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Timestamp: 2019-04-18 10:44:54+00:00

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Wichtig: Bitte Lesen Airbag Austragung/Airbagausbau mit/ohne Raid No Airbag-Kit - Elektrik und Beleuchtung - Astra-F-Forum
Wichtig: Bitte Lesen Airbag Austragung/Airbagausbau mit/ohne Raid No Airbag-Kit
Danke an E-Schorsch,
der das Thema endlich mal handfest geklärt hat.
Es geht auch anders... Mit Kompetenz statt mit schlaumeiern....Airbagausbau/Austragung und Momo Lenkrad sind nun auch kein Problem mehr! Und das absolut legal, also keine WischiWaschi-wir-machen-mal-ein-Auge-zu-Eintragung.
-Airbag ausbauen lassen und bestätigen (muss kein FOH sein, die machen das ja nicht mehr gerne, meiner nur mit Raid NoAirbag Kit)
-Kabelbaumteil und Airbag STG darf ich selbst entfernen (fällt nicht unter das Sprengstoffgesetz wie der Luftsack selbst)
-Opel Bestätigung "wahlweise Ausstattung Astra F ABE 857" gibt an, dass es den Astra F auch ohne Airbag gab http://www.astra-f-forum.com/index.php?page=Attachment&attachmentID=23075&h=e23954c27d3215ca74800ed80193c8c849e934e7
-Airbagpflicht ab EZ ... gibt es definitiv nicht. Frontaufprallkräfte müssen seit 2005 nachgewiesen und aufgezeichnet werden, mehr nicht (sonst würde man ja auch nicht noch Neufahrzeuge wie nen Landi Defender oder Evo ohne Airbag kaufen können)
-Da leider noch Airbag auf dem A-brett lesbar muss hier ein Aufkleber her: Airbag deaktiviert (das wusste ich nicht, aber problemlos...)
Als Zusatz noch die Vorrecherche meinerseits, um sich seine Argumente zurecht legen zu können.
GLEICH VORAB: Das Recherchierte ist kein Garant für eine Eintragung, und man kann nicht vom Prüfer erwarten dass er sämtliche Rahmenbedingungen auswendig weiß!
Deswegen nehmt euch in aller Ruhe Zeit in einem VORGESPRÄCH, bleibt sachlich und bringt die Recherchen als Kopie mit.
AUSSERDEM IST DIES NUR BEI FAHRZEUGEN ANWENDBAR DIE ES AUCH OHNE AIRBAG GEGEBEN HAT!!
Gruß, E-Schorsch
Dies ist das Protokoll einer Ausarbeitung des TÜVs zu diesem Thema: ALLGEMEINES AUSSERBETRIEBSETZEN EINES AIRBAGS (vorrangig wg. Kindersitzen vs. Beifahrerairbag)
Hat nicht direkt mit einem Sportlenkrad zu tun, aber es wird ersichtlich, dass es nicht verboten ist einen Airbag ausser Betrieb zu setzen, wenn man sich an gewisse Rahmenbedingungen hält. Und natürlich nicht sich selbst an den Sprengstoff relevanten Teilen zu schaffen macht:
Das „außer-Funktion-setzen“ eines Airbags führt nicht grundsätzlich zum
Erlöschen der Betriebserlaubnis nach § 19 (2) StVZO. Es ist zu
unterscheiden, ob eine Deaktivierung oder ein kompletter Ausbau des
Systems vorgenommen werden soll. Der AKE „Clearingstelle § 19/29“ hat
das Thema aus zulassungsrechtlicher Sicht behandelt.
Die Verwendung von Reboard-Kindersitzen auf Beifahrersitzplätzen in
Fahrzeugen, die mit Airbagsystemen ausgerüstet sind, ist nur zulässig,
wenn der Airbag außer Funktion gesetzt ist.
