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Timestamp: 2018-09-19 04:52:46+00:00

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Änderungen SaatgutV vom 17.06.2017 durch Artikel 2 der Siebzehnte Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen
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Synopse aller Änderungen der Saatgutverordnung am 17.06.2017
Diese Gegenüberstellung vergleicht die jeweils alte Fassung (linke Spalte) mit der neuen Fassung (rechte Spalte) aller am 17. Juni 2017 durch Artikel 2 der 17. SaatGRÄndV geänderten Einzelnormen. Synopsen für andere Änderungstermine finden Sie in der Änderungshistorie der SaatgutV.
1. sie im Inland hergestellt worden sind und für ihre Herstellung eine Mischungsnummer nach § 27 erteilt ist oder
2. sie in einem anderen Vertragsstaat hergestellt worden sind und kein Saatgut enthalten, das seiner Sorte oder Kategorie nach im Inland nicht zu gewerblichen Zwecken in den Verkehr gebracht werden darf.
1. zur Körnererzeugung bestimmt ist und die Mischung nur Saatgut von Getreide oder Leguminosen landwirtschaftlicher Arten enthält;
2. zur Futternutzung außer Körnernutzung bestimmt ist und die Mischung nur Saatgut von Getreide, Futterpflanzen oder Öl- und Faserpflanzen enthält, jedoch kein Saatgut von Gräsersorten,
2. zur Futternutzung außer Körnernutzung bestimmt ist und die Mischung nur Saatgut von Getreide, Futterpflanzen, Öl- und Faserpflanzen oder Gemüsearten enthält, jedoch kein Saatgut von Gräsersorten,
a) bei denen der Aufwuchs nicht zur Nutzung als Futterpflanze bestimmt ist oder
b) die in dem gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten als „nicht zur Nutzung als Futterpflanze bestimmt" bezeichnet sind.
1. sie nur Saatgut von im Artenverzeichnis aufgeführten Arten enthalten und
2. das Saatgut vor dem Mischen anerkannt oder als Handelssaatgut zugelassen worden war oder als Standardsaatgut oder Behelfssaatgut zu gewerblichen Zwecken in den Verkehr gebracht werden durfte.
2. in Kleinpackungen nach § 40 abgegeben werden.
Bei anerkanntem Saatgut von Getreide, Futterpflanzen oder Öl- und Faserpflanzen kann anstelle des Etikettes ein unverwischbarer Aufdruck oder Stempelaufdruck mit den Angaben nach § 29 Abs. 3, 5 und 6 in der jeweiligen Kennfarbe angebracht werden (Aufdrucketikett). Die Anerkennungsnummer sowie Monat und Jahr der Probenahme sind in zeitlicher Verbindung mit der Probenahme nach § 11 Abs. 1 oder dem Verpacken nach § 36 Satz 1 durch den Probenehmer oder unter seiner Aufsicht anzubringen.
2. die Art und bei Saatgut, das einer Sorte zugehört, die Sortenbezeichnung sowie
a) des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 des Saatgutverkehrsgesetzes den Hinweis „Nicht anerkanntes Vorstufensaatgut zum vertraglichen Vermehrungsanbau",
b) des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 des Saatgutverkehrsgesetzes je nach Verwendungszweck den Hinweis „Saatgut für Ausstellungszwecke" oder „Zum Anbau außerhalb der Vertragsstaaten bestimmt",
c) des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 des Saatgutverkehrsgesetzes den Hinweis „Saatgut für wissenschaftliche Zwecke oder Züchtungszwecke",
d) des § 3 Abs. 2 des Saatgutverkehrsgesetzes den Hinweis „Saatgut einer nicht zugelassenen Sorte"; hat das Bundessortenamt die Genehmigung mit einer Auflage für die Kennzeichnung des Saatgutes verbunden, so ist eine Angabe entsprechend der Auflage zu machen,
d) des § 3 Abs. 2 des Saatgutverkehrsgesetzes den Hinweis „Saatgut einer noch nicht zugelassenen Sorte"; hat das Bundessortenamt die Genehmigung mit einer Auflage für die Kennzeichnung des Saatgutes verbunden, so ist eine Angabe entsprechend der Auflage zu machen,
e) des § 2 Nr. 12 Buchstabe b Doppelbuchstabe aa des Saatgutverkehrsgesetzes den Hinweis „Nicht anerkanntes Saatgut zur Bearbeitung".
