Source: http://www.brennstoffzellen-heiztechnik.de/rechtsgrundlagen/216-enev-2009.html
Timestamp: 2019-05-22 09:24:50+00:00

Document:
Nichtamtliche Fassung der Änderungsverordnung (einschließlich der Maßgaben des Bundesrates vom 6. März 2009)
Auf Grund des § 1 Absatz 2, des § 2 Absatz 2 und 3, des § 3 Absatz 2, des § 4, jeweils in Verbindung mit § 5, des § 5a Satz 1 und 2, des § 7 Absatz 3 Satz 3 und 4 und Absatz 4 sowie des § 7a Absatz 1 des Energieeinsparungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2684), von denen § 4 und § 7 durch Artikel 1 des Gesetzes vom [einsetzen: Datum der Ausfertigung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Energieein-sparungsgesetzes] geändert und § 7a eingefügt worden sind, verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1 Änderung der Energieeinsparverordnung ∗)
Die Energieeinsparverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2007 (BGBl. I S. 1519) wird wie folgt geändert:
a) Die Angabe zu § 5 wird wie folgt gefasst:
„§ 5 Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien“
∗) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2006/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2006 über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen und zur Aufhebung der Richt-linie 93/76/EWG des Rates (ABl. L 114 vom 27.4.2006, S. 64).
Die §§ 1 bis 5, 8, 9, 11 Abs. 3, §§ 12, 15 bis 22, 24 Abs. 1, §§ 26, 27 und 29 dienen der Umsetzung der Richt-linie 2002/91/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2002 über die Gesamt-energieeffizienz von Gebäuden (ABl. L 1 vom 4.1.2003, S. 65).
§ 13 Abs. 1 bis 3 und § 27 dienen der Umsetzung der Richtlinie 92/42/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 über die Wirkungsgrade von mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickten neuen Warmwasserheizkesseln (ABl. L 167 vom 22.6.1992, S. 17), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Par-laments und des Rates vom 6. Juli 2005 (ABl. L 191 vom 22.7.2005, S. 29).
b) Die Angabe zu § 8 wird wie folgt gefasst:
„§ 8 Anforderungen an kleine Gebäude und Gebäude aus Raumzellen“.
c) Die Angabe zu § 9 wird wie folgt gefasst:
„§ 9 Änderung, Erweiterung und Ausbau von Gebäuden“.
d) Nach § 10 wird folgende Angabe eingefügt:
„§ 10a Außerbetriebnahme von elektrischen Speicherheizsystemen“.
e) Die Angabe zu § 13 wird wie folgt gefasst:
„§ 13 Inbetriebnahme von Heizkesseln und sonstigen Wärmeerzeugersystemen“.
f) Nach § 26 wird folgende Angabe eingefügt:
„§ 26a Private Nachweise
§ 26b Aufgaben des Bezirksschornsteinfegermeisters“.
g) Die Angabe zu § 30 wird wie folgt gefasst:
„§ 30 aufgehoben“.
h) Nach Anlage 4 wird folgende Angabe eingefügt:
„Anlage 4a Anforderungen an die Inbetriebnahme von Heizkesseln und sonstigen Wärmeerzeugersystemen“.
i) Die Angabe zu Anlage 5 wird wie folgt gefasst:
„Anlage 5 Anforderungen an die Wärmedämmung von Rohrleitungen und Arma-turen“.
aa) In Nummer 1 werden die Wörter „deren Räume“ durch die Wörter „soweit sie“ ersetzt.
bb) In Nummer 2 werden die Wörter „in Gebäuden“ durch die Wörter „von Gebäu-den“ ersetzt.
b) In Absatz 2 Satz 1 werden die Nummern 5 und 6 wie folgt gefasst:
„5. Traglufthallen und Zelte,
6. Gebäude, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden, und provisorische Gebäude mit einer geplanten Nutzungsdauer von bis zu zwei Jahren,“.
a) Nummer 6 wird wie folgt gefasst:
„6. sind erneuerbare Energien solare Strahlungsenergie, Umweltwärme, Geothermie, Wasserkraft, Windenergie und Energie aus Biomasse,“.
b) Nach Nummer 11 wird folgende Nummer 11a eingefügt:
„11a. sind elektrische Speicherheizsysteme Heizsysteme mit vom Energielieferanten unterbrechbarem Strombezug, die nur in den Zeiten außerhalb des unterbroche-nen Betriebes durch eine Widerstandsheizung Wärme in einem geeigneten Speichermedium speichern,“.
c) In Nummer 13 werden nach dem Komma die Wörter „die beheizt oder gekühlt wird,“ eingefügt.
d) In Nummer 14 wird die Angabe „Nr. 1.4.4“ durch die Angabe „Nummer 1.3.3“ er-setzt.
e) In Nummer 15 werden nach dem Wort „Technik“ ein Komma und die Wörter „die beheizt oder gekühlt wird“ eingefügt.
4. Die §§ 3 und 4 werden wie folgt gefasst:
„§ 3 Anforderungen an Wohngebäude
(1) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass der Jahres-Primärenergie-bedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung den Wert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Gebäudenutzfläche und Ausrichtung mit der in Anlage 1 Tabelle 1 angegebenen technischen Referenz-ausführung nicht überschreitet.
(2) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass die Höchstwerte des spezi-fischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts nach Anlage 1 Tabelle 2 nicht überschritten werden.
(3) Für das zu errichtende Wohngebäude und das Referenzgebäude ist der Jahres-Primärenergiebedarf nach einem der in Anlage 1 Nummer 2 genannten Verfahren zu be-rechnen. Das zu errichtende Wohngebäude und das Referenzgebäude sind mit demselben Verfahren zu berechnen.
(4) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz nach Anlage 1 Nummer 3 eingehalten werden.
§ 4 Anforderungen an Nichtwohngebäude
(1) Zu errichtende Nichtwohngebäude sind so auszuführen, dass der Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kühlung und eingebaute Be-leuchtung den Wert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung einschließlich der Anordnung der Nutzungseinheiten mit der in Anlage 2 Tabelle 1 angegebenen technischen Referenz-ausführung nicht überschreitet.
(2) Zu errichtende Nichtwohngebäude sind so auszuführen, dass die Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche nach Anlage 2 Tabelle 2 nicht überschritten werden.
(3) Für das zu errichtende Nichtwohngebäude und das Referenzgebäude ist der Jahres-Primärenergiebedarf nach einem der in Anlage 2 Nummer 2 oder 3 genannten Verfahren zu berechnen. Das zu errichtende Nichtwohngebäude und das Referenzgebäude sind mit demselben Verfahren zu berechnen.
