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Timestamp: 2020-05-31 11:30:03+00:00

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1918 / 133 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
1918 / 133 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
on Ee K : c der Netrssindung in Kraft.
Diese Verordnung tritt mit d-m n ur gans besilaimt den
Der Staa!és:kretêr tes Kii Zeitpunkt des Außerkrasttretens2. Berlin, den- 6. Juni 1918. Der Reichskanzker. von Waldow.
S 18. n Ta7e ecézu Gh
YetauntmäacQu ug, betreffend Liquidation französischer und britischer
Unternehmungen sowie von Unternehmungen
272) Auf Grund der Bekannimachungen, betreffend Liqui- dation britischer Unternehmungen, vom 31. Juli 1916 (Reichs- Geseßbl. S. 871), betreffend Liquidation französisher Unter- nehmungen, vom 14. März 1917 (Reichs-Geseßbl. S. 227) und betreffend zwangsweise Verwaltuna und Liquidation des inländischen Vermögens landeeflüchtiger Personen, vom 12 Juli 1917 (Reichs: Geseßbl. S. 603) habe ich in Ergänzung meiner Befarnimachung Nr. 193 vom 27. März 1918 (Reichsanzeiger vom 30. März 1918 — Nr. 76 —) auch die Liquidation der Beteiligung von Ausgebürgerten und britishen Staatsangehörigen an den Kancmgaraspinnereien oormals Schwarz & Co. A-G. in Mülhausen i. E. angeordnet (Liquidator: Justizrat Dr. Hochgesand in Mülhausen).
Berlin, den 4. Juni 1918.
Der Reichskanzler (Reich8wirtschaft3amt). Im Auftrage: von Jonquières.
Beranutnaqunag
Auf die für das Jahr 1918 festzusezende Dividende der Neichsbankanteile wird vom 15. d. M. ab eine erste hal b- jährlihe Abschlagszahlung von ein und dreiviertel
Prozent oder
52 Mark 50 Pfennig für jeden Anteil zu 3000 Mark und
17 Mark 50 Pfennig für jeden Anteil zu 1000 Mark gegen den Dioidendenschein Nr. 22 bezw. Nr. 25 bei der Reichsbankhauptkasse in Berlin, bei den Reichsbankhauptstellen, Reichsbankstellen, sowie bei sämtlichen Reic:-sbanknebenstellen mit Kasseneinrichtung erfolgen.
Die am 2. Januar 1919 zur Nückzahlung gelangenden Gruppen der auslosbaren 41/5zinsigen Schaßanweisungen von 1917 (6. und 7. Kriegsanleihe) werden am Freitag, den 5. Juli 1918, Voxmittags 10 Uhr, in unserem Dienstgebäude, Oranienstraße 92/94, vorn 1 Treppe, öffentlich durch das Los bestimmt werden.
Neichsschuldenverwaltung.
Bekanntmachung der Neichsbekleidungsstelle über Verbandwaite aus baumwollenen Spinnstoffen. Vom 30. Mai 1918.
Auf Grund der £8 1 und 2 der Bundesratsverordnung über Befugnisse der Reichsbekleidungesielle vom 22 März 1917 in Fafsuna der Abänderunasreroidnung vom 2. Mai 1918 (Reichs-Geseßbl. 1917 S. 257, 1918 S. 384) wird folgendes bestimmt:
S L. ;
Die Verscroung ter Krarkenanstallen ur d der cine eigene Ver- bandstoffniedezloçe vnterbaitewden Scarkrnfafsen mit Verbandtbatte aus bavmmroliernen Spinnsteffen erfolgt in gleiher Weise durch die Reichebeklcidungsf ebe wle tie Veisor-ung mit baumwollenen ge- webten, gewirkien cder gcstridien Vertandjiofen.
82 Di? Reitbe?leidurctstele (übteilurg B für Anstalteversorgung) bestimmt, in welem Un tance den Verbardwattefabrikanten jür be- sondere Zweckec VBerkarda atte freigegeben wird.
Die Bekanntmachuna der Reickebekleidungsstele vem 1. Dezember 1917 über baumwcliene Bezrban? stoffe (Reichsanzeiger Nr. 285) sowte die seither ergangenen Ausführurgs-, Grgäuzungs- und Abänderungk®- bekanrtmachunçen finden ouf Verbandwaite aus baumwollenen Spinn- flofeu finrgemäße Auwendung.
