Source: https://issuu.com/swente/docs/anlegerplus_news_5-14
Timestamp: 2018-04-24 21:52:33+00:00

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AnlegerPlus News 5/2014 by AnlegerPlus - issuu
# 05 2014
05 2014 #
Sanofi will Übernahmekarussell fern bleiben Seite 8
Warren Buffetts Suche nach Dividendenwerten
Qualität hat ihren Preis Seite 23
Kampf gegen Insiderhandel | Vorsicht beim Onlinebanking | Inflationsrate zieht an | Neu im Prime Standard | Geliefertes Xetra-Gold nicht steuerbar
Mischfonds oder Dividendenfonds?
Gute Jahreszahlen unserer Depotwerte
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Im Schneckentempo Liebe Leserinnen und Leser, die deutsche Konjunktur brummt, die Dividendenausschüttungen deutscher Konzerne nähern sich einem Rekordniveau, der DAX erklimmt neue Höchststände. Für Aktionäre scheint die Welt in Ordnung. Oder etwa nicht? Trotz der mehr als erfreulichen Rahmenbedingungen kommt der Markt für Neuemissionen nämlich einfach nicht richtig in die Gänge. Ausland galoppiert davon Einer Statistik der Börsenzeitung zufolge beträgt das 2014er IPO-Volumen in Großbritannien bislang 7,3 Mrd. Euro, gefolgt von Frankreich mit 2,4 Mrd. Euro und Dänemark mit 1,6 Mrd. Euro. Schlusslicht des europäischen IPOMarktes bislang ist Deutschland mit einem Volumen von läppischen 35 Mio. Euro. Damit liegen wir sogar hinter Polen und Finnland, die jeweils doppelt so viel Geld in Neuemissionen gesteckt haben. Erstes Quartal pfui – zweites na ja In Deutschland gab es im ersten Quartal keine einzige Neuemission, im zweiten Quartal gelang bislang gerade einmal einer Gesellschaft, der SLM Solutions Group AG, mit Müh und Not der Sprung an die Börse. Zwei weitere Unternehmen befinden sich gerade in der Platzierungsphase: Der Koblenzer Automobilzulieferer Stabilus kommt als Luxemburger Gesellschaft daher und will immerhin bis zu 312 Mio. Euro bei potenziellen Anlegern einsammeln. Das Problem dabei: Ein Großteil des Emissionserlöses geht an die Altaktionäre, für das Unternehmen bleibt dagegen nur ein kleiner Teil, um die Schuldenlast etwas zu verringern. Dem IPO fehlt damit eine richtige Börsenstory. Zudem bemüht sich die JJ Auto AG um Anleger. Die deutlich kleinere Emission krankt schon daran, dass es sich um eine chinesische Gesellschaft handelt, die in einen deutschen Börsenmantel schlüpfen will – Anleger dürften gewarnt sein, bislang gab es mit derartigen Emissionen vorwiegend hohe Verluste. Weitere Gesellschaften dürften folgen Doch die IPO-Stimmung könnte sich aufhellen, wenn auch mal ein Unternehmen an die Börse kommt, bei dem die Story stimmt. Ob das schon beim Online-Händler Zalando der Fall ist, der in den (Börsen-)Startlöchern stehen soll, sei dahingestellt. Interessanter könnte da schon die Hörgerätesparte der Siemens AG sein, die als potenzieller Börsenkandidat gilt. Das letztjährige Siemens-Spin-off, die OSRAM Licht AG, hat sich seit der Erstnotiz immerhin annähernd verdoppelt. Wir bleiben am Ball Wie auch immer die Entwicklung am deutschen IPO-Markt weitergeht, eines ist sicher: Wenn wir ein wirklich interessantes Unternehmen entdecken, werden wir Sie darauf aufmerksam machen. Darauf können Sie sich verlassen!
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Kurzmeldungen INVESTMENT & STRATEGIE 8	Sanofi
Die BaFin informiert
muss die Wahre Werte UG unverzüglich an die Anleger zurückzahlen.
10	Nebenwerte 13 Misch- oder Dividendenfonds 16 Die neuen Online-“benker“
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert über unerlaubte Geschäfte.
18 Technische Analyse 20 Dividendenanalyse
WISSEN 22 Trading – Die Positionsgröße bestimmen
SdK EXTRA 23 HV-Bericht Fuchs Petrolub 24 SDK-Mitteilung 25 Unternehmen des Jahres 26 Realdepot
Ein Einlagengeschäft ohne Erlaubnis der BaFin betrieb die Direkt-Wert GmbH aus Freiburg. Das Unternehmen bot dem Publikum den Erwerb bestehender Kapital-Lebensversicherungsverträge gegen das Versprechen an, über mehrere Jahre Geldzahlungen zu leisten. Darüber hinaus hatte die Direkt-Wert GmbH „nachrangige partiarische Darlehensverträge“ im Angebot. Die BaFin gab dem Unternehmen die unverzügliche Abwicklung der unerlaubt betriebenen Bankgeschäfte auf. Alle angenommenen Gelder müssen an die Kapitalgeber zurückgezahlt werden. Ebenfalls eine sofortige Rückzahlung wurde der Global Consulting Group GmbH aus Bad Wildbad von der BaFin aufgegeben. Das Unternehmen betrieb ebenfalls ein unerlaubtes Einlagengeschäft, indem es Investitionsverträge schloss, die für die Anleger trotz einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel keine wirksame Bedingung des Rückzahlungsanspruchs enthielten.
3 Editorial 4 In aller Kürze 28 HV-Termine 30 Impressum
Der nächste Newsletter erscheint am 17.6.2014
4 AnlegerPlusNews 05 2014
Darüber hinaus wurde der Wahre Werte UG aus Bad Aibling aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft abzuwickeln. Die Wahre Werte UG schloss laut BaFin sowohl Verträge über ein „WW-Investmentkonto“ mit Anlegern ab als auch Verträge mit einer Nachrangklausel. Beide Verträge beinhalten keine wirksame Bedingung des Rückzahlungsanspruchs der Anleger, auch soweit eine qualifizierte Rangrücktrittsklausel enthalten ist. Die angenommenen Gelder
Nach Informationen der BaFin werden aktuell Aktien der Management Resource Solutions PLC (ISIN GB00B8BL4R23; WKN A1KAFU) per „Cold Calling“ – also ungebetenen Werbeanrufen – zum Kauf empfohlen. Im Rahmen dieser Kaufempfehlung werden offenbar unrichtige oder irreführende Angaben gemacht, außerdem bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen. Eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation wurde durch die BaFin bereits eingeleitet. Wir empfehlen daher: Wenn Ihnen die Aktie zum Kauf angeboten wird, lassen Sie besser die Finger davon! Zumindest sollte sehr genau geprüft werden, wie seriös die gemachten Angaben sind und auch andere, voneinander unabhängige Quellen sollten zur Information herangezogen werden.
Kampf gegen Insiderhandel Eine Studie zeigt, dass Entscheidungen der US-Notenbank schon vor Ablauf der Sperrfristen Auswirkungen auf den Märkten hatten.
Einige Minuten, bevor die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre geldpolitischen Entscheidungen verkündet, werden diese mit einer Sperrfrist Journalisten mitgeteilt. Vor Ablauf dieser Sperrfrist dürfen die Entscheidungen nicht veröffentlicht oder weitergegeben werden. Doch genau das ist offenbar häufig passiert. Wie Wissenschaftler im Rahmen einer Studie feststellten, fanden nach Fed-Entscheidungen in-
in aller KĂźrze
nerhalb der Sperrfrist verdĂ¤chtige signifikante Marktbewegungen statt, die darauf hindeuten, dass Informationen unerlaubt nach auĂ&#x;en gegeben wurden. Im September fiel der Fed selbst â&#x20AC;&#x201C; unabhĂ¤ngig von der oben erwĂ¤hnten Studie â&#x20AC;&#x201C; auf, dass es nach einer Entscheidung zu ungewĂśhnlich raschen Reaktionen bei Gold-Terminkontrakten gekommen war, deren Tempo sogar fĂźr den Hochfrequenzhandel auffĂ¤llig war. Seit Oktober wurde daher das Nachrichten-Embargo fĂźr Journalisten verschĂ¤rft. Vertreter ausgewĂ¤hlter Medien erhalten die Informationen seitdem 20 Minuten vor der Bekanntgabe, damit sie ihre BeitrĂ¤ge vorbereiten kĂśnnen. Allerdings mĂźssen die Journalisten sich dafĂźr in einem Raum am Hauptsitz der Notenbank befinden, in dem die Kommunikationswege gesperrt werden. Ob diese MaĂ&#x;nahme bisher etwas an den
verdĂ¤chtigen Marktbewegungen geĂ¤ndert hat, wurde nicht bekannt.
Vorsicht beim Onlinebanking Erneut gerĂ¤t das sogenannte mTANVerfahren in die Kritik. Das BKA mahnt zur Vorsicht beim Onlinebanking.
Beim Onlinebanking brauchen Kunden zur Verifizierung ihrer Transaktionen ein Passwort, eine sogenannte TAN. Beim mTANVerfahren werden diese PasswĂśrter den Kunden bei Bedarf aufs Handy geschickt. Bei dieser Methode mahnt das Bundeskriminalamt (BKA) jedoch zur Vorsicht. Denn
mithilfe von manipulierten SmartphoneApps kĂśnnen BetrĂźger die EinmalpasswĂśrter sowie die Zugangsdaten zum Onlinebanking ausspĂ¤hen. Angriffe dieser Art waren nach Angaben des Bundesverbands der Verbraucherzentralen im ersten Quartal 2014 besonders hĂ¤ufig. Die VerbraucherschĂźtzer raten ab vom mTAN-Verfahren und empfehlen den Kauf eines TAN-Generators, mit dem fĂźr jede Transaktion ein individueller SchlĂźsselcode erstellt wird. Wie das BKA allerdings richtigerweise anmerkt, dĂźrfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch dieses Verfahren von Hackern angegriffen wird. FĂźr Verbraucher gilt in jedem Fall: Unter keinen UmstĂ¤nden auf dubiose Apps oder Links hereinfallen und sich auch vor seriĂśs wirkenden Spam-Mails in Acht nehmen!
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden hiermit die AktionĂ¤re unserer Gesellschaft zu der am Dienstag, dem 27. Mai 2014, 10.00 Uhr, im Best Western Palatin Kongresshotel GmbH, 1HMFRSQ@Â&#x2019;D 6HDRKNBGRS@SSjMCDMCDMNQCDMSKHBGDM'@TOSUDQR@LLKTMFDHM
REALTECH AG, Walldorf 6DQSO@OHDQ *DMM -Q  (2(-#$ 
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses mit dem zusammengefassten Lagebericht fĂźr das GeschĂ¤ftsjahr 2013 sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des erlĂ¤uternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach Â§Â§ 289 Abs. 4 und 5, 315 Abs. 4 HGB
Wahl des AbschlussprĂźfers fĂźr das GeschĂ¤ftsjahr 2014
Die vollstĂ¤ndige Einladung einschlieĂ&#x;lich der Tagesordnung mit den BeschlussvorschlĂ¤gen der Verwaltung und den Bedingungen fĂźr die Teilnahme und die AusĂźbung des Stimmrechts einschlieĂ&#x;lich der Stimmrechtsvertretung sowie Hinweisen zu TagesordnungsergĂ¤nzungsverlangen, GegenantrĂ¤gen und WahlvorschlĂ¤gen durch AktionĂ¤re ist im Bundesanzeiger seit dem 14. April 2014 verĂśffentlicht und kann auf der Internetseite der REALTECH AG www.realtech.de unter dem Pfad â&#x20AC;&#x17E;Unternehmen > Investor Relations > Hauptversammlung > Hauptversammlung 2014â&#x20AC;&#x153; eingesehen werden. Die vollstĂ¤ndige Einladung ist auch bei der Anmeldestelle der Gesellschaft, REALTECH AG, c/o Landesbank Baden-WĂźrttemberg, 4027/H Hauptversammlungen, Am Hauptbahnhof 2, D-70173 Stuttgart kostenfrei erhĂ¤ltlich. Des Weiteren kann der vollstĂ¤ndige Text den Mitteilungen gemĂ¤Ă&#x; Â§ 125 AktG entnommen werden. Diese erhalten die AktionĂ¤re depotgefĂźhrter Aktien unaufgefordert von ihren depotfĂźhrenden Kreditinstituten. Letzter Anmeldetag ist Dienstag, der 20. Mai 2014, 24.00 Uhr. AktionĂ¤re haben ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und im Falle von Stammaktien zur AusĂźbung des Stimmrechts nachzuweisen. Der Nachweisstichtag fĂźr depotgefĂźhrte Aktien ist der 06. Mai 2014, 00.00 Uhr MESZ. Walldorf, im April 2014 REALTECH AG Der Vorstand AnlegerPlusNewsâ&#x20AC;&#x201A; 05 01 2014â&#x20AC;&#x192;â&#x20AC;&#x201A; 5â&#x20AC;&#x192;â&#x20AC;&#x201A;
Inflationsrate zieht an
Neu im Prime Standard
Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im April leicht an.
