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Timestamp: 2019-10-23 17:25:04+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:18.12.2014 Inkrafttreten01.01.2019 Zuletzt geändert durch:Anlagen 1 und 2 neu gefasst durch Verordnung vom 2. Oktober 2018 (Brem.GBl. S. 572)
FundstelleBrem.GBl. 2014, 739
Zitiervorschlag: "Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermWertKostV) vom 25. November 2014 (Brem.GBl. 2014, 739), zuletzt Anlagen 1 und 2 neu gefasst durch Verordnung vom 2. Oktober 2018 (Brem.GBl. S. 572)"
juris-Abkürzung: VermWertKostV
Amtliche Abkürzung: VermWertKostV
Fundstelle: Brem.GBl. 2014, 739
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlagen 1 und 2 neu gefasst durch Verordnung vom 2. Oktober 2018 (Brem.GBl. S. 572)
Auf Grund des § 3 Absatz 1 und 2 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes vom 16. Juli 1979 (Brem.GBl. S. 279 - 203-b-1), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 16. November 2010 (Brem.GBl. S.566) geändert worden ist, verordnet der Senat mit Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses:
Das Landesamt GeoInformation, das Vermessungs- und Katasteramt Bremerhaven, die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure sowie die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch als Behörden im Sinne des § 1 Absatz 1 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes erheben Kosten (Gebühren und Auslagen) nach dem als Anlage 1 beigefügten Kostenverzeichnis.
Das Landesamt GeoInformation erhebt zudem Kosten (Gebühren und Auslagen) nach dem als Anlage 2 beigefügten Kostenverzeichnis.
In den Kosten nach den Anlagen 1 und 2 ist die Umsatzsteuer nicht enthalten.
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch vom 3. Mai 2011 (Brem.GBl. S. 335 - 203-c-8) außer Kraft.
Beschlossen, Bremen, den 25. November 2014
Kostenverzeichnis für Leistungen nach dem Vermessungs- und Katastergesetz sowie nach § 193 des Baugesetzbuches und nach § 5 Absatz 2 des Bundeskleingartengesetzes sowie nach der Verordnung über die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch
Allgemeine Regelungen und Amtliches Vermessungswesen
Angaben aus den Nachweisen der Vermessungs- und Katasterbehörde
Auskünfte und Bescheinigungen der Vermessungs- und Katasterbehörde
Berechnungsgrundlagen der Gebührenermittlung
Auskünfte und Auszüge
BauKostV
Kostenverordnung Bau
BremBauVorlB
Bremisches Gesetz über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure
Bei Gebührenberechnung nach dem Zeitaufwand gelten unter Berücksichtigung der Regelung in § 5 Absatz 1 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes als Stundensätze:
Experten (Qualifikation Diplom-Ingenieur / Master)
Auftrags- und Projektverantwortliche (Qualifikation
Diplom-Ingenieur, Master, Bachelor oder vergleichbare Qualifikation)
Sachbearbeiter (Vermessungstechniker, Geomatiker oder vergleichbare Qualifikation) und Vermessungsgehilfen
Kosten für Außendienstentschädigungen und für den Einsatz von Dienstfahrzeugen und Vermessungsgeräten sind in den Gebühren enthalten.
Auslagen (z.B. für öffentliche Bekanntmachungen) in nachgewiesener Höhe
Bei Rücknahme eines Antrages auf Durchführung einer Amtshandlung, nachdem mit der Bearbeitung im Innen- oder Außendienst begonnen wurde
Zeitgebühren nach 11.1, jedoch mindestens
zuzüglich Gebühren für bereits angefertigte Präsentationsausgaben und Unterlagen
örtliche Vermessung (12.1, 12.2 oder 12.5.1) mit häuslichen Vorarbeiten (sofern erforderlich mit Abmarkung (12.4)) und häuslicher Nachbearbeitung
Übernahme der Vermessungsergebnisse in die Nachweise des amtlichen Vermessungswesens durch die Katasterbehörde (12.7)
Vermessungen für die örtliche Anzeige von Grenzen (12.3) und zur Vorbereitung von Baumaßnahmen (12.5.3 -Qualifizierter Lageplan) bestehen regelmäßig aus folgenden Arbeitsschritten:
Bereitstellen von Angaben des amtlichen Vermessungswesens nach 12.6.2 durch die Katasterbehörde
Vermessung (12.3 oder 12.5.3)
Die Gebühren für Vermessungen setzen sich grundsätzlich zusammen aus der Grundgebühr und der Vermessungsgebühr. In den Grundgebühren sind enthalten: Die Kosten für Porto, Telefon, Fahrzeug- und Gerätebenutzung sowie die Kosten für Wegezeiten des Vermessungstrupps.
