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Timestamp: 2020-08-05 02:11:59+00:00

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Aktuelle Politik » Fragen an die UTG
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#1 von T4[666] , 28.11.2013 12:06
Am 13.11.2013 telefonierte ich mit Frau Hausmann, derzeitige Chefin der UTG.
Mein Anliegen war es zu erfahren wo nun die angebliche Gründersitzung der UTG stattfinden soll.
Die Presse (OZ) hatte hierzu unterschiedliche Meldungen herausgegeben.
Zugleich wollte ich erfahren, ob diese Sitzung öffentlich ist. Da einigen Andere und ich dieser Sitzung beiwohnen wollten.
So wie mir Frau Hausmann am Telefon sagte, fand die Sitzung in Ükeritz und nicht in Trassenheide statt und war natürlich nichtöffentlich.
Die UTG will nun mal geheimnisvoll sein und möchte sich nicht hinter die Kulissen schauen lassen.
Nach einigen Fragen die ich Frau Hausmann stellte, verblieben wir so, das ich in der Tourismusausschusssitzung vom 14.11.2013 diese Fragen noch einmal stellen sollte.
Dies ging aus den unterschiedlichsten Gründen nicht und somit schrieb ich folgende Mail an Frau Hausmann.
nach dem sehr angenehmen telefonischem Gespräch vom 13.11.2013 sind einige Fragen, die ich Ihnen gerne stellen möchte, noch offen geblieben.
In der Ausschusssitzung vom 14.11.2013 wollte ich diese Fragen nicht stellen, da
1.	die meisten der anwesenden Tourismusausschussmitglieder mit diesen nichts anfangen, also meinem Anliegen nicht folgen können.
2.	der Ausschussvorsitzende unser Gespräch unterbrochen hätte, da dies nicht zum eigentlichen Thema gehört.
Erschüttert hat mich Ihre Aussage während der Sitzung, dass auf den Messen, auf denen die UTG als Aussteller agiert, nur Kugelschreiber und Flaschenöffner der Gemeinde Trassenheide sowie die allgemeinen Wegwerfkataloge ausgelegt werden. Dies liegt einzig und allein daran, dass keine Auskopplung aus dem Hauptkatalog für den Inselnorden vorgenommen wird. Auch wenn die Gemeinde Karlshagen mit einer sehr hohen Erfolgsrate (27,3% Zuwachs 2012) ihre Werbung in die eigenen Hände genommen hat, soll und darf es nicht dazu führen, dass andere Gemeinden hierdurch benachteiligt werden. Angesichts der Tatsache, das die Gemeinde Trassenheide jährlich zwischen 30 und 40 Tausend € an die UTG überweist, ist die Werbung mit Flaschenöffner, Kugelschreibern und Wegwerfkatalogen doch wohl ein Witz. Ich bin der Meinung, dass man mit diesem Geld eine eigene kommunale Werbeagentur nebst Zimmervermittlung für Trassenheide aufbauen könnte. Weiterhin werden durch die Erschaffung einer Inselweiten Werbeagentur, andere Werbeagenturen in den Ruin getrieben. Was wiederum zur Folge hat, dass die UTG eine Vormachtsstellung auf dieser Insel einnehmen wird und somit die Preise für Werbung bestimmen kann. Wir schaffen uns ein Monopol, das uns eines Tages auf die Füße fallen wird. Jegliche Konkurrenz wird hiermit ausgeschaltet.
Aber dies ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens.
Mir stellt sich die Hauptfrage, welche Richtlinie der EU, eine Umwandelung der UTG in eine kommunale sowie private UTG, zwingend erforderlich macht. Selbst nach langem Suchen auf den einschlägigen Seiten innerhalb des Internets, kann ich diese Richtlilie nicht finden.
Unverständlich ist für mich, warum überhaupt eine Trennung in private Wirtschaft geschehen muss. Grundsätzlich finanziert sich die UTG aus kommunalen Geldern und aus den Einahmen durch die Zimmervermittlung. Einzig die 4% der so genannten „Beteiligungs GbR“ könnten auf eine private Finanzierung hinweisen. Aus diesem Grund stellt sich mir natürlich die Frage, wer hinter dieser „Beteiligungs GbR“ steckt. Zu vermuten ist, dass hier einige Hotelbesitzer, wie zum Beispiel Herr Naumann vom Bansiner Hof und noch einige andere sich in der UTG etablieren möchten. Hier kommt natürlich der Verdacht auf, das, wenn dem so ist, eine Bevorteiligung der Mitglieder dieser „Beteiligungs-GbR“ durch die Zimmervermittlung vorgenommen werden kann. Nachvollziehen kann das so wie so keiner, da die Häufigkeit der Vermittlung an die einzelnen Vermieter nirgends einsehbar ist. Transparenz ist etwas, was solche Organisationen grundsätzlich ablehnen. Transparenz währe aber die richtige Maßnahme, um solchen Verdächtigungen aus dem Wege zu gehen.
Weiter mit Transparenz.
In unserem Telefonat meinten Sie, das doch alles für jeden einsehbar ist. Was Sie damit aussagen wollten ist mir nicht schlüssig. Natürlich kann ich auf der Internetseite der UTG Werbeaktionen und dergleichen betrachten. Doch die Dinge, die jedem eigentlich interessieren sollten, sind natürlich nicht zu sehen. So z. Beispiel währe es für mich interessant zu erfahren, wie hoch die jährlichen Ausgaben für die Gehälter aller Mitarbeiter der UTG liegen. Der Grund für diese Frage ist, das ein Herr Schmidt Robert, Anwalt aus Greifswald, ehemals Geschäftsführer der UTG war und mit seinen Gehaltsvorstellungen gegenüber der KTS (Heringsdorf) das Verständnis der Einwohner dieser Insel für Gehälter, auf eine harte Probe stellte. Wie hoch die jährliche Gewinnausschüttung (Satzung UTG § 11 Absatz 4) ausfällt und wer hiervon profitiert, sollte jedermann interessieren. Mit dieser Gewinnausschüttung (Satzung UTG §13 Absatz 1 Gewinnverteilungsbeschluss) währe auch interessant zu erfahren, wie hoch der Gewinn überhaupt ist. Hierzu zählen natürlich sämtliche Ausgaben, die von der UTG getätigt werden müssen, um überhaupt überleben zu können.
Eine weitere Frage die mich interessiert, ist im § 9 Absatz 8 der Satzung der UTG zu finden. Wer sind diese so genannten „Berater“? Wie hoch fällt ihre Aufwandsentschädigung und natürlich auch ihre Tätigkeitsvergütung jährlich aus?
Eine Seltsamität stellt sich für mich der § 8 Absatz 4 Punkt c), d), e) und f) dar.
Als reine Werbeagentur sind Geschäfte mit Grundstücken sowie Darlehen wohl doch etwas abwegig.
Wie am Telefon ausgesagt, geht es um Gelder der einzelnen Vermieter die der UTG für Werbezwecke von den jeweiligen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. Auf Grund dieser Werbung werden von der Zimmervermittlung Einnahmen getätigt, die wiederum, so nach Ihrer Aussagen, für Werbung in Anspruch genommen wird.
Laut einer Studie aus dem Jahre 2008, die von Herrn Balke ins Internet gestellt wurde, lag der Umsatz der Zimmervermittlung bei 7 Millionen €. Bis zum heutigen Zeitpunkt müsste sich dieser Umsatz um ein wesentliches erhöht haben. Hier stellt sich mir die Frage, um wie viel und wie werden diese Gelder verwaltet.