Mit BUWOG und SLM Solutions Group gaben zuletzt zwei Gesellschaften ihr Debüt im Prime Standard.
Der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag im April 2014 um 1,3 % höher als im April 2013. Damit wurde erstmals im laufenden Jahr ein leichter Anstieg der Teuerungsrate festgestellt, denn in den Monaten Januar bis März 2014 verlangsamte sich die Teuerung in Deutschland stetig. Im Vergleich zum Vormonat März 2014 sank der Verbraucherpreisindex im April 2014 um 0,2 %. Den Anstieg der Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr begründet Destatis vor allem mit der Preisentwicklung von Pauschalreisen, die im April 2014 um 10,4 % teurer wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat. Hintergrund dafür ist insbesondere das im Kalenderjahr recht spät gelegene Osterfest.
Seit 28.4.2014 sind die Aktien der österreichischen BUWOG AG (ISIN AT00BUWOG001) im Prime Standard der Börse Frankfurt no-
Die Industrie setzt auf uns.
Waggonvermietung Schienenlogistik
Die Preisentwicklung im Energiebereich ist dagegen weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Preise VTG Aktiengesellschaft hier um 1,3 %, was besonders info@vtg.com  www.vtg.de auf günstige Mineralölprodukte zurückzuführen ist. Nur Strom wurde im Vergleich zum Vorjahr mit 1,8 % teurer. Auch Lebensmittel verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 %. Übertiert. An die Börse kam die BUWOG nicht durchschnittlich stiegen im April 2014 die über ein IPO, sondern als Abspaltung der IMDienstleistungspreise mit 2,3 % gegenüber MOFINANZ AG. Der erste Börsenpreis der dem Vorjahresmonat. Das lag neben den erAktien lag bei 13,0 Euro. Die BUWOG AG ist wähnten Pauschalreisen an erhöhten Preinach eigenen Angaben einer der führenden sen für Glücksspiele und u. a. Friseurleistun- Wohnimmobilien-Komplettanbieter in Östergen sowie Dienstleistungen sozialer reich und Deutschland und verfügt über ein Einrichtungen. Portfolio mit mehr als 53.000 Wohnungen. Als Bauträger errichtete BUWOG bisher mehr Der Verbraucherpreisindex des Statistials 35.000 Wohnungen und ist mit einem schen Bundesamtes wird mithilfe eines vir- Neubauvolumen von rund 700 Wohnungen tuellen Warenkorbs ermittelt, dessen Zu- pro Jahr im Großraum Wien einer der aktivssammensetzung häufig als willkürlich und ten Wohnbauträger und Immobilienentwickunrealistisch kritisiert wird. ler Österreichs.
6 AnlegerPlusNews 05 2014
Die Aktien der SLM Solutions Group AG (ISIN DE000A111338) wurden am 9.5.2014 im Prime Standard emittiert. Der Emissionspreis betrug 18 Euro, der erste Börsenpreis lag bei 18,20 Euro. SLM Solutions ist nach eigenen Angaben ein führender Anbieter im Bereich des sogenannten „3DDrucks“, also metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Entwicklung, Montage und Vertrieb von Maschinen sowie integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting, SLM) und der Vakuum- und Metallgießanlagen. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrtbranche, dem Energiesektor, dem Gesundheitswesen sowie dem Automobilsektor eingesetzt.
Geliefertes Xetra-Gold nicht steuerbar Wichtiges Urteil für Goldanleger: Die Einlösung von Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen gilt nicht als Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Mit Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen erwerben Anleger eine börsengehandelte Anleihe, bei der jeder Anteil ein Gramm Gold verbrieft. Anleger haben im Tausch gegen das Wertpapier einen Anspruch auf die Lieferung des verbrieften Goldes. 2009 hatte ein Anleger Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen erworben und machte im Jahr 2011 mehrmals Gebrauch von seinem Lieferanspruch. Seine Bank – der Auffassung der Finanzverwaltung folgend – wertete die Auslieferung des Goldes als Einkünfte aus Kapitalvermögen und wies daher in der Erträgnisaufstellung entsprechende steuerpflichtige Erträge
aus. Der Anleger klagte dagegen und vertrat die Ansicht, dass lediglich die spätere Veräußerung des Goldes zu einem steuerpflichtigen Gewinn führe, sofern der Verkauf innerhalb der gesetzlichen Haltefrist von einem Jahr erfolge. Das Finanzgericht Münster gab dem Kläger Recht. Denn die Rückgabe der Inhaberschuldverschreibung stelle keine Veräußerung dar, da es an einer Kapitalforderung fehle. Vielmehr führe die Rückgabe der Inhaberschuldverschreibung zum Untergang der Schuldverschreibung, im Gegenzug werde die Emittentin mit der Auslieferung des Goldes von ihrer Leistungsverpflichtung befreit. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache ist allerdings eine Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.
ETF auf deutsche Mid Caps Deka ergänzt das Angebot mit einem ETF auf den deutschen Mid-Cap-Aktienindex MDAX.
Nachdem der Emittent ComStage bereits im April einen ETF auf den MDAX vorstellte, zog der Anbieter Deka nach und präsentierte im Mai den MDAX UCITS ETF (ISIN DE000E FL441). Für Anleger, die an der Wertentwicklung des MDAX teilhaben möchten, ergibt sich damit eine größere Wahlfreiheit. Die Gesamtkostenquote des thesaurierenden Aktienindex-Fonds beträgt 0,30 %. Der Referenzindex MDAX setzt sich aus 50 deutschen sowie überwiegend in Deutschland tätigen ausländischen Unternehmen zusammen, die nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz zu den größten Unternehmen nach den DAX-30-Gesellschaften zählen.
Anlegers Lieblinge Aktien der Commerzbank sowie von Facebook waren im April bei Privatanlegern sehr gefragt.
Wie die auf Privatanleger spezialisierte Wertpapierbörse Tradegate mitteilte, wurden im April 2014 vor allem Aktien der Commerzbank über die Privatanlegerbörse gehandelt, der Umsatz in der Aktie betrug 257 Mio. Euro. Auf den weiteren Plätzen folgen Daimler (233 Mio. Euro), Allianz (155 Mio. Euro) sowie Volkswagen (117 Mio. Euro). International waren Aktien von Facebook (61 Mio. Euro) am gefragtesten, gefolgt von Apple (58 Mio. Euro) und Gazprom ADR (49 Mio. Euro). Insgesamt lag der Tradegate-Orderbuchumsatz im April 2014 bei 4,0 Mrd. Euro (davon 3,7 Mrd. Euro Aktienvolumen), eine Steigerung um 0,9 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahresmonat.
Einkaufserlebnis der Zukunft Das Leben ist nicht nur online
AnlegerPlusNews 05 01 2014 7
Sanofi will Übernahmekarussell fern bleiben
Bild: © Sanofi S.A.
Sanofi S.A. Auf das Übernahmekarussell in der Pharmaindustrie will die Nummer vier der Branche, der französische Konzern Sanofi (ISIN FR0000120578), nicht aufspringen. Doch der Konkurrenzdruck und der starke Euro machen dem Unternehmen zu schaffen.
Der Sanofi-Sitz am Standort Berlin. m ersten Quartal 2014 verdiente das mit 9.000 Mitarbeitern auch in Deutschland stark vertretene Unternehmen unter dem Strich zwar solide 1,5 Mrd. Euro. Doch das waren 3,2 %
weniger als im Vorjahr. Der Umsatz fiel um 2,7 % auf 7,8 Mrd. Euro. Damit blieb der Konzern hinter den Erwartungen der Branche zurück. Vor allem Lieferschwierigkeiten bei Impfstoffen für
Sanofi (ISIN FR0000120578)
Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 20.5.2014: 77,15 Euro
8 AnlegerPlusNews 05 2014
Kinder in Mexiko und China drückten auf das Geschäft. Die Erlöse in dieser Sparte sanken um 4 %. Als Belastung erwies sich auch der starke Euro. Bei konstanten Wechselkursen wäre der Konzernumsatz gestiegen. Erfreulich entwickelte sich das von Frankfurt-Höchst aus gesteuerte Geschäft mit den Diabetes-Medikamenten Lantus und Apidra. Daneben sorgte auch die Biotech-Tochter Genzyme mit ihren Medikamenten für seltene Krankheiten für Schwung. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte die 2011 für knapp 14 Mrd. Euro erworbene Tochter den Umsatz um gut 21 % steigern. Kampf um Marktanteile Doch wie die meisten Konkurrenten muss sich auch Sanofi dem wachsenden Druck
von Generika-Herstellern und rezeptfreien Medikamenten erwehren. In Europa läuft der Patentschutz für Lantus Ende dieses Jahres aus, in den USA im Februar 2015. In der Öffentlichkeit erweckt Vorstandschef Christopher Viehbacher den Eindruck, als ob ihm diese Aussichten keine Sorgen bereiten. „Wir haben einen sehr guten Nachschub an neuen Medikamenten und sehen uns nicht unter Zugzwang“, beruhigte er Ende April anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal. Doch hinter den Kulissen tobt ein erbitterter Kampf um Marktanteile. So wurde auch Sanofi ernsthaftes Interesse an der Übernahme der rezeptfreien Medikamentensparte von Merck & Co nachgesagt, die schließlich vom Leverkusener Bayer-Konzern geschluckt wurde. Die hätte nämlich sehr gut zu seiner Strategie gepasst, den Marktanteil in den Schwellenländern zu erhöhen, wo rezeptfreie Medikamente wegen der geringen Kaufkraft einen hohen Marktanteil besitzen. An der derzeit laufenden Fusions- und Übernahmewelle in der Pharmabranche wollen sich die Franzosen dennoch nicht beteiligen. „Es geschieht gegenwärtig eine Menge in unserem Umfeld. Das bedeutet aber nicht, dass wir unsere Strategie für Zukäufe ändern“, sagte Viehbacher. Entscheidend bei Übernahmen sei der Mehrwert für Aktionäre, so der Sanofi-Chef Viehbacher am Rande der Veröffentlichung der Quartalszahlen Q1 2014. Und weiter: „Ganz ehrlich, wenn ich mir die Preise ansehe, dann klappt das nicht immer.“ Aktie auf Jahressicht im Minus Doch auch ohne teure Übernahmen hat sich die Sanofi-Aktie für mittelfristig orientierte Anleger als Enttäuschung erwiesen. Auf Einjahressicht notiert das Papier deutlich im Minus, von zuletzt rund 8 %. Dennoch empfiehlt eine Mehrheit der Analysten das Papier weiterhin zum Kauf. So hat die Deutsche Bank in einer Studie vom 12.5.2014 ihre Einstufung für Sanofi auf „Buy“ belassen, mit einem Kursziel von 87 Euro. Das entspricht in etwa dem vor einem Jahr erreichten Niveau. Dabei setzt Analyst Mark Clark
vor allem auf die Hoffnung eines wieder erstarkenden Wachstums in den Schwellenländern. Davon werde auch der in diesen Regionen gut vertretene SanofiKonzern profitieren. Derzeit empfehlen 20 Analysten das Papier zum Kauf, 11 raten zum Halten und nur einer stellte den Titel auf Verkauf.