A Die Verforoung der Kran kerarstzaltcn durch die Neichsbekleidung®- stelle und der Apotheken fowie dec wie Apotheken zu beliefernden Kleirhändler und Großnerrbraucker dur ch tie Hageda (Verteilunc8aus- {chvß für baumwollene Verbandstoffe) mit Berbardivatte aus baum- wollenen Spinnstoffea beginnt mit dem 1. Oftober 1918. Jm übrigen tzuiit diese Bekanntmachung am 9. uni 1918 in Kraft. Beclín, den 30. Mai 1918. Reichsbekleidungsstelle. Geheimer Rat Dr. Beutler, Neichskommissar für bürgerliche Kleidung.
über Ausdehnung des Tishwäscheverbots in Gast- wirtschasten.
Vom 8. Juni 1918.
Auf i8vero | Über
der Reichsbekleidungsstelle vom 22. März 1917 (Reihs-Geseßbl. S. 257) wird folgendes bestimmt:
Uvt!r Aufhebung der
Grund der Bundesratsverordnung über Befugnisse
einschrän?kenden Bekanntmachung der
In sollen Veirieben dürf: n ferner naschkare oder abwasSbare We:b-, Whik- odex Strickwaren (Tifchzevge) ium Bedeck:n der Tiiche, auf denen Spetien oter Getränke veiabfolat we: den, den Gästen vom Betri-baunternebmer, sziwen Bertzteterr, Ancestellten oder dergleißen Personen nicht u. ehr zur Benußung úberlassen werden, Mett el I. Die Bekarntmabung tritt mit dem 1. Juli 1918 in Kcaft. Berlin, den 8. Juni 1918. Reichsbeëleidungs stelle. Geheimer Rat Dr. Beutler, Reichskommifssar für bürgerliche Kleidung.
BeftankitmaGrnga über die Einschränkung des Brennstoffbezuges im Landabfas.
Um während der Zeit der günstigen Beförderungs8- verhältnisse den Versand von Brennstoffen zugunsten der Hauê- brandverforgurg tunlicst zu steigern, wird auf Grund der SS 1, 9 und 6 der Verordnung über die Regelung des Verkehrs mit Kohle vom 24 Februar 1917 (RGBl. S. 167) und der S8 1 und 7 der Bekanaimachung über die Bestellung eines Reichs8- fommissars für die Kohlenverteiluunz vem 28. Februar 1917 (RGBl. S. 193) bestimmt:
I. Die Besitzer von Stein- und Braunk oblenbergwei ken, Brikeit- fahrik:n und Kotkéanstalten haben vom 16. Zuri bis auf weiteres den Lar dabsaz so einzuich:ärken, daß er in fder Woche Hbiater der im Wochendur®@ich..itt des Dèonats April 1918 abgegebenen Merge um wenigstens 2/3 der für Hausbrantzwecke (val. §.2 meiner Bekannt- macung über die Brennstoffvei sorgung dex Hauskas”tungen usw. vom 30. März 1918) abgegebenen Landabsaßmenge zurüdckbleibt.
11. Für Hausdrantzwecke dürfen Brernstoffe im Landabsag nur gegen eine von den Ver1orgungasbezirken (val. § 5 der unter I ge- nannten BekannimaHung) abgestzmpelte Bescheinigung, daß ein dringendes Bedürfnis füx den Brenujtoffbezug voritegt, abgegeben
werden. Sn derjenigen Bezirken, in denen laut befonderer Bekanntm2churg die Beibringung von „Landabfayi&einen“
für den Landabsaß überhaupt voraeshrieben tit, bedarf c der genannten ODringlicFketis-
besheinigung nit. A Tas S8 Lzndabsatz gilt jede Abgabe von Brennstoffen, bei der weder die Hzupteisenbabn no Schi#e beanivrucht werden. 1IV. Die Bestimmungen urter T uxrd Ik gelten nit: 1, für Werke, die weder Hauptbohr- ncch Schiffsans(luß habcn, . füc Deyutaikoblen der Berg- und Hüttenarbeiter (vgl. § 31 ter vnter 1 genannten Bekanntmachung), . für Gasfoks, , füc Schlammkoblen, . tür Nohbraur kohlen, . für Grudekofa, O . füx Braunkohlennaßpreßtiein?, , für Koksidiche. V, Die Bewilligung von Ausnahmen behalte |ch mir vor, Aus- nabmeaniräge find durchlaufend bei den Amilichen Verteilungéstellen (val. § 4 der unter I genannten Bekanutmaung) an mi zu rihten,
Berlin, den 5. Juni 1918.
Dec Reichskommissar für die Koblenverteilung. S V: FêlL
or ive
Beta taa
betreffend die Liquidation britischer Unter- nehmungen.
