Source: https://issuu.com/az-anzeiger/docs/20180830_woz_lbaanz
Timestamp: 2019-08-21 23:55:48+00:00

Document:
PP 5600 Lenzburg · Nummer 35 · Post CH AG
SALZKORN Einpacken Sommerferientouristen haben ihn längst hinter sich, den schweren Entscheid des Einpackens: Was braucht man, was ist entbehrlich? HausHelene Basler frauen (pardon: auch Hausmänner) haben das Ausgepackte bereits wieder sortiert, gewaschen, gebügelt und versorgt.
Finanziell kein Happy End: Szene mit Ramiro und Angelina aus der Produktion «La Cenerentola» der Oper Schloss Hallwyl.
Zu wenig Publikum für das Aschenputtel Seengen Offiziell nur 8000 statt der erwarteten 9000 Zuschauer besuchten die 21 Vorstellungen der Oper Schloss Hallwyl. Nach «La Cenerentola» sind die Verantwortlichen ratlos. ■
as Wetter kanns nicht gewesen sein. Erst am drittletzten Tag regnete es während Vorstellung 19 erstmals stark – allerdings nur die letzte Viertelstunde. Vorher profitierte die sechste Produktion der Oper Schloss Hallwyl vom Prachtssommer. Abgesehen von einigen wenigen Nieselschauern ging alles trocken über die im Schlosshof erstellte Bühne. Vielleicht war aber die samstägliche Derniere symptomatisch. Es wurde kalt und spätestens zur Pause schüttete es,
was das Zeug hielt. «Trotzdem kehrten alle Besucher nach dem Unterbruch wieder auf ihre Plätze zurück. Ich werte dies als Zeichen für die Qualität der Aufführung», sagt Esther Egger, die Präsidentin des Trägervereins.
Kein Schaden für Gläubiger
Diese Durchhaltewilligen waren die letzten von total lediglich 8000 Zuschauern; die Verantwortlichen hatten mit mindestens 9000 Besuchern gerechnet. Das Manko von 1000 Personen gegenüber dem Budget und der Rückgang um gar 3000 gegenüber der «Zauberflöte» 2015 hat finanzielle Auswirkungen: «Es ist wohl ein Defizit zu erwarten», heisst es in der Bilanzmedienmitteilung. Man verfüge jedoch über genügend finanzielle Reserven, versichern die Organisatoren: «Gläubiger kommen keine zu Schaden», so Gesamtleiter Christoph Risi. «Es ist eine Crux, dass ich im Moment nicht sagen kann, weshalb die Zuschauerzahl so tief liegt», hält Präsiden-
tin Egger fest. Für sie wie für viele andere Beobachter kann es unmöglich an der künstlerischen Qualität der Aschenputtel-Produktion gelegen haben: «Man hörte lauter zufriedene Reaktionen und auch die Medienbesprechungen waren allesamt positiv.» Im Moment mache sich ein wenig Ratlosigkeit breit.
In einer zweiten Phase wird der Vorstand des Trägervereins die Gründe analysieren. Bereits diese Woche fand eine erste Sitzung statt, doch Esther Egger will «nicht dreinschiessen». Mit einer Umfrage bei aktuellen Zuschauern und Besuchern von 2015, die diesmal kein Ticket lösten, will man eine Diskussionsgrundlage erheben. «Über die Zukunft wird frühestens im Spätherbst entschieden», so die Präsidentin. «Persönlich hoffe ich, dass es weitergeht», so Esther Egger: «Die aktuellen Zahlen tun weh, aber für mich persönlich überwiegt auch bei dieser Produktion das Positive, die gute Stimmung.»
Einpacken kann aber auch eine künstlerische (und erfreulichere) Tätigkeit sein. Die Verpackungskünstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude haben 1998 rund 160 Bäume im Park des Beyeler-Museums in Riehen bei Basel mit Polyestergewebe (fixiert mit 23 Kilometer Seil) eingepackt. Danach sahen die Bäume wie grauweisse Riesenpilze aus. Sie sollten Betrachter anregen, die derart verfremdete Parklandschaft mit anderen Augen anzusehen. Die Bäume wurden nach einer gewissen Zeit wieder ausgepackt. Sie hatten die Prozedur offensichtlich überstanden. Teile der Landschaft werden neuerdings auch aus anderen Gründen eingepackt. Gemäss einer TV-Sendung sind durch den Klimawandel (und die diesjährige Sommerhitze) die Gletscher enorm zurückgegangen. Am Titlisgletscher bei Engelberg würden Schneekanonen eingesetzt, die bis zur Wintersaison dem Schwinden der Eismasse Einhalt gebieten sollen. Das genüge nicht. Gletscherteile würden zum Schutz vor der Hitze mit einem Vlies überdeckt. Auch dies halte langfristig das Gletschersterben nicht auf. Verschwände der Gletscher, sterbe auch der Tourismus. Das würde den Verlust mehrerer hundert Arbeitsplätze bedeuten. Es ist bekannt, dass im Laufe der Zeit die Gletscher kamen und gingen. Sie haben unsere Regionen nachhaltig geprägt. Neu ist, dass das Schmelzen in so kurzer Zeit vor sich geht. Unser Energieverbrauch, den wir nicht missen möchten, ist Mitverursacher, sagen uns die Forscher. Die Video-Aufnahme der eingepackten Eiszunge liess an eine filmische Science-Fiction-Szene denken. Leider ist sie Wirklichkeit. Helene Basler-Märchy, Niederlenz
Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag, 22. September 2018, 11.00–12.00 Uhr im Rathaus Sonntag, 23. September 2018, 9.00–10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, ■ dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; ■ dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 27. Juli 2018 Stadtrat
Wasserqualität und Härte
Das kantonale Amt für Verbraucherschutz hat die Qualität des Trinkwassers geprüft. Die Resultate aller Proben entsprechen den Anforderungen an das Trinkwasser gemäss der Hygieneverordnung. Die Proben weisen eine einwandfreie mikrobiologische Qualität auf.
Der Gemeinderat hat sich mit der Nachfolgelösung auseinandergesetzt und mit den Regionalen Technischen Betrieben (RTB) Wildegg eine gute Übergangslösung gefunden. Sie werden als externe Firma die Arbeiten des Brunnenmeisters übernehmen. Die Telefonnummer des Brunnenmeisters lautet weiterhin 062 889 03 48 und wird auf die zuständige Person umgeleitet. Gemeinderat
Waldumgang am Samstag, 8. September 2018
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg
ph-Wert Gesamthärte Natrium Kalium Calcium Magnesium Chlorid Nitrat Sulfat
7.3 35,8 °fH = hart 10.5 mg/l 2,0 mg/l 118 mg/l 15.4 mg/l 18.7 mg/l 16.9 mg/l (angestrebter Wert: 40 mg/l) 11 mg/l
Die Wasserversorgung Boniswil wird ausschliesslich aus den Quellen Müllihalde, Samishansenloch und Eichgut gespeist. Die Quellen liegen oberhalb des Dorfes auf Gemeindegebiet Leutwil. Sie sind mit rechtskräftigen Schutzzonen geschützt. Das Wasser wird im Reservoir vor der Abgabe ins Netz vorsorglich mit UV-Strahlen entkeimt. Boniswil, 30. August 2018 Gemeinderat Boniswil
Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 34 563 Ex. (Wemf-beglaubigt) Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@azmedien.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@azmedien.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)
Treffpunkt: Ecke Müliweg/Brunnen, 13.30 Uhr Anschliessend an den Umgang lädt die Ortsbürgergemeinde alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Imbiss ein.
Urech Thomas, Breiten 114, 5705 Hallwil
Haldimann Matthias, Schlatthof 1, 5703 Seon
ganzjährig überdachter Folientunnel
Seetalstrasse, Parzelle Nr. 623
31. Aug. – 1. Okt. 2018
Parzellen 1050, 1321
Weitere Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Wald Öffentliche Auflage des Rodungsgesuches vom Montag, 3. September bis Dienstag, 2. Oktober 2018 bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.
Teiländerung Kiesabbauzone «Herrengasse» im Kulturlandplan
Weitere Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Raumentwickung Öffentliche Auflage der Teiländerung Kiesabbauzone «Herrengasse» im Kulturlandplan vom Montag, 3. September bis Dienstag, 2. Oktober 2018 bei der Gemeindeverwaltung. Die Unterlagen können während der Auflage auch unter www.niederlenz.ch eingesehen bzw. heruntergeladen werden. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.
Gemeinde Niederlenz Unsere bisherige langjährige Stelleninhaberin ist zur Gemeindeschreiberin einer anderen Aargauischen Gemeinde gewählt worden. Niederlenz, die Gemeinde in der Mitte des Kantons Aargau mit 4760 Einwohnern, sucht nun auf Januar 2019 oder nach Vereinbarung eine oder einen
Mitarbeiter/-in der Gemeindekanzlei im Teilamt mit 50% Ihre Hauptaufgaben liegen bei der Verantwortung im Inventuramt, bei der Mitarbeit im Sozialdienst und bei allen anfallenden Arbeiten der Gemeindekanzlei/Einwohnerkontrolle.
Hayoz Philipp und Golddy, alte Mägenwilerstrasse 9, 5505 Brunegg
Folgende Person hat bei der Gemeinde Hallwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Erstellen eines Pools (nachträgliches Baugesuch)
alte Mägenwilerstrasse 9, Parz. 445
Donnoli Gionatan, geb. 1978, männlich, italienischer Staatsangehöriger, in 5705 Hallwil, Tal 35
Auf Sie wartet eine selbstständige und verantwortungsvolle Aufgabe, ein kleines eingespieltes Team und eine zeitgemässe Entlöhnung mit sehr guten Sozialleistungen. Verfügen Sie über eine abgeschlossene Verwaltungslehre oder eine gleichwertige Ausbildung mit Praxis bei einer Gemeindeverwaltung, Freude am Inventar- und Sozialwesen und sind zudem teamfähig und haben gerne Kontakt zur Bevölkerung?
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Hallwil eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Ist die Stelle auf Sie zugeschnitten? Wenn ja, zögern Sie nicht, senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Foto, Gehaltsvorstellung usw. bis zum 21. September 2018 an den Gemeinderat, Mühlestrasse 2, 5702 Niederlenz. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Thomas Steudler, Gemeindeschreiber, 062 886 60 31, th.steudler @niederlenz.ch.
Hallwil, 29. August 2018 Gemeinderat Hallwil
Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@azmedien.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG
Voranzeige Info-Veranstaltung «Einzonung Güggelimatt»
Am Donnerstag, 13. September 2018, 19.30 Uhr, Aula Primarschulhaus, findet eine öf-fentliche Informationsveranstaltung zum Projekt «Einzonung Güggelimatt» statt. Weitere Informationen folgen. Gemeinderat Fahrwangen
Betreibungsamt am 4. September 2018 geschlossen
Das Betreibungsamt Hunzenschwil bleibt aufgrund einer Weiterbildung am Dienstag, 4. September 2018, den ganzen Tag geschlossen. Besten Dank für Ihr Verständnis.
Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 31. August bis 1. Oktober 2018, während der publizierten Schalteröffnungszeiten, in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen.
29. August 2018 Gemeinderat Hallwil
Thema: Wald und Wasser
Physikalisch-chemische Untersuchungsergebnisse:
Neue Regelung Brunnenmeister
Brunnenmeister Stefan Leutwiler hat seine Anstellung per 31. August 2018 gekündigt und nimmt eine neue Herausforderung im Kanton Zürich an.
Weiteres Wissenswertes über unsere Gemeinde finden Sie unter www.niederlenz.ch.
Gesuchsteller/in: Peter & Franziska MüllerSchnegg, Buhaldweg 5, 5034 Suhr Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus Nr. 69 in zwei Wohnungen Standort: Parzelle Nr. 576 Birrwilerstrasse 17 Einsprachen: Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 31. August bis 1. Oktober 2018 Einsprachen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat Leutwil
Niederlenz, 29. August 2018 Gemeinderat
Verkehrsanordnung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG, § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechts vom 6. März 1984 und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 wird folgende Verkehrsanordnung neu verfügt.
Niederlenz Neuausschreibung: Parkplätze zu Kindergarten Herrengasse, Lochackerweg 2 (Parzellen Nr. 1308), innerorts – Parkverbot mit Zusatztafel ausgenommen mit Parkkarte Gemeinde Einsprachen Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 30. August bis 29. September 2018 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Niederlenz, 28. August 2018 Gemeinderat Niederlenz
Ersatzwahl eines Gemeinderatsmitglieds und des Vizeammanns für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; Anmeldeverfahren
Aufgrund der Demission von Eric Wiesmann als Gemeinderatsmitglied und Vizeammann ist am 25. November 2018 eine Ersatzwahl für den Rest der laufenden Amtsperiode 2018/2021 durchzuführen. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Othmarsingen bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis am Freitag, 12. Oktober 2018, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare (Gemeinderat und Vizeammann separat) können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Diese Anmeldung ist jedoch keine Wählbarkeitsvoraussetzung. Weitere Kandidaturen sind bis zum Wahltag möglich. Diese werden den Stimmberechtigten vom Wahlbüro nicht mehr offiziell bekannt gegeben. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin/Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Zudem kann eine Person als Vizeammann nur gültige Stimmen erhalten, wenn sie gleichzeitig als Gemeinderat gewählt wird oder bei einer Ersatzwahl bereits Mitglied der Behörde ist (§ 27a Abs. 2 GPR). Das Gemeinderatsmitglied und der Vizeammann werden in einem Wahlgang gewählt. Bei diesen Wahlen findet in jedem Fall ein erster Wahlgang statt (Urnenwahl). Im ersten Wahlgang sind stille Wahlen nicht möglich (§ 30b GPR). Othmarsingen, 28. August 2018 Gemeinderat
Rechtsmittelbelehrung: Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung sind innert 30 Tagen seit Publikation im «Amtsblatt des Kantons Aargau» (Ausgabe vom 31. August 2018) beim Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, schriftlich einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verkehrsbeschränkung wird gestützt auf § 46 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 4. Dezember 2007 die aufschiebende Wirkung aus Gründen der Verkehrssicherheit entzogen. Othmarsingen, 28. August 2018 Gemeinderat Othmarsingen
Objektart: Bezug: Amtlicher Wert: Schätzung Remax, Marktwert: Mindestgebot: Besichtigungstermine:
Grundbuch GB Egliswil Nr. 211 (211-1 & 211-2) Winkelstrasse 12, 5704 Egliswil Wohnbauland, Fläche 2’500 m² 14. 9. 2018 CHF 1’257’000.00 CHF 1’593’000.00 CHF 730’000.00 Dienstag 11. 9. 2018 von 14.00 – 15.00 Uhr, nach telefonischer Voranmeldung (Notariat Küng, Wettingen, 056 437 36 37)
• Schär geb. Weber Astrid, geb. 1977, von Arbon TG und Spreitenbach AG, Högernweg 42, parteilos
Grundbuchauszug und Steigerungsbedingungen können elektronisch zugestellt werden
Dadurch erübrigt sich am 23. September 2018 ein Urnengang. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Othmarsingen, 28. August 2018 Wahlbüro
Gemeinderat, Ortsbürgerkommission und Forstbetrieb laden die Bevölkerung von Seon zum öffentlichen Waldumgang herzlich ein. Samstag, 1. September 2018 Besammlung 13.30 Uhr, Waldeingang Scheuerberg (Signalisation ab Forstwerkhof Seon) Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Der Forstbetrieb Rietenberg lädt die Bevölkerung herzlich zum öffentlichen Waldumgang im Gemeindebann Villmergen rund um das Thema «Wissenswertes aus dem Wald» ein auf Samstag, 1. September 2018, 13.15 Uhr. Treffpunkt: Waldhütte Hilfikon Anschliessend an den Waldumgang offeriert der Forstbetrieb Rietenberg allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Imbiss. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze sind vorhanden und werden in Hilfikon bei der Abzweigung in die Sandbühlstrasse signalisiert.
Othmarsingen • Widerruf der bestehenden Fahrverbote auf dem Falkenweg • Neuausschreibung eines Signals 2.14 «Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder» mit dem Zusatz «ausgenommen Landwirtschaft» – Auf dem Falkenweg bei der Baugebietsgrenze auf der Höhe von Parzelle 1675 – Auf Parzelle 1039 auf der Höhe von Parzelle 1263 – Auf dem Falkenweg bei der Parzelle 1043 auf der Höhe von Parzelle 1032 – Auf dem Falkenweg bei der Parzelle 1044 auf der Höhe von Parzelle 1035 – Auf dem Falkenweg bei der Parzelle 1037 auf der Höhe von Parzelle 1050
Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro gemäss § 30a Abs. 2 GPR nachstehende Person in stiller Wahl als Mitglied der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 als gewählt erklärt:
Steigerungsobjekt Gebäude und Bauland Winkelstrasse 12, 5704 Egliswil Freitag, 14. September 2018, 14.00 Uhr in 5704 Egliswil, Gemeindesaal durch Notar S. Häfeli, Wettingen
Für die obenerwähnte Ersatzwahl vom 23. September 2018 wurden während der Anmeldefrist gleich viele Wahlvorschläge eingereicht, wie Sitze zu vergeben waren. Gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wurde mit der Publikation der angemeldeten Kandidaten eine Nachmeldefrist von fünf Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden konnten.
