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Timestamp: 2018-09-18 13:15:00+00:00

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Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie HF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Kulturanthropologie und europäische ethnologie hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie HF
Ordnung für den Teilstudiengang Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main.
§ 8 Studiennachweise (Leistungsnachweise u. Teilnahmenachweise)
§ 11 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges KAEE + Modulkoordination
IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE
§ 14 Prüfungstermine, Meldefristen u. Meldeverfahren f.d. Modulabschlussprüfungen
§ 25 Bewertung der Modulabschlussprüfungen und Gesamtnote für das Hauptfach KAEE
VI. Nichtbestehen und Wiederholung von Modulabschlussprüfungen im Hauptfach KAEE sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
Anhang 1 – Nebenfächer
Modul 1 – „Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie“
Modul 2 – „Einführung in das forschende Lernen“
Modul 3 – „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“
Modul 4 – Lehrforschungsprojekt Phase 1 : Problemdefinition und Forschungsplanung
Modul 5 – Lehrforschungsprojekt Phase 2: Forschung und Auswertung
Modul 6 -Abschlussmodul
Anhang 3 – Studienverlaufsplan Haupt- und Nebenfach
Anhang 4 – Übersicht über Studien- und Prüfungsleistungen im Hauptfach
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie im Hauptfach.
(2) Der Bachelorstudiengang Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie (nachfolgend: „KAEE“) umfasst das Hauptfach Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie und ein Nebenfach, das nach Abs. 2 als Nebenfach zugelassen ist.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang KAEE sind alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach KAEE im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen bezeihungsweise zu beantragen. Das Nebenfach kann zweimal gewechselt werden.
(4) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE. Das Studium und die Modulabschlussprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das Nebenfach massgeblichen Ordnung zu absolvieren. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Der Bachelorstudiengang vermittelt grundlegende Fachkenntnisse in Kulturanthropologie und Europäischer Ethnologie. Dieses Fach verbindet die international unter dem Namen Sozial- oder Kulturanthropologie etablierten Forschungs- und Lehrprogramme mit der Europäischen Ethnologie, die als verhältnismäßig junge Entwicklung im deutschsprachigen Raum als Nachfolgefach der Volkskunde entstanden ist.
Das Studium der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie befähigt die Studierenden, diese Prozesse und ihre Effekte zu beobachten, mit wissenschaftlichen Begriffen zu problematisieren und mit empirischen Forschungsmethoden zu bearbeiten. Der Bachelorstudiengang KAEE vermittelt Kompetenzen, die den Anforderungen zukünftiger Berufspraxis in einem breiten Spektrum von Tätigkeiten entsprechen.
Ein Nebenfach ergänzt das Hauptfach Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in sinnvoller Weise durch den Erwerb von Grundlagenkenntnissen in einem weiteren Fach. Die dadurch mögliche Erlangung von fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen und Kenntnissen in einem angemessen weiten Wissensgebiet unterstützt die Erschließung eines breiten Spektrums möglicher beruflicher Tätigkeitsfelder. Ebenso sind Praktika (Pflichtmodul 3) als Berufsvorbereitung wichtig.
– Sozial- und Bildungsarbeit, Erwachsenenbildung, Förderprogrammen für Migrantinnen und Migranten, Mediation, Coaching
– Politikberatung, Projektentwicklung und -evaluation, Qualitätsmanagement.
(2) Das Studium des Hauptfaches KAEE und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches KAEE überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden; in der Lage ist, aufgrund seines oder ihres breiten Grundlagenwissens und seiner oder ihrer Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Hauptfaches KAEE zu verstehen sowie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im Nebenfach regelt die Ordnung für das Nebenfach.
(4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges KAEE steht der Masterstudiengang KAEE offen. Näheres regelt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang KAEE.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang KAEE beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) In den Bachelorstudiengang KAEE als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Für das Studium im Hauptfach KAEE sind Englischkenntnisse erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach nachzuweisen sind (§ 13).
(5) Das Studium im Hauptfach KAEE ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 2 mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Im Hauptfach KAEE sind die Pflichtmodule „Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie“, „Einführung in das forschende Lernen“, „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“, „Lehrforschungsprojekt Phase 1“, „Lehrforschungsprojekt Phase 2“, Abschlussmodul sowie drei Wahlpflichtmodule zu absolvieren. Eine Liste der möglichen Wahlpflichtmodule enthält § 17 Abs. 2. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 2) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulabschlussprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulabschlussprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, und 14 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2 sowie Anhang 4. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wurden.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 180 CP zu erbringen. Dabei entfallen 120 CP auf das Studium des Hauptfaches KAEE und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulabschlussprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
2. Tutorien und Mentorate (T/M ),
3. Übungen und Proseminare (Ü/PS),
4. Forschungsseminare (FS),
5. Lektürekurse (L),
6. Feldphasen/Exkursionen (F/EX),
7. Praktika (Pra).
Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Forschungsbereich. Auf Vorlesungen in den Pflichtmodulen entfallen 1,5 CP. In den Wahlpflichtmodulen werden für Vorlesungen außerdem Studienleistungen verlangt (Protokoll, Diskussionsmoderation o.ä.), deshalb beträgt die Kreditpunktzahl entsprechend 2 CP. Steht für die Vorlesung aufgrund einer begrenzten Lehrkapazität keine zum Halten von Vorlesungen berechtigte Lehrkraft zur Verfügung, kann das Direktorium für das betreffende Semester beschliessen, die Vorlesung als Übung mit 2 CP durchzuführen. Die Kreditpunkte für die Vorlesung werden nach bestandener Modulabschlussprüfung vergeben.
