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Timestamp: 2018-02-25 23:56:52+00:00

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Urteile > alle Urteile, veröffentlicht im Dezember 2005 < kostenlose-urteile.de
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Alle Urteile, die im Dezember 2005 veröffentlicht wurden.
Springe zu den Urteilen vom 02.12.2005
Donnerstag, der 01.12.2005
Sozialgericht Aachen, Urteil vom23.11.2005
Möglicherweise weitreichende Folgen für die Berechnung von Ansprüchen auf Arbeitslosengeld II hat eine jetzt ergangene Entscheidung des Sozialgerichts Aachen. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, Urteil vom17.11.2005
Die Klägerinnen betreiben in Steinfeld eine Truthahn- und Hähnchenschlachtanlage. Anlässlich der Erteilung von immissionsschutzrechtlichen Änderungsgenehmigungen für die Erweiterung der Schlachtkapazitäten ist ihnen zur Auflage gemacht worden, dass die Schlachtabfälle in ihren Betrieben nur bei einer Raumtemperatur von nicht mehr als 5°C gelagert werden dürfen, bevor sie abgefahren werden. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom22.11.2005
Das Landgericht München I hat den Angeklagten Dr. Michael Kölmel wegen Untreue in vier Fällen und wegen Insolvenzverschleppung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, deren Vollstreckung es zur Bewährung ausgesetzt hat, sowie zu einer Geldstrafe verurteilt. Von weiteren Tatvorwürfen der Untreue, des Betruges und des Bankrottes hat es ihn freigesprochen. Lesen Sie mehr
Thüringer Oberlandesgericht Jena, Urteil vom30.11.2005
Das Thüringer Oberlandesgericht Jena hat in einem Verfahren wegen Rückzahlung europarechtswidrig gewährter Beihilfen der Klage des Insolvenzverwalters der Beihilfeempfängerin, die darauf gerichtet war, an die öffentliche Hand zurückgewährte Beihilfen in Höhe von rund 18 Mio € in die Insolvenzmasse zu erstatten, überwiegend stattgegeben. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom19.11.2005
Wenn Lebensmittelmärkte bei Sonderverkaufsaktionen auch Rundfunk- und Fernsehempfangsgeräte verkaufen, müssen sie keine Rundfunkgebühren zahlen. Die Geräte werden nicht zum Empfang bereitgehalten. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 01.12.2005 | 05.12.2005
Freitag, der 02.12.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom02.12.2005
Die Kläger sind Nutzer der auf der Gemarkung Bad Peterstal gelegenen Mineralquellen. Sie begehren vor Gericht die Feststellung, dass die Beklagten, eine Rechtsnachfolgerin der Deutschen Bundesbahn und ein von dieser mit der Unkrautvernichtung beauftragtes Unternehmen, schadensersatzpflichtig sind wegen Verunreinigung der Quellen durch Herbizide. Lesen Sie mehr
Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom09.09.2005
Die Kündigung eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses und die anschließende Aufnahme eines befristeten Arbeitsverhältnisses berechtigt die Bundesagentur nicht in jedem Falle zur Verhängung einer Sperrzeit. In einem jetzt veröffentlichten Urteil bestätigte das Landessozialgericht in Darmstadt damit die bereits von dem Sozialgericht Frankfurt/M. vertretene Auffassung. Lesen Sie mehr
Verfassungsgerichtshof Berlin, Urteil vom22.11.2005
Es war verfassungswidrig, dass es der Senat im Jahre 2004 unterließ, dem Abgeordnetenhaus von Berlin eine Finanzplanung für die Jahre 2004 bis 2008 vorzulegen. Dass dem Parlament im Jahre 2004 kein Entwurf eines Haushaltsgesetzes für das Jahr 2005 vorzulegen war, weil das Abgeordnetenhaus für die Jahre 2004 und 2005 bereits einen Doppelhaushalt verabschiedet hatte, ist unerheblich. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom30.11.2005
Ein Abiturient des Europa-Gymnasiums Wörth hat beim Verwaltungsgericht Neustadt/Wstr. durch eine einstweilige Anordnung erreicht, dass sein Abitur noch nach der alten Abiturprüfungsordnung bewertet wird, die bis zum 31. Juli 2003 galt. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom01.12.2005
Für eine Restmülltonne müssen Gebühren auch dann gezahlt werden, wenn diese nicht genutzt wird. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor. Lesen Sie mehr
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom01.12.2005
Die Nachtwache, die ein Erzieher in einer Einrichtung für Behinderte versieht, ist bei der Prüfung, ob die Schutzbestimmungen des Gemeinschaftsrechts fur Arbeitnehmer - insbesondere, was die zulässige wöchentliche Höchstarbeitszeit angeht - eingehalten werden, in vollem Umfang zu berücksichtigen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 02.12.2005 | 06.12.2005
Montag, der 05.12.2005
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom23.11.2005
- 8 C 10728/05.OVG -
Eine Gemeinde kann sich gegenüber einer eisenbahnrechtlichen Planfeststellung grundsätzlich nicht auf Lärmschutzansprüche zu Gunsten der von dem Vorhaben betroffenen Bürger berufen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom23.11.2005
Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Entscheidung zur gewerberechtlichen Bewertung sog. Fun-Games getroffen. Diese sind ähnlich wie herkömmliche Geldspielgeräte aufgemacht, werden aber nicht mit Geldmünzen, sondern mit Spielmünzen, sog. Token, oder über aufladbare Speicherchips bespielt. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom01.12.2005
