Source: http://www.urantia.nyc/ger01/113.html
Timestamp: 2018-10-23 17:53:48+00:00

Document:
DAS URANTIA BUCH, Schrift 113. Die Seraphischen Schicksalshüter
DAS URANTIA BUCH - Schrift 113. Die Seraphischen Schicksalshüter
Schrift 113. Die Seraphischen Schicksalshüter
§ 1. Die Schutzengel
§ 2. Die Schicksalshüter
§ 3. Beziehung zu anderen geistigen Einflüssen
§ 4. Seraphische Betätigungsfelder
§ 5. Das seraphische Wirken für die Sterblichen
§ 6. Die Schutzengel nach dem Tode
§ 7. Die Seraphim und die aufsteigende Laufbahn
113:0.1 (1241.1) WIR haben die Dienenden Geiste der Zeit und die Botschafterheere des Raums bereits beschrieben und kommen jetzt zu der Betrachtung der Schutzengel, der Seraphim, die sich ganz dem Dienst an den einzelnen Sterblichen widmen, für deren Erhöhung und Vollkommenheit der ganze gewaltige Fortlebensplan geistiger Progression geschaffen wurde. In den vergangenen Zeitaltern waren diese Schicksalshüter so ziemlich die einzige auf Urantia erkannte Gruppe von Engeln. Die planetarischen Seraphim sind tatsächlich die dienenden Geiste, die zum Dienst an denjenigen ausgesandt werden, die fortleben werden. Diese begleitenden Seraphim haben bei allen großen Ereignissen der Vergangenheit und Gegenwart als geistige Helfer der sterblichen Menschen gewirkt. In manch einer Offenbarung „wurde das Wort durch Engel gesprochen“; viele Weisungen des Himmels wurden „durch das Wirken von Engeln empfangen“.
113:0.2 (1241.2) Die Seraphim sind die traditionellen Engel des Himmels; sie sind die dienenden Geiste, die so nahe bei euch leben und so viel für euch tun. Sie wirken auf Urantia seit den frühesten Zeiten menschlicher Intelligenz.
113:1.1 (1241.3) Die Lehre von den Schutzengeln ist kein Mythos; bestimmte Gruppen menschlicher Wesen haben tatsächlich persönliche Engel. Gerade in Anerkennung dieser Tatsache sagte Jesus: „Gebt acht, dass ihr nicht eines dieser Kleinen verachtet, denn ich sage euch, ihre Engel schauen stets die Gegenwart des Geistes meines Vaters.“
113:1.2 (1241.4) Ursprünglich waren die Seraphim gezielt den einzelnen Rassen Urantias zugeteilt. Aber seit Michaels Selbsthingabe werden sie entsprechend der menschlichen Intelligenz, Geistigkeit und Bestimmung zugewiesen. Intellektuell scheidet sich die Menschheit in drei Klassen:
113:1.3 (1241.5) 1. Die unternormalen Verstandestypen — die, welche keine normale Willenskraft ausüben; die, welche keine gewöhnlichen Entscheidungen treffen. Diese Klasse umfasst all jene, die Gott nicht begreifen können, denen die Fähigkeit zu intelligenter Anbetung der Gottheit abgeht. Den unternormalen Wesen Urantias ist ein Seraphimkorps, eine Kompanie mit einem Bataillon von Cherubim, zugeteilt, das die Aufgabe hat, für sie zu sorgen und darüber zu wachen, dass ihnen inmitten der Lebenskämpfe der Sphäre Gerechtigkeit und Barmherzigkeit widerfährt.
113:1.4 (1241.6) 2. Der mittlere, normale menschliche Verstandestyp. Vom Standpunkt des seraphischen Dienstes aus gruppieren sich die meisten Männer und Frauen gemäß ihrem Status beim Durchschreiten der Kreise menschlichen Fortschritts und geistiger Entwicklung in sieben Klassen.
113:1.5 (1241.7) 3. Die übernormalen Verstandestypen — die mit großer Entschlusskraft und zweifelsfreiem Potential zu geistigen Leistungen Begabten; Männer und Frauen, die sich mehr oder weniger eines Kontaktes mit ihrem innewohnenden Justierer erfreuen; Mitglieder der verschiedenen Reservekorps der Bestimmung. Wenn ein Mensch in eines der mehreren Reservekorps der Bestimmung aufgenommen wird, wird ihm genau dann und dort, ganz gleich, in was für einem Kreis er sich gerade befindet, ein persönlicher Seraph zugeteilt, und von diesem Augenblick an bis ans Ende seiner irdischen Laufbahn wird sich dieser Sterbliche des ständigen Dienstes und der unablässigen Wachsamkeit eines Schutzengels erfreuen. Wenn ein menschliches Wesen die höchste Entscheidung fällt, wenn es sich wirklich mit dem Justierer verlobt, wird dieser Seele desgleichen augenblicklich ein persönlicher Hüter zuteil.
