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Timestamp: 2019-07-22 09:00:34+00:00

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FINESS Newsletter Ausgabe 01/2016
Die neue Programmversion wird automatisch allen registrierten Lizenznehmern mit einem am Versanddatum für mindestens vier Monate geltenden Lizenzvertrag zugestellt, alle anderen Nutzer bitten wir, ggf. die aktuelle Version bei GeNe GmbH schriftlich oder per Email anzufordern. Bitte beachten Sie, dass als Versandadresse ggf. eine abweichende Adresse, z.B. die Ihres Systemadministrators, vorgesehen ist. Wenn Sie als Berater im Rahmen einer Firmen- oder Unternehmenslizenz nicht wissen, wer als Administrator für FINESS-Leistungen in Ihrer Organisation zuständig ist, wenden Sie sich bitte an uns, wir leiten die nötigen Informationen gerne an Sie weiter.
Für die Erstinstallation der Programmversion ist eine Deinstallation Ihrer bisherigen Version nicht zwingend erforderlich. Bei einer erneuten Installation werden Sie ggf. dazu aufgefordert. In diesem Fall können Sie FINESS über Start / Systemsteuerung / Software auswählen und entfernen. Zur Installation legen Sie Ihre neue Programm-CD ein, die Installation startet anschließend selbständig. Folgen Sie danach den Anweisungen am Bildschirm. Bei Installation von FINESS erscheint ein Sicherheitshinweis, in dem der Programmhersteller als vertrauenswürdig eingestuft werden muss. Bitte bestätigen Sie diese Abfrage mit ‚zulassen’
Hinweis: Allen Lizenznehmer der Version Expert Consult stehen die Themengebiete Liquidität- und Vorsorgeplanung aufgrund des gewählten geringeren Leistungsumfangs nicht zur Verfügung. Das gleiche gilt für alle Lizenznehmer von FINESS Professional Consult, die sich gegen eine Weiternutzung der Programmoption Liquiditäts- und Vorsorgeplanung entschieden haben. Dies gilt im Moment für alle reduzierten oder gekauften Lizenzen.
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Administrator für FINESS-Leistungen oder direkt an uns. Sie erreichen uns per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch unter 089 / 99 52 97 6, oder verwenden Sie einfach unser Feedback-Formular unter www.gene-systems.de/Feedback.
Mit dem letzten Programmupdate 4.5.0.1 wurde folgende Programmanpassungen Ihnen bereits zur Verfügung gestellt
Nach der Entscheidung des BFH v. 22.7.2015, II R 12/14 und entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. R E 10.10 Abs. 2 Satz 1 ErbStR 2011) steht die Pflicht des Erben zur Erfüllung eines geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs ebenso wenig in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Vermögensgegenständen wie die anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten. Bei Pflichtteilslasten sei allenfalls ein rechtlicher Zusammenhang mit den zum Nachlass gehörenden aktiven Vermögensgegenständen oder Vermögen zu bejahen. Auch der Zugewinnausgleichsanspruch sei unabhängig von der Zusammensetzung des Nachlasses in voller Höhe als Nachlassverbindlichkeit abzuziehen. Nach den vorstehenden Entscheidungen können eine Pflichtteilslast und ein Zugewinnausgleichsanspruch nunmehr auch dann in voller Höhe abgezogen werden, wenn sich im Nachlass ein steuerbefreites Familienheim oder ein nach § 13c ErbStG teilweise steuerbefreites Mietwohngrundstück befindet. Ein Abzug evtl. Pflichtteilslastenkorrekturen bei der Ermittlung des zivil- und steuerlichen Erwerbs entfällt daher.
Eigengeschenke werden künftig bei der Berechnung der Pflichtteilsergänzungsforderungen voll angerechnet. Bisher war dies nur für Eigengeschenke innerhalb einer 10 Jahresfrist der Fall. Die Höhe des Anrechnungsbetrages richtet sich nach dem indexierten Wert der Schenkung ohne Abschmelzung. Dies gilt für ‚Schenkungen mit Anrechnung‘ gleichermaßen.
Bei der Auswertung von Kunden- und Partnervorsorge wurde zuletzt das Kapitalvermögen nicht ausgewiesen. Dies wurde hiermit korrigiert.
