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Timestamp: 2018-12-19 06:36:21+00:00

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Satzung – WiWi-Verein
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Verein der Ehemaligen und Förderer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (WiWi-Verein) e. V.
Satzung vom 8. Dezember 2010
§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Eintragung
Der Verein führt den Namen „Verein der Ehemaligen und Förderer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität (WiWi-Verein) e. V.“
Der Verein ist im Vereinsregister Gießen unter der Nummer 1702 eingetragen.
Der Verein dient auf gemeinnütziger Grundlage der Unterstützung des Fachbereichs bei der Pflege der Kontakte zu den ehemaligen Angehörigen des Fachbereichs sowie bei der Durchführung seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten. Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Er erfüllt diese Zwecke durch Beratung der Fachbereichsangehörigen und durch die Bereitstellung von Mitteln zur Pflege der Kontakte zu den ehemaligen Angehörigen des Fachbereichs sowie zur Durchführung seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist parteipolitisch unabhängig.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins in ihrer Eigenschaft als Mitglied. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
§3 Mitgliedschaft, Beginn, Rechte und Pflichten
Mitglieder des Vereins können Privatpersonen, Unternehmen, Verbände, Behörden sowie Institutionen werden, die an der Arbeit des Fachbereichs interessiert sind.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge, deren Fälligkeit und Erhebung setzt die Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung fest. Der Vorstand des Vereins ist ermächtigt, nach Ermessen auch ermäßigte Beiträge zuzulassen.
Anträge zur Aufnahme sind schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag des Vorstandsbeschlusses.
Die Mitgliederversammlung kann Vereinsmitglieder zu Ehrenmitgliedern und Vorstandsmitglieder zu Ehrenvorsitzenden ernennen.
Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein teilzunehmen. Jedes in der Mitgliederversammlung vertretene Mitglied ist stimmberechtigt und hat bei Abstimmung eine Stimme. Die gegenseitige Vertretung von Mitgliedern und die Übertragung des Stimmrechts sind unzulässig.
Die Mitglieder verpflichten sich, dem Verein ihre postalischen, elektronischen und telefonischen Kontaktdaten bei Beginn der Mitgliedschaft sowie bei jeder Veränderung der Kontaktdaten unverzüglich mitzuteilen. Jedes Mitglied erkennt mit seinem Beitritt an, dass der Verein alle Kontaktdaten jedem Vereinsmitglied zur Kenntnis geben kann.
Die Mitglieder haben weder während der Zugehörigkeit noch nach ihrem Ausscheiden Anspruch auf das Vereinsvermögen oder Rückzahlungen.
§4 Mitgliedschaft, Beendigung
Die Mitgliedschaft einer Privatperson endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Mitgliedschaft aller anderen Mitglieder endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der Institution.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Jahresende.
Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss ist dem Mitglied in begründeter Form bekannt zu machen. Ausschlussgründe sind insbesondere
a) vereinsschädigendesVerhalten,
b) VerstößegegendieSatzungoderdieZweckedesVereins,
c) Rückstand mit der Beitragszahlung um mehr als ein Jahr trotz Mahnung,
d) Gegen den Ausschluss kann innerhalb von sechs Wochennach Absendungdes Beschlusses Berufung bei der nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung hat in geheimer Abstimmung zu erfolgen.
DerVorstandbestehtausdemVorsitzenden,demstellvertretendenVorsitzenden,dem Schatzmeister und zwei bis fünf Beisitzern. Der Vorstand setzt sich zusammen aus
a) mindestenszweiMitgliederndesVereins,dieaktiveProfessorenoderProfessorinnendes Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität sind, und
