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Timestamp: 2016-10-22 09:00:36+00:00

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1C_103/2014 (13.03.2015)
1C_103/2014 � � Urteil vom 13. M�rz 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Elisabeth Br�ngger,
handelnd durch die Baudirektion des Kantons Z�rich, Generalsekretariat, Abteilung Stab / Sektion Recht, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Z�rich.
Beschwerde gegen das Urteil vom 16. Januar 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer.
Der Kanton Z�rich, vertreten durch das Amt f�r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL/ZH) der Baudirektion, plant in Zusammenarbeit mit der Stadt Uster den Ausbau des Aabachs im Abschnitt zwischen Zellweger-Wehr und der Br�cke Weiherallee. Der Projektperimeter umfasst eine L�nge von 580 m. Grundlage des Projekts bildet ein 2005 von Kanton und Stadt gemeinsam erarbeiteter Masterplan Aabach Uster, in dem ein Leitbild f�r den Aabach entwickelt und die gestalterischen Richtlinien f�r dessen Umsetzung definiert wurden. Der ebenfalls auf dieser Grundlage festgesetzte Gestaltungsplan Zellweger-Luwa-Areal grenzt im Nordwesten an den fraglichen Abschnitt des Aabachs und wird derzeit baulich realisiert. Das Bachausbauprojekt soll dem Hochwasserschutz, �kologischen Anspr�chen und der st�dtebaulichen Aufwertung des Aabachs dienen.
Das Projekt wurde vom 12. Dezember 2011 bis 27. Januar 2012 �ffentlich aufgelegt. Innert der Auflagefrist gingen drei Einsprachen gegen das Projekt ein, unter anderem diejenige von A. und B. C.________, Eigent�mer des Grundst�cks Gbbl.-Nr. C3382, welches unmittelbar am fraglichen Abschnitt des Aabachs liegt. Einsprache erhob auch die Gesellschaft f�r Natur- und Vogelschutz Uster.
Mit Beschluss vom 30. April 2013 setzte der Regierungsrat des Kantons Z�rich das Projekt f�r den Ausbau des Aabachs im Abschnitt Zellweger-Wehr bis zur Br�cke Weiherallee in der Stadt Uster fest (Ziff. I) und erteilte die daf�r notwendige baurechtliche Bewilligung, das Enteignungsrecht sowie die fischerei- und raumplanungsrechtlichen Bewilligungen (Ziff. II). Gleichzeitig wies er die von A. und B. C.________ erhobene Einsprache ab und trat auf jene der Gesellschaft f�r Natur- und Vogelschutz Uster wegen fehlender Legitimation nicht ein (Ziff. III). Weiter erteilte der Regierungsrat die gew�sserschutzrechtliche und die wasserbaupolizeiliche Ausnahmebewilligung f�r den Uferweg und die Sitzelemente aus Kunststein im Uferstreifen des Aabachs (Ziff. IV). Sodann regelte er die weiteren Zust�ndigkeiten (Ziff. V) und behielt die Konzessionierung f�r den Umbau des Zellweger-Wehrs samt Einbau der Fischtreppe einem gesonderten Verfahren vor (Ziff. VI). Schliesslich bewilligte er eine gebundene Nettoausgabe f�r das Wasserbauprojekt von Fr. 2'916'550.- samt Teuerung (Ziff. VII und VIII).
Diesen Beschluss fochten A. und B. C.________ am 10. Juni 2013 mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich an. Mit Urteil vom 16. Januar 2014 hiess dieses die Beschwerde teilweise gut. In Best�tigung der Dispositiv-Ziff. I bis VI des Beschlusses des Regierungsrats vom 30. April 2013 stellte es im Sinn der Erw�gungen fest, dass eine dauernde Beanspruchung des Grundst�cks von A. und B. C.________ durch das festgesetzte Bauprojekt ausgeschlossen ist. Die Dispositiv-Ziff. VII und VIII des Beschlusses hob das Verwaltungsgericht auf. Es kam insoweit zum Schluss, es handle sich um eine neue einmalige Ausgabe von �ber Fr. 3'000'000.-- (Fr. 2'916'550.-- zuz�glich Projektkosten von Fr. 154'727.35), welche der Zustimmung der Mehrheit aller Mitglieder des Kantonsrats bed�rfe (Art. 56 Abs. 2 lit. a KV/ZH [SR 131.211]); der Regierungsrat sei deshalb nicht befugt gewesen, die entsprechende Finanzierung zu beschliessen. Die Verfahrenskosten auferlegte das Verwaltungsgericht den Parteien je zur H�lfte (� 65a Abs. 2 i.V.m. � 13 Abs. 2 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG/ZH; LS 175.2]); angesichts des fehlenden �berwiegenden Obsiegens einer Partei sprach es keine Parteientsch�digungen zu (� 17 Abs. 2 VRG/ZH).
