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Timestamp: 2016-10-25 08:35:48+00:00

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2C_635/2009 (26.03.2010)
2C_635/2009
X.________ (geb. 1983) ist Staatsangeh�riger von Sri Lanka. Im Mai 2005 heiratete er in seiner Heimat die Schweizer B�rgerin Y.________ (geb. 1979). Er reiste am 7. November 2005 in die Schweiz ein, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau erhielt. Die Bewilligung wurde letztmals am 2. September 2008 bis zum 6. November 2010 verl�ngert.
Am 11. September 2008 teilte die Ehefrau dem Kantonalen Ausl�nderamt St. Gallen mit, sie habe sich von ihrem Gatten getrennt, sie sei am 25. August 2008 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Das zust�ndige Kreisgericht stellte am 24. September 2008 auf Antrag der Ehefrau vom 18. August 2008 fest, dass sie zur Aufhebung des gemeinsamen Haushalts berechtigt sei.
Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs widerrief das Ausl�nderamt am 12. Dezember 2008 die Aufenthaltsbewilligung von X.________ und wies ihn an, die Schweiz zu verlassen. Die hiegegen beim kantonalen Sicherheits- und Justizdepartement sowie anschliessend beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 29. September 2009 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das in dieser Sache kantonal zuletzt ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. August 2009 sowie die vorangegangenen Entscheide des Departements und des Ausl�nderamts aufzuheben. Es sei vom Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung abzusehen.
Das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement, das Verwaltungsgericht sowie das Bundesamt f�r Migration stellen den Antrag, die Beschwerde abzuweisen. Das kantonale Ausl�nderamt hat sich nicht vernehmen lassen.
Mit Schreiben vom 13. Dezember 2009 und 16. M�rz 2010 hat sich X.________ unaufgefordert erg�nzend ge�ussert. Er h�lt sinngem�ss an seinen Antr�gen fest.
Der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat der Beschwerde am 5. Oktober 2009 antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig, da sie sich gegen den Widerruf einer Aufenthaltsbewilligung richtet, die ohne diese Massnahme noch Rechtswirkungen - in casu bis zum 6. November 2010 - entfalten w�rde. F�r das Eintreten kommt es deshalb nicht darauf an, ob gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ein Rechtsanspruch auf eine Bewilligung besteht (vgl. Urteile 2C_21/2007 vom 16. April 2007 E. 1 und 2C_91/2009 vom 10. Juni 2009 E. 4, je mit Hinweisen).
1.2 Nicht einzutreten ist allerdings auf das Rechtsbegehren, auch die Entscheide des kantonalen Ausl�nderamts sowie des Sicherheits- und Justizdepartements aufzuheben. Diese sind durch das kantonal letztinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts ersetzt worden (sog. Devolutiveffekt); immerhin gelten sie als inhaltlich mitangefochten (vgl. BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144; 129 II 438 E. 1 S. 441).
1.3 Die Schreiben des Beschwerdef�hrers vom 13. Dezember 2009 und 16. M�rz 2010 sind an sich aus dem Recht zu weisen: Sie sind nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) eingegangen. Ausserdem enthalten die eingeholten Vernehmlassungen nur Antr�ge auf Abweisung der Beschwerde und keine weiteren Ausf�hrungen (vgl. auch Art. 102 Abs. 3 BGG). Soweit die Eingaben des Beschwerdef�hrers neue Sachverhaltsangaben enthalten, sind diese im �brigen als Noven unbeachtlich (vgl. Art. 97, 99 und 105 BGG; BGE 133 III 393 E. 3 S. 395; 133 IV 342 E. 2 S. 343 f.; 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 f.).
Da das Widerrufsverfahren nach dem 1. Januar 2008 eingeleitet wurde, mithin nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (AuG; SR 142.20), beurteilt sich die vorliegende Angelegenheit nach diesem Gesetz und den dazu ergangenen Ausf�hrungsverordnungen (vgl. Art. 126 AuG; Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009 E. 1.2). Daran �ndert nichts, dass die Eheschliessung, Einreise in die Schweiz und erstmalige Bewilligungserteilung noch unter dem fr�heren Recht stattfanden. Sodann ist weder ersichtlich noch geltend gemacht worden, dass vorliegend eine unmittelbare Anwendung des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten anderseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) in Betracht kommt (vgl. BGE 129 II 249 E. 4.2 S. 260; 135 II 369 E. 2 S. 372).
