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Timestamp: 2016-10-22 07:19:55+00:00

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5A_194/2014 (21.05.2014)
5A_194/2014 � � Urteil vom 21. Mai 2014
Kantonsgerichtsvizepr�sident Y.________ und Gerichtsschreiber Z.________,
Beschwerde gegen die Verf�gung des Kantonsgerichts Schwyz, 1. Zivilkammer, vom 3. Februar 2014.
Seit November 2008 streitet X.________ vor den Gerichten des Kantons Schwyz mit seinen sechs Geschwistern um die Herabsetzung, Ausgleichung und Teilung der Erbschaft von A.________ (1927-2007), Vater der sieben Geschwister. Im Hinblick auf eine allf�llige Ausgleichungspflicht dreht sich der Streit unter anderem um die Frage, mit welchem Verkehrswert zwei landwirtschaftliche Grundst�cke, die der Erblasser X.________ zu Lebzeiten verkauft hatte, im Nachlass von A.________einzusetzen sind. Schliesslich kam die Angelegenheit vor das Bundesgericht. Dieses erkannte, dass der Verkehrswert den H�chstpreis gem�ss Art. 66 des Bundesgesetzes �ber das b�uerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB; SR 211.412.11) nicht �berschreiten darf. Es hiess die Beschwerde von X.________ in diesem Punkt gut und wies die Sache an das Kantonsgericht Schwyz zur�ck, damit es kl�re, ob die f�r die Jahre 1998 und 2007 ermittelten Verkehrswerte der beiden Grundst�cke den im jeweiligen Zeitpunkt zul�ssigen H�chstpreis im Sinne von Art. 66 BGBB respektieren (Urteil 5A_670/2012 vom 30. Januar 2013, insbes. E. 3.2.1.3).
Hierauf ordnete Kantonsrichter B.________ mit Verf�gung vom 16. April 2013 ein Erg�nzungsgutachten an. X.________ wehrte sich gegen den vorgeschlagenen Experten C.________ und beanstandete die Gutachterfragen. Kantonsrichter B.________ erachtete diese Einwendungen in einer Verf�gung vom 10. Juni 2013 als unbegr�ndet und setzte C.________ definitiv als Experten ein. Hierauf verlangte X.________ einen beschwerdef�higen Entscheid. Am 3. Juli 2013 teilte Kantonsrichter B.________ dem Anwalt von X.________ mit, die Sache werde der 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts vorgelegt, das einen beschwerdef�higen Entscheid treffen werde. In der Folge gab der in Aussicht genommene Experte seine Arbeitsstelle beim Schweizerischen Bauernverband auf. Am 14. Januar 2014 erliess Kantonsgerichtsvizepr�sident Y.________ unter Mitwirkung von Gerichtsschreiber Z.________ eine Verf�gung. Darin wurde als Expertin zur Erstellung des Erg�nzungsgutachtens D.________ vom Schweizerischen Bauernverband bestimmt. Die Parteien erhielten Gelegenheit, binnen einer "grunds�tzlich" nicht erstreckbaren Frist begr�ndete Einwendungen gegen die Ernennung der Expertin vorzutragen. Ausserdem ordnete der Kantonsgerichtsvizepr�sident in Dispositivziffer 2 Folgendes an:
Die Expertise hat die Fragen des Gerichts gem�ss Dispositivziffer 1 hiervor schriftlich zu beantworten. Es besteht zeitliche Dringlichkeit, weshalb um bef�rderliche Behandlung ersucht wird.
Wegen dieses Hinweises verlangte X.________ mit Eingabe vom 27. Januar 2014 unter anderem den Ausstand des Kantonsgerichtsvizepr�sidenten und des Gerichtsschreibers. Am 30. Januar 2014 wies der Kantonsgerichtsvizepr�sident das Ausstandsgesuch der 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts "in Abstand der Betroffenen" zur Beurteilung zu. Mit Verf�gung vom 3. Februar 2014 trat Kantonsrichter B.________ von der 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts Schwyz auf das Ausstandsgesuch nicht ein.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 7. M�rz 2014 gelangt X.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er beantragt, die Verf�gung des Kantonsgerichts Schwyz vom 3. Februar 2014 aufzuheben und die Sache zur Behandlung des Ausstandsgesuchs an die 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts Schwyz zur�ckzuweisen. Weiter sei die 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts anzuweisen, das Verfahren in der Hauptsache bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. F�r das Verfahren vor Bundesgericht ersucht der Beschwerdef�hrer �berdies um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verf�gung vom 18. M�rz 2014 wies der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung die 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts Schwyz an, das bei ihr in der Hauptsache h�ngige Verfahren bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Im �brigen hat sich das Bundesgericht die kantonalen Akten �berweisen lassen, in der Sache aber keine Vernehmlassungen eingeholt.
