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Timestamp: 2019-12-12 11:05:42+00:00

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§ 262 StGB
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. III ZR 93/15 § 263 StGB in Betracht (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Juni 2014 -4 StR 21/14, NJW 2014, 3170 Rn. 17 ff).
BGH, URTEIL vom 4.0.2015, Az. III ZR 10/14 Es trifft zu, dass hinsichtlich der Unwahrheit der vorgespiegelten Tatsache im Sinne des § 263 Abs. 1 StGB bedingter Vorsatz genügt (z.B. BGH, Beschluss vom 26. August 2003 - 5 StR 145/03, BGHSt 48, 331, 346; z.B. Leipziger Kommentar/ Tiedemann, StGB, 12. Aufl., § 263 Rn. 244; Satzger in Satzger/Schluckebier/ Widmaier, StGB, 2. Aufl., § 263 Rn. 284).
OLG München, Beschluss vom 1.10.2013, Az. 4 StRR 184/13 Die Rechtsprechung beachtet, dass es sich beim Tatbestand des § 263 StGB um ein Vermögens- und Erfolgsdelikt handelt (BVerfG 2. Senat Beschluss vom 7.12.2011 Az: 2 BvR 2500/09 zitiert nach juris Rdn. 176).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2013, Az. XII ZB 107/08 24	ee)	Ob eine solche rechtfertigende Sachlage im Hinblick auf den Ge- sichtspunkt eines (versuchten) Prozessbetrugs (§ 263 StGB) gegeben ist, wenn außergerichtlich bzw. vorprozessual unzutreffender Vortrag erfolgt, oder ob es insoweit noch an einem gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff fehlt, der zur Beauftragung einer Detektei mit heimlichen, das allgemeine Persönlichkeitsrecht tangierenden Beobachtungen berechtigen könnte, oder jedenfalls eine rechtfertigende Notstandslage im Sinne des § 34 StGB (vgl. hierzu BGH Urteil vom 24. November 1981 -VI ZR 164/79 - NJW 1982, 277) gegeben ist, da eine gegenwärtige Gefahr für das Vermögen vorliegt, kann hier dahinstehen.
BGH, Urteil vom 2.2.2013, Az. XI ZR 431/11 -22- § 263 StGB bejahen, wird es gegebenenfalls auch zu prüfen haben, ob sich die Beklagte an diesen Deliktstatbeständen gemäß § 830 BGB vorsätzlich beteiligt hat (vgl. dazu Senatsurteil vom 9. März 2010 -XI ZR 93/09, BGHZ 184, 365 Rn. 36 ff.; siehe auch BGH, Urteil vom 15. Mai 2012 -VI ZR 166/11, WM 2012, 1333 Rn. 24 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.0.2013, Az. VI ZR 386/11 Nach allgemeiner Ansicht stellen reine Rechtsausführungen ohne Behauptung anspruchsbegründender Umstände im Rahmen des § 263 StGB keine Tatsachen, sondern Werturteile dar (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1957 - 5 StR 447/57, JR 1958, 106; OLG Karlsruhe, NStZ 1996, 282; JZ 2004, 101, 102; OLG Zweibrücken, JR 1989, 390, 391; OLG Frankfurt am Main, NJW 1996, 2172, 2173; OLG Stuttgart, NJW 1979, 2573; OLG Koblenz, NJW 2001, 1364; Fischer, StGB, 59. Aufl., §263 Rn. 11; BeckOK von Heintschel-Heinegg/Beukelmann, StGB § 263 Rn. 6 (Stand: September 2012); LK-StGB/Tiedemann, aaO, §263 Rn. 19; NK-StGB/Kindhäuser, aaO, § 263 Rn. 89; MünchKommStGB/Hefendehl, aaO, § 263 Rn. 70; Cramer/Perron in Schönke/Schröder, aaO, § 263 Rn. 9; SK-StGB/Hoyer, aaO,
BGH, URTEIL vom 2.0.2013, Az. VI ZR 386/11 Diese Umstände betreffen aber die zukünftige Zahlungsfähigkeit der W. AG und/oder des Beklagten, die als in der Zukunft liegend keine Tatsache im Sinne des § 263 StGB darstellt (vgl. BGH, Beschluss vom 24. April 2007 -4 StR 558/06, NStZ-RR 2007, 236, 237; OLG Stuttgart, NJW 1958, 1833; OLG Braunschweig, NJW 1959, 2175, 2176; Kühl in Lackner/Kühl, StGB, 27. Aufl., § 263 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 3.4.2012, Az. IV ZR 19/11 Dem steht auch nicht die - in gleicher Weise für das Merkmal des Vermögensschadens nach § 263 Abs. 1 StGB relevante (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 8. Juni 2011 -3 StR 115/11, wistra 2011, 387 Rn. 7)- neuere Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu dem Vermögensnachteil i.S. des § 266 StGB (BVerfGE 126, 170, 205 ff.) entgegen, soweit sich der Gefährdungsschaden hinreichend konkret beziffern lässt (BVerfG aaO 211 f.).
