Source: https://www.dtad.de/details/Bau_von_Bibliotheken_28215_Bremen-8898257_3
Timestamp: 2018-01-16 13:55:31+00:00

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Ausschreibung - Bau von Bibliotheken in Bremen (ID:8898257)
> DTAD-ID: 8898257
Magazinerweiterung der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SUB), Leistungen nach § 34 HOAI. Die 1998 fertiggestellte, eingeschossige, 2 060 m² BGF große Magazin der Staats- und Universitätsbibliothek soll um 2 Geschosse mit je ca. 900 qm BGF aufgestockt werden. Das vorhandene Magazingebäude schließt unmittelbar an die 1971 bis 1974 gebaute Staats- und Universitätsbibliothek an. Die Gründung und Tragwerksplanung des Magazins ist für eine 4-geschossige, asymmetrische Aufstockung mit festgelegter vertikaler Erschließung vorgerichtet. In den 2 neuen Geschossen sind Regelkompaktanlagen für ca. 20 000 lfdm. Stellflächen für ca. 400 000 Bücher zu planen. Die innere Ausgestaltung ist zweckorientiert zu gestalten, die äußere Erscheinung ist im umgebenden Gebäudekontext schlicht markant auszubilden. Tageslichteinfall in die Geschosse soll möglich sein. Die Passivhausrichtlinien für Neubauten sind anzuwenden, dafür notwendige Kenntnisse werden von den Bewerbern erwartet. Die vorhandenen Klimaanlagen im Gebäudebestand sind mit in die Erweiterung einzubeziehen. Die Technischen Gebäudeplaner werden vom Auftraggeber genannt. Das Vorhaben beginnt Anfang 4.2014. Der Neubau ist Mitte 2016 fertig zu stellen. Der Kostendeckel (KG 300 und 400) beträgt max. 2,2 Mio. EUR brutto.
Org. Dok.-Nr: 390159-2013
Die 1998 fertiggestellte, eingeschossige, 2 060 m² BGF große Magazin der Staats- und Universitätsbibliothek soll um 2 Geschosse mit je ca. 900 qm BGF aufgestockt werden. Das vorhandene Magazingebäude schließt unmittelbar an die 1971 bis 1974 gebaute Staats- und Universitätsbibliothek an. Die Gründung und Tragwerksplanung des Magazins ist für eine 4-geschossige, asymmetrische Aufstockung mit festgelegter vertikaler Erschließung vorgerichtet. In den 2 neuen Geschossen sind Regelkompaktanlagen für ca. 20 000 lfdm. Stellflächen für ca. 400 000 Bücher zu planen. Die innere Ausgestaltung ist zweckorientiert zu gestalten, die äußere Erscheinung ist im umgebenden Gebäudekontext schlicht markant auszubilden. Tageslichteinfall in die Geschosse soll möglich sein. Die Passivhausrichtlinien für Neubauten sind anzuwenden, dafür notwendige Kenntnisse werden von den Bewerbern erwartet. Die vorhandenen Klimaanlagen im Gebäudebestand sind mit in die Erweiterung einzubeziehen. Die Technischen Gebäudeplaner werden vom Auftraggeber genannt. Das Vorhaben beginnt Anfang 4.2014. Der Neubau ist Mitte 2016 fertig zu stellen. Der Kostendeckel (KG 300 und 400) beträgt max. 2,2 Mio. EUR brutto.
Es ist beabsichtigt die zu erbringenden HOAI-Leistungen für die Objektplanung nach § 34 mit den Leistungsphasen 2-9 der HOAI in Abhängigkeit der Finanzierungsfreigabe in Leistungsstufen zu vergeben. Der Bauherr behält sich vor zu vergebende Leistungen auf einzelne Abschnitte des Vorhabens zu beschränken. Einen Rechtsanspruch auf Übertragung von Folgeteilleistungen oder der Gesamtleistungen besteht nicht. Aus der stufenweise und/oder abschnittsweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars und keinen Schadensersatzanspruch ableiten.
