Source: http://sl.juris.de/sl/gesamt/RSchulAPO_SL.htm
Timestamp: 2020-05-25 08:33:44+00:00

Document:
2030-80
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen
zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. Januar 2013 (Amtsbl. I S. 27)
Fundstelle: Amtsblatt 1981, S. 697
Geltungsbeginn: 1.2.2013, Geltungsende: 31.12.2020
geändert durch Anlage Nr. 671 zum Gesetz Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 22. September 1994 (Amtsbl. S. 1432)
geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 5. Juli 1996 (Amtsbl. S. 718)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 27. Mai 1997 (Amtsbl. S. 567)
geändert durch Verordnung vom 20. März 2003 (Amtsbl. S. 782, 2064)
geändert durch Verordnung vom 3. Oktober 2004 (Amtsbl. S. 2141)
geändert durch Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122)
mehrfach geändert durch Artikel 9 der Verordnung vom 22. Januar 2013 (Amtsbl. I S. 27)
Auf Grund des § 21 Abs. 1 des Gesetzes Nr. 1084 “Saarländisches Lehrerbildungsgesetz“ vom 12. Juli 1978 (Amtsbl. S. 709), geändert durch Gesetz vom 15. November 1978 (Amtsbl. S. 1045) , sowie des § 20 Abs. 2 des Saarländischen Beamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1979 (Amtsbl. S. 570), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Dezember 1980 (Amtsbl. S. 1081), verordnet der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Einvernehmen mit dem Minister für Inneres und Sport:
§ 2 Grundstruktur der Ausbildung
§ 3 Durchführung des Studiums
§ 5 Aufbau der Prüfung
§ 6 Fächerwahl
§ 7 Prüfungsanforderungen
§ 8 Prüfungsamt und Prüfungsausschüsse
§ 9 Anrechnung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen, Prüfungssplitting
§ 10 Meldung zur Prüfung und Zulassung
§ 11 Freiversuch
§ 12 Anforderungen und Abgabetermin
§ 13 Künstlerische/gestalterische Arbeit
§ 14 Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit
Fachwissenschaftliche Prüfung
§ 16 Zusammensetzung der fachwissenschaftlichen Prüfung
§ 18 Bewertung einer schriftlichen Prüfung
§ 20 Bewertung einer mündlichen Prüfung
§ 21 Anmeldung
§ 22 Durchführung und Bewertung der Prüfung
§ 23 Prüfungsnoten
§ 24 Ergebnis der fachwissenschaftlichen Prüfung (Fachendnoten) und der Prüfung in Erziehungswissenschaft
§ 25 Ergebnis der Ersten Staatsprüfung (Gesamtnote)
§ 26 Mitteilung des Prüfungsergebnisses und Prüfungszeugnis
§ 27 Einsicht in die Prüfungsakte
§ 28 Verhinderung und Säumnis, Aussetzen des Prüfungsverfahrens
§ 29 Ordnungswidriges Verhalten im Rahmen der Prüfung
§ 32 Zulassung zum Vorbereitungsdienst
§ 33 Aufgabe des Vorbereitungsdienstes
§ 34 Leitung der Ausbildung und beamtenrechtliche Stellung
§ 35 Dauer des Vorbereitungsdienstes
§ 36 Zuweisung an das Studienseminar
§ 37 Ausbildungsunterricht, Lehrproben
§ 38 Theoretische Unterweisung
§ 39 Teilnahme am Leben der Schule
§ 40 Zweck der Prüfung
§ 41 Zeitpunkt und Ort der Prüfung
§ 42 Teile der Zweiten Staatsprüfung
§ 43 Prüfungsamt und Prüfungsausschüsse
§ 44 Meldung zur Prüfung und Zulassung
§ 45 Pädagogische Arbeit
§ 46 Bewertung der pädagogischen Arbeit
§ 47 Prüfungslehrproben
§ 48 Bewertung der Prüfungslehrproben (Endnote)
§ 49 Mündliche Prüfung
§ 50 Bewertung der mündlichen Prüfung (Endnote)
§ 51 Ergebnis der Zweiten Staatsprüfung (Gesamtnote)
§ 52 Wiederholung der Prüfung
§ 53 Mitteilung des Prüfungsergebnisses, Einsicht in die Prüfungsakte
§ 54 Verhinderung und Säumnis
§ 55 Ordnungswidriges Verhalten im Rahmen der Prüfung
§ 56 Prüfungszeugnis
§ 57 Beamtenverhältnis nach der Prüfung
Diese Verordnung regelt die Ausbildung und Prüfung der Bewerber/Bewerberinnen für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen.
(1) Die Ausbildung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen gliedert sich in Studium (einschließlich Schulpraktika) und Vorbereitungsdienst. Beide Ausbildungsphasen sind mit dem Ziel wissenschaftlich fundierter Berufsausbildung eng aufeinander bezogen.
(2) Das Studium umfasst
das Studium von mindestens zwei Fächern, die an Gemeinschaftsschulen, Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen in den Klassenstufen 5 bis 10 in dem auf den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses bezogenen Bildungsgang unterrichtet werden, nach Wahl (§ 6),
ein erziehungswissenschaftliches Studium.
Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester; das Studium umfasst am Ausbildungsziel orientierte fachwissenschaftliche Studien sowie die entsprechende Grundlegung der Erziehungswissenschaft und der Fachdidaktiken.
(3) In das Studium werden Schulpraktika einbezogen. Sie dienen der Berufsorientierung der Studierenden und der Stärkung des Bezugs zur Schulpraxis und werden durch geeignete Lehrveranstaltungen der Hochschule vor- und nachbereitet. Die Schulpraktika gliedern sich in ein Orientierungspraktikum während des Grundstudiums und in fachdidaktische Praktika während des Hauptstudiums. Das Zentrum für Lehrerbildung an der Universität des Saarlandes wirkt organisatorisch und beratend mit. Das Nähere wird in einer eigenen Ordnung der Schulpraktika geregelt.
(4) Dauer und Beendigung des Vorbereitungsdienstes richten sich nach den beamtenrechtlichen Vorschriften.
(5) Die Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen wird durch das Bestehen der Ersten Staatsprüfung als Abschluss des Studiums und der Zweiten Staatsprüfung als Abschluss des Vorbereitungsdienstes erworben.
(6) Eine gemäß Absatz 5 erworbene Befähigung wird durch die fachwissenschaftliche Prüfung in einem Zusatzfach erweitert.
(1) Das Studium für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen ist an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen.
Die Erste Staatsprüfung dient der Feststellung, ob der Prüfling die für die Ausübung des Lehramtes an Realschulen und Gesamtschulen erforderliche fachwissenschaftliche, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Qualifikation besitzt.
(1) Die Erste Staatsprüfung besteht aus folgenden Teilen:
einer fachwissenschaftlichen Prüfung in mindestens zwei gewählten Fächern,
einer Prüfung in Erziehungswissenschaft.
Die wissenschaftliche Arbeit ist erster Prüfungsteil.
(2) Die Erste Staatsprüfung kann durch fachwissenschaftliche Prüfungen in Zusatzfächern (§ 6 Abs. 3) erweitert werden.
(1) Als Fächer können gewählt werden:
(2) Das Ministerium für Bildung und Kultur kann in Ausnahmefällen die Wahl eines anderen Unterrichtsfaches zulassen.
(3) Die in Absatz 1 genannten Fächer können als Zusatzfächer gewählt werden. Für Zusatzfächer gilt Absatz 2 entsprechend.
(1) In der wissenschaftlichen Arbeit soll der Prüfling nachweisen, dass er sich in eine wissenschaftliche Fragestellung einarbeiten, über bisherige Ergebnisse der Forschung sein eigenes Urteil bilden und den Gegenstand sachgemäß darstellen kann. Die Arbeit ist über ein Thema aus dem Bereich eines der gewählten Fächer selbstständig anzufertigen.
(2) In den gewählten Fächern hat der Prüfling gemäß den Studienordnungen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen, die zur Erteilung von Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 10 an Gemeinschaftsschulen, Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen in dem auf den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses bezogenen Bildungsgang vorausgesetzt werden.
(3) In der erziehungswissenschaftlichen Prüfung hat der Prüfling nachzuweisen, dass erin den Bereichen gemäß den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) über fundiertes Grundwissen verfügt und dieses auf pädagogische Situationen anwenden kann.
(4) Die näheren Prüfungsanforderungen und die Richtwerte für die Studienaufteilung sind in Anlage 1 enthalten.
(1) Die Erste Staatsprüfung wird vor dem beim Ministerium für Bildung und Kultur eingerichteten Staatlichen Prüfungsamt für das Lehramt an Schulen abgelegt.
(2) Für die Durchführung der Ersten Staatsprüfung werden in das Prüfungsamt Prüfer/Prüferinnen und Beisitzer/ Beisitzerinnen vom Ministerium für Bildung und Kultur berufen. Die Prüfer/Prüferinnen sollen in der Regel Professoren/Professorinnen, in vom Ministerium für Bildung und Kultur zu entscheidenden Ausnahmefällen auch Angehörige des sonstigen Lehrpersonals, im Sinne der saarländischen Hochschulgesetze sein; die Beisit-zer/Beisitzerinnen sollen Lehrkräfte mit der Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 oder einer entsprechenden Befähigung, insbesondere Fachleiter/Fachleiterinnen, sein. Die Beauftragung erfolgt auf zwei Jahre; sie verlängert sich jeweils um weitere zwei Jahre, wenn sie nicht widerrufen wird oder durch Ausscheiden des/der Beauftragten aus dem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis erlischt.
(3) Zur Abnahme einer mündlichen oder künstlerisch-praktischen Prüfung im Rahmen der Ersten Staatsprüfung wird jeweils ein Prüfungsausschuss gebildet, der aus einem/einer Vorsitzenden, mindestens einem/einer von dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes bestimmten Prüfer/Prüferin sowie einem Beisitzer/einer Beisitzerin besteht. Vorsitzender/Vorsitzende eines Prüfungsausschusses ist der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes oder ein Beauftragter/eine Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur. Besteht die mündliche Prüfung eines Faches nach Maßgabe der Prüfungsanforderungen (Anlage 1) aus mehreren Teilen, kann für jeden Teil ein eigener Prüfungsausschuss nach Satz 1 und 2 gebildet werden.
(4) Alle Mitglieder eines Prüfungsausschusses haben gleiches Stimmrecht. Die Entscheidungen werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.
(5) Ein Vertreter/Eine Vertreterin der jeweils zuständigen kirchlichen Oberbehörde wird zu den Prüfungen im Fach Religion eingeladen und kann dabei anwesend sein.
Anrechnung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen, Prüfungssplitting
(1) Studienzeiten und, sofern sie gleichwertig sind, Studienleistungen aus einem anderen Studiengang können in begründeten Fällen angerechnet werden.
(2) Eine vor einem anderen Prüfungsamt abgelegte Prüfung in Erziehungswissenschaft kann anerkannt werden.
(3) Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die ein Fachstudium mit einer sonstigen Staats- oder einer Hochschulprüfung ganz oder teilweise abgeschlossen haben, können Prüfungsleistungen als entsprechende Teile der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen angerechnet werden.
(4) Eine vor einem anderen Prüfungsamt gefertigte wissenschaftliche Arbeit oder vollständig abgelegte fachwissenschaftliche Prüfung in einem nach § 6 zulässigen Prüfungsfach einer Ersten Staatsprüfung, die der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulenentspricht, wird anerkannt und auf die Erste Staatsprüfung angerechnet, wenn das Fach an saarländischen Hochschulen nicht studiert werden kann und zwischen den beteiligten Hochschulen eine Kooperationsvereinbarung besteht (Prüfungssplitting).
(5) Die Entscheidungen gemäß Absatz 1 bis 3 trifft das Ministerium für Bildung und Kultur.
(1) Der Prüfling meldet sich beim Staatlichen Prüfungsamt für das Lehramt an Schulen in der Regel im fünften Semester des Studiums nach dem Ende der Lehrveranstaltungen zur wissenschaftlichen Arbeit (erster Prüfungsteil) und im sechsten Semester des Studiums zu den weiteren Prüfungsteilen gemäß § 5 Abs. 1 zu den in den§§ 15 und 21 festgesetzten Terminen an. § 11 (Freiversuch) bleibt unberührt.
Die Anmeldung zum letzten Prüfungsteil muss innerhalb von zwei Jahren nach Abgabe der wissenschaftlichen Arbeit beim Prüfungsamt erfolgen. Bei einer Fächerkombination mit dem Fach Kunsterziehung oder dem Fach Musik kann die Prüfung im kombinierten Fach bzw. im künstlerischen Fach innerhalb von zwei Jahren nach Bestehen der Prüfung im künstlerischen Fach bzw. im kombinierten Fach abgelegt werden. § 28 gilt entsprechend.
(2) Wer die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, wird zum jeweiligen Prüfungsteil schriftlich zugelassen. Ablehnende Bescheide sind zu begründen.
(3) Zulassungsvoraussetzungen für die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit (erster Prüfungsteil) sind:
der Nachweis eines ordnungsgemäßen fachwissenschaftlichen Studiums von in der Regel fünf Semestern an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen, davon das letzte Semester in der Regel an der Universität des Saarlandes,
die Angabe des Faches und des Prüfers/der Prüferin, bei dem/der der Prüfling die wissenschaftliche Arbeit anzufertigen wünscht.
(4) Zulassungsvoraussetzungen für den fachwissenschaftlichen Prüfungsteil sind:
der Nachweis eines ordnungsgemäßen fachwissenschaftlichen Studiums vonin der Regel sechs Semestern an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen, davon das letzte Semester in der Regel an der Universität des Saarlandes,
der Nachweis des Bestehens des ersten Prüfungsteils (wissenschaftliche Arbeit),
der Nachweis der in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) genannten Prüfungsvoraussetzungen,
der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an den fachdidaktischen Praktika gemäß der Ordnung der Schulpraktika 4 oder der Nachweis vergleichbarer Praktika.
(5) Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung in Erziehungswissenschaft sind:
die Ableistung des vollen erziehungswissenschaftlichen Studiums,
der Nachweis der in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) genannten Prüfungsvoraussetzungen.
(6) Andere als die nach den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) vorzulegenden Leistungsnachweise kann das Ministerium für Bildung und Kultur auf Antrag des Prüflings dann anerkennen, wenn sie eine gleichwertige Leistung belegen. In besonderen Ausnahmefällen kann das Ministerium für Bildung und Kultur auf Antrag vom Nachweis einzelner in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) genannten Prüfungsvoraussetzungen und von dem in Absatz 4 Nr. 4 genannten Nachweis befreien, wenn diese vom Prüfling in zumutbarer Weise nicht zu erbringen sind.
(7) Bei der Anmeldung zum ersten Prüfungsteil (§ 5 Abs. 1) sind folgende Unterlagen einzureichen:
eine Geburtsurkunde, gegebenenfalls eine Heiratsurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunde,
ein eigenhändig unterschriebener Lebenslauf mit Darstellung des Bildungsganges,
ein anerkanntes Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder ein diesem gleichgestelltes Zeugnis in beglaubigter Abschrift,
ein Führungszeugnis aus neuester Zeit,
ein Lichtbild aus neuester Zeit.
Darüber hinaus können eingereicht werden:
Zeugnisse über bereits abgelegte sonstige Prüfungen,
wissenschaftliche Veröffentlichungen des Prüflings,
gegebenenfalls ein Nachweis der Schwerbehinderung.
(8) Sofern Studierende nach Maßgabe der Bestimmungen des § 9 Abs. 4 die fachwissenschaftliche Prüfung in einem Fach vor einem anderen Prüfungsamt abgelegt haben und die Gesamtprüfung vor dem Prüfungsamt des Saarlandes ablegen, können sie zur fachwissenschaftlichen Prüfung in nur einem Fach zugelassen werden. Gleiches gilt, wenn die Gesamtprüfung im Rahmen des Prüfungssplittings vor einem anderen Prüfungsamt abgelegt wird.
(9) Behinderten sind auf Antrag die ihrer Behinderung angemessenen Erleichterungen im Prüfungsverfahren einzuräumen.
(1) Legt ein Prüfling nach ununterbrochenem Studium die Erste Staatsprüfung innerhalb der Regelstudienzeit erstmals vollständig ab und besteht er in den Fachwissenschaften eine oder mehrere schriftliche oder mündliche Prüfungen oder die Prüfung in Erziehungswissenschaft nicht, so gelten die nicht bestandenen Prüfungen als nicht unternommen (Freiversuch). § 19 Abs. 1 bleibt unberührt; für die wissenschaftliche Arbeit wird ein Freiversuch nicht gewährt.
(2) Die mit mindestens „ausreichend“ benoteten Prüfungen können auf Antrag angerechnet werden, wenn die erneute Meldung zum nächsten Prüfungstermin erfolgt.
(3) Bei der Meldung zu den Prüfungsteilen (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 und 3) hat der Prüfling anzugeben, ob die Prüfung als Freiversuch abgelegt werden soll.
(4) Bei Ermittlung der für den Freiversuch maßgeblichen Studiendauer werden Verlängerungen und Unterbrechungen nicht berücksichtigt, soweit sie
durch die Mitwirkung in gesetzlich oder in Ordnungen vorgesehenen Gremien einer Hochschule oder in satzungsgemäßen Organen der Selbstverwaltung der Studierenden an dieser Hochschule oder der Studentenwerke,
durch Krankheit oder andere von den Studierenden nicht zu vertretende Gründe oder
durch Schwangerschaft oder durch Erziehung eines Kindes
bedingt waren. Unberücksichtigt bleibt ferner ein ordnungsgemäßes einschlägiges Auslandsstudium von bis zu zwei Semestern. Den Studierenden obliegt ein entsprechender Nachweis.
(5) Wird ein Täuschungsversuch oder ein ordnungswidriges Verhalten des Prüflings gemäß § 29 geahndet, entfallen die Berechtigungen des Freiversuchs.
