Source: http://sl.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sl.juris.de/sl/gesamt/ErbReisKSchV_SL_2006.htm
Timestamp: 2019-11-18 07:17:27+00:00

Document:
753-1-107
Verordnung über die Festsetzung eines Wasserschutzgebietes in den Städten Homburg und Bexbach
(Wasserschutzgebietsverordnung „Erbach-Reiskirchen“)
Fundstelle: Amtsblatt 2006, S. 2048
Auf Grund des § 19 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3245), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 25. Juni 2005 (BGBl. I S. 1746)[1] in Verbindung mit § 37 Abs. 1 des Saarländischen Wassergesetzes (SWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juli 2004 (Amtsbl. S. 1994), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 7 des Gesetzes vom 5. April 2006 (Amtsbl. S. 726), verordnet das Ministerium für Umwelt:
(2) Begünstigte im Sinne des § 37 Abs. 3 SWG ist die Stadtwerke Homburg GmbH, Lessingstraße 3, 66424 Homburg.
Neun Fassungsbereiche (Zone I) - rot gekennzeichnet -,
fünf engere Schutzzonen (Zone II) - blau gekennzeichnet -,
(2) Die Fassungsbereiche erstrecken sich auf folgende Grundstücke der Gemarkung Erbach-Reiskirchen (z.T. = zum Teil):
Flurstück-Nr.: 2934/1 z.T., 2935 z.T., Brunnen 10
Flurstück-Nr.: 2729 z.T., 2729/2 z.T., Brunnen 11
Flurstück-Nr.: 2940 z.T., Brunnen 12
Flurstück-Nr.: 2350/6 z.T., Brunnen 13
Flurstück-Nr.: 2325/17 z.T., Brunnen 14
Flurstück-Nr.: 2167/1 z.T., Brunnen 15
Flurstück-Nr.: 2264/4 z.T., Brunnen 16
Flurstück-Nr.: 2127/1 z.T., 1995/7 z.T., Brunnen 17
Flurstück-Nr.: 3119/7 Brunnen 18.
(3) Die engere Schutzzone umfasst folgende Flurstücke:
Für die Brunnen 10, 11 und 12:
Gemarkung Erbach-Reiskirchen, Flurstück-Nrn.:
2722 z.T., 2722/6 z.T., 2723 z.T., 2724, 2725, 2726, 2727, 2728, 2729 z.T., 2729/2 z.T., 2730, 2731, 2732, 2733, 2734, 2735, 2890/2 z.T., 2890/25 z.T., 1918/3, 2919/1, 2919/2, 2919/3, 2920/1, 2920/2, 2920/3, 2921, 2921/2, 2922, 2923, 2923/2, 2924, 2924/2, 2925, 2926, 2927, 2928, 2929, 2929/1, 2932, 2933, 2934/1 z.T., 2934/2, 2935 z.T., 2936, 2937, 2938, 2938/2, 2938/3, 2939, 2940 z.T., 2941, 2942, 2943, 2944, 2944/2, 2945, 2948/1, 2948/2.
Gemarkung Homburg, Flurstück-Nrn.:
4855/2 z.T., 4857 z.T., 4860/1 z.T..
Für die Brunnen 13 und 16:
88/3, 693/2 z.T., 2089/2, 2090, 2092, 2093, 2095, 2096, 2100, 2254, 2255, 2256, 2256/2, 2256/3, 2256/4, 2256/5, 2257, 2258, 2259, 2260, 2261, 2262, 2263, 2264, 2264/3, 2264/4 z.T., 2266, 2266/3, 2266/4, 2267, 2268, 2269, 2270, 2271, 2271/2, 2276, 2277, 2278, 2279, 2280, 2283, 2284, 2284/3, 2285, 2286, 2287, 2288, 2289/3 z.T., 2300/8, 2300/9, 2307, 2342, 2343, 2344, 2345, 2348, 2349/4, 2349/5, 2350/3, 2350/4, 2350/5, 2350/6 z.T., 2350/7, 2350/8, 2350/9, 2350/10, 2351, 2353, 2354, 2355, 2356, 2359, 2360, 2361, 2363, 2366, 2366/2, 2366/3, 2367 z.T., 2368 z.T., 2379 z.T., 2403 z.T., 2403/9, 2436/54, 2448/2, 2456, 2457/2, 2458/5, 2459/5.
