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Timestamp: 2020-04-06 15:20:03+00:00

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Posts by Nemere - WACHSCHUTZFORUM - Forum für Security und Wachschutz
Quote from Sternenkind09
Nein es wird aus dem Führungszeugnis nach drei Jahren gelöscht und Register nach 5 Jahren
Nach fünf Jahren werden nur JUGENDSTRAFEN gelöscht, davon war bisher nicht die Rede.
und wird auch aus dem Führungszeugnis jetzt gelöscht!
Das Führungszeugnis interessiert doch in keiner Weise. Die Behörde bekommt eine unbeschränkte Auskunft. Eine Freiheitsstrafe von 5 Monaten auf Bewährung wird aus dem Bundeszentralregister nach 10 Jahre gelöscht (§ 46 Abs. 1 Nr. 2 b BZRG) - vorausgesetzt, es gibt keine weitere Eintragung! Wenn es bei der ersten Verurteilung wegen Betrug gleich eine Freiheitsstrafe gibt, ist das oft ein Indiz dafür, dass noch weitere Vorstrafen vorhanden sind oder dass der Betrug größere Ausmaße angenommen hatte.
Quote from Freshman79
Habt ihr denn überhaupt irgend eine Ausbildung/Fortbildung/Schulung im Sicherheitsgewerbe/bereich?
Interessant ist doch auch die Frage, ob diese Zeitarbeitsfirma als Sicherheitsgewerbe angemeldet ist.
Die Frage ist immer noch, was genau im Arbeitsvertrag steht.
- Wie sind die Kosten definiert oder steht da nur allgemein "Kosten"? Sind damit alle Aufwendungen gemeint, die der Arbeitgeber hatte - Prüfungsgebühr, Kosten für Vorbereitungslehrgänge, Fachbücher, Lohnkosten?
- Wie lange muß der Mitarbeiter nach der Ausbildung im Betrieb bleiben? Wenn hier keine Frist genannt ist, wird es schon problematisch.
Ich hoffe ja, das hier vom Fragesteller noch etwas kommt.
Bitte den genauen Text des entsprechenden Passus im Arbeitsvertrag hier einstellen, dann kann man evtl. dazu etwas sagen.
Der Gewerbetreibende muss gegenüber dem Ordnungsamt glaubhaft darlegen das ein Bedürfnis notwendig ist. Desweiteren muss der Gewerbetreibende eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachweisen. Und jetzt kommt etwas was auch kein Scherz ist, das tragen eines Schlagstocks im Dienst darf nur solchen Personen erlaubt werden die die Waffensachkunde haben.
Grundsätzlich ist die Frage der Erlaubnis zum Umgang mit Waffen in § 2 WaffG geregelt.
Hier heißt es im Absatz 2:
Hiebwaffen der hier diskutierten Art sind Anlage 2 nicht genannt – also keine Erlaubnispflicht.
Der § 4 ff. WaffG, welche die Erlaubniserteilung regeln, beziehen sich alle auf diesen in § 2 geregelten Grundsatz.
Damit ist die Bedürfnisprüfung des § 8 auch nur auf die in § 2 Abs. 2 i.V.m Anlage (Waffenliste) genannten Waffen anzuwenden. Da dort die uns hier interessierenden Hiebwaffen nicht genannt sind, gibt es auch keine Bedürfnisprüfung - Ausnahme wieder beim Führen von Hiebwaffen bei Veranstaltung, wie oben bereits von mir dargelegt.
Die rechtliche Begründung für die Waffensachkunde beim Führen einer Hiebwaffe interessiert mich sehr.
Wenn ein Sicherheitsdienst bei einer öffentlichen Veranstaltung Hiebwaffen führen will, bedarf er der Erlaubnis der Behörde. Dazu muß er auch sein Bedürfnis darlegen.
Wenn vom Sicherheitsdienst Hiebwaffen bei sonstigen Aufträgen geführt werden, bedarf es KEINER behördlichen Erlaubnis. Fump hat das sehr schön dargestellt.
Der Berufsgenossenschaft sind übrigens Hiebwaffen völlig egal, der Begriff kommt in der DGUV 23 nicht einmal vor. Man kann es allenfalls über die Dienstanweisung herleiten (Ausrüstung und Auftrag).
Dann würde ich bei diesem Shop anfragen, wo die rechtliche Begründung für seine Meinung ist. Es gibt nach meiner Kenntnis auch keine Vorschrift, die zwingend eine Ausbildung für diesen Schlagstock vorsieht. Das möchte wahrscheinlich die Vertriebsfirma gerne haben, um ihre maßlos überteuertes Gerät an den Mann zu bringen. Hier wird mit viel Geheimniskrämerei wieder etwas aufgebaut, was keine waffenrechtliche Grundlage hat.
Kein Ordnungsamt, das einigermassen bei Verstand ist, wird eine allgemeine schriftliche Erlaubnis zum Tragen eines Schlagstocks ausstellen, weil es dafür keine rechtliche Begründung gibt.
Man fährt sicher gut, wenn der Inhaber er Sicherheitsfirma schriftlich das Mitführen eines Schlagstocks anordnet, mit möglichst genauer Beschreibung bei welchen Einsätzen, z.B. für Interventionskräfte, Revierfahrer, Baustellenbewachung usw.
