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Timestamp: 2016-10-24 21:57:54+00:00

Document:
1A.301/2000 (28.05.2001)
1A.301/2000/bmt
F�raud, Ersatzrichter Bochsler und Gerichtsschreiber Haag.
W.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Hubert Gm�nder, Poststrasse 23, St. Gallen,
- F.________,- Schweizer Heimatschutz (SHS),
Merkurstrasse 45, Postfach, Z�rich, Beschwerdegegner, Bezirksrat Schwende, Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell I.Rh.,Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh.,Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht,
Raumplanung - Ausnahmebewilligung ausserhalb der Bauzone, hat sich ergeben:
A.-W.________ ist Eigent�mer des in der Landwirtschaftszone gelegenen, nicht landwirtschaftlich genutzten Hauses auf der Unteren Scheidegg (Parz.-Nr. 767, Bezirk Schwende). Am 16. April 1991 stellte er das Baugesuch, das "Berghaus" umzubauen und zu erweitern. Dabei ging er von einer bestehenden Wohnfl�che - verstanden als Bruttogeschossfl�che - von je 26.72 m2 auf drei Etagen, insgesamt somit von 80.16 m2 aus. Die Wohnfl�che im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sollten um je 19.82 m2, total 39.64 m2, erweitert werden. Die Nettoerweiterung betrug nach den Angaben des Gesuchstellers jedoch nur 12.92 m2, weil die bestehende Wohnfl�che im Untergeschoss von 26.72 m2 auf die beiden Obergeschosse verlagert wurde.
Den Baugesuchsunterlagen ist zu entnehmen, dass als Heizsystem eine Elektro-Speicherheizung geplant und zudem ein Holzheizungsraum im bisherigen Wohnraum im Untergeschoss vorgesehen waren.
Mit Entscheid vom 22. Mai 1991 erteilte die damals zust�ndige Landesbaukommission f�r das Bauvorhaben gest�tzt auf Art. 24 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (aRPG; SR 700) und Art. 65 der Verordnung zum Baugesetz vom 17. M�rz 1986 (BauV) die raumplanerische Bewilligung. Unter den dort angef�hrten Bedingungen und Auflagen gab sie die bestehende Wohnfl�che mit 80.16 m2 (=100%), die zul�ssige Erweiterung nach Art. 65 BauV mit 20.02 m2 (=25%) und die Erweiterung gem�ss Baueingabe mit 100. 20 m2 (= 125%) an. Die Bewilligung begr�ndete sie im Wesentlichen damit, dass die geplante Erweiterung der bestehenden Wohnfl�che einer teilweisen �nderung gleich komme.
Die Identit�t des bestehenden Bauwerkes bleibe in der Hauptsache wesensgleich, und zwar sowohl bez�glich des Umfangs, der �usseren Erscheinung und Zweckbestimmung, als auch der Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt. Dabei ging sie nicht von der in ihrem Entscheid angef�hrten Berechnung �ber die Erweiterung von 25% der bestehenden Wohnfl�che aus, sondern bloss von 18%. Am 1. Juli 1991 erteilte der Bezirksrat Schwende f�r das Bauvorhaben die baupolizeiliche Bewilligung. Er hielt unter anderem fest, der mit "Holz-Heizung" bezeichnete Raum im Untergeschoss d�rfe auf keinen Fall zu Wohnzwecken, als Aufenthaltsraum oder �hnliches genutzt werden. Es sei nur eine Nutzung als Heizungs-, Holz- oder Abstellraum zul�ssig. Dieser Raum wurde daher nicht in die Berechnung der Bruttogeschossfl�che miteinbezogen.
B.-Mit Baueingabe vom 11. Februar 1992 ersuchte W.________ zus�tzlich zur Baueingabe vom 16. April 1991 um den Einbau eines zweiten Quergibels im Bereich der Ostfassade.
Am 18. M�rz 1992 erteilte die Landesbaukommission dieser Projekterweiterung die raumplanerische Bewilligung.
Inhaltlich ist diese Bewilligung identisch mit derjenigen vom 22. Mai 1991.
C.-Am 7. Februar 1997 reichte W.________ ein weiteres Baugesuch ein und beantragte den Anbau eines eingeschossigen Hausteils, bestehend aus einem Arbeitsraum, Abstell-/Schutzraum, Schutzraum/Archiv und Dusche/WC. Aus den Planunterlagen geht zudem hervor, dass der Raum im Untergeschoss entgegen der Auflage in der fr�heren Bewilligung vom 1. Juli 1991 nicht als Heizungs-, Holz- oder Abstellraum, sondern wie urspr�nglich als Aufenthaltsraum genutzt wird. Eine neue Berechnung der Bruttogeschossfl�che aufgrund der geplanten Erweiterung und der erfolgten Umnutzung im Untergeschoss wurde nicht vorgenommen. Am 25. Februar 1997 erteilte das Bau- und Umweltdepartement in einem Gesamtentscheid die raumplanerische Bewilligung. Es f�hrte aus, es handle sich neuerdings um eine ganzj�hrig bewohnte Baute mit einer Bruttogeschossfl�che unter 145 m2. Die teilweise �nderung k�nne daher mehr als einen Viertel der bestehenden Nutzung betragen, h�chstens jedoch 200 m2 Bruttogeschossfl�che. Die Voraussetzungen nach Art. 24 Abs. 2 RPG und Art. 65 Abs. 3 BauV seien erf�llt.
Am 7. M�rz 1997 erteilte der Bezirksrat Schwende f�r dieses Bauvorhaben die baupolizeiliche Baubewilligung.
D.-Am 22. August 1997 reichte W.________ wiederum ein Baugesuch ein. Auf dem Baugesuchsformular sind ein Anbau an das bestehende Wohnhaus und der Einbau von Sonnenkollektoren vermerkt, wobei ersteres durchgestrichen ist. Gleichentags ersuchte er auch um die Erteilung einer Bewilligung oder Konzession f�r den Bau und Betrieb einer W�rmepumpeanlage mit Erdsonden.
Mit Verf�gung vom 10. September 1997 erteilte das Bau- und Umweltdepartement f�r den Entzug von W�rme mittels Erdsonden die Gew�sserschutz-Baubewilligung, und der Bezirksrat Schwende bewilligte mit Verf�gung vom 19. September 1997 den Einbau der Sonnenkollektoren.
E.-Anl�sslich einer Baubesichtigung vom 9. Januar 1998 stellte der Bezirksrat Schwende fest, dass die Wohnhauserweiterung nicht den bewilligten Pl�nen vom 7. M�rz 1997 entspricht und sich im Vergleich zu diesem zudem eine Nutzungs�nderung abzeichnet. Er verf�gte daher am 29. Januar 1998 einen Baustopp und forderte die Bauherrschaft auf, aufgrund der Projekt�nderungen ein neues Baugesuch einzureichen.
Dieser Aufforderung kam W.________ am 2. Februar 1998 nach. Als Grundrissplan legte er den Bodenheizungsplan vom 16. Oktober 1997 bei. Erg�nzend dazu f�hrte er im Wesentlichen aus, sein Gesuch um Einbau von Sonnenkollektoren sei vom Bezirksrat Schwende am 19. September 1997 bewilligt worden. Er habe daher in guten Treuen davon ausgehen d�rfen, dass die gem�ss den damals eingereichten Pl�nen beabsichtigten unterirdischen baulichen Erweiterungen bewilligt worden seien. Im Zeitpunkt dieses nachtr�glich eingereichten Baugesuches war die bisherige Geb�udefl�che durch Vergr�sserung des Anbaus bereits ausgedehnt worden. Der Anbau wurde um 30 cm auf 6.90 m verbreitert, f�r die Heizung und die Sanit�ranlagen erfolgte ein zus�tzlicher Anbau und der urspr�nglich geplante Schutzraum wurde erweitert. In Abweichung vom Baugesuch vom 7. Februar 1997 sahen die neuen Planunterlagen zudem wesentliche Nutzungs�nderungen vor: Es wurden die als Arbeitsraum vorgesehene Geb�udefl�che erheblich reduziert, Dusche/WC verkleinert und auf einen Abstell-/Lagerraum verzichtet. Demgegen�ber waren neu der Einbau einer K�che und ein zus�tzlicher Raum vorgesehen.