Bei der Simulation von Anteilen an Produktivvermögen an Unternehmen mit Unternehmensanteilen bzw. Beteiligungen konnte es u.U. bei einer fehlerhaften Eingabe von Objektbeziehungen (z.B. einer gegenseitigen Beteiligungen) zum Programmabsturz kommen. D wird nun vom Programm abgefangen.
Bei der Zugewinnberechnung wurde die bisherige Kappungsgrenze von 50 % des Endvermögens auf nun 100 % erhöht.
Bei der erbschaftsteuerlichen Berechnung von Vermächtnisforderungen werden Nießbrauchsvermächtnisse mit dem jeweiligen Steuerwert, also max. den 18.6 Teil zugrunde gelegt.
Der unbegründete Fehlerhinweise bei der Erfassung von geplanten Schenkungen nach Auswahl einer vorhandenen Bilanzposition wurde entfernt.
In der Liquiditätsbilanz des Ehegatten kann es unter Umständen zu einer falschen Abgrenzung von Einnahmen oder Ausgaben in Abhängigkeit vom jeweiligen Renten- bzw. Pflegezeitpunkt kommen. Im Ergebnis wurden z.B. Einnahmen nur teilweise berücksichtigt. Dies haben wir korrigiert.
Bei Ausschlagung von Vermächtnissen kann der Pflichtteilsberechtigte gem. § 2307 BGB den vollen Pflichtteil verlangen. Bisher wurde in FINESS angenommen, dass der Pflichtteil nach Vermächtnisausschlagung nicht verlangt wird. Zukünftig weisen wir nach Ausschlagung von Vermächtnissen einen möglichen Pflichtteil beim Pflichtteilsberechtigten aus, gehen also davon aus, dass der Pflichtteil verlangt wird. Sollte der Pflichtteilsberechtigte seinen Pflichtteil nicht verlangen, kann dies über die zusätzliche Erfassung eines Pflichtteilsverzichts eingegeben werden.
Individualeingaben sind innerhalb der Bilanz nun auch in den Ansichten zum Renten- und Pflegezeitpunkt möglich. Die vorgenommen Änderung bezieht sich dabei auf den Wert zum jeweils gewählten Betrachtungszeitpunkt. Somit ist es möglich individuelle Werte für jeden Betrachtungszeitpunkt getrennt einzugeben. Bitte beachten Sie jedoch, dass dadurch die Berechnungsoption (‚autom. Wertermittlung‘) für diesen Wert in allen Betrachtungszeitpunkten deaktiviert wird, also der jeweilige BW, VW oder SW danach für die drei Phasen manuell gepflegt werden muss.
Auflistung der wichtigsten Neuerungen im Einzelnen
Die Reihenfolge der Bilanzansichten wurde innerhalb der Navigation geändert.
Die Schriftgröße für Überschriften der Expertise wurde erhöht.
Anpassungen im Erfassungsbogen dahingehend, dass ein Blanko-Ausdruck problemlos möglich ist.
Die Empfehlungen zum Ziel 8 ‚Ich möchte für die Fälle Krankheit, Pflege und Unfall Vorsorge treffen‘ wurde vollständig überarbeitet. Künftig erscheinen weitführende Erläuterungen zu den Themen Vorsorgevollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügungen.
Die Bewertung von Grundbesitz nach dem Sachwertverfahren wurde zum 01.01.16 neu geregelt (§ 185 Absatz 3 Satz 3, § 190 Absatz 4 Satz 2). Das geänderte Bewertungsverfahren wird ab der neuen FINESS Version berücksichtigt. Zum einen wurde die Einteilung der Gebäudeklasse geändert, weitere Ausstattungsstufen eingeführt und es werden die RGH-Kosten über einen aktuelle Baupreisindex im Verhältnis zu Basisjahr indexiert. Wohngebäude unterteilen sich künftig in drei und Einfamilienhäuser in vier unterschiedliche Gebäudeklassen. FINESS nimmt eine Umschlüsselung in die neuen Gebäudeklassen automatisch vor. Bei bisherigen Ein-/Zweifamilienhaus geht FINESS von einem freistehenden Einfamilienhaus und bei Wohneigentum von einem Mehrfamilienhaus zwischen 7 und 20 Wohneinheiten aus. Insbesondere bei Geschäftsgrundstücken und Teileigentum sollten die Gebäudeklassen überprüft werden, in wieweit hierfür eine neue Gebäudeklasse existiert.
Die Baupreisindizes werden jährlich vom Statistischen Bundesamt bekanntgegeben und im Rahmen der regelmäßigen Programmreleases in FINESS aktualisiert.
