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Timestamp: 2016-10-21 18:31:51+00:00

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8C_964/2009 (19.02.2010)
8C_964/2009
Die 1970 geborene, seit August 2002 als Mitarbeiterin bei der Firma T.________ angestellte und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versicherte K.________ erlitt am 10. Juli 2006 nachts als Fahrerin ihres Personenwagens einen Verkehrsunfall. Sie stiess dabei an einer Kreuzung frontal mit einem nicht vortrittsberechtigten Fahrzeug zusammen und zog sich eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) sowie Kontusionen des Sternums und der Brustwirbels�ule (BWS) zu (Austrittsbericht des Spitals X.________ vom 12. Juli 2006). Nach diversen Abkl�rungen insbesondere medizinischer Natur sowie zwei station�ren Aufenthalten der Versicherten vom 25. September bis 12. Oktober 2006 in der Klinik Y.________ und vom 24. Oktober bis 2. November 2007 in der Klinik S.________ verf�gte die SUVA am 25. M�rz 2008 die Einstellung ihrer bisher in Form von Heilbehandlung und Taggeld erbrachten und allf�lliger zuk�nftiger Leistungen auf Ende April 2008, da zwischen den noch vorhandenen, prim�r psychisch begr�ndeten Beschwerden und dem Unfallereignis kein ad�quater Kausalzusammenhang (mehr) best�nde. Daran wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 9. Juli 2008 festgehalten.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern - einschliesslich des Gesuchs um unentgeltliche Verbeist�ndung - ab (Entscheid vom 12. Oktober 2009).
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Angelegenheit zur Ermittlung der ihr �ber Ende April 2008 hinaus zustehenden Leistungen an den Unfallversicherer zur�ckzuweisen. Ferner sei ihr f�r das letztinstanzliche wie auch f�r das kantonale Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung) zu gew�hren.
W�hrend das kantonale Gericht und die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache wurden im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Hervorzuheben sind die Grunds�tze zu dem f�r einen Leistungsanspruch nach UVG nebst anderem vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 335 E. 1 S. 337; 118 V 286 E. 1b S. 289; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), zu der im Weiteren erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461 f.; 123 V 98 E. 3d S. 103 f.; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) sowie bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. mit Hinweisen) und bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.; ferner BGE 123 V 98 und 119 V 335). Darauf - wie auf die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338; 118 V 286 E. 1b S. 289; vgl. ferner BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) - wird verwiesen.
3.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob zwischen den �ber den Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf Ende April 2008 hinaus geltend gemachten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 10. Juli 2006 ein rechtsgen�glicher Kausalzusammenhang besteht.
3.2 Nach Lage der Akten stimmen die Verfahrensbeteiligten zu Recht darin �berein, dass die Beschwerdef�hrerin anl�sslich des Verkehrsunfalles vom 10. Juli 2006 u.a. eine HWS-Distorsionsverletzung mit entsprechender Beschwerdesymptomatik erlitten hat. Ebenfalls unstrittig ist unter den Parteien ferner, dass es am Nachweis unfallbedingter organischer Substrate im Sinne struktureller Ver�nderungen fehlt, weshalb eine eigenst�ndige Ad�quanzpr�fung vorzunehmen ist. Uneinigkeit besteht demgegen�ber bez�glich der Frage, ob dies nach der sog. Schleudertrauma-Praxis (gem�ss BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.) oder nach Massgabe der bei psychischen Unfallfolgen anzuwendenden Grunds�tzen (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.) zu geschehen hat. Ob das versicherte Unfallereignis eine f�r die Bejahung des f�r den Leistungsanspruch erforderlichen nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gende wesentliche (Teil-)Ursache der nach dem 30. April 2008 fortbestehenden Beschwerden bildet (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 f. mit Hinweisen), braucht, wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen ergibt, indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden (BGE 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 5.1 mit Hinweisen).