Grundlegende Veranstaltungen werden von Tutorien oder Mentoraten begleitet; diese dienen der Vertiefung und Ergänzung der Lehrinhalte der Veranstaltungen, denen sie zugeordnet sind. Für 30 Stunden Kontaktzeit umfassende Tutorien oder Mentorate werden in der Regel 1,5 CP für die Kontaktzeit vergeben. Für die regelmäßige Teilnahme an Tutorien wird ein Teilnahmenachweis ausgestellt.
In Übungen und Proseminaren wird der Stoff unter aktiver Beteiligung der Studierenden an der Unterrichtsgestaltung erarbeitet; dies geschieht beispielsweise in Form von Gruppenarbeit, empirischen Übungen und/oder Diskussionen in der Lehrveranstaltung sowie Literaturbearbeitung, Übungsaufgaben („take home tests“) und/oder der Vorbereitung von Referaten im Selbststudium. Für die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme und das Erbringen der in der Veranstaltung geforderten Studienleistungen werden in der Regel 3 CP vergeben. Für Übungen und Proseminare werden qualifizierte Leistungsnachweise ausgestellt.
Feldphasen oder Exkursionen finden im Rahmen des Moduls „Lehrforschungsprojekt“ statt. Diese Lernform umfasst in der Regel eine Feldphase von 180 Stunden und wird mit 6 CP bewertet. Dies beinhaltet die Erarbeitung von Themenfeldern, die selbstständige Durchführung von empirischen Forschungen, die Aufbereitung und Analyse des Datenmaterials sowie die intensive Teamarbeit in Kleingruppen. Näheres ist im Anhang 2 geregelt. Für Feldphasen oder Exkursionen werden qualifizierte Leistungsnachweise ausgestellt.
Praktika von in der Regel 6 Wochen werden außerhalb der Universität absolviert, werden mit 9 CP honoriert und werden im Rahmen des Moduls „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“ organisatorisch und inhaltlich begleitet. Der Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin des Pflichtmoduls 3 berät Studierende bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und betreut sie vor und während der Praktikumszeit. Der Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin ist auch zuständig für die Überprüfung der für die Erteilung der Kreditpunkten notwendig vorzulegenden Dokumente (Praktikumsbericht, Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Stelle). Näheres ist im Anhang 2 geregelt.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 3) und die Übersicht über die im Hauptfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Anhang 4) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie erstellt für das Hauptfach KAEE auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldelfristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Hauptfach KAEE erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
§ 11 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges KAEE und Modulkoordination
– Erstellung und Aktualisierung der Prüferlisten – Bestellung der Modulkoordinatoren und Modulkoordinatorinnen
(2) Für jedes Modul des Hauptfaches KAEE ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig.
Paragraphenteil - IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE
Abschnitt IV.: Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulabschlussprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
2. mindestens ausreichende Englischkenntnisse nachweist;
1. Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang KAEE;
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in KAEE oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach KAEE oder in einem inhaltlich eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(4) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulabschlussprüfung nur anmelden, sofern er oder sie zur Bachelorprüfung zugelassen ist, die betreffende Modulabschlussprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und die nach Maßgabe des Anhangs 2 für das Modul geforderten Teilnahme- und Leistungsnachweise erbracht hat. Kann der oder die Studierende zum Zeitpunkt der Meldung zur Modulprüfung die nach der Modulbeschreibung für die Teilnahme an der Prüfung geforderten Prüfungsvorleistungen (Leistungs- oder Teilnahmenachweise) aus von ihm oder ihr nicht zu vertretenden Gründen noch nicht vorlegen, sind diese beim Prüfungsamt nachzureichen; geschieht dies nicht, gilt das Modul als nicht abgeschlossen. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen. Wegen Mutterschutz oder der Inanspruchnahme von Elternzeit oder der Pflege von pflegebedürftigen Angehörigen oder aufgrund der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder aufgrund der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung beurlaubte Studierende sind nach § 8 Abs. 3 der HImmaVO berechtigt, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen sowie Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.
(1) Die Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE setzt sich zusammen aus:
1. den Modulabschlussprüfungen zu den Pflichtmodulen „Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie“ (PM 1), „Einführung in das forschende Lernen“ (PM 2), der zusammengefassten Modulabschlussprüfung von „Lehrforschungsprojekt Phase I“ (PM 4) und „Lehrforschungsprojekt Phase II“ (PM 5) und dem „Abschlussmodul (PM 6);
2. dem Nachweis der erfolgreichen Teilnahme am Pflichtmodul „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“ (PM 3);
3. den Modulabschlussprüfungen zu drei Wahlpflichtmodulen nach Maßgabe der Absätze 2 und 3;
4. und der Bachelorarbeit.
(2) Die drei Wahlpflichtmodule sind aus dem nachfolgenden Katalog auszuwählen und jeweils mit einer Prüfung (Modulabschlussprüfung) erfolgreich abzuschließen:
– Ökonomie, Technologie, Kultur
– Mobilitäten
– Das Wissen vom Wissen
– Kultur (in) der Stadt
– Medien und Medialität
(3) In Einzelfällen kann eines der Wahlpflichtmodule mit Zustimmung der akademischen Leitung auch aus dem Lehrangebot eines anderen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angebotenen Faches entnommen werden, wenn es einen inhaltlichen Bezug zur Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie aufweist und in seinem Umfang und in seinen Anforderungen den nach Abs. 2 zugelassenen und im Anhang 2 geregelten Wahlpflichtmodulen vergleichbar ist. Die Zulassung eines Moduls aus dem Lehrangebot eines anderen Faches ist rechtzeitig unter Vorlage eines von einem Prüfer oder einer Prüferin dieses Moduls festgelegten Studienplans, der die für das Modul zu erbringenden Prüfungs- und Studienleistungen sowie die für das Modul nachzuweisenden Kreditpunkte enthält, beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zu beantragen.