Anmerkung 12c
Bei gleichzeitiger Durchführung mehrerer Vermessungen unterschiedlicher Art und mit gleichen Beteiligten auf aneinandergrenzenden Grundstücken ist nur eine Grundgebühr zu erheben. Weichen die für die jeweiligen Vermessungen maßgeblichen Grundgebühren voneinander ab, ist die höchste anzusetzen.
zuzüglich einer Vermessungsgebühr für jedes neu gebildete Flurstück, die sich aus dem Produkt eines flächenbezogenen Gebührensatzes nach 12.1.2 und eines am Bodenrichtwert orientierten Wertfaktors nach 12.1.3 ergibt
121 bis 700
701 bis 2.000
2 001 bis 5 000
5 001 und größer
Ist die vollständige Vermessung des größten neuen Flurstücks nicht vorgeschrieben (sog. Reststück), so ist der Ermittlung der auf das Reststück entfallenden anteiligen Gebühr nach Tabelle 12.1.2 die Summe der Flächeninhalte der übrigen aus demselben Stammflurstück entstandenen neuen Flurstücke zugrunde zu legen. Führt diese Summenbildung zu einer größeren Fläche als der Buchfläche des Reststücks, ist die Buchfläche des Reststücks anzusetzen.
Bodenrichtwert (EUR / m2)
501 bis 5 000
5 001 und mehr
Für die Ermittlung des Wertfaktors ist der Bodenrichtwert anzusetzen, der für das Vermessungsgebiet aus der aktuellen Bodenrichtwertkarte ersichtlich ist. Fehlen Bodenrichtwerte, so ist der Wertfaktor auf der Grundlage von Bodenrichtwerten vergleichbarer Gebiete plausibel festzulegen. Jedem neu gebildeten Flurstück ist der jeweils zutreffende Wertfaktor der Tabelle II zuzuordnen.
Für Waldflächen und landwirtschaftliche Flächen ist der Wertfaktor 0,4, für Verkehrs- und öffentliche Grünflächen der Wertfaktor 0,6 anzusetzen. Für private Grünflächen ist der Wertfaktor 0,6 anzusetzen, wenn diese Flächen im Bebauungsplan entsprechend ausgewiesen sind. Bei der Aufteilung von Baugebieten ist die Wertstufe für vergleichbares baureifes Land anzusetzen. Maßgeblich ist die angestrebte künftige Nutzung des jeweiligen Flurstücks.
Feststellung des örtlichen Verlaufs von Flurstücksgrenzen (Grenzfeststellung)
zuzüglich Gebühr für die festgestellten oder neu abgemarkten Grenzpunkte nach 12.2.2
ab 5. Grenzpunkt je
Vermessungstechnische Übertragung von Grenzpunkten in die Örtlichkeit
zuzüglich eines Bruchteils der Gebühr nach 12.2.2 in Höhe von
Abmarkung von Grenzpunkten im Rahmen von Zerlegungen und Grenzfeststellungen
für jeden abgemarkten Grenzpunkt
bei nachträglichen Abmarkungen zuzüglich einer Grundgebühr von
Einmessung von Gebäuden, Lagepläne und Planunterlagen
Einmessung von Gebäuden oder im Grundriss veränderter Gebäude und von baulichen Anlagen
Grundgebühr je Grundstück
zuzüglich der Gebühr, die sich nach 12.5.2 ergibt
Tabelle zu 12.5.1
bis 20 000 EUR
20 001 bis 50 000 EUR
50 001 bis 250 000 EUR
250 001 bis 500 000 EUR
500 001 bis 1 000 000 EUR
1 000 001 bis 5 000 000 EUR
5 000 001 bis 10 000 000 EUR
über 10 000 000 EUR
je weitere angefangene 5 000 000 EUR
zuzüglich des vorhergehenden Gebührensatzes
Bei der zeitgleichen Einmessung eines Baukörpers, der sich über mehr als ein Grundstück erstreckt, ist nur eine Grundgebühr anzusetzen. Baukörper sind im zeitlichen Zusammenhang errichtete unmittelbar aneinander gebaute gleichartige Gebäude, die in der Grundrissdarstellung von einer ununterbrochenen Linie umschlossen sind.