- 1 NDH L 6/04 -
Der Niedersächsische Disziplinarhof hat durch Urteil einem pensionierten Finanzbeamten das Ruhegehalt wegen Steuerhinterziehung und unbefugter Hilfeleistung in Steuersachen aberkannt. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom26.10.2005
Die Verfassungsbeschwerde eines Rundfunkteilnehmers, der sich gegen die Erhebung eines Teilnehmerentgelts zur Finanzierung des privaten Rundfunks wandte, war teilweise erfolgreich. Das Bundesverfassungsgericht stellte fest, dass die angegriffenen Regelungen des Bayerischen Mediengesetzes über das Teilnehmerentgelt mit Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) unvereinbar sind. Lesen Sie mehr
Die Gemeinde Budenheim musste die Aufstellung von Plakaten eines Budenheimer Bürgers vor der Bürgermeisterwahl am 4. Dezember 2005 nicht vorläufig gestatten und die entfernten Plakate nicht sofort herausgeben. So entschied das Verwaltungsgerichts Mainz. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 05.12.2005 | 07.12.2005
Dienstag, der 06.12.2005
Finanzgericht Köln, Urteil vom12.09.2005
Wenn über das Vermögen einer GmbH ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, so kann der Insolvenzverwalter von der Finanzverwaltung ggf. nach insolvenzrechtlichen Anfechtungsvorschriften Lohnsteuer zurückfordern, die in den letzten drei Monaten vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens abgeführt wurde. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom02.12.2005
In einem Urteil des Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dieser die Klagen mehrerer Anwohner und Nachbargemeinden gegen die luftrechtliche Genehmigung eines Zivilflughafens in der Nähe von Memmingen zurückgewiesen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom02.12.2005
Das Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines 16-jährigen Oberschülers gegen seinen zeitweiligen Unterrichtsausschluss zurückgewiesen. Lesen Sie mehr
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom24.10.2005
Mit Urteil zur Einkommensteuer 2001 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zu der häufig gestellten Frage Stellung genommen, ob, bzw. unter welchen Umständen Aufwendungen für einen Computerkurs als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit berücksichtigt werden können. Lesen Sie mehr
Abgelehnt hat das Verwaltungsgericht Mainz den Antrag eines Mannes, der den Sofortvollzug einer Beseitigungsanordnung der Stadt Worms bezüglich seines im „Landgraben“ in Worms aufgestellten Mobilheims gerichtlich stoppen lassen wollte. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom06.12.2005
Beim Oberlandesgericht Karlsruhe und dem Landgericht Mannheim sind zahlreiche Verfahren anhängig, in denen die Erwerber von Immobilienfonds versuchen, im ersten Quartal des Jahres 2004 geschlossene Vergleiche mit der Sparkasse Rhein Neckar Nord anzufechten. Der Senat hat hier im Einverständnis mit den Parteien vier von diesen ausgewählte Musterverfahren verhandelt. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Beschluss vom23.11.2005
Das Landgericht Köln hat den Angeklagten wegen der Ermordung eines Rechtsanwalts, dessen Frau und dessen Tochter jeweils in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge und unerlaubtem Führen einer Schusswaffe sowie wegen versuchter Anstiftung zum Mord zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Zudem hat das Landgericht die Sicherungsverwahrung des Angeklagten angeordnet. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 06.12.2005 | 08.12.2005
Mittwoch, der 07.12.2005
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom18.11.2005
Die Klage eines Artländers auf Schadensersatz in Höhe von 42.000 € gegen die Freiwillige Feuerwehr seiner Gemeinde blieb ohne Erfolg. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom06.12.2005
Der Kläger macht gegen die Beklagte Ansprüche auf Geldersatz wegen der Verletzung des postmortalen Persönlichkeits­rechts seiner Mutter, hilfsweise wegen der Verletzung seines eigenen Persönlichkeits­rechts geltend. Lesen Sie mehr
Dies hat jetzt der 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Baden-Baden hin einen anders lautenden Beschluss des Schwurgerichts des Landgerichts Baden-Baden vom Juni 2005 aufgehoben. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom28.09.2005
Verlangt der Mieter von dem Erwerber eines vor dem 01.09.2001 veräußerten Grundstücks die Rückgewähr einer an den früheren Vermieter geleisteten Kaution, so muss grundsätzlich der Mieter beweisen, dass die geleistete Sicherheit dem Erwerber ausgehändigt worden ist. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes hervor. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom22.11.2005
Die Verfassungsbeschwerde einer vietnamesischen Staatsangehörigen, die auf Grund eines vietnamesischen Haftbefehls an die Sozialistische Republik Vietnam ausgeliefert werden soll, war erfolgreich. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Dortmund, Gerichtsbescheid vom01.12.2005
Arbeitnehmer mit massiver Adipositas können sich mit Erfolg gegen Bescheide der Deutschen Rentenversicherung wehren, in denen eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme in einer Kurklinik von einer vorherigen Gewichtsabnahme abhängig gemacht wird. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 07.12.2005 | 09.12.2005
