Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/deutsche-schule-der-borromaerinnen-alexandria-14467
Timestamp: 2019-01-20 11:18:04+00:00

Document:
Ergebnis: Deutsche Schule der Borromäerinnen Alexandria
1. Preis: Worschech Architekten Planungsges. mbH, Erfurt
Anerkennung: Haberland Architekten, Berlin
Deutsche Schule der Borromäerinnen	, Alexandria/ Ägypten
02/2016 S. 25 - 32
wa-2014121
Ägypten 3/4 Gymnasien 3 Schulen Nicht offener Wettbewerb
1. Preis: Worschech Architekten Planungsgesellschaft mbH, Erfurt
Die Borromäerinnen führen seit 1884 die „Deutsche Schule der Borromäerinnen in Alexandria“ als Mädchenschule für Schülerinnen verschiedener Konfessionen. Zirka 640 Schülerinnen besuchen die Grundschule und Sekundarstufe, 120 Kinder besuchen den Kindergarten. Aufgrund der seit langem beengten und mangelhaften Raumsituation der Bestandsliegenschaft beabsichtigte der Schulverein der DSBA einen Schulneubau mit Sporthalle auf einem außerhalb des Stadtzentrums gelegenen, ca. 23.500 m2 großen Grundstück zu realisieren. Die Nutzfläche beträgt ca. 6.230 m2. Weitere ergänzende Nutzungen auf der Liegenschaft wie der Kindergarten der DSBA, ein Schwimmbad, ein Kongregationshaus mit Gästezimmern können derzeit noch nicht realisiert werden, sollten aber in die planerische Betrachtung des Gesamtkonzeptes einbezogen werden. Das Wettbewerbsgrundstück ist Teil eines trockengelegten Sumpfgebietes ohne Bebauung und größere Vegetation. Es liegt in einem Entwicklungsgebiet für bildungsorientierte Nutzungen, Einzelhandels- und Verwaltungsnutzung. Diesen Wettbewerb haben Worschech Architekten aus Erfurt im November 2015 gewonnen. Sie sind vom Schulverein mit der Generalplanung beauftragt worden. Dabei erhielten sie einen Planungsauftrag für die Leistungsphasen 2-9. Wie die Architekten berichten, haben sie bislang LPH 2-4 bearbeitet. Derzeit sind sie mit den Leistungsphasen 5, 6 und 7 beschäftigt (Stand Ende Januar 2018). Im ersten und zweiten Quartal 2018 stehen die Ausschreibung und Vergabe an. Der Baubeginn soll noch im Spätsommer/Frühherbst 2018 stattfinden. Die Fertigstellung ist im Jahr 2020 geplant. Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf wird es keine wesentlichen Änderungen geben. Das Baustufenkonzept aus der Wettbewerbsphase bleibt ebenfalls bestehen, weshalb Teile in einer 2. Phase realisiert werden.
Dr. Claus D. Worschech
Mitarbeit: Marcus Johansson · Stephan Genge
Matthias Zimmermann · Sergey Solodovnikov
TGA: Himmen Ingenieurgesellschaft
Silke Peuker · Sandro Schaffner
Magdalena Cieslicka · Luisa Held · Sonja Bruns
Birte Mügge · Salma Habashi
TWP/TGA: Planungsgruppe Dröge · Baade ·
Drescher GmbH + Co. KG, Salzgitter
Mitarbeit: Stefan Hofmann · Patrick Müller
Tragwerk: Leonhardt · Andrä u. Partner, Stuttgart
Jost Haberland · Robert Heimann
Fachplaner: WTM Engineers Berlin
Mitarbeit: Anne Rauhut
Mitarbeit: Jun Tan · Anna Piontek
Tragwerk: Weischede · Herrmann + Partner
Nicht offener interdisziplinärer zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 25 Teilnehmern. Ziel des Vergabeverfahrens ist der A
Die Borromäerinnen führen seit 1884 die „Deutsche Schule der Borromäerinnen in Alexandria“ als Mädchenschule für Schülerinnen verschiedener Konfessionen. Ca. 640 Schülerinnen besuchen die Grundschule und Sekundarstufe, 120 Kinder besuchen den Kindergarten. Aufgrund der seit langem beengten und mangelhaften Raumsituation der Bestandsliegenschaft beabsichtigt der Schulverein der DSBA einen Schulneubau mit Sporthalle auf einem außerhalb des Stadtzentrums gelegenen, ca. 23.500 m2 großen Grundstück zu realisieren.
