Source: https://www.kraftwerksschule.de/de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-12-07 13:39:28+00:00

Document:
Satzung : KRAFTWERKSSCHULE E.V.
Der Verein führt den Namen “KRAFTWERKSSCHULE E.V.” (KWS; PowerTech Training Center). Er hat seinen Sitz in Essen.
Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Essen eingetragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
im Rahmen der Berufsbildung durch Veranstaltungen zur Ausbildung und Fortbildung von Fachkräften für Anlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung und ‑versorgung, für Wärmeauskopplung und Meerwasserentsalzung, durch Unterhaltung von Einrichtungen für diese Veranstaltungen, die Abhaltung von Prüfungen sowie durch Unterhaltung von Einrichtungen zur Unterbringung und Beköstigung von Schulungsteilnehmern,
im Rahmen der unter a. genannten Berufsbildung für den Umweltschutz durch die Unterstützung von Betreibern der vorgenannten Anlagen beim Immissions- und Gewässerschutz,
im Rahmen der unter a. genannten Berufsbildung für den Arbeitsschutz sowie die Unfallverhütung durch die Unterstützung von Betreibern der vorgenannten Anlagen bei Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins; namentlich erhalten die Mitglieder beim Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Vermögenswerte.
§ 4 Jahresabschluss
Der Verein erstellt einen Jahresabschluss in Anlehnung an die Vorschriften des Dritten Buches, Erster Abschnitt, HGB.
Der Jahresabschluss ist von dem durch die Mitgliederversammlung bestellten Abschlussprüfer zu prüfen.
Der Jahresabschluss ist von der Geschäftsführung innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres zu erstellen und nach Prüfung durch den Abschlussprüfer sowie Beratung durch den Finanz- und Rechtsausschuss dem Vorstand zur Feststellung vorzulegen.
ordentliche Mitglieder: Unternehmen, die Anlagen gemäß § 2 1. a. betreiben oder besitzen;
außerordentliche Mitglieder: Behörden und staatliche Einrichtungen, technisch wissenschaftliche Vereine, Berufsverbände und ähnliche Organisationen;
fördernde Mitglieder: Unternehmen, die an den Zielen des Vereins interessiert sind.
Die Mitgliedschaft von Verbänden und anderen Vereinigungen begründet keine Mitgliedschaft der Einzelmitglieder dieser Institutionen.
Die Anmeldung zur Mitgliedschaft ist schriftlich an die Geschäftsführung zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand kann die Mitgliederversammlung angerufen werden.
Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft erkennt das Mitglied diese Satzung in allen Teilen als verbindlich an.
Durch Kündigung mit einer Frist von 24 Monaten. Die Kündigung hat in Schriftform zu erfolgen.
Durch Ausschluss bei gröblicher Zuwiderhandlung gegen die Interessen und Zwecke des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschließungsbescheid kann die Mitgliederversammlung angerufen werden;
Wenn der Verein seine Tätigkeit gemäß § 2 (1) dieser Satzung einstellt, mit dem Ende des betreffenden Geschäftsjahres.
Die Mitgliedschaft kann durch den Vorstand des Vereins beendet werden, wenn ein Mitglied seinen Mitgliedsbeitrag gemäß § 15 (6) bis zum Ende des Beitragsjahres nicht geleistet hat.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von den bis dahin entstandenen und nichterfüllten Verpflichtungen gegenüber dem Verein.
der Finanz- und Rechtsausschuss.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht nach dieser Satzung ausdrücklich dem Vorstand oder einem der Ausschüsse vorbehalten sind. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplan,
Festsetzung der Beitragsordnung und der Mitgliedsbeiträge,
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder statt.
Der ordentlichen Mitgliederversammlung ist der gemäß § 4 geprüfte und vom Vorstand festgestellte Abschluss des vorangegangenen Geschäftsjahres vorzulegen.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen; maßgebend ist der Tag der Aufgabe zur Post. Die Einladung muss die Tagesordnung enthalten.
Die Mitglieder können sich in der Mitgliederversammlung durch mit einer Vollmacht versehene Bevollmächtigte vertreten lassen. Die Vollmacht bedarf zu ihrer Gültigkeit der Textform. Entsprechendes gilt für den Widerruf einer Vollmacht. Untervollmachten sind zulässig. Ihre Erteilung und ihr Widerruf bedürfen zu ihrer Gültigkeit gleichfalls der Textform.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig, soweit diese Satzung nicht Ausnahmen vorsieht.