Mit Eingabe vom 28. Februar 2014 f�hren A. und B. C.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht und beantragen in der Hauptsache die Aufhebung des angefochtenen Urteils; eventualiter sei der Kosten- und Entsch�digungspunkt aufzuheben und zu ihren Gunsten abzu�ndern.
Die Vorinstanz beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Baudirektion beantragt die Beschwerdeabweisung. Das Bundesamt f�r Umwelt BAFU hat eine Stellungnahme eingereicht, ohne f�rmliche Antr�ge zu stellen. Die Beschwerdef�hrer haben am 27. Januar 2015 nochmals Stellung genommen und halten an ihrem Standpunkt fest.
1.1.�Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Ihm liegt ein Beschwerdeverfahren �ber ein Wasserbauprojekt und damit eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit zu Grunde. Ausnahmegr�nde i.S.v. Art. 83 ff. BGG liegen nicht vor. Die Beschwerdef�hrer haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG). Sie sind als Eigent�mer eines an das streitbetroffene Gew�sser anstossenden Grundst�cks durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und in ihren schutzw�rdigen Interessen betroffen (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich eine Verletzung von Bundesrecht, V�lkerrecht und kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 95 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten - einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung - gilt eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 281 f; 136 I 229 E. 4.1 S. 235).
Die Beschwerdef�hrer r�gen verschiedene kantonalrechtliche Bestimmungen als verletzt, ohne jedoch insoweit eine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts durch die Vorinstanz auch nur zu behaupten. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (vgl. auch E. 4 hiernach). Ebenso wenig legen die Beschwerdef�hrer substanziiert dar, inwieweit die Vorinstanz den Sachverhalt willk�rlich festgestellt haben sollte.
1.3.�Die Beschwerdef�hrer bringen in ihrer Stellungnahme vom 27. Januar 2015 neue Tatsachen und Beweismittel ins Verfahren ein, ohne sich indes zu den Voraussetzungen von Art. 99 Abs. 1 BGG zu �ussern, d.h. aufzuzeigen, inwiefern erst der angefochtene Entscheid��� hierzu Anlass bot. Letzteres ist nicht ersichtlich. Damit erweisen sich die neuen Vorbringen als unbeachtlich.
1.4.�Die Beschwerdef�hrer beantragen die Durchf�hrung eines Augenscheins, begr�nden diesen Antrag jedoch nicht. Die Streitsache ist hinreichend dokumentiert (Pl�ne, Fotodokumentationen), und zu beurteilen sind in erster Linie Rechtsfragen. Auf die Vornahme eines Augenscheins kann daher verzichtet werden. Der entsprechende Antrag ist abzuweisen.
Die Vorinstanz hat den Beschluss des Regierungsrats best�tigt, soweit dieser das Wasserbauprojekt gest�tzt auf � 18 Abs. 4 des kantonalen Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991 (WWG/ZH; LS 724.11) festgesetzt hat. Mit dem Projekt soll das im Kantonalen Landschaftsplan (als Teil des Kantonalen Richtplans) verankerte Ziel umgesetzt werden, geschlossene Siedlungen vor einem wahrscheinlich nur ein Mal pro 100 Jahre auftretenden Hochwasser zu sch�tzen. Dieses Ziel entspricht der Empfehlung des Bundesamts f�r Wasser und Geologie in dessen Wegleitung "Hochwasserschutz an Fliessgew�ssern". Nach der aktuellen kantonalen Gefahrenkarte bedroht ein solches 100-j�hrliches Hochwasser im fraglichen Abschnitt des Aabachs die linke Uferseite, w�hrend das rechte Ufer erst bei einem 300-j�hrlichen Hochwasser �berflutet w�rde. Das AWEL/ZH geht bei einem 100-j�hrlichen Hochwasser von einer Wasserabflussmenge des Aabachs von 50 m3 /s aus und strebt unter anderem generell ein Freibord von 50 cm, bei Br�cken ein solches von 1 m an.
