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Timestamp: 2018-09-24 14:15:10+00:00

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Urteile > alle Urteile, veröffentlicht im April 2005 < kostenlose-urteile.de
Beamter hat ohne Unfallmeldung beim Dienstvorgesetzen keinen Anspruch auf Unfallfürsorge »
Keine Haftung eines angestellten Anwalts nach den Grundsätzen der Scheinsozietät für Forderungen, die nicht die anwaltstypische Berufstätigkeit betreffen »
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Unzulässige Nutzung von Stadtplänen im Internet – Urheberrechtlich geschützte Datei muss vom Server gelöscht werden »
Kopieren eines Stadtplans von fremder Homepage auf die eigene nicht zulässig »
Unberechtigte Nutzung von Stadtplänen im Internet »
Zur unberechtigten Nutzung von Stadtplänen im Internet »
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Finanzamt kann Ansprüche aus Internet-Domainvertrag pfänden »
Fällt letzter Tag der Kündigungsfrist auf einen Samstag tritt an Stelle dieses Tages nächster Werktag »
BFH zur umsatzsteuerfreien Postdienstleistung »
Steueransprüche verjähren nicht am Wochenende »
Kündigung unwirksam: Arbeitnehmer müssen Briefkasten am Sonntag grundsätzlich nicht überprüfen »
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Alle Urteile, die im April 2005 veröffentlicht wurden.
Springe zu den Urteilen vom 02.04.2005
Freitag, der 01.04.2005
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom26.08.2004
Bundesfinanzhof, Urteil vom10.02.2005
Die Regelung in § 15 Abs. 1a Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) 1999, § 4 Abs.5 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes, nach der der Vorsteuerabzug für betrieblich veranlasste Bewirtungskosten ab dem Streitjahr 1999 nur zu 80 % zulässig war, ist nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10. Februar 2005 V R 76/03 mit dem Gemeinschaftsrecht nicht vereinbar und findet deshalb keine Anwendung. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom26.08.2003
Die Verfassungsbeschwerde (Vb) zweier Zahnärzte, die sich gegen ihre berufsgerichtliche Verurteilung zu einer Geldbuße wegen unzulässiger Werbung im Internet und in den "Gelben Seiten" wehrten, war erfolgreich. Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hob das Urteil des Landesberufsgerichts für Zahnärzte in Stuttgart auf, weil es die Beschwerdeführer (Bf) in ihrem Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes verletzt. Das Verfahren wurde an das Landesberufsgericht für Zahnärzte zurückverwiesen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom14.01.1998
Der Erste Senat des BVerfG hat entschieden, dass das Grundrecht der Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG) nicht verlangt, Titelseiten von Presseerzeugnissen von Gegendarstellungen oder Richtigstellungen freizuhalten. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Hamm, Entscheidung vom18.01.2005
In einem aktuellen Beschluss vom 18.01.2005 hat der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm entschieden, dass Eltern ihrem Sohn den Vornamen "Luka" ohne Hinzufügung eines den Zweifel über das Geschlecht ausräumenden Vornamens geben können. Das Oberlandesgericht hat damit einen nahezu ein Jahr andauernden Streit zwischen den Eltern des Kindes und dem Standesamt Herford in dritter Instanz endgültig zugunsten der Eltern beendet. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom19.01.1999
Der Erste Senat des BVerfG hat in einem Verfassungsbeschwerde-Verfahren festgestellt, daß der generelle Ausschluß schreib- und sprechunfähiger Personen von der Möglichkeit, ein Testament zu errichten (Testiermöglichkeit), gegen die Verfassung verstößt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom01.04.2004
Ein Skifahrer darf an einem steilen Hang stehen bleiben und sich einen Überblick über den Pistenverlauf verschaffen. Wenn dann ein nachfolgender Skifahrer in ihn hinein fährt, so haftet dieser allein, da ein Skifahrer immer auf Sicht fahren muss und jederzeit in der Lage sein muss, Hindernissen auszuweichen. Das hat das Oberlandesgericht Dresden entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom28.05.1998
Auch Stadtpläne und Auszüge hieraus können urheberrechtlich schutzfähig sein, wenn bei ihrer Erarbeitung gleichwohl ein genügend großer Spielraum für individuelle, formgebende kartographische Leistungen bestanden hat. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 01.04.2005 | 03.04.2005
Samstag, der 02.04.2005
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Urteil vom14.05.2003
- 7 K 625/01 -
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat entschieden, dass der Einsatz von Elektroreizgeräten (auch Teletaktgeräte genannt) zu Zwecken der Hundeausbildung nach geltendem Tierschutzrecht grundsätzlich verboten ist. Auf eine besondere Sachkunde des Benutzers kommt es dabei nicht an. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom09.02.1998
- 1 BvR 2234/97 -
Erfolglose Verfassungs­beschwerde im Zusammenhang mit "Nichtraucherschutz"
Die 1. Kammer des Ersten Senats des BVerfG hat eine wegen unzureichenden Nichtraucher­schutzes erhobene Verfassungs­beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom08.04.1998
