Source: https://transportrecht-muenchen.de/gesetze
Timestamp: 2020-02-17 03:34:40+00:00

Document:
Gesetze • Friedemann Bubendorfer, Fachanwalt für Transport- und Speditionsecht München
+4989333344
Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht München
nationale und internationale Übereinkommen und Regeln
§§ 407 – 450 HGB,
VBGL (Vertragsbedingungen für den Güterkraftverkehrs-
und Lo­gistikunternehmer, Fassung vom 27.01.2003)
Landessachrecht
International (Geltung der Übereinkommen zwischen Vertragsstaaten)
CMR (Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationa­len Straßengüterverkehr)
[Ergänzend nach IPR Regeln anwendbares Landessachrecht]
VGBL (Soweit keine Kollision mit zwingenden internationalen Regeln).
(CMNI (ratifiziert, hinterlegt), (Art. 3 Abs. 2 S. 1 EGBGB, i.
V. m. Art. 31 CMNI erst, wenn BRD entspr. Erklärung
abgibt.))
§§ 407 – 450 HGB, (auf der Inlandsstrecke gelten §§ 425 ff.
§§ 10-25, 77-133 BinSchG (Binnenschifffahrtsgesetz)
§§ 1 – 8 BinSchLV (Lade- und Löschzeitverordnung),
Die längere Fahrstrecke oder ein Konnossement entscheidet
über die Anwendung von Binnenschifffahrts- oder See­recht,
§ 450 HGB
CMNI (Budapester Übereinkommen über den Vertrag über die Güterbeför­derung in der Binnenschifffahrt vom 22 Juni 2001, BGBL 2007 II S. 298),
CLNI (Straßburger Übereinkommen vom 04.11.88 über die Beschränkung der Haftung in der Binnenschifffahrt),
Landessachrecht, wenn Voraussetzungen des (Art. 28 IV EGBGB) ROM I VO vorliegen,
Auf der Inlandsstrecke gelten §§ 425 ff BGB
§§ 407 – 450 HGB
(Bis 01.07.1998 Luftverkehrsgesetz)
WA (Warschauer Abkommen von 1929)
Bei vereinbartem (nicht tatsächlichem) Abgangs- und Bestimmungsort in zwei Hoheitsgebieten oder bei Zwi­schenlandung in einem der Vertrags­staaten
ZAG (Zusatzabkommen von Guadalajara, vom 18. September 1961 zum WA (BGBl. 1963 II S. 1371),
Haager Protokoll vom 28.09.1955
MÜ 1999 (Montrealer Übereinkom­men vom 28.05.1999)
(Wenn beide Vertragsstaaten beiden Abkommen beigetreten sind, gilt das jüngere, also MÜ)
Bei vertragsgemäßer Ersatzbeförderung und bei Schadensort gilt Teilstreckenrecht
Bei unbek. Schadensort gilt HGB, bzw. nationales Recht
Bei vertragswidriger Ersatzbef.: wie vor, zusätzl. Recht der tatsächlichen Durchführung.
Nach MÜ Art. 18: Vertragswidrige Beförderung gilt als Luftbeförderung
(Art. 28 Abs. 4 EGBGB sodann Art. 28 Abs. 1 EGBGB), ROM I VO Art. 1 ff.
Landessachrecht, HGB subsidiär
(Nationale Beförderung eines (Unter-) Frachtführers unterliegt nicht diesen internationalen Vereinbarungen)
§§ 407 - 450 HGB,
ALB/DB - Cargo
CIM (einheitliche Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Gütern vom 03.06.99), gilt für jede entgeltliche durchgehende Beförderung im internationalen Schienengüterverkehr, wenn der Abgangsort und der Empfangsort in zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten der
COTIF liegen (Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr in der Fassung vom 03.06.99).
Es müssen außerdem die Infrastrukturen zweier Staaten für die Durchführung der Beförderung benutzt werden
(der badische Bahnhof Basel/Schweiz gehört zur deutschen Infrastruktur)
Im Rahmen ergänzender grenzüberschreitender Straßenbeförderung: CMR
§§ 556 ff. HGB,
Räumlicher Geltungsbereich: Art. 6 EGHGB (§ 662
HGB, wenn Konossemente bzgl. Beförderung zwischen
2 Häfen versch. Staaten oder im Geltungsbereich des
Ges. vorliegen, sofern Haag-Visby-Regeln anwendbar
Sofern kein Konnossement ausgestellt wurde: Längere
Fahrtstrecke entscheidet über Anwendung von Binnen-
schifffahrts- oder Seerecht
Haager bzw. „Haag - Visby – Regeln“ ( Internationales Abkommen vom 25. Aug. 1924 zur Vereinheitlichung von Regeln über Konossemente,
in der Fassung des Protokolls vom 23. Febr. 1968, bzw. Protokoll vom 21. Dez. 1979)
(gelten für Konossements-Rechtsverhältnis, nicht für den zugrunde liegenden FrachtVertrag (werden oft durch so genannte Paramount-Klauseln über ihren eigentlichen Bereich hinaus vereinbart).
