Source: http://www.gaef.de/frames/satzung.html
Timestamp: 2017-03-30 20:21:34+00:00

Document:
Satzung der Gesellschaft für Aerosolforschung
Alle Funktionsbezeichnungen sind geschlechtsneutral zu betrachten. §1
Die Vereinigung führt den Namen Gesellschaft für Aerosolforschung.
Sitz der Gesellschaft für Aerosolforschung ist Bad Soden.
§2 Aufgaben der Gesellschaft für Aerosolforschung
Die Gesellschaft für Aerosolforschung dient
der Förderung der Wissenschaft in allen Bereichen der Aerosolforschung,
der Förderung der Information auf interdisziplinärer Basis der Mitglieder und der Öffentlichkeit durch Veranstaltungen von Tagungen und durch Publikationen,
der Pflege der internationalen Zusammenarbeit und des Gedankenaustausches,
der Förderung des Nachwuchses und der Lehre.
Die Gesellschaft für Aerosolforschung verfolgt ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der
Die Gesellschaft für Aerosolforschung hat folgende Mitglieder:
Ordentliche Mitglieder können natürliche Personen werden,
die beruflich auf dem Gebiet der Aerosolforschung oder verwandter Disziplinen tätig sind.
Studentische Mitglieder können natürliche Personen werden,
die an einer wissenschaftlichen Hochschule, einer Fachhochschule oder gleichwertigen Einrichtungen im In- oder
Ausland studieren und sich mit den in § 2, Absatz 1 genannten Gebieten beschäftigen.
Fördernde Mitglieder der Gesellschaft für Aerosolforschung
können natürliche und juristische Personen, Gesellschaften und Körperschaften sein, die in der Lage
und bereit sind, den Zweck der Gesellschaft für Aerosolforschung ideell und materiell zu fördern.
Ehrenmitglieder können natürliche Personen werden, die
Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der Aerosolforschung oder verwandter Disziplinen gefördert haben,
bemerkenswerte eigene Forschungen oder Erfindungen oder
Führungsstellungen in bedeutenden Unternehmen oder
hervorragende Erfolge in der Lehre.
Über die Aufnahme von Mitgliedern und über die Änderung
der Mitgliedschaftsart beschließt der geschäftsführende Vorstand.
Die Mitglieder zahlen Beiträge entsprechend den Bestimmungen einer Beitragsordnung, die der geschäftsführende Vorstand erlässt und die der Genehmigung der Mitgliederversammlung (siehe § 5) bedarf. Die Beiträge sind am 1. Januar eines jeden Jahres im Voraus fällig. Bei der Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss wird die Beitragszahlungspflicht für das laufende Jahr nicht berührt.
Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen und Leistungen
der Gesellschaft für Aerosolforschung teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind in der Mitgliederversammlung
stimmberechtigt und können in Organe der Gesellschaft für Aerosolforschung gewählt werden.
Die schriftliche Übertragung des Stimmrechts für jeweils eine Sitzung ist zulässig. Durch schriftliche
Stimmrechtübertragung vertretene Mitglieder gelten als erschienen. Ein Mitglied kann höchstens zehn Stimmen
auf sich vereinigen. Die weisungsgebundene Übertragung eines Stimmrechts unterliegt nicht dieser Beschränkung.
Die Rechte der Mitglieder ruhen, wenn die Mitglieder mit der Zahlung
ihrer Beiträge mehr als sechs Monate im Rückstand geraten sind.
bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen
oder nicht rechtsfähigen Vereinen durch deren Auflösung
durch Austritt mittels eingeschriebenen Briefes an den geschäftsführenden
Vorstand zum Ende des betreffenden Kalenderjahres
durch Ausschluss unter Angabe von Gründen.
Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der erweiterte Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Vorstandsmitglieder nach Anhörung des Betroffenen.