Donnerstag, der 08.12.2005
Oberlandesgericht Celle, Urteil vom15.07.2005
Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht auch dann, wenn die Ehegatten während der gesamten Ehe in verschiedenen Wohnungen gelebt und getrennt gewirtschaftet haben. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle hervor. Lesen Sie mehr
- VerfGH 35/04 -
Volksbegehren "Schluss mit dem Berliner Bankenskandal" ist unzulässig
Das Volksbegehren "Schluss mit dem Berliner Bankenskandal" ist wegen seiner erheblichen Auswirkungen auf die Budgethoheit des Parlaments ein Volksbegehren "zum Landeshaushalt" im Sinne von Art. 62 Abs. 5 der Verfassung von Berlin - VvB - und deshalb unzulässig. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom11.10.2005
In der gesetzlichen Unfallversicherung hat der Versicherte einen Anspruch auf Maximalversorgung zum Ausgleich bestehender gesundheitlicher Unfallfolgen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Anspruch nicht auf die notwendige und ausreichende Leistung beschränkt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom25.11.2005
Jedenfalls in innerstädtischen Fußgängerzonen haben Ladengeschäftsinhaber nicht ohne weiteres einen Abwehranspruch gegenüber Weihnachtsmarktbuden vor ihren Geschäften. Dies folgt aus der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Mainz, mit der diese den Antrag einer Wormser Geschäftsfrau, die Stadt Worms zu verpflichten die Weihnachtsmarktbude vor ihrem Ladengeschäft zu entfernen, abgelehnt hat. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom29.11.2005
Die Verfassungsbeschwerde eines Angeklagten, dessen Hauptverhandlung wegen des gesetzlichen Mutterschutzes der beisitzenden Richterin auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurde, gegen die Aufrechterhaltung des (bereits außer Vollzug gesetzten) Haftbefehls war erfolgreich. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 08.12.2005 | 12.12.2005
Freitag, der 09.12.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom24.11.2005
Das Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigt die Rechtsprechung zu den Startgutschriften der rentenfernen Versicherten. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom07.11.2005
Weil er einen weiblichen Fahrgast sexuell missbraucht hat, hat ein Taxifahrer die Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung verloren. Dies geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt hervor. Lesen Sie mehr
Die Kläger, ein katholisches Erzbistum, dessen Kardinal sowie ein Prälat, verlangen vom Beklagten, einem Journalisten, Unterlassung von angeblichen versteckten Tatsachen­behauptungen in mehreren Presse­veröffentlichungen aus dem Jahre 1996. Sie behaupten, der Beklagte habe verdeckt die unrichtigen Behauptungen aufgestellt, ihnen sei es möglich gewesen, den Schwanger­schafts­abbruch einer angeblich von einem Pfarrer geschwängerten Minderjährigen zu verhindern und den Pfarrer, der die sexuelle Beziehung zu der Minderjährigen angeblich erpresst habe, aus seinem Amt zu entfernen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom05.12.2005
Die Verfassungsbeschwerde eines Angeklagten, der sich seit über acht Jahren wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit sechsfachem Mord und zweifachem Mordversuch in Untersuchungshaft befindet, war erneut erfolgreich. Lesen Sie mehr
Unrichtige Preisangaben im Internet infolge eines Eingabefehlers sind anfechtbar. Dieses ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Osnabrück. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Trier, Beschluss vom29.11.2005
Der Streit um den Windpark Mehringer Höhe geht weiter. Nachdem das Vorhaben im letzten Jahr nach mehreren Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Trier sowie des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vorübergehend gestoppt werden musste, hat die Kreisverwaltung Trier-Saarburg nunmehr das von den Gerichten geforderte immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren durchgeführt und ist unter Abwägung aller betroffenen Belange zu dem Ergebnis gelangt, dass das Vorhaben weder gegen naturschutzrechtliche Vorschriften noch gegen Rechte in der Nähe lebender Bürger verstößt. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 09.12.2005 | 13.12.2005
Montag, der 12.12.2005
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom20.09.2005
Einem Arzt, der mehrfach gegen seine Pflichten als Notarzt verstoßen und regelwidrig Arzneimittel verordnet hat, ist zu Recht die Approbation entzogen worden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Wenn es infolge der Überbuchung eines Fluges zu Stress und Hektik kommt und der Reiseveranstalter einen Passagier in der Abflughalle zur Eile antreibt, so dass dieser stürzt, kann der Veranstalter haftbar gemacht werden. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor. Lesen Sie mehr
Finanzgericht Köln, Urteil vom19.10.2005
Der 14. Senat des Finanzgerichts Köln hat entschieden, dass eine Förderung nach dem Eigenheimzulagengesetz nicht in Betracht kommt, wenn eine Vorerbin das Nacherbenrecht an einem ererbten Eigenheim ablöst. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Urteil vom22.06.2005
