Source: https://www.wien.gv.at/bildung/kindergarten/kindertagesbetreuung/index.html
Timestamp: 2020-07-15 02:09:24+00:00

Document:
Übersicht zum Thema Kindertagesbetreuungseinrichtungen
A bis Z für BetreiberInnen von Kindertagesbetreuungseinrichtungen
Anwesenheitspflicht der Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr
Der Umfang der Besuchspflicht für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen ist im § 3 Wiener Frühförderungsgesetz (WFfG) geregelt.
Informationsblatt zum verpflichtenden Kindergartenjahr
Anzeigepflicht - Kindergarten
Die Anzeigepflicht im Zusammenhang mit einem Kindergarten ist im § 8 Abs. 1 und 2 Wiener Kindergartengesetz (WKGG) geregelt.
Anzeigepflicht - Kindergruppe
Die Anzeigepflicht im Zusammenhang mit einer Kindergruppe ist im § 4 Abs. 1 Wiener Tagesbetreuungsgesetz (WTBG) geregelt.
Jede Form der Tagesbetreuung unterliegt der Aufsicht der Behörde. Die Behörde hat sich durch Aufsichtsorgane in angemessenen Zeitabständen, mindestens aber einmal jährlich, davon zu überzeugen, dass die Kinderbetreuungseinrichtungen den vorgeschriebenen Erfordernissen entsprechen. Den Aufsichtsorganen ist der Zutritt in die Kinderbetreuungseinrichtung zu gewähren und die erforderlichen Auskünfte sind zu erteilen.
Ausbildungsfristen - Leitung
Wenn ausgebildete Leitungsfachkräfte nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, können bis zu 50 Unterrichtseinheiten davon berufsbegleitend binnen eines Jahres ab Funktionsübernahme absolviert werden (§ 3a Abs. 1 Wiener Kindergartengesetz - WKGG).
Die Trägerorganisation eines Kindergartens hat die Absolvierung der in § 3a Abs. 1 Z 2 WKGG normierten Ausbildung für jene Leitungsfachkräfte, welche sich zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Gesetzes bereits in einem Anstellungsverhältnis befinden, bis spätestens 1. Jänner 2023 nachzuweisen. Die Absolvierung der Managementausbildung gilt innerhalb dieses Zeitraumes als Fortbildung im Sinne des § 3a Abs. 2 WKGG (§ 16 Abs. 6 WKGG).
Anerkannte Ausbildungen - Leitungsfachkräfte in Kindergärten
Die Qualifikation für Leitungsfachkräfte ist im § 3a Abs. 1 und 2 Wiener Kindergartengesetz (WKGG) geregelt.
Informationen zur Qualifikation von Leitungsfachkräften, Anrechnungen von Managementausbildungen und Anrechnungen von Berufserfahrung finden Sie hier:
Informationsblatt Anrechnungen: 250 KB PDF
Beurteilungsbogen Unterschreitung
Informationen über Ausbildungsorganisationen, die Managementausbildungen für Leitungsfachkräfte in Kindergärten im Rahmen von 100 Unterrichtseinheiten gemäß § 3a Abs. 1 Z 2 WKGG anbieten, finden Sie hier:
Informationsblatt Ausbildungsorganisationen: 250 KB PDF
Betriebsbewilligung - Kindergarten
Die Grundsätze der Bewilligung eines Kindergartens sind in den §§ 5 und 10 Wiener Kindergartengesetz (WKGG) geregelt.
Für einen Antrag auf Erteilung der Bewilligung sind gemäß § 10 WKGG folgende Inhalte notwendig: Weitere Informationen
Betriebsbewilligung - Kindergruppe
Die Grundsätze der Bewilligung einer Kindergruppe sind in den §§ 3 und 6 Wiener Tagesbetreuungsgesetz (WTBG) geregelt.
Für einen Antrag auf Erteilung der Bewilligung sind gemäß § 6 WTBG folgende Inhalte notwendig: Weitere Informationen
Eine Besuchspflicht gibt es nur im Rahmen des verpflichtenden Kindergartenjahres.
