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Timestamp: 2020-01-21 16:44:02+00:00

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Grundstück kaufen in Frankfurt/Oder OT Markendorf, Güldendorf und Lossow : Über 2,8 ha Wald und sonstige Flächen in Streulage in Frankfurt (Oder) - Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Über 2,8 ha Wald und sonstige Flächen in Streulage in Frankfurt (Oder)
Startpreis 4.200 EUR
Lageskizze Flur 110, Flurstück 270
Lageskizze Flur 109, Flurstücke 72/4, 76/4, 80/4, 227 und 228
Lageskizze Flur 136, Flurstück 241
Lageskizze Flur 133, Flurstück 475
Lageskizze Flur 133, Flurstück 235/1
Lageskizze Flur 110, Flurstück 254
Lageskizze Flur 108, Flurstück 17/14
Lageskizze Flur 107, Flurstück 160/12
Lageskizze Flur 107, Flurstück 370/1
Lageskizze Flur 124, Flurstück 195
Lageskizze Flur 127, Flurstück 23
Auktions-ID 321-0007
Höchstgebot 4.200 EUR *	von 056CD2B1
Das Bauamt der Stadt Frankfurt/Oder teilt dem Auktionshaus im Schreiben vom 13.01.2020 unter anderem mit, dass seitens der Behörde laut Aktenlage keine Auflagen und/oder Mängel für den Verkaufsgegenstand bekannt sind.
Die Flurstücke liegen im Außenbereich gemäß § 35 BauGB. Der Flächennutzungsplan stellt die Flurstücke 160/12, 370/1 der Flur 107 und Flurstück 17/14 der Flur 108 als Landwirtschaftsfläche, die Flurstücke 72/4, 76/4, 80/4, 228 der Flur 109 und Flurstück 254 der Flur 110 sowie Flurstück 195 der Flur 124 und Flurstücke 235/1, 475 der Flur 133 als Wald dar.
Das Flurstück 227 der Flur 109 und Flurstück 23 der Flur 127 ist im Flächennutzungsplan als Wald, Landwirtschaftsfläche, das Flurstück 270 der Flur 110 als Landwirtschaftsfläche. vorr. zu entwickelnde Fläche Ressourcenschutz dargestellt. Das Flurstück 241 der Flur 136 ist im Flächennutzungsplan als Grün-, Straßenverkehrsfläche dargestellt.
Hinweise der unteren Naturschutzbehörde: Die Grundstücke Flur 107, Flst. 370/1 und Flur 109, Flst. 80/4 befinden sich im Landschaftsschutzgebiet (LSG) ´Fauler See, Märkischer Naturgarten, Güldendorfer Mühlental, Eichwald und Buschmühle´ und sowohl im FFH-Gebiet als auch Naturschutzgebiet (NSG) ´Eichwald mit Tzschetzschnower Schweiz und Steiler Wand´.
Das Grundstück Flur 109, Flst. 72/4 befindet sich vollflächig im Vogelschutzgebiet (SPA) ´Mittlere Oderniederung´, im LSG ´Fauler See, Märkischer Naturgarten, Güldendorfer Mühlental, Eichwald und Buschmühle´ und sowohl im FFH-Gebiet als auch Naturschutzgebiet (NSG) ´Eichwald mit Tzschetzschnower Schweiz und Steiler Wand´.
Die Grundstücke Flur 109, Flst. 76/4, 227, und 228 befinden sich vollflächig im Vogelschutzgebiet (SPA) ´Mittlere Oderniederung´ und im LSG ´Fauler See, Märkischer Naturgarten, Güldendorfer Mühlental, Eichwald und Buschmühle´.
Das Grundstück Flur 110, Flst. 254 befindet sich teilweise im LSG ´Fauler See, Märkischer Naturgarten, Güldendorfer Mühlental, Eichwald und Buschmühle´.