Der angefochtene Entscheid, mit dem Kantonsrichter B.________ auf das Ausstandsbegehren gegen Kantonsgerichtsvizepr�sident Y.________ und Gerichtsschreiber Z.________ nicht eintritt, ist ein selbst�ndig er�ffneter Zwischenentscheid einer letzten kantonalen Instanz �ber den Ausstand von Gerichtspersonen (Art. 75 Abs. 1 und Art. 92 Abs. 1 BGG). Dass Kantonsrichter B.________ mit Bezug auf diese Ausstandsbegehren nicht als Rechtsmittelinstanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 BGG entschieden hat, steht der Zul�ssigkeit der Beschwerde nicht entgegen (BGE 137 III 424 E. 2.2 S. 426 f.). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache. Hier hat das Verfahren in der Hauptsache eine erbrechtliche Streitigkeit zum Gegenstand. Das ist eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) verm�gensrechtlicher Natur. Der Hauptsachenprozess nimmt vor dem Kantonsgericht aufgrund eines R�ckweisungsentscheids des Bundesgerichts seinen Fortgang (s. Sachverhalt Bst. A). In dieser Situation w�re die Beschwerde in Zivilsachen in der Hauptsache unabh�ngig davon zul�ssig, ob die nach dem R�ckweisungsentscheid noch streitigen Betr�ge f�r sich allein den gesetzlichen Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- �bersteigen (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) erreichen (Urteil 4A_225/2011 vom 15. Juli 2011 E. 1). Im Beschwerdeverfahren, das zum R�ckweisungsentscheid f�hrte, war das Streitwerterfordernis erf�llt (s. Urteil 5A_670/2012 vom 30. Januar 2013 E. 1.1). Das in der Hauptsache zul�ssige Rechtsmittel steht daher auch gegen den angefochtenen Entscheid offen. Auf die rechtzeitig eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass der nebenamtliche Kantonsrichter B.________ zust�ndig war, einzelrichterlich �ber das Ausstandsbegehren zu befinden. �ber die Eintretensfrage habe wie �ber die materielle Beurteilung des Ausstandsbegehrens das Gericht, das heisst die 1. Zivilkammer des Kantonsgerichts zu entscheiden.
2.1.�Kantonsrichter B.________ f�hrt in diesem Zusammenhang aus, gem�ss � 90 Abs. 1 des schwyzerischen Justizgesetzes vom 18. November 2009 (JG-SZ; SRSZ 231.110) w�rden sich Ausstand und Ausstandsverfahren nach den Schweizerischen Prozessordnungen richten. Die funktionelle Zust�ndigkeit habe der Bundesgesetzgeber aber "nicht explizit" geregelt. Vor Inkrafttreten der Schweizerischen Zivilprozessordnung habe gem�ss � 58 Abs. 2 der alten schwyzerischen Gerichtsordnung vom 10. Mai 1974 (in Kraft bis 31. Dezember 2010) gegolten, dass das Gericht im Abstand der vom Ausstandsgesuch Betroffenen selbst entscheide. Diese Regelung sei ins neue Recht nurmehr f�r die Verwaltungsrechtspflege �bernommen worden, wie sich aus � 138 Abs. 2 JG-SZ ergebe. Sie entspreche indes der Schweizerischen Zivilprozessordnung, wonach ein Ausstandsgesuch dem Gericht zu stellen ist (Art. 49 Abs. 1 ZPO) und �ber bestrittene Ausstandsgr�nde das Gericht entscheidet (Art. 50 Abs. 1 ZPO). Diese Vorschriften schl�ssen zumindest implizit aus, dass ein Ausstandsgesuch an eine andere Instanz zu �berweisen ist. �ber das vorliegende bestrittene Ausstandsgesuch entscheide somit das Gericht in Abstand des betroffenen Vorsitzenden und des Gerichtsschreibers. Im Rahmen seiner Schlussfolgerung, dass auf das Ausstandsvorbringen des Beschwerdef�hrers nicht einzutreten sei, verweist Kantonsrichter B.________ �berdies auf � 40 Abs. 2 i.V.m. � 41 Abs. 2 JG-SZ.
