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Timestamp: 2016-10-28 17:51:31+00:00

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I 45/06 (05.03.2007)
I 45/06
B.________, 1963, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Petra Oehmke Schiess, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 24. November 2005.
Der 1963 geborene B.________ war seit 21. Mai 1993 als Rollenschneidmaschinenf�hrer/Streichmaschinenf�hrer bei der Firma C.________ AG angestellt. Vom 18. Dezember 2000 bis 15. Dezember 2001 nahm er am Fernlehrkurs zum Papiertechniker beim Ausbildungszentrum der Industrie A.________ teil. Weiter absolvierte er vom 25. Februar bis 22. M�rz 2002 den Intensivkurs mit anschliessender Lehrabschlusspr�fung und bestand die praktische Lehrabschlusspr�fung sowie Fachzeichnen; Fachgespr�ch, -rechnen sowie -kunde schloss er nicht positiv ab. Im Bericht vom 7. M�rz 2003 diagnostizierte der Neurologe Dr. med. S.________ einen Status nach drei Episoden mit Bewusstseinsverlust, am ehesten im Rahmen einer Basilarismigr�ne, sowie rezidivierende Attacken einer Migr�ne mit Aura; der Versicherte leide seit sechs bis sieben Jahren an einer Migr�ne mit Aura (rechtsseitige Hemisymptomatik). Auf den 30. September 2003 l�ste die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis mit dem Versicherten auf. Dieser meldete sich am 10. September 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die IV-Stelle Zug verschiedene Arztberichte ein. Mit Verf�gung vom 2. Juli 2004 gew�hrte sie dem Versicherten Berufsberatung und Abkl�rung der beruflichen Eingliederungsm�glichkeiten. Mit Verf�gung vom 12. Januar 2005 verneinte sie einen Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 19. April 2005 ab. Zur Begr�ndung f�hrte sie aus, der Versicherte sei in einer angepassten, k�rperlich leichten T�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig. Der Invalidit�tsgrad betrage h�chstens 37 %.
Gegen den Einspracheentscheid vom 19. April 2005 reichte der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde ein. Er legte neu Berichte des Spital X.________ vom 16. Oktober 1996 und 25. Mai 2002, der Klinik Y.________ vom 13. Juli 2005 sowie eine Best�tigung des Ausbildungszentrums vom 2. Mai 2005 auf. Mit Entscheid vom 24. November 2005 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm ab 1. Dezember 2003 eine ganze, eventuell eine halbe Invalidenrente zuzusprechen; subeventuell sei die Sache zwecks Erg�nzung des Sachverhalts an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Er legt einen Bericht des Dr. med. S.________ vom 10. Januar 2006 auf.
Das kantonale Gericht und die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Vom 6. M�rz bis 5. April 2006 absolvierte der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle eine berufliche Abkl�rung in der Zugerischen Werkst�tte f�r Behinderte (Zuwebe). Am 14. September 2006 reichte er den Schlussbericht der Zuwebe vom 5. September 2006 ein.
Der Einspracheentscheid wurde am 19. April 2005 erlassen. Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. Dezember 2003.
Damit ist teilweise ein Sachverhalt zu beurteilen, der sich vor dem Inkrafttreten des ATSG und der ATSV am 1. Januar 2003 (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) sowie der �nderungen des IVG vom 21. M�rz 2003 und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) am 1. Januar 2004 verwirklicht hat. Daher und auf Grund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, �ber welche noch nicht rechtskr�ftig verf�gt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 sowie bis 31. Dezember 2003 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesen Zeitpunkten auf die neuen Normen des ATSG bzw. der 4. IV-Revision und deren Ausf�hrungsverordnungen abzustellen (BGE 130 V 445 ff.; vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 692/05 vom 10. M�rz 2006, E. 1).
4.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 und Abs. 3 ATSG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 g�ltig gewesenen sowie in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen und in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat sie auch die Rechtsprechung �ber die Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen; BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweis) sowie die Bestimmung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) nach den vom Bundesamt f�r Statistik in der Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Tabellenl�hnen und die von diesen zul�ssigen Abz�ge (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 und E. 4.2.3 S. 481). Gleiches gilt zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 150 E. 2.1 S. 153 mit Hinweisen) sowie zum Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 E. 5.1, U 38/01, je mit Hinweisen). Beizupflichten ist der Vorinstanz weiter, dass die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7), der Invalidit�t (Art. 8) und der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16) den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung entsprechen (BGE 130 V 343 ff.); hieran hat die 4. IV-Revision nichts ge�ndert. Darauf wird verwiesen.