Mit Zustimmung des Herrn Generalgouverneurs in Belgien habe ih gemäß der Verordnung über die Liqui- dationen britisher Unternehmungen vom 29. August 1916 (veröffentliht im Geseßz- und Verordnungsblatt für die offupierten Gebiete Belgiens Nr. 253 vom 13. September 1916) die Liquidation des in Belgien befindlichen Vermögens der englishen Firma Phönix Glaß Works H. Bain & Cie, Spiegelglas\chleiferei in Brüssel, angeordnet. Zum Liqui- dator ist Herr Oberleutaant Coeler in Brüssel, Oude Kleer- kooperstraat 24, ernannt worden. Nähere Auskunft erteilt der Liquidator. Brüßsel, den 4. Juni 1918.
Der Chef der Abteilung für Handel und Gewerbe
bei dem Generalgouverneur in Belgien. Frhr. von Welfer.
Yetanntmt& Unt a betreffend Liquidation französischer Unter- nehmungen.
Mit Zustimmung des Herrn Generalgouverneurs in Belgien habe ih gemäß den Verordnungen „über die Liquidationen feind- liher Unternehmungen vom 29. August 1916 und vom 15. April 1917 (Geseßz- und Verordnungsblatt für die okfu- pierten Gebiete Belgiens Nr. 253 vom 13. September und Nr. 335 vom 19. April 1917) die Liquidation des in Belgien befindlichen Vermögens der Firma S. A. d'Arendonck, Pulverfabrik in Lüttich, angeordnet. Zum Liquidator ift Herr J. Welker in Brüssel, Oude Kleerkooperstraat 24, ernannt worden. Nähere Auskunft erteilt der Liquidator.
Brüssel, den 4. Juni 1918. Der Chef der Abteilung für Handel und Gewerbe bei dem Generalgouverneur in Belgien. Frhr. von Welser.
Bekanntma u
Gemäß Beschluß des Kreisausshusses vom 31. Mai 1918 wird der Gastwirt Ludwig Klingler in Gteßen (Hotel Schüß) wiederzum Handelmit Speisen und Eßwaren zu- gelassen.
Gießen, den 31. Mat 1918.
Gemäß BesHluß des Kreikausshu}e3 des Kreises Bertbeim vom 93, l. M. wurde dzr Friedri Jakod Krämer Ehefrau Barbara get. Kz2ruer, in Lorsch genöß § 1 der Bekanntmachurg zur Fernhaltung unzuveriäfiger Perfonen vom Handel vom 23. Sey, tember 1915 uvd der Bekann!mahung Großh. Pinifteriums deg Innern vom 28. September 1919 der Handel mit Gegen, ständen des täglthen Bedarfs, irtbesoudere mit Lebens, und Futtermitteln, untersagt.
Bensb:im, den 25. Mai 1918.
G: oßberzoglih:8 Kreisamt Bensheim. Dr. Fuche.
Der MilÆhändlerin Anna Christine Sauter, Witwe hier, Gymrasiumstraße 143, wird gemäß § 1 ber Bundesratsverordn ung vom 23. September 1915, § 1 der Verordnung Großherzogien Ptinisteriuums des Inneru vom 14, Oktober 1915 der Handel mit allen Gegenständeu des täglihen Bedarfs untersagt, — Die Senannte hat die Kosten des Verfahrens zu tragen. Pforzheim, deu 5. Juni 1918.
Großißerzoglihes Vezirksamt. Naumar.n.
BektanntmatGung Gemäß Beshluß d 8 Kreisaus\hufses vom 31. Mat 1918 wird tie Händlerin Marg. Loth von Wiefeck als unzuverlässige Perjon vom Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs ausge!chlossen. Gießen, den 31, Mai 1918, Greßherzoglihes Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann.
Die von beute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 7(; des Reichs-Gesezhlatts enthält unter Nr. 6353 eine Verordnung über den Verkehr mit Stroh und Häsel aus der Ernte 1918, vom 6. Juni 1918, Berlin W. 9, den 7. Juni 1918.
Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs hat das Staat3ministerium infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Kreuznach getroffenen Mahlen den Weingutsbesißer Johann Winckler und den Kaufmann Franz Potthoff daselbst als unbesoldete Beigeord- nete der Stadt Kreuznach auf fernere sechs Jahre bestätigt.
Ministerium der geistlihen und Unterrichts- angeleagLnYerten.
Zum Rektor der Technischen Hohschule in Breslau für die Ámtszeit vom 1. Juli 1918 bis Ende Juni 1920 ist der ordentliche Professor, Geheime Regierungsrat Dr. Semmler ernavnt worden.
Der bisherige Privatdozent in der medizinischen Fakultät und Abteilungsvorsteher am Physiologishen Jnslitut der Friedrich Wilhelms-Universität in Berlin Professor Dr. Variin Gildemeister ist zum außerordentlichen Professor in der-
selben Fakultät ernannt und j L der medizinishen Fakultät du
dem Prioatdozenten in i tät Universität in Königsberg Dr. Adolf Stein das Prädikat
Professor beigelegt worden.
