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Timestamp: 2018-10-15 22:24:41+00:00

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OLG München, Urteil vom 3.10.2015, Az. 7 U 1430/15 Zu Recht ist das Landgericht (LGU 10) davon ausgegangen, dass die Klägerin ihrer Untersuchungsobliegenheit aus § 377 I HGB hinreichend nachgekommen ist.
OLG München, Urteil vom 4.0.2015, Az. 23 U 2889/14 Ebenso wenig, wie in der Aufnahme von Verhandlungen ein Verzicht auf die Genehmigungsfiktion des § 377 HGB liegt (BGH, Urteil vom 17.09.2002, X ZR 248/00, juris Tz. 26) liegt in dem Angebot der Beklagten, die Ware „gegen Bezahlung vor Ort“ entgegenzunehmen, ein Verzicht auf Mängelrechte.
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2014, Az. VIII ZR 91/13 Bei einem Streckengeschäft ist anerkannt, dass der weiterverkaufende Zwischenhändler die Untersuchung des Kaufobjekts zwar seinem Abnehmer überlassen darf, dann aber auch dafür zu sorgen hat, dass der Abnehmer ihn oder den Verkäufer sobald wie möglich von Mängeln unterrichtet; bei einer vermeidbaren Verzögerung der Mängelanzeige muss sich der Zwischenhändler den aus § 377 Abs. 2 HGB folgenden Rechtsnachteil von seinem Verkäufer entgegenhalten lassen (vgl. Senatsurteil vom 24. Januar 1990 - VIII ZR 22/89, BGHZ 110, 130, 138f.mwN).
BGH, URTEIL vom 2.8.2002, Az. X ZR 248/00 Die Zusicherung einer Eigenschaft schließt die Anwendung von §377 HGB nicht aus (BGH, Urt. v. 19.06.1991 - VIII ZR 149/90, NJW 1991, 2633).
BGH, URTEIL vom 2.8.2002, Az. X ZR 248/00 Vielmehr bedürfe es eindeutiger Umstände, die auf einen Verzicht auf die Genehmigungsfiktion des § 377 Abs. 2 HGB schließen ließen (BGH, Urt. v. 19.06.1991 -VIII ZR 149/90, NJW 1991, 2633).
BGH, URTEIL vom 2.4.1996, Az. X ZR 75/94 Das ist in der Rechtsprechung anerkannt (BGH LM § 377 HGB Nr. 4).
BGH, Urteil vom 3.2.1996, Az. VIII ZR 333/94 Für diesen Anspruch gilt § 377 Abs.3 HGB entsprechend (Abgrenzung zu BGHZ 107, 331).
BGH, URTEIL vom 3.8.1993, Az. VIII ZR 255/92 Die Rügeobliegenheit nach § 377 HGB entsteht in keinem Falle vor der Ablieferung der Kaufsache durch den Verkäufer (BGHZ 93, 338, 344 f; BGH, Urteil vom 4. November 1992 - VIII ZR 165/91 = WM 1993, 111 unter II 2b).
BVerfG, vom 1.4.1993, Az. 1 BvR 632/94 Wie zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH, NJW-RR 1992, S. 626, und BGHZ 1, 234 <240>) zeigten, könne nicht generell davon ausgegangen werden, daß eine analoge Anwendung des § 377 HGB bei Werkverträgen ausnahmslos undenkbar sei.
BGH, Urteil vom 3.5.1991, Az. VIII ZR 149/90 Im Handelsverkehr soll möglichst schnell Klarheit darüber geschaffen werden, ob das Geschäft ordnungsgemäß abgewickelt worden ist; der Verkäufer, dessen Interessen nach der vom Gesetz getroffenen Wertentscheidung der Vorrang zu geben ist, soll durch die den Käufer treffende Obliegenheit zur unverzüglichen Mängelrüge in die Lage versetzt werden, entsprechende Feststellungen und notwendige Dispositionen zu treffen, insbesondere einen möglichen Schaden abwenden zu können, der sich aus Gewährleistungs-, Schadensersatzoder Nachlieferungsansprüchen des Käufers ergeben könnte (BGHZ 66, 208, 213; 91, 293, 299 f; BGH, Urteil vom 31. Januar 1966 - VII ZR 43/64 = LM § 377 HGB Nr. 10; BGH, Urteil vom 13. Mai 1987 - VIII ZR 157/86 = WM 1987, 902 unter II 1 a bb; BGH, Urteil vom 21. Oktober 1987 - VIII ZR 324/86 = BGHR HGB § 377 Abs. 1 Mängelrüge 1).
BGH, Urteil vom 3.0.1990, Az. VIII ZR 22/89 Aber auch in den letzten beiden Fällen führt die Auswechselung des Käufers - ungeachtet der aufrechterhaltenen 'Identität' des Vertrages (BGHZ aaO 94) - dazu, daß aus dem bisher mit einem Nichtkaufmann geschlossenen Vertrag ein Handelskauf mit dem kaufmännischen Leasinggeber wird, den nunmehr die Rügeobliegenheit des § 377 HGB trifft.