4.2.1 Zu erg�nzen ist, dass Arbeitsunf�higkeit die durch eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unf�higkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare T�tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunf�higkeit ist der durch Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsm�glichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).
4.2.2 Nur ausnahmsweise darf von der �rztlich gesch�tzten Arbeitsunf�higkeit ohne weiteres auf einen entsprechenden Invalidit�tsgrad geschlossen werden. Dies trifft beispielsweise bei vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit der versicherten Person zu (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 22/05 vom 6. Juni 2006, E. 4.3.2, mit Hinweis).
4.2.3 Bei der Pr�fung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit darf nicht von realit�tsfremden Einsatzm�glichkeiten ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer Arbeitsgelegenheit dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare T�tigkeit nur in so eingeschr�nkter Form m�glich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers m�glich w�re und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (ZAK 1991 S. 318 E. 3b, I 350/89, 1989 S. 319 E. 4a, I 329/88). Ferner beinhaltet der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes nicht nur ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem Angebot und der Nachfrage nach Stellen, sondern bezeichnet auch einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt, und zwar sowohl bez�glich der daf�r verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des k�rperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276 mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 318 E. 3b). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob eine invalide Person die M�glichkeit hat, ihre restliche Erwerbsf�higkeit zu verwerten und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276; ZAK 1991 S. 318 E. 3b). Weder gest�tzt auf die Pflicht zur Selbsteingliederung noch im Rahmen der der versicherten Person auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt offen stehenden M�glichkeiten zur Verwertung ihrer Resterwerbsf�higkeit d�rfen von ihr Vorkehren verlangt werden, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles nicht zumutbar sind (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a S. 28 mit Hinweisen; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 654/05 vom 22. November 2006, E. 7.2.1). F�r die Invalidit�tsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob ein Invalider unter den konkreten Arbeitsmarktverh�ltnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob er die ihm verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden (AHI 1998 S. 287 E. 3b, I 198/97).
5.1.1 Der Versicherte ist seit 6. Februar 2003 beim Neurologen Dr. med. S.________ in Behandlung. Dieser diagnostizierte im Bericht vom 11. August 2003 rezidivierende Attacken einer Migr�ne mit Aura sowie Status nach vier Episoden mit Bewusstseinsverlust am ehesten im Rahmen einer Basilarismigr�ne. Die letzten Attacken mit Bewusstlosigkeit h�tten sich am 22. Dezember 2002 und 5. Juli 2003 (zuletzt Bewusstseinverlust von ca. 15 Sekunden) ereignet. Anf�lle von Migr�ne mit Aura (Par�sthesien in der rechten Hand und in der rechten Gesichtsh�lfte) ohne Bewusstlosigkeit erleide der Versicherte mindestens einmal pro Woche. Es gehe nicht nur um die relativ seltenen Anf�lle einer Basilarismigr�ne mit Bewusstlosigkeit; die h�ufigen Migr�neanf�lle mit Aura stellten ein Hindernis f�r die weitere Besch�ftigung dar.
5.1.2 Am 23. Oktober 2003 gab Dr. med. S.________ an, in der bisherigen T�tigkeit bestehe wegen den rezidivierenden Episoden mit Bewusstseinsverlust 100%ige Arbeitsunf�higkeit. In adaptierter T�tigkeit ohne potentielle Verletzungsgefahr und ohne Schichtarbeit sei der Versicherte zu 100 % arbeitsf�hig. Bei starken Migr�neattacken m�sse er die M�glichkeit haben, die Arbeit zu unterbrechen.
5.1.3 Am 25. November 2004 legte Dr. med. S.________ dar, der Verlauf sei unver�ndert, die Migr�neattacken h�tten auf die diversen medikament�sen Therapien nicht angesprochen. Die bisherige T�tigkeit k�nne der Versicherte nicht mehr aus�ben. In adaptierter Arbeit (keine Verletzungs- oder Sturzgefahr bei Bewusstseinsverlust) sei er zu 100 % arbeitsf�hig.