Dem Stifisgutpächter Paul Wandrey in Neudorf, Kreis Osisternberg, ist der Charakter als Königlicher Oberamtmann beigelegt wo: den.
Ministerium r Handel und Gewerbe.
Bekanntmaä h uns
Bei dem Berggewerbegeriht in Beuthen O. S. ist der Verainspektor, Bergrat Koch in Kattowiy zum Stellvertreter des Vorsitzenden ernannt und ihm gleichzeitig der Vorsiß der Kammer Nord-Kattowiy und die Stellvertretuag im BVorsiß der Kammer Süd-Kattowißz dieses Gerichls übeitcagen worden
Bei dem genannten Gericht ist ferner der Berginspektor, Bergrat Brunnar unter Belassung in dem Amt als Stell vertreter des Vorsißenden und als ständiger Stellvertreter im Vorsiß der Kammer Süd-Kattowiß mit dem stellvertretenden Vorsiß der Kammer Nord-Kattowiß betraut worden.
Der Minister für Handel und Gewerbe. J Y.: Voelkel.
Der Arzt Dr. Eberhard Margulies in Kolberg ist zum Kreisarzt in Kolberg ernannt worden.
Auf Grund der Bekanntmachung, betreffend die zwang? weise Verwaltung britisher Unternehmungen, vol 92. Dezember 1914 (Reichsgeseßbl. S. 556) ist das im Ge meindebezirk Seegefeld gelegene, dem englischen Staat2an gehörigen James Weier gehörende Grundstück zwangsweise unter Verwaltung gestellt. (Zwangsverwaller: expedierender Se- kretär und Kalkulator Amandus Hoschke in Seegefeld.)
Berlin, den 5. Juni 1918. Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. J Pelzer.
J: 4:
mittags 111/, Uhr, in unserm Dienstgebzs
1918, Dor 1 Dreons ; Vlenstgebäude,
Oranienstraße 92/94, vorn 1 Treppe, in Gegenwart eines Notars öffentlich ve: lost. :
Die am La 1919 zu tilgenden burger Eisenbahnafktien werden am Mittwoch, 3 Juli 1918, Vormittags 111/, Uhr, in ap t R, gebäude, Oranienstraße 92/94, vorn 1 Treppe, in Gegenwart eines Notars öffentlich verlost. :
Hauptverwaliung der StaatsschGulden.
Köthen-Bern-
Die in der Nr. 101 des „Deutschen Reich8- und (öntal Preußischen Staatsanzeigers“ vom 30. April d: A Verd lichte Bekanntmachung der Köntglichen Provinzialfleischstello betreffend Aufhevung und Neufassung der Bekannt: machungen vom 13. Februar 1917 und vom 27. Dezember 1916; über Verbot des Stall- und Nampenhandels sowie die Vorlage polizeiliher Bescheinigungen usi. hat infolge eines Drukfehlers fälschlich das Datum des 25, Apcil erhalten. Die Bekavntmachung trägt vielmehr das Datum vom 29. April 1918. Dies wird zum Zwecke der Berichti- gung hiermit bekannt gemacht.
Berlin, den 6. Juni 1918.
Königlich preußische Provinzia!fleischstelle. Der Vorfißende: Goslin e
Die diesseitige Versügung vou! 2. März 1918 Y12 Untersagung der Weiterführung des Dea geschäfts für die Ebefrau Karl Draußburg in Buer i. W Efseacrstr. 108, wird biermit zurückgeziogen. — Die Bekannt- maungékosten hat die Frau VDraußzburg zu tragen. E
Buer t. W., den 29. Mai 1918.
meter Bekanntmachung,
Meine Anordnung vom 6b. November 1917 der Verkäuferin Antonte Krüsemann iu Z&ckern, E O der Handel mit Lebensmitteln und sonstigen Gegenständen des täg- lichen Bedarfs untersagt worden ift, hebe ih hierdurch wieder auf. Dortmund, den 31. Mai 1918.
Der Landrat. J. V. : Dr. B urchard.
Meine Anordnung vom 30. Oktober 1917, w 1 S W Se Stevhan in Bövingbausca (M) . 00, der Handel mit L-:beusry \ | S Vinbltbe ee r Que eusmliteln untersagi wurde, Dortmund, den 1. Auni 1918.
Der Köaiglihe Landrat. J. V.: Dr, Burchard.
e et E Prets
Dem Händler L. Freist von bier, Friedrichstraße 10, {f
4 T L. H : n D ; 1, it bte
bung des Handels mit allen Gegenständen des täg-
U Oa bie ibe dur Verfügung vom 15. Dezember 1917 j vorden war, wieder gestaliet worden. — Frist ha
Kosten der Bekanntmachung zu tragen. a ELL Vittenberge, den 30. Mat 1918.
