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Timestamp: 2017-04-27 14:48:25+00:00

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Veröffentlichung urheberrechtlich geschützter Texte und Bilder (Grafiken, Fotos) in der Schule
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[3] Bitte weisen Sie Ihre Schüler darauf hin, dass diese die Digitalisate weder analog noch digital weiterverbreitet werden dürfen.
[5] UrhG § 53 Abs 3
Die Einwilligung und die Kostenerstattung wird über einen Gesamtvertrag zu §53 (01.01.2015)
http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__53.html Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat seine Schulen am 6.11.2008 (s. Kopie / Fotokopie) und am 21.12.2012 (s. Neue Regeln für das Kopieren ab 1.1.2013) hierzu informiert.
[6] UrhG § 52a Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung
[7] Die Veröffentlichung ist einwilligungsfrei, aber nicht vergütungsfrei. Die Vergütung erfolgt pauschal durch einen Gesamtvertrag der Länder mit den Verwertungsgesellschaften (VG Wort, VG Bild/Kunst, VG Musikedition), vgl. Gesamtvertrag § 53 UrhG Kopien
[8] Bei Werken, die für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt sind sowie bei graphischen Aufzeichnungen von Werken der Musik (Noten) ist die Digitalisierung nur aus Printmedien erlaubt, die ab dem Jahr 2005 erschienen sind. Das Datum 2005 musste gewählt werden, weil die Verlage selbst erst ab diesem Zeitpunkt über die entsprechenden Rechte verfügen.
[9] Entsprechend dem Gesamtvertrag der Länder mit den Verwertungsgesellschaften zur Abgeltung von Vergütungsansprüchen nach § 52 a Urheberrechtsgesetz für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke bzw. Werkteile im Intranet von Schulen
Vgl. Gesamtvertrag § 52 a UrhG
[10] Die Regelungen für das öffentliche Zugänglichmachen von Werken oder Werkteilen für Zwecke des Unterrichts an den Schulen auf Lernplattformen mit passwortgeschütztem Zugang für Unterrichtsteilnehmer bleiben unverändert. Dies bedeutet, dass es auch künftig nicht erlaubt ist, Teile von Werken, die für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt sind (Schulbücher) beispielsweise in eine Lernplattform (Moodle) einzustellen. Der Regelungsbereich des § 52 a UrhG (Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung) unterscheidet sich zu dem in der Ergänzungsvereinbarung geregelten Bereich des § 53 UrhG dadurch, dass es bei § 52 a UrhG beispielsweise möglich ist, Materialien auf einen Server zu legen, auf die Schüler von Orten und Zeiten ihrer Wahl zugreifen können. In § 53 UrhG hingegen sind Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch geregelt. Es handelt sich um eine andere Form der Verfügbarmachung.
[11] „Praktisch wichtig für Schulen ist die Möglichkeit, kleine Teile eines Werkes bzw. Werke geringen Umfanges, die über das Internet zugänglich gemacht worden sind, auszudrucken und in der für eine Schulklasse erforderlichen Anzahl zu kopieren (§ 53 Abs. 3 UrhG). Damit können kurze Texte und einzelne Bilder aus dem Internet ohne Zustimmung des Rechteinhabers für den Unterrichtsgebrauch übernommen werden. § 53 Abs 3 UrhG ermöglicht in einem bestimmten Rahmen also den Download von Werken aus dem Internet“. (Stefan Haupt, Urheberrecht in der Schule, München 2006. S.79f .§ 53)
Die Veröffentlichung ist einwilligungsfrei, aber nicht vergütungsfrei. Die Vergütung erfolgt pauschal durch Gesamtvertrag der Länder mit den Verwertungsgesellschaften (VG Wort, VG Bild/Kunst, VG Musikedition), vgl.Gesamtvertrag § 53 UrhG Kopien
Die Veröffentlichung ist einwilligungs- und vergütungspflichtig, beides aber bei kleinen Teilen, Werken von geringem Umfang oder einzelnen Beiträgen bei Printmedien durch Gesamtvertrag der Länder mit der VG Musikedition abgedeckt (vgl. Johannes Lambert in Schulverwaltung spezial 1/2007, S. 31f), Gesamtvertrag § 53 UrhG Kopien
[14] Fotokopien für den Schulchor, das Schulorchester oder -bands usw. sind nicht erlaubt, es sei denn im Rahmen des Unterrichts, s. www.schulbuchkopie.de
Veröffentlichungsort: /sueb/recht/checkl/text_bild.htm
© [18.10.2015] [Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Baden-Württemberg] Drucken

References: § 53
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