Die Nutzfläche beträgt ca. 6.230 m2. Weitere ergänzende Nutzungen auf der Liegenschaft wie der Kindergarten der DSBA, ein Schwimmbad, ein Kongregationshaus mit Gästezimmern können derzeit noch nicht realisiert werden, sollen aber in die planerische Betrachtung des Gesamtkonzeptes einbezogen werden.
Das Grundstück ist Teil eines trockengelegten Sumpfgebietes ohne Bebauung und größere Vegetation. Es liegt in einem Entwicklungsgebiet für bildungsorientierte Nutzungen, Einzelhandels- und Verwaltungsnutzung.
Der gestalterische Gestaltungsanspruch sollte die „Seele“ der Schule und damit eine gewünschte Bescheidenheit widerspiegeln. Neben dem architektonischen Qualitätsanspruch an die gesamte Gebäudegestaltung, der Umsetzung des pädagogischen Konzeltes und der funktionalen Anforderungen sind die Aspekte einer umfänglich mit dem Hochbauentwurf verwobenen Freianlagenplanung wichtiges Ziel im Entwurfsprozess.
The DSBA in Alexandria was founded in 1884 as school for girls of different denominations. At present the school has 640 students and 120 children in the kindergarten. The new school with sports hall is located on a drained swamp at the outskirts of Alexandria on 23,500 m2 (6,230 m2 usable area). The architectural design shall reflect modesty and the „soul“ of the school. The structural engineering shall be extensively interwoven with the landscaping.
Ursula Pasch, Bielefeld (Vors.)
Barbara Pampe, Bonn
Amr Solimann, Zürich
Prof. Cordula Loidl-Reisch, Berlin
Generaloberin Schwester M. Borromäa Jilg
Schwester M. Antonia, DSBA
Heiko Schwarz, Auswärtiges Amt
Petra Wesseler, BBR
Schulverein DSBA, vertreten durch Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Vertretung für die Bundesrepublik Deutschland Straße des 17. Juni 112 Kontaktstelle(n): Referat A 2 Zu Händen von: Birgit Jacke-Ziegert 10623 Berlin DEUTSCHLAND Telefon: +49 30184017201 E-Mail: architektur@bbr.bund.de Fax: +49 30184017209 Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.bbr.bund.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Sonstige: Schulverein der DSBA
anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: ja Deutsche Schule der Borromäerinnen Alexandria Kongregation der Borromäerinnen, MHS-Kloster Grafschaft, Annostr. 157392 Schmallenberg DEUTSCHLAND
Nichtoffener, interdisziplinärer, zweiphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten für den Abschluss eines Generalplanungsvertrages für den Neubau der Deutschen Schule der Borromäerinnen in Alexandria/Ägypten.