Das Grundstück Flur 127, Flst. 23 befindet sich im LSG ´Ehemaliges Grubengelände Finkenheerd´.
Auf den Grundstücken Flur 109 Flst. 76/4, 227, 228, und Flur 124, Flst. 195 und Flur 127, Flst. 23 befinden sich Gewässer.
Baumschutz: Für Vorhaben notwendige Gehölzschnitte bzw. Fällungen sind in der Brut und Nistzeit (1. März bis 30. September) nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verboten und bedürfen der Befreiung nach § 67 BNatSchG, welche beantragt werden muss. Notwendige Fällungen, Rückschnitte und Eingriffe in den Wurzel- bzw. Traufbereich von Bäumen sind nach der aktuellen Baumschutzverordnung Frankfurt (Oder) (BaumSchVOFF) vom 05.11.2009 zu beantragen. Bitte berücksichtigen Sie die notwendigen Ersatzpflanzungen bzw. Ausgleichzahlungen.
Biotop- und Artenschutz: Die gesetzlichen Bestimmungen zum Arten- und Biotopschutz sind grundsätzlich einzuhalten. (...) Ergänzend dazu gelten gemäß § 18 Abs. 1 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) die Verbote des § 30 Absatz 2 des BNatSchG auch für Feuchtwiesen, Lesesteinhaufen, Streuobstbestände, Moorwälder, Hangwälder und Restbestockungen anderer natürlicher Waldgesellschaften.
Hinweise - untere Wasserbehörde: Die Grundstücke Flur 109 Flurstücke 72/4, 76/4, 80/4, 227 und 228 befinden sich im Überschwemmungsgebiet gemäß § 76 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) der Oder und im nach DDR-Recht festgesetzen Hochwassergebiet, welches als Rechtsverordnung bestehen bleibt (§ 106 WHG, § 150 Brandenburgisches Wassergesetz - BbgWG). Gemäß den vom Land Brandenburg veröffentlichten Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten werden die Grundstücke vom 10-, 100-, und 200 - jährlichen Hochwasser der Oder überschwemmt. Es wird ausdrücklich auf die Verbote und Einschränkungen in den einschlägigen Paragraphen im Abschnitt 6 - Hochwasserschutz des WHG, insbesondere auf die §§ 78, 78a, 78b, 78c, WHG, verwiesen.
Auf den Grundstücken Flur 109 Flurstücke 76/4, 227, 228 und Flur 124 Flurstück 195 und Flur 127 Flurstück 23 befinden sich Gewässer im Sinne des § 3 Nr. 1 WHG.
Der nördliche Teil der Grundstücke Flur 107 Flurstück 370/1 und Flur 109 Flurstück 80/4 grenzt jeweils an ein Gewässer im Sinne des § 3 Nr. 1 WHG.
Die Beseitigung oder wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer ist gemäß §67 Abs. 2 WHG Gewässerausbau, welcher gemäß § 68 WHG der Planfeststellung bzw. der Plangenehmigung bedarf. Eine Beseitigung oder wesentliche Umgestaltung eines Gewässers ohne Planfeststellung bzw. der Plangenehmigung stellt gemäß § 103 Abs. 1 Nr. 15 WHG eine bußgeldbewertete Ordnungswidrigkeit dar.
Der Eigentümer der v.g. Grundstücke hat gemäß § 41 WHG die Unterhaltungsmaßnahmen des Gewässerunterhaltungsverbandes am Gewässer zu dulden. Der Gewässerrandstreifen (5 m ab Böschungsoberkante) soll gemäß § 38 WHG vom Eigentümer im Hinblick auf dessen Funktion erhalten werden. Es gelten im Gewässerrandstreifen einige Verbote, wie zum Beispiel das Entfernen von standortgerechten Bäumen.
