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Timestamp: 2018-08-20 02:34:17+00:00

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§ 254 BGB: Mitverschulden
BGH, URTEIL vom 3.9.2016, Az. VIII ZR 103/15 Falls dies nicht der Fall sein sollte, wäre abschließend zu prüfen, ob ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) in Betracht kommt (vgl. BGH, Urteile vom 10. März 2009 - VI ZR 211/08, NJW 2009, 1663 Rn. 10 mwN und vom 14. April 2010 - VIII ZR 145/09, aaO Rn. 32 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. VII ZR 14/16 Eingesetzte Ordner sind deshalb keine Personen, derer sich die Klägerin zur Erfüllung einer Obliegenheit im Sinne einer gemäß § 254 Abs. 2 Satz 2 BGB entsprechenden Anwendung von § 278 Satz 1 BGB gegenüber dem Beklagten bedient hat (vgl. BGH, Urteile vom 15. Mai 2013 -VII ZR 257/11, BGHZ 197, 252 Rn. 20-22; vom 14. Juli 2016 - VII ZR 193/14 Rn. 16-18).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. IX ZR 255/13 27	a) Grundsätzlich kann die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB im Revisionsverfahren nur dahingehend überprüft werden, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zu Grunde gelegt worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juni 2013 -VII ZR 4/12, NJW 2013, 3442 Rn. 28; vom 17. Juni 2014 - VI ZR 281/13, NJW 2014, 2493 Rn. 6; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. XI ZR 425/14 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Informationspflichtige dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, er habe den Angaben nicht vertrauen dürfen und sei deshalb für den entstandenen Schaden mitverantwortlich (Senatsurteil vom 22. März 2011 - XI ZR 33/10, BGHZ189, 13 Rn. 41).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.11.2015, Az. 12 U 1263/14 Weiterhin muss (unter dem Gesichtspunkt des § 254 BGB) dargelegt werden, dass eine Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit durch Einsatz technischer Hilfsmittel und gegebenenfalls durch eine Umverteilung der Arbeit im Haushalt nicht aufgefangen werden kann (OLG Celle OLGR 2007, 41; KG KGR 2005, 495; OLG Karlsruhe OLGR 1998, 213; OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.03.2007 - 1 U 206/06, in Juris veröffentlicht).
BGH, URTEIL vom 4.11.2015, Az. III ZR 27/14 17	a) Ob ein (rechtswidriger) begünstigender Verwaltungsakt haftungsrechtlich schutzwürdiges Vertrauen begründet oder ob einer entsprechenden Vertrauensgrundlage objektive Umstände oder subjektive Kenntnisse beziehungsweise sich aufdrängende Erkenntnismöglichkeiten des Empfängers entgegenstehen, ist entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht erst eine Frage des mitwirkenden Verschuldens im Sinne des § 254 BGB, sondern bereits eine solche der objektiven Reichweite des dem Betroffenen durch das Amtshaftungsrecht gewährten Vermögensschutzes (Senat, Urteile vom 11. Oktober 2007 - III ZR 301/06, MDR 2008, 22, 23 f; vom 10. April 2003 aaO; vom 11. April 2002 - III ZR 97/01, MDR 2002, 944 und vom 11. Oktober 2001 - III ZR 63/00, BGHZ 149, 50, 53 f; Staudinger/Wöstmann, BGB, Neubearbeitung 2013, § 839 Rn. 248).
BGH, URTEIL vom 4.11.2015, Az. III ZR 27/14 Nach § 254 BGB führt dieses 'Verschulden gegen sich selbst' zu einer Anspruchskürzung, weil es im Verhältnis zwischen Schädiger und Geschädigtem unbillig erscheint, dass jemand für den von ihm erlittenen Schaden trotz eigener Mitverantwortung vollen Ersatz fordert (BGH, Urteile vom 27. November 2008 - VII ZR 206/06, BGHZ 179, 55, Rn. 31 und vom 18. April 1997 - V ZR 28/96, BGHZ 135, 235, 240).
OLG München, Beschluss vom 1.10.2015, Az. 34 Sch 27/14 Auf der Basis dieses im Rahmen des Mitverschuldens gemäß § 254 BGB grundsätzlich zutreffenden Ansatzes musste das Schiedsgericht dem Fehlen einer entsprechenden Vorschrift keine Bedeutung zu demessen (BGH NJW 2011, 1442/1445 f.; NJW 1952, 299/300 f.; Palandt/Grüneberg BGB 74. Aufl. § 254 Rn. 8, 9 und 36).
OLG München, Beschluss vom 1.10.2015, Az. 34 Sch 27/14 Bei Ansprüchen wegen Sachmängeln ist zwar mit Blick auf die speziellen Regelungen im Gewährleistungsrecht § 254 BGB nicht anwendbar (vgl. BGH NJW 1978, 2240).
BGH, URTEIL vom 4.6.2015, Az. I-ZR 250/12 Ein mitwirkendes Verschulden des Antragsgegners (§ 254 BGB) ist im Rahmen des Schadensersatzanspruchs aus § 945 ZPO zu berücksichtigen (vgl. BGH, Urteil vom 23. März 2006 - IX ZR 134/04, NJW 2006, 2557 Rn. 23; BGHZ 168, 352 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.6.2015, Az. I-ZR 250/12 44	Ein schuldhaftes Unterlassen im Sinne von § 254 BGB setzt allerdings nicht die Verletzung einer besonderen Rechtspflicht voraus, sondern es umfasst jeden Verstoß gegen Treu und Glauben, mithin ein Unterlassen derjenigen Maßnahmen, die ein vernünftiger und wirtschaftlich denkender Mensch nach Lage der Sache ergreifen würde, um Schaden von sich abzuwenden (vgl. BGHZ 120, 261, 271; BGH, Urteil vom 17. Juni 2014 - VI ZR 281/13, NJW 2014, 2493 Rn. 8 f.).
AG Ansbach, vom 1.6.2015, Az. 1 C 1724/13 Eine solche Betriebsgefahr beschränkt die Schadensersatzansprüche der Klägerin und zwar auch dann, wenn der Beklagte aus Delikt haftet (Palandt, § 254 BGB Rn. 10 unter Verweis auf BGH).
AG Ansbach, vom 1.6.2015, Az. 1 C 1724/13 Kann er diesen Beweis nicht führen, muss er sich seine Betriebsgefahr anrechnen lassen (BGH NJW 56, 1067, Palandt § 254 BGB Rn. 10).
OLG München, Urteil vom 4.4.2015, Az. 23 U 3139/14 Die Verteilung des Schadens auf mehrere Ersatzpflichtige richtet sich nach § 254 BGB (BGHZ 59, 97/103).
BGH, URTEIL vom 2.3.2015, Az. VI ZR 267/14 Allerdings ist unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB ein Verweis des Schädigers auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne Weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' möglich, wenn der Schädiger darlegt und ggf.beweist, dass eine Reparatur in dieser Werkstatt vom Qualitätsstandard her der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt entspricht, und wenn er gegebenenfalls vom Geschädigten aufgezeigte Umstände widerlegt, die diesem eine Reparatur außerhalb der markengebundenen Fachwerkstatt unzu demutbar machen (Senatsurteile vom 20. Oktober 2009 -VI ZR 53/09, BGHZ 183, 21 Rn. 13; vom 23. Februar 2010 -VI ZR 91/09, VersR 2010, 923 Rn. 9, 11; vom 22. Juni 2010 -VI ZR 302/08, VersR 2010, 1096 Rn. 7 und - VIZR 337/09, VersR 2010, 1097 Rn. 7; vom 13. Juli 2010 - VIZR 259/09, VersR 2010, 1380 Rn. 7; vom 14. Mai 2013 -VI ZR 320/12, VersR 2013, 876 Rn. 8; vom 15. Juli 2014 -VI ZR 313/13, NJW 2014, 3236 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 2.3.2015, Az. VI ZR 206/14 10	a) Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB ist allerdings grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob dieser alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 -VIZR 283/87, VersR 1988, 1238, 1239; vom 5. März 2002 - VIZR 398/00, VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 -VI ZR 161/02, VersR 2003, 783, 785 f.; vom 28. Februar 2012 -VI ZR 10/11, VersR 2012, 772 Rn. 6 und vom 17. Juni 2014 -VI ZR 281/13, VersR 2014, 974 Rn. 6 jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219 und vom 14. September 1999
BGH, URTEIL vom 2.3.2015, Az. VI ZR 206/14 §254 BGB ist eine Ausprägung des in § 242 BGB festgelegten Grundsatzes von Treu und Glauben (Senatsurteile vom 14. März 1961 -VI ZR 189/59, BGHZ 34, 355, 363 f. und vom 22. September 1981 -VI ZR 144/79, VersR 1981, 1178, 1179 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. III ZR 397/13 35	Die erhöhte Schadensanfälligkeit des Hausanwesens des Klägers kann jedoch nach § 254 Abs. 1 BGB anspruchsmindernd berücksichtigt werden, wenn sich ergibt, dass die mangelhafte Abdichtung beziehungsweise Dränung des Hausanwesens bei der Verursachung der jeweiligen Schäden mitgewirkt hat (vgl. BGH, Urteil vom 4. Mai 2012 - V ZR 71/11, NJW 2012, 2263 Rn. 25).
OLG München, Urteil vom 3.2.2015, Az. 20 U 3360/14 24 Der Vorschrift des § 254 BGB liegt der allgemeine Rechtsgedanke zugrunde, dass der Geschädigte für jeden Schaden mitverantwortlich ist, bei dessen Entstehung er in zurechenbarer Weise mitgewirkt hat (vgl. BGHZ 135, 235, 240 m. w. N.).
OLG München, Urteil vom 3.2.2015, Az. 20 U 3360/14 § 254 BGB ist eine Ausprägung des in § 242 BGB festgelegten Grundsatzes von Treu und Glauben (BGH, VersR 1981, 1178, 1179 m. w. N.).
OLG München, Urteil vom 3.2.2015, Az. 20 U 3360/14 25 Ein Mitverschulden des Verletzten im Sinne von § 254 Abs. 1 BGB ist demnach bereits dann anzunehmen, wenn dieser diejenige Sorgfalt außer acht lässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGH st. Rspr., vgl. NJW 2014, 2493 ff. m. w. N.).
LG Memmingen, vom 3.1.2015, Az. 11 S 1713/14 Die vorgenannten Grundsätze erfahren jedoch eine Einschränkung: Will der Schädiger den Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht im Sinne des § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne weiteres zugänglichen sogenannten „freien Fachwerkstatt“ verweisen, so kann er dies grundsätzlich tun (vgl. hierzu BGH NJW 2010, 606; 2725; 2941; NJW 2013, 2817).
BGH, Beschluss vom 4.1.2015, Az. I ZR 27/13 25	Nichts anderes folgt daraus, dass die Frage des Beruhens des Verletzergewinns auf einer Rechtsverletzung nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern -	vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB - im Sinne einer wertenden Zurechnung zu verstehen ist (BGHZ 181, 98 Rn. 41 -Tripp-Trapp-Stuhl).
LG Nürnberg, vom 4.0.2015, Az. 8 O 5750/14 Denn die Anwendung des § 254 BGB setzt stets einen haftungsbegründenden Tatbestand auf der Seite des Geschädigten voraus (BGH, Urt. v. 17.11.2009 - VI ZR 64/08, r+s 2010, 76).
BGH, URTEIL vom 2.10.2014, Az. XI ZR 169/13 35	1. Die im Rahmen des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB gebotene Abwägung der Verursachungs- und Verschuldensbeiträge ist grundsätzlich dem Tatrichter Vorbehalten und kann vom Revisionsgericht nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden (BGFI, Urteile vom 8. Juli 1986 -VI ZR 47/85, BGHZ 98, 148, 158 und vom 28. Mai 2002 - XI ZR 336/01, WM 2002, 1502, 1503), ob der Tatrichter alle
BGH, URTEIL vom 2.10.2014, Az. XI ZR 169/13 38	Bei	der	Schadensminderungspflicht des Geschädigten im Sinne von § 254 BGB handelt es sich um ein Verschulden in eigener Angelegenheit, infolge dessen derjenige, der die Sorgfalt außer Acht lässt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seines eigenen Schadensersatzanspruches in Kauf nehmen muss (BGH, Urteil vom 22. Januar 1959 -VIII ZR 15/58, WM 1959, 347 mwN).
OLG München, Urteil vom 5.10.2014, Az. 10 U 1889/14 7 Bei der Abwägung nach § 254 BGB (bzw. § 17 StVG) ist in erster Linie von dem Maß der Verursachung auszugehen, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist nur ein Faktor der Abwägung (BGH VersR 1954, 59, 60).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. III ZR 509/13 So kann etwa der Geschäftsführer einer GmbH, der von der Gesellschaft wegen einer Pflichtwidrigkeit in Anspruch genommen wird, nicht einwenden, ein Mitgeschäftsführer oder ein Mitglied eines in der GmbH gebildeten Aufsichtsrats sei für den von ihm herbeigeführten Schaden mitverantwortlich, so dass seine eigene Ersatzpflicht nach §254 BGB gemindert sei (vgl. BGH, Urteil vom 14. März 1983 -II ZR 103/82, NJW 1983, 1856; Urteil vom 26. November 2007 -II ZR 161/06, NJW-RR 2008, 484 Rn. 3; siehe für das Verhältnis Vorstandsmitglied und Aufsichtsrat bei der Aktiengesellschaft: RG JW 1920, 1032 f.);
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 281/13 6	1. Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB ist allerdings grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob dieser alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 -VIZR 283/87, VersR 1988, 1238, 1239; vom 5. März 2002 - VIZR 398/00, VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 - VI ZR 161/02, VersR 2003, 783, 785 f., und vom 28. Februar 2012 - VI ZR 10/11, VersR 2012, 772, Rn. 6, jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 -XZR 139/96, NJW 2000, 217, 219, und vom 14. September 1999 - XZR 89/97, NJW 2000, 280, 281 f.).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 281/13 8	a) Der Vorschrift des § 254 BGB liegt der allgemeine Rechtsgedanke zugrunde, dass der Geschädigte für jeden Schaden mitverantwortlich ist, bei dessen Entstehung er in zurechenbarerWeise mitgewirkt hat (vgl. BGH, Urteil vom 18. April 1997 - VZR 28/96, BGHZ 135, 235, 240 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 281/13 § 254 BGB ist eine Ausprägung des in § 242 BGB festgelegten Grundsatzes von Treu und Glauben (Senatsurteile vom 14. März 1961 -VI ZR 189/59, BGHZ 34, 355, 363 f., und vom 22. September 1981 -VIZR 144/79, VersR 1981, 1178, 1179 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 281/13 Da die Rechtsordnung eine Selbstgefährdung und Selbstbeschädigung nicht verbietet, geht es im Rahmen von § 254 BGB nicht um eine rechtswidrige Verletzung einer gegenüber einem anderen oder gegenüber der Allgemeinheit bestehenden Rechtspflicht, sondern nur um einen Verstoß gegen Gebote der eigenen Interessenwahrnehmung, also um die Verletzung einer sich selbst gegenüber bestehenden Obliegenheit (vgl. Senatsurteil vom 17. November 2009 -VIZR 58/08, VersR 2010, 270 Rn. 16 mwN; BGH, Urteile vom 14. Oktober 1971 - VII ZR 313/69, BGHZ 57, 137, 145; vom 18. April 1997 - VZR 28/96, aaO, und vom 29. April 1999 -1 ZR 70/97, VersR 2000, 474).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. I ZR 109/13 -18- einer Prüfung eines eventuellen Mitverschuldens der Streithelferin der Klägerin (§ 254 BGB) an der Entstehung des Schadens berücksichtigt werden (vgl. BGH, Urteil vom 30. Januar 2008 -1 ZR 146/05, TranspR 2008, 117 Rn. 34; Urteil vom 13. Juni 2012 -1 ZR 87/11, TranspR 2012, 463 Rn. 22 = RdTW 2013, 24).
BGH, URTEIL vom 5.4.2014, Az. VIII ZR 162/81 § 254 BGB ist auf den Schadensersatzanspruch nach § 989 BGB anzuwenden (BGH, Urteil vom 8. Juli 1954 - IV ZR 31/54, LM Nr. 4 zu § 366 HGB; Urteil vom 21. Februar 1962 - VIII ZR 190/60, WM 1962, 507, 509; Staudinger/Gursky, BGB [2013], § 989 Rn. 34 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.4.2014, Az. VIII ZR 162/81 45	b) Auch dieser Anspruch der Klägerin kann nach dem Rechtsgedanken des § 254 Abs. 1 BGB begrenzt sein, wenn ihre Geschäftsführer - obwohl sie Anlass dazu gehabt hätten, gegen den Streithelfer einzuschreiten - fünf Jahre lang nichts gegen die von diesem vorgenommenen Verkäufe unternommen haben (vgl. BGH, Urteil vom 25. März 1968 - II ZR 208/64, BGHZ 50, 112, 115).
BGH, URTEIL vom 5.4.2014, Az. VIII ZR 162/81 Der in § 254 BGB enthaltene Ausgleichsgedanke ist auf andere als Schadensersatzansprüche anzuwenden, wenn sich das Verlangen eines vollen Ausgleichs angesichts der eigenen Verantwortung des Gläubigers als unzulässige Rechtsausübung darstellt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 1971 -VII ZR 313/69, BGHZ 57, 137, 152).
LG München, Urteil vom 2.11.2013, Az. 5 HKO 1387/10 Gegen die Anwendung von § 254 BGB und damit auch gegen die Annahme des Rechtsmissbrauchs spricht vor allem auch der Umstand, dass die Pflichten des Vorstands und des Aufsichtsrats nebeneinander gegenüber der Gesellschaft bestehen und die Aufsichtspflicht der Mitglieder des Aufsichtsrat allein dem Schutz der Aktiengesellschaft dienen, nicht aber dem Schutz der Vorstandsmitglieder (vgl. OLG Düsseldorf AG 1997, 231, 237; LG München I, Urteil vom 29.5.2013, Az.: 5 HK O 4934/09; Hopt in: Großkommentar zu dem AktG, a.a.O., Rdn. 259 zu § 93; Mertens/Cahn in: Kölner Kommentar zu dem AktG, a.a.O., Rdn. 50 zu § 93; für die GmbH ebenso BGH NJW 1983, 1856 = ZIP 1983, 824, 825 = WM 1983, 725, 726 = DB 1983, 1173 f. = DB 1983, 1537 = MDR 1983, 1999; OLG Oldenburg DB 2006, 2511, 2515 = BB 2007, 66, 70; Kleindieck in: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 18. Aufl., Rdn. 47 zu § 43).
BGH, URTEIL vom 4.9.2013, Az. III ZR 82/11 21	4.	Die Beklagten machen mit ihrer Revision weiter mit Recht geltend, dass bei dem vorliegenden Feststellungsurteil die Frage einer Anspruchsminderung auf der Grundlage des § 254 BGB - der auch auf den nachbarrechtlichen Entschädigungsanspruch Anwendung findet (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 1987 - V ZR 219/85, NJW-RR 1988, 136, 138) - nicht offen gelassen und einer späteren Klage überlassen werden kann.
BGH, URTEIL vom 4.9.2013, Az. III ZR 82/11 Diesem Gesichtspunkt der Schadensanfälligkeit ist aber dadurch Rechnung zu tragen, dass ein Eigentümer sich bei schadensgeneigter Beschaffenheit seines Grundstücks nach § 254 BGB eine Kürzung oder sogar den Ausschluss seiner Ersatz- oder Entschädigungsansprüche gefallen lassen muss (vgl. Senatsurteile vom 17. Januar 1985 - III ZR 109/83, NVwZ 1986, 76, 77; vom 20. Februar 1992 - III ZR 188/90, BGHZ 117, 240, 259 mwN und vom 25. Juni 1992 - III ZR 101/91, NJW 1992, 2884, 2885).
OLG München, Urteil vom 1.9.2013, Az. 19 U 1208/13 Hierbei handelt es sich um echte, vom Geschädigten darzulegende und zu beweisende Anspruchsvoraussetzungen und nicht lediglich um im Rahmen des § 254 BGB bedeutsame, die Ersatzpflicht beschränkende und damit in die Darlegungs-und Beweislast des Schädigers fallenden Umstände (BGH, Urteil vom 27. Juli 2010 -VI ZR 261/09, Rz. 26).
BGH, URTEIL vom 2.9.2013, Az. VI ZR 409/12 Denn eine Warnpflicht im Sinne des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB besteht nicht, wenn die Erkenntnismöglichkeiten des Schädigers gleich gut oder besser waren als die des Geschädigten (vgl. BGH, Urteil vom 15. November 1952 - II ZR 56/52, VersR 1953, 14, 15).
BGH, URTEIL vom 2.8.2013, Az. II ZR 391/12 -6- Gedankens des § 254 BGB im Innenverhältnis zu einer anderweitigen oder sogar zur alleinigen Haftung des schuldhaft handelnden Gesellschafters führen (BGH, Beschluss vom 9. Juni 2008 - II ZR 268/07, ZIP 2008, 1915 Rn. 2, 6).
VGH München, Beschluss vom 5.6.2013, Az. 3 ZB 08.2979 Die Vereinbarung eines höheren als des sich nach dem RVG ergebenden Honorars verstößt damit gegen die Schadensminderungspflicht aus § 254 Abs. 2 BGB, da es sich um einen objektiv nicht erforderlichen Aufwand handelt (BVerfGE 68, 237; MüKo BGB-Oetker, 4. Auflage 2003, § 249 Rn. 94).
BGH, URTEIL vom 4.6.2013, Az. III ZR 201/12 28	Schließlich	spricht auch der Charakter von § 839 Abs.3 BGB als beson- dere Ausprägung von §254 BGB (Senatsurteil vom 29. März 1971 - III ZR 98/69, BGHZ 56, 57, 63, siehe auch oben Buchst, aa) gegen die Qualifizierung des sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs und des verwaltungsrechtlichen Folgenbeseitigungsanspruchs als Rechtsmittel im Sinne des Amtshaftungsrechts.
