Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-06-2010-6B_1048-2009
Timestamp: 2016-10-25 05:00:44+00:00

Document:
6B_1048/2009 (29.06.2010)
6B_1048/2009
6B_1066/2009
vertreten durch Rechtsanw�ltin Sibylle Fankhauser,
Mehrfacher Betrug, mehrfache Veruntreuung, mehrfache Urkundenf�lschung; willk�rliche Beweisw�rdigung; Unschuldsvermutung; Strafzumessung,
Beschwerden gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, vom 6. November 2009.
Das Kreisgericht Oberwallis f�r den Bezirk Brig verurteilte X.________ am 17. Juni 2008 wegen gewerbsm�ssigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB), mehrfacher Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 StGB) und mehrfacher Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. Vom Vorwurf des Betrugs bzw. der Veruntreuung zum Nachteil von A.________, B.________, C.________, D.________ und E.________ sprach es ihn frei.
Das Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, sprach X.________ am 6. November 2009 des mehrfachen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB; recte: 146 Abs. 1 StGB), der mehrfachen Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 StGB) sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten, wovon es 14 Monate f�r unbedingt und 16 Monate f�r bedingt vollziehbar erkl�rte. Es sprach ihn frei vom Vorwurf des Betrugs bzw. der Veruntreuung zum Nachteil von A.________, B.________, C.________, D.________ und E.________, ferner - abweichend vom Urteil des Kreisgerichts - vom Vorwurf des Betrugs zum Nachteil von F.________ sowie vom Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil von F.________, G.________, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________ und N.________.
Das Kantonsgericht h�lt zusammenfassend folgenden Sachverhalt f�r erwiesen:
X.________ beschaffte in der Zeit von Januar 2002 bis Juli 2003 f�r Geldgesch�fte mit angeblich exorbitanten Gewinnen von Dritten Gelder im Betrag von insgesamt Fr. 4'487'458.--. Zu einem kleineren Teil liess er diese auf ein Konto beim Finanzdienstleistungsunternehmen O.________, lautend auf die P.________ Ltd., �berweisen, wobei die P.________ Ltd. eine von ihm beherrschte und gef�hrte Gesellschaft mit Sitz in Belize war. Den gr�sseren Teil der Gelder liess er auf Konten von Dritten, mehrheitlich im Ausland, �berweisen. Er legte den potenziellen Geldgebern gef�lschte Dokumente vor, insbesondere gef�lschte Bankausz�ge als Verm�gensnachweis. Die Geldgeber erhielten, abgesehen von wenigen kleineren Zahlungen, weder ihr Kapital zur�ck noch die versprochenen Gewinne ausbezahlt. Die Gelder sind f�r diese gr�sstenteils endg�ltig verloren. Die in Aussicht gestellten Geldgesch�fte (High Yield Investments) waren zu keinem Zeitpunkt tats�chlich geplant oder aufgegleist worden. X.________ stand entgegen seinen Angaben, die er gegen�ber den Geldgebern machte, nie mit dem echten Finanzdienstleistungsunternehmen Q.________ oder mit diesem verbundenen Gesellschaften in Kontakt. Bei der Q.________ [Development Services] Ltd. [Poultry] London, die im Zusammenhang mit den Geldgesch�ften stand, handelte es sich um eine Gesellschaft ohne eigentliche Gesch�ftst�tigkeit. Ihr Name und ihre Adresse waren bewusst so gew�hlt worden, dass die Geldgeber sie mit der echten Q.________ verwechselten. Die �brigen involvierten Gesellschaften und die f�r diese oder die Q.________ auftretenden Personen hatten keinen Bezug zur echten Q.________. Die angeblichen Geldgesch�fte waren von vornherein einzig darauf ausgerichtet, Personen zur �berweisung von gr�sseren und kleineren Geldbetr�gen zu motivieren, welche in der Folge von den Hinterm�nnern vereinnahmt wurden. Der Geldfluss konnte nicht umfassend gekl�rt werden. Fr. 52'920.-- wurden �ber das Konto beim Finanzdienstleistungsunternehmen O.________ der P.________ Ltd. auf das private Konto von X.________ �berwiesen. Er setzte von diesem Betrag Fr. 15'074.-- f�r R�ckzahlungen ein und verwendete Fr. 37'846.-- f�r seinen Lebensunterhalt. Es ist nicht erstellt, dass von den auf Konten Dritter einbezahlten Betr�gen von �ber Fr. 4 Mio. Gelder an X.________ flossen (angefochtenes Urteil S. 7 f.). X.________ wusste von Anfang an, dass die Q.________ London keine Bank war, die diesbez�glichen Belege nicht echt waren, nie Kapital zum Traden bereitstand, die vorgegebenen Finanzgesch�fte nie wirklich beabsichtigt waren und folglich s�mtliche Handlungen, die er und seine Komplizen vornahmen, darauf ausgerichtet waren, den Gesch�digten ihr Geld abzunehmen (angefochtenes Urteil S. 28 f.).
Die Zentrale Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, (1a) der Freispruch vom Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil von G.________, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________ und N.________ sei aufzuheben. X.________ sei hierf�r zu bestrafen und lediglich vom Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil von F.________ im Betrag von USD 28'000.-- freizusprechen. (1b) X.________ sei des mehrfachen gewerbsm�ssigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB), der mehrfachen Veruntreuung (Art. 138 Ziff 1 StGB) sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) schuldig zu sprechen. (1c) Er sei zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren zu verurteilen. (2) Das angefochtene Urteil sei im �brigen zu best�tigen, und (3) X.________ habe die Kosten von Verfahren und Entscheid zu tragen.
X.________ f�hrt ebenfalls Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, (1) das Urteil des Kantonsgerichts sei hinsichtlich der Strafpunkte 2, 3, 5, 7 und 8a aufzuheben, (2) er sei von den Vorw�rfen des Betrugs, der mehrfachen Veruntreuung und der mehrfachen Urkundenf�lschung freizusprechen, eventualiter sei er bei einer allf�lligen Verurteilung wegen Betrugs, Veruntreuung und/oder Urkundenf�lschung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von h�chstens 7 Monaten zu verurteilen, (3) die Zivilbegehren seien auf den Zivilweg zu verweisen, eventualiter seien nur diejenigen Zivilbegehren zu beurteilen, gegen deren Zivilparteien er schuldig gesprochen werde, (4) eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung ans Kantonsgericht zur�ckzuweisen, (5) Sibylle Fankhauser sei als seine amtliche Verteidigerin zu ernennen, und (6) die bundesgerichtlichen Verfahrenskosten seien gem�ss Gesetz zu verlegen.
Mit Eingabe vom 26. Februar 2010 beantragt X.________, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
Die beiden Beschwerden richten sich gegen dasselbe Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Wallis. Sie werden vereinigt und in einem bundesgerichtlichen Urteil behandelt.
I. Beschwerde von X.________ (nachfolgend Beschwerdef�hrer)
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Feststellung des Sachverhalts.
1.1 Die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) pr�ft das Bundesgericht nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis).
Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f. mit Hinweisen).
1.2.1 Die Vorinstanz erw�gt, R.________ und seine Firma seien in einer fast ausweglosen finanziellen Situation gewesen, weshalb dieser mit Y.________ und dem Beschwerdef�hrer (wobei der Erste durch den Zweiten vertreten worden sei) am 4. Juni 2002 ein "Funding Agreement" abgeschlossen habe. Darin habe R.________ zugesagt, den Betrag von USD 125'000.-- auf ein Konto von Y.________ bei der Bank Q.________ Genf zu �berweisen. Im Gegenzug h�tten sich der Beschwerdef�hrer und Y.________ verpflichtet, am 30. Juni 2002 eine R�ckzahlung von Fr. 12'000'000.-- zu leisten (angefochtenes Urteil S. 11).
