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Timestamp: 2017-10-22 14:22:18+00:00

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Zugerbieter 20130710 by Zuger Presse - Zugerbieter - issuu
PPA 6002 Luzern – Nr. 27, Jahrgang 108
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Freiwillige sind nur noch schwer zu finden höheren Budgets für die erste Mannschaft der anderen Clubs sprechen eine andere Sprache.
Abstiegskämpfe, Siege, Nachwuchsförderung und zu wenig Helfer: FC-BaarPräsident Martin Pulver nimmt Stellung. Stephanie Sigrist
Während die Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Brasilien diesen Sommer und Herbst grösstenteils noch bevorstehen, wird es um den Fussballclub Baar – nach einer sehr durchzogenen Saison – nun etwas ruhiger. Martin Pulver, Präsident des FC Baar, spricht im Interview mit unserer Zeitung über die Erfolge und Niederlagen der vergangenen Saison und die Herausforderungen für die Zukunft des rund 600 Mitglieder zählenden Vereins.
Martin Pulver, was machen die Spielerinnen und Spieler des FC Baar in den Sommerferien? Gemäss unserer rund 20-jährigen Tradition fahren ungefähr 60 Junioren bis 14 Jahre nach Frutigen ins Trainingslager. Für die Funktionäre und den Vorstand sind die Sommerferien eine etwas ruhigere Phase, worüber diese auch mal froh sind. Für die Mannschaften beginnen bereits die Vorbereitungen und Trainings für die neue Saison. Bevor der Startschuss für die neue Saison fällt, blicken wir doch nochmals auf die vergangene zurück: Welches waren 2012 / 13 die grössten Erfolge Ihres Vereins? Dass sich die Damen nach einem harten Abschiedskampf in der ersten Liga halten konnten, freute uns alle sehr. Die Herren der ersten Mannschaft zeigten, dass sie eigentlich das Potenzial hätten, weiterhin in
Möchte das Problem der Überbelegung der Baarer Turnhallen durch zwei zusätzliche Fussballfelder lösen: Martin Pulver, Foto ste Präsident des FC Baar. der zweiten Liga interregional zu spielen. Es ist zwar schade, dass sie schliesslich absteigen mussten, doch das Ziel ist, dass sie in spätestens zwei Jahren wieder in der zweiten Liga spielen. Die Junioren konnten ihr Niveau halten, und die Juniorinnen erreichten im Schweizer Cup den Halbfinal und wurden Regionalmeister, was eine grandiose Leistung ist. Auch die erneute Lancierung des Dorfturniers sorgte für positives Echo. Was mich allerdings stets am meisten freut, ist, die vielen begeisterten jungen Spieler zu sehen.
Wie werden diese jungen Fussballer gefördert? In unserem Verein ist speziell, dass bereits ein Angebot, nämlich die Fussball-Spielgruppe, für Kinder ab fünf Jahren besteht. In Gruppen aus
acht Kindern stehen vor allem der Spass, das Spiel und Koordinationsaufgaben im Vordergrund, und mit der Zeit fliessen immer mehr Elemente aus dem Fussballsport ein. Dieses Training macht den kleinen Fussballern grossen Spass. Besonders motivierte Spieler haben zudem auch die Möglichkeit, die Fussball-Academy zu besuchen (siehe Spalte).
Das Fanionteam des FC Baar besteht zu einem grossen Teil aus ehemaligen Junioren. Geht dieses Konzept noch auf? In der letzten Saison hat sich einmal mehr gezeigt, dass andere Clubs, denen ein grösseres Budget zur Verfügung steht, vermehrt externe Spieler einkaufen, ja praktisch nur noch aus externen Spielern bestehen. Nur die eigenen Junioren einzuspannen, reicht
auf Dauer nicht aus, um in der höheren Liga zu bestehen.
In einem Leserbrief an unsere Zeitung richtete der ehemalige Finanzchef des FC Baar, Oliver Betschart, kritische Worte an den Verein («Zugerbieter» vom 26. Juni). Was halten Sie seinen Bedenken entgegen? Wir waren natürlich nicht gerade erfreut über den Brief, da es aus der Ferne immer einfach ist, gute Ratschläge zu erteilen. Doch die Grundaussage, man dürfe nicht mehr ausgeben, als man einnehme, ist natürlich richtig. Leider – und hier muss ich teilweise nochmals das Thema der letzten Frage aufgreifen – ist es entgegen der Aussage von Herrn Betschart in diesem Leserbrief weitgehend nicht richtig, dass sich der Erfolg nicht erkaufen lässt. Insbesondere die weit
Abgesehen vom Budget: Welches sind die grössten Herausforderungen, welche noch auf den FC Baar zukommen werden? Hohe Priorität hat momentan das Finden von Freiwilligen. Die Last der Vereinsführung soll auf mehrere Schultern verteilt werden. Es wird in allen Bereichen immer schwieriger, Helfer zu finden. Immer weniger Mitglieder stellen sich zur Verfügung. Man muss sich jetzt Gedanken darüber machen, wie man diesem Verhalten begegnet. An dieser Stelle möchte ich meinen Vorstandskollegen und den Funktionären danken, die einen unglaublichen Einsatz für den FC Baar und damit einen grossen Beitrag für alle 600 Vereinsmitglieder leisten. Gross sind auch Ihre bei der Gemeinde eingereichten Pläne, welche Sie für den Fussballplatz im Lättich haben. Was schwebt Ihnen da vor? Im Oktober 2011 stellten wir den Antrag auf zusätzliche zwei Fussballfelder, mindestens eines davon aus Kunstrasen und dabei im Winter mit einer Traglufthalle überdacht. Kunstrasen wäre für uns optimal, da die Felder mit normalem Rasen bei schlechtem Wetter nicht benutzt werden können. Eine Traglufthalle zum Preis von ungefähr 1 Million Franken würde zudem das Problem der Überbelegung der Baarer Turnhallen im Winter minimieren. Die aufblasbare Traglufthalle würde das gesamte Platzbedürfnis des FC Baar im Winter abdecken, wodurch die anderen Sportvereine die Hallen vermehrt nutzen könnten.
Fussball-Academy Mit der Fussball-Academy startete im Frühling dieses Jahres ein neues Projekt für den FC Baar. Die neugegründete Academy richtet sich an ambitionierte Spieler, die zusätzlich zu den normalen Trainings in ihrer Mannschaft weitere Praxis gewinnen und sich verbessern möchten. Im Gegensatz zu den Teamtrainings steht hier jedoch das individuelle Können im Vordergrund. Gefördert werden in den Zusatztrainings insbesondere die Fussball- und Lauftechnik und sowie die Koordinationsfähigkeiten. Taktik und Kondition dagegen werden nicht geschult. Für die Leitung der Fussball-Academy konnte der FC Baar René Müller gewinnen. Der neue Leiter spielte während über zehn Jahren als Profi beim FC Luzern, FC St. Gallen, dem FC Zürich sowie YB. Erfahrung als Trainer konnte er unter anderem bereits beim SC Cham und Zug 94 sammeln. «Leider haben viele unserer Spieler das Konzept der Fussball-Academy noch nicht verstanden», bedauert FC-Baar-Präsident Martin Pulver. Da nicht in den üblichen Teams trainiert werde, hätten einige Fussballer Angst davor, aufgrund der altersmässig durchmischten Gruppen nicht genügend gefordert zu werden. «Doch jeder Spieler wird individuell gefördert und kann an seiner Technik schleifen», beruhigt Pulver. Beim FC Baar verfolge man den Gedanken der FussballAcademy auf jeden Fall auch in der kommenden Saison weiter. ste
Lehrer: Mit Vollgas in den Ruhestand
Drittbestes TänzerDuo stammt aus Baar
In Baar wird nur wenig gebaggert
Schuhmacher Müller hätte seine Freude
An der Schlusskonferenz der Schulen Baar wurde der Austritt aus dem Berufsleben des Prorektors Thomas Huwyler sowie des Sekundarlehrers Bruno Stebler würdevoll gefeiert. Für den Anlass wurde gar ein schwarzer Rolls-Royce mit Baujahr 1934 organisiert. Seite 3
Ein Mitgliederpaar des Baarer Tanzsport-Vereins Dancing Cats holte sich im Final der Schweizer Meisterschaften in Neuenburg den dritten Rang. Im Interview plaudern die beiden Rock- ’n’- Roll-Akrobaten aus dem Nähkästchen und geben Neueinsteigern Tipps. Seite 4
Während im Rest des Kantons in den Sommerferien wieder die Bagger anrollen, hält sich die Bautätigkeit auf den Baarer Strassen in Grenzen. Das momentan grösste Bauvorhaben ist die Fertigstellung des Kreisels im Lättich. Ende der Arbeiten ist im September. Seite 6
Die Verlegung des Kunstkiosks konnte zum Abschluss gebracht werden: Im Robert-Fellmann-Park eröffnete man den kleinen, aber feinen Ausstellungsort. Die Immobilie sowie der Transport wurden dem Verein Kunstkiosk von der Alfred Müller AG geschenkt. Seite 7
Forum Baar
Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 10. Juli 2013 ⋅ Nr. 27
Im Land von Pippi Langstrumpfs Schöpferin wegs ist. Mitte Juni sind wir für einige Tage nach Gotland gefahren, welches auch eine Insel in der Ostsee ist und nordöstlich von Öland liegt. Diese Insel ist etwa 125 Kilometer lang und rund 50 Kilometer breit und vor allem bekannt für ihre Naturlandschaft und die langen Sandstrände. Die Überfahrt mit der Fähre von Oskarshamn nach Gotland dauerte drei Stunden und führte uns nach Visby, der Hauptstadt von Gotland. Uns hat die Altstadt von Visby mit den gemütlichen Cafés und Restaurants sehr gut gefallen, und speziell sehenswert ist dort die mittelalterliche Stadtmauer mit den historischen Gebäuden.
Den Geburtsort Lindgrens besucht, ein Trinklied gelernt und Windmühlen bestaunt: Thomas Gwerder scheint voll in Schweden angekommen zu sein. Thomas Gwerder
Die meiste Zeit im Juni haben wir auf Öland verbracht und unser Sommerhaus als Familie genossen. Wir haben einige Ausflüge mit dem Velo
«Traditionell gab es auch einige Gläser Schnaps, zu denen man jeweils ein Trinklied singt.» gemacht, und dank dem warmen Frühling konnten wir auch bereits in der Ostsee baden. Ich habe es auch sehr genossen, entweder am Mittag
Brief aus Schweden Der 42-jährige Thomas Gwerder arbeitete während 14 Jahren bei Glencore und ist Mitglied zahlreicher Baarer Vereine. Diese müssen nun sechs Monate auf sein Mitwirken verzichten, denn Thomas Gwerder macht mit seiner Familie eine Auszeit in Schweden. Von dort schickt er uns alle paar Wochen einen Brief. red
Von ehemals 2000 Windmühlen sind auf der schwedischen Insel Öland noch rund 400 erhalten. oder Abend etwas Feines zu grillieren. Ansonsten haben wir einige Entdeckungstouren auf Öland unternommen und uns diverse Sehenswürdigkeiten angeschaut. Eine davon sind die Windmühlen, wo auch heute noch auf Öland 400 von ehemals 2000 erhalten sind. Ende Mai sind wir nach Vim-
merby gefahren, dem Geburtsort von Astrid Lindgren.
