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Timestamp: 2017-07-22 14:40:30+00:00

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HomeDie WWULeitungRektoratAmtliche Bekanntmachungen2004Ausgabe 16
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O R D N U N Gfür die Zwischenprüfung in den Studiengängen Biologiemit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt an- Grund-, Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Haupt- und Realschulen- Gymnasien und Gesamtschulen- Berufskollegsan der Westfälischen Wilhelms-Universität Münstervom 02.Dezember 2004Aufgrund des § 2 Abs. 4, des § 92 Abs. 2 und des § 94 Absätze 1 und 6
des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen
(Hochschulgesetz - HG) vom 14. März 2000 (GV.NRW S. 190), und § 8 Abs.
3 der Ordnung der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen
(Lehramtsprüfungsordnung - LPO) vom 27. März 2003, hat die Westfälische
Wilhelms-Universität die folgende Zwischenprüfungsordnung erlassen: Inhaltsübersicht§ 1 Zweck der Prüfung § 2 Zeitpunkt der Prüfung § 3 Prüfungsausschuss § 4 Prüferinnen, Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer § 5 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen § 6 Meldung zur Prüfung § 7 Umfang und Verfahren der Zwischenprüfung § 8 Bewertung der Prüfungsleistung § 9 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung und Ordnungsverstoß § 10 Wiederholung der Prüfung § 11 Einsicht in die Prüfungsakten § 12 Ungültigkeit der Zwischenprüfung § 13 Übergangsbestimmungen § 14 Inkrafttreten Anhang: Studienverlaufspläne § 1 Zweck der Prüfung(1) Die Zwischenprüfung ist eine Hochschulprüfung. Sie bildet den
erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums gemäß § 6 Abs. 1 und 2 der
Ordnung der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen vom 27.
März 2003 in dem Studiengang „Biologie“ mit dem Abschluss Erste
Staatsprüfung für das „Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie
den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen“ bei Wahl des
Schwerpunkts Haupt- und Realschulen, sowie in den Studiengängen
„Biologie“ mit den Abschlüssen Erste Staatsprüfung für das „Lehramt an
Gymnasien und Gesamtschulen“ und für das „Lehramt an Berufskollegs".(2)
In der Zwischenprüfung sollen die Studierenden nachweisen, dass sie die
für ein erfolgreiches Studium erforderlichen fachlichen Grundlagen, die
methodischen Kenntnisse und eine systematische Orientierung erworben
haben. § 2 Zeitpunkt der Prüfung(1) Die Zwischenprüfung im Studiengang für das Lehramt an Grund-,
Haupt- und Realschulen soll vor Beginn des 4. Semesters, die
Zwischenprüfung in den Studiengängen für die Lehrämter an Gymnasien
und Gesamtschulen und an Berufskollegs soll vor Beginn des 5. Semesters
abgelegt sein.(2) Die Zwischenprüfung kann vor dem in Abs. 1
genannten Termin abgelegt werden, wenn die für die Zulassung
erforderlichen Leistungen nachgewiesen werden.(3) Die
Zwischenprüfung wird innerhalb eines von der oder dem Vorsitzenden des
Prüfungsausschusses festgelegten Zeitraumes abgenommen. § 3 Prüfungsausschuss(1) Der Fachbereich Biologie bildet einen Prüfungsausschuss für die
Zwischenprüfung, dem die Organisation der Prüfung, die Bestellung der
Prüferinnen, Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer und die Entscheidung
in Prüfungsangelegenheiten übertragen wird. Der Prüfungsausschuss
achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten
werden. Er berichtet regelmäßig dem Fachbereich über die Entwicklung
der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform der
Studienordnungen/-Studienpläne und der Zwischenprüfungsordnung. Der
Prüfungsausschuss kann die Erledigung der laufenden Geschäfte auf die
oder den Vorsitzenden übertragen. Dies gilt nicht für die
Entscheidungen über Widersprüche.(2) Der Prüfungsausschuss
besteht aus der oder dem Vorsitzenden, der oder dem stellvertretenden
Vorsitzenden und fünf weiteren Mitgliedern.(3) Die oder der
Vorsitzende, die oder der stellvertretende Vorsitzende und zwei
weitere Mitglieder werden aus der Gruppe der Professorinnen und
Professoren, ein Mitglied aus der Gruppe der wissenschaftlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zwei Mitglieder aus der Gruppe der
Studierenden vom Fachbereichsrat gewählt. Entsprechend werden für die
Mitglieder des Prüfungsausschusses, mit Ausnahme der oder des
