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Timestamp: 2019-10-15 08:25:16+00:00

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Rechtsprechung: FGPrax 2006, 209 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 11.04.2006
https://dejure.org/2006,4626
BVerfG, 27.04.2006 - 1 BvR 2866/04 (https://dejure.org/2006,4626)
BVerfG, Entscheidung vom 27.04.2006 - 1 BvR 2866/04 (https://dejure.org/2006,4626)
BVerfG, Entscheidung vom 27. April 2006 - 1 BvR 2866/04 (https://dejure.org/2006,4626)
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Verfassungsbeschwerde des biologischen Vaters gegen die Ersetzung seiner Einwilligung in die Adopiton seines nichtehelichen Kindes durch den Lebensgefährten der Mutter; Kriterien zur Vermeidung einer Ungleichbehandlung zwischen ehemals sorgeberechtigten Vätern und nicht ...
BGB § 1748 Abs. 4; GG Art. 3 Abs. 1
Adoption eines Stiefkindes - Gerichte setzten sich über den Willen des leiblichen Vaters hinweg
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 27.04.2006, Az.: 1 BvR 2866/04 (Verfassungskonforme Auslegung des § 1748 IV BGB im Hinblick auf Art. 3 GG)" von Hannes Rösler, LL.M. (Harvard) / Barbara Reimann, original erschienen in: FamRZ 2006, 1356 - 1357.
AG Saarbrücken, 05.02.2004 - 10 XVI H 11/03
LG Saarbrücken, 27.07.2004 - 5 T 93/04
OLG Saarbrücken, 17.09.2004 - 5 W 221/04
NJW 2006, 2470
FGPrax 2006, 209 (Ls.)
FamRZ 2006, 1355
Allerdings wird selbst dann, wenn ein gelebtes Vater-Kind-Verhältnis fehlt, eine Ersetzung der Einwilligung nach § 1748 Abs. 4 BGB regelmäßig nur dann in Betracht kommen, wenn der Vater selbst durch sein Verhalten das Scheitern eines solchen Verhältnisses zu verantworten hat (BVerfG, NJW 2006, 827; NJW 2006, 2470, 2471).
Jedoch ist selbst beim Fehlen eines gelebten Vater-Kind-Verhältnisses die Ersetzung der Einwilligung nach § 1748 Abs. 4 BGB regelmäßig nur dann vorzunehmen, wenn der Vater selbst durch sein Verhalten das Scheitern eines solchen Verhältnisses zu verantworten hat (BVerfG, Beschluss vom 27.04.2006 - 1 BvR 2866/04 = FamRZ 2006, 1355; BVerfG, Beschluss vom 29.11.2005 - 1 BvR 1444/01 = NJW 2006, 827).
Gerichtliche Ersetzung der Einwilligung des leiblichen Vaters zur Adoption seines …
Jedoch ist selbst beim Fehlen eines gelebten Vater-Kind-Verhältnisses die Ersetzung der Einwilligung nach § 1748 Abs. 4 BGB regelmäßig nur dann vorzunehmen, wenn der Vater selbst durch sein Verhalten das Scheitern eines solchen Verhältnisses zu verantworten hat (BVerfG, Beschluss vom 27.4.2006 - 1 BvR 2866/04 = FamRZ 2006, 1355; BVerfG, Beschluss vom 29.11.2005 - 1 BvR 1444/01 = NJW 2006, 827).

References: § 1748
 Art. 3
 § 1748
 Art. 3
 § 1748
 § 1748
 § 1748