Auf vielfachen Wunsch wurde die Personenart Ehemann/Ehefrau wieder in Kunde/Kundin zurückgeändert, u.a. wegen der Darstellung bei einem unverheirateten Kunden.
Bei der Auflistung von Vermögen zu den Empfehlungen der Expertise werden beispielsweise Konten und Depots künftig auch dann einbezogen, wenn der Kunde nur Miteigentümer einer Vermögensposition ist.
In den Übersichten zur Kunden- oder Ehegattenvorsorge wird der Kapitalverzehr chronologisch vor dem Vermögensverzehr ausgegeben.
Individualeingaben in Vermögens- und Liquiditätsbilanz sind nun wieder problemlos möglich. Die Individualeingabe war nicht möglich, für Fälle bei denen der Rentenzeitpunkt vor dem Besteuerungszeitpunkt lag und damit beide Bilanzansichten sich auf denselben Zeitpunkt bezogen. Achtung: Die Individualeingaben beeinflussen immer auch den Wert des Miteigentümers (trotz unterschiedliche Betrachtungszeitpunkt). Sollen sich die Individualeingaben für den Eigentümer und Miteigentümer unterschieden, z.B. wegen unterschiedlichen Rentenbeginns, so schlagen wir vor auf eine Individualeingabe zu verzichten und das Vermögen auf zwei getrennt Positionen zu verteilen.
Neue Web-Seite speziell für FINESS Nutzer unter gene-systems.de. Dort erhalten Sie künftig aktuelle Informationen rund um FINESS. Wenn Sie sich mit der Benutzerkennung ‚Planner‘ und dem Passwort ‚us80lic‘ anmelden erhalten Sie künftig Zugang zu weiteren Bereichen der Website, u.a. der Download-Seite.
FINESS ist ab sofort lauffähig unter dem Betriebssystem Microsoft/Windows 10 – vorausgesetzt das aktuellste Programmupdate Herbst 2015 wurde installiert.
Technische Verbesserungen im Bereich des Bild-/Dialogaufbaus. Blinkeffekte bei Änderung der Fenstergröße wurden minimiert.
Korrektur der Seitenzahlen des Inhaltsverzeichnisses. Es kam bisher sporadisch zu falsche Seitenverweise im Inhaltsverzeichnis. Wir gehen davon aus, dass dieses Problem künftig nicht mehr auftritt.
Wie sicherlich bereits im letzten Release aufgefallen, werden bei einem simulierten Ehegattenerbfall in der Navigation nur solche Übersichten angezeigt, welche sich auf den neuen/zweiten Erbfall beziehen. Alle Übersichten, Tabellen, Bilanzen, etc. aus dem 1. Erbfall können weiterhin im Ausgangsfall ausgedruckt werden, dazu muss lediglich in die Beratung gewechselt werden. Aufgrund neu hinzugekommener Tabellen und Übersichten wäre andernfalls die Programmnavigation zu unübersichtlich geworden.
Die geänderten Rechengrößen für Einkommenssteuer und Sozialabgaben ab 2016 wurden hinterlegt.
Die Kapitel zur Alters-, Pflege- und Hinterbliebenenvorsorge können in der Standardpräsentation um eigene Anmerkungen ergänzt werden. Diese erscheinen nun direkt nach dem jeweiligen Vorsorgethema, während bisher nur universelle Anmerkungen am Ende des Vorsorgekapitels möglich waren. Achtung: Der bisherige Text zur Alters-, Pflege- und Hinterbliebenenvorsorge wird entfernt und muss ggf. neu erfasst werden.
Neue Kapitalwertfaktoren für Bewertung einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung: Die neuen Vervielfältiger sind gültig für Bewertungsstichtage ab 1. Januar 2016
Bei Änderung des Druckausgabeumfangs wird die aktuell angezeigte Druckansicht sofort aktualisiert - es erfolgt automatisch eine neue Druckausgabe.
Aus Hinterbliebenenanwartschaft aus der GRV werden nach der Simulation Hinterbliebenenleistungen aus der GRV.
Ein Fehler bei der Erfassung von Vermögenspositionen ‚verbundene Lebensversicherung‘ wurde behoben.
Kurzpräsentation (HVB): Es wird die Vermögensstruktur neben dem Familienvermögen für das Kunden- und Ehegattenvermögen ausgegeben.
