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Timestamp: 2017-01-17 16:49:11+00:00

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FINMA-Jahresrechnung 2014 by Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA - issuu
4	5	5	6	7	Inhaltsverzeichnis
FINMA | Jahresrechnung 2014
10	2	GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG
14	3	ZUSAMMENFASSUNG DER WESENTLICHEN
19	4	MANAGEMENT DES FINANZRISIKOS
23	7	AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGEN
24	8	SACHANLAGEN
26	9	IMMATERIELLE ANLAGEN
28	10	VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
28	11	ÜBRIGE KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
28	12	VERBINDLICHKEITEN AUS FINANZIERUNGSLEASING
29	13	FORDERUNGEN UND VERBINDLICHKEITEN
AUS LEISTUNGEN AN ARBEITNEHMER
36	Erläuterungen zur Erfolgsrechnung
36	14	PERSONALAUFWAND
37	15	INFORMATIKAUFWAND
38	16	ÜBRIGER BETRIEBSAUFWAND
39	Übrige Erläuterungen
39	40	41	44	44	44	17	FINANZINSTRUMENTE
18	OPERATIVES LEASING
19	GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN
20	EVENTUALVERBINDLICHKEITEN
21	STAATSHAFTUNGSGESUCHE
22	EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
45	Bericht der Revisionsstelle
47	Aufsichtsbereiche
Das sonstige Ergebnis wird nicht in die Erfolgsrechnung übertragen.
Veränderung Kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer
Veränderung Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten,
Wertminderungen auf dem Anlagevermögen
Wertminderungen auf den Forderungen
Veränderung Langfristig fälliger Leistungen an Arbeitnehmer
per 1.1.2014
Die «Reserven FINMAG» entsprechen der nach Art. 16 FINMAG verlangten Reservebildung. Diese Reserven werden jedes Jahr im Umfang von zehn Prozent der jährlichen Gesamtkosten je Aufsichtsbereich gebildet, bis sie den Umfang eines Jahresbudgets erreicht oder wieder erreicht haben. Die «Reserven InitialFINMA» stellten die ursprüngliche Unterdeckung aus der Eröffnungsbilanz der FINMA per 1. Januar 2009
dar, die sich vorwiegend aus der Verpflichtung nach IAS 19 ergab. Mit der vorliegenden Jahresrechnung
wurden die «Reserven Initial-FINMA» mit den geäufneten «Reserven FINMAG» verrechnet.
10	1	Gesch채ftst채tigkeit
Rechnungslegungsgrunds채tze
1  Geschäftstätigkeit
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) mit
Sitz in Bern, Schweiz, ist eine öffentlich-rechtliche
Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und gehört
zur dezentralen Bundesverwaltung. Als unabhängige
Aufsichtsbehörde setzt sich die FINMA für den
Schutz der Gläubiger, Anleger und Versicherten
sowie für den Schutz der Funktionsfähigkeit der
Finanzmärkte ein.
Die FINMA hat hoheitliche Befugnisse über Banken
und Effektenhändler, Versicherungen, Finanzmarktinfrastrukturen, Institute und Produkte nach
Kollektivanlagengesetz sowie Vertriebsträger und
Versicherungsvermittler. Sie bewilligt den Betrieb von
Unternehmen der beaufsichtigten Branchen. Mit
ihrer Überwachungstätigkeit stellt die FINMA sicher,
dass sich die Beaufsichtigten an die Gesetze und Verordnungen sowie die weiteren aufsichtsrechtlich relevanten Rechtsgrundlagen halten und die Bewilligungsvoraussetzungen dauernd erfüllen. Die FINMA
ist zuständig für die Geldwäschereibekämpfung, leistet Amtshilfe, spricht Sanktionen aus und wickelt bei
Bedarf Sanierungsverfahren und Konkurse ab.
Strafanzeige bei den zuständigen Strafbehörden.
Weiter ist die FINMA Aufsichtsbehörde auf dem
Gebiet der öffentlichen Kaufangebote und insbesondere Beschwerdeinstanz für die Anfechtung von Verfügungen der Übernahmekommission (UEK).
Schliesslich arbeitet die FINMA bei Gesetzgebungsverfahren mit und erlässt, wo dazu ermächtigt,
eigene Verordnungen. Mit Rundschreiben informiert
sie über die Auslegung und die Anwendung des
2  Grundlagen der Rechnungslegung
Die vorliegende Jahresrechnung der FINMA wurde
in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Diese umfassen die vom International Accounting Standards Board (IASB)
herausgegebenen IFRS, die International Accounting
Standards (IAS) sowie die Interpretationen des IFRS
Interpretations Committee (IFRIC) und des Standard
Als Verwaltungseinheit der dezentralen Bundesverwaltung mit eigener Rechnung wird die FINMA nach
Art. 55 Finanzhaushaltgesetz (FHG) vollständig in die
«Konsolidierte Rechnung Bund» aufgenommen.
den Einzelabschluss mit der Berichtsperiode
1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014. Bilanzstichtag ist der 31. Dezember 2014. Die Berichtswährung
ist Schweizer Franken.
in Tausend Schweizer Franken (TCHF) dargestellt.
Aktiven und Passiven sind, wenn nicht anders
erwähnt, zu historischen Kosten ausgewiesen. Aufwände und Erträge werden in der Periode verbucht,
in der sie auch angefallen sind.
Wesentliche Schätzungen und
Managementbeurteilungen
Die Erstellung der Jahresrechnung der FINMA in
Übereinstimmung mit IFRS bedingt die Anwendung
von Schätzungen und Managementbeurteilungen,
welche die ausgewiesenen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten, die Erträge und Aufwendungen
sowie die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen in der Berichtsperiode beeinflussen können. Obwohl diese Schätzungen nach
bestem Wissen der Geschäftsleitung über die aktuellen Ereignisse und die möglichen künftigen Massnahmen der FINMA ermittelt worden sind, können
Nutzungsdauer von Sachanlagen und
immateriellen Anlagen
Bei der Schätzung der Nutzungsdauer einer Sachanlage respektive immateriellen Anlage werden die
erwartete Nutzung, der erwartete physische Verschleiss, die technologischen Entwicklungen sowie
die Erfahrungswerte von vergleichbaren Vermögenswerten berücksichtigt. Eine Änderung der Schätzung
der Nutzungsdauer kann Auswirkungen auf die künftige Höhe der Abschreibungen haben.
Wertminderungen von Sachanlagen
Die Werthaltigkeit von Sachanlagen und des immateriellen Anlagevermögens wird immer dann überprüft, wenn konkrete Hinweise auf eine Überbewertung der Buchwerte bestehen. Die Ermittlung der
Werthaltigkeit basiert auf Einschätzungen und
Annahmen des Managements zum künftigen Nutzen aus diesen Anlagen. Die tatsächlich erzielten
Werte können von diesen Schätzungen abweichen.
Der Vorsorgeaufwand und die Vorsorgeverpflichtungen werden jährlich von unabhängigen Versicherungsmathematikern nach dem sogenannten
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Berechnungen basieren
auf verschiedenen versicherungsmathematischen
Annahmen, beispielsweise auf der erwarteten langfristigen Rendite des Vorsorgevermögens, der erwarteten Lohn- und Rentenentwicklung, der Lebenserwartung der versicherten Arbeitnehmer oder auf
dem Diskontierungszinssatz für die Vorsorgeverpflichtungen. Aufgrund des langfristigen Charakters
der Verpflichtungen sind die in den Berechnungen
getroffenen Annahmen mit wesentlichen Unsicherheiten verbunden.