Eine Gebühr nach 12.5.2 ist anzusetzen für jedes Gebäude oder jeden Teil eines Baukörpers im Sinne der Anmerkung 12.5a, wenn und soweit dafür eine separate Hausnummer vergeben ist oder vergeben wird.
Bei Einmessung eines Gebäudes mit mehr als 50 000 EUR Baukosten beinhaltet die Gebühr auch die Einmessung von zwei zeitgleich errichteten Nebengebäuden auf demselben Grundstück. Zur Bemessung der Gebühr ist die Summe der Baukosten der eingemessenen Gebäude anzuhalten.
Sind auf einem Grundstück mehrere Grundrissveränderungen oder Gebäude einzumessen, deren gesamte Baukosten 50 000 EUR nicht übersteigen, dann ist die Summe der Baukosten bei der Bemessung der Gebäudeeinmessungsgebühr anzuhalten.
Für die Gebührenrechnung sind in der Regel die in den Bauakten der Bauordnungsämter geführten Baukosten maßgebend. Sind darin entsprechende Angaben nicht enthalten, sind Baukosten zugrunde zu legen, die sich nach § 2 der BauKostV ergeben.
Qualifizierter Lageplan gemäß § 7 Absatz 3 BremBauVorlV und Planunterlagen für Vorhaben- und Erschließungspläne gemäß § 12 BauGB in Verbindung mit § 1 PlanZV
zuzüglich der Vermessungsgebühr nach 12.5.4
Tabelle zu 12.5.3
bis 200 000 EUR
200 001 bis 1 000 000 EUR
1 000 001 bis 3 000 000 EUR
3 000 001 bis 7 000 000 EUR
7 000 001 bis 10 000 000 EUR über 10 000 000 EUR
Die Gebühr für den Lageplan beinhaltet bis zu drei Ausfertigungen
Vermessungsunterlagen für Liegenschaftsvermessungen
Vermessungsunterlagen für Amtshandlungen nach 12.1, 12.2, 12.4 und 12.5.1
zuzüglich eines Bruchteils von
der für die Durchführung der Vermessung zu erhebenden Gebühren
Bei der zeitgleichen Vermessung auf aneinandergrenzenden Grundstücken, z.B. zur Zerlegung eines Flurstücks, der Feststellung einer gemeinsamen Grenze, oder Einmessung eines Baukörpers, der sich über mehr als ein Grundstück erstreckt, ist nur eine Grundgebühr anzusetzen.
Werden für Amtshandlungen nach 12.1, 12.2, 12.4 und 12.5 vor Ablauf von zwölf Monaten für entsprechende weitere Amtshandlungen auf einem Grundstück oder für die unter Anmerkung 12.6a genannten Fälle Vermessungsunterlagen benötigt, wird für diejenigen Unterlagen bei denen es sich lediglich um Aktualisierungen handelt, eine Grundgebühr nicht mehr erhoben.
Bereitstellung von Vermessungsunterlagen durch die Katasterbehörde für je maximal 5 aneinandergrenzende Grundstücke für Beratungszwecke und Vermessungen nach 12.3 und 12.5.3
Übernahme der Ergebnisse von Amtshandlungen in das Liegenschaftskataster
Übernahme der Ergebnisse von Amtshandlungen nach 12.1, 12.2, 12.4 und 12.5.1
zuzüglich Ergänzungsgebühr nach 12.7.2
Anmerkung 12.7a
Es ist höchstens eine Grundgebühr je Baukörper zu erheben.
Ergänzungsgebühr als Bruchteil der für die Durchführung der Liegenschaftsvermessung zu erhebenden Gebühren in Höhe von
Zerlegung (12.1) mit Abmarkung (12.4)
Grenzfeststellung (12.2) mit Abmarkung (12.4)
Einmessung von Gebäuden oder im Grundriss veränderter Gebäude und von baulichen Anlagen (12.5.1)
Anmerkung 12.7b
Bei gleichzeitig durchgeführten Vermessungen unterschiedlicher Art sind die für die jeweilige Art der Amtshandlung zutreffenden Prozentsätze nach 12.7.2 bei der Ableitung der Übernahmegebühr anzuhalten. Die bei gleichzeitig durchgeführten Amtshandlungen nicht zu erhebenden Grundgebühren sind auch bei der Ableitung der Übernahmegebühr nicht zu berücksichtigen.
