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Timestamp: 2016-10-23 07:53:35+00:00

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5C.298/2006 (21.02.2007)
5C.298/2006 /blb
Berufung gegen das Urteil der Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer als Appellationsinstanz nach ZPO, vom 23. Oktober 2006.
A.a X.________ (nachfolgend: Berufungskl�ger), geb. 1954, und Y.________ (nachfolgend: Berufungsbeklagte), geb. 1959, heirateten 1985 in S.________. Aus ihrer Ehe gingen die Kinder A.________ (geb. 1991) und B.________ (geb. 1993) hervor. Der gemeinsame Haushalt der Parteien wurde mit Entscheid der delegierten Richterin des Amtsgerichtspr�sidenten Il von Luzern-Land vom 22. Juli 2002 aufgehoben.
A.b Am 7. Dezember 2005 schied das Amtsgericht Luzern-Land, II. Abteilung, die Ehe der Parteien. Die Kinder A.________ und B.________ wurden in die elterliche Sorge der Mutter gegeben. Das Recht des Vaters auf pers�nlichen Verkehr mit A.________ und B.________ wurde aufgehoben. Der Berufungskl�ger wurde verpflichtet, der Berufungsbeklagten erstmals nach Rechtskraft des Urteils f�r die beiden Kinder monatliche (indexierte) Unterhaltsbeitr�ge von je Fr. 1'500.-- zuz�glich Kinder- beziehungsweise Ausbildungszulagen zu bezahlen. Die Parteien verzichteten auf pers�nliche Unterhaltsbeitr�ge. Der Berufungsbeklagten wurde das sich im Miteigentum der Parteien befindliche Grundst�ck Nr. xxxx GB T.________ zu Alleineigentum �bertragen und diese verpflichtet, dem Berufungskl�ger als g�terrechtliche Ausgleichszahlung innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils Fr. 103'501.70 zu bezahlen. Der Anspruch der Berufungsbeklagten aus der Austrittsleistung des Berufungskl�gers wurde auf Fr. 99'171.80 festgelegt.
Dagegen reichte der Berufungskl�ger am 17. Januar 2006 beim Obergericht des Kantons Luzern Appellation ein. Am 23. Oktober 2006 f�llte das Obergericht das folgende Urteil:
2. In teilweiser Gutheissung der Appellation des Gesuchstellers werden Dispositiv Ziff. 3, 4 und 10 des Urteils des Amtsgerichts Luzern-Land, II. Abteilung, vom 7. Dezember 2005 wie folgt ge�ndert:
3. Der Gesuchsteller ist berechtigt, die beiden Kinder A.________ und B.________ sechs Monate nach Rechtskraftbeschreitung dieses Urteils an einem Tag im Monat w�hrend sechs Stunden zu sich auf Besuch zu nehmen.
Eine weitergehende Besuchsrechtsaus�bung ist dem gegenseitigen Einvernehmen der Parteien unter Ber�cksichtigung der Kinderw�nsche nach R�cksprache mit dem Beistand vorbehalten.
4. Der Gesuchsteller hat der Gesuchstellerin erstmals nach Rechtskraft des Urteils f�r die beiden Kinder A.________ und B.________ monatliche, vorauszahlbare und ab Verfall je zu 5 % verzinsliche Unterhaltsbeitr�ge von je Fr. 800.-- zuz�glich Kinder- beziehungsweise Ausbildungszulagen zu bezahlen.
3. �ber die Kinder A.________ (geb. 1991) und B.________ (geb. 1993) wird eine Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB errichtet und die Vormundschaftsbeh�rde T.________ mit dem Vollzug beauftragt. Die Aufgaben des zu ernennenden Beistands ergeben sich aus den Erw�gungen.
4. Im �brigen wird die Appellation des Gesuchstellers abgewiesen und das Urteil des Amtsgerichts Luzern-Land, Il. Abteilung, vom 7. Dezember 2005 best�tigt.
