Source: http://st-seb-kerpen.de/index.php/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-05-23 19:34:25+00:00

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§ 1 Name und Sitz § 12 Vorstand § 23 Sportschießen
§ 2 Wesen und Aufgaben § 13 Gesetzlicher Vorstand § 24 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft
§ 3 Gemeinnützigkeit § 14 Aufgaben des Vorstandes § 25 Kunst und Kultur
§ 4 Mitglieschaft § 15 Beschreibung der Aufgaben § 26 Geschäftsordnung
§ 5 Verlust der Mitgliedschaft § 16 Vergütungen für die Vereinstätigkeit § 27 Schiedsgericht
§ 6 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft § 17 Monatszusammenkunft § 28 Datenschutz
§ 7 Jungschützen § 18 Begräbnisordnung § 29 Satzungsänderung
§ 8 Ehrenmitglieder § 19 Kassenprüfer § 30 Auflösung der Schützenbruderschaft
§ 9 Organe der Schützenbruderschaft § 20 Festveranstaltungen § 31 Inkrafttreten
§ 10 Mitgliederversammlung §21 Kirchliche Veranstaltungen
§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung § 22 Schützenbrauchtum Satzung als PDF
Der Verein trägt den Namen: St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Kerpen gegr. vor 1474 e.V.. Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Köln unter der Nr. VR 100119 und hat seinen Sitz in 50171 Kerpen.
Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der kath. Pfarre St. Martinus Kerpen oder deren Rechtsnachfolgerin.
Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Kerpen gegr. vor 1474 e.V. - im Folgenden „Schützenbruderschaft“ genannt - ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - im Folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird.
Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:
a.) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des historischen
Fahnenschwenken Rheinische Art.
1. Die Schützenbruderschaft mit Sitz in 50171 Kerpen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).
- Fahnenschwenken Rheinische Art
- Die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen, die Unterhaltung von Schießstandanlagen,
c) Die Förderung kirchlicher Zwecke.
- Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie beispielsweise Fronleichnamsprozessionen, Patenschaften bei Firmungen, Aktive Teilnahme am Leben in den Pfarren und den Pfarrgremien
d) Die Förderung mildtätiger Zwecke.
- Die Durchführung von caritativen Aktionen
e) Die Förderung kultureller Zwecke.
- Die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne des § 68 Nr. 7 AO wie beispielsweise Schützenfeste.
-Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstigenGegenständen der traditionellen Brauchtums
g) Die Förderung der Heimat.
- Überlieferung, Pflege und Leben der alt hergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialten Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln.
h) Förderung der Jugendhilfe.
- Aktive Jugendarbeit in der Form von Freizeitangeboten.
6. Die Bruderschaft darf Gelder an andere steuerbegünstige Körperschaften weiterleiten, dass diese zur Förderung steuerbegünstigte Zwecke eingesetzt werden müssen.
1. Mitglied können Personen christlicher Konfession werden, die unbescholten und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
Das Gesuch um Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand der Schützenbruderschaft zurichten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des, bei mehreren gesetzlichen Vertretern
aller, gesetzlichen Vertreter erforderlich.
1. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandsversammlung. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
2. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christliche Grundsätze.
3. Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch die Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung.
2. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung.
3. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden. Es findet keine anteilige
Rückerstattung des Beitrags statt.
4. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet ein Jahr im Rückstand ist.
5. Über den Ausschluss entscheidet die Vorstandsversammlung der Schützenbruderschaft, mit einfacher Mehrheit, nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.
1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag bis spätestens 31.03. des laufenden Jahres zu zahlen (Jugendliche, die im Geschäftsjahr das 18. Lebensjahr vollenden, zahlen den vollen Mitgliedsbeitrag).
2. Jedes Mitglied ist verpflichtet sich an den Veranstaltungen der Schützenbruderschaft zu beteiligen. Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die vom Vorstand zur Pflicht gemacht wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sowie am Begräbniseines Mitglieds sollen sich alle Mitglieder in Schützentracht beteiligen.
3. Jedes Mitglied hat nach 12 monatiger ununterbrochener Mitgliedschaft das Recht auf den Königs-, Prinzen-, Schülerprinzen- oder Bambiniprinzenschuß sofern sie die Bestimmungen der Übergeordneten Verbände und die Ausschreibungskriterien der Schützenbruderschaft erfüllen. Der gesetzliche Vorstand hat (in schwerwiegenden Fällen) das Recht über die Zulassung auf den Königs-, Prinzen-, Schülerprinzen- oder Bambiniprinzenschuß zu entscheiden.
2. Die Rechte der Schützenjugend ergeben, soweit die Jugend sich kein eigene Statut gegeben hat, sich aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ.
