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Timestamp: 2017-02-26 17:02:03+00:00

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Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundespatentgericht und beim Bundesgerichtshof
(BGH/BPatGERVV) (Deutschland) TT-HOME
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Die deutsche Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundespatentgericht und beim Bundesgerichtshof (BGH/BPatGERVV) - Stand: November 2013 - mitgeteilt und bearbeitet von Dr. jur. H. Jochen Krieger Rechtsanwalt in Düsseldorf TT-BEGRIFF Deutschland Gewerblicher Rechtsschutz Allgemein BGH/BPatGERVV 2007 [1.1.2014] TRANSPATENT TT-ZAHL DE597 1984 351 November 2013 Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundespatentgericht und beim Bundesgerichtshof (BGH/BPatGERVV)
BGBl. Teil I/2007, S. 2130 f.
In Kraft getreten am 1. September 2007
[Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste in der Informationsgesellschaft (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind beachtet worden.]
geändert durch Artikel 30 des "Gesetzes zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG-Reformgesetz - FGG-RG)" vom 17. Dezember 2008, in Kraft getreten am 1. September 2009 (BGBl. I Nr. 61 vom 22.12.2008, S. 2586 (2702)) [Anpassung in Nr. 2 der Anlage]
geändert durch Artikel 2 Absatz 1 der "Verordnung zur Einführung der elektronischen Aktenführung und zur Erweiterung des elektronischen Rechtsverkehrs bei dem Patentamt, dem Patentgericht und dem Bundesgerichtshof" vom 10. Februar 2010, in Kraft getreten am 1. März 2010 (BGBl. I Nr. 6 vom 22.2.2010, S. 83 ff.) [Einfügung von Abs. 2a in § 2; Änderungen in der Anlage - Einfügung der Punkte 8a, 8b, 12 und 13]
durch Artikel 5 Punkt 3 des "Gesetzes zur Modernisierung des Geschmacksmustergesetzes sowie zur Änderung
der Regelungen über die Bekanntmachungen zum Ausstellungsschutz" vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I/2013, Nr. 62 vom 16.10.2013, S. 3799 (3808)); in Kraft ab 1.1.2014 [Generell: Wort "Geschmacksmuster" durch "Design" ersetzt
in den Nummern 8b und 13 der Anlage]
- auf Grund des § 130a Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3002, 2006 I S. 431), des § 21 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, der durch Artikel 5 Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542) eingefügt worden ist, des § 81 Abs. 4 Satz 1 der Grundbuchordnung, der durch Artikel 5a Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542) eingefügt und durch Artikel 5 Nr. 2 des Gesetzes vom 9. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3220) geändert worden ist, des § 89 Abs. 4 Satz 1 der Schiffsregisterordnung, der durch Artikel 5b Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542) eingefügt und durch Artikel 6 Nr. 2 des Gesetzes vom 9. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3220) geändert worden ist, und des § 41a Abs. 2 Satz 1 der Strafprozessordnung, der durch Artikel 6 Nr. 3 des Gesetzes vom 22. März 2005 (BGBl. I S. 837) eingefügt worden ist, die Bundesregierung und
- auf Grund des § 125a Abs. 2 Satz 1 des Patentgesetzes, der durch Artikel 4 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2002 (BGBl. I S. 2681) eingfügt worden ist, des § 21 Abs. 1 des Gebrauchsmustergesetzes, der zuletzt durch Artikel 4 Abs. 42 Nr. 1 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718) geändert worden ist, in Verbindung mit § 125a Abs. 2 Satz 1 des Patentgesetzes, der durch Artikel 4 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2002 (BGBl. I S. 2681) eingfügt worden ist, und des § 95a Abs. 2 Satz 1 des Markengesetzes, der durch Artikel 4 Abs. 3 Nr. 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2002 (BGBl. I S. 2681) eingefügt worden ist, das Bundesministerium der Justiz:
(2a) [Eingefügt ab 1.3.2010] In den Verfahren nach den Nummern 6 bis 13 der Anlage sind elektronische Dokumente mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz oder mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur zu versehen, die von einer internationalen Organisation auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes herausgegeben wird und sich zur Bearbeitung durch das jeweilige Gericht eignet.
