Source: https://www.dtad.de/details/Ausfuehrungsplanung_der_Kompensationsmassnahmen_27568_Bremerhaven-10490187_3
Timestamp: 2018-04-26 10:08:05+00:00

Document:
Ausschreibung - Ausführungsplanung der Kompensationsmaßnahmen in Bremerhaven (ID:10490187)
> DTAD-ID: 10490187
10490187
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Landschaftsgestaltung
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“...
Zu Händen von: Thomas Wieland
E-Mail: thomas.wieland@bremenports.de
Fax: +49 47130901529
2015/032 Ausführungsplanung der Kompensationsmaßnahmen auf der Kleinensieler Plate.
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“ – OTB). In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Kompensationsmaßnahmen u. a. nach § 15 Abs. 2 BNatSchG umzusetzen, wofür bereits Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorliegen.
Zu vergeben ist eine Planungsleistung gemäß § 39 (3) HOAI in Verbindung mit Anlage 11 für die Kompensationsfläche „Kleinensieler Plate“ (Gesamtfläche 65,5 ha; Landkreis Wesermarsch):
Objektplanung Freianlagen; Lph. 5: Ausführungsplanung sowie Lph. 6: Vorbereitung der Vergabe und Lph. 7: Mitwirkung bei der Vergabe, mit einer Option zur Durchführung der Lph. 8: Objektüberwachung und 9: Objektbetreuung.
Ausführungsplanung der Erweiterung und Modifizierung eines Tidebiotops mit Flachwasser- und Röhrichtzone; Ausführungsplanung zur Extensivierung eines Marschengrünlandes; Einbeziehung eines Konzeptes zur Besucherlenkung.
Informationen zum Vorhaben sind unter
http://www.bremenports.de/ausschreibungen
71420000, 71000000
Ausführungsplanung zur Erweiterung und Modifizierung Tidebiotops auf ca. 12 ha (Gesamt-Gewässerfläche ca. 31 ha; Bodenbewegungen für Gewässerneubau ca. 230 000 m
); Ausführungsplanung der Extensivierung eines ca. 20 ha großen Marschengrünlandes. Die Maßnahmenfläche liegt in einem FFH-Gebiet.
Mit Vertragsabschluss erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 in Anlehnung an § 39 (3) HOAI. Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).
NUTS-Code DE502
73153-2015
2015/032
Zahlungen werden gemäß § 15 Abs. 1 und 2 HOAI geleistet.
Sonstige besondere Bedingungen:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich folgende Angaben zu machen:
Eigenerklärung gemäß § 20 (3) SektVO: Auskunft darüber, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet.
Eigenerklärung gemäß § 21 (1) SektVO: Erklärung, dass keine Person, die dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig aus den in § 21 (1) aufgeführten Gründen verurteilt ist.
Eigenerklärung gemäß § 21 (4) SektVO: Erklärung, dass keiner der in § 21 (4) aufgeführten Tatbestände zutrifft.
Nachweis des Vorliegens einer Berufshaftpflichtversicherung,
Formlose Erklärung, dass eine Eintragung im Berufs- und Handelsregister vorliegt,
Erklärung ob und ggf. welche Eintragungen im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Bestätigung der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben Nachweise zu verlangen.
Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens,
Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz für vergleichbare Leistungen, jeweils für die letzten 5 Jahre. Vergleichbare Leistungen sind Entwurfs- oder Ausführungsplanungen im Zusammenhang mit der Planung von Gewässerbiotopen im Tidebereich, insbesondere in der Brackwasserzone der Ästuare,
Angabe zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Aufgabenbereichen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber verbindlich die folgenden Angaben zu machen. Dabei müssen die im Folgenden genannten Anforderungen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Gesamtheit beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Für die Benennung der Referenzen (maximal 3) ist zwingend das vom Auftraggeber unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen zur Verfügung gestellte Formblatt zu beachten. Die Übersendung darüber hinausgehender Unterlagen ist nicht erwünscht.
1. Benennung von Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich:
der Erbringung landschaftsplanerischer Leistungen (Entwurfsplanung/Ausführungsplanung/Objektüberwachung) auf dem Gebiet der Planung von Gewässern im Tidebereich, insbesondere in der Brackwasserzone der Ästuare,
der Planung von Artenschutzmaßnahmen und/oder Kohärenzmaßnahmen im Zusammenhang mit naturraumtypischen Gastvogelvorkommen im Ästuarbereich,
der Erbringung landschaftsplanerischer Leistungen im Bereich der Entwicklung von Marschengrünland/Röhrichten (Pflege- und Entwicklungsplanung/Entwurfsplanung/Ausführungsplanung),
der Umsetzung von Konzepten zur Besucherlenkung in naturschutzfachlich sensiblen Gebieten,
der Planung großflächiger Erdbauarbeiten im Bereich der Marsch, insbesondere im Tideeinfluss (Entwurfsplanung/Ausführungsplanung/Objektüberwachung).
