Source: https://www.polizei-beratung.de/rechtliches/datenschutz/
Timestamp: 2020-04-08 16:33:04+00:00

Document:
Datenschutz und Konzept zur Social Media Nutzung
Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend: Daten) innerhalb unseres Onlineangebotes, d.h. der von uns betriebenen Website und den damit verbundenen Funktionen und Inhalten sowie unseren externen Onlinepräsenzen, insbesondere unseres Social Media Profils auf YouTube. Hinsichtlich der dabei verwendeten Begrifflichkeiten (z.B. personenbezogene Daten, Verarbeitung) wird auf die Definitionen des Art. 4 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwiesen.
Wie auch die sonstigen nachfolgenden Informationen kann diese Datenschutzerklärung beim Datenverantwortlichen (s.u. II. 1.) schriftlich oder mündlich angefordert werden. Angefragte Informationen werden unentgeltlich innerhalb eines Monats (vgl. Art. 12 Abs. 3, Abs. 5, Art. 14 Abs. 3 DS-GVO) erteilt.
II. Angaben nach Art. 12 ff. DS-GVO
-Zentrale Geschäftsstelle-
Geschäftsführung: Joachim Schneider, Harald Schmidt (Stv.)
Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW)
E-Mail: Stuttgart.lka.datenschutzbeauftragter@polizei.bwl.de
-Landespolizeipräsidium, Referat 35 –Öffentlichkeitsarbeit-
Internet: www.polizei-bw.de
3. Zwecke der Verarbeitung, Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen (z.B. im Fall einer Verarbeitung sensibler Daten i.S.v. Art. 9 DS-GVO, s.u.) ist Art. 6 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 7 DS-GVO. Ausnahmen für die Erforderlichkeit der Einholung von Einwilligungserklärungen können sich aus dem Projektcharakter und -zweck und einem hiermit verbundenen Forschungsprivileg ergeben (Art. 9 DS-GVO, § 27 Abs. 1 BDSG).
Rechtsgrund bei Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder bei einer erforderlichen Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, die auf Anfrage einer betroffenen Person erfolgen, ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO. Hiervon ist die rechtskonforme Zurverfügungstellung und der Betrieb dieses Onlineangebots umfasst, insbesondere auch ausdrücklich von der Rechtsordnung gesetzte Informations-, Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten, z.B. nach der DS-GVO.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung bei Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO. Dies umfasst insbesondere die Sicherstellung des Betriebs und der Funktionsfähigkeit dieser Webpräsenz durch Erhebung von IP-Adressen, die Auswertung des Nutzerverhaltens anhand von Logfiles sowie der zugrundeliegende Auftrag der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und die Sicherheit in Hinblick auf weitere Verarbeitungsvorgänge. Ebenso kann ein einzelner, ausdrücklich bezeichneter Projektzweck im Rahmen der Auftrags der Polizeilichen Kriminalprävention hierunter fallen.
Eine Rechtsgrundlage für die Erhebung, Speicherung und Archivierung von Daten über den gesetzlich vorgegebenen Rahmen des Art. 17 Abs. 1, 2 DS-GVO hinaus kann sich aus dem Forschungsprivileg des Art. 17 Abs. 3 lit. d ergeben, soweit das in Art. 17 Abs. 1, 2 gewährte Recht auf Löschung voraussichtlich die Verwirklichung und Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt. Die Rechtsgrundlage für eine Beschränkung der in den Artikeln 15, 16, 18 und 21 DS-GVO genannten Betroffenenrechte auf Auskunft, Berichtigung, Einschränkung bzw. Widerspruch stellt § 27 Abs. 2 BDSG dar.
4. Kategorien verarbeiteter Daten
Kontaktdaten (z.B. E-Mails, Telefonnummern)
Nutzungsdaten (z.B. besuchte Web(unter)seiten, deren Inhalte, Zugriffszeiten)
Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte/Browser-Informationen, IP-Adressen)
Es werden diesseits grundsätzlich keine besonderen Kategorien von Daten, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, erhoben und verarbeitet, es sei denn, dass ein Nutzer von sich aus solche Datenarten angibt und dadurch einer Verarbeitung zuführt, z.B. durch Angabe von Daten in einer E-Mail oder auf einer Fanpage. In diesem Fall wird von einer ausdrücklichen Einwilligung in die Verarbeitung ausgegangen (Art. 9 Abs. 2 lit. a DS-GVO).
Sollte der Einwilligende das sechzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedarf eine derartige Einwilligung der Erteilung bzw. Zustimmung durch den/die Träger der elterlichen Verantwortung (i.d.R. sorgeberechtigte(r) Elternteil(e), Art. 8 Abs. 1 DS-GVO).
5. Kategorien von Datenempfängern
Zentrale Geschäftsstelle der Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)
Gemeinsam Verantwortliche nach Art. 26 DS-GVO (z.B. Facebook-Fanpage)
Auftragsverarbeiter, z.B. Online-Provider, Cloudanbieter (Art. 28 DS-GVO)
Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (insbes. Inhaltsdaten, s.o. Ziff. 3.)
Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies ausschließlich auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis, z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte gem. Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO zur Verwirklichung des Forschungsauftrags erforderlich ist, eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht (Art. 6 Abs. 1 lit. c) oder auch zum Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. d, z.B. Polizeieinsatz). Sofern wir Dritte mit einer Datenverarbeitung aufgrund eines Auftrages betrauen, geschieht dies auf Grundlage und im Rahmen von Art. 28 DS-GVO.
Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage von öffentlichen oder lebenswichtigen Interessen geschieht.
Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten wir bzw. lassen wir Daten in einem Drittland nur bei Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DS-GVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das sog. "Privacy Shield") oder der Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (sog. "Standardvertragsklauseln"). Hierzu erfahren Sie mehr unter Ziffer III. 9. und 10. sowie unter Datenschutz bei Social Media.
Im Allgemeinen werden die Daten gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zwecks ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Sofern die erhobenen Daten nicht für Archiv-, Forschungs- und/oder statistische Zwecke relevant sind und genutzt werden ist eine Datenlöschung nach Art. 17 Abs. 1 DS-GVO verbindlich vorgegeben.
Bei der Erfassung von Daten, die lediglich zur Bereit- und Sicherstellung dieser Webpräsenz dienen (s.o. Ziffer II. 3.), ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. IP-Adressen werden grundsätzlich anonymisiert bzw. pseudonymisiert. Sonstige Logfiledaten (s.u. Ziff. III.) werden für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und dann gelöscht, sofern es keiner längeren Aufbewahrung zu Nachweiszwecken (z.B. Missbrauchs- oder Betrugshandlungen/ NetzDG) bedarf oder der Forschungszweck entgegensteht.
Nach Maßgabe von Art. 15 DS-GVO haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten, einschließlich z.B. Empfänger und geplanter Speicherdauer. Sofern unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, besteht nach Art. 16 DS-GVO ein Recht auf Berichtigung. Liegen die dort genannten gesetzlichen Voraussetzungen vor, können Sie nach Art. 17 DS-GVO die Löschung, oder nach Art. 18 DS-GVO Einschränkung der Verarbeitung verlangen. Ebenso können Sie Widerspruch einlegen (Art. 21 DS-GVO). Ein Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO) besteht hingegen nicht, da hierdurch die Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt, beeinträchtigt würde (Art. 20 Abs. 3 DS-GVO).
Sie haben weiterhin das Recht, eine von Ihnen zuvor abgegebene Einwilligungserklärung gegebenenfalls jederzeit zu widerrufen (Art. 6 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 7 Abs. 3 DS-GVO). Durch den Widerruf der Einwilligung wird jedoch die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
Ihnen steht ferner nach Art. 77 DS-GVO ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) in Baden-Württemberg
Tel.: +49 (0)711/61 55 41-0
Ebenso besteht ein Recht auf gerichtlichen Rechtsbehelf gegen rechtsverbindliche Beschlüsse einer Aufsichtsbehörde (Art. 78 DS-GVO).
9. Angabe der Quellen
Die erhobenen und verarbeiteten Daten beruhen einerseits auf der Konnektierung des Nutzers mit der Webseite www.polizei-beratung.de, andererseits auf einer Verknüpfung dieser Seite mit der diesseits eingebundenen Social-Media-Plattform YouTube. Dieser Dienstanbieter erhebt und verarbeitet Daten vorrangig zu eigenen Zwecken. Diese erheben personenbezogene Daten zunächst in eigener Verantwortung und leiten erst anschließend in einem nach dem jeweils festgelegten Vertragsinhalt begrenzten Umfang an den jeweiligen Seitenbetreiber weitergegeben. Dabei ist in jeder Hinsicht (Webseite/Social Media) davon auszugehen, dass die Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen.
Aus einer nunmehr höchstrichterlich festgestellten "Gemeinsamen Datenverantwortlichkeit" (EuGH-Urt. v. 05.06.2018, Rs. C-210/16) erwächst eine datenrechtliche Mitverantwortung des Seitenbetreibers bezgl. derart erhobener und verarbeiteter Daten nach Art. 26 DS-GVO. Die jeweilige Verantwortungsverteilung ist gegebenenfalls in einer Vereinbarung zu regeln, welche die tatsächlichen Funktionen und Beziehungen der gemeinsam Verantwortlichen gegenüber den Betroffenen gebührend widerspiegelt (Art. 26 Abs. 2 DS-GVO).
Hierzu sowie zu Verarbeitungstätigkeiten bzw. -vorgängen, welche auf diesem Weg erfolgen, lesen Sie bitte die Datenschutzhinweise auf dieser Webseite unter "Datenschutz bei Social Media".
III. Besondere Hinweise
Wir bitten Sie sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald Änderungen in den von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie auch, sobald durch solche Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine individuelle Benachrichtigung erforderlich ist.
