, wie schön die Aussicht auf das Panorama der Berner Alpen sein kann. Als Wanderleiterin führte die Chefin des Hotels, Marlies Mosimann, mehrmals eine Gruppe an. Dank ihrer Ortskenntnis konnte sie manchen Tipp geben.
Auf Gotthelfs Spuren In Lützelflüh wirkte im ausgehenden 18. Jahrhundert Albert Bitzius als Pfarrer. Besser bekannt ist er als Jeremias Gotthelf, ein Schriftsteller, welcher die damalige Zeit kritisch hinterfragte und in seinen Romanen immer wieder den Finger auf wunde Stellen legte. Seine Spuren sind in verschiedener Weise heute noch präsent. Zwei Höhepunkte der Woche waren diesem berühmten Mann gewidmet. Der eine fand in der alten Kirche RötenbachWürzbrunnen statt. Daniela Gerber, Organistin, erzählte etwas über die wechselvolle Geschichte dieses Gotteshauses. Anschliessend gab sie einige Kostproben an der Orgel zum Besten. Schliesslich wies sie daraufhin, dass alle kirchlichen Szenen der berühmten
Gotthelf-Filme in dieser Umgebung gedreht wurden. Lützelflüh, der Wirkungsstätte Gotthelfs, war der zweite Höhepunkt. Zuerst besuchte man die Ausstellung von Bronze-Figuren des Künstlers Freddy Air Röthlisberger, welche verschiedene Figuren aus Gotthelfs Romanen darstellten. Im anschliessenden Besuch im alten Pfarrhaus von Lützelflüh, wo sich das Gotthelf-Museeum befindet, erzählte Verena Hofer in schönstem Bernerdialekt aus der Biografie von Albert Bitzius. Vorlesungen aus den Romanen rundeten den Besuch ab. Es war so interessant, dass man gar nicht merkte, wie die Zeit verging. Der kräftige Applaus war sehr verdient.
Zurück in die Gegenwart Auf der Heimreise durchs untere Emmental nach Solothurn, konnte man sehr gut beobachten, wie sich die Landschaft gegenüber dem oberen Emmental deutlich veränderte. Innert kurzer Zeit war man inmitten des Industriegebietes im Mittelland. Vorbei die behäbigen Bauernhöfe und der liebliche Klang der Herdenglocken! Die diesjährige Wanderwoche ist Geschichte. Die Organisation klappte vorzüglich, sodass die Woche unfallfrei beendet werden konnte. Noch ein Hinweis: Im nächsten Jahr findet die Wanderwoche vom 12. bis 19. Juli in Samnaun statt.
Der Männerturnverein Affoltern wird an seiner zur Tradition gewordenen Metzgete wiederum alles daransetzen, seine Gäste von nah und fern freundlich und umsichtig zu betreuen und mit vorzüglich zubereiteten Speisen, die eine richtige Metzgete ausmachen, zu verwöhnen. Die dazu passenden Getränke werden bereitgestellt. Das abwechslungsreiche Kuchenbuffet mit hausgemachten Köstlichkeiten rundet das reichhaltige Angebot ab. Diskrete Begleitmusik ertönt aus der hauseigenen Anlage. Mit seiner Metzgete bietet der Männerturnverein der Bevölkerung Gelegenheit, zusammen mit der Familie, mit Freunden und Bekannten einen geselligen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Es würde die Organisatoren und die zahlreichen Helfer freuen, möglichst viele bekannte und unbekannte Gesichter begrüssen zu dürfen. (Ty) Infos: www.mtva.ch.
Gebäude energetisch modernisieren «starte!» – Info-Veranstaltung in Knonau Erneuerungsbedürftige Fenster, Dächer oder Fassaden, eine alte Heizung oder nur der Wunsch, Energie zu sparen: Es gibt viele Gründe, eine Liegenschaft energetisch zu modernisieren. Das Aktionsprogramm «starte!» unterstützt Hausbesitzer mit Infos und individueller Beratung. Im Kanton Zürich stehen rund 300 000 Häuser, die mit einfachen Massnahmen energetisch verbessert werden könnten. Um das Potenzial für die Modernisierung des Gebäudeparks besser auszuschöpfen, haben die Baudirektion, die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam das Aktionsprogramm «starte!» lanciert. Es ist die Fortsetzung des Programms «jetzt», das in den Jahren 2009 bis 2012 im Kanton Zürich bereits erfolgreich durchgeführt worden ist.
Informationsveranstaltungen und Energieberatung Das Programm umfasst kostenlose Informationsveranstaltungen mit Themen-Referaten, welche die Vorteile einer energetischen Modernisierung von Wohnbauten und eine optimale Vorgehensweise aufzeigen. Vor und nach den Referaten präsentieren sich
neben den drei Programmpartnern weitere Fachpartner aus der Gebäudebranche im Rahmen einer Ausstellung. Die unverbindlichen Info-Veranstaltungen sind öffentlich – eine Anmeldung ist nicht nötig. Interessierte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können im Anschluss an den jeweiligen Informationsanlass eine individuelle Energieberatung in Anspruch nehmen. Die mit dem Programm «starte!» vergünstigt angebotenen Beratungsprodukte sind auf den Geak (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ausgerichtet und werden von speziell ausgebildeten Energiefachleuten erbracht.