Der Berufungskl�ger hat mit Eingabe vom 27. November 2006 gegen das Urteil des Obergerichts beim Bundesgericht Berufung eingereicht. Er stellt folgende Antr�ge:
1. In Gutheissung der Berufung seien Ziff. 2.3, Ziff. 4 und Ziff. 5 des Urteils des Obergerichts des Kantons Luzern vom 23. Oktober 2006 aufzuheben.
2. Der Berufungsbeklagte (recte: Berufungskl�ger) sei zu berechtigen und zu verpflichten, die beiden Kinder A.________, geb. 1991, und B.________, geb. 1993, zu folgenden Zeiten auf eigene Kosten zu sich auf Besuch zu nehmen:
- Jedes zweite Wochenende von Freitag 19.00 Uhr bis Sonntag 19.00 Uhr,
- j�hrlich abwechselnd �ber die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember und Karfreitag bis Ostern einerseits bzw. �ber den Jahreswechsel vom 31. Dezember bis 2. Januar und �ber das Pfingstwochenende anderseits.
- W�hrend 14 aufeinanderfolgenden Tagen in den Sommerschulferien sowie w�hrend einer Woche in Herbst-, Fasnachts- oder Osterferien, unter vorg�ngiger zweimonatiger Ank�ndigung.
3. Das Grundst�ck Nr. xxxx/GB T.________ sei dem Berufungskl�ger zu Alleineigentum zu �bertragen.
4. Der Berufungskl�ger habe der Berufungsbeklagten eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung von CHF 120'000.-- zu bezahlen.
5. F�r den Fall der Zuweisung des Grundst�ck Nr. xxxx/GB T.________ in das Alleineigentum der Berufungsbeklagten habe die Berufungsbeklagte dem Berufungskl�ger eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung von CHF 250'000.-- zu bezahlen.
Die vom Berufungskl�ger gegen das obergerichtliche Urteil eingereichte staatsrechtliche Beschwerde ist mit Urteil vom heutigen Tag abgewiesen worden, soweit darauf einzutreten war (Verfahren 5P.489/2006).
1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht in Kraft getreten (BGG; SR 173.110). Das angefochtene Urteil ist jedoch am 23. Oktober 2006 ergangen, weshalb f�r die vorliegende Berufung gem�ss Art. 132 Abs. 1 BGG noch das Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943 (OG; SR 173.110) gilt.
1.2 Der Berufungskl�ger stellt mit seiner Berufung das ihm einger�umte Besuchsrecht infrage, gegen dessen Anordnung die Berufung zul�ssig ist (Art. 44 lit. d. OG).
Unzul�ssig ist insbesondere das Vorbringen, das Obergericht gehe zu Unrecht davon aus, dass die Berufungsbeklagte eine enge Bindung zur Liegenschaft aufweise.
Der Berufungskl�ger r�gt zun�chst eine Verletzung von Art. 273 ZGB und macht geltend, es verstosse gegen Bundesrecht, dass das Recht auf pers�nlichen Verkehr erst sechs Monate nach rechtskr�ftiger Beurteilung s�mtlicher Nebenfolgen der Scheidung und lediglich w�hrend einem Tag pro Monat f�r sechs Stunden gew�hrt werde. Es l�gen keine Gr�nde vor, um ein minimales Besuchsrecht in diesem Rahmen festzusetzen, vielmehr h�tte eine abgestufte Regelung f�r die Zukunft getroffen werden m�ssen.