BGH, URTEIL vom 4.5.2013, Az. III ZR 326/12 19	a) Die Abwägung der Verantwortlichkeiten zwischen den Parteien eines Schadensersatzanspruchs im Rahmen der Prüfung eines Mitverschuldens (§ 254 BGB) unterliegt gemäß § 287 ZPO einem weiten tatrichterlichen Entscheidungsspielraum und ist vom Revisionsgericht nur darauf hin zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände richtig und vollständig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zu Grunde gelegt worden sind, hierbei insbesondere nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstoßen worden ist (s. etwa BGH, Urteil vom 8. Juli 1986 - VI ZR 47/85, BGHZ 98, 148, 158; Senat, Urteile vom 11. Januar 2007 - III ZR 116/06, NJW 2007, 1063 Rn. 7; vom 10. Mai 2007 - III ZR 115/06, NJW 2007, 3211 Rn. 7; vom 16. Juli 2009 - III ZR 21/09, NJW-RR 2009, 1688 Rn. 16 und vom 5. Juli 2012 - III ZR 240/11, VersR 2012, 1434 Rn. 18).
BGH, URTEIL vom 4.5.2013, Az. III ZR 326/12 Eine vollständige Überbürdung des Schadens auf einen Beteiligten im Rahmen von § 254 BGB kommt allerdings nur ausnahmsweise in Betracht (BGH, Urteil vom 21. Februar 1995 - VI ZR 19/94, NJW-RR 1995, 857, 858; Senat, Urteil vom 10. Mai 2007 aaO).
BGH, URTEIL vom 2.5.2013, Az. VI ZR 150/12 Die Revisionserwiderung weist aber mit Recht darauf hin, dass sich nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats die Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs in erweiternder Auslegung des § 254 BGB anspruchsmindernd auswirken kann, wenn sich der Geschädigte die Betriebsgefahr seines Kraftfahrzeugs dem Schädiger gegenüber zurechnen lassen muss (vgl. Senat, Urteile vom 20. Januar 1954 -VI ZR 118/52, BGHZ 12, 124, 128; vom 13. April 1956 -VI ZR 347/54, BGHZ 20, 259, 260 ff.; vom 5. April 1960 -VI ZR 49/59, VersR 1960, 636, 637; vom 30. Mai 1972 -VI ZR 38/71, VersR 1972, 959, 960; vom 10. Juli 2007 -VIZR 199/06, BGHZ 173, 182 Rn. 16; siehe auch BGH, Urteil vom 23. Juni 1952 - III ZR 297/51, BGHZ 6, 319, 320 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2013, Az. IX ZR 204/12 Aufgrund der Gesamtwürdigung kann der Tatrichter im Einzelfall in Anwendung von § 254 BGB zu einem vollständigen Haftungsausschluss des Abschlussprüfers gelangen (BGH, Beschluss vom 23. Oktober 1997, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.1.2013, Az. VIII ZR 339/11 b)	Bei der Abwägung der beiderseitigen Verursachungsanteile nach § 254 BGB können nur solche Umstände zu Lasten des Geschädigten anspruchsmindernd berücksichtigt werden, von denen feststeht, dass sie eingetreten und für die Entstehung des Schadens (mit)ursächlich geworden sind (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 20. März 2012-VI ZR 3/11, VersR 2012, 865).
BGH, URTEIL vom 3.1.2013, Az. VIII ZR 339/11 34	Bei der Abwägung der beiderseitigen Verursachungsanteile nach § 254 BGB können allerdings nur solche Umstände zu Lasten des Geschädigten anspruchsmindernd berücksichtigt werden, von denen feststeht, dass sie eingetreten und für die Entstehung des Schadens (mit)ursächlich geworden sind (vgl. BGH, Urteil vom 20. März 2012 - VI ZR 3/11, VersR 2012, 865 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 2.11.2012, Az. VI ZR 55/12 10	c) Ob die Bindungswirkung im vorliegenden Fall, wie das Berufungsgericht annimmt, die Verneinung eines Mitverschuldens (§ 254 BGB) erfasst, kann offen bleiben (vgl. dazu OLG Karlsruhe, MDR 2011, 979).
BGH, URTEIL vom 4.5.2012, Az. IX ZR 145/11 35	b) Beim Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter muss sich der begünstigte Dritte abgesehen von einem eigenen (Zugehör, aaO Rn. 1707) grundsätzlich auch ein Mitverschulden (§ 254 Abs. 1 BGB) des unmittelbaren Vertragspartners zurechnen lassen, weil ihm keine weitergehenden Rechte als dem unmittelbaren Vertragspartner des Schädigers zustehen (BGH, Urteil vom 10. November 1994 - III ZR 50/94, BGHZ 127, 378, 384 f; vom 13. November 1997 - X ZR 144/94, WM 1998, 440, 442).
BGH, URTEIL vom 4.3.2012, Az. III ZR 224/10 Bei der Abwägung gemäß § 254 BGB ist dabei die Beweislastregel des § 280 Abs. 1 Satz 2 BGB nicht anzuwenden (vgl. nur BGH, Urteil vom 23. Dezember 1966 - VZR 26/64, BGHZ 46, 260, 267 f; Palandt-Grüneberg, BGB, 71. Aufl., § 254 Rn. 72), das heißt, der Kläger muss insoweit Vorsatz des Beklagten nachweisen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2012, Az. III ZR 226/10 Die Beschränkung der Entschädigung auf Folgekosten, die auch durch ein sachgemäßes Verhalten des Betroffenen nicht abgewendet werden können, stellt keinen Anwendungsfall des Grundsatzes des mitwirkenden Verschuldens (vgl. § 254 BGB) dar; sie beruht darauf, dass die Entschädigung dazu bestimmt ist, nur die im Einzelfall als erzwungene Folge der Enteignung in Erscheinung getretenen Nachteile auszugleichen (vgl. Senatsurteil vom 13. November 1975 - III ZR 162/72, BGHZ 65, 253, 255 f).
BGH, URTEIL vom 2.1.2012, Az. VI ZR 133/11 Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist zwar grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob der Tatrichter alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 13. Dezember 2005 -VIZR 68/04, VersR 2006, 369 Rn. 16; vom 16. Oktober 2007 -VI ZR 173/06, VersR 2008, 126 Rn. 16; vom 17. November 2009 -VIZR 58/08, VersR 2010, 270 Rn. 11 und vom 1. Dezember 2009 - VI ZR 221/08, aaO Rn. 13, jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219 und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97, NJW 2000, 280, 281 f.).
LG Bonn, vom 5.9.2011, Az. 3 O 272/06 32Gemäß der Mitverschuldensregelung des § 254 BGB müssen vorwerfbare Reitfehler bei der Haftung des Tierhalters berücksichtigt werden (BGH NJW 1986, 2883), wobei sich die Prüfung des Mitverschuldens am Haftungsmaßstab des § 834 BGB orientiert.
LG Bochum, Urteil vom 5.6.2011, Az. 5 S 6/11 25Nach der Rechtsprechung des BGH (BGH, NJW 2010, 606, 607; NJW 2010, 2118, 2119; NJW 2010, 2941, 2942; NJW 2010, 2725, 2726), der die Kammer sich anschließt, kann der Schädiger den Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gem. § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne Weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen, wenn die Reparatur in dieser Werkstatt vom Qualitätsstandard her der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt entspricht und diese Reparatur dem Geschädigten nicht unzu demutbar ist.
LG Bochum, Urteil vom 5.6.2011, Az. 5 S 6/11 Aufgrund der danach nicht substantiiert bestrittenen Darlegung der Beklagten hat sich daher die im Rahmen des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB nach § 286 ZPO besonders frei gestellte Kammer (vgl. BGH, NJW 2010, 2941, 2942) die Überzeugung gebildet, dass die Firma V aufgrund dieser von ihr erfüllten Qualitätskriterien den Unfallschaden genauso kompetent und damit gleichwertig beheben kann wie eine markengebundene Fachvertragswerkstatt.
AG Siegen, Urteil vom 1.5.2011, Az. 14 C 1273/10 Zwar kann der Schädiger den Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen, wenn er darlegt und gegebenenfalls beweist, dass eine Reparatur in dieser Werkstatt vom Qualitätsstandard her der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt entspricht und wenn er gegebenenfalls vom Geschädigten aufgezeigte Umstände widerlegt, die diesem eine Reparatur außerhalb der markengebundenen Fachwerkstatt unzu demutbar machen würden (BGH NJW 2010, 2941).
AG Essen, Urteil vom 1.4.2011, Az. 135 C 212/10 20Es ist zwar entsprechend dem Vortrag der Beklagten zwar zutreffend, dass der Schädiger den Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen kann, wenn er darlegt und ggf.beweist, dass eine Reparatur in dieser Werkstatt vom Qualitätsstandard her der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt entspricht, und wenn er ggf.vom Geschädigten aufgezeigte Umstände widerlegt, die diesem eine Reparatur außerhalb der markengebundenen Fachwerkstatt unzu demutbar machen würden (vgl. BGH Urteil v. 13.7.2010 VI ZR 259/09).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. IX ZR 162/08 Die Schadensminderungsobliegenheit des § 254 Abs. 2 BGB ist ein Anwendungsfall des allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben, der dann eingreift, wenn der Geschädigte Maßnahmen unterlässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Schadensabwendung oder Minderung ergreifen würde (BGH, Urteil vom 13. Dezember 1951 - III ZR 83/51, BGHZ 4, 170, 174; Palandt/Grüneberg, BGB, 70. Aufl., § 254 Rn. 36).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. IX ZR 162/08 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung darf nämlich ein eigenes Verhalten des Geschädigten, zu dem er nicht aufgrund seiner Schadensabwendungs- und -minderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) verpflichtet ist, wegen des Grundsatzes, dass überpflichtmäßige Anstrengungen des Geschädigten den Schädiger nicht entlasten sollen, weder in die Schadensberechnungsbilanz eingestellt werden, noch braucht der Geschädigte es sich im Wege der Vorteilsausgleichung anrechnen zu lassen (BGH, Urteil vom 16. Februar 1971 -VIZR 147/69, BGHZ 55, 329, 332 ff; vom 11. Januar 2005 -XZR 118/03, BGHZ 161, 389, 396;
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. VII ZR 8/10 40	a) Die Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB kann im Revisionsverfahren darauf überprüft werden, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (BGH, Urteil vom 3. Juni 2008 -VI ZR 223/07, NJW2008, 3775 m.w.N.).
OLG München, Urteil vom 3.0.2011, Az. 7 U 3426/10 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (etwa BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR 2003, 317, 318; TranspR 2005, 311, 314; NJW-RR 2008, 347, 349) begründet das Unterlassen eines Hinweises auf den Wert der Warensendung und auf den dadurch für den Fall des Verlustes drohenden ungewöhnlich hohen Schaden (§ 254 Abs. 2 Satz 1 BGB) auch im Fall der qualifizierten Haftung nach § 435 HGB ein Mitverschulden.
AG Solingen, Urteil vom 1.11.2010, Az. 13 C 216/10 6Nach dem Urteil des BGH vom 20.10.2009 (NJW 2010, Seite 606 ff.) kann der Schädiger bzw. dessen Versicherung dem Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen.
LG Köln, Urteil vom 4.11.2010, Az. 25 O 282/10 Der Geschädigte kann hiernach Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger und wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.Von mehreren erhältlichen Tarifen muss er sich dabei gem. § 254 Abs. 2 S. 1 BGB auf den günstigeren verweisen lassen (BGH, NJW 2007, 3782 m.w.N.) Als Mindestbetrag der zu ersetzenden Mietwagenkosten ist dabei der am Markt übliche Normaltarif zu ersetzen.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.10.2010, Az. 16 O 454/09 Das kann ihr die Beklagte gemäß § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, was der der ständigen Rechtsprechung des BGH (vgl. u.a. BGH, a.a.O., Tz 54 m.w.N.) entspricht.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.10.2010, Az. 16 O 454/09 Dabei hat der BGH für den Fall der Abschlussprüfung ausgeführt, dass im Hinblick darauf, dass es die vorrangige Aufgabe des Abschlussprüfers ist, Fehler in der Rechnungslegung des Unternehmens aufzudecken und den daraus resultierenden Schaden von diesem abzuwenden, bei der Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB im Rahmen der Haftung des Abschlussprüfers mehr Zurückhaltung als sonst geboten sei, maßgeblich seien die Umstände des Einzelfalls (BGH, a.a.O., Tz 56 unter Bezugnahme auf den Beschluss vom 23.10.1997 – III ZR 275/96, zitiert nach www.juris.de).
BGH, URTEIL vom 2.9.2010, Az. VI ZR 286/09 In einem solchen Fall ist das Prinzip der gesamtschuldnerischen Haftung mit dem Abwägungsprinzip des § 254 BGB bzw. des § 17 StVG in Einklang zu bringen, indem die Einzelabwägungen zwischen dem Geschädigten und den jeweiligen Schädigern mit einer aus der Gesamtschau gewonnenen Solidarabwägung im Sinne einer Gesamtabwägung verknüpft werden (vgl. Senatsurteile vom 16. Juni 1959 -VIZR 95/58, BGHZ 30, 203, 211 f.; ebenso vom 8. November 1973 -VI ZR 129/71, BGHZ 61, 351, 354 und vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. III ZR 246/09 29	c) Die Feststellung des Berufungsgerichts, dass der Beklagte ein auf einen Reitfehler der Tochter des Klägers zurückzuführendes Mitverschulden (§ 254 BGB) - welches der Beklagte nach dem Rechtsgedanken des § 334 BGB auch dem Kläger als geschütztem Dritten entgegenhalten könnte (s. Senatsurteil vom 10. November 1994 - III ZR 50/94, BGHZ 127, 378, 384 f m.w.N.;BGH, Urteil vom 13. November 1997 -XZR 144/94, NJW 1998, 1059, 1061)-nicht nachgewiesen habe, lässt Rechtsfehler nicht erkennen.
BGH, URTEIL vom 2.6.2010, Az. VI ZR 259/09 BGB §§ 249 Hb, 254 Abs. 2 G a)	Der Schädiger kann den Geschädigten unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne Weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen, wenn er darlegt und gegebenenfalls beweist, dass eine Reparatur in dieser Werkstatt vom Qualitätsstandard her der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt entspricht, und wenn er gegebenenfalls vom Geschädigten aufgezeigte Umstände widerlegt, die diesem eine Reparatur außerhalb der markengebundenen Fachwerkstatt unzu demutbar machen würden (vgl. Senatsurteile vom 20. Oktober 2009 - VI ZR 53/09 -VersR 2010, 225, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; vom 23. Februar 2010 - VI ZR 91/09- VersR 2010, 923; vom 22. Juni 2010 - VI ZR 337/09 - und - VI ZR 302/08 - jeweils z.V.b.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2010, Az. I ZR 73/08 Die Auftragserteilung stellt unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos dar, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrunde liegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 29.4.1999 -IZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411; BGH TranspR 2004, 399, 402).
LG Krefeld, Beschluss vom 1.4.2010, Az. 3 S 14/10 Diese Frage kann offenbleiben, wenn feststeht, dass dem Geschädigten ein günstigerer 'Normaltarif' in der konkreten Situation ohne Weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. nur BGH NJW 2006, 1508).
LG Bochum, Urteil vom 5.4.2010, Az. 5 S 226/09 Zwar obliegt zur Frage, ob eine Vorfinanzierung der Klägerin möglich und zu demutbar ist, nach der Rechtsprechung des BGH im Rahmen der Erforderlichkeit eines Unfallersatztarifs als Frage der Schadensminderungspflicht nach § 254 BGB die Darlegungsund Beweislast zunächst den Beklagten (BGH, NZV 2010, 239, 240).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2010, Az. VIII ZR 180/09 Nach der Rechtsprechung des Senats kann eine Ersatzpflicht des Vermieters für Kündigungsfolgeschäden aus dem Gesichtspunkt mitwirkenden Verschuldens des Mieters nur dann ganz oder teilweise entfallen (§ 254 BGB), wenn das Fehlen eines Kündigungsgrundes auf der Hand liegt oder wenn dem Mieter aus anderen Umständen des konkreten Einzelfalles zu demutbar ist, sich gegen die Kündigung zu wehren (BGHZ 89, 296, 307 f.).
BGH, URTEIL vom 2.1.2010, Az. VI ZR 91/09 BGB §§ 249 Hb, 254 Abs. 2 De Der Schädiger darf den Geschädigten im Rahmen der fiktiven Schadensabrechnung unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht im Sinne des § 254 Abs. 2 BGB auf eine günstigere und vom Qualitätsstandard gleichwertige Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne Weiteres zugänglichen 'freien Fachwerkstatt' verweisen, wenn der Geschädigte keine Umstände aufzeigt, die ihm eine Reparatur außerhalb der markengebundenen Fachwerkstatt unzu demutbar machen (Bestätigung des Senatsurteils vom 20. Oktober 2009 - VI ZR 53/09 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 2.1.2010, Az. VI ZR 7/09 Das kann angesichts der heutigen Gepflogenheiten nicht generell ausgeschlossen werden, wobei im Rahmen des § 254 BGB nicht der Kläger darle-gungs- und beweispflichtig ist, wenn sich auch je nach dem Vortrag der Beklagten für ihn eine sekundäre Darlegungslast ergeben kann (vgl. Senatsurteile BGHZ 163, 19, 26; vom 20. März 2007 - VI ZR 254/05 - VersR 2008, 235, 237; vom 14. Februar 2006 -VI ZR 32/05- VersR 2006, 564, 565 und vom 29. September 1998 - VI ZR 296/97 - VersR 1998, 1428).
BGH, URTEIL vom 2.0.2010, Az. VI ZR 112/09 Das kann angesichts der heutigen Gepflogenheiten nicht generell ausgeschlossen werden, für den Streitfall aber auch nicht mangels hinreichender tatsächlicher Grundlagen bejaht werden, wobei zunächst im Rahmen des § 254 BGB nicht der Kläger darlegungsund beweispflichtig ist, wenn sich auch je nach dem Vortrag der Beklagten für ihn eine sekundäre Darlegungsund Beweislast ergeben kann (vgl. Senatsurteile BGHZ 163, 19, 26; vom 20. März 2007 -VI ZR 254/05 - VersR 2008, 235, 237; vom 14. Februar 2006 -VI ZR 32/05- VersR 2006, 564, 565 und vom 29. September 1998 -VI ZR 296/97 - VersR 1998, 1428).
BGH, URTEIL vom 4.11.2009, Az. IX ZR 238/07 Ob anderenfalls das Feststellungsinteresse des Klägers bereits endgültig zu verneinen wäre (bejahend im Hinblick auf § 254 BGB etwa OLG Hamm OLG Report 1995, 254 f), bedarf hier keiner Entscheidung.
BGH, URTEIL vom 2.10.2009, Az. VI ZR 58/08 Denn die Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB setzt einen haftungsbegründenden Tatbestand auf der Seite des Geschädigten voraus (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62- aaO; Staudinger/ Schiemann, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.10.2009, Az. VI ZR 64/08 Denn die Anwendung des §254 BGB setzt stets einen haftungsbegründenden Tatbestand auf der Seite des Geschädigten voraus (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62 - aaO; Staudinger/Schiemann, aaO).
LG Siegen, Urteil vom 2.10.2009, Az. 1 S 49/09 37Der Schädiger muss darlegen und beweisen, dass dem Geschädigten ein günstigerer 'Normaltarif' in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (vgl. BGH, NJW 2009, 58, 59).
BGH, URTEIL vom 2.9.2009, Az. VI ZR 53/09 Rechnet der Geschädigte - konkret oder fiktiv - die Kosten der Instandsetzung als Schaden ab und weist er die Erforderlichkeit der Mittel durch eine Reparaturkostenrechnung oder durch ein ordnungsgemäßes Gutachten eines Sachverständigen (vgl. BGHZ, aaO S. 4) nach, hat der Schädiger die Tatsachen darzulegen und zu beweisen, aus denen sich ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht im Sinne des § 254 Abs. 2 BGB ergibt.
BGH, URTEIL vom 5.8.2009, Az. V ZR 75/08 24	5. Darauf, ob - wie die Revision weiterhin geltend macht - das Berufungsgericht den Einwand nach § 254 BGB (Mitverschulden), der von Amts wegen zu prüfen (BGH, Urt. v. 26. Juni 1990, X ZR 19/89, NJW 1991, 166, 167) und der im Rahmen des nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruchs entsprechend anzuwenden ist (Senat, Urt. v. 18. September 1987, V ZR 219/85, NJW-RR
BGH, URTEIL vom 4.7.2009, Az. 1 ZR 3/07 Daneben kann bei entsprechendem Sachvortrag des Frachtführers auch im Rahmen des § 254 Abs. 2 BGB die Reichweite des bei wertdeklarierten Sendungen gesicherten Bereichs einen für die Bemessung der Haftungsquote relevanten Gesichtspunkt darstellen (BGH TranspR 2208, 400 Tz. 25).
BGH, URTEIL vom 4.7.2009, Az. 1 ZR 76/07 21	aa)	Wie	der Senat nach Verkündung des Berufungsurteils entschieden hat (siehe nur BGH TranspR 2008, 400 Tz. 24), trifft schon der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts nicht zu, das einem Versender anzulastende Verschulden nach § 254 Abs. 2 BGB wiege grundsätzlich weniger schwer als das einem Versender nach § 254 Abs. 1 BGB anzulastende Verschulden.
BGH, URTEIL vom 4.7.2009, Az. 1 ZR 76/07 -9- sprechendem Sachvortrag des Frachtführers auch im Rahmen des § 254 Abs. 2 BGB die Reichweite des bei wertdeklarierten Sendungen gesicherten Bereichs einen für die Bemessung der Haftungsquote relevanten Gesichtspunkt darstellen (BGH TranspR 2008, 400 Tz. 25).
LG Bonn, Urteil vom 5.5.2009, Az. 15 O 7/09 70Auch im übrigen bleibt es bei der Berücksichtigung des Aufschlags auf den Normaltarif.Zwar kommt dann, wenn dem Geschädigten ein günstigerer 'Normaltarif' bekannt und in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich ist, in Betracht, dass dem Geschädigten die kostengünstigere Anmietung zu dem 'Normaltarif' unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden kann (vgl. BGH, NJW 2006, 1508, 1509; BGH, NJW 2006, 2693, 2694).