Energieverbrauch halbieren Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen fallen im Gebäudebereich an. Energieund klimapolitische Ziele bedingen, dass die Bauten für die Zukunft fit gemacht werden. Mit einer umfassend und richtig geplanten Modernisierung kann der Energieverbrauch eines älteren Schweizer Wohnhauses problemlos halbiert werden. Zudem wird der Komfort verbessert und der Wert einer Immobilie langfristig gesteigert. Die nächste «starte!»-Informationsveranstaltung im Knonauer Amt: Samstag, 26. Oktober, 10 Uhr, Knonau. Infos: www.starte-zh.ch.
Das U16-Mädchen-Team. (Bild Philippe Bandi)
Klubrekorde erlaufen LV Albis an den Schweizer Staffelmeisterschaften Die drei Teams der LV Albis standen an den Schweizer Staffelmeisterschaften zwar nicht auf dem Podest, erzielten aber neue Klubrekorde und klassierten sich im Mittelfeld. Lauf-Trainer Philippe Bandi kann stolz sein auf seine Lauf-Gruppe.
beachtlich und bedeutet neuen Klubrekord. In der Serie wurden sie Dritte und im Gesamtklassement belegte das Team Rang 20 von 35 Klassierten. Dieses Team hat noch viel Potenzial, ging es doch mit zwei U14-Läuferinnen an den Start.
Die Erwartungen des Trainers übertrafen die U20-Läuferinnen in der olympischen Staffel. Sie verbesserten den Klubrekord gleich um mehrere Sekunden. Ravenna Gassmann lief auf der 800-m-Strecke ein taktisches Rennen. Valeska Ganz (400 m), Kathrin Rohr (200 m) und Michelle Biberstein (100 m) konnten auf den folgenden Ablö-
Die U16-Mädchen liefen in der Besetzung Alessia Danelli, Leonie Schilliger, Alexandra Gärtner, Seraina Berthoud und Svenja Gut die fünfmal 80 m Staffel. Die Zeit von 52.77 reichte zwar nicht für ein Weiterkommen, ist aber
Zurück zu einstiger Stärke
sungen gut mithalten. In einer Zeit von 4:08.10 lief das Quartett auf Rang 6. Auch in dieser Staffel wurden zwei jüngere Läuferinnen eingesetzt. Ein gutes Resultat erzielten auch die Männer in der olympischen Staffel. Raphael Frei, Romario Gassmann, Marcel Weber und Lukas Zingg belegten in der Schlussrangliste ebenfalls den 6. Platz von 13 klassierten Teams. Die Zeit von 3:23.70 bedeutet ebenfalls Klubrekord. Diese Resultate sind auf gute Arbeit des Trainers und Trainingsfleiss der Athletinnen und Athleten zurückzuführen. Langsam aber sicher nähern sich die Läufer den früheren Zeiten, als die LV Albis ein gefürchteter Player in den Mittelstreckenstaffeln war.
Die dritte Generation übernimmt Rouven Simon bringt frischen Wind in die Kronen-Bar in Birmensdorf.
Der «Singing Postman» bewährt sich an der Züspa.
Gruppenbild mit den Ämtler Landfrauen. (Bilder zvg.)
Wenn der singende Pöstler für einmal mit den Landfrauen bäckt Traditionelles Backen der Landfrauen an der Züspa mit Michael Williams ................................................... von daniela stübi 22. September, 10 Uhr am Stand der Landfrauen an der Züspa: Gelbe Landfrauenschürze, weisses T-Shirt, Hände waschen und die Arbeit beginnt. 100 kg Mehl werden in ofenwarme Zöpfe, knusprige Landfrauenbrote, süsse Zuckerbrötchen und in den Züspa-Hit «Schoggimüsli» verarbeitet. Schon jetzt flanieren die ersten Besucher durch die Messehalle. Vom feinen Backduft werden sie angelockt – und kaufen den ganzen Tag grosszügig
bei den Ämtlerinnen ein. Das Interesse ist gross und viele nutzen die Gelegenheit, dem kreativen Handwerk der Landfrauen zuschauen. Und der eine oder andere Tipp oder Trick wird zwecks Umsetzung in der eigenen Küche mit nach Hause genommen.
Mit vollem Elan und Geschick Um 12 Uhr ist der singende Pöstler aus Affoltern, Michael Williams – auch bekannt aus der Sendung «The Voice of Switzerland» – zu Gast am Stand. Nach kurzer Einführung beginnt er mit vol-
lem Elan und Geschick: Zopfteig kneten, formen und flechten und mit Ei bepinseln. Was wohl der mächtige, temperamentvolle Gast unter den Landfrauen macht? Auffallend häufig bleiben die Besucher stehen, scheinen sich genau das zu fragen. Da hat eine Frau den Mut ihn anzusprechen: wer er sei und warum er in der Runde der Landfrauen stehe? Der «Singing Postman» fragt die Dame nach einem Liederwunsch und beginnt spontan mit seiner hervorragenden Stimme ohne jegliche technische Unterstützung zu singen. Die
Besucherinnen sind hingerissen, als er noch seinen sympathischen Charme spielen lässt, und die Ämtlerinnen verkaufen die feinen Backwaren spielend. Die grosse Anerkennung, die ihnen von der Stadt-Bevölkerung an diesem Tag geschenkt wurde, motiviert die Landfrauen, auch in Zukunft solche Aktionen durchzuführen. Zu den Landfrauen aus dem Bezirk Affoltern gehören Bäuerinnen und Frauen aus verschiedenen Berufsgruppen, die das Beziehungsnetz zwischen Stadt und Land pflegen wollen. Als Nahrungsmittel-Produzenten sind ihnen die Themen Natur, Nahrung und Gesellschaft wichtig, darum bilden sie sich in diesen Bereichen regelmässig weiter – etwa über das Weiterbildungsangebot der Zürcher Landfrauen – und engagieren sich vielfältig. So fliesst zum Beispiel der Erlös der Züspa-Aktion in das Soziale Netzwerk «Ländliche Familienhilfe».
