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Timestamp: 2018-10-24 06:08:57+00:00

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Achse des Guten: Hannes Stein preist die Beschneidung von Jungen | Mehrfachwelten
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Veröffentlicht am 14. Juli 2011 von vonhaeften
Hannes Stein, auf der Achse des Guten einer jener Autoren, die mit gelegentlichen Reiseberichten aus den USA ihre Weltläufigkeit beweisen wollen, schreibt nicht nur langweilige Bücher („Immer Recht haben! Der endgültige Ratgeber “ oder „Tschüss Deutschland!: Aufzeichnungen eines Ausgewanderten“), sondern setzt sich gemeinsam mit der islamistischen „Gemeinschaft Milli Görüs“ für eine Beibehaltung, besser noch weltweite Verbreitung der Beschneidung von Männern ein [9]. Damit wir uns richtig verstehen: gemeint ist
jenes absurde religiöse Ritual, bei dem am 8.Tage nach der Geburt im Beisein der lieben Verwandtschaft dem Säugling die Vorhaut abgeschnitten wird.
Diese Praxis männlicher Genitalverstümmelung wird auch von Muslimen durchgeführt, auch hier meist schon bei gerade Geborenen, in manchen Ländern wie der Türkei auch erst bei Jugendlichen.
Das Begründungsniveau für die männliche Genitalverstümmelung ist unterschiedlich. So schreibt etwa der zum christlichen Spektrum der Israelfreunde gehörende „heplev“ in einem Kommentar:
Ähnlich differenziert antwortet ein sich „turkey“ nennender Kommentator auf den Artikel von Claude Jaermann [5]
Da wird einem ja echt schlecht vom dem ganzen Gejammer hier! Als Moslem muss man beschnitten sein. Basta! Das ist Pflicht. Das muss auch wehtun. Nur wenns wehtut wird man ein richtiger Mann. Mein Sohne wird klar beschnitten. Klar hat er angst und es wird richtig wehtun. Bei mir hats auch wehgetan. Nachher wird gefeiert. Er ist der König und es gibt Geschenke. Da ist ihm der Schmerz scheißegal.
Von diesem „Basta-Gerede“ unterscheidet sich die Argumentation von Hannes Stein nur scheinbar.
Er erklärt auf Welt-Online, warum er diese spezielle Form der Kinderschändung (nichts anderes ist die Beschneidung von Neugeborenen, siehe [12] ) befürwortet: die Beschneidung sei zwar in „grauer Vorzeit“ schon von Juden praktiziert worden, aber jetzt, in unserer aufgeklärten Neuzeit, sage uns die Medizin, daß das Abschneiden der Vorhaut aus präventiven medizinichen Gründen eine gute Sache ist.
So meint Achse-Autor Stein z.B., die Zunahme der Beschneidungen in den USA nach dem 2.Weltkrieg sei darauf zurückzuführen, daß die Soldaten in Nordafrika die Intimhygiene „auf betrübliche Weise“ vernachlässigten und deshalb massenhaft an schmerzhaften Infektionen erkrankten: Die Militärärzte verordneten daraufhin eine Radikalkur, die Beschneidung.
Abgesehen davon, daß der Autor jeden noch so kleinen Hinweis auf eine Quelle für diese Behauptung schuldig bleibt: diese angebliche „Radikalkur“ war weder eine Kur noch eine sinnvolle medizinische Maßnahme. Wer sich für Details interessiert, findet zum Thema Hygiene/Beschneidung bei [5],[7], [2] und insbesondere im deutschen Ärzteblatt [4] genügend Belege dafür, daß „Hygiene“ ein ganz schlechtes Argument für die Beschneidung ist.
Auf [14] findet man den Beleg dafür, daß Stein gar keine Quelle für seine Behauptung haben kann:
1945 wurden bereits rund 70%-80% der männlichen weißen Neugeborenen routinemäßig beschnitten.