2.2.�Von welchem Organ des (sachlich) zust�ndigen Gerichts bzw. Gerichtsgremiums im Rahmen eines Prozesses eine bestimmte Prozesshandlung - hier die Beurteilung eines Ausstandsbegehrens - auszugehen hat, ist eine Frage der funktionellen Zust�ndigkeit (s. BGE 138 III 558 E. 1.3 S. 559; Rainer Wey, in: Sutter-Somm/Hasenb�hler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 11 zu Art. 4 ZPO). Die funktionelle Zust�ndigkeit der Gerichte regelt gem�ss Art. 4 Abs. 1 ZPO das kantonale Recht, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Der erw�hnte Art. 50 Abs. 1 ZPO beinhaltet keine bundesrechtliche Regelung der funktionellen Zust�ndigkeit �ber den Ausstandsentscheid, wie sie sich der Beschwerdef�hrer vorstellt. Die Norm besagt bloss, dass es im Zivilprozess - im Gegensatz zur Regelung im Strafprozess (Art. 59 StPO) - nur dann zu einem gerichtlichen Entscheid �ber ein Ausstandsbegehren kommt, wenn der geltend gemachte Ausstandsgrund bestritten ist ( STEPHAN WULLSCHLEGER, in: Sutter-Somm/Hasenb�hler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 1 und 4 zu Art. 50 ZPO; DENIS TAPPY, in: Bohnet et al. [Hrsg.], Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 10 ff. zu Art. 50 ZPO; PETER DIGGELMANN, in: Brunner/Gasser/ Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2011, N. 2 zu Art. 50 ZPO; DAVID R�ETSCHI, Berner Kommentar, 2012, N. 2 zu Art. 50 ZPO; vgl. auch die Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7273).
2.3.�Es bleibt also dabei, dass die Antwort auf die streitige Frage eine solche des Rechts des Kantons Schwyz ist. Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Anwendung des kantonalen Gerichtsorganisationsrechts.
2.3.1.�Ob das Kantonsgericht dieses kantonale Recht richtig angewendet hat, kann das Bundesgericht - abgesehen von hier nicht gegebenen Ausnahmen - nicht �berpr�fen (Art. 95 BGG). Der Beschwerdef�hrer kann lediglich die R�ge erheben, die Anwendung des schwyzerischen Rechts durch die Vorinstanz verletze das Bundesrecht im Sinne von Art. 95 Bst. a BGG, namentlich das Willk�rverbot (Art. 9 BV) oder andere verfassungsm�ssige Rechte, oder das V�lkerrecht im Sinne von Art. 95 Bst. b BGG (BGE 133 III 462 E. 2.3 S. 466; 133 II 249 E. 1.2 S. 251 f.). Soweit die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend gemacht wird, gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.3.2.�Dass ein Kammermitglied auch in der Zivilrechtspflege nicht allein �ber Ausstandsbegehren befinden darf, ergibt sich nach der Meinung des Beschwerdef�hrers aus � 138 Abs. 2 JG-SZ. Die Vorschrift gebe wieder, was schon � 58 Abs. 2 der alten Schwyzer Gerichtsordnung zugrunde gelegen habe (s. E. 2.1) und auch unter der Herrschaft der Schweizerischen Zivilprozessordnung gelte. Der Einwand ist unbehelflich. Nach � 138 Abs. 2 JG-SZ befindet "das Gericht" �ber Ausstandsbegehren gegen Richter des Verwaltungsgerichts in Abstand der betroffenen Richter "selbst". Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass sich aus dieser Norm nichts anderes herleiten l�sst als aus Art. 50 Abs. 1 ZPO (s. E. 2.2). Der Wortlaut von � 138 Abs. 2 JG-SZ gibt keine Auskunft dar�ber, ob das Ausstandsbegehren gegen einen Richter des Verwaltungsgerichts von einem Gremium oder von einem einzelnen Richter des Verwaltungsgerichts zu beurteilen ist. Der Passus "das Gericht ... selbst" l�sst sich ebenso gut als Gegen�berstellung bzw. Ausnahmeregelung zu � 138 Abs. 1 JG-SZ verstehen, wonach �ber streitige Ausstandsbegehren gegen Amtspersonen in der Verwaltungsrechtspflege die Aufsichtsbeh�rde entscheidet. Warum sich einzig und allein der von ihm behauptete Sinn von � 138 Abs. 2 JG-SZ mit dem Willk�rverbot vertr�gt, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar.
