Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/wettbewerb-ober-dem-ufer-blankenberg-hennef-106023
Timestamp: 2019-08-17 12:15:50+00:00

Document:
Ergebnis: Wettbewerb „Ober dem Ufer“ in Stadt Blankenberg
1. Preis: Dietrich | Untertrifaller Architekten GmbH, München
Anerkennung: Dorte Mandrup Arkitekter, Kopenhagen
„Ober dem Ufer“ in Stadt Blankenberg	, Hennef/ Deutschland
wa-2027190
Dietrich | Untertrifaller Architekten GmbH, München
Martin Pool · Isabella Leber
TGA: IBV Defièbre - Stefan - Beratnede Ingenieure PartG mbB
2. Preis: POOL LEBER ARCH. Architekten Stadtplaner PargG mbB, München
Dorte Mandrup Arkitekter, Kopenhagen
TGA: TEN Ingenieure GmbH, Aachen
Unterauftragnehmer Objektplanung Hochbau/Kontaktarchitekt:
VgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Planungswettbewerb als anonymer, einstufiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013
Für das Förderprogramm „Regionale 2025“ plant die Stadt Hennef Maßnahmen für unterschiedliche Themenbereiche, die Stadt und Burg Blankenberg aufwerten sollen. Parallel wird das „Integrierte Handlungskonzept Stadt Blankenberg (InHK)“ erarbeitet. Ziel ist es, Stadt Blankenberg als attraktiven Wohn- und Lebensraum zu stärken und gleichzeitig als touristisches Highlight der Region weiter zu positionieren. Bis September muss die Stadt Hennef alle Planungsunterlagen für die konkreten Projekte zusammentragen – so zum Beispiel das Verkehrskonzept, das Tourismuskonzept und ein Betreiberkonzept für das Kultur- und Heimathaus – und das Gesamtkonzept dann dem Stadtrat vorlegen, um es anschließend bei der Bezirksregierung Köln einzureichen, um Förderung aus der Städtebauförderung zu erhalten. Gleichzeitig läuft der Qualifizierungsprozess bei der Regionale Agentur weiter, um von dort im Herbst den B-Stempel und im Frühjahr 2020 den A-Stempel zu bekommen. Erst dann ist der Weg für eine Bewilligung aus der Städtebauförderung mit einer hohen Priorität gegeben.
Mehrere konkrete Maßnahmen sind im Zuge des InHK Stadt Blankenberg geplant, unter anderem das Kultur- und Heimathaus, in dem sich die Zielsetzungen der Ortsentwicklung und des Tourismus für Stadt und Burg Blankenberg kristallisieren. Als zentrales Projekt des Integrierten Handlungskonzepts soll am bisherigen Standort der Feuerwehr im Bereich südlich des historischen Ortskern oberhalb der historischen Wehranlage des Hohlwegs „Scheurengarten“ ein Gemeinschaftshaus und Besucherzentrum realisiert werden. Zudem muss das in die Jahre gekommene Feuerwehrgerätehaus durch einen Neubau ersetzt werden, damit die Feuerwehr in Stadt Blankenberg allen modernen Anforderungen an den Brandschutz gerecht werden kann.
Das Kultur- und Heimathaus soll folgende Einrichtungen beherbergen:
• einen multifunktional nutzbaren Saal als Veranstaltungsort für die Dorfgemeinschaft sowie weitere Veranstaltungen, Tagungen und Schulungen (z.B. für örtliche Vereine und größere Schulungen der Feuerwehr),
• ein Besucherzentrum für Besucher von Stadt und Burg mit einer Tourist-Info, einem Laden für regionale Produkte, einer Cafeteria, einem Ausstellungsraum zur Geschichte der Kulturlandschaft und für wechselnde Ausstellungen
• und ein Depot für das Heimatmuseum im Katharinenturm.
Im Außenbereich sollen Parkplätze für Besucher entstehen sowie ein Picknickbereich und eine Kulturscheune für Veranstaltungen und Workshops. Das Besucherzentrum des Kultur- und Heimathauses mit dem umgebenden Freiraum soll nicht zuletzt als außerschulischer Lernort zum Beispiel von Schulklassen oder für Kooperationspartner gestaltet werden. Der Parkplatz und der Veranstaltungssaal können von der benachbarten Feuerwehr mit genutzt werden, der Saal zum Beispiel für Schulungen. Insgesamt soll das Kultur- und Heimathaus die Ansprüche der Dorfgemeinschaft, der Heimatpflege und des Tourismus verbinden. Der heutige Spielplatz bleibt übrigens erhalten und wird sogar vergrößert. Für diesen Projekt-Bereich hat die Stadt den Planungswettbewerb durchgeführt. Der Name „Ober dem Ufer“ entspricht der alten Flurbezeichnung des Areals.