Die Polizeiverwaliung. Dr. Bock\ch.
———- Bekanntmachung
Der Ebefrau Adolf Windgassen, bier, Rittershauserraße 23 pobnbast, ist auf Grund ter Bundesratsverorbnung A 23. Sep» N 1915 durch Verfügung der Polizeiverwaltung vom 13. Mat ü wegen Unzuverlässigkeit jeder Handel mit Nahrungs- und B N N N LAEN Denen e täg-
untersagt worden. — Die Kosten dieser Bekannt- machung hat Frau Windgassen ¡u tragen. i R Barmen, den 5. Funt 1918.
Die Polizeiverwaltung. J. V.: Evertsbusch.
Bekanntmackchung.
M: F 1 dec Vundedratsverordnung zur Fervkbaltung unzu- erli sier Personen vom Handel vom 23. September 1915 (RGBL. Di 9) ist dem Händler Jakob Denker, Cöln-Lindenthal, Are netsirafe 236, der Handel mit Nahrungsmitteln aller Dei e Dn aber die Herstellung und der Vertrieb von Mea Je die Pro, Vau Een von Speiseeis, Morden. — e
Jakob Denker zu tragen. © Rollen, dieser Beröfrentliung hat Cô!v, den 31, Mai 1918.
Der Oberbürgermeister. F. V.: Dr. Best.
Auf Bekanntmachung, uf Srund tes 8 1 der Reihtkanz"erbekarntmachung zur Fern- 1615 unzuverlüssiger Perfonen vom Haudel vom 23. September ae E Vertreter August Endter in Eifurt, Weimarische tägliden Beta N A B E Le rgen namgewiesener Unzuyer t auf diesen Handelsbetrieb ntra di Det ssigkeit in bezug
Erfurt, den 4, Juni 1918. Die Poli:e'verwalturng, F. V.: Lüddeckens. semem Dekanntmachung. betref Grund der Bundetrat9verordnung vom 23. September 1915,
u E S L Abs. 2 der Bunbesrateverordnung vom 23. S: p-
E a (RSB!. Seite 603) babe ich dem Hândler Karl
Langs h Voripev- Dahilen Nr. 27 duich Verfügung vom beuttgen
fordern Poudel mit Lebensmitteln wegen üb-rnäßkiger Preis,
|0Tverung vem Berfauf von Himbeersirup hiermit untersagt. Minten, den 31. Mai 1918,
Der Landrat. I, BV,: von Sondern.
Paaren]
Deutsches Reich. VBreußen, Verlin, 8. Juni 1918.
Seine Majesiät d Er E
i ae —eajeli0t der Kaiser und König hat dem Van E Kriegsbeschädigtenfürsorge laut ; 4 VeS „Dol ien Telegraphenbüros“ Mit- teilung zugehen lassen : V 102, fOgenvs JNi
8s ift Mir eine boh? Freude daß die SammTkun
Sons M. s I, V j Ì {ur Luden- l elende Mie den außeren Aulaß g'bt, ‘Meiner wärmsten gutdroe 5 e Maa Großen Qufgaben der Kriegöbeichädigtenfüsorge tit Stelz und Dankbarkeit sehe IYH tägli di I I E D ÿ e gewaltigen Aue Weiner Truppen, die dem deutschen Namen für M Zeiten Stund verichafsen werden. Ich sehe aber auch tiefergriffen die k en, die der deutshe Soldat männlich und siark auf sch erd ehe ibn bluten und sterben für tes Baterlaudes M ße und Ehre. Jch nehme Einblick in das Seelenlchen es becwundeten Käwpfers uud Icy bia Mix bewußt, daß unfer Volk an seinen im Dienste der großen Sache erkrankten B veistümmelten Söhnen eine große Danfesshuld zu lösen hat. Gewth ift es in erster Linie An elegenheit des Reichs, seine in ihrer Arbeitsfkrast acsrmidien WBerteidiger vor Not und vor sozialem Abjlieg ¿zu bewahien, gewiß hat unser Feldsanitäts- wesen, „pon der freiwilligen Krankenpflege unterftüyt, seinen BA Nuf Hohen änztlihen Köanens und warmh: rziger Nächsteuliebe glänzend bewahrt. Aber es gibt nech weitere Auf(aben, die das Reih und feine Behörden nicht voll zu [ôjen vermögen, Diese liegen in Ausbildung zu neuem Beruf, in Heilfürsorge, in Familien- und Wohnuna#tpflege, în der Nuubar- mackung der în unseren Kranken und Verstümmelten ruhenden wertvollen Kräfte für die Wiederaufrihturg unserer heim!schen Wirtschaft, vor allen Dingen in der Stärkung bes Lebensmuts u A Mee Hterzu brauen wir die tatkräftige,
eter Dankbarkeit und warmex Liebe getr Vi aller reis ter Nation Liebe getragene Vitwirkung
Die zu Meiner Genugtuung in vollem Gange befindli&e Arbeit, deren Spitze der Neichsausschuß für Krteasbeshübiaten, fürjorge if, begleite J wit etnen innigsten Segenswünschen. Ich bin überzeugt, daß bie jet eingeleitete Geldsammlung, die an den Namen Ludendorff geknüpft ist, cinen Namen, ver seix Beginn e N Zoritazlen, Qu und den jeder Deutsche mit Dank und Berehrung neunt, alle Sichten der Ó [re opferbereit R, BUN, bi Bevölkerung freudig
IŸ lasse dem Neich®ausshuß gle'chzeitig 500000 4 fn Krtegsanlethesheinen als Meinen Betirag Rufen und ersude, Mir über den Fortgang der Mir besonders am Herzen liegenden Sache regelmäßtg zu berl{chten.