Konkret sieht das Projekt vor, die Abflusskapazit�t des Aabachs zu erh�hen. Hierf�r soll die Bachsohle auf der gesamten L�nge des Abschnitts um 15 bis 90 cm abgesenkt und mit einem kontinuierlichen Gef�lle von rund 1 % ausgebildet und gesichert werden. Gleichzeitig soll der Bachquerschnitt verbreitert werden, dies ausschliesslich auf der rechten Bachseite, wo die Uferb�schung um ca. 1 m zur�ckversetzt und der bestehende Uferweg samt B�schung um ca. 1 m abgesenkt werden soll. Auf der linken Bachseite soll die bestehende Ufermauer lokal erh�ht und wasser- und landseitig verst�rkt werden. Bei der bestehenden Br�cke Wilstrasse ist eine Absenkung der Bachsohle um 60 cm vorgesehen, weshalb auch die flache Br�ckenfundation unterfangen werden muss. Durch die Tieferlegung des Uferwegs muss zudem ein bestehender Entlastungskanal (Regenbecken) unterhalb von Profil 9 im Querschnitt abgeflacht und verbreitert werden. Als gestalterische Massnahme soll die Bachsohle strukturreich ausgebildet werden, ebenso der B�schungsfuss mittels Entfernen der bestehenden Hartverbauung.
3.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen Verletzungen von Art. 3 f. des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 �ber den Wasserbau (SR 721.100), von Art. 37 GSchG und der Art. 21 f. NHG. Sie machen zusammenfassend geltend, das strittige Wasserbauprojekt sei aus Gr�nden des Hochwasserschutzes nicht notwendig, denn die Gefahrenlage verlange keine derart weitreichende Massnahme. Wie sich beim Hochwasser von Juni 2013 gezeigt habe, k�nne der Hochwasserschutz bereits mit einer Erh�hung der linksseitigen Ufermauer um rund 30-50 cm gew�hrleistet werden. Unter dem Deckmantel des Hochwasserschutzes w�rden mit dem Projekt ganz andere Ziele, n�mlich insbesondere die Schaffung eines neuen Erholungsraums f�r die Bev�lkerung, angestrebt. Mit der Rodung des Ufergeh�lzes werde ein kommunales Schutzobjekt und konkret ein wertvoller Baumbestand sowie ein ornithologisch bedeutender Lebensraum zerst�rt, ohne dass der Zustand des bereits verbauten Aabachs verbessert werde. Von einem Ersatz des Schutzobjekts k�nne nicht gesprochen werden, wenn es 30 bis 50 Jahre dauere, bis ein ann�hernd vergleichbarer Baumbestand wieder herangewachsen sei. Schliesslich sei in Verletzung von Art. 21 NHG eine Ausnahmebewilligung f�r die Abholzung der Uferbestockung erteilt worden.