LG Arnsberg, Urteil vom 2.5.2009, Az. 1 O 322/05 Rechtsfolge ist, dass ein Verstoß der Kläger gegen eine Schadensminderungspflicht nicht zu berücksichtigen ist, zu demal zu beachten ist, dass die Regelung des § 254 BGB eine besondere Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB ist (Heinrichs, a. a. O., § 254 RnNr. 2; BGH, NJW 1997, 2234).
AG Gummersbach, Urteil vom 1.5.2009, Az. 10 C 2300/08 Er ist in den durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 254 BGB) und das Verbot der Bereicherung gezogenen Grenzen in der Regel frei in der Wahl und der Verwendung der Mittel zur Schadensbehebung (BGH NJW 1989, 3009; BGH NJW 2003, 2085; BGH NJW 2005, 1108).
AG Gummersbach, Urteil vom 1.5.2009, Az. 10 C 230/08 Er ist in den durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 254 BGB) und das Verbot der Bereicherung gezogenen Grenzen in der Regel frei in der Wahl und der Verwendung der Mittel zur Schadensbehebung (BGH NJW 1989, 3009; BGH NJW 2003, 2085; BGH NJW 2005, 1108).
BGH, URTEIL vom 4.4.2009, Az. I ZR 98/06 Dabei ist dies nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern - vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB - im Sinne einer wertenden Zurechnung zu verstehen (BGH GRUR 2007, 431 Tz. 37 - Steckverbindergehäuse; vgl. OLG Frankfurt GRUR-RR 2003, 274, 278).
BGH, URTEIL vom 4.4.2009, Az. 1 ZR 99/06 Dabei ist dies nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern - vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB - im Sinne einer wertenden Zurechnung zu verstehen (BGH GRUR 2007, 431 Tz. 37 - Steckverbindergehäuse; vgl. OLG Frankfurt GRUR-RR 2003, 274, 278).
LG Köln, Urteil vom 5.4.2009, Az. 6 S 253/06 37Insoweit ist nämlich zu berücksichtigen, dass nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 18.04.1997, VZR 28/96) § 254 BGB auch im Rahmen des Beseitigungsanspruches nach § 1004 Abs.1 S.1 BGB entsprechend anwendbar ist.
LG Köln, Urteil vom 4.3.2009, Az. 29 O 134/08 Es ist jedoch anerkannt, dass die grundsätzlich zu berücksichtigende Betriebsgefahr des Busses gemäß § 254 BGB unter dem Gesichtspunkt des schwerwiegenden Selbstverschuldens des Fahrgastes zurücktreten kann, wenn dieser sich nicht ausreichend festgehalten hat (OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 15.04.2002 – 1 U 75/01; LG Osnabrück, Urteil vom 11.08.2005 – 5 O 1439/06; AG Frankfurt, Urteil vom 20.03.2007 – 30 C 3480/06; AG Saarbrücken, Urteil vom 14.12.2005 – 36 C 190/04).
LG Köln, Urteil vom 3.10.2008, Az. 9 S 171/08 17d) 18Im übrigen könnte die Klägerin über das objektiv erforderliche Maß hinaus im Hinblick auf die gebotene subjektbezogene Schadensbetrachtung den Normaltarif übersteigende Mietwagenkosten nur ersetzt verlangen, wenn sie darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass der Zeugin C unter Berücksichtigung ihrer individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für sie bestehenden Schwierigkeiten unter zu demutbaren Anstrengungen auf dem in ihrer Lage zeitlich und örtlich relevanten Markt - zu demindest auf Nachfrage - kein wesentlich günstigerer '(Normal-)Tarif' zugänglich war (z.B. BGH, NZV 2006, 363; NZV 2006, 410; NZV 2006, 463; NJW 2008, 1519, 1520) Hierbei handelt es sich nicht um eine Frage der Schadensminderungspflicht im Sinne des § 254 BGB, sondern um eine Anspruchsvoraussetzung, für die die Klägerin die Beweislast trägt.
LG Bonn, Urteil vom 2.9.2008, Az. 3 O 181/07 Der Anspruch beschränkt sich in der Regel jedoch auf die für die Reparatur oder Ersatzbeschaffung notwendige Zeit, weil der Geschädigte aufgrund der ihm obliegenden Schadensminderungspflicht aus § 254 Abs. 2 BGB verpflichtet ist, die Reparatur bzw. Ersatzbeschaffung ohne vorwerfbares schuldhaftes Zögern innerhalb angemessener Frist vorzunehmen (OLG Naumburg NJW 2004, 3191).
LG Köln, Urteil vom 2.7.2008, Az. 37 O 757/07 Denn der seine Auskunftspflicht verletzende Schädiger kann dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, dass dieser seinem Rat ohne eigene Nachprüfung gefolgt sei, sondern sich auf die Richtigkeit der mitgeteilten Angaben verlassen habe (BGH NJW 1982, 1095, 1097; NJW-RR 1988, 855, 856; NJW-RR 1998, 16, 17).
AG Oberhausen, Urteil vom 0.7.2008, Az. 37 C 3217/08 Der Geschädigte verstößt nicht allein deshalb gegen die ihm aus § 254 BGB obliegende Pflicht zur Schadensgeringhaltung, weil er ein Kraftfahrzeug zu dem Unfallersatztarif anmietet, der gegenüber einem 'Normaltarif' teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit Rücksicht auf die Unfallsituation (etwa die Vorfinanzierung ) einen gegenüber dem 'Normaltarif' höheren Preis rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolgedessen zur Schadensbehebung nach § 249 BGB erforderlich sind (BGH, Urteil vom 04.07.2006, VI ZR 237/05; BGH, Urteil vom 09.10.2008 – VI ZR 27/07).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. 1 ZR 183/06 Daneben kann bei entsprechendem Sachvortrag des Frachtführers auch im Rahmen des § 254 Abs. 2 BGB die Reichweite des bei wertdeklarierten Sendungen gesicherten Bereichs einen für die Bemessung der Haftungsquote relevanten Gesichtspunkt darstellen: Je größer der gesicherte Bereich ist, desto größer ist auch der Anteil des Mitverschuldens des Versenders, der durch das Unterlassen der Wertangabe den Transport der Ware außerhalb des gesicherten Bereichs veranlasst (BGH TranspR 2008, 30 Tz. 45 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. 1 ZR 204/06 Daneben kann bei entsprechendem Sachvortrag des Frachtführers auch im Rahmen des § 254 Abs. 2 BGB die Reichweite des bei wertdeklarierten Sendungen gesicherten Bereichs einen für die Bemessung der Haftungsquote relevanten Gesichtspunkt darstellen: Je größer der gesicherte Bereich ist, desto größer ist auch der Anteil des Mitverschuldens des Versenders, der durch das Unterlassen der Wertangabe den Transport der Ware außerhalb des gesicherten Bereichs veranlasst (BGH TranspR 2008, 30 Tz. 45 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. I ZR 218/05 Dies folgt auch aus dem Grundsatz, dass der zur Wiederherstellung erforderliche Betrag nach objektiven Kriterien zu bemessen ist (vgl. BGHZ 61, 346, 347) und der Geschädigte seinerseits zur Minderung der zur Schadensbeseitigung erforderlichen Kosten beitragen muss (vgl. § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. I ZR 132/05 28	Eine Haftung des Transporteurs, die über die Wertgrenze hinausgeht, ab der er Güter nicht mehr befördern will, ist bei einem Mitverschulden des Versenders wegen unterlassenen Hinweises auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens i.S. von § 254 Abs. 2 BGB in der Regel zu verneinen (BGH TranspR 2007, 405 Tz. 33).
LG Köln, Urteil vom 4.6.2008, Az. 15 O 356/07 16§ 254 BGB beruht auf dem Rechtsgedanken, dass derjenige, der die Sorgfalt außer acht lässt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seines Schadensersatz-anspruches hinnehmen muss (BGHZ 3, 46, 49; 9, 316, 318; BGH NJW 1964, 1670, 1671).
LG Köln, Urteil vom 4.6.2008, Az. 15 O 356/07 § 254 BGB ist insofern eine besondere Ausprägung des allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben (BGH NJW 1972, 334, 335).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. 1 ZR 54/06 Die Kausalität des Mitverschuldenseinwands nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann nur verneint werden, wenn der Transporteur trotz eines Hinweises auf den ungewöhnlichen Wert des Gutes keine besonderen Maßnahmen ergriffen hätte (BGH, Urt. v. 1.12.2005 -1 ZR 265/03, TranspR 2006, 208, 209 = NJW-RR 2006, 1108; BGH NJW-RR 2007, 28 Tz. 34).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. 1 ZR 7/06 Die Kausalität des Mitverschuldenseinwands nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann nur verneint werden, wenn der Transporteur trotz eines Hinweises auf den ungewöhnlichen Wert des Gutes keine besonderen Maßnahmen ergriffen hätte (BGH, Urt. v. 1.12.2005 -1 ZR 265/03, TranspR 2006, 208, 209 = NJW-RR 2006, 1108; BGH NJW-RR 2007, 28 Tz. 34).
BGH, URTEIL vom 4.3.2008, Az. III ZR 252/06 11	a) Der Senat hat im Urteil vom 11. Oktober 2001 (BGHZ 149, 51, 55 f) Folgendes ausgeführt: Wenn und soweit eine Genehmigung geeignet ist, schutzwürdiges Vertrauen des Adressaten in ihren Bestand zu begründen, so kommt diese Vertrauensgrundlage im Falle der Anfechtung eines Bescheids durch Dritte jedenfalls dann nicht ohne weiteres völlig in Wegfall (vorbehaltlich einer Risikoüberwälzung auf den Genehmigungsinhaber nach § 254 BGB), wenn und solange der Verwaltungsakt sofort vollziehbar ist.
LG Dortmund, Urteil vom 5.2.2008, Az. 3 O 368/07 Misslingt ihm dies, so ist eine Haftungsteilung gemäß § 254 Abs. 1 BGB analog vorzunehmen (vgl. OLG Hamm VRS 1975, 865 Staudinger / Schäfer § 834 BGB Rn. 18; OLG Saarbrücken NJW RR 1988, 1493, 1494).
LG Köln, Urteil vom 2.2.2008, Az. 8 O 96/06 55Die Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeuges kann sich zwar (vgl. nur BGH, Urt. vom 05.04.1960 - VI ZR 49/59 - VersR 1960, 636 (637)): Urt vom 30.05.1972 - VI ZR 38/71 - VersR 1972, 959) in erweiternder Auslegung des § 254 BGB grundsätzlich anspruchsmindernd auswirken.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.1.2008, Az. 20 S 190/06 Zwar geht die Rechtsprechung davon aus, dass die Erstattung des Unfallersatztarifs unter dem Blickwinkel der dem Geschädigten gem. § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht dann ausscheidet, wenn ihm ein günstigerer 'Normaltarif' in der konkreten Situation ohne Weiteres zugänglich war (BGH NJW 2007, 2122; BGH NJW 2007, 2758; BGH NJW 2007, 2916).
LG Münster, Urteil vom 2.1.2008, Az. 9 S 129/07 37c) 38Letztlich kann die Frage der Erforderlichkeit aber auch offen bleiben, denn es steht fest, dass der Geschädigten ein günstigerer Normaltarif in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihr eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihr gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht hätte zugemutet werden können (vgl. BGH NJW 2007, 3782 und NJW 2007, 2916).
LG Düsseldorf, Urteil vom 1.0.2008, Az. 1 O 125/06 Es verbleibt aber bei der im Rahmen des § 254 Abs. 2 BGB grundsätzlich geltenden Darlegungsund Beweislast der Beklagten für den klägerischen Verstoß gegen seine Schadensminderungspflicht (Palandt/Heinrichs, § 254 Rdn. 74 mit Hinweis auf BGH NJW 1984, 2216 sowie BGH NJW 1994, 3105).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.11.2007, Az. 21 S 189/07 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein über den 'Normaltarif' hinausgehender Anspruch dann nicht gegeben, wenn einem Geschädigten ein solcher günstigerer Tarif in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (BGH, NJW 2007, 3782; NJW 2007, 2758).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.11.2007, Az. 21 S 219/07 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein über den 'Normaltarif' hinausgehender Anspruch dann nicht gegeben, wenn einem Geschädigten ein solcher günstigerer Tarif in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (BGH, NJW 2007, 3782; NJW 2007, 2758).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.11.2007, Az. 4a O 317/06 Dies ist nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern - vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB - wertend zu verstehen (BGH, GRUR 2007, 431, 434 – Steckverbindergehäuse).
LG Köln, Urteil vom 4.10.2007, Az. 2 O 497/06 Der Fall erscheint insoweit vergleichbar mit dem vom BGH durch Urteil vom 29.09.1992 entschiedenen Fall (BGHZ 119, 268 ff.), zu dem der BGH ausgeführt hat, das Nichtangurten eines Kraftfahrzeuginsassen, dessen Unfallverletzungen durch das Benutzen eines Sicherheitsgurtes vermieden oder vermindert worden wären, sei diesem nicht nach § 254 Abs. 1 BGB als Mitverschulden anzulasten, wenn für ihn – nach §§ 21 a Abs.1, 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 b StVO - keine Gurtanlegepflicht bestanden habe bzw., wenn ihm eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 b StVO von der Straßenverkehrsbehörde hätte erteilt werden müssen.
BGH, URTEIL vom 4.8.2007, Az. 1 ZR 43/05 48	Die Kausalität des Mitverschuldenseinwands nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann nur verneint werden, wenn der Transporteur trotz eines Hinweises auf den ungewöhnlichen Wert des Gutes keine besonderen Maßnahmen ergriffen hätte (BGH TranspR 2006, 208 = NJW-RR 2006, 1108 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 4.8.2007, Az. 1 ZR 44/05 53	Die Kausalität des Mitverschuldenseinwands nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann nur verneint werden, wenn der Transporteur trotz eines Hinweises auf den ungewöhnlichen Wert des Gutes keine besonderen Maßnahmen ergriffen hätte (BGH TranspR 2006, 208 = NJW-RR 2006, 1108 Tz. 22).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.8.2007, Az. 21 S 147/07 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein über den 'Normaltarif' hinausgehender Anspruch dann nicht gegeben, wenn einem Geschädigten ein solcher günstigerer Tarif in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (BGH, NJW 2007, 2758).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.8.2007, Az. 21 S 149/07 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein über den 'Normaltarif' hinausgehender Anspruch dann nicht gegeben, wenn einem Geschädigten ein solcher günstigerer Tarif in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich war, so dass ihm eine kostengünstigere Anmietung unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden konnte (BGH, NJW 2007, 2758).
LG Köln, Urteil vom 2.7.2007, Az. 30 O 33/06 42Auch die im Rahmen von § 254 BGB ebenfalls mögliche (vgl. BGH NJW 1952, 1015) Anrechnung der Betriebsgefahr des klägerischen Fahrzeugs musste nach Ansicht des Gerichts unterbleiben.
BGH, URTEIL vom 2.6.2007, Az. VI ZR 199/06 Die Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeuges kann sich zwar nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats (Senatsurteile BGHZ 12, 124, 128; 20, 259, 260 f.; vom 5. April 1960 -VI ZR 49/59 - VersR 1960, 636, 637; vom 30. Mai 1972 -VIZR 38/71 - VersR 1972, 959 f.; siehe auch BGHZ 6, 319, 322 f.) in erweiternder Auslegung des § 254 BGB grundsätzlich anspruchsmindernd auswirken.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.5.2007, Az. 4b O 379/05 Dieses Erfordernis ist nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern – vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB – wertend zu verstehen (BGH, Urteil vom 21.09.2006 – I ZR 6/04 – Steckverbindergehäuse).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.5.2007, Az. 5 O 161/07 43Für eine Haftungsverteilung nach § 254 Abs.1 BGB kommt es maßgeblich darauf an, ob das Verhalten des Schädigers oder des Geschädigten nach den konkreten Umständen den Schadenseintritt in wesentlich höherem Maße wahrscheinlich gemacht hat (OLG Hamm, NZV 1999, 127).
LG Münster, Urteil vom 5.5.2007, Az. 16 O 558/06 Selbst vorwerfbare Fehler können allenfalls als Mitverschulden (§ 254 BGB) berücksichtigt werden (BGH, NJW 1999, 3119 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. III ZR 115/06 Eine vollständige Überbürdung des Schadens auf einen Beteiligten im Rahmen des § 254 BGB kommt allerdings nur ausnahmsweise in Betracht (BGH, Urteil vom 21. Februar 1995 -VIZR 19/94- VersR 1995, 583, 584).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. 1 ZR 109/04 Die Vorschrift greift jedoch den Rechtsgedanken des § 254 BGB auf und fasst alle Fälle mitwirkenden Verhaltens des Ersatzberechtigten in einer Vorschrift zusammen (BGH, Urt. v. 13.7.2006 -1 ZR 245/03, NJW-RR 2007, 179 Tz 31 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. 1 ZR 109/04 Angesichts dessen, dass hier in erster Hinsicht ein Betrag von 1.000 DM und in zweiter Hinsicht von 50.000 US-Dollar im Raum stehen, liegt es nahe, die Gefahr eines besonders hohen Schadens i.S. von § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB in den Fällen anzunehmen, in denen der Wert der Sendung 5.000 €, also etwa den zehnfachen Betrag der Haftungshöchstgrenze gemäß den Beförderungsbedingungen der Beklagten, übersteigt (vgl. auch BGH, Urt. v. 1.12.2005 -1 ZR 265/03, NJW-RR 2006, 1108 Tz 20 = TranspR 2006, 208).
BGH, URTEIL vom 2.2.2007, Az. VI ZR 254/05 Letzteres unterliegt der Prüfung nach § 254 Abs. 2 BGB, wobei die Klägerin jedoch eine sekundäre Darlegungslast trifft (vgl. Senat, BGHZ 163, 19, 26; Urteil vom 6. März 2007 - VI ZR 36/06 - zur Veröffentlichung bestimmt).
LG Bonn, Urteil vom 3.1.2007, Az. 5 S 159/06 Hierbei handelt es sich nicht um eine Frage der Schadensminderungspflicht im Sinne des § 254 BGB, sondern um eine Anspruchsvoraussetzung, für die der Kläger die Darlegungsund Beweislast trägt (BGH, NJW 2006, 2621).
LG Bonn, Urteil vom 3.1.2007, Az. 5 S 159/06 Zwar kommt dann, wenn dem Geschädigten ein günstigerer 'Normaltarif' bekannt und in der konkreten Situation ohne weiteres zugänglich ist, in Betracht, dass dem Geschädigten die kostengünstigere Anmietung zu dem 'Normaltarif' unter dem Blickwinkel der ihm gemäß § 254 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht zugemutet werden kann (vgl. BGH, NJW 2006, 1508-1509; BGH, NJW 2006, 2693-2694).
BGH, URTEIL vom 4.1.2007, Az. I ZR 186/03 28	aa) Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB, § 425 Abs. 2 HGB obliegt zwar grundsätzlich dem Tatrichter (BGHZ 51, 275, 279; 149, 337, 355).
BGH, URTEIL vom 2.0.2007, Az. VI ZR 248/05 8	a) Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 - VI ZR 283/87 - VersR 1988, 1238 f.; vom 5. März 2002 - VI ZR 398/00 -VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 - VI ZR 161/02 - VersR 2003, 783, 785 und vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04 - VersR 2006, 369, 371, jeweils m.w.N.;BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 -XZR 139/96- NJW 2000, 217, 219 m.w.N. und vom 14. September 1999 - XZR 89/97- NJW 2000, 280, 281 f.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2006, Az. I ZR 257/03 Denn gemäß § 254 Abs. 1 BGB ist ein Mitverschulden bereits dann anzunehmen, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eines eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGH, Urt. v. 19.1.2006 -1 ZR 80/03, TranspR 2006, 121, 122 = VersR 2006, 953; Koller, Transportrecht, 5. Aufl., §425 HGB Rdn. 74; Soergel/Mertens, BGB, 12. Aufl., §254 Rdn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.8.2006, Az. 1 ZR 198/03 32	aa) Die Abwägung der Verschuldens- und Verursachungsanteile im Rahmen des §254 BGB, §425 Abs. 2 FIGB ist grundsätzlich Sache des Tatrichters und kann im Revisionsverfahren nur darauf überprüft werden, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (vgl. BGH, Urt. v. 25.3.2003 - VI ZR 161/02, NJW 2003, 1929, 1931 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.8.2006, Az. 1 ZR 198/03 Danach begegnet es im Hinblick auf die übrigen Umstände des Falles und insbesondere die Höhe der Schadensbeträge, die hier unterhalb der im Regelfall bei 5.000 € anzusetzenden Grenze eines ungewöhnlich hohen Schadens i.S. von § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB liegen (vgl. BGH, Urt. v. 1.12.2005 -1 ZR 265/03, TranspR 2006, 208, 209), aus Rechtsgründen keinen Bedenken, dass das Berufungsgericht das Unterlassen von Schnittstellenkontrollen durch die Beklagte auf der einen Seite und die Einlieferung der wertvol-
BGH, URTEIL vom 2.8.2006, Az. VI ZR 166/05 22	Ebensowenig wie der Beseitigungsanspruch aus §§862, 1004 Abs. 1 Satz 1 BGB an ein schuldhaftes Verhalten des Störers anknüpft, setzt die Mitverantwortlichkeit des Gestörten im Sinne des § 254 BGB einen Schuldvorwurf voraus (vgl. BGH, BGHZ 110, 313, 317 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.8.2006, Az. I ZR 6/04 Dies ist - wie zu Recht bemerkt worden ist - nicht im Sinne einer adäquaten Kausalität, sondern - vergleichbar mit der Bemessung der Mitverschuldensanteile im Rahmen des § 254 BGB - wertend zu verstehen (vgl. OLG Frankfurt GRUR-RR 2003, 274, 278; Köhler in Hefermehl/Köhler/Bornkamm aaO § 9 UWG Rdn. 1.45).
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. IX ZR 94/03 Im Rahmen des § 254 BGB kann ein Umstand nur dann berücksichtigt werden, wenn er sich ursächlich auf die Entstehung des Schadens ausgewirkt hat (vgl. BGH, Urt. v. 27. Juni 2000 -VIZR 126/99, NJW 2000, 3069, 3071).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.6.2006, Az. 4a O 495/05 Nach § 254 BGB trifft den Geschädigten ein Mitverschulden, wenn er diejenige Sorgfalt außer acht lässt, die jedem ordentlichen und verständigen Menschen obliegt, um sich vor Schaden zu bewahren (vgl. BGHZ 3, 49, 9, 318).