2. im Falle von Saatgut von Gemüsearten ein Etikett des Lieferanten oder ein aufgedruckter oder aufgestempelter Vermerk,
1. Name der für die Feldbesichtigung zuständigen Behörde,
1a. die der Partie amtlich zugeteilten und auf den Etiketten angegebenen Seriennummern,
2. Art; entsprechend der Angabe nach Anlage 5 Nr. 6.3,
3. Sortenbezeichnung,
5. Bezugsnummer des zur Aussaat verwendeten Saatgutes,
6. Land, das das Saatgut anerkannt hat,
7. Kennnummer des Feldes oder der Partie,
8. Anbaufläche der Partie, für die die Bescheinigung gilt,
9. Menge des geernteten Saatgutes und Anzahl der Packungen,
10. bei Zertifiziertem Saatgut die Vermehrungsstufe nach Basissaatgut,
11. Bestätigung, dass der Feldbestand, dem das Saatgut entstammt, die gestellten Anforderungen erfüllt hat.
Etiketten, die am 17. Juni 2017 bereits hergestellt waren, dürfen noch bis zum Ablauf des 30. Juni 2019 für die Kennzeichnung von Packungen oder Behältnissen, die im Inland in den Verkehr gebracht werden sollen, verwendet werden.
Anlage 3 (zu § 6 Satz 2, § 12 Abs. 3, § 20 Abs. 2, §§ 23, 26 Abs. 3 Satz 2) Anforderungen an die Beschaffenheit des Saatgutes
Z-1 | 92 6) | 16 2) | 98 | 6 | 3 | 4 | 3 | 0 | 0 | 500 | 5)8)
1.1.7 | Sorghum
bicolor | B | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 900 | -
Z | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 900 | -
sudanense | B | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 250 | -
Z | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 250 | -
sudanense | B | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 300 | -
Z | 80 | 14 | 98 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 300 | -
8) Die Sortenreinheit des Zertifizierten Saatgutes von Hybridsorten von Gerste beträgt 85 v. H. Die Kontrolle der Sortenreinheit erfolgt in der Nachprüfung.
Kreuzkraut | Ampfer
Schmalblättrige Lupine | B | 75 | 20 | 15 | 98 | 0,3 | | | 20 | 0 8) | 0 8) | 0 8) | 2 | 1.000 | 11)12)
3.1.5 | Bastardluzerne, Sandluzerne | B | 80 | 40 | 12 | 97 | 0,3 | | | 20 | 0 7) | 0 | 0 9) | 2 | 50 |
3.1.5a | Blaue
Luzerne | B | 80 | 40 | 12 | 97 | 0,3 | | | 20 | 0 7) | 0 | 0 9) | 2 | 50 |
Z-1, Z-2 | 80 | 40 | 12 | 97 | 1,5 | 1,0 | 0,3 | | | 0 | 0 9)10) | 5 | 50 |
5.1.6 | Sojabohne 10) | B | 80 | 15 | 98 | | 5 | 0 | 0 | | | | | 1.000 | 8)
2) Die Anforderungen an den Höchstbesatz mit Samen anderer Pflanzenarten müssen nur in Bezug auf solche Arten erfüllt sein, die sich an samendiagnostischen Merkmalen eindeutig von dem zu untersuchenden Saatgut unterscheiden lassen. Außer bei Sojabohne und bei Hybridsorten von Raps darf der Besatz mit anderen Sorten derselben Art, soweit es an äußerlich erkennbaren Merkmalen des Saatgutes feststellbar ist, bei Basissaatgut, Zertifiziertem Saatgut und Zertifiziertem Saatgut zweiter Generation den in den Spalten 6 und 7 jeweils angegebenen Höchstwert nicht überschreiten. Ergibt sich bei der Beschaffenheitsprüfung ein Verdacht auf Besatz mit Körnern anderer Sorten derselben Art, kann diese Feststellung auch anhand weiterer Merkmale erfolgen.
