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Timestamp: 2016-10-26 23:21:53+00:00

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5P.27/2001 (08.06.2001)
A.________, B.________, C.________, D.________, Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Hans Ulrich Grauer, Haldenstrasse 2, 8280 Kreuzlingen,
(Erbteilung; Beweisverfahren und -w�rdigung), hat sich ergeben:
A.- A.________ sowie ihre Kinder D.________, F.________, C.________, B.________ und E.________ sind die gesetzlichen Erben des am 24. September 1976 verstorbenen X.________. Im seit 31. Mai 1988 h�ngigen Erbteilungsprozess, an dem sich F.________ nicht zu beteiligen erkl�rte, ist die Zugeh�rigkeit eines Landwirtschaftsbetriebs zur Teilungsmasse und dessen ungeteilte Zuweisung an E.________ strittig. Zuletzt stellte das Bundesgericht fest, dass das im Gesamteigentum der Parteien stehende landwirtschaftliche Gewerbe zur Erbschaft des X.________ geh�rt, und bejahte den grunds�tzlichen Anspruch eines jeden Erben auf Integralzuweisung des landwirtschaftlichen Gewerbes zum Ertragswert (BGE 116 II 259 Nr. 47).
B.- Das Bezirksgericht Z.________ wies die Klage von E.________ auf ungeteilte Zuweisung des Landwirtschaftsbetriebs zum Ertragswert ab (letztmals am 11. Juli 1994). Im anschliessenden Berufungsverfahren bejahte das Obergericht des Kantons Thurgau den Anspruch von E.________ auf Integralzuweisung des landwirtschaftlichen Gewerbes und wies die Streitsache zur Feststellung und Teilung des Nachlasses im Sinne dieser Erw�gungen an das Bezirksgericht zur�ck (Urteil vom 27. Juni 2000).
C.- A.________ sowie D.________, C.________ und B.________ haben gegen das obergerichtliche Urteil eidgen�ssische Berufung eingelegt und staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 (Schutz vor Willk�r) und von Art. 29 Abs. 2 BV (Anspruch auf rechtliches Geh�r) erhoben.
Unter Hinweis auf seine Erw�gungen und die Akten hat das Obergericht auf Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde geschlossen. Denselben Antrag, soweit auf die staatsrechtliche Beschwerde �berhaupt eingetreten werden k�nne, stellt E.________ in seiner Beschwerdeantwort.
1.- Das Urteil �ber die ungeteilte Zuweisung eines landwirtschaftlichen Gewerbes zum Ertragswert ist im Rahmen der Erbteilung ein blosser Teilentscheid, der auf Bundesebene mit Berufung selbstst�ndig angefochten werden kann (BGE 104 II 285 E. 1b S. 287; 117 II 349 E. 2 S. 350). Wird diese eingelegt, so ist auf die gleichzeitig erhobene staatsrechtliche Beschwerde einzutreten, ohne dass hierf�r ein nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG erforderlich ist (BGE 108 Ia 203 Nr. 36; zur Ver�ffentlichung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts vom 13. November 2000 i.S. G. gegen Bank Y. und T., E. 1b Abs. 3, 4P.192/2000). Nach der allgemeinen Regel in Art. 57 Abs. 5 OG ist �ber die staatsrechtliche Beschwerde vorweg zu entscheiden und davon auch nicht ausnahmsweise abzuweichen (vgl. BGE 122 I 81 E. 1 S. 83), zumal vorliegend insbesondere die - f�r das Bundesgericht im Verfahren der Berufung verbindliche (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 113 II 52 E. 2 S. 54/55) - W�rdigung der prozessentscheidenden Gutachten als willk�rlich ger�gt wird. Weitere formelle Voraussetzungen werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein. Auf die grunds�tzlich zul�ssige staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden.
2.- F�r den Anspruch auf Integralzuweisung des zum Nachlass geh�renden landwirtschaftlichen Gewerbes sind unstreitig die Bestimmungen des b�uerlichen Erbrechts nach aArt. 620 ff. ZGB massgebend (Art. 94 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber das b�uerliche Bodenrecht, BGBB, SR 211. 412.11), und zwar in der Fassung von 1972/73 (Art. 15 SchlTZGB).
Gem�ss aArt. 620 ZGB ist das landwirtschaftliche Gewerbe, das eine wirtschaftliche Einheit bildet und eine ausreichende landwirtschaftliche Existenz bietet, demjenigen Erben zum Ertragswert auf Anrechnung ungeteilt zuzuweisen, der sich zu dessen �bernahme bereit erkl�rt und als hief�r geeignet erscheint (Abs. 1). Strittig sind die Voraussetzungen der ausreichenden Existenz und der Eignung des Beschwerdegegners zur �bernahme. Den kantonalen Gerichten haben zur Beantwortung dieser Fragen mehrere Gutachten vorgelegen, deren W�rdigung durch das Obergericht die Beschwerdef�hrer als willk�rlich r�gen.
a) Gest�tzt auf einen fr�heren Augenschein und auf die landwirtschaftlichen Fachkenntnisse von Gerichtsmitgliedern verneinte das Bezirksgericht die ausreichende landwirtschaftliche Existenz und liess die Frage der Eignung - mit Bedenken - offen. Es folgte dem Privatgutachten O.________ vom 27. September 1990 (act. 11) nicht, das vom Kl�ger und Beschwerdegegner eingeholt worden war und als Ergebnis festh�lt, dass bei Umstellung des traditionellen Betriebs auf Beeren- und Gem�seanbau verbunden mit Schafhaltung ein - wenn auch bescheidenes - Nettoeinkommen erzielbar ist (Bezirksgericht Z.________ Pr. Nr. 108/1991).
