Source: https://ddr-luftwaffe.blogspot.ch/2011/01/
Timestamp: 2017-07-25 08:56:22+00:00

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LSK / LV: Januar 2011
Neujahrsempfang & das Buch FRT in Sanitz
Vorbemerkung :Wir bringen heute aus aktuellem Anlaß einen Beitrag, der auf den ersten Blick vielleicht nicht unmittelbar etwas mit den Vorbereitungen auf unsere Ausstellung " 50 Jahre Garnisonsort Sanitz " zu tun hat - über den Neujahrsempfang der Gemeinde Sanitz. Für den 29.01.2011 luden traditionell Bürgermeister, Bürgervorsteher und der Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 21 zum " Sanitzer Neujahrsgespräch " um 15.00 Uhr in die Siebenbuche - Kaserne Sanitz ein.Auch die Presse war vor Ort, in der" Ostsee - Zeitung ", Rostocker Ausgabe vom 31.01.2011, erschien ein Beitrag darüber. Ca. 130 Gäste waren erschienen und die Themen in den Gesprächen reichten von der anstehenden Kreisgebietsreform, den Auswirkungender auf die Gemeinde bei einer möglichen Schließung des Standortes durch die Bundeswehr - Reform, über den abgeschlossenen Einsatz Sanitzer Soldaten im Kosovo im vergangenen Jahr und die bevorstehende Verlegung von ca. 50 Soldaten incl. des Kommandeurs der FlaRakGrp 21 ab Juli nach Afghanistan bis hin zum Erweiterungsbau für die Grundschule usw. Spenden vom Weihnachtsmarkt wurden an die Heimatstube und den Kulturhistorischen Verein Gr. Lüsewitz überreicht sowie zwei Einwohner für ihr Engagement geehrt. Und alles bei " Schnittchen " und Getränken ...Übergabe eines Buches ...Aber soweit sind wir eigentlich noch nicht. Zuerst die Begrüßung durch OTL Frank Schulz, Kommandeur der gastgebenden FlaRakGrp 21, danach die Rede des Bürgermeisters Hr. Joachim Hünecke. Nur er wußte zu diesem Zeitpunkt, was unmittelbar danach kommen wird und bis dahin nicht im Ablaufprogramm der Veranstaltung stand : die Übergabe des Buches der Autoren Bernd Biedermann & Siegfried Horst " Die Fla - Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR " ! Herr OTL Schulz wurde nach vorne gebeten und Frau Barbara Kirchhainer als Initiatorin und Verantwortliche des Projektes Ausstellung " 50 Jahre Garnisonsort Sanitz " ergriff das Wort :„ Sie gestatten, daß ich von der linken Seite - von dem trotzköpfigen Häschen aus - an das Pult gehe, denn die Rakete paßt nicht unbedingt zu mir … auch wenn ich zugeben muß, daß sich in meinem Haus etliche Uniformteile, Schutzausrüstungen, Teile von Raketentriebwerken u.a. militär - historisches Material befindet. Herr Oberstleutnant, Geschichte und Geschichten sind wichtig. Die Flugabwehrraketengruppe 21 beging im Jahr 2009 ihren 50. Jahrestag. Sanitz begann am 02. Dezember 1961 sich als Garnisonsort zu entwickeln. Aus diesem Grund bereiten die Heimatstube Sanitz, die Bundeswehr und ehemalige Angehörige der NVA eine Ausstellung vor. Für Sie und Ihre Kameraden das Buch „ Die Fla - Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR „, in dem Sie auch Geschichte und Geschichten zum Garnisonsort Sanitz finden werden ....“Das Buch beinhaltet folgende Widmung ...„ Die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. " " Gestatten Sie mir, der Flugabwehrraketengruppe 21 dieses Buch zu übergeben. Geschichten daraus sind u.a. Bestandteil der Ausstellung „ 50 Jahre Garnisionsort Sanitz „ , die am 01.September 2012 in der Heimatstube unserer Gemeinde eröffnet wird.Barbara KirchhainerSanitz, den 29.01.2011 anläßlich des Neujahrsempfangs der Gemeinde Sanitz „Im Anschluß hatte ich noch die Möglichkeit, mit Herrn OTL Frank Schulz über verschiedene Dinge zu sprechen. Wichtig ist, wir werden seine Unterstützung für die Ausstellung erhalten. Diesem fröhlichen, lebensbejahenden jungen Offizier merkte ich im Gespräch seine Ernsthaftigkeit und seine Sorge um den bevorstehenden gemeinsamen Einsatz mit seinen Kameraden in Afghanistan an. Ich kann den Soldaten keine „ gute Reise “ in ein Kriegsgebiet wünschen, aber ich habe eine Bitte: „ Kommt gesund nach Hause ! “Nachsatz : wie Ihr lesen konntet, hatte also der Neujahrempfang nicht nur etwas mit unserem Projekt zu tun ... Das Traditionszimmerr ist inzwischen gewachsen. Wir sind dabei, den noch privaten Teil des Raumes umzugestalten. Unser Wunsch ist es, Eure Geschichten und Berichte aus dem Alltag in Uniform aufzuschreiben und uns zuzusenden, ebenfalls Fotos oder auch liebgewordene Andenken aus der NVA - Dienstzeit ... und es fehlen uns noch Schulterstücke ! Der Tag der offenen Tür findet in gewohnter Weise am 01.März 2011 ab 10.00 Uhr im Schwarzen Weg 1, 18190 Sanitz statt ( Frühsport lassen wir wegen der unbestimmten Wetterlage ausfallen). Die " Jugend " - Berufstätige können auch am 05.03.2011 kommen ! Eine Mitteilung noch für die Mitglieder der " Gemeinschaft der 13 er e.V. " : wir freuen uns schon auf den angekündigten Besuch und - wir werden übrigens beide Kabinette besichtigen ! - Fortsetzung folgt ! Eingestellt von