Siehe Anwesenheitspflicht der Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr
Das Pilotprojekt zum Bildungskompass wurde im Kindergartenjahr 2017/2018 in Oberösterreich durchgeführt und vom Charlotte Bühler Institut begleitet und evaluiert. Es besteht ein Angebot zur freiwilligen Implementierung unter unentgeltlicher Nutzung der Schulungsunterlagen. Die Schulungsunterlagen können beim Charlotte Bühler Institut angefordert werden. Diese Mitteilung erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen, Familien und Jugend.
Weitere Informationen zum Bildungskompass
Die Gestaltung der Bildungsarbeit in Kindergärten (§ 2 Abs. 1 Z 2 WKGG) und Kindergruppen (§ 1a Abs. 1 Z 1 lit. b WTBG) hat unter anderem nach den Grundsätzen des Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlans zu erfolgen.
BildungsRahmenPlan: 5 MB PDF
Für die Bewilligung eines Kindergartens beziehungsweise einer Kindergruppe ist seit März 2018 ein Businessplan notwendig. Die Inhalte des Businessplans sind im § 10 Z 9 Wiener Kindergartengesetz beziehungsweise im § 6 Abs. 2 Z 7 Wiener Tagesbetreuungsgesetz geregelt.
Die Informationen zum Businessplan entsprechen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und sind für jegliche Unternehmensführung eine notwendige Voraussetzung.
Informationsblatt Businessplan: 300 KB PDF
Die Bildungsarbeit in Kinderbetreuungseinrichtungen hat das Ziel, die Sprachkompetenz in der Erst- und Zweitsprache zu fördern. Die Förderung der Sprachkompetenz ist von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal durchzuführen, welches über die dafür notwendigen Deutschkenntnisse verfügt.
Anhand des Beobachtungsbogens BESK kompakt ist die Sprachkompetenz in Deutsch von Kindern mit Deutsch als Erstsprache zu erfassen. Bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache ist die Erfassung der Sprachkompetenz mittels BESK-DaZ kompakt durchzuführen.
Ergibt die Feststellung einen Sprachförderbedarf, ist eine Sprachförderung durchzuführen. Das dafür eingesetzte Personal muss mindestens Deutschkenntnisse auf dem Referenzniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen. Außerdem muss das für eine Sprachförderung eingesetzte Personal eine Qualifikation entsprechend dem Lehrgang zur Qualifizierung für die frühe sprachliche Förderung nachweisen.
Für den Kindergarten ist die Förderung der Sprachkompetenz in § 2 Abs. 2 Z 4 WKGG geregelt.
Für die Kindergruppe ist die Förderung der Sprachkompetenz in § 1a Abs. 2 Z 4 WTBG geregelt.
Dienstplan - Kindergarten
Die Betreuung der Kinder einer elementaren Bildungseinrichtung ist im § 3 Abs. 3 Wiener Kindergartenverordnung geregelt.
Damit die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelung von der dafür zuständigen Behörde kontrolliert werden kann, hat der Dienstplan folgende Punkte zu beinhalten:
Bezeichnung der Gruppen laut Bescheid
Vor- und Zunamen des Fach- und Assistenzpersonals
Wochenarbeitszeit / Beschäftigungsausmaß des Fach- und Assistenzpersonals
genaue Betreuungszeiten pro Gruppe über die gesamte Öffnungszeit des Tages
gegebenenfalls Sammelzeiten
Dienstzeiten der Leitung (Bürozeiten und Kinderdienstzeiten)
Gültigkeitszeitraum des Dienstplans
Werden die Kinder einer Gruppe beispielsweise an einem Tag in der Woche von einer anderen pädagogischen Fachkraft als sonst betreut, muss dies aus dem Dienstplan hervorgehen.
Dienstplan - Kindergruppe
Für jede Kindergruppe muss zumindest eine fachlich ausgebildete Betreuungsperson vorhanden sein, die sowohl eigenberechtigt als auch persönlich geeignet ist gemäß § 15 Abs. 1 Wiener Tagesbetreuungsverordnung (WTBVO).