Schliesslich sollte der Schutz-/Archivraum von 26.40 m2 durch Verzicht auf diese Nutzung und durch eine bauliche Erweiterung in einen Sauna-/Baderaum von rund 86 m2 umfunktioniert werden.
Gegen dieses Bauvorhaben erhoben am 20. Februar 1998 der Schweizer Heimatschutz, der Heimatschutz St. Gallen/Appenzell I.Rh. und F.________ beim Bezirksrat Schwende gemeinsam Einsprache. Sie beantragten, das Baugesuch sei abzulehnen, die widerrechtlich erstellten Bauteile seien zu entfernen und der Ausgangszustand sei wieder herzustellen.
Am 2. Juni 1998 fand in Anwesenheit von Vertretern des Kantons, des Bezirksrats Schwende, der Bauherrschaft und der Einsprecher ein Augenschein statt. Am 24. Juli 1998 wies das Bau- und Umweltdepartement die Einsprache ab und erteilte f�r das nachtr�glich eingereichte Baugesuch vom 2. Februar 1998 (Korrekturgesuch) zur Erweiterung des Wohnhauses die raumplanerische Ausnahmebewilligung. Es erwog, dass sich die Ermittlung der bestehenden und der f�r die Erweiterung massgebenden Bruttogeschossfl�che nach Art. 37 Abs. 2 BauV richte. Nach Art. 65 Abs. 4 BauV k�nne bei ganzj�hrig bewohnten Bauten unter 145 m2 Bruttogeschossfl�che der Viertel bis zu einem Maximum von 200 m2 �berschritten werden. Den Einbau einer Sauna an Stelle des urspr�nglich bewilligten Keller- und Schutzraumes erachtete es auf die Bruttogeschossfl�che als nicht anrechenbar. Seine Berechnungen ergaben eine Bruttogeschossfl�che von insgesamt 204. 99 m2, n�mlich 125. 06 m2 f�r das bestehende Wohnhaus und 79.93 m2 f�r die Erweiterung 1997/98. Die �berschreitung der maximal zul�ssigen Bruttogeschossfl�che von 200 m2 um 4.99 m2 erachtete es als im obersten Toleranzbereich liegend.
Der Bezirksrat Schwende erteilte f�r das Baugesuch vom 2. Februar 1998 am 14. August 1998 die Baubewilligung.
F.-Gegen diese Baubewilligung legten die vorerw�hnten Einsprecher bei der Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh. Rekurs ein und beantragten, es seien die raumplanerische Ausnahmebewilligung zu verweigern, die widerrechtlich erstellten Bauteile zu entfernen und der Ausgangspunkt wieder herzustellen. Mit Entscheid vom 22. Juni 1999 leitete die Standeskommission den Rekurs, soweit er den Widerruf der Baubewilligungen vom 22. Mai 1991/18. M�rz 1992, 1. Juli 1992 sowie vom 25. Februar 1997 und 7. M�rz 1997 betraf, an das Bau- und Umweltdepartement sowie an den Bezirksrat Schwende zur Entscheidung weiter. Die Behandlung des Rekurses gegen den raumplanerischen Entscheid des Bau- und Umweltdepartementes sistierte es bis zum Entscheid der Vorinstanzen �ber den Widerruf.
Mit Verf�gung vom 1. Oktober 1999 und 15. Oktober 1999 wiesen das Bau- und Umweltdepartement bzw. der Bezirksrat Schwende den Antrag auf Widerruf der von ihnen erteilten Bewilligungen ab. Mit Entscheid vom 22. Februar 2000 trat die Standeskommission auf den Rekurs des Heimatschutzes St. Gallen/Appenzell I.Rh. nicht ein; den Rekurs von F.________ und des Schweizer Heimatschutzes wies sie ab, soweit sie darauf eintrat, und best�tigte den angefochtenen Entscheid.
G.-Gegen den Entscheid der Standeskommission erhoben F.________ und der Schweizer Heimatschutz beim Kantonsgericht des Kantons Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht, Baubeschwerde. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 3. Oktober 2000 gut und hob den Beschluss der Standeskommission vom 22. Februar 2000 sowie die zugrunde liegende Baubewilligung des Bezirksrats Schwende vom 14. August 1998 auf. Es verpflichtete zudem die Bauherrschaft, die widerrechtlich erstellten Bauteile zu entfernen und den Zustand der Geb�udefl�che und deren Nutzung gem�ss den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 wieder herzustellen. Der bewilligte Einbau der Sonnenkollektoren und die W�rmepumpe mit Erdsonde klammerte es von dieser Abbruchverf�gung aus, soweit sie nicht zu einer Geb�udevergr�sserung f�hrten. Nach den Berechnungen des Kantonsgerichts wurde die Bruttogeschossfl�che, ausgehend von 80.13 m2, mit dem ersten bewilligten Umbau im Jahre 1991 auf 125. 77 m2 erh�ht. Mit Entscheid vom 7. Februar 1997 habe der Bezirksrat Schwende einen Anbau und damit eine zus�tzliche Erweiterung der Geb�udefl�che um 143. 88 m2 bewilligt. Davon sind nach den Ausf�hrungen des Kantonsgerichts 83.05 m2 an die Bruttogeschossfl�che anzurechnen, so dass diese von 125. 77 m2 auf 208. 82 m2 erh�ht wurde. Eine weitere Erh�hung der Bruttogeschossfl�che stellt es schliesslich aufgrund der Umnutzung bzw. des Anbaus gem�ss dem nachtr�glich eingereichten und ebenfalls bewilligten Baugesuch vom 2. Februar 1998 fest. Im Gegensatz zu den Vorinstanzen h�lt es daf�r, dass auch der Saunaraum von 86.80 m2 unter die Bruttogeschossfl�che f�llt und sich diese damit insgesamt um weitere 90.30 m2 auf total 299. 12 m2 erh�ht. Das Kantonsgericht schliesst daraus, dass durch den Anbau und die Umnutzung gem�ss dem nachtr�glich eingereichten Baugesuch vom 2. Februar 1998 die Identit�t der Baute nicht mehr gewahrt ist und dieses daher weder nach altem noch neuem Recht bewilligt werden kann.
H.-Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 23. November 2000 ficht W.________ das Urteil des Kantonsgerichts beim Bundesgericht an. Er beantragt, dieses sei aufzuheben und sein Baugesuch vom 2. Februar 1998 sei in �bereinstimmung mit den Entscheidungen des Bau- und Umweltdepartements vom 24. Juli 1998, des Bezirksrats Schwende vom 14. August 1998 und der Standeskommission von Appenzell I.Rh. vom 22. Februar 2000 zu bewilligen. Eventualiter beantragt er, die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz oder an die erstinstanzliche Bewilligungsbeh�rde zur�ckzuweisen.
Der Schweizer Heimatschutz und das Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht, beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) hat in seiner Vernehmlassung vom 22. Februar 2001, ohne einen konkreten Antrag zu stellen, unter anderem ausgef�hrt, entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers seien nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung Fl�chen, welche nicht als Bruttogeschossfl�che anzurechnen seien, nicht einfach unbeachtlich. Bei der hier gegebenen Ausgangslage sei die Verh�ltnism�ssigkeit der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes unzweifelhaft. Der Bezirksrat Schwende, das Bau- und Umweltdepartement und die Standeskommission haben auf eine Stellungnahme verzichtet.
1.-Der Beschwerdef�hrer ficht den Entscheid des Kantonsgerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht an. Dieses pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob es auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eintreten kann (BGE 126 II 377 E. 1 S. 381 mit Hinweisen).
a) Das Kantonsgericht hatte den Entscheid der Standeskommission aufgehoben, mit dem die vom Bezirksrat Schwende am 14. August 1998 erteilte Bewilligung f�r den Um- und Erweiterungsbau des in der Landwirtschaftszone gelegenen, nicht landwirtschaftlich genutzten Hauses des Beschwerdef�hrers gesch�tzt worden war. Zudem verf�gte es die Entfernung der widerrechtlich erstellten Bauteile und die Wiederherstellung des Zustandes gem�ss den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997. Davon ausgenommen blieben der bewilligte Einbau von Sonnenkollektoren und die W�rmepumpe mit Erdsonde. Das angefochtene Urteil st�tzt sich in seiner Hauptbegr�ndung auf das eidgen�ssische Raumplanungsrecht (Art. 24 Abs. 2 aRPG, Art. 24c RPG in der Fassung vom 20. M�rz 1998 sowie Art. 41 und 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700. 1]) und die kantonalen Bauvorschriften (Art. 74 des kantonalen Baugesetzes vom 28. April 1985 [BauG], Art. 37 und 65 BauV) ab. Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung des Ermessens durch die Vorinstanz.
