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Timestamp: 2016-10-21 22:10:21+00:00

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6B_492/2015 (02.12.2015)
6B_492/2015 � � Urteil vom 2. Dezember 2015
Konfrontationsrecht; Anklagegrundsatz; mehrfache versuchte N�tigung; Strafzumessung; Schadenersatz, Genugtuung,
Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt verurteilte X.________ am 18. Juni 2013 wegen versuchter N�tigung, Sachbesch�digung, Beschimpfung, Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, Hausfriedensbruchs, Ungehorsams gegen amtliche Verf�gungen, alles mehrfach begangen, sowie T�tlichkeiten und Diensterschwerung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten, einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 10.-- sowie einer Busse von Fr. 800.--. Es verpflichtete sie, A.________ Schadenersatz in der H�he von Fr. 8'538.25 sowie eine Genugtuung von Fr. 4'000.--, beides zuz�glich Zins, zu bezahlen.
Dagegen erhob X.________ Berufung, beschr�nkt auf den Schuldspruch wegen mehrfacher versuchter N�tigung, die Strafzumessung und den Zivilpunkt. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt best�tigte am 11. Februar 2015 das erstinstanzliche Urteil.
X.________ und der verheiratete A.________ f�hrten ab Fr�hjahr 2010 eine Beziehung, die Letzterer im April 2012 beendete. Um A.________ zu einem letzten Gespr�ch zu bewegen, schickte X.________ diesem zwischen August und November 2012 zahlreiche E-Mails und stellte Kopien davon seiner Ehefrau sowie weiteren Personen aus seinem und ihrem Freundes- sowie Bekanntenkreis zu. Trotz der unmissverst�ndlichen Erkl�rung von A.________, nicht mit ihr sprechen zu wollen, stellte sie diesem am 2. September 2012 w�hrend der Pause einer Theaterauff�hrung hartn�ckig nach. Im Weiteren legte sie ihm im genannten Zeitraum Postsendungen und Geschenke in seinen Briefkasten, welchen sie auch verunstaltete. Den Eingangsbereich seines Wohnhauses versah sie mehrfach mit Botschaften sowie Farbschmierereien und �bers�te sein Wohnquartier mit Flugbl�ttern mit "Enth�llungen" �ber ihn. Auch verbreitete sie via ihren Facebook-Account Botschaften �ber A.________. Ferner stellte sie sich ihm am 11. April 2013 im Schauspielhaus in den Weg, packte ihn am 1. Mai 2013 am Arm sowie forderte ihn lautstark zu einem letzten Gespr�ch auf und passte ihn am 3. Mai 2013 nachts im Hauseingang seines Wohnhauses ab.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, es sei das Urteil des Appellationsgerichts aufzuheben und sie sei vom Vorwurf der mehrfachen versuchten N�tigung freizusprechen. Es sei ihre Verurteilung zur Bezahlung von Schadenersatz an A.________ in der H�he von Fr. 8'538.25 sowie zu einer Genugtuung in der H�he von Fr. 4'000.-- aufzuheben. Eventualiter sei das Urteil insofern aufzuheben, als sie bez�glich der erg�nzenden Anklageschrift vom Vorwurf der mehrfachen versuchten N�tigung freizusprechen sei. Sie ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Das Appellationsgericht und die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt sowie A.________ beantragen die kostenf�llige Abweisung der Beschwerde, wobei Letzterer zus�tzlich um eine Parteientsch�digung von Fr. 3'251.90 ersucht. X.________ h�lt in ihrer Replik an ihrer Auffassung fest.
Die Beschwerdef�hrerin sieht in mehrfacher Hinsicht ihr Konfrontationsrecht und damit ihren Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt (Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 und 3 lit. d EMRK). Sie habe die Befragung des Beschwerdegegners nur akustisch in einem Nebenraum mitverfolgen k�nnen. Dies stelle keine gen�gende Konfrontation dar, da sie mangels direkten Interventionsm�glichkeiten die Einvernahme nicht habe mitgestalten k�nnen. Einzig eine Videosimultan�bertragung erm�gliche eine effektive Aus�bung des Konfrontationsrechts. Zudem sei der Beschwerdegegner falsch belehrt worden, indem er nicht auf seine Aussagepflicht hingewiesen worden sei. Schliesslich habe die Gerichtspr�sidentin mit dem Hinweis, der Beschwerdegegner m�sse eine Frage der Verteidigung nicht beantworten, das Fragerecht der Beschwerdef�hrerin verfassungswidrig beschnitten.
1.1.�Die Vorinstanz erachtet die anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung durchgef�hrte Konfrontation als bundesrechtskonform. Die Beschwerdef�hrerin habe die Einvernahme des Beschwerdegegners in einem anderen Raum durch Audio�bertragung mitverfolgen k�nnen und anschliessend die M�glichkeit gehabt, Erg�nzungsfragen zu stellen. Hinsichtlich der fehlerhaften Belehrung fehle es an einem Rechtsschutzinteresse der Beschwerdef�hrerin, da der Beschwerdegegner aussagte. Die Frage, wie dieser die Beziehung zwischen ihm und der Beschwerdef�hrerin bewerte, sei f�r die Beurteilung der strafrechtlichen Vorw�rfe irrelevant, weshalb der Hinweis der Gerichtspr�sidentin nicht zu beanstanden sei.
1.2.1.�Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO). Dazu z�hlt das Recht, Belastungszeugen zu befragen (Art. 147 Abs. 1 StPO; Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK). Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, in denen eine Konfrontation nicht m�glich war, ist eine belastende Zeugenaussage grunds�tzlich nur verwertbar, wenn der Beschuldigte den Belastungszeugen wenigstens einmal w�hrend des Verfahrens in direkter Konfrontation befragen konnte (BGE 133 I 33 E. 3.1; Urteil 6B_98/2014 vom 30. September 2014 E. 3.2; je mit Hinweisen). Dem Anspruch gem�ss Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK kommt grunds�tzlich absoluter Charakter zu. Auf eine Konfrontation des Beschuldigten mit dem Belastungszeugen oder auf dessen erg�nzende Befragung kann nur unter besonderen Umst�nden verzichtet werden (Urteile 6B_98/2014 vom 30. September 2014 E. 3.2; 6B_510/2013 vom 3. M�rz 2014 E. 1.3.2; je mit Hinweisen).