Thomas Kemme, Geschäftsführung Regionale 2025 GmbH
Prof. Volker Kleinekort, Düsseldorf
Gertraud Wittmer, Amtes für Stadtplanung und -entwicklung, Hennef
Elisabeth Keuenhof, Dorf- und Denkmalausschusses des Rates der Stadt Hennef
Klaus Meurer, Heimat und Verkehrsverein Stadt Blankenberg
Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef
Norbert Meinerzhagen, Bauausschusses des Rates der Stadt Hennef
Markus Henkel , Feuerwehr Hennef, Abteilungsleiter Bauaufsicht Stadt Hennef
Alle sieben Arbeiten, die von der Jury beurteilt wurden,
sind bis zum 8. August in der Meys Fabrik zu sehen.
Öffnungszeiten: dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 14 bis 16 Uhr,
donnerstags von 18 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung.
22/01/2019 S15 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Hennef: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 015-031481
Stadt Hennef (Sieg) Frankfurter Straße 97
Telefon: +49 2242 / 888-0
E-Mail: vergabe@hennef.de
Fax: +49 2242/888-7631
Hauptadresse: www.hennef.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYDQY3D7/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYDQY3D7
Wettbewerb „Ober dem Ufer“ in Stadt Blankenberg
Referenznummer der Bekanntmachung: ZVS-005-2019-61
Im Rahmen eines Integrierten Handlungskonzept für die Stadt Blankenberg bei Hennef soll im Bereich „Ober dem Ufer“, gegenüber der historischen Stadtmauer und dem Ortskern der „Neustadt“, ein neues Kultur- und Heimathaus mit einem Besucherzentrum für die Besucher*innen von Stadt und Burg Blankenberg entstehen.Der Bauplatz befindet sich anstelle eines Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr, dieses wird als erster Bauabschnitt in unmittelbarer Nachbarschaft realisiert. Teil der Planungsaufgabe sind neben der Planung der beiden Neubauten auch die übergeordnete städtebauliche und freiraumplanerische Einbindung. Die Stadt Hennef beabsichtigt mit diesem Projekt an der Regionale 2025, einem Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein Westfalen teilzunehmen, die 2025 in der Rheinisch-Bergischen Region stattfindet. Es soll exemplarisch und zukunftsweisend aufzeigen, wie die touristische Entwicklung im ländlichen Raum im Einklang mit einer nachhaltigen Entwicklung des Dorfs einhergehen kann.
Wert ohne MwSt.: 1 175 000.00 EUR
Leistungen für Gebäude gem. § 34 HOAI 2013, Anlage 10, mind. Leistungsphase 1 bis 5, Honorarzone IV, Mindestsatz für das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (1. Bauabschnitt) und das Kultur- und Heimathaus Stadt Blankenberg (2. Bauabschnitt); Honorierungsgrundlage gem. Vertragsentwurf.
Die Beauftragung des Bieters kann über die Leistungsphase 5 hinaus bis zur Leistungsphase 9, gem. HOAI 2013 verlängert werden.
Geplante Anzahl der Bewerber: 1
Siehe hierzu Beiblatt 2, Absatz „VI.3.1 Zuschlag im VgV-Verhandlungsverfahren und Umsetzung“ dieser EU-Auftragsbekanntmachung.
Leistungen des Städtebaulichen Entwurfs für einen städtebaulichen Rahmenplan für den städtebaulichen Betrachtungsbereich Ober dem Ufer/Scheurengarten/Eitorfer Straße als Besondere Leistung in der Flächenplanung (Anlage 9 HOAI 2013) gem. Merkblatt 51 der AKBW, mind. bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 2, Honorierungsgrundlage gem. Vertragsentwurf.
Auf der Basis des städtebaulichen Konzepts des zur Umsetzung kommenden Projekts erfolgt die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Fußgängerbrücke (siehe hierzu das separate
Verfahrenskonzept).
Die Beauftragung des Bieters wird über die Leistungsphase 2 hinaus einschließlich der Leistungsphase 3, gem. Merkblatt 51 der AKBW, angestrebt.
Leistungen für Freianlagen gem. § 39 HOAI 2013, Anlage 11, und Verkehrsanlagen, gem. § 47 HOAI 2013, mind. Leistungsphase 1 bis 3 und 5, Honorarzone IV, Mindestsatz für den Bereich Ober dem Ufer einschließlich des geplanten Lehrgartens, Honorierungsgrundlage gem. Vertragsentwurf.
Die Beauftragung des Bieters kann über die Leistungsphase 5 hinaus bis zur Leistungsphase 9, verlängert werden.
Leistungen für technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013, Anlage 15 für Anlagengruppen 1 bis 6, mind. Leistungsphase 1 bis 5, Honorierungsgrundlage gem. Vertragsentwurf.
Zum Wettbewerb zugelassen sind entsprechende Wirtschaftsteilnehmer, die die vom Auslober vorgegebenen,eindeutigen, nicht diskriminierenden, der Aufgabenstellung angemessenen Anforderungen gem. §46 VgV erfüllen.
Voraussetzung zur Zulassung zum VgV-Verhandlungsgespräch ist das Vorliegen aller geforderten
Eigenerklärungen sowie die Vorlage einer aktuellen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen und Mindestanforderungen an die Deckung im Auftragsfalle:
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Bewerber müssen als Mindestanforderung für ihre Eignung ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit durch entsprechende Angaben und Eigenerklärungen im Teilnahmeantrag belegen sowie für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) für die einzelnen Fachplanungen Referenzprojekte 1 bis 3 (siehe Teilnahmeantrag, Teil VI, Referenzprojekte 1 bis 3) nachweisen.