Zum bezirksgerichtlichen Urteil vom 26. April 1991 verfasste Privatgutachter O.________ am 4. Juni 1991 Berichtigungen (act. 48). Auf Geheiss des Obergerichts (Urteil vom 19. September 1991, act. 1) ernannte das Bezirksgericht zwei Experten und stellte ihnen schriftlich die Fragen nach der Existenzf�higkeit des landwirtschaftlichen Gewerbes und nach der Eignung des Beschwerdegegners zur �bernahme (Schreiben vom 25. Mai 1993, act. 18). Die eigentliche Experteninstruktion durch das Gericht erfolgte auf dem Landwirtschaftsbetrieb in Anwesenheit der Parteien (Protokoll vom 7. September 1993, act. 20). Das Gerichtsgutachten P.________ vom 18. Januar 1994 (act. 37) mit Erg�nzung vom 14. Mai 1994 (act. 40 f.) verneinte unter anderem die Existenzf�higkeit.
Gest�tzt darauf wies das Bezirksgericht das Klagebegehren um Zuweisung des Landwirtschaftsbetriebs zum Ertragswert ab (Urteil vom 11. Juli 1994, act. 45; Bezirksgericht Z.________ Pr. Nr. 148/1994).
Im erneuten Berufungsverfahren ordnete das Obergericht die Durchf�hrung einer Oberexpertise �ber die Frage der ausreichenden Existenz an (Beschluss vom 14. Februar 1995). Vorweg holte es einen Bericht des kantonalen Landwirtschaftsamtes ein. Der obergerichtliche Gutachter in Bellinzona wurde schriftlich instruiert. Er besichtigte den Landwirtschaftsbetrieb nicht und gab auf drei Seiten seine Ergebnisse bekannt. Dieses Gerichtsgutachten Q.________ vom 9. Dezember 1998 best�tigte die Ansicht des Privatgutachters O.________. Das von den Beschwerdef�hrern eingereichte Privatgutachten R.________ vom 6. April 1999 wurde dem Gerichtsexperten mit den Erg�nzungsfragen der Parteien zur Stellungnahme �bermittelt. Nach Eingang des erg�nzenden Gutachtens vom 21. Februar 2000 f�hrte das Obergericht einen Augenschein auf dem Landwirtschaftsbetrieb durch und f�llte das heute angefochtene Urteil. Ein Augenscheinprotokoll wurde offenbar nicht erstellt (Dossier ZBO. 1994. 133).
b) Bei der Beweisw�rdigung gesteht das Bundesgericht dem Sachrichter einen weiten Ermessensspielraum zu und greift nur mit Zur�ckhaltung ein (BGE 83 I 7 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40 mit Hinweisen). Als willk�rlich erscheinen kann eine Beweisw�rdigung immerhin dann, wenn der Sachrichter einseitig einzelne Beweise ber�cksichtigt und andere, aus denen sich Gegenteiliges ergeben k�nnte, ausser Betracht l�sst (BGE 100 Ia 119 E. 4 S. 127 und E. 6 S. 130; 118 Ia 28 E. 1b S. 30), wenn er ein Gutachten f�r schl�ssig h�lt, obgleich triftige Gr�nde f�r ein Abweichen vom gutachterlichen Standpunkt bestanden h�tten, oder wenn er umgekehrt ohne triftige Gr�nde von einem Gutachten abweicht (BGE 118 Ia 144 E. 1c S. 146/ 147; 118 V 286 E. 1b S. 290; 120 III 79 E. 2 S. 81; Urteil des Bundesgerichts vom 12. August 1996, E. 2a, in:
Triftige Gr�nde f�r ein Abweichen k�nnen in verfahrensm�ssigen M�ngeln liegen, die sich aus der Bestellung des Gutachters und/oder der Durchf�hrung der Begutachtung ergeben; darunter fallen R�gen wie, der Gutachter sei befangen oder nicht objektiv gewesen (z.B. BGE 124 I 34 E. 3d S. 39; 123 V 175 E. 3d S. 176), h�tte keine Kenntnis der Prozessakten gehabt oder das Gutachten nicht pers�nlich erstattet, wiewohl er dazu verpflichtet gewesen w�re (vgl. etwa Saladin, Rechtsstaatliche Anforderungen an Gutachten, in: FS Kummer, Bern 1980, S. 657 ff., S. 671, S. 675 und S. 677). �ussere M�ngel des Gutachtens k�nnen darin bestehen, dass der Sachverst�ndige die ihm unterbreiteten Fragen nicht richtig erfasst oder gar nicht beantwortet hat, dass er nicht von den zutreffenden prozessual in Betracht fallenden Pr�missen ausgegangen ist oder dass seine Darlegungen als nicht plausibel erscheinen und Widerspr�che, Unklarheiten oder L�cken enthalten; dies festzustellen, geh�rt zur richterlichen Beweisw�rdigung (z.B. Guldener, Beweisw�rdigung und Beweislast nach schweizerischem Zivilprozessrecht, Z�rich 1955, S. 9 f.; B�hler, Erwartungen des Richters an den Sachverst�ndigen, AJP 1999 S. 567 ff., S. 573). Inhaltliche M�ngel des Gutachtens k�nnen vom Gericht nur ausnahmsweise richtig gestellt werden; bei Zweifeln an der �berzeugungskraft eines Sachverst�ndigenbefunds wird daher in der Regel die Einholung eines Obergutachtens unumg�nglich (Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht,
3. A. Z�rich 1979, S. 352 bei/in Anm. 15a; vgl. f�r den Kanton Thurgau: Merz, Die Praxis zur thurgauischen Zivilprozessordnung, Bern 2000, N. 6 zu � 187 ZPO; ausf�hrlich zum Ganzen: Nonn, Die Beweisw�rdigung im Zivilprozess, Diss. Basel 1996, S. 97 ff., und seither: Bacher, Das Gutachten im gerichtlichen Verfahren, Basellandschaftliche Richtervereinigung, Publikationen 1998, S. 1 ff., S. 10 f., mit der Warnung vor richterlichem Halbwissen und �berheblicher Selbstsicherheit).