Die Vorinstanz st�tzt ihren Entscheid auf Art. 62 lit. d in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 AuG. Gem�ss Art. 62 lit. d AuG kann eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausl�nder eine mit der Verf�gung verbundene Bedingung nicht einh�lt.
3.1 Nach Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, "wenn sie mit diesen zusammenwohnen". Nach einem ordnungsgem�ssen und ununterbrochenen Aufenthalt von f�nf Jahren hat der ausl�ndische Ehepartner gem�ss Art. 42 Abs. 3 AuG Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. Der Fortbestand dieser Bewilligung h�ngt hernach nicht mehr vom Zusammenleben der Eheleute ab (vgl. Art. 34 Abs. 1 AuG; Urteil 2C_241/ 2009 vom 23. September 2009 E. 3). Der Beschwerdef�hrer macht mit Blick auf die Dauer seines Aufenthaltes zu Recht keinen Anspruch nach Art. 42 Abs. 3 AuG geltend.
3.2 Die Bedingung des Zusammenwohnens gilt ebenso wenig f�r die in Art. 42 Abs. 2 AuG beschriebenen Familienangeh�rigen (vgl. Kommissionssprecherin Heberlein AB 2005 S 304; Marc Spescha, in: Spescha/Th�r/Z�nd, Migrationsrecht, 2. Aufl. 2009, N. 7 zu Art. 42 AuG; Andreas Z�nd/Ladina Arquint Hill, Beendigung der Anwesenheit, Entfernung und Fernhaltung, Rz. 8.47 und Thomas Geiser/Marc Busslinger, Ausl�ndische Personen als Ehepartner und registrierte Partnerinnen, Rz. 14.53, beide in: Uebersax et al., Ausl�nderrecht, 2. Aufl. 2009; vgl. zur entsprechenden Rechtslage beim FZA: BGE 130 II 113 E. 7-10 S. 124 ff.). Der Beschwerdef�hrer ist indes nicht zu jenem beg�nstigten Personenkreis zu z�hlen. Zwar wurde dieser im Rahmen des erw�hnten Freiz�gigkeitsabkommens neuerlich zus�tzlich auf Familienangeh�rige ausgeweitet, die nicht im Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung eines Staates waren, mit dem ein entsprechendes Abkommen abgeschlossen wurde (BGE 2C_196/2009 vom 29. September 2009 E. 3). Einer analogen Anwendung in Bezug auf Familienangeh�rige von Schweizern stehen die ausdr�cklichen Regelungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 AuG jedoch entgegen; sie ist derzeit auch nicht angezeigt (vgl. Art. 190 BV sowie BGE 2C_135/2009 vom 22. Januar 2010 E. 3 und Urteil 2C_624/2009 vom 5. Februar 2010 E. 3.3).
Die Vorinstanzen gehen davon aus, dass die Bedingung des Zusammenwohnens im Sinne von Art. 42 Abs. 1 AuG seit der Trennung der Eheleute nicht mehr gegeben ist. Ein Verbleib in der Schweiz komme auch gem�ss Art. 49 und 50 AuG nicht in Betracht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer meint unter Berufung auf eine Literaturfundstelle (Spescha, a.a.O., N. 3 zu Art. 49 AuG), die Beh�rden d�rften ein Getrenntleben nicht vor einer Trennungsdauer von sechs bis zw�lf Monaten annehmen. Dann erst d�rfe von einer anhaltenden Trennung ausgegangen werden, wobei die Beh�rden noch zu eruieren h�tten, ob diese definitiv und die Familiengemeinschaft als aufgel�st zu betrachten sei. W�rde einige Monate zugewartet, komme nach Abklingen der Emotionen eine Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft h�ufig vor. Das Ausl�nderamt h�tte das Ehepaar daher fr�hestens nach sechs monatiger Trennung kontaktieren m�ssen, um sich �ber den weiteren Bestand der Ehe zu erkundigen. Erst danach h�tte sie den Widerruf der Bewilligung in Erw�gung ziehen d�rfen. Ausserdem sei f�r alle Instanzen nur die im Zeitpunkt des Entscheides des Ausl�nderamtes bestehende Sachlage massgebend.