1.2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz stelle in willk�rlicher und offensichtlich aktenwidriger Weise fest, R.________ habe wegen seiner fast ausweglosen finanziellen Situation das Gesch�ft mit ihm gewagt. Aufgrund dieser tats�chlichen Feststellung komme die Vorinstanz zu einer unzutreffenden rechtlichen Schlussfolgerung. Den Aussagen von R.________ sei zu entnehmen, dass der Abschluss des Gesch�fts nichts mit seiner finanziellen Situation zu tun gehabt habe (Beschwerde S. 13).
1.2.3 Die Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 11, S. 32 mit Hinweis auf die Ausf�hrungen im erstinstanzlichen Urteil) st�tzt sich einerseits auf die Angaben, die R.________ anl�sslich seiner untersuchungsrichterlichen Befragung vom 8. April 2004 machte. Er gab an, es sei ihm darum gegangen, seine Immobilien f�r Fr. 12 Mio. zu verkaufen. Grund daf�r sei die Stilllegung des Betriebs gewesen. Er sei von Seiten der Bank unter Druck gewesen, was allerdings mit der "vorigen Sache" nichts zu tun habe. Dass er trotz einer gewissen Skepsis aufgrund seiner Gutgl�ubigkeit gegen�ber dem Beschwerdef�hrer den Betrag von USD 125'000.-- �berwiesen habe, sei nicht im Zusammenhang mit der Zwangsversteigerung seiner Firma gestanden (vorinstanzliche Akten, HD S. 803 ff.). Andererseits st�tzt sich die Vorinstanz auf die Aussagen von S.________. Dieser gab bei seiner Befragung vor dem Untersuchungsrichter vom 8. April 2004 an, der Beschwerdef�hrer habe gewusst, das R.________ finanziell "in der Klemme" gewesen sei. Dieser habe bestimmt einen Ausweg aus seiner schwierigen Situation finden wollen. R.________ sei vor der Wahl gestanden, das Risiko einzugehen oder ganz unterzugehen. Der Beschwerdef�hrer habe bereits anfangs Mai von den Schwierigkeiten gewusst, die R.________ mit den Banken gehabt habe. Er sei �ber die Probleme von R.________ informiert gewesen. Dies sei - so glaube er - bereits im April 2002 der Fall gewesen (vorinstanzliche Akten, HD S. 811 ff.).
Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers ist es vor dem Hintergrund der geschilderten Aussagen vertretbar, dass die Vorinstanz zusammenfassend festh�lt, R.________ habe sich aufgrund seiner finanziellen Situation auf das Gesch�ft mit ihm eingelassen. Es liegt keine willk�rliche W�rdigung der Angaben von R.________ und S.________ vor.
1.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe hinsichtlich der Frage, ob er gewusst habe, dass Y.________ kein schwerreicher Mann war und er mit diesem die Gesch�digten zu Geld�berweisungen �berreden konnte, eine willk�rliche und einseitige Beweisw�rdigung vorgenommen und den Sachverhalt unrichtig festgestellt (Beschwerde S. 13 f.). Er setzt sich aber mit der Begr�ndung der Vorinstanz nicht in rechtsgen�gender Weise auseinander. Er begn�gt sich damit, seine eigene Sicht der Dinge zu schildern. Auf diese appellatorische Kritik ist nicht einzutreten.
1.4 Es ist weiter nicht ersichtlich und auch nicht dargelegt, weshalb und inwiefern eine willk�rliche Beweisw�rdigung vorliegen soll, wenn die Vorinstanz gem�ss den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht erw�hnt, dass die Scheinfirma Q.________ Ltd. in London Poultry bereits im Jahr 2001 gegr�ndet wurde, er aber Z.________ erst im Jahr 2003 kennenlernte. Auch auf diese Ausf�hrungen ist nicht einzutreten.
1.5 Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz stelle in willk�rlicher Weise fest, er habe - obgleich die R�ckzahlungen nicht wie versprochen eingegangen seien und er an Y.________ zu zweifeln begonnen habe - seine Zusammenarbeit mit diesem fortgesetzt und weiterhin Gelder auf das von diesem angegebene Bankkonto ausf�hren lassen. Sie habe �bersehen, dass nach dem 23. Juli 2003 keine weiteren Gesch�fte mit Y.________ als Vertragspartner abgeschlossen worden seien. Es k�nne ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass weiterhin Gelder auf das Konto von T.________ geflossen seien (Beschwerde S. 14).
Die Vorinstanz f�hrt diesbez�glich aus, der Beschwerdef�hrer habe seine Zusammenarbeit mit Y.________ fortgesetzt, indem er weiterhin Gelder auf das von diesem angegebene Bankkonto habe �berweisen lassen. Nach dem angeblichen Scheitern des Gesch�fts von T.________ habe er nicht die R�ckzahlung der auf dessen Konten einbezahlten Gelder verlangt, sondern sich um die Fortf�hrung der angeblichen Gesch�fte bem�ht, wobei er die Gelder weiterhin auf die Konten von T.________ habe einzahlen lassen (angefochtenes Urteil S. 27). Eine weitergehende Zusammenarbeit mit Y.________ bzw. der Abschluss neuer Gesch�fte mit diesem wird dem Beschwerdef�hrer somit nicht vorgeworfen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich sein soll.
1.6 Die Vorinstanz f�hrt im Rahmen einer zusammenfassenden W�rdigung aus, der Beschwerdef�hrer habe die von G.________ erhaltene Summe von Fr. 100'000.-- nicht wie vorgegeben vollumf�nglich kurzfristig investiert, sondern zumindest teilweise f�r eigene Zwecke gebraucht (angefochtenes Urteil S. 27).
Der Beschwerdef�hrer wendet ein, G.________ sei lediglich mitgeteilt worden, es handle sich um ein Darlehen von kurzer Dauer. Die Vorinstanz halte zu Unrecht fest, das Geld h�tte investiert werden sollen und stelle somit den Sachverhalt unrichtig dar (Beschwerde S. 14 f.).
Im angefochtenen Urteil wird nach einer ausf�hrlichen Beweisw�rdigung festgehalten, es sei erstellt, dass m�ndlich abgemacht wurde, der Betrag von Fr. 100'000.-- solle f�r eine kurzfristige Anlage mit hoher Rendite und zugesicherter R�ckzahlung verwendet werden. Eine solche kurzfristige Anlage sei indes nicht get�tigt worden (angefochtenes Urteil S. 10 f.). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit der Beweisw�rdigung der Vorinstanz zu diesem Punkt in keiner Weise auseinander. Auf seine diesbez�glichen Vorbringen ist nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der aus der Unschuldsvermutung fliessenden Maxime "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel.
2.1 Aus der in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Unschuldsvermutung wird die Rechtsregel "in dubio pro reo" abgeleitet. In seiner vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel besagt dieser Grundsatz, dass sich der Strafrichter nicht von einem f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalt �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Inwiefern dieser Grundsatz als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen).
2.2 Der Beschwerdef�hrer setzt sich in weiten Teilen seiner Beschwerdeschrift nicht mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinander. Er gibt haupts�chlich seine eigene Sicht der Dinge wieder bzw. legt dar, wie die Beweise seiner Auffassung nach richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Zu den Ausf�hrungen der Vorinstanz, es sei aussergew�hnlich, dass er f�r die Kosten des angeblichen Multimillion�rs aufkam, bringt er beispielsweise zusammenfassend vor, er habe gest�tzt auf das Vertrauensverh�ltnis zu Y.________ und wohl aus Angst, er k�nnte durch kleinliche Regelungen betreffend die Auslagen das Gesch�ft gef�hrden, nicht auf eine klare Regelung dieser Kosten gedr�ngt (Beschwerde S. 16). Weiter bringt er unter anderem vor, aus der Erstellung eines inhaltlich falschen Schreibens d�rfe nicht der Schluss gezogen werden, er habe gewusst, dass er nicht mit der "echten Q.________" in Kontakt gestanden sei (Beschwerde S. 20). Mit dieser rein appellatorischen Kritik ist nicht dargetan, dass und inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willk�rlich feststellt. Die R�gen gen�gen den Begr�ndungsanforderungen nicht. F�r die Begr�ndung von Willk�r reicht im �brigen praxisgem�ss nicht aus, dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133 mit Hinweisen). Dementsprechend liegt auch keine Verletzung der Unschuldsvermutung vor. Der Beschwerdef�hrer vermag nicht darzulegen, dass bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat, wie ihn die Vorinstanz festh�lt.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, seine Verurteilung wegen Veruntreuung zum Nachteil von U.________ bzw. G.________ sowie W.________ verletze Bundesrecht (Beschwerde S. 22 ff.).