Für die Brunnen 14 und 15:
2167/1 z.T., 2167/2, 2169/2, 2170, 2170/2, 2171, 2172, 2173, 2174, 2175, 2176, 2177, 2178, 2179, 2179/2, 2192 z.T., 2193, 2194, 2194/2, 2195, 2195/2, 2196, 2197, 2198, 2199, 2199/2, 2200, 2201, 2202, 2203, 2204, 2205, 2206, 2207, 2233, 2233/2, 2322 z.T., 2325/17 z.T., 2326 z.T..
Für den Brunnen 17:
693/2 z.T., 1731, 1731/2, 1732, 1734, 1734/2, 1808/5, 1808/6, 1954, 1954/2, 1955, 1956, 1956/2, 1957, 1964, 1964/2, 1995 z.T., 1995/3, 1995/7 z.T., 2024, 2024/2, 2024/3, 2025, 2025/2, 2026, 2026/2, 2027, 2028/3, 2028/5, 2028/6, 2028/7, 2028/8, 2028/9, 2028/10, 2029, 2030, 2032, 2033, 2034, 2035, 2037, 2038, 2039, 2042, 2045, 2045/2, 2046, 2047/2, 2048, 2049, 2050, 2050/2, 2051, 2051/2, 2051/3, 2051/4, 2051/5, 2052, 2053, 2054, 2055, 2056, 2057, 2058, 2059, 2060, 2061, 2117, 2118, 2119, 2121, 2122, 2122/2, 2122/3, 2123, 2124, 2125, 2126, 2127/1 z.T., 2128, 2129/3, 2130/4, 2131, 2131/2, 2132, 2134 z.T., 2135, 2135/2, 2136, 2137.
Für den Brunnen 18:
935/39, 2399, 2400 z.T., 2401 z.T., 2402/2, 2402/3 z.T., 2403 z.T., 2404, 2405, 2406, 2407, 2413/3, 2413/4, 2692, 2694, 2694/4, 2695, 2696, 2697/3, 2697/4, 2697/5, 2698, 2720/2 z.T., 3114, 3115, 3116, 3119/1, 3119/3, 3119/5, 3119/6, 3120, 3121, 3122, 3124, 3125.
Gemarkung Jägersburg, Flurstück-Nrn.:
1854/82 z.T., 1857/7 z.T., 1858/3, 1858/2 z.T..
(4) Die weitere Schutzzone ist aus dem als Anlage abgedruckten Übersichtsplan ersichtlich. Soweit Wasserschutzgebiete sich berühren, gilt die Straßen- bzw. Wegemitte als Grenze. Im Übrigen gilt bei Feld- und Waldwegen der äußere Rand, bei Orts- und Landstraßen der dem Wasserschutzgebiet zugelegene Rand als Grenze. Der Grenzverlauf ergibt sich aus den Punkten 1 - 68 und wird wie folgt beschrieben:
Der Ausgangspunkt der Grenzbeschreibung befindet sich 50 m nordwestlich der Einmündung der Autobahnabfahrt Homburg von der A 6 auf die B 423 in einer Wegbiegung eines parallel zur Autobahnabfahrt verlaufenden Waldweges.
Entlang des Waldweges ca. 260 m in nordwestlicher Richtung bis zur nächsten Einmündung (Beginn „Homburger Straße“).
In nordöstlicher Richtung ca. 150 m entlang des Waldweges.
Ca. 130 m in östlicher Richtung im Abstand von ca. 45 m parallel zur „Buchenhainstraße“.
Ca. 215 m entlang des Waldweges in nordöstlicher Richtung bis an die nordöstliche Ecke des Sportplatzes von Kleinottweiler.
Ca. 50 m in nordwestlicher Richtung entlang der nördlichen Grenze des Sportplatzes.
Ca. 130 m in nordöstlicher Richtung entlang der „Ahornstraße“.
Ca. 50 m in nordwestlicher Richtung.
Ca. 80 m nach Nordnordost bis zu einer Einmündung in einen Waldweg hinter der Wohnbebauung.
Ca. 300 m in nordwestlicher Richtung bis zur B 423.
Entlang der B 423 in nordöstlicher Richtung ca. 240 m bis zu einem nach links abzweigenden Waldweg.
Ca. 180 m in westlicher Richtung entlang des Waldweges bis zu einer Einmündung in einen weiteren Waldweg.