Anmerkung 12.7c
Die Gebühren nach 12.7.1 und 12.7.2 c) entfallen, sofern von Gebäudeeinmessungen auf dem Grundstück ausschließlich Gebäude oder Grundrissveränderungen betroffen sind, deren gesamte Baukosten 20 000 EUR nicht übersteigen. Bei der Einmessung von Gebäuden mit Baukosten über 20 000 und bis zu 50 000 EUR entfällt bei der Berechnung der Übernahmegebühr die Grundgebühr.
Anmerkung 12.7d
Die Gebühren nach 12.7.1 und 12.7.2 beinhalten eine Standardpräsentation der Liegenschaftskarte sowie die für die Mitteilung der Veränderungen im Liegenschaftskataster erforderlichen Auszüge aus den Katasternachweisen.
Zeitgebühren nach 11.1
Kopien von Vermessungsrissen
je Riss
Abschriften oder Auszüge aus Katasterbüchern, Ausfertigung von Veränderungsnachweisen
Anmerkung 13.2
Zuzüglich Gebühren für Beglaubigungen gemäß AllKostV und Auslagen nach 11.2
Auszüge aus den Nachweisen des Raumbezugs und Punktübersichten
je Seite/Blattausschnitt
Zugang zum Geobasisdatendienst der Katasterbehörde für Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure zur Nutzung für Beratungszwecke
je registriertem Nutzer und Jahr
für den Betroffenenen, der damit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten erhält
für sonstige Antragsteller
Zeitgebühren gemäß 11.1
(z.B. Grenzeinhaltungsbescheinigung, Entfernungsbescheinigung, Identitätsbescheinigung),
Durchführung einer Anhörung
Zeitgebühren nach 11.1,
Auslagen nach 11.2
Berechnungsgrundlagen der Gebührenermittlung zur Bereitstellung und zum Recht der Nutzung von Geobasisdaten
Anmerkung 20a
Für die Bereitstellung oder das Recht zur Nutzung von Geobasisdaten werden einmalig oder jährlich Gebühren erhoben.
Anmerkung 20b
Für die Bereitstellung von Geobasisdaten wird eine Bereitstellungsgebühr auf der Basis der produktbezogenen Basisbeträge, multipliziert mit mengenbezogenen Faktoren ermittelt. Die mengenbezogenen Faktoren richten sich in Abhängigkeit von dem Produkt jeweils nach der
Anzahl von Mehrausfertigungen (z.B. bei analogen Produkten),
Objektanzahl (z.B. bei Vektordaten),
betreffenden Fläche (bei Offline-Abgabe von Daten der Geotopographie).
Anmerkung 20c
Werden offline abgegebene Geobasisdaten turnusmäßig aktualisiert, werden Aktualisierungsgebühren nach 20.3 erhoben.
Anmerkung 20d
Für die Bereitstellung von Geobasisdaten über Dienste sind 20.5.1 und 20.5.2 anzuhalten.
Anmerkung 20e
Zusätzlich zur Bereitstellungsgebühr werden Nutzungsgebühren nach 20.6 für das Recht zur Nutzung erhoben.
Anmerkung 20f
Die Mindestgebühr für die Abgabe oder das Recht zur Nutzung von Geobasisdaten richtet sich nach 20.4.2a).
Anmerkung 20g
Bei der offline-Abgabe von Geobasisdaten sind die Aufwände für Standarddatenträger und der Zeitaufwand für die zur Abgabe notwendige Aufbereitung der vorhandenen Geobasisdatensätze grundsätzlich in der Bereitstellungsgebühr enthalten. Für speziell auf den Datennutzer zugeschnittene inhaltliche oder räumliche Datenaufbereitungen oder die Transformation in spezielle Datenformate gelten die Zeitgebühren nach 11.1 und die Mindestgebühr nach 20.4.2b).