Art. 147 Abs. 1 StPO enth�lt den Grundsatz der Partei�ffentlichkeit von Beweiserhebungen im Untersuchungs- sowie Hauptverfahren und bestimmt, dass die Parteien das Recht haben, bei Beweiserhebungen durch die Staatsanwaltschaft sowie die Gerichte anwesend zu sein und einvernommenen Personen Fragen zu stellen. In Verletzung dieser Bestimmung erhobene Beweise d�rfen nicht zulasten der Partei verwendet werden, die nicht anwesend war. Mit "Partei" im Sinne dieser Bestimmung ist nicht der Parteivertreter (z.B. der amtliche Verteidiger), sondern die beschuldigte Person gemeint (Art. 104 Abs. 1 lit. a StPO; Urteil 6B_98/2014 vom 30. September 2014 E. 3.5 mit Hinweis).
1.2.2.�Das Konfrontationsrecht des Beschuldigten wird in gewissen Konstellationen durch die Opferrechte eingeschr�nkt. Gem�ss Art. 152 Abs. 3 StPO vermeiden die Strafbeh�rden eine Begegnung des Opfers mit der beschuldigten Person, wenn das Opfer dies verlangt. Sie tragen in diesem Fall dem Anspruch der beschuldigten Person auf rechtliches Geh�r auf andere Weise Rechnung. Insbesondere k�nnen sie das Opfer in Anwendung von Schutzmassnahmen nach Art. 149 Abs. 2 lit. b und d StPO einvernehmen. Eine Gegen�berstellung kann angeordnet werden, wenn der Anspruch der beschuldigten Person auf rechtliches Geh�r nicht auf andere Weise gew�hrleistet werden kann oder ein �berwiegendes Interesse der Strafverfolgung sie zwingend erfordert (Art. 152 Abs. 4 StPO).
Bei der Handhabung des Konfrontationsrechts sind die Interessen der Verteidigung und diejenigen des Opfers gegeneinander abzuw�gen. Es ist in jedem Einzelfall zu pr�fen, welche Vorgehensweisen und Ersatzmassnahmen infrage kommen, um die Verteidigungsrechte des Beschuldigten so weit als m�glich zu gew�hrleisten und gleichzeitig den Interessen des Opfers gerecht zu werden. Massnahmen zum Schutz von Opfern k�nnen z.B. darin bestehen, dass das Opfer nur durch den Verteidiger, allenfalls durch Zwischenschaltung einer besonders ausgebildeten Person, befragt wird oder indem die Einvernahme des Opfers audiovisuell in einen anderen Raum �bertragen wird, von wo aus der Beschuldigte sie verfolgen und in unmittelbarem zeitlichen Konnex Fragen stellen kann. Muss der Beschuldigte den Saal w�hrend der Einvernahme verlassen, k�nnen dessen Verteidigungsrechte auch gewahrt sein, wenn sein Verteidiger w�hrend der Befragung anwesend ist, Fragen stellen kann und diesem die M�glichkeit gegeben wird, Unterbrechungen der Einvernahme zu verlangen, um seinen Mandaten zu informieren und nach Wiederaufnahme des Verfahrens Erg�nzungsfragen zu stellen. Eine Video�bertragung ist in solchen F�llen nicht unter allen Umst�nden zwingend (BGE 129 I 151 E. 5; vgl. zum Ganzen: Urteile 6B_681/2012 vom 12. M�rz 2013 E. 2.3.2; 6B_207/2012 vom 17. Juli 2012 E. 3.3.3; je mit Hinweisen).
1.2.3.�Gem�ss Art. 116 Abs. 1 StPO gilt als Opfer die gesch�digte Person, die durch die Straftat in ihrer k�rperlichen, sexuellen oder psychischen Integrit�t unmittelbar beeintr�chtigt worden ist. Die N�tigung gem�ss Art. 181 StGB ist ein Delikt gegen die Freiheit des Individuums. Eine solche Straftat kann grunds�tzlich die psychische Integrit�t des Betroffenen unmittelbar beeintr�chtigen. Zur Bejahung der Opferstellung gen�gt indessen nicht jede geringf�gige Beeintr�chtigung, sondern ist eine Beeintr�chtigung von einer gewissen Schwere erforderlich (BGE 129 IV 216 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Ob diese Voraussetzung erf�llt ist, bestimmt sich nach den konkreten Umst�nden des Einzelfalles (BGE 120 Ia 157 E. 2d/aa mit Hinweisen; Urteil 6S.255/2006 vom 15. November 2006 E. 2.1; vgl. auch: MAZZUCCHELLI/POSTIZZI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 11 zu Art. 116 StPO S. 836).
1.3.�Der Beschwerdegegner beantragte mit Schreiben vom 27. Mai 2013, bei seiner Einvernahme nicht mit der Beschwerdef�hrerin konfrontiert zu werden und die �ffentlichkeit von der Verhandlung auszuschliessen. Zur Begr�ndung wies er darauf hin, dass die angeklagten Taten der Beschwerdef�hrerin bei ihm zu erheblichen gesundheitlichen Problemen gef�hrt h�tten (kantonale Akten, Band 2, act. 194 f.). Gem�ss Feststellungen der Vorinstanz musste sich der Beschwerdegegner wegen der Handlungen der Beschwerdef�hrerin in psychotherapeutische Behandlung begeben und war �ber l�ngere Zeit arbeitsunf�hig. Auch sah er sich gezwungen, seinen Wohnort zu wechseln (Urteil S. 17, 19; vgl. ferner: kantonale Akten, Band 2, act. 198, 269 ff.). Die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfene mehrfache versuchte N�tigung erreicht die f�r die Annahme einer Opferstellung geforderte Intensit�t. Die Vermeidung der direkten Konfrontation des Beschwerdegegners mit der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 152 Abs. 3 StPO war gerechtfertigt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin kommen die Schutzmassnahmen gem�ss Art. 152 Abs. 3 i.V.m. Art. 149 Abs. 2 lit. b oder d StPO zur Anwendung, wenn das Opfer dies verlangt, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 149 ff. StPO nicht erf�llt sind (STEFAN WEHRENBERG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 19 zu Art. 152 StPO).
