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Timestamp: 2020-08-05 11:35:14+00:00

Document:
Dienstleistungen - 335080-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 335080-2020
Deutschland-Pohlheim: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2020/S 136-335080
Offizielle Bezeichnung: Magistrat der Stadt Pohlheim
Postanschrift: Ludwigstr. 31
Kontaktstelle(n): Magistrat der Stadt Pohlheim
Hauptadresse: www.pohlheim.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E87786525
Offizielle Bezeichnung: Grüninger Architekten BDA - Grüninger | Muntermann PartG mbB
Kontaktstelle(n): Grüninger Architekten BDA - Grüninger | Muntermann PartG mbB
E-Mail: kita.pohlheim@grueningerarchitekten.de
Telefon: +49 6151 / 39240-40
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E87786525
Generalfachplanung für Tragwerksplanung, Bauphysik und Brandschutz für den Neubau einer 8-gruppigen Kindertagesstätte in der Kirchstraße im Stadtteil Watzenborn-Steinberg. (Leistungen der Tragwerksplanung gem. §51 HOAI LPH 1-6, Leistungen der Bauphysik gem. §3 Abs. 1 HOAI inkl. Anlage 1 „1.2 Bauphysik“, Leistungen der Brandschutzplanung nach AHO)
Die Stadt Pohlheim plant einen Neubau in der Kirchstraße, in dem eine 8-gruppige Kindertagesstätte untergebracht werden soll. Hierfür wird ein Generalfachplaner für die Bereiche Tragwerksplanung, thermische Bauphysik, Schallschutz, Raumakustik und Brandschutz gesucht.
Wert ohne MwSt.: 7 623 680.00 EUR
Der Magistrat der Stadt Pohlheim plant den Neubau der Kindertagesstätte „Kita Sonnenschein“, Kirchstraße 2a. Das 1952 errichtete und 1984 erweiterte Gebäude entspricht in seinem derzeitigen baulichen Zustand nicht den Anforderungen einer modernen und zeitgemäßen pädagogischen Einrichtung. Anlass für den Neubau ist der Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen.
Durch einen Architekturwettbewerb wird derzeit ein Entwurf für das zukünftige Gebäude gesucht. Das Raumprogramm umfasst eine Nettoraumfläche von ca. 2 700 m2. Der Neubau ist zweigeschossig geplant. Gefördert wird das Projekt durch öffentliche Mittel. Der geschätzte Kostenrahmen für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 für den Neubau wurde vorläufig mit ca. 5 640 000,00 EUR netto veranschlagt. Es sind 8 Gruppenräume geplant mit der entsprechenden Infrastruktur von Spielflur, Garderoben und Stiefel-Gängen, Mehrzweckräumen, Werkraum und Speiseräumen usw. Die Maßnahme kann in Bauabschnitten ausgeführt werden. Vorgesehen ist eine weitestgehend uneingeschränkte Fortführung des Betriebs der bestehenden Kita, während der Errichtungszeit des Neubaus. Nach Fertigstellung des Neubaus soll die Kita umziehen und das alte Gebäude für eine Parkplatzfläche niedergelegt werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die für die Baumaßnahme erforderlichen Tragwerksplanungsleistungen im Sinne des § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14 – Leistungsphasen 1-6 sowie Leistungen der Bauphysik gem. §3 Abs. 1 HOAI inkl. Anlage 1 „1.2 Bauphysik“ und Leistungen der AHO-Brandschutz.
Qualitätskriterium - Name: Eignung und Erfahrung des Projektteams Vorstellung des Büros und des Projektteams und dessen Erfahrung (Projektleiter und Bauleiter), Erläuterung der Bürostruktu / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation, Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort während der Leistungserbringung / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Zusammenarbeit mit Projektbeteiligten (Auftraggeber, Bauherr, Planungsbeteiligte z.B. Architekten u. Fachingenieure), Erfahrung mit öffentlichem Auftraggeber / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der grundsätzlichen Herangehensweise bei Kitabauaufgaben mit Bezug auf Anforderungen des Grundstückes / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Kosten-, Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagements / Gewichtung: 10 %
Kostenkriterium - Name: Honorarsatz inkl. Zu-/Abschlag / Gewichtung: 4,2 %
Kostenkriterium - Name: Grundleistungen / Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: Brandschutz & Bauphysik / Gewichtung: 5,6 %
Kostenkriterium - Name: Nebenkosten / Gewichtung: 1,0 %
Kostenkriterium - Name: Nachlass ohne Bedingungen / Gewichtung: 4,2 %
Kostenkriterium - Name: Stundensatz Bieter/Gesellschafter / Gewichtung: 1,67 %
Kostenkriterium - Name: Stundensatz angestellter Ingenieur od. Freiberufler / Gewichtung: 1,67 %
Kostenkriterium - Name: Stundensatz sonstige Mitarbeiter / Gewichtung: 1,67 %
In Abhängigkeit vom Projektverlauf.
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vorgesehen und sieht zunächst einen stufenweisen Abruf bis einschließlich LPH 3 vor. Der Auslober beabsichtigt den Bieter mit den weiteren Planungsleistungen (HOAI § 51 LPH 4-6) zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Die Folgebeauftragung kann wiederum stufenweise erfolgen.
Bewerberanfragen, die nach dem 10.8.2020 12.00 Uhr eingehen werden nicht mehr beantwortet.
1. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42 (1) VgV in Verbindung §123 GWB,
2. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42 (1) VgV in Verbindung §124 GWB,
3. Erklärung, dass die Erbringung der Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß §73 (3) VgV,
4. Nachweis eines Registerauszugs: Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er einen Registerauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen,
5. Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt des Projektverantwortlichen, siehe auch III.2.1),
6. Eigenerklärung über die wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, falls erforderlich,
7. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG).