Der Dienstplan hat der Standortkonzeption zu entsprechen. Auf dem Dienstplan sind Vor- und Zunamen der Betreuungspersonen anzugeben.
Zum Zwecke der Verfahrensbeschleunigung stellt die Stadt Wien - Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) behördliche Schriftstücke und Informationen vermehrt gemäß § 37 Zustellgesetz elektronisch zu. Sollten Sie mit dieser Übermittlungsform einverstanden sein, ersuchen wir Sie die E-Mail-Adresse bekanntzugeben, an welche die elektronische Zustellung erfolgen kann. Falls Sie der Behörde bereits eine elektronische Zustelladresse bekanntgegeben haben, ist keine neuerliche Übermittlung erforderlich.
Elternabend - Kindergarten
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist im § 4 WKGG geregelt. Innerhalb eines Kindergartenjahres ist mindestens ein gemeinsames Gespräch zwischen den Fachkräften und den Erziehungsberechtigten (Elternabend) durchzuführen. Ein Elternabend kann auch von den Erziehungsberechtigten eingefordert werden.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für Kindergärten im § 4 WKGG sowie für Kindergruppen im § 1b WTBG geregelt.
Erziehungsberechtigte haben einen Anspruch auf regelmäßige Informationen über den Bildungs- und Entwicklungsprozess des Kindes. Mindestens einmal im Jahr hat ein fachlicher Austausch zwischen Erziehungsberechtigten und Fachpersonal über den Bildungs- und Entwicklungsprozess des Kindes (Entwicklungsgespräch) stattzufinden. Der Bildungs- und Entwicklungsprozess des Kindes ist in geeigneter Form zu dokumentieren.
Um einen Nachweis über die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen erbringen zu können, wird eine Unterschrift der Erziehungsberechtigten im Zusammenhang mit der Durchführung bzw. dem Angebot des Entwicklungsgesprächs empfohlen.
Es wird auf die Sinnhaftigkeit eines Erste-Hilfe-Kurses im Zusammenhang mit einer Betreuungstätigkeit in elementaren Bildungseinrichtungen hingewiesen.
Erste-Hilfe - Kindergruppe
Kindergruppenbetreuungspersonen müssen beim Abschluss des Ausbildungslehrganges einen Nachweis über die Absolvierung eines nicht länger als ein Jahr zurückliegenden Erste-Hilfe-Kurses für Kindernotfälle im Ausmaß von 16 Stunden erbringen.
Die Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses für Kindernotfälle ist verpflichtend alle 5 Jahre im Ausmaß von mindestens 8 Stunden zu absolvieren und nachzuweisen.
Informationen im Zusammenhang mit Erster-Hilfe sind in den §§ 4 und 6 Wiener Tagesbetreuungsverordnung (WTBVO) geregelt.
Die Stadt Wien unterstützt durch die Gewährung von Förderungen private Trägerorganisationen von elementaren Bildungseinrichtungen.
Die Gewährung und Kontrolle von Förderungen liegt im Zuständigkeitsbereich der Abteilung Kindergärten (MA 10), Fachbereich Förderungen private und elementare Bildungseinrichtungen.
Informationen Stadt Wien - Kindergärten
Informationen Förderung beitragsfreier Kindergarten
Informationen zur Hortgruppenförderung
Fortbildung - Kindergarten
Leitungsfachkräfte: Pro Kalenderjahr sind 8 Unterrichtseinheiten Führungscoaching oder eine Fortbildung im Sinne der Managementmodule gemäß § 3a Abs. 2 Wiener Kindergartengesetz zu absolvieren.
Pro Kindergartenjahr sind 8 Unterrichtseinheiten im Sinne einer elementarpädagogischen Fortbildung gemäß § 3 Abs. 5 Z 1 Wiener Kindergartenverordnung zu absolvieren.
In die Managementausbildung (100 Unterrichtseinheiten) werden im Jahr der Ausbildung die Fortbildungseinheiten (16 Unterrichtseinheiten) inkludiert.