(4) Zu errichtende Nichtwohngebäude sind so auszuführen, dass die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz nach Anlage 2 Nummer 4 eingehalten werden.“
5. § 5 wird wie folgt gefasst:
Wird in zu errichtenden Gebäuden Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt, darf der Strom in den Berechnungen nach § 3 Absatz 3 und § 4 Absatz 3 von dem Endenergiebedarf abgezogen werden, wenn er
1. im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zu dem Gebäude erzeugt und
2. vorrangig in dem Gebäude selbst genutzt und nur die überschüssige Energiemenge in ein öffentliches Netz eingespeist
wird. Es darf höchstens die Strommenge nach Satz 1 angerechnet werden, die dem be-rechneten Strombedarf der jeweiligen Nutzung entspricht.“
6. § 6 Absatz 1 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
„Wird die Dichtheit nach den Sätzen 1 und 2 überprüft, kann der Nachweis der Luftdicht-heit bei der nach § 3 Absatz 3 und § 4 Absatz 3 erforderlichen Berechnung berücksichtigt werden, wenn die Anforderungen nach Anlage 4 Nummer 2 eingehalten sind.“
„Ist bei zu errichtenden Gebäuden die Nachbarbebauung bei aneinandergereihter Bebauung nicht gesichert, müssen die Gebäudetrennwände den Mindestwärmeschutz nach Satz 1 einhalten.“
„(3) Der verbleibende Einfluss der Wärmebrücken bei der Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfs ist nach Maßgabe des jeweils angewendeten Berechnungsver-fahrens zu berücksichtigen. Soweit dabei Gleichwertigkeitsnachweise zu führen wä-ren, ist dies für solche Wärmebrücken nicht erforderlich, bei denen die angrenzenden Bauteile kleinere Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen, als in den Musterlösun-gen der DIN 4108 Beiblatt 2 : 2006-03 zugrunde gelegt sind.“
a) In der Überschrift werden die Wörter „und Gebäude aus Raumzellen“ angefügt.
b) In Satz 1 werden die Wörter „und die Anforderungen des Abschnitts 4“ gestrichen.
c) Es wird folgender Satz angefügt:
„Satz 1 ist auf Gebäude entsprechend anzuwenden, die für eine Nutzungsdauer von höchstens fünf Jahren bestimmt und aus Raumzellen von jeweils bis zu 50 Quadratmetern Nutzfläche zusammengesetzt sind.“
„Änderung, Erweiterung und Ausbau von Gebäuden“.
„(1) Änderungen im Sinne der Anlage 3 Nummer 1 bis 6 bei beheizten oder gekühlten Räumen von Gebäuden sind so auszuführen, dass die in Anlage 3 festgelegten Wärmedurchgangskoeffizienten der betroffenen Außenbauteile nicht überschritten werden. Die Anforderungen des Satzes 1 gelten als erfüllt, wenn
2. geänderte Nichtwohngebäude insgesamt den Jahres-Primärenergiebedarf des Re-ferenzgebäudes nach § 4 Absatz 1 und die Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche nach Anlage 2 Tabelle 2
um nicht mehr als 40 vom Hundert überschreiten.“
„In Fällen des Absatzes 1 Satz 2 sind die in § 3 Absatz 3 sowie in § 4 Absatz 3 angegebenen Berechnungsverfahren nach Maßgabe der Sätze 2 und 3 und des § 5 entsprechend anzuwenden.“
bb) In Satz 3 wird die Angabe „§ 3 Abs. 2“ durch die Angabe „§ 3 Absatz 3“ ersetzt.
d) Absatz 3 wird gestrichen.
e) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 3 und wie folgt gefasst:
„(3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden auf Änderungen von Außenbauteilen, wenn die Fläche der geänderten Bauteile nicht mehr als 10 vom Hundert der gesamten jeweili-gen Bauteilfläche des Gebäudes betreffen.“
f) Der bisherige Absatz 5 wird Absatz 4.
g) Der bisherige Absatz 6 wird Absatz 5; in ihm werden in Satz 1 die Angabe „Absat-zes 5“ durch die Angabe „Absatzes 4“ ersetzt und Satz 2 gestrichen.
10. § 10 wird wie folgt gefasst:
„§ 10 Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden
(1) Eigentümer von Gebäuden dürfen Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nicht mehr betreiben. Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn die vorhandenen Heizkessel Niedertemperatur-Heizkessel oder Brennwertkessel sind, sowie auf heizungs-technische Anlagen, deren Nennleistung weniger als vier Kilowatt oder mehr als 400 Kilowatt beträgt, und auf Heizkessel nach § 13 Absatz 3 Nummer 2 bis 4.
(2) Eigentümer von Gebäuden müssen dafür sorgen, dass bei heizungstechnischen An-lagen bisher ungedämmte, zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen, die sich nicht in beheizten Räumen befinden, nach Anlage 5 zur Begrenzung der Wärmeabgabe gedämmt sind.
(3) Eigentümer von Wohngebäuden sowie von Nichtwohngebäuden, die nach ihrer Zweckbestimmung jährlich mindestens vier Monate und auf Innentemperaturen von min-destens 19 Grad Celsius beheizt werden, müssen dafür sorgen, dass bisher ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume so gedämmt sind, dass der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke 0,24 Watt/(m²⋅K) nicht überschreitet. Die Pflicht nach Satz 1 gilt als erfüllt, wenn anstelle der Geschossdecke das darüber liegende, bisher ungedämmte Dach entsprechend gedämmt ist.
(5) Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, sind die Pflichten nach den Absät-zen 1 bis 4 erst im Falle eines Eigentümerwechsels nach dem 1. Februar 2002 von dem neuen Eigentümer zu erfüllen. Die Frist zur Pflichterfüllung beträgt zwei Jahre ab dem er-sten Eigentumsübergang. Sind im Falle eines Eigentümerwechsels vor dem 1. Januar 2010 noch keine zwei Jahre verstrichen, genügt es, die obersten Geschossdecken beheizter Räume so zu dämmen, dass der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke 0,30 Watt/(m²·K) nicht überschreitet.