Destinationsmarketing.
Auch hierüber haben wir uns unterhalten. Ich verstehe nicht, wie man für eine Region Dauerwerbung machen kann, die laut einer Studie zu 87% unter der Bevölkerung Deutschlands bekannt ist. Dies währe vergleichbar mit Werbung für ein Produkt, das jeder im Haushalt hat. Sinnloswerbung ist mir Zuwieder und für mich rausgeschmissenes Geld. Hinzu kommt und das hatte ich Ihnen schon am Telefon erläutert, ist diese Art Werbung nur für Ferienressorts und Hotels gemacht. Zum einen greifen diese durch Dumpingpreise (was somit auch Dumpinglöhne beinhaltet) und Sonderangeboten die Masse der Urlauber, die in der Vor- sowie Nachsaison kommen wollen, ab. Zum anderen ist an der Internetpräsentation „Usedom.de“ deutlich zu erkennen, dass Hotels sowie Ferienressorts bevorzugt behandelt werden sollen.
Beim Öffnen der Internetseite „Usedom.de“ springt mir sofort das Hotel „Admiral“ ins Gesicht. Dann das Ahlbeck Hotel Spa, Hotel Kaiserhof und die Seerose. Neben der Internetpräsentation ist heute auch noch Werbung für die Kaiservillen zu finden.
Eine Werbeagentur, die für die ganze Insel Werbung machen will und auch von der ganzen Insel finanziert wird, sollte sich den Mantel des Lobbyistentums nicht anziehen.
Ehrlich gesagt, habe ich keinen Bock, mein sauer verdientes Geld zur Werbung der Hotels benutzt zu sehen.
Diese Insel, meine Insel (bin in Trassenheide geboren), sollte als Heiligtum von jedem Bewohner betrachtet werden. Noch mehr Gäste verträgt sie nicht. Die Bebauung mit immer mehr Ferienressorts, Hotels und Ferienwohnungen, wird den Rest dieser Insel zerstören. Auch ist die Infrastruktur dieser Insel am Ende. Wir haben nur diese eine Strasse und noch eine geht nicht zu bauen. Laut Aussage des UBB Chefs Herrn Boße, kann die Bahn maximal im 20 Min. Takt fahren. Somit ist auch ihr Grenzen gesetzt. Vom Flughafen Heringsdorf profitieren auch nur die Hotels der Kaiserbäder. Den Gedanken, die High Society auf diese Insel zu locken, sollten sich die Herren Hotelbesitzer abschminken. Denn die Grundvoraussetzung hierfür ist noch lange nicht geschaffen. Heiligendamm ist das beste Beispiel und ich möchte nicht, dass diese Insel für einen so abwegigen Gedanken geopfert wird.
Wenn wir diese Richtung, an der zur Zeit auf dieser Insel gearbeitet wird, beibehalten, ist mit einer Riesen Pleitewelle zu rechnen. Anstatt dafür zu sorgen, dass so viele Bewohner dieser Insel wie nur möglich vom Tourismus leben können, wird hier in Richtung Sylt gearbeitet. Von den Hotelbesitzern werden Häuser aufgekauft, die dann angeblich für ihr Personal gebraucht, aber in Wahrheit wieder als Hotelzugehöriges Bettenlager für Urlauber umgebaut werden. Auf Sylt lebt kein einziger Sylter mehr. Ist das nicht toll? Sylt ist das Land der toten Augen. 8 Monate im Jahr sind dort alle Rollläden runtergelassen. Einer der schönsten Anblicke die man sich für Usedom vorstellen kann. Diese „Nach mir die Sintflut“ Mentalität sollte schleunigst abgelegt werden. Unsere Nachfahren werden uns hierfür danken.
Warum, und das wird schon seit langer Zeit gefordert, wird nicht eine Expertise angefertigt, die genau belegt, wie viel Urlauber diese Insel verträgt, welche Kulturellen Angebote sein müssen und wie viel Werbung überhaupt noch gemacht werden muss? Des Weiteren sollte sie Aussagen, was auf dieser Insel nötig ist, um den Urlaubern den größtmöglichen Erholungswert bieten zu können. Hierzu müssen wir, als Einwohner festlegen, welche Art der Urlauber wir überhaupt haben wollen. Trassenheide zum Beispiel hat sich hier schon positioniert. Familien mit Kindern und somit ein Klientel, das auch zukünftig hier her kommen wird.
Bezug nehmend auf den Artikel in der OZ vom 20.11.2013.
Sowie ich am Telefon sagte, habe ich grundsätzlich nichts gegen eine UTG. Somit ist auch die Neubildung derselben nicht das Problem. Was mich hieran stört, ist die Heimlichtuerei.
Ich, und einige andere wären gern in dieser Versammlung dabei gewesen. Schließlich geht es um unsere Gelder. Der Ausschluss der Öffentlichkeit hat immer den faden Beigeschmack der Mauschelei und Kunkelei. Zu hoffen ist, dass nun endlich ein vernünftiger Konsens zwischen Beteiligung und Mitsprachrecht der einzelnen Gemeinden gefunden wurde. Der ehemalige Zustand der Alleinherrschaft der KTS (Heringsdorf) war so nicht mehr haltbar. Ob nun darauf geachtet wurde, dass nicht durch den heimlichen Zusammenschluss zweier Gesellschafter nicht wieder ein Monopol entstanden ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gespannt bin ich auf die Sitzverteilung innerhalb der kommunalen UTG. So sollte möglichst jede Gemeinde der Insel Usedom sowie Wolgast ein Mitbestimmungsrecht haben. Was aus der so genannten „Beteiligungs-GbR“ geworden ist, wird mit keinem Wort erwähnt. Auf die neue Satzung, die nun erstellt werden muss, bin ich sehr gespannt.
Das in der OZ vorgestellte Finanzierungsmodel ist meiner Meinung nach rechtlich nicht durchsetzbar. Der Bürger soll hier für eine fiktive Leistung zahlen, die er nicht in Anspruch nimmt und die er nicht in Anspruch nehmen will. GEZ lässt Grüßen. Auch wenn diese Zahlung letztendlich von der Gemeinde geleistet wird, ist und bleibt es immer das Geld des Bürgers. Was hat Oma Lieschen, die am Ende dieser Insel wohnt und die mit der Vermieterei nichts am Hut hat, von der Zahlung an die UTG? Wenn sich die Zahlungen nur nach der Einnahme der Kurtaxe der einzelnen Orte richtet, ist der Gerechtigkeit genüge getragen. Hierzu müsste aber jeder Ort, in dem Vermietung betrieben wird, sei es privat oder gewerblich, eine Kurtaxe erheben können. Hierüber sollte man sich Gedanken machen und Unterstützung geben. Eine inselweite Kurabgabe ist aber auch ein abwegiger Gedanke. In wie weit in solchen Orten, die keine Kurtaxe kassieren können, mit einer Fremdenverkehrsabgabe gearbeitet werden kann, müsste auch noch geprüft werden. Vielleicht könnte auf Grundlage Fremdenverkehrsgabe die Berechnung der zu zahlenden Beiträge an die UTG vorgenommen werden.
Den Ausspruch des Herrn Schwarze „Wir wollen alle kleinen Gemeinden mit einbeziehen, auch mit Kleinstbeträgen“ finde ich völlig fehl am Platze. Mann bezieht keine Gemeinde mit ein, wenn man nur von ihr Geld fordert. Zu einer Geldforderung gehört grundsätzlich auch eine Gegenleistung und die sehe ich hier nicht.