2.1 Das Obergericht f�hrt - zusammengefasst - aus, die Befragung der Berufungsbeklagten anl�sslich der obergerichtlichen Instruktionsverhandlung vom 16. Juni 2006 habe ergeben, dass die Kinder nicht bereit seien, mit ihrem Vater in Kontakt zu treten. Sie weise jedoch auf die Bedeutung des Vaterkontakts hin und motiviere vor allem A.________. Der DNA-Test sei nicht nur f�r B.________, sondern auch f�r A.________ eine Katastrophe gewesen. Die Kinder h�tten auf keinen Fall gewollt, dass Zwang auf sie ausge�bt werde. Die Aussage der Berufungsbeklagten, wonach sie die Kinder, vor allem aber A.________, f�r eine Kontaktnahme zum Vater motiviere, erscheine glaubw�rdig und stimme mit der Einsch�tzung �berein, die bereits dem obergerichtlichen Rekursentscheid vom 13. Juli 2004, u.a. mit dem Hinweis auf die Anh�rung der Kinder, zu entnehmen sei. Die Behauptung des Berufungskl�gers, wonach die Kontaktverweigerung im Verhalten der Berufungsbeklagten begr�ndet liege, sei ebenso wenig zutreffend wie die Behauptung, sie dominiere die Kinder und lebe mit ihnen in einer Symbiose. Der Berufungskl�ger habe seinerseits vor Obergericht am 16. Juni 2006 zu Protokoll gegeben, er versuche immer wieder, mit den Kindern Kontakt aufzunehmen. Er habe kleine Geschenke gemacht (Backwaren) und Karten geschrieben. Wegen schlechter Erfahrungen habe er aber nicht telefoniert.
Die Vorinstanz f�hrt fort, der begr�ndete und nachvollziehbare Wille der Kinder, den Berufungskl�ger nicht mehr besuchen zu wollen, sei auf Grund ihres Alters von rund 15 und 13 Jahren, der mit dem Berufungskl�ger pers�nlich gemachten Erfahrung und der Konstanz �ber mehrere Jahre im Aussageverhalten grunds�tzlich sehr ernst zu nehmen. Wie bereits im obergerichtlichen Rekursentscheid vom 16. Juni 2006 verm�ge sich der Berufungskl�ger offensichtlich nicht in die Stimmungslage und Bed�rfnisse der Kinder einzuf�hlen. Vielmehr sehe er seine eigene Interessenslage im Vordergrund. Dass dem so sei, habe sich auch im Appellationsverfahren gezeigt. Im Kampf um das Alleineigentum des vormals ehelichen Einfamilienhauses ber�cksichtige der Berufungskl�ger die berechtigten Interessen der Kinder um Verbleib in ihrer angestammten Wohnung in keiner Art und Weise. Seine pers�nlichen Interessen seien �berdies von Unvers�hnlichkeit und Rachegedanken gepr�gt. Dass die Kinder auch aus diesem Grund keinerlei Kontaktnahme mit ihm w�nschten, erscheine nachvollziehbar. Es komme dazu, dass er selbst an der Appellationsverhandlung habe ausf�hren lassen, es sei gerechtfertigt, das Besuchsrecht zwangsweise, somit also gegen den Kindeswillen, durchzusetzen. Das Obergericht verkenne nicht, dass eine - wenn auch nur minimale - Vater-Kinder-Beziehung von grosser Wichtigkeit sei (BGE 122 III 404 ff.). Ob eine zwangsweise Durchsetzung des Besuchsrechts m�glich, geschweige denn sinnvoll sei, lasse sich mit guten Gr�nden bezweifeln. Eine begr�ssenswerte Ann�herung zwischen Vater und Kindern w�re wohl einzig auf g�tlichem Wege zu erreichen. Auf den Vorschlag des obergerichtlichen Instruktionsrichters an der Verhandlung vom 16. Juni 2006, seinen aussichtslosen Kampf um die Zuweisung des Alleineigentums am Haus zu Gunsten und im Interesse der Kinder aufzugeben, sei der Berufungskl�ger aber nicht eingetreten.