Beweisw�rdigung ist nicht schon dann willk�rlich, wenn die vom Sachrichter gezogenen Schl�sse nicht mit der Darstellung der Beschwerdef�hrer �bereinstimmen. Es ist vielmehr deren Sache, die Unhaltbarkeit der Beweisw�rdigung im gezeigten Sinne substantiiert darzutun (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Materielle Rechtsverweigerung liegt zudem nicht darin, dass eine andere L�sung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erschiene; erforderlich ist, dass das angefochtene Urteil im Ergebnis schlechterdings mit vern�nftigen Gr�nden nicht zu vertreten ist (Art. 9 BV; BGE 126 I 168 E. 3a S. 170). Der Grundsatz gilt auch f�r die Beweisw�rdigung, deren Willk�rlichkeit - mit anderen Worten - auf das Urteil selbst durchschlagen muss (vgl. BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 127 I 38 E. 2a S. 41).
c) Seinen Nichteintretensantrag begr�ndet der Beschwerdegegner damit, dass das Bundesgericht seine Praxis best�tigt habe, wonach das Willk�rverbot f�r sich allein keine gesch�tzte Rechtsstellung begr�nde (unter Verweis auf BGE 126 I 81 Nr. 12), die Beschwerdef�hrer in ihrer Eingabe aber zu substantiieren vers�umten, welche kantonalen oder bundesrechtlichen Gesetzesbestimmungen oder welches Grundrecht von ihnen angerufen werde, in dessen Zusammenhang von ihnen Willk�r geltend gemacht werde. Seit 1988 streiten die Parteien nunmehr dar�ber, ob in der Teilung alle Erben den gleichen Anspruch auf die Gegenst�nde der Erbschaft haben (Art. 607 Abs. 1 und Art. 610 Abs. 1 und 2 ZGB) oder der Beschwerdegegner f�r sich die Sonderregelung betreffend landwirtschaftliche Gewerbe in Anspruch nehmen kann (aArt. 620 ff. ZGB). Die ger�gte Willk�r in der Beweisw�rdigung steht in diesem ohne weiteres erkennbaren Zusammenhang, so dass es nachgerade als �berspitzt formalistisch erschiene, von den Beschwerdef�hrern heute formell die Benennung der anspruchsbegr�ndenden Norm zu fordern, deren Voraussetzungen in tats�chlicher Hinsicht sie anfechten.
3.- Weil gegen die Unabh�ngigkeit und die fachliche Kompetenz der vom Gericht bezeichneten Gutachter P.________ und Q.________ von keiner Seite substantiierte Einw�nde erhoben worden sind, hat nach Auffassung des Obergerichts kein Anlass bestanden, dem Antrag der Beschwerdef�hrer zu folgen und ein weiteres Gutachten erstellen zu lassen (E. 4b S. 16). Eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) erblicken die Beschwerdef�hrer darin, dass das Obergericht tatbest�ndliche Annahmen ohne Abnahme beantragter Beweise getroffen habe. Soweit ihr Beweisantrag auf Grund vorweggenommener Beweisw�rdigung abgelehnt worden ist, wenden die Beschwerdef�hrer Willk�r ein (Art. 9 BV).
a) Gest�tzt auf Bundesrecht hat die beweisbelastete Partei einen Anspruch auf Zulassung zum Beweis rechtserheblicher Tatsachen, soweit sie entsprechende Antr�ge im kantonalen Verfahren form- und fristgerecht gestellt hat (BGE 126 III 315 E. 4a S. 317). Gegen�ber diesem aus Art. 8 ZGB abgeleiteten Beweisf�hrungsanspruch ist die gleichlaufende verfassungsrechtliche Minimalgarantie subsidi�r (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 108 Ia 293 E. 4c S. 294); auf die R�ge der Geh�rsverletzung kann deshalb nicht eingetreten werden. Die Ablehnung weiterer Beweisabnahmen auf Grund vorweggenommener Beweisw�rdigung verletzt weder den bundesgesetzlichen Beweisf�hrungs- (BGE 126 III 315 E. 4a S. 317) noch den verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211). Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung ist mit staatsrechtlicher Beschwerde zu r�gen, die gem�ss Art. 43 Abs. 1 OG (letzter Satz) der Berufung vorgeht (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291).
