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Timestamp: 2018-11-21 08:35:05+00:00

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1Nach Maßgabe der Anlage 1 werden folgende Bestimmungen zum 22. Dezember 2019 durch die zuständige Behörde überprüft und gegebenenfalls aktualisiert:
2Die Bestimmungen werden danach alle sechs Jahre überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.
(1) 1Nach Maßgabe der Anlage 2 wird Folgendes zum 22. Dezember 2019 durch die zuständige Behörde überprüft und gegebenenfalls aktualisiert:
2Danach erfolgen alle sechs Jahre eine Überprüfung und gegebenenfalls eine Aktualisierung.
(3) 1Der Referenzzeitraum für die Erfassung der Werte in den aktualisierten Bestandsaufnahmen ist das Jahr, vor dem die Aktualisierung abzuschließen ist. 2Für prioritäre Stoffe oder bestimmte andere Schadstoffe, die jeweils Wirkstoffe im Sinne des Artikels 2 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) Nr. 652/2014 (ABl. L 189 vom 27.6.2014, S. 1) geändert worden ist, sind, kann auch der Durchschnittswert der letzten drei Jahre vor Abschluss der Aktualisierung verwendet werden.
(1) 1Die Einstufung des ökologischen Zustands eines Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 3 aufgeführten Qualitätskomponenten. 2Die zuständige Behörde stuft den ökologischen Zustand eines Oberflächenwasserkörpers nach Maßgabe von Anlage 4 Tabellen 1 bis 5 in die Klassen sehr guter, guter, mäßiger, unbefriedigender oder schlechter Zustand ein.
(2) 1Die Einstufung des ökologischen Potenzials eines künstlichen oder erheblich veränderten Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 3 aufgeführten Qualitätskomponenten, die für diejenige Gewässerkategorie nach Anlage 1 Nummer 1 gelten, die dem betreffenden Wasserkörper am ähnlichsten ist. 2Die zuständige Behörde stuft das ökologische Potenzial nach Maßgabe von Anlage 4 Tabellen 1 und 6 in die Klassen höchstes, gutes, mäßiges, unbefriedigendes oder schlechtes Potenzial ein.
(4) 1Maßgebend für die Einstufung des ökologischen Zustands oder des ökologischen Potenzials ist die jeweils schlechteste Bewertung einer der biologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 1 in Verbindung mit Anlage 4. 2Bei der Bewertung der biologischen Qualitätskomponenten sind die hydromorphologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 2 sowie die entsprechenden allgemeinen physikalisch-chemischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 3.2 in Verbindung mit Anlage 7 zur Einstufung unterstützend heranzuziehen.
(5) 1Wird eine Umweltqualitätsnorm oder werden mehrere Umweltqualitätsnormen nach Anlage 3 Nummer 3.1 in Verbindung mit Anlage 6 nicht eingehalten, ist der ökologische Zustand oder das ökologische Potenzial höchstens als mäßig einzustufen. 2Hierbei gilt für Stoffe mit überarbeiteten Umweltqualitätsnormen und für neu geregelte Stoffe Folgendes:
1Die Einstufung des chemischen Zustands eines Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 8 Tabelle 2 aufgeführten Umweltqualitätsnormen. 2Erfüllt der Oberflächenwasserkörper diese Umweltqualitätsnormen, stuft die zuständige Behörde den chemischen Zustand als gut ein. 3Andernfalls ist der chemische Zustand als nicht gut einzustufen. 4Abweichend von Satz 1 werden die Stoffe Nummer 34 bis Nummer 45 der Anlage 8 Tabelle 2 und deren Umweltqualitätsnormen erst ab dem 22. Dezember 2018 berücksichtigt.
(1) 1Abweichend von § 29 Absatz 1 Satz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes ist der gute chemische Zustand zu erreichen
2Bis zum 22. Dezember 2021 gelten für die in Anlage 8 Tabelle 1 Spalte 4 aufgeführten Stoffe die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 7 der Oberflächengewässerverordnung vom 20. Juli 2011. 3Im Übrigen bleiben die §§ 27 bis 31 des Wasserhaushaltsgesetzes unberührt.
(3) 1Für Stoffe nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 erstellt die zuständige Behörde bis zum 22. Dezember 2018 ein zusätzliches Überwachungsprogramm nach Maßgabe des § 10 sowie ein vorläufiges Maßnahmenprogramm. 2In den aktualisierten Maßnahmenprogrammen und Bewirtschaftungsplänen nach § 84 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes, die bis zum 22. Dezember 2021 zu erstellen sind, sind die Stoffe nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 zu berücksichtigen.
(2) 1Die zuständige Behörde überprüft die Einhaltung der Umweltqualitätsnormen nach Maßgabe von Anlage 9 Nummer 3. 2Die hierbei anzuwendenden Analysenmethoden müssen die Anforderungen nach Anlage 9 Nummer 1 erfüllen.
(3) 1Laboratorien, die an der Überwachung biologischer, chemischer oder physikalisch-chemischer Qualitätskomponenten mitwirken, haben die erforderlichen qualitätssichernden Maßnahmen zu ergreifen, um eine hinreichende Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Überwachungsergebnisse sicherzustellen. 2Die Laboratorien haben insbesondere die Anforderungen nach Anlage 9 Nummer 2 zu erfüllen.
§ 10 wird in 11 Vorschriften zitiert
(1) 1Die Überwachung der Oberflächenwasserkörper hinsichtlich ihres ökologischen Zustands oder ihres ökologischen Potenzials, ihres chemischen Zustands sowie die Überwachung der Oberflächenwasserkörper, die der Trinkwassergewinnung dienen, richten sich nach Anlage 10. 2Die Überwachungsprogramme werden von der zuständigen Behörde regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.
(2) 1Die zuständige Behörde überwacht die Erfüllung der Anforderungen an die biologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 4 sowie die Einhaltung der Umweltqualitätsnormen für flussgebietsspezifische Schadstoffe nach Anlage 6 im Rahmen der überblicksweisen Überwachung nach Anlage 10 Nummer 1 und, soweit nach Anlage 10 Nummer 2 erforderlich, im Rahmen der operativen Überwachung an für den Oberflächenwasserkörper repräsentativen Messstellen. 2Satz 1 gilt entsprechend für Umweltqualitätsnormen zur Beurteilung des chemischen Zustands nach Anlage 8 Tabelle 2.
(1) 1Die zuständigen Behörden überwachen die Stoffe der von der Europäischen Kommission erstellten Beobachtungsliste nach Artikel 8b der Richtlinie 2008/105/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien des Rates 82/176/EWG, 83/513/EWG, 84/156/EWG, 84/491/EWG und 86/280/EWG sowie zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG (ABl. L 348 vom 24.12.2008, S. 84), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/39/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. August 2013 (ABl. L 226 vom 24.8.2013, S. 1) geändert worden ist, an Überwachungsstellen, die für den jeweiligen Stoff repräsentativ sind. 2Hierbei sind die Überwachungsmatrizes maßgeblich und die Analysenmethoden zu verwenden, die in der Beobachtungsliste festgelegt sind. 3Die Laboratorien, die an der Überwachung der Stoffe der Beobachtungsliste mitwirken, haben mit geeigneten qualitätssichernden Maßnahmen eine hinreichende Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Überwachungsergebnisse sicherzustellen und insbesondere die Anforderungen nach Anlage 9 Nummer 2 zu erfüllen. 4Bei der Bestimmung der Überwachungsfrequenz und bei der zeitlichen Planung der Überwachung eines jeden Stoffes berücksichtigt die zuständige Behörde die typischen Arten der Verwendung und das Vorkommen des jeweiligen Stoffes. 5Die repräsentativen Überwachungsstellen nach Satz 1 sind nach Maßgabe von Anlage 11 festzulegen.
(2) 1Die Stoffe nach Absatz 1 Satz 1 sind über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr bis zu höchstens vier Jahren zu überwachen. 2Das Erfordernis der Überwachung entfällt, sobald ein Stoff nicht mehr in der Beobachtungsliste aufgeführt ist. 3Für die erste Beobachtungsliste beginnt der Überwachungszeitraum nach Satz 1 am 24. September 2015. 4Für jeden neuen Stoff beginnt der Überwachungszeitraum nach Satz 1 spätestens sechs Monate nach Aufnahme des Stoffes in die Beobachtungsliste. 5Die Stoffe sind innerhalb der zwölf Monate, die auf den Beginn des Überwachungszeitraums nach Satz 3 oder Satz 4 folgen, sowie innerhalb der folgenden Zwölfmonatszeiträume jeweils mindestens einmal zu überwachen.
