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Timestamp: 2018-02-22 22:40:37+00:00

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Copyright : Die aktienrechtliche Zulässigkeit variabler Vorstandsvergütungen mittels vertikaler Aktienoptionen im faktischen Aktienkonzern
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Unter Berücksichtigung des VorstAG
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit die Vorstandsvergütung innerhalb einer faktisch abhängigen AG an der wirtschaftlichen Entwicklung der Muttergesellschaft ausgerichtet werden kann. Hierzu wird zunächst ein Überblick über die verschiedenen praxisrelevanten Vergütungsmodelle verschafft. Anschließend wird das Spannungsverhältnis zwischen den Regelungen und Wertungen des allgemeinen Gesellschaftsrechts auf der einen Seite und den spezifischen Regelungen und Wertungen des Aktienkonzernrechts auf der anderen Seite aufgezeigt. Es wird sodann der Versuch unternommen, diesen sich hieraus ergebenden Normenkonflikt praxistauglich aufzulösen.
9783653991697
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-03404-2
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. LIV, 228 S.
Zugl.: Münster-(Westfalen), Univ., Diss., 2013
D 6 ISSN 0531-7312 ISBN 978-3-631-64504-8 (Print) E-ISBN 978-3-653-03404-2 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-03404-2
1. Kapitel: Einleitun
A. Bedeutung und Erscheinungsformen von Aktienoptionen
B. Themenbegrenzung
2. Kapitel: Anreizorientierte Vergütungsmodelle
A. Erfolgsunabhängige Vergütungsstrukturen
B. Erfolgsabhängige Vergütungsstrukturen
I. Ökonomische Grundlagen variabler Vergütung'
1. Der shareholder value Ansatz
2. Der principal-agent Konflikt
3. Bestandskraft der ökonomischen Theorien im Konzern
II. Aktienbasierte Vergütungsmodelle
1. Reale Aktienoptionsprogramme [im engeren Sinne]
2. Virtuelle Aktienoptionsprogramme [im weiteren Sinne]
3. Kapitel: Gestaltung vertikaler Aktienoptionsprogramme
A. Auflegung eines Aktienoptionsprogramms
I. Finanzierung im Wege einer bedingten Kapitalerhöhung
1. Anknüpfung an Wandelschuldverschreibungen
2. Anknüpfung an „nackte Optionsrechte“
II. Finanzierung mittels des Erwerbs eigener Aktien
III. Finanzierung durch den Erwerb von Kaufoptionen
B. Zuteilung der Aktienoptionen
I. Einstufiges Modell
1. Optionsvertrag zwischen Muttergesellschaft und Tochtervorstand
2. Optionsvertrag zwischen Tochtergesellschaft und Tochtervorstand
II. Zweistufiges Modell
C. Ausübung der Aktienoptionen
2. Teil: Zulässigkeit vertikaler Aktienoptionsprogramme
1. Kapitel: Meinungsstand in Literatur und Rechtsprechung
A. Meinungsstand im Schrifttum
I. Radikaler Ansatz
II. Liberaler Ansatz
III. Flexibler Ansatz
I. Das „Strabag“ - Urteil des Landgericht Köln
II. Das „RWE/Lechwerke“ - Urteil
1. Liberale Position des LG München
2. Restriktive Position des OLG München
3. Reaktion des BGH
4. Reaktion der gesellschaftsrechtlichen Literatur
2. Kapitel: Aktienrechtliche Interpretation
A. Angemessenheitsprimat des § 87 I AktG
I. Materielle Kriterien
1. Aufgaben und Leistungen des Vorstands
a) Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds
b) Leistungen des Vorstandsmitglieds
2. Lage der Gesellschaft
a) Anknüpfungsproblematik im horizontalen Verhältnis
b) Anknüpfungsproblematik im vertikalen Verhältnis
(1) Wertung des § 86 I AktG a.F.
