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Timestamp: 2018-11-18 04:45:27+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 18.11.2018 05:45h
Sozialhilfe - Gesundheitsaufwendungen Sozialhilfeleistungen
S3 B 10/09
Diabetes; persönliche Assistenz; Behandlungspflege Persönliche Assistenz
Zur Frage, ob ein an Diabetes erkranktes Kind für den Besuch eines Kindertagesheims eine persönliche Assistenz beanspruchen kann.
SGB XII § 53 Abs. 1 Satz
Aktenzeichen: S3B10/09 Paragraphen: SGBXII§53 Datum: 2009-05-12
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Sozialhilfe - Gesundheitsaufwendungen
4 Bf 441/01
§ 97 Abs. 2 Satz 4 BSHG (jetzt § 98 Abs. 2 Satz 4 SGB XII) ist nach seinem Sinn und Zweck schon dann anzuwenden, wenn eine Mutter ihr Kind auf dem Weg zur (bzw. kurz vor Erreichen) der (Geburts)Klinik zur Welt bringt.
BSHG §§ 97, 98
Aktenzeichen: 4Bf441/01 Paragraphen: BSHG§97 BSHG§98 Datum: 2005-09-01
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Sozialhilfe - Jugendhilfe Gesundheitsaufwendungen
16.02.2005 12 B 01.2895
Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für junge Volljährige,
Kosten für stationäre Psychotherapie, gebotene Leistung durch nichtvertragsgebundene Einrichtung
SGB VIII §§ 41 Abs. 1, 35 a, 36 Abs. 1 Satz 5, 78 b
BSHG § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8
SGB XII § 54 Abs.1 Satz 1
SGB IX § 55
Aktenzeichen: 12B01.2895 Paragraphen: SGBVIII§41 SGBVIII§35a SGBVIII§36 SGBVIII§78b BSHG§40 SGBXII§54 SGBIX§55 Datum: 2005-02-16
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Sozialhilfe Versicherungsrecht/Versorgung - Gesundheitsaufwendungen Rehabilitation
7 K 1279/04
Die konduktive Therapie nach Petö (sog. Petö-Therapie) ist - wiewohl als ganzheitliche Therapie konzipiert - den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gem. § 40 Abs. 1 Nr. 1 BSHG zuzuordnen.
Sie kann in aller Regel nicht gleichzeitig als Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung (§ 40 Abs. 1 Nr. 4 BSHG) oder Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft nach § 55 SGB IX (§ 40 Abs. 1 S 1 Nr. 8 BSHG) angesehen werden. Unter welchen Voraussetzungen hiervon Ausnahmen zu machen sind, bedurfte im entschiedenen Fall keiner ab- schließenden Prüfung.
Aktenzeichen: 7K1279/04 Paragraphen: BSHG§40 Datum: 2004-12-16
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11.10.2004 10 UE 2731/03
Arzneimittel, Arzneimittelrichtlinie, erektile Dysfunktion, GKV-Modernisierungsgesetz, Krankenhilfe, Sozialhilfe, Viagra
1. Der durch das GKV-Modernisierungsgesetz vom 14. November 2003 (BGBl. I S. 2190) ab dem 1. Januar 2004 in § 34 Abs. 1 Satz 8 SGB V eingeführte Ausschluss von Medikamenten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion von der Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung ist wegen der gleichzeitig eingeführten strengen Akzessorietät auch im Rahmen der Krankenhilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz zu beachten. Nach dieser Neufassung kommt jedenfalls ab dem 1. Januar 2004 ein Anspruch eines Hilfeempfängers auf Übernahme der Kosten für das Medikament Viagra im Rahmen der genannten Hilfeart nicht mehr in Betracht.
2. Diese neue Rechtslage ist bei einer Verpflichtungsklage gegen den Sozialhilfeträger jedenfalls dann der gerichtlichen Entscheidung zugrunde zu legen, wenn sich die Klage ausschließlich auf Leistungen in der Zukunft bezieht.
3. Es bleibt offen, ob ein Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt, für den nach der Neuregelung in § 264 SGB V die Krankenbehandlung von der Krankenkasse übernommen wird, im Streitfalle seine Ansprüche gegen diese Krankenkasse richten muss oder gegen den Sozialhilfeträger, der die Kosten der Krankenkasse zu erstatten hat.