Zudem h�lt er ihr vor, den Sachverhalt unrichtig, unvollst�ndig und unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt zu haben.
b) Nach Art. 34 Abs. 1 RPG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gem�ss Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG unter anderem zul�ssig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen �ber Bewilligungen im Sinne von Art. 24c RPG. Dabei gelten in Bezug auf Art. 24c RPG nicht nur solche Entscheide im Sinne von Art. 34 Abs. 1 RPG als mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, mit denen eine Bewilligung nach Art. 24c RPG erteilt wird, sondern auch solche, mit denen Bauten und Anlagen gest�tzt auf diese Bestimmung nicht bewilligt werden (zu Art. 24 aRPG: BGE 118 Ib 381 E. 2b/cc S. 392; 117 Ib 9 E. 2a S. 11). Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind sodann auch auf kantonales Recht gest�tzte Anordnungen zu �berpr�fen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen dieses Verfahrens zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen (BGE 126 II 171 E. 1a mit Hinweisen). Das von den Kantonen im Rahmen von Art. 24 Abs. 2 aRPG erlassene, das Bundesrecht im Kanton konkretisierende Recht wird vom Bundesgericht als Erg�nzungsrecht, mithin als selbst�ndiges kantonales Recht anerkannt.
Nach Art. 34 RPG kann auch die Verletzung kantonalen Rechts aus dem Anwendungsbereich von Art. 24 aRPG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht werden. Insoweit beschr�nkt sich das Bundesgericht auf Willk�rpr�fung (BGE 112 Ib 94 E. 2 S. 96 f.) Die R�gen des Beschwerdef�hrers sind somit - wie er dies getan hat - mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu erheben. Als Eigent�mer des Hauses auf der Unteren Scheidegg (Parz.-Nr. 767) ist er durch den angefochtenen Entscheid ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung (Art. 103 lit. a OG). Auf sein frist- und formgerecht eingelegtes Rechtsmittel ist somit einzutreten.
2.-Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, die Beschwerdelegitimation von F.________ und des Schweizer Heimatschutzes ungepr�ft bejaht zu haben. Er vertritt die Auffassung, dass beiden die Legitimation nicht zukommt und das Verwaltungsgericht daher zu Unrecht auf deren Beschwerden eingetreten ist.
a) Die Kantone d�rfen in einem der eidgen�ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorangehenden kantonalen Verfahren keine strengeren, �ber Art. 103 lit. a OG hinausgehenden Legitimationsanforderungen stellen (Art. 98a Abs. 3 OG). Ausserdem gebietet Art. 33 RPG ausdr�cklich, dass die Kantone gegen Verf�gungen, die sich auf das Raumplanungsgesetz und seine kantonalen Ausf�hrungsbestimmungen st�tzen, die Legitimation mindestens im gleichen Umfange wie f�r die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zu gew�hrleisten und die volle �berpr�fung durch wenigstens eine Beschwerdebeh�rde sicher zu stellen haben (BGE 125 II 10 E. 2b S. 13).
b) Nach Art. 7 lit. a des kantonalen Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 25. April 1991/30. April 2000 (VerwGG) ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Verf�gung ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat.
Der Wortlaut dieser Bestimmung deckt sich mit Art. 103 lit. a OG und entspricht demnach der f�r die Legitimationsanforderung geltenden bundesrechtlichen Minimalvorschrift.
Hingegen stellt sie eine Einengung der Legitimation im Vergleich zu den der kantonalen Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorausgehenden Verfahren dar. So ist nach Art. 69 Abs. 2 BauG zur �ffentlichrechtlichen Einsprache, zum Rekurs und zur Beschwerde nicht nur berechtigt, wer durch den angefochtenen Gegenstand ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat, sondern zudem und unabh�ngig davon auch jede im Kanton wohnhafte nat�rliche Person.
Die Standeskommission hatte aufgrund des Wohnsitzes von F.________ im Kanton Appenzell I.Rh. dessen Rekurslegitimation bejaht. Da im Gegensatz dazu der Wohnsitz die Beschwerdelegitimation zur kantonalen Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zu begr�nden vermag, w�re das Verwaltungsgericht gehalten gewesen zu pr�fen, ob F.________ dazu nach Art. 7 lit. a VerwGG �berhaupt legitimiert war. Aus den Akten l�sst sich jedenfalls nicht entnehmen, dass er durch die Baubewilligung ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat. Ebenso wenig ist eine erforderliche Beziehungsn�he ersichtlich. Die Legitimation von F.________ zur Baubeschwerde an das Kantonsgericht erscheint demnach nicht derart offensichtlich, als dar�ber stillschweigend hinweggegangen werden durfte. Sie braucht indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden, da sie keine Auswirkungen auf den angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts hatte. So wurde die an das Kantonsgericht gerichtete Beschwerde nicht nur von F.________ unterzeichnet, sondern zudem auch vom Schweizer Heimatschutz. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers war dieser zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 aRPG bzw. Art. 24-24d RPG f�r ein Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone ist eine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 24sexies Abs. 2 aBV bzw. Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG, zu deren Anfechtung die nach Art. 12 NHG beschwerdeberechtigten Organisationen legitimiert sind (BGE 123 II 289 E. 1e; 119 Ib 305 E. 2a S. 307; 118 Ia 381 E. 2b/cc S. 392). Der Schweizer Heimatschutz wird im Anhang der Verordnung �ber die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen vom 27. Juni 1990 (VBO; SR 814. 076), ausdr�cklich aufgef�hrt. Er war daher befugt, den Entscheid der Standeskommission, der die Anwendung von Art. 24 Abs. 2 aRPG zum Gegenstand hatte, wegen Verletzung von Art. 24sexies aBV und Art. 1 lit. a NHG beim Kantonsgericht anzufechten. Insoweit ist dieses jedenfalls zu Recht auf die Beschwerde eingetreten.
3.-Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor, weil sie selber Fl�chenberechnungen vorgenommen habe, ohne dass die Parteien dazu h�tten Stellung nehmen k�nnen. Im Ergebnis seien sie denn auch zum Teil unrichtig und es bleibe unklar, von welchen Massen die Vorinstanz im Einzelnen ausgegangen sei. Der rechtserhebliche Sachverhalt sei von ihr unzutreffend und unvollst�ndig festgestellt worden. Er habe sich daher veranlasst gesehen, einen bis anhin mit dieser Sache nicht befassten, neutralen Architekten mit der Fl�chenberechnung zu beauftragen und dessen Ergebnis nun als nachgeholte Stellungnahme ins Recht zu legen. Wegen der Anrechnung des Sauna-/Baderaums an die Bruttogeschossfl�che wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz des Weiteren eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots vor.
a) Der Anspruch auf rechtliches Geh�r im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV umfasst die Rechte und Pflichten der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient das rechtliche Geh�r einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt auch das Recht, an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 124 I 241 E. 2 mit Hinweisen).
