Source: http://www.die-rostocker.com/kontakt/agb/
Timestamp: 2018-05-20 10:11:46+00:00

Document:
Allgemeine Geschäftsbedingungen | die Rostocker – Klasse Wurst
(1) Unsere Verkaufsbedingungen gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren Verkaufsbedingungen abweichende Bedingungen des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn,
wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere Verkaufsbedingungen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren Verkaufsbedingungen abweichender Bedingungen des Kunden die Lieferung an den Kunden vorbehaltlos ausführen.
(2) Alle Vereinbarungen, die zwischen uns und dem Kunden zwecks Ausführung dieses Vertrages
(1) Unsere Angebote sind – insbesondere hinsichtlich Liefermenge, Lieferzeit und Preis –
(2) Ist die Bestellung des Kunden als Angebot gemäß § 145 BGB zu qualifizieren, so können
wir dieses innerhalb von fünf Werktagen annehmen.
(1) Unsere Preise gelten “ab Werk”, ausschließlich Verpackung; diese wird gesondert
(2) Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist nicht in unseren Preisen eingeschlossen;
sie wird in gesetzlicher Höhe am Tag der Rechnungstellung in der Rechnung gesondert
(3) Der Kaufpreis ist netto, das heißt ohne Abzug, sofort zur Zahlung fällig. Es gelten
die gesetzlichen Regeln betreffend die Folgen des Zahlungsverzugs. Ist der Kaufpreis
nicht sofort fällig, sind wir berechtigt, die gesamte Restschuld aus allen bestehenden
Ansprüchen, auch gestundeten, sofort fällig zu stellen, wenn der Käufer mit einer Zahlung
in Verzug ist, das ist insbesondere der Fall, wenn ein Scheck oder ein Wechsel nicht
eingelöst ist, der Käufer seine Zahlungen einstellt oder wenn andere Umstände bekannt
werden, die die Kreditwürdigkeit des Käufers in Frage stellen.
(4) Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig
festgestellt, unbestritten oder von uns schriftlich anerkannt sind. In entsprechendem Umfang
ist auch ein Zurückbehaltungsrecht ausgeschlossen.
(4) Im Falle eines Lieferverzuges haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen nur, wenn der Lieferverzug auf einer von uns zu vertretenden vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung beruht; ein Verschulden unserer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen ist uns zuzurechnen. Sofern der Lieferverzug nicht auf einer von uns zu vertretenden vorsätzlichen Vertragsverletzung beruht, ist unsere Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Darüber hinaus ist unsere Haftung ausgeschlossen.
(5) Sofern wir wegen Lieferverzuges haften, haften wir für jede vollendete Woche Verzug im Rahmen einer pauschalierten Verzugsentschädigung in Höhe von 2% des Lieferwertes, maximal jedoch nicht mehr als 10% des Lieferwertes.
(6) Darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
(7) Wir behalten uns vor, kleinere Mengen nicht nachzuliefern, sofern diese am Versandtage nicht vorhanden sind und in der Auftragsbestätigung nichts anderes geregelt ist. Teillieferungen sind zulässig.
(8) Das in unserem Werk ermittelte Ausgangsgewicht ist maßgebend. Während des Transports entstehende übliche Gewichtsverluste gehen zulasten des Käufers. Darüber hinausgehende Gewichtsdifferenzen müssen sofort bei Übernahme der Ware fernmündlich oder fernschriftlich geltend gemacht werden und sind auf dem Frachtbrief oder dem Lieferschein bei Ablieferung aufzuführen und zu quittieren; anderenfalls sind entsprechende Einwendungen ausgeschlossen.
(9) Bei Probeentnahmen durch die amtlichen Lebensmittelüberwachungsbehörden können wir nur die Wurst- und Fleischwaren als unsere Erzeugnisse anerkennen, von denen uns zwei amtlich versiegelte Gegenproben übergeben werden. Eine Probe benötigen wir zur Identifizierung.
§ 5 Gefahrenübergang/Leergut
(1) Für die Lieferung ist “ab Werk” vereinbart.
(3) Von uns bei der Lieferung zur Verfügung gestelltes Leergut hat der Kunde uns bzw. der von uns eingeschalteten Transportperson bei Lieferung in entsprechender Zahl und Güte wieder zur Verfügung zu stellen bzw. das Leergut zurückzugeben. Kommt der Kunde einer schriftlichen Aufforderung, Leergut zurück zu geben, nicht innerhalb von 10 Werktagen nach, ist er verpflichtet, uns gegen Rechnung den aktuellen Neuwert des Leerguts zu erstatten.
(1) Mängelansprüche des Kunden setzen voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß und rechtzeitig nachgekommen ist. Ist demnach eine Mängelrüge ordnungsgemäß und rechtzeitig erhoben worden, so hat der Käufer uns Gelegenheit zur Prüfung der Mängelrüge zu geben, beanstandete Ware zu unserer Verfügung zu halten und auf unser Verlangen auf seine Gefahr zurück zu senden. Im Falle einer Unmöglichkeit der Rücksendung ist die Vorlage eines amtlichen Veterinärattestes über Grund und Umfang der Mängel erforderlich. Bei amtlichen Probeentnahmen ist eine Gegenprobe zu fordern und diese amtlich versiegelt uns sofort zu übersenden. § 4 Abs. 11 gilt entsprechend.
(3) Im Falle einer schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist unsere Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
(6) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate, gerechnet ab Gefahrenübergang. Die Verjährungsfrist im Fall eines Lieferregresses nach den §§ 478, 479 BGB bleibt unberührt; sie läuft spätestens zwei Monate nach dem Zeitpunkt ab, in welchem der Kunde die Ansprüche des Verbrauchers erfüllt hat.
(1) Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als in § 6 oder § 4vorgesehen, ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsabschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen, wegen deliktischer Ansprüche oder wegen Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz oder auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB.
(1) Wir behalten uns das Eigentum an der Kaufsache bis zum Eingang aller Zahlungen aus der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden vor. Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, sind wir berechtigt, die Kaufsache zurückzunehmen. Wir sind nach Rücknahme der Kaufsache zu deren Verwertung befugt, der Verwertungserlös ist auf die Verbindlichkeiten des Kunden – abzüglich angemessener Verwertungskosten – anzurechnen.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Kaufsache pfleglich zu behandeln; insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Feuer-, Wasser- und Diebstahlsschäden ausreichend zu versichern.
(4) Der Kunde ist berechtigt, die Kaufsache im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu verkaufen; er tritt uns jedoch bereits jetzt alle Forderungen vollständig ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder Dritte erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob die Kaufsache ohne oder nach Verarbeitung weiter verkauft worden ist. Zur Einziehung dieser Forderung bleibt der Kunde auch nach der Abtretung ermächtigt. Unsere Befugnisse, die Forderung selbst einzuziehen oder die Abtretung offen zu legen, bleiben hiervon unberührt. Wir verpflichten uns jedoch, die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen aus den vereinnahmten Erlösen nachkommt, nicht in Zahlungsverzug gerät und insbesondere kein Antrag auf Eröffnung eines Vergleichs- oder Insolvenzverfahrens gestellt ist oder Zahlungseinstellung vorliegt. Ist aber dies der Fall, so können wir verlangen, dass der Kunde uns die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern (Dritten) die Abtretung mitteilt.
(1) Sofern der Kunde Kaufmann ist, ist unser Geschäftssitz Gerichtsstand; wir sind jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen Wohnsitzgericht zu verklagen.
(2) Erfüllungsort ist unser Geschäftssitz.

References: § 145

§ 5
 § 377
 § 4
 § 6
 § 4
 § 823