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Timestamp: 2020-08-08 03:02:20+00:00

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BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld | Artikel mit Tag benachrichtigungskarte
LG Hamburg: Wettbewerbswidrigkeit einer unaufgeforderten Benachrichtigung über eine Warensendung, wenn bei Rückruf ein Zeitschriftenabo angeboten wird
Geschrieben von Rechtsanwalt Marcus Beckmann am Donnerstag, 14. April 2011
Beschluss vom 18.03.2011
312 O 142/11
Das LG Hamburg hat völlig zu Recht entschieden, dass die Versendung einer unaufgeforderten Benachrichtigung über eine Warensendung, wettbewerbswidrig ist, wenn den Verbrauchern bei Rückruf ein Zeitschriftenabo angeboten wird. Auf der Beanchrichtigungskarte hieß es:
„Wir halten eine Warensendung für Sie bereit. Die Sendung wird 7 Tage für Sie aufbewahrt. Bitte rufen Sie uns schnell an. Ihr Anruf ist kostenlos. Tel…“.
Eine ähnliche Werbeaktion hatte schon das OLG Hamm für wettbewerbswidrig erachtet (OLG Hamm, Urteil vom 19. 08.2010 I-4 U 66/10).
Tags für diesen Artikel: benachrichtigungskarte, nachahmung, olg hamburg, postwurfsendung, täuschung, warensendung, werberecht, werbung, wettbewerbsrecht, wettbewerbswidrig, zeitschriftenabo
OLG Hamm: Wettbewerbswidrige Werbung eines Immobilienmaklers mit Postwurfsendung, die einer DHL-Benachrichtigungskarte nachempfunden war
Geschrieben von Rechtsanwalt Marcus Beckmann am Mittwoch, 17. November 2010
Urteil vom 19. 08.2010
I-4 U 66/10
DHL-Karte
Gegenstand dieser Entscheidung war die Werbeaktion eines Immobilienmaklers. Dieser hatte seine Werbung einer DHL-Benachrichtigungskarte nachempfunden und an diverse Empfänger verschickt. Die Karte war mit einer Telefonnummer und dem Hinweis "Bitte rufen Sie und an!" versehen. Eine derartige Werbung ist, so das OLG Hamm völlig zu Recht, wettbewerbswidrig.
In der Pressemitteilung des OLG Hamm heißt es:
"Nach Auffassung des Senats liegt eine Täuschung vor, wenn mit dem Einwurf einer Karte „Benachrichtigung-Paketzustellung“ dem Adressaten suggeriert wird, ein Paketdienstunternehmen habe eine Sendung eines Dritten nicht zustellen können, tatsächlich aber Infopost eines Unternehmens verteilt und wenn der Empfänger der Karte zu einem Werbeanruf veranlasst werden soll. Der Adressat der streitgegenständlichen Karte werde letztlich genötigt, die angegebene Nummer anzurufen, weil er sich in der Gefahr sehen könnte, eine vielleicht wichtige Sendung zu verpassen."
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier.
Die Pressemitteilung des OLG Hamm finden Sie hier: "OLG Hamm: Wettbewerbswidrige Werbung eines Immobilienmaklers mit Postwurfsendung, die einer DHL-Benachrichtigungskarte nachempfunden war" vollständig lesen
Tags für diesen Artikel: benachrichtigungskarte, dhl, immobilienmarkler, nachahmung, olg hamm, postwurfsendung, täuschung, werberecht, werbung, wettbewerbsrecht, wettbewerbswidrig
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References: BGH 
 EuGH 

BGH 
 EuGH 
 Art. 17
 BGH 
 EuGH 

BGH 
 EuGH 
 Art. 17
 BGH 
 § 3
 § 47
 § 113