Bei der Empfehlung zum Ziel 'Ich möchte mein Vermögen so strukturieren, dass ...' wird künftig Hausrat in der gesetzlichen Erbfolge nicht mehr als teilungsproblematisches Vermögen angesehen.
Die neuen ‚Multiples‘ für die Bewertung von Unternehmen nach der Multiplikatormethode mit Stand November/November 2015 wurden hinterlegt.
Stand der Gesetzgebung, Verwaltungsanweisungen und Rechtsbrechung ist der 01.01.2016.
Der neue Verbraucherpreisindex 2015 lautet 106,9.
Bei der Bewertung von Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren beträgt der Basiszins für Bewertungsstichtage in 2015 1,10 %. Daraus ergibt sich eine Kapitalisierungszinssatz von 5,6 (1,1 % + 4,5%) und ein Kapitalisierungsfaktor von 17,8572 (1 / 0,056).
Die aktualisierten Broschüren für 2016 wurden bereitgestellt (Unterlagen-Broschüren/Vorlagen).
Bei einer Simulation des Pflegefalls für Termine ab 2017 werden die Änderungen durch das Zweite Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II) derzeit nicht berücksichtigt. Im Ausdruck erscheint ein entsprechender Haftungshinweis.
Korrekturen bei der Darstellung der Kapitalverzehrdauern Pflege und Tod, sowie bei der Ermittlung der Kapitalverzehrdauer. Die Korrekturrechnung für kapitalisiertes Vermögen spielt in Verbindung mit dem Vermögensverzehr eine Rolle. Keine Rolle spielt diese bei der Ermittlung des Kapitalverzehrs, denn diese berücksichtigt ausschließlich das Kapitalvermögen, also ohne Versicherungen.
Das Kapitel ‚Regelungen‘ der Expertise wurde überarbeitet.
Die Druckausgabe Familienbilanz wurde korrigiert. Es werden nun wie in der Bilanzansicht alle Einnahmen und Ausgaben über einen Jahreszeitraum berücksichtigt.
Korrektur bei der Ausgabe der Vermögensstruktur. Es werden Wiederkehrende Nutzungen/Leistungen berücksichtigt.
Änderung bei der Zugewinnberechnung in Hinblick auf die Berücksichtigung von Versicherungen mit Bezugsrechten. Bei der Ermittlung des Endvermögens werden alle Versicherungen und Kapitalverträge mit Bezugsrecht zugunsten Dritter (ohne Ehegatte), sowie alle Rentenversicherungen mit Bezugsrecht (auch zum Ehegatten) abgezogen. Hinterbliebenenbezüge werden hier nicht einbezogen. Gem. R E 5.1 (4) ErbStR 2011 sind Erwerbe des überlebenden Ehegatten im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG dem Endvermögen des verstorbenen Ehegatten zuzurechnen. Dazu können grundsätzlich auch Leistungen aus Lebensversicherungen gehören. Da aber Ansprüche, die dem Versorgungsausgleich unterliegen, nach der Rechtsprechung des BFH (BFH v. 5.5.2010, II R 16/08) den Zugewinn nicht beeinflussen, werden Erwerbe aus Rentenversicherungen i.S.d. § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG in F.I.N.E.S.S zum Zwecke der Ermittlung des Zugewinns nicht dem Endvermögen des verstorbenen Ehegatten zugerechnet.
Der Baupreisindex des Bundesministeriums der Finanzen wurde für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2016 ausgehend von den Preisindizes vom 8.1.16 des Statistischen Bundesamtes bekanntgegeben. Der Baupreisindex für die Gebäudearten 5.2 bis 18.2 gem. Anlage 24, Teil II., BewG lautet demnach einheitlich 111,4 und für Wohngebäude111,1.
Geschlossene Immobilienfonds können ab sofort unter Immobilienvermögen erfasst werden und kommen als solche bei der Ermittlung der Erbfallliquidität nicht in Betracht.
Der Hinweis bei Überschreitung der max. Anteilsquote von 100% wird künftig als Warnung ausgegeben, somit ist eine nachträgliche Korrektur jederzeit möglich. Künftig wird die Beteiligungsquote auch in Verbindung mit den Eingaben in Unternehmensbilanzen geprüft.