(4) Die Wählbarkeit einzelner Wahlpflichtmodule nach Abs. 2 kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben.
(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden als Gruppenprüfung mit höchstens fünf Studierenden abgehalten. § 18 Abs. 2 Satz 5 bleibt unberührt.
(3) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von einem oder einer Prüfenden bewertet. Im Falle der letzten Wieder¬holung sind sie von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll in der Regel vier Wochen nicht überschreiten.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, in der vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit wird als Auswertungsbericht einer empirischen Forschung verfasst, sie kann auch die Form eines Literaturberichts über Forschungs- und Theorieentwicklungen annehmen. Die Bachelorarbeit wird in der Regel im Rahmen des Lehrforschungsprojekts (Anhang 2) als Abschlussbericht über die von der oder dem Studierenden im Verlauf des Pflichtmoduls 5 (Anhang 2) durchgeführte Forschung angefertigt. In der Regel ist das Thema der Bachelorarbeit durch den Teilaspekt der Problemstellung des Lehrforschungsprojektes vorgegeben, den die oder der Studierende zur Bearbeitung übernommen hat. Die Bachelorarbeit kann als Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der Einzelnen aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, erkennbar ist und die Anforderungen nach Satz 1 erfüllt.
(2) Die Ausgabe des Themas für die Bachelorarbeit erfolgt durch den Betreuer oder die Betreuerin, in der Regel durch den Lehrenden oder die Lehrende, der oder die das Lehrforschungsprojekt durchführt. Das Lehrforschungsprojekt wird von Professoren oder Professorinnen, Juniorprofessoren oder Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten oder Hochschuldozentinnen sowie wissenschaftlichen Mitgliedern der Johann Wolfgang Goethe-Universität, sofern sie gem. § 12 Abs. 1 prüfungsbefugt sind, durchgeführt. Das Thema sowie der Ausgabezeitpunkt der Bachelorarbeit sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen.
(3) Im Falle der Wiederholung der Bachelorarbeit sowie auf Antrag in besonders begründeten Ausnahmefällen, sofern ein erfolgreiches Absolvieren der PM 4 und PM 5 nachgewiesen wird, sorgt die akademische Leitung innerhalb eines Monats dafür, dass der oder die Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. In der Regel wird ein Thema mit inhaltlichem Bezug zu dem absolvierten Projekt gestellt. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Bachelorarbeit sowie den Betreuer oder die Betreuerin der Bachelorarbeit vorzuschlagen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Betreuer oder eine bestimmte Betreuerin.
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden abgeschlossene Module angerechnet, soweit mindestens Gleichwertigkeit gegeben ist. Gleichwertigkeit von Modulen ist gegeben, wenn sie im Wesentlichen dieselben Lern- und Qualifikationsziele vermitteln. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen werden als Module des Studiengangs angerechnet, wenn eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(9) Studentische Mitarbeit als gewähltes oder nominiertes, stimmberechtigtes oder vertretendes Mitglied universitärer Selbstverwaltungsgremien auf Instituts-, Fachbereichs- oder Universitätsebene kann auf Antrag als äquivalent zur berufspraktischen Erfahrung (Praktikum) im Pflichtmodul 3 anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Gremienarbeit mit Vor- und Nachbereitung einem workload in der Wertigkeit des Praktikums gleichkommt.
(10) Maximal ein Drittel der erforderlichen Prüfungsleistungen für das Hauptfach KAEE bzw. nicht mehr als 40 CP können aus anderen Studiengängen anerkannt werden. Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Die An¬rech¬nung erfolgt entsprechend der Abs. 1 und 2 sowie 4 und 5. Insgesamt dürfen nicht mehr als ein Viertel der im Studien¬gang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(12) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers.
§ 25 Bewertung der Modulabschlussprüfungen und Gesamtnote für das HF KAEE
(4) Für das Hauptfach KAEE wird eine Gesamtnote gebildet. Das am schlechtesten benotete Wahlpflichtmodul geht nicht in die Modulnote mit ein.
(5) Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Noten aller Modulabschlussprüfungen zu den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mit Ausnahme der nicht berücksichtigten Modulabschlussprüfung und der doppelt gewichteten Bachelorarbeit. Abs. 2 gilt entsprechend.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach KAEE und im gewählten Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Das Hauptfach KAEE wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet.
Paragraphenteil - VI. Nichtbestehen und Wiederholung von Modulabschlussprüfungen im Hauptfach KAEE sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
Abschnitt VI.: Nichtbestehen und Wiederholung von Modulabschlussprüfungen im Hauptfach KAEE sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
(1) Bestandene Modulabschlussprüfungen können nicht wiederholt werden. Ein Wechsel des Lehrforschungsprojektes ist einmal möglich.
