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Timestamp: 2018-03-17 18:21:53+00:00

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Kunst-Medien-Kulturelle Bildung NF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Kunst-medien-kulturelle bildung nf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Kunst-Medien-Kulturelle Bildung NF
Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ (nachfolgend: Kunst) im Nebenfach.
(1) Das Studium des Nebenfaches Kunst und des gewählten Hauptfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Kunst soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche und künstlerische Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf einen frühen Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
Die Fachbereiche verleihen nach bestandener Bachelorprüfung im entsprechenden Studiengang des Hauptfaches gemäß der Ordnung für den Studiengang den akademischen Grad.
(1) Die Regelstudienzeit für ein Vollzeitstudium beträgt sechs Semester für den Teilstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ im Nebenfach. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) Der Bachelorstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ im Nebenfach befähigt Studierende zu wissenschaftlich, künstlerisch sowie kunst- und kulturpädagogisch orientierten Tätigkeiten in vielfältigen Berufsfeldern der Bereiche Kultur, Bildung / Kulturelle Bildung, Medien und Soziales.
• Grundkenntnisse in Theorien zur medialen Bildkultur der Gegenwart, zu visuellen Kulturen (Visuelle Kultur / Visual Culture) und zur materiellen Kultur. Darin enthalten sind Theorieansätze gegenwärtiger Alltagskulturen (Kulturwissenschaften / Cultural Studies), Jugendkulturen, Geschlechterkulturen (Gender Studies), Umweltgestaltung, Architektur und Design, mediale vernetzte Welten, Lebens- und Konsumstile (Mode, Freizeitstile), Waren- und Produktwelten.
(4) Fachdidaktik: Im Bereich der Visuellen Bildung und Fachdidaktik werden Intentionen, Inhalte und Formen ästhetischen Erfahrens und Lernens in anthropologischen, historischen und institutionellen Kontexten untersucht. Es werden Strategien und Handlungsmöglichkeiten vermittelt, wie solche Momente ästhetischen Erfahrens und Lernens in außerschulischen Bereichen fachgerecht angeregt und intensiviert werden können. Dies geschieht sowohl in der Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur als auch auf der Basis empirischer Erkundungen in den jeweiligen Erfahrungs- und Lernfeldern.
• Grundfähigkeiten zur in Ansätzen selbständigen, wissenschaftlich begründeten Planung von zielgruppenspezifischen ästhetischen Erfahrungs- und Lernprozessen.
(1) In den Bachelorstudiengang kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 Hessischen Hochschulgesetzes vom 14.12.2009 (GVBl. I, 666) – nachfolgend HHG – an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den entsprechenden Bachelorstudiengang noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 18 Abs. 1 a) vorzulegen. § 18 Abs.3 b) gilt entsprechend.
(2) Gemäß § 54 Abs. 4 HHG ist weitere Voraussetzung für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang Kunst als Nebenfach der Nachweis der künstlerischen Begabung für diesen Studiengang. Der Nachweis erfolgt durch eine Prüfung, die analog der „Satzung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zur Feststellung der künstlerischen Begabung nach § 63 des Hessischen Hochschulgesetzes vom 14.06.2006“ (veröffentlicht im UniReport aktuell am 12. Oktober 2006) durchgeführt wird.
(3) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber für einen Bachelorstudiengang, in dem die Unterrichtssprache Deutsch ist, müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(4) Bei Einstufung in ein höheres Fachsemester ist bei der Einschreibung in den Studiengang die Anrechnungsbescheinigung gem. § 23 vorzulegen.
(5) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Nebenfachprüfung sind in § 18 geregelt.
(1) Der Umfang des Nebenfachs Kunst beträgt 60 CP. Sind Lehrveranstaltungen oder Module im Hauptfach und im Nebenfach identisch, können die dafür vorgesehenen CP nur einmal in einem der beiden Fächer angerechnet werden; eine doppelte Anrechnung von CP im Haupt- und im Nebenfach ist ausgeschlossen. Stattdessen ist eine andere geeignete Lehrveranstaltung oder ein anderes geeignetes Modul mit mindestens der gleichen CP-Zahl zu absolvieren. Die Auswahl einer anderen Lehrveranstaltung oder eines Ersatzmoduls soll im Benehmen mit der oder dem Vorsitzenden des für den Studiengang zuständigen Prüfungsausschusses oder einer oder einem hierzu Beauftragten erfolgen.
(2) Bei der Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung wird die Gesamtnote für das Nebenfach mittels CP gewichtet.
(1) Der Bachelorstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ im Nebenfach ist modular aufgebaut und gliedert sich in sechs Pflichtmodule.