4.2 Bei der vom Beschwerdef�hrer zitierten Literaturstelle geht es wohl nicht darum, inwiefern bei Getrenntleben trotzdem von einem weiteren Zusammenwohnen auszugehen bzw. vom Erfordernis des Zusammenwohnens abzusehen ist. Dort wird eher unterschieden, wann sich der Aufenthalt bei Getrenntleben nach Art. 49 AuG und ab wann er sich nach Art. 50 AuG bestimmt.
Sodann irrt sich der Beschwerdef�hrer auch in Bezug auf die massgebende Sachlage. Die Vorinstanz stellt zu Recht auf die tats�chlichen Verh�ltnisse im Zeitpunkt ihres Entscheids ab (vgl. BGE 135 II 369 E. 3.3 S. 374; Urteil 2C_651/2008 vom 20. April 2009 E. 4.2). Entgegen ihrer Auffassung liegt jedoch nicht im "Ermessen" des Ausl�nderamts, nach welchem Zeitraum sich eine vor�bergehende Trennung der Eheleute zu einem anhaltenden Getrenntleben wandelt. Mangels ausserordentlicher Umst�nde ist auch nicht davon auszugehen, die eheliche Gemeinschaft habe bereits mit dem Auszug der Ehefrau endg�ltig geendet (vgl. BGE 130 II 113 E. 10.3 S. 136 mit Hinweis). Ob bzw. seit wann von einer definitiven Aufl�sung der Familiengemeinschaft auszugehen ist, kann hier letztlich offen gelassen werden.
4.3 Wie erw�hnt setzt das Aufenthaltsrecht nach Art. 42 Abs. 1 AuG - im Gegensatz zu Art. 42 Abs. 2 AuG und zu Art. 7 des bis zum 31. Dezember 2007 in Kraft gewesenen Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121, in der Fassung vom 23. M�rz 1990, AS 1991 1034 1043) - ein Zusammenwohnen der Eheleute voraus. Auf dieses Erfordernis wird gem�ss Art. 49 AuG verzichtet, wenn wichtige Gr�nde geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Die Bedingung des Zusammenwohnens bestand auch schon unter dem fr�heren Recht bei Ehen zwischen zwei ausl�ndischen Staatsangeh�rigen (vgl. Art. 17 Abs. 2 Satz 1 ANAG). Danach endete das Aufenthaltsrecht mit Aufgabe des Zusammenwohnens unabh�ngig davon, aus welchen Gr�nden es hierzu gekommen war. Eine Ausnahme wurde nur f�r ganz kurze Unterbr�che gemacht, wenn mit einer baldigen Wiederaufnahme der Hausgemeinschaft zu rechnen war (BGE 130 II 113 E. 4.1 S. 116 mit Hinweisen).
Die in Art. 42 Abs. 1 AuG gegen�ber Art. 7 Abs. 1 Satz 1 ANAG vorgesehene Versch�rfung in Bezug auf Ehegatten von Schweizern ist vom Gesetzgeber ausdr�cklich gewollt. Dadurch sollte namentlich die Missbrauchsbek�mpfung "wesentlich einfacher" werden (Kommissionssprecherin Heberlein, AB 2005 S 304; vgl. auch Botschaft vom 8. M�rz 2002 zum AuG, BBl 2002 3753 Ziff. 1.3.7.5). Bei Trennung der Eheleute soll der Fortbestand des Aufenthaltsrechtes nicht mehr von einer - oft aufwendigen und langwierigen - Pr�fung abh�ngen, ob die Ehe nur noch formell besteht und sich der Ausl�nder daher rechtsmissbr�uchlich auf sie beruft (vgl. zu dieser Pr�fung BGE 131 II 265 E. 4 S. 266 ff.; 130 II 113 E. 4.2, 4.3, 10.2 und 10.3 S. 117 f. und 135 f.; 128 II 145 E. 2 und 3 S. 151 ff. mit Hinweisen). Vielmehr soll das Aufenthaltsrecht des nicht niederlassungsberechtigten Ehepartners - von den in Art. 49 und 50 AuG vorgesehenen besonderen Situationen abgesehen - mit der Trennung der Eheleute wegfallen. Die Frage des Rechtsmissbrauchs er�brigt sich (vgl. BGE 2C_304/ 2009 vom 9. Dezember 2009 E. 3.2).
