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Timestamp: 2019-07-17 06:20:42+00:00

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Datenerhebung - RADAS Jobbörse
Grundsatz: Als zertifizierter Träger der privaten Arbeitsvermittlung leiten wir Ihre Bewerbungsunterlagen erst weiter, wenn Sie uns, gemäß §296 Abs. 1 Satz 1 SGB III (Vermittlungsvertrag (Auftrag)), beauftragt haben, hilfsweise eine gesonderte Datenschutzerklärung für die Weiterleitung Ihrer Bewerbungsunterlagen bestätigt haben. Eine bloße Bewerbung/Anfrage Ihrerseits wird ausschließlich bei uns intern bearbeitet/abgeglichen, ohne einer Weiterleitung an einen/mehrere potenzielle Arbeitgeber! Sie erhalten von uns auch keine Werbung.
Informationen zur Datenerhebung nach Art. 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO), sowie gemäß §298 Abs. 1 SGB III.
Diese Informationen dienen der Transparenz, wie die RADAS Jobbörse & Personalvermittlung GmbH (im Folgenden: der Vermittler) mit personenbezogenen Daten ihrer Kunden (Privatpersonen und Unternehmen) umgeht. Der Schutz von personenbezogenen Daten genießt einen sehr hohen Stellenwert, deshalb erfolgt die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere mit den Regelungen der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) und des Sozialgesetzbuches.
Verantwortlich für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist die RADAS Jobbörse & Personalvermittlung GmbH (im Folgenden: der Vermittler), vertreten durch Geschäftsführenden Geschäftsführer, Roman Reysh, Gotentraße 33, 10829 Berlin.
Die Datenschutzbeauftragte des Vermittlers, Frau Nina Ratai, erreichen Sie unter der Postanschrift:
oder unter folgender E-Mail-Adresse: datenschutz@radas.de.
3.1 Online-Angebot des Vermittlers
Der Vermittler verarbeitet personenbezogene Daten, um das Online-Angebot auf www.radas.de adressatengerecht zur Verfügung stellen zu können. Darüber hinaus werden personenbeziehbare Daten bei Aufruf des Online-Portals vorübergehend gespeichert, um das Nutzungsverhalten auswerten und das Online-Angebot verbessern zu können sowie ein etwaiges missbräuchliches Verhalten nachvollziehen und ahnden zu können. Weitere Einzelheiten siehe „Datenschutzerklärung“.
3.2 Vertragliche, dienstleistungsbezogene Aufgabenerledigung
Der Vermittler verarbeitet Daten zum Zwecke der privaten Arbeits- und Personalvermittlung (mithin einer Direktvermittlung (keine Zeitarbeit)) nach dem Sozialgesetzbuch (SGB). Dazu zählen beispielsweise Beratungs- und Vermittlungszwecke im Zuge der Zusammenarbeit mit Arbeitnehmer und Arbeitgebern. Darüber hinaus kann der Vermittler Daten/Nachweise nach §298 Abs.1 SGB III über Arbeitsplätze und über den Arbeitnehmer selbst erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dies für die Durchführung oder Beendigung und Abrechnung der Vermittlungstätigkeit, erforderlich ist. Übermittelte Daten werden vom Vermittler ausschließlich zu dem mit der Übermittlung verfolgten Zweck verarbeitet oder genutzt.
Die Datenverarbeitung durch den Vermittler stützt sich insbesondere auf Art. 6 Abs. 1 lit. a, b ff. DSGVO i.V.m. §§ 296, 298 ff. SGB III, 652 ff. BGB sowie auf weitere gesetzliche Regelungen.
Die in Ziffer 7 genannten Datenkategorien können zum Zwecke der vertraglichen Aufgabenerledigung des Vermittlers an Dritte übermittelt werden wie beispielsweise:
Arbeitgeber, Ausbildungsbetriebe, Maßnahme-/Bildungsträger, Gerichte, Sozialleistungsträger (Bundesagentur für Arbeit, JobCenter, andere Dritte z.B.: kommunale Ämter) z.B. bei der Abrechnung der Vermittlungsvergütung oder zur Kontrolle des Vermittlers durch die zuständigen Behörden sowie zur Wahrnehmung berechtigter Interessen des Vermittlers.
Für Daten welche zur Vermittlungsanbahnung (z.B.: Bewerbungsunterlagen, etc.) zugesandt, eine Auswahl seitens des Vermittlers durchgeführt wurden und es wurde kein Vermittlungsvertrag (Auftrag) zur Vermittlung erteilt, ggf. keine weitere Verwendung für private Vermittlung gibt, werden solche Daten maximal 6 Monate gespeichert und nach Anfrage selbstverständlich sofort und unwiderruflich gelöscht.