Die Arbeitsgruppe „§19/29 Clearingstelle“ hat die Problematik aus
zulassungsrechtlicher Sicht diskutiert und ist zu folgendem Ergebnis
Beim „außer-Funktion-setzen“ des Airbags erlischt die Betriebserlaubnis
des Fahrzeugs. Diese erlischt dann nicht, wenn ein Gutachten im Sinne
des § 19 Abs. 3 StVZO oder ein Negativgutachten vorliegt.
Bei Gutachten im Sinne des § 19 (3) handelt es sich um Gutachten, die
auch für Fahrzeugteile zum nachträglichen Einbau (z.B. Sonderlenkräder,
Spoiler) erteilt werden. Das Verfahren ist in diesem Fall das gleiche,
wie nach dem Ein- oder Anbau von Fahrzeugteilen, für die ein
entsprechendes Gutachten gefordert wird. Das heißt, grundsätzlich muß
das „außer-Funktion-setzen“ des Airbags bei Vorliegen eines
entsprechenden Gutachtens durch den Sachveständigen einer Technischen
Prüfstelle oder einer Überwachungsorganisation abgenommen werden.
Bei einem Negativgutachten handelt es sich um ein Gutachten eines
technischen Dienstes in dem festgelegt wird, unter welchen Umständen
das „außer-Funktion-setzen“ des Airbas keiner Abnahme bedarf, so daß
die BE bestehen bleibt. In dem entsprechenden Negativgutachten ist in
der Regel festgelegt, welche Herstellervorschriften beim
„außer-Funkton-setzen“ beachtet werden müssen.
Da das Vorhandensein eines Airbags nicht vorgeschrieben ist, hat der
Ausbau aus zulassungsrechtlicher Sicht keine Folgen. Das heißt, der
Ausbau führt nicht zum Erlöschen der BE.
Der Airbag ist ein Bauteil eines
Fahrzeugs, das die passive Sicherheit im Falle eines Anstoßes, abhängig
vom Unfalltyp und -schwere, erhöht. Weder in den nationalen, noch in
den EG-Bauvorschriften ist die explizite Ausrüstung mit einem Airbag gefordert. Der komplette Ausbau des Airbags kann deshalb keine Auswirkungen auf den Bestand der Betriebserlaubnis haben.
Eine Gefährdung tritt ein, so die Erläuterungen zum Beispielkatalog zu
§ 19 StVZO, wenn für die Verkehrssicherheit wesentlichen Eigenschaften
und Merkmale eines Fahrzeugs, wie z.B: der Insassenschutz, so
beeinflußt werden, daß das in den Bau- und Betriebsvorschriften
festgelegte Niveau unterschritten wird. Der Komplettausbau kann also
nicht zum Erlöschen der BE führen, denn sonst dürften Kfz ohne Airbag nicht mehr zulassungsfähig sein.
Anders verhält es sich bei der Deaktivierung des Airbags. Mit den hohen
Anforderungen an die Auslösequalität stellt er ein komplexes Bauteil
dar. Seine Auslösung geschieht sensorgesteuert, verknüpft mit logischen
Abfragen und Schaltvorgängen. Eine nicht sachgerechte Deaktivierung
erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Fehlauslösung und damit kommt die
BE zum Erlöschen.
Das Vorhandensein eines Gutachtens bzw. Negativgutachtens ist in jedem
Fall zu fordern, auch bei Änderungen am Seitenairbagsystem oder
Fahrerairbag, z.B. Einbau eines Sportsitzes oder Austausch des
Lenkrades.
Die Fahrzeughersteller lassen Arbeiten an Airbagsystemen nur von den
von ihnen autorisierten Fachwerkstätten zu. Eine Zusatzkennzeichnung
mit dem Hinweis auf die Funktionsunfähigkeit wird ebenfalls gefordert.
Unabhängig vom Erlöschen der BE wird den Kunden empfohlen, in jedem
Falle einen Eintrag in die Fahrzeugpapiere vornehmen zu lassen.
Dieser Punkt ist etwas verwirrend, kann einem aber vor Falschaussagen des TüVs sschützen...