(4) 1Die zuständige Behörde übermittelt dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Ergebnisse der Überwachung, die sich auf die jeweiligen Zwölfmonatszeiträume nach Absatz 2 Satz 5 beziehen, für das jeweilige Land sowie Informationen über die Repräsentativität der Überwachungsstellen und die Überwachungsstrategie. 2Die Informationen nach Satz 1 sind erstmalig zu übermitteln:
3Danach sind die Informationen nach Satz 1 dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit alle zwölf Monate zu übermitteln, solange der Stoff in der Beobachtungsliste aufgeführt ist.
(1) 1Die zuständige Behörde stellt den ökologischen Zustand oder das ökologische Potenzial eines Oberflächenwasserkörpers auf einer gesonderten Karte nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 1 dar. 2Der chemische Zustand ist auf einer gesonderten Karte nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 darzustellen. 3Wird der ökologische Zustand oder das ökologische Potenzial eines Oberflächenwasserkörpers schlechter als gut eingestuft, sind die für die Einstufung maßgebenden biologischen Qualitätskomponenten und flussgebietsspezifischen Schadstoffe nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 1.3 und 1.4 zu kennzeichnen oder in geeigneter anderer Weise darzustellen. 4Wird der chemische Zustand als nicht gut eingestuft, sind die maßgebenden Stoffe nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 zu kennzeichnen oder in geeigneter anderer Weise darzustellen.
(2) 1Die zuständige Behörde kann die Informationen über den chemischen Zustand beispielsweise im Hinblick auf einen oder mehrere Stoffe der Anlage 8 Tabelle 1, Spalten 4, 5 und 7 gesondert von den Informationen über den chemischen Zustand im Hinblick auf die übrigen in Anlage 8 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe in weiteren Karten nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 darstellen. 2Für einzelne Stoffe der Anlage 8 Tabelle 1 kann das Ausmaß der Abweichung von der Umweltqualitätsnorm in weiteren Karten dargestellt werden; hierfür sind Kategorien zu verwenden, die das Ausmaß der Abweichung näherungsweise im Wege einer ein- oder mehrmaligen Multiplikation der Umweltqualitätsnorm mit dem Faktor 2 oder 4 beschreiben.
(1) 1Im Rahmen der Überwachung nach § 10 ermittelt die zuständige Behörde nach Maßgabe von Anlage 13 Nummer 1 bis 4 den langfristigen Trend der Konzentrationen derjenigen in Anlage 8 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe, die dazu neigen, sich in Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten anzureichern. 2Dies betrifft insbesondere die Stoffe nach Anlage 8 Tabelle 1 Spalte 6. 3Diese Stoffe sind im Regelfall mindestens alle drei Jahre in Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten zu überwachen, es sei denn, die zuständige Behörde legt auf Grund des aktuellen Wissensstands ein anderes Intervall fest.
(2) 1Im Rahmen der Aktualisierung des Maßnahmenprogramms nach § 84 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes sind Maßnahmen vorzusehen, mit denen sichergestellt wird, dass die in Absatz 1 genannten Konzentrationen in den betreffenden Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten nicht signifikant ansteigen. 2Ein signifikanter Anstieg liegt vor, wenn die Voraussetzungen nach Anlage 13 Nummer 5 erfüllt sind.
mittelgroß (größer als 100 bis 1.000 Quadratkilometer)
groß (größer als 1.000 bis 10.000 Quadratkilometer)
sehr groß (größer als 10.000 Quadratkilometer)
Typ 88: Sondertyp natürlicher See (z. B Moorsee, Strandsee, Altarm oder Altwasser)
Subtyp B1a: Salzgehalt 0,5 - 3 PSU2
Subtyp B1b: Salzgehalt 3 - 5 PSU
Subtyp B2a: Salzgehalt 5 - 10 PSU
Subtyp B2b: Salzgehalt 10 - 18 PSU
Subtyp B3a: Salzgehalt 5 - 10 PSU
Subtyp B3b: Salzgehalt 10 - 18 PSU
Typ B4: meso-polyhalines offenes Küstengewässer, saisonal geschichtet (Salzgehalt 10 - 30 PSU)
Einschätzung und Zusammenstellung signifikanter Abflussregulierungen, einschließlich der Wasserüberund -umleitungen, im Hinblick auf die Fließeigenschaften und die Wasserbilanzen
Qualitätskomponente Parameter Kategorie
in Wasser, Sedimenten oder
Schwebstoffen Schadstoffe nach
(bei versauerungs-
gefährdeten Gewässern) X X
Tabelle 1 Allgemeine Einstufungskriterien für den Zustand von Flüssen, Seen, Übergangsgewässern und Küstengewässern
Es sind bei dem jeweiligen Ober-
flächengewässertyp keine oder
nur sehr geringfügige anthropo-
gene Änderungen der Werte für
die physikalisch-chemischen
und hydromorphologischen Qua-
litätskomponenten gegenüber
den Werten zu verzeichnen, die
normalerweise bei Abwesenheit
störender Einflüsse mit diesem
Typ einhergehen (Referenzbedin-
gungen).
Die Werte für die biologischen
Qualitätskomponenten des Ober-
flächengewässers entsprechen
denen, die normalerweise bei Ab-
wesenheit störender Einflüsse
mit dem betreffenden Typ einher-
gehen, und zeigen keine oder nur
sehr geringfügige Abweichungen
an (Referenzbedingungen).
Die typspezifischen Referenzbe-
dingungen sind erfüllt und die
typspezifischen Gemeinschaften
sind vorhanden. Die Werte für die biologischen
flächengewässertyps oberirdi-
scher Gewässer zeigen geringe
anthropogene Abweichungen
an, weichen aber nur in geringem
Maß von den Werten ab, die nor-
malerweise bei Abwesenheit stö-
render Einflüsse mit dem betref-
fenden Oberflächengewässertyp
einhergehen (Referenzbedingun-
gen). Die Werte für die biologischen
flächengewässertyps weichen
mäßig von den Werten ab, die
störender Einflüsse mit dem
betreffenden Oberflächengewäs-
sertyp einhergehen (Referenzbe-
dingungen). Die Werte geben
Hinweise auf mäßige anthropo-
gene Abweichungen und weisen
signifikant stärkere Störungen
auf, als dies unter den Bedingun-
gen des guten Zustands der Fall
ist. Die Werte für die biologischen
Qualitätskomponenten des be-
treffenden Typs oberirdischer
Gewässer weisen stärkere Verän-
derungen auf und die Biozöno-
sen weichen erheblich von denen
ab, die normalerweise bei Abwe-
senheit störender Einflüsse mit
dem betreffenden Oberflächen-
gewässertyp einhergehen (Refe-
renzbedingungen). Die Werte für die biologischen
Gewässer weisen erhebliche Ver-
änderungen auf und große Teile
der Biozönosen, die normaler-
weise bei Abwesenheit störender
Einflüsse mit dem betreffenden
Oberflächengewässertyp einher-
gehen (Referenzbedingungen),
Tabelle 2 Bestimmungen für den sehr guten, guten und mäßigen ökologischen Zustand von Flüssen
Phytoplankton Die taxonomische Zusammensetzung des Phy-
toplanktons entspricht vollständig oder nahezu
vollständig den Referenzbedingungen.
Die durchschnittliche Abundanz des Phyto-
planktons entspricht den typspezifischen phy-
sikalisch-chemischen Bedingungen und ist
nicht so beschaffen, dass dadurch die typspe-
zifischen Bedingungen für die Sichttiefe signi-
fikant verändert werden.
Planktonblüten treten mit einer Häufigkeit und
Intensität auf, die den typspezifischen physika-
lisch-chemischen Bedingungen entsprechen. Die planktonischen Taxa weichen in ihrer Zu-
sammensetzung und Abundanz geringfügig
von den typspezifischen Gemeinschaften ab.
Diese Abweichungen deuten nicht auf ein be-
schleunigtes Wachstum von Algen hin, das das
Gleichgewicht der in dem Gewässer vorhande-
nen Organismen oder die physikalisch-chemi-
sche Qualität des Wassers oder Sediments in
unerwünschter Weise stören würde.
Es kann zu einem leichten Anstieg der Häufig-
keit und Intensität der Planktonblüten kommen. Die Zusammensetzung der planktonischen
Taxa weicht mäßig von der der typspezifischen
Gemeinschaften ab.