Die Errichtung von baulichen Anlagen in, an, über und unter einem Gewässer innerhalb eines Abstandes von 5 m ist gemäß § 87 BbgWG genehmigungsbedürftig. Die Errichtung von baulichen Anlagen in, an, über und unter dem Gewässer ohne die erforderliche wasserrechtliche Genehmigung stellt gemäß § 145 Abs. 1 Nr. 3 BbgWG eine bußgeldbewertete Ordnungswidrigkeit dar.
Erschließungsbeitragsrecht: Aus Sicht des Baulastträgers gehört das angefragte Flurstück 235/1 der Flur 133 zum kommunalen Wirtschaftsweg 1090. Auf den angefragten Flurstücken lasten weder Erschließungsbeiträge nach dem BauGB noch Straßenausbaubeiträge nach dem KAG.
Altlastenauskunft: Die angefragten Flurstücke sind nicht im Altlastenkataster der Stadt Frankfurt (Oder) vermerkt.
Die im Schreiben gegebenen Auskünfte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ersetzen auch nicht die auf Grund geltender rechtlicher Bestimmungen erforderlichen Genehmigungen, Zustimmungen und Erlaubnisse.
Zuschlag am 30.01.2020 ab 11:00 Uhr
Adresse Nahe Eisenhütterstädter Chaussee, Müllroser Chaussee und A 12
15236 Frankfurt/Oder OT Markendorf, Güldendorf und Lossow
Grundstücksgröße 28.609 m², lt. Grundbuchangaben.
Amtsgericht Frankfurt (Oder) von Frankfurt (Oder),
Blatt 14455, Flur 107, Flurstück 160/12, Blatt 14432, Flur 107, Flurstück 370/1,
Blatt 14307, Flur 108, Flurstück 17/14, Blatt 10633, Flur 109, Flurstück 80/4,
Blatt 10899, Flur 109, Flurstücke 76/4, 227 und 228, Blatt 14886, Flur 109, Flurstück 72/4,
Blatt 15901, Flur 110, Flurstück 254, Blatt 15902, Flur 110, Flurstück 270,
Blatt 12526, Flur 124, Flurstück 195, Blatt 13469, Flur 127, Flurstück 23,
Blatt 13626, Flur 133, Flurstück 475, Blatt 14029, Flur 133, Flurstück 235/1 sowie
Blatt 16018, Flur 136, Flurstück 241
Blatt 14455, Blatt 14432, Blatt 14307, Blatt 10633, Blatt 10899, Blatt 14886, Blatt 12526, Blatt 13469, Blatt 14029, Blatt 16018
Abt. II: Jeweils keine Eintragungen.
Abt. III: Jeweils keine Eintragungen.
Blatt 15901:
Abt. II, lfd. Nr. 1: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Erdgasfernleitungsrecht) für die EWE Aktiengesellschaft in Oldenburg.
Blatt 15902:
Abt. II, lfd. Nr. 2: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Erdgas-Hochdruckleitung) für die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH, Sitz: Frankfurt (Oder).
Blatt 13626:
Abt. II, lfd. Nr. 1: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Kabeltrassenrecht) für die Stadtwerke Frankfurt (Oder) Netzgesellschaft mbH, Sitz: Frankfurt (Oder).
Abt. II, lfd. Nr. 10: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Fernwärmenetz Abschnitt ´Heizkraftwerk bis Markendorf´) für die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH in Frankfurt (Oder).
Der Ersteher übernimmt die Eintragungen in Abt. II, lfd. Nr. 1 des Grundbuches Blatt 15901, lfd. Nrn. 1 und 2 des Grundbuches Blatt 15902 sowie lfd. Nrn. 1 und 10 des Grundbuches Blatt 13626 als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
Die Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde der Stadt Frankfurt (Oder) teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 31.03.2014 u.a. mit, dass das Flurstück 270 der Flur 110 unter der Deponie Fauler See/Fuchsbau im Altlastenkataster geführt wird. Hierbei handelt es sich um eine Altablagerung. Die Deponie bestand aus 2 Teilbereichen, welche durch eine Heizrohrtrasse voneinander getrennt waren. Es war eine Deponie von relativ großer Ausdehnung, sie wurde zu Teilen durch die Bürger der Stadt Frankfurt (Oder), verschiedenen Betrieben und der damals angrenzenden ehemaligen militärischen Liegenschaft der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte genutzt/verursacht. Ein Teil der Deponie lag in einer durch Erdaushub entstandenen Hohlform, andere Teile lagen nördlich und südlich der Trasse an den Hängen und wieder andere Teile auf der vorhandenen Hochfläche.