Beschlüsse über Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins und Beschlüsse von wirtschaftlich besonderer Bedeutung bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen oder vertretenen Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen außerdem der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Der Schriftführer wird auf Vorschlag des Versammlungsleiters von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder erhalten einen Abdruck der Niederschrift.
In dringenden Fällen kann eine schriftliche Abstimmung durchgeführt werden. Über die Notwendigkeit der schriftlichen Abstimmung entscheidet der Vorstand. Der Vorschlag über den zur Abstimmung gestellten Beschluss und die Frist zur Gegenäußerung durch die Mitglieder ist diesen schriftlich mitzuteilen und mindestens vier Wochen vor Ablauf der Äußerungsfrist zur Post zu geben. Eine schriftliche Abstimmung gilt, wenn nicht mehr als ein Viertel der Mitglieder widersprechen. Im Übrigen gelten die Absätze 2 bis 8 sinngemäß.
Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wählbar sind Vertreter von ordentlichen Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes können von der Mitgliederversammlung jederzeit abberufen werden.
Der Vorstand wählt einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden aus seinen Reihen. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB; jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen.
Der Vorstand hat insbesondere die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen und alles zu tun, was den Zwecken des Vereins förderlich ist. Er ist berechtigt, die Führung der laufenden Geschäfte der Geschäftsführung zu übertragen.
Im Rahmen der Aufgabenstellung gemäß Abs. 3 obliegt dem Vorstand namentlich:
Erstattung des Tätigkeitsberichtes,
Vorbereitung der Mitgliederversammlung, insbesondere Aufstellung der Tagesordnung und der danach zu fassenden Beschlüsse,
Einbringung des jährlichen Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplanes,
Bestellung, Abberufung und Beaufsichtigung der Geschäftsführer,
Beschluss der Richtlinien für die Festsetzung der Lehrgangsgebühren,
Berufung der Mitglieder des Ausbildungsausschusses,
Berufung der Mitglieder des Finanz- und Rechtsausschusses.
Die Einladung zu den Sitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden mit einer zweiwöchigen Frist. Auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Vorstandsmitglieder ist eine Sitzung einzuberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, in dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.
In dringenden Fällen kann der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter schriftliche Abstimmung veranlassen.
Die Geschäftsführung hat die laufenden Geschäfte des Vereins nach den Weisungen des Vorstandes und unter dessen Aufsicht zu führen. Sie ist bevollmächtigt, im Rahmen ihres Aufgabenbereiches den Vorsitzenden des Vorstandes und dessen Stellvertreter in deren Eigenschaft als gesetzliche Vertreter des Vereins zu vertreten.
Der Vorstand kann die Geschäftsführung des VGB PowerTech e.V., Essen, zur Geschäftsführung des Vereins bestellen.
Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind verpflichtet, den Weisungen der Geschäftsführung zu folgen. Art und Zahl der Angestellten und den Inhalt ihres Anstellungsverhältnisses bestimmt der Vorstand. Der Vorstand kann durch die Geschäftsordnung hierzu im begrenzten Umfange die Geschäftsführung ermächtigen.
Die Geschäftsführer können an den Versammlungen und Sitzungen der Organe des Vereins beratend teilnehmen, soweit nicht anders beschlossen.
§ 11 Ausbildungsausschuss
Es ist ein Ausbildungsausschuss zu bilden.
Aufgabe des Ausbildungsausschusses ist:
Beratung und Unterstützung des Vorstandes und der Geschäftsführung bei der Durchführung ihrer Aufgaben,
Festlegung der Zulassungsbedingungen zu den Lehrgängen und, soweit in den Zulassungsbedingungen festgelegt, Entscheidung über die Zulassung zu Lehrgängen,
Mitwirkung bei von der KWS abgehaltenen Prüfungen unter Beachtung der Prüfungsordnungen,
Stellung von Anträgen an den Verein zur Beschaffung von Lehrmitteln; Erledigung sonstiger Schul- und Ausbildungsangelegenheiten,
Mithilfe bei der Gewinnung und Verpflichtung von Lehrkräften.
