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Timestamp: 2020-04-05 22:40:30+00:00

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Ökologische Direktzahlungen | Heidis Mist
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Das Internationale Jahr des Bodens geht zu Ende
Copyright: Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS)
Heute (5.12.15) ist der Weltbodentag. Ein Grund zum Feiern? Kaum! Eher zum Nachdenken darüber, dass es dem Boden, der dünnen Schicht auf der Erdkugel, die uns ernährt, dreckig geht, auch bei uns. Das hat sich im Internationalen Jahr des Bodens nicht geändert.
Die Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS) hat den Grundwasserboden zum Boden des Jahres 2016 ernannt.
Der Boden ist ein Filter für Wasser. Er kann gewisse Schadstoffe abbauen, andere nicht. Doch auswechseln können wir den Bodenfilter nicht. So sollten die Spezialisten weiterdenken und nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wie das z.B. mit der Förderung (Ökologische Direktzahlungen!) der „bodenschonenden Anbausysteme“ geschieht, denn diese werden mit Herbiziden (Glyphosat…) betrieben.
Beachtenswert ist das pfluglose Anbausystem von Iris und Bernhard Hänni in Noflen BE, Gewinner des diesjährigen «Grand Prix Bio Suisse». Auf neun Hektaren bauen sie über 200 Sorten Gemüse an und vermarkten die Produkte selber im eigenen Bio-Stadthofladen in Thun sowie über ein Abo per Velokurier.
5.12.15 HOME
Schlagwörter:Ökologische Direktzahlungen, BGS, Boden des Jahres, Bodenfilter, Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz, bodenschonende Anbausysteme, Glyphosat, Grundwasserboden, Internationales Jahr des Bodens, Weltbodentag
Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (5) Pflanzenschutzmittel, «le Boiron des Morges» (VD)
Das «Projet Boiron» im Kanton Waadt begann 1996. Hohe Pestizid-Konzentrationen wurden im Boiron de Morges gemessen, je nach Pflanzenschutzmittel (PSM) bis das 80-fache des Grenzwerts! Kantonale Stellen, Bauern, Fischer und Gemeinden erarbeiteten zusammen eine Strategie. Zur Umsetzung braucht es aber Geld. Sie reichten bei Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ein Gewässerschutzprojekt (Ökologische Direktzahlungen) gemäss Art. 62a des Gewässerschutzgesetzes ein; es war das erste Pflanzenschutzmittelprojekt. Dieses Pilotprojekt läuft seit 2005.
Die Schlussfolgerungen am Ende der ersten Projektphase lauteten: Die chemische und biologische Qualität des Boiron hat sich zwar verbessert, aber die Anfangsziele wurden nicht erreicht, daher war eine Verlängerung bis 2016 nötig. „Die Ausweitung auf andere Flüsse würde zu menschlichen und finanziellen Ressourcenmankos führen.“, heisst es im Vortrag Landwirtschaft und Umweltschutz ziehen am selben Strick: Gewässerschutzprojekt im Kanton Waadt von Raymond Vallier, Direction générale de l’environnement, an der Tagung Cleaner Production in Pflanzen verarbeitenden Betrieben des Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute vom 23.11.10.
Freiwillige Teilnahme – wir müssen bezahlen
Die Teilnahme an den Projekten ist für die Landwirte freiwillig, zusätzliche Kosten oder Ertragsausfälle werden entschädigt. Wir Bundessteuerzahlende vergüten 80% der Investitionen und 50% der Betriebskosten; bis Ende 2014 waren es über eine Million Franken. Die restlichen Kosten übernehmen die Steuerzahlenden des Kantons Waadt und der betroffenen Gemeinden.
Waschstation: Eine nachhaltige Investition
Eine wichtige Massnahme war der Bau einer Waschstation für das Auftanken und Waschen der Sprühgeräte und das Waschen der Landmaschinen sowie eine biologische Reinigungsanlage (Gemisch von Erde, Kompost und Stroh) für das verschmutzte Wasser in Denens. Mit Pflanzenschutzmittel verschmutztes Waschwasser fliesst oft in die Meteorwasserleitung und somit direkt in Bäche. Welcher Bauer möchte schon Herbizid-Reste auf seiner Wiese haben! Ein Gewerbetreibender beklagte sich bei Heidi darüber, dass er für die Reinigung der Fahrzeuge einen Waschplatz einrichten musste (auf eigene Kosten), die Bauern hingegen könnten ihre Maschinen und Geräte waschen wo sie wollten.
Ersatz von problematischen Wirkstoffen durch weniger schädliche
Begrünung einiger Parzellen in gefährdeten Gebieten
zusätzliche Saatstreifen quer zum Hang
Förderung der mechanischen Unkrautbekämpfung im Wein-, Obstbau und gewissen Ackerkulturen
Drei der 73 am Projekt teilnehmenden Bauern haben auf biologische Bewirtschaftung umgestellt.