Kameradentreffen-Rothenburg
Nach einer zwei jährigen Pause treffen sich die ehemaligen Kameraden der fliegertechnischen Staffeln des JAG 15 zu ihren 6. Kameradentreffen auf dem Flugplatz Rothenburg OL. Es werden hauptsächlich die Kameraden angesprochen, die in der Zeit von 1960 bis 1965 im JAG 15 gedient haben. Selbstverständlich sind auch alle Interessenten aus anderen Dienstjahren eingeladen.Die Veranstaltung geginnt am Sonnabend, den 14. Mai 2011, 14.00 Uhr, auf dem Museumsgelände des Flugplatzes Rothenburg OL.Nachdem Museumsbesuch sitzen wir in einer gemütlichen Kaffeerunde zum Erfahrungsaustausch. Ab 19.00 Uhr treffen sich dann die Kameraden im Ratskeller in Rothenburg. Alle Kameraden, die schon am Freitag anreisen, treffen sich ab 18.00 Uhr im Ratskeller Rothenburg.Ich wünsche allen Teilnehmern eine gute Anreise.Wer Fragen zu diesem Treffen hat, kann sich unter der Telefon Nr. 03944/ 63 124 oder unter h-jboesche@arcor.de melden. Siehe auch:http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2009/01/kameradentreffen-fag-15.htmlhttp://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2007/11/kameradentreffen-in-rothenburg-ol.html Eingestellt von
Agrarflug Kyritz
Eine Information vom DDR-Luftfahrtforum und vom Thüringer Luftfahrtforum:Freunde des Agrarfluges,unter der Adresse Agrarflug-Kyritz.de könnt ihr den neuen Internetauftritt des "Förderverein Agrarflug Kyritz" betrachten. Neben Informationen zu dem Verein und dem Museum könnt ihr euch auf der Seite über die im Mai stattfindene Veranstaltung "100 Jahre Agrarflug" auf dem Flugplatz Kyritz informieren.Viel Spaß beim stöbern!
Weil ich heute so schön dabei bin:Die Gründer der DDR-Luftfahrtvon Jön Lehweß-LitzmannPreis: 14,95 EUR (ggf. zzgl. Versand)Militärverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-360-02703-0Bestellung über amazon.de möglich.Aus der Produktbeschreibungen von amazon.de:(Hervorhebung, Verlinkung und Ausschreiben des Namens von mir)KurzbeschreibungSie kamen aus dem Exil und aus der Kriegsgefangenschaft. Sie hatten vor 1945 Flugzeuge entwickelt und gebaut, getestet und geflogen, und sie wollten es wieder tun. Aber zu anderen, zu nützlichen, also friedlichen Zwecken. Mit Leidenschaft begannen sie in den 50er Jahren die Lufthansa der DDR aufzubauen. Jörn Lehweß-Litzmann, einst selbst bei der Interflug, porträtiert die Gründerväter der ostdeutschen Luftfahrt: Arthur Pieck, Fritz Horn, Ernst Wendt, Rolf Heinig, Paul Gürmann, Kurt Neumann, Siegfried Wenzel, Kurt Röhricht und seinen leiblichen Vater Walter Lehweß-Litzmann - bekannte Namen in der Welt des Fliegens. Der Autor setzt der DDR-Luftfahrt und ihren Leistungen ein Denkmal. Er berichtet über ein wichtiges Kapitel der deutschen Luftfahrtgeschichte, exklusiv, authentisch und kompetent.Über den AutorJörn Lehweß-Litzmann, Jahrgang 1943, Sohn von Walter Lehweß-Litzmann, der 1943 von sowjetischen Partisanen abgeschossen wurde und bis 1970 an der Spitze der DDR-Lufthansa /Interflug stand. Jörn Lehweß-Litzmann leitete die Abt. Technologie der Werft der Interflug bis 1981, später war er Technischer Leiter des Fliegertrainingszentrums. Er stellte nach dem Tod des Vaters dessen Memoiren (»Absturz ins Leben«) fertig, die auf Veranlassung von Verteidigungsminister Heinz Keßler im Militärverlag erscheinen sollten. Eingestellt von
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um einer Anregung von Jens Pirzkall (AEROSHOP Flugbedarf Pirzkall GmbH) nachzukommen: Seit dem Jahr 2005 ist bereits ein Buch über den Flugplatz Kamenz erhältlich:"Flugplatz Kamenz - Vom Exerzierplatz zum Verkehrslandeplatz"(Autoren Gerhard Kaiser und Jürgen Buch).Das Buch umfaßt 122 Seiten und beginnt um 1900 mit einem geplanten Luftschiffankerplatz, führt über erste Flugtage, der Verwendung in den beiden Weltkriegen, der DDR-Zeit und darüber hinaus. Vieles wird mit schwarz/weiß Fotos belegt.Preis: 14,90 9,00 EURISBN: 3000191836Kaufen kann man es m.W. noch auf dem Flugplatz selbst in der Flugleitung, in der Gaststätte, beim Flugcenter Milan direkt und im Versand beim Flugplatzmuseum Cottbus und natürlich beim Verlag. Bei Amazon.de ist es leider nicht mehr erhältlich.