Ca. 770 m nach Norden bis zu einer sternförmigen Kreuzung von Waldwegen.
Ca. 1530 m entlang des nach Nordnordwest führenden Waldwegs bis zu einer Einmündung südlich eines Golfplatzes.
Ca. 360 m in nordwestlicher Richtung entlang der südlichen Grenze des Golfplatzes.
Ca. 1120 m nach Norden entlang der westlichen Grenze des Golfplatzes und der „Römerstraße“ zum Ortsende von Websweiler.
Ca. 930 m in nordwestlicher Richtung entlang der „Friedhofstraße“ in Höchen.
Entlang eines Waldweges ca. 210 m in nordöstlicher Richtung bis zur Kapelle in Höchen.
Ca. 265 m in südöstlicher Richtung.
Ca. 150 m in nordöstlicher Richtung bis zur „Saar-Pfalz-Straße“ in Höhe der Einmündung der „Websweilerstraße“.
Ca. 300 m in südöstlicher Richtung entlang der „Saar-Pfalz-Straße“ in Richtung „Thorhaus“.
In einem Abstand von ca. 50 m nördlich der L 117 ca. 550 m in östli-cher Richtung bis zu dem ersten Feldweg östlich von „Thorhaus“.
In gleicher Richtung und gleichem Abstand zu der Landstraße ca. 720 m bis zu dem vierten Waldweg östlich des Wasserbehälters.
Entlang des Waldweges ca. 50 m in südlicher Richtung bis zur L 117.
Nach Querung der Landstraße ca. 700 m in südöstlicher Richtung bis zum Kreuzungspunkt mit einer Freileitung.
Entlang der Landstraße sowie der Landesgrenze ca. 370 m in südöstlicher Richtung bis zur Einmündung zweier Waldwege.
In gleicher Richtung ca. 110 m bis zur Einmündung eines weiteren Waldwegs.
Ca. 180 m entlang der L 117 bzw. der Landesgrenze weiter in südöstlicher Richtung bis zur Einmündung der L 220.
Ca. 40 m in südlicher Richtung entlang der L 220.
Nach Querung der L 220, der Landesgrenze folgend, ca. 400 m in südöstlicher Richtung entlang der L 117 bzw. eines in südöstlicher Richtung abzweigenden Waldwegs, bis zur Einmündung eines weiteren Waldwegs.
Dem Verlauf des Waldwegs sowie der Landesgrenze ca. 220 m in südöstlicher Richtung folgend bis zu einer Wegbiegung.
Ca. 160 m in östlicher Richtung bis zu einem Waldstück.
Entlang der Landesgrenze ca. 250 m in östlicher Richtung bis zur B 423.
In südwestlicher Richtung ca. 915 m entlang der B 423 bis zur Kreuzung mit der „Bahnhofstraße“ in Jägersburg.
Ca. 185 m in östlicher Richtung entlang der „Bahnhofstraße“ bis zur Einmündung der „St.-Josef-Straße“.
Entlang der „St.-Josef-Straße“ ca. 300 m in südlicher Richtung bis zur „Eichelscheider Straße“.
Ca. 125 m in östlicher Richtung entlang der „Eichelscheider Straße“ bis zur Einmündung der „Jakobstraße“.
Ca. 130 m in südlicher Richtung entlang der „Jakobstraße“ bis zu einem in einer Biegung nach Osten abzweigenden Waldweg.
Ca. 30 m nach Osten bis zur Einmündung in einen weiteren Waldweg.
Ca. 110 m entlang des nach Südsüdost verlaufenden Waldwegs bis zu einer Waldwegkreuzung.
Ca. 250 m entlang des nach Südost verlaufenden Waldweges bis zur nächsten Waldwegkreuzung.
Entlang des nach Nordost verlaufenden Waldwegs bis zur Einmündung in einen weiteren Waldweg parallel zur Eisenbahnstrecke Homburg-Waldmohr.
Ca. 330 m in südsüdöstlicher Richtung bis zu einer Waldwegkreuzung südwestlich einer Bahnüberführung.
Ca. 50 m nach Nordosten bis zur v.g. Überführung der Bahnstrecke Homburg-Waldmohr.
In südöstlicher Richtung ca. 1800 m entlang der Bahngleise bis zur „Schulzenhausstraße“.