Vor der ersten, im Jahre 1991 erteilten Baubewilligung wies das Haus des Beschwerdef�hrers gem�ss den Angaben des Kantonsgerichts eine Bruttogeschossfl�che von 80.13 m2 und nach denjenigen der Vorinstanzen eine solche von 80.16 m2 auf. Das Bau- und Umweltdepartement kam in seinem Entscheid vom 24. Juli 1998 zum Ergebnis, dass nach dem ersten Umbau im Jahre 1991 die Bruttogeschossfl�che auf 125. 06 m2 erh�ht wurde und diese nun nach der Erweiterung von 1997/98 204. 99 m2 betr�gt. Der Sauna-/Baderaum blieb hierbei unber�cksichtigt. Die Standeskommission hat diese Berechnungen in ihrem Entscheid vom 22. Februar 2000 nicht in Frage gestellt. Im Gegensatz zu ihr nahm das Kantonsgericht eine eigene Fl�chenberechnung vor. Danach belief sich die Bruttogeschossfl�che nach dem ersten Umbau auf 125. 77 m2 und nach der Erweiterung gem�ss Baubewilligung vom 7. M�rz 1997 auf 208. 82 m2. Nach dem Baugesuch vom 2. Februar 1998 kam es auf eine zus�tzliche Erweiterung von 90.30 m2, wovon 86.80 m2 auf den Sauna-/Baderaum entfallen, den es in Abweichung zu den Vorinstanzen ebenfalls als an die Bruttogeschossfl�che anzurechnende Geb�udefl�che qualifizierte.
Das Kantonsgericht st�tzte sich bei der Fl�chenberechnung auf die dem Beschwerdef�hrer bekannten Baugesuchsakten ab; weitere Akten zog es nicht bei. Die Abweichungen der von ihm ermittelten Bruttogeschossfl�che zu derjenigen des Bau- und Umweltdepartements erweisen sich im Verh�ltnis zur umstrittenen Erweiterung als gering. Der Beschwerdef�hrer r�umt selbst ein, dass die vorinstanzliche Sachdarstellung f�r das vorliegende Verfahren von untergeordneter Bedeutung ist. Die genannten Abweichungen waren denn auch nicht geeignet, den Entscheid des Kantonsgerichts zu beeinflussen. Gegenteiliges l�sst sich auch seinen Erw�gungen nicht entnehmen. Die massgebende Abweichung besteht einzig darin, dass das Kantonsgericht im Gegensatz zu den Vorinstanzen die Geb�udefl�che f�r den Sauna-/Baderaum von 86.80 m2 an die Bruttogeschossfl�che anrechnete. Hierbei handelt es sich indessen um eine reine Rechtsfrage. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist daher zu verneinen.
b) Der Beschwerdef�hrer vertritt die Meinung, gest�tzt auf das Gebot der rechtsgleichen Behandlung habe er Anspruch darauf, dass der Sauna-/Baderaum nicht an die Bruttogeschossfl�che angerechnet wird. Eine gegen Art. 8 BV verstossende rechtsungleiche Behandlung liegt nur dann vor, wenn die Beh�rde zwei gleiche tats�chliche Situationen ohne sachlichen Grund unterschiedlich beurteilt (BGE 125 I 166 E. 2a S. 168 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer weist pauschal darauf hin, dass es im Kanton Appenzell I.Rh. nicht eine einzige unterirdische Sauna gebe, die je zur zul�ssigen Bruttogeschossfl�che gez�hlt worden sei. Der vorliegende Sauna-/Baderaum weist eine Bruttogeschossfl�che von 86.80 m2 auf, was f�r ein Einfamilienhaus ein aussergew�hnliches Ausmass darstellt. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, inwiefern dieser Fall in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht gleich gelagert ist wie die bisher bewilligten Saunar�ume.
Im �brigen kann er aus der Praxis der kommunalen und kantonalen Bewilligungsbeh�rden nichts f�r sich ableiten. Das Kantonsgericht ist an eine allenfalls rechtswidrige beh�rdliche Praxis nicht gebunden. Es hat gesetzeswidrige Beg�nstigungen zu verweigern und der gesetzeskonformen Rechtsanwendung zum Durchbruch zu verhelfen. Gr�nde, welche diesem Grundsatz der Gesetzm�ssigkeit vorgehen, liegen hier nicht vor (Urteil des Bundesgerichts vom 26. April 1999 in: ZBl 101/2000 S. 436 f.; BGE 122 II 446 E. 4 S. 451). Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots ist demnach zu verneinen.
c) Der Beschwerdef�hrer hat mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht verschiedene neue Akten eingelegt, insbesondere einen Grundrissplan vom 7. November 2000 mit einer Fl�chenberechnung des Architekten F.________. Danach betrug die Bruttogeschossfl�che nach dem Umbau im Jahre 1991 121. 65 m2 und nach der Erweiterung 1997/98 soll sie sich auf 200. 58 m2 belaufen. Zudem ermittelte der Architekt bei der Erweiterung 1997/98 eine an die Bruttogeschossfl�che nicht anrechenbare Fl�che von 118. 26 m2, wovon 86.75 m2 auf den Saunaraum entfallen. Es stellt sich damit die Frage, ob diese tats�chlichen Nova im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig sind.
Dem Bundesgericht steht grunds�tzlich eine umfassende Sachverhaltskontrolle zu (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 OG). Hat jedoch als Vorinstanz - was hier der Fall ist - eine richterliche Beh�rde entschieden, so ist die �berpr�fung eingeschr�nkt: Sie erfasst nur offensichtlich unrichtige, unvollst�ndige oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen getroffene Feststellungen (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 124 II 517 E. 1 S. 519). Derart mangelhafte Feststellungen liegen, wie bereits erw�hnt, nicht vor. Das Kantonsgericht hat seinem Entscheid auch nicht einen offensichtlich falschen und aktenwidrigen Sachverhalt zugrunde gelegt oder die Beweise offensichtlich falsch gew�rdigt.
Schliesslich hat es auch alle f�r den Entscheid rechtswesentlichen Sachumst�nde gew�rdigt. Die vom Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorgebrachte R�ge, es lasse sich nicht zweifelsfrei feststellen, von welcher rechtskr�ftig bewilligten Bruttogeschossfl�che die Vorinstanz ausgegangen sei, ist unbegr�ndet. Das Kantonsgericht hat sich eingehend mit der Bruttogeschossfl�che auseinandergesetzt und die Fl�chenmasse nach den jeweiligen Um- und Erweiterungsbauten klar aufgezeigt. Zutreffend ist einzig der Vorhalt, die Vorinstanz habe dem Bau- und Umweltdepartement zu Unrecht vorgeworfen, die Bruttogeschossfl�che im Obergeschoss von 46.53 m2 nicht mitgerechnet zu haben. Im Ergebnis hatte dies indessen �berhaupt keine Auswirkungen, weshalb die vom Beschwerdef�hrer ausgedr�ckte Vermutung, diese sei allenfalls ungewollt von einer Bruttogeschossfl�che von 250 m2 - ohne Ber�cksichtigung des Saunaraumes - ausgegangen, offensichtlich unbegr�ndet ist. Es ist somit vom Sacherhalt auszugehen, wie er dem angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts zugrunde liegt.
4.-Die gest�tzt auf die Baugesuche vom 16. April 1991/11. Februar 1992 und vom 7. Februar 1997 erteilten Baubewilligungen traten unangefochten in Rechtskraft. Das Kantonsgericht �berpr�fte diese daher nicht mehr auf ihre Rechtm�ssigkeit hin, nahm indessen darauf Bezug, soweit es um die Identit�t der Baute aufgrund der angefochtenen Baubewilligung vom 14. August 1998 ging. Zum anwendbaren Recht nach Inkrafttreten der Revision des RPG vom 20. M�rz 1998 (AS 2000 2042) bemerkte es, es sei nicht klar, ob die Bestimmungen zur Zeit des unbewilligten Baus bzw. Umbaus oder diejenigen im Zeitpunkt des Entscheides das mildere Recht seien. Es rechtfertige sich daher, das Bauvorhaben nach altem und neuem Recht zu beurteilen. Dabei kam es zum Schluss, dass in beiden F�llen die massgebenden Vorschriften verletzt sind und eine nachtr�gliche Baubewilligung nicht m�glich ist.
a) Ist die materielle Rechtm�ssigkeit einer Baute zu pr�fen, findet nicht das zur Zeit der Entscheidung g�ltige Recht Anwendung, sondern dasjenige, das w�hrend des Baus oder Umbaus in Kraft war. Auf das in der Zwischenzeit abge�nderte Recht ist nur dann abzustellen, wenn dieses f�r den Eigent�mer der Baute g�nstiger ist. Dasselbe gilt nach Art. 52 Abs. 2 RPV auch f�r h�ngige Beschwerdeverfahren (zur Publikation bestimmtes Urteil des Bundesgerichts vom 15. Februar 2001, E. 2b).