Wir leben ja in der EU...also muss man sich eigentlich an die EU Gesetze und Richtlinien halten. Was die EWG dazu bereithält kann man hier nachlesen, demnach wäre diese 96 ausgearbeitete, ab iwann 1998 geltende Richtlinie auschlaggebend, Aibragpflicht für den Insassenschutz.
http://eur-lex.europa.eu/LexUr…1996L0079:19970210:DE:PDF
Hieraus geht hervor, dass der Insassenschutz ab EZ 01.01.2003 Airbags vorsieht....zum Schutz bei einem Frontaufprall. ABER ACHTUNG! Auf EU Ebene.
Nur weils ne EWG gibt, verliert die StVZO in Deutschland nicht die Gültigkeit.
Und da ist keine Airbagpflicht definiert! In anderen Ländern (wieder Beispiel Land Rover Defender - PKW ohne Airbags, oder Dacia Logan in Rumänien/Tschechien/Ungarn - ja es geht mit noch weniger Ausstattung und noch billiger... )
Relevant wird die EWG meines Erachtens somit erst, wenn euer Astra ins Ausland soll. Dann kann der Umbau/Eintragung nichtig sein.
Auch für Astras die nach dem Inkraftreten der EWG nach BE/EG zugelassen wurden ist der Ausbau noch möglich, da die Pflicht ja erst ab 2003 beim Insassenschutz definiert ist.
Da habe ich nun aber dennoch ne kleine Frage und zwar gildet das nun nur bei Astra F Modellen mit einem Airbag oder auch bei denen mit 2?
und kann man den nun auch Austragen und den Beifahrer Airbag aktiv lassen oder muss der nun auch mit raus?
Ich denke, da fragst du mal e-Schorsch, kannst den ganzen Kram auch in seiner Baustelle lesen.
Ich denke, er hat beide ausgebaut.
Weil er ja das Schild Airbag auf der Beifahrerseite deaktiviert hat.
Alles mit KFZ
leon0574
Beifahrerairbag geht auszutragen, 2 Ohm Wiederstand statt des Airbags dran das ganze von einer Fachwerkstatt einbauen und bestättigen lassen und es nach §21 abnehmen. Habe die Tage mit der Dekra (neue Bundesländer) absprache gehalten und mich diesbezüglich informiert.
Denkt bitte an die Gurtstraffer bevor alle Steuerteile entfernt werden.
Es ist nicht das Problem WAS IST ERLAUBT sondern WAS BEKOMMST DU GENEHMIGT, das ist das Problem also wer so einen Umbau machen will gebe ich den Rat fragt vorher den Tüver eures Vertrauens und lasst ihn indirekt teilhaben an dem Projekt und dann wird meistens alles gut
Wozu das? Im Kontext mit Fahrerairbag drinlassen?
Oder hast du dich nur vertan und meintest den Fahrerairbag durch einen Widerstand zu ersetzen?
Bei mir kommt erstmal Beifahrerairbag raus, da muß ein Kindersitz hin und die alte Lahme Emma ist mir so ans Herz gewachsen das ich ihn behalten und Umbauen möchte.
Wenn der raus soll kommt auch nur ein 2 Ohm Wiederstand dran wie beim Fahrerairbag, ist leider nicht anders machbar bei mir.
A&amp;M schrieb:
Wieso? Im Astra F haben die Gurtstraffer doch keine Verbindung mit dem Airbagsystem. Oder ist das auch ne rechtliche Geschichte?
So weit ich weis rechtlich wenn getrennte Steuerteile, ich habe zwar schon hunderte von Airbag Rückrüst. eingebaut aber einen Beifahrerairbag austragen und Gurtstraffer leider nicht da bin ich auch noch jungfreulich.
Wie das mit dem Gurtstraffer ist weiss ich allerdings auch net. Aber da hat keiner was gesagt drüber.