Bei der Abundanz sind mäßige Störungen zu
verzeichnen, was dazu führen kann, dass bei
den Werten für andere biologische und physi-
kalisch-chemische Qualitätskomponenten sig-
nifikante unerwünschte Störungen auftreten.
Es kann zu einem mäßigen Anstieg der Häufig-
keit und Intensität der Planktonblüten kommen.
In den Sommermonaten können anhaltende
Blüten auftreten.
Phytobenthos Die taxonomische Zusammensetzung ent-
spricht vollständig oder nahezu vollständig
den Referenzbedingungen.
Es gibt keine erkennbaren Änderungen der
durchschnittlichen makrophytischen und der
durchschnittlichen phytobenthischen Abun-
danz. Die makrophytischen und phytobenthischen
Taxa weichen in ihrer Zusammensetzung und
Abundanz geringfügig von den typspezifischen
Gemeinschaften ab. Diese Abweichungen deu-
ten nicht auf ein beschleunigtes Wachstum von
Algen oder höheren Pflanzen hin, das das
Die phytobenthische Lebensgemeinschaft wird
nicht durch anthropogene Bakterienzotten und
anthropogene Bakterienbeläge beeinträchtigt. Die Zusammensetzung der makrophytischen
und phytobenthischen Taxa weicht mäßig von
der der typspezifischen Gemeinschaft ab und
ist in signifikanter Weise stärker gestört, als
dies bei gutem Zustand der Fall ist.
Es sind mäßige Änderungen der durchschnitt-
lichen makrophytischen und der durchschnitt-
lichen phytobenthischen Abundanz erkennbar.
Die phytobenthische Lebensgemeinschaft
kann durch anthropogene Bakterienzotten und
anthropogene Bakterienbeläge beeinträchtigt
und in bestimmten Gebieten verdrängt werden.
wirbellose Fauna Die taxonomische Zusammensetzung und die
Abundanz entsprechen vollständig oder na-
hezu vollständig den Referenzbedingungen.
Der Anteil störungsempfindlicher Taxa im
Verhältnis zu den robusten Taxa zeigt keine
Anzeichen für eine Abweichung von den Wer-
ten, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen
Der Grad der Vielfalt der wirbellosen Taxa zeigt
keine Anzeichen für Abweichungen von den
Werten, die bei Vorliegen der Referenzbedin-
gungen zu verzeichnen sind. Die wirbellosen Taxa weichen in ihrer Zusam-
mensetzung und Abundanz geringfügig von
den typspezifischen Gemeinschaften ab.
Der Anteil der störungsempfindlichen Taxa im
Verhältnis zu den robusten Taxa zeigt gering-
fügige Anzeichen für Abweichungen von den
typspezifischen Werten.
geringfügige Anzeichen für Abweichungen von
den typspezifischen Werten. Die wirbellosen Taxa weichen in Zusammen-
setzung und Abundanz mäßig von den typspe-
zifischen Gemeinschaften ab.
Wichtige taxonomische Gruppen der typspezi-
fischen Gemeinschaft fehlen.
Verhältnis zu den robusten Taxa und der Grad
der Vielfalt liegen beträchtlich unter dem typ-
spezifischen Wert und in signifikanter Weise
unter den Werten, die für einen guten Zustand
Fischfauna Zusammensetzung und Abundanz der Arten
entsprechen vollständig oder nahezu vollstän-
dig den Referenzbedingungen.
Alle typspezifischen störungsempfindlichen
Arten sind vorhanden.
Die Altersstrukturen der Fischgemeinschaften
zeigen kaum Anzeichen anthropogener Störun-
gen und deuten nicht auf Störungen bei der
Fortpflanzung oder Entwicklung irgendeiner
besonderen Art hin. Auf Grund anthropogener Einflüsse auf die
physikalisch-chemischen und hydromorpho-
logischen Qualitätskomponenten weichen die
Arten in Zusammensetzung und Abundanz
geringfügig von den typspezifischen Gemein-
schaften ab.
zeigen Anzeichen für Störungen auf Grund an-
thropogener Einflüsse auf die physikalisch-
chemischen oder hydromorphologischen Qua-
litätskomponenten und deuten in wenigen
Fällen auf Störungen bei der Fortpflanzung
oder Entwicklung einer bestimmten Art hin, so-
dass einige Altersstufen fehlen können. Auf Grund anthropogener Einflüsse auf die
physikalisch-chemischen oder hydromorpho-
mäßig von den typspezifischen Gemeinschaf-
zeigen größere Anzeichen anthropogener Stö-
rungen, sodass ein mäßiger Teil der typspezi-
fischen Arten fehlt oder sehr selten ist.
Wasserhaushalt Menge und Dynamik der Strömung und die
sich daraus ergebende Verbindung zum Grund-
wasser entsprechen vollständig oder nahezu
vollständig den Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
logischen Qualitätskomponenten beschriebe-
nen Werte erreicht werden können. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
nen Werte erreicht werden können.
Flusses Die Durchgängigkeit des Flusses wird nicht
durch menschliche Tätigkeiten gestört und er-
möglicht eine ungestörte Migration aquatischer
Organismen und den Transport von Sedimenten. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Morphologie Laufentwicklung, Variationen von Breite und
Tiefe, Strömungsgeschwindigkeiten, Substrat-
bedingungen sowie Struktur und Bedingungen
der Uferbereiche entsprechen vollständig oder
nahezu vollständig den Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Allgemeine Bedingungen Die Werte für die physikalisch-chemischen
Komponenten entsprechen vollständig oder
nahezu vollständig den Werten, die bei Vorlie-
gen der Referenzbedingungen zu verzeichnen
sind. Die Werte für die Temperatur, die Sauerstoffbi-
lanz, den pH-Wert, das Säureneutralisierungs-
vermögen und den Salzgehalt gehen nicht über
den Bereich hinaus, innerhalb dessen die Funk-
tionsfähigkeit des typspezifischen Ökosystems Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Die Nährstoffkonzentrationen bleiben in dem
Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der
Referenzbedingungen festzustellen ist.
Salzgehalt, pH-Wert, Säureneutralisierungsver-
mögen und Temperatur zeigen keine Anzeichen
anthropogener Störungen und bleiben in dem
Referenzbedingungen festzustellen ist. und die Einhaltung der oben beschriebenen
Werte für die biologischen Qualitätskomponen-
ten gewährleistet sind.
Die Nährstoffkonzentrationen liegen nicht über
den Werten, bei denen die Funktionsfähigkeit
des typspezifischen Ökosystems und die Ein-
haltung der oben beschriebenen Werte für die
biologischen Qualitätskomponenten gewähr-
leistet sind.
Spezifische synthetische
Schadstoffe Die Konzentrationen liegen bei nahe null oder
zumindest unter der Nachweisgrenze der
allgemein gebräuchlichen fortschrittlichsten
Analysetechniken. Die Konzentrationen sind nicht höher als die
Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
synthetische Schadstoffe Die Konzentrationen bleiben in dem Bereich,
der normalerweise bei Vorliegen der Referenz-
bedingungen festzustellen ist (Hintergrund-
werte). Die Konzentrationen sind nicht höher als die
Tabelle 3 Bestimmungen für den sehr guten, guten und mäßigen ökologischen Zustand von Seen
Phytoplankton Die taxonomische Zusammensetzung und die
Abundanz des Phytoplanktons entsprechen
vollständig oder nahezu vollständig den Refe-
renzbedingungen.
Die durchschnittliche Biomasse des Phyto-
zifischen Bedingungen für die Sichttiefe signifi-
kant verändert werden.
lisch-chemischen Bedingungen entspricht. Die planktonischen Taxa weichen in ihrer Zu-
keit und Intensität der typspezifischen Plank-
tonblüten kommen. Zusammensetzung und Abundanz der plankto-
nischen Taxa weichen mäßig von denen der
typspezifischen Gemeinschaften ab.
Bei der Biomasse sind mäßige Störungen zu
verzeichnen, was zu signifikanten unerwünsch-
ten Störungen bei anderen biologischen Quali-
tätskomponenten und bei der physikalisch-
chemischen Qualität des Wassers oder Sedi-
ments führen kann.
sche Qualität des Wassers in unerwünschter
Weise stören würde.
nicht durch anthropogene Bakterienanhäufung
und anthropogenen Bakterienbesatz beein-
trächtigt. Die Zusammensetzung der makrophytischen
kann durch anthropogene Bakterienanhäufung
trächtigt und in bestimmten Gebieten verdrängt
Fauna Die taxonomische Zusammensetzung und
die Abundanz entsprechen vollständig oder
nahezu vollständig den Referenzbedingungen.