3.2.1.�Das Bundesgesetz �ber den Wasserbau bezweckt den Schutz von Menschen und erheblichen Sachwerten vor sch�dlichen Auswirkungen des Wassers, insbesondere vor �berschwemmungen, Erosionen und Feststoffablagerungen (Hochwasserschutz); es gilt f�r alle oberirdischen Gew�sser (Art. 1). Der Hochwasserschutz ist Aufgabe der Kantone (Art. 2), welche diesen in erster Linie durch den Unterhalt der Gew�sser und durch raumplanerische Massnahmen gew�hrleisten (Art. 3 Abs. 1). Reicht dies nicht aus, so m�ssen Massnahmen wie Verbauungen, Eind�mmungen, Korrektionen, Geschiebe- und Hochwasserr�ckhalteanlagen sowie alle weiteren Vorkehrungen, die Bodenbewegungen verhindern, getroffen werden (Art. 3 Abs. 2). Diese Massnahmen sind mit jenen aus anderen Bereichen gesamthaft und in ihrem Zusammenwirken zu beurteilen (Art. 3 Abs. 3). Gew�sser, Ufer und Werke des Hochwasserschutzes m�ssen so unterhalten werden, dass der vorhandene Hochwasserschutz, insbesondere die Abflusskapazit�t, erhalten bleibt (Art. 4 Abs. 1). Bei Eingriffen in das Gew�sser muss dessen nat�rlicher Verlauf m�glichst beibehalten oder wiederhergestellt werden. Gew�sser und Gew�sserraum m�ssen so gestaltet werden, dass sie einer vielf�ltigen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum dienen k�nnen, die Wechselwirkungen zwischen ober- und unterirdischen Gew�ssern weitgehend erhalten bleiben und eine standortgerechte Ufervegetation gedeihen kann (Art. 4 Abs. 2 lit. a-c). In �berbauten Gebieten kann die Beh�rde Ausnahmen von Abs. 2 bewilligen (Art. 4 Abs. 3).
Gem�ss Art. 37 GSchG d�rfen Fliessgew�sser unter anderem dann verbaut oder korrigiert werden, wenn der Schutz von Menschen oder erheblichen Sachwerten es i.S.v. Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber den Wasserbau erfordert (Abs. 1 lit. a). Dabei muss der nat�rliche Verlauf des Gew�ssers auch nach diesem Gesetz m�glichst beibehalten oder wiederhergestellt werden. Gew�sser und Gew�sserraum m�ssen so gestaltet werden, dass sie einer vielf�ltigen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum dienen k�nnen, die Wechselwirkungen zwischen ober- und unterirdischem Gew�sser weitgehend erhalten bleiben und eine standortgerechte Ufervegetation gedeihen kann (Abs. 2 lit. a-c). In �berbauten Gebieten sind wiederum Ausnahmen von Abs. 2 m�glich (Abs. 3).
3.2.2.�Nach Art. 21 Abs. 1 NHG darf die Ufervegetation (Schilf- und Binsenbest�nde, Auenvegetationen sowie andere nat�rliche Pflanzengesellschaften im Uferbereich) weder gerodet noch �bersch�ttet noch auf andere Weise zum Absterben gebracht werden. Gem�ss Art. 22 Abs. 2 NHG mit dem Randtitel "Ausnahmebewilligungen" kann die zust�ndige kantonale Beh�rde die Beseitigung der Ufervegetation in den durch die Wasserbaupolizei- oder Gew�sserschutzgesetzgebung erlaubten F�llen f�r standortgebundene Vorhaben bewilligen.
3.3.�Die Vorinstanz hat zusammenfassend erwogen, beim Hochwasser von Anfang Juni 2013 sei auf der linken Uferseite des Aabachs ein Freibord von lediglich ca. 15-20 cm H�he �brig geblieben, dies obwohl die Abflussmenge nur 31 m3 /s und nicht wie bei einem 100-j�hrlichen Hochwasser 50 m3 /s betragen habe. Dieses Hochwasserereignis zeige die Notwendigkeit von Hochwassermassnahmen eindr�cklich auf. Die projektierten Massnahmen, n�mlich das Absenken der Bachsohle und die teilweise Verbreiterung des Bachquerschnitts, seien geeignet, die Abflusskapazit�t zu erh�hen. Das Projekt trage zudem zur Revitalisierung des Aabachs bei und bewirke eine Aufwertung f�r die aquatischen Lebewesen, indem es eine strukturreichere Bachsohle mit Niederwasserrinne, Fischunterst�nden sowie kleinen Flachwasserzonen und eine Verbesserung der Kontaktzone Wasser-Land durch unverbaute Uferpartien vorsehe. Aus ornithologischer Sicht f�hre die Schweizerische Vogelschutzwarte in ihrem Kurzgutachten zwar verschiedene Nachteile auf, komme im Ergebnis jedoch zum Schluss, dass die entstehenden Verluste bei einer sorgf�ltigen Ausf�hrung des Bachprojekts kompensiert werden k�nnten.