Zum Schluss möchte ich noch einmal meine Fragen konkretisieren und Ihnen im Voraus für die Beantwortung danken.
-	Welche Richtlinie der EU macht es zwingend erforderlich eine private und kommunale UTG zu gründen.
-	Wer steckt hinter der Beteiligungs GbR
-	Wer sind die Begünstigten der Gewinnausschüttung (Satzung UTG §13 Absatz 1 Gewinnverteilungsbeschluss) und wie hoch war sie für jeden einzelnen
-	Wie hoch sind die Gewinne in den letzten 5 Jahren ausgefallen
-	Wer sind die in der Satzung genannten „Berater“
-	Wie hoch fallen und fielen die Aufwandsentschädigungen und die Tätigkeitsaufwendungen der so genannten „Berater“ jährlich aus.
-	Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben für Gehälter der gesamten Belegschaft der UTG
Diese Mail versanndte ich am 21.11.2013. Bis heute noch keine Antwort.
RE: Fragen an die UTG
#2 von Mister T , 28.11.2013 14:57
da wirst du auch noch lange warten. Die lassen sich nicht in die Karten schauen. Ich glaube, da hast du wenig Chancen. Die Lobby ist zu stark.
#3 von T4[666] , 28.11.2013 16:32
Spätestens Montag werd ich die junge Frau doch einmal anrufen.
Mal sehen ob sie mir zuhört und bereit ist mir Antworten zu geben.
#4 von Mister T , 29.11.2013 06:34
Ich wette einen Kasten Bier, dass die Frau Dir nicht die Auskunft gibt, die Du haben möchtest. Ihr Job ist ihr heilig. Wenn die aus dem Nähkästchen plaudert, wird sie weg rationalisiert. Dort zocken Leute für Sachen ab, die mit der eigentlichen Idee der UTG nichts mehr zu tun haben. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die sich outen werden. Da fließen Gelder in die eigenen Taschen, da wird es Dir bestimmt schwindelig. Für mich ist das eine Abzockmafia, die erst einmal danach schaut, dass die Hauptsponsoren ihre Hotels voll bekommen. Der Rest wird dann an das Fußvolk verteilt, damit diese die Füße still halten und wunder was denken, was die UTG für sie tut. Heuchelei. Das ist doch das Gleiche, wie mit der Vermieterparty im Hotel Kaliebe. Wie dreist muss man sein, als Viezebürgermeister und Gemeindevertreter dieses Fest im eigenen Laden zu veranstalten um so auch noch zusätzlich Kasse zu machen und sein Restaurant in der Nachsaison zu pushen. So etwas veranstaltet man in neutralen Gemäuern. Das ist das Allerletzte.
#5 von T4[666] , 30.11.2013 09:24
Ob nun Lobbyistentum innerhalb der UTG vorherrscht, muss sich noch erweisen. Dies hängt von den Antworten (oder nicht) der UTG Chefin Frau Hausmann ab. Natürlich denke ich, wenn keine Antworten kommen, dass dort einiges verschleiert werden soll und wird. Aber der Sache werden wir auf den Grund gehen. Der Anfang ist jedenfalls gemacht.
Das jährliche Treffen der (Vermieter), mutierte im laufe der vielen Jahre zu einem Treffen der Gönner und Geber. Es werden von Jahr zu Jahr immer weniger Vermieter geladen. Unter der Herrschaft des Herrn Schwarze, der sich gern mit Leuten umgibt die zu ihn aufsehen und teilweise von ihm Abhängig sind, ist der eigentliche Vermieter nur noch Begleitwerk.
Da man nicht möchte, dass genau diese Personen in einem schlichten Zelt bewirtschaftet werden, ist das Ausweichen auf die örtlichen Lokalitäten unausweichlich. Leider sind innerhalb dieses Ortes nur zwei Lokale in der Lage eine größere Menge an Menschen unter zu bringen. Aus diesem Grund findet der so genannte Vermieterball entweder in der Seeklause oder aber im Hotel Kaliebe statt.
Angesprochen hatte ich dieses Thema schon in mehreren Sitzungen, leider ist diese Gemeindevertretung in so weit vom Bürgermeister eingelullt, dass sie es nicht einmal in Betracht ziehen, sich hier was Neues einfallen zu lassen.
Obwohl ich schon Vorschläge gemacht hatte, wie solch eine Veranstaltung in diesem Ausmaße von statten gehen könnte, sieht man keinen Grund zur Veränderung.
Na ja, sind doch bald Wahlen und ich hoffe das die Wähler in der Wahlkabine daran denken.
#6 von T4[666] , 02.12.2013 09:48
Wie versprochen, habe ich versucht Frau Hausmann an zu rufen. Ihre Sekretärin sagte jedenfalls, dass sie heute nicht im Hause sei. Ich sollte es doch morgen noch einmal versuchen.
Gewundert hat sie sich, dass meine Mail an Frau Hausmann nach so langer Zeit noch nicht beantwortet wurde. Da Frau Hausmann ihre Mails immer von zu Hause beantwortet, konnte sie mir nichts weiter darüber sagen.
Es kann nun Zufall sein oder nicht. In der heutigen Ausgabe der OZ lesen wir, dass die Fremdenverkehrsabgabe nun Flächendeckend eingeführt werden soll.
Seltsam ist das schon, denn genau das hatte ich in meiner Mail gefordert.
Schreiben die etwa von mir ab?
Zum Rest der Anzeige braucht man nicht mehr viel sagen. Das gejammere der TVIU (UTG) kann man schon fast nicht mehr mit anhören. Immer wieder wird nach noch mehr Geld geschrien.
Ausländische Urlauber müssen her und für die muss der Flugplatz erhalten werden. Zahlen soll der kleine Mann dafür und nicht die die unmittelbar Nutzer sind.
Klipp und klar muss man aber den Fakten in die Augen sehen. Der Flugplatz ist ein Tot geborenes Kind. Solange irgendeiner über Jahre hinweg Geld in diesen Platz stecken muss, bringt es der ganzen Region nichts. Diese Gelder sollten lieber in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt werden. Vielleicht ein zweites Gleisbett für die UBB, damit sie bei Bedarf im 5 Min. Takt fahren kann. Oder eine Untertunnelung der Swina, damit aus Richtung Berlin die Bahn so wie der Straßenverkehr bis in die Keiserbäder rollen kann und nicht alles über Anklam und Wolgast läuft. Vielleicht für den innerörtlichen Verkehr, damit die Urlauber innerhalb des Ortes, nicht auf ihren PKW angewiesen sind? Und, und, und. Der Möglichkeiten gibt es viele.
A pro po Vakkum. Nach den Äußerungen des Herrn Raffelt, weis ich jetzt wo das Vakkum zu finden ist.
#7 von T4[666] , 03.12.2013 10:13
Kurzes telefonat mit der Auszubildenden der UTG.
Frau Hausmann war zwar da, ließ aber ausrichten, dass meine Mail angekommen sei, aber die Beantwortung noch etwas dauern würde.
OK! Die Fragen sind ja auch so was von kompliziert, da hätte ich auch Probleme sie zu Beantworten.
SO und jetzt ab nach Spanien.
Melden uns von dort bestimmt.
#8 von T4[666] , 04.12.2013 21:10
Und hier nun die alles aussagende Antwort von Frau Hausmann.
Hiermit werde ich mich natürlich nicht zufrieden geben.
