Source: https://lexetius.com/BGB/1626
Timestamp: 2018-04-27 02:58:50+00:00

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§ 1626 BGB. Elterliche Sorge, Grundsätze
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 1626 BGB [>]
Paragraf 1626. Elterliche Sorge, Grundsätze
1§ 1626. 2Elterliche Sorge, Grundsätze.
(1) 3[1] Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). [2] Die elterliche Sorge umfaßt die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).
(2) [1] Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewußtem Handeln. [2] Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.
4(3) [1] Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. [2] Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.
1. 1. Januar 1980: Artt. 1 Nr. 2, 9 § 4 des Gesetzes vom 18. Juli 1979.
3. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 9 Buchst. a, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
4. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 9 Buchst. b, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
Umfeld von § 1626 BGB
§ 1625 BGB. Ausstattung aus dem Kindesvermögen
§ 1626a BGB. Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen

References: § 1626
 § 4
 § 1
 § 1
 § 1626

§ 1625

§ 1626