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Timestamp: 2020-02-17 14:08:11+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 17.02.2020 15:08h
Urheberrecht - Presserecht Fotographie
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Urheberrecht - Presserecht
1. Die Bestimmung des § 32 UrhG umfasst nach ihrem Wortlaut allein eine Vergütung, die dem Urheber für die Einräumung von Nutzungsrechten und die Erlaubnis zur Werknutzung zusteht. Sie regelt mithin lediglich die Vergütung des Urhebers als Gegenleistung für die gemäß § 31 UrhG eingeräumten Nutzungsrechte. Betrifft eine Vereinbarung zwischen Urheber und Werknutzer auch andere Elemente, ist die in § 32 UrhG geregelte Angemessenheitskontrolle allein auf diejenigen Vergütungselemente anwendbar, die auf das eingeräumte Nutzungsrecht entfallen.
2. Fahrtkosten, die einem Journalisten im Zusammenhang mit seiner Recherchetätigkeit entstehen, fallen nicht in den Anwendungsbereich des § 32 UrhG.
UrhG § 31, § 32
Aktenzeichen: IZR39/14 Paragraphen: UrhG§31 UrhG§32 Datum: 2015-05-21
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I ZR 62/14
1. Eine angemessene Vergütung kann nur dann gemäß § 32 Abs. 2 Satz 1 UrhG in Verbindung mit § 36 UrhG in unmittelbarer Anwendung einer gemeinsamen Vergütungsregel (hier der Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen vom 29. Januar 2010, nachfolgend "GVR Tageszeitungen") bestimmt werden, wenn die darin festgelegten persönlichen, sachlichen und zeitlichen Anwendungsvoraussetzungen vorliegen.
2. Bei der gemäß § 32 Abs. 2 Satz 2 UrhG vorzunehmenden Prüfung, ob eine Vergütung im Zeitpunkt des Vertragsschlusses dem entspricht, was im Geschäftsverkehr nach Art und Umfang der eingeräumten Nutzungsmöglichkeit, insbesondere nach Dauer und Zeitpunkt der Nutzung, unter Berücksichtigung aller Umstände üblicher- und redlicher Weise zu leisten ist, können auch solche gemeinsamen Vergütungsregelungen als Vergleichsmaßstab und Orientierungshilfe herangezogen werden, deren Anwendungsvoraussetzungen nicht (vollständig) erfüllt sind und die deshalb keine unwiderlegliche Vermutungswirkung im Sinne von § 32 Abs. 2 Satz 1 UrhG entfalten.
3. Für die indizielle Heranziehung von Vergütungsregelungen im Rahmen der gemäß § 32 Abs. 2 Satz 2 UrhG vorzunehmenden Einzelfallabwägung reicht eine vergleichbare Interessenlage aus; eventuell für die Frage der Angemessenheitsprüfung bestehenden erheblichen Unterschieden ist im Einzelfall durch eine modifizierte Anwendung dieser Vergütungsregelungen Rechnung zu tragen (Fortführung von BGH, 7. Oktober 2009, I ZR 38/07, BGHZ 182, 337 - Talking to Addison).
UrhG § 32 Abs 2 S 1, § 32 Abs 2 S 2, § 36
Aktenzeichen: IZR62/14 Paragraphen: UrhG§32 UrhG§36 ZPO§287 Datum: 2015-05-21
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KunstUrhG § 22 S 1, § 23 Abs 1 Nr 1, § 23 Abs 2
Aktenzeichen: IZR234/10 Paragraphen: KunstUrhG§22 KunstUrhG§23 BGB§812 Datum: 2012-05-31
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Aktenzeichen: VIZR30/09 Paragraphen: KunstUrhG§22 KunstUrhG§23 GGArt.5 Datum: 2010-12-07
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Aktenzeichen: VIZR190/08 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 GGArt.5 KunstUrhG§22 KunstUrhG§23 Datum: 2010-10-26
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Zur Frage der Zulässigkeit der Wort- und Bildberichterstattung im Rahmen eines Fernsehbeitrags, in welchem zwei Tage nach der Beisetzung des verstorbenen Fürsten von Monaco über einen seiner Enkel berichtet wird.
GG Art. 5 Abs. 1, 2 Abs. 1, 1 Abs. 1
Aktenzeichen: VIZR261/07 Paragraphen: GGArt.5 EMRKArt.8 EMRKArt.10 KunstUrhG§22 KunstUrhG§23 Datum: 2009-03-10
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Urheberrecht - Künstler Medienrecht Presserecht
VI ZR 51/06
GG Art. 5 Abs. 1, 2 Abs. 1
Aktenzeichen: VIZR51/06 Paragraphen: GGArt.5 EMRKAert.8 EMRKArt.10 KunstUrhG§22 KunstUrhG§23 Datum: 2007-03-06
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Urheberrecht - Medienrecht Presserecht
Die Klägerin gibt seit Jahren die Zeitschrift "Q." heraus. Die Beklagte zu 1) war Verlegerin des Loseblattwerkes "F." , das von 1990 bis 1996 erschienen ist und deren Bearbeiter und Herausgeber seit Juni 1992 der Beklagte zu 2) war. Die aus einem Grundwerk und regelmäßigen Aktualisierungslieferungen bestehende Publikation enthielt auf 345 Seiten wörtliche Übernahmen von Texten aus der Zeitschrift Q. der Klägerin. Gestützt hierauf begehrt diese Schadensersatz für den Erscheinungszeitraum des Werkes der Beklagten von 1990 bis 1996.
Aktenzeichen: 6W33/05 Paragraphen: UrhG§97 GeschmMG§14a Datum: 2005-04-08
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References: § 32
 § 31
 § 32
 § 32
 § 31
 § 32
 § 32
 § 36
 § 32
 § 32
 § 32
 § 32
 § 32
 § 36
 § 22
 § 23
 § 23
 Art. 5
 Art. 5