Unzählige Spielmöglichkeiten für Kinder im Freizeitpark Sie gehört mit einer Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Die Schriftstellerin ist die geis-
tige Mutter von Pippi Langstrumpf, dem schelmischen Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Kalle Blomquist und anderen beliebten Figuren. In Vimmerby besuchten wir zwei Tage den Astrid-Lindgren-Park, einen grossen Freizeitpark mit unzähligen Spiel-
möglichkeiten. Spannendster Teil des Parks sind unbestritten die Aufführungen der Geschichten von Lindgren. In der Hauptsaison sind über 100 Schauspieler in verschiedensten Rollen im Einsatz, und man sollte sich diesen Park anschauen, wenn man in Schweden mit Kindern unter-
Lehrling aus Baarer Betrieb ist der beste
Pionier der Männerarbeit auf zu neuen ufern
Als bester Hochbauzeichner mit Diplom an der GIBZ hat Claudio von Euw die Lehre im Baarer Architekturbüro Arch 2B AG abgeschlossen. Zu diesem hervorragenden Abschluss gratuliert sein Lehrbetrieb herzlich und wünscht dem jungen Berufsmann alles Gute für seine Zukunft. pd
Drei Baarer beenden ihre Migros-Lehre
Applaus für 70 junge Lehrabgänger: Sie haben bei der Migros Luzern ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und starten in ihr Berufsleben. Unter den Absolventen befinden sich auch die beiden Allenwindner Kerstin Bernet und Gafurr Neziri , welche ihre Lehrzeit beide in der Migros in Baar absolvierten, sowie die Baarerin Linda Halef , die in Cham ausgebildet wurde.
23 Kampfsportler haben einen Gurt
Von 27 angemeldeten Schülerinnen und Schülern bestanden deren 23 die Gurtprüfungen an der Baarer Yun-Song-Akademie. Die erworbenen Gurte im Kampfsport sind in den Farben Orange, Gelb, Weiss-Gelb und Grün. Wir gratulieren zu den bestandenen Gurtprüfungen und wünschen weiterhin viel Spass, Elan und Fleiss beim Training. pd
Nach 12 Jahren verlässt Philipp Suter die Pfarrei St. Martin. Er wird nun selbstständig auf der «Baustelle Pubertät» arbeiten. Was gibt es in Baar noch zu tun? Sind irgendwelche Baustellen in Sicht? Gibt es neben der «Pflicht» als OberstufenReligionslehrer noch eine «Kür», die allenfalls auf den frischgebackenen Religionspädagogen wartet? Mit diesen Fragen im Gepäck begann Philipp Suter vor zwölf Jahren seine Arbeit in der Baarer Pfarrei. Bald wurde ihm klar: Er wollte auch ausserschulisch mit Jugendlichen arbeiten und als Erwachsenenbildner tätig sein.
Jugendliche während der Pubertät unterstützen Ersteres ergab sich aus seinen beruflichen Erfahrungen als Handwerker, Lehrlingsausbildner und Fussballtrainer. «Gerade die Pubertät ist ja eine grosse Baustelle», meint der gelernte Sanitärinstallateur. Suter selbst hat es erfahren, wie er dank der fördernden, aber auch fordernden Hilfe von Lehrmeistern seine Abschlüsse schaffte. «Es lohnt sich, in dieser Zeit an den Jugendlichen dranzubleiben und sie nicht hängen zu lassen.» Dies gelte gleichermassen für
Typisches Mittsommeressen: Hering und Jungkartoffeln Am Tag des Sommerbeginns fand das Mittsommerfest statt, das in Schweden nach Weihnachten das zweitgrösste Fest des Jahres ist. Als Mittsommerfest werden die Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende bezeichnet, und es stimmt, es wurde nie richtig dunkel. Am Nachmittag besuchten wir eine Feier, wo die Kinder und Erwachsenen zu schwedischen Volksliedern um einen geschmückten Baumstamm tanzten. Zum Mittagessen hatten wir Hering mit Jungkartoffeln, das typische Mittsommergericht. Am Abend haben wir bei uns zu Hause gefeiert und nebst den leckeren Krustentieren aus dem Meer gab es traditionell auch einige Gläser Schnaps, zu denen man jeweils ein Trinklied singt.
die Eltern, Lehrer und Jugendarbeiter. Einen Namen schuf sich Suter mit der Erwachsenenbildung, insbesondere der damals noch wenig verbreiteten Männerarbeit. Am Anfang standen Erziehungskurse mit Titeln wie «Als Vater erfolgreich erziehen». Die Begleitung einzelner getrennter oder geschiedener Väter führte dazu, dass diese wieder zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit ihren Ex-Frauen fanden. «Dummheiten, wie Alimente nicht zu bezahlen, sollten Männer in dieser Trennungsphase unbedingt vermeiden, falls sie Interesse haben, weiter für die Kinder da zu sein», weiss Suter. Mit dieser Männerarbeit konnte die Pfarrei nicht wenigen Männern und Frauen ein paar tausend Franken Anwaltskosten ersparen. Und sie stärkte das männliche Selbstvertrauen: «Man kann auch mit einem schmutzigen Hals geradestehen», weiss Suter aus eigener Erfahrung. Die Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung kamen dort zusammen, wo Suter mit pubertierenden Jugendlichen zusammenarbeitete, die über Jahre keine Beziehung mehr zum Vater hatten.
Dankbar über die in der Baarer Pfarrei gemachten Erfahrungen «Ob Kinder trainieren, Lehrlinge ausbilden, kirchliche Ju-
Glückwunsch des CVP-Präsidenten Die Wohnbaugenossenschaft (WBG) Familie Baar feierte vor gut einem Monat ihren 50. Geburtstag (siehe «Zugerbieter» vom 26. Juni). Sie ist damit die älteste Wohnbaugenossenschaft Baars. In einem Leserbrief gratuliert ihr Pirmin Frei, Präsident der CVP Baar, zum Jubiläum.
Der Männerarbeiter Philipp Suter war während 12 Jahren für die Pfarrei St. Martin tätig und schlägt jetzt einen neuen Weg ein, auf dem er Jugendliche pd in der Pubertät unterstützen möchte. gendarbeit gestalten oder Erwachsene begleiten: Es geht meistens um das Gleiche», zeigt sich Suter überzeugt. «Es geht darum, Menschen zu ermutigen, sie in ihrem selbstständigen Denken und Handeln zu fördern und Sinn für die Gemeinschaft zu entwickeln.» Wie in Jesu Gleichnis von den Talenten gelte es, seine Gaben nicht zu verstecken, sondern das Beste aus ihnen zu machen. Suter ist dankbar, wenn er an die gemachten Erfahrungen in der Pfarrei St. Martin und deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zurückdenkt: «Hervorheben möchte ich meine beiden Lehrmeister in der Jugend-
arbeit und Erwachsenenbildung, den Pädagogen Stefan Hegglin und den ehemaligen Rektor Werner Hegglin vom Lehrerseminar in Zug. An deren Lebenserfahrung teilzuhaben, war unbezahlbar wertvoll.» Eine Herausforderung sei es manchmal gewesen, für Lehrinhalte der katholischen Kirche den Kopf hinzuhalten. «Schlicht nicht lesbar war für mich die Radikalität der Sexualmoral der Kirche.» Zugleich verdankt Suter der Kirche reiche Erfahrungen und Ausbildungen, so zum Beispiel die Begleitung von Menschen in Krisensituationen. Für die Pfarrei St. Martin: Remo Wiegand
Preisgünstige Wohnungen vor allem für kinderreiche Familien Geburtshelferin dieser wichtigen Baarer Institution war die CVP Baar. Weitsichtig erkannte man schon früh, dass die Wohnbautätigkeit in der aufstrebenden Gemeinde Baar gefördert werden sollte. Zentral war die Erstellung von preislich günstigen und zweckmässigen Wohnungen, vor allem für kinderreiche Familien. Bis zum heutigen Tag beachtenswert ist, dass man damals nicht nach dem Staat rief, um dieses Ziel zu erreichen, sondern dass man das Ruder selber in die Hände nahm, mit viel Unternehmergeist und in gelebter Solidarität. Die CVP Baar gratuliert der WBG Familie Baar zum Jubiläum und dankt allen Personen, die sich in all den Jahren aktiv für günstigen, familienfreundlichen Wohnungsbau eingesetzt haben. Möge der pionierhafte Geist von damals bis in die heutige Zeit hineinreichen! Pirmin Frei, Präsident CVP Baar
Mit Vollgas in richtung ruhestand
Durch ein Päckchen Tabak aufgeflogen
An der Schlusskonferenz der Baarer Schulen gab es rote Rosen, warme Worte und Tränen der Rührung. Langweilig wird den Pensionären nicht. Bettina Mosel
Die Schlusskonferenz der Baarer Schulen ist jedes Jahr auch der Rahmen zur feierlichen Verabschiedung von langjährigen Lehrerkollegen. Zwei Lehrer sagten am vergangenen Freitag ihrer beruflichen Laufbahn Ade, die zusammen fast 80 Jahre im Baarer Schuldienst gewirkt haben. Mit bewegter Stimme und sichtlich um Fassung bemüht
«Man ist nie am Ziel in diesem Beruf, und es gibt keine fertigen Wege.» bruno Stebler, pensionierter Lehrer
sagte Rektor Urban Bossard: «Thomas, ich werde dich vermissen!» Er richtete seine Dankesworte an Prorektor Thomas Huwyler, der seit dem Jahr 1974 als Lehrer in Baar und Inwil tätig war. Als zweiten langjährigen Weggefährten entsandte Bossard Sekundarlehrer Bruno Stebler in den Ruhestand. «Du bist einer, der ohne Wenn und Aber den Leh-
Erlebten eine bewegende Schlusskonferenz: Rektor Urban Bossard (links), der scheidende Prorektor Thomas Huwyler sowie der in Rente gehende SekundarFoto mob lehrer Bruno Stebler und Gemeindepräsident Andreas Hotz, die gar neben einem Rolls-Royce mit Baujahr 1934 posieren durften. rerberuf immer wieder ergreifen würde, und du hast als Lehrer und Schulleiter unsere Schulen weitsichtig mitgestaltet und mitgeprägt.» Thomas Huwylers letzte Amtshandlung an diesem Tag und somit der Start in den Ruhestand wurde ihm mit einer aussergewöhnlichen Fahrt versüsst. Er wurde mit einem Rolls-Royce aus dem Jahr 1934 zum Schulhaus chauffiert. «Langweilig wird mir im Ruhestand sicher nicht», sagte er im Brustton der Überzeugung.
dass er eigentlich keinen hat: «Man muss als Lehrer immer seinen Weg weitergehen», sinnierte er und gab zu bedenken: «Man ist nie am Ziel in diesem Beruf, und es gibt keine fertigen Wege.» Als Pensionär wird der leidenschaftliche Golfer verstärkt an seinem Handicap arbeiten. Natürlich freuen sich auch seine Frau und die Enkelkinder auf viele Unternehmungen. «Und jetzt werde ich endlich das Schwyzerörgeli erlernen», lacht Stebler. Ge-
Ausser seiner Gattin Maria und seinen Enkelkindern wird sich der passionierte Musiker dem Orchester Windows in Allenwinden widmen. Er startet in einen ausgefüllten Ruhestand mit vielen interessanten Projekten, zu denen auch das Fotografieren gehört.