b) mindestensdreiMitgliederndesVereins,dienichtaktiveProfessorenoderProfessorinnen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität sind.
Gehört der Vorsitzende des Vorstands der Mitgliedergruppe a) an, dann soll der stellvertretende Vorsitzende der Mitgliedsgruppe b) angehören und umgekehrt.
Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder jeweils für 3 Jahre. Die Amtszeit dauert vom Ende der Mitgliederversammlung, in der die Wahl stattfindet, bis zum Ende der Mitglieder- versammlung, in der die Neuwahl stattfindet, im dritten auf das Wahljahr folgende Jahr. Erfolgt keine rechtswirksame Neuwahl, bleibt der Vorstand bis zur nächsten rechtswirksamen Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amts- periode aus, findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Neuwahl statt. Die Mitglieder- versammlung kann bestimmen, dass die Neuwahl eines Ersatzmitgliedes nur bis zum Ende der Wahlperiode des ausgeschiedenen Mitglieds erfolgt.
Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Ausgaben, die ihnen in pflichtgemäßer Ausübung des Amtes erwachsen, werden vom Verein erstattet.
Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein zusammen mit einem Mitglied des Vorstands gerichtlich und außergerichtlich.
Der Vorstand ist für alle Aufgaben des Vereins zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederver- sammlung zugewiesen sind. Die Geschäftsführung des Vorstandes obliegt dem Vorsitzenden. Er wird durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Zu den Aufgaben des Vorstands gehören insbesondere
a) dieDurchführungderBeschlüssederMitgliederversammlung,
b) dieVerwendungderMittel,
c) die Abfassung eines jährlichen Geschäftsberichtes,
d) die Feststellung der vom Schatzmeister aufzustellenden Jahresrechnung,
e) dieAufnahmevonMitgliedern,
g) derBeschlussübereinenBeitragsnachlass,
h) die Einberufungder Mitgliederversammlung und Zusammenstellung der Tagesordnung,
i) die Anstellung und Kündigung von Mitarbeitern und Hilfskräften.
Der Vorstand tritt nach Bedarf oder auf Wunsch eines Vorstandsmitgliedes zusammen. Die Sitzung wird durch den Vorsitzenden oder in seiner Abwesenheit vom stellvertretenden Vor- sitzenden geleitet. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Die Mitgliederversammlung kann Vorstandsmitglieder, die mindestens eine Wahlperiode Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender waren, zu Ehrenvorsitzenden ernennen. Ehrenvorsitzende können an Vorstandssitzungen teilnehmen, haben dabei jedoch kein Stimmrecht.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins. Sie tritt mindestens einmal im Jahr auf Beschluss des Vorstands zu einer ordentlichen Sitzung zusam- men. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag mit beigefügter Begründung von mindestens 10 Prozent der Mitglieder anzuberaumen. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden des Vorstands oder einem von ihm zu bestellenden Vertreter geleitet. Der Vertreter muss Mitglied des Vorstands sein.
Die Einberufung zur Mitgliederversammlung erfolgt per Briefpost oder per elektronischer Post durch den Vorstand. Termin, Ort und Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind spätestens zwei Wochen vor dem anberaumten Termin der Mitgliederversammlung anzukündigen. Die Frist beginnt mit der Aufgabe zur Briefpost oder der Absendung der elektronischen Post.
Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgelegt. Wurden Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung nicht berücksichtigt, können die jeweiligen Antragsteller bei dem Tages- ordnungspunkt „Genehmigung der Tagesordnung“ eine Aufnahme in die Tagesordnung durch Beschluss der Mitgliederversammlung beantragen; Anträge zur Satzungsänderung dürfen in dieser Weise nicht gestellt werden.
a) dieEntwicklungvonVorschlägenundHinweisenfürdieAktivitätendesVereinsundfürdie Arbeit des Vorstandes,
b) dieWahldesVorstandes,
f) die Ernennung von Ehrenvorsitzenden,
g) die Festlegung von Höhe, Fälligkeit und Erhebung des Mitgliedsbeitrags