2.2 Art. 133 ZGB in Verbindung mit Art. 273 ZGB r�umt dem Elternteil, dem durch die Scheidung die elterliche Sorge nicht �bertragen wird, ein Recht auf angemessenen pers�nlichen Verkehr mit seinen Kindern ein. Dieses Recht steht dem Betroffenen um seiner Pers�nlichkeit willen zu. Als sog. "Pflichtrecht" dient es freilich in erster Linie dem Interesse des Kindes. Bei der Festsetzung des Besuchsrechts geht es nicht darum, einen gerechten Interessenausgleich zwischen den Eltern zu finden, sondern den elterlichen Kontakt mit dem Kind in dessen Interesse zu regeln, wobei die Bed�rfnisse des Kleinkindes nicht denjenigen eines Jugendlichen entsprechen (BGE 120 II 229 E. 3b/aa S. 232 f.). Als oberste Richtschnur f�r die Ausgestaltung des Besuchsrechts gilt somit immer das Kindeswohl, das anhand der gegebenen Umst�nde zu beurteilen ist; allf�llige Interessen der Eltern haben zur�ckzustehen (BGE 123 III 445 E. 3b S. 451). Es ist allgemein anerkannt, dass aufgrund des schicksalhaften Eltern-Kind-Verh�ltnisses die Beziehung des Kindes zu beiden Elternteilen sehr wichtig ist und bei dessen Identit�tsfindung eine entscheidende Rolle spielen kann (BGE 130 III 585 E. 2.2.2 S. 590). Was als "angemessener" pers�nlicher Verkehr im Sinne von Art. 273 Abs. 1 ZGB zu verstehen ist, l�sst sich grunds�tzlich nur anhand der Umst�nde des Einzelfalls unter Ber�cksichtigung des Zwecks des Besuchsrechts bestimmen.
2.3 Der Berufungskl�ger ist der Ansicht, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass sich das Verh�ltnis zwischen den Eltern beruhigen m�sse, bevor der pers�nliche Verkehr des Vaters mit seinen Kindern zugelassen werden k�nne. Entgegen der Meinung des Berufungskl�gers stand f�r das Obergericht nicht seine Beziehung zur Berufungsbeklagten im Vordergrund, sondern diejenige zu seinen Kindern (E. 1.3 hiervor). Dass das Obergericht die Auffassung vertreten hat, nach der Beendigung des Scheidungsprozesses k�nnte eine gewisse Beruhigung eintreten und dem Berufungskl�ger die Notwendigkeit bewusst werden, auf die Interessenlage der Kinder einzugehen, ist nicht zu beanstanden. Angesichts des zerr�tteten Verh�ltnisses zwischen dem Berufungskl�ger und seinen Kindern und der zus�tzlichen Distanz, die durch die Aufhebung des Besuchsrechts durch das Amtsgericht geschaffen wurde, ist eine behutsame Kontaktaufnahme angezeigt. Mit der gerichtlichen Anordnung eines minimalen Besuchsrechts nach einer gewissen Zeitspanne werden die Beteiligten auch aufgefordert, sich nach Abschluss der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem pers�nlichen Verkehr erneut zu befassen, worauf die Vorinstanz zu Recht hingewiesen hat. Das Obergericht hat zutreffend bemerkt, trotz des gegenw�rtigen nachvollziehbaren Willens der beiden Kinder, ihren Vater nicht mehr besuchen zu wollen, sei ihnen angesichts der schicksalhaften Vaterbeziehung zuzumuten, sich mit der Frage einer Kontaktaufnahme nochmals zu befassen, zumal sie sich dannzumal in einem noch reiferen Alter bef�nden. Erst wenn auch diese Bem�hungen eines erneuten Versuchs scheitern sollten, w�re nach Auffassung des Obergerichts eine definitive Unterbindung des Besuchsrechts auf dem Weg der Urteilsab�nderung zu pr�fen.
Die Vorinstanz hat kein Bundesrecht verletzt, indem sie wegen der ablehnenden Haltung der Kinder kein gerichts�bliches Besuchsrecht angeordnet hat (vgl. BGE 131 III 209 E. 5 mit Hinweisen), zumal sich der pers�nliche Verkehr im dannzumaligen Alter der Kinder kaum mehr gerichtlich durchsetzen l�sst. Mit dem Entscheid, der zu ernennende Beistand habe das Besuchsrecht nach R�cksprache mit den Beteiligten festzulegen, und es sei den Parteien unbenommen, die Regelung nach Anh�rung der Kinder in einem sp�teren Zeitpunkt im gegenseitigen Einvernehmen auszudehnen, ist das richterliche Ermessen nicht �berschritten worden.