b) Die Privat- und Gerichtsgutachter haben die Voraussetzung der ausreichenden landwirtschaftlichen Existenz nur unter dem Aspekt gepr�ft, dass der bislang traditionell bewirtschaftete Betrieb auf Beeren- und Gem�seanbau verbunden mit Schafhaltung umgestellt wird. Gegen die Existenzf�higkeit des Landwirtschaftsbetriebs brachten die Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren vor, ein Teil des Kulturlandes befinde sich in den (Grundwasser-) Schutzzonen 3 (ca. 114 a) und 2 (ca. 50 a), so dass auf Grund �ffentlich-rechtlicher Einschr�nkungen in diesem Bereich mit Ertragseinbussen zu rechnen sei. Das Obergericht hat es abgelehnt, den Gesamtertrag gem�ss Gerichtsgutachten wegen allf�lliger, noch nicht ber�cksichtigter Nutzungsbeschr�nkungen zu korrigieren (E. 6c /aa S. 22 f.). Die Beschwerdef�hrer r�gen eine willk�rliche Antizipierung des Beweisverfahrens.
Was die in der Schutzzone 2 (scil. "Engere Schutzzone") gelegenen Nutzungsfl�chen betrifft, hat das Obergericht festgehalten, Gem�seanbau sei in der Schutzzone 2 nur in Ausnahmef�llen zul�ssig, eine Bewilligung unter Auflagen aber durchaus erh�ltlich (mit Verweis auf Beilagen zum Bericht des Landwirtschaftsamts). Der Gutachter Q.________ habe unmissverst�ndlich festgestellt, Einschr�nkungen beim Intensivanbau bez�gen sich im Moment ausschliesslich auf die Schutzzone 1 (scil. "Fassungsbereich"); eine Versch�rfung der Gesetzgebung k�nne allenfalls per Anfang 2001 in Kraft treten. Das Obergericht hat daraus geschlossen, dass die vom Beschwerdegegner vorgesehene Bewirtschaftungsart in eher geringem Umfang Beschr�nkungen �ffentlich-rechtlicher Natur unterworfen sein d�rfte. Diese �berlegungen sind im Ergebnis vertretbar. Von der Gesamtfl�che des Landwirtschaftsbetriebs (627. 08 a) sind gem�ss dem Gerichtsgutachten P.________ 600 a landwirtschaftlich nutzbar, wovon wiederum 370 a ackerf�hig und 160 a bedingt ackerf�hig (Parzelle Nr. 24) sind.
Von dieser im Grundsatz ackerf�higen Nutzfl�che (rund 530 a) werden ca. 482 a f�r "Kulturen" (Gem�se- und Beerenanbau) ben�tigt, so dass f�r diese Zwecke das in der Schutzzone 2 gelegene - bedingt ackerf�hige - Kulturland (ca. 50 a der Parzelle Nr. 24 gem�ss Privatgutachten R.________) rein rechnerisch nicht in Anspruch genommen werden muss. Der vom Beschwerdegegner ins Recht gelegte Fruchtfolgeplan mit Parzelleneinteilung des landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg belegt, dass jedenfalls von der Nutzungsfl�che her das Gebiet der Schutzzone 2 vom Intensivgem�sebau problemlos ausgespart werden kann.
Dass das Obergericht auf die im Privatgutachten R.________ erw�hnten Einschr�nkungen f�r Kulturland in der Schutzzone 3 (scil. "Weitere Schutzzone") �berhaupt nicht eingegangen w�re, trifft in dieser Form nicht zu. Wie der Privatgutachter hat das Obergericht festgehalten, dass �ber die in den Gew�sserschutzzonen zul�ssige Bewirtschaftungsart mangels in Kraft stehender Reglemente eine gewisse Rechtsunsicherheit herrsche. Wenn aber selbst in der engeren Schutzzone 2 ausnahmsweise Gem�seanbau zul�ssig ist, durfte willk�rfrei angenommen werden, in der weiteren Schutzzone 3 sei die geplante Bewirtschaftungsart in vernachl�ssigbarem Umfang Beschr�nkungen �ffentlich-rechtlicher Natur unterworfen.