Bei der Wahl der Vorkehren zum Schutz der Opfer verf�gt das Gericht �ber ein gewisses Ermessen (Urteil 6B_681/2012 vom 12. M�rz 2013 E. 2.4). Die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfenen Handlungen zum Nachteil des Beschwerdegegners wiegen nicht leicht. Die Beschwerdef�hrerin konnte der Einvernahme des Beschwerdegegners in einem anderen Raum akustisch folgen, ihm �ber ihren Verteidiger Erg�nzungsfragen stellen und anschliessend an die Einvernahme zu dessen Befragung Stellung nehmen. Sie hatte somit ausreichend Gelegenheit, die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen infrage zu stellen. Inwiefern sie hierf�r seine K�rpersprache w�hrend der Einvernahme pers�nlich h�tte wahrnehmen m�ssen, legt sie nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Das Recht der Beschwerdef�hrerin auf Konfrontation mit dem Belastungszeugen wurde nicht verletzt. Die R�ge ist unbegr�ndet.
1.4.�Es trifft zu, dass die Belehrung des Beschwerdegegners anl�sslich der erstinstanzlichen Verhandlung insofern falsch erfolgte, als ihm gesagt wurde, er sei nicht zur Aussage verpflichtet (kantonale Akten, Band 5, act. 577; vgl. Art. 178 lit. a i.V.m. Art. 180 Abs. 2 und Art. 168 ff. StPO). Der Beschwerdegegner sagte indessen trotz falscher Belehrung aus. Es ist weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern die Beschwerdef�hrerin durch die falsche Belehrung beschwert ist. Auf die R�ge ist nicht weiter einzugehen.
1.5.�Der Beschwerdegegner wurde anl�sslich der erstinstanzlichen Verhandlung von der Gerichtspr�sidentin darauf hingewiesen, dass er die Frage des Verteidigers der Beschwerdef�hrerin, ob er dabei bleibe, dass es keine Liebe und nicht einmal eine Aff�re gewesen sei, nicht beantworten m�sse (kantonale Akten, Band 5, act. 582). Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist nicht ersichtlich, weshalb es sich bei dieser Frage nicht um eine Zeugenfrage handeln soll und inwiefern dem Beschwerdegegner diesbez�glich ein Zeugnisverweigerungsrecht zugestanden h�tte (Urteil S. 6). Die Beschwerdef�hrerin zeigt jedoch nicht auf, inwiefern sie durch die Weigerung des Beschwerdegegners, diese Frage zu beantworten, beschwert ist; jedenfalls konnte sie seine Glaubw�rdigkeit bzw. die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen auf andere Weise auf die Probe stellen. Insgesamt sind ihre Vorbringen nicht geeignet, eine Verletzung ihrer verfassungsm�ssigen Rechte aufzuzeigen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Aus der Anklageschrift ergebe sich nicht, durch welche der beschriebenen Handlungen konkret welche Tatbest�nde erf�llt sein sollten. Damit die Anklageschrift der Informationsfunktion gen�gt, h�tte die Staatsanwaltschaft die einschl�gigen Gesetzesbestimmungen genau bezeichnen und angeben m�ssen, welche Tatbestandsvarianten erf�llt sein sollen.
2.1.�Die Vorinstanz erw�gt, in der Anklageschrift w�rden zun�chst die Straftatbest�nde aufgez�hlt, welche die Beschwerdef�hrerin nach Auffassung der Staatsanwaltschaft mit den in der Folge geschilderten Handlungen erf�llt habe. Anschliessend w�rden sowohl die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfenen N�tigungshandlungen als auch deren Ziel klar aufgef�hrt. Die Beschwerdef�hrerin habe aufgrund dieser Schilderungen genau gewusst, welches Verhalten ihr vorgeworfen werde. Dass dieses Verhalten von der Staatsanwaltschaft als mehrfache versuchte N�tigung qualifiziert werde, ergebe sich aus dem Titel von Ziffer 3 der Anklageschrift. Kein notwendiger Bestandteil der Anklageschrift sei die Angabe, unter welche N�tigungsvariante die Staatsanwaltschaft dieses Verhalten subsumiere, da die rechtliche W�rdigung des angeklagten Sachverhalts Sache des Gerichts sei.
2.2.�Nach dem Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion; Art. 9 und 325 StPO; Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 und 3 lit. a und b EMRK). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe in objektiver und subjektiver Hinsicht gen�gend konkretisiert sind. Zugleich bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der beschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion; BGE 140 IV 188 E. 1.3; 133 IV 235 E. 6.2 f.; je mit Hinweisen). Die beschuldigte Person muss aus der Anklageschrift ersehen k�nnen, wessen sie angeklagt ist. Das bedingt eine zureichende Umschreibung der Tat. Entscheidend ist, dass die beschuldigte Person genau weiss, welcher konkreter Handlungen sie beschuldigt und wie ihr Verhalten rechtlich qualifiziert wird, so dass sie sich in ihrer Verteidigung richtig vorbereiten kann. Sie darf nicht Gefahr laufen, erst an der Gerichtsverhandlung mit neuen Anschuldigungen konfrontiert zu werden (vgl. BGE 103 Ia 6 E. 1b; Urteile 6B_1073/2014 vom 7. Mai 2015 E. 1.2; 6B_344/2011 vom 16. September 2011 E. 3; je mit Hinweisen). Die Anklageschrift ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck der Umgrenzung des Prozessgegenstandes und der Information der beschuldigten Person, damit diese die M�glichkeit hat, sich zu verteidigen (Urteile 6B_462/2014 vom 27. August 2015 E. 2.3.1; 6B_208/2015 vom 24. August 2015 E. 6.3).
Art. 325 Abs. 1 StPO listet die Bestandteile der Anklageschrift abschliessend auf (Urteil 6B_604/2012 vom 16. Januar 2014 E. 2.2.1 mit Hinweis). Diese bezeichnet unter anderem m�glichst kurz, aber genau die der beschuldigten Person vorgeworfenen Taten mit Beschreibung von Ort, Datum, Zeit, Art und Folgen der Tatausf�hrung (lit. f) und die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erf�llten Straftatbest�nde unter Angabe der anwendbaren Gesetzesbestimmungen (lit. g).