Possenheider sind hartnäckig und ausdauernd.
vielen Dank für Ihr ausführliches Email, bitte um Entschuldigung dass ich bisher nicht geantwortet habe es ist viel zu tun.
Welche Richtlinie der EU macht es zwingend erforderlich eine private und kommunale UTG zu gründen. §§68ff Kommunalverfassung, Umsetzung von inhouse Geschäften, seien Sie versichert, dass wir dies nicht anstreben würden, wenn es keine gesetzliche Notwendigkeit geben würde.
Wer steckt hinter der Beteiligungs GbR – s. Handelsregister
Wer sind die Begünstigten der Gewinnausschüttung (Satzung UTG §13 Absatz 1 Gewinnverteilungsbeschluss) und wie hoch war sie für jeden einzelnen – es gab keine Gewinnausschüttungen
Wie hoch sind die Gewinne in den letzten 5 Jahren ausgefallen – s. Jahresabschlüsse sie sind alle veröffentlicht
Wer sind die in der Satzung genannten „Berater“ – es gibt keine Beraterverträge, die habe ich alle nach Antritt aufgehoben.
Wie hoch fallen und fielen die Aufwandsentschädigungen und die Tätigkeitsaufwendungen der so genannten „Berater“ jährlich aus. – keine
Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben für Gehälter der gesamten Belegschaft der UTG – s. Jahresabschlüsse, die sind veröffentlicht
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Gesellschaftervertreter. Vielen Dank.
#9 von T4[666] , 14.12.2013 15:54
Nach dem ich mich nun mit den von Frau Hausmann vorgeschlagenen Informationsquellen beschäftigt habe, ist jetzt noch der ganze Papierkram der neu gegründeten UTG (KUTG) hinzugekommen.
Wie ihr sehr leicht erkennen könnt, hat Frau Hausmann nicht mit Antworten auf meine Fragen, gegeizt. Will sagen, das sie nicht Willens war, auch nur im Entferntesten irgendwelche Zahlen über Zahlungen, an wen auch immer, preis zu geben. Wie immer bekommt man bei solch einer Handlungsweise, den faden Beigeschmack der hinterhältigen Mauschelei nicht von der Zunge.
Trotzdem habe ich versucht, Licht uns Dunkle zu bringen.
Frage 1) und die Antwort hier zu.
Die KV MV § 68 sagt hierzu Sinngemäß:
Eine Trennung zwischen kommunaler und privater Gemeindetätigkeit muss vorgenommen werden, wenn diese Tätigkeit Gewinnorientiert sein soll.
Hier der ganze Schmus.
http://www.bundesrecht24.de/cgi-bin/lexs...?xid=4471510,73
Haufen Text, den ich mir von einem Anwalt übersetzen lassen habe und somit auf das wesentliche reduzieren konnte. Jetzt kann sich jeder seinen eigenen Reim hierauf machen.
Ich war sofort der Meinung, dass hier wieder irgendwelche verborgenen Elemente versuchen werden, Geld aus der neu zu gründenden KUTG zu ziehen. Doch der neue Gesellschaftervertrag, zu dem ich später kommen werde, sagt hier etwas anderes aus.
Nachricht aus dem Handelsregister hab ich noch nicht, bin aber noch am Ball.
Ob es eine Gewinnausschüttung jemals in der UTG gab oder nicht, ist für mich nicht prüfbar. Den Grund hierzu werde ich euch nach den nächsten Fragen erörtern.
Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Wir können zwar die Jahresabschlüsse der UTG im Internet einsehen, aber dort werden keine Zahlen veröffentlicht.
http://www.kreis-vg.de/media/custom/2164....PDF?1366089476
Das ist ein Pamphlet, das sich jeder selbst schreiben kann und hierin liegt auch der Grund warum keiner nachsehen kann, ob es Gewinnausschüttungen gab oder nicht.
Anscheinend hat die gute Frau diese doch wohl einfache Frage nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Mich interessierte nicht was sie getan hat, sonder wer diese „Berater“ waren und was die an Honorar bekommen haben. Tja und in den Jahresabschlüssen findet sich kein Wort über die so genannten „Berater“. Geheim, geheim.
Jeglicher Kommentar erübrigt sich, siehe vorher.
Auch hier finde ich innerhalb der Jahresabschlüsse nichts.
So wie Frau Hausmann mir empfohlen hat, werde ich mich an den für meine Region bestimmten Gesellschaftsvertreter wenden und dieselben Fragen noch einmal stellen. Hierbei handelt es sich um die Bürgermeisterin von Karlshagen Frau Seifert. Mal sehen welche Antworten von dort kommen.
Zum neuen Gesellschaftervertrag!
Ein Pamphlet von 30 Seiten, das für einen Laien ziemlich schwer zu verstehen ist. Zum Teil greift dieser auf die alte Satzung der UTG zurück.
Was mir an dieser neuen KUTG gefällt, ist die Aufteilung der Geschäftsanteile (Siehe Dateianhang)
Hiermit ist eigentlich sicher gestellt, das es keine Alleinherrschaft irgendeiner Kommune gibt oder geben wird. Leider überwiegen für mich wieder mehr Nachteile als Vorteile um dieser KUTG beizutreten.
So finden wir unter § 3 Absatz 3
Ziel der Gesellschaft ist es, das ihre Gesellschafter auch ihr Regionalmarketing für ihre Gemeinde oder Stadt, soweit diese jeweils ein Regionalmarketing unterhalten, im Wege gesonderter Auftragserteilung sukzessiv auf die Gesellschaft übertragen.
So soll jeder Gesellschafter gezwungen werden, sein Regionalmarketing, den er vielleicht für billig Geld zustande bringt, bei der KUTG für teuer Geld weiter betreiben soll.
Oder § 7)
Alle Gesellschafter beteiligen sich pro Geschäftsjahr an den Kosten des Destinationsmarketing.
Was ich persönlich von einem Destinationsmarketing halte, wisst ihr schon und es mag sein , das doch einige und vielleicht auch Trassenheide nach der Wahl hieran teilnehmen will. Doch sehe ich es eher als einen Zwang. „Wenn du Gesellschafter bist, musst du auch das Destinationsmarketing bezahlen“, auch wenn du es nicht willst.
Bleibt ein nur der Verkauf der Anteile und eine völlig selbständige Vermarktung. Dies ist laut dem neuen Vertrag auch möglich.
Die Bezahlung des Destinationsmarketings ist für mich auch ein wenig suspekt. So steht unter § 7)
1,00 Euro pro Einwohner entsprechend der Einwohnerzahl des Haushaltsvorvorjahres im Gemeindegebiet des jeweiligen Gesellschafters zzgl. 0,05 Euro pro gewerbliche Übernachtung im Gemeindegebiet des jeweiligen Gesellschafters entsprechend der
dem Statistischem Landesamt für das Vorvorjahr gemeldeten Übernachtungen. Soweit in einem Gemeindegebiet die gewerblichen Übernachtungen nicht ermittelbar sind oder der
Mindestbeitrag „gewerbliche Übernachtungen“ nicht erreicht wird, hat der jeweilige Gesellschafter einen Mindestbeitrag für seinen Anteil „gewerbliche Übernachtungen“ von 300,00 Euro zu leisten.
Kommen wir wieder einmal zu Oma Lieschen und zu der Feststellung das die KUTG immer noch in dem irren Glauben ist das die Gelder der Gemeinden Gemeindegelder sind.
Alles Geld was eine Gemeinde besitzt, gehört den Einwohnern.