»Begeisterung Enttäuschung SelbstvertrauenOffiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung „Franz Mehring“Geschichte und Geschichten«Das Buch wird nunmehr, wenn alles klappt, zur Jubiläumsveranstaltung "100 Jahre Fliegen in Kamenz" am 26. März 2011 offiziell vorgestellt.Aus der Werbung:»Autoren: 82 Autoren um Dr. Herbert Bellanger, KamenzVerlag: AEROSHOP, KamenzUmfang: über 300 Seiten mit 340 Abbild. teilweise farbigEinzelpreis: vorauss. 29,90 EUR1. Auflage 2011, ISBN: 978-3-00-033170-1Erstmalig und umfassend beschreiben 82 Autoren in 98 Beiträgen die Geschichte der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung "Franz Mehring" der Nationalen Volksarmee der DDR. Die Autoren kommen aus den verschiedensten Dienststellungen, die es an der Schule gab und stellen ihre Sicht auf das Leben und die Ausbildung in ihrer Dienstzeit dar. Dazu gehört auch Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All. Beiträge aus der sächsischen Politik und der Bundeswehr ergänzen das so entstandene Mosaik durchaus widersprüchlicher Ansichten.Neben Geschichte und Geschichten informieren Fotos, Dokumente, Grafiken und Zeittafeln umfassend über die Entwick-lung der Hochschule von den Anfängen im Jahr 1952 bis zum Abschluß ihrer Konversion 2008 in Kamenz. Dieses Buch schließt eine Lücke in der Geschichtsschreibung zur NVA und zum Hochschulwesen der DDR.Verlag: AEROSHOP GmbHMacherstr. 52 a, 01917 KamenzTelefon 03578/7849-0, Telefax 7849-29http://www.aeroshop.de/ , mail@aeroshop.de=> Bestellmöglichkeit Einen ersten Eindruck gibt bereits das umfangreiche Inhaltsverzeichnis des Buches:* Vorwort - Hans Süß* Redaktionelles Vorwort - Herbert Bellanger, Gert Schimmelpfennig, Ludwig SendeZur Geschichte der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung „Franz Mehring“* 38 Jahre im Dienst für die Ausbildung von Offizieren der LSK/LVHerbert BellangerDanksagungAnlage: Bildungsabschlüsse der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ und ihrer Vorgänger* Grafische Darstellung zur Chronik der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“Werner Jahnke, Ludwig Sende, Hans Süß* Zeittafel zur Chronik der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“Wichtige Ereignisse an der Offiziershochschule und in den LSK/LVHerbert Bellanger, Werner Jahnke, Gert Schimmelpfennig, Ludwig Sende, Manfred Vogel* Strukturen der Offiziershochschule der LSK LV „Franz Mehring“Zusammengestellt von Ludwig Sende* Personelle Besetzung von Leitungsfunktionen an der Offiziershochschule der LSK/LV und ihren Vorgängern in KamenzZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig und Ludwig Sende* Bildteil Führungskräfte der LehreinrichtungenZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig und Ludwig Sende* Absolventen der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ oder ihrer Vorgänger, die in ihrer Laufbahn zum General ernannt wurdenZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig* Hochrangige ausländische Besuche an der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“Zusammengestellt von Gert SchimmelpfennigGeschichten aus dem Leben an der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung „Franz Mehring“ und ihren Vorgängern* Der Anfang in KamenzOtto Leopold* Als ingenieurtechnischer Offizier an der Offiziershochschule, an drei ihrer Vorgänger und am Militärtechnischen InstitutWaldemar Meyer* Krieg in Korea - Spionage in Kamenz - Todesurteil in CottbusHerbert Bellanger* Lebensinhalt Lernen und LehrenLudwig Sende* Militärische Ausbildung in Gesamtinteresse der Heranbildung zum OffizierGert Schimmelpfennig* Waffenbrüder - Klassenbrüder - vereint unbesiegbar!Hans-Jürgen Orschel* Studium von OffiziersschülerinnenBrigitte Barthel, Christa Lindner* Einsätze in der VolkswirtschaftGert Schimmelpfennig* Erinnerungen an die Ereignisse in Dresden im Oktober 1989 - und an Jahre zuvorKlaus Wagner* Auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs" - oder, vom Soldat sein, einst, im zerrissenen Deutschland!Gunter Fichte* Vom Offiziersschüler zum LogistikerJan HarbottGeschichten zur Heranbildung von Offizieren des Fliegeringenieurdienstes* Kursant 1952 bis 1954Manfred Jung* Erinnerungen an den Juni 1953Gottfried Schönberg* In der VS-Stelle Fliegertechnische AusbildungHerbert Heinz* Offiziershörer und FernstudentGotthard Hahn* Zur Geschichte des Lehrstuhls Elektrospezialausrüstung (ESP)Rolf Krumbiegel* Zur Geschichte des Lehrstuhls Funk- und Funkmessausrüstung (FFMA)Heinrich Marquardt* Von der Handwerklichen Ausbildung zur TruppeninstandsetzungWolfgang Müller* Fachlehrer / Zugführer in der Fachrichtung FliegeringenieurdienstKlaus Weiland* In der Sektion FliegeringenieurdienstHeinz-Peter JährigGeschichten zur Heranbildung von Offizieren der Funktechnischen Truppen* Zu Geschichte und Geschichten der Fachrichtung/Sektion Funktechnische Truppen (FuTT)Wolfgang Arndt, Norbert Röcker, Ewald Schmidt* Offiziersschüler von 1957 bis 1960Ulrich Huse* Bei der UNO in NamibiaSiegfried Bruse* Offiziersschüler und