Wertberichtigungen auf zweifelhaften
Für zweifelhafte Forderungen werden Wertberichtigungen gebildet, um mögliche Verluste abzudecken, die sich aus der Zahlungsunfähigkeit respektive -unwilligkeit von Gebühren- beziehungsweise
Abgabepflichtigen ergeben können. Die Angemessenheit der Wertberichtigung wird auf der Grundlage von mehreren Faktoren beurteilt. Dazu gehören die Fälligkeitsstruktur der Forderungen, die
aktuelle Zahlungsfähigkeit der Kunden und die
Erfahrungen mit Forderungsverlusten aus der Vergangenheit. Der Umfang der Verluste kann den
angesetzten Betrag übersteigen, wenn die Faktoren
sich ändern, auf denen die Schätzungen beruhen.
Schätzwerten abweichen. Auf Bereiche, die ein
höheres Mass an Schätzungsunsicherheiten oder
Managementbeurteilungen beinhalten, wird nachstehend hingewiesen.
überarbeiteter Standards und Interpretationen erge-
benden Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden retrospektiv angewendet,
Neue und geänderte Standards und Interpretationen, die erstmals für das Geschäftsjahr 2014
anzuwenden waren
Abgaben (Mai 2013).
Konzernabschlüsse, Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen, Einzelabschlüsse. Anpassung in Bezug
auf die Ausnahme zur Konsolidierung für «Investment
Entities» (Oktober 2012).
Finanzinstrumente: Darstellung der Anpassungen betreffend Saldierung von Finanzaktiven und -passiven (Dezember 2011).
Finanzinstrumente: Ablösung und Bewertung – Ablösung von Derivaten und Weiterführung des HedgeAccounting.
Wertminderung von Vermögenswerten: Angaben zum
erzielbaren Betrag von nicht finanziellen Vermögenswerten.
Der neue Standard beziehungsweise die geänderten Standards hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die
Jahresrechnung 2014 der FINMA.
Neue und überarbeitete Standards sowie Interpretationen, die erst für das Geschäftsjahr 2015
Finanzinstrumente (Juli 2014). Der neue Standard ersetzt
die Standards vom Oktober 2010 und November 2013.
Gemeinschaftliche Vereinbarung. Anpassungen zur
Behandlung von akquirierten Beteiligungen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten (Mai 2014).
Fair-Value-Bewertung. Jährliche Verbesserungen der IFRS
(2011 bis 2013).
Ertrag aus Verträgen mit Kunden (Mai 2014). Der neue
Standard ersetzt IAS 11 und IAS 18. Zudem wurden die
Bestimmungen in IFRIC 13, 15 und 18 sowie SIC 31 aufgehoben und ebenfalls in den neuen Standard integriert.
Sachanlagen. Jährliche Verbesserungen der IFRS
(2010 bis 2012).
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Jährliche Verbesserungen der IFRS
Einzelabschluss. Anpassungen zur Anwendung der Eigenkapitalmethode im Einzelabschluss (August 2014).
Immaterielle Vermögenswerte. Jährliche Verbesserungen
der IFRS (2010 bis 2012).
Die Auswirkungen von IFRS 9 und IFRS 15 sind noch nicht abschliessend abschätzbar. Für alle neu publizierten beziehungsweise geänderten Standards werden jedoch keine materiellen Auswirkungen auf die
Jahresrechnung erwartet.
Jährliche Verbesserungen der IFRS sind nur aufgeführt, wenn sie für die FINMA anwendbar sind.
Änderungen in der Darstellung der Bilanz
Im Berichtsjahr werden die Treueprämien neu als
langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Diese Anpassung hatte eine Verschiebung in der Höhe von TCHF 2 448 von übrigen
langfristigen Verbindlichkeiten zu langfristig fälligen
Leistungen an Arbeitnehmer zur Folge.
Die Vorjahresangaben zu den Finanzinstrumenten
wurden angepasst. Die im Jahr 2013 ausgewiesenen
aktiven (TCHF 32 063) und passiven (TCHF 10 813)
Rechnungsabgrenzungen erfüllen die Ansatzkriterien als Finanzinstrumente nicht und wurden im vorliegenden Ausweis nicht berücksichtigt.
Von der Position «Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten» werden im Abschluss 2014 neu die kurzfristig
fälligen Leistungen an Arbeitnehmer separiert
(TCHF 1 427). Das Vorjahr wurde entsprechend geändert. Gleichzeitig wurden die Leistungen für die kurzfristig fälligen Abwesenheitsvergütungen und
Abgrenzungen für Prämien (TCHF 7 681) von der
Position «Passive Rechnungsabgrenzungen» sowie
die Rückstellung für Abgangsentschädigungen und
Lohnfortzahlungen aufgrund von Personalabgängen
(TCHF 704) zu den kurzfristig fälligen Leistungen an
Arbeitnehmer umgegliedert.
Die Angaben zum operativen Leasing in der Jahresrechnung 2013 wurden mit der vorliegenden Rechnung ebenfalls angepasst. Langfristige Verträge, welche die Ansatzkriterien nicht erfüllen, die FINMA
jedoch langfristig binden, werden mit vorliegender
Rechnung in den Erläuterungen zu den entsprechenden Aufwandspositionen ausgewiesen (vergleiche
Erläuterung 15).
Diese Änderungen dienen der Transparenz des
3  Zusammenfassung der wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze
Flüssige Mittel umfassen Bargeldbestände, frei verfügbare Guthaben bei Finanzinstituten sowie das
Depositokonto bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV). Auf diesem als Kontokorrentkonto
geführten Konto deponiert die FINMA einerseits ihre
Liquiditätsüberschüsse und erhält andererseits von
der EFV zur Sicherstellung ihrer Zahlungsbereitschaft
Darlehen zu marktkonformen Bedingungen (Art. 17
Abs. 2 FINMAG). Beim Depositokonto der EFV ist nur
eine beschränkte Anzahl von Bezügen zulässig und
Rückzüge ab zehn Millionen Schweizer Franken muss
die FINMA einen Monat im Voraus melden.
betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen für gefährdete Forderungen bilanziert. Die
erfolgswirksame Bildung und Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Leistungen werden als Erlösminderungen erfasst und ausgewiesen.
die nicht als Forderung aus Leistungen bilanziert sind.
Übrige Forderungen werden zu ihrem Nominalwert
abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen ausgewiesen. Die erfolgswirksame
Bildung und Auflösung von Wertberichtigungen auf
den übrigen Forderungen werden als Erlösminderungen erfasst und ausgewiesen.
Die FINMA fakturiert basierend auf der FINMAGebühren- und Abgabenverordnung ihre Leistungen
an jene, die eine Verfügung oder ein Aufsichtsverfahren veranlassen oder eine Dienstleistung der
FINMA in Anspruch nehmen. Die Abgrenzungen der
im Berichtsjahr erbrachten, aber noch nicht fakturierten Leistungen werden als aktive Rechnungsabgrenzungen ausgewiesen. Die Ermittlung und Verbuchung der Abgrenzung basiert auf dem
Fertigstellungsgrad der erbrachten Leistung unter
Berücksichtigung der Einbringlichkeit.