113:1.6 (1242.1) Beim Dienst an den so genannten normalen Wesen erfolgen die seraphischen Zuteilungen je nach der menschlichen Meisterung der Kreise der Intellektualität und Geistigkeit. Ihr beginnt, mit eurem sterblichen Verstand ausgerüstet, im siebenten Kreis und wandert nach innen, während ihr an eurem Selbstverständnis, eurer Selbsteroberung und Selbstbeherrschung arbeitet; und Kreis um Kreis rückt ihr vor (sofern nicht der natürliche Tod eurer Laufbahn ein Ende setzt und eure Kämpfe auf die Residenzwelten verlegt), bis ihr den ersten oder inneren Kreis relativen Kontaktes und relativer Kommunikation mit dem innewohnenden Justierer erreicht.
113:1.7 (1242.2) Menschliche Wesen im anfänglichen oder siebenten Kreis haben einen mit der Überwachung und Behütung von eintausend Sterblichen betrauten Schutzengel, dem eine Kompanie Cherubim beisteht. Im sechsten Kreis hat ein seraphisches Paar mit einer Kompanie von Cherubim die Aufgabe, die aufsteigenden Sterblichen in Gruppen zu fünfhundert zu leiten. Ist einmal der fünfte Kreis erreicht, werden die menschlichen Wesen in Kompanien zu rund hundert zusammengeschlossen, die von einem Paar seraphischer Hüter mit einer Gruppe von Cherubim in Obhut genommen werden. Nach Erreichen des vierten Kreises werden die sterblichen Wesen in Zehnergruppen zusammengeschlossen, und wiederum übernimmt ein Seraphenpaar mit einer Kompanie helfender Cherubim ihre Überwachung.
113:1.8 (1242.3) Wenn ein sterblicher Verstand die vom Tier ererbte Trägheit durchbricht und zum dritten Kreis menschlicher Intellektualität und Vergeistigung vorstößt, wird sich diesem aufsteigenden Sterblichen hinfort ein persönlicher Engel (in Wirklichkeit sind es deren zwei) gänzlich und ausschließlich widmen. Und so empfangen diese Menschenseelen bei all ihren Anstrengungen, den dritten Kreis abzuschließen, den zweiten zu durchqueren und den ersten zu erreichen, zusätzlich zum stets gegenwärtigen und immer wirksamer werdenden innewohnenden Gedankenjustierer die ungeteilte Zuwendung dieser persönlichen Schicksalshüter.
113:2.1 (1242.4) Man nennt die Seraphim erst von dem Augenblick an Schicksalshüter, wo ihnen die Zusammenarbeit mit einer menschlichen Seele übertragen wird, die eine oder mehrere der folgenden drei Leistungen vorweisen kann: Sie hat den höchsten Entschluss gefasst, gottähnlich zu werden, sie ist in den dritten Kreis eingetreten oder in eines der Reservekorps der Bestimmung aufgenommen worden.
113:2.2 (1242.5) In der Evolution der Rassen wird dem allerersten Wesen, das die Eroberung des geforderten Kreises schafft, ein Schicksalshüter zugeteilt. Auf Urantia war der erste Sterbliche, der einen persönlichen Hüter erhielt, Rantowok, ein weiser Mann der roten Rasse einer fernen Vergangenheit.
113:2.3 (1242.6) Alle so beauftragten Engel werden stets einer Gruppe freiwilliger Seraphim entnommen, und die Zuteilungen geschehen immer in Übereinstimmung mit den menschlichen Bedürfnissen und mit Rücksicht auf den Status des Engelspaars — im Lichte seraphischer Erfahrung, Gewandtheit und Weisheit. Nur Seraphim, die seit langem im Dienst stehen, die Erfahreneren und Erprobten unter ihnen, werden als Schicksalshüter beauftragt. Manche Hüter haben viele wertvolle Erfahrungen auf Welten der Serien ohne Justiererfusion gesammelt. Wie die Justierer begleiten die Seraphim diese Wesen nur während einer einzigen Lebensspanne und werden dann für eine Neuzuteilung frei. Viele Hüter Urantias haben solch eine frühere praktische Erfahrung auf anderen Welten hinter sich.
113:2.4 (1243.1) Wenn menschliche Wesen es nicht schaffen fortzuleben, können ihre persönlichen oder Gruppenhüter unter Umständen wiederholt in derselben Eigenschaft auf dem gleichen Planeten dienen. Die Seraphim entwickeln eine gefühlsmäßige Bindung an einzelne Welten und empfinden eine besondere Zuneigung für bestimmte Rassen und Typen sterblicher Geschöpfe, mit denen sie so eng und innig verbunden gewesen sind.