(6) Die Absätze 2 bis 5 sind nicht anzuwenden, soweit die für die Nachrüstung erforder-lichen Aufwendungen durch die eintretenden Einsparungen nicht innerhalb angemessener Frist erwirtschaftet werden können.“
„§ 10a Außerbetriebnahme von elektrischen Speicherheizsystemen
(1) In Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten dürfen Eigentümer elektrische Speicherheizsysteme nach Maßgabe des Absatzes 2 nicht mehr betreiben, wenn die Raumwärme in den Gebäuden ausschließlich durch elektrische Speicherheizsysteme er-zeugt wird. Auf Nichtwohngebäude, die nach ihrer Zweckbestimmung jährlich min-destens vier Monate und auf Innentemperaturen von mindestens 19 Grad Celsius beheizt werden, ist Satz 1 entsprechend anzuwenden, wenn mehr als 500 Quadratmeter Nutzfläche mit elektrischen Speicherheizsystemen beheizt werden. Auf elektrische Speicherheizsysteme mit nicht mehr als 20 Watt Heizleistung pro Quadratmeter Nutzfläche einer Wohnungs-, Betriebs- oder sonstigen Nutzungseinheit sind die Sätze 1 und 2 nicht anzu-wenden.
(2) Vor dem 1. Januar 1990 eingebaute oder aufgestellte elektrische Speicherheizsysteme dürfen nach dem 31. Dezember 2019 nicht mehr betrieben werden. Nach dem 31. Dezember 1989 eingebaute oder aufgestellte elektrische Speicherheizsysteme dürfen nach Ablauf von 30 Jahren nach dem Einbau oder der Aufstellung nicht mehr betrieben
werden. Wurden die elektrischen Speicherheizsysteme nach dem 31. Dezember 1989 in wesentlichen Bauteilen erneuert, dürfen sie nach Ablauf von 30 Jahren nach der Erneue-rung nicht mehr betrieben werden. Werden mehrere Heizaggregate in einem Gebäude betrieben, ist bei Anwendung der Sätze 1, 2 oder 3 insgesamt auf das zweitälteste Heiz-aggregat abzustellen.
(3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn
1. andere öffentlich-rechtliche Pflichten entgegenstehen,
2. die erforderlichen Aufwendungen für die Außerbetriebnahme und den Einbau einer neuen Heizung auch bei Inanspruchnahme möglicher Fördermittel nicht innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet werden kön-nen oder
a) für das Gebäude der Bauantrag nach dem 31. Dezember 1994 gestellt worden ist,
b) das Gebäude schon bei der Baufertigstellung das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 (BGBl. I S. 2121) eingehalten hat oder
c) das Gebäude durch spätere Änderungen mindestens auf das in Buchstabe b bezeichnete Anforderungsniveau gebracht worden ist.
Bei der Ermittlung der energetischen Eigenschaften des Gebäudes nach Satz 1 Nummer 3 Buchstabe b und c können die Bestimmungen über die vereinfachte Datenerhebung nach § 9 Absatz 2 Satz 2 und die Datenbereitstellung durch den Eigentümer nach § 17 Absatz 5 entsprechend angewendet werden. § 25 Absatz 1 und 2 bleibt unberührt.“
12. § 12 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 Satz 4 wird wie folgt gefasst:
„Die inspizierende Person hat dem Betreiber die Ergebnisse der Inspektion unter An-gabe ihres Namens sowie ihrer Anschrift und Berufsbezeichnung zu bescheinigen.“
a1) In Absatz 5 Satz 2 Nummer 1 und 2 werden jeweils die Wörter „Absolventen von Diplom-, Bachelor- oder Masterstudiengängen an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen“ durch die Wörter „Personen mit berufsqualifizierendem Hoch-schulabschluss“ ersetzt.
b) Nach Absatz 5 wird folgender Absatz 6 angefügt:
„(6) Der Betreiber hat die Bescheinigung über die Durchführung der Inspektion der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.“
13. § 13 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift werden nach dem Wort „Heizkesseln“ die Wörter „und sonstigen Wärmeerzeugersystemen“ eingefügt.
„(2) Heizkessel dürfen in Gebäuden nur dann zum Zwecke der Inbetriebnahme ein-gebaut oder aufgestellt werden, wenn die Anforderungen nach Anlage 4a eingehalten werden. In Fällen der Pflicht zur Außerbetriebnahme elektrischer Speicherheizsysteme nach § 10a sind die Anforderungen nach Anlage 4a auch auf sonstige Wärmeerzeuger-systeme anzuwenden, deren Heizleistung größer als 20 Watt pro Quadratmeter Nutz-fläche ist. Ausgenommen sind bestehende Gebäude, wenn deren Jahres-Primär-energiebedarf den Wert des Jahres-Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes um nicht mehr als 40 vom Hundert überschreitet.“
aa) In Satz 1 wird die Angabe „den Grenzwert der Kategorie SFP 4 nach DIN EN 13779 : 2005-05 nicht überschreitet“ durch die Angabe „bei Auslegungsvolumen-strom den Grenzwert der Kategorie SFP 4 nach DIN EN 13779 : 2007-09 nicht überschreitet“ ersetzt.
„Der Grenzwert für die Klasse SFP 4 kann um Zuschläge nach DIN EN 13779 : 2007-09 Abschnitt 6.5.2 für Gas- und HEPA-Filter sowie Wärmerückführungsbau-teile der Klassen H2 oder H1 nach DIN EN 13053 erweitert werden.“
„Sind solche Einrichtungen in bestehenden Anlagen nach Absatz 1 Satz 1 nicht vor-handen, muss der Betreiber sie bei Klimaanlagen innerhalb von sechs Monaten nach
Ablauf der jeweiligen Frist des § 12 Absatz 3, bei sonstigen raumlufttechnischen An-lagen in entsprechender Anwendung der jeweiligen Fristen des § 12 Absatz 3, nach-rüsten.“
c) Nach Absatz 3 werden folgende Absätze angefügt:
„(4) Werden Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen und Armaturen, die zu Anla-gen im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 gehören, erstmalig in Gebäude eingebaut oder er-setzt, ist deren Wärmeaufnahme nach Anlage 5 zu begrenzen.
(5) Werden Anlagen nach Absatz 1 Satz 1 in Gebäude eingebaut oder Zentralgeräte solcher Anlagen erneuert, müssen diese mit einer Einrichtung zur Wärmerückgewinnung ausgestattet sein, die mindestens der Klassifizierung H3 nach DIN EN 13053 : 2007-09 entspricht. Für die Betriebsstundenzahl sind die Nutzungsrandbedingungen nach DIN V 18599-10 : 2007-02 und für den Luftvolumenstrom der Außenluftvolumenstrom maßgebend.“
15. § 16 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 2 werden nach dem Wort „dabei“ die Wörter „unter Anwendung des § 9 Absatz 1 Satz 2“ eingefügt.
b) In Absatz 4 Satz 2 werden die Wörter „ist Absatz 2“ durch die Wörter „sind die Ab-sätze 2 und 3“ ersetzt.