Oftmals sitzt hier der Denkfehler. Die Gemeindevertretung und der Bürgermeister sind im Grunde genommen nur die Verwalter dieses Geldes und wenn Oma Lieschen am A…… vom Usedom nichts mit Vermietung am Hut hat, sollte ihr Anteil am Gemeindegeld nicht für etwas gebraucht werden was ihr keinen Vorteil bringt.
Soweit erst einmal das Gröbste.
VerteilungGesellsc.pdf
Der Gesellschaftervertrag - Entwurf und mehr, mit vorheriger Beschlussvorlage der Gemeinde
#10 von Kurdirektor , 14.12.2013 20:50
Die Gemeindevertretung Trassenheide beschließt den Beitritt und den beigefügten Gesellschaftsvertrag zur Gründung der Firma „Kommunale Usedom Tourismus GmbH“ und ermächtigt den Bürgermeister alle erforderlichen Handlungen vorzunehmen.
Auf Grund von gesetzlichen Vorgaben ist es notwendig, die Struktur der Usedom Tourismus GmbH zu verändern. Dazu bedarf es der Trennung von kommunaler und privatwirtschaftlicher Tätigkeit. Mehrere Gemeinden beabsichtigen, ein Unternehmen in kommunaler Trägerschaft zu gründen, welches das Regional- und Destinationsmarketing für die gesamte Insel Usedom und die umliegenden Städte erbringt. Gegenstand der Gesellschaft soll es sein die diskriminierungsfreie, allen
Akteuren im Tourismusbereich zugutekommende und im allgemeinen, wirtschaftlichen Interesse liegende Förderung des Tourismus auf der Insel Usedom und deren Küstenvorland. Zur Sicherung der Wirtschaftskraft in unserer Region ist es kommunale Aufgabe durch gemeinsames Destinationsmarketing den Tourismus dauerhaft zu stärken. Nur durch die Bündelung der Fachkunde und Mittel ist eine nachhaltige Werbung und damit verbunden die Sicherung von Arbeitsplätzen in unserer Region gegeben. Die zu gründende Gesellschaft erfüllt somit einen öffentlichen Zweck. Die Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am 25.09.2013 beschlossen, dass der Bürgermeister beauftragt wird , alle Rechtshandlungen vorzunehmen und alle Erklärungen abzugeben, die in Vorbereitung auf die Gründung eines Unternehmens in kommunaler Trägerschaft zur Erbringung des Regional- und Destinationsmarketings für die gesamte Insel Usedom und die umliegenden Städte, notwendig sind. Insbesondere sind Verhandlungen mit den anderen Gemeinden und Städten über die Satzung dieses Unternehmens zu führen. Weiterhin wurde die Übertragung nach einem noch festzulegenden Schlüssel sich sodann an diesem Unternehmen zu beteiligen und ihr Regionalmarketing und das Destinationsmarketing auf dieses Unternehmen beschlossen. In 2014 wird sich die Gemeinde Trassenheide mit 20.000 € netto am Destinationsmarketing und 20.000 € netto am Regionalmarketing beteiligen.
Der Gesellschaftervertrag wurde durch Herrn Rechtsanwalt Hardt ausgearbeitet und auf gemeinsamen Beratungen überarbeitet. Das Stammkapital wurde dabei entsprechend der Anlage 1 aufgeteilt. Die Gemeinde Trassenheide erwirbt 4,5 % der KUTG mit einem Nominalwert von 1.125 €.
Für die Beteiligung am Destinationsmarketing für die Folgejahre beginnend ab 01.01.2015 haben die Gesellschafter mindestens Beiträge für das Destinationsmarketing nach folgendem Schlüssel an die Gesellschaft zu leisten:
1,00 € pro Einwohner entsprechend der Einwohnerzahl des Haushaltsvorvorjahres im Gemeindegebiet des jeweiligen Gesellschafters zzgl. 0,05 € pro gewerbliche Übernachtung im Gemeindegebiet des jeweiligen Gesellschafters entsprechend der dem Statistischem Landesamt für das Vorvorjahr gemeldeten Übernachtungen. Soweit in einem Gemeindegebiet die gewerblichen Übernachtungen nicht ermittelbar sind oder der Mindestbeitrag nicht erreicht wird, hat der jeweilige Gesellschafter einen Mindestbeitrag für seinen Anteil „gewerbliche Übernachtungen“ von 300,00 € zu leisten. (Anlage 2)
Der Entwurf des Gesellschaftervertrages ist unter Anlage 3 beigefügt.
Stammkapital 1.125 € zzgl. Gründungskosten
Destinationsmarketing für 2014 20.000 €
Regionalmarketing 20.000 €
Destinationsmarketing für die Folgejahre ca. 20.000 €
Anlage 1 Aufteilung Stammkapital
Anlage 2 mögliche Aufteilung der Aufwendungen an das Destinationsmarketing unter Beachtung der Einwohnerzahl multipliziert mit 1 € pro Einwohner
Anlage 3 Entwurf Gesellschaftsvertrag
Unten könnt Ihr Euch den Vertrag als PDF downloaden und studieren
GV_Kommunale_UTG_29_11_13oAeM.pdf
RE: Der Gesellschaftervertrag - Entwurf und mehr, mit vorheriger Beschlussvorlage der Gemeinde
#11 von T4[666] , 15.12.2013 09:12
Kein Beschluss ohne Beratung!
So lautet das Gesetz. Jedenfalls, sagt dies das Kommunalgesetz.
Da aber am letzten Donnerstag wegen Abwesenheit von 4 Tourismusausschussmitgliedern keine Ausschusssitzung stattfand und somit keine Beratung vorgenommen werden konnte, kann nach Lage der Gesetzlichkeit, kein Beschluss in der Gemeindevertretersitzung vom 18.12.2013 gefasst werden.
Nun bin ich doch einmal gespannt, wie sich hier der Bürgermeister aus der Affäre ziehen wird?
Zum gleichen Thema UTG Gründung.
Zur neuen KUTG soll auch wieder ein Aufsichtsrat bestellt werden. Das ist nicht nur Pflicht, sondern auch notwendig. Hierzu sollen aus jedem Gemeindeverband, also jedem Amtsgebiet Gemeindevertreter oder Berufene Bürger gewählt werden.
Soweit so gut. Hier einmal die Bechlussvorlage:
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Trassenheide beschließt,
Herrn Ralf Saß, geboren am 17.10.1962,
wohnhaft in 17449 Ostseebad Karlshagen, Waldstraße 1f
Herrn Fred Kruggel, geboren am 17.04.1973
17454 Ostseebad Zinnowitz, Dr.- Wachsmann-Straße 5
in den Aufsichtsrat der vorbezeichneten Gesellschaft zu entsenden.
Der Aufsichtsrat der Firma „Kommunale Usedom Tourismus GmbH“ besteht aus sieben Mitgliedern. Ein Aufsichtsratsmitglied wird von der Stadtvertretung der Stadt
Wolgast entsandt. Zwei Aufsichtsratsmitglieder werden von der Gemeindevertretung
der Gemeinde Heringsdorf entsandt. Zwei Aufsichtsratsmitglieder werden von den
Gemeindevertretungen der Gemeinden Zinnowitz, Karlshagen, Mölschow, Peenemünde und Trassenheide (Amt Usedom-Nord) entsandt.
Zwei Aufsichtsratsmitglieder werden von den Gemeindevertretungen der Gemeinden Loddin, Zempin, Koserow, Usedom, Stolpe, Rankwitz, Benz, Pudagla, Dargen, Garz,
Kamminke, Korswandt, Zirchow, Mellenthin und Ückeritz (Amt Usedom-Süd) entsandt.