2. Eigenerklärung gemäß § 20 (4) SektVO mit Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen.
Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrung / Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich der Erbringung der o. g. Planungsleistungen verfügen.
3. Benennung des sonstigen für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals mit Darstellung der beruflichen Qualifikation, fachbezogenen Erfahrungen und Referenzen.
Die Leistungen sind mit eigenem Personal des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren geführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.
Unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen ist ein Formblatt für diesen Wettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag, insbesondere für die Darstellung der Referenzen, zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Formblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist einzureichen. Ohne das ausgefüllte Formblatt gilt die Bewerbung als nicht eingereicht.
Die Auswahl der Teilnehmer wird gemäß den nachfolgend aufgeführten Kriterien durchgeführt. Dabei wird der Auftraggeber ggf. von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Anzahl der Teilnehmer zu verringern. Hierzu wird der Auftraggeber folgendermaßen vorgehen:
Der Auftraggeber wird zunächst im Rahmen der formellen Eignungsprüfung feststellen, ob der Bewerber sämtliche geforderten Angaben und Nachweise gemäß III.2) in der geforderten Form vorgelegt hat. Bewerbungen, die dieser Anforderung nicht entsprechen, werden ausgeschlossen.
Bei den verbleibenden Bewerbungen wird im Rahmen der materiellen Eignungsprüfung anhand der nachfolgend genannten Kriterien festgestellt, ob der Bewerber nach Überzeugung des Auftraggebers für den Auftrag die erforderliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit besitzt.
Als Mindestanforderung gilt dabei, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ein Planungsteam von mindestens 2 Ingenieuren/Planern zur Verfügung stellen kann und durch seine Referenzen praktische Erfahrung bei der Planung von tidebeeinflussten Gewässern, insbesondere im Brackwasserbereich, nachweisen kann.
Verbleiben hiernach mehr als 4 geeignete Bewerber, wird der Auftraggeber eine Rangfolge der geeigneten Bewerber erstellen. Für diese Rangfolge werden die folgenden Kriterien herangezogen:
1. Qualifikation des Projektleiters (Vita) (10 %),
2. Qualifikation des/der weiteren Projektbearbeiter und des vorgesehenen Projektteams (Vita) (10 %),
3. Nachgewiesene Erfahrung der Projektbearbeiter bei der Planung von Maßnahmen an tidebeeinflussten Gewässern (70 %), davon
a. Erbrachte landschaftsplanerische Leistung im Tidebereich (20 %),
b. Planung von Artenschutzmaßnahmen und/oder Kohärenzmaßnahmen im Zusammenhang mit Gastvogelvorkommen im Ästuarbereich (20 %),
c. Landschaftsplanerische Leistungen zur Röhricht- und Grünlandentwicklung (10 %),
d. Erfahrung mit Konzepten zur Besucherlenkung (10 %),
e. Erfahrung mit großflächigen Erdbauarbeiten im Tidebereich (10 %).
4. Qualität der eingereichten Unterlagen (10 %).
Die Bewertung erfolgt anhand der gemäß Ziffer III.2.3) vorzulegenden Nachweise. Jedes Unterkriterium wird mit Punkten von 1 bis 10 bewertet. Lässt die nachgewiesene Erfahrung eine durchschnittliche Leistung erwarten, so erhält der Bewerber 5 Punkte. Soweit sich aus den Unterlagen eine höhere oder niedrigere Erfahrung ergibt, wird dies in Zu- oder Abschlägen ausgedrückt. Die einzelnen Unterkriterien fließen mit der angegebenen Gewichtung in die Auswahlentscheidung ein.
Die 4 Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Teilnahme zugelassen.
Die zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, in der das weitere Verfahren mit den einzuhaltenden Bedingungen beschrieben wird.
Telefon: +49 4213616407
Fax: +49 4214966407
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Diese Frist ist eingehalten, wenn die Rüge innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen ab Kenntnis vom Verstoß eingehalten ist, spätere Rügen sind verspätet.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der vorstehend benannten Frist zur Abgabe von Teilnahmeanträgen gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 25.02.2015

References: § 15
 § 39
 § 39
 § 15
 § 20
 § 21
 § 21
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