Für den anspruchsvollen Beruf gibt es keine Tipps Bruno Stebler, der nach 37 Dienstjahren den Beruf an den Nagel hängt, hat für junge nachfolgende Lehrer den Tipp,
meindepräsident Andreas Hotz bedankte sich im Namen der gesamten Gemeinde für den überaus gelungenen Einsatz der Lehrerschaft für die Baarer Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr. Er würdigte die hohe Qualität der Schweizer Schulen und im Besonderen die Güte der Baarer Schulen. Hotz lobte die Baarer Lehrkräfte: «Sie alle haben im letzten Jahr eine Herkulesaufgabe bewältigt, die Baarer Schulen sind ein Erfolgsmodell.»
Damals, als ein baarer Chemiebetrieb in Flammen stand Vor 20 Jahren brannte die Trichema AG im Lättich. Sechs Personen erlitten Verletzungen, drei Firmen wurden evakuiert. Stephanie Sigrist
«Grossbrand bei der Baarer Trichema AG» titelte die «Zuger Zeitung» am 7. Juli 1993. Bei dem Brand in der Chemiefirma im Lättich vor 20 Jahren standen gegen 400 Feuerwehrleute und Polizisten im Ein-
satz. Trotz der raschen Reaktion der Baarer Feuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Zug sowie der Kantonspolizei Zug forderten die Flammen sechs Verletzte. Drei der Opfer hatten Rauchvergiftungen, zwei Feuerwehrleute erlitten Schnittwunden, und ein Feuerwehrmann konnte nach einer ambulanten Behandlung weiter bei der Bekämpfung des Brandes mithelfen. Um 11.15 Uhr am Dienstag, 6. Juli, ging bei der Feuerwehr Baar die Meldung ein, bei der
Trichema AG sei ein automatischer Brandalarm ausgelöst worden. Gleichzeitig riefen benachbarte Firmen an, um mitzuteilen, das Unternehmen im Lättich stehe in Flammen. Glücklicherweise bestand zu keiner Zeit eine Gefahr durch austretende Giftgase oder Dämpfe. Ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Betriebe Herbol und Lego konnte zudem verhindert werden. Die Mitarbeiter dieser beiden Firmen wurden allerdings ebenfalls evakuiert.
Lautes Rumpeln riss eine 49-jährige Baarerin am vergangenen Mittwoch kurz vor 2.15 Uhr jäh aus dem Schlaf. Sie spähte zum Fenster hinaus und sah einen Mann, der mit Hilfe einer wackligen Konstruktion aus aufeinandergestapelten Gartenstühlen und Bistrotischen die Fassade ihres Hauses hochgeklettert war. Geistesgegenwärtig schrie sie den Eindringling an, worauf dieser umgehend die Flucht ergriff. Sofort wählte die 49-Jährige den Polizeinotruf 117. Mehrere Patrouillen der Zuger Polizei rückten sogleich zum Tatort aus. Noch auf der Anfahrt entdeckten zwei Polizisten eine Gestalt, die sich bei der Allmendstrasse auf einer Wiese zu verstecken versuchte. Der 31-jährige Tunesier entsprach dem beschriebenen Signalement, und er trug exakt jenes Päckchen Tabak auf sich, das kurz zuvor noch im Garten der Geschädigten gelegen hatte. Der mutmassliche Einbrecher wurde festgenommen. Er ist nicht geständig. Der beschuldigte Asylsuchende wird sich vor dem Richter verantworten müssen. pd
Beinahe Feuer gelegt auf Glencore-Gelände
Kurz nach 22.50 Uhr beobachtete ein Zeuge am vergangenen Donnerstag, wie ein junger Mann vor dem Glencore-Gebäude eine Flüssigkeit aus einem Kanister ausschüttete und davonrannte. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. An der Leihgasse fiel einer Patrouille ein Mann auf, der dem Signalement des Verdächtigen entsprach. Als die Polizisten ihn kontrollieren wollten, zog er plötzlich eine Schusswaffe. Der Bewaffnete wurde überwältigt, wobei sich ein Schuss aus seiner Pistole löste. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der mutmassliche Brandstifter zeigte sich geständig. Abklärungen ergaben, dass die Waffe des 18-Jährigen mit Schreckschusspatronen geladen war. pd
Feuerwehr Heute erinnert nichts mehr an der Fassade der Trichema AG an den grossen Foto Dominik Hodel, Neue ZZ Brand von 1993.
Die Feuerwehr Baar hatte vergangene Woche keine Einsätze zu leisten. pd .
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Drittbestes tänzer-Duo stammt aus Baar Zwei Mitglieder des Baarer Tanzsport-Vereins Dancing Cats tanzten sich an den Rock-’n’-Roll-SchweizerMeisterschaften auf den dritten Rang. Knapp 300 aktive Tänzerinnen und Tänzer reisten nach Neuenburg, um sich die begehrten Schweizer-Meister-
«Neueinsteiger sollen erst einmal einfach nur die Bewegung zur Musik geniessen.» Cornel Herrmann, rock-’n’-roll-tänzer Titel nach Hause zu holen. Es wurde Akrobatik-Rock ’n’ Roll und Boogie-Woogie in verschiedenen Kategorien getanzt. Bereits bei den Qualifikationsrunden ab 10.30 Uhr durften die Tanzpaare vor einer grossen Zuschauerkulis-
se ihre Vorführungen darbieten. Abends wurden dann die Finalrunden getanzt und die Gewinner feierlich ernannt. Das VizeSchweizerMeister-Paar des letzten Jahres, bestehend aus René Bachmann und Stephanie Rüegg aus Winterthur, ertanzte sich dieses Jahr den SchweizerMeister-Titel in der Kategorie A. Besonders stolz sind die Dancing Cats auf das Resultat ihres Paares Cornel Herrmann und Miriam Stäheli. Sie haben in der Kategorie C den dritten Rang erreicht und sich somit die beste Auszeichnung
der Zentralschweiz geholt. Die beiden bestritten erst im Mai dieses Jahres in Frauenfeld ihr erstes Turnier und erreichten dabei überraschend den zweiten Platz.
International ihr tänzerisches Können gezeigt und bestätigt Weitere Turniere und Topresultate folgten. Mit dem dritten Platz an der Schweizer Meisterschaft haben die zwei vor internationalen Wertungsrichtern ihr Können zeigen und bestätigen lassen können. In einem kurzen Interview erzählt das erfolgreiche Tanzpaar, wie es auf den Sport gekommen ist, wie es sich kennen lernte und welche Tipps es für Neueinsteiger bereithält.
Tänzelnden Schrittes auf das Podest: Miriam Stäheli und Cornel Herrmann belegten an den Schweizer Meisterschaften im Rock ’n’ Roll den dritten Platz. pd
Seit wann tanzen Sie beide? Cornel Herrmann: Ich habe meine ersten Rock-’n’-RollSchritte im März 2009 machen dürfen. Dabei wurde ich sehr herzlich von den Dancing Cats aufgenommen und fühlte mich in dem Baarer Verein schnell wohl. Miriam Stäheli: Ich habe zu einem ähnlichen Zeitpunkt
begonnen, nämlich im Sommer vor vier Jahren.
Wie haben Sie sich gefunden? Herrmann: Miriam und ich haben uns durch eine Studentenplattform kennen gelernt. Wir waren beide auf der Suche nach einem Tanzpartner, und die Anzeige hat gepasst. Seit wann trainieren Sie zusammen? Herrmann: Wir tanzen intensiv seit Ende August letzten Jahres.
bauen kann, das familiäre Umfeld in den Vereinen und die Motivation, die dem Spass am Tanzen und an der eigenen Entwicklung entspringt. Stäheli: Ich liebe die Bewegung, die Herausforderung durch Neues und Wettkampfstimmung. Das fand ich während mehrerer Jahre im Turnverein. Dann suchte ich ein neues Lernfeld und kam bei diesem powervollen Tanzsport an.
Wie oft trainieren Sie? Herrmann: Das ist unterschiedlich, im Schnitt ist es momentan zwei- bis dreimal in der Woche, jeweils entweder in Baar oder in Schaffhausen im Rock-’n’-Roll-Club Angeli.
Was sind Ihre nächsten Ziele? Herrmann: Momentan verfeinern wir unser Programm und unsere Akrobatikkünste in der Kategorie C für die Turniersaison im kommenden Herbst. Längerfristig aber streben wir den Aufstieg in die Kategorie B an.
Warum gerade Rock ’n’ Roll? Herrmann: Das ist eine gute Frage. Ursprünglich bin ich eigentlich mehr wegen des guten Rufes der Dancing Cats als wegen des Tanzsports selbst zum Rock ’n’ Roll gestossen. Gehalten aber haben mich vor allem die Teamkomponente, da man zusammen etwas auf-
Haben Sie einen Geheimtipp für Neueinsteiger? Herrmann: Mein wichtigster Rat ist, dass sie die Bewegung zur Musik erst einmal nur geniessen sollen. Die Entwicklung kommt automatisch. Und was meiner Meinung nach ausserdem von Bedeutung ist, ist dranzubleiben! pd
Baarer Kompetenzzentrum sorgt weiterhin für ein gutes Angebot Nach der erfolgreichen ersten Jahreshälfte warten ab diesem Sommer noch mehr Höhepunkte in der Yun-Song-Akademie. Bisher war dieses Jahr für die Yun-Song-Akademie mit Erfolgserlebnissen gekrönt: Im April und Mai erhielt das Baarer Kompetenzzentrum für Kampfkunst und Bewegungs-
formen insgesamt fünf wichtige Ehrungen (wir berichteten). Im Juni folgte die Gurtprüfung von 23 Kampfsportlern, und im sechsten Newsletter der Akademie lassen sich gute Nachrichten für den Rest des Jahres erahnen.