Gott fördere alle treue Arbeit zum Segen unseres herr lien, kampterprobten Volkes und der großen Aufgaben, die ihm noch ua innen und außen zu ?öôsen bestimmt sind.
Sroßrs Haup?quartier, 4. zuni 1918, Wilhelm, 1. R.
__ Der Geschäftsbericht des Reih3versiherungsamts für das Jahr 1917 ist dem Reichstag zugegangen. Der Be- richt ist in Nr. 3 der Amtlichen Nachrichten des R.-V.-A. 1918 (Verlag von Behrend u. Co., Berlin) veröffentlicht.
__ Jn der gestrigen Sißung der Zweiten Kammer wurde, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, der Antrag der Kom- mission auf Einführung der Verhältniswahl zur Zweiten Kammer mit 27 Stimmen der Linken gegen 24 der Nechten angenommen. Jn dec Ersten Kammer wurde der Antrag auf Minderung der Adelsvertreter mit 27 Stimmen (Linken) gegen 24 Stimmen (Rechten) und der Antrag auf Einführung von Arbeitervertretern in die Erste Kammer einstimmig angenommen. Der Antrag Muser auf Einführung des Frauenstimmrehts wurde abgelehnt.
XKriegsnachrihten.
Berlin, 7. Juni, Abends. (W. T. B.) An der Schlachtfront ift die Lage unverändert.
me Großes Hauptquartier, 8. Juni. (W. T. B.) Wefstlicher Kriegsschauplat. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Beitweilig auflebender Artilleriekampf und Erkundungs- gefechte. | Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Erneute Angriffe des Feindes nordwestlich von Château- Thierry und Gegenangriffe zur Wiedernahme der verlorenen Linien an der Ardre brachten ihm nur unbedeutendèn Gelände- gewinn. Mehrfacher Ansturm französischer, amerikanischer und englischer Regimenter scheiterte unter {chweren Verlusten. Im übrigen ist die Lage unverändert Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.
S isemol wurde der Angiisf eines Bataillons im Gegenstoß abgeschlagen. Bei Asiago \cheiterten zwei feindlihe Vorstöße
in unserem Feuer, Der Chef des Generalstabes.
Sofia, 6. Juni. (W. T. B.) Generalstabsbericht.
Magzedonische ¡Front: Westlih von Bitolia, an mehreren Stellen im Cernabogen und auf beiden Seiten des Dobropolje verstärkte sich die beiderseitige Feuertätigkeit zeitweilig. Oestlih vom Wardar versuchten englishe An- ariffsabteilungen wiederholt, sich unseren Feldwachen bei dem Dorfe Krastali zu nähern. Sie wurden jedoch durch Feuer vertrieben. Südlih von Dojran war das feindliche Artillerie- feuer zeitweilig lebhafter. Jm Wardartale beiderseits leb- hafte Tätigkeit in der Luft.
Konstantinopel, 7. Juni. (W. T. B.) Tagesbericht. Palästinafront: Zwischen Küste und Jordan nahm unsere Artillerie an verschiedenen Stellen lohnende Ziele des Feindes unter wirksames Feuer. Oesilih des Jordan wurden L o E n abgewiesen. Ein feindliches Tugzeug wurde von unserem Abwehrfeuer ergriff ir hinter den feindlichen Linien ab. as E Von den übrigen Fronten nichts Neues.