Kleine Gewässer am stärksten verschmutzt
Der Boiron de Morges ist keine Ausnahme. Zahlreiche kleine Bäche und Kleinstgewässer sind stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet, und ihr biologischer Zustand ist schlecht. Am grössten ist die Belastung in den Monaten Juni und Juli. Messwerte sind nur eine Annäherung an die tatsächlichen Spitzenkonzentration nach einer PSM-Spritzung. Verschiedene Fachartikel und Studien zu Mikroverunreinigungen in Fliessgewässern und deren ökotoxikologische Beurteilung.
Heidi meint: In Anbetracht der Finanzlage der Kantone und Gemeinden wird es nicht möglich sein, die vielen verschmutzten Bäche mit Gewässerschutzprojekten zu sanieren, dies obwohl dafür unbeschränkt Bundesgelder in Form von „Ökologische Direktzahlungen“ zur Verfügung stehen.
Und das PSM-Projekt Boiron? Was geschieht, wenn der Geldsegen versiegt? Es war am Anfang schwierig, die Bauern für die Teilnahme zu gewinnen. Es ist unwahrscheinlich, dass sie die Einschränkungen ohne Entgeld beibehalten werden.
Übersicht über alle Gewässerschutzprojekte gemäss Gewässerschutzgesetz Art. 62a: Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig (4), TOTAL Bundesbeiträge bis Ende 2014, Heidis Mist 6.8.15.
Un projet pilote requinque le ruisseau du Boiron, 24 heures, 10.7.15.
2.10.15 HOME
Schlagwörter:Ökologische Direktzahlungen, BLW, Boiron de Morge, Bundesamt für Landwirtschaft, Cleaner Production in Pflanzen verarbeitenden Betrieben, Denens, Gewässerschutzprojekte, Pflanzenschutzmittel, Projet Boiron, PSM, Raymond Vallier, VD, Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute, VSA, Waadt
Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (1)
Grundwasserschutz Birrfeld: Acker oder Wiese ist hier die Frage.
Das Nitrat-Projekt Birrfeld AG macht zur Zeit Schlagzeilen, siehe Im Birrfeld braucht man bald neue Wasserquellen, SRF 10.6.15. Je nach BerichterstatterIn ist die regionale Wasserversorgung REWA schuld an der Misere, denn sie bezahle nicht mehr, oder der Kanton. Bezahlen wofür? Damit die Bauern die Flächen im Zuströmbereich der Trinkwasserfassung weniger intensiv bewirtschaften. Ziel der Massnahmen (Winterbegrünung, mehr Wiese statt Acker …) ist ein tieferer Nitratgehalt im Grundwasser als vor Projektbeginn damit das Grundwasser als Trinkwasser nutzbar ist. Im Birrfeld sind 801 Hektaren betroffen.
Verschwiegen wird, dass die REWA die Trinkwasserfassung sowieso aufgeben muss, und zwar nicht (nur) wegen des intensiven Acker- und Gemüsebaus, sondern wegen der Zivilisation: Die zur sicheren Trinkwasserversorgung nötige bakterielle Schutzzone kommt mit dem Dorfgebiet in Konflikt.
Weiter wird gerne verschwiegen, dass es sich dabei um ein so genanntes „Gewässerschutzprojekt“ gemäss Art. 62a des Gewässerschutzgesetzes (GSchG) handelt. Seit 2002 zahlen wir Jahr für Jahr etwa 300’000 Franken „Ökologische Direktzahlungen“ für die Massnahmen zur Senkung des Nitratgehalts im Trinkwasser der betroffenen Gemeinden, siehe Agrarbericht 2014, Seite 182, Projektdauer 2002-2014. Die projektierten Gesamtkosten bis 2013 belaufen sich auf 4,2 Millionen Franken, siehe Agrarbericht 2012, Seite 181. Der Kanton Aargau will das Projekt im Rahmen von Sparmassnahmen nicht mehr weiterführen. Der Bund übernahm 75% der Kosten, Kanton und Gemeinden je die Hälfte des Rests. Zu den direkten Projektkosten kommen Verwaltungskosten beim Bund und beim Kanton hinzu.
Betroffen von den Sparmassnahmen sind auch die Aargauer Nitratprojekte Baldingen (2004-2015, total 592’200 Franken projektierte Gesamtkosten/pGk), Wohlenschwil (2001-2013, total 703’396 Franken pGk) und Klingnau (2007-2013, 486’600 Franken pGk), siehe Agrarbericht 2012, Seite 181.
