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Timestamp: 2020-02-19 03:22:16+00:00

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OJ/S 019698-2020 | Germany-Duisburg: Architectural, construction..
Germany-Duisburg: Architectural, construction, engineering and inspection services
Tile Germany-Duisburg: Architectural, construction, engineering and inspection services
OJEU (High Value) 019698-2020
Awarding Authority Immobilien-Management Duisburg
Official name: Immobilien-Management Duisburg
Postal address: Am Burgacker 3
Postal code: 47049
E-mail: vergabe-imd@stadt-duisburg.de
Main address (URL): https://www.duisburg.de
(URL):https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQUA/documents
https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQUA
2020-12-GS, VP 700.B.420.009 Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, Schulstandorte GGS Lauenburger Allee, GGS Großenbaumer Allee, GeS Süd, FÖS Buchholzer Waldschule, Duisburg
Reference number: 2020-12-GS IMD
Gegenstand des Vertrages sind Fachplanerleistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung am Schulstandort Gemeinschaftsgrundschule Lauenburger Allee sowie Schulstandort GGS Großenbaumer Allee, Schulstandort Gesamtschule Süd und Schulstandort Förderschule Buchholzer Waldschule.
EUR 550000.00
Schulstandort Gemeinschaftsgrundschule Lauenburger Allee Lauenburger Allee 17 47269 Duisburg,
Schulstandort GGS Großenbaumer Allee Großenbaumer Allee 34a 47259 Duisburg,
Schulstandort Gesamtschule Süd Großenbaumer Allee 168-174 47259 Duisburg,
Schulstandort Förderschule Buchholzer Waldschule Sittardsberger Allee 263 47249 Duisburg
Der AG beabsichtigt unter den Titeln „Gute Schule 2020" sowie „KIDU Schule" Maßnahmen an Schulgebäuden im Duisburger Stadtgebiet durchzuführen. Diese Maßnahmen reichen von der Sanierung von WC-Anlagen über die Sanierung von Innenräumen, energetischen Sanierungen bis hin zu Erweiterungs- und Ersatzneubauten.
Die Gesamtmaßnahmen werden im Rahmen des Kreditprogramms der NRW.BANK „Gute Schule 2020" und des Förderprogramms „KIDU Schule" im Rahmen des KInvFG (Kapitel 2) umgesetzt.
Der AG beabsichtigt im Rahmen der Gesamtmaßnahme der Gemeinschaftsgrundschule Lauenburger Allee und Gemeinschaftsgrundschule Großenbaumer Allee den Austausch der Ver- und ggf. Entsorgungsleitungen sowie der sanitären Ausstattung der Nass- und WC-Bereiche inkl. der Anpassung an die Vorgaben zur Einhaltung der Barrierefreiheit.
Im Rahmen der Maßnahme an der Gesamtschule Süd beabsichtigt der AG die Sanierung der Fensterflächen. Des Weiteren ist die Anpassung des Trinkwassernetzes samt Erneuerung der Einrichtungsgegenstände Sanitärtechnik vorgesehen. Die Anpassung der Ver- und Entsorgungsmedien an die neue Einrichtungsplanung der NW-Fachräume ist ebenso geplant. Der AG beabsichtigt auch an hier den Austausch der Ver- und ggf. Entsorgungsleitungen sowie der sanitären Ausstattung der Nass- und WC-Bereiche inkl. der Anpassung an die Vorgaben zur Einhaltung der Barrierefreiheit.
Im Rahmen der Gesamtmaßnahme der Förderschule Buchholzer Waldschule plant der AG die Sanierung der Dach- und Fensterflächen. Eine Anpassung einzelner Trinkwasserentnahmestellen gemäß TrinkwV sowie eine Anpassung von einzelnen Heizflächen samt hydraulischem Abgleich soll ebenfalls erfolgen. Des Weiteren ist an der Förderschule Bucholzer Waldschule ebenfalls ein Austausch der Ver- und ggf. Entsorgungsleitungen sowie der sanitären Ausstattung der Nass- und WC-Bereiche inkl. der Anpassung an die Vorgaben zur Einhaltung der Barrierefreiheit vorgesehen.