5.1.4 Im Zeugnis vom 19. Januar 2005 f�hrte Dr. med. S.________ aus, der Versicherte leide an einer sporadischen hemiplegischen Migr�ne, welche mit passagerem Bewusstseinsverlust und L�hmung einer K�rperseite einhergehe. Deshalb k�nne er Maschinen mit potentieller Verletzungsgefahr nicht bedienen. Bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit m�sse auch ber�cksichtigt werden, dass er in letzter Zeit im Durchschnitt zwei der oben erw�hnten Attacken pro Woche erleide. Danach sei er jeweils f�r ein bis zwei Stunden m�de und ersch�pft. Angesichts der hohen Frequenz der Attacken sei er nicht vermittelbar.
5.1.5 Im Bericht vom 10. Januar 2006 gab Dr. med. S.________ an, es liege eine schwere Form einer Migr�ne mit visueller, sensibler und motorischer Aura vor. Im Verlauf einer Attacke komme es h�ufig zum Bewusstseinsverlust von einer bis f�nf Minuten Dauer. Es tr�ten gegenw�rtig zwei bis drei Attacken pro Woche auf. Es m�sse von einer therapierefrekt�ren Migr�ne ausgegangen werden. Der Versicherte sei in der jetzigen Situation zu 100 % arbeitsunf�hig.
5.2 Der Hausarzt Dr. med. E.________, Facharzt f�r Innere Medizin und Allgemeinmedizin FMH, gab im Zeugnis vom 28. Januar 2005 an, trotz Therapie tr�ten w�hrend der Woche mehrere Migr�ne-Attacken auf, die den Versicherten im Allgemeinbefinden massiv beeintr�chtigten. Deshalb sei er weiterhin zu 100 % arbeitsunf�hig und nicht vermittelbar.
5.3 Dr. med. V.________, Assistenzarzt, Neurologische Poliklinik, Spital Z.________, legte im Zeugnis vom 3. Februar 2005 dar, es liege eine schwere Form einer Migr�ne mit visueller, sensibler und inkonstant auftretender motorischer Aura vor, wobei formal eine sporadisch hemiplegische Migr�ne bestehe. Dies k�nne mit passagerem Bewusstseinsverlust und L�hmungserscheinungen einhergehen, so dass eine potentielle Verletzungsgefahr beim Bedienen von Maschinen bestehe. Die Anfallsquote sei hoch, es tr�ten pro Woche zwei bis drei Attacken mit invalidisierendem Charakter auf. Multiple therapeutische Ans�tze h�tten bis anhin nicht zu einer Besserung der Symptomatik gef�hrt, so dass von einer therapierefrakt�ren Situation gesprochen werden m�sse. Unter den aktuellen Bedingungen sei der Versicherte nicht vermittlungsf�hig.
5.4 Vom 1. bis 28. Juni 2005 weilte der Versicherte in der Klinik Y.________, die im Bericht vom 13. Juli 2005 folgende Diagnose stellte: 1. Komplexe Migr�ne (Migr�ne ohne Aura, Migr�ne mit Aura, retinale Migr�ne, typische Aura ohne Kopfschmerz [Aura teils visuell, teils sensibel und inkonstant motorisch]; 2. Reaktive depressive Entwicklung (multiple psychosoziale Belastungsfaktoren inklusive Suizid seines Bruders im April 2005); 3. Nasenseptumdeviation nach rechts sowie konstitutionell enger Nasenraum rechts. Es seien praktisch t�glich Kopfschmerzen und 2-t�glich Migr�neattacken aufgetreten, die mit Erfolg mit Zomic behandelt worden seien; allerdings sei der Versicherte w�hrend des ganzen Tages m�de geblieben. Der Versicherte stehe unter einer massivsten Anspannung und Selbst�berforderung. Ein weiterer wesentlicher Punkt sei die zunehmende depressive Entwicklung, bedingt durch die fehlende Arbeitsm�glichkeit zur Ern�hrung und Unterst�tzung seiner Grossfamilie. Nicht zuletzt sei der Suizid seines Bruders ein grosser Leidensknick gewesen. Dem Versicherten sei dringend empfohlen worden, sich in eine psychotherapeutische Begleitung zu begeben.