Mengenbezogene Gebührenfaktoren
Informationsmenge (Objekte)
bis 1 000 Objekte
1 001 bis 10 000 Objekte
10 001 bis 100 000 Objekte
100 001 und mehr Objekte
Anmerkung 20.1
Sofern Geobasisdaten objektbezogen abgerechnet werden, richtet sich die Höhe der Gebühr nach der Objektanzahl. Die Berechnung erfolgt je Datensatz bzw. Produkt.
Mehrausfertigungen von Präsentationsausgaben, die in einem Arbeitsgang mit der Erstausfertigung erstellt werden
Gebühr als Bruchteil der Gebühr für die Erstausfertigung in Höhe von
Abgesenkte Vektordaten
Datenformatabhängiger Gebührenfaktor bei der Abgabe von standardmäßig im Vektorformat geführten Geobasisdaten wie z.B. ALKIS, ATKIS-Basis-DLM, ATKIS-DGM im Rasterformat (abgesenkte Vektordaten)
Anmerkung 20.2
Die Höhe der Gebühr bei Abgabe von abgesenkten Vektordaten ergibt sich aus dem Basisbetrag, multipliziert mit der Anzahl der Objekte, multipliziert mit dem jeweiligen Faktor nach 20.2
Aktualisierungsgebühren für die Bereitstellung aktualisierter digitaler Geobasisdaten (Offline- Bereitstellung)
Geobasisdaten des Liegenschaftskatasters (22.0) und daraus abgeleiteter Produkte (22.5 bis 22.6)
Gebühr als Bruchteil der für die erstmalige Bereitstellung erhobenen Bereitstellungsgebühren, jährlich in Höhe von
Geobasisdaten der Geotopographie (22.1 bis 22.4)
Bereitstellung oder Erteilung eines Rechts zur Nutzung von digitalen Geobasisdaten, je Antrag bzw. bei Nutzung von Diensten jährlich mindestens
Nutzerorientierte Datenaufbereitung oder Konvertierung in spezielle Datenformate nach Zeitgebühren nach 11.1, je Antrag mindestens
Bereitstellung von Datensätzen über Dienste
Bereitstellungsgebühr für Downloaddienste (Online-Bereitstellung von Objektdaten)
Gebühr als Bruchteil der jeweiligen Bereitstellungsgebühr in Höhe von
Bereitstellungsgebühr für Darstellungsdienste (Online-Bereitstellung von Rasterdaten)
jährliche Gebühr als Bruchteil der jeweiligen Bereitstellungsgebühr in Höhe von
Gebühr für das Recht zur Nutzung von Daten
Anmerkung 20.6a
Interne Nutzung ist die Verwendung der Geobasisdaten für den privaten und sonstigen eigenen Gebrauch des Lizenznehmers einschließlich der Nutzung in einem internen Informationssystem. Die Bereitstellungsgebühr beinhaltet das Recht zur internen Nutzung.
Recht zur internen Nutzung durch Unternehmen, die mit dem Lizenznehmer verbunden sind (nicht auf ALKIS anwendbar, weder auf Präsentationsausgaben noch auf Datensätze)
Anmerkung 20.6b
Die Gebühr für das Recht zur internen Nutzung nach 20.6.2 ergibt sich durch Multiplikation der Bereitstellungsgebühr mit dem jeweiligen Faktor.
Externe Nutzung (nicht auf ALKIS-Datensätze anwendbar)
Die Verwertungsgebühr (Wiederverkauf) beträgt als Bruchteil der jeweiligen Bereitstellungsgebühr
Anmerkung 20.6c
Externe Nutzung ist jede Weitergabe von Geobasisdaten durch den Lizenznehmer an Dritte mit oder ohne deren Veränderung. Für dieses Recht werden zusätzlich zur Bereitstellungsgebühr Gebühren für das Recht der Nutzung erhoben.