Die Borromäerinnen führen seit 1884 die „Deutsche Schule der Borromäerinnen in Alexandria“ (DSBA) als Mädchenschule für Schülerinnenverschiedener Konfessionen. Ca. 640 Schülerinnen besuchen die Grundschuleund Sekundarstufe, 120 Kinder besuchen den Kindergarten.Aufgrund der seit langem zu beengten und mangelhaften Raumsituation der Bestandsliegenschaft beabsichtigt der Schulverein der DSBA als Träger der Schule, einen Schulneubau mit Sporthalle auf einem außerhalb des Stadtzentrums gelegenen, ca. 23 500 m2 großen Grundstück an der King Roadim Ortsteil Abis zu realisieren. Hierbei handelt es sich um eine Zuwendungsmaßnahme des Bundes vertreten durch das Auswärtige Amt. Die Nutzfläche beträgt ca. 6 230 m2. Weitere ergänzende Nutzungen auf derLiegenschaft wie der Kindergarten der DSBA, eine Schwimmhalle sowie dasKongregationshaus kön-nen derzeit noch nicht realisiert werden, sollenaber in die planerische Betrachtung des Gesamtkonzeptes einbezogen werden,um eine mögliche Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt vorzubereiten.Das Grundstück ist Teil eines trockengelegten Sumpfgebietes ohne Bebauungund größere Vegetation. Es liegt in einem Entwicklungsgebiet fürbildungsorientierte Nutzungen, Einzelhandels- und Verwaltungsnutzung.Die Kosten der KGR 300 bis 500 für die Realisierung des Schulneubaus mitSporthalle werden auf ca. 13 590 000 EUR inkl. 10 % Umsatzsteuergeschätzt.Ziel des ausgelobten Wettbewerbs ist es, einen qualitätsvollenKonzeptvorschlag für die Bebauung des Gesamtareals und einen Vorentwurffür einen ersten Realisierungsteil mit Schulneubau, Sporthalle, Sport-,Frei- und Grünflächen zu erhalten sowie ein interdisziplinäresleistungsfähiges Planungsteam für die weiteren Leistungsphasen zu finden.Neben dem architektonischen Qualitätsanspruch an die gesamteGebäudegestaltung, der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes und derfunktionalen Anforderungen sind die Aspekte einer umfänglich mit demHochbauentwurf verwobenen Landschaftsarchitektur wichtiges Ziel imEntwurfsprozess. Der Entwurf soll insbesondere auch im Hinblick auf dieAngemessenheit der konstruktiven und nachhaltigen Maßnahmen unterBerücksichtigung der örtlich klimatischen Bedingungen sowie im Hinblickauf die wirtschaftliche Optimierung in Planung, Bau und Betriebüberzeugen. Sparsamer Energiebedarf und höchstmögliche Energieeffizienz,die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Anlehnung an den Leitfaden„Nachhaltiges Bauen“ sind wesentliche Beurteilungsmaßstäbe für denGebäudeentwurf. Eine Zertifizierung gemäß Leitfaden wird nicht angestrebt.Für die gesamte Baumaßnahme sind die aktuellen rechtlichen Anforderungenvor Ort zu berücksichtigen. Für die Planung und Errichtung von Gebäudender Bundesrepublik Deutschland im Ausland gelten bei Sicherheits- undBrandschutzbelangen und den sonstigen Anforderungen zum Schutz von Lebenund Gesundheit die örtlichen Vorschriften, sofern deutsche Vorschriftennicht höherwertig sind oder angewendet werden müssen. Die BauordnungNordrhein-Westfalen (BauO NRW) in der gültigen Fassung findet An-wendung.Der Wettbewerb wird nach den Richtlinien der RPW (2013) und denübergeordneten Re-gelungen der VOF 2009, insbesondere der §§15 ff.durchgeführt. In einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren sollen20-25 Bewerber/-gemeinschaften anhand der unter III.1) genannten Kriterienzur Teilnahme in der 1. Phase ausgewählt werden. Im Rahmen derPreisgerichtssitzung der 1. Phase werden ca. 8-12 Teilnehmer zur weiterenBearbeitung der Aufgabe in der 2. Phase ausgewählt. Die Wettbewerbsspracheist deutsch.Der Wettbewerb richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten undLandschafts-architekten. Ziel des Vergabeverfahrens ist der Abschlusseines Generalplanervertrages inklusive Gebäude, Landschafts-, TechnischeAusrüstung-, Tragwerksplanung und ggf. örtlichen Planungspartner.Die Fachplaner Technische Ausrüstung-, Tragwerksplanung und ggf. örtlichenPlanungs-partner sind erst nach Abschluss des Wettbewerbes von denPreisträgern zu benennen.
A. Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen:Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung nachgewiesen durch fristgerechtes und formgerechtes Vorliegen der folgenden Unterlagen:- Ausschlusskriterien -1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n)unterzeichneter Bewerbungsbogen. Der Bewerbungsbogen ist für das sich bewerbende Team als Ganzesvorzulegen. 2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen oder durch eine Vollmacht, in der alle Partner der Gesellschaft den Unter-zeichnenden bevollmächtigen Anlage 1 des Bewerbungsbogens ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. 3. Die Bewerbergemeinschaft hat einen Ansprechpartner als Vertreter zu benennen. Für diesen ist eine Vollmacht (Anlage 2) vorzulegen, in der alle Partner der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Bevollmächtigung erteilen. 4. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und„Landschaftsarchitekt“ durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenkammer oder durch entsprechende Angaben im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise vorzulegen. Innerhalb der EU sind Nachweise entsprechend der 2005/36/EG vom 07.09.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates vorzulegen. 5. Unterzeichnete Erklärungen nach VOF § 4 Absatz 2, 6 und 9 VOF, Anlage 3a/b des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Hinweis: Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen. Ebenfalls ausgeschlossen werden solche Bewerberteams, die denselben Nachunternehmer benennen, sofern dieser als (Mit-)Verfasser der Wettbewerbsarbeit beteiligt werden soll.- Mindestanforderungen -Finanzielle, wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit 6. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Objektplanung GEBÄUDE:a) Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) muss im Bereich Objektplanung Gebäude (LPH 2 – 8 nach §§ 34ff HOAI) mindestens>= 180.000 EUR netto betragen. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Gebäude mit einem Büro verstärkt, sind die Umsatzzahlen zu addieren. b) Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30h/Wochefestangestellten Beschäftigten mit Hochschulabschluss beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 3. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Gebäude mit einem Büro verstärkt, sind die Mitarbeiterzahlen zu addieren. 7. Mindestanforderung an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Objektplanung GEBÄUDE und FREIANLAGEN hinsichtlich der geforderten Referenzprojekte:Es sind drei Referenzprojekte vorzulegen – zwei Projekte P1 und P2 zur Objekt-planung Gebäude und ein Projekt P3 zur Objektplanung Freianlagen,die unter ei-genem Namen gefertigt und der Bewerbergemeinschaft eindeutigzuzuordnen sein müssen.Zusätzlich gelten für P1 und P3 folgende Mindestanforderungen:- Die Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 01.01.2008 bis zum Tag derVeröffentlichung realisiert worden sein. „Realisiert“ bedeutet hierbei,dass das Gebäude bzw. die Freianlage funktionsfähig und bis aufunerhebliche Restar-beiten bis zum Datum der Veröffentlichung derBekanntmachung dieses Ver-fahrens fertiggestellt und an den Nutzerübergeben wurde.- Projekt P1 (Objektplanung Gebäude) mit mind. EUR 1,5 Mio. nettoBaukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mitmindestens Leis-tungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanungbis Ausführungsplanung).- Projekt P3 (Objektplanung Freianlagen) mit mind. EUR 150.000,- nettoBaukosten in der KG 500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit mindestensLeistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bisAusführungsplanung).Projekt P2 (Objektplanung Gebäude) muss nicht realisiert sein, doch mussmin-destens die Leistungsphase 2 nach HOAI nach dem 01.01.2008abgeschlossen sein.Zum Beleg der gestellten Mindestanforderungen können die Referenzprojekte(P1 und P3) sowie weitere Referenzprojekte in der Referenzliste – Anlage 4– aufgeführt werden. Hier sind realisierte Projekte für Gebäude- undLandschaftsplanung mit Angaben zu: Auftraggeber mit Ansprechpartner undTelefon-Nr., Projektbezeichnung, Standort (Stadt und Land), Projektkosten,Auftragsumfang (LP HOAI), Leistungen als Generalplaner/Koordinierung vonmehr als 2 Leistungsbereichen(Gebäude-/Landschaftsplanung/Gebäude-/TA-Planung) anzugeben.