Die Sichtweise des Beschwerdef�hrers l�uft hingegen auf eine Fortf�hrung der unter Art. 7 ANAG bestehenden Praxis hinaus. Das Aufenthaltsrecht nach Art. 42 Abs. 1 AuG soll seiner Meinung nach letztlich erst mit der Feststellung wegfallen, dass die Trennung definitiv ist bzw. die Ehe nur noch formell besteht. Wie erw�hnt, ist dieser Umstand nach dem neuen Recht nicht mehr ausschlaggebend. Sobald es an der Bedingung des Zusammenwohnens fehlt, besteht das Aufenthaltsrecht grunds�tzlich nicht mehr. Daher ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen bereits wenige Monate nach der Trennung der Eheleute vom Wegfall des Aufenthaltsrechts nach Art. 42 Abs. 1 AuG ausgegangen sind und entsprechende fremdenpolizeiliche Massnahmen ergriffen haben.
4.4 Der Beschwerdef�hrer macht zus�tzlich geltend, der Umstand, dass er erst wenige Monate von seiner Ehefrau getrennt lebe, stelle einen wichtigen Grund gem�ss Art. 49 AuG f�r eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens dar.
Wie der Beschwerdef�hrer richtig bemerkt, nennt Art. 76 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit (VZAE; SR 142.201) sowohl berufliche Verpflichtungen als auch "eine vor�bergehende Trennung wegen erheblicher famili�rer Probleme" als Beispiele f�r einen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AuG. Doch weder mit Art. 49 AuG noch mit Art. 76 VZAE sollte - gleichsam durch die Hintert�r - die Praxis wieder eingef�hrt bzw. fortgesetzt werden, dass das Aufenthaltsrecht des Ehepartners eines Schweizers erst endet, wenn feststeht, dass die Ehe definitiv gescheitert und daher eine weitere Berufung auf sie rechtsmissbr�uchlich ist. Zum einen st�nde das mit dem Ziel des (neuen) Erfordernisses des Zusammenwohnens im Widerspruch (s. dazu E. 4.3 hievor). Zum anderen k�me Art. 49 AuG nicht mehr der ihm zugewiesene Ausnahmecharakter zu. Daher ist nicht nach jeder Trennung von Eheleuten bereits von einer Ausnahmesituation nach dieser Bestimmung auszugehen. Vielmehr kann es nur um besondere Konstellationen bei der Trennung von Eheleuten gehen. Das kommt auch in den Wortlauten von Art. 49 AuG und der Botschaft hiezu (BBl 2002 3753 Ziff. 1.3.7.5 und 3795 zu Art. 48 E-AuG) sowie von Art. 76 VZAE zum Ausdruck. Diese nennen nur Trennungen aus "wichtigen" Gr�nden bzw. wegen "erheblicher" famili�rer Probleme. Dazu wurden im Parlament F�lle h�uslicher Gewalt genannt (Kommissionssprecherin Heberlein AB 2005 S 304 und St�nder�tin Brunner AB 2005 S 310). Der damalige Bundesrat Blocher erw�hnte als besondere Situationen, die Ausnahmen nach Art. 49 AuG rechtfertigen, die Lage ausl�ndischer Frauen, die unter ehelicher Gewalt leiden und deshalb vor�bergehend in einem Frauenhaus oder an einem anderen Ort wohnen (AB 2005 S 310).
Eine vergleichbare Konstellation ist hier nicht gegeben. Wohl wirft die Ehefrau dem Beschwerdef�hrer vor, sie bedroht und mit beiden H�nden am Hals gepackt zu haben, weswegen sie gegen ihn Strafanzeige erstattet hat. Daraus kann der Beschwerdef�hrer als mutmasslicher T�ter jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten, was er letztlich auch nicht ernsthaft geltend macht. Im �brigen ist aber auch keine andere besondere Situation gegeben, die eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 49 AuG rechtfertigt. Namentlich gen�gt nicht, dass die Ehefrau den Auszug des Beschwerdef�hrers aus der Ehewohnung gerichtlich erwirkt hat, dass die Heimat des Beschwerdef�hrers von der Schweiz weit entfernt liegt, er dort ein geringeres Einkommen haben wird und dort seine Familie (Eltern und Geschwister) unterst�tzen muss. Ebenso wenig reicht aus, dass die Ehefrau um provisorische Einstellung des gegen den Beschwerdef�hrer eingeleiteten Strafverfahrens ersucht hat und dass durch seine Ausreise nicht weiter pr�zisierte Vers�hnungsversuche zwischen den Eheleuten erschwert werden k�nnten. Solange das getrennte Wohnen anh�lt, ist schliesslich unbeachtlich, ob - wie der Beschwerdef�hrer teilweise meint - tats�chlich eine Vers�hnung zwischen den Eheleuten stattgefunden hat. Selbst wenn diese behaupten w�rden - was aber nicht der Fall ist -, dass sie das eheliche Leben nach mehrmonatiger Trennung wieder aufgenommen haben und zusammenwohnen, m�ssten sie das hinreichend substantiieren (vgl. Urteil 2C_388/2009 vom 9. Dezember 2009 E. 5).