Mitglieder des Ausbildungsausschusses sollen sein:
mindestens acht und höchstens elf Vertreter der ordentlichen Mitglieder,
ein Vertreter einer Industrie- und Handelskammer,
ein Vertreter des Ministers für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen,
ein Vertreter des Fachbereiches Maschinenwesen der Universität Duisburg - Essen (UDE),
ein Vertreter einer gewerblichen Aufsichtsbehörde,
ein Vertreter einer Technischen Überwachungs-Organisation,
ein Vertreter einer Gewerkschaft,
eine für die Ausbildung verantwortliche Führungskraft der KWS,
eine Lehrkraft der KWS.
Die Mitglieder werden, soweit sie nicht von Amts wegen dem Ausschuss angehören, im Einvernehmen mit den in Frage kommenden Stellen vom Vorstand berufen. Die Dauer der Mitgliedschaft beträgt drei Jahre. Wiederberufung ist zulässig.
Der Ausbildungsausschuss wählt aus den Reihen der Vertreter der ordentlichen Mitglieder im Ausbildungsausschuss einen Vorsitzenden und dessen Vertreter.
Sitzungen des Ausbildungsausschusses werden durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen. Die Einberufungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen.
Der Ausbildungsausschuss ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Vertreter, anwesend oder vertreten sind; dabei kann ein Mitglied des Ausbildungsausschusses immer nur höchstens ein weiteres Mitglied vertreten.
Beschlüsse des Ausbildungsausschusses werden in der Regel in Sitzungen oder im Bedarfsfall auch schriftlich, per E-Mail oder fernmündlich mit der einfachen Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei Abwesenheit die des Vertreters.
Die Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Protokollführer sowie dem Vorsitzenden bzw. dessen Vertreter zu unterschreiben.
Die Mitglieder des Ausbildungsausschusses sind ehrenamtlich tätig.
§ 12 Finanz- und Rechtsausschuss
Es ist ein Finanz- und Rechtsausschuss zu bilden.
Aufgabe des Finanz- und Rechtsausschusses ist:
Beratung und Unterstützung des Vorstandes und der Geschäftsführung in finanziellen und rechtlichen Fragen,
Beratung des jährlichen Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplanes und diesbezüglich Empfehlungen an den Vorstand und die Geschäftsführung,
Beratung des Jahresabschlusses und Vorlage an den Vorstand.
Der Finanz- und Rechtsausschuss besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Diese sollen den Unternehmen angehören, die auch jeweils im Vorstand vertreten sind.
Die Mitglieder werden vom Vorstand berufen. Die Dauer der Mitgliedschaft beträgt drei Jahre. Wiederberufung ist zulässig.
Der Finanz- und Rechtsausschuss wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und dessen Vertreter.
Sitzungen des Finanz- und Rechtsausschusses werden durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen. Die Einberufungsfrist soll mindestens eine Woche betragen.
Der Finanz- und Rechtsausschuss ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Vertreter, an der Beschlussfassung teilnehmen. Vertretung ist zulässig. Bei Sitzungen können abwesende Mitglieder durch schriftliche Stimmabgaben an der Beschlussfassung teilnehmen.
Beschlüsse des Finanz- und Rechtsausschusses werden in der Regel in Sitzungen oder im Bedarfsfall auch schriftlich, per E-Mail oder fernmündlich mit der einfachen Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei Abwesenheit die des Vertreters.
Die Mitglieder des Finanz- und Rechtsausschusses sind ehrenamtlich tätig.
§ 13 Teilnahme- und Zulassungsbedingungen
Die Teilnahme- und Zulassungsbedingungen an Lehrgängen der KWS werden auf Vorschlag der Geschäftsführung vom Ausbildungsausschuss erlassen. Sie sind für alle Angemeldeten gleich.
Anmeldungen zu Lehrgängen sind an die Geschäftsführung zu richten.
Die Teilnahme an bestimmten Lehrgängen kann von persönlichen bzw. fachlichen und organisatorischen Zulassungsbedingungen abhängig gemacht werden, die vom Ausbildungsausschuss festgelegt werden.
Über die Zulassung zu Lehrgängen gemäß Ziffer 3 entscheidet der Ausbildungsausschuss, soweit er damit nicht die Geschäftsführung beauftragt.