Ca. 600 m entlang der „Schulzenhausstraße“ und eines Waldwegs in südwestlicher Richtung bis zur L 118.
Entlang der L 118 ca. 130 m in nordwestlicher Richtung.
Ca. 150 m in südwestlicher Richtung bis zum Ende der „Bernwardstraße“.
Ca. 90 m in nordnordwestlicher Richtung bis zu einer 110 KV-Leitung.
In westsüdwestlicher Richtung ca. 120 m bis zur „Grünwaldstraße“.
Ca. 30 m in nördlicher Richtung bis zur Einmündung in die „Bernwardstraße“.
Entlang der „Bernwardstraße“ ca. 200 m in südwestlicher Richtung bis zu einem nach Nordwesten abbiegenden Weg.
Entlang dieses Weges ca. 350 m in nordwestlicher Richtung bis zur Einmündung in die „Steinbachstraße“.
Ca. 80 m in nördlicher Richtung entlang der „Steinbachstraße“.
Ca. 70 m in westlicher Richtung bis zur Grenze eines Sportplatzgeländes.
In südwestlicher Richtung ca. 140 m entlang des Sportplatzgeländes bis zur „Paulstraße“.
Ca. 90 m in westlicher Richtung bis zur Kreuzung „Paulstraße“ / „Georgstraße“.
Entlang der „Georgstraße“ ca. 170 m in südlicher Richtung bis zur „Reiskircher Straße“.
Ca. 40 m in westlicher Richtung.
Ca. 175 m nach Südsüdwest in einem Abstand von etwa 100 - 150 m hinter den Gärten der Häuser der „Fabrikstraße“ entlang.
In Höhe des letzten Hauses der „Fabrikstraße“ ca. 20 m nach Südwesten bis zu einer Böschung.
Ca. 120 m in südwestlicher Richtung auf den „Erbach“ zu, bis zu dessen Querung.
Punkt 62 - 63:
Entlang des „Erbachs“ ca. 20 m nach Südosten.
Punkt 63 - 64:
Ca. 100 m in südwestlicher Richtung.
Punkt 64 - 65:
Ca. 30 m nach Südosten bis auf eine Entfernung von 5 m zu einem Wassergraben.
Punkt 65 - 66:
Parallel zu dem Wassergraben ca. 780 m in südwestlicher Richtung.
Punkt 66 - 67:
Ca. 140 m nach Nordnordwesten bis zu einem Waldweg.
Punkt 67 - 68:
Entlang dieses Weges ca. 920 m nach Westen bzw. Nordwesten, nach der Querung der Autobahnauffahrt sowie der A 6 bis zu einem parallel zur Autobahn verlaufenden Waldweg.
Punkt 68 - 1:
Ca. 260 m entlang des Waldwegs in westlicher bzw. südwestlicher Richtung zurück zum Ausgangspunkt der Grenzbeschreibung.
Übersichtslageplan i. M. 1 : 10 000 mit Einzeichnung der Schutzzonen III und II, der Brunnen sowie der Punkte zur Grenzbeschreibung,
Übersichtslageplan der Flurkartenausschnitte i. M. 1 : 10 000,
Flurkarte der Schutzzone II im Bereich des Brunnens 10 i. M. 1 : 1 000,
Flurkarte der Schutzzone II im Bereich der Brunnen 11 und 12 i. M. 1 : 1 000,
Flurkarte der Schutzzone II für die Brunnen 13 und 16 i. M. 1 : 1 000,
Flurkarte der Schutzzone II für die Brunnen 14 und 15 i. M. 1 : 1 000,
Flurkarte der Schutzzone II für den Brunnen 17 i. M. 1 : 1 000,
Flurkarte der Schutzzone II für den Brunnen 18 i. M. 1 : 1 000.