Vorsitzenden und der oder des stellvertretenden Vorsitzenden, Vertreter
gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder aus der Gruppe der Professorinnen
und Professoren beträgt drei Jahre, die der Mitglieder aus der Gruppe
der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die der
studentischen Mitglieder beträgt ein Jahr.(4) Die studentischen
Mitglieder wirken bei pädagogisch-wissenschaftlichen Entscheidungen
nicht mit. Als solche gelten insbesondere die Beurteilung und
Anrechnung von Prüfungsleistungen oder Studienleistungen, die
Bestimmung von Prüfungsaufgaben und die Bestimmung der Prüferinnen und
Prüfer.(5) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn neben
der oder dem Vorsitzen-den oder der oder dem stellvertretenden
Vorsitzenden und zwei weiteren Professorinnen und Professoren
mindestens zwei weitere stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Der
Prüfungsausschuss entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Bei Entscheidungen
nach Abs. 4 ist Stimmenthal-tung ausgeschlossen.(6) Die
Mitglieder des Prüfungsausschusses, die Prüferinnen und Prüfer,
unterliegen der Amtsverschwiegenheit; sofern sie nicht im öffentlichen
Dienst stehen, sind sie durch die oder den Vorsitzenden zur
Verschwiegenheit zu verpflichten. Die Sitzungen des
Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. § 4 Prüferinnen und Prüfer
(1) Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüferinnen und Prüfer.(2)
Zu Prüferinnen oder Prüfern in der Zwischenprüfung können alle am
Fachbereich tätigen, im Sinne von § 95 HG zur Abnahme von
Hochschulprüfungen befugten Per-sonen sowie promovierte
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter be-stellt werden,
die in den der Zwischenprüfung vorangegangenen Semestern eine
ein-schlägige Lehrtätigkeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität
ausgeübt haben.Der Prüfungsausschuss kann Professorinnen oder
Professoren, die im Fachbereich hauptamtlich tätig waren oder
nebenamtlich tätig sind, die Prüfungsberechtigung für eine bestimmte
Zeit nach ihrem Ausscheiden erteilen.(3) Der Prüfungsausschuss gibt mindestens zwei Wochen vor der Prüfung die Termine bekannt. § 5 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen(1) Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in demselben
Studiengang an anderen Hochschulen im Geltungsbereich des
Grundgesetzes erbracht wurden, sowie gleichwertige Studien- und
Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen oder an anderen
Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden,
werden von Amts wegen angerechnet. Gleichwertige Studien- und
Prüfungsleistun-gen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereichs
des Grundgesetzes erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet. Bei
der Anerkennung von Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die
außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes erbracht wurden, sind
die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz
gebilligten Äquivalenzvereinbarungen, Absprachen im Rahmen von
Hochschulpartnerschaften und die einschlägigen Vorgaben der Ordnung
der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen zu beachten.(2) Für Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien gilt Absatz 1 entsprechend.(3)
Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten können anerkannt werden,
sofern Gleichwertigkeit mit Studienanforderungen nachgewiesen wird.(4)
Werden Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten -
soweit die Notensysteme vergleichbar sind - zu übernehmen und nach
Maßgabe der örtlichen Prüfungsordnung in die Berechnung der Gesamtnote
einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk
„bestanden“ aufgenommen. Eine Kennzeichnung der Anerkennung im Zeugnis
ist zulässig.(5) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze
1 bis 3 besteht ein Rechtsanspruch auf Anerkennung. Die oder der
Studierende hat die für die Anrechnung erfor-derlichen Unterlagen
vorzulegen.(6) Zuständig für die Anerkennung ist der Prüfungsausschuss. § 6 Meldung zur Prüfung(1)
Die Meldung zur Zwischenprüfung ist schriftlich an die oder den
Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Die Prüfungstermine
werden durch Aushang bekanntgegeben.(2) Zur Zwischenprüfung kann nur zugelassen werden, werdas Zeugnis der allgemeinen oder einschlägig fachgebundenen
Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von zuständiger