5.1 Erg�nzend macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Voraussetzungen gem�ss Art. 50 Abs. 1 AuG f�r eine Weiterbewilligung des Aufenthaltes nach Aufl�sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft seien erf�llt.
Letztlich spielt f�r die Pr�fung nach Art. 50 AuG keine Rolle, ob die Ehe oder Familiengemeinschaft bereits definitiv aufgel�st worden ist oder ob die Trennung noch vor�bergehenden Charakter hat. Wenn das Aufenthaltsrecht im ersten Fall fortbesteht, so muss das erst recht gelten, wenn noch mit einer Wiederaufnahme der ehelichen Beziehung gerechnet werden kann.
Gem�ss Art. 50 Abs. 1 AuG besteht der Anspruch des Ehepartners auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige pers�nliche Gr�nde k�nnen namentlich vorliegen, wenn der erw�hnte Ehepartner Opfer ehelicher Gewalt wurde und die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AuG).
5.2 Der Beschwerdef�hrer meint, seine Ehegemeinschaft mit der Schweizer Ehefrau habe mindestens drei Jahre im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bestanden. Dabei stellt er zwar richtigerweise darauf ab, dass nur die Zeit bis zur Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft massgebend ist und nicht die Dauer des formellen Bestands der Ehe. Er �bersieht aber, dass auch nur das Bestehen der ehelichen Gemeinschaft in der Schweiz relevant ist (BGE 2C_304/2009 vom 9. Dezember 2009 E. 3.2 in fine und 3.3). Daher z�hlt hier nur die ab seiner Einreise am 7. November 2005 mit seiner Ehefrau verbrachte Zeit. Unbeachtlich ist die zwischen der Eheschliessung am 19. Mai 2005 und der (legalen) Einreise liegende Periode, auch wenn die Ehefrau ihn damals �fters �ber eine l�ngere Zeit in Sri Lanka besuchte. Da die Haushaltsgemeinschaft Ende August 2008 aufgegeben wurde, sind die notwendigen drei Jahre im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht erreicht. Keine Rolle spielt, dass insoweit nur wenige Wochen fehlen. Die erw�hnte Grenze ist absolut, zumal es sich bei der erw�hnten Bestimmung ohnehin um eine Ausnahmeregelung handelt und daher eine extensive Auslegung nicht angezeigt ist. Ob der Beschwerdef�hrer erfolgreich integriert ist, spielt insoweit keine Rolle mehr (vgl. erw�hnter BGE 2C_304/2009 E. 3.3.5).
5.3 Der Beschwerdef�hrer ist der Auffassung, er sei �berdurchschnittlich gut in der Schweiz integriert, weshalb bei ihm wichtige pers�nliche Gr�nde vorl�gen, die seinen weiteren Aufenthalt im Inland zumindest im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG erforderlich machen. Ausserdem habe ihm das Bundesamt f�r Migration vor der Heirat ein Besuchervisum f�r die Schweiz mit der Begr�ndung verweigert, seine fristgerechte Wiederausreise sei aufgrund der in seiner Heimat herrschenden politischen und sozio�konomischen Verh�ltnisse nicht gesichert. Mit Blick auf Art. 50 Abs. 2 AuG sei daher auch zu schliessen, dass seine soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheine.