Zu den vorsichtigen Stimmen gehört Goldman Sachs-Analyst Steve Chesnay. Er hat seine Einstufung für Sanofi nach den jüngsten Zahlen auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Stefan Siebert
SIMONA AG Teichweg 16 55606 Kirn
– ISIN DE0007239402 –
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden unsere Aktionäre am Freitag, den 13. Juni 2014, um 11:00 Uhr zur ordentlichen Hauptversammlung in das Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, 55606 Kirn, ein. Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2013 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2013 5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014 Der vollständige Wortlaut der Tagesordnung mit den Vorschlägen zur Beschlussfassung sowie die Teilnahmebedingungen werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Unsere Aktionäre erhalten die ausführliche Tagesordnung über ihre Depotbanken. Den vollständigen Wortlaut der Einladung und die Teilnahmebedingungen ﬁnden Sie auch im Internet unter www.simona.de. Letzter Anmeldetag zur Hauptversammlung ist Freitag, der 06. Juni 2014. Kirn, im Mai 2014 SIMONA AG Der Vorstand
AnlegerPlusNews 05 2014 9
Nebenwerte – Unternehmensmeldungen 01 Sektkellerei Schloss Wachenheim AG Kursziel übertroffen Die Aktie der Sektkellerei Schloss Wachenheim AG (ISIN DE0007229007) ist bereits deutlich über das von uns im November letzten Jahres ausgerufene Kursziel von 12,50 Euro angestiegen. Mit 13,30 Euro steht das Papier des in Trier beheimateten Spirituosenabfüllers derzeit sehr gut da. Die unlängst vorgelegten Neunmonatszahlen zum 31.3.2014 lassen auf weiteren Kursanstieg hoffen. Der Umsatz konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 3,6 % auf 245 Mio. Euro gesteigert werden und das, obwohl der Mengenabsatz mit minus 6 % auf 164 Mio. Flaschen rückläufig war. Grund für die Diskrepanz ist eine Preiserhöhung, die sich aber positiv in Umsatzrendite und Ergebnis bemerkbar machte. So stieg das Vorsteuerergebnis um 6,1 % auf 18,2 Mio. Euro, der Konzernjahresüberschuss kletterte sogar um 7,6 % auf 13, 2 Mio. Euro, die Umsatzrendite liegt somit bei 5,4 % gegenüber 5,2 % im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie liegt bei beachtlichen 1,32 Euro. Die Eigenkapitalquote verbessert sich ebenfalls deutlich und liegt aktuell bei 52,5 % (31.03.13: 47,3 %) Positiver Jahresverlauf avisiert Für das am 30.6.2014 endende Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstand optimistisch. Vor dem Hintergrund einer in Deutschland
Sektkellerei Schloss Wachenheim (ISIN DE0007229007)
Quelle:TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 20.5.2014: 13,21 Euro
10 AnlegerPlusNews 05 2014
weiterhin robusten und in Polen wieder wachsenden Konsumbereitschaft der Verbraucher, aber auch von Produktneueinführungen in allen Teilkonzernen, sollen positive Impulse für die Absätze im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 ausgehen. Zur Stärkung der Marktposition wurden die Werbemaßnahmen für die wichtigsten Marken konzernweit ausgebaut. Die entsprechenden Aufwendungen hierfür liegen um rund 3,5 Mio. Euro über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Dennoch sollen Umsatz und Ergebnis steigen. Aktie weiter interessant Die Neunmonatszahlen haben uns positiv überrascht. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) nach neun Monaten gerade einmal 10. Für das Gesamtjahr erwarten wir ein Ergebnis je Aktie von rund 1,60 Euro. Das KGV läge in diesem Fall bei rund 8. Diese Bewertung ist aus unserer Sicht sehr günstig und lässt Spielraum für deutlich steigende Kurse. Insofern ist die Aktie auch noch für „Neueinsteiger“ interessant. Unser mittelfristiges Kursziel heben wir auf 17 Euro an. Das Stop-Loss-Limit ziehen wir auf 11 Euro nach. Maximilian Fischer
02 Krones AG Im Wachstumstrend Sehr erfreulich entwickelt sich die letztmals im Juli 2013 besprochene Krones AG (ISIN DE0006335003). Der Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik ist gut in das Geschäftsjahr 2014 gestartet, die Aktie erreicht neue Höchststände und nähert sich unserem Kursziel von 73 Euro immer näher an. Von Januar bis März 2014 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % auf 703,0 Mio. Euro. Damit lag das Umsatzplus im Rahmen der saisonalen Erwartungen. Nach einem leicht schwächeren Auftragseingang im vierten Quartal 2013 erhöhte sich die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Krones im Jahresanfangsquartal 2014 wieder deutlich. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres stieg der Auftragseingang um deutliche 7,8 % auf 738,8 Mio. Euro. Zum 31.3.2014 verfügte das Unterneh-
men über einen Auftragsbestand von 1.028,2 Mio. Euro. Auch auf der Ergebnisseite kann Krones überzeugen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 % von 38,9 Mio. Euro auf 43,1 Mio. Euro zu. Damit erwirtschaftete Krones von Januar bis März 2014 eine EBT-Marge von 6,1 % (Vorjahr 5,7 %). Das Konzernergebnis nach Steuern legte im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr sogar um 11,2 % auf 29,9 Mio. Euro zu. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,95 Euro (Vj. 0,89 Euro). Hohe Dividende Neben den erfreulichen Zahlen für das laufende Geschäftsjahr erwartet Krones-Aktionäre nach der am 25. 6.2014 stattfindenden Hauptversammlung noch ein besonderes „Zuckerl“. Nachdem im letzten Jahr vergleichsweise mickrige 0,75 Euro Dividende ausgezahlt wurden, sind es in diesem Jahr 2 Euro je Aktie. Grund für den Ausschüttungssegen ist der Verkauf von eigenen Aktien im letzten Geschäftsjahr, der rund 75 Mio. Euro in die Firmenkasse spülte. Ein Geschäft, das übrigens nur Gewinner kannte: Der Platzierungspreis lag bei 52,55 Euro, sodass sich die Aktienkäufer mittlerweile auch über satte Kursgewinne freuen dürfen, die hohe Ausschüttung in diesem Jahr kommt allen Aktionäre zugute und die deutliche Erhöhung des Free Float sollte die Zugehörigkeit zum MDAX nachhaltig sichern.
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Sebastian Madl arbeitet bei Bilfinger. Er hält den Rasen in der Commerzbank Arena immer in Topform. Weil nach dem Spiel vor dem Spiel ist, muss die eine oder andere Parzelle auch mal ausgewechselt werden. In der dunklen Jahreszeit kommt ein überdimensional großes Solarium ins Spiel: UV-Licht aus 360 Lampen gibt dem Rasen den nötigen Wachstumsschub – so bleibt alles im grünen Bereich. Denn Bilfinger ist verantwortlich für das gesamte Facility- und Event-Management der Arena. www.bilfinger.com
Ausblick positiv Insgesamt prognostiziert Krones auf Basis der Entwicklung der für das Unternehmen relevanten Märkte und den weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2014 ein Umsatzwachstum von 4 %. Vom Preisniveau erwartet Krones nur geringe Unterstützung. Die Ertragskraft soll erneut steigen. So erwartet Krones, dass die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, um 6,2 % liegen wird. Die dritte Zielgröße, den Return on Capital Employed (ROCE), will das Unternehmen 2014 auf mehr als 16 % steigern. 
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Bild: © Mensch und Maschine SE
Krones AG (ISIN DE0006335003)
Quelle:TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 20.5.2014: 68,60 Euro
Aktie halten Krones-Aktionäre können ruhig schlafen. Das Unternehmen ist gesund und gut geführt, der Wachstumstrend ist intakt. Anleger, die unserer Erstempfehlung aus dem Mai 2012 bei Kursen um 43 Euro gefolgt sind, können sich über einen Kursgewinn von über 60 % freuen. Doch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Mittelfristig sehen wir Kurse von 80 Euro und mehr, sodass es sich allemal lohnen sollte, die Aktie zu halten. Das Stop-Loss-Limit ziehen wir auf 60 Euro nach. Maximilian Fischer
03 Mensch und Maschine Software SE Starker Jahresauftakt Anfang des Jahres stellten wir Ihnen erstmals die Aktie der bayerischen Mensch und Maschine Software SE (ISIN DE0006580806) bei einem Kurs von 5,40 Euro vor und wiesen auf die günstigen Bewertungskennziffern hin. Mittlerweile hat sich der Aktienkurs auf 6,20 Euro hochgearbeitet, zudem konnten Anleger in der letzten Woche eine steuerfreie Dividende von 0,20 Euro vereinnahmen. Die Zahlen für das erste Geschäftsquartal bestätigen uns in unserer positiven Einschätzung zur Mensch und Maschine Software AG, die wir in der Ausgabe 1/2014 der AnlegerPlus News abgegeben haben. Der Umsatz belief sich in diesem Zeitraum auf 37,72 Mio. Euro (Vorjahr 37,45 Mio. Euro, +0,7 %), wobei die eigene Software 9,84 Mio. Euro (Vj. 9,16 Mio. Euro, +7,4 %) beitrug und das Systemhaus-Segment 27,88 Mio. Euro (Vj. 28,29 Mio. Euro, -1,5 %). Bei der Software wirkte sich der Wiedereinstieg in die Elektrotechnik-Software ecs-cad positiv aus, während im Systemhaus das Vorjahres-Q1 von einer hohen Nachfrage nach Autodesk-Wartungsverträgen vor Preiserhöhungen geprägt gewesen war. Der Rohertrag kletterte um 4,3 % auf 18,99 Mio. Euro, mit einem Beitrag von 9,22 Mio. Euro aus Software und 9,78 Mio. Euro aus dem Systemhaus-
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Segment. Die Rohertrags-Marge stieg durch den höheren proprietären Anteil (Software und Dienstleistungen) auf 50,4 % (Vj. 48,6%). Das Konzern-EBITDA in Höhe von 3,20 Mio. Euro (Vj. 3,25 Mio. Euro) erreichte damit fast den starken Vorjahreswert und liegt mit 28 % des Jahresziels von 11,5 Mio. Euro voll im Plan. Ambitionierte Ziele für 2014 voll bestätigt Der Vorstandsvorsitzende, Großaktionär und Firmengründer Adi Drotleff bestätigt die ambitionierten 2014er-Ziele. „Nach dem voll planmäßigen Jahresauftakt gehen wir von Umsätzen in der Nähe von 140 Mio. Euro (Vj. 125,83 Mio. Euro) aus. Das EBITDA-Ziel liegt bei 11,5 Mio. Euro (Vj. 7,81 Mio. Euro), beim Nettogewinn sind 5,5 Mio. Euro (Vj. 2,62 Mio. Euro) bzw. etwa 35 Cent pro Aktie (Vj. 17 Cent/ Aktie) anvisiert“, lässt sich Drotleff zitieren. Aktie halten Auch wir trauen dem Unternehmen einiges zu und schätzen, dass die Aussagen Drotleffs eher zu konservativ angesetzt sind. Aus diesem Grund bleiben wir positiv gestimmt für die Entwicklung der Aktie. Das mittelfristige Kursziel beträgt nach wie vor 7,50 Euro, das Stop-Loss-Limit ziehen wir auf 5 Euro nach. Maximilian Fischer
Quelle:TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 20.5.2014: 5,97 Euro
Misch- oder Dividendenfonds? FONDS Dividendenstarke Aktien schlagen den Markt, wird behauptet. Mischfonds dagegen können flexibel investieren, was mehr Sicherheit bieten soll. Mit welcher Strategie liegen Anleger richtig? AnlegerPlus hat zur Klärung der Frage die besten Misch- und Dividendenfonds miteinander verglichen.
in schlagkräftiges Argument für Dividendentitel sind deren hohe Ausschüttungen. Alleine die Rendite aus der Dividendenzahlung liegt bei den meisten Titeln über der von sicheren Staatsanleihen. Die Chance auf weiter steigende Kurse gibt es quasi gratis obendrauf. Mit dieser Sicherheit im Rücken können Anleger die unvermeidlichen Kursschwankungen des Aktien­ marktes etwas gelassener aussitzen. Dennoch bleiben Dividendenfonds reine Aktien­ fonds. Einem Einbruch an der Börse könnten sie sich nicht entziehen, wenngleich ihre Performance möglicherweise etwas besser ist als die allgemeine Marktentwicklung. In Phasen fallender Kurse haben Mischfonds daher die besseren Karten. Laufen­ Aktien schlecht, können sie auf den Renten­ markt ausweichen. Die Konzepte in diesem Segment sind vielfältig. Manche Fonds setzen auf eine feste Aktienquote, andere sind innerhalb bestimmter Bandbreiten sehr flexibel in der Aktiengewichtung. Können Mischfonds diesen Vorteil in der Praxis ausspielen und Anleger tatsächlich vor hohen Wertschwankungen schützen? Welche Einschränkungen bei der Rendite müssen Anleger dafür in Kauf nehmen? Mischfonds vs. Dividendenfonds – der Vergleich Um diese Fragen zu klären, hat Anleger­ Plus einen Vergleich gestartet. Als Vergleichszeitraum haben wir die letzten sechs Jahre herangezogen. Diese Periode ist sowohl von harten Einbrüchen (Finanz­ krise und Staatsschuldenkrise) als auch von starken Bullenmärkten für A ­ ktien gekennzeichnet, sodass beide Fondsgruppen gefordert wurden.
