Source: https://www.swu.de/geschaeftskunden/service/meldefristen/
Timestamp: 2018-07-22 10:20:18+00:00

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Der Kunde hat eigenverantwortlich sicher zu stellen, dass die gesetzlichen und sonstigen Vorgaben eingehalten werden. Der Fristenkalender soll insoweit nur eine Hilfestellung geben. Die Haftung der SWU Energie GmbH sowie ihrer Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen gegenüber dem Nutzer für schuldhaft verursachte Schäden ist ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt wurde; dies gilt nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, oder der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, d. h. solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (sog. Kardinalpflichten). Die Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
Filter ; Alle Termine Allgemein Besondere Ausgleichsregelung Emissionshandel Individuelle Netzentgelte Produzierendes Gewerbe Steuer Stromeigenerzeugung Strompreiskompensation Stromverbrauch > 1.000.000 kWh/a Versorgerstatus Weiterleitung von Strom
31.01.2018 Besondere Ausgleichsregelung Verbrauchsprognose für KWK-Umlage Meldefrist Laufendes Jahr Übertragungsnetzbetreiber
§ 36 Abs. 4 KWKG 2017
Seit 2017 bekommen nur noch Unternehmen mit intensivem Stromverbrauch mit einem EEG-Begrenzungsbescheid nach § 64 EEG reduzierte KWK-Umlagesätze.
Unternehmen, welche die oben genannte Begrenzung nutzen möchten, müssen gemäß der Übergangsregelung § 36 Abs. 4 KWKG 2017 dem verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber nachfolgende Meldungen zukommen lassen:
- tatsächlicher Höchstbetrag aus Begrenzungsbescheid
- prognostizierte Strommenge je Abnahmestelle und Kalendermonat
Ohne diese Meldung wird die KWK-Umlage in voller Höhe fällig.
31.01.2018 Emissionshandel Emissionshandel - Mitteilung zum Betrieb Mitteilung Vorjahr + laufendes Jahr DEHSt
Vorjahr + laufendes Jahr
Geplante oder tatsächliche Änderungen der Aktivitätsraten, der Kapazität und des Betriebs der Anlage müssen der DEHSt mitgeteilt werden.
28.02.2018 Stromeigenerzeugung Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist Vorjahr Netzbetreiber/ Bundesnetzagentur
Netzbetreiber/ Bundesnetzagentur
§ 71 Nr. 1 EEG 2017, § 76 Abs. 1 EEG 2017
Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber bis zum 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen.
Erfolgt die Abrechnung der EEG-Umlage über den Übertragungsnetzbetreiber, so sind diesem alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten bis zum 31. Mai eines Jahres zur Verfügung zu stellen.
Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Marktteilnehmer müssen auf Verlangen der Bundesnetzagentur die erforderlichen Daten in elektronischer Form vorlegen.
31.03.2018 Emissionshandel Abgabe Emissionsbericht Meldefrist Vorjahr DEHSt
§ 5 TEHG 2011
Der Betreiber hat die verursachten Emissionen zu ermitteln und diese an die DEHSt in einem verifizierten Emissionsbericht zu übermitteln.
31.03.2018 Stromverbrauch > 1.000.000 kWh/a Abrechnungsnachweis Stromumlagen Meldefrist Vorjahr Netzbetreiber (Stromlieferant, wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind)
Netzbetreiber (Stromlieferant, wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind)
§ 36 KWKG 2017, § 19 Abs. 2 StromNEV, § 17 f Abs.5 EnWG
Dem zuständigen Netzbetreiber sind bis zum 31. März die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strommengen mitzuteilen. Wird dies nicht mitgeteilt werden die Umlagen