Liegenschaftskataster (ALKIS-Standard-Präsentationsausgeben)
bis Format DIN A3
größer DIN A3 bis einschließlich DIN A0
Anmerkung 21.0
Amtliche Basiskarte 1:5 000 (ABK5)
Historische Luftbilder auf Papier
Individuelles Orthophoto
objektbezogen, DIN A3, auf Photopapier
Datensätze des Liegenschaftskatasters (ALKIS-Standard-Datensätze)
Flurstücke, Basisbetrag je Objekt
Gebäude, Basisbetrag je Objekt
Tatsächliche Nutzung, Basisbetrag je Objekt
Bodenschätzung, Basisbetrag je Objekt
Eigentümer, Basisbetrag je Objekt
Komplettabgabe auf Basis Flurstück
Komplettabgabe auf Basis Flurstück - ohne Eigentümerangaben -
Amtliche Basiskarte 1 : 5 000 (ABK 5)
Basisbetrag je angefangene 1 km2 Naturfläche
Digitale Topographische Karten (ATKIS-DTK) DTK 1 : 25 000 / 1 : 50 000 / 1 : 100 000
ATKIS-DTK25
ATKIS-DTK50
ATKIS-DTK100
Bei Abgabe einzelner Objektartenbereiche der DTK sind die Basisbeträge jeweils mit folgendem Faktor zu multiplizieren:
Digitales Landschaftsmodell (ATKIS Basis-DLM) -Datenbestand aller Objektartenbereiche
Digitales Landschaftsmodell (ATKIS-DLM50) - Datenbestand aller Objektartenbereiche
Anmerkung 22.2
Bei Abgabe einzelner Objektartenbereiche des DLM sind die Basisbeträge jeweils mit folgendem Faktor zu multiplizieren:
ATKIS-DGM1
ATKIS-DGM5
Orthophotos (ATKIS-DOP20)
Orthophotos (Dop10)
Basisbetrag, je angefangene 1 km2 Naturfläche
CIR oder RGB, TIF-Format, 10 cm Bodenauflösung
je angefangene 1 km2 Naturfläche
LoD1 (Level of Detail 1)
Basisbetrag je Objekt
LoD2 (Level of Detail 2)
Anmerkung 22.5
Die Gebühr errechnet sich aus dem jeweiligen Basisbetrag je Objekt, multipliziert mit der Anzahl der Objekte und dem Faktor nach 20.1.1
Hauskoordinaten, Hausumringe
Anmerkung 22.6
Die Gebühr für Hauskoordinaten und Hausumringe ergibt sich aus dem Basisbetrag multipliziert mit der jeweiligen Anzahl der Objekte, multipliziert mit dem Faktor nach 20.1.1.
Bestellung zur Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurin oder zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur gemäß §§ 3 bis 6 des Bremischen Gesetzes über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure (BremÖbVIG)
Bestellung einer Stellvertretung für die nach dem BremÖbVIG beliehene Person
Erteilung der Genehmigung zur Bildung einer Arbeits- und Bürogemeinschaft der Beliehenen
Ausfertigung einer Bescheinigung für die nach dem BremÖbVIG beliehene Person oder den Inhaber einer Befugnis zur Durchführung von Liegenschaftsvermessungen
Zurücknahme der Bestellung gemäß § 8 BremÖbVIG
Zurücknahme der Bestellung gemäß § 8 des Bremischen Gesetzes über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure
Anmerkung 41a
Für Gutachten über Grundstückswerte nach 41.1 bis 41.7 leitet sich die Gebühr aus dem Verkehrswert des Wertermittlungsobjektes ab, soweit in den Anmerkungen nichts anderes bestimmt ist. Auslagen sind gemäß 11.2 zu erheben.
Anmerkung 41b
Anmerkung 41c
Anmerkung 41d
Anmerkung 41e
Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken oder Rechten an Grundstücken
bei einem Verkehrswert bis einschließlich 500 000 EUR
Gebühr als Bruchteil des Verkehrswertes in Höhe von
4,5 v. T.
bei einem Verkehrswert von mehr als 500 000 EUR bis einschließlich 1 000 000 EUR
1,1 v. T
bei einem Verkehrswert von mehr als 1 000 000 EUR
0,8 v. T
Gebühr als Bruchteil der Gebühr nach 41.1 in Höhe von
Anmerkung 41.2
200 v.H.
150 v.H. bis 300 v.H.