Gemütliche Lounges, eine stilvolle Bar und ein grosser Garten, in dem die Raucher auch im Winter ein Dach über dem Kopf haben – die KronenBar in Birmensdorf hat alles, was es für den gemütlichen Feierabend oder den stimmungsvollen Ausgang braucht. Die ebenso aufgestellte wie attraktive Barmaid mixt der Kundschaft mit Freude spezielle Cocktails. Mit Rouven Simon übernimmt nun bereits die dritte Generation. Seine Grossmutter begann in den 70erJahren, seine Eltern folgten 1980, Vater Rolf Simon baute das Lokal 1985 um. «Wir waren über die Stadtgrenzen hinaus bekannt», erinnert sich Annemarie Simon. Rouven Simon half schon als kleiner Junge gerne mit, nun hat auch ihn der Wirte-Virus gepackt und er setzt das Generationen-Werk fort. Als «offen, kommunikativ und charmant», bezeichnen ihn seine Gäste. «Er ist ein guter Gastgeber», betonen sie. Selber hofft der 32-Jährige, ein bunt durchmischtes Publikum anzusprechen. «Jung und Alt sind willkommen», heisst es in der KronenBar. Nicht zu jung allerdings: «Zutritt ab 18 Jahren», steht an der Eingangstür. Auch gegen den kleinen oder grösseren Hunger kommt die Kronen-Bar übrigens gut an, sei es mit Spezialitäten wie Black Tiger Crevetten, Eglifilets im Bierteig oder den klassischen Chicken-Nuggets mit Pommes Frites. Ab Oktober gibts zudem am Donnerstag- und Samstagabend Schmackhaftes aus der thailändischen Küche. Möglich macht es die allseits bekannte Chi vom Take-Away am Bahnhof Bonstetten-Wettswil. (tst.) Kronen-Bar, Stallikonerstrasse 41, Birmensdorf. Montag bis Samstag ab 14 Uhr, Freitag/Samstag
Infos: www.landfrauen-zh.ch/bezirk-affoltern.php.
FCWB reist zum Spitzenreiter Der Ämtler Erstligist tritt am Samstag auswärts gegen USV Eschen/Mauren an Ein echter Spitzenkampf steht für den FC Wettswil-Bonstetten am Samstag auf dem Programm. Dabei treffen die viertplatzierten Ämtler auf den Leader der Gruppe 3, die USV Eschen/Mauren. Ein Auswärtspunkt ist das Minimalziel der Dosch-Elf. ................................................... von andreas wyniger Bereits vier Punkte beträgt der Vorsprung der Liechtensteiner Nummer 2 Eschen/Mauren auf das zweitplatzierte Gossau. Eschen/Mauren ist als einer der Hauptfavoriten in die Saison gestartet und dieser Rolle bisher auch vollends gerecht geworden. Mit Ausnahme des Derbys gegen Balzers, welches überraschenderweise verloren wurde, wusste die USV bisher zu überzeugen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Wegmann besticht durch überragende Einzelspieler, viel Routine und einen überragenden Angriff, welcher bereits 22 Tore verbuchen konnte. Die Liechtensteiner wollen heuer unbedingt einen der beiden zu den Aufstiegsspielen berechtigenden ersten
Auch im «Ländle» wollen die Rotschwarzen im gegnerischen Strafraum für Unruhe sorgen. (Bild Kaspar Köchli) Plätze erobern. Hierzu ist ein Heimsieg über Wettswil-Bonstetten natürlich fest eingeplant.
FCWB Aussenseiter mit Chancen Für Wettswil-Bonstetten spricht, dass man im bisherigen Saisonverlauf mit der Aussenseiterrolle bisher sehr gut zurechtkam. So gelangen gegen die höher dotierten Rapperswil und Zug
zwei Siege, welche aufzeigten, dass auch gegen die «Grossen» immer etwas zu holen ist. Basis hierfür waren jeweils kämpferisch überragende Auftritte, taktische Disziplin und eine mutige Spielweise. Gerade gegen spielende und offensiv ausgerichtete Gegner können die Ämtler mit ihren Tugenden stets gut gegenhalten. «Natürlich wollen wir auch am Samstag Zählbares holen. Ei-
ne riesige Herausforderung, zugleich jedoch wieder ein Highlight welches wir mit viel Freude und Enthusiasmus angehen werden», äusserst Trainer Martin Dosch zwar mit dem nötigen Respekt, aber voller Tatendrang. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs und bereits 13 eroberten Punkten können die WB-ler gelassen in diese Partie gehen, unbelastet auftreten und frisch von der Leber weg agieren. Noch unklar ist die personelle Besetzung des Ämtler Erstligisten. Innenverteidiger Bonnemain musste zuletzt verletzt ausgewechselt werden, über seinen Einsatz werden die Trainings unter der Woche wohl mehr Aufschluss geben. Spielbeginn im schmucken Sportpark Eschen ist Samstag um 17 Uhr.