(6) Bei einer im Freiversuch bestandenen Ersten Staatsprüfung können mit Ausnahme der wissenschaftlichen Arbeit Prüfungsleistungen einmal zur Notenverbesserung wiederholt werden, wenn eine Meldung zum nächsten Prüfungstermin erfolgt. Wird eine Notenverbesserung nicht erreicht, bleibt die im ersten Prüfungsversuch erzielte Note gültig.
(7) In den Fällen des Prüfungssplittings gilt die Freiversuchsregelung des Landes, vor dessen Prüfungsamt die Gesamtprüfung abgelegt wird.
Anforderungen und Abgabetermin
(1) Der Prüfer/Die Prüferin stellt aus einem in der Regel vom Prüfling gewählten Gebiet das Thema und teilt es dem Prüfungsamt schriftlich mit; das Thema darf dem Prüfling nicht vor der Mitteilung gemäß Satz 4 bekannt gegeben werden. Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes entscheidet über die Annahme des Themas. Er/Sie kann in Zweifelsfällen nach Rücksprache mit dem Prüfer/der Prüferin einen anderen Themenvorschlag verlangen. Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes teilt dem Prüfling das Thema und den Abgabetermin der wissenschaftlichen Arbeit mit.
(2) Das Thema ist so zu begrenzen, dass die Arbeit in einem Zeitraum von drei Monaten selbstständig fertiggestellt werden kann. Auf begründeten Antrag kann der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes nach Einholung einer Stellungnahme des Prüfers/der Prüferin die Frist für die Abgabe um bis zu vier Wochen, in besonderen Fällen um bis zu acht Wochen verlängern; der Antrag ist spätestens zwei Wochen vor Ablauf der Abgabefrist an das Prüfungsamt zu richten. Bei Erkrankung und bei Vorliegen von anderen Gründen, die der Prüfling selbst nicht zu vertreten hat, kann der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes auf Antrag eine Unterbrechung der Abgabefrist gestatten. Versäumt der Prüfling ohne genügende Begründung die Frist zur Abgabe, ist dieser Prüfungsteil nicht bestanden. § 14 Abs. 3 findet entsprechende Anwendung. Ob eine Begründung genügt, entscheidet der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes.
(3) Die wissenschaftliche Arbeit soll in deutscher Sprache in der für wissenschaftliche Publikationen üblichen Form abgefasst werden. Prüflinge in fremdsprachlichen Fächern können die wissenschaftliche Arbeit in der Sprache ihres Faches schreiben. Die Arbeit muss ein ausführliches Verzeichnis der benutzten Quellen und Hilfsmittel enthalten. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen unter Angabe der Quelle als Entlehnung kenntlich gemacht werden. Das Gleiche gilt für beigefügte Zeichnungen, Kartenskizzen, bildliche Darstellungen oder ähnliches. Der Prüfling hat am Schluss der Arbeit die Versicherung abzugeben, dass er die Arbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und sich anderer als der angegebenen Hilfsmittel und Quellen nicht bedient hat. § 29 Abs. 2 und 3 findet Anwendung.
(4) Die wissenschaftliche Arbeit ist in gebundener Form maschinenschriftlich geschrieben und mit Seitenzahlen sowie Inhaltsübersicht versehen abzuliefern. Zwei Exemplare sind dem Prüfungsamt vorzulegen. Der Prüfer/Die Prüferin, der/die das Thema gestellt hat, erhält vom Prüfling ein weiteres Exemplar.
(5) Statt der wissenschaftlichen Arbeit kann eine schriftliche Arbeit, die der Prüfling im Rahmen einer anderen Staats- oder Hochschulprüfung erstellt hat, angenommen werden, sofern diese Arbeit den Erfordernissen gemäß § 7 Abs. 1 entspricht. Die Entscheidung trifft der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes, der/die die Note für die wissenschaftliche Arbeit festsetzt.
(6) Der Prüfling darf die wissenschaftliche Arbeit zu anderen Zwecken in der Regel erst dann verwenden, wenn die Erste Staatsprüfung abgeschlossen und das Prüfungszeugnis ausgestellt ist. Die Prüfungsarbeit bleibt bei den Akten des Prüfungsamtes. Der Verfasser/Die Verfasserin kann auf eigene Kosten Abschriften oder Ablichtungen anfertigen lassen.
Künstlerische/gestalterische Arbeit
(1) Im Fach Kunsterziehung kann wahlweise an die Stelle der wissenschaftlichen Arbeit in den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik eine künstlerische/gestalterische Arbeit treten. Für diese soll dem Prüfling ein Thema gestellt werden, das aus seiner bisherigen Atelierarbeit oder seiner Projektarbeit erwächst. Der künstlerischen/gestalterischen Arbeit sind ein Arbeitsbericht und eine kurze Beschreibung der angefertigten Werke beizufügen. Eine Zweitausfertigung ist mit den Werken unmittelbar dem Prüfer/der Prüferin vorzulegen.
(2) Die künstlerische Arbeit im Fachbereich Kunst oder die gestalterische Arbeit im Fachbereich Design wird mit einer Note gemäß § 23 bewertet. Maßgeblich für die Note der Arbeit im Fachbereich Kunst ist die künstlerische Qualität und Eigenständigkeit der Werke. Die Note für die Arbeit im Fachbereich Design ergibt sich aus der Beurteilung der Qualität, mit der das gestellte Thema gelöst wurde. Die Note ist durch ein Gutachten zu begründen.
(3) Die Bewertung der Präsentation der angefertigten Werke erfolgt im Rahmen der Prüfung in künstlerischer Praxis gemäß Anlage 1, Teilziffer 3.2.1 der Prüfungsvoraussetzungen im Fach Kunsterziehung.
(4) Im Übrigen gelten die §§ 10 und 12 entsprechend.
Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit
(1) Die Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit obliegt dem Prüfer/der Prüferin, der/die das Thema gestellt hat, und einem weiteren Prüfer/einer weiteren Prüferin. Dieser/Diese wird vom Prüfungsamt aus dem Kreis der zuständigen Mitglieder gemäß § 8 Abs. 2 als Zweitkorrektor/Zweitkorrektorin bestellt. Erst- und Zweitkorrektor/Erst- und Zweitkorrektorin erstellen jeweils ein Gutachten. Die sprachliche Darstellung und die Sprachrichtigkeit einschließlich der Rechtschreibung und Zeichensetzung sind mit zu bewerten und bei der Benotung angemessen zu berücksichtigen. Das Ergebnis der Beurteilung wird in einer Note gemäß § 23 zusammengefasst. Das Bewertungsverfahren soll nach sechs Wochen mit der Vorlage der schriftlichen Gutachten abgeschlossen sein.
(2) Bei abweichender Bewertung sollen sich die beiden Korrektoren/Korrektorinnen auf eine gemeinsame Note einigen. Kommt eine Einigung nicht zustande, so setzt der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes im Rahmen der erteilten Prüfungsnoten die endgültige Note fest.
(3) Wird in der wissenschaftlichen Arbeit die Note „ausreichend“ nicht erreicht, ist dieser Prüfungsteil nicht bestanden und dem Prüfling die Bearbeitung eines neuen Themas aufzugeben. Wird auch in der zweiten wissenschaftlichen Arbeit die Note „ausreichend“ nicht erreicht, kann der Prüfling endgültig nicht zu den weiteren Prüfungsteilen zugelassen werden. Die Erste Staatsprüfung gilt als endgültig nicht bestanden, eine Wiederholung ist nicht mehr möglich.
(1) Meldeschluss für die Anmeldung zur fachwissenschaftlichen Prüfung ist in der Regel für den Herbsttermin der 1. März, für den Frühjahrstermin der 1. September des Vorjahres.
(2) In der Anmeldung sind anzugeben:
die Fächer, in denen der Prüfling die Prüfung abzulegen wünscht,
die Prüfer/Prüferinnen, von denen der Prüfling geprüft zu werden wünscht,
die vom Prüfling gewählten Spezialgebiete, soweit solche nach den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) zulässig sind.
Bei der Wahl des Faches Musik gelten die besonderen Bestimmungen der Prüfungsanforderungen (Anlage 1).
(3) Mit der Anmeldung sind die erforderlichen Nachweise gemäß § 10 Abs. 4, die Studienbücher sowie je eine vollständige Aufstellung der absolvierten Lehrveranstaltungen in jedem der gewählten Fächer und der beigefügten Nachweise vorzulegen.
(4) Studierende, die nach Maßgabe der Bestimmungen des § 10 Abs. 8 den fachwissenschaftlichen Prüfungsteil in einem Fach vor einem anderen Prüfungsamt ablegen, melden sich zur fachwissenschaftlichen Prüfung nur in dem an der Universität des Saarlandes studierten Fach an.
Zusammensetzung der fachwissenschaftlichen Prüfung
(1) Die fachwissenschaftliche Prüfung setzt sich zusammen aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung in jedem der gewählten Fächer gemäß § 6 . Die mündliche Prüfung wird jeweils nach der schriftlichen Prüfung in dem betreffenden Fach abgelegt.
(2) Die Zusammensetzung der Prüfung im Fach Kunsterziehung und Musik ergibt sich aus den Prüfungsanforderungen (Anlage 1).
(3) Die Prüfung in den Fächern findet zum selben Prüfungstermin statt. § 10 Abs. 1 Satz 4 bleibt unberührt.
(1) Die schriftliche Prüfung in einem Fach besteht aus einer Arbeit oder mehreren Arbeiten unter Aufsicht (Klausurarbeiten).
(2) Art, Anzahl und Dauer der Klausurarbeiten sowie die Anzahl der Themen (Aufgaben), die zur Wahl gestellt werden, sind in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) festgelegt.
(3) Die Themen (Aufgaben) für die Klausurarbeiten werden auf Vorschlag der zuständigen Prüfer/Prüferinnen von dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes gestellt.
(4) Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes bestellt die Aufsicht Führenden aus dem Kreis der Mitglieder des Prüfungsamtes. Er/Sie teilt dem Prüfling schriftlich den Termin bzw. die Termine für die Klausurarbeiten mit. Die Aufsicht Führenden werden über die erlaubten Hilfsmittel in Kenntnis gesetzt.
(5) Die Aufsicht Führenden weisen zu Beginn jeder Klausurarbeit die Prüflinge auf die Bestimmungen des § 29 hin. Alle Reinschriften, Konzepte und Unterlagen werden amtlich gekennzeichnet. Sie sind am Ende der für die Klausur bestimmten Bearbeitungszeit abzugeben. Liefert der Prüfling die Arbeit nicht innerhalb der vorgesehenen Zeit ab, führt die nicht erbrachte Prüfungsleistung zum Nichtbestehen der betreffenden Prüfung.
(6) Über den Verlauf der schriftlichen Prüfung ist von den Aufsicht Führenden eine Niederschrift zu fertigen und zu unterzeichnen. In diese sind aufzunehmen:
die Namen der Aufsicht Führenden mit Angabe ihrer Aufsichtszeit,
die Namen und Platznummern der Prüflinge (Sitzplan),
ein Vermerk über Beginn und Ende der Arbeitszeit, über die Belehrung gemäß Absatz 5 Satz 1, über eine Unterbrechung der Prüfung unter Angabe der Gründe und über eine vorübergehende Abwesenheit des Prüflings unter Angabe der Zeit,
der Zeitpunkt der Abgabe der einzelnen Klausurarbeiten und
ein Vermerk über besondere Vorkommnisse.
Bewertung einer schriftlichen Prüfung
(1) Die Beurteilung der schriftlichen Prüfung in einem Fach obliegt den Prüfern/Prüferinnen, die die jeweiligen Themen (Aufgaben) vorgeschlagen haben, und vom Prüfungsamt beauftragten Zweitkorrektoren/Zweitkorrektorinnen. Die Beurteilungen werden mit einer Note gemäß § 23 abgeschlossen. Das Bewertungsverfahren soll nach vier Wochen abgeschlossen sein. Bei abweichender Bewertung sollen sich die beiden Korrektoren/Korrektorinnen auf eine gemeinsame Note einigen; kommt eine Einigung nicht zustande, so setzt der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes im Rahmen der erteilten Prüfungsnoten die endgültige Note fest.
Besteht die schriftliche Prüfung in einem Fach nach Maßgabe der Prüfungsanforderungen (Anlage 1) aus mehreren Klausurarbeiten, wird aus ihren Bewertungen ein Durchschnittsergebnis gemäß § 24 Abs. 3 ermittelt. Die Bewertungen haben gleiches Gewicht, soweit in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist.
(2) Die schriftliche Prüfung in einem Fach ist bestanden, wenn ihr Ergebnis bzw. Durchschnittsergebnis mindestens „ausreichend“ lautet und keine Klausurarbeit mit „ungenügend“ bewertet wurde. Für die Fächer Englisch und Französisch gelten die besonderen Bestimmungen in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1).
(3) Mindestens ausreichende schriftliche Prüfungsleistungen können auf Wiederholungsprüfungen angerechnet werden.
(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten für das Fach Kunsterziehung und das Fach Musik nur insoweit, als in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist.
(1) Hat der Prüfling die schriftliche Prüfung eines Faches bestanden, ist er zur mündlichen Prüfung in diesem Fach zugelassen.
(2) In der mündlichen Prüfung soll der Prüfling an den von ihm gemäß den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) gewählten Sachgebieten zeigen, dass er Gegenstand und Methode des Faches kennt und anzuwenden versteht und dass er mit den besonderen Problemen dieser Gebiete vertraut ist.
(3) Die mündliche Prüfung eines Faches dauert in der Regel 45 Minuten, soweit in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist. Jeder Prüfling ist einzeln zu prüfen.
(4) Die Durchführung der mündlichen Prüfung obliegt den Prüfern/Prüferinnen (§ 8 Abs. 2). Der Beisitzer/Die Beisitzerin fertigt die Niederschrift an. Der Beisitzer/Die Beisitzerin ist berechtigt, Fragen zu stellen. Der/Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist befugt, in die Prüfung einzugreifen, Fragen zu stellen und die Berücksichtigung bestimmter Gebiete, die in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) vorgesehen sind, zu verlangen.
(5) In der Niederschrift sind die Note gemäß § 23, die Prüfungsthemen und wichtige Prüfungsfragen festzuhalten. Aus ihr soll zu erkennen sein, mit welchem Ergebnis der Prüfling die Themen behandelt und die Fragen beantwortet hat. Die Niederschrift wird von den an der Prüfung beteiligten Mitgliedern des Prüfungsausschusses unterzeichnet. Sie ist Bestandteil der Prüfungsakten.
(6) Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes kann auf Wunsch des Prüflings bei der Prüfung bis zu drei Mitgliedern der betreffenden Hochschule, ausgenommen Prüflinge desselben Prüfungstermins, die Anwesenheit als Zuhörer/Zuhörerinnen gestatten.
(7) Die Absätze 1 bis 5 gelten für das Fach Kunsterziehung oder das Fach Musik nur insoweit, als in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist.
Bewertung einer mündlichen Prüfung
(1) Die Beurteilung der mündlichen Prüfung in einem Fach obliegt dem Prüfungsausschuss. Die Beurteilung wird mit einer Note gemäß § 23 abgeschlossen. Besteht die mündliche Prüfung eines Faches nach Maßgabe der Prüfungsanforderungen (Anlage 1) aus mehreren Teilen, wird aus den Bewertungen dieser Teile ein Durchschnittsergebnis gemäß § 24 Abs. 3 ermittelt; die Bewertungen haben gleiches Gewicht, soweit in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist.
(2) Die mündliche Prüfung in einem Fach ist bestanden, wenn ihr Ergebnis bzw. Durchschnittsergebnis mindestens „ausreichend“ lautet und kein Prüfungsteil mit „ungenügend“ bewertet wurde, soweit in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist.
(3) Mindestens ausreichende mündliche Prüfungsleistungen können auf Wiederholungsprüfungen angerechnet werden.
(1) Meldeschluss für die Anmeldung zur Prüfung in Erziehungswissenschaft ist in der Regel für den Sommertermin der 1. März, für den Wintertermin der 1. Oktober.
(2) Mit der Anmeldung sind folgende Unterlagen einzureichen:
ein Verzeichnis der Lehrveranstaltungen in Erziehungswissenschaft, an denen der Prüfling teilgenommen hat,
die Nachweise über die in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) genannten Prüfungsvoraussetzungen sowie
die Benennung des Prüfers/der Prüferin, von dem/der der Prüfling mündlich geprüft zu werden wünscht; ein Anspruch auf Zuweisung eines bestimmtem Prüfers/einer bestimmten Prüferin bestehtnicht.
Die Studienbücher sind vorzulegen.
(1) Die Prüfung in Erziehungswissenschaft besteht aus einer mündlichen Prüfung, deren Dauer in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) festgelegt ist. Für die mündliche Prüfung findet § 19 Abs. 4 bis 6 Anwendung.
(2) Die Beurteilung der mündlichen Prüfung obliegt dem Prüfungsausschuss. Sie wird mit einer Note gemäß § 23 abgeschlossen. Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn ihr Ergebnis mindestens „ausreichend“ lautet.
Ergebnis der fachwissenschaftlichen Prüfung (Fachendnoten) und der Prüfung in Erziehungswissenschaft
(1) Ist die mündliche Prüfung eines Faches bestanden, wird das Ergebnis der fachwissenschaftlichen Prüfung in dem betreffenden Fach ermittelt (Fachendnote). Jede Fachendnote wird aus den Bewertungen der schriftlichen Prüfung und der mündlichen Prüfung des betreffenden Faches errechnet. Dabei werden die Bewertungen der schriftlichen Prüfung und der mündlichen Prüfung jeweils im Verhältnis eins zu zwei, bei mehreren Klausurarbeiten im Verhältnis eins zu eins gewichtet. Im Fach Mathematik werden die Bewertungen der schriftlichen Prüfung und der mündlichen Prüfung im Verhältnis zwei zu drei gewichtet. Für die Ermittlung der Fachendnoten im Fach Kunsterziehung, im Fach Musik und im Fach Sport gelten die besonderen Bestimmungen in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1).