10) Die Sortenreinheit des Saatgutes von Sorten von Sojabohne beträgt, soweit es an äußerlich erkennbaren Merkmalen des Saatgutes feststellbar ist, bei
5.2.3 Von Keimlingskrankheiten (Alternaria linicola, Phoma exigua var. linicola, Colletotrichum linicola, Fusarium spp.) darf Lein nur bis zu 5 v. H. der Körner befallen sein; Faserlein darf nur bis zu 1 v. H. der Körner mit Phoma exiqua var. linicola befallen sein.
5) Bei Monogermsaatgut und Präzisionssaatgut darf der Anteil an unschädlichen Verunreinigungen bei Basissaatgut 1 v. H. und bei Zertifiziertem Saatgut 0,5 v. H. des Gewichtes nicht überschreiten; soweit eine Probe nach § 11 Absatz 1 Satz 3 gezogen worden ist, ist das Ergebnis der Prüfung dieser Probe maßgeblich.
7.1.1 | Zwiebel, Schalotte | 70 | 13 | 97 | 0,5 |
7.1.11 | Paprika, Chili | 65 | 13 | 97 | 0,5 |
7.1.12 | Endivie | 65 | 13 | 95 | 1 |
7.1.13 | Chicorée, Blattzichorie | 65 | | 95 | 1,5 |
7.1.13a | Wurzelzichorie, Industriezichorie | 80 | | 97 | 1 |
7.1.17 | Gartenkürbis, Ölkürbis, Zucchini | 75 | 13 | 98 | 0,1 |
7.1.18 | Artischocke, Cardy | 65 | | 96 | 0,5 |
1.3a Amtlich zugeteilte Seriennummer
3.3a Amtlich zugeteilte Seriennummer
4.2a Amtlich zugeteilte Seriennummer
6.2a Amtlich zugeteilte Seriennummer
7.2a Amtlich zugeteilte Seriennummer
Anlage 6 (zu §§ 40 und 42 Abs. 1) Kleinpackungen Höchstmengen und Kennzeichnung
1 | Landwirtschaftliche Arten
1.1 | Bezeichnung, Höchstmengen
| Bezeichnung | Nettogewicht
der reinen Körner
oder Knäuel
1.1.1 | „Kleinpackung EG B" | Futterpflanzen | 10
1.1.2 | „Kleinpackung EG" | Monogerm- und Präzisionssaatgut
sonstiges Saatgut von Rüben | 2,5
1.1.3 | „Kleinpackung,
zulässig" | Getreide
außer Mais und Sorghum | 30
Mais, Sorghum | 1
Raps | 10
Raps | 1
1.1.4 | Die Höchstmenge einer Kleinpackung beträgt bei nach Stückzahl abgepackten Kleinpackungen
bei Mais 10.000 Körner, im Übrigen
100.000 Körner oder Knäuel.
1.2 | Kennzeichnung
1.2.1 | Bezeichnung
1.2.2 | Name und Anschrift des Herstellers der Kleinpackung oder seine Betriebsnummer
1.2.3 | Art und Kategorie
1.2.4 | Sortenbezeichnung (bei Zertifiziertem Saatgut)
1.2.5 | Kennnummer der Partie (bei den Nummern 1.1.1 und 1.1.2)
1.2.6 | von dem abfüllenden Betrieb festgesetzte Partienummer (bei Nummer 1.1.3)
1.2.4a | Zulassungsnummer (bei Handelssaatgut)
1.2.5 | Kennnummer der Partie
1.2.6 | „Verschließung …" (Monat, Jahr)
1.2.7 | Füllmenge oder Stückzahl der Körner oder Knäuel
1.2.8 | bei Monogerm- und Präzisionssaatgut die Angaben nach § 29 Abs. 4
1.2.9 | bei chemisch, besonders physikalisch oder gleichartig behandeltem Saatgut die Angaben nach § 32
1.2.10 | bei Zertifiziertem Saatgut von Gräsersorten die Angaben nach § 33 Abs. 1 Nr. 1
1.2.11 | bei pilliertem, granuliertem oder inkrustiertem Saatgut oder Saatgut mit festen Zusätzen die Angaben nach
§ 33 Abs. 4.