(4) Bei einem Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul werden nicht bestandene Prüfungsversuche im ursprünglichen Wahlpflichtmodul angerechnet, das Lehrforschungsprojekt kann einmal gewechselt werden. Bei Hochschulwechsel werden nicht bestandene Prüfungsversuche auf die Wiederholungsmöglichkeiten angerechnet.
a) eine Modulabschlussprüfung im Hauptfach KAEE auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Bachelorarbeit auch in der Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertetwurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Diese Ordnung tritt zum Wintersemester 2012/13 in Kraft. Studierende, die ihr Bachelor-Studium im Hauptfach Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie vor dem Wintersemester 2013/13 aufgenommen haben, können ihr Studium nach Maßgabe der Ordnung für den Teilstudiengang Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main vom 16.05.2006, veröffentlicht 20.10.2006, beziehungsweise der Ordnung für den Teil¬studiengang Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main vom 01.02.2011, veröffentlicht am 03.03.2011, fortsetzen und bis zwei Jahre nach In-Kraft-Treten dieser Ordnung zu Ende führen. Nach dieser Frist werden alle vorher erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen voll auf das Studium nach der neuen Ordnung angerechnet.
Anhang 1 - Nebenfächer
Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang KAEE sind alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach KAEE im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt und in seinem Umfang und den Anforderungen nach § 2 und § 5 Abs. 7 dieser Ordnung genügt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelor¬prüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Nach Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach kann ein Nebenfach zweimal gewechselt werden.
1. Fachbereich 09
Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen B.A. bisher nicht akkreditiert
Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients B.A. bisher nicht akkreditiert
Griechische Philologie B.A. bisher nicht akkreditiert
Hilfswissenschaften der Altertumskunde Magister modularisiert, bisher nicht akkreditiert
Japanologie B.A. akkreditiert
Judaistik B.A. im Akkreditierungsverfahren
Klassische Archäologie B.A. bisher nicht akkreditiert
Kunstgeschichte B.A. akkreditiert
Kunstpädagogik Magister nicht modularisiert, bisher nicht akkreditiert
Lateinische Philologie B.A. bisher nicht akkreditiert
Musikwissenschaft Magister bisher nicht akkreditiert
Sinologie B.A. akkreditiert
Sprachen und Kulturen Südostasiens B.A. im Akkreditierungsverfahren
Vor- und Frühgeschichte B.A. bisher nicht akkreditiert
Empirische Sprachwissenschaften B.A. im Reakkreditierungsverfahren
2. andere Fachbereiche
American Studies B.A. im Akkreditierungsverfahren
English Studies B.A. im Akkreditierungsverfahren
Erziehungswissenschaft / Pädagogik Magister nicht modularisiert, B.A. NF in Planung
Ethnologie B.A. akkreditiert
Geographie B.A. akkreditiert
Germanistik B.A. im Akkreditierungsverfahren
Geschichte B.A. akkreditiert
Geschichte und Philosophie der Wissenschaften B.A. akkreditiert
Katholische Theologie B.A. akkreditiert
Philosophie Magister modularisiert, bisher nicht akkredittiert B.A. in Planung
Politikwissenschaft B.A. akkreditiert
Psychologie B.A. NF in Planung
Religionswissenschaft B.A. akkreditiert
Rechtswissenschaft B.A. bisher nicht akkreditiert
Romanistik B.A. im Akkreditierungsverfahren
Skandinavistik B.A. im Akkreditierungsverfahren
Soziologie B.A. akkreditiert
Sportwissenschaften B.A. NF in Planung
Theater-, Film- und Medienwissenschaft B.A. im Akkreditierungsverfahren
Wirtschaftswissenschaften B.A. akkreditiert
BA-Pflichtmodul 1 „Einführung in d. Kulturanthropologie u. Europäische Ethnologie“
Das einsemestrige Modul wird einmal im akademischen Jahr jeweils im Wintersemester angeboten. Nur für Hauptfachstudierende.
15 CP (Credit Points), 120 Stunden Kontaktzeit
V Einführungsvorlesung Geschichte, Gegenstandsbereiche und Arbeitsweisen der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie: 1,5 CP, 30 Stunden Kontaktzeit
PS/Ü Wissenschaftliches Arbeiten, forschendes Lernen (Propädeutische Übung): 3 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
PS/Ü Einführung in Kulturtheorien: 3 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
T Tutorium zu Einführung in Kulturtheorien: 1,5 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Teilnahmenachweis nach § 6
Kultur, in ihrer allgemeinsten Bedeutung, meint die von allen Menschen geteilte Fähigkeit, mit der sozialen Welt wie auch mit der natürlichen Umwelt produktiv und sinnhaft in Auseinandersetzung zu treten. Wir beobachten zu Beginn des 21. Jahrhunderts drei tiefgreifende Wandelprozesse, die neue Kulturentwicklungen auslösen: Migration und andere Mobilitätsformen vervielfältigen die Möglichkeiten von Kulturkontakten und Konflikten; digitalisierte Kommunikations- und Speichermedien verändern die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, wie sie Neues in die Welt bringen oder Vergangenes im Gedächtnis behalten; rasch fortschreitende Wissensentwicklungen und die Durchdringung aller Lebens- und Arbeitsbereiche mit wissenschaftlichem Wissen bringen neue Handlungsmöglichkeiten ebenso wie Verunsicherungen und Risiken. Diese Entwicklungen sind Gegenstand der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie und sind Lehrinhalte der Wahlpflichtmodule, für die dieses einführende Modul als Vorbereitung dienen soll.
