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Timestamp: 2019-02-23 16:13:01+00:00

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BGH, 27.04.2006 - VII ZR 175/05 - dejure.org
BGH, 27.04.2006 - VII ZR 175/05
BGB §§ 308 Nr. 7 Buchst. a, 649
Wirksamkeit der in einem Vetrag über die Errichtung eines Fertighauses vereinbarten pauschalen Vergütung in Höhe von 10 Prozent für den Fall einer nicht vom Unternehmer zu vertretenen Kündigung durch den Besteller nach §§ 305 ff. BGB
Zulässige Schadenspauschalierung bei Kündigungeines Werkvertrags
Zur Wirksamkeit einer Klausel über eine pauschale Vergütung nach Kündigung eines Vertrages über die Errichtung eines Fertighauses
BGB § 308 Nr. 7 lit. a § 649
Formularmäßige Vereinbarung pauschalierten Schadensersatzes nach Kündigung eines Fertighausvertrages
Kündigung Fertighausbauvertrag: Pauschale Vergütung für Hersteller?
Vertragskündigung und pauschalierter Schadensersatz
Kündigung eines Fertighaus-Vertrags - Vergütungspauschale von zehn Prozent des Preises ist in Ordnung
Schadenspauschalierung bei Kündigung eines Fertighausvertrages
Schadenspauschalierung bei Kündigung eines Fertighausvertrags
123recht.net (Kurzinformation und -anmerkung, 1.9.2006)
Fertighausvertrag: Pauschale Vergütung in Höhe von 10% bei freier Kündigung im AGB wirksam! (IBR 2006, 382)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.04.2006, Az.: VII ZR 175/05 (Schadenspauschale von 10% in AGB eines Fertighauses wirksam)" von RA Tobias Wellensiek, original erschienen in: BauR 2006, 1133 - 1143.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.04.2006, Az.: VII ZR 175/05 (Angemessenheit einer pauschalen Vergütung von 10% des Gesamtpreises bei freier Kündigung des Bestellers in Fertighausverträgen)" von RA Dr. Oliver N. Moufang, original erschienen in: ZfIR 2006, 578 - 579.
LG Mönchengladbach, 27.10.2004 - 3 O 67/04
NJW 2006, 2551
MDR 2006, 1101
NZBau 2006, 435
WM 2006, 1735
BauR 2006, 1131
ZfBR 2006, 557
Dies gilt im Übrigen auch für AGB-Regelungen zu pauschalen Gebühren im Baurecht (vergleiche BGH, NJW 2006, 2551 , juris Rn. 18 ff; NJW 2011, 1154 TZ. 25).
BGH, 05.05.2011 - VII ZR 161/10
Vertrag über ein Ausbauhaus: Inhaltskontrolle der eine Vergütungspauschale …
a) Das Berufungsgericht stellt im Ausgangspunkt zutreffend fest, dass Prüfungsmaßstab für die Angemessenheit der vereinbarten Pauschale ist, was ohne die Klausel vom Besteller nach dem Gesetz typischerweise geschuldet wäre (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, BauR 2006, 1131, 1132 = NZBau 2006, 435 = ZfBR 2006, 557; Urteil vom 3. Februar 2005 - III ZR 268/04, NJW-RR 2005, 642; Urteil vom 29. Mai 1991 - IV ZR 187/90, NJW 1991, 2763; Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 256/83, BauR 1985, 79, 82 = ZfBR 1985, 81).
Er hat auch eine Pauschale von 10 % nicht beanstandet (BGH, Urteil vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, BauR 2006, 1131, 1132 = NZBau 2006, 435 = ZfBR 2006, 557).
aa) Das Berufungsgericht stellt im Ausgangspunkt zutreffend fest, dass Prüfungsmaßstab für die Angemessenheit der vereinbarten Pauschale ist, was ohne die Klausel vom Vertragspartner der Klägerin nach dem Gesetz typischerweise geschuldet würde (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, BauR 2006, 1131, 1132 = NZBau 2006, 435 = ZfBR 2006, 557; Urteil vom 3. Februar 2005 - III ZR 268/04, NJW-RR 2005, 642; Urteil vom 29. Mai 1991 - IV ZR 187/90, NJW 1991, 2763; Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 256/83, BauR 1985, 79, 82 = ZfBR 1985, 81).
BGH, 27.06.2012 - VIII ZR 165/11
Neuwagenkauf: Wirksamkeit einer 15%-Schadenspauschale bei Nichtabnahme eines …
So ist durch den Bundesgerichtshof zum Beispiel auch bei Verträgen über Fertighäuser ein Abstellen auf einen bestimmten Prozentsatz der Bruttoauftragssumme nicht beanstandet worden (BGH, Urteile vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, NJW 2006, 2551 Rn. 20;… vom 5. Mai 2011 - VII ZR 161/10, aaO).