(2) Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Module stellen einen Zusammenschluss von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen und Projektarbeiten sowie die Selbstlernzeiten dar. Die Inhalte eines Moduls sind so bemessen, dass sie innerhalb eines Studienjahrs vermittelt werden können.
(4) Die Teilnahme an manchen Modulen ist vom erfolgreichen Abschluss anderer Module abhängig. Näheres regeln die Modulbeschreibungen (s. Anhang 1).
(5) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Ordnung des Studiengangs eindeutig bestimmt. Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet auszuwählen haben. Näheres regeln die Modulbeschreibungen (s. Anhang 1).
(6) Die Lehrveranstaltungen eines Moduls bauen in der Regel nicht unmittelbar aufeinander auf. Studierende sind deshalb in der Regel frei bei der Wahl der Reihenfolge von Lehrveranstaltungen innerhalb eines Moduls.
(7) In der Regel werden Module mit einer einzigen Prüfung abgeschlossen. Näheres regeln die Modulbeschreibungen (s. Anhang 1). Die Ergebnisse der Modulprüfung gehen in der Regel in das Gesamtergebnis der Bachelorprüfung ein. § 30 Abs.6 bleibt unberührt. Als Mo-dulprüfungen kommen die in §§ 25 Abs. 4 genannten Leistungen in Frage.
(8) Für Module, die mit einer einzigen Prüfung abgeschlossen werden, gilt, dass für die einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls zuvor die entsprechenden Teilnahmenachweise zu erbringen sind. Näheres regeln die Modulbeschreibungen (s. Anhang 1).
(9) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in den Studienfachberatungen Auskunft erteilt wird. Die Anerkennung von Studienleistungen an ausländischen Universitäten und dabei erbrachte Leistungen erfolgen nach Maßgabe von § 23. Ein Auslandssemester ist jederzeit einplanbar.
(1) Jedem Modul werden in den Modulbeschreibungen Kreditpunkte (nachfolgend CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule beziehungsweise umgekehrt.
(2) CP sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand („Workload“), den durchschnittlich begabte Studierende für den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls für das Präsenzstudium, die Teilnahme an außeruniversitären Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge und Prüfungsleistungen aufwenden müssen. Ein CP entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Als regelmäßige Arbeitsbelastung werden höchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt. 30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.
(3) Der Bachelorstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ (Nebenfach) umfasst innerhalb von sechs Pflichtmodulen insgesamt 60CP.
(6) Der Arbeitsumfang ist nach Einführung des Studiengangs im Rahmen der Evaluierung nach § 12 Abs.1 HHG zu überprüfen.
a) Vorlesung (V): Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag, gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden. Eine Vor- und Nachbereitung der Vorlesung durch die Studierenden ist für die aktive Aneignung des Wissens unentbehrlich.
b) Grundübung (GÜ): Fachpraktische Grundübungen vermitteln grundlegende Erfahrungen mit Materialien bzw. Medien in bildnerischen Prozessen anhand exemplarischer Themen. Sie dienen der Förderung von bildnerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Fachpraktische Grundübungen dienen ferner der Vermittlung von basalen Techniken und handwerklichen Grundlagen in den verschiedenen Medien und beinhalten reflexive Momente zu diesem Tun.
c) Proseminar / Seminar (PS / S): Einführung (PS) und Vertiefung (S) von Theorien und Methoden, Erarbeitung fachwissenschaftlicher, fachpraktischer oder fachdidaktischer Kenntnisse und Erkenntnisse sowie Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit den entsprechenden Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beiträge; Erlernen und Einüben bzw. Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken.
d) Exkursion: Exkursionen sind Teile von Lehrveranstaltungen, die außerhalb der Hochschule stattfinden und die Praxisnähe und Praxisrelevanz der Lehrinhalte betonen bzw. die die Begegnung mit künstlerischen Originalen ermöglichen.
e) Kolloquium (KO): Die Kolloquien werden für Studierende der höheren Semester angeboten und dienen dem Austausch von Ergebnissen theoretischer Studien. Sie befähigen zudem zu selbstständigerem wissenschaftlichem Arbeiten.
f) Selbststudium: Die Ordnung für den Studiengang legt fest, welche Anforderungen an das Selbststudium gestellt werden. Die meisten dieser Lehrveranstaltungsformen können durch die Verwendung elektronischer Medien („E-Learning“) ergänzt werden.
