Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/254588
Timestamp: 2019-11-12 21:34:12+00:00

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Ergebnis: HES-A, Neubau einer 3-Feld-Sporthalle für...competitionline
(ID 3-254588)
Auftragsgegenstand ist der Neubau einer 3-Feld-Sporthalle für die Hermann-Ehlers-Schule in Erbenheim. Die Hermann-Ehlers-Schule ist eine integrierte Gesamtschule mit Nachmittagsbetreuung und wird von ca. 600 Schülerinnen und Schülern besucht. Zurzeit verfügt die Schule über eine Sporthalle, die für einen zeitgemäßen Sportunterricht aufgrund ihrer Größe und eines erheblichen Sanierungsbedarfs nicht mehr geeignet ist. Zur Erhöhung der Kapazität an Sportflächen ist deshalb der Neubau einer 3-Feldsporthalle geplant. Es liegt eine Machbarkeitsstudie, in der mögliche Standorte für die Halle untersucht wurden, vor. Der Neubau soll am Standort „südliche Sportplatzfläche“ errichtet werden und grenzt an ein Allgemeines Wohngebiet. Dazu wird parallel die erforderliche Änderung des Bebauungsplans durchgeführt. Bei der Planung sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten neben der herkömmlichen Bauweise auch alternative Varianten, wie z. B. der Einsatz von Systembauelementen mit einer gradlinigen und kompakten Kubatur, zu prüfen. Die Halle wird barrierefrei geplant und errichtet und soll eine Tribüne für max. 199 Zuschauer umfassen.
Es sind Baukosten (KG 300+400) von ca. 2 900 000 EUR netto veranschlagt.
Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI für den Neubau einer Sporthalle der Hermann-Ehlers-Schule in Wiesbaden-Erbenheim.
Projektadresse Tempelhofer Str. 57
DE-65205 Wiesbaden OT Erbenheim
2017/S 019-031736
E-Mail: MTNlYnA9cHFeYXFfXnJtaV5rK2Fi
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-159cbd4b417-4cd1491fedbdba09
E-Mail: MjE5VVJgLWBhTlFhT05iXVlOWxtRUg==
Hauptadresse: www.stadtbauplan.de/verfahren
HES-A.
Referenznummer der Bekanntmachung: 64-806 / 17
Tempelhofer Str. 57, 65205 Wiesbaden – OT Erbenheim.
Nachweis von Referenzen:
— 1 Referenz zu vergleichbarer Nutzung (Sporthalle) im Neubau oder Bestand;
— 1 Referenz zum Einsatz von Systembauelementen im Neubau oder Bestand;
— 1 Referenz für öffentliche Auftraggeber bzw. mit verbindlicher Anwendung öffentlichen Vergaberechts;
— Referenzen zu Gestaltung /Architektursprache, mit grafischen Nachweis im Neubau oder Bestand.
Aus den eingegangenen Bewerbungen sollen anhand der vorangegangenen Auswahlkriterien 3-5 Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerbern.
Dem Büro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, steht es frei, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden;
— Bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes ( von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern);
— Nachweis der Berufszulassung als Architekt;
— Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten ( bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer);
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs.3 Nr. 10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angaben eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern;
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und / oder Verurteilungen nach § 42 Abs. 1 VGV, §§ 123,124 GWB wird durch Abgabe des Teilnahmeantrages versichert;
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (§ 4 Abs. 1-3 HVTG), Mindestentgelt (§ 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (§ 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch Abgabe des Teilnahmeantrages versichert);
— Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
— Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmer, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der Nachunternehmer nachzuweisen.
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
— Nichtvorlage bzw. nichtrechtzeitige Vorlage des Teilnahmeantrages oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in 200 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze der Nachunternehmer werden nicht berücksichtigt.
Ein Umsatz von mindestens 200 000 EUR netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Objektplanung Gebäude. Bewerber, die den geforderten Mindeststandard nicht erfüllen, werden von der der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Wertung Referenzen:
— vergleichbare Nutzung: 35 Punkte ab 1 wertbare Referenz;
— Einsatz von Systembauelementen: 20 Punkte ab 1 wertbare
Referenz – Hallenbau oder vergleichbar, 10 Punkte ab 1 wertbare
Referenz – Containerbau;
— öffentlicher Auftraggeber bzw. verbindliche Anwendung öffentlichen
Vergaberechts: 15 Punkte ab 1 wertbare Referenz;
— Gestaltung Architektursprache: Bewertet wird der Gesamteindruck
der eingereichten Referenzen in folgender Abstufung: voll
überzeugend = 30 Punkte /weitgehend überzeugend = 20
Punkte /teilweise überzeugend = 10 Punkte /nicht überzeugend
Die Referenzen können aus dem Bestands- und /oder Neubaubereich
nachgewiesen werden. Referenzen werden in allen Kategorien
gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar
erfüllt sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42
ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise
(u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt,
wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
Mindestens eine wertbare Referenz in einer der beschriebenen
Kategorien. Bewerber, die die geforderte Mindesteignung nicht
erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit:
— Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen (ohne LPH 9)
nicht vor 2010. Bei laufenden Projekten werden die bis zum
Stichtag der Bekanntmachung erbrachten Leistungen gewertet.
— Leistungsumfang: Referenzen zum Einsatz von Systembauelementen
werden bei mindestens 50 % erbrachtem Leistungsumfang,
alle anderen Referenzen werden bei mindestens 80 %
erbrachtem Leistungsumfang gemäß HOAI-Grundleistung nach
§ 34 HOAI gewertet. Bei weniger als 50 % bzw. 80 % erbrachtem
Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet.
— Größe: Bauwerkskosten mind. 1 000 000 EUR netto KG 300 +
Gemäß § 49 und § 60 Abs.2 HBO (Hessische Bauordnung) ist
eine Bauvorlagenberechtigung erforderlich. Gefordert wird der
Nachweis der Berufszulassung (Architekt) des Auftragnehmers
bzw. bei juristischen Personen der für die Dienstleistung verantwortlichen
Person gemäß § 75 Abs. 1,3 VgV; bei ausländischen
Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes
— Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung
mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden,
1 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
— Bewerbergemeinschaft besteht bei Angebotsaufforderung als
ARGE fort.
— ARGE haftet gesamtschuldnerisch.
Es wird daraufhin gewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und nur im Rahmen des Vergabeverfahrens verwendet dürfen. Eine Weitergabe der Unterlagen ist nicht gestattet. Die Vergabeverhandlungen werden voraussichtlich in der 17. KW stattfinden.
Vergabekammer des Landes Hessens beim Regierungspräsidium Darmstadt
Telefon: +49 6151-125816
Fax: +49 6151-126834
2017/S 159-328543
E-Mail: MjEwXltpNmlqV1pqWFdrZmJXZCRaWw==
Hauptadresse: https://www.wiesbaden.de
Referenznummer der Bekanntmachung: 64-806/17
Wert ohne MwSt.: 300 838.21 EUR
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 019-031736
Ferdinand-Porsche-Str.11
Telefon: +49 69-9433780
E-Mail: MjEyY1paXVdZNFVmV1xdaFlfaFldIWFZbSJYWQ==
Fax: +49 69-94337829
Internet-Adresse:www.architektei-mey.de
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 300 838.21 EUR
Wettbewerbs-ID 3-254588

References: § 46
 § 42

§ 34
 § 49
 § 60
 § 75