Sodann widersetzt sich der Berufungskl�ger der �bertragung des Grundst�cks Nr. xxxx/GB T.________ zu Alleineigentum auf die Berufungsbeklagte.
3.1 Das Amtsgericht hat das im sachenrechtlichen Miteigentum der Parteien stehende Einfamilienhaus, Grundst�ck Nr. xxxx/GB T.________, gest�tzt auf Art. 205 Abs. 2 ZGB dem Alleineigentum der Berufungsbeklagten zugewiesen. Zur Begr�ndung f�hrte es an, diese verm�ge die Ausgleichszahlung an den Berufungskl�ger zu erbringen, und die Zuweisung liege namentlich im Interesse der gemeinsamen Kinder der Parteien, die in T.________ sozial verankert seien. Die Berufungsbeklagte erteile �berdies darin Privatunterricht. Damit w�rden die Interessen der Berufungsbeklagten �berwiegen.
Der auch vor Obergericht gestellte Antrag des Berufungskl�gers auf Zuweisung des Alleineigentums der vormals ehelichen Wohnung wurde unter Verweis auf die Begr�ndung des Amtsgerichts abgewiesen. Denn die Berufungsbeklagte habe vor Obergericht best�tigt, dass die Kinder den innigen Wunsch h�tten, im Haus bleiben zu k�nnen. Sie selber habe wieder gute Kontakte zu den Nachbarn und f�hle sich wohl im Quartier. Die Bank K.________ habe ihr mit Schreiben vom 20. Oktober 2004 unter Bezugnahme auf die g�terrechtliche Auseinandersetzung im laufenden Scheidungsprozess best�tigt, dass ihr der notwendige Hypothekarkredit als Alleineigent�merin gew�hrt werden k�nne. Demgegen�ber begr�nde der Berufungskl�ger seinen Antrag auf Zuweisung des Hauses ins Alleineigentum mit Argumenten, die ausschliesslich in seinem Interesse l�gen und das Wohl der Kinder in keiner Art und Weise ber�cksichtigten. Es komme dazu, dass er nicht darlegen k�nne, wie er als Arbeitsloser ohne nennenswertes Verm�gen in der Lage sein soll, seinerseits die Berufungsbeklagte auszubezahlen f�r den Fall, dass ihm die Liegenschaft zu Alleineigentum zugewiesen werden sollte.
3.2 Der Berufungskl�ger wirft dem Obergericht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor.
3.2.1 Art. 8 ZGB regelt f�r das Bundeszivilrecht einerseits die Beweislastverteilung und gibt anderseits der beweispflichtigen Partei einen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden (BGE 129 III 18 E. 2.6; 126 III 315 E. 4a S. 317). Art. 8 ZGB ist daher insbesondere verletzt, wenn das kantonale Sachgericht unbewiesene Behauptungen einer Partei unbek�mmert darum, dass sie von der Gegenpartei bestritten worden sind, als richtig hinnimmt, oder wenn der Richter taugliche und formg�ltig beantragte Beweise zu rechtserheblichen Tatsachen nicht abnimmt, obwohl er die Sachvorbringen dazu weder als erstellt noch als widerlegt erachtet (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). Wo der Richter allerdings in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos. Diesfalls liegt freie Beweisw�rdigung vor, die bundesrechtlich nicht geregelt ist, auch nicht durch Art. 8 ZGB (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f. mit weiteren Hinweisen).
3.2.2 Der Berufungskl�ger bringt zun�chst vor, die Vorinstanz habe die Verhandlungsmaxime verletzt, wenn sie ausf�hre, er habe nicht dargelegt, wie er in der Lage sein solle, die Berufungsbeklagte ohne nennenswertes Verm�gen auszuzahlen. Letztere habe dies nie bestritten. Die Annahme der Vorinstanz habe deshalb die aus Art. 8 ZGB fliessende Verhandlungsmaxime verletzt.