Ein unbeschwertes, dynamisches, erfülltes und überaus erfolgreiches Leben. Es endet bei einem tragischen Verkehrsunfall. Das Opfer überlebt die schwersten Verletzungen wie durch ein Wunder. Das Leben danach ist geprägt von Schmerzen, Ängsten, Depressionen, Einschränkungen im persönlichen und beruflichen Umfeld. Wie hoch muss das Schmerzensgeld sein, um dieses Schicksal angemessen zu würdigen? Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom08.12.2005
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat mit einem Grundsatzurteil entschieden, dass berufserfahrene Volljuristen ohne Erlaubnis nach dem Rechtsberatungsgesetz unentgeltlich rechtsberatend tätig werden dürfen, sie also anderen Personen Rechtsrat erteilen und diese auch gegenüber Dritten, Behörden und Gerichten in Rechtsangelegenheiten vertreten dürfen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 12.12.2005 | 14.12.2005
Dienstag, der 13.12.2005
Ein öffentlicher Arbeitgeber darf sich von einem Angestellten eine monatliche Zahlung nicht als Gegenleistung für die Zusage der späteren Ernennung des Angestellten zum Beamten versprechen lassen. Eine solche Vereinbarung ist auch als Nebenabrede in einem Arbeitsvertrag nichtig und begründet nach der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte einen öffentlich- rechtlichen Erstattungsanspruch auf Rückzahlung. Davon zu unterscheiden ist die Vereinbarung einer verminderten Vergütung wegen der Gewährleistung einer Versorgungsanwartschaft nach beamtenrechtlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Zusage einer späteren Beamtenernennung. Lesen Sie mehr
Bundessozialgericht, Urteil vom08.12.2005
Ein Arbeitsunfall in einem anderen Staat der EU zählt bei den Voraussetzungen für eine deutsche Erwerbsminderungsrente ebenso wie ein in Deutschland erlittener Arbeitsunfall. Denn aus Urteilen des Europäischen Gerichtshofs ergibt sich eindeutig, dass sonst die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der EU, eine der Grundfreiheiten dieser Gemeinschaft, beeinträchtigt wäre. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom13.12.2005
Das Oberverwaltungsgericht hat den Klagen der Stadt Unna und sechs privater Kläger gegen die Änderung des Flugbetriebs auf dem Verkehrsflughafen Dortmund zum Teil stattgegeben. Lesen Sie mehr
Im Räumungsrechtsstreit zwischen der Stadt Köln und der beklagten FLORA Gastronomie GmbH hat das OLG Köln mit einem Urteil die Berufung gegen das Räumungsurteil des LG Köln zurückgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom29.11.2005
Ein Arbeitgeber haftet für die Kosten der Abschiebung des von ihm illegal beschäftigten Ausländers. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom24.11.2005
Ein Bendorfer Stadtratsmitglied, das einen Anwalt einschaltete, nachdem ein Gesuch auf Akteneinsicht in die Niederschrift einer stadteigenen GmbH nicht beschieden worden war, hat gegenüber der Stadt keinen Anspruch auf Erstattung des Anwaltshonorars. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Lesen Sie mehr
Die Erhebung der Jagdsteuer (in Baden-Württemberg) ist nach wie vor verfassungsgemäß und verstößt als örtliche Aufwandsteuer insbesondere nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz. Das hat das das Verwaltungsgericht Stuttgart in einem Urteil entschieden und die Klage eines Jagdpächters gegen den Landkreis Esslingen wegen der Heranziehung zur Jagdsteuer abgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom01.12.2005
Eine Ortsgemeinde im Westerwald hatte auf einem privaten Grundstück Gelände abgegraben und eine Böschung zur angrenzenden Straße hin angelegt. Das Grundstück war im Bebauungsplan als private Grünfläche ausgewiesen. Die Böschung wurde angelegt, ohne das Einverständnis der Eigentümer einzuholen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 13.12.2005 | 15.12.2005
Mittwoch, der 14.12.2005
Sozialgericht Münster, Urteil vom11.11.2005
Das Sozialgericht Münster hat einen Bescheid aufgehoben, mit dem Sozialversicherungsbeiträge für den Trainer einer Landesligamannschaft geltend gemacht worden sind. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, Urteil vom08.12.2005
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die von der Klägerin, einer schwerpunktmäßig für Ärzte und deren Angehörige tätigen Steuerberatungsgesellschaft, verwendeten Geschäftspapiere und Praxisschilder keine unzulässige Werbung darstellen und damit berufsrechtlich nicht zu beanstanden sind. Lesen Sie mehr
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom13.12.2005
Es verstößt jedoch gegen die Niederlassungsfreiheit, der gebietsansässigen Muttergesellschaft die Möglichkeit, von ihrem steuerpflichtigen Gewinn Verluste von gebietsfremden Tochtergesellschaften abzuziehen, zu verwehren, wenn sie nachweist, dass diese Verluste im Staat des Sitzes dieser Tochtergesellschaften nicht berücksichtigt worden sind und nicht berücksichtigt werden können. Lesen Sie mehr
Die Verfassungsbeschwerde des leiblichen Vaters eines nichtehelich geborenen Kindes gegen dessen Adoption durch den Ehemann der Kindesmutter war erfolgreich. Das Bundesverfassungsgericht hob die angegriffenen Entscheidungen, mit denen die Einwilligung des leiblichen Vaters in die Adoption ersetzt worden war, auf. Sie genügten nicht den – auf dem Gleichheitssatz gründenden – verfassungsrechtlichen Anforderungen einer umfassenden Interessenabwägung zwischen den Interessen des Kindes und denen des Vaters. Lesen Sie mehr
