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Timestamp: 2019-10-21 18:33:55+00:00

Document:
753-1-88
Verordnung über die Festsetzung eines Wasserschutzgebiets in der Stadt Lebach
(Wasserschutzgebietsverordnung „Lebach-West“)
Fundstelle: Amtsblatt 2000, S. 1207
geändert durch Art. 10 Abs. 83 des Gesetzes Nr. 1484 vom 7. November 2001 (Amtsbl. S. 2158)
Aufgrund § 19 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. November 1996 (BGBl. I S. 1695), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 25. August 1998 (BGBl. I S. 2455) [1] in Verbindung mit § 37 des Saarländischen Wassergesetzes (SWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 1998 (Amtsbl. S. 306) verordnet das Ministerium für Umwelt:
(2) Begünstigter im Sinne des § 37 Abs. 3 SWG ist der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen in Ottweiler, Industriegebiet, In der Etzwies 6, 66564 Ottweiler.
Gemarkung Knorscheid
(Bohrung 0I),
Parz.- Nrn. 20/1, 18/4, 16/6, 16/5
Gemarkung Jabach
(Bohrung 0II),
Parz.- Nrn. 86/3, 85/1, 86/4
(Bohrung 0III),
Parz.- Nrn. 104/1, 106/1, 106/5, 106/4, 106/2.
Gemarkung Knorscheid, Flur 11
Parz.-Nrn.
1/2, 2/1, 3/1, 3/2, 4/1, 5/1, 6/1, 7/1, 7/2, 7/3, 8/1, 9/1, 10/1, 16/10, 16/11, 16/6, 16/5, 18/4, 20/1, 21/1, 22/3, 23/1, 25/1, 26/1, 27/1, 27/2, 29/1, 46/2, 78/18, 125/6, 126/7, 18/2, 14/1, 45/2, 45/3, 45/1, 45/4, 45/5.
Gemarkung Jabach, Flur 1
25/1, 24/1, 23/2, 23/1, 22/1, 21/1, 20/1, 19/1, 32/2, 16/2, 16/1, 33/2, 35/3, 36/2, 82/1, 83, 84, 17, 80, 79, 18/1, 78/2, 76, 75/1, 73, 92, 91/1, 88/1, 86/4, 85/2, 93/1, 12/7, 86/3, 85/1, 15/2, 15/1, 14, 13/1, 13/2, 12/6, 7/15, 7/14, 7/13, 7/11, 117/31, 117/17, 117/32, 7/2, 9/4, 12/5, 9/10, 9/11, 12/3, 117/19, 117/18, 8/3, 11/5, 113/3, 12/4, 114/16, 114/15, 8/4, 114/6, 114/5, 114/7, 114/13, 114/8, 117/33, 117/34, 114/11, 115/5, 116/14, 116/13, 116/15, 116/16 116/17, 113/2, 101/2, 102/1, 103/3, 105/4, 105/3, 106/6, 105/5, 106/7, 106/8, 107/2, 96/2, 97/1, 102/3, 103/1, 103/2, 99, 60, 61/3, 55, 54/1, 57/1, 106/3, 104/1, 106/1, 106/2, 106/5, 106/4, 107/1.
Gemarkung Jabach, Flur 2
1/3, 2/3, 1/2, 1/1, 2/4, 2/5,1/4.
(4) Die weitere Schutzzone ist aus dem als Anlage [2] abgedruckten Übersichtsplan ersichtlich. Ihre Grenze wird wie folgt beschrieben:
(Die Beschreibung erfolgt im Uhrzeigersinn; wesentliche Richtungspunkte sind durch fortlaufende Zahlen bezeichnet. Soweit in der Beschreibung Straßen oder Wegstrecken angegeben sind, gelten als Begrenzung jeweils die äußeren Straßen- oder Wegränder. Bei der Auflistung von Flurstücksnummern werden jeweils die Außengrenzen der im Wasserschutzgebiet gelegenen Flurstücke aufgeführt).
Hochpunkt (Bruchwald) der B 268 (Trierer Straße) bis Abzweigung Heeresstraße (ca. 650 m), Heeresstraße entlang in südlicher Richtung bis Taleinschnitt oberhalb Einmündung Mottener-Straße (ca. 1.650 m). (Ab der Heeresstraße bis Punkt 20 ist die Grenze gemeinsam mit der des Wasserschutzgebietes der Stadt Lebach).