Der Einwand geht fehl. Widerlegt ist eine streitige Tatsachenbehauptung, wenn sich der gegenteilige wahre Sachverhalt aus dem Beweisverfahren ergibt, auch wenn dieser nicht behauptet worden ist (Oscar Vogel/Karl Sp�hler, Grundriss des Zivilprozessrechts, 8. Aufl., 6. Kapitel, N. 27). Da die Liegenschaft im Verfahren vor dem Amtsgericht der Berufungsbeklagten zugewiesen wurde und der Berufungsbeklagte mit seiner Appellation das Haus f�r sich beanspruchte, hatte das Obergericht entsprechende Beweise abzunehmen. Die Vorinstanz ist aufgrund der Parteibefragung vom 22. September 2006 zur �berzeugung gelangt, dem Berufungskl�ger fehlten die Mittel zur �bernahme der Liegenschaft, worauf im angefochtenen Urteil denn auch verwiesen wird. Von einer Verletzung von Art. 8 ZGB kann somit keine Rede sein.
3.2.3 Ferner habe die Vorinstanz den Anspruch des Berufungskl�gers auf Beweisf�hrung verletzt, indem sie auf die Best�tigung der Bank K.________ vom 20. Oktober 2004 abgestellt habe.
Hat das Obergericht gest�tzt auf diesen Ausweis geschlossen, die Finanzierungskraft der Berufungsbeklagten sei gegeben, ist nach der eingangs angef�hrten Rechtsprechung die Beweislastverteilung gegenstandslos. Aus dem gleichen Grund kann auch auf den weiteren Vorwurf des Berufungskl�gers nicht eingetreten werden, er habe in der Appellationsschrift darauf hingewiesen, dass das Vorsorgedepot "L.________" als Sicherheit f�r die Hypothekarschuld diene. Diese Einw�nde h�tte der Berufungskl�ger in der staatsrechtlichen Beschwerde - wegen Verletzung von Art. 9 oder Art. 29 Abs. 2 BV - vorbringen m�ssen.
3.3 Der Berufungskl�ger r�gt im Zusammenhang mit der Liegenschaft in T.________ schliesslich eine Verletzung von Art. 205 Abs. 2 ZGB mit der Begr�ndung, auch wenn sichergestellt sei, dass der Berufungsbeklagten der notwendige Hypothekarkredit gew�hrt werde, sei noch nicht sichergestellt, dass diese auch die g�terrechtliche Ausgleichszahlung an den Berufungskl�ger leisten k�nne. Das Obergericht hat zur Begr�ndung auch auf das erstinstanzliche Urteil hingewiesen. Dieses hat zur Entsch�digung an den Berufungskl�ger ausgef�hrt, die Ausgleichszahlung an ihn d�rfte aufgrund der von der Verwandtschaft der Beklagten bisher erhaltenen Unterst�tzung nicht gef�hrdet sein. Das Gericht hat damit eine tats�chliche Feststellung getroffen, die der Berufungskl�ger nicht beanstandet und im Rahmen der Berufung auch nicht beanstanden kann.
Schliesslich r�gt der Berufungskl�ger eine Verletzung von Art. 139 Abs. 1 ZGB sowie Art. 8 ZGB, weil das Obergericht die Schenkungsbest�tigung des Vaters des Berufungskl�gers vom 11. M�rz 2006 nicht als Beweismittel anerkannt habe. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens habe das Gericht die Beweise nach freier �berzeugung zu w�rdigen. Das Prinzip werde als uneingeschr�nkte W�rdigungs- und Verwertungsfreiheit aufgefasst, wonach alle Arten von Beweismitteln zuzulassen seien, soweit sie beweistauglich seien (Hans Schmid, Basler Kommentar, 3. Aufl., N. 79 zu Art. 8 ZGB, S. 124). Der Ausschluss von Beweismitteln durch die Gerichtspraxis aus generellen, nicht auf den konkreten Fall bezogenen Erw�gungen sei unzul�ssig, soweit das Bundesrecht die freie Beweisw�rdigung vorschreibe (Oscar Vogel/Karl Sp�hler, Grundriss des Zivilprozessrechts, 8. Aufl., 10. Kapitel, N. 66 f.).
