Source: https://unser-ver.de/satzung/
Timestamp: 2017-11-22 14:19:50+00:00

Document:
Satzung der ver.de für nachhaltige Entwciklung eG
Was ist die Ver.de Versicherung?
der ver.de für nachhaltige Entwicklung eG
§ 1 NAME, SITZ, ZWECK, GEGENSTAND
(1) Die Firma der Genossenschaft lautet: ver.de für nachhaltige Entwicklung eG. Ihr Sitz ist in München.
(2) Die Genossenschaft bezweckt die Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft der Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes.
(3) Die Genossenschaft errichtet und betreibt Unternehmen für nachhaltige Entwicklung und erbringt an ihre Mitglieder entsprechende Dienstleistungen.
(4) Die Genossenschaft darf alle Maßnahmen treffen, die ihren Zweck zu fördern geeignet sind, auch mit Nichtmitgliedern Geschäfte betreiben, sich an anderen Unternehmen beteiligen, solche gründen oder erwerben und Zweigniederlassungen errichten. Zur Aufgabenerfüllung darf sie sich der Hilfe sachverständiger Dritter bedienen.
§ 2 Beteiligung der Mitglieder, Rücklagen, Nachschüsse, Verjährung, Mindestkapital
(1) Das Mitglied beteiligt sich an der Genossenschaft durch Übernahme von Geschäftsanteilen; ein Geschäftsanteil beträgt 100,00 €.
(2) Ein Mitglied muss mindestens 3 Geschäftsanteile übernehmen, mithin 300,00 € (Pflichtbeteiligung) und sofort nach Zulassung des Beitritts in bar einzahlen. Es darf sich auch mit weiteren Geschäftsanteilen beteiligen.
(3) Die Genossenschaft kann ein Eintrittsgeld, Agio oder Beiträge für Dienstleistungen erheben, deren Höhe und Fälligkeit die von der Generalversammlung zu beschließende Allgemeine Geschäftsordnung (AGO) regelt.
(4) Beteiligungen von Investoren an der Genossenschaft sind zulässig. Die Zulassung eines investierenden Mitglieds bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates.
(5) Der zu bildenden gesetzlichen Rücklage sind mindestens 10% des Jahresüberschusses abzüglich eines Verlustvortrags zuzuführen, bis 50% der Summe der ausgewiesenen Verbindlichkeiten erreicht sind.
(6) Die Mitglieder sind nicht zur Leistung von Nachschüssen verpflichtet.
(7) Ansprüche auf Auszahlung von Gewinnen, Rückvergütungen und Auseinandersetzungsguthaben verjähren in zwei Jahren ab Fälligkeit. Die Beträge werden den Rücklagen zugeführt.
(8) Das Mindestkapital beträgt 90% der gezeichneten Geschäftsanteile.
§ 3 Gene­ral­versamm­lung
(1) Die Generalversammlung wird durch unmittelbare Benachrichtigung sämtlicher Mitglieder (postalisch, fernschriftlich, elektronisch) oder durch Bekanntmachung in dem in § 7 der Satzung vorgesehenen Blatt einberufen. Die Einladung muss mindestens 17 Kalendertage vor der Generalversammlung abgesendet/veröffentlicht werden. Ergänzungen und Änderungen der Tagesordnung müssen spätestens zehn Kalendertage vor der Generalversammlung abgesendet/veröffentlicht werden.
(3) Mitglieder haben unabhängig von der Zahl der gezeichneten Anteile eine Stimme und können von den investierenden Mitgliedern nicht überstimmt werden.
(4) Beschlüsse der Generalversammlung, für die nach Gesetz oder Satzung eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen vorgeschrieben ist, können durch investierende Mitglieder nicht verhindert werden.
(5) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrates oder sein Stellvertreter, im Verhinderungsfalle ein Vorstandsmitglied.
(6) Die Generalversammlung beschließt eine allgemeine Geschäftsordnung (AGO).
(7) Beschlüsse werden gemäß § 47 GenG protokolliert.
(8) Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates und bestimmt ihre Amtszeit.
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit Mitglieder des Vorstandes mit zwei Drittel Mehrheit abwählen.
(1) Die Generalversammlung kann, solange die Genossenschaft nicht mehr als 20 Mitglieder hat, einen aus nur einer Person bestehenden Vorstand bestellen.
(2) Spätestens vor der Aufnahme des 21. Mitglieds hat der gemäß § 5 Abs. 2 zu wählende Aufsichtsrat den Vorstand mit mindestens 2 Mitgliedern zu bestellen.
(3) Beim Vorhandensein mehrerer Vorstandsmitglieder wird die Genossenschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 2.Alt. BGB befreit.
(4) Der Vorstand kann Beschlüsse auch schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege fassen.
(5) Dienstverträge mit Vorstandsmitgliedern werden vom Bevollmächtigten der Generalversammlung bzw. – falls vorhanden – vom Aufsichtsrat abgeschlossen.
(1) Solange die Genossenschaft nicht mehr als 20 Mitglieder hat, kann die Generalversammlung auf die Wahl eines Aufsichtsrates verzichten und einen Bevollmächtigten wählen, der die Genossenschaft gegenüber dem Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertritt.
(2) Spätestens vor der Aufnahme des 21. Mitglieds hat die Generalversammlung einen Aufsichtsrat mit 3 Mitgliedern gemäß § 3 Abs. 8 zu wählen.
(3) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt.
(4) Der Aufsichtsrat kann schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege Beschlüsse fassen, wenn kein Aufsichtsratsmitglied der Beschlussfassung widerspricht.
(5) Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand und überwacht die Leitung der Genossenschaft.
(1) Die Kündigungsfrist der Mitglieder beträgt zwei Jahre.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, der Genossenschaft ihre Anschrift mitzuteilen.
(3) Mitglieder, die die Genossenschaft schädigen,können ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen die Entscheidung kann beim Aufsichtsrat Widerspruch eingelegt werden. Erst nach dessen Entscheidung kann der Ausschluss gerichtlich angefochten werden.
(4) Über Ausschlüsse von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern entscheidet die Generalversammlung.
§ 7 Bekanntmachungen
Bekanntmachungen unter der Firma der Genossenschaft erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger und in der „Süddeutschen Zeitung“.
Die Satzung wurde durch die Gründungsversammlung am 24.11.2016 beschlossen.

References: § 1

§ 2

§ 3
 § 7
 § 47
 § 5
 § 181
 § 3

§ 7