Das Modul vermittelt Grundkenntnisse der kultur- und sozialanthropologischen Wissenschaftsgeschichte, sozial- und kulturtheoretischer Begriffe und der wissenschaftlichen Arbeitsweisen des Faches. Kritische Reflexion der Konzepte des eigenen Faches wird als Fähigkeit entwickelt. Studierende lernen, Problemstellungen wissenschaftlich zu fassen und diese in einen theoretischen Zusammenhang einzubetten. Mit dem Abschluss des Moduls sollen die Studierenden in der Lage sein, sich auf der Basis grundlegender Kenntnisse auf dem Gebiet der Kulturanthropologie für thematische Spezialisierungen zu entscheiden, wie sie in den Wahlpflichtmodulen angeboten werden, und sich in die entsprechenden Fragestellungen des Faches einzuarbeiten.
Das Modul schließt mit einer Hausarbeit (5.000 Wörter) im Umfang von 6 CP ab, Das Thema steht im inhaltlichen Zusammenhang mit der Vorlesung und wird von dem Hochschullehrer oder der Hochschul¬lehrerin vergeben, der oder die die Vorlesung lehrt.
BA-Pflichtmodul 2 „Einführung in das forschende Lernen“
Das einsemestrige Modul wird einmal im akademischen Jahr jeweils im Sommersemester angeboten. Nur für Hauptfachstudierende. Es wird empfohlen, zuvor das Pflichtmodul „Einführung in die Kultur-anthropologie und Europäische Ethnologie“ erfolgreich abgeschlossen zu haben.
15 CP, 120 Stunden Kontaktzeit
V Einführung in die Wissenschaftstheorie: 1,5 CP, 30 Stunden Kontaktzeit
PS /Ü Methoden der empirischen Kulturforschung: 3 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
PS /Ü Problemdefinition und Forschungsdesign: 3 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
T Tutorium: Medienwerkstatt: 1,5 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Teilnahmenachweis nach § 6
Das Forschungsprofil der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie manifestiert sich in der empirischen Erforschung kultureller Prozesse in gegenwärtigen Gesellschaften. Zu den methodischen Herangehensweisen zählt neben Instrumentarien der empirischen Sozialforschung insbesondere die ethnografische Feldforschung. Das Modul setzt sich mit der Wissenschaftstheorie der Sozial- und Kulturwissenschaften auseinander und befähigt die Studierenden dazu, epistemologische Vorannahmen der Forschung zu erkennen und zu problematisieren.
Das Modul führt sowohl in die wichtigsten Erhebungsmethoden als auch in Analysetechniken der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie ein und macht die Studierenden mit typischen Dokumentations- und Darstellungsweisen ethnografischer bzw. empirischer Forschungsergebnisse vertraut. Insbesondere sollen die Studierenden lernen, einer Problemstellung angemessene Erhebungs-methoden auszuwählen und ein praktikables Forschungsprogramm zu entwerfen. Dieses Modul zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Textarbeit und praktischen Übungen aus. Ziel des Moduls ist es, Studierende dazu zu befähigen, eigenständig kleinere Forschungsprojekte zu entwickeln und durchzuführen. Das Modul „Einführung in das Forschende Lernen“ ist Voraussetzung für das Modul „Lehrforschungsprojekt“, als dessen Vorbereitung es konzipiert ist.
Das Modul schließt mit einer Hausarbeit (5.000 Wörter) im Umfang von 6 CP ab. Das Thema steht im inhaltlichen Zusammenhang mit der Vorlesung und wird von dem Hochschullehrer oder der Hochschullehrerin vergeben, der oder die die Vorlesung lehrt
BA- Pflichtmodul 3 „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“
Nur für Hauptfachstudierende. Das Modul wird jedes Semester angeboten.
12 CP, 30 Stunden Kontaktzeit
Ü Praxisbezogene Übung: 2 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
Praktikum: 9 CP
Praktikumsbericht: 1 CP
Der Bericht umfasst in der Regel 3.000 Wörter. Darin ist erworbenes praktisches Wissen und die Kenntnis des Tätigkeitsbereiches einzugehen. Es muss ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Stelle vorgelegt werden, der die Dauer des Praktikums bestätigt. Der Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin des Pflichtmoduls 3 berät Studierende bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen, betreut sie vor und während der Praktikumszeit. Er oder sie ist auch zuständig für die Überprüfung der für die Erteilung der Kreditpunkte notwendig vorzulegenden Dokumente (Praktikumsbericht, Bestätigung der praktikumsgebenden Stelle).
Dieses Modul führt Studierende in Berufsfelder der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie ein, indem es die Möglichkeit berufspraktischer Erfahrungen bietet.Das Modul „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“ umfasst neben dem außeruniversitären Praktikum eine Einführung in ein oder mehrere Berufsfelder im Rahmen einer Übung. Diese Übung wird üblicherweise von einem in der jeweiligen Berufspraxis stehenden Lehrbeauftragten angeboten. Das Praktikum dauert in der Regel sechs Wochen. Dieses wird, in Abhängigkeit von verfügbaren Arbeitsplätzen in der vorlesungsfreien Zeit im Block absolviert. Es sollen praktische Fähigkeiten in der beruflichen Alltagssituation erlernt und erprobt werden.
Durch die eigene Schwerpunktsetzung der Wahl des Arbeitsfeldes für ein Praktikum werden die Studierenden in die Lage versetzt, mögliche kultur-anthropologische Tätigkeitsfelder kennen zu lernen sowie eigene Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und zu nutzen. Es ist das Ziel dieses Moduls, praktische Fähigkeiten und moderne Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, erlernte Methoden und Kenntnisse der Kulturanthropologie in außeruniversitären Tätigkeitsfeldern selbstständig und sinnvoll anzuwenden und eine Reflexion über die Berufswahl und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen bei den Studierenden zu veranlassen.