Gem�ss den Entw�rfen von Schutzzonenreglementen (vgl.
die Beilagen zum Privatgutachten R.________ und zum Bericht des kantonalen Landwirtschaftsamtes) ist in der Schutzzone 3 - im Gegensatz zur Schutzzone 2 - "eine intensive gem�sebauliche Nutzung" nicht ausgeschlossen, sondern lediglich die Einhaltung der "jeweils g�ltigen Mindestanforderungen f�r die Integrierte Produktion (IP)" vorgeschrieben. Ob und inwiefern diese oder weitere Einschr�nkungen bestehen und ertragswirksam sind, ergibt sich weder aus dem Privatgutachten R.________ noch aus der Beschwerdeschrift (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. zur integrierten Produktion: Ziffer 7.2. Abs. 2 des Gerichtsgutachtens P.________ vom 14. Mai 1994). Das Obergericht hatte unter diesen Umst�nden keinen Anlass, weitere Abkl�rungen zu treffen, und seine Vorgehensweise kann mangels substantiierter Einw�nde nicht beanstandet werden.
c) Dass die Umstellung des Landwirtschaftsbetriebs Investitionen bedingt, ist im Grundsatz unbestritten. Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Gerichtsgutachter h�tten die Kosten f�r die notwendigen baulichen Investitionen nicht ber�cksichtigt bzw. weit untersch�tzt und seien keine Baufachleute; sie h�tten deshalb im kantonalen Verfahren eine Expertise durch einen Baufachmann beantragt (unter Verweis auf E. 2d S. 6 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdef�hrer verhalten sich widerspr�chlich, wenn sie einerseits das Fehlen eines Baugutachtens bem�ngeln, andererseits aber einr�umen, dass die Sch�tzung der Investitionskosten zum urspr�nglichen Gutachterauftrag geh�rt hat und von den Gerichtsgutachtern auch vorgenommen worden ist, deren fachliche Kompetenz sie gem�ss den heute unangefochtenen Feststellungen des Obergerichts (E. 4b S. 16) damals zudem nicht in Frage gestellt haben.
Unter diesen Umst�nden ist der von den Beschwerdef�hrern erhobene Vorwurf unberechtigt: Verfahrensm�ngel sind rechtzeitig zu r�gen (allgemein: BGE 125 V 373 E. 2b/aa S. 375; 126 I 194 E. 3b S. 196; z.B. f�r die Ablehnung von Gutachtern: BGE 126 III 249 E. 3c S. 253), und dass die Gerichtsgutachter P.________ und Q.________ vorab im Bereich "Gem�se" t�tig sind, war seit ihrer Bezeichnung im Fr�hjahr 1993 bzw. 1998 bekannt. Dennoch haben die Beschwerdef�hrer gem�ss der unangefochtenen Feststellung des Obergerichts nichts Substantiiertes gegen die fachliche Kompetenz der Gerichtsgutachter eingewendet. Mit Blick darauf kann dem Obergericht im Ergebnis keine Verfassungsverletzung vorgeworfen werden, wenn es auf die Einholung eines Gutachtens von Baufachleuten verzichtet hat.
Des Weitern setzen sich die Beschwerdef�hrer mit der obergerichtlichen W�rdigung ihres Privatgutachtens R.________, das die Notwendigkeit der Einholung eines zus�tzlichen Gutachtens h�tte belegen sollen, nicht ansatzweise auseinander. Die Vorschl�ge des Privatgutachters laufen nach den Ausf�hrungen des Obergerichts auf die Erstellung eines Musterbetriebs hinaus, wohingegen die Gerichtsgutachter das festgelegt haben, was an Investitionen f�r einen existenzsichernden Landwirtschaftsbetrieb unabdingbar ist (E. 5a/aa S. 16 f. des angefochtenen Urteils).
In diesem Punkt gen�gt die Beschwerdeschrift den formellen Anforderungen nicht, so dass die obergerichtliche Gutachtenw�rdigung unbeanstandet bleiben muss.
d) Die Notwendigkeit, ein weiteres Gutachten einzuholen, kann nicht damit begr�ndet werden, �ber die Frage nach der Eignung des Beschwerdegegners als �bernehmer des Landwirtschaftsbetriebs sei kein Beweisverfahren durchgef�hrt worden. Die entsprechende R�ge der Beschwerdef�hrer ist unbegr�ndet. Die von ihnen zitierte - missverst�ndliche - �usserung des Obergerichts �ber das Fehlen eines Beweisverfahrens bezieht sich auf die Beweisw�rdigung des Bezirksgerichts, das sich mit der Frage der Eignung des �bernehmers nicht mehr zu befassen brauchte, da es ja schon die Existenzf�higkeit des Landwirtschaftsbetriebs verneinte. Das Obergericht h�lt denn auch fest, dass die Gerichtsgutachter P.________ ausdr�cklich nach der fachlichen Eignung des Beschwerdegegners gefragt worden seien (E. 7a S. 27).
Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer hat die Kl�rung der Eignung des Beschwerdegegners gem�ss Experteninstruktion vom 25. Mai 1993 zum Auftrag der Gerichtsgutachter P.________ geh�rt. Der Instruktion l�sst sich auch entnehmen, dass eine den Parteien angesetzte Frist f�r Ablehnungsbegehren unben�tzt abgelaufen ist. Soweit die Beschwerdef�hrer nunmehr die fachliche Kompetenz der Gutachter in Frage stellen wollen, ist das unbeachtlich (E. 3c Abs. 2 soeben). Ihr heutiges Vorgehen ist insbesondere auch deshalb unzul�ssig, weil sie selber den Gerichtsgutachtern P.________, die sich dazu unter Ziffer 6 der Expertise vom 18. Januar 1994 ge�ussert hatten, Erg�nzungsfragen zur fachlichen Eignung des Beschwerdegegners unterbreiteten, die unter derselben Ziffer der Expertise vom 14. Mai 1994 beantwortet worden sind (betreffs die im Herbst 1993 missgl�ckte Ernte der nachmals untergepfl�gten Karotten). Ebenso wenig gelingt es den Beschwerdef�hrern, das Gutachten Q.________, das sich zur Eignungsfrage nicht �ussert, gegen das Gutachten P.________ auszuspielen. Die Anordnung des Obergutachtens gem�ss Beschluss des Obergerichts vom 25. Februar 1995 betrifft "die Frage der ausreichenden Existenz", so dass keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, das Obergericht habe das bestehende Gerichtsgutachten P.________ in der Eignungsfrage f�r nicht schl�ssig gehalten. Das Obergericht hat im Gegenteil auf die Gesamtw�rdigung im Gerichtsgutachten P.________ weitgehend abgestellt (E. 7c S. 27 f.).
Eine - im Verfahren der h�ngigen Berufung zu beantwortende - Rechtsfrage ist, ob die gutachterlichen Feststellungen den Schluss erlauben, der Beschwerdegegner sei als Erbe f�r die �bernahme des Landwirtschaftsbetriebs im Gesetzessinne geeignet. Die darauf bezogenen Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift sind unzul�ssig (Art. 84 Abs. 2 OG).
e) Schliesslich wenden die Beschwerdef�hrer ein, die Feststellungen des Obergerichts �ber den Ertragswert und damit �ber die H�he der Abgeltung, die der Beschwerdegegner an die Miterben zu leisten habe f�r den Fall einer Integralzuweisung (vgl. E. 5d S. 20 f. des angefochtenen Urteils), seien willk�rlich. Die Frage habe auch nicht Gegenstand der Gerichtsgutachten gebildet. Wie die Beschwerdef�hrer selber daf�rhalten, ist es auf Grund der unmissverst�ndlichen R�ckweisung durch das Obergericht an das Bezirksgericht, den Nachlass festzustellen und zu teilen (E. 8a S. 28 des angefochtenen Urteils), Sache des Bezirksgerichts, den Anrechnungswert nach aArt. 620 Abs. 3 ZGB bestimmen zu lassen. Da die Feststellung des Anrechnungswerts durch die zust�ndige Beh�rde f�r den Zuweisungsrichter verbindlich ist (Art. 7 Abs. 2 des inzwischen aufgehobenen Bundesgesetzes �ber die Entschuldung landwirtschaftlicher Heimwesen, LEG, BS 9 80; BGE 116 II 33 E. 5a S. 38), konnte das Obergericht auch nur �ber den Grundsatz der Integralzuweisung des Landwirtschaftsbetriebs entscheiden. Was heute "absehbar" (E. 5d S. 21) ist, wird das Bezirksgericht feststellen lassen und erst dann ist auch die Frage zu beantworten, ob der Beschwerdegegner verlangen kann, "dass die Teilung in betreff des �bernommenen Gewerbes verschoben werde" (aArt. 622 Abs. 1 ZGB). Die obergerichtlichen Ausf�hrungen zu all diesen Fragen sind unn�tig und haben mangels konkreter Feststellungen �ber tats�chliche Verh�ltnisse keinerlei Bindungswirkung. Eine Beweisabnahme zur Feststellung des Nachlasses und des Anrechnungswerts wird durch das Bezirksgericht erfolgen.
4.- Das Obergericht hat einleitend festgehalten, dem Privatgutachten O.________ komme nur die Bedeutung einer Behauptung des Beschwerdegegners zu, da er das Gutachten selber in Auftrag gegeben habe. Auf das Zahlenmaterial des Privatgutachtens O.________ k�nne jedoch abgestellt werden, soweit es durch die Gerichtsgutachten P.________ und Q.________ best�tigt worden sei (E. 4 S. 15 f.). Willk�r erblicken die Beschwerdef�hrer einerseits darin, dass das Obergericht in einigen Punkten trotzdem auf Angaben im Privatgutachten O.________ abgestellt habe, die von den Gerichtsgutachtern entweder nicht oder unterschiedlich beurteilt worden seien. Andererseits machen die Beschwerdef�hrer geltend, das Obergericht sei ohne sachliche Begr�ndung von den Gerichtsgutachten abgewichen. Sodann behaupten sie weitere willk�rliche Tatsachenannahmen.
a) Der Beschwerdegegner erkl�rt die Argumentationsweise der Beschwerdef�hrer als "verfehlt", weil es im Gerichtsgutachten Q.________ auf S. 3 heisse: "La perizia O.________ pu� quindi essere ritenuta valida". Auf Grund des vollumf�nglichen Richtigkeitsattestes d�rfe auch dann auf das Privatgutachten O.________ abgestellt werden, wenn dessen Angaben von dem Gerichtsgutachter nicht explizit abgehandelt worden seien. Der Einwand ist nicht stichhaltig und steht im Widerspruch zur obergerichtlichen Qualifikation des Gerichtsgutachtens Q.________ als "eine Beurteilung der bereits im Recht liegenden Gutachten" sowie zur Feststellung, das Gerichtsgutachten Q.________ befasse sich vorwiegend mit der Frage, ob die im Privatgutachten O.________ und im Gerichtsgutachten P.________ errechneten Betriebsertr�ge realistisch seien, hingegen gar nicht mit dem gesamten Fragenkomplex der Investitionen und insbesondere der daf�r notwendigen Mittel (E. 4b S. 16). Dass diese Feststellungen zum Inhalt der jeweiligen Gutachten aktenwidrig w�ren, macht der Beschwerdegegner nicht geltend. Sein Vorbringen, der Gerichtsgutachter Q.________ habe schlechthin einen "Persilschein" ausgestellt, trifft nicht zu.