Der Bundesgerichtshof hatte mit Urteil vom 7. April 2003 – II ZR 56/02 -, insofern in Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung, entschieden, dass ein neu in die Gesellschaft bürgerlichen Rechts eingetretener Gesellschafter nach § 130 HGB persönlich, d.h. mit seinem Privatvermögen, neben den Altgesellschaftern für bereits begründete Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 14.12.2005 | 16.12.2005
Donnerstag, der 15.12.2005
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom11.05.2005
Der Verzehr eines geklauten Brötchens rechtfertigt nicht in jedem Fall eine fristlose Kündigung. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden. Lesen Sie mehr
Das Landgericht Bochum hat den Angeklagten, den stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der NPD, wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt und die Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom15.12.2005
Den Streit zwischen den Landesverbänden Sachsen von Bündnis 90/Die Grünen (Beklagter) und dem Neuen Forum (Kläger) über eine Wahlkampfkosten-Rückerstattung hat das Oberlandesgericht Dresden entschieden. Danach muss Bündnis 90/Die Grünen dem Neuen Forum einen Betrag von 81.665,99 € aus der erhaltenen pauschalen Wahlkampfkostenerstattung für die Landtagswahl 1994 in Sachsen von insgesamt mehr als 638.000 DM bezahlen. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom12.12.2005
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat im Verfahren auf Gewährung vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzes teilweise dem Antrag eines Naturschutzverbandes stattgegeben, die aufschiebende Wirkung seiner gegen den 2. Bauabschnitt der Bundesautobahn A 26 gerichteten Klage anzuordnen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Darmstadt, Urteil vom15.12.2005
Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat die Klage der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Mörfelden-Walldorf gegen die Beanstandung ihrer Beschlüsse durch Bürgermeister Brehl abgewiesen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom29.11.2005
Zu Recht will der Landkreis Mainz-Bingen durch eine kommunalaufsichtliche Anordnung gegenüber der Ortsgemeinde Nackenheim (Antragstellerin) die Voraussetzung dafür schaffen, dass Beitragsbescheide für die Straßenbaumaßnahme „Buchenweg“ erlassen werden können. So die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom23.11.2005
Die Verfassungsbeschwerde eines Strafgefangenen, der vergeblich eine gerichtliche Entscheidung darüber erstrebt hatte, ob es zulässig war, dass er während seiner Haftzeit zusammen mit einer weiteren Person in einem Haftraum von weniger als 8 Quadratmetern mit nur durch einen Vorhang abgetrennten Sanitätsbereich untergebracht war, hatte Erfolg. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Stuttgart, Urteil vom08.12.2005
Das Oberlandesgerichts Stuttgart hat im Streit der Deutschen Rettungsflugwacht mit dem beklagten konkurrierenden Verein das Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 03.03.2005 (36 O 60/04) im wesentlichen bestätigt. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Köln, Beschluss vom13.07.2005
Dies gilt auch dann, wenn das Kindergeld tatsächlich an das Kind ausbezahlt wird. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 15.12.2005 | 19.12.2005
Freitag, der 16.12.2005
Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom26.10.2005
- 1 K 1285/05.NW -
Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts muss bei der Festsetzung der Grundsteuer nicht danach unterschieden werden, ob die Steuerpflicht Eltern mit Kindern oder kinderlose Ehepaare trifft. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom22.11.2005
Die Genehmigung für ein Damwildgehege ist zu versagen, wenn dessen Anlegung einen naturnahen Bachabschnitt wesentlich verändert. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Aachen, Urteil vom18.11.2005
- S 8 AS 39/05 -
Klassenfahrten: Zuschüsse für ALG-II-Empfänger nicht in unbegrenzter Höhe
Das Sozialgericht Aachen hat über eine Klage hinsichtlich der Höhe des Arbeitslosengeld-II-Trägers zu zahlenden Zuschusses für mehrtägige Klassenfahrten entschieden. Lesen Sie mehr
Die Verfassungsbeschwerde eines gelernten Zimmerers mit langjähriger Berufserfahrung hatte Erfolg. Dieser hatte sich nach erfolgreichem Gesellenabschluss und zehnjähriger beruflicher Tätigkeit im Jahr 1999 in die Handwerksrolle mit dem Gewerbe "Einbau von genormten Baufertigteilen" eintragen lassen. Die zusätzlich beantragte Eintragung für Zimmererarbeiten wurde wegen der fehlenden Meisterprüfung abgelehnt. Lesen Sie mehr
Die Klägerin, die mit einem "spielsüchtigen" Mann verheiratet ist, und die beklagte Betreiberin öffentlich-rechtlich konzessionierter Spielcasinos in Nordrhein-Westfalen streiten über die rechtliche Tragweite von "Selbstsperren", die die Beklagte auf Wunsch der Spieler gegen diese ausgesprochen hat. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom15.12.2005
- 4 L 1882/05 -