113:2.5 (1243.2) Die Engel entwickeln eine bleibende Liebe zu ihren menschlichen Gefährten; und ihr würdet, könntet ihr die Seraphim nur sehen, eine warme Zuneigung zu ihnen fassen. Entkleidete man euch eures materiellen Körpers und gäbe euch eine geistige Gestalt, kämet ihr den Engeln in mancher persönlicher Eigenschaft sehr nahe. Sie teilen die meisten eurer Gemütsbewegungen und empfinden noch einige zusätzliche. Die einzige euch antreibende Emotion, die zu verstehen ihnen schwer fällt, ist das Erbe tierischer Angst, das im Gemütsleben eines durchschnittlichen Bewohners Urantias eine so große Rolle spielt. Die Engel haben wirklich große Mühe zu verstehen, wieso ihr euren höheren intellektuellen Kräften und sogar eurem religiösen Glauben so hartnäckig erlaubt, sich derart durch die Angst beherrschen zu lassen, sich durch eine aus Furcht und Beklommenheit gemischte, gedankenlose Panik so völlig demoralisieren zu lassen.
113:2.6 (1243.3) Alle Seraphim haben individuelle Namen, aber in den Registern ihrer Zuteilung zum Weltendienst werden sie häufig mit ihren planetarischen Nummern bezeichnet. Am Hauptsitz des Universums sind sie unter ihren Namen und Nummern eingetragen. Der Schicksalshüter des menschlichen Wesens, dessen man sich in dieser Kontaktkommunikation bedient, ist Nummer 3 der Gruppe 17 der Kompanie 126 des Bataillons 4 der Einheit 384 der Legion 6 der Heerschar 37 der 182 314. seraphischen Armee von Nebadon. Die laufende planetarische Zuteilungsnummer dieses Seraphen auf Urantia und zu seinem menschlichen Schutzbefohlenen lautet 3 641 852.
113:2.7 (1243.4) Wenn es um ein persönliches Hüteramt geht, um die Zuweisung von Engeln als Schicksalshüter, melden sich die Seraphim immer freiwillig zum Dienst. In der Stadt, der unser himmlischer Besuch gilt, wurde kürzlich ein bestimmter Sterblicher in das Reservekorps der Bestimmung aufgenommen, und da alle derartigen Menschen persönlich von Schutzengeln begleitet werden, haben sich über hundert qualifizierte Seraphim um das Amt beworben. Der planetarische Leiter wählte unter ihnen zwölf der Erfahrensten aus und übertrug in der Folge dem von ihnen als Besten Befundenen das Amt, dieses menschliche Wesen auf seiner Lebensreise zu führen. Das heißt, sie wählten ein bestimmtes Paar gleichermaßen qualifizierter Seraphim aus; stets wird einer von ihnen Dienst tun.
113:2.8 (1243.5) Zwar gehen die seraphischen Aufgaben pausenlos weiter, aber stets kann sich der eine oder andere Engel des Paars seiner Dienstverantwortung entledigen. Gleich den Cherubim dienen auch die Seraphim gewöhnlich in Paaren, aber anders als ihre weniger fortgeschrittenen Gefährten arbeiten sie manchmal einzeln. Praktisch in all ihren Kontakten mit Menschenwesen können sie allein funktionieren. Nur für Kommunikationen und Dienste über die höheren Universumskreisläufe werden beide Engel benötigt.
113:2.9 (1243.6) Wenn ein seraphisches Paar eine Aufgabe als Hüter übernimmt, dient es für den ganzen Rest des Lebens seines menschlichen Schutzbefohlenen. Die Wesensergänzung (einer der beiden Engel) wird zum Chronisten der Unternehmung. Diese komplementären Seraphim sind die Chronistenengel der Sterblichen auf den evolutionären Welten. Die Aufzeichnungen werden von einem Paar von Cherubim (einem Cherub und einem Sanob) besorgt, die den seraphischen Hütern stets beigegeben sind, aber diese Aufzeichnungen werden immer von einem der Seraphim begutachtet.
113:2.10 (1244.1) Um sich auszuruhen und wieder mit Lebensenergie der Universumskreisläufe aufzuladen, wird der Hüter periodisch durch sein Komplement abgelöst, und während seiner Abwesenheit übernimmt der mit ihnen verbundene Cherub die Funktion des Chronisten, was ebenfalls geschieht, wenn der komplementäre Seraph seinerseits abwesend ist.
113:3.1 (1244.2) Etwas vom Wichtigsten, was ein Schicksalshüter für seinen sterblichen Schützling tut, ist die persönliche Herstellung einer Koordination der zahlreichen unpersönlichen geistigen Einflüsse, die Verstand und Seele des sich entwickelnden materiellen Geschöpfes bewohnen, diese umgeben und auf sie einwirken. Menschliche Wesen sind Persönlichkeiten, und es ist für nichtpersönliche Geiste und vorpersönliche Wesenheiten überaus schwierig, mit so entschieden materiellen und gesondert persönlichen Verstandeswesen in direkten Kontakt zu treten. Das Wirken des Schutzengels eint all diese Einflüsse mehr oder weniger und bewirkt, dass diese durch die wachsende sittliche Natur der sich entwickelnden menschlichen Persönlichkeit unmittelbarer empfangen werden können.