Im August 1991 wurde eine Gefährdungsabschätzung der Deponie Fauler See/ Fuchsbau ausgeführt. Eine Gefährdung des Grundwassers wurde aufgrund eines hohen Flurabstandes weitestgehend ausgeschlossen. Eine Deponiegasmessung ergab zwar, dass Deponiegas gemessen werden konnte, aber auch hier wurde weitestgehend eine Gefährdung des Menschen ausgeschlossen. Bei einer Bodenprobe im Bereich 0,1 - 0,3 m wurde ein sehr hoher MKW-Gehalt (>8.000 mg/kg) festgestellt, aufgrund einer organoleptischen Unauffälligkeit unter 0,5 m aber nicht weiter verfolgt, lediglich eine Sanierungsnotwendigkeit befunden. Des Weiteren wurde eine Böschungssanierung aufgrund möglicher Rutschungsgefährdungen für nötig befunden. In Oktober/November 1991 wurden umfangreiche Beräumungsarbeiten mit Bodenbewegungen und Bodenregulierungen, sowie teilweise Absperrung der Fläche. Weitere Untersuchungen und Maßnahmen sind lt. Aktenlage nicht bekannt. Nach 1991 kam es vermutlich zu erneuten Abfallablagerungen.
Es liegen kaum Informationen zur Art und dem Umfang der Belastungen vor, lediglich aus 1991 vor der Beräumung (siehe oben). Es wurden 3 quantitative Bodenluftmessungen in 2 m Tiefe durchgeführt und daraus ergab sich die Erkenntnis, dass der Deponiekörper zum damaligen Zeitpunkt aktiv war und ausgaste, des Weiteren wurde eine oberflächennahe Bodenprobe auf PAK und MKW untersucht (siehe oben).
Die wilde Müllablagerung betrag u.a. das Flurstück 270.
Die Inhaltsstoffe der Ablagerungen wurden nicht untersucht. Beräumt wurde Haus- und Sperrmüll, Baustoffe, Autowracks, Erdreich, Sondermüll und Altreifen, die Inhaltsstoffe der Ablagerungen wurden nicht untersucht.
Konkrete Verdachtsmomente bestehen nicht, ferner besteht kein bekanntes Gefahrenpotential. Bei einer möglichen sensiblen Nutzung der Fläche wäre eine Gefahrenlage denkbar.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass in absehbarer Zukunft der Grundstückseigentümer gemäß BBodSchG in Anspruch genommen werden kann.
Frankfurt (Oder) ist eine am Westufer der Oder gelegene kreisfreie Stadt im östlichen Brandenburg. Die Grenzstadt Frankfurt (Oder) liegt etwa 80 km östlich von Berlin ist über die A 12 sowie die B 5, B 87 und B 112 gut erreichbar.
Die östlichste Universitätsstadt Deutschlands ist ein Wissenschafts- und Forschungsstandort, u.a. mit der Europa-Universität ´Viadrina´. Durch die enge Verbindung zur polnischen Nachbarstadt Slubice entwickelt sich die Region zum Schwerpunkt für den Handel mit Europa. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.
Der Ortsteil Markendorf liegt südwestlich von Frankfurt (Oder) und die Ortsteile Güldendorf und Lossow liegen südlich von Frankfurt (Oder).
