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Timestamp: 2020-01-23 20:44:48+00:00

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VGH Baden-Württemberg, 31.12.1982 - NC 9 S 962/81, NC 9 S 1017/81, NC 9 S 1087/81, NC 9 S... - dejure.org
VGH Baden-Württemberg, 31.12.1982 - NC 9 S 962/81, NC 9 S 1017/81, NC 9 S 1087/81, NC 9 S 1150/81
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VGH Baden-Württemberg, 31.12.1982 - NC 9 S 962/81, NC 9 S 1017/81, NC 9 S 1087/81, NC 9 S 1150/81 (https://dejure.org/1982,1105)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81, NC 9 S 1017/81, NC 9 S 1087/81, NC 9 S 1150/81 (https://dejure.org/1982,1105)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 31. Dezember 1982 - NC 9 S 962/81, NC 9 S 1017/81, NC 9 S 1087/81, NC 9 S 1150/81 (https://dejure.org/1982,1105)
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Art 5 Abs 3 GG, Art 12 Abs 1 GG, §... 7 Abs 3 S 4 KapVO BW 1979, § 8 Abs 1 KapVO BW 1979, § 5 Abs 2 KapVO BW 1979, § 5 Abs 3 KapVO BW 1979, § 10 KapVO BW 1979, § 13 Abs 1 KapVO BW 1979, § 11 KapVO BW 1979
Hochschulzulassung; Zulassungsbegrenzung; Kapazitätsberechnung
VG Sigmaringen, 30.03.1981 - NC 5 K 826/80
BVerwG, 09.06.1986 - 7 B 38.83
Dem Gesetzgeber oblag es nämlich, im Hinblick auf das Spannungsverhältnis zwischen dem verfassungsrechtlich begründeten Zulassungsanspruch der Studienbewerber einerseits und der durch das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit und den Geboten des Dienstrechts bestimmten Rechtsposition des Lehrpersonals sowie den Interessen der bereits zugelassenen Studierenden an einer ordnungsgemäßen Ausbildung andererseits abzuwägen und die Grenzen des für alle Beteiligten Zumutbaren festzulegen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109).
Die dort niedergelegten Werte verkörpern als eine Art Rechtserkenntnisquelle oder "normähnliche Vorgabe" (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109) einen Konsens darüber, was von dem Expertengremium der Kultusministerkonferenz für die Hochschulen als vertretbar und zur gleichmäßigen Kapazitätsausnutzung als erforderlich angesehen wird (vgl. dazu zuletzt nur VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 23.08.2004 - NC 9 S 6/04 - BVerwG, Urteil vom 23.07.1987 - 7 C 10.86 -, KMK-HSchR 1988, 342; BVerwG, Urteil vom 08.02.1980 - VII C 93.77 -, BVerwGE 60, 25; BVerfG, Beschluss vom 08.02.1984 - 1 BvR 580/83 u.a. -, BVerfGE 66, 155; Beschluss vom 03.06.1980 - 1 BvR 973/78 u.a. -, BVerfGE 54, 173).
Fehlt es danach am Erlass einer formellen Rechtsnorm, so ist das Verwaltungsgericht gleichwohl nicht berechtigt, eine Zahl nach eigenem Gutdünken festzusetzen, sondern muss die Lücke im Wege einer Ableitung aus bestehenden normativen oder normähnlichen Vorgaben und in Anlehnung an den verlautbarten Rechtsetzungswillen des Normgebers schließen (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -).
Da es sich bei dem Fach Biochemie um ein Wahlpflichtfach des Studiengangs Biologie (Diplom) handelt, ist als Studienanfängerzahl des fremden Studienganges (vgl. § 11 Abs. 2 KapVO VII), mit welcher der CAq zur Ermittlung des durch die Dienstleistung eingetretenen Deputatsverbrauchs zu vervielfachen ist (vgl. dazu die Formel 2 unter I. der Anlage 1 zur KapVO VII), die Zahl von Studenten des Studiengangs Biologie (Diplom) anzusetzen, die sich für das Wahlpflichtfach voraussichtlich entscheiden werden und nicht die in der ZZVO für den Studiengang insgesamt festgesetzte (höhere) Zulassungszahl (vgl. hierzu VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, teilweise abgedruckt in KMK-HSchR 1984, 109).