Der Anteil störungsempfindlicher Taxa im Ver-
hältnis zu robusten Taxa zeigt keine Anzeichen
für eine Abweichung von den Werten, die bei
Vorliegen der Referenzbedingungen zu ver-
Verhältnis zu den robusten Taxa zeigt geringfü-
gige Anzeichen für Abweichungen von den
gungen zu verzeichnen sind.
den Werten, die bei Vorliegen der Referenzbe-
dingungen zu verzeichnen sind. Die wirbellosen Taxa weichen in Zusammenset-
zung und Abundanz mäßig von den typspezi-
fischen Gemeinschaften ab.
der Vielfalt liegen beträchtlich unter dem Wert,
der bei Vorliegen der Referenzbedingungen zu
verzeichnen ist, und in signifikanter Weise unter
den Werten, die für einen guten Zustand gelten.
physikalisch-chemischen und hydromorpholo-
gischen Qualitätskomponenten weichen die
zeigen Anzeichen für Störungen auf Grund
anthropogener Einflüsse auf die physikalisch-
litätskomponenten und deuten in wenigen Fäl-
len auf Störungen bei der Fortpflanzung oder
Entwicklung einer bestimmten Art hin, sodass
einige Altersstufen fehlen können. Auf Grund anthropogener Einflüsse auf die
Auf Grund anthropogener Einflüsse auf die
physkalisch-chemischen oder hydromorpholo-
gischen Qualitätskomponenten zeigt die Alters-
struktur der Fischgemeinschaften größere
Anzeichen von Störungen, sodass ein mäßiger
Teil der typspezifischen Arten fehlt oder sehr
Wasserhaushalt Menge und Dynamik der Strömung, Wasser-
standsniveau, Verweildauer und die sich daraus
ergebende Verbindung zum Grundwasser ent-
sprechen vollständig oder nahezu vollständig
den Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Morphologie Variationen der Tiefe des Sees, Quantität und
Struktur des Substrats sowie Struktur und Be-
dingungen des Uferbereichs entsprechen voll-
ständig oder nahezu vollständig den Referenz-
bedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Die Nährstoffkonzentrationen bleiben innerhalb
des Wertespektrums, das normalerweise bei
Vorliegen der Referenzbedingungen vorzufin-
Salzgehalt, pH-Wert, Säureneutralisierungs-
vermögen, Sichttiefe und Temperatur zeigen
keine Anzeichen anthropogener Störungen
und bleiben in dem Bereich, der normalerweise
bei Vorliegen der Referenzbedingungen fest-
zustellen ist. Die Werte für die Temperatur, die Sauerstoffbi-
vermögen, die Sichttiefe und den Salzgehalt
gehen nicht über den Bereich hinaus, innerhalb
dessen die Funktionsfähigkeit des Ökosystems
und die Einhaltung der oben beschriebenen
des Ökosystems und die Einhaltung der oben
beschriebenen Werte für die biologischen Qua-
litätskomponenten gewährleistet sind. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
zumindest unter der Nachweisgrenze der all-
gemein gebräuchlichen fortschrittlichsten Ana-
lysenmethoden. Die Konzentrationen sind nicht höher als die
Tabelle 4 Bestimmungen für den sehr guten, guten und mäßigen ökologischen Zustand von Übergangsgewässern
Phytoplankton Zusammensetzung und Abundanz der phyto-
planktonischen Taxa entsprechen den Refe-
zifischen Transparenzbedingungen signifikant
lisch-chemischen Bedingungen entsprechen. Es gibt geringfügige Abweichungen bei Zusam-
mensetzung und Abundanz der phytoplankto-
nischen Taxa.
Die Biomasse weicht geringfügig von den
typspezifischen Bedingungen ab. Diese Abwei-
chungen deuten nicht auf ein beschleunigtes
Wachstum von Algen hin, das das Gleichge-
wicht der in dem Gewässer vorhandenen Orga-
nismen oder die physikalisch-chemische Qua-
lität des Wassers in unerwünschter Weise
tonblüten kommen. Zusammensetzung und Abundanz der phyto-
planktonischen Taxa weichen mäßig von den
typspezifischen Bedingungen ab.
tätskomponenten führen kann.
tonblüten kommen. In den Sommermonaten
können anhaltende Blüten auftreten.
Großalgen Die Zusammensetzung der Großalgentaxa
entspricht den Referenzbedingungen.
Mächtigkeit der Großalgen auf Grund mensch-
licher Tätigkeiten. Die Großalgentaxa weichen in ihrer Zusammen-
setzung und Abundanz geringfügig von den
typspezifischen Gemeinschaften ab. Diese Ab-
weichungen deuten nicht auf ein beschleunig-
tes Wachstum von Phytobenthos oder höheren
Pflanzen hin, das das Gleichgewicht der in dem
Gewässer vorhandenen Organismen oder die
in unerwünschter Weise stören würde. Die Zusammensetzung der Großalgentaxa
weicht mäßig von den typspezifischen Bedin-
gungen ab und ist in signifikanter Weise stärker
gestört, als dies bei gutem Zustand der Fall ist.
lichen Großalgenabundanz erkennbar, die dazu
führen können, dass das Gleichgewicht der in
dem Gewässer verbundenen Organismen in
unerwünschter Weise gestört wird.
Angiospermen Die taxonomische Zusammensetzung ent-
Abundanz der Angiospermen auf Grund
menschlicher Tätigkeiten. Die Angiospermentaxa weichen in ihrer Zusam-
mensetzung geringfügig von den typspezi-
Die Abundanz der Angiospermen zeigt gering-
fügige Anzeichen für Störungen. Die Zusammensetzung der Angiospermentaxa
weicht mäßig von der der typspezifischen Ge-
meinschaften ab und ist in signifikanter Weise
stärker gestört, als dies bei gutem Zustand der
Bei der Abundanz der Angiospermen sind
mäßige Störungen festzustellen.
Fauna Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der
wirbellosen Taxa liegt in dem Bereich, der
normalerweise bei Vorliegen der Referenz-
bedingungen festzustellen ist. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der
wirbellosen Taxa liegt geringfügig außerhalb
des Bereichs, der den typspezifischen Bedin-
gungen entspricht. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der wir-
bellosen Taxa liegt mäßig außerhalb des Be-
reichs, der den typspezifischen Bedingungen
Alle störungsempfindlichen Taxa, die bei Vorlie-
gen der Referenzbedingungen gegeben sind,
sind vorhanden. Die meisten empfindlichen Taxa der typspezifi-
schen Gemeinschaften sind vorhanden. Es sind Taxa vorhanden, die auf Verschmut-
zung hindeuten.
Viele empfindliche Taxa der typspezifischen
Gemeinschaften fehlen.
entsprechen den Referenzbedingungen. Die Abundanz der störungsempfindlichen Arten
zeigt geringfügige Anzeichen für Abweichun-
gen von den typspezifischen Bedingungen auf
Grund anthropogener Einflüsse auf die physi-
kalisch-chemischen oder hydromorpholo-
gischen Qualitätskomponenten. Ein mäßiger Teil der typspezifischen störungs-
empfindlichen Arten fehlt auf Grund anthro-
pogener Einflüsse auf die physikalisch-chemi-
schen oder hydromorphologischen Qualitäts-
Gezeiten Der Süßwasserzustrom sowie die Richtung und
Geschwindigkeit der vorherrschenden Strö-
mungen entsprechen vollständig oder nahezu
Morphologie Tiefenvariationen, Quantität und Struktur des
Substrats sowie Struktur und Bedingungen
der Gezeitenzonen entsprechen vollständig
oder nahezu vollständig den Referenzbedin-
gungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Temperatur, Sauerstoffbilanz und Sichttiefe zei-
gen keine Anzeichen anthropogener Störungen
zustellen ist. Die Werte für die Temperatur, den Sauerstoff-
haushalt und die Sichttiefe gehen nicht über
tionsfähigkeit des Ökosystems und die Einhal-
tung der oben beschriebenen Werte für die bio-
logischen Qualitätskomponenten gewährleistet
Schadstoffe Die Konzentrationen bleiben in dem Bereich,
Tabelle 5 Bestimmungen für den sehr guten, guten und mäßigen ökologischen Zustand von Küstengewässern
Phytoplankton Zusammensetzung und Abundanz des Phyto-
planktons entsprechen den Referenzbedingun-
planktons entspricht den typspezifischen
physikalisch-chemischen Bedingungen und ist
lisch-chemischen Bedingungen entspricht. Zusammensetzung und Abundanz der phyto-
planktonischen Taxa zeigen Anzeichen gering-
fügiger Störungen.