2. Betreuung des Onlineangebots
Die redaktionelle Betreuung des Onlineangebots erfolgt durch besonders geschultes Personal. So kann es vorkommen, dass aufgrund interner Richtlinien oder auch rechtlicher Vorgaben (z.B. § 10 TMG, § 3 NetzDG) unzulässige Kommentare und Inhalte einzelner Nutzer von der Webpräsenz entfernt werden müssen (siehe Verhaltensregeln). Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen, d.h. mindestens zweimal jährlich Aktionen zur Sensibilisierung der Nutzer in Bezug auf deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung durchgeführt (vgl. Nutzungskonzept).
Wir treffen gemeinsam mit gegebenenfalls vorhandenen Auftragsverarbeitern geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (sog. TOMs) unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen nach Maßgabe des Art. 32 DS-GVO, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.
Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs und Zugriffs zu den Daten, der Eingabe, Weitergabe, Sicherung, Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Demgemäß haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, eine Löschung von Daten und eine angemessene Reaktion auf die Gefährdung personenbezogener Daten gewährleisten (z.B. Shariff-Funktion, s.u.).
Ferner berücksichtigen wir nach Möglichkeit den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Auswahl von Hardware, Software oder Verfahren, gemäß dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DS-GVO).
4. Kontaktaufnahme/ Widerrufsrecht
Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO verarbeitet. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DS-GVO). Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.
Von Ihnen per E-Mail an- oder eingegebene Daten bleiben gespeichert, bis uns entweder ein berechtigter Antrag auf Löschung vorliegt, Sie Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der ursprüngliche Zweck der Datenspeicherung endgültig und abschließend entfallen ist. Gesetzliche Bestimmungen zu Vorhalte- oder Aufbewahrungsfristen bleiben hiervon unberührt.
Als "Cookies" werden meist kleine Dateien oder sonstige Arten der Informationsspeicherung bezeichnet, die von Webservern (Dritter) auf Web-Browsern oder auch Rechnern der Nutzer für einen späteren Abruf gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät, auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch eines Onlineangebotes zu speichern.
Als temporäre Cookies, bzw. "Session-Cookies" oder "transiente Cookies", werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als "permanent" oder "persistent" werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status auch dann gespeichert werden, wenn ein Nutzer die Webseite nach mehreren Tagen wieder aufsucht. So können in einem solchen Cookie auch Interessen der Nutzer gespeichert werden und für Reichweitenmessungen und/oder Marketingzwecke verwendet werden.
Als "Third-Party-Cookie" werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (wenn es nur dessen eigene Cookies sind, spricht man von "First-Party Cookies!). Dabei können temporäre oder permanente Cookies eingesetzt werden. Welche Cookies die Webseite von www.polizei-beratung.de im Einzelnen nutzt, kann im Folgenden hiereingesehen werden.
Falls Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Browser/Rechner gespeichert werden, sollten sie die entsprechenden Systemeinstellungen ihres Browsers/Rechners deaktivieren. Dies kann jedoch zu gewissen Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen. Bereits abgespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen gelöscht werden. Sie können dem Einsatz von Cookies zur Reichweitenmessung oder zu Marketingzwecken über die Deaktivierungsseite der Netzwerkwerbeinitiative http://optout.networkadvertising.org/
und zusätzlich über die US-amerikanische Webseite http://www.aboutads.info/choices
oder über die europäische Webseite http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/ widersprechen.
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Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage des Forschungszwecks und des öffentlichen Interesses an der Kriminalprävention bei dem Betrieb, der Analyse und der Optimierung dieses Onlineangebotes (vgl. Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO) Inhalts- und/oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als "Inhalte").
Dies setzt immer voraus, dass die betreffenden Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne diese die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist somit zur Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Doch bemühen wir uns, nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte speichern. Drittanbieter können ferner auch sogenannte Pixel-Tags (d.h. unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch diese Pixel-Tags können Informationen, wie z.B. der Besucherverkehr auf dieser Webseite, ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser, zum Betriebssystem, zu verweisenden Webseiten, Besuchszeiten sowie weitere Angaben zur Nutzung dieses Onlineangebotes enthalten. Auch können sie mit Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.
Von uns in Anspruch genommene Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Funktionen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste oder auch Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen. Hierbei werden Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage öffentlicher Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO (ggfs. i.V.m. Art. 28 DS-GVO bei Auftragsdatenverarbeitung) verarbeitet.
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Google wird diese Informationen in unserem Auftrag erheben und verarbeiten, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen oder um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten auch (anonyme) Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.
Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung dieser Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern. Sie können auch die Erfassung der durch Cookies erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de
Die personenbezogenen (pseudonymisierten) Daten der Nutzer werden demnach nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert. Weitere Informationen zur Datennutzung zu Werbezwecken durch Google sowie weitere Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erhalten Sie in deren Datenschutzerklärung https://policies.google.com/technologies/ads
zur Datennutzung durch Google bei Nutzung von Websites oder Apps unserer Partner https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/partners
9. Onlinepräsenz in sozialen Medien
Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Nutzern zu kommunizieren und sie über unser Onlineangebot zu informieren. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass diese Plattformen für die Nutzung von www.polizei-beratung.de sowie zur Inanspruchnahme dortiger Tools (z.B. Sicherheitskompass) nicht zwingend erforderlich sind und ein Abruf bzw. eine Teilnahme auch direkt über die vorgenannte Websitemöglich ist. Eine Kommunikation mit den Betreibern der Website kann darüber hinaus auch auf andere Art und Weise (z.B. Telefon, E-Mail) erfolgen.
Wir weisen ebenso darauf hin, dass bei Nutzung der Plattformen Daten der Nutzer außerhalb des Raumes der Europäischen Union verarbeitet werden können. Hierdurch können sich für die Nutzer Risiken ergeben, da so eine Durchsetzung derer Rechte erschwert werden könnte. Anbieter, die unter dem Privacy-Shield zertifiziert sind, haben sich damit auch verpflichtet, die Datenschutzstandards der EU einzuhalten.
Ferner werden Nutzerdaten dort i.d.R. für Marktforschungs- oder Werbezwecke verarbeitet. So können z.B. aus dem Nutzungsverhalten und sich daraus ergebenden Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Die Nutzungsprofile können wiederum verwendet werden, um z.B. Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Plattformen zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, die das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer speichern (s.o. Ziffer II. 6.).
Darüber hinaus können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von Nutzern verwendeten Geräte gespeichert werden, insbesondere wenn Nutzer Mitglieder der jeweiligen Plattformen und bei diesen eingeloggt sind. Insoweit erfolgt auch hier die Verarbeitung personenbezogener Daten der Nutzer auf Grundlage der Projekt- und Forschungszwecke, mithin im öffentlichen Interesse an einer funktionierenden Information der Nutzer und einer einfachen Kommunikation gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO. Sofern Nutzer von den jeweiligen Anbietern der jeweiligen Plattformen um eine Einwilligung in die vorbeschriebene Datenverarbeitung gebeten werden, ist Rechtsgrundlage der Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DS-GVO.
Für eine detaillierte Darstellung der Verarbeitungen und der Widerspruchsmöglichkeiten ("Opt-Out"), verweisen wir auf die nachfolgend verlinkten Angaben der jeweiligen Anbieter. Bei Auskunftsanfragen oder Inanspruchnahme sonstiger Nutzerrechte weisen wir darauf hin, dass diese am effektivsten bei den Anbietern selbst angefragt werden:
Innerhalb unseres Onlineangebotes binden wir die Plattform YouTube des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, über Plugins ein. Dies geschieht ausschließlich in Hinblick auf Informationen zur Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Veröffentlicht werden z.B. Videobeiträge des ProPK sowie Inhalte zum Opferschutz, Informationen von Partnern und deren Unterstützern.
Datenschutz von Youtube: https://www.google.com/policies/privacy/
Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking.
13. Weitere (rechtliche) Hinweise
Allgemeines zum Datenschutz bei Social-Media
Bitte prüfen Sie genau, welche Informationen Sie von sich preisgeben wollen. Alles was Sie posten, ist für die Öffentlichkeit potentiell sichtbar und zunächst für unbestimmte Zeit bei Facebook, Instagram, Twitter & Co. gespeichert.
So sind beispielsweise Klicks auf den „Gefällt mir“-Button oder auch Ihre Beiträge in der Kommentarfunktion in der Regel für jeden – auch nicht registrierte – Facebook-Nutzer sichtbar. Denn auch wenn Sie nicht Fan unserer Seite sind oder werden, können Sie Kommentare oder „Gefällt mir“-Angaben zu unseren Beiträgen hinterlassen. Diese sind für alle sichtbar. Auch Ihr Nutzungsverhalten als nicht registrierter Besucher kann von Facebook protokolliert und ausgewertet werden. Allein durch den nicht registrierten Aufruf von Facebook übermitteln Sie in der Regel Ihre IP-Adresse, Prozessortyp sowie den benutzten Browser an Facebook.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hat keinen direkten Einfluss auf Art und Umfang der von YouTube verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Es ist hier nicht feststellbar und verlässlich nachvollziehbar, in welchem Umfang, an welchem genauen Ort und für welche Dauer die Daten tatsächlich gespeichert werden, inwieweit bestehenden Löschpflichten nachgekommen wird, welche Auswertungen und/oder Verknüpfungen mit den Daten vorgenommen werden und an wen sie (irgendwann) tatsächlich weitergegeben werden. Mit der Verwendung dieser Dienste werden eingegebene Daten von den Anbietern erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet. Unabhängig von Ihrem Wohnsitz werden die Daten in die Vereinigten Staaten, Irland oder jedem anderen Land, in dem die Anbieter sozialer Medien geschäftlich tätig sind, übertragen, gespeichert und genutzt.