Die FINMA erhebt die Aufsichtsabgaben gestützt auf
ihre Rechnung für das dem Abgabejahr vorangegangene Jahr. Ergibt sich in der Rechnung der FINMA für
das Berichtsjahr eine Über- oder Unterdeckung, so
wird der entsprechende Betrag pro Aufsichtsbereich
auf das nächste Rechnungsjahr übertragen, was zu
einer aktiven oder passiven Rechnungs­abgrenzung
führt. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.
Der Restwert, die Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode eines Vermögenswertes werden
Ende des Geschäftsjahrs überprüft und gegebenenfalls angepasst.
wird als übriger Ertrag oder übriger Betriebsaufwand
Des Weiteren werden Ausgaben, die im jeweiligen Immaterielle Anlagen werden aktiviert, wenn folGeschäftsjahr erfolgt sind, die aber als Aufwand dem gende Kriterien kumulativ erfüllt sind:
Folgejahr zu belasten sind, abgegrenzt. Die Rechnungsabgrenzungen werden zu ihrem Nominalwert –– Die Anschaffungs-/Herstellungskosten können
verlässlich ermittelt werden;
–– die immaterielle Anlage ist identifizierbar,
das heisst, der Vermögenswert ist separierbar
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzügoder beruht auf vertraglichen oder gesetzlichen
lich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Zu den
Anschaffungskosten gehören alle anfallenden Kos- –– die Verfügungsmacht über den immateriellen
ten, um den Vermögenswert an seinen künftigen
Vermögenswert ist gegeben;
Standort zu transportieren und in den vom Manage- –– es ist wahrscheinlich, dass dem Unternehmen
ment beabsichtigten betriebsbereiten Zustand zu
aus dem immateriellen Vermögenswert ein
künftiger wirtschaftlicher Nutzen entstehen wird.
Eingekaufte Softwarelizenzen werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bilanziert. Diese
setzen sich aus dem Kaufpreis und den weiteren für
die Inbetriebnahme anfallenden Kosten (beispielsweise Customizing) zusammen. Interne und externe
Kosten im Zusammenhang mit der Eigenentwicklung
von unternehmensspezifischen Softwareapplikationen werden als immaterielle Anlagen aktiviert, wenn
ein künftiger, mehrjähriger Nutzen wahrscheinlich ist.
in der Erfolgsrechnung.
Die erbrachten Eigenleistungen für die Entwicklung
von Software werden im übrigen Ertrag der laufenden Rechnung erfasst. Mehrjährige Projekte werden
Ende Jahr als Anlage im Bau ausgewiesen und zum
Zeitpunkt der Inbetriebnahme aktiviert.
Aktivierte Software wird ab Inbetriebnahme linear
über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer
(von drei bis zehn Jahren) abgeschrieben. Die FINMA
aktiviert keine immateriellen Anlagen mit einer
un­bestimmten Nutzungsdauer.
Der Restwert, die Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode eines immateriellen Vermögenswertes werden Ende des Geschäftsjahrs überprüft und
gegebenenfalls angepasst. Übersteigt der Buchwert
eines Vermögenswertes (aktivierte immaterielle Anlagen wie auch Anlagen im Bau) den geschätzten
erzielbaren Betrag, so wird der Vermögenswert um
die sich ergebende Differenz abgewertet.
Wertminderung auf nicht finanziellen
Nicht finanzielle Vermögenswerte mit begrenzter
Nutzungsdauer und planmässiger Abschreibung
werden einem Wertminderungstest unterzogen,
wenn objektive Hinweise auf eine mögliche Wertminderung vorliegen. Eine erfolgswirksame Wertminderung wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag
(Recoverable Amount) tiefer ist als der Buchwert
des Vermögenswertes. Der erzielbare Betrag ist der
höhere Betrag aus dem Nettoverkaufserlös
(geschätzter Verkaufserlös unter Abzug sämtlicher
direkt im Zusammenhang mit dem Verkauf anfallender Kosten) und dem Nutzwert (Barwert der
geschätzten künftigen Mittelzuflüsse und -abflüsse
aus der Nutzung).
Die in früheren Perioden auf einem nicht finanziellen Vermögenswert vorgenommenen Wertminderungen werden jährlich dahingehend geprüft, ob sie
eventuell wieder zugeschrieben werden können.
Die FINMA hält keine Finanzanlagen. Entsprechend
der Tresorerievereinbarung zwischen der FINMA und
der EFV kann die FINMA überschüssige Gelder bei
der EFV zu Marktzinsen anlegen, wobei die Details
der Anlage in der entsprechenden Vereinbarung
Die Verbindlichkeiten aus Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, was in der
Regel dem Nominalwert entspricht. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden während des jeweiligen Geschäftsjahrs zu einem monatlich angepassten Durchschnittskurs und am Bilanzstichtag zum
Die Leistungen der FINMA an Arbeitnehmer umfassen alle Formen von Vergütungen, die im Austausch
für erbrachte Arbeitsleistungen oder bei besonderen Umständen gewährt werden. Leistungen an
Arbeitnehmer beinhalten kurzfristig fällige Leistungen, Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Vorsorgeverpflichtungen), andere langfristige Leistungen sowie Leistungen aus Anlass der
Kurzfristig fällige Leistungen an
Als kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer
gelten Leistungen, die innerhalb von zwölf Monaten
nach Ende der Berichtsperiode fällig werden wie
Löhne, Gehälter, Sozialversicherungsbeiträge, Ferienund Überzeitansprüche sowie geldwerte Leistungen
an aktive Arbeitnehmer. Die Abgrenzung der kurzfristigen Leistungen erfolgt periodengerecht.
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Personalvorsorgeverpflichtungen)
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhält­
nisses umfassen die Personalvorsorgeverpflichtungen. Das Vorsorgewerk der FINMA unterhält einen
leistungsorientierten Vorsorgeplan (definierte Vor­
sorgeleistungen). Der Barwert der leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtungen (DBO) wird jährlich von
einem unabhängigen Versicherungsmathematiker
unter Verwendung der Anwartschaftsbarwert­
methode (Projected Unit Credit Method) ermittelt.
Die versicherungsmathe­matischen Annahmen, die
den Berechnungen zugrunde liegen, richten sich
Fonds finanziert. Die Vermögenswerte des Plans werden zum Fair Value bilanziert. Aus Änderungen der
getroffenen Annahmen, Abweichungen des effektiven zum erwarteten Ertrag aus dem Planvermögen
Andere langfristige Leistungen an Arbeitnehmer sind
Leistungen, die zwölf Monate nach Bilanzstichtag
oder später fällig werden. Bei der FINMA handelt es
sich hauptsächlich um Treueprämien (auch Dienstaltersgeschenk genannt), auf die sich die Arbeitnehmer basierend auf der Personalverordnung Anspruch
erarbeiten. Nach fünf Dienstjahren hat ein Arbeitnehmer Anrecht auf eine Treueprämie.
Ab zehn Anstellungsjahren können sich die Arbeitnehmer die als Treueprämie erhaltenen Urlaubstage
ganz oder teilweise auszahlen lassen.
Solche langfristigen Leistungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Der
in der Bilanz verbuchte Betrag entspricht dem Barwert der so berechneten Verpflichtung.