16. § 17 wird wie folgt geändert:
„(5) Der Eigentümer kann die zur Ausstellung des Energieausweises nach § 18 Ab-satz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit den Anlagen 1, 2 und 3 Num-mer 8 oder nach § 19 Absatz 1 Satz 1 und 3, Absatz 2 Satz 1 oder 3 und Absatz 3 Satz 1 erforderlichen Daten bereitstellen. Der Eigentümer muss dafür Sorge tragen, dass die von ihm nach Satz 1 bereitgestellten Daten richtig sind. Der Aussteller darf die vom Eigentümer bereitgestellten Daten seinen Berechnungen nicht zugrunde le-gen, soweit begründeter Anlass zu Zweifeln an deren Richtigkeit besteht. Soweit der
Aussteller des Energieausweises die Daten selbst ermittelt hat, ist Satz 2 entsprechend anzuwenden.“
b) Dem Absatz 6 wird folgender Satz angefügt:
„Unabhängig davon verlieren Energieausweise ihre Gültigkeit, wenn nach § 16 Ab-satz 1 ein neuer Energieausweis erforderlich wird.“
17. § 18 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „§§ 3 und 4“ durch die Angabe „§§ 3 bis 5“ er-setzt.
b) In Absatz 2 Satz 1 werden das Semikolon und die Wörter „in Fällen des § 16 Absatz 2 ist auch Anlage 3 Nr. 9 anzuwenden“ gestrichen.
18. § 19 Absatz 3 wird wie folgt geändert:
a) Satz 1 Halbsatz 2 wird wie folgt gefasst:
„dabei sind mindestens die Abrechnungen aus einem zusammenhängenden Zeitraum von 36 Monaten zugrunde zu legen, der die jüngste vorliegende Abrechnungsperiode einschließt.“
„Der maßgebliche Energieverbrauch ist der durchschnittliche Verbrauch in dem zugrunde gelegten Zeitraum.“
aaa) Nach den Wörtern „nach § 20 sind“ wird das Wort „nur“ eingefügt.
bbb) In Nummer 1 werden die Wörter „Absolventen von Diplom-, Bachelor- oder Masterstudiengängen an Universitäten, Hochschulen oder Fachhoch-schulen“ durch die Wörter „Personen mit berufsqualifizierendem Hoch-
schulabschluss“ ersetzt und in Buchstabe a wird nach dem Wort „Gebäu-deausrüstung,“ das Wort „Physik,“ eingefügt.
ccc) In Nummer 2 wird das Wort „Absolventen“ durch das Wort „Personen“ er-setzt.
ddd) Nach Nummer 4 wird folgende Nummer 5 eingefügt:
„5. Personen, die nach bauordnungsrechtlichen Vorschriften der Länder zur Unterzeichnung von bautechnischen Nachweisen des Wärme-schutzes oder der Energieeinsparung bei der Errichtung von Gebäuden berechtigt sind, im Rahmen der jeweiligen Nachweisberechti-gung,“.
eee) Im Satzteil nach der neuen Nummer 5 werden nach dem Wort „sie“ die Wörter „mit Ausnahme der in Nummer 5 genannten Personen“ eingefügt.
„Satz 2 gilt entsprechend für in Satz 1 Nummer 1 genannte Personen, die die Vor-aussetzungen des Absatzes 2 Nummer 1 oder 3 nicht erfüllen, deren Fortbildung jedoch den Anforderungen des Absatzes 2 Nummer 2 Buchstabe b genügt.“
b) In Absatz 2 wird im Satzteil vor der Aufzählung nach der Angabe „Absatz 1“ die Angabe „Satz 1 Nummer 1 bis 4“ eingefügt.
c) Absatz 2a wird aufgehoben.
20. In § 22 Absatz 3 wird die Angabe „2.7“ durch die Angabe „2.6“ ersetzt.
21. Dem § 23 wird folgender Absatz 5 angefügt:
„(5) Verweisen die nach dieser Verordnung anzuwendenden datierten technischen Regeln auf undatierte technische Regeln, sind diese in der Fassung anzuwenden, die dem Stand zum Zeitpunkt der Herausgabe der datierten technischen Regel entspricht.“
22. § 25 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 werden das Wort „können“ durch das Wort „haben“ und das Wort „befreien“ durch die Wörter „zu befreien“ ersetzt.
b) Es wird folgender neuer Absatz 2 eingefügt:
„(2) Eine unbillige Härte im Sinne des Absatzes 1 kann sich auch daraus ergeben, dass ein Eigentümer zum gleichen Zeitpunkt oder in nahem zeitlichen Zusammenhang mehrere Pflichten nach dieser Verordnung oder zusätzlich nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften aus Gründen der Energieeinsparung zu erfüllen hat und ihm dies nicht zuzumuten ist.“
23. § 26 wird wie folgt geändert:
„(2) Für die Einhaltung der Vorschriften dieser Verordnung sind im Rahmen ihres jeweiligen Wirkungskreises auch die Personen verantwortlich, die im Auftrag des Bauherrn bei der Errichtung oder Änderung von Gebäuden oder der Anlagentechnik in Gebäuden tätig werden.“
24. Nach § 26 werden folgende §§ 26a und 26b eingefügt:
2. zur Dämmung oberster Geschossdecken im Sinne von § 10 Absatz 3 und 4, auch in Verbindung mit Absatz 5, oder
3. zum erstmaligen Einbau oder zur Ersetzung von Heizkesseln und sonstigen Wärme-erzeugersystemen nach § 13, Verteilungseinrichtungen oder Warmwasseranlagen nach § 14 oder Klimaanlagen oder sonstigen Anlagen der Raumlufttechnik nach § 15
durchführt, hat dem Eigentümer unverzüglich nach Abschluss der Arbeiten schriftlich zu bestätigen, dass die von ihm geänderten oder eingebauten Bau- oder Anlagenteile den An-forderungen dieser Verordnung entsprechen (Unternehmererklärung).
(2) Mit der Unternehmererklärung wird die Erfüllung der Pflichten aus den in Absatz 1 genannten Vorschriften nachgewiesen. Die Unternehmererklärung ist von dem Eigentü-mer mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Der Eigentümer hat die Unternehmererklärun-gen der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
§ 26b Aufgaben des Bezirksschornsteinfegermeisters
(1) Bei heizungstechnischen Anlagen prüft der Bezirksschornsteinfegermeister als Beliehener im Rahmen der Feuerstättenschau, ob
1. Heizkessel, die nach § 10 Absatz 1, auch in Verbindung mit Absatz 5, außer Betrieb genommen werden mussten, weiterhin betrieben werden und
2. Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen, die nach § 10 Ab-satz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, gedämmt werden mussten, weiterhin unge-dämmt sind.
