Source: http://www.juramagazin.de/11236.html
Timestamp: 2019-06-19 22:52:11+00:00

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Der Beirat Burglesum fordert eine Öffnung des Unigeländes für den Fußund Radwegverkehr zu den öffentlichen Straßen An Rauchs Gut, und Friedrich-Humbert-Straße.
Aus Sicherheitsgründen würde für die Bruno-Bürgel-Straße eine Verkehrsfläche mit Radweg gefordert.
Der Beirat Vegesack stimmt dem Plan mit folgenden Änderungen zu:
Die Gebäudehöhe des College IV sei um eine Etage zu reduzieren, um den Schattenwurf auf die benachbarten Grundstücke zu reduzieren.
In der weiteren Planung hinsichtlich der Ausgestaltung der Gebäude und durch interne organisatorische Maßnahmen der Jacobs University Bremen sei die Lärmbelästigung der Anlieger zu reduzieren.
Der Bauherr sei zu veranlassen, dass die Bauzonen auf dem Gelände der Jacobs University Bremen optimal ausgenutzt werden, um eine weitere Verdichtung weitgehend auszuschließen.
Die Deputation für Bau und Verkehr gibt hierzu folgende Stellungnahmen und Empfehlungen ab:
Dem Beirat Vegesack ist am 12. Juli 2007 die Änderung der Höhenfestlegung gegenüber der TÖB-Beteiligung und die Änderung des Grundrisses für das College IV vorgestellt worden.
Dem Sprecherausschuss des Beirates Burglesum ist in seiner Sitzung am 15. August 2007 die nach der Auslegung geänderte Höhenfestsetzung zum College IV vorgestellt worden. Zusammen mit den Ausführungen zum Lärm und der Vorstellung der Schattenstudie hat der Sprecherausschuss die aktuellen Planungen zustimmend zur Kenntnis genommen.
Durch die nach der Auslegung erfolgte Reduzierung der Gebäudehöhe (vergleiche Ziffer 1.6) ist den Bedenken der Beiräte hinsichtlich der Themen Lärm und Verschattung Rechnung getragen worden.
Zum Thema Radfahrweg Bruno-Bürgel-Straße wird auf die Behandlung der Stellungnahme unter Ziffer 1.4.1 (Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Abteilung Verkehr) verwiesen.
Hinsichtlich der Bedenken der Beiräte zum Thema Öffnung des Unigeländes für den Fuß- und Radwegverkehr sowie den verbleibenden Themenfeldern wird auf die entsprechende Behandlung der Stellungnahmen der privaten Einwender in der Anlage zum Bericht verwiesen.
Die Deputation für Bau und Verkehr empfiehlt, den Planentwurf aus den dargelegten Gründen in der vorliegenden Fassung zu beschließen.
Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Die Deputation für Bau und Verkehr stimmte am 12. April 2007 dem Entwurf des Bebauungsplanes zu und beschloss dessen öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Daraufhin hat der Plan mit Begründung in der Zeit vom 7. Mai 2007 bis 7. Juni 2007 im Bauamt Bremen-Nord öffentlich ausgelegen. Zudem bestand in dem genannten Zeitraum Gelegenheit, im Ortsamt Bremen-Burglesum eine Kopie des Planes und der Begründung einzusehen.
Ergebnis der öffentlichen Auslegung Anlässlich der öffentlichen Auslegung sind Stellungnahmen von Bürgern eingegangen. Diese Stellungnahmen sowie die dazu abgegebenen Empfehlungen der Deputation für Bau und Verkehr sind in der Anlage zum Bericht der Deputation für Bau und Verkehr aufgeführt. Hierauf wird verwiesen.
Änderungen nach der öffentlichen Auslegung
Im Anschluss an die öffentliche Auslegung wurde der Plan als Ergebnis der Abwägung zugunsten der vorgebrachten Einwendungen der Nachbarn und der Beiräte geändert.
Diese Änderungen betreffen ausschließlich das geplante College-IVGebäude. Die Höhen des nördlichen Gebäudeteiles wurden reduziert.
Zwischen den Treppenhäusern auf der Nordseite ist die Höhe nunmehr auf 10 m (vorher 12,5 m) und für den übrigen nördlichen Gebäudeteil auf 12,5 m (vorher 13,5 m) festgelegt.
Die Begründung wurde lediglich redaktionell angepasst.
Absehen von einer erneuten öffentlichen Auslegung gemäß § 4 Abs. 3 Durch die vorgenommenen Änderungen werden die Grundzüge der Planung nicht berührt. Gemäß § 4 a Abs. 3 Satz 4 kann daher die Einholung der Stellungnahmen auf die von der Änderung oder Ergänzung betroffene Öffentlichkeit sowie die berührten Träger öffentlicher Belange beschränkt werden.
Die von der Planänderung betroffene Jacobs University Bremen wurde über die geplante Änderung unterrichtet. Sie hat am 3. September 2007 ihr Einverständnis zu dieser Änderung erklärt.
Auf die Einholung weitergehender Stellungnahmen kann verzichtet werden, da die verbleibende Öffentlichkeit sowie die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange von der Planänderung nicht betroffen sind.
Umweltbericht gemäß § 2 Abs. 4 Die Belange des Umweltschutzes werden in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet. Auf Punkt D der Begründung zum Bebauungsplan wird verwiesen.
Zusammenfassende Erklärung gemäß § 10 Abs. 4 Diesem Bericht ist eine zusammenfassende Erklärung gemäß § 10 Abs. 4 beigefügt.
Den Ortsämtern Bremen-Burglesum und Bremen-Vegesack wurden Kopien der Deputationsvorlage übersandt.
Die Deputation für Bau und Verkehr bittet den Senat und die Stadtbürgerschaft, den Bebauungsplan 1219 für ein Gebiet in Bremen-Vegesack und Bremen-Burglesum zwischen Campus Ring, Friedhof Grohn, Bömers Park, Mahlstedtstraße, Finkenschlag, Friedrich-Humbert-Straße, Bruno-Bürgel-Straße (einschließlich) (Bearbeitungsstand: 13. August 2007) einschließlich Begründung, in Kenntnis der eingegangenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit und deren empfohlener Behandlung (Anlage zum Bericht), zu beschließen.
Dr.1 Auswirkungen auf Natur und Landschaft 12
D 2.2 Auswirkungen durch Flächeninanspruchnahme 14
D 2. Magnus. Es hat eine Größe von ca. 26 ha. Das Gebiet erfasst die Fläche der ehemaligen Roland-Kaserne bzw. der heutigen Jacobs University Bremen.
Die Kaserne Grohn wurde 1936 auf den freien, landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen dem wachsenden Industrie- und Wohngebiet Grohn und dem landschaftlich geprägten St. Magnus errichtet. Seither bildet die Kaserne die Zäsur zwischen den heute noch sehr unterschiedlich mit den eingeschossigen Wohnhäusern in den 40er Jahren bis an das Kasernengelände heran entwickelte, entstanden auf der Ostseite der Kaserne große Teile der Wohnbebauung erst in der Nachkriegszeit. Innerhalb der kleinteiligen Bebauungsstruktur befindet sich im benachbarten St. Magnus auch Geschosswohnungsbau. Nordwestlich des Plangebietes ist in den letzten Jahren ein neues Einfamilienhausgebiet entstanden.

References: § 3
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 § 2
 § 10
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