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Timestamp: 2019-03-21 21:44:02+00:00

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KSV Friedberg - Dorn Assenheim
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1. Semikontaktkickboxen:
Bei dieser Wettkampfart kommt es darauf an, den Gegner mit Hand- und Fußtechniken mit leichtem Kontakt zu treffen. Der Kampf wird durch den Kampfflächenleiter nach jedem er- kannten Treffer unterbrochen und die Wertung vergeben. Wertung: Jede saubere, kraftvolle und gut kontrollierte Technik, die ein erlaubtes Ziel mit leichtem Kontakt trifft, wird nach Schwierigkeitsgrad folgendermaßen bewertet: 1 Punkt für Handtechniken aller Art zum Körper, 1 Punkt für Fußtechniken aller Art zum Körper, 1 Punkt für ausgezeichnete Fußfeger, 2 Punkte für Fußtechniken aller Art zum Kopf, 2 Punkte für Fußfeger mit sofortiger Folgetechnik, 2 Punkte für gesprungene Fußtechniken zum Körper, 3 Punkte für gesprungene Fußtechniken aller Art zum Kopf. Nach jedem erkannten Treffer wird gestoppt und die Bewertung bekanntgegeben. Sieger ist, wer die meisten Punkte erzielt hat. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minus- punkten oder Disqualifikation geahndet. Kampffläche: Die Wettkämpfe werden in der Regel auf Hallenboden ausgetragen. Die Wett- kampffläche ist ein Quadrat von 6 x 6 Metern. Kampfzeit: Bei Turnieren erstreckt sie sich auf 2 Runden á 2 Minuten pro Kampf. Auf Welt- und Europameisterschaften wird seit 1999 – 3 Runden á 2 Minuten gekämpft. Die Zeit darf nur unterbrochen werden bei Verletzungen oder wenn die Sicherheitsausrüstung nicht in Ordnung ist.
2. Leichtkontaktkickboxen:
Es handelt sich in der vollen Bedeutung des Wortes um absoluten Leichtkontakt, d.h. saubere und gut kontrollierte Techniken, die explosiv und kraftvoll mit leichtem Kontakt treffen müssen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet. Wertung: Gewertet werden leichte Treffer zum Kopf oder Körper sowie Feger mit Folgetech- niken. Ähnlich wie im Vollkontaktkickboxen wird auch das taktische Verhalten und der sport- liche Gesamteindruck bewertet. Kampffläche: Die Wettkampffläche ist ein Quadrat von 6 x 6 Metern. Die Fläche sollte mög- lichst aus einem Boxring bestehen. Kampfzeit: Beträgt pro Runde 2 Minuten, die Pausen betragen 1 Minute. Bei Turnieren sollen jeweils 2 Runden, bei Mannschaftsbegegnungen 3 Runden und bei Einzel-Titelkämpfen 5 Run- den angesetzt werden. Auf Welt- und Europameisterschaften wird seit 1999 – 3 Runden á 2 Minuten gekämpft.
3. Vollkontaktkickboxen:
Es gilt den Gegner mit sauberen Hand- und Fußtechniken zu treffen. Es werden Rundener- gebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Verstöße gegen das Regel- werk oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet. Wertungen: Jede Runde wird nach wirkungsvollen Treffern, nach der Effektivität der Angriffe und der Verteidigung, nach der Kombinationsfähigkeit und dem taktischen Verhalten sowie nach dem sportlichen Gesamteindruck bewertet. Kampffläche: Die Wettkampffläche muß aus einem Boxring bestehen. Die Größe der Kampffläche sollte möglichst 6 x 6 Meter betragen. Nur bei Anfänger- Turnieren darf auch auf eine Matte ausgewichen werden. Kampfzeit: Beträgt pro Runde 2 Minuten, die Pausen betragen 1 Minute. Bei Turnieren sol- len jeweils 3 Runden, bei Mannschaftsbegegnungen 3 Runden und bei Einzel-Titelkämpfen 5 Runden angesetzt werden.
4. Formen:
(Anpassung an die internationalen Regeln)
1. Man unterscheidet folgende vier "FREE-STYLE" Disziplinen:
I. Hard-Style (gekennzeichnet durch " HARTE" Techniken, vorwiegend aus den Bereichen Karate und Tae-Kwon-Do)
II. Soft-Style (gekennzeichnet durch " WEICHE" Techniken, vorwiegend aus den Bereichen Kung-Fu und Wushu & Capoeira)
III. Waffen-Hard-Style (verwendete Waffen: Kama, Sai, Tonfa, Yari, Bo, dreiteiliges Nunchacku, Naginata, Nunchacku, Katana)
IV. Waffen-Soft-Style (verwendete Waffen: Lang-Stock, TaiChi-Chuan-Schwert, Doppel-Schwert, Doppel-Haken-Schwert, neunteilige Peitsche, Speer.)