4.1 Das typische Beschwerdebild nach einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS weist somatische und psychische Komponenten wie Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung usw. auf (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 116 mit Hinweis). Infolge dieses charakteristischen "Gemenges physischer und psychischer Symptome" (BGE 134 V 109 E. 9 S. 121) erfolgt die Ad�quanzbeurteilung nach Distorsionen der HWS (ohne nachweisbare organische Unfallfolgen; BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) regelm�ssig auf Grund der mit BGE 134 V 109 pr�zisierten, bei der Pr�fung der Ad�quanzkriterien nicht zwischen k�rperlichen und psychischen Beschwerden differenzierenden Rechtsprechung. Dies f�hrt dazu, dass die in BGE 115 V 133 und 134 V 109 unterschiedlich umschriebenen Ad�quanzkriterien bei Folgen eines Schleudertraumas eher als bei einer nach einem Unfall aufgetretenen psychischen Fehlentwicklung erf�llt sind. Deshalb muss die Zuordnung der geklagten Beschwerden insoweit gekl�rt sein, bevor entschieden werden kann, nach welcher Methode sich die Ad�quanzpr�fung richtet. Dabei ist es grunds�tzlich Aufgabe der medizinischen Fachleute, dar�ber Auskunft zu geben, ob eine bestehende psychische Problematik als Teil des typischen, einer Differenzierung kaum zug�nglichen somatisch-psychischen Beschwerdebildes zu betrachten ist, oder aber ein von diesem zu trennendes, eigenst�ndiges psychisches Leiden darstellt. Nur wenn in der Expertise �berzeugend dargetan wird, dass die psychische St�rung nicht Symptom der Verletzung ist, kann daf�r eine andere Ursache gesehen werden (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 126). F�r die Abgrenzung von Bedeutung sind insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 96/00 vom 12. Oktober 2000, in: RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79; vgl. zudem BGE 123 V 98 E. 2a S. 99 sowie Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 164/01 vom 18. Juni 2002, in: RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437; zum Ganzen: Urteil 8C_1040/2008 vom 8. Mai 2009 E. 5.2).
4.2.1 Das kantonale Gericht hat in detaillierter Wiedergabe der medizinischen Unterlagen einl�sslich aufgezeigt, dass im Anschluss an den Unfall vom 10. Juli 2006 eine erhebliche psychische Fehlentwicklung ihren Anfang nahm. So wurde bereits wenige Tage nach dem Vorfall eine medikament�se Behandlung mit einem Sedativum sowie einem kombinierten Antidepressivum und Neuroleptikum in die Wege geleitet (Bericht des Dr. med. F.________, Psychiatrie, Ambulante Dienste, vom 22. November 2006). Die �rzte der Psychiatrie f�hrten in ihrem - auf Untersuchungen vom 12., 14. und 19. September 2006 beruhenden - Abkl�rungsbericht vom 26. September 2006 aus, nach Absetzen der unmittelbar nach dem Unfall begonnenen Medikamenteneinnahme h�tten sich Ende August 2006 die Symptome einer posttraumatischen Belastungsst�rung entwickelt, und empfahlen eine station�re Rehabilitationsmassnahme in der Klinik Y.________. Im vom Hausarzt Dr. med. V.________, Allgemeine Medizin FMH ausgef�llten Anmeldeformular vom 14. September 2006 wurde als Einweisungsdiagnose "posttraumatische Belastungsst�rung" genannt und die Rehabilitationsbed�rftigkeit mit der Aussch�pfung der diesbez�glich ambulant vorgenommenen Behandlungsvorkehren begr�ndet; den Status nach HWS-Distorsion gab der Arzt lediglich nebendiagnostisch an. Dem Austrittsbericht der H�henklinik vom 12. Oktober 2006, in der die Beschwerdef�hrerin sich seit 25. September 2006 aufgehalten hatte, ist die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsst�rung nach Verkehrsunfall mit Distorsion der HWS und Kontusion von Sternum sowie BWS zu entnehmen. Ferner wies die Beschwerdef�hrerin selber anl�sslich eines am 26. Oktober 2006 gef�hrten Gespr�chs gegen�ber der SUVA auf ihre problematische psychische Situation hin, welche eine - am 12. September 2006 begonnene - psychiatrische Therapie erforderlich mache (Rapport vom 26. Oktober 2006; vgl. auch Berichte des Dr. med. F.