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Timestamp: 2017-10-17 15:01:07+00:00

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Ambulante Nachsorge Sucht Die Deutsche Rentenversicherung und die Gesetzliche Krankenversicherung haben sich auf ein Gemeinsames Rahmenkonzept zur Suchtnachsorge (Stand 31. Oktober 2012) verständigt. Dieses definiert die erforderlichen Nachsorgeleistungen im Anschluss an eine Entwöhnungsbehandlung und grenzt sie von anderen Rehabilitationsleistungen ab. Es beschreibt die Inhalte und Themen der Nachsorge. Ferner enthält es qualitative Anforderungen an die Nachsorgeeinrichtungen und beschreibt die Einleitung und Durchführung der Nachsorge. Die Deutsche Rentenversicherung und die Gesetzliche Krankenversicherung wollen, soweit wie möglich, gemeinsame Formulare zur Beantragung, Dokumentation und Abrechnung nutzen. download
Arbeitsbezogene Interventionen ARS Das ‚Gemeinsame Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung zur ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker‘ vom 3. Dezember 2008 führt aus, dass arbeitsbezogene Maßnahmen ein Instrument zum Erhalt bzw. Erreichung der Eingliederung in Arbeit und Beruf darstellen. In den Hinweisen geht es um die Umsetzung von arbeitsbezogenen Maßnahmen in der ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker der Rentenversicherung. download
hinweise arbeit ars
Arbeitshilfe Abhängigkeit der BAR Die Arbeitshilfe soll einen Überblick über die allgemeinen Grundsätze und Grundlagen von Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe, substanzbezogenen Störungen und Abhängigkeitserkrankungen (inkl. Diagnostik, Rehabilitationsziele, Handlungsprinzipien, Indikationsstellung), die Ausgestaltung und Organisation des Suchthilfesystems für abhängige Menschen, die vorhandenen Rehabilitationsangebote und die sozialrechtlichen Anspruchsgrundlagen gewährleisten. Sie soll als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen, um bei der Rehabilitation der betroffenen Menschen zielgerichtet, planvoll und abgestimmt handeln zu können. download
arbeitshilfe abhängigkeit
ARS (Ambulante Reha Sucht) Das Gemeinsame Rahmenkonzept baut auf der zwischen den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern geschlossenen Vereinbarung "Abhängigkeitserkrankungen" vom 4. Mai 2001 auf. Es beschreibt die Ziele, Voraussetzungen und Zielgruppen sowie die Anforderungen an die ambulanten Einrichtungen für die Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Im Vergleich zu der Vereinbarung "Abhängigkeitserkrankungen" wird detailliert auf die Inhalte der Rehabilitation, Diagnostik, Dauer und Frequenz, personelle, räumliche und apparative Ausstattung, Vernetzung und die Qualitätssicherung eingegangen. Auf der Grundlage eines von den Trägern der Deutschen Rentenversicherung vorgelegten Entwurfs haben sich die Deutsche Rentenversicherung und die Spitzenverbände der Krankenkassen auf ein "Gemeinsames Rahmenkonzept zur ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker" verständigt. Die Wohlfahrtsverbände und Suchtfachverbände wurden im Rahmen von Stellungnahmen eingebunden. Das Gemeinsame Rahmenkonzept ist am 3. Dezember 2008 in Kraft getreten. download
BORA (Berufliche Orientierung in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker) Mit den Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 14. November 2014, die am 1. März 2015 in Kraft getreten sind, soll angeregt werden, die Rehabilitanden im Indikationsbereich Abhängigkeitserkrankungen noch gezielter entsprechend ihren individuellen Teilhabebedarfen zu fördern und damit zu einer weiteren Optimierung der Rehabilitations- und Integrationsprozesse beizutragen. Erwerbsbezogene Screening-, Diagnostik- und Assessmentverfahren werden ausführlich behandelt. Einzelne Instrumente werden vorgestellt. Kernstück sind fünf verschiedene, so genannte BORA-Zielgruppen. Die Rehabilitationseinrichtungen sollen sich bei der Frage, welche erwerbsbezogenen Leistungen in Betracht kommen, daran orientieren. Zudem werden die therapeutischen Angebote und Leistungsinhalte unter Beachtung der KTL 2015 (Klassifikation therapeutischer Leistungen) beschrieben und den einzelnen BORA-Zielgruppen beispielhaft zugeordnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kooperation und systemübergreifenden Vernetzung. Kernaussagen sind im Rahmen von Empfehlungen speziell hervorgehoben. download