Zwei interessante Seminare, ein Lager und eine Après-Ski-Party Nach den Betriebsferien vom 29. Juli bis 18. August warten ein Sommerlager (siehe
Box), ein zweitägiges KyushoSeminar, ein Systema-Seminar, und im Dezember steigt eine Après-Ski-Party in der Yun-Song-Lounge. Am Kyusho-Seminar unter der Leitung von Freddy Horlent erlernen die Teilnehmer eine eigenständige Kampfkunst, welche sich von den Kampfsportarten abgrenzt, da in dieser Disziplin keine Wettkämpfe stattfinden. Die Kampfkunst basiert auf den
Erkenntnissen und Prinzipien der Akupunktur und der Verbindung zur westlichen Neurologie. Auch das Systema-Seminar wird von Horlent geleitet. Doch für einmal wird Teilnehmern an der Yun-Song-Akademie eine russische Kampfkunst nähergebracht. Systema basiert auf Prinzipien und Konzepten und nicht auf konkreten Techniken und starren Ausführungen. pd
Kampfsport-Sommerlager In den Ferien zur besseren Technik
Baarer Kampfsportfans aufgepasst: In der letzten Sommerferienwoche findet ein Kampfsport-Sommerlager für Kinder und Erwachsene in Giswil statt. Durchgeführt wird das Lager vom Verein Xiao Dà Lóng. Die Kosten für Kinder
und Jugendliche belaufen sich auf 275 Franken pro Person und für Erwachsene auf 350 Franken. Es sind noch freie Plätze verfügbar. pd Kampfsport-Sommerlager: Montag, 12. August, bis Samstag, 17. August. Infos und Anmeldung bei der Yun-Song-Akademie.
Früherer Sieger Yves Müller gewann erneut den Vereinscup des Armbrustschützenvereins Baar 95 Punkte waren das beste Ergebnis am Vereinscup. Erzielt wurde es von einem alten Hasen.
Todesfälle Baar 1. Juni Johann Meier, geboren am 7. Februar 1935, wohnhaft gewesen an der Heimatstrasse 6. Die Beisetzung fand statt. 24. Juni Baar Marco Segginger, geboren am 5. Juli 1944, wohnhaft gewesen in der Klostermatt 19a. Der Trauergottesdienst findet statt am Dienstag, 16. Juli, 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin; anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. 1. Juli Baar Arlette Pföstl Terreni, geboren am 30. Juli 1940, wohnhaft gewesen an der Dorfstrasse 23. Die Beisetzung fand im engsten Freundeskreis statt. 8. Juli Baar Josef Schelbert-Blumer, geboren am 10. November 1933, wohnhaft gewesen an der Bahnmatt 21. Die Beisetzung findet statt am Donnerstag, 18. Juli, 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin; anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Kirchmatt.
Bei angenehmem Wetter und guten Schiessbedingungen fand der Vereinscup mit Zmorgebrunch statt. Schon vor der Auslosung wurde das reichhaltige Frühstücksbuffet für die Schützen mit Familienanhang eröffnet. In der ersten Runde wurden vier Dreierpaarungen gebildet, wovon die besseren zwei Schützen weiterkamen. In jeder weiteren Runde wurden erneut Zweierpaarungen ausgelost.
Der Zweitplatzierte erzielte die gleiche Punktzahl wie Müller Die Pausen zwischen den einzelnen Runden wurden genutzt, um sich immer wieder am Buffet zu bedienen. Der grosse Final wurde schliesslich von vier Schützen geschossen, wobei sich Yves Müller mit 95 Punkten gegen Leo Hüsser, der ebenfalls 95 Punkte erreicht hatte, aller-
Sie belegten am Vereinscup der Baarer Armbrustschützen die ersten drei Plätze: Leo Hüsser (links), Sieger Yves Müller pd und Urs Birchler. dings mit aufgelegter Armbrust geschossen hatte, gegen
Urs Birchler mit 94 Punkten und die Vereinspräsidentin
Anita Windlin mit 91 Punkten durchsetzte. pd
Baugespanne Endreas und Marlies Elyes, Sonnrain 2, 6340 Baar Abbruch Wintergarten sowie Anbau neuer Wintergarten mit Terrasse beim Gebäude Assek.Nr. 2725a auf GS Nr. 3592, Sonnrain 2. Einsprachefrist bis 24. Juli 2013. Hiag Immobilien Schweiz AG, Ibelweg 18, 6300 Zug, Abbruch Gebäude Assek.Nr. 2101a sowie Arealbebauung mit drei Mehrfamilienhäusern und Einstellhalle auf den GS Nrn. 1053, 1166, 2609 und 3217, Ibelweg, als geändertes Projekt (Gebäude B), Einsprachefrist bis 31. Juli 2013. Unterfeld Immobilien AG, Grafenauweg 11, 6300 Zug, vertreten durch Burkart Architekten AG, Altgasse 46, 6340 Baar, Fassadensanierung mit kleineren Ergänzungen und Umbauten bei den Gebäuden Assek.Nrn. 1971a und 1971b auf GS Nr. 536, Grabenstrasse 12 und 14, Einsprachefrist bis 31. Juli 2013. Landis Bau AG, Feldpark 2, 6304 Zug, Verlängerung Baarermattstrasse auf GS Nr. 2934, Baarermattstrasse, Einsprachefrist bis 31. Juli 2013. Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.
ART auf alle Art «Dimensionen» Projektwoche vom 7. bis 11. Oktober 2013 Wir gehen auf in die 3. Runde der Projektwoche «ART auf alle Art»! Hast du Lust, eine Woche in deine Fantasie und verschiedene Materialien einzutauchen und dich dabei überraschen zu lassen, was mit Farben, Formen und deinem Gestalten an Kunstvollem entsteht? In der Gruppe begegnen wir einander und lassen unserer Spontanität freien Lauf. Frei von «Richtig und Falsch» und «Schön und Hässlich» entdecken wir uns auf eigene Art in verschiedensten Dimensionen – entwickeln neue Perspektiven und lernen uns spielerisch besser kennen. Für die Projektwoche sind keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig. Zeit: Verpflegung: Unkostenbeitrag: Ort: Leitung:
vormittags oder nachmittags (je nach Anzahl Anmeldungen und Gruppeneinteilung) Pausensnack und Getränke inklusive Fr. 120.–, inklusive Material noch offen; in Baar Silvia Lang
Bei allfälligen Fragen geben wir Ihnen gerne Auskunft unter Telefon 041 769 07 11. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Einwohnergemeinde Präsidiales / Kultur www.baar.ch
Anmeldung bis spätestens am 3. September 2013 an: Einwohnergemeinde Baar, Sozialdienst, Rathausstrasse 6, 6341 Baar, telefonisch 041 769 07 11 oder via E-Mail an sozialdienst@baar.ch.
1. August-Feier 2013 von 11 bis 15 Uhr auf dem Platz Schulhaus Marktgasse, Baar Feiern Sie mit uns den Geburtstag der Schweiz! Einwohnergemeinde Sicherheit / Werkdienst www.baar.ch
Wir laden die Bevölkerung von Baar herzlich zur diesjährigen 1. August-Feier ein. Verbringen Sie mit uns ein paar gemütliche und frohe Stunden. 11 Uhr ab 11.30 Uhr 12.30 Uhr anschliessend
Apéro mit Fahnenschwinger und Alphorntrio der Zuger Alphornbläser-Vereinigung offeriert durch Ihre Einwohnergemeinde Älplermagronen mit Apfelmus und Grilladen Festrede zum Bundesfeiertag durch Unternehmer Kurt Uster, Brauerei Baar Feldmusik Baar mit Landeshymne und weiteren musikalischen Darbietungen
– Festwirtschaft geführt durch die White Indians, Baar/Inwil – diverse Kinderattraktionen u. a. mit «Clown-Schau Gerta chund», grosse Gumpiburg und Spiele der Ludothek Baar – musikalische Unterhaltung mit der Kapelle Gupfbuebä, Unterägeri Bei schlechter Witterung findet der Anlass im Gemeindesaal statt.