Südöstliche Richtung bis zum Gewerbegebiet Heeresstraße und entlang der Straße „Im Bommersfeld“ (ca. 400 m).
Südwestliche Richtung bis zur Kläranlage des Entsorgungsverbandes Saar (ca. 190 m).
Südöstliche Richtung (ca. 670 m) bis zur B 269 (Dillinger Straße), teilweise entlang des Seminarweges (ca. 240 m).
Entlang der Dillinger Straße bis zum Aufbaugymnasium neben dem Sportplatz der Stadt Lebach (ca. 95 m).
Entlang des Aufbaugymnasiums nach Süden bis zur Einmündung des Weges zum Campingplatz (ca. 300 m).
Südöstliche Richtung entlang eines Feldweges zum Wasserbehälter (ca. 565 m).
Südliche Richtung entlang eines Feld- bzw. Waldweges (ca. 610 m) bis in Höhe der südöstlichen Grenze der Gewanne „Bei der großen Birk“ in Eidenborn.
Weiter südwestliche Richtung in Eidenborn (ca. 140 m).
Südöstliche Richtung entlang eines Feldweges bis zur Einmündung in die Verbindungsstraße von Eidenborn zum Hoxberg (ca. 235 m).
Entlang der Verbindungsstraße von Eidenborn zum Hoxberg bis zur Einmündung des nächsten Feldweges in westlicher Richtung (ca. 230 m).
Südliche Richtung eines Feldweges (ca. 200 m), (westlich der Gewanne „Beim freudigen Kirschbaum“).
Westliche Richtung eines Feldweges (ca. 70 m).
Südliche Richtung eines Feldweges (ca. 95 m).
Westliche Richtung eines Feldweges (ca. 150 m) (Gewanne „Ober der Langwert“).
Südliche Richtung entlang der Gemarkungsgrenze Falscheid/Eidenborn (ca. 250 m).
Südwestliche Richtung durch freies Gelände entlang der Gewannegrenze „Nauwies/Über Gebelhümesberg“ (ca. 290 m).
Nordwestliche Richtung durch freies Gelände (ca. 75 m).
Südwestliche Richtung durch freies Gelände (ca. 295 m) ca. 55 m nördlich am Wasserbehälter in Falscheid vorbei bis zum Feldweg.
Punkt 20 - 21:
Nordwestliche Richtung entlang eines Feldweges bis zu einem ehemaligen Steinbruch (ca. 280 m).
Punkt 21 - 22:
Entlang eines Gehölzsaumes in westl. Richtung bis zur Verbindungsstraße von „Falscheid“ nach „Hoxberg“ (ca. 250 m).
Punkt 22 - 23:
Nordwestliche Richtung entlang der Verbindungsstraße von „Falscheid“ nach „Hoxberg“(ca. 150 m).
Punkt 23 - 24:
Südwestliche Richtung entlang des Feldweges (ca. 80 m).
Punkt 24 - 25:
Nordwestliche Richtung entlang vorh. Parzellengrenzen (ca. 75 m).
Punkt 25 - 26:
Südwestliche Richtung entlang eines. Waldrandes (ca. 190 m).
Punkt 26 - 27:
Westliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 120 m).
Punkt 27 - 28:
Nordöstliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 210 m).
Punkt 28 - 29:
Westliche Richtung durch Wald entlang eines Fußweges
(ca. 235 m) Gemarkungsgrenze Falscheid/Knorscheid.
Punkt 29 - 30:
Nördliche Richtung durch den Wald bis zur Verbindungsstraße von Eidenborn nach Hoxberg (ca. 272 m).
Punkt 30 - 31:
Östliche Richtung entlang der Verbindungsstraße zwischen Eidenborn und Hoxberg bis zur Abzweigung nach Falscheid (ca. 275 m).
Punkt 31 - 32:
Nordwestliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 115 m).
Punkt 32 - 33:
Westliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 110 m).
Punkt 33 - 34:
Nördliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 450 m).
Punkt 34 - 35:
Östliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 100 m).
