Source: https://www.liesegang-partner.de/mustervertraege/bau/bauvertrag/modernisierungsvereinbarung-mit-einer-stadt.html
Timestamp: 2017-03-25 19:34:05+00:00

Document:
Modernisierungsvereinbarung mit einer Stadt | Bauvertrag | Baurecht | Musterverträge, Formulare, Vorlagen, Verträge, Vertragsmuster
BeauftragenÜber unsServicesMusterverträgeExpertenForumBlogKarriereKontakt Vereinbarung über die Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet ... Beginn Ausschnitt ...zwischen der	-nachstehend „Eigentümerin“ genannt-
-nachstehend „Stadt“ genannt-
(1)	Der im Grundbuch des Amtsgerichts von Blatt ein-getragene Grundbesitz, Gemarkung ,
wurde am durch Kaufvertrag (Urkunde Nr. des Notars ) an die Eigentümerin verkauft.
Auf den Grundstücken befindet sich (2)	Die Grundstücke liegen im Sanierungsgebiet „	“. Das Sanierungsgebiet wurde durch Satzung der Stadt, beschlossen und öffentlich bekannt gemacht. Die Sat-zung ist am	in Kraft getreten.
(3)	Die Gebäude, Freiflächen und notwendigen Erschließungsanlagen weisen Missstände und Mängel im Sinne des § 177 BauGB auf, die durch Modernisierungs- und lnstand-setzungsmaßnahmen entsprechend des Bau- und Sanierungskonzeptes der Stadt besei-tigt werden sollen. Die Maßnahmen sind damit geeignet, als Grundlage für Bescheini-gungen nach §§ 7h, 10f, 11a und 52 Abs. 1, S.6 EStG, § 82g EStDV zu dienen.
(4)	Tatbestandsermittlungen und Kostenprüfungen i.S.d. einschlägigen Vorschriften des BauGB und des EStG nebst der zum EStG ergangenen Richtlinien und Schreiben der Finanzbehörden zur Erstellung der in Abs. 3 benannten Bescheinigungen, Entwurf der Bescheinigungen zur Unterzeichnung durch die Stadt und etwaige rechtliche Auseinan-dersetzungen um die Bescheinigungen werden von der Stadt auf einen Dritten übertra-gen (Sanierungsbetreuung).
Zur zielgerichteten Tatbestandsermittlung gehört im Rahmen der Erstellung der zwi-schen Stadt und Grundeigentümerin zu schließenden Modernisierungsvereinbarung die Überprüfung sämtlicher steuerrechtlich relevanter Aspekte im Text und den aufgeführ-ten Zahlenwerken (Text der Vereinbarung, Sanierungskonzept, Baupläne und Baube-schreibung, Kostenkalkulationen) in Richtung Bescheinigungsfähigkeit.
Sämtliche Kosten der Stadt aus der Beauftragung des Dritten sowie dessen Aufwen-dungen im Umgang mit anderen Behörden und Dienstleistern trägt die Eigentümerin. Die Modalitäten der Abrechnung der Leistungen des Dritten werden in einer gesonder-ten Vereinbarung festgelegt.
§ 2 Grundlagen der Sanierung
(1)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, die Gebäude umfassen zu sanieren und
- zur Wohnnutzung mit einer Wohnfläche gemäß Wohnflächenverordnung von ca. m² bzw.
- zu einem umzubauen. Maßgebend für den Umbau sind die Bestands- und Baupläne, nebst Bau-beschreibung nach Anlage 2/1 und Anlage 2/2.
(2)	Das den Planungen aus Abs. (1) zugrunde liegende Bebauungs- und Sanierungskon-zepts der Stadt vom …. , (Anlage 3) wurde von der Stadt mit dem Eigentümer erör-tert. Der Eigentümerin stimmt dem Konzept zu und verpflichtet sich, mit den Maß-nahmen nach diesem Vertrag die Sanierungsziele zu unterstützen. Der Eigentümer ver-zichtet als betroffener Eigentümer auf Einsprüche gegen die Sanierungsplanung und danach erforderliche Maßnahmen der Stadt und Dritter.
§ 3 Leistungen der Eigentümerin
zur Bescheinigung nach § 7h Abs. 1 EStG