3. Jungen und Mädchen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr werden als Schülerschützen in der Jungschützenabteilung geführt. Sie sind berechtigt, wenn sie die Voraussetzungen nach § 6 Absatz 3 der Satzung erfüllen, am alljährlich stattfindenden Schülerprinzen- oder Bambiniprinzenschießen teilzunehmen.
4. Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und die Voraussetzungen nach § 6 Absatz 3 der Satzung haben und an noch keinem Königsschuss teilgenommen haben, sind berechtigt bis zum vollendeten 24. Lebensjahr am alljährlich stattfindenden Prinzenschießen teilzunehmen.
5. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt in der Jungschützenabteilung ausüben. Der 1. Jungschützenmeister muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.
6. Jungschützen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil.
Mitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der gesetzlichen Vorstandversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedernernannt werden.
1. Jährlich in der österlichen Zeit und im November ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 10% der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe beim Brudermeister beantragen.
3. Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens sieben Tage vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladen.
4. Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.
7. Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung geheime Abstimmung beschließen.
8. Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
a) dem 1. Brudermeister,
b) dem 2. Brudermeister,
f) dem Feldwebel,
g) dem 1. Schießmeister,
h) dem 2. Schießmeister,
i) dem 1. Jungschützenmeister,
j) dem 2. Jungschützenmeister,
k) dem 1. Platzwart,
l) dem 2. Platzwart,
m) dem 1. Adjutanten,
n) dem 2. Adjutanten,
o) dem 1. Fähnrich,
p) dem 2. Fähnrich.
a) als geistlicher Präses der Pfarrer der kath. Pfarre St. Martinus Kerpen oder ein von ihm zu benennender Geistlicher,
b) der jeweils amtierende König.
Ohne Stimmrecht gehören zum Erweiterten Vorstand in beratender Funktion:
a) der jeweils amtierende Prinz
b) Mitglieder, welche vom geschäftlichen Vorstand ernannt werden.
2. Die zu wählenden Mitglieder des gesetzlichen und erweiterten Vorstandes werden in 2 Blocks mit Abstand von zwei Jahren für vier Jahre gewählt.
Der 1. Block besteht aus dem 1. Brudermeister, dem Hauptmann, dem Kassierer, dem 1.Schießmeister, , dem 1. Platzwart, dem 1. Adjutanten, dem 1. Fähnrich und der Bestätigung des 1. Jungschützenmeisters.
Der 2. Block besteht aus dem 2. Brudermeister, dem Schriftführer, dem Feldwebel, dem 2.Schießmeister, dem 2. Platzwart, dem 2. Adjutanten, dem 2. Fähnrich und der Bestätigung des 2. Jungschützenmeisters.
3. Die Jungschützenmeister (1. und 2.) werden nach den näheren Bestimmungen des Statuts der Schützenjugend von den Mitgliedern der Jungschützenabteilung gewählt. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
4. Zum Schießmeister sollte nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.
5. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
6. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ergänzungswahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann dieses Amt bis zur Ergänzungswahl, in Personalunion oder durch eine vom Vorstand eingesetzte Person, kommissarisch besetzen.
1. Der 1. Brudermeister, der 2. Brudermeister, der Kassierer, der Schriftführer und der Hauptmann bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
3. Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
4. Änderungen im gesetzlichen Vorstand sind kurzfristig dem Vereinsregister gegenüber anzumelden.
5. Im gesetzlichen Vorstand dürfen keine Ehepartner, Partner von Eheähnlichen Gemeinschaften, Partner von eingetragenen Lebenspartnerschaften und Familienangehörige 1. Grades gleichzeitig ein Amt ausführen.
3. Erstattung der Tätigkeitsberichte,
4. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge,
5. Ausschluss eines Mitgliedes,
6. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder einem Vorstandsmitglied erfolgt.
7. Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
1. Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Versammlungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen.
2. Der 2. Brudermeister unterstützt den Brudermeister vertritt ihn im Falle seiner Verhinderung.
3. Der Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus, die vom Brudermeister gegenzuzeichnen sind. Er verwahrt die Sachwerte der Schützenbruderschaft. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen. Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und möglichst in einem Banksafe oder im Stadtarchiv zu bewahren.
4. Dem Schriftführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Niederschriften über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Diese sind in einem fortlaufend geführten Protokollbuch einzutragen.
5. Der Hauptmann organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit.
6. Der Feldwebel unterstützt den Hauptmann und vertritt ihn im Falle seiner Verhinderung.
7. Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen
Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsportes. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.
8. Der 2. Schießmeister unterstützt den 1. Schießmeister und vertritt ihn im Falle seiner Verhinderung.
9. Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft. Er trägt hier die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.