Punkt 35 - 36:
Nördliche Richtung durch Wald (ca. 310 m), (großteils entlang der Westgrenze der Parz. Nr. 4, Flur 4, Gemarkung Knorscheid).
Punkt 36 - 37:
Nordwestliche Richtung entlang eines Feldweges (ca. 370 m).
Punkt 37 - 38:
Nordöstliche Richtung entlang der nördl. Grenze der Parz.
Nr. 52/3, Fl. 10, Gemarkung Knorscheid (ca. 100 m).
Punkt 38 - 39:
Nordwestliche Richtung entlang eines Feldweges bis zur B 269 (ca. 250 m).
Punkt 39 - 40:
Nordöstliche Richtung entlang der B 269 (ca. 50 m).
Punkt 40 - 41:
Nördliche Richtung entlang einer Zufahrt bis zur Gleisanlage für Güterverkehr (ca. 60 m).
Punkt 41 - 42:
Südwestliche Richtung entlang der Gleisanlage für Güterverkehr (ca. 200 m).
Punkt 42 - 43:
Nordwestliche Richtung durch freies Gelände über die Theel hinweg bis zu einem Graben (ca. 140 m).
Punkt 43 - 44:
Nördliche Richtung entlang dem Graben bis zu einem Feldweg (ca. 185 m).
Punkt 44 - 45:
Südwestliche Richtung entlang eines Feldweges (ca. 290 m).
Punkt 45 - 46:
Nördliche Richtung durch freies Gelände (ca. 140 m) entlang der Parzellengrenzen der Gemeinde Lebach, Fl. 13, Nr. 26/18 bis 26/2.
Punkt 46 - 47:
Westliche Richtung entlang eines Feldweges (ca. 195 m).
Punkt 47 - 48:
Nordwestliche Richtung entlang des Feldweges bis zur Verbindungsstraße zwischen Lebach und Primsweiler (ca. 620 m).
Hier beginnt das Wasserschutzgebiet (WSG) Schmelz-Hüttersdorf.
Punkt 48 - 49:
Nordöstliche Richtung (ca. 200 m) entlang der Verbindungsstraße zwischen Lebach und Primsweiler, dann entlang eines Feldweges (ca. 300 m).
Punkt 49 - 50:
Nordöstliche Richtung entlang des Waldweges (ca. 310 m) bis zur Weggabelung.
Punkt 50 - 51:
Nördliche Richtung entlang des Waldweges (ca. 395 m) (Böschwald).
Punkt 51 - 52:
Nordöstliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 300 m).
Punkt 52 - 53:
Nördliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 650 m).
Punkt 53 - 54:
Nordöstliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 420 m).
Punkt 54 - 55:
Nordwestliche Richtung entlang des Waldweges (ca. 340 m).
Punkt 55 - 56:
Nordöstliche Richtung entlang eines Waldweges im Hahnwald (ca. 430 m).
Punkt 56 - 57:
Nördliche Richtung durch Wald und entlang der Parz. Nr. 26/1,
Fl. 3, Gemarkung Hahn (ca. 110 m).
Punkt 57 - 58:
Nordwestliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 225 m).
Hier endet das WSG Schmelz-Hüttersdorf.
Punkt 58 - 59:
Nördliche Richtung über den Todenbach (ca. 210 m), z.T. entlang des Waldweges.
Punkt 59 - 60:
Nordöstliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 170 m) im Bruchwald.
Punkt 60 - 61:
Östliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 170 m) im Bruchwald.
Punkt 61 - 62:
Östliche Richtung entlang eines Waldweges (ca. 220 m) im Bruchwald.
Punkt 62 - 1:
Nordöstliche Richtung durch den Bruchwald bis zum Ausgangspunkt an der B 268 (ca. 340 m).
(5) Die Abgrenzung des Wasserschutzgebiets und seiner Schutzzonen ergibt sich aus den nachstehend aufgeführten Plänen, die Bestandteil dieser Verordnung sind [2] :
Übersichtsplan mit Eckpunkten zur Grenzbeschreibung der Zone III i.M. 1:10.000,
Übersichtsplan Wassergewinnungsanlagen Zone II und III i.M. 1:10.000,
Übersichtsplan Beschilderung i.M. 1:10.000,
Flurkarte Wassergewinnungsanlagen und Zone II i.M. 1:1.000,
Flurkarte Zone I i.M. 1:1.000.
der Stadt Lebach,
dem Landkreis Saarlouis - Untere Wasserbehörde -,
dem Landkreis Saarlouis - Untere Bauaufsichtsbehörde -,
dem Ministerium für Umwelt - Oberste [3] Landesplanungsbehörde -,
(8) Die Fassungsbereiche sind durch Umzäunung, die engere Schutzzone in der Natur in geeigneter Weise kenntlich gemacht.
