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Timestamp: 2019-09-16 06:15:30+00:00

Document:
Landesrecht BW § 14 BVO | Landesnorm Baden-Württemberg | - Bemessung der Beihilfe | Verordnung des Finanzministeriums über die Gewährung von Beihilfe in Geburts-, Krankheits-, Pflege- und Todesfällen (Beihilfeverordnung - BVO) vom 28. Juli 1995 | gültig ab: 01.01.2017
Verordnung des Finanzministeriums über die Gewährung von...
§ 1 - Anwendungsbereich, Zweckbestimmung und Rechtsnatur
§ 2 - Beihilfeberechtigte Personen
§ 3 - Berücksichtigungsfähige Angehörige
§ 4 - Zusammentreffen mehrerer Beihilfeberechtigungen
§ 5 - Beihilfefähigkeit der Aufwendungen
§ 6 - Beihilfefähige Aufwendungen bei Krankheit
§ 6 a - Krankenhausleistungen
§ 7 - Beihilfe bei Behandlung und Rehabilitation in nicht...
§ 8 - Beihilfe bei Kuren
§ 9 - Feststellung der Pflegebedürftigkeit und Voraussetzungen...
§ 9a - Pflegeberatung und Beratungsbesuch
§ 9b - Häusliche Pflege, Kombinationspflege, ambulante Wohngruppen
§ 9c - Teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages-...
§ 9d - Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege
§ 9e - Pflege in Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen
§ 9f - Vollstationäre Pflege, Vergütungszuschläge, Aktivierungsbetrag,...
§ 9g - Entlastungsbetrag und Umwandlungsanspruch
§ 9h - Individuelle Wohnumfeldverbesserung
§ 9i - Pflegehilfsmittel
§ 9j - Pflegeunterstützungsgeld
§ 10 - Beihilfefähige Aufwendungen bei Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge
§ 10 a - Sonstige Aufwendungen
§ 11 - Beihilfe bei Geburtsfällen
§ 12 - Beihilfefähige Aufwendungen bei Todesfällen
§ 13 - Beihilfefähige außerhalb der Bundesrepublik Deutschland...
§ 14 - Bemessung der Beihilfe
§ 15 - Begrenzung der Beihilfe
§ 16 - (aufgehoben)
§ 17 - Verfahren
§ 18 - Datenschutz
§ 19 - Übergangsvorschriften
§ 20 - Inkrafttreten
Fassung vom: 22.11.2016
Verordnung des Finanzministeriums über die
Gewährung von Beihilfe in Geburts-, Krankheits-, Pflege- und Todesfällen
(Beihilfeverordnung - BVO)
Vom 28. Juli 1995
Bemessung der Beihilfe
(1) Die Beihilfe bemißt sich nach einem Vomhundertsatz der beihilfefähigen Aufwendungen (Bemessungssatz). Der Bemessungssatz beträgt für Aufwendungen, die entstanden sind für
Beihilfeberechtigte nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 sowie für entpflichtete Hochschullehrer
50 vom Hundert,
Empfänger von Versorgungsbezügen, die als solche beihilfeberechtigt sind, sowie berücksichtigungsfähige Ehegatten oder berücksichtigungsfähige Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz
berücksichtigungsfähige Kinder sowie Waisen, die als solche beihilfeberechtigt sind
80 vom Hundert.
Maßgebend für die Höhe des Bemessungssatzes ist der Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 gelten die Aufwendungen
nach § 10 a Nr. 3 und § 12 Abs. 3 als Aufwendungen des jüngsten verbleibenden Kindes,
einer Begleitperson als Aufwendungen des Begleiteten,
nach § 11 Abs. 1 als Aufwendungen der Mutter,
nach § 10 Absatz 1 Nummer 5 in Indexfällen als Kosten der erkrankten Person. In Fällen prädiktiver Gentests gelten die Aufwendungen der Indexpatienten als Kosten der gesunden Ratsuchenden.
(3) Für beihilfefähige Aufwendungen, für die trotz ausreichender und rechtzeitiger Versicherung wegen angeborener Leiden oder bestimmter Krankheiten auf Grund eines individuellen Ausschlusses keine Versicherungsleistungen gewährt werden oder für die die Regelleistungen auf Dauer eingestellt worden sind (Aussteuerung), erhöht sich der Bemessungssatz um 20 vom Hundert, jedoch höchstens auf 90 vom Hundert. Satz 1 gilt nur, wenn das Versicherungsunternehmen die Bedingungen nach § 257 Abs. 2 a Satz 1 Nr. 1 bis 4 SGB V erfüllt und eine Aufnahme in den Standardtarif oder die Streichung des Risikoausschlusses gegen Risikozuschlag nicht zu zumutbaren Bedingungen möglich ist.