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, Kantonsrichter B.________ habe das Justizgesetz willk�rlich angewendet, indem er seine Zust�ndigkeit auf � 40 Abs. 2 i.V.m. � 41 Abs. 2 JG-SZ st�tze (s. E. 2.1 ). Die zuletzt genannte Vorschrift regelt die Stellvertretung. Sie lautet wie folgt: "Der Pr�sident wird durch einen Vizepr�sidenten vertreten. Sie k�nnen sich im Verhinderungsfall durch ein anderes Mitglied des Gerichts vertreten lassen." Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es gehe gar nicht um eine Stellvertretung, ist ihm beizupflichten: Eine Stellvertretung - hier die Stellvertretung des Kantonsgerichtsvizepr�sidenten Y.________ - setzt voraus, dass der Vertretene in der fraglichen Angelegenheit selbst entscheiden k�nnte. Das aber ist auch nach der Meinung von Kantonsrichter B.________ gerade nicht der Fall. Aber auch wenn Kantonsrichter B.________ den angefochtenen Entscheid also nicht als Stellvertreter f�llen konnte, folgt allein daraus nicht, dass der angefochtene Entscheid willk�rlich ist. � 40 Abs. 2 JG-SZ, die andere im angefochtenen Entscheid genannte Vorschrift, f�hrt das Nichteintreten als eine von verschiedenen Angelegenheiten auf, �ber die pr�sidial entschieden werden kann. Der Beschwerdef�hrer argumentiert, bei Ausstandsbegehren k�nne diese Bestimmung keine Anwendung finden. Dem Schwyzer Justizhandbuch (Kantonsgericht Schwyz [Hrsg], 2010), auf das der Beschwerdef�hrer diese These st�tzt, l�sst sich aber gerade nicht entnehmen, dass � 40 Abs. 2 JG-SZ nur Pr�sidialentscheide erfasst, die sich aus der Verfahrensleitung ergeben. Vielmehr ist an der vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Stelle (N. 2 zu � 40 JV-SZ) davon die Rede, dass auch einzelrichterliche Entscheide in den Anwendungsbereich von � 40 Abs. 2 JG-SZ fallen. Warum (Nichteintretens-) Entscheide �ber Ausstandsbegehren gegen andere Mitglieder des Gerichts von dieser Kategorie ausgeschlossen sein sollen, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu erkl�ren. Er tr�gt auch keine anderen Gr�nde vor, weshalb � 40 Abs. 2 JG-SZ es Kantonsrichter B.________ verb�te, als Einzelrichter �ber das Eintreten auf das Ausstandsbegehren zu befinden. Gleiches gilt sinngem�ss, soweit sich der Beschwerdef�hrer auf � 11 JG-SZ beruft, der von der Besetzung und der Beschlussf�higkeit des Kantonsgerichts handelt.
2.3.3.�Nach dem Gesagten vermag der Beschwerdef�hrer nicht darzutun, dass Kantonsrichter B.________ die erw�hnten kantonalen Vorschriften willk�rlich angewendet und sich in verfassungswidriger Weise als (funktionell) zust�ndig erachtet hat, �ber das Ausstandsbegehren zu befinden. Vergeblich beruft sich der Beschwerdef�hrer auch noch darauf, dass die Verf�gung betreffend die Einsetzung des ersten Experten C.________ im Namen der 1. Zivilkammer erlassen worden sei und der Kantonsgerichtsvizepr�sident das Ausstandsbegehren mit Verf�gung vom 30. Januar 2014 ausdr�cklich der 1. Zivilkammer zugewiesen habe. Inwiefern diese blossen Tatsachen allein, das heisst losgel�st von der Anwendung konkreter Normen, die funktionelle Zust�ndigkeit der Kammer zu begr�nden verm�chten und diejenige von Kantonsrichter B.________ zwingend ausschl�ssen, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf. Was die Frage der Zust�ndigkeit angeht, erweist sich die Beschwerde somit als unbegr�ndet.
Zu pr�fen bleibt, welche Bewandtnis es mit dem Ausstandsbegehren auf sich hat, auf das Kantonsrichter B.________ nicht eingetreten ist.