Visby-Regeln wurden in HGB eingearbeitet, von Deutschland aber nicht ratifiziert
Übereinkommen vom 31. März 1978 über die Beförderung von Gütern auf See („Hamburg Regeln“)
York - Antwerp - Rules
Haftungsübereinkommen von 1992
Fondsübereinkommen von 1992
(Art. 34 EGBGB: Anwendung zwingender deutscher Rechtsvorschriften), ROM I VO
§§ 451 – 451 h HGB (bis 1998 GüKG),
Je nach vereinbarter Beförderungsart,
Multimodal: unabhängig vom bek. Schadensort: zwingende §§ 451a – 451 h HGB, sodann: zwingende §§ 407-450, sodann ParteiVb, sodann AGB, sodann dispositive §§ HGB
(CMR nicht anwendbar, Art. 1 Abs. 4 lit b CMR)
Vorrang staatsvertraglich vereinheitlichten Frachtrechts,
das innerstaatlich unmittelbar zur Anwendung gelangt:
Art. 3 Abs. 2 S. 1 EGBGB, § 452 S. 1 HGB
§§ 452 – 452 d HGB i. V. m. §§ 407 – 450 HGB,
Hypoth. Teilstreckenrecht bei bekanntem Schadensort,
internationale Übereinkommen (CMR, CIM 1999, WA / MÜ, CMNI etc.)
regeln nicht den multimodalen Transport, Art. 1 §§ 3, 4 COTIF-CIM 1999
Keine Anwendung von CMR, CIM. CMNI auf Teilstrecken - auch nicht, wenn nach hypoth. TeilstreckenVb Vors. vorliegen.
Anders nur im Fall Art. 31 WA, Art. 38 MÜ (vgl. Ramming, TranspR 2007, 299)
Ausnahmen: (also Anwendung der Übereinkommen auf Multimodalbeförderung insgesamt):
Art. 2 CMR (Huckepack-Beförderung: keine Umladung, Schaden nicht während u. wegen andersartiger Beförderung), Art. 1 § 3 u. 4 CIM 1999, Art. 18 Abs. 4 S. 1 u. 2 MÜ, Art. 18 Abs. 3 WA*
Art. 1 §§ 3, 4 COTIF-CIM 1999
VBGL (soweit keine Kollision mit zwingenden internationalen Regeln)
§ 449 Abs. 3 HGB zwingend (Vors.: Verbraucher, Übernahme, Ablieferung im Inland)
(Art. 27 ff. EGBGB), ROM I VO
(Art. 27: Gesamt-/Teistrecken-Rechtswahl, Art. 28: Anknüpfung), ROM I VO Art. 5
§§ 453 – 466 HGB
(Art. 27 ff. EGBGB), ROM I VO Art. 5
(Art. 28 IV EGBGB), ROM I VO, greift nicht, da Spediteur nicht zum Transport verpflichtet, aber nach
§ 458 HGB Selbsteintritt int.
§ 459 HGB Fixkosten Spedition Üb.
§ 460 HGB Sammelladung
Transport §§ 407 ff. HGB Spedition §§ 453 ff. HGB
Einlagerung §§ 467 ff. HGB
Dienstleistung §§ 611, 662 BGB Produktion
§§ 631 ff. BGB, § 4 Produkthaftungsgesetz,
- Internationale Übereinkommen
- vgl. Sped.
Lohnfuhrvertrag
§ 425 HGB analog,
(Art. 28 EGBGB), ROM I VO
Briefe und briefähnliche Sendungen
§§ 449 HGB,
Postgesetz, Postdienstleistungsverordnung, AGB
CMR (Art. 1 Abs. 4 lit a) nicht bei Anwendbarkeit internationaler Postübereinkommen (z. B. Weltpostvertrag samt Postpaketübereinkommen,
WA / MÜ, CIM etc.)
§§ 467 - 467 h HGB
ADSp Ziff. 15, 24
VGBL § 1, § 30, Landessachrecht
Bei unserer Beratung denken wir immer unternehmerisch und über die reine Rechtsfrage hinaus.
Wir streben vorrangig eine kostengünstige und schnelle außergerichtliche Erledigung der rechtlichen Auseinandersetzungen an. Unsere Entscheidungen treffen wir nach ihren Zielvorstellungen und stimmen diese mit Ihnen umfassend ab. Sollte eine einvernehmliche Verhandlungslösung scheitern, setzen wir Ihre Rechte bei den Gerichten durch.
Wir sind europaweit vernetzt und können Ihnen durch unsere Korrespondenzkollegen über Europas Grenzen weiterhelfen.
(+49) 89 / 33 33 44
Wir vertreten überwiegend mittelständische Unternehmen und Betriebe, aber auch Privatpersonen, insbesondere in transport- und speditionsrechtlichen, versicherungsrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen, arbeitsrechtlichen, erb- und familienrechtlichen sowie baurechtlichen Angelegenheiten.
Wichtig: immer an letzer Stelle lassen !
40-jährige Erfahrung im Transport- und Speditionswesen
Gerne können Sie uns eine E-Mail senden oder nutzen bequem unser Kontaktformular.
Email: info@ra-bubendorfer.de

References: Art. 31

§ 450
 Art. 18
 Art. 28
 Art. 1
 Art. 6
 Art. 1

Art. 3
 § 452
 Art. 1
 Art. 31
 Art. 38

Art. 2
 Art. 1
 § 3
 Art. 18
 Art. 18

Art. 1

§ 449
 Art. 28
 Art. 5
 Art. 5

§ 458

§ 459

§ 460
 § 4

§ 425
 § 1
 § 30