Hier nicht dargestellt.
Das Landesplanungsgesetz sieht nur noch eine Landesplanungsbehörde vor.
Bau und Erweiterung von Betrieben und Anlagen zum Herstellen, Behandeln, Verwenden, Verarbeiten oder Lagern von radioaktiven und nicht oder nur schwer abbaubaren wassergefährdenden Stoffen;
Rohrleitungsanlagen zum Befördern von wassergefährdenden Stoffen, die den Bereich eines Werksgeländes überschreiten;
Abwassereinleitung in den Untergrund einschl. Abwasserversickerung, -verrieselung und -verregnung, ausgenommen hiervon kann Niederschlagswasser unter den Voraussetzungen der §§ 49a , 35 Abs. 2 SWG von
Wohngebieten (Dach- und Hofflächen, Erschließungs- und Anliegerstraßen)
nicht ständig befahrenen Verkehrsflächen sowie
gewerblich und industriell genutzten Einzugsgebieten, die von ihrer Nutzung und tatsächlichen Belastung her mit Wohngebieten vergleichbar sind
über die belebte Bodenzone (Oberbodenpassage) versickert und/oder verrieselt werden;
Einleiten von gesammeltem Niederschlagswasser von Verkehrsanlagen in den Untergrund, ausgenommen Entwässerung über Böschungen und großflächige Versickerung über die gewachsene belebte Bodenzone;
Abfallbehandlungsanlagen, -deponien, -umschlagsanlagen und -zwischenlager;
Ablagerung von Rückständen aus Wärmekraftwerken (ausgenommen: Schmelzkammergranulat) und Abfallverbrennungsanlagen, Hochofenschlacken und Gießereisanden;
Ablagerung auch unbelasteter Locker- oder Festgesteine, wenn Umsetzungs- und Auslaugungsprozesse zu nachteiligen Auswirkungen für das Grundwasser führen können;
landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Betriebsführung oder Nutzung, sofern sie nicht grundwasserschonend unter Vorsorgegesichtspunkten d. h. nach guter fachlicher Praxis betrieben wird. Dies gilt u.a. für
Ausbringen von Wirtschaftsdünger (Gülle, Jauche) und Silagesickersaft auf Brache oder gefrorenem oder schneebedecktem Boden,
Verwendung von auswasch- oder auslaugbaren wassergefährdenden Materialien (z. B. Bauschutt, Müllverbrennungsrückstände, Schlacken, Rückständen des Bergbaus) beim Bau von Anlagen des Straßen-, Wasser-, Schienen- und Luftverkehrs und von Lärmschutzdämmen, sofern nicht die Vorgaben der LAGA-Richtlinien an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen (veröffentlicht im Gemeinsamen Ministerialblatt vom 8. Juni 1995, S. 201 f.) eingehalten werden;
.Erdaufschlüsse, durch die die Grundwasserüberdeckung wesentlich vermindert wird, vor allem wenn das Grundwasser ständig oder zu Zeiten hoher Grundwasserstände aufgedeckt oder eine schlecht reinigende Schicht freigelegt wird und keine ausreichende und dauerhafte Sicherung zum Schutz des Grundwassers vorgenommen werden kann;
die Ausweisung oder Erweiterung von Gebieten für Industrie und produzierendes Gewerbe;
Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (ausgenommen Kleinmengen für den Haushaltsbedarf, Lagerung von Heizöl für den Hausgebrauch und von Dieselkraftstoff für landwirtschaftlichen Betrieb);
Anlagen zum Lagern und Behandeln von Autowracks, Kraftfahrzeugschrott und Altreifen;
Deponien für inerte Erdmassen;
Verkehrsanlagen und andere bauliche Anlagen, sofern gesammeltes Abwasser (ausgenommen hiervon Niederschlagswasser, vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 4) nicht vollständig und sicher aus der Zone III hinausgeleitet wird;
Bergbau einschl. Erdöl- und Erdgasgewinnung;
Verletzen der grundwasserüberdeckenden Schichten;
Änderung von Güterumschlagplätzen;
Änderung von Tankstellen;
Neuanlage von Golfplätzen.