Droht die Überfüllung eines Lehrgangs gemäß Ziffer 3, so werden die jeweils nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung besten Angemeldeten durch ein Punktesystem ermittelt und in den Lehrgang aufgenommen.
Über die Abhaltung von Lehrgängen entscheidet die Geschäftsführung nach Maßgabe der Zahl der Anmeldungen, der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, des zur Verfügung stehenden Personals, der Lehrkräfte usw.
Für die Teilnahme an den Lehrgängen werden Lehrgangsgebühren erhoben, die die Geschäftsführung unter Beachtung der Richtlinien des Vorstandes festsetzt. Aus sozialen Gründen und soweit Zuschüsse, Beihilfen o.a. von dritter Seite nicht zu erlangen sind, können von Fall zu Fall die Lehrgangsgebühren ganz oder teilweise gestundet oder erlassen werden.
§ 14 Abschlussprüfungen
Der Jahresbeitrag der KWS-Mitglieder richtet sich nach der Beitragsordnung. Diese ist Satzungsbestandteil. Für den Erlass, die Änderung oder Aufhebung der Beitragsordnung ist die Mitgliederversammlung zuständig.
Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Mitglieder eine Sonderumlage an den Verein zu leisten haben. Die Höhe der Sonderumlage darf das Dreifache des Jahresbeitrags nicht übersteigen. Der Beschluss bedarf der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Beschluss ist für jedes Jahr, in dem die Umlage eingefordert werden soll, gesondert zu fassen.
Die Beitragspflicht beginnt mit dem Kalenderjahr, in welchem das Mitglied dem Verein beitritt. Ohne Rücksicht auf die Beendigung der Mitgliedschaft ist der Beitrag stets bis zum Ende des Geschäftsjahres zu zahlen.
§ 16 Auﬂösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Angestellten und nach Sicherstellung der Ruhegehalts-Verpflichtungen nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft, die es ausschließlich und unmittelbar für die in § 2 dieser Satzung genannten Zwecke zu verwenden hat. In Ermangelung einer Körperschaft, die diesen Voraussetzungen entspricht, fällt das Vermögen an eine andere als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft, die den Zweck hat, die Berufsausbildung Erwachsener, die nicht zum Hochschulstudium zugelassen werden können, ausschließlich und unmittelbar zu fördern.
Beitragsordnung der KWS
(gemäß § 15 der Satzung der KWS)
Der jährliche Beitrag der ordentlichen Mitglieder des Vereins nach § 5 Abs. 2 a wird nach der installierten elektrischen Netto-Nennleistung in Megawatt nach folgenden Beitragsklassen festgelegt. Maßgeblich für deutsche Mitgliedsunternehmen sind die Angaben in der Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur oder für den Fall, dass diese nicht zur Verfügung steht, einer vergleichbaren behördlichen Datenbasis.Entscheidend für den Beitrag eines Jahres sind die Angaben in der entsprechenden Liste vom 31.12. des Vorjahres.
Megawatt Jahresbeitrag in Euro
(installierte elektrische Netto-Nennleistung)
bis 250 3.000,00
251 - 500 4.000,00
501 - 1.000 6.000,00
1.001 -2.500 10.000,00
2.501 - 5.000 20.000,00
5.001 - 8.500 55.000,00
über 8.500 100.000,00
2. Für ordentliche Mitglieder, deren installierte elektrische Netto-Nennleistung zu mindestens 90 % aus Anlagen der Erneuerbaren Energien (z.B. Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, Biogas und Geothermie) besteht, werden abweichend von Absatz 1 folgende Beitragsklassen festgelegt.
bis 2.500 3.000,00
ab 2.501 6.000,00
3. Für ordentliche Mitglieder, die in Deutschland Kernkraftwerke betreiben, werden aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen vollständigen Beendigung des Leistungsbetriebes bis 2022 in Abhängigkeit der Betriebsphasen die zur Beitragsberechnung ermittelten elektrischen Netto-Nennleistungen der einzelnen Kernkraftwerke differenziert berechnet:
Im Leistungsbetrieb zu 100 %, nach Beendigung des Leistungsbetriebs in der Nachbetriebsphase bis zum Erreichen der „Brennstofffreiheit“ zu 80 % und in der abschließenden Restbetriebs- und Rückbauphase zu 40 %. Die Einordnung der Kernkraftwerke eines Mitgliedes findet dann gemäß der aggregierten Netto-Nennleistungen in eine Beitragsklasse statt. Die Berücksichtigung der Anlage bei der Beitragsberechnung endet mit der formellen Entlassung des Kernkraftwerkes aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes.