Der Erste Senat des BVerfG hat in einem Verfassungsbeschwerde-Verfahren entschieden, daß das Verbot einer Sozietät zwischen Anwaltsnotar und Wirtschaftsprüfer wegen Verstoßes gegen die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) und gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verfassungswidrig ist. Der Senat hat deshalb ein vom Bundesgerichtshof (BGH) ausgesprochenes Sozietätsverbot aufgehoben und das Verfahren zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom14.07.1998
Der Staat ist von Verfassungs wegen nicht gehindert, Regelungen über die richtige Schreibung der deutschen Sprache für den Unterricht in den Schulen zu treffen. Entsprechende Regelungen fallen in die Zuständigkeit der Länder. Dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Für die Einführung der "Rechtschreibreform" in Schleswig-Holstein bedurfte es keiner über die allgemeinen Lernzielbestimmungen des Landesschulgesetzes hinausgehenden gesetzlichen Grundlage. Grundrechte von Eltern und Schülern werden durch diese Neuregelung nicht verletzt. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom03.07.1998
Die 1. Kammer des Ersten Senats des BVerfG hat die Verfassungsbeschwerde der Betreiber einer Pension, in der auch alte und pflegebedürftige Menschen betreut wurden, nicht zur Entscheidung angenommen. Die Verfassungsbeschwerde richtete sich gegen zivilgerichtliche Urteile, mit denen die Erteilung eines Erbscheins für die Beschwerdeführer abgelehnt worden war, obwohl die verstorbene Heimbewohnerin die Beschwerdeführer als Erben eingesetzt hatte. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom06.12.2002
Befährt ein Fahrradfahrer einen Gehweg und kommt er wegen Glätte zu Fall, hat er grundsätzlich keinen Anspruch auf Schadensersatz gegen die Gemeinde, auch wenn der Weg nicht hinreichend gestreut war. So urteilte der für Amtshaftungssachen zuständige 6. Senat des OLG Oldenburg. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 02.04.2005 | 04.04.2005
Sonntag, der 03.04.2005
Landgericht Münster, Urteil vom18.12.2002
Das Landgericht Münster hat den Spieler einer Fußballaltherrenmannschaft zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 4.500,- Euro sowie Schadensersatz verurteilt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom08.04.2003
Die 11. Kammer des Verwaltungsgerichts Köln hat die Klagen von zwei Kölner Taxifahrern zum weit überwiegenden Teil abgewiesen. Sie wollten gerichtlich feststellen lassen, dass sie nicht zur Anbringung eines Fahrerausweises in ihrem Taxi verpflichtet seien. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 03.04.2005 | 05.04.2005
Montag, der 04.04.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom27.01.2005
Wenn einem Gast im Safe des Hotelzimmers deponierte Gegenstände im Gesamtwert von über 100.000 Euro gestohlen werden, muss das Hotel die Hälfte des Schadens ersetzen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom31.03.2005
Das Verwaltungsgericht Köln hat die Klage eines Internet-Providers abgewiesen, mit der dieser sich gegen die von der Bezirksregierung Düsseldorf als Medienaufsichtsbehörde angeordnete Sperrung von Internet-Seiten rechtsextremistischen Inhalts gewandt hatte. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Düsseldorf, Entscheidung vom01.02.2005
Springe zu den Urteilen vom 04.04.2005 | 06.04.2005
Dienstag, der 05.04.2005
Verwaltungsgericht Neustadt, Entscheidung vom22.03.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Entscheidung vom03.03.2005
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom09.03.2005
Der Bund darf die Krankheitsbeihilfe für ärztlich verordnete Arznei-, Verbands- und Hilfsmittel um pauschale Eigenbeteiligungen von 10,00 € pro Kalendervierteljahr („Praxisgebühr“ nach dem Vorbild der gesetzlichen Krankenversicherungen) kürzen. Das Verwaltungsgericht Koblenz wies die Klage eines Beamten gegen die Beihilfekürzung ab. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 05.04.2005 | 07.04.2005
Mittwoch, der 06.04.2005
Bundessozialgericht, Entscheidung vom10.02.2005
Oberlandesgericht Köln, Urteil vom12.11.2004
Das OLG Köln hat entschieden: Auf den ihm bekannten Umstand, dass Polstermöbel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch über kurz oder lang erhebliche Verunreinigungen durch Farbabrieb von Kleidung davontragen werden, muss ein Möbelhändler unter Umständen auch ungefragt hinweisen. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom08.03.2005
Seit dem 01.01.2002 sind Trinkgelder, die ein Arbeitnehmer erhält, in vollem Umfang von der Einkommensteuer befreit. Voraussetzung ist, dass die Zahlung nicht vom Arbeitgeber, sondern von einem Dritten freiwillig, ohne dass ein Rechtsanspruch auf die Leistung besteht, gezahlt wird. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom16.03.2005
Die Straßen­verkehrs­behörde darf einem Radfahrer, der betrunken am Verkehr teilgenommen hat, nicht nur die Fahrerlaubnis entziehen, sie kann ihm auch das Führen von Fahrrädern untersagen. Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt hervor. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom05.04.2001