5.5 Im Schlussbericht vom 5. September 2006 �ber die vom 6. M�rz bis 5. April 2006 dauernde berufliche Abkl�rung legte die Zuwebe dar, nach den gezeigten Leistungen und dem fr�hzeitigen Abbruch der Abkl�rung sei eine Vermittlung des Versicherten in die offene Wirtschaft unm�glich. Eine Besch�ftigung in einem gesch�tzten Rahmen sei auf Grund seiner Absenzen aus ihrer Sicht ebenfalls sehr schwierig.
6.1 Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, es sei auf die Einsch�tzung des Dr. med. S.________ abzustellen, der noch im November 2004 und Januar 2005 von voller Arbeitsf�higkeit in adaptierter T�tigkeit ausgegangen sei. Es sei nicht Sache der �rzte, �ber die Vermittelbarkeit zu entscheiden. Abgesehen davon habe Dr. med. S.________ zwischen Arbeitsf�higkeit und Vermittelbarkeit unterschieden. Tr�ten Migr�neattacken zwei- bis dreimal w�chentlich auf und verliefen sie so, wie Dr. med. S.________ sie beschrieben habe, k�nne von einer Unzumutbarkeit des Versicherten f�r jeden durchschnittlichen Arbeitgeber respektive von fehlender Vermittelbarkeit nicht gesprochen werden. Selbst wenn ein Nischenarbeitsplatz gefunden werden m�sste - Arbeitspl�tze ohne Verletzungsgefahr seien auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden und nicht nur theoretischer Natur - k�nne die Vermittelbarkeit zwar als erschwert, aber nicht als unrealistisch bezeichnet werden. Dem Aspekt allf�lliger Attacken und der allenfalls eingeschr�nkten Vermittelbarkeit sei im Rahmen des Leidensabzuges vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen, der auf 10 % festzusetzen sei. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invalidit�tsgrad von 37 %. Allenfalls d�rfte es sich rechtfertigen, gest�tzt auf den im Sommer 2005 manifest gewordenen psychiatrischen Teil die Sache revisionsweise neu zu beurteilen.
6.2 Der Versicherte macht geltend, er sei auf Grund der Migr�neattacken zu 100 % arbeitsunf�hig und f�r einen Arbeitgeber unzumutbar. Zwischenzeitlich sei es als Folge dieser Attacken zu einer psychischen �berlagerung gekommen. Selbst wenn davon auszugehen w�re, dass noch eine gewisse Arbeitsf�higkeit gegeben sei, betrage sie sicher nicht 100 %, da w�hrend der Migr�neattacken und f�r die Zeit, in der er sich davon erholen m�sse, von einer Arbeitsunf�higkeit ausgegangen werden m�sse. Ein Leidensabzug von 20 % w�re angemessen, wobei die Tatsache, dass es w�chentlich mehrmals zu Arbeitsausf�llen komme, bei der Arbeitsf�higkeit zu ber�cksichtigen sei.
7.1 Die Dres. med. S.________, E.________ und V.________ verneinten in den Zeugnissen vom 19. und 28. Januar sowie 3. Februar 2005 die Vermittlungsf�higkeit des Versicherten auf Grund seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigung. Gest�tzt hierauf erscheint es zweifelhaft, ob der Vorinstanz folgend davon ausgegangen werden kann, der Beschwerdef�hrer habe - bezogen auf den massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (19. April 2005; BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) - die M�glichkeit gehabt, die ihm verbliebene Arbeitskraft auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch wirtschaftlich zu nutzen.
Eine R�ckweisung der Sache ist nur angebracht, soweit nicht bereits auf Grund antizipierter Beweisw�rdigung (vgl. BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 V 90 E. 4b S. 94) festgestellt werden kann, dass die Restarbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers nicht mehr verwertbar ist. Die Akten bieten keine rechtsgen�gliche Grundlage f�r eine zuverl�ssige Beurteilung dieser Frage. Die Angaben des Dr. med. S.________ sind divergierend, da er in den Berichten vom 23. Oktober 2003 und 25. November 2004 noch von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit des Versicherten in einer adaptierten T�tigkeit ausging; eine hinreichende Begr�ndung f�r die Annahme, dass bis 19. Januar 2005, mithin innert nur rund zweier Monate, eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit eingetreten sein soll, liegt nicht vor. Bez�glich der Einsch�tzung des Dr. med. E.________ vom 28. Januar 2005 ist zu ber�cksichtigen, dass Haus�rzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Weiter ist zu beachten, dass Dr. med. V.________ am 3. Februar 2005 ausf�hrte, in rund zwei Monaten sei eine Reevaluation der Situation in der Kopfschmerzstunde geplant. Ein Bericht �ber eine entsprechende Untersuchung befindet sich jedoch nicht bei den Akten. Im Bericht der Klinik Y.________ vom 13. Juli 2005, beruhend auf nur rund zwei Monate nach dem Einspracheentscheid get�tigten Abkl�rungen, wurde immerhin ausgef�hrt, die t�glichen Kopfschmerzen und Migr�neattacken des Versicherten seien erfolgreich mit Zomic behandelt worden; zur Arbeits(un)f�higkeit wurde darin indessen nicht Stellung genommen. Kl�rungsbed�rftig ist zudem, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass die von der Klinik Y.________ festgestellte reaktive depressive Entwicklung die Arbeitsf�higkeit des Versicherten bereits im Zeitpunkt des Einspracheentscheides einschr�nkte.