Stationsleiter in der Sektion Funktechnische TruppenBertram FlemmingGeschichten zur Heranbildung von Offizieren der Fla-Raketentruppen (FRT)* Rückblick auf meine Laufbahn 1954-1990 in der Luftverteidigung der Deutschen Demokratischen RepublikHans-Ferdinand Schäller* Lehr- und Ausbildungsregiment 12Dieter Bertuch* Als Lehrgruppenleiter / Kompaniechef bei Fla-RaketenJochen Schmidt* Soldat? Student?Fragmentarischer Rückblick auf die Zeit an der Offiziershochschule in KamenzMirko BuggelGeschichten in der Heranbildung von Militärfliegern* Zur Heranbildung von Militärfliegern an der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung „Franz Mehring“Gerhard Fiß* 1. Fliegerregiment in CottbusLothar Matthäus* Anfangsausbildung von Flugzeugführern in KamenzWerner Tietz* Ein Tag, den man nicht vergisstHans Rost* Flugschüler in Kamenz, Bautzen und RothenburgSigmund Jähn* Eine „Besondere Ausbildungsgruppe“Günter Nimtz* Erinnerungen an den direkten Übergang von der L-29 auf die MiG-21 im JAG-15Rolf Krause* Von der L-29 direkt auf die MiG-21 - ein Sprung in der JagdfliegerheranbildungDieter Kulitzscher* Rettet den Piloten!Gerhard Fiß* Zur Ausbildung im Hubschrauberausbildungsgeschwader-35Peter Zahl* Die Sicherstellung der fliegerischen und Gefechtsausbildung durch das ingenieurtechnische PersonalKlaus BerndtGeschichten zur Heranbildung von Offizieren für die Führungsorgane* Zur Entstehung der Fachrichtung / Sektion FührungsorganeWerner Raue* Erinnerungen an die Sektion FührungsorganeReinhart Schmidt* Zur Geschichte des Lehrstuhls Nachrichten und FlugsicherungManfred Vogel* Meine Zeit an der Offiziershochschule - ErinnerungenBodo Maletzki* Dispatscher in KamenzHartmut SchumannGeschichten zum Studium der Gesellschaftswissenschaften und zur Heranbildung von Politoffizieren* Soldatsein und PhilosophieHermann Schierz* Wenn schon, dann nur nach Kamenz!Walter Hundt* Zur Entwicklung der gesellschaftswissenschaftlichen Ausbildung und der Sektion GesellschaftswissenschaftenEberhardt Freymuth* Militärpädagogische Aus- und WeiterbildungMartin KotschGeschichten zum Studium in der Grundlagenausbildung* Zu meiner Dienstzeit an der Fliegertechnischen Schule und späteren Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ von 1952-1977Günter Petersohn* Zur Entwicklung der militärischen Körperertüchtigung an der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“Günter Behrendt* Erinnerungen als Kommandeur der Sektion Allgemeine GrundlagenGert Schimmelpfennig* Zur Sprachausbildung an der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“Hans-Jürgen Orschel* Die Mathematik - ein wichtiges Grundlagenfach in der Heranbildung zum OffizierBernd Heinsdorf, Lothar Kunath, Gerhard Seifert* Das totale DifferentialJens Bellanger* Zur ingenieurtechnischen GrundlagenausbildungLudwig Sende* Hochschulreife an der Offiziershochschule „Franz Mehring” - Bildung für alleWalter JankeZu Forschung, wissenschaftlicher und Neuererarbeit* Wissenschaftlicher Gerätebau - Gründung und ZielstellungPeter Gebert* Leistungen, Auszeichnungen und Erfahrungsaustausch in der wissenschaftlichen und ForschungsarbeitGert Schimmelpfennig* Ausgewählte Probleme der wissenschaftlichen Arbeit an der Sektion GesellschaftswissenschaftenEberhard Freymuth* Forschung im Verbund Profilsektion und Stellvertreter Ausbildung und ForschungNorbert Deutschmann* Programmierte AusbildungGottfried Schönberg* Dissertationen, verteidigt von Angehörigen der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ einschließlich ihrer VorgängerZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig* Bücher, veröffentlicht von Angehörigen der Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ einschließlich ihrer VorgängerZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig* Publikationen von Angehörigen der Offiziershochschule in militärischen und technischen Fachzeitschriften sowie in der Schriftenreihe der OffiziershochschuleZusammengestellt von Gert SchimmelpfennigGeschichten zur Rückwärtigen Sicherstellung* Zur Arbeit der Rückwärtigen Dienste der Nationalen Volksarmee sowie des Nachkommandos der BundeswehrWalter Ball, Harri Hartmann, Manfred Nabel* Von der Offiziershochschule ins Wehrbereichskommando MainzChristina Förster* Zum Medizinischen Dienst in KamenzFrank Klinger* Anekdotisches aus dem Medizinischen Dienst an der Kamenzer OffiziershochschulePeter Schneck* Grundwehrdienst an der OHSPeter DietzelGeschichten zum gesellschaftlichen Leben, zu Kultur und Sport* Bildende Kunst an der OffiziershochschuleHans Fritsch* Der Große Saal des Hauses der NVA - Erlebnisse im Klub IHermann Schierz* Kulturpolitisch-ästhetische Bildung - aber fast ohne Ausbildungszeit!Günter Zimmermann* Zur Rolle von Kultur und Kunst in den LSK/LVWalter Müller* Armeesport in Kamenz 1952 bis 1990Gert Schimmelpfennig* Segelflugerinnerungen an die Kamenzer OffiziershochschuleGeorge HeinrichGeschichten auf dem Weg der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung „Franz Mehring“ in die deutsche Einheit* Die