Im Studiengang Medizin ist das Ministerium und nicht die Hochschule selbst die zuständige "kapazitätsbestimmende Stelle" für die Aufteilung des Curricularnormwerts (Fußnote 3 zu Nr. 49 der Anlage 2 KapVO VII; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -).
Die Grenzen dieses Spielraums sind einerseits dann erreicht, wenn der Betreuungsaufwand das zur Erreichung des Studienziels Erforderliche offensichtlich überschreitet (unzulässige Niveaupflege), andererseits dann, wenn der gebotene Mindestausbildungsstandard nicht mehr abgedeckt wird (vgl. zu alledem VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.03.1982 - NC 9 S 1821/81 u.a. - Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -, insoweit nicht abgedruckt in KMK-HSchR 1984, 109).
Der abstrakte CNW wird vielmehr im Wege der Aufteilung zu einem "konkreten Kapazitätsermittlungsgebot für die Festsetzung der Zulassungszahl in einem einzelnen Studiengang an einer einzelnen Universität innerhalb eines begrenzten Berechnungszeitraums", nicht jedoch zu einem Verwaltungsakt (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -).
Diese Berechnungsparameter entstammen der Anlage 2 zu § 4 der KapVO III vom 31.01.1977 (GBl. S. 64); sie sind in ständiger Rechtsprechung als "üblich" anerkannt (vgl. etwa nur VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 15.02.2000 - NC 9 S 39/99 -, KMK-HSchR/NF 41 C Nr. 27; Urteil vom 19.01.1988 - NC 9 S 1097/81 -, KMK-HSchR 1988, 607; Urteil vom 23.03.1981 - NC 9 S 952/81 u.a. -, NVwZ 1983, 621, 622; Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -).
Die Vorstellungen der KapVO II sind insoweit auch weiterhin gültig (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. - mit Bezug zu den der KapVO II entnommenen Anrechnungsfaktoren: VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 15.02.2000 - NC 9 S 39/99 -, KMK-HSchR/NF 41 C Nr. 27; Urteil vom 19.01.1988 - NC 9 S 1097/81 -, KMK-HSchR 1988, 607; Urteil vom 23.03.1981 - NC 9 S 952/81 u.a. -, NVwZ 1983, 621, 622).
Dem VGH Baden-Württemberg zufolge (Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -) sind alternative Berechnungsmethoden unzulässig.
Auch könnte in kapazitätsrechtlicher Hinsicht nicht weiter mit einer Gruppengröße von g = 20 gerechnet werden, wenn die Universität diese Betreuungsrelation dauerhaft in der Hochschulwirklichkeit nicht einhält ("Valutierungskontrolle", vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109, 120).
Der Normgeber war nur verpflichtet, den Gesamtbetreuungsaufwand für einen Studiengang normativ einheitlich festzulegen, die Aufteilung dieses Aufwandes auf die beteiligten Lehreinheiten durfte dagegen einer Verwaltungsentscheidung durch die nach der KapVO V zuständigen Stellen vorbehalten bleiben (zur Rechtsnatur der Aufteilungsentscheidung vgl. das Senatsurteil vom 31.12.1982 -- NC 9 S 962/81 u.a. --, KMK-HSchR 1984, 109).
Die Grenzen dieses Spielraumes liegen bei der Festsetzung des Curricularnormwertes nach oben in einem Aufwand, der das zur Erreichung des Studienziels Erforderliche offensichtlich überschreitet und dadurch das Gebot erschöpfender Kapazitätsausnutzung verletzt ("unzulässige Niveaupflege"), nach unten in einem Aufwand, der den gebotenen Mindeststandard an Ausbildung nicht abdeckt (vgl. Senatsurteil vom 31.12.1982, a.a.O.).