Wichtig war uns, in jeder Kategorie Fonds mit hohen Volumina aufzunehmen, da diese Publikumslieblinge in relativ vielen Depots vertreten sein dürften. Zusätzlich haben wir ein paar kleinere Fonds ausgewählt, deren Ergebnisse es rechtfertigen, einmal etwas mehr ins Rampenlicht gestellt zu werden. Um die Fondsauswahl einigermaßen übersichtlich zu halten, ist der Vergleich auf global anlegende Fonds beschränkt. Phase 1 – Start in der ­Krise Der Vergleichszeitraum beginnt im April 2008 und fällt mitten in die Finanzkrise mit heftigen Kurseinbrüchen am Aktien­markt. Naturgemäß sind die reinen Aktien­fonds –
auch wenn sie auf dividendenstarke Titel setzen – in dieser Phase den Mischfonds unterlegen. Mischfonds haben eben einfach eine geringere Aktienquote und die zuständigen Fondsmanager können mit dem Ausweichen auf Renten die Verluste minimieren. Aber auch bei den Aktienfonds zahlte sich die Dividendenstrategie offenbar aus: Bis auf den Threadneedle Global Equity, der das erste Jahr mit einem Verlust von knapp 34 % beendete, verloren alle Fonds in Phase 1 weniger als der internationale Aktienindex MSCI World Net (-31,3 %). Eine außergewöhnliche Leistung lieferte das Management von Carmignac ab. 
Mischfonds vs. Dividendenfonds – das Ergebnis Die Grafik zeigt, welche durchschnittlichen Renditen die verschiedenen Fonds unter ­welchen durchschnittlichen Wertschwankungen erzielt haben.
Anmerkung: Auswertung vom 1.4.2008 bis zum 31.3.2014
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Der Patrimoine schloss das erste Jahr unseres Vergleiches sogar mit einem Wertzuwachs von 8,8 % ab und ist damit der einzige Fonds mit einem Performancegewinn in unserer Vergleichsgruppe. Phase 2 – die Trendwende­ Ab April 2009 setzte die Erholung an den Finanzmärkten ein. Die Dividendenfonds setzten sich in dieser Phase bis Ende Februar 2011 wieder von den meisten Mischfonds ab. Spitzenreiter war in diesem Zeitraum der Dividendenfonds von Threadneedle. Mit den Dividendenfonds hielt der Mischfonds FvS Multiple Opportunities mit, der jedoch auch eine hohe Aktienquote fahren kann. Erstaunlicher ist, wie gut die Manager von M&G und StarCapital die Bewegungen der Rentenmärkte ausnutzten. Trotz einer auf maximal 20 % begrenzten Aktienquote entwickelten sich der M&G Optimal Income und der StarCap Winbonds+ hervorragend. Letzterer schlug in dieser Phase sogar den Dividendenfonds von DJE. Phase 3 – die Staatsschuldenkrise Ab März 2011 stoppten die Diskussionen um die weltweiten Staatsschulden den Bullen­markt und sorgten bis Ende Septem­ ktien. ber für einen kurzen Einbruch bei A Wieder waren die Dividendenfonds den Märkten stärker ausgeliefert, auch wenn keiner der Fonds so viel nachgab wie der MSCI World. In Phase 3 schlug sich
Mischfonds vs. Dividendenfonds – der Vergleichszeitraum* 5.000 4.500
4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500 Apr. 08
Okt. 08 Apr. 09
Okt. 09 Apr. 10
Okt. 10 Apr. 11
Okt. 11 Apr. 12
Okt. 12 Apr. 13
Okt. 14 Mär. 14
*dargestellt am MSCI World TR-Index | Datenquelle: Thomson Reuters
von den Aktienfonds der DWS Top Dividende am besten. Eine tolle Leistung lieferte Bert Flossbach mit seinem Multiple ­Opportunities ab. Obwohl der Fonds zuvor gleichauf mit den Aktienfonds lief, gelang es ihm, das Kapital der Anleger zu schützen und sogar leicht zu vermehren. Er schloss diesen Zeitraum als Gewinner ab. Phase 4 – weitere Aktienhausse Ab Herbst 2011 erholten sich die Aktienmärkte wieder und setzen ihre Hausse fort. Bis Ende März 2014 konnten sich die vier Dividendenfonds wieder von den Misch­ fonds absetzen. Die Luft an den Rentenmärkten wird langsam dünner. Deshalb dominierten den Wettbewerb bei den Mischfonds der FvS Multiple Opportunities und der BHF Flexible Allocation, die beide Aktien höher gewichten dürfen als ihre Mitstreiter.
Gesamtbetrachtung In den letzten sechs Jahren konnten Anleger mit guten Mischfonds Renditen erzielen, die mit denen der Dividendenfonds auf ­einem Niveau lagen. Dabei mussten sie jedoch deutlich geringere Wertschwankungen in Kauf nehmen (siehe Grafik auf Seite 9). Die absoluten Überflieger waren die beiden Fonds von StarCapital und M&G, die mit einer maximalen Aktienquote von 20 % alle Dividendenfonds hinter sich ließen und dabei ein deutlich geringeres ­Risiko aufwiesen. Ebenfalls den Hut ziehen muss man vor der Leistung des FvS Multiple Opportunities, der die insgesamt beste Wertentwicklung erreichte. Bei einer fast identischen Volatilität erzielte er im Vergleich zum DJE Dividende & Substanz mehr als den dreifachen Wertzuwachs.
Mischfonds vs. Dividendenfonds – die Vergleichsgruppe Fondsname
Performance	Performance	Volatilität
Mischfonds	BGF Global Allocation	LU0171283459	41,7 %	6,0 %	BHF Flexible Allocation FT	LU0319572730	48,9 %	6,9 %	Carmignac Patrimoine A	FR0010135103	39,8 %	5,8 %	FvS Multiple Opportunities R	LU0323578657	90,0 %	11,3 %	M&G Optimal Income	GB00B1VMCY93	83,5 %	10,7 %	Prime Values Income	AT0000973029	30,6 %	4,5 %	StarCap Winbonds+	LU0256567925	72,2 %	9,5 %
8,8 %	7,6 %	6,1 %	11,6 %	6,9 %	4,7 %	7,5 %
26.01.2004	24.09.2007	07.11.1989	23.10.2007	20.04.2007	28.12.1995	13.06.2006
26.180 455 25.260 4.630 20.600 134 295
Dividendenfonds	DJE Dividende & Substanz P	LU0159550150	28,9 %	4,3 %	DWS Top Dividende LD	DE0009848119	43,6 %	6,2 %	JPM Global Dividend A*	LU0329201957	35,1 %	5,1 %	Threadneedle Global Equity* GB00B1Z2NM05	40,1 %	5,8 %
11,9 %	12,8 %	12,7 %	13,6 %
27.01.2003	28.04.2003	28.11.2007	27.06.2007
1.120 10.550 179 1.737
Anmerkung: Daten zur Wertentwicklung/Performance und Volatilität für den 6-Jahres-Zeitraum 1.4.2008 bis 31.3.2014 *Volumenangaben in Mio. US-Dollar | Quelle: FVBS Finanzen FundAnalyzer | Stand 31.3.2014
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Nicht zu unterschätzen sind jedoch auch die Ergebnisse der eher unauffälligen Mischfonds im Vergleich, die sich über alle vier Phasen hinweg relativ kontinuierlich entwickelt haben.
kraften, die zunächst wieder aufgeholt werden mussten. Hätte der Vergleich ein Jahr später begonnen, stünden die Aktienfonds weitaus besser da.
Mischfonds – mehr Ertrag bei geringerem Risiko? Sind Mischfonds demnach die bessere Alternative und bieten mehr Ertrag bei ­ geringerem Risiko? Dieses Ergebnis aus ­ dem Vergleich abzuleiten wäre sicherlich falsch. Denn drei Aspekte haben die scheinbare Überlegenheit der Mischfonds begünstigt:
 Die Auswahl der Fonds erfolgte im Rückblick. Gerade bei Mischfonds ist die Bandbreite der Ergebnisse sehr groß. Hier wurden gezielt die besten Vertreter herausgepickt. Einzelne Manager dieser Fonds handelten sehr aktiv und hatten Erfolg damit. Je größere Wetten man aber eingeht, desto höher ist die Gefahr, auch einmal kräftig danebenzuliegen. Deshalb sei auch vor der Projektion dieser Ergebnisse in die Zukunft gewarnt.
 Zunächst einmal die Auswahl des – frei festgelegten – Beobachtungszeitraums, der das Ergebnis entscheidend beeinflusst. ­Gerade im ersten Jahr mussten die Dividendenfonds sehr harte Einschnitte ver-
 Mischfonds profitierten in den letzten Jahren im Rentenbereich von starken Zinssenkungen, die sich so nicht fortschreiben lassen. Einige nutzten auch den Anstieg des Goldpreises gut für sich aus.
Fazit In starken Hausse-Phasen sind reine Aktien­fonds kaum zu schlagen. Dies gilt auch für sehr lange Zeiträume. Es besteht aber die Gefahr, dass Anleger harte Rückschläge in Krisen nicht durchstehen, verkaufen und den rechtzeitigen Wiedereinstieg verpassen. Mit Mischfonds sind Anleger komfortabler unterwegs und überbrücken solche Phasen leichter. Den richtigen Fondsmanager zu finden ist aber nicht einfach, deshalb ist bei diesen Produkten Streuung angesagt. Aufgrund des fortgeschrittenen Aufschwungs bei Aktien und des mittlerweile­ sehr niedrigen Zinsniveaus müssen die Renditeerwartungen generell herunter­ geschraubt werden. Alexander Rabe Rabe Investmentberatung GmbH
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Die neuen Online-„benker“
Bild: © Tanusha - Fotolia
BENK Die Onlinebank benk möchte „das Smartphone unter den Banken“ sein – mit einem Konzept, das sich dem neuen mobilen Nutzerverhalten anpasst. Trading-Pakete, günstige Dispokredite und sichere Kommunikationsmöglichkeiten sollen die Kunden überzeugen.
„Bank mal anders“ heißt der Slogan von benk, dem neuen Online- und MobileBanking-Angebot der Bank für Investments und Wertpapier AG (biw AG) und der Schwestergesellschaft ViTrade. Mit dem Angebot will die biw AG für die anstehenden Veränderungen des Bankengeschäfts in Zeiten des Booms von Smartphones und sozialen Medi-
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en gerüstet sein. Denn der Trend geht immer mehr zum mobilen Internet und weg vom Desktop-PC. Seit dem Start im Januar 2014 können Anleger in- und ausländische Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, Fonds und Differenzkontrakte (CFDs) über die Plattform benk handeln. Das Besondere daran: Anstatt pro Order zu
zahlen, bietet die Bank Paketpreise an, die ein gewisses Transaktionsvolumen beinhalten. Darüber hinaus bietet benk Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinsen bis zu 0,35 % an, außerdem günstige Konditionen für Dispo- und Lombardkredite. Die biw AG – und damit auch die Tochter benk – ist laut eigenen Angaben Mitglied des
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB), damit seien die Guthaben pro Kunde bis zu einem Betrag von knapp 4,8 Mio. Euro abgesichert. Apps und Online-Tools Mit mobilen Applikationen fürs Smartphone sowie Online-Tools möchte benk ein umfangreiches Spektrum an Finanzdienstleistungen verfügbar machen, das zusammen mit den sich ändernden Kundenbedürfnissen ständig weiterentwickelt werden soll. Mit dem mobilen Programm „benkTRADER“ können Anleger über das Smartphone Wertpapiere und andere Finanzinstrumente handeln. Die App „hebel“ ermöglicht einen einfachen und mobilen Zugang zu verbrieften Hebelzertifikaten. Zur Geldbörse wird das Smartphone mit der App „kesh“ – denn damit lässt sich beim Einkaufen mit dem Mobilgerät bezahlen sowie Geld unkompliziert unter Bekannten transferieren. Ergänzend dazu gibt es Dienstleistungen, die das Angebot der mobilen Bank abrunden sollen. Mit benkMAIL wird ein abgesichertes Mailsystem eingeführt. Ziel ist ein vertraulicher E-Mail-Verkehr, die Mail-Server stehen bei der biw AG und entsprechen den für Banken üblichen Sicherheitsstandards. Verschlüsselung für persönliche Dokumente wird mit benkSAFE angeboten, einem elektronischen Banktresor, zu dem nur der Dokumentinhaber Zugang erhält. Darüber hinaus gibt es einen abgesicherten Online-Terminkalender für benk-Kunden. Und über den benkCHAT können Kunden die Onlinebank-Mitarbeiter einfach erreichen. Fazit Mit den angebotenen Paketpreisen hebt sich benk vom Preismodell der meisten anderen Onlinebanken ab. Das Angebot
ist besonders für aktivere Trader interessant, die beispielsweise für das Inlandspaket bis zu 1.100 Transaktionen verteilt über verschiedene benk-Partner zu einem monatlichen Fixpreis von 24,99 Euro vornehmen können. Für den Handel an ausländischen Börsen oder den Fondshandel müssen jedoch zusätzliche Pakete hinzugebucht werden. Anleger sollten auch nicht vergessen, dass immer noch Handelsplatzgebühren oder andere externe Kosten, wie Fremdkostenpauschalen, anfallen können. Das Festgeld- und Tagesgeldangebot bzw. die angebotene Verzinsung kann
nicht überzeugen, ist aber für den aktiven Trader vermutlich auch nicht das relevante Entscheidungskriterium. Die Pakete, egal ob Preis- oder Zinspakete, haben immer eine Laufzeit von 12 Monaten und müssen unter Einhaltung von relativ kurzen Fristen gekündigt werden, sonst verlängern sie sich automatisch. Das App-Angebot ist derzeit noch überschaubar. Da bleibt es abzuwarten, ob sich genügend Kunden finden, damit die Plattform weitere Apps entwickelt, was nicht zuletzt natürlich auch immer eine Kostenfrage ist.