Die eingebundenen Plattformen werten die von Ihnen geteilten Inhalte oftmals daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichern und verarbeiten vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer schicken und können Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken (W-LANs) oder auch über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen z.B. Werbung oder andere Inhalte -ggfs. auch durch Dritte- zukommen zu lassen. Zur Auswertung benutzten die Anbieter u.U. Analyse-Tools wie Facebook-; Twitter- oder Google-Analytics. Beachten Sie bitte also in diesem Zusammenhang deren Datenrichtlinien (s.u.) und nehmen Sie entsprechende Privatsphäre-Einstellungen in Ihrem Account bzw. an Ihrem Gerät/Browser vor.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch die Anbieter. Sollten derartige Tools für die Accounts des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes eingesetzt werden, geschieht dies weder im ausdrücklichen Auftrag noch wird dies sonst in irgendeiner Weise diesseits unterstützt. Die bei solchen Analysen erhobenen Daten über das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes werden diesem auch nicht von den Anbietern zur Verfügung gestellt. Auch hat das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools zu verhindern.
Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks auf einen bestimmten Beitrag sowie deren Reichweite, sind für das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes über deren Accounts einsehbar.
Die Anbieter von sozialen Medien erhalten in der Regel auch Informationen von Ihnen (z.B. wenn Sie Inhalte ansehen), auch wenn Sie keinen Account dort erstellt haben. Bei diesen sog. „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu der zuvor aufgerufenen Website und den von Ihnen aufgerufenen (Unter-) Seiten, Ihrem Standort, Mobilfunkanbieter, dem genutzten Endgerät (einschl. Geräte- und Anwendungs-ID) oder von Ihnen verwendete Suchbegriffe samt Cookie-Informationen handeln.
Sofern es sich um außereuropäische Anbieter ohne eigenständige Niederlassung im Gebiet der Europäischen Union handelt, sind diese nach deren eigener Auffassung nicht an hiesige Datenschutzvorschriften gebunden. Dies betrifft insbesondere nach europäischem Datenrecht (DS-GVO) bestehende Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit oder Widerspruch gegen die Datenverarbeitung.
Möglichkeiten, die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken haben Sie jedoch regelmäßig in den Einstellungen Ihres Social Media Accounts (sofern vorhanden!) unter dem Punkt „Datenschutz und Sicherheit“ (o.ä.). Darüber hinaus können Sie auch in den „Einstellungen“ Ihres Browsers Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen vornehmen.
Bei mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablet-Computer) können Sie in den Einstellungen den Zugriff auf Kontakt- und Kalenderdaten, Fotos, Standortdaten etc. beschränken. Diese Möglichkeiten sind nach Art und Umfang jedoch abhängig vom genutzten Betriebssystem (Android, iOS etc.).
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot in den sozialen Netzwerken erreichen Sie uns jederzeit per E-Mail unter info@polizei-beratung.de
Die Datenschutzerklärung dieser Webseite finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/rechtliches/datenschutz
Informationen zu Social-Media-Diensten
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes nutzt die technische Plattform und die Dienste von “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA.
Das Internet ist jedoch kein "rechtsfreier Raum", deshalb halten wir nachfolgend einige wichtige Informationen für Sie bereit. Diese beziehen sich sowohl auf unsere eigenen Devisen und Verhaltensweisen, definieren jedoch auch Spielregeln, die von allen Nutzern für eine gedeihliche und konstruktive Kommunikation verbindlich einzuhalten sind.
2. Anzeigen, Mitteilungen und Hinweise
Für Notrufe wählen Sie bitte immer die Rufnummer 110.
Sie können über unsere Webseite keine Anzeigen erstatten.
Melden Sie Hinweise auf Straftaten oder sonstige verdächtige Beobachtungen Ihrer nächstgelegenen Polizeidienststelle oder nutzen Sie hierfür die unter den Bundesländern aufgeführten Internetwachen (https://www.polizei.de). Da das Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) nicht operativ und nicht auf dem Gebiet der Strafverfolgung tätig wird, sind solche Hinweise und Mitteilungen an die für deren Entgegennahme zuständigen Polizeidienststellen zu richten.
Teilen Sie daher keinesfalls Zeugenhinweise, insbesondere auch personenbezogene oder ähnliche Daten über Adressen unserer Webseite (z.B. E-Mail) mit. Für Fahndungen, Zeugenaufrufe u.ä. gibt es besondere Erreichbarkeiten der jeweils zuständigen Polizeidienststelle (s.o.).
Aus Gründen der sprachlichen Übersichtlichkeit und Einfachheit verzichten wir auf unserer Webseite auf das gendern. Wenn also beispielsweise von Nutzern oder auch Kollegen die Rede ist, sind gleichzeitig und genauso wertschätzend natürlich Nutzerinnen bzw. Kolleginnen gemeint.