Die Flurstücke befinden sich in Streulage im südlichen Teil von Frankfurt (Oder) im Bereich der Ortsteile Markendorf, Güldendorf und Lossow.
Google Maps Koordinaten zu den Flurstücken:
Flur 136, Flurstück 241	52.323967, 14.474426
Flur 110, Flurstück 270	52.313635, 14.500651
Flur 133, Flurstück 475	52.296431, 14.482958
Flur 133, Flurstück 235/1	52.291327, 14.492832
Flur 110, Flurstück 254	52.314834, 14.520494
Flur 108, Flurstück 17/14	52.308507, 14.526156
Flur 107, Flurstück 160/12	52.316029, 14.546472
Flur 109, Flurstück 80/4	52.315390, 14.560385
Flur 107, Flurstück 370/1	52.308276, 14.553350
Flur 124, Flurstück 195	52.302306, 14.547066
Flur 127, Flurstück 23	52.272981, 14.558540
Internetadresse Gemeinde www.frankfurt-oder.de
Behörde Stadt Frankfurt (Oder), Logenstraße 8, 15230 Frankfurt (Oder), Tel.: 0335 552-0
Zum Aufruf kommen 15 Flurstücke in Streulage im südlichen Teil von Frankfurt (Oder) mit einer Grundstücksgröße von insgesamt 28.609 m², bestehend aus:
Flurstück 270, Flur 110 mit 10.184 m²,
Flurstück 195, Flur 124 mit 6.300 m²,
Flurstück 80/4, Flur 109 mit 3.893 m²,
Flurstück 76/4, Flur 109 mit 3.252 m²,
Flurstück 228, Flur 109 mit 1.758 m²,
Flurstück 227, Flur 109 mit 638 m²,
Flurstück 72/4, Flur 109 mit 1.249 m²,
Flurstück 254, Flur 110 mit 96 m²,
Flurstück 160/12, Flur 107 mit 108 m²,
Flurstück 370/1, Flur 107 mit 350 m²,
Flurstück 17/14, Flur 108 mit 79 m²,
Flurstück 23, Flur 127 mit 460 m²,
Flurstück 475, Flur 133 mit 18 m²,
Flurstück 235/1, Flur 133 mit 133 m²,
Flurstück 241, Flur 136 mit 91 m², jeweils lt. Grundbuchangabe.
Der Verkaufsgegenstand umfasst u.a. Waldflächen, die nach Angabe des Veräußerers überwiegend mit den Laubbaumarten Weide, Pappel und Birke bestockt sind. Das durchschnittliche Alter des Waldbestandes beträgt 58 Jahr.
Flurstück 270 stellt sich überwiegend als partiell mit Büschen und Gehölzen bewachsene Unlandfläche dar. Im nördlichen Bereich ist eine Teilfläche vertragslos in die Nutzung als Landwirtschafts-/Grünlandfläche miteinbezogen. Das Flurstück ist über einen Wirtschaftsweg, der von der Mühlroser Chaussee abzweigt, erreichbar und wird als Teilfläche der Deponie Fauler See/Fuchsbau im Altlastenkataster geführt.
Bei dem Flurstück 195 handelt es sich um einen unregelmäßig geschnittenen, teilweise schmalen Gehölzstreifen innerhalb einer größeren Landwirtschaftsfläche östlich der Eisenhüttenstädter Chaussee. Aufgrund der Lage handelt es sich um ein gefangenes Flurstück und eine Zuwegung ist nur über Flurstücke im Fremdeigentum möglich.
Die zwischen der A 12 und einer Bahntrasse liegenden, zusammenhängenden Flurstücke 76/4, 228 und 227 sowie das separate Flurstück 80/4 stellen Wald dar und sind über einen Waldweg erreichbar. Gemäß Angabe des Veräußerers befinden sich die Flurstücke im Vogelschutzgebiet „Mittlere Oderniederung“. Lt. Lageskizze verläuft über die Flurstücke 76/4, 228 und 227 ein Wassergraben.