CropEnergies AG, Mannheim
Wertpapier-Kenn-Nr. A0LAUP ISIN DE 000A0LAUP1
Wir laden unsere Aktionäre ein zu der am Dienstag, 15. Juli 2014, 10:00 Uhr im Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2, 68161 Mannheim, stattﬁndenden ordentlichen Hauptversammlung. Tagesordnung (Kurzfassung) 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts (einschließlich der Erläuterungen zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 und Abs. 5 HGB) für das Geschäftsjahr 2013/14, des gebilligten Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts (einschließlich der Erläuterungen zu den Angaben nach § 315 Abs. 4 HGB) für das Geschäftsjahr 2013/14 und des Berichts des Aufsichtsrats 2. Verwendung des Bilanzgewinns 3. Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013/14 4. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013/14 5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014/15 Hinweise zur Kurzfassung Die Einberufung im Volltext ist im Bundesanzeiger vom 15. Mai 2014 veröffentlicht. Sie ist bei der CropEnergies AG (Investor Relations, Gottlieb-Daimler-Str. 12, 68165 Mannheim) und der Zahlstelle der Deutschen Bank AG kostenfrei auf Anfrage erhältlich sowie unter der Internetadresse http://www.cropenergies.com (Rubrik: Investor Relations/Hauptversammlung) abrufbar. Mannheim, im Mai 2014
DAX – das Ende der Rally? Technische Analyse Der DAX brach im Mai 2013 über sein bisheriges Allzeithoch bei 8.151 Punkten aus und stieg im Anschluss an dieses langfristige Kaufsignal bis 8.557 Punkte an. Nach einer mittelfristigen Korrektur setzte sich der Aufwärtstrend mit dem Bruch des neuen Allzeithochs dynamisch fort und der Index stieg in einer steilen Aufwärtsbewegung bis weit über die 9.000-Punkte-Marke. Erst Ende November kam es nach dem Erreichen einer neuen Rekordmarke bei 9.424 Punkten zu einer spürbaren Korrektur dieser Kaufwelle, die ausgehend von der Unterstützung bei 8.984 Punkten jedoch umgehend wieder in einen neuerlichen Anstieg gewandelt wurde. Mitte Dezember setzte sich der Aufwärtstrend entsprechend fort und trieb den DAX auf ein neues Allzeithoch bei 9.794 Punkten. Mit der Ausbildung dieser Rekordmarke endete der Kaufimpuls und der Index ging ab Februar 2014 in eine mittelfristige Seitwärtsbewegung über. Zunächst fiel der Wert in einer zweigeteilten Abwärtsbewegung ein weiteres Mal an die wichtige Unterstützung bei 8.984 Punkten zurück. Diese Marke wurde von der Käuferseite Mitte März verteidigt und zur Ausbildung einer weiteren Aufwärtsbewegung genutzt. In deren Verlauf brach der DAX über den Widerstand bei 9.620 Punkten aus und konnte nach diesem Kaufsignal in den vergangenen Tagen sogar kurzfristig über das vergangene Allzeithoch ausbrechen und die Rekordmarke auf 9.810 Punkte schrauben. Doch direkt im Anschluss an diesen Ausbruch verließen die Bullen die Kräfte und eine Korrektur an die Haltemarke bei 9.620 Punkte ließ den DAX deutlich zurücksetzen. Ausblick Kurzfristig ist damit zu rechnen, dass sich die Bullen im DAX gegen den leichten Rückgang mit einer Erholung stemmen und den DAX wieder in den Bereich um 9.750 Punkte kaufen können. Anschließend dürfte es jedoch zu einer Gegenbewegung kommen, die den Index bei einem erneuten Bruch der 9.620-Punkte-Marke bis 9.500 Punkte und darunter bis an die
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Haltemarke bei 9.424 Punkten drücken sollte. An dieser Stelle wäre jedoch davon auszugehen, dass der Wert sich stabilisieren kann und eine weitere Aufwärtsbewegung einsetzen dürfte. Bricht der DAX im Anschluss an eine solche Konsolidierung über den Widerstand bei 9.750 Punk-ten aus, wäre ein Kaufsignal gebildet, das zu einem Anstieg über das neue Allzeithoch führen dürfte. Oberhalb von 9.810 Punkten hätte der DAX Aufwärtspotenzial bis 9.850 und 9.880 Punkte. Sollte auch dieser Bereich im weiteren Verlauf überwunden werden, könnte es zu einer Fortsetzung der Rally bis 9.900 Punkte und schließlich bis 9.950 Punkte kommen. Bricht der DAX im Rahmen der laufenden Korrektur dagegen auch unter die Unterstützung bei 9.424 Punkten ein, wäre ein mittelfristiges Verkaufssignal aktiviert. In diesem Fall wäre auch die kurzfristige Aufwärtstrendlinie unterschritten und damit
ein zweifach bärisches Signal gebildet worden. Auf mittlere Sicht dürfte der DAX in der Folge bis 9.193 Punkte einbrechen. Auf diesem Niveau könnte zwar eine weitere mehrtägige Erholung ihren Ausgang finden. Dennoch wäre der Index in diesem Fall wieder tief in den Seitwärtsmarkt der letzten Monate zurückgefallen und damit die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, dass auch die Unterseite dieser übergeordneten Handelsspanne bei 8.984 Punkten einem weiteren Test unterzogen werden könnte.	Thomas May (GodmodeTrader.de)
DAX DAX (ISIN DE0008469008)(ISIN: DE0008469008)
Quelle: Godmode-Charting, 19.05.2014 Quelle: Godmode-Charting, Stand: 19.5.2014
Euro – der Einbruch hinterlässt einen Scherbenhaufen Technische Analyse Das Währungspaar Euro/US-Dollar stieg seit der Verteidigung der Unterstützung bei 1,274 US-Dollar im Juli des letzten Jahres in einer steilen Kaufwelle über die Barrieren bei 1,325 und 1,345 US-Dollar und bildete damit ein mittelfristiges Kaufsignal aus. Im Anschluss zog der Wert weiter nach Norden und erreichte im November des letzten Jahres erstmals den massiven Widerstand bei 1,386 US-Dollar. An dieser Hürde scheiterte der Kaufimpuls und Euro/US-Dollar setzte im Rahmen einer flaggenförmigen Korrektur an die Unterstützung bei 1,345 US-Dollar zurück. An der langfristigen Aufwärtstrendlinie kamen die Käufer jedoch wieder in das Devisenpaar zurück und trieben es in einer weiteren Kaufwelle nach Norden. Mitte März dieses Jahres wurde die 1,386 US-Dollar-Marke schließlich durchbrochen und in der Spitze der Bereich um 1,400 US-Dollar erreicht.
Dollar-Marke nicht nur die Unterstützung unterschritten, sondern auch die Trendwendeformation aktiviert und ein mittelfristiges Verkaufssignal gebildet. In der Folge dürfte das Währungspaar bis 1,355 US-Dollar und darunter bis in den Bereich der wichtigen Haltemarke bei 1,345 US-Dollar ausverkauft werden. Erst an dieser Stelle sollten die Bullen wieder die Chance haben, stabilisierend in das Geschehen einzugreifen und eine mehrtägige Erholung auszulösen. Sollte diese zentrale Unterstützung dagegen gebrochen werden, würde ein weiteres Verkaufssignal gebildet und ein mittelfristiger Kurseinbruch bis 1,325 US-Dollar folgen.
Nach einem Rücklauf an die ehemalige Hürde bei 1,371 US-Dollar versuchten sich die Bullen an einem weiteren Ausbruchsversuch, der allerdings ebenfalls scheiterte. Zwar gelang Intraday ein kurzfristiger Ausbruch über das Hoch bei 1,396 US-Dollar, doch wurde dieser Anstieg umgehend wieder abverkauft. In den vergangenen Tagen setzte eine Verkaufswelle ein, die Euro/US-Dollar direkt unter die Unterstützung bei 1,386 US-Dollar einbrechen ließ. Als in der letzten Woche zudem auch die mittelfristige Aufwärtstrendlinie unterschritten wurde, gab es kein Halten mehr und das Paar brach bis an die Haltemarke bei 1,371 US-Dollar ein.