Anders sieht es aus, wenn bei öffentlichen VERANSTALTUNGEN (Volksfesten, Sportveranstaltungen usw.) Schlagstöcke mitgeführt werden sollen. Hier greift der § 42 WaffG, hier braucht es einem schriftlichen Ausnahmebescheid, der auch mitzuführen ist. (§ 42 Abs. 2 und 3 WaffG).
Leider werden die unterschiedlichen Tatbestände der §§ 42 und 42 a WaffG immer wieder durcheinander geworfen.
Für das berechtigte Führen von Hiebwaffen (§ 42 a Abs. 2 Nr. 3) braucht es keine spezielle Erlaubnis einer Behörde, so etwas ist im Waffengesetz nicht vorgesehen.
Es geht hier nur darum, dass der Bußgeldtatbestand nicht verwirklicht wird. Die Verwaltungsvorschrift zum WaffG stellt das nochmal klar:
"42a.3 Liegt ein berechtigtes Interesse am Führen dieser Gegenstände vor, ist der Bußgeldtatbestand nicht verwirklicht. So wird sichergestellt, dass das Mitführen nützlicher Gebrauchsmesser für sozial-adäquate Zwecke (z.B. Picknick, Bergsteigen, Gartenpflege, Rettungswesen, Brauchtumspflege, Jagd und Fischerei) auch weiterhin nicht beanstandet wird."
Streife/Kontrollgänge?
Die Ausführungsbestimmungen zu § 7 sagen dazu ergänzend:
Besondere Gefahren ergeben sich insbesondere auch bei Sicherungstätigkeiten mit einem hohen Konfrontationspotenzial. Sie machen deshalb besondere Überwachungen und den grundsätzlichen Einsatz von zwei oder mehr Versicherten erforderlich.
Tätigkeiten mit hohem Konfrontationspotenzial sind z.B.
–Sicherungs- und Kontrolldienst im öffentlichen Nah-, Fern- und Flugverkehr,
–Citystreifendienst,
–Sicherungsdienst im Handel, z.B. Kaufhausdetektive, Doormen,
–Sicherungs- und Ordnungsdienst bei Veranstaltungen, z.B. in Diskotheken,
– Sicherungs- und Kontrolldienst z.B. im Bereich Justiz, in Gewahrsamseinrichtungen, Asylbewerberheimen.
Du hast schon gesehen, dass das über eine Personalvermittlung läuft?
"log-o consult training & consulting GmbH"
Die Bewertungen die man zu dieser Firma fndet, sind sehr durchwachsen.
Ich glaube wenn ihr Parkkrallen verteilt
Parkkrallen sind rechtlich gesehen sehr umstritten. Die Rechtsprechung tendiert zu folgendem:
Das Anbringen der Parkkralle ist nicht vom Selbsthilferecht gedeckt . Das Selbsthilferecht berechtigt den Inhaber des Parkplatzes nur, die Beseitigung der Störung zu verlangen. Das Anbringen der Parkkralle dient aber im Gegensatz zum Abschleppen gerade nicht der Beseitigung der Besitzstörung. Vielmehr sei der Falschparker dadurch gerade am Wegfahren gehindert worden.
Was mich auch etwas entsetzt sind die Sprachkenntnisse bei den 34a. So sitzt ein Albaner bei uns in der Lehre (ich mache FSSK, der Albaner Sachkunde), jedoch hat der Albaner schon mit dem normalen Deutsch + der Ausdrucksweise seine Probleme.
Würde er die Unterrichtung besuchen, müsste er Deutschkenntnisse auf Niveau B1 nachweisen:
(1) Die Unterrichtung erfolgt mündlich, die zu unterrichtende Person muss über die zur Ausübung der Tätigkeit und zum Verständnis des
Unterrichtungsverfahrens unverzichtbaren deutschen Sprachkenntnisse auf dem Kompetenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens verfügen. ...
Bei der Sachkundeprüfung verlässt man sich einfach darauf, das Personen ohne genügende Sprachkenntnisse die Prüfung wegen Nichtverstehen der Fragen sowieso nicht bestehen. Ich habe es als Prüfer für Sachkunde schon erlebt, das Prüflinge mit dem Wörterbuch angerückt sind und dann entsetzt waren, als wir das nicht zugelassen haben. Das Ergebnis der Prüfung kann man sich vorstellen.
Sofern das Hausrecht sauber für den Bereich geklärt/übertragen ist, den Auftraggeber davon überzeugen abzuschleppen...,
Im Anhang das entsprechende Urteil des BGH dazu
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Quote from Aquarius_hh
Und nein, ich bin Fachkraft.
Frage Verhalten beim Objekt wenn man alleine ist
Kannst Du eigentlich auch substantielle Beiträge liefern?
a) Er schlägt zu - also greift Notwehr. Notwehr ist an kein Alter des Angreifers gebunden. Bei der Art der Notwehr ist natürlich Alter und körperliche Konstitution des Angreifers zu berücksichtigen.
b) Er springt über die Absperrung, er läuft weg: Hier sollten wir die genaueren Umstände kennen. Läuft er in den Veranstaltungsort hinein, läuft er wieder hinaus? Im Regelfall dürften hier auf jeden Fall die Rechte des Besitzdieners nach dem BGB greifen (so sie den übertragen wurden).
Quote from KrisensicherWerden

References: § 2
 § 4
 § 2
 § 8
 § 2
 § 42
 § 7
 BGH