________ vom 22. November und 13. Dezember 2006 sowie des Dr. med. H.________, Oberarzt, Psychiatrie, vom 5. Dezember 2006). Dr. med. V.________ bezeichnete den psychischen Gesundheitszustand der Patientin (im Sinne eines persistierenden, �ngstlich gef�rbten depressiven Beschwerdebildes mit Asthenie sowie Verdacht auf posttraumatische Belastungsst�rung) im Rahmen seiner Zwischenberichte vom 11. Januar und 17. M�rz 2007 weiterhin als haupts�chlich anzugehendes Problemfeld und auch die �rzte der Rheumatologie des Spitals Z.________ r�ckten zeitgleich den andauernden depressiven Zustand der Versicherten in den Vordergrund (Bericht vom 22. Januar 2007). In der Folge konstatierte Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie nach Untersuchungen vom 26. M�rz und 11. April 2007 ebenfalls das Bestehen einer posttraumatischen Belastungsst�rung sowie eines Verdachts auf Fehlverarbeitung der Unfallfolgen und Depression (Bericht vom 8. Mai 2007). Mit Berichten vom 1. Juni, 30. Juli, 4. September, 8. Oktober und 29. November 2007 stellte Dr. med. V.________ sodann die fortschreitende Chronifizierung des psychischen Befundes fest, auf Grund dessen die Versicherte weiterer fach�rztlicher Behandlung bed�rfe (vgl. auch kreis�rztlicher Untersuchungsbericht des Dr. med. A.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 6. Juni 2007, Bericht der Klinik S.________ vom 11. Dezember 2007). Im haus�rztlichen Bericht vom 22. Januar 2008 wurde schliesslich - neben der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsst�rung - eine Tendenz zur Schmerzgeneralisierung mit fibromyalgie�hnlichen, sich in erster Linie auf die oberen Extremit�ten links beschr�nkenden Beschwerden beschrieben, welche Dr. med. V.________ einer somatoformen Schmerzst�rung zuordnete.
4.2.2 Zur Frage, ob die psychische Gesundheitsst�rung als Teil des f�r eine HWS-Distorsion typischen, einer Differenzierung kaum zug�nglichen somatisch-psychischen Beschwerdebildes zu betrachten ist, oder aber ein von diesem zu trennendes, eigenst�ndiges psychisches Leiden darstellt, haben sich die mit der Beschwerdef�hrerin befassten Mediziner zwar nicht im Rahmen eines in derartigen chronifizierten F�llen grunds�tzlich erforderlichen poly-/interdisziplin�ren Gutachtens ge�ussert. Der Umstand, dass die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 10. Juli 2006 bis zum massgebenden Zeitpunkt des Fallabschlusses auf Ende April 2008 bzw. des Erlasses des Einspracheentscheids (9. Juli 2008; BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) in einer sich kontinuierlich verst�rkenden Auspr�gung vorhanden war, die eine regelm�ssige psychiatrische - zeitweilig auch station�re - Behandlung notwendig machte, spricht indes f�r ein eigenst�ndiges, durch den Verkehrsunfall ausgel�stes psychisches Leiden und gegen die Annahme eines blossen Symptoms der dabei zugezogenen HWS-Distorsion. Diese Folgerung wird zus�tzlich durch die Tatsache erh�rtet, dass die in Zusammenhang mit der erlittenen HWS-Distorsionsverletzung stehenden funktionellen Beeintr�chtigungen (Schmerzen im Kopf- und HWS-Bereich, Reizbarkeit, Schwindel) durch die von Beginn weg dominierenden psychischen Gesundheitsst�rungen zusehends in den Hintergrund gerieten bzw. insofern in eine sekund�re Rolle gedr�ngt wurden, als ihr Verlauf zur Hauptsache vom jeweiligen psychischen Stimmungsbild abh�ngig war. Ebenfalls in Richtung einer nicht zum prim�ren Beschwerdebild geh�renden, sondern indirekte Unfallfolge darstellenden psychischen Problematik weisen alsdann der von Dr. med. V.