Source: https://www.vbo.ch/verein/statuten/
Timestamp: 2018-03-18 11:57:41+00:00

Document:
Statuten - VBO
Verein für Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung Obwalden (VBO)
Der Verein ist eine Körperschaft im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Sarnen.
Wir setzen uns für die Interessen von Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung in Obwalden und für eine hohe Akzeptanz ihrer Anliegen in der Öffentlichkeit ein.
Wir setzen uns für die Bedürfnisse der Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung ein, insbesondere für eine anregende und sinnvolle Freizeitgestaltung.
Um den Rechten von Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung Gehör zu verschaffen, pflegen wir einen engen Kontakt zu politischen Vertreterinnen und Vertretern zur Verwaltung.
Über diese drei Zielsetzungen wird eine optimale Integration von Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens angestrebt. Bezogen auf die genannten Zielsetzungen informieren und beraten wir auch Eltern und Betreuungs-personen von Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung und arbeiten mit anderen Organisationen für Menschen mit Behinderung wirksam zusammen.
Der Verein hat gemeinnützigen Charakter; er ist politisch und konfessionell neutral.
Im Verein sind alle Personen zusammengeschlossen, welche sich mit der Zielsetzung gemäs Art. 3 identifizieren.
Dem VBO kann als Einzelmitglied oder als Familienmitglied beigetreten werden.
Personen, die grosse ehrenamltliche Arbeit für den Verein leisten, können für die Dauer ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu Freimitgliedern ernannt werden. Ihnen wird der Mitgliederbeitrag für das jeweilige Vereinsjahr erlassen.
a) Durch freiwilligen Austritt. Dieser wird auf das Jahresende rechtswirksam,
sofern er im laufenden Jahr schriftlich dem Vorstand erklärt wurde.
Der Vorstand kann Mitglieder, die dem Vereinsinteresse entgegenwirken oder ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, aus dem Verein ausschliessen.
Art. 9 Rekurs
Gegen den Ausschluss kann an die nächste ordentliche Hauptversammlung rekurriert werden. Der Ausschluss bleibt jedoch rechtswirksam bis zum Entscheid der nächsten ordentlichen Hauptversammlung.
C) Die Rechnungsrevisorinnen bzw. -revisoren
Die ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet jährlich einmal statt. Ort und Zeit wird vom Vorstand bestimmt. Ausserordentliche Hauptversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes statt, oder wenn es ein Fünftel der Vereinsmitglieder verlangt. Die Einladung zur Hauptversammlung hat mindestens vierzehn Tage vorher schriftlich unter Angabe der Traktanden zu erfolgen.
Gönner und Gönnerinnen werden zur Hauptversammlung als Gäste eingeladen. Sie haben bei Wahlen und Abstimmen kein Stimmrecht.
Anträge an die Hauptversammlung sind spätestens acht Tage vorher dem Vorstand schriftlich einzureichen.
Art. 14 Kompetenzen
a) Genehmigung von Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und Kenntnisnahme vom Budget
b) Wahl der Vorstandsmitglieder, der Präsidentin bzw. Präsidenten und der Rechnungsrevisorinnen bzw. Rechnungsrevisoren
d) Beschlussfassung über Ausgaben, die nicht in die Kompetenz des
Vorstandes fallen
Art. 15 Abstimmungsmodus
a) Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit einfachem Stimmenmehr der Anwesenden gefasst. Die Präsidentin bzw. der Präsident stimmt mit.
c) Bei Stimmengleichheit ha die Präsidentin bzw. der Präsident überdies den Stichentscheid.
c) Statutenänderungen bedürfen in jedem Fall einer Zweidrittelmehrheit der Anwesenden.
Der Vorstand besteht aus 5 bis 9 Mitgliedern, die von der Hauptversammlung auf zwei Jahre gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand konstituiert sich mit Ausnahme der Präsidentin oder des Präsidenten. Er regelt die Unterschriftenberechtigung.
a) die gesamte Geschäftsführung
d) die Einsetzung von Kommissionen und Arbeitsgruppen
e) die Ernennung von Freimitgliedern
f) die Vorbereitung und Einberufung der Hauptversammlung
g) der Vollzug der Beschlüsse der Hauptversammlung
Im Rahmen des Budgets hat der Vorstand unbeschränkte Ausgabenkompetenz. Für Ausgaben, welche nicht im Budget enthalten sind, hat der Vorstand im Ausnahmefall eine Kompetenz von Fr. 1000.- (eintausend Franken).
Die beiden Rechnungsrevisorinnen bzw. Rechnungsrevisoren werden auf eine Dauer von zwei Jahren gewählt.
Den Revisorinnen bzw. Revisoren obliegt die Prüfung der Kasse und Abrechnungen sowie des Vereinsinventars. Sie erstatten alljährlich einen schriftlichen Bericht an den Vorstand zuhanden der ordentlichen Hauptversammlung.
Art. 21 Beschaffung der Mittel
c) Zuwendungen und Legate
e) Spezielle Veranstaltungen
Art. 22 Vereins- und Rechnungsjahr
Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Hauptversammlung mit zwei Drittel der anwesenden Mitgliedern.
Art. 24 Verwendung des Vermögens
Bei Auflösung des Vereins verfügt die Hauptversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens. Das verbleibende Vermögen ist einer Institution für Menschen mit einer Behinderung zuzuwenden.
Art. 25 Geltung der Statuten
Die vorliegenden Statuten ersetzen diejenigen von der Hauptversammlung vom 20. April 2005. Sie treten mit der Annahme durch die Hauptversammlung vom 24. März 2010 in Kraft.

References: Art. 60
 Art. 3

Art. 9

Art. 14

Art. 15

Art. 21

Art. 22

Art. 24

Art. 25