(2) Bei heizungstechnischen Anlagen, die in bestehende Gebäude eingebaut werden, prüft der Bezirksschornsteinfegermeister als Beliehener im Rahmen der ersten Feuerstät-tenschau nach dem Einbau außerdem, ob
1. Zentralheizungen mit einer zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung elektrischer Antriebe nach § 14 Absatz 1 ausgestattet sind,
2. Umwälzpumpen in Zentralheizungen mit Vorrichtungen zur selbsttätigen Anpassung der elektrischen Leistungsaufnahme nach § 14 Absatz 3 ausgestattet sind,
3. bei Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen die Wärmeabgabe nach § 14 Absatz 5 begrenzt ist.
(3) Der Bezirksschornsteinfegermeister weist den Eigentümer bei Nichterfüllung der Pflichten aus den in den Absätzen 1 und 2 genannten Vorschriften schriftlich auf diese Pflichten hin und setzt eine angemessene Frist zu deren Nacherfüllung. Werden die Pflichten nicht innerhalb der festgesetzten Frist erfüllt, unterrichtet der Bezirksschornsteinfegermeister unverzüglich die nach Landesrecht zuständige Behörde.
(4) Die Erfüllung der Pflichten aus den in den Absätzen 1 und 2 genannten Vorschriften kann durch Vorlage der Unternehmererklärungen gegenüber dem Bezirksschornstein-fegermeister nachgewiesen werden. Es bedarf dann keiner weiteren Prüfung durch den Bezirksschornsteinfegermeister.
(5) Eine Prüfung nach Absatz 1 findet nicht statt, soweit eine vergleichbare Prüfung durch den Bezirksschornsteinfegermeister bereits auf der Grundlage von Landesrecht für die jeweilige heizungstechnische Anlage vor dem [einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung] erfolgt ist.“
25. § 27 wird wie folgt geändert:
aa) Die Wörter „vorsätzlich oder fahrlässig“ werden durch die Wörter „vorsätzlich oder leichtfertig“ ersetzt.
bb) Der Nummer 1 werden folgende Nummern 1 bis 3 vorangestellt:
„1. entgegen § 3 Absatz 1 ein Wohngebäude nicht richtig errichtet,
3. entgegen § 9 Absatz 1 Satz 1 Änderungen ausführt,“.
cc) Die bisherigen Nummern 1 bis 5 werden Nummern 4 bis 8.
bb) In Nummer 1 wird am Ende das Wort „oder“ durch ein Komma ersetzt.
cc) Nach Nummer 1 werden folgende Nummern 2 und 3 eingefügt:
„2. entgegen § 17 Absatz 5 Satz 2, auch in Verbindung mit Satz 4, nicht dafür Sorge trägt, dass die bereitgestellten Daten richtig sind,
3. entgegen § 17 Absatz 5 Satz 3 bereitgestellte Daten seinen Berechnungen zugrunde legt oder“.
dd) Die bisherige Nummer 2 wird die Nummer 4; in ihr wird die Angabe „und Ab-satz 2a“ gestrichen.
„(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 8 Absatz 1 Nummer 3 des Energieeinsparungsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig entgegen § 26a Absatz 1 eine Bestä-tigung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig vornimmt.“
26. § 28 wird wie folgt gefasst:
„§ 28 Allgemeine Übergangsvorschriften
(1) Auf Vorhaben, welche die Errichtung, die Änderung, die Erweiterung oder den Ausbau von Gebäuden zum Gegenstand haben, ist diese Verordnung in der zum Zeitpunkt der Bauantragstellung oder der Bauanzeige geltenden Fassung anzuwenden.
(2) Auf nicht genehmigungsbedürftige Vorhaben, die nach Maßgabe des Bauordnungs-rechts der Gemeinde zur Kenntnis zu geben sind, ist diese Verordnung in der zum Zeit-punkt der Kenntnisgabe gegenüber der zuständigen Behörde geltenden Fassung anzuwen-den.
(3) Auf sonstige nicht genehmigungsbedürftige, insbesondere genehmigungs-, anzeige- und verfahrensfreie Vorhaben ist diese Verordnung in der zum Zeitpunkt des Beginns der Bauausführung geltenden Fassung anzuwenden.
(4) Auf Verlangen des Bauherrn ist abweichend von Absatz 1 das neue Recht anzuwen-den, wenn über den Bauantrag oder nach einer Bauanzeige noch nicht bestandskräftig ent-schieden worden ist.“
27. In § 29 Absatz 6 Satz 1 werden die Wörter „Handwerksmeister und staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker anderer als der in § 21 Absatz 1 Nummer 4 genannten Fachrich-tungen“ durch das Wort „Personen“ ersetzt.
28. § 30 wird aufgehoben.
29. Die Anlagen 1 und 2 werden wie folgt gefasst:
„Anlage 1 (zu den §§ 3 und 9) Anforderungen an Wohngebäude
1 Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs und des spezifischen Transmis-sionswärmeverlusts für zu errichtende Wohngebäude (zu § 3 Absatz 1 und 2)
1.1 Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs
Der Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines zu errichtenden Wohngebäu-des ist der auf die Gebäudenutzfläche bezogene, nach einem der in Nr. 2.1 angege-benen Verfahren berechnete Jahres-Primärenergiebedarf eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Gebäudenutzfläche und Ausrichtung wie das zu errichtende Wohngebäude, das hinsichtlich seiner Ausführung den Vorgaben der Tabelle 1 ent-spricht.
Soweit in dem zu errichtenden Wohngebäude eine elektrische Warmwasserbereitung ausgeführt wird, darf diese anstelle von Tabelle 1 Zeile 6 als wohnungszentrale An-lage ohne Speicher gemäß den in Tabelle 5.1-3 der DIN V 4701-10 : 2003-08, geän-dert durch A1 : 2006-12, gegebenen Randbedingungen berücksichtigt werden. Der sich daraus ergebende Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs ist in Fällen des Satzes 2 um 10,9 kWh/(m²⋅a) zu verringern; dies gilt nicht bei Durchführung von Maßnahmen zur Einsparung von Energie nach § 7 Nummer 2 in Verbindung mit Nummer VI.1 der Anlage des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes.