Die Biomasse des Phytoplanktons weicht ge-
ringfügig von den typspezifischen Bedingun-
gen ab. Diese Abweichungen deuten nicht auf
ein beschleunigtes Wachstum von Algen hin,
das das Gleichgewicht der in dem Gewässer
vorhandenen Organismen oder die physika-
lisch-chemische Qualität des Wassers in uner-
wünschter Weise stören würde.
keit und Intensität der typspezifischen
Planktonblüten kommen. Zusammensetzung und Abundanz der plankto-
nischen Taxa zeigen Anzeichen mäßiger
Die Biomasse des Phytoplanktons liegt deut-
lich außerhalb des Bereichs, der typspezi-
fischen Bedingungen entspricht, was Auswir-
kungen auf die anderen biologischen Qualitäts-
komponenten hat.
Angiospermen Alle störungsempfindlichen Großalgen- und
Angiospermentaxa, die bei Vorliegen der
Referenzbedingungen vorzufinden sind, sind
Die Werte für die Großalgenmächtigkeit und für
die Abundanz der Angiospermen entsprechen
den Referenzbedingungen. Die meisten störungsempfindlichen Großalgen-
und Angiospermentaxa, die bei Abwesenheit
störender Einflüsse vorzufinden sind, sind vor-
Die Werte für die Großalgenbedeckung und für
die Abundanz der Angiospermen zeigen Anzei-
chen geringfügiger Störungen. Es fehlt eine mäßige Zahl störungsempfind-
licher Großalgen- und Angiospermentaxa, die
bei Abwesenheit störender Einflüsse vorzufin-
Der Bedeckungsgrad der Großalgen und die
Abundanz der Angiospermen sind mäßig
gestört, was dazu führen kann, dass das
nen Organismen in unerwünschter Weise ge-
stört wird.
bedingungen festzustellen ist.
sind vorhanden. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der wir-
bellosen Taxa liegt geringfügig außerhalb des
Bereichs, der den typspezifischen Bedingun-
Die meisten empfindlichen Taxa der typspezi-
fischen Gemeinschaften sind vorhanden. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der
wirbellosen Taxa liegt mäßig außerhalb des
Bereichs, der typspezifischen Bedingungen
Es sind Taxa vorhanden, die auf Verschmut-
Gezeiten Der Süßwasserzustrom sowie Richtung und
Morphologie Tiefenvariation, Struktur und Substrat des
Sediments der Küstengewässer sowie Struktur
und Bedingungen der Gezeitenzonen entspre-
chen vollständig oder nahezu vollständig den
Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Allgemeine Bedingungen Die physikalisch-chemischen Komponenten
dig den Werten, die bei Vorliegen der Referenz-
bedingungen zu verzeichnen sind.
gemein gebräuchlichen fortschrittlichsten
Analysenmethoden. Die Konzentrationen sind nicht höher als die
Tabelle 6 Bestimmungen für das höchste, das gute und das mäßige ökologische Potenzial von künstlichen oder erheblich veränderten Gewässern
Qualitätskomponenten Die Werte für die einschlägigen biologischen
Qualitätskomponenten entsprechen unter Be-
rücksichtigung der physikalischen Bedingun-
gen, die sich aus den künstlichen oder erheb-
lich veränderten Eigenschaften des Gewässers
ergeben, weitestgehend den Werten für den
Oberflächengewässertyp, der am ehesten mit
dem betreffenden Gewässer vergleichbar ist. Die Werte für die einschlägigen biologischen
Qualitätskomponenten weichen geringfügig
von den Werten ab, die für das höchste ökolo-
gische Potenzial gelten. Die Werte für die einschlägigen biologischen
Qualitätskomponenten weichen mäßig von
den Werten ab, die für das höchste ökologi-
sche Potenzial gelten.
Diese Werte sind in signifikanter Weise stärker
gestört, als dies bei einem guten ökologischen
Potenzial der Fall ist.
Qualitätskomponenten Die hydromorphologischen Bedingungen sind
so beschaffen, dass sich die Einwirkungen auf
das Oberflächengewässer auf die Einwirkungen
beschränken, die von den künstlichen oder
erheblich veränderten Eigenschaften des Ge-
wässers herrühren, nachdem alle Gegenmaß-
nahmen getroffen worden sind, um die beste
Annäherung an die ökologische Durchgängig-
keit sicherzustellen, insbesondere hinsichtlich
der Wanderungsbewegungen der Fauna und
angemessener Laich- und Aufzuchtgründe. Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
dig den Referenzbedingungen des Oberflä-
chengewässertyps, der mit dem betreffenden
künstlichen oder erheblich veränderten Gewäs-
ser am ehesten vergleichbar ist.
Referenzbedingungen festzustellen ist. Die Werte für die physikalisch-chemischen
Komponenten liegen in dem Bereich, innerhalb
Die Werte für die Temperatur und der pH-Wert
dessen die Funktionsfähigkeit des Ökosystems Bedingungen, unter denen die oben für die bio-
Die Werte für die Temperatur und die Sauer-
stoffbilanz sowie der pH-Wert entsprechen
dingungen in dem Oberflächengewässertyp
vorzufinden sind, der dem betreffenden Ge-
wässer am ehesten vergleichbar ist. und die Einhaltung der oben beschriebenen
Die Nährstoffkonzentrationen gehen nicht über
die Werte hinaus, bei denen die Funktionsfä-
higkeit des Ökosystems und die Einhaltung
der oben beschriebenen Werte für die biologi-
schen Qualitätskomponenten gewährleistet
bedingungen mit dem Oberflächengewässer-
typ einhergeht, der am ehesten mit dem betref-
fenden künstlichen oder erheblich veränderten
Gewässer vergleichbar ist (Hintergrundwerte). Die Konzentrationen sind nicht höher als die
Für die biologische Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos ist das Bewertungsverfahren PHYLIB1 (Verfahrensanleitung für die ökologische Bewertung von Fließgewässern zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie: Makrophyten und Phytobenthos) anzuwenden. Das Bewertungsverfahren umfasst die Module „Makrophyten", „Diatomeen" und „Phytobenthos (ohne Diatomeen)". Module, die zu ungesicherten Ergebnissen führen, sind nicht anzuwenden. Alternativ kann für die Bewertung der Fließgewässer mit Makrophyten auch das NRW-VERFAHREN2 angewendet werden.