OLG Bamberg, Beschluss vom 4.2.2012, Az. 3 Ws 4/12 (amtlicher Leitsatz) 2. Gesteigerte Anforderungen für nach § 263 I StGB strafbewehrte Einstandspflichten nach § 13 I StGB aus vorvertraglichen Pflichten gelten in den Fällen, in denen das Gesetz - wie in § 311 b I 1 BGB - den Vertragsabschluss selbst einer besonderen, der Warnung und dem Schutz der Beteiligten vor Übereilung dienenden Form unterwirft (u. a. Anschluss an BGHSt 39, 392/399; OLG Hamm, Urteil vom 08.02.2006 - 13 U 165/05 [bei juris] und BGH NStZ 2010, 502 f.).
OLG Bamberg, Beschluss vom 4.2.2012, Az. 3 Ws 4/12 Subjektiv erfordert § 263 I StGB neben Tatvorsatz ein Handeln in der Absicht sog. ‚stoffgleicher’ (Eigen- oder Dritt-) Bereicherung, wobei mit dem einschränkenden Merkmal der sog. ‚Stoffgleichheit‘ zu dem Ausdruck gebracht wird, dass von § 263 StGB nur solche rechtswidrigen Vermögensschädigungen erfasst werden, die durch dieselbe vom Täter veranlasste Vermögensverfügung des Getäuschten unmittelbar herbeigeführt worden sind (st. Rspr.; vgl. z. B. BGHSt 6, 115/116; 21, 384; 34, 379/391 und zuletzt u. a. BGH, Beschluss vom 07.12.2010 - 3 StR 434/10 = StraFo 2011, 238 f.; ferner Fischer StGB 59. Aufl. § 263 Rn. 76 f., insbesondere Rn. 187 ff. und Schönke/Schröder-Cramer/Perron StGB 28. Aufl. § 263 Rn. 168 f., jeweils m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 2.10.2011, Az. VI ZR 4/11 § 263 StGB zu dem Schadensersatz Verpflichtete den Differenzschaden zu ersetzen (Senatsurteil vom 18. Januar 2011 -VI ZR 325/09, BGHZ 188, 78 Rn. 8 mwN).
AG Aachen, Urteil vom 2.7.2011, Az. 450 Cs 315/10 Das Bußgeld in Ordnungswidrigkeitenverfahren hat im Rahmen des Betrugstatbestandes aber außer Betracht zu bleiben, weil die durch Täuschung unternommene Abwendung der Verhängung oder Vollstreckung Bußgeld oder strafrechtlicher Sanktionen vom Schutzbereich des Tatbestands des § 263 StGB nicht erfasst wird (BGHSt 38, 345, 351; 43, 381, 405 f., BGH Wistra 2007, 258).
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. VI ZR 325/09 § 263 StGB zu dem Schadensersatz Verpflichtete hat lediglich den Differenzschaden zu ersetzen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2010 -VIII ZR 65/09, NJW-RR 2010, 1579 Rn. 15 m.w.N.;Staudinger/Schiemann, BGB [2005], §249 Rn. 195; Staudin-ger/Matusche-Beckmann, BGB [2004], §437 Rn. 56; Schermaier, JZ 1998, 857 f. [An. zu dem Senatsurteil vom 25. November 1997 - VI ZR 402/96, VersR 1998, 245 = JZ 1998, 855 = MDR 1998, 266]).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. VIII ZR 65/09 § 263 StGB hat der zu dem Schadensersatz Verpflichtete lediglich das negative Interesse zu ersetzen (für c.i.c.: BGHZ 142, 51, 62 ff.; Senatsurteil vom 2. März 1988 -VIII ZR 380/86, NJW 1988, 2234, unter III 2 a; für § 823 Abs. 2 BGB: BGH, Urteil vom 25. November 1997 - VI ZR 402/96, NJW 1998, 983, unter II 2 a).