BGH, Urteil vom 3.0.1990, Az. VIII ZR 22/89 Die Vorschrift des § 377 Abs. 5 HGB zeigt, daß dem Verkäufer nur bei arglistigem Verschweigen des Mangels (dazu unten II 4 c), nicht schon bei bloßer Kenntnis hiervon, die Berufung auf die Rügeversäumnis verwehrt ist (dazu vgl. BGH Urteil vom 25. September 1985 - VIII ZR 175/84 = WM 1985, 1418 unter II 2 b bb).
BGH, URTEIL vom 4.1.1984, Az. I ZR 228/81 Kaufmännische Gepflogenheiten, die - wie hier von der Revision geltend gemacht - von der Verpflichtung zur Untersuchung des Guts (§ 377 HGB) schlechthin freistellten, könnten nicht als sachlich erheblich angesehen werden, weil eine solche Freistellung darauf hinausliefe, Mißstände und Nachlässigkeiten im Bereich des kaufmännischen Verkehrs zu decken, die sachlich nicht gebilligt werden könnten und deshalb auch keinen Rechtsschutz verdienten (BGH, Urt. v. 3. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74, LM HGB § 377 Nr. 16 *
BGH, URTEIL vom 3.4.1981, Az. VIII ZR 125/80 Weder der von der Revision zitierten handelsrechtlichen Literatur (Brüggemann, HGB, 3. Aufl., § 377 An. 33) noch der zu demeist älteren Rechtsprechung (OLG Hamburg, ZKR 40, 510), insbesondere des Reichsgerichts (RGZ 63, 219) läßt sich entnehmen, die Genehmigung des Musters einer herzustellenden oder anzuschaffenden Ware durch den Käufer enthebe ihn der Untersuchung nach § 377 HGB.
BGH, URTEIL vom 4.10.1979, Az. III ZR 115/78 Daher kann der Verkäufer mit der Gefahr der rechtzeitigen Ankunft einer Mängelrüge nur belastet werden (§ 377 Abs.4 HGB), wenn der Käufer die Anzeige ordnungsmäßig d.h. mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns abgesandt hat (BGH ürt. vom 20. November 1961 = LM HGB § 377 Nr. 8).
BGH, URTEIL vom 3.2.1977, Az. VIII ZR 194/75 a)	§ 377 HGB legt dem Käufer keine Untersuchungspflicht auf.Die für eine ordnungsmäßige Untersuchung erforderliche Zeit ist lediglich für die Rechtzeitigkeit der Mangelanzeige maßgebend (BGH Urt. vom 18. März 1952 - I ZR 77/51 * DM HGB § 377 Nr. 1).
BGH, URTEIL vom 3.3.1975, Az. VIII ZR 164/73 Handelt es sich - wie hier - um einen bestimmten Gegenstand industrieller Fertigung, der zwar in verschieden genormten Abmessungen angeboten, im übrigen aber in der gleichen Form, aus dem gleichen Material und zu dem selben einheitlichen Verwendungszweck hergestellt wird, so stellen jedenfalls die Normabweichungen nach der Verkehrsauffassung nicht eine Falschlieferung aus einer anderen Warengattung dar; vielmehr sind sie, da sie von der vertraglich vorausgesetzten Beschaffenheit abweichen (vgl. RGZ 161, 334; BGHZ 16, 55), lediglich fehlerhaft im Sinne des § 377 HGB und unterliegen daher der uneingeschränkten Rügepflicht.
BGH, URTEIL vom 1.10.1974, Az. VIII ZR 137/73 Da es mithin einer alsbaldigen Rüge bedurfte, die Klägerin aber nicht rechtzeitig rügte, kann sie weder Gewährleistungsansprüche noch einen Schadensersatzanspruch unter dem Gesichtspunkt der positiven Vertragsverletzung (BGH Urteil vom 3. Februar 1959 - VIII ZR 14/58 = LM HGB § 377 Nr. 5) geltend machen, es sei denn, daß die Beklagte die Abwesenheit von Fehlern arglistig verschwiegen hätte (§ 377 Abs. 5 HGB).
BGH, URTEIL vom 1.0.1968, Az. YII ZR 68/66 Er kann Mängel dann auch nicht mehr zur Grundlage eines Anspruchs aus positiver Vertragsverletzung machen (BGH LM Nr. 5 zu § 377 HGB).
BGH, Urteil vom 2.10.1962, Az. VII ZR 239/62 Eine Bewoislast der Beklagten käme erst für die Präge in Betracht, ob sie eine objektiv feststehende Pflichtverletzung . ausnahmsweise micht zu vertreten hat (vgl. BGHZ 23, 288; 28, 251 5 I<M Nr. 6 zu § 377 HGB; Nr. 13 zu § 276 BGB Pa; auch das Urteil VII ZR 40/60 vom 18. Mai 1961 ist in diesem Sinne zu verstehen).

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