Source: https://allesevolution.wordpress.com/2016/11/12/selbermach-samstag-212-12-11-2016/
Timestamp: 2018-07-20 14:44:44+00:00

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Selbermach Samstag 212 (12.11.2016) | Alles Evolution
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72 Gedanken zu “Selbermach Samstag 212 (12.11.2016)”
„Das Ende ist nah: Die mehrfach betrogene Ehegattin des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und aktuell nicht amtierende neue Präsidentin der United States of America, ja, eben diese Hillary C., haben einen widerwärtigen Widersacher, der es auch noch wagte, gegen diese zu gewinnen. Bill Clinton, dem ja angeblich die Tränen gekommen sind, bei der Rede seiner Frau, 24 Stunden nach der verlorenen Wahl, ringt wahrscheinlich heute noch, „the day after tomorrow“, nach Worten, weil Hilly & Billy nun eventuell nicht mehr so weiter machen können, wie sie es gewohnt waren.“
Meine persönlichen Betrachtungen zur Niederlage von Frau Clinton, ihr im Stich lassen der Unterstützer und die s.g. weibliche Empathie – unter diesbezüglicher und besonderer von Angela Merkel. Im Abschluss folgt ein Hinweis auf einen lesenswerten Pressespiegel:
12. November 2016 um 3:25 pm
Ich habe meine Meinung zum Wahlsieg Trumps noch einmal zusammengefasst:
https://schwulemiker.wordpress.com/2016/11/12/trump-eine-kurze-analyse/
https://schwulemiker.wordpress.com/2016/11/12/trump-eine-alternative-analyse/
13. November 2016 um 8:11 am
das ist eine geniale Analyse, spricht mir aus dem Herzen.
Mehr Kommentare dazu braucht es nicht
13. November 2016 um 9:28 pm
Es ist eine zeitenwende und die stimmung kippt.
12. November 2016 um 4:08 pm
Zu Trump. Herzhaft.
„Being offended doesn’t work anymore!
Throwing insults doesn’t work anymore!“
12. November 2016 um 4:26 pm
Nichts wirklich weltbewegendes, aber ich habe letztens mal ein paar Folgen der „Amy Schumer Show“ gesehen, deren Star ja immer wieder als feministisches Flaggschiff dargestellt wird.
Also… komisches Talent an sich hat sie zweifellos und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass da keine guten Pointen in der Show waren, aber HIMMEL, war das in-your-face-preachy. Teils wirklich wie eine Parodie auf feministischen Humor wurde gleich in der ersten Folge, die ich ich sah, die Standardnummern von wegen Rape Culture und Gender Pay Gap abgeklappert und das alles mit wenig ironischer Brechung.
Dazu wie erwartet eine ganze Parade an „Haha, ich hab eine Vagina! Und Sex!“-Nummern, dawischen führt sie Interviews etwa mit Transsexuellen. Halt über das Leben als Transsexuelle. Gar nicht mal schlecht, aber was zum Geier soll das in einer Comedy-Show?
Es ist also nicht der Abgrund an Unlustigkeit, als den es viele Leute aus politischen Gründen darstellen, aber dennoch ein trauriges Zeichen, wie die „right side of history“ nicht unbedingt dem Humor zuträglich ist und sowieso nicht nach dem tatsächlichen Können urteilt.
„Gesinnungslachen“ nenne ich diese minderwertige Form des Humors, die darauf abzielt, dass der Scherzende sich mit seinem Publikum solidarisiert, indem er die Pointe statt auf Pointiniertheit auf die richtige Denkweise ausrichtet.
12. November 2016 um 4:42 pm
Warum bloss hat Clinton verloren, obwohl sich Trump doch so vulgär geäussert hat? Das hat so manche Feministin schockiert und zutiefst verstört!!
12. November 2016 um 5:03 pm
Wenigstens kann der Rest der (vernetzten) Welt ihr beim Weinen zusehen. Das ist ein Trost – für sie.
Vielleicht ist es für sie sogar der beste denkbare Wahlausgang: Trump gewinnt, deshalb muß sie den Rest der Welt an ihren Wein-Krämpfen teilhaben lassen. Nie war Exhibitionismus ergreifender. Das feministische Optimum eben.
12. November 2016 um 7:28 pm
Die gehört eindeutig zum Heulsusengeschlecht, wie es hier in den Kommentaren mal genannt wurde … Jetzt ist baden in Femitränen angesagt. 😆
12. November 2016 um 9:25 pm
Auweia, ich dachte immer Miley wäre eine ganz Harte, und dann sowas. Generation Snowflake verdampft im Höllenfeuer der Realität.
Und überhaupt: Reagan und die beiden Bushs waren midestens genauso reaktionäre Bastarde wie Trump, das ist doch nix neues!
Irgendwo las ich was von Studenten der Politikwissenschaft hierzulande, die ebenfalls in Tränen ausbrachen und fix und fertig waren.
Hallo? Als Politik-Student muss man wissen dass Politik ein dreckiges Geschäft ist. Wer da das Heulen anfängt weil in einem anderen Land ein Rechter die Wahl gewonnen hat, der sollte sich besser ganz schnell bei Gender-Studies einschreiben.
12. November 2016 um 9:53 pm
Gummibärensaft 🙂
12. November 2016 um 6:34 pm
Feminist gibt zu das sie Aussagen von anderen Feministinnen nicht korrigiert auch wenn sie weiß, dass die Behauptungen falsch sind, weil sie nicht als rational angesehen werden will und lieber sagen will was sie glaubt.