In Wohlenschwil lag der Nitratgehalt vor Projektbeginn bei 53 mg/l Nitrat. Dank der Einschränkungs-Massnahmen (auf freiwilliger Basis), für welche die Bauern bezahlt wurden, sank er innerhalb von ein paar Jahren auf 25 mg/l Nitrat, siehe Nitrat: Die Erfolgsgeschichte von Wohlenschwil, BAFU 24.6.3. Der rasche Erfolg zeigt, dass beim Einstellen der Massnahmen das Grundwasser entsprechend rasch wieder verschmutzt sein wird, nicht nur mit Nitrat, vermutlich auch mit Pestiziden.
Ein gut informierter Aargauer Fachmann erklärte Heidi, dass mit dem Ende des Geldsegens aus Bern der Nitratgehalt im Grundwasser in den vier Aargauer Nitratprojekt-Gebieten rasch wieder ansteigen werde. Es handle sich um gutes Ackerland, welches die Bauern entsprechend nutzen möchten, d.h. ohne Abgeltung bewirtschaften die Bauern die Flächen wie vor Beginn der Projekte. Die Gemeinden seien nicht in der Lage, die Kosten zum Schutz des Grundwassers allein zu tragen.
„… Es ist nicht die Absicht des Bundes, die getroffenen Massnahmen nach Ablauf der Vertragsdauer als entschädigungslose Anforderung an die Bewirtschaftung der Flächen im Projektgebiet (PG) zu deklarieren. Es ist jedoch im Interesse des Bundes und der Kantone, eine dauerhafte Lösung für die Sanierung der Trinkwasserfassungen zu suchen, die auch ohne Abgeltungen weitergeführt wird, wie z.B. mit Meliorationen oder dauerhaften Betriebsumstellungen …“, siehe Projekte nach Artikel 62a GSchG, Nitratprojekte, 4.2 Dauer der Sanierungsprojekte, Bundesamt für Landwirtschaft, Bundesamt für Umwelt, Bundesamt für Gesundheit, 11.12.13
Was haben die Aargauer Nitrat-Projekte gebracht? Weniger Nitrat im Trinkwasser während (über den Daumen gepeilt) einem Jahrzehnt.
„Die Effizienz einer Massnahme ergibt sich aus dem Vergleich der eingesetzten Mittel mit der damit erzielten Wirkung. Hinter der Forderung nach Effizienz steht die grundsätzliche Überlegung, dass die knappen öffentlichen Mittel haushälterisch einzusetzen sind. Dieser Grundsatz trifft im vorliegenden Fall der Projekte nach Art. 62a GSchG jedoch nur eingeschränkt zu, weil die Mittel nicht wirklich knapp sind, sondern als Teil der ökologisch begründeten Direktzahlungen quasi unbeschränkt verfügbar sind, wenn Kantone geeignete Projekte einreichen.“, siehe Evaluation von Projekten nach Art. 62a Gewässerschutzgesetz zuhanden der AG Nitrat, Dezember 2010.
Das Grundwasser hat ein grosses Problem
Niemand sieht die einzelnen Verschmutzer, und ein nationales Konzept zur Lösung des Nitrat-Problems gibt es nicht. Im Ackerbaugebiet liegt die Nitrat-Konzentration an 50% der Messstellen bei mehr als 25 mg/l, dem Anforderungswert gemäss Gewässerschutzverordnung GSchV, Kernindikator Nitrat im Grundwasser, BAFU. Es besteht dringender Handlungsbedarf, meint Heidi!
20.6.15 HOME
Schlagwörter:Aargau, AG, AG Nitrat, Agrarbericht 2012, Agrarbericht 2014, Art. 62a, Ökologische Direktzahlungen, Bakterielle Schutzzone, Baldingen, Birrfeld, Evaluation von Projekten nach Art. 62a Gewässerschutzgesetz, Gewässerschutzgesetz, Gewässerschutzprojekt, Grundwasser, GSchG, Im Birrfeld braucht man bald neue Wasserquellen, Klingnau, Nitrat, Nitrat-Projekt, REWA, Sparmassnahmen, Trinkwasser, Winterbegrünung, Wohlenschwil
Sempacher- und Baldeggersee: Viel Wirbel um neues Güllenregime des Bundes
Das Jubiläumsjahr geht zu ende, die Probleme bleiben. Gegen 100 Millionen Franken haben die Steuerzahlenden bisher für die Sanierung des Sempacher– und Baldeggersees ausgegeben. Doch die natürliche Zirkulation des Wassers muss im Sempachersee noch heute mit 1 Million Kubikmeter Druckluft pro Jahr unterstützt werden, was Stromkosten von jährlich fast 50’000 Franken verursacht. Trotzdem herrscht am Seegrund Sauerstoffmangel, eine natürliche Verlaichung der Felchen ist nicht möglich. Zwar hat die Phospor-Konzentration im Wasser markant abgenommen, doch die Tierbestände, v.a. Schweine, in den Seeanstösser-Gemeinden sind heute sogar grösser als vor Beginn der Sanierung. Unglaublich!