Seon, 22. August 2018 Gemeinderat Seon ■
Ortsbürgergemeinde Sarmenstorf, vertreten durch den Gemeinderat Sarmenstorf
Projektverfasser: Remo Stettler, Eichrebenweg 15, 5614 Sarmenstorf Bauobjekt:
Wiederaufbau Felberhütte
Buchwaldrand oberhalb Eichrebenweg, 5614 Sarmenstorf
Regionales Betreibungsamt geschlossen
Wald, ausserhalb Baugebiet
Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Gemeinderat Sarmenstorf
Regionales Betreibungsamt Seengen
Ausschreibung Neuorganisation
Eine spannende Ausstellung über die Geschichte der Schule von der Gründerzeit bis heute.
Infolge Kündigung des bisherigen Auftragnehmers organisiert der Gemeinderat die Schneeräumung neu. Zur Ergänzung des eigenen Räumungsfahrzeuges werden ein oder zwei neue Auftragnehmer mit eigenem Fahrzeug gesucht für die Räumung des Staufberges und der Trottoirs (bevorzugt ein Auftragnehmer für beide Teile). Für Fragen steht Ressortvorsteher pascal.furer@staufen.ch gerne zur Verfügung. Angebote sind einzureichen bis 14. September 2018 an Gemeinderat, «Schneeräumung», Zopfgasse 20, 5603 Staufen.
Sonntag, 2. September 2018 10.00 bis 12 Uhr Museum offen mit der Jahresausstellung «D Schuel im Wandel vo de Zyt»
Schafisheim Wir sind ein Dorf mit Stadtnähe, gut erschlossen mit öffentlichem Verkehr und Strasse. Es leben rund 3000 Menschen bei uns. Daneben hat unsere Gemeinde ein vielfältiges Vereinsleben, gepflegte Infrastruktur und Einrichtungen, eine kundenfreundliche Verwaltung sowie fortschrittliche Behörden anzubieten.
Für Ihr Verständnis bedanken wir uns. Gemeinderat Staufen
Wir haben mit Lehrbeginn August 2019 eine abwechslungsreiche Lehrstelle zu vergeben. Bewerbe dich bei uns als
Das Regionale Betreibungsamt Seengen bleibt infolge Weiterbildung am Dienstag, 4. September 2018, geschlossen.
Öffentliche Auflage vom 30. August bis 28. September 2018 auf der Gemeindekanzlei.
Kauffrau/Kaufmann EFZ ■
Wir bieten zusätzlich zum theoretischen Berufsschulunterricht eine praktische Ausbildung zur/zum Kauffrau/Kaufmann E- oder MProfil, in der fundiertes Fachwissen in verschiedenen Verwaltungsbereichen vermittelt wird.
Einladung zum Landschaftstag vom Samstag, 8. September 2018
Die Landwirtschaft prägt die Natur und Landschaft in unserer Gemeinde mit. Und mit der Bünzaue gibt es in unserer Gemeinde ein Stück Natur von nationaler Bedeutung. An unserem Landschaftstag vermitteln wir einen Einblick in die vielfältige Tätigkeit eines modernen Landwirtschaftsbetriebs sowie Hintergrundinformationen zur Bünzaue. Abgerundet wird der Anlass mit Betrachtungen zur Frage: Wie viel Natur brauchen wir?
Wir erwarten Sekundar- oder Bezirksschule, Interesse an einer soliden Berufsausbildung, die Bereitschaft, sich täglich den Anforderungen für diese Berufsausbildung zu stellen, sowie Einsatzfreude und Flexibilität. Für Informationen steht dir die Gemeindeschreiber-Stv. Daniela Naef, Tel. 062 888 30 42 oder daniela.naef@schafisheim.ch, gerne zur Verfügung.
Wir treffen uns um 9 Uhr vor dem Landwirtschaftsbetriebe Briner an der Othmarsingerstrasse 31. Der Anlass dauert bis ca. 12 Uhr und klingt anschliessend bei Wurst und Getränken aus. Für Kinder wird eine Trampitraktorenparcours betrieben. Es informieren: Bruno Schelbert, Auenschutzpark Aargau, Abteilung Landschaft & Gewässer Thomas Briner, Möriken, Landwirt Roland Furrer, Möriken, Landschaftsbeauftragter Möriken-Wildegg Matthias C. Betsche, Möriken, Präsident Pro Natura Aargau
Geschäftsausflug der Gemeindeverwaltung
Die Büros bleiben am
Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihr zahlreiches Erscheinen. Auskunft erteilt: Roland Furrer, Landschaftsbeauftragter, 079 432 29 15, rolandfurrer@bluewin.ch.
Gemeinderat und Landschaftskommission
30. August 2018 Gemeinderat
den ganzen Tag geschlossen. Für Todesfälle wenden Sie sich bitte an die Gemeindekanzlei Staufen (07.00–14.00 Uhr) unter der Telefonnummer 062 886 10 10.
Ein lichter Teegarten als Treffpunkt für alle Kultur Der Widmipark ist die dritte Station von «Transformator, Kunst im Quartier», einer Kulturinitiative für die Integration neuer Stadtteile. ■
Veranstaltungen Sonntag, 2. September. 11 Uhr: Vernissage Kunst im Quartier. – 14 bis 15.30 Uhr: Quartierrundgang: Kindheitserinnerungen von und mit Ursula Steinmann. Mittwoch, 5. September. 19.30 Uhr: Late-Night-Art-Tour. Sonntag, 9. September. 11 bis 12.30 Uhr: Café littéraire mit Ruedi Debrunner: «Klangspur in die vergessene Welt». Ort: Ehemalige Kapelle, Ammerswilerstrasse 16. Sonntag, 16. September. 14 bis 16 Uhr: Familienspieltag mit Familie Schärer. Sonntag, 16., bis Samstag, 22. September. Je um 7 Uhr: SonnenaufgangYoga: Anja Kroll und Team.
enzburg wächst. Seit mehreren Jahren entstehen neue Quartiere rund um den mittelalterlichen Stadtkern. Bereits im dritten Jahr in Folge schlagen die Initiatoren der Projektreihe «Transformator, Kunst im Quartier» Brücken von vertrauten Ansichten hin zu Veränderungen einer Stadt im Wandel. Mit dem Projekt reagiert die Kulturkommission auf die grossen baulichen Veränderungen in der Stadt Lenzburg. Nach der Othmarsingerstrasse (2016), «Da war früher eine Wiese», und dem Quartier «Im Lenz» mit einem originellen Erdbeerfeld (2017) ist nun die «Widmi», eine vor der Bebauung als landwirtschaftliche Nutzfläche dienende Fläche, die letzte Station des Projekts. Neun Lenzburger Kunstschaffende präsentieren ihre Werke ab dem 2. September unter dem Motto «Tod und Auferstehung». Mit dem besonderen Projekt «Teegarten im Widmipark» setzt sich Prisca Keel mit den baulichen Veränderungen in der Widmi auseinander.
Einladung an jedermann
Das sticht ins Auge: Seit dem 12. August säumen ein kleiner Bauwagen und eine sternförmige Skulptur den Pfad durch das neu entstandene Widmiareal am Fusse des Schlossberges und verleiten manch verwunderten Passanten dazu, genauer hinzusehen.
Schon jetzt ein Selbstläufer: Der «Teegarten im Widmipark» ist das neue «Transformator»-Projekt. Was aus der Ferne scheint wie eine sternförmige Miniatur der JVA Lenzburg, nimmt aus der Nähe betrachtet alsbald die Gestalt eines begehbaren Holzpavillons an, der mit seinem bunten Schriftzug «Teegarten» jeden Vorbeikömmling dazu einlädt, es sich mit einer Tasse Tee oder frisch gebrühtem Kaffee in einem der Liegestühle bequem zu machen. Der süssliche Duft von gebackenen Muffins und Früchten strömt herüber und weckt die Aufmerksamkeit zweier zwischen den Kräuterrabatten spielender Kinder. «Den Tee oder den Kaffee darf sich jeder nach eigenem Gusto zubereiten», erklärt Initiatorin und Projektleiterin
Prisca Keel und öffnet die kleine Türe des gleich gegenüber stehenden und als Teeküche umfunktionierten Bauwagens. Was zum Vorschein kommt, ist eine kleine Welt für sich. Getrocknete, an der bunt bemalten Holzwand aufgehängte Kräuter verbreiten ihren Duft, Bücher, ein feines Porzellanservice, eine Fülle an schmuck in Gläsern drapierten Teesorten stehen bereit, um gelesen, genutzt und verköstigt zu werden.
tan im Teegarten zu verweilen, etwas beizusteuern und sich nach Lust und Laune zu bedienen.» Trotz den Befürchtungen und Einwänden einiger weniger Kritiker aus den umliegenden Quartieren findet der Teegarten allgemein regen Anklang. Der Pavillon entstand aus einem Berg ungehobelter Bretter an einem Wochenende durch den Einsatz vieler freiwilliger Helfer aus der ganzen Stadt und habe sich schon nach kürzester
Treffpunkt jeweils beim Bauwagen auf der Widmi.
Zeit zu einem Selbstläufer entwickelt, strahlt Keel. Es habe bereits Initiativen ganzer Gruppen gegeben, die einen Jass-Abend im Teegarten organisierten. Eine im Bauwagen ausgehängte Gästeliste mit allerlei Anregungen und Lob zeuge davon. Bis Ende September wird der Teegarten zum Treffpunkt, zum Begegnungsort für die Quartierbewohner der Widmi, Wanderer, Flaneure, aber auch für Geselligkeit und Ruhesuchende aus der ganzen Stadt. Und wer genau hinsieht, entdeckt sogar das Lenzburger Wappen im Dach des Pavillons.
«Die liebevolle Einrichtung lädt Menschen dazu ein, einen Moment zu verweilen und sich wohlzufühlen», meint Prisca Keel. Und das Prinzip ist einfach: Jeder, der möchte, ist eingeladen, spon-
Tod und Auferstehung – sieben Kunstprojekte zur «Widmi» Skulpturen Die Quartierausstellung auf der Widmi dauert vom 2. bis zum 22. September, wo die Werke von neun Kunstschaffenden in einem lockeren Rundgang besichtigt werden können. Cosimo Gritsch & Roberta Müller: «Schwäne». Das Künstlerduo lässt überlebensgrosse Schwäne aus gebrauchten PET-Flaschen im Weiher eingangs Widmi landen. Schwäne wurden als Seelenvögel der Verstorbenen verehrt. Karyna Herrera: Mit ihrer Installation «Paradoxon», bei welcher ein ausgestochenes Rasendreieck exakt über der Ausstichstelle auf einem Metallgestell platziert wird, symbolisiert die Künstlerin das Leben und assoziiert gleichzeitig ein Toten-Grab. Ursula und Ueli Schneider: «Verbinden» vom Künstler- und Lebenspaar Schneider erinnert an die frühere Seilerei. Verbinden hat aber auch mit Verletzungen und Heilen sowie dem VerbinINSERATE
den verschiedener Orte zu tun, die wie hier durch eine Mauer getrennt sind. Nina Schwarz: Mit «Himmel-Erde-Widmi», einer Art überdimensioniertem «Himmel und Hölle – Eile mit Weile», will die Künstlerin einen spielerischen Zugang zum Thema schaffen. Alte und neue Lenzburger können sich hier spielend begegnen. Die verschiedensten Wege führen zum Ziel, wie auch im realen Leben und im Widmi-Quartier. Roman Sonderegger: «Lenzburger Landschaft mit Wohnquartier und Schloss». Man kann lesen, was der Künstler zu diesem Thema plante. Seine Hochsitze, wo sich diesseits und jenseits der gepflasterten Trennlinie Kultur und Natur auf fünf Metern Höhe Aug in Aug gegenübersitzen, konnten aus haftungsrechtlichen Gründen nicht bewilligt werden. Sibylle Kessler: In ihrem «Lichtkreis» verbindet die Künstlerin schwarz bemalte Holzpfosten sowie ihre typischen
geschnitzten Holzskulpturen zu einem Schmetterling, Symbol für Tod und Auferstehung. Dominique Müller: Die Videoarbeit «Hulk», welche nur abends (etwa zwischen 18.30 und 22.30 Uhr) als Rückprojektion an ein Wohnungsfenster sichtbar ist, erinnert an die gleichnamige 60er-Jahre-Comicfigur, schwankend zwischen heroischer Machtdemonstration und Melancholie. Das Zusammenspiel zwischen architektonischer Fassadengestaltung und den farblichen Metamorphosen des Heros ist ein wunderbarer Nebeneffekt dieser Projektion. Ein Übersichtsplan aller Werke hängt am Bauwagen und kann von dort auch für den Rundgang mitgenommen werden. Beschreibungen bei den einzelnen Kunstwerken helfen beim Einstieg ins Werk und geben auch Informationen über die Künstler. (abü)
Einladung zum Wohlfühlen: «Teegarten»-Projektleiterin Prisca Keel.
Vom Koch-Stift zum «Krone»-Direktor Hotellerie «Er verkörpert innerhalb unserer Gruppe die klassische Tellerwäscherkarriere.» So beschreibt Hotel-Unternehmer Rolf Kasper den letzte Woche als Direktor des Traditionshauses «Krone» eingesetzten Fabian Muntwyler. ■
Zuletzt war er Direktor des Hotels aarauWest in Oberentfelden. Obwohl es von der Grösse her mit der «Krone» vergleichbar ist, ist hier vieles wieder neu für den Neuen: «Ich will mich gut einarbeiten und danach den Betrieb vorwärtsbringen und die Vorgaben erfül-
Der neue «Krone»-Direktor in der Mitte: Die AargauHotels.ch-Chefs Rolf Kasper und Dominik Wyss flankieren Fabian Muntwyler. len. Das Wichtigste ist jedoch: Die Gäste sollen hier glücklich sein.» Eine Besonderheit ist hier zu beachten. Die «Krone» gehört nicht nur zu den AargauHotels.ch, sondern als «Mercure»-Hotel auch zur internationalen Accorgruppe. «Deshalb kommen wir an neue Gäste heran. Die ‹Krone› hat auf dem Platz Lenzburg einen hohen Bekanntsheitgrad, doch mit ‹Mercure› erschliessen wir uns ein neues Segment», hält Dominik Wyss, Direktor der AargauHotels-Gruppe, fest.
«Ehrliche Trennung»
Wyss schildert auch die Gründe, die zur Trennung vom bisherigen Direktor Marc A. Kilchenmann geführt haben: «Er hat viele Sachen sehr gut gemacht, doch sind wir beide zum Schluss gekommen, dass wir uns in wichtigen Punkten nicht finden.» Die GruppenLeitung sei in verschiedenen, auch wirtschaftlichen Bereichen nicht mehr zufrieden gewesen. «Wenn man merkt, dass es nicht stimmt, ist eine ehrliche Trennung besser, als dass beide Seite
schmackhaften Nachtessen vom Büffet wurden die Tages-Erlebnisse ausgetauscht und die Strapazen waren vergessen. Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Auschecken war das Einsingen in der katholischen Kirche von Beatenberg angesagt. Pfarrer Roland Häfliger aus Lenzburg war am frühen Morgen angereist und hielt um 10 Uhr eine heilige Messe mit Predigt. Nun durfte der Kirchenchor Liturgia mit einfühlsamem Gesang die Messe bereichern. Schon ging es weiter nach Interlaken und mit der romantischen NostalgieSeilbahn zum schönen Aussichtspunkt Heimwehfluh. Nach dem Besuch im Holzbildhauerei-Museum in Brienz ging es zurück. Zwei Souvenir-Holzhühnchen gab es als Dank für die versierte Reiseleiterin. (dwi)
weiter unglücklich sind miteinander», so Wyss. Der bisherige Direktor wird nicht schnöde abserviert. «Wir haben ihm angeboten, Gesamtleiter der neu zu bildenden Vereinigung der ausserkantonalen Hotels unserer Gruppe zu werden», so Rolf Kasper. Dabei handelt es sich unter anderen um Häuser auf der Rigi, in Grindelwald, Herisau und am Sempachersee. Ob Marc Kilchenmann das Angebot annehmen wird, ist noch offen.