(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der an einer Lehrveranstaltung interessierten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann die Lehrveranstaltungsleitung ein Anmeldeverfahren durchführen. Die Anmeldevoraussetzungen und die Anmeldefrist werden im kommentierten Vorlesungsverzeichnis oder auf andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung oder ist die Lehrveranstaltung überfüllt und kann nicht auf alternative Veranstaltungen verwiesen werden, prüft das Dekanat oder, nach Maßgabe der Ordnung für den Studiengang, der Fachbereichsrat des veranstaltenden Fachbereichs, auf Antrag der Lehrveranstaltungsleitung, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der teilnahmewilligen Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Dekanats oder des Fachbereichsrates des veranstaltenden Fachbereichs ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Erstellung der Auswahlkriterien ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und die im besonderen Maße ein Interesse an der Aufnahme haben. Ein solches ist insbesondere gegeben, wenn der oder die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester einen Anspruch auf den Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhalten konnte. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Für einzelne Module sind Studiennachweise (Leistungsnachweise über Studienleistungen und/oder Teilnahmenachweise für Lehrveranstaltungen) zu erbringen. Leistungs- und Teilnahmenachweise dienen dem Nachweis eines ordnungsgemäßen Studiums. Sie sind nach Maßgabe der Modulbeschreibung entweder Voraussetzung für die Zulassung zu Modulprüfungen oder für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP. Die Noten für Studienleistungen gehen nicht in die Modulnoten ein; § 30 Abs. 4 bleibt unberührt.
(2) Teilnahmenachweise dokumentieren in der Regel die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme kann von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter noch dann attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu zwei Einzelveranstaltungen bzw. 20% der Veranstaltungszeit versäumt hat. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird nur dann attestiert, wenn die oder der Studierende an der Lehrveranstaltung regelmäßig und/oder aktiv teilgenommen hat. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt.
(3) Leistungsnachweise dokumentieren die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme (Abs.2) an der Lehrveranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehrenden positiv bewertete individuelle Studienleistung (Abs.4) erbracht wurde. Die oder der Lehrende kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen. Werden Studienleistungen nach Maßgabe der Modulbeschreibung benotet, gilt § 30 Abs.2. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein.
– schriftliche Ausarbeitungen beziehungsweise Hausarbeiten oder Portfolios,
– Referate (mit oder ohne Ausarbeitung),
– Fachgespräche,
– Arbeitsberichte, Protokolle,
– fachpraktische bildnerische Ergebnisse bzw. bildnerische Werke,
– Bearbeitung von Übungsaufgaben,
– Durchführung von Versuchen,
– Tests, – Klausuren,
– Literaturberichte oder Dokumentationen.
Die Anzahl der Leistungen, ihre Form sowie die Frist, in der die Leistungen zu erbringen sind, gibt die oder der Lehrende den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen. § 22 Abs.1 gilt entsprechend.
(5) Werden Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, sind sie mit einer Erklärung gemäß § 25 Abs.7 zu versehen. (6) Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung des für ihren Studiengang zuständigen Fachbereichs aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden: – zu Beginn des Studiums in der entsprechenden Orientierungsveranstaltung, – zu Beginn des ersten Semesters, – bei Nichtbestehen von Prüfungen und bei gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben, – bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen, – bei Studiengangs- bzw. Hochschulwechsel.
(3) Vor Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen können, findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch Aushang oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären. Der Besuch dieser Orientierungsveranstaltung und hiermit verbundener Studienfachberatung vor Beginn des Studiums ist verpflichtend.
– Evaluation des Studiengangs; – Bestellung der Modulkoordinatorinnen und Modulkoordinatoren.
(2) Für jedes Modul ernennt die akademische Leitung des Studiengangs in der Regel aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls eine Modulkoordinatorin oder einen Modulkoordinator. Für fachbereichsübergreifende Module wird die Modulkoordinatorin oder der Modulkoordinator im Zusammenwirken mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan des anderen Fachbereichs ernannt. Die Modulkoordinatorin oder der Modulkoordinator muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder er ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und die ihr oder ihm durch die Ordnung des Studiengangs zugewiesenen organisatorischen Aufgaben zuständig. Die Modulkoordinatorin oder der Modulkoordinator wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.
(1) Dem Prüfungsausschuss gehören neben dem Studiendekan oder der Studiendekanin 10 Mitglieder an:
(2) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen vom Fachbereichsrat oder von den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche gewählt. Die Amtszeit der Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
(3) Bei Angelegenheiten, die ein Mitglied des Prüfungsausschusses betreffen, ruht dessen Mitgliedschaft in Bezug auf diese Angelegenheit und wird durch die Stellvertreterin oder den Stellvertreter wahrgenommen. Dies gilt nicht bei rein organisatorischen Sachverhalten.
(4) Die Studiendekanin oder der Studiendekan sitzt nicht dem Prüfungsausschuss vor. Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden. Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungsausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die bzw. der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(6) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an das Prüfungsamt delegieren.
(9) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Aushang am Prüfungsamt oder andere geeignete Maßnahmen bekannt machen.
