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Timestamp: 2019-04-24 12:53:03+00:00

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Rechtsprechung: NVwZ 2000, 217 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: VGH Bayern, 29.06.1999 | VGH Baden-Württemberg, 15.04.1999 | OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.1999
VG Stuttgart, 20.12.1996 - 12 K 3349/96
NJW 2000, 376
VBlBW 1999, 471
Bad.-Württ., Urteil vom 15.04.1999 - 7 S 909/98 -, VBlBW 1999, 471).
Der Antragsgegner war hiernach nicht verpflichtet, einstweilen vorzuleisten und den Anspruch der Antragstellerin gegen ihre Tochter und Enkelin nach § 90 BSHG auf sich überzuleiten (vgl. VGH . Bad.-Württ., Urteil vom 15.04.1999 - 7 S 909/98 -, VBlBW 1999, 471).
Es wäre mit dem Nachranggrundsatz nicht zu vereinbaren, wenn der Einzelne sich ohne Rücksicht auf die Möglichkeit, seinen Bedarf von dritter Seite zu befriedigen, an den Träger der Sozialhilfe mit der Bitte um Hilfe wenden könnte (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 15.04.1999, Az. 7 S 909/98, zum Nachranggrundsatz im BSHG).
Der Hinweis der Beklagten auf das Urteil des VGH Bad.-Württ. vom 15.4.1999 - 7 S 909/98 - (NJW 2000, 376 = FEVS Bd. 51, 130) greift nicht durch.
VG Kassel, 25.07.2003 - 7 G 1284/03
§ 2 Abs 1 BSHG, § 88 BSHG, § 528 BGB, § 534 BGB
Der der Antragstellerin nach allem gemäß § 528 Abs. 1 BGB zustehende Rückforderungsanspruch ist auch ein "bereites" Mittel im Sinne von § 2 Abs. 1 BSHG, um den gegenwärtigen Hilfebedarf der Antragstellerin zu befriedigen (VGH Mannheim, U.v. 15.04.1999 - 7 S 909/98 - NJW 2000, S. 376 ff. = FEVS 51, S. 130 ff.;… OVG Hamburg, B.v. 05.04.1995 - Bs IV 21/95 - FEVS 46, S. 386 ff.;… Brühl in LPK-BSHG, 6. Aufl. § 88 Rdn. 112).
Ob ein Anspruch auf Rückgabe des der weiteren Tochter übergebenen Grundvermögens nach § 528 BGB besteht (vgl. zur Frage, ob es sich bei einem Grundstücksübertragungsvertrag um eine sog. gemischte Schenkung handelt mit der Folge, dass ein Anspruch nach § 528 BGB in Betracht kommt: VGH Bad.-Württ., Urt. v. 15.04.1999 - 7 S 909/98 -, NJW 2000, 376 = VBlBW 1999, 471), kann nach Lage der Akten nicht beurteilt werden, da insbesondere weder der Wert des Grundvermögens noch der Wert der von der weiteren Tochter der Hilfeempfängerin im Übergabevertrag übernommenen Schulden bekannt ist.
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.1999 - 16 A 2169/98
Ausbildungsförderung; Rückzahlung; Fälligkeit; Änderung der Anschrift; Unterbliebene Mitteilung; Anderweitige Kenntniserlangung
VG Köln, 25.03.1998 - 21 K 3425/97
FamRZ 2000, 780 (Ls.)
vgl. schon: OVG NRW, Urteil vom 14. Juni 1999 - 16 A 2169/98 -, juris; Reifers, in: Rothe/Blanke, BAföG, Stand März 2010, § 18, Rn. 6.1 und 6.2.
VG Köln, 05.06.2003 - 26 K 9463/00
Voraussetzungen der Entscheidung einer verwaltungsgerichtlichen Klage durch …
Aus der Entscheidung des OVG Münster vom 14. Juni 1999 - Az. 16 A 2169/98 - ergebe sich, dass das Bundesverwaltungsamt spätestens nach drei Monaten tätig werden müsse.
Das Oberverwaltungsgericht hatte in diesem Verfahren entschieden, dass im Zusammenhang mit der Anschriftenermittlung ein Untätigbleiben von 15 Monaten bis zur Bekanntgabe des Rückzahlungsbescheides dazu führt, dass der Nichtzugang des Rückzahlungsbescheides auf Gründen beruht, die der Darlehensnehmer nicht zu vertreten hat, mit der Folge, dass Rückstandszinsen insoweit nicht erhoben werden können, vgl. OVG NRW, Urteil vom 14. Juni 1999 - 16 A 2169/98 -, NVwZ 2000, S. 217.
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.09.2014 - 12 A 2860/12
Rechtmäßigkeit von Zinsen eines KfW-Darlehens bei vom Darlehensnehmer zu …
vgl. OVG NRW, Urteil vom 14. Juni 1999 - 16 A 2169/98 -, juris, auch mit abgrenzender Bezugnahme auf den dem Urteil vom 14. Oktober 1992 - 16 A 3591/91 - zugrunde liegenden Sachverhalt, bei dem das Bundesverwaltungsamt lediglich die Anschriftenermittlung sehr zögerlich betrieben hatte, was nicht zur Berücksichtigung eines Mitverschuldens des Amtes führte.

References: § 90

§ 2
 § 88
 § 528
 § 534
 § 528
 § 2
 § 88
 § 528
 § 528
 § 18