Die aufgelisteten Bedingungen der Ziffern 1-7 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag (Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen. Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Ziffern 1-7).
1. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung,
2. Angabe über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017-2019) gemäß §45 (1) VgV.
Die aufgelisteten Bedingungen Ziffern 1-2 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag (Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen.
Zu 1. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 2 000 000 EUR und für sonstige Sach- und Vermögensschäden mind. 2 000 000 EUR beträgt oder unterschriebene Erklärung des Versicherungsträgers, dass im Falle einer Beauftragung eine Deckung in erforderlicher Höhe vorgelegt werden kann gemäß §45 (3) zu 2. Angabe über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017-2019) gemäß §45 (1) VgV, Auswahlkriterium: Nachzuweisender Mindestumsatz für Planungsleistungen im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre: 250 000 EUR.
1. Referenzen von vergleichbaren Leistungen, welche in den letzten 10 Jahren erbracht worden sind, mit jeweiliger Kurzbeschreibung des Projektes. (Fertigstellung LPH 6 zwischen dem 1.5.2010 und 1.5.2020),
2. Erklärung über die eigenständige Leistungserbringung von Leistungen des Leistungsspektrums Bauphysik/Brandschutz,
3. Erklärung über die Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gemäß §47 (1) VgV: Welche Leistungsteile sind davon betroffen und welche Unternehmen sind für die Beauftragung vorgesehen, Vorlage der Verpflichtungserklärung aller vorgesehen Unternehmen,
4. Erklärung über die Absicht Teile des Auftrags als Unterauftrag an Dritte zu vergeben: Welche Teile betrifft dies und wer ist als Unterauftragnehmer vorgesehen gemäß §36 VgV,
5. Angaben aus der das jährliche Mittel der beschäftigten Mitarbeiter (MA) in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Die aufgelisteten Bedingungen der Ziffern 1-5 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag und den Formblättern (im Download) schriftlich zu nachzuweisen.
Zu 1. Es muss mindestens 1 Referenzprojekt eingereicht werden, bei dem die LPH 1-8 vollständig erbracht worden sind. Zur Erreichung der max. Wertung müssen 2 Referenzen eingereicht werden. Bei einer darüber hinaus gehenden Anzahl eingereichter Referenzen werden nur die in der Bepunktung 2 Vorteilhaftesten gewertet.
Für alle Referenzen sind die nachfolgend dargestellten Informationen anzugeben und die geforderten Anlagen beizulegen. Unterschreitungen von Mindestforderungen führen zum Ausschluss der Referenz. Es ist das dafür vorgesehene Formblatt Referenzen vollständig auszufüllen.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt anhand nachfolgender Kriterien der Einzelbewertungsmatrix (im Download erhältlich):
— zusätzliche Darstellungen sind je Referenz auf max. 1 DIN A3 Blatt zu beschränken,
— Art der Maßnahme (Wichtungen: Neubau oder Erweiterung = 7 Pkt., Sanierung = 3,5 Pkt.),
— Honorarzone (Wichtungen: Tragwerk mit mindestens durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (>=Honorarzone III) = 10 Pkt. Tragwerk mit höchstens geringem Schwierigkeitsgrad (<= Honorarzone II) = 5 Pkt.),
— Bruttogrundfläche Neubau/ Erweiterung (und Sanierung) (Wichtungen: kein/e Neubau bzw. Erweiterungsanteil (Punktabzug) = -2 Pkt., <= 500 m2 BGF = 4 Pkt., >500 m2BGF und <2 100 m2 BGF durch Interpolation, >=2 100 m2 BGF = 15 Pkt.),
— Referenzschreiben mit Aussage zur Termintreue (Wichtung: Nichtvorlage = 0 Pkt., Vorlage = 5 Pkt.),
— Leistungsumfang, Stand der Bearbeitung, Leistungsphasen nach HOAI (Wichtungen: ein Projekt LPH 1-6 beauftragt und 100 % erbracht = 10 Pkt., >3 Leistungsphasen beauftragt und erbracht – Ermittlung durch Interpolation, = 3 Leistungsphasen beauftragt und erbracht = 5 Pk.., < 3 Leistungsphasen beauftragt und erbracht = 0 Pkt.).
Für die Bewertung der Referenzschreiben müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang mit Aussagen zur Termintreue ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden. Fertigstellung LPH 6 zwischen dem 1.5.2010 und 1.5.2020.
Zu 4. Angaben aus der das jährliche Mittel der beschäftigten Mitarbeiter (MA), die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ing. / Master Bauingenieur/in in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Anzahl der mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ing. / Master Bauingenieur.
Mindestanforderung: 2 MA (Ausschlusskriterium).
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß §75 (3) VgV benennen.
Nachweis der Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung für den Projektverantwortlichen gemäß Hessischem Ingenieur- und Ingenieurkammergesetz (HIngG) vom 30.11.2015 bzw. entsprechender Gesetze anderer Bundesländer. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikation gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben des Art. 17 HIngG erfüllt sind.
Siehe abrufbare Vergabeunterlagen. Weiterführendes in I.3).
Für die Bewerbung sind die vorgegebenen Formblätter Teilnahmerantrag, Erklärung zur Bewerbergemeinschaft und Referenzprojekt zwingen zu verwenden und elektronisch fristgerecht einzureichen. Eine Nichteinhaltung führt zum Ausschluss. Die Unterlagen stehen kostenlos zum Download siehe I.3) zur Verfügung.
Telefon: +49 6151/12-6603
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: §51
 §3
 § 51
 §3
 § 51
 §42
 §123
 §42
 §124
 §73
 §45
 §45
 §45
 §47
 §36
 §75
 Art. 17