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Timestamp: 2019-09-16 15:10:52+00:00

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Campusradio NRW 2025. Zukunftsvisionen junger Radiomacher | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
443 Seiten, Note: 1,5
C T Christina Trelle (Autor)
2.1 Stand der Forschung: Die Zukunft des Radios
2.2 Stand der Forschung Campusradios NRW
3. Radio in Deutschland
3.1 Mediennutzung in Deutschland
3.2 Radionutzung in Deutschland
3.2.1 Digitalradio
3.2.2 Internetradio
3.3 Wie crossmedial muss Radio arbeiten?
3.4 Wie nutzen Radiosender Social Media
3.4.1 Social Media als Marketingplattform
3.4.2 Der Facebook-Quotient
3.4.3 Social Media als Rechercheinstrument
3.4.4 Social Media als Second Screen zum Radio
3.5 Wie nutzen Radiosender ihre Homepage?
3.6 Welche technischen Veränderungen gehen mit der Digitalisierung einher?
3.6.1 Portables Recording
3.7 Was macht eine gute Radio-App aus?
3.7.1 Aggregatoren
3.7.2 Eigene Apps = Exklusive Inhalte
3.8 Neupositionierung des Radios
4. Radiolandschaft in Nordrhein-Westfalen
4.1 WDR
4.2 Privatradios
4.2.1 Das zwei Säulen Modell
4.2.2 Bürgerfunk im Lokalradio
4.2.3 Weitere lizensierte private Veranstalter
4.3 Die freigewordenen Frequenzen
4.4 Zwischenfazit Radiolandschaft Nordrhein-Westfalen
4.5 DAB+ in Nordrhein-Westfalen
5. Die Campusradios NRW
5.1 Die Historie der Campusradios in NRW
5.2 Verortung der Campus-Radios im Spektrum der (Bürger-) Medien in NRW
5.3 Die Rolle der LfM
5.3.1 Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
5.3.2 Das Lizenzierungsverfahren
5.4 Die Campusradio-App
6. Zwischenfazit und Forschungsfragen
6.1 Forschungsfragen und Hypothesen
7.1 Untersuchungsmethode
7.1.1 Leitfadeninterview
7.1.2 Vier Kriterien für ein gutes Leitfadeninterview
7.1.3 Verschiedene Arten von Leitfadeninterviews
7.1.4. Die Überprüfung von Interview-Fragen
7.1.5 Durchführung von Leitfadeninterviews
7.2 Konstruktion des Interviewleitfadens
7.3 Auswahl der Befragten
7.5 Auswertung und Operationalisierung der Forschungsfragen
8.1 Soziodemografische Angaben
8.2 Generelle Zukunftsplanung der Campusradios
8.3 Soziale Netzwerke bei den CR
8.3.1. Status Quo
8.3.2 Vorteile von Social-Media-Arbeit
8.3.3 Content aus den Social Media
8.3.4 Soziale Netzwerke abseits von Facebook und Twitter
8.3.5 Probleme
8.3.6 Social Media in Zukunft
8.4 Die eigene Homepage der Campusradios
8.5 technische Weiterentwicklungen bei den Campusradios
8.5.1 Portable Recording
8.5.2 DAB+ für Campusradios
8.6 Crossmediales Arbeiten bei den Campusradios
8.7 Apps
8.7.1 Eine App als Second Screen mit einer Community
8.8 Campusradios in der Medienlandschaft Nordrhein-Westfalens
8.8.1 Campusradio als Experimentierfeld
8.8.2 Authentizität des Campusradios
8.8.3 Qualität des Campusradios
8.8.4 Campusradio im Vergleich mit dem beruflichen Umfeld
8.8.5 Besondere Verbindung des Campusradios zu seiner Zielgruppe
8.8.6 Die Campusradios als Kaderschmiede
8.8.7 Technische Revolutionen beim Campusradio
8.8.8 Die Musik der Campusradios
8.8.9 Campusradio in Konkurrenz zu Spotify und Co.
8.9 Änderungswünsche
9.1 Beantwortung der Forschungsfragen und Überprüfen der Hypothesen
9.2 Kritik des methodischen Vorgehens
Musteranschreiben per E-Mail
Zusammenfassung Forschungsfragen
Interviewleitfaden für die befragten Chefredakteure
Skype-Interview mit Kevin Scheuren (C1), BonnFM, Chefredakteur
Skype-Interview mit Katrin Ziegast (C2), CampusFM, Chefredakteurin Programm
Skype-Interview mit Philipp Kressmann (C3), CT das radio, Chefredakteur Musik
Skype-Interview mit Tim Scheidereit (C4), eldoradio*, Chefredakteur Wort
Skype-Interview mit Andreas Hermwille (C5), Hertz 87.9, Chefredakteur
Skype-Interview mit Christoph Lohschelder (C6), Hochschulradio Aachen, Chefredakteur
Skype-Interview mit Claudio Minardi (C7), hochschulradio düsseldorf, Chefredakteur
Skype-Interview mit Anja Bolle (C8), Kölncampus, Redaktionsleitung
Skype-Interview mit Benedikt Blazeowsky (C9), L‘Unico, Vorstandsvorsitzender
Skype-Interview mit Simon Camp (C10), Radio Q, Chefredakteur Wort
Telefon-Interview mit dem Chefredakteur von radioFH! (C11), radioFH, Chefredakteur
Skype-Interview mit der Chefredakteurin von Radius 92.1 (C12), Radius 92.1, Chefredakteurin
Skype-Interview mit Frank Lechtenberg (C13), Radio Triquency, Chefredakteur
Vom Campusradio in die Berufswelt: Das ist der berufliche Werdegang von fast allen bekannten Radiomachern. Sie haben ihre Wurzeln bei einem Unisender. Wer sich um eine feste oder freie Mitarbeit beim Radio bewirbt, soll am besten schon jahrelange Erfahrung „on air“ mitbringen. Für Berufseinsteiger bieten Campusradios die Möglichkeit, genau diese noch vor dem Studienabschluss zu sammeln. Hochschulradios sind Spielwiesen für junge, kreative Köpfe. Diskussionen, wie zukunftsfähiges Radio gemacht werden sollte, inwieweit zum Beispiel soziale Medien und das Internet in die Arbeit miteinbezogen werden sollten, gehören ganz selbstverständlich zum Alltag von Campusradios als Ausbildungsstätte für zukünftige Radiomacher. Doch auch die großen Medien müssen sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Denn das Mediennutzungsverhalten der Deutschen ändert sich. Content wird häufiger über das Internet abgerufen und verändert auch die Art und Weise, wie das Medium Radio rezipiert wird. Zwar steht das klassische UKW-Radio in diesem Zusammenhang noch in einer hohen Gunst bei den Mediennutzern, doch Zahlen aus dem aktuellen Digitalisierungsbericht zeigen, dass immerhin 30 Prozent der Deutschen Radio zumindest gelegentlich über Internet hören.1 Das hängt auch mit den ergänzenden Informationen zusammen, die das Internetradio im Gegensatz zum klassischen UKW-Radio bieten kann. Wolfgang Hünnekens von der Universität der Künste in Berlin nennt folgendes Beispiel, das illustriert, dass Radiokonzepte in Zukunft die Nutzungsweisen anderer digitaler Kanäle berücksichtigen müssen: „Eine Wetter-App ist auf jedem Mobiltelefon installiert. Braucht das Radio der Zukunft dann noch ein Wetter-Update?“2
Das Campusradio als Spielwiese und Ausbildungsstätte zukünftiger Radiomacher ist ein idealer Ort, um das verändernde Mediennutzungsverhalten berücksichtigende neue Radiokonzepte zu entwickeln. Es stellt sich die Frage, inwieweit Campusradios diese Chance tatsächlich nutzen. Wie nutzen Campusradios schon heute Apps, Social Media und crossmediales Arbeiten? Werden Konzepte entwickelt, die in Zukunft auch bei großen Radios ankommen? Und müssen…? Dies sind die zentralen Forschungsfragen der vorliegenden Arbeit.
Die Arbeit gliedert sich einen theoretischen und einen empirischen Teil und umfasst insgesamt neun Kapitel. In der Einleitung wird zunächst das Forschungsinteresse dargestellt und die Hauptforschungsfrage formuliert. Anschließend wird der aktuelle Forschungsstand, zur Zukunft des Radios präsentiert. Die Kapitel drei bis fünf bilden die theoretische Basis, auf der die empirische Analyse aufbaut. Sie liefern die nötigen Informationen, um die Forschungsfrage angemessen zu untersuchen und die Ergebnisse ebenso interpretieren zu können. Kapitel sechs fasst die bisher dargelegte Theorie zusammen und entwickelt weitergehende Forschungsfragen sowie Hypothesen, basierend auf der Literaturrecherche zu den Zukunftsplänen der großen Radiosender. Kapitel sieben widmet sich der Methodik dieser wissenschaftlichen Erhebung. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Methode des Leitfadeninterviews. Außerdem geht es um die Operationalisierung der Forschungsfragen und die Auswahl der Befragten. Die Ergebnisse der Leitfadeninterviews werden im achten Kapitel beschrieben. Dabei orientiert sich die Struktur an den Forschungsfragen und den Forschungsbereichen, die auch im Leitfadeninterview genutzt wurden. Im neunten Kapitel werden die Ergebnisse vorgestellt und interpretiert. Es werden erste Antworten auf die eingangs gestellte Forschungsfrage gegeben. Gleichzeitig wird das eigene methodische Vorgehen kritisch reflektiert. Das Fazit bietet einen abschließenden Überblick über die gewonnenen Erkenntnisse, der Ausblick formuliert weiteren durch die Untersuchung deutlich gewordenen Forschungsbedarf.
Die Zukunftsideen der Campusradios wurden bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht. Wie in der Einleitung dargelegt, spielen für die vorliegende Untersuchung vor allem zwei Aspekte eine Rolle: Die Zukunft des Radios und die Arbeitsweise der Campusradios NRW.
Gerade wenn man sich literaturgestützt theoretisch mit einem sich ständig und rasant entwickelnden Medium wie dem Radio oder dem Internet beschäftigt, stellt sich immer die Frage nach der Aktualität der vorhandenen Literatur. Vor allem Zahlen zum Nutzungsverhalten können schon nach ein bis zwei Jahren kaum aussagekräftig oder nur für einen langfristigen Vergleich der Nutzungszahlen relevant sein. Dennoch gibt es Veröffentlichungen, teils auch digital, die sich mit aktuellen Entwicklungen in der Radiobranche auseinandersetzen und auch Blicke in die Zukunft des Radios wagen. So hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen im November 2014 die „Digitaltrends LFM“3 herausgegeben, ein etwas fünfzig-seitiges Heft über die Zukunft des Radios. Neben dieser hoch aktuellen Literatur zum Thema finden sich noch die sogenannten „Digitalisierungsberichte“4 der Medienanstalten. Hier liegt ein Schwerpunkt auf der Verbreitung und Nutzung von digitalem Radio und der Radionutzung über das Internet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Artikel zum Thema in Online-Portalen wie radioszene.de oder radiowoche.de sowie Radioblogs von Experten wie Daniel Fiene5.
Mediennutzungsstudien wurden vor allem von TNS Infratest im Auftrag verschiedener Anstalten durchgeführt, außerdem veröffentlicht SevenOne Media jährliche eine große Studie zur Mediennutzung, die durch Forsa erhoben wird6.