(Bewertungsverfahren) Typ gemäß Anlage 1 Nummer 2.1
sowie sonstige Gewässertypen5 Ökologische Qualitätsquotienten
Zustand Grenzwert
Makrophyten/
Bewertung mit den Modulen
„Makrophyten", „Diatomeen"
und „Phytobenthos (ohne
Diatomeen)" Subtyp 1.1 MRK 0,70 0,48
M­PG 0,75 0,48
Subtyp 1.2 MRK 0,69 0,44
M­PG 0,74 0,44
M­PG 0,81 0,52
M­PG 0,77 0,49
M­PG 0,79 0,50
M­PG 0,76 0,54
M­PG 0,82 0,53
M­PG 0,79 0,54
M­PG 0,75 0,51
M­PG 0,75 0,50
1111, 12,
1211, 12, 18,
1111, 13,
1211, 13, 18,
15 g15,
1211, 13, 16 TRk 0,76 0,57
„Makrophyten" und „Dia-
tomeen" Subtyp 1.1 MRK 0,70 0,50
MP 0,73 0,42
M­PG 0,78 0,50
Subtyp 1.2 MRK 0,69 0,45
M­PG 0,76 0,45
M­PG 0,82 0,51
M­PG 0,76 0,47
M­PG 0,79 0,47
M­PG 0,73 0,45
M­PG 0,71 0,45
M­PG 0,83 0,53
M­PG 0,78 0,51
M­PG 0,73 0,46
1211, 13, 16,
„Makrophyten" und „Phy-
tobenthos (ohne Diatomeen)" Subtypen
MP 0,73 0,40
M­PG 0,78 0,47
M­PG 0,86 0,62
M­PG 0,83 0,55
1211, 13,
„Diatomeen" und „Phy-
tobenthos (ohne Diatomeen)" Subtyp 1.1 0,70 0,47
Subtyp 1.2 0,69 0,42
Typ 2 0,79 0,54
Typen 3, 116, 196 0,74 0,49
Typen 57, 5.1, 118 0,74 0,49
1111, 12, 1211, 12, 18, 1412, 1612 0,72 0,53
Typen 1111, 13, 1211, 13, 18, 1414,
1515, 1911 0,68 0,52
Typen 1211, 13, 16, 15 g15 0,77 0,61
Typen 1517, 18 0,66 0,50
Typen 1614, 1718 0,68 0,52
Typen 1716, 20 0,77 0,61
Bewertung mit dem Modul
„Diatomeen" Typ 1 0,735 0,540
Subtyp 1.1 0,70 0,49
Subtyp 1.2 0,67 0,39
Typ 2 0,78 0,52
Typen 3, 116, 196 0,67 0,43
Typen 57, 5.1, 118 0,67 0,43
Subtyp 5.29, Typ 9 0,61 0,40
Typen 1517, 18 0,56 0,39
Typen 1111, 12, 1211, 12, 18, 1412, 1612 0,69 0,46
Typen 1111, 13, 1211, 13, 18, 1414, 1515,
1614, 1718, 1911 0,61 0,43
Typen 1211, 13, 16, 15 g15, 1716, 20 0,78 0,61
„Makrophyten" Subtypen
M­PG 0,85 0,50
118, 198 MRK 0,70 0,50
1110, 1210, 14,
15, 15 g, 16, 17, 1911, 20 TRk 0,745 0,495
„Phytobenthos (ohne Dia-
tomeen)" Subtypen 1.1, 1.2 0,70 0,44
Typen 2, 3, 4, 5, 5.1, 7, 9, 116, 196 0,80 0,55
Typen 9.110, 9.2, 10 0,80 0,60
Typen 1111, 1211, 14, 15, 15 g, 16, 17,
18, 1911, 20 0,75 0,60
mit Makrophyten2 Typen 5, 5.1, 6, 7, 9, 9.1, 9.219, 11, 12,
1419, 1519, 16, 1719, 1819, 1919 0,995 0,695
(PERLODES) Typen 1, 2, 3, 4, 5, 5.1, 6, 7, 9, 9.1, 9.2,
10, 11, 12, 14, 15, 15 g, 16, 17, 18, 19,
20, 21, 22, 23 0,80 0,60
nach näherer Maßgabe von Schaumburg/Schranz/Stelzer/Vogel/Gutowski, Weiterentwicklung biologischer Untersuchungsverfahren zur kohärenten Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Teilvorhaben Makrophyten & Phytobenthos, Endbericht im Auftrag des Umweltbundesamts (FKZ 3707 28.201), Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg/Wielenbach 2012, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Dußling, Handbuch zu fiBS, Schriftenreihe des Verbandes Deutscher Fischereiverwaltungsbeamter und Fischereiwissenschaftler e.V., Heft 15, Offenbach 2009 und Dußling, fiBS 8.0 - Softwareanwendung, Version 8.0.6a zum Bewertungsverfahren aus dem Verbundprojekt: Erforderliche Probenahmen und Entwicklung eines Bewertungsschemas zur fischbasierten Klassifizierung von Fließgewässern gemäß EG-WRRL, Hrsg. Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg, Langenargen 2010, aktualisiert durch Dußling, fiBS Version 8.1.1 - Software zur fischbasierten ökologischen Bewertung von Fließgewässern gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland, 2014, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
mit einem Einzugsgebiet größer als 1.000 km²
mit einem Einzugsgebiet kleiner als oder gleich 1.000 km²
MRK: karbonatisch-rhithral geprägte Fließgewässer der Mittelgebirge, Voralpen und Alpen
MP: potamal geprägte Fließgewässer der Mittelgebirge, Voralpen und Alpen
M­PG: potamal geprägte Fließgewässer der Mittelgebirge, Voralpen und Alpen (Grundwasser beeinflusst)
MRS: silikatisch-rhithral geprägte Fließgewässer der Mittelgebirge, Voralpen und Alpen
TRk: kleine rhithral-geprägte Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
TRm: mittelgroße rhithrale Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
TRg: große rhithral-geprägte Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
TNk: kleine potamale Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
TNm: mittelgroße potamale Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
TNg: große Niederungsfließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
Für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton ist das Bewertungsverfahren PSI1, 2 (Phyto-Seen-Index - Bewertungsverfahren für Seen mittels Phytoplankton zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland Teile 1 und 2) anzuwenden. Durch das Bewertungsverfahren werden ökologische Qualitätsquotienten für die Metrices Biomasse mit den Parametern Gesamtbiovolumen und Chlorophyll a, Algenklassen und den Artenindex berechnet.
Für die biologische Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos ist das Bewertungsverfahren PHYLIB3 (Bewertung von Seen mit Makrophyten & Phytobenthos für künstliche und natürliche Gewässer sowie Unterstützung der Interkalibrierung) anzuwenden. Das Bewertungsverfahren umfasst die Module „Makrophyten" und „Phytobenthos - Diatomeen". Nach PHYLIB sind jeweils alle zwei Module anzuwenden, sofern sie zu gesicherten Ergebnissen führen. Module, die zu ungesicherten Ergebnissen führen, sind nicht anzuwenden.
(Bewertungsverfahren) Typ gemäß Anlage 1 Nummer 2.2
sowie sonstige Gewässertypen6 Ökologische Qualitätsquotienten
Phyto-Seen-Index, gesamt alle Typen gemäß Anlage 1
Metric: Artenindex7 alle Typen gemäß Anlage 1
Parameter: Gesamtbiovolu-
men Typen 2, 3 0,64 0,31
Typ 4 0,60 0,24
Typen 5, 7, 8, 9 0,56 0,31
Parameter: Chlorophyll a Typen 2, 3 0,70 0,38
Typ 4 0,76 0,40
tobenthos - Diatomeen" Typ 1 AKp 0,69 0,48
Typen 29, 39, 49 AK 0,80 0,55
Typen 28, 38, 48 AK 0,74 0,48
Typen 510, 7 (DS 7.1)10 MKg 0,73 0,53
Nummer 2.2 MTSs 0,80 0,53
Modul „Makrophyten" Typen 1,
Typen 2, 3, 4,
Nummer 2.2 MTSs 0,76 0,51
„Phytobenthos - Diatomeen" Typen 1, 28, 38, 48 0,69 0,44
Typen 29, 39, 49 0,83 0,58
Typen 510, 610, 710 (DS 7.1), 14 0,78 0,55
Typen 7 (DS 7), 1312 0,84 0,55
nach näherer Maßgabe von Mischke/Riedmüller/Hoehn/Nixdorf, Praxistest Phytoplankton in Seen, Endbericht zum LAWA-Projekt Nummer O 5.05, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, Berlin, Freiburg, Bad Saarow 2007, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
AKp: karbonatische, polymiktische Wasserkörper der Alpen und des Alpenvorlandes
AK: karbonatische, geschichtete Wasserkörper der Alpen und des Alpenvorlandes, inkl. extrem steile Stellen der karbo-
natischen Alpenseen (AKs)
TKg 10: karbonatische geschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit großem Einzugsgebiet
TKg 13: karbonatische geschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit kleinem Einzugsgebiet
TKp: karbonatische ungeschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit großem Einzugsgebiet
MTS: silikatisch geprägte Wasserkörper der Mittelgebirge und des Tieflandes
MTSs: saure und versauerte Wasserkörper der Alpen, des Alpenvorlandes, der Mittelgebirge und des Tieflandes
MKg: karbonatische geschichtete Wasserkörper des Mittelgebirges mit großem Einzugsgebiet
MKp: karbonatische ungeschichtete Wasserkörper des Mittelgebirges mit großem Einzugsgebiet
Für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton sind im Bereich der Nordsee das Bewertungsverfahren „Deutsches Phytoplanktonverfahren für Küstengewässer der Nordsee"1 und für die Ostsee das Bewertungsverfahren „Phytoplanktonbewertungsverfahren für deutsche Ostsee-Küstengewässer"2 anzuwenden. Durch das Bewertungsverfahren für die Nordsee wird der Parameter Biomasse anhand von Chlorophyll a bestimmt. Durch das Bewertungsverfahren für die Ostsee wird der Parameter Biomasse anhand von Chlorophyll a und des Gesamtbiovolumens oder anhand von Chlorophyll a, des Gesamtbiovolumens, des Biovolumens Cyanophyceen und des Biovolumens Chlorophyceen bestimmt.