2.3.�Die Anklageschrift vom 13. M�rz 2013 gen�gt den gesetzlichen Anforderungen. Darin werden einleitend die von der Staatsanwaltschaft als erf�llt erachteten Straftatbest�nde und die entsprechenden Gesetzesbestimmungen genannt. Dabei werden der Tatbestand der mehrfachen versuchten N�tigung und Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB aufgef�hrt. In der Folge werden die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfenen Handlungen in sachlicher und �rtlicher Hinsicht detailliert umschrieben (kantonale Akten, Band 1, act. 9 ff.). Damit werden der angeklagte Sachverhalt und die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft dadurch erf�llten gesetzlichen Bestimmungen in der Anklageschrift pr�zise umschrieben, so dass es der Beschwerdef�hrerin m�glich war, ihre Verteidigung vorzubereiten. Sie wusste gest�tzt auf die Angaben in der Anklageschrift genau, was ihr vorgeworfen wird. Inwiefern sie ihre Verteidigungsrechte nicht h�tte wahrnehmen k�nnen, ist nicht ersichtlich. Hinsichtlich der rechtlichen Ausf�hrungen gen�gt es, wenn der Gesetzesartikel sowie die nach Ansicht der Staatsanwaltschaft erf�llten Ziffern und Abs�tze in der Anklageschrift angegeben werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin ist der Inhalt des Tatbestands ebenso wenig anzuf�hren wie diesbez�gliche rechtliche Ausf�hrungen (HEIMGARTNER/NIGGLI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 40 ff. zu Art. 325 StPO). Welche Tatbestandsvariante der N�tigung durch den in der Anklageschrift umschriebenen Sachverhalt erf�llt wird, ist eine Rechtsfrage. Das Gericht ist in der rechtlichen W�rdigung des Tatvorwurfs frei und nicht an jene durch die Anklagebeh�rde gebunden (vgl. BGE 133 IV 235 E. 6.3; 126 I 19 E. 2a mit Hinweisen). Die Auffassung der Beschwerdef�hrerin, wonach die konkret zur Anklage gebrachte Tatbestandsvariante angef�hrt werden m�sse, ist daher unzutreffend. Die R�ge der Verletzung des Anklagegrundsatzes erweist sich als unbegr�ndet.
Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen den Schuldspruch der mehrfachen versuchten N�tigung. Die Vorinstanz habe sie unter Berufung auf BGE 129 IV 262 f�r jeden einzelnen Kontaktversuch mit dem Beschwerdegegner wegen versuchter N�tigung verurteilt. Selbst wenn davon ausgegangen werde, dass gewisse "Stalking"-Formen vom Anwendungsbereich von Art. 181 StGB erfasst sein k�nnten, erreichten ihre einzelnen Handlungen isoliert betrachtet nicht die erforderliche Intensit�t f�r eine Verurteilung wegen versuchter N�tigung im Sinne von Art. 181 StGB. Dies gelte insbesondere hinsichtlich der ihr in der erg�nzenden Anklageschrift vom 29. Mai 2013 vorgeworfenen drei Vorf�lle.
3.1.�Die Vorinstanz erw�gt, nachdem der Beschwerdegegner ihre Beziehung beendet habe, habe die Beschwerdef�hrerin im Mai 2012 damit begonnen, ihn durch unz�hlige unerw�nschte E-Mails zu bel�stigen, ihm Postkarten, Briefe und Pakete zu schicken und auch seine Ehefrau sowie zahlreiche Personen aus seinem erweiterten Bekanntenkreis einschliesslich Arbeitgeber und Mitarbeitende per E-Mail mit Informationen �ber ihn und sein "Doppelleben" einzudecken. Ausserdem habe sie wohl im August 2012 begonnen, Informationen �ber ihn sowie private/intime E-Mails von ihm auf Facebook zu stellen, wo diese f�r ihre rund 900 "Freunde" einsehbar gewesen seien. Am 25. August 2012 habe sie erstmals die Wohngegend des Beschwerdegegners mit Dutzenden von kopierten und kommentierten Klassenfotos �bers�t. Mit all diesen Handlungen habe sie das Ziel verfolgt, den Beschwerdegegner zu einem "letzten Gespr�ch unter vier Augen" zu zwingen. Am 2. September 2012 habe sie den Beschwerdegegner im Theater bis auf die Toilette verfolgt und mehrfach versucht, ihn festzuhalten, um ihn zu einem Gespr�ch �ber ihre Beziehung zu zwingen.
Staatsanwaltschaft und erste Instanz w�rden die Handlungen erst ab dem 6. August 2012 als versuchte N�tigung qualifizieren. Zu dieser Zeit, �ber zwei Monate nach Beginn des Stalking, h�tten die Bel�stigungen bereits das Ausmass eines eigentlichen Psychoterrors erreicht und das Leben des Beschwerdegegners in allen Facetten massiv beeintr�chtigt. Ab diesem Zeitpunkt sei somit jedem weiteren Einzelakt - indem er den Effekt der bereits vorangegangenen Akte verst�rkt und den Druck auf den Beschwerdegegner erh�ht habe - ein Gewicht zugekommen, das in seinen Auswirkungen der Gewalt oder der Androhung ernstlicher Nachteile gleichkomme. Soweit die Beschwerdef�hrerin die Ver�ffentlichung privater und intimer Details ihrer Beziehung oder privater E-Mails des Beschwerdegegners f�r den Fall, dass er sich weiterhin einem Gespr�ch verweigern w�rde, erst angedroht habe, sei das N�tigungsmittel der Androhung ernstlicher Nachteile erf�llt gewesen. Die Verwirklichung dieser Drohung stelle zweifellos ein noch st�rkeres N�tigungsmittel dar und erf�lle daher die Tatbestandsvariante der "anderen Beschr�nkung der Handlungsfreiheit". Dasselbe gelte f�r die direkten Bel�stigungen durch E-Mails, Briefe, unerw�nschte Geschenke etc., Schmierereien an den Briefk�sten, die Ann�herungen und Konfrontationen am Wohnort des Beschwerdegegners und in der �ffentlichkeit, namentlich auch f�r die Konfrontationen am 11. April 2013 sowie am 1. Mai 2013. Angesichts der Vorgeschichte und deren Auswirkungen auf die Psyche des Beschwerdegegners habe der Umstand, dass sich die Beschwerdef�hrerin ihm im Theater in den Weg stellte, ausgereicht, um bei ihm eine "Retraumatisierung" auszul�sen und seine Handlungsf�higkeit im Sinne von Art. 181 StGB zu beschr�nken. Jeder dieser Einzelakte sei zudem explizit oder implizit mit der Drohung versehen gewesen, dass die Beschwerdef�hrerin den Beschwerdegegner erst in Ruhe lasse, wenn er mit ihr spreche. Damit komme jedem in der Anklageschrift umschriebenen Einzelakt n�tigender Charakter zu, und verletze jeder die von Art. 28 ZGB gesch�tzte Pers�nlichkeitssph�re des Beschwerdegegners massiv. Ausserdem seien diese Eingriffe in einem absoluten Missverh�ltnis zum Ziel der Beschwerdef�hrerin gestanden. Da sich der Beschwerdegegner dem geforderten Gespr�ch beharrlich verweigert habe, liege in allen F�llen bloss ein N�tigungsversuch vor.