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff.III.2.1 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers, ebenso kann das Fehlen der in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen zum Ausschluss der Bewerbung führen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe; 2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF; 3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF; 4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF; 5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF; 6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall: a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen; b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-10 nach III.2.1 der Bekanntmachung nachreichen. 7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen; 8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für folgende Leistungsbereiche:- Hochbauplanung § 34 der HOAI 2013; 9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber(bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z. B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen; 10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.2 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.2 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2 gewertet. 11. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen. 12. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI“ 2013: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Erläuterung zu 11 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013 zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 80 000 EUR ergibt 0 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 80 000 EUR bis 150 000 EUR ergibt 1 Punkt; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 150 000 EUR bis 250 000 EUR ergibt 2 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 250 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 12 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist. Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). — Keine verwertbaren Angaben ergibt 0 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 1 ergibt 1 Punkt; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 ergibt 2 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 oder größer ergeben 3 Punkte.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.3 geforderten Nachweise und Erklärungen aus den Jahren 2010, 2011 und 2012, gemäß VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.3 gewertet. Die unter den Ziffern 14 bis 15 genannten Bewerbungsunterlagen werden durch ein Eignungsgremium bewertet. Kriterien zur Bewertung der Bewerbungsunterlagen sind die gestalterische und fachliche Qualität der in den Bewerbungsunterlagen präsentierten Projekte. Jedes der genannten Referenz-/Projektblätter ist auf maximal zwei DIN A3 Blätter, einseitig bedruckt, zu präsentieren und in der Bewerbungsmappe einzusortieren. Unterlagen, die über den genannten Rahmen hinausgehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. 13. Referenzliste der öffentlichen Auftraggeber „Wirtschaftliche Kenntnisse“ des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für vergleichbare Leistungen. 14. Projektblatt „Gestalterisch-funktionelle Qualität“ für vergleichbare Leistungen von Neu- und Erweiterungsgebäuden. 15. Projektblatt „Kenntnisse zur Energetische Optimierung“ für vergleichbare Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als, wie vom Bewerber erbracht. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. Wertungserläuterung zu 13 (Gewichtung 50 %): Die geforderte Referenzliste „Wirtschaftlicher Kenntnisse“ des Bewerbers mit Bescheinigung der öffentlichen Auftraggeber für maximal 2 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: Die Bauaufgabe —„Neu- und Erweiterung von Nicht-Wohngebäuden“ mit mindestens Honorarzone
— die Leistungsphasen 2 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 2 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 2 erst genannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert, wenn die zuvor genannten Bauaufgaben vollständig erfüllt wurden. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 500 000 EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 500 000 EUR bis 1 000 000 EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 1 000 000 EUR bis 2 000 000 EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 2 000 000 EUR ergeben 3 Punkte. Die in der Referenzliste zu berücksichtigten anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per Eigenerklärung mitgeteilt. Die zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2011, 2012 und 2013 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2011, 2012 und 2013 entfallen. Wertungserläuterung zu 14 „Funktionelle-gestalterische Qualität“ (Gewichtung 20 %): Maximal 2 Referenzen von öffentlichen