Für Daten bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen des Vermittlers, ohne erfolgreicher Vermittlung und Abrechnung, besteht, gemäß §298 Abs. 2 Satz 2 SGB III, eine Speicherfrist von 3 Jahren nach Beendigung der Zusammenarbeit. Der Stichtag des Fristbeginns, gemäß §199 Abs. 1 Nr. 1, ist der 31.12. des Jahres in dem die Zusammenarbeit beendet wurde und läuft dann in 3 Jahren mit demselben Stichtag, dem 31.12. ab. Eine Beendigung der Zusammenarbeit liegt vor, wenn die Vermittlungsvertrag, egal von welcher Vertragspartei, gekündigt wurde und es keine Vermittlung durch den Vermittler entstanden ist, ggf. 12 Monate nach der Beendigung der Zusammenarbeit gab.
Für Daten (und dazugehörige Nachweise, etc.) bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen des Vermittlers, mit erfolgreicher Vermittlung und/oder Abrechnung dieser ist eine Speicherfrist von 10 Jahren, gemäß § 147 Abs. 3 i. V. m. Abs. 1 Nr. 1, 4 und 4a AO, § 14b Abs. 1 UStG nach Beendigung der Abrechnung (sog. Nachbetreuung).
Ist eine Forderung des Vermittlers noch offen, werden die Daten gemäß den Vorschriften der Zivilprozessordnung und des Bürgerlichen Gesetzbuches vier Jahre lang aufbewahrt, weil erst nach drei Jahren die Ansprüche verjähren, beginnend mit dem Schluss des Jahres der Anspruchsentstehung.
Insbesondere folgende Datenkategorien werden von dem Vermittler verarbeitet:
Kundennummer des Vermittlers (welche an den Teilnehmer vom Vermittler vergeben wird), Kundennummer der Sozialleistungsträger des Arbeitnehmers, Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Telefonnummer (freiwillige Angabe), E-Mail-Adresse (freiwillige Angabe), Benutzername und Kennwort (bei Nutzung der Online-Angebote), Familienstand, Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus, Bankverbindung (freiwillige Angabe und nur im Zuge der SEPA-Lastschriftmandats), Betriebsnummer des Arbeitgebers (freiwillige Angabe und nur bei der Abrechnung mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins mit einem Sozialleistungsträger benötigt), Anschrift, ggf. Handelsregisternummer und/oder USt-ID des Arbeitgebers.
b) Daten zur Abrechnung der Vermittlungsvergütung
Arbeitsvertrag (Kopie) oder die Eckdaten aus dem Arbeitsvertrag, wie: den Namen des Arbeitgebers bei dem der Kunde eingesetzt ist, Datum des Arbeitsvertragsabschlusses, Arbeitsbeginn, Vertragsbefristung und Arbeitsstunden, hilfsweise, wenn benötigt wird, weitere Angaben mitzuteilen; Daten zur Dauer und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses (z.B.: An-/ ggf. Abmeldung zur Sozialversicherung, nicht benötigte Angaben sollen geschwärzt werden).
c) Daten zur Vermittlungserbringung in Arbeit:
Anschreiben, Lebenslauf, Nachweise über Abschlüsse etc., Angaben zu Kenntnissen und Fähigkeiten, Führerschein, Qualifikation (schulische und berufliche), Leistungsfähigkeit, Motivation, Rahmenbedingungen (Mobilität, freiwillige Angaben: familiäre Situation, finanzielle Situation, Wohnsituation), Dokumentation der Kundenkontakte sowie Entscheidungen z.B. in Form von Beratungs- und Vermittlungsvermerken, Daten zu Stellenangeboten, Stellengesuchen (soweit nicht anonymisiert) und Anschrift, ggf. Rückmeldungen der Arbeitgeber.
Das sind beispielsweise Daten bzgl. Krankengeldbezugs für die Abrechnung der Vermittlungsvergütung mit einem Sozialleistungsträger (z.B.: Bundesagentur für Arbeit) benötigt und vom Vermittler vor der Antragsstellung (in Form einer sog. Vermittlungs- und Beschäftigungsbestätigung), abgefragt werden müssen. Es ist nicht nötig zu nennen weshalb man Krankgeld bezogen hat, diese Information ist weder für den Vermittler noch für die Abrechnung relevant.
Jedermann hat das Recht, von dem Vermittler eine Bestätigung zu verlangen, ob personenbezogene Daten, die ihn betreffen, verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, kann Auskunft über alle verarbeiteten Daten verlangt werden.