Bei der Diskussion und Entscheidung über die Innenstadtbebauung der Stadt Bergisch Gladbach durch den Rat der Stadt wurden Informationsrechte der Mitglieder der Fraktion Bürger für Bergisch Gladbach und Bensberg nicht verletzt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem Beschluss. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 16.12.2005 | 20.12.2005
Montag, der 19.12.2005
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom03.05.2005
Hat ein Arbeitgeber einem Beschäftigten gekündigt, so darf er im Arbeitszeugnis ein laufendes Ermittlungsverfahren nicht erwähnen. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden. Lesen Sie mehr
Amtsgericht Hannover, Urteil vom28.10.2005
- 1873 Js 55476/05 Staatsanwaltschaft Hannover -
Das Jugendgericht Hannover hat einen 17jährigen Gymnasiasten wegen vorsätzlicher Körperverletzung zum Nachteil eines Mannschaftskameraden zu 40 Stunden Hilfsdienst verurteilt. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Dresden, Beschluss vom02.11.2005
Ein Arbeitslosengeld II-Empfänger, der aus verschiedenen Gründen Schonkost einnehmen muss, kann unter Umständen einen höheren Mehrbedarf für Krankenkost verlangen. Der Betrag ist der jährlichen Preisentwicklung anzupassen. Das hat das Sozialgericht Dresden entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom06.12.2005
Wer in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, hat einen verfassungsrechtlich garantierten Anspruch auf freie Wahl der Arznei- und Hilfsmittel zum Schutz seines Lebens. Im Notfall müssen Krankenkassen auch alternative Behandlungsmethoden bezahlen, selbst wenn sie nicht als gängige Methode im Leistungskatalog der Kassen aufgeführt sind. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom13.12.2005
- BVerwG 1 C 36.04 -
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Ausländerbehörde einem anerkannten Flüchtling einen Reiseausweis nach der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) auch ausstellen kann, wenn sein Aufenthalt in Deutschland nach bestandskräftiger Ausweisung nur geduldet wird. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 19.12.2005 | 21.12.2005
Dienstag, der 20.12.2005
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom24.11.2005
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Rücknahme einer durch arglistige Täuschung erlangten Ernennung zum Beamten - hier: Ernennung zum Baureferendar in das Beamtenverhältnis auf Widerruf und zum Baurat zur Anstellung - als rechtmäßig erachtet. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom30.11.2005
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat durch ein Urteil die Rechtmäßigkeit einer Fahrtenbuchauflage bejaht. Lesen Sie mehr
Eine kurzfristige Liebesbeziehung erfüllt nicht die Voraussetzungen für eine eheähnliche Lebensgemeinschaft. Dies entschied das Sozialgericht Düsseldorf. Lesen Sie mehr
Kammergericht Berlin, Beschluss vom20.01.2005
Das Kammergericht hat entschieden, dass Strafgefangenen grundsätzlich kein Recht zusteht, ihre Hafträume mit Weihnachtsbäumen auszustatten. Lesen Sie mehr
Solange einem homosexuell orientierten Transsexuellen ohne Geschlechtsumwandlung eine rechtlich gesicherte Partnerschaft nicht ohne Verlust des geänderten, seinem Geschlecht entsprechenden Vornamens eröffnet ist, ist der durch § 7 Abs. 1 Nr. 3 Transsexuellengesetz (TSG) bewirkte Verlust des Vornamens bei Eheschließung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und die Norm bis zu einer gesetzlichen Neuregelung nicht anwendbar. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 20.12.2005 | 22.12.2005
Mittwoch, der 21.12.2005
Bundesgerichtshof, Urteil vom13.12.2005
- 1 StR 410/05 -
Fall Karolina: BGH hebt Urteil des Landgerichts Memmingen auf
Am 7. Januar 2004 verstarb die dreijährige Karolina. Nach den Feststellungen im Urteil des Landgerichts Memmingen vom 21. April 2005 wurde das Kind vom Angeklagten, dem Lebensgefährten der Mutter des Kindes, der Mitangeklagten, über mehrere Tage hinweg massiv geschlagen und auch auf andere Art und Weise körperlich misshandelt und gequält. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom07.12.2005
Das Verwaltungsgericht Gießen hat in einem Beschluss eine mit sofortiger Wirkung angeordnete Sperrzeitverlängerung der Stadt Grünberg für die Gaststätte "Clou" bestätigt. Der Eilantrag des Gastwirtes blieb erfolglos. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom21.12.2005
Der Bundesgerichtshof hat die Freisprüche des Landgerichts Düsseldorf aufgehoben. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom16.09.2005
- L 14 RA 14/04 -
BfA bekommt 429.000 € unterschlagene Rentenzahlung zurück
Im Fall eines 1977 verstorbenen Rentners, für den seine Schwiegertochter bis 1997 auf dessen Konto rund 429.000 Euro Rente überwiesen bekommen hatte, hat die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Recht bekommen. Die Schwiegertochter muss den gesamten Betrag zurückzahlen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 21.12.2005 | 23.12.2005
Donnerstag, der 22.12.2005
Das Landgericht München I hat die Intertainment GmbH, sowie deren Muttergesellschaft, die Intertainment AG, zur Zahlung von 10 Mio. Euro an die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG verurteilt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom23.11.2005