Nordrhein-westfälische Campusradios stehen im Fokus dieser Arbeit, da es kaum aktuelle Literatur zu ihnen gibt. Ziel der Arbeit ist es, dazu beizutragen, diese Forschungslücke zu schließen. Zu den wenigen relevanten Veröffentlichungen gehört die von Matthias Felling aus dem Jahr 2002. Sie listet alle – damals aktiven – Campusradios in Deutschland auf. Das Buch ist allerdings lediglich eine Bestandsaufnahme der existierenden Campusradios, sortiert nach Bundesländern. So finden sich hier auch Campusradios in NRW, die teils schon nicht mehr existieren oder umbenannt wurden. Campusradios, die erst im letzten Jahrzehnt entstanden sind, sind wiederrum nicht aufgelistet. Trotzdem ist diese Publikation eine der jüngsten in Bezug auf die Campusradios NRW. Bettina Dürhager gibt im Jahr 2000 ein Buch über Campusradio heraus und arbeitet am Beispiel des Bochumer Senders „Radio c.t.“7. Aufsätze und Ideen zum Thema sammelt auch die Publikation „Hochschul-Radios: Initiativen – Praxis – Perspektiven“, herausgegeben von Claudia Fischer im Jahr 1996. Die aber wohl zentralste Publikation zum Thema ist die Diplomarbeit von Christian Beisenherz, ehemals aktives eldoradio*-Mitglied, mittlerweile Finanzvorstand des Vereins eldoradio* e.V. und Hörfunkjournalist beim WDR in Köln. Seine Arbeit mit dem Titel „Klingt anders. Haut rein: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio“8 legte vor etwas mehr als zehn Jahren den Schwerpunkt auf das Dortmunder Campusradio eldoradio*. Aber er trug auch Informationen über Campusradios allgemein, vor allem auch Campusradios in Nordrhein-Westfalen zusammen, wie zum Beispiel über die Entstehung, die bestehende Ausbildungsstruktur und das Programmschema der einzelnen Sender. Diese Bücher sind hilfreich, um die Entstehungsgeschichte des Campusfunks in Nordrhein-Westfalen besser zu verstehen. Darüber hinaus bieten sie aber wenig aktuelle Informationen. So wurden für ein besseres Verständnis der einzelnen NRW-Campusradios auch die Webseiten und Social-Media-Auftritte der Radios hinzugezogen, genauso wie Publikationen in der Lokalpresse. Für allgemeinere Informationen konnte die Internetseite www.buergermedien.de verwendet werden, auf der publiziertes und aktuelles Wissen zum Thema gesammelt ist.
In diesem Kapitel soll dargelegt werden, wie sich die Medien- bzw. Radionutzung in Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt hat und was diese Entwicklung für die Pläne der großen Radiosender bedeuten kann. Außerdem wird anhand aktueller Publikationen zur Digitalisierung des Radios auch darauf eingegangen, wie Radiosender soziale Medien, Homepages9 und Apps nutzen.
Medien werden hier in Abgrenzung von gegenwärtigen Positionen der Medientheorie „mit dem prominenten Alltagsverständnis von Medien als Kommunikationsmittel“10 definiert.
„Medien sind genau die Werkzeuge, die ermöglichen, daß zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten von verschiedenen Menschen nicht nur das gleiche, sondern auch dasselbe gesehen, gehört und gedacht werden kann.“11
Das ermöglichen neben dem Hörfunk auch das Fernsehen, Internet, Zeitungen, Bücher, Computerspiele und auch DVDs und Blu-Rays. Die Nutzung dieser Medien wurde von Forsa im Auftrag von SevenOne Media untersucht. Die meistgenutzten Medien sind demnach Fernsehen, Radio und Internet. In der 2014 veröffentlichten Studie steht das Fernsehen mit 82 Prozent täglicher Reichweite bei den Deutschen ab 14 Jahren unangefochten vorne. Es folgen das Radio mit 69,5 Prozent und das Internet mit 62,4 Prozent.12 Wenn man sich jedoch die Mediennutzung der sogenannten „werberelevanten Zielgruppe“, also der 14-49-Jährigen anguckt, steht das Internet mit 81,8 Prozent auf Platz eins, Fernsehen folgt mit knapp 74,2 Prozent und das Radio mit 66 Prozent.
Wieder die Gesamtheit der Befragten ab 14-Jahre betrachtend, liest knapp die Hälfte der Deutschen täglich eine Zeitung, Bücher erreichen eine tägliche Reichweite von 30 Prozent. Knapp 21 Prozent der Befragten gaben an, jeden Tag Computerspiele zu nutzen. Zeitschriften erreichten eine tägliche Reichweite von 14 Prozent. Weniger als zehn Prozent entfielen auf Online-Videos (kostenlos), DVDs und Blu-Rays.13
In der folgenden Grafik (vgl. Abb. 1) wird die Mediennutzung nochmal im Überblick dargestellt.
Abbildung 1: Tägliche Mediennutzung14
Auch bei der subjektiv empfundenen Wichtigkeit der einzelnen Medien liegen Fernsehen, Radio und Internet vorne. Interessanterweise steht allerdings das Smartphone schon auf Platz vier und wird demnach als wichtiger empfunden als die Zeitung. Das Radio wird vor allem bei älteren Menschen geschätzt, für das Internet haben diese dagegen nur wenig übrig.15 Bei der Mediennutzungsdauer (vgl. Abb. 2) zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei der allgemeinen Mediennutzung ab. Fernsehen ist nach wie vor das Medium, mit dem am meisten Zeit verbracht wird, auch bei den 14-19-Jährigen. Darauf folgen in dieser Zielgruppe als Medien mit der zweit- und drittlängsten Nutzungsdauer Internet und Radio.
Abbildung 2: Nutzungsdauer von Medien16
Laut Media Activity Guide ist das Radio mit „129 Minuten pro Tag nach dem Fernsehen das am längsten genutzte Medium.“17 In den Alterklassen gibt es aber starke Unterschiede in der Radionutzung.
„Die Radio-Kernnutzer sind Männer zwischen 30 und 39 Jahren: Sie hören insgesamt sechs Stunden Radio am Tag und stellen 35% aller Radio-Internet-Streamer. Bei Älteren pendelt sich die Gesamtdauer bei etwas über zwei Stunden pro Tag ein, Jüngere hören hingegen deutlich weniger. […] Mit nur 40 Minuten sind sie [die 14-49-Jährigen, Anm. d. Autorin] die Gruppe mit der geringsten Nutzung.“18
Diese 40 Minuten sind aber keineswegs der gesamte Musik-Konsum. Trotz der 40 Minuten werden zusätzlich durchschnittlich 100 Minuten pro Tag Musik über CD oder Mp3 gehört.
Neben den Zahlen der SevenOne Media Studie ist die sogenannte Media-Analyse seit Jahren ein Gradmesser für die Radionutzung in Deutschland. Zweimal im Jahr messen sich die Radios untereinander, wer in seinem Gebiet die besten Zahlen, d.h. die meisten Hörer hat – und damit am meisten Werbegelder einnimmt. Aber auch über die Radionutzung in Deutschland insgesamt kann die Media-Analyse Anhaltspunkte liefern. Nach Angaben der Media-Analyse ma 2014 II hören 79,9 Prozent der Deutschen täglich Radio.19 Und diese Zahl ist laut Mediaanalyse seit Jahren relativ konstant. Vor zehn Jahren lag die Tagesreichweite bei 79,2 Prozent.20 Auch eine vom WDR veröffentlichte Studie zur Mediennutzung legt nahe, dass das Radio „als solches […] für Beständigkeit, Verlässlichkeit und Taktung in einer Welt des medialen Überangebots [steht].“21 Radio wird dabei aber anders genutzt als zum Beispiel das Fernsehen oder die Tageszeitung. Es ist das klassische „Nebenbei-Medium“. „Radio wird in ganz unterschiedlichen Kontexten gehört, aber selten mit großer Aufmerksamkeit.“22 So hören die meisten Menschen beim Autofahren Radio. Weitere Situationen, in denen Radio gehört wird sind zum Beispiel beim Frühstücken, bei der Arbeit oder beim Mittagessen.23 Auch wenn Radio demnach als „Retro-Medium“ wahrgenommen werden könnte, wird dennoch versucht, Radio zu digitalisieren.
Digitalradio in Deutschland heißt „DAB+“.
„DAB+ bietet neben dem einfachen "Radio hören" viele Zusatzdienste an: Es können neben Audiosignalen auch Bilder oder Texte übertragen werden. Der Hörer erhält somit zusätzliches Informationsmaterial. Wetterkarten, individuelle Staumeldungen oder das CD-Cover des Interpreten, dessen Lied gerade vorgestellt wird, können abgerufen werden.“24
Das Projekt läuft seit 2011 und wurde mit mehreren Millionen Euro aus dem Rundfunkbeitrag finanziert. Doch schon 1995 gab es eine Initiative für Digitalradio in Deutschland: DAB. Die Nutzungszahlen waren sehr niedrig, daher sollte ein Neustart her. DAB+ verspricht unter anderem perfekten Klang zu bieten und informativer zu sein.25 Das scheint zumindest bei einigen Radiohörern anzukommen:
„Nach erheblichen Startschwierigkeiten gewinnt Digitalradio auf Basis des DAB-Standards in Deutschland nunmehr deutlich an Akzeptanz. Rund 5,4 Millionen Personen ab 14 Jahren in Deutschland nutzen inzwischen ein DAB-Empfangsgerät zum Radiohören. Dies ist ein Wachstum von nahezu 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“26
So steht es im aktuellen Digitalisierungsbericht der Medienanstalten (vgl. Abb. 3). Trotz der großen Wachstumszahl hängt DAB+ als Empfangsart aber weit hinter anderen Empfangsarten wie UKW, Kabel oder Internet zurück.
In der Mediaanalyse wird seit 2014 auch die Webradio-Nutzung der Deutschen erfasst. Demnach wird durchschnittlich 78 Minuten lang Webradio gehört.27 Dies wird als sogenannte „Session“ bezeichnet. Pro Monat werden durchschnittlich 60 Millionen Sessions gestartet, knapp 50 Millionen Sessions davon beziehen sich auf sogenannte „Simulcast-Angebote“. Das bedeutet, dass das gehörte Programm potentiell auch über UKW oder andere Übertragungswege gehört werden kann. Die „Web-Only-Sessions“ belaufen sich demnach auf nur rund 10 Millionen Sessions. Der Anteil dieser Webradio-Sessions am gesamten Radiohören der Deutschen liegt allerdings immer noch weit hinter dem UKW-Empfang. Laut Digitalisierungsbericht hören 30 Prozent der Radiohörer via Internet – was mehr als dem Vierfachen der Digitalradionutzung entspricht.
Abbildung 3: Radioempfang in Deutschland28
Seit ein paar Jahren ist crossmediales Arbeiten populär geworden. Es bedeutet, Medien untereinander zu vernetzen, dasselbe Thema beispielsweise in Radio, Fernsehen und Internet umzusetzen und dies möglichst so, dass die Medien sich ergänzen. Auch in den Studienverlaufsplänen der Universitäten gibt es crossmediale Projekte, wie an der TU Dortmund oder an der Hochschule Bremen.29 Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2014 erstmals auch einen Campusradiopreis für crossmediale Projekte ausgeschrieben. Das zeigt, wie wichtig Crossmedia für Journalisten ist. Der Kerngedanken des crossmedialen Arbeitens wird in einem Deutschlandfunk-Beitrag zusammengefasst:
„Nicht mehr das Medium ist entscheidend, sondern das Thema. Erst wird recherchiert und dann entschieden, wo und wie das Thema dargestellt wird.“30
So ähnlich formuliert es auch Jan Eggers, Multimedia-Redakteur, der ergänzt, dass Journalisten kaum noch einer Gatekeeper-Funktion nachkommen, weil die Exklusivität von Themen heutzutage nicht mehr gegeben ist. Deswegen müsse ein (Radio-)Journalist „sich als jemand verstehen, der an Inhalten arbeitet und nicht primär an einem Medium.“31 Diese Idee umzusetzen, kann verschiedene Schwierigkeiten mit sich bringen. Denn das Umsetzen eines Themas auf verschiedenen Plattformen erfordert sowohl das handwerkliche Können in einem Bereich, zum Beispiel das Wissen, was bei einem Videodreh beachtet werden muss oder wie ein Radiobeitrag geschnitten wird, als auch die angemessene journalistische Beurteilung von Inhalten. Ein Journalist muss also auch wissen, auf welcher Plattform welche Inhalte angebracht sind, wie diese Inhalte vernetzt werden können und nicht zuletzt muss er einschätzen, wo ein Mehrwert für den Rezipienten entsteht.32 Gerade dabei sollten Medien auf Markenstringenz achten. Eine Zeitung, die handwerklich gut in einem Text über ein Thema berichtet, sollte dazu kein verwackeltes, schlecht geschnittenes Handyvideo online stellen. „Der Nutzer macht keinen Unterschied zwischen digital und analog. Für ihn ist seine Zeitung eben seine Zeitung, auch im Netz.“33 Daraus ergibt sich für crossmediales Arbeiten eine Notwendigkeit zu intensiverer Planung, als sie nur für ein Medium nötig wäre.