staatlicher Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis besitzt,an der Westfälischen Wilhelms-Universität für den Studiengang, in Bezug
auf den die Zulassung zur Zwischenprüfung beantragt wird,
eingeschrieben ist,die Zwischenprüfung oder eine Abschlussprüfung
in dem Studiengang, in Bezug auf den die Zulassung zur Zwischenprüfung
beantragt wird, oder eine vergleichbare Prüfung in einem
vergleichbaren anderen Studiengang nicht endgültig nicht bestanden hat,Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise nach Maßgabe des Anhangs vorlegt.(3) Dem Antrag auf Zulassung sind folgende Unterlagen beizufügen:die Nachweise über das Vorliegen der o.g. Zulassungsvoraussetzungen,das Studienbuch oder die an seine Stelle tretenden Unterlagen,eine Erklärung über Art, Umfang und Ergebnis früherer Hochschulprüfungen und vergleichbarer Staatsprüfungen,eine Erklärung über bereits abgelegte Prüfungen in einem
Lehramtsstudiengang und deren Ergebnis sowie darüber, ob die
Kandidatin/der Kandidat sich in einem anderen Prüfungsverfahren eines
Lehramtsstudiengangs befindet.Falls es der Kandidatin oder dem
Kandidaten nicht möglich ist, Unterlagen in der vorgeschriebenen Weise
beizubringen, kann der Prüfungsausschuss ihr oder ihm gestatten, den
Nachweis auf andere Art zu führen.(4) Die oder der Vorsitzende
des Prüfungsausschusses oder die oder der stellvertretende Vorsitzende
des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung, bei
Widersprüchen der Prüfungsausschuss.(5) Die Zulassung ist abzulehnen,a) wenn die in Abs. 2 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind, oderb) die Unterlagen gem. Abs. 3 unvollständig sind, oderc)
die Kandidatin oder der Kandidat die Zwischenprüfung im Prüfungsfach an
einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des
Hochschulrahmengesetzes endgültig nicht bestanden hat, oderd) die
Kandidatin oder der Kandidat sich bereits an einer anderen Hochschule
in einem Zwischenprüfungsverfahren eines Lehramtsstudiengangs befindet.(6)
Die Zwischenprüfung im Studiengang mit dem Abschluss Erste
Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen,
Schwerpunkt Haupt- und Realschulen, findet studienbegleitend statt.
Der Zulassungsantrag ist vor der Meldung zur ersten Fachprüfung zu
stellen. Für die einzelnen Prüfungsleistungen ist jeweils eine
gesonderte Meldung erforderlich. Gemäß dem Anhang vorzulegende
Leistungs- und Teilnahmenachweise sind spätestens mit der Meldung zur
letzten Klausur der Zwischenprüfung vorzulegen. Die Zulassung zur
Zwischenpüfung erfolgt insoweit unter Vorbehalt. § 7 Umfang und Verfahren der Zwischenprüfung(1)
Art (z. B. Klausur, mündliche Prüfung) und Umfang (Dauer der Prüfung)
der Prüfungsleistungen sind für die einzelnen Fächer und Lehrämter im
Anhang geregelt.(2) Macht eine Kandidatin oder ein Kandidat
durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie oder er wegen
ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfung
ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so soll die
oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ihr oder ihm gestatten,
gleichwertige Prü-fungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen. § 8 Bewertung der Prüfungsleistung(1)
Jede schriftliche Arbeit ist von zwei Prüferinnen/Prüfer zu bewerten.
Hiervon kann nur aus zwingenden Gründen abgewichen werden; die Gründe
sind aktenkundig zu machen. Im Falle divergierender Bewertungen
errechnet sich die Note in entsprechender Anwendung von Abs. 4.(2) Für die Bewertung sind folgende Noten zu verwenden:1 = sehr gut2 = gut 3 = befriedigend 4 = ausreichend 5 = nicht ausreichend eine hervorragende Leistung;eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.Zur Differenzierung können folgende Zwischennoten gegeben werden:sehr gut (-) (1,3); gut (+) (1,7); gut (-) (2,3); befriedigend (+) (2,7); befriedigend (-) (3,3); ausreichend (+) (3,7).(3) Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn jede Prüfungsleistung mindestens mit der Note „ausreichend“ (4, 0) beurteilt wird.(4)
In den Studiengängen mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für die
Lehrämter an Gymnasien und Gesamtschulen und an Berufskollegs besteht
die Note der Zwi-schenprüfung aus der Note der Klausur. Im Studiengang
mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt-
und Realschulen errechnet sich die Note der Zwischenprüfung aus dem