Auftraggebern (jeweils max. 1 DINA3- Blatt) über realisierte, mit der Aufgabenstellung vergleichbare Objekte hinsichtlich der Bauaufgabe: — „Neu- und Erweiterung von Nicht-Wohngebäuden der Honorarzone III mit den vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen 2 bis 8“, mit folgenden Angaben: — Art des Nicht-Wohngebäudes, — Honorarzone, — bearbeitete Leistungsphasen, — Errichtungszeitraum/Nutzungsübergabe. Zu Wertung werden die vorliegenden Objekte zugelassen, die der geforderten Bauaufgaben entsprechen und in den Jahren 2011, 2012 oder 2013 errichtet und in Nutzung genommen wurden. Das Eignungsgremium wertet die Vergleichbarkeit des Objektes in Bezug auf Funktionalität, Konstruktion, Einbindung in die Umgebung, Material, Oberflächen, Farbe, mit 0 bis 3 Punkten. Wertungserläuterung zu 15 „Kenntnisse zur Energetischen Optimierung“ (Gewichtung 10 %): 2 Referenz (max. 2 DINA3- Blätter je Objekt) über realisierte, mit der Aufgabenstellung vergleichbarer Objekte hinsichtlich der Bauaufgabe, bei den Referenzen muss es sich um öffentliche Auftraggeber handeln: — Neu- oder Erweiterung von Gebäuden mit mindestens Honorarzone III mit den vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen 2 bis 8“, mit folgenden Angaben: — Art der Gebäude und Größe in BGF, — Art der energetischen Realisierung, — Honorarzone, — bearbeitete Leistungsphasen, — Errichtungszeitraum/Nutzungsübergabe. Zu Wertung werden die vorliegenden Objekte zugelassen, die der geforderten Bauaufgaben entsprechen und in den Jahren 2011, 2012 oder 2013 errichtet und in Nutzung genommen wurden. Das Eignungsgremium wertet die Vergleichbarkeit der Objekte in Bezug auf „energetischen Anforderung der Bauaufgabe und die gestalterische Umsetzung des beigelegten Referenzobjektes“ mit 0 bis 3 Punkten.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“ oder „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
Teilnahmebedingungen rechtzeitig mit allen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat. Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen werden verwahrt, nach Ablauf der Bewerbungsfrist geöffnet, perforiert und durchnummeriert. Die Seitenreihenfolge wird nicht verändert.Die Bewerber werden nach einer Wertungsmatrix (wird mit der Bewerbungsmappe zur Verfügung gestellt) bewertet. Die Kriterien entsprechen den Anforderungen der Teilnahmebedingungen III.2.1. bis III.2.3.. Die Gewichtung ergibt sich aus dieser Bekanntmachung und der Bewerbungsmappe (vergl. Ziff. VI.3.). Entsprechend § 5 (3) VOF 2009 werden fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 bis III.2.3 vom Bewerber nachgefordert. Diese müssen mit einer Nachfrist von 6 Tagen, nach Absendung der Aufforderung zur Abgabe, bei der anfordernden Stelle vorliegen. In der Folge gilt, dass fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 zum Ausschluss führen. Die Nachweise/Erklärungen nach III.2.2 und III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2 und III.2.3 mit einer Wertungsmatrix bepunktet und die Reihenfolge der Bewerber wird festgelegt.Der Auftraggeber wird im Rahmen der Eignungsprüfung Bewerber bei fehlender Leistungsfähigkeit (0 Punkte), siehe III.2.2 der Bekanntmachung, oder fehlender Fachkunde (0 Punkte), siehe III.2. 3 der Bekanntmachung, nach § 2 (1) VOF 2009 von den weiteren Verfahrensabläufen ausgeschlossen.Die 4 Bewerber, die auf Basis dieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wird die Mindestanzahl von 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren auch mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fort zuführen.
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und E-Mail als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF- Teilnahmeantrag“ sowie dem „Aktenzeichen“ zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren zum Download bereitliegt. Die Bewerbungsmappe kann nur digital, nach erfolgter Registrierung unter „www.vergabe.bremen.de“ heruntergeladen werden. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft ist u. a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht.
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.dehttp://www.bauumwelt.bremen.de Fax: +49 4214966704
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle, siehe Ziffer I.1 dieser Bekanntmachung, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt wurde. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsschreiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.
Bau von Bibliotheken 13.06.2014 Vergebener Auftrag
Bau von Bibliotheken 06.12.2013 Ergänzungsmeldung

References: § 34
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 § 4
 § 2
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 § 5
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 § 8
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 § 107
 § 101