Franziska Roth in der Mitte: Empfang der neuen Offiziere aus der Region Lenzburg durch Foto: zvg die Militärdirektorin.
«Mehr Gold, mehr Sold – mehr Würde, mehr Bürde» Militär Im Verlauf eines Jahres wurden 93 Armeeangehörige aus dem Kanton Aargau als Offiziere brevetiert. Regierungsrätin Franziska Roth, Militärdirektorin des Kantons Aargau, lud die neu brevetierten Offiziere nun in die Kaserne Aarau ein. Aus der Region Lenzburg und angrenzenden Gemeinden nahmen am Rapport folgende neu brevetierten Leutnants teil: Gianluca Ciurlia (Schafisheim), Manuel Gloor (Seon), Andreas Hauser, Francis Herzig, Joël Herzig (alle Seengen), Severin Jauslin (Lenzburg), Christof Kurt (Zetzwil), Beat Obrist (Egliswil), Luca Russo (Ammerswil), Patrick Thurnherr (Dottikon), Florian ZenINSERATE
Jungtambouren in der Vorbereitung Tambourenverein Schon bald ist ein Jahr vergangen, seit das Jungtambourenfest in Lenzburg stattgefunden hat. Stolz konnte der Nachwuchs des Tambourenvereins seine hervorragenden Leistungen zeigen. Nun stecken die Lenzburger Jungtambouren bereits in den Vorbereitungen für das nächste Jungtambourenfest. Dieses findet dieses Jahr am 30. September
Baubewilligung Der Stadtrat erteilte folgende Baubewilligung mit Auflagen: Stiftung Schloss Lenzburg und Departement Finanzen und Ressourcen, Immobilien Aargau für die Umnutzung der Büroräume für Mehrfachnutzungen und Anpassung der Gastronomie im Erdgeschoss mit neuen Aussensitzplätzen auf Schloss Lenzburg (Bernerhaus). (ssl)
Spende für humanitäre Arbeit
Vereinsreise ins Berner Oberland Kirchenchor Liturgia Erwartungsvoll standen 26 Sängerinnen und Sänger mit Chorleiter Florian Zaunmayr und Gästen beim Bahnhof Lenzburg zur Abfahrt mit dem Bus bereit. Reiseleiterin Kathrin Buis gab das erste Ziel bekannt. Auf direktem Weg über die Autobahn mit Ausfahrt Burgdorf erreichte man Sumiswald. Im geschichtsträchtigen Gasthof Kreuz, bekannt aus Franz Schnyders Film «Ueli der Pächter», weckten Kaffee und Gipfeli die letzten müden Geister. Die Weiterfahrt durch das Emmental, vorbei an Oberdiessbach, führte zur Autobahn und entlang dem Thunersee zu den Beatushöhlen. Jetzt stand freie Zeit für Zmittag, Besuch der Höhlen oder des Museums zur Verfügung. Um 16.30 Uhr erfolgte der Zimmerbezug im Hotel Dorint Blüemlisalp in Beatenberg. Beim gemeinsamen
Umbau Bernerhaus
Baubewilligung Der Stadtrat erteilte folgende Baubewilligung mit Auflagen: CoOpera Sammelstiftung PUK, Ittigen, für den Rückbau dreier Reiheneinfamilienhäuser und Garage und den Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit 44 Wohnungen sowie den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 12 Wohnungen und Gewerbefläche im Erdgeschoss an der Zeughausstrasse 4, 6, 8 und 10. (ssl)
«Betrieb vorwärtsbringen»
er Direktorenwechsel in der «Krone» ist auch ein Generationenwechsel. Der erst 30-jährige Fabian Muntwyler wurde Nachfolger von Marc A. Kilchenmann. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der sich vor seinem Engagement im ersten Haus auf dem Platz Lenzburg Meriten im umkämpften Hotel-Markt in der Tourismus-Weltstadt St. Moritz abverdient hatte, ist Muntwyler ein «Kind» der Gruppe AargauHotels.ch, zu der die «Krone» seit 2015 gehört. «Ich habe meine Kochlehre im ‹Bären› in Suhr absolviert», blickt Muntwyler auf seine Anfänge in der Gastronomie und innerhalb der Hotelgruppe von Unternehmer Rolf Kasper zurück. Inzwischen hat er sich intern und extern (dipl. Hotelmanager NDS HF) weitergebildet. Als Souschef in der Küche des Hotels Lenzburg hatte er schon Kontakt zu seinem neuen Wirkungsort.
in Arth statt. Die Lenzburger Jungtambouren werden im Einzelwettkampf sowie in zwei Sektionen starten. Im Frühling 2019 beginnt dann ein neuer Anfängerkurs für alle, die das Trommeln erlernen möchten. Die Proben finden jeweils am Mittwochabend statt. Mehr Informationen zur Ausbildung und zu den Events findet man unter www.tambouren.ch. (fmo)
ger (Reinach). Sie wurden auch durch Oberleutnant Mischa Hardmeier begrüsst, den Vertreter der Offiziersgesellschaft Lenzburg. In ihrer Ansprache an die neu brevetierten Offiziere gratulierte Roth den jungen Offizieren zur bestandenen Offiziersschule. «Die Beförderung zum Leutnant bringt mehr Gold an der Uniform, mehr Sold in der Tasche, aber mit der neuen Würde ist auch Bürde verbunden», meinte die Militärdirektorin. «Sie sind nun verantwortlich für die Ihnen anvertraute Truppe.» Der Rapport wird einmal im Jahr durch das Kreiskommando Aargau organisiert. (pd/dgs)
Der Rat hat beschlossen, zu Lasten des Kontos «Beiträge an private Organisationen» der Stiftung JAM Joint Aid Management Schweiz einen Betrag von 1000 Franken zu überweisen. Die Entwicklungsorganisation hat das Ziel, Afrika in seiner Entwicklung zu einer wirtschaftlich gesunden, eigenständigen Region zu unterstützen. Zwei engagierte Personen aus Lenzburg werden selber einen Einsatz vor Ort in Mosambik leisten. Mit der Spende wird ihre Mitwirkung bei der Renovation der Schule Macovane für 321 Kinder unterstützt. (ssl)
Am Politlunch wurden Parolen gefasst FDP-Frauen Die FDP-Frauen Region Aarau (inklusive Lenzburg und Zofingen) trafen sich zum Politlunch im Restaurant Kettenbrücke in Aarau. Die Möriker Grossrätin Jeanine Glarner stellte als Erstes den Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege vor. Dieser will, dass die Velowege, wie bisher die Fuss- und Wanderwege, in der Bundesverfassung verankert werden. Die FDP-Frauen lehnen diese Initiative bei einer Enthaltung mit 10 Stimmen ab. Die beiden Agrarinitiativen empfahl Grossrätin Sabina Freiermuth zur Ablehnung. Die FDP-Frauen folgten der Empfehlung und lehnen diese Initiativen einstimmig ab. Grossrätin Maja Riniker erläuterte schliesslich die Volksinitiative für eine Millionärssteuer, mit der die Vermögenssteuer im Aargau angehoben werden soll. Ab einem steuerbaren Vermögen von 500 000 Franken würde die Steuerbelastung erheblich steigen. Davon betroffen wären insbesondere auch Einfamilienhausbesitzer, KMU und Rentner. Die Initiative greift damit den Mittelstand an. Auch zu dieser Initiative sagen die FDP-Frauen einstimmig Nein. (dgö) INSERATE
Heinrich Soller-Gedeon 8. April 1938 bis 15. August 2018 in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene übte während mehrerer Jahre das Amt des Friedensrichters und zuvor das des Statthalters aus. Er war vom 1. 1. 1982 bis 31. 12. 1989 Präsident der Finanzkommission Meisterschwanden und Mitglied in diversen Kommissionen und Komitees. Mit dem Tod von Heinrich Soller verliert die Gemeinde eine allseits geschätzte Persönlichkeit. Sein Dienst zum Wohle der Bevölkerung von Meisterschwanden verdient unsere Wertschätzung und Dankbarkeit. Wir werden ihn in bleibender Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Samstag, 1. September 2018 17.15 Uhr Hl. Messe, Requiem Sonntag, 2. September 2018 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 4. September 2018 10.00 Uhr Gottesdienst im Alterszentrum 19.30 Uhr Feier für Menschen mit Behinderung Mittwoch, 5. September 2018 19.30 Uhr Feier für Menschen mit Behinderung Donnerstag, 6. September 2018 9.00 Uhr Hl. Messe, anschliessend Kaffee im Pfarreizentrum
Sonntag, 2. September 2018 11.00 Uhr Heilige Messe
Dienstag, 4. September 2018 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee Samstag, 8. September 2018 10.00 Uhr Heilige Firmung Festgottesdienst mit Firmspender Generalvikar Dr. Markus Thürig Anschliessend Apéro
Freitag, 31. August 2018 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 1. September 2018 10.30 Uhr Firmung 19.00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 2. September 2018 9.45 Uhr Der Gottesdienst fällt wegen der Firmung aus 17.30 Uhr Wortgottesfeier Mittwoch, 5. September 2018 19.00 Uhr Mystik 20.00 Uhr Meditation
Freitag, 31. August 2018 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Samstag, 1. September 2018 9.45 Uhr KiK-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 2. September 2018 10 Uhr Vorstellungsgottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Elisabeth Weymann und Pfrn. Susanne Ziegler Lieder: 574 / 670 / 343 Predigt: 1. Thess. 1, 2–10 Musik: Monika Bryner, Orgel Kollekte: Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod mit Kinderhüte Im Anschluss sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Montag, 3. September 2018 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Dienstag, 4. September 2018 12 Uhr Seniorenessen im Kirchgemeindehaus
Samstag, 1. September 2018 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 2. September 2018 9 Uhr Vorstellungsgottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Elisabeth Weymann und Pfrn. Susanne Ziegler Lieder: 574 / 670 / 343 Predigt: 1. Thess. 1, 2–10 Musik: Monika Bryner, Orgel Kollekte: Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod Vor dem Gottesdienst ab 8.30 Uhr und im Anschluss sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.
Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Samstag, 1. September 15.30 Uhr Orgelgschicht für Chind, Kirche Suhr. «De verschwundeni Zauberstab». John P. MacKeown, Erzähler; Nathalie Leuenberger, Orgel. Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 2. September 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. A. Hunziker. Mitwirkung: Gospelchor Kumbaya. Kollekte: oeku, Stelle für Kirche und Umwelt Donnerstag, 6. September Seniorenzmittag, Länzerthus Rupperswil. Abfahrt: 11 Uhr, Kirche www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 2. September 2018 9.30 Uhr Kirche Ammerswil Gottesdienst mit Taufen Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Johanna Bossert (Orgel) Kollekte: HEKS Montag, 3. September 2018 Schweigemeditation 9.15 – 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon Leitung: Lisbeth Wermelinger Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte «Menschen in Not» Dienstag, 4. September 2018 Kaffeetreff 14.00 – 16.00 Uhr im Pfarrhof oder in der Remise
Ref. Kirchgemeinde Beinwil am See Sonntag, 2. September 17.00 «Auszeit für die Seele» Pfr. Andreas Pauli Eine halbe Stunde mit Poesie und meditativer Musik Orgel Ursina Spring Anschliessend sind alle zum gemütlichen Umtrunk eingeladen. Kollekte Sela Mittwoch, 5. September 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Donnerstag, 6. September 13.45 Pro Senectute Aargau im Pavillon Jassen mit Ruth Pfluger Sonntag, 9. September 9.30 Spezialgottesdienst Pfrn. Helene Widmer Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Madeleine Regez, Schwyzerörgeli Heinz Weber, passionierter Fischer Die Birrwiler Badi hat keine Parkplätze. Um 9.10 Uhr, Fahrdienst ab Parkplatz Chrosihuus oder Chiletaxi, Anmeldung am Vorabend bis 19.00 Uhr, Tel. 079 155 06 56. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie die Hinweise bei der Badi und bei der Schiffländi Amtswoche Pfr. Andreas Pauli Chiletaxi Anmeldung am Vorabend vom gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr bei Kurt Lüscher, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch
Ref. Kirchgemeinde Birr Birr/Lupfig Donnerstag, 30. August 2018 9.00 Kleiderkarussell Freitag, 31. August 2018 19.00 Churchill Jugendgottesdienst, Pfrundhaus Sonntag, 2. September 2018 10.10 PH-Begrüssungs-Gottesdienst für die 1. Klassen, Pfr. J. Luchsinger anschl. Info-Apéro im Pfrundhaus Montag, 3. September 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus Dienstag, 4. September 2018 12.00 Senioren-Mittagstisch mit Lotto, Pfrundhaus Mittwoch, 5. September 2018 14.00 Treffpunkt Pfrundhaus 14.00 Kleiderkarussell 19.30 Gemeindegebet, Kirche Birr Donnerstag, 6. September 2018 9.00 Kleiderkarussell Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch
Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 26. August bis 1. September: Pfrn. Christine Nöthiger, Tel. 062 824 73 56 Bereitschaft 6. bis 8. September: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag, 2. September 10.00 Holderbank, Gottesdienst, Pfrn. Christine Nöthiger Musik: Tabea Plattner Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis zum Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Donnerstag, 6. September 14.30 Kirche Möriken und Gemeindesaal, Jubilarenfeier mit Gottesdienst, Musik und Zvieri für geladene Gäste. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg
Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 2. September 2018 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Be-kennen.» Taufe von Jan Oliver Schärer. Anschliessend Infoveranstaltung zur Gesamterneuerungswahl
Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Freitag, 31. August 18.30 Werktags-Gottesdienst bei der TopPharm-Hallwilersee-Apotheke im Dorfzentrum Meisterschwanden «Zu Risiken und Nebenwirkungen ...» Nur bei trockenem Wetter! (Unsicher? Siehe Homepage, Ausweichdatum: 14. September 18.30 Jugendtreff Zündschnur im KGH Sonntag, 2. September 9.25 Gebet im KGH 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. N. Spreng zu 1. Kor 13 Kollekte: Tear Fund Anschliessend Apéro mit Verabschiedung von Monika Stelzer Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Mittwoch, 5. September 10.00 Andacht im Altersheim Sarmenstorf Donnerstag, 6. September 9.30 Besammlung (Parkplatz) für die Wanderung Leutwil–Homberg (Anmeldung ans Sekretariat erwünscht) www.kirchweg5.ch
Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Freitag, 31. August 2018 16.30 Religionsunterricht der 5. Klasse mit Claudia Rohr, im UG der Kirche 18.15 Religionsunterricht der 7. Klasse mit Claudia Rohr, im UG der Kirche Samstag, 1. September 2018 18.30 Eucharistiefeier mit Chorherr Richard Strassmann in der Kapelle Seengen Sonntag, 2. September 2018 10.00 Eucharistiefeier mit Marco Vonarburg Feierliche Einsetzung unserer Gemeindeleiterin ad interim Dorothea Wey anschliessender Begrüssungsapéro Montag, 3. September 2018 16.30 Religionsunterricht der 1. Klasse mit Susanne Löpfe, im UG der Kirche Dienstag, 4. September 2018 16.30 Religionsunterricht der 2. Klasse mit Susanne Löpfe, im UG der Kirche Donnerstag, 6. September 2018 16.30 Religionsunterricht der 3. Klasse mit Susanne Löpfe, im UG der Kirche 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch
Kath. Kirchgemeinde Bettwil Donnerstag, 30. August 20.00 Elternabend der 1.–3. Klasse im Vereinszimmer mit Katechetin Susanne Löpfe und Pfr. Marco Vonarburg Sonntag, 2. September 22. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Eucharistiefeier Aushilfe: Chorherr Richard Strassmann / Mehrzweckhalle Kollekte: Theologische Fakultät Luzern Donnerstag, 6. September 9.00 Eucharistiefeier im Pfarrhaus
Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Freitag, 31. August 2018 19 Uhr: Feierabend-Gottesdienst im Gewölbekeller des Kirchgemeindehauses mit Sozialdiakon Rolf Friderich Musik: Christian Müller, Querflöte Getränke, Bier und Brezel zum Ankommen ab 18.30 Uhr und zum Ausklingen nach dem Gottesdienst, bei schönem Wetter Apéro im Pfarrgarten. Sonntag, 2. September 2018 Kein Gottesdienst Donnerstag, 6. September 2018 Othmissinger Seniorenreise Freitag, 7. September 2018 17 Uhr: Fiire mit de Chliine in der Kirche, Thema: Danken – Teilen macht glücklich Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich Mehr Infos: www.kirche5504.ch
Ref. Kirchgemeinde Seon Freitag, 31. August 18.00 Uhr: Jugend- & Familiengottesdienst mit Begrüssung der neuen 6.-Klässler Pfr. Jürgen Will Kollekte: Fonds für kirchliche Jugendarbeit der ref. KG Seon Anschliessend Begrüssungstrunk Sonntag, 2. September 10.00 Uhr: Tauf-Erinnerungs-Gottesdienst mit Taufe von Tim Keller Pfr. Jürgen Will Text: Epheser 4, 23/24 Thema: «Zieht den neuen Menschen an» Kollekte: Mission am Nil: Eritrea – Schule Adi Quala CHINDERCHILE Anschliessend Kirchenkaffee Wer einen Fahrdienst benötigt, meldet sich bei Steffen Hassel, 077 424 96 73, bis am Vorabend. Montag, 3. September 20.00 Uhr: GOSPEL-on.ch: GospelprojektChorprobe Dienstag, 4. September 7.00 Uhr: Frühgebet 19.30 Uhr: Hauskreis im UG des KGH Donnerstag, 6. September 9.00 Uhr: Wochengebet www.ref-kirche-seon.ch
Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 2. September 19.00 Uhr Taizé-Gottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Musik: Mille Feuilles Kollekte: Kinderheim Brugg 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche (gemeinsam mit dem Taizé-Gottesdienst) Mittwoch, 5. September 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 6. September 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Liselotte Frei
Dintikon, im August 2018 Deine Schritte sind verstummt, doch die Spuren deines Lebens bleiben.