4. Virtuelles Hausrecht ("Blocking Policy")
Es entspricht ständiger Rechtsprechung jedenfalls deutscher Gerichte, dass Betreibern von Foren und Chatrooms ein sog. Virtuelles Hausrecht zusteht (z.B. LG Bonn, Urt. v. 10.11.1999, Az. 10 O 457/99; OLG Köln, Beschl. v. 25.8.2000, Az. 19 U 2/00; LG München I, Urt. v. 25.10.2006, Az. 30 O 11973/05). Dies gilt auch für Träger öffentlicher Einrichtungen (hierzu z.B. OVG Münster, Beschl. v. 19.05.2015, Az 15 A 86/14).
Das heißt, dass ein Anspruch auf Zugang bzw. Zulassung zur Nutzung auch öffentlich-rechtlicher Internetseiten nur im Rahmen der Zweckbestimmung der Einrichtung nach Maßgabe der jeweiligen Benutzungsordnung besteht (s.o. Ziffer 4. sowie Nutzungskonzept). Dies gilt insbesondere dann, wenn das Onlineangebot auf eigenen Servern vorgehalten wird. Für Kommentare und Posts auf Fanpages hierbei eingebundener sozialer Netzwerke gilt dagegen regelmäßig das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (NetzDG). Jedoch kann auch hier - aufgrund gleichzeitiger Verantwortlichkeit nach Telemediengesetz (TMG) und einer höchstrichterlich festgestellten datenrechtlichen Mitverantwortung des Seitenbetreibers - ein eigenständiges virtuelles Hausrecht eingreifen.
b) Gestuftes Konzept
Bei nicht eindeutig/offensichtlichen Verstößen kann ein Kommentar zunächst verborgen werden, sodass dieser nur noch für den Verfasser und dessen "Freunde", nicht mehr jedoch für andere Nutzer sichtbar sind. Der Verfasser wird hierüber regelmäßig noch nicht benachrichtigt (sofern unangefragt). Er kann jedoch Kontakt mit dem Seitenbetreiber (ProPK) aufnehmen, um die Gründe für die Sperrung zu erfragen. In der Regel wird eine Begründung in angemessener Zeit (max. 1 Woche) erfolgen.
Kommentare, die offensichtlich gegen unsere Regeln, insbesondere geltendes Recht verstoßen, werden zur eingehenderen Prüfung zunächst gesperrt, d.h. für Dritte erstmal unsichtbar gemacht. Sofern sich dann ergibt, dass ein Regel- bzw. Rechtsverstoß vorliegt, werden sie vollständig gelöscht. Hiervon wird der Nutzer informiert, der gegen diese Entscheidung (formlos) Beschwerde beim Seitenbetreiber (ProPK) einlegen kann. Diese wird in angemessener Zeit beschieden (ca. 1 Woche). Da beim Einstellen rechtswidriger Kommentare in ein soziales Netzwerk regelmäßig das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (NetzDG) einschlägig sein dürfte, werden diese Fälle i.d.R., jedenfalls sofern hierüber Uneinigkeit zwischen Nutzer und ProPK besteht, auch dem jeweiligen Netzwerkbetreiber gemeldet. Dieser wird eigene Prüfungen vornehmen und ggfs. den Beitrag seinerseits von der entsprechenden Fanpage nehmen.
Bei grundlegenden und/oder widerholten Verstößen werden wir prüfen, ob wir einen Nutzer vom jeweiligen Social Media- bzw. Onlineangebot vollständig und/oder dauerhaft ausschließen können. Sollte eine vorläufige Prüfung eine strafrechtliche Relevanz der Äußerung ergeben oder nahelegen, behalten wir uns zudem vor, Anzeige zu erstatten um ein polizeiliches Ermittlungsverfahren in die Wege zu leiten. Dies sollte jedoch nur in äußersten Ausnahmefällen in Betracht kommen.
c) Sachkunde, Zweck und Meldung
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) behält sich dieses eigene Prüfrecht vor und nimmt dabei in Hinblick auf eine (vorläufige) Einschätzung für das Vorliegen von Verstößen bzw. Rechtsverletzungen eine erhöhte Sachkunde für sich in Anspruch. Dies gewährleistet eine sorgfältige Prüfung und die angemessene Berücksichtigung und Einhaltung des Grundrechts der Nutzer auf freie Meinungsäußerung (vgl. Art. 5 Abs. 1 GG, ggfs. auch im Wege der sog. mittelbaren Drittwirkung).
Durch diese "Blocking Policy" soll die Qualität der Diskussion in den Online-Netzwerken verbessert, jedenfalls aber auf einem guten Niveau gehalten werden. Wenn Sie das Gefühl haben oder glauben, dass vorgenannte Regeln oder auch gesetzliche Tatbestände durch einen Beitrag missachtet bzw. erfüllt werden, können Sie uns hiervon (z.B. per E-Mail, nicht jedoch online!) in Kenntnis setzen. Wir werden diesem Hinweis bzw. der Beschwerde dann nachgehen und nach eingehender Prüfung erforderlichenfalls weitere Schritte einleiten.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt seit fast 50 Jahren das Ziel, sowohl Bevölkerung als auch Medien, deren jeweilige Multiplikatoren sowie andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zur Kriminalitätsverhinderung aufzuklären.
