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Timestamp: 2018-11-21 16:56:31+00:00

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Klassische Archäologie HF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Klassische Archäologie HF, Bachelor
Bachelorstudiengang Klassische Archäologie Hauptfach (ab WS 2011/12)
Klassische archäologie hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Klassische Archäologie HF
Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Klassische Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 6. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013
§ 11 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges Klassische Archäologie und Modulkoordination
§ 25 Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Hauptfach Klassische Archäologie
KLA-BA-HF-M1 Gemeinsames archäologisches Propaedeuticum – Propaedeuticum Archaeologicum
KLA-BA-HF-M2 Einführungsmodul – Einführung in die Klassische Archäologie
KLA-BA-HF-M3 BM – Meth. Grundlagen u. Materialkenntnis I: Ikonographie – Bilddenkmäler
KLA-BA-HF-M4 BM – Meth. Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
KLA-BA-HF-M5 BM – Meth. Grundl. u. Materialk. III: Architektur,Topographie, Grabungskontexte
KLA-BA-HF-M6 Museumsmodul I – Archäologie vor Ort I
KLA-BA-HF-M7 Abrundungsmodul – Blick a. d. archäolog. und/oder hist. Nachbarwissenschaften
KLA-BA-HF-M8 Exkursionsmodul
KLA-BA-HF-M9 AM – Angewandte Methodik – Denkmäler u. ihre Kontexte I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M10 Aufbaumodul – Angewandte Methodik – Denkmäler u. ihre Kontexte II: Flächenkunst
KLA-BA-HF-M11 AM – Angewandte Methodik – Denkmäler u. Befunde III Architektur – Topographie
KLA-BA-HF-M12 Museumsmodul II – Archäologie vor Ort II
KLA-BA-HF-M13 Praxismodul
KLA-BA-HF-M14 KolloquiumsmoduI – Präsentation, Moderation und Kritik
KLA-BA-HF-M15 Abrundungsmodul – Historische/Archäologische Nachbarwissenschaften
KLA-BA-HF-M16 Abrundungsmodul – Sprachen und Literatur der Antike
KLA-BA-HF-M17 Bachelorarbeitsmodul
Anhang 3: Studienverlaufsplan Hauptfach
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Klassische Archäologie im Hauptfach.
(2) Der Bachelorstudiengang Klassische Archäologie umfasst das Hauptfach Klassische Archäologie und ein Nebenfach, das nach Abs. 3 als Nebenfach zugelassen ist.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang Klassische Archäologie sind alle Magisternebenfächer (nicht-modularisierte sowie modularisierte) sowie alle Bachelornebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen, mit Ausnahme der Fächer der Fachbereiche 5, 13, 14, 15, 16. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach Klassische Archäologie im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Das Nebenfach kann zweimal gewechselt werden.
(4) Das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das Nebenfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Der Bachelorstudiengang vermittelt grundlegende Fachkenntnisse in Klassischer Archäologie. Gegenstand der Klassischen Archäologie ist die materielle Kultur der griechisch–römischen Antike, besonders ihre heute noch sichtbaren oder rekonstruierbaren Hinterlassenschaften (bildende Kunst, Architektur). Der zeitliche Rahmen reicht vom Ende der Ägäischen Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) bis in die frühchristliche Spätantike (5./6. Jh. n. Chr.). Die Klassische Archäologie ist Bestandteil der Altertumswissenschaften, deren Gegenstand die antiken Kulturen und deren Geschichte insgesamt sind. Enge inhaltliche Berührungspunkte und Überschneidungen sowie methodische Gemeinsamkeiten bestehen insbesondere zu folgenden Fächern: Alte Geschichte, Klassische Philologie, Geschichte und Archäologie der römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, Archäologie und Philologie des Alten Orients, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Kunstgeschichte, Archäometrie.
Ziel des Studiums ist die Einübung der Kenntnisse und Fähigkeiten für den Erwerb eines fachspezifischen Universitätsabschlusses. Dieser berechtigt zu einer Fortsetzung des Studiums im Masterstudiengang, der in der Praxis in der Regel die Voraussetzung für die Ausübung der aufgeführten beruflichen Tätigkeiten darstellt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen fachbezogenen Kenntnissen und Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen, die von grundlegender Bedeutung für erfolgreiche berufliche Tätigkeit über die engeren Fachgrenzen hinaus sind. Fachbezogene Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen bedürfen dauernden Ausbaus und ständiger Einübung, weshalb in verschiedenen Modulbeschreibungen häufig die gleichen Begriffe aufgeführt sind.
Die Wahl der Fächerkombination soll sich nach fachlichen und beruflichen Gesichtspunkten richten. Wird Klassische Archäologie als Hauptfach studiert, so empfiehlt es sich, das Nebenfach aus den folgenden Disziplinen auszuwählen: Alte Geschichte, Klassische Philologie, Geschichte und Archäologie der römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, Archäologie und Philologie des Alten Orients, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Kunstgeschichte, Archäometrie.
Berufliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen- und Absolventen des Hauptfachstudiums Klassische Archäologie bieten sich an der Universität, am Deutschen Archäologischen Institut mit seinen Abteilungen im In- und Ausland und an Museen, gelegentlich auch in der Bodendenkmalpflege. Neben den wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Berufen bieten sich Tätigkeiten im Verlagswesen, im Journalismus, im Kulturmanagement oder in der Tourismusbranche. Eine archäologische Berufstätigkeit im wissenschaftlichen Bereich ist in der Regel erst nach Erwerb des Mastergrades möglich.