Die Eigentümerin einer denkmalgeschützten Scheune darf auf dem Scheunendach keine Photovoltaikanlage errichten. Ihre Klage auf Erteilung der Genehmigung hat das Verwaltungsgericht Neustadt abgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom02.12.2005
Ein Postbeamter, der in mehreren Fällen und über einen längeren Zeitraum dienstlich anvertraute Nachnahmebeträge verspätet abgerechnet und zwischenzeitlich zur Finanzierung seiner Spielsucht verwendet hat, ist aus dem Dienst zu entfernen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Köln, Beschluss vom04.05.2005
Der Antragsteller begehrte im Wege einer einstweiligen Anordnung bei dem Sozialgericht Köln die Zahlung von sog. „Arbeitslosengeld II“ von der zuständigen Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Die ARGE verweigerte die Leistungen, weil die Ehefrau des Antragstellers zwei Pflegekinder betreute und für jedes Pflegekind ca. 1200 Euro Pflegegeld sowie ca. 690 Euro Sachzuschuss erhielt. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Urteil vom28.07.2005
Bahnunfälle lösen nicht selten menschliche Katastrophen aus. Häufig sind Todesopfer zu beklagen, die Überlebenden sind meistens traumatisiert. Auf den Auslöser des Unglücks können Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche zukommen. Ist er bei dem Unfall selbst tödlich verletzt worden, muss der Erbe für die Zahlungsansprüche gerade stehen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom14.12.2005
- 3 L 901/05.MZ -
Schwelbrand im 5.000 Tonnen-Altholzlager - Maßnahmen der SGD-Süd reichen aus
Die SGD-Süd muss nicht weitere immissionsschutzrechtliche Maßnahmen gegen einen Schwelbrand auf einem zuletzt mehr als 5.000 Tonnen Altholz umfassenden Lagerplatz in Bingen-Kempten treffen. Das hat das Verwaltungsgericht Mainz in einem Eilverfahren entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 22.12.2005 | 27.12.2005
Freitag, der 23.12.2005
- C-411/03 -
Die unterschiedliche Behandlung von Gesellschaften nach Maßgabe dessen, ob es sich um eine innerstaatliche oder um eine grenzüberschreitende Verschmelzung handelt, stellt eine Beschränkung der Niederlassungsfreiheit dar und kann nicht mit zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt werden. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom25.11.2005
Bei der vergleichenden Mitgliederwerbung eines gesetzlichen Krankenversicherers gelten die Grundsätze des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom08.12.2005
Bundesverfassungsgericht stoppt Abschiebung von ausländischen Vätern
Die Verfassungsbeschwerde eines seit 1999 in Deutschland lebenden serbisch-montenegrinischen Vaters einer 5jährigen deutschen Tochter, dessen Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert worden war, war erfolgreich. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Beschluss vom15.12.2005
- I ZB 33/04 -
Autoform kann Marke sein
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Form eines Automobils als dreidimensionale Marke ins Markenregister eingetragen werden kann. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Urteil vom14.09.2005
Es ist wie ein Pawlowscher Reflex: Erhöht die Politik die Steuerlast, eröffnen die Wohlhabenden die Jagd nach Schlupflöchern. Da bietet sich die Beteiligung an einem Unternehmen an, beispielsweise durch den Erwerb eines Anteils als Kommanditist. Erwirtschaftet die Gesellschaft (durch hohe Investitionen) Verluste, mindern diese dann das Einkommen und so die Steuerpflicht des Mitinhabers. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 23.12.2005 | 28.12.2005
Dienstag, der 27.12.2005
Ist in einer GmbH & Co. KG ein Arbeitnehmer zum Geschäftsführer der persönlich haftenden GmbH aufgestiegen und wird dann als Geschäftsführer abberufen, so lebt das alte Arbeitsverhältnis in der Regel nicht wieder auf. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom30.11.2005
Das Verwaltungsgericht hat in zwei Entscheidungen Schülern, die zwecks Aufnahme in eine bestimmte Schule eine Scheinanschrift angegeben haben, die Prozesskosten auferlegt. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom13.04.2005
- S 46 AS 62/05 ER -
SGB II – Kostenübernahme für eine Wickelkommode
Das Sozialgericht Hannover hat die Arbeitsgemeinschaft (Arge) "Jobcenter in der Region Hannover" im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes verpflichtet, die Anschaffungskosten für eine Wickelkommode zu übernehmen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom15.12.2005
- 2 BvR 673/05 -
Ein vorläufiges Berufsverbot kann nur bei drohenden Gefahren für wichtige Gemeinschaftsgüter verhängt werden
Das Bundesverfassungsgericht hob die Verhängung eines vorläufigen Berufsverbots gegen einen 70-jährigen vorbestraften Arzt auf. Lesen Sie mehr
- 2 AZR 148/05 -
Bei einer Klage gegen eine fehlerhafte Kündigungsfrist ist der Arbeitnehmer nicht an die vom Kündigungsschutzgesetz vorgegebene Klagefrist von drei Wochen gebunden. Das geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts hervor. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 27.12.2005 | 29.12.2005
Mittwoch, der 28.12.2005
Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom17.11.2005