5.3.1 Gem�ss der Botschaft zum Ausl�ndergesetz und dem Votum von Bundesrat Blocher (AB 2005 S 310) bezweckt Art. 50 AuG die Vermeidung von schwer wiegenden H�rtef�llen bei der Aufl�sung der ehelichen Gemeinschaft. Danach kann sich ein weiterer Aufenthalt in der Schweiz etwa dann als gerechtfertigt erweisen, wenn der Ehepartner verstorben ist oder wenn aufgrund der gescheiterten Ehe die famili�re und soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark erschwert wird. Dies gilt auch, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, zu denen eine enge Beziehung besteht und die in der Schweiz gut integriert sind. Zu ber�cksichtigen sind jedoch stets auch die Umst�nde, die zur Aufl�sung der Gemeinschaft gef�hrt haben. Steht fest, dass die im Familiennachzug zugelassene Person durch das Zusammenleben in ihrer Pers�nlichkeit ernstlich gef�hrdet ist und ihr eine Fortf�hrung der ehelichen Beziehung nicht l�nger zugemutet werden kann, ist dies beim Entscheid besonders in Rechnung zu stellen. Demgegen�ber ist eine R�ckkehr zumutbar, wenn der Aufenthalt in der Schweiz nur k�rzere Zeit gedauert hat, keine engen Beziehungen zur Schweiz gekn�pft wurden und die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt (BBl 2002 3753 f. Ziff. 1.3.7.5 f.).
Die in Art. 50 Abs. 2 AuG erw�hnte eheliche Gewalt einerseits und die starke Gef�hrdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland anderseits k�nnen ihrem Ausmass und den Gesamtumst�nden entsprechend bei der Beurteilung je f�r sich allein bereits einen wichtigen pers�nlichen Grund begr�nden. Im �brigen ist die Aufz�hlung in Art. 50 Abs. 2 AuG nicht abschliessend (vgl. BGE 2C_460/2009 vom 4. November 2009 E. 5.2 und 5.3; Urteil 2C_540/2009 vom 26. Februar 2010 E. 2.1).
5.3.2 Der Beschwerdef�hrer hielt sich im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids seit knapp vier Jahren in der Schweiz auf. Er mag beruflich und sozial integriert sein. Er hat sich auch um die Erlernung der deutschen Sprache bem�ht. Ausserdem wurde er weder strafrechtlich verurteilt noch sozialhilfebed�rftig. Das gen�gt indes nicht, um einen schwer wiegenden H�rtefall und damit einen Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG zu begr�nden (vgl. die Praxis zu den H�rtef�llen nach Art. 13 lit. f und 36 der am 31. Dezember 2007 aufgehobenen Verordnung vom 6. Oktober 1986 �ber die Begrenzung der Zahl der Ausl�nder [BVO; AS 1986 1791] in BGE 128 II 200 E. 4 S. 207 f.; 119 Ib 33 E. 4 S. 42 ff. insb. E. 4d S. 44; 117 Ib 317). Eine erfolgreiche Integration ist zusammen mit der dreij�hrigen Ehegemeinschaft in der Schweiz Voraussetzung f�r einen Anspruch nach lit. a von Art. 50 Abs. 1 AuG. Daher kann die erw�hnte Integration allein grunds�tzlich nicht bereits ausreichen, um die Bewilligungsvoraussetzungen der lit. b zu erf�llen, wenn es im �brigen an der dreij�hrigen Ehegemeinschaft fehlt.
Sodann ist der Beschwerdef�hrer noch relativ jung und erst im Alter von 22 Jahren von seiner Heimat aus, wo seine Eltern und Geschwister leben, in die Schweiz gelangt. Die Ehe blieb kinderlos. Als das Ausl�nderamt und das Verwaltungsgericht ihre Entscheide f�llten, war er noch nicht 25 bzw. 26 Jahre alt. Unerheblich ist, dass seine Ehefrau in Sri Lanka angeblich zun�chst mit einem Freund des Beschwerdef�hrers liiert war und diese Freundschaft deswegen in die Br�che ging, weil sich die Ehefrau f�r ihn entschieden hatte. Es ist weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern seine Wiedereingliederung in der Heimat dadurch stark gef�hrdet erscheint. Dass sich die Lebensverh�ltnisse in der Heimat des Beschwerdef�hrers schwieriger gestalten und er dort unter Umst�nden mehr M�he haben wird, seine Verwandten finanziell zu unterst�tzen, begr�ndet keinen H�rtefall, zumal er nicht einmal behauptet und darlegt, dass diese insoweit auf ihn allein angewiesen seien. Der Beschwerdef�hrer wird in Sri Lanka wie auch andere Einheimische am Erwerbsleben teilhaben k�nnen. Etwas anderes macht er nicht geltend. Der blosse Hinweis auf die Begr�ndung des Bundesamtes f�r Migration zur Verweigerung des Besuchervisums gen�gt jedenfalls nicht. Die Begr�ndung des Bundesamtes war derart zu verstehen, dass die Schweiz auf die Bewohner Sri Lankas wegen der besseren Einkommensm�glichkeiten eine besondere Anziehungskraft aus�bt.