BA-Pflichtmodul 4 „Lehrforschungsprojekt Phase 1: Problemdefinition u. Forschungsplanung“
Nur für Hauptfachstudierende der KAEE.In jedem akademischen Jahr finden im Sommersemester zwei parallel laufende BA-Pflichtmodule 4 statt.
Um das Modul belegen zu können, müssen das Pflichtmodul 1 “Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie”, das Pflichtmodul 2 „Einführung in das forschende Lernen“ und ein Wahlpflichtmodul erfolgreich abgeschlossen sein.
Ein Lehrforschungsprojekt besteht aus 2 Phasen: Problemdefinition und Forschungsplanung (Pflichtmodul 4) und Forschung und Auswertung (Pflichtmodul 5). Das Abschlussmodul (Pflichtmodul 6) kann nur nach erfolgreicher Absolvierung beider Phasen begonnen werden. Die Pflichtmodule 4 und 5 werden themenspezifisch angeboten und müssen demzufolge im zeitlichen Zusammenhang von zwei Semestern bei der gleichen Lehrkraft (Projektleiter oder Projektleiterin und Modulbeauftragter oder Modulbeauftragte) belegt werden.
6 CP, 30 Stunden Kontaktzeit
FS Forschungsseminar: „Problemdefinition und Forschungsplanung“ 6 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
Das Projektseminar erfordert zusätzlich zur Kontaktzeit von 30 Stunden intensives Selbststudium, Vor-Ort-Besuche und die aktive Teilnahme der Studierenden an netzbasierten Angeboten (bspw. shared workspace oder eine Lernplattform).
Das Modul besteht aus einer thematischen Lehrveranstaltung, die einen empirischen Forschungsprozess vorbereitet. Exemplarisch wird hierfür vom Lehrenden des Moduls ein Forschungsgegenstand ausgewählt, der aus dem Themenspektrum der Wahlpflichtmodule stammt. Eine für alle Einzelrecherchen geltende Rahmenfragestellung wird gemeinsam erarbeitet und vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Gebiet (Forschungsstand) diskutiert. Es werden forschungsleitende Hypothesen entwickelt, angemessene Erhebungsmethoden ausgewählt und – soweit dies nicht bereits im Pflichtmodul 2 geschehen ist – erlernt. Jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin entscheidet sich für einen Teilaspekt der Rahmenfragestellung, leistet eine eigene Problemdefinition für diesen Teilaspekt und entwickelt einen Forschungsplan, der eine angemessene Umsetzung in eine empirische Erhebung gewährleistet. Dieser Forschungsplan muss am Ende der Vorlesungszeit mündlich präsentiert und schriftlich vorgelegt werden.
Das Modul vermittelt und prüft die Fähigkeit des oder der Studierenden, selbst-ständig Fragestellungen aus dem Bereich der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie zu entwickeln, aus dem zur Verfügung stehende Instrumentarium von Feldforschungsmethoden eine begründete Auswahl zu treffen und einen Forschungsablauf zu planen. Studierende werden zu wissenschaftlichem Arbeiten unter Einbezug der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft angeleitet. Absolventen und Absolventinnen des Moduls erlangen die Kompetenz, Problemdefinitionen zu leisten und empirische Untersuchungen zu konzipieren.
Die Abschlussprüfung für PM4 erfolgt zusammengefasst mit der Abschlussprüfung für PM5 am Ende der Vorlesungszeit des PM5. Siehe Modulbeschreibung PM 5.
BA-Pflichtmodul 5 „Lehrforschungsprojekt Phase 2: Forschung und Auswertung“
Nur für Hauptfachstudierende der KAEE. In jedem akademischen Jahr finden im Wintersemester zwei parallel laufende BA-Pflichtmodule 5 statt.Um das Modul belegen zu können, muss das Pflichtmodul 4 erfolgreich abgeschlossen sein.
FS Forschungsseminar „Forschung und Auswertung“: 3 CP, 30 Stunden Kontaktzeit, Leistungsnachweis nach § 6
Exkursion/Feldphase „Empirische Feldforschung“: 6 CP, Leistungsnachweis nach § 6
Projektseminar und Feldphase erfordern zusätzlich die aktive Teilnahme der Studierenden an netzbasierten Angeboten (bspw. shared workspace oder eine Lernplattform).
In Absprache mit dem Projektleiter oder der Projektleiterin können Projektseminar und Feldphase an einer ausländischen Universität geleistet werden. Voraussetzung ist die kontinuierliche Teilnahme an den netzbasierten Angeboten des Moduls während des Auslandssemesters, eine Vor-Ort-Betreuung durch eine Lehrkraft der gastgebenden Institution und die Absolvierung der Modulabschlussprüfung nach Rückkehr aus dem Ausland.
Jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin bearbeitet einen Teilaspekt der Problem-stellung des Lehrforschungsprojektes und setzt nun die in Phase 1 entwickelte Forschungskonzeption um. Einzeln oder in der Gruppe werden Feldforschungen durchgeführt. Dies kann im Rahmen einer gemeinsamen, zweiwöchigen Exkursion zu Semesterbeginn geschehen oder im Rahmen von Erhebungen der Teilnehmer oder Teilnehmerinnen, die zeitlich unabhängig voneinander vor Ort (Region Rhein-Main) durchgeführt werden können. Die Forschung und die Aufbereitung der Daten (Interviewtranskription) nehmen ca. 180 Arbeitsstunden in Anspruch. Im Rahmen des Projektseminars bereiten die Teilnehmenden das erhobene Datenmaterial auf. Auswertung und Interpretation des Datenmaterials wird in Seminardiskussionen von der Gruppe der Teilnehmer oder Teilnehmerinnen evaluiert und von dem oder der Lehrenden intensiv betreut. Ein Bericht über den Forschungsertrag muss im Rahmen der Modulabschlussprüfung vorgestellt werden.