Der B.A Studiengang Klassische Archäologie im Hauptfach beginnt mit dem Archäologischen Propädeutikum und mit einem fachspezifischen Einführungsmodul, das dem Studienanfänger einen Überblick über die Geschichte und den Gegenstand des Faches, seine Gliederung, die dort verwendeten Methoden und Grundlinien der griechisch – römischen Geschichte und Kulturgeschichte ermöglicht. Zu den Qualifikationszielen und Kompetenzen gehört die Vermittlung der für die Arbeit im Fach nötigen Hilfsmittel und Arbeitsweisen und der grundlegenden Techniken und Termini wissenschaftlichen Arbeitens.
In den drei Basismodulen werden methodische Grundlagen und Materialkenntnis auf den Gebieten der Ikonographie, Formanalyse, Datierung, Architektur und Topographie vermittelt:
– Vermittelt wird ein Überblick über die wichtigsten antiken Bilddenkmäler und -gattungen, über das Repertoire und die Konventionen der kultur- und epochenspezifischen Bildsprachen. Eingeübt werden die fachspezifischen Methoden zur Ermittlung von Darstellungsinhalten und ihrer Interpretation in zeitlichem und funktionalem Zusammenhang.
– Vermittelt werden Grundkenntnisse der formalen Entwicklung (Stilgeschichte) der griechisch-römischen Kunst einschließlich der materiellen Bedingungen von Formphänomenen sowie die einschlägige Terminologie. Methoden des „Vergleichenden Sehens“, der Analyse von Formphänomenen (Stilkritik) sowie die Verfahren archäologischer Zeitbestimmung werden eingeübt.
– Vermittelt werden das Spektrum antiker Architekturformen und die fachwissenschaftlichen Termini, die Kenntnis der wichtigsten antiken Baudenkmäler und Bautechniken. Exemplarisch wird in die Zusammenhänge zwischen Formen und Funk-tionen antiker Gebäudetypen eingeführt sowie die Fähigkeit zum Lesen und Interpretieren von Plänen und Architektur-zeichnungen.
Die Qualifikations- und Kompetenzziele der Basismodule umfassen auch die Verbalisierung visueller Sachverhalte und den Umgang mit fachwissenschaftlicher (auch fremdsprachiger) Literatur und das Konzipieren und Präsentieren erster wissenschaftsgerechter Texte.
In den drei Aufbaumodulen werden die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf die einzelnen Denkmälergattungen – Plastik/Skulptur, Flächenkunst, Architektur/Topographie – angewendet und vertieft. Zusammenhänge von Form, Inhalt und Funktion der Objekte/Bildträger stehen im Mittelpunkt sowie die Beurteilung des historischen und kulturhistorischen Aussagewertes. Die Fähigkeit zur historischen und geistesgeschichtlichen Einordnung von Klassifizierungen und Urteilen wird gefördert, u.a. durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Fachgeschichte, mit kontroversen Forschungspositionen und mit aktuellen Forschungstrends. Zum Aufbaustudium gehört auch der kritische Umgang mit visuellen Dokumentationsformen archäologischer Objekte, insbesondere im Hinblick auf Rekonstruktionen.
Das Kolloquiumsmodul dient dem Ausbau der Fähigkeit zu Präsentation, Moderation und Kritik im fachwissenschaftlichen Diskurs, wozu auch die kritische Würdigung fremder Forschungsleistungen gehört.
Museums-, Exkursions- und Praxismodule führen an die primäre archäologische Arbeit mit originalen Denkmälern heran und üben deren konkrete Erschließungs- und Dokumentationsmethoden ein, die für den Archäologen unverzichtbar sind.
Die Abrundungsmodule dienen den Studierenden dazu, sich Einblicke in die Nachbarwissenschaften zu verschaffen. Sie sind dadurch in der Lage, deren je spezifische Wissenschaftstradition und Methodik mit dem eigenen Fach zu vergleichen, und erweitern darüber hinaus ihr historisches Sachwissen.
(2) Das Studium des Hauptfaches Klassische Archäologie und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach Klassische Archäologie soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches Klassische Archäologie überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden, ob sie oder er in der Lage ist, aufgrund ihres oder seines breiten Grundlagenwissens und ihrer oder seiner Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Hauptfaches Klassische Archäologie zu verstehen, und ob sie/er die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im Nebenfach regelt die Ordnung für das Nebenfach. (4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Klassische Archäologie steht der Masterstudiengang Klassische Archäologie offen. Näheres regelt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Klassische Archäologie.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Klassische Archäologie beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester.
(1) In den Bachelorstudiengang Klassische Archäologie als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Das Studium der Klassischen Archäologie im Hauptfach erfordert Kenntnisse der lateinischen Sprache, die spätestens bei der Zulassung der Bachelorarbeit nachzuweisen sind (§ 23 Abs. 4). Für das Verständnis der einschlägigen Fachliteratur ist die Kenntnis des Englischen und Französischen unverzichtbar. Ferner wird der Erwerb von Kenntnissen weiterer fachrelevanter moderner Fremdsprachen dringend empfohlen (z. B. Italienisch, Neugriechisch, Türkisch). Der Besuch einer fachbezogenen Studienberatung ist obligatorisch zu Beginn des Studiums (Studienberatung I) sowie nach Abschluss der Basismodule (Studienberatung II). Empfohlen wird die Teilnahme an Praktika in Museen und an archäologischen Ausgrabungen im Mittelmeergebiet oder in Mitteleuropa.