3.1 Der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich schuldig, wer ihm anvertraute Verm�genswerte unrechtm�ssig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz und ein Handeln in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht. Nach der Rechtsprechung bereichert sich bei der Veruntreuung von Verm�genswerten unrechtm�ssig, wer die Verm�genswerte, die er dem Berechtigten jederzeit zur Verf�gung zu halten hat, in seinem Nutzen verwendet, ohne f�hig und gewillt zu sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen (BGE 133 IV 21 E. 6.1.2 S. 27 mit Hinweisen). Anvertraut ist, was jemand mit der Verpflichtung empf�ngt, es in bestimmter Weise im Interesse des Treugebers zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder einem anderen abzuliefern. Nach der Rechtsprechung gen�gt, dass der T�ter ohne Mitwirkung des Treugebers �ber die Werte verf�gen kann, ihm mithin Zugriff auf das fremde Verm�gen einger�umt worden ist. Der Tatbestand von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB betrifft F�lle, in denen - anders als bei der Veruntreuung von Sachen gem�ss Abs. 1 - zivilrechtlich die Fremdheit der anvertrauten Werte nicht gegeben oder zumindest zweifelhaft ist. Abs. 2 soll nur jenes Unrecht erfassen, das mit dem in Abs. 1 umschriebenen strukturell gleichwertig ist. In den F�llen, in denen Abs. 2 zur Anwendung kommt, erwirbt der Treuh�nder an den erhaltenen Verm�genswerten Eigentum. Er erlangt daher nicht nur eine tats�chliche, sondern auch eine rechtliche Verf�gungsmacht. Die ins Eigentum des Treuh�nders �bergegangenen Verm�genswerte sind bestimmt, wieder an den Berechtigten zur�ckzufliessen oder an einen Dritten weitergeleitet zu werden. In diesem Sinne sind sie wirtschaftlich fremd. Der Treuh�nder ist deshalb verpflichtet, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zu erhalten. Nur wo diese besondere Werterhaltungspflicht besteht, befindet sich der Treuh�nder in einer vergleichbaren Stellung mit demjenigen, der eine fremde bewegliche Sache empfangen und das Eigentum des Treugebers daran zu wahren hat (BGE 133 IV 21 E. 6.2 S. 27 f. mit Hinweisen). Bei einem Darlehen liegt eine unrechtm�ssige Verwendung des anvertrauten Gelds vor, wenn das Darlehen f�r einen bestimmten, auch im Interesse des Darlehensgebers liegenden Zweck ausgerichtet wurde, und der Borger das Geld anderweitig verwendet. Es muss sich eine Werterhaltungspflicht aus dem Vertrag ergeben (BGE 129 IV 257 E. 2 S. 259 f.).
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht betreffend den Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil von U.________ bzw. G.________ geltend, die P.________ Ltd. habe gem�ss Darlehensvertrag den Betrag frei verwenden k�nnen. G.________ sei nach dessen Angaben vor der �berweisung des Geldes nicht mitgeteilt worden, wof�r es verwendet werde. Zudem habe dieser ihn zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht gekannt, und somit habe er auch keine Zusicherung betreffend die Verwendung des Geldes machen k�nnen. Da das Darlehen nicht zweckgebunden gewesen sei, komme eine Veruntreuung nicht in Betracht (Beschwerde S. 23 f.).
Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers konnte der von G.________ �berwiesene Betrag nicht frei verwendet werden. Vielmehr war vereinbart worden, dass das Geld in eine kurzfristige Anlage mit R�ckzahlungsgarantie fliessen sollte (vgl. oben E. 1.6). Das Darlehen war zweckgebunden. Die Festlegung des Verwendungszwecks war entscheidend im Hinblick auf die Einsch�tzung des Verlustrisikos. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie den Beschwerdef�hrer unter Verweis auf die erstinstanzlichen Erw�gungen der Veruntreuung schuldig erachtet.
3.3 Die Vorinstanz erw�gt, die V.________ GmbH & Co. KG bzw. W.________ und die P.________ Ltd. h�tten am 28. Oktober 2002 einen Darlehensvertrag �ber USD 10'000.-- abgeschlossen, r�ckzahlbar per 17. Dezember 2002, sp�testens 31. Januar 2003, mit einem Darlehenszins von 6 % j�hrlich und einem zus�tzlichen Bonus. Das Darlehen h�tte die anfallenden Kosten betreffend die von der P.________ Ltd. durchgef�hrte Transaktion im Betrag von USD 350 Mio. mit dem Portfolio Management der Q.________ in London in Form eines "Private Placement" decken sollen (angefochtenes Urteil S. 13). Der Zweck der Darlehensgew�hrung gegen Zins und Bonus gehe klar aus der Pr�ambel des Vertrags hervor. Die Durchf�hrung der Investition sei f�r W.________ von zentraler Bedeutung gewesen, da in diesem Zusammenhang Sicherheiten bestehen sollten. Indem der Beschwerdef�hrer von dem am 21. November 2002 gutgeschriebenen Betrag von USD 10'000.-- gleichentags USD 4'720.72 und USD 4'977.19 - den zweiten Betrag f�r sich pers�nlich - abbuchte, habe er den Darlehenszweck vereitelt und den Darlehensgeber gesch�digt. Dem Beschwerdef�hrer habe es an Ersatzbereitschaft und -f�higkeit gefehlt (angefochtenes Urteil S. 34 f.).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Zweck der Darlehensgew�hrung gehe nicht aus der Pr�ambel hervor. Es werde lediglich festgehalten, dass die P.________ Ltd. die Kosten der in der Pr�ambel umschriebenen Transaktion zu �bernehmen habe. Aus dem Darlehensvertrag ergebe sich nicht, dass das Darlehen von W.________ f�r diese Kostendeckung zu verwenden sei. Das Darlehen sei nicht zweckbestimmt, und somit liege keine Veruntreuung vor (Beschwerde S. 24 f.).
Die Vorinstanz geht entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht davon aus, dass der eigentliche Darlehenszweck in der Deckung der Kosten der betreffenden Transaktion bestanden habe. Sie h�lt fest, dass der Zweck der Darlehensgew�hrung gegen Zins und Bonus klar aus der Pr�ambel hervorgehe. An dieser Feststellung �ndert die Bemerkung, das Darlehen h�tte die Kosten der Transaktion decken sollen, nichts. Es geht aus dem Darlehensvertrag hervor, dass das Darlehen im Zusammenhang mit der "Transaktion in H�he von USD 350 Mio. mit dem Portfolio Management der Q.________ in London" bzw. mit der Partizipation an einer "Private Placement Transaktion" gew�hrt wurde (vorinstanzliche Akten B. 841 ff.). Ein Verwendungszweck liegt somit durchaus vor.
Der Beschwerdef�hrer ficht auch seine Verurteilung wegen mehrfachen Betrugs an (Beschwerde S. 25 ff.).
4.1 Das Bundesgericht hat seine Rechtsprechung zum Betrug letztmals in BGE 135 IV 76 publiziert. Darauf kann verwiesen werden.