Mit schweren Herzen müssen wir Abschied nehmen von
Hans Tanner-Wüst 30. September 1930 – 22. August 2018 Seit deinem Spitalaufenthalt an Ostern hast du dich nicht mehr erholt. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar, dass dein Leiden ein Ende hat. Deine Familie war dir immer sehr wichtig – und du warst wichtig für deine ganze grosse Familie. Danke für die schöne Zeit mit dir.
In liebevoller Erinnerung Lilly Tanner-Wüst Vreni Wernli-Tanner Agnes und Franz Merkofer-Tanner Monika und Stefan Widmer-Tanner Erna Tanner Anita und Stefan Hächler-Tanner deine zwölf Grosskinder mit Partnern deine zwei Urgrosskinder deine Geschwister Die Trauerfeier findet am Freitag, 31. August 2018, um 10.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Dintikon statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Dintikon. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Schweiz. Multiple Sklerose Gesellschaft Zürich, Postkonto 80-8274-9, IBAN CH04 0900 0000 8000 8274 9, Vermerk: Hans Tanner-Wüst. Traueradresse: Lilly Tanner-Wüst, Oberdorfstrasse 13, 5606 Dintikon
Seengen, 27. August 2018
Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Ein Vater liebt – ohne viel Worte. Ein Vater hilft – ohne viel Worte. Ein Vater versteht – ohne viel Worte. Ein Vater geht – ohne viel Worte und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken vermag. Günther Kuhlen
Sonntag, 2. September Gottesdienst 10.00 Uhr Hallwil, Vereinszimmer Pfarrer Hans Maurer Mittwoch, 5. September Laudes 7.00 Uhr Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch
Nach einem Leben voller Liebe und Güte hat heute unser herzensguter Vater, Opi, Uropi, Bruder, Schwager, Götti und Onkel
Hans Rudolf Bohler
Menziken Sonntag, 2. September 22. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Familiengottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski), mitgestaltet von SchülerInnen der Katechetinnen Margrit Schalch und Manuela Fischer
31. Oktober 1925 – 27. August 2018 seine gütigen Augen für immer geschlossen. Wir trauern um ihn in der Gewissheit, dass der Tod nur Übergang und kein Ende bedeutet. Wir sind ihm dankbar für alles, was er für uns getan hat.
11.30 Tauffeier Donnerstag, 6. September 17.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten 18.00 Eucharistiefeier, anschl. Beichtgelegenheit
Othmarsingen, 24. August 2018
In tiefer Trauer: Helena Schöni-Bohler und Josua Lindegger und Bea Schöni Oliver und Ebru Schöni mit Nuri und Nevia Ramon und Angi Schöni mit Amy, Emma und Luan Heinz Bohler und Therese Gloor Michael und Kathrin Bohler Heinz Bohler jun. und Carmen Habermacher Marianne Bohler-Roth Hans Bohler und Rita Bolliger Chantal Bohler und Pascal Diller Raphael Bohler und Romina Burkhardt mit Jahron Sonya Bohler und Beat Fehlmann sowie Geschwister mit ihren Familien und Anverwandten
Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserer geliebten Mutter
Die Abdankung findet am Montag, 3. September 2018, 12.00 Uhr in der Kirche Seengen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Beinwil Samstag, 1. September 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) Mittwoch, 5. September 17.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten 18.00 Eucharistiefeier, anschl. Beichtgelegenheit
Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim Donnerstag, 6. September 2018 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli
Freitag, 31. August 2018 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Sonntag, 2. September 2018 11.00 Uhr Staufbergfest: Das Fest beginnt um 11 Uhr mit dem Taufgottesdienst in der Kirche, gestaltet von der 3. Klasse. Taufen von Levin, Elina und Maila Grossmann und von Sarah und Ferdinand Werner. Musikalische Unterhaltung (bereits im Gottesdienst) mit den Blue Valley Drifters.
Regina Zimmermann-Jost 2. Februar 1958 – 23. August 2018 Vom Leid erlöst, ist sie für immer eingeschlafen.
Auf der Pfrundwiese (mit Zelt) feiern wir anschliessend das Fest bis 16 Uhr mit Essen, Trinken, Musik, Spielen, Hüpfburg und Besichtigungen.
In liebevoller Erinnerung: Roland Zimmermann-Jost mit Cornelia, Stefanie und Michael
Die Strasse auf den Staufberg ist für jeden Verkehr gesperrt. Ab 10 bis 16 Uhr verkehrt ein Shuttlebus ab Lindenplatz und Schulhaus (ca. Halbstundentakt).
Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, dem 31. August 2018, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche Othmarsingen statt.
Donnerstag, 6. September 2018 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus www.ref-staufberg.ch
Traueradresse: Roland Zimmermann, Trockmatt 6B, 5504 Othmarsingen
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Aargau, Postkonto 50-12121-7. Traueradresse: Helena Schöni-Bohler, Unterdorfstrasse 10, 5707 Seengen
POST AUS AARAU Die Grossratsdebatte aus Sicht von Daniel Mosimann, Lenzburg
Zu wenig Frauen im Bankrat – Frauenpower pur im Kuratorium Nach einer ausgedehnten Sommerpause fanden sich die Mitglieder des Grossen Rates am Dienstag zu einer weiteren Sitzung ein. Die TraktandenDaniel Mosimann liste ist geprägt von den Gesamterneuerungswahlen der durch den Grossen Rat zu wählenden Behörden des Kantons Aargau für die Amtsperiode 2019 bis 2022. Zu diesen Behörden zählen die Gerichte (Justiz-, Ober-, Verwaltungs-, Spezialverwaltungs- und Handelsgericht), die Staats- und die Jugendanwaltschaft sowie das Kuratorium und der Bankrat der Kantonalbank. Aus Sicht der Ratslinken nehmen im Bankrat weiterhin zu wenig Frauen Einsitz; eine Intervention der SP für weitere Frauenkandidaturen verhallte im
Ratssaal. Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass der Bankrat anlässlich der nächsten Wahlen mit weiblichen Fachkräften ergänzt wird. Am Nachmittag wurden die Verhandlungen bis um 16.15 Uhr ausgesetzt, in dieser Zeit ermittelten die Wahlbüros die Wahlergebnisse, die im Grossen und Ganzen keine Überraschungen boten, und alle zur Wahl stehenden Behörden sind nun bestellt. Die junge Kuratoriums-Kandidatin Susanne König überzeugte mit ihrem frischen Auftritt und machte als Neuling das beste Wahlresultat aller KuratoriumsMitglieder. Frauenpower pur, aufgestellt und dynamisch – diese Kraft täte auch manch anderem Gremium gut! Mit der Annahme des Gesetzes über die politischen Rechte, gegen den Widerstand der SVP, wird den Auslandschweizern das aktive und das passive Wahlrecht für die Ständeratswahlen zu-
gestanden, das heisst, Auslandschweizer können jetzt auch den Ständerat wählen, bei den Nationalratswahlen sind sie schon lange zur Teilnahme berechtigt, und sie können aber auch als Ständerat gewählt werden. Über diese Verfassungsänderung wird aber im 2019 das Aargauer Stimmvolk noch abstimmen können. Der Grosse Rat stimmte der Heirat von Schinznach-Bad und Brugg zu. Das bedeutet, dass sich die beiden Gemeinden per 2020 zusammenschliessen
können. Wann können wir wohl über eine erfolgreiche Fusion aus unserem Bezirk berichten? Nach einer engagierten Diskussion über das Brust-Screening bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren wurde der Kanton verpflichtet, ein Programm nach Vorgaben des Bundes zur Früherkennung von Brustkrebs aufzubauen. Die Ratsmänner hüllten sich bei dieser Debatte in tiefes Schweigen und überliessen die Argumentation ganz den Frauen, aber mindestens bei der Abstimmung über die Überweisung der Motion machte das männliche Geschlecht wieder mit. Der Regierungsrat muss nun die seit über 10 Jahren hängige Aufgabe, ein Brustkrebsfrüherkennungs-Programm zu prüfen und bei Bedarf die erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten, zügig angehen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Daniel Mosimann, SP, Lenzburg
Unter Vollspannung auf Velotour im Verkehrsgarten
umm – da lag sie. Statt nach dem Anhalten mit einem Fuss auf dem Asphalt und mit dem anderen auf der Pedale zu stehen, fand sich die ältere Kursteilnehmerin plötzlich auf dem Rücken wieder und streckte alle viere von sich. Nach dem ersten Schrecken konnte alsbald Entwarnung gegeben werden. «Nichts passiert, alles heil», vermeldete Kursleiter René Altschul. Nach dem kleinen Malheur stiegen alle wieder auf ihre Gefährte, und der Kurs ging nach Programm weiter. Dieser Vorfall bestätigt die Aussage von Altschul: «Zahlreiche Unfälle von älte-
«So funktioniert das Display»: Hansruedi Märki weist Kursteilnehmerinnen auf die Tücken der modernen Technik hin. ren Personen mit E-Bikes ereignen sich beim Aufsteigen aufs Velo oder beim Absteigen.» Grund: Viele, die im hohen Alter ein E-Bike kaufen, um sich fit zu halten, weisen keine oder nur wenig Erfahrung im Velofahren auf. Und ganz so einfach, wie man meinen könnte, ist das Fahren mit einem
«Viele haben Mühe, den Bremsweg einzuschätzen» Die Unfälle, in welche E-Bikes involviert sind, nehmen weiter zu. Warum? René Altschul: Einerseits weisen ältere Personen, die sich ein solches Velo kaufen, in der Regel wenig Erfahrung auf. Zum anderen kann die Geschwindigkeit einen überfordern. Sie müssen sich vorstellen: Wer locker ohne elektrische Unterstützung Velo fährt, kommt auf René Altschul eine Geschwindigkeit von 10 bis 13 Kilometer pro Stunde. Mit Unterstützung fährt man mit derselben Anstrengung doppelt so schnell. Der Anhalteweg wird so viermal länger. Dieser längere Anhalteweg ist das grundlegende Problem? Unter anderem. Viele können nicht ein-
schätzen, wie lange sie zum Bremsen brauchen. Plädieren Sie für eine offizielle E-Bike-Prüfung, analog einer Autofahrprüfung? Das fände ich übertrieben. Welche Art E-Bike fahren Sie? Ich habe ein 45er-Bike, ein sogenannt schnelles. Die letzte Frage ist eine indiskrete: Welches ist die höchste Geschwindigkeit, die sie jemals auf zwei Rädern erreicht haben? Mein E-Bike brauche ich für den Weg zur Arbeit. Da fahre ich bis 45 Kilometer pro Stunde, kann aber die Geschwindigkeit einschätzen. Mit dem Rennvelo bin ich von Alpenpässen herunter aber auch schon deutlich schneller gefahren (schmunzelt). (rubu)
E-Bike eben doch nicht. René Hartmann vom Lenzburger 2-Rad-Center erklärt: «Im Gegensatz zu einem Velo ohne Antrieb ist der Weg, den der Fuss von der Pedale bis zum Boden zurücklegen muss, deutlich länger.» Mit anderen Worten: Nicht nur das Fahren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde will gelernt sein, sondern auch das Auf- und Absteigen auf ein E-Bike.
Erst Theorie büffeln …
Bevor die 16 Teilnehmenden die Strecke im «Verkehrsgarten» rund um das Lenzburger Zeughausareal in Beschlag nehmen und dort Beschleunigen, Kurvenfahren und Überholen üben durften, galt es, einen Theorieblock zu absolvieren. Anschliessend erläuterte ZweiradFachmann Hartmann ausführlich die grundlegenden Unterschiede der verschiedenen Arten von E-Bikes, beantwortete zusammen mit den drei TCSKursleitern geduldig die Fragen der Anwesenden. Und verriet, dass der Boom bei den «schnellen E-Bikes», also jenen, die bis 45 Kilometer pro Stunde unterstützt werden und ein gelbes Nummernschild brauchen, abgeflacht ist. «Wer zur Erholung E-Bike fährt, will nicht mit knapp 50 Sachen durch die Gegend rasen. Sondern die Landschaft geniessen.» Allgemeines Kopfnicken.
Kulturmeilen Seit letzten Samstag laufen die Musikalischen Begegnungen Lenzburg (MBL). Die Traditionsveranstaltung bietet während zweier Wochen eine Reihe «einzigartiger Konzert-Juwelen», wie die neue Präsidentin Stefanie Jud in ihrer Begrüssung vor dem Eröffnungskonzert festhielt. Mit einer Heinz Altorfer ebenso launigen wie tiefsinnigen Rede lancierte Heinz Altorfer die MBL 2018. Der Vizepräsident der Stiftung Stapferhaus bedankte sich für das Gastrecht «in der klingenden Ecke der Lenzburger Kultur». Bevor Altorfer über die Bedeutung des Begriffs «Begegnung» sinnierte, fragte er sich – wohl angesichts vieler bekannter Gesichter –, ob es an den zahlreichen Events auf dem Platz hier wohl «Kulturmeilen zu sammeln» gebe. Jedenfalls freute sich das Publikum über die «Lenzburger Uraufführung» des Musiktheaters «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» von Ruedi Häusermann, einem Sohn der Stadt. (tf ) Fehlstart Es ist wahrlich kein guter Start in die 2.-Liga-Saison für den Fussball-Club Othmarsingen. Erst verloren die Bünztaler zum Meisterschaftsauftakt gegen Klingnau trotz einer frühen Führung durch Driton Vrella mit 1:3, dann spielten sie im Revierderby gegen den FC Lenzburg 1:1 remis. Im Duell der beiden ersatzgeschwächt angetretenen Teams erzielte Fidan Tafa in der 9. Minute das 1:0 für den FCL, Mitte der ersten Halbzeit glich Gianluca Autino vor 100 Zuschauern zum Schlussresultat von 1:1 aus. Nach zwei Runden haben sowohl Othmarsingen als auch Lenzburg noch keinen Sieg auf dem Konto. Die nächste Chance auf einen Dreier bietet sich den Othmarsingern am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den erstaunlichen Aufsteiger Niederwil (14.30 Uhr). Bereits am Samstag tritt Lenzburg auf dem Mutschellen an (18.15 Uhr). (rubu)
Lenzburg Die Anzahl der Unfälle, in welche E-Bikes verwickelt sind, ist auch dieses Jahr wieder angestiegen. Gegensteuer geben sollen Fahrkurse wie jener des Touring-Clubs Schweiz (TCS) auf dem Zeughausareal. ■
Auf die Plätze, fertig …: Volle Konzentration bei allen Teilnehmenden vor dem Start.
Sieben tote E-Biker im Jahr 2017
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Mittlerweile hat jedes vierte verkaufte Velo in der Schweiz elektrische Unterstützung, total 90 000 solche E-Bikes wurden letztes Jahr abgesetzt. Ebenso eindrücklich liest sich auch die Unfallstatistik: 7 getötete und 224 schwer verletzte E-Bike-Fahrer im Jahr 2017. Der mit Abstand grösste Anteil an schweren oder gar tödlichen Unfällen betrifft Personen im Alter ab 45 Jahren. Bleibt zu hoffen, dass Fahrkurse wie jener in Lenzburg dazu beitragen, dass künftig weniger auf den Schweizer Strassen passiert.