(4) Das Studium im Hauptfach Klassische Archäologie kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(5) Das Studium im Hauptfach Klassische Archäologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 2 in der Regel mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Das Studium gliedert sich in Propädeutikum, Einführungsmodul, Basismodule und Aufbaumodule und wird durch Exkursions-, Praxis- und Abrundungsmodule ergänzt. Abgesehen vom Bachelorarbeitsmodul bestehen die Module jeweils aus mehreren Lehrveranstaltungen, die thematische Einheiten bilden. Die Basismodule sind im Wesentlichen methodenorientiert definiert, die Aufbaumodule materialorientiert. Im ersten Studienabschnitt sollen Grundkenntnisse vermittelt und die wichtigsten Methoden des Faches an unterschiedlichen Gegenstandsbereichen erlernt werden. Im zweiten Studienabschnitt sollen die zuvor erworbenen Fähigkeiten auf verschiedene Themenfelder angewendet und ihre Beherrschung dabei ausgebaut werden. Dabei soll von der Erarbeitung allgemeiner Kenntnisse und Fähigkeiten zum Erwerb der Kompetenz zu speziellen Problemlösungen auf dem Niveau eigenständiger Forschung übergegangen werden.
Im Hauptfach Klassische Archäologie sind 17 Pflichtmodule zu absolvieren: „Gemeinsames archäologisches Propädeutikum“, „Einführungsmodul“, drei Basismodule („Methodische Grundlagen und Materialkenntnis I–III: Ikonographie – Bilddenkmäler; Formanalyse – Zeitbestimmung; Architektur – Topographie – Grabungskontexte“), drei Aufbaumodule („Angewandte Methodik – Denkmäler und ihre Kontexte I–III: Plastik – Skulptur; Flächenkunst; Architektur – Topographie“), Exkursionsmodul („Bedeutende archäologische Stätten im In- und Ausland“), „Praxismodul“, Museumsmodul I-II („Archäologie vor Ort“; „Angewandte bildwissenschaftliche Methodik in Museen und Sammlungen“); ein Kolloquiumsmodul („Präsentation, Moderation und Kritik“); drei Abrundungsmodule („Einblicke in die altertumswissenschaftlichen und/oder kunsthistorischen Nachbarwissenschaften“; „Exemplarisches Studium altertumswissenschaftlicher und/oder kunsthistorischer Nachbarwissenschaften“; „Sprachen und Literatur der Antike“) und „Bachelorarbeitsmodul“. Die Lerninhalte und -ziele der Pflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches Klassische Archäologie und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
In den Modulen werden die folgenden Typen von Lehrveranstaltungen verwendet: Vorlesungen: dienen der Vermittlung von Grundkenntnissen, orientieren über Forschungsstand und zentrale Problemstellungen; Übungen: dienen der Schulung korrekten Umgangs mit dem archäologischen Quellenmaterial anhand begrenzter Themenbereiche, insbesondere in der Arbeit mit Originalen oder Abgüssen, sowie der Lektüre antiker Texte; Übungen haben einen ausgeprägt praxisbezogenen Charakter; Proseminare: vermitteln Grundkenntnisse und führen in Arbeitsmethoden ein; Seminare: bauen die im Basisstudium erworbenen Kenntnisse aus, schulen die selbständige Anwendung wissenschaftlicher Methoden und ihre kritische Reflexion; Exkursionen: dienen der auf Autopsie beruhenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit antiken Denkmälern in Museen und im Gelände bzw. auf Ausgrabungsplätzen; Kolloquien: dienen dem Kennenlernen und der kritischen Diskussion aktueller Forschungsarbeiten sowie der Einübung in den Fachdiskurs über den Rahmen des Seminars hinaus; Propädeutikum: dient der Einführung in das Spektrum der der durch diese Ordnung geregelten Bachelorstudiengänge; Tutorien: dienen der Vertiefung und Einübung der in anderen Veranstaltungen vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten.
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 2). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu Modulen erfolgt durch die Lehrenden.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP gemäß Anhang 2 erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sollten vor Ablauf des Semesters ausgestellt werden, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(4) Voraussetzung für die Vergabe eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung; Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises ist die regelmäßige und aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
(5) Teilnahmenachweise dokumentieren in der Regel die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme soll noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 % der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird nur dann attestiert, wenn die oder der Studierende an der Lehrveranstaltung regelmäßig und/oder aktiv teilgenommen hat. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Referate (mit und ohne Ausarbeitung), Protokolle, Tests, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Datenblätter. Werden Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, ist eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 16 entsprechend. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung schriftlich bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 3) und die Übersicht über die im Hauptfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Anhang 2) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Lehrstuhl für Klassische Archäologie erstellt für das Hauptfach Klassische Archäologie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Hauptfach Klassische Archäologie erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen.
• zu Beginn des Studiums (Studienberatung I)
• nach Abschluss der Basismodule (Studienberatung II) Die Studienfachberatung wird dringend empfohlen bei:
• bei zweimaligem Nichtbestehen von Prüfungen und bei gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben
(11) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung (§ 11) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.