London, 7. Juni. (NReuter.) Aus New York wird der „Daily Mail“ gemeldet, daß im ganzen 14 ÉGiffo, meist Küstenschoner, von deutshen U-Booten an der atlantischen Küste versenkt wurden. Gestern wurde bei Kap Virginia der Schoner „Desauß“ als Wrack treibend gefunden. Man weiß nicht, was aus der Besaßung geworden ijt.
Berlin, 7. Juni. (W. T. B.) Dur die Tätigke unserer V - Boote im Spe egetiet um Ms Azoren O an der ns Küste wurden neuerdings wiederum rund 21 000 B.-N.-T. vernichtet. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der bewaffnete engs lische Dampfer „Santa Jsabell“ von 2023 B.-R.-T. und der englische, als U-Boots-Falle dienende Hilf3- f euzer „Benbala“ von 3314 B.-N.-T., der mit einem 12cm und zwei 105 cem Geschüßen bewaffnet war. Ferner der bewaffnele italienishe Dampfer „Enrichetta“ von 5011 B.-R.-T., der italienishe Segler „Alessand ra“ von 2432 B.-N.-T. und der französische Segler „Michelet “ von 2636 V.-N.-T. Der japanishe Dampfer „Kawachi Maru “ von 5749 B.-R -T. wurde vor Freetowon s{hwer be- schädigt. Außerdem wurde die französische F. T. Station und ein feines liberianishes Kriegsfahrzeug in M onrovia durch Artillerie zerstört. Unter den versenkten Ladungen befanden sich, soweit festgestellt werden konnte, vorx allem Weizen und Mehl, Baumwolle und Kohlen.
Kopenhagen, 7. Juni. (W. T. B,) Nach einer Mikt- teilung des Ministeriums des Aeußern ist die dänische Schonerbrigg „Argus“ am 2. Juni im Atlantischen Ozean versenkt, die Besatzung in Galway gelandet worden.
Washington, 7. Juni. (Reuter.) Das Schiffahrtaamt meldet: Der englishe Dampfer M En (4588 Br.-N.-T,) wurde am Mittwoch torpediert und sank. Die Besazung ift gerettet.
Dem Reichstag find die mit Rumänien abge- \hlossenen Verträge nebst einer erläuternden Denkschrift zugegangen.
Kunft uud Wifsenfchaft.
Die Königlih preußische Akademie der Wissen- schaften hielt am 30. Mai unter dem Vorsig ihres Saite Herrn von Waldeyer-Hary cine Gesamtsißung ab, in der Herr Seel über die neuerworbene VBolumenhandschhrift der Berliner Königlichen Bibliothek spra. Im Zuszammen- harg der Quellea- und Lteraturgeshihte des 12. und 13. Fahr- hunderts wurde ber Inhalt des cod, Berolin Lat. fol. 823, etner glofsierten Handschriit bes Volumen (Teil V des Corpus iuris civilis) ben ganz eigerartigem Gehalt, erörtert. Zur Gloffatoren- litcratur bringt tie Le. unter anterem eine Rethe bisher unbekannter Unika: von Pius den Apparatus Feudorum und die Summa #Feudorum, vou Accursiu3s die e:ste Fafsuna des Apparate3 zu den Inflitutioaen und, wie es scheint, die exste Fassung des Apparats zu den Tres libri unb zum Autenticum. endli — weniger bedeutsam — von namenlosen Verfassern zwet Reihen Casus zu den 'Tl'ros libri und etne Lectura Antentici. — Herr Diels legte im Namen des Herrn Morf etne Abhandlung des Herrn W. von Wart« burg in Zürich zur Benennung des Sqafes in den romantschen SyracGen, einen Betirag tur Frage der yre- vintiellen Differentterung des spätern Lateins, vor. Das Problem, wie die lokalen Berschiedenheiten res Lareins der Kaîserzett und die heutige Vertetllung des latelnishen Sprachshayzes über die Romanta in gegenseitige Beziehung zu segen fiäd und einander aufhellen können, wird hier an einem fkonkretea Beispiel erörtert, Es wtrd gezeigt, wie und warum ovis, dfe lateinische Bereichnung des Mutterschafes, por stärkeren Konkurrenten weiden mußte, vor pocora tm giößten Teil Italiens, vor feta im Alpengebtet und in Oafcankreih, vor ovicula (franz ouaillo) in Westfrankreih und auf der Pyrenäen- halbinfel, und wie s{liceltch in Nordfraukreih seit dem Mittelalter als dritte Sh: das bige brobis aufkam. Herr Diels late ‘ferner cine Abhandlung des Herrn Oberlehrers Dr. E. Wen?ebach tn Charlottenburg über das Prosmium
