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Timestamp: 2018-09-23 12:43:17+00:00

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Statuten der ÖGE 18 | OGE 18
Statuten der ÖGE 18
Der Verein führt den Namen Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (OGE18; Austrian Society for 18th-Century Studies, Société autrichienne d’études du 18e siècle). Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt durch interdisziplinäre und komparatistische Forschung zum (österreichischen und europäischen) 18. Jahrhundert die Förderung eines historischen Gegenwartsverständnisses und eines wissenschaftlichen Austausches zwischen Forscherinnen und Forschern einschlägiger Disziplinen.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe,
das 18. Jahrhundert als für die Geschichte Österreichs und Europas Wirkungsgeschichtlich besonders bedeutsame Epoche zum Thema seiner Beschäftigung zu machen;
dieses Thema auf interdisziplinärer Ebene zu erfassen;
ein Forum für Fachleute des In- und Auslandes zu sein;
die Ergebnisse der Forschungen einem breiteren Interessentenkreis zuzuführen;
angehende Forscherinnen und Forscher zu fördern.
Aus diesem Grund bemüht sich die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
den Kontakt zwischen den Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachrichtungen herzustellen;
mit einschlägigen österreichischen und internationalen Institutionen (Universitäten, Museen, Bibliotheken, Archiven etc.) zusammenzuarbeiten;
den Dialog auch auf internationaler Ebene zu führen;
die Zusammenarbeit mit der ISECS (International Society für Eigteenth-Century Studies) zu fördern;
insbesondere die Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern jener Länder, deren Geschichte mit der österreichischen Geschichte in Zusammenhang steht, zu fördern.
§ 3: Aktivitäten zur Umsetzung des Vereinszwecks
Der Vereinszweck soll u.a. durch die in den Abs. 2 angeführten Aktivitäten umgesetzt werden.
Als derartige Aktivitäten dienen etwa:
Publikationen wissenschaftlichen Inhalts (etwa Herausgabe des Jahrbuchs und der Schriftenreihe, Editionen usw.)
Öffentlichkeitsarbeit in Österreich und im Ausland
Bilaterale und internationale Kongresse
Vergabe eines wissenschaftlichen Jahrespreises
§ 4: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
Die erforderlichen materiellen Mittel zur Erreichung der Vereinszwecke sollen aufgebracht werden durch
Spenden und Sponsoring aus privater Hand
Förderungsmittel aus öffentlicher Hand
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und fördernde Mitglieder sowie in Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die nicht fördernde Mitglieder bzw. Ehrenmitglieder sind.
Fördernde Mitglieder sind solche, welche die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags unterstützen.
Mitglieder des Vereins können physische, juristische Personen sowie rechtsfähige Personengesellschaften des In- und Auslandes werden.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung mit einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Der Austritt kann nur zum 31.12. jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe bzw. der Meldung mittels Fax-Nachricht oder E-Mail maßgeblich.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als zwei Jahre mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten bzw. wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
Gegen den Ausschluss aus dem Verein kann jedes Mitglied binnen zwei Wochen nach Mitteilung des Beschlusses des Vorstands an die Generalversammlung berufen. Deren Entscheidung ist vereinsintern endgültig.
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands mit einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Für Studierende, die ordentliche Mitglieder sind, kann die Generalversammlung einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag festlegen.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14), der wissenschaftliche Beirat (§15) und das Schiedsgericht (§ 16).
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung hat einmal jährlich stattzufinden.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen stattzufinden.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Einberufung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand zu erfolgen.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen. Die Tagesordnung der Generalversammlung kann auch in der Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit erweitert werden. Eine Aufnahme der Tagesordnungspunkte Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft (§ 6 Abs. 5) bzw. freiwillige Auflösung des Vereins (§ 16 Abs. 1) in der Sitzung ist unzulässig.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Die Bevollmächtigung ist dem Vorsitzenden am Beginn der Sitzung vorzulegen. Jedes Mitglied kann höchstens zwei Stimmen führen.