Die Überschrift "Wenn der Steuerfahnder 3 x klingelt ..." ist bei einer Werbeanzeige eines Anwalts unzulässig. Dies hat das OLG Oldenburg entschieden. Wie es ausführt, ist es Anwälten zwar erlaubt, objektiv und in sachlicher Weise über ihr Dienstleistungsangebot zu informieren. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 06.04.2005 | 08.04.2005
Donnerstag, der 07.04.2005
- 9 U 208/03 -
In einer aktuellen Entscheidung hat das Oberlandesgericht Hamm die Berufung einer Frau zurückgewiesen. Die Frau war beim Überqueren einer vor einer Gaststätte verlaufenden Straße in ein Schlagloch getreten, dabei umgeknickt und hatte sich eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Sie hatte daraufhin die für die Straße verkehrssicherungspflichtige Gemeinde auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt. Die Klage wurde erstinstanzlich durch Urteil des Landgerichts Bielefeld abgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom22.03.2005
- 12 A 11342/04.OVG -
Neunjähriger Junge zündete Scheune an - er muss den Feuerwehreinsatz nicht bezahlen
Ein neunjähriger Junge handelte bei einem von ihm verursachten Scheunenbrand ohne grobe Fahrlässigkeit und muss daher für die Kosten des Feuerwehreinsatzes nicht aufkommen. So entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 07.04.2005 | 10.04.2005
Freitag, der 08.04.2005
Bundesfinanzhof, Urteil vom07.12.2004
Oberlandesgericht Köln, Urteil vom15.02.2005
Wird Fluggepäck in der Obhut der Fluggesellschaft gewaltsam geöffnet und kommt dabei ein Teil des Gepäckinhalts abhanden, muss die Fluggesellschaft sich für fehlendes Verschulden ihrer Leute entlasten; andernfalls haftet sie für den Verlust unbeschränkt. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom07.03.2001
Das Bundesarbeitsgericht hatte darüber zu entscheiden, ob dem Arbeitnehmer als Gläubiger einer Entgeltforderung gegen den Arbeitgeber die gesetzlichen Verzugszinsen aus dem sog. Bruttobetrag oder nur aus dem sog. Nettobetrag zustehen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom29.03.2005
Die Verfassungsbeschwerde (Vb) eines Strafgefangenen gegen die Untätigkeit des Landgerichts (LG) Hamburg in einer ihn betreffenden Vollzugssache war erfolgreich. Die 1. Kammer des Zweiten Senats stellte fest, dass die Untätigkeit des LG den Beschwerdeführer (Bf) in seinem Recht auf effektiven Rechtsschutz verletzt. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom31.03.2005
Arbeitslose in eheähnlicher Gemeinschaft müssen die Anrechnung von Einkommen ihres Partners bei der Prüfung ihrer Bedürftigkeit für den Anspruch auf Arbeitslosengeld II hinnehmen. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom30.03.2000
Ein Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht verpflichtet, einem angestellten Kraftfahrer ein Bußgeld zu erstatten, das dieser wegen einer während einer Dienstfahrt begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit zu zahlen hatte. Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 08.04.2005 | 11.04.2005
Sonntag, der 10.04.2005
Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom11.02.2003
Rechtsanwälte, die auf den Titelseiten von Telefonbüchern sachlich werben, verschaffen sich keinen unlauteren Wettbewerbsvorteil. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Beschluss vom03.09.2004
- 32 S 65/04 -
Die Fassung zu verlieren, lohnt in keinem Fall. Die Konsequenzen können fatal sein: Kränkt etwa der Mieter den Freund der Vermieterin, kann sie grundsätzlich den Mietvertrag sofort kündigen. Das zeigt ein von Amts- und Landgericht Coburg jetzt entschiedener Fall. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom13.08.2003
- 2 W 110/03 -
Eltern dürfen ihre Tochter „Emelie-Extra“ nennen. Dies entschied der 2. Zivilsenat des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom21.10.2003
- I-20 U 170/02 -
Der 20. Zivilsenat hat den Anspruch der Beuys-Schülerin S. auf Urheberschaft an einer Kopfskulptur, die von Joseph Beuys in verschiedenen Installationen verwendet worden ist, in zweiter Instanz zurückgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom07.06.2001
- 10 U 64/00 -
Zur Haftung des Vermieters für bauliche Mängel
Wenn eine Mieterin bereits seit zwei Jahren in einem Haus wohnt, dessen Treppe fehlerhaft ist und sie dies dem Vermieter nicht mitteilt, kann sie kein Schmerzensgeld von ihm verlangen, wenn sie auf der Treppe stürzt und sich schwer verletzt. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 10.04.2005 | 12.04.2005
Montag, der 11.04.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom11.02.2005
Die Klägerin vermietete an die Beklagte im Juni 2001 für zwei Jahre Büroräume. Im April 2002 teilte die Beklagte mit, dass sie ihre Geschäfte nach Berlin verlege und die Räume ab Juni 2002 nicht mehr benötige. Lesen Sie mehr
Hessisches Landessozialgericht, Entscheidung vom
Verwaltungsgericht Ansbach, Urteil vom16.03.2005
- AN 11 K 04.03689 -
Das Verwaltungsgericht Ansbach hat in 15 Verfahren die Klagen Nürnberger Grundstückseigentümer gegen die Erhöhung der Grundsteuer um 19,5 % zum 1. Januar 2005 abgelehnt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom08.04.2005