Das Aufsichtsratsmitglied, welches durch mehrere Gemeindevertretungen entsandt wird, gilt als entsandt, wenn der Gesellschaft Protokolle über die Beschlussfassung zur Entsendung dieses Aufsichtsratsmitgliedes von der Mehrheit dieser
Gemeindevertretungen zugegangen ist. Kommt die Mehrheit der Gemeindevertretungen, die Aufsichtsratsmitglieder nur gemeinsam stellen können, nicht zustande, werden diese Aufsichtsratsmitglieder durch die Gesellschafterversammlung gewählt und abberufen.
Die jeweiligen Aufsichtsratsmitglieder können sachkundige Einwohner oder Mitglieder der jeweiligen Vertretung (Stadtvertretung, Gemeindevertretung) der entsendenden Gebietskörperschaft sein. Die Aufsichtsratsmitglieder dürfen
jedoch nicht Bedienstete der entsendenden Gebietskörperschaft oder des jeweiligen Amtes oder Bedienstete eines der Gesellschafter sein. Aufsichtsratsmitglieder dürfen nicht Bedienstete der Gesellschaft sein.
Die Gemeinden des Amtes Usedom-Nord haben sich auf die Entsendung der Herren Ralf Saß und Fred Kruggel geeinigt.
Zu den einzelnen Kandidaten komme ich später.
Was mich an dieser Beschlussvorlage stört, ist folgender Satz:
Kommt die Mehrheit der Gemeindevertretungen, die Aufsichtsratsmitglieder nur gemeinsam stellen können, nicht zustande, werden diese Aufsichtsratsmitglieder durch die Gesellschafterversammlung gewählt und abberufen.
Dies bedeutet, sollte die Gemeindevertretung hierzu keine Stellung beziehen, was im Falle von Trassenheide auch nicht möglich ist, denn „Ohne Beratung, kein Beschluss“, wird ihr Stimmrecht durch die Gesellschafterversammlung, ersetzt.
Stimmt ihr nicht ab, machen das andere für euch.
Egal wie ihr abstimmt, wir machen so wie so was wir wollen.
Zu den beiden Kandidaten.
Herr Kruggel
Er betreibt den Fahrradverleih in Zinnowitz den auch jeder von uns kennt.
Im Bezug auf die KUTG sehe ich keine Vorteile die ihm als Aufsichtsratsmitglied derselben zukommen könnte. Somit würde ich diesem Kandidaten meine Stimme geben.
Ich möchte diesem Herren und auch der KUTG nichts unterstellen, doch sollte man die Möglichkeit der gegenseitigen Vorteilsnahme so wie Gabe, nicht aus den Augen verlieren.
Herr Saß betreibt eine Vermieterbetreuung. Das heißt er Betreut Wohnungen von Leuten die auf diese Insel vermietet werden und dessen Besitzer nicht in der Region wohnen.
Wenn nun Herr Saß Aufsichtsratsmitglied ist, könnte ! ! ! die KUTG an ihn herantreten und ihn bitten beim nächsten Beschluss für oder gegen zu stimmen, um einen Vorteil für die KUTG zu erlangen. Im Gegenzug kann dann Herr Saß bei der Vergabe von Urlaubswilligen durch die Zimmervermittlung der KUTG bedacht werden.
Diese Möglichkeit besteht und sollte bei der Wahl des Aufsichtsrates bedacht werden.
Somit würde Herr Saß von mir keine Zustimmung bekommen.
Leider haben wir als Bürger diese Gemeinde innerhalb der Gemeindevertretersitzung kein Stimmrecht und mitreden dürfen wir auch nicht. Kommunalgesetz verbietet das.
Aber auch hier gilt, „Ohne Beratung, kein Beschluss“.
#12 von T4[666] , 16.12.2013 12:05
Zum Beitrag in der heutigen OZ
Klar und deutlich wird hierin nun Ausgesagt, dass jede Kommune sich an der neuen KUTG beteiligen muss, da sonst eine Gründung nicht zustande kommen wird. Jede Kommune soll nun gezwungen werden ihre gesamte Werbung auf die KUTG zu übertragen und somit ihre Verträge die sie mit Werbefirmen aus der Umgebung haben, kündigen müssen. Es soll eine Werbeagentur geschaffen werden, die die alleinige Vormachtstellung in und um Usedom besitzt. Die dann, wenn alle anderen Werbeagenturen vor die Hunde gegangen sind, die alleinigen Bestimmer über Inhalt, Form so wie Preise ist. Wir schaffen uns hier eine Institution, die die Gemeinden ausbluten lässt. Hierzu fällt mir nur noch der Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe ein:
„Geister die ich rief, werd ich nie mehr los“.
Solch ein Geist, wird die KUTG.
Zu den einzelnen Kommunen kann man nur noch sagen:
“Sie hüllten sich in seltsame Gewänder und irrten planlos umher“
Ich frage mich, ob es überhaupt so etwas wie eine kommunale Intelligenz gibt?
Sie sehen die Gefahr nicht oder aber, sie wollen diese nicht sehen.
#13 von T4[666] , 30.12.2013 23:12
Beitrag von Fatzebock übernommen
UTG Vertrag auf tönernen Füßen?
Possenheide.de Story 30. Dezember 2013
Um es gleich vorweg zu nehmen. Natürlich wurde der Vertrag mit der neuen UTG, die jetzt KUTG (Kommunale Usedomer Touristik Gesellschaft)
heißt durchgewunken.
Allerdings nur im Verhältnis 5:3. Die Gemeindevertreter Lüder, Schröder und Lucht enthielten sich der Stimme
Nun wird die KUTG für 20.000 € die Vermarktung von Trassenheide übernehmen. Weiter unterstützt Trassenheide die KUTG bei der Ve
rmarktung der gesamten Insel mit 20.000 € zusätzlich. (Destinationsmarketing)
Ob die Insel im Gesamten vermarktet werden muss, darüber möge sich jeder selbst seine Gedanken machen. Gesamtvermarktung bedeutet noch
mehr Feriengäste, was dem ursprünglichen Ziel, eines sanften Tourismus auf der Insel, entgegensteht.
Bedenklich ist die Vorgehensweise beim durchwinken des Vertrages. Die Gemeindevertreter hatten 7 Tage Zeit, sich mit dem Vertragswerk zu
befassen. Ob alle verstanden haben, was da geschrieben steht, ist zu bezweifeln. Fragen stellte niemand.
Laut der Hauptsatzung von Trassenheide, müssen solche Dinge zuvor die beratenden Ausschüsse passieren und bestätigt werden. Da
Vertragswerk nicht im Tourismusausschuss beraten wurde, kam es dort zu keiner Bestätigung. Keiner, weder Ratsmitglieder noch Einwohner
konnten Fragen stellen! Damit wird gegen die Kommunalverfassung und die Hauptsatzung verstoßen.
Gespeist werden soll die KUTG aus den lokalen Töpfen für Fremdenverkehrs- und Kurabgabeeinnahmen. Hier liegt das nächste Problem. Die
Trassenheider Kurabgabesatzung sieht eindeutig vor, zu welchen Zwecken die kassierten Mittel zu verwenden sind.
Zitat aus § 1 Abs. 1 der Trassenheider Kurabgabesatzung:
„Zur Deckung des Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung, Verbesserung, Erneuerung, Verwaltung und Unterhaltung
der zuErholungszwecken bereitgestellten öffentlichen Einrichtungen und Anlagen sowie für touristische, sportliche und kulturelle Betr
euung der Gästewird eine Kurabgabe erhoben
Ihr seht, vom Einsatz der Mittel zum Destinationsmarketing ist hier keine Rede.