BGH, URTEIL vom 4.5.2006, Az. 1 ZR 168/03 Die vom Senat zur Rechtslage vor dem Inkrafttreten des Transportrechtsreformgesetzes vom 1. Juli 1998 zu §254 Abs. 2 Satz 1 BGB ergangenen Entscheidungen lassen sich ohne inhaltliche Änderungen auf § 425 HGB übertragen (vgl. BGH TranspR 2006, 205, 206).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 HGB § 425 a)	Eine Anspruchsminderung gemäß § 254 BGB, § 425 Abs. 2 HGB im Hinblick darauf, dass der Versender einen Frachtführer mit der Transportdurchführung beauftragt, von dem er weiß oder zu demindest hätte wissen müssen, dass es in dessen Unternehmen aufgrund von groben Organisationsmängeln immer wieder zu Verlusten kommt, setzt voraus, dass der konkrete Sachverhalt dem Versender Anlass für die Annahme bietet, der Unternehmer werde durch die ihm angetragenen Arbeiten überfordert, weil er die erforderliche Ausstattung oder die notwendige fachliche Kompetenz nicht besitze (Ergänzung zu BGHZ 149, 337, 355 f.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 Die Auftragserteilung enthält unter diesen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem den § 254 BGB, §425 Abs. 2 HGB zugrunde liegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 29.4.1999 -1 ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411; BGHZ 149, 337, 355 f.; BGH, Urt. v. 15.11.2001 -1 ZR 163/99, TranspR 2002, 452, 457; Urt. v. 13.2.2003 -1 ZR 128/00, TranspR 2003, 255, 258; Urt. v. 17.6.2004 -1 ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 Der Auftraggeber gerät dementsprechend nur dann in einen nach § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch, wenn ihm der konkrete Sachverhalt Anlass für die Annahme bietet, der Unternehmer werde durch die ihm angetragenen Arbeiten überfordert, weil er die erforderliche Ausstattung oder die notwendige fachliche Kompetenz nicht besitze (vgl. BGH, Urt. v. 2.10.1990 - VI ZR 14/90, NJW 1991, 165 f.; Urt. v. 12.1.1993 - X ZR 87/91, NJW 1993, 1191, 1192).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 Denn der Mitverschuldenseinwand gemäß § 254 BGB ist jedenfalls im Rahmen der verschärften Haftung nach Art. 29 CMR zu berücksichtigen (vgl. BGH, Urt. v. 19.1.2006 -1 ZR 80/03, Umdruck S. 7 f. m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 41	aa) Ein Mitverschulden gemäß § 254 BGB, § 425 Abs. 2 HGB liegt vor, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGH, Urt. v. 19.1.2006 - I ZR 80/03, Umdruck S. 9 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 Diese zu § 254 Abs. 1 BGB entwickelte Rechtsprechung ist auf den bei Verstößen nach dem Inkrafttreten des Transportrechtsreformgesetzes am 1. Juli 1998 anwendbaren §425 Abs. 2 HGB ohne inhaltliche Änderung zu übertragen (vgl. BGH, Urt. v. 5.6.2003 -1 ZR 234/00, TranspR 2003, 467, 471).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. I ZR 57/03 47	Die	Erörterung eines der Klägerin zurechenbaren Mitverschuldens der Versicherungsnehmerin erscheint darüber hinaus auch im Blick auf § 254 Abs. 2 BGB, § 425 Abs. 2 HGB geboten, wonach sich ein anspruchsminderndes Mitverschulden aus dem unterlassenen Hinweis auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens ergeben kann (st. Rspr. seit BGHZ 149, 337, 353).
AG Duisburg, Urteil vom 3.1.2006, Az. 53 C 4028/05 Die Ersatzpflicht erstreckt sich auch auf die Kosten eines nach Verzugseintritts beauftragten Rechtsanwaltes, da seine Beauftragung dem adäquaten Kausalverlauf entspricht und im allgemeinen nicht gegen § 254 BGB verstößt (BGHZ 30, 154, 155; Palandt/Heinrichs, 65. Auflage 2006, § 286 BGB Rn. 47).
AG Essen, Urteil vom 2.0.2006, Az. 20 C 504/05 Die Möglichkeit der Verweisung des Versicherungsnehmers auf eine günstigere und gleichwertige Reparaturmöglichkeit findet ihre Parallele im Verkehrsunfallrecht, wo der Geschädigte aus Gründen der Schadensminderungspflicht (§ 254 Absatz 2 BGB) gehalten ist, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann (BGH MDR 92, 131), und den Nachweis einer ihm mühelos ohne weiteres zugänglichen günstigeren und gleichwertigen Reparaturmöglichkeit zu beachten, wenn sie der Schädiger oder sein Versicherer aufweist (BGH MDR 2003, 1047).
BGH, URTEIL vom 4.0.2006, Az. I ZR 80/03 Denn gemäß § 254 Abs. 1 BGB ist ein Mitverschulden bereits dann anzunehmen, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGHZ 74, 25, 28; BGH, Urt. v. 17.10.2000 -VI ZR 313/99, NJW 2001, 149, 150, jeweils zu § 254 BGB; Koller aaO, §425 HGB Rdn. 74; Soergel/Mertens, BGB, 12. Aufl., §254 Rdn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.0.2006, Az. I ZR 80/03 29	5. Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355; BGH TranspR 2004, 399, 402).
LG Krefeld, Urteil vom 4.11.2005, Az. 3 O 179/05 Eine Selbstgefährdung wird durch die Rechtsordnung regelmäßig nicht verboten; gleichwohl sieht § 254 BGB als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben eine Anspruchsminderung des Geschädigten vor, wenn er vorwerfbar die eigenen Interessen außer Acht lässt (BGHZ 135, 235, 240).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. 1 ZR 72/03 18	5. Die Haftungsabwägung nach §254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (BGHZ 149, 337, 355; BGH TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 2.11.2005, Az. VI ZR 68/04 Trifft hingegen - wie im Streitfall - auch den Geschädigten ein Mitverschuldensvorwurf und führt die Abwägung nach §254 BGB oder § 17 StVG dazu, dass die Ersatzansprüche, die dem Verletzten gegen mehrere Nebentäter zustehen, zu mindern sind, so ist das Prinzip der gesamtschuldnerischen Haftung mit dem Abwägungsprinzip des §254 BGB bzw. des § 17 Abs. 1 Satz 2 StVG a.F. in Einklang zu bringen, indem die Einzelabwägungen zwischen dem Geschädigten und den jeweiligen Schädigern mit einer aus der Gesamtschau gewonnenen Solidarabwägung im Sinne einer Gesamtabwägung verknüpft werden (vgl. Senat BGHZ 30, 203, 211 f.; ebenso BGHZ 61, 351, 354).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 265/03 Die Haftungsabwägung nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355; BGH, Urt. v. 17.6.2004 -1 ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 46/04 Denn gemäß § 254 Abs. 1 BGB ist ein Mitverschulden bereits dann anzunehmen, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGHZ 74, 25, 28; BGH, Urt. v. 17.10.2000 -VI ZR 313/99, NJW2001, 149, 150, jeweils zu § 254 BGB; Koller, Transportrecht, 5. Aufl., §425 HGB Rdn. 74; Soergel/Mertens, BGB, 12. Aufl., §254 Rdn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 46/04 Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB (§ 425 Abs. 2 HGB) obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355; BGH TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. 1 ZR 4/04 20	aa) Das Berufungsgericht ist im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass ein Versender in einen gemäß § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch geraten kann, wenn er trotz Kenntnis, dass der Spediteur die Sendung bei richtiger Wertangabe mit größerer Sorgfalt behandelt, von einer Wertdeklaration absieht und bei Verlust gleichwohl vollen Schadensersatz verlangt (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR 2003, 317, 318; Urt. v. 17.6.2004 -1 ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401 = NJW-RR 2005, 265).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. 1 ZR 4/04 Denn gemäß § 254 Abs. 1 BGB ist ein Mitverschulden bereits dann anzunehmen, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGHZ 74, 25, 28; BGH, Urt. v. 17.10.2000 -VI ZR 313/99, NJW2001, 149, 150, jeweils zu § 254 BGB; Koller aaO, §425 HGB Rdn. 74; Soergel/Mertens, BGB, 12. Aufl., §254 Rdn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. 1 ZR 4/04 5. Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355; BGH TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 31/04 19	b) Nicht beigetreten werden kann dem Berufungsgericht jedoch in seiner Annahme, ein Mitverschulden der Klägerin gemäß § 254 Abs. 1 BGB - § 425 Abs. 2 HGB kommt im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung, da der streitgegenständliche Transportauftrag vor dem Inkrafttreten des Transportrechtsreformgesetzes am 1. Juli 1998 erteilt wurde (vgl. BGHZ 149, 337, 344 f.) - wegen unterlassener Wertdeklaration komme nicht in Betracht, weil die Beklagte nicht dargetan habe, dass die Versicherungsnehmerin der Klägerin bei Auftragserteilung Kenntnis von der besonderen Beförderung von Wertpaketen gehabt habe oder eine solche besondere Behandlung von Wertpaketen hätte kennen müssen.
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 31/04 20	aa) Das Berufungsgericht ist im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass ein Versender in einen gemäß § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch geraten kann, wenn er trotz Kenntnis, dass der Spediteur die Sendung bei richtiger Wertangabe mit größerer Sorgfalt behandelt, von einer Wertdeklaration absieht und bei Verlust gleichwohl vollen Schadensersatz verlangt (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR 2003, 317, 318; Urt. v. 17.6.2004 -1 ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401 = NJW-RR 2005, 265).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 31/04 - 13- 29	5. Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355; BGH TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. I ZR 117/04 Nach dieser Vorschrift ist ein Mitverschulden bereits anzunehmen, wenn diejenige Sorgfalt außer Acht gelassen wird, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (BGHZ 74, 25, 28; BGH, Urt. v. 17.10.2000 - VI ZR 313/99, NJW 2001, 149, 150, jeweils zu §254 BGB; Koller, Transportrecht, 5. Aufl., § 425 HGB Rdn. 74; Soergel/Mertens, BGB, 12. Aufl., § 254 Rdn. 23).
BGH, URTEIL vom 3.10.2005, Az. IV ZR 120/04 Gegenüber Erfüllungsansprüchen ist § 254 BGB jedoch nicht anwendbar (vgl. dazu BGHZ 25, 300, 310 f.; BGH, Urteil vom 14. November 1966 -VII ZR 112/64- NJW 1967, 248 unter IV 2 e m.w.N.;Heinrichs in Palandt, BGB 64. Aufl. § 254 Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 3.10.2005, Az. IV ZR 120/04 Eine solche Pflicht kann im Rahmen des § 254 BGB allenfalls dann und auch nur ausnahmsweise bejaht werden, wenn der Geschädigte sich den Kredit ohne Schwierigkeiten beschaffen kann und er durch die Rückzahlung nicht über seine wirtschaftlichen Verhältnisse hinaus belastet wird (vgl. dazu BGH aaO mit Hinweis auf MünchKomm-BGB/Oetker, 4. Aufl. § 254 Rdn. 97, 99 m.w.N.).
AG Aachen, Urteil vom 2.10.2005, Az. 10 C 163/05 Nach dieser können - unter Berücksichtigung von § 254 BGB - Mietwagenkosten nur noch dann nach dem von dem Kläger angesetzten 'Unfallersatztarif' abgerechnet werden, wenn es hierfür im konkreten Einzelfall ein zwingendes betriebswirtschaftliches Bedürfnis gibt, wofür der Geschädigte darlegungsund beweispflichtig ist (BGH NJW 2005, 51 = DAR 2005, 21 = r+s 2005, 41; NJW 2005, 135 = DAR 2005, 73 = r+s 2005, 43; zu beiden Urteilen Lemcke r+s 2005, 45; Reitenspiess DAR 2005, 76; Richter in: Straßenverkehrsrecht (SVR) 2005, 62; zuletzt BGH NJW 2005, 1933).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2005, Az. 31 O 138/03 Dieser Selbstwiderspruch führt dazu, dass der Schadensersatzanspruch des Versenders nach § 254 BGB wegen mitwirkenden Verschuldens des Geschädigten beschränkt oder ausgeschlossen ist (vgl. BGH, TranspR 1999, 410 ff).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2005, Az. 31 O 46/04 Dieser Selbstwiderspruch führt dazu, dass der Schadensersatzanspruch des Versenders nach § 254 BGB wegen mitwirkenden Verschuldens des Geschädigten beschränkt oder ausgeschlossen ist (vgl. BGH, TranspR 1999, 410 ff).
LG Bonn, Urteil vom 3.6.2005, Az. 2 O 588/04 33Die Verteilung der Haftungsquoten richtet sich bei Schadensersatzansprüchen nach § 254 BGB, der ebenfalls eine anderweitige Bestimmung i.S. der allgemeinen Regel des § 426 Abs. 1 BGB darstellt (vgl. BGH, NJW 1972, 1802).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2005, Az. III ZR 409/04 Die Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB ist grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters und wäre auch in einem Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob das Berufungsgericht alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (BGH, Urteil vom 25. März 2003 - VI ZR 161/02- NJW 2003, 1929, 1930 m.w.N.).
LG Kleve, Urteil vom 5.4.2005, Az. 1 O 522/03 Im Rahmen des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB ist er jedoch verpflichtet, an Umschulungsmaßnahmen teilzunehmen, soweit dies sinnvoll und zu demutbar ist (vgl. BGH VersR 1961, 1018).
BGH, URTEIL vom 4.1.2005, Az. I ZR 276/02 Eine Minderung der Schadenshaftung des leichtfertig handelnden Schädigers, der in einem solchen Fall bewußt das Risiko unzureichend gesicherter Beförderung übernimmt, widerspräche auch dem Grundsatz von Treu und Glauben, der in § 254 BGB eine konkrete gesetzliche Ausprägung erfahren hat (vgl. BGHZ 149, 337, 355).
BGH, URTEIL vom 4.0.2005, Az. I ZR 95/01 c)	Das anspruchsmindernde Mitverschulden kann sich aber gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB daraus ergeben, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schädiger im Hinblick auf den Wert des Gutes auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die dieser weder kannte noch kennen mußte (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH, Urt. v. 8.5.2003 -1 ZR 234/02, TranspR 2003, 317, 318 = VersR 2003, 1596).
BGH, URTEIL vom 4.11.2004, Az. 1 ZR 48/02 Auch die Haftungsabwägung nach § 254 BGB, § 425 Abs. 2 HGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (BGHZ 149, 337, 355, m.w.N.;BGH TranspR 2004, 399, 402).
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. 1 ZR 120/02 Ein anspruchsminderndes Mitverschulden kann sich gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 425 Abs. 2 HGB auch daraus ergeben, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen mußte (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR 2003, 467, 471; TranspR 2004, 399, 401).
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. 1 ZR 120/02 - 18- d)	Auch die Haftungsabwägung nach § 254 BGB, § 425 Abs. 2 HGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 149, 337, 355 m.w.N.;BGH TranspR 2004, 399, 402).
LG Köln, Urteil vom 4.9.2004, Az. 18 O 285/04 Denn das Verlangen an den Geschädigten, mit der Veräußerung der Beschädigten Sache zu demindest so lange zu warten, bis der Schädiger oder dessen Versicherer von einem Gutachten, auf dessen Grundlage der Geschädigte abrechnen will, Kenntnis genommen und entschieden hat, ob er die Schadensangaben überprüfen will, entspricht den auch bei der Abwicklung eines Unfallgeschehens zu beachtendem Gebot von Treu und Glauben, wie es insbesondere in § 254 Abs. 2 BGB ausgeprägt ist (OLG Frankfurt/M., VersR 1992, 620 f.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. I ZR 263/01 - 12- mit der Folge, daß ihm der eingetretene Schaden bei wertender Betrachtung gemäß §254 BGB anteilig zuzurechnen ist (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR 2003, 467, 471 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. I ZR 263/01 Ein anspruchsminderndes Mitverschulden kann sich gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB auch daraus ergeben, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen mußte (vgl. BGHZ 149, 337, 353).
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. I ZR 263/01 - 14- Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 51, 275, 279; 149, 337, 355 m.w.N.), so daß die Sache auch aus diesem Grund zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückzuverweisen ist.
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. I ZR 263/01 Die Auftragserteilung beinhaltet unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 -1 ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474).
BGH, URTEIL vom 3.5.2004, Az. I ZR 266/00 b) Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt grundsätzlich dem Tatrichter (BGHZ 149, 337, 355, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2004, Az. III ZR 368/03 Es handelt sich um unterschiedliche Zurechnungsebenen, vergleichbar etwa der Rechtslage bei Amtshaftungsansprüchen wegen Erteilung einer rechtswidrigen behördlichen Genehmigung: die Eignung einer solchen rechtswidrigen Genehmigung als amtshaftungsrechtlich relevante Vertrauensgrundlage (etwa für Aufwendungen des Begünstigten, die sich dann als fehlgeschlagen erweisen) - und die darauf gründende grundsätzliche Bejahung des haftungsbegründenden Zurechnungszusammenhangs zwischen der Amtspflichtsverletzung und dem Schaden - läßt die Möglichkeit einer (teilweisen) Risikoüberwälzung auf den Begünstigten nach § 254 BGB unberührt (vgl. nur Senatsurteil BGHZ 134, 268, 296 f).
BGH, URTEIL vom 4.4.2004, Az. 1 ZR 262/01 Die Auftragserteilung beinhaltet unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem der Regelung des § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH TranspR 2003, 255, 258 m.w.N.).
BVerfG, vom 5.1.2004, Az. 2 BvG 1/04 Der Regelung des § 254 BGB liegt der allgemeine Rechtsgedanke zu Grunde, dass der Geschädigte für jeden Schaden mitverantwortlich ist, bei dessen Entstehung er in zurechenbarer Weise mitgewirkt hat (vgl. BGHZ 52, 166 <168>).
LG Bonn, Urteil vom 3.0.2004, Az. 5 S 126/03 Die Erforderlichkeit der Mietwagenkosten ist aus Sicht eines verständigen und wirtschaftlich denkenden Menschen unter Berücksichtigung der individuellen Erkenntnis- und Einsichtsfähigkeit des Geschädigten ex ante und unter Berücksichtigung seiner Schadensminderungspflicht nach § 254 Abs. 2 BGB zu beurteilen (vgl. BGH DAR 203, 373; BGH NJW 1996, 1958; BGH NJW 1985, 793; OLG Köln, VersR 1996, 121; OLG Köln VersR 1993, 767; Greger, NZV 1994, 337, 338).
LAG Hamm, Urteil vom 2.11.2003, Az. 19 Sa 1014/03 § 254 BGB beruht als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben auf dem Gedanken, dass derjenige, der die Sorgfalt außer Acht lässt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seines Schadensersatzanspruches hinnehmen muss (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 1970 – VI ZR 98/68 = NJW 1970, S. 944 <946>; Urteil vom 22. September 1981 – VI ZR 144/79 = NJW 82, 168; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 254 BGB Rdnr. 1 f.).
LG Kleve, Urteil vom 5.9.2003, Az. 5 S 97/03 Dem § 254 BGB liegt der allgemeine Rechtsgedanken zu Grunde, dass der Geschädigte für jeden Schaden mitverantwortlich ist, bei dessen Entstehung ihm zuzurechnende Umstände, etwa eine Sach- oder Betriebsgefahr, mitgewirkt haben (BGHZ 20, 259; 67, 129, 134; Palandt/Heinrichs, BGB, 62. Aufl. § 254 Rn. 3; Oetker in Münchener Kommentar zu dem BGB, 4. Aufl., § 254 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. 1 ZR 55/01 Die Auftragserteilung beinhaltet unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem der Regelung des § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 - I ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474; Urt. v. 13.2.2003 - I ZR 128/00, TranspR 2003, 255, 259 = VersR 2003, 1017).
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. III ZR 414/02 fall; es wird lediglich eine größere Eigenverantwortung des Bauherren unter dem Gesichtspunkt des § 254 BGB anzunehmen sein, wenn Anfechtungsgründe vorgebracht werden, deren sachliche Richtigkeit nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen ist (siehe Senatsurteil BGHZ 149, 50, 55 f mit zahlreichen weiteren Nachweisen; vgl. ferner Senatsurteil vom 16. Januar 2003 - III ZR 269/01 = NVwZ 2003, 501).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.6.2003, Az. 21 S 84/03 Weist der Schädiger dem Geschädigten jedoch eine ohne Weiteres zugängliche günstigere Verwertungsmöglichkeit nach, ist der Geschädigte im Interesse der Geringhaltung des Schadens nach § 254 II BGB verpflichtet, hiervon Gebrauch zu machen (BGH NJW 2000, 800).
BGH, URTEIL vom 4.5.2003, Az. I ZR 234/00 Mit seinem Verzicht auf die vom Spediteur angebotenen weitergehenden Schutzvorkehrungen setzt der Versender das Transportgut bewußt einem erhöhten Verlustrisiko aus mit der Folge, daß ihm der eingetretene Schaden bei wertender Betrachtung gemäß §254 BGB anteilig zuzurechnen ist (vgl. BGHZ 149, 337, 353; BGH TranspR2003, 255, 258).
BGH, URTEIL vom 4.5.2003, Az. I ZR 234/00 Ein anspruchsminderndes Mitverschulden kann sich gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB auch daraus ergeben, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen mußte (vgl. BGHZ 149, 337, 353).
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. I ZR 234/02 Der Umstand, daß der Versender nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 149, 337, 353) in einen nach § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch geraten könne, wenn er trotz Kenntnis, daß der Spediteur die Sendung bei zutreffender Wertangabe mit größerer Sorgfalt behandle, von einer Wertdeklaration absehe und bei Verlust gleichwohl den vollen Schadensersatz verlange, ändere daran nichts.
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. I ZR 234/02 Es hat auch nicht verkannt, daß sich ein anspruchsminderndes Mitverschulden gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB daraus ergeben kann, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schädiger im Hinblick auf den Wert des Gutes auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen (vgl. BGHZ 149, 337, 353).