Ausführung des Referenzgebäudes
Referenzausführung / Wert (Maßeinheit)
Bauteil/System
Außenwand, Geschossde-cke gegen Außenluft
U = 0,28 W/(m²⋅K)
Außenwand gegen Erd-reich, Bodenplatte, Wände und Decken zu unbeheiz-ten Räumen (außer solche nach Zeile 1.1)
U = 0,35 W/(m²⋅K)
Dach, oberste Geschoss-decke, Wände zu Abseiten
U = 0,20 W/(m²⋅K)
Uw = 1,30 W/(m²⋅K)
Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung
g┴ = 0,60
Uw = 1,40 W/(m²⋅K)
Referenzausführung / Wert
Uw = 2,70 W/(m²⋅K)
g┴ = 0,64
U = 1,80 W/(m²⋅K)
Bauteile nach den Zeilen 1.1 bis 1.7
Wärmebrückenzuschlag
ΔUWB = 0,05 W/(m²⋅K)
Luftdichtheit der Gebäu-dehülle
Bemessungswert n50
Bei Berechnung nach
• DIN V 4108-6 : 2003-06: mit Dichtheitsprüfung
• DIN V 18599-2 : 2007-02: nach Kategorie I
keine Sonnenschutzvorrichtung
• Wärmeerzeugung durch Brennwertkessel (verbessert), Heizöl EL, Aufstellung:
- für Gebäude bis zu 2 Wohneinheiten innerhalb der thermischen Hülle
- für Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten außerhalb der ther-mischen Hülle
• Auslegungstemperatur 55/45 °C, zentrales Verteilsystem innerhalb der wärmeübertragenden Umfassungsfläche, innen liegende Strän-ge und Anbindeleitungen, Pumpe auf Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant), Rohrnetz hydraulisch abgeglichen, Wärmedämmung der Rohrleitungen nach Anlage 5
• Wärmeübergabe mit freien statischen Heizflächen, Anordnung an normaler Außenwand, Thermostatventile mit Proportionalbereich 1 K
Anlage zur Warmwasser-bereitung
• zentrale Warmwasserbereitung
• gemeinsame Wärmebereitung mit Heizungsanlage nach Zeile 5
• Solaranlage (Kombisystem mit Flachkollektor) entsprechend den Vorgaben nach DIN V 4701-10 : 2003-08 oder DIN V 18599-5 : 2007-02
• Speicher, indirekt beheizt (stehend), gleiche Aufstellung wie Wärmeerzeuger, Auslegung nach DIN V 4701-10 : 2003-08 oder DIN V 18599-5 : 2007-02 als
- kleine Solaranlage bei AN kleiner 500 m² (bivalenter Solar-speicher)
- große Solaranlage bei AN größer gleich 500 m²
• Verteilsystem innerhalb der wärmeübertragenden Umfassungsflä-che, innen liegende Stränge, gemeinsame Installationswand, Wärmedämmung der Rohrleitungen nach Anlage 5, mit Zirkulati-on, Pumpe auf Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant)
zentrale Abluftanlage, bedarfsgeführt mit geregeltem DC-Ventilator
1.2 Höchstwerte des spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts
Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Trans-missionswärmeverlust eines zu errichtenden Wohngebäudes darf die in Tabelle 2 angegebenen Höchstwerte nicht überschreiten.
Höchstwert des spezifischen Transmissionswärmeverlusts
mit AN ≤ 350m²
TH′ = 0,40 W/(m2·K)
mit AN > 350m²
TH′ = 0,50 W/(m2·K)
Einseitig angebautes Wohngebäude
TH′ = 0,45 W/(m2·K)
alle anderen Wohngebäude
TH′ = 0,65 W/(m2·K)
Erweiterungen und Ausbauten von Wohngebäuden gemäß § 9 Abs. 5
1.3.1 Die wärmeübertragende Umfassungsfläche A eines Wohngebäudes in m² ist nach Anhang B der DIN EN ISO 13789 : 1999-10, Fall „Außenabmessung”, zu ermit-teln. Die zu berücksichtigenden Flächen sind die äußere Begrenzung einer ab-geschlossenen beheizten Zone. Außerdem ist die wärmeübertragende Umfassungs-fläche A so festzulegen, dass ein in DIN V 18599-1 : 2007-02 oder in DIN EN 832 : 2003-06 beschriebenes Ein-Zonen-Modell entsteht, das mindestens die beheizten Räume einschließt.
1.3.2 Das beheizte Gebäudevolumen Ve in m³ ist das Volumen, das von der nach Nr. 1.3.1 ermittelten wärmeübertragenden Umfassungsfläche A umschlossen wird.
1.3.3 Die Gebäudenutzfläche AN in m² wird bei Wohngebäuden wie folgt ermittelt: e1NVm32,0A⋅=−
mit AN Gebäudenutzfläche in m²
Ve beheiztes Gebäudevolumen in m³.
Beträgt die durchschnittliche Geschosshöhe hG eines Wohngebäudes, gemessen von der Oberfläche des Fußbodens zur Oberfläche des Fußbodens des darüber lie-genden Geschosses, mehr als 3 m oder weniger als 2,5 m, so ist die Gebäude-nutzfläche AN abweichend von Satz 1 wie folgt zu ermitteln: e1GNVm0,04h1A
mit AN Gebäudenutzfläche in m² hG Geschossdeckenhöhe in m Ve beheiztes Gebäudevolumen in m³.
2 Berechnungsverfahren für Wohngebäude (zu § 3 Absatz 3, § 9 Absatz 2 und 5)
2.1.1 Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist nach DIN V 18599 : 2007-02 für Wohn-gebäude zu ermitteln. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht er-neuerbaren Anteil nach DIN V 18599-1 : 2007-02 zu verwenden. Dabei sind für flüssige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Heizöl EL“ und für gasförmige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Erdgas H“ zu verwenden. Für flüssige oder gasförmige Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes kann für den nicht erneuer-baren Anteil der Wert 0,5 verwendet werden, wenn die flüssige oder gasförmige Biomasse im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude erzeugt wird. Satz 4 ist entsprechend auf Gebäude anzuwenden, die im räumlichen Zu-sammenhang zueinander stehen und unmittelbar gemeinsam mit flüssiger oder gasförmiger Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes versorgt werden. Für elektrischen Strom ist abweichend von Satz 2 als Primärenergiefaktor für den nicht erneuerbaren Anteil der Wert 2,6 zu verwenden. Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs des Refe-renzwohngebäudes und des Wohngebäudes sind die in Tabelle 3 genannten Rand-bedingungen zu verwenden.
Randbedingungen für die Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs
Verschattungsfak-tor FS
FS = 0,9 soweit die baulichen Bedingungen nicht detailliert berücksichtigt werden.