Das Modul vermittelt anhand der Erprobung von Untersuchungsmethoden an einem exemplarischen Gegenstand („forschendes Lernen“) Grundlagen der kulturanthropologischen Feldforschungskompetenz. Die Studierenden werden zu wissenschaftlichem Arbeiten unter Einbezug der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft angeleitet. Absolventen und Absolventinnen des Moduls sollen in der Lage sein, empirische Methoden einzusetzen, erhobene Daten aufzubereiten und den erzielten Forschungsertrag zu bewerten.
Das Modul schließt mit einer mündlichen Gruppenprüfung ab. Die Prüfung hat den Umfang von 3 CP.
BA-Pflichtmodul 6 „Abschlussmodul“
Nur für Hauptfachstudierende der KAEE. In jedem akademischen Jahr finden im Sommersemester zwei parallel laufende BA-Pflichtmodule 6 statt. Das Abschlussmodul kann nur nach erfolgreicher Absolvierung beider Phasen des Lehrforschungspojektes begonnen werden: Problemdefinition und Forschungsplanung (Pflichtmodul 4) und Forschung und Auswertung (Pflichtmodul 5). Die Pflichtmodule 4 und 5 werden themenspezifisch angeboten und müssen demzufolge im zeitlichen Zusammenhang von zwei Semestern bei der gleichen Lehrkraft (Projektleiter oder Projektleiterin und Modul¬beauftragter oder Modulbeauftragte) belegt werden.
15 CP (davon entfallen 12 CP auf die Bachelor-Arbeit nach § 23), 30 Stunden Kontaktzeit
S Seminar „Bachelor-Kolloquium“, 1,5 CP, 30 Stunden Kontaktzeit
Der erzielte Forschungsertrag wird vor dem Hintergrund der aktuellen wissen-schaftlichen Entwicklungen in diesem Gebiet (Forschungsstand) diskutiert und eingeordnet. Das Modul besteht aus einer Lehrveranstaltung, in der die entstehenden Bachelor-Arbeiten als „work-in-progess“ auszugsweise vorgestellt und diskutiert werden, dem Erstellen der Bachelor-Arbeit (entsprechend der Regelung in § 23) und einer Präsentation der Bachelor-Arbeit („Verteidigung“) in der Modulabschlussprüfung.
Das Modul vermittelt und prüft die Fähigkeit des oder der Studierenden, selbstständig Fragestellungen aus dem Bereich der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie zu entwickeln und mit den zur Verfügung stehenden theoretischen und methodischen Instrumentarien unter Anleitung so zu bearbeiten, dass erzielte Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Öffentlichkeit präsentiert werden können
Das Modul schließt mit der Bachelorarbeit und einer mündlichen Prüfung (Verteidigung) ab. Diese Prüfung kann als Einzel- oder Gruppenprüfung durchgeführt werden. Die Bachelorarbeit hat einen Umfang von 12 CP, die Prüfung hat einen Umfang von 1,5 CP.
Immer mehr Medienprodukte, Konsumartikel, Wissensbestände, Technologien, Organisationsformen sind weltweit verfügbar. Die Globalisierung der Märkte, die internationale Standardisierung von Produkten und die grenzüberschreitende Diffusion immer neuer Konsumangebote können die Vereinheitlichung sozialer Praxisformen und kultureller Orientierungen befördern. Kultur- und sozialanthro-pologische Forschungen zeigen aber auch, dass die lokale Aneignung global zirkulierender Produkte ganz unterschiedliche Effekte haben kann, ebenso wie die Anwendung global gültiger Standards nicht überall die gleichen Wirkungen hat. Diese unter dem Begriff der “Globalisierung” bekannten Auswirkungen der globalen Reichweite ökonomischer Prozesse und technologischer Entwicklungen wird in diesem Modul an exemplarischen Fallbeispielen und Forschungsfeldern exploriert. Solche Forschungsfelder betreffen beispielsweise die Wechselwirkungen der globale Verbreitung von Infektionskrankheiten, sozialer Ungleichheit und staatlicher bzw. supranationaler Gesundheitsvorsorge; die transnationale Vernetzung der Finanzmärkte und ihre Auswirkungen auf die Lebensperspektiven und Entscheidungsmöglichkeiten von Menschen in unterschiedlichen Ländern und sozioökonomischen Situationen; die Umstände und Bedingungen der Herstellung von Konsumartikeln des täglichen Bedarfs, die in weltumspannenden Wertketten produziert werden; Nichtregierungsorganisationen, die neue politische Aktions-weisen und Formen des Wissenstransfers entwickeln, um umweltpolitische Anliegen weltweit zu vertreten.