(3) Eine [Wort: "qualifizierte" gestrichen ab 1.3.2010] elektronische Signatur und das ihr zugrunde liegende Zertifikat müssen durch das adressierte Gericht oder eine andere von diesem mit der automatisierten Überprüfung beauftragte Stelle prüfbar sein. Die Eignungsvoraussetzungen für eine Prüfung werden gemäß § 3 Nr. 2 bekannt gegeben.
Microsoft World, soweit keine aktiven Komponenten (zum Beispiel Makros) verwendet werden,
ODT (OpenDokument Text), soweit keine aktiven Komponenten verwendet werden.
(6) Sofern strukturierte Daten übermittelt werden, sollen die im Unicode-Zeichensatz UTF 8 (Unicode Transformation Format) codiert sein.
Bekanntgabe der Betriebsvoraussetzungen
die Einzelheiten des Verfahrens, das bei einer vorherigen Anmeldung zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr sowie für die Authentifizierung bei der jeweiligen Nutzung der elektronischen Poststelle einzuhalten ist, einschließlich der für die Daten schutzgerechte Administration elektronischer Postfächer zu speichernden personenbezogenen Daten;
die Zertifikate, Anbieter und Versionen elektronischer Signaturen, die nach ihrer Prüfung für die Bearbeitung durch das jeweilige Gericht geeignet sind; dabei ist mindestens die Prüfbarkeit qualifizierter elektronischer Signaturen sicherzustellen, die dem Profil ISIS-MTT (Industrial-Signature-Interoperability-Standard-Mail-TrusT) entsprechen;
Diese Verordnung tritt am 1. September 2007 in Kraft. Gleichzeitig treten die Elektronische Rechtsverkehrsordnung vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3225), die Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundespatentgericht und beim Bundesgerichtshof vom 5. August 2003 (BGBl. I S. 1558, 2004 I S. 331), geändert durch die Verordnung vom 26. September 2006 (BGBl. I S. 2161), und die Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr in Revisionsstrafsachen zwischen dem Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof und den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs vom 18. November 2005 (BGBl. I S. 3191) außer Kraft.
Anlage(zu § 1)
1. Bundesgerichtshof Verfahren nach der Zivilprozessordnung 2. Bundesgerichtshof Verfahren nach dem Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit und nach dem Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit [Ergänzt ab dem 1.9.2009]
3. Bundesgerichtshof Verfahren nach der Grundbuchordnung
4. Bundesgerichtshof Verfahren nach der Schiffsregisterordnung
5. Bundesgerichtshof Revisionsstrafsachen; dies gilt nur für die Einreichung elektronischer Dokumente durch den Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
6. Bundesgerichtshof Verfahren nach dem Patentgesetz
7. Bundesgerichtshof Verfahren nach dem Gebrauchsmustergesetz
8. Bundesgerichtshof Verfahren nach dem Markengesetz
8a. [Eingefügt ab dem 1.3.2010] Verfahren nach dem Halbleiterschutzgesetz: 1.3.2010
8b. [Eingefügt ab dem 1.3.2010] Verfahren nach dem Geschmacksmustergesetz: 1.3.2010 [Ab 1.1.2014: Designgesetz]
9. Bundespatentgericht Verfahren nach dem Patentgesetz
10. Bundespatentgericht Verfahren nach dem Gebrauchsmustergesetz
11. Bundespatentgericht Verfahren nach dem Markengesetz
12. [Eingefügt ab dem 1.3.2010] Verfahren nach dem Halbleiterschutzgesetz: 1.3.2010
13. [Eingefügt ab dem 1.3.2010] Verfahren nach dem Geschmacksmustergesetz: 1.3.2010 [Ab 1.1.2014: Designgesetz]

References: § 2
 § 130
 § 21
 § 81
 § 89
 § 41
 § 125
 § 21
 § 125
 § 95
 § 3
 § 1