Sollte es der Käuferseite dagegen wider Erwarten gelingen, die 1,366 US-Dollar-Marke zu verteidigen, wartet bereits bei 1,380 US-Dollar der nächste stärkere Widerstand, der einen weiteren Abwärtsimpuls auslösen könnte. Aktuell würde dagegen erst ein Ausbruch über die Barriere bei 1,386 USDollar für ein Ende der Verkaufswelle und eine weitere mehrtägige Aufwärtsbewegung
Ausblick Die Zukunft des Währungspaares Euro/ US-Dollar hängt aktuell an einem seidenen Faden. Lediglich die kleinere Unterstützung bei 1,366 US-Dollar kann derzeit eine Fortsetzung des starken Kursrutsches noch aufhalten. Gleichzeitig hat sich auf der Oberseite mit dem zweifachen Scheitern an der Barriere bei 1,396 US-Dollar ein bärisches Doppelhoch gebildet, das kurz vor seiner Aktivierung steht. Damit würde bei einem nachhaltigen Bruch der 1,366-US-
sprechen. In diesem Fall würde das Devisenpaar entlang der Unterseite der gebrochenen Aufwärtstrendlinie in Richtung des starken Widerstands bei 1,396 US-Dollar steigen können. Es ist jedoch zweifelhaft, ob diese Kurshürde im dritten Anlauf in Richtung 1,420 US-Dollar überschritten werden kann. Sollte den Bullen ein solcher Ausbruch dennoch gelingen, würde dies ein langfristiges Kaufsignal nach sich ziehen. Ein solch bullischer Ausbruch könnte auf mittlere Sicht sogar einen Anstieg bis in den Kursbereich um 1,450 US-Dollar nach sich ziehen. Thomas May (GodmodeTrader.de)
EUR/USD EUR Referenzkurs (ISIN EU0009652759) (ISIN: EU0009652759)
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Warren Buffetts Suche nach Dividendenwerten Dividendenanalyse Wer den Strategien von Warren Buffett folgt, konnte sich bisher nicht beklagen. Die Investmentlegende hält vor allem Dividendenwerte im Portfolio. Nun ist wieder ein Mega-Deal in der Planung. u den jährlichen Aktionärstreffen von Berkshire Hathaway reisen jedes Jahr über 30.000 begeisterte Anhänger. Die Investmentlegende Warren Buffett steht an der Spitze von Berkshire Hathaway, mit deren Aktie in den letzten Jahren viele Investoren reich geworden sind. Am ersten Maiwochenende war es wieder soweit. Ausnahmezustand in Omaha, der Heimatstadt von Warren Buffett, die im Bundesstaat Nebraska liegt. Die Anleger reisen aus aller Welt an, um Warren Buffett und seinem Kompagnon, Charly Munger, zu huldigen. Zu den größten Werten in seinem Portfolio gehören viele bekannte Dividendenwerte, wie Wells Fargo, Coca-Cola, American Express, IBM, Exxon­Mobil, Wal-Mart Stores oder auch der DAX-Wert Munich­Re. Ein Merkmal gilt für alle Investments: Der 83-jährige Warren Buffett beteiligt sich nur an Firmen, deren Geschäftsmodell er versteht. Warren Buffett baute das Engagement in Dividendenwerte im ersten Quartal weiter aus. So wurden die Aktienpositionen von IBM und Wal-Mart Stores weiter erhöht. Beide Unternehmen haben ihre Ausschüttung in den vergangenen Jahren laufend gesteigert. Neu aufgenommen in sein 106 Mrd. US-Dollar schweres Investmentportfolio hat Buffett den Telekomwert Verizon Communications. Die Amerikaner haben die Dividende in den letzten sieben Jahren regelmäßig erhöht. Die Dividendenrendite liegt bei über 4 %. Auf den jährlichen Aktionärstreffen erhoffen sich viele Fans Informationen über Warren Buffets Ansichten zur aktuellen Börsenlage und vor allem zu seinen geplanten Investments. Berkshire Hathaway hält aktuell über 49 Mrd. US-Dollar an Liquidität. Im letzten Jahr schluckte Buffett das Traditionsunternehmen Heinz für 28 Mrd. US-Dollar, eine der größten Übernahmen in der Lebensmittelbranche. Warren Buffett stellt weitere Übernahme in Aussicht Der berühmte Ketchup-Hersteller entsprach exakt dem Profil einer Wunschübernahme. Heinz verfügt über ein einfaches, klares Geschäftsmodell, das stetige Cashflows ermöglicht. Die Marke ist in aller Welt bekannt und dazu, vor allem in den Schwel-
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lenländern, noch weiter ausbaufähig. Heinz ist übrigens darüber hinaus ein attraktiver Dividendenwert, notiert aber nicht mehr an der Börse. Der Star-Investor stellte auf dem Aktionärstreffen eine erneute Übernahme in Aussicht. Bei der aktuellen Größe von Berkshire Hathaway werde der Kauf großer, gut geführter Unternehmen zu vernünftigen Preisen angestrebt. So sollen dauerhafte Werte für die Investoren geschaffen werden. Schnell kamen als potenzielle Übernahmekandidaten Unternehmen wie der Nahrungsmittelhersteller Kellogg, Kraft und General Mills in den Blickpunkt. Analysten begründeten dies mit dem aktuellen Marktwert der genannten Unternehmen zwischen 15 und 50 Mrd. US-Dollar, einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 20 und einer Eigenkapitalrendite von über 10 %. Bei einer potenziellen Akquisition sei eine erneute Zusammenarbeit mit 3G Capital, wie schon beim Heinz-Deal, sehr wahrscheinlich, so Buffett. Kellogg ist ein potenzieller Übernahmekandidat Die Aktie des Lebensmittelkonzerns Kellogg liegt seit Jahresanfang an der Wall Street mit knapp 10 % im Plus. Die Börsenbewertung beträgt 24 Mrd. US-Dollar. Kellogg zahlt seinen Aktionären aktuell eine Quartalsdividende von 46 US-Cent je Aktie aus. Ab dem dritten Quartal 2014 wird die Dividende um 3 US-Cent bzw. 6,5 % gegenüber dem Vorquartal auf 49 USCent je Aktie angehoben. Die Juni-Ausschüttung ist die 358. Quartalsdividende seit dem Jahr 1925, die der Konzern aus Battle Creek im US-Bundesstaat Michigan an seine Anteilsinhaber ausbezahlt. Kellogg ist der weltweit größte Müslihersteller mit einem Umsatz von 14,8 Mrd. US-Dollar und einem Nettogewinn von 1,8 Mrd. US-Dollar im Jahr 2013. Das Unternehmen wurde 1906 mit 44 Mitarbeitern gegründet. General Mills hat die Dividende in den letzten zehn Jahren 15-mal angehoben Der Lebensmittelkonzern General Mills gab im März 2014 eine Erhöhung der Dividende um 8 % oder 3 US-Cent auf 41 US-Cent je Aktie bekannt. Auf das Jahr hochgerechnet werden 1,64 USDollar Dividende ausbezahlt. Die Dividendenrendite liegt aktu-
ell bei über 3 %. General Mills und die Vorgängergesellschaften des Konzerns zahlen seit 115 Jahren ununterbrochen und ohne Kürzung eine Dividende. Seit 2004 wurde die Dividende 15-mal angehoben. Weltweit ist General Mills der sechstgrößte Lebensmittelkonzern. Zu den Produkten des Konzerns aus Minnesota zählen u. a. Pillsbury Knack & Back, Häagen-Dazs Eiscreme, Cheerios oder auch Old El Paso Mexican. Für das Fiskaljahr 2014 (25.5.2014) wird ein bereinigter Ertrag je Aktie in Höhe von 2,87 – 2,90 US-Dollar erwartet (2013: 2,79 US-Dollar). Mit einem Börsenwert von knapp 33 Mrd. US-Dollar passt auch General Mills in das potenzielle Beuteschema von Warren Buffett. Kraft Foods weist eine hohe Dividendenrendite auf Ein potenzielles Übernahmeziel ist auch der amerikanische Lebensmittelkonzern Kraft Foods Group. Zum 1.10.2012 erfolgte die Aufspaltung des Kraft Food-Konzerns in zwei unabhängige Unternehmen. Das nordamerikanische Lebensmittelgeschäft mit Marken wie Philadelphia, Maxwell House Kaffee oder auch Miracel Whip wird seitdem unter dem Namen Kraft Foods Group geführt.
Im Oktober 2013 wurde die Dividende um 5 % auf den aktuellen Betrag angehoben. Die Aktie liegt an der Wall Street seit Jahresbeginn mit knapp 6 % im Plus. Im Jahr 2013 lag der Umsatz bei 18,3 Mrd. US-Dollar bei einem Ertrag von 1,6 Mrd. US-Dollar. Für viele Investoren macht eine Übernahme von Kraft Foods Sinn, da hier Parallelen zu Heinz bestehen. Hierzu zählt die hohe Dividende, aber auch der Fokus auf den amerikanischen Markt. Obwohl Warren Buffett gerne Unternehmen auswählt, die eine Dividende ausschütten, bleibt für Berkshire Hathaway selbst die Zahlung einer Dividende weiterhin kein Thema. Der Gewinn der Investmentholding lag im letzten Jahr bei 19,5 Mrd. US-Dollar. Im ersten Quartal 2014 fiel der Ertrag um 3,8 % auf 4,71 Mrd. US-Dollar, wie der Konzern Anfang Mai publizierte. Der Börsenwert der Investmentfirma liegt bei über 300 Mrd. US-Dollar und zählt damit nach Marktkapitalisierung zu den teuersten Unternehmen an der Wall Street.
Als zweites Unternehmen werden unter dem Namen Mondelez International Marken wie Oreo, Cadbury, Milka, Trident Kaugummi oder Jacobs Kaffee geführt. Auf das Jahr hochgerechnet schüttet Kraft Foods 2,10 US-Dollar aus. Beim derzeitigen Aktienkurs von 57 US-Dollar liegt die Dividendenrendite damit im Moment bei knapp 3,70 %.
Hinweis: Der Autor hält Aktien von Coca-Cola
Potenzielle Übernahmeziele
Quelle: MyDividends.de, Kurse v. 15. Mai 2014
AnlegerPlusNews 05 2014 21
Die Positionsgröße bestimmen Trading – von 0 auf 100 Im ersten Teil von „Trading – von 0 auf 100“ habe ich erklärt, wie Moneymanagement funktioniert und wie Sie das Chancen-RisikoVerhältnis (CRV) eines Trades bestimmen. Doch wie berechnen Sie die Positionsgröße? Ganz einfach. Nach der allgemeinen Regel, wonach Sie niemals mehr als 1 % ihrer Depotgröße riskieren, wissen Sie bereits Ihren maximal gewollten Verlust. Diesen dividieren Sie danach durch den maximal möglichen Verlust je Aktie. Im Ergebnis erhalten Sie die Stückzahl der zu kaufenden Wertpapiere, die generell abgerundet wird. Nur auf diese Weise erhalten wir eine nachhaltige und rational richtige Positionsgröße. Ein Trade macht in meinen Augen also erst Sinn, wenn das Chancen-Risiko-Verhältnis mindestens 1,5 beträgt. Erst nach Ermitteln dieses CRV kann und soll die eigentliche Positionsgröße und somit der genaue Trade bestimmt werden. Genau diese Weise der rationalen Wertpapiergeldanlage darf ich seit nunmehr 3 Jahren für den Arbeitskreis Börse e.V. an der Universität Mannheim und im Rahmen meiner Tätigkeit für „finaex“
Coachings vermitteln. „finaex“ will entschlossene Anleger an der Hand nehmen und durch verständliche Seminare den Teilnehmern Wissen und die optimale Entscheidungsfindung vermitteln, „Financial Asset Exchange“ eben. Unser Ansporn ist es, der breiten Masse den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu lehren, Vorurteile über Wertpapiere abzubauen und den Fokus statt auf kurzfristige Spekulationsgewinne auf nachhaltige, rationale Entscheidungen zu legen. Der Arbeitskreis Börse und finaex machen es sich somit zur Aufgabe, die Vorurteile der Deutschen gegenüber der Aktienanlage an der Basis durch zielgerichtete Kurse zu bekämpfen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Börsen- und Wertpapierwelt grundsätzlich für jedermann erlernbar ist. Mediales Nachrichtengewitter und fragliches Expertentum erschweren zwar gerne den Einstieg für Anfänger, aber das muss nicht sein. Gordian Braun
Beispielrechnung Betrachten wir die Zahlen aus Beispiel 1 in der letzten Ausgabe. Kursziel: 12 Euro Einstiegskurs: 10 Euro Stop-Loss: 9 Euro Hiernach können wir durch unsere Stop-Loss-Setzung maximal 1 Euro pro Aktie verlieren. Als Nächstes gehen wir von einer Depotgröße in Höhe von 75.768,21 Euro aus. 1 % maximales Risiko pro Trade von 75.768,21 Euro sind 757,6821 Euro. Wir teilen also diese 757,6821 Euro durch den 1 Euro maximalen Verlust je Aktie. 757,6821/1 = 757,68 Stück = 757 zu kaufende Aktien Im vorliegenden Fall würden wir also 757 (nicht 758 Stück, da wir immer abrunden) Aktien der „Beispiel 1 AG“ kaufen. Hätten wir beispielsweise einen Stop-Loss-Abstand von nur 0,60 Euro, so lautet die Rechnung wie folgt: 757,6821/0,60 = 1262,8035 Stück = 1262 zu kaufende Aktien
Über den Autor Gordian Braun ist geschäftsführender Gesellschafter der finaex Coachings GbR (finaex.com) und Referent der Veranstaltungsreihe „Trading – von 0 auf 100“ des Arbeitskreises Börse e.V. an der Universität Mannheim. Als ausgebildeter Finanzassistent und studierter Unternehmensjurist doziert Gordian Braun regelmäßig in großen Veranstaltungen rund um das Thema der rationalen und nachhaltigen Wertpapieranlage. Seine Vision: Auch der Laie soll Trading verstehen und sein Kapital selbstständig verwalten können. Privat tradet Gordian Braun mittelfristige Trendfolgestrategien europäischer Titel. Mehr Informationen zum Arbeitskreis Börse Mannheim e.V. finden Sie unter www.akboerse.de
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Qualität hat ihren Preis FUCHS PETROLUB Viele Anleger träumen von unglaublichen Gewinnbringern im Depot. Bei der FUCHS PETROLUB SE (ISIN DE0005790430) wurde aus Traum Wirklichkeit. In der vergangenen Dekade erfreute der Schmierstoffspezialist seine Aktionäre mit einer Verdreizehnfachung der Marktkapitalisierung.
Einmal mehr gab es von allen Aktionärssprechern auf der Hauptversammlung (HV) am 7.5.2014 in Mannheim Lob für die vorgelegten Zahlen des Geschäftsjahres 2013. Bereits zum fünften Mal in Folge erzielte die Gesellschaft neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis. Ohne den kleinen Rückgang im Krisenjahr 2008 bestünde das letzte Jahrzehnt nur aus Rekorden. Beachtlich ist hierbei die kräftige Verbesserung der Profitabilität in den vergangenen Jahren. Während der Umsatz auf Sicht der vergangenen Dekade um durchschnittlich 6 % per anno wuchs, steigerte FUCHS PETROLUB den Gewinn nach Steuern um durchschnittlich 18,5 %. Entsprechend können sich die Anleger glücklich schätzen, die die FUCHS-Aktien schon länger im Depot haben. Wie der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs in seiner HV-Rede mitteilte, legte die Marktkapitalisierung in den vergangenen 10 Jahren um den Faktor 13 zu. Daneben durften sich die Aktionäre auch noch über jährliche Dividendensteigerungen von durchschnittlich 23 % freuen. Vor diesem Hintergrund waren die lobenden Worte der Aktionäre verständlich.