bora 11-2014
Datenschutz-empfehlungen Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) führt Leistungen zur medizinischen Rehabilitation in eigenen Rehabilitationszentren durch oder arbeitet mit Rehabilitationseinrichtungen vertraglich zusammen. Unabhängig davon, durch wen medizinische Leistungen zur Rehabilitation für Versicherte der DRV Bund durchgeführt werden, ist durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten, dass deren Rechte beachtet werden. Dies gilt sowohl für den innerbetrieblichen Bereich, als auch für Kontakte mit Personen oder Stellen außerhalb der Rehabilitationseinrichtung. Diese Empfehlungen bilden für die Rehabilitationseinrichtungen, die für die DRV Bund vertraglich tätig sind, einen datenschutzrechtlichen Rahmen. download
datenschutz-empfehlungen drv bund 03-2016
Entlassungsbericht Der Leitfaden zum einheitlichen Entlassungsbericht in der medizinischen Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung beschreibt die Anforderungen, die an den ärztlichen Entlassungsbericht in der medizinischen Rehabilitation gestellt werden. Er informiert darüber, wie die Berichterstattung inhaltlich zu strukturieren ist und welche Regeln für die sozialmedizinische Dokumentation gelten. Die hier vorliegende Überarbeitung des Leitfadens wurde notwendig, weil sich der Formularteil des einheitlichen Reha-Entlassungsberichtes deutlich geändert hat. Änderungen beziehen sich insbesondere auf die Verlagerung der sozialmedizinischen Epikrise auf das Formblatt 1a sowie auf die strukturelle Gliederung des Freitextes auf Blatt 2. Die Änderungen wurden eingeführt, um die Erstellung von Entlassungsberichten zu vereinfachen und zu beschleunigen. download
leitfaden e-bericht
Ganztägig ambulante Reha Sucht Die Deutsche Rentenversicherung und die Gesetzliche Krankenversicherung haben sich auf ein ‚Gemeinsames Rahmenkonzept zur ganztägig ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker‘ (Stand 18. August 2011) verständigt. Dieses Rahmenkonzept baut auf der zwischen den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern geschlossenen Vereinbarung ‚Abhängigkeitserkrankungen‘ aus dem Jahr 2001 auf. Es beschreibt die Ziele, Voraussetzungen und Zielgruppen sowie die Anforderungen an die ganztägig ambulanten Entwöhnungseinrichtungen für die Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Es wird detailliert auf die Inhalte der Rehabilitation, Diagnostik, Dauer und Frequenz, personelle, räumliche und apparative Ausstattung der Einrichtungen, Vernetzung und die Qualitätssicherung eingegangen. download
ga-reha sucht
Interkurrente Erkrankungen Die Vereinbarung zwischen DRV und GKV vom 21. Januar 1993 regelt gem. § 13 Abs. 4 SGB IV die Zuständigkeit für Krankenbehandlung sowie für Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft während medizinischer Leistungen zur Rehabilitation durch die Träger der Rentenversicherung. download
vereinbarung leitungsabgrenzung
Internes Qualitätsmanagement Nach § 20 Abs. 2a SGB IX vereinbaren die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 und 3 bis 5 SGB IX im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) grundsätzliche Anforderungen (im Sinne von Mindestanforderungen) an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement nach § 20 Abs. 2 Satz 1 SGB IX sowie ein einheitliches, unabhängiges Zertifizierungsverfahren, mit dem die erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsmanagements in regelmäßigen Abständen nachgewiesen wird. Die Erbringer stationärer Leistungen zur medizinischen Rehabilitation haben nach § 20 Abs. 2 SGB IX ein Qualitätsmanagement sicher zu stellen, das durch zielgerichtete und systematische Verfahren und Maßnahmen die Qualität der Versorgung gewährleistet und kontinuierlich verbessert. Vor diesem gesetzlichen Hintergrund schließen die Rehaträger die Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs. 2a SGB IX.