Verkehrsanordnung Entlang der Schutzengelstrasse, zwischen der Lorzenmatt- und der Kapellenstrasse, werden regelmässig Fahrzeuge verkehrsbehindernd abgestellt. Teilweise sind gar Grundstückszufahrten blockiert oder nur umständlich zu erreichen. Die Gemeinde Baar, als Eigentümerin der Strasse, will diesen unhaltbaren Zustand beheben. Es soll auf dem Strassenabschnitt nicht so parkiert werden, dass die Zufahrten zu den einzelnen Liegenschaften behindert werden. Zudem muss eine Rechtsgleichheit zwischen Fahrzeugen, die auf bewirtschafteten Parkplätzen abgestellt werden und Fahrzeugen, die solche Verkehrsflächen als Gratisparkplatz benutzen, geschaffen werden. Der Gemeinderat erlässt deshalb, gestützt auf Art. 3 SVG und mit Genehmigung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zug, folgende Verkehrsanordnung: Auf der Schutzengelstrasse, zwischen der Lorzenmatt- und der Kapellenstrasse – Vorschriftssignal «Parkieren verboten» (Signal 2.50 SSV) mit den ergänzenden Angaben «Wiederholungstafel» (Signal 5.04 SSV) und der Aufschrift «beidseits»
Ferien / Wirtesonntage der Baarer Restaurants Sommer 2013 Restaurant Baarburg BaarCity Bären Bauernhof BBQ Bistro Café Bar Medusa Blickensdorf Brasserie Maienrisli Brauerei Café Bar Lounge Sunshine Café Bistro Zumbach Café Dorfplatz Café Schutzengel Café Von Rotz Castelli Cherry Bowl Chlinge 7 Ebel Fontana Freihof Gasthaus zum Schwert Hirssattel Höllgrotten Hong Kong Dragon Krone La Pizza (Liefer-Service) La Strada Löwen Neuhof Neumühle Rössli Siesta Silvia’s Café-Bar Sport Inn Testarossa Zur alten Lorze Adler, Allenwinden Löwen, Allenwinden
Ferien Keine Ferien Keine Ferien 29.07.–17.08.2013 22.07.–07.08.2013 Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien 28.07.–19.08.2013 Keine Ferien 15.07.–28.07.2013 Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien Keine Ferien 15.07.–04.08.2013 Keine Ferien 22.06.–08.07.2013 Keine Ferien 28.06.–18.07.2013 Keine Ferien Keine Ferien 13.07.–04.08.2013 27.07.–18.08.2013 27.07.–18.08.2013 12.08.–19.08.2013 22.07.–05.08.2013 Keine Ferien – Keine Ferien Keine Ferien 06.07.–28.07.2013 Keine Ferien 31.08.–15.09.2013 28.07.–12.08.2013 16.07.–15.08.2013
Wirtesonntage Sonntag Sonntag/Montag Mittwoch Montag Keiner Keiner Samstag/Sonntag Sonntag/Montag allg. Feiertage Samstag/Sonntag bis 16.30 Uhr Keiner Keiner Samstag/Sonntag bis 12 Uhr offen Keiner Keiner Keiner Keiner Keiner Samstag/Sonntag Samstag/Sonntag, allg. Feiertage Sonntag Sonntag/Montag Montag Montag Mittwoch Sonntag Keiner Samstag/Sonntag Samstag Samstag/Sonntag, allg. Feiertage Sonntag/Feiertage – Samstag/Sonntag Samstag/Sonntag Samstag/Sonntag Sonntag Samstag/Sonntag Sonntag/Montag Dienstag/Mittwoch
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach der Mitteilung beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit als möglich beizufügen. Die Einschränkungen treten nach dem Anbringen der Signale in Kraft. Übertretungen werden nach Art. 27, Abs. 1 und Art. 90 SVG, geahndet. Die Einsprachefrist läuft bis am 3. August 2013
Öffentliche Auflage des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 27. Juni 2013 betreffend Bebauungsplan Lüssi Göbli In der Zeit vom 14. Dezember 2012 bis 14. Januar 2013 wurde der obige Bebauungsplan im Sinne von § 39 Abs. 1 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) öffentlich aufgelegt. Es gingen keine Einwendungen ein. An der Gemeindeversammlung vom 27. Juni 2013 wurde dem Bebauungsplan Lüssi Göbli zugestimmt. Gemäss § 41 Abs. 1 PBG ist jeder Beschluss über den Erlass, die Änderung und die Aufhebung von gemeindlichen Bauvorschriften, Zonen- oder Bebauungsplänen vom Gemeinderat zweimal im Amtsblatt zu publizieren und während 20 Tagen öffentlich aufzulegen. Im Sinne dieser Bestimmung wird der Beschluss der Gemeindeversammlung mit den folgenden Unterlagen aufgelegt: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.
Bebauungsplan Lüssi Göbli, Massstab 1:500 Erläuterungsbericht Bebauungsplan «Planungsbericht» vom 27. November 2012 Beschluss des Gemeinderates Baar vom 4. Juli 2012 Vorprüfungsbericht der Baudirektion des Kantons Zug vom 12. Oktober 2012 Beschluss des Gemeinderates vom 5. Dezember 2012 Richtprojekt Umgebungsplan Hager Partner AG, vom 27. November 2012 Vorlage zur Gemeindeversammlung vom 27. Juni 2013 Beschlussprotokoll zur Gemeindeversammlung vom 27. Juni 2013
Die Auflage erfolgt von Freitag, 12. Juli 2013 bis und mit Mittwoch, 31. Juli 2013 während den ordentlichen Büroöffnungszeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Montag bis 18 Uhr) im Erdgeschoss, Rathausstrasse 6, Baar. Die Unterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Einwohnergemeinde Baar einsehbar. Gemäss § 41 Abs. 3 PBG kann während der Auflagefrist beim Regierungsrat Beschwerde erheben, wer von den Vorschriften oder Plänen berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Beschlusses der Einwohnergemeinde hat. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizulegen.
Aktuell Schulschluss Am vergangenen Freitag ist das Schuljahr 2012/13 zu Ende gegangen. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern erholsame und unvergessliche Ferien. Schulbeginn ist der 19. August 2013. Jungbürgerfeier 2013 Am Samstag, 14. September 2013, ab 18.45 Uhr, findet die Jungbürgerfeier für Baarer Jugendliche beim Meisterschaftsspiel EV Zug gegen EHC Biel in der BOSSARD Arena (Dine and View-Terrasse) in Zug statt. Die Jungbürgerinnen und Jungbürger können sich noch bis 6. August 2013 mit dem AntwortTalon oder mit E-Mail an jugend@ baar.ch anmelden. Neues Rathus-Schüür Programm Das neue Rathus-Schüür Programm September – Dezember 2013 ist da! Der Vorverkauf beginnt am 12. August 2013. Tickets zu den Veranstaltungen sind im Gemeindebüro, Rathausstrasse 6, Baar, Telefon 041 769 01 43, erhältlich. Weitere Informationen zum neuen Programm finden Sie unter www.baar.ch. Arbeitsvergabe Für die Sanierung der Kugelfänge bei der Schiessanlage Wishalde hat der Gemeinderat die Büwe Tiefbau AG, Blegi 9, Rotkreuz, beauftragt. Die Arbeiten werden im Herbst ausgeführt. Bewilligung für die Alkoholabgabe Der Gemeinderat erteilt Donat Kunz, Rebmattweg 38, Merlischachen, die Bewilligung für die Alkoholabgabe in gastgewerblichen Betrieben für Grill Bill, Blegistrasse 17b, Baar. Baubewilligungen Leo und Luzia Hauser, Unterfeldweg 20, Baar: Einbau Rolltor beim Gebäude Assek.Nr. 1889a auf GS Nr. 2902, Oberneuhofstrasse 13. Moritz und Heidy Limacher, Blumenweg 10, Baar: Gartenblockhaus mit Sitzplatz auf GS Nr. 599, Blumenweg 10. Karl und Jolanda Schicker-Leibundgut, Sonnenruh, Baar, vertreten durch Zai & Partner AG, Zugerstrasse 53, Baar: Führanlage für Pferde mit Fotovoltaikanlage sowie Teilüberdeckung mit Fotovoltaikanlage beim Gebäude Assek.Nr. 176f auf GS Nr. 2156, Sonnenruh, Koordinaten 681 377 / 229 214 – Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen. Stockwerkeigentümergemeinschaft Sonnenweg 36 + 38, Baar, vertreten durch Franziska Schmid, Sonnenweg 38, Baar: Solaranlage auf den Gebäuden Assek.Nrn. 1779a und 1780a auf GS Nrn. 2584 und 2682, Sonnenweg 36 + 38. www.baar.ch Telefon 041 769 01 11 10. Juli 2013 Li/sb
Änderungen auf der Buslinie nach Inwil
Der öffentliche Verkehr wartet im kommenden Jahr mit einer Besonderheit auf: Zusätzlich zum regulären Fahrplanwechsel am 15. Dezember dieses Jahres erfährt ein Teil des Zuger Liniennetzes am 15. Juni nächsten Jahres einen zusätzlichen Wechsel. Bei Bahn und Bus können zentrale Infrastruktureinrichtungen in Betrieb genommen werden, die auch Anpassungen im Angebot bewirken. Im Kanton Zug sind auf rund zwanzig Busund auf zwei Bahnlinien Angebotsveränderungen geplant. Auch Baar ist davon betroffen: Die Linie 4 wird von Zug via Inwil nach Baar Bahnhof verlängert, was zur Folge haben wird, dass die heutige Buslinie 33, die neu zur Linie 14 wird, nur noch zwischen Zug und Inwil verkehrt. pd .
Im Kanton Zug rollen in den Ferien wieder die Bagger an. In Baar wird vergleichsweise wenig saniert und umgebaut. Stephanie Sigrist
Während der Sommerferien wird in zahlreichen Gemeinden im Kanton Zug fleissig gebaut: Der Knotenpunkt Alpenblick-Chamerried wird noch bis Ende Jahr komplett umgebaut, im Ägerital strapazieren
«Wir sind gut im Fahrplan mit der Sanierung des Lättich-Kreisels.» Toni Schmid, Leiter Tiefbauamt
Demnächst Welche Gefahren lauern beim Baden?
Ein Präventionsteam mit dem gelben Kampagnensymbol Didi Dusche besucht am kommenden Mittwoch das Hallen- und Freibad Lättich. Es wird über die möglichen Gefahren beim Baden aufmerksam gemacht. pd Präventionsanlass: Mittwoch, 17. Juli, 15.30 bis 17 Uhr, Lättich.
Aufgrund der Sanierung des Kreisels im Lättich kann die Zufahrt für Anwohner teilweise erschwert sein. Der Verkehr wird geregelt, mit grösseren VerkehrsbehinFoto Daniel Frischherz derungen ist nicht zu rechnen. wochenlange Bauarbeiten die Nerven der Autofahrerinnen und -fahrer, und auch in der Stadt Zug sind viele Strassenarbeiten im Gange. In der Gemeinde Baar dagegen geht es ziemlich ruhig zu und her. Das grösste Strassenbauprojekt in diesem Sommer ist die Sanierung des Lättich-Kreisels. Die starke Verkehrsbelastung mit hohem Schwerverkehrsanteil machte diese Sanierung not-
wendig, wie die Baudirektion des Kantons Zug vor Beginn der Bauarbeiten vor gut einem Monat in einer Medienmitteilung schrieb. Die Hauptarbeiten dauern voraussichtlich noch bis zum letzten Sommerferientag, dem 16. August. Momentan ist die Zufahrt für Anwohner teilweise erschwert. Der Verkehr wird
geregelt. Ganz abgeschlossen ist das Projekt Ende September dieses Jahres.
Schlechtes Wetter konnte dem Bauprojekt nichts anhaben Im Gegensatz zu anderen Bauvorhaben im Kanton ist bei der Kreiselsanierung nicht mit Verzögerungen oder Verschiebungen aufgrund des
schlechten Wetters in den letzten zwei Monaten zu rechnen. «Wir sind gut im Fahrplan», bestätigt Toni Schmid, der Leiter des Tiefbauamtes bei der Gemeinde. Ein zweites Bauprojekt in Baar ist die Sanierung des Trottoirs an der Früebergstrasse. Diese Arbeiten können zu leichten Verkehrsbehinde-
rungen führen, mit grösseren Einschränkungen ist gemäss Schmid jedoch nicht zu rechnen. Das Trottoir an der Talacherstrasse konnte bereits fertig saniert werden. In den grossen Ferien müssen die Baarer sich also nicht mit Staus oder mühsamen Umfahrungen herumschlagen – zumindest nicht zu Hause.
