Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/MAGISTER/Gall_hf.htm
Timestamp: 2018-10-18 22:15:28+00:00

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12. Jahrgang, Nr. 10 vom 17. September 2002, S.70
für das Hauptfach „Galloromanistik“
Das Hauptfach Galloromanistik umfasst folgende Bereiche:
Französische Sprachwissenschaft,
Französische Literaturwissenschaft,
Französische Landes- und Kulturwissenschaft,
Sprachpraxis.
Gute Französischkenntnisse zu Studienbeginn werden dringend empfohlen.
(1) Gemäß § 6 Abs. 1 soll die Kandidatin bzw. der Kandidat in Absprache mit der bzw. dem Prüfenden Vertiefungsgebiete benennen. Die Prüfung darf sich aber nicht auf diese beschränken. Die Themen der Magisterprüfung müssen sich von denen der Zwischenprüfung unterscheiden; ebenso sollen die Themen der mündlichen Prüfung nicht mit den gewählten Themen der Klausur übereinstimmen.
(2) Gemäß § 6 Abs. 3 dauert die mündliche Zwischenprüfung in der Regel 60 Minuten, die mündliche Magisterprüfung ebenfalls 60 Minuten.
(3) Gemäß § 7 Abs. 1 werden in der Klausur der Magisterprüfung aus den Bereichen A, B und C je zwei Aufgaben zur Wahl gestellt. Aus zwei dieser drei Bereiche ist je eine Aufgabe zu bearbeiten.
(4) Gemäß § 7 Abs. 3 beträgt die Dauer der Klausur in der Magisterprüfung 240 Minuten.
(5) Gemäß § 8 Abs. 4 muss im Falle der Zwischenprüfung jeder Bereich mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bewertet sein. Die Gesamtnote ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten für die drei Bereiche. Im Falle der Magisterprüfung erteilt jede Prüferin bzw. jeder Prüfer eine Note für die gesamte Prüfung. Die Gesamtnote ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der vergebenen Noten. Unzureichende Sprachkenntnisse können nicht durch andere Prüfungsleistungen ausgeglichen werden.
Nachweis des Latinums oder von Lateinkenntnissen im Umfang von 6 SWS. Auf Antrag kann dieser Nachweis bis zur Magisterprüfung erbracht werden.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an den Einführungen in die Bereiche des Studiums (Einführung in die französische Sprachwissenschaft, Einführung in die französische Literaturwissenschaft, Einführung in die Landes- und Kulturwissenschaft). Die erfolgreiche Teilnahme an den Einführungen ist grundsätzlich Voraussetzung für die Belegung von Proseminaren des jeweiligen Bereiches.
1 Leistungsnachweis über ein sprachwissenschaftliches Proseminar,
1 Leistungsnachweis über ein literaturwissenschaftliches Proseminar,
1 Leistungsnachweis über ein landes- und kulturwissenschaftliches Proseminar,
1 Leistungsnachweis über die sprachpraktischen Fähigkeiten: Erfolgreicher Abschluss des Sprachkurses Niveau II.
(2) Gemäß § 16 wird die Zwischenprüfung in deutscher Sprache auf Antrag bis zur Hälfte der Zeit in französischer Sprache abgelegt und besteht in etwa gleichem Umfang aus den Teilen A, B und C. Die Zwischenprüfung wird als Komplexprüfung abgelegt. Folgende Kenntnisse sind nachzuweisen:
vertiefte Kenntnisse der sprachwissenschaftlichen Analyse von Phonetik/Phonologie, Lexik/Semantik und Grammatik des Französischen,
grundlegende Kenntnis sprachwissenschaftlicher Theorien und Analysemethoden,
Überblickswissen über die Hauptepochen der Sprachgeschichte;
Grundlegende Kenntnis der wichtigsten Autoren und Epochen der französischen Literaturgeschichte und ihrer historischen und kulturellen Hintergründe,
vertiefte Kenntnis eines Autors und einer Gattung,
Kenntnis wichtiger Grundlagen in Literaturtheorie und Methode;
Landes- und Kulturwissenschaft
Grundlegende Kenntnis der geographischen, historischen, politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge Frankreichs,
Nachweis vertiefter Kenntnisse anhand einer landeswissenschaftlichen Problemstellung.