BGH, URTEIL vom 2.2.2003, Az. VI ZR 161/02 a)	Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob der Tatrichter alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 -VI ZR 283/87- VersR 1988, 1373 und vom 5. März 2002 - VI ZR 398/00- VersR 2002, 613, 615 f.; jeweils m.w.N.;BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96- NJW 2000, 217, 219 m.w.N. und vom 14. September 1999 - XZR 89/97 - NJW 2000, 280, 281 f.).
BGH, URTEIL vom 5.2.2003, Az. V ZR 319/02 Selbst wenn, wofür es bisher allerdings keine Anhaltspunkte gibt, den Klägern ein an der Entstehung des Schadens mitwirkendes Verschulden vorzuwerfen wäre (§ 254 BGB), dürfte dessen Prüfung dem Betragsverfahren Vorbehalten bleiben, da es nach dem gesamten Streitstoff nicht zu einer völligen Beseitigung des Schadens führen kann (vgl. BGHZ 110, 196, 202).
LG Köln, Urteil vom 2.1.2003, Az. 5 O 155/01 Grundsätzlich findet § 254 BGB zwar auch im Rahmen des § 1004 BGB Anwendung (BGH, NJW 1995, 395f.),
BGH, URTEIL vom 4.1.2003, Az. IX ZR 384/99 b)	Der Geschädigte hat grundsätzlich im Rahmen des § 254 BGB geeignete und zu demutbare Rechtsbehelfe zu ergreifen, um den ihm drohenden Schaden abzuwenden oder zu mindern (BGHZ 90, 17, 32; BGH, Urt. v. 23. Mai 1991 - Ill ZR 73/90, NJW-RR 1991, 1458; v. 20. Januar 1994 - IX ZR 46/93, WM 1994, 948, 949).
BGH, URTEIL vom 4.1.2003, Az. I ZR 128/00 -15- ständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem der Regelung des § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 -1 ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.1.2003, Az. 12 Sa 1345/02 Wenn der Versicherer, weil er im Außenverhältnis neben dem Kfz-Halter und dem Fahrer haftet, den Dritten entschädigt und im Innenverhältnis gegenüber dem Halter oder dem Fahrer leistungsfrei ist, kann er gegen den einen und/oder anderen nach Maßgabe des § 254 BGB, und zwar gegen jeden in Höhe der Quote, Rückgriff nehmen (BGH, a.a.O.).
LAG Köln, Urteil vom 4.9.2002, Az. 6 Sa 337/02 In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass der Nichtgebrauch von Rechtsbehelfen gegen § 254 Abs. 2 BGB verstoßen kann, soweit hinreichende Erfolgsaussichten bestehen (vgl. nur BGH NJW RR 1991, 1459; Palandt/Heinrichs, BGB, 61. Auflage, § 254 Rz. 42 m. w. N.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2002, Az. 20 S 263/01 20Schließlich hat die Klägerin entgegen der Ansicht des Amtsgerichts auch nicht gegen ihre Schadensminderungspflicht aus § 254 Abs. 2 BGB verstoßen(vgl. BGH NJW 1996, Seite 1958; OLG Düsseldorf NZV 2000, Seite 366).
BGH, URTEIL vom 2.6.2002, Az. X ZR 250/00 Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof ein Mitverschulden nach § 254 Abs. 1 BGB in einem Fall angenommen, in dem ein Koffer mit wertvollem Inhalt (Briefmarkensammlung, Schmuck) als Reisegepäck aufgegeben wurde (BGHZ 24, 188, 200).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 284/99 a) Das Berufungsgericht ist allerdings rechtsfehlerfrei davon ausgegangen, daß eine Anspruchsminderung gemäß § 254 Abs. 1 BGB, bei dem es sich um eine konkrete gesetzliche Ausprägung des in § 242 BGB enthaltenen allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben handelt (vgl. BGH, Urt. v. 14.5.1998 -1 ZR 95/96, TranspR 1998, 475, 477 = VersR 1998, 1443, m.w.N.), dann in Betracht kommen kann, wenn der Versender einen Spediteur mit der Transportdurchführung beauftragt, von dem er weiß oder zu demindest hätte wissen müssen, daß es in dessen Unternehmen aufgrund von Organisationsmängeln immer wieder zu Verlusten kommt.
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 284/99 Die Auftragserteilung beinhaltet unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 -1 ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 284/99 Denn ein Versender kann in einen nach § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch geraten, wenn er trotz Kenntnis, daß der Spediteur die Sendung bei zutreffender Wertangabe mit größerer Sorgfalt behandelt, von einer Wertdeklaration absieht und bei Verlust gleichwohl vollen Schadensersatz verlangt (vgl. BGH, Urt. v. 15.11.2001 -1 ZR 158/99, Umdr. S. 22 ff.).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 158/99 Eine Mitverantwortlichkeit des Geschädigten erscheint auch mit Blick auf § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB geboten, wonach sich ein anspruchsminderndes Mitverschulden auch daraus ergeben kann, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen mußte (vgl. OLG Hamburg TranspR 1993, 304).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 158/99 Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt ebenfalls grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ51,275, 279; BGH, Urt. v. 30.9.1982 - III ZR 110/81, NJW 1983, 622; BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3), so daß
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 158/99 Eine Anspruchsminderung gemäß § 254 Abs. 1 BGB, bei dem es sich um eine konkrete gesetzliche Ausprägung des in § 242 BGB enthaltenen allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben handelt (vgl. BGH TranspR 1998, 475, 477, m.w.N.), kann allerdings dann in Betracht kommen, wenn der Versender einen Spediteur mit der Transportdurchführung beauftragt, von dem er weiß oder zu demindest hätte wissen müssen, daß es in dessen Unternehmen aufgrund von groben Organisationsmängeln immer wieder zu Verlusten kommt.
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 158/99 -29- Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 - I ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 264/99 Eine Mitverantwortlichkeit des Geschädigten erscheint auch mit Blick auf § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB geboten, wonach sich ein anspruchsminderndes Mitverschulden auch daraus ergeben kann, daß der Geschädigte es unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen mußte (vgl. OLG Hamburg TranspR 1993, 304).
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 264/99 -33- Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB obliegt ebenfalls grundsätzlich dem Tatrichter (vgl. BGHZ 51,275, 279; BGH, Urt. v. 30.9.1982 - III ZR 110/81, NJW 1983, 622; BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3), so daß die Sache auch aus diesem Grund zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückzuverweisen ist.
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 264/99 aa) Der Revision ist zwar im rechtlichen Ansatz darin beizutreten, daß eine Anspruchsminderung gemäß § 254 Abs. 1 BGB, bei dem es sich um eine konkrete gesetzliche Ausprägung des in § 242 BGB enthaltenen allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben handelt (vgl. BGH, Urt. v. 14.5.1998 - I ZR 95/96, TranspR 1998, 475, 477 = VersR 1998, 1443, m.w.N.), dann in Betracht kommen kann, wenn der Versender einen Spediteur mit der Transportdurchführung beauftragt, von dem er weiß oder zu demindest hätte wissen müssen, daß es in dessen Unternehmen aufgrund von Organisationsmängeln immer wieder zu Verlusten kommt.
BGH, Urteil vom 4.10.2001, Az. 1 ZR 264/99 Denn die Auftragserteilung beinhaltet unter solchen Umständen die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 29.4.1999 - I ZR 70/97, TranspR 1999, 410, 411 = VersR 2000, 474).
BGH, Urteil vom 1.5.2001, Az. II ZR 38/99 Zumindest die insoweit einschlägigen Grundsätze des innerbetrieblichen Schadensausgleichs bei betrieblich veranlaßter Tätigkeit (§254 BGB; vgl. BAG GS Beschl. v. 27. September 1994 - GS 1/89, NJW 1995, 210), die auch gegenüber leitenden Angestellten - jedenfalls, soweit sie nicht Geschäftsführer sind (vgl. Sen.Urt. v. 14. März 1983 - II ZR 103/82, ZIP 1983, 824) - eingreifen (vgl. MünchKomm./ Müller-Glöge, BGB 3. Aufl. §611 Rdn. 464; Otto, ArbuR 1995, 72, 74) und selbst bei grober Fahrlässigkeit des Haftpflichtigen nicht generell ausgeschlossen sind (Müller-Glöge aaO, Rdn. 465; Otto aaO, S. 75 jew.
BVerfG, Urteil vom 4.3.2001, Az. 1 BvR 947/01 Allerdings ist bei der Auslegung und Anwendung von § 254 BGB wiederum die Ausstrahlungswirkung von Art. 12 Abs. 1 GG zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 7, 198 <205>; stRspr).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2000, Az. 23 S 626/99 7Wenn der Geschädigte - wie hier - sein beschädigtes Kraftfahrzeug selbst verwertet, muß er sich als Restwert den Betrag anrechnen lassen, den er in zu demutbarer Weise (§ 254 Abs. 2 BGB) erzielen kann (BGH NJW 1985, 2471, 2472; OLG Hamm, NJW 1992, 3244, 3245; OLG Frankfurt, VersR 1992, 620, 621) .
BGH, Urteil vom 4.11.1999, Az. IX ZR 129/99 f)	Der Sekundäranspruch des Klägers entfällt entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung nicht wegen eines Mitverschuldens des Klägers (§ 254 BGB; vgl. BGH, Urt. v. 15. April 1999, aaO 1336).
BGH, Urteil vom 4.5.1999, Az. 1 O 574/94 Unter diesen Umständen fehlt es an dem erforderlichen haftungsrechtlichen Zurechnungszusammenhang zwischen dieser Schadensposition und dem Verzug des Beteiligten zu 4 mit der Abrechnung, zu demindest liegt insoweit ein wesentlich überwiegendes Mitverschulden der Beteiligten zu 1 vor (§ 254 Abs. 1 BGB; wegen der Prüfung des Mitverschuldens im Rahmen eines Feststellungsbegehrens vgl. BGH Urteil vom 25. November 1977 -1 ZR 30/76 - WM 1978, 66 f).
BGH, Urteil vom 4.3.1999, Az. IX ZR 328/97 § 254 BGB ist unanwendbar, wenn die Verhütung des entstandenen Schadens dem Schädiger allein oblag (BGHZ 96, 98, 101 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1998, Az. I ZR 95/96 In einen solchen, nach § 254 Abs. 1 BGB beachtlichen Selbstwiderspruch kann etwa ein Auftraggeber geraten, der Arbeiten, von denen er weiß, daß sie mit Gefahren verbunden sind, die nur von einem Fachmann beherrscht werden können, an eine Person vergibt, deren mangelnde Sachkunde ihm bekannt ist oder an deren Fähigkeiten zu Zweifeln auch aus seiner Sicht hinreichend konkreter Anlaß bestand (vgl. BGH, Urt. v. 2.10.1990 - VI ZR 14/90, VersR 1990, 1362; BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3).
BGH, URTEIL vom 4.4.1998, Az. I ZR 95/96 Erst unter derartigen Umständen beinhaltet die Auftragserteilung die Inkaufnahme eines Risikos, dessen Verwirklichung allein dem Schädiger anzulasten unbillig erscheint und mit dem § 254 BGB zugrundeliegenden Gedanken von Treu und Glauben unvereinbar ist (BGH BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3).
BGH, URTEIL vom 2.0.1998, Az. VI ZR 72/97 13 schulden des Geschädigten voraussetzenden Vorschrift des § 254 BGB auf Fälle einer bloßen Mitverursachung des Schadens jedenfalls dann übertragen lassen, wenn auch der Schädiger seinerseits ohne Verschulden haftet (zur Rechtslage beim Be-seitigungs- und Kostenerstattungsanspruch siehe BGH, Urteil vom 18. April 1997 - V ZR 28/96 - JZ 1998, 92 mit An. Roth; demnächst in BGHZ 135, 235).
BGH, URTEIL vom 2.0.1998, Az. VI ZR 59/97 Dabei versteht § 254 Abs. 1 BGB unter dem Begriff des Verschuldens jedoch nicht die vor-werfbare Verletzung einer Dritten gegenüber bestehenden Rechtspflicht, sondern die Außerachtlassung derjenigen Sorgfalt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt (vgl. Senat BGHZ 74, 25, 28).
BGH, URTEIL vom 2.11.1997, Az. VI ZR 229/96 Unter Mitverschulden im Sinne von § 254 Abs. 1 BGB ist die Außerachtlassung derjenigen Sorgfaltspflicht zu verstehen, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt, also ein 'Verschulden gegen sich selbst' (vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 9, 316, 318; 39, 156, 159; 74, 25, 28).
BGH, URTEIL vom 5.3.1997, Az. V ZR 28/96 § 254 BGB ist eine Ausprägung des in § 242 BGB festgelegten Grundsatzes von Treu und Glauben (vgl. z.B. BGHZ 34, 355, 363 ff; BGH, Urt. v. 22. September 1981, VI ZR 144/79, NJW 1982, 168 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.3.1997, Az. V ZR 28/96 9 Rahmen von § 254 BGB nicht um eine rechtswidrige Verletzung einer gegenüber einem anderen oder gegenüber der Allgemeinheit bestehenden Rechtspflicht, sondern nur um einen Verstoß gegen Gebote der eigenen Interessenwahrnehmung, der Verletzung einer sich selbst gegenüber bestehenden 'Obliegenheit' (h.M. z.B. BGHZ 57, 137, 145; RGZ 156, 193, 207; MünchKomm/Grunsky, BGB, 3. Aufl., § 254 Rdn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.2.1997, Az. IX ZR 81/96 Eine Partei darf sich grundsätzlich auf die Richtigkeit einer erstinstanzlichen Entscheidung verlassen; die Nichteinlegung eines Rechtsmittels kann allerdings dann zu einem schadensursächlichen Mitverschulden des Geschädigten (§ 254 BGB) führen, wenn besondere Umstände eine Anfechtung als aussichtsreich erscheinen lassen (BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - III ZR 141/83, VersR 1985, 358, 359).
BGH, Urteil vom 2.9.1996, Az. VI ZR 10/96 Erst wenn die hiernach erforderlichen Feststellungen ergeben, daß der Kläger auch bei einwandfreier Geburtshilfe mit qualitativ näher bestimmbaren Schäden geboren worden wäre, stellt sich die Frage einer quantitativen Zerlegung des GesamtSchadens' unter Anwendung der §§ 254 BGB, 287 ZPO (vgl. Senatsurteil v. 22. Oktober 1963 - VI ZR 187/62 - VersR 1964, 49, 51 unter II. 3. b) m.w.N.;OLG Hamm, Urt. v. 7. Juni 1995 - 3 U 248/94, Nichtannahmebeschluß des Senats vom 19. März 1996 - VI ZR 244/95).
BGH, Urteil vom 2.2.1996, Az. VI ZR 12/95 15 ten Durchführung nach § 254 BGB (BGHZ 63, 189, 193 f).
BGH, Urteil vom 4.1.1996, Az. I ZR 10/94 Ein solcher Sachverhalt ist dann gegeben» wenn sie dem Geschädigten den vom Autovermieter in Rechnung gestellten Betrag voll erstattet» obwohl der Geschädigte gegen seine Obliegenheit, zur Minderung des Schadens Vergleichsangebote einzuholen (BGH, Urt. v. 2.7.1985 - VI ZR 177/84, NJW 1985, 2639), verstoßen hat und ihm deshalb nur ein um eine entsprechende Quote gemäß § 254 BGB geminderter Anspruch zusteht.
BGH, Urteil vom 3.11.1995, Az. VIII ZR 270/94 15 das Berufungsgericht hier im Hinblick auf die Nichtbeachtung des aus dem Behälterschild ersichtlichen Prüfdatums annimmt - nicht nach § 254 Abs. 1 BGB eingewendet werden (BGH, Urteil vom 29. Januar 1993 - V ZR 227/91 = WM 1993, 1099 unter B I 2).
BGH, URTEIL vom 4.9.1995, Az. IX ZR 104/94 Sollte sich nach den erforderlichen tatsächlichen Feststellungen eine Haf-tung des Beklagten ergeben, so wäre noch zu prüfen, ob der Klägerin ein schadensursächliches Mitverschulden vorzuwerfen ist (§ 254 BGB; vgl. BGH, Urt. v. 7. Januar 1993 - IX ZR 199/91, WM 1993, 1189, 1192), Dies kommt in Betracht, wenn sie - gemäß ihrem ursprünglichen Vorbringen {GA I 109) - bei VertragsSchluß gewußt hat, daß ein Teil ihrer zu verkaufenden Grundstücke Straßenland war, und sie dennoch weder den Beklagten noch die Käufer darauf vor der Beurkundung hingewiesen hat oder wenn eine - später hehaup tete {GA I 116) - Unkenntnis darauf beruht, daß die Klägerin die im eigenen Interesse gebotene Sorgfalt außer acht gelassen hat,
BGH, URTEIL vom 5.9.1994, Az. V ZR 12/94 a)	Die Rechtsprechung geht davon aus, daß § 254 BGB im Rahmen des § 1004 BGB entsprechend anwendbar ist, so daß mitwirkendes Verschulden oder mitursächliches Verhalten den Beseitigungsanspruch oder den Kostenerstattungsanspruch des Eigentümers nach Selbstbeseitigung der Störung inhaltlich beschränken oder ausnahmsweise ganz ausschließen können (vgl. z.B. RGZ 138, 327, 330 f; BGH, Urt. v. 14. Dezember 1954, I ZR 134/53, NJW 1955, 340, 341; v. 8. Juli 1964,
BGH, vom 4.6.1994, Az. ix ZR 204/93 Bei einem Vertragsverhältnis muß sich der Geschädigte das Verschulden einer Hilfsperson nach § 254 BGB anrechnen lassen, wenn er sich ihrer zur Wahrung eigener Belange bedient hat und das Verhalten der Hilfsperson in unmittelbarem Zusammenhang mit dem ihr anvertrauten Pflichtenkreis steht (BGHZ 3, 46).
BGH, URTEIL vom 4.3.1994, Az. VII ZR 244/92 In der Regel hat das sog. Handeln auf eigene Gefahr lediglich eine Abwägung nach den Maßstäben des § 254 BGB zur Folge (grundlegend BGH, Urteil vom 14. März 1961 - VI ZR 189/59, BGHZ 34, 355, 363).
BGH, URTEIL vom 3.10.1993, Az. XII ZR 48/92 Das Kammergericht hätte deshalb § 254 BGB, der auch auf die Garantiehaftung des Vermieters nach § 538 BGB anwendbar ist (BGHZ 68, 281, 288), prüfen müssen und entweder eine Mitverursachung der Klägerin verneinen oder aber eine anteilsmäßige Verteilung der Haftung der Parteien dem Grunde nach vornehmen müssen.
BGH, URTEIL vom 2.0.1993, Az. X ZR 87/91 a)	Die Haftungsabwägung nach § 254 BGB ist grundsätzliche Aufgabe des Tatrichters (vgl. BGHZ 51, 275, 279; BGH, Urt. v. 30.09.1982 - III ZR 110/81, NJW 1983, 622; Urt. v.
BGH, URTEIL vom 2.0.1993, Az. X ZR 87/91 Von einer Verletzung der Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten und damit einem Mitverschulden im Sinne des § 254 Abs. 1 BGB kann bei einer Auftragsvergabe daher erst dann gesprochen werden, wenn der konkrete Sachverhalt Anlaß für die Annahme bietet, der Unternehmer werde durch die angetragenen Arbeiten überfordert, weil er die erforderliche Ausstattung oder die notwendige fachliche Kompetenz nicht besitzt (BGH, Urt. v. 02.10.1990 aaO.).
BGH, URTEIL vom 2.11.1992, Az. X ZR 84/91 Der Geschädigte muß an der Sachaufklärung mitwirken; er muß bei entsprechendem Vortrag des Schädigers darlegen, was er zur Schadensminderung unternommen hat (BGHZ 91, 243, 260; 46, 260, 268; Palandt/Heinrichs, 51. Aufl., § 254 BGB Rdn. 82).
BGH, URTEIL vom 4.10.1992, Az. IX ZR 200/91 Der von den Beklagten erhobene Einwand des Mitverschuldens (§ 254 BGB) ist unberechtigt, soweit die Verhütung des entstandenen Schadens nach dem Vertragsinhalt allein ihnen oblag (BGH, Urt. v. 12. März 1986
BGH, Urteil vom 2.8.1992, Az. VI ZR 286/91 1. Zutreffend geht das Berufungsgericht mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats davon aus, daß einem Kfz-Insassen, der den Sicherheitsgurt nicht anlegt, grundsätzlich ein Mitverschulden (§ 254 Abs. 1 BGB) an seinen infolge der Nichtanlegung des Gurtes erlittenen Unfallverletzungen zur Last fällt (BGHZ 74, 25 ff; 83, 71, 73; Senatsurteile vom 10. April 1979 - VI ZR 146/78 - VersR 1979,
BGH, Urteil vom 2.8.1992, Az. VI ZR 286/91 Es geht nämlich hier nicht um die Ahndung einer Ordnungswidrigkeit (vgl. insoweit OLG Düsseldorf, NZV 1991, 240, 241), sondern um die Beurteilung des Verhaltens des verletzten Kfz-Insassen unter dem Gesichtspunkt einer schadensrechtlichen Obliegenheit nach § 254 Abs. 1 BGB, der eine Ausformung des Grundsatzes des § 242 BGB ist (vgl. BGHZ 74, 25, 35 f.) .
BGH, Urteil vom 2.8.1992, Az. XI ZR 265/91 Die Verteilung und das Maß der Verantwortlichkeit für den Schaden im Rahmen des § 254 BGB gehört dem Gebiet der tatrichterlichen Würdigung an (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 1991 - X ZR 103/89, WM 1991, 1774, 1776; Senatsurteil BGHZ 108, 386, 392).