Leistungen aus Anlass der Beendigung
Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses beinhalten zum Beispiel Lohnfortzahlungen. Solche Leistungen werden zum Zeitpunkt
der Beendigung des Arbeitsverhältnisses sofort als
Aufwand in der Erfolgsrechnung erfasst. Der Ausweis
erfolgt je nach Geschäftsvorfall unter den kurzfristig
oder langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer.
In den übrigen kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten werden folgende Positionen ausgewiesen:
–– Finanzierungsleasing-Verhältnisse
(vergleiche dazu Abschnitt «Leasing»),
–– Verbindlichkeiten aus Hinterlegung bei
Konkursfällen (bis 2013; seit 2014 werden
diese in der Bilanz der FINMA nicht mehr
geführt),
–– das bei der EFV geführte Depositokonto,
sofern dieses einer Verpflichtung entspricht,
–– sowie diverse übrige Verbindlichkeiten.
Mit Ausnahme der Finanzierungsleasing-Verhältnisse
erfolgt die Bewertung der übrigen Verbindlichkeiten
zum Nominalwert.
Die passiven Rechnungsabgrenzungen dienen der
periodengerechten Abgrenzung von Aufwand und
Ertrag in der Erfolgsrechnung und umfassen Einnahmen, die in der Berichtsperiode eingegangen sind,
aber als Ertrag der Folgeperiode gutzuschreiben sind,
sowie Aufwand in der Berichtsperiode, der erst in
der Folgeperiode zu einer Ausgabe führen wird. Die
Bewertung erfolgt zum Nominalwert.
Aktiven, die aufgrund von Leasingverträgen erworben werden, wobei Nutzen und Schaden aus Eigentum auf die FINMA übergehen (Finanzleasing), werden entsprechend der Eigenschaft der geleasten
Sache als Anlagevermögen ausgewiesen. Dabei
erfolgt die erstmalige Bilanzierung von Anlagen im
Finanzleasing zum Marktwert der geleasten Sache
oder zum tieferen Nettobarwert der künftigen,
unkündbaren Leasingzahlungen zu Beginn des Leasingvertrags. Derselbe Betrag wird als Verbindlichkeit aus Finanzleasing erfasst. Die Abschreibung
des Leasinggutes erfolgt über die wirtschaftliche
Nutzungsdauer oder falls der Eigentumsübergang zum
Ende der Leasingdauer nicht sicher ist, über die kürzere Vertragsdauer.
Leasinggeschäfte, bei denen Nutzen und Schaden
aus Eigentum nicht oder nur teilweise auf die
FINMA übergehen, gelten als operatives Leasing. Der
daraus entstehende Aufwand wird direkt in der
sowie den Unterschieden zwischen den tatsächlich
erworbenen und den mithilfe versicherungstechnischer Annahmen berechneten Leistungsansprüchen
ergeben sich versicherungsmathematische Gewinne
und Verluste. Diese werden als erfolgsneutrale Komponente direkt im Eigenkapital erfasst. Die Kosten
des leistungsorientierten Vorsorgeplans werden in
der Erfolgsrechnung erfasst. Eine Beitragsreduktion
im Sinne von IFRS liegt vor, wenn der Arbeitgeber
tiefere Beiträge als den Dienstzeitaufwand bezahlen
muss. Spezielle Ereignisse wie Vorsorgeplanände­
rungen, die den Anspruch der Mitarbeitenden verändern, oder Plankürzungen und Planabgeltungen
werden sofort erfolgswirksam erfasst. Die FINMA
trägt das Risiko, dass das Eigenkapital aufgrund
einer schlechteren Vermögensperformance des Vorsorgewerks oder wegen Anpassungen von Bewertungsannahmen beeinflusst wird. Deshalb werden
die Sensitivitäten der wichtigsten Annahmen (technischer Zinssatz, Lohnerhöhungen) ermittelt und
Rückstellungen für belastende Verträge und andere
Rechtsansprüche werden erfasst, wenn die FINMA
eine gegenwärtige Verpflichtung (rechtlich oder faktisch) aus einem vergangenen Ereignis hat, die zu
einem wahrscheinlichen, zuverlässig schätzbaren
Mittelabfluss führen wird. Für künftige Verluste werden keine Rückstellungen gebildet. Bei einer wesentlichen Wirkung des Zinseffektes wird die Rückstellung diskontiert.
Falls eine Verpflichtung nicht genügend zuverlässig
geschätzt werden kann, wird sie als Eventualverbindlichkeit ausgewiesen. Die Bemessung stützt sich auf
die bestmögliche Einschätzung der erwarteten Ausgaben.
Sollten die geforderten Angaben zur Offenlegung
die Position der FINMA in einem Rechtsstreit beeinträchtigen, wird auf die Offenlegung verzichtet.
Stattdessen werden allgemeine Angaben über den
Charakter des Rechtsstreits und die Gründe für das
Unterlassen der Informationen gemacht.
und eine Eventualverbindlichkeit entstehen, wird der
Eventualverbindlichkeit aufgezeigt.
Reserven in der Höhe eines Jahresbudgets bilden.
Diese werden im Umfang von zehn Prozent ihrer
jährlichen Gesamtkosten gebildet (Art. 37 FINMAGebV), bis die Gesamtreserve ein Jahresbudget
erreicht oder wieder erreicht hat.
Guthaben und Verpflichtungen in Fremdwährungen
werden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus
Fremdwährungsumrechnung entstehende nicht realisierte und realisierte Gewinne und Verluste werden
als Finanzertrag respektive -aufwand ausgewiesen.
Erträge werden erfasst, wenn deren Höhe verlässlich bestimmbar ist und es wahrscheinlich ist, dass
der mit der Transaktion verbundene wirtschaftliche
Nutzen der FINMA zufliesst.
Die FINMA erhebt von den ihr unterstellten Beaufsichtigten (Abgabepflichtigen) jährlich eine Aufsichtsabgabe (Art. 11 FINMA-GebV in Verbindung mit
Art. 3 FINMAG). Die Aufsichtsabgaben bemessen
sich gestützt auf die Gesamtkosten der FINMA des
Vorjahrs und auf die zu bildenden Reserven.
Die Aufsichtsabgaben setzen sich in allen Aufsichtsbereichen aus einer fixen Grundabgabe und – mit
Ausnahme jener der ungebundenen Versicherungsvermittler sowie der ausländischen kollektiven Kapitalanlagen – einer variablen Zusatzabgabe zusammen. Der Ertrag wird periodengerecht ausgewiesen.
nicht in Rechnung gestellte Aufsichtsabgaben werden mit dem erwarteten Rechnungsbetrag als aktive
Rechnungsabgrenzung erfasst. Dieser umfasst die
zu deckenden Gesamtkosten der FINMA für das
Geschäftsjahr und den auf das Geschäftsjahr entfallenden Anteil der zu bildenden Reserven abzüglich
der fakturierten Erträge.
Gebührenpflichtig ist, wer bei der FINMA eine Verfügung veranlasst, oder ein Aufsichtsverfahren, das
Die Gebühren werden als Ertrag verbucht, sobald
die Leistungen erbracht worden sind. Noch nicht
in Rechnung gestellte Gebühren werden, soweit
verlässlich schätzbar, per 31. Dezember als aktive
Rechnungsabgrenzung erfasst.