(11) Das Prüfungsamt wird vom Dekanat in Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Prüfungsorganisation für die Studiengänge des Fachbereichs nach § 45 Abs.1 HHG eingerichtet. Das Dekanat führt die Aufsicht über das Prüfungsamt.
(12) Prüfungsamt ist die Philosophische Promotionskommission. Ihr obliegt die geschäftsmäßige Abwicklung der Prüfungen einschließlich der Verwaltung der diesbezüglichen Daten sowie der Einzug der Prüfungsgebühren.
– Festlegung der Prüfungszeiträume und der Prüfungstermine für die Modulprüfungen,
– gegebenenfalls Festlegung der Meldefristen für die Modulprüfungen,
– gegebenenfalls Festlegung der Rücktrittsfristen,
– Bestellung der Prüferinnen und Prüfer,
– Anrechnung von außerhalb der jeweils geltenden Ordnung für den Studiengang erbrachten Leistungen in Absprache mit den jeweiligen Modulbeauftragten,
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind nur auf Antrag der oder des Studierenden oder aufgrund der Entscheidung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses von zwei Prüfenden zu bewerten. Ansonsten kann die Prüfung von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet werden. Mündliche Prüfungen sind nur auf Antrag der oder des Studierenden oder aufgrund der Entscheidung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen. Ansonsten kann die Prüfung von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet werden.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Prüfungsleistung eines Moduls an der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat die oder der Studierende einen vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Kunst beim für den Studiengang zuständigen Prüfungsamt einzureichen. Dem Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung sind insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Abschluss- oder Zwischenprüfung im Bachelorstudiengang oder in einem anderen vergleichbaren Studiengang an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland endgültig nicht bestanden hat oder – ggf. unter Angabe von Fehlversuchen – ob sie oder er ein Prüfungsverfahren nicht abgeschlossenen hat;
b) gegebenenfalls Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen. Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
(2) Zur Bachelorprüfung im Nebenfach Kunst kann nur zugelassen werden, wer als Studierende oder Studierender an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Bachelorstudiengang Kunst im Nebenfach immatrikuliert ist.
(3) Über die Zulassung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Zulassung muss versagt werden, wenn
c) die oder der Studierende wegen der Anrechnung von Fehlversuchen gemäß § 32 Abs. 4 keine Möglichkeit mehr zur Erbringung von Prüfungsleistungen hat, die für das Bestehen der Bachelorprüfung erforderlich sind.
Als verwandte Studiengänge beziehungsweise Studienfächer gelten Studiengänge beziehungsweise Studienfächer, die in einem wesentlichen Teil der geforderten Prüfungsleistungen der Module übereinstimmen.
(4) Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet auf Antrag der oder des Studierenden der Prüfungsausschuss.
(2) Die modulabschließenden mündlichen Prüfungen und Klausurarbeiten sollen in der Regel innerhalb von durch den Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträumen durchgeführt werden. Die Prüfungszeiträume sind in der Regel die ersten beiden und die letzten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit. Ausnahmen sind möglich, besonders innerhalb fachpraktischer Module sowie für die Ausarbeitung schriftlicher Prüfungsanteile.
(3) Die Termine für und fachpraktische Modulabschlussprüfungen oder für Prüfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden, werden von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt. Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen im Rahmen von Klausuren werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich.
(4) Der Prüfungsausschuss setzt für die klausurbezogenen Modulprüfungen (vgl. Abs. 3) Meldefristen (in der Regel 2 Wochen) fest, die spätestens vier Wochen vor den Meldefristen durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden müssen.
(5) Zu jeder klausurbezogenen Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder elektronisch anzumelden, sofern die Ordnung für den Studiengang keine abweichende Regelung trifft. Die Meldung zu den klausurbezogenen sowie den weiteren Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Bachelorstudiengang Kunst im Nebenfach immatrikuliert ist, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulteilprüfungen oder die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Ein Rücktritt von einer Modulprüfung, zu der die oder der Studierende sich angemeldet hat, ist möglich. Ein solcher Rücktritt ohne Angabe von Gründen ist in der Rücktrittsfrist von einer Woche vor dem festgelegten Prüfungstermin möglich.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis gemäß Abs.1 geltend gemachte Grund muss der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Erfolgen Versäumnis oder Rücktritt wegen Krankheit der Studierenden oder des Studierenden, so muss dies durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Das ärztliche Attest ist unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, beim Prüfungsausschuss vorzulegen; es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. Im Zweifelsfall kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes eines Amtsarztes verlangt werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Ist die oder der Studierende durch Krankheit eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes oder einer oder eines von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 25 Abs.7 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirkungen und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone zu werten.