Wer unlautere Gewinnmitteilungen versendet, kann auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Dies hat das Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden. Grundlage der Strafbarkeit ist § 16 UWG. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Entscheidung vom07.04.2005
- BVerwG 2 C 5.04 -
Springe zu den Urteilen vom 11.04.2005 | 13.04.2005
Dienstag, der 12.04.2005
Amtsgericht Tiergarten, Entscheidung vom11.04.2005
Amtsgericht Tiergarten: „Kirchenstörer“ zu Freiheitsstrafen verurteilt
Bundesfinanzhof, Entscheidung vom04.11.2004
- III R 38/02 -
Oberlandesgericht Köln, Urteil vom11.04.2005
- 16 U 12/05 -
OLG Köln billigt Vorauszahlungsklausel bei Pauschalreisen
Die Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Reiseveranstalters, wonach mit Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung und der Aushändigung des Sicherungsscheines 20 % des Reisepreises als Anzahlung fällig werden, ist wirksam. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom12.04.2005
Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde eines wegen vierfachen Mordversuchs und vier Sprengstoffanschlägen zu dreizehn Jahren Haft verurteilen Mitglieds der „Antiimperialistischen Zelle“ zurückgewiesen, aber von Strafgesetzgeber und Ermittlungsbehörden sichernde Maßnahmen gegenüber informationstechnischen Entwicklungen verlangt. Der Beschwerdeführer hatte sich gegen die – im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren durchgeführte – polizeiliche Überwachung mit dem satellitengestützten Ortungssystem GPS und die Verwertung der aus dieser Observation gewonnenen Erkenntnisse gewandt. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 12.04.2005 | 14.04.2005
Mittwoch, der 13.04.2005
Sozialgericht Aurich, Beschluss vom24.02.2005
Ein Empfänger von Arbeitslosengeld II muss seinen Mittelklassewagen im Wert von ca. 10.000 EUR nicht verkaufen. Das hat das Sozialgericht Aurich entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Neustadt, Entscheidung vom24.01.2005
Amtsgericht Berlin-Mitte, Urteil vom04.11.2004
Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung im Auto kann teuer werden. Ein Fahrer, der während der Fahrt mit dem Handy telefoniert und einen Unfall verursacht, verliert den Versicherungsschutz. Dies hat das Amtsgericht Berlin-Mitte entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Ansbach, Urteil vom02.03.2005
Das Verwaltungsgericht Ansbach hat die Ablehnung eines Bauantrages für eine Windkraftanlage aufgehoben und das Landratsamt verpflichtet, über den Antrag noch einmal zu entscheiden. Lesen Sie mehr
Landgericht Osnabrück, Entscheidung vom10.02.2005
Fahrer von Rettungsdiensten haben sich bei Rettungsfahrten grundsätzlich auch an Verkehrsregeln zu halten. Verstoßen Sie dagegen, kann dies einen Schadens­ersatz­anspruch verringern. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Osnabrück. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 13.04.2005 | 15.04.2005
Donnerstag, der 14.04.2005
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom12.04.2005
- BVerwG 1 C 9.04 -
Kein Aufenthaltsrecht nach Assoziationsrecht EG/Türkei bei Scheinehe
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass ein türkischer Arbeitnehmer im Falle einer durch Täuschung erlangten Aufenthaltserlaubnis kein Aufenthaltsrecht nach dem Assoziationsratsbeschluss EG/Türkei erwirbt (Art. 6 ARB 1/80). Dabei ist unerheblich, ob er wegen seines Verhaltens bestraft wurde und ob frühere Aufenthaltserlaubnisse zurückgenommen wurden. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom29.06.2004
- 1 ABR 21/03 -
Permanente Videoüberwachung am Arbeitsplatz unzulässig
Der Spruch einer Einigungsstelle zur Einführung einer Videoüberwachung in einem Berliner Briefverteilzentrum der Deutschen Post AG ist unwirksam. Dies hat der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom14.01.2005
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat festgestellt, dass die Aussetzung der Rentenanpassung 2004 verfassungsgemäß war. Eine 1944 geborene Klägerin hatte geltend gemacht, die fehlende Anpassung stelle faktisch eine Rentenkürzung dar und koppele sie von der allgemeinen Einkommensentwicklung der Tariflöhne und Beamtenpensionen ab. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Celle, Beschluss vom14.10.2004
Wenn Autohändler in Werbeanzeigen einen Endpreis angeben, muss dieser die Überführungskosten enthalten. Das hat das Oberlandesgericht Celle entschieden. Lesen Sie mehr
Finanzgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom14.04.2005
Kosten für Schutzmaßnahmen gegen Elektrosmog sind steuerlich nicht als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen. Dies entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg durch Beschluss vom 14. April 2005. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 14.04.2005 | 18.04.2005
Freitag, der 15.04.2005
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom14.03.2005