Die Standardpräsentation wurde hinsichtlich der Erfassung individueller Anmerkungen überarbeitet. Die allgemeinen Steueranweisungen bei der Eingabe wurden entfernt, sodass sich der Text nun ausschließlich auf die eigene Anmerkung bezieht. Achtung: Bei allen bestehende Beratungsfällen (bis einschl. Version 4.5.0.1) in denen zu einzelnen Kapitel der Standardpräsentation bisher eigene Anmerkungen erfasst wurden, müssen diese vor der Erstellung einer neuen Standardpräsentation gelöscht werden. Selektieren Sie dazu die jeweilige Anmerkung der Standardpräsentation und löschen Sie den entsprechenden Text über den Button der Toolbar ‚X‘. Dies gilt nur für erfasste Anmerkungen zur Standardpräsentation, alle übrigen Anmerkungen, Anreden oder Schlusstext sind davon nicht betroffen. Ihre eigenen Textabschnitte können Sie durch markieren und kopieren vorher sichern und nach dem Löschen des Anmerkungstextes wieder einfügen. Bisher voreingestellte Steueranweisungen sollten dabei nicht kopiert werden. Durch die Überarbeitung wurde die Eingabe übersichtlicher gestaltet und z.T. Fehler bei der Ausgabe von Anmerkungen korrigiert.
Wir werden des Öfteren auf den hohen Wert den FINESS für die gesetzliche Rentenversicherung ausweist angesprochen. Die Höhe kommt aufgrund einer Kapitalisierung der gesetzlichen Rentenansprüche zum Renten- bzw. Pflegezeitpunkt zustande. Eine Kapitalisierung ist vom Gesetzgeber zivil- und erbschaftsteuerlich vorgeschrieben. Bilanzrechtlich wird aufgrund der Vergleichbarkeit unterschiedlicher Vermögenswerten hier ebenfalls kapitalisiert. Allerdings steht es dem Berater frei hier einen anderen geringeren oder gar keinen Wert vorzugeben. Wählen Sie dazu in FINESS die Kundenbilanz aus und stellen Sie als Betrachtungszeitpunkt z.B. den ‚Rentenbeginn‘ ein. Es werden nun die kapitalisierten Werte einer Versicherung zum jeweiligen Rentenzeitpunkt angezeigt. Den unter VW (Bilanz) angezeigten Kapitalwert der gesetzlichen Rentenversicherung können Sie nun direkt in der Bilanz z.B. mit 0 € überschreiben. Danach wechseln Sie zum Betrachtungszeitpunkt ‚Pflegebeginn‘ und wiederholen den Vorgang. Alle übrigen Werte bleiben erhalten.
Bei der Berechnung des Vermögensverzehrs muss allerdings berücksichtigt werden, dass wenn Einnahmen aus z.B. der gesetzlichen Rentenversicherung in der Liquiditätsbilanz erfasst werden und gleichzeitig in der Vermögenbilanz der kapitalisierte Wert der Versicherung ausgewiesen wird, diese Einnahmen sich in zweifacher Hinsicht auswirken. Zum einen bei der Nettoliquidität zum jeweiligen Betrachtungszeitpunkt und zum anderen beim Nettovermögen. Um zu vermeiden, dass es zu einem falschen Ausweis beim Vermögensverzehr kommt, wenn Rentenzahlungen beim Vermögen und der Liquidität zu Buche schlagen, verwendet FINESS eine ‚Korrekturposition für Einnahmen aus kapitalisiertem Vermögen‘. Diese wirkt sich bei der Ermittlung der Vermögensverzehrdauer korrigierend aus. Allerdings muss FINESS dazu wissen, welche Einnahmen aus der Liquiditätsbilanz zu welchen, möglicherweise kapitalisierten, Vermögenspositionen gehören. Geben Sie dazu bei den Angaben zur Liquiditätsposition einen Objektbezug ‚Einnahmen aus…‘ ein und wählen Sie danach die zugehörige Vermögensposition aus.
Wenn Sie die Kapitalwerte (Bilanz) wie im ersten Absatz beschrieben, individuell eingegeben haben, so sollten Sie den Objektbezug der Liquidität entfernen, da sonst eine Kapitalisierungskorrektur vorgenommen wird, ohne das nun tatsächlich kapitalisiert wird.
GeNe intern
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Wir wünschen Ihnen weiterhin viele Erfolg mit F.I.N.E.S.S
Ihr GeNe-Entwicklerteam
Manfred Angermeier Entwicklungsleiter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Garching b. München, 22. Januar 2016

References: § 13
 § 2307
in FINE
 § 190
in FINE
 § 3
 § 3
in FINE