3.2.1.�Gem�ss Art. 181 StGB wird wegen N�tigung bestraft, wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschr�nkung seiner Handlungsfreiheit n�tigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. Schutzobjekt von Art. 181 StGB ist die Freiheit der Willensbildung und Willensbet�tigung des Einzelnen (BGE 134 IV 216 E. 4.4.3; 129 IV 6 E. 2.1, 262 E. 2.1). Diese ist strafrechtlich unabh�ngig von der Art der (legalen) T�tigkeit gesch�tzt, welche der Betroffene nach seinem frei gebildeten Willen verrichten will (BGE 134 IV 216 E. 4.4.3). Der Tatbestand ist ein Erfolgsdelikt; die Anwendung des N�tigungsmittels muss den Betroffenen in seiner Handlungsfreiheit beeintr�chtigen (Urteil 6B_819/2010 vom 3. Mai 2011 E. 5.1).
Um dem gesetzlichen und verfassungsm�ssigen Bestimmtheitsgebot ("nullum crimen sine lege") gerecht zu werden, ist die Tatbestandsvariante der "anderen Beschr�nkung der Handlungsfreiheit" in Art. 181 StGB restriktiv auszulegen. Nicht jeder noch so geringf�gige Druck auf die Entscheidungsfreiheit eines andern f�hrt zu einer Bestrafung nach Art. 181 StGB. Das Zwangsmittel der "anderen Beschr�nkung der Handlungsfreiheit" muss, um tatbestandsm�ssig zu sein, das �blicherweise geduldete Mass an Beeinflussung in �hnlicher Weise eindeutig �berschreiten, wie es f�r die im Gesetz ausdr�cklich genannten Zwangsmittel der Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile gilt. Es muss ihnen mithin eine den gesetzlich genannten Mitteln vergleichbare Zwangswirkung zukommen (vgl. BGE 137 IV 326 E. 3.3.1; 134 IV 216 E. 4.1 mit Hinweisen). Es f�hrt somit nicht jeder noch so geringf�gige Druck auf die Entscheidungsfreiheit eines andern zu einer Bestrafung nach Art. 181 StGB (zum Ganzen: BGE 129 IV 262 E. 2.1; 119 IV 301 E. 2a; je mit Hinweisen; Urteil 6B_819/2010 vom 3. Mai 2011 E. 5.3, insbesondere E. 5.4 mit verschiedenen Beispielen aus der Rechtsprechung).
Eine N�tigung ist unrechtm�ssig, wenn das Mittel oder der Zweck unerlaubt ist oder wenn das Mittel zum angestrebten Zweck nicht im richtigen Verh�ltnis steht oder wenn die Verkn�pfung zwischen einem an sich zul�ssigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmissbr�uchlich oder sittenwidrig ist (BGE 137 IV 326 E. 3.3.1; 134 IV 216 E. 4.1; 129 IV 6 E. 3.4, 262 E. 2.1; 119 IV 301 E. 2b; je mit Hinweisen).
3.2.2.�Das in der Anklageschrift geschilderte und von der Beschwerdef�hrerin nicht bestrittene Verhalten wird in der neueren kriminologischen Forschung als sog. Stalking (zwanghaftes Verfolgen einer Person) bezeichnet. Der Begriff wurde Ende der Achtzigerjahre in den USA eingef�hrt, um das immer h�ufiger beobachtete Ph�nomen des zwanghaften Verfolgens und Bel�stigens einer Person zu erfassen. Heute gelten als typische Merkmale des Stalking das Ausspionieren, fortw�hrende Aufsuchen physischer N�he (Verfolgen), Bel�stigen und Bedrohen eines anderen Menschen, wobei das fragliche Verhalten mindestens zweimal vorkommen und beim Opfer starke Furcht hervorrufen muss. Nach den bisherigen Erkenntnissen kann das Stalking verschiedene Ursachen und Erscheinungsformen aufweisen. H�ufig bezweckt es Rache f�r empfundenes Unrecht, oder es wird damit N�he, Liebe und Zuneigung einer Person, nach einer Trennung auch Kontrolle und Wiederaufnahme einer Beziehung gesucht. Das Stalking kann lange - nicht selten �ber ein Jahr - andauern und bei den Opfern gravierende psychische Beeintr�chtigungen hervorrufen. Charakteristisch ist stets, dass viele Einzelhandlungen erst durch ihre Wiederholung und Kombination zum Stalking werden (BGE 129 IV 262 E. 2.3 mit Hinweisen; Urteil 6B_819/2010 vom 3. Mai 2011 E. 6.1).
In der Schweiz fehlt ein spezieller Straftatbestand des Stalking, der das bel�stigende und bedrohende Verhalten in seiner Gesamtheit unter Strafe stellt (vgl. hierzu J�RG KINZIG, Die Strafbarkeit von Stalking in Deutschland - Vorbild f�r die Schweiz?, recht 01/2011 S. 1 ff.). Ein Versuch, Stalking unter Strafe zu stellen und das Strafgesetzbuch mit einem entsprechenden Artikel zu erg�nzen, ist im St�nderat gescheitert. Der Grund daf�r liegt jedoch nicht darin, dass Stalking nicht als strafw�rdig befunden w�rde. Vielmehr waren St�nde- und Bundesrat - der Nationalrat hat die Motion angenommen - der Ansicht, dass die beim Stalking typischen Verhaltensweisen durch andere Straftatbest�nde ausreichend abgedeckt sind (siehe AB 2010 S 869 f. und Antwort des Bundesrates vom 19. November 2008 auf die Motion 08.3495 Stalking). Dazu z�hlen beispielsweise Verletzung der Geheim- oder Privatsph�re (Art. 179 ff. StGB), Missbrauch einer Fernmeldeanlage (Art. 179septies StGB), Drohung (Art. 180 StGB) und Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB). Auch ist das f�r Stalking typische Verhalten gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung unter gewissen Voraussetzungen als N�tigung (Art. 181 StGB) zu qualifizieren (vgl. BGE 129 IV 262). Gest�tzt auf den seit 1. Juli 2007 in Kraft stehenden Art. 28b ZGB kann die von der Nachstellung betroffene Person �berdies beim Gericht u.a. beantragen, der verletzenden Person - unter Strafandrohung nach Art. 292 StGB (Ungehorsam gegen amtliche Verf�gungen) - insbesondere zu verbieten, sich ihr anzun�hern, sich in einem bestimmten Umkreis ihrer Wohnung oder an bestimmten Orten aufzuhalten oder mit ihr Kontakt aufzunehmen oder sie in anderer Weise zu bel�stigen.