Weil er einem anderen mit äußerster Brutalität einen Kopfstoß mitten in das Gesicht versetzt hat, muss sich der Täter auf Anordnung der Polizei einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Dies geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt hervor. Lesen Sie mehr
Die gesetzliche Regelung in Hessen, nach der Richtern die Genehmigung einer Nebentätigkeit zu versagen ist, wenn sie dadurch im Kalenderjahr insgesamt mehr als 30 v.H. eines Richtergrundgehalts (R 2) durch ihre Nebentätigkeiten verdienen würden, ist mit Bundesrecht vereinbar. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Darmstadt, Urteil vom22.11.2005
Der Kläger hatte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Er hatte den Beruf des Schlossers erlernt und war als Monteur von Sonnenschutzanlagen tätig. Infolge einer Erkrankung konnte er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Trotzdem wies das Oberlandesgericht Koblenz die Klage gegen die Versicherung ab, mit der der Kläger u.a. Zahlung einer monatlichen Rente verlangt hatte. Lesen Sie mehr
Landgericht München I, Beschluss vom24.11.2005
Das Landgericht München I hat als Berufungsgericht eine Entscheidung des Amtsgerichts München bestätigt, wonach der Vermieter von Wohnraum die Zufuhr von Strom nicht unterbinden darf, auch wenn er den Mietern wegen rückständiger Miete fristlos gekündigt hat. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom21.12.2005
Das Landessozialgericht NRW hat im Fall einer 1926 geborenen, vollstationär gepflegten Altenheimbewohnering aus Marl in einem Eilverfahren entschieden, dass die Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe nach dem neuen Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) zumindest vorläufig ausgeschlossen ist. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 28.12.2005 | 30.12.2005
Donnerstag, der 29.12.2005
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom16.11.2005
Der Kindertagesstättenbedarfsplan 2004/2005 des Rhein-Lahn-Kreises war hinsichtlich des Standortes Singhofen rechtswidrig. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom23.12.2005
Die Verfassungsbeschwerde eines Amtsnotars in Baden, der sich gegen § 10 Abs. 2 und § 12 des Landesjustizkostengesetzes Baden-Württemberg (LJKG) in der ab dem 1. Januar 2006 geltenden Fassung wandte, wurde von der 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts mangels Erfolgsaussicht nicht zur Entscheidung angenommen. Lesen Sie mehr
Die Vollstreckung gegen einen rechtskräftig zur Zahlung verurteilten Schuldner ist verfassungswidrig, wenn das zu Grunde liegende Urteil auf der Auslegung und Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe beruht, die vom Bundesverfassungsgericht wie im Fall der Bürgschaftsentscheidung vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214) für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt worden ist. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts. Damit hatte die Verfassungsbeschwerde einer vermögenslosen Bürgin, die sich gegen die Zwangsvollstreckung in ihr Vermögen wandte, Erfolg. Lesen Sie mehr
Bundesfinanzhof, Urteil vom16.11.2005
Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte sich in zwei Urteilen vom 16. November 2005 VI R 151/00 und VI R 151/99 mit der Frage zu befassen, unter welchen Voraussetzungen Aufwendungen des Arbeitgebers anlässlich von Betriebsveranstaltungen zu Arbeitslohn führen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom08.12.2005
Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht hat entschieden, dass der Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. Januar 2003 der Mobilcom AG über die Zustimmung zum u.a. mit France Telecom geschlossenen MC Settlement Agreement (MCSA) unwirksam ist. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 29.12.2005 | 31.12.2005
Freitag, der 30.12.2005
Bis zum 19.11.2005 wurden die Tiere auf einem Grundstück in Bingen-Kempten gehalten. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen hatte zuvor wiederholt die nicht artgerechte Haltung und Versorgung der Tiere beanstandet. Als sie schließlich deren Beschlagnahme erwog, wurden sie an einen anderen, ihr bis heute nicht bekannten Ort verbracht. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom15.11.2005
Betreibt ein Hauseigentümer eine moderne Gaszentralheizung, muss der Schornstein nicht mehr zwingend jährlich gereinigt werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass Leistungen der Kriegsopferversorgung auch nach 50 Jahren noch entzogen werden können, wenn die Voraussetzungen des im Januar 1998 in Kraft getretenen § 1 a Bundesversorgungsgesetz (BVG) erfüllt sind. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Schleswig, Beschluss vom30.12.2005
Das schleswig-holsteinische Verwaltungsgericht hat den Antrag einer Bahnangehörigen auf Gewährung von Eilrechtsschutz abgelehnt. Die Antragstellerin wendet sich gegen die von ihrem Arbeitgeber vorgenommene Einteilung für den Dienst in der Silvesternacht. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom30.12.2005
Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Eilantrag eines Cafebesitzers zurückgewiesen, der sein Lokal in der Straße Unter den Linden betreibt. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 30.12.2005
Samstag, der 31.12.2005
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References: Art. 2
 Art. 62
 § 130
 § 7
 BGH 
 § 10
 § 12
 § 1