Source: https://www.gesetze-im-internet.de/fahrlausbv/BJNR001500018.html
Timestamp: 2020-07-07 19:53:53+00:00

Document:
FahrlAusbV - Fahrlehrer-Ausbildungsverordnung
"Fahrlehrer-Ausbildungsverordnung vom 2. Januar 2018 (BGBl. I S. 2, 15), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. Oktober 2019 (BGBl. I S. 1416) geändert worden ist"
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 2 V v. 2.10.2019 I 1416
Ersetzt V 9231-7-11 v. 19.6.2012 I 1307 (FahrlAusbO 2012)
Die V wurde als Artikel 2 des V v. 2.1.2018 I 2 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Sie ist gem. Art. 7 Satz 1 dieser V am 4.1.2018 in Kraft getreten.
(zu § 3 Absatz 1) Qualitätskriterien für die Fahrschulausbildung
(zu § 3 Absatz 1) Musterplan und Unterrichtsverteilung im Lehrpraktikum
(zu § 4) Rahmenplan für die Einweisung der Ausbildungsfahrlehrer und der Inhaber beziehungsweise der für die verantwortliche Leitung von Ausbildungsfahrschulen bestellten Personen
(1) Die Ausbildung zum Fahrlehrer erfolgt in einer amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte und in einer Ausbildungsfahrschule. Die Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte erfolgt für die Fahrlehrerlaubnisklassen BE und A in geschlossenen Kursen und darf vorbehaltlich arbeitsschutzrechtlicher, mutterschutzrechtlicher und urlaubsrechtlicher Bestimmungen nicht unterbrochen werden. Die Regelung des § 44 Absatz 2 des Fahrlehrergesetzes bleibt unberührt.
(2) Der Fahrlehreranwärter um eine Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE hat zu Beginn der Ausbildung eine einmonatige Einführungsphase zu absolvieren und sich im Anschluss daran einer mindestens siebenmonatigen Ausbildung im Umfang von mindestens 1 000 Unterrichtseinheiten in einer Fahrlehrerausbildungsstätte und einer mindestens viermonatigen Ausbildung im Umfang von mindestens 330 Unterrichtseinheiten in Form eines Lehrpraktikums in einer Ausbildungsfahrschule zu unterziehen.
(4) Während der mindestens siebenmonatigen Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte nach Absatz 2 erfolgt im vierten Monat eine einwöchige Hospitation mit mindestens 20 Unterrichtseinheiten in einer Ausbildungsfahrschule.
(5) Während des Lehrpraktikums in der Ausbildungsfahrschule finden
§ 1 Abs. 5 Kursivdruck: Aufgrund offensichtlicher Unrichtigkeit wurde hinter dem Wort "statt" ein fehlender Punkt eingefügt
Das Einweisungsseminar für Ausbildungsfahrlehrer nach § 16 Absatz 1 Nummer 2 des Fahrlehrergesetzes ist nach einem von der nach Landesrecht zuständigen Behörde zu genehmigenden Ausbildungsplan durchzuführen, der mindestens die Kompetenzen und Stundenangaben des Rahmenplans nach Anlage 4 erfüllen muss.
Qualitätskriterien für die Fahrschulausbildung
(Fundstelle: BGBl. I 2018, 34)
Qualitätskriterien für den Theoretischen Unterricht
Qualitätskriterien für den Praktischen Unterricht
Musterplan und Unterrichtsverteilung im Lehrpraktikum
(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1423 - 1425)
Fahrschulbetrieb Kennenlernen –
– der Aufgaben und Tätigkeiten der Fahrschule
– der Zusammenarbeit mit der Prüforganisation
– der Mitarbeiter der Fahrschule
– der Organisation der Fahrschule
– der Geschäftszeiten der Fahrschule
– der Ausbildungsfahrzeuge
der Aufgaben, Pflichten und Rechte des Ausbildungsfahrlehrers
– den ihm anvertrauten Personen,
– den Fahrschülern (§ 6 FahrlG),
– den Dienst- und Ausbildungsanweisungen des Inhabers der Fahrschule, der für die verantwortliche Leitung der Fahrschule bestellten Person und des Ausbildungsfahrlehrers
2 Teilnahme am theoretischen und praktischen Unterricht