- KWKG-Umlage
- Offshore-Haftungsumlage
- § 19 StromNEV-Umlage
in voller Höhe abgerechnet.
- Kategorie B: Strombezug größer 1.000.000 kWh/a.
- Kategorie C: Strombezug größer 1.000.000 kWh/a. Stromkosten größer 4 % des Jahresumsatzes
Unterlagen: Testat eines Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers und Stromverbrauch des Vorjahres
Eine ausführliche Übersicht der Stromumlagen finden Sie hier: https://www.swu.de/fileadmin/content/energie-wasser/strom/SWU-Infoblatt-Steuern-Umlagen-Strom-Internet-2018.pdf
30.04.2018 Emissionshandel Abgabe von Emissionszertifikaten Abgabepflicht Vorjahr DEHSt
§ 7 TEHG
Der Betreiber hat an die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) Berechtigungen/Emissionszertifikaten abzugeben, entsprechend den verursachten Emissionen im vorangegangenen Kalenderjahr.
31.05.2018 Besondere Ausgleichsregelung Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
§ 74 EEG 2017; § 76 EEG 2017
Letztverbraucher, die Strom verbrauchen, der ihnen nicht von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert worden ist, müssen dem Netzbetreiber unverzüglich die Angaben gemäß § 74 EEG 2017 übermitteln.
Eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers ist hier erforderlich, wobei im Normalfall die Betriebsnummer bei der Bundesnetzagentur für die Anmeldung verlangt wird. In der Regel ist ein Testat des Wirtschaftsprüfers bei Verbrauchsmengen größer 2 GWh notwendig.
Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Elektrizitätsversorgungsunternehmen müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber unverzüglich die an Letztverbraucher gelieferte Energiemenge elektronisch mitteilen und bis zum 31. Mai die Endabrechnung für das Vorjahr vorlegen.
31.05.2018 Besondere Ausgleichsregelung Mitteilung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen Mitteilung Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber
Sind Sie ein stromkostenintensives Unternehmen, das eine EEG-Umlagenbegrenzung nutzt?
Dann müssen Sie Ihrem Übertragungsnetzbetreiber bis spätestens 31. Mai elektronisch mitteilen, welches „Elektrizitätsversorgungsunternehmen“ Sie im vergangenen Kalenderjahr beliefert hat.
31.05.2018 Steuer Meldung der stromsteuerpflichtigen Mengen Meldefrist Vorjahr Hauptzollamt
Bei jährlicher Anmeldung ist die Steuer für jedes Kalenderjahr (Veranlagungsjahr) bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres anzumelden und unter Anrechnung der geleisteten monatlichen Vorauszahlungen nach Absatz 7 bis zum 25. Juni dieses Kalenderjahres an das Hauptzollamt zu entrichten.
Der Steuerschuldner muss eine Steuererklärung für Strom abgeben, wenn die Steuer nach § 5 Abs. 1 oder § 7 entstanden ist, unter Vorbehalt des Absatzes 9 StromStG. Die Steuer muss selbst berechnet werden (Steueranmeldung).
31.05.2018 Stromeigenerzeugung Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber
§ 71 Nr. 1 EEG 2017
Wird die EEG-Umlage von dem Übertragungsnetzbetreiber abgerechnet, so muss der Anlagenbetreiber diesem bis zum 31. Mai eines Jahres alle für die Endabrechnung des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen.
Wird die EEG-Umlage vom Netzbetreiber abgerechnet, so müssen Anlagenbetreiber diesem bis zum 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen.
31.05.2018 Strompreiskompensation Strompreiskompensation Antragstellung Vorjahr DEHSt
Förderrichtlinie (BAnz AT 06.08.2013 B2)
