Source: http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%2226231%22
Timestamp: 2018-03-23 01:06:40+00:00

Document:
Lotmar, Philipp Kritische Studien in Sachen der Contravindication
Kritische Studien in Sachen der Contravindication / Von Philipp Lotmar
München : Ackermann , 1878 - IV, 181 S.
Schlagwort(e): Deutschland / Gemeines Recht;Eigentumsherausgabeanspruch
Signatur: Dt 15 Ek 454 Q
1. Cap.: Grundsätzliches
§ 1. Historische Rechtsschule und ihr Betriebszweck der Rechtsgeschichte 1
§ 2. Die Blüthe der römischen Jurisprudenz unabhängig von rechtsgeschichtlicher Wissenschaft. Deren Unausgebildetheit 4
§ 3. Gains als Rechtshistoriker 10
§§ 4-5. Proben gajanischer Rechtsgeschichte. 2. und 3. Cap. der lex Aquilia. Begriff und Name der Legisactionen 13
§ 7. Die römischen Juristen nicht "historische Rechtsgelehrte". Folgen für die Erforschung der römischen Rechtsgeschichte und das Verhältniss der Rechtsgeschichte zur Dogmatik. Rangbestimmung einer Rechtswissenschaft 29
§ 8. Rechtsgeschichtsforschung Geschichtsforschung. Historische und dogmatische Quellenbenutzung. Historische Kritik. Aufgabe des Rechtshistorikers - Aufgabe des Rechtsdogmatikers 33
§ 9. Gesetz und Geschichtsquelle. Ein einschlägiger Sprachgebrauch 39
§ 10. Die Rechtsquelle Geschichtsquelle beim Nachweis "historischer" Entwicklung, bei "historischer" Vereinigung, bei duplex interpretatio 42
§ 11. Insonderheit bei historischer Kritik. Vorsätzliche und irrthümliche Mittheilung von Unwahrem. Missverständniss. Erfordernisse beziehungsweise Gründe seiner Annahme 45
§ 12. Unsere Auffassung historischer Kritik übereinstimmend mit bisheriger Praxis 50
§ 13. Historische Kritik an Gaius. Eigener Beitrag zu derselben. Rechtfertigung der erneuten Vertretung der Sache 53
2. Cap.: Die äussere Beglaubigung
§ 14. Ob in Gaius IV 16 die Nothwendigkeit der Eigenthumsgegenbehauptung wirklich ausgesprochen sei 58
§ 15. Historische Kritik an Ga. l. c. unter Voraussetzung des Vorigen 64
§ 16. Gaius' eigene Wahrnehmung des lege agere sacr. in rem bestärkt oder veranlasst sein Missverständniss. Charakter dieses Verfahrens in der damals restirenden Anwendungsgelegenheit 68
§ 17. Cic. pro Mur. 12 keine Stütze für Gaius 77
§ 18. Beschwichtigung eines sprachlichen Bedenkens 79
§ 19. Die einseitige Formel Postulo anne dicas etc. 81
§ 20. Eine deren Beweiskraft aufhebende Textänderung. Wissenschaftliche Textkritik und Bildung ausgelassener Vorlagezeilen 84
§§ 21-23. Die Formeln des provocare sacramento. Dessen Motiv und Gegenstand. Der Streitpunkt des Sacramentsstreits 88
§ 24. Vertheidigung des massgebenden Textes bis et ego te. Die nachfolgende abgerissene Nebenbemerkung als Glossem vermuthet 99
§ 25. Ausschliessung einer den Sinn angreifenden Conjectur 106
§ 25a. Möglichkeit, dass beide sacramenta iniusta oder Unzuträglichkeit zwiefacher Condemnation, als Consequenz der herkömmlichen Meinung 110
3. Cap.: Die innere Rechtfertigung
§ 26. Sie ist unerlässliche Voraussetzung der Glaubwürdigkeit des Contravindicationszwanges 117
§ 27. Rechtfertigung mittelst der Annahme, dass Belangbarkeit und Stellung im Streit vom Besitz unabhängig gewesen. Kritik dieser Rechtfertigungsart 119
§ 28. Prüfung jener Hypothese. Vindicienertheilung kein Grund der Unentschiedenheit des Besitzes im Eigenthumsstreit. Zweck der Vindicienertheilung 124
§ 29. Mangel der Besitzentscheidung durch Interdicte kein Grund der Irrelevanz oder Unentschiedenheit des Besitzes 132
§ 30. Der Einführungszweck der interdd. retinendae possessionis. Der Grund des römischen Besitzschutzes überhaupt. Controverse über jenen Einführungszweck. Er setzt Bedürfniss nach Besitzentscheidung voraus. Die Einführung für die sacr. a. in rem 136
§ 31. Einwand aus dem Alter der interdd. ret. poss. Beziehung ihrer Einführung auf die in rem actio per spons. ist abzulehnen 146
§ 32. Fr. 3 D. de litigiosis. Das Verbot der dedicatio in sacrum ein Verbot der alienatio iudicii mutandi causa. Schluss, dass der Beklagte der ältesten Vindication als Besitzer galt 150
§ 33. Dasselbe Ergebniss aus der natürlichen, auf die Mobilienvindication angewandten, Betrachtung. Zustimmender Quellensprachgebrauch 156
§ 34. Rechtfertigung mittelst Annahme der Irrelevanz des Besitzes im Sinn seiner passiven Schutzlosigkeit oder Unfähigkeit Defensivstellung zu geben. Unstatthaftigkeit dieser Hypothese für die Geschichte. Fiction für prähistorische Zustände. Besitzgeschichtliches 159
§ 35. Rechtfertigung mittelst Annahme einer Beschränkung der Passivlegitimation 165
§ 36. Rechtsvergleichung. Altdeutsche Gebilde nicht für, eher gegen die römische Einrichtung der bisherigen Ansicht. Die passive Schutzlosigkeit des Besitzes kann nicht durch Gaius ein Datum der römischen Rechtsgeschichte werden 170

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 24

§ 25

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36