Die engere Schutzzone soll den Schutz vor Verunreinigungen durch pathogene Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Viren, Parasiten und Wurmeier) sowie vor sonstigen Beeinträchtigungen gewährleisten, die bei geringer Fließdauer und -strecke zur Wassergewinnungsanlage gefährlich sind. Aus diesem Grunde sind insbesondere verboten:
Bau und Erweiterung von Straßen, Bahnlinien und sonstigen Verkehrsanlagen (ausgenommen Feld- und Waldwege);
Überweidung;
Änderung von Verkehrsanlagen;
das Ändern von Lagern für Heiz- und Dieselöl;
Transport wassergefährdender oder radioaktiver Stoffe (ausgenommen die Belieferung innerhalb der Zone II rechtmäßig vorhandener Anlagen - Bestandsschutz);
Badebetrieb, Zeltlager, Campingplätze, Sportanlagen.
In denZonen I sind insbesondere verboten:
Anwendung von Dünge- und Pflanzenbehandlungsmitteln.
(1) Für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind - ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung - die Vorschriften der §§ 19g ff. , 34 WHG und 39 SWG i.V.m. der jeweils gültigen Fassung der Verordnung des Ministeriums für Umwelt über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe - VAwS - vom 1. Juni 2005 (Amtsbl. S. 830)[2] zu beachten.
(3) Für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind - ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung - die Vorschriften der jeweils gültigen Verordnung über Anwendungsverbote und -beschränkungen [4] für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) zu beachten.
(4) Für die Anwendung von Düngemittel sind - ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung - die Vorschriften des Düngemittelgesetzes[5] in seiner jeweils gültigen Fassung zu beachten.
( Art. 1 der) Verordnung vom 10. November 1992 (BGBl. I S. 1887), zuletzt geändert durch Art. 3 Nr. 8 der Verordnung vom 27. Oktober 1999 (BGBl. I S. 2070).
(1) Der Landkreis Saarlouis - untere Wasserbehörde - kann auf Antrag im Einzelfall von den Schutzbestimmungen des § 3 Absatz 1, 3 und 5 Ausnahmen zulassen, wenn
(2) Dem Ausnahmeantrag sind in dreifacher Ausfertigung Unterlagen wie Beschreibung, Pläne, Zeichnungen und Nachweisungen beizufügen, soweit sie zur Beurteilung des Antrages erforderlich sind. Mangelhafte Anträge können zurückgewiesen werden, wenn die mitzuteilenden Mängel des Antrags innerhalb einer festgesetzten Frist nicht behoben wurden. Auf diese Folge ist hinzuweisen.
(10) Über Ausnahmen von den Schutzbestimmungen betreffend Manöver und Übungen der Streitkräfte und anderer Organisationen (§ 3 Abs. 1 Nr. 17) entscheidet die oberste Wasserbehörde ( § 37 Abs. 4 SWG).
Der Landkreis Saarlouis - untere Wasserbehörde - entscheidet auf Antrag im Einzelfall über die Genehmigung nach § 3 Absatz 2 und 4 . Im Übrigen gilt § 5 Abs. 2 bis 9 entsprechend.
(2) Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Grundstücken im Wasserschutzgebiet haben die wasserbehördliche Überwachung des Wasserschutzgebietes, insbesondere die Befolgung der Vorschriften dieser Verordnung und der nach ihr getroffenen Anordnungen sowie Beobachtungen der Gewässer und des Bodens gemäß § 19 Abs. 2 Nr. 2 WHG und § 37 Abs. 5 SWG zu dulden.
den Hinweis „Wasserschutzgebiet“ im Liegenschaftskataster
Nach § 41 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 WHG kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig

References: Art. 10
 § 19
 § 37
 § 37
 § 3
 Art. 1
 Art. 3
 § 3
 § 37
 § 3
 § 5
 § 19
 § 37
 § 41