2. Jede dieser Disziplinen ist in folgende Altersgruppen unterteilt:
Jugend B, männlich / weiblich 8 - 12Jahre Hard Style / Soft Style
Jugend A, männlich / weiblich von 13-15 Jahre Hard Style, & Hard Style Waffen
Junioren, männlich / weiblich von 16-18 Jahre Soft Style & Soft Style Waffen
Herren / Damen 19-45 Jahre Hard Style, & Hard Style-Waffen, Soft Style, & Soft Style-Waffen
In den ersten 3 Kategorien kann es bei zu wenigen Teilnehmern zu einer Zusammenlegung kommen. Jüngere Teilnehmer können nur in der nächst höheren Alterskategorie starten. Sollte in den Al-tersgruppen Sen. nur 1 Teilnehmer an den Start gehen, so ist dies bei der Bewertung von Bedeutung.
ab 25 Pkt. 1. Platz ab 23 Pkt. 2. Platz ab 21 Pkt. 3. Platz
3. Die einzelnen Disziplinen des Formen-Wettbewerbs sollten getrennt voneinander vorgetragen werden.
4. Dauer der Formen:
• Im Hard style darf die Darbietung nicht länger als 1 Minute und 30 Sekunden sein (Vorstellung jeweils nicht eingeschlossen).
• Im Soft style darf die Darbietung nicht länger als 2 Minuten sein (Vorstellung jeweils nicht eingeschlossen).
• Die Vorstellung darf 30 Sekunden nicht überschreiten. Sollte gegen diese Regel verstoßen werden, kann der Hauptkampf-richter um einen Abzug von 0,5 Pkt. bitten. Sollte eine Form kürzer als 30 Sekunden sein, kann der Hauptkampfrichter um einen Abzug von 1 Pkt. bitten.
5. Akrobatische Bewegungen:
• Bei den Musikformen der WAKO sind sowohl im Hard style als auch im Soft style nicht mehr als 3 gymnastische/akrobatische Bewegungen erlaubt. Ein Verstoß gegen diese Regel kann zu einem Abzug von 0,5 Pkt. führen. Eine gymnasti-sche/akrobatische Bewegung ist eine Bewegung, die keinem Kampfkunstzweck dient (kein korrekter Treffer). Einige gym-nastische/akrobatische Bewegungen können durch das Hinzu-fügen eines Trittes oder Schlages verändert werden. In diesem Fall, wird diese Bewegung nicht als gymnastisch/akrobatisch betrachtet.
Tanzbewegungen:
• Tanzbewegungen während einer Musikform werden weder er-laubt, noch akzeptiert oder toleriert. Teilnehmer, die Tanzschrit-te z. B. Break-, Jazzdance oder sogar klassischen Tanz in ihre Form einbauen, werden von jedem Richter die Minimalnote von 5,0 Pkt. erhalten.
6. Rhythmus/Musik: • Alle Arten der Formen müssen zur Musik dargeboten werden. Alle Kampfkunsttechniken müssen passend zu Rhythmus und Musik dargeboten werden.
• Sollte ein Wettkämpfer ohne eigene Musik starten, so ist seine Gesamtleistung mit der Minimalwertung zu bewerten.
§ 2 Kleidung
1. Für den Formenwettbewerb gilt folgende Bekleidungsordnung.
Die Wettkämpfer haben kampfkunstspezifische Kleidung zu tragen. Des Weiteren hat jeder Teilnehmer für saubere und ordentliche Kleidung zu sorgen. Abgerissene Ärmel oder Ähnliches sind nicht gestattet.
Im Hard style müssen die Starter barfuss laufen. Die Teilnehmer dürfen auch mit freiem Oberkörper starten (hiervon ausgenommen ist das weibliche Geschlecht).
Soft style:
Kung Fu – oder Wushu –Anzüge und Capoeira-Hose mit T-Shirt. Es ist nicht erlaubt, Kleidung aus den verschiedenen Stilrichtungen mit-einander zu kombinieren. Z.B. Karate-Hose mit einem Kung Fu- Oberteil.
2. Es ist ein Verstoß gegen das Regelwerk der WAKO Deutschland, nach eigenem Ermessen die bestehende Graduierung (Budo-Gürtel, Schärpen, etc.) der Kleidung farblich anzupassen. Bei Missachtung wird der Formenläufer disqualifiziert.