Die Vereinbarung wurde zum 30.04.2015 aktualisiert. download
vereinbarung internes qualitätsmanagement
KDS (Deutscher Kerndatensatz) Der nunmehr dritte 'Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe' wurde in den vergangenen drei Jahren vom Fachausschuss Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erarbeitet und stellt eine Weiterentwicklung der Vorversionen von 1998 und 2006 dar. Bei der aktuellen Überarbeitung, an der Verbände, Einrichtungen und Wissenschaft beteiligt waren, standen eine praxisgerechte Handhabung und eine möglichst hohe Aussagekraft der erhaltenen Auskünfte im Mittelpunkt der Diskussion. Der KDS 3.0 wurde von den Bundesländern und der DHS verabschiedet und ist ab Januar 2017 der bundesweit einheitliche Mindeststandard für die Datenerfassung im Rahmen der jeweiligen Dokumentationssysteme. download
Kombinationsbehandlung Das Gemeinsame Rahmenkonzept definiert die Kombinationsbehandlung und grenzt sie von anderen Rehabilitationsleistungen ab. Danach setzt sich die Kombinationsbehandlung aus verschiedenen Phasen zusammen und muss vor Beginn der Rehabilitation bewilligt werden. Die einzelnen Phasen können in stationärer, ganztägig ambulanter oder ambulanter Form durchgeführt werden. Das Rahmenkonzept beschreibt die Zielgruppen und Indikationskriterien für die Kombinationsbehandlung. Ferner enthält es Ausführungen zur Durchführung der Leistung und Dokumentation. Auf der Grundlage eines von den Trägern der Deutschen Rentenversicherung vorgelegten Entwurfs haben sich die Deutsche Rentenversicherung und die Verbände der Krankenkassen auf ein Gemeinsames Rahmenkonzept verständigt. Die Suchtfachverbände wurden im Rahmen von Stellungnahmen eingebunden. Das Gemeinsame Rahmenkonzept Kombibehandlung ist am 1. März 2015 in Kraft getreten. download
kombi sucht 11-2014
Komorbide Suchtprobleme Die DRV Bund hat in einem Forschungsprojekt, das vom Universitätsklinikum Freiburg gemeinsam mit der Klinik Niederrhein und den Kliniken Wied durchgeführt wurde, Praxisempfehlungen zum Umgang mit komorbiden Suchtproblemen in der somatischen und psychosomatischen Rehabilitation entwickelt. In der Broschüre sind die wesentlichen Ergebnisse, Informationen und Empfehlungen zusammengefasst. Auf dieser Grundlage kann die Zusammenarbeit zwischen Suchthilfeeinrichtungen sowie somatischen und psychosomatischen Reha-Einrichtungen intensiviert werden. download
praxisempfehlungen komorbide suchtprobleme 160719
Konzeptprüfung Mit dem ‚Gemeinsamen Leitfaden der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Erstellung und Prüfung von Konzepten ambulanter, ganztägig ambulanter und stationärer Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker‘ (Stand 23. September 2011) legen die genannten Leistungsträger unter Berücksichtigung der geltenden Vereinbarungen, Empfehlungen und Rahmenkonzepte Vorgaben der Rehabilitationsträger zur Erstellung und Prüfung von Rehabilitationskonzepten im Bereich der Rehabilitation Abhängigkeitskranker vor. Der Leitfaden soll der Praxis als Arbeitsmittel bei der Konzepterstellung dienen und ermöglicht ein strukturiertes Vorgehen. Er erleichtert daneben die Prüfung eingereichter Rehabilitationskonzepte durch die Rehabilitationsträger und ihre sozialmedizinischen Dienste und auch deren Zusammenarbeit auf Landesebene. Der Leitfaden ist am 1. Januar 2012 in Kraft getreten. download
leitfaden konzeptprüfung
arbeitshilfe konzeptstruktur