Auf die Berichte des Dr. med. S.________ vom 10. Januar 2006 und der Zuwebe vom 5. September 2006 kann f�r sich allein nicht abgestellt werden, da sie zu lange nach dem Einspracheentscheid erstattet wurden.
7.2 Nach dem Gesagten ist eine abschliessende und rechtskonforme Beurteilung der Arbeits(un)f�higkeit bzw. der Verwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit und somit des Invalidit�tsgrades nicht m�glich. Die Verwaltung hat diese Frage eingehender zu pr�fen. Notwendig ist eine interdisziplin�re Begutachtung, vorzugsweise in einer hierf�r spezialisierten Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung. Gest�tzt auf die Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird die IV-Stelle �ber den Leistungsanspruch neu zu befinden haben.
8.1.1 Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist auch eine berufliche Weiterentwicklung zu ber�cksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vollzogen h�tte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend h�heres Einkommen tats�chlich realisiert worden w�ren. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Pr�fungen etc. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsm�glichkeiten sind nur dann zu ber�cksichtigen, wenn sie mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten w�ren (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 419/05 vom 2. Juni 2006, E. 4.1; vgl. auch BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224).
8.1.2 Vom 18. Dezember 2000 bis 15. Dezember 2001 nahm der Versicherte am Fernlehrkurs zum Papiertechniker beim Ausbildungszentrum der Industrie A.________ teil. Weiter absolvierte er vom 25. Februar bis 22. M�rz 2002 den Intensivkurs mit anschliessender Lehrabschlusspr�fung und bestand die praktische Lehrabschlusspr�fung sowie Fachzeichnen; Fachgespr�ch, -rechnen sowie -kunde schloss er nicht positiv ab.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe die Ausbildung zum Papiertechniker vor Eintritt des Gesundheitsschadens gr�sstenteils abschliessen k�nnen. Allerdings h�tte er die Abschlusspr�fung in den drei F�chern nochmals wiederholen m�ssen. Die Arbeitgeberin habe die Ausbildung zum Papiertechniker angeregt und sei mithin davon �berzeugt gewesen, dass er den Ausbildungsanforderungen gewachsen gewesen w�re. Bei h�heren Fachausbildungen sei es durchaus �blich, dass die ganze Pr�fung erst im zweiten Anlauf geschafft werde (teilweise best�nden Durchfallquoten von 50 % und mehr). Er h�tte nicht einmal die ganze Pr�fung wiederholen m�ssen, sondern nur drei F�cher. Es sei deshalb �berwiegend wahrscheinlich, dass er die Pr�fung - w�re er nicht gesundheitsbedingt daran gehindert worden - auch absolviert h�tte. Es sei deshalb auf das Valideneinkommen eines ausgebildeten Papiertechnikers abzustellen. Diesfalls h�tte er mit einem Anfangsgehalt von Fr. 90'500.- j�hrlich rechnen k�nnen.