2 | Gemüsearten sowie Saatgutmischungen von Gemüsesorten einer Gemüseart
2.1 | Höchstmengen
| Art | Nettogewicht
2.1.1 | Zwiebel, Kerbel, Spargel, Mangold, Rote Rübe, Herbstrübe, Mairübe, Wassermelone,
Riesenkürbis, Gartenkürbis, Ölkürbis, Zucchini, Möhre, Rettich, Radieschen, Schwarzwurzel,
Spinat, Feldsalat, Zuckermais, Puffmais | 0,5
2.1.2 | Schalotte, Winterheckenzwiebel, Porree, Knoblauch, Sellerie, Kohlrabi, Grünkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Chinakohl, Paprika, Chili, Endivie, Chicorée, Blattzichorie, Wurzelzichorie, Industriezichorie, Melone, Gurke, Artischocke, Cardy, Fenchel, Salat, Tomate, Petersilie, Rhabarber, Aubergine | 0,1
2.1.3 | Prunkbohne, Buschbohne, Stangenbohne, Erbse, Dicke Bohne | 5
2.1.4 | Die Höchstmenge einer Kleinpackung beträgt für nach Stückzahl abgepacktes Saatgut bei Zuckermais und Puffmais 2.000 Körner, im Übrigen 50 000 Körner oder
2.2 | Kennzeichnung
2.2.1 | „EG-Norm"
2.2.2 | Name und Anschrift des Herstellers der Kleinpackung oder seine Betriebsnummer
2.2.3 | Art und Sortenbezeichnung
2.2.3a | bei Saatgutmischungen von Gemüsesorten einer Gemüseart die Angabe „Saatgutmischung aus
Sorten der Art ... " (Bezeichnung der Gemüseart) und die Sortenbezeichnungen
2.2.4 | Kategorie (dabei kann Zertifiziertes Saatgut durch den Buchstaben „Z", Standardsaatgut durch die der Par-
tienummer angefügten Buchstaben „St" abgekürzt werden)
2.2.5 | Kennnummer (außer bei Standardsaatgut)
2.2.6 | von dem abfüllenden Betrieb festgesetzte Partienummer (bei Standardsaatgut) oder die bei Saatgutmischungen von Gemüsesorten einer Gemüseart nach § 27 Absatz 1 vergebene Mischungsnummer
2.2.7 | Wirtschaftsjahr der Verschließung oder der letzten Prüfung der Keimfähigkeit (das Ende des Wirtschaftsjah-
res kann angegeben werden)
2.2.8 | Nettogewicht oder Stückzahl der reinen Körner oder Knäuel bei Packungen von mehr als 500 g
2.2.8a | bei Saatgutmischungen von Gemüsesorten einer Gemüseart der Anteil der jeweiligen Sorte, aus-
gedrückt in Nettogewicht oder Stückzahl der reinen Körner oder Knäuel
2.2.9 | bei Monogerm- und Präzisionssaatgut die Angaben nach § 29 Abs. 4
2.2.10 | bei chemisch, besonders physikalisch oder gleichartig behandeltem Saatgut die Angaben nach § 32
2.2.11 | bei pilliertem, granuliertem oder inkrustiertem Saatgut oder Saatgut mit festen Zusätzen die Angaben nach
2.2.12 | bei Saatgut von Gemüsesorten ist der Hinweis nach § 33 Abs. 8 im Anschluss an die Sortenbezeichnung
und von dieser durch einen Schrägstrich getrennt anzugeben.