Auszeichnungen Die Gruppe der Balance-Hotels mit dem Mutterhaus Seerose Resort & Spa in Meisterschwanden ist im Hoch. Bei der Focus-Wahl der besten Seminarhotels der Schweiz belegten alle fünf Häuser der Gruppe Top-TenPlätze. Das «Bad Bubendorf», die «Seerose» und das «Bad Ramsach» sogar die ersten drei Ränge. Und bald kann eine Seerose Resort renommierte Auszeichnung dazukommen: Beim Family-Business-Award der Amag-Gruppe hat es die Balance Familie AG unter die drei Finalisten geschafft; der Entscheid fällt am 19. September. (tf ) INSERATE
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Filmnachmittag der Casa Hubpünt
Tai Chi oder wie Langsamkeit uns berührt
In Seengen existiert seit Anfang Jahr ein einzigartiges Kino. Jeweils am ersten Dienstag des Monats zeigt die Casa Hubpünt einen Film auf der grossen Leinwand im Restaurant. Die Filme werden mittels Abstimmung oder Filmwünschen der Besucher festgelegt. Geniessen Sie einen spannenden, lustigen, abenteuerlichen, romantischen oder musikalischen Film inklusive Kaffee und Kuchen für nur Fr. 5.– pro Person.
Daten 2018 4. September / 2. Oktober / 6. November / 4. Dezember Daten 2019 1. Januar / 5. Februar / 5. März / 2. April / 7. Mai / 4. Juni / 2. Juli / 6. August / 3. September 1. Oktober / 5. November / 3. Dezember Casa Hubpünt AG Generationenweg 2 5707 Seengen Tel 062 521 04 04 www.casa-hubpuent.ch
Taijiquan (=Tai Chi) wird quer durch China täglich von Abertausenden in den vielen öffentlichen Parks praktiziert. Taijiquan ist eine ganzheitliche Methode zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Es ist ein sanfter Sport, der in den chinesischen Kampfkünsten wurzelt und sich für alle Altersstufen eignet. Typisch für das Taijiquan sind die weichen, rund und langsam ausgeführten Bewegungen. Sie helfen uns, die Alltagshetze für die Dauer des Unterrichts zu vergessen. Auch Ärzte und Therapeuten empfehlen zunehmend das Training von Taijiquan. Die Schule hat seit Anfang der 90er-Jahre intensive Kontakte nach China und lädt immer wieder chinesische Spitzenleute in die Schweiz ein. Der Schulleiter selber
verbrachte mehr als 20 Monate im Mutterland des Taijiquan und lernte dadurch nicht nur diesen Schatz Chinas, sondern auch Land, Leute und Sprache kennen. Wer Entschleunigung sucht und trotzdem seinen Körper in Schwung halten will, ist richtig bei uns in der Tanzfabrik in Niederlenz. Allen Interessenten offeriert die Schule zwei unverbindliche Schnuppertrainings. Gönnen Sie sich was! www.wak.ch Neuer Einführungskurs Tai Chi Chuan Dienstag, 4. September 2018 Niederlenz, Die TanzFabrik Lenzburgerstrasse 2, 18.00 – 18.55 Uhr
Eröffnung Landi-Kaffi Hallwil
Wir tun alles, damit Sie sich 100-prozentig sicher fühlen können
Im Landi-Markt Hallwil entstand nach dessen Inbetriebnahme im Frühjahr 2015 in einer Ecke des Lokals ein Kaffi-Treff für die Kundschaft, Handwerker aus der Umgebung und vor allem für pensionierte Hallwiler und Hallwilerinnen.
Eigentlich reden wir nicht gerne über das, was wir tun, denn unsere Leidenschaft ist es, Ihre Wünsche zu erfüllen, sauber, rasch und pünktlich. Dabei wenden wir ein paar Geheimrezepte an, von denen wir Ihnen hier einige verraten wollen.
Diese treffen sich jeden Mittwoch- und Samstagmorgen zum «Stamm» und erzählen sich bei einem Kaffee die Neuigkeiten aus dem Dorf und der übrigen Welt. Dieser «Kaﬁ-Egge» platzte schon bald einmal aus allen Nähten und für die einkaufende Kundschaft wurde ein Durchkommen immer schwieriger. Es zeigt sich jedoch, dass dieser Treffpunkt in Hallwil ein Bedürfnis ist. Zudem passte diese Konsumationsecke, integriert im Verkaufsgeschäft, nicht in das Konzept der Landi Schweiz AG. So suchte man zusammen mit dem Verwaltungsrat nach einer Lösung und erstellte kurzerhand auf der Südseite des Gebäudes eine Anbaute,
in der sich nun das Landi-Kaﬁ beﬁndet. Das neue Lokal bietet mit einer Sitzbank und mit Tischen ca. 30 Personen Platz zum Kaffee trinken und zum Stillen des kleinen Hungers. Im Landi-Kaﬁ wurde ein Kühler angeschafft mit Convenience-Produkten (Fertigprodukten) und hausgemachten Sandwiches. Die Fertigprodukte (u. a. Hörnli und Gehacktes, Reis- und Teigwarengerichte) können mit einer installierten Mikrowelle zubereitet werden. Zudem enthält die Vitrine feine Sandwiches und Snacks. Eine wirklich auch für Handwerker, die ihre Verpﬂegung nicht zu Hause einnehmen können, wertvolle Bereicherung im Seetal. Öffnungszeiten Landi-Kaﬁ Hallwil Montag bis Freitag durchgehend von 8.00 bis 18.30 Uhr Samstag durchgehend von 8.00 bis 17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Sauberkeit und Hygiene sind unsere Leidenschaft. Wir werden Ihrer Wohnung jedoch nicht blind eine Chemiekur verschreiben, sondern Reinigungsmittel gezielt und sparsam einsetzen. Unsere Verbündeten sind die Zeit und die Mechanik. Das Zeitalter der grassierenden Allergien stellt an uns neue Herausforderungen. Wir waschen das Reinigungsmaterial jedes Kunden einzeln in unserer hauseigenen Wäscherei und garantieren so, dass keine unerwünschten Allergene in Ihre Räume gelangen.
Unsere Kunden vertrauen uns aus Erfahrung und halten uns oft seit Jahrzehnten die Treue. Sie sind Teil der Familie, genauso wie die Mitarbeiter, die wir laufend schulen und gezielt fördern. Dank unserer Erfahrung bringen wir Menschen zusammen, die zueinander passen. Unsere Stärken sind Reinigungen von Privathaushalten, Spezialreinigungen, Gartenunterhalt und FirmenReinigungen. Wir bleiben dran, um Sie mit unserem Service rundum zufrieden und glücklich zu machen!
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Vandalen beschädigen Sitzbank Veltheim In der Nacht vom Samstag, 18., auf Sonntag, 19. August, haben Unbekannte die Sitzbank im Aspalter aus der Verankerung gerissen, diese über den Weg geschleppt und den Hang hinuntergestossen. Hinweise auf die Täterschaft nimmt die Gemeindekanzlei unter 056 463 66 99 entgegen. Der Gemeinderat teilt mit, dass er den Vorfall der Regionalpolizei melden wird. (gkv)
Aus Verankerung gerissen: Sitzbank im Aspalter. Foto: zvg
Auch sie stehen ab 1. Januar 2019 als «First Responder» auf Abruf bereit: Initianten der Gruppe Guido Reijnen von der Feuerwehr Chestenberg und Elvira Schärer vom Samariterverein Lenzburg und Umgebung. Foto: Melanie Solloso
Sie haben den Spielplatz gebaut Rupperwil Mit einem grossen Spielplatzfest wurde der Bau des Spielplatzes auf dem Areal der reformierten Kirche Rupperswil kürzlich gefeiert. Beim Spielplatzbau angepackt hat eine Gruppe Freiwilliger namens «Bergversetzer» unter der Leitung des ehemaligen Sigristen Bruno Lüscher. In verschiedenen Teams packten die 14 Männer an, erstellten unter anderem Zäune, Fundamente und eine Treppe, verlegten Platten und eine Wasserleitung, schraubten Holzbänke zusammen, gruben Löcher, betonierten und pflanzten.
Dank der Zusammenarbeit mit örtlichen Handwerkerbetrieben konnte das angelieferte Material mit Bagger, Dumper, Schaufel und Pickel verarbeitet und eingebaut werden. Müde, zufrieden und glücklich über die erbrachte Leistung konnten die «Bergversetzer» die erste Etappe des Spielplatzes termingerecht abschliessen und der Kirchgemeinde zur Einweihungsfeier am darauffolgendem Samstag übergeben. Am Spielplatzfest zeigte sich: Den Kindern gefällts. Der Einsatz der «Bergversetzer« hat sich gelohnt. (Rep/lba)
Einweihung Spielplatz Husmatt Auenstein Am Freitag, 21. September, wird der Spielplatz Husmatt in Auenstein eingeweiht. Bei Schlechtwetter findet der Anlass in der Turnhalle statt. Durch die Schule erfolgt eine Betreuung bis 11.45 Uhr der 2.-KindergartenKinder und der Schulkinder. Um 10.30 Uhr steht eine Ansprache von Edith Lisibach, Gemeinderätin, auf dem Programm. Anschliessend wird
der Spielplatz durch Miriam Joho vom Elternforum Auenstein eröffnet. Zwischen 10.45 und 11.45 Uhr gibt es einen Postenlauf für die ganze Familie. Ab 12 Uhr gibt es Hot Dog und Sirup für alle. Und ab 12.30 Uhr sorgt Clown Pepe für Unterhaltung. (gka) ■
Freitag, 21. September, 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr, Spielplatz Husmatt.
Ein schnelles Notfallteam Region First Responder sind bei Rettungseinsätzen innert kurzer Zeit als Erste vor Ort. Die Gemeinden Niederlenz, Möriken-Wildegg und Holderbank erhalten Anfang 2019 ein solches Erste-Hilfe-Team. ■
ie ersten 10 Minuten entscheiden bei einem Kreislaufstillstand über Leben und Tod. Bleiben während dieser Zeit reanimierende Massnahmen aus, sind die Überlebenschancen von Patienten fast null. «Bei einem Stillstand zählt jede Minute», weiss auch Guido Reijnen, Mitinitiant der Arbeitsgruppe First Responder Chestenberg und seit sieben Jahren Kommandant der gleichnamigen Feuerwehr. Darum sei es wichtig, dass die erste Hilfe möglichst rasch vor Ort ist. Im Normalfall schaffen es jedoch auch die gut positionierten Ambulanzen nicht, in so kurzer Zeit am Einsatzort zu sein. Eine Auswertung für das Jahr 2016 für die Gemeinden Nieder-
«Zöbermärt» – Eine neue Tradition für Hendschiken? Hendschiken Am Zöbermärt in Hendschiken werden die Produkte aus dem Zuber oder dem Wäschekorb verkauft. Am Samstag, 15. September, findet der Märt bereits zum zweiten Mal statt.
ereits der erste Zöbermärt war ein voller Erfolg und wieder haben sich wie letztes Jahr über 40 Aussteller von Bern bis Zürich angemeldet. Die beiden Organisatorinnen Franziska Gehrig-Kneuss und Daniela Mancina haben hier anscheinend ein richtiges Bedürfnis entdeckt. «Das Experiment ist gelungen und es ging alles ganz problemlos über die Bühne», freuen sie sich. Auch der zweite Zöbermärt wird bestimmt nicht der letzte sein. Einen Monat vor Anmeldeschluss waren die Stände ausgebucht, meist von denselben Ausstellern wie letztes Jahr. Verbesserungswünsche wurden keine angebracht. Das Feedback der Aussteller sei sehr positiv gewesen und auch bei den Besuchern ist der Märt sehr gut angekommen. Die Organisatorinnen haben auch alles bis ins Detail geplant. Sie haben geschaut, dass die verschiedenen Angebote gut verteilt sind und dass jeweils nur einmal dieselbe Ware angeboten
lenz, Möriken-Wildegg und Holderbank hat ergeben, dass bei insgesamt 70 Rettungseinsätzen ein First-ResponderEinsatz eine erfolgreiche Reanimation hätte unterstützen können. Aus diesem Grund haben Guido Reijnen und Elvira Schärer vom Samariterverein Lenzburg und Umgebung die Arbeitsgruppe «First Responder der Feuerwehr Chestenberg» ins Leben gerufen. Ziel war es, für die drei Gemeinden ein Erste-Hilfe-Team zu formieren, das innert kürzester Zeit an einem Notfallort eintreffen kann. Aus Gemeinden, die bereits auf solche First-Responder-Gruppen zurückgreifen können, wie beispielsweise Auenstein oder Rupperswil, sind die Rückmeldungen ausschliesslich positiv.
Spenden für die Ausrüstung
Das zwölfköpfige Einsatzteam für Niederlenz, Möriken-Wildegg und Holderbank, bestehend aus aktiven Feuerwehr-Sanitätsleuten, Samaritern oder Personen aus dem Gesundheitswesen, allesamt mit Wohn- oder Arbeitsort in einer der angeschlossenen Gemeinden, ist mittlerweile für den Start am 1. Januar 2019 komplett. Was noch fehlt, ist die Ausrüstung für die Gruppe im Wert
von rund 35 000 Franken. Beschafft werden müssen laut Schärer die Utensilien für den Erste-Hilfe-Rucksack, welcher die First Responder stets im Auto mit sich führen werden. Dieser beinhaltet einen Defibrillator, Sauerstoff, eine Beatmungsmaske, ein Blutdruckmessgerät und eine kleine Apotheke. Kürzlich flatterten deshalb Spendenbroschüren in alle Haushaltungen. Mit den Spenden hoffen die First Responder, die der Feuerwehr Chestenberg unterstellt sind, den Grossteil der Anschaffungskosten zu bewältigen. Da das Einsatzteam den Dienst ehrenamtlich erledigt, müsse in Sachen Finanzierung in Zukunft lediglich der Ersatz von Material gedeckt werden können, so Reijnen. Auch dies soll mittels Spenden finanziert werden. Kommt nicht genug zusammen, springen die drei Gemeinden ein mit einer Defizitgarantie. So ist gewährleistet, dass die «First Responder Chestenberg» ab 1. Januar 2019, mit dem Bonus Zeit, ihren Teil dazu beitragen können, dass Personen erfolgreich reanimiert werden. ■
Kontaktieren kann man die neuen First Responder unter firstresponder@feuerwehrchestenberg.ch
Odin, Freya, Thor und Co. Möriken Ausgerüstet mit Schild und Kriegsbemalung trudelten die Jungschärler in Grächen (VS) ein und konnten es kaum erwarten, denn das alljährliche Sommerlager der Jungschar Möriken unter dem Thema «Nordische Mythologie» stand vor der Tür. Auf ihrer Reise überquerten die Jungschar-Krieger mit Heimdall die Brücke «Bifröst» und erreichten am frühen Nachmittag Asgard. Die anderen Götter erwarteten sie bereits und luden, nach dem Zimmerbeziehen, direkt zum ersten kleinen Turnier ein. Es war ein voller Erfolg, doch es blieb nicht nur bei einer Herausforderung. Am Tag darauf kam Thor mit der Nachricht, dass sein Hammer nicht mehr zu finden sei. Schutzwalle, diverse Fallen und weitere Rückzugsorte wurden gebaut. Es stellte sich heraus, dass die Riesen einen Runenzauber über ihre Welt «Jotunheim» gelegt ha-
ben. Die Suche nach den Runen war erfolgreich und so genossen die Jungschärler einen entspannten Abend. Zum Finale stand der Kampf gegen die Riesen an. Während die Götter an den Grenzen Wache hielten, zogen die mutigen Jungschi-Krieger in den Kampf und schlugen mit vereinten Kräften die Riesen in die Flucht. Glücklich kehrten sie mit Thor und seinem Hammer zurück und feierten den Erfolg mit lustigen Spielen, Musik und Tanz. Am nächsten Morgen hiess es bereits schon von Odin, Freya, Thor und Co. Abschied nehmen und nach Midgard zurückkehren. Die Möriker Jungschärler blicken auf ein unvergessliches Lager zurück mit vielen Highlights. Bereits dürfen sie sich auf das nächste Sommerlager freuen. Es findet vom 31. Juli bis 10. August 2019 in Giswil (OW) statt. (mbi)
Der Zöbermärt geht in die zweite Runde: Die Organisatoren erwarten dieses Jahr über 40 Aussteller. Im Bild: Der letztjährige Markt. Foto: Archiv/PW wird. Das Angebot soll interessant und vielfältig sein und auch die Qualität der Waren muss stimmen. Die beiden Frauen erinnern sich, wie sie vor einem Jahr unter Druck standen und wie viel entspannter sie es jetzt angehen können. Vor einem Jahr haben sie bei null angefangen, aber jetzt ist alles da und sie wissen genau, wie es läuft. Die Lokalität hat sich auch als ideal erwiesen. Im Saal findet der Märt statt, draussen unter Dach die Festwirtschaft, bei schlechtem Wetter sogar im Zelt, und wenn es den Kindern langweilig
wird und sie bereits vom Kinderschminken Gebrauch gemacht haben, ist der Spielplatz auch nicht weit. Und das Ganze ist von A bis Z rollstuhlgängig. Sehr froh sind Franziska Gehrig und Daniela Mancina darüber, dass sie auch diesmal wieder auf grosszügige Sponsoren zählen dürfen, denn das ganze Angebot der Festwirtschaft soll zu familientauglichen Preisen erhältlich und trotzdem von guter Qualität sein. (PW) ■
Samstag, 15. September, 10 bis 17 Uhr, Chilezentrum Hendschiken.
