Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/512445_Planungsleistungen_zur_Umstellung_der_Klaeranlage_Lambsheim_von_simultan-aerober_auf_anaerobe_2019_Lambsheim
Timestamp: 2019-05-22 00:59:29+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Planungsleistungen zur Umstellung der Kläranlage Lambsheim von simultan-aerober auf anaerobe Stabilisierung 2019-02-12
Ausschreibungen Lambsheim
Planungsleistungen zur Umstellung der Kläranlage Lambsheim von simultan-aerober auf anaerobe ...
Planungsleistungen zur Umstellung der Kläranlage Lambsheim von simultan-aerober auf anaerobe Stabilisierung
Am Eppsteiner Weg (Kläranlage)
Hauptadresse: http://www.avl-lambsheim.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E83133242
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E83133242
Andere Tätigkeit: Abwasserbeseitigung
Die Planungsleistungen zur Umstellung der Kläranlage Lambsheim von einer simultan aeroben auf eine anaerobe Stabilisierung sollen bis zur Genehmigungsreife erbracht werden, um nach vorliegender Genehmigung das Projekt baulich umzusetzen. Es werden umfangreiche Maßnahmen im Bereich des Abwasser- und Schlammweges erforderlich. Die Maßnahmen erfolgen im laufenden Betrieb.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI Leistungsphasen 1-9), Planungsleistungen für Freianlagen (§ 39 HOAI Leistungsphasen 1-9), Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (§ 55 HOAI Leistungsphasen 1-9) sowie die in diesem Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen.
Die vergebende Stelle beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI (für Leistungen nach § 39, § 43, § 55 HOAI) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt die vergebende Stelle für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besondere Leistungen.
1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen im Bereich der Sanierung und Erweiterung von Kläranlagen anhand der angegebenen Referenzen, die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (50 %). Durch die Einreichung von zusätzlichen Referenzen (über die Mindestanzahl hinaus, die ebenfalls den Mindestanforderungen entsprechen müssen) kann eine bessere Bewertung erzielt werden;
2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %);
3) Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %);
4) Einhaltung der geplanten Bauzeit und der geplanten Baukosten, wie sie sich aus den Referenzen ergeben (10 %).
Innerhalb der unter II.2.7 genannten Zeitspanne von 10 Monaten soll die Leistungsphase 4 abgeschlossen sein. Für die Bearbeitung der weiteren Leistungsphasen sind entsprechende Bearbeitungszeiten zu vereinbaren.
1) Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 123 GWB begründet sind;
2) Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 124 GWB begründet sind;
3) Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist;
4) Erklärung des Bewerbers, dass bei der Ausführung der vertraglichen Leistung im Auftragsfall nicht die von der Scientology-Organisation verbreitete "Technologie von L. Ron Hubbard" angewendet, gelehrt oder in sonstiger Weise verbreitet wird;
5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 4 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch vom Dritten abzugeben.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV);
2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV);
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR, für Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR, für Umweltschäden mindestens 2 000 000 EUR und für Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR betragen (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) und die mindestens 2fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen müssen.
Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Nachweis genügt die Zusicherung des Bewerbers zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall in Verbindung mit einer schriftlichen Zusicherung des Haftpflichtversicherers über die Möglichkeit des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung in der geforderten Höhe.
1) Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung aufgeführt werden. Diese ist auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
2) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären.
I) Mindestanforderung an die Bürogröße:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Projektleiters (Planers) sowie des Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen.
Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Person des Planers und des Bauüberwachers über jeweils 2 Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung der Erweiterung, Sanierung oder dem Neubau von Kläranlagen durch mindestens 3 geeignete Referenzen nachzuweisen.
Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Es sind mindestens 3 Referenzobjekte zu den Bereichen Ingenieurbau und Technische Ausrüstung (hier mind KG 440 und 470) anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
- alle Referenzen müssen Neubau oder die Sanierung oder die Umstellung von Kläranlagen mit aerober Stabilisierung auf anaerobe Stabilisierung (Schlammfaulung) in vergleichbarer Größe (max. 100 000 EW, anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300 + 400 nach DIN 276 mindestens 2 000 000 EUR und maximal 8 000 000 EUR netto),
- davon muss mindestens eine Referenz die Umstellung von aerober Stabilisierung auf Schlammfaulung im laufenden Betrieb zum Inhalt haben.
Die Bauleistungen müssen nach den Regelungen der VOB/A ausgeschrieben/vergeben worden sein.
Die Erfahrung der Ausschreibung und Vergabe von Leistungen nach den Regelungen der VOB/A kann alternativ durch die Angabe von vergleichbaren Referenzen (mind. 3), nachgewiesen werden.
Sie muss nicht zwingend mit Referenzen für die Planungsleistung für Kläranlagen dokumentiert werden.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Ingenieurbauwerke und die Technischen Ausrüstung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden sein und die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2014 erfolgt sein.
Hinsichtlich aller Referenzen für den Bereich Ingenieurbau und Technische Ausrüstung ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Die Referenzangaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen. Mit der Bewerbung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des §103 Landeswassergesetz nachzuweisen.
1) Die Teilnahmeantrags- und Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Bieterinformationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Teilnahmeantrags- oder Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters;
2) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Teilnahmeantrag als Formularvordruck zur Verfügung, den die Bewerber verwenden sollen. Die Verwendung des Formularvordrucks wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung;
3) Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform, per E-Mail oder Fax von der unter I.3) genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge bzw. Angebote gestellt werden;
4) Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform, die Vergabestelle behält sich eine Versendung per Fax vor. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten;
5) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die Vergabeplattform;
6) Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen;
7) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen und/oder Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen.

References: § 39
 § 43
 § 55
 § 42
 § 123
 § 42
 § 124
 § 73
 §103
 § 134