(2) Wertung des VorstAG
(1) Vereinbarkeit mit § 192 II Nr.3 AktG
(a) Shareholder Value Ansatz seit dem KonTraG
(b) Begriff des „verbundenen Unternehmens“
(aa) Grammatikalische Auslegung
(bb) Historische Auslegung
(cc) Teleologische Auslegung
(2) Handelsrechtliche Publizitätspflichten
(3) Wertung des Deutschen Corporate Governance Kodex
II. Funktionales Kriterium des optimalen Leistungsanreizes
1. Normative Herleitung
a) Objektiver Vermögensschutz
b) Subjektive Verhaltenssteuerung
2. Effektive Anreizwirkung im Konzern
a) Einflusspotential des Vorstands auf die Lage der Muttergesellschaft
aa) Einfluss des Vorstands in der unabhängigen Gesellschaft
bb) Einfluss des Vorstands im Konzern
b) Anreizwirkung
aa) Die Personalgewalt der Muttergesellschaft
bb) Subjektives Moment der Rückkoppelungswirkung
cc) Haftungsgefahr
III. Relationales Kriterium
IV. Prozessuale Kriterien
1. Ermessen des Aufsichtsrats
a) Verpflichtung des Aufsichtsrats auf das Unternehmensinteresse
aa) Das Unternehmensinteresse in der unabhängigen Gesellschaft
bb) Das Unternehmensinteresse im Konzern
(2) Sonderfall der Personalunion
(a) Individueller Ansatz
(b) Konzernweiter Ansatz
cc) Ausprägung des Unternehmensinteresses im Lichte des § 87 I AktG
b) Negative Auswirkungen konzernweiter Optionsprogramme
c) Positive Auswirkungen konzernweiter Optionsprogramme
d) Möglichkeit korrelierender Kontrollmechanismen
aa) Ausübungskontrolle
bb) Gewährungskontrolle
dd) 30%- ige Kappungsgrenze als Leitlinie
2. Gesellschafterbeteiligung
a) Ausreichender Schutz durch das VorstAG?
b) Rechtsgrundlage eines Zustimmungsvorbehalts
c) Wirkung einer Zustimmung
B. Verpflichtung des Vorstands auf das Unternehmensinteresse
C. Aktienrechtlicher Gleichbehandlungsgrundsatz und Treuepflicht
I. Gleichbehandlungsgebot des § 53a AktG
1. Reichweite des Gleichbehandlungsgebots
2. Vereinbarkeit vertikaler Optionsprogramme mit § 53a AktG
a) Rückkoppelung der konzernorientierten Vergütung als sachlicher Grund
b) Konzerneinbindung als sachlicher Grund?
II. Treuepflicht
1. Gegenstand und Adressat der Treuepflicht
2. Reichweite der Treuebindung
3. Treuebindung bei der Bestimmung der Vergütungsmaßstäbe
D. Fazit zur Untersuchung des allgemeinen Aktienrechts
3. Kapitel: Konzernrechtliche Interpretation
A. Regelungsmodell des deutschen Konzernrechts
II. Vertragskonzern
III. Faktischer Konzern
B. Bewertung vertikaler Aktienoptionsprogramme im Hinblick auf den Wertungsgehalt des § 311 AktG
I. Vereinbarkeit vertikaler Aktienoptionen mit § 311 AktG
1. Faktische Konzernierung
2. Nachteilige Veranlassung
a) „Veranlassung“ der Muttergesellschaft gem. § 311 I AktG
aa) „Einfluss“ als maßgebliches Kriterium
(1) Objektive Komponente der „Veranlassung“
(2) Subjektive Komponente des „Veranlassers“
(1) Veranlassungsvermutung
b) Qualifizierung der Teilnahme des Tochtervorstands am Aktienoptionsprogramm als „Nachteil“ i.S.d. § 311 I AktG ?
aa) Abschluss des Optionsvertrags als unmittelbarer Nachteil
(1) Objektive Beeinträchtigung der Vermögenslage
(2) Subjektives Erfordernis einer Pflichtverletzung
(a) Diskussion eines subjektiven Erfordernisses
(b) Annahme eines organschaftlichen Pflichtverstoßes aufgrund der Inhaberschaft vertikaler Aktienoptionen?