Alle FCWB-Spiele vom Wochenende Freitag, 20 Uhr: Veteranen - Wald; Samstag, 9.15 Uhr: Höngg - Jun. Ed, 9.30 LetziKids (FCZ) - Jun. Ea, 10 Uhr: Jun. Ec - Thalwil, 11 Wiedikon - Jun. D1, enbach, 13.30 Uhr: Wiedikon - Jun. Eb, 14.45 Uhr: Uster - Jun. C1 (CCJL), 15 Jun. D2 - Kilchberg/Rüschlikon, 17 Uhr: Eschen/Mauren - FCWB 1; Sonntag: 13 Uhr: Unterstrass - Jun. A, 15 Veltheim - Jun. B1 (CCJL), 16 Uhr: Centro Lusitano - FCWB 2 und Palermo - Jun. B2.
Vier Punkte aus Doppelwochenende Ämtler Streethockeyaner: Erst Niederlage in der Verlängerung, dann ein Sieg Die erste Mannschaft des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil verliert am Samstag zuhause gegen den SHC La Chaux-de-Fonds, tags darauf folgt ein Sieg gegen Grenchen. Die Statistik gegen La Chaux-de-Fonds war makellos vor der Partie vom Samstag: noch nie hatte man gegen die Neuenburger Punkte abgegeben. Der Spielauftakt liess denn auch nicht vermuten, dass sich dies ändern sollte. Mirco Seiler mit einer Doublette und Jens Bürki sorgten schon nach 8 Minuten für eine 3:0-Führung. Der eine oder andere erinnerte sich an die hohen Siege in der Vergangenheit. Doch der Trainer der Romands wollte dies verhindern. Er nahm ein Timeout und weckte seine Truppe regelrecht auf. Ab diesem Zeitpunkt war die Souveränität im Zürcher Spiel weg. Individuelle Fehler häuften sich und der Gegner arbeitete sich Stück für Stück ins Spiel zurück. Noch im ersten Drittel trafen sie zum ersten Mal in Überzahl und brachten mit dem 3:1 wieder Hoffnung in ihre Reihen. Der weitere Spielverlauf war unbefriedigend für die Ämtler. Zwar erzielte man noch zwei weitere Treffer im zweiten Drittel, aber der Gegner ver-
Ligaerhalt am grünen Tisch Beim letzten Bericht über die Meisterschaft der 4. Liga der HG Obfelden ging man davon aus, dass die Ämtler als vorletzte Mannschaft absteigen werde. Nun bekam die HG Obfelden ein Schreiben der Meisterschaftskommission EHV: Mehrere Gesellschaften hätten sich demnach zu einem Rückzug aus der Schweizer Meisterschaft entschieden. Nach Reglement der Schweizer Meisterschaft Eidg. Hornusserverband Art. 98 erfolgt der Ersatz fehlender Mannschaften in bereits eingeteilten Gruppen infolge Rückzug durch das Verbleiben der Zweitletztklassierten in ihrer Liga. Somit spielt die HG Obfelden in der Saison 2014 weiter in der 4. Liga. (PF)
mochte seinerseits die Überzahlsituationen auszunutzen und erzielte ebenfalls drei Tore. Die 5:4-Führung der Gastgeber hielt dann nur wenige Sekunden im letzten Drittel, doch in der 46. Minute kam es gar noch schlimmer: Innert 11 Sekunden schoss La Chaux-de-Fonds die Tore zur 5:7-Führung und veranlasste die Zürcher zu einer Reaktion. Nicolas Gerig wurde im Tor durch Jérôme Weber ersetzt, obwohl man Gerig bei den präzisen Abschlüssen gar keinen Vorwurf machen konnte. Trotzdem fanden die Zürcher zurück zu ihrem Spiel und vermochten es sich zwei Minuten vor Schluss in die Verlängerung zu retten. Dort hatten die Ämtler dann zuerst mehr vom Spiel, bis sie sich mit einer weiteren unnötigen Strafe erneut schwächte. Zwar hielt man den Ball mehr als eine Minute in den eigenen Reihen und spielte sich sogar Torchancen heraus, aber als der Ball zurück beim Gegner war, konterte dieser und schob zum entscheidenden 7:8 ein.
Stark in der Aussenseiterrolle Dass die Mannschaft nach der überraschenden Niederlage am Samstag schwer enttäuscht war, verwundert kaum. Aber nur 20 Stunden nach der
Niederlage musste das Team von Trainer Beat Hedinger bereits wieder antreten. Der SHC Grenchen-Limpachtal, eines der Spitzenteams der Liga, konnte am Samstag seinerseits mit 17:4 gewinnen und dementsprechend waren die Säuliämtler in dieser Partie klar in der Aussenseiterrolle. Doch das Spiel lief wie bereits am Samstag zu Beginn für die Zürcher. Durch Strafen schwächten sich die Gäste und das Heimteam konnte wie bereits am Vortag eine 3:0-Führung erspielen. Die Spieler hatten aber inzwischen gelernt, dass eine frühe Führung im Streethockey nicht viel zu bedeuten hat, und so führten sie ihr Spiel konsequent weiter. Grenchen agierte nicht besonders glücklich und scheiterte immer wieder am hervorragend aufspielenden Torhüter Jérôme Weber. Aber auch die Ämtler hatten mehrmals die Chance, ihre Führung auszubauen. Es dauerte bis zur 40. Minute bis Grenchen sich zurückmeldete. Zuerst nützten sie ein Powerplay aus und in der gleichen Minute schossen sie auch den Anschlusstreffer. Dies war eine bittere Pille, so knapp vor der zweiten Drittelpause, aber Hedinger forderte das Team auf, nochmals die letzten Kräfte zu mobilisieren. Das dritte Drittel begann aber nicht nach Wunsch
11.30 Uhr: Jun. D3 - Wädenswil, 13 Jun. C2 - Frei-
der Zürcher: Wie bereits am Vortag glich der Gegner die Partie aus. Es gelang den Seeländern aber nicht, in Führung zu gehen. Jens Bürki reagierte auf den Treffer und schoss das Heimteam wieder in Führung. Diese Führung hielt 10 Minuten stand und man begann sich beim SHC Bonstetten-Wettswil darauf zu konzentrieren, den Ein-Tor-Vorsprung über die Zeit zu retten. Fünf Minuten vor Schluss glichen die Grenchner zum zweiten Mal aus. Die Zürcher gaben aber nicht auf. Jetzt begann man erst recht aufs gegnerische Tor zu drücken und als der gegnerische Torhüter Mirco Seiler von den Beinen holte, kam man ein letztes Mal zu einer Überzahlsituation. Im hektischen Spielgeschehen bewahrte Tim Meyer einen kühlen Kopf und schoss in der 59. Minute das spielentscheidende Tor. Roman Coray schoss noch ins leere Tor ein zum Endstand von 6:4. Das junge Team hat an diesem Wochenende zwei wegweisende Erkenntnisse gewonnen: Man weiss, dass man gegen jeden Gegner verlieren kann, man hat aber auch gesehen, dass man gegen jeden Gegner gewinnen kann. Am nächsten Sonntag spielt die erste Mannschaft auswärts in Kernenried und versucht sich an der Spitze des Klassements festzukrallen.
