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Timestamp: 2020-08-08 03:53:18+00:00

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BGH zum Versuchsbeginn bei mittelbarer Täterschaft
Wann hat ein mittelbarer Täter zur Tat angesetzt? Im vorliegenden Urteil beschäftigt sich der Bundesgerichtshof mit der Frage, wann ein mittelbarer Täter zur Begehung einer Straftat unmittelbar angesetzt hat.
BGH, Urteil vom 23.10.2019
Wann liegt Mittäterschaft vor? Nach Auffassung des Bundesgerichtshof ist derjenige Mittäter, der auf der Grundlage eines gemeinsamen Tatentschlusses seinen eigenen Tatbeitrag dergestalt in die Tat einfügt, dass dieser als Teil der Handlung eines anderen Beteiligten erscheint.
BGH zur Beihilfe zur gewerbsmäßigen Bandenhehlerei
Eine Strafbarkeit wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen Bandenhehlerei erfordert nicht, dass auch der Haupttäter gewerbsmäßig und als Mitglied einer Bande gehandelt hat.
BGH, Urteil vom 17.10.2019
BGH zur Zueignungsabsicht beim Raub
Wann liegt eine Zueignungsabsicht vor? Eine Strafbarkeit wegen Raubes setzt voraus, dass der Täter bei der Wegnahme die Absicht hatte, sich oder einem Dritten die fremde Sache rechtswidrig zuzueignen.
BGH zum Vermögensschaden im Rahmen des Betrugs
Tatsächlich bestehende Ansprüche sind schadensmindernd zu berücksichtigen.
BGH, Urteil vom 09.10.2019
BGH zur konkurrenzrechtlichen Bewertung von mehreren Vermögensverfügungen im Rahmen des Betruges
Wie sind mehrere Vermögensverfügungen, die auf dem selben Irrtum beruhen, konkurrenzrechtlich einzuordnen? Liegen im Rahmen des Betrugs mehrere täuschungsbedingte Vermögensverfügungen vor, stellt sich die Frage, ob sich daraus auch mehrere Betrugtaten ergeben.
BGH zum Kontoeröffnungsbetrug
Wann liegt ein Kontoeröffnungsbetrug gegenüber der Bank vor? Bei einem Kontoeröffnungsbetrug kann ein Schaden in Form einer Vermögensgefährdung bereits dann gegeben sein, wenn der Täter bei einer Bank ein Konto eröffnet, indem er dieser einen gefälschten Ausweis vorlegt und über seine Zahlungswilligkeit täuscht und ihm daher antragsgemäß Kreditkarten oder EC-Karten überlassen werden bzw.
BGH, Urteil vom 08.10.2019
BGH zum Vorsatz
Zu welchem Zeitpunkt muss der Vorsatz vorliegen? Erfolgsdelikte, wie beispielsweise Mord, Totschlag, Körperverletzung oder auch Sachbeschädigung, setzen voraus, dass der Täter im Zeitpunkt der für den Erfolg der Tat ursächlichen Handlung einen sich auf alle tatsächlichen Umstände, die die Tatbestandsmerkmale erfüllen, beziehenden Vorsatz hat.
BGH, Urteil vom 25.09.2019
Wann liegt Mittäterschaft vor? Grundsätzlich setzt Mittäterschaft einen gemeinsamen Tatentschluss voraus.
BGH, Urteil vom 18.09.2019
BGH zur Wegnahme beim Raub
Wann liegt eine Wegnahme von unauffälligen, leicht beweglichen Gegenständen vor? Ein Raub erfordert die Wegnahme einer fremden, beweglichen Sache durch den Täter.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.09.2019
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