Beim F ist es aber definitiv nicht mit dem Airbagsystem in Verbindung, und ich wage zu behaupten dass meine beiden airbaglosen Vorgängerastras auch Gurtstraffer hatten. Soll ja auch gegens Schleudertrauma helfen...
stefanbretz :
Ja, das gilt für beide Airbags! Austragen und den Beifahrer aktiv lassen geht auch. Allerdings, falls ohne Raid Kit, erzähl dem Prüfer mal, warum 2 Ohm Widerstand, und belege das.....
Wegen den Gurtstraffern nochmal: Scheints auch im Astra ohne Airbag gegeben haben, steht in der ww Ausstattung nicht drin...http://www.astra-f-forum.com/index.php?page=Attachment&attachmentID=23075&h=e23954c27d3215ca74800ed80193c8c849e934e7
Ist doch eh schwachsinn irgendwo ein Wiederstand reinzuhauen wenn Fahrer und Beifahrer Airbag demontiert werden.
Dann kann man auch gleich den Gesamten Airbag kabelstrang entfernen und gut ist.
Ja stimmt schon aber es geht mir darum das ich gerne mein Victor Sportlenkrad verbauen wollte das aber leider ohne Airbag ist und von Victor gibt es solch einen Rückrüst Satz nicht.
Da mein Amaturenbrett mit Beifahrer Airbag aber noch echt top in schuss ist wollte ich es drin lassen und auch den Beifahrer Airbag Aktiv belassen.
Caravan-Raider schrieb:
Der Wiederstand kommt rein damit dem Steuergerät vorgegaukelt wird das ein Airbag vorhanden wäre und das übrige System einwandfrei funktioniert, ist beim Rückrüstkit auch drin, bei mir brauche ich den da der Beifahrerairbag rauskommt, auf dem Beifahrersitz wird ein Kindersitz untergebracht, da der Sitz jedoch nicht so weit nach hinten geschoben werden kann möchte ich aus sicherheitsgründen den Airbag außer Betrieb setzen. Ein Sportlenkrad überlege ich noch einzubauen da bin ich mir aber noch unschlüssig.
stefanbretz schrieb:
Lies dir den Text oben nochmal durch, dann beantwortet sich deine Frage aufs Victor bezogen ganz von selbst....
Basti hat vielleicht den Titel bisschen falsch gewählt. Mit der Recherche kann man eben ohne diesen lächerlichen Raid Wisch die Eintragung erlangen. (Sonst hätt ichs ja nicht gemacht...)
Das ist richtig, sorry das ich auch so abgeschwiffen bin, die Eintragung kann auch immer ohne das Gutachten 375-0067-01 FBTP vom Raid 13 KBA 70155 erreicht werden.
Dies soll zwar die einzige möglichkeit sein offiziell ein Sportlenkrad OHNE Airbag einzutragen aber es liegt IMMER im ermessen des Prüfers was er genehmigt.
Der eine mehr der andere weniger, aber eines ist Fakt wenn der Prüfer immer schon vorher hinzugezogen wird und mit ihm Absprache gehalten wird, dann ist fast nichts unmöglich wenn es denn vernünftig gebaut ist.
Beim Astra F, und generell jedem Fahrzeug dass es mit oder ohne Airbag gab ist die Austragung mit dem Auszug der wahlweisen Ausstattung aus der Typengenehmigung des Fahrzeugs ausbaubar.
Bei Fahrzeugen, die es nie ohne Airbag gegeben hat (z.B. Astra G), ist die beschriebene Methode nicht anwendbar.
So weit ich weis rechtlich wenn getrennte Steuerteile
Was für ein Steuerteil? Sowas besitzen Astra F Gurtstraffer nicht
Jeder Astra F egal ob mit oder ohne Airbag ist mit rein mechanischen Gurtstraffern ausgestattet, somit kein Steuerteil vorhanden, sondern wird rein durch Fliehkraft bzw die Ruckwirkung auf den Gurt beim Aufprall ausgelöst.

References: § 19
 § 19
 § 19
 § 19

§ 19
 §21