b) Die Gerichtsgutachter P.________ haben f�r die Umstellung des Landwirtschaftsbetriebs auf Beeren- und Gem�seanbau einen erheblichen Investitionsbedarf festgestellt.
Dieser setzt sich zusammen aus Fr. 65'000.-- f�r sog. fliegende Hochtunnels (Erdbeerenanbau), mindestens Fr. 140'000.-- f�r die Sanierung der Geb�ude (Anschluss an die Abwasserreinigung, Fassaden, D�cher und Einbau eines R�straums) sowie mindestens Fr. 50'000.-- f�r die Anschaffung von Maschinen.
Den gutachterlich f�r notwendig erkl�rten Investitionsbedarf von gesamthaft Fr. 255'000.-- hat das Obergericht auf Fr. 135'000.-- herabgesetzt (E. 5a-c S. 16 ff.). Nicht anerkannt hat es dabei ausdr�cklich die Notwendigkeit des Einbaus eines R�straums (Fr. 45'000.--; E. 5b/cc S. 18 f.) und - ohne Begr�ndung - die Kosten f�r die Sanierung der Ostfassade und des Dachs von "Scheune und Anbau Nr. 389" (Fr. 45'000.--); weiter ist es davon ausgegangen, f�r Maschinen gen�gten Fr. 20'000.--, also Fr. 30'000.-- weniger an Investitionsmitteln (E. 5b S. 19 f.).
Die Beschwerdef�hrer r�gen diese Vorgehensweise zu Recht als willk�rlich. Zum einen hat das Obergericht sein Abweichen vom Gerichtsgutachten P.________ - teilweise unter w�rtlicher Wiedergabe - einzig mit den Ausf�hrungen des Privatgutachters O.________ und mit dessen "Berichtigungen" vom 4. Juni 1991 gegen�ber dem bezirksgerichtlichen Urteil (R�straum) begr�ndet, was nicht angeht; dass Gr�nde, die ein Abstellen auf die Privatexpertise O.________ rechtfertigen k�nnten, nicht vorl�gen, hat das Obergericht in seinem Urteil vom 19. September 1991 dem Bezirksgericht mit aller Deutlichkeit dargelegt (E. 3b S. 8 ff. mit vielen Nachweisen) und im angefochtenen Urteil erneut bekr�ftigt (E. 4a S. 15). Zum anderen ist das Obergericht von den Gerichtsgutachtern unter Hinweis auf seine anl�sslich des Augenscheins gewonnenen Erkenntnisse abgewichen (Geb�udesanierung und R�straum); die Vorgehensweise ist unzul�ssig, wo - wie das Obergericht "vorliegendenfalls" gefolgert hat - "in Anbetracht der zu beurteilenden komplizierten Fachfragen und der fehlenden Protokollierung" der Fachrichtervoten "die Einholung einer Expertise unumg�nglich ist" (E. 3a S. 7 f.
des obergerichtlichen Urteils vom 19. September 1991). Unhaltbar ist auch die Begr�ndung f�r die Herabsetzung des Investitionsbedarfs bei den Maschinen. Bereits die Gerichtsgutachter haben einbezogen, dass teilweise Occasionen gen�gten, und die Kostenersparnis durch gemeinsamen Erwerb mit andern Gem�sebauern oder blosser Miete einzelner Maschinen betrifft laut Gerichtsgutachten "die �brigen Maschinen", d.h. die neben den f�r mindestens Fr. 50'000.-- anzuschaffenden, ben�tigten Maschinen.