BGH, URTEIL vom 4.6.1992, Az. IX ZR 268/91 Der von der Beklagten erhobene Einwand des Mitverschuldens (§ 254 BGB) ist unberechtigt, soweit die Verhütung des entstandenen Schadens nach dem Vertragsinhalt allein der Beklagten oblag (Senatsurteile vom 17. Oktober 1991 - IX ZR 255/90, WM 1992, 62, 66, z.V.b. in BGHZ, und vom 13. Februar 1992 - IX ZR 105/91, ZIP 1992, 544,
BGH, URTEIL vom 4.2.1992, Az. III ZR 16/90 Dies wäre nicht (erst) eine Frage des mitwirkenden Verschuldens der Klägerin i. S. des § 254 BGB, sondern bereits eine solche der objektiven Reichweite des der Klägerin durch das Amtshaftungsrecht gewährten Vermögensschutzes (vgl. auch Senatsurteil vom 16. Januar 1992 - Ill ZR 18/90, für BGHZ vorgesehen).
BVerfG, Urteil vom 2.2.1992, Az. 2 BvR 50/93 Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß eine Berücksichtigung des entscheidungserheblichen Verteidigungsvorbringens und eine willkürfreie Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB sowie eine willkürfreie Beweiswürdigung zu einer für die Beschwerdeführer günstigeren Entscheidung geführt hätten (vgl. BVerfGE 7, 95 <99>; 62, 392 <396>; st. Rspr.).
BGH, Urteil vom 3.1.1992, Az. IV ZR 340/90 Die Verteilung und das Maß der Verantwortlichkeit für den Schaden im Rahmen des § 254 BGB gehört zu dem Gebiet der tatrichterlichen Würdigung (BGHZ 51, 275, 279).
BGH, URTEIL vom 3.11.1990, Az. VIII ZR 331/89 a)	Es ist anerkannt, daß die Regelung über die Minderung des Schadensersatzanspruchs bei Mitverschulden des Geschädigten gemäß § 254 BGB auch auf die Garantiehaftung des Vermieters nach § 538 Abs. 1 BGB anzuwenden ist (BGHZ 68, 281, 288; Wolf/Eckert, Rz. 101; Voelskow in MünchKomm.
BGH, URTEIL vom 1.2.1990, Az. II ZR 179/89 Schon nach allgemeinen Grundsätzen kann der Geschädigte unter bestimmten Umständen gehalten sein, zur Schadensabwendung oder -minderung (§ 254 Abs. 2 Satz 1 BGB), Rechtsbehelfe zu ergreifen (vgl. BGHZ 90, 17, 32;
BGH, URTEIL vom 4.10.1989, Az. III ZR 197/88 Der Rechtsgedanke des § 254 BGB ist, daß derjenige, der die Sorgfalt außer acht läßt, die nach Lage der Dinge erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Verkürzung seines eigenen Schadensersatzanspruchs in Kauf nehmen muß (BGHZ 3, 46, 49; 57, 137, 145; Urteil vom 10. März 1970 - VI ZR 98/68 = NJW 1970, 944, 946; Urteil vom 14. Juli 1987 - VI ZR 199/86 = BGHR BGB § 254 Abs. 1 Geschäftsherr 1).
BGH, URTEIL vom 4.10.1989, Az. III ZR 197/88 c)	Dabei ist davon auszugehen, daß der Geschädigte im Rahmen der ihm nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB obliegenden Schadensminderungspflicht nicht stets gehalten ist, ein Deckungsgeschäft vorzunehmen (so zuletzt Senatsurteil vom 26. Mai 1988 - III ZR 42/87 = BGHR BGB § 254 Abs. 2 Satz 1 Wiederbeschaffung 1 mit zahlreichen weiteren Nachweisen;• ferner BGHZ 62, 103, 106, 107; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 104, 337, 346).
BGH, URTEIL vom 2.10.1989, Az. XI ZR 34/89 Eine Verletzung der in Abschnitt I Nr. 5 des Scheckabkomraens enthaltenen Pflicht zu unverzüglicher Rüge von Verstößen gegen das Abkommen hat, da es - anders als nach Abschnitt A Nr. V Abs. 2 des Scheckabkommens in der bis 30. September 1977 geltenden Fassung - an einer entsprechenden ausdrücklichen Sanktion fehlt, nicht den Verlust des Schadensersatzanspruchs zur Folge, sondern kann nur ein im Rahmen des § 254 BGB bei der Schadensbemessung zu berücksichtigendes Mitverschulden begründen (vgl. Steuer, Die Bank 1978, 497, 501; Canaris, Bankvertragsrecht 3. Aufl. Rdn. 758; überholt insoweit BGHZ 53, 199, 202).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. III ZR 126/88 Dem steht nicht entgegen, daß nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ein vertraglicher Schadensersatzanspruch nicht durch eine vorvertragliche Pflichtverletzung des Gläubigers nach § 254 BGB gemindert werden kann (BGH Urteil vom 1. Oktober 1986 - VIII ZR 132/85 - BGHR BGB § 254 Abs. 1 Schuldnerverzug 1).
BGH, URTEIL vom 4.5.1989, Az. IX ZR 185/87 13 der Frage, ob es dem Kläger überhaupt möglich gewesen wäre, die Grundstücke einzeln zu verkaufen, er also seine - wie der Berufungsrichter annimmt - Obliegenheit aus § 254 Abs. 2 BGB verletzt hat, handelt es sich um eine Frage der haftungsbegründenden Kausalität, die nach dem Strengbeweis des § 286 ZPO festzustellen ist (vgl. BGH Urt. v. 24. Juni 1986 - VI ZR 222/85, BGHR ZPO § 287, Schadensminderungspflicht 1 m.w.N. = NJW 1986, 2945, 2946, Nr. 2), für deren Voraussetzungen die Beklagte beweispflichtig ist.
BGH, URTEIL vom 4.9.1988, Az. III ZR 143/87 § 254 Abs. 2 BGB ist anerkanntermaßen auch auf den Anspruch nach § 7 StrEG anzuwenden (Senatsurteile BGHZ 63, 209, 211 ff und vom 21. Januar 1988 aaO; Schätzler aaO § 7 Rn. 51; Meyer aaO § 7 Rn. 22; Kleinknecht/Meyer aaO § 7 Rn. 1) .
BGH, URTEIL vom 2.6.1988, Az. VI ZR 283/87 Die Frage, ob und inwieweit im Sinne von § 254 BGB einerseits die Handlung der Beklagten und andererseits das Verhalten der Klägerin den Schaden verursacht haben, ist in Anwendung des § 287 ZPO zu beurteilen (BGHZ 94, 356, 361 f; BGH, Urteil vom 7. Februar 1968 - VIII ZR 139/66 - NJW 1968, 985; vgl. auch Senatsurteil vom 28. Juni 1983 - VI ZR 98/81 -VersR 1983, 985, 986).
BGH, URTEIL vom 2.6.1988, Az. VI ZR 283/87 Denn im Rahmen des § 254 BGB kommt es, wie das Berufungsgericht an anderer Stelle zutreffend selbst ausführt, nicht auf die zeitliche Reihenfolge der von den Parteien gesetzten Schadensursachen an (BGH, Urteile vom 29. Januar 1969 und vom 30. September 1982 = jeweils aaO).
BGH, URTEIL vom 2.2.1988, Az. VI ZR 311/87 Vielmehr findet ihr gegenüber der Grundsatz Anwendung, daß die Behauptungs- und Beweislast für alle zur Anwendung des § 254 BGB führenden Umstände den Schädiger bzw. den für ihn eintretenden Haftpflichtversicherer trifft (BGHZ 46, 260, 267; 91, 243, 260).
BGH, URTEIL vom 2.11.1987, Az. X ZR 36/86 8 b)	Ein Verschulden im Sinne des § 254 BGB liegt nach der Rechtsprechung dann vor, wenn der Geschädigte diejenige Sorgfalt außer acht läßt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren (BGHZ 3, 49; 9, 316, 318; 57, 137, 145).
BGH, URTEIL vom 2.11.1987, Az. X ZR 36/86 Es ist daher anerkannt, daß bei einem Schadenersatzanspruch wegen Erteilung einer unrichtigen Auskunft der Schädiger dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 BGB entgegenhalten kann, er habe nicht auf die Auskunft vertrauen dürfen (BGH WM 1965, 287, 288; BB 1971, 62; WM 1978, 946).
BGH, URTEIL vom 5.8.1987, Az. V ZR 219/85 19 Hätten die Kläger durch Bodenbewegungen bei ihrem Neubau den Hangrutsch mitverschuldet (das Berufungsgericht hat hierzu keine Feststellungen getroffen), so käme die Anwendung von § 254 Abs. 1 BGB in Betracht, der nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch im Rahmen einer verschuldensunabhängigen Haftung, insbesondere eines Aufopferungsanspruchs (BGHZ 45, 290, 295) und eines Anspruchs aus enteignungsgleichem Eingriff, anwendbar ist, und zwar nicht nur im Rahmen der Eingriffsfolgen (BGHZ 56, 57, 64 f), sondern auch bei der Verwirklichung des Schädigungstatbestands selbst (BGHZ 90, 17, 31/32).
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. VIII ZR 334/86 Im Rahmen der Deliktsverantwortlichkeit des Verkäufers ermöglicht zudem die Vorschrift des § 254 BGB bei einer Selbstgefährdung des Käufers, die ihm wegen Unterlassens einer gebotenen Untersuchung der schädlichen Ware anzulasten sein kann, einen flexibleren und abgestufteren Interessenausgleich als die starre Regelung des § 377 RGB (BGHZ 66, 208, 214 m.An. Hiddemann LM HGB § 377 Nr. 17 unter 2 a.E. zu dem Fall eines nicht auf einem Sachmangel beruhenden Anspruchs aus positiver Vertragsverletzung; vgl. auch Schlechtriem, Festschrift für Rheinstein aaO S. 704).
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. VIII ZR 334/86 Tb der Rechtswidrigkeit, sondern nur zur Anwendung des § 254 BGB (BGHZ 34, 355, 360 ff unter Aufgabe der früheren Rechtsprechung).
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. VIII ZR 334/86 Auch die Verteilung und das Maß der Verantwortlichkeit für den Schaden im Rahmen des § 254 BGB muß der tatrichterlichen Würdigung Vorbehalten bleiben (BGHZ 51, 275, 279 f; Senatsurteil vom 21. September 1983 - VIII ZR 163/82 = WM 1983, 1189 unter II 3; st.Rspr.).
BVerfG, vom 3.7.1987, Az. 2 BvR 1609/02 Beide Instanzen haben das vom Beschwerdeführer eingeräumte Verhalten - Abfrage der HEPOLIS-Informationen und Kontakte zu den Beschuldigten des die verdeckten Ermittlungen auslösenden Verfahrens - im Rahmen der Prüfung, ob dem Beschwerdeführer ein Mitverschulden nicht im strafrechtlichen, sondern im zivilrechtlichen Sinne (Rechtsgedanke des § 254 BGB, vgl. BGHZ 63, 209 ff.; Meyer, Strafrechtsentschädigungsgesetz und Auslagenerstattung, 4. Auflage, vor §§ 5 und 6 Rn. 2) anzulasten ist, erörtert.
BGH, URTEIL vom 2.6.1987, Az. VI ZR 199/86 12 Veruntreuungen oder Unterschlagungen trifft, handelt schuldhaft im Sinne des § 254 BGB (vgl. BGH LM § 989 Nr. 12; BAG NJW 1970, 1861).
BGH, URTEIL vom 2.6.1987, Az. VI ZR 199/86 Zwar tritt bei Vorsatz des Schädigers ein nur fahrlässiges Mitverschulden des Geschädigten in aller Regel zurück, weil zur Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB der Verletzte in zurechenbarer Weise bei der Entstehung des Schadens mitgewirkt haben muß und dies bei einer vorsätzlich gerade die Sorglosigkeit des Geschädigten einplanenden Handlung des Schädigers in der Regel ausgeschlossen ist (BGHZ 76, 216, 218).
BGH, URTEIL vom 4.4.1987, Az. III ZR 25/86 Indes besteht kein Rechtsgrundsatz des Inhalts, daß einem vorsätzlichen Schädiger ganz allgemein die Berufung auf ein fahrlässiges mitwirkendes Verschulden des Geschädigten verwehrt ist; der Grundsatz, daß bei § 254 Abs. 1 BGB davon in der Regel auszugehen ist, gilt nicht, wenn besondere Umstände Anlaß zu anderer Wertung bieten (vgl. BGHZ 57, 137, 146; Urteile vom 28. Februar 1966 - VII ZR 125/65 = WM 1966, 491, 495 und vom 1. April 1969 - VI ZR 229/67 = WM 1969, 660).
BGH, URTEIL vom 4.1.1987, Az. III ZR 16/86 Denn auch für den enteignungsgleichen Eingriff gilt: unterläßt der Betroffene es schuldhaft, ihn mit den zulässigen Rechtsbehelfen abzuwehren, so kann er in entsprechender Anwendung des § 254 BGB eine Entschädigung nur für solche Nachteile nicht beanspruchen, die er durch den Gebrauch der Rechtsbehelfe hätte vermeiden können (Senatsurteil BGHZ 90, 17, 31 ff).
BGH, Urteil vom 2.9.1986, Az. VI ZR 254/85 Zwar darf das Revisionsgericht insoweit lediglich nachprüfen, ob der Tatrichter alle im Rahmen des § 254 Abs. 1 BGB erheblichen Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen hat (BGHZ 51, 275, 279 f; Senatsurteil vom 12. Juli 1988 - VI ZR 283/87 - VersR 1988, 1238, 1239 = BGHR § 254 Abs. 1 'Abwägung 1' m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. VIII ZR 132/85 Es entspricht zwar allgemeiner Ansicht, daß die Vorschrift des § 254 BGB auch im Rahmen des § 326 BGB anwendbar ist (z.B. BGH Urteil vom 28. November 1956 - V ZR 77/55 = WM 1957, 130, 131; MünchKomm/Grunsky, BGB, 2. Aufl., § 254 Rdn. 5).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. VIII ZR 132/85 21 1. Zwar durfte das Berufungsgericht bei der für die Anwendung des § 254 Abs. 2 BGB bedeutsamen Frage, welche Folgen eine Verletzung der Obliegenheit der Klägerin zur Minderung des Schadens (Weiterverkauf der Maschinen an den Zeugen Hf|^) hatte, sich des Mittels der Schätzung nach § 287 ZPO bedienen (BGH Urteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 222/85 unter II 2 b, zur Veröffentlichung bestimmt).
BGH, URTEIL vom 4.2.1986, Az. III ZR 236/84 § 254 BGB ist auf Erfüllungsansprüche grundsätzlich unanwendbar (RGZ 141, 287, 290; BGHZ 25, 300, 310 f.; BGH, Urteil vom 14. November 1966 - VII ZR 112/64 - NJW 1967, 248, 250; Erman/Sirp aaO § 254 Rn. 7; Grunsky in MünchKomm, BGB 2. Aufl. § 254 Rn. 14 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. IVa ZR 183/84 § 254 BGB soll den Schädiger nur in dem Umfang von der Haftung entlasten, in dem der Schaden billigerweise dem eigenen Verhalten des Geschädigten zugerechnet werden muß (BGH Urteil vom 11. Juli 1978 - VI ZR 138/76 - VersR 1978, 1070, 1071).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1985, Az. v ZR 237/84 Soweit beim Einsatz eines Reservefahrzeugs zur Schadensabwendung die Vorhaltekosten dennoch als ersatzfähig angesehen worden sind (BGHZ 32, 280, 284 f; 70, 199, 201), beruht dies wesentlich auf dem engen Zusammenhang zwischen Schadensabwendung und (gemäß § 254 BGB dem Geschädigten obliegender) Schadensminderung (vgl. (BGHZ 32, 280, 285); im übrigen lassen sich die Ergebnisse
BGH, URTEIL vom 4.9.1985, Az. IX ZR 153/84 Die Verteilung der Verantwortlichkeit für den Schaden im Rahmen des § 254 BGB gehört daher zur tatrichterlichen Würdigung (BGHZ 51, 275, 279).
BGH, URTEIL vom 2.9.1985, Az. VI ZR 114/84 Die Revision weist jedoch mit Recht darauf hin, daß -wie das Berufungsgericht zwar ebenfalls nicht verkennt -§ 254 BGB als Ausprägung des in § 242 BGB normierten Grundsatzes von Treu und Glauben (BGHZ 34, 355, 363 f.) den Schädiger nur in dem Umfang von der Haftung entlasten soll, in dem der Schaden billigerweise dem eigenen Verhalten des Geschädigten zugerechnet werden muß (Senatsurteil vom 11. Juli 1978 - VI ZR 138/76 - VersR 1978, 1070, 1071) Der erkennende Senat folgt der Revision auch insofern, daß eine solche (auch nur teilweise) Schadenszurechnung gegenüber dem Geschädigten aus Schutzzweckerwägungen ausscheiden muß, wenn die Verhütung des entstandenen Schadens dem Beklagten allein oblag.
BGH, URTEIL vom 2.6.1985, Az. VI ZR 22/84 Denn die Beweislast für die zur Anwendung des § 254 BGB führenden Umstände trägt grundsätzlich der Schädiger, der damit seine Ersatzpflicht mindern oder beseitigen will (BGHZ 91, 243, 260).
BGH, URTEIL vom 2.6.1985, Az. VI ZR 177/84 5 Rechtsgedanke des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB anzuwenden: Wenn der Geschädigte die Höhe der Kosten für die Schadensbeseitigung beeinflussen kann, ist er unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbeseitigung zu wählen (Senat BGHZ 54, 82, 85 f.; Urteil vom 4. Dezember 1984 aaO; Born VersR 1978, 777, 783 f.; Köhnken VersR 1979, 788, 790).
BGH, URTEIL vom 2.2.1985, Az. VI ZR 182/83 Eine Abwägung nach § 254 BGB setzt voraus, daß (auch) die W. GmbH ein Verschulden trifft, dessen Schwere dann allerdings in erster Linie vom Tatrichter zu beurteilen wäre (BGHZ 10, 14, 16 f; Senatsurteile vom 9. März 1973 - VI ZR 3/72
BGH, URTEIL vom 2.9.1984, Az. VI ZR 18/83 Hierbei handelt es sich zudem um eine spezialgesetzliche Konkretisierung eines Entschädigungsanspruches aus enteignungsgleichem Eingriff (BGHZ 72, 273, 276), bei dessen Bemessung grundsätzlich § 254 Abs. 2 BGB sinngemäße Anwendung findet (BGHZ 56, 57, 64).
BGH, URTEIL vom 4.5.1984, Az. III ZR 35/83 Sie waren nach dem Rechtsgedanken des § 254 BGB (vgl. Senatsurteil vom 26. Januar 1984 aaO., auch mit hier einschlägigen Ausführungen zu dem Schutz des Vertrauens auf die bisherige Rechtsprechung des BGH) nicht gehalten, auch die Baugenehmigungen für die herangeführte Wohnbebauung mit störungspräventiven Abwehrklagen (vgl. BVerwG Urt. vom 16. April 1971 - IV C 66.67 = DVB1.
BGH, URTEIL vom 4.2.1984, Az. III ZR 10/83 8 d)	Wenn hiernach die Kläger rechtswidrige Immissionen nicht wirksam mit den Mitteln des verwaltungsgerich-lichen Rechtsschutzes bekämpfen konnten, so kann ihr Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff auch nicht (entsprechend § 254 BGB) wegen der unterlassenen Klageerhebung entfallen (vgl. dazu näher Senatsurteil vom 26. Januar 1984 aaO; dort auch Ausführungen zu dem Vertrauen auf die bisherige Rechtsprechung des BGH zur unterlassenen Anfechtung des Eingriffs; s. ferner Senatsurteil BGHZ 72, 289» 294 f.).
BGH, URTEIL vom 4.2.1984, Az. III ZR 11/83 d)	Wenn hiernach die Klägerin rechtswidrige Immissionen nicht wirksam mit den Mitteln des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes bekämpfen konnte, so kann ihr Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff auch nicht (entsprechend § 254 BGB) wegen der unterlassenen Klageerhebung entfallen (vgl. dazu näher Senatsurteil vom 26. Januar 1984 aaO; dort auch Ausführungen zu dem Vertrauen auf die bisherige Rechtsprechung des BGH zur unterlassenen Anfechtung des Eingriffs; s. ferner Senatsurteil BGHZ 72, 289, 294 f.).
BGH, URTEIL vom 4.2.1984, Az. III ZR 11/83 d)	Wenn hiernach die Klägerin rechtswidrige Immissionen nicht wirksam mit den Mitteln des Verwaltungsgericht liehen Rechtsschutzes bekämpfen konnte, so kann ihr Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff auch nicht (entsprechend § 254 BGB) wegen der unterlassenen Klageerhebung entfallen (vgl. dazu näher Senatsurteil vom 26. Januar 1984 aaO; dort auch Ausführungen zu dem Vertrauen auf die bisherige Rechtsprechung des BGH zur unterlassenen Anfechtung des Eingriffs; s. ferner Senatsurteil BGHZ 72, 289, 294 f.).
BGH, URTEIL vom 2.1.1984, Az. V ZR 26/88 Die Begründung oder Ermöglichung des Eindringens der Wurzeln durch weitere Ursachen wäre nur im Rahmen einer Einwendung aus § 254 BGB von Bedeutung und könnte - falls eine solche Einwendung gegen einen Beseitigungsanspruch nach § 1004 BGB oder gegen einen daraus hergeleiteten Bereicherungsanspruch möglich ist (vgl. BGHZ 97, 231, 237) - allenfalls dazu führen, daß ein Erstattungsanspruch des Klägers um die seinem eigenen Verantwortungsbereich zuzurechnenden Aufwendungen zu kürzen.wäre.
BGH, URTEIL vom 4.1.1984, Az. I ZR 228/81 Auch in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, daß es einer Schadensabwägung nach § 254 BGB nicht ohne weiteres entgegensteht, wenn ein eigenes fahrlässiges Fehlverhalten des Geschädigten mit einer bedingt vorsätzlichen Schädigungshandlung des anderen Teils zusammentrifft (BGHZ 47, HO, 117; 49, 19, 24).