Schweizer Meister im Supersprint Triathlon An der zum ersten Mal ausgetragenen Schweizer Meisterschaft im Supersprint Triathlon holte der Rifferswiler Patrick Rhyner die Goldmedaille. Rhyner qualifizierte sich über die Viertels- und Halbfinals für den Endkampf und gewann diesen souverän. Der Supersprint ist noch ein junges Format. Die Athleten absolvieren 200 m im Wasser, 6 km auf dem Rennrad und 1,8 km auf der Laufstrecke. Das ergibt eine Wettkampfdauer von ca. 20 Minuten. Die Finalisten treten dreimal an. Über die Viertelfinals qualifiziert man sich für die Halbfinals und die besten bestreiten dann den eigentlichen Final. Patrick Rhyner konnte seinen Viertelfinal relativ locker angehen, galt er doch als Favorit für den Titel. Im Halbfinale ging es dann schon etwas mehr zur Sache. Aber auch in dieser Runde konnte sich Rhyner durchsetzen. Den Final hatte Rhyner von A bis Z im Griff. In einer Zeit von 19.47 gewann er den Titel vor den Westschweizer Gebrüdern Fridelance mit einem Vorsprung von 29 respektive 38 Sekunden. Der frischgebackene Schweizer Meister gibt diesem Wettkampfformat gute Chancen sich in der Triathlonszene zu etablieren. Der Wettkampf ist spannend für die Zuschauer und für die Athleten. Patrick Rhyner bereitet sich jetzt auf den nächsten Weltcupeinsatz in Mexiko vor. (hpf)
Luftgewehrschiessen an der Ottenbacher Chilbi Die Sportschützen Affoltern öffnen ihren Schiessstand am 28. und 29. September Wie jedes Jahr führen die Sportschützen Affoltern ihr traditionelles Volksschiessen anlässlich der Ottenbacher Chilbi an diesem Wochenende durch. Sie freuen sich, ihren schönen Sport dem breiten Publikum zu zeigen. Auch Nichtschützen sind willkommen. Die Sportschützen haben eine erfolgreiche Kleinkaliber-Saison (bald) hinter sich: In der schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft schafften sie mit einer sehr guten Leistung mit sechs
Siegen in sieben Runden den Aufstieg. Im Grenzland-Cup qualifizierten wir uns für den Final und konnten uns dort sogar bis in den Halbfinal vorkämpfen. Den grössten Erfolg erreichte Urs Schenk an den Kantonalmeisterschaften: Er wurde im olympischen Liegendmatch im Final sehr guter Zweiter und gewann Silber! Wie in den vergangenen Jahren war auch die Junioren-Abteilung wieder sehr erfolgreich und konnte regional, kantonal, aber auch schweizerisch verschiedene Spitzenplätze und Medaillen holen. Am erfolgreichsten
chen Schützen und ihren Kolleginnen persönlich betreuen zu lassen. Sportgeräte stehen zur Verfügung und damit es für Ungeübte etwas einfacher ist, darf auch aufgelegt geschossen Ruhige Hand und kühler Kopf sind gefragt. (Bild zvg.) werden. Den Erfolg waren hier Doreen Elsener, Anastasìa kann man dann gleich an der Chilbi Kulabukhova und Erich Baumann. mit Speis und Trank feiern oder am An der Chilbi in Ottenbach bietet Samstag noch ans Oktoberfest gehen. sich am Volksschiessen die Gelegen- Die Sportschützen Affoltern freuen heit, sich von einem dieser erfolgrei- sich auf eine grosse Beteiligung.