Das von der Baubeh�rde angeforderte nachtr�gliche Baugesuch wurde von ihr am 14. August 1998 bewilligt und von der Standeskommission mit Entscheid vom 22. Februar 2000 gesch�tzt. Das Kantonsgericht hob diesen Entscheid mit Urteil vom 3. Oktober 2000 auf und verf�gte die Entfernung der widerrechtlich erstellten Bauteile mit Ausnahme der Sonnenkollektoren und der W�rmepumpe mit Erdsonde, soweit diese nicht zu einer Geb�udevergr�sserung f�hrten. Im Zeitpunkt der Baubewilligung galt das eidgen�ssische Raumplanungsgesetz in der Fassung vom 22. Juni 1979. Die revidierte Fassung trat am 1. September 2000 und damit w�hrend des Beschwerdeverfahrens in Rechtskraft (AS 2000 2046).
b) Nach Art. 24 Abs. 2 aRPG konnte das kantonale Recht gestatten, Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone zu erneuern, teilweise zu �ndern oder wieder aufzubauen, wenn dies mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar war. Diese M�glichkeit setzte eine kantonale Ausf�hrungsgesetzgebung voraus, welche die bundesrechtlich offenstehende M�glichkeit auch bloss teilweise aussch�pfen oder strengere Anforderungen stellen konnte als das Bundesrecht (BGE 112 Ib 94 E. 2 S. 96; 108 Ib 53 E. 3c S. 55). Hingegen war der Begriff der teilweisen �nderung ein bundesrechtlicher, der durch das kantonale Recht nicht erweitert werden konnte (BGE 113 Ib 314 E. 3 S. 316 f.; 112 Ib 94 E. 2 S. 96; Leo Sch�rmann/Peter H�nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 3. Aufl. , Bern 1995, S. 167). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG galten daf�r folgende Grunds�tze: Eine zul�ssige �nderung kann sowohl in einer Vergr�sserung oder inneren Umgestaltung als auch in einer Zweck�nderung bestehen. Sie ist als teilweise zu betrachten, soweit hinsichtlich Umfang, �usserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung die Wesensgleichheit der Baute gewahrt wird und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die �nderung darf nur untergeordneter Natur sein.
Art. 24 Abs. 2 aRPG umfasste auch Nutzungs�nderungen, die keine baulichen Vorkehrungen erforderten, wenn die �nderun- gen erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Planung hatten (BGE 113 Ib 219 E. 4d S. 223; s. auch BGE 119 Ib 222 E. 3a S. 227; Peter Karlen, Die Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24d RPG. in: ZBl 102/2001 S. 300). Entscheidend sind nicht einzelne Merkmale, sondern alle raumwirksamen Elemente im Zusammenwirken (BGE 123 II 256 E. 4 S. 261; 118 Ib 497 E. 3a). Es ist nicht starr auf eine bestimmte Fl�che abzustellen.
Indessen ist eine Erweiterung in der Regel nicht mehr nach Art. 24 Abs. 2 aRPG zul�ssig, wenn die nutzbare Fl�che und Kubatur um ein Drittel oder mehr zunimmt. Dabei ist auf die realen, nach den gesamten Umst�nden objektiv nutzbaren Fl�chen und Rauminhalte abzustellen (BGE 112 Ib 94 E. 3 S. 98 f.). Die M�glichkeit, zonenwidrige Bauten teilweise zu �ndern, darf nur einmal ausgesch�pft werden (BGE 113 Ib 219 E. 4d S. 224; 112 Ib 277 E. 5 S. 278 f.; Sch�rmann/H�nni, a.a.O., S. 169).
c) Nach Art. 24c Abs. 2 RPG in der neuen Fassung k�nnen bestimmungsgem�ss nutzbare, aber zonenfremde Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone teilweise ge�ndert oder massvoll erweitert werden, sofern sie rechtm�ssig erstellt oder ge�ndert worden sind; in jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten.
Die Zul�ssigkeit einer teilweisen �nderung oder massvollen Erweiterung setzt damit nicht mehr kantonales Recht voraus, sondern ergibt sich unmittelbar aus dem Bundesrecht (Amtl. Bull. N 1997 1862; Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Bd. I, 3. Aufl. , Z�rich 1999, S. 201, N. 730). Das hat zur Folge, dass kantonalrechtliche Vorschriften, welche diese Baum�glichkeit an zus�tzliche oder strengere Voraussetzungen kn�pfen, nicht mehr zul�ssig sind. Einzig f�r die (hier nicht interessierenden) zus�tzlichen Ausnahmen gem�ss Art. 24d RPG ist eine kantonale Ausf�hrungsgesetzgebung noch erforderlich. Der Begriff der teilweisen �nderung ist als solcher jedoch durch die Gesetzesrevision nicht ver�ndert worden. Inhaltlich entspricht die neue Bestimmung grunds�tzlich der bisherigen, in E. 4b hiervor dargestellten bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG (Rudolf Muggli, Kurzkommentar zum Entwurf f�r eine �nderung des Raumplanungsgesetzes vom 20. M�rz 1998, Raum & Umwelt 1998, S. 56-69, N. 4 zu Art. 24c). Allerdings hat der Bundesrat in Art. 41 und 42 RPV die zul�ssigen �nderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Nach Art. 42 Abs. 1 RPV sind �nderungen zul�ssig, wenn die Identit�t der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Z�gen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zul�ssig.
Ob die Identit�t der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist gem�ss Abs. 3 unter W�rdigung der gesamten Umst�nde zu beurteilen. Sie ist jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn die zonenwidrig genutzte Fl�che um mehr als 30 % erweitert wird, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Geb�udes nur zur H�lfte angerechnet werden (lit. a), oder wenn die zonenwidrig genutzte Fl�che innerhalb oder ausserhalb des bestehenden Geb�udevolumens um insgesamt mehr als 100 m2 erweitert wird (lit. b).
d) Soweit die Kantone nach altem Recht in Aus�bung der ihnen einger�umten Kompetenz eine im Vergleich zum bundesrechtlichen Rahmen grossz�gigere Regelung getroffen haben, ist diese bundesrechtswidrig. Der Kanton Appenzell I.Rh. hatte von der den Kantonen in Art. 24 Abs. 2 aRPG einger�umten Kompetenz Gebrauch gemacht und in Art. 65 BauV unter anderem bestimmt, dass bei ganzj�hrig bewohnten Bauten unter 145 m2 Bruttogeschossfl�che der Viertel bis zu einem Maximum von 200 m2 Bruttogeschossfl�che �berschritten werden darf.
Eine derartige Regelung, welche einzig auf die Bruttogeschossfl�che als massgebendes Kriterium f�r die Zul�ssigkeit einer baulichen Ver�nderung abstellt und die zudem unbesehen der urspr�nglichen Geb�udefl�che eine Erh�hung der Bruttogeschossfl�che bis 200 m2 zul�sst, verletzt - wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen - Bundesrecht.
Sie ist daher f�r die Frage nach dem milderen Recht ohne Bedeutung.