(4) Die oder der Studierende kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen schriftlich verlangen, dass die Entscheidungen nach Abs.1 und Abs.2 vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
(6) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen. Bei den Anerkennungsverfahren werden sämtliche von der oder dem Studierenden abgelegten – sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen – Studien- und Prüfungsleistungen, zu denen es gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen im entsprechenden Bachelorstudiengang der Johann Wolfgang Goethe-Universität gibt, berücksichtigt. § 32 Abs.4 findet Anwendung.
(8) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Sofern Anerken-nungen vorgenommen werden, können diese mit der Auflage, bestimmte Studien- und/oder Prüfungsleistungen nachzuholen, verbunden werden. Auflagen und evtl. Fristen, innerhalb der diese zu erfüllen sind, sind der oder dem Studierenden schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Voraussetzung für die Anrechnung der CP ist der individuelle Nachweis in einem vom Fachbereich beschlossenen und im Rahmen der Akkreditierung nach § 12 Abs.2 HHG überprüften Verfahren. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(2) Eine Modulprüfung besteht in der Regel aus einer einzigen Prüfungsleistung, die sich nach Maßgabe der Modulbeschreibung auf die Stoffgebiete aller Lehrveranstaltungen oder auf den Stoff einer einzelnen Lehrveranstaltung des Moduls (veranstaltungsbezogene Modulprüfung) erstreckt. Erfolgreich erbrachte Studienleistungen können nach Maßgabe der Ordnung für den Studiengang als Voraussetzung für eine Modulprüfung vorgesehen werden. Näheres regeln die Modulbeschreibungen (s. Anhang 1).
(3) In der Modulbeschreibung ist die Prüfungsform festgelegt. Im Studiengang werden verschiedene Prüfungsformen angewendet. Als Prüfungsform für Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen können Referate, Portfolio, Berichte oder sonstige schriftliche Arbeiten (z.B. Hausarbeiten, Projektarbeiten, Protokolle) oder fachpraktische Prüfungen vorgesehen werden. Sie kann auch andere kontrollierbare Prüfungsformen, z.B. in digitaler Form vorsehen, wenn die Einhaltung gleicher Prüfungsbedingungen und Bewertungsmaßstäbe gesichert sind.
(4) Die Prüfungsform ist den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins mitzuteilen.
(5) Prüfungssprache ist Deutsch, sofern der Studiengang nicht in einer Fremdsprache durchgeführt wird. Einzelne schriftliche oder mündliche Prüfungen können ausnahmsweise im gegenseitigen Einvernehmen aller an der Prüfung Beteiligten, in einer Fremdsprache abgenommen werden.
(6) Ohne Aufsicht angefertigte schriftliche Arbeiten (beispielsweise Hausarbeiten) sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde.
(3) Der oder dem Studierenden kann Gelegenheit gegeben werden, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die oder den Prüfenden, die oder der den Ausgabezeitpunkt und die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit dokumentiert. Die Bearbeitungsdauer der Hausarbeiten in den Modulbeschreibungen ist nicht festgelegt, sie wird vom Prüfenden festgelegt. Die Bearbeitungsdauer sollte drei Monate in der Regel nicht überschreiben. Ausnahmen sind zulässig und bedürfen der Absprache mit der Lehrenden oder dem Lehrenden.
(5) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder dem Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Hausarbeiten, die nicht mehr wiederholt werden können, sind nur auf Antrag der oder des Studierenden oder aufgrund der Entscheidung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses von zwei Prüfenden zu bewerten. Ansonsten kann die Prüfung von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet werden.
(6) Die befristete Nachbesserung nicht positiv bewerteter Hausarbeiten ist nur nach Absprache mit und mit Zustimmung der Prüferin oder dem Prüfer möglich. Die befristete Nachbesserung gilt als Wiederholung der Prüfungsleistung.
(1) Ein Portfolio ist eine organisierte und zielgerichtete Sammlung verschiedener Werkstücke (z.B. bildnerische Werke, Dokumente, Filme, Hördateien) die den Kompetenz- und Wissenszuwachs der oder des Studierenden über einen bestimmten Zeitraum repräsentieren. Die oder der Studierende soll die einzelnen Bestandteile des Portfolios mit den für ein Fach oder Modul relevanten Kompetenzen im Sinne einer Selbstevaluierung in Bezug setzen.
(2) Für das Portfolio und andere, nicht unter Aufsicht angefertigte schriftliche Prüfungsarbeiten, findet § 26 Abs.2 bis 6 entsprechend Anwendung.
(2) Die Dauer der Projektarbeiten ist von der Prüferin oder dem Prüfer zu regeln und der Studierenden oder dem Studierenden frühzeitig – in der Regel zu Beginn einer Lehrveranstaltung, auf die sich die Projektarbeit bezieht – mitzuteilen.