________ am 22. Januar 2008 neben der posttraumatischen Belastungsst�rung erhobene - einer somatoformen Schmerzst�rung zugeschriebene - Befund einer Schmerzgeneralisierung mit fibromyalgie�hnlichen Beschwerden, das von der Versicherten geschilderte, klinisch jedoch nicht erkl�rbare Schmerzausmass sowie der Umstand, dass hinsichtlich der k�rperlichen Beschwerden trotz intensiver Ans�tze Therapieerfolge weitgehend ausgeblieben sind. Obgleich es an einer inter- bzw. polydisziplin�ren Begutachtung, welche sich namentlich mit den beschriebenen Abgrenzungsfragen befasst h�tte, fehlt, kann somit auf Grund der vorhandenen, insbesondere bez�glich der psychiatrischen Abkl�rungen im �brigen fr�hzeitig und eingehend dokumentierten medizinischen Unterlagen mit der Vorinstanz - ohne dass es diesbez�glich erg�nzender Erhebungen bedarf - davon ausgegangen werden, dass die aufgetretenen psychischen Probleme �berwiegend wahrscheinlich nicht als blosse Symptome der am 10. Juli 2006 erlittenen Distorsionsverletzung der HWS zu werten sind. Vielmehr war die Versicherte augenscheinlich nicht in der Lage, das Unfallereignis, dem eine gewisse Eindr�cklichkeit zwar nicht abgesprochen werden kann, das aber f�r die Beschwerdef�hrerin doch einigermassen glimpflich verlaufen ist, in ad�quater Weise zu verarbeiten und es zu einer erheblichen psychischen Fehlentwicklung gekommen ist. Hierf�r zeichnet indessen nicht der Umstand verantwortlich, dass sich die Versicherte beim besagten Vorfall (auch) eine HWS-Distorsionsverletzung zugezogen hat. W�rden psychische Beschwerden, die im Anschluss an einen derartigen Unfall auftreten, ungeachtet ihrer Pathogenese stets nach den Kriterien gem�ss BGE 134 V 109 auf ihre Ad�quanz hin �berpr�ft, best�nde die Gefahr, identische nat�rliche kausale psychische Unfallfolgen ad�quanzrechtlich allein deshalb unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem, ob beim Unfall zus�tzlich eine Distorsionsverletzung der HWS (oder ein �quivalenter Verletzungsmechanismus) auftrat oder nicht, was nicht angeht (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 277/04 vom 30. September 2005 E. 4.2.2 in fine, in: SVR 2007 UV Nr. 8 S. 27).
5.1 Nach dem Gesagten ist das Anspruchserfordernis der ad�quaten Kausalit�t mit dem kantonalen Gericht nach der in BGE 115 V 133 wiedergegebenen Methode zu pr�fen.
5.2 Ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften (zur diesbez�glich ausschliesslichen Relevanz bei der Pr�fung der Unfallschwere: Urteile U 2/07 vom 19. November 2007 E. 5.3.1, in: SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 503/05 vom 17. August 2006 E. 2.2, 3.1 und 3.2, in: SZS 2008 S. 183), namentlich in Ber�cksichtigung des objektiv erfassbaren Unfallhergangs (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 343/04 vom 10. August 2005 E. 2.2.2 und U 290/02 vom 7. August 2003 E. 4.2-4.4.3, je mit Hinweisen), ist der Verkehrsunfall vom 10. Juli 2006 innerhalb der Kategorisierung, wie sie gem�ss BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff. zu erfolgen hat, mit der Vorinstanz (und nunmehr auch der Beschwerdef�hrerin) als mittelschweres Ereignis im mittleren Bereich zu qualifizieren (vgl. zur Kasuistik insbesondere die Urteile 8C_786/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.6.2 und 8C_957/2008 vom 1. Mai 2009 E. 4.3.1, je mit diversen Hinweisen). Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs liegt demnach vor, wenn ein einzelnes der f�r die Beurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder mehrere Kriterien gegeben sind (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 141).
