Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/koerper/
Timestamp: 2019-02-19 16:59:11+00:00

Document:
Körper | Thomas Blechschmidt – Political author
TToG II § 118
§ 118. But, it is plain governments themselves understand it otherwise; they claim no power over the son, because of that they had over the father; nor look on children as being their subjects, by their fathers being so. If a subject of England have a child, by an English woman in France, whose subject is he?
Not the King of England’s ; for he must have leave to be admitted to the privileges of it: Nor the King of France’s; for how then has his father a liberty to bring him away, and breed him as he pleases?
And whoever was judged as a traitor or deserter, if he left, or warred against a country, for being barely born in it of parents that were aliens there? It is plain then, by the practice of governments themselves, as well as by the law of right reason, that a child is born a subject of no country or government. He is under his father’s tuition and authority, till he comes to age of discretion; and then he is a free man, at liberty what government he will put himself under, what body politic he will unite himself to:
For if an Englishman’s son, born in France, be at liberty, and may do so, it is evident there is no tie upon him by his father’s being a subject of this Kingdom; nor is he bound up by any compact of his ancestors. And why then hath not his son, by the same reason, the same liberty, though he be born anywhere else? Since the power that a father hath naturally over his children, is the same, wherever they be born, and the ties of natural obligations are not bounded by the positive limits of Kingdoms and commonwealths.
§ 118. Offensichtlich verstehen das sogar Regierungen selbst anders. Sie beanspruchen keine Macht über den Sohn auf Grund der, die sie über den Vater hätten, noch betrachten sie Kinder als ihre Mitglieder, nur weil deren Väter es sind. Wenn ein Angehöriger Englands von einer englischen Frau in Frankreich ein Kind hat, wessen Untertan ist es?
Kaum das des Königs von England, denn ihm müßte gestattet sein, dessen besondere Rechte in Anspruch zu nehmen. Auch kaum des Königs von Frankreich. Wie könnte der Vater sonst die Freiheit haben, es mit sich zu nehmen und es aufzuziehen, wo er möchte?
Wurde jemals jemand als Verräter oder Deserteur verurteilt, weil er ein Land verließ oder gegen es zu Felde zog, nur weil er in diesem Land geboren wurde und Eltern hatte, die dort Fremde waren? Damit ist klargestellt: Sowohl nach gängiger Praxis von Regierungen selbst als auch den Gesetzen korrekt genutzter Vernunft nach wir ein Kind keinesfalls als Angehöriger eines Landes oder einer Regierung geboren. Es steht unter Schutzpflicht und Autorität seines Vaters, bis es alt genug zur eigenem Ermessen ist und dann ist es ein freier Mensch mit Freiheit zu entscheiden, unter welche Regierung es sich stellen, welchem politischen Körper es beitreten will.
Wenn der Sohn eines Engländers in Frankreich geboren wird, diese Freiheit hat und so handeln darf, ist es evident: Ihm kann keine Pflicht entstehen nur weil sein Vater ein Angehöriger Englands ist. Genauso wird er durch keinen Vertrag seiner Vorfahren gebunden. Weshalb sollte dann sein Sohn aus demselben Grund nicht die gleiche Freiheit besitzen, auch wenn er irgendwo anders geboren ist?
Die Macht, die ein Vater von Natur gegenüber seinen Kindern hat, ist die gleiche, wo auch immer sie geboren werden. Die Bande natürlicher Pflichten werden durch keine positiven Grenzen von Königreichen und Staaten beschränkt.
absoluteadmittedalt genugancestorsAngehörigerAnspruchArbeitaufzuziehenauthorityAutoritätBesitzbesondere RechteBevölkerungbodybreedcommoncommonwealthcommunitycompactdeserterDeserteurdiscretiondominionEigentumEngländerEnglandsEnglishEnglishmanevidentFatherforceFranceFrankreichFrauFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzgestattetGewährgovernedgovernmentgovernorGrenzenHerrschaftHerrscherJohn LockejudgejudgedjudgesjurisdictionjusticekingkingdomklarKönigreichenKönigsKörperlaborlawlaw of naturelawfulLeutelibertylimitsMachtmagistratemankindMenschheitnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtobligationsObrigkeitpeoplePflichtenplainpoliticpolitischpositivpossessionpowerpracticePraxisprivatprivateprivilegespropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltruleSchutzpflichtsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntysubjectstraitorTToG II § 118tuitionTwo Treatises of GovernmentunderstandVaterVernunftVerräterverstehenVertragverurteiltviolenceVolkVorfahrenwarredwomanzu Felde zog
TToG II § 99
§ 99. Whosoever therefore out of a state of nature unite into a community, must be understood to give up all the power, necessary to the ends for which they unite into society, to the majority of the community, unless they expressly agreed in any number greater than the majority. And this is done by barely agreeing to unite into one political society, which is all the compact that is, or needs be, between the individuals, that enter into, or make up a commonwealth. And thus that, which begins and actually constitutes any political society, is nothing but the consent of any number of free men capable of a majority to unite and incorporate into such a society. And this is that, and that only, which did, or could give beginning to any lawful government in the world.
§ 99. Von wem auch immer, der sich aus dem Naturzustand in eine Gemeinschaft begibt muss verstanden werden: Er tritt alle persönliche Macht, die für Zwecke wegen derer sie sich zu einer Gesellschaft vereinigen notwendig ist, an die Mehrheit der Gemeinschaft ab, es sei denn sie wären ausdrücklich über eine bestimmte Zahl übereinkommen, die größer als die Mehrheit ist. Das geschieht durch nichts mehr als bloße Übereinkunft, sich zu einer politischen Gesellschaft zu vereinigen. Das ist der ganze Vertrag ist, der zwischen den Individuen, die in ein Staatswesen eintreten oder es bilden, besteht oder zu bestehen braucht. So ist das, was den Anfang jeder politischen Gesellschaft bildet und sie in Wirklichkeit konstituiert, nichts anderes als die Übereinkunft einer der Mehrheit fähigen Anzahl freier Menschen, sich zu einer solchen Gesellschaft zu vereinigen und zu einem einzigen Körper zu verbinden. Das ist es, und zwar allein das, was jeder rechtmäßigen Regierung in der Welt den Anfang wirklich gegeben hat oder je geben konnte.
ababsoluteagreedagreeingAnspruchArbeitausdrücklichauthorityAutoritätbarelyBesitzBevölkerungbloßecapablecommoncommonwealthcommunitycompactconstitutesdominionEigentumendsexpresslyfähigenforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgive upgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherincorporateindividualsIndividuenJohn LockejudgejurisdictionjusticekonstituiertKörperlaborlawlaw of naturelawfulLeutelibertyMachtmagistratemajoritymankindMehrheitMenschheitnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnecessarynotwendigObrigkeitpeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigrechtmäßigenRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltrulesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntytrittTToG II § 99Two Treatises of GovernmentübereinkommenÜbereinkunftunderstoodunitevereinigenVernunftverstandenVertragviolenceVolkZwecke

References: § 118

§ 118

§ 118
 § 118
 § 99

§ 99

§ 99
 § 99