Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/298017
Timestamp: 2019-11-18 17:12:44+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau des Max-Planck-Instituts für empir...competitionline
Diashow © Fritsch + Tschaidse Architekten GmbH
(ID 3-298017)
E-Mail: MTlZYFxrXGldaVheXGU3Xm0lZGdeJVtc
E-Mail: MjE1U1pWZVZjV2NSWFZfMVhnH15hWB9VVg==
2018/S 247-570591
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Bauabteilung
E-Mail: MjEyVl1ZaFlmWmZVW1liNFtqImFkWyJYWQ==
Im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach RPW 2013 soll auf dem nördlichen Teil des Kulturcampus Bockenheim in Frankfurt am Main ein Forschungsgebäude für das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetikerrichtet werden.
Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungsphasen 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für den Neubau eines Instituts-und Laborgebäudes unter Berücksichtigung mit zu verarbeitender Bausubstanz.
So umfasst das Raumprogramm neben Seminarbereichen, Büro- und Laborflächen auch einen Magnet-Enzephalograph-Bereich (MEG) und ein Experimentallabor in Form eines Theaterraums, das für ca. 100-150 Probanden Platz bietet, mit multipler Mess- und Dokumentationstechnik ausgestattet ist und über ein Tonstudiound Instrumentenaufbewahrungsräume verfügt. Es werden Labore mit visuell abgeschirmten Arbeitsplätze oder schallisolierenden Kabinen, die teilweise zusätzlich elektromagnetisch abgeschirmt sind, benötigt.
Für die Konzeption eines modernen Labor- und Forschungsgebäudes in zentraler Innenstadtlage sollen -unter Berücksichtigung von zu erhaltender Bausubstanz, angrenzender Nachbarbebauung und der urbanen Verkehrsinfrastruktur – Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die insbesondere einen Teilerhalt des auf dem Grundstück befindlichen Altbestands der sog. Dondorf´schen Druckerei berücksichtigen.
— Vergabe weiterer Ingenieurleistungen: III/2018,
— Beginn der Vorplanung: IV/2018,
— Abgabe der Entwurfsplanung und Bauunterlage (HU-Bau): I/2020,
— Fertigstellung der Ausführungsplanung: IV 2020.
Qualitätskriterium - Name: Berechnungsmethode: UfAB VI: / Gewichtung: Einf.Richtwertmeth.
Preis - Gewichtung: Einf.Richtwertmeth.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst verbindlich ein Vertrag über die Leistungsphase 2-3 gem. § 34 HOAI (Stufe 1) geschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, dem AN die Leistungsphasen 4 und 5 gem. § 34 HOAI oder Teilleistungen daraus durch eine spätere gesonderte schriftliche Beauftragung zu übertragen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 067-149475
Auf dem nördlichen Teil des KulturcampusBockenheim in Frankfurt am Main ein Forschungsgebäude für das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetikerrichtet werden.
Das Vergabeverfahren besteht aus 2 aufeinanderfolgenden Stufen, einem Nichtoffenen Planungswettbewerbund einem sich daran anschließenden Verhandlungsverfahren.
Für die erste Stufe des Vergabeverfahrens – „Nichtoffener Planungswettbewerb“ – ist folgendes zu beachten: Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereitgestelltenUnterlagen sind von Ihnen unter diesem Link https://portal.deutsche-evergabe.de bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin abrufbar.
Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischerForm. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich.
Die Übermittlung der Teilnahmeanträge erfolgt in Textform nach § 126 b des Bürgerlichen Gesetzbuches.Hierfür ist nach „Einreichen“ des Teilnahmeantrages die „Signatur in Textform“ zu wählen, um den Teilnahmeantrag rechtsgültig abzugeben. Eine fortgeschrittene elektronische Signatur gemäß §2 Nummer 2 des Signaturgesetzes, eine qualifizierte elektronische Signatur gemäß § 2 Nummer 3 des Signaturgesetzes oder die Abgabe eines „Mantelbogens“ ist möglich aber NICHT erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertraulicheBehandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselungsicher gestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahrenteil. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der im Rahmen des Verhandlungsverfahrens auf Aufforderung einzureichenden Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot.
— Kriterium 1 Wettbewerbsergebnis der Preisträger 60 %,
— Kriterium 2 Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung 15 %,
— Kriterium 3 Organisation, Kosten, Termine 15 %,
— Kriterium 4 Kapazitätenplanung 10 %,
— Zuschlagskriterium 1-4 gesamt 100 %.
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommtes nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Wettbewerbs-ID 3-298017

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 126
 §2
 § 2
 § 134