Investitionsoffensive für weiteres Wachstum Und der Schmierstoffspezialist ruht sich auf seinen Erfolgen nicht aus. In den beiden vergangenen Jahren investierte FUCHS PETROLUB fast 150 Mio. Euro, um das Unternehmen noch besser aufzustellen. Jeweils rund 25 Mio. Euro flossen in den Standort Chicago und in den Neubau eines Werks in Yingkou im Nordosten Chinas. Angesichts der Bedeutung und der Größe des Landes konnte sich der Vorstandsvorsitzende Fuchs zukünftig sogar ein drittes Werk in China vorstellen. Neu hinzu kam ein Werk in Russland. Speziell in diesen drei Ländern sieht der Vorstand in den kommenden Jahren noch deutliches Potenzial für die Gesellschaft. Dazu kommt noch Brasilien. Dort setzt der Konzern mit dem Bau eines Werks ebenfalls auf Wachstum. Am 14.5.2014 schlug FUCHS PETROLUB auch auf der Akquisitionsseite zu. In Südafrika und Australien wurde das Schmierstoffgeschäft von LUBRITENE und LUBRASA erworben. Bei der Akquisition ging es vor allem um
FUCHS PETROLUB St. (ISIN DE0005790430)
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www. traderfox.de / Kurs am 20.5.2014: 67,52 Euro
Produkttechnologie, Kundenstamm und Belegschaft. Umsatzseitig spielt die Übernahme bei Erlösen von rund 15 Mio. Euro keine bedeutende Rolle. Erfreulicher Jahresauftakt Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 setzte FUCHS PETROLUB die Erfolgsgeschichte nahtlos fort. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum trotz negativer Währungseffekte um 3,3 % auf 456,8 Mio. Euro. Die Gesellschaft erzielte ein rein organisches Wachstum von 7,3 % und lag damit über der Prognose für das Gesamtjahr. Zum organischen Wachstum trugen sämtliche Regionen bei. Wachstumstreiber waren der deutsche Heimatmarkt und einmal mehr die Region Asien-Pazifik, Afrika mit dem Motor China. Beim EBIT verzeichnete der Mannheimer Schmierstoffspezialist ein Wachstum von 3,0 % auf 75,6 Mio. Euro. Auch der Quartalsüberschuss stieg um 2,3 % auf 52,8 Mio. Euro entsprechend einem Ergebnis je Vorzugsaktie von 0,76 Euro. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand ebenfalls von einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, womit das nächste Rekordergebnis vor der Tür steht. Zwar kann FUCHS PETROLUB die Wachstumsraten der vergangenen 10 Jahre nicht wiederholen, angesichts der hervorragenden Positionierung und den diversen Wachstumsmaßnahmen spricht aber alles für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. Die von FUCHS PETROLUB an den Tag gelegte Qualität hat sich nun aber auch bereits im nicht mehr günstigen Aktienkurs niedergeschlagen. Thorsten Renner
AnlegerPlusNews 05 2014 23
SdK rät Anleiheinhabern der MIFA AG zur Interessenbündelung Mitteilung Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat am 15.5.2014 bekannt gegeben, dass im Zuge von Untersuchungen durch den Vorstand und Aufsichtsrat festgestellt wurde, dass Jahresabschlüsse der Gesellschaft in den Vorjahren wesentliche falsche Angaben enthalten hatten.
Betroffen hiervon sind laut Aussagen der Gesellschaft die Bilanzposten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse. Aktuelle Erkenntnisse ergeben demnach eine kumulierte Bestandsdifferenz in Höhe von ca. 19 Mio. Euro, die sich aus dem Jahresabschluss 2012 und aus Vorjahren ergibt. Gemeinsam mit dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2013 wird dies laut Angaben der Gesellschaft voraussichtlich zu einem Bilanzverlust in Höhe von ca. 28 Mio. Euro zum 31.12.2013 führen. Dadurch gerät die Gesellschaft aus Sicht der SdK in eine die Existenz bedrohende Situation. Der aktuelle Vorstand der Gesellschaft geht jedoch davon aus, dass das operative Geschäft der Gesellschaft sanierungsfähig ist. Mit dem indischen Fahrradhersteller Hero Cycles Ltd. steht auch bereits ein potenzieller Eigenkapitalgeber bereit. Für die aktuellen Aktionäre (WKN A0B95Y) und die Inhaber der erst 2013 begebenen Anleihe (WKN A1X25B) dürfte eine Sanierung der Gesellschaft jedoch mit erheblichen Verlusten einhergehen. Wie die Gesellschaft in ihrer Mitteilung bereits bekannt gegeben hat, werde aktuell eine Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber vorbereitet. Erfahrungsgemäß ist zu erwarten, dass die Anleger zu finanziellen Zugeständnissen, wie etwa zum Verzicht auf Zinsen oder einem teilweisen Verzicht auf Rückzahlung, aufgefordert werden. Für die Anleger ist es daher nun wichtig, sich möglichst frühzeitig zu organisieren, um somit vereint ihre Interessen im Sanierungsfall vertreten zu können. Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) wird die Anleger hierbei unterstützen und bietet an, diese auf der angekündigten Gläubigerversammlung zu vertreten.
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Ferner ist aus Sicht der SdK zu prüfen, inwieweit Anleiheinhabern und auch Aktionären Schadensersatzforderungen gegenüber den verantwortlichen Personen, zum Beispiel dem ehemaligen Alleinvorstand Herrn Wicht, den Mitgliedern des Aufsichtsrats oder eventuell auch dem Abschlussprüfer der Gesellschaft zustehen. Aufgrund der bereits vonseiten der Gesellschaft eingeräumten fehlerhaften Bilanzen erscheint dies aus Sicht der SdK auf jeden Fall prüfenswert. Die SdK wird daher eine Prüfung von eventuellen Ansprüchen für ihre Mitglieder durch renommierte Fachanwälte vornehmen lassen. Betroffene Anleger können sich unter www.sdk.org/mifa. php für einen kostenlosen Newsletter der SdK registrieren, um weitere Informationen zum Verfahren zu erhalten. Mitglieder der SdK können sich mit Fragen gerne per E-Mail unter info@sdk.org oder Tel. 089 / 20208460 an die SdK wenden.
München, im Mai 2014 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Hinweis: Die SdK hält Aktien und Anleihen der MIFA AG
SdK-Vorstand Hans-Georg Martius gratuliert Volkswagen-CEO Martin Winterkorn.
Volkswagen AG: Das Unternehmen des Jahres 2013 AUSZEICHNUNG Mit insgesamt 16,8 % aller abgegebenen Stimmen hat die Volkswagen AG die von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. zum zweiten Mal durchgeführte Wahl zum „Unternehmen des Jahres“ für sich entschieden.
Mit seinen 12 Konzernmarken und zuletzt fast 200 Mrd. Euro Jahresumsatz will Deutschlands größter Autokonzern weiter durchstarten. Für die Aktionäre hat sich das Investment in den vergangenen Jahren in kräftigen Kursgewinnen und steigenden Dividenden ausgezahlt. Ein wesentlicher Grund, weshalb die Leser von AnlegerPlus und die Mitglieder der SdK die Volkswagen AG aufgrund ihrer hervorragenden Investor-Relations-Arbeit zum Unternehmen des Jahrs 2013 kürten. Unterstützt wurde die Umfrage von der Wertpapierbörse Tradegate Exchange und der Direktbank ING-DiBa. In der kommenden Printausgabe AnlegerPlus 5/2014, die am 7.5.2014 erscheint, erläutert Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch im Interview ausführlich die Aktionärspolitik der Volkswagen AG und die künftigen Ziele im operativen Geschäft. Sie wollen AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger – testen? Dann fordern Sie gleich die aktuelle Ausgabe an unter www. anlegerplus.de/meta/abo-2/schnupperabo
DVB Bank SE Sitz: Frankfurt am Main | Wertpapierkennnummer: 804 550 | ISIN: DE0008045501 Einladung zur Ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2014 Wir laden unsere Aktionäre zur Ordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag, den 12. Juni 2014, um 10.00 Uhr in die Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main, ein. Kurzfassung der Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses (nach HGB) und des Lageberichts der DVB Bank SE für das Geschäftsjahr 2013 mit dem im Lagebericht enthaltenen erläuternden Bericht des Vorstands zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB sowie dem Bericht des Aufsichtsrats Vorlage des gebilligten Konzernabschlusses (nach IFRS) und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2013 mit dem im Konzernlagebericht enthaltenen erläuternden Bericht des Vorstands zu den Angaben nach § 315 Abs. 4 HGB sowie dem Bericht des Aufsichtsrats 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2013 3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
7. Beschlussfassung über die Billigung einer höheren variablen Vergütung gemäß § 25a Abs. 5 Satz 5 KWG 8. Beschlussfassung über die Aufhebung der bestehenden Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG und die Erteilung einer neuen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG 9. Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden Genehmigten Kapitals 2010 und die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2014, Änderung von § 4 Abs. 2 der Satzung 10. Beschlussfassung über die Aufhebung einer bestehenden Ermächtigung und Erteilung einer neuen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen, die Aufhebung des bestehenden Bedingten Kapitals 2010 und die Schaffung eines neuen Bedingten Kapitals 2014, Änderung von § 4 Abs. 3 der Satzung
5. Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014
11. Beschlussfassung über die Änderung der Vergütung des Aufsichtsrats und entsprechende Neufassung von § 19 Abs. 1 und Abs. 2 der Satzung
6. Beschlussfassung über Neuwahlen zum Aufsichtsrat
12. Beschlussfassung über weitere Änderungen der Satzung
Die ausführliche Tagesordnung wurde am Freitag, den 2. Mai 2014, im Bundesanzeiger veröffentlicht und kann unter www.dvbbank.com > Investoren > Hauptversammlung eingesehen werden. Die Tagesordnung wird den Aktionären über die Depotbanken zugesendet oder kann bei der DVB Bank SE, Group Corporate Communications, Elisabeth Winter, Platz der Republik 6, 60325 Frankfurt am Main, angefordert werden. Frankfurt am Main, im April 2014 DVB Bank SE DER VORSTAND
K d S DEPOT Bild: © Fotolia.com
Gute Jahreszahlen unserer Depotwerte Unser Depotwert, die EUROKAI GmbH & Co. KGaA, konnte 2013 unsere Erwartungen übertreffen, die AGROB AG und die Fernheizwerk Neukölln AG legten ebenfalls gute Jahreszahlen im Rahmen unserer Erwartungen vor. Der Terminalbetreiber EUROKAI konnte 2013 mit einem Containerumschlag von 14,2 Mio. TEU (TEU oder Twentyfoot Equivalent ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern) einen neuen Spitzenwert erreichen. Dies wirkte sich sehr positiv auf den Konzernumsatz aus, der sich von 604 Mio. Euro 2012 um 4 % auf 631 Mio. Euro 2013 erhöhte. Der Konzernjahresüberschuss hat sich 2013 mit 61 Mio. Euro gegenüber 2012 mehr als verdoppelt (Vorjahr 28,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie wurde somit gegenüber dem Vorjahr von 1,25 Euro auf 2,96 Euro gesteigert. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und lag ein gutes Stück über unseren Erwartungen. Auch die Dividende, die auf der Hauptversammlung am 11.6.2014 beschlossen werden soll, wurde von 1,00 Euro je Vorzugs- und Stammaktie für das Geschäftsjahr 2012 auf 1,50 Euro für 2013 erhöht. Ursächlich für die erfolgreiche Entwicklung waren vor allem die Containerterminals der Tochtergesellschaften der Contship-