(2) Ist die mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaft bestanden, wird die Endnote in Erziehungswissenschaft ermittelt, indem die Note der Zwischenprüfung in Erziehungswissenschaft mit dem Faktor drei, die Durchschnittsnote der ungewichteten Noten der beiden benoteten Scheine aus dem erziehungswissenschaftlichen Hauptstudium gemäß den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) mit dem Faktor zwei und die Note der mündlichen Prüfung mit dem Faktor 15 multipliziert werden und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren geteilt wird. Über das Ergebnis der Prüfung wird auf Antrag eine Bescheinigung nach Anlage 2 ausgestellt.
(3) Die Fachendnote bzw. die Endnote in Erziehungswissenschaft wird jeweils bis auf zwei Dezimalstellen berechnet. Die dritte Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt. Die Note lautet
bei einer Durchschnittspunktzahl von 6,49 bis 3,50.”
Ergebnis der Ersten Staatsprüfung (Gesamtnote)
(1) Aus der Note für die wissenschaftliche Arbeit bzw. für die künstlerische/gestalterische Arbeit im Fach Kunsterziehung, den Fachendnoten in den gewählten Fächern sowie dem Ergebnis der Prüfung in Erziehungswissenschaft wird vom Prüfungsamt die Gesamtnote für die Erste Staatsprüfung in der Form ermittelt, dass die Note für die wissenschaftliche Arbeit bzw. für die künstlerische/gestalterische Arbeit im Fach Kunsterziehung mit dem Faktor für die Fachendnoten in den gewählten Fächern jeweils mit dem Faktor sechs sowie die Note in Erziehungswissenschaft mit dem Faktor drei multipliziert und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren bis auf zwei Dezimalstellen geteilt wird.
(2) Die Gesamtnote für die bestandene Erste Staatsprüfung lautet
mit Auszeichnung bestanden bei einer Durchschnittspunktzahl von 15,00 bis 12,50
gut bestanden bei einer Durchschnittspunktzahl von 12,49 bis 9,50
befriedigend bestanden bei einer Durchschnittspunktzahl von 9,49 bis 6,50
bestanden bei einer Durchschnittspunktzahl von 6,49 bis 3,50
Mitteilung des Prüfungsergebnisses und Prüfungszeugnis
(1) Das Ergebnis der Ersten Staatsprüfung wird dem Prüfling vom Prüfungsamt mitgeteilt. Auf seinen Antrag ist ihm, wenn er die Prüfung bestanden hat, eine vorläufige Bescheinigung über das Ergebnis der Prüfung auszustellen (Anlage 3).
(2) Wer die Prüfung bestanden hat, erhält ein Zeugnis nach Anlage 4 . Eine Zweitausfertigung des Zeugnisses ist zu den Prüfungsakten zu nehmen.
(3) Die Zeugnisse werden von dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes oder einem/einer Beauftragten des Ministeriums für Bildung und Kultur unterschrieben und mit dem Dienstsiegel versehen.
(4) Ist die Prüfung in einem Prüfungsteil oder in einem Teil eines Prüfungsteils oder erstmals in ihrer Gesamtheit nicht bestanden, erhält der Prüfling einen schriftlichen Bescheid, in dem ihm mitgeteilt wird, welche Wiederholungsprüfungen abzulegen sind. Ist die Erste Staatsprüfung endgültig nicht bestanden, erhält der Prüfling eine Bescheinigung nach Anlage 5 .
(5) Rechenfehler sind jederzeit, auch von Amts wegen, vom Prüfungsamt zu berichtigen. Das Datum der Berichtigung ist in den Prüfungsakten zu vermerken. Ein unrichtiges Zeugnis ist durch ein richtiges zu ersetzen.
(1) Der Prüfling hat das Recht, innerhalb eines Jahres nach Mitteilung des Gesamtergebnisses der Prüfung seine vollständige Prüfungsakte beim Prüfungsamt einzusehen.
(2) Wenn die wissenschaftliche Arbeit oder eine schriftliche oder mündliche Prüfung nicht bestanden wurde, hat der Prüfling das Recht, den betreffenden Teil der Prüfungsakte einzusehen.
Verhinderung und Säumnis, Aussetzen des Prüfungsverfahrens
(1) Ist der Prüfling durch Krankheit oder andere von ihm nicht zu vertretende Gründe verhindert, zu einem angegebenen Prüfungstermin zu erscheinen, hat er dies in geeigneter Weise unverzüglich nachzuweisen. Bei Erkrankung ist ein ärztliches Zeugnis vorzulegen; der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes kann die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen. Er/Sie entscheidet, ob eine vom Prüfling nicht zu vertretende Verhinderung vorliegt. Die Prüfung wird an einem vom Prüfungsamt zu bestimmenden Termin fortgesetzt. Bereits erbrachte Prüfungsleistungen werden in der Regel angerechnet.
(2) Versäumt ein Prüfling ohne genügende Entschuldigung einen Prüfungstermin, führt die nicht erbrachte Prüfungsleistung zum Nichtbestehen der betreffenden Prüfung. § 12 Abs. 2 Satz 4 bis 6 bleibt unberührt.
(3) Der Rücktritt von der Prüfung oder einem ihrer Teile ist nicht gestattet.
(4) Das Prüfungsverfahren kann in besonderen Fällen auf Antrag ausgesetzt werden. Die Entscheidung hierüber und über die Bedingungen seiner Fortsetzung trifft der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes.
(1) Versucht ein Prüfling bei der Anfertigung einer Klausurarbeit eine Täuschung, stellt der/die Aufsicht Führende dies fest und berichtet darüber dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes.
Bei grob störendem Verhalten kann ein Prüfling von dem/der Aufsicht Führenden oder von dem/der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses von der weiteren Erbringung der betreffenden Prüfungsleistung ausgeschlossen werden.
(2) Über die Folgen einer Täuschung, eines Täuschungsversuches oder eines sonstigen ordnungswidrigen Verhaltens entscheidet der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes. Er/Sie kann die Wiederholung einzelner oder mehrerer Prüfungsleistungen anordnen und in schweren Fällen die Erste Staatsprüfung für nicht bestanden erklären. Wird die Prüfung für nicht bestanden erklärt, ist eine Wiederholung nur mit Genehmigung des Ministeriums für Bildung und Kultur möglich.
(3) Wird eine schwerwiegende Täuschungshandlung oder ein sonstiges ordnungswidriges Verhalten erst nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses bekannt, kann der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes die Prüfung für ungültig erklären. Die Erste Staatsprüfung gilt in diesem Falle als nicht bestanden. Absatz 2 Satz 3 gilt entsprechend. Die Entscheidung nach Satz 1 kann binnen fünf Jahren nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses, längstens jedoch bis zum Bestehen der Zweiten Staatsprüfung getroffen werden.
(1) Ein Prüfling, der eine schriftliche Prüfung oder eine mündliche Prüfung nicht bestanden hat, kann eine solche Prüfung zum nächsten, spätestens zum übernächsten Termin wiederholen (Teilwiederholungsprüfung).
(2) Besteht ein Prüfling eine Teilwiederholungsprüfung nicht, ist die Erste Staatsprüfung insgesamt nicht bestanden.
(3) Ist die Erste Staatsprüfung nicht bestanden, kann sie einmal wiederholt werden (Gesamtwiederholungsprüfung), und zwar frühestens zum nächsten und spätestens zum übernächsten Termin. Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes entscheidet, welche schon erbrachten Prüfungsleistungen angerechnet werden. Innerhalb der Gesamtwiederholungsprüfung sind keine Teilwiederholungsprüfungen mehr gestattet.
(4) § 14 Abs. 3 bleibt unberührt.
(1) Für die Durchführung der fachwissenschaftlichen Prüfung in einem Zusatzfach gelten die §§ 15 bis 20, 23 bis 30 sinngemäß; § 25 findet keine Anwendung. Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die die Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen bereits erworben haben und nachträglich erweitern, kann der Minister für Bildung und Kultur auf den Nachweis von Studienleistungen teilweise verzichten, wenn für den Erwerb der Lehramtsbefähigung gleichwertige Studienleistungen erbracht wurden oder die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen in Verbindung mit berufspraktischer Tätigkeit in dem gewählten Zusatzfach nachgewiesen wird.
(2) Über die bestandene Erweiterungsprüfung wird ein Zeugnis nach Anlage 6 ausgestellt. Das Zeugnis ist nur in Verbindung mit dem Zeugnis über die Erste Staatsprüfung gültig.
(1) Wer die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen bestanden hat, kann auf seinen Antrag zum Vorbereitungsdienst zugelassen und unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zum Anwärter/zur Anwärterin für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen ernannt werden.
(2) Eine in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland abgelegte Lehramtsprüfung gilt als anerkannt, wenn sie dem Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen entspricht. Im Übrigen kann sie vom Ministerium für Bildung und Kultur anerkannt werden, wenn sie gleichwertig ist und sich im Wesentlichen auf die gleiche Schulform bezieht.
(3) Der Zulassungsantrag ist an das Ministerium für Bildung und Kultur zu richten.
eine Geburtsurkunde, gegebenenfalls eine Heiratsurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunde sowie Geburtsurkunden der Kinder,
das Zeugnis über die Erste Staatsprüfung in beglaubigter Abschrift,
bei Wahl des Faches Religion die kirchliche Unterrichtserlaubnis,
ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis aus neuester Zeit, das die gesundheitliche Tauglichkeit für den Lehrerberuf bescheinigt,
eine Erklärung darüber, ob der Bewerber/die Bewerberin gerichtlich bestraft ist oder gegen ihn/sie ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist,
der Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit oder der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union,
(5) Über den Antrag entscheidet das Ministerium für Bildung und Kultur. Ein ablehnender Bescheid ist zu begründen.
Aufgabe des Vorbereitungsdienstes ist vornehmlich die Vorbereitung auf die Unterrichtspraxis an der Gemeinschaftsschulen, Erweiterten Realschule und der Gesamtschule unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsziele sowie des spezifischen Auftrages des auf den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses bezogenen Bildungsganges dieser Schulformen, aufbauend auf den im Studium erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten. Zur Ausbildung gehört auch eigenverantwortlicher Unterricht.
Leitung der Ausbildung und beamtenrechtliche Stellung
(1) Die Dienstaufsicht über die Ausbildung des Anwärters/der Anwärterin führt der Minister für Bildung und Kultur.
(2) Vorgesetzter/Vorgesetzte des Anwärters/der Anwärterin ist der Leiter/die Leiterin des Studienseminars, dem er/sie zur Ausbildung zugewiesen ist.
(1) Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate. Zeiten einer beruflichen Tätigkeit an einer wissenschaftlichen Hochschule nach Bestehen der Ersten Staatsprüfung können bis zu sechs Monaten auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden, sofern sie mit einer Unterrichtstätigkeit verbunden waren. Zeiten einer sonstigen beruflichen Tätigkeit, die nach der Ersten Staatsprüfung zurückgelegt und für die Ausbildung förderlich sind, können ebenfalls bis zu sechs Monaten auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden. Bei Anwärtern/Anwärterinnen, die nach Ablegung der Ersten Staatsprüfung für die Dauer eines Jahres als Austauschassistent/Austauschassistentin an einer ausländischen Schule tätig waren, kann diese Zeit bis zu sechs Monaten auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden. Die Entscheidung über die Anrechnung trifft der Minister für Bildung und Kultur; verschiedene anrechnungsfähige Zeiten können insgesamt nur bis zur Höchstgrenze von sechs Monaten berücksichtigt werden.
(2) Erreicht der Anwärter/die Anwärterin das Ziel der Ausbildung voraussichtlich nicht, so kann der Minister für Bildung und Kultur auf Antrag des Anwärters/der Anwärterin den Vorbereitungsdienst verlängern.
(3) Während des Vorbereitungsdienstes können Ausbildungsabschnitte an einer dem Studienseminar entsprechenden Einrichtung im Ausland absolviert und angerechnet werden, sofern sie gleichwertig sind. Die Entscheidung hierüber trifft das Ministerium für Bildung und Kultur.
(1) Mit der Zulassung zum Vorbereitungsdienst wird der Anwärter/die Anwärterin dem Studienseminar zur Ausbildung zugewiesen.
(2) Zur Ausbildung in der Didaktik und Methodik seiner/ihrer Fächer wird der Anwärter/die Anwärterin durch den Leiter/die Leiterin des Studienseminars Fachleitern/Fachleiterinnen zugeteilt, die vom Ministerium für Bildung und Kultur bestellt sind.
(3) Der Anwärter/Die Anwärterin soll nach Möglichkeit verschiedene Schulen kennen lernen, ohne dass dadurch die Zuweisung zum Studienseminar und die Zuteilung zu den Fachleitern/Fachleiterinnen aufgehoben wird. Die Fachleiter/Fachleiterinnen informieren sich durch Unterrichtsbesuche über den an anderen Schulen erteilten Unterricht.
(1) Die Ausbildung des Anwärters/der Anwärterin beginnt mit einer halbjährigen Einführung in die Praxis des Unterrichtens. Der Anwärter/Die Anwärterin hospitiert zunächst auf mehreren Klassenstufen, vorwiegend in seinen/ihren Fächern. Außerdem soll er/sie sich mit den Einrichtungen der Schule vertraut machen.
(2) Der Anwärter/Die Anwärterin übernimmt in seinen/ihren Fächern einzelne Unterrichtsstunden unter Aufsicht des Fachleiters/der Fachleiterin. Diese Unterrichtstätigkeit soll sich im Laufe der Ausbildung zu längeren Unterrichtseinheiten steigern, in denen der Anwärter/die Anwärterin im Einvernehmen mit dem Fachleiter/der Fachleiterin auch die Lernerfolgskontrollen übernimmt. Während dieser Zeit soll der Anwärter/die Anwärterin durch Hospitationen bei seinen/ihren Fachleitern/Fachleiterinnen und anderen Anwärtern/Anwärterinnen seine/ihre Einsicht in didaktische und methodische Probleme erweitern und vertiefen. Anwärtern/Anwärterinnen mit einer entsprechenden Fächerverbindung soll die Möglichkeit eingeräumt werden, einen Teil ihres Ausbildungsunterrichts an Schulen mit bilingualem Angebot zu absolvieren.
(3) Die Anwärter/Anwärterinnen sind in den audiovisuellen Medien auszubilden. Auch sollen sie lernen, Sendungen des Schulfunks und des Schulfernsehens für den Unterricht zu nutzen und auszuwerten. In Fachsitzungen sollen sie nicht nur mit der technischen Handhabung dieser Medien vertraut gemacht werden, sondern vor allem die didaktisch-methodischen Möglichkeiten kennen lernen sowie eine vertiefte theoretische Begründung für den Einsatz erhalten. Die Medienausbildung erstreckt sich auf eine informationstechnische Grundausbildung, die außer den Lernzielen der informationstechnischen Grundbildung den Einsatz und die Einübung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien im Unterricht der einzelnen Fächer einbezieht.
(4) Zum Ausbildungsunterricht gehören Hospitationen, Unterricht unter Aufsicht und nach Abschluss des Einführungshalbjahres eigenverantwortlicher Unterricht. Der Ausbildungsunterricht umfasst während der gesamten Ausbildungszeit 16 Stunden pro Woche. Der eigenverantwortliche Unterricht beträgt für die Dauer eines vollen Schuljahres 10 Wochenstunden. Dieser eigenverantwortliche Unterricht ist fester Bestandteil der Unterrichtsverteilung der Schule, an der der Anwärter/die Anwärterin eingesetzt ist. Im Rahmen seiner Ausbildung kann dem Anwärter/der Anwärterin im dem Ausbildungshalbjahr, in dem er/sie nicht mit eigenverantwortlichem Unterricht eingesetzt ist, Unterrichtsvertretung in einem Umfang übertragen werden, der die besonderen Belastungen seiner/ihrer Ausbildung berücksichtigt. Der Anwärter/Die Anwärterin soll in seinen/ihren Unterrichtsfächern bis zum Ende seiner/ihrer Ausbildung Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Klassenstufen des auf den mittleren Bildungsabschluss bezogenen Bildungsgangs unterrichtet haben. Der Leiter/Die Leiterin des Studienseminars und die Fachleiter/Fachleiterinnen haben sich durch Unterrichtsbesuche vom Ausbildungsstand der Anwärter/Anwärterinnen zu überzeugen; die Fachleiter/Fachleiterinnen führen darüber hinaus im eigenverantwortlichen Unterricht der ihnen zugewiesenen Anwärter/Anwärterinnen unangekündigte Unterrichtsbesuche durch, die mit dem Anwärter/der Anwärterin besprochen und entsprechend § 23 benotet werden; die Noten werden dem Anwärter/der Anwärterin bekannt gegeben.
(5) Bis zum Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres hält der Anwärter/die Anwärterin mindestens zwei Lehrproben in jedem seiner/ihrer Fächer. Zu jeder Lehrprobe ist ein schriftlicher Entwurf auszuarbeiten, der in einer hinreichenden Zahl von Ausfertigungen mindestens zwei Tage vor dem Tag der Lehrprobe abzugeben ist. An der Lehrprobe nehmen der zuständige Fachleiter/die zuständige Fachleiterin, die Fachlehrkraft und der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein Vertreter/eine Vertreterin teil, der/die nicht zugleich zuständiger Fachleiter/zuständige Fachleiterin ist. Ebenso sollen die übrigen Anwärter/Anwärterinnen des betreffenden Faches anwesend sein. An die Lehrprobe schließt sich ihre Besprechung und Beurteilung in diesem Teilnehmerkreis an. Hierbei führt der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein Vertreter/eine Vertreterin den Vorsitz. Besprechung und Beurteilung der Lehrprobe werden von dem/der Vorsitzenden im Einvernehmen mit dem Fachleiter/der Fachleiterin in einer Note entsprechend§ 23 zusammengefasst. Die Note wird dem Anwärter/der Anwärterin bekannt gegeben. Der Entwurf der Lehrprobe sowie die Niederschrift über ihre Besprechung und Beurteilung verbleiben bis zum Ausbildungsende beim Studienseminar.
(6) Die Lehrproben des letzten Ausbildungshalbjahres sind die Prüfungslehrproben. Für sie gilt § 47 .