Mit Urteil vom 14. März 2005 zur Schenkungsteuer (Az.: 4 K 1590/03) hat sich das FG Rheinland-Pfalz, soweit ersichtlich, erstmals, zu der kontrovers diskutierten Frage geäußert, ob Vermögenstransaktionen aus Deutschland auf eine liechtensteinische Stiftung der (deutschen) Schenkungsteuer unterfallen. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom14.04.2005
- BVerwG 4 VR 1005.04 -
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat den Eilanträgen mehrerer Anwohner weitgehend stattgegeben, die sich gegen die sofortige Vollziehbarkeit des Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld gewandt haben. Damit dürfen die Träger des Vorhabens (Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, DB Netz AG, DB Station und Service AG) bis zur Entscheidung über die Klagen in der Hauptsache von dem Planfeststellungsbeschluss keinen Gebrauch machen, also – mit Ausnahme einiger vorbereitender Tätigkeiten – nicht mit Bau- oder sonstigen Maßnahmen beginnen. Über den Erfolg oder Misserfolg der Klagen in der Hauptsache sagt diese Eilentscheidung nichts aus; der zuständige 4. Senat des Gerichts bezeichnet vielmehr den endgültigen Verfahrensausgang ausdrücklich als offen. Maßgebender Grund für die Eilentscheidung ist vielmehr zu verhindern, dass schon jetzt vollendete Tatsachen geschaffen werden können, obwohl der Planfeststellungsbeschluss noch nicht rechtskräftig ist. Lesen Sie mehr
Landgericht Berlin, Entscheidung vom14.04.2005
- 27 O 922/04 -
Stiftung Warentest muss der Herstellerfirma der „Uschi Glas Hautnah Face Cream“ keinen Schadensersatz leisten und darf den umstrittenen Testbericht weiterhin verbreiten
Das Landgericht Berlin hat die Klage der Firma 4S-Marketing GmbH gegen die Stiftung Warentest abgewiesen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Entscheidung vom31.03.2005
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom15.01.2002
Das Bundesverfassungsgericht hat der Verfassungsbeschwerde eines türkischen muslimischen Metzgers stattgegeben, der eine Ausnahmegenehmigung von dem allgemeinen gesetzlichen Verbot erstrebte, Tiere ohne Betäubung zu schlachten (zu schächten). Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 15.04.2005 | 19.04.2005
Montag, der 18.04.2005
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom04.03.2005
Erleidet ein moderner Mittelklassewagen bei einem Kilometerstand von nur 88.000 km einen schweren Motorschaden, obwohl der Motor ausreichend mit Schmier- und Kühlmittel befüllt war, so spricht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass der Motorschaden in einem technischen Mangel des Wagens angelegt war. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom09.02.2005
Ein neuer Eigentümer kann sich bei Mängeln an der Wohnung nicht darauf berufen, der Vorbesitzer habe diese zu verantworten. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor. Lesen Sie mehr
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass kein Grundstückseigentümer unter Berufung auf seine Gewissensfreiheit oder sein Eigentumsrecht verlangen kann, aus einer Jagdgenossenschaft entlassen zu werden. Lesen Sie mehr
Bundesfinanzhof, Urteil vom26.10.2004
Wer einen anderen auf die Möglichkeit einer Rechtsposition hinweist und für diesen "werthaltigen Tipp" auf Grund eines Vertrages am Erfolg beteiligt wird, erbringt eine sog. "sonstige Leistung" und erzielt daher nach § 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes zu versteuernde Einkünfte. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 26. Oktober 2004 IX R 53/02 entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom26.08.2004
Die Rundfunkanstalt darf sich zur Begründung der Gebührenpflicht für ein im privaten Kraftfahrzeug des Ehemanns eingebautes weiteres Radio (Zweitgerät) nicht ausschließlich auf die Annahme stützen, es entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass dieses Fahrzeug regelmäßig auch für den Betrieb der selbständig tätigen Ehefrau „geschäftlich“ benutzt werde. Mit dieser Begründung hat der 2. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) einen Gebührenbescheid des Südwestrundfunks (Beklagten) aufgehoben und das klagabweisende Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart geändert. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom18.10.2000
Ein Autohändler hatte ein Fahrzeug, das nur 550 km gelaufen war, für rund 33.000 DM verkauft und dabei nicht darauf hingewiesen, dass das Auto einen Lackschaden gehabt hatte. Er hatte den Schaden vor dem Weiterverkauf für 420,-- DM unfachmännisch beheben lassen. Das Oberlandesgericht bewertete dies als Fehler des Autos. Der Händler hätte den Kunden ungefragt über den Vorschaden aufklären müssen; tue ein Händler dies nicht, handele er arglistig und sei dem Kunden zum Schadensersatz verpflichtet. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 18.04.2005 | 20.04.2005
Dienstag, der 19.04.2005
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom03.03.2005
Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom06.04.2005
Ein Kfz-Sachverständiger muss keine Nachforschungen im Internet anstellen, um den Restwert eines Fahrzeugs mit Totalschaden zu ermitteln. Dies hat das Landgericht Frankfurt am Main entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Köln, Entscheidung vom15.04.2005
