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Timestamp: 2018-09-24 18:32:39+00:00

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Versichertenkarte und ehealth - PDF
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1 Versichertenkarte und ehealth Hanspeter Kuhn
2 Gliederung Karten im Gesundheitswesen: Health Professional Card epatientenkarte eversichertenkarte epatientenidentität versus eversichertenidentität epatientenkarte versus epatientendossier Prozesse im Gesundheitswesen Prozesse bei Patientenverfügung
3 Karten im Gesundheitswesen
4 Karten im Gesundheitswesen Gesundheitskarte Enthält medizinische Daten und/oder ermöglicht den Zugang zu solchen Weist den Heilberufler /Arzt als solchen und als Person aus, als Sichtausweis und/oder elektronisch Health Professional Card Versichertenkarte Enthält Versicherungs-daten und/oder ermöglicht den Zugang zu solchen 4 FMH Judith Wagner, Luzern,
5 FMH-HPC physischer und elektronischer Ärzteausweis Schlüsselbund : Aufnahme von verschiedenen Zertifikaten Grundfunktionen: Authentifizieren, signieren, verschlüsseln Zusatzfunktion: Zugriff auf Versichertenkarte Basierend auf internationalen Standards (Grundfunktionen) In Abstimmung mit europäischem HPC-Projekt und mit anderen Berufsgruppen FMH ehealthcare Beirat Ressort ehealht Judith Wagner
6 epatientenkarte Enthält Patientendaten oder ermöglicht Zugang zu Patientendaten Unterstützt Identifikation Patient Sicherheitsgrad der Patientenidentifikation von Art der Behandlung abhängig
7 Versichertenkarte: Administrative Daten Administrative Daten - inkl. AHV-Nummer (für Abrechnung von KVG-Leistungen) FMH
8 Versichertenkarte: Notfalldaten Patientensicherheit nicht gewährleistet: nur sehr kleiner Ausschnitt behandlungsrelevanter, veränderlicher Daten Aktualität und Vollständigkeit nicht sichergestellt Administrative Daten - inkl. AHV-Nummer (für Abrechnung von KVG-Leistungen) FMH Persönliche Daten auf der Versichertenkarte ( Notfalldaten ) Freiwillig kein «Backup» Prozesse nicht durchdacht keine Foto für Personen mit falscher Karte potentiell gefährlich
9 Ambulant Behandlung: Prozesse Der Patient ist Honorarschuldner des Arztes der Arzt braucht keine Versichertenidentifikation und keine Versichertenkarte seines Patienten Stationär Stellungnahme H+ zur VVK: «In der Regel liegt eine Kostengutsprache zur Rechnungsstellung vor, womit das Versicherungsverhältnis bereits geklärt ist. Eine Überprüfung der Karte wird überflüssig.»
10 Eigentum und Rückgabe VVK Art. 10 Abs. 3 «Nach Beendigung des Versicherungsverhältnisses und nach Ablauf der Gültigkeitsdauer muss die versicherte Person die Versichertenkarte dem Versicherer auf Verlangen zurückgeben.» VVK Art. 11 Abs. 1 «Das Eigentum an der Versichertenkarte bleibt beim Versicherer, der sie ausgestellt hat.»
11 Versichertenkarte und HPC Anwendung Middleware HPC VK1 VK2 CVC 1 CVC 2 CVC 1 CVC 2 Zertifikat 1 Zertifikat 2 Zertifikat 1 Zertifikat 2 FMH
12 epatientenidentität versus eversichertenidentität
13 epatientenidentität Art. 7 EPDG: Elektronische Identität 1 Für die Bearbeitung von Daten im elektronischen Patientendossier müssen über eine sichere elektronische Identität verfügen: a. Patientinnen und Patienten; b. Gesundheitsfachpersonen. Art. 4 EPDG 1 Liegt die Einwilligung nach Artikel 3 vor, so kann [ ] eine Nummer als Identifikationsmerkmal für das elektronische Patientendossier (Patientenidentifikationsnummer) beantragt werden. Die Patientenidentifikationsnummer wird zufällig generiert.