(1) In regelmäßigen Seminarsitzungen, die der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein anderes Mitglied der Seminarleitung wöchentlich oder als Blockveranstaltung abhält, sollen allgemeine pädagogische Fragen, die sich im Unterricht oder im Leben der Schule ergeben, besprochen werden. Der Leiter/Die Leiterin des Studienseminars kann im Einvernehmen mit dem Minister für Bildung und Kultur zur Behandlung spezieller Fragen Fachreferenten/Fachreferentinnen hinzuziehen. In den Sitzungen soll an das erziehungswissenschaftliche Studium angeknüpft werden. Gegenstand der Sitzungen sollen allgemeine Unterrichtslehre, Pädagogik, besonders in ihrem Bezug zur heutigen Schul- und Erziehungswirklichkeit, Sozialpädagogik, Fragen der Suchtprävention, pädagogisch relevante Gebiete der Psychologie und der Soziologie, Fragen der europäischen Dimension des Unterrichts sowie Themen der Bildungspolitik und der Schulreform sein. In die allgemeine und fachliche Unterweisung sind auch Fragen der Koedukation, der Integration von Behinderten und von Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, sowie fächerübergreifende Aspekte der Erziehung einzubeziehen, so z.B. die Medienerziehung, die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, die Gesundheitserziehung, die Sexualerziehung, die Friedenserziehung, die Verkehrserziehung. Der Anwärter/Die Anwärterin soll außerdem mit allen dienstlichen Obliegenheiten einer Lehrkraft, mit dem Aufbau der Schulverwaltung und den wichtigsten schulrechtlichen Bestimmungen vertraut gemacht werden; dazu gehören auch der Dienstverkehr mit den Vorgesetzten und der Schulaufsichtsbehörde sowie die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten.
(2) Unter dem Vorsitz der Fachleiter/Fachleiterinnen finden wöchentlich für die einzelnen Fächer zweistündige Fachsitzungen statt. In ihnen werden die Anwärter/Anwärterinnen in die Didaktik und Methodik ihrer Fächer eingeführt. Die Ausbildungsgegenstände der Fachsitzungen werden durch den Minister für Bildung und Kultur durch Richtlinien festgelegt.
(3) Besichtigungen sind, soweit sie dem Ausbildungsziel dienen, in den Ausbildungsplan einzubeziehen.
(1) Der Anwärter/Die Anwärterin soll bei Veranstaltungen der Schule, an der er/sie Ausbildungsunterricht erteilt, mitwirken. Er/Sie soll einmal während des Vorbereitungsdienstes an einer mehrtägigen außerunterrichtlichen Schulveranstaltung teilnehmen.
(2) Die Teilnahme des Anwärters/der Anwärterin an Konferenzen der Ausbildungsschule richtet sich nach den Vorschriften des Schulmitbestimmungsgesetzes. Der Anwärter/Die Anwärterin soll an der Durchführung der Abschlussprüfung zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses teilnehmen.
Die Zweite Staatsprüfung dient der Feststellung, ob der Anwärter/die Anwärterin nach seinen/ihren fachlichen Kenntnissen und Kompetenzen sowie seiner/ihrer pädagogischen Eignung die für den Berufseintritt notwendigen Qualifikationen besitzt.
(1) Die Zweite Staatsprüfung wird am Ende des Vorbereitungsdienstes abgelegt. Bereits im letzten Ausbildungshalbjahr hat der Anwärter/die Anwärterin zum festgesetzten Zeitpunkt die pädagogische Arbeit abzuliefern und sich den Prüfungslehrproben zu unterziehen.
(2) Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes legt auf Vorschlag des Leiters/der Leiterin des Studienseminars den Prüfungsplan für die Prüfungslehrproben und die mündlichen Prüfungen fest.
(3) § 10 Abs. 9 gilt entsprechend.
Die Zweite Staatsprüfung umfasst Prüfungen im unterrichtspraktischen, im fachdidaktisch-fachmethodischen und im erziehungswissenschaftlichen Bereich. Sie besteht aus der pädagogischen Arbeit, Prüfungslehrproben und der mündlichen Prüfung. Die mündliche Prüfung gliedert sich in einen pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teil und in je einen fachdidaktisch-fachmethodischen Teil der Unterrichtsfächer des Anwärters/der Anwärterin.
(2) Zur Abnahme einer Prüfungslehrprobe einschließlich des fachdidaktisch-fachmethodischen Teils der mündlichen Prüfung des betreffenden Faches und zur Abnahme des pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teils der mündlichen Prüfung wird von dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes jeweils ein Prüfungsausschuss gebildet. Vorsitzender/Vorsitzende ist der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes oder ein Beauftragter/eine Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur. Der/Die Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur soll ein Schulaufsichtsbeamter/eine Schulaufsichtsbeamtin mit der Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen oder einer entsprechenden Befähigung oder ein Schulleiter/eine Schulleiterin mit einer solchen Befähigung sein.
dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars, dem der Anwärter/die Anwärterin zugewiesen ist, oder einem Vertreter/einer Vertreterin,
dem Fachleiter/der Fachleiterin, dem/der der Anwärter/die Anwärterin zugewiesen ist, und einem weiteren Fachleiter/einer weiteren Fachleiterin des zu prüfenden Faches; für die Abnahme des pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teils der mündlichen Prüfung treten an die Stelle der Fachleiter/Fachleiterinnen die Fachreferenten/Fachreferentinnen für Psychologie und für Schul-, Schulverwaltungs- und Dienstrecht.
Wird der Leiter/die Leiterin des Studienseminars zum/zur Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt, entfällt die Anwesenheit des Vertreters/der Vertreterin gemäß Satz 4 Nr. 2. Ist für das zu prüfende Fach kein zweiter Fachleiter/keine zweite Fachleiterin vorhanden, tritt an dessen/deren Stelle ein Beauftragter/eine Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur mit der Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen oder einer entsprechenden Befähigung für das betreffende Fach.
§ 8 Abs. 4 findet Anwendung.
(3) Ein Vertreter/Eine Vertreterin der jeweils zuständigen kirchlichen Oberbehörde wird zu der Prüfungslehrprobe einschließlich des fachdidaktisch-fachmethodischen Teils der mündlichen Prüfung im Fach Religion eingeladen und kann dabei anwesend sein.
(1) Der Anwärter/Die Anwärterin muss sich spätestens zu Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres zur Zweiten Staatsprüfung melden. Die Meldung ist auf dem Dienstweg an das Prüfungsamt zu richten.
(2) Der Meldung sind von dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars, dem der Anwärter/die Anwärterin zu diesem Zeitpunkt zugewiesen ist, beizufügen:
ein von dem Leiter/der Leiterin der Schule, an der der Anwärter/die Anwärterin den überwiegenden Teil seines/ihres eigenverantwortlichen Unterrichts erteilt hat, zu erstellender Bericht über die erzieherische und unterrichtliche Leistung des Anwärters/der Anwärterin an der Schule,
je ein Gutachten der zuständigen Fachleiter/Fachleiterinnen über die Eignung und fachliche Leistung des Anwärters/der Anwärterin, das mit einer Vornote entsprechend § 23 endet, die aufgrund der Leistungen des Anwärters/der Anwärterin in dem betreffenden Fach während des Vorbereitungsdienstes im Einvernehmen mit dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars festzusetzen ist,
ein von dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars zu erstellender allgemeiner Bewährungsbericht; in diesem Bericht sind auch das dienstliche Verhalten des Anwärters/der Anwärterin, seine/ihre Mitarbeit im Studienseminar, seine/ihre Belastbarkeit, Kooperationsbereitschaft, Innovationsbereitschaft, Beratungsfähigkeit und Medienkompetenz gebührend zu berücksichtigen; er schließt mit einer Feststellung über die Eignung des Anwärters/der Anwärterin für den Lehrerberuf.
Bei der Festsetzung der Vornoten und im Bewährungsbericht des Leiters/der Leiterin des Studienseminars ist auf der Grundlage des Schulleiterberichts gemäß Satz 1 Nr. 1 und der Unterrichtsbesuche gemäß § 37 Abs. 4 Satz 7 die pädagogische Leistung des Anwärters/der Anwärterin im eigenverantwortlichen Unterricht besonders zu berücksichtigen.
(3) Der Anwärter/Die Anwärterin ist zur Zweiten Staatsprüfung zugelassen, wenn die Vornoten der beiden Fachleitergutachten mindestens „ausreichend” lauten und der Seminarleiter/die Seminarleiterin die Eignung des Anwärters/der Anwärterin festgestellt hat. Aus den Vornoten (Punktzahlen) wird entsprechend § 24 Abs. 3 eine Zulassungsnote ermittelt, wobei jede Vornote das gleiche Gewicht erhält. Legt ein Prüfling die Zweite Staatsprüfung in Zusatzfächern ab, werden zur Errechnung der Zulassungsnote die Vornoten für die beiden Erstfächer jeweils mit dem Faktor zwei, die Vornoten für die Zusatzfächer jeweils mit dem Faktor eins multipliziert und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren geteilt. Die Gutachten und Vornoten, der Schulleiterbericht und der Bewährungsbericht sind dem Anwärter/der Anwärterin auf Antrag zu eröffnen.
(4) In der Meldung zur Zweiten Staatsprüfung ist von dem Anwärter/der Anwärterin das Thema der pädagogischen Arbeit anzugeben. Der Meldung ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Kursus in erster Hilfe sowie an einem Medienkurs beizufügen.
(1) Der Anwärter/Die Anwärterin kann das Thema der pädagogischen Arbeit im Einvernehmen mit dem zuständigen Fachleiter/der zuständigen Fachleiterin und dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars selbst wählen. Das Thema ist der Fachdidaktik und Fachmethodik eines seiner/ihrer Unterrichtsfächer zu entnehmenund soll Bezug zu einer von ihm/ihr selbst durchgeführten Unterrichtsreihe haben. Fächerübergreifende Themen sind möglich. In der pädagogischen Arbeit soll der Anwärter/die Anwärterin nachweisen, dass er/sie wissenschaftlich und praxisbezogen arbeiten, didaktisch und pädagogisch reflektieren sowie sachgerecht darstellen kann. Das Thema ist so zu begrenzen, dass die Arbeit in einem Zeitraum von drei Monaten fertiggestellt werden kann. Sie soll eine Länge von 50 Seiten nicht überschreiten. § 12 Abs. 3 findet Anwendung.
(2) Der Anwärter/Die Anwärterin hat die pädagogische Arbeit dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars zu dem von diesem/dieser festgesetzten Termin in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Auf begründeten Antrag kann der Leiter/die Leiterin des Studienseminars die Frist zur Abgabe der Arbeit um bis zu vier Wochen verlängern. Versäumt der Anwärter/die Anwärterin ohne genügende Begründung die Frist zur Abgabe, ist dieser Prüfungsteil nicht bestanden. § 46 Abs. 3 findet entsprechende Anwendung. Ob eine Begründung genügt, entscheidet der Leiter/die Leiterin des Studienseminars.
Bewertung der pädagogischen Arbeit
(1) Die Beurteilung der pädagogischen Arbeit erfolgt durch den zuständigen Fachleiter/die zuständige Fachleiterin und einen Zweitkorrektor/eine Zweitkorrektorin. Dieser/Diese wird vom Prüfungsamt auf Vorschlag des Leiters/der Leiterin des Studienseminars bestellt. Erst- und Zweitkorrektor/Erst- und Zweitkorrektorin erstellen jeweils ein Gutachten. Die sprachliche Darstellung und die Sprachrichtigkeit einschließlich der Rechtschreibung und Zeichensetzung sind mit zu bewerten und bei der Benotung angemessen zu berücksichtigen. Das Ergebnis der Beurteilung wird in einer Note gemäß § 23 zusammengefasst.
(3) Wird in der pädagogischen Arbeit die Note „ausreichend“ nicht erreicht, ist dieser Prüfungsteil nicht bestanden und dem Anwärter/der Anwärterin die Bearbeitung eines neuen Themas aufzugeben. Wird bei der Wiederholung die Note „ausreichend“ nicht erreicht, ist die Zweite Staatsprüfung insgesamt nicht bestanden.
(1) Der Anwärter/Die Anwärterin hat in den Fächern seiner/ihrer Ersten Staatsprüfung, in denen er/sie die Lehrbefähigung anstrebt, je eine Lehrprobe zu halten. Mit seiner/ihrer Zustimmung kann hierbei bis zu zwei Anwärtern/Anwärterinnen desselben Studienseminars die Anwesenheit gestattet werden. Die Lehrkraft, die den Anwärter/die Anwärterin in dem Fach betreut hat, auf das sich die Lehrprobe bezieht, sowie der Schulleiter/die Schulleiterin können bei der Prüfungslehrprobe anwesend sein.
(2) Das Lehrprobenthema wird von dem zuständigen Fachleiter/der zuständigen Fachleiterin im Einvernehmen mit dem Leiter/der Leiterin des betreffenden Studienseminars festgelegt und dem Anwärter/der Anwärterin eine Woche vor dem Termin der Abgabe des Entwurfs der Lehrprobe schriftlich mitgeteilt.
(3) Der Anwärter/Die Anwärterin übergibt mindestens zwei Tage vor dem Termin der Lehrprobe dem Leiter/der Leiterin des Studienseminars den schriftlichen Entwurf der Lehrprobe in einer hinreichenden Zahl von Ausfertigungen. Der Termin der Abgabe wird von der Seminarleitung mitgeteilt. Für den Entwurf der Lehrprobe findet § 12 Abs. 3 entsprechende Anwendung. Wird der Lehrprobenentwurf nicht fristgerecht abgegeben, gilt § 45 Abs. 2 Satz 3 und 5 entsprechend.
(4) Legt ein Anwärter/eine Anwärterin die Prüfung in Zusatzfächern ab, entfällt die Prüfungslehrprobe in dem Fach, in dem die pädagogische Arbeit geschrieben wird.”
(1) Im Anschluss an jede Lehrprobe berät der Prüfungsausschuss über die Lehrprobe und bewertet sie mit einer Note gemäß § 23 . Vor der Beratung kann der Anwärter/die Anwärterin vor dem Prüfungsausschuss eine Stellungnahme zu seiner/ihrer Lehrprobe abgeben. Über die Beratung und Bewertung wird eine Niederschrift aufgenommen.
(2) Eine Lehrprobe ist bestanden, wenn ihre Bewertung gemäß Absatz 1 mindestens „ausreichend“ lautet. Ein mangelhaftes Lehrprobenergebnis kann jedoch durch eine mindestens befriedigende Vornote in demselben Fach ausgeglichen werden; die Note „ungenügend“ in einer Lehrprobe sowie mangelhafte Ergebnisse der Lehrproben in den beiden Erstfächern können nicht ausgeglichen werden.
(3) Aus den Einzelnoten für die Lehrproben gemäß Absatz 1 wird eine Endnote in entsprechender Anwendung von § 44 Abs. 3 Satz 2 und 3 errechnet. Hat ein Notenausgleich gemäß Absatz 2 stattgefunden, ist für die Ermittlung der Endnote von der Note gemäß Absatz 1 auszugehen.
(4) Eine Lehrprobe, die mit „ungenügend“ bewertet wurde, kann einmal wiederholt werden; das Gleiche gilt für eine Lehrprobe deren mangelhaftes Ergebnis nicht gemäß Absatz 2 ausgeglichen werden kann. Wird auch bei der Wiederholung die Note „ausreichend“ nicht erreicht, ist die Zweite Staatsprüfung insgesamt nicht bestanden; dies gilt nicht für Lehrproben in Zusatzfächern.
(1) Der Anwärter/Die Anwärterin ist zum fachdidaktisch-fachmethodischen Teil der mündlichen Prüfung eines Faches zugelassen, wenn die Note für seine/ihre pädagogische Arbeit mindestens „ausreichend“ lautet und die Lehrprobe in dem betreffenden Fach gemäß § 48 Abs. 2 bestanden ist.
(2) Gegenstand der mündlichen Prüfung sind die während der Ausbildung behandelten Bereiche, insbesondere die Gebiete, die Gegenstand der Veranstaltungen nach § 38 waren. In der mündlichen Prüfung soll der Anwärter/die Anwärterin nachweisen, dass er/sie pädagogische, psychologische, didaktische und methodische Kenntnisse und Einsichten auf die schulpraktische Arbeit anzuwenden und in größere Zusammenhänge einzuordnen weiß.
(3) Die Prüfungsdauer beträgt für jeden fachdidaktisch-fachmethodischen Teil sowie für den pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teil 30 Minuten.
(4) Jeder Anwärter/Jede Anwärterin wird einzeln geprüft.
(5) § 19 Abs. 5 gilt entsprechend.
(1) Jeder Teil der mündlichen Prüfung wird von dem betreffenden Prüfungsausschuss mit einer Note gemäß § 23 bewertet.
(2) Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn alle Noten gemäß Absatz 1 mindestens „ausreichend“ lauten. Ein mangelhaftes Ergebnis im pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teil kann jedoch durch ein mindestens befriedigendes Ergebnis in einem fachdidaktisch-fachmethodischen Teil ausgeglichen werden; die Note „mangelhaft“ in einem fachdidaktisch-fachmethodischen Teil kann durch eine mindestens „befriedigend“ lautende Vornote oder eine solche Bewertung der Prüfungslehrprobe desselben Faches ausgeglichen werden; die Note „ungenügend“ in einem Teil sowie mangelhafte Ergebnisse in zwei Teilen können nicht ausgeglichen werden.
(3) Aus den Noten für die einzelnen Teile der mündlichen Prüfung gemäß Absatz 1 wird eine Endnote in entsprechender Anwendung von § 44 Abs. 3 Satz 2 und 3 errechnet. Hat ein Notenausgleich gemäß Absatz 2 stattgefunden, ist für die Ermittlung der Endnote von der Note gemäß Absatz 1 auszugehen.
(4) § 48 Abs. 4 findet entsprechende Anwendung.