Siehe: http://www.cirp.org/library/statistics/USA
Bereits um 1930 betrug die Beschneidungsrate der in US-Amerikanischen Krankenhäusern geborenen Jungen um die 90%; Jungen allerdings, die zu Hause auf die Welt kamen, entkamen der Beschneidung.
Jeder aufgeklärte Mensch, dessen Gehirn nicht von irgendwelchen religiösen „Befehlen“ vernebelt ist, könnte sich aber auch ohne den Blick auf Studien zu werfen fragen: warum war man nicht schon früher auf den Gedanken einer „Radikalkur“ gekommen? Statt sich regelmäßig zu waschen, kann man sich doch einfach das Ding da unten wegoperieren lassen, es kostet zudem wenig (in den USA so um 100-200$). Wenn man die lebenslange Ersparnis an Seife, Wasser und Handtüchern dagegen rechnet, lohnt sich das direkt. Und überhaupt – ist die Vorhaut erst mal weg, sinkt die HIV-Ansteckungswahrscheinlichkeit, die Frauen werden besser vor Infektionen geschützt und nicht zu vergessen: alles ist dann viel geiler. Spinnen wir den Gedanken weiter: Skalpieren wäre auch keine schlechte Idee, weil man sich dann ja die Haare nicht mehr zu waschen braucht. Nur die Friseure hätten dann nichts mehr zu tun – aber die könnten dann als Skalpteure arbeiten. Und wenn wir grad bei der Vorsorge sind: warum nicht gleich nach der Geburt die Mandeln, den Blinddarm und später im Alter von 5 Jahren das ganze Gebiß entfernen lassen?
(Foto links von Chesdovi) Nachdem die Sachlage für den Welt-Online-Schreiber also völlig klar ist, kommt er auf die Gegner der Beschneidung zu sprechen. Angesichts der „Studien“ kann man es eigentlich gar nicht glauben, daß irgendjemand gegen die Beschneidung ist. Und doch – es gibt sie, die Leugner der Wahrheit, diese verstockten Lügner und Nörgler. Wer sind sie? Woher kommen sie? Hannes Stein weiß es: es sind die Antisemiten und ein paar Juden, die gegen ihre eigene Tradition sind. Und damit wir nicht glauben, daß nur rechtsradikale Antisemiten so dumm sind, daß sie den Nutzen der Beschneidung nicht einsehen, erzählt er uns erst mal was über „Juden gegen die eigene Tradition“. Das sind also Juden, die der eigenen Tradition kritisch gegenüberstehen. „Mit Verve“, wie Hannes es ausdrückt. Leider verrät er uns in seinem Artikel nicht, welche Juden das eigentich sind und wo wir etwas über sie nachlesen können [7]. Es ist eben die Kunst des Weglassens, ohne die manche Leute bei der „Beweisführung“ ihrer absurden Theorien nicht auskommen.
Da Stein uns verschweigt, wo wir original etwas mehr über diese Juden erfahren können, googeln wir ein wenig und finden auch ganz schnell das Jewish Circumcision Resource Center [7]. Auf deren Website steht folgendes:
Wir sind eine Gruppe gebildeter und aufgeklärter Juden, für die die barbarische, primitive Folterungs- und Verstümmelungspraxis der Beschneidung keinen Platz im modernen Judentum hat.
Das klingt doch gut. Besser wäre es noch, wenn es von Muslimen ähnliche Aussagen gäbe. Für Hannes Stein jedoch sind das „schrille Töne in der Debatte“, zumal „viele Gegner die Beschneidung von männlichen Säuglingen mit der ‚Beschneidung‘ von Mädchen gleichsetzen“.
Viele Gegner – welche denn? Wieviele? Auch diejenigen, die das Jewish Circumcision Resource Center unterstützen? Das unterstellt Stein hier ganz klar. Aber es ist nicht wahr, wie man auf der Website des Jewish Circumcision Resource Center nachlesen kann. Stein mag deren Position nicht, und deshalb behauptet er einfach das Gegenteil. So diffamiert man auch politische Gegner, indem man ihnen offensichtliche Dummheiten unterstellt.