Argumentieren ist dann ja zwecklos…
12. November 2016 um 10:12 pm
Wenn ich etwas hasse, dann der Missbrauch von Kindern für politische Zwecke. Im deutschsprachigen Raum sind das auffällig oft die Grünen. Indoktrination. Und halten sich dabei noch für die politische Kraft. die die Rechte von Kindern hochhält.
12. November 2016 um 10:18 pm
HOLY SHIT. THIS IS NOT THE FIRST TIME THIS HAS HAPPENED.@ErnoldJohnson these people constantly forget ftm exists. i'm fucking howling. pic.twitter.com/Be4FRLJLhR
— june 🎀 (@shoe0nhead) November 11, 2016
12. November 2016 um 10:20 pm
#stumped pic.twitter.com/uLHtrGQZeS
— Lauren Southern (@Lauren_Southern) November 11, 2016
„White = Racist“ said the Racist
13. November 2016 um 2:09 am
das ist jetzt weniger Geschlechtlich ans politisch, aber ich würde hier gerne 2 podcasts von Thilo Jung verlinken.
Der erste vor der Wahl, wo sie schon darauf hinwiesen, dass das Bild von Hillary Clinton in den deutschen Medien viel zu positiv dargestellt wird.
Der 2. Klipp zur Wahlnacht, wo sie zeigen, dass sich alle Medien auf einen Clinton Sieg eingestellt haben und danach ihre Gesprächspartner und clips ausgewählt hatten.
13. November 2016 um 3:17 am
Ich fand diesen Schnippsel von kattascha bei Illner recht interessant:
https://twitter.com/derPUPE/status/796844576438976512 (hab kein besseres Link gefunden,sry)
Zusammengefasst: Wenn ein ungewollter demokratischer Anführer mal ins Amt kommt dann fallen ihm auch die ganzen Überwachungsdaten der NSA über ungeliebte Politiker, Aktivisten und Journalisten in die Hände. Viel wirkungsvoller als mit Atomschlägen zu drohen.
Finde ich sehr richtig. Aber mir ging ebenfalls durch den Kopf:
Sollte man das nicht auch auf Hatespeech Gesetze jeglicher Form beziehen? Und Aufweichung von Gesetzgebungen die beispielsweise Falschbeschuldigungen bei sexuellen übergriffen erleichtern?
Was hätte Franz Josef Strauss während der Spiegel Affäre eine Freude an schwammig formulierten anti-Hass Gesetzen gehabt! Was passiert wenn sich rechtsradikale Frauen zusammentun um Männer anderer Hautfarbe der Vergewaltigung zu beschuldigen? Ist es richtig, von Facebook zu fordern unsere Kommunikation zu lesen, einzuordnen, und gegebenenfalls zu löschen oder zu unterbinden weil es rassistisch oder sexistisch oder „hass“ sein könnte?
13. November 2016 um 9:08 am
Mich hat der Artikel von Antje Schrupp zum Wahlausgang in den USA aufgeregt:
https://antjeschrupp.com/2016/11/10/was-nun/
13. November 2016 um 2:27 pm
Weißt Du was? Die schreckliche Schrupp ist Schuld, denn sie hat Clinton nicht gewählt … sag jetzt nicht, sie hat ja auch kein Wahlrecht dort. Das ist nämlich nur so, weil das böse Patriarchat sie nur nicht wählen lässt weil sie eine Frau ist!
Wetten die kommt noch mit der Idee eines weltweiten Frauen, oder besser eines Feministinnenwählrechts bei jeder Wahl,egal wo? 🙂
14. November 2016 um 9:48 pm
Wäre doch super! Ich will auch Wahlrecht überall für alles und jeden! 😉
13. November 2016 um 9:58 pm
Dass Schrupp auf den „Hillary war perfekt, aber gegen das Patriarchat und die allgegenwärtige Misogynie kommt frau nicht an“-Zug aufspringt, war wohl nicht anders zu erwarten. Aber zu manchen ihrer Aussagen fällt mir wirklich nichts mehr ein, außer die Feststellung einer völligen Realitätsblindheit. Bestes Beispiel vielleicht (aus dem Kommentarbereich):
Ich denke, dass Trump ein Phänomen des untergehenden Patriarchats ist. Das zeigt sich ja daran, dass die ganzen „patriarchalen Institutionen“ (Universitäten, Medien, Polit-Establishment) gegen ihn waren, aber damit nichts bewirkten. Sie haben keine Autorität mehr…
13. November 2016 um 9:37 am
13. November 2016 um 1:11 pm
Mein thematisches Amüsement der Woche kommt von Gunda Windmüller, die in dem Zeit Ableger ze.tt sich daran versucht, Pipi Langstrumpf zu spielen
Heute: Ihr doof, Jungfräulichkeit gibt es gar nicht, alles nur Einbildung
http://ze.tt/warum-wir-aufhoeren-sollten-von-jungfraeulichkeit-zu-reden/?utm_campaign=zonparkett&utm_medium=parkett&utm_source=zon
Lesen und lachen XD
13. November 2016 um 1:55 pm
Das gute alte manche-haben-das-nicht-also-gibt-es-das-gar-nicht Argument.
Und Männer lagen schon immer wert auf jungfräuliche Bräute, weil sie machtgierige Unterdrücker sind, es gibt keine andere Erklärung.
13. November 2016 um 3:36 pm
Ein -öhm- interessanter Gedanke zur hate-Speech:
https://blog.fefe.de/?ts=a6d680ee
http://www.danisch.de/blog/2016/11/13/wenn-trump-jetzt-gegen-hate-speech-vorgeht/
Tja, soviel zum Thema Risiko wenn man Subjektivität zur Norm erhebt..
13. November 2016 um 3:38 pm
In den Usa sehe ich das als recht unkritisch an – bei denen ist das Konzept der Meinungsfreiheit viel zu stark verankert.