(1) Das Direktorium des Instituts für Archäologische Wissenschaften bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach Klassische Archäologie in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Aufgaben der Akademischen Leitung sind insbesondere:
• Erstellung und Aktualisierung der Prüferlisten
• Bestellung der Modulkoordinatoren und Modulkoordinatorinnen
(2) Für jedes Modul des Hauptfaches Klassische Archäologie ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulkoordinator oder keine Modulkoordinatorin ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben die akademische Leitung des Studiengangs zuständig bzw. vertritt diese den Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind befugt: Mitglieder der Professorengruppe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Klassische Archäologie, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen (§ 18 Abs. 2 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen oder Professoren, entpflichtete und In Ruhestand getretene Professorinnen oder Professoren, die in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, können mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Klassische Archäologie ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung im Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist.
1. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in Klassischer Archäologie oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Klassischer Archäologie endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder inhaltlich eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet;
2. die Nennung des Nebenfaches oder der Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 2;
3. gegebenenfalls der Nachweis der Zahlung der ersten Rate der Prüfungsgebühren.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Klassischer Archäologie entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in Klassischer Archäologie oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Klassische Archäologie oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(2) Die modulabschließenden Klausuren, Hausarbeiten und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der von der akademischen Leitung festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer werden im Einvernehmen mit den Prüfenden, d.h. den Lehrenden der Proseminare bzw. Seminare, festgelegt und frühzeitig, spätestens 4 Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfenden möglich.
(3) Zu jeder Modulprüfung ist eine gesonderte schriftliche oder elektronische Anmeldung beim Prüfungsamt innerhalb der Meldefrist erforderlich; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen Die Anmeldungen zu den einzelnen Modulprüfungen erfolgen über die Prüfenden. Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt der oder die Studierende auch zur ersten Wiederholungsprüfung als angemeldet.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zehn Tage später angesetzt.
(1) Die Modul- beziehungsweise -teilprüfung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die oder der Studierende zu dem sie oder ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angetretenen Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Gleiches gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis gemäß Abs. 1 geltend gemachten Grund muss der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Erfolgen Versäumnis oder Rücktritt wegen Krankheit der Studierenden oder des Studierenden, so muss dies durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Das ärztliche Attest ist unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, beim Prüfungsausschuss vorzulegen; es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. Im Zweifelsfall kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes eines Amtsarztes verlangt werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Ist die oder der Studierende durch Krankheit eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes oder einer oder eines von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 8 Abs. 6, 22 Abs. 6 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirkungen und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach Klassische Archäologie setzt sich zusammen aus:
den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen 1–16 und der Bachelorarbeit.
(2) Die Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen 2, 3, 4, 5, 8 bestehen aus je einer Klausur, die Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen 9, 10, 11 aus je einer Hausarbeit. Die Modulprüfungen zu den nachbarwissenschaftlichen Modulen 7, 15 und 16 werden durch die betreffenden Lehrenden festgelegt.
(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden abgehalten.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfung soll je Studierender oder Studierendem mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten betragen.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung mehrerer Fragen bzw. Aufgabenstellungen. In einer Klausurarbeit soll die oder der Studierende nachweisen, dass sie oder er eigenständig in begrenzter Zeit und unter Aufsicht mit begrenzten Hilfsmitteln Aufgaben lösen und auf Basis des notwendigen Grundlagenwissens beziehungsweise unter Anwendung der geläufigen Methoden des Faches Lösungen finden kann.
(3) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von den für die Aufgabenstellung verantwortlichen Lehrenden bewertet. Im Falle der letzten Wiederholung sind sie von einem weiteren Prüfer oder einer weiteren Prüferin zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll in der Regel vier Tage nicht überschreiten.
(5) Das Bewertungsverfahren von Hausarbeiten, die als Modulprüfungen gewertet werden, soll in der Regel sechs Wochen nicht überschreiten; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung ist sie von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(3) Die oder der Studierende muss die Module 1-11 abgeschlossen haben, um die Zulassung zur Bachelorarbeit beantragen zu können.
(4) Für die Zulassung zur letzten Modulprüfung, der Bachelorarbeit, sind mindestens ausreichende Kenntnisse der lateinischen Sprache erforderlich, die eine Arbeit mit antiken Texten und Inschriften ermöglichen. Diese sind nachzuweisen durch:
a) das Reifezeugnis oder entsprechende Schulzeugnisse
b) Ergänzungsprüfung zum Reifezeugnis (Latinum)
c) die am Institut für Klassische Philologie oder Evangelische Theologie abzulegende lateinische Sprachprüfung, mit der die an diesen Instituten durchgeführten Sprachkurse abschließen,
(5) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung zur Bachelorarbeit.
(6) Die Bachelorarbeit wird von einer Professorin oder einem Professor bzw. von einer anderen nach § 12 Abs. 1 prüfungsberechtigten Person ausgegeben und betreut.
(7) Dem Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema vorzuschlagen.
(8) In Ausnahmefällen kann die Bachelorarbeit in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Zustimmung der akademischen Leitung des Studienganges Klassische Archäologie so wie des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses angefertigt werden. Die externe Betreuerin oder der externe Betreuer kann durch den Prüfungsausschuss als Gutachterin oder Gutachter für die Bachelorarbeit zugelassen werden.
(9) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Das Thema der Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Titels nicht bearbeitet werden.