Die Generalversammlung ist dann beschlussfähig, wenn mindestens 10 ordentliche Vereinsmitglieder anwesend sind.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert, ein Ehrenmitglied aufgenommen bzw. die Ehrenmitgliedschaft aberkannt wird, oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau/der Obmann, in deren/dessen Verhinderung ihr/sein Stellvertreter. Wenn auch diese/dieser verhindert ist/sind, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für fördernde Mitglieder;
Entscheidung über Berufungen gegen den Ausschluss aus dem Verein durch den Vorstand.
Der Vorstand besteht mindestens aus der/dem Obfrau/Obmann, dessen/deren Stellvertreter/in, der/dem Sekretärin/Sekretär und der/dem Kassierin/ Kassier.
Der Vorstand wird von der/dem Obfrau/Obmann, in dessen Verhinderung von einem ihrer/seiner Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Sind auch diese auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Den Vorsitz führt der/dem Obfrau/Obmann, bei Verhinderung einer ihrer/seiner Stellvertreter. Sind auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit der Wahl des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
Umsetzung der Gesellschaftszwecke nach § 2 der Statuten, soweit dies keinem anderen Organ der Gesellschaft zugewiesen ist.
Die/Der Obfrau/Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die/Der Sekretärin/Sekretär unterstützt ihn/sie bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften der/des Obfrau/Obmanns und der/des Sekretärin/Sekretärs, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) der/des Obfrau/Obmann und der/des Kassierin/Kassiers.
Bei Gefahr im Verzug ist die/der Obfrau/Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Die/Der Obfrau/Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
Die/Der Sekretärin/Sekretär führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
Die/Der Kassierin/Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle der Funktionsträger ihre allfälligen Stellvertreter.
§ 15: Rechnungsprüfer/in
Zwei Rechnungsprüfer/innen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer/innen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
§ 16: Wissenschaftlicher Beirat
Zur Beratung in allen wissenschaftlichen Belangen des Vereins wird vom Vorstand ein wissenschaftlicher Beirat eingesetzt, der sich aus für die Vereinszwecke entsprechend wissenschaftlich ausgewiesenen Personen zusammensetzt. Bei den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats sollen nach Möglichkeit unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen ebenso berücksichtigt werden, wie eine regionale Verteilung innerhalb Österreichs.
Der wissenschaftliche Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bzw. die Generalversammlung bei der Erreichung der Vereinszwecke zu beraten.
Insbesondere unterstützt er den Vorstand bei der Begutachtung von Forschungsarbeiten im Rahmen der Vergabe des wissenschaftlichen Jahrespreises der Gesellschaft sowie bei der Beurteilung von Manuskripten, die für die Publikationen der Gesellschaft eingereicht werden.
Bei Bedarf, jedoch mindestens einmal pro Jahr, hat eine Sitzung des wissenschaftlichen Beirats stattzufinden, die vom Obmann oder dessen Stellvertreter, bzw. bei deren Verhinderung vom Sekretär nach Absprache mit dem Obmann einberufen und geleitet wird. Der Obmann hat eine Sitzung des wissenschaftlichen Beirats einzuberufen, falls dies ein Mitglied des wissenschaftlichen Beirats verlangt.
Vorschläge des wissenschaftlichen Beirats sind in die Tagesordnung der Vorstandssitzungen aufzunehmen und gegebenenfalls der Generalversammlung vorzulegen. Der Vorstand hat dem wissenschaftlichen Beirat über die Vereinsaktivitäten und die Behandlung seiner Vorschläge in regelmäßigen Abständen zu berichten.
Der Vorstand der Gesellschaft kann den wissenschaftlichen Beirat oder einzelne Mitglieder des Beirats mit der Durchführung von Veranstaltungen etc. zur Erreichung der Vereinszwecke gem. § 2 der Statuten beauftragen.
Zur Schlichtung von aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits zwei Mitglieder des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/n Abwickler/in zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.

References: § 3

§ 4
 § 2

§ 15

§ 16
 § 2