In De sehe ich schon Feministinnen, Grüne und SPDler eingeknastet.
(Wäre ich im tiefsten Inneren nicht liberal – wäre es eine schöne Vorstellung)
Menschen lernen eben nix aus der Geschichte.
Na, hoffen wir mal, dass das nicht prophetisch wird..
13. November 2016 um 6:37 pm
Apropos Trump und offizielles Endergebnis:
Die ny times ist auf dem Stand Donnerstag Morgen stehen geblieben.
Man wundert sich dann doch, ob die Geschwindigkeit des Updates Zufall ist:
„As of Thursday morning, Michigan and New Hampshire are still too close to call. This page will be updated when a winner is called in those states.“
der verschwörungstheoretiker würde nun unterstellen, dass hier die undemokratischen elemente in ihren aktivitäten weiter befeuert werden sollen..
13. November 2016 um 10:01 pm
Man wird mit weißer Hautfarbe geboren. König könnte jeder werden und man kann aufhören König zu sein. Mit der Hautfarbe ist das nicht so einfach.
Aber nee, werde zum Ziel hat alle Weißen auszurotten, ist kein Rasist…
13. November 2016 um 10:11 pm
„Man wird mit weißer Hautfarbe geboren. König könnte jeder werden und man kann aufhören König zu sein. Mit der Hautfarbe ist das nicht so einfach“
Das ist biologistisch. Are you STILL thinking that way?
13. November 2016 um 10:14 pm
Ehrlich mal. Es ist 2016!!
13. November 2016 um 10:53 pm
Ich liebe es, wenn meine Argumente von den Guten aufgenommen und fundiert besprochen werden. pic.twitter.com/QRZFRPSApn
— Don Alphonso (@faz_donalphonso) November 12, 2016
14. November 2016 um 8:36 am
Eine Frage zur SJW Strategie.
Wenn das die Alltagserfahrung von Menschen ist: Auf der einen Seite die Propaganda, auf der anderen Seite Bilder aus der Realität…
Wenn man nach den Bildern auf der Teamseite geht, sind 6 von 26 Mitgliedern weiblich und keiner farbig. Bei den bilderlosen schwerer zu sagen, aber das Verhältnis scheint 5 zu 33 zu sein, mit zwei oder drei asiatischen Namen.
Das kriegen die Leute doch mit, dass es da eine immense Diskrepanz zwischen dem politisch korrekten Bild und der Photographie gibt?
14. November 2016 um 11:29 am
„Das kriegen die Leute doch mit, dass es da eine immense Diskrepanz zwischen dem politisch korrekten Bild und der Photographie gibt?“
Die Leute sollen doch mitkriegen, welche Diskriminierung dort herrscht, und werden dann dafür sorgen, dass Gerechtigkeit einkehrt, z.B. durch Frauen- und Minderheitenquoten…
14. November 2016 um 11:48 am
Ah, das soll der Zweck sein.
Bei mir kommt an: Wenn man mal Schwarze oder Frauen in anspruchsvollen Positionen sieht, sind das Quotenfiguren. Wie auf all diesen Googledoodles und so.
14. November 2016 um 6:15 pm
„Noch unbegreiflicher ist freilich, dass die Mutter nach altem wie nach neuem Recht bis auf seltene Ausnahmefälle vom Regress verschont bleibt, obwohl in aller Regel sie die schwerste Schuld trifft. Denn die Männer wissen häufig nichts vom anderen – ihr hingegen können beide kaum entgangen sein. Wenn sie dem einen die Wahrheit vorenthält, um dem anderen eine Lüge zu verkaufen, dann zwar nicht unbedingt aus Bosheit, sondern wohl infolge allerlei innerer Dränge und Zwänge und vielleicht sogar im Glauben, es sei für alle so am besten. Doch eine Erklärung ist keine Rechtfertigung, und dem Sprichwort zum Trotz ist weder im Krieg noch in der Liebe alles erlaubt. Wenn der Staat den an ein Kuckuckskind gezahlten Unterhalt als erstattungsfähig anerkennt, dann muss er den Ausgleich auch bei denen suchen, die den Schaden zu verantworten haben – das gebietet schon die Gleichberechtigung der Frau.“
http://www.zeit.de/2016/45/kuckucksvaeter-rechte-unterhaltszahlungen/seite-2
14. November 2016 um 7:57 pm
Es ist eine Illusion zu glauben, der Staat könnte den Männern hier zu mehr Gerechtigkeit verhelfen.
Das behutsame Vorgehen von Gesetzgebung und Rechtssprechung ist ja nicht nur dem Wunsch des Staates geschuldet, von Unterhaltszahlungen verschont zu bleiben. Auch das Kindeswohl ist ein erheblicher Einflussfaktor.
Letztlich ist das Kind in solchen Konstellationen in Geiselhaft durch die Mutter und jede staatliche Zwangsmaßnahme (Egal ob Regressanspruch oder – Hardcore – Entzug des Kindes durch den Staat wegen erwiesener charakterlichen Nichteignung zur Kindeserziehung und Freigabe zur Adoption) schadet am Ende dem Kind.
Also auch wenn es hart und unpopulär klingt: Wer eine Frau ungeschützt vaginal penetriert, haftet für alle daraus entstehenden Folgen.
Im übrigen muss ein Mann wenn er das Unterschieben eines Kindes erfolgreich abgewehrt hat mit der Rachsucht der Frau (z.B. einer Anzeige wegen Vergewaltigung) rechnen.