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Gruppe in Südeuropa. Hier profitierte die kleineren Contship Häfen hauptsächlich davon, dass direkte Linienverbindungen zu den Häfen weggefallen sind und mehr Ware von großen europäischen Häfen auf kleineren Schiffen zu den südeuropäischen Häfen transportiert wurde (Transhipment). Aufgrund des derzeitigen Konsolidierungsdrucks innerhalb der Reedereien, den Kunden von EUROKAI, und dem Trend zu immer größeren Schiffen zeigt sich die Gesellschaft weiterhin optimistisch für die eigene Zukunft. Mit dem Betrieb des Terminals am einzigen Tiefseehafen Deutschlands in Wilhelmshaven und der Stärken EUROKAIS im Transhipment dürfte aus unserer Sicht die EUROKAI auch in den kommenden Jahren stärker als die Konkurrenz wachsen. Wir bleiben daher trotz der mittlerweile vorhandenen Kursgewinne von 50 % weiterhin optimistisch gestimmt und halten an unseren EUROKAIAktien fest. Fernheizwerk Neukölln Die Fernheizwerk Neukölln AG hat inzwischen ebenfalls den Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt. Die operative Entwicklung ist aus unserer Sicht insgesamt sehr zufriedenstellend, auch wenn wohl die schlechte Witterung im
vierten Quartal ein neues Rekordergebnis verhindert hat. Die im letzten Jahr aufgestellten Prognosen des Vorstands wurden aber übertroffen. Insgesamt konnte im Jahr 2013 ein Umsatz in Höhe von 30,8 Mio. Euro (Vj. 28,4 Mio. Euro) erzielt werden. Unterm Strich blieb ein Jahresüberschuss in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vj. 4,2 Mio. Euro) übrig. Hauptumsatzträger war immer noch das Wärmegeschäft. Das Fernwärmenetz wurde weiter ausgebaut und innerhalb des bestehenden Netzes konnten neue Kunden gewonnen werden. Daher dürfte auch in Zukunft der Wärmeabsatz weiter steigen. Das höchste Wachstum konnte aber im Bereich der Stromeinspeisung erzielt werden. Hier stieg der Umsatz wegen der Inbetriebnahme von neuen Blockheizkraftwerken von 1,1 Mio. Euro 2012 auf 1,6 Mio. Euro 2013 an. Der Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2013 liegt erneut bei 1,45 Euro Dividende je Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr 2014 rechnet der Vorstand der Fernheizwerk Neukölln AG mit einem Umsatzanstieg in Höhe von rund 8 %, jedoch mit einem geringeren operativen Ergebnis. Aufgrund der erhöhten Anschlusszahl, die für höhere Umsätze sorgen dürfte, und der bisher sehr milden Witterung im Jahresverlauf 2014, die die Marge negativ beeinflussen dürfte, ist diese Prognose aus unserer Sicht auch nachvollziehbar. Insgesamt ist das Fernheizwerk Neukölln aus unserer Sicht weiterhin ein solides Investment mit guten Wachstumschancen. Wir bleiben daher weiter investiert. AGROB mit soliden Zahlen Im Jahr 2013 sind die Umsatzerlöse der AGROB AG auf 10,9 Mio. Euro (Vj. 11,1 Mio. Euro) zurückgegangen. Der Umsatzrückgang von 2,7 % ist zurückzuführen auf die stichtagsbedingt auf 95 % rückläufige Auslastungsquote in den Vermietungskapazitäten der Hauptnutzflächen (Vj. 97 %) sowie auf die spürbare Mietpreisanpassung seit Jahresbeginn 2013 im Rahmen der Mietvertragsverlängerung eines wichtigen Ankermieters, um dessen langfristige Standortbindung zu sichern. Im Vergleich zum Vorjahr wird jedoch ein um 2,4 % erhöhter Jahresüberschuss von 1,6 Mio. Euro ausgewiesen. Dies ist unter anderem auf die rückläu-
figen Zinsbelastungen zurückzuführen. Der gewichtete Durchschnittszinssatz aller Darlehen liegt zum Bilanzstichtag mit 4,45 % unter Vorjahresniveau (12/2012: 4,66 %) und wird sich nach Inkrafttreten der bereits kontrahierten Bedingungsanpassungen der Darlehensverträge weiter auf 4,15 % zum Jahresende 2014 ver-
bessern. Wir rechnen daher mit einem weiteren Anstieg des Jahresüberschusses in den kommenden Jahren, sofern die Nachfrage nach den für die Medienbranche errichteten Immobilien nicht plötzlich einbrechen sollte. Davon gehen wir aktuell nicht aus.
EINLADUNG ZUR HAUPT VERSAMMLUNG ISIN-Nr. DE0007042301 | WKN 704230 Wir laden unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, dem 12. Juni 2014, 10:00 Uhr, in der Jahrhunderthalle Frankfurt, Pfaffenwiese, 65929 Frankfurt am Main, stattfindenden Ordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft ein.
TAG E S O R D N U N G 1.
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 nebst den Lageberichten der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 (jeweils einschließlich der jeweiligen Erläuterungen zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und Abs. 5, 315 Abs. 4 HGB für das Geschäftsjahr 2013) sowie des Berichtes des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
Beschlussfassung über die Herabsetzung des Grundkapitals durch Einziehung von Aktien im vereinfachten Verfahren nach Erwerb durch die Gesellschaft, Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien („Aktienrückkauf 2014“)
Beschlussfassung über eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 6 AktG zum Zwecke der Einziehung („Aktienrückkauf 2015“)
Beschlussfassung über eine Änderung von § 10 der Satzung (Größe und Zusammensetzung des Aufsichtsrats)
Beschlussfassung über eine Änderung von § 14 der Satzung (Vergütung des Aufsichtsrats)
Beschlussfassung über die Begrenzung der erfolgsabhängigen Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2014
Beschlussfassung über die Aufhebung der beschlossenen, aber bisher nicht im Handelsregister eingetragenen Satzungsänderung betreffend § 17 Ziffer 4 erster Unterabsatz der Satzung
Die Einberufung zur Ordentlichen Hauptversammlung mit Tagesordnung wurde im Bundesanzeiger am 5. Mai 2014 im Volltext veröffentlicht. Weitere Informationen zur Hauptversammlung erhalten Sie auf unserer Website www.rhoen-klinikum-ag.com/hv. Bad Neustadt a. d. Saale, im Mai 2014 Der Vorstand
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SdK Realdepot Anzahl	Wertpapier	WKN	Kaufdatum	Kaufkurs	Kaufsumme	in Euro	in Euro
500	100	200 800	8.000	300	350	100	5	50
Essanelle Hair Group	Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.	Fernheizwerk Neukölln AG	AGROB Immobilien AG. Vz.	COLEXON Energy AG	EUROKAI KGaA Vz. K+S AG	Renk AG	Griechenland Strip**	REpower Nachbesserungsrechte
661031	768683	576790	501903	525070	570653	KSAG88	785000	A0LN5U	617703
28.03.2011	13.04.2011	19.10.2011	26.06.2012	31.08.2012	17.06.2013	30.07.2013	10.03.2014	22.07.2011	04.08.2011
8,55	*8,30	30,50	8,20 0,67 19,60 22,72	85,49	*79,40	0,00
4.272,00	8.300,00	6.099,00	6.560,00 5.360,00 5.879,00 7.952,00	8.549,00	3.970,00	0,00
Kurs am 19.5.2014	in Euro
12,20 *11,01	35,20 11,10 0,66 29,40 26,49	90,30	*24,23	0,38
Gesamtwert	19.5.2014	in Euro
6.100,00 11.010,00 7.040,00 8.880,00 5.280,00 8.820,00 9.271,50	9.030,00	1.211,50 19,00
+ 42,8 % + 32,7% + 15,4 % + 35,4 % - 1,5 % + 50,0 %	+ 16,6 % + 5,6 % - 69,5 % –
angefallene Transaktionskosten: 524,93 Euro | Stückzinsen: - 21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.221,71 Euro | Kontostand: 55.297,90 Euro Gesamtdepotwert: 126.181,61 Euro	Depotveränderung: + 26,18%
Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 21 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden. Hinweis: Markus Kienle, Mitglied des SdK Vorstands, sitzt im Aufsichtsrat der COLEXON Energy AG. Korrektur: In der letzten Ausgabe veröffentlichten wir falsche Werte für die RENK AG. Diese sind inzwischen korrigiert.
HV-Termine Mai – Juni Stand: 19.5.2014, ohne Gewähr; eine umfassende HV-Terminliste finden Sie unter www.sdk.org/hauptversammlung.php. SdK Mitglieder können diese auch unter 089 2020846-0 telefonisch anfordern.
Mai 21.05.2014	PAION AG	21.05.2014	Effecten-Spiegel AG	21.05.2014	Shareholder Value AG	21.05.2014	AURELIUS AG
Aachen Düsseldorf Frankfurt/Main Grünwald
21.05.2014	PWO AG	Oberkirch 21.05.2014	SAP AG	21.05.2014	Gladbacher Bank AG	21.05.2014	Aareal Bank AG	21.05.2014	NORMA Group AG
28 AnlegerPlusNews 05 2014
Mannheim Mönchengladbach Wiesbaden Frankfurt/Main
21.05.2014	Mainova AG
21.05.2014	Drillisch AG
21.05.2014	Lotto24 AG	22.05.2014	Salzgitter AG	22.05.2014	Eckert & Ziegler AG	22.05.2014	Deutsche Bank AG	22.05.2014	LANXESS AG	22.05.2014	Bastfaserkontor AG	22.05.2014	Lechwerke AG	22.05.2014	WMF AG	22.05.2014	LEIFHEIT AG	22.05.2014	Amadeus FiRe AG
Hamburg Braunschweig Berlin Frankfurt/Main Köln Berlin Augsburg Stuttgart Nassau/Lahn Frankfurt/Main
22.05.2014	Pfeiffer Vacuum Technology AG	22.05.2014	CyBio AG
Wetzlar Jena
28.05.2014	InVision AG
28.05.2014	EquityStory AG
22.05.2014	HÖFT & WESSEL AG
28.05.2014	Vossloh AG
22.05.2014	AUDI AG
28.05.2014	Bavaria Industriekapital AG
22.05.2014	United Labels AG
Düsseldorf Frankfurt/Main Frankfurt/Main
23.05.2014	Klöckner & Co SE
28.05.2014	SINGULUS TECHNOLOGIES AG
23.05.2014	R. STAHL AG
28.05.2014	Augusta Technologie AG
23.05.2014	MorphoSys AG
28.05.2014	QSC AG
23.05.2014	WILEX AG
30.05.2014	Bremer Lagerhaus-Gesellschaft AG
30.05.2014	Fraport AG
23.05.2014	XING AG	26.05.2014	adesso AG
26.05.2014	Klassik Radio AG
26.05.2014	Asian Bamboo AG
27.05.2014	SMA Solar Technology AG	27.05.2014	Deutsche Post AG	27.05.2014	REALTECH AG
27.05.2014	DIERIG HOLDING AG
27.05.2014	HAHN-Immobilien AG
27.05.2014	TOM TAILOR Holding AG
27.05.2014	Wacker Neuson SE
27.05.2014	zooplus AG
27.05.2014	Porsche SE
27.05.2014	KHD AG
28.05.2014	Grammer AG
28.05.2014	Oldenburgische Landesbank AG	Oldenburg 28.05.2014	HAEMATO AG	28.05.2014	Koenig & Bauer AG	28.05.2014	Phoenix Solar AG	28.05.2014	Wüstenrot & Württembergische AG	28.05.2014	KUKA AG
Berlin Würzburg Fürstenfeldbruck Ludwigsburg Augsburg
28.05.2014	Integrata AG
Köln Bremen Frankfurt/Main
30.05.2014	SolarWorld AG
Kassel Frankfurt/Main
28.05.2014	MEDICLIN AG
(bis 4.6.2014)
03.06.2014	ALBA SE
03.06.2014	SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG
03.06.2014	Nordex SE
03.06.2014	SKW Stahl-Metallurgie Holding AG	03.06.2014	Sixt SE
03.06.2014	Homag Group AG
03.06.2014	Weber & Ott AG
04.06.2014	GELSENWASSER AG
04.06.2014	TOMORROW FOCUS AG	04.06.2014	STADA Arzneimittel AG	04.06.2014	WASGAU Produktions & Handels AG
München Frankfurt/Main Pirmasens
04.06.2014	CEWE STIFT.KGAA Oldenburg 04.06.2014	PNE WIND AG
04.06.2014	GERRY WEBER International AG	04.06.2014	UMS AG
Halle/Westfalen Hamburg
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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Gordian Braun, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Thomas May (BörseGo),Werner W. Rehmet (MyDividends), Thorsten Renner, Harald Rotter, Stefan Siebert Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Antonia Schmid Redaktionsschluss: 20.5.2014 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Technische Analyse: p!xel66@fotolia.com, TinoNeitz@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.
Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1.	Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertent-
Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: 5.	An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6.	An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins-	trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7.	Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8.	An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen
30 AnlegerPlusNews 05 2014
AnlegerPlus News 5/2014
Die neuen AnlegerPlus News sind da! Mit Beiträgen zu Sanofi, Warren Buffett u. v. m.

References: § 289
 § 315
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 § 289
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 § 71
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 § 4
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