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Timestamp: 2019-07-22 16:04:26+00:00

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BGH v. 03.05.2002 - V ZR 115/01 - NWB Urteile -
BGH v. 03.05.2002 - V ZR 115/01
Gesetze: BGB § 463 Satz 1 a.F.; ZPO § 138 Abs. 1; ZPO § 138 Abs. 2
Instanzenzug: KG Berlin
a) So entspricht es der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß die Darlegungslast des Pflichtigen, wenn es um Geschehnisse aus dem Vermögensbereich der anderen Partei geht, durch eine sich aus § 138 Abs. 1 und 2 ZPO ergebende Mitwirkungspflicht des Gegners gemindert wird (vgl. BGH, Urt. v. 19. Dezember 1978, VI ZR 218/76 , NJW 1979, 760, 761; Urt. v. 31. Januar 1991 , IX ZR 124/90, WM 1991, 814, 815). Im Bereich der Vorteilsausgleichung hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Einzelfall auch eine Umkehrung der Darlegungs- und Beweislast angenommen, wenn dies wegen der Nähe zu den in der Sphäre des Geschädigten liegenden Umständen geboten erschien. So ist dem Geschädigten z.B. die Darlegungslast hinsichtlich einer als Folge der Schädigung erlangten Steuerersparnis auferlegt worden, weil nur ihm die für die Berechnung der Ersparnis erforderlichen Einzelheiten bekannt waren (vgl. BGH, Urt. v. 10. Februar 1987, VI ZR 17/86 , NJW 1987, 1814, 1815; s. auch Senat, Urt. v. 15. April 1983 , V ZR 152/82, NJW 1983, 2137, 2139; BGH, Urt. v. 31. Januar 1983, II ZR 24/82 , NJW 1983, 1735, 1736).
b) Diesen Besonderheiten trägt die Annahme des Berufungsgerichts, der Beklagte habe für einen den Schaden mindernden Vermögensvorteil nicht ausreichend vorgetragen, nicht Rechnung. Es überspannt vielmehr die Anforderungen an einen schlüssigen Vortrag, die stets nicht abstrakt festgelegt werden können, sondern sich nach den jeweiligen Umständen richten und insbesondere von der Einlassung des Prozeßgegners abhängen (vgl. BGH, Urt. v. 23. April 1991, X ZR 77/89 , NJW 1991, 2707, 2709).
BAG 18.9.2008 - 2 AZR 1039/06
BGH 13.3.2008 - III ZR 165/07
BGH 20.9.2007 - I ZR 43/05
ZAAAC-01938
BGH v. 03.05.2002 - V ZR 115/01 ablegen in?

References: BGH 
 § 463
 § 138
 § 138
 § 138

BGH 

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