Mögliche Reduzierung der Gebühr nach 41.1 bis 41.5, bezogen auf den Prozentsatz der Gebühr nach 41.1, wenn der Aufwand für die Vorbereitung der Gutachten deutlich reduziert ist. Dies kann z.B. der Fall sein:
bis zu 75 v.H.
umfangreiche Stellungnahmen zu erstatteten Gutachten
Gutachten, die sich nicht den Ziffern 41.1 bis 41.5 zuordnen lassen
Drucke von Berichten und Analysen
je Kapitel
mehrfarbiger Druck, Bremen: 3 Blätter, 1 : 20 000, Bremerhaven: 1 Blatt, 1 : 13 000
Auszüge aus den Bodenrichtwertkarten bis Format
Auskünfte für Großabnehmer
ab der 11. Auskunft pro Jahr
Gebühr als Bruchteil der Gebühr nach 42.5 in Höhe von
200 EUR bis 500 EUR
Sonstige Auswertungen aus der Kaufpreissammlung - Zeitgebühren nach 11.1
Kostenverzeichnis für Leistungen und Produkte von Geoinformation Bremen Inhaltsverzeichnis
Vermessungs- und datentechnische Dienstleistungen
Ermittlung von Grundstückswerten für kommunale und fiskalische Zwecke
Gebühren nach Zeitaufwand
nach 11.1 der Anlage 1 zu § 1
nach 11.2 der Anlage 1 zu § 1
Anmerkung 1001a
Sofern Gebühren sich nach dem Zeitaufwand bemessen, sind Wegezeiten mit zu berücksichtigen.
Anmerkung 1001b
Werden für Dienstleistungen Auszüge aus dem Liegenschaftskataster oder den Nachweisen des Raumbezugs, Geobasisdaten oder sonstige Karten und Pläne benötigt, sind dafür zusätzlich Gebühren nach den dafür geltenden Tatbeständen anzusetzen.
nach 11.3 der Anlage 1 zu § 1
Gebührenermittlung für die Bereitstellung und Nutzung von Geodaten
Anmerkung 1001c
Zur Ermittlung der Gebühren für die Bereitstellung und Nutzung von Geodaten sind die Grundsätze unter 20 der Anlage 1 zu § 1 sinngemäß anzuhalten.
Anmerkung 1001d
Bei der Nutzung von Geodäten über Darstellungs- und Download-Dienste ist bei der Bemessung der Gebühr 20.5 der Anlage 1 zu § 1 entsprechend anzuhalten.
Stadtpläne und Übersichtskarten
1002.2.1
Stadtplan Bremen 1 : 10 000 (16 Blätter)
1002.2.2
Stadtplan Bremen 1 : 20 000
1002.2.3
Übersichtskarten Bremen 1 : 50 000
1002.2.4
Straßenverzeichnis mit Suchregister
Digitale Geodäten
1003.2.1
Stadtplan Bremen 1 : 10 000
Gesamtfläche Stadtgemeinde Bremen (318 km2)
1003.2.2
1003.2.3
Übersichtskarten 1 : 50 000
Nutzerorientierte Datenaufbereitung oder Konvertierung in spezielle Datenformate nach Zeitgebühren gemäß 1001.1
je Antrag mindestens
Abgabe einzelner Höhenpunkte auf einer Präsentation der Liegenschaftskarte
Ermittlung von Grundstückswerten für kommunale und fiskalische Zwecke (Wertempfehlungen)
Standardwertempfehlungen
Gebühr als Bruchteil der Gebühren nach 41.1 bis 41.6 der Anlage 1 zu § 1 in Höhe von
überschlägige Wertempfehlungen
Aktualisierung von Wertempfehlungen, die nicht älter als zwei Jahre sind (bei ansonsten unverändertem Sachverhalt)
Wertempfehlungen in Sonderfällen
Zeitgebühren nach 1001.1
In Fällen, die eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Bewertungsmaterie erfordern, kann bezogen auf die Gebühr nach 1005.1 eine Gebühr erhoben werden
bis zu 300 v.H.
Wertempfehlungen für übergroße Flächen
Gebühr als Bruchteil der Gebühr nach 1001.1 in Höhe von
Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermWertKostV) vom 25. November 2014 19.12.2014
Eingangsformel 19.12.2014
§ 1 19.12.2014
§ 2 19.12.2014
§ 3 19.12.2014
§ 4 19.12.2014
§ 5 19.12.2014
Anlage 1 01.01.2019
Anlage 2 01.01.2019

References: § 3
 § 1
 § 193
 § 5
 § 5
 § 2
 § 7
 § 12
 § 1
 § 8
 § 8
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5