Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verschwiegenheitspflicht
Timestamp: 2019-10-16 19:34:13+00:00

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Verschwiegenheitspflicht | Rechtslupe
Der Ban­ker als Auf­sichts­rat – und die Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit
Für ver­trau­li­che Anga­ben bzw. Geschäfts­ge­heim­ni­se einer Akti­en­ge­sell­schaft trifft deren Auf­sichts­rä­te eine Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit. Ver­trau­li­che Anga­ben bzw. ein Geheim­nis der Akti­en­ge­sell­schaft im Sin­ne des § 116 Satz 1 i.V.m. § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG sind gege­ben, wenn es sich um nicht all­ge­mein bekann­te (offen­kun­di­ge) Tat­sa­chen han­delt, an deren Geheim­hal­tung ein
Die sich aus § 8 Abs. 1 Satz 1 WpHG und § 9 Abs. 1 KWG erge­ben­de Ver­schwie­gen­heits­pflicht stellt, soweit sie nach § 4 Abs. 3 Fin­DAG von der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht beauf­trag­te Wirt­schafts­prü­fer betrifft, kei­ne unter § 376 Abs. 1 ZPO fal­len­de Pflicht zur Amts­ver­schwie­gen­heit dar. Die Ver­schwie­gen­heits­pflicht nach § 8 Abs. 1 Satz 1 WpHG, § 9 Abs. 1 KWG kann
Die Ver­schwie­gen­heits­pflicht eines Per­so­nal­be­ra­ters
Teilt ein Per­so­nal­be­ra­ter einer abge­lehn­ten Bewer­be­rin die Grün­de für die Absa­ge mit und weist auf einen Ver­stoß gegen das AGG hin, ist er scha­den­er­satz­pflich­tig, weil er sei­ne ver­trag­li­chen Ver­­­schwie­gen­heits- und Treue­pflich­ten gegen­über sei­nem Auf­trag­ge­ber ver­letzt hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a.M. in dem hier vor­lie­gen­den Fall in
Die Abtre­tung des Anspruchs auf Betreu­er­ver­gü­tung durch einen zum Betreu­er bestell­ten Rechts­an­walt an eine anwalt­li­che Ver­rech­nungs­stel­le ver­stößt nicht gegen ein gesetz­li­ches Ver­bot, auch wenn sie ohne Zustim­mung des Betrof­fe­nen erfolgt. Durch die Abtre­tung und die mit ihr gegen­über der Ver­rech­nungs­stel­le als Zes­sio­na­rin ver­bun­de­nen Infor­ma­ti­ons­pflich­ten ist nicht gegen § 203 StGB

References: § 116
 § 93
 § 8
 § 9
 § 4
 § 376
 § 8
 § 9
 § 203