Amtsgericht Heilbronn, Urteil vom15.04.2005
Zum wohl ersten Mal wurde eine Gaspreiserhöhung von einem Gericht für unwirksam erklärt. Im Fall hatte ein Heilbronner Rechtsanwalt gegen die Preiserhöhung vom 1. Oktober 2004 der Heilbronner Versorgungs-GmbH geklagt. Die Versorgungsbetriebe begründeten die Erhöhung mit der angeblichen Bindung der Gaspreise an die Preisentwicklung von leichtem Heizöl. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 19.04.2005 | 21.04.2005
Mittwoch, der 20.04.2005
Verwaltungsgericht Neustadt, Entscheidung vom14.03.2005
Ein Beamter kann für eine Spezialrampe, die für den Transport eines Elektrorollstuhls notwendig ist, Beihilfeleistungen des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Dies geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt hervor. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Entscheidung vom19.04.2005
Sozialgericht Düsseldorf, Entscheidung vom05.04.2005
Leben minderjährige Kinder mit ihrer arbeitslosen Mutter und ihrem Stiefvater in einer Haushaltsgemeinschaft, ist das Einkommen und Vermögen des berufstätigen Stiefvaters bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit der Kinder nur eingeschränkt heranzuziehen. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle von vier 10 – bis 17-jährigen Kindern aus Dortmund, die aus früheren Beziehungen ihrer arbeitslosen Mutter stammen. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom19.04.2005
Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, sind nicht gehindert, im Laufe der Elternzeit die Verringerung ihrer Arbeitszeit nach § 15 Abs. 5 bis Abs. 7 BErzGG zu beantragen. Das ist auch dann zulässig, wenn zunächst nur die völlige Freistellung von der vertraglichen Arbeit (Elternzeit) in Anspruch genommen und keine Verringerung der Arbeitszeit (Elternteilzeit) beantragt worden war. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom19.01.2000
Wenn ein Hundehalter nur deshalb eine höhere Hundesteuer bezahlen muss, weil sein Tier einer sog. Kampfhunderasse angehört, so ist dies rechtmäßig. Das hat das Bundeverwaltungsgericht entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 20.04.2005 | 22.04.2005
Donnerstag, der 21.04.2005
Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom19.04.2005
Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Klagen von mehreren Beamten gegen den Abzug der sog. Kostendämpfungspauschale und Praxisgebühr von der ihnen zustehenden Beihilfe für Krankheitskosten abgewiesen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom05.04.2005
Erneut hat das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung des 14. Senats des Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg beanstandet. Dieses hatte den Sorgerechtsantrag des Beschwerdeführers (Bf) für sein nichteheliches Kind abgewiesen. Die 1. Kammer des Ersten Senats stellte fest, dass die Entscheidung des OLG Naumburg den Bf in seinem Grundrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG (Elternrecht) in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG (Bindung an Gesetz und Recht) verletzt und wies die Sache an einen anderen Familiensenat des OLG Naumburg zurück. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom13.04.2005
- 10 C 5.04, 10 C 8.04 und 10 C 9.04 -
Das Bundesverwaltungsgericht hat die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen präzisiert, unter denen die Spielautomatensteuer als Pauschalbetrag nach der Zahl der aufgestellten Geräte (sog. Stückzahlmaßstab) bemessen werden darf. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Düsseldorf, Entscheidung vom21.07.2004
- S 14 KA 260/02 -
Ein Kassenarzt darf Patienten nicht deshalb abweisen, weil er meint, wegen der Überschreitung eines bestehenden Budgets hierfür nicht mehr ausreichend honoriert zu werden
Wegen der aktuellen Diskussion hat das Sozialgericht Düsseldorf am 18.04.2005 eine Entscheidung der 14. Kammer bekannt gegeben, die bereits im Sommer 2004 getroffen worden ist. Lesen Sie mehr
Arbeitsgericht Neumünster, Urteil vom20.01.2000
Wer von einem ca. 7stündigen Arbeitstag ca. 30 bis 45 Minuten am Bildschirm arbeitet, kann vom Arbeitgeber Erstattung der angemessenen Kosten einer Bildschirmbrille verlangen, wenn ihm augenärztlich eine Brille speziell für die Arbeit am Bildschirm verordnet wurde (Arbeitsgericht Neumünster vom 20.1.2000, Az. 4 Ca 1034 b / 99). Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 21.04.2005 | 23.04.2005
Freitag, der 22.04.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Entscheidung vom10.01.2005
Dies hat jetzt der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und damit einem Antrag auf gerichtliche Entscheidung eines ehemals bei einer Hochschule in Baden-Württemberg tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiters stattgegeben. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom20.04.2005
Oberlandesgericht Karlsruhe, Entscheidung vom07.03.2004
- 12 U 151/03 -
Fahrer übersah beim Überholen den Gegenverkehr - Vollkaskoversicherung muss nicht zahlen
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom21.04.1999
- BVerwG 6 C 18.98 -