Das südlich der A 12 liegende Flurstück 72/4 ist Bestandteil eines Waldstreifens und über einen Wirtschafts-/Waldweg, der zum Buschmühlenweg führt, erreichbar. Ferner weist der Veräußerer darauf hin, dass das Flurstück innerhalb des FFH-Gebietes „Oderwiesen am Eichwald“ und ebenfalls im Vogelschutzgebiet „Mittlere Oderniederung“ liegt.
Das unregelmäßig geschnittene Flurstück 254 ist ebenfalls Bestandteil einer Waldfläche südlich eines Weges, der von der Eisenhüttenstädter Chaussee abzweigt.
Das schmale Flurstück 160/12 liegt an der Pferdegasse und ist vertragslos in die Nutzung der angrenzenden Landwirtschaftsfläche mit einbezogen.
Flurstück 370/1 stellt eine Gehölzfläche südlich der Straße Weinberge dar und ist im Grundbuch als Gebäude und Freifläche ausgewiesen. Das Flurstück hat keine direkte Anbindung an öffentliches Straßenland und lt. Lageskizze verläuft der „Hospitalmühlenfließ“ im nördlichen Bereich über das Verkaufsflurstück.
Bei dem gefangenen Flurstück 17/14 handelt es sich um eine kleine mit Gehölz bewachsene Fläche am Rande einer großen Landwirtschaftsfläche, nahe der Eisenhüttenstädter Chaussee.
Das ebenfalls gefangene Flurstück 23 ist Bestandteil einer größeren Waldfläche. Lt. Lageskizze verläuft im westlichen Grundstücksbereich der Wasserlauf „Graben am Lossower Wald“.
Das kleine Flurstück 475 liegt am Rande einer größeren Waldfläche und an einem Verbindungsweg zur Straße „Am Waldrand“. Im Grundbuch ist das Flurstück als Betriebsfläche verzeichnet.
Das nahe eines Bahnüberganges gelegene Flurstück 235/1 stellt sich als Randbereich eines Weges, der zur Straße „Tobias-Magirus-Straße“ führt, dar und ist im Grundbuch als Verkehrsfläche verzeichnet.
Bei dem Flurstück 241 handelt es sich um einen Teil eines mit Gehölz bewachsenen Straßenbegleitstreifens an der B 112.
Für sämtliche Nutzung liegt dem Veräußerer keine vertragliche Vereinbarung vor. Es obliegt dem Ersteher hier eine vertragliche Regelung herbeizuführen.
Der Veräußerer weist darauf hin, dass im Zusammenhang mit der Lage innerhalb des FFH-Gebietes „Oderwiesen am Eichwald“ und im Vogelschutzgebiet „Mittlere Oderniederung“ Bewirtschaftungseinschränkungen bestehen.
Die Flurstücke haben größtenteils keine eigene Anbindung an öffentliches Straßenland und sind überwiegend nur über Wirtschafts-, Feld- bzw. Waldwege oder Flurstücke im Fremdeigentum erreichbar. Eine dingliche oder privatschriftliche Vereinbarung hinsichtlich der Zuwegungen besteht nicht. Der Ersteher muss sich bezüglich der zukünftigen Zuwegungen mit dem Eigentümer des dafür zu nutzenden Grundstückes in Verbindung setzen.
Eine Besichtigung des Verkaufsgegenstandes durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses fand nicht statt.
Die jeweiligen genauen Flurstücksgrenzen sind vor Ort nicht eindeutig bestimmbar.
Bilder 321-0007 - Über 2,8 ha Wald und sonstige Flächen in Streulage in Frankfurt (Oder)

References: § 35
 § 39
 § 67
 § 18
 § 30
 § 76
 § 150
 § 3
 § 3
 §67
 § 68
 § 103
 § 41
 § 38
 § 87
 § 145