BGH, URTEIL vom 4.1.1984, Az. I ZR 228/81 § 254 BGB zu beachten haben, daß es dabei zusätzlich zu dem Verschulden der Hilfsperson (Dittmann) auch auf das eigene (Geschäftsherren-) Verschulden der Beklagten zu 1 ankommt, daß es aber dafür der Feststellung konkreter Tatsachen bedarf, weil insoweit das durch § 831 BGB nur vermutete Verschulden nicht ausreicht (BGH,
BGH, URTEIL vom 4.0.1984, Az. III ZR 216/82 Beim enteignungsgleichen Eingriff ist ein mitwirkendes Verschulden im Sinne des § 254 BGB nicht nur im Rahmen der Eingriffsfolgen (so schon Senatsurteil BGHZ 56, 57, 64 ff.), sondern auch bei der Verwirklichung des Schädigungstatbestandes selbst zu.berücksichtigen
BGH, URTEIL vom 4.0.1984, Az. m ZR 93/82 Die Verteilung der Verantwortlichkeit für einen Schaden im Rahmen des § 254 BGB gehört zwar dem Gebiet tat-richterlicher Würdigung an, eine revisionsgerichtliche Nachprüfung ist deshalb nur eingeschränkt möglich (Senatsurteil vom 25. September 1952 - III ZR 334/51 = LM BGB § 254 G Nr. 1 mit An. Krille sowie BGH LM aaO Nr. 2 und 3).
BGH, URTEIL vom 2.10.1982, Az. VI ZR 295/80 1. Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß sich der Beifahrer auf dem Vordersitz eines Pkw’s, der vorhandene Sicherheitsgurte während der Fahrt nicht benutzt, unter dem rechtlichen Gesichtspunkt des Mitver- schuldens nach § 254 BGB eine Kürzung seiner Ersatzansprüche wegen einer bei einem Verkehrsunfall erlittenen Körperverletzung entgegenhalten lassen muß, wenn und soweit diese durch das Anschnallen hätten verhindert werden können (BGHZ 74, 25 ff und ständig).
BGH, URTEIL vom 3.9.1982, Az. VIII ZR 260/81 a) Die Regelung des § 254 BGB, eine Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (vgl. BGHZ 34, 355, 363; 50, 112, 115; 56, 163, 169), soll verhindern, daß der Geschädigte Ersatz seines Schadens fordern kann, obwohl dieser ganz oder teilweise seinem Verhalten oder seinem Verantwortungsbereich zuzurechnen ist.
BGH, URTEIL vom 2.9.1982, Az. VI ZR 72/80 1.	Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß, soweit mehrere Schädiger einem im Sinne des § 254 BGB selbst mitschuldigen Geschädigten gegenüberstehen, diese innerhalb der Einzel- und Gesamtabwägung (vgl. BGHZ 30, 203) zu einer Haftungs- bzw. Zurechnungseinheit zusammengefaßt sein können.
BGH, URTEIL vom 2.9.1982, Az. VI ZR 72/80 Dies kann sich nicht nur aus einer besonderen rechtlichen Verbindung (etwa Fahrer und Halter desselben Kraftfahrzeugs), sondern auch allein aus der tatsächlichen Gestaltung ergeben (vgl. dazu Roth, Haftungseinheiten bei § 254 BGB, 1982, S. 47 ff), wie der Senat insbesondere in den Entscheidungen BGHZ 54, 283 und 61,
BGH, URTEIL vom 4.8.1982, Az. III ZR 110/81 c)	Eine Haftungsminderung gemäß § 254 BGB kann auch nicht mit der Begründung verneint werden, der Schutzzweck der Sorgfaltsanforderung beschränke die Zurechnung des Fehlverhaltens (BGH Urteil vom 5. Mai 1970 -VI ZR 12/69 - VersR 1970, 812 gegen Urteil vom 21. November 1958 - VI ZR 239/57 = VersR 1959, 135; Staudinger/ Medicus, 12.Aufl. § 254 BGB Rdn 66/67; MünchKomm.
BGH, URTEIL vom 2.4.1982, Az. VI ZR 175/80 Das gilt nicht nur unter den Voraussetzungen, unter denen der Schädiger dem Verletzten im Interesse einer Geringhaltung des Schadens die Einwilligung in eine berufliche Umschulung nach § 254 BGB zu demuten kann (dazu BGHZ 10, 18 ff; Senatsurteile vom 6. November 1954 - VI ZR 70/54 = VersR 1955, 38, 39 und vom 26. September 1961 - VI ZR 234/60 = VersR 1961, 1018), sondern immer dann, wenn im Zeitpunkt der Entschließung zu der Umschulung diese bei verständiger Beurteilung der Erfolgsaussichten für die Rückgewinnung einer der verlorenen bestmöglich entsprechenden Erwerbstätigkeit und des Verhältnisses dieser Chancen zu dem wirtschaftlichen Gewicht des andernfalls - sei es demnächst, sei es in späterer Zukunft - absehbaren Erwerbsschadens geeignet und sinnvoll erscheint.
BGH, URTEIL vom 2.2.1982, Az. VI ZR 35/80 In diesem Zusammenhang kann § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB keine Anwendung finden, da es sich dabei nicht mehr um die Frage des wirt schaftlichsten Weges der Schadensbehebung handelt (vgl. BGHZ 66, 239, 248).
BGH, URTEIL vom 2.2.1981, Az. VI ZR 236/79 1. Die Ansicht des Berufungsgerichts, die Erstklägerin treffe ein Mitverschulden (§ 254 Abs. 1 BGB) an ihren infolge wegen Nichtanlegung des Sicherheitsgurtes erlittenen Unfallverletzungen, entspricht der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 74, 25 ff; Urt.v.
BGH, URTEIL vom 2.11.1980, Az. VI ZR 92/79 Der Senat sieht sich daher zu einer ergänzenden Gesetzesauslegung umsomehr befugt, als die Vorschrift des § 254 BGB anerkanntermaßen (BGHZ 76, 216, 217 m.w. Nachw.)
BVerfG, vom 1.11.1980, Az. 1 BvR 165/90 Die Rechtsprechung der Zivilgerichte (vgl. BGHZ 110, 12 <14>) zieht indes § 254 Abs. 1 BGB heran.
BGH, URTEIL vom 2.8.1980, Az. VI ZR 213/79 Uber ihn wird zwar, wenn es um den Einwand geht, der Verletzte sei an der Entstehung des Schadens mitschuldig (Absatz 1 des § 254 BGB) in aller Regel bereits im Zusammenhang mit der Prüfung des Haftungsgrundes und daher, falls von der Möglichkeit des § 304 ZPO Gebrauch gemacht wird, im Grundurteil entschieden; es ist aber gleichwohl nicht unzulässig, die Beurteilung dieser Frage dem Nachverfahren zu überlassen (Senatsurteil vom 25. März 1980 aaO m.w.Nachw. sowie BGHZ 1, 34, 36; BGH-Urteile vom 11. Januar 1974 - I ZR 89/72 « MDR 1974, 558, 559 und vom 24. Oktober 1974 - VII ZR 80/73 » NJW 1975»
BGH, URTEIL vom 2.8.1980, Az. VI ZR 213/79 Der Streitfall weist die Besonderheit auf, daß sich der von den Beklagten erhobene Einwand des Mitverschuldens sowohl auf die zu dem Zusammenstoß der beiden Kraftfahrzeuge führenden Umstände, also auf das Entstehen des Schadensereignisses (§ 254 Abs. 1 BGB), wie auch auf die Auswirkungen des Nichtangur-tens, also auf das Entstehen des Schadens aus diesem Ereignis (auch hier § 254 Abs.1, nicht Abs.2 BGB - s. BGHZ 74, 25, 36), erstreckt.
BGH, URTEIL vom 2.5.1979, Az. VI ZR 122/78 Das Berufungsgericht hätte die Frage, inwieweit bei der Entstehung einzelner Schäden ein Mitverschulden der Klägerin nach § 254 Abs. 2 BGB zu berücksichtigen ist, ebenso wie das Landgericht dem Betragsverfahren Vorbehalten können (BGH Urteil vom 11. Juli 1974 - II ZR 31/73 - VersR 1974,1172, 1173).
BGH, vom 2.2.1979, Az. VI ZR 152/78 c)	Es kommt hinzu, daß es im hier zu entscheidenden Schadensersatzprozeß nicht um eine etwaige Ahndung des Verhaltens des Klägers als Ordnungswidrigkeit, sondern um die Beurteilung unter dem Gesichtspunkt schadensrechtlicher Obliegenheiten des Verletzten nach § 254 Abs. 1 BGB (das Berufungsgericht beruft sich zu Unrecht auf § 254 Abs. 2 BGB) geht, d.h. darum, ob der Kläger als Geschädigter gegen Treu und Glauben verstößt, wenn er von den Beklagten vollen Schadensersatz verlangt (BGHZ 34, 355» 363).
BGH, URTEIL vom 2.1.1979, Az. VI ZR 256/77 Wo es wie hier um die Einstandspflicht für unerlaubte Handlungen geht, kommt allenfalls eine Haftungsbeschränkung aus dem Gesichtspunkt mitwirkenden Verschuldens (§ 254 BGB) in Betracht (vgl. BGH-Urteil vom 8. Februar 1952 « aaO).
BGH, URTEIL vom 4.5.1978, Az. VII ZR 15/7 Nur unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht des Bauherrn (§ 254 BGB) kann es in Ausnahmefällen geboten sein, daß der Bauherr dem Architekten die Möglichkeit einräumt, den Schaden in Natur mit geringerem Kostenaufwand zu beseitigen, als das sonst möglich wäre (vgl. BGHZ 43, 227, 233; BGH NJV 1962, 1499; BGH Urteil vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64 = VersR 1967, 260, 262; und vom 12. Juli 1971 - VII ZR 239/69 = W 1971, 1372).
BGH, URTEIL vom 2.4.1978, Az. VI ZR 212/76 Soweit es um das in § 254 BGB als anspruchsmindernd vorausgesetzte 'Verschulden gegen sich selbst' geht, kommt es nicht darauf an, ob das betreffende Verhalten von der die Beziehungen zu anderen regelnden Rechtsordnung mißbilligt oder gar kriminalisiert wird (BGH Urt. v. 12. Dezember 1965 - I b ZR 141/65 - BB 1966, 267).
BGH, URTEIL vom 2.4.1978, Az. VI ZR 212/76 Denn die Regelung des § 254 BGB ist eine Ausprägung der in § 242 BGB verankerten Grundsätze (BGHZ 39, 355, 363/364).
BGH, URTEIL vom 2.3.1978, Az. VI ZR 81/76 Bei der Abwägung ließ das Gericht das Verhalten der jetzigen Beklagten ausdrücklich außer Betracht, weil dieses dem Kind im Rahmen der Deliktshaftung nicht nach § 254 Abs. 1 BGB angerechnet werden dürfe (BGHZ 1, 248).
BGH, URTEIL vom 4.3.1978, Az. III ZR 43/76 Auszugehen ist davon, daß § 254 BGB auch für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei VertragsSchluß gilt (BGH Urt. vom 19. April 1967 - VIII ZR 8/65 = WM 1967, 798, 799; vgl. auch BGHZ 33, 293, 298, 300).
BGH, URTEIL vom 3.2.1978, Az. IV ZR 115/76 Ein erhebliches Verschulden des Versicherungsnehmers schließt nach ständiger Rechtsprechung die gewohnheitsrechtliche Vertrauenshaftung auf Erfüllung aus; § 254 BGB ist hier nicht anwendbar (BGH aaO).
BGH, URTEIL vom 4.10.1977, Az. VII ZR 252/75 Allerdings kann sich der Auftragnehmer dann, wenn der Auftraggeber trotz zuverlässiger mündlicher Belehrung seine Hinweise nicht befolgt, hinsichtlich der darauf beruhenden Mängel auf mitwirkendes Verschulden des Auftraggebers berufen, § 254 BGB (BGH NJW I960, 1813; Urteil vom 22. März 1962 -VII ZR 255/60 * LM VOB/B § 4 Nr. 2; Urteil vom 14. September 1962 - VII ZR 52/61, S. 5; NJW 1973, 518; Urteil vom 4. Juni 1973 - VII ZR 112/71 » BauR 1973, 313, 315, insoweit in NJW 1973, 1792 nicht abgedruckt; NJW 1975, 1217).
BGH, URTEIL vom 4.6.1977, Az. VI ZR 234/75 Dem Umstand, daß der Verletzte sich wfreiwillig' in den Gefahrenbereich eines Tieres begeben hat, wird insoweit richtigerweise nach § 254 BGB Rechnung zu tragen sein (vgl. dazu auch BGHZ 34 , 355, 364).
BGH, URTEIL vom 4.4.1977, Az. VII ZR 85/76 Eines Beweises des vom Beklagten geltend gemachten Schadens bedurfte es daher, entgegen der Ansicht der Revision, nicht* 2* Zutreffend hat das Berufungsgericht auch einen Verstoß des Beklagten gegen die Schadensminderungspflicht des § 254 BGB verneint, die auch den Gläubiger einer nach § 26 Satz 2 KO bestehenden Forderung trifft (vgl. BGH NJW 1968, 985).
BGH, URTEIL vom 2.2.1977, Az. VI ZR 64/76 Sie verkennt nicht, daß die in § 254 Abs. 2 BGB in Bezug genommene 'entsprechende Anwendung des § 278 BGB' nicht für außerhalb einer Verbindlichkeit bestehende, aus § 823 BGB abgeleitete Schadensersatzansprüche gilt (s. BGHZ 1, 248 , 251) und daß dem noch nicht schuldfähigen Kläger auch nicht sein eigener Verursachungsbeitrag entgegengehalten werden kann (für vieles Schnitzerling DAR 1977, 57» 6l).
BGH, URTEIL vom 4.2.1977, Az. III ZR 10/74 Für den Amtshaftungsanspruch eines Mündels, der daraus hergeleitet wird, daß der Vorraundschaftsrichter seine Aufsichtspflicht verletzt hat, ist in der Rechtsprechung - auch des erkennenden Senats - wiederholt anerkannt worden, daß das Mündel sich ein mitwirkendes Verschulden seines gesetzlichen Vertreters (Vormund oder Pfleger) nach § 254 BGB entgegenhalten lassen muß (Senatsurteile BGHZ 33, 136, 142 und LM § 254 ^Ea7 BGB Nr. 10; RG JW 1935, 3530; 1939, 155).
BGH, URTEIL vom 3.0.1977, Az. VIII ZR 211/75 b) Es trifft auch nicht zu, wenn die Revision meint, die Anwendung des § 254 BGB scheide von vornherein schon im Hinblick auf den Grundsatz aus, daß derjenige, der seine Vertragspflicht zur Erteilung einer richtigen Auskunft verletzt hat, nach Treu und Glauben nicht geltend machen kann, seinen Vertragspartner treffe deshalb ein Mitverschulden, weil er der Auskunft vertraut und dadurch einen Mangel an Sorgfalt gezeigt habe (RGZ 129, 109, 114; BGH Urteil vom 7. Januar 1965 - VII ZR 28/63 = WM 1965, 287, 288; Senatsurteil vom 16. November 1970 - VIII ZR 227/68 = LM BGB § 276 (Hb) Nr. 15 = WM 1971, 74, 77).
BGH, URTEIL vom 2.11.1976, Az. VI ZR 21/75 bb) Jedenfalls trifft den Kläger nach § 254 BGB ein Mitverschulden, weil er die Sorgfalt außer acht gelassen hat, die ein verständiger Mensch in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt, um sich vor Schaden zu bewahren (s. BGHZ 3, 46, 49).
BGH, URTEIL vom 3.6.1976, Az. II ZR 145/74 (§ 254 Abs. 2 BGB) der Reeder des MS 'SflHI Md' bedeutsam sein, sondern auch beinhalten können, daß ihnen gegen die Beklagte kein Anspruch auf Ersatz von Nutzungsausfall zustehen soll (vgl. OLG Hamburg,
BGH, URTEIL vom 4.6.1976, Az. III ZR 52/74 2.	a) Dem Berufungsgericht ist darin beizutreten, daß sich der Kläger die für den Schadenseintritt ursächliche Betriebsgefahr seines Kraftfahrzeugs in entsprechender Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB anrechnen lassen muß, da nach den Feststellungen im Berufungsurteil der Unfall für ihn kein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 7 Abs. 2 StVG darstellt (BGHZ 12, 124, 128 f; 20, 259,
BGH, URTEIL vom 2.3.1976, Az. VI ZR 240/74 Ob eine Witwe dem Schädiger gegenüber verpflichtet ist, den durch Verlust ihres Rechts auf Unterhalt eingetretenen Schaden durch eine Berufstätigkeit ganz oder teilweise auszugleichen, bestimmt sich wie schon das Reichsgericht (s. RGZ 154, 236) und ihm folgend des Bundesgerichtshofes (s. BGHZ 4, 170, 176) ausgesprochen haben, vielmehr nach § 254 Abs. 2 BGB, d.h. also danach, ob die Witwe durch Nichtausübung einer Berufstätigkeit die ihr obliegende Schadensminderungspflicht verletzen würde.
BGH, URTEIL vom 4.1.1976, Az. III ZR 183/75 In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß Entschädigungsansprüche des Klägers auch nach § 254 BGB gemindert oder sogar ausgeschlossen sein können (vgl. Senatsurteil BGHZ 56, 57 = IM GG Art. 14 Cc Nr. 22 mit An. Kreft).
BGH, URTEIL vom 2.0.1976, Az. VI ZR 41/75 Daher konnte im einzelnen dahinstehen, ob das Berufungsurteil auch durch seine Hilfsbegründung getragen wird, der Beklagte sei im Hinblick auf § 254 Abs. 1 BGB nicht schadensersatzpflichtig (vgl. dazu BGHZ 63, 189 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1975, Az. VIII ZR 103/74 Es trifft auch zu, daß im Rahmen des § 254 BGB die Anrechnung einer Mitverursachung des Schadens durch einen Erfüllungsgehilfen nicht davon abhängt, ob dieser in Erfüllung einer vertraglichen Leistungspflicht des Geschädigten gegenüber dem Schädiger tätig geworden ist; vielmehr muß sich der Geschädigte eine schuldhafte Mitverursachung des Schadens durch seine Hilfsperson schon dann zurechnen lassen, wenn diese zur Wahrung seiner eigenen Belange in Ansehung des Vertragsgegenstandes tätig geworden ist (BGHZ 3, 46; 36, 329, 338; BGH Urt. v. 8. Februar 1965 - Ill ZR 170/63 * NJW 1965, 962).
BGH, URTEIL vom 2.6.1975, Az. III ZR 156/72 e)	Eine schuldhafte MitVerursachung, die nach § 254 BGB den Entschädigungsanspruch der Klägerin aus enteignungsgleichem Eingriff mindern oder ausschließen könnte (Senatsurteil in BGHZ 56,
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. I ZR 61/74 Allerdings erscheint eine entsprechende Anwendung des § 254 BGB in Fällen dieser Art nicht grundsätzlich ausgeschlossen (BGH aaO S. 143 ff).
BGH, URTEIL vom 4.5.1975, Az. VI ZR 181/86 Mitverschulden i.S. des § 254 BGB bedeutet vorwerfbarer Verstoß gegen Gebote des eigenen Interesses (vgl. BGHZ 57, 137, 145).
BGH, URTEIL vom 3.4.1975, Az. VIII ZR 6/74 Wenn der Beklagte gegen die für die Vernicht*mg des Zements aufgewendeten Kosten einwendet, die Klägerin habe insoweit ihrer Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) nicht genügt, die Vernichtung hätte weit billiger, nämlich für uO 000 DM vorgenommen werden können, dann ist er hierfür beweis-pflichtig (BGH-Urteil vom 2p. Dezember 1966 - V ZR 26/64 = BGHZ 46, 260/268; RGZ 159, 257/261; 162, 1/4).
BGH, URTEIL vom 1.4.1975, Az. IUI ZR 234/73 Dafür, daß der Kläger sich bei Durchführung des damaligen Verkaufs gegenüber dem Käufer einer unerlaubten Handlung schuldig gemacht hätte, wie die Beklagte meint, ist nichts ersichtlich; denn der Kläger hatte keinen Anlaß, die Richtigkeit der ihm vorliegenden Expertise in Zweifel zu ziehen* Inwieweit ein Käufer aufgrund der neuen, von der Beklagten erholten Expertise gegen den Kläger Ansprüche nach §§ 459 ff BGB hätte erheben können, braucht nicht untersucht zu werden, weil die Unechtheit des Bildes nicht feststeht* b) Es wäre Sache der Beklagten gewesen, darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen, daß der Kläger durch einen ihm möglichen und zu demutbaren Verkauf des Bildes den entstandenen Schaden hätte abwenden oder mindern können (§ 254 Abs* 2 BGB); denn die Beweislast für ein Mitverschulden des Geschädigten i.S. von § 254 BGB hat der Ersatzpflichtige (BGH Urt. v. 23. Dezember 1966 - V ZR 26/64 = BGHZ 46, 260/268;
BGH, URTEIL vom 4.2.1975, Az. II ZR 165/73 In diesem Falle müßte der Rechtsgedanke des § 254 BGB dazu führen, die nachteiligen Folgen des Geschäfts auf den Schecknehmer und die Bank nach Maßgabe des auf jeder Seite obwaltenden Verschuldens zu verteilen (vgl. BGHZ 50, 112, 124).
BGH, URTEIL vom 4.8.1974, Az. VII ZR 125/73 a)	In Rechtsprechung und Schrifttum ist allerdings anerkannt, daß ein Schadensausgleich gemäß § 254 Abs. 1 BGB geboten sein kann, wenn beide Vertragsparteien schuldhaft eine Lage geschaffen haben, die zur berechtigten fristlosen Kündigung führt (vgl. RG DR 1941, 200; BGH NJW 1969, 1845; RGRK 12. Aufl. BGB § 254 Rn. 23; Staudinger/Nipperdey
BGH, URTEIL vom 2.1.1974, Az. VI ZR 187/72 Denn die Bestellung ihres Schwagers, des früheren Angestell-ten BSD, zu dem Geschäftsführer war jedenfalls eine der Erbengemeinschaft im Rahmen der ihr obliegenden Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) zu demutbare Maßnahme (BGHZ 58, 14, 18; Urt. v. 13. Dezember 1966 -VI ZR 75/65 * VersR 1967, 259).
BGH, URTEIL vom 2.0.1974, Az. VI ZR 137/72 Der Einwand des Mitverschuldens (§ 254 BGB), auf den das Berufungsgericht abstellen will, stellt sich seinem Wesen nach als eine besondere gesetzliche Ausformung dieses Grundsatzes dar (BGHZ 34, 355, 365; 56, 163, 169 und sonst).