Sofern nachgewiesen wird, dass die bei dem Vermittler verarbeiteten personenbezogenen Daten unrichtig oder unvollständig erfasst sind, werden diese nach Bekanntwerden unverzüglich berichtigt oder vervollständigt.
Sofern nachgewiesen wird, dass personenbezogene Daten zu Unrecht verarbeitet wurden, wird unverzüglich die Löschung der betroffenen Daten veranlasst. Das gilt auch, wenn die Daten zur Aufgabenerledigung nicht mehr benötigt werden. Für die Beurteilung dieser Sachlage sind die Speicherfristen maßgebend, wobei Rechnungslegungsfristen oder Forderungsfristen (vgl. Ausführungen zu Speicherdauer) zu berücksichtigen sind.
Betroffene Personen haben die Möglichkeit, sich an eine Aufsichtsbehörde zu wenden, sofern sie der Meinung sind, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt.
Wer den Vermittler mit der Dienstleistung (z.B.: Arbeits- und/oder Personalvermittlung, etc.) beauftragt hat oder diese erhält, ist zur vertraglichen Mitwirkung verpflichtet. Das bedeutet, dass die betroffene Person/Unternehmen alle Tatsachen angeben muss, ebenso Änderungen in den (persönlichen) Verhältnissen, die Auswirkungen auf die Durchführung oder Beendigung der Dienstleistung, ggf. Vermittlungsleistungen haben können. Die Mitwirkungspflichten gelten auch im Rahmen von Abrechnungen der Vermittlungsleistungen (sog. Nachbetreuung). Zu den Mitwirkungspflichten zählen auch die Vorlage von entscheidungsrelevanten Unterlagen, die Zustimmung zur Auskunftseinholung bei Dritten (i.d.R. wird vorher gesondert angefragt). Die Mitwirkungspflichten ergeben sich aus dem Sozialgesetzbuch und hilfsweise dem Vermittlungsvertrag vom Vermittler. Im Falle der Nichtbeachtung kann die Erbringung der Dienstleistung, ggf. dessen Abrechnung versagt werden. Zudem können finanzielle Nachteile entstehen, sofern das Versagen der Mitwirkungspflichten bei einer Abrechnung eintritt oder eine solche Abrechnung durch das Verschweigen verhindert wird.
Der Vermittler kann unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen personenbezogene Daten bei öffentlichen und nicht öffentlichen Stellen oder Personen erheben. Dies können z.B. Sozialleistungsträger, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Maßnahme-/Bildungsträger etc. sein. Darüber hinaus können personenbezogene Daten auch aus öffentlichen Quellen bezogen werden wie z.B. Internet, Melderegister, Handelsregister, Soziale Netzwerke, usw.
13. automatisierte und/oder manuelle Entscheidungsfindung
Im Rahmen des Vermittlungsprozesses werden die Arbeitsplatzanforderungen mit den Kompetenzen eines Bewerbers automatisiert, ggf. manuell abgeglichen, um so eine passgenaue Vermittlung zu ermöglichen (sog. Matching). Dabei werden u.a. folgende Kriterien herangezogen:
Arbeitszeit, Ausübungsorte, gesuchte Berufe, ggf. Tätigkeiten, Ausbildungs- und Arbeitsstellen, Eintrittstermin, Gehaltsangaben, Kenntnisse und Fertigkeiten, Sprachkenntnisse, Ausbildung, Befristung, Befristungsdauer, Behinderung (mit Einwilligung), Schulnoten, Führerscheine, Fahrzeuge (Mobilität), Bildungsabschlüsse, Reise- und Montage, ggf. Umzugsbereitschaft, Wochenstunden, Berufserfahrung, Branche, Deutschkenntnisse, ggf. weitere Sprachkenntnisse, Unternehmensgröße.
Es können auch weitere Daten eingeholt werden (selbstverständlich auf freiwilliger Basis), falls diese für weiteren Abgleich einer oder mehreren Stellen/Bewerber notwendig, ggf. von Vorteil für eine oder mehrere Parteien im Zuge der Vermittlung, sind. Ob ein Vermittlungsvorschlag vorgeschlagen wird, entscheidet der Vermittler selbst. Analog dürfen die anderen Parteien (Arbeitgeber und Bewerber) im Zuge der Vermittlung selbst über die Stellenannahme, ggf. Anstellung des Bewerbers, selbst entscheiden und die Angebote, ggf. Bewerber ohne jegliche Nachteile dem Vermittler gegenüber, ablehnen.

References: §296
 Art. 13
 §298
 §298
 Art. 6
 §298
 §199
 § 147
 § 14