Für die biologische Qualitätskomponente Großalgen und Angiospermen sind für den Bereich der Nordsee die Bewertungsverfahren SG1 (Bewertungssystem für Seegräser der Küsten- und Übergangsgewässer zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland) und HPI3 (Helgoland Phytobenthic Index) anzuwenden. In der Ostsee sind für diese Qualitätskomponente die Bewertungsverfahren PHYBIBCO (PHYtoBenthic Index for Baltic inner COastal waters - Verfahren zur Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den inneren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie)4 und BALCOSIS (Baltic ALgae Community analySIs System - Verfahren zur Erfassung der Angiospermen- und Makroalgenbeständen in den äußeren Küstengewässern der deutschen Ostseeküste)5 anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente Fischfauna ist das Bewertungsverfahren FAT - TW (Fish-based Assessment Tool - Transitional Water bodies - Fischbasiertes Bewertungswerkzeug für Übergangsgewässer der norddeutschen Ästuare)7 anzuwenden.
(Bewertungsverfahren) Typ gemäß
Nummer 2.3 oder 2.4 Ökologische Qualitätsquotienten
(Deutsches Phytoplanktonverfahren für
Küstengewässer der Nordsee)
„Chlorophyll a" Typen N1, N2 0,67 0,44
(Phytoplanktonbewertungsverfahren für
deutsche Ostsee-Küstengewässer)
„Chlorophyll a", „Gesamtbiovolumen" Typen B38, B48 0,80 0,60
Ostsee-Küstengewässer)
„Chlorophyll a", „Gesamtbiovolumen",
„Biovolumen Cyanophyceen", „Biovolumen
Chlorophyceen" Typen B1, B2, B39 0,80 0,60
(FAT - TW) Typen T1, T2 0,90 0,68
nach näherer Maßgabe von Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Umsetzung der EGW-RRL - Bewertung des ökologischen Zustands der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer (Stand: Bewirtschaftungsplan 2009), Küstengewässer und Ästuare, Brake-Oldenburg 2010, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Kuhlenkamp/Schubert/Bartsch, Marines Monitoring Helgoland - Benthosuntersuchungen gemäß Wasserrahmenrichtlinie: Handlungsanweisung Makrophytobenthos, Hrsg. Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (LANU-SH), Flintbek, 2009, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren PHYBIBCO - Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den inneren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten - PHYBIBCO-Verfahren, Hrsg. Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Mecklenburg-Vorpommern (LUNG M-V), Güstrow 2015, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren BALCOSIS - Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten - BALCOSIS-Verfahren, MariLim, Hrsg. LANU-SH, Flintbek und LUNG-MV, Güstrow 2009, aktualisiert durch Fürhaupter/ Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren BALCOSIS - Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten - BALCOSIS-Verfahren, MariLim, Hrsg. Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein (LLUR), Flintbek 2015, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Boos/Beermann/Reichert/Franke, Zeigereigenschaften Makrozoobenthos (MZB) - Helgoland, Entwicklung eines Bewertungsverfahrens nach WRRL: Helgoland-MarBIT-Modul, Hrsg. LANU-SH, Flintbek 2009 und Berg/Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren MarBIT - Bewertung des ökologischen Zustandes des Makrozoobenthos in den inneren und äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrozoobenthos - MarBIT-Verfahren, MariLim, Hrsg. LUNG MV, Güstrow 2015, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von NLWKN (Fußnote 1) und von Schuchardt/Scholle, Fischbasiertes Bewertungswerkzeug für Übergangsgewässer der norddeutschen Ästuare, Bericht im Auftrag der Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen, Bremen 2006
Anlage 6 wird in 8 Vorschriften zitiert
Nr. CAS-Nr.1 Stoffname JD-UQN
ohne Übergangsgewässer ZHK-UQN
ohne Übergangsgewässer JD-UQN
Wasserhaushaltsgesetzes ZHK-UQN
µg/l2 Schwebstoff
mg/kg3 Wasser
µg/l2 Wasser
Sommer [ΔT in K] 0 0 0 0 0 0 0 0
Winter [ΔT in K] ≤ 1 ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 2 ≤ 3 ≤ 3 ≤ 3
ff/tempff: Gewässer sind fischfrei oder temporär fischfrei
Sa-ER: salmonidengeprägte Gewässer des Epirhithrals
Sa-MR: salmonidengeprägte Gewässer des Metarhithrals
Sa-HR: salmonidengeprägte Gewässer des Hyporhithrals
Cyp-R: cyprinidengeprägte Gewässer des Rhithrals
EP: Gewässer des Epipotamals
MP: Gewässer des Metapotamals
HP: Gewässer des Hypopotamals
Parameter Sauerstoff
(O2) Bio-
(BSB5)1 Gesamter
(TOC) Chlorid
(Cl-) Sulfat
(SO2-4) Eisen
(Fe) Ortho-
(o-PO4-P) Gesamt-
(Gesamt-P) Ammonium-
(NH4-N) Ammoniak-
(NH3-N) Nitrit-
Einheit mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l µg/l µg/l
Statistische Kenngröße MIN/a2 MW/a3 MW/a3 MW/a3 90 Perzentil/
a4 MW/a3 MW/a3 MW/a3 MW/a3 MW/a3 MW/a3
Typen nach Anlage 1
2.1, 3.1, 2.2, 3.2, 4,
115 > 8 < 3 - ≤ 50 - - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
5, 5.1 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
6, 6 K, 7, 196 > 9 < 3 < 7 < 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
9 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
9.1, 9.1 K > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
9.2, 10 > 8 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
116, 7, 126, 7 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
116, 8, 126, 8 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
149, 169 > 9 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
1410, 1610, 18, 1911 > 9 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
117, 11, 127, 11 > 8 < 4 < 10 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
118, 11, 128, 11 > 8 < 4 < 10 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
15, 15 g, 17, 20 > 8 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
22 > 7 3 < 15 - - - ≤ 0,02 ≤ 0,10 - - -
23 > 712 < 6 < 15 - - - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
Subtyp 21 N > 712 6 < 7 ≤ 50 - - ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
Werte für Gesamtphosphor und Sichttiefe für verschiedene Gewässertypen und Typengruppen
Nummer 2.2 Phytoplankton-
oder Typgruppen Maximaler
Trophiestatus1 Gesamtphosphor
(µg/l) Sichttiefe
sehr gut/gut Grenzbereich
1 1 mesotroph 1 (1,75) 10 - 15 5,0 - 3,0
2, 3 2 + 3 mesotroph 1 (1,75) 10 - 15 5,0 - 3,0
4 4 (sehr) oligotroph (1,25) 6 - 8 7,0 - 4,5
5, 7, 8, 9 7 + 9 mesotroph 1 (1,5) 8 - 123 6,0 - 4,5
6 6.1 mesotroph 2 (2,25) 18 - 25 3,5 - 2,3
6 6.2 mesotroph 2 (2,5) 25 - 35 3,0 - 2,0
6 6.3 eutroph 1 (2,75) 30 - 40 2,5 - 1,6
5, 7, 8, 9 5 + 8 oligotroph (1,75) 9 - 143 5,5 - 4,0
10 10.1 mesotroph 1 (2,0) 17 - 25 5,0 - 3,5
10 10.2 mesotroph 2 (2,25) 20 - 30 4,0 - 3,0
11 11.1 mesotroph 2 (2,5) 25 - 35 3,0 - 2,3
11 11.2 eutroph 1 (2,75) 28 - 354 3,0 - 2,0
12 12 eutroph 1 (3,50) 40 - 505 2,5 - 1,5
13 13 mesotroph 1 (1,75) 15 - 22 5,5 - 3,5
14 14 mesotroph 2 (2,25) 20 - 30 4,0 - 2,5