Wie ist das möglich? Drei Viertel der Bauern in den Seegebieten haben mit dem Kanton Luzern auf freiwilliger Basis einen Seevertrag abgeschlossen; sie erhalten für vermindertes Ausbringen von Gülle jährlich sechs Millionen Franken, d.h. durchschnittlich 11’000 Franken pro Bauernbetrieb. Was geschieht mit der Gülle? Sie wird in andere Kantone transportiert.
Der Bund verschärft jetzt das Güllenregime, damit die Seen endlich rasch gesunden. „Der Bund hat bisher die Betriebe sehr eng unterstützt, um strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Dieses Angebot wurde leider auch zu wenig genutzt …“ sagte der Leiter Ökoprogramme im Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Victor Kessler, an einer Orientierung Ende Juni 2013. Als ehemaliger Bauer und Direktzahlungs-Insider gab er den an privilegierter Lage am See wirtschaftenden Bauern ein paar persönliche Tipps. Die Luzerner Dienststelle für Landwirtschaft und Wald (Lawa) wehrt sich gegen die Neuerungen; sie glaubt, dass mit freiwilligen Massnahmen bessere Ergebnisse erzielt würden. Und der Luzerner Bauernverband bezeichnet die Verschärfung des Güllenregimes gar als diskriminierend für die Bauern rund um Sempacher- und Baldeggersee, sieht einen Wettbewerbsnachteil für diese Bauern. Die Opposition ist gross, die SteuerzahlerInnen schweigen mehrheitlich.
Auch der Baldeggersee muss belüftet werden. Er gehört Pro Natura. Die Verschärfungen beim Güllenregime seien zu zaghaft, sagte Marcel Liner, Projektleiter Landwirtschaftspolitik bei Pro Natura, und fordert eine stärkere Reduktion der Phosphordüngung. Sein Kommentar zu den 100 Millionen Steuergeldern: „Das ist viel Geld für ein offensichtlich ungenügendes Resultat.“
Im Agrarbericht 2012 waren die Gesamtkosten der schweizweit projektierten Beiträge für den Gewässerschutz auf 64 Millionen Franken beziffert (32 Projekte in 11 Kantonen); bei jedem einzelnen Projekt wurden die Gesamtkosten ausgewiesen, die im Laufe der ganzen Projektzeit anfallen. Im Agrarbericht 2013 fehlt diese Rubrik. Die 2012 ausbezahlten Beiträge belaufen sich auf 7 Millionen Franken, die Hälfte davon entfällt auf die drei Luzerner Problemseen Baldegger-, Sempacher- und Hallwilersee. Die Beiträge für den Gewässerschutz machen 1 Prozent der „Ökologischen Direktzahlungen“ aus; als solche werden sie denn auch vom BLW verbucht, was im Klartext heisst: Je grösser die Gewässerverschmutzungen, desto mehr Ökologie!?
Heidi meint: Bewirtschaftungsfehler kann es geben und Beiträge für deren Behebung sind im Einzelfall diskussionswürdig. Mit Subventionen ist das Problem aber nicht gelöst. Was es braucht, das ist eine Anpassung der Nutzung an den Standort. Konkret: Eine See-Parzelle kann, bedingt durch die natürlichen Gegebenheiten, nicht gleich intensiv genutzt werden wie eine ebene Fläche mit tiefgründigem Boden fernab von Gewässern. Punkt.
Ausführlicher Bericht siehe Der Bund will das Güllenregime verschärfen, Sempacher- und Baldeggersee, Online Zentral+ vom 28.6.13
BLW: Gewässerschutzprojekte in der Landwirtschaft
Kanton Luzern, Umwelt und Energie: Der Sempachersee
Gemeindeverband Sempachersee
Verein Pro Sempachersee
BLW: Agrarbericht 2013
28.12.13 HOME
Schlagwörter:Agrarbericht 2013, Ökologische Direktzahlungen, Ökoprogramme, Baldeggersee, BLW, Bundesamt für Landwirtschaft, Dienststelle für Landwirtschaft und Wald, Felchen, Gülle, Gewässerchutzprojekte, Lawa, Luzern, Luzerner Bauernverband, Marcel Liner, Phosphor, Pro Natura, Schweine, Seebelüftung, Seevertrag, Sempachersee, Sempachersee-Sanierung, Steuerzahler, Tierbestände, Victor Kessler

References: Art. 62
 Art. 62
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 Art. 62
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