Die Gesellschaft für Aerosolforschung hat folgende Organe:
Gesamtheit der Mitglieder.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom geschäftsführenden Vorstand mit einer Frist von sechs Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom geschäftsführenden
Vorstand oder auf Antrag von mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder einberufen. §5 Absatz 1 findet
die Genehmigung des Tätigkeits- und Kassenberichts des geschäftsführenden
die Auflösung der Gesellschaft für Aerosolforschung.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie gemäß § 5 Abs. 1 einberufen wurde und mindestens 10 % der stimmberechtigten Mitglieder in der Versammlung anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Auflösung der Gesellschaft für Aerosolforschung erfordert, dass sich drei Viertel der Anwesenden für die Auflösung aussprechen. Eine Auflösung ist nur möglich, wenn in der Einladung zur Mitgliederversammlung ausdrücklich auf diesen Tagesordnungspunkt hingewiesen worden ist.
Die Versammlungsprotokolle werden von einem von der Versammlung
gewählten Protokollführer schriftlich niedergelegt und vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer
wählt den erweiterten Vorstand durch Urabstimmung und
beschließt Satzungsänderungen durch Urabstimmung.
Die Durchführung der Urabstimmung geschieht wie folgt: Es ist ein Ausschuss aus 3 Mitgliedern der Gesellschaft für Aerosolforschung zu bilden, der die Urabstimmung leitet. Der Vorsitzende des Ausschusses darf nicht gleichzeitig Vorstandsmitglied sein.
Der Ausschuss fordert die Gesamtheit der Mitglieder schriftlich auf, bis zu einem bestimmten Termin Kandidaten-Vorschläge einzureichen. Zwischen dem Tag der Bekanntgabe dieser Ausschreibung und dem Termin müssen mindestens 10 Wochen liegen.
Jeder Kandidatenvorschlag ist gültig, der von der Mehrheit
des Vorstandes oder von wenigstens 5 Mitgliedern eingereicht wird und die schriftliche Zustimmung der/des Vorgeschlagenen
Nach Ablauf des Termins werden die Wahlunterlagen an alle Mitglieder geschickt. Der Stimmzettel umfasst die Namen aller Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge und zu jedem Namen einen Kreis, in dem durch Einfügen eines Kreuzes der jeweilige Kandidat gewählt werden kann. Die Frist für die Rücksendung der Stimmscheine muss wenigstens 10 Wochen (vom Tag des Versandes an gerechnet) betragen.
Der Wahlausschuss zählt die Stimmen aus. Es wird eine Rangfolge der Kandidaten nach der Anzahl der auf sie entfallenden Stimmen erstellt. Die ersten neun Personen dieser Rangliste sind als neue Mitglieder des erweiterten Vorstands gewählt. Vereinigen die neunte und die zehnte Person jeweils die gleiche Stimmenzahl auf sich, entscheidet das Los.
Die Mehrheit des erweiterten Vorstandes oder eine Gruppe von wenigstens
10 % der Mitgliederschaft kann Satzungsänderungen initiieren.
Die geplante Satzungsänderung muss den Mitgliedern mindestens 6 Wochen vor einer Mitgliederversammlung über den Vorstand zur Kenntnis gegeben und dann in der Mitgliederversammlung diskutiert werden, wobei Änderungen des Entwurfes mehrheitlich erfolgen können.
Anschließend wird die geplante Satzungsänderung an alle
Mitglieder versandt, die innerhalb von 10 Wochen durch einfache Mehrheit der Urabstimmungs-Rückantworten über
Annahme oder Ablehnung der Satzungsänderung entscheiden.
Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus dem Präsidenten, seinem Stellvertreter, dem Generalsekretär, dem Kassenwart, dem ehemaligen Präsidenten, der zuletzt dieses Amt ausübte, und fünf weiteren Mitgliedern. Im erweiterten Vorstand sollen die verschiedenen Bereiche der Aerosolforschung in angemessener Weise vertreten sein. Die Vorstandsmitglieder sollen Mitglieder der Gesellschaft für Aerosolforschung sein und sind ehrenamtlich tätig. Ein Platz unter den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes ist für studentische Mitglieder der GAeF einschließlich Doktoranden vorgesehen. Diesen erhält das studentische Mitglied mit den meisten Stimmen.
Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes - mit Ausnahme des ehemaligen
Präsidenten - werden auf zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie können nur zweimal
hintereinander gewählt werden.
Der erweiterte Vorstand wählt aus seiner Mitte den Präsidenten,
seinen Stellvertreter, den Generalsekretär und den Kassenwart für die Dauer ihrer Amtszeit als Mitglieder
des erweiterten Vorstands. Sie sind der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Zwei von
ihnen vertreten die Gesellschaft für Aerosolforschung gerichtlich und außergerichtlich.
Der Präsident leitet die Sitzungen des erweiterten Vorstandes
und die Mitgliederversammlung. Er wird bei Abwesenheit durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
die Veranstaltung von Tagungen und Ausstellungen
die Festlegung von Ausführungsbestimmungen zu dieser Satzung
die Aufstellung einer Beitragsordnung
die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern und
die Vorlage eines Tätigkeits- und eines Kassenberichtes bei
der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung.
Der erweiterte Vorstand kann zur Durchführung besonderer Aufgaben Ausschüsse einsetzen. In die Ausschüsse können alle Mitglieder der Gesellschaft für Aerosolforschung berufen werden.
Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder schriftlich unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung mit zweiwöchiger Frist geladen und mindestens 5 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei einer Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. In dringenden Fällen kann der Präsident im schriftlichen Verfahren abstimmen lassen.
Der Kassenwart kann auch ein einfaches Mitglied der Gesellschaft für Aerosolforschung sein, ohne dass er als Mitglied des Vorstandes durch Urabstimmung gewählt wird. In diesem Fall ist er nicht Vorstand im Sinne des § 26 BGB, sondern wird von den gewählten Vorstandsmitgliedern für die Amtsperiode bestellt. Der erweiterte Vorstand setzt sich in diesem Fall zusammen aus dem Präsidenten, seinem Stellvertreter, dem Generalsekretär, dem ehemaligen Präsidenten und 6 weiteren Mitgliedern.
Die Mitgliederversammlung beauftragt für jedes Geschäftsjahr
zwei Rechnungsprüfer mit der Prüfung des Tätigkeits- und Kassenberichts des geschäftsführenden
Vorstands. Sie kann hiermit Mitglieder oder Dritte beauftragen.
Der erweiterte Vorstand kann Dritte damit beauftragen, die Geschäfte
der Gesellschaft für Aerosolforschung zu besorgen.
Die Geschäftsführung ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung
und an die Weisungen des erweiterten Vorstands gebunden. Der erweiterte Vorstand übt die Aufsicht über
die Tätigkeit der Geschäftsführung aus.
Mittel des Vereins dürfen nur für die Zwecke der Gesellschaft
für Aerosolforschung verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung
der Gesellschaft für Aerosolforschung nicht mehr als ihre geleisteten Bareinlagen und den gemeinen Wert gegebener
Sacheinlagen zurück. Mitgliedsbeiträge und Spenden werden nicht zurückerstattet.
Bei der Auflösung der Gesellschaft für Aerosolforschung muss das vorhandene Vermögen ausschließlich gemeinnützigen Zwecken auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet zugeführt werden. Zuwendungen an Mitglieder der Gesellschaft sind ausgeschlossen. Vor der Verteilung des Vermögens ist die Zustimmung des Finanzamtes einzuholen.
Oxford, den 8. September 1992: Neufassung der ursprünglichen Satzung vom 18. Oktober 1972.
Änderung: Blois, den 31. Mai 1994
Änderung: Gent, den 17. Januar 2006
Letzte Änderung: Salzburg, den 14. Januar 2008.

References: §1

§2
 § 2
 § 5
 §5
 § 5
 § 26
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