4.1 Das Obergericht f�hrt aus, vorab sei zur Beweislage festzuhalten, dass die vom Berufungskl�ger aufgelegte Zeugenbescheinigung seines Vaters vom 11. M�rz 2006 w�hrend des Appellationsverfahrens und damit offensichtlich zu Prozesszwecken erstellt worden sei, weshalb ihr keine Beweiskraft zukomme und somit unbeachtlich sei (Urs W. Studer/Viktor R�egg/Heiner Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, N. 2 zu � 149 ZPO; Christoph Leuenberger/Beatrice Uffer-Tobler, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, Bern 1999, N. 1 zu Art. 111 ZPG). Die Untauglichkeit dieses Beweismittels brauche nicht eigens bestritten zu werden, sondern sie sei von Amtes wegen festzustellen. Es gen�ge, dass die Berufungsbeklagte die Forderung, die mit der Zeugenbescheinigung bewiesen werden solle, grunds�tzlich bestreite.
4.2 Die Zeugnisurkunde des Vaters des Berufungskl�gers vom 11. M�rz 2006 ist im vorliegenden Fall gest�tzt auf das kantonale Prozessrecht als untauglich und damit unbeachtlich bezeichnet worden, was dem Berufungskl�ger im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren in E. 2.2.1 dargelegt worden ist und im Berufungsverfahren nicht �berpr�ft werden kann. Von vornherein fehl geht der Hinweis auf Oscar Vogel/Karl Sp�hler (a.a.O., N. 66 f.), f�hren doch diese Autoren in der nachfolgenden N. 109 aus, da Personen als Zeugen einvernommen oder als Parteien verh�rt werden m�ssten, stellten Zeugnisurkunden im Allgemeinen keine tauglichen Beweismittel dar. Im �brigen hat das Obergericht - unter Hinweis auf die Beweisregel von Art. 200 ZGB - alle erheblichen und tauglichen, nach kantonalem Prozessrecht form- und fristgerecht vorgetragenen Beweise abgenommen und begr�ndet, warum das Schreiben vom 11. M�rz 2006 nicht zu diesen geh�rt. Es hat sodann s�mtliche behaupteten Eigengutsanspr�che mit den angebotenen Beweisen �berpr�ft, und im Schlussergebnis festgestellt, dass die erstinstanzlich berechnete Ausgleichszahlung von Fr. 103'501.70 richtig sei. Die Vorinstanz hat mit diesem Vorgehen weder Art. 139 Abs. 1 noch Art. 8 ZGB verletzt.
4.3 Unzul�ssig ist schliesslich das Vorbringen, das Obergericht habe mit dem Entscheid, die Erkl�rung vom 11. M�rz 2006 sei unbeachtlich, die Verhandlungsmaxime verletzt, denn diese geh�rt dem kantonalen Recht an, welches im Berufungsverfahren nicht ger�gt werden kann (BGE 132 III 489 E. 2.6 S. 492).
Nach dem Ausgef�hrten ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Berufungskl�ger wird daher kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Der Berufungsbeklagten ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen, da sie nicht zur Einreichung einer Berufungsantwort aufgefordert wurde.
Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf darauf einzutreten ist.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'500.-- wird dem Berufungskl�ger auferlegt.

References: Art. 308
 Art. 132
 Art. 273
 Art. 133
 Art. 273
 Art. 273
 BGE 
 Art. 205
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 205
 Art. 139
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 111
 Art. 200
 Art. 139
 Art. 8