Denn „[o]hne einen konkreten Plan, ohne eine Art Storyboard, werden crossmediale Projekte immer nur Stückwerk bleiben.“34 Werden diese Hürden des crossmedialen Arbeitens jedoch genommen, können mehr Nutzer erreicht werden. Inhalte werden nicht nur im Fernsehen sondern vielleicht auch online in der Facebook-Timeline wahrgenommen. Und wenn den ganzen Tag das Radio läuft, werden die Inhalte auch darüber gehört. Außerdem entstehen durch Crossmedia Rückkanäle, beispielsweise via Social Media, die wiederum zu neuen journalistischen Inhalten führen können. Auf verschiedene Bereiche crossmedialer Möglichkeiten für Radiosender wird in den folgenden Kapiteln eingegangen.
Social Media – also soziale Medien – ermöglichen den Nutzern untereinander zu kommunizieren und Content zu erstellen. Bekannte Plattformen für Social Media sind beispielsweise Facebook, Twitter oder Instagram. Wobei viele soziale Netzwerke eine Art „Nische“ für sich beanspruchen. Instagram hat sich auf quadratische Fotos, meist im Retro-Look, spezialisiert, bei Spotify gibt es die Möglichkeit Musiklisten zu teilen, und im sozialen Netzwerk Xing geht es vor allem um berufliche Kontakte. Facebook ist ein universales Netzwerk, es vereint alle genannten Möglichkeiten. Seinem Denken kann man auf der Plattform nicht nur über das eigene Profil Ausdruck zu verleihen, sondern zusätzlich auch in Gruppen zu bestimmten Interessengebieten. In Deutschland sind mehr als 25 Millionen Menschen jeden Monat auf Facebook, das ist ungefähr die Hälfte aller deutschen Internetnutzer.35 Kein anderes soziales Netzwerk hat so viele User. Für die meisten davon geht es auf Facebook um das Vernetzen mit Freunden, aber die Plattform dient auch als Informationsquelle für Nachrichten oder Kurioses.36 Dementsprechend sehen Radiosender in dem Kanal eine Chance, um möglichst viele potentielle Hörer zu erreichen, neue an die Marke heranzuführen und bestehende Hörer zu binden.
Wenn Radiosender soziale Netzwerke für sich nutzen, wird von „Smart Radio“ oder „Social Radio“ gesprochen. „Im Kern geht es beim Smart Radio […] um die Nutzung der neuen sozialen Online-Medien zur Marketing-Unterstützung der Hörfunkkanäle.“37 Soziale Medien können für Radiosender also ein zusätzliches Marketinginstrument sein.
„Wer sich selbst – auch vor anderen – als ‚Fan‘ eines Senders outet, der fühlt sich mit einem Sender stärker verbunden. (…) Das kann sich dann auch darin äußern, dass der Sender einfach öfter bei einer MA-Befragung genannt wird.“38
Ein weiterer Vorteil des Marketings via Social Media ist die Stärkung der Marke. Zwar wird der Sendername im Programm häufig genannt,
„[d]och Marken dringen nicht nur durch die Ohren in den Kopf, sondern auch durch die Augen. Und da ist es von Vorteil, jeden Tag im Facebook-Newsfeed der Hörer aufzutauchen – samt Logo.“39
Außerdem besteht im Internet die Möglichkeit, Werbung abseits von klassischen Radiospots zu vermarkten und ganze Kampagnen crossmedial und interaktiv anzusetzen.40 Radio ist auch das erste Medium das für den Werbemarkt eine sogenannte „Konvergenzwährung“ bekommt. Dabei soll eine valide Zahl entstehen, welche Reichweite ein Radiosender über das Online-Angebot und den UKW-Sender hat.41 Daraus resultiert aber auch, dass das Radio sich nicht mehr nur auf den Frequenzen mit der Konkurrenz messen muss, sondern auf dem Display.42 Angesichts der verschwimmenden Mediengrenzen versuchen die Radiosender verstärkt, ihre Hörer an sich zu binden. Als Gradmesser für den Erfolg von Facebook-Aktivitäten, hat sich der Facebook-Quotient etabliert.
Mit dem Facebook-Quotienten wird die Zahl der Facebook-Likes in Relation zum tatsächlichen Verbreitungsgebiet des Radiosenders gesetzt. So kann beispielsweise der Social-Media-Erfolg einer landesweiten Welle mit einem Lokalsender verglichen werden.
„Teilt man etwa die Zahl der Facebook-Freunde durch die Hörer pro Durchschnittsstunde, erhält man einen Wert, den man als ,Facebook-Quotienten‘ bezeichnen kann.“43
Ein hoher Wert signalisiert eine erfolgreiche Social-Media-Arbeit, ein niedriger Wert spricht für erfolglose Bemühungen.44 Anhand des Quotienten kommt Daniel Fiene zu der Erkenntnis, dass „die Radiosender in NRW jeden vierten Hörer bei Facebook“45 erreichen. Um stark in den sozialen Netzwerken zu sein, kommt es nach Fiene vor allem auf ein inhaltlich starkes Profil an, in dem Fall lokale Stärke. Dass Inhalt zählt, zeigen auch bei Facebook erfolgreiche Sender wie Funkhaus Europa oder Deutschlandradio Kultur. Funkhaus Europa hat mehr als 35.000 Facebook-Fans, Deutschlandradio Kultur knapp 79.000. WDR 2 dagegen hat ähnlich wie Funkhaus Europa mehr als 35.000 Facebook-Fans. Die Nischensender sind hier also deutlich stärker als die landesweite WDR-Welle – vermutlich weil sie exklusive Inhalte bieten und nicht wie 1LIVE oder WDR2 in Konkurrenz zu großen Nachrichtenseiten stehen.46
Soziale Medien können neben der Funktion als Marketing-Plattform auch neuen Content liefern, indem von Nutzern kommunizierte Inhalte redaktionell aufgegriffen werden.
„Facebook bietet uns die Chance zur Interaktion mit anderen Zielgruppen als z.B. bei Call-ins und Straßenumfragen. Über die Rückmeldungen bekommen wir interessante Stimmungsbilder.“47
Außerdem stellen Social Media ein wertvolles Feedback-Instrument für Radiosender dar.
„Echte Studien ersetzt das zwar nicht, da Einzelmeinungen nicht immer repräsentativ sein müssen. Dennoch gilt die alte Regel: Je mehr Feedback, desto besser. Die Kunden voll und ganz zu verstehen, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor – und den Rückkanal Facebook sollte man nutzen!“48
Neben Inhalten und Meinungen zu einem bestimmten Thema kann Facebook auch ein sehr einfaches Mittel für Hörer sein, sich dem Sender zum Programm oder einer Aktion selbst mitzuteilen.
Das Surfen bei Facebook kann zeitversetzt zum Radiohören, aber auch parallel passieren. Während das Programm läuft, kann mittels Tablet oder Smartphone die eigene Meinung dazu bei Facebook abgegeben werden. Die Internetpräsenz, der Social-Media-Auftritt oder die App eines Radiosenders können also als „Second Screen“ zum Radiohören fungieren – jedenfalls wenn das Radiohören als „First Screen“ und Hauptbeschäftigung betrachtet wird. Für TV-Sender war das eine Art Revolution – live im Programm auf Zuschauer-Statements einzugehen – bei einer minutiös durchgeplanten Sendung. Das Radio dagegen hatte schon immer Call-Ins oder später auch die Mail ins Studio. Durch Facebook und Twitter ist das nur direkter geworden.
„Das Radio ist von Haus aus ein soziales Medium, sodass es den Radiomachern einfacher fällt, sich bei Facebook und Twitter zu bewegen. Interaktion ist durch den Call-In gelernt und ständige Aktualisierungen einer Story im Laufe der Sendung gehört zum Alltag.“49
Weitere „Second Screen“-Möglichkeiten im Bereich Radio sind neben sendereigenen Apps fremde Apps wie Shazam oder Soundhound, mit denen gehörte Songs getaggt und identifiziert werden können.
Eine eigene Webseite ist für einen Radiosender heutzutage selbstverständlich. Genauso wie Radiosender mittlerweile auf ihre Social-Network-Auftritte teasern, wird schon seit Längerem auch auf Inhalte auf der Homepage verwiesen. Ein klassischer Teaser könnte sich dabei folgendermaßen anhören:
„Haben Sie Lady Gaga in ihrem neuen Outfit gesehen? Auf den MTV Music Awards war sie fast nackig. Gucken Sie mal auf unsere Website.“50 Dabei soll die Webseite nicht als Hörer-stehlendes Muss betrachtet werden, sondern als Möglichkeit, mehr Hörer zu erreichen.
„Sie müssen begreifen, dass der Online-Auftritt keine Konkurrenz ist und kein lästiges Anhängsel, sondern immer mehr der Resonanzraum, durch den ihre Arbeit on air erst Druck entwickelt.“51
Außerdem soll die Homepage Inhalte ergänzen. So entwirft Eggers die Idee einer Redaktion, die an einem Angebot zusammenarbeitet und die einmal produzierte Inhalte für die verschiedenen Kanäle aufbereitet, dabei deren Stärken optimal nutzt und so einen Mehrwert schafft.52 Richtig umgesetzt, können Radiosender auf diese Weise im Internet erfolgreiche Plattformen etablieren. Die mit Abstand erfolgreichste ist die Webpräsenz von Antenne Bayern mit 2,9 Millionen Visits pro Monat. Hit Radio FFH folgt mit großem Abstand und 1,39 Millionen Visits.53 Interessant werden diese Zahlen erst im Vergleich mit anderen Online-Portalen. Bild.de erreicht im gleichen Erhebungszeitraum beispielsweise 183,5 Millionen Visits, mobil kommen nochmal 111,3 Millionen Visits dazu.54 Auch im lokalen und regionalen liegen die Tageszeitungen online deutlich vor den Radiosendern. Radio Köln kommt auf monatlich 151.000 Visits, das Online-Angebot vom Kölner Stadtanzeiger auf mehr als 6 Millionen.55 Diese Zahlen zeigen den vergleichsweise geringen Marktanteil der Radiosender im Bereich der Nachrichten-Portalen im Internet. Dieser gravierende Unterschied in den Visits liegt nach Schneider vor allem an den unterschiedlichen Zielen, die ein Online-Portal einer Zeitung und das eines Radiosenders verfolgen.
„Unsere Digital-Produkte sind eher serviceorientiert, programmergänzend und unterhaltend. Viele Klicks werden auch durch unsere Webradios generiert. Die Zeitungen leben dagegen von ihren lokalen Inhalten und der enormen Textfülle, die täglich als Output von den Redaktionen kommt.“56
Auch wenn Radioportale in der Reichweite nicht mit großen Nachrichtenseiten mithalten können, soll die Website auch eine Werbeplattform sein. Neben der klassischen Werbung über Banner bietet sich bei einem Radiosender auch Instream-Werbung an, d.h. Werbung, die vor den eigentlichen Stream geschaltet wird oder diesen nach einer bestimmten Hördauer für einen oder mehrere Spots unterbricht. Zusätzlich zum Live-Programm bieten Webseiten häufig auch Podcasts an. Podcasts fallen in den Bereich der Audio-On-Demand-Angebote und bieten dem Hörer oder Nutzer die Möglichkeit, Inhalte aus dem Programm nachzuhören oder mit anderen zu teilen.