Laut Leitfaden der Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHST) ist die Antragsfrist vom 1. März bis 31. Mai auf das jeweilige Abrechnungsjahr folgenden Jahres.
Als Abrechnungsjahr wird das Jahr gesehen, für dessen Stromverbrauch Kompensation beantragt wird.
31.05.2018 Versorgerstatus Meldung der steuerfrei entnommenen Strommengen Meldefrist Vorjahr Hauptzollamt
§ 4 Abs. 6 StromStV0
Wenn nach § 9 Absatz 1 Nummer 3b des Gesetzes Strommengen steuerfrei entnommen worden sind, benötigt das Hauptzollamt die entnommenen Mengen für jedes Kalenderjahr bis zum 31. Mai des Folgejahres vom Versorger.
Ist man Versorger nach § 2 Nr. 1 StromStG, muss dem Hauptzollamt die steuerfrei entnommenen Mengen gemeldet werden.
31.05.2018 Weiterleitung von Strom Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
Eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers ist hier erforderlich, wobei im
Normalfall die Betriebsnummer bei der Bundesnetzagentur für die Anmeldung verlangt wird.
In der Regel ist ein Testat des Wirtschaftsprüfers bei Verbrauchsmengen größer 2 GWh notwendig.
25.06.2018 Steuer Erstattung des Nachzahlungsbetrages der Steuerveranlagung Meldefrist Vorjahr Hauptzollamt
30.06.2018 Besondere Ausgleichsregelung Besondere Ausgleichsregelung Antragstellung Folgejahr BAFA
Materielle Ausschlussfrist für stromkostenintensive Unternehmen zur „Besonderen Ausgleichregelung“.
- Prüfungsvermerk/Bescheinigung eines Wirtschaftsprüfers/Buchprüfers
- Bescheinigung der Zertifizierungsstelle (DIN EN ISO 50001, EMAS)
- Elektronische Registrierung und Antragstellung mittels ELAN-K2-Portal
- Weitere im Registrierungsportal hochzuladende Dokumente (siehe BAFA)
30.06.2018 Individuelle Netzentgelte Berichtspflicht Individuelle Netznutzung Meldefrist Vorjahr Bundesnetzagentur
BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV)
Vorgabe der Bundesnetzagentur: Frist für Meldung zur Erfüllung der Voraussetzungen der individuellen Netzentgelte - auch bei Nichteinhaltung!
30.06.2018 Individuelle Netzentgelte Wahloption Benutzungsstunden Individuelle Netznutzung Mitteilung Laufendes Jahr Netzbetreiber
BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 StromNEV)
Es muss eine Anzeige auf „Individuelles Netzentgelt“ erfolgt sein. Ein Wechsel der Wahloption ist möglich. Zudem ist ein formloses Anschreiben an den Netzbetreiber und Mitteilung an BNetzA unter Aufführung des Schriftzeichens notwendig.
30.06.2018 Steuer Anzeige bei Steuerentlastung Mitteilung Vorjahr Hauptzollamt
Die Anzeigen oder die Erklärungen nach Absatz 2 sind nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck in Schriftform beim zuständigen Hauptzollamt für das nach § 4 Absatz 2 Nummer 4 oder nach § 5 Absatz 2 Nummer 4 jeweils maßgebliche Kalenderjahr bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres abzugeben.
Voraussetzung: Begünstigungstatbestand des Energiesteuer- oder des Stromsteuergesetzes
Es besteht nach § 6 die Möglichkeit einer Befreiung. Diese Befreiung gilt für drei Kalenderjahre ab dem Jahr der Antragstellung und kann für jede Steuerbegünstigung gesondert beantragt werden. Eine Befreiung wird gewährt, sofern die Höhe der Steuerbegünstigung, einen Betrag in Höhe von 150.000 Euro je Kalenderjahr nicht überschritten hat.
31.07.2018 Steuer Unterjährige Steueranträge Antragstellung Vorjahr Hauptzollamt
StromStV § 19 (3); EnergieStV § 101 (3)
Wurde bei einer unterjährigen Steuerentlastung für innerhalb eines vorläufigen Abrechnungszeitraums verwendete Energieerzeugnisse gewährt, hat der Antragsteller einen zusammenfassenden Antrag für das Kalenderjahr bis zum 31. Juli des folgenden Kalenderjahres abzugeben.