Das Modul befähigt dazu, Europäisierung als wirtschaftlich, politisch und kulturell verhandelten Prozess zu analysieren. Dazu gehören insbesondere, die Akteure und Handlungsebenen in diesem Prozess identifizieren und in Beziehung zueinander setzen zu können.Grundlagenkenntnisse der Institutionengeschichte der Europäischen Union und der Reichweite und Wirkungsweise ihrer Politik gehören ebenso dazu wie Wissen über gesellschaftliche Veränderungen in Mitgliedsstaaten, Beitrittskandidaten und sog. Drittländern. Europäisierungsprozesse werden exemplarisch an aktuellen Beispielen behandelt. Die Modulteilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, ihre spezifische kulturanthropologische Perspektive in den Dialog mit anderen Fach-disziplinen, insbesondere Politik- und Geschichtswissenschaft sowie Geographie, produktiv einzubringen.
Anhang 3 - Studienverlaufsplan Haupt- und Nebenfach
Idealtypischer Studienverlaufsplan Bachelor Hauptfach Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
Studienjahr Semester Pflichtmodule CP Wahlpflicht-/ Nebenfachmodule CP Summe CP
1 1. Pflichtmodul 1 15 1. Nebenfach / 1. Wahlpflichtmodul 15 60
2. Pflichtmodul 2 15 15
2 3. Pflichtmodul 3 12 2. Wahlpflichtmodul / 2. Nebenfach / 3. Nebenfach 15 63
4. Pflichtmodul 4 6 15
3 5. Pflichtmodul 5 12 3. Wahlpflichtmodul /4. Nebenfach 15 57
6. Pflichtmodul 6 15 15
– Im Durchschnitt sollten pro Semester 30 CP erarbeitet werden.
– Als Auslandssemester werden das 3. oder das 5. Semester empfohlen.
– Der Studienverlaufsplan berücksichtigt den Studienbeginn zum Wintersemester.
– Die Wahlpflichtmodule werden in der Regel einmal pro akademisches Jahr angeboten.
– Die Wahlpflicht- und Nebenfachmodule können auch so belegt werden, dass eine andere CP-Zahl pro Semester erzielt wird. Insgesamt müssen 60 CP im Nebenfach gesammelt werden.
Anhang 4 - Übersicht über Studien- und Prüfungsleistungen im Hauptfach
Module und zugehörige Lehrveranstaltungen Prüfungs-
formen Stunden Kontaktzeit CP Leistungsnachweise nach § 6
Pflichtmodul 1: Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie 120 15
V: Einführungsvorlesung – 30 1,5 –
Ü: Wiss. Arbeiten u. forschend. Lernen – 30 3 Leistungsnachweis
PS: Einführung in die Kulturtheorien – 30 3 Leistungsnachweis
T: Einf. in die Kulturtheorien – 30 1,5 Teilnahmenachweis
Pflichtmodul 2: Einführung in das forschende Lernen 120 15
V: Wissenschaftstheorien – 30 1,5 –
PS: Meth. Emp.Kulturforsch. – 30 3 Leistungsnachweis
PS: Problemdef. u. Forschungsdesign – 30 3 Leistungsnachweis
T: Medienwerkstatt – 30 1,5 Teilnahmenachweis
Pflichtmodul 3: Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung 30 Stunden Kontaktzeit + 270 Stunden Praktikum 12
Ü: Praxisbezogene Übung – 30 2 –
Praktikum – 270 Stunden 9 Teilnahmenachweis
Praktikumsbericht – – 1 –
Pflichtmodul 4: Lernforschungsprojekt Phase 1 30 Stunden Kontaktzeit + 180 Stunden Feldforschung in Pflichtmodul 4 und 5 6
PS: Problemdefinition u. Forschungsdesign – 30 – Leistungsnachweis
Pflichtmodul 5: Lernforschungsprojekt Phase 2 30 Stunden Kontakt- zeit + 180 Stunden Feldforschung in Pflichtmodul 4 und 5 12
PS: Forschung u. Auswertung – 30 3 Leistungsnachweis
Exkursion emp. Feldforschung – – 6 Leistungsnachweis
Modulabschlussprüfung mündliche Gruppen-prüfung – 3
Abschlussmodul 15
Bachelor-Kolloquium – 30 1,5 –
Mündliche Prüfung mündliche
Prüfung 1,5 –
Bachelor-Arbeit Bachelor-Arbeit 12 –
Summe Pflichtmodule 330 Stunden Kontaktzeit + 270 Stunden Praktikum (PM 3 und 180 Stunden Feldforschung PM 4 und 5) 75
Exemplarische Darstellung: drei Wahlpflichtmodule müssen absolviert werden; sechs Wahlpflichtmodule werden angeboten. Beschreibungen der Lehrinhalte und Lernziele siehe Anhang 2.
Module und zugehörige Lehrveranstaltungen Prüfungsformen Stunden Kontaktzeit CP Leistungsnachweise nach § 6
Wahlpflichtmodul A 90 15
Vorlesung – 30 2 –
Forschungsseminar – 30 5 Leistungsnachweis
Modulabschlussprüfung Klausur o. Hausarbeit – 5 –
Wahlpflichtmodul B 90 15
Wahlpflichtmodul C 6 15
Vorlesung – 2 2 –
Forschungsseminar – 2 5 Leistungsnachweis
Lektürekurs – 2 3 Leistungsnachweis
Summe Wahlpflichtmodule 270 45
Abkürzungen: V = Vorlesung; Ü = Übung; FS = Forschungsseminar; PS = Proseminar; T = Tutorium; L = Lektürekurs; K = Kolloquium
Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 8

§ 11

§ 14

§ 25
 § 57
 § 17

§ 11
 Art. 12
 § 8
 § 18
 § 12

§ 25
 § 16
 § 16
 § 2
 § 5
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 23
 § 23
 § 6
 § 6