Die wohl offensichtlichste technische Veränderung ist die Umstellung von analoger auf digitale Verbreitung. Die Vorteile sind grob formuliert: mehr Sender und besserer Klang. Digitales Radio hat aber auch einige Nachteile. Der größte Nachteil sind die für die privaten Sendeanstalten entstehenden Kosten. Die öffentlich-rechtlichen Sender erhalten zusätzliche Gebührengelder, um auch digital zu senden, die privaten Sender müssten das digitale Senden jedoch über Werbung finanzieren und wollen daher bisher nicht via DAB+ senden.57 Für private Radiosender gebe es allerdings den Vorteil, dass ein Hörer in ganz Deutschland, beispielsweise auf einer Autofahrt, denselben Privatsender hören könnte, ohne dass das Programm abbricht. Die Kosten für die Hörer selbst halten sich dagegen in Grenzen. Sogenannte Hybrid-Geräte, die sowohl analoges als auch digitales Radio empfangen können, sind mittlerweile ab 20 Euro erhältlich und kosten somit nicht zwingend mehr als UKW-Geräte.58 Dennoch ist für viele Radiomacher eher der Weg über das Internet naheliegender als der teure digitale Verbreitungsweg. Schließlich ist es auch mit einer guten Internetverbindung möglich, denselben Radiosender in ganz Deutschland, ja sogar der ganzen Welt zu hören.
„Ganz vorne in der Beliebtheit liegen nicht etwa spezialisierte Webradios für den ausgefallenen Musikgeschmack, […] sondern genau die Massenprogramme, die auch auf UKW die meisten Hörer erreichen (Webradiomonitor von BLM/Goldmedia, IP-Audio-Messung der agma.).“59
Ein Vorteil des Webradios: Hier kann sogar noch mehr Werbung geschaltet werden, als es über DAB+ möglich ist. Für Letzteres spricht allerdings bislang, dass mobiles stabiles Internet bisher noch eine Wunschvorstellung ist. Im Zug oder auf der Autobahn stabiles Internet zu nutzen, ist bisher so gut wie nicht möglich. DAB+ ist in diesen Situationen dagegen problemlos zu empfangen. In der DAB+- oder Internet-Diskussion mischt auch die Autobranche mit. Das Mitsprache-Recht dieser Branche ergibt sich vor allem aus dem Ort Auto als Ort des Radiohörens. Bisher spricht sich allerdings nur einer von 42 Autoherstellern eindeutig für DAB+-Radios in seinen Fahrzeugmodellen aus. Denn es gibt Alternativen: die sogenannten „Online-Entertainment-Systeme“, mit denen Informationen und Musik ins Auto gebracht werden, beispielsweise über Streaming-Dienste. Obwohl, wie bereits oben dargelegt, noch keine ausreichende flächendeckende Internet-Verfügbarkeit besteht, die für diese Dienste notwendig ist, „wird ab Oktober 2015 jedes Fahrzeug der neuen Modellreihen serienmäßig mit einem mobilen Netzanschluss und einem GPS-System ausgerüstet.“60 Damit könnten die Systeme zwischen Fahrer und Beifahrer in Zukunft deutlich mehr und präzisere Informationen liefern, als ein Moderator in einem Autoradio. Noch wünschen sich die Sendeanstalten und Branchenverbände mehr DAB+-Radios – oder zumindest, dass sich Radio und mobile Netzwerke im Auto zukünftig ergänzen. Bei allem Wettstreit um die technischen Verbreitungswege des Radios der Zukunft, lässt sich eines festhalten: „Es gibt kein ‚Entweder-oder‘ bei den künftigen Radio-Verbreitungswegen, sondern ein ‚Sowohl-als-auch‘“61. Und nicht zuletzt geht es um Inhalte: Den Hörern ist vor allem das Programm und nicht die Technik wichtig.
In der Radioszene kaum diskutiert, dafür aber eine entscheidende Neuerung im Audio-Technik-Bereich sind Aufnahmegeräte mit eingebauter WLAN-Funktion. Vorreiter auf diesem Gebiet ist die Firma Tascam, die im Oktober und November 2014 zwei Modelle mit dieser Funktionalität auf den Markt gebracht hat: DR-22WL und DR-44WL. Mit diesen Modellen kann die Aufnahme zum einen über eine App auf dem Smartphone via WLAN gesteuert werden. Das hat den Vorteil, das Gerät nicht mehr aus der möglicherweise optimalen Position bewegen zu müssen, um es zu bedienen. Auch die Geräusche, die beim Bedienen der Tasten entstehen, müssen mit dieser Neuerung nicht mehr sein. Außerdem können die aufgenommenen Files via WLAN auf das Smartphone oder den Laptop übertragen werden. Das könnte eine Abschaffung der komplizierten und kosten- sowie personalintensiven Satelliten-Schalten-Technik bedeuten und den Trend hin zu einer Live-Übertragung via WLAN einläuten. Bisher ist dies aber noch weitestgehend Zukunftsmusik. Zwar wird in einem Regional-Studio des WDR momentan ein sogenannter „Reportage-Rucksack“ mit entsprechenden Funktionen getestet. Dazu liegen aber noch keine offiziellen Informationen vor.
„Es scheint sich herauszukristallisieren, dass Smartphones der Freund des Radios sind.”62 Hintergrund dieses Zitats von Christian Richter, dem Geschäftsführer der Digitalagentur Spoiled Milk Deutschland, ist, dass mobiles Radiohören über das Smartphone passiert. Auch die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013 sprechen für das digitale, mobile Radiohören: „[…] zwischen 11 und 14 Millionen Deutsche hören Radio über ihr Smartphone.“63 Wenn über das Smartphone Radio gehört wird, gibt es entweder die Möglichkeit über die Homepage des gewünschten Senders zu gehen und dort den Webstream aufzurufen. Dies kann aber je nach Smartphone-Betriebssystem und Webstream zu Problemen führen oder im schlechtesten Fall überhaupt nicht funktionieren. Eine weitere und oft kompatiblere Möglichkeit sind dagegen Apps. Bei Radio-Apps muss man zunächst zwischen zwei Arten von Apps unterscheiden. Zum einen sendereigene Apps, beispielsweise eine App eines NRW-Lokalsenders, in der man zum Beispiel den Stream hören kann, Nachrichten und Verkehrsinformationen lesen sowie die Redaktion kontaktieren kann. Zum anderen gibt es sogenannte Aggregatoren. Diese Apps sammeln die Streams sehr vieler Internetradios und stellen diese zur Verfügung. Über eine Suchleiste kann das bevorzugte Radioprogramm gesucht und gehört werden. Außerdem können Favoriten gespeichert werden. Beispiele für diese Aggregatoren sind Apps wie „radio.de“ und „TuneIn“, um die beiden größten Anbieter für diese Art des Radiohörens zu nennen. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile „eigener Apps“ sowie „Aggregatoren“ gegenüber gestellt und wird herausgearbeitet, wie eine gute Radio-App gestaltet sein sollte.
Aggregatoren sind vielen kommerziellen Radiosendern ein Dorn im Auge, denn
„(…) vor allem sind sie in Bezug auf Hörerbindung ein Problem. Für den Hörer war es nie einfacher als heute, einem nervenden Charthit durch Senderwechsel zu entfliehen.“64
Für kleinere Radios sind Aggregatoren eine weitere Möglichkeit gehört zu werden. Allein radio.de bietet mehr als 15.000 Sender, TuneIn nach eigenen Angaben sogar 100.000 weltweit. Und die Aggregatoren haben hohe Zugriffszahlen.
„Im Februar 2014 verzeichnete radio.de laut IVW-Messungen insgesamt über 16,7 Mio. Visits, davon erfolgten allein 10,7 Mio. Visits über mobile Endgeräte.“65
Heruntergeladen wurde die App laut radio.de 13,8 Millionen Mal.66 Der internationale, große Bruder von radio.de ist TuneIn. Auf der eigenen Homepage ist in einer Pressemitteilung von 50 Millionen monatlichen Nutzern und 100.000 Radiostationen die Rede. In Deutschland wird derweil ein weiterer Aggregator geplant, der sogenannte Radioplayer. Dabei wird nach einem erfolgreichen Vorbild aus Großbritannien eine App konzipiert, die die deutsche Radiolandschaft vereint. Mehr als 140 Radiosender sollen mithilfe der App zu hören sein. Laut Initiator Hans-Dieter Hillmoth geht es um „die Kontrolle über die letzte Meile im Internet.“67 Noch ist aber nicht sicher, ob die ARD-Wellen sich an der App beteiligen.
Falls nicht „so muss der Anspruch auf ein vollständiges Abbild der deutschen Radiolandschaft aufgegeben werden.“68
Sender-Apps sollen ein Tool für die Hörerbindung sein, denn wählt ein Hörer die Sender-App aus, kann er ab dem Moment nicht mehr hin- und herzappen, wie bei radio.de oder anderen Aggregatoren.69 Damit Nutzer sich für die Sender-eigene App entscheiden, sollten Sender-Apps als Nutzungsanreiz über den Stream hinaus weiteren Content anbieten. Anders als bei Aggregatoren haben Radiosender in ihren eigenen Apps diese Möglichkeit. James Cridland bezeichnet sich selbst als Radio-Futurologe und entwickelte 2005 die erste Radio-App der Welt, die ausschließlich das Radioprogramm spielen konnte.