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von jedemPartner der Bewerbergemeinschaft genannt werden. Die Projekte müssen demBewerber/den Partnern der Bewerbergemeinschaft eindeutig zuzuordnen sein.Die Projekte P1 bis P3 werden, wie unter B. Auswahlkriterien dargestellt,auch bewertet.Die Erfüllung der nachfolgend definierten Teilnahmekriterien für dieLeistungsbereiche Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung und örtlicherPartner/Kontaktarchitekt und für die Sprachkenntnisse (A.8-11) werden erstzum Abschluss des Wettbewerbs auf gesonderte Aufforderung des Auslobersbinnen einer zu benennenden Frist von 6-8 Wochen nach Preisverleihung vonden Preisträgern darzustellen und nachzuweisen sein.Eine entsprechende Auswahl von realisierten Projekten der TechnischenAusrüstungs- und Tragwerksplanung sowie solcher des örtlichen Partners /Kontaktarchitekten sind zum Abschluss des Wettbewerbs auf Anforderung desAuslobers vorzulegen. Für die Leistungsbereiche Technische Ausrüstung,Tragwerksplanung und örtlicher Partner/Kontaktarchitekt gelten dienachfolgenden Mindestanforderungen und Sprachkenntnisse:8. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft imLeistungsbereich Technische Ausrüstung:a) Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) mussim Be-reich Technische Ausrüstung (ohne GP / Hochbau-Leistungen) derLeistungsphasen 1-9 nach §§ 53/54 HOAI (oder vergleichbar) mindestens >=500 000 EUR netto betragen.b) Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30 h/ Wochefestangestellten Beschäftigten mit Hochschulabschluss der Fachrichtung Eoder M (TGA) beträgt im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014)mindestens 4.c) Innerhalb der letzten 5 Jahre wurde ein Projekt unter eigenem Namenfertiggestellt und an den Nutzer übergeben mit mind. EUR 2,0 Mio.Baukosten in den KG 400 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mitLeistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bisObjektüberwachung, Übergabe an den Nutzer), nach §§ 54/55 HOAI (odervergleichbar).9. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft imLeistungsbereich Tragwerksplanung:a) Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) mussim Be-reich Planungsleistungen Tragwerk nach §§51/52 HOAI (odervergleichbar) min-destens >= 150 000 EUR netto betragen.b) Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30 h/ Wochefestangestellten Be-schäftigten mit Hochschulabschluss der FachrichtungTragwerksplanung beträgt im Jahresdurchschnitt der Jahre 2012-2014mindestens 3.c) Innerhalb der letzten 5 Jahre wurde ein Projekt unter eigenem Namenfertiggestellt und an den Nutzer übergeben mit mind. EUR 0,5 Mio.Baukosten in den KG 300 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mitLeistungsumfang mind. LP 2-6.10. Mindestanforderungen an den ÖRTLICHEN PARTNER des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft (Kontaktarchitekt):a) örtliche Bauvorlageberechtigungb) Innerhalb der letzten 5 Jahre (2010-2014) wurde ein Projekt untereigenem Namen in Ägypten fertiggestellt und an den Nutzer übergeben mitmind. EUR 0,5 Mio. Baukosten (oder in entsprechender Landeswährung zumZeitpunkt der Rechnungslegung) nach DIN 276 (oder vergleichbar) mitLeistungsumfang mind. Leis-tungsphasen 2-8 (Vorplanung bisObjektüberwachung, Übergabe an den Nutzer), mindestens Honorarzone IIInach §§ 33/34 HOAI (oder vergleichbar).c) Sprachkenntnisse: Hocharabisch, zusätzlich Deutsch bzw. Englisch,sofern Englisch die Geschäftssprache innerhalb des Bewerberteams mit demörtlichen Part-ner sein würde.11. Mindestanforderung an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft(Generalplaner): Sprachkenntnisse: DeutschB. Auswahlkriterien:Die Bewertung erfolgt hinsichtlich der folgenden Qualitätskriterien undder Vergleichbarkeit.Die Qualität wird wie folgt bewertet:- für P1 und P2 Architektur: A. der stadt-, innenräumlichen Qualität desGestal-tungskonzepts (max. 20 Punkte pro Projekt); B. Konstruktion,Material, Details (max. 15 Punkte pro Projekt)- für P3 Landschaftsarchitektur: A. die stadt-, freiräumliche Qualität desGestal-tungskonzeptes (max. 10 Punkte Projekt); B. Material und Details (max. 10 Punkte Projekt).Erwartet wird eine Darstellung des Projektes, die eine Bewertung nach denzuvor genann-ten Kriterien zulässt. Die Darstellung pro Referenzprojekt,ist auf jeweils ein DIN A 3 gro-ßes Blatt, einseitig bedruckt, zubeschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nichtzugelassen. Die Bewerbung ist in Papierform einzureichen.Die Vergleichbarkeit wird anhand der Projektliste (Anlage 4) wie folgtbewertet:- Die Erfahrung mit Generalplanung bzw. der Koordinierung von mehr als 2Leistungsbereichen (Gebäude- / Landschaftsplanung / Gebäude- /TA-Planung); 5 Punkte.- Die Erfahrung mit Planungsleistungen (Architektur) für Projekte imAusland (Ägypten/sonstige Länder - andere als der Bürositz desBewerbers/der Partner); max.5 Punkte. (Ägypten = 5 Pkt., Naher Osten,Nordafrika = 3 Pkt., anderes Ausland = 1 Pkt.).