LG Dortmund, Urteil vom 4.0.2009, Az. 33 KLs 4/08 Nur dann scheidet ein Irrtum im Sinne des § 263 Abs. 1 StGB aus (vgl. BGHSt 24, 386, 389).
LG Köln, Urteil vom 2.6.2008, Az. 37 O 1029/07 39Da § 263 Abs.1 StGB nicht die Dispositionsfreiheit des Getäuschten schützt, sondern als Vermögensstraftat nur die vermögensschädigende Täuschung sanktioniert (BGH NStZ-RR 2001, 41f.;BGH NStZ-RR 2000, 331f.;Tröndle/Fischer, StGB, 54. Aufl. 2007, § 263 Rn. 72 und 74 jeweils m.w.N.), liegt eine strafrechtlich relevante Vermögensbeschädigung nicht schon dann vor, wenn jemand infolge eines durch Täuschung hervorgerufenen Irrtums eine Vermögensverfügung getroffen hat, die er bei Kenntnis der tatsächlichen Umstände nicht getroffen hätte (vgl. BGH NJW 2006, 1679, 1681 Rdnr.18
LG Köln, Urteil vom 2.6.2008, Az. 37 O 1029/07 Wird die von diesem im Falle des Erfüllungsbetruges erbrachte Leistung durch den wirtschaftlichen Wert des Erlangten ausgeglichen, so fehlt es an einem Vermögensschaden des Getäuschten im Sinne von § 263 Abs.1 StGB (vgl. auch BGH NJW 2006, 1679, 1681; BGH NJW 1982, 1165 – für den Erwerb von Warenterminoptionen; Cramer/Perron in Schönke/Schröder, StGB, 27. Aufl. 2006, § 263 Rd.114a und Rn. 125 ff.; Tröndle/Fischer, aaO., § 263 Rn. 74 sowie Rn. 78 a und 78 b – jeweils zu Risiko- und Anlagegeschäften).
LG Köln, Urteil vom 3.6.2007, Az. 9 S 88/07 Dies ändert allerdings nichts daran, dass in Anbetracht der dargestellten Gesamtgestaltung des streitgegenständlichen Serienbriefes sowie aufgrund der skizzierten Vorstrafen des Geschäftsführers hier zweifelsfrei von einer bewussten Irreführung auszugehen ist, und die Täuschung der Kunden klägerseits von Anfang an intendiert war: die Klägerin und ihr Geschäftsführer haben (erneut) in zivil- wie strafrechtlich (§ 263 StGB) unzulässiger Weise darauf gesetzt, dass im Rahmen der vielfach versandten Offerten eine gewisse Anzahl an Kunden der 'Bauernfängerei' (so die Wortwahl des OLG Düsseldorf in einem vergleichbaren Sachverhalt, Urteil vom 25.4.2002 - 2 U 137/01) verfängt und sie - die Klägerin - am Ende einen stattlichen Gewinn einfährt (zur einschlägigen Geschäftsmethode vgl. auch: Kötter/Zirkel, Eintragungsverträge - Abwehrmöglichkeiten gegen unberechtigte Honorarforderungen von Adressbuchverlagen, MDR 2005, 185, 186 m.w.N.).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Die Entwicklung der Vermögensgefährdung in der Rechtsprechung erfolgte vornehmlich in Fallgruppen, so wenn die Geltendmachung oder Verteidigung von Vermögensrechten erschwert oder verhindert wird, etwa durch Schaffung eines erheblichen Prozessrisikos (vgl. BGHSt 21, 112 <113> zu § 263 StGB; BGHSt 44, 376 <386>) oder aufgrund unordentlicher Buchführung (vgl. BGHSt 47, 8 <11>); das Entziehen von Vermögenswerten unter Einrichtung einer 'schwarzen Kasse' als geheimem, keiner tatsächlich wirksamen Zweckbindung unterliegendem Dispositionsfonds, um nach eigenem Gutdünken des Täters über diese Gelder zu verfügen (vgl. BGHSt 40, 287 <296>; 51, 100 <113>) oder die Kreditvergabe nach unzureichender Bonitätsprüfung, die zu einer über das allgemeine Risiko bei Kreditgeschäften hinausgehenden Gefährdung des Rückzahlungsanspruchs führt (vgl. BGHSt 46, 30 <34>; 47, 148 <157>).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Eine schadensgleiche Vermögensgefährdung kann auch nur dann bejaht werden, wenn die sie begründenden Tatsachen feststehen, nicht aber schon dann, wenn sie nur wahrscheinlich oder gar möglicherweise vorliegen (vgl. BGH, Beschluss vom 2. September 1994 - 2 StR 381/94 -, StV 1995, S. 24 - zu § 263 StGB; vgl. dazu auch Dierlamm, in: Münchener Kommentar zu dem StGB, 1. Aufl. 2006, § 266 Rn. 196).