„Viele Apps von Radiosendern sind im Wesentlichen heute noch auf diese Funktion beschränkt. Dabei wissen wir alle, dass Smartphones so viel mehr Möglichkeiten bieten.“70
Apps müssen und vor allem können also mehr bieten als nur den Livestream, denn nur in der eigenen App bekommt der Nutzer exklusive Inhalte.71 Diese machen das Programm aus und unterstützen den Sender darin, „stärker als Multimediamarke aufzutreten.“72 Dafür gibt es mittlerweile schon einige Beispiele auf dem App-Markt der Radiosender: deinPULS ist das Jugendradio des Bayerischen Rundfunks und hat eine App entwickelt, mit der die Nutzer eigene Audiodateien aufnehmen und direkt ins Studio schicken können.73 Die neue App von planet radio bietet den Hörern unter anderem die Möglichkeit abzustimmen, welcher Song im Programm laufen soll.74 Radio Hamburg bietet seit Juni 2014 eine individualisierbare App:
„Je nach Vorlieben des Users kann das Layout der App geändert werden: Wenn einem das Wetter am Wichtigsten ist, dann schiebt man es einfach nach oben. Wer die Reporterfunktion nur selten nutzen will, der kann sie im Dashboard ganz hinten verstecken.“75
Im flexiblen Layout sieht auch US-Senderberater Paul Jacobs die Zukunft:
„Die beliebtesten Apps ,leben‘, sie verändern sich oft, erlauben dem Nutzer selbst auszuwählen, welche Informationen er wie angezeigt bekommen möchte. Sie bieten Inhalte on demand, wenn man also ein bestimmtes Interview versäumt hat oder nachhören möchte, kann man es mit der App abspielen, wann man will.“76
Für Michael Kausch von der PR-Agentur vibrio muss eine App verschiedene Kanäle zusammenführen, wie Facebook, Twitter und Blogs. Außerdem muss sie ein Second Screen zum Radiohören sein. Christian Richter stellt die erfolgreichen Features einer Radio-App übersichtlich zusammen:
Darstellung Metadaten zu den Inhalten: Moderator, Song, Interpret, Cover u.a. Added Value: Wetter, Verkehr, lokale News, Zusatz-Channels: Genre, User Generated, Quick News (Wetter/Verkehr/News) on Demand
Optimale Ausnutzung Real Estate, Weniger ist mehr, Sichtbarer Bereich nur mit Top Inhalten/Funktionen, Unterschiede Phone/Tablet/Smart-TV
Non-funktionale Features
Einstellung Audioqualität (2 Streamqualitäten), Pause/Skip/Aufnehmen, Play im LockScreen inkl. Playerfunktionen &amp; Metadaten, Connceted Devices: Chromecast/AppleTV, Onboarding Screens zum leichten App-Einstieg
Weckerfunktion, Audioreporter, Alert-Funktionen“77
Bei einer eigenen App für einen Sender müsse sich die Frage gestellt werden,
„über welches Alleinstellungsmerkmal der Sender verfügt und wie sich dessen relevante Inhalte am sinnvollsten präsentieren und durch Zusatzangebote ergänzen lassen.“78
Wenn diese Aspekte erfolgreich umgesetzt werden, kann eine eigene Radio-App auch zur Refinanzierung beitragen.79
Crossmediales Arbeiten, Social Media, DAB+, die eigene Homepage und Apps – mit diesen Veränderungen haben sich Radiosender in den letzten Jahren auseinandergesetzt. Doch darüber hinaus bleibt die Frage, was das Radio als Medium noch leisten kann, wenn es sich so vieler anderer Kanäle bedient oder bedienen muss. Dazu hat der WDR eine Studie in Auftrag gegeben, die diese Frage auf der Metaebene beantworten könnte. Demnach steht für das Radio als Medium generell weniger Veränderung an, als in anderen Medienbereichen. Durch Online wird beim Radio aber zunehmend die persönliche Komponente wichtig, denn es gibt keine Bindung mehr an Zeit und Ort. Online bringt weitere Veränderungen mit sich. Durch crossmediales Arbeiten mit Social Media entsteht mehr Interaktivität, Hörer können Inhalte mitgestalten. Außerdem gibt es eine größere und intensivere Community und vor allem eine Sichtbarkeit der Radiomacher – über die Webcam, Bildergalerien oder Videos.80 Diese Gedanken werden auch von der Publikation „Digitaltrends“ der LfM gestützt. „Radio spielt seine Trümpfe aus, wenn es live, spontan und persönlich ist.“81 „Radio braucht Relevanz, das ist die Zukunft.“82 Darüber hinaus wird neben starken Persönlichkeiten auch die Lokalkompetenz als Zukunftsstütze angesehen. Dort sollen „diejenigen örtlich bezogenen Informations- und Organisationsbedürfnisse [abgedeckt werden], die in der globalen Selektivität der Medien zu kurz kommen.“83
Das Radio hat neben diesen Veränderungen in den letzten Jahren auch Konkurrenz bekommen. Bei Social Radio Plattformen wie Spotify, Last.fm oder Deezer stehen für etwa zehn Euro im Monat mehrere Millionen Songs zur Verfügung, mehr als man hören kann, und das ohne Werbung und ohne die Songs, die man nicht (mehr) hören mag. Als soziale Komponente besteht die Möglichkeit, Playlists von Freunden oder Fremden im Netzwerk zu hören – passend für jede Stimmung. Auch durch Apps wird es immer einfacher, personalisiertes Radio ständig zur Verfügung zu haben. Die Nutzung solcher Streaming-Dienste hat sich innerhalb eines Jahres, von 2013 auf 2014, verdreifacht – auf mittlerweile 18 Millionen Nutzer.84 Diese Dienste könnten aber auf lange Zeit das Radio nicht verdrängen, denn die
„Qualitäten des Radios unterscheiden sich und liegen ganz woanders, sie sind stark emotional und durch Vertrautheit sowie häufig von Lokalkolorit geprägt.“85
So seien Social-Radio-Plattformen wie Spotify oder Deezer keine Konkurrenz für Radiosender, die sich über Persönlichkeiten definierten.86 Dennoch dürfe man die starke Entwicklung der Social- Radio-Plattformen nicht außer Acht lassen. Die ersten Radiosender, wie zum Beispiel bigFM und KISS FM, haben reagiert und veröffentlichen mittlerweile auf Spotify ihre Playlisten.87
In diesem Kapitel werden die Radioangebote in NRW und ihre Entwicklung im Zeitverlauf beschrieben. Dabei wird die Radiolandschaft zunächst grob in öffentlich-rechtliche und private Sender in NRW aufgeteilt. Ein eigener Abschnitt ist dem Digitalradio in Nordrhein-Westfalen gewidmet.
Der Westdeutsche Rundfunk, kurz WDR, ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Nordrhein-Westfalen. Zugleich ist sie auch die mit den meisten Beschäftigten in ganz Deutschland und die mit den zweitmeisten Beschäftigten in ganz Europa (nach der BBC). Der WDR entstand 1956 durch die Spaltung des NWDR in den NDR und den WDR.88 Rechtsgrundlage des WDR ist das Gesetz über den „Westdeutschen Rundfunk Köln“ (WDR-Gesetz), das das Land Nordrhein-Westfalen am 25. April 1998 bekanntgemacht hat. Der WDR stellt fast alle der landesweit empfangbaren Radioprogramme in Nordrhein-Westfalen.
Die WDR-Programme via UKW:
1LIVE89 – Zielgruppe 14–3990, „der Hinhörsender“91
WDR 2 – Zielgruppe 25–5992, „der Nachrichten- und Infosender“93
WDR 3 – Kulturradio des WDR94, keine Werbung
WDR 4 – „Gute-Laune-Qualität für die Zielgruppe 45–69“95
WDR 5 – wortgeprägtes Kultur- und Infoprogramm, keine Werbung
Funkhaus Europa – „Global Sounds Radio“96, werbefreies Radio in Zusammenarbeit mit dem RBB und Radio Bremen.97
Über das Digitalradio kommen noch weitere WDR-Programme hinzu, die teils auch via Mittelwelle zu empfangen sind:
1 Live diggi – „Radioexperiment“, „Versuchslabor“98, Moderation zwischen 16 und 20 Uhr. Die Musikauswahl solle "jünger und zugespitzter" sein als bei 1LIVE.
WDR Info – textbasierter Datendienst des WDR
WDR Event – „WDR Event ist bei großen Ereignissen auf Sendung: Sportereignisse, Bundestagsdebatten, Preisverleihungen und andere kulturelle Events“99 (auch Mittelwelle)
WDR VERA – Verkehrsnachrichten von einem Computer gesprochen nonstop in voller Länge, die bei besonders stauträchtigen Verkehrslagen auch von den anderen Mittelwellensendern übernommen werden (auch Mittelwelle)
Diese Programme werden fast ausschließlich aus Köln bespielt, wo der WDR seinen Hauptsitz hat. Nur WDR4 hat seinen Hauptsitz in Dortmund. Es gibt aber auch noch zehn weitere Studios des WDR:
Von dort aus werden für den Hörfunk die Regionalnachrichten auf WDR2 produziert. Außerdem werden größere Themen in den Gebieten auch inhaltlich von den regionalen Mitarbeitern für die großen Wellen geliefert. Für den Bereich Fernsehen werden in den Regionalstudios die Lokalzeiten produziert.
Während es in anderen Bundesländern eine Vielzahl privater Radioanbieter gibt (in Berlin 17, in Nürnberg und Umgebung 15), gibt es in im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, Nordrhein-Westfalen, nur „radio NRW“. Radio NRW ist in seinen Aufgaben verschiedenartig zu definieren. Zum einen sendet radio NRW das Mantelprogramm für die 45 Lokalradios mit über 100 Frequenzen in NRW. Zum anderen gibt radio NRW aber auch das Format, den Klang, die Musik und Gewinnspiele vor, die die Lokalradios übernehmen müssen.
Die Lokalradios selbst sind unter der Woche drei bis zwölf Stunden mit lokal geprägten Inhalten on air, am Wochenende weniger. Sie senden in den Hauptsendezeiten, meistens morgens von sechs bis zehn und nachmittags von 14 Uhr bis 18 Uhr. Die Lokalnachrichten jeweils um halb werden meistens von 6:30 Uhr bis 18:30 Uhr durchgehend gesendet. Den Rest des Programms bespielt radio NRW zentral aus Oberhausen. Unter anderem Nachts kann man daher auf jedem Lokalfunksender exakt dasselbe hören. Aber auch in den lokalen Sendestrecken kommen Inhalte aus Oberhausen vor. Kollegengespräche über weltpolitisches Geschehen oder Kinotipps werden von Radio NRW geliefert und von den Lokalmoderatoren ins Programm eingebunden.
„Um tatsächlich lokalen Rundfunk verwirklichen zu können, wurden per Satzung 46 Verbreitungsgebiete festgelegt. In der Regel umfasst ein Verbreitungsgebiet einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt, um zusammenhängende Kommunikations-, Kultur- und Wirtschaftsräume abzudecken.“100
In dieser Satzung wurde auch das Zwei-Säulen-Modell festgelegt.
Die Idee hinter dem Zwei-Säulen-Modell (vgl. Abb. 4) ist die Trennung wirtschaftlicher und programmlicher Interessen. Dies ist in Deutschland bisher einmalig. „Danach besteht jeder Sender aus zwei rechtlich selbständigen Einrichtungen: der Veranstaltergemeinschaft (VG) und der Betriebsgesellschaft (BG).“101
4.2.1.1 Die Veranstaltergemeinschaft
„Die Veranstaltergemeinschaft ist Veranstalterin des Programms und trägt hierfür die alleinige Verantwortung.“102 Sie besteht aus Vertretern gesellschaftlich wichtiger Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften und Politik. Die Mindestgröße beträgt acht Mitglieder, die Maximalgröße 23 Mitglieder.103
Die Veranstaltergemeinschaft kann in ihren Mitgliederversammlungen unter anderem über Tarifverträge, Programmlänge- und Schema sowie das Redaktionsstatut bestimmen. Außerdem benennt die VG auch einen Chefredakteur.104
4.2.1.2 Die Betriebsgesellschaft
Auf den Inhalt und das Programm eines Radiosenders darf die Betriebsgesellschaft keinen Einfluss nehmen.105 Ihr Aufgabenbereich liegt vor allem auf der wirtschaftlichen Seite eines Senders – sie soll den Veranstaltergemeinschaften Geld aus Kapitaleinlagen und Werbeeinnahmen für das Programm zur Verfügung stellen.106
„Eine Betriebsgesellschaft muss erwarten lassen, dass sie zur Gewährleistung einer freien und vielfältigen Presse den Belangen aller im Verbreitungsgebiet (§ 54) erscheinenden Tageszeitungen mit Lokalausgaben angemessen Rechnung trägt.“107
Konkret bedeutet dies, dass die ortsansässigen Zeitungsverlage 75 Prozent und die Kommunen 25 Prozent der Anteile an der wirtschaftlichen Säule zugewiesen bekommen haben. Eine weitere Aufgabe der BG: Sie „stellt für jedes Kalenderjahr einen Stellenplan und einen Wirtschaftsplan auf, in den alle zu erwartenden Aufwendungen und Erträge einzustellen sind.“108
Abbildung 4: Das Zwei-Säulen-Modell109
4.2.1.3 Kritik am Zwei-Säulen-Modell und dem System NRW-Lokalfunk
Kritiker sehen im Zwei- Säulen-Modell eine Einschränkung des Privatfunks in Nordrhein-Westfalen. Denn die NRW Lokalradios stehen komplett außerhalb der privaten Konkurrenz. Verfechter des Modells führen daraufhin an: „Dafür haben die Verleger aber damals den Bürgerfunk hinnehmen und auf ihren Frequenzen mit ausstrahlen müssen."110
Die Privatradios sind per Gesetz dazu verpflichtet, ein Programmfenster für radiointeressierte Amateure zur Verfügung zu stellen, werktags von 20 bis 21 Uhr und sonntags von 19 bis 20 Uhr.111 Nach § 40a des Landesmediengesetzes, dient dies dazu, „das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglichen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen.“112
Neben radio NRW gibt es noch zwei weitere private Sendeanstalten in NRW, die allerdings nicht landesweit über UKW empfangbar sind. Domradio ist in NRW landesweit im Kabel sowie über Digital Radio DAB zu empfangen, in der Kölner Innenstadt und in Pulheim über terrestrische Frequenz, darüber hinaus europaweit über Satellit und im Internet. Der zweite Sender ist Central FM Media GmbH. Dieser Sender ist im Internet und via UKW in Pulheim empfangbar.