Was den Investitionsbedarf angeht, l�sst sich das obergerichtliche Abweichen vom gutachterlichen Standpunkt auf keine triftigen Gr�nde st�tzen und ist damit willk�rlich (E. 2b hiervor). Auf das Ergebnis des landwirtschaftlichen Einkommens hat das insofern einen Einfluss, als nach Auffassung der Beschwerdef�hrer vom landwirtschaftlichen BruttoErtrag die Kapitalkosten f�r den Investitionsaufwand abzuziehen sind. Das obergerichtliche Urteil ist in diesem Punkt widerspr�chlich: Einerseits hat es festgehalten, der Beschwerdegegner k�nne die Investitionen von Fr. 135'000.-- aus seinem Verm�gen von Fr. 230'000.-- decken (E. 6c S. 20) und sei nicht auf Fremdkapital angewiesen, weshalb die im Gerichtsgutachten eingesetzten Kapitalkosten zu streichen seien (E. 6e/bb S. 26); andererseits ist es davon ausgegangen, die Kapitalkosten f�r die Hochtunnels (6.5 % auf Fr. 65'000.--) und f�r die Maschinen (6.5 % auf Fr. 20'000.--) seien im Gerichtsgutachten vergessen gegangen und als Aufwand zu ber�cksichtigen (E. 6d/cc und dd S. 24). Ob die Kapitalkosten von unangefochten 6.5 % auf den investierten Mitteln vom Brutto-Ertrag des Landwirtschaftsbetriebs in Abzug zu bringen sind, ist eine Rechtsfrage, die im Verfahren der h�ngigen Berufung zu beurteilen sein wird; sie ist vorfrageweise zu bejahen (E. 3b S. 6 ff. des Berufungsurteils). Die Kapitalkosten von 6.5 % auf Fr. 255'000.-- sind als Aufwand zu verbuchen und - soweit im Umfang von Fr. 65'000.-- und Fr. 20'000.-- nicht bereits in Anschlag gebracht - vom obergerichtlichen Ergebnis daher abzuziehen. Sie betragen zus�tzlich Fr. 11'050.--.
c) Die obergerichtliche Erfolgsrechnung f�r den Landwirtschaftsbetrieb der Parteien hat in �bereinstimmung mit den Gerichtsgutachtern einen Gesamtertrag (Brutto-Ertrag) von Fr. 142'130. 92 ausgewiesen (E. 6c S. 22 f.). Davon hat das Obergericht einen - gegen�ber den Gerichtsgutachten erh�hten - Gesamtaufwand von Fr. 72'277. 60 (E. 6d S. 23 ff.), Angestelltenkosten von Fr. 7'800.-- und Hypothekarzinslasten von Fr. 4'600.-- (E. 6e S. 25 f.) abgezogen und derart ein landwirtschaftliches Einkommen von Fr. 57'453. 32 errechnet (E. 6f S. 26). Unter Ber�cksichtigung der Kapitalkosten von Fr. 11'050.-- (E. 4b soeben) verbliebe nunmehr ein landwirtschaftliches Einkommen von Fr. 46'403. 32.
Strittig ist die H�he der Angestelltenkosten. Die Beschwerdef�hrer wenden ein, die f�r die ben�tigten Angestellten eingesetzten Kosten (Stundenlohn von Fr. 13.--, einschliesslich Sozialleistungen) seien willk�rlich tief angesetzt; das Obergericht habe das zwar durchaus erkannt, sei aber dennoch von den Gerichtsgutachtern P.________ und Q.________ ausgegangen, die den Stundenansatz von Fr. 13.-- brutto als realistisch bzw. angemessen bezeichnet h�tten (unter Verweis auf E. 6e/aa S. 25 f. des angefochtenen Urteils).
Dass das Obergericht in diesem Punkt nicht von den Gerichtsgutachten abgewichen sei, halten die Beschwerdef�hrer deshalb f�r willk�rlich, weil allein schon das Statistische Jahrbuch 2000 (S. 120) einen Brutto-Stundenlohn von Fr. 19.-- ausweise. Ob die Willk�rr�ge begr�ndet ist, kann letztlich offen bleiben; immerhin hat der Gerichtsgutachter Q.________ noch im Dezember 1998 festgehalten, ein Stundenansatz von Fr. 13.-- "pu� essere ritenuto conforme per mano d'opera ausiliaria" (S. 2). Selbst wenn ein Stundenansatz von Fr. 19.-- angenommen und f�r Angestelltenkosten vom Brutto-Ertrag statt Fr. 7'800.-- (600 Std. � Fr. 13.--) nunmehr Fr. 11'400.-- (600 Std. � Fr. 19.--) abgezogen w�rden, verbliebe ein - wie sogleich zu zeigen sein wird - existenzsicherndes landwirtschaftliches Einkommen von Fr. 42'803. 32.
Das errechnete landwirtschaftliche Einkommen im Betrag von Fr. 42'803. 32 erm�glicht die von der Rechtsprechung unangefochten vorausgesetzte "k�rgliche Existenz", die dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum einer vierk�pfigen Familie entspricht (vgl. E. 3c S. 13 des angefochtenen Urteils).
Bei zw�lf Monaten im Jahr betr�gt das monatliche Einkommen etwas mehr als Fr. 3'500.--, was sowohl das dem obergerichtlichen Urteil zugrunde gelegte betreibungsrechtliche Existenzminimum f�r eine vierk�pfige Familie von Fr. 2'250.-- deckt (E. 6a S. 21) als auch den von den Beschwerdef�hrern angenommenen Minimalbedarf von Fr. 3'050.--.
Aus den dargelegten Gr�nden erweist sich die angefochtene Beweisw�rdigung des Obergerichts im Ergebnis nicht als willk�rlich.
Die Beschwerdef�hrer werden damit kostenpflichtig und haben dem Beschwerdegegner - hingegen nicht der Beschwerdegegnerin, die sich nicht hat vernehmen lassen - eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 156 Abs. 1 und 7 sowie Art. 159 Abs. 1 und 5).
3.- Die Beschwerdef�hrer haben den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 7'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 9
 Art. 29
 Art. 87
 Art. 57
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 610
 Art. 8
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 159