Als „Brennstofffreiheit“ ist die vollständige und dauerhafte Verbringung des gesamten bestrahlten Brennstoffes (inklusive Defektbrennstäbe) vom Gelände des Kraftwerksblockes (z.B. in ein am Standort befindliches Zwischenlager) definiert.
4. Der Vorstand hat die Möglichkeit, Konzernunternehmen, die Mitglied der Kraftwerksschule e.V. sind oder werden möchten, auf Antrag eine Konzernmitgliedschaft zu gewähren. Das Kriterium für die Einordnung in einen Konzerntarif ist die Erstellung eines Konzernabschlusses.
In diesem Falle wird zur Vermeidung notwendiger Mitgliedschaften von einzelnen Gesellschaften eine Einordnung in eine Beitragsklasse auf Basis der Summe der gesamten installierten elektrischen Netto-Nennleistung aller Konzernunternehmen vorgenommen. Der Beitrag wird vom Vorstand festgelegt und liegt keinesfalls unter dem Beitrag der Beitragsklasse, die der Summe der gesamten installierten elektrischen Netto-Nennleistung aller Konzernunternehmen entspricht.
Die Beitragshöhe wird bei berechtigtem Grund oder regelmäßig im Abstand von 3 Jahren überprüft. Besteht eine Konzernmitgliedschaft, genießen alle Gesellschaften des Konzerns Mitgliedskonditionen bei der Kraftwerksschule e.V.
5. Für ausländische Mitglieder wird eine Sonderregelung aufgrund des für die KWS teilweise schwierig nachzuvollziehenden ausländischen Gesellschaftsrechts sowie der für diese Mitglieder praktisch sehr erschwerten Mitgestaltungsmöglichkeiten im Verein eingeräumt. Es können alternativ zur Beitragsklassenregelung auf Beschluss des Vorstandes anlagenbezogene Mitgliedschaften vereinbart werden. Für diesen Fall findet die Einordnung der Anlage auf Basis der elektrischen Netto-Nennleistung dieser Anlage in eine Beitragsklasse statt.
6. Außerordentliche Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag in Höhe von 1.250,00 Euro.
7. Für fördernde Mitglieder mit mehr als 2.500 Beschäftigten liegt der Mindestbeitrag in Höhe der Beitragsklasse bis 250 Megawatt installierte elektrische Netto-Nennleistung eines ordentlichen Mitglieds.
Der Mindestbeitrag für fördernde Mitglieder nach § 5, Absatz 2c der Satzung wird für Betriebe mit weniger als 2.500 Beschäftigten durch Multiplikation des Beitrages der Beitragsklasse bis 250 Megawatt installierte elektrische Netto-Nennleistung eines ordentlichen Mitglieds mit folgendem Reduktionsfaktor (R) ermittelt:
Betriebe bis:
100 Beschäftigte: R = 0,25
250 Beschäftigte: R = 0,35
500 Beschäftigte: R = 0,4
1.000 Beschäftigte: R = 0,6
2.000 Beschäftigte: R = 0,8
8. Die Beiträge werden jährlich um einen Inflationsausgleich (deutscher Verbraucherpreisindex – siehe statistisches Bundesamt) angepasst. Sollte der Indexwert negativ sein, erfolgt keine Anpassung des Mitgliedsbeitrags.
9. Die Mitglieder sind verpflichtet, Änderungen der installierten elektrischen Netto-Nennleistung (z.B. durch Stilllegungen, Zukäufe), die zu einer Einordnung in eine andere Beitragsklasse führen, zu melden. Eine Änderung der Beitragsklasse wird ab dem darauffolgenden Kalenderjahr wirksam.
10. Der Jahresbeitrag wird zu Beginn des Kalenderjahres nach Rechnungsstellung durch die Kraftwerksschule e.V. fällig.

References: § 4
 § 2
 § 2
 § 15
 § 4
 § 26

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 16
 § 2
 § 15
 § 5
 § 5