bb) Mittelbare Nachteile des Abschlusses eines Optionsvertrages
3. Konzerninteresse
5. Funktionsfähigkeit des Einzelausgleichsystems
a) Qualifizierter Nachteil im faktischen AG-Konzern
aa) Konzernoffener Ansatz des BGH für die GmbH
(1) Konzernstruktur- und Konzernverhaltenshaftung
(2) Übergang zum bloßen Existenzschutz als Grenze zulässigen Einflusses
bb) Folgen für den faktischen AG-Konzern
(1) Übertragung des neuen Rechtsprechung­sansatzes auf den faktischen AG-Konzern
(2) Veteidigung der Lehre vom „qualifiziert faktischen Konzern“ für das Aktienrecht
cc) Begründung eines „qualifiziert faktischen Aktienkonzern“ durch ein vertikales Aktienoptionsprogramm?
b) Aufhebung der Funktionsfähigkeit durch vorgelagerten Einfluss
c) Durchsetzung der rechtlichen Schutzinstrumente
d) Vergleichende Betrachtung von Vorstandsdoppelmandaten und Konzernanstellungsverträgen
aa) Konzerndoppelmandate
(1) Meinungsstand in der Literatur
(2) Rechtsprechung des BGH
(3) Behandlung etwaiger Interessenkonflikte
bb) Konzernanstellungsverträge
cc) Rückschlüsse für die vorliegende Untersuchung
(1) Einheitliche Betrachtungsweise
(2) Isolierte Betrachtungsweise
(4) Sonderproblem: Doppelvergütung eines Doppelvorstands
II. Ausstrahlungswirkung des Regelungsmodells der §§ 311 ff. AktG
1. Regelungszweck des „gestreckten Nachteilsausgleichs“
a) Schutzfunktion
b) Privilegierungsfunktion
aa) Zulässigkeit des faktischen Konzerns
(1) Vertragsprinzip
(2) Faktizitätsprinzip
bb) Konzernorganisationsrechtlicher Gehalt der §§ 311 ff. AktG
(1) Fortgeltung verbandsrechtlicher Schranken
(2) Dominanz verbundrechtlicher Leitungsmacht
cc) Anwendung auf die vorliegende Untersuchung
(1) Verhältnis der §§ 311 ff. AktG zum aktienrechtlichen Gleichheitsgrundsatz und zur mitgliedschaftlichen Treuepflicht
(2) Verhältnis der §§ 311 ff. AktG zu den allgemeinen Vergütungsgrundsätzen des § 87 I AktG
3. Teil: Rechtsfolgen
1. Kapitel: Zivilrechtliche Rechtsfolgen
A. Schicksal des Anstellungsvertrags
I. Unwirksamkeit der Vergütungsvereinbarung gem. § 138 I BGB
II. Unwirksamkeit der Vergütungsvereinbarung gem. § 134 BGB
III. Anwendung der „Lehre vom Missbrauch der Vertretungsmacht“
1. Anforderungen an einen „Missbrauch der Vertretungsmacht“
2. Rechtsfolgen eines „Missbrauchs der Vertretungsmacht“
B. Herausgabeansprüche der Tochtergesellschaft
I. Herausgabeanspruch gem. § 677 I BGB
II. Bereicherungsrechtliche Herausgabeansprüche
1. Kondiktion im „Einstufigen Modell“
2. Kondiktion im „Zweistufigen Modell“
C. Zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz
2. Kapitel: Gesellschaftsrechtliche Rechtsfolgen
A. Anfechtbarkeit des Entlastungsbeschlusses des Aufsichtsrats
B. Abberufung der Aufsichtsratsmitglieder
I. Schadensersatzhaftung des Aufsichtsrats
II. Schadensersatzhaftung des Vorstandsmitglieds
3. Kapitel: Strafrechtliche Rechtsfolgen
4. Teil: Zusammenfassung in Thesen

References: BGH

 § 87
 § 86
 § 192
 § 87
 § 53
 § 53
 § 311
 § 311
 § 311
 § 311
 BGH 
 BGH

 § 87
 § 138
 § 134
 § 677