Die im Artikel genannte gezielte Entfremdung des Kindes vom Vater durch die Mutter (vermutlich aus Neid über seine neue Beziehung und kalkulierter Strafe weil er seine Ressourcen nicht mehr vollumfänglich seiner Ex und dem Kind zur Verfügung stellt) ist da ja noch eine richtig harmlose Variante…
14. November 2016 um 8:20 pm
So wie es jetzt ist, trägt die Mutter von allen das geringste Risiko obwohl sie die einzige ist, die die Entstehung des Problems verhindern oder aufklären könnte.
„Wer eine Frau ungeschützt vaginal penetriert, haftet für alle daraus entstehenden Folgen.“
Wer sich keine Gedanken über Verhütung macht, nicht mal nachfragt ob sie irgendwie verhütet und dann in sie reinspritz, der brauch sich auch nicht wundern. Aber nur weil man Sex mit einer Frau hat, heißt das nicht das man zustimmt auch ein Kind zu zeugen.
Außerdem hat der Scheinvater mit der Penetration gar nichts zu tun und ist trotzdem nach der neuen Regelung immer der Gelackmeierte.
Und wieso ist ein heimlicher Vaterschaftstest illegal? Welchen Grund gibt es dafür? Das dient nur dem Schutz der Mutter damit diese weiterhin kassieren kann.
14. November 2016 um 8:26 pm
>>> Und wieso ist ein heimlicher
>>> Vaterschaftstest illegal?
Natürlich dient das ausschließlich der Frau, da sie dann Verantwortung für ihre Handlungen (Fremdfick) übernehmen müsste und der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Frauen für die Übernahme von Verantwortung nicht in der Lage sind und daher auch davor beschützt werden müssen.
„Aber nur weil man Sex mit einer Frau hat, heißt das nicht das man zustimmt auch ein Kind zu zeugen.“
Nein, mann nimmt die Möglichkeit einer Schwangerschaft billigend in Kauf, wenn mann eine Frau in einer Art und Weise penetriert, dass zeugungsfähiges Sperma in ihre Gebärmutter gelangen kann. Ein klassischer Eventualvorsatz.
„Außerdem hat der Scheinvater mit der Penetration gar nichts zu tun und ist trotzdem nach der neuen Regelung immer der Gelackmeierte.“
Nun, wenn ein Scheinvater die Frau überhaupt nicht vaginal penetriert hat aber trotzdem die Vaterschaft anerkennt, geht der Gesetzgeber zu recht davon aus, dass er wohl Gründe hat, die nicht weiter zu hinterfragen sind.
„Und wieso ist ein heimlicher Vaterschaftstest illegal? Welchen Grund gibt es dafür?
Die Kriminalisierung heimlicher Vaterschaftstest war sicherlich ein Anliegen der Frauen, die so darauf spekulieren können, dass der Mann eine höhere Hürde hat (er riskiert den Bruch der Beziehung), Zweifel an der Vaterschaft auszuräumen.
Ein Geschenk des Gesetzgebers an die Frau sozusagen. Mit dem Nebeneffekt für den Staat, dass weniger Kuckuckskinder zum Sozialfall werden.
Total romantisch das alles, nicht wahr? 😉
„Natürlich dient das ausschließlich der Frau, da sie dann Verantwortung für ihre Handlungen (Fremdfick) übernehmen müsste“
Hmm, welche Verantwortung müsste die Frau denn bei einem heimlichen Test übernehmen, die sie nicht auch bei einem amtlichen Test übernehmen müsste?
14. November 2016 um 9:09 pm
„Nun, wenn ein Scheinvater die Frau überhaupt nicht vaginal penetriert hat aber trotzdem die Vaterschaft anerkennt, geht der Gesetzgeber zu recht davon aus, dass er wohl Gründe hat, die nicht weiter zu hinterfragen sind.“
Das ist auch mehr ein Sonderfall. Es ist eher davon auszugehen das den Scheinvater Sex mit der Frau hatte und davon ausgeht das es sein Kind ist und er Zeit und Geld in etwas investiert, das gar nicht das ist was es scheint. Man kann natürlich mit dem Wohl des Kindes argumentieren, aber warum ist es dann auch immer nur der Mann der schlucken muss?
14. November 2016 um 9:30 pm
>>> Nein, mann nimmt die Möglichkeit
>>> einer Schwangerschaft billigend
>>> in Kauf, wenn mann eine Frau in
>>> einer Art und Weise penetriert,
>>> dass zeugungsfähiges Sperma in
>>> ihre Gebärmutter gelangen kann.
>>> Ein klassischer Eventualvorsatz.
Wenn man hofft, dass schon nichts passieren wird (was beim Sex auch durchaus nicht unwahrscheinlich ist), dann ist das kein Eventualvorsatz, sondern Fahrlässigkeit. Und das ist keine Zustimmung.
Ansonsten könnte man auch vertreten, dass eine Frau, die sexuell aufreizend angezogen ist, sich einladen lässt bzw. mit einem Mann herumflirtet auch damit rechnen muss und billigend mit Eventualvorsatz in Kauf nimmt, dass der Mann dann kein „Nein“ mehr akzeptieren wird.
>>> Hmm, welche Verantwortung müsste
>>> die Frau denn bei einem heimlichen
>>> Test übernehmen, die sie nicht auch
>>> bei einem amtlichen Test übernehmen
>>> müsste?
Indem man es erschwert, dass der Mann den Fremdfick der Frau herausfinden kann, verhindert man, dass die Frau die Folgen ihres Tuns übernehmen muss (nämlich fortan selber für sich und ihr Kind zu sorgen).