Im Februar 2014 schrieb die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen eine neue Frequenzkette zur Verbreitung eines Hörfunkprogramms aus. Diese neue Frequenzkette wurde durch einen Frequenztausch von BFBS und Deutschlandradio Kultur im Jahr 2010 möglich. BFBS ist ein britischer Soldatensender und soll schrittweise von der deutschen Radio- und Fernsehlandschaft verschwinden.113 Folgende 11 Frequenzen stehen nach dem Tausch zur Verfügung:
Dorsten 97,0 MHz (200 Watt)
Essen 88,3 MHz (100 Watt)
Bochum 89,3 MHz (320 Watt)
Hagen 89,4 MHz (320 Watt)
Köln 89,9 MHz (30 Watt)
Krefeld 90,5 MHz (100 Watt)
Mülheim 93,7 MHz (500 Watt)
Attendorn 107,8 MHz (200 Watt)
Lennestadt 98,9 MHz (100 Watt)
Olpe 89,0 MHz (500 Watt)
Herdecke 107,2 MHz (100 Watt)
Auf diesen elf Frequenzen soll ein Radiosender Platz finden. Auf Medientagungen war immer wieder von der Bevorzugung eines Jugendsenders in der terrestrischen Radiolandschaft die Rede. Folgende elf Radiosender haben sich für die freien UKW-Frequenzen in Nordrhein-Westfalen beworben:
bigFM NRW
dein.fm
Klassik Radio NRW
ENERGY Nordrhein-Westfalen
egoFM NRW
Ursprünglich hatte sich auch “das NEUE hitradio“ mit Sitz in Würselen beworben, hat seine Bewerbung aber wieder zurückgezogen.
Eigentlich sollte am 12. Dezember 2014 die Entscheidung über die Frequenzen fallen. Die Entscheidung wurde aber in den Januar 2015 vertagt, nach Angaben der LfM, um sich intensiver auf das „eminent wichtige Thema“ vorbereiten zu können.114 Jetzt soll am 23. Januar 2015 darüber abgestimmt werden, welcher Sender zukünftig auf den Frequenzen senden darf.
„In der Abstimmung geht es darum, ob sich die qualifizierte Mehrheit der Mitglieder, also mindestens 15 von 28 Stimmen, für METROPOL FM entscheidet oder nicht.“115
Metropol FM, nach eigenen Angaben „Deutschtürkisches Radio für Deutschtürken“116, ist demnach bisher Favorit auf die Kette.
In Nordrhein-Westfalen ist die Radiolandschaft auf den UKW-Frequenzen recht klar strukturiert. Wir können öffentlich-rechtliches Radio (1LIVE, WDR2, WDR3, WDR4, WDR5, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur) empfangen117 und Privatradio, das in Nordrhein-Westfalen komplett in der Hand der NRW Lokalradios ist. Insgesamt gibt es 45 NRW Lokalradios.118 Ab dem Jahr 2015 wird es wohl einen weiteren großen Radiosender auf elf verfügbaren Frequenzen geben.
Eine weitere terrestrische Übertragungsform ist das Digitalradio DAB+. Jürgen Brautmeier von der LfM bezeichnete es gegenüber radioszene.de als „ein sehr schwieriges Thema“119 in NRW. Denn vor allem die privaten Sender müssten mehr Anreize bekommen, um auch über DAB+ zu senden. Bisher ist das Senden in digitaler Form für viele Privatradios aber vor allem wegen der hohen Kosten, die sie selbst tragen müssten, uninteressant. „Demnächst laufe in Hamburg der Versuch mit einem Lokal-Multiplex an.“120 Dabei werden weitere, lokale DAB-Kanäle ermöglicht, die allerdings eine geringere Reichweite als landes- oder sogar bundesweite Multiplexe haben. Ein solches Modell könnte danach auch in anderen Bundesländern umgesetzt werden. Bisher sind 25 Sender in Nordrhein-Westfalen über ein Digitalradio zu empfangen:121
In einer Kolumne auf radioszene.de wird DAB+ als gute Alternative zum UKW-Radio angesehen, weil es eine große Senderauswahl biete und auch Privatsender empfangbar seien, die nicht über UKW gehört werden können.122 Das sei gerade in Nordrhein-Westfalen interessant, in Bundesländern mit einer ausgeprägten Privatradiostruktur über UKW sei DAB+ dagegen keine lohnenswerte Alternative.123 Der Referent für digitale Medien der Verbraucherzentrale NRW, Rolf Dahlmann, dagegen riet von DAB+ ab. Es gebe trotz hoher Anschaffungskosten keinen Mehrwert.124
Andere Musik, andere Inhalte und – nur Studenten. Diese drei Begriffe definieren den Kern fast jedes Campusradios in Nordrhein-Westfalen. Andere Musik, weil die Campusradios sich seit jeher als Spielstätte alternativer Musik verstehen und das aktiv Campusradio-übergreifend in Formaten wie den Campuscharts präsentieren.
„Mit innovativen Musikformaten fernab des „Mainstreams" werden die Campus-Radios mit einem unverwechselbaren Profil in der Radiolandschaft wahrgenommen.“125
Andere Inhalte, weil die Hochschulradios die klare Vorgabe haben, über Campus-Themen berichten zu müssen.
„Die Campus-Radios in NRW haben sich als ein wichtiges Informationsmedium für die Studierenden und Hochschulangehörigen etablieren können.“126
Mit diesem Profil „tragen sie zur Medienvielfalt in NRW bei und leisten einen wichtigen Beitrag in der Vermittlung von Medienkompetenz.“127
So steht es auf der Internetseite buergermedien.de, die ein Unterprojekt der Landesanstalt für Medien NRW ist. Aber meistens bleibt es in den einzelnen Campusradios auch nicht dabei, „nur“ Radiomachen zu lernen.
„[B]ei der Büroorganisation und im Redaktionsmanagement, bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Pflege des Internetauftritts, beim Erstellen von Musikablaufplänen oder der Kontaktpflege zur Musikindustrie“128
lernen viele Mitarbeiter der Campusradios auch die organisatorischen Strukturen kennen, die zu einem funktionierendem Verein und Sender beitragen. Die Landesanstalt für Medien misst zudem der
„Aneignung von Medienkompetenz im Sinne einer kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Medium, seinen Aufgaben und Zielen“129
große Bedeutung für die Campusradios zu. Die Campusradios NRW senden rund um die Uhr, an jedem Tag in der Woche. Meistens bespielt allerdings eine Musikautomation den Sender. Das Liveprogramm umfasst meist einen drei- bis zehnstündigen Rahmen pro Tag.130 Wie viel Programm im Endeffekt live moderiert wird, hängt auch von Faktoren wie Semesterferien oder Klausurenphasen ab. Denn bei Campusradios arbeiten nur Studenten, die in den meisten Fällen ihre Freizeit beim Medium Radio verbringen und sich für das Radiomachen oder einen bestimmten inhaltlichen Aspekt wie eine Musikrichtung, Literatur oder Sport interessieren. Sie können über das Campusradio ihrem Interesse eine Plattform und eine „Stimme“ geben. Anders als bei anderen Radioformen, abgesehen vom Bürgerfunk, bekommt bis auf wenige Ausnahmen kaum ein Campusradio-Mitarbeiter Geld. Allerdings gibt es zum Beispiel beim in Dortmund ansässigen Campusradio eldoradio* für die Journalistik-Studenten Creditpoints für die Mitarbeit, bei anderen Campusradios können Pflichtpraktika für verschiedene Studiengänge abgeleistet werden. Insgesamt sind derzeit 13 Campusradios in NRW on air, sie erreichen die Menschen in 2,5 Millionen Haushalten in Nordrhein-Westfalen.
Tabelle 1: Campusradios in Nordrhein-Westfalen
Dieses Kapitel widmet sich der Gründung und Entstehung der Campusradios in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden chronologisch nach ihrem offiziellem Sendestart nur diejenigen Campusradiosender mit ihrer Träger- bzw. Vereinsstruktur und gegebenenfalls Besonderheiten vorgestellt, die heute noch existieren und sich in der Campusradiolandschaft etabliert haben. Darüber hinaus gab es viele Initiativen für Campusradios, unter anderem in Duisburg, Mönchengladbach und Wuppertal131, die es allerdings nie auf eine eigene Frequenz schafften. Diese werden im Folgenden nicht näher beleuchtet.
Bis sich die Campusradiolandschaft, wie sie heute existiert, herausgebildet hat, hat es gedauert. Erst Mitte der 90er- Jahre bot „der novellierte § 33.a des Landesrundfunkgesetzes NRW“132 die Möglichkeit für Campus-Rundfunk in der Form, wie wir ihn heute kennen. Dort heißt es:
„§ 33 a Sendungen in Hochschulen
(1) Für Sendungen, die im örtlichen Bereich von Hochschulen veranstaltet und verbreitet werden und die im funktionellen Zusammenhang mit den von der Hochschule zu erfüllenden Aufgaben stehen, wird die Zulassung durch die Landesanstalt für Rundfunk NRW (LfR) in einem vereinfachten Zulassungsverfahren für höchstens vier Jahre erteilt…“133
Damals, 1997, war das Bochumer Hochschulradio Radio c.t.134 das erste, das seine Lizenz bekam.135 Doch schon davor war der Sender Vorreiter in Nordrhein-Westfalen. Denn seit 1990 sendete Radio c.t. im Bürgerfunk.136 Organisatorisch orientierte sich Radio c.t. am Zwei-Säulen-Modell des NRW-Lokalfunks. In diesem Modell gibt es zwei Vereine – einen für finanzielle Angelegenheiten und einen für die Inhalte der Programmmacher (vgl. Kap. 4.2.1).137 In beiden Säulen sind die vier Bochumer Hochschulen vertreten, zusätzlich ist das Studentenwerk im Förderverein.138
eldoradio*, damals noch „elDOradio“, entwickelte sich seit dem Sendestart 1999139 aus einer Initiative des Instituts für Journalistik und gründete erst 2002 einen eigenen Trägerverein.140 Dieser stützt bis heute ein Programm, in dem das Institut für Journalistik mit der Morgensendung „Toaster“ Gast ist, wohingegen es in der vorherigen Struktur Hauptakteur war. Seit 2002 ist eldoradio* als Campusradio unter dem Verein „eldoradio e.V.“ organisiert, in dem die Dortmunder Hochschulen und die Campusradio-Macher selbst Mitglieder sind.141
Nach Radio c.t. und den Vorläufern des heutigen eldoradio* folgte am 18.10.1999 die Gründung des Hochschulradios in Münster:
„Q 90.9 wird vom ‚Verein für Hochschulrundfunk Münster e.V. getragen. Das Projekt ist keiner Hochschuleinrichtung direkt angeschlossen, es besteht aber eine Kooperation mit dem Institut für Kommunikationswissenschaften der WWU (Westfälischen Wilhelms-Universtität Münster.“142
Der Verein gründete sich am 10.03.1998.143
In Düsseldorf erhielt der Trägerverein „Hochschulradio Düsseldorf e.V.“, gegründet 1996, Anfang 1998 seine Lizenz144, der Verein „geht auf eine Gründung der Studierendenschaften der Düsseldorfer Hochschulen zurück.“145 Nach der Zuteilung einer eigenen Frequenz ging das Radio am 05.05.2000 on air.146
1998 gründet sich „aus einer Bürgerfunkgruppe und der Initiative von Lehrenden (…) der Trägerverein für das Uniradio in Bielefeld.“147 Hertz 87,9 ging am 6. Dezember 2000 auf Sendung.148 Das Hochschulradio „wird durch einen gemeinnützigen Verein getragen.“149 Mitglieder kommen unter anderem aus den Hochschulen Bielefelds, dem Studentenwerk und der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft.150
In Essen gründet sich im Jahr 2000 der Trägerverein CampusFM.e.V.151 Dieser setzt sich zusammen
„aus institutionellen Mitgliedern, wie der Universität GHS Essen, der Folkwanghochschule (als größte Kunsthochschule des Ruhrgebiets), dem Studentenwerk und den Studierendenschaften beider Hochschule, sowie aus Privatpersonen (Studierende und weitere Hochschulangehörige) zusammen.“152
1 Vgl. Kors, Johannes: Aktueller Stand der Digitalisierung des Radios. In: die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2014, Leipzig, 2014, S. 50.
2 Hünnekens, Wolfgang: Zur Zukunft des Radios: Warum Rundfunksender Digital-Change-Manager brauchen, 2014, URL: http://meedia.de/2014/11/04/zur-zukunft-des-radios-warum-rundfunksender-digital-change-manager-brauchen/, Stand: 14.12.2014.
3 Vgl. Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014.
4 Vgl. die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2014, Leipzig, 2014.
5 Vgl. http://www.danielfiene.com/.
6 Vgl. SevenOne Media GmbH (Hrsg.): Media Activity Guide 2014. Unterföhring, 2014, abrufbar unter https://www.sevenonemedia.de/mag.