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FC Affoltern a. A. FCA: Der Tabellenletzte zu Gast im Säuliamt Sie haben Gemeinsamkeiten, die beiden Mannschaften, die am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr im Moos aufeinandertreffen. Unsere Säuliämtler empfangen auf heimischem Terrain den in der Tabelle ganz unten stehenden FC Embrach. Die Gemeinsamkeiten der beiden Mannschaften sind vielfältig. Beide Mannschaften befinden sich im unteren Teil der Tabelle. Das Fanionteam liegt einen Platz über dem Strich und die Embracher sind abgeschlagen letzte. Zum anderen sind beide Mannschaften zweikampfstark und einsatzfreudig. Des Weiteren haben beide Mannschaften nicht soooo viele Punkte auf dem Konto. Der FCA hat 6 Punkte und die 2 Punkte der Embracher resultieren aus zwei unentschiedenen Spielen. Ein weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Mannschaften mehr oder weniger vom Pech verfolgt werden.
Man beachte, dass die beiden letzten Spiele der Embracher zwar gut gespielt waren, jedoch gegen den Tabellenersten und den letztjährigen Vize verloren wurden. Also Gegner, die Ambitionen nach oben haben. Und noch eine Gemeinsamkeit. Etliche verletzte Stammspieler lassen den FC Embrach schwächeln. Beim FCA sind dies Bilic, Konate, Antenen und Ismajlaj Mergim. Ausserdem ist Shala immer noch mit einer gelben Karte gesperrt (Es entscheidet der Kommentar zum Spiel durch den Schiedsrichter, wie lange Shala pausieren muss). Im kommenden Spiel wird ein Ruck erwartet, der durch die Mannschaft geht. Es wir erwartet, dass bedingungslos auf Sieg gespielt wird. Die Fans wollen wieder einen Sieg, ein gutes Spiel und kämpferische Säuliämtler sehen.
Bei all dem Einsatz und Siegeswillen darf man eins nicht vergessen. In einem Spiel ist immer auch ein Quäntchen Glück dabei, das über Sieg oder Niederlage entscheidet. Es ist zu hoffen, dass das Glück unseren Blauen hold ist und sie einen Sieg davontragen, besser gesagt, die drei Punkte im Moos behalten. Fatal wäre, dass der FCA in einen Sog, in einen Strudel, der die ganze Mannschaft nach unten zieht, gerät. Daher ist es umso wichtiger, die eigenen Stärken mit einem Sieg zu belohnen. Freuen wir uns am kommenden Sonntag, um 14.00 Uhr im heimischen Moos auf ein packendes Spiel. FCA! Hopp! Volkmar Klutsch
Spieleckdaten der 1. Mannschaft FC Affoltern am Albis – FC Embrach 1 Spielbeginn am Sonntag, den 29.09.2013 / 14:00 Uhr Ort: Affoltern am Albis / Moos
Matchballspender: Brauerei Falken AG, Schaffhausen www.falken.ch Das Haus voller Ideen Zürcherstrasse 15 Tel. 044 761 61 36
Hatte das Eins-zu-Eins auf dem Fuss: FCA-Captain Bala I.
Die Spiele vom FC Affoltern
Spieltipp eines treuen Fans: «Zu Gast das Tabellenschlusslicht Embrach beim FC Affoltern. Die drei Punkte bleiben im Amt. Der FCA gewinnt mit 2:1
Freitag, 27. September 2013 20:00 FCA Veteranen – FC Niederweningen
F- und G-Junioren: Heimturnier am Sonntag Am 29. September 2013 steht der Fussball ganz im Zeichen des Nachwuchses. An drei Turnieren messen sich ab 09:30 Uhr zuerst die Fa-Junioren, gefolgt von den Jungs des Fb ab 11:45 Uhr und ab 14:00 Uhr sind die jüngsten Fussballer in der Kategorie G/Fussballschule im Einsatz. Gespielt wird auf verschiedenen Plätzen, wobei auch ein Technikposten nicht fehlen darf. Die Nachwuchs-Cracks des FCA können sich dabei u. a. mit dem Clubs von den Grasshopper-Club Zürich, Wettswil-Bonstetten, Oetwil-Geroldswil, Kilchberg-Rüschlikon, Red-Star ZH und Wollishofen messen. Gespielt
wird jeweils in 5-er Teams und dies ohne Schiedsrichter. Die Mannschaften des FCA haben sich in diversen Trainings und Turnierbesuchen auf diese Aufgabe vorbereitet und wollen den einheimischen Zuschauern sicher schönen und befreiten Fussball bieten. Die Fairness ist ein wichtiger Bestandteil dieser Turnierserie und geniesst höchste Priorität. Der FCA freut sich auf Ihren Besuch und die jungen Spieler auf eine tolle Unterstützung. Das Mooshüsli hat den ganzen Tag geöffnet. Für Speis und Trank ist also ebenfalls gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Alles über den FC Affoltern a.A. auf: www.fcaffoltern.ch
Samstag, 28. September 2013 10.00 FCA Junioren Ea – BC Albisrieden a 12.00 FCA Junioren Eb – FC Red-Star ZH c* 12.00 FCA Junioren Dd – FC Uitikon b 13.00 FCA Juniorinnen D – FC Stäfa b 14.00 FCA Junioren Da – FC Freienbach a 14.00 FCA Junioren Ed – FC Knonau-Mettmenstetten b 16.00 FCA Juniorinnen C – FC Thalwil
Sonntag, 29. September 2013 10.00 FCA 3. Mannschaft – FC Lachen/Altendorf 2 14.00 FCA 1. Mannschaft – FC Embrach 1
Zum Saisonstart das Foto: Die Junioren Ca des FCA
Lindenmoosstr. 4 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 763 47 70 Fax 044 763 47 71 www.ihrgipser.ch
Rotary Club Zürich-Knonaueramt Sponsorenlauf zugunsten des Projektes «Boca Sana Vida Sana», ein Projekt zur Förderung und Unterstützung einer zahnhygienischen Erziehung und Grundversorgung bedürftiger Schulkinder im Alter von 5 bis 12 Jahren in Ecuador, Südamerika. Wann: Wo: Was:
Samstag, 28. September 2013 von 11 bis 16 Uhr Sportanlage im Moos, Affoltern am Albis, Leichtathletik-Rundbahn und Umgebung Sponsorenlauf für alle! das heisst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche als Läufer-/innen und Radfahrer-/innen Veranstalter: Rotary Club Zürich-Knonaueramt mit freundlicher Unterstützung durch die Leichtathletik-Vereinigung Albis Was ist ein Sponsorenlauf? – Läufer/innen und Radfahrer/innen suchen sich vor dem Lauf möglichst viele «Sponsoren» im Sinne von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Firmen, Vereinen etc. – pro gelaufene (400 m)/gefahrene Runde (1600 m) sagen die gewählten Sponsoren einen bestimmten Geldbetrag zu. Die Anzahl zurückzulegender Runden bestimmen die Läufer/innen resp. Radfahrer/innen selbst frei oder entsprechend ihren konditionellen Fähigkeiten. Unterstützen Sie dieses einmalige Projekt als Läufer/in, Radfahrer/in oder auch als Sponsor/in. Es zählt das Mitmachen und die Unterstützung. Jeder gesammelte Franken kommt an, es gibt keine Verwaltungskosten. Nähere Informationen inklusive Teilnahmeformular finden Sie auf unserer Homepage unter www.rc-zuerich-knonaueramt.ch, mit Einstieg auf der Frontseite, Agenda, Programm. Das unter Sponsorenlauf heruntergeladene Läufer-/Radfahrerblatt ausdrucken, ausfüllen und an den Sponsorenlauf mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein gesammelter Spendenfranken reicht, um ein Kind zu behandeln!
Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 10. Oktober 2013 Lützelflüh 10.00 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 24. Oktober 2013 Beyeler – Modeschau Fr. 30.– Sonntag, 27. Oktober 2013 Muotitaler Alpchäsmärcht 09.30 Uhr
Donnerstag, 7. November 2013 Hosenruck–Thurgauer Rigi 10.00 Uhr Fr. 38.– Montag, 25. November 2013 Zibelemärit inkl. Kaffee/Weggli Fr. 39.– 06.30 Uhr Freitag, 6. Dezember 2013 Chlausfahrt inkl. Mittagessen u. Chlaussäckli 10.00 Uhr Fr. 85.– Freitag, 20. Dezember 2013 Christmas Tattoo Zürich Fr. 121.– 18.00 Uhr Kategorie 2, inkl. Eintritt Mittwoch, 1. Januar 2014 Neujahrsfahrt inkl. Mittagessen u. Musik 10.00 Uhr
Gebackener Kürbis mit Lamm und Dattelpesto Für 4 Personen 1 dl Weisswein 5 EL Wasser 20 g Butter 2 Pr. Salz 1 TL Ingwer, fein gerieben 150 g Datteln 30 g Haselnüsse, grob gehackt
Selina, 15. September.
4 Kürbisschnitze à ca. 300 g 1 Knoblauchzehe 2 EL Sonnenblumenöl 2 EL Honig, flüssig Salz, Pfeffer aus der Mühle 250 g Lammnierstücke Bratbutter 4 Pfefferminzzweige
Jim, 15. September.
Die Jubiläums-Aktivitäten der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon sind auch am Plausch-Marsch am 6. Oktober präsent. Teilnehmende Teams, wie auf dem Foto der FGU-Vorstand mit Plaketten-Götti Ueli Schneebeli, sind herzlich eingeladen. (Bild Martin Platter)
Vivienne Skye, 16. September.
30 Teams kämpfen um Preise FGU-Plauschmarsch im Zeichen des 50-Jahre-Jubiläums
Janis, 17. September.
Die Herbstveranstaltung der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon am 6. Oktober hat es in sich. Es geht eigentlich nicht ums Laufen, sondern darum, welches Team das klügste, fantasievollste und geschickteste ist. Anmeldeschluss ist bereits am kommenden Sonntag, 29. September.
Riduan, 19. September.
«Wir haben uns einiges einfallen lassen, damit der diesjährige Plauschmarsch der FGU als äusserst unterhaltsamer Anlass in Erinnerung bleiben wird», stellt FGU-Präsident Christian Müller in Aussicht. Seit Monaten ist der Hausemer dabei, zusammen mit weiteren Fasnachsanhängern aus dem Verein ein würdiges Programm für die 50-Jahr-Feierlichkeiten zusammenzustellen. Frei nach Martin Luther King werden die 50 Stunden dauernden Fei-
Leandro, 21. September. (Bilder I. Magnin)
erlichkeiten vom 7. bis 9. März 2014 unter dem Obertitel «I have a dream» stattfinden mit Musik, Garderobe (Petticoats und Schmalztollen!) und Gehabe aus den 1960er-Jahren Die Jubiläums-Fasnachtsplakette wurde bereits anlässlich der Hausemer Chilbi vor einem grösseren Publikum enthüllt. Als nächste Station auf dem Weg zum Jubiläum folgt nun der traditionelle Plauschmarsch. Wobei «das Laufen keine Priorität hat. Die Runde misst höchstens vier Kilometer und dient den Gruppen dazu, sich von Posten zu Posten zu bewegen», erklärt Müller. An den verschiedenen Stationen seien dann ganz unterschiedliche Talente gefragt: Allgemeinwissen, Geschicklichkeit und Glück. «Gewonnen hat, wer am meisten Punkte sammeln konnte. Der Gabentempel wird von Gewerblern aus dem Oberamt gespen-
det», führt Müller aus. Der Spass steht also im Vordergrund – auch nach absolvierter Runde. Eine Festwirtschaft am Ausgangspunkt bei Kari Berweger in Uerzlikon, die schon vor dem Marsch ab 11 Uhr offen ist, sorgt dafür, dass niemand verhungern und verdursten muss. Antreten können Gruppen ab zwei Personen: Familien, Cliquen, Wagenbaugruppen, Geschäftsteams. Jede und jeder kann teilnehmen. Es gilt einzig den Meldeschluss einzuhalten, denn die Veranstaltung ist aus logistischen Gründen auf 30 Teams beschränkt. Acht Franken Startgeld zahlen Erwachsene, Kinder die Hälfte. (map.)