BGH, Urteil vom 2.11.1973, Az. VI ZR 158/72 Die Abwägung entsprechend den Grundsätzen des § 254 BGB ist als solche Sache des Tatrichters (ständi ge Rspr. des erkennenden Senats; vgl. auch BGHZ 51, 275, 279).
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. III ZR 150/69 Vielmehr hat die Anwendung des Quotenvorrechts zur Voraussetzung, daß der Geschädigte seinen Schaden aus Rechtsgründen - insbesondere wegen Mitverschuldens (§ 254 BGB) oder mit Rücksicht auf einen Haftungshöchstbetrag - nur zu einem Teil ersetzt verlangen kann (BGH in VersR 1956, 85, 86; 1958, 324 und 1968, 170, 171; Fischer NJW 1954,1716; Geigel, Haftpflichtprozeß, 14. Aufl., Kap. 30 Rdn. 98 u.a.).Dementsprechend ist auch den SVT, falls einem Geschädigten nur ein Ersatzanspruch aus dem Straßenverkehrsgesetz zustand, sein Schadensersatzanspruch jedoch mit Rücksicht auf die Höchstbeträge des § 12 StVG hinter seinem wirklichen Schaden zurückblieb, ein Quotenvorrecht zugebilligt worden.
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. III ZR 150/6 Vielmehr hat die Anwendung des Quotenvorrechts zur Voraussetzung» daß der Geschädigte seinen Schaden aus Rechtsgründen - insbesondere wegen Mitverschuldens (§ 254 BGB) oder mit Rücksicht auf einen Haftungshöchstbetrag - nur zu einem Teil ersetzt verlangen kann (BGH in VersR 1956, 85» 86; 1958» 32.4 und 1968» 170, 171; Fischer NJW 1954,1716; Geigel, Haftpflichtprozeß, 14. Aufl.»
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 76/71 Es kann weiter dahinstehen, ob bei ausreichenden mündlichen Warnungen der Arbeiter der Beklagten gegenüber GflU eine von der Klägerin zu vertretende schuldhafte Mitverursachung des Schadens durch GMB zu bejahen wäre (§§ 254, 278 BGB; vgl. BGH MJW I960, 1813 Nr. 9).
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 184/71 Auf ein zeitlich vor der Erteilung des Sonderauftrags liegendes schuldhaftes Verhalten des Klägers an dem vor der Sondernrüfung bereits eingetretenen Schaden kann es in diesem Zusammenhang nicht ankommen; denn bei Schadensersatzansprüchen aus Vertrag ist nur das dem Vertragsabschluß zeitlich nachfolgende Verhalten des Gläubigers im Sinne des § 254 BGB beachtlich, da erst der Vertrags Schluß die Grundlage für die Entstehung des vertraglichen Schadensersatzanspruchs schafft (BGH NJW 1957, 217).
BGH, URTEIL vom 2.5.1972, Az. VI ZR 85/71 11 Eigenverschulden des Dienstherrn nach § 254 BGB eröffnet werden (BGH Urt. v. 18. Februar 1969 - VI ZR 2/68 - VersR 1969, 538; Wussow, WI I960, 189 mit krit. An. zu BGH Urt. v. 7. Oktober I960 - VI ZR 150/59 - VersR I960, 1094; WI 1969, 2).
BGH, URTEIL vom 2.4.1972, Az. VI ZR 38/71 In den Fällen, bei denen wie hier nicht mehrere Kraftfahrzeuge beteiligt sind, sondern nur das Kraftfahrzeug des Klägers, ist in entsprechender Anwendung des § 254 BGB zu fragen, ob und wie der Schaden nach Maßgabe der beiderseitigen Verursachung aufzuteilen ist (BGHZ 12, 124,,128; BGH Urteile vom 5. April I960 - VI ZR 49/59 = VersR i960, 636).
BGH, URTEIL vom 2.4.1972, Az. VI ZR 38/71 Denn Voraussetzung einer Haftungskürzung nach § 254 BGB ist stets, daß, sofern der Geschädigte an der Entstehung des Schadens mitgewirkt hat, dies in haftungsrechtlich zurechenbarer Weise geschehen ist (BGHZ 52, 166, 168; vgl. auch Referenten-Entwurf eines Gesetzes zur Änderung und Ergänzung schadensersatzrechtlicher Vorschriften 1967 S. 19).
BGH, URTEIL vom 2.4.1972, Az. VI ZR 38/71 Die Revision beruft sich auch ohne Erfolg darauf, daß in der Bestimmung des § 254 BGB der Grundsatz von Treu und Glauben in einer besonderen Form ausgeprägt ist (BGHZ 56, 57, 65; 36, 329, 342; 34, 353, 363).
BGH, URTEIL vom 2.11.1971, Az. VI ZR 118/70 Es bedarf keiner päheren Prüfung, ob sich dieses Ergebnis aus dem für den Geschädigten geltenden Gebot der Schadensminderung (§ 254 BGB) rechtfertigt oder ob es aus dem Begriff des Schadens, hier der Vorteilsanrechpung, herzuleiten ist (vgl. BGHZ 55, 329).
BGH, URTEIL vom 2.8.1971, Az. VI ZR 122/70 Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 34, 355, 363 ff und später) ist die in § 254 Abs. 1 BGB vorgesehriebene Berücksichtigung des eigenen Mitverschuldens des Verletzten eine besondere Ausprägung des in § 242 BGB in allgemeinerer Form ausgedrückten Grundsatzes.
BGH, URTEIL vom 1.2.1971, Az. III ZH 98/69 In seinem Urteil vom 6. Juni 1966 (BGHZ 45, 290) hat der Senat in den aufgezeigten Grenzen für den Bereich des Aufopferungsanspruchs die sinngemäße Anwendung des § 254 Abs. 2 BGB bejaht.
BGH, URTEIL vom 1.2.1971, Az. III ZH 98/69 Auch aus dieser Sicht wird die sinngemäße Anwendung des § 254 Abs. 2 BGB nahegelegt, da diese Vorschrift nur eine besondere Ausprägung des im bürgerlichen und öffentlichen Recht wirksamen Grundsatzes von Treu und Glauben für das Schadensersatzrecht darstellt (vgl. BGHZ 34, 355, 363 f) und auch dann heranzuziehen ist, wenn die Ersatzpflicht nicht an ein Verschulden geknüpft ist (vgl. BGHZ 2, 355, 358 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.2.1970, Az. VI ZR 145/68 Auch der Anspruch auf Schmerzensgeld ist von Hause aus ein echter Schadensersatzanspruch, wenn auch ein solcher eigener Art (BGHZ 18, 149* 151)* Damit trifft auch hier den Geschädigten dem Schädiger gegenüber die Obliegenheit, den Schaden mit zu demutbaren Maßnahmen zu mindern (§ 254 Abs. 2 S, 1 a,E, BGB).
BGH, URTEIL vom 2.5.1967, Az. VI ZR 3/66 Im übrigen durfte das Landgericht die Entscheidung über den Einwand aus § 254 Abs. 2 BGB dem Höheverfahren überlassen (BGH LM Nr. 1 zu § 304 ZPO).
BGH, vom 4.5.1967, Az. III ZR 22/61 Es kann in diesem Zusammenhang dahinstehen, ob und in welchem Umfang wegen des in § 254 BGB zu dem Ausdruck gekommenen Rechtsgedankens dem fürsorgepflichtigen Dienstherrn die volle Schadloshaltung bei dem Schädiger dann versagt ist, wenn er durch sein eigenes Verhalten zu dem Schaden beigetragen hat (vgl. hierzu Senatsurteile vom 29. März I960 - VI ZR 84/59 = VersR 60, 614 und vom 3. Februar 1970 - VI ZR 177/68 = VersR 1970, 344; Urt. des BGH vom 1. März 1965 - III ZR 157/63 S. 9).
BGH, URTEIL vom 1.5.1966, Az. III ZR 167/64 Schädigung wogen Enteignung, die nur ein Sonderfall der Aufopferung ist (BGHZ 13, 88, 91), ebenfalls auf die Berücksichtigung eines Mitverschuldens entsprechend § 254 BGB verweisen (vgl.§ 93 Abs.3 BBauG; § 32 Abs.2
BGH, URTEIL vom 2.0.1966, Az. VI ZR 182/64 lie zweite, nach § 254 BGB zu beurteilende Erwägung (vgl. BGHZ 34 aaO) trifft deshalb nicht zu, weil nach dem Vorbringen der Parteien ein in diesem Sinne schuldhaftes Ver-halten des Klägers nicht ersichtlich ist.
BGH, URTEIL vom 1.10.1965, Az. VI ZR 90/64 Sie kann dem Betragsverfahren nur Vorbehalten werden, wenn der Einwand aus § 254 Abs. 2 BGB nur zu einer Minderung, nicht aber zu einer Betätigung der Schadenshaftung führen kann (BGHZ 1, 34 sowie die Urteile des BGH vom 6. Oktober 1954 - VI ZR 265/53 - VersR 1955, 21 und vom 20„ November 1962 - VI ZR 6/62 - VersR 1963, 187)» Bestand wie im vorliegenden Falle die Möglichkeit, daß die Berücksichtigung des Mitverschuldens aus § 254 Abs. 2 BGB zu dem völligen Ausschluß der Haftung führte.,
BGH, URTEIL vom 1.10.1965, Az. VI ZR 90/64 Er hatte ihr gegenüber die Pflicht, diejenigen Maßnahmen zu treffen, die nach der Auffassung des Lebens von einem ordentlichen Menschen angewandt werden müssen, um den Schaden von sich abzuwenden oder ihn zu mindern (Urteil des BGH vom 7. Juni 1951 - III ZR 181/50 - VRS 5, 327)o Labei setzt das Unterlassungsverschulden des § 254 Abs. 2 BGB nicht die Verletzung einer besonderen Hechtspflicht voraus.
BGH, Urteil vom 1.4.1965, Az. VI ZR 99/62 Sie meint, da das Berufungsgericht eine Schadeneab-wägung nach § 254 BGB nicht erörtert habe, sei die Rechtslage verkannt worden (vgl. hierzu BGHZ 34, 355 ff)«
BGH, URTEIL vom 1.4.1965, Az. vii zr 108/63 Das bedeutet nicht, wie das Landgericht anzunehmen scheint, daß es einer ausdrücklichen oder stillschweigenden Bestimmung der Anteile durch die Beteiligten bedarf.Vielmehr hängt das Maß des Ausgleichs von den jeweiligen Umständen ab; insbesondere ist entsprechend dem § 254 BGB zu berücksichtigen, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder von dem anderen verursacht worden ist (u.a. BGH IJJU 19639 2067 mit Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.1.1965, Az. VII ZR 100/63 Das Bedenken der Revision gegen die Anwendung des § 254 BGB auf den Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB, § 13 Ziff.7 VOB (B) ist deshalb unbegründet (BGH VII ZR 61/63 vom 3. Dezember 1964$ VII ZR 197/59 vom 28. Februar 1961 = Betrieb 61, 569).
BGH, vom 3.5.1964, Az. VIII Zn 294/62 Lie Klägerin verneint ihre Mitverantwortlichkeit nach § 254 BGB, der Beklagte Peter N.mochte das Verschulden seines Bruders Heinrich geringer und das Verhalten der Klägerin bei der Schadensverteilung schwerer bewertet sehen, üs ist aber grundsätzlich Sache des Tatrichters, und nicht des Kevisions-r-jenters, das Verhalten und Verschulden der Beteiligten gemäß i 254 BGB gegeneinander abzuwägen (BGH Urt.v. 25. Sep-teiroer 1952 - III ZR 334/51 = BGH LM 3GB § 254 (G) 1).
BGH, vom 1.4.1964, Az. VII ZR 177/62 Ein solches Verschulden könnte die Beklagte zwar nach § 254 BGB dem auf Vertrag beruhenden Anspruch entgegenhalten, aber nicht einem Anspruch aus unerlaubter Handlung (BGHZ 53, 247, 251).
BGH, vom 1.4.1964, Az. VII ZR 177/62 Gegenüber einem De-ljldsanspruch käme eine Verteidigung aus § 254 BGB nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung mit Rücksicht auf die bestehenden vertraglichen Beziehungen nur in Betracht, wenn die Gemeinde gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfe (§ 278 BGB) der Kläger gewesen wäre (BGHZ 9,
BGH, vom 4.6.1963, Az. VII ZH 120/62 Ihre Schadensersatzpflicht führt dazu, daß sie ihre Darlehensforderung gegen den Käufer ganz oder teilweise (§ 254 BGB) nicht geltend machen kann (BGHZ 33* 293, 299-301; 33* 302, 311-313).
BGH, vom 4.9.1962, Az. II ZR 39/61 Sollte das Berufungsgericht zu der Auffassung kommen, daß das Gut mangelhaft verpackt gewesen sei, so wird zu prüfen sein, ob auch ein Verschulden der Klägerin (oder ihrer Erfüllungsgehilfen) an der Entstehung des Schadens vorliegt und eine Anv/endung des § 254 BGB rechtfertigt (vgl. BGHZ 32, 194; 297).
BGH, URTEIL vom 2.4.1962, Az. III ZR 183/73 Es ist zwar anerkannt, daß der Rechtsgedanke des § 254 BGB auch auf den enteignungsgleichen Eingriff Anwendung findet (BGHZ 56, 57, 64 ff).
BGH, vom 1.2.1962, Az. II ZR 128/60 vom Unternehmer zu vertretendes Verschulden vor, so könnte ein dem Absender zur Last fallendes Verschulden nicht zu einem völligen.Haftungsaussehluß, sondern nur zur Anwendung des § 254 BGB führen (BGH2 52, 194, 198 ff; vgl. BGH VersR 1961, 1108 und 1110).
BGH, Urteil vom 4.2.1961, Az. III ZR 12/60 Die nach § 254 BGB und § 9 StVG gebotene Aufteilung der Verantwortlichkeit gehört dem Gebiete der tatrichterlichen Würdigung an, Pas Revisionsgericht hat sie nur darauf nachzuprüfen, ob das Berufungsgericht die Voraussetzungen und Grenzen der Verteilung verkannt hat (LM BGB § 254 (G) Nr, 1; BGHZ 20, 290, 2935 BGH VersR 59, 233; RGZ 125, 206 und 133, 128), Im vorliegenden Fall ist weder erkennbar, daß die bei der Abwägung zu berücksichtigenden Unterlagen zu Lasten des Beklagten unvollständig oder sonstwie unrichtig verwertet worden sind, noch ersichtlich, daß der Tatrichter bei der Abwägung gegen Penkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen hat, Pas Berufungsgericht ist bei der Schadensverteilung von drei Unfallursachen ausgegangen; einmal von der vom Kläger zu vertretenden Abweichung der Leitlinie von der Mitte der Fahrbahn, ferner von dem verkehrswidrigen Verhalten des Fahrers KqflBH und schließlich von der Betriebsgefahr des Lastzuges, Pagegen sind keine Bedenken zu erheben.
BGH, Urteil vom 2.9.1957, Az. VI ZR 234/56 Wenn der zur Abwägung berufene Tatrichter diese konkrete Betriebsgefahr auch gegenüber einer groben Fahrlässigkeit des Verletzten in Verbindung mit der Betriebsgefahr seines Fahrzeugs nicht unberücksichtigt lassen zu sollen glaubt, so hält er sich im Rahmen des ihm durch § 254 BGB anvertrauten billigen Ermessens (vgl. BGHZ 2, 355) - EinRechtssatz des Inhalts, daß bei grober Fahrlässigkeit des Verletzten die Eisenbahnbetriebsgefahr außer Betracht bleiben müsse, kann nicht anerkannt werden« -
BGH, vom 2.10.1956, Az. VIII ZR 22/56 Zur Rechtslage ist vorweg zu bemerken, daß sich die Klägerin in dem durch § 254 BGB.-gezogenen Rahmen ein Verschulden SchHHfe zurechnen lassen muß (BGHZ 3, 46 /$9/).
BGH, Urteil vom 4.10.1955, Az. II ZR 227/54 Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bun-* . * > ^ desgerichtshofs mit Recht beachtet* Es erübrigt sich daher jede Prüfung über die Anwendung des § 439 Abs 1 BGB im vorliegenden Rechtsstreit, Ist somit mit dem Berufungsgericht davon auszugehen, daß die Kenntnis des Klägers von der Tatsache, daß das Grundstück von der Beklagten aus jüdischem Besitz stammte, ohne Rechtserheblichkeit für den Rückgriffsanspruch des Klägers aus Art 39 Ahs 1 BREG ist, so geben die weiteren Darlegungen der Revision, daß § 254 BGB zur Anwendung komme, dem Senat keine Veranlassung, von der von ihm in ständiger Rechtsprechung vertretenen und von der im Schrifttum gebilligten Ansicht abzugehen, daß eine Schadensersatz Verteilung nach § 254 BGB nicht mit der Begründung verlangt werden könne, daß der Käufer den Rückerstattungstatbestand gekannt habe (BGHZ 11, 16 Schilling in JZ 1954, 162 /T6J7 und die dort angeführte Rechtsprechung),
BGH, Urteil vom 3.9.1954, Az. VI-ZR-152/53 Soweit die Revision ausführt, die Betriebsgefahr des Fahrzeugs müsse nach § 254 BGB beachtet werden, weil nach dieser Vorschrift die Verursachung auch ohne Verschulden zur Auagleiohspflicht führe, Übersieht sie, daß auch im Rahmen des § 254 BGB die Ursachen des Unfalls nicht allgemein, sondern nur insoweit auszugleiohen sind, als nach den Haftungsbestimmungen der einzelne Gesamtschuldner für diese Ursachen verantwortlich gemacht werden kann (V.uasow aaO; vgl auch BGHZ 6, 319 £>%$)• Zudem ist der mit der Klage erstrebte Schadensausgleich zwischen den am Unfall beteiligten Fahrzeughaltern nicht nach § 254 BGB, sondern nach § 1? KrfzG zu beurteilen.
BGH, Urteil vom 3.8.1954, Az. VI ZR 114/53 Rahmen des § 254 BGB unmittelbar, aber jedenfalls entsprechend anzuwenden (BGHZ 9> 316 /Jlö/), Diese Rechtsauffassung hat der Senat auch in einer zur Veröffentlichung bestimmten Entscheidung vom 8, Hai 1954 - VI ZR 155/52 - bereits bestätigt.
BGH, URTEIL vom 3.10.1953, Az. VII ZR 116/77 § 254 BGB beruht auf dem Rechtsgedanken, daß derjenige, der die Sorgfalt außer acht läßt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seines Schadensersatzanspruches hinnehmen muß (BGHZ 3» 46, 49; 9, 316, 318; BGH NJW 1964, 1670, 1671; Alff in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 254 Rdn. 15).
BGH, vom 3.3.1953, Az. VI ZR 63/52 Wenn vom Reichsgericht und vom Bundesgerichtshof ausgesprochen worden ist, dem Geschädigten könne bei einer Klage aus unerlaubter Handlung ein für die ■Entstehung:des :Schadens mitursächliches Verschulden seines gesetzlichen Vertreters nicht nach § 254 Abs 1 BGB entgegengehalten werden,, so handelte es sich immer um Bälle, in denen, wie es gewöhnlich zutrifft, schuldrechtliche Beziehungen zwischen Schädiger und Geschädigtem vor dem haftungsbegründenden Ereignis nicht bestanden (RGZ 75, 257; RGZ.159, 283 /?92/; BGHZ 1, 248).
BGH, vom 3.3.1953, Az. VI ZR 63/52 Die Sache mußte daher unter Aufhebung des angefochtenen Urteils an das Berufungsgericht zurückverwiesen werden, ö es notfalls obliegt, die nach § 254 BGB gebotene Abwägu vorzunehmen (vgl hierzu BGHZ 2, 355) . Sollte das Berufung gericht zu einer Verurteilung der Beklagten gelangen, wi gemäß dem Klageantrag die mögliche Beschränkung des Sch densersatzanspruchs durch den Übergang auf öffentlich-rechtliche Versicherungsträger (§ 1542 RVO) in der Ur
BGH, Urteil vom 3.1.1953, Az. VI ZK 238/53 Diese vom Beklagten geschaffene und nicht ausreichend gesicherte Gefahrenquelle war ihrer Natur nach dazu geeignet, einen Unfall in der Art des Geschehenen hervorzurufen* Auch insoweit ist dem Berufungsgericht zuzustimmen, dass ein umsichtiger Landwirt mit der Möglichkeit rechnen musste, dass auf der Strasse sich aufhaltende Kinder an der Maschine körperlich Schaden nehmen konnten* Wenn der Beklagte das Herannahen der zweijährigen Klägerin an den Messerbalken bei seinem Gespräch mit dem Grossvater der Klägerin überhaupt nicht beobachtet hat, so ist darin zutreffend ein fahrlässiges Verhalten gesehen worden* Ein Mitverschulden der Eltern oder des Grossvaters, das in mangelnder Beaufsichtigung der Klägerin liegen konnte, würde die Anwendung des § 254 BGB zu Lasten der Klägerin nicht rechtfertigen (vgl BGHZ 1, 246)* Das wird auch von der Revision im Grundsatz nicht in Zweifel gezogen* Die Revision meint nur, die Sondergestaltung des vorliegenden Palles mache es möglich, vertragsähnliche Beziehungen zwischen den Parteien von dem Augenblick an anzunehmen, in dem die Klägerin in Gegenwart des Grossvaters auf die Gefahrenstelle zugelaufen sei, und deshalb könne hier in entsprechender Anwendung des § 278 BGB der Klägerin das Aufsichtsverschulden des Grossvaters angerechnet werden* Dem kann nicht zugestimmt werden*
BGH, vom 3.6.1938, Az. VII ZH 28/61 § 254 BGB, nach dem Schadensersatzansprüche sich mindern oder unter Umständen ganz ausgeschlossen werden, wenn bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgev/irkt hat, ist auf Bereicherungsansprüche nicht anwendbar (BGH2 14, 7, 10).
BGH, URTEIL vom 6.3.1933, Az. v ZR 152/82 Davon ausgenommen sind nur Erträge, die der Geschädigte durch überobligationsmäßigen (§ 254 Abs. 2 BGB) Einsatz erwirtschaftet (BGHZ 58, 14,

References: § 254
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