Source: http://verband-junger-insolvenzverwalter.de/index.php?n1=599&n2=668
Timestamp: 2018-03-23 01:01:26+00:00

Document:
Verband Junger Insolvenzverwalter
Der Verband Junger Insolvenzverwalter e.V. (VJI) richtet sich neu aus und benennt sich um in „Neue Insolvenzverwaltervereinigung Deutschlands e.V. – Netzwerk für moderne Insolvenzverwaltung (NIVD)“.
Der neue Internetauftritt ist ab sofort unter der Domain www.nivd.de erreichbar.
Satzung des „VJI – Verband Junger Insolvenzverwalter“
Die Satzung des VJI vom 24.08.2007 wurde in der Mitgliederversammlung vom 07.08.2008 in folgenden Paragraphen geändert: §2, §7, §8, §13, §14
§ 1 Name, Rechtsfähigkeit, Sitz, Geschäftsjahr
§ 5 Finanzen, Beiträge
1. Der Verein führt den Namen "VJI – Verband Junger Insolvenzverwalter" und soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e. V.".
2. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin (Lietzenburger Straße 99, 10707 Berlin).
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Gründungsjahr ist Rumpfgeschäftsjahr.
Zweck des Vereins ist die wissenschaftliche Förderung sowie die Fortbildung auf dem Gebiet des deutschen und internationalen Insolvenzrechts unter Einbeziehung aller Personen, Gerichte und Behörden, die auf dem Gebiet des Insolvenzrechts tätig sind.
Im Besonderen geht es um die Aus- und Fortbildung von Berufsanfängern, die auf dem Gebiet des Insolvenzrechts tätig werden wollen, sowie deren Förderung.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßige Treffen der Mitglieder, die Organisation von Vortrags- und Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder und die Allgemeinheit sowie den fachlichen Austausch der Mitglieder untereinander im Rahmen von Vereinsveranstaltungen.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
2. Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
2. Über den schriftlich einzureichenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Über Aufnahmeanträge wird der Vorstand turnusmäßig entscheiden. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, kann der Bewerber die Mitgliederversammlung anrufen, die endgültig entscheidet. Die Anrufung der Mitgliederversammlung muss innerhalb eines Monats nach Zugang der Ablehnung beim Vorstand beantragt werden.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtsfähigkeit. Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende eines Kalendervierteljahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen.
4. Der Vorstand kann den Ausschluss eines Mitglieds aus wichtigem Grunde beschließen, insbesondere wenn das Mitglied in grobem Maße gegen die Satzung oder die Vereinsinteressen verstößt.
5. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand durch einfache Mehrheit nach Anhörung des betroffenen Mitglieds. Der Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied schriftlich mitzuteilen und zu begründen.
6. Auch Austritt und Ausschluss entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung ausstehender Mitgliedsbeiträge oder anderer Verbindlichkeiten.
1. Der Verein finanziert die Durchführung seiner Aufgaben durch Beiträge, Spenden und andere finanzielle Mittel, soweit sie nicht dem gemeinnützigen Zweck des Vereins widersprechen.
2. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge.
3. Angehörige der Justiz, der Hochschulen, Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts sind von und der Beitragspflicht befreit, wenn mit dem Aufnahmeantrag der (formlose) Nachweis oder ein gültiger Ausweis über die Zugehörigkeit zu einer der vorgenannten Institutionen vorgelegt wird. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Ausnahmen zuzulassen.
4. Über die jährlichen Beiträge der Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung. Über die laufenden Beiträge hinaus können Sonderleistungen und Spenden erbracht werden.
1. Der Verein hält jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Sie wird durch den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter oder die weiteren Vorstandsmitglieder schriftlich per Post oder per Email einberufen mit einer Frist von 6 Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung. Bei der Berechnung der 6-Wochen-Frist wird der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Mitgliederversammlung nicht eingerechnet.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird schriftlich per Post oder per Email einberufen, wenn der Vorsitzende oder die Mehrheit der Vorstandsmitglieder dies im Interesse des Vereins für erforderlich hält oder in dringenden Fällen, wenn mindestens 1/5 der Mitglieder es unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragen. Die Einberufung muss binnen eines Monats nach der Antragstellung erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Einladung ist die Aufgabe zur Post maßgeblich.
3. Sollte aus wichtigem Grund die Durchführung einer ordentlichen Mitgliederversammlung unmöglich sein, so ist der vorsitzende ermächtigt, die Mitgliederversammlung zu verlegen oder zu vertagen. Sämtliche Organe bleiben solchenfalls bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Das Stimmrecht kann persönlich oder vertretungsweise mit schriftlicher Stimmrechtsvollmacht ausgeübt werden.
5. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand bzw. der Versammlungsleiter. Allgemeine Abstimmungen erfolgen in der Regel durch stillschweigende Zustimmung oder Handheben. Wird dem Vorstand bzw. dem Versammlungsleiter vor der Abstimmung die Vertretung durch Stimmrechtsvollmachten angezeigt, findet eine Abstimmung durch Stimmzettel statt. Die Abstimmung über Personen hat geheim zu erfolgen.
1. Entgegennahme des Geschäftsberichts;
2. Prüfung des Rechenschaftsberichtes des Schatzmeisters aufgrund des Berichtes eines in der vorhergehenden Versammlung gewählten Kassenprüfers;
3. Entlastung des Vorstandes;
4. Wahl und Abberufung des Vorstandes sowie Wahl eines Kassenprüfers;
5. Festsetzung der Erhebung, Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen
6. Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und einzelner Mitglieder;
7. Entscheidung über die Berufung gegen den Vereinsausschluss und die Versagung der Aufnahme.
1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist und mindestens 1/5 der Mitglieder erschienen sind. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, beruft der Vorstand eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen ein. Die erneut einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
2. Anträge von Mitgliedern sind dem Vorstand mindestens 4 Wochen vor der (ordentlich einberufenen) Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Später eingehende Anträge sind der Mitgliederversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen, wenn die Mitgliederversammlung sie mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder für dringlich erklärt.
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter (Versammlungsleiter).
2. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder, soweit nicht im Einzelfall die Satzung etwas anderes vorsieht.
3. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vereinsvorsitzenden.
Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist von dem Vorstand oder bei dessen Verhinderung von einem von der Versammlung zu wählenden Mitglied eine Niederschrift aufzunehmen, die von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
1. Der Vorstand besteht aus 3 Personen, nämlich dem Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wählt die nächste ordentliche Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied, dessen Amtsdauer sich nach derjenigen des gesamten Vorstandes richtet.
2. Die Amtszeit des Vorstands beträgt 4 Jahre. Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes führt der Bisherige die Geschäfte fort. Wiederwahl ist zulässig.
3. Vorstand i. S. von § 26 BGB ist der Vorsitzende.
4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
1. Beschlüsse über Satzungsänderungen sind gültig, wenn sie mit einer Mehrheit von 2/3 der Vorstandsmitglieder gefasst werden, sofern nicht in dieser Satzung etwas anderes bestimmt ist.
2. Beschlüsse über Satzungsänderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnützigen Zwecke oder die Vermögensverwendung betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
Nach beschlossener Auflösung des Vereins bleibt der Vorstand solange im Amt, bis das Vermögen vollständig liquidiert ist. Das Vermögen ist dabei ausschließlich steuerbegünstigten Wecken zuzuführen und soll dabei auf eine Person öffentlichen Rechts oder auf eine andere steuerbegünstigte Körperschaft übertragen werden. Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes gefasst werden.
Die Mitglieder des Vereins erhalten bei Auflösung des Vereins weder ihre Beiträge noch sonstige Zahlungen zurück.
Mangels anderweitiger Beschlussfassung der Mitgliederversammlung ist der letzte Vorstand zur Abwicklung berufen.
1. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner satzungsmäßigen Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO 1977 in der geltenden Fassung). Eine Betätigung nach § 58 Nr. 8 AO (Veranstaltung geselliger Zusammenkünfte – gemäß AO 1977 in der geltenden Fassung) ist nicht ausgeschlossen.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt weder in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke noch erstrebt er Gewinn.
3. Alle Aktivitäten des Vereins kommen der Allgemeinheit zugute.
6. Beschlüsse über Satzungsänderungen, welche die Zwecke des Vereins und dessen Vermögensverwendung betreffen, sind der zuständigen Finanzbehörde unverzüglich vorzulegen. Erhebt die Finanzbehörde Einwendungen aus dem Gesichtspunkt der Gemeinnützigkeit, so ist der Beschluss der Mitgliederversammlung zur erneuten Beschlussfassung vorzulegen.
7. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins sind dem Finanzamt unverzüglich anzuzeigen.
Verband Junger Insolvenzverwalter e.V. - (VJI)
Lietzenburger Str.99
Telefon +49 (0) 30 - 88 71 39 91
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Neue Internetseite nach Umbenennung
Der Verband Junger Insolvenzverwalter e.V. (VJI) richtet sich neu aus und benennt sich um in
Neue Insolvenzverwaltervereinigung Deutschlands e.V. –
Netzwerk für moderne Insolvenzverwaltung (NIVD).
Die bisherige Webpräsenz wird zukünftig nicht mehr zu erreichen sein.
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References: §2
 §7
 §8
 §13
 §14

§ 1

§ 5
 § 26
 § 3
 § 58