Die Klausel ist dahingehend auszulegen, dass die Beklagte, wenn sie bei Kündigung nach teilweise durchgeführten Vertrag die konkrete Berechnung der Vergütung wählt, nicht ergänzend auf die Pauschale zurückgreifen kann, da bei Wahl der Pauschale der gesamte Anspruch abgegolten ist (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, NJW 2006, 2551. BGH, Urteil vom 10. März 1983 - VII ZR 301/82, NJW 1983, 1491).
Dabei kommt es nicht auf die besonderen Umstände des Einzelfalles an, sondern auf die typische Sachlage bei vorzeitiger Beendigung derartiger Verträge (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 2006 - VII ZR 175/05, NJW 2006, 2551. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1996 - VII ZR 250/94, NJW 1997, 259).
Der Kläger hat sich erstinstanzlich darauf beschränkt, zur Begründung seines diesbezüglichen Teils der Klage pauschal, ohne jedwede weitere Erläuterungen, auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 27. April 2006 (VII ZR 175/05, NJW 2006, 2551) zu verweisen.
Er hat auch eine Pauschale von 10 % nicht beanstandet (BGH, Urteil vom 27.04.2006 - VII ZR 175/05, BauR 2006, 1131, 1132 = NZBau 2006, 435 = ZfBR 2006, 557).
Die Pauschalierung dieser Kosten mit 10 % des zur Zeit der Kündigung vereinbarten Gesamtpreises ist nicht unangemessen (BGH, Urteil vom 27.04.2006 - VII ZR 175/05 -, zitiert nach juris).
OLG Hamm, 17.03.2014 - 17 U 143/13
Voraussetzungen der Ausübung eines vertraglichen Rücktrittsrechts von einem …
Er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart hat oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erworben oder zu erwerben unterlassen hat (BGH NJW-RR 1995, 749; BGH NJW 2006, 2551).
Eine Pauschale von 10 % ist für angemessen erklärt worden (OLG Düsseldorf, NJOZ 2005, 2658; BGH NJW 2006, 2551): Sie weiche jedenfalls bei der gebotenen typisierenden Betrachtungsweise nicht unangemessen davon ab, was der Unternehmer in Anwendung des § 649 BGB zu beanspruchen hätte; bei einer Abrechnung nach § 649 BGB seien neben den bereits geleisteten vertragsbezogenen Personal- und Sachkosten auch der kalkulierte Gewinn und die allgemeinen Gemeinkosten zu erstatten.
KG, 20.06.2008 - 7 U 8/08
Widerrufsrecht bei Bauvertrag über die Errichtung eines Hauses?
Ein derartiges Widerrufsrecht für Ratenlieferungsverträge nach § 505 Abs. 1 S.1 Nr. 1 BGB i.V.m. § 355 Abs. 1 S.3 BGB oder für Teilzahlungsgeschäfte nach §§ 501 S.1, 499 Abs. 2, 495 Abs. 1, 355 Abs. 1 BGB besteht nicht, denn die genannten Vorschriften finden auf Werkverträge, bei denen die Vergütung in Teilbeträgen zu entrichten ist, keine Anwendung (BGH NJW 2006, 904 und auch NJW 2006, 2551).
Nach der Rechtsprechung des BGH, der sich der Senat anschließt, sind in diesen Fällen die hier verlangten 5% der Auftragssumme ohne weiteres hinnehmbar (BGH BauR 1985, 79 und BGH NJW 2006, 2551).
Zwar kann in allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Fertighausvertrags die Pauschalierung eines nach Kündigung bestehenden Vergütungsanspruchs gemäß § 649 Satz 2 BGB geregelt werden und ist eine dafür vorgesehene Höhe von 10 % vertretbar, wenn der Unternehmer daneben nicht noch weitere Ansprüche geltend macht (vgl. BGH BauR 2006, 1131, 1133).
OLG Naumburg, 13.11.2008 - 6 U 31/08
Grundwassererhebung zentrale Planungsaufgabe!
aa) Der Vertrag über die Lieferung und Errichtung eines Fertighauses stellt einen Werkvertrag dar (BGH, NJW 2006, 2551).
OLG Karlsruhe, 26.06.2008 - 19 U 179/06
Nichtannahme der Bauleistungen führt zum Gläubigerverzug
LG München II, 30.07.2009 - 3 O 260/08
Pauschalierter Schadensersatz von 10% bei Kündigung wirksam

References: § 308
 § 649
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 § 649
 § 649
 § 505
 § 355
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