Elementarpädagogische Fachkräfte: Pro Kalenderjahr sind 16 Unterrichtseinheiten im Sinne einer elementarpädagogischen Fort- und Weiterbildung gemäß § 3 Abs. 5 Wiener Kindergartenverordnung zu absolvieren.
Personal zur Sprachförderung nach festgestelltem Förderbedarf: Im Zusammenhang mit der frühen Sprachförderung ist eine Qualifikation entsprechend dem Lehrgang zur Qualifizierung für die frühe sprachliche Förderung gemäß § 2 Abs. 3 Wiener Kindergartengesetz nachzuweisen.
Das Gesetz sieht keine aliquoten Anrechnungen oder Verminderungen des Stundenausmaßes hinsichtlich der Weiterbildung bei Teilzeitregelungen vor.
Zur besseren Übersicht verwenden Sie bitte das Übersichtsblatt Fort- und Weiterbildung und legen Sie es in der Mappe mit den Unterlagen für die behördliche Kontrolle ab. Die Nachweise über die Fort- und Weiterbildung sind ebenfalls abzulegen.
Übersichtsblatt Fort- und Weiterbildung: 300 KB PDF
Fortbildung - Kindergruppe
Betreuungspersonen: Pro Kalenderjahr sind mindestens 20 Unterrichtseinheiten einschlägiger Fortbildung gemäß § 4 Abs. 3 Wiener Tagesbetreuungsverordnung nachzuweisen.
Alle 5 Jahre ist ein Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle im Ausmaß von mindestens 8 Stunden zu absolvieren und nachzuweisen.
Personal zur Sprachförderung nach festgestelltem Förderbedarf durch BESK-Screening: Im Zusammenhang mit der frühen Sprachförderung ist eine Qualifikation entsprechend dem Lehrgang zur Qualifizierung für die frühe sprachliche Förderung gemäß § 1a Abs. 3 Wiener Tagesbetreuungsgesetz nachzuweisen.
Mit der Gesetzesnovelle 2019 rückt die sprachliche Förderung in den Blickpunkt. Die Durchführung einer Sprachstanderhebung mittels BESK kompakt bzw. BESK-DaZ kompakt ist damit gesetzlich verpflichtend.
Das in der frühen Sprachförderung eingesetzte Personal muss mindestens Deutschkenntnisse auf dem Referenzniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen und eine Qualifikation entsprechend dem Lehrgang zur Qualifizierung für die frühe sprachliche Förderung nachweisen (§ 2 Abs. 3 WKGG, § 1a Abs. 3 WTBG).
Informationen zur Ausbildung Frühe Sprachliche Förderung finden Sie hier:
Die Mitteilung bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung ist im § 37 Abs. 1 des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) geregelt.
Ergibt sich in Ausübung der beruflichen Tätigkeit ein begründeter Verdacht, dass ein konkretes Kind misshandelt oder vernachlässigt wird, von sexueller Gewalt betroffen oder sonst erheblich gefährdet ist, und die Gefährdung nicht durch eigenes fachliches Tätigwerden verhindert oder abgewehrt werden kann, besteht Mitteilungspflicht. Die Mitteilung hat schriftlich zu erfolgen (siehe Formular) und ist der zuständigen Regionalstelle - Soziale Arbeit mit Familien zu übermitteln. Die Zuständigkeit der Regionalstellen richtet sich nach dem Wohnsitz des Kindes.
Im Wiener Kindergartengesetz (WKGG) und im Wiener Tagesbetreuungsgesetz (WTBG) wird in § 8 Abs. 3 WKGG bzw. in § 4 Abs. 2 WTBG konkret auf die Meldepflicht hingewiesen.
Informationsblatt - Meldepflichten bei Kindeswohlgefährdung: 400 KB PDF
Formular zur Meldung: 500 KB PDF
Weitere Informationen zum Thema Kindeswohlgefährdung und Mitteilungspflicht finden Sie unter: Gewaltinfo
Informationen zu den Regionalstellen finden Sie unter: Regionalstelle - Soziale Arbeit mit Familien
Gesetze - Kindergarten
Gesetze - Kindergruppe
Die Gestaltung der Mahlzeiten stellt einen wesentlichen Beitrag in der alltagspädagogischen Begleitung dar.