(10) Die Bachelorarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(11) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts ein neues Thema für die Bachelorarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(13) Die Bachelorarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als nicht bestanden.
(14) Die Bachelorarbeit ist in zwei schriftlichen Exemplaren sowie zwecks Plagiatskontrolle digital in Form eines geeigneten Datenträgers einzureichen.
(15) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Bachelorarbeit nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(16) Die Bachelorarbeit ist unverzüglich innerhalb von sechs Wochen zu begutachten und schriftlich zu bewerten.
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden abgeschlossene Module in der Regel angerechnet. Module werden nicht angerechnet, wenn sie nicht weitgehend dieselben Lern- und Qualifikationsziele vermitteln. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Die Beweislast für die fehlende Gleichwertigkeit trägt der Prüfungsausschuss. Kann der Prüfungsausschuss den wesentlichen Unterschied nicht nachweisen, sind die Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen anzurechnen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht-modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen werden als Module des Studiengangs angerechnet, wenn eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben ist.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer anderen deutschen Universität oder an einer Universität des Auslands zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Fach Klassische Archäologie unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Abs. 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(5) Beim Wechsel des Studienfachs oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstands. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen.
(7) Maximal die Hälfte der erforderlichen Prüfungsleistungen für das Hauptfach Klassische Archäologie bzw. höchstens 80 CP können aus anderen Studiengängen anerkannt werden. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(9) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch die akademische Leitung des Studienganges Klassische Archäologie.
(10) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Modul KLA-BA-HF-13 und KLA-BA-HF-16. Die Anrechnung der CP erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag des oder der Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50% der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(11) Studentische Mitarbeit als gewähltes oder nominiertes, stimmberechtigtes oder vertretendes Mitglied universitärer Selbstverwaltungsgremien auf Instituts-, Fachbereichs- oder Universitätsebene kann auf Antrag als äquivalent zur berufspraktischen Erfahrung im Praktikumsmodul KLA-BA-HF-M 13 anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Gremienarbeit mit Vor- und Nachbereitung einem workload in der Wertigkeit des Praktikums gleichkommt.
(4) Für das Hauptfach Klassische Archäologie wird eine Gesamtnote gebildet.
(5) Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflichtmodulen sowie der Note der Bachelorarbeit. Letztere geht mit zweifacher CP-Gewichtung in die Berechnung ein. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 3 entsprechend.
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche Modulprüfungen bestanden und die Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(4) Der Prüfer bzw. die Prüferin legt die Fristen für die Wiederholung der Modulprüfungen sowie der Bachelorarbeit und das Verfahren fest. Die Wiederholungsfristen werden so festgelegt, dass das Studium ohne größeren Zeitverlust fortgesetzt werden kann. Die erste Wiederholungsprüfung wird spätestens am Ende des entsprechenden Semesters durchgeführt. Die zweite Wiederholung erfolgt nach Absprache.
(5) Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt die oder der Studierende auch für die erstmalige Wiederholung der Prüfung als angemeldet. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin festsetzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Die Frist für die zweite Wiederholung einer Modulprüfung wird durch die Prüferin bzw. den Prüfer festgelegt.
(6) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 15 Abs. 2 bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zu melden. Die Wiederholungsprüfungen sind nicht später als innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen.
(7) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein neues Thema ausgegeben. Eine zweite Wiederholung der Bachelorarbeit ist ausgeschlossen. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist nur möglich, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.
a) eine Modulprüfung im Hauptfach Klassische Archäologie auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Die Prüfungsgebühren für die Bachelorprüfung (Haupt- und Nebenfach) betragen insgesamt 200.- Euro.
(2) Die Prüfungsgebühren werden in zwei Raten zu jeweils 100.- Euro fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit.
(1) Der Magisterstudiengang Klassische Archäologie im Hauptfach und Nebenfach wird zum Wintersemester 2011/12 eingestellt. Mit der Einstellung treten die in der „Ordnung für die modularisierten Magisterstudiengänge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12.07.2006“ (UniReport vom 11.09.2006) für den modularisierten Magisterstudiengang Klassische Archäologie im Haupt- und Nebenfach enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen außer Kraft.
(2) Studierende, die den modularisierten Magisterstudiengang Klassische Archäologie im Haupt- oder Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dessen Einstellung aufgenommen haben, können das Magisterstudium nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung bis spätestens zum 30.09.2018 abgelegt haben. Für Teilzeitstudierende gilt Entsprechendes.
(3) Ein Wechsel aus dem modularisierten Magisterstudiengang Klassische Archäologie in das Bachelorhaupt- oder -nebenfach Klassische Archäologie ist nur dann möglich, wenn die Immatrikulation in den Magisterstudiengang maximal zwei Semester zurückliegt.
(4) Diese Ordnung wird nach ihrer Genehmigung durch das Präsidium im UniReport veröffentlicht.
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Klassische Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Univ.-Prof. Dr. Jost Gippert
Für den Bachelorstudiengang Klassische Archäologie sind in der Regel keine Nebenfächer aus den Studiengängen der Fachbereiche 5, 13, 14, 15, 16 zugelassen.
Pflichtmodul – 8 CP (= 240 h)
Ziel des Moduls ist es, Fragestellungen, Zielsetzungen, Arbeitstechniken und Methoden der archäologischen Disziplinen, soweit sie am Institut für Archäologische Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten sind, und der Archäometrie kennen zu lernen. In den Veranstaltungen werden demzufolge die Haupt- und Nebenfachstudiengänge Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderer Orients, Archäologie und Geschichte der Römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Klassische Archäologie und Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sowie der Nebenfachstudiengang Archäometrie vorgestellt.