Bei der Verbuchung der Einzelpositionen des Finanzergebnisses wird das Bruttoprinzip angewendet.
Die FINMA ist – abgesehen von Mehrwertsteuer,
Verrechnungssteuer und Stempelabgaben – von der
–– Die EFV und die Berner Kantonalbank
gewähren der FINMA zur Sicherstellung
der Zahlungs­bereitschaft Darlehen zu
markt­konformen Bedingungen.
–– Der überwiegende Teil des Umsatzes entfällt
auf Aufsichtsabgaben und Gebühren der
Beaufsichtigten nach Art. 3 FINMAG.
–– Die FINMA verfügt über keine derivativen
Finanz­instrumente und tätigt keine
Sicherungs­geschäfte.
–– Die FINMA hält keine Finanzanlagen.
werden Guthaben und Verbindlichkeiten nicht konvertiert und sind deshalb keinem Wechselkursrisiko
ausgesetzt. Die FINMA verfügt daher über keine entsprechenden Sicherungsinstrumente.
Die FINMA verwaltet ihre liquiden Mittel auf den
dafür eingerichteten Konten bei der Berner Kantonalbank sowie bei der EFV selbst. Somit besteht kein
wesentliches Kreditrisiko.
Gehaltszahlungen, der Bezahlung der Sozialab­
innerhalb einer angemessenen Frist für die Aus-­
Die FINMA verfügt über ein ERM-System, das zwei
Mal jährlich auf seine Aktualität überprüft und entsprechend angepasst wird. Die FINMA hat zudem
ein internes Kontrollsystem (IKS), das auf die finanziellen Risiken ausgerichtet ist.
der FINMA zusammengefasst, die nicht aufgrund eines
gesetzlichen Auftrags erbracht werden und bei denen
die FINMA auf der Grundlage des Privatrechts handelt.
Darunter fallen Erträge aus dem Verkauf von Publikationen, vereinnahmte Kurs- und Teilnehmergebühren
aus Veranstaltungen, aktivierte Eigenleistungen für die
Entwicklung von immateriellen Anlagen sowie weitere
nicht mit den hoheitlichen Leistungen zusammenhängende Erträge. Die Erträge werden erfasst, wenn die
Leistungen erbracht worden sind.
5  Flüssige Mittel
Die FINMA verfügt über zwei nicht beanspruchte Kreditlimiten. Die Kreditlimite bei der EFV beträgt
TCHF 50 000 und ist zu marktkonformen Konditionen verzinslich. Daneben besteht auch eine Rahmenlimite bei der Berner Kantonalbank über TCHF 15 000. Die Konditionen dieser Limite sind ebenfalls «at arm‘s
length».
Im Vorjahr beanspruchte die FINMA die Kreditlimite bei der EFV und entsprechend wird die Position «Depositokonto EFV» per 31. Dezember 2013 in der Höhe von TCHF 6 494 als übrige kurzfristige Verbindlichkeit
6  Forderungen aus Leistungen
Delkredere aus Einzelwertberichtigungen
Entwicklung der Wertberichtigung von Forderungen
Das maximale Kreditausfallrisiko entspricht den ausgewiesenen Buchwerten. Die Forderungen aus Leistungen bestehen lediglich in Schweizer Franken.
7  Aktive Rechnungsabgrenzungen
Abgrenzung Aufsichtsabgaben
Transitorische Aufwandsabgrenzung
Angefangene Arbeiten werden in jenem Umfang abgegrenzt, in dem bereits Leistungen im Rahmen der
verrechenbaren Leistungen der FINMA-GebV erbracht, aber noch nicht fakturiert worden sind.
Die Abgrenzung der Aufsichtsabgaben resultiert aus den Auswirkungen der Revision der FINMA-GebV per
1. Januar 2011. Im Zuge dieser Revision ist die Berechnungsgrundlage für die Aufsichtsabgaben umgestellt
worden. Aufgrund dieser Verordnungsrevision bildet die Jahresrechnung des Vorjahrs die Basis für die
Aufsichtsabgaben im Folgejahr; daraus entstehende Unter- und Überdeckungen werden am Jahresende
abgegrenzt und auf das Folgejahr vorgetragen.
8  Sachanlagen
Stand per 1.1.2014
Stand per 31.12.2014
Nettobuchwert per 31.12.2014
Im Berichtsjahr sind Zugänge in Mobiliar und Einrichtungen in der Höhe von TCHF 1 833 zu verzeichnen.
Diese Zugänge sind auf den Bezug und die Möblierung der neuen Büroräumlichkeiten der FINMA an der
Laupenstrasse in Bern und die damit verbundene Konsolidierung der Arbeitsplätze in der Stadt Bern zurückzuführen. Der bisherige Hauptsitz der FINMA wurde möbliert gemietet. Gleichzeitig wurden durch die
Umzüge vollständig abgeschriebene mieterspezifische Ausbauten im Umfang von TCHF 3 898 als Abgänge
In der Kategorie «Mobiliar, Einrichtungen» sind auch Einrichtungen im Leasing mit einem Restwert per
31. Dezember 2014 von TCHF 158 enthalten.
In der Kategorie «Hardware Informatik» sind Bruttoabgänge von TCHF 1 644 (Nettowert: TCHF 0) verzeichnet. Diese stehen hauptsächlich mit der Auslagerung des ICT-Betriebes im Vorjahr im Zusammenhang.
Mobiliar, Maschinen,
Nettobuchwert per 31.12.2013
Im Vorjahr musste per Bilanzstichtag in der Kategorie «Hardware Informatik» im Zusammenhang mit dem
ICT-Outsourcing eine unplanmässige Wertverminderung (Impairment) von TCHF 237 vorgenommen werden. Es sind keine Beschränkungen und Verfügungsrechte sowie verpfändete Sachanlagen vorhanden.
In der Kategorie «Mobiliar, Einrichtungen» sind auch Einrichtungen im Leasing enthalten mit einem
Restwert per 31. Dezember 2013 von TCHF 228.
9  Immaterielle Anlagen
Selbsterarbeitete Anlagen im Bau
In der Berichtsperiode wurde Software in der Höhe von TCHF 1 273 aktiviert, wobei TCHF 243 aus den
Anlagen im Bau umgebucht wurden. Es handelt sich dabei um wesentliche Entwicklungskosten betreffend
eine neu eingeführte ERP-Lösung. Vollständig abgeschriebene Software im Umfang von TCHF 3 827 wurde
im Berichtsjahr als Abgang verzeichnet.
Auf den Anlagen im Bau wurde im Geschäftsjahr 2014 eine ausserplanmässige Wertverminderung von
TCHF 473 vorgenommen. Die Eigen- und Drittleistungen aus den Vorjahren für die Entwicklung einer Erhebungssoftware haben sich als nicht werthaltig erwiesen, da das Projekt nicht wie geplant weitergeführt wird.
In den Anlagen im Bau sind für drei laufende Eigenentwicklungen Kosten in der Höhe von TCHF 1 706
berücksichtigt. Darin enthalten sind Eigenleistungen im Umfang von TCHF 553. Im Rahmen dieser laufenden Projekte sind Forschungs- und Entwicklungskosten über TCHF 383 angefallen, die hauptsächlich im
Personal- und Informatikaufwand der Berichtsperiode erfasst sind.