Deshalb ist es vorliegend zulässig, eine Plausibilitätskontrolle des "standardisierten" Curricularnormwerts anhand des konkreten quantifizierten Studienplans der Beklagten für den Studiengang WD und dessen Valutierung in der Ausbildungswirklichkeit vorzunehmen (zu dieser Verfahrensweise bei der Bildung des Eigen-Curricularanteils in Abweichung von einem anerkannten Studienplanmodell vgl. die Senatsurteile vom 31.12.1982 a.a.O. und vom 19.1.1988 -- NC 9 S 1097/87 --, KMK-HSchR 1988, 607, im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 23.7.1987 -- 7 C 10.86 u.a. --, KMK-HSchR 1988, 342).
Der Senat sieht daher keine Veranlassung, von seiner bisherigen -- wenn auch nicht näher begründeten -- Auffassung (vgl. etwa das Senatsurteil vom 31.12.1982 a.a.O. und den Senatsbeschluß vom 19.11.1984 -- NC 9 S 1881/84 u.a. --, KMK-HSchR 1985, 805) abzuweichen, mit der die bisherige Verwaltungspraxis der Kapazitätsermittlung unter dem Blickwinkel der Einbeziehung der Lehrauftragsstunden gebilligt wurde.
Dies ist auch entbehrlich, da die Aufteilungsentscheidung keinen Verwaltungsakt, sondern nur einen verwaltungsinternen Zwischenschritt bei der Kapazitätsfestsetzung darstellt (so bereits Senatsurteil vom 31.12.1982 - 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109, 113).
VGH Baden-Württemberg, 15.02.2000 - NC 9 S 39/99
Hochschulzulassung: Medizin - Kapazitätsberechnung
Die Zuständigkeit des Wissenschaftsministeriums im Studiengang Medizin umfaßt nicht nur die Aufteilung des Gesamt-CNW auf den vorklinischen und den klinischen Studienabschnitt, sondern auch und gerade die weitere Aufteilung auf den jeweiligen Eigenanteil (CAp) und den Fremdanteil (st. Rspr. des Senats, vgl. Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. - m.w.N.).
Das Wissenschaftsministerium ist an diese Vorgaben zwar nicht gebunden, es hat sie indes zu berücksichtigen und darf von ihnen nur aus wichtigem Grund abweichen, etwa um die Einhaltung der Kapazitätsermittlungsnormen sicherzustellen und neben den Vorstellungen der Hochschule auch den Interessen der Studienplatzbewerber angemessen Geltung zu verschaffen (Senat, Urt. vom 31.12.1982 a.a.O.).
Das hat der Senat zu § 7 Abs. 3 Satz 4 KapVO III in seiner ursprünglichen Fassung entschieden (Senat…, Urt. vom 25.07.1979 - IX 4039/78 - Beschluß vom 19.09.1980 - NC 9 S 3/80 -) und hieran auch nach der Neufassung der Anlage 3 durch die Änderungsverordnung zur KapVO V vom 21.04.1982 (GBl. S. 144) festgehalten (Senat, Urt. vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -).
Weiter ging er davon aus, dass es sich bei dem Fach Biochemie um ein Wahlpflichtfach des Studiengangs Biologie (Diplom) handele und dass deshalb als Studienanfängerzahl des fremden Studienganges (vgl. § 11 Abs. 2 KapVO VII), mit welcher der CAq zur Ermittlung des durch die Dienstleistung eingetretenen Deputatsverbrauchs zu vervielfachen ist, die Zahl von Studierenden des Studiengangs Biologie (Diplom) anzusetzen sei, die sich für das Wahlpflichtfach voraussichtlich entscheiden werden und nicht die in der ZZVO für den Studiengang insgesamt festgesetzte (höhere) Zulassungszahl ( vgl. hierzu auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 - ).