Solare Wärmege-winne über opake Bauteile
- Emissionsgrad der Außenfläche für Wärmestrah-lung: ε = 0,8
- Strahlungsabsorptionsgrad an opaken Oberflä-chen: α = 0,5; für dunkle Dächer kann abweichend α = 0,8 angenommen werden.
2.1.2 Alternativ zu Nr. 2.1.1 kann der Jahres-Primärenergiebedarf Qp für Wohngebäude nach DIN EN 832 : 2003-06 in Verbindung mit DIN V 4108-6 : 2003-06∗) und DIN V 4701-10 : 2003-08, geändert durch A1 : 2006-12, ermittelt werden; § 23 Abs. 3 bleibt unberührt. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht erneuerbaren Anteil nach DIN V 4701-10 : 2003-08, geändert durch A1 : 2006-12, zu verwenden. Nummer 2.1.1 Satz 3 bis 6 ist entsprechend anzuwenden. Der in diesem Rechengang zu bestimmende Jahres-Heizwärmebedarf Qh ist nach dem Monatsbilanzverfahren nach DIN EN 832 : 2003-06 mit den in DIN V 4108-6 : 2003-06*) Anhang D.3 genannten Randbedingungen zu ermitteln. In DIN V 4108-6 : 2003-06*) angegebene Vereinfachungen für den Berechnungsgang nach DIN EN 832 : 2003-06 dürfen angewendet werden. Zur Berücksichtigung von Lüf-tungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind die methodischen Hinweise unter Nr. 4.1 der DIN V 4701-10 : 2003-08, geändert durch A1 : 2006-12, zu beachten.
2.1.3 Werden in Wohngebäude bauliche oder anlagentechnische Komponenten ein-gesetzt, für deren energetische Bewertung keine anerkannten Regeln der Technik oder gemäß § 9 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 3 bekannt gemachte gesicherte Erfah-rungswerte vorliegen, so sind hierfür Komponenten anzusetzen, die ähnliche ener-getische Eigenschaften aufweisen.
2.2 Berücksichtigung der Warmwasserbereitung
Bei Wohngebäuden ist der Energiebedarf für Warmwasser in der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs wie folgt zu berücksichtigen:
a) Bei der Berechnung gemäß Nr. 2.1.1 ist der Nutzenergiebedarf für Warm-wasser nach Tabelle 3 der DIN V 18599-10 : 2007-02 anzusetzen.
b) Bei der Berechnung gemäß Nr. 2.1.2 ist der Nutzwärmebedarf für die Warm-wasserbereitung QW im Sinne von DIN V 4701-10 : 2003-08, geändert durch A1 : 2006-12, mit 12,5 kWh/(m²⋅a) anzusetzen.
∗) Geändert durch DIN V 4108-6 Berichtigung 1 2004-03.
Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Trans-missionswärmeverlust T in W/(m²·K) ist wie folgt zu ermitteln: AHHTT=′ in W/(m²⋅K)
HT nach DIN EN 832 : 2003-06 mit den in DIN V 4108-6 : 2003-06*) Anhang D genannten Randbedingungen berechneter Transmissionswärmeverlust in W/K. In DIN V 4108-6 : 2003-06*) angegebene Vereinfachungen für den Berech-nungsgang nach DIN EN 832 : 2003-06 dürfen angewendet werden;
A wärmeübertragende Umfassungsfläche nach Nr. 1.3.1 in m2.
Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs nach Nr. 2.1.1 ist das beheiz-te Luftvolumen V in m3 gemäß DIN V 18599-1 : 2007-02, bei der Berechnung nach Nr. 2.1.2 gemäß DIN EN 832 : 2003-06 zu ermitteln. Vereinfacht darf es wie folgt berechnet werden:
- V = 0,76⋅Ve in m3 bei Wohngebäuden bis zu drei Vollgeschossen
- V = 0,80⋅Ve in m3 in den übrigen Fällen
mit Ve beheiztes Gebäudevolumen nach Nr. 1.3.2 in m3.
2.5 Ermittlung der solaren Wärmegewinne bei Fertighäusern und vergleichbaren Gebäuden
*) Geändert durch DIN V 4108-6 Berichtigung 1 2004-03.
2.6 Aneinandergereihte Bebauung
Bei der Berechnung von aneinandergereihten Gebäuden werden Gebäude-trennwände
a) zwischen Gebäuden, die nach ihrem Verwendungszweck auf Innentempe-raturen von mindestens 19 Grad Celsius beheizt werden, als nicht wärme-durchlässig angenommen und bei der Ermittlung der wärmeübertragenden Umfassungsfläche A nicht berücksichtigt,
b) zwischen Wohngebäuden und Gebäuden, die nach ihrem Verwendungs-zweck auf Innentemperaturen von mindestens 12 Grad Celsius und weniger als 19 Grad Celsius beheizt werden, bei der Berechnung des Wärmedurch-gangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktor Fnb nach DIN V 18599-2 : 2007-2 oder nach DIN V 4108-6 : 2003-06*) gewichtet und
c) zwischen Wohngebäuden und Gebäuden mit wesentlich niedrigeren Innen-temperaturen im Sinne von DIN 4108-2 : 2003-07 bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktor Fu = 0,5 gewichtet.
Werden beheizte Teile eines Gebäudes getrennt berechnet, gilt Satz 1 Buchstabe a sinngemäß für die Trennflächen zwischen den Gebäudeteilen. Werden aneinander-gereihte Wohngebäude gleichzeitig erstellt, dürfen sie hinsichtlich der Anforde-rungen des § 3 wie ein Gebäude behandelt werden. Die Vorschriften des Ab-schnitts 5 bleiben unberührt.
2.7 Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen
Im Rahmen der Berechnung nach Nr. 2 ist bei mechanischen Lüftungsanlagen die Anrechnung der Wärmerückgewinnung oder einer regelungstechnisch verminder-ten Luftwechselrate nur zulässig, wenn
a) die Dichtheit des Gebäudes nach Anlage 4 Nr. 2 nachgewiesen wird und
b) der mit Hilfe der Anlage erreichte Luftwechsel § 6 Absatz 2 genügt.
Die bei der Anrechnung der Wärmerückgewinnung anzusetzenden Kennwerte der Lüftungsanlagen sind nach anerkannten Regeln der Technik zu bestimmen oder
den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen der verwendeten Produkte zu ent-nehmen. Lüftungsanlagen müssen mit Einrichtungen ausgestattet sein, die eine Beeinflussung der Luftvolumenströme jeder Nutzeinheit durch den Nutzer erlau-ben. Es muss sichergestellt sein, dass die aus der Abluft gewonnene Wärme vor-rangig vor der vom Heizsystem bereitgestellten Wärme genutzt wird.