4.2 Die Vorinstanz f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter h�tten ihren Leistungswillen betreffend die Durchf�hrung der versprochenen Geldgesch�fte vorget�uscht. Dies h�tten sie im Wissen darum getan, dass solche nie durchgef�hrt w�rden. Diese T�uschung beziehe sich auf eine innere Tatsache, die von den Geldgebern nicht habe �berpr�ft werden k�nnen. Eine solche T�uschung sei arglistig, wenn nicht eine zumutbare �berpr�fung die Erf�llungsunf�higkeit nahe lege. Die Geldgeber seien von den angeblich einmaligen, lukrativen und nur einem besonderen Personenkreis zug�nglichen M�glichkeiten weit entfernt gewesen. Zudem habe der Beschwerdef�hrer in zeitlicher Hinsicht mit scheinbar vern�nftigen Gr�nden gedr�ngt und von Nachforschungen abgemahnt. F�r die Gesch�digten seien der fehlende Leistungswille und die fehlende Leistungsf�higkeit der T�terschaft nicht erkennbar gewesen. Es sei ihnen keine Leichtfertigkeit bzw. keine Unterlassung der grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen vorzuwerfen, die das betr�gerische Verhalten der T�ter in den Hintergrund treten liesse, zumal sie sich auf (gef�lschte) Bankausz�ge, Vertrauenspersonen oder glaubw�rdige Sicherheiten st�tzten. Das Vorgehen des Beschwerdef�hrers und seiner Mitt�ter sei darauf ausgerichtet gewesen, eine Vielzahl von m�glichen Geldgebern durch das Vorgaukeln ausserordentlicher Gewinne zu �berweisungen zu veranlassen. Sie h�tten das gleiche Handlungsmuster bei einer ganzen Opfergruppe angewandt. Bei solchen "Serienbetr�gen" k�nne das Element der arglistigen T�uschung in allgemeiner Weise f�r die verschiedenen Einzelhandlungen gemeinsam �berpr�ft werden. Eine ausf�hrliche fallbezogene Er�rterung m�sse nur in F�llen erfolgen, die in deutlicher Weise vom �blichen Handlungsmuster abweichen w�rden. Im vorliegenden Fall m�sse das Merkmal der Arglist nicht gesondert gepr�ft werden, da das gesamte Vorgehen als arglistig zu qualifizieren sei (angefochtenes Urteil S. 31 f.).
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einem Serienbetrug ausgegangen. Er sei teilweise der Veruntreuung und teilweise des Betrugs schuldig gesprochen worden, und zudem seien auch Freispr�che erfolgt. Auch hinsichtlich der Schuldspr�che wegen Betrugs sei nicht von einem Serienbetrug auszugehen. Er habe in den drei Gesch�ftsphasen jeweils andere Partner gehabt, andere Vertr�ge abgeschlossen und andere Gesch�fte besprochen. Die Elemente der arglistigen T�uschung und der Opfermitverantwortung seien daher entgegen der Auffassung der Vorinstanz bei allen Gesch�digten einzeln zu pr�fen (Beschwerde S. 27).
4.3.1 Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers weicht das im angefochtenen Urteil bzw. unter Hinweis auf die Ausf�hrungen im erstinstanzlichen Urteil beschriebene Handlungsmuster gegen�ber dem Gesch�digten R.________ nicht deutlich von den anderen F�llen ab. Y.________, mit dessen Geld h�tte gehandelt werden sollen, wurde als schwerreicher Mann beschrieben. Zudem war dem Beschwerdef�hrer gem�ss den willk�rfreien vorinstanzlichen Feststellungen bewusst, dass R.________ sich in einer prek�ren finanziellen Lage befand. Der in Finanz- und Anlagegesch�ften unerfahrene R.________ und sein Treuh�nder verf�gten �ber keine �berpr�fungsm�glichkeit und wurden vom Beschwerdef�hrer davon abgehalten, mit anderen involvierten Personen Kontakt aufzunehmen (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 46 f.). Der fehlende Leistungswille und die fehlende Leistungsf�higkeit der T�terschaft waren f�r R.________ nicht erkennbar. Auch wenn die T�terschaft ihm beispielsweise keine gef�lschten Dokumente vorlegte, wich ihr Vorgehen nicht deutlich von dem im angefochtenen Urteil geschilderten Muster ab.
4.3.2 Die Vorinstanz verweist auch betreffend AA.________ erg�nzend zu ihren allgemeinen Ausf�hrungen auf die Erw�gungen im erstinstanzlichen Urteil (angefochtenes Urteil S. 32). Dort wird unter anderem ausgef�hrt, der Beschwerdef�hrer habe AA.________ diverse Unterlagen der Q.________, eine Namensliste von Investoren - wobei dieser vereinzelt Namen erkannt habe - und insbesondere ein Schreiben betreffend einen gr�sseren Betrag, den man an ihn (den Beschwerdef�hrer) �berweisen wolle, gezeigt. Er habe AA.________ mittels gef�lschter Dokumente der Q.________ und pers�nlichen Unterlagen zu zwei �berweisungen veranlasst. Der Beschwerdef�hrer habe AA.________ arglistig �ber die Gewinnaussichten get�uscht und das Geld nicht f�r High Yield Investments verwendet, sondern f�r private Zwecke (erstinstanzliches Urteil S. 49).
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ersch�pft sich in einer appellatorischen Kritik, die zur Begr�ndung der Willk�rr�ge nicht gen�gt. Er setzt sich mit dem vorinstanzlichen Urteil nicht in rechtsgen�glicher Weise auseinander. Auf seine diesbez�glichen Ausf�hrungen ist nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, das Verhalten von AA.________ verdiene keinen strafrechtlichen Schutz, da ihm dieser mehr oder weniger blindlings vertraut habe, ist festzuhalten, dass AA.________ die �berweisungen unter anderem aufgrund der Vorlage von gef�lschten Dokumenten t�tigte. Dass er die umfangreiche Dokumentation nicht detailliert pr�fte, stellt keine Leichtfertigkeit dar, die das betr�gerische Verhalten des T�ters in den Hintergrund treten l�sst.
4.3.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe BB.________ keine gef�lschten Dokumente der Q.________ vorgelegt und ihm nicht von seinen besonderen Kenntnissen und Beziehungen im internationalen Geldgesch�ft erz�hlt (Beschwerde S. 30). Entgegen seinen Ausf�hrungen weicht auch die Vorgehensweise bei BB.________ nicht deutlich vom Handlungsmuster in den anderen F�llen ab. Die Vorinstanz verweist auf die Ausf�hrungen im erstinstanzlichen Urteil, gem�ss welchen BB.________ mit dem Beschwerdef�hrer Vertragsverhandlungen f�hrte, nachdem er von W.________ �ber die Anlagem�glichkeit informiert worden war. BB.________ habe kein Risiko gesehen, da der Beschwerdef�hrer sich pers�nlich f�r den Darlehensvertrag verb�rgt und den Vertrag entsprechend angepasst habe. Aufgrund der Angaben von W.________ habe er geglaubt, der Beschwerdef�hrer verf�ge �ber erheblichen Immobilienbesitz (erstinstanzliches Urteil S. 52). Diese Vorgehensweise ist in den allgemeinen Erw�gungen der Vorinstanz durchaus enthalten, auch wenn das Element der Vorlage der gef�lschten Dokumente fehlt. BB.________ vertraute unter anderem auf die B�rgschaft und den erheblichen Immobilienbesitz. Dass er von diesem angeblichen Immobilienbesitz nicht direkt vom Beschwerdef�hrer erfuhr, �ndert im Ergebnis nichts.
