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Timestamp: 2020-04-08 09:29:42+00:00

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§ 12 Abs. 1 Z 1 UStG 1994 die Steuer auf Grund einer Rechnung für Leistungen (siehe Rz 1815 bis Rz 1842),
§ 12 Abs. 1 Z 1 UStG 1994 die Steuer auf Grund von Anzahlungen für Leistungen (siehe Rz 1841 und Rz 1842),
§ 12 Abs. 16 UStG 1994 die Steuer beim Export gebrauchter KFZ (siehe Rz 2161 bis Rz 2164 bis 31. Dezember 2007 geltende Rechtslage).
Abziehbar sind gemäß § 20 Abs. 2 UStG 1994 die in den Veranlagungszeitraum fallenden Vorsteuern. Die Vorsteuern fallen in den Veranlagungs- bzw. Voranmeldungszeitraum, in dem sämtliche Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug erfüllt sind. Der Vorsteuerabzug auf Grund einer Rechnung für Leistungen ist erst und nur in dem Veranlagungszeitraum (Voranmeldungszeitraum) zugelassen, in dem sowohl die Umsätze an den Unternehmer ausgeführt als auch die entsprechenden Umsatzsteuerbeträge an ihn in Rechnung gestellt sind. Maßgebend ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Rechnungsausstellung und nicht der Zeitpunkt des Einlangens der Rechnung beim Leistungsempfänger (VwGH 11.9.1987, 86/15/0067).
Für Umsätze, die nach dem 31. Dezember 2012 an Unternehmer, die ihre Umsätze nach vereinnahmten Entgelten versteuern (§ 17 UStG 1994), erbracht werden, gilt als zusätzliche Voraussetzung für den Vorsteuerabzug, dass die Zahlung geleistet worden ist. Erst in diesem Voranmeldungszeitraum kann der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden (siehe Rz 1819).
Ausgenommen von der Neuregelung sind Unternehmen im Sinne des § 17 Abs. 1 zweiter Satz UStG 1994 und Unternehmer, deren Umsätze nach § 1 Abs. 1 Z 1 und 2 UStG 1994 im vorangegangenen Veranlagungszeitraum 2.000.000 Euro überstiegen haben. Bei der Berechnung dieser Grenze bleiben die Umsätze aus Hilfsgeschäften einschließlich der Geschäftsveräußerungen außer Ansatz. Die Neuregelung betrifft nicht Umsätze, für die die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergegangen ist. Hier steht der Vorsteuerabzug für denselben Voranmeldungszeitraum zu, in dem die Steuerschuld entsteht, unabhängig vom Zeitpunkt der Bezahlung der Leistung (siehe auch Rz 1875).
Für Leistungen, die vor dem 1. Jänner 2013 bezogen werden, ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn Unternehmer, die ihre Umsätze nach vereinnahmten Entgelten versteuern (§ 17 UStG 1994), die nach § 12 UStG 1994 abziehbaren Vorsteuerbeträge erst für jenen Besteuerungszeitraum geltend machen, in welchem die Bezahlung der Rechnung erfolgt. Es muss allerdings sichergestellt sein, dass der Vorsteuerabzug nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt (etwa anlässlich der Rechnungslegung) vorgenommen wurde. Von der Vereinfachungsregelung kann nicht Gebrauch gemacht werden, wenn mit der späteren Geltendmachung von Vorsteuern ein Nachteil für den Fiskus (zB im Falle eines Insolvenzverfahrens oder bei Anwendung des Umsatzschlüssels gemäß § 12 Abs. 4 und 5 UStG 1994) verbunden ist.
Die Durchschnittskurse für die Umrechnung solcher Werte auf Euro werden vom BMF im "Amtsblatt zur Wiener Zeitung" monatlich als Zollwertkurse kundgemacht und auch im AÖF veröffentlicht.
Ab 1. Jänner 2013 kann der Unternehmer auch den letzten, von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Umrechnungskurs anwenden. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung oder - wenn das Entgelt oder ein Teil des Entgeltes vor Ausführung der Leistung (§ 19 Abs. 2 Z 1 lit. a UStG 1994) vereinnahmt wird sowie bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten (§ 17 UStG 1994) - der Zeitpunkt der Vereinnahmung.
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2682
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2683
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2684
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2711
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2685
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2686
§ 19 Abs. 1 lit. a bis d UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Abschnitt 12.1.2
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 1841
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 1842
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Abschnitt 12.1.3
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Abschnitt 12.1.4
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Abschnitt 12.15
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Abschnitt 12.16
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 193
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 194
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 195
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 196
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 197
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 198
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 1815
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 1843
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2161
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 2164
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 4166
§ 12 Abs. 4 und 5 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 Rz 1819
Umsatzsteuer, Abschnittsbesteuerung, Steuerberechnung, Unternehmenseinheit, Einlangen der Rechnung, vereinnahmte Entgelte, grenzüberschreitende Personenbeförderung, grenzüberschreitender Gelegenheitsverkehr, andere Währung, Fremdwährung, fremde Währung, Veranlagungszeitraum, Kalenderjahr, Wirtschaftsjahr, schriftliche Erklärung, abweichendes Wirtschaftsjahr, Übergang, Übergänge, Berechnung der Steuer, Einheit des Unternehmens, Organschaft, Unternehmereinheit, Vorsteuerabzug, Vorsteuerabzüge, Vorsteuerabzug auf Grund einer Rechnung, Zeitpunkt der Rechnungsausstellung, Vereinfachungsregelung, Einzelbesteuerung, Gelegenheitsverkehr, Durchschnittsbeförderungsentgelt, Umrechnung, Durchschnittskurse, Zollwertkurse.
Findok-Nr: 19969.9, aufgenommen am: 27.12.2012 14:20:52, Dokument-ID: c47353b7-028f-487c-9b78-2f1b53354e08, Segment-ID: ae69f167-8036-45b0-be3a-b90eae0af9ce

References: § 12

§ 12
 § 20
 § 17
 § 1
 § 12
 § 12

§ 19

§ 12