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Balu kreiert Glacé für Gourmets Ammerswil Claudio Riva macht Glacé noch auf traditionelle Art. Die anrückende kühlere Jahreszeit bedeutet in der Manufaktur nicht Stillstand, sondern «endlich» Zeit für neue Glacé-Kreationen. ■
Auf Ideen angesprochen wird schnell klar, diese stehen bereits Schlange. Etwas mit Chili reize ihn oder Bärlauch. «Oder auch Brennnessel oder Schwarztee.» Inspiration für neue Rezepte findet er im Alltag, durch Inputs von Freunden oder einfach nur bei einem Gang durch die Natur. «Im Hinterkopf ist immer die Frage, was man denn noch alles zu Glacé verarbeiten könnte», sagt Riva. «Vielleicht Tannensprösslinge?», fragt er laut. Ans Werk gehe er immer mit einer klaren Geschmacksidee im Kopf. «Ein Musiker hat ja auch schon eine Melodie im Kopf, ich habe eine klare Vorstellung, wie ein Rezept schmecken sollte.» Meistens treffe er damit ins Schwarze. In einem solchen Fall müsse ein Rezept dann nur noch verfeinert werden. Manchmal braucht es aber auch mehrere Anläufe. An der Sorte «White Socks Dry Gin» etwa habe er einen Sommer lang getüftelt. «Gin auf Kirschbasis passte nicht, es musste eine rauere Sorte sein», gibt er preis.
s riecht nach Vanille und Milch in der übersichtlichen, rund 8 Quadratmeter grossen Glacé-Manufaktur direkt hinter dem ehemaligen Restaurant Rütli in Ammerswil. Claudio Riva rührt rhythmisch im grossen Kochtopf. «Das sind Milch und Vanilleschoten», erklärt er. Der Rühr-Mixer surrt im Takt, mixt Milch, Zucker, Eier und Butter zu einer einheitlichen Masse. Der Glacé-Manufakteur erstellt heute aus zwei Litern Milch und weiteren erlesenen Zutaten rund 20 Becher hausgemachte «Vanille-Glacé». Seit vergangenem Februar hat «Balu’s Manufaktur für Glacé und Meringue» eine feste Adresse in Ammerswil. Ein Glücksfall für den gelernten Bäcker/Konditor mit Wurzeln in Bremgarten und Wohnsitz in Niederlenz. «Hier habe ich alles, was ich brauche, und ich bin mitten im Dorf.» Die Güte seiner Glacé hat sich bereits herumgesprochen, nicht nur im Dorf, auch ausserhalb ist seine Glacé gefragt. Deshalb hatte der Manufakteur während des Sommers auch alle Hände voll zu tun.
Claudio Rivas Glacés sind besonders – in vielerlei Hinsicht. Einerseits sind die Sorten überraschend anders – auf der Karte stehen beispielsweise exotische Geschmacksrichtungen wie AprikoseLavendel, Schoggi-Ingwer, KaffeeGrappolo oder Schokolade-MangoWhisky –, aber auch gängigere Sorten wie Zitrone, Kokos oder Schokolade sind im Angebot. Andererseits ist bei Claudio Riva die Glacé hausgemacht mit ausschliesslich qualitativ hochstehenden Zutaten:
Glacé-Herstellung kann noch richtiges Handwerk sein: Bei «Balu’s Manufaktur für Glacé und Meringue» in Ammerswil ist das noch so. Manufakteur Claudio Riva füllt die Crème für Vanille-Glacé in die Glacé-Maschine. Foto: Melanie Solloso Minze aus Mamas Garten, Kaffeebohnen, die individuell auf das Glacé-Rezept abgestimmt sind, getrocknete Mangos statt Mangopulp, Rohr- statt Kristallzucker, richtige Vanilleschoten statt Vanillin und ausschliesslich Zutaten in Bio-Qualität. Um Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe macht der Manufakteur einen grossen Bogen. «Schliesslich solls natürlich sein.» Wie eine gute Glacé schmecken soll, weiss Riva genau. Bereits sein Lehrmeister in einer Bäckerei/Konditorei in Bremgarten hat selbst Glacé hergestellt. Noch immer ist diese für ihn der Massstab für gute Glacé. Auf gute Qualität legt der 43-Jährige viel Wert, und das schmeckt man. Aber auch das spezielle Glacé-Erlebnis ist ihm wichtig. Die Sorten, die es bei ihm gibt, stammen des-
halb auch allesamt aus Eigenkreation ohne Basisrezept. Die eigenen Rezepte hat Claudio Riva fein säuberlich in einem Ordner abgelegt. Und der ist natürlich – geheim. Aber was es für gute Glacé-Herstellung braucht, verrät er dem Lenzburger Bezirks-Anzeiger trotzdem: «Keine Fertigmischungen, sondern gute Zutaten.» Ihn störe es, dass bei Glacé so wenig auf Qualität geachtet wird. «Meistens ist es Massenware, aber eigentlich ist Glacé ja ein Genussmittel, und das sollte doch so richtig gut schmecken», findet er. Seine Glacé dürfte man wohl als den RollsRoyce unter den Glacés bezeichnen. Das merkt man auch beim Preis. 4.90 Franken kostet ein Becher Eiscrème, Sorten mit Alkohol 5.90 Franken. «Qualitativ gute Glacé darf auch
etwas kosten», findet der Manufakteur. «Das ist wie bei gutem Wein, da zahlen Leute auch mehr für gute Qualität.»
An Abnehmern mangelt es jedenfalls nicht, trotzdem sind nicht immer alle Sorten erhältlich. Sondern nur diejenigen, die bestellt werden oder die der Manufakteur an externe Vertreiber liefern kann. In der Region sind die «Balu Glacés» derzeit direkt in der Manufaktur, im Café Pulcinella in Lenzburg und im Volg Egliswil erhältlich. Mit der kühleren Jahreszeit verlagert sich die Arbeit des Glacé-Manufakteurs von der Herstellung auf die RezepteKreation. Darauf freut sich Claudio Riva. «Ich liebe die Herausforderung, neue Geschmäcke zu kombinieren.»
Am Holder Sommerfest machte der Sommer kurz Pause Holderbank Irgendeinmal ist die lange, schöne und heisse Wetterperiode zu Ende. Aber warum gerade übers Wochenende? Pech für das OK, aber wetterfeste Holderbanker feierten trotzdem – oder gerade deswegen. ■
fleisch bewirkte Hungergefühle. Der Blick durch die Festhütte war aber doch etwas speziell. Die Besucher kamen alle in wind- und regenschützenden Kleidungen daher – ein ungewohntes Bild nach so vielen heissen Wochen.
Ziemlich genau zum Festbeginn um zwölf Uhr kam der Regen. Die Standbetreiber vom «Köfferlimärt» kriegten zusätzlichen Stress. Jeder Stand wurde nochmals mit Regenblachen abgedeckt, damit die ausgestellten Angebote nicht nass oder sogar vom Winde verweht wurden. Das Wetter sorgte auch für Umstellungen im Nachmittagsprogramm. So musste der Musikparcours in die Turnhalle verlegt werden, trotzdem herrschte überall gute Stimmung, ob beim Harassenklettern, Hau den Lukas oder beim Bogenschiessen.
as zweite Holderbanker Sommerfest sollte nach dreijährigem Unterbruch wieder einmal richtig tolle Stimmung ins Dorf mit der neuen Hauptstrasse bringen. Aber nein – Petrus scheint kein Holderbanker zu sein. Und laut OK-Präsident und Gemeindeammann Herbert Anderegg sollen andere am Wetterschlamassel schuld sein, ohne aber Namen zu nennen.
Nächstes Sommerfest folgt
Gratisapéro für die Holderer
Für die Einwohner von Holderbank begann das Fest mit einem Gratisapéro und einer kurzen Ansprache von Herbert Anderegg bereits um 11 Uhr. Anderegg bedankte sich bei den mitwirkenden Vereinen für die Bereitschaft und die Mitwirkung an einem zweiten Fest, aber auch den vielen Sponsoren und freiwilligen Helfern sprach er einen grossen Dank aus. «Ohne diese Unterstützung ist es kaum mehr möglich, ei-
Kurz vor Festbeginn: Emsiges Treiben am «Köfferlimärt». Die letzten Produkte werden angekarrt und die Marktstände gegen Wind und Regen geschützt. Foto: PWi nen solchen Anlass auf die Beine zu stellen.» Die Musikgesellschaft Holderbank unter der Leitung von David Eiermann
brachte die vielen Besucher schon zur Mittagszeit mit beschwingten Melodien im Brass-Band-Stil in Feststimmung. Der Duft von Bratwürsten und Steak-
Herbert Anderegg zog am Abend Bilanz: «Die Wetterkapriolen sorgten für viel Bewegung unter den Besuchern. Regnete es, kamen sie in die Festhütte. Kaum machte der Regen wieder Pause, zogen sie allesamt wieder hinaus auf die Marktgasse.» Und abschliessend plante er in die Zukunft: «In drei Jahren machen wir wieder ein HolderSommerFest. Dann können wir vielleicht die neuen Schulanlagen einweihen – aber zumindest für ein Rohbaufest sollte die Zeit reichen.»
Ob eine neue Sorte bei den Glacé-Feinschmeckern ankommt, wird bei Claudio Riva auf Herz und Nieren geprüft. Aus verschiedenen Degustations-Runden erhält er Tipps und Feedbacks zu seinen Neukreationen. Wer Lust hat, kann sich auf Rivas Homepage übrigens als Glacé-Testesser anmelden. Die Produktion einer Glacé dauert beim Manufakteur «Balu» etwas länger als bei den meisten Glacé-Herstellern, nämlich zwei Tage. «Gute Glacé ist wie guter Wein, die Masse muss zuerst reifen», erklärt er und verrät: «Der wahre Geschmack einer Sorte entfaltet sich erst nach mindestens acht Stunden im Kühlschrank.» Am Folgetag kommt die Masse dann in die Eismaschine. Dort wird sie zu Eiscrème, danach füllt Claudio Riva die Glacés, genau abgewogen, in die von Hand etikettierten Chübeli. Nach einer Stunde bei minus 40 Grad ist die Balu-Glacé probierfertig. Und tatsächlich: Glacé kann ein richtig spannendes Genusserlebnis sein. ■
Jugendriege sucht Leiter-Verstärkung Veltheim Zur Verstärkung des Leiterteams sucht die Jugendriege STV Veltheim aufgestellte Leiterinnen oder Leiter. Man sollte mindestens 16 Jahre alt sein, gerne Sport treiben, Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben und den Nachwuchs fördern wollen. Die Jugi findet einmal pro Woche am Montag statt. Die Jüngeren dürfen von 18–19 Uhr und die Älteren von 19–20 Uhr diverse Sportarten und Spiele betreiben. Wer Interesse hat, das Leiterteam zu verstärken, kann sich unter daniell@yetnet.ch oder Telefon 079 390 53 90 melden. (gkv)
Ein Dorffest zum 1125. Geburtstag Gut gesichert: Jugendliche überqueren am Plauschtag eine Seilbrücke.
Fotos: Edi Aschwanden
Spiel und Spass in der Natur Egliswil Der jährliche Jugendplauschtag der Seetaler Naturschutzvereine fand diesmal in Egliswil statt.
edes Jahr organisiert einer von 7 Seetaler Sektionen von BirdLife Aargau und der Landschaftsschutzverband Hallwilersee den Jugendplauschtag. Diesmal war die Reihe an Egliswil. 85 Kinder versammelten sich mit ihren Begleitpersonen bei der Reithalle in Egliswil, um einen spannenden und lehrreichen Tag in der Natur zu verbringen. Jeder Verein hatte einen Posten mit unterschiedlichsten Themen vorbereitet. Spiel und Spass kamen nicht zu kurz, zum Beispiel beim Hufeisenwerfen oder bei der Flaschenrakete. Zum Teil war Mut gefragt beim Überqueren der Seilbrücke. Beim Mikroskopieren konnten die von Auge praktisch unsichtbaren Kleinlebewesen aus dem Aabach bewundert werden, an weiteren Posten konnten die Pflanzenkenntnisse unter Beweis gestellt werden.
Egliswil Am übernächsten Samstag, 8. September, wird in Egliswil Geburtstag gefeiert. Das Dorf wird 1125 Jahre alt. «Im Jahre 893 wurde Egliswil, das damals noch ‹Egirichiswilare› hiess, in einer Urkunde erstmals erwähnt», hält Gemeinderätin Nadia Negro Müller, die als Präsidentin des Organisationskomitees amtet, fest. Vor 25 Jahren, bei der 1100-Jahr-Feier, habe es ein Riesenfest gegeben und auch das letzte Jugendfest ist noch allen in bester Erinnerung. Deshalb habe man diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen wollen. Wobei die Egliswiler feiern diesmal eher bescheiden – ohne grosses Tamtam wie etwa einer Beizenstadt à la «Haubuer Chilbi» an diesem Wochenende. Der kleine, aber feine Festakt startet um 12 Uhr – aus technischen Gründen, wie versichert wird – in der Mehrzweckhalle. Eine Rede von Gemeindeammann Rolf Jäggi gehört ebenso dazu
wie verschiedene Darbietungen. Anekdoten aus der Vergangenheit und Erinnerungen an grosse Persönlichkeiten des Dorfes lässt man aufleben. «Wir zeigen, was Egliswil eben so ausmacht», so OK-Präsidentin Negro.