Dies geschieht insbesondere durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Veröffentlichung und Herausgabe von Print- und Online-Medien. Hierdurch sollen zielführende Maßnahmen und Konzepte entwickelt werden, um insbesondere auch die örtlichen Polizeidienststellen in ihrer Kriminal- und Präventionsarbeit länderübergreifend und bundesweit zu unterstützen.
II. Eigene Website
Die Website www.polizei-beratung.de dient der Information der Bevölkerung und anderer Zielgruppen über die Themen der Polizeilichen Kriminalprävention. Sie ist zentraler Bestandteil der polizeilichen Aufklärungsarbeit über Kriminalität und vermittelt Sicherheitshinweise, anhand derer sich alle angesprochenen Zielgruppen vor Straftaten schützen können. Darüber hinaus leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Opferschutz, weil sie Informationen für Betroffene bereitstellt. Diese Website wird gestalterisch, technisch und inhaltlich permanent auf ihren Kommunikationserfolg bei den Zielgruppen bzw. Zielgruppensegmenten überprüft und in regelmäßigen Abständen evaluiert.
Die polizeiliche Einbindung von sozialen Netzwerken auch in die präventive Arbeit liegt nahe, da über soziale Netzwerke zum einen internetaffine Zielgruppen erreicht werden können. Zum anderen handelt es sich bei diesen Netzwerken in ihrer grundsätzlichen Struktur um kommunikativ und dialogisch ausgerichtete Medien, die für die Aufklärungsarbeit geradezu prädestiniert erscheinen.
Zudem ist zu erwarten, dass Informationen in sozialen Netzwerken nicht nur eine praktikable, sondern – wie bereits dargestellt - auch rentable Alternative zu bisherigen Präventionsmitteln darstellen, da über soziale Netzwerke mit einem relativ geringen Einsatz von Ressourcen eine sonst eher schwer zu erreichende Zielgruppe angesprochen werden kann.
III. Plattformenauswahl (Risikoidentifikation/-analyse)
Die Auswahl eines Social-Media-Kanals für die Zwecke der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes richtet sich an deren Präsenz und Verbreitungsgrad unter dem angesprochenen Personenkreis aus.
Zum Google-Konzern gehört das genutzte Film- und Videonetzwerk YouTube. Nach dessen Angaben gehen weltweit täglich ca. eine Milliarde Besucher auf diese Seite, naturgemäß ein starkes Argument für Reichweite und Erreichbarkeit. Auch hier ist die Nutzung kostenfrei, zumal hier ein vollständig werbefinanziertes Modell gewählt wurde. Reichweite und Kostenfreiheit sind auch Gründe, die für eine Einbindung des Dienstes sprechen; zumal auch in diesem Fall nicht ersichtlich ist, wie ein Verzicht auf den Kanal in Hinblick auf Funktion und Reichweite kompensierbar sein sollte. Andererseits muss eine datenrechtliche Risikoabwägung das Gesamtkonzept von YouTube miteinbeziehen, wonach das Sammeln werberelevanter Daten als wichtiger Baustein anzusehen ist. Dies muss in die Identifikation, Analyse und letztlich auch Bewertung des datenrechtlichen Risikos für Endnutzer miteinfließen. Insofern bedarf es auch zusätzlicher, über Hinweise in der Datenschutzerklärung hinausgehende Sensibilisierungsmaßnahmen gegenüber den Nutzern. Diese sollen in regelmäßigen Abständen durch Nachrichten und Hinweise auf dem eigenen Online-Angebot (s.o.) auf die entsprechenden, besonderen Problemlagen aufmerksam gemacht werden.
Das ProPK wählte den genannten Kanal, weil dieser die Internetseite www.polizei-beratung.de sinnvoll ergänzt und unterstützt, indem dieser der Bekanntmachung kriminalpräventiver Inhalte und der Kommunikation mit erweiterten Zielgruppen(-segmenten) dient. Es gilt die strenge Vorgabe, dass ausschließlich Themen der Kriminalprävention sowie artverwandte Fragen Gegenstand der Information bzw. Kommunikation sein sind. Diskussionsteilnehmer bzw. Beiträge, die diese vorgegebenen Bereiche verlassen oder Gefahr laufen, den gesetzlichen Rahmen und insofern relevante Tatbestände (insbes. StGB, NetzDG, TMG) zu verletzen, werden mit einer ausgewogenen, zuvor transparent und klar kommunizierten "Blocking Policy" von Beginn an konfrontiert (siehe auch: Verhaltensregeln).