10. Der 2. Jungschützenmeister unterstützt den 1. Jungschützenmeister und vertritt ihn im Falle seiner Verhinderung.
11. Der 1.Platzwart ist für das gesamte Schützengelände mit Ausnahme des Schießbereichs verantwortlich.
12. Der 2. Platzwart unterstützt den 1. Platzwart und vertritt ihn im Falle seiner Verhinderung.
13. Die Adjutanten sind die Begleitung des König / paars bei allen Veranstaltungen, an denen er teilnimmt.
14. Der 1. Fähnrich trägt die Vereinsfahne (Standarte) bei jedem Kirchgang und Umzug, an dem die Schützenbruderschaft teilnimmt.
15. Der 2. Fähnrich vertritt den 1. Fähnrich im Falle seiner Verhinderung.
16. Der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Schützenbruderschaft.
3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2) trifft der gesetzliche Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
4. Der gesetzliche Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
5. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der gesetzliche Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
6. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von vier Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die
Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
7. Vom gesetzlichen Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
8. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom gesetzlichen Vorstand erlassen und geändert werden kann.
§ 17 Monatszusammenkunft
Monatlich oder zweimonatlich finden sich die Mitglieder des Vorstandes zu einer Zusammenkunft zusammen, sie wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter
Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Mitgliedes in Schützentracht unter Voranführung der Standarte teilnehmen. Bei Ehrenmitgliedern soll am 6 Wochenamt und am 1. Jahrgedächtnis in
Schützentracht (ohne Standarte) teilgenommen werden.
Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden drei Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Die Kassenprüfer werden für die Dauer von einen Jahr gewählt und dürfen max. zweimal wiedergewählt werden.
Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest im Kreise der Mitglieder, Freunde und Gönner und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt der Vorstand.
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahnen / Standarte an der Fronleichnams- und dem
Pfarrfest teil.
Die Bruderschaft lässt alljährlich eine Hl. Messe zum Patronatsfest, für die verstorbenen Mitglieder, und an Schützenfest, für die lebenden Mitglieder, halten. Des weiteren findet vor den
Mitgliederversammlungen eine Hl. Messe statt. Bei den Hl. Messen nehmen die Fahnenabordnungen im Chor um den Altar Aufstellung.
Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel, das Vogelschießen, das Sterneschießen, desgleichen das althergebrachte Fahnenschwenken rheinischer Art.
Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.
Die Mitglieder verpflichten sich zur Hilfeleistung in Notfällen. In Notsituationen kann der Mitgliedsbeitrag gestundet werden, die Entscheidung darüber trifft der gesetzliche Vorstand.
Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die
Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.
1. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das
Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu
2. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.3.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
5. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts- Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.
6. Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied ebenfalls einverstanden, dass Fotos von Veranstaltungen der Bruderschaft, auf denen das Mitglied abgebildet ist, im Rahmen von Veröffentlichungen der Bruderschaft, z.B. auf der Homepage oder in Festschriften veröffentlicht werden. Jedes Mitglied hat das Recht, der Veröffentlichung zu widersprechen, es sei denn, die Veröffentlichung wäre nach § 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie auch ohne Zustimmung zulässig.
1. Zur Änderung der Satzung der Schützenbruderschaft ist eine ordnungsgemäß einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig, zur Beschlussfassung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
1. Über die Auflösung der Schützenbruderschaft entscheidet eine ordnungsgemäß einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder, zur Beschlussfassung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
2. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall des steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische Kirchengemeinde St. Martinus in 50171 Kerpen mit der Auflage, dass Vermögen ausschließlich und unmittelbar für kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.
3. Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher fallen als erhaltenswerte Kulturgüter an den Bund, der diese Gegenstände ausschließlich und unmittelbar für kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
4. Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in 50171 Kerpen mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 21.06.2012 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre

References: § 12
 § 23

§ 2
 § 13
 § 24

§ 3
 § 14
 § 25

§ 4
 § 15
 § 26

§ 5
 § 16
 § 27

§ 6
 § 17
 § 28

§ 7
 § 18
 § 29

§ 8
 § 19
 § 30

§ 9
 § 20
 § 31

§ 10
 §21

§ 11
 § 22
 Art.
1
 § 68
 § 6
 § 6
 § 26
 § 670

§ 17
 § 23