5.-Aufgrund des Mutationsplans Nr. 351 vom 28. Oktober 1966 steht fest, dass das Haus des Beschwerdef�hrers auf Parzelle Nr. 767 schon vor dem Inkrafttreten des ersten Gew�sserschutzgesetzes am 1. Juli 1972 bestand. Die infolge der eingetretenen Rechts�nderungen zonenwidrig gewordene Baute wurde erstmals im Jahre 1991 umgebaut und dabei die Bruttogeschossfl�che von 80.13 m2 auf 125. 77 m2 erh�ht. Am 7. Februar 1997 bewilligte die Baubeh�rde weitere Um- und Erweiterungsbauten, was neu zu einer Bruttogeschossfl�che von �ber 200 m2 f�hrte. Am 19. September 1997 stimmte sie sodann dem Einbau von Sonnenkollektoren zu, nachdem das Bau- und Umweltdepartement am 10. September 1997 den Bau und Betrieb einer W�rmepumpe mit Erdsonden bewilligt hatte. Alle bis dahin erteilten Bewilligungen sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Da die gest�tzt auf die im Jahre 1997 erteilten Baubewilligungen ausgef�hrten Bauarbeiten nicht den bewilligten Pl�nen entsprachen, verf�gte der Bezirksrat Schwende am 29. Januar 1998 einen Baustopp. Die nachtr�gliche Baueingabe, mit der um eine Verbreiterung des Anbaus um 30 cm auf 6.90 m, einen zus�tzlichen Anbau f�r Heizungs- und Sanit�ranlagen sowie verschiedene Nutzungs�nderungen ersucht wurde, bewilligte er am 14. August 1998. Allein die Aufhebung dieser Baubewilligung und der verf�gte Abbruch durch das Kantonsgericht bilden Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens.
a) Sowohl der Beschwerdef�hrer als auch die Vorinstanzen haben sich bei der Frage nach der zul�ssigen baulichen Ver�nderung entscheidend auf die Bruttogeschossfl�che abgest�tzt. Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt es jedoch nicht allein darauf an. Die Bruttogeschossfl�che ist bloss eines unter mehreren Kriterien, anhand derer Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone zu pr�fen sind. Ob die Identit�t einer Baute durch geplante �nderungen in den wesentlichen Z�gen gewahrt bleibt, ist sowohl nach altem (BGE 119 Ia 300 E. 3c S. 304; 112 Ib 94 E. 3 S. 98) als auch nach neuem Recht (Art. 42 Abs. 3 RPV; Stephan H.
Scheidegger, Neue Spielregeln f�r das Bauen ausserhalb der Bauzonen in: Zeitschrift f�r Baurecht, 3/2000, Ziff. 3 S. 86) im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zu beurteilen. Zu ber�cksichtigen sind hierbei insbesondere die Vergr�sserung der realen Nutzfl�che - und nicht bloss der Bruttogeschossfl�che -, Volumenver�nderungen, innerhalb des Geb�udevolumens vorgenommene Nutzungs�nderungen und Umbauten, Ver�nderungen des �usseren Erscheinungsbildes, Erweiterung der Erschliessung sowie Komfortsteigerungen und Umbaukosten gemessen am Wert des Geb�udes (Bundesamt f�r Raumentwicklung, Erl�uterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen zum Vollzug, S. 45). Dabei darf nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 24 Abs. 2 aRPG die M�glichkeit, zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen in bescheidenem Umfang zu vergr�ssern, nur einmal benutzt werden (s. vorne E. 4b). Das schliesst mehrere zeitlich getrennte �nderungen nicht aus, sofern dadurch insgesamt das zul�ssige �nderungsmass nicht �berschritten wird.
Nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG bildet Ausgangspunkt f�r die Beurteilung bei bestehenden Bauten der Zustand bei Inkrafttreten des Gew�sserschutzgesetzes am 1. Juli 1972. (BGE 113 Ib 219 E. 4d S. 224; 112 Ib 277 E. 5 S. 278). Nicht anders verh�lt es sich nach Art. 42 Abs. 2 RPV (Bundesamt f�r Raumentwicklung, a.a.O., S. 46). Danach ist der massgebliche Vergleichszustand f�r die Identit�t einer Baute der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Erlass- oder Plan�nderung befand. Demzufolge ist bei der Beurteilung einer baulichen �nderungen nach altem und neuem Recht auf den gleichen Zeitpunkt abzustellen und das insgesamt zul�ssige �nderungsmass darf weiterhin nur einmal, allenfalls in mehreren Schritten, ausgesch�pft werden (Haller/Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Auflage, Z�rich 1999, Band I, N. 735 S. 202).
b) Das Haus des Beschwerdef�hrers wurde erstmals gest�tzt auf die Baubewilligung vom 1. Juli 1991 umgebaut. Die approximativen Baukosten beliefen sich auf Fr. 300'000.--. Die Bruttogeschossfl�che wurde durch diesen Umbau von 80.13 m2 auf 125. 77 m2 erh�ht. Das Ausmass dieser Erh�hung wurde allerdings erst sp�ter festgestellt, weil der Beschwerdef�hrer entgegen der Auflage der Baubewilligungsbeh�rde den in den Pl�nen als Heizungsraum bezeichneten Geb�udeteil weiterhin als Aufenthaltsraum nutzte.
F�r den Einbau eines zweiten Quergiebels gem�ss Baugesuch vom 11. Februar 1992 wurden ca. Fr. 30'000.-- veranschlagt.
Mit der am 7. M�rz 1997 vom Bezirksrat Schwende erteilten Bewilligung f�r den Anbau eines eingeschossigen Hausteils erh�hte sich die Bruttogeschossfl�che neu auf 208. 82 m2.
Diese Erh�hung um 83.05 m2 setzt sich aus einem neuen Arbeitsraum von 75.90 m2 und einer Dusche/WC von 7.15 m2 zusammen. Hinzu kommen als weitere, neue und nicht der Bruttogeschossfl�che zugerechnete Nutzfl�chen ein Abstellraum/Lager von 34.43 m2 und ein Schutzraum/Archiv von 26.40 m2. Damit wurde nach der ersten Umbaubewilligung im Jahre 1991 die Nutzfl�che zus�tzlich um weitere 143. 88 m2 erh�ht. Die approximativen Baukosten wurden bei diesem Umbau ebenfalls mit ca. Fr. 300'000.-- angegeben. Durch die bis dahin bewilligten Um- und Erweiterungsbauten wurden das �ussere Erscheinungsbild der urspr�nglichen Baute stark ver�ndert, die Nutzfl�chen massiv erh�ht und der Wohnkomfort erheblich verbessert. Es ist offensichtlich, dass jedenfalls bereits mit der am 7. M�rz 1997 erteilten Bewilligung f�r den Anbau die Identit�t der urspr�nglichen Baute in den wesentlichen Z�gen nicht mehr gewahrt blieb und diese daher gegen Art. 24 Abs. 2 aRPG verstiess. Ob nach kantonalem Recht eine derartige �nderung der Baute zul�ssig war, ist nicht massgebend. Nachdem die diesbez�gliche Bewilligung jedoch unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist, muss es mit dieser Feststellung sein Bewenden haben. Wie das Kantonsgericht zu Recht ausgef�hrt hat, spielen diese bewilligten baulichen Ver�nderungen jedoch insoweit eine Rolle, als sie bei der Beurteilung des nachtr�glich eingereichten Baugesuches vom 2. Februar 1998, mit dem um die Bewilligung zus�tzlicher, bereits vorgenommener baulicher Erweiterungen und Nutzungs�nderungen ersucht wird, mit zu ber�cksichtigen sind.
c) Bildet die Bruttogeschossfl�che nach altem wie nach neuem Bundesrecht nicht das allein massgebende Kriterium f�r die Zul�ssigkeit baulicher �nderungen, so kann auch offen bleiben, ob der neue Saunaraum nach kantonalem Recht unter die Bruttogeschossfl�che f�llt. Gem�ss dem hier zu beurteilenden, nachtr�glich eingereichten Baugesuch vom 2. Februar 1998 und den verbindlichen Feststellungen des Kantonsgerichts wird die Nutzfl�che um weitere 90.30 m2 erh�ht, wovon 86.80 m2 auf den Sauna-/Baderaum entfallen.
Als weitere wesentliche �nderung im Vergleich zur Baubewilligung vom 7. M�rz 1997 ist neu der Einbau einer K�che im Ausmass von 38.76 m2 vorgesehen, w�hrend der urspr�nglich geplante Arbeitsraum verkleinert werden soll. Das Untergeschoss weist damit im Wesentlichen einen mit mehreren Fenstern versehenen Arbeitsraum, einen Aufenthaltsraum, Dusche/WC, eine Wohnk�che, einen Sauna-/Baderaum und einen Installationsraum auf. S�mtliche R�ume sind durch einen Zugang miteinander verbunden. Zudem weist der von diesem Anbau nicht erfasste, gest�tzt auf die Baubewilligung vom 1. Juli 1991 umgebaute alte Hausteil im Erdgeschoss einen Wohnraum, eine K�che und ein WC sowie im Obergeschoss einen Schlafraum und Bad/Dusche/WC auf. Die Geb�udekosten von ca.