14. November 2016 um 9:32 pm
„aber warum ist es dann auch immer nur der Mann der schlucken muss?“
In den meisten Gegenden dieses Planeten überlebt eine Frau so ein Verhalten nicht oder nicht lange. Daher ist „immer nur der Mann“ eine recht mikroskopische Sichtweise…
14. November 2016 um 9:42 pm
Was hat das mit Deutschland zu tun? Das ist doch das gleiche als wenn man in DE eine Frauenquote fordert weil in Kenia weniger Mädhen wie Jungen zur gehen oder so.
14. November 2016 um 9:44 pm
14. November 2016 um 9:54 pm
„Ansonsten könnte man auch vertreten, dass eine Frau, die sexuell aufreizend angezogen ist, sich einladen lässt bzw. mit einem Mann herumflirtet auch damit rechnen muss und billigend mit Eventualvorsatz in Kauf nimmt, dass der Mann dann kein „Nein“ mehr akzeptieren wird.“
Das eine ist biologisch „fest verdrahtet“ (Eine Eizelle befruchtet sich nicht von alleine, da brauchts schon ein Spermium dafür), das andere eine kulturell determinierte Interaktion zweier Menschen.
Da kulturelle Geschlechterrollen wandelbar sind, erschließt sich aus dieser Interaktion nicht automatisch eine unwiderrufbare Erlaubnis zur sexuellen Nutzung.
Ich gebe Dir aber recht, dass die Argumentation schlüssig wäre, wenn es ein allgemein anerkanntes Prozedere wäre.
Wenn es also eine stillschweigende gesellschaftliche Übereinkunft gäbe, die ein solches Verhaltensmuster als automatische Aufforderung zum Geschlechtsverkehr ansieht, dann handelt es sich hier um Eventualvorsatz.
14. November 2016 um 10:05 pm
„Was hat das mit Deutschland zu tun?“
Wenig. Ich bezog mich auch nur auf das universalistische in Deiner Aussage (immer und überall)
14. November 2016 um 10:35 pm
>>> Ich gebe Dir aber recht, dass die Argumentation
>>> schlüssig wäre, wenn es ein allgemein anerkanntes
>>> Prozedere wäre.
Es gibt auch kein allgemein anerkanntes Prozedere, dass eine Frau ein Kind gegen den Willen des Mannes austrägt. Man gibt ihr sogar die Möglichkeit, den Nasciturus töten zu dürfen.
Wäre Ihre Ansicht schlüssig, dürfte auch die Frau gegen den Willen des Mannes nicht mehr abtreiben, da diese ja entsprechend Ihrer Argumentation ebenfalls mit Eventualvorsatz ihre Zustimmung zu dem Kind gegeben hatte.
14. November 2016 um 11:30 pm
Abtreibung ist verboten und bleibt nur in sehr engen Grenzen straffrei (aber dennoch verboten)
Damit ist der Eventualvorsatz durch die Frau formal abgebildet.
Zugegeben, ein sehr fragiler Kompromiss nach langem, zähen Ringen und auch nur in einer entwickelten Überflussgesellschaft möglich, wo Fortpflanzung zu einer Angelegenheit der Individuen werden konnte.
15. November 2016 um 12:41 am
>>> Abtreibung ist verboten und bleibt
>>> nur in sehr engen Grenzen straffrei
>>> (aber dennoch verboten)
Gemäß § 218a StGB ist die Abtreibung nicht lediglich nur ein bloßes Absehen von Strafe einer eigentlich verbotenen Tat, sondern nach dem klaren Wortlaut liegt in den dort benannten Grenzen nicht einmal ein verbotenes Tun vor („Der Tatbestand des § 218 ist nicht verwirklicht, wenn …“).
>>> Damit ist der Eventualvorsatz
>>> durch die Frau formal abgebildet.
Bei der Abtreibung im Sinne von § 218a StGB liegt nicht einmal eine Tat vor, so dass die Norm auch nicht das von Ihnen Behauptete formal abgebildet.
Entsprechend Ihrer Ansicht hat die Frau beim Sexakt vielmehr mittels Eventualvorsatz ihre Zustimmung zu einem Kind erteilt. Und da der Gesetzgeber (nur) Frauen für untauglich hält, Verantwortwung für eigenes Tun übernehmen zu können, hat er (ausschließlich nur) ihr die Möglichkeit gegeben, sich über § 218a StGB ihrer angeblichen mittels Eventualvorsatz erteilten „Zustimmung“ zu dem Kind und ihrer Verantwortung für ihre vorherigen Handlungen (Sexakt) einfach wieder entledigen zu können.
Das ist ähnlich wie bei einem beschränkt Geschäftsfähigen, dem der Gesetzgeber genauso nur sehr beschränkt eigenständiges Handeln zutraut und daher genauso ermöglicht, nicht an vorherige Erklärungen gebunden sein zu müssen.
>>> Zugegeben, ein sehr fragiler Kompromiss …
Ein Kompromiss zwischen was?
Es sieht doch mehr danach aus, dass der Gesetzgeber vor dem Dauergeplärre der 3 jährigen Kinder resigniert hat (ähnlich wie einige Männer in Beziehungen mit Frauen auf das Dauergeplärre einfach resignieren, immer in der naiven irrtümlichen Hoffnung, dass dann das Geplärre aufhören würde).
Denn offensichtlich hat der Gesetzgeber überhaupt kein Problem, (nur) Männern weiterhin zuzutrauen, auch gegen ihren Willen Verantwortung übernehmen zu können und zu müssen. Bei Männern helfen dann auch keine herzerwärmenden Phrasen. Kein Mann wird sich daher einem unerwünschten Zwangsdienst (Wehrpflicht, Ersatzdienst, Landesverteidigung, …) oder einer unerwünschten Unterhaltspflicht (= Erwirtschaftung von Unterhalt mittels seines Körpers) mittels Phrase „mein Körper gehört mir“ seiner Verantwortung für die Allgemeinheit oder für sein vorheriges Tun wieder entledigen können.