Der Beschwerdef�hrer r�gt zudem, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einem L�gengeb�ude aus. Er habe lediglich einige Male mit BB.________ telefoniert und diesem den Vorvertrag und den Vertrag zugestellt (Beschwerde S. 31). Der Beschwerdef�hrer verhandelte selbst mit BB.________ und kam insbesondere dessen Wunsch nach einer pers�nlichen B�rgschaft nach. Zudem erhielt BB.________ �ber W.________ die Information, dass der Beschwerdef�hrer �ber einen erheblichen Immobilienbesitz verf�ge. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie von einem L�gengeb�ude ausgeht und das Tatbestandsmerkmal der Arglist als erf�llt betrachtet.
4.3.4 Die Vorinstanz verweist auch hinsichtlich des Betrugs zulasten von CC.________ auf die Erw�gungen im erstinstanzlichen Urteil. Dort wird ausgef�hrt, der Beschwerdef�hrer habe CC.________ erkl�rt, die DD.________ Corp. stelle auf einem Konto der P.________ Ltd. bei der Q.________ London Poultry w�hrend dreier Monate einen Betrag von USD 355 Mio. zur Verf�gung, womit verschiedene (namentlich erw�hnte) Firmen ein High Yield Investment abwickeln w�rden. Er ben�tige f�r dieses Gesch�ft die Libor-Zinsen im Betrag von USD 1.5 Mio. CC.________ habe sich bereit erkl�rt, ins Gesch�ft einzusteigen, nachdem der Beschwerdef�hrer von ihrem Finanzberater EE.________ als ein "professionnel de trade" qualifiziert worden war. Die Verbindung der DD.________ Corp. mit der Q.________ sei f�r CC.________ und ihren Finanzberater hinsichtlich der Unterzeichnung des Funding Agreement mit der P.________ Ltd. ausschlaggebend gewesen. Sie habe umfangreiche Schreiben und Dokumente der DD.________ Corp. und der Q.________ London sowie das von FF.________ und GG.________ unterzeichnete Safekeeping Receipt der Q.________ London Poultry und den Kontoauszug der Q.________ Ltd. (lautend auf die P.________ Ltd.) mit einem Guthaben von USD 355 Mio. erhalten. Da der Betrag von USD 1.5 Mio. auf ein auf ihren Namen lautendes Konto bei der Q.________ London einbezahlt werden sollte, habe CC.________ die �berweisung als risikolos eingesch�tzt. Aufgrund falscher Kontoangaben habe der Beschwerdef�hrer in der Folge erreicht, dass sie den Betrag direkt auf das Konto der DD.________ Corp. bei der HH.________ Bank in Gibraltar �berwies. EE.________ habe sie diesbez�glich davon �berzeugt, der Beschwerdef�hrer habe nicht voraussehen k�nnen dass die Bank II.________ eine falsche Kontonummer einsetzen werde. In der Folge sei CC.________ vom Beschwerdef�hrer hingehalten worden. Dieser habe viele Schreiben verfasst, um seine Bem�hungen zu bekr�ftigen. Er habe ein L�gengeb�ude errichtet und gef�lschte Bankdokumente verwendet. CC.________ k�nne keine Leichtfertigkeit vorgeworfen werden. Sie habe auf ihren langj�hrigen Finanzberater vertraut, der vom Erfolg des Gesch�fts �berzeugt gewesen sei. Sie habe auch eigene Nachforschungen angestellt. Ihre Zweifel seien vom Beschwerdef�hrer mit immer neuen gef�lschten Dokumenten und �berzeugend scheinenden Angaben zerstreut worden (erstinstanzliches Urteil S. 53 ff.; angefochtenes Urteil S. 14 f.).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass CC.________ einen Finanzberater gehabt habe und ihr dessen Fachkenntnisse und Gesch�ftserfahrung angerechnet werden m�ssten. Bei W.________ habe das erstinstanzliche Gericht Betrug verneint, da er ein Finanzfachmann sei. Der Tatbestand des Betrugs sei daher auch bei CC.________ nicht erf�llt. Zudem entfalle der strafrechtliche Schutz, da eine erhebliche Opfermitverantwortung vorliege (Beschwerde S. 31 f.).
In Anbetracht der mehreren raffiniert aufeinander abgestimmten L�gen, deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich gewesen w�re, kann nicht gesagt werden, CC.________ habe die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Daran �ndert die Tatsache, dass ihr ein Finanzberater zur Seite stand, nichts. Auch diesem kann - obwohl er in Finanzfragen nicht unerfahren ist - eine solche Leichtfertigkeit nicht vorgeworfen werden. CC.________ nahm zus�tzlich zu den Empfehlungen ihres Beraters selbst Abkl�rungen vor. Sie rief einmal auf eine Telefonnummer an, die auf einem gef�lschten Schreiben der Q.________ angegeben war, und ihr wurde zu verstehen gegeben, dass es sich nicht um die Q.________ handle. Der Beschwerdef�hrer erkl�rte ihr in der Folge, es handle sich um seine Gesellschaft. Auch bez�glich dieses Vorfalls kann entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers nicht gesagt werden, dass eine erhebliche Opfermitverantwortung best�nde. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie den Tatbestand des Betrugs als erf�llt erachtet.
4.3.5 Die Vorinstanz f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer habe JJ.________ am 31. M�rz 2003 schriftlich �ber ein High Yield Investmentgesch�ft �ber USD 300 Mio. orientiert. Im Vorfeld habe er diesem einen Kontoauszug der Q.________, lautend auf die P.________ Ltd., mit einem Guthaben von USD 354 Mio. auf einer Londoner Bank vorgelegt. Der Beschwerdef�hrer habe JJ.________ ermahnt, nicht mit den involvierten Gesellschaften Kontakt aufzunehmen. Es d�rfe nur �ber Security-Codes kommuniziert werden. JJ.________ sei zu einer Zusammenarbeit bereit gewesen, nachdem ihm der Beschwerdef�hrer den Verlust aus einem fr�heren gemeinsamen Gesch�ft zur�ckerstattet hatte. Allerdings habe er darauf bestanden, das Gesch�ft solle �ber seine Trader KK.________ und LL.________ von der NN.________ laufen. Der Beschwerdef�hrer sei mit Z.________ und MM.________ in Kontakt gewesen, die beide angeblich Direktoren der Q.________ Services Development Ltd., der Nachfolgegesellschaft der Q.________ Ltd., gewesen seien. Am 13. Mai 2003 sei er anl�sslich eines Treffens in Z�rich kollektiv mit MM.________ zum Direktor der PP.________ Ltd. Singapur, bei der es sich angeblich um eine Tochter der Q.________ Singapur gehandelt habe, bestellt worden. Hiervon habe er JJ.________ noch am selben Tag schriftlich in Kenntnis gesetzt und darauf hingewiesen, er sei bei der Bank f�r den Betrag von USD 325 Mio. nun allein unterzeichnungsberechtigt. Dies habe er am 14. Mai 2003 ausdr�cklich best�tigt. Am 22. Mai h�tten die PP.________, vertreten durch den Beschwerdef�hrer, und die NN.________ ein Agreement abgeschlossen. Die PP.________ habe das Investitionskapital und die NN.________ Wertschriften in n�mlicher H�he beibringen sollen. Das Kapital h�tte mittels Swift WW.________ erbracht werden sollen. JJ.________ habe am 22. Mai 2003 den Betrag von USD 1 Mio. als Bereitstellungsgeb�hr f�r das Investitionskapital auf ein Konto der DD.________ Corp. bei der HH.________ Bank in Gibraltar �berwiesen. Es habe diesbez�glich kein schriftlicher Vertrag bestanden. Der Beschwerdef�hrer habe JJ.________ erkl�rt, die DD.________ Corp. sei eng mit der Q.________ London verbunden. Am 3. Juni 2003 habe MM.________ best�tigt, dass der Betrag von USD 325 Mio. auf dem Konto der PP.________ bei der QQ.________ Banking Corp. Ltd. in Singapur bereitgestellt worden sei. Der Beschwerdef�hrer habe JJ.________ am 6. Juni 2003 best�tigt, dass der von ihm �berwiesene Betrag sich immer noch auf dem Konto der DD.________ Corp. befinde. Ohne verschiedene Best�tigungen und Statements abzuwarten und diese wie angek�ndigt mit JJ.________ zu besprechen, habe der Beschwerdef�hrer noch am selben Tag auf Weisung von Z.________ den Weitertransfer in drei Tranchen autorisiert, da die RR.________ von Anfang an die Zielbank gewesen sei. Das angebliche Gesch�ft sei nie realisiert und das Geld nie zur�ckerstattet worden (angefochtenes Urteil S. 16 f., 32; erstinstanzliches Urteil S. 55 ff.).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, JJ.________ habe �usserst leichtsinnig gehandelt, indem er �ber die involvierten Personen und Gesellschaften keine Erkundigungen eingeholt habe. Aufgrund der grossen Opfermitverantwortung liege keine Arglist vor. Seine Anweisung, dass JJ.________ keinen Kontakt zu den involvierten Gesellschaften habe aufnehmen d�rfen, h�tte diesen hellh�rig machen m�ssen. Die Erkl�rungen, die er von MM.________ und Z.________ erhalten habe, habe er an JJ.________ weitergegeben. Die meisten Schreiben seien von ihm erst nach �berweisung der Bereitstellungsgeb�hr verfasst worden. Es liege weder ein L�gengeb�ude noch sonstiges betr�gerisches Verhalten vor (Beschwerde S. 32 f.).
Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers stellen die raffiniert aufeinander abgestimmten L�gen ein eigentliches L�gengeb�ude dar. JJ.________ wurden zudem unter anderem gef�lschte Unterlagen vorgelegt. Des Weiteren wurde er von Nachforschungen betreffend seine "Gesch�ftspartner" abgehalten. Aufgrund der Anweisungen des Beschwerdef�hrers nahm er keinen Kontakt mit den involvierten Gesellschaften auf. Es kann JJ.________ nicht vorgeworfen werden, er habe mit einer Leichtfertigkeit gehandelt, die das betr�gerische Verhalten der T�terschaft in den Hintergrund stellt.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, er k�nnte sich nur der Urkundenf�lschung schuldig gemacht haben, wenn er gewusst h�tte, dass es sich um gef�lschte Dokumente gehandelt habe. Er habe aber keine Kenntnis davon gehabt, nicht mit der echten Q.________ in Kontakt zu stehen (Beschwerde S. 34).
Nachdem in tats�chlicher Hinsicht davon auszugehen ist (vgl. die obige Sachverhaltsschilderung [Buchstabe B] und E. 2.2), dass dem Beschwerdef�hrer durchaus bewusst war, dass es sich um gef�lschte Dokumente handelte, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen zum Tatbestand der Urkundenf�lschung.
Der Beschwerdef�hrer ficht auch die Strafzumessung an. Er beantragt, es sei h�chstens eine Freiheitsstrafe auszusprechen, die vollbedingt vollzogen werden k�nne. Bei Ausf�llung einer l�ngeren Freiheitsstrafe sei der unbedingt zu vollziehende Teil h�chstens auf die Dauer der Untersuchungshaft von siebeneinhalb Monaten festzulegen, die anzurechnen sei (Beschwerde S. 37).
6.1 Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Das Verschulden wird gem�ss Art. 47 Abs. 2 StGB nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden. Es liegt im Ermessen des Sachrichters, in welchem Umfang er die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 19 f. mit Hinweisen; zum alten Recht: BGE 129 IV 6 E. 6.1 S. 20 f. mit Hinweisen).
6.2 Die Vorinstanz erw�gt, sie habe infolge der Teilfreispr�che in mehreren Anklagepunkten und des Wegfalls der Gewerbsm�ssigkeit beim Schuldspruch wegen Betrugs die Strafe neu festzulegen. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege erheblich bis schwer. Er habe sich mit weiteren T�tern verb�ndet und sein �berzeugendes pers�nliches Auftreten dazu genutzt, mehreren Menschen ihr Geld abzunehmen. Bei R.________ habe er dessen Notlage bzw. die angespannte Situation seiner Unternehmung ausgenutzt. Sein Vorgehen sei schamlos gewesen, und er habe die Gesch�digten immer wieder hingehalten. Er verf�ge �ber eine hohe kriminelle Energie. Aufgrund seiner Ausbildung h�tte von ihm erwartet werden d�rfen, dass er seine F�higkeiten und Kenntnisse im Rahmen einer legalen Erwerbst�tigkeit einsetze. Die Deliktssumme betrage rund Fr. 4 Mio. Zugunsten des Beschwerdef�hrers sei die lange Verfahrensdauer zu ber�cksichtigen. Insgesamt sei eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten schuld- und tatangemessen. Weiter h�lt die Vorinstanz fest, unter Ber�cksichtigung des erheblichen bis schweren Verschuldens sei ein unbedingt zu vollziehender Strafteil von lediglich wenigen Monaten ausgeschlossen. Der Beschwerdef�hrer sei - auch in finanzieller Hinsicht - in geordneten Verh�ltnissen aufgewachsen, habe eine gute Ausbildung genossen und �ber eine optimale Ausgangslage f�r seinen Start ins Erwachsenen- und Berufsleben verf�gt. Gesch�ftlich sei er m�ssig erfolgreich gewesen, wie seine zwei Privatkonkurse und der Konkurs der TT.________ AG zeigen w�rden. Weder seine guten Startbedingungen noch seine Familie h�tten ihn von der Delinquenz abzuhalten vermocht. Es werde ihm zugute gehalten, dass er aus der Notwendigkeit, den Lebensunterhalt f�r sich und seine Familie zu bestreiten, gehandelt habe. Aber es sei ihm auch vorzuhalten, dass finanzielle Gr�nde f�r seine Straff�lligkeit ausreichten. Seine diesbez�gliche Hemmschwelle habe nicht allzu hoch gelegen, was auch gewisse Bedenken hinsichtlich seines k�nftigen Verhaltens wecke. Der Beschwerdef�hrer erziele ein gutes und geregeltes Einkommen. Es sei anzunehmen, dass seine Familie ihm weiterhin ein Halt sein werde, auch wenn diese in der Schweiz geblieben sei, w�hrend er nun in UU.________ lebe. Das Fehlen von Vorstrafen und sein bis anhin guter Leumund seien ihm zugute zu halten. Hingegen habe er trotz seines regelm�ssigen Einkommens und entsprechender Ank�ndigung nichts zur - zumindest teilweisen - Entsch�digung der Opfer unternommen. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass bei der Legalprognose zwar gewisse Bedenken best�nden, die positiven Aspekte aber �berwiegen w�rden, zumal angenommen werden d�rfe, dass ihn die Untersuchungshaft und der unbedingt vollziehbare Teil der Strafe von k�nftiger Delinquenz abhalten werden. Der unbedingt zu vollziehende Teil der Freiheitsstrafe werde unter Ber�cksichtigung der Schwere des Verschuldens und der vorsichtig optimistischen Prognose bez�glich seines k�nftigen Wohlverhaltens auf 14 Monate festgesetzt (angefochtenes Urteil S. 36, 38 f.).
6.3.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Feststellung der Vorinstanz, er habe die Notlage von R.________ ausgenutzt, sei aktenwidrig (Beschwerde S. 35). Dazu ist festzuhalten, dass die Vorinstanz willk�rfrei feststellt, R.________ habe sich aufgrund seiner angespannten finanziellen Situation auf das Gesch�ft mit ihm eingelassen (vgl. oben E. 1.2.3). Hinsichtlich des Arguments, er habe tats�chlich an die Gesch�fte geglaubt und daher in einer ersten Phase in seinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis nach potentiellen "Investoren" gesucht (Beschwerde S. 35), kann ebenfalls auf die willk�rfreie Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz verwiesen werden (vgl. die obige Sachverhaltsschilderung [Buchstabe B.] und E. 2.2).