Kooperationsverein- barung DRV/Justiz Die Kooperationsvereinbarung betrifft Gefangene, die Versicherte der Deutschen Rentenversicherung sind und Leistungen zur medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker beantragen. Mit der Vereinbarung wird die Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern bei der Vermittlung dieser Gefangenen in Entwöhnungsbehandlungen im Anschluss an die Haftzeit geregelt. Es sind Aussagen zu Maßnahmen der Vorbereitung während der Haft, zum Austausch von Informationen und zum Verfahren enthalten. Mit der Unterzeichnung durch die Vereinbarungspartner ist die Kooperationsvereinbarung am 4. März 2015 in Kraft getreten. Mit dem Abschluss der Vereinbarung ist es gelungen, eine trägerübergreifende Lösung für die Betroffenen zu finden und einen nahtlosen Übergang in die Entwöhnungsbehandlung zu ermöglichen. download
vereinbarung drv-justiz
KTL (Klassifikation therapeutischer Leistungen) In der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung werden die therapeutischen Prozesse seit 1997 mit der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) dokumentiert. Diese Leistungsdokumentation ist damit fester Bestandteil der Reha-Entlassungsberichte. Die Klassifikation hat sich in dieser Zeit als wesentliche Grundlage der Qualitätssicherung der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung etabliert. Die jetzt vorliegende sechste Auflage, die ab 2015 Gültigkeit hat, wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes in Kooperation mit dem Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm erarbeitet. Neben den Projektnehmern sind die Veränderungen ganz wesentlich den Anwendern in den Reha-Einrichtungen zu verdanken, deren regelmäßige, konstruktive Anregungen bei der Überarbeitung weitestgehend Berücksichtigung gefunden haben. Begriffsdefinitionen, Überleitungstabelle sowie Verweislisten sollen die Handhabung der KTL 2015 erleichtern. download
ktl 2015
Medizinische Rehabilitation in der gesetzlichen Rentenversicherung Das erneut aktualisierte Rahmenkonzept für die medizinische Rehabilitation in der Deutschen Rentenversicherung baut auf seinen Vorgängern, der Erstversion aus dem Jahr 1992 sowie der Aktualisierung aus 1996 auf. Es wurde überarbeitet, um wesentliche Neuentwicklungen der medizinischen Rehabilitation zu berücksichtigen. Das Rahmenkonzept wurde vom Fachausschuss für Rehabilitation als Grundlage für die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung beschlossen. download
Nahtlosverfahren QE/Suchtreha Alkohol-, drogen- oder von Medikamenten abhängige Menschen können nach einem qualifizierten Entzug im Krankenhaus direkt in eine Einrichtung der ambulanten oder stationären Suchtrehabilitation verlegt werden, wenn dies medizinisch notwendig ist. Entsprechende Handlungsempfehlungen haben die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Deutsche Rentenversicherung Bund und der Verband der Ersatzkassen (vdek), der BKK Dachverband, die IKK, die Knappschaft und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau getroffen. Die entsprechenden Handlungsempfehlungen sind am 1. August 2017 in Kraft getreten. download
Peer Review Psychosomatik und Sucht Peer Review Psychosomatik und Sucht – Checkliste und Manual der qualitätsrelevanten Prozessmerkmale für die stationäre und ganztägig ambulante Rehabilitation (11. vollständig überarbeitete Auflage 2014). Im Programm der Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung weist das Peer Review einige Alleinstellungsmerkmale auf. Nur hier erfolgt eine Qualitätsbewertung durch gleichgestellte ärztliche Fachkollegen anhand konkreter, schriftlich dokumentierter Einzelfälle (Reha-Entlassungsbericht) aus indikationsgleichen Reha-Einrichtungen. Sie