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«Schuhmacher Müller hätte seine Freude» schon immer im Park gestanden. Es wird dem neuen Standort guttun und für Belebung sorgen. Eine Kostprobe erhielt man am letzten Freitagabend bei der offiziellen Übergabe an die Gemeinde, als das türkisfarbene Häuschen, nun Kunstkiosk genannt, einmal mehr im Mittelpunkt stand.
Die vielen Stunden der Freiwilligenarbeit haben sich gelohnt: Der Kunstkiosk konnte am letzten Freitag eröffnet werden. Brigitte Huwyler
Der Glaube kann Berge versetzen und manchmal auch Häuschen. So geschehen im März dieses Jahres, als die ehemalige Schuhmacherwerkstatt der Familie Müller ihren angestammten Platz neben dem Restaurant Rössli, den sie
«Wir haben am alten Standort das ganze Interieur herausgerissen, damit es für den Transport etwas leichter wurde.» Maria Greco, Initiantin Kunstkiosk seit 1903 innehatte, verlassen musste und im Robert-Fellmann-Park ein neues Zuhause erhielt. Den Glauben daran hatten die Initiantinnen Maria
Initiantin Maria Greco und Bauchef Paul Langenegger strahlten vor Freude, als sie das rote Band an der Tür des Kunstkiosks gemeinsam durchtrennen durften. Greco und Brigitt Andermatt, die das Gebäude nicht seinem
Abriss-Schicksal überlassen wollten. Der neue Standort ist
perfekt gewählt. Fast scheint es so, als habe dieses Bijou
Am neuen Standort wurde fleissig geschliffen und gemalt So viel Aufmerksamkeit wie in letzter Zeit hat es wohl die ganzen Jahre nie erfahren. Für die Erhaltung wurde extra ein Verein gegründet. Die Mitglieder haben das Häuschen in vielen Stunden Freiwilligenarbeit liebevoll restauriert. «Wir haben am alten Standort das ganze Interieur rausgerissen, damit es für den Transport etwas leichter wurde», erzählte Maria Greco vor versammelter Gästeschar. Am neuen Ort wurde dann geschliffen und gemalt, was das Zeug hielt, damit das kleine Kunsthaus nun so strahlt. Greco dankte allen Sponsoren, die das Vorhaben Kunstkiosk ermöglicht haben, allen voran der ehemaligen Besitzerin, der Alfred Müller AG, die dem Verein die kleine Immobilie inklusive Transport und Umzug schenk-
te, und der Gemeinde Baar, die Hand bot, das Vorhaben umzusetzen und einen namhaften Geldbetrag zusprach. «Wenn dies der ehemalige Schuhmacher Müller sehen würde, hätte er bestimmt Freude», meinte Bauchef Paul Langenegger. «Genauso wie wir uns über dieses Geschenk freuen», sagte er strahlend, bevor er zusammen mit Greco das rote Band an der Tür durchtrennte.
Thema der nächsten Ausstellung ist «Ferien» Tatsächlich hätte sich wohl der Erbauer nie träumen lassen, dass seine Wirkungsstätte dereinst neben dem Denkmal seines Zeitgenossen Robert Fellmann stehen wird, geschmückt mit einer Plakette der Pro Patria – das Häuschen ist nun im Inventar der schützenswerten Denkmäler – und mit der Auszeichnung Kulturförderpreis 2013 der Migros Kulturprozent. Der Kunstkiosk wird in Zukunft vom Verein für Ausstellungen genutzt. Zurzeit sind Ferien das Thema. Laut Greco sind schon viele Anfragen von Kunstschaffenden eingetroffen, sogar aus Deutschland. Wahrlich eine kulturelle Bereicherung für alle, dieser Kunstkiosk.
Kreatives Fenster
Dieser selbsternannte Künstler strotzt nur so vor Energie
Grüne Naturteppiche in Staudenscheune
Jonas Burkhalter hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Nun hat er sich für einen Werkbeitrag beworben, um sich weiterentwickeln zu können. Martin Mühlebach
Arbeiten von jungen, freischaffenden Künstlern waren am vergangenen Wochenende in der Chollerhalle in Zug zu bestaunen. Darunter befanden sich auch zwei Rauminstallationen des gebürtigen Baarers Jonas Burkhalter, der sich damit für einen Werkbeitrag des
Die Serie In der Serie «Kreatives Fenster» stellen wir in unregelmässigen Abständen Kulturschaffende vor, die in Baar leben oder hier ihr Atelier betreiben. red
Kantons Zug bewirbt. «Als freischaffender Künstler muss ich immer wieder temporäre Aufträge suchen und annehmen, um mich finanziell über Wasser halten zu können. So fehlt mir oftmals die Zeit, eigene Ideen zu verwirklichen», sagt der 30-Jährige, der seine Brötchen als Fotograf, Bildbearbeiter, Designer, Schreiner, Gärtner und gelegentlicher Dozent verdient.
In sechs Monaten in Berlin eine Installation geschaffen Da er aber keinen eigentlichen Beruf erlernt habe, bezeichne er sich «halt einfach als Künstler», erklärt Burkhalter. Sein künstlerisches Schaffen wurde bereits mit einigen Werkbeiträgen und Stipendien unterstützt. «Ich durfte unter anderem sechs Monate in Berlin verbringen, wo ich viel Kunst einsog und für eine Ausstellung eine raumspezifische Installation schuf.» Stark profitiert habe er auch von einem
Im Rahmen des 150-JahrJubiläums der Entdeckung der Baarer Höllgrotten wird in der Staudenscheune eine Ausstellung an Moosen gezeigt. Die Landpflanzen wurden allesamt in der Umgebung der Höllgrotten entdeckt. pd
Stipendium der Otto-PfeiferStiftung, das ihm ermöglicht habe, mit einem gratis zur Verfügung gestellten Caravan bis hinauf ans Nordkap und hinunter nach Griechenland zu fahren. Die dabei gesammelten Eindrücke hätten ihm für sein künstlerisches Schaffen viel Impulse verliehen, berichtet der selbsternannte Künstler.
In der Schule die Begeisterung für Handwerkliches entdeckt Auf die Frage, wie er ein erneutes Stipendium nutzen möchte, antwortet er ohne lange zu überlegen: «Ich würde sofort Material einkaufen und mir Zeit nehmen, um ein umfassendes Projekt zu verwirklichen.» Als seinen grössten Wunsch bezeichnet er einen längeren Arbeitsaufenthalt in New York «und dass ich dereinst vom Kunstschaffen leben kann». Die Begeisterung für handwerkliche und sportliche Aktivitäten habe er schon als
Ausstellung «Fliessend und Seidensanft»: jeweils Samstag und Sonntag von 11 bis 17 uhr, Staudenscheune.
Sechsköpfige Band unterhält Jazzfans
Jonas Burkhalter zeigt auf dem Laptop seine Installation, mit der er sich um einen Werkbeitrag beworben hat. Schüler der Rudolf-SteinerSchule in Baar entdeckt. Mit derselben Begeisterung betätige er sich heute als Künstler und Shinson-Hapkido-Kämpfer. Diese japanische Sportart
sei für ihn das beste Gesundheitstraining, das er sich vorstellen könne, erzählt Burkhalter, der trotz seines vollen Arbeitsprogramms nur so vor Energie strotzt.
Die Steamboat Rats Jazzband wurde im Januar 1994 von den Gebrüdern Rolf und Sandro Häsler gegründet. Fast 20 Jahre später, nämlich am kommenden Sonntag, tritt die sechsköpfige Band an der sechsten Veranstaltung Jazz im Sommer auf der Liegenschaft Blaser auf. Der Organisator ist Jazzin’ Baar. pd Sechstes «Jazz im Sommer»: Sonntag, 14. Juli, 10 bis 17 uhr, liegenschaft Blaser, Mühlegasse 12e.
Möbel zu Schnäppchenpreisen
Möbel Egger eröffnet neues Wohnoutlet Kommoden, Sideboards und Regale bis hin zu Salontischen und Gartenmöbeln, sind mit einer Preisreduktion von 40 bis 70 Prozent erhältlich. Laufend kommen neue Ausstellungsmodelle hinzu. Im Outlet gibt es aber nicht nur Möbelstücke, sondern immer mal wieder eine Auswahl an Wohnaccessoires zu günstigen Preisen. Lassen Sie sich überraschen. pd
An der Qualität ändert sich hier nichts, aber im Preis. Vis-à-vis dem Wohncenter bietet Möbel Egger nun ein Outlet. Möbel Egger an der Luzernerstrasse 101 in Eschenbach bietet für jedes Budget die passende Einrichtung. In seinem neuen Wohnoutlet vis-àvis dem Haupteingang findet der Kunde jetzt wahre Möbelschnäppchen.
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Reprotec hat gegautscht
Jetzt das richtige Outfit Wer wird denn hier gleich so patschnass? fürs Parkett ergattern Über den Sommer fit fürs Parkett werden? Im Tanzstudio von Cornelia Plaz in Baar gibts jetzt diverse Crashkurse und das passende Outfit fürs Parkett. Erwachsene jeder Alterskategorie, die das Tanzen erst noch lernen oder auffrischen wollen, finden im Sommerkurs-Programm der Tanzschu-
«die Jungen» unter sich das Paartanzen ausprobieren. Die Kurse sind so gestaltet, dass jeder Kursvormittag oder eben Kursabend einzeln gebucht werden kann. Damit das Gelernte nicht vergessen geht oder neu aufgefrischt werden kann, sind die Übungskurse während der Sommerwochen öffentlich. Auch für die Fitness ist mit den Zumba-Kursen gesorgt. In Parkettlaune geraten Tanzmuffel spätestens mit dem richtigen Outfit. Während
Das Gautschen ist ein jahrhundertealter Brauch – die Chamer Druckerei Reprotec pflegt diese gewerbeeigene Lehrabschlussfeier weiterhin.
Gautschen nennt sich die Tradition unter Buchdruckern, bei der ein Lehrling nach bestandener Ausbildung erst mal eine Wassertaufe erhält. Die Tradition, welche bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, erfuhr kürzlich auch die Luzernerin Fabienne Vogel am eigenen Leib, die bei Reprotec in Cham ihre Ausbildung zur Polygrafin absolviert hat. Denn obwohl das Berufsbild des Polygrafen ver-
gleichsweise modern ist – dieser beschäftigt sich mit der Gestaltung und Umsetzung von Drucksachen sowie Screendesign für Tablets oder Crossmedia –, hat sich die Tradition hierbei doch durchgesetzt.
Nach der Wassertaufe gabs die Urkunde Nach der rituellen Begehung ihrer Berufsreife am Zugersee erhielt Fabienne Vogel schliesslich die Urkunde, den sogenannten Gautschbrief. pd Mehr Informationen: www.reprotec.ch
Nach bestandener Lehre gabs für die Polygrafin Fabienne Vogel eine kalte Dusche am Zugersee; ihr Lehrbetrieb Reprotec in Cham hat sie gegautscht.