Gleiches gilt für die Fremdenverkehrsabgabesatzung. Dies ist eine lokale Satzung für lokale Belage. Dort ist zu lesen:
„Durch die Fremdenverkehrsabgabe sollen die Aufwendungen für die Fremdenverkehrswerbung zu 50 v. H. gedeckt werden.“
Damit ist klar: Trassenheide muss seinen Haushalt für die lokale Fremdenverkehrswerbung zu 50 v. H. aus diesem Budget bedienen.
Dem Vertrag durfte, aus unserer Sicht, nicht zugestimmt werden, da
a) keine Beratung in den Ausschüssen statt fand,
b) es keine rechtliche Grundlage zur Zahlung des Destinationsmarketings gibt.
Wir sind im neuen Jahr beim Stralsunder Verwaltungsgericht verabredet. Dort werden wir uns den Sachverhalt erklären lassen und ggf. eine Klage
formulieren. Possenheide.de hatte per Rundschreiben an alle Gemeindevertreter vorgeschlagen, den Vertrag anwaltlich prüfen zu l
assen. Die Antwort darauf lautete: „Der Anwalt der UTG hat doch den Vertrag aufgesetzt.“
Fragwürdige Auswirkungen hat der Vertrag schon jetzt. Gemeinden die kein Geld für das Vorhaben aufbringen können, müssen sich d
ie Mittel bei anderen Gemeinden borgen. DAS IST KEIN WITZ! Mölschow hat keine Kohle und bekommt von Zinnowitz Geld gepumpt.
Wie es hier um die Sicherheiten steht und ob Gemeinden überhaupt Geld verborgen dürfen, darüber hat sich scheinbar noch keiner
Hier könnt Ihr den Vertrag ansehen oder als PDF runterladen, siehe Beitrag vom 14.12.2013:
t235f5
Fragen an die UTG.html#msg999
Es bleibt also spannend zu erwarten, wie es weitergeht. Wir vermuten, dass man seitens der Gemeinde nicht um eine Erhöhung der
Fremdenverkehrsabgabe und/oder Kurtaxe herum kommt. Wenn überhaupt, kann das Geld nur auf diesem Wege beschafft werden.
Wir berichteten bereits am 4. September hier bei Facebook über das beabsichtigte Destinationsmarketing. Hier einige Auszüge aus
diesemBeitrag:
Plötzlich und ungefragt gibt der Kurdirektor eine kurze Mitteilung:
„Ach übrigens, für 2014 will die UTG (Usedomer Tourismus Gesellschaft) zusätzlich noch 20.000 € für die Destinationswerbung. Das Geld habe
ich nicht.“Reaktion der Anwesenden: Null.
Auch bei Kaliebe dauert es einige Zeit bis es klingelt. „Was 20.000 € mehr? Wie sollen wir das bezahlen.“
Die gleichgültige Antwort des Kurdirektors lautet: „Wir müssen die Kurtaxe und die Fremdenverkehrsabgabe anheben.“
Kaliebe fällt aus allen Wolken. Sein Kommentar: „Mit mir ist so was nicht möglich.“
Ab hier findet Ihr den Auszug aus dem Protokoll der betreffenden Sitzung. Es ist nicht alles richtig wiedergegeben. Aber im Groß
en und Ganzen geht das ok.
Der TVIU hat die zuständigen Stellen der Gemeinde dazu aufgefordert, sich bereits jetzt mit dem Destinationsmarketing für die Insel Usedom 2014
zu beschäftigen. In einer Beratung am 22.05.2013 wurde eine Kalkulation ausgehändigt die 2 Finanzierungsmodelle darstellt.
3. Gesamt: 1.000.000 € - Beitrag Trassenheide 48.797,08
4. Gesamt: 750.000 € - Beitrag Trassenheide 36.597,81 €
Angefertigt wurde die Kalkulation durch das Amt „Usedom Süd“, Herrn Bergmann.
Berechnungsgrundlage sind die Übernachtungszahlen der einzelnen Orte, auf Grundlage der Werte vom Statistischen Landesamt. Geme
ssen an Hand der gewerblichen Übernachtungen vom 01.01. – 31.12.! Es ist eine grobe Planung die nur die Ostseebäder Ahlbeck bis Karlshag
en umfasst, die kleinen Orte des Amtes Usedom Süd sind hier bisher nicht berücksichtigt. Diese Aufstellung wird den Mitgliedern in der Anlage 3, zu diesem Protokoll übergeben.
Herr Kaliebe fragt, ob die Klinik mit einberechnet ist und wie sich die Zahl der 292.800 Übernachtungen zusammensetze.
V. Kurverwaltung, Aufschlüsselung beim Statistischen Landesamt anfordern und prüfen, ob in den anderen Orten die eine „Klinik“ haben, diese
Zahlen statistisch erfasst werden.
Info: E- Mail am 14.06.2013 an das Statistische Landesamt geschickt mit Anfrage.
Antwort von Frau Exner: „Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen jedoch keine Auskunft darüber geben, welche einzeln
en Betriebe für die Beherbergungsstatistik melden.“
Anruf am 14.06.2013 bei der Dünenwald Klinik Herrn Kötzsch: Es werden keine Übernachtungszahlen an das statistische Landesamt ge
meldet, da die Gäste auf medizinischer Anweisung im Ort sind.
E- Mail zum Thema mit Fragen an die betreffenden Kurverwaltungen geschickt.
Herr Burghardt sagt, dass die Ausgaben die perspektivisch für das Destinationsmarketing entstehen kompensiert werden müssen, eventuell durch
eine Erhöhung der Fremdenverkehrsabgabe. Die Gemeinde könne sich glücklich schätzen, dass der Eigenbetrieb einen Campingplatz habe der
gute Einnahmen bringe. Aber auf dem Campingplatz muss auch fortlaufend investiert werden, teilt Herr Burghardt mit. Die Kurabga
be sei zur Abdeckung der Pflichtaufgaben wie zum Beispiel Strandreinigung, öffentliche Toiletten, Kulturveranstaltungen
Herr Kaliebe sagt, dass auch die Gewerbesteuer erhöht wurde und die Gewerbetreibenden jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen
Herr Frohberg berichtet, dass viele Umlagen erhöht werden und das Geld wird rausgeschmissen.
Herr Schwarze erläutert, dass Gemeinde und Eigenbetrieb unterschiedliche Haushalte haben und nicht ineinanderfließen. Die Summe für das
Destinationsmarketing wurde für 2012 von 25.000 € auf 15.000 € verändert. Damit wurde sich an den anderen Gemeinden orientiert,
die ähnliche Summen geplant haben. Destinationsmarketing soll die Insel im gesamten präsentieren, jedoch kann es nicht sein, dass nur der Bü
rgermeister in den Gremien anwesend ist – auch die anderen Vertreter müssen sich zeigen. Herr Schwarze erläutert, warum er schon vor einigen Ja
hren für das Modell „1 Insel, 1 Gemeinde“ war, zum Beispiel im Bezug der Kurabgabe/ Anerkennung in den Ostseebädern. Hierfür könne sich ein
Zweckverband gründen, um die diesbezüglichen Probleme zu beseitigen
Herr Kaliebe sagt, dass er die Information habe, dass sich die Gemeinden und die Tourismusverbandsmitglieder am Destinationsmarketing beteiligen.
