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Timestamp: 2019-11-14 16:58:46+00:00

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zahlungsunfähig sind, soweit diese Aufgabe nicht dem Kanton obliegt (lit. c). Die Tätigkeiten der Stadt nach (u.a.) Art. 5 sind eine spezialfinanzierte Aufgabe im Sinn von Artikel 86 der Gemeindeverordnung vom 16. Dezember 1998; die Stadt führt dafür eine Sonderrechnung nach Artikel 95 der Gemeindeverordnung (Art. 9 AFR). Gemäss Art. 10 Abs. 1 AFR umfassen die Aufwendungen für die Erfüllung der spezialfinanzierten Aufgabe nach Artikel 9 die vollen Kosten für (u.a.) die öffentliche Entsorgung (lit. a) und die angemessene Abgeltung für die Räumung von Siedlungsabfall aus dem öffentlichen Raum (namentlich aus dem Strassenunterhalt der Gemeindestrassen, aus dem Unterhalt der öffentlichen Grünanlagen sowie aus öffentlichen Abfallbehältern) durch andere städtische Stellen (lit. e). Diese Aufwendungen nach Absatz 1 werden gemäss Absatz 2 u.a. durch Gebühren finanziert.
Das Verwaltungsgericht erachtete aus diesen Gründen die bei ihm erhobene Beschwerde insoweit für berechtigt, als die Gemeinde die Kosten für die Reinigung des öffentlichen Raums und der für die Entsorgung von gelittertem und in öffentlichen Abfallbehältern zurückgelassenen Abfällen unzulässigerweise aus den Erträgen der Grundgebühr (mit)finanziere. Die Abfallrechnung der Gemeinde sei daher mit einem Kostenposten belastet, der unzulässig sei und in den Jahren 2007 bzw. 2008 rund 32 bzw. 26 % des mit den Grundgebühren eingenommenen Ertrags entspreche. Die Höhe der Grundgebühren sei daher übersetzt, verletze das Kostendeckungsprinzip und müsse reduziert werden. Die Gemeinde werde die Grundgebühren der heutigen Beschwerdegegnerinnen neu bestimmen müssen, dies unter Ausklammerung der Kosten für die Reinigung des öffentlichen Raums und für die Entsorgung der gelitterten und in öffentlichen Abfalleimern entsorgten Abfälle. Demgegenüber sei die Grundgebühr nicht generell unzulässig und verletze auch nicht das Kostendeckungsprinzip dadurch, dass im Jahre 2008 in der Abfallrechnung ein Überschuss von rund 2 Mio. Franken resultierte (bei einem Aufwand von rund 29,5 Mio. Franken bzw. - ohne die unzulässigen Aufwendungen - rund 24,7 Mio. Franken). Weiter sei die Bruttogeschossfläche eine zulässige Grundlage für die Bemessung der Grundgebühr und die Multiplikation mit einem Faktor, welcher die Nutzungsart berücksichtige, im Grundsatz nicht zu beanstanden, allerdings nur so weit, als die betreffende
Hauskehrichtabfälle entsorgt werden) Gebühren zu verlangen. Es handelt sich dabei um Abfälle, die in den Haushalten oder Betrieben anfallen und dort verursacht werden. Dasselbe gilt für die Separatsammlung von Grünabfällen, Altglas u. dgl., die in der Regel grossmehrheitlich aus Haushalten und Betrieben stammen und deren Entsorgung deshalb mit den von diesen bezahlten Grund- oder Mengengebühren finanziert werden kann (Urteile 2P.259/1996 vom 4. August 1997 E. 2a und 3c; 2A.403/1995 vom 28. Oktober 1996 E. 3c, in: URP 1997 S. 39).
BGE: 137 I 257, 131 II 743, 129 I 290, 125 I 449 mehr... , 124 I 289, 125 II 508, 125 II 129, 135 I 130, 132 II 371, 131 I 1, 138 II 70
Artikel: Art. 32a USG, Art. 2 USG, Art. 32 Abs. 2 USG, Art. 8 und 9 BV mehr... , Art. 31c USG, Art. 31b Abs. 1 USG, Art. 32 USG, Art. 31b Abs. 1 Satz 1 USG, Art. 30d USG, Art. 30b Abs. 2 USG, Art. 31b USG, Art. 32a Abs. 2 USG, Art. 74 BV, Art. 32abis USG, Art. 32a Abs. 1 USG, Art. 3 Abs. 1 der Technischen Verordnung vom 10. Dezember 1990 über Abfälle [TVA; SR 814.600], Art. 31b Abs. 1 Satz 2 sowie Art. 31c USG, Art. 12 TVA, Art. 30f USG, Art. 32 Abs. 1 USG, Art. 2 und 48 USG, Art. 60a GSchG, Art. 74 Abs. 2 BV, Art. 59 USG, Art. 54 GSchG, Art. 32a Abs. 1 lit. a USG, Art. 257 Abs. 2 und Art. 257b OR, Art. 8 BV, Art. 4 aBV, Art. 8 Abs. 1 BV

References: Art. 5
 Art. 10
 Art. 32
 Art. 2
 Art. 32
 Art. 8
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 32
 Art. 31
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 31
 Art. 32
 Art. 74
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 3
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 12
 Art. 30
 Art. 32
 Art. 2
 Art. 60
 Art. 74
 Art. 59
 Art. 54
 Art. 32
 Art. 257
 Art. 257
 Art. 8
 Art. 4
 Art. 8