7 heute: CT das radio.
8 Beisenherz, Christian: Klingt anders. Haut rein: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio. Dortmund, 2003.
9 Die Begriffe Homepage und Webseite werden synonym verwendet.
10 Wiesing, Lambert: Artifizielle Präsenz: Studien zur Philosophie des Bildes. Frankfurt am Main, 2005, S. 151.
11 Ebd. S. 161f.
12 Vgl. SevenOne Media GmbH (Hrsg.): Media Activity Guide 2014. Unterföhring, 2014, S. 9.
14 SevenOne Media GmbH (Hrsg.): Media Activity Guide 2014. Unterföhring, 2014, S. 9.
15 Vgl. ebd. S. 11.
16 SevenOne Media GmbH (Hrsg.): Media Activity Guide 2014. Unterföhring, 2014, S. 15.
17 Ebd. S. 24.
19 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.: Radionutzung in Deutschland pendelt sich auf hohem Niveau ein. Pressemitteilung, Frankfurt, 2014, URL: http://www.agma-mmc.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/2014/PM_ma_2014_Radio_II.pdf, Stand: 14.12.2014.
20 Vgl. ARD Werbung Sales & Services: Geht noch mehr Radio? Mehr als 31 Mio. Hörer schalten täglich die Radioangebote der AS&S ein. Pressemitteilung, Frankfurt, 2004, URL: http://www.presseportal.de/pm/21689/577904/geht-noch-mehr-radio-mehr-als-31-mio-hoerer-schalten-taeglich-die-radioangebote-der-as-s-ein, Stand: 18.12.2014.
21 WDR mediagroup GmbH: Mediennutzung 2024: Welche Angebote und Inhalte wünschen die Nutzer in der Zukunft? Köln, 2014: URL: http://www.wdr-mediagroup.com/download/spezialmodule/dokumente/Studie_Mediennutzung2024_Praesentation.pdf, Stand: 02.12.2014.
22 Vowe, Gerhard / Wolling, Jens: Radioqualität: Was die Hörer wollen und was die Sender bieten, TLM Schriftenreihe Band 17, München, 2004, S. 146.
23 Vgl. ebd. S. 145.
24 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Bundesweiter Digital Radio Multiplex DAB+: Was bedeutet DAB+?, Düsseldorf. URL: http://www.lfm-nrw.de/hoerfunk/digitalradio-dab.html, Stand: 25.11.2014.
25 Vgl. DRD Digitalradio Deutschland GmbH: Welche Vorteile bietet Digitalradio für die Hörer? Hamburg, URL: http://www.digitalradio.de/index.php/de/fakten-zum-deutschen-digitalradio/item/welche-vorteile-bietet-digitalradio, Stand: 25.11.2014.
26 Kors, Johannes: Aktueller Stand der Digitalisierung des Radios. In: die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2014, Leipzig, 2014, S. 46.
27 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.: Immer mehr Anbieter setzen auf die Webradio-Messung der agma. Pressemitteilung, Frankfurt, 2014, URL: http://www.agma-mmc.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/2014/PM_ma_2014_IP_Audio_III.pdf, Stand: 17.12.2014.
28 Kors, Johannes: Aktueller Stand der Digitalisierung des Radios. In: die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2014, Leipzig, 2014, S. 47.
29 Vgl. Rautenberg, Kirsten: Generation Crossmedia: Journalisten werden für alle Medien ausgebildet. Köln, 2011, URL: http://www.deutschlandfunk.de/generation-crossmedia.761.de.html?dram:article_id=114498, Stand: 08.10.2014.
30 Rautenberg, Kirsten: Generation Crossmedia: Journalisten werden für alle Medien ausgebildet. Köln, 2011, URL: http://www.deutschlandfunk.de/generation-crossmedia.761.de.html?dram:article_id=114498, Stand: 08.10.2014.
31 Zimmermann, Bettina / Eggers, Jan: Die Spielregeln haben sich geändert. 2009, URL: http://www.onlinejournalismus.org/radiojournalismus/interview_eggers.html, Stand: 08.10.2014.
32 Vgl. Jakubetz, Christian: Crossmediales Arbeiten als Quintessenz des modernen Journalismus. In: Jakubetz, Christian / Langer, Ulrike / Hohlfeld, Ralf (Hrsg.): Universalcode: Journalismus im digitalen Zeitalter. München, 2011, S. 22f.
33 Jakubetz, Christian: Crossmediales Arbeiten als Quintessenz des modernen Journalismus. In: Jakubetz, Christian / Langer, Ulrike / Hohlfeld, Ralf (Hrsg.): Universalcode: Journalismus im digitalen Zeitalter. München, 2011, S. 28f.
34 Ebd. S. 29.
35 Rising Media Ltd.: Erstmals ganz offiziell: Facebook Nutzerzahlen für Deutschland! Starnberg, 2013, URL: http://allfacebook.de/zahlen_fakten/erstmals-ganz-offiziell-facebook-nutzerzahlen-fuer-deutschland, Stand: 10.10.2014.
36 Vgl. Pempek, Tiffany A. / Yermolayeva, Yevdokiya A. / Calvert, Sandra L.: College students‘ social networking experiences on Facebook. In: Wentzel, Kathryn / Torney-Purta, Judith (Hrsg.): Journal of Applied Developmental Psychology, Volume 30 Issue 3, Easton, 2009, S. 227ff.
37 Kausch, Michael: Social Media und Hörfunk: “Smart Radio” und der “Second Screen” für den Radiohörer. Unterschleißheim, 2014, URL: http://www.vibrio.eu/blog/social-media-und-hoerfunk-smart-radio-und-der-second-screen-zum-radio/, Stand: 10.10.2014.
38 Schwab, Christoph: Warum Social Media für Radiosender immer wichtiger wird: Von Twitter-Charts zu Facebook-Quotient. Berlin, 2011, URL: http://www.goldmedia.com/blog/2011/04/warum-social-media-fur-radiosender-immer-wichtiger-wird-von-twitter-charts-zu-facebook-quotient-gastkommentar-auf-kress-de-von-christoph-schwab-head-of-research-goldmedia/, Stand: 29.11.2014.
39 Schwab, Christoph: Warum Social Media für Radiosender immer wichtiger wird: Von Twitter-Charts zu Facebook-Quotient. Berlin, 2011, URL: http://www.goldmedia.com/blog/2011/04/warum-social-media-fur-radiosender-immer-wichtiger-wird-von-twitter-charts-zu-facebook-quotient-gastkommentar-auf-kress-de-von-christoph-schwab-head-of-research-goldmedia/, Stand: 29.11.2014.
40 Vgl. Kausch, Michael: Social Media und Hörfunk: “Smart Radio” und der “Second Screen” für den Radiohörer. Unterschleißheim, 2014, URL: http://www.vibrio.eu/blog/social-media-und-hoerfunk-smart-radio-und-der-second-screen-zum-radio/, Stand: 10.10.2014.
41 Vgl. Kuckuck, Lutz: Radio im Werbemarkt – konvergent in die Zukunft. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 21.
42 Vgl. Fiene, Daniel: Welche Inhalte braucht das Radio der Zukunft? Es braucht in jedem Falle Lebensgefühl. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 23.
43 Schwab, Christoph: Warum Social Media für Radiosender immer wichtiger wird: Von Twitter-Charts zu Facebook-Quotient. Berlin, 2011, URL: http://www.goldmedia.com/blog/2011/04/warum-social-media-fur-radiosender-immer-wichtiger-wird-von-twitter-charts-zu-facebook-quotient-gastkommentar-auf-kress-de-von-christoph-schwab-head-of-research-goldmedia/, Stand: 29.11.2014.
45 Fiene, Daniel: Welche Inhalte braucht das Radio der Zukunft? Es braucht in jedem Falle Lebensgefühl. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 23.
46 Vgl. ebd. S. 24.
47 Seibel-Müller, Inge: Auch Radiosender lieben Facebook: Best-Practice-Beispiel: Radio Bielefeld. Bonn, 2011, URL: http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/hoerfunker/74276/ facebook-fuer-radiosender?p=all, Stand: 25.11.2014.
48 Schwab, Christoph: Warum Social Media für Radiosender immer wichtiger wird: Von Twitter-Charts zu Facebook-Quotient. Berlin, 2011, URL: http://www.goldmedia.com/blog/2011/04/warum-social-media-fur-radiosender-immer-wichtiger-wird-von-twitter-charts-zu-facebook-quotient-gastkommentar-auf-kress-de-von-christoph-schwab-head-of-research-goldmedia/, Stand: 29.11.2014.
49 Fiene, Daniel: Facebook & Radiosender: Die Charts der NRW-Radiosender im Oktober 2012. Starnberg, 2012, URL: http://allfacebook.de/zahlen_fakten/radiosender-charts-oktober-2012, Stand: 20.09.2014.
50 Kausch, Michael: Social Media und Hörfunk: “Smart Radio” und der “Second Screen” für den Radiohörer. Unterschleißheim, 2014, URL: http://www.vibrio.eu/blog/social-media-und-hoerfunk-smart-radio-und-der-second-screen-zum-radio/, Stand: 10.10.2014.
51 Zimmermann, Bettina / Eggers, Jan: Die Spielregeln haben sich geändert. 2009, URL: http://www.onlinejournalismus.org/radiojournalismus/interview_eggers.html, Stand: 08.10.2014.
53 Vgl. Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.: Gemessene Nutzungsdaten. Berlin, 2014, URL: http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=10&mz_szm=201411&pis=0&az_filter=0&kat1=0&kat2=0&kat3=0&kat4=0&kat5=0&kat6=0&kat7=0&kat8=0&sort=vgd&suche=, Stand: 18.12.2014.
55 Vgl. Schneider, Guido: Raus aus dem Werbe-Abseits. In: Horizont, 22, 2014, S. 28.
57 Vgl. Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 6.
59 Ebd. S. 7.
60 Raum, Christian: Datendienste drängeln das Autoradio von der Überholspur. In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 41.
61 Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 8.
62 Czieslik, Björn: “Smartphones sind der Freund des Radios” – Wie Radiosender im mobilen Web mitmischen. Bedburg-Hau , 2013, URL: http://www.radioszene.de/61998/smartphones-sind-der-freund-des-radios-wie-radiosender-im-mobilen-web-mitmischen.html, Stand: 08.10.2014.
63 Bunsmann, Ulrich: Radio-Apps: Die ungenutzte Chance. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/66472/radio-apps-die-ungenutzte-chance.html, Stand: 10.11.2014.
64 Mehring, Hannes: Sender-Apps: Mit Exklusivinhalt gegen Radio-Aggregatoren. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/73232/radio-apps-mit-exklusivinhalt-gegen-radio-aggregatoren.html, Stand: 10.11.2014.
65 radio.de GmbH: radio.de begrüßt den Start der Webradio-Messung der agma. Pressemitteilung, Hamburg, 2014, URL: http://www.radioszene.de/66602/radio-de-begruesst-den-start-der-webradio-messung-der-agma.html, Stand: 20.09.2014.
66 Vgl. radio.de GmbH: Ihr Sender auf radio.de – die Vorteile auf einen Blick. Hamburg, 2014, URL: http://corporate.radio.de/85/radiostreams/vorteile.html, Stand: 20.09.2014.
67 Paperlein, Juliane: Ohren auf für den Radioplayer: Die Suchmaschine für deutsche Radiostationen. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 26.
68 Paperlein, Juliane: Ohren auf für den Radioplayer: Die Suchmaschine für deutsche Radiostationen. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 27.
69 Vgl. Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 7.
70 Bösch, Katharina / Cridland, James: Die besten Radio-Apps der Welt. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/69362/die-besten-radio-apps-der-welt.html, Stand: 16.10.2014.
71 Vgl. Mehring, Hannes: Sender-Apps: Mit Exklusivinhalt gegen Radio-Aggregatoren. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/73232/radio-apps-mit-exklusivinhalt-gegen-radio-aggregatoren.html, Stand: 16.10.2014.