Das Ergebnis der bestandenen Zweiten Staatsprüfung wird in einer Gesamtnote entsprechend § 25 Abs. 2 zusammengefasst, die sich aus der Note für die pädagogische Arbeit, der Zulassungsnote und den Endnoten gemäß § 48 Abs. 3 und
§ 50 Abs. 3 errechnet, wobei die Zulassungsnote mit dem Faktor sechs, die Note der pädagogischen Arbeit mit dem Faktor vier, die Endnote der Prüfungslehrproben mit dein Faktor fünf sowie die Endnote der mündlichen Prüfung mit dem Faktor fünf multipliziert und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren bis auf zwei Dezimalstellen geteilt wird.
(1) Hat der Anwärter/die Anwärterin die Zweite Staatsprüfung nicht bestanden, entscheidet der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes, wann sie frühestens wiederholt werden kann und welche Prüfungsteile auf die Wiederholungsprüfung angerechnet werden können.
(2) Die Zweite Staatsprüfung kann nur einmal, und zwar innerhalb eines Jahres wiederholt werden.
Mitteilung des Prüfungsergebnisses, Einsicht in die Prüfungsakte
§ 26 Abs. 1 Satz 1 und § 27 finden entsprechende Anwendung.
Verhinderung und Säumnis
§ 29 ist entsprechend anzuwenden.
Wer die Zweite Staatsprüfung bestanden hat, erhält ein Zeugnis nach Anlage 7. § 26 Abs. 3 und 5 findet entsprechende Anwendung. Wer die Prüfung nicht bestanden hat, erhält eine Bescheinigung nach Anlage 8 .
Das Beamtenverhältnis des Anwärters/der Anwärterin endet mit der Mitteilung des Prüfungsergebnisses durch das Prüfungsamt, wonach der Anwärter/die Anwärterin die Zweite Staatsprüfung bestanden oder endgültig nicht bestanden hat.
Prüfungsanforderungen in den Fächern des Lehramtes an Realschulen und Gesamtschulen 4 - Erste Staatsprüfung -
Die nachfolgenden Prüfungsanforderungen setzen folgende Studienaufteilung in Semesterwochenstunden (SWS) im Sinne von Richtwerten voraus:
1. Unterrichtsfach: 48 SWS, davon 4 Fachdidaktik
2. Unterrichtsfach: 48 SWS, davon 4 Fachdidaktik
Erziehungswissenschaft: 20 SWS
Vorgabe für die wissenschaftliche Arbeit: 4 SWS
insgesamt: 120 SWS
Arbeitslehre (Studienschwerpunkt Technik oder Hauswirtschaft)
Studienschwerpunkt Technik
Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem sechswöchigen (240 Stunden) handwerklichen Praktikum in einem metallverarbeitenden Ausbildungsbetrieb nach Richtlinien des Ministers für Bildung und Kultur
Der Nachweis des handwerklichen Praktikums wird auch erbracht durch:
- eine einschlägige Gesellenprüfung oder einen einschlägigen Facharbeiterbrief,
- den Studienabschluss einer Fachhochschule in einem einschlägigen Studiengang oder
- das Reifezeugnis eines technisch-wissenschaftlichen Gymnasiums
Studienschwerpunkt Hauswirtschaft
- Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem dreiwöchigen (120 Stunden) Praktikum zum Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten in der Nahrungsmittelzubereitung
- Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem dreiwöchigen (120 Stunden) Praktikum zum Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten in der Textilverarbeitung
Bescheinigung über die erfolgreiche Durchführung eines sechswöchigen (240 Stunden) Betriebspraktikums nach Richtlinien des Ministers für Bildung und Kultur und unter Berücksichtigung der fachspezifischen Anliegen:
2 Wochen (80 Stunden) in einem Produktionsbetrieb;
2 Wochen (80 Stunden) in einem Dienstleistungsbetrieb;
2 Wochen (80 Stunden) in einem Handelsbetrieb
Nachweis der Teilnahme an allen in der Studienordnung vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen
Benotete Leistungsnachweise über die aktive Teilnahme an fünf thematisch verschiedenen fachspezifischen Kursen, Übungen oder Seminaren und benoteter Leistungsnachweis im Technischen Zeichnen
Benoteter Leistungsnachweis über die aktive Teilnahme an vier thematisch verschiedenen Praktika, Übungen oder Seminaren im Bereich Hauswirtschaft und an zwei fachspezifischen Kursen im Bereich Technik
Benoteter Leistungsnachweis über die aktive Teilnahme an einem der fachdidaktischen Seminare
Nachweis über die Schulpraktika
Nachweis der Teilnahme an einer großen Exkursion sowie an zwei aspektorientierten Betriebserkundungen
"Maschinenschein" (Berechtigung zum Betreiben, Instandhalten und Warten von Holzbearbeitungsmaschinen im Rahmen des Unterrichts)
Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung mit der Thematik: Unfallverhütung im Haushalt
Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs (8 Doppelstunden) in "Erster Hilfe"
Prüfungsgegenstände und Prüfungsleistungen
Grundkenntnisse aus den Bereichen Materialtechnik (Fertigungstechnik, Verfahrenstechnik, Verkehrstechnik, Bautechnik), Energietechnik (Energiewandlungs-, Energieübertragungs- und Energiespeicherungstechnik) und Informationstechnik (Messen, Steuern, Regeln; Informationsübertragungs- und Informationsspeicherungstechnik); vertiefte Kenntnisse aus einem technischen Bereich; Kenntnis der grundlegendem Struktur- und Funktionsprinzipien der technischem Sachsysteme und ihrer soziotechnischen Entstehungs- und Verwendungszusammenhänge; Kenntnisse aus den Bereichen Unfallverhütung und Berufskunde; vertiefte Kenntnisse technischer Darstellungsformen (Technisches Zeichnen); Kenntnisse aus der Didaktik des Technikunterrichts
- die Zusammensetzung der menschlichen Nahrung;
- Nährstoff- und Energiebedarf im menschlichen Körper;
- Diätetik und die verschiedenen Kostformen;
- Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft und deren Bearbeitung und Bevorratung im Haushalt;
- qualitative und quantitative Veränderungen der Lebensmittel während der Bevorratung, Verarbeitung und Zubereitung im Haushalt einschließlich Lebensmitteltoxikologie;
- Haushaltstechnik, Handhabung, Einsatz und Funktion der Haushaltsgeräte und Unfallverhütung im Haushalt;
- Prinzipien der Heimgestaltung und Wohnkultur;
- Aufbau und Eigenschaften der natürlichen und synthetischen Fasern;
- Garn- und Gewebeherstellung sowie technischer Mittel und Verfahren der Faserverarbeitung und Pflege im Haushalt;
- Erkennung, Unterscheidung und Verarbeitung von Textilien;
- haushaltsrelevante Rechtsnormen, Hygiene Haushalt;
- Ökonomie des Haushalts; Didaktik des Hauswirtschaftsunterrichts
In der wissenschaftlichen Arbeit soll der Kandidat nachweisen, dass er in die Denk- und Arbeitsweise der Technik bzw. Hauswirtschaft so weit eingedrungen ist dass er sich in eine fachspezifische Fragestellung einarbeiten und sie unter Einbeziehung der wirtschaftlich/gesellschaftlichen oder der didaktischen Implikationen darzustellen vermag.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Aus verschiedenen Bereichen des gewählten Studienschwerpunktes werden drei Themen zur Wahl gestellt. Zwei Themen sind zu bearbeiten.
Bei Wahl des Studienschwerpunktes Technik kann der Kandidat an Stelle der schriftlichen Klausurarbeit eine technisch-gestaltende Arbeit anfertigen, für die zwei Themen gestellt werden, von denen eines integrativ unter fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Gesichtspunkten zu bearbeiten ist.
Die mündliche Prüfung hat die Kenntnisse und Einsichten gemäß 2 zum Gegenstand.
Nachweis über den erfolgreichen Besuch folgender Praktika/Übungen:
Botanisch-stammesgeschichtlicher Kurs
Praktika, Übungen oder Seminare von etwa 8 SWS (entfällt, wenn die wissenschaftliche Arbeit nicht im Fach Biologie angefertigt wird)
Demonstrationskurs für Schulversuche mit Pflanzen (Fachdidaktischer Kurs)
Demonstrationskurs für Schulversuche mit Tieren (Fachdidaktischer Kurs)
Nachweis von 6 halbtägigen biologischen Exkursionen (durch zusammen einen Schein)
Gefordert werden Grundkenntnisse der Morphologie, Fortpflanzung, Entwicklungsgeschichte, Vererbung, Physiologie, Ökologie und der geographischen Verbreitung der höheren und niederen Pflanzen. Ferner wird ein Überblick über das System der Pflanzen und eine auf eigener Anschauung beruhende Kenntnis der wichtigen einheimischen Arten gefordert. Weiter müssen Kenntnisse über wirtschaftlich bedeutungsvolle Pflanzen nachgewiesen werden. Der Kandidat soll sich mit Fragen der praktischen Bedeutung biologischer Erkenntnisse, insbesondere des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes vertraut gemacht haben.
Gefordert werden Kenntnisse über Cytologie und Histologie, Bau und Fortpflanzung der Tiere, über vergleichende Anatomie der Wirbeltiere, allgemeine Grundlagen der Zoophysiologie, vergleichende Zoophysiologie, Entwicklungsphysiologie und Ethologie der Wirbeltiere und des Menschen, über Evolution der Tiere und des Menschen sowie über Anthropologie.
Der Kandidat soll einen Überblick gewonnen haben über wichtige fachdidaktische Fragestellungen und über die Besonderheiten des Schulfaches Biologie im Rahmen des von ihm angestrebten Lehramts.
Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit kann wahlweise aus dem Gebiet der Zoologie oder der Botanik entnommen sein. In der wissenschaftlichen Arbeit hat der Kandidat nachzuweisen, dass er in der Lage ist, auf dem Gebiet der Biologie wissenschaftlich zu arbeiten und die Ergebnisse auszuwerten und sprachlich exakt zu formulieren.
Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Klausurarbeiten von jeweils 2 ½ Stunden Dauer. Alle Kandidaten eines Prüfungstermins erhalten den gleichen Vorschlag. Die eine Klausurarbeit enthält Aufgaben aus der Zoologie/Humanbiologie, die andere Aufgaben aus der Botanik. Den Klausuraufgaben liegen die Lehrveranstaltungen gemäß 1.2 zugrunde.
Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen von gleicher Dauer. Der eine Prüfer ist aus dem Fachgebiet Zoologie (einschließlich Humanbiologie), der andere aus dem Fachgebiet Botanik zu wählen. Die Prüfung erstreckt sich auf die Inhalte aller im Rahmen des gewählten Fachgebietes zu belegenden Lehrver4nstaltungen. Spezialgebiete werden nicht angegeben.
Die schriftliche und mündliche Prüfung behandelt auch fachdidaktische Aspekte.
Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der aufgeführten Vorlesungen (V), Seminare (S), Übungen (Ü) und Praktika (P)
Grundlagen der Mathematik (V)
Grundlagen der Physik (V)
Allgemeine Chemie und Grundlagen der Chemie der Hauptgruppenelemente (V)
Grundlagen der Analytischen Chemie (V)
Grundlagen der Physikalischen Chemie (V)
Grundlagen der Organischen Chemie (V)
Anorganische Chemie für Fortgeschrittene (V)
Grundlagen der Technischen Chemie und Verfahrenskunde (V)
Grundlagen der Biochemie (V)
(10) Spezielle Kapitel der Chemie für Lehramtsstudierende (S)
(11) Seminar zu dem Praktikum Laborsicherheit/Demonstrationsversuche (S)
(12) Fachdidaktische Lehrveranstaltung (V, S)
Übungen und Praktika:
Übungen zu den Grundlagen der Mathematik (Ü)
Physikalisches Praktikum (P)
Übungen zur Allgemeinen Chemie und zu den Grundlagen der Chemie der Hauptgruppenelemente (Ü)
Einführungspraktikum Allgemeine und Anorganische Chemie (P)
Einführungspraktikum Analytische Chemie (P)
Übungen zur Anorganischen Chemie für Fortgeschrittene (Ü)
Praktikum Organische Chemie (P)
Praktikum Biochemie (P)
Praktikum Laborsicherheit/Demonstrationsversuche (P)
(10) Fachdidaktisches Praktikum (P)
Die Anforderungen erstrecken sich auf die Lehrinhalte der Vorlesungen, Seminare, Übungen und Praktika gemäß 1.2.1 und 1.2.2.
Außerdem soll sich der Prüfling aus der Sicht seines Fachs mit Sicherheitsfragen, Umweltproblemen und mit neuen Aspekten der Biowissenschaften befasst und einen Überblick über die Besonderheiten der Schulchemie und über die Durchführung chemischer Experimente - unter besonderer Berücksichtigung von Fragen der Unfallverhütung - gewonnen haben.
Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit muss einem Teilgebiet der Chemie entnommen werden. Die Arbeit ist nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten anzufertigen und soll auf eigenen experimentellen Arbeiten des Prüflings gründen. In ihr soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist, auf dem Gebiet der Chemie wissenschaftlich zu arbeiten und die Ergebnisse nach fachwissenschaftlichen Prinzipien auszuwerten und sprachlich exakt zu formulieren.
Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Klausurarbeiten von jeweils zweieinhalbstündiger Dauer. Alle Prüflinge eines Prüfungstermins erhalten die gleichen Arbeiten. Die erste Klausurarbeit enthält Aufgaben aus den Gebieten der Allgemeinen und Anorganischen Chemie sowie der Analytischen Chemie. Die zweite Klausurarbeit enthält Aufgaben aus den Gebieten der Organischen Chemie und Biochemie sowie der Physikalischen Chemie. Jede der beiden Klausurarbeiten besteht aus zwei Teilgebieten. Ein ungenügendes Ergebnis in einem Teilgebiet kann nicht ausgeglichen werden. Ein mangelhaftes Ergebnis in einem Teilgebiet kann nur durch ein mindestens befriedigendes Ergebnis in dem anderen Teilgebiet derselben Klausurarbeit ausgeglichen werden.
Gegenstände der mündlichen Prüfung sind die Anforderungen gemäß 2. Die Prüfung besteht aus je einer Teilprüfung in den beiden Gebieten Anorganische und Analytische Chemie sowie Organische Chemie und Biochemie von 30 Minuten Dauer. Die beiden Prüfer/Prüferinnen sind vom Prüfling aus diesen Gebieten zu wählen.
Es werden keine Spezialthemen angegeben.
Kenntnisse in zwei Fremdsprachen, die zur Erarbeitung einfacher Texte und wissenschaftlicher Fachliteratur befähigen
Die Kenntnisse sind spätestens bis zur Zwischenprüfung nachzuweisen.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an je einem Haupt- oder Oberseminar in den Fachgebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft, in einem dieser Seminare Nachweis einer mit mindestens „ausreichend“ bewerteten schriftlichen Seminararbeit
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an je einer Vorlesungs- und Übungsstunde in Sprecherziehung
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei Pro- oder Hauptseminaren zur Fachdidaktik mit Nachweis jeweils einer mit mindestens „ausreichend“ bewerteten schriftlichen Seminararbeit
Die Prüfung wird in den beiden Fachgebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft abgelegt.
Für die Prüfung vereinbart der Prüfling in jedem der beiden Fachgebiete zwei Spezialgebiete mit den von ihm angegebenen Prüfern/ Prüferinnen. Die Spezialgebiete sollen nach Umfang und Thema einen wesentlichen Ausschnitt des Fachgebiets repräsentieren. Bei der Auswahl der Spezialgebiete sollen unterschiedliche fachwissenschaftliche Gegenstandsbereiche berücksichtigt werden.
Die Prüfungen beziehen sich vornehmlich auf die jeweiligen Spezialgebiete im Kontext der Fachgebiete.
Die wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Fachgebiete geschrieben. Ihr Thema darf sich mit keinem der Spezialgebiete überschneiden. Sprachlicher Ausdruck und Form sind bei der Bewertung der Arbeit mit zu berücksichtigen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Diese wird in einem der beiden Fachgebiete nach Wahl des Prüflings geschrieben. Hierfür werden zwei Themen aus den vereinbarten Spezialgebieten zur Wahl gestellt; eines davon ist zu bearbeiten.
Wird die wissenschaftliche Arbeit im Fach Deutsch geschrieben, so werden die Themen der Klausurarbeit und das Thema der wissenschaftlichen Arbeit aus verschiedenen Fachgebieten gewählt.
Der Prüfling legt in den beiden Fachgebieten Teilprüfungen von gleicher Dauer ab. Das Spezialgebiet, in dem die Klausurarbeit geschrieben wird, ist nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Hauptseminar zur englischen Sprachwissenschaft oder einem Hauptseminar zur englischsprachigen Literaturwissenschaft
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltungen
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an je einer Lehrveranstaltung zur Landeskunde Nordamerikas und der Britischen Inseln
Die Nachweise gemäß Ziffer 1.2 und 1.4 sind in Veranstaltungen zu erbringen, die in der Regel in englischer Sprache gehalten werden.
Nachweis eines Aufenthaltes von insgesamt mindestens drei Monaten in einem englischsprachigen Land
Der Auslandaufenthalt soll in einem zeitlichen und sinnvollen Zusammenhang mit dem gewählten Studienfach stehen.
Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch des britischen oder des nordamerikanischen Englisch einschließlich korrekter Aussprache; Beherrschung eines ausgedehnten Wortschatzes
Fähigkeit, ohne Hilfsmittel gesprochene und geschriebene Texte in einem dem Studiengang angepassten Schwierigkeitsgrad zu verstehen
Umfassende Kenntnis der Phonetik und Phonologie, Grammatik, Stilistik und Idiomatik des modernen britischen oder nordamerikanischen Englisch
Kenntnis von Problemen und Methoden der Sprachwissenschaft und ihrer Anwendung in der amerikanischen oder englischen Gegenwartssprache sowie Vertrautheit mit der diesbezüglichen für den Unterricht bedeutsamen Fachliteratur; Vertrautheit mit sozialen und regionalen Varietäten des Englischen
Vertrautheit mit Problemen und Methoden der Literaturwissenschaft und ihrer Anwendung auf die englischsprachige Literatur
Einblick in die wichtigsten Epochen der englischsprachigen Literatur von der Shakespeare-Zeit an auf Grund eigener Lektüre ausgewählter Texte; genauere Kenntnis in selbstgewählten Teilgebieten, insbesondere des zeitgenössischen Schrifttums, unter Einbeziehung wichtiger kultureller, sozialer und politischer Zusammenhänge
Fähigkeit, literarische Texte zu interpretieren sowie Texte unterschiedlicher Art zu analysieren und in ihrer Wirkung zu beschreiben
Landeskunde/ Interkulturelle Kommunikation
Grundkenntnisse über ausgewählte soziale, politische, kulturelle oder wirtschaftliche Gegebenheiten der englischsprachigen Länder (mit Schwerpunkt Britische Inseln und Nordamerika) auch im Vergleich zu Deutschland
Kenntnis von wichtigen Informationsquellen zu den oben genannten Aspekten der Landeskunde und Fähigkeit der sinnvollen Benutzung dieser Informationsquellen
Interkulturelle Kompetenz, nachgewiesen durch das Verstehen der Probleme interkultureller Kommunikation und die Fähigkeit, Bezüge zwischen den englischsprachigen und deutschen Sprach- und Kulturräumen herzustellen und Texte unter ausgewählten landeskundlichen und interkulturellen Gesichtspunkten kritisch zu kommentieren
Kenntnis fachdidaktischer Fragestellungen
Das Thema wird dem Gebiet der Sprach- oder Literaturwissenschaft oder dem Gebiet der Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation gemäß Ziffer 2.2 bis 2.4 entnommen. Die Arbeit ist nach Wahl des Prüflings in deutscher oder in englischer Sprache abzufassen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Überprüfung der Sprachbeherrschung
Die Prüfung besteht aus drei Teilen: einer zweistündigen Prüfung in “Written Expression”, einer einstündigen
Übersetzung vom Deutschen ins Englische und einem zweistündigen Sprachtest, der Lexik, Morphologie und Syntax umfasst. Die Teilprüfungen werden zu einem Termin geschrieben. Zum Bestehen der schriftlichen Prüfung müssen alle drei Prüfungsteile jeweils bestanden sein. Ein Ausgleich ist nicht möglich.
Gegenstand der mündlichen Prüfung sind die Bereiche gemäß Ziffer 2. Von den beiden Gebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft wählt der Prüfling eines als Hauptgebiet, der andere als Nebengebiet. In einem der beiden Gebiete soll die Prüfung in englischer Sprache durchgeführt werden.
Die mündliche Prüfung besteht aus folgenden drei Teilprüfungen:
Prüfung der Sprachbeherrschung und interkulturellen Kompetenz
Prüfung im Hauptgebiet
Prüfung im Nebengebiet
Die Prüfung im Haupt- und Nebengebiet geht aus von Schwerpunkten, die der Prüfling mit dem Prüfer/der Prüferin vereinbart hat. Für das Hauptgebiet werden zwei Schwerpunkte, für das Nebengebiet wird ein Schwerpunkt angegeben.
Ist Literaturwissenschaft Hauptgebiet, kann neben “Englischer Literatur” als zweiter Schwerpunkt “Nordamerikanische Literatur” oder “Literatur der Neueren Englischsprachigen Kulturen” gewählt werden.
Ist Literaturwissenschaft Nebengebiet, so sind „Englische Literatur“ oder „Nordamerikanische Literatur“ als Schwerpunkte zulässig.
Zur Ermittlung der Note der mündlichen Prüfung werden die doppelte Notenziffer der Prüfung im Hauptgebiet und die einfachen Notenziffern der Prüfung im Nebengebiet und der Prüfung in der Sprachbeherrschung addiert; die Summe wird durch 4 dividiert. Ungenügende oder mangelhafte Ergebnisse in den einzelnen Teilprüfungen können nicht ausgeglichen werden.
Nachweis von vier Scheinen aus Veranstaltungen des erziehungswissenschaftlichen Hauptstudiums:
ein unbenoteter Schein aus der Veranstaltung Schulentwicklung, Qualitätssicherung und Beratung
ein benoteter und ein unbenoteter Schein aus dem Bereich “Lehren und Lernen” (einer aus dem Themenspektrum “Planung, Durchführung und Bewertung von Unterricht” und einer aus dem Themenspektrum “Anwendung von Unterrichtsmethoden”)
ein benoteter Schein aus dem Bereich “Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung” aus dem Themenspektrum “Interaktion und Kommunikation“
Nachweis der Teilnahme an einer Veranstaltung des erziehungswissenschaftlichen Wahlpflichtbereichs (Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie)
In der Prüfung soll der Prüfling neben erziehungswissenschaftlichen Grundkenntnissen nachweisen,
- dass er über fundiertes Grundwissen in den drei Bereichen “Lehren und Lernen”, “Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung” und “Schulentwicklung, Qualitätssicherung und Beratung” verfügt, wobei in allen drei Gebieten neben erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen auch solche der Pädagogischen Psychologie zu berücksichtigen sind.
- dass er relevante Forschungsmethoden der beteiligten Disziplinen kennt und Forschungsergebnisse auf der Basis dieser Kenntnis interpretieren kann,
- dass er dieses Wissen auf pädagogische Situationen anwenden kann.
Die Prüfung besteht aus einer mündlichen Prüfung von 30 Minuten Dauer.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Hauptseminar zur französischen Sprachwissenschaft oder zur französischen Literaturwissenschaft
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung aus dem Bereich Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation
Die Nachweise gemäß Ziffer 1.2 und 1.4 sind in Veranstaltungen zu erbringen, die in der Regel in französischer Sprache gehalten werden.
Nachweis eines Aufenthaltes von insgesamt mindestens drei Monaten im französischen Sprachgebiet
Der Auslandsaufenthalt soll in einem zeitlichen und sinnvollen Zusammenhang
mit dem gewählten Studienfach stehen.
Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der modernen französischen Sprache einschließlich korrekter Aussprache; Beherrschung eines ausgedehnten Wortschatzes
Umfassende Kenntnis der Phonetik und Phonologie, Grammatik und Idiomatik der modernen französischen Sprache
Kenntnis von Problemen und Methoden der Sprachwissenschaft und ihrer Anwendung auf das Französische; Kenntnis der wesentlichen Literatur zur französischen Sprachwissenschaft; Vertrautheit mit der für den Unterricht bedeutsamen Fachliteratur zur französischen Gegenwartssprache
Fähigkeit, einen neufranzösischen Text mit Hilfen sprachwissenschaftlich zu erklären
Vertrautheit mit Problemen und Methoden der Literaturwissenschaft und ihrer Anwendung auf die französische Literatur
Einblick in die wichtigsten Epochen und Strömungen der französischen Literatur seit dem 17. Jahrhundert auf Grund eigener Lektüre ausgewählter Texte; genauere Kenntnis repräsentativer Werke, insbesondere der zeitgenössischen Literatur, unter Einbeziehung wichtiger kultureller, historischer und politischer Zusammenhänge
Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation
Grundkenntnisse über ausgewählte soziale, politische, kulturelle oder wirtschaftliche Gegebenheiten des modernen Frankreich und ausgewählter frankophoner Länder auch im Vergleich zu Deutschland
Kenntnis von wichtigen Informationsquellen zu den oben genannten Aspekten der Landeskunde und sinnvolle Benutzung dieser Informationsquellen
Interkulturelle Kompetenz, nachgewiesen durch das Verstehen der Probleme interkultureller Kommunikation und die Fähigkeit, Bezüge zwischen dem frankophonen und dem deutschen Sprach- und Kulturraum herzustellen und Texte unter ausgewählten landeskundlichen und interkulturellen Gesichtspunkten kritisch zu kommentieren
Das Thema wird dem
Gebiet der Sprach- oder Literaturwissenschaft oder dem Gebiet der Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation gemäß Ziffer 2.2 bis 2.4 entnommen. Die Arbeit ist nach Wahl des Prüflings in deutscher oder in französischer Sprache abzufassen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Überprüfung der Sprachbeherrschung.
Die Prüfung besteht aus drei Teilen: einer zweistündigen “Rédaction de textes“, einer einstündigen Übersetzung vom Deutschen ins Französische und einem zweistündigen Sprachtest, der Lexik, Morphologie und Syntax umfasst. Die Teilprüfungen werden zu einem Termin geschrieben. Zum Bestehen der schriftlichen Prüfung müssen alle drei Prüfungsteile jeweils bestanden sein. Ein Ausgleich ist nicht möglich.
Gegenstand der mündlichen Prüfung sind die Bereiche gemäß Ziffer 2. Von den beiden Gebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft wählt der Prüfling eines als Hauptgebiet, das andere als Nebengebiet. In einem der beiden Gebiete soll die Prüfung in französischer Sprache durchgeführt werden. Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation kann auf Wunsch des Prüflings im Einvernehmen mit dem Prüfer/der Prüferin im Rahmen des Hauptgebietes überprüft werden. In diesem Fall kann vom Prüfling zusätzlich ein Prüfer/eine Prüferin für den Bereich Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation benannt werden.
Nachweis der Teilnahme an zwei jeweils zweistündigen geowissenschaftlichen Vorlesungen, davon jeweils eine Vorlesung aus dem Bereich der Kulturgeographie und der Physischen Geographie
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem physisch-geographischen oder einem kulturgeographischen Hauptseminar
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme am Kurs Raumbezogene Informationen im Internet mit kulturgeographischen und physisch-geographischen Inhalten
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme am Kurs Karten- und Luftbildinterpretation mit kulturgeographischen und physisch-geographischen Inhalten
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an sieben geowissenschaftlichen Exkursionstagen
Überblick über die Teilgebiete der Allgemeinen Geographie mit den erforderlichen Grundkenntnissen
Vertiefte Kenntnisse aus je einem Teilgebiet der Physischen Geographie (Geomorphologie, Klimageographie, Bodengeographie, Vegetationsgeographie, Geoökologie) und der Kulturgeographie (Stadtgeographie, Geographie der nicht städtischen Siedlungen, Agrargeographie, Industriegeographie, Geographie des tertiären Sektors, Politische Geographie, Bevölkerungsgeographie)
Kenntnis der großen Naturräume und Ökosysteme der Erde einschließlich der hierfür erforderlichen topographischen Grundlagen, ihrer ökologischen Besonderheiten und Gefährdungen sowie der jeweiligen anthropogenen Eingriffe in den Naturhaushalt
Kenntnis der großen Kulturräume und der größeren Ländergruppierungen der Erde einschließlich der hierfür erforderlichen topographischen Grundlagen; Überblick über kulturgeographische Grundlagen des Wirtschaftslebens, bedeutende Wirtschaftsräume und ihre Verflechtungen
Gründliche Kenntnisse der Geographie Deutschlands einschließlich des Saarlandes und seiner Nachbarräume, eines vom Prüfling selbst gewählten Teilraums von Europa oder eines außereuropäischen Großraums
Verständnis für naturräumliche und ökologische Zusammenhänge sowie für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen im Hinblick auf die Aufgaben der räumlichen Planung und des Umweltschutzes unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
Kenntnis grundlegender Arbeitsmethoden der Geographie und der Methoden zum Einsatz moderner Medien; Fähigkeit zur kritischen Überprüfung dieser Methoden hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und der Darstellung von Ergebnissen
Kenntnis und Verständnis der fachdidaktischen Grundbegriffe und Fragestellungen sowie Kenntnis grundlegender Elemente des Fachunterrichts
Die wissenschaftliche Arbeit soll an einer mit dem Prüfer/der Prüferin vereinbarten, fest umrissenen Aufgabe zeigen, dass der Prüfling fachspezifische Methoden der Geographie beherrscht und ein Problem wissenschaftlich behandeln und sprachlich korrekt darstellen kann.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit mit einem physisch-geographischen und einem kulturgeographischen Schwerpunkt aus den Bereichen gemäß 2.2, 2.3 und 2.5. Drei Themen je Schwerpunkt werden zur Wahl gestellt, von denen je Schwerpunkt ein Thema bearbeitet werden muss. Die Themen können die Einbeziehung geographischer Arbeitsmittel voraussetzen.
In der mündlichen Prüfung werden drei vom Prüfling gewählte Spezialgebiete, die sich sowohl auf physisch-geographische als auch auf kulturgeographische Inhalte beziehen müssen, und die übrigen Prüfungsgegenstände einschließlich der Fachdidaktik (2.7 und 2.8) berücksichtigt. Vom Prüfling bearbeitete Themen der schriftlichen Prüfung können nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung sein.
Sprachkenntnisse in Latein und in einer modernen Fremdsprache
Diese Sprachkenntnisse sollen zum Verständnis sprachlich nicht zu schwieriger Quellen und wissenschaftlicher Fachliteratur befähigen und sind spätestens bis zur Zwischenprüfung nachzuweisen.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Oberseminar aus der Geschichte der Neuzeit
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung durch einen benoteten Seminarschein
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer landesgeschichtlichen Lehrveranstaltung
Überblick über die Grundzüge der allgemeinen Geschichte und Fähigkeit, historische Sachverhalte einzuordnen
Kenntnis der wichtigsten Methoden und Hilfsmittel der Geschichtswissenschaft und Fähigkeit, in ihrer Anwendung Quellenzeugnisse zu verstehen, einzuordnen und auszuwerten
Kenntnis zentraler geschichtsdidaktischer Fragestellungen
Vertiefte Kenntnisse in je einem Sachgebiet oder Zeitabschnitt aus der Geschichte des Altertums oder des Mittelalters, der Neuzeit und der Neuesten Zeit (Beginn 20. Jahrhundert)
Die gewählten Sachgebiete oder Zeitabschnitte sind Gegenstand der mündlichen Prüfung. Das Thema der Klausurarbeit darf nicht mit einem der gewählten Sachgebiete oder Zeitabschnitte identisch sein.
Diese vertieften Kenntnisse dürfen nicht einem zu engen Bereich zugeordnet sein. Die
gewählten Themen dürfen nicht das gleiche Sachgebiet umfassen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit in der Geschichte des Altertums oder des Mittelalters oder der Neuzeit. Sie gliedert sich in eine Quelleninterpretation und eine Themenbearbeitung zu einem Sachgebiet oder Zeitabschnitt der gewählten Epoche. Hierzu wählt der Prüfling ein Sachgebiet oder einen Zeitabschnitt einer Epoche aus. Der Prüfling bearbeitet jeweils eines von drei zur Wahl gestellten Themen.
Das Thema der Klausurarbeit darf keine Überschneidungen oder Berührungspunkte mit dem Thema der wissenschaftlichen Arbeit aufweisen. Es darf nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung sein.
In der mündlichen Prüfung sollen eine sichere Beherrschung der historischen Methoden, fachdidaktische Grundkenntnisse und ein breites Überblickswissen, das sich an den Bedürfnissen des Geschichtsunterrichts
orientiert, nachgewiesen werden.
Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilprüfungen von gleicher Dauer zu je 15 Minuten und hat jeweils ein Thema aus der Geschichte des Altertums oder des Mittelalters, der Neuzeit und der Neuesten Zeit (Beginn 20. Jahrhundert) gemäß Ziffer 2.2 zum Gegenstand.
Nachweis des erfolgreichen Abschlusses einer Zwischenprüfung im Fachbereich Freie Kunst/Design (Vordiplomzeugnis)
Nachweis des künstlerischen Studiums in dem Fachbereich Kunst/Design
durch 4 qualifizierte Leistungsnachweise in Form von Atelierscheinen oder Projektscheinen
im Fachbereich Kunst aus den Studienschwerpunkten:
- Neue künstlerische Medien
- Künstlerische Grafik,
im Fachbereich Design aus den Fachrichtungen:
- Kommunikations-Design
Wer die Prüfung in künstlerischer Praxis im Fachbereich Kunst ablegt, muss einen der vier Leistungsnachweise im Fachbereich Design erbringen. Wer die Prüfung in künstlerischer Praxis im Fachbereich Design ablegt, muss einen der vier Leistungsnachweise im Fachbereich Kunst erbringen.
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an 3 theoretischen Lehrveranstaltungen zu thematisch unterschiedlichen Bereichen
Vorlage von Arbeitsergebnissen in Form einer Mappe, durch die im Studium erworbene praktische und künstlerische Fertigkeiten nachgewiesen werden. Aus den vorgelegten Arbeiten soll ein künstlerischer Schwerpunkt sichtbar sein.
Die vorzulegenden Arbeiten sind Gegenstand der Prüfung in künstlerischer Praxis gemäß 3.2.1.
Nachweis eines kunstgeschichtlichen Studiums von mindestens 8 Semesterwochenstunden durch 2 qualifizierte Leistungsnachweise (1 Proseminarschein und 1 Hauptseminarschein) zu den in 2.2.1 genannten Sachgebieten
Nachweis eines kunstdidaktischen Studiums von mindestens 12 Semesterwochenstunden
- durch 3 qualifizierte Leistungsnachweise (2 Proseminarscheine und 1 Hauptseminarschein) zu den in 2.2.2 genannten Sachgebieten
- durch Nachweis der Teilnahme an einer mehrtägigen kunstgeschichtlichen-kunstdidaktischen Exkursion
- der Grundlagen des Gestaltens
- künstlerischer Arbeitsweisen und der Arbeitsweisen des Design
- künstlerischer Techniken/Verfahrensweisen des Design
Diese sollen sich in eigenständigern schöpferischem Verhalten zeigen und in den künstlerischen Arbeiten manifestieren.