Der Stadt Homburg, Am Forum 5, 66424 Homburg,
der Stadt Bexbach, Rathausstraße 68, 66450 Bexbach,
dem Saarpfalz-Kreis - untere Wasserbehörde -, Am Forum 1, 66424 Homburg,
dem Saarpfalz-Kreis - untere Bauaufsichtsbehörde -, Am Forum 1, 66424 Homburg,
dem Ministerium für Umwelt - Landesplanungsbehörde - Keplerstraße 18, 66117 Saarbrücken,
Rohrleitungsanlagen nach § 19 a WHG zum Befördern wassergefährdender Stoffe;
- Ausbringen von Dünger, soweit dies nicht zeit- und bedarfsgerecht erfolgt,
- Ausbringen von Wirtschaftsdünger (Gülle, Jauche) und Silagesickersaft ganz-jährig auf Brache oder auf gefrorenem oder schneebedecktem Boden,
- Ausbringen von Klärschlamm, Fäkalschlamm und Müllkompost,
- Anwenden von Pflanzenschutzmitteln,
- Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln aus Luftfahrzeugen,
- Tierbesatz mit grundwassergefährdender Konzentration von Tieren, bezogen auf den Betrieb und / oder auf die für die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers verfügbare landwirtschaftliche Fläche,
- Lagern von Wirtschaftsdünger sowie von fließfähigem Mineraldünger außerhalb dauerhaft dichter Anlagen; Gärfuttermieten (Feldsilage), ausgenommen Foliensilos auf dichter Bodenplatte mit Auffangbehälter,
- Waldrodung, Grünlandumbruch, Schwarzbrache,
- Landwirtschaftliche Beregnung, sofern dabei die nutzbare Feldkapazität überschritten wird,
- Sonderkulturen,
- Kleingartenanlagen;
Abwassereinleitung in den Untergrund einschl. Abwasserversickerung, -verrieselung und -verregnung. Ausgenommen ist die flächenhaft über die natürlich gewachsene oder über eine mindestens 30 cm mächtige bewachsene Bodenzone erfolgende Versickerung von:
a) nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser,
- von Dach-, Hof- oder Wegeflächen von Wohngrundstücken ( 35 Abs. 2 SWG oder
- von gewerblich oder industriell genutzten Flächen, die von ihrer Nutzung und tatsächlichen Belastung her mit Wohngebieten vergleichbar sind, öffentlichen Straßen, die als Ortsstraßen der Erschließung von Wohngebieten dienen und öffentlichen Straßen außerhalb der geschlossenen Ortslage - mit Ausnahme der Fahrbahnen und Parkplätze von mehr als zwei-streifigen Straßen -, beschränkt öffentlichen Straßen sowie Geh- und Radwegen, soweit dies nach einer kommunalen Abwassersatzung bzw. einem Bebauungsplan zulässig ist ( §§ 49a Abs. 3 , 35 Abs. 3 SWG),
b) biologisch gereinigtem Abwasser aus Kleinkläranlagen für Einzelanwesen,
soweit diese Anlagen ent-sprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik hergestellt, unterhalten und betrieben werden;
Neuanlage von Abfallbehandlungsanlagen, -deponien, -umschlaganlagen und -zwischenlagern;
Ablagerung von Rückständen aus Wärmekraftwerken (ausgenommen Schmelzkammergranulat) und Abfallverbrennungsanlagen, Hochofenschlacken und Gießereisanden;
Erdaufschlüsse, durch die die Grundwasserüberdeckung wesentlich vermindert wird, vor allem wenn das Grundwasser ständig oder zu Zeiten hoher Grundwasserstände aufgedeckt oder eine schlecht reinigende Schicht freigelegt wird und keine ausreichende und dauerhafte Sicherung zum Schutz des Grundwassers vor-genommen werden kann;
Neuanlage von Güterumschlagplätzen (Rangierbahnhöfe, Güterbahnhöfe, Autohöfe);
Neuanlage von Tankstellen;
Neuanlage von Wurftaubenschießplätzen.
Änderung von Güterumschlagplätzen (z.B. Rangierbahnhöfe, Güterbahnhöfe, Autohöfe);
Erweiterung von Wurftaubenschießplätzen und Golfplätzen;
Anlagen zur Verwertung von Reststoffen (z. B. Bauschuttrecycling);
Änderung und Erweiterung von Tankstellen;
(3) Engere Schutzzonen (Zone II)
Die engeren Schutzzonen sollen den Schutz vor Verunreinigungen durch pathogene Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Viren, Parasiten und Wurmeier) sowie vor sonstigen Beeinträchtigungen gewährleisten, die bei geringer Fließdauer und Fließstrecke zur Trinkwassergewinnungsanlage gefährlich sind.
(4) In den engeren Schutzzonen sind genehmigungspflichtig, soweit nicht nach Absatz 3 verboten:
Die Fassungsbereiche sollen den Schutz der Wassergewinnungsanlagen und ihrer un-mittelbaren Umgebung vor jeglichen Verunreinigungen und Beeinträchtigungen gewährleisten.