Zubereitung Für den Pesto Wein, Wasser, Butter, Salz und Ingwer aufkochen. Datteln entsteinen, klein schneiden und darin ca. 15 Min. köcheln, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Nüsse beigeben und Pesto auskühlen lassen. Inzwischen Ofen auf 200 °C vorheizen. Kürbiskerne aus Kürbisschnitzen entfernen, Schnitze auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen. Knoblauchzehe zum Öl pressen, Honig darunterrühren und Kürbis damit einstreichen, salzen und pfeffern. In der Ofenmitte ca. 20 Min. backen. Fleisch würzen und in wenig heisser Bratbutter beidseitig je ca. 7 Min. braten. Fleisch sollte innen noch rosa sein. Kürbisschnitze auf Tellern anrichten, Fleisch in dünne Tranchen schneiden und auf Kürbis drapieren. Pesto dazugeben und mit Minze garnieren. Zubereitung ca. 40 Minuten. Tipp: Dazu passen Ofenkartoffeln.
Birnen-Mousse
Anmeldeschluss ist bereits am kommenden Sonntag, 29. September mit Mail an: info@ch-mueller.ch (mit Gruppenname, Name der Teilnehmer, Name des Gruppenchefs, Wohnort und Handynummer des Gruppenchefs). Weitere Informationen: fgu.ch
4 Blatt Gelatine 1 dl Wasser 1 dl Weisswein 2 EL Zitronensaft 2 Gewürznelken 80 g Zucker 250 g Birnen 2 Eigelb 2 EL Wasser, heiss 1,8 dl Halbrahm 1,5 dl Schokolade-Dessertsauce 12 Mikado, noir
Es ist angerichtet! Gefunden im Isenbergwald oberhalb Ottenbach: Ein fast fixfertig zubereitetes Pilz-Menü.
bauernregel Septemberwetter warm und klar, verheisst ein gutes nächstes Jahr.
Ein vermooster alter Baumstrunk garniert mit allerlei Blättern und Geäst, und darum herum sind riesige gelbe Pilze drapiert. Ein geradezu mystisches Gedeck für Waldschratte, Trolle oder Waldgeister, appetitlich angeordnet. Pilzkontrolleurin Verena Schneebeli aus Obfelden identifizierte den Pilz als Riesenporling (Meripilus giganteus). Er ist laut Wikipedia der grösste und schwerste Sammelfruchtkörper in
Mitteleuropa und für die Menschen nur jung essbar. Der Riesenporling kann bis zu 70 kg schwer werden und schmeckt säuerlich-bitter. (mm)
gedankensprünge Auszeit Da steht Grossmutters Küchenuhr Ende September plötzlich still Weil sie dieses Jahr für einmal nur Die Zeit herbstlos verbringen will Martin Gut
Gelatine in viel kaltem Wasser einweichen. Wasser, Wein, Zitronensaft, Nelken und die Hälfte des Zuckers aufkochen. Inzwischen Birnen schälen, entkernen und würfeln. Birnen im Sud weich kochen. Nelken entfernen und alles pürieren. Gelatine ausdrücken und unter das heisse Püree rühren. Etwas abkühlen lassen. Eigelb mit Wasser und restlichem Zucker sehr schaumig schlagen und das Püree dazurühren. Auskühlen lassen, bis es am Rand zu gelieren beginnt. Rahm steif schlagen und ¾ unters Püree heben. Mousse und Dessertsauce abwechslungsweise in Gläser füllen. Zugedeckt ca. 3 Std. kühlen. Vor dem Servieren mit restlichem Rahm und Mikado garnieren. Zubereitung zirka 30 Minuten und zirka 3 Stunden kühlen.
Freitag, 27. September, Stallikon, 20.00 Uhr:
Jazzkonzert mit Niculin Janett und Band, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche
Paul Millns – Britain's Blues & Soul Poet Sonntag, 13. Oktober, 19 Uhr
Workshop Erfolgreiche Kommunikation in der Partnerschaft Datum: nach freier Wahl, auch abends und Samstagvormittag Dauer: 2 x 1.5 Std. (Privatlektionen) Ort:
Kosten: Fr. 250.–
Anmeldung und mehr Infos: Telefon 044 761 60 12 oder www.susannaherger.ch Machen Sie ersten Schritt, und gönnen Sie sich diesen Workshop zum Wohle Ihrer Partnerschaft.
076 2013

References: Art. 258
 Art. 231
 § 147
 § 54
 § 151
 § 151
 Art. 11
 Art. 2
 Art. 9
 § 23
 Art. 98