Offiziershochschule der LSK/LV „Franz Mehring“ in der WendezeitAlois Zieris* Die Offiziershochschule der LSK/LV nach Übernahme in die BundeswehrHartmut Andrews* Persönliche Eindrücke über die Offiziershochschule der LSK/LVDierk R. Schlegtendal* Studium am Technikum Kamenz e.V.Karlheiner Köcher* Studium an der Außenstelle Kamenz der Technischen Universität DresdenKarl MilthalerZur Konversion der Kamenzer Liegenschaften der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung nach ihrer Schließung 1991* Geleitwort zur Konversion der Offiziershochschule der LSK/LVPeter Vogler* Kamenz als Garnisonsstadt und die Offiziershochschule der LSK/LVHans Süß* Konversionsmaßnahme Offiziershochschule Kamenz zum Verwaltungszentrum KamenzTorsten Pfuhl* Aus der Offiziershochschule „Franz Mehring“ ist ein modernes Behördenzentrum gewordenGeorg Milbradt* Feiern können wir auch die Konversion von VorurteilenRoland Dantz* Laudatio zur Wiederaufstellung der Büste Sigmund Jähns im Statistischen Landesamt des Freistaates SachsenGerhard Fiß* Gedenktafel für den ersten Deutschen im Allangebracht 2008 im Foyer des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen* Gegen das Vergessen von Geschichte und Kamenzer Fliegertradition der letzten 100JahreGunter Fichte* DanksagungLiegenschaften der Offiziershochschule der LSK/LV in KamenzMilitärische Nutzung bis 1990/91 und zivile Nutzung nach der KonversionZusammengestellt von Manfred Nabel, Gert Schimmelpfennig, Ludwig Sende, Matthias Staude und Andreas Büttner* Kaserne Kamenz Objekt I* Kaserne Kamenz Objekt II* Flugplatz Kamenz Objekt IIIAnhang* AbkürzungsverzeichnisZusammengestellt von Gert Schimmelpfennig* Verzeichnis der Autoren und GestalterZusammengestellt von Werner Jahnke und Gert SchimmelpfennigLinks:http://www.aeroshop.de/flightshop/http://www.ohslsklv.de/http://home.snafu.de/veith/ohs.htmhttp://home.snafu.de/veith/ausbildu.htmhttp://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2009/04/konversionsmanahme-offiziershochschule.htmlhttp://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2009/05/geschichte-und-geschichten-der.html Eingestellt von
Übersicht über die GST
Die Regierung der BRD veröffentlichte bereits im Jahr 2001 auf 16 Seiten eine Übersicht über die "Gesellschaft für Sport und Technik" (GST) der DDR, Dank einer Anfrage der PDS (Drucksache 14/5435).So heißt es a.a.O.: »Die GST war eine politische Massenorganisation der DDR. Sie wurde durch Verordnung der Regierung der DDR vom 7. August 1952 (GBl. 1952 S. 712) als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. Sie verfolgte u. a. das Ziel, „... ihre Mitglieder zur Verteidigungsbereitschaft zu erziehen ..., die Jugend in militärischen und anderen Sportarten körperlich zu ertüchtigen, heranzubilden und ihnen technische Kenntnisse zu vermitteln ..., allen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich auf den Ehrendienst in der Nationalen Volksarmee und anderen bewaffneten Organen vorzubereiten.“«»Die GST verfügte am 7. Oktober 1989 über 593 Flugzeuge, davon waren 449 Segel- und 154 Motorflugzeuge.« Die Flugzeuge wurden nach der sog. Wende lt. der Aufstellung der Bundesregierung folgenden Organisationen zur Verfügung gestellt:- Deutscher Aero Club e.V. (Motorflugzeuge),- Fliegerclub Carl Zeiss Jena e.V. (Segelflugzeuge),- Museen (besondere Flugzeugtypen, die Sachzeugen der Flugzeugentwicklung waren).http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/054/1405435.pdf
Alexander Lehmann haben wir Animationsfilme zu verdanken, die Politik einfach aber richtig erklären:Lobbyismus für DummiesLernen sie wie man Politiker effektiv beeinflußt mit dem Know-How der Profis.http://vimeo.com/16552600 Toll: Der neue PersoFür die Onlinefunktion des neuen Persos brauchen Sie nur ein Lesegerät, Anti-Viren-Programme, eine Firewall, diverse Updates und PINs.http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra2815.html Eingestellt von
Staatsschutznorm BRD
In jeder bundesdeutschen Literatur und Publikation zum Thema wird die "Boykotthetze" gem. Art. 6 DDR - Verfassung a.F. weitgehend einträchtig verurteilt und als stalinistisches Unrecht gegeißelt:=> Art. 6 der Verfassung der DDR von 1949".... Boykotthetze gegen demokratische Einrichtungen und Organisationen, Mordhetze gegen demokratische Politiker, Bekundung von Glaubens-, Rassen-, Völkerhaß, militaristische Propaganda sowie Kriegshetze und alle sonstigen Handlungen, die sich gegen die Gleichberechtigung richten, sind Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches. Ausübung demokratischer Rechte im Sinne der Verfassung ist keine Boykotthetze."http://verfassungen.de/de/ddr/ddr49-i.htmMit Inkrafttreten des Ersten Strafrechtsergänzungsgesetzes der DDR am 1. Februar 1958 wurde dieser - als unmittelbar anzuwendendes Strafnorm seit Oktober 1950 angewendete - Artikel nicht mehr angewendet.Nur mit etwas Mühe wurde mir klar, daß nicht nur die Besatzungsmacht auf diesen Artikel drang, sondern er - als unmittelbares Strafrecht - notwendig war, da 1945 durch die Sieger