6.3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, sein zweimaliger Privatkonkurs k�nne ihm nicht vorgeworfen werden (Beschwerde S. 35). Die Vorinstanz h�lt in diesem Zusammenhang jedoch lediglich fest, er sei gesch�ftlich m�ssig erfolgreich gewesen, ohne diese Tatsache zu seinen Ungunsten zu werten.
6.3.3 Weiter weist der Beschwerdef�hrer darauf hin, er habe sich w�hrend des Strafverfahrens kooperativ und seit seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft vorbildlich verhalten (Beschwerde S. 35). Die Vorinstanz h�lt fest, aufgrund seines guten und geregelten Einkommens m�sse er nicht aus finanziellen Gr�nden delinquieren. Sie erw�hnt in ihren Erw�gungen keine weiteren Straftaten. Es kann unter diesen Umst�nden davon ausgegangen werden, dass die Vorinstanz das Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers in strafrechtlicher Hinsicht - soweit bekannt - seit seiner Haftentlassung implizit ber�cksichtigt. Dass die Vorinstanz das Verhalten des Beschwerdef�hrers nicht ausdr�cklich als "kooperativ" bezeichnet, ist unter den gegebenen Umst�nden nicht zu beanstanden.
6.3.4 Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 35 f.) wirft ihm die Vorinstanz schliesslich nicht vor, er habe trotz seiner Bereicherung durch die Taten keine Zahlungen an die Gesch�digten geleistet. Vielmehr h�lt sie zu Recht fest, dass er dies trotz seines regelm�ssigen Einkommens und entsprechender Ank�ndigung nicht getan habe.
6.4 Die Vorinstanz hat die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde - unter Verweis auf die Ausf�hrungen im erstinstanzlichen Urteil - eingehend gew�rdigt und s�mtliche Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Die ausgef�llte Strafe h�lt sich im Rahmen des weiten sachrichterlichen Ermessens und verst�sst nicht gegen Bundesrecht.
Die Vorinstanz verpflichtet den Beschwerdef�hrer im Zivilpunkt unter anderem dazu, CC.________ den Betrag von USD 1.5 Mio. nebst Zins zu 5 % seit dem 2. Dezember 2002 zu bezahlen.
7.1 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe seinen Antrag auf Aufhebung seiner Verpflichtung zur Bezahlung von Zivilforderungen f�r den Fall, dass er nicht g�nzlich freigesprochen werde, nicht begr�ndet. Es liege keine - jedenfalls keine geh�rige - Berufungsbegr�ndung vor, weshalb auf seine Vorbringen nicht einzutreten sei (angefochtenes Urteil S. 39).
7.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, CC.________ sei an den Geldern wirtschaftlich nicht berechtigt gewesen. Da der Schaden von USD 1.5 Mio. im Verm�gen von Dritten entstanden sei und CC.________ diesen Betrag denn auch nicht geltend mache, h�tte die Forderung auf den Zivilweg verwiesen werden m�ssen. Zudem seien alle Zivilbegehren der Gesch�digten betreffend die F�lle, in denen er freigesprochen wurde, auf den Zivilweg zu verweisen (Beschwerde S. 37 f.).
7.3 Auf diese Vorbringen ist nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, dass und inwiefern die Vorinstanz durch das Nichteintreten auf die Berufung in diesem Punkt mangels geh�riger Berufungsbegr�ndung kantonales Prozessrecht willk�rlich angewandt oder Verfassungsrecht verletzt hat.
Die Beschwerde im Verfahren 6B_1066/2009 ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
II. Beschwerde der Staatsanwaltschaft (nachfolgend Beschwerdef�hrerin)
Die Vorinstanz spricht den Beschwerdegegner vom Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil von G.________ (hinsichtlich des Betrags von Fr. 5'000.--), H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________ und N.________ frei, da er keinen Zugriff auf die Konten hatte, auf welche die entsprechenden Betr�ge �berwiesen wurden.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, der Beschwerdegegner habe sich in diesen F�llen als Mitt�ter schuldig gemacht, auch wenn er nicht unterschriftsberechtigt gewesen sei (Beschwerde S. 5 f.).
9.1 Vor der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Revision des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuchs konnte hinsichtlich des Tatbestands der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB weder T�ter noch Mitt�ter sein, wem die entsprechenden Verm�genswerte nicht anvertraut oder mitanvertraut worden waren. Die Mitwirkung eines Dritten, der die erforderliche T�tereigenschaft nicht in eigener Person erf�llt (sog. Extraneus), war nach der Praxis des Bundesgerichts als Anstiftung oder Gehilfenschaft zu erfassen (BGE 98 IV 147 E. 4 S. 150; Urteil des Bundesgerichts 6S.55/2006 vom 23. April 2006 E. 4 mit Hinweisen). Das neue Recht ist nicht milder, womit das alte Recht anwendbar ist.
Die Vorinstanz verletzt somit entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin kein Bundesrecht, indem sie den Beschwerdegegner nicht als Mitt�ter der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 StGB schuldig spricht.
10.1 Die Vorinstanz spricht den Beschwerdegegner des mehrfachen Betrugs schuldig. Sie verneint abweichend vom erstinstanzlichen Urteil den Qualifikationsgrund der Gewerbsm�ssigkeit im Sinne von Art. 146 Abs. 2 StGB. Zur Begr�ndung f�hrt sie aus, Gewerbsm�ssigkeit sei nur gegeben, wenn ein erheblicher Betrag an die Lebenshaltungskosten durch die strafbare Handlung tats�chlich aufgebracht wurde. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf des gewerbsm�ssigen Betrugs k�nnten nur jene Betr�ge ber�cksichtigt werden, die aus den Betrugshandlungen stammen. Gelder, die der Beschwerdegegner sich allenfalls auf andere Weise deliktisch angeeignet und zur Bestreitung seiner Lebenshaltungskosten eingesetzt habe, w�rden ausser Betracht fallen. Einzig der Betrag von Fr. 11'000.-- von AA.________, der an den Beschwerdegegner bzw. auf das Konto beim Finanzdienstleistungsunternehmen O.________ geflossen sei, sei hinsichtlich des Vorliegens der Gewerbsm�ssigkeit massgebend. Dieser einmalige Erl�s aus einem einzigen Betrug erf�lle die Voraussetzungen der Gewerbsm�ssigkeit nicht. Es fehle an der Tatmehrheit sowie an der Erheblichkeit des Beitrags f�r die Lebenshaltungskosten (angefochtenes Urteil S. 33).
10.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe den Beschwerdegegner zu Unrecht lediglich wegen einfachen und nicht gewerbsm�ssigen Betrugs verurteilt. Er habe die Anlagevermittlungsgesch�fte ab Anfang 2002 verfolgt, sei Ende April 2002 beim VV.________-Konzern entlassen worden und in der Folge bis August 2003 fast ausschliesslich als Anlagevermittler t�tig gewesen. In dieser Zeit habe er keine seri�sen Gesch�fte betrieben. Neben der Unterst�tzung durch seine Familie und Kreditgeber aus seinem Kundenkreis sei die Anlagevermittlungst�tigkeit seine Haupteinnahmequelle gewesen. Er habe sich des mehrfachen Betrugs schuldig gemacht und zahlreiche Personen gesch�digt. Die Vorinstanz verneine zu Unrecht das Erfordernis der Tatmehrheit. Ebenfalls gehe sie f�lschlicherweise von einer Deliktssumme von lediglich Fr. 11'000.-- aus. Der Tatbestand des Betrugs k�nne auch durch die unrechtm�ssige Bereicherung anderer Personen erf�llt werden, und nach den Feststellungen der Vorinstanz seien die Hinterm�nner des Beschwerdegegners um mehr als Fr. 4 Mio. bereichert worden. Er habe in der Absicht gehandelt, ein Erwerbseinkommen zu erlangen und sei zu einer Vielzahl von Betrugshandlungen hinsichtlich der strittigen Anlagegesch�fte bereit gewesen. Betreffend das "After-Hour-Trading" sei er w�hrend eineinhalb Jahren vielfach als Anlagevermittler aufgetreten und habe daf�r alle erdenklichen Mittel eingesetzt. Er sei bereit gewesen, gegen�ber unbestimmt vielen Personen zu handeln. Ab Mitte Mai 2002 habe er ausschliesslich diese Anlagevermittlungsgesch�fte get�tigt. Er habe sich darauf eingerichtet, seine Eink�nfte wie auch jene seiner Hinterm�nner durch die deliktische Anlagevermittlungst�tigkeit zu erzielen. Es seien �ber Fr. 4 Mio. eingenommen worden, womit es nicht an der Erheblichkeit des Beitrags an die Unterhaltskosten fehle (Beschwerde S. 6 ff.).