Wo ist da also der Kompromiss?
15. November 2016 um 12:55 am
By the way: Was finden Sie an den Grenzen in § 218a StGB „eng“? Frauen dürfen den Nasciturus innerhalb von 3 Monaten bzw. genauer 12 Wochen ziemlich schrankenlos einfach wieder entsorgen lassen. Sie muss sich lediglich von einem Arzt beraten lassen bzw. den Abbruch von einem Arzt vornehmen lassen. Anders ausgedrückt: in den 12 Wochen kann sie nahezu ohne jede wirkliche Grenze das werdene Leben töten lassen.
Und selbst nach den 12 Wochen braucht die Frau nur einigermaßen glaubwürdig die Voraussetzungen des § 218a Abs.2 StGB behaupten (z.B. Gefahr für ihren seelischen Gesundheitszustand), um ihr auch dann noch die Möglichkeit zu eröffnen, auch nach den 12 Wochen sich der Verantwortung für ihr Tun wieder beseitigen und das werdene Leben entsorgen zu können.
In Deutschland wird jedes Jahr ca. jedes 8 Kind abgetrieben. Da kann man wohl wirklich kaum ernsthaft noch von engen Grenzen sprechen.
Es sieht vielmehr eher danach aus, dass keine Frau Verantwortung für eigene Handlungen oder die Allgemeinheit übernehmen muss, wenn sie es nicht selber möchte. Da müsste eine Frau sich schon absurd blöd anstellen (z.B. 12 Wochen verstreichen lassen und zu blöd, sich als Opfer i.S.d. Absatzes 2 darzustellen).
15. November 2016 um 6:13 am
„Bei der Abtreibung im Sinne von § 218a StGB liegt nicht einmal eine Tat vor, so dass die Norm auch nicht das von Ihnen Behauptete formal abgebildet.“
Doch, es ist halt juristendeutsch. Hier z.B. ist es besser ausgeführt:
„Kein Mann wird sich daher einem unerwünschten Zwangsdienst (Wehrpflicht, Ersatzdienst, Landesverteidigung, …) oder einer unerwünschten Unterhaltspflicht (= Erwirtschaftung von Unterhalt mittels seines Körpers) mittels Phrase „mein Körper gehört mir“ seiner Verantwortung für die Allgemeinheit oder für sein vorheriges Tun wieder entledigen können.“
Naja, kann er ja faktisch schon. Alles hat seinen Preis und welcher jetzt höher ist, darüber lässt sich trefflich streiten,
Aber Du hast schon recht, dass die biologische Tatsache, dass der Körper der Frau bis zur Entbindung als Brutkasten des Nachwuchses dient, der Frau eine andere Position in dem „Spiel“ verleiht. Und dies durch den Gesetzgeber berücksichtigt wurde.
Wenn es mal soweit käme, dass es künstliche Gebärmütter gäbe, müsste das neu bewertet werden. Und hier bliebe dann eigentlich nach heutigem Rechtsverständnis kein Abwägungspielraum zugunsten der Frau mehr.
16. November 2016 um 11:51 pm
In Ihrer PDF steht es doch sogar ausdrücklich: „Tatbestandsausschluss … nach §§ 218a Abs. 1 und 219 StGB“. … „Wann ist der Tatbestand eines Schwangerschaftsabbruchs nach § 218a Abs. 1 StGB nicht verwirklicht? … 12 Wochen … durch Arzt … Bescheinigung … Schwangerschaftskonfliktberatung …
Und exakt so steht es auch im Wortlaut des § 218a Abs. 1 StGB: „Der Tatbestand des § 218 ist nicht verwirklicht, wenn …“
Noch deutlicher kann es der Gesetzgeber nun wirklich nicht mehr formulieren, dass eine Abtreibung innerhalb von 12 Wochen im Rahmen der faktisch nicht existenten Grenzen den Tatbestand eben gerade NICHT erfüllt.
Nur in den Fällen des § 218a Abs. 2 StGB (z.B. nach der 12. Woche) liegt tatbestandlich zwar eine Tat vor, die aber gerechtfertigt ist (die Frau muss einen Arzt finden, der ihr z.B. im Falle der Geburt eie drohende schwerwiegende Beeinträchtigung ihres seelischen Gesundheitszustandes bescheinigt). Also nur in den Fällen des Absatzes 2 erfüllt die Abtreibung tatsächlich den Tatbestand des § 218 StGB, die aber als gerechtfertigt anzusehen ist. Also quasi wie ein Notwehrrecht gegen das Kind, um die Frau zu beschützen.
Aber, selbst wenn die Frau die 12 Wochen Frist verpennt hat (Abs. 1) und auch keinen Arzt findet (Abs. 2), der ihr trotz ihrer herzerwärmenden Opfergeschichten keine Bescheinigung im Sinne des Absatzes 2 ausstellen will, baut der Gesetzgeber der Frau noch weitere Brücken (Abs. 4). Denn nach Absatz 4 wird die Tat unter den nahezu gleichen nicht vorhandenen Grenzen des Absatzes 1 nicht bestraft, wenn die Abtreibung innerhalb von 22 Wochen von einem Arzt nach einer bloßen Konfliktberatung durchgeführt wurde. Sprachlich liegt dann in diesen Fällen somit tatsächlich eine Straftat vor, die aber zwingend zu keiner Strafe für die Frau führt.
Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich angeblich die 22 Wochen ohnehin nicht zu 100% berechnen lassen, so dass in dubio pro reo, wenn sich nicht sicher feststellen lässt, dass 22 Wochen bereits sicher verstrichen sein müssen, davon ausgegangen werden muss, dass die 22 Wochen noch nicht verstrichen waren. Auch hier gibt es daher noch genug Spielraum für juristische Akrobatik, damit die Frau keine Konsequenzen zu befürchten braucht.
Und selbst, wenn auch die 22 Wochen sicher verstrichen sind oder die Abtreibung nicht von einem Arzt vorgenommen wurde, also die Frau zu blöd war, eine der breiten Brücken zu nutzen, dann erlaubt der Abs. 4 dem Gericht von einer Strafe abzusehen, wenn die Frau sich in einer besonderen Bedrängnis befunden hat. Und da Frauen ja keine Skrupel haben, sich als Opfer ihrer Existenz zu verkaufen und sich quasi als zu blöd zum atmen darzustellen, sind auch hier der Fantasie der Frau keine Grenzen gesetzt, um auf einen Richter zu hoffen, der sich erwärmen lässt.
Und zu guter letzt: Selbst, wenn es der Frau nicht gelingt, den Richter von ihrem schrecklichen Opferleben zu überzeugen, so kann sie sich immer noch darauf verlassen, dass Frauen bei uns im Land vor Gerichten nahezu sicher nichts ernsthaft zu befürchten haben. Wenn sie daher das ungeborene Kind nicht auf eine besonders miese sadistische schreckliche Art und Weise gekillt hat und die Tötung nicht als eine besondere Lustbefriedigung darstellt, sondern sich herzerwärmend als Opfer des Lebens und aller Männer verkauft, dann hat die abtreibende Frau ohnehin maximal mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen. Sie müsste sich schon besonders dumm anstellen (a) keine der nahezu grenzenlosen Brücken zur Straffreitheit zu nutzen, die der Gesetzgeber gebaut hat und (b) den Bogen des niederträchtigen Verhaltens so extrem weit überspannen, um mehr als ein „Böse, Böse, aber bitte nicht wieder tun und denken Sie doch einfach daran, künftig die nahezu grenzenlosen Brücken zu nutzen, die der Gesetzgeber ihnen gebaut hat, damit sie keine Verantwortung übernehmen brauchen“ zu erhalten.
Kurz: Eine Abtreibung durch einen Arzt innerhalb von 12 Wochen nach Beratung stellt nicht einmal sprachlich eine Tat dar. Und auch darüber hinaus sind die Brücken des Gesetzgebers so weit, dass der Schutz des Nasciturus bzw. sein Recht auf Leben – zumindest im Verhältnis zu Frauen – faktisch nahezu nicht existiert. Es folgt halt dem gesetzgeberischen Grundgedanken, dass man Frauen keine Eigenverantwortung für eigenes Handeln zutrauen kann und dass dieser Grundsatz für den Staat von so überragender Bedeutung ist, dass sogar das Recht auf Leben anderer im Rahmen einer Rechtsgüterabwägung chancenlos sind.
14. November 2016 um 8:07 pm
http://dailycaller.com/2016/11/13/swedens-gender-equal-snow-clearing-approach-ends-in-chaos/
gender equal = womens first – always and everywhere
Und die Linken wundern sich das Männer so langsam glauben das es bald reicht mit der „““““Gleichbrechtigung“““““…
Wo wir schon bei Schnee sind (schon alt):
Ms. Cusack’s findings have attracted considerable interest, with interviews on BBC Radio and articles in the national press wryly burying the snowman as the latest victim of political correctness.
„The snowman is, of course, white, invariably male and generally adult,“ Ms. Cusack wrote in an article published in the left-wing journal New Formation, noting that its „bulbous body, phallic carrot-nose and blank, unindividualized eyes have obvious elements of the grotesque.“
She calls snowmen „rotund relics of Bacchanalia.“
It’s no coincidence, she contends, that the snowman is generally male and is erected in front of the home, while the woman of the house is inside toiling — cooking Christmas dinner, for instance.
„The snowman’s masculinity and its ritual position in the semi-public space of the garden or field arguably help to substantiate an ideology upholding a gendered spatial-social system marking women’s proper sphere as the domestic-private and men’s as the commercial-public,“ she writes.
„The snowman colludes in a gendered division of social space and presents an image, however jocular, of masculine control of public space. . . . The snowman’s location just within the private sphere emphasizes masculine stewardship.“
In other words, those who thought a snowman is put in the front yard because that’s where the snow is have got it wrong
http://www.theglobeandmail.com/news/world/whats-male-white-and-politically-incorrect/article4170164/
14. November 2016 um 11:27 pm
Da gibt es auch diese bekannte Fatwa aus SaudiArabien, dass Schneemänner des Teufels seien.
Eine ähnlicher rigoroser Dogmatismus wie der Cusacks…..
15. November 2016 um 10:29 am
http://thefederalist.com/2016/11/14/hasnt-hillary-clinton-called-end-violent-anti-trump-riots/
#LeftWingPrivilege: we can be violent because (we know) we're right; you can't because (we know) you're wrong. https://t.co/PbaHrpkLcp
— Richard Landes (@richard_landes) November 14, 2016
15. November 2016 um 4:05 pm
Ufunk hat heute Bilder einer Broschüre von 1945, in der aufgezeigt wird, was den perfekten Business-Assistenten ausmacht.
Quasi alles in der Broschüre gilt gleichermaßen für Butler oder Sekretärinnen oder Assistenten generell.
In der Einleitung heißt es aber, dass das alles ganz schlimm sexistisch sei.
Kann mir jemand erklären, was daran sexistisch ist?