(3) Bei einer in Form einer Teamarbeit erbrachten Projektarbeit muss der Beitrag der oder des einzelnen Studierenden deutlich erkennbar und bewertbar sein und die Anforderungen nach Abs.1 erfüllen.
Künstlerische Arbeitsergebnisse in Form von Bildern und Objekten, Installationen, Inszenierungen oder medialen Produktionen müssen in einer fachpraktischen Prüfung vor Ort präsentiert werden. Diese Präsentation wird immer in Kombination mit mündlicher und/oder schriftlicher kritischer Reflexion erbracht. Die fachpraktische Prüfung kann in Form einer individuellen Vorlage ausgewählter bildnerischer Arbeiten oder in Form einer öffentlichen Ausstellung mit einem Prüfungsgespräch erfolgen oder in Form einer Arbeits- und Dokumentationsmappe, in der neben der Darstellung der bildnerischen Arbeit der eigene Ansatz schriftlich reflektiert und die eigene Position im Hinblick auf die Gegenwartskunst diskutiert wird. Eine Fachpraktische Prüfung erfolgt in der Regel mit einer Prüferin oder einem Prüfer. Sie kann Elemente des Portfolios oder der Projektarbeit enthalten.
(4) Sofern nur eine einzige Modulprüfungsleistung erforderlich ist und diese von zwei oder mehr Prüfenden unterschiedlich bewertet wird, errechnet sich die Note für das Modul als Durchschnitt der Noten für die einzelnen Teilprüfungen.
(5) Die Gesamtnote für den Teilstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach ergibt sich in gleichen Anteilen aus den Modulprüfungen der sechs Module. Einzelnen Modulen kommt kein besonderes Gewicht zu. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(3) Die Bachelorprüfung im Nebenfach ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung für den Bachelorstudiengang Kunst im Nebenfach vorgeschriebenen Module bestanden sind.
(4) Die Ordnung für das Hauptfach regelt, wie häufig und unter welchen Bedingungen das Nebenfach gewechselt werden kann.
(5) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Die Noten werden unter Wahrung schutzwürdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner datenschutzrechtlicher Regelungen durch studiengangsöffentlichen Aushang bekannt gegeben und/oder durch das elektronische Prüfungssystem zur Einsicht für die Studierenden vorgehalten . Abs.6 bleibt unberührt.
(6) Über das endgültige Nichtbestehen einer Modulprüfung ist ein schriftlicher Bescheid durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(2) Nicht bestandene Modulprüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden. Weichen die Bestimmungen zur Wiederholung von Modulprüfungen bei Modulen gemäß § 1 Abs.3 von den Reglungen der Ordnungen für den Studiengang der oder des Studierenden ab, so gilt die Ordnung desjenigen Studiengangs, in dessen Rahmen die Module angeboten werden (Herkunft).
(4) Die erste Wiederholungsprüfung muss am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Die zweite Wiederholung muss zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen.
(5) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden.
(6) Die Frist für den Abschluss der Modulprüfungen ist der oder dem Studierenden auf Antrag zu verlängern, wenn sie oder er infolge schwerwiegender Umstände nicht in der Lage war, die Frist einzuhalten. Bei der Einhaltung von Fristen für die Absolvierung von Modulprüfungen (Abs.1) und weiterer in der Ordnung für den Studiengang für die Meldung zu Prüfungen vorgeschriebener Fristen werden Verlängerungen und Unterbrechungen von Studienzeiten nicht berücksichtigt, soweit sie
1. durch Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung
2. durch Krankheit, eine Behinderung oder chronische Erkrankung oder aus einem anderen von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Grund
Im Falle der Nummer 3 ist mindestens die Inanspruchnahme der Fristen entsprechend den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes sowie entsprechend den Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit zu ermöglichen. Ferner bleibt ein ordnungsgemäßes einschlägiges Auslandsstudium von bis zu zwei Semestern unberücksichtigt. Der Antrag soll zu dem Zeitpunkt gestellt werden, an dem die oder der Studierende erkennt, dass eine Fristverlängerung erforderlich wird. Der Antrag ist grundsätzlich vor Ablauf der Frist zu stellen. Die Pflicht zur Erbringung der Nachweise obliegt der oder dem Studierenden; sie sind zusammen mit dem Antrag einzureichen. Bei Krankheit ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Über den Antragt auf Verlängerung der Frist entscheidet der Prüfungsausschuss. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zur Prüfung zu melden.
Erstmals nicht bestandene Modulabschlussprüfungen können als nicht unternommen gelten, wenn sie jeweils spätestens zu dem im Regelstudienplan vorgesehenen Semester abgelegt werden (Freiversuch). Die Freiversuchsregelung gilt für alle Module des Nebenfachs.