Im kommunalen Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte sei die Bestockung des Aabachs als "Bachlauf mit markanten Ufergeh�lzen mit vielf�ltiger Geh�lzflora, Wasser-, Sumpfpflanzen-, Hochstaudenried- und mageren Wiesenbest�nden" aufgef�hrt. Die Verbreiterung des Bachquerschnitts bedinge die Entfernung der bestehenden Uferbestockung auf der rechten Bachseite, was zu einer vor�bergehenden Beeintr�chtigung des Schutzobjekts f�hre. Die Bestockung werde jedoch wieder aufgebaut und vielf�ltiger gestaltet, sodass im Endeffekt eine �kologische Aufwertung resultiere. Da sich die zu ersetzende Uferbestockung nicht im Schwankungsbereich des Wasserspiegels befinde, handle es sich hierbei nicht um Ufervegetation i.S.v. Art. 21 Abs. 1 NHG, weshalb auch keine Ausnahmebewilligung nach Art. 22 Abs. 2 NHG habe erteilt werden m�ssen.
3.4.�Das BAFU teilt im Wesentlichen die Auffassung der Vorinstanz und erachtet die R�gen der Beschwerdef�hrer als nicht stichhaltig. Das Hochwasserereignis von Juni 2013 best�tige den Handlungsbedarf. Das Absenken der Bachsohle und die Verbreiterung des Bachquerschnitts erwiesen sich als notwendig, um das mittels Gefahrenkarte ausgewiesene Schutzdefizit zu beheben. Die Massnahmen f�hrten zu einer Aufwertung des Bachgerinnes bzw. des Uferbereichs, indem eine strukturreichere Bachsohle geschaffen werde und die bestehenden Ufergeh�lze durch standortgerechte B�ume und Str�ucher ersetzt w�rden. Die geplanten Schutzmassnahmen erf�llten die Anforderungen nach Art. 4 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes �ber den Wasserbau wie auch jene nach Art. 37 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 GSchG.
Das BAFU hat weiter ausgef�hrt, f�r die Beurteilung, ob eine Ufervegetation i.S.v. Art. 21 Abs. 1 NHG vorliege, sei massgebend, ob sich die Pflanzen im Schwankungsbereich des Wasserspiegels bef�nden. Aufgrund der Akten (insb. Gew�sserprofile und Fotos) lasse sich dies nicht abschliessend entscheiden. Es handle sich vorliegend aber jedenfalls um einen durch die Wasserbaupolizei- und Gew�sserschutzgesetzgebung erlaubten Fall eines standortgebundenen Projekts, womit die materiellen Voraussetzungen f�r die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 22 Abs. 2 NHG zur Beseitigung der Ufervegetation erf�llt w�ren.
3.5.1.�Die Beschwerdef�hrer setzen sich in ihrer Beschwerde und ihrer abschliessenden Stellungnahme nicht substanziiert mit den Erw�gungen der Vorinstanz und insbesondere nicht mit jenen des BAFU auseinander. Dessen Ausf�hrungen zum Hochwasserschutz �berzeugen und f�r das Bundesgericht besteht kein Anlass, von der Meinung des BAFU als Fachbeh�rde abzuweichen. Das Wasserbauprojekt erweist sich aus Gr�nden des Hochwasserschutzes als erforderlich. Bei der konkreten Ausgestaltung des Projekts kommt den projektierenden Beh�rden ein Gestaltungsspielraum zu. Die geplanten Massnahmen in Form des Absenkens der Bachsohle und der Verbreiterung des Bachs tragen zu einer Aufwertung des Aabachs und des Uferbereichs bei. Art. 3 f. des Bundesgesetzes �ber den Wasserbau und Art. 37 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 GSchG sind eingehalten. Letztere Bestimmung gilt entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer auch f�r kanalisierte Gew�sser.
Soweit die Beschwerdef�hrer das Kurzgutachten der Schweizerischen Vogelwarte Sempach als "reines Parteigutachten" kritisieren, kann ihnen nicht gefolgt werden. Die Beweisw�rdigung der Vorinstanz, wonach die Schweizerische Vogelwarte Sempach in ihrem Gutachten nachvollziehbar begr�ndet hat, dass die entstehenden Verluste bei einer sorgf�ltigen Ausf�hrung des Bachprojekts kompensiert werden k�nnen, ist nicht willk�rlich.