Anders als beim Tatbestand des Stalking, wie ihn andere Rechtsordnungen kennen, sind bei der N�tigung die einzelnen Tathandlungen und nicht das Gesamtverhalten der beschuldigten Person zu beurteilen. Vorausgesetzt wird, dass eine einzelne n�tigende Handlung das Opfer zu einem Tun, Dulden oder Unterlassen zwingt. Der damit bezeichnete Erfolg muss als Resultat eines n�her bestimmten n�tigenden Verhaltens feststehen. Die Berufung auf die Gesamtheit mehrerer Handlungen gen�gt hierf�r nicht. Jedoch sind die einzelnen Tathandlungen unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde, namentlich der Vorgeschichte der fraglichen Handlungen, zu w�rdigen. Kommt es w�hrend l�ngerer Zeit zu einer Vielzahl von Bel�stigungen, kumulieren sich deren Einwirkungen. Ist eine gewisse Intensit�t erreicht, kann jede einzelne Handlung, die f�r sich alleine den Anforderungen von Art. 181 StGB noch nicht gen�gen w�rde, geeignet sein, die Handlungsfreiheit der betroffenen Person in dem Mass einzuschr�nken, dass ihr eine mit Gewalt oder Drohung vergleichbare Zwangswirkung zukommt (vgl. BGE 129 IV 262 E. 2.4 f.).
3.3.�Die vorinstanzliche W�rdigung ist bundesrechtskonform.
Die Handlungen der Beschwerdef�hrerin bedeuteten f�r den Beschwerdegegner zweifellos einen ernstlichen Nachteil, indem sie private sowie intime Details ihrer Beziehung publik machte und ihre E-Mails nicht nur dem Beschwerdegegner, sondern auch Personen aus dessen privaten und beruflichen Umfeld zukommen liess. Dasselbe gilt hinsichtlich ihren �brigen Handlungen wie den Facebook-Eintr�gen, den Sendungen und Geschenken, den Graffitis sowie des Verteilens von Flugbl�ttern. Diese in der �ffentlichkeit verbreiteten Mitteilungen bedeuteten f�r den Beschwerdegegner eine massive Dem�tigung. Er musste bei jeder Aktion der Beschwerdef�hrerin damit rechnen, dass nicht nur er, sondern auch Dritte mit ihren Botschaften oder Sachbesch�digungen (Verunstaltung der Briefk�sten und des Eingangsbereichs des Mehrfamilienhauses des Beschwerdegegners mit Farbschmierereien) behelligt w�rden. Die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfenen Handlungen gingen weit �ber eine blosse St�rung hinaus und waren f�r den Beschwerdegegner mit der Zeit derart belastend, dass sich dieser gezwungen sah, beim Zivilgericht Basel-Stadt vorsorglich ein Kontakt- und Ann�herungsverbot zu erwirken, welches die Beschwerdef�hrerin aber nicht von weiteren Bel�stigungen abhielt. Wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, nahmen die zahlreichen Handlungen der Beschwerdef�hrerin mit der Zeit eine Intensit�t an, welche die Handlungsfreiheit des Beschwerdegegners erheblich einschr�nkte und das �blicherweise geduldete Mass an Beeinflussung in �hnlicher Weise �berschritt, wie es f�r die vom Gesetz ausdr�cklich genannte Gewalt und die Androhung ernstlicher Nachteile gilt. Intensit�t und Dauer der Bel�stigungen waren f�r den Beschwerdegegner derart belastend, dass er als Folge krank bzw. arbeitsunf�hig wurde und sich sogar gezwungen sah, w�hrend einer gewissen Zeit den Wohnort zu wechseln. Entgegen dem Eventualbegehren der Beschwerdef�hrerin gilt dies auch f�r ihre Handlungen im Fr�hjahr 2013, die in der erg�nzenden Anklageschrift vom 29. Mai 2013 umschrieben sind. Obwohl es zuvor w�hrend mehrerer Monate zu keinen Zwischenf�llen gekommen war, schr�nkte jeder einzelne der drei Vorf�lle im Jahr 2013 die Handlungsf�higkeit des Beschwerdegegners ein. Zu Recht ber�cksichtigt die Vorinstanz auch bei der Beurteilung dieser Vorf�lle die Vorgeschichte. Wie sie zutreffend erw�gt, reichten die kurzen und f�r Ausstehende zuf�llig sowie harmlos erscheinenden Begegnungen aufgrund der fr�heren Ereignisse aus, um den Beschwerdegegner erneut zu traumatisieren. Soweit die Beschwerdef�hrerin in ihrer Replik sinngem�ss neu vorbringt, die Vorinstanz habe bez�glich der drei Vorf�lle im Jahr 2013 zu Unrecht ihren Antrag auf Einvernahme von zwei Zeugen abgewiesen, ist darauf infolge Versp�tung nicht einzutreten (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG). Aufgrund der gesamten Umst�nde schr�nkte jede der angeklagten Handlungen der Beschwerdef�hrerin die Handlungsfreiheit des Beschwerdegegners im Sinne von Art. 181 StGB ein.
Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Strafzumessung.
4.1.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB und die an sie gestellten Begr�ndungsanforderungen wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatz- und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 141 IV 61 E. 6.1.2; 132 IV 102 E. 8 f.; je mit Hinweisen; Urteil 6B_460/2010 vom 4. Februar 2011 E. 3.3.4 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 137 IV 57). Darauf kann verwiesen werden.
Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 mit Hinweis).