alle Staatsschutzvorschriften des StGB erst einmal gestrichen wurden. Nach Staatsgründung 1949 wurden solche Vorschriften aber gebraucht, da das StGB noch nicht reformiert war. Es dauerte ziemlich lange, bevor mir bekannt wurde, daß natürlich auch die BRD so einen schicken Artikel in ihrem Grundgesetz hatte, den Art. 143 GG a.F.:=> Art. 143 GG der BRD von 1949"(1) Wer mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die verfassungsmäßige Ordnung des Bundes oder eines Landes ändert, den Bundespräsidenten der ihm nach diesem Grundgesetze zustehenden Befugnisse beraubt oder mit Gewalt oder durch gefährliche Drohung nötigt oder hindert, sie überhaupt oder in einem bestimmten Sinne auszuüben, oder ein zum Bunde oder einem Lande gehöriges Gebiet losreißt, wird mit lebenslangem Zuchthaus oder Zuchthaus nicht unter zehn Jahren bestraft.(2) Wer zu einer Handlung im Sinne des Absatzes 1 öffentlich auffordert oder sie mit einem anderen verabredet oder in anderer Weise vorbereitet, wird mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren bestraft.(3) In minder schweren Fällen kann in den Fällen des Absatzes 1 auf Zuchthaus nicht unter zwei Jahren, in den Fällen des Absatzes 2 auf Gefängnis nicht unter einem Jahr erkannt werden.(4) Wer aus freien Stücken seine Tätigkeit aufgibt oder der Beteiligung mehrerer die verabredete Handlung verhindert, kann nicht nach den Vorschriften der Absätze 1 bis 3bestraft werden.(5) Für die Aburteilung ist, sofern die Handlung sich ausschließlich gegen die verfassungsmäßige Ordnung eines Landes richtet, mangels anderweitiger landesrechtlicher Regelung das für Strafsachen zuständige oberste Gericht des Landes zuständig. Im übrigen ist das Oberlandesgericht zuständig, in dessen Bezirk die erste Bundesregierung ihren Sitz hat.(6) Die vorstehenden Vorschriften gelten bis zu einer anderweitigen Regelung durch Bundesgesetz."http://www.verfassungen.de/de/de49/gg49-55.htmMit Reformierung des StGB und Einführung des politischen Strafrechts (Blitzgesetz vom 30.08.1951) in der Bundesrepublik wurde dieser Artikel gestrichen.Wem jetzt die Gleichsetzung dieser Artikel als gewagt vorkommt, möchte ich antworten:a) gleicher Hintergrundb) Erste Staatsschutznormc) Unmittelbare Strafvorschrift in der Verfassungd) Nach Reformierung des StGB gestrichenBekritteln könnte man im Art. 6 der DDR-Verfassung nur, daß die Strafe nicht bestimmt war, während Art. 143 bis "lebenslang" konkret androhte. Andererseits kenne ich nur Art. 6 in "Tateinheit mit ....". Einen gravierenden Unterschied der o.g. Artikel könnte es jedoch in der Quantität und Qualität ihrer Anwendung geben. FRAGE:Ist bekannt, wieviele Strafverfahren nach Art. 143 GG bzw. Staatsschutzverfahren bis 1958 (Streichung des vergleichbaren Artikels in der DDR) geführt, wieviel Personen betroffen und wieviel Urteile erwirkt wurden?
Aus der Geschichte der 43. FRBr ( Folge 17 )
Vorbemerkung :Wie bereits angekündigt, in FOLGE 17 nun der Teil II des Erinnerungsberichtes von Detlef Merten, Wehrpflichtiger von 1981 - 1982 in der FRA 4322 in Barth und als Reservist 1986 auf dem AGS ( automatisierter Gefechtsstand ) in Rövershagen. Und immer als Planzeichner und " Otto " - nicht als Detlef Merten. Deshalb nannte er seinen Beitrag auch " Resi Otto ". Der Teil I endete mit der Rückkehr aus dem Feldlager Lieberose und der Vorstellung von Ausgang & Urlaub. Aber die Aufgabe Gefechtsschießen im " großen Land " stand nun bevor :" ... Die sogenannte Tropenimpfung gegen Typhus, Parathyphus, Pocken usw. in Neubrandenburg ist der nächste Schritt dahin, dann ging es los ! Zunächst ersteinmal nur bis Stavenhagen, weil dort noch Kettenfahrzeuge der Truppenluftabwehr verladen werden mußten. Beim Beladen gab es plötzlich einen urischen Knall – eine Lafette war von der Verladerampe gerutscht. Zum Glück kein Unfall mit Personenschaden ! Für die Beteiligten und Verantwortlichen natürlich der Horror, zumal einige Generäle dabei waren. Irgendwann fuhren wir los Richtung Polski. Es kriselte bereits zu diesem Zeitpunkt in unserem Nachbarland. In der Presse war zu lesen, dass man dort in die Tanks der auf Güterzügen transportierten Traktoren z.B. Kies gefüllt hatte. In Frankfurt ging es über die Grenze. Was wir unterwegs sahen, war nicht immer gerade aufmunternt, zeigte aber das Leben. So sahen wir Gleisbautrupps, wo die Kerle auf der Böschung lagen und Wodka tranken, während die Frauen die Gleise schotterten.In Brest angekommen ... hieß es Antreten und Ausweise raus ! Von der Kontrollgruppe stand noch jemand mit dem Rücken zu uns, wir hörten das Klicken, wie er die Pistole durchzog. Während schwarz Gekleidete mit Hunden die Waggongs durchsuchten, erfolgte bei uns die Ausweis – und Gesichtskontrolle. Äußerst genau wurde kontrolliert, einer mußte zurückbleiben, weil angeblich das Foto nicht ganz stimmte. Wegen der unterschiedlichen Spurbreite mußte umgeladen und umgezogen werden. Weiter nun in Richtung Moskau, da waren gerade die Olympischen Sommerspiele. Wir waren 2 Tage in der Stadt, konnten