BGH, URTEIL vom 1.2.2005, Az. II ZR 310/03 §§ 263, 264 a StGB (zu dem Schutzgesetzcharakter des §264 a StGB s. Senat, BGHZ 116, 7, 12 ff. und Urt. v. 29. Mai 2000 - II ZR 280/98, NJW 2000, 3346).
BGH, URTEIL vom 1.2.2005, Az. II ZR 140/03 §§ 263, 264 a StGB (zu dem Schutzgesetzcharakter des §264 a StGB s. Senat, BGHZ 116, 7, 12 ff. und Urt. v. 29. Mai 2000 - II ZR 280/98, NJW 2000, 3346).
BGH, URTEIL vom 2.11.2004, Az. VI ZR 306/03 Ob nach den im Strafrecht zu § 263 StGB entwickelten Grundsätzen der Zweckverfehlung haushaltsrechtlich gebundener Mittel (vgl. BGHSt 31, 93, 95 = JR 1983, 211, 212) ein Vermögensschaden der Klägerin zu begründen sei, könne offenbleiben, da dies lediglich zur Folge hätte, daß die Klägerin das negative Interesse ersetzt verlangen könne.
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. IX ZR 324/01 Er hatte den Gesellschaftern der Klägerin mithin deliktisches Handeln (§ 263 StGB) vorgeworfen (zur Anwendbarkeit des § 393 BGB bei einem Zusammentreffen von vertraglichen mit delik-tischen Ansprüchen vgl. BGH, Urteil vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, NJW 1999, 714 m.w.N.).
BVerfG, Beschluss vom 2.3.2002, Az. 2 BvR 742/02 Verletzt daher ein Emittent die Pflicht zur Ad-hoc-Publizität und zugleich eine andere Rechtsvorschrift, die ein Schutzgesetz darstellt (z.B. § 263 StGB oder § 264 a StGB, zu dem Schutzcharakter dieser Norm vgl. BGHZ 116, 7 <13 f.>; Zielinski, wistra 1993, S. 6 ff. m.w.N.;Joecks, wistra 1986, S. 142 <143>), so sind hieraus resultierende Schadensersatzansprüche nicht ausgeschlossen.
LG Bonn, Urteil vom 2.4.2001, Az. 11 O 181/00 88a) Da geschütztes Rechtsgut des § 263 StGB das Vermögen des einzelnen ist (Lackner/Kühl, StGB23, § 263 Rdnr. 2; Schönke/Schröder/Cramer, StGB26, § 263 Rdnr. 1; Tröndle/Fischer, StGB50, § 263 Rdnr. 1b ), ist § 263 StGB Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB (BGHZ 57, 137 (142f.);
BGH, Urteil vom 2.4.1989, Az. XI ZR 82/88 § 263 Abs. 1 StGB (vgl. grundsätzlich zu dieser Einwendung gegen wertpapierrechtliche Ansprüche: BGH, Urteil vom 19. September 1957 - II ZR 1/56, WM 1957 , 1,334 ) auf Freistellung von der Scheckverbindlichkeit.

References: § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 34
 BGH 
 § 263
 § 830
 § 263
 §263
 § 263
 §263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 266
 § 263
 § 13
 § 311
 BGH 
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 BGH 
 § 263
 §249
 §437
 § 263
 § 823
 § 263
 § 263
 § 263
 BGH 
 § 263
 BGH 
 BGH 
 § 263
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 § 263
 § 263
 § 266
 §264
 §264
 § 263
 § 393
 § 263
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 § 263
 § 263
 § 263
 § 823
 § 263