3.1.�Anlass zum Ausstandsbegehren gibt der in der Verf�gung vom 14. Januar 2014 enthaltene Hinweis, es bestehe zeitliche Dringlichkeit, weshalb um bef�rderliche Behandlung ersucht werde (s. Sachverhalt Bst. B). Der Beschwerdef�hrer wirft dem Kantonsgerichtsvizepr�sidenten und dem Gerichtsschreiber Voreingenommenheit vor. Mit dem erw�hnten Hinweis k�men sie der Gegenpartei im Hauptsacheverfahren entgegen, die mit Eingabe vom 10. Oktober 2013 um rasche Weiterf�hrung des Verfahrens ersucht h�tten, weil er, der Beschwerdef�hrer, "bekanntlich schon lange auf Zeit spielt, um Forderungen der Kl�gerschaft auch auf dem Weg der Pauliana im Sinne von Art. 286 oder 288 SchKG zu entgehen". Kantonsrichter B.________ verwirft den Vorwurf zum einen mit der Begr�ndung, beim Ersuchen an die Expertin um bef�rderliche Begutachtung handle es sich um eine dem Gebot der z�gigen Verfahrensf�hrung (Art. 124 Abs. 1 ZPO) entsprechende Verfahrensmassnahme, die f�r sich allein grunds�tzlich keine Voreingenommenheit begr�nde.
3.2.�Mit den in Art. 47 ZPO aufgelisteten Ausstandsgr�nden konkretisiert das Gesetz den verfassungsm�ssigen Anspruch auf einen unabh�ngigen und unparteiischen Richter gem�ss Art. 30 Abs. 1 BV. Die zu dieser Bestimmung ergangene Rechtsprechung hat deshalb weiterhin Geltung (Urteil 4A_3/2012 vom 27. Juni 2012 E. 2.3). Der Anspruch ist verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen (BGE 135 I 14 E. 2 S. 15; 131 I 113 E. 3.4 S. 116). Wie Kantonsrichter B.________ richtig ausf�hrt, verm�gen blosse Verfahrensmassnahmen eines Richters als solche, seien sie richtig oder falsch, grunds�tzlich keinen objektiven Verdacht der Befangenheit des Richters zu erregen, der sie verf�gt hat (BGE 114 Ia 153 E. 3b/bb S. 158 mit Hinweis). Dasselbe gilt f�r einen allenfalls materiell falschen Entscheid (BGE 115 Ia 400 E. 3b S. 404). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz f�llt nur in Betracht, wenn besonders krasse oder wiederholte Irrt�mer vorliegen, die als schwere Verletzung der Richterpflichten bewertet werden m�ssen (BGE 116 Ia 135 E. 3a S. 138; 115 Ia 400 E. 3b S. 404).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer stellt nicht in Abrede, dass die streitige Aufforderung an die Expertin D.________ eine Verfahrensmassnahme darstellt. Den Anschein fehlender Distanz oder Neutralit�t des Kantonsgerichtsvizepr�sidenten und des Gerichtsschreibers k�nnte die streitige Anordnung nach dem Gesagten (E. 3.2) also nur begr�nden, wenn darin ein krasses oder wiederholtes, einseitig zulasten einer Partei gerichtetes Verhalten erblickt werden m�sste, das schlechterdings als unverst�ndlich erscheint (vgl. Urteil 5A_206/2008 vom 23. Mai 2008 E. 3.2.2). Davon kann hier nicht die Rede sein:
Der Beschwerdef�hrer st�rt sich daran, dass das Kantonsgericht in anderen F�llen die besagte Aufforderung nicht mache, obwohl Art. 124 Abs. 1 ZPO auch f�r diese F�lle gelte. Allein daraus folgt jedoch nicht, dass sich die erw�hnten Gerichtspersonen im beschriebenen Sinn dem Vorwurf eines schweren Verfahrensfehlers ausgesetzt haben. Gem�ss Art. 124 Abs. 1 ZPO erl�sst das mit der Prozessleitung befasste Gericht die notwendigen prozessleitenden Verf�gungen zur z�gigen Vorbereitung und Durchf�hrung des Verfahrens. Ob es eine sachverst�ndige Person, die es mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt, speziell um bef�rderliche Behandlung ersuchen will, steht im Ermessen des Gerichts. Weiter klagt der Beschwerdef�hrer, der angefochtene Entscheid lasse in willk�rlicher Weise aus, dass die streitige Aufforderung nicht nur die Aufforderung um bef�rderliche Behandlung umfasse, sondern auch den Hinweis auf zeitliche Dringlichkeit. Dieser Hinweis beinhalte "klar eine vorverurteilende Wertung", die mit dem Grundsatz der bef�rderlichen Behandlung "nichts zu tun" habe. Damit sei "ganz offenkundig", dass sich die fraglichen Gerichtspersonen bei dieser Wertung von den andauernden Eingaben der Beschwerdegegner h�tten beeinflussen lassen. Auch dieser Sichtweise kann nicht gefolgt werden. Dem Hinweis auf die "zeitliche Dringlichkeit" l�sst sich kein Sinn entnehmen, der nicht schon in der Bitte um "bef�rderliche Behandlung" enthalten w�re. Das Adjektiv "bef�rderlich", wie es in der Schweiz verwendet wird, bedeutet "beschleunigt", "rasch" (Duden, Deutsches Universalw�rterbuch). Aus welchen Gr�nden die fragliche Expertise aber "rasch" erstellt werden m�sste,�
ohne�dass "zeitliche Dringlichkeit" best�nde, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu erkl�ren und ist auch nicht ersichtlich. Im �brigen behauptet der Beschwerdef�hrer nicht, dass er selbst kein Interesse an einer bef�rderlichen Erstellung der streitigen Expertise hat. Auch unter diesem Blickwinkel ist Kantonsrichter B.________ nichts vorzuwerfen, wenn er zum Schluss kommt, die erw�hnten Gerichtspersonen h�tten sich mit der Verfahrensmassnahme vom 14. Januar 2014 nicht in krasser Weise zulasten des Beschwerdef�hrers verhalten.