h) der Beschluss über die Berufung zu einem vom Vorstand beschlossenen Ausschluss aus dem Verein,
i) die Abberufung von Vorstandsmitgliedern,
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei allen Abstimmungen bleiben Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen außer Betracht.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberech- tigten Mitglieder, mit Ausnahme der in Absatz 4 aufgeführten Ziffern i) bis k), für die eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich ist. Die Abstimmungen erfolgen offen, mit Ausnahme der Beschlussfassung zu Absatz 4, Ziffer h), die immer geheim erfolgen muss. Sonstige geheime Abstimmungen bedürfen eines Antrags und eines Beschlusses mit einer Mehrheit von 10% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder; die Abstimmung über den Antrag zur geheimen Abstimmung hat immer geheim zu erfolgen.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von dem Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.
Die Mitgliederversammlung wählt 2 Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren, das laufende und die beiden folgenden Rechnungsjahre. Wiederwahl ist zulässig.
Die Rechnungsprüfer berichten der Mitgliederversammlung über Art und Umfang der Prüfung und ob die Prüfung zu wesentlichen Beanstandungen Anlass gab oder nicht.
§9 Satzungsänderung, Dokumentation
Anträge auf Satzungsänderung sind der Einladung zu der Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Erläuterung und mit Gegenüberstellung des geltenden Wortlauts des betreffenden Satzungsabschnitts beizufügen.
Bei der Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Justus- Liebig-Universität mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich zugunsten des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zu verwenden.
§11 Geltung der Satzung
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 08.12.2010 beschlossen. Sie ersetzt die Gründungsatzung vom 11. Juli 1988, die am 09. Juni 1989 und am 11. Mai 2001 geändert wurde.
Die Mitgliederversammlung hat zum Zwecke der Festsetzung und Erhebung von Mitgliedsbeiträgen auf Vorschlag des Vorstandes gemäß § 5 Abs. 1 der Satzung in ihrer Sitzung am 11.05.2001 die nachfolgende Beitragsordnung beschlossen:
Die Mitglieder bestimmen gemäß § 3 Abs. 1 der Satzung die Höhe ihrer Jahresbeiträge nach eigenem Ermessen. Die Mitglieder haben dem Verein eine Abbuchungsermächtigung zu erteilen.
Der jährliche Mindestbeitrag für Mitglieder beträgt für
a) natürliche Personen EUR30,00
b) juristischePersonenEUR150,00
Spenden und sonstige Zuwendungen werden auf die Jahresbeiträge voll angerechnet.
Die Beiträge werden am 31.03. des Kalenderjahres fällig.
Im Jahr des Beginns der Mitgliedschaft ist der jährliche Mindestbeitrag vier Wochen nach Beginn (vgl. § 3 Abs. 3 Satz 3 der Satzung) zu entrichten, spätestens am 31.12. des Jahres.
Beiträge können auf begründeten Antrag in besonderen Fällen teilweise oder ganz erlassen werden.
Die Frist (Fälligkeit) zur Zahlung der Beiträge kann im Einzelfall verlängert werden.
Von der Pflicht zur Erteilung der Abbuchungsermächtigung können im Einzelfall Ausnahmen gestattet werden, wenn das Mitglied eine Zahlung auf ein Konto des Vereins vor dem 31.03. des Jahres vornimmt.
Die Entscheidung zu Ziffern 6 bis 8 der Beitragsordnung trifft der Vorstand.
Bleibt ein Mitglied mit seiner Beitragszahlung trotz schriftlicher oder elektronischer Erinnerung 12 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres im Rückstand, so ist der Vorstand ermächtigt (vgl.§ 4 Abs. 3 Nr. 3 der Satzung), die Beendigung der Mitgliedschaft festzustellen. Die Mitgliederversammlung ist zu informieren. Die Regelungen nach Ziffern 4 und 5 der Beitragsordnung bleiben hierbei unberührt.
Auf Antrag stellt der Verein nach Eingang der Beiträge eine Bescheinigung über die steuerliche Abzugsfähigkeit aus.
Die Beitragsordnung tritt am 01.01.2002 in Kraft.
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References: §1

§3

§4

§9

§11
 § 5
 § 3
 § 3