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Timestamp: 2020-07-10 12:58:11+00:00

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Art. 340 Abs. 2 OR; Gültigkeit eines Konkurrenzverbotes.
Erbringt der Arbeitnehmer dem Kunden eine Leistung, die vorwiegend von seinen persönlichen Fähigkeiten geprägt ist, so dass der Kunde diesen Fähigkeiten eine grössere Wichtigkeit beimisst als der Identität des Arbeitgebers, ist ein Konkurrenzverbot gestützt auf den Einblick in den Kundenkreis ungültig (E. 2.2).
Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisse des Arbeitgebers (Art. 340 Abs. 2 OR); Treuepflicht des Arbeitnehmers (Art. 321a OR).
Die Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisse des Arbeitgebers müssen spezifische technische, organisatorische oder finanzielle Fragen betreffen, die dieser geheim halten will. Die Treuepflicht des Arbeitnehmers erlischt mangels anderslautender gesetzlicher Vorschrift mit Ablauf des Arbeitsvertrags. Der Arbeitnehmer, der gemeinsam mit anderen die Gründung eines Konkurrenzunternehmens ins Auge fasst und hiezu noch vor Ablauf des Arbeitsvertrags Vorbereitungshandlungen vornimmt, verletzt seine Treuepflicht nicht, solange er seinen Arbeitgeber nicht zu konkurrenzieren bzw. dessen Arbeitnehmer oder Kundschaft abzuwerben beginnt. Anwendung dieser Prinzipien auf den vorliegenden Fall (E. 2.3).
BGE: 102 II 211, 117 II 72, 136 III 552
Artikel: art. 340 CO, Art. 340 Abs. 2 OR, art. 321a al. 4 CO, Art. 321a OR mehr... , art. 340b al. 2 CO, art. 105 al. 1 LTF, art. 321a al. 1 CO, art. 321a al. 3 CO, art. 321e al. 1 CO, art. 27 Cst., art. 8 CC, art. 106 al. 2 LTF

References: art. 340
 Art. 340
 art. 321
 Art. 321
 art. 340
 art. 105
 art. 321
 art. 321
 art. 321
 art. 27
 art. 8
 art. 106