Leitfaden Gestaltung von Mahlzeiten: 300 KB PDF
Im Leitfaden des Stadt Wien - Gesundheitsdienstes (MA 15) finden Sie Informationen zu Hygiene, Infektionskrankheiten und prophylaktische medizinische Maßnahmen. Der Leitfaden kann für Kindergärten und Kindergruppen verwendet werden.
Hygiene-Leitfaden für Wiener Kindergärten: 900 KB PDF
Die Leitfäden der Kinder- und Jugendhilfe - Gruppe Recht - Referat Kindertagesbetreuung sind als Mindestanforderung zu verstehen. Aus den Leitfäden können innerhalb der Trägerorganisationen Standards erarbeitet werden.
Zu folgenden Themen finden Sie Leitfäden der Kinder- und Jugendhilfe:
Leitfaden für die Gestaltung von Mahlzeiten: 300 KB PDF
Leitfaden zur Erstellung eines pädagogischen Konzepts - Kindergarten: 500 KB PDF
Leitfaden zur Erstellung eines pädagogischen Konzepts - Kindergruppe: 500 KB PDF
Leitfaden zur Planung, Reflexion und Dokumentation in Kinderbetreuungseinrichtungen: 450 KB PDF
Leitfaden zur Raumgestaltung in Kinderbetreuungseinrichtungen: 300 KB PDF
Leitfaden Religiöse Erziehung: 300 KB PDF
Leitfaden Tiergestützte Pädagogik: 450 KB PDF
Leitfaden für die Umsetzung des verpflichtenden Kindergartenjahres: 300 KB PDF
Leistungstunden
Informationen zu medizinischen oder gesundheitlichen Themen finden Sie auf der Homepage des Stadt Wien - Gesundheitsdienst (MA 15).
Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen. Vertiefende Ausführungen zum "Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan": 1,5 MB PDF - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Durch die Anmeldung zum Newsletter erhalten alle Trägerorganisationen von Kindertagesbetreuungseinrichtungen die Möglichkeit, laufend über aktuelle Entwicklungen und neue Leitlinien sowie interessante Hinweise im Bereich der Elementarpädagogik informiert zu werden.
Pädagogisches Konzept - Kindergarten
Gemäß § 10 Z 7 Wiener Kindergartengesetz (WKGG) hat ein pädagogisches Konzept folgende Inhalte aufzuweisen:
Konzeptionen zum Bild vom Kind sowie zu Anforderungen an die Haltung der Teammitglieder hinsichtlich Förderung des Bildungs- und Entwicklungsprozesses der Kinder, Beschreibung des pädagogischen Ansatzes (Orientierungsqualität),
Veranschaulichung der Bildungsarbeit im pädagogischen Alltag unter Berücksichtigung der §§ 1 und 2 WKGG (Prozessqualität),
Für die Erstellung und Umsetzung des pädagogischen Konzeptes ist die Leitung des Kindergartens verantwortlich. Das pädagogische Konzept ist aktuell zu halten und zumindest einmal jährlich zu überarbeiten. Es ist der Name der Erstellerin beziehungsweise des Erstellers (Leitung) und das Datum der Erstellung beziehungsweise der Überarbeitung anzufügen.
Leitfaden zur Erstellung eines pädagogischen Konzepts in Kindergärten: 500 KB PDF
Pädagogisches Konzept - Kindergruppe
Gemäß § 6 Z 1 Wiener Tagesbetreuungsgesetz (WTBG) hat ein pädagogisches Konzept folgende Inhalte aufzuweisen:
Veranschaulichung der Bildungsarbeit im pädagogischen Alltag unter Anwendung der Prinzipien des Wiener Bildungsplan (Prozessqualität),
Es ist der Name der Erstellerin beziehungsweise des Erstellers und das Datum der Erstellung beziehungsweise der Überarbeitung anzufügen. Bei Überarbeitung sind die Änderungen bei der Behörde für eine Genehmigung einzureichen.