Werte für Stickstoff- und Phosphorparameter für verschiedene Gewässertypen der Ostsee und der Nordsee einschließlich Übergangsgewässer
Typ nach Anlage 1 Nr. 2.4 Salinität in PSU
(Durchschnittswert) Gesamt-Stickstoff
(Jahresdurchschnitt) Gesamt-Phosphor
Nummer 2.4 Salinität
in PSU) Gesamt-Stickstoff
(Jahresdurchschnitt) Gelöster anorganischer
Stickstoff (DIN) in mg/l
(Winterdurchschnitt)1 Gesamt Phosphor
N1/N2 29,0 - 31,5 (30) ≤ 0,21 ≤ 0,17 ≤ 0,021
N3/N4 16,4 - 30,5 (24) ≤ 0,37 ≤ 0,29 ≤ 0,024
T1/T2 3,6 - 23,4 ≤ 0,67 ≤ 0,53 ≤ 0,030
(April bis November) [00] ≤ 20 ≤ 20 ≤ 21,5 ≤ 23 ≤ 25 ≤ 28 ≤ 28
Sommer [ΔT in K] ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 2 ≤ 3 ≤ 3 ≤ 3
(Dezember bis März) [°C] ≤ 8 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 < 10
(SO2-4)2 pH-Wert Eisen
Einheit mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l - mg/l mg/l mg/l mg/l µg/l µg/l
Kenngröße MIN/a3 MW/a4 MW/a4 MW/a4 MW/a4 MIN/a-
MAX/a5 3 MW/a4 MW/a4 MW/a4 MW/a4 MW/a4 MW/a4
116 > 8 < 3 - ≤ 200 - 7,0 - 8,5 - ≤ 0,05 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 30
5, 5.1 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 6,5 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
6, 6 K, 7 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
197 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
9 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
9.1, 9.1 K > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
9.2, 10 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
117, 8, 127, 8 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 5,5 - 8,0 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
117, 9, 127, 9 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 - 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
1410, 1610 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 140 6,5 - 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
1411, 1611, 18 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 - 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
1912 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 - 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
118, 12, 128, 12 > 6 < 4 < 10 ≤ 200 ≤ 75 5,5 - 8,0 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
119, 12, 129, 12 > 6 < 4 < 10 ≤ 200 ≤ 140 7,0 - 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
15, 15 g, 17, 20 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 - 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
22 > 4 < 6 < 15 - - 6,5 - 8,5 - ≤ 0,20 ≤ 0,30 ≤ 0,3 - -
23 > 413 < 6 < 15 - - 7,0 - 8,5 - ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
Subtyp 21 N > 413 < 6 < 7 ≤ 200 - 7,0 - 8,5 - ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
gut/mäßig Grenzbereich
1 1 mesotroph 1 (1,75) 20 - 26 3,0 - 2,0
2, 3 2 + 3 mesotroph 1 (1,75) 20 - 26 3,0 - 2,0
4 4 (sehr) oligotroph (1,25) 9 - 12 4,5 - 3,0
5, 7, 8, 9 7 + 9 mesotroph 1 (1,5) 14 - 203 4,5 - 3,0
6 6.1 mesotroph 2 (2,25) 30 - 45 2,3 - 1,6
6 6.2 mesotroph 2 (2,5) 35 - 50 2,0 - 1,5
6 6.3 eutroph 1 (2,75) 45 - 70 1,6 - 1,2
5, 7, 8, 9 5 + 8 oligotroph (1,75) 18 - 253 4,0 - 3,0
10 10.1 mesotroph 1 (2,0) 25 - 40 3,5 - 2,0
10 10.2 mesotroph 2 (2,25) 30 - 45 3,0 - 2,0
11 11.1 mesotroph 2 (2,5) 35 - 45 2,3 - 1,5
11 11.2 eutroph 1 (2,75) 35 - 554 2,0 - 1,3
12 12 eutroph 1 (3,50) 60 - 905 1,2 - 0,8
13 13 mesotroph 1 (1,75) 25 - 35 3,5 - 2,5
14 14 mesotroph 2 (2,25) 30 - 45 2,5 - 1,5
Anlage 1 Nr. 2.4 Salinität in PSU
B3b ≤ 14,3 ≤ 0,2 ≤ 0,0136
Anlage 1 Nr. 2.4 Salinität
(Jahresdurchschnitt) Gelöster
N1/N2 29,0 - 31,5 (30) ≤ 0,32 ≤ 0,26 ≤ 0,031
N3/N4 16,4 - 30,5 (24) ≤ 0,56 ≤ 0,44 ≤ 0,036
T1/T2 3,6 - 23,4 ≤ 1,00 ≤ 0,80 ≤ 0,045
Anlage 8 wird in 11 Vorschriften zitiert
Tabelle 1 Stoffe des chemischen Zustands
Nr. Spalte 1
Stoffname Spalte 2
CAS-Nummer Spalte 3
EU-Nummer Spalte 4
Nummer 1 Spalte 5
neu geregelter
Nummer 2 Spalte 6
Trendermitt-
§ 15 Absatz 1
erforderlich Spalte 7
Stoff, (weniger
nach Anlage 10
§ 2 Nummer 4 Spalte 9
§ 2 Nummer 5 Spalte 10
43 Hexabromcyclododecan
(HBCDD)11 X X X X X
Summe der zwei (Stereo-)Isomere α-Endosulfan (CAS-Nr. 959-98-8) und ß-Endosulfan (CAS-Nr 33213-65-9).
Tabelle 2 Umweltqualitätsnormen
Nr. Stoffname CAS-
Nummer JD-UQN1
in µg/l JD-UQN1
in µg/l ZHK-UQN1
in µg/l Biota-UQN2
gewässer Übergangs-
haltsgesetzes oberirdische
haltsgesetzes Oberflächen-
und Cadmium-
(je nach Wasser-
härteklasse)4 7440-43-9 ≤ 0,08
0,25 (Klasse 5) 0,2 ≤ 0,45
1,5 (Klasse 5) ≤ 0,45
Ethyl) 2921-88-2 0,03 0,03 0,1 0,1
Pestizide3: Summe = 0,01 Summe = 0,005 nicht
12 Bis(2-ethyl-hexyl)
phthalat (DEHP)3 117-81-7 1,3 1,3 nicht
17 Hexachlorbu-
tadien 87-68-3 0,6 0,6 55
18 Hexachlorcyclo-
hexan 608-73-1 0,02 0,002 0,04 0,02
und Quecksilber-
verbindungen 7439-97-6 0,07 0,07 20
23 Nickel und Nickel-
verbindungen 7440-02-0 45 8,65 34 34
phenol) 140-66-9 0,1 0,01 nicht
28 Polycyclische
aromatische Koh-
lenwasserstoffe
(PAK)6: nicht
Benzo[b]fluor-
anthen3 205-99-2 6 6 0,017 0,017 6
Benzo[k]fluor-
anthen3 207-08-9 0,017 0,017 6
Indeno[1,2,3-cd]-
pyren3 193-39-5 nicht
35 Perfluoroktan-
sulfansäure und
(PFOS) 1763-23-1 0,00065 0,00013 36 7,2 9,1
37 Dioxine und
dioxinähnliche
anwendbar Summe
+PCDL
43 Hexabromcyclo-
dodecan (HBCDD) 0,0016 0,0008 0,5 0,05 167
1024-57-3 0,0000002 0,00000001 0,0003 0,00003 0,0067
46 Nitrat 50x 103
Mit Ausnahme von Cadmium, Blei, Quecksilber und Nickel (Metalle) sind die Umweltqualitätsnormen als Gesamtkonzentrationen in der gesamten Wasserprobe ausgedrückt. Bei Metallen bezieht sich die Umweltqualitätsnorm auf die gelöste Konzentration, d. h. die gelöste Phase einer Wasserprobe, die durch Filtration durch ein 0,45-µm-Filter oder eine gleichwertige Vorbehandlung gewonnen wird.
Anlage 9 wird in 6 Vorschriften zitiert
Liegt ein gemäß Nummer 3.1.1 berechneter Jahresdurchschnitt unter der Bestimmungsgrenze, so wird dieser Wert als „kleiner Bestimmungsgrenze" bezeichnet.
Flussgebietseinheit Anzahl der
Tabelle 1 Darstellung des ökologischen Zustands
Tabelle 2 Darstellung des ökologischen Potenzials
Streifen gleich große grüne und
Streifen gleich große gelbe und
unbefriedigend gleich große orangefarbene und
hellgraue Streifen gleich große orangefarbene
Streifen gleich große rote und
P - Phytoplankton,
M - Makrophyten und Phytobenthos,
B - Benthische wirbellose Fauna,
F - Fischfauna.
Tabelle 3 Darstellung des chemischen Zustands
Oberflächenwasserkörper, für deren Einstufung eine natürliche Hintergrundkonzentration maßgebend war, werden auf den Karten nach Nummer 1 oder Nummer 2 mit einem H und der Legende „Einstufung unter Berücksichtigung natürlicher Hintergrundkonzentrationen" gekennzeichnet.
Anlage 13 wird in 1 Vorschrift zitiert
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/12076/index.htm

References: § 29
 § 10
 § 84

§ 10
 § 10
 § 84

§ 15

§ 2

§ 2