Wird der zusammenfassende Antrag nicht oder nicht rechtzeitig abgegeben, fordert das Hauptzollamt die nach Absatz 2 erlassene, erstattete oder vergütete Steuer zurück.
31.07.2018 Stromeigenerzeugung Meldung zur EEG-Umlagenbefreiung Mitteilung Vorjahr Bundesnetzagentur
§ 74a Abs. 3 EEG
Letztverbraucher und Eigenversorger, die Strom verbrauchen, der ihnen nicht von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert worden ist, und bei denen die vollständige oder teilweise Umlagenbefreiung nach den §§ 61 bis 61e bezogen auf das letzte Kalenderjahr 500 000 Euro oder mehr beträgt, müssen der Bundesnetzagentur bis zum 31. Juli des jeweiligen Folgejahres Daten gemäß § 74a Abs. 3 EEG übermittelt werden.
30.09.2018 Individuelle Netzentgelte Erstanzeige Individuelle Netznutzung Antragstellung Laufendes Jahr Netzbetreiber / Bundesnetzagentur
Netzbetreiber / Bundesnetzagentur
BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 & 2 StromNEV)
Voraussetzung: Verbrauch größer 10 GWh, Benutzungsstunden mind. 7.000 Std.
Wenn die Jahreshöchstlast außerhalb der Hochlastzeitfenster des Netzbetreibers stattfindet, gibt es Unterschiede je Spannungsebene bei den zu erreichenden Erheblichkeitsschwellen.
15.10.2018 Allgemein EEG-und Offshore-Umlage Veröffentlichung Folgejahr -
§ 5 EEV
Die Übertragungsnetzbetreiber haben die Pflicht, die EEG-und Offshore-Umlage für das Folgejahr zu veröffentlichen.
15.10.2018 Allgemein Vorläufige Netzentgelte Strom und Gas Veröffentlichung Folgejahr -
§ 20 EnWG
Die Netzbetreiber haben die Pflicht, die vorläufigen Netzentgelte für das Folgejahr zu veröffentlichen. Bis spätestens 01.01. des Jahres müssen die endgültigen Netzentgelte veröffentlicht werden.
25.10.2018 Allgemein KWK- / § 18 AbLaV, §19 StromNEV-Umlage Veröffentlichung Folgejahr -
§26b KWKG 2017, § 18 AbLaV (Verordnung zu abschaltbaren Lasten)
Die Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen die KWKG- / §19 StromNEV- und abschaltbare Lasten-Umlage für das folgende Kalenderjahr auf ihren Internetseiten.
31.12.2018 Produzierendes Gewerbe Antrag zur Stromsteuerentlastung bei Unternehmen Antragstellung Vorjahr Hauptzollamt
§ 9 b StromStG; § 9 a StromStG; § 10 StromStG
Eine Steuerentlastung wird auf Antrag gewährt für nachweislich versteuerten Strom, den ein Unternehmen des
produzierenden Gewerbes für betriebliche Zwecke entnommen hat und der nicht von der Steuer befreit ist.
Die Steuerentlastung beträgt 0,513 ct/kWh. Eine Steuerentlastung wird nur gewährt, soweit der Entlastungsbetrag im Kalenderjahr den Betrag von 250 Euro übersteigt.
Auf Antrag wird die Steuer für nachweislich versteuerten Strom erlassen, erstattet oder vergütet, den ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes für Einsatz für Elektrolyse, Metallschmelzen, Glas- oder Keramikherstellung o.ä. entnommen hat.
Voraussetzungen: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Stromsteuer liegt über 1.000 EUR, Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems, KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz. Strom muss nachweislich zum Regelsteuersatz von 20,50 EUR/MWh versteuert worden sein, buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Menge und Verwendungszweck des Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt.
Antragsfrist für den Sonderfall „zusammenfassender Antrag“ 31.07. für das Vorjahr.