4.2.1.�Soweit die Beschwerdef�hrerin r�gt, die vorinstanzliche Strafzumessung sei intransparent und im Ergebnis unverst�ndlich, ist ihre Beschwerde unbegr�ndet. Die Vorinstanz folgt bei der Strafzumessung zwar nicht vollumf�nglich dem von der Rechtsprechung vorgezeichneten methodischen Vorgehen. Gleichwohl ergibt sich aus ihrer Begr�ndung nachvollziehbar, welche Umst�nde sie ber�cksichtigt und wie sie diese gewichtet. Entgegen dem Einwand der Beschwerdef�hrerin ist der Begr�ndung der Vorinstanz zu entnehmen, dass diese die versuchten N�tigungen als schwerstes Delikt zusammenfasst, hierf�r eine Einsatzstrafe von sieben Monaten als angezeigt erachtet und diese aufgrund der Hausfriedensbr�che sowie Sachbesch�digungen auf acht Monate erh�ht. Das Bundesgericht hat ein solches Vorgehen in Ausnahmef�llen, in denen sich die einzelnen Tatkomplexe nicht wesentlich voneinander unterschieden und die schwerste Tat nicht ohne Weiteres zu bestimmen war, nicht beanstandet (Urteile 6B_1011/2014 vom 16. M�rz 2015 E. 4.4; 6B_157/2014 vom 26. Januar 2015 E. 3.1; 6B_446/2011 vom 27. Juli 2012 E. 9.4; je mit Hinweisen).
Konkret geht die Vorinstanz hinsichtlich der mehrfach versuchten N�tigung - wie auch der Hausfriedensbr�che und der Sachbesch�digungen - von einem schweren objektiven Verschulden der Beschwerdef�hrerin aus. Den Umstand, dass die N�tigungshandlungen nicht zum angestrebten Erfolg f�hrten, gewichtet sie weder strafmildernd noch strafmindernd. Dies ist nicht zu beanstanden. Sie zeigt nachvollziehbar auf, dass die Beschwerdef�hrerin �usserst hartn�ckig alles unternahm, um doch noch zum Erfolg zu kommen, womit der Umstand, dass es lediglich beim Versuch blieb, nicht jener zu verdanken ist. Ferner ber�cksichtigt die Vorinstanz, dass die Folgen der Tat f�r den Beschwerdegegner weit �ber jene hinausgehen, die ein Erfolg der N�tigungen gehabt h�tte. Was die Beschwerdef�hrerin hiergegen vorbringt, �berzeugt nicht. �berdies setzt sie sich weder mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinander noch begr�ndet sie, weshalb das verwirklichte strafrechtliche Unrecht aufgrund des fehlenden Erfolgs strafmindernd zu gewichten sei.
Unbegr�ndet ist auch das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, dem vorinstanzlichen Urteil lasse sich nicht entnehmen, inwiefern bzw. in welchem Ausmass die Strafe aufgrund ihrer verminderten Schuldf�higkeit tiefer ausfalle. Zwar trifft zu, dass die Vorinstanz das Gesamtverschulden entgegen der Vorgaben der Rechtsprechung (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.7) nicht ausdr�cklich benennt. Jedoch h�lt sie explizit fest, dass sie die leicht verminderte Schuldf�higkeit der Beschwerdef�hrerin f�r die bis November 2012 begangenen Delikte geringf�gig strafmindernd ber�cksichtigt. Ebenso tr�gt sie dem Umstand Rechnung, dass die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt ihrer Taten unter einem starken Leidensdruck stand und sich auch selbst erheblich schadete. Zwar zeigt sie nicht auf, in welchem Umfang ("leicht", "stark" etc.) sie dieses Kriterium gewichtet (vgl. Urteile 6B_45/2014 vom 24. April 2015 E. 1.4.1; 6B_417/2012 vom 14. Januar 2013 E. 4.3 mit Hinweisen), jedoch ergibt sich aus den gesamten Umst�nden (schweres objektives Verschulden, geringf�gige Strafminderung f�r die verminderte Schuldf�higkeit, Einsatzstrafe f�r die versuchten N�tigungen von sieben Monaten), dass sie die Strafe aufgrund des Leidensdrucks der Beschwerdef�hrerin in zumindest mittlerem Ausmasse minderte. Dies ist nicht zu beanstanden.
4.2.2.�Mit der R�ge, die Ausf�llung einer Freiheitsstrafe sei �bertrieben hart, willk�rlich und unverh�ltnism�ssig, die Vorinstanz h�tte auf eine Geldstrafe erkennen m�ssen, dringt die Beschwerdef�hrerin nicht durch. Die Vorinstanz h�lt fest, f�r die mehrfache versuchte N�tigung, den mehrfachen Hausfriedensbruch und die mehrfache Sachbesch�digung sei mit Blick auf die Zweckm�ssigkeit der Strafe und aus pr�ventiven Gr�nden als Sanktionsart eine Freiheitsstrafe zu w�hlen. Im Bereich von sechs Monaten bis zu einem Jahr sieht das Gesetz Freiheitsstrafen oder Geldstrafen vor (vgl. Art. 34 Abs. 1 und Art. 40 StGB). Zwar stellt die Geldstrafe die Hauptsanktion dar (BGE 138 IV 120 E. 5.2; 134 IV 82 E. 4.1; je mit Hinweisen). Sie ist jedoch nicht die allein m�gliche Strafe. Wichtiges Kriterium f�r die Wahl der Strafart ist die Zweckm�ssigkeit einer bestimmten Sanktion, ihre Auswirkungen auf den T�ter und sein soziales Umfeld sowie ihre pr�ventive Effizienz (BGE 134 IV 82 E. 4.1, 97 E. 4.2; je mit Hinweisen). Bei der Wahl der Strafart steht dem Gericht ein weiter Spielraum des Ermessens zu (BGE 120 IV 67 E. 2b).