Die Standortkonzeption ist als Ergänzung zum pädagogischen Konzept anzusehen.
Leitfaden zur Erstellung eines pädagogischen Konzepts in Kindergruppen: 500 KB PDF
Planung, Reflexion und Dokumentation in Kinderbetreuungseinrichtungen
Um die Qualität der Arbeit in elementaren Bildungseinrichtungen nach innen und außen transparent zu machen und diese zu strukturieren, ist eine professionelle Planung, Reflexion und Dokumentation unerlässlich.
In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienst der Stadt Wien (MA 15) wurde ein Informationsblatt zum Thema Raumklima/Raumtemperaturen zusammengestellt:
Informationsblatt - Raumklima - Raumtemperaturen: 300 KB PDF
Der Wiener Hitze-Ratgeber enthält wertvolle Informationen hinsichtlich hoher Sommertemperaturen: Hitzeratgeber
Referat Kindertagesbetreuung
Organigramm: 90 KB PDF
Referatseinteilung und Telefonverzeichnis: 350 KB PDF
Gemäß dem Wiener Kindergartengesetz beziehungsweise dem Wiener Tagesbetreuungsgesetz ist im pädagogischen Konzept darzulegen, ob religiöse Erziehung vermittelt wird. Hinsichtlich der Prozessqualität wird auf die Grundlagendokumente insbesondere auf den Werte- und Orientierungsleitfaden verwiesen.
Trägerorganisationen von elementaren Bildungseinrichtungen sind zur Übermittlung der Unterlagen zur Sprachstandfeststellung und Sprachförderung an die Primarschulen verpflichtet. Wenn die Erziehungsberechtigten ihrer Verpflichtung zur Vorlage dieser Unterlagen nach dem Schulpflichtgesetz nicht nachkommen, ist die Trägerorganisation der elementaren Bildungseinrichtung auf Anfrage der Schule verpflichtet, die entsprechenden Daten direkt an die Schule zu übermitteln.
Hierzu ist das "Übergabeblatt Sprachentwicklung DaE" für Kinder mit Deutsch als Erstsprache bzw. das "Übergabeblatt Sprachentwicklung DaZ" (Anhang) für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu verwenden.
Um Anfragen von Schulen weitestgehend zu vermeiden wird empfohlen, das Übergabeblatt direkt den Erziehungsberechtigten mitzugeben und sie darauf hinzuweisen, dass dieses in der Schule abzugeben ist. Dazu sind die Erziehungsberechtigten nach § 6 Abs. 1a Schulpflichtgesetz 1985 ohnehin verpflichtet.
Weiters wird empfohlen den Erziehungsberechtigten schon zur Schuleinschreibung ein Informationsblatt mit einer Übersicht über die Daten des Kindes betreffend Ausmaß des Kindergarten- bzw. Kindergruppenbesuches und einer allfällig erfolgten Sprachförderung mitzugeben.
Informationsblatt für die Schuleinschreibung: 50 KB PDF
Übergabeblatt Sprachentwicklung DaE: 60 KB PDF
Übergabeblatt Sprachentwicklung DaZ: 60 KB PDF
Tiere in der Kinderbetreuungseinrichtung
Tiergestützte Pädagogik stellt eine Bereicherung und eine Unterstützung der professionellen pädagogischen Arbeit in der Kinderbetreuungseinrichtung dar. Die Einbeziehung von Tieren bietet Kindern die Möglichkeit, in ihrer Entwicklung und Entfaltung ihrer Kompetenzen zusätzliche Unterstützung zu erhalten.
Unterschreitung des Zeitkontingentes der Leitung bis zu 30% - Kindergarten
Die Behörde überprüft die Leitungsstunden gemäß § 3a Abs. 4 Wiener Kindergartengesetz (WKGG). Sollte die Trägerorganisation Aufgaben der Leitung übernehmen und eine Unterschreitung gemäß § 3a Abs. 5 WKGG anstreben, ist es erforderlich, den Beurteilungsbogen oder ein entsprechendes Konzept im Vorfeld bei der Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) einzureichen. Dazu wird angemerkt, dass Aufgaben, die ohnehin der Trägerorganisation obliegen, nicht in die Beurteilung einbezogen werden.