Fr. 630'000.-- allein f�r die Um- und Erweiterungsbauten gem�ss den bewilligten Pl�nen vom 1. Juli 1991, 11. Februar 1992 und 7. M�rz 1997 sind gemessen am urspr�nglichen Geb�udewert hoch. Die weiteren baulichen �nderungen nach den bewilligten Pl�nen vom 14. August 1998 haben zus�tzliche, erhebliche Investitionskosten zur Folge. Die Nutzfl�che des urspr�nglich bescheidenen Berghauses wurde seit 1991 durch die Um- und Erweiterungsbauten um das Zwei- bis Dreifache erh�ht und an Stelle einer bescheidenen Wohneinheit sind zwei selbst�ndige und komfortable Wohneinheiten getreten.
Der Einwand des Beschwerdef�hrers, der Sauna-/Baderaum sei v�llig unterirdisch und verm�ge daher an der Identit�t der Baute nichts zu �ndern, erweist sich unter diesen Umst�nden als unbehelflich. Gleich verh�lt es sich mit seiner Behauptung, er m�sse seiner Kundschaft etwas Spezielles bieten und sein Arzt habe ihm dringend geraten, sich k�rperlich m�glichst h�ufig in einer Sauna zu erholen. F�r Letzteres ist kaum ein Sauna-/Baderaum im Ausmass von 86.80 m2 erforderlich.
F�r eine Sauna mit den �blichen Ausmassen w�re im bereits bewilligten Anbau ausreichend Platz gewesen.
Es ist offensichtlich, dass bei einer Gesamtbeurteilung der seit 1991 vorgenommenen baulichen �nderung die Identit�t des urspr�nglichen Hauses in den wesentlichen Z�gen bei Weitem nicht mehr gewahrt ist und eine Baubewilligung daher sowohl nach Art. 24 Abs. 2 aRPG als auch nach Art. 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 RPV nicht erteilt werden kann. Lassen sich die vom Beschwerdef�hrer vorgenommenen baulichen �nderungen nicht mehr als massvoll qualifizieren, sind sie auch mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung im Sinne dieser Bestimmungen nicht vereinbar.
Diese Anliegen bed�rfen daher keiner gesonderten Pr�fung mehr. Das Kantonsgericht hat somit zu Recht den Beschluss der Standeskommission vom 22. Februar 2000 und die zugrunde liegende Baubewilligung des Bezirksrats Schwende vom 14. August 1998 aufgehoben.
6.-Der Beschwerdef�hrer beanstandet, dass das Kantonsgericht mit Ausnahme der bewilligten Sonnenkollektoren und der W�rmepumpe mit Erdsonde die Entfernung der widerrechtlich erstellten Bauteile und die Wiederherstellung des Zustandes nach den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 bez�glich Geb�udefl�che und deren Nutzung verlangt. Er beruft sich dabei auf Treu und Glauben, auf das fehlende �ffentliche Interesse und auf das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip.
Kann ein An- und Umbau nach den Bestimmungen der Raumplanungsgesetzgebung nicht bewilligt werden, weil er materiell gesetzeswidrig ist, hat das noch nicht zur Folge, dass er abgebrochen oder im Falle eines Umbaus der fr�here Zustand wieder hergestellt werden muss. Es sind dabei vielmehr die allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Prinzipien des Bundesrechts zu ber�cksichtigen. Zu ihnen geh�ren die Grunds�tze der Verh�ltnism�ssigkeit und des Schutzes des guten Glaubens (BGE 102 Ib 64 E. 2a S. 67). So kann der Abbruch unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder der Abbruch nicht im �ffentlichenInteresse liegt, ebenso wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, er sei zur Bauausf�hrung erm�chtigt, und der Beibehaltung des ungesetzlichen Zustands nicht schwerwiegende �ffentliche Interessen entgegenstehen (BGE 111 Ib 213 E. 6 S. 221; 108 Ia 216 E. 4 S. 217; 104 Ib 301 E. 5b S. 303). Diese Grunds�tze rechtsstaatlichen Handelns werden neu in Art. 5 BV ausdr�cklich festgehalten.
a) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe weitergebaut, weil er bis zum verf�gten Baustopp der Meinung gewesen sei, dem Bauvorhaben sei aufgrund seines Gesuches vom 22. August 1997 mit den Bewilligungen des Bau- und Umweltdepartements vom 10. September 1997 und des Bezirksrats Schwende vom 19. September 1997 entsprochen worden. Der Bezirksrat Schwende habe damals nicht nur den Einbau der Sonnenkollektoren bewilligt, sondern zudem auch den Anbau f�r die Heizanlage, welche nach den damals eingereichten Pl�nen gebaut worden sei.
Soweit sich der Beschwerdef�hrer damit auf eine Verletzung von Treu und Glauben beruft, kann ihm nicht beigepflichtet werden. Wohl trifft es zu, dass im Baugesuch unter der Rubrik "Beschreibung der Bauausf�hrung" vermerkt wurde: "Anbau an bestehendes Wohnhaus" und "Einbau von Sonnenkollektoren".
Massgebend ist indessen nicht, was im Baugesuch erw�hnt, sondern was gest�tzt darauf bewilligt wurde.
Die f�r die Baupublikation bestimmte Bauanzeige vom 29. August 1997 und die Baubewilligung vom 19. September 1997 haben einzig den Einbau von Sonnenkollektoren zum Gegenstand.
Von einem Anbau an das bestehende Wohnhaus ist darin keine Rede. In welcher Phase des Baugesuchsverfahrens der auf dem Baugesuchsformular erw�hnte "Anbau an bestehendes Wohnhaus" durchgestrichen wurde, ist unerheblich. Es entspricht jedenfalls g�ngiger Praxis, dass eine Baubeh�rde nicht bewilligte Teile eines Baugesuches auf diese Weise kennzeichnet. Das vorliegend korrigierte Baugesuchsformular entspricht damit der auch tats�chlich erteilten Baubewilligung.
Was die Bewilligung des Bau- und Umweltdepartements vom 10. September 1997 betrifft, so handelt es sich bei dieser nicht um die f�r derartige Bauvorhaben erforderliche raumplanerische Bewilligung der kantonalen Instanz, sondern einzig um die "Gew�sserschutz-Baubewilligung" f�r den Entzug von W�rme mittels Erdsonden. Wohl kann dem B�rger nicht zugemutet werden, die verwaltungsinterne Zust�ndigkeitsordnung und die Bewilligungsvoraussetzungen bis in ihre Einzelheiten zu kennen. Vorliegend f�llt jedoch in Betracht, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner fr�heren, dasselbe Objekt betreffenden Baugesuche das Bewilligungsverfahren kannte.
Aufgrund der unver�nderten Rechtslage musste er daher wissen, dass auch seine baulichen Erweiterungen, die Erh�hung der Nutzfl�che um 90.30 m2 und die Nutzungs�nderungen einer raumplanerischen und nicht bloss gew�sserschutzrechtlichen Bewilligung durch das kantonale Bau- und Umweltdepartement bedurften. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer in allen Baubewilligungsverfahren von einem Architekten vertreten und beraten worden war. Diesem Fachmann war ohne weiteres klar, dass jegliche bauliche Ver�nderungen an zonenwidrigen Bauten ausserhalb der Bauzone eine raumplanerische Bewilligung voraussetzen und die beiden vorgenannten Bewilligungen demnach nicht ausreichten. Etwas anderes kann vern�nftigerweise nicht angenommen werden. Dieses Wissen seines Beraters hat sich der Beschwerdef�hrer anrechnen zu lassen (BGE 111 Ib 213 E. 6a S. 222). Aufgrund all dieser Umst�nde erscheint der Beschwerdef�hrer nicht mehr als gutgl�ubig.
b) Der Beschwerdef�hrer bestreitet ein �ffentliches Interesse an der Wiederherstellung des am 7. Februar 1997 bewilligten Zustandes. Er begr�ndet dies damit, dass die �nderungen im Untergeschoss im Bereich der anrechenbaren R�umlichkeiten nur die innere Raumaufteilung betreffen w�rden und nicht bewilligungspflichtig seien, weil sie ohne Einfluss auf die �ussere Geb�udeh�lle und ohne Konsequenzen f�r die Erschliessungsfrage seien. Vor allem h�tten diese unbedeutenden �nderungen die massgebliche, maximal anrechenbare Bruttogeschossfl�che von 200 m2 nicht tangiert.