Die Vorinstanz begr�ndet die Freiheitsstrafe in erster Linie mit dem Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin nach Erlass des gerichtlichen Ann�herungs- und Kontaktverbots gesagt habe, Geld mache ihr weder Eindruck noch Angst. Eine drohende Busse werde sie sicher nicht davon abhalten, den Beschwerdegegner weiterhin anzusprechen. Demgegen�ber habe sie sich von der Untersuchungshaft stark betroffen gezeigt. Diesbez�glich ist entgegen dem Einwand der Beschwerdef�hrerin nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz sich hierbei auf eine E-Mail der Beschwerdef�hrerin aus dem Jahr 2012 st�tzt. Fehl geht auch die R�ge, die Vorinstanz begr�nde die gew�hlte Sanktion einzig mit dieser E-Mail. Die Vorinstanz erw�gt zus�tzlich, aus dem psychiatrischen Gutachten ergebe sich, dass die Beschwerdef�hrerin kaum Hemmungen habe, Gesetze zu �bertreten oder ein Kontaktverbot zu missachten. Dies h�nge gem�ss Gutachten wahrscheinlich damit zusammen, dass sie nach eigenen Worten durch staatliche Autorit�t immer schon "wenig beeindruckt" gewesen sei. Regel�bertritte h�tten sie nie in gr�ssere Konflikte gebracht, sie habe sie mit ihrem Selbstbild vereinbaren k�nnen. Jedoch habe sie sich durch die Untersuchungshaft sichtlich beeindruckt gezeigt. Das Gutachten gelange zum Schluss, falls diese �usserungen der Beschwerdef�hrerin zutreffen sollten, w�re zu erwarten, dass sie sich solange regelkonform verhalte, als sie noch unter dem Eindruck der Haft stehe. Aufgrund dieser Ausgangslage erachtet die Vorinstanz eine bedingte Freiheitsstrafe als pr�ventiv effizient.
Soweit die Beschwerdef�hrerin einwendet, die Vorinstanz lasse ihre seit der Tat vollzogene Entwicklung g�nzlich unber�cksichtigt, verf�llt sie in unzul�ssige appellatorische Kritik (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3; 139 II 404 E. 10.1; je mit Hinweisen). Sie setzt sich weder mit der vorinstanzlichen Begr�ndung auseinander noch legt sie dar, dass und inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, sie zeige keine wirkliche Einsicht in das Unrecht ihrer Taten, schlechterdings unhaltbar ist. Hinsichtlich des Vorbringens, eine Freiheitsstrafe erweise sich aus spezialpr�ventiven Gr�nden nicht als notwendig, da die Beschwerdef�hrerin bei erneuter Delinquenz mit Untersuchungshaft rechnen m�sste, kann vollumf�nglich auf die vorinstanzliche Begr�ndung verwiesen werden (Urteil S. 16).
Indem die Vorinstanz einzig eine Freiheitsstrafe als angemessene und zweckm�ssige Sanktion in Betracht zieht, verletzt sie ihr Ermessen nicht. Daran �ndert auch nichts, dass Staatsanwaltschaft und Verteidigung vor erster Instanz �bereinstimmend eine Geldstrafe beantragt haben.
4.2.3.�Insgesamt h�lt sich die bedingte Freiheitsstrafe von acht Monaten innerhalb des sachrichterlichen Ermessens.
Schliesslich wendet sich die Beschwerdef�hrerin gegen den Zivilpunkt.
5.1.�Hinsichtlich des Schadenersatzes f�hrt sie aus, die angeblich vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners bis Mai 2013 k�nne nicht als ad�quate Folge ihres Verhaltens betrachtet werden. Zudem w�re der Schaden aufgrund seines Mitverschuldens angemessen herabzusetzen.
Wie die Vorinstanz zutreffend darlegt, ist sowohl die Arbeitsunf�higkeit als auch die daraus resultierende Schadenersatzforderung des Beschwerdegegners mittels Arztzeugnisse und der �brigen Akten belegt. Dass die Arbeitsunf�higkeit und der damit im Zusammenhang stehende Lohnausfall Folge des Verhaltens der Beschwerdef�hrerin sind, nimmt die Vorinstanz zu Recht an (Urteil S. 17; vgl. auch: kantonale Akten, Band 2, act. 198). Sie begr�ndet eingehend und schl�ssig, weshalb ein Mitverschulden des Beschwerdegegners zu verneinen ist. Die Beschwerdef�hrerin setzt sich nicht substanziiert mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde erweist sich daher in diesem Punkt als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
5.2.�Bez�glich der Genugtuung argumentiert die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz w�rdige das Mitverschulden des Beschwerdegegners nicht korrekt. Zudem habe sie den subsidi�ren Charakter einer Geldleistung verkannt. Alternativen zur Zahlung einer Geldsumme seien gar nicht in Erw�gung gezogen worden.
Die Vorinstanz legt ausf�hrlich und nachvollziehbar dar, dass die Voraussetzungen einer Genugtuung erf�llt sind. Auch begr�ndet sie schl�ssig, weshalb dem Beschwerdegegner entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin kein Mitverschulden anzulasten ist und sich eine Genugtuungssumme von Fr. 4'000.-- als angemessen erweist. Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit den vorinstanzlichen Ausf�hrungen nicht auseinander, sondern wiederholt im Wesentlichen ihre bereits im Berufungsverfahren vorgebrachten Einw�nde. Eine Beschwerdebegr�ndung, welche die vorinstanzlichen Erw�gungen ausklammert, gen�gt den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist (vgl. Urteil 6B_257/2015 vom 24. August 2015 E. 1.3).
Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin grunds�tzlich kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist gutzuheissen, da ihre Bed�rftigkeit ausgewiesen ist und ihre Rechtsbegehren nicht offensichtlich aussichtslos waren (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Es werden keine Kosten erhoben. Der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin ist angemessen zu entsch�digen. Die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung befreit jedoch nicht von der Bezahlung der Parteientsch�digung (BGE 122 I 322 E. 2c). Die Beschwerdef�hrerin hat dem obsiegenden Beschwerdegegner eine angemessene Entsch�digung auszurichten, die praxisgem�ss pauschal festgesetzt wird (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird gutgeheissen.
Dem Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin, Advokat Alain Joset, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
Die Beschwerdef�hrerin hat dem Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'500.-- zu bezahlen.

References: Art. 32
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6

Art. 147
 Art. 152
 Art. 149
 Art. 116
 Art. 181
 Art. 116
 Art. 152
 Art. 152
 Art. 149
 Art. 149
 Art. 152
 Art. 178
 Art. 180
 Art. 168
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 BGE 
 BGE 

Art. 325
 Art. 181
 Art. 22
 Art. 325
 BGE 
 BGE 
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 28
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 181
 BGE 
 Art. 181
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 292
 Art. 181
 BGE 
 Art. 100
 Art. 181
 Art. 47
 Art. 49
 BGE 
 BGE 
 Art. 34
 Art. 40
 Art. 106
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 42