Es bestehen zum Stichtag keine immateriellen Anlagen, die vollständig abgeschrieben, jedoch noch in
Gebrauch sind. Es sind weder Beschränkungen, Verfügungsrechte noch verpfändete immaterielle Anlagen
vorhanden. Es bestehen zum Stichtag keine wesentlichen vertraglichen Verpflichtungen für den Erwerb von
immateriellen Anlagen.
10  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Im Vorjahr wurden infolge der Systemumstellung auf das neue ERP im Finanz- und Personalbereich alle
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vor Jahresende beglichen. Auf diese Weise konnte der
Migrationsaufwand für die Systemumstellung erheblich reduziert werden.
11  Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
Depositokonto EFV (Kontokorrent)
Die Verbindlichkeiten aus Hinterlegung bei Konkursfällen werden seit 2014 nicht mehr in der Bilanz der
FINMA geführt (vergleiche Erläuterung 20).1
Von der Kontokorrentlimite auf dem Depositokonto bei der EFV wurde im Gegensatz zum Vorjahr per
Jahresende kein Gebrauch gemacht. Die Forderungen aus Einlagen auf dem Depositokonto bei der EFV sind
für das Jahr 2014 als flüssige Mittel ausgewiesen (vergleiche Erläuterung 5).
12  Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
Die Änderung betrifft nur
Konkursmassen mit einer
initialen Verbindlichkeit kleiner
als TCHF 500. Konkursmassen
grösser als TCHF 500 wurden
ausserhalb der Bilanz der ­FINMA
geführt. Mit der vorgenommenen
Anpassung werden sämtliche
Konkursmassenverbindlichkeiten
einheitlich behandelt.
Leasingverbindlichkeiten länger als ein Jahr
und bis zu fünf Jahren
aus Finanzierungsleasing
In Bezug auf die Einrichtung der Büroräumlichkeiten der FINMA in Zürich wurde ein Finanzierungsleasingverhältnis eingegangen. Die Finanzierungsleasingverbindlichkeiten bis zu einem Jahr werden als übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und die überjährigen Leasingverbindlichkeiten als übrige langfristige Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen. Es bestehen keine Finanzierungsleasingverhältnisse mit einer Restlaufzeit
von mehr als fünf Jahren. Der Restwert der geleasten Einrichtungen ist per 31. Dezember 2014 in den Sachanlagen mit TCHF 158 (Vorjahr: TCHF 228) bilanziert.
– davon: Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
13  Forderungen und Verbindlichkeiten aus Leistungen an Arbeitnehmer
– davon: Leistungen aus Anlass der Beendigung des
– davon: Andere langfristige Leistungen (Treueprämien)
Die kurzfristig fälligen Forderungen an Arbeitnehmer sind in der Bilanzposition «Übrige Forderungen» ausgewiesen und umfassen Lohnvorauszahlungen und Pro-rata-temporis-Rückforderungen von vorausbezahlten Gehaltsnebenleistungen bei unterjährigem Austritt.
Die kurzfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer umfassen unter anderem Zahllasten aus Sozialversicherungswerken sowie dem Vorsorgewerk FINMA, Rückstellungen für nicht bezogene Ferientage, Gleitarbeitszeit und Überzeit, die Abgrenzung der 2014 erarbeiteten Prämien (Leistungskomponente) sowie die Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Nach jeweils fünf Dienstjahren hat ein Mitarbeitender Anrecht auf eine Treueprämie (Dienstaltersgeschenk).
Die Berechnung der Ansprüche auf Dienstaltersgeschenke basiert auf einem Diskontierungssatz von
1,2 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent). Im Berichtsjahr wurden Treueprämien im Umfang von TCHF 753
(Vorjahr: TCHF 324) gebildet, wovon TCHF 172 (Vorjahr TCHF 147) fällig wurden.
Beschreibung des Vorsorgeplans
und der Vorsorgeeinrichtung
sind im Vorsorgewerk FINMA versichert. Dieses Vorsorgewerk ist der Sammeleinrichtung «Pensionskasse
des Bundes PUBLICA» (PUBLICA) angeschlossen.
PUBLICA ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche
Anstalt des Bundes.
Sparkapital und vom Umwandlungssatz ermittelt und
sind auf einen fixen Prozentsatz des versicherten
Lohnes limitiert. Bei Invalidität sind die Risikoleis­
tungen beispielsweise auf 60 Prozent des versicherten Lohnes begrenzt. Die Versicherten können zwischen unterschiedlichen Sparbeitragsplänen wählen.
Die Wahl des Sparplans hat dabei keinen Einfluss auf
die Höhe des Arbeitgeberbeitrags.
Anschlussvertrages mit und entscheidet über die Verwendung allfälliger Überschüsse. Das paritätische
Organ setzt sich aus je drei Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern der FINMA zusammen.
Die Kassenkommission ist das oberste Organ der
die Kontrolle über die Geschäftsführung der
PUBLICA aus. Die paritätisch besetzte Kommission
besteht aus 16 Mitgliedern (je acht Vertreter der versicherten Personen und der Arbeitgeber aus dem
Kreis aller angeschlossenen Vorsorgewerke).
Die Kassenkommission trägt die Gesamtverantwortung für die Verwaltung des Vermögens. Sie ist
zu­ständig für den Erlass und Änderungen des Anlage­
reglements und bestimmt die Anlagestrategie. Der
Anlageausschuss berät die Kassenkommission in
Anlagefragen und überwacht die Einhaltung des
Anlagereglements und der -strategie.
Die Verantwortung für die Umsetzung der Anlagestrategie liegt beim Asset Management von
PUBLICA. Ebenso fällt das Asset Management die
taktischen Entscheide, vorübergehend von den
Gewichtungen der Anlagestrategie abzuweichen,
um gegenüber der Strategie einen Mehrwert zu
generieren. Bei einem mehrjährigen Auf- oder
Abbau von einzelnen Anlageklassen wird eine
Pro-rata-Strategie berechnet, damit die Trans­
aktionen auf der Zeitachse diversifiziert werden.
Entwicklung Verpflichtungen und Vermögen
Versicherungsmathematischer (Gewinn) Verlust
auf Verpflichtungen
Die Duration der Vorsorgeverpflichtung beträgt 20,4 Jahre (Vorjahr: 18 Jahre).
Nachweis Leistungen nach Beendigung
Vorsorgeverbindlichkeiten (netto)
Versicherungsmathematische Verluste des laufenden Jahres
Netto-Verbindlichkeiten aus leistungsorientierten Plänen per 1.1.
Im sonstigen Ergebnis zu erfassender Betrag
Vorsorgeverbindlichkeiten (netto) per 31.12.
Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge
(Gesamtergebnisrechnung)
Zinserträge auf dem Planvermögen
Erwartete Arbeitgeber-Beitragszahlung im Folgejahr: TCHF 9 658 (Vorjahr: TCHF 9 081).
Die versicherungsmathematischen Annahmen beruhen auf BVG-2010-Generationentafeln.
Die Aktienanlagen erfolgen indexiert und replizieren die Marktentwicklung. Sämtliche Aktienportfolios
werden durch externe Spezialisten bewirtschaftet. Die Obligationenportfolios werden durch das Asset
Management von PUBLICA und externe Spezialisten bewirtschaftet. Die Bewirtschaftung erfolgt indexnah.