Die begleitenden Tutorien vertiefen die im Propaedeuticum Archaeologicum dargestellten Inhalte, geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus diesem Grund ist dieses Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester); in begründeten Ausnahmefällen kann der Beginn in das Sommersemester verlegt werden.
Die/der Studierende erlangt einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der diversen archäologischen Disziplinen und erwirbt Erfahrungen in der mündlichen und schriftlichen Präsentation relevanter Inhalte.
Studienberatung I
PP I Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
T I Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll o. ä. (1 CP)
PP II Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
T II Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll o. ä. (1 CP)
Studiennachweise in PP I, T I, PP II, T II
Propaedeuticum Archaeologicum I PP 2 2
Tutorium zu „Propaedeuticum Archaeologicum I“ T 2 2
Propaedeuticum Archaeologicum II PP 2 2
Tutorium zu „Propaedeuticum Archaeologicum II“ T 2 2
Pflichtmodul – 14 CP (= 420 h)
– Kenntnis grundlegender Techniken und Termini wissenschaftlichen Arbeitens
EK I Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); zwei Tests von je 20 Min. (2 CP)
EK II Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); zwei Tests von je 20 Min. (2 CP)
V Teilnahme (kein Teilnahmenachweis) (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
Modulprüfung: 120-minütige Klausur zu den Inhalten von EK I und EK II (4 CP)
Studiennachweise in EK I und EK II
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M1) sowie in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als nachbarwissenschaftliche Veranstaltungen
Archäologie EK I 2 6
Antike Geschichte und Kulturgeschichte EK II 2 6
Griechische und/oder römische Archäologie V 2 2
Pflichtmodul – 12 CP (= 360 h)
– Repertoire der wichtigsten Bilddenkmäler und –gattungen
Studienberatung I, Propädeuticum I, Einführungsmodul KLA-BA-HF-M2
PS Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll oder ähnliches (2 CP)
Ü Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll, Datenblatt oder ähnliches (2 CP)
Modulprüfung: 90minütige Klausur zu den Inhalten von PS, Ü und V (2 CP)
Studiennachweise in PS und Ü
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M2); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis: Ikonographie – Bilddenkmäler PS 2 6 O
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis:Ikonographie – Bilddenkmäler Ü 2 4 4
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis:
Ikonographie – Bilddenkmäler V 2 2 2
– Grundkenntnisse der formalen Entwicklung (Stilgeschichte) der griechisch-römischen Kunst sowie der einschlägigen Terminologie
– Kennenlernen der und Einübung in die Verfahren archäologische Zeitbestimmung
Studienberatung I, Propaedeuticum I und II, Einführungsmodul KLA-BA-HF-M2
Ü Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung wie Protokoll, Datenblatt oder ähnliches (2 CP)
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M3); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Archäologisches Grundwissen: Formanalyse – Zeitbestimmung PS 2 6
Archäologisches Grundwissen: Formanalyse – Zeitbestimmung Ü 2 4
Archäologisches Grundwissen: Formanalyse – Zeitbestimmung V 2 2
– Erwerben der Grundkenntnisse antiker Bautechniken und grundlegender Denkmälerkenntnis
– Kenntnis der antiken Architekturformen und der einschlägigen Terminologie
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M4); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis III: Architektur – Topographie – Grabungskontexte PS 2 6 O
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis III: Architektur – Topographie – Grabungskontexte Ü 2 4 4
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis III: Architektur – Topographie – Grabungskontexte V 2 2 2
Pflichtmodul – 10 CP (= 300 h)
– Autopsie archäologischer Objekte in Museen und Sammlungen
– Beschreibungen des konkreten materiellen Objektbefundes
– Kunsthistorische Einordnung von Objekten ad hoc
– Denkmälerkenntnisse
– Kenntnisse antiker Materialien, Techniken und Beurteilung/Verbalisierung von Erhaltungszuständen
– Aufbau eines allgemeinen kunsthistorischen Gesamtmodells
Aktive Teilnahme, Kurz-Referat (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
Aktive Teilnahme (1 CP), Studienleistung Referat (2 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
Studiennachweise in Museumsbesuch und 2 Kurzexkursionen
Frankfurter Museen und Sammlungen Museumsbesuch 1 2
Bilddenkmäler in Museen und Sammlungen Kurz-Ex 2 4
Epochenrelevante Formanalyse in archäologischen Museen und Sammlungen Kurz-Ex 2 4
Pflichtmodul – 9 CP (= 270 h)
– Kennenlernen der von den Nachbarwissenschaften bearbeiteten Gegenstände
– Kennenlernen und Einübung der Methoden der Nachbarwissenschaften
– Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Themen- und Methodenhorizontes
– Kenntnis der nachbarwissenschaftlichen Themen und Methoden
– Fähigkeit, Themen, Forschungsergebnisse und Methoden der Klassischen Archäologie zu denen der Nachbarwissenschaften in Bezug zu setzen
Aus dem Angebot der Fächer Alte Geschichte, Klassische Philologie, Geschichte und Archäologie der römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, Archäologie und Philologie des Alten Orients, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Kunstgeschichte, Archäometrie. Diese Veranstaltungen dürfen nicht aus dem Angebot des Bachelor-Nebenfaches stammen. Ist das Nebenfach weder Geschichte noch Altphilologie, muss mindestens eine althistorische oder altphilologische Veranstaltung gewählt werden.