2.8 Energiebedarf der Kühlung
Wird die Raumluft gekühlt, sind der nach DIN V 18599-1 : 2007-02 oder der nach DIN V 4701-10 : 2003-08, geändert durch A1 : 2006-12, berechnete Jahres-Primärenergiebedarf und die Angabe für den Endenergiebedarf (elektrische Ener-gie) im Energieausweis nach § 18 nach Maßgabe der zur Kühlung eingesetzten Technik je m² gekühlter Gebäudenutzfläche wie folgt zu erhöhen:
a) bei Einsatz von fest installierten Raumklimageräten (Split-, Multisplit- oder Kompaktgeräte) der Energieeffizienzklassen A, B oder C nach der Richtlinie 2002/31/EG der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 92/75/EWG des Rates betreffend die Energieetikettierung für Raumklimageräte vom 22. März 2002 (ABl. L 86 vom 3. 4. 2002, S. 26) sowie bei Kühlung mittels Wohnungs-lüftungsanlagen mit reversibler Wärmepumpe der Jahres-Primärenergiebedarf um 16,2 kWh/(m²⋅a) und der Endenergiebedarf um 6 kWh/(m²⋅a),
b) bei Einsatz von Kühlflächen im Raum in Verbindung mit Kaltwasserkreisen und elektrischer Kälteerzeugung, z. B. über reversible Wärmepumpe, der Jahres-Primärenergiebedarf um 10,8 kWh/(m²⋅a) und der Endenergiebedarf um 4 kWh/(m²⋅a),
c) bei Deckung des Energiebedarfs für Kühlung aus erneuerbaren Wärmesenken (wie Erdsonden, Erdkollektoren, Zisternen) der Jahres-Primärenergiebedarf um 2,7 kWh/(m²⋅a) und der Endenergiebedarf um 1 kWh/(m²⋅a),
d) bei Einsatz von Geräten, die nicht unter Buchstabe a bis c aufgeführt sind, der Jahres-Primärenergiebedarf um 18,9 kWh/(m²⋅a) und der Endenergiebedarf um 7 kWh/(m²⋅a).
3 Sommerlicher Wärmeschutz (zu § 3 Absatz 4)
3.1 Als höchstzulässige Sonneneintragskennwerte nach § 3 Absatz 4 sind die in DIN 4108-2 : 2003-07 Abschnitt 8 festgelegten Werte einzuhalten.
3.2 Der Sonneneintragskennwert ist nach dem in DIN 4108-2 : 2003-07 Abschnitt 8 genannten Verfahren zu bestimmen. Wird zur Berechnung nach Satz 1 ein in-genieurmäßiges Verfahren (Simulationsrechnung) angewendet, so sind abwei-chend von DIN 4108-2 : 2003-07 Randbedingungen zu beachten, die die aktuellen klimatischen Verhältnisse am Standort des Gebäudes hinreichend gut wieder-geben.
Anlage 2 (zu den §§ 4 und 9) Anforderungen an Nichtwohngebäude
1 Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs und der Wärmedurchgangs-koeffizienten für zu errichtende Nichtwohngebäude (zu § 4 Absatz 1 und 2)
1.1.1 Der Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines zu errichtenden Nicht-wohngebäudes ist der auf die Nettogrundfläche bezogene, nach dem in Nr. 2 oder 3 angegebenen Verfahren berechnete Jahres-Primärenergiebedarf eines Referenz-gebäudes gleicher Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung wie das zu errichtende Nichtwohngebäude, das hinsichtlich seiner Ausführung den Vorgaben der Tabelle 1 entspricht. Die Unterteilung hinsichtlich der Nutzung so-wie der verwendeten Berechnungsverfahren und Randbedingungen muss beim Re-ferenzgebäude mit der des zu errichtenden Gebäudes übereinstimmen; bei der Un-terteilung hinsichtlich der anlagentechnischen Ausstattung und der Tageslichtver-sorgung sind Unterschiede zulässig, die durch die technische Ausführung des zu errichtenden Gebäudes bedingt sind.
1.1.2 Die Ausführungen zu den Zeilen Nr. 1.13 bis 7 der Tabelle 1 sind beim Referenz-gebäude nur insoweit und in der Art zu berücksichtigen, wie beim Gebäude aus-geführt. Die dezentrale Ausführung des Warmwassersystems (Zeile 4.2 der Tabel-le 1) darf darüber hinaus nur für solche Gebäudezonen berücksichtigt werden, die einen Warmwasserbedarf von höchstens 200 Wh/(m²·d) aufweisen.
Bauteil / System
Eigenschaft (zu Zeilen 1.1 bis 1.13)
Raum-Solltempe-raturen im Heizfall ≥ 19°C
Raum-Solltempe-raturen im Heizfall von 12 bis < 19 °C
Außenwand, Geschoss-decke gegen Außenluft
U = 1,40 W/(m²⋅K)
U = 1,90 W/(m²⋅K)
g⊥ = 0,48
g⊥ = 0,60
(siehe auch Zeile 1.14)
Lichttransmissionsgrad der Verglasung
τD65 = 0,72
τD65 = 0,78
Wand gegen Erdreich, Bodenplatte, Wände und Decken zu unbe-heizten Räumen (außer Bauteile nach Zeile 1.4)

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 5
 § 7
 § 7
 § 4
 § 7
 § 7
 § 5

§ 13
 § 27
 § 8
 § 9
 § 10
 § 13
 § 26

§ 26
 § 30

§ 4
 § 5
 § 3
 § 4
 § 6
 § 3
 § 4
 § 4
 § 3
 § 4
 § 5
 § 10
 § 13
 § 9
 § 17
 § 25
 § 12
 § 13
 § 10
 § 12
 § 12
 § 16
 § 9
 § 17
 § 18
 § 19
 § 16
 § 18
 § 16
 § 19
 § 20
 § 22
 § 23
 § 25
 § 26
 § 26
 § 10
 § 13
 § 14
 § 15

§ 26
 § 10
 § 10
 § 14
 § 14
 § 14
 § 27
 § 3
 § 9
 § 17
 § 17
 § 8
 § 26
 § 28
 § 29
 § 21
 § 30
 § 3
 § 7
 § 9
 § 3
 § 9
 § 2
 § 2
 § 23
 § 9
 § 3
 § 6
 § 18
 § 3
 § 3
 § 4