Steins Leser wissen jetzt also: es gibt in Amerika ein paar Juden, die gegen die Beschneidung sind, aber die debattieren „mit schrillen Tönen“ und setzen die Beschneidung von männlichen Säuglingen mit der ‚Beschneidung‘ von Mädchen gleich. Ernst nehmen kann man die also schon mal nicht. Aber es kommt noch schlimmer:
In San Francisco sind die Schützer der Vorhaut ihrem politischen Ziel jetzt einen wichtigen Schritt näher gerückt. Bei den nächsten Wahlen im November soll unter anderem über ein Gesetz abgestimmt werden, das Beschneidung für illegal erklären würde. Wer gegen das Gesetz verstößt, würde 1000 Dollar Strafe zahlen oder ein Jahr lang einsitzen müssen. Ausnahmen für religiöse Gruppen soll es nicht geben.
Da wagen es doch tatsächlich die Kalifornier, diese „Schützer der Vorhaut“, über ein solches Gesetz abzustimmen. Wäre Hannes Stein Nachfolger von Gouverneur Arnold Schwarzenegger, so wäre so ein Gesetz gar nicht erst zur Abstimmung gelangt. 1000 Dollar Strafe! Wie kann das sein? Für das bißchen Genitalverstümmelung, für das von den Eltern und Gott gewünschte Entfernen der Vorhaut eines Säuglings? Und Ausnahmen für religiöse Gruppen soll es nicht geben? Wie schrecklich! Zur Verhinderung neuer Nazi-Gesetze werden Moslems und orthodoxe Juden wohl bei den Wahlen im November an einem Strang ziehen. Und Achmadineschad wird ihnen aus dem fernen Teheran eine Spende schicken und versprechen, bei der nächsten Rede vor der UNO-Vollversammlung gegen die ungerechte Unterdrückung der Beschneidung zu wettern.
Aber im Ernst: Stein lügt uns hier etwas vor, und zwar indem er verschweigt, was die Befürworter dieser Initiative dazu sagen. So lesen wir auf der Website der „Juden gegen Beschneidung“ ([7]) zu diesem Gesetz:
Viele Leute behaupten, dieses Gesetz wäre antisemitisch und antimuslimisch. Das ist einfach nicht wahr. Alle Babies haben ein Anrecht auf genitale Unversehrtheit und Selbstbestimmung über ihren Körper. Niemand hat das Recht, den Körper eines Kindes ohne medizinische Notwendigkeit zu ändern, auch nicht aus religiösen Gründen. Religiöse Freiheit gibt niemandem das Recht, den Körper eines anderen Menschen zu verstümmeln, erst recht nicht, wenn es sich um Kinder handelt.
Doch nicht nur Juden, die „gegen die Tradition sind“ (Genitalverstümmelung als Tradition? Welches Verständnis von Tradition hat Stein?), sondern selbstredend auch die echten Antisemiten hätten etwas gegen den schönen Brauch der Beschneidung.“Im Zentrum der Bewegung“ stehe ein gewisser Matthew Hess (sic!). Stein spricht mit Absicht von einer „Bewegung“. Der Führer dieser „Bewegung“, so suggeriert uns Stein, ist ein Herr Hess. Der habe einen Comic entworfen, in welchem – typisch jüdisch! – sich blutrünstige Mohels über wehrlose Kleinkinder beugen und denen das Blut aussaugen.
Das, lieber Hannes Stein, ist nichts als dümmliche Hetze gegen eine „Bewegung“, die es so gar nicht gibt. Im Gegenteil: als Gegner der Beschneidung entpuppen sich unterschiedlichste Teile der Gesellschaft. Juristen, Juden, Mediziner, Politiker und Journalisten führen in den Staaten eine heftige Diskussion über den Sinn und Unsinn der Verstümmelung von Kindern aus religiösen Gründen. Besagter Hess steht auch nicht im „Zentrum der Bewegung“, und die Autoren von jewishcircumcision.org ([7]) haben sich erheblich differenzierter und intensiver als Stein mit dem Comic von Hess auseinandergesetzt.
