Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/402660_Architektenleistungen_fuer_den_Neubau_der_katholischen_Kindertagesstaette_St_Josef_Spiesen_2017_Spiesen-Elversberg
Timestamp: 2018-09-20 07:05:10+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Spiesen-Elversberg 2017 Architektenleistungen für den Neubau der katholischen Kindertagesstätte St. Josef Spiesen. 2017-11-28
Ausschreibungen Spiesen-Elversberg
Architektenleistungen für den Neubau der katholischen Kindertagesstätte St. Josef Spiesen.
Gemeinde Spiesen-Elversberg, Bau- und Umweltamt
Kontaktstelle(n): Herr Gräber
Telefon: +49 6821791120
Fax: +49 682179160
Hauptadresse: www.spiesen-elversberg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip
Kontaktstelle(n): Frau Lennartz
Telefon: +49 6898-33077
Fax: +49 6898-37403
Es werden Planungsleistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI für den Neubau der kath. Kindertagesstätte St. Josef in Spiesen vergeben. Die Kita soll auf einer Fläche in zentraler Innenortslage neu errichtet werden, auf der derzeit noch die bestehende Kita sowie weitere Gebäude vorhanden sind. Diese werden vor Beginn der Maßnahme abgerissen. Der zweigeschossige Neubau soll für 5 Kindergartengruppen und 2 Krippengruppen, mit einem Mindestflächenbedarf von 1 650 qm, ausgelegt werden. Das Grundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kirchengebäude und in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet. Bei der Neubaumaßnahme ist ein bewusster Umgang mit der städtebaulich sensiblen Umgebung notwendig. Ein Bebauungsplan, der die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen vorgibt, befindet sich im Aufstellungsverfahren. Neben dem geplanten Standort sieht der Bebauungsplan die Möglichkeit zur Errichtung weiterer Gebäude vor.
Im Kircheneck, Spiesen-Elversberg.
Die Gemeinde Spiesen-Elversberg vergibt die Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 HOAI für den Neubau der kath. Kindertagesstätte St. Josef in Spiesen. Der Abriss des bestehenden Gebäudes ist nicht Teil des Auftrages. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Objektplanungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
Lph 4: Genehmigungsplanung.
Der Auftraggeber behält sich vor, die folgenden Leistungsphasen stufenweise zu vergeben:
Lph 8: Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation
Lph 9 Objektbetreuung.
Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Im Vorfeld wurde eine städtebauliche Konzeption erstellt, die als download zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung sowie die Informationen unter dem Download unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel zum vorliegenden Auftrag wird ein weiterer Auftrag europaweit ausgeschrieben:
Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 5.
Die Leistungen Brandschutzkonzept, Tragwerksplanung und EnEV-Nachweis und ggf. weitere Fachplanungsleistungen werden gesondert vergeben. Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag für die Architektenleistung sind nicht zulässig.
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters, Herangehensweise an das Projekt im Auftragsfall, Vorstellungen zu Projektorg. und Ablauf im Auftragsfall, int. und ext. Kommunikation an einem umgesetzten vergleichb. Bsp. / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 20
Die unter "III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen (einzutragen in die Formblätter, siehe Download unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architektenleistungen). Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Verfahren ist die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der abgefragten Angaben, Nachweise und Erklärungen.
Die unter "III.1.3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit" genannten Nachweise sind ebenfalls zu erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der dort genannten Bedingungen (Download unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip ). Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Folgende Kriterien werden der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt, wobei für die Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die unbedingt zu beachten sind.
1. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für Neubau oder Sanierung eines Kindergartens/ einer Kita, einer Kinder- oder Behindertenpflegeeinrichtung oder einer Grundschule mit Nachmittagsbetreuung. Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit 10 Punkten, wenn es sich um einen Neubau handelt oder mit 5 Punkten, wenn es sich um eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme handelt.
Wertung max. 20 Punkte.
2. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für eine Neubaumaßnahme in einem städtebaulich sensiblen innerstädtischen/innerörtlichen Bereich (historisches Umfeld, zentrale Innerortslage, besondere städtebauliche Anforderungen an das Ortsbild und die funktionalen Zusammenhänge einer solchen Lage). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
3. Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 4 Punkten. Wertung max. 8 Punkte.
4. Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte.
Insgesamt können 52 Punkte erreicht werden.
Stufenweise Vergabe, siehe III.2.4).
Siehe auch III.2.1)
Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe Formblätter Download unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.11.2017, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
7) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4) zu erbringen.
8) Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des Saarländischen Tariftreuegesetzes abgibt.
1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate);
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Weitere nachzuweisende Voraussetzung: jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
Die unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip herunterzuladenden Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise, sind als Anlagen beizufügen.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten sind in die Formblätter (siehe unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip) einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o.ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet.
Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (3-1) bis (3-4):
- Bearbeitung mind. der Lph 2-4 oder 5-8 gem. § 34 HOAI,
- Bearbeitung (mind. Beginn oder Abschluss) im Zeitraum von Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung
- Anrechenbare Kosten des Referenzprojekts mind. 1 000 000 EUR (KG 300 und 400 brutto); wenn das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, gilt die aktuelle Kostenschätzung.
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (3-1) bis (3-4) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (3-2) bis (3-4 ) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
(3-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für Neubau oder Sanierung eines Kindergartens/ einer Kita, einer Kinder- oder Behindertenpflegeeinrichtung oder einer Grundschule mit Nachmittagsbetreuung. Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit 10 Punkten, wenn es sich um einen Neubau handelt oder mit 5 Punkten, wenn es sich um eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme handelt.
(3-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zubenennen): Referenzen für eine Neubaumaßnahme in einem städtebaulich sensiblen innerstädtischen Bereich (historisches Umfeld, zentrale Innerortslage, besondere städtebauliche Anforderungen an das Ortsbild und die funktionalen Zusammenhänge einer solchen Lage). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
(3-3) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 4 Punkten. Wertung max. 8 Punkte.
(3-4) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte.
Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV.
2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten Formblätter (Siehe unter http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stellezu unterschreiben. Nicht unterschriebene Formblätter werden ausgeschlossen.
Die Bewerbung/ der Teilnahmeantrag erfolgt formlos und muss per E-Mail oder auf dem Postweg oder persönlich in Papierform bei der unter I.3) genannten Stelle (agsta Umwelt GmbH, Saarbrücker Straße 178, 66333 Völklingen) eingereicht werden. Der verschlossene Umschlag ist außen mit dem Hinweis, "Vergabeverfahren Neubau Kindertagesstätte St. Josef Spiesen-Elversberg, Objektplanung" zu kennzeichnen.
Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei derangegebenen Stelle eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Die Formblätter, die im Rahmen der Bewerbungsphase zu verwenden und vollständig auszufüllen sind, können unter dem Link http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip heruntergeladen werden.
Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zuvergebende Leistung entweder
- die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst beigefügten Nachweisen
3) Wichtig: Rückfragen müssen stets schriftlich, vorzugsweise per E-Mail, an die unter I.3) genannte Stelle (agstaUMWELT GmbH, ) gestellt werden.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes/der Bewerbungsphase können seitens der Bewerber gestellte (anonymisierte) Rückfragen und deren Beantwortung unter dem Link http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt_Rueckfragen.zip abgerufen werden. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über etwaige Rückfragen zu informieren.
4) Im Rahmen des Verfahrens werden weitere Unterlagen unter: http://agsta.de/downloads/KiTa_SpE_Architekt.zip zur Verfügung gestellt.
5) Der unter II.1.5 angegebene Gesamtwert bezieht sich auf die Gesamtkosten des Projektes. Im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens wird den für die Vergabeverhandlung ausgewählten Bietern zur Angebotsaufforderung ein über einen groben Kostenansatz mit einem vergleichbaren Projekt ermittelter Wert als Basis für die Honorarangebote mitgeteilt.
6) Es wird darauf hingewiesen, dass in der Zeit vom 20.12.2017 bis einschließlich 1.1.2018 Rückfragen nicht beantwortet und Unterlagen nicht abgegeben werden können.
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;

References: § 34
 § 34
 § 55
 § 43
 § 1
 § 34
 § 75
 § 160
 § 134