73 Vgl. Czieslik, Björn: “Smartphones sind der Freund des Radios” – Wie Radiosender im mobilen Web mitmischen. Bedburg-Hau , 2013, URL: http://www.radioszene.de/61998/smartphones-sind-der-freund-des-radios-wie-radiosender-im-mobilen-web-mitmischen.html, Stand: 08.10.2014.
74 Vgl. Radio / Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG: das kann die neue planet-app. Bad Vilbel, 2014, URL: http://www.planetradio.de/inside/app.html, Stand: 29.11.2014.
75 Köring, Ulrich (Hrsg.): Radio Hamburg App im neuen Individualisierungs-Trend, Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/69545/radio-hamburg-app-im-neuen-trend.html, Stand: 29.11.2014.
76 Bösch, Katharina / Jacobs, Paul: Die größten Fehler der Radio Apps: “Zu komplex oder zu banal”. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/69519/radio-apps-die-groessten-fehler.html, Stand: 29.11.2014.
77 Richter, Christian: Auf Smartphone und Tablet geht die Radio-Welt weiter. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 31.
78 Richter, Christian: Auf Smartphone und Tablet geht die Radio-Welt weiter. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Digitaltrends LfM. Düsseldorf, 2014, S. 30.
79 Vgl. Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 7.
80 Vgl. WDR mediagroup GmbH: Mediennutzung 2024: Welche Angebote und Inhalte wünschen die Nutzer in der Zukunft? Köln, 2014: URL: http://www.wdr-mediagroup.com/download/spezialmodule/dokumente/Studie_Mediennutzung2024_Praesentation.pdf, Stand: 02.12.2014.
81 Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 9.
83 Horx, Matthias: „Im Lokalen selbst liegt die Zukunft des Radios.“: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Kult-Mediums. In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 11.
84 Vgl. Richter, Christian / Hanson, Kurt: „Der Schlüssel zu einer guten App sind Vielfalt und Personalisierung. In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 33.
85 Birkel, Mathias: All you can listen to: Wie Streaming-Dienste das Musikhören verändern. In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 35.
86 Vgl. Krieger, Jörn: Analog? Digital? Egal! Aufs Programm kommt’s an! In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 9.
87 Vgl. Birkel, Mathias: All you can listen to: Wie Streaming-Dienste das Musikhören verändern. In: Landesanstalt für Medien (Hrsg.): Digitaltrends LfM, Düsseldorf, 2014, S. 35.
88 Vgl. Ard.de: 01.01.1956: Satzungen von NDR und WDR in Kraft. Mainz, URL: http://web.ard.de/ard-chronik/index/5769, Stand: 25.11.2014.
89 Eigenschreibweise.
90 Vgl. WDR mediagroup GmbH: 1LIVE – der Hinhörsender. Köln, URL: http://www.wdr-mediagroup.com/werbung/radio/1live/programminformation/#_bn, Stand: 25.11.2014.
92 Vgl. WDR mediagroup GmbH: WDR 2 - der Nachrichten- und Infosender. Köln, URL: http://www.wdr-mediagroup.com/werbung/radio/wdr2/programminformation/#_bn, Stand: 25.11.2014.
94 Vgl. Westdeutscher Rundfunk Köln: Programmchef WDR 3: Karl Karst. Köln, URL: http://www.wdr3.de/team/karlkarst100.html, Stand: 25.11.2014.
95 WDR mediagroup GmbH: WDR 4 - das Musikprogramm für NRW. Köln, URL: http://www.wdr-mediagroup.com/werbung/radio/wdr4/programminformation/#_bn, Stand: 25.11.2014.
96 Westdeutscher Rundfunk Köln: Funkhaus Europa: Die besten Sounds der Welt. Köln, 2013, URL: http://www.funkhauseuropa.de/ueberuns/ueber_uns100.html, Stand: 25.11.2014.
98 Mantel, Uwe: Relaunch bei 1Live, 1Live Diggi als "Versuchslabor". Köln, 2013, URL: http://www.dwdl.de/radioupdate/40214/relaunch_bei_1live_1live_diggi_als_versuchslabor/, Stand: 26.11.2014.
99 Westdeutscher Rundfunk Köln: WDR Event - Hintergrund: Live und ungekürzt. Köln, URL: http://www1.wdr.de/radio/wdrevent/eventteaser104.html, Stand: 25.11.2014.
100 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Auf über 100 Frequenzen - Programm aus 46 Gebieten. Düsseldorf, URL: http://www.lfm-nrw.de/hoerfunk/lokaler-hoerfunk-in-nrw.html, Stand: 30.11.2014.
101 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Das Zwei-Säulen-Modell - Trennung von Kommerz und Programm. Düsseldorf, URL: http://www.lfm-nrw.de/hoerfunk/lokaler-hoerfunk-in-nrw/ueber-100-frequenzen/zwei-saeulen-modell.html, Stand: 30.11.2014.
102 Landesmediengesetz Nordrhein-Westfalen (LMG NRW) vom 2. Juli 2002 zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen und des Telemedienzuständigkeitsgesetzes – 14. Rundfunkänderungsgesetz – vom 4. Juli 2014 in Kraft getreten am 17.7.2014, § 52.
103 Vgl. Landesmediengesetz Nordrhein-Westfalen (LMG NRW) vom 2. Juli 2002 zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen und des Telemedienzuständigkeitsgesetzes – 14. Rundfunkänderungsgesetz – vom 4. Juli 2014 in Kraft getreten am 17.7.2014, § 62.
105 Vgl. ebd., § 52.
106 Vgl. Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Das Zwei-Säulen-Modell - Trennung von Kommerz und Programm. Düsseldorf, URL: http://www.lfm-nrw.de/hoerfunk/lokaler-hoerfunk-in-nrw/ueber-100-frequenzen/zwei-saeulen-modell.html, Stand: 30.11.2014.
107 Landesmediengesetz Nordrhein-Westfalen (LMG NRW) vom 2. Juli 2002 zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen und des Telemedienzuständigkeitsgesetzes – 14. Rundfunkänderungsgesetz – vom 4. Juli 2014 in Kraft getreten am 17.7.2014, § 59.
108 Ebd. § 68.
109 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Das Zwei-Säulen-Modell - Trennung von Kommerz und Programm. Düsseldorf, URL: http://www.lfm-nrw.de/hoerfunk/lokaler-hoerfunk-in-nrw/ueber-100-frequenzen/zwei-saeulen-modell.html, Stand: 30.11.2014.
110 Institut für Journalistik (Hrsg.): Das Zwei-Säulen-Modell. Dortmund, 2007, URL: http://www.medien-monitor.com/Das-Zwei-Saeulen-Modell.503.0.html, Stand: 19.10.2014.
111 Vgl. Landesmediengesetz Nordrhein-Westfalen (LMG NRW) vom 2. Juli 2002 zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen und des Telemedienzuständigkeitsgesetzes – 14. Rundfunkänderungsgesetz – vom 4. Juli 2014 in Kraft getreten am 17.7.2014, §40a.
113 Vgl. Kähler, Daniel: LfM schreibt neue Frequenzkette in NRW aus. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/64732/lfm-schreibt-frequenzkette-nrw-aus.html, Stand: 19.10.2014.
114 Vgl. Schieffer, Ludwig: Warum die Entscheidung um die neue UKW-Kette in NRW vertagt wurde. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/75218/ukw-kette-nrw-entscheidung-erst-im-januar-2015.html, Stand: 20.12.2014.
115 Munder, Stephan: UKW-Kette in NRW: METROPOL FM weiterhin favorisiert. Tangerhütte, 2014, URL: http://www.radiowoche.de/ukw-kette-in-nrw-metropol-fm-weiterhin-favorisiert/, Stand: 20.12.2014.
116 METROPOL FM GmbH & Co. KG: Home. Berlin, URL: http://www.metropolfm.de/, Stand: 20.12.2014.
117 Vgl. bandscan.de (Hans Müller): UKW-Frequenzliste Nordrhein-Westfalen. Neuötting, URL: http://www.bandscan.de/listen/nrw.php, Stand: 20.12.2014.
118 Vgl. radio NRW GmbH: NRW-Lokalradios. Oberhausen, URL: http://radionrw.de/nrw-lokalradios.html, Stand: 20.12.2014.
119 Schieffer, Ludwig: Warum die Entscheidung um die neue UKW-Kette in NRW vertagt wurde. Bedburg-Hau, 2014, URL: http://www.radioszene.de/75218/ukw-kette-nrw-entscheidung-erst-im-januar-2015.html, Stand: 20.12.2014.
121 Vgl. DRD Digitalradio Deutschland GmbH: Empfang. Hamburg, URL: http://www.digitalradio.de/index.php/de/empfangneu, Stand: 20.12.2014.
122 Vgl. Lemmer, Christoph: DAB plus NRW = ?. Bedburg-Hau, 2011, URL: http://www.radioszene.de/28194/dab-plus-nrw.html , Stand: 26.12.2014.
124 Vgl. Auerbach Verlag und Infodienste GmbH: Digitalradio: Verbraucherzentrale NRW rät von DAB Plus ab. Leipzig, 2012, URL: http://www.digitalfernsehen.de/Digitalradio-Verbraucherzentrale-NRW-raet-von-DAB-Plus-ab.94253.0.html, Stand: 26.12.2014.
125 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Dynamische Vielfalt. Düsseldorf, URL: http://www.buergermedien.de/campus-rundfunk/senden-und-empfangen.html, Stand: 19.10.2014.
128 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Campus-Rundfunk. Düsseldorf, URL: http://www.buergermedien.de/campus-rundfunk/mitmachen.html, Stand: 19.10.2014.
130 Vgl. Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Campus-Rundfunk. Düsseldorf, URL: http://www.buergermedien.de/campus-rundfunk/mitmachen.html, Stand: 19.10.2014.
131 Vgl. Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002, S. 4.
132 Beisenherz, Christian: Klingt anders. Haut rein.: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio. S. 31.
133 Rundfunkgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LRG NW) in der Fassung der Bekanntmachung der Neufassung vom 24. August 1995 (GV. NW. 1995 S. 994), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Februar 1998, §33a.
134 Heute: „CT das radio“.
135 Vgl. Beisenherz, Christian: Klingt anders. Haut rein.: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio. S. 21.
136 Vgl. Dürhager, Bettina / Quast, Thomas / Stuke, Franz R. / Kleinkes, Uwe: Campus Radio: Innovative Kommunikation für die Hochschule. Das Modell Radio c.t. Opladen, 2000, S. 27.
137 Vgl. ebd. S. 33ff.
138 Vgl. Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002, S. 88.
139 Vgl. ebd. S. 103.
140 Vgl. Beisenherz, Christian: Klingt anders. Haut rein.: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio, S. 21.
141 Vgl. eldoradio e.V.: Über uns. Dortmund, 2014, URL: https://www.eldoradio.de/ueber-uns, Stand: 25.09.2014.
142 Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002, S. 119.
143 Vgl. Radio Q e. V.: Verein Radio Q e. V. Münster, URL: http://www.radioq.de/sender/verein-radio-q-ev/ , Stand: 20.10.2014.
144 Vgl. Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002. S. 106..
145 Ebd. S. 107
146 Vgl. Lorentz, Frank: Hochschulradios in Nordrhein-Westfalen. In: Welt am Sonntag, 02.12.2007, Nr. 48, S. NRW3.
147 Beisenherz, Christian: Klingt anders. Haut rein.: elDOradio 93.0 im Wandel von der Lehrredaktion zum Campusradio, S. 22.
148 Vgl. Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002, S. 83.
149 Ebd. S. 84.
151 Vgl. Felling, Matthias: Hochschulradio in Deutschland: Verzeichnis der Hochschulradio-Initiativen. Düsseldorf, 2002. S.109.
152 Ebd. S. 109.
Christina Trelle (Autor)
V294303
9783656925033
9783656925040
299 Seiten Anhang!
campusradios, zukunftsvisionen, radiomacher
Christina Trelle (Autor), 2015, Campusradio NRW 2025. Zukunftsvisionen junger Radiomacher, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294303
Sozialistische Zukunftsvisionen um 1900
Vision 2025. Socio Economic Inequalities
Familienzentrum NRW - Darstellung und...
Jägerprüfung NRW. 500 Fragen & An...
Von der Kindertageseinrichtung zum ze...

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