Dem Dargelegten zufolge ist die Verweigerung eines Bewilligungsanspruchs nach Art. 50 AuG nicht bundesrechtswidrig (vgl. auch erw�hnter BGE 2C_460/2009 E. 5.4; Urteile 2C_540/2009 vom 26. Februar 2010 E. 2.2-2.5 und 2C_465/2009 vom 6. November 2009 E. 4).
5.4 Der Beschwerdef�hrer weist schliesslich darauf hin, dass die St. Galler Beh�rden einer ausl�ndischen Ehefrau, welche angeblich nur etwas mehr als zwei Jahre mit ihrem Gatten zusammengelebt hatte und schlecht integriert war, den weiteren Aufenthalt erm�glicht h�tten. Insoweit sieht er den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) als verletzt an.
Diese R�ge st�sst ins Leere. Zum einen sind die genaueren Umst�nde des zum Vergleich angef�hrten Falles nicht bekannt. Namentlich fehlen Angaben, ob die Frau Opfer ehelicher Gewalt wurde. Zum anderen ist nicht behauptet worden, die Vorinstanzen w�ren beim Beschwerdef�hrer ohne berechtigten Grund von ihrer Praxis abgewichen (vgl. auch die Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246, 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 E. 1.4 S. 254 f., 396 E. 3.2 S. 400, je mit Hinweisen). Selbst wenn die Beh�rden in einem Einzelfall anders entschieden haben sollten, zwingt sie das nicht, hiermit in der Folge fortzufahren (zur Gleichbehandlung im Unrecht: BGE 127 II 113 E. 9b S. 121; 125 II 152 E. 5 S. 166). Im �brigen k�nnen die Kantone ausserhalb eines Rechtsanspruchs nach Art. 50 AuG allenfalls ermessensweise den weiteren Aufenthalt eines Ausl�nders erm�glichen (vgl. Spescha, a.a.O., N. 11 zu Art. 50 AuG). �ber das Gleichbehandlungsgebot ergibt sich insoweit aber kein Rechtsanspruch. Mit den entsprechenden Ermessensentscheiden des Kantons kann sich das Bundesgericht wegen Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG daher nicht befassen; das gilt auch f�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde (vgl. BGE 133 I 185; 126 I 81 insb. E. 3b S. 86; Urteile 2D_85/2009 vom 12. Januar 2010 E. 2 und 2P.339/1995 vom 28. November 1995 E. 2c).
Nach dem Dargelegten verf�gt der Beschwerdef�hrer �ber kein Aufenthaltsrecht nach Art. 42, 49 und 50 AuG. Der Widerruf seiner Bewilligung nach Art. 62 lit. d BGG erweist sich auch als recht- und verh�ltnism�ssig. Als das Ausl�nderamt ihm diese noch im September 2008 verl�ngerte, wusste es noch nichts von der Trennung der Eheleute, die erst wenige Tage zuvor stattgefunden hatte. Deshalb kann dem Amt nicht widerspr�chliches Verhalten vorgeworfen werden. Ausserdem hat es nach dem Auszug der Ehefrau immerhin noch etwas �ber drei Monate verstreichen lassen und damit nicht wegen einer bloss ganz kurzen Trennung den Widerruf verf�gt (vgl. BGE 130 II 113 E. 4.1 S. 116 mit Hinweisen). Andere besondere Umst�nde, die den Widerruf als zur Unzeit erfolgend erscheinen lassen w�rden, sind weder ersichtlich noch geltend gemacht worden. Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.
Bei diesem Ausgang hat der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 65 f. BGG). Parteientsch�digungen werden nicht geschuldet (Art. 68 BGG).

References: in casu
 Art. 83
 BGE 
 Art. 102
 Art. 97
 BGE 
 Art. 126
 BGE 
 Art. 62
 Art. 42
 Art. 62
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 42
 BGE 
 Art. 42
 Art. 190
 BGE 
 Art. 42
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 50
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 7
 Art. 49
 Art. 17
 Art. 42
 Art. 7
 BGE 
 Art. 49
 BGE 
 Art. 7
 Art. 42
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