Die anrechenbaren Kosten für die KGR 400 betragen in Summe ca. 1 780 000 EUR netto.
Criteria: Herangehensweise an das Projekt
Criteria: Qualität der Präsentation
Value excluding VAT: EUR 550000.00
Begründung: Die Laufzeit des Vertrags ist von der zu realisierenden Entwurfsplanung und den Entscheidungsfindungen der beteiligten Gremien der Stadt Duisburg abhängig.
Die Auswahl erfolgt anhand der unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten Mindestanforderungen und der nachfolgend aufgeführten wertungsrelevanten Eignungskriterien. Bewerber, die die in Ziff. III.1.1) – III.1.3) dargestellten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden ausgeschlossen.
Wertungsrelevante Eignungskriterien:
1) Jährliches Mittel der Beschäftigten (Ingenieur-/in Techniker/-in) der letzten 3 Jahre
— 3 Punkte = Anzahl > 6,
— 2 Punkte = Anzahl > 4 und <= 6,
— 1 Punkt = Anzahl >= 3 und <= 4.
(Ausschluss: Anzahl < 3)
2) Berufserfahrung des vorgesehenen PL
— 15 Punkte = Berufserfahrung > 15 Jahre,
— 10 Punkte = Berufserfahrung > 10 Jahre und <= 15 Jahre,
— 5 Punkt = Berufserfahrung >= 5 Jahre und <=10 Jahre.
(Ausschluss: Berufserfahrung < 5 Jahre)
3) Persönliche Referenzen (mit Baukosten > 150 TEUR Brutto, (KG 400)) des vorgesehenen PL.
Es werden Punkte für die Qualifikation/Erfahrung in folgenden Bereichen vergeben:
— 15 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt mit Umbau im laufenden Betrieb nachgewiesen,
— 15 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt mit Bildungseinrichtungen nachgewiesen,
— 30 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt für einen öffentlichen AG nachgewiesen.
Hinweis: Es werden maximal 60 Punkte vergeben.
Jeder Schlüsselbereich wird nur einmal gewertet. Es können mehrere Schlüsselbereiche über eine Referenz nachgewiesen werden.
4) Berufserfahrung des vorgesehenen Fachplaner/in HLS
— 9 Punkte = Berufserfahrung > 8 Jahre,
— 6 Punkte = Berufserfahrung > 5 Jahre und <=8 Jahre,
— 3 Punkte = Berufserfahrung >= 2 Jahre und <=5 Jahre,
— Ausschluss: Berufserfahrung < 2 Jahre.
5) Persönliche Referenzen (mit Baukosten > 150 TEUR Brutto, KG (400)) des vorgesehenen Fachplaner/in HLS
Es werden Punkte für die Qualifikation/Erfahrung in folgenden Schlüsselbereichen vergeben:
— 10 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt mit Umbau im laufenden Betrieb nachgewiesen,
— 10 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt mit Bildungseinrichtungen nachgewiesen,
— 20 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt für einen öffentlichen AG nachgewiesen.
Hinweis: Es werden maximal 40 Punkte vergeben.
6) Berufserfahrung des vorgesehenen Fachplaner/in ELT/Elektro
7) Persönliche Referenzen (mit Baukosten > 150 TEUR Brutto, KG (400)) des vorgesehenen Fachplaner/in ELT/Elektro
— 20 Punkte = vergleichbares Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber nachgewiesen.
8) Vergleichbare Büroreferenzen (3, jeweils max. 40 Punkte)
Vergleichbarkeit der Bauaufgabe:
Max. Punkte für folgende Aspekte
— 5 Punkt = Umbau im laufenden Betrieb,
— 5 Punkt = Projekt mit Schwerpunkt HLS,
— 5 Punkt = Projekt mit Schwerpunkt ELT,
— 5 Punkt = öffentlicher Auftraggeber.