Frau Pflock berichtet, dass die anderen Kurverwaltungen die Meinung vertreten, die Fremdenverkehrsabgabe zu erhöhen. Trassenheide hatte mitgeteilt, dass eine Erhöhung nicht in Frage komme. In der Gemeinde Koserow wird das Destinationsmarketing in Zusammenarbeit mit der Gemeinde finanziert. Hier wurde die Regelung gefunden 60% der Summe trägt die Gemeinde und 40% der Eigenbetrieb. So muss jede Gemeinde einen eigenen Schlüssel zur Finanzierung finden.
Herr Brandenburg regt die Überlegung an – was beim Destinationsmarketing raus komme.
Die Insel Usedom soll im Fremdenverkehr deutlich wahrgenommen werden, jedoch muss Zeit gegeben werden etwas zu tun, berichtetet Herr Kaliebe.
Eure Possenjäger – Wir sind die Guten
#14 von T4[666] , 30.12.2013 23:17
#15 von T4[666] , 02.03.2014 16:31
Man lügt sich selbst etwas vor und versucht ein tot geborenes Kind zu verkaufen.
UTG Pressemiteilung im Blitz von Heute
München, Messe alles Supi. Die Leute werden jetzt in Scharen kommen.
35 000 Bayern im letzten Jahr. Das wird viel mehr.
Wir werden uns vor den Bayern nicht mehr retten können.
Doch schauen wir uns den Text einmal genauer an und vergleichen diesen einmal mit der Wirklichkeit.
Besucherstärkste Messe im süddeutschen Raum.
Jap, das ist richtig, doch worum geht es in dieser Messe und warum ist sie so Besucherstark?
Hierzu einmal einige Auszüge aus dem Schlussbericht der Messe.
-	Im Mittelpunkt stand das diesjährige Partnerland Kroatien mit seinen zahlreichen Freizeitangeboten entlang der fast 2.000 Kilometer langen Adriaküste und den rund 1.200 Inseln. Romeo Draghicchio,
-	„Wir haben bei der f.re.e wieder gesehen, wie beliebt Kroatien bei den Bayern und Münchnern ist
-	Eine große Besucherresonanz erlebte auch f.re.e-Neuling Lettland, wie Anita Priedite von der Latvian Tourism Development Agency bestätigte: „Die Besucher sind sehr interessiert am Baltikum und fragen gezielt nach Urlaub mit Fahrrad oder Reisemobilen in Lettland.
-	Der Tag der Kreuzfahrt fand wie im Vorjahr am Donnerstag statt. Die Resonanz der Besucher übertraf sogar die positiven Bewertungen aus dem Vorjahr.
Das sind so die Grundlegenden Aussagen über diese Messe. Die Frage ist, wo war die Insel Usedom?
Halle 5 Stand 425
Pressemitteilung und Hauptwerbung der UTG war:
Aktiv auf Usedom: Radfahren und Wandern durch den Naturpark.
Man wirbt gezielt für die Vor – Nachsaison. Der wunderschöne Strand und das saubere Wasser spielen keine Rolle. Doch wer in der Vor und Nachsaison die meisten Gäste abgreift, das wissen wir doch alle.
Hotels und Ferienressorts locken mit Dumpingpreisen, die nur mit Dumpinglöhnen zu halten sind. 30 – 40€ für eine Übernachtung mit Frühstück. Da kann kein Einzelvermieter mithalten.
Aber noch steht die Frage im Raum, warum kommen so viele zu dieser Messe?
Organisator Hans-Georg Bechthold erläuterte: „Die Münchner Autotage haben sich als Verkaufsmesse etabliert. Wir haben den Eindruck, dass die Besucher gezielt auf die Messe warten, um dort ein Auto zu kaufen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden erneut mehr Fahrzeuge verkauft. “
Einfach gesagt, es geht um billige Autos und mit diesen wird kaum einer an die Ostsee fahren.
860 Km von München nach Usedom.
340 Km von München nach Venedig.
Was denkt ihr, wo fahren sie hin?
35 000 Besucher aus Bayer? Komisch bei mir war keiner und schon gar nicht mit dem Flieger.
Warum sollen die auch kommen? 350€ für einen Flug von München nach Usedom?
Das sind 5 Tage Übernachtung in der Hauptsaison und in manchen Hotels reicht dies Geld nur für eine Nacht. Das kann sich kaum einer leisten.
Dieser Blödsinn im Blitz soll nun dazu dienen das tot geborene Kind namens „Flughafen“ am Leben zu erhalten.
Die UTG macht gezielt Werbung für diesen „Flughafen“ und das von dem Geld, was der kleine Vermieter sauer verdienen muss.
#16 von Mister T , 03.03.2014 09:15
Eigentlich ist die CMT in Stuttgart Europas größte Tourimesse....nicht München
#17 von Mister T , 03.03.2014 12:32
es ist nur eigenartig, dass man auf der CMT in Stuttgart nichts über Trassenheide findet. Nur die großen Hotels in Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin findet man uber die UTG. Ihr könnt ja selbst mal nachschauen, ob Ihr was findet. Ich hab nix gefunden
#18 von Mister T , 03.03.2014 15:02
hab nochmal geschaut und nix über Trassenheide gefunden. Also....frag ich mich....was das für eine Kosten-nutzungsrechnung sein soll? Für wen wird Werbung gemacht und wer zahlt nur und hat nix davon?
#19 von T4[666] , 03.03.2014 15:49
Die größte Tourimesse mag vielleicht in Stuttgart sein, aber die Besucherstärkste ist nun mal München.
So die Aussage von Frau Hausmann. Woran dies liegt hab ich schon erörtert.
So zu sagen eine verkappte Automesse.
Wann die UTG auf der Stuttgarter Messe präsent ist, kann ich jetzt auch nicht sagen, doch eins ist klar, bringen wird es nicht viel.
Schenkt man dieser Statisik glauben, kommt nur 1% der aufgewendeten Gelder für Messen wieder zurück.
#20 von Mister T , 04.03.2014 06:10
Ja, weil die UTG an sich nicht viel macht auf der Messe. Das hat sich bei der Letzten gezeigt
#21 von T4[666] , 19.03.2014 10:32
Und hier jetzt der Lacher des Jahrhunderts.
Nach dem nun die UTG mit ihrem Werbeslogan fürchterlich auf die Schnautze gefallen ist, sucht man Unterstützung in einer Firma aus München.
75 000€ werden hierfür locker gemacht. Toll, gaaaanz Toll, würde Herr Schwarze hierzu sagen. Wir Bürger auch, denn das sind wieder Gelder die der kleine Bürger an die UTG zahlt.
Da wird eine Werbefirma auf Kommunaler Ebene gegründet. Denen wird das Geld der Bürger nur so in den Allerwertesten geschoben und auf die Reihe bekommen sie nichts.
"Wir lieben unsere Gäste".
Da hätten sie auch gleich schreiben können:
"Her mit eurem Geld".
Man muss sich nur einmal vor Augen führen, das in der UTG Werbefachmänner/frauen sitzen die zu dem noch hoch bezahlt werden und was machen die?
Ich habe nichts gegen eine UTG, solange diese eigenständig wirtschaftet und aus sich heraus überleben kann. Doch ständig und durch eine Satzung geregelt von den Bürgern dieser Insel Geld zu verlangen, ne, ne, nicht mit mir.

References: § 11
 §13
 § 9
 § 8
 §13
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 § 68
 § 3
 § 7
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