Aktive Elemente sind mit relativ engen Tracking-Error-Vorgaben zugelassen, um die Nachteile einer vollständigen Replikation kapitalisierungsgewichteter Obligationenindizes zu vermeiden. Immobilienanlagen
werden via Direktanlagen in der Schweiz getätigt. Die Rohstoffanlagen werden durch zwei externe Spe­
zialisten bewirtschaftet. Deren Benchmarks sind massgeschneidert und geringe Abweichungen von den
Indizes sind zugelassen, um Marktineffizienzen zu vermeiden.
–51 634
aktuarielle Gewinne (Verluste) auf Verpflichtungen
aktuarieller Gewinn (Verlust) auf dem Vermögen
Zinserträge aus Planvermögen,
Differenz zu effektivem Vermögensertrag
Die obigen Sensitivitätsanalysen basieren auf der Änderung einer einzigen Annahme, wobei alle anderen
Annahmen unverändert bleiben. In der Praxis ist dies unwahrscheinlich, da typischerweise mehrere Annahmen gleichzeitig geändert werden.
Bei der Berechnung der Sensitivitäten des DBO bezüglich der wichtigsten Annahmen wurde dieselbe Methode
angewendet wie bei der Berechnung der Vorsorgeverpflichtungen, die im Jahresabschluss berücksichtigt
14  Personalaufwand
Die FINMA beschäftigte 2014 durchschnittlich 509 (Vorjahr: 504) Mitarbeitende, verteilt auf 483 (Vor­
jahr: 468) Vollzeitstellen.
Im Vorjahr wurde infolge Vorsorgeplanänderung Dienstzeitaufwand im Umfang von TCHF 3 191 im Vorsorgeaufwand nachverrechnet. Die Planänderungen per 1. Januar 2015 führten zu einer Reduktion der in
der vergangenen Dienstzeit erworbenen Dienstjahre und wurden deshalb als Past Service Cost per
31. Dezember 2013 behandelt und in den Vorsorgeverpflichtungen sowie im Vorsorgeaufwand 2013 ausgewiesen. Die Planänderungen umfassten im Wesentlichen eine Senkung des Umwandlungssatzes (bisher
6,15 Prozent, neu 5,65 Prozent im Alter 65), verbunden mit einer Anpassung der Altersgutschriften und
einer einmaligen Erhöhung des Altersguthabens. Im Berichtsjahr sind keine Sondereffekte angefallen.
Der übrige Personalaufwand enthält unter anderem die Lohnbelastungen von temporär beschäftigten
Arbeitnehmern und Secondee-Programmen, Aus- und Weiterbildungskosten sowie Reise- und Repräsentationsspesen.
15  Informatikaufwand
Der ICT-Betrieb sowie der Unterhalt der ICT-Systemumgebung sind seit 2013 an einen externen Dienstleister ausgelagert. Zudem bestehen langfristige Verträge mit weiteren Anbietern für Wartung und Weiterentwicklung von ICT-Anwendungen und anderen ähnlichen Dienstleistungen (Drittleistungen). Diese Verträge
führen zu nicht bilanzierten langfristigen vertraglichen Verpflichtungen in folgender Höhe (Nominalwerte):
Total nicht bilanzierte vertragliche Verpflichtungen
Es bestehen keine nicht bilanzierten vertraglichen Verpflichtungen mit einer Laufzeit von länger als
16  Übriger Betriebsaufwand
Der Dienstleistungsaufwand Dritte umfasst unter anderem Aufwendungen für externe Gutachter, Rechtspflege, Parteientschädigungen sowie ausbezahlte Kostengarantien. Die Zunahme dieses Aufwands ist insbesondere auf die gewährten und übernommenen Kostengarantien zurückzuführen (vergleiche Erläuterung 20). Der sonstige Betriebsaufwand umfasst Aufwände für Dienstleistungen im Zusammenhang mit
Drucksachen, Publikationen und Portospesen sowie übrigen Verwaltungsaufwand.
17  Finanzinstrumente
Fällige Leistungen an
Total Finanzpassiven
Sowohl die Finanzaktiven als auch die Finanzpassiven sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Es werden weder Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten noch bestehen bis zur Endfälligkeit oder
zur Veräusserung gehaltene Finanzanlagen und Vermögenswerte. Auch werden keine finanziellen Schulden zu Handels­z wecken eingesetzt.
Die erfolgswirksam verbuchten Verluste auf den Forderungen sind unter der Erläuterung 6 offengelegt, die
Umrechnungsdifferenzen auf den Forderungen betragen TCHF 0 (Vorjahr: TCHF 0). Die Umrechnungsdifferenzen auf den Verbindlichkeiten aus Leistungen betragen TCHF 1 (Vorjahr: TCHF 0). Die Kontospesen
belaufen sich auf TCHF 34 (Vorjahr: TCHF 71). Es wurden Zinserträge in der Höhe von TCHF 1 und Zinsaufwände im Umfang von TCHF 64 (Vorjahr: TCHF 82) für die Finanzinstrumente in der Erfolgsrechnung erfasst.
18  Operatives Leasing
Beim operativen Leasing handelt es sich um Mietaufwände für die Büroräumlichkeiten in Zürich und Bern.
Im Geschäftsjahr 2014 hat die FINMA alle Standorte in Bern an der Laupenstrasse konsolidiert. Die Mietverträge werden normalerweise mit einer festen Mietdauer von fünf Jahren abgeschlossen und enthalten
Verlängerungsoptionen von höchstens zehn Jahren. Im Jahr 2014 wurden TCHF 5 736 (Vorjahr: TCHF 5 504)
als Mietaufwand verbucht. Die FINMA ist in einem geringfügigen Umfang kündbare Untermietverhältnisse
eingegangen, aus welchen Mieterträge anfallen.
In den Mietverträgen bestehen teilweise Klauseln für zusätzlich bedingte Mietzinszahlungen, die auf Indexie­
rungen basieren. Für beide ausgewiesenen Geschäftsjahre sind keine bedingten Leasingzahlungen im
Mietaufwand vorhanden.
Es bestehen keine operativen Leasingverhältnisse mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
19  Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen
–– Der Verwaltungsrat der FINMA wird vom
Bundesrat gewählt (Art. 9 Abs. 3 FINMAG). Die FINMA untersteht der Aufsicht des
Parlaments und des Bundesrates.
–– Die FINMA operiert als Verwaltungseinheit der
dezentralen Bundesverwaltung mit eigener
Rechnung (Art. 55 FHG) und steht sowohl
den Institu­tionen, zentralen und dezentralen
Verwaltungs­einheiten des Bundes als auch den
Verwaltungseinheiten des Bundes, die eine
Sonderrechnung unterbreiten, nahe.
zinsen (Art. 17 FINMAG). Zudem kann die
FINMA ihre überschüssigen Mittel beim Bund
zu Marktzinsen anlegen.
–– Transaktionen mit nahestehenden Personen
werden grundsätzlich zu marktkonformen
Bedingungen («at arm’s length») getätigt.
FINMAG bei den eidgenössischen Räten. Das FINMAG
ist das grundlegende Bundesgesetz. FINMA-GebV
und FINMA-PV werden vom Bundesrat erlassen.