3. Die Wettkämpfer dürfen (außer in den Hard style-Disziplinen) mit Kampfsportschuhen starten, müssen aber nicht.
Kostüme und Schminke:
Theaterkostüme, einschl. Schminke, Masken oder jede Art von Kleidung, die nicht als legale und dem Kampfsport angemessene Kleidung erkannt wird, ist nicht akzeptiert.
Jegliche Spezialeffekt wie z. B. Laser, Rauch, Feuer, Explosionen etc. werden nicht toleriert. Ein Verstoß gegen diese Regeln führt zur sofortigen Disqualifikation des Teilnehmers.
§ 3 Waffen
1. Jeder Formenläufer ist für den absolut einwandfreien Zustand seiner Waffe bzw. Waffen selbst verantwortlich. Es darf kein echtes Schwert in der Darbietung eines Teilnehmers verwendet werden.
2. Es ist dem Formläufer verboten, während der Form (Formenbeginn ab Betreten der Mattenfläche) seine Waffe umzubauen, gegen eine
andere Waffe auszutauschen oder auf den Boden abzulegen, um ohne Waffe weiterzulaufen. Bei Missachtung wird der Formenläufer disqualifiziert.
3. Nunchakus mit Weichschaumschutzüberzug sind zugelassen. Sie sind jedoch vorher dem Kampfgericht zur Überprüfung vorzulegen.
4. Auf Wunsch ist die verwendete Waffe nach der Vorstellung dem Kampfrichter vorzuzeigen.
5. Formenläufer, deren Waffe nicht in einwandfreiem Zustand ist, werden disqualifiziert. (Dies ist aber in der Regel schon vor dem Wettkampf mit den Punktrichtern abzuklären)
§ 4 Verhalten der Wettkämpfer
1. Alle Wettkämpfer der aufgerufenen Disziplin haben sich an der Wettkampffläche bereitzuhalten.
2. Nach Aufruf des Namens hat der Wettkämpfer über die Kampffläche, frontal zu den Kampfrichtern zu treten, in respektvollem Abstand Aufstellung zu nehmen, zu grüßen und sich vorzustellen.
3. Die Vorstellung beinhaltet den NAMEN und VORNAMEN des Wett-kämpfers, seinen HERKUNFTSORT, die SCHULE oder den VEREIN.
4. Falls der Formenwettbewerber nach dreimaligem Aufrufen an der Kampffläche nicht erscheint, wird er disqualifiziert.
5. Bei der Vorstellung ist entweder die deutsche oder die englische Sprache zu verwenden.
6. Nach Beendigung seiner Form hat der Wettkämpfer das Kampfge-richt zu grüßen und nach Bekanntgabe der Wertung die Kampfflä-che wieder zu verlassen.
§ 5 Kampffläche
1. Im Formenwettbewerb ist eine bestimmte Größe (mindestens 10 x 10m) der Kampffläche vorgeschrieben. Es ist von der Wettkampflei-tung darauf zu achten, dass diese große Fläche zur Verfügung steht.
2. Die Wettkampfleitung hat für größtmögliche Ruhe für die Dauer der Konzentrationsphase und des eigentlichen Laufs zu sorgen, (d.h. während des Formenwettbewerbs sollten keine Kämpfe stattfinden, soweit dies mit dem Zeitplan des Turniers zu vereinbaren ist).
§ 6 Kampfgericht
1. Das Kampfgericht setzt sich aus einem Hauptkampfrichter (FHKR) und mindestens zwei, wenn möglich vier Seitenrichtern (SR) zu-sammen. Alle Kampfrichter sitzen frontal zur Kampffläche, mit ei-nem Sicherheitsabstand von einem Meter nebeneinander und wer-ten unabhängig und gleichzeitig auf Kommando „Wertung" vonein-ander.
2. Ein Listenführer addiert die von den Kampfrichtern angezeigten Ergebnisse.
3. Nur Kampfrichter, die eine Ausbildung in der WAKO Deutschland e.V. abgeschlossen haben, können einen Stuhl in der Jury beset-zen.
1. Die Wettkampfleitung (bzw. der Ausrichter) hat für eine geeignete Kampffläche, Stühle und Tische für die Kampfrichter, eine Musikan-lage, die Wertungsbögen incl. Namen und einen Listenführer zu sorgen.
2. Den Kampfrichtern sind Wertungsbögen incl. Namen der Starter und Stifte auf ihren Stühlen bereitzulegen.
§ 8 Bewertungskriterien
Jeder Kampfrichter muss folgendes beachten bevor er eine Ent-scheidung fällt:
I. Synchronität / Rhythmus:
Beim Hard style muss das Timing von der auszuführenden Technik (Tritt, Schlag) mit der Bewegung und Musik im Ein-klang sein.