3.5.2.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist f�r die Beurteilung, ob eine Ufervegetation i.S.v. Art. 21 Abs. 1 NHG vorliegt, massgebend, ob die Pflanzen im Uferbereich, d.h. im �bergangsbereich zwischen Wasser und Erde, wachsen. Es ist darauf abzustellen, ob sich die Pflanzen im Schwankungsbereich des Spiegels eines stehenden oder fliessenden Gew�ssers befinden. Dabei d�rfen auch hohe Wasserst�nde ber�cksichtigt werden, wie sie in gewissen Abst�nden vorkommen; hingegen sind aussergew�hnliche, nur ganz selten vorkommende Hochwasserst�nde, ausser Acht zu lassen (Urteil 1C_378/2009 vom 14. Januar 2010 E. 3.2 mit Verweis auf BGE 110 lb 117 E. 3a; vgl. auch Barbara Leuthold / Stephan Lussi / Frank Kl�tzli, Ufervegetation und Uferbereich nach NHG, Begriffserkl�rung, BUWAL 1997, S. 15 ff. und 20 ff.).
Das BAFU hat, wie dargelegt, gest�tzt auf die Akten offen gelassen, ob sich die fraglichen Pflanzen im Schwankungsbereich des Wasserspiegels befinden und es sich somit um eine Ufervegetation i.S.v. Art. 21 Abs. 1 NHG handelt. Das AWEL/ZH und die Vorinstanz haben diese Frage verneint und dementsprechend geschlossen, es sei keine Ausnahmebewilligung nach Art. 22 Abs. 2 NHG erforderlich. Die Beschwerdef�hrer halten in ihrer Beschwerde ausdr�cklich fest, es sei unbestritten, dass es sich bei der fraglichen Bestockung nicht um Pflanzen im Schwankungsbereich des Wasserspiegels handle. Damit aber liegt auch aus Sicht der Beschwerdef�hrer keine Ufervegetation im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 21 Abs. 1 NHG vor, weshalb die Beseitigung der Pflanzen auch keiner Ausnahmebewilligung nach Art. 22 Abs. 2 NHG bedarf und von den Vorinstanzen denn auch zu Recht keine solche erteilt worden ist. Die R�ge der Beschwerdef�hrer, es sei zu Unrecht eine Ausnahmebewilligung f�r die Abholzung der Uferbestockung gew�hrt worden, geht damit an der Sache vorbei.
Die Beschwerdef�hrer beanstanden schliesslich die von der Vorinstanz getroffene Kosten- und Entsch�digungsregelung. Sie halten daf�r, sie h�tten im vorinstanzlichen Verfahren jedenfalls zu mehr als nur zur H�lfte obsiegt; eine willk�rliche Anwendung kantonalen Prozessrechts (VRG/ZH) behaupten sie indes nicht.
Die R�ge erweist sich als unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf einzutreten ist (vgl. auch E. 1.2 hiervor). Die Vorinstanz hat den angefochtenen Beschluss zwar bez�glich des Projektkredits mangels Zust�ndigkeit des Regierungsrats aufgehoben, die Festsetzung des Wasserbauprojekts jedoch best�tigt. Festgestellt hat sie insoweit einzig, dass eine dauernde - nicht aber eine bloss vor�bergehende - Beanspruchung des Grundst�cks der Beschwerdef�hrer durch das Bauprojekt ausgeschlossen ist. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrer h�tten nur zur H�lfte obsiegt, ist nicht zu beanstanden.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend haben die Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind keine zuzusprechen, da die kantonalen Beh�rden im Rahmen ihres amtlichen Wirkungskreises obsiegen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Regierungsrat des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, und dem Bundesamt f�r Umwelt BAFU schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. M�rz 2015

References: Art. 86
 Art. 90
 Art. 83
 BGE 
 Art. 99
 Art. 3
 Art. 37
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 37
 Art. 3
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 4
 Art. 37
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 3
 Art. 37
 Art. 21
 BGE 
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 21
 Art. 22