aber nicht zu den Spielen ... Nach Tagen auf der Bahn mit dürftiger Hygiene waren wir froh, unterwegs auf Bahnhöfen uns mit nackten Oberkörper unter die Wasseranschlüsse legen zu können. Der Andrang war entsprechend groß, keiner wußte ja genau, wann es weitergeht. Auf 2 Waggons waren große transportable Gummi - Wasserbehälter gelagert. Da das Wetter gut war, entschlossen wir uns, bis zum nächsten Halt auf diesen Tanks zu sitzen. Ein wunderbares, riesiges Wasserbett – es waren 2 Std. Erholung pur ! Auf der Fahrt durch das große Land alle paar hundert Kilometer mal einige Dörfer, mit den typischen Holzhäusern bzw. Holzhütten. Sonst nur Steppe ringsherum … Wenn uns mal ein Zug entgegenkam, konnte man sehen, wie die Schienennägel hochwippten. Und auf solchen Gleisen fahren wir nun ... Im Zug selbst herrschte am Tage ziemliche Ruhe, abends ging es dann manchmal etwas lauter und teilweise auch fröhlicher zu, jedenfalls bei den höheren Dienstgraden. Unser Kompaniechef ließ uns – im Hoffen auf ein gutes Ergebnis beim Gefechtsschießen – ab und zu ein Fläschchen zukommen.Dann näherten wir uns Aschuluk ... uns erwartete Wüste und Hitze, morgens um 10.00 Uhr bereits 45 ° C. Hier sollten wir nun 5 Tagen bleiben ?!! Zum Objekt und Schießplatz waren es aber noch viele, viele Kilometerchen auf einer holprigen Betonplattenpiste. Mal ein Strauch, mal eine Jurte oder auch ein Kamel. Die Fahrt schien kein Ende nehmen zu wollen, dann ein unscheinbares Gebäude. Absitzen, die Unterkünfte beziehen, kurze Besichtigung des Objektes. Die Toiletten habe ich jetzt noch vor Augen – eine große Halle mit mehreren Reihen von Erdlöchern, zum Hinhocken. Ich dachte bei mir sofort, die werde ich wohl nie benutzen. Der Einkauf im " MAGASIN " war gut, vor allem die Kasse. Wie da die Kugeln hin und her flogen – keiner sah so richtig durch, wie das wohl funktioniert. Aber es mußte wohl alles stimmen, jedenfalls hat sich keiner beschwert, dass was falsch rausgegeben wurde.Am nächsten Tag Kontrolle der Startplätze, einige fehlende Platten in der Böschung mußten verlegt werden, dann ein neues Funkmeßkabel ziehen. Ca. 3 Kilometer waren das und in der Wüste kein Vorwärtskommen. Ein Kamel war uns eine willkommene Abwechslung. Unser Kommandeur, Maj. Bernhardt, ging auf eine dort stehende Jurte zu … Auch einen Salzsee haben wir entdeckt. Zurück durften wir die Ärmel hochkrempeln, doch eine Erleichterung. Nun ging es in die Kabinen, alles einrichten, Stifte spitzen, die notwendigen Einstellungen vornehmen, insgesamt 3 Tage Training.Am Tage + 50 ° C, in der Nacht – 20 ° C, einfach irre ... !Der Tag des Schießens kam, gegen Mittag waren wir dran, ich saß auf meinem Platz und sah ab und zu durch den Lüfter, den ich abstellen konnte. Mit einemmal ein Getöse, die erste Rakete ging in der Stellung los. Dann links von uns, die steckten eine mit der Spitze in den Wüstensand, eine Aufregung ! Nun mußten wir beweisen, was wir konnten. Alles lief wie am Schnürchen, Ziel aufgefaßt, begleitet, da brüllte der sowjetische Kontrolloffizier : „ ..uskielutsch, jastreb ! „ Die Rakete jagte los, sie zitterte, dann auf dem Bildschirm die Annäherung, die Wolke schließlich – Ziel vernichtet ! Unsere Fla – Raketenabteilung war die Beste, wir waren froh und auch erleichtert, dass alles so gut gelaufen war. Am Abend gab es einen „ Kleinen „ …Als es wieder hieß, auf nach Hause, gingen uns die letzten Tage nochmal durch den Kopf. Eigentlich ein schönes Erlebnis ... Zunächst aber mit dem „ Wüstentaxi SIL „ bis zur Bahnstation Aschuluk. Wir fuhren an einem riesigen Berg Raketenschrott vorbei. Nachdem wir alle Sachen in unserem Waggon verstaut hatten, ging es kurz nach Mittag los. Nachdem sich jeder einigermaßen bequem eingerichtet hatte, hielt unser Kommandeur, Maj. Gerling, eine kleine Dankesrede und reichte etwas „ Raketentreibstoff „ in die Runde. Unser Kompaniechef schob noch was hinterher, es wurde gesungen, gelacht, gefeiert und wir als Soldaten waren stolz auf unseren Sieg. Auch konnten wir nun nach all den Anstrengungen endlich richtig einmal ausschlafen. Es war eine Wohltat. Die Rückfahrt sollte diesmal nur 10 Tage dauern. Wir Uffz. / Sold. vom Stab saßen zusammen mit den Chefs in einem Abteil, auch von unserem Dienst auf dem Gefechtsstand in Barth hatten wir engere Beziehungen zu unseren Vorgesetzten als manch ein anderer in der Abteilung. Und, man spürte auch, wenn man sein Bestes gab, dann gab es eine Art familiäres Vertrauen. Ich für meinen Teil kann jedenfalls sagen, dass ich mit allen gut auskam. Wir fuhren über den Wolga – Don – Kanal und sahen die Sehenswürdigkeiten unterwegs jetzt mit ganz anderen Augen. Auf der Hinfahrt wußte man ja vorher nicht, was kommt. Unterwegs durch das große Land Richtung Heimat. In Polen wieder bei den Halts unterwegs an die Wasseranschlüsse, mit nackten Oberkörper. Was kann schöner sein bei Hitze und Staub ! Dann die Grenze und Ankunft in Frankfurt / Oder ... Mal richtigen Kaffee trinken und was Gutes zum Essen gönnen. Obwohl wir über die Verpflegung