16. November 2016 um 9:32 pm
„Quasi alles in der Broschüre gilt gleichermaßen für Butler oder Sekretärinnen oder Assistenten generell.“
Nunja, ob jetzt männliche Sekretäre damals wie heute mit „telephone charme“ gegenüber einem exec diesen zu Kopfkino ala „must be lovely…sounds beautiful“ anregen, wage ich zu bezweiflen. Ausser natürlich er ist schwul.
Aber der Seximus der Broschüre, mindestens der verlinkten Seite, ist ja die Anleitung zur Ausnutzung der männlichen Schwanzsteuerung durch die Frau für fortpflanzungsferne Ziele.
16. November 2016 um 9:37 pm
„wage ich zu bezweiflen“
Das ist in der Tat gewagt. Natürlich solten männliche Telefonierer auch eine angenehme Ausstrahlung haben. Dass diese nicht EXAKT die gleiche ist wie bei Frauen, widerlegt doch rein gar nichts.
Jeder mit den Optionen die er oder sie hat.
16. November 2016 um 9:52 pm
“ Dass diese nicht EXAKT die gleiche ist wie bei Frauen, widerlegt doch rein gar nichts.“
Nicht nur „nicht exakt“, sondern grundlegend anders. Die Broschüre verkauft allerdings ein Monopol der Frau als sehr nützlich für das Geschäft („…added thousands of dollars…“) und wertet daher das Bild männlicher Sekretär ab.
Was im übrigen 1945 nicht falsch war und auch heute noch zutrifft. Aber wer sagt denn, dass Sexismus falsch oder schlecht ist? Das behaupten ja nicht einmal Frauen. Die maulen nur, wenn sie sich durch ein sexistisches Stereotyp in einer bestimmten Situation beeinträchtigt fühlen.
Auf einem sinkenden Dampfer werden die Frauen bestimmt keine Diskussionen lostreten, warum denn jetzt Frauen zuerst in die Rettungsboote sollen… 😉
15. November 2016 um 5:14 pm
Der Schwulemiker (einer der besten deutschen Twitterer) mal wieder mit einem Bonmot:
Nein, links ist "Proletarier aller Länder, Ihr seid heterosexistische weiße Rassisten, mit viel zu vielen Privilegien". https://t.co/qmtn3KPKe7
— Adrian (@Schwulemiker) November 14, 2016
15. November 2016 um 5:21 pm
Ich habe einen Vorschlag für einen Artikel zu der sehr grundsätzlichen Frage, die sich meiner Meinung nach (nicht nur) hier für uns stellt:
Ist es – bzw unter welchen Bedingungen ist es – legitim, Argumentationsfiguren zu verwenden, die man selbst kritisiert oder ablehnt?
„Ist es – bzw unter welchen Bedingungen ist es – legitim, Argumentationsfiguren zu verwenden, die man selbst kritisiert oder ablehnt?“
Darauf müsste man ja recht eindeutig mit „nein“ antworten, wobei es sicherlich auch häufig eine Frage des Grades ist.
Was hast du denn da vor Augen?
Oder noch besser: Wie wäre es mit einem Gastartikel?
15. November 2016 um 5:28 pm
Hängt von der Art des Gesprächs ab, oder?
In Kommentarbereichen von Zeitungen kann Polemik mit unsauberen Argumentationsfiguren schon mal OK sein.
In diesem Kommentarbereich sollte es einem um die Ohren fliegen.
15. November 2016 um 6:31 pm
Gastartikel ist schlecht, keine Zeit 😉
Ich wollte es eigentlich bewusst abstrakt und ohne konkretes Beispiel diskutieren, welches dazu einlädt die eigenen Inkonsistenzen zu rationalisieren. Unser Gehirn ist ja leider evolutionspsychologisch daraufhin optimiert, „Betrug“ nur beim Gegenüber zu sehen.
Nein, ich denke nicht, dass einem das automatisch hier um die Ohren fliegt, und wenn dann halt auch eher weil ein „Gegner“ drauf aufmerksam macht (Maren z.B. landet immer wieder mal nen Treffer). Hier haben sicher viele ein hohes Bedürfnis und Bemühen um Konsistenz, aber es gibt auch gnadenlos opportunistische Diskutanten mit selektiver Logik, als extremstes Beispiel muss ich natürlich wieder mal Sheera/Semikolon bemühen.
Meine weitergehenden Fragen wären: inwiefern muss es als Polemik oder Satire gekennzeichnet sein? Also ein „wenn ich so argumentieren würde wie du, würde ich jetzt behaupten dass…“
Ist es okay, wenn der Zweck gewissermaßen subversiv ist, also eine Argumentation schon allgemein etabliert ist und man sie sozusagen selektiv affirmiert, um einen Punkt zu machen?
Oder wenn die Figur nur dazu dient, auf einen Bias aufmerksam zu machen?
Ich denke mit diesem Punkt steht und fällt ein guter Teil „maskulistischer“ Argumentation.
15. November 2016 um 7:56 pm
Sucht hier etwa jemand etwa Absolution? 🙂
Ich denke schon, dass es legitim ist, auf fragwürdige Argumentationsfiguren mit eben solchen zu reagieren. Eine ganz andere (und wichtigere) Frage ist, ob diese Vorgehensweise empfehlenswert ist. Das hängt wiederum vom Zweck der Diskussion und dem Gegenüber bzw. dem Publikum ab. Geht es tatsächlich um die Wahrheit, oder will man möglichst viele Leute von der eigenen Argumentation überzeugen? Ich fürchte, ein Trade-off zwischen Effektivität und Wahrheit lässt sich nicht vermeiden.
16. November 2016 um 12:12 am

References: § 218
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in dubio