3 | Saatgutmischungen (außer Saatgutmischungen von Gemüsesorten einer Gemüseart)
3.1 | Zweckbestimmung, Bezeichnung und Höchstmengen
| | | Bezeichnung |
| | „Kleinpackung
EG A" | „Kleinpackung
EG B" | „Kleinpackung,
| | Nettogewicht in reinen Körnern
| | (kg) | (kg) | (kg)
3.1.1 | Verwendung zur Futternutzung oder zur Körnererzeugung | | |
3.1.1.1 | Futternutzung | - | 10 | über 10 bis 15 1)
3.1.1.2 | Körnererzeugung | | |
3.1.1.2.1 | Getreide | - | - | 30
3.1.1.2.2 | Leguminosen (auch mit Getreide) | 2 | über 2 bis 10 | über 10 bis 30
3.1.2 | Andere als unter 3.1.1 genannte Verwendungszwecke (§ 26 Absatz 3 Satz 2) | 2 | über 2 bis 10 | über 10 bis 30
| 1) Bei Mischungen mit mehr als 50 v. H. des Gewichtes an Saatgut von Getreide, Lupinen, Futtererbse, Ackerbohne, Wicken, Sojabohne
oder Sonnenblume bis 30 kg.
3.2 | Kennzeichnung
3.2.1 | Bezeichnung
3.2.2 | Name und Anschrift des Herstellers der Kleinpackung oder seine Betriebsnummer
3.2.3 | „Saatgutmischung für ..." (Verwendungszweck)
3.2.4 | Kennnummer (bei Kleinpackung EG B)
3.2.5 | Mischungsnummer (außer bei Kleinpackung EG B)
3.2.4 | Kennnummer
3.2.5 | „Verschließung …" (Monat, Jahr)
3.2.6 | Füllmenge oder Stückzahl der Körner
3.2.7 | die Angaben nach § 29 Abs. 7 Satz 1, 2 und 4, bei Kleinpackung EG A jedoch nur die Angaben nach § 29
Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 und 3
3.2.8 | bei chemisch, besonders physikalisch oder gleichartig behandeltem Saatgut die Angaben nach § 32
3.2.9 | bei Zertifiziertem Saatgut von Gräsersorten die Angaben nach § 33 Abs. 1 Nr. 1
3.2.10 | bei pilliertem, granuliertem oder inkrustiertem Saatgut oder Saatgut mit festen Zusätzen die Angaben nach
nächste Fassung von Anlage 8 →
Anlage 8 (zu §§ 46, 47 und 48 Abs. 3 Nr. 3) Etiketten und Einleger
1 | Vorgeschriebene Angaben
1.1 | Basissaatgut und Zertifiziertes Saatgut
1.1.1 | „Name und Anschrift der zuständigen Behörde"
„Name and address fo Designated Authority"
„Nom et adresse de l’Autorité désignée"
1.1.1a | „Amtlich zugeteilte Seriennummer"
„Numéro d’ordre attribué officiellement"
1.1.2 | „Art (botanischer Name)"
„Species (Latin name)"
„Espèce (nom latin)"
1.1.3 | „Sortenbezeichnung" (Bei Mais und Sorghum Angaben nach Nummer 3.4)
„Cultivar name"
„Nome du cultivar"
1.1.4 | „Kategorie"
„Category"
„Catégorie"
1.1.5 | „Referenznummer"
„Reference number"
„Numéro de référence"
1.1.6 | „Datum der Probenahme"
„Date of sampling"
„Date de l’échantillonnage"
1.1.7 | Bei Runkelrübe und Zuckerrübe zusätzlich
„Saatgutbeschreibung (Monogerm-, Präzisions- oder natürliches Saatgut)"
„Seed description (Monogerm, precision or natural seed)"
„Description de la semence (semence monogerme, precision ou naturelle)"
1.1.8 | Bei Gemüsesaatgut zusätzlich
„Landesüblicher Name"
„Common name"
„Nom commun"
1.2 | Standardsaatgut
1.2.1 | „Landesüblicher Name"
„Nome commun"
1.2.2 | „Sortenbezeichnung"
„Nom du cultivar"
1.2.3 | „Kategorie"
1.2.4 | „Referenznummer der Partie"
„Identification number of the lot"
„Numéro d’identification du lot"
1.2.5 | „Name und Anschrift der für die Partie verantwortlichen Person oder Firma"
„Name and address of the person or firm responsible for the lot"
„Nom et adresse de la personne ou de l’entreprise responsable du lot"
1.2.6 | „Dieses Saatgut unterliegt nur einer stichprobenweisen Nachkontrolle"