113:3.2 (1244.3) Ganz besonders ist der seraphische Hüter in der Lage, die mannigfaltigen Wirkkräfte und Einflüsse des Unendlichen Geistes zu korrelieren, von der Domäne der physischen Überwacher und mentalen Hilfsgeiste bis hinauf zum Heiligen Geist der Göttlichen Ministerin und zu der Allgegenwärtigen Geistanwesenheit des Dritten Zentralen Ursprungs des Paradieses. Nachdem der Seraph diese weit gefächerten Einwirkungen des Unendlichen Geistes geeint und persönlicher gemacht hat, unternimmt er es, den so integrierten Einfluss des Mit-Vollziehers mit den geistigen Gegenwarten des Vaters und des Sohnes zu korrelieren.
113:3.3 (1244.4) Der Justierer ist die Gegenwart des Vaters; der Geist der Wahrheit ist die Gegenwart der Söhne. Diese göttlichen Gaben werden auf den niedrigeren Ebenen der menschlichen geistigen Erfahrung durch das Walten des seraphischen Hüters geeint und koordiniert. Die dienenden Engel haben die Gabe, bei ihrem Wirken für die sterblichen Geschöpfe des Vaters Liebe mit der Barmherzigkeit des Sohnes zu kombinieren.
113:3.4 (1244.5) Und das erklärt, weshalb der seraphische Hüter im Zeitraum zwischen physischem Tod und morontieller Auferstehung schließlich zum persönlichen Verwahrer der Gedankenmodelle, Gedächtnisformeln und seelischen Realitäten des menschlichen Fortlebenden wird. Niemand außer den dienenden Kindern des Unendlichen Geistes könnte während der Übergangsphase von einer Universumsebene zu einer anderen und höheren Ebene in dieser Weise für das menschliche Geschöpf wirken. Sogar wenn ihr in euren abschließenden Transitschlummer fällt, wenn ihr von der Zeit in die Ewigkeit hinübergeht, teilt ein hoher Sekonaph in derselben Weise den Transit mit euch als Hüter eurer Geschöpfesidentität und Garant eurer persönlichen Unversehrtheit.
113:3.5 (1244.6) Auf der geistigen Ebene verpersönlichen die Seraphim viele sonst unpersönliche und vorpersönliche Einflüsse des Universums; sie sind Koordinatoren. Auf der intellektuellen Ebene sind sie die Korrelierer von Verstand und Morontia; sie sind Interpreten. Und auf der physischen Ebene manipulieren sie das irdische Umfeld durch ihre Verbindung mit den Physischen Hauptüberwachern und dank dem kooperativen Wirken der Mittler-Geschöpfe.
113:3.6 (1244.7) Dies ist eine Beschreibung der vielfältigen und komplizierten Funktion eines begleitenden Seraphen; aber wie vollbringt solch eine untergeordnete Engelspersönlichkeit, die nur ein klein bisschen oberhalb der menschlichen Universumsebene erschaffen wurde, derart schwierige und komplexe Dinge? Wir wissen es nicht wirklich, aber wir vermuten, dass dieses phänomenale Amt auf irgendeine geheime Weise durch das unerkannte und nicht offenbarte Wirken des Supremen Wesens erleichtert wird, der sich verwirklichenden Gottheit der in Entwicklung begriffenen Universen von Zeit und Raum. In der ganzen Domäne progressiven Fortlebens im und durch das Supreme Wesen sind die Seraphim ein wesentlicher Bestandteil des unablässigen Fortschritts der Sterblichen.
113:4.1 (1245.1) Die seraphischen Hüter sind nicht einfach Verstand, obwohl sie derselben Quelle, dem Schöpferischen Geist, entstammen, in der auch der menschliche Verstand seinen Ursprung hat. Die Seraphim sind Verstandesstimulatoren; sie trachten ständig danach, im menschlichen Verstand Entscheidungen zu begünstigen, die zur Meisterung der Kreise beitragen. Sie tun es nicht in der Art des Justierers, der von innen und durch die Seele wirkt, sondern vielmehr von außen her nach innen, indem sie über das gesellschaftliche, ethische und sittliche Umfeld der menschlichen Wesen wirken. Die Seraphim sind nicht die göttliche Anziehungskraft des Universalen Vaters wie die Justierer, aber sie funktionieren als die persönlichen Organe des Wirkens des Unendlichen Geistes.