Ob Tango, Walzer oder Lindy-Hop: Cornelia Plaz bringt jedem das Tanzen bei. In der Tanzkleider-Börse vor Ort dürfte man auch das richtige Outfit pd finden. le Baar an der Mühlegasse 18 eine grosse Auswahl an Klassen auf verschiedenen Stufen.
Jetzt auch Paartanz-Kurse für Kinder und Jugendliche Noch bis 29. August können so im Crash-Kurs der Tango Argentino oder der Lindy-Hop kennen gelernt werden. Oder wie wäre es damit, einen kräftigen Paso doble aufs Parkett zu steppen? Auch die Klassiker wie Cha-Cha-Cha oder Rumba sind vertreten. Doch Cornelia Plaz setzt noch eine Neuheit obendrauf: ein Paartanz-Programm für Kinder und Jugendliche. So können
der Sommerwochen kann man sich deshalb in der Tanzkleider-Börse vor Ort gleich eindecken. Dort können nicht nur Klamotten, sondern auch Tanzfilme und Tanzmusik getauscht werden. Und das täglich zwischen 18.30 und 22 Uhr. Und wenn es am Donnerstag, 1. August, schlechtes Wetter sein sollte, treffen sich Tanzpaare von 15 bis 20 Uhr im Tanzcafé zum geselligen Beisammensein. Alle Informationen zum Sommerprogramm der Tanzschule Baar findet man auch im Internet unter: www. tanzschulebaar.ch pd
Neue Praxis will Massstäbe setzen
Suzuki-Center mit neuem Namen
Mit frischen Ideen und modernen Methoden betreuen zwei Physiotherapeuten seit Frühling ihre Patienten auf dem Weg zu gewohnter Stärke.
Moto 7 nennt sich der Spezialist für Motorräder an der Zugerstrasse 36 in Cham nun neu. Der Grund: Nebst der Hauptmarke Suzuki haben Philipp Bucher und sein Team nun auch die Vertretung von Moto Guzzi übernommen. Ansonsten ändert sich für die Kunden nichts: Bucher verspricht weiterhin den gewohnt zuvorkommenden und professionellen Service an derselben Adresse. Nur im Internet könnten sich Motorradfans verirren, deshalb gleich die neue Adresse notieren: www.moto7.ch. pd
«Physio & Sport Steinhausen»: Seit dem 2. April arbeiten Xavier Starmans und David Keiser unter diesem Namen in ihrer eigenen Praxis an der Bahnhofstrasse 57 in Steinhausen. Ihre Fachgebiete sind Physiotherapie, Sportphysiotherapie, Rehabilitation, manuelle Therapie und medizini-
sche Trainingstherapie (MTT). Mit frischen Ideen und modernen Methoden wollen sie in der Physiotherapie neue Massstäbe setzen und ihre Kunden mit gezielten Erfolgen überzeugen. «Wir bieten ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt und professionell betreut wird», sagt Xavier Starmans. Für den Wohlfühlfaktor sorgen die hellen und grossflächigen Räumlichkeiten, ausserdem ist die neue Praxis top ausgestattet. Bereits beim Betreten lässt das Raum- und Farbkonzept erkennen, dass Starmans und Keiser einen ausgeklügelten
Plan verfolgen und auch umsetzen. So können sie ihren Kunden und Patienten ein professionelles, dynamisches und persönliches Ambiente für Physiotherapie, Sportrehabilitation und Training bieten. Am besten überzeugt man sich selbst davon. pd Physio & Sport Steinhausen, Bahnhofstrasse 57, Steinhausen. Öffnungszeiten: Mo bis Do 7.30 bis 19 Uhr, Fr 7 bis 16 Uhr. Kontakt: tel. 041 743 03 03 oder mail@physioundsport.ch. Mehr Informationen findet man auch im Internet unter: www.physioundsport.ch
Marktplatz Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch
Bei Physio & Sport Steinhausen bieten Xavier Starmans und David Keiser Rehabilitation mit modernsten Methoden.
Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp pd
Hier braucht es den grünen Daumen
Kein geld für Schüler-Buspass Die Stadt Zug bietet künftig keine subventionierten Buspässe für Schüler mehr an. Diese vom Stadtrat vorgeschlagene Sparmassnahme wurde am Dienstag vergangener Woche vom Grossen Gemeinderat besiegelt – wenn auch knapp, mit 15 zu 13 Stimmen. Rund 170 000 Franken kann die Stadt damit sparen. Fast ist es das Ende einer Ära. Die vergünstigten ZVB-Abos für Schüler von der 1. bis zur 9. Klasse wurden 1987 beschlossen. Die Kostengutsprache betrug bislang 18 Franken pro Kind und pro Monat. «Ein verschwindend kleiner Beitrag im Vergleich zu den heutigen Handy-Kosten der Kinder», so FDP-Gemeinderat Werner Hauser. Doch seine Partei stand mit dieser Haltung alleine da: Hier werde am falschen Ort gespart, wetterten die anderen Fraktionen. pd
Zuger liefern pro Kopf jährlich 150 Kilo Grüngut ab. Doch müssen auch jede Woche drei Tonnen Fremdstoffe aussortiert werden. Hansruedi Hürlimann
«Wir sind auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen», sagt Paul Langenegger, Präsident des Zweckverbands der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba). Und er meint damit die konsequente Trennung von Abfällen, damit diese möglichst kostensparend der Wiederverwertung oder der Verbrennung zugeführt werden können. Neben dem Hauskehricht wird auch das Grüngut wöchentlich eingesammelt, wobei dies im Gegensatz zum kostenpflichtigen Sack gratis ist. Allerdings braucht es dafür einen entsprechenden Container, der gelegentlich gereinigt werden sollte.
Strom für 1000 Haushalte wird daraus generiert Die kommunal gesammelten Grünabfälle werden in die Kompostier- und Vergäranlage Allmig der Alfred Müller AG geliefert, wo sie zu Kompost verarbeitet werden. Aus dem bei der Kompostierung anfallenden Biogas kann zudem Strom für rund 1000 Haushalte ins Netz eingespeist werden. Paul Langenegger bezeichnet diese Art der Verwertung als «innovativ und vorbildlich». Neben dem Hausmüll, von dem jährlich etwa 165 Kilo pro Einwohner anfallen, steht das Grüngut mit 150 Kilo an zweiter Stelle. So konnten im Jahr 2011 aus 21 500 Tonnen organischen Abfällen mehr als 14 000 Tonnen Kompost verschiedener Mischungen erzeugt werden. Leider mussten aber auch wöchentlich an die drei Tonnen Fremdstoffe mit
Petition Paul Langenegger, Präsident der Zeba, macht es vor: «Grün» gehört in den grünen Container. relativ viel Aufwand aussortiert werden.
Heute unterscheidet man über ein Dutzend Güselarten Seit der Gründung der Zeba im Jahr 1995 hat die Abfallbewirtschaftung eine beachtliche Entwicklung erfahren. So unterscheidet man heute mehr als ein Dutzend Arten von Abfall, zu denen noch der Sondermüll wie Batterien, Altöl oder Giftstoffe hinzukommen. Angesichts dieser Dynamik wird der Zeba unter der Geschäftsleitung von Ulrich Schwarzenbach die Arbeit nicht so schnell ausgehen. Dabei gibt es erfreuliche Neuerungen, wie zum Beispiel den Bau der Verbrennungsanlage der Renergia in Perlen. Dieses Gemeinschaftsprojekt von acht zentralschweizerischen Abfallverbänden wird ab dem Jahre 2015 den Kehricht aller Zuger Gemeinden verbren-
beteiligt sich finanziell – hofft man, das Problem nachhaltig zu lösen. Paul Langenegger mahnt zur Geduld. Ähnlich wie bei der
nen. Dank der verkehrstechnisch günstigen Lage kann der Kehricht sowohl mit Lastwagen als auch mit der Bahn angeliefert werden. Andere Vorhaben, wie die Verwertung von Plastik, brauchen etwas mehr Zeit. So wird das Pilotprojekt im Ökihof der Stadt Zug, wo man Plastik abgeben kann, vorerst nicht auf weitere Gemeinden ausgedehnt.
Sackgebühr brauche es wohl eine Generation, bis sich die Einsicht durchsetze, dass Sauberkeit im öffentlichen Raum alle etwas angehe.
Grün-Container: Was muss hinein, was nicht? Folgende Reststoffe gehören in die Grünabfuhr: # Rüstabfälle von Obst und Gemüse # Gekochte Speiseabfälle # Verdorbene Nahrung # Eier- und Nussschalen # Tee- und Kaffeesatz # Kleintiermist und Katzensand # Wollresten, Federn und Haare # Rasenschnitt oder Gras # Strauch- und Baumschnitt, Wurzeln # Laub- und Unkraut (ohne Neophyten) # Schnitt- und Topfpflanzen
Littering geht alle an – Fachstelle geschaffen «Im schweizweiten Vergleich sind die Zuger gute Abfallsammler», sagt Paul Langenegger. So gut, dass die Sammelstellen an den Anschlag kommen und daher «Güseltouristen» mit ausserkantonalen Autokennzeichen nicht mehr geduldet werden. Eher unerfreulich sei das Thema Littering. Mit einer neu geschaffenen Fachstelle – die Zeba
inkl. Erde # Laub, falls beim Rechen kleine Steinchen zwischen die Blätter geraten, diese bestmöglich aussortieren # Teefilter # Hydrokulturkügelchen # Fleischknochen und Fleischabfälle Auf keinen Fall in die Grünabfuhr gehören: # Asche # Pflanzentöpfe # Steine # Bauschutt # Taschentücher # Zeitungspapier hh
Linie 3 soll immer bis zur Klinik fahren Die Buslinie 3 in Oberwil soll künftig immer bis zur Haltestelle Klinik Zugersee fahren und dort wenden. Das verlangen 88 Quartierbewohner mit einer Petition, die sie beim zuständigen Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug eingereicht haben. Bislang fährt jeder zweite Kurs hinauf, die anderen Busse fahren via Tellenmattstrasse zurück in die Stadt. Die Petenten stossen auf Unterstützung der politischen Exekutiven. Der Stadtrat beantragt bei der Volksdirektion, dass die neue Linie rasch in Kraft tritt. Die Haltestellen Tellenmatt und Stolzengraben werden bedient bleiben und die Kurse so gelegt, dass mit der Linie 5 ein 15-MinutenTakt entsteht. Ab der Haltestelle Kreuz fährt dann jede Viertelstunde ein Bus nach Zug. Die Einführung beschliesst die Regierung. pd
Aktionen der Woche Superpreis
5.60 Frühkartoffeln, Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg (1 kg = 2.24)
, Dienstag, 9. Juli, bis Samstag 13. Juli 2013, solange Vorrat
statt 4.50 Nektarinen, gelb (ohne Bio und Primagusto), Frankreich/Italien/ Spanien, Schale à 1 kg
Coop Naturafarm Schweinsschultersteak, mariniert, Schweiz, 2 Stück in Selbstbedienung <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NDU1NAEATHDsrA8AAAA=</wm>
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statt 14.10 Coop St. Galler Kalbsbratwurst, 6 x 140 g (100 g = 1.01)
«Bedienung mit Herz»
ein bescheidener gewinner Vicente Garcia ist die freundlichste Bedienung im Kanton Zug. Doch der Gastronom bleibt trotz seines Erfolgs bescheiden. Corina Kälbling
Vicente Garcia, Geschäftsführer des «Gotthärdli» in Zug, ist die freundlichste Bedienung im Kanton.
