Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202007,%201584
Timestamp: 2019-04-24 04:58:40+00:00

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Berechnung des Fristbeginns in Überleitungsfällen nach Art. 229 § 6 Abs. 4 S. 1 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB); Verjährung eines Anspruchs aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen Unwirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung einer Eigentumswohnung; Nichtigkeit einer dem Treuhänder erteilten umfassenden Vollmacht wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz (RBerG); Zurechnung des Wissens des Treuhänders dem Treugeber im Rahmen der zivilrechtlichen Verjährung
Zur Frage des Beginns der kenntnisabhängigen dreijährigen Verjährungsfrist des § 199 Abs. 1 BGB bei vor dem 1.1.2002 entstandenen Ansprüchen; keine Zurechnung des Wissens eines Treuhänders bei Nichtigkeit von Treuhandvertrag und Vollmacht wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz
Viele Schadensersatzansprüche aus Falschberatung sind noch nicht verjährt
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.1.2007, Az.: XI ZR 44/06 (Beginn der neuen Regelverjährung bei der Rückabwicklung eines Immobiliendarlehens)" von RA Arne Podewils, LL.M., original erschienen in: ZfIR 2007, 270 - 275.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.01.2007, Az.: XI ZR 44/06 (Abhängigkeit der Verjährungsfrist in Überleitungsfällen von subjektiven Voraussetzungen)" von Dr. Carl-Heinz Witt L.L.M., original erschienen in: NJW 2007, 1584 - 1588.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.01.2007, Az.: XI ZR 44/06 (Zu den subjektiven Voraussetzungen bei der Regelverjährung)" von Prof. Dr. Hans-Michael Krepold, original erschienen in: BKR 2007, 151 - 152.
Zusammenfassung von "Die Verjährung sogenannter Altansprüche von Kapitalanlegern - vor und nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23.1.2007" von Prof. Dr. Heinz-Dieter Assmann und RA/ Notar Dr. Klaus-R. Wagner, FA SteuerR, original erschienen in: ZfIR 2007, 562 - 567.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des 23.01.2007, Az.: XI ZR 44/06 (BGH urteilt zur Verjährung sog. Altfälle)" von RA Raimund Röhrich, original erschienen in: AG-Report 2007 Heft 6.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.01.2007, Az.: XI ZR 44/06 (Beginn der Verjährungsfrist in Überleitungsfällen)" von Dr. Markus Würdinger, original erschienen in: JZ 2007, 1055 - 1057.
Zusammenfassung von "Beginn der regelmäßigen Verjährung in so genannten Überleitungsfällen" von Privatdozentin Dr. Marlene Schmidt, original erschienen in: NJW 2007, 2447 - 2449.
Vielmehr müssen - wie der erkennende Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat (BGHZ 171, 1 ff.) - zu diesem Zeitpunkt zusätzlich die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vorliegen, der Gläubiger muss also von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder diese nur infolge grober Fahrlässigkeit nicht haben.
Richtig ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, dass die Beklagten als Schuldnerinnen die Darlegungs- und Beweislast für Beginn und Ablauf der Verjährung und damit für die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis des Klägers gemäß § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB am Stichtag 1. Januar 2002 tragen (Senat, BGHZ 171, 1, 11, Tz. 32 m.w.Nachw.).

References: Art. 229
 § 6
 § 199
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 199
 § 199