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Timestamp: 2020-04-06 15:23:41+00:00

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BMF v. 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04 - NWB Datenbank
BMF v. 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04BStBl 2004 I S. 1097
BMF v. 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04 BStBl 2004 I S. 1097
Verlustabzug nach § 10d EStG; Anwendung der Verlustabzugsbeschränkung des § 10d EStG bei besonderen Verrechnungsbeschränkungen (§ 2b EStG, § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 sowie den Sätzen 3 bis 5 und 6 bis 8 EStG; §§ 22 Nrn. 2, 3 und 23 EStG)
Bezug: BMF-Schreiben vom 20. Oktober 2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04 -
Der Verlustabzug nach § 10d EStG wurde durch das Gesetz zur Umsetzung der Protokollerklärung der Bundesregierung zur Vermittlungsempfehlung zum Steuervergünstigungsabbaugesetz vom 22. Dezember 2003 (BGBl I S. 2840) neu geregelt. Im Rahmen des § 2b EStG, § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 sowie den Sätzen 3 bis 5 und 6 bis 8 EStG, §§ 22 Nrn. 2, 3 und 23 EStG gelten gesonderte Verlustverrechnungsbeschränkungen (besondere Verrechnungskreise). Dabei mindern die negativen Einkünfte jeweils „nach Maßgabe des § 10d“ die positiven Einkünfte. Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt für die Anwendung der Verlustabzugsbeschränkungen des § 10d Abs. 1 und 2 EStG neuer Fassung innerhalb der besonderen Verrechnungskreise Folgendes:
Die Abzugsbeschränkung des § 10d Abs. 2 EStG ist sowohl im Rahmen des Verlustvortrags nach § 10d Abs. 2 EStG als auch innerhalb der besonderen Verrechnungskreise in Ansatz zu bringen. Dabei stellen die Einkünfte aus § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 sowie den Sätzen 3 bis 5 und 6 bis 8 EStG jeweils gesonderte besondere Verrechnungskreise dar.
Einkünfte §§ 22 Nr. 2, 23 EStG
Verlustvortrag §§ 22 Nr. 2, 23 EStG
Verlustvortrag nach § 10d Abs. 2 EStG
Besonderer Verrechnungskreis:
Berechnung des abziehbaren Betrags
(nach Maßgabe des § 10d Abs. 2 EStG)
Zuzüglich 60 v. H. des verbleibenden Betrags i. H. v. 1.500.000 €
Vorhandener Verlustvortrag §§ 22 Nr. 2, 23 EStG
In den G. d. E. eingehender Gewinn
(§ 10d Abs. 2 EStG)
Zuzüglich 60 v. H. des verbleibenden Betrags i. H. v. 4.600.000 €
Vorhandener Verlustvortrag § 10d Abs. 2 EStG
Ergebnis (G. d. E. nach Verlustabzug)
Liegen bei einem Steuerpflichtigen Einkünfte aus mehreren besonderen Verrechnungskreisen vor, findet die Abzugsbeschränkung bei jedem der besonderen Verrechnungskreise gesondert Anwendung.
Bei zusammen veranlagten Ehegatten ist die Abzugsbeschränkung von 1 Mio. € zu verdoppeln und ebenso wie die Grenze von 60 % auf die zusammengerechneten Einkünfte der Ehegatten aus dem jeweiligen besonderen Verrechnungskreis anzuwenden.
Bei der Behandlung des Höchstbetrags für den Verlustrücktrag nach § 10d Abs. 1 EStG ist entsprechend zu verfahren.
Soweit sich aus Rdnr. 42, vorletzter Satz, des BMF-Schreibens vom 5. Oktober 2000 (BStBl I S. 1383) etwas anderes ergibt, geht die vorliegende Neuregelung hinsichtlich der besonderen Verrechnungskreise vor.
Die vorstehenden Regelungen sind erstmals für den Veranlagungszeitraum 2004 sowie auf den Verlustrücktrag aus dem Veranlagungszeitraum 2004 in den Veranlagungszeitraum 2003 anzuwenden.
BMF v. 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04
Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern 5.4.2005 - S 2225
OFD München 13.1.2005 - S 2225
BStBl 2004 I Seite 1097
UAAAB-36875
Fischer, Keine Vererblichkeit des Verlustabzugs nach§ 10d EStG, NWB 17/2008 S. 1551
EStG § 79
EStH Einkommensteuer-Hinweise (2003) H 115
EStR 2003 R 115
BFH 24.4.2012 - IX R 6/10
BFH 23.8.2011 - IX R 66/10
BFH 20.1.2009 - IX R 34/07
BMF v. 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04 ablegen in?

References: § 10
 § 10
 § 15
 § 10
 § 2
 § 15
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 15
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 79