8.1.3 Dem kantonalen Gericht ist beizupflichten, dass ein Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand des Versicherten und dem Scheitern bei der Pr�fung im ersten Halbjahr 2002 nicht erstellt ist, zumal in diesem Zeitraum keine diesbez�glich einschr�nkenden Migr�neattacken festgehalten sind. Der Beschwerdef�hrer r�umt denn auch selber ein, die Pr�fung habe vor Eintritt des Gesundheitsschadens stattgefunden. Dass er sie als Gesunder wiederholt und diesfalls auch bestanden h�tte, ist zwar m�glich, aber - wie die Vorinstanz ebenfalls richtig erkannt hat - nicht als �berwiegend wahrscheinlich zu bezeichnen. Weiter wird weder behauptet noch ist es auf Grund der Akten erstellt, dass der Versicherte trotz nicht bestandener Pr�fung allein auf Grund der Absolvierung des Papiertechniker-Kurses eine Lohnerh�hung erhalten h�tte. Somit haben Verwaltung und Vorinstanz die geltend gemachte berufliche Weiterentwicklung bei der Bemessung des Valideneinkommens zu Recht nicht ber�cksichtigt.
Demnach ist beim Valideneinkommen von dem ohne Gesundheitsschaden erzielten Lohn als Rollenschneidmaschinenf�hrer/Streichmaschinenf�hrer auszugehen. Dieser betrug im Jahre 2002 auf Grund der Angaben der Arbeitgeberin unbestrittenermassen Fr. 82'029.-. Verwaltung und Vorinstanz rechneten dieses gest�tzt auf die Tabelle des Bundesamtes f�r Statistik T1A.85, Nominallohnentwicklung 1989-2004 nach Wirtschaftszweigen (1985=100) auf das Jahr 2003 (Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns) hoch, was Fr. 83'005.- ergab (Nominallohnindex im Bereich "Verarbeitende Produktion" 2002: 151.3, 2003: 153.1, was einer Erh�hung von gerundet 1,2 % entspricht [vgl. Tabelle T1P.85]). Die von Verwaltung und Vorinstanz herangezogene Tabelle differenziert nicht nach Geschlechtern, weshalb ihr Vorgehen grunds�tzlich der Rechtsprechung widerspricht (BGE 129 V 408). Indessen ist zu beachten, dass die Nominallohnentwicklung f�r M�nner im Bereich "Verarbeitendes Gewerbe; Industrie" zwischen den Jahren 2002 und 2003 ebenfalls 1,2 % betrug (vgl. Tabelle des Bundesamtes f�r Statistik T1.1.93_V, Nominallohnindex, M�nner, 1993-2005). Demnach kann es beim Einkommen von Fr. 83'005.- f�r das Jahr 2003 sein Bewenden haben.
8.2 �ber das zu veranschlagende Invalideneinkommen und in diesem Rahmen �ber die Frage, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang von einem allf�llig heranzuziehenden Tabellenlohn ein Abzug gerechtfertigt ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481), kann erst nach rechtsgen�glicher Ermittlung der Arbeits(un)f�higkeit befunden werden (vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 618/05 vom 13. Februar 2006, E. 4.6).
Beizupflichten ist IV-Stelle und Vorinstanz, dass dem Abzugskriterium Nationalit�t/Aufenthaltskategorie vorliegend keine relevante Bedeutung zukommt. Denn bei Ausl�ndern mit Niederlassungsbewilligung C, wie sie der Versicherte besitzt, liegt der monatliche Bruttolohn im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten) �ber dem entsprechenden, nicht nach dem Merkmal der Nationalit�t differenzierenden Totalwert (LSE 2004 S. 69 TA12; BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 79; vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006, E. 7.2.3). Richtig ist auch, dass Hilfsarbeiten auf dem massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; E. 4.2.3 hievor) grunds�tzlich altersunabh�ngig nachgefragt werden und sich das Alter in diesen T�tigkeiten auch nicht lohnsenkend auswirkt (vgl. AHI 1999 S. 177 E. 3b, I 593/98; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 745/05 vom 14. Februar 2006, E. 2.4.5).
8.3 Entgegen Verwaltung und Vorinstanz sind die Vergleichseinkommen (Validen- und Invalideneinkommen) nicht nur f�r den Zeitpunkt des allf�lligen Rentenanspruchs (Jahr 2003), sondern auch f�r denjenigen des Erlasses des Einspracheentscheides (Jahr 2005) zu ermitteln (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169, 222 E. 4.2 S. 224).
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem obsiegenden Beschwerdef�hrer steht eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 24. November 2005 und der Einspracheentscheid vom 19. April 2005 aufgehoben, und es wird die Sache an die IV-Stelle Zug zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, der AHV-Ausgleichskasse Agrapi und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.

References: Art. 16
 BGE 
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