Der 35-jährige Geschäftsführer vom «Gotthärdli» in Zug hat sich gegen zahlreiche Mitstreiter durchgesetzt und konnte den Wettbewerb «Bedienung mit Herz» für sich entscheiden. Doch der Werdegang und die ehemaligen Berufswünsche des halb Spaniers, halb Deutschen gehen nicht unbedingt Hand in Hand mit seiner heutigen Tätigkeit. «Eigentlich wollte ich Polizist werden», erzählt Garcia. Ursprünglich habe er eine Ausbildung zum Drucker gemacht. «Später wollte ich an die Polizeischule, aber die Ausbildung wäre weit weg in Süddeutschland gewesen.» Damals sei er noch nicht bereit gewesen, seine Familie zu verlassen. «Ich
war ja erst 17.» Vor sieben Jahren führte ihn sein Weg in die Schweiz. Er betrieb eine Disco in St. Gallen. Dann wollte er eigentlich nach Asien auswandern, doch lief es anders, als geplant. «Ich lernte in der Schweiz meine Frau kennen, Nadja.» Seit knapp drei Jahren lebt der bald dreifache Vater nun in Zug. Seine Berufung scheint er gefunden zu haben.
Ein Sieg für ein eingespieltes Team im «Gotthärdli» Für den Wettbewerb hat ihn seine Frau angemeldet. Er selbst war total perplex, als er vom Sieg erfahren hat: «Ich konnte es gar nicht fassen.» Er sei sicher gewesen, dass eine Frau das Rennen machen würde. Zudem habe er auch das Gefühl gehabt, der Wettbewerb sei seinen Gästen gar nicht bekannt. «Wir haben einfach den Zeitungsausschnitt der ‹Zuger Presse› im Lokal aufgehängt und ein bisschen Werbung auf Facebook gemacht. «Aber scheinbar haben unsere Gäste
fleissig abgestimmt.» Er glaubt, dass die engen Kundenbeziehungen mit dem Sieg zusammenhängen. «Meine Gäste sind mehrheitlich auch gute Freunde von mir.» Er sieht den Sieg aber nicht etwa als persönlichen Erfolg. Vielmehr sei es ein Teamsieg. «Unsere Gäste stehen hinter uns und haben für uns alle abgestimmt, nicht nur für mich.» Das «Gotthärdli» habe als Lokal gewonnen. Er glaube nicht, dass sich nach dem Sieg etwas gross verändere: «Ich bezweifle, dass ich jetzt zum Publikumsmagneten werde.»
Ein Grillfest zur Feier des Erfolgs mit Freibier für alle Der Hattrick beim Wettbewerb «Bedienung mit Herz», er ist bereits der dritte Sieger aus den Reihen des «Gotthärdli»Teams, wird kräftig gefeiert. «Wir machen ein grosses Grillfest, an das alle eingeladen sind.» Das Datum werde er bald auf der Homepage und auf Facebook bekannt geben.
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Haben Sie Freude am Schreiben, Fotografieren und Layouten? Sind Sie kontaktfreudig, haben Sie Freude am lokalen Geschehen, und gehen Sie gern auf Leute zu? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir suchen nämlich per 1. September in einem 80- bis 100-ProzentPensum einen/eine
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Redaktor/Redaktorin für die Redaktion der beiden Wochenzeitungen Zuger Presse und Zugerbieter. Sie erwartet ein umfangreiches Aufgabengebiet in einem kleinen, aufgestellten Team, das die gesamte Palette der Zeitungsproduktion von der Seitenplanung und Anzeigendisposition über das Layouten redaktioneller Seiten, das Schreiben, Redigieren und Bebildern von Artikeln sowie die Seitenherstellung bis hin zur Druckfreigabe umfasst. Wir erwarten eine gute Allgemeinbildung, Fotografiekenntnisse, Freude an der lokalen Berichterstattung sowie ein offenes Ohr für die Kommunikationsbedürfnisse der Zuger Bevölkerung.
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Für Rückfragen steht Ihnen der Chefredaktor Florian Hofer unter 041 725 44 12 oder florian.hofer@zugerpresse.ch gerne zur Verfügung. Schriftliche Bewerbungen schicken Sie bitte an Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug.
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Zuger Trophy 5. eTappe am ZugerBerg
Am Samstag, 13. Juli, wird die permanente Zeitmessstrecke von Menzingen auf den Zugerberg verlegt. Für fünf Sportarten: Nordic Walking, Walking, Running, Mountainbike, Rennvelo. Laufcup und Bergcup. www.zuger-trophy.ch
TanZen SommerKurSe Bei Cornelia plaZ
Dienstag bis Donnerstag, 16. bis 18. Juli, in der Tanzschule Baar, Mühlegasse 18, Baar. Grosse Auswahl an Kursen, siehe Internet: www.tanzschulebaar.ch
KulTur Wine & Dine Samstag, 13. Juli, auf dem Fronalpstock. Bergfahrt Standseilbahn Schwyz–Stoos 17.40 Uhr, Rückkehr zur Talstation etwa 23.30 Uhr. 5-Gang-Menü mit Walliser Weinen der Robert Gillard SA geniessen im Hotel Stoos. Kosten: 110 Franken.
«Brahms im Prater» Der 31-jährige Ludwig van Beethoven war im Jahre 1801 umschwärmter Mittelpunkt der Wiener Musik-Avantgarde. In der Zeit schrieb er sein einziges Streichquintett. Darin wird deutlich, wie sehr er die Romantiker beeinflusst hat. So auch Johannes Brahms, der mit dem Quintett in G-Dur op. 111 anno 1890 sein kompositorisches Schaffen beenden wollte. Ein solch lebendiges und jugendliches Werk. Brahms erster Biograf fand, die geheime Überschrift laute «Brahms im Prater». Unter diesem Titel läuft auch das nächste Konzert der Reihe Sommerklänge – mit dem Streicherquintett beim Hotel City Garden in Zug. pd Sonntag, 14. Juli, 17 Uhr, Garten, Hotel City Garden, Zug.
Neue kulturelle Höhenflüge
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Sie sind Teil der kommenden Casino-Saison: Der italoamerikanische Jazz-Gitarrist Al Di Meola (Bild oben links), die Produktion «Wir lieben und wissen nichts» (unten links), die ShakespeareInszenierung «Mass für Mass» (oben rechts) und pd der Klassikstar Martin Stadtfeld.
Grosse Namen, brillantes Schauspiel und eine Eigenproduktion. Die kommende Saison im Theater Casino hat einiges zu bieten.
retrospektive eines Zuger Originals
Und zwar fürs Auge und fürs Ohr. Musikalische Gäste der Casino-Saison 2013/14 die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, sind der Jazz-Gitarrist Al Di Meola, der mehrfach mit Grammy und Emmy ausgezeichnete Pianist Michel Camilo, die Klassikstars Martin Stadtfeld und Thomas Hampson. Das Quatuor Ebène und Stacey Kent feiern bei uns die Premiere ihrer neusten CD samt Tourneestart.
«Langweiliger Fotoabend» wird Erfolgsstory Der junge deutsche Pianist Martin Helmchen reist zusammen mit dem Swedish Chamber Orchestra an. Tollen Tanz aus New York präsentieren die Limón Dance Company und das Cedar Lake Contemporary Ballet. Mummenschanz for Families und Aladdin warten auf begeisterte Kinder und Familien. In der Sparte Comedy entwickelt sich die Eigenproduktion «Langweiliger Fotoabend mit Michael Elsener zur Erfolgsstory, in Zug am 11. September mit bei der FerienfotoKaraoke sein werden Victor Giacobbo, Röbi Koller, Susanne Kunz und Seven. Keynote Jazz und English Stand-up Comedy Und dann sind da natürlich noch die beiden Veranstal-
Die Galleria il Tesoro in Altendorf zeigt bis zum 31. August auserlesene Werke aus dem Nachlass von Jürg Henggeler. Der 1935 in Unterägeri geborene Grafiker war bereits mit 25 Jahren als freier Künstler tätig und arbeitete als Kunstkritiker für diese Zeitung. In seinen Werken erreichte er mit minimalen Mitteln ein Maximum an Intensität. Im Vordergrund stehen in dieser Schau seine Holzschnitte. Daneben werden auch Werke anderer Zuger gezeigt, etwa von Hans Potthof. Mehr Informationen unter: www.galleriailtesoro.ch. pd
tungsreihen English Stand-up Comedy (jeden dritten Mittwoch im Monat um 19.45 Uhr) und Keynote Jazz (jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19.45 Uhr in der Bar & Lounge). Und die sind auch in der letzten Saison so erfolgreich gewesen, dass wir auf sie nicht mehr verzichten wollen. Es lohnt sich also, sich schon jetzt ein Ticket zu sichern. pd
Vorverkauf und Generalabonnement Das von der Theater- und Musikgesellschaft Zug eingeführte Generalabo, für das gilt einmal bezahlen und ein Jahr lang im Casino ein und aus gehen, wie man will, gibt es auch heuer wieder. Die Jahreskarte für 60 Veranstaltungen in fünf Sparten ist für
950 Franken zu haben. Das U-30-Abo gibt es gar für 390 Franken. Der Vorverkauf für die Saison 2013/14 läuft bereits. Mehr Informationen erhält man unter 041 729 10 50 oder auch im Internet unter www.theatercasino.ch. pd
Der Holzschnitt «Bien exposé» wurde 1980 von Jürg Henggeler angefertigt. pd
Jazz-Party mit den Steamboat rats
Marguerite Sutter und Mario Mastel machten es möglich: Unterägeri ist um eine Attraktion reicher.
Die Organisatoren von