Zusätzlich ist der Nachweis der besonderen fachlichen Eignung möglich (siehe Teilnahmeantrag, Teil VII,Referenzprojekt 4), die für die Auswahl der Teilnehmer relevant wird, wenn mehr als 10 Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen. Die Einzelheiten dazu sind in Beiblatt 1 zu dieser EU-Bekanntmachung beschrieben
Die Bewerbenden sollen interdisziplinäre Planerteams von Architekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen sowie Ingenieure/innen bei der Technischen Gebäudeausrüstung unter der Federführung der Architekt*in (oder vergleichbar) sein.
Hierzu sind die Teilnahmeanträge im Abschnitt: Befähigung zur Berufsausübung auszufüllen.
Als Bewerber zulässig sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung
a) der Berufsbezeichnung Architekt*in oder gleichwertig berechtigt sind;
b) die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in gem. HOAI 2013 oder gleichwertig zu führen;
c) Leistungen bei der Technischen Gebäudeausrüstung gem. HOAI 2013 oder gleichwertig zu erbringen.
Zulassungsbereich: Staaten des EWR, Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung der ausgeschriebenen Planungsleistungen gehört oder die in der Gesellschaft tätigen Verfasser der Wettbewerbsarbeit die Anforderungen an natürliche Personen erfüllen.
Weitere Informationen siehe Abschnit VI.3) Zusätzliche Angaben dieser Auftragsbekanntmachung
A) Als Wettbewerbssumme stehen 67 000 EUR exkl. Mehrwertsteuer zur Verfügung.
Die Summe wird wie folgt in Preise und Anerkennungen aufgeteilt:
1) Preis 23 000 EUR excl. MwSt;
2) Preis 16 000 EUR excl. MwSt.
Der nach Zuteilung der Preise verbleibende Anteil der Wettbewerbssumme 18 000 EUR excl. MwSt. wird nach Ermessen des Preisgerichts für die Zuteilung von 2 bis 3 Anerkennungen verwendet.
Die Mehrwertsteuer ausländischer Teilnehmer wird vom Empfänger abgeführt. Preise und Anerkennungenwerden durch Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig auch eine andere als die vorgestellte Verteilung beschließen;
B) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber bindend;
C) Namen der ausgewählten Preisrichter:
— Gertraud Wittmer, Dipl. Ing. Architektur, Leiterin Amt für Stadtplanung- und Entwicklung, Stadt Hennef (Sieg),
— Thomas Kemme, Stadtplaner, Geschäftsführer Regionale 2025 GmbH,
— Martin Halfmann, Architekt, Köln,
— Prof. Volker Kleinekort, Architekt und Stadtplaner BDA, Düsseldorf/Wiesbaden,
— Stefan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn,
— Prof. Anne Beer, Architektin, München,
— Heinrich Böll, Architekt, Essen.
— Klaus Pipke, Bürgermeister Stadt Hennef (Sieg),
— Anke Trockfeld, Amt für Steuerungsunterstützung, Stadt Hennef (Sieg),
— Walter Keuenhof, Heimat- und Verkehrsverein Stadt Blankenberg,
— Elisabeth Keuenhof, Vorsitzende Dorf- und Denkmalausschuss des Rats der Stadt Hennef,
— Axel Precker, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Dorfgestaltung und Denkmalschutz des Rates der Stadt Hennef (Sieg),
— Barthel Labenz, Bezirksregierung Köln.
D) V-Verhandlungsverfahren:
Der Auslober führt ein VgV-Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb durch, wobei an dem VgV-Verhandlungsverfahren grundsätzlich nur der Teilnehmer der mit dem ersten Preis prämierten Arbeit teilnimmt. Die Einzelheiten zum Ablauf des VgV-Verhandlungsverfahrens etc. sind dem Beiblatt 2 zu entnehmen.
Der Auslober wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antwortenkatalog zusammenfassen und diesen auf dem Vergabemarktplatz veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen-und Antwortenkatalogs erfolgt im Teilnahmewettbewerb bis zum 12.2.2019. Die Bewerber sind verpflichtet,den Fragen- und Antwortenkatalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen zu berücksichtigen.
E) vorraussichtliche Termine im Überblick
8.3.2019 Versand der Wettbewerbsunterlagen,
25.3.2019, 10 Uhr Rückfragen
29.3.2019 Preisgerichtsvorbesprechung und Rückfragenkolloquium
3.6.2019 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten
13.6.2019 Abgabe der Einsatzmodelle
12.7.2019 Preisgerichtsitzung
Bekanntmachungs-ID: CXPTYDQY3D7
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2 [GWB]. § 134 Absatz 1 Satz 2 [GWB] bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Telefax erst 10 Kalendertagenach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 Satz 1 und 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 134 Abs. 2 Satz 3 GWB.

References: § 34
 § 39
 § 47
 § 55
 §46
 § 160
 § 134
 § 134
 § 134
 § 134