Vielmehr könnte insoweit allenfalls ¼ des von der Antragsgegnerin angesetzten Aq anerkannt werden, was zu einem maximalen Dienstleistungsexport von (0,4000 x (25 : 4) / 2 + 0,1500 x 25/2 =) 3,125 SWS führen würde (vgl. zur Unzulässigkeit des Rückgriffs auf die Zulassungszahl bei einem Wahlpflichtfach auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 - Beschluss vom 30.09.1982 - NC 9 S 1416/82 u.a. - VG Sigmaringen, Beschluss vom 14.10.2002 - NC 6 K 220/02 -).
Die Kapazitätsverordnung lässt insgesamt erkennen, dass gerade im Studiengang Medizin die Festlegung der für die Kapazitätsermittlung maßgeblichen Parameter nicht bei der Hochschule, sondern beim Land liegen sollte (vgl. zu alledem mit ausführlicher Begründung VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 15.02.2000 - NC 9 S 39/99 -, KMK-HSchR/NF 41 C Nr. 27; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 u.a. -).
Es bestehen auch keine Zweifel daran, dass die Studienordnung "valutiert" wurde (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 - ), d.h. dass die tatsächlich durchgeführte Ausbildung den dortigen Vorgaben entsprach (vgl. Vorlesungsverzeichnis WS 2009/2010, S 366 - 372 und für SS: http://www.studium.uni-freiburg.de/studium/lehrveranstaltungen).
Erst wenn die tatsächliche Betreuungsrelation nachhaltig (d.h. in erheblichem Umfang und für längere Zeit) von der festgesetzten abweicht, fehlt es an der erforderlichen Valutierung der Studienordnung (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 - u.a.).
Die Anteilquotenbildung nach § 12 KapVO VII kommt folglich nicht ohne eine bildungspolitische Festlegung einer - in diesem Zusammenhang - nicht hinterfragten Zulassungszahl für einen von zwei der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge als Ausgangspunkt aus ( grundlegend: VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109, 118 ).
Die Anteilquotenbildung nach § 12 KapVO VII kommt folglich nicht ohne eine bildungspolitische Festlegung einer - in diesem Zusammenhang - nicht hinterfragten Zulassungszahl für einen von zwei der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge als Ausgangspunkt aus (grundlegend: VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -, KMK-HSchR 1984, 109, 118).
Weiter ging er davon aus, dass es sich bei dem Fach Biochemie um ein Wahlpflichtfach des Studiengangs Biologie (Diplom) handele und dass deshalb als Studienanfängerzahl des fremden Studienganges (vgl. § 11 Abs. 2 KapVO VII), mit welcher der CAq zur Ermittlung des durch die Dienstleistung eingetretenen Deputatsverbrauchs zu vervielfachen ist, die Zahl von Studierenden des Studiengangs Biologie (Diplom) anzusetzen sei, die sich für das Wahlpflichtfach voraussichtlich entscheiden werden und nicht die in der ZZVO für den Studiengang insgesamt festgesetzte (höhere) Zulassungszahl (vgl. hierzu auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 -).
Es bestehen auch keine Zweifel daran, dass die Studienordnung "valutiert" wurde (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.12.1982 - NC 9 S 962/81 - ), d.h. dass die tatsächlich durchgeführte Ausbildung den dortigen Vorgaben entsprach.
VGH Hessen, 05.07.2011 - 10 B 735/11.MM.W0
VGH Baden-Württemberg, 23.03.1983 - NC 9 S 952/81
Zulassungsbegrenzung; Kapazitätsausschöpfung; Orientierungsmaßstab des …
VG Sigmaringen, 17.03.2005 - NC 6 K 1050/03
Studienplatzvergabe im Fach Humanmedizin nach den Rechtsverhältnissen des …
VGH Baden-Württemberg, 12.04.1991 - NC 9 S 14/91
Neuordnung des Medizinstudiums - Aufteilung des Curricularnormwertes auf …

References: § 8
 § 5
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 § 10
 § 13
 § 11
 § 11
 § 4
 § 7
 § 11
 § 12
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