113:4.2 (1245.2) Der sich der Führung des Justierers unterwerfende sterbliche Mensch ist auch für seraphische Führung empfänglich. Der Justierer ist die Essenz der ewigen Natur des Menschen; der Seraph ist der Lehrer der sich entwickelnden Natur des Menschen — seines sterblichen Verstandes in diesem Leben und seiner morontiellen Seele im nächsten. Auf den Residenzwelten werdet ihr eure seraphischen Instruktoren bewusst wahrnehmen, aber im ersten Leben gewahren die Menschen sie gewöhnlich nicht.
113:4.3 (1245.3) Die Seraphim wirken als Lehrer der Menschen, indem sie die Schritte der menschlichen Persönlichkeit auf die Pfade neuer und fortschreitender Erfahrungen lenken. Die Führung durch einen Seraphen zu akzeptieren, bedeutet selten ein beschauliches Leben. Wenn ihr dieser Leitung folgt, werdet ihr mit Sicherheit in die zerklüftete Gebirgslandschaft sittlicher Wahl und geistigen Fortschritts geraten und, so ihr den Mut habt, sie auch durchqueren.
113:4.4 (1245.4) Der Antrieb zur Anbetung entstammt weitgehend den Eingebungen der höheren Hilfsgeiste und wird durch die Weisungen des Justierers verstärkt. Aber der Drang zum Beten, den Sterbliche auf der Suche nach Gott so oft verspüren, erwacht sehr oft infolge seraphischen Einflusses. Der seraphische Hüter manipuliert das Umfeld des Sterblichen beständig, um die kosmische Schau des menschlichen Aufsteigers zu verstärken und so zu erreichen, dass dieser Anwärter auf das Fortleben sich vermehrt der Gegenwart des innewohnenden Justierers bewusst und dadurch fähig wird, williger mit der geistigen Sendung der göttlichen Gegenwart zusammenzuarbeiten.
113:4.5 (1245.5) Obwohl es keine erkenntliche Kommunikation zwischen innerem Justierer und umfangendem Seraphen gibt, scheinen beide immer in vollkommener Harmonie und wunderbarem Einvernehmen zu arbeiten. Die Hüter entwickeln ihre regste Aktivität in Zeiten, wenn die Justierer am wenigsten aktiv sind, aber irgendwie ist ihr Amt auf seltsame Weise korreliert. Eine solch prachtvolle Zusammenarbeit könnte schwerlich zufällig oder beiläufig geschehen.
113:4.6 (1245.6) Die dienende Persönlichkeit des seraphischen Hüters, die Gottesgegenwart des innewohnenden Justierers, der über seinen Kreislauf handelnde Heilige Geist und das Sohnesbewusstsein des Geistes der Wahrheit — sie alle sind in der menschlichen Persönlichkeit und für diese miteinander auf göttliche Weise in einer bedeutungsvollen Einheit verbunden. Obwohl verschiedenen Quellen und verschiedenen Ebenen entstammend, sind all diese himmlischen Einflüsse in der umhüllenden und sich entwickelnden Gegenwart des Supremen Wesens integriert.
5. Das seraphische Wirken für die Sterblichen
113:5.1 (1245.7) Die Engel brechen nicht in das Heiligtum des menschlichen Verstandes ein; sie manipulieren den Willen der Sterblichen nicht; ebenso wenig treten sie in direkten Kontakt mit dem innewohnenden Justierer. Der Schicksalshüter beeinflusst euch auf jede erdenkliche, mit der Würde eurer Persönlichkeit zu vereinbarende Weise, aber unter gar keinen Umständen stellen sich diese Engel der freien Betätigung des menschlichen Willens entgegen. Weder Engel noch irgendeine andere Ordnung von Universumspersönlichkeiten haben die Macht oder Autorität, die Vorrechte menschlicher Wahl einzuschränken oder zu beschneiden.
113:5.2 (1246.1) Die Engel stehen euch so nahe und sorgen so gefühlvoll für euch, dass sie im übertragenen Sinne „über eure eigensinnige Unduldsamkeit und Sturheit weinen“. Die Seraphim vergießen keine physischen Tränen; sie haben keine physischen Körper, noch besitzen sie Flügel. Hingegen haben sie geistige Emotionen, und sie erfahren Empfindungen und Gefühle geistiger Natur, die man in gewissem Sinne mit menschlichen Emotionen vergleichen kann.
113:5.3 (1246.2) Die Seraphim handeln in eurem Interesse ganz unabhängig von euren direkten Appellen; sie führen die Weisungen ihrer Vorgesetzten aus, und sie arbeiten in diesem Sinne unbekümmert um eure vorübergehenden Launen und wechselnden Stimmungen. Das besagt nicht, dass ihr ihre Aufgaben nicht erleichtern oder erschweren könnt, sondern eher, dass eure Appelle und eure Gebete sie nicht direkt betreffen.