(2) Über das Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach ist ein schriftlicher Bescheid durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
Über die bestandene Nebenfachprüfung ist unverzüglich eine Bescheinigung auszustellen. Die Bescheinigung enthält die Module mit den in ihnen erzielten Noten sowie die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Die Bescheinigung ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Die Bescheinigung trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ein Prüfungszeugnis wird von dem für das Hauptfach zuständigen Fachbereich ausgestellt. § 36 Bachelorurkunde Eine Urkunde, mit der der nach der Ordnung des Hauptfachs vorgesehene Abschlussgrad verliehen wird, wird vom für das Hauptfach zuständigen Fachbereich ausgestellt.
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Bescheinigung bekannt, so kann die Note der Prüfungs- beziehungsweise Studienleistung entsprechend § 30 Abs.2 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Entsprechendes gilt für die Bachelorarbeit. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung der Bescheinigung bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelor- oder Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Abs.1 Satz 3 gilt entsprechend.
(3) Die unrichtige Bescheinigung ist einzuziehen und gegebenenfalls eine neue zu erteilen. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs.2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum der Bescheinigung ausgeschlossen.
Abschnitt X.: § 37 Ungültigkeit von Prüfungen
(1) Die Ordnung tritt mit Veröffentlichung gemäß § 42 in Kraft. Der Bachelorstudiengang Kunst im Nebenfach wird zum Wintersemester 2011/12 eingeführt. Studierende, die aus dem Magisterteilstudiengängen „Kunstpädagogik“ (Haupt- und Nebenfach, nicht modularisiert) in den Teilstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach wechseln möchten, können ihre bisherigen Studienleistungen in Absprache mit der jeweiligen Modulbeauftragten beziehungsweise dem jeweiligen Modulbeauftragten anerkennen und für den Teilstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) anrechnen lassen. Zugleich wird der bisherige Magisterteilstudiengang Kunstpädagogik im Hauptfach sowie im Nebenfach ab Wintersemester 2011/12 eingestellt. Mit der Einstellung treten die in der „Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Magister Artium/einer Magistra Artium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität“ vom 12.01.1994 in ihrer jeweils gültigen Fassung für diesen Magisterteilstudiengang enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen sowie die einschlägige Studienordnung außer Kraft.
(2) Studierende, die ihr Studium im Magisterstudiengang Kunstpädagogik im Haupt- oder Nebenfach vor In-Kraft-Treten dieser Ordnung begonnen haben, können das Studium fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung in diesen Studiengängen bis spätestens zum Wintersemester 2019/20 abgelegt haben. Danach werden in dem Magisternebenfach und Magisterhauptfach Kunstpädagogik keine Prüfungen mehr durchgeführt. Teilzeitstudierende müssen ihre Studien- und Prüfungsplanung auf den in Satz 2 genannten Termin ausrichten.
(3) Nach erfolgreichem Abschluss des Teilstudiengangs „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach plus dem gewählten Hauptfach kann ein Masterstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ im Hauptfach am Institut für Kunstpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main angeschlossen werden. Dies setzt das Bestehen einer Prüfung zur Feststellung der künstlerischen Eignung speziell für den Masterstudiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ voraus, § 54 Absatz 4 HHG.
Praktische Grundübungen in verschiedenen bildnerischen Gestaltungs- und Ausdrucksformen Erwerb der jeweiligen Fachterminologie sowie handwerklich-praktischer Fertigkeiten im Umgang mit ausgesuchten Medien und Materialien. Auseinandersetzung mit ästhetischen und künstlerischen Fragestellungen zu Malerei, Grafik, Plastik, Video und Fotografie und allen anderen digitalen neuen Medien.