(4) Bei freiwillig versicherten Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung einschließlich ihrer familienversicherten Angehörigen erhöht sich der Bemessungssatz auf 100 vom Hundert der sich nach Anrechnung der nachzuweisenden Kassenleistung ergebenden beihilfefähigen Aufwendungen, wenn die Kassenleistung das in der gesetzlichen Pflichtversicherung übliche Maß nicht unterschreitet. Satz 1 gilt nicht für Belege, zu denen keine oder nur eine geringere als die übliche Kassenleistung gewährt wird, insbesondere wegen eines Wahltarifs mit Selbstbehalt.
(5) Für Personen, die nach § 28 Abs. 2 SGB XI Leistungen der Pflegeversicherung zu nach §§ 9a, 9b Absatz 1 Satz 1, Absatz 2 bis 4, §§ 9c bis 9f Absatz 1 und 2, §§ 9g bis 9j beihilfefähigen Aufwendungen grundsätzlich zur Hälfte erhalten, beträgt der Bemessungssatz bezüglich dieser Aufwendungen 50 vom Hundert. Soweit die beihilfefähigen Aufwendungen die jeweiligen vollen Höchstbeträge nach dem SGB XI übersteigen, ist Absatz 1 anzuwenden.
(6) Bei Anlegung eines strengen Maßstabs kann der Bemessungssatz in besonderen Härtefällen, insbesondere wenn die Aufwendungen infolge einer Dienstbeschädigung entstanden sind, erhöht werden.
§ 14 BVO, vom 02.06.2015, gültig ab 01.07.2015 bis 31.12.2016
§ 14 BVO, vom 18.12.2012, gültig ab 01.01.2013 bis 30.06.2015
§ 14 BVO, vom 24.07.2012, gültig ab 01.01.2011 bis 31.12.2012
§ 14 BVO, vom 30.10.2008, gültig ab 01.01.2009 bis 31.12.2010
§ 14 BVO, vom 20.02.2003, gültig ab 01.04.2003 bis 31.12.2008
§ 14 BVO, vom 29.10.2001, gültig ab 01.01.2002 bis 31.03.2003
§ 14 BVO, vom 28.07.1995, gültig ab 01.11.1995 bis 31.12.2001
§ 14 BVO wird von folgenden Dokumenten zitiert
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2. Senat, 21. Februar 2019, Az: 2 S 2937/18
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2. Senat, 14. Dezember 2017, Az: 2 S 1289/16
VG Karlsruhe 9. Kammer, 7. September 2016, Az: 9 K 1677/15
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 4. Senat, 5. August 1999, Az: 4 S 2163/98
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 4. Senat, 25. Juli 1994, Az: 4 S 2474/93
§ 78 LBG, gültig ab 11.12.2018
§ 78 LBG, gültig ab 01.01.2017 bis 10.12.2018
§ 78 LBG, gültig ab 01.01.2013 bis 31.12.2016
§ 4 HVO, gültig ab 01.01.2011
§ 6 HVO, gültig ab 01.01.2011
§ 8 HVO, gültig ab 01.01.2011
§ 47 AzUVO, gültig ab 01.01.2006 bis 31.12.2006
§ 8 ErzUrlVO, gültig ab 01.03.2005 bis 31.12.2005
§ 8 HVO, gültig ab 01.04.2004 bis 31.12.2010
§ 10 HVO, gültig ab 23.05.1998 bis 31.12.2010
§ 4 HVO, gültig ab 23.05.1998 bis 31.12.2010
§ 6 HVO, gültig ab 23.05.1998 bis 31.12.2010
§ 8 HVO, gültig ab 23.05.1998 bis 31.03.2004
§ 10 HVO, gültig ab 01.12.1989 bis 22.05.1998
§ 10 HVO, gültig ab 01.01.1987 bis 30.11.1989
§ 12 HVO, gültig ab 01.01.1987 bis 22.05.1998
§ 4 HVO, gültig ab 01.01.1987 bis 22.05.1998
VwVHVO 4.2, i. d. F. v. 28.04.2016, Az.:3-0375.0/241
VwVHVO 6.4, i. d. F. v. 28.04.2016, Az.:3-0375.0/241
VwVHVO 8.4.1, i. d. F. v. 28.04.2016, Az.:3-0375.0/241
Finanzministerium, i. d. F. v. 22.09.2006, Az.:1-0374.1-02/10
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References: § 14

§ 1

§ 2

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§ 4

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§ 6

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§ 8

§ 9

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§ 10

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§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20
 § 2
 § 10
 § 12
 § 11
 § 10
 § 257
 § 28

§ 14

§ 14

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§ 14

§ 14

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§ 78

§ 78

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§ 4

§ 6

§ 8

§ 47

§ 8

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§ 10

§ 4

§ 6

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§ 10

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§ 12

§ 4