Gegen die gesetzliche Neuregelung zur Anbringung von Kreuzen in den bayerischen Volksschulen bestehen bei verfassungskonformer Auslegung keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Allerdings hat das Gericht auf die Klage von Eltern und in Anwendung dieser Regelung einen Schulleiter dazu verpflichtet, im Einzelfall ihrer Tochter das Kreuz aus dem Klassenraum zu entfernen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom16.05.1995
Das Bundesverfassungsgericht - Erster Senat - hat entschieden, daß die Anbringung eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschule, die keine Bekenntnisschule ist, gegen die in Art. 4 Abs. 1 GG garantierte Religionsfreiheit verstößt. Gleichzeitig hat es eine Vorschrift des bayerischen Schulrechts (§ 13 Abs. 1 Satz 3 der Volksschulordnung), die anordnet, daß in jedem Klassenzimmer ein Kreuz anzubringen ist, für mit dem Grundgesetz unvereinbar und nichtig erklärt. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom21.04.2005
Springe zu den Urteilen vom 22.04.2005 | 25.04.2005
Samstag, der 23.04.2005
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom30.04.2003
Begeht ein Autofahrer Unfallflucht, riskiert er den Schutz einer etwaigen Kaskoversicherung. Dies gilt auch, wenn der Autofahrer in tätiger Reue den Unfall am Folgetag bei der Polizei meldet. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 23.04.2005 | 26.04.2005
Montag, der 25.04.2005
Für die Einhaltung der Schriftform der Kündigung (§ 623 BGB) ist es erforderlich, dass der Kündigende die Kündigung unterzeichnet. Wird die Kündigung durch einen Vertreter unterschrieben, muss dies in der Kündigung durch einen das Vertretungsverhältnis anzeigenden Zusatz hinreichend deutlich zum Ausdruck kommen. Sind in dem Kündigungsschreiben einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) alle Gesellschafter sowohl im Briefkopf als auch maschinenschriftlich in der Unterschriftszeile aufgeführt, so reicht es zur Wahrung der Schriftform nicht aus, wenn lediglich ein Teil der GbR-Gesellschafter ohne weiteren Vertretungszusatz das Kündigungsschreiben handschriftlich unterzeichnet. Eine solche Kündigungserklärung enthält keinen hinreichend deutlichen Hinweis darauf, dass es sich nicht lediglich um den Entwurf eines Kündigungsschreibens handelt, der versehentlich von den übrigen Gesellschaftern noch nicht unterzeichnet ist. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom19.04.2005
- X ZR 15/04 -
BGH zur Frage, wann Drohungen zur Erreichung eines Vertragsabschlusses rechtswidrig sind
Der für das Werkvertragsrecht zuständige X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Klage einer GmbH und ihres Geschäftsführers zu entscheiden, die von dem beklagten Verein, der eine Trabrennbahn betreibt, und seinen Vorstandsmitgliedern Schadensersatz wegen der vorzeitigen Beendigung eines Wartungsvertrages verlangen. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom21.04.2005
Bundesgerichtshof, Urteil vom22.04.2005
Der Prozess gegen den so genannten „Kannibalen von Rotenburg“, muß neu verhandelt werden. Das Landgericht Kassel hatte die Tat nur als Totschlag und nicht als Mord gewertet. Der Bundesgerichtshof sieht in der Tat allerdings einen Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und zur Ermöglichung einer anderen Straftat. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 25.04.2005 | 27.04.2005
Dienstag, der 26.04.2005
Bundesarbeitsgericht, Entscheidung vom21.04.2005
- 2 AZR 125/04 -
Keine außerordentliche Kündigung eines langjährig befristeten Arbeitsvertrages wegen schlechter Haushaltslage einer Stadtgemeinde, die durch Erbschaft Arbeitgeberin geworden ist
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom17.06.2002
- 15 U 15/02 -
Ein Wohnungskaufvertrag ist sittenwidrig, wenn der Preis der Immobilie ungefähr doppelt so hoch wie ihr tatsächlicher Wert ist. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg hervor. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Naumburg, Urteil vom16.09.2004
- 4 U 38/04 -
Bei Trunkenheitsfahrt muss die Vollkaskoversicherung nicht zahlen
Wer betrunken mit dem Auto fährt und einen Unfall verursacht, kann seinen Anspruch auf Geld aus der Vollkaskoversicherung verlieren. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Entscheidung vom04.03.2005
Amtsgericht Tiergarten, Entscheidung vom26.04.2005
Ein Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Tiergarten hat den 20-jährigen Umut D. wegen fahrlässiger Tötung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt und ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 26.04.2005 | 28.04.2005
Mittwoch, der 27.04.2005
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom15.04.2005
- 3 A 10278/05.OVG -
Unerlaubte "'Hilfe" bei Steuererklärungen - OVG entfernt Finanzbeamten aus dem Dienst
Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom24.11.1999
- 2/16 S 148/99 -
Stadt haftet für Abschleppschaden - nicht das Abschleppunternehmen