(1)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, entsprechend der Planungen nach § 1, an den in der Vorbemerkung genannten Grundstücken folgende Modernisierungs- und Instandset-zungsmaßnahmen im Sinne des § 177 BauGB entsprechend der in Anlage 2 beschrie-benen Leistungen durchzuführen.
Die Eigentümerin schätzt die Gesamtkosten der Maßnahmen auf € gemäß der Kalkulation nach Anlage 4/1.
Die Gesamtbaukosten für die Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen be-laufen sich geschätzt auf € ,
davon entfallen € auf die Bestandobjekte (vgl. detaillierte Aufschlüsselung nach Gewerken gemäß Anlage 4/2). Die Planungskosten betragen geschätzt € .
Die geschätzten Gesamtherstellkosten belaufen sich daher auf € .
Die sonstigen projektbezogenen Kosten werden auf € geschätzt.
Die Gesamtvertriebskosten werden geschätzt auf € .
Die Finanzierungskosten werden auf € geschätzt.
(2)	Die Eigentümerin versichert, dass mit den unter Abs. 1 bezeichneten Maßnahmen noch nicht begonnen worden ist. Der Eigentümerin ist bekannt, dass eine Bescheini-gung im Sinne der in § 1 Abs. (3) genannten Vorschriften durch die Stadt nicht erteilt werden kann, wenn einzelne Baumaßnahmen bereits vor Bestehen der Bescheini-gungsvoraussetzungen nach den Bescheinigungsrichtlinien des Landes durchge-führt wurden.
§ 4 Durchführung der Sanierungsmaßnahmen
(1)	Die in § 2 genannten Maßnahmen sind vorbehaltlich noch zu erteilender baurechtlicher Genehmigungen bis zum zu beenden. Eine Verlängerung bedarf der Zu-stimmung der Stadt.
(2)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, die vereinbarten Baumaßnahmen zügig bis zur be-zugsfertigen Herstellung durchzuführen. Bauabschnittsbildungen sind nach schriftli-cher Vereinbarung möglich.
(3)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, die äußere Gestaltung (Fassaden, Dach, Dachgau-ben, Farbgebung, etc.) – soweit in Anlagen 2 nicht abschließend bestimmt, im Einver-nehmen mit der Stadt zu planen und durchzuführen.
(4)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, im Rahmen des abzuschließenden Architektenver-trages die vorgenannten Abstimmungspflichten mit der Stadt dem Architekten aufzu-erlegen.
Bei Auftragsvergabe an einen Generalunternehmer sind die Pflichten der Eigentümerin aus diesem Vertrag dem Generalunternehmer aufzuerlegen.
(5)	Der Eigentümerin wird vor Beginn der Bauarbeiten die nach öffentlichem Recht erfor-derlichen Genehmigungen, insbesondere die Baugenehmigungen einholen. Genehmi-gungspflichtige Maßnahmen dürfen ohne Genehmigung nicht durchgeführt werden.
(6)	Die Stadt oder ein von ihr beauftragter Dritter überwacht die Durchführung der Maß-nahmen, zu der sich die Eigentümerin nach diesem Vertrag verpflichtet hat.
(7)	Die Eigentümerin verpflichtet sich, sich in allen die Durchführung dieses Vertrages betreffenden Fragen sich zunächst mit der Stadt oder dem von ihr beauftragten Dritten ins Benehmen zu setzen. Die Stadt ist berechtigt, im Rahmen der Gesetze ihre Interes-sen und Rechtshandlungen zur Durchführung dieses Vertrages wahrzunehmen, soweit dies nicht schon ausdrücklich in diesem Vertrag geschieht.
(8)	Die Kosten der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Sanierungsauf-wendungen) werden von der Eigentümerin ...... Ende Ausschnitt ...
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References: § 177
 § 82

§ 2

§ 3
 § 7
 § 1
 § 177
 § 1

§ 4
 § 2