Entdeckungsreisen im Dorf
Danach wird die Festwirtschaft eröffnet, wenns das Wetter zulässt draussen. Ein Grillstand, ein Pizzawagen und das Kuchenbüffet bieten Speis und Trank. Als Nachmittagsunterhaltung werden Touren mit Ross und Wagen angeboten. Mitbürger, Zugezogene und Gäste können so Egliswil aus einer neuen Optik erleben. Das Gleiche gilt für das Geocaching: Zum Dorfjubiläum wird ein Egliswiler Parcours dieser Internet- und GPS-basierten Schnitzeljagd freigeschaltet. Hier werden auf spielerische Weise Entdeckungsreisen im eigenen Dorf ermöglicht. «Es wird megacool», so Nadia Negro. (tf )
Im Fokus: Auf Entdeckungsreise durch die Welt der Kleinlebewesen aus dem Aabach. Es war eine Freude zu beobachten, mit wie viel Begeisterung die Kinder die verschiedenen Posten absolvierten. Ein feines Mittagessen mit einem Dessert, das fast zu schön war, um es zu es-
sen, rundeten den Plauschtag ab. Am Schluss gab es nur zufriedene und fröhliche Gesichter zu sehen und alle freuen sich bereits auf die nächste Durchführung 2019 in Sarmenstorf. (kas)
Fröhliche Egliswiler Jungbürgerfeier Egliswil Am ersten etwas kühleren Sommerwochenende fand die Egliswiler Jungbürgerfeier statt. Gemeindeammann Rolf Jäggi begrüsste die Jungbürger im Humbelhuus (Gemeindehaus) herzlich bei einem kleinen Imbiss und dankte der Ressortvorsteherin Nadia Müller Negro für die gute Organisation. In Egliswil ist der Gemeinderat jeweils in corpore an der
Jungbürgerfeier anwesend. Danach ging es traditionsgemäss auf die Gokartbahn nach Wohlen. Die Jungbürger und die Gemeinderäte lieferten sich spannende Rennen. An diesem Tag war der Jungbürger Raphael Keller der schnellste Kartfahrer. Zum Ausklang gab es im Dorf-Restaurant Bürgi «Kathis Schmankerl» ein feines Essen. (rjä)
Trockenmauer für mehr Lebensqualität Feierliche Verabschiedung: Der scheidende Verwaltungsratspräsident Jürg Schärer (vorne Mitte), umgeben von der Belegschaft und der Geschäftsleitung der Fretz Men AG. Foto: zvg
Fretz Men verabschiedet Jürg Schärer Fahrwangen Jürg Schärer, Präsident des Verwaltungsrates der Fretz Men AG, des grössten Schweizer Herrenschuhherstellers, tritt nach über 30-jähriger Amtszeit wohlverdient etwas kürzer.
n der Generalversammlung von 2018 verabschiedete er sich persönlich von den Mitarbeitenden und den Aktionären der Familie Fretz mit einem Besuch im Hause der Fretz
Men AG in Fahrwangen, gefolgt von einer würdevollen Feier auf dem nahegelegenen Hallwilersee. Als Nachfolger und neuer Verwaltungsratspräsident wurde Kaspar Hemmeler, Rechtsanwalt aus Aarau, gewählt. «Jürg Schärer hat mit viel Leidenschaft und grossem persönlichem Engagement die Fretz Men AG über Jahrzehnte vorausschauend und mit klarem Blick geführt und ist uns in allen Belangen stets ein treuer und erfahrener Ratgeber gewesen. Wir danken ihm im Namen der ganzen Belegschaft für diese ausserordentliche Leistung zum Wohle der Unternehmung und wünschen ihm
und seiner Familie weiterhin alles Gute und beste Gesundheit», so CEO Daniel Omlin in seiner Würdigung. Die Fahrwanger Firma Fretz Men ist der grösste Hersteller von Herrenschuhen in der Schweiz. Dahinter steckt nach eigenen Angaben eine mehr als 100-jährige Schuhtradition. Qualität, modisches Design und handwerkliches Geschick sind seit jeher die Basis für die Entwicklung und die Produktion dieser hochwertigen Schweizer Herrenschuhe. Am Standort Fahrwangen arbeiten heute nach wie vor rund 65 erfahrene, langjährige Mitarbeitende. (pd/fma)
Sarmenstorf Ursprünglich sind Steinhaufen als Grabdenkmäler aufgeschichtet worden. Später dann haben die Menschen ihre Alpweideflächen von Steinen befreit und damit gleich eine Trockenmauer als Zäunung gebaut. Die Technik, Wände und Mauern ganz ohne Mörtel oder andere Zusätze zu bauen, ist eine uralte Handwerkskunst. Sie kam vor allem in bäuerlich geprägten Gegenden vor, wo die technischen und logistischen Möglichkeiten der grossen Städte nicht vorhanden waren. Der Naturverein Sarmenstorf (NVS), unter der fachkundigen Leitung von Marc Erni, hat unterhalb des Erushofes eine zweistufige, fünf Meter lange Mauer nach dieser alten Technik erbaut. Kleine Finessen wie ein Igelschlupfloch oder eine Öffnung für die Maus, die hinter der Mauer ihre Gänge graben kann, wurden bewusst eingebaut. Um die Mauer herum hat es für die Wildbienen Baumstämme, die ihnen als Nist-
Lebensraum für viele Tierarten: Trockenmauern in Sarmenstorf. Foto: zvg hilfen dienen. Auch Obstbäume und die angrenzende Hecke bieten Lebensraum für verschiedene Tierarten. Dank helfenden Händen ist ein klein bisschen mehr Biodiversität, also biologische Vielfalt, entstanden. Am 14. Oktober lädt der NVS Interessierte ein, um in einer zweistündigen Führung mehr über dieses Handwerk zu erfahren. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr auf dem Kirchenparkplatz. (jbü)
Jungbürger feierten auf der MS Delphin
Aprikosenproduktion im Seetal: Die drei Tunnels von Landwirt Röbi Siegrist beim Seenger Bürgerheim-Hof; jener links ist schon mit Folie bezogen .
Nah bei den Konsumenten produziert: Seetaler Aprikosen aus dem Tunnel Seetal Macht das Seetal bald dem Wallis Konkurrenz? Diese Woche wurde eine professionelle Aprikosenproduktion in Folientunnels vorgestellt. Röbi Siegrist aus Seengen und Urs Baur aus Egliswil sind die beiden Pioniere. ■
as Projekt, im Seetal Aprikosen in Folientunnels produzieren zu wollen, ist derart innovativ, dass der Kanton zu einer gross inszenierten Medienorientierung in die Hallwiler Sporthalle lud. Vor der Regionalund der Agrarfachpresse lobte Regierungsrat Markus Dieth die Initiative mit einem passenden Bonmot: «Der Innovationsgeist trägt Früchte.» Mit passenden Rahmenbedingungen können auch im Mittelland und nicht nur in der schweizerischen AprikosenHochburg Wallis diese Prinzessinnen der Früchte, wie sie gerne genannt werden, produziert werden. Das Wissen rund um den Anbau des orangegelben Kernobstes holt man sich bei den spezialisierten Fachstellen, etwa beim kantonalen landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen, beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick oder beim Agroscope-Forschungszentrum im walliserischen Conthey.
Zwei Landwirte als Vorreiter
Im Aargau werden bereits jetzt Aprikosen angebaut, doch nun soll mit der Initialzündung im Seetal die Anbaufläche auf total 10 Hektaren erhöht werden. Urs Baur vom Egliswiler «Eichhof» und der Seenger Bürgerheim-Landwirt Röbi Siegrist sind nun die Vorreiter, die mit
Die beiden Seetaler Aprikosen-Pioniere: Die Landwirte Röbi Siegrist aus Seengen und Urs Baur aus Egliswil. je etwa total 200 Meter langen Tunnels die neue Methode im grossen Rahmen austesten. Die mit robusten Folien ausgekleideten Tunnels bieten viele Vorteile. Die Abdeckung schützt die Blüten vor Frost und die reifenden Früchte vor Hagel. Zudem wirken die an Hanglage errichteten Tunnels wie ein Kamin, was verhindert, dass sich Nässe ablagert. Dank dem steuerbaren Klima erhoffen sich die beiden Landwirte einen möglichst geringen Einsatz von Pestiziden.
Wichtige Sortenwahl
An der Veranstaltung wurde auch auf die Wichtigkeit der richtigen Sorte hingewiesen. Agroscope kennt gut 60 ver-
schiedene Sorten und verfolgt laufend die Entwicklung neuer Züchtungen. Eine Degustation zeigte, dass die Sorten mit den schönsten Früchten nicht unbedingt die aromatischsten sind. Agroscope-Vertreter Danilo Christen empfahl den Seetaler Landwirten den «direkten Kontakt mit den Kunden», um deren Bedürfnisse besser zu erkennen. Ein wichtiges Kriterium einer Sorte ist zudem die Schädlingsresistenz. Die Aprikosen-Bauern Baur und Siegrist planen sowieso, dereinst ihre Früchte direkt zu vermarkten. Damit kommen sie der Intention des kantonalen Landwirtschaftsdirektors nahe: «Mit der Direktvermarktung kann die Wertschöpfung im Aargau bleiben.»
Degustation: Regierungsrat Markus Dieth testet Aprikosensorten. Foto: Fritz Thut
us Anlass des 100-Jahr-Jubiläums des Landesstreiks von 1918 organisierten der Aargauische Gewerkschaftsbund, SP, Juso, Naturfreunde und die Stiftung Arbeiterstrandbad erstmals das «Fest der Solidarität». Mit erfreulichen 350 Besuchern war das Fest für die Organisatoren ein voller Erfolg. Das OK des «Fests der Solidarität» zieht eine positive Bilanz zur erstmaligen Durchführung. «Die Besucherzahl hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen, die Feedbacks waren ausnahmslos positiv», bilanziert Florian Vock, Präsident des Aargauischen Gewerkschaftsbundes. «Das Jubiläum des
IV und der 48-Stunden-Woche durchgesetzt. Er rief dazu auf, in Erinnerung an diese hartnäckigen Kämpfe auch in einer schwierigen Zeit nicht aufzugeben: «Wir Alten», sagte Gysi, «haben die Pflicht, die europäische Integration für die Jungen zu retten.» Und er rief die junge Generation gleichzeitig dazu auf, sich für eine Gesellschaft und Politik einzusetzen, die sich von der Kontrolle durch die Banken und Grosskonzerne frei macht.
Landesstreiks hat damit im Aargau einen würdigen Rahmen gefunden mit überregionaler Ausstrahlung.»
Reden als Höhepunkt
Zweifelsfreier Höhepunkt der Veranstaltung waren die Reden der beiden Gäste Tamara Funiciello, Präsidentin der Juso Schweiz, und von Gregor Gysi, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemaliger Fraktionsvorsitzender von Die Linke. Funiciello betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Solidarität im Kampf gegen Sexismus, Rassismus und Ausbeutung: «Unser Wir hat nichts zu tun mit unserer Pass- oder Hautfarbe oder mit unserem Geschlecht. Unser Wir basiert auf Solidarität und auf einer gemeinsamen Realität. Unser Wir ist eine freie, bewusste, emanzipierte Entscheidung und keine falsche Zusammengehörigkeit aufgrund von willkürlichen Merkmalen.» Gregor Gysi erinnerte daran, dass der Landesstreik von 1918 von der zeit-
«Die europäische Integration für die Jungen retten»: Gregor Gysi in Tennwil. Foto: aka genössischen Arbeiterbewegung zuerst als Niederlage empfunden wurde. Erst mit der Zeit haben sich die Forderungen nach Proporz- und Frauenwahlrecht, nach der Einführung der AHV und der
Etwa 800 Kinder messen sich am Jugitag Seon Am Wochenende vom 8./9. September finden auf den Sportanlagen in Seon die Jugitage des Kreisturnverbandes Lenzburg statt. An den Jugitagen nehmen insgesamt etwa 800 Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren teil. Am Samstag messen sich die Kinder entweder im Geräteturnen (Boden, Reck, Barren/Schulstufenbarren), in der Leichtathletik (Weitsprung, 60-Meter-Lauf, 800-Meter-Lauf, Ballwurf/Kugelstossen) oder im Fitness (Mehrfachsprung, Hindernislauf, Geländelauf, Medizinball-/Basketballwurf). Am Sonntag finden die Spiele statt. Während die Jüngsten im Jägerball Vollgas geben, kämpfen die Älteren im Linienball, Schnurball oder Mini-Volleyball um den Sieg. An beiden Tagen bildet die Pendelstafette den krönenden Abschluss, bevor dann am Rangverlesen die begehrten Preise und Medaillen in Empfang genommen werden können. Damenturnverein, Turnverein und Männerturnverein Seon führen eine Festwirtschaft. Sie freuen sich über viele Zuschauer und Besucher am ganzen Wochenende. (ahu)
Musical-Kurs «Di chli Häx» für Kinder von 4 bis 12
Gregor Gysi sprach im Arbeiterstrandbad Meisterschwanden Am ersten «Fest der Solidarität» im Arbeiterstrandbad Tennwil sprach der deutsche Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi von Die Linke.
Oberes Seetal Wie in den vergangenen Jahren wurde die Jungbürgerfeier für die 18-Jährigen der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf gemeinsam organisiert. Nach einer kurzen Festansprache begann der Apéro auf dem Pausenplatz der Schulanlage Eggen in Meisterschwanden. Dabei richteten die jeweiligen Behördenvertreter einige Worte an die jungen Erwachsenen. Anschliessend konnte die Region Oberes Seetal an Bord der neuen MS Delphin aus einer anderen Perspektive erlebt werden. Bei Nachtessen und Dessertbüffet wurden die neuen Stimmbürger verköstigt und auf den «Ernst des Lebens» vorbereitet. Dabei fanden angeregte und humorvolle Gespräche zwischen den Behördenmitgliedern und den Jungbürgern statt. (dst)
Das Organisationskomitee und die Trägerorganisationen bedankten sich bei den Besuchern, dem Team des Arbeiterstrandbades um Daniel Leuenberger und allen Helfern ganz herzlich für ihren grossen Einsatz. Das OK wird in den kommenden Wochen detailliert Bilanz ziehen und über eine mögliche weitere Durchführung zusammen mit den Trägerorganisationen befinden. (san)
Fahrwangen Die Kreismusikschule Seengen und die Regionale Musikschule Oberes Seetal bieten auch dieses Schuljahr mit dem Musical-Kurs «Di chli Häx» Kindern von 4 bis 12 Jahren einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. In sieben Musical-Proben beschäftigen sich die Kinder intensiv mit «Di chline Häx». Man singt, tanzt und studiert verschiedene Choreografien ein. Wer bereits ein Instrument spielt, darf dieses mitnehmen. Der Höhepunkt ist natürlich ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte. Annette Flury ist in der Region keine Unbekannte. Neben unzähligen Musikprojekten für Kinder jeden Alters steht sie auch selber immer wieder in verschiedenen Rollen auf der Bühne. Eingeladen sind Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Der Kurs findet statt vom Freitag, 28. September, bis 23. November, jeweils von 13.30 bis 14.15 Uhr. Kursort ist das Fahrwanger Schulhaus. Die Kosten betragen für das erste Kind 150 Franken inklusive Requisiten; für das zweite Kind 140 Franken; für das dritte Kind 135 Franken. Anmeldungen werden gemäss Eingang berücksichtigt (bis spätestens 7. September). Weitere Infos und Anmeldung im Internet unter www.schule-seengen.ch, Abteilung Musikschule, oder direkt bei der Musikschulleiterin Marina Geissbühler (Telefon 079 415 01 30). (sha)
Agenda vom 31. August bis 6. September THEATER ■
Beinwil am See: Minicirc 19 Uhr. «Drunter & Drüber – 20 Jahre Minicirc». Ein Minicirc-Kunst-Stück für alle Sinne, eingekocht aus 2 Jahrzehnten. Ein Rückblicken im Vorwärtsgehen, eine brandneue, irrwitzige und freche Minicirc-Kreation für alle ab 5 Jahren und Erwachsene. www.minicirc.ch. ■
Beinwil am See: Minicirc 16 Uhr. «Drunter & Drüber – 20 Jahre Minicirc». Ein Minicirc-Kunst-Stück für alle Sinne, eingekocht aus 2 Jahrzehnten. Ein Rückblicken im Vorwärtsgehen, eine brandneue, irrwitzige und freche Minicirc-Kreation für alle ab 5 Jahren und Erwachsene. www.minicirc.ch. Niederlenz: Altfeldweg 10 20 Uhr. «Valentinos Traumtheater» präsentiert seine neuste Show «WunderBar». Akrobatik, Kleinkunst und Comedy in einem. ■
Beinwil am See: Minicirc 16 Uhr. «Drunter & Drüber – 20 Jahre Minicirc». Ein Rückblicken im Vorwärtsgehen, eine brandneue, irrwitzige und freche Minicirc-Kreation für alle ab 5 Jahren und Erwachsene. www.minicirc.ch. Niederlenz: Altfeldweg 10 15 Uhr. «Valentinos Traumtheater» präsentiert seine neuste Show «WunderBar». Akrobatik, Kleinkunst und Comedy in einem.
Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Freilach» – Kammermusik. Mit Alexander Kionke (Cello) und dem Freilach-Trio. ■
Beinwil am See: Chalet Elim, Dankensbergstrasse 11, 19.30 Uhr. Konzert des Pianisten Valfrido Valeri aus Italien. Lenzburg: Alter Gemeindesaal 20.15 Uhr. Liederabend. Jubiläumsjahr «Hundertfüfzg Johr Sophie Haemmerli-Marti». Mit Noemi Sohn Nad (Sopran), Ruedi Lutz (Cembalo) und Klaus Merz (Texte). Dieses Konzert findet im Rahmen der «Musikalischen Begegnungen Lenzburg» statt. ■
Lenzburg: Burghaldenhaus 20.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Zwischen Himmel und Hölle» – Alte Musik. Mit Stefanie Osswald (Blockflöten, Cornamuse), Silvia Berchtold (Blockflöten), Helga Váradi (Orgel) und Alex Jellici (Cello, Diskantgambe).
Rupperswil: Kirchgemeindehaus 19.30 Uhr. Vortrag «Gut betreut am Lebensende mit Palliative Care». Referentin: Pfarrerin Dr. Karin Tschanz Cooke. ■
Lenzburg: 20 Uhr. Referat «Islam – Islamisierung». Referent ist Pirmin Müller, Islamkritiker und SVP-Kantonsrat aus dem Kanton Luzern. Anschliessend Podiumsdiskussion mit Martina Bircher (SVP), Maja Riniker (FDP), Marianne Binder (CVP) und Alime Köseciogullari (SP). Apéro. Der Eintritt ist frei. Zum Vortrag laden die SVP Frauen Aargau.
Lenzburg: Baronessa Bar Ab 19 Uhr. Tanz & Gloria – Grill & Chill Musik von DJpee. Auf der Terrasse
Die «Musikalischen Begegnungen Lenzburg» sind in vollem Gange: Am Freitag, 31. August, spielt das Trio «Freilach» Kammermusik im Tommasini in Lenzburg. steht ein Grill. Grilladen können mitgebracht werden. Bratwurst und Cervelat können vor Ort gekauft werden.