Wird ein verkehrswidrig geparktes Kraftfahrzeug im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main abgeschleppt und dabei beschädigt, so kann Schadenersatz nicht vom Abschleppunternehmen verlangt werden. Nachdem bereits das Amtsgericht so entschieden hatte, blieb auch die Berufung vor dem Landgericht Frankfurt am Main ohne Erfolg. Lesen Sie mehr
- BVerwG 4 C 18.03 -
Sozialgericht Düsseldorf, Urteil vom18.02.2005
- S 25 AL 25/04 -
Ungerechtfertigte Kürzung der Arbeitslosenunterstützung wegen "verfrühter" Meldung als Arbeitsuchender
So entschied das Sozialgericht Düsseldorf ( Az.: S 25 AL 25/04) jüngst in einem Fall, in welchem sich der Kläger, der ein befristetes Arbeitsverhältnis von mehr als drei Monaten eingegangen war, bereits bei Antritt der Arbeitsstelle arbeitsuchend gemeldet hatte und infolgedessen einen Leistungskürzungsbescheid von der Bundesagentur für Arbeit erhielt. Lesen Sie mehr
Die amerikanische Brauerei Anheuser-Busch möchte die Biersorten "Anheuser Busch Bud" und "American Bud" auch in Deutschland vertreiben und hat diese als Marken eintragen lassen. Dagegen hat sich die Inhaberin der Marke "Bit" "Bitte ein Bit" gewährt. Sie befürchtet eine Verwechslungsgefahr. Dieser Argumentation ist der Bundesgerichtshof im Fall der Marke "American Bud" gefolgt. Bei "Anheuser Busch Bud" sieht er keine Verwechslungsgefahr. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom23.02.2005
Schmerzensgeld in Höhe von 7.500 € erhält eine Oldenburger Fahrradfahrerin von einem Fahrradhersteller, weil sie infolge eines Pedalbruchs gestürzt war und sich verletzt hatte. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 27.04.2005 | 29.04.2005
Donnerstag, der 28.04.2005
Verwaltungsgericht Berlin, Entscheidung vom21.04.2005
- VG 11 A 925.04 -
Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Klage der Halterin eines American Staffordshire Terriers gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Maulkorbzwang abgewiesen. Lesen Sie mehr
Landgericht München I, Urteil vom08.04.2005
- 17 S 20753/04 -
Nach einem Unfall: Überflüssiger Mietwagen muss selbst bezahlt werden, wenn Taxifahren billiger gewesen wäre
Wer nach einem Unfall einen Mietwagen nimmt, obwohl er ihn offenkundig gar nicht benötigt, muss die Kosten hierfür selbst tragen. Diese schmerzliche Erfahrung machte ein Münchner, der nun auch in der 2. Instanz mit seiner Klage auf Ersatz von Mietwagenkosten in Höhe von EUR 1.168,87 scheiterte. Lesen Sie mehr
Landgericht München I, Entscheidung vom07.12.2005
- 25 O 17184/03 -
Versicherung muss bei Yachtunfall nicht zahlen, wenn der Schiffsführer keinen Führerschein für das Gewässer besitzt
Amtsgericht München, Urteil vom21.11.2002
- 281 C 5238/02 -
Wer eine Busreise gebucht hat und bei Reiseantritt jedenfalls vier Stunden auf einer Autobahnraststätte auf das Eintreffen des Busses gewartet hat, ist zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt und hat Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Reisepreises sowie Ersatz seiner Aufwendungen. Das hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom02.10.2003
- 1 BvR 1522/03 -
BVerfG zum Tischgebet im Kindergarten
Die Verfassungsbeschwerde (Vb) eines Vaters und seines minderjährigen Kindes (Beschwerdeführer; Bf), die sich gegen die Praxis des Tischgebets in einem kommunalen Kindergarten wenden, wurde von der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts nicht zur Entscheidung angenommen. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom07.10.2003
- 1 BvR 246/93 und 1 BvR 2298/94 -
Die Verfassungsbeschwerden (Vb) zweier geschiedener und wieder verheirateter Beschwerdeführer (Bf), die sich gegen die Berücksichtigung steuerlicher Vorteile aus ihrer neuen Ehe bei der Bemessung des an ihre ehemaligen Ehegatten zu leistenden Unterhalts wehrten, hatten Erfolg. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 28.04.2005
Freitag, der 29.04.2005
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom27.04.2005
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die bisher zwischen den Strafgerichten, den Verwaltungsgerichten und in der ausländerrechtlichen Literatur streitige Frage zu entscheiden, ob der einem Ausländer nach verwaltungsrechtlichen Grundsätzen wirksam erteilten Aufenthaltsgenehmigung für die Straftatbestände der §§ 92, 92 a AuslG sowie der §§ 95, 96 AufenthG Tatbestandswirkung zukommt mit der Folge, daß für die Strafbarkeit eines Ausländers allein maßgeblich ist, ob eine formell wirksame Einreise- oder Aufenthaltsgenehmigung vorgelegen hat oder fehlte. Der Senat hat diese Frage im letztgenannten Sinne bejaht. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Entscheidung vom28.04.2005
Beim Schutz alter Menschen in Heimen vor Stürzen muss die Würde und Selbstständigkeit der Bewohner gewahrt bleiben. Dies entschied der Bundesgerichtshof. Lesen Sie mehr
Amtsgericht München, Vergleich vom19.11.2003
Ein Sturz im wischnassen Treppenhaus kann Schmerzensgeldforderungen gegen ein Reinigungsunternehmen begründen, wenn dieses keinen Warnhinweis auf der Treppe aufgestellt hat. Dies hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr
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References: § 15
 § 4
 Art. 12
 § 16
 § 22
 § 15
 Art. 6
 Art. 20
 Art. 4

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