10.3 Der Ansatzpunkt f�r die Umschreibung der Gewerbsm�ssigkeit liegt im Begriff des berufsm�ssigen Handelns. Der T�ter handelt berufsm�ssig, wenn sich aus der Zeit und den Mitteln, die er f�r die deliktische T�tigkeit aufwendet, aus der H�ufigkeit der Einzelakte innerhalb eines bestimmten Zeitraums sowie aus den angestrebten und erzielten Eink�nften ergibt, dass er die deliktische T�tigkeit nach der Art eines Berufs aus�bt, wobei eine quasi nebenberufliche deliktische T�tigkeit als Voraussetzung f�r Gewerbsm�ssigkeit gen�gen kann. Wesentlich ist, dass die erforderliche soziale Gef�hrlichkeit gegeben ist. Der T�ter muss sich darauf eingerichtet haben, durch deliktische Handlungen Eink�nfte zu erzielen, die einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung seiner Lebensgestaltung darstellen. Es ist erforderlich, dass der T�ter die Tat bereits mehrfach begangen hat, dass er in der Absicht handelte, ein Erwerbseinkommen zu erlangen, und dass aufgrund seiner Taten darauf geschlossen werden muss, er sei zu einer Vielzahl von unter den entsprechenden Straftatbestand fallenden Taten bereit gewesen (BGE 129 IV 253 E. 2.2 S. 255; 123 IV 113 E. 2c S. 116 mit Hinweisen).
10.4 Entgegen den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin kann dem Beschwerdegegner nicht der Deliktsbetrag von rund Fr. 4 Mio. im Sinne eines "Beitrags an die Unterhaltskosten" angerechnet werden. Dem Beschwerdegegner kam lediglich einmal ein Betrag von Fr. 11'000.-- aus dem Betrug zum Nachteil von AA.________ zu. Obwohl der Beschwerdegegner sich des mehrfachen Betrugs schuldig machte, profitierte er selbst in finanzieller Hinsicht nur in einem Einzelfall. Das qualifizierende Merkmal des berufsm�ssigen Handelns bezieht sich allein auf die Betrugshandlungen. In Bezug auf diese ist aber nicht zu erkennen, inwiefern der Beschwerdegegner sich darauf eingerichtet h�tte, mehr oder minder regelm�ssige Eink�nfte zu erzielen, die einen namhaften Beitrag an die Kosten seiner Lebensgestaltung darstellen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Gewerbsm�ssigkeit beim Betrug verneint.
11.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten sei nicht schuldangemessen - auch falls beim Betrug die Gewerbsm�ssigkeit zu Recht verneint worden sein sollte. Das Verschulden des Beschwerdegegners sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht bloss als "erheblich bis schwer", sondern insgesamt als "sehr hoch" zu qualifizieren.
Soweit sie die Erw�gungen der Vorinstanz zur Strafzumessung wiedergibt, ohne die Faktoren im Einzelnen anders zu qualifizieren oder zu gewichten, kann an dieser Stelle auf eine zusammenfassende Darstellung ihrer Argumente verzichtet werden.
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, dass und inwiefern die Vorinstanz Gesichtspunkte, die zuungunsten des Beschwerdegegners sprechen, zu Unrecht ausser Acht l�sst beziehungsweise die von ihr ber�cksichtigten Kriterien in �berschreitung ihres Ermessens falsch gewichtet. Bei der Gewichtung der verschiedenen Strafzumessungsfaktoren steht dem urteilenden Gericht, wie dargelegt, ein Ermessensspielraum zu. Der Schluss der Vorinstanz auf ein erhebliches bis schweres Verschulden des Beschwerdegegners verletzt entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin kein Bundesrecht.
Des Weiteren macht die Beschwerdef�hrerin beispielsweise geltend, es seien gef�lschte Urkunden verwendet worden bzw. es habe Bereicherungsabsicht vorgelegen (Beschwerde S. 10). Diese Umst�nde stellen aber teilweise tatbestandsnotwendige Elemente der Urkundenf�lschung respektive des Betrugs beziehungsweise der Veruntreuung dar. Die Tatbestandserf�llung als solche schl�gt sich bereits im Er�ffnen des gesetzlichen Strafrahmens nieder. Insoweit ist ihre Bedeutung f�r die Strafmassfindung verbraucht. Das Gericht kann aber ber�cksichtigen, auf welche Art und Weise ein Tatbestandsmerkmal erf�llt wurde. Die erneute Verwertung von Tatbestandselementen in der Strafzumessung (doppelte Verwertung von Tatbestandsmerkmalen) ist somit unzul�ssig, da es nicht um das "Wie" der Tatbegehung, sondern um die Tatbestandselemente selbst geht (Urteil des Bundesgerichts 6S.44/2007 vom 6. Juni 2007 E. 4.3.2 und 4.3.4 mit Hinweisen; vgl. BGE 118 IV 342 E. 2b S. 347 f. mit Hinweisen). Es ist nicht ersichtlich und auch nicht geltend gemacht, dass die Vorinstanz dem Ausmass der genannten Umst�nde nicht gen�gend Rechnung tr�gt.
Die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, dass der Beschwerdegegner weder t�tige Reue bekundet noch den Schaden ersetzt hat (Beschwerde S. 11), gehen an der Sache vorbei, da die Vorinstanz nichts Gegenteiliges feststellt. Gleiches gilt f�r den Einwand, der Beschwerdegegner habe mit anderen T�tern zusammengewirkt.
11.2 Die Vorinstanz begr�ndet die Strafzumessung in nachvollziehbarer Weise. Die ausgesprochene Strafe erscheint auch bei einer Gesamtbetrachtung bundesrechtskonform. Alleine einer besseren Begr�ndung wegen wird das angefochtene Urteil im �brigen nicht aufgehoben, solange die Strafzumessung im Ergebnis bundesrechtskonform erscheint (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c S. 105 mit Hinweisen).
Die Beschwerde im Verfahren 6B_1048/2009 ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Dem Beschwerdegegner ist keine Entsch�digung f�r das Verfahren 6B_1048/2009 zuzusprechen, da ihm insoweit im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden sind.
Die Beschwerden der Staatsanwaltschaft (6B_1048/2009) und von X.________ (6B_1066/2009) werden vereinigt.
Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
Die Beschwerde von X.________ wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
Das Gesuch von X.________ um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird abgewiesen.
X.________ werden f�r das bundesgerichtliche Verfahren 6B_1066/2009 Gerichtskosten von Fr. 1'600.-- auferlegt.
Schneider H�ne

References: BGE 
in dubio
 Art. 32
 Art. 6
in dubio
 Art. 138
 Art. 138
 BGE 
 Art. 47
 Art. 47
 BGE 
e contrario
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 146
 BGE 
 BGE