5.2.1 Dem Verkehrsunfall kann eine gewisse Eindr�cklichkeit (Frontalkollision bei seitens der Beschwerdef�hrerin weitgehend ungebremster Geschwindigkeit, Dunkelheit, erhebliche Sch�den an beiden Fahrzeugen) zwar nicht abgesprochen werden. Doch hat er sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er - objektiv betrachtet (Urteil 8C_467/2008 vom 4. November 2008 E. 6.2.1 mit Hinweisen) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Ebenso wenig ist im Lichte der medizinischen Akten eine die Unfallfolgen erheblich verschlimmernde �rztliche Fehlbehandlung ausgewiesen. F�r das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bestehen alsdann ebenfalls keine Anzeichen. Bez�glich des weiteren Kriteriums des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen gilt es schliesslich zu beachten, dass die beiden Teilaspekte nicht kumulativ erf�llt sein m�ssen (BGE 117 V 359 E. 7b S. 369). Aus der �rztlichen Behandlung und den erheblichen Beschwerden, welche bei der Beurteilung der spezifischen Ad�quanzkriterien zu ber�cksichtigen sind, darf aber nicht bereits auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Hiezu sind vielmehr besondere, die Heilung beeintr�chtigende Gr�nde vonn�ten. Nicht darunter zu z�hlen sind etwa die Einnahme vieler Medikamente und die Durchf�hrung verschiedener Therapien wie auch die Tatsache, dass trotz regelm�ssiger Therapien weder eine Beschwerdefreiheit noch eine (vollst�ndige) Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit erreicht werden konnten (Urteil 8C_870/2008 vom 24. M�rz 2009 E. 5.2.3 mit Hinweisen). Vorliegend sind keine Hinweise f�r erhebliche Komplikationen in diesem Sinne ersichtlich, noch werden solche geltend gemacht; auch kann nicht von einem schwierigen Heilungsverlauf gesprochen werden. Mit der Vorinstanz als nicht erf�llt anzusehen ist ferner das Kriterium der - durch die somatischen Unfallfolgen bedingten - ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, da diese bereits kurze Zeit nach dem Unfall in immer st�rkerem Mass durch die psychogene Fehlverarbeitung bestimmt wurde (vgl. E. 4.2.2 hievor). Das betreffende Kriterium ist zudem nicht allein nach einem zeitlichen Massstab zu beurteilen. Von Bedeutung sind vielmehr auch Art und Intensit�t der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer gegeben sein. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes, wie sie vorliegend in Form von Physio- und Hydrotherapie sowie Triggerpunktbehandlung durchgef�hrt wurden, (haus-)�rztliche Verlaufskontrollen sowie medikament�se Schmerzbek�mpfung allein gen�gen diesen Anforderungen nicht (vgl. Urteil U 480/06 vom 5. Oktober 2007 E. 4.2.2 mit Hinweis). Auch kommt einzig der Abkl�rung des Beschwerdebildes dienenden Vorkehren (in casu etwa die am 4. Januar und 30. April 2007 im Zentrum P.________angefertigten MRI der HWS) nicht die Qualit�t einer Heilmethodik in diesem Sinne zu (Urteil 8C_747/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 6.2 mit diversen Hinweisen).
5.2.2 Vor diesem Hintergrund w�re dem Unfallereignis vom 10. Juli 2006 bez�glich der �ber Ende April 2008 hinaus bestehenden Beschwerden selbst f�r den Fall eine ad�quanzrechtlich massgebende Bedeutung abzusprechen, dass die Kriterien der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit als - wenn auch mit dem kantonalen Gericht nicht in besonders ausgepr�gter Weise - erf�llt zu betrachten w�ren (vgl. namentlich Urteil 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5 mit Hinweisen).
Auf den Antrag der Beschwerdef�hrerin, es sei ihr f�r das kantonale Gerichtsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen (vgl. Art. 61 lit. f ATSG), ist mangels rechtsgen�glicher Auseinandersetzung mit den diesbez�glichen Erw�gungen im angefochtenen Entscheid nicht einzutreten. In der Beschwerde wird im Rahmen des f�r den letztinstanzlichen Beschwerdeprozess gestellten Gesuches um Befreiung der Gerichtskosten und unentgeltliche Verbeist�ndung lediglich auf eine sich zwischenzeitlich ver�nderte Einkommenssituation (Ehemann nicht mehr arbeitslos) hingewiesen, nicht aber dargetan, weshalb die vorinstanzliche Feststellung zur (nicht ausgewiesenen) Bed�rftigkeit offensichtlich unrichtig sein sollte (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG; Urteil 8C_404/2009 vom 31. Juli 2009 E. 3; zur eingeschr�nkten �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts in Bezug auf die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeist�ndung f�r das kantonale Beschwerdeverfahren: Urteil 8C_744/2009 vom 8. Januar 2010 E. 14.1 mit Hinweisen).
7.1 Die Gerichtskosten sind grunds�tzlich der unterliegenden Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. f in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem von ihr gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten und der unentgeltlichen Verbeist�ndung) kann nicht stattgegeben werden, da, wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen, die hierf�r gem�ss Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG insbesondere erforderliche Voraussetzung der Bed�rftigkeit nicht ausgewiesen ist.
7.2.1 Eine Person ist rechtsprechungsgem�ss bed�rftig, wenn sie ohne Beeintr�chtigung des f�r sie und ihre Familie n�tigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232; 127 I 202 E. 3b S. 205; 125 IV 161 E. 4a S. 164), wobei die wirtschaftlichen Verh�ltnisse im Zeitpunkt der Entscheidung �ber das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BGE 108 V 265 E. 4 S. 269) massgebend sind und bei der Beurteilung der Bed�rftigkeit das Einkommen beider Ehegatten zu ber�cksichtigen ist (BGE 115 Ia 193 S. 195; 108 Ia 9 E. 3 S. 10; 103 Ia 99 S. 101 mit Hinweisen).