- allgemeiner Überblick über antike, mittlere und neuere Kunstgeschichte
- vertiefte Kenntnisse der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
- allgemeiner Überblick über Kunst im Saarland und in den angrenzenden Gebieten
- allgemeiner Überblick über Theorie der Bildenden Kunst und ihre Didaktik
- Kenntnisse der Geschichte der Kunstdidaktik im 19. und 20. Jahrhundert (didaktische Modelle)
- vertiefte Kenntnisse der Entwicklung des bildnerischen Gestaltens in Kindheit und Jugend
- theoretische und praktische Kenntnisse der Kunstanalyse
- theoretische und praktische Kenntnisse der Gestaltungslehre
- theoretische und praktische Kenntnisse der Museumspädagogik
- allgemeiner Überblick über die Curricula Realschule/Gesamtschule
Wissenschaftliche oder künstlerische/gestalterische Arbeit
Die wissenschaftliche Arbeit kann, muss aber nicht im Fach Kunsterziehung geschrieben werden.
Wird die wissenschaftliche Arbeit im Fach Kunsterziehung geschrieben, so kann diese entweder in Kunstgeschichte oder Kunstdidaktik angefertigt werden und gestalterische Anteile enthalten.
An die Stelle der wissenschaftlichen Arbeit kann die künstlerische/gestalterische Arbeit treten. Für diese soll dem Kandidaten ein Thema gestellt werden, das aus seiner bisherigen Atelierarbeit oder
seiner Projektarbeit erwächst.
Prüfung in Kunsterziehung
Die Prüfung in Kunsterziehung setzt sich, aus drei Teilen zusammen:
- einer Prüfung in künstlerischer Praxis,
- einer schriftlichen und
- einer mündlichen Prüfung in Kunstwissenschaft.
Prüfung in künstlerischer Praxis
Die Prüfung kann im Fachbereich Kunst oder im Fachbereich Design abgelegt werden; sie besteht aus einer Präsentation von Arbeiten aus der Studienzeit und der künstlerischen/gestalterischen Arbeit, sofern nicht an Stelle der künstlerischen/gestalterischen Arbeit die wissenschaftliche Arbeit gemäß 3.1 gewählt wurde. An die Präsentation schließt sich ein Prüfungsgespräch von 30 Minuten Dauer an.
Für Präsentation und Prüfungsgespräch setzt der Prüfungsausschuss eine Gesamtnote fest.
Die Prüfung ist bestanden, wenn diese Note mindestens "ausreichend" lautet.
Prüfung in Kunstwissenschaft
Die Prüfung erstreckt sich auf die Sachbereiche gemäß 2.2.1 und 2.2.2. Im Einverständnis mit den Prüfern wählt der Kandidat je zwei Vertiefungsgebiete aus den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik als Prüfungsschwerpunkte aus.
Das Sachgebiet, aus dem das Thema der wissenschaftlichen Arbeit gestellt wird, kann nicht als Vertiefungsgebiet gewählt werden.
Die Prüfung besteht aus einer vierstündigen Klausurarbeit in Kunstdidaktik. Dem Kandidaten werden in der Klausur 3 Themen aus den gewählten Vertiefungsgebieten zur Wahl gestellt, von denen eines zu bearbeiten ist.
Die mündliche Prüfung behandelt Fragen der Kunsttheorie, der Kunstgeschichte und der Kunstdidaktik gemäß 2.2.1 und 2.2.2. Sie besteht aus zwei Teilprüfungen zu je 25 Minuten Prüfungszeit in Kunstgeschichte und Kunstdidaktik. Die Prüfungsthemen sollen außer den gewählten Vertiefungsgebieten, die nicht bereits Gegenstand der Klausur waren, auch die übrigen Sachgebiete gemäß 2.2.1 und 2.22 einbeziehen.
Aus den Ergebnissen der beiden Teilprüfungen wird eine Durchschnittsnote gebildet. Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn ihr Durchschnittsergebnis mindestens "ausreichend" lautet und kein Prüfungsteil mit "ungenügend" bewertet wurde.
Ergebnis der Prüfung in Kunsterziehung (Fachendnote)
Die Fachendnote in Kunsterziehung wird aus den drei Teilergebnissen in der künstlerischen Praxis, der schriftlichen Prüfung und der mündlichen Prüfung in Kunstwissenschaft im Verhältnis 2:1:1 ermittelt.
Jede Lehrveranstaltung im Fach Mathematik hat ein in Leistungspunkten angegebenes Gewicht, das den Umfang der Lehrveranstaltung wiedergibt, und schließt mit einer
- zumeist benoteten - Leistungskontrolle ab. Bestandene Leistungskontrollen in hinreichendem Umfang berechtigen zur Teilnahme an der Ersten Staatsprüfung im Fach Mathematik. Dabei sind spezifische Mindestpunktzahlen in verschiedenen Lehrveranstaltungskategorien vorgeschrieben.
Die Zwischenprüfung gilt als erbracht, wenn einer der folgenden Nachweise vorgelegt wird:
(1) Zeugnis der Diplomvorprüfung für Diplommathematiker
(2) Zeugnis der Diplomvorprüfung für Diplomphysiker
(3) Bescheinigung der bestandenen Teilprüfung in Mathematik der Diplomvorprüfung für Diplommathematiker
(4) Bescheinigung über eine bestandene Klausur für die Teilprüfung in Mathematik der Diplomvorprüfung für Diplominformatiker mit Nebenfach Mathematik in Verbindung mit dem Übungsschein „Praktische Mathematik“
(5) Zeugnis einer mindestens gleichwertigen Zwischenprüfung in Mathematik
Höhere Mathematik und Elementarmathematik vom höheren Standpunkt
Das Hauptstudium umfasst Lehrveranstaltungen in einem Gesamtumfang von mindestens 24 Leistungspunkten in höherer Mathematik und Elementarmathematik vom höheren Standpunkt.
Nachweis der Teilnahme an Vorlesungen im Umfang von 4 SWS und den zugehörigen Übungen
Es sind Kenntnisse aus einem der folgenden Gebiete zu erwerben (8 Leistungs­punkte):
(1) Algebra oder Zahlentheorie
(2) Geometrie oder Topologie
(3) Funktionentheorie oder Differenzialgleichungen oder Funktionalanalysis
(4) Stochastik
(5) Angewandte Mathematik
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Übung zur Vorlesung gemäß 1.2.1 (2 Leistungspunkte)
Nachweis der Teilnahme an Vorlesungen aus dem Gebiet der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt im Umfang von 4 SWS (8 Leistungspunkte)
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen zu den Vorlesungen gemäß 1.2.3
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Proseminar (4 Leistungspunkte)
Das Hauptstudium umfasst Lehrveranstaltungen in einem Gesamtumfang von mindestens 12 Leistungspunkten.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an Lehrveranstaltungen zur Didaktik der Mathematik im Umfang von mindestens 4 SWS
Falls die wissenschaftliche Arbeit im Fach Mathematik angefertigt werden soll, ist das ausgewählte Gebiet gemäß 1.2.1 (1) bis (5) der
höheren Mathematik durch Teilnahme an weiteren Lehrveranstaltungen im Umfang von 4 SWS zu vertiefen (28 Leistungspunkte: 8 Leistungspunkte für die weitere Lehrveranstaltung und 20 Leistungspunkte für die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit).
Vertrautheit mit den grundlegenden Begriffen, Sachverhalten und Verfahren der Analysis und Linearen Algebra
Überblick über den Inhalt der gemäß 1.2.1 ausgewählten Vorlesungen, Nachweis des mathematischen Verständnisses durch Kenntnisse entsprechender Begriffe, Sätze, Verfahren und Aufgabenbeispiele;
Überblick über den Inhalt der gemäß 1.2.3 gewählten Vorlesungen mit Kenntnissen der für die Schulmathematik wichtigen Begriffe und Verfahren
Überblick über den Inhalt der gemäß 1.3.1 gewählten Vorlesungen mit Kenntnissen der Grundfragen und Verständnis für Grundkonzeptionen zur Didaktik der Mathematik
Vertiefte Kenntnisse des gemäß 1.4 gewählten Gebietes
Das Thema ergibt sich aus dem gemäß 1.2.1 (1) bis (5) gewählten Gebiet unter besonderer Berücksichtigung des Vertiefungsgebietes gemäß 1.4.
Die Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit mit Aufgaben zur höheren Mathematik und Aufgaben aus dem Bereich der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt und einer weiteren Klausurarbeit zur Didaktik der Mathematik.
Klausurarbeit in höherer Mathematik und Elementarmathematik vom höheren Standpunkt
Die Aufgaben beziehen sich auf das gemäß 1.2.1 ausgewählte Gebiet und auf die Elementarmathematik vom höheren Standpunkt.
Die Anteile der Aufgaben aus dem Bereich der höheren Mathematik und der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt sind grundsätzlich gleich.
Klausurarbeit in Didaktik der Mathematik
Die Aufgaben beziehen sich auf die Vorlesungen zur Didaktik der Mathematik gemäß 1.3.
Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf die Prüfungsgegenstände gemäß 2, unter anderem auf das gemäß 1.2.1 ausgewählte Gebiet der höheren Mathematik. Falls die wissenschaftliche Arbeit in Mathematik geschrieben wird, kann auf das Vertiefungsgebiet gemäß 1.4 besonders eingegangen werden.
Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der gemäß Studienordnung für das Hauptstudium vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei Veranstaltungen in der Musikwissenschaft im Hauptstudium, darunter einem Hauptseminar
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Hauptseminar in der Musikpädagogik
Die Prüfung setzt sich aus folgenden vier Teilprüfungen zusammen:
Praktische Prüfung im künstlerischen Schwerpunktfach
Praktische Prüfung im Fach Ensemblespiel/Ensembleleitung
Mündliche Prüfung im Fach Musikpädagogik/Musikdidaktik
Mündliche Prüfung im Fach Musikwissenschaft
Die Teilprüfungen gemäß 2.1 und 2.2 werden als Hochschulprüfungen absolviert. Die Ergebnisse werden nach § 9 Abs. 3 auf die fachwissenschaftliche Prüfung im Rahmen der Ersten Staatsprüfung angerechnet.
Die praktische Prüfung im künstlerischen Schwerpunktfach besteht aus einem künstlerisch-praktischen Vortrag von in der Regel 30 Minuten Dauer. Erwartet wird die Fähigkeit zum musikalisch gestalteten und technisch versierten Vortrag von mindestens drei Stücken in angemessenem Schwierigkeitsgrad.
Diese müssen aus verschiedenen Epochen einschließlich des 20. Jahrhunderts stammen bzw. in der Ausrichtung Jazz/Rock/Pop verschiedene Stilistiken, verschiedene Ensemblebesetzungen und Anteile stilgerechter Improvisation berücksichtigen.
Ensemblespiel/Ensembleleitung
Die praktische Prüfung dauert in der Regel 40 Minuten. Erwartet werden:
- die Leitung von Ensembles unterschiedlicher musikalischer Stilistik unter Berücksichtigung des Bereichs Jazz/Rock/Pop,
- das Singen und das Spielen verschiedener Instrumente innerhalb dieser Ensembles,
- das Einstudieren mindestens eines selbst arrangierten/komponierten Ensemblestücks,
- die Begleitung von Liedern/Instrumentalstücken auf dem Klavier oder einem anderen Instrument.
Die mündliche Prüfung dauert in der Regel 40 Minuten und geht von den vom Prüfling angegebenen Studienschwerpunkten aus. Erwartet werden:
- grundlegende Kenntnisse zur Geschichte des Musikunterrichts, zu musikpädagogischen Forschungsbereichen, didaktischen Konzeptionen sowie Fragen der Unterrichtsgestaltung,
- vertiefte Kenntnisse zu Problemstellungen der Musikpädagogik als Wissenschaft in mindestens zwei vom Prüfling anzugebenden Gebieten,
- die Fähigkeit, musikpädagogische Problemstellungen unter Bezug auf theoretische Modelle, Methodenfragen und empirische Ergebnisse zu erörtern und zu beurteilen.
Die mündliche Prüfung dauert in der Regel 30 Minuten und geht von den vom Prüfling angegebenen Studienschwerpunkten aus. Erwartet werden:
- grundlegende Kenntnisse zur Musik verschiedener Epochen, Stile und Kulturen,
- grundlegende Kenntnisse zu musikwissenschaftlichen Arbeits- und Forschungsmethoden sowie die Fähigkeit zu kritischer Reflexion ihrer Funktions- und Leistungsfähigkeit,
- vertiefte Kenntnisse in mindestens zwei vom Prüfling anzugebenden Gebieten der Musikwissenschaft unter Berücksichtigung historischer und systematischer Aspekte.
Der Prüfling entscheidet sich für eine Aufgabenstellung aus dem Bereich Musikwissenschaft oder dem Bereich Musikpädagogik, wobei jeweils besondere Studienschwerpunkte zu berücksichtigen sind.
Fachendnote
Die Prüfungsteile werden einzeln bewertet. Die Fachendnote im Fach Musik ergibt sich als Durchschnittsnote aus den gleich zu gewichtenden Noten der vier Teilprüfungen gemäß 2. Die Prüfung ist bestanden, wenn die Durchschnittsnote mindestens „ausreichend“ lautet und drei der vier Teilprüfungen mit mindestens der Note „ausreichend“ bewertet wurden.
Nachweis des erfolgreichen Abschlusses einer Zwischenprüfung
Als Zwischenprüfung gelten das Vordiplom in Physik oder das Vordiplom in Mathematik (mit Physik als Nebenfach) oder auch die beiden Teilprüfungen in Physik (experimentelle Physik und theoretische Physik) des Vordiploms in Physik oder eine gleichwertige Zwischenprüfung in Physik.
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen „Theoretische und rechnerische Ergän­zungen zur Experimentalphysik I und II“
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen zur Vorlesung „Theoretische Physik I (Mechanik), Theoretische Physik II (Elektrodynamik)“
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an einem Demonstrationspraktikum
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an einem fachwissenschaftlichen Seminar für Lehramtskandidaten/ Lehramtskandidatinnen
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen zur Fachdidaktik
Kenntnisse der physikalischen Grundlagen der folgenden Teilgebiete:
Newtonsche Mechanik der Massenpunkte, Grundzüge der Mechanik des starren Körpers, Grundlagen der analytischen Mechanik, einfache Anwendungen, Grundzüge der speziellen Relativitätstheorie
Thermodynamik (einschließlich statistischer Mechanik)
Grundgrößen (Zustandsgrößen und Variablen) der Thermodynamik und ihre Verknüpfung durch Energie- und Entropiesatz, Kreisprozesse; gaskinetische Interpretation der thermischen Stoffkonstanten
Elektrodynamik (einschließlich Optik)
Material- und Feldgrößen der Elektrodynamik, maxwellsche Theorie; Anwendung auf stationäre und nichtstationäre Vorgänge; phänomenologische Darstellung von Dispersion, Polarisation, Beugung und Interferenz aus dem Wellenbild; Grundzüge der speziellen Relativitätstheorie
Atomistische Interpretation der physikalischen Stoffkonstanten; Grundlagen der Systematik des Atombaus; Strahlungsphänomene und Strahlungsgesetze; Grundelemente der Kernphysik
Fähigkeit, selbständig Experimente zu planen, aufzubauen und durchzuführen; Kenntnis der grundlegenden physikalischen Messmethoden
Fähigkeit, einen physikalischen Vorgang einzuordnen und mit Hilfe bekannter physikalischer Gesetze zu interpretieren und zu berechnen
Die wissenschaftliche Arbeit muss einen fachwissenschaftli­chen Schwerpunkt haben.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Alle Prüflinge eines Prüfungstermins erhalten den gleichen Klausurvorschlag. Dieser enthält je ein Thema sowie
zwei Aufgaben aus zwei der Themenkreise gemäß 2.1.1 bis 2.1.4. Jeder Prüfling wählt ein Thema und zwei Aufgaben. In die Bewertung gehen das Thema zu /3, die Aufgaben zu 2/3 ein.
Die Prüfungsdauer beträgt 30 Minuten für Experi­mentalphysik und 15 Minuten für Theoretische Physik. Die Prüfung wird von zwei Prüfern/ Prüferinnen durchgeführt, die nicht gemeinsam prüfen müssen.
Die beiden Teilnoten in Experimentalphysik und Theoretischer Physik werden im Verhältnis 2 : 1 gewichtet und zu einer Note zusammengefasst. Es werden keine Spezialgebiete angegeben. Die mündliche Prüfung bezieht sich unter Berücksichtigung der Punkte 2.2 und 2.3 auf die unter 2.1.1 bis 2.1.4 genannten Teilgebiete.
Nachweis der bestandenen Zwischenprüfung (Kolloquium)
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an je einem Elementarkurs in Latein und Griechisch, falls ein Nachweis des Latinums und Graecums nicht vorliegt
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei Proseminaren aus verschiedenen Disziplinen
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei Hauptseminaren, darunter ein exegetisches oder systematisches und ein religionspädagogisches
Grund- und Überblickswissen in :
Methodik der alttestamentlichen Wissenschaft
Geschichte und Umwelt Israels
Einleitung in das Alte Testament: Literarische Probleme der alttestamentlichen Schriften
Religionsgeschichte Israels/Theologie des Alten Testaments
Fachdidaktik des Alten Testaments
Mögliche Spezialgebiete:
eine größere alttestamentliche Schrift
ein Thema der Religionsgeschichte Israels/ Theologie des Alten Testaments
ein Problem der Geschichte Israels
Grund- und Überblickswissen in:
Methodik der neutestamentlichen Wissenschaft
Einleitung in das Neue Testament: Literarische Probleme der neutestamentlichen Schriften
Fachdidaktik des Neuen Testaments
eine größere neutestamentliche Schrift
ein Thema der Geschichte des Urchristentums/ Theologie des Neuen Testamentes
ein Problem der neutestamentlichen Zeitgeschichte
Historische Theologie: Kirchen- und Dogmengeschichte
Methodik der historischen Theologie
Fachdidaktik der Kirchengeschichte
eine Epoche der Kirchengeschichte
ein thematischer Längsschnitt
eine wichtige Gestalt der Kirchengeschichte
Methodik der Systematischen Theologie
Prinzipienfragen (Fundamentaltheologie)
Zentrale Themen der Dogmatik
Zentrale Themen der Ethik
Fachdidaktik dogmatischer und ethischer Themen
ein systematisch-theologisches Thema
ein dogmatischer oder ethischer Entwurf
Methodik und Grundfragen der Religionspädagogik
Geschichte der Religionspädagogik
Theorie der religiösen Entwicklung und Sozialisation
Religionsdidaktik und Methodik
eine religionsdidaktische Konzeption
ein entwicklungspsychologischer Ansatz
ein religionspädagogisches Grundproblem
Religiöse Phänomene der Gegenwart
Fachdidaktik religionswissenschaftlicher Themen
ein Einzelthema im Religionsvergleich
Die Prüfung erstreckt sich nicht nur auf Stoffkenntnisse, sondern ebenso auf die Beherrschung wissenschaftlicher Methoden zur Erarbeitung dieser Stoffe und auf ihr theologisches Verstehen. Die sachlichen Anforderungen ergeben sich aus den Prüfungsgebieten gemäß Ziffer 2.