113:5.4 (1246.3) Während ihres irdischen Lebens steht den sterblichen Menschen die Intelligenz der Engel nicht direkt zur Verfügung. Diese sind keine Oberherren oder Direktoren; sie sind ganz einfach Hüter. Die Seraphim behüten euch; sie suchen euch nicht direkt zu beeinflussen; ihr müsst euren Kurs selber bestimmen, aber danach handeln sie in einer Weise, die dem von euch eingeschlagenen Kurs das Bestmögliche abzugewinnen sucht. Sie greifen (gewöhnlich) nicht willkürlich in die alltäglichen Angelegenheiten des menschlichen Lebens ein. Aber wenn sie von ihren Vorgesetzten den Auftrag erhalten, irgendeine außergewöhnliche Tat zu vollbringen, könnt ihr sicher sein, dass die Hüter irgendein Mittel finden werden, um diese Weisungen auszuführen. Sie mischen sich also nicht in die Aufführung des menschlichen Dramas ein, außer in Notfällen und dann gewöhnlich auf direkte Weisung ihrer Vorgesetzten. Sie sind die Wesen, die euch während vieler Zeitalter folgen werden, und sie erhalten auf diese Weise eine Einführung in ihr zukünftiges Werk und persönliches Zusammenwirken.
113:5.5 (1246.4) Die Seraphim sind in der Lage, menschlichen Wesen unter gewissen Umständen in materieller Gestalt zu dienen, aber sie handeln nur sehr selten in solcher Eigenschaft. Mit Hilfe der Mittler-Geschöpfe und der physischen Überwacher sind sie fähig, sich in einem breiten Aktivitätenfächer für die menschlichen Wesen einzusetzen, sogar einen effektiven Kontakt mit ihnen herzustellen, aber solche Vorkommnisse sind sehr unüblich. In den meisten Fällen wickeln sich die Geschehnisse der materiellen Reiche ohne seraphisches Eingreifen ab, wenngleich schon Umstände eingetreten sind, wobei hochwichtige Glieder der menschlichen Evolutionskette in Gefahr standen und die seraphischen Hüter aus eigener Initiative und in angemessener Weise handelten.
6. Die Schutzengel nach dem Tode
113:6.1 (1246.5) Nachdem ich euch einiges über den Dienst der Seraphim während des irdischen Lebens gesagt habe, will ich versuchen, euch etwas über die Beschäftigung der Schicksalshüter zur Zeit der Auflösung ihrer menschlichen Gefährten im Tode mitzuteilen. Nach eurem Hinschied nimmt der Schicksalshüter die euch betreffenden Aufzeichnungen und die genauen Angaben über eure Identität getreulich in Gewahrsam sowie die — aus den vereinten Anstrengungen des sterblichen Verstandes und des göttlichen Justierers hervorgegangene — morontielle Wesenheit der menschlichen Seele, zusammen mit allen übrigen Werten, die sich auf eure zukünftige Existenz beziehen, mit allem, was euch, euer wahres Ich, ausmacht, mit Ausnahme der Identität fortdauernder Existenz, verkörpert durch den scheidenden Justierer, und der Realität der Persönlichkeit.
113:6.2 (1246.6) In dem Augenblick, wo im menschlichen Verstand das Lotsenlicht, das geistige Strahlen erlischt, das die Seraphim mit der Gegenwart des Justierers in Verbindung bringen, erstattet der begleitende Engel persönlich nacheinander den kommandierenden Engeln der Gruppe, der Kompanie, des Bataillons, der Einheit, der Legion und der Heerschar Rapport; und nachdem dieser Engel für das finale Abenteuer der Zeit und des Raums gebührend registriert worden ist, empfängt er vom planetarischen Chef der Seraphim eine Beglaubigung, um vor jenem Abendstern (oder einem anderen Leutnant Gabriels) zu erscheinen, der die seraphische Armee eben dieses Anwärters auf den Aufstieg durch das Universum befehligt. Und nachdem der Kommandierende dieser höchsten organisierten Einheit ihn dazu ermächtigt hat, begibt sich der Schicksalshüter auf die erste Residenzwelt und wartet dort, bis sein einstiges irdisches Mündel das Bewusstsein wiedererlangt.
113:6.3 (1247.1) Falls einer menschlichen Seele, die einen persönlichen Engel zugeteilt bekommen hat, das Fortleben misslingt, muss sich der begleitende Seraph zum Hauptsitz des Lokaluniversums begeben, um dort über den vollständigen Bericht seines Komplementärwesens, wie früher mitgeteilt, Zeugnis abzulegen. Danach begibt er sich vor das Tribunal der Erzengel, um in der Angelegenheit des Scheiterns seines Schutzbefohlenen von jedem Tadel freigesprochen zu werden; und danach kehrt er auf die Welten zurück, um wieder einem anderen Sterblichen mit Aufstiegspotential oder irgendeiner anderen Abteilung seraphischen Dienstes zugeteilt zu werden.