3.4.�Die vorinstanzliche Erkenntnis, dass die streitige Aufforderung als blosse Verfahrensmassnahme den Anschein von Befangenheit nicht zu erwecken vermag, h�lt nach dem Gesagten vor Bundesrecht stand. Mit der weiteren Begr�ndung, der Beschwerdef�hrer habe sein Ausstandsvorbringen gegen den Kantonsgerichtsvizepr�sidenten und den Gerichtsschreiber entgegen der Vorschrift von Art. 49 Abs. 1 ZPO nicht unverz�glich gestellt, braucht sich das Bundesgericht unter diesen Umst�nden nicht auseinanderzusetzen. Erweist sich n�mlich auch nur eine von zwei vorinstanzlichen Begr�ndungen als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 130 III 321 E. 6 S. 328; 133 III 221 E. 7 S. 228).
3.5.�Schliesslich ist dem Beschwerdef�hrer zwar darin Recht zu geben, dass Kantonsrichter B.________, auch wenn er formell auf das Ausstandsbegehren nicht eingetreten ist, die Begr�ndetheit des vorgetragenen Ausstandsbegehrens im angefochtenen Entscheid doch in der Sache gepr�ft und verneint hat. Nur deshalb ist auch das Bundesgericht in der Lage, sich in den vorstehenden Erw�gungen mit der Begr�ndetheit des Ausstandsgesuchs zu befassen. Dass sich Kantonsrichter B.________ unter den gegebenen Umst�nden mit einem Nichteintretensentscheid h�tte begn�gen m�ssen, liegt angesichts der bundesgerichtlichen Rechtsprechung jedenfalls nicht ohne weiteres auf der Hand. Eine derartige Vorgehensweise dr�ngt sich nur auf, wenn das Ausstandsgesuch �berhaupt nicht begr�ndet ist, keine konkreten Ausstandsgr�nde nennt oder sich in nicht substanziierter, pauschaler und rechtsmissbr�uchlicher Weise gegen das Kantonsgericht als ganzes richtet (vgl. die Urteile 2P.187/2003 vom 27. November 2003 E. 4.2; 1P.640/2003 vom 12. Februar 2004 E. 1; 2C_305/ 2011 vom 22. August 2011 E. 2.6 f.; 2P.56/2007 vom 2. M�rz 2007). Wie es sich damit im vorliegenden Fall verh�lt, kann offenbleiben. Zwar behauptet der Beschwerdef�hrer, der Nichteintretensentscheid komme einer Rechtsverweigerung gleich. Worin diese Rechtsverweigerung liegen soll und inwiefern er einen Nachteil erlitten hat, weil trotz materieller Pr�fung auf sein Ausstandsgesuch nicht eingetreten wurde, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Ist die behauptete prozessuale Unregelm�ssigkeit aber ohne praktische Relevanz, so ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, korrigierend einzugreifen.
Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen. Der Beschwerdef�hrer unterliegt. Er hat f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie die vorigen Erw�gungen zeigen, m�ssen die vor Bundesgericht gestellten Sachbegehren des Beschwerdef�hrers als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden. Damit fehlt es an einer materiellen Voraussetzung f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 Abs. 1 BGG). Das entsprechende Gesuch ist abzuweisen.

References: Art. 66
 Art. 66
 Art. 92
 Art. 75
 BGE 
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 50
 Art. 286
 Art. 47
 Art. 30
 Art. 124
 Art. 124
 Art. 49