Großherzoglihes Kreisamt Gießen. J. V.: Langerm ann, d % nd die Fernhaltung unzuverläsßger Personen vom Hante!,
wi dan del meinden Julius Neincke von hier, Ringstr 9, der
Retcbsbekleiduncsstelle vom 25. August 1917 (Reichsanzeiger Nr. 202), betreffend Aenberung der Bekanrtmachunga der eichsbekletdungsfteile über die Verwendung von Wäsche in Gastwirischast-n vom 14. Juli 1917 erhält der § 1 diefer Bekanntmakuvg vom 14. Juli 1917 Reichsanzeiger Nr. 166) folgende neue Fassung: S Le
Sn allen Betrieben, ti2 — wenn auch nur im Nebenbetritbe
auf entgeltli®ß: Ve-abfolgung von Lebens- oder Genufimitteln irgend- welchz:r Art ¿zum Verzebr an ODrct und Stelle gerichtet sind, insbeiondere Gait-, S&ank- und Speisewtkitschaften, Cafes, Kons- ditoreten, Erfrishung8räume», Hotels, Pensionen, Legie häusern sowte Clubs, Gesellichaften, Casinos, Kaattinen und Vereinen {ft die Darreihung von Mundtüchern aus Web-, Wirk- oder Strickwaren
verbotei
Galens zu dea Eotdemien des Htphoktates vor. Ver Verfasser bewtift die Echtheit der Einleitung zu dem Epidemien- Tommentar Walen8, welche die hippokrattshe Unterscheidung der Arten und Ursa§en der Krankheiten und insbesondere die hippokratische Lehre von der Abbänaigkeit der körperlichen Z stände des Menschen von klimatishen Einflüssen behandelt. #Freili urfere ariechische Ueberlleferung, die aus einem verlorenen, durch Blittvérlust und andere Schäden verstümmelten Archetyvus (etra des 14 Jatrhunderts) stammt, ist wte die latetnisGe Ueberfebung dis Arztes Nic, Macchellus aus Mobena (tin der Juntina 1550), die auf dieselbe Ueberlieferung zurüdgeht, tnterpoliect, wie die arabishe Ueber, seung des Arztes Hunain tbn Iskäq bewetst, die Herr Br. nz Pfaff im Auftrage der akademischen Kommission für das Grpui
; Q f verliehen anm bige Stellen: Ir Mitglie: d Fisenbahndirektionen dem Regierungs- un aur Vegenständen des täglichen Bedarfs unter- Nordhausen in Danzig und für Vorslände der Eisenbah i L weil er Honigpalvec, Geleepulver und dergl. an Wiederver-
betriebsämter dem Regierungsbaumeister des Eisenbahnbaufa Er er abgesezt hat, ohne im Besi der vorgeschriebenen behördlichen Krabbe in Efsen. taubnis zum Vandel mit Lebengmltteln gewesen zu sein. Ec ift
des ‘halb von ber Strafkammer des Königlihen Landgerichts in Effen zu Hauptverwaltung der Staatsschulden.
ein iäig Seldstiafe von 150 #4 vecurteilt worden, Dle Unzu- Die am 1. Januar 1919 zu tilgenden Prioritä!l/
beriäig-
gean Seit Di geuug au Gele L daburd N
f C j i: : z s ck= n der Beröffentli&ung dieser Bekanutmaung Pforzheim, den 5. Jun! 1918, obligationen III. Serie, IIl. Serie Lit. B und Il S
den vorg-\chtiebenen : e amtli SLâtte t Reir cke.
Großherzoglites Beziritams, Naumanu. Lit. C 1. und 2. Emission der Bergish-Märkischen Zuli Gelsenkiren, den 3. Juni 1918. N
- bahn-Gesellshaft werden am Mittwoch, den ö. Ju
BekanutmacGung.
Der Milchändlerlu Frieda Leicht, hier, Holzgarten- straßz 51, wird gemäß § 1 der Bundesratsverordnung vom 23. Sep- t-mber 1915, § 1 der Verordnung Gr. Mintistertums des Innern vom 14 Oktober 1915 der Handel mit allen Gegenständen des täglichen Bedarfs untersagt, — Die Genannie hat die Kosten des Verfahrens zu tragen,
Oesterreichish-ungarischer Vericht. Wien, 7. Juni. (W. T. B.) Amilich wird gemeldet:
Im Südwesten gesellte sich gestern den Geschüßkämpfen der legten Tage wieder lebhaftere Jnfanterietätigkeit bei. An der unteren Piave, bei Ouero und Mori und auf dem Toonale wurden italienishe Abteilungen zurückgewiesen. Auf dem Monte Spinuchia verbesserten wir durch ein Sturm- truppunternehmen unsere Stellungen, Auf dem Monte
Der Dberbürgermeister, 8, V,: von Wedelstaedk,

References: § 5
 § 31
 § 4
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