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Timestamp: 2019-11-14 06:27:11+00:00

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European Union | Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010
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Deutschland: 43.016 Asylerstanträge im ersten Halbjahr 2013
„2012 kamen die weitaus meisten Asylsuchenden in der Europäischen Union nach Deutschland, und für das erste Halbjahr 2013 beobachten wir nahezu eine Verdoppelung der Asylanträge. Mehr Asylzugänge als im ersten Halbjahr 2013 hatte Deutschland zuletzt in den ersten sechs Monaten des Jahres 1999.
Auch ein wirtschaftlich starkes Land wie die Bundesrepublik Deutschland wird dadurch vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Diese zu bewältigen wird nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern gelingen.
Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis Juni 2013:
10. Georgien 1.068
Insgesamt 4.779 Personen (15,3 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 348 Personen (1,1 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 4.431 Personen (14,2 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Darüber hinaus hat das Bundesamt von Januar bis Juni 2013 bei 5.228 Personen (16,8 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog. subsidiärer Schutz) festgestellt.
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Juni 2013 8.408 Personen (Vormonat 7.477 Personen) Asyl beantragt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 931 Personen (12,5 Prozent) und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4.507 Personen (115,5 Prozent) gestiegen.
Hauptherkunftsländer im Juni 2013 waren:
1. Russ. Föderation 2.055 2.502 2.414
2. Syrien 691 728 734
3. Afghanistan 536 500 697
4. Serbien 482 400 525
5. Mazedonien 247 280 421
6. Pakistan 277 317 326
7. Iran 502 352 323
8. Somalia 224 184 243
9. Irak 262 201 240
10. Kosovo 134 120 228
Insgesamt 843 Personen (14,9 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 35 Personen (0,6 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 808 Personen (14,3 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Darüber hinaus hat das Bundesamt im Juni 2013 bei 591 Personen (10,4 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog.subsidiärer Schutz) festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 2.399 Personen (42,3 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.834 Personen (32,4 Prozent).
Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende Juni 2013 67.583, darunter 62.514 Erstanträge und 5.069 Folgeanträge (Vormonat: 63.482 anhängige Verfahren, davon 58.783 Erst- und 4.699 Folgeanträge).
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References: Art. 16
 § 3
 § 60
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 Art. 16
 § 3
 § 60
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