Der Artikel von Hannes Stein auf Welt-Online zeigt deutlich, daß der Autor krampfhaft auf der Suche nach Argumenten für das Weiterleben einer „Tradition“ ist, mit der archaische Blutelemente aus der Schlachtopferzeit vom demokratischen Rechtsstaat erlaubt und sogar geschützt werden <[12]. Unabhängig von einer medizinischen Indikation, für die es gute Gründe geben kann, nicht aber die von Hannes Stein angeführten, besteht allerdings nicht die geringste Notwendigkeit für die Beibehaltung dieser sog. „Tradition“. Im Gegenteil: ein nicht unerheblicher Teil deutscher Juristen ist der Meinung, daß
den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung gemäß §§ 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2, 223 Abs. 1 StGB“ erfüllt, wer „an einer anderen Person eine Zirkumzision vornimmt“.
Wohlgemerkt: es geht uns hier nicht um den Wunsch eines erwachsenen Menschen, sich einen Teil seines Körpers entfernen zu lassen, sondern um Zirkumzision bei nicht einwilligungsfähigen Jungen, z.B. erst wenige Tage alte Babies.
Der Bochumer Jurist Holm Putzke hat zusammen mit den beiden Kinderchirurgen Hans Georg Dietz und Maximilian Stehr von der Münchner Kinderklinik in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt alle Argumente zusammengefaßt, die gegen einen solchen Eingriff sprechen. Putzke, die beiden Kinderchirurgen und inzwischen eine Vielzahl renommierter deutscher Juristen vertreten die Ansicht, daß
der Schaden bei einer Zirkumzision im irreversiblen Verlust von Körpersubstanz (liegt). Manche halten den Verlust der Vorhaut allerdings für unbedeutend, weil der Vorhaut keine Funktion zukomme (5). Eine solche Sicht ist nicht überzeugend, weil es sehr wohl Funktionen gibt, die die Vorhaut erfüllt (1). Fehlt sie, wird etwa die Eichel nicht mehr feucht gehalten, ist vielmehr ständig einer trockenen äußeren Umgebung ausgesetzt – weswegen die Empfindungsfähigkeit abnimmt (6).
Rolf Dietrich Herzberg, bis 2003 Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Allgemeine Rechtstheorie an der Ruhr-Universität Bochum, hat die Frage „Wann ist die Körperverletzung durch Zirkumzision gerechtfertigt?“ in einem Aufsatz für die Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik ebenso eindeutig beantwortet:
Das Abschneiden der Vorhaut ist eine Körperverletzung, und § 223 StGB macht es grundsätzlich zur Pflicht eines jeden Staatsbürgers, seinem Mitmenschen keine Körperverletzung zuzufügen. Davon gibt es Ausnahmen (etwa für Fälle der Notwehr), aber die Religionsfreiheit begründet keine. Das stellt Art. 140 GG ausdrücklich klar. Denn zum „Bestandteil dieses Grundgesetzes“ macht er den Art. 136 der deutschen Verfassung vom 11.8.1919, und dessen Abs. 1 bestimmt:
Den Umfang der Pflichten, die aus den Gesetzen folgen, vermindert also der Umstand, dass wir unsere Religion ausüben, um gar nichts. Oder, was dasselbe ist: Die Schranken, die solche Gesetze unserer Handlungsfreiheit ziehen, verschieben sich im Fall der Religionsausübung um keinen Millimeter. Z.B. wenn eine Frau in der fast leeren Kirche den Rosenkranz betet und Zeuge wird, wie zwei Bänke vor ihr ein alter Mann einen Herzinfarkt erleidet und um Hilfe ruft. Die Hilfe zu
leisten ist dann nach § 323c StGB ihre gesetzliche, also staatsbürgerliche Pflicht, und Art. 140 GG stellt klar, dass sie sich in ihrer Religionsausübung sehr wohl „stören“ lassen
muss, d.h. sich nicht auf eine Rechtfertigung nach Art. 4 Abs. 2 GG („Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“) berufen kann. Es wäre ja auch eine empörende Ungleichbehandlung, wenn in der Kirche die Putzfrau ihr Staubwischen selbstverständlich unterbrechen müsste, die fromme Dame ihr Beten aber ungerührt fortsetzen dürfte.