Vergünstigung: Strommenge nach §9b StromStG abzgl. 1.000 EUR Minderungsbetrag abzgl. mögliche Entlastung nach § 9b StromStG abzgl. Unterschiedsbetrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag
31.12.2018 Produzierendes Gewerbe Energiesteuerentlastung bei Unternehmen des produzierenden Gewerbes Antragstellung Vorjahr Hauptzollamt
§ 51 EnergieStG; § 54 EnergieStG; § 55 EnergieStG, (§ 169 Abs. 2 Nr. 1 AO)
Eine Steuerentlastung wird auf Antrag gewährt für Energieerzeugnisse, die nachweislich versteuert worden sind und von einem Unternehmen für die Herstellung von Glas oder Keramik, Metallerzeugung und -bearbeitung, chem. Reduktionsverfahren, thermische Abfall- o. Abluftbehandlung, gleichzeitig zu Heizzwecken und anderen Zwecken verwendet wurde.
- Unternehmen des produzierenden Gewerbes
- Eine Steuerentlastung wird nur gewährt, soweit der Entlastungsbetrag nach Absatz 2 im Kalenderjahr den Betrag von 250 Euro übersteigt
- Entlastungsberechtigt ist derjenige, der die Energieerzeugnisse verwendet hat
- Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Herkunft, Menge, Art und Verwendungszweck der verbrauchten Energieerzeugnisse
Steuerentlastung beträgt: Heizöl 15,34 €/1000 l, Erdgas 1,38 €/MWh, Flüssiggas 15,15 €/1.000 kg.
- Eine Steuerentlastung wird nur gewährt, soweit der Entlastungsbetrag im Kalenderjahr den Betrag von 750 Euro übersteigt
- Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems /Umweltmanagementsystems
- KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Vergünstigung: Steuermenge nach §54 EnergieStG abzgl. Unterschiedsbeitrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag Steueranteil jeweils abzgl. 750 EUR Selbstbehalt:
Heizöl 5,11 €/1.000 l, Erdgas 2,28 €/1MWh, Flüssiggas 19,89 €/1.000 kg.
31.12.2018 Steuer Wahloption jährlicher oder monatlicher Steuererhebung Mitteilung Folgejahr Hauptzollamt
§ 8 Abs. 2 Satz 1 StromStG
Es besteht die Wahl zwischen einer monatlichen oder jährlichen Steuermeldung. Das Wahlrecht kann nur für jeweils ein Kalenderjahr ausgeübt werden.
31.12.2018 Stromeigenerzeugung Energiesteuerentlastung bei Stromeigenerzeugung Antragstellung Vorjahr Hauptzollamt
§ 53 EnergieStG; § 53 a EnergieStG
Eine Steuerentlastung wird auf Antrag gewährt für Energieerzeugnisse, die nachweislich versteuert worden sind und die zur Stromerzeugung in ortsfesten Anlagen
2. mit einer elektrischen Nennleistung von bis zu 2 Megawatt verwendet worden sind, soweit der erzeugte Strom nicht von der Stromsteuer befreit ist.
Vorrausetzungen: Eine Entlastung wird nur bis zur vollständigen Absetzung für Abnutzung der Hauptbestandteile der Anlage bewilligt zudem müssen hocheffiziente Anlagen in Betrieb sein und einen Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mind. 70 % erreicht sein.
2018 Allgemein Monitoringberichte BNetzA Mitteilung Vorjahr Bundesnetzagentur
§ 35 EnWG, § 51a EnWG, § 69 EnWG
Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet einen jährlichen Monitoring-Bericht anzufertigen und hat die entsprechenden Berechtigungen, Auskünfte bei Unternehmen „einzufordern“. Hierzu müssen sich betroffene Unternehmen über einen Stammdatenerhebungsbogen für das Monitoring registrieren.
Monatlich Besondere Ausgleichsregelung Meldefrist Stromverbrauchsprognosen BesAR Meldefrist Aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber
Es besteht die Möglichkeit bei der Nutzung der Besonderen Ausgleichsregelung, dass die Zahlung der EEG-Umlage direkt von dem begünstigten Unternehmen an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) erfolgt. Dadurch wird das Unternehmen mit einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EltVU) gleichgestellt und es fällt die Meldepflicht der monatlichen Stromverbrauchsprognosen an.
Bis zum 20. Kalendertag des laufenden Monats muss ab Januar 2017 immer die bilanzkreisscharfe Stromverbrauchsprognose für den Monat abgegeben werden.
Für die Registrierung in den Online-Portalen der Übertragungsnetzbetreiber ist im Normalfall die Betriebsnummer der Bundesnetzagentur notwendig. Ist die Betriebsnummer noch nicht vorhanden, muss diese bei der Bundesnetzagentur mittels Stammdatenerhebungsbogen angefordert werden.
Unverzüglich Emissionshandel Anpassung des Überwachungsplan bei Änderung Mitteilung Handelsperiode DEHSt
§ 6 TEHG
Der Betreiber ist verpflichtet, bei der zuständigen Behörde für jede Handelsperiode einen Überwachungsplan für die Emissionsermittlung und Berichterstattung einzureichen.
a) Für Betreiber von Anlagen, die spätestens zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, endet die Frist fünf Monate vor Beginn der Handelsperiode
b) Betreiber von Anlagen, die später als zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, müssen den Überwachungsplan vor Inbetriebnahme der Anlage vorlegen
Unverzüglich Emissionshandel Änderung des Betriebs einer Anlage nach Emissionsrecht Mitteilung Handelsperiode DEHSt
§ 19 ZuV 2020, § 20 ZuV 2020, § 21 ZuV 2020
Ändern der Anfangskapazität um mindestens 10 % oder 50.000 Emissionsberechtigungen
Einstellung der Anlage und keine Wiederaufnahme des Betriebs binnen sechs Monaten (auf Antrag 18 Monate)
Aktivitätsrate wird um mindestens 50 Prozent verringert.
Innerhalb 12 Monaten Emissionshandel Antrag auf kostenfreie Zuteilung von Treibhausgas-Emissionsberechtigungen Antragstellung Handelsperiode DEHSt
§ 16 ZuV 2020
Anträge auf kostenlose Zuteilung für neue Marktteilnehmer sind innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Regelbetriebs der Anlage zu stellen, bei Kapazitätserweiterungen innerhalb 12 Monate nach Aufnahme des geänderten Betriebs.
Monatlich Stromeigenerzeugung KWKG-Förderung Mitteilung Vorjahr Netzbetreiber / BAFA
Netzbetreiber / BAFA
§ 15 (1) KWKG
Der Betreiber einer KWK-Anlage oder ein von ihm beauftragter Dritter informiert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Netzbetreiber monatlich über die Menge des selbsterzeugten und selbstverbrauchten Stroms von KWK-Anlagen.
Monatlich zum 20. [des Monats] Weiterleitung von Strom Meldefrist Verbrauchsprognosen für weitergeleitete Strommengen Meldefrist Aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber
§ 74 EEG 2017, § 76 EEG 2017
Gemäß § 74 EEG 2017:
Elektrizitätsversorgungsunternehmen müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber unverzüglich die an Letztverbraucher gelieferte Energiemenge elektronisch mitteilen und bis zum 31. Mai die Endabrechnung für das Vorjahr vorlegen. Dadurch wird das Unternehmen mit einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EltVU) gleichgestellt und es fällt die Meldepflicht der monatlichen Stromverbrauchsprognosen an.

References: § 36
 § 64
 § 36

§ 71
 § 76
 § 76

§ 5

§ 36
 § 19
 § 17
 § 19

§ 7

§ 74
 § 76
 § 74
 § 76
 § 5
 § 7

§ 71

§ 4
 § 9
 § 2
 § 19
 § 19
 § 4
 § 5
 § 6
 § 19
 § 101

§ 74
 § 74
 § 19

§ 5

§ 20
 § 18
 §19

§26
 § 18
 §19

§ 9
 § 9
 § 10
 §9
 § 9

§ 51
 § 54
 § 55
 §54

§ 8

§ 53
 § 53

§ 35
 § 51
 § 69

§ 6

§ 19
 § 20
 § 21

§ 16

§ 15

§ 74
 § 76
 § 74