Vergleichbarkeit der erbrachten LPH:
— 10 Punkte= Erbringung der LPH 1-8. Je erbrachter LPH werden 0,25 Punkte erteilt gewichtet mit Faktor 5
Vergleichbarkeit der Brutto-Baukosten (KG 400 nach DIN 276)
— 10 Punkte = Baukosten > 2,0 Mio. EUR,
— 8 Punkte = Baukosten > 1,5 Mio. EUR und <= 2,0 Mio EUR,
— 6 Punkte = Baukosten > 1,0 Mio. EUR und <= 1,5 Mio EUR,
— 4 Punkte = Baukosten > 0,5 Mio. EUR und <= 1,0 Mio EUR,
— 2 Punkt = Baukosten >= 0,25 Mio. EUR und <= 0,5 Mio EUR.
(Ausschluss: Bauvolumen < 0,25 Mio. EUR)
Ergänzung zu Punkt II.2.9)
Bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet die in den Referenzen (technische und berufliche Leistungsfähigkeit) erzielte Punktzahl über die Bewerberrangfolge. Bei weiterhin gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes in dem das Unternehmen niedergelassen ist. Der Auszug soll zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein. Bietergemeinschaften haben den Auszug für jedes Mitglied der Bietergemeinschaften abzugeben/einzureichen.
1) Durchschnittlicher Jahresumsatz;
Zu 1. In den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz von 150 000 EUR erreicht worden sein.
Der Bewerber kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, Nachweis durch Vorlage der entsprechenden Verpflichtungserklärung.
Zu 2. Deckungssumme: 1,0 Mio. EUR (Personenschäden) und 1,0 Mio. EUR (sonstige Schäden), jeweils 2-fach maximiert. (Die Bestätigung eines Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Falle der Beauftragung ist ausreichend, wenn zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags noch keine Versicherung mit den geforderten Versicherungssummen vorhanden ist).
1) durchschnittliche Beschäftigtenzahl;
2) Nachweise der technischen Fachkräfte (Projektleiter/-in, stv. Projektleiter/-in, Objektüberwacher/-in);
3) Nachweis zu geeigneten Referenzen;
4) Nachweis der technischen Ausrüstung.
Zu 1. Nachweis der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre: Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss – inklusive Inhaber/Geschäftsführer – über mindestens 3 Beschäftigte mit entsprechender fachlicher Eignung (Ingenieur-/in oder Techniker/-in) verfügen.
Zu 2. Nachweis der technischen Fachkräfte (Projektleiter/-in, stv. Projektleiter/-in,) Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur-/in oder Techniker-/in (oder vergleichbar) für alle. Gleichwertige Qualifikationsnachweise aus anderen Mitgliedsstaaten werden nach der Richtlinie 2013/55/EU anerkannt.
Zu 3. Es sind mindestens 3 Referenzen der letzten 5 Jahre (ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung) über vergleichbare Leistungen vorzulegen. Die Leistungen sind vergleichbar, wenn es sich um Planungsleistungen technische Ausrüstung für Bauvorhaben mit Baukosten (KG 400) über 250 TEUR (Brutto) handelt. Mindestens ein Bauvorhaben muss für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein.
Hinweis: Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen worden sein (Fertigstellung Lph 8). Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen werden auch Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-7 außerhalb der 5 Vorjahre berücksichtigt.
Zu 4. Nachweis der technischen Ausrüstung Office-Software ab 2007; CAD-Software ab 2007; AVA-Software (GAEB-XML 3.2); Anzahl Arbeitsplätze: mindestens 2;
Bieter bzw. Bietergemeinschaften sowie deren Nachunternehmen sind zur Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Die Besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen sind bei der Auftragsausführung zu berücksichtigen.