PS/S/Ü Nachbarwissenschaften
Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung nach Vorgabe der Nachbarwissenschaften (1 CP)
V Nachbarwissenschaften
Teilnahme (kein Teilnahmenachweis) (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
Modulprüfung: nach Vorgabe der Nachbarwissenschaften (2 CP)
Studiennachweise im PS/S/Ü Nachbarwissenschaften
Abrundungsmodul: Blick auf die Nachbarwissenschaften V 2 2
Abrundungsmodul: Blick auf die Nachbarwissenschaften PS/S/Ü 2 5
– Methodische Sicherheit in der direkten Konfrontation mit archäologischen Denkmälern, Bauten und Grabungsplätzen
1 Semester (die Dauer des Moduls könnte eventuell die eines Semester um wenige Wochen überschreiten; dies ist abhängig von den Terminen der Exkursion). Die Exkursionen finden in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit statt.
S Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung Protokoll oder Kurzreferat (2 CP)
Exkursion Aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium; Studienleistung Referat von ca. 30 Min. (6 CP)
Modulprüfung: Klausur von 120 Min. (2 CP)
Studiennachweise in S und 90-stündige Exkursion
Exkursionsvorbereitung S 2 6
Exkursion in Antikenmuseen oder zu topographischen Zielen
(Umfang ca. 90 Std.) Ex 6
– Schulung und Ausbau der in den Modulen M3 und M4 erworbenen Fähigkeiten zur Formanalyse und zur Zeit- und Funktionsbestimmung antiker Denkmäler
– Beurteilung divergierender wissenschaftlicher Vorgehensweise und Thesen
jedes zweite Wintersemester
Studienberatung II
S Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung: Referat (2 CP)
V Teilnahme (kein Teilnahmenachweis) (1 CP); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP)
Ü Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll oder ähnliches (2 CP)
Modulprüfung: Hausarbeit von 12-25 Seiten im S (2 CP)
Studiennachweise in S und Ü
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M5); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Angewandte Methodik: Plastik – Skulptur V 2 2 O
Angewandte Methodik: Plastik – Skulptur S 2 6 6
Angewandte Methodik: Plastik – Skulptur Ü 2 4 4
– Schulung und Ausbau der in den Modulen M3 und M4 erworbenen Fähigkeiten zur inhaltlichen Interpretation, formalen und zeitlichen Einordnung sowie zum historischen und kulturhistorischen Aussagewert der Bildträger, d. h. Reliefs, Malerei und Mosaik, figürlich verzierte Keramik (Ikonologie bzw. Kontextualisierung)
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M6); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Angewandte Methodik: Flächenkunst V 2 2
Angewandte Methodik: Flächenkunst S 2 6
Angewandte Methodik: Flächenkunst Ü 2 4
– Schulung der im Modul M5 erworbenen Fähigkeiten zur Analyse antiker Architektur und siedlungsarchäologischer Befunde
– kritischer Umgang mit visuellen Dokumentationsformen von Architektur und topographischen Gegenständen, insbesondere in Hinblick auf das Verhältnis von Bauaufnahme bzw. Kartierung und Rekonstruktion
– Ausbau der Denkmälerkenntnis – Kennenlernen von und Auseinandersetzung mit aktueller (auch fremdsprachlicher) Fachliteratur und kontroversen Forschungspositionen
– Beurteilung von visuellen Darstellungen und Rekonstruktionen antiker Architektur, auch im Hinblick auf Öffentlichkeitsarbeit
im Nebenfach-Studiengang Klassische Archäologie (als KLA-BA-NF-M7); die Lehrveranstaltungen in allen altertumswissenschaftlichen Studiengängen als Bestandteile nachbarwissenschaftlicher Module
Angewandte Methodik: Architektur – Topographie V 2 2 O
Angewandte Methodik: Architektur – Topographie S 2 6 6
Angewandte Methodik: Architektur – Topographie Ü 2 4 4
– Fachliche Diskussion des konkreten materiellen Objektbefundes und der kunsthistorischen Einordnung vor Ort unter Einbeziehung von Parallelen
– Denkmälerkenntnis und vergleichendes Arbeiten aus dem Gedächtnis
– selbstständige Arbeit an einem differenzierten kunsthistorischen Gesamtmodell
Studiennachweise in zwei Kurz-Exkursionen
Angewandte Methodik in Museen und Sammlungen: Plastik – Skulptur Kurz-Ex 2 4
Angewandte Methodik in Museen und Sammlungen: Flächenkunst Kurz-Ex 2 4
– Arbeit am konkreten archäologischen Objekt (Befundanalyse etc.) – Einüben praktischer archäologischer Tätigkeiten (Bild- und Textdokumentation antiker Objekte wie Fotografieren, Zeichnen von Keramik etc.) – Nutzen, Erstellen und Verwalten analoger und digitaler Datenbanken für archäologische Güter
– Basiskompetenzen für die Berufspraxis in Sammlungen und Ausgrabungen – archivalische Klassifizierung und Systematik – didaktische Aufbereitung wissenschaftlicher Sachverhalte in Wort und Bild – didaktische Präsentation von Bildern und Objekten
1-2 Semester. Einzelne Veranstaltungselemente könnten auch in der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren sein.