werden einer umfassenden Prüfung auf der Grundlage einer Checkliste und eines erläuternden Manuals unterzogen. Die Deutsche Rentenversicherung hat eine vollständig überarbeitete 11. Auflage der Checkliste und des Manuals vorgelegt. Ziel war eine weitere Verbesserung der Nutzbarkeit von Reha-Prozessbewertungen für das Qualitätsmanagement in den Reha-Einrichtungen. Die Checkliste und das Manual für das Peer Review sind die inhaltliche Basis zur Beurteilung von Prozessmerkmalen. Gleichzeitig sind sie Grundlage der Peerschulung, die leitende Ärzte von Reha-Einrichtungen auf ihre Gutachtertätigkeit vorbereitet. download
psy-sucht
PGS (Pathologisches Glücksspielen) Im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der DRV und der Suchtverbände zur Zuweisungspraxis im Indikationsbereich Pathologisches Glücksspielen wurde die Liste ‚Stationäre Behandlungszentren für Pathologisches Glücksspielen’ erstellt. Alle in der Liste aufgeführten Einrichtungen werden von den Leistungsträgern grundsätzlich mit Rehabilitanden dieser Indikation belegt. Die Arbeitsgruppe einigte sich darauf, dass ganztägig ambulante Einrichtungen in der Liste nicht aufgeführt werden. download
RTS (Reha-Therapiestandards Alkoholabhängigkeit) Die Reha-Therapiestandards (RTS) der Deutschen Rentenversicherung unterscheiden sich von Leitlinien der medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften insbesondere durch ihre Perspektive. Sie enthalten keine Therapiealgorithmen für individuelle Behandlungsentscheidungen. Im Fokus steht die Gesamtheit aller Rehabilitanden einer Indikation in einer Reha-Einrichtung. Die evidenzbasierten Therapiemodule (ETM) als Elemente der RTS haben eine einheitliche Struktur und umfassen die fünf Bereiche: therapeutische Inhalte, formale Ausgestaltung (Dauer, Häufigkeit), KTL-Einheiten, Mindestanteil Rehabilitanden, weitere Hinweise. Die vorliegende Aktualisierung, die ab 2016 gültig ist, wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes (2013 – 2015) durch das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt. download
reha-therapiestandards alkohol
Sozialmedizinische Beurteilung bei Abhängigkeits- erkrankungen Zielgruppen für die Erstellung der vorliegenden Leitlinie sind sowohl die sozialmedizinischen Dienste bei den Trägern der Deutschen Rentenversicherung als auch externe Gutachter und Rehabilitationskliniker, die in die sozialmedizinische Beurteilung eingebunden sind. Darüber hinaus ist die Leitlinie für andere Sozialleistungsträger oder mit Fragen der sozialmedizinischen Beurteilung befasste Institutionen von Interesse, um mit den Beurteilungskriterien der gesetzlichen Rentenversicherung vertraut zu werden. Den Versicherten und ihren Vertretern, zum Beispiel Selbsthilfegruppen, bietet die Leitlinie Informationen und erhöht Transparenz und Nachvollziehbarkeit sozialmedizinischer Beurteilungen. download
drv leitlinie
Strukturqualität von Reha-Einrichtungen Die Deutsche Rentenversicherung legt seit vielen Jahren Qualitätsanforderungen fest, die von den von ihr belegten Reha-Einrichtungen zu erfüllen sind. Es handelt sich dabei unter der Überschrift ‚Strukturqualität‘ um Merkmale, die u.a. räumliche, medizinisch-technische, personelle, konzeptionelle und organisatorische (sog. strukturnahe Prozessmerkmale) Aspekte umfassen. Seit Juli 2014 steht die überarbeitete Auflage der Broschüre ‚Strukturqualität von Reha-Einrichtungen – Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung’ zur Verfügung. Die Strukturerhebungsbögen im Anhang wurden grundlegend überarbeitet. download
drv struktur-anforderungen
