Source: https://www.newslettervergleich.de/auskunft-nach-34-bdsg-einholen/
Timestamp: 2019-01-17 09:23:34+00:00

Document:
Auskunft nach § 34 BDSG einholen und gegen Spammer vorgehen
Datenauskunft nach § 34 BDSG anfordern
Webseiten der Datenschutz Aufsichtsbehörden
Gegen lästigen E-Mail Spam vorgehen
So kann es vorkommen, dass Ihre Daten in einen Newsletter eingespeist werden, zu dem Sie sich nie angemeldet haben.
Das Schlimme an der Sache ist: die neuen Besitzer der Daten müssen in aller Regel bei dem Newsletteranbieter explizit bestätigen, dass die Einwilligung des Betroffenen vorliegt, dass er tatsächlich auf diese Liste möchte, um Newsletter zu empfangen.
Es wird damit gerechnet, dass die allerwenigsten Empfänger sich beschweren. Das sollte aber jeder tun und seine Möglichkeiten voll ausschöpfen.
Die dritte Möglichkeit, die wir heute vorstellen, ist die Datenauskunft nach § 34 BDSG, die ein Unternehmen leisten muss.
Das Musterschreiben kann so direkt übernommen werden:
2. An welche Empfänger oder sonstige Stellen werden diese Daten weitergegeben?
Ich widerspreche gemäß § 28 Absatz 4 BDSG der Nutzung und Übermittlung meiner Daten für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung. Sie sind daher verpflichtet, die Daten unverzüglich für diese Zwecke zu sperren.
Ich setze Ihnen zur Erfüllung meiner Forderungen eine Frist bis zum HEUTIGES DATUM + ZWEI WOCHEN. Sollten Sie dieses Schreiben ignorieren, werde ich mich an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten wenden. Außerdem behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor.
Der Wortlaut entstammt einem Musterschreiben des Verbraucherzentrale Bundesverband.
Antwortet der betroffene Unternehmer nicht, sollte die zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde informiert werden. Diese ist in jedem Bundesland eine andere. (Liste ganz unten)
Hier müssen einige Angaben zum Sachverhalt gemacht werden. Die Behörde schaltet sich dann ein und informiert Sie auf Wunsch über den Fortgang und das Ergebnis.
Und sie klopft dem Unternehmer zumindest auf die Finger, wenn er dem Auskunftsersuchen nicht nachgekommen ist, denn hierauf haben Sie einen Anspruch.
In der Regel ist die Auskunft kostenfrei. Grundsätzlich hat jeder Bürger einmal pro Jahr das Recht auf Erteilung einer kostenlosen Auskunft (pro Unternehmen, das er anfragt). Mehrere Auskünfte pro Jahr können Kosten verursachen. Dies ist in den § 34 und 35 BDSG aber genauer geregelt.
Selbst wenn ein berechtigtes Interesse angenommen wird, ist ein solches Verhalten keine Ausgangsbasis für eine Geschäftsbeziehung. Näher haben wir dies auch auf unserer Seite Kein Spam beschrieben, auf die Sie gerne immer verweisen können.
Das Auskunftsersuchen nach § 34 BDSG stellt eine einfache, bürgerfreundliche und kostenlose Möglichkeit dar, Newsletterspam durch deutsche Unternehmer einzudämmen und die Verwendung der Daten zu untersagen.
Sie sollten in jedem Fall von Ihren Rechten Gebrauch machen und sich Spam nicht gefallen lassen.
Holen Sie die Auskunft ein und wenden Sie sich bei Problemen zunächst an die zuständige Datenschutz Aufsichtsbehörde. Als zweiten Schritt oder als Ergänzung können Sie noch durch einen Anwalt abmahnen lassen. Scheuen Sie sich nicht davor, einen Anwalt einzuschalten – Sie sind im Recht.
IT Recht Kanzlei Das Recht auf Selbstauskunft
Datenschutzbeauftragter Info Auskunft nach § 34 BDSG
Sie müssen sich an die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes wenden, in dem der Unternehmer sitzt, gegen den Sie vorgehen wollen. Weitere Infos nach Klick auf das jeweilige Bundesland.
Beschwerde über: Online-Formular
Briefpost (Merkblätter in der Seitenleiste beachten)
die im Impressum genannten Kontaktmöglichkeiten
Formular zum Ausdrucken / Post
die auf der Kontaktseite genannten Möglichkeiten
Mehr Stellen (Kirchen, öffentliche Anstalten, Schweiz, Liechtenstein, Polen):
https://www.datenschutz.de/projektpartner/
Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V.:
https://www.gdd.de/links
European Data Protection Supervisor, The European guardian of personal data protection
https://www.cpdp.bg/en/index.php?p=home&aid=0
https://www.aki.ee/
Commission Nationale de l' Informatique et des Libertés (CNIL)
Icelandic Data Protection Commission, Managing Director Sigrun Johannesdottir
https://www.personuvernd.is/
Data State Inspectorate, Datu valsts inspekcija
Commissão Nacional de Protecção de Dados Pessoais Informatizados (C.N.P.D.P.I.)
Úrad na ochranu osobných údajov (The Office for Personal Data Protection)
https://www.naih.hu/cv-president.html
Commission de la Protection de la Vie Privée, Ausschuss für den Schutz des Privatlebens
Data Protection Ombudsmann
Data Protection Commissioner, An Coimisinéir Cosanta Sonraí
https://www.ada.lt/index.php?lng=en
Office of the Information an Data Protection Commissioner
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 § 28
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