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranst., ein unbenoteter Leistungsnachweis in einer Lehrveranstaltung nach Wahl
Modulprüfung sowie Prüfungsform:
fachpraktische Prüfung, wahlweise in einer der Grundübungen
Studiennachweise erbracht; Bestehen der Modulprüfung
Grundübung der Fachpraxis (Wahlpflicht) GÜ 2 2
Grundübung der Fachpraxis (Wahlpflicht) GÜ 2 4
Teilnahmenachweise in den Proseminaren, ein unbenoteter Leistungsnachweis in der Lehrveranstaltung Prosem. Fachwissenschaft in Form eines Referats
schriftliche wissenschaftliche Hausarbeit oder Portfolio als Modulabschlussprüfung
Vorlesung Fachdidaktik (z.B. Ringvorlesung Ästh. Bildung) (Wahlpflicht) V 2 2
Proseminar Fachdidaktik (Wahlpflicht) PS 2 4
Vorlesung Fachwissenschaft (z.B. Kunstgeschichtl. Vorlesung) (Wahlpflicht) V 2 2
Proseminar Fachwissenschaft (Wahlpflicht) PS 2 4
Teilnahmenachweise in jeder Lehrveranstaltung
Grundlagen der Malerei / altern.: Grundlagen der Grafik (Wahlpflicht) PS 3 3
Grundlagen der Plastik (Wahlpflicht) PS 3 3
Grundlagen der Neuen Medien (Wahlpflicht) PS 3 3
Ergebnisse der „Kinderzeichnungsforschung“ bzw. der Erforschung der bildnerischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – historische Entwicklungsmodelle und gegenwärtige differente Erklärungsversuche. Konzepte der gegenwärtigen Kunstdidaktik, wie Kunstorientierung, Bildorientierung oder Subjektorientierung und deren Relevanz für bestimmte Zielgruppe
Die Studierenden kennen bildnerische Entwicklungen, Ausdrucksformen und Dispositionen von Kindern und Jugendlichen – sowohl in ihren individuellen als auch in ihren entwicklungstypischen Konzepten. Die Studierenden können Ziele und Inhalte kunstpädagogischer Konzepte kritisch reflektieren und zielgruppenspezifisch sowie bezogen auf außerschulische Erfahrungs- und Lernorte begründen.
Teilnahmenachweise in jeder Lehrveranstaltung; unbenoteter Leistungsnachweis im Fachdid. Seminar in Form eines Kurzreferats
Entwicklung ästhetischen Verhaltens von Kindern u. Jugendlichen (Pflicht) S 2 3
Fachdidaktisches Seminar (wechselnde Forschungsthemen) (Wahlpflicht) S 2 6
Die Studierenden verfügen über komplex interdisziplinär orientierte sowie methodisch abgewogene Entscheidungskompetenzen im künstlerischen Gestalten. Die Studierenden können vertieft und eigenständig ihre künstlerischen Entscheidungen und selbst konzipierte Gestaltungswege analysieren und reflektieren und sie in Bezug zu historischer Kunst sowie zu Äußerungen der Gegenwartskunst stellen.
Modul 1 und 3
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranst., ein unbenoteter Leistungsnachweis in einer Lehrveranstaltung (wahlweise)
fachpraktische Prüfung, wahlweise in einer der Seminare
Künstlerisches Seminar (Wahlpflicht) S 3 4
Künstlerisches Seminar (Wahlpflicht) S 3 7
Im Mittelpunkt steht die vertiefende Bearbeitung von und Auseinandersetzung mit Gegenständen, Themen, Fragen und Problemen der Gegenwartskunst und der gegenwärtigen medialen, materiellen und visuellen Alltagskulturen unter Berücksichtigung kultur- und kunstwissenschaftlicher, -historischer sowie medien- und bildtheoretischer Bezüge. Konkrete Phänomene in den genannten Feldern sollen mittels differenzierter, methodenkritischer Analysen in einen breiteren Kontext von Geschichte und Gegenwart der Bildenden Kunst und der Alltagskulturen, ihrer (Bild-)Medien, ihrer Institutionen und ihrer Vermittlungsformen eingeordnet und diskutiert werden.
Die Studierenden verfügen über vertiefte kultur- und kunstwissenschaftliche sowie medien- und bildtheoretische Kenntnisse und Methoden, die sie sich u.a. im selbstständigen Umgang mit Fachliteratur, anhand gegenstandsbezogener Analysen, in Präsentationen und Diskussionen innerhalb der Lehrveranstaltungen sowie im begleitenden Selbststudium erworben haben. Diese Fähigkeiten wenden sie in eigenen Kurzvorträgen und Präsentationen sowie im Verfassen eigener wissenschaftlicher Texte reflexiv an.
Teilnahmenachweise im Kolloquium und Seminar, ein unbenoteter Leistungsnachweis im Kolloquium
schriftliche wissenschaftliche Hausarbeit als Modulabschlussprüfung
Vorlesung Fachwissenschaft (Pflicht) V 2
Fachwissenschaftliches Kolloquium (Pflicht) Koll 6
Seminar Fachwissenschaft (Wahlpflicht) S 3
*MB = Modulbeauftragter | Insgesamt: 60 CP

References: § 57
 § 18
 § 18
 § 54
 § 63
 § 23
 § 18
 § 30
 § 23
 § 12
 § 30
 § 30
 § 22
 § 25
 § 45
 § 32
 Art. 12
 § 25
 § 32
 § 12
 § 26
 § 1
 § 36
 § 30
 § 37
 § 42
 § 54