Studienberatung I, Modul 1, 2 und zwei beliebige Basismodule
Ü Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); dokumentarische bzw. ausstellungstechnische Studienleistung (2 CP)
Studiennachweise in zwei Übungen
Archäologische Recherche- und Dokumentationsmethoden Ü 2 4
Objekt- und Textpräsentation Ü 2 4
– Einüben kritischer Würdigung von Forschungsleistungen
– Präsentation eigener Untersuchungsergebnisse
– Fähigkeit zur Teilnahme am Fachdiskurs
– Beherrschung professioneller Techniken der Präsentation eigener Untersuchungen
– Moderationskompetenz
Ko Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP); Referat oder aktive Sitzungsgestaltung (2 CP)
Studiennachweise in drei Kolloquien
Diskussion von Neuerscheinungen und aktuellen Forschungsergebenissen Ko 2 3
– Vertiefung der Kenntnisse nachbarwissenschaftlicher Themenfelder
– Einübung und Anwendung der Methoden der Nachbarwissenschaften
– erweiterter wissenschaftlicher Themen- und Methodenhorizont
– vertiefte Kenntnisse der nachbarwissenschaftlichen Themen und Methoden
– Fähigkeit zum Vergleich der Inhalte und Methoden der Klassischen Archäologie mit denen der Nachbarwissenschaften
Regelmäßige und aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung nach Vorgabe des Nachbarfaches (2 CP)
V Teilnahme (kein Teilnahmenachweis); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (2 CP)
V Nachbarwissenschaften Teilnahme (kein Teilnahmenachweis); Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (2 CP)
nach Vorgabe Nachbarwissenschaft (2 CP)
Studiennachweise in PS/S/Ü
Klassische Archäologie V 2 2
Historische/ Archäologische Nachbarwissenschaft V 2 2
Historische/ Archäologische Nachbarwissenschaft PS/S/Ü 2 5
– Spracherwerb bzw. -erweiterung Altgriechisch
– Kenntnisse literarischer und epigraphischer antiker Texte als kulturgeschichtliche Quellen
– Einübung in altphilologische Frageestellungen und Arbeitsweisen
– Erschließung antiker Schriftquellen für die altertumswissenschaftliche, speziell klassisch archäologische Forschung
– erweiterte Sprachkenntnisse
Elementar-/Lektürekurs Altgriechisch
Regelmäßige und aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium; Hausaufgaben (5 CP)
Klausur nach Vorgabe Altphilologie/ Theologie (2 CP)
Studiennachweise in Elementar-/ Lektürekurs
Vorlesung Klassische Philologie oder Epigraphik: Latein oder Griechisch V 2 2
Sprach- oder Lektürekurs Altgriechisch (Angebot Klassische Philologie oder Evangelische Theologie), bei vorhandenem Graecum oder Äquivalent auch lateinischer Lektürekurs wählbar Elementar-/
Lektürekurs 4 7
selbständige Arbeit mit wissenschaftlichen Methoden; sicherer Umgang mit dem klassisch-archäologischen Grundwissen
sichere Anwendung denkmälerspezifischer Methodik; sprachliche Kompetenz und schriftlicher Ausdruck
KLA-BA-1-11 und Lateinnachweis
– Bachelorarbeit
KLA-BA-1-13
Studienbeginn ungerade Jahreszahl
Sem. Modul CP
1 WiSe M1,1 Propaedeuticum I –
M2 Einführung in das Fachstudium 14
M6,1 Museumsbesuch –
2 SoSe M1,2 Propädeuticum II 8
M5 Grundlagen: Architektur/Topographie/Kontexte 12
M6,2 Kurz-Exkursion I –
3 WiSe M4 Grundlagen: Formanalyse/Zeitbestimmung 12
M6,3 Kurz-Exkusion II 10
M7,1 Abrundung: Nachbarwissenschaften I –
4 SoSe M3 Grundlagen: Ikonographie/Bilddenkmäler 12
M7,2 Abrundung: Nachbarwissenschaften II 9
M13,1 Praxis I
5 WiSe M11 Anwendung: Architektur/Topographie/Kontexte 12
M12,1 Kurz-Exkursion III –
M13,2 Praxis II 8
6 SoSe M8 große Exkursion 12
M10 Anwendung: Flächenkunst 12
M14,1 Kolloquium I –
M16 Abrundung: antike Sprachen 9
7 WiSe M9 Anwendung: Plastik/Skulptur 12
M12,2 Kurz-Exkursion IV 8
M14,2 Kolloquium II –
M15,1 Abrundung: Nachbarwissenschaften III –
8 SoSe M14,3 Kolloquium III 9
M15,2 Abrundung: Nachbarwissenschaften IV 9
M17 BA-Arbeit 12
Studienbeginn gerade Jahreszahl
M3 Grundlagen: Ikonographie/Bilddenkmäler 12
4 SoSe M5 Grundlagen: Architektur/Topographie/Kontexte 12
M8 große Exkursion 12
5 WiSe M9 Anwendung: Plastik/Skulptur 12
M13,1 Praxis I –
6 SoSe M10 Anwendung: Flächenkunst 12
7 WiSe M11 Anwendung: Architektur/Topographie/Kontexte 12
Klassische Archäologie (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 11

§ 25
 § 57
 § 16
 § 1
 § 15
 § 12
 § 15
 § 16