Substitution in Reha Die Deutschen Rentenversicherung und die Gesetzliche Krankenversicherung haben zum Umgang mit Substitution in der medizinischen Reha ergänzende Hinweise zur Anlage 4 zur Vereinbarung 'Abhängigkeitserkrankungen' vom 4. Mai 2001 erarbeitet (Stand 15. Februar 2016). Darin wird die ausdrückliche Beibehaltung der Zielvorstellungen, welche die grundsätzliche Bereitschaft zur Abdosierung und zu vollständiger Abstinenz voraussetzen, bekräftigt sowie der Ergänzung formuliert, dass eine vollständige Abdosierung nicht in allen Fällen gelingt, nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden darf und auch nicht zu Entzugserscheinungen führen soll. download
hinweise substitution in reha
Vereinbarung Abhängigkeits-erkrankungen Die Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit zwischen den Rentenversicherungsträgern und den Krankenkassen bei der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Es erfolgt eine Abgrenzung der Zuständigkeiten und eine Beschreibung der Ziele, des Antragsverfahrens und der Voraussetzungen. Ferner wird mit der Vereinbarung die Grundlage für eine gemeinsame Kostenpauschale gelegt. Die Vereinbarung enthält weitere Anlagen. Die Anlagen 1 und 2 legen die Anforderungen an die ambulanten und stationären Einrichtungen fest. In der Anlage 3 sind Kriterien für die Entscheidung zwischen der ambulanten und stationären Leistungsform enthalten. Die Anlage 4 führt Entscheidungshilfen für die medizinische Rehabilitation Drogenabhängiger auf. Die Vereinbarung ist am 1. Juli 2001 in Kraft getreten. download
vereinbarung abhängigkeits-erkrankungen
Visitationskonzept Das zuständige Gremium der Deutschen Rentenversicherung hat im Februar 2014 dem weiteren Vorgehen zur Einführung von Visitationen als Instrument der Qualitätssicherung auf der Grundlage des Rentenversicherungsträgers übergreifenden Visitationskonzeptes zugestimmt. Neben allgemeinen Ausführungen zur Visitation als Instrument der Qualitätssicherung enthält es einen manualisierten Dokumentationsbogen, mit dem die Visitationsergebnisse festgehalten werden. Damit steht in einer weiterentwickelten zweiten Version (Mai 2014) das rentenversicherungsweit abgestimmte Instrumentarium für Visitationen in medizinischen Reha-Einrichtungen zur Verfügung.
visitationen reha 05-2014
Suchttherapie Die seit 1992 veröffentlichten Auswahlkriterien zur Prüfung von Weiterbildungen für Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker gemäß den Anlagen 1 und 2 der Vereinbarung 'Abhängigkeitserkrankungen' vom 4. Mai 2001 in der Fassung vom 23. September 2011 sind gemeinsam von der Renten- und Krankenversicherung überarbeitet worden. Gruppen- und Einzeltherapeuten in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker bedürfen einer fundierten theoretischen und praktischen Weiterbildung auf der Grundlage eines wissenschaftlich abgesicherten Psychotherapieverfahrens. Wichtige Weiterbildungsinhalte werden beschrieben sowie Vorgaben zu den Prüfungsrichtlinien und Angaben zur Qualifikation der Dozenten, Lehrtherapeuten und Supervisoren aufgenommen. Angemessene Übergangsregelungen ermöglichen den ausbildenden Instituten und den sich in der Weiterbildung befindlichen Teilnehmern den Übergang ohne Nachteile. Ziel ist, eine weitere wissenschaftlich fundierte Qualitätsverbesserung der Weiterbildungen zu erreichen. Die Auswahlkriterien sind am 1. Januar 2012 in Kraft getreten.
Aktuelle Liste der geprüften Weiterbildungen auf der Internetseite der DRV. download
weiterbildung sucht auswahlkriterien

References: § 13
 § 20
 § 6
 § 20
 § 20
 § 20