An anderer Stelle sagt Herzberg:
Die Eltern dienen nicht dem Wohl ihres Kindes, wenn sie zugunsten Dritter ein gesundes Stück seines Körpers amputieren lassen, nämlich zu dem Zweck, dass sich in zwanzig Jahren für etwaige Sexualpartnerinnen das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, theoretisch-statistisch um ein Beinahe-Nichts verringere.
Nach Herzberg zählt Hannes Stein zu denjenigen, die objektiv für die Missachtung eines Menschenrechts plädieren:
…. Wenn er es – mit Recht! – vermeidet, sich die kulturell-religiöse Scheinlegitimierung zu eigen zu machen, dann aber via präventiv-medizinische Kindeswohlfürsorge die alltägliche Beschneidungspraxis weitgehend doch für rechtens erklärt, dann plädiert er, bei allem guten Willen, objektiv für die Missachtung eines Menschenrechts. Ohne jeden Heilungssinn einem kleinen Kind ein gesundes Stück seines Körpers zu amputieren, das dann lebenslang verloren ist, und sei es „nur“ die Vorhaut oder bei kleinen Mädchen, zum gerechten Ausgleich, weil sie keine Vorhaut haben, ein Ohrläppchen oder eine kleine Zehe, ist ein zum Himmel schreiender, zutiefst unmoralischer Missbrauch der Macht über dieses Kind. Und das Urteil ändert sich nicht, wenn die Anstifter und Täter „zur Ehre Gottes“ zu handeln beanspruchen.[1]
Und zum Schluß noch ein Satz von Christoph Zimmer [12], der mir aus dem Herzen spricht:
Folgende Personen setzen sich besonders für eine Abschaffung der rituell begründeten Beschneidung ein, die sie als Straftat betrachten:
Rolf Dietrich Herzberg ist emeritierter Professor und war bis 2003 Inhaber des
Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Allgemeine Rechtstheorie
an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Holm Putzke, Professor für Strafrecht an der Universität Passau
Günzher Jerouscheck, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Geschichte des Strafrechts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Maximilian Stehr, Prof.Dr. med., Facharzt für Kinderchirurgie am Klinikum Innenstadt Kinderchirurgische Klinik , München
Prof. Dr. Schroeder,Prof.Dr. Maiwald, Prof.Dr. Maurach in: Strafrecht Besonderer Teil, Teilband 1, 10. Aufl. 8 Rn. 39
Detlev Sternberg-Lieben, Prof.Dr.jur. an der TU Dresden
Hans Georg Dietz, Prof. Dr. med., Facharzt für Kinderchirurgie in München
(und weitere Ärzte und Juristen, siehe die entsprechenden Fachblätter)
[1] Herzberg, Rolf Dietrich: Religionsfreiheit und Kindeswohl. Wann ist die Körperverletzung durch Zirkumzision gerechtfertigt?, in: ZIS 2010, S. 471 ff.