Hier finden Sie den Beurteilungsbogen, der für die Genehmigung einer Unterschreitung gemäß § 3a Abs. 5 WKGG bei der Behörde einzureichen ist: Beurteilungsbogen: 300 KB PDF
Um allen Kindern beste Bildungsmöglichkeiten und Startchancen in das weitere Bildungs- und spätere Berufsleben unabhängig von ihrer sozioökonomischen Herkunft zu bieten, ist für Kinder der Besuch einer geeigneten elementaren Bildungseinrichtung im letzten Jahr vor der Schulpflicht verpflichtend.
Die Besuchspflicht beginnt mit dem 1. Schultag des Schuljahres. Der Besuch muss mindestens 20 Stunden an mindestens 4 Tagen pro Woche erfolgen. Zum Besuch sind jene Kinder verpflichtet, die vor dem 1. September des jeweiligen Kalenderjahres das 5. Lebensjahr vollendet und den Hauptwohnsitz in Wien haben (siehe § 3 Abs. 2 Wiener Frühförderungsgesetz - WFfG).
Modul für das letzte Jahr in Kinderbetreuungseinrichtungen
Werte- und Orientierungsleitfaden
Die Gestaltung der Bildungsarbeit in Kindergärten (§ 2 Abs. 1 Z 3 Wiener Kindergartengesetz) und Kindergruppen (§ 1a Abs. 1 Z 1 lit. c Wiener Tagesbetreuungsgesetz) hat unter anderem nach den Grundsätzen des Werte- und Orientierungsleitfadens (Werte leben, Werte bilden. Weiterbildung im Kindergarten) zu erfolgen.
Werte- und Orientierungsleitfaden: 3,5 MB PDF
Die Gestaltung der Bildungsarbeit in Kindergärten (§ 2 Abs. 1 Z 2 Wiener Kindergartengesetz) und Kindergruppen (§ 1a Abs. 1 Z 1 lit. b Wiener Tagesbetreuungsgesetz) hat unter anderem nach den Grundsätzen des Wiener Bildungsplans zu erfolgen. Wiener Bildungsplan: 3 MB PDF
Workshops zum Thema "Pädagogische Qualitätssicherung"
Die Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) bietet im Rahmen der pädagogischen Qualitätssicherung Workshops an. Die Workshops werden auf die jährliche Fortbildungsverpflichtung angerechnet. Die Teilnahme ist freiwillig.
Anmeldung, Kosten, Zielgruppe
Zusammenarbeit mit Eltern - Kindergarten
Gemäß § 4 Wiener Kindergartengesetz (WKGG) haben Eltern Anspruch auf entsprechende Informationen folgender Aspekte:
Transparente Darlegung des pädagogischen Konzepts
Ein gemeinsames Gespräch zwischen den Fachkräften des Kindergartens und den Erziehungsberechtigten der Kinder (Elternabend)
Informationen über den Stand des Bildungs- und Entwicklungsprozesses des Kindes (Entwicklungsgespräch)
Die Erziehungsberechtigten können bei der Leitung, bei den Fachkräften und bei der Trägerorganisation des Kindergartens Vorschläge, Wünsche und Beschwerden anbringen.
Nicht schulpflichtige Kinder im Kindergarten dürfen keine weltanschaulich oder religiös geprägte Bekleidung tragen, durch die das gesamte Haupthaar oder große Teile dessen verhüllt werden.
Zusammenarbeit mit Eltern - Kindergruppe
Gemäß § 1b Wiener Tagesbetreuungsgesetz (WTBG) haben Eltern Anspruch auf entsprechende Informationen folgender Aspekte:

References: § 3
 § 8
 § 4
 § 3
 § 3
 § 3
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 § 10
 § 6
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 § 2
 § 1
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 § 15
 § 37
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 § 8
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