Beim Soft style müssen nur die Bewegung und die Musik eine Einheit bilden.
II. Ausdruck:
Hard style und Soft style:
Hier ist auf Mimik und Gestik, den Kampf gegen den/die imaginären Gegner (Rollenspiel) und die Präsentation der Choreografie zu achten. Elemente der herkömmlichen Stil-richtung wie Kraft, Spannung, exakte Blickrichtungen, Ver-ständnis für die Kampfsporttechnik
III. Schwierigkeitsgrad:
Tritte, Sprünge und Kombinationen, gymnastische Bewegun-gen.
IV. Basis:
Stand, Schläge, Tritte und Blöcke – Techniken entsprechend der originalen Kampfkunst.
V. Balance, Stärke und Fokussierung:
Perfekte Balance und Techniken, die mit Energie durchge-führt werden.
VI. Manipulation (nur in Bezug auf Waffen):
Der Teilnehmer muss die perfekte Kontrolle und meisterhaftes Können mit der Waffe zeigen. Durch herausragende Arbeit mit der genannten Waffe. Dies sollte das erste Kriterium bei der Bewertung der Waffenform sein.
1. Jeder Wettkämpfer ist auf dem Wertungsbogen mit seinem Namen und seinem Herkunftsort der Reihe nach einzutragen.
2. Die Wertung erfolgt in 2 Einzelnoten. Die 1. Note, Hauptwertung, die 2. Note, Kommawertung. Dies sei an einem Beispiel gezeigt: Zur Vereinfachung haben wir Kampfrichter mit KR abgekürzt.
• (1. KR) Hauptwertung: 8 Kommawertung: 2
• (2. KR) Hauptwertung: 8 Kommawertung: 1
• (3. KR) Hauptwertung: 7 Kommawertung: 9
• Haupt- u. Kommawertung 8,2 (1. KR)
8,1 (2. KR)
7,9 (3. KR)
• Ergebnis: 24,6 Pkt.
Bewertung der verschiedenen Alterskategorien:
Nach einer Musikformdarbietung werden die Kampfrichter diese wie folgt bewerten:
Alterskategorie Jugend B, Jugend A, : 5,0 Pkt. bis 7,0 Pkt.
Alterskategorie Junioren A: 6,0 Pkt. bis 8,0 Pkt.
Alterskategorie Senioren: 7,0 Pkt. bis 9,0 Pkt.
Europa- und Weltmeisterschaften (Senioren): 8,0 Pkt. bis 10,0 Pkt.
-1,0 Pkt. – wenn der Teilnehmer seine Form unterbricht und von vorne beginnt.
-0,5 Pkt. – wenn der Teilnehmer nicht synchron zur Musik ist.
-0,5 Pkt. – wenn der Teilnehmer die Balance verliert.
-0,5 Pkt. – wenn der Teilnehmer eine unerlaubte Bewegung durchführt.
Wenn der Teilnehmer seine Form vorzeitig abbricht, kann ihm nur die niedrigste Wertung gegeben werden. Wenn der Teilnehmer seine Waffe verliert oder liegen lässt, wird er disqualifiziert. Während der Darbietung einer Musikform mit Waffe, darf die Waffe unter keinen Umständen die Hand des Teilnehmers verlassen.
Das Ergebnis ist auf dem Wertungsbogen zu vermerken. Um einen gerechten Wettkampf zu garantieren, wird die höchste und niedrigste Wertung gestrichen (allerdings nur bei voller Besetzung des Kampfge-richts, 7 Kampfrichter). Sollten Wettkämpfer die gleiche Punktzahl haben, müssen diese ins Stechen. Hierbei wird mit Handzeichen direkt entschieden. D.h. nachdem die Wettkämpfer mit der gleichen Form noch mal gestartet sind, entscheiden sich die Kampfrichter mit Hand-zeichen für den Sieger.
• 3. Vor dem Wettbewerb wird mit dem Turnierleiter bzw. Veranstal-ter abgesprochen, ob ein Finallauf erforderlich ist. Aus Gründen der Zeitersparnis kann die Wertung des ersten Laufes gleich als Ge-samtergebnis herangezogen werden. Ansonsten sind die ermittel-ten Finalisten beim Finale ebenfalls wieder wie oben zu bewerten. Ins Finale kommen die ersten vier der jeweiligen Kategorie. Im Fi-nale kann eine andere Form als in der Vorentscheidung gezeigt werden.
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References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 8