Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/oegdg-3/7
Timestamp: 2017-02-26 16:11:11+00:00

Document:
§ 7 ÖGDG, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 7 ÖGDG, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten Inhaltsübersicht
Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz - ÖGDG) ...…§ 7 ÖGDG, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten§ 8 ÖGDG, Kinder- und Jugendgesundheit, Zahngesundheit, Verordnungsermächtigung§ 9 ÖGDG, Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten, Impfungen§ 10 ÖGDG, Hygienische Überwachung von Einrichtungen§ 11 ÖGDG, Aufgaben im Rahmen der Überwachung von Wasser für den menschlichen Ge...§ 12 ÖGDG, Befugnisse§ 13 ÖGDG, Schutz vor gesundheitsschädigenden Umwelteinflüssen§ 14 ÖGDG, Amtsärztliche Bescheinigungen, Zeugnisse, Gutachten, medizinische Gut...§ 15 ÖGDG, Heilpraktikerwesen§ 16 ÖGDG, Aufgaben des Landesgesundheitsamts§ 17 ÖGDG, Anwendungsbereich§ 18 ÖGDG, Erhebung, Speicherung, Veränderung und Nutzung§ 19 ÖGDG, Übermittlung§ 20 ÖGDG, Regelungen für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst§ 21 ÖGDG, Ärztliche Untersuchungen§ 22 ÖGDG, Geheimhaltungspflicht, befugtes Offenbaren§ 23 ÖGDG, Gebühren und Auslagen§ 24 ÖGDG, Ausbildungs- und Prüfungsordnungen§ 25 ÖGDG, Verordnungsermächtigungen§ 26 ÖGDG, Ordnungswidrigkeiten§ 27 ÖGDG, Übergangsregelung für amtsärztliche Untersuchungen und Begutachtungen
§ 7 ÖGDG, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten
§ 7 ÖGDGGesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz - ÖGDG) Landesrecht Baden-WürttembergAbschnitt 2 – Einzelne Aufgaben und Befugnisse der GesundheitsämterTitel: Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz - ÖGDG) Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: ÖGDGGliederungs-Nr.: 2120Normtyp: Gesetz(1) Durch Gesundheitsförderung und Prävention sollen die Gesundheit, die Lebensqualität, die Selbstbestimmung und die Beschäftigungsfähigkeit erhalten und gestärkt werden. Gesundheitsförderung und Prävention sollen dazu beitragen, sozial bedingte und geschlechterbezogene Ungleichheit von Gesundheitschancen abzubauen. Grundlage für die Planung und Bewertung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention durch die Gesundheitsämter bildet die Gesundheitsplanung (§ 6 Absatz 1). Die Gesundheitsämter wirken in enger Zusammenarbeit mit anderen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention Tätigen und im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz nach § 5 des Landesgesundheitsgesetzes an der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebenswelten mit. Sie klären die Bevölkerung über eine gesundheitsfördernde Lebensweise, Gesundheitsgefährdungen und die Verhütung von Krankheiten auf. Durch Information und Gesundheitsbildung tragen die Gesundheitsämter zur Vermeidung von gesundheitsschädigenden Lebensweisen bei, insbesondere von Zivilisationskrankheiten und psychischen Störungen sowie Suchterkrankungen. Dabei sind insbesondere die zielorientierte Koordination und Steuerung der Gesundheitsförderung und Prävention Aufgabe der Gesundheitsämter. Sie können im Bedarfsfall zielgruppenspezifische Beratungs- und Betreuungsleistungen entwickeln und anbieten, soweit solche Leistungen nicht von anderen Aufgabenträgern angeboten werden. Zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung gesundheitsfördernder Lebenswelten stehen dabei strukturelle Maßnahmen im Vordergrund.(2) Die Gesundheitsämter beraten nach § 59 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch. Sie informieren behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen, chronisch Kranke, psychisch Kranke und Suchtkranke sowie Menschen, die an einer übertragbaren Krankheit leiden oder von ihr bedroht sind, über bestehende Hilfemöglichkeiten, Beratungs-, Betreuungs- und Versorgungsangebote und beraten sie bei der Wahrnehmung dieser Angebote. Sie bieten anonyme Beratung zu Fragen sexuell übertragbarer Infektionen einschließlich anonymer Tests an.(3) Die Aufklärung und Beratung durch andere staatliche Stellen, niedergelassene Ärztinnen oder Ärzte, Zahnärztinnen oder -ärzte und Apotheken, Krankenkassen sowie Vereinigungen und Verbände bleiben unberührt.
§ 6 ÖGDG, Gesundheitsplanung, Gesundheitsberichterstattung§ 8 ÖGDG, Kinder- und Jugendgesundheit, Zahngesundheit, Verordnungsermächtigung

References: § 7

§ 7

§ 7
 § 5
 § 59

§ 6