113:6.4 (1247.2) Aber neben der Betreuung von Einzelpersonen und Gruppen dienen die Engel den evolutio-nären Geschöpfen noch auf manch andere Weise. Persönliche Hüter, deren Schutzbefohlene sich nicht sofort auf die Residenzwelten begeben, bleiben nicht müßig in Erwartung des Namensaufrufs des Dispensationsgerichts; es werden ihnen zahlreiche neue Missionen in dienender Funktion irgendwo im Universum übertragen.
113:6.5 (1247.3) Der seraphische Hüter ist die Vertrauensperson, welche die Fortlebenswerte der schlummernden Seele des Sterblichen verwahrt, während der abwesende Justierer die Identität eines solchen unsterblichen Universumswesens ist. Wenn diese beiden in den Auferstehungshallen Residenzias bei der neu geschaffenen morontiellen Gestalt zusammenarbeiten, geschieht die Neuzusammenfügung der Faktoren der Persönlichkeit des aufsteigenden Sterblichen.
113:6.6 (1247.4) Der Justierer wird euch die Identität bringen; der seraphische Hüter wird euch neu personifizieren und euch dann wieder dem treuen Mentor eurer Erdentage vorstellen.
113:6.7 (1247.5) Und wenn desgleichen ein planetarisches Zeitalter zu Ende geht und jene versammelt werden, die sich in den niedrigeren Kreisen menschlichen Vollbringens befinden, sind es ihre Gruppenhüter, die sie in den Auferstehungshallen der Residenzsphären neu zusammenfügen, ganz so wie eure Schrift sagt: „Und mit gewaltiger Stimme wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten von einem Ende der Welt zum anderen versammeln.“
113:6.8 (1247.6) Das Vorgehen der Gerechtigkeit verlangt, dass persönliche oder Gruppenhüter anlässlich des Dispensations-Namensaufrufs anstelle aller nicht fortlebenden Persönlichkeiten antworten. Deren Justierer kehren nicht zurück, und wenn die Namen verlesen werden, antworten die Seraphim, aber die Justierer geben keine Antwort. Das bildet die „Auferstehung der Ungerechten“ und ist in Wahrheit die formelle Bestätigung des Aufhörens der Geschöpfesexistenz. Dieser Namensaufruf der Gerechtigkeit folgt immer unmittelbar auf den Namensaufruf der Barmherzigkeit, auf die Auferweckung der schlafenden Fortlebenden. Aber das sind Angelegenheiten, die niemanden etwas angehen außer die höchsten und allwissenden Richter der Fortlebenswerte. Solche Probleme der Urteilsfällung betreffen uns nicht eigentlich.
113:6.9 (1247.7) Gruppenhüter können auf einem Planeten Zeitalter um Zeitalter dienen und schließlich Tausende und Abertausende von schlafenden Fortlebenden in ihrem Gewahrsam halten. Sie können in dieser Weise in einem gegebenen System auf vielen verschiedenen Welten dienen, da die Antwort der Auferstehung auf den Residenzwelten erfolgt.
113:6.10 (1247.8) Alle persönlichen und Gruppenhüter des Systems von Satania, die bei der Rebellion Luzifers auf Abwege geraten sind, werden auf Jerusem bis zum endgültigen Urteil in dieser Angelegenheit in Haft gehalten, obwohl viele von ihnen ihre Verrücktheit aufrichtig bedauert haben. Bereits haben die universellen Zensoren diesen ungehorsamen und ungetreuen Hütern eigenmächtig alle Aspekte ihres Seelen-Treuhänderamtes abgenommen und diese morontiellen Realitäten der sicheren Hut freiwilliger Sekonaphim anvertraut.
7. Die Seraphim und die aufsteigende Laufbahn
113:7.1 (1248.1) Das erste Erwachen an den Gestaden der Residenzwelt ist wirklich ein ganz großer Augenblick in der Laufbahn eines aufsteigenden Sterblichen; denn dort werdet ihr tatsächlich zum ersten Mal die seit langem geliebten und stets gegenwärtigen Engelsgefährten eurer Erdentage sehen, hier werdet ihr euch auch der Identität und Gegenwart des göttlichen Mentors wahrhaft bewusst werden, der euren Verstand auf Erden so lange bewohnt hat. Eine derartige Erfahrung stellt ein glorreiches Erwachen, eine wirkliche Auferstehung dar.
113:7.2 (1248.2) Auf den morontiellen Sphären sind die begleitenden Seraphim (es sind ihrer zwei) in aller Offenheit eure Gefährten. Während ihr eure Laufbahn durch die Übergangswelten fortsetzt, begnügen sich diese Engel nicht damit, an eurer Seite zu gehen und euch in jeder erdenklichen Weise bei der Erwerbung des morontiellen und geistigen Status zu helfen, sondern sie nehmen auch die Gelegenheit für eigenen Fortschritt an den Weiterbildungsschulen für evolutionäre Seraphim wahr, die auf den Residenzwelten geführt werden.