Sämtliche Onlineangebote des ProPK sind nicht dazu geeignet, Anzeigen jedweder Art zu erstatten und/oder Warnmeldungen, Verkehrsdurchsagen oder auch Fahndungsaufrufe zu verbreiten. Auch eine (individuelle) Rechtsberatung soll und darf hier nicht erfolgen.
IV. Betreuung des Online-Angebots
Sowohl der Kanal, der über das Social-Media-Angebot abrufbar ist, als auch Interaktionen auf der eigenen Website werden von geschultem (Polizei)Personal kontinuierlich betreut, gepflegt und überwacht. So kann eine dem Nutzerbedürfnis angemessene und die Projektzwecke ausreichend berücksichtigende Kommunikation sowie eine dauerhafte Rückkoppelung und damit Evaluierung stattfinden. Diese permanente Betreuung und Überwachung der Kommunikation und deren Inhalte ist bereits aufgrund der Erfordernisse zur Einhaltung bzw. Auslegung gesetzlicher Vorgaben (z.B. § 10 TMG, § 3 NetzDG) geboten.
Den hiermit verbundenen, insbesondere datenrechtlichen Problemlagen ist ein gesteigerter Aufklärungsbedarf in Hinblick auf die (generelle) Nutzung von sozialen Medien geschuldet. Eine gestalterische und inhaltliche Besonderheit von www.polizei-beratung.de liegt darin, dass in gesonderten, durch einen eigenen Button gekennzeichnete Datenschutzhinweisen (Social Media) auf die besonderen datenrechtlichen Gefahren, welche mit der Nutzung der hierbei eingebundenen Plattformen einhergehen, hingewiesen wird.
Die Datenschutzerklärung dieser Website sowie die Hinweise unter Social-Media weisen Interessenten und Nutzer des jeweiligen Angebots ausdrücklich auf die Möglichkeit alternativer, außerhalb der sozialen Netzwerke bestehender Kommunikationsformen und -wege (z.B. E-Mail, Telefon) hin.
Verantwortlich und direkter Ansprechpartner für Fragen von Nutzern in Hinblick auf die redaktionelle und technische Betreuung des gesamten Online-Angebots sowie alternative Kontaktmöglichkeit zu den einzelnen Online-Angeboten ist die
Zentrale Geschäftsstelle des
Tel.: 0711/ 5401 - 2062
Web: www.polizei-beratung.de
Diese ist auch Verantwortliche Stelle i.S.v. § 5 TMG bzw. § 55 RStV.
V. Folgenabschätzung (Risikobewertung)
Somit würde auch eine abschließende datenrechtliche Folgenabschätzung zu folgendem Ergebnis führen: Zwar stellt sich die Nutzung des eingebundenen Social-Media-Kanals insgesamt, zum Teil auch in Hinblick auf nur einzelne Dienste oder Tools, als durchaus erhöhtes datenrechtliches Risiko dar; zumal das Verhalten und der tatsächliche Umgang dieser Plattformen mit Nutzerdaten kaum überprüft werden kann. Einer nun durch die höchstrichterliche Rechtsprechung festgestellten datenrechtlichen Mitverantwortung wird jedoch durch verschiedene Maßnahmen der (mit-)verantwortlichen Stelle entsprochen: Zunächst wird den entsprechenden Anforderungen durch weitreichende Informations- und Aufklärungsangebote, wie z.B. durch ausführliche Hinweise auf einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit diesen Medien sowie jeweils bestehender Möglichkeiten zur Änderung technischer Voreinstellungen auf Geräten und Browsern, aber auch durch eigene technisch-organisatorische Maßnahmen nachgekommen.
Es werden auch alternative und datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt, selbst wenn sie nicht immer die vollständige Inanspruchnahme der Dienste ermöglichen. Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, wenn kein eigener Account eingerichtet wird oder eine Registrierung erfolgen muss, um die jeweiligen Dienste in Anspruch zu nehmen.
Somit führt eine abschließende Bewertung der datenrechtlichen Risiken für Nutzer dieses Onlineangebots jedenfalls zu der vorläufigen Bewertung, dass insofern zwar durchaus erhöhte Risiken für die Rechte und Freiheiten betroffener Nutzer im Einzelfall bestehen, welche jedoch bei Einhaltung und Anwendung der vorgenannten Maßnahmen angemessen und ausreichend abgefangen werden können.
Dieses Nutzungskonzept wird zweimal im Jahr hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Die Nutzer werden von uns regelmäßig bezüglich der Risiken für ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung sensibilisiert.
Um die Lesbarkeit zu vereinfachen, verwenden wir auf dieser Website maskuline Bezeichnungen für beide Geschlechter.

References: Art. 4
 Art. 12
 Art. 14
 Art. 12
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 7
 § 27
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 17
 Art. 17
 Art. 17
 § 27
 Art. 8
 Art. 26
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 44
 Art. 17
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 7
 Art. 77
 Art. 26
 § 10
 § 3
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 5
 § 10
 § 3
 § 5
 § 55