„Seed subject only to random post control"
„Semences soumises seulement par sondage à un postcontrôle"
1.3 | Zertifiziertes Saatgut von Gemüse in Kleinpackungen
1.3.1 | „Landesüblicher Name des Gemüses"
„Common name of the vegetable"
„Nom commun du légume"
1.3.2 | „Sortenbezeichnung"
1.3.3 | „Partienummer"
„Code number"
„Numéro de code"
1.3.4 | „Name und Anschrift des Herstellers der Packung"
„Name and address of packager"
„Nom et adresse de l’emballeur"
1.3.5 | „Abgepackt aus OECD-Zertifiziertem Saatgut"
„Packaged from OECD Certified Seed"
„Emballage rempli à partir de semences certifiées OCDE"
1.4 | Anerkanntes Vorstufensaatgut
1.4.1 | Angaben nach den Nummern 1.1.1 bis 1.1.3 und 1.1.5 bis 1.1.8
1.4.2 | „Vorstufensaatgut"
„Pre-Basic seed"
„Semences pré-base"
1.4.3 | Zusätzlich kann die Zahl der höchstens vorgesehenen Generationen bis zum Zertifizierten Saatgut angege-
2 | Aufdruck und Mindestgröße
2.1 | Aufdruck
2.1.1 | Das Etikett und der Einleger sind an einem Ende 3 cm schwarz zu färben und mit den Worten „OECD-Seed-
Scheme" und „Système OCDE pour les semences" zu versehen. Die verbleibende Fläche muss in schwar-
zem Druck die Angaben nach Nummer 1 enthalten.
2.1.2 | Das Etikett und der Einleger kann doppelseitig bedruckt werden.
2.2 | Mindestgröße 110 x 67 mm
3 | Zusätzliche Angaben
3.1 | nach § 47 Abs. 1
bei Basissaatgut und Zertifiziertem Saatgut von Runkelrübe und Zuckerrübe und bei Zertifiziertem Saatgut
von Gemüsearten
„Saatgut nicht abschließend geprüft, Anforderungen an den Feldbestand erfüllt"
„Seed not finally certified, requirements of field inspection are fulfilled"
„Semences ne pas certifiées definitivement; la culture est conformement aux règles pour l’inspection sur
3.2 | nach § 47 Abs. 2
„Saatgut der Linie ..."
„Seed of the line ..."
„Semences de la lignée ..."
„Erbkomponente auf Basissaatgutstufe - Anbau nur nach Zuchtschema"
„Individual line on Basic Seed level - Cultivation only according to breeding scheme"
„Lignée individuelle au niveau des Semences de base - Cultivation seulement à la formule"
3.3 | nach § 48 Abs. 3 Nr. 3
„Wiederverschlossen"
„Resealed"
„Reconditionné"
3.4 | Basissaatgut und Zertifiziertes Saatgut von Mais und Sorghum
3.4.1 | bei Basissaatgut und Vorstufensaatgut anstelle der Sortenbezeichnung je nach gegebenem Fall
„Frei abblühend"
„Open pollinated"
„à pollinisation libre",
„Hybride"
„cross"
„hybride" oder
„Inzuchtlinie"
„inbred line"
„lignée inbred"
sowie die vom Bundessortenamt festgesetzte Bezeichnung, anderenfalls eine Bezeichnung, die die Identifi-
zierung ermöglicht.
3.4.2 | bei Zertifiziertem Saatgut zusätzlich zur Sortenbezeichnung je nach gegebenem Fall
„à pollinisation libre" oder
„Hybridsorte"
„hybrid"
3.5 | bei Zertifiziertem Saatgut erster, zweiter oder dritter Generation zusätzlich zur Kategorie:
„erster Generation", „zweiter Generation" oder „dritter Generation"
„1st generation", „2nd generation" oder „3rd generation"
„de 1iere génération", „de 2ème génération" oder „de 3ème génération".
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References: § 27
 § 40
 § 29
 § 11
 § 36
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 2
 § 6
 § 12
 § 20
 § 11
 § 29
 § 32
 § 33

§ 33
 § 27
 § 29
 § 32
 § 33
 § 29
 § 29
 § 32
 § 33
 § 47
 § 47
 § 48