[2] Homepage von Dr.jur. Holm Putzke
[3] Wikipedia über die Beschneidung von Jungen
[4] Zirkumzision bei nicht einwilligungsfähigen Jungen: Strafrechtliche Konsequenzen auch bei religiöser Begründung
[5] Das wunde Geschlecht: Beschneidung von Knaben, von Claude Jaermann
[6] Circumcision Resource Center
[7] Jewish Circumcision Resource Center
[8] Hannes Stein auf der Achse des Guten: Ein paar Anmerkungen zur Beschneidung von Jungen
[9] Hannes Stein in Welt-Online: Das Zerrbild vom bösen Juden mit blutigem Messer
[10] William Saletan: Mohels to Mozambique
[11] Richard Wagner auf FAZ-Net:Beschneidung
[12] Christoph Zimmer: Über die Beschneidung
[13] Zwangsbeschneidung eines Jungen: Authentischer Bericht einer Mutter
[14] „Liberator“ auf dem Femokratie-Blog zu Hannes Stein
10 Antworten zu Achse des Guten: Hannes Stein preist die Beschneidung von Jungen
13. Juni 2017 um 4:09 am
Zitatende. […]
„Wir sind Zeuge der Türöffnung zur Geschlechtergleichheit in der religiösen Kinderverstümmelung. Und nicht nur das, nebenbei wird der Kirchenanspruch, die religiöse Moral über das Strafgesetz und das Grundgesetz zu stellen als selbstverständlich vorausgesetzt.“
( Aus der Aus Amputationsambitionen | Demystifikation )
Verfassungsbeschwerde Beschneidung schreibt:
29. Dezember 2013 um 1:09 pm
23. August 2012 um 9:55 pm
9. August 2012 um 10:35 am
2. August 2012 um 9:53 pm
Feldheld schreibt:
23. Juli 2012 um 10:02 am
Ein beeindruckendes Pladoyer. Bisher war ich komplett unentschieden. Jetzt eher für ein Beschneidungsverbot. Aber ich halte es für nicht durchsetzbar.
Auchgut schreibt:
17. Juli 2012 um 6:45 pm
Nach den Urteil des Kölner Landgerichts schreibt Hannes Stein aktuell auf der Achse des Guten einen Artikel nach dem anderen über dasThema. Die Verbissenheit mit der er dabei längst widerlegte, „wissenschaftliche Gründe“ für die Beschneidung bringt, wirkt auf mich erschreckend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese scheinbare Obsession allein mit jüdischem Glauben zu tun hat.
Pingback: Religulous « arprin
Befreier schreibt:
15. Dezember 2011 um 8:40 am
Für jeden Cent, den man zur Prävention von Mädchenbeschneidung in Deutschland ausgibt, müsste ein ganzer Euro zur Prävention von Jungenbeschneidung in Deutschland ausgegeben werden.
Ich sage dies nicht in der Absicht die weiblichen Beschneidung zu verharmlosen, sondern weil die männliche Beschneidung einfach so viel häufiger durchgeführt wird.
Ich habe die neuere Diskussion auf Facebook verfolgt. Diese Simone Schwaz war richtig mies.
Unwillig oder unfähig zu diskutieren, wollte sie jede Diskussion abwürgen.
Führende Aktivistinnen gegen Mädchenbeschneidung, die schon gegen die Beschneidung von Mädchen kämpften als Fräulein Schwarz noch nicht mal geboren war, und die weibliche Beschneidung oder Genitalverstümmelung erst zum öffentlichen Thema machten, wie Soraya Miré, und Hanny Lightfoot-Klein und Fran Hosken (gst. 2006) setzen sich zwischenzeitlich (seit mehreren Jahren/Jahrzehnten um genauer zu sein) auch gegen die Beschneidung von Jungen ein.
14. Dezember 2011 um 10:02 am
Und es ist noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten!
Und man kann sich fragen, wie man in 20-30 Jahren über diese Wahnsinnige Praxis urteilen wird.
Die ersten Grünen wurden als Spiner abgetan. Wenn man Heute ggen Beschneidung militiert, muss man auf einiges an Verunglipfung gefasst sein.

References: § 223
 Art. 140
 Art. 136
 § 323
 Art. 140
 Art. 4