BSHG §§ 37, 38
SGB V §§ 27, 34, 92
Aktenzeichen: 10UE2731/03 Paragraphen: BSHG§37 BSHG§38 SGBV§27 SGBV§34 SGBV§92 Datum: 2004-10-11
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02.09.2004 12 CE 04.979
Zum Anspruch eines Hilfesuchenden auf einmalige Leistungen in Form der Übernahme der Kosten von Brillengläsern,
Keine Anwendung des § 1 Abs. 1 Satz 2 RSV in der Fassung des Art. 29 des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz-GMG) während der Geltung des Bundessozialhilfegesetzes,
Bestimmung des Inhalts einer einstweiligen Anordnung durch das Verwaltungsgericht unabhängig vom behördlichen Ermessensspielraum
VwGO §§ 123 Abs. 1, 123 Abs. 3
ZPO § 938 Abs. 1
BSHG §§ 11, 12, 21 Abs. 1, 21 Abs. 2, 22 Abs. 1, 22 Abs. 3
GMG Art. 28
GMG Art. 29
RSV § 1 Abs. 1 Satz 2 i.d. Fassung des Art. 29 GMG
SGB XII §§ 28 Abs. 1, 28 Abs. 3
Aktenzeichen: 12CE04.979 Paragraphen: VwGO§123 ZPO§938 BSHG§11 BSHG§12 BSHG§21 BSHG§22 GMGArt.28 GMGArt.29 RSV§1 SGBXII§28 Datum: 2004-09-02
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Gesundheitskosten Sozialhilfe - Gesundheitsaufwendungen Hilfsmittel Sonstiges
13.08.2004 4 ME 224/04
Beihilfe, Brille, Brillengestell, Brillenglas, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kosten, Krankenhilfe, Leistung, einmalige, Übernahme
Aufgrund der am 01.01.2004 in Kraft getretenen Änderungen des BSHG ist eine Übernahme der Kosten für die Beschaffung einer Brille im Rahmen der Krankenhilfe nicht mehr möglich. Der Hilfeempfänger kann aber Anspruch auf die Gewährung einer einmaligen Leistung (Beihilfe) hierfür im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt haben.
BSHG §§ 12, 21 Ia Nr 6, 22, 37, 38
SGB V § 33, 62
Aktenzeichen: 4ME224/04 Paragraphen: BSHG§12 BSHG§21 BSHG§22 BSHG§37 BSHG§38 SGBV§33 SGBV§62 Datum: 2004-08-13
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Gesundheitskosten Sozialhilfe - Praxisgebühr Gesundheitsaufwendungen
08.06.2004 5 K 977/04
Ein Anspruch auf die Übernahme der auch für Empfänger von Sozialhilfe anfallenden Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro besteht mangels gesetzlicher Grundlage grundsätzlich nicht. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V §§ 11, 28, 61, 264
Aktenzeichen: 5K977/04 Paragraphen: SGBV§11 SGBV§28 SGBV§61 SGBV§264 Datum: 2004-06-08
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Sozialhilfe - Gesundheitsaufwendungen Sonstiges
VG Frankfurt/M
27.5.2004 3 G 2025/04(1)
Seit dem 1. Januar 2004 müssen nicht chronisch kranke Sozialhilfeempfänger bis zu 2% des Jahresbetrages des Regelsatzes eines Haushaltsvorstandes an Zuzahlungen aufbringen.
Aktenzeichen: 3G2025/04 Paragraphen: Datum: 2004-05-27
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Sozialhilfe - Kostenerstattung Gesundheitsaufwendungen
18.05.2004 B 1 KR 24/02 R
Der klagende Sozialhilfeträger begehrt von der beklagten Krankenkasse die Erstattung von Kosten, die durch eine psychiatrische Krankenhausbehandlung der Beigeladenen entstanden sind
Das LSG ist zu Recht zum Ergebnis gekommen, dass die Beklagte nach § 104 Abs 1 Satz 1 SGB X erstattungspflichtig ist. Nach dieser Regelung ist dann, wenn ein nachrangig verpflichteter Leistungsträger Sozialleistungen erbracht hat, ohne dass die Voraussetzungen von § 103 Abs 1 SGB X vorliegen, derjenige Leistungsträger erstattungspflichtig, gegen den der Berechtigte vorrangig einen Anspruch hat oder hatte, soweit der Leistungsträger nicht bereits selbst geleistet hat, bevor er von der Leistung des anderen Leistungsträgers Kenntnis erlangt hat. Hier hatte die Beklagte als vorrangig verpflichteter Leistungsträger für die Krankenhausaufenthalte der Beigeladenen aufzukommen, weil diese jedenfalls bis Ende Februar 1995 bei ihr familienversichert war. Die Voraussetzungen des § 10 Abs 2 Nr 4 SGB V für eine Familienversicherung ohne Altersgrenze sind bei der Beigeladenen erfüllt. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 10 Abs 2 Nr 4
SGB X § 111
Aktenzeichen: B1KR24/02 Paragraphen: SGBV§10 SGBX§11 Datum: 2004-05-18
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References: § 53

§ 97
 § 98
 § 40
 § 54
 § 55
 § 40
 § 55
 § 34
 § 264
 § 1
 Art. 29
 § 938
 Art. 28
 Art. 29
 § 1
 Art. 29
 § 33
 § 104
 § 103
 § 10
 § 10
 § 111