Nachweis über Lateinkenntnisse im Umfang von 6 SWS, soweit sie nicht bereits bei der Zwischenprüfung nachgewiesen wurden;
Grundkenntnisse einer weiteren romanischen Sprache im Umfang von 4 SWS;
Nachweis über die erfolgreich absolvierte Zwischenprüfung;
2 Leistungsnachweise über Hauptseminare im Bereich des gewählten Schwerpunktes;
je 1 Leistungsnachweis über ein Hauptseminar in den beiden anderen Bereichen;
Nachweis über den erfolgreichen Abschluss des sprachpraktischen Kurses Niveau IV;
Ein Auslandsaufenthalt von mindestens einem Semester in einem frankophonen Land wird nachdrücklich empfohlen.
(2) Gemäß § 21 Abs. 1 sind als Prüfungsleistungen zu erbringen eine Fachklausur in deutscher Sprache sowie eine mündliche Prüfung.
Für die Fachklausur werden aus den Bereichen A, B und C je zwei Aufgaben zur Auswahl gestellt. Aus dem gewählten Schwerpunktbereich und einem weiteren Bereich muss je eine Aufgabe bearbeitet werden.
Die mündliche Prüfung erfolgt in etwa gleichem Umfang zu den Bereichen A, B und C. Die mündliche Prüfung erfolgt im Umfang von ca. 2/3 zu dem gewählten Schwerpunkt und zu 1/3 zu dem in der schriftlichen Prüfung bearbeiteten zweiten Bereich. Folgende Kenntnisse sind nachzuweisen:
Sicherheit im mündlichen Gebrauch der französischen Sprache;
sichere Kenntnisse und Handhabung sprachwissenschaftlicher Theorien und Arbeitsmethoden,
Überblick über regionale, soziale und andere funktionale Varietäten des Französischen einschließlich der Frankophonie,
vertiefte Kenntnisse in zwei Themen aus dem Bereich der synchronen Sprachwissenschaft/Sprachvarianz,
Überblick über die Geschichte des Französischen von den Anfängen bis zur Gegenwart sowie vertiefte Kenntnisse einer Epoche oder eines Aspektes der Sprachgeschichte;
Überblick über die wesentlichen Entwicklungslinien, Strömungen und Autoren der französischen Literaturgeschichte unter Berücksichtigung ihres historischen und kulturgeschichtlichen Kontextes,
vertiefte Kenntnis mindestens je eines Autors, einer Epoche und einer Gattung und ihrer historischen und kulturellen Hintergründe,
Kenntnis grundlegender Theorien, Konzepte und Methoden der Literaturwissenschaft, Fähigkeit zu ihrer Anwendung;
Grundlegende Kenntnis der Sozial- und Kulturgeschichte Frankreichs,
Überblickskenntnisse zu französisch geprägten Kulturen außerhalb Frankreichs,
Grundlegende Kenntnis der Theorie und Methoden der interkulturellen Landes- und Kulturwissenschaften,
vertiefte Kenntnis einer Epoche sowie vertiefte Kenntnis einer spezifischen Fragestellung.
(3) Gemäß § 21 Abs. 3 wählt die bzw. der Studierende im Hauptstudium aus den Bereichen A, B und C den Schwerpunkt.
(4) Gemäß § 21 Abs. 4 sind die Prüfungsleistungen in der folgenden Reihenfolge zu erbringen:
Zur Klausur wird nur zugelassen, wer die Magisterarbeit bestanden hat. Zur mündlichen Prüfung wird nur zugelassen, wer die Klausur bestanden hat.
Die fachspezifischen Bestimmungen für das Hauptfach "Galloromanistik" treten mit Beginn des Sommersemesters 2004 in Kraft und finden auf alle Studierende Anwendung, die ihr Studium im Sommersemester 2004 beginnen sowie auf diejenigen Studierenden, die bislang die Magisterzwischenprüfung noch nicht abgelegt haben. Die anderen Studierenden sind berechtigt, die Anwendbarkeit dieser Prüfungsordnung schriftlich zu beantragen. Dieser Antrag ist verbindlich.

References: § 6
 § 6
 § 7
 § 7
 § 8
 § 16
 § 21
 § 21
 § 21