Obligatorisch ist dabei theologisches Grundwissen. Darüber hinaus können für den schriftlichen und mündlichen Teil der Prüfung aus den Prüfungsgebieten in Absprache mit dem Prüfling Schwerpunkte gewählt werden; sie gelten als Anhaltspunkte für die Bereiche, in denen der Prüfling vertiefte Kenntnisse besitzt.
Von den sechs Disziplinen sollen mindestens vier Gegenstand einer Teilprüfung sein.
Das Thema kann aus jeder der sechs theologischen Disziplinen (vgl. Ziffern 2.1 bis 2.6) gewählt werden.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit, die aus jeder der sechs theologischen Disziplinen gewählt werden kann. Allerdings müssen wissenschaftliche Arbeit und Klausurarbeit verschiedenen Disziplinen angehören. Für die Klausurarbeit werden drei Themen gestellt, von denen eines zu bearbeiten ist.
Die mündliche Prüfung umfasst vier der sechs theologischen Disziplinen.
Obligatorisch sind dabei die Disziplinen Neues Testament, Systematische Theologie, Religionspädagogik.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Einführungskurs in die lateinische
Sprache, falls ein Nachweis des Latinums nicht vorliegt
Die Sprachkenntnisse müssen bis zur Zwischenprüfung nachgewiesen werden.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an vier Proseminaren aus verschiedenen Gebieten der Theologie (davon einer aus der biblischen Theologie und einer aus der Religionspädagogik)
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Hauptseminar
- Grundlegende Kenntnisse zu den obligatorischen Veranstaltungen des Hauptstudiums (vgl. Ziffern 2.1 bis 2.6)
- Vertiefte Kenntnisse (Spezialgebiete) in Teilbereichen der folgenden Disziplinen:
- Philosophische Grundfragen der Theologie:
- Religionswissenschaft:
Was ist Religion? - Dimensionen und Gestaltwandel der Religion
die drei „monotheistischen“ Religionen
- biblische Hermeneutik:
Adressaten und Wirkungsgeschichte an einem alttestamentlichen und neu testamentlichen Beispiel
- der alttestamentliche Prophetismus
- Jesus Christus in synoptischer und johanneischer Sicht
- Paulinische Theologie
Ein eingegrenztes Gebiet (Epoche oder Komplex der
Kirchengeschichte sowie der Theologiegeschichte des Altertums, des Mittelalters und der Neuzeit)
- Gotteslehre (Reden von Gott und die Eigenart religiöser Sprache; gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum; Atheismus; Möglichkeiten, heute von Gott zu sprechen)
- Christologie (Anfänge, Entfaltung, zeitgenössische Entwürfe)
- Ekklesiologie (frühe Strukturen, Ambivalenz der Institutionalisierung, unterschiedliche Kirchenverständnisse und ihre Folgen)
- Sakramentenlehre (Wandel des Sakramentenverständnisses und heutige Zugänge)
- Pastoraltheologie:
Kirche als Teil der heutigen Gesellschaft (Seelsorge, Diako­nie, Verhältnis zum Staat)
Liturgie (Gottesdienstformen)
- Religionspädagogik:
Grundfragen religiöser Erziehung (lebensgeschichtliche Perspektive,
Fragen „religiöser Sozialisation“)
ein zentrales theologisches Thema in didaktischer Perspektive
- grundlegende Fragen (Freiheit, Verantwortung, Gewissen, Normen; biblisches Ethos)
- spezielle Bereiche der Ethik:
Sozialethik (Sozialprinzipien, Wirtschaftsethik, Umweltethik)
Beziehungsethik (Partnerschaft, Ehe, Sexualität)
politische Ethik (Menschenrechte, Krieg/ Frieden, Entwicklungspolitik)
Wissenschaftsethik (Technikethik, Bioethik)
Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit
kann grundsätzlich aus allen theologischen Disziplinen (vgl. Ziffern 2.1 bis 2.6) gewählt werden.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Gegenstand der Klausurarbeit sind Teilbereiche (Spezialgebiete) aus den Disziplinen gemäß Ziffern 2.1 bis 2.6. Vereinbart werden für die Klausur drei Spezialgebiete. Die Themen für die Klausurarbeit müssen aus diesen Spezialgebieten gestellt werden und dürfen nicht aus dem Themenbereich der wissenschaftlichen Arbeit stammen. Für die Klausurarbeit werden drei Themen zur Wahl gestellt, von denen eines zu bearbeiten ist.
Die mündliche Prüfung wird bei zwei Prüfern/Prüferinnen abgelegt, auf die jeweils die Hälfte der Prüfungszeit entfällt. Gegenstand der Prüfung sind die grundlegenden Kenntnisse zu den obligatorischen Veranstaltungen des Hauptstudiums (vgl.
Ziffern 2.1 bis 2.6). Für die Hälfte der jeweiligen Prüfungszeit kann pro Prü­fer/Prüferin je ein Spezialgebiet vereinbart werden.
Die in der wissenschaftlichen Arbeit behandelten sowie die in der
schriftlichen Prüfung geprüften Themen sind nicht mehr Gegenstand der mündlichen Prüfung.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an vier der folgenden fünf Lehrveranstaltungen:
- einem Mittelseminar in Geschichte,
- zwei Übungen oder einer Übung und einem Seminar in Politikwissenschaft,
- einer Übung in Staatsrecht I,
- einer Übung in Soziologie.
Als Übungsscheine zählen nicht die Scheine der Übungen zur Einführung in die Soziologie bzw. Politikwissenschaft.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung
Kenntnisse der Grundzüge der politischen und soziologischen Theorie und ihrer Geschichte
Kenntnis der politischen und sozialen Ideenlehre (historischer Überblick und Kenntnis eines Hauptwerkes)
Kenntnisse der Grundstrukturen heutiger Gesellschaften
Kenntnis des politischen Systems und der Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland
Kenntnis des politischen Systems und der Sozialstruktur eines anderen Staates (z.B. Frankreich, Großbritannien, Vereinigte Staaten)
Vergleich von Regierungs- und Gesellschaftssystemen
Kenntnisse der Grundprobleme und Grundzüge der Gesellschaftspolitik und Sozialplanung
Kenntnisse der Grundzüge der internationalen Politik seit 1945 unter besonderer Berücksichtigung der „Deutschen Frage“
Kenntnis der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Kenntnis der europäischen Integration (Motive, Ansätze, Ziele, Organe der EG und ihre Befugnisse, Außenbeziehungen der EU)
Kenntnisse der wichtigsten internationalen Organisationen
Im Zusammenhang der Prüfung der Gegenstände gemäß 2.1 bis 2.4 können Prüfungsgegenstand auch die historischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen von Politik und Gesellschaft sein. In diesem Rahmen gehören zu den Prüfungsanforderungen:
Kenntnis der deutschen Geschichte seit 1917
Kenntnisse der Grundzüge der europäischen Geschichte seit Ende des 19. Jahrhunderts
Kenntnisse der Grundbegriffe der Rechtsordnung, Grundwissen über Staatsrecht
Grundkenntnisse der Wirtschaftsabläufe und Wirtschaftssysteme sowie der elementaren Begriffe der Wirtschaftstheorie
Kenntnis des Wirtschaftssystems der Bundesrepublik Deutschland (Soziale Marktwirtschaft)
Kenntnis der Organisation und Funktionsweise einer Zentralplanwirtschaft
Kenntnisse fachdidaktischer Fragestellungen
Das Thema wird dem Kandidaten aus einem von ihm gewählten Sachgebiet aus den Fachrichtungen Politikwissenschaft oder Soziologie gestellt.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Die Klausurarbeit wird in einer der beiden Fachrichtungen Politikwissenschaft oder Soziologie nach Wahl des Kandidaten geschrieben.
Aus den Sachgebieten gemäß 2.1 bis 2.4 werden zwischen dem Kandidaten und dem von ihm gewählten Prüfer drei Spezialgebiete vereinbart. Aus jedem Spezialgebiet wird dem Kandidaten ein Thema vorgelegt, von denen er eines zu bearbeiten hat. Als Spezialgebiet soll ein Gebiet verstanden werden, das nach normalem akademischem Brauch Gegenstand einer einsemestrigen Vorlesung oder Übung sein könnte. Diese Spezialgebiete dürfen vom Thema her nicht an den Erfordernissen des angestrebten Lehramtes vorbeigehen. Hat der Kandidat die wissenschaftliche Arbeit im Fach Sozialkunde geschrieben, werden die Themen für die Klausurarbeit der Fachrichtung entnommen, die nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit war.
Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilprüfungen von gleicher Dauer in den Fachrichtungen Politikwissenschaft und Soziologie. Für die mündliche Prüfung vereinbart der Kandidat in jeder der beiden Fachrichtungen zwei Spezialgebiete mit den von ihm gewählten Prüfern. Das Spezialgebiet, aus dem das Thema für die Klausurarbeit und das Sachgebiet, aus dem das Thema für die wissenschaftliche Arbeit gestellt wurde, können nicht gewählt werden. In der mündlichen Prüfung, hat der Kandidat neben den vertieften Kenntnissen in den vereinbarten Spezialgebieten auch Grundkenntnisse in den anderen Sachgebieten gemäß 2 nachzuweisen.
Nachweis der nach der geltenden Studienordnung vorgeschriebenen Studienverpflichtungen des Hauptstudiums (Praxis und Theorie)
nachstehende Nachweise von Studienleistungen:
- ein Seminarschein aus den sportwissenschaftlichen Fächern Bewegungswissenschaft, Sportmedizin, Trainingswissenschaft
- ein Seminarschein aus dem sportwissenschaftlichen Fach Sportpädagogik
- ein Übungsschein aus dem Bereich Methoden der Sportwissenschaft
- Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei sportpraktischen Fächern (jeweils 2 SWS), die nicht mit den Leistungsfächern des Grundstudiums identisch sein dürfen
Sportpraktische Fächer sind wählbar aus den im Hauptstudium angebotenen Fächern aus dem Bereich der Individual- und Mannschaftsspielsportarten, den Rückschlagspielen, Berg-, Wasser- und Kampfsportarten. Ein Fach muss aus dem Bereich der Individual- oder Mannschaftsspielsportarten gewählt werden.
- Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei schulmethodischen Übungen
- Nachweis der Teilnahme an einer Exkursion
Prüfungsgegenstände und Prüfungsteile
Prüfung der Praxis und Theorie von Sportarten und Sportbereichen
Die Prüfung in zwei sportpraktischen Schwerpunktfächern besteht aus einem praktischen Teil und einer Klausur (zweistündig) im ersten Schwerpunktfach sowie einem praktischen Teil und einer mündlichen Prüfung (20 Minuten) im zweiten Schwerpunktfach. Die Teilprüfungen werden als Hochschulprüfungen absolviert. Alle Prüfungsteile müssen mindestens mit der Note „ausreichend“ abgeschlossen werden. Das Ergebnis ist bis zur Meldung zur sportwissenschaftlichen Prüfung nachzuweisen und wird nach § 9 Abs. 3 auf die Fachendnote im Fach Sport angerechnet.
Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit wird aus einem sportwissenschaftlichen Fach gestellt.
Sportwissenschaftliche Prüfung
Die sportwissenschaftliche Prüfung besteht aus einer vierstündigen Klausurarbeit und zwei mündlichen Prüfungen (jeweils 20 Minuten) in folgenden sportwissenschaftlichen Bereichen nach Wahl des Prüflings:
a) Sportmedizin,
b) Sportpädagogik,
c) Bewegungswissenschaft oder Trainingswissenschaft.
Die Fachendnote im Fach Sportwissenschaft ergibt sich zu gleichen Teilen aus
- der Gesamtnote der Prüfung in Praxis und Theorie der Sportarten und Sportbereiche,
- der Note der Klausur,
- der Durchschnittsnote der beiden mündlichen Prüfungen.
Bei der sportwissenschaftlichen Prüfung müssen mindestens zwei Prüfungsteile mit der Note ausreichend abgeschlossen werden.
Herr/Frau...............................................................................................................................................................
geboren am............................................................. in..........................................................................................
hat vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am.....................................................................................
die Prüfung in Erziehungswissenschaft im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen
und Gesamtschulen 4 mit dem Ergebnis
............................................ (........Punkte)
Der Prüfung lag die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen vom 22. September 1981 (Amtsbl. S. 697), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122), zugrunde.
Saarbrücken, den...............................
Notenstufen: sehr gut (15,00 - 12,50 Punkte), gut (12,49 - 09,50 Punkte), befriedigend (09,49 - 06,50 Punkte), ausreichend (06,49 - 03,50) Punkte)
Herrn/Frau......................................................................................................................................................................
geboren am.................................................................. in..............................................................................................
wird hierdurch bescheinigt, dass er/sie vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am.......................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 bestanden hat.
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau..............................................................................................................................................................................
geboren am............................................................................in.............................................................................................
hat am................................................................. die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 bestanden.
Die Gesamtnote lautet:............................................................ (.......Punkte)
Die gewählte Fächerverbindung lautet:................................................................................................................................
Er/Sie hat die Prüfung in Erziehungswissenschaft am........................................................................ vor dem Staatlichen
Prüfungsamt in Saarbrücken mit dem Ergebnis................................................... (........Punkte) bestanden.
Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit lautet:
............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................ ................................................................................................................................................................................................................................
Die wissenschaftliche Arbeit wurde mit..........................................................................................(........Punkte) bewertet.
Die Fachendnoten lauten:
............................................... ........................................... (........Punkte)
.......................................................................................... (........Punkte)
Der Prüfung lag die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen vom 22. September 1981 (Amtsbl. S.697), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122), zugrunde.
Saarbrücken, den..................................
Notenstufen (§ 25):
mit Auszeichnung bestanden 15,00 - 12,50 Punkte
gut bestanden 12,49 - 09,50 Punkte
befriedigend bestanden 09,49 - 06,50 Punkte
bestanden 06,49 - 03,50 Punkte
Prüfung in Erziehungswissenschaft, Fachendnoten
Notenstufen (§ 24):
sehr gut 15,00 - 12,50 Punkte
gut 12,49 - 09,50 Punkte
befriedigend 09,49 - 06,50 Punkte
ausreichend 06,49 - 03,50 Punkte
Notenstufen (§ 23):
sehr gut 15/14/13 Punkte
gut 12/11/10 Punkte
befriedigend 09/08/07 Punkte
ausreichend 06/05/04 Punkte
mangelhaft 03/02/01 Punkte
über die nicht bestandene Erste Staatsprüfung für das
Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4
Es wird hierdurch bescheinigt, dass Herr/Frau..................................................................................................................
geboren am......................................................................... in..........................................................................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 endgültig nicht bestanden hat.
Saarbrücken, den..............................
über eine Erweiterungsprüfung zur Ersten Staatsprüfung
für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau......................................................................................................................................................................
geboren am.................................................................... in..........................................................................................
hat vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am............................................................................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 bestanden.
hat am................................................. die Erweiterungsprüfung im Fach
mit der Fachendnote......................................... (.......Punkte) bestanden.
Dieses Zeugnis ist nur in Verbindung mit dem Zeugnis über die Erste Staatsprüfung gültig.
Notenstufen: sehr gut (15,00 - 12,50 Punkte), gut (12,49 - 09,50 Punkte), befriedigend (09,49 - 06,50 Punkte), ausreichend (06,49 - 03,50 Punkte
über die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau............................................................................................................................................................................
geboren am......................................................................... in...........................................................................................
hat den Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf vom.................................. bis.....................................
an dem Studienseminar in................................................................................................................................abgeleistet.
Er/Sie hat die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 in den Fächern
bestanden und somit die Befähigung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 erworben.
Die Gesamtnote lautet:................................................................................................................................ (....... Punkte)
Zulassungsnote:. .......................................... (........Punkte)
Pädagogische Arbeit mit dem Thema
.........................................................................................:........................................ (........Punkte)
Prüfungslehrproben:........................................ (........Punkte)
Mündliche Prüfung: ....................................... (........Punkte)
mangelhaftunter 3,50 Punkte
über die nicht bestandene Zweite Staatsprüfung für das Lehramt
an Realschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau...........................................................................................................................................................................
hat den Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf vom.............................................................................
bis............................................................................ an dem Studienseminar in...............................................................
Der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen 4 unterzog er/sie sich am
Herr/Frau..........................................................................................................................................................................
hat die Zweite Staatsprüfung nicht bestanden.
Er/Sie kann die Prüfung innerhalb eines Jahres/nicht wiederholen.

References: Art. 2
 Art. 3
 Art. 2
 § 21
 § 20

§ 2

§ 3

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 16

§ 18

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57
 § 6
 § 5
 § 11
 § 28
 § 9
 § 19
 § 29
 § 14
 § 29
 § 7
 § 23
 § 8
 § 23
 § 10
 § 10
 § 6
 § 10
 § 29
 § 23
 § 24
 § 23
 § 23
 § 24
 § 19
 § 23
 § 12
 § 14
 § 25
 § 23
 § 47
 § 10

§ 8
 § 23
 § 37
 § 24
 § 12
 § 46
 § 23
 § 12
 § 45
 § 23
 § 44
 § 48
 § 38
 § 19
 § 23
 § 44
 § 48
 § 25
 § 48

§ 50

§ 26
 § 27

§ 29
 § 26
 § 9
 § 9