Nutzungs�nderungen unterliegen h�chstens dann nicht einer Bewilligungspflicht, wenn sie ohne bauliche Vorkehren auskommen und sich zudem auch der neue, nicht zonenkonforme Verwendungszweck hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Umwelt und Planung als ausgesprochen geringf�gig erweisen (BGE 113 Ib 219 E. 4d S. 223; Thomas M�ller, Die erleichterte Ausnahmebewilligung, Z�rich 1991, S. 71; Mario Barblan, Bewilligungserfordernis und Zul�ssigkeitsvoraussetzungen von Bauten ausserhalb der Bauzonen nach dem Recht des Bundes und der Kantone, St. Gallen 1991, S. 192; s. nun auch Art. 24a RPG). An diesen Voraussetzungen gebricht es vorliegend schon deshalb, weil auch die innerhalb des bestehenden Geb�udevolumens vorgenommenen Nutzungs�nderungen mit baulichen Vorkehren verbunden waren. Sodann sind diese �nderungen nicht losgel�st von den �brigen Abweichungen von den bewilligten Pl�nen zu beurteilen. Zus�tzlich zu den Nutzungs�nderungen wurden durch eine bauliche Erweiterung auch ein Installationsraum erstellt, der bewilligte Anbau um 30 cm auf 6.90 m verbreitert und die Nutzfl�che um 90.30 m2 vergr�ssert. Ob diese unter die anzurechnende Bruttogeschossfl�che f�llt, ist - wie erw�hnt - nicht entscheidend. �nderungen in diesem Umfang sind nach Art. 24 Abs. 2 aRPG und Art. 24c RPG bewilligungspflichtig.
Sie stellen nicht bloss unbedeutende Abweichungen vom Erlaubten dar, sondern sind nach diesem Recht ausgesprochen gesetzwidrig.
c) Der Beschwerdef�hrer erachtet den verf�gten Abbruch der Bau- und Anlageteile als unverh�ltnism�ssig.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann sich auch ein Bauherr, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat, gegen�ber einem Abbruchbefehl auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit berufen. Er muss aber in Kauf nehmen, das die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, n�mlich zum Schutze der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 224).
Im Lichte dieser Rechtsprechung sind der vom Kantonsgericht verf�gte Abbruch und die verlangte Wiederherstellung des bewilligten Zustands nach den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 nicht zu beanstanden. Ein Abbruchbefehl erweist sich dann als unverh�ltnism�ssig, wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die ber�hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem Eigent�mer durch den Abbruch entst�nde, nicht zu rechtfertigen verm�gen. Die vom Beschwerdef�hrer in Abweichung der bewilligten Pl�ne vom 7. Februar 1997 vorgenommenen baulichen Erweiterungen und Nutzungs�nderungen widersprechen dem eidgen�ssischen Raumplanungsrecht grundlegend, wurde doch das bereits �beraus hohe Ausmass bewilligter �nderungen weiter erheblich vergr�ssert und das Untergeschoss in eine zweite, grosse und sehr komfortable Wohneinheit umgebaut. In Anbetracht dieser massiven Gesetzesverletzung ist das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung des Zustandes nach den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 entsprechend gross. Dem stehen an privaten Interessen des Beschwerdef�hrers im Wesentlichen Verm�gensinteressen, bestehend aus den unn�tzen Investitionskosten sowie den Abbruch- und Wiederherstellungskosten gegen�ber. Wie hoch die aus den nicht bewilligten baulichen Abweichungen entstandenen Investitionskosten sind, l�sst sich den Akten nicht entnehmen. Auch wenn anzunehmen ist, dass diese zusammen mit den �brigen Kosten nicht leicht wiegen, werden sie von den �ffentlichen, f�r den Abbruch- und Wiederherstellungsbefehl sprechenden Interessen bei weitem �bertroffen. Die rechtswidrig erstellten Bauteile kommen einer schwerwiegenden Verletzung eines der nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wichtigsten Prinzipien des Raumplanungsrechts des Bundes gleich, n�mlich des Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 225). Diesem Grundsatz entsprechend d�rfen �nderungen an bestehenden, zonenwidrigen Bauten ausserhalb der Bauzonen gesamthaft nur von untergeordneter Natur sein. Dagegen verstossen die vom Beschwerdef�hrer eigenm�chtig vorgenommenen �nderungen in krasser Weise. Der Abbruch und die Wiederherstellung, wie sie vom Kantonsgericht verf�gt wurden, erweisen sich daher als zutreffende Massnahmen.
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Der Anschluss an die �ffentliche Kanalisation, die umweltfreundliche Energieversorgung und die private Wasserversorgung sind nicht Kriterien, welche alternativ zu den �ffentlichen Interessen an einer bloss massvollen baulichen Ver�nderung unter Wahrung der Identit�t der Baute in den wesentlichen Z�gen treten.
d) Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich geltend, die Anordnungen der Vorinstanz zur Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands seien widerspr�chlich und unklar.
Das Dispositiv einer Wiederherstellungsverf�gung hat eine ausreichende inhaltliche Bestimmtheit aufzuweisen, damit es auch vollstreckbar ist. Dazu geh�rt unter anderem die genaue Bezeichnung der Massnahmen, die der Pflichtige zur Herbeif�hrung des rechtm�ssigen Zustandes zu treffen hat (Christine Ackermann Schwendener, Die klassische Ersatzvornahme als Vollstreckungsmittel des Verwaltungsrechts, Z�rich 1999, S. 44; Aldo Zaugg, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern vom 9. Juni 1985, Bern 1995, N. 11 S. 334).
Diesen Anforderungen gen�gt das Urteilsdispositiv des Kantonsgerichts.
Es h�lt klar fest, welcher Zustand wieder herzustellen ist und welche Anlageteile vom hief�r erforderlichen Abbruch nicht betroffen sind. Daraus ergibt sich auch mit ausreichender Bestimmtheit, dass abgesehen von den ausdr�cklich ausgenommenen Bau- und Anlageteilen all diejenigen zu beseitigen sind, welche im Widerspruch zu den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 stehen. Eine detaillierte Auflistung der abzubrechenden Bau- und Anlageteile war unter diesen Umst�nden nicht erforderlich. Soweit sich der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang darauf beruft, der Installationsraum sei bereits am 10./19. September 1997 bewilligt worden und die �nderungen der inneren Raumaufteilung seien ohnehin nicht bewilligungspflichtig, geht seine Auffassung aus den bereits vorstehend dargelegten Gr�nden fehl. Auch bez�glich des Sauna-/Baderaumes bestehen keine Unklarheiten. Gem�ss Ziff. 1 lit. a des Urteilsdispositivs m�ssen die widerrechtlich erstellten Bauteile, worunter selbstredend auch der Sauna-/Baderaum und allenfalls bereits darin eingebaute Installationen fallen, bez�glich Geb�udefl�che und deren Nutzung in den Zustand gem�ss den bewilligten Pl�nen vom 7. Februar 1997 versetzt werden. Es ist nicht ersichtlich, was daran widerspr�chlich oder unklar sein soll.
7.-Die Beschwerde erweist sich damit in allen Punkten als unbegr�ndet und ist somit abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung an den Schweizer Heimatschutz entf�llt (Art. 159 Abs. 2 OG); ebenso an F.________, der sich am bundesgerichtlichen Verfahren nicht beteiligt hat und dem somit keine Kosten erwachsen sind (Art. 159 Abs. 1 OG).
3.- Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bezirksrat Schwende, dem Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell I.Rh., der Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh., dem Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Mai 2001

References: Art. 24
 Art. 65
 Art. 65
 Art. 24
 Art. 65
 Art. 37
 Art. 65
 Art. 24
 Art. 41
 Art. 37
 Art. 34
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 34
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 34
 Art. 24
 Art. 103
 Art. 33
 Art. 7
 Art. 103
 Art. 69
 Art. 7
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 78
 Art. 2
 Art. 12
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 1
 Art. 29
 Art. 8
 BGE 
 Art. 105
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 BGE 
 Art. 52
 Art. 24
 Art. 24

Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 41
 Art. 24
 Art. 42
 Art. 24
 Art. 65
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 42
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 24
 Art. 24
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