7.2.2 Die Beschwerdef�hrerin und ihr Ehemann beziehen gemeinsam ein monatliches Einkommen von Fr. 7'144.- (Fr. 4'118.25 [Lohn Ehemann], Fr. 200.- (Kinderzulage Ehemann], Fr. 2'825.75 [Arbeitslosenentsch�digung Ehefrau]). Diesen anrechenbaren Einnahmen stehen anerkannte Ausgaben in Form des Grundbetrages (einschliesslich prozessualem Bed�rftigkeitszuschlag von 25 %), welcher f�r das Ehepaar Fr. 1'937.50 (Fr. 1'550.- + [25 % von Fr. 1'550.-]) und f�r die beiden - am 30. September 1992 und 19. Februar 1998 geborenen und damit im Zeitpunkt der Beurteilung des Gesuchs zwischen 12 und 18 Jahre alten - Kinder insgesamt Fr. 1'250.- (je Fr. 500.- + [25 % von Fr. 1'000.-]), d.h. total Fr. 3187.50, betr�gt, eines Mietzinses von Fr. 1'390.-, von Krankenkassenpr�mien f�r die obligatorische Krankenpflegeversicherung (gem�ss eingereichten "Ausz�gen f�r die Steuererkl�rung" der CSS Versicherung vom 12. Juni 2009) in H�he von Fr. 478.40 monatlich (Fr. 202.40 [Ehemann], Fr. 216.40 [Ehefrau], je Fr. 29.80 [Kinder]), eines monatlichen Anteils Steuern der laufenden Steuerperiode von Fr. 516.60 und von Steuerschulden im Monatsbetrag von Fr. 366.80 (Fr. 4'401.50 : 12; BGE 135 I 221) gegen�ber. Die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten privaten Schulden k�nnen ausgabenseitig ebenso wenig ber�cksichtigt werden (Urteile 8C_701/2008 vom 12. Juni 2009 E. 6 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 219/99 vom 17. M�rz 2000 E. 3b) wie die - bereits im prozessualen Zuschlag mitber�cksichtigten - Pr�mien f�r Privathaftpflichtversicherungen sowie der erst k�nftig anfallende Lehrstellenkostenbeitrag in H�he von Fr. 250.- monatlich f�r den �ltesten Sohn im Rahmen dessen Aufenthaltes in der Beobachtungsstation Burghof, zumal dem Ehemann gleichzeitig eine betragsm�ssig �quivalente Ausbildungszulage zufliessen wird (vgl. Schreiben "Elternbeitrag f�r B.________" der Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern vom 20. Oktober 2009). Aus der Gegen�berstellung von anrechenbaren Einnahmen (Fr. 7'144.-) und anerkannten Auslagen (Fr. 5'939.30) resultiert ein �berschuss von Fr. 1'204.70. Selbst wenn die von der Beschwerdef�hrerin zus�tzlich monierten Berufsausgaben des Ehemannes von monatlich Fr. 500.- (Fahrspesen) und Fr. 200.- (ausw�rtige Verpflegung) - im Sinne steuerlich anerkannter, beruflich bedingter Auslagen - als im vorliegenden Kontext beachtlich eingestuft w�rden, verbliebe ein �berschuss von Fr. 504.70 im Monat, der es der Beschwerdef�hrerin erlaubt, die anfallenden Prozesskosten (samt Anwaltshonorar) jedenfalls innerhalb eines Jahres zu tilgen (vgl. Urteile 5C.256/2006 vom 21. Juni 2007 E. 6.1.2 in fine, nicht publ. in: BGE 133 III 620, und 5P.455/2004 vom 10. Januar 2005 E. 2.1 mit Hinweisen). In Anbetracht dieses Ergebnisses kann die Frage nach der Zumutbarkeit einer allf�lligen (zus�tzlichen) hypothekarischen Belastung des sich im Kosovo befindenden Wohneigentums des Ehemannes der Beschwerdef�hrerin offen bleiben (zu den diesbez�glich geltenden Grunds�tzen: Urteil 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009 E. 3 mit Hinweisen).

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