Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4065.htm
Timestamp: 2018-11-21 19:00:22+00:00

Document:
4.065 Hermannsberger Weiher
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Hermannsberger Weiher« auf dem Gemeindegebiet Achberg, Landkreis Ravensburg vom 21. Dezember 1973(GBl. v. 12.02.1974, S. 53).
Auf Grund der §§ 4, 15 Abs. 1 und 2 sowie § 16 Abs. 2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26.Juni 1935 (RGBI. I S. 821), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung und Bereinigung von Straf‑ und Bußgeldvorschriften des Landes Baden ‑Württemberg vom 6. April 1970 (Ges.Bl. S. 111), und des § 10 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8.Juni 1959 (Ges.Bl. S.53), zuletzt geändert durch das Zweite Gesetz über die Änderung von Zuständigkeiten der Ministerien vom 25.Juli 1972 (Ges.Bl. S. 400) wird mit Zustimmung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt folgendes verordnet:
Das in § 2 näher bezeichnete Grundstück auf dem Gemeindegebiet Achberg, Landkreis Ravensburg, wird mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch des Regierungspräsidiums Tübingen eingetragen und als Naturschutzgebiet »Hermannsberger Weiher« unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca. 17,3 ha und umfaßt nach der Bezeichnung am 31. Dezember 1972 das Flurstück Nr. 838/1 der Gemarkung Sieberatsweiler.
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Flurkarte im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, rot eingetragen. Diese Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen aufbewahrt. Eine weitere Ausfertigung der Karte befindet sich beim Landratsamt als untere Naturschutzbehörde in Ravensburg. Diese Karte kann während der Sprechzeiten eingesehen werden.
3. Feuer anzumachen;
4. zu lärmen, Radio‑ oder sonstige tonerzeugende Geräte zu betreiben;
5. Düngestoffe oder Chemikalien einzubringen.
4. ordnungsmäßige Abwehrmaßnahmen gegen Kulturschädlinge oder lästige Insekten,
5. Bild‑ oder Schrifttafeln, die ausschließlich auf den Schutz des Gebietes hinweisen.
1. die Durchführung der Bestimmungen zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Abweichung mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist oder
(1) Wer im Schutzgebiet entgegen § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vorsätzlich Veränderungen vornimmt, wird nach § 21 Nr. 1 des Reichsnaturschutzgesetzes bestraft.
1. entgegen § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes fahrlässig Veränderungen vornimmt, handelt ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes,
2. vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen des § 4 zuwiderhandelt, handelt ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs.2 Nr.2 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes und kann mit einer Geldbuße belegt werden.

References: § 16
 § 10
 § 2
 § 16
 § 21
 § 16
 § 13
 § 4
 § 13