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Timestamp: 2019-06-16 01:52:33+00:00

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Rechtsprechung: 2 BvR 446/64 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 04.08.1964
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BVerfG, 24.06.1969 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1969,7)
BVerfG, Entscheidung vom 24.06.1969 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1969,7)
BVerfG, Entscheidung vom 24. Juni 1969 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1969,7)
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Schulzweckverband Sorsum
Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG;
§ 91 S. 1 BVerfGG, 'Gesetz'
Schulzweckverbände - Gesetzesvorbehalt; Zwangsweiser Ausschluß
Gesetzesbegriff der § 91 Satz 1 BVerfGG , Art. 28 Abs. 2 S. 1, Art. 93 Abs. 1 Nr. 4b GG - Zwangsanschluß einer Gemeinde an einen Schulverband
DÖV 1969, 851
Aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 26, 228 ff.) ergebe sich, dass die Schulträgerschaft der Volksschulen, worunter heute jedenfalls die Grundschulen fielen, prinzipiell den Gemeinden zustehe.
Genügen Leistungsfähigkeit und Verwaltungskraft einer Gemeinde nicht, um die mit der Schulträgerschaft einer Grund- oder Hauptschule verbundenen Aufgaben wahrzunehmen, gewährleistet Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG den Kommunen jedoch das Recht, diese Aufgabe in kommunaler Zusammenarbeit zu erfüllen, bevor der Staat sie an sich zieht (vgl. BVerfGE 26, 228 ;… Brosius-Gersdorf, in: Dreier, GG, 3. Aufl. 2013, Art. 7 Rn. 53;… vgl. auch Geis, Kommunalrecht, 3. Aufl. 2014, S. 41).
aa) Zur Schulaufsicht im Sinne von Art. 7 Abs. 1 GG zählt die Befugnis zur zentralen Ordnung und Organisation des Schulwesens (vgl. BVerfGE 26, 228 ;… Badura, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 7 Rn. 49 - Juni 2006 -).
Dem Staat stehen deshalb Möglichkeiten der Einwirkung auf Errichtung, Änderung oder Aufhebung der einzelnen öffentlichen Schule zu (vgl. BVerfGE 26, 228 ).
cc) Das Spannungsverhältnis zwischen dem aus Art. 7 Abs. 1 GG folgenden zentralen Bestimmungsrecht des Staates in schulischen Angelegenheiten und dem Selbstverwaltungsrecht der Gemeinden im Bereich der Grund- und Hauptschulen ist dahin aufzulösen, dass den Gemeinden die Wahrnehmung der äußeren Schulangelegenheiten zusteht, soweit diese mit den vom Staat allgemein festgelegten Zielen für die Ausgestaltung des Schulwesens vereinbar ist (vgl. BVerfGE 26, 228 ).
Schon vor der Einführung des Art. 28 Abs. 2 Satz 3 GG war die Finanzhoheit, die jedenfalls das Recht zu eigenverantwortlicher Einnahmen- und Ausgabenwirtschaft umfasst, Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltungsgarantie (vgl. BVerfGE 26, 228 ).
Gegen die Auferlegung einzelner Ausgabepflichten bietet Art. 28 Abs. 2 GG -- auch wenn man in ihm eine insgesamt zureichende Finanzausstattung mitgarantiert ansieht, was das Bundesverfassungsgericht bisher nicht entschieden hat (vgl. BVerfGE 71, 25 [36 f.]) -- jedenfalls keinen Schutz, solange, wie hier, diese Finanzausstattung nicht in Frage gestellt wird (vgl. BVerfGE 23, 353 [369, 371 f.]; 26, 228 [244]).
Der Gleichheitsgrundsatz gilt nicht nur gegenüber dem Bürger, sondern -- als Ausfluß des Rechtsstaatsgebots (Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG) -- auch im Verhältnis der Hoheitsträger untereinander (vgl. BVerfGE 23, 353 [372 f.]; 26, 228 [244]; 76, 107 [119]).
Dies ist für Rechtsverordnungen bereits in den Entscheidungen BVerfGE 26, 228 (236); 56, 298 (309); 71, 25 (34) ausdrücklich ausgesprochen worden.
Es gilt gleichermaßen auch für alle anderen Arten vom Staat erlassener Rechtsnormen, weil auch bei ihnen der maßgebliche Gesichtspunkt zutrifft, daß andernfalls eine mit der Rechtsschutzfunktion der Kommunalverfassungsbeschwerde unvereinbare Lücke entstünde (vgl. BVerfGE 26, 228 [236]).
VerfG Brandenburg, 22.12.1993 - VfGBbg 9/93
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VGH Bayern, 12.08.2004 - 7 N 04.1634
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VG Potsdam, 19.09.1995 - 2 L 1584/95
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StGH Baden-Württemberg, 09.08.1977 - GR 1/77
Kommunale Normenkontrolle nur bei formellen Gesetzen
OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.1969 - III A 301/66
VGH Baden-Württemberg, 17.03.1987 - 9 S 127/85
Subsidiarität der Schulträgerschaft; wesentliche überörtliche Bedeutung einer …
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 02.09.1980 - 13 A 10/80
VGH Bayern, 11.08.1971 - 72 IV 70
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BVerfG, 04.08.1964 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1964,500)
BVerfG, Entscheidung vom 04.08.1964 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1964,500)
BVerfG, Entscheidung vom 04. August 1964 - 2 BvR 446/64 (https://dejure.org/1964,500)
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BVerfGE 18, 156
BVerfGE 18, 157
DVBl 1964, 810
Eine Klagebefugnis sei nur dann nicht gegeben, wenn "offensichtlich und eindeutig nach keiner Betrachtungsweise die vom Kläger behaupteten Rechte bestehen und ihm nicht zustehen können" (vgl. BVerfGE 18, 157; 36, 199 f; 81, 330; 92, 316).

References: Art. 28

§ 91
 § 91
 Art. 28
 Art. 93
 Art. 28
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 28
 Art. 28