14 . eversichertenidentität Ermöglicht Zugang zu Versicherungsleistungen Enthält Informationen über Sozialversicherungstatus, evtl. Zusatzversicherungsstatus Enthält in CH AHV-Nummer
15 . epatientenkarte versus epatientendossier
16 epatientenkarte versus epatientendossier. epatientenkarte enthält Patientendaten oder ermöglicht Zugang zu Patientendaten Entwurf EPDG Art. 2 lit a. «elektronisches Patientendossier: virtuelles Dossier, über das dezentral abgelegte behandlungsrelevante Daten aus der Krankengeschichte einer Patientin oder eines Patienten oder ihre oder seine selber eingestellten Daten in einem Abrufverfahren in einem konkreten Behandlungsfall zugänglich gemacht werden können» (SR )
17 Herausforderungen Behandler- und einrichtungsübergreifende prozessorientierte Dokumentation Eindeutige, übergreifende und sichere Patienten-Identifikation (Master Patient Index, Gesundheitskarten etc. ) Mechanismen zur Authentisierung der Patienten und zur willentlichen Zugriffserteilung Mechanismen zur Sicherstellung der Integrität von kommunizierten oder archivierten Daten oder Dokumenten und zur Authentisierung der Behandelnden (Health Professional Card, HPC) Gemeinsamer Aufbau von Vertrauensstrukturen (Zugriffsregelungen, Verschlüsselungen, Datenintegrität, Verfügbarkeit, Eindeutigkeit der Urheberschaft...) 17 FMH Judith Wagner, Luzern,
18 Herausforderungen: Prozessorientierung (Workflow als technologische Basis) Elektronische Gesundheitsakte Geburt Prävention Akute Krankheiten Rehabilitation/Geriatrie Tod Care Management Systeme Elektronisches Patientendossier Tumorkrankheiten Schlaganfall Herzkrankheiten Administrativer Ablauf Diagnostischer Ablauf Klinischer Ablauf Versorgung Therapeutischer Ablauf Workflow-Systeme Elektronische Krankenakte Austritt Eintritt Röntgen Angio Station MR Intensivstation CT OP Krankenhaus- Informationssysteme Automatisierte Krankenakte Computerisierte Krankenakte XR, CT US... MR Lab Integrierter OP Therapie Monitoring Abteilungssysteme (RIS, LIS etc.) Gesundheitssystem 18 FMH Judith Wagner, Luzern,
19 . Patientenverfügung
20 Patientenverfügung ZGB : Errichtung und Widerruf Art. 371 Abs. 1 ZGB: «Die Patientenverfügung ist schriftlich zu errichten, zu datieren und zu unterzeichnen. [ ] Abs. 3 Die Bestimmung über den Widerruf des Vorsorgeauftrags ist sinngemäss anwendbar.» [Art. 362 ZGB: «Die auftraggebende Person kann ihren Vorsorgeauftrag [ ] auch dadurch widerrufen, dass sie die Urkunde vernichtet.
21 Hinweis auf Patientenverfügung ZGB Art. 371, Abs. 2: Wer eine Patientenverfügung errichtet hat, kann diese Tatsache und den Hinterlegungsort auf der Versichertenkarte eintragen lassen. Der Bundesrat erlässt die nötigen Bestimmungen, namentlich über den Zugang zu den Daten. Art. 372 Abs. 1: Ist die Patientin oder der Patient urteilsunfähig und ist nicht bekannt, ob eine Patientenverfügung vorliegt, so klärt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt dies anhand der Versichertenkarte ab. Vorbehalten bleiben dringliche Fälle. Hinweis «Notfalldaten» Freiwillig FMH
22 Prozesse bei Patientenverfügung Beratung oder Selbststudium Beschaffung passender Vorlage Erstellung handschriftlich oder auf Computer handschriftliche Unterzeichnung ggf. Information + Kopien an Angehörige, an Hausarzt, evtl. an Spital FMH-Hinweiskarte ausfüllen und ins Portemonnaie legen Hinweis auf Versichertenkarte? Im geschützten Bereich?
23 Notfalldaten: Patientendossier gemäss EPD statt Versichertenkarte «Notfalldaten» Freiwillig FMH
24 USA sind weiter - I
25 USA sind weiter - II «Kaiser Health News: The Rise Of Medical Identity Theft In Healthcare By Michael Ollove, Stateline February 7, 2014: Medical-related identity theft accounted for 43 percent of all identity thefts reported in the United States in That is a far greater chunk than identity thefts involving banking and finance, the government and the military, or education»
26 Zusammenfassung - Patientenbehandlungsprozesse von administrativen Prozessen trennen - Keine medizinischen Informationen auf Versichertenkarten - epatientendossier muss gänzlich unabhängig von Versichertenkarten zugänglich gemacht werden (Internetbasierte Lösung) - Patientenverfügung sollte ohne Karte zugänglich sein (internetbasierte Lösung)
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References: Art. 10
 Art. 11
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 371
 Art. 371
 Art. 372