Durchschnitt der Benotungen der einzelnen Prü-fungsleistungen. Die
Gesamtnote lautet:bei einem Durchschnitt bis 1,5 bei einem Durchschnitt über 1,5 bis 2,5 bei einem Durchschnitt über 2,5 bis 3,5 bei einem Durchschnitt über 3,5 bis 4,0 bei einem Durchschnitt über 4,0 = sehr gut;= gut;= befriedigend;= ausreichend;= nicht ausreichend.Bei der Festlegung der Gesamtnote wird nur die erste Stelle hinter dem Komma berücksichtigt.(5)
Über die bestandene Zwischenprüfung gem. Abs. 2 wird unverzüglich,
möglichst innerhalb von vier Wochen nach dem Erbringen der letzten
Prüfungsleistung, ein Zeugnis ausgestellt, das die Note der
Prüfungsleistung enthält. Es ist von der oder dem Vorsitzenden des
Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Datum zu versehen, an
dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. (6) Ist
die Zwischenprüfung nicht bestanden oder gilt sie als nicht bestanden,
erteilt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kandidatin
oder dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid, der auch
darüber Auskunft gibt, ob und in welcher Frist die Zwischenprüfung
wiederholt werden kann. Der Bescheid über die nicht bestandene
Zwischenprüfung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.(7)
Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Zwischenprüfung nicht
bestanden, wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der
entsprechenden Nachweise eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt,
die die erbrachte Prüfungsleistung und deren Note enthält und erkennen
läßt, dass die Zwischenprüfung nicht bestanden ist. § 9 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung und Ordnungsverstoß(1)
Die Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet,
wenn die Kandidatin oder der Kandidat zum Prüfungstermin ohne triftige
Gründe nicht erscheint oder wenn sie oder er nach Beginn der Prüfung
ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt.(2) Die für
den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem
Prüfungsausschuss unverzüglich angezeigt und glaubhaft gemacht werden.
Bei Krankheit der Kandidatin oder des Kandidaten kann die Vorlage eines
ärztlichen Attestes verlangt werden. Werden die Gründe anerkannt, so
wird ein neuer Termin an-beraumt.(3) Versucht die Kandidatin
oder der Kandidat, das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung
oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die
Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Eine
Kandidatin o-der ein Kandidat, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf
der Prüfung stört, kann von der oder dem jeweiligen Aufsichtsführenden
von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall
gilt die Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
Wird die Kandidatin oder der Kandidat von der weiteren Erbringung der
Prüfungsleistung ausgeschlossen, kann sie oder er verlangen, dass diese
Entscheidung vom Prüfungsausschuss überprüft wird.(4)
Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der Kandidatin
oder dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen und zu
begründen. Der Kandidatin oder dem Kandidaten ist Gelegenheit zum
rechtlichen Gehör zu geben. § 10 Wiederholung der PrüfungHat
die Bewerberin oder der Bewerber die Zwischenprüfung nicht bestanden,
so kann sie oder er die Prüfung, im Falle des Lehramts für Grund-,
Haupt- und Realschulen die nicht-bestandene(n) Prüfungsleistung(en),
zweimal wiederholen. § 11 Einsicht in die Prüfungsakten(1)
Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens wird der Kandidatin oder dem
Kandidaten auf Antrag Einsicht in die Prüfungsunterlagen gewährt.(2)
Der Antrag ist binnen eines Monats nach Aushändigung des
Prüfungszeugnisses bei der oder dem Vorsitzenden des
Prüfungsausschusses zu stellen. Es gilt § 32
Verwaltungsverfahrensgesetz Nordrhein-Westfalen. Die oder der
Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der
Einsichtnahme. § 12 Ungültigkeit der Zwischenprüfung(1)
Hat die Kandidatin oder der Kandidat bei der Zwischenprüfung getäuscht
und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt,
kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Note für die
Prüfungsleistung entsprechend berichtigen und die Prüfung für nicht
bestanden erklären.(2) Waren die Voraussetzungen für die
Zulassung zur Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin oder der
Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach
der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel durch das
Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin oder der Kandidat die
Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der
Prüfungsausschuss unter Beach-tung des Verwaltungsverfahrensgesetzes
für das Land Nordrhein-Westfalen über die Rechtsfolgen.(3) Vor einer Entscheidung ist der oder dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben.(4)
Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein
neues zu erteilen. Eine Entscheidung nach (1) und (2) Satz 2 ist nach
einer Frist von fünf Jahren nach Ausstellung des Prüfungszeugnisses
ausgeschlossen. § 13 ÜbergangsbestimmungenDiese Prüfungsordnung gilt für Studierende, die vom 1. Oktober 2003 an ihr Studium aufnehmen. § 14 Inkrafttreten(1) Diese Zwischenprüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2003 in Kraft.Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrats des Fachbereichs Biologie vom 30. 08. 2004.Münster, den 02. Dezember 2004Der Rektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt Die vorstehende Ordnung wird gemäß der Ordnung der Westfälischen
Wilhelms-Universität über die Verkündung von Ordnungen, die
Veröffentlichung von Be-schlüssen sowie die Bekanntmachung von
Satzungen vom 08.01.1991 (AB Uni 91/1), zuletzt geändert am 23.12.1998
(AB Uni 99/4), hiermit verkündet.Münster, den 02. Dezember 2004Der RektorProf. Dr. Jürgen Schmidt AnhangLehramt für Gymnasien und GesamtschulenVoraussetzungen für die Zulassung zur Zwischenprüfung1. SemesterVorlesung „Grundlagen der Biologie (Teil 1)“4 SWSPraktikum „Laborbiologie“ 5 SWSLN 2. SemesterVorlesung „Grundlagen der Biologie (Teil 2)“ 4 SWSPraktikum „Freilandbiologie“ mit Exkursionen 5 SWSLN3. SemesterVorlesung „Evolution und Biodiversität der Pflanzen“ 2 SWSPraktikum „Evolution und Biodiversität der Pflanzen“2 SWSLN/TN1Vorlesung „Evolution und Biodiversität der Tiere“2 SWSPraktikum „Evolution und Biodiversität der Tiere“2 SWSLN/TN1Vorlesung „Fachdidaktik“2 SWS(1LN in einem der beiden Praktika nach Wahl, TN in dem anderen Praktikum)4. SemesterVorlesung „Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen“ Vorlesung „Zellbiologie und Physiologie der Tiere“PrüfungsleistungKlausur (nach dem 4. Semester) 3,5 hLehramt für BerufskollegsVoraussetzungen für die Zulassung zur Zwischenprüfung1. SemesterVorlesung „Grundlagen der Biologie (Teil 1)“ 4 SWSPraktikum "Laborbiologie" 5 SWS2. Semester4 SWSVorlesung „Grundlagen der Biologie (Teil 2)“ 5 SWS LNPraktikum „Freilandbiologie“ mit Exkursionen 3. SemesterVorlesung „Evolution und Biodiversität der Pflanzen“ 2 SWSPraktikum „Evolution und Biodiversität der Pflanzen“ 2 SWS LN/TN1Vorlesung „Evolution und Biodiversität der Tiere“ 2 SWSPraktikum „Evolution und Biodiversität der Tiere“ 2 SWS LN/TN1Vorlesung „Fachdidaktik“ 2 SWS (1LN in einem der beiden Praktika nach Wahl, TN in dem anderen Praktikum)4. SemesterVorlesung „Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen“ 3 SWSVorlesung „Zellbiologie und Physiologie der Tiere“ 3 SWSPrüfungsleistung
Klausur (nach dem 4. Semester) 3,5 hLehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen,
Schwerpunkt Haupt-, Real- und GesamtschulenVoraussetzungen für die Zulassung zur Zwischenprüfung1. SemesterEinführung in die Biologie: Die Zelle als Lebensgrundlage 2 SWS LN#1. Semester (evtl. 3. Semester)/2. SemesterLehreinheit „Einführung in die Zoologie“ (Teil 1) 4 SWS *Lehreinheit „Einführung in die Humanbiologie“ (Teil 1/Teil 2) 4 SWS * 2. Semester„Chemie für Biologen“ 2 SWS LN„Freilandbiologie“ mit Exkursionen 5 SWS TN2. Semester/3. Semester (evtl. 1. Semester)Lehreinheit „Einführung in die Botanik“ (Teil 1/Teil 2) 2 SWS *3. SemesterEinführung in die Ökologie 2 SWS*PrüfungsleistungKlausur zu den mit * gekennzeichneten Veranstaltungen je 60-90 minKlausur zu den mit ** gekennzeichneten Veranstaltungen (studienbegleitend im 1. bis 3. Semester)je 60 minTN ist ein Teilnahmenachweis, mit HerbarLN#
ist ein Leistungsnachweis, der wahlweise auch in den anderen
Vorlesungen des Naturwissenschaftlichen Moduls (Physik, Chemie; jeweils
2 SWS) erworben werden kann. TOP-AdressenWahlenGedrucktes und DownloadsVerfassung der Universität Münster

References: § 2
 § 92
 § 94
 § 8
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 1
 § 6
 § 2
 § 3
 § 4
 § 95
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 32
 § 12
 § 13
 § 14