1) Bezogen auf den Auftrag:
a) Die Projekte sind zwingend entsprechend der Normen und Vorgaben, die sich aus der Finanzierung durch die NRW-Bank Gute Schule 2020 sowie „KIDU-Schule" ergeben, durchzuführen.
b) Für die Projektdurchführung sind AG-seitig eingerichtete Systeme zu nutzen.
c) Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
2) Bezogen auf das Teilnahmeverfahren:
a) Die Unterlagen, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise für die Bewerbung auf diese Bekanntmachung zusammengefasst sind, sind unter dem Punkt I.3) Kommunikation abrufbar.
b) Bewerbergemeinschaften mit gesamtschuldnerischer Haftung sind zugelassen. Eine verbindliche Eigenerklärung zur Bildung einer Bewerbergemeinschaft, welche alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben haben, ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
c) Die Kommunikation im Vergabeverfahren von Seiten der Vergabestelle läuft ausschließlich über den Projektraum des Vergabemarktplatzes Metropole Ruhr. Während der Teilnahmefrist sind Rückfragen bis spätestens 5 Arbeitstage vor Abgabetermin in den Projektraum einzustellen. Hierzu ist die Codierung unter II.1.1) zu verwenden zuzüglich einem eigenen Freitext, mit einem Leerzeichen nach der Kodierung getrennt. Bitte sorgen Sie dafür, dass stets eine aktuelle E-Mail- Adresse im Vergabemarktplatz Metropole Ruhr hinterlegt ist, sodass Sie neu eingehende Bieterinformationen zügig empfangen können. Die Antworten auf Bieterfragen werden allen Bietern zeitgleich über die o. g. Vergabeplattform übermittelt. Bieterinformationen gelten nach den Bestimmungen des Vergabeportals als zugegangen, wenn diese in den Projektraum eingestellt werden. Nicht-registrierte Bieter sind verpflichtet, sich über das Vergabeportal selbst über Bieterinformationen zu informieren.
d) Die vollständige Bewerbung mit allen erforderlichen Anlagen ist über das Vergabeportal einzureichen.
e) Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge, bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
f) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
g) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
h) Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, durch die einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV oder durch eine Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder andernfalls entsprechende Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB getroffen wurden (hierfür sind Nachweise vorzulegen).
i) Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) nicht vorliegen.
j) Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 6 Abs. 1-4 VgV nicht vorliegen.
k) Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft nach § 73 VgV, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
l) Als Eignungsnachweise können Eigenerklärungen, Bescheinigungen und sonstige Nachweise eingereicht werden.
Bekanntmachungs-ID: CXPSYDBYQUA
Official name: Vergabekammer Rheinland – Spruchkörper Düsseldorf bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Telephone: +49 221 / 147-3053
Fax: +49 221 / 147-2891
(1) Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthält die EU-Auftragsbekanntmachung oder diese Allgemeine Vergabeunterlage nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Widersprüche oder Unvollständigkeiten die eine Teilnahme erschweren oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat der Bewerber die Auskunft erteilende Stelle umgehend darauf hinzuweisen.
Weiterhin hat der Bewerber bzw. der Bieter die Stelle auf eventuell bestehende Widersprüche in den Vergabeunterlagen und auf Unvollständigkeit der ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen unverzüglich per Telefax oder per E-Mail aufmerksam zu machen.
(2) Fristen für Rechtsschutz
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d.h. innerhalb von 10 Kalendertagen) gerügt hat,
Im Übrigen wird auf die Fristen des § 135 Abs. 2 GWB hingewiesen. Danach endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss, oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
(3) Information an nicht berücksichtigte Bewerber oder Bieter den nicht ausgewählten Teilnehmern/Bewerbern wird die Vergabestelle unverzüglich nach der Auswahlentscheidung im Teilnahmewettbewerb eine entsprechende schriftliche Mitteilung in Textform zukommen lassen.
Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird den ausgewählten, aber nicht für die Vergabe vorgesehenen Bietern mindestens 10 Tage (bei elektronischer Versendung) vor der Zuschlagserteilung durch schriftliche Mitteilung der Name des obsiegenden Bieters sowie die Gründe für die Nichtberücksichtigung ihres jeweiligen Angebotes mitgeteilt.

References: § 17
 § 50
 § 123
 § 124
 § 125
 § 19
 § 6
 § 73
 § 160
 § 135