2.1.1 Vorbesprechung – Ausbildungsplan für den Fahrschüler § 4 Absatz 6 FahrschAusbO 10
– Materialien und Medien
– Lernziele des Unterrichts
2.1.2 Hospitation – Beobachten mehrerer verschiedener Lektionen des Grundstoffs und des klassenspezifischen Stoffs der Klasse B
2.1.3 Nachbesprechung – Auswerten der Beobachtungen der Hospitation
– Entwickeln von Strategien für die Durchführung des eigenen Theorieunterrichts
2.2 Praktischer Unterricht/praktische Prüfung
2.2.1 Vorbesprechung – Organisation und Konzeption der praktischen Ausbildung 15
– Lernstand der Fahrschüler
– Lernziele der Fahrstunde
2.2.2 Hospitation – Beobachten der Fahrstunden in den einzelnen Ausbildungsstufen
– Teilnahme an Fahrerlaubnisprüfungen
2.2.3 Nachbesprechung – Auswerten der Beobachtungen der Hospitation
– Entwickeln von Strategien für die Planung, Durchführung und Auswertung eigener Fahrstunden
3 Durchführung von theoretischem und praktischem
Unterricht in Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers
3.1 Theoretischer Unterricht in Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers
3.1.1 Vorbesprechung Vorlegen und Erläutern des Unterrichtsentwurfs 12
– der Lerngruppen
– der Ziele und Inhalte
– der Methoden und Medien
3.1.2 Durchführung Unterrichten mehrerer verschiedener Lektionen des Grundstoffs und des klassenspezifischen Stoffs der Klasse B
3.1.3 Nachbesprechung – Auswerten des Unterrichts und der Lernstandsdiagnose beim Fahrlehreranwärter
– Strategien entwickeln zur Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse
– Ausbildungsstand des Fahrlehreranwärters
Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers
3.2.1 Vorbesprechung – Planen der Fahrstunde 16
– Feststellen des Ausbildungsstands und der Lernvoraussetzungen
– Darstellen der Ausbildungsziele und Ausbildungsschwerpunkte
3.2.2 Durchführung – Durchführen von Fahrstunden in den einzelnen Ausbildungsstufen mit verschiedenen Fahrschülern
– Erörtern und Dokumentieren des jeweiligen Ausbildungsstands
3.2.3 Nachbesprechung – Auswerten der Fahrstunde und Lernstandsdiagnose beim Fahrlehreranwärter
– Strategien entwickeln, um gewonnene Erkenntnisse zu nutzen
3.3 Feststellung der theoretischen und praktischen Prüfungsreife
3.3.1 Vorbesprechung Vorlegen und Erläutern des Plans zur Feststellung der theoretischen/praktischen Prüfungsreife eines Fahrschülers 8
– Kriterien und Methoden
3.3.2 Durchführung Anwenden der Kriterien und Methoden zur Feststellung der Prüfungsreife des Fahrschülers
3.3.3 Nachbesprechung – Auswerten der Feststellung der theoretischen/praktischen Prüfungsreife
4.1 Theoretischer Unterricht – Unterrichten möglichst aller Lektionen des Grundstoffs und des klassenspezifischen Stoffs der Klasse B 18
– Reflektieren des Unterrichts
– Austauschen der Erfahrungen mit dem Ausbildungsfahrlehrer
4.2 Praktischer Unterricht – Durchführen von Fahrstunden in den einzelnen Ausbildungsstufen 120
– Reflektieren der Fahrstunden
4.3 Feststellung der Prüfungsreife – Anwenden der Kriterien und Methoden zur Feststellung der Prüfungsreife 5
– Abstimmen der Entscheidung der Prüfungsreife mit dem Ausbildungsfahrlehrer
5 Vorstellung von Fahrschülern zur praktischen Prüfung
und Beaufsichtigung bei der praktischen Prüfung
Durchführung – Erledigen der Formalitäten 6
– Begleiten und Beaufsichtigen des Fahrschülers bei der praktischen Prüfung mit und ohne Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers
– Betreuung des Fahrschülers vor und nach der praktischen Prüfung
Durchführung Nummer 2 bis 5 nach individueller Aufteilung und in Absprache zwischen Ausbildungsfahrlehrer und Fahrlehreranwärter 120

References: Art. 2
 Art. 7
 § 3
 § 3
 § 4
 § 44

§ 1
 § 16
 § 4