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaDer Auftrag fällt unter das WTO-Abkommen über das öffentlicheBeschaffungswesen (Ag-reement on Government Procurement GPA).Zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren sind berechtigt: Teams bzw.Bewerbergemein-schaften aus Architekten (federführend) undLandschaftsarchitekten:1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend denRegelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die BerufsbezeichnungArchitekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. (Entsprechend III.1.4)2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die demProjekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer derGesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Persondie an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischenPersonen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2erfüllen.
Leitgedanke / Entwurfsidee, Städtebau, architektonisches undlandschaftsarchitektoni-sches Gestaltungskonzeptes, Umsetzung despädagogischen Konzeptes, Funktionalität, Erschließung, Angemessenheit derkonstruktiven und baulichen Maßnahmen unter Be-rücksichtigung der örtlichklimatischen Bedingungen und des energieeffizienten Bauens,Wirtschaftlichkeit, Aspekte zur Nachhaltigkeit.Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung derUnterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:24.3.2015Kostenpflichtige Unterlagen: nein
Tag: 24.3.2015 - 11:00
BewerberTag: 30.4.2015
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme steheninsgesamt 121 000 EUR netto zur Verfügung. Davon sind 67 000 EUR netto fürdrei Preise und zwei Anerkennungen vorgesehen.
Die restliche Summe i. H. von 54 000 EUR netto wird auf alle für die 2.Phase ausge-wählten Arbeitsgemeinschaften, die eine zur Beurteilung durchdas Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, alsAufwandsentschädigung aufgeteilt.Darüber hinaus erhält jede Arbeitsgemeinschaft, die nachweislich amRückfragenkolloquium in Alexandria in der 2. Phase teilnimmt, derenBürositz mehr als 500 km von Ale-xandria entfernt ist und die eine zurBeurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeiteinreicht, einen pauschalen Reisekostenzuschuss in Höhe von 800 EUR bruttoje Arbeitsgemeinschaft.
1. Amr Soliman, Architekt2. Arthur Numrich, Architekt3. Barbara Pampe, Architektin4. Ursula Pasch, Architektin5. Prof. Cordula Loidl-Reisch, Landschaftsarchitektin6. Generaloberin Schwester M. Borromäa Jilg7. Schwester M. Antonia, DSBA8. NN, Auswärtiges Amt9. NN, BMUB/BBR
Hinweis 1: Der Bewerbungsbogen und die vorgenannten Erklärungen sind alsFormularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de ( BBR mitBaubereich Wettbewerbe Planungswettbewerbe) erhältlich.Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Derunterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit dengeforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an das BBR zusenden:Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungKennwort: „Auswahlverfahren Deutsche Schule der Borromäerinnen Alexandria“Hinweis: „Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“Referat A 2Straße des 17. Juni 11210623 BerlinEine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb dero.g. Frist (IV.4.3) bis 11 Uhr im Referat A2, Raum W 207 erfolgen. Nachdiesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Esgilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum des Poststempels.Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständigausgefüllt und unter-schrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschriftauf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiterenVerfahren.Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Nachweise nichtenthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benanntenFrist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenenBewerbungsbogen und Referenzprojekte (DIN A 3 Blätter). Werden dienachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der benannten Frist vorgelegt,führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung und Rücksendung dereingereichten Unterlagen.Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei derVorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. DieRegistriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung desWettbewerbs-entwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung derEmpfehlung des Preisge-richts mindestens die Planungsleistungen biseinschließlich Ausführungsplanung für die Objektplanung Gebäude – Schuleund Sporthalle - (Teile der [Leistungsphase] LP 2 sowie LP 3, 4, 5) nachHOAI §§ 34ff. (Honorarzone IV) und die Objektplanung Freianlagen(Sportplatz und Außenanlagen) nach HOAI §§ 39 ff. (Honorarzone IV) aneinen der Preis-träger gemäß den Vorgaben der VOF zu vergeben, sofern keinwichtiger Grund der Be-auftragung entgegensteht (§ 8 Abs.2 RPW 2013, § 17Abs. VOF). Der Auslober behält sich eine stufenweise Beauftragung sowiedie Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor. Art und Umfang derBeauftragung stellen sicher, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfsumgesetzt wird.Nach dem Wettbewerb prüft der Auslober, ob die Preisträger eineeinwandfreie Ausführung der Planungsleistung auch unter den besonderenRandbedingungen des Projektes vor Ort gewährleisten können. Durch dieZusammensetzung des Generalplaner-Teams muss sichergestellt sein, dass inder weiteren Planung entsprechend den Möglichkeiten vor Ort Bauteile,Baustoffe und technische Anlagen sowie lokale Bauunternehmungen miteinbezogen werden, um die einwandfreie Umsetzung des Projektes sowieanschließend den Betrieb und die Wartung vor Ort fachlich undwirtschaftlich sicherstellen zu können. Im Rahmen desGeneralplanervertrages sollen auch weitere Leistungen beauftragt werden.(Die erforderlichen fachlichen Qualifikationen werden, ggf. unterHinzuziehung von (weiteren) Subplanern oder (bei Bewerbergemeinschaften)Partnern, ebenfalls nachzu-weisen sein.) Z.B. Brandschutzkonzept;Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzie-rung); Bauakustik(Schallschutz); RaumakustikDer Auslober wird im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahrennach VOF unter allen Preisträgern durchführen, da es sich um einBauvorhaben mit komplexen Anforderungen im Ausland und besondererWirtschaftlichkeitsbetrachtung handelt. Die Planungsleistungen sollen alsGeneralplanerleistungen vergeben werden.Als Voraussetzung für die Teilnahme am Verhandlungsgespräch haben diePreisträger nach der Preisgerichtssitzung nach Aufforderung des Auslobersinnerhalb der hierfür ge-nannten Frist die geforderten Nachweiseeinzureichen.Anhand einer festzulegenden Punktematrix werden in den VOF-Verhandlungenfolgende Kriterien bewertet:I. Ergebnis des Planungswettbewerbs:1. Preis = 200 Punkte; 2. Preis = 140 Punkte; 3. Preis = 100 PunkteII. Honorarangebot max. 80 PunkteIII. Verhandlungsgespräch max. 120 PunkteHinweis 2 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG(natürliche Personen):Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - aufAnforderung - mitgeteil-ten personenbezogenen Daten werden nach dengeltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere desBundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt undausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt.Diese An-gaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung.Angesichts des Um-stands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagenpersonenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber bereits mitder Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zumZwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig underfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft,sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen.Weitere Termine für die Wettbewerbsteilnehmer: Versand derAuslobungsunterlagen 1. Phase: voraus. 13.5.2015Versand der Auslobungsunterlagen 2. Phase: voraus. 18.8.2015Rückfragenkolloquium in Alexandria 2. Phase: voraus. 4.9.2015Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 2. Phase: voraus. 19.10.2015.
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes Villemombler Str. 76 53123 Bonn DEUTSCHLAND E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de Fax: +49 2289499163
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: GenaueAngaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt dieunter VI.3.1) genannte Stelle.Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegenVergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Bundesamtes fürBauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623Berlin, gerügt werden.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachungerkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebots-abgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur An-gebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden.Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfungbeim Bundes-kartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rügenicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag istunzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 bGWB hin. Insbe-sondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWBzur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zubeachten.
erteiltBundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Referat A 4Straße des 17. Juni 11210623 BerlinDEUTSCHLAND

References: § 4
 § 17
 § 4
 § 107
 § 107
 § 101
 § 101