nicht meckern konnten … Die Zeit verging anschließend wie im Flug. In Barth in der Kaserne dann 2 Sunden ausgiebige Körperpflege. Nachdem wieder alles ordnungsgemäß verstaut war, antreten zum Apell mit Auszeichnungen und Belobigungen in Massen. Es war ja was Besonderes und wir waren alle zusammen stolz ! Auch wurde uns angekündigt, dass wir bald wieder einen Urlaubsschein von Nahen betrachten könnten. Ich war nun 25 Jahre alt, hatte eine erhebliche Zeit davon bereits auf dem Bohrturm zugebracht und war Entbehrungen gewöhnt. Aber es ist natürlich auch schön, mal nach Hause fahren zu dürfen. Es war dann zu Sylvester, ich war ja noch ledig. Ich freute mich, meinen lieben Vater und meine Halbschwester wiederzusehen. Meine Mutter war bereits 1978 verstorben, es waren meine Pflegeeltern. Wir feierten bis morgens, meistens mit Kaffee, da nicht soviel „ Treibstoff „ eingeplant war. Bei der Feier traf ich zum erstenmal mit meiner späteren zukünftigen Braut und Ehefrau zusammen, nun sind es bereits über 26 Jahre. Es galt aber auch, wieder Abschied zu nehmen. In Wittenberge traf ich die ersten Kameraden, es gab noch zur Begrüßung einen kleinen Schnappelie und dann verteilte sich das ganze irgendwie im Zug. Hinter Ludwigslust kam auf einmal irgendein Ausländer in Uniform auf uns zu, er hatte mitbekommen, dass wir bei den Raketen waren. Ich hatte das Gefühl, dass er was im Schilde führte und was vorhatte. Da wir inzwischen verteilt waren, war mir die Sache zu mulmig. Beim nächsten Halt raus aus den Zug und schnurstracks zur Trapo, wegen der Bescheinigung meiner verspäteten Weiterfahrt zur Dienstort. In der der Kaserne in Barth angekommen, mußte ich mich sofort im B 1 – Objekt melden und zu der Ursache der Verspätung einen seitenlangen Bericht schreiben. Ich erfuhr dann auch, dass unsere Leute zu Hause bei mir alles verrückt gemacht hatten, wo ich denn nun abgeblieben wäre. Man kannte mich und glaubte mir, auch der V – Nuller ( VO = Verbindungsoffizier, Abteilung 2000 ). Ich hatte ja zudem auch die Bescheinigung der Transportpolizei gehabt. Damit war die Sache erledigt und die ganze Aufregung vorbei.Es kam die Zeit, da wir nicht mehr ins B1 – Objekt durften, es war einige Wochen vor der Entlassung. Wegen der Geheimhaltung, da wir mit den Codierungen und VS – Dokumenten zu tun hatten und keiner dann mehr Zugang zu aktuelle Daten haben sollte. Auch verständlich. Die neuen Aufgaben waren auch nicht schlecht, der Gefechtsstand wurde umgebaut und wir mußten auf dem Bahnhof Barth Betonteile entladen und im B1 – Objekt wieder abladen. Im Grünen Weg 8 in Barth hatte ich eine kleine Liebe, daher spielte ich bis zuletzt mit dem Gedanken einer Verlängerung meiner Dienstzeit. Aber es zog mich doch irgendwie zurück zu meinem gelernten Beruf, Tiefbohrer. Trotzdem verlief alles zeitlich gesehen schneller als mir lieb war. Mit unserem Kompaniechef, Obltn. Bohm, fuhren wir noch einmal nach Neunkirchen, mit einem KRAZ – Kran. Unterwegs machten wir in Stralsund Rast, mitten in der Stadt. Es war für mich toll, mit dem Riesenteil gerade hier zu sein, wo ich meinen Beruf erlernt hatte. In der „ Fischerstube „ , meiner alten Stammkneipe, gab es dann Frühstück. Zurück nach Barth und der große Abschied nahte : wir haben uns von allen verabschiedet, auch von Uffz. „ Joppe „ Ullein. Er mußte noch weitermachen, er heulte, trotz Kerl wie er war. Es war bewegend und ging einem durch und durch. Das EK – Tuch war voll, nun ging es gemeinsam mit einem Taxi Richtung Magdeburg. Dort sollten sich unsere Wege für immer trennen, auch wenn ich später den einen oder anderen nochmal getroffen habe. Aber die Zeit brachte auch ein Vergessen mitsich, leider. Mein EK – Tuch habe ich öfter mal in den Händen und denke mit Wehmut daran. Es vergingen dann rund 4 Jahre, bis ich als Reservist wieder zurück in vertraute Gefilde gerufen wurde, zum Brigadegefechtsstand nach Rövershagen – Hinrichshagen. Den ersten, den ich dort wiedertraf, war Oberst Spakowski. Hätte nicht auch mein alter Kommandeur hier sein können, Oberst Prottengeier ? Aber er war ja 1982 ebenfalls in die Reserve gegangen. Meine Dienstzeit in der 43. Fla – Raketenbrigade ging dann zu Ende. Wenn es diese Truppe auch nicht mehr gibt, ich bin stolz, dort gedient zu haben. Und, ich diente der Deutschen Demokratischen Republik …Das war meine Geschichte, von „ Resi Otto ", Gefr.d. R. Detlef Merten, genannt Otto ... " - Fortsetzung folgt ! In eigener Sache : es ist angedacht, diese FOLGEN " Aus der Geschichte der 43. FRBr " bis mindest 2012 fortzusetzen, ca. jeden Monat einen Beitrag bzw. FOLGE. Am 01.09.2012 soll dann die Ausstellung " 50 Jahre Garnisonsort Sanitz " in der Heimatstube der Gemeinde Sanitz eröffnet werden. Schreibt Eure Erinnerungen / Erlebnisse / Erfahrungen aus Eurer Dienstzeit auf, damit sie letzlich nicht verloren gehen - es wäre schade drum - und schickt sie uns zu !

References: Art. 6
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 Art. 143
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