113:7.3 (1248.3) Die menschliche Rasse wurde gerade ein bisschen unter den einfacheren Typen von Engelsordnungen erschaffen. Deshalb wird eure erste Aufgabe im morontiellen Leben, wenn ihr nach der Befreiung aus den Banden des Fleisches euer persönliches Bewusstsein wiedererlangt habt, darin bestehen, den Seraphim bei der euch dann unmittelbar erwartenden Arbeit an die Hand zu gehen.
113:7.4 (1248.4) Vor dem Verlassen der Residenzwelten werden sämtliche Sterblichen dauernde seraphische Gefährten oder Hüter besitzen. Und während ihr durch die morontiellen Sphären aufsteigt, sind es schließlich die seraphischen Hüter, die die Dekrete eurer ewigen Vereinigung mit dem Gedankenjustierer bezeugen und bestätigen. Mit ihm zusammen haben sie eure persönliche Identität von irdischen, den Welten der Zeit entstammenden Kindern hergestellt. Und wenn ihr den Zustand morontieller Reife erreicht habt, begleiten sie euch durch Jerusem und die mit diesem verbundenen System-Welten des Fortschritts und der Kultur. Dann gehen sie mit euch nach Edentia mit seinen siebzig Sphären fortgeschrittener Sozialisierung weiter, und hernach werden sie eure Lotsen zu den Melchisedeks sein und an eurer Seite die großartige Laufbahn durch die Hauptsitzwelten des Universums mitmachen. Und habt ihr einmal Weisheit und Kultur der Melchisedeks aufgenommen, werden sie euch nach Salvington bringen, wo ihr dem Souverän ganz Nebadons von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten werdet. Und weiter werden euch die seraphischen Führer durch den Kleinen und Großen Sektor des Superuniversums und auf die Empfangswelten Uversas folgen und bei euch bleiben, bis euch endlich ein Sekonaph auf den langen Flug nach Havona mitnimmt.
113:7.5 (1248.5) Einige der Schicksalshüter, die den Sterblichen auf Erden beigegeben waren, folgen den aufsteigenden Pilgern auf ihrem Gang durch Havona. Die anderen verabschieden sich vorübergehend von ihren langjährigen sterblichen Gefährten, und während diese die Kreise des Zentraluniversums durchlaufen, meistern ihre Schicksalshüter die Kreise Seraphingtons. Und sie werden an den Gestaden des Paradieses bereitstehen, wenn ihre sterblichen Gefährten aus dem letzten Übergangsschlaf der Zeit zu den neuen Erfahrungen der Ewigkeit aufwachen. Solche aufsteigenden Seraphim treten danach in verschiedene Dienstzweige des Finalistenkorps und in das Seraphische Korps der Vollendung ein.
113:7.6 (1248.6) Mensch und Engel können in ewigem Dienst vereint sein oder auch nicht, aber wohin immer die Seraphim durch ihre Aufträge geführt werden, bleiben sie stets in Verbindung mit ihren einstigen Mündeln der evolutionären Welten, den aufsteigenden Sterblichen der Zeit. Das enge Zusammenwirken und die innigen, auf den Welten des menschlichen Ursprungs geknüpften Bande werden nie vergessen, noch je vollständig aufgelöst werden. In den ewigen Zeitaltern werden Menschen und Engel im göttlichen Dienst zusammenarbeiten, wie sie es in der Laufbahn der Zeit getan haben.
113:7.7 (1249.1) Für die Seraphim ist die erfolgreiche Führung einer Seele evolutionären Ursprungs bis vor die Pforten des Paradieses der sicherste Weg zu den Gottheiten des Paradieses. Deshalb ist die Beauftragung als Schicksalshüter der am höchsten eingestufte seraphische Dienst.
113:7.8 (1249.2) Nur Schicksalshüter werden in das primäre oder Finalitätskorps der Sterblichen aufgenommen, und solche Paare haben das höchste Abenteuer der Identitätseinstimmung auf sich genommen; die beiden Wesen sind auf Seraphington vor ihrer Aufnahme in das Finalistenkorps zu einer geistigen Verschmelzung von zwei in eins gelangt. In dieser Erfahrung gelangen die beiden sich in all ihren Universumsfunktionen so sehr ergänzenden Engelsnaturen zu einer letztendlichen geistigen Zweiheit-in-der-Einheit, der eine neue Fähigkeit zur Aufnahme eines Nicht-Justiererfragments des Paradies- Vaters und zur Fusion mit diesem entspringt. Und so werden einige eurer liebevollen seraphischen Gefährten der Zeit auch eure Finalisten-Mitarbeiter in der Ewigkeit sein, Kinder des Supremen und vervollkommnete Söhne des Paradies-Vaters.
113:7.9 (1249.3) [Dargeboten vom Chef der auf Urantia stationierten Seraphim.]

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7