Lenzburg: Widmipark 11 Uhr. «Transformator» – Kunst im Quartier. Künstler haben sich mit der Veränderung im Quartier Widmipark auseinandergesetzt und präsentieren während dreier Wochen ihre Werke. Die Ausstellung dauert bis am 22. September.
Beinwil am See: Badi 15–17 Uhr. Jugendarbeit. Bei Schlechtwetter: Container Schulhaus Steineggli. Beinwil am See: Keller kath. Kirche 19–22 Uhr. Jugendbar. Organisiert durch die Jugendarbeit Beinwil am See und Birrwil. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Niederlenz: Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. Für Kleinkinder bis zum Kindergartenalter und ihre Eltern. Weitere Infos unter www.aargauaktiv.ch. ■
Egliswil: Gesundheitszentrum 9–12 Uhr und 14–17 Uhr. Samstags-Café. Frühstücksbuffet, Kaffee und Kuchen. Lenzburg: im Alten Gemeindesaal 8.30–13 Uhr. Letzter Herbstmarkt, organisiert von den Landfrauen des Bezirks Lenzburg. Der Reinerlös geht an die Multiple-Sklerose-Patienten im Bezirk Lenzburg. Möriken-Wildegg: Yul-Brynner-Platz 16 Uhr. Musig-Chilbi der Musikgesellschaft Möriken-Wildegg. Othmarsingen: Schulanlage Zelgli 23. Schweizerischer Handdruckspritzen-Wettbewerb, organisiert durch den Feuerwehrverein Maiengrün.
Lenzburg: Widmipark 14–15.30 Uhr. Quartierrundgang: Kindheitserinnerungen von und mit Ursula Steinmann. Möriken-Wildegg: Yul-Brynner-Platz 10 Uhr. Musig-Chilbi der Musikgesellschaft Möriken-Wildegg. Fahrwangen: Industrie Breite 9 Uhr. «Deutz-Treffen» – Traktorentreffen. Deutz von Alt bis Neu bei Stadelmann & Stutz AG, Holzbausysteme, und Ansorix Automation AG, Breiteweg 9, 5615 Fahrwangen. Seengen: Schloss Hallwyl 10.30–12 Uhr. Stammtisch Gesellschaft zum Falken und Fisch. Ungezwungenes Treffen am Sonntagmorgen im Café von Schloss Hallwyl. Staufen: Staufberg Ab 11 Uhr. Staufbergfest, mit Gottesdienst, Speis und Trank und musikalische Unterhaltung von «Blue Valley Drifters». Spiel und Spass für Gross und Klein mit Quiz, Postenlauf und Hüpfburg. ■
Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Leutwil: Mehrzweckhalle 17–18 Uhr. Kinder- und Jugend-Tanzgruppe Leutwil «Kinder-Volkstanzen». Auskunft erteilt Kindertanzleiterin Therese Hintermann, 062 771 70 24. ■
Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. «1968–1980 – und heute?». Saisoneröffnung: Lesung und Gespräch. Niederlenz: Turnzentrum. 9.30–11 Uhr. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. Für Kleinkinder bis zum Kindergartenalter und ihre Eltern. Weitere Infos unter www.aargauaktiv.ch.
Wildegg: Hotel Aarehof 11 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 887 84 84.
Brunegg: Restaurant zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 896 24 09. ■
Lenzburg: Bahnhof SBB 9.20 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Wandergruppe. Wanderung auf das Albishorn. Meisterschwanden: Restaurant Löwen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 056 667 20 12. ■
Staufen: Lenzopark 13.20 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Radsportgruppe. Bei unsicherer Witterung gibt Brigitta Scheuber, 062 723 62 41, am Fahrtag ab 10 Uhr Auskunft über die Durchführung. Für alle Radler ab 60 Jahren. Boniswil: Pizzeria Deliziosa 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 842 42 01. Möriken: Alterszentrum Chestenberg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 893 15 61.
Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos findet man unter www.schlosslenzburg.ch. Sonntag, 2. September. 14–15 Uhr. Durch Raum und Zeit. Öffentliche Führung durch die Schlossbauten. ■
Militärmuseum Wildegg Querschnitt durch die Schweizer Armee von 1945 bis 2000. Ausstellung geöffnet am Samstag, 1. September, 10–16 Uhr. Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos zum Schloss findet man unter www.www.ag.ch.
Samstag, 1. September. 10–17 Uhr. Märchen- und Geschichtenfestival Klapperlapapp – Das Finale. Schloss Wildegg verwandelt sich in ein Märchenschloss: Ein Wochenende für die ganze Familie mit märchenhaften Welten, Abenteuern und Heldentaten. Sonntag, 2. September. 10–17 Uhr. Märchen- und Geschichtenfestival Klapperlapapp – Das Finale. Schloss Wildegg verwandelt sich in ein Märchenschloss: Ein Wochenende für die ganze Familie mit märchenhaften Welten, Abenteuern und Heldentaten. Mittwoch, 5. September. 18.30–19.30 Uhr. Szenischer Rundgang: Gnädige Frau, ein Skandal! Schloss Wildegg im Visier ungebetener Gäste, denn wertvolle Objekte üben auf manche Leute eine besondere Anziehungskraft aus. ■
Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 2. September. 14–14.20 Uhr. Quick-Tour. Kurze öffentliche Führung durch den Hof. Sonntag, 2. September. 15–16 Uhr. Durch Raum und Zeit. Öffentliche Führung durch die Schlossbauten. Mittwoch, 5. September. 13–16.30 Uhr. Bogenschiessen mit Museumsfreiwilligen. Donnerstag, 6. September. 17–22 Uhr. Langer Donnerstag. Lassen Sie den Tag mit einem Apéro und einem Glas Wein im lauschigen Hof von Schloss Hallwyl ausklingen.
Referat «Islam – Islamisierung»
Orgelgschicht für Chind Hunzenschwil Der kleine Zauberer Florian wacht eines Morgens vergnügt auf und greift nach seinem Zauberstab auf dem Nachttisch. Aber o weh: Der Zauberstab ist nicht mehr da! Hat er ihn im Haus verlegt oder sogar in der Stadt liegen lassen? Sofort macht sich Florian auf den Weg. Wird er seinen Zauberstab wiederfinden? Kleine und grosse Kinder sind eingeladen, Florian auf seiner Suche in ««De verschwundeni Zauberstab» zu begleiten. John P. MacKeown wird die Erlebnisse des kleinen Zauberers erzählen und Nathalie Leuenberger wird sie auf der Orgel musikalisch zum Leben erwecken. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten. Der Anlass wird organisiert von der Reformierten Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil. ■
Samstag, 1. September, 15.30 Uhr, Reformierte Kirche Suhr.
Staufbergfest Staufen Die Kirchgemeinde Staufberg möchte mit einem Fest auf dem Staufberg eine Tradition wieder aufleben lassen. Am Sonntag, 2. September, beginnt der Anlass mit einem Tauf-Gottesdienst. Danach offeriert die Kirchgemeinde in einem Festzelt auf der Pfrundwiese Fleisch- und vegetarische Spiesse, Salat und Brot. Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die musikalische Unterhaltung kommt von den «Blue Valley Drifters» aus Staufen, welche bereits im Gottesdienst mitwirken werden. Spiel und Spass für Gross und Klein gibt es mit Quiz, Postenlauf, Umgebungs-Besichtigungen und einer Hüpfburg. ■
Sonntag, 2. September, ab 11 Uhr, Staufberg, Staufen.
Guck mal, Kunst – und alle machen mit: Kunstfestival «Guck mal Günther, Kunst» 2017 im Tommasini.
Foto: guckmalkunst.ch
Die ganze Palette der Kunst Lenzburg Der Herbst startet güntheresk: Vom 13. September bis 13. Oktober geht «Guck mal Günther, Kunst» im Tommasini über die Bühne.
n der Ausgabe 2018 von «Guck mal Günther, Kunst» erwartet Kunstfreunde in der einstigen Teigwarenfabrik Tommasini in Lenzburg wieder die frische Ernte der Kunstfelder: Bild, Skulptur, Musik, Tanz, Performance, Literatur und jede Menge Kochkunst nach Günthers Manier. Es darf wieder heissen: Kommen – Gucken – Geniessen. Auf dem Programm stehen unter anderem diverse Installationskünstler
wie beispielsweise Nici Jost, die sich installativ austoben wird. Die Farbe Pink zieht sich durch ihr Werk. Lucas Herzig entwickelt für die Ausstellungen Skulpturen aus Pappmaschee, deren Oberfläche mit zerstäubtem Ziegelschrot beschaffen ist. Standort ist im Turbinenraum auf dem Sockel bei der Turbine. Olivia Wiederkehr zeigt die grossformatige Installation «Seven-Spaces», aus Expeditionszelten gefügt entsteht eine grosse Skulptur unten im Saal.
Installation im Wasser
In Richtung Malerei geht es bei Maya Lamas. Ihre feinen Illustrationen entstehen durch ein von Beobachtungen geprägtes Regelwerk. Alessia Conidi zeigt ihre neue Werkserie Drawing on
Lines. Ein poetischer neo-malerischer Ansatz. Sprachlich-künstlerisch wird es bei Roy Hofer. Er wird einerseits mit dem Interviewprojekt «the future of alternative spaces» während der Vernissage vor Ort sein, um interessiertes Publikum zu interviewen. Andererseits wird eine temporäre Installation im Wasser zu sehen sein. Aber auch zahlreiche Performances stehen auf dem Programm. Jasmin Glaab etwa wird an der Vernissage ihre Kussperformance darbieten. Die «Spuren» der Performance bleiben dann sichtbar bis zum Ende der Ausstellung. ■
Programm und weitere Informationen zum diesjährigen Festival findet man unter www.guckmalkunst.ch/festival.
Lenzburg Pirmin Müller, Islamkritiker und SVP-Kantonsrat aus dem Kanton Luzern, spricht über den Unterschied zwischen Islam und Islamismus in der Schweiz und in Europa. Müller ist Katholik und steht für eine freiheitliche christlich-abendländliche Gesellschaft ein. Ausserdem war er Initiant der «Petition Kreuz bleibt». Nach dem Referat findet eine parteiübergreifende Diskussion über den Islam statt. In der Frauenrunde werden Marianne Binder (CVP), Martina Bircher (SVP), Alime Köseciogullari (SP) und Maja Riniker (FDP) über den Islam debattieren. Gehört der Islam zur Schweiz? Braucht es ein Burkaverbot? Was waren die Konsequenzen des Minarettverbots? Welchen Einfluss hat der Islam auf den Schulunterricht oder braucht es sogar eigene Kindergärten? In der Frauenrunde wird wohl auch das Thema Islam und dessen Einstellung zu Frauen heiss diskutiert werden. Die SVP Frauen Aargau laden alle Interessierten zum parteiübergreifenden Anlass ein, der Eintritt ist frei. ■
Donnerstag, 6. September, 20 Uhr, Lenzburg, Alter Gemeindesaal.
Tierisches Alphornprogramm Auenstein «Timorosso in tre besteht aus zwei Alphornspielerinnen und einem Tastenspieler mit ConférencierQualitäten, der das Märchen der Bremer Stadtmusikanten auf Berner Art interpretiert. Anschliessend Apéro im Gysulasaal. Eintritt frei, Kollekte. ■
Sonntag, 28. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche Auenstein.
Das «Labor-Projekt» vom Literaturhaus Lenzburg Im «Labor» sollen Praxis und Theorie der Literatur in einen inspirierenden, grenzüberschreitenden Dialog gebracht werden. Was sonst weit auseinander liegt – der künstlerische Produktions-Prozess, die kreative Werkstatt zum einen, die Reflexion, die erforschende Analyse zum anderen –, wird in diesem Projekt unter einem Dach vereint; im Fokus steht die Beziehung zwischen dem Lesen und dem Schreiben von Autoren und Theoretikern. In Workshops und Lehrveranstaltungen sollen im Labor-
Perlen der Rock- und Popmusik Lenzburg Rockpearl ist eine Gruppe von Musikern mit unterschiedlichsten Hintergründen und einer grossen Begeisterung für die Perlen der Rockund Popmusik. Mit Songs wie «Incommunicado» von Marillion oder «No son of mine» von Genesis wissen sie ihr Publikum zu überraschen. Natürlich sind auch gängigere Coverversionen im Reper-
toire zu finden. Diese werden von Oliver Blessinger und seinen Bandkollegen mehrstimmig interpretiert. Man darf sich auf einen Abend voller Songperlen freuen. Tickets sind unter www.starticket.ch oder an der Abendkasse erhältlich. ■
Freitag, 7. September, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg.
Feuriges Temperament trifft auf geniale Virtuosität Beinwil am See Der Pianist Valfrido Valeri aus Italien bringt das feurige Temperament des Südens in die beschauliche Landschaft des Hallwilersees. Er spielt mit einer derartigen Virtuosität in seinem diesjährigen Programm der «Italienischen Impressionen» Stücke von Fauré, Mendelsohn Bartholdy, Schubert und Brahms. Besonders ist das Stück von M. Raynal: Preludio – Michelangelo «Il Penseroso» zu erwähnen, das diesem Programm den Anstoss gegeben hat, bildnerische Kunst mit Musik zu verbinden. Der Pianist V. Valeri spielt zahlreiche Konzerte im In- und
Ausland als Pianist, Organist und Cembalist und tritt auch immer wieder an bekannten Festivals, durch seinen speziellen Zugang zu Werken, die ansonsten selten gespielt werden, mit grossem Erfolg auf. Anmelden kann man sich bis spätestens am 31. August unter: info@heikedahms.ch oder 062 771 06 47. Weitere Konzertprogramme findet man unter: www.heike-dahms.ch. ■
Samstag, 1. September, 19.30 Uhr, Chalet Elim, Dankensbergstrasse 11, Beinwil am See.
Projekt Arbeitsprozesse beleuchtet werden, um herauszufinden, wie sich Literatur und Wissenschaft gegenseitig inspirieren und was sie voneinander lernen können. Ausgewählte Texte werden in der Diskussion mit Autoren im Hinblick auf Inspirationsquellen und sprachliche und kulturelle Einflüsse untersucht. Die Teilnehmender erarbeiten in und zwischen den Workshops eigene Projekte. Die Gruppen, unter der Leitung von Christine Lötscher, Sandro Zanetti, Bettina Spoerri und den Gast-Autoren
Daniel Illger und Michel Mettler, nähern sich dem Lesen und Schreiben unter unterschiedlichen Gesichtspunkten. Die Teilnahmekosten betragen 270 Franken (alle 4 Tage inklusive Verpflegung und Getränke), 250 Franken für Schriftsteller und junge Erwachsene bis 25 Jahre. «Labor» ist ein Projekt vom Literaturhaus Lenzburg in Zusammenarbeit mit zwei Abteilungen der Universität Zürich. Anmeldeschluss ist der 9. September. Daten: Mo. 24.9., Mo./Di. 29./30.10., Mo. 10.12. Orte: Universität Zürich und Literaturhaus.
Ein Feuerwerk an Kleinkunst Niederlenz «Valentinos Traumtheater» präsentiert eine bunte Mischung aus Kleinkunst, Artistik und dem schweizweit einzigartigen Black Light Theatre.
as regionale Varieté und Familienunternehmen «Valentinos Traumtheater» präsentiert in Niederlenz am ersten Septemberwochenende seine neuste Show «WunderBar». Erwarten dürfen die Besucher Akrobatik, Kleinkunst und Comedy in einem. In der «WunderBar» entkorken die Künstler witzige Geschichten und vergangene Träume und veranstalten ein Feuerwerk aus Akrobatik und Kleinkunst. Neben der Kleinkunst prägt aber auch die Spezialität des Hauses das neue Programm: das Black Light Theatre. Die tschechische Illusionskunst erweckt einfache Gegenstände zum Leben – und das in kompletter Dunkelheit. So lassen sich fabelhafte Geschichten erzählen. Wer diesen Zauber live erleben möchte, kann das am Samstag, 1. September, im Abendprogramm um 20 Uhr
Tierisch: Die putzigen Vierbeiner zeigen ihr Können in der Hundeshow. oder am Sonntag, 2. September, in der Familienshow um 15 Uhr. Tickets gibt
es unter www.valentinos-traumtheater.ch.
Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Dienstag, 4. September 2018 20.00 Uhr Lenzburg 1–Gränichen 1

References: Art. 322
 Art. 3
 § 1
 § 29
 § 21
 § 46
 § 30
 § 30