(1) Für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung die Vorschriften der §§ 19 g ff. ., 34 WHG, 39 SWG i.V.m. der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS) vom 1. Juni 2005 (Amtsbl. S. 830) in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
(3) Für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind - ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung - die Vorschriften der Verordnung über Anwendungsverbote und -beschränkungen für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
(4) Für die Anwendung von Düngemitteln sind - ungeachtet weitergehender Regelungen nach dieser Rechtsverordnung - die Vorschriften des Düngemittelgesetzes (DüngemittelG)[4] in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
(1) Der Saarpfalz-Kreis - untere Wasserbehörde - in Homburg kann auf Antrag im Einzelfall von den Schutzbestimmungen des § 3 Abs. 1 und 3 Ausnahmen zulassen, wenn
(2) Dem Ausnahmeantrag sind in dreifacher Ausfertigung Unterlagen wie Beschreibung, Pläne, Zeichnungen und Nachweise beizufügen, soweit sie zur Beurteilung des Antrages erforderlich sind. Mangelhafte Anträge können zurückgewiesen werden, wenn die mitzuteilenden Mängel des Antrags innerhalb einer festgesetzten Frist nicht behoben wurden. Auf diese Folge ist hinzuweisen.
(3) Zu dem Ausnahmeantrag sind der Begünstigte und das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz zu hören ( § 37 Abs. 4 SWG). Will die untere Wasserbehörde Bedenken des Landesamtes nicht Rechnung tragen, so hat sie die Entscheidung der obersten Wasserbehörde einzuholen.
(4) Die Ausnahme kann mit Bedingungen und Auflagen verbunden werden. Sie kann nachträglich mit zusätzlichen Anforderungen versehen oder weiteren Einschränkungen unterworfen werden, soweit es das Interesse der öffentlichen Wasserversorgung gebietet, das Grundwasser im Rahmen dieser Verordnung vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen, die bei der Erteilung der Ausnahme nicht voraus-sehbar waren. Sie kann auch einmalig für eine bestimmte Zahl in der Zukunft liegender Handlungen gleicher Art erteilt werden.
(5) Die Ausnahme darf nur widerruflich erteilt werden, es sei denn, das Wohl der Allgemeinheit, insbesondere der Schutz der Wasserversorgung, erfordert keinen Widerrufsvorbehalt. Im Fall des Widerrufs kann die zuständige Wasserbehörde vom Grundstückseigentümer verlangen, dass der frühere Zustand wieder hergestellt wird.
(8) Einer besonderen Ausnahme bedarf es nicht für Handlungen, die einer wasserrechtlichen Erlaubnis, Bewilligung oder Genehmigung unterliegen und für Handlungen, die nach anderen Bestimmungen einer Erlaubnis, Bewilligung, Genehmigung oder sonstigen behördlichen Zulassungen bedürfen, wenn diese von der Wasserbehörde oder mit deren Einvernehmen erteilt wird sowie für bergrechtliche Zulassungsverfahren, wenn die Wasserbehörde vor der Zulassung eines Betriebsplanes beteiligt worden ist.
Der Saarpfalz-Kreis - untere Wasserbehörde - in Homburg entscheidet auf Antrag im Einzelfall über die Genehmigung nach § 3 Abs. 2 und 4 . Im Übrigen gilt § 5 Abs. 2 bis 9 entsprechend.
(2) Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Grundstücken im Wasserschutzgebiet haben die wasserbehördliche Überwachung des Wasserschutzgebietes, insbesondere die Befolgung der Vorschriften dieser Verordnung und der nach ihr getroffenen Anordnungen sowie Beobachtungen der Gewässer und des Bodens gemäß §§ 19 Abs. 2 Nr. 2 WHG und 37 Abs. 5 SWG zu dulden.
(1) Soweit eine auf Grund dieser Verordnung ergehende Anordnung eine Enteignung darstellt oder einen enteignungsgleichen Eingriff enthält, hat der Begünstigte hierfür nach den §§ 19 Abs. 3 , 20 WHG i.V.m. 100 SWG Entschädigung zu leisten.
Nach § 41 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 WHG kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000,- Euro belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig

References: § 19
 § 37
 § 37
 § 19
 § 3
 § 37
 § 3
 § 5
 § 41