Im Jahr 2014 haben zwischen der FINMA und folgenden nahestehenden Personen Transaktionen statt­
Eidgenössische Ausgleichskasse für AHV-Beiträge
Bundesamt für Bauten und Logistik für Büromaterial
Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde für Personalverleih
Schweizerische Bundesbahnen für Transportleistungen
Schweizerische Post AG und ihre verbundenen Gesellschaften
für diverse Dienstleistungen inkl. Aufsichtsabgabe und Gebühren
für die PostFinance AG
Swisscom (Schweiz) AG und ihre verbundenen Gesellschaften
für Unterhalt und Betrieb der ICT-Umgebung
Diverse Transaktionen mit weiteren Einheiten der Bundes­
im Rahmen von Anstellungsverhältnissen
Mandatsverhältnisse waren
bislang als Teil der Vergütung
des Verwaltungsrats (vergleiche
Folgeseite) ausgewiesen.
Anzahl Mitarbeitende: 5091 (504)
Übrige Mitglieder: 72 (7)
593 333
(546 666)
(71 930)
(15 800)
(5 800)
(335 800)
(72 693)
(63 517)
–– Sozialversicherungsbeiträge (AHV, ALV, FAK, BU, NBU)
–– Total abgerechnete Sozialversicherungsbeiträge und berufliche Vorsorge
(88 526)
(40 549)
Generalabonnement (GA) zum privaten Gebrauch
– Beitragsvolumen des Arbeitgebers in CHF
– Beitragsvolumen des Arbeitgebers in Prozent
Die FINMA beschäftigte 2014 durchschnittlich 509 Mitarbeitende (Vorjahr:
504) auf 483 Vollzeitstellen (Vorjahr: 468). Die durchschnittliche Anzahl
Mitarbeitende wird ohne den Verwaltungsrat ausgewiesen.
Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats der FINMA setzten sich bis
Ende April 2014 aus sieben Personen zusammen. Von Mai bis August 2014
waren es acht, im September und Oktober 2014 sieben und ab November
2014 bis Ende Jahr sechs Personen. Die aufgeführten Leistungen an übrige
Mitglieder sind gemäss den beschriebenen Beständen ausgewiesen. Für
die Berechnung des Durchschnitts wurde der Durchschnitt des Bestandes
des Verwaltungsrats (ohne Präsidentin) über das ganze Jahr berücksichtigt
(86 Vergütungsmonate, was rund sieben Mitgliedern entspricht).
Übrige Mitglieder 76 (6)
412 500
2 312 917
(1 883 333)
(313 889)
–– Bonifikationen (Art. 5 und Art. 10 Abs. 4 KadLV)2
(175 000)
(29 167)
(2 144 733)
(322 053)
(159 974)
(128 344)
(482 027)
(80 338)
(Art. 3 Abs. 2 Bst. a KadLV)
(Anspruch auf GA nach Art. 9 FINMA-Personalreglement)
Die Prämienzahlung erfolgt mit dem Januarlohn des Folgejahres. Die
Prämien inklusive Sozialversicherungsbeiträgen und beruflicher Vorsorge
der Geschäftsleitung mit Auszahlungstermin Januar 2015 sind in der Jahresrechnung 2014 berücksichtigt.
Bei den Nebenleistungen wurde neu der Wert des GA eingerechnet.
Inbegriffen ist die Lohnfortzahlung von CHF 140 000 zuzüglich Sozialversicherungsbeiträgen und beruflicher Vorsorge bis Mitte 2015 eines per
Ende Jahr 2014 aus der Geschäftsleitung ausgeschiedenen Mitgliedes.
Im Jahr 2014 war der Vorsitz durch zwei Personen besetzt. Patrick Raaflaub
war bis Ende Februar 2014 im Amt, seit 1. April 2014 hält Mark Branson
den Vorsitz inne.
Infolge Mutationen war die Geschäftsleitung der FINMA unterjährig
unterschiedlich stark besetzt. Insgesamt fielen in der Berichtsperiode
87 Vergütungsmonate an (entspricht durchschnittlich rund sieben Mitgliedern).
20  Eventualverbindlichkeiten
Die FINMA genehmigt für den Einsatz von Beauftragten und deren Entschädigungen in verschiedenen Fällen Kostengarantien, die eine Art Bürgschaft
Da sich weder die Fälligkeit noch die Höhe des
Abflusses von finanziellen Mitteln verlässlich schätzen lassen, werden die Kostengarantien als Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen. Per 31. Dezember 2014 stehen Kostengarantien von insgesamt
TCHF 524 (Vorjahr: TCHF 230) aus.
Die FINMA amtet in gewissen Fällen als Konkursverwalterin. Konkursmassenvermögen werden auf den
Namen der zu liquidierenden Gesellschaft treuhänderisch angelegt und nicht in der Bilanz der FINMA
geführt. Zur Sicherung der Konkursmassenvermögen gab das kontoführende Institut eine Verrechnungsverzichtsvereinbarung ab.
Aus der Verwaltung der Konkursmassenvermögen
können Risiken erwachsen, für deren Kosten die
FINMA haftbar gemacht werden kann. Per Bilanzstichtag sind keine Risiken bekannt, die zu einer Eventualverbindlichkeit führen.
Es bestehen keine Eventualforderungen.
21  Staatshaftungsgesuche
Per 31. Dezember 2014 waren bei der FINMA verschiedene Staatshaftungsverfahren hängig. Gestützt
auf das Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (SR 172.021) werden
22  Ereignisse nach dem
Seit dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, welche die Aussagefähigkeit der Jahresrechnung 2014 wesentlich beeinflussen.
Vom Verwaltungsrat der FINMA genehmigt.
Bern, 25. Februar 2015
Pro Aufsichtsbereich muss die FINMA eine Kostendeckung erreichen (Art. 15 FINMAG). In der folgenden Darstellung wird die Ertrags- und Aufwandsitu-
ation pro Aufsichtsbereich dargestellt. Dabei handelt
es sich nicht um eine Segmentberichterstattung nach
IFRS 8. Die Spartenzahlen sind ungeprüft.
Reserveäufnung
FINMA-PV Finanzmarktprüfverordnung
vom 15. Oktober 2008 (SR 956.161)
BVG 2010 Lebenserwartungs-Wahrscheinlichkeitstafeln
nach den technischen Grundlagen für die Berechnung der
Leistungen und Verpflichtungen in der beruflichen Vorsorge
KadLV Verordnung vom 19. Dezember 2003 über die
Entlöhnung und weitere Vertragsbedingungen der obersten
Kader und Leitungsorgane von Unternehmen und Anstalten
des Bundes (Kaderlohnverordnung; SR 172.220.12)
(Führung durch Zielvereinbarung)
direkt im Eigenkapital erfasste Aufwände
und Erträge in der Gesamterfolg­srechnung
FHG Bundesgesetz vom 7. Oktober 2005 über
den eidgenössischen Finanzhaushalt
Fotografie:	Thies Wachter, Zürich*:
Umschlag, S. 8/9, 20/21
* Das Bildkonzept zur Architektur von Finanz­
institutionen steht nicht in direktem Bezug zum Text.
verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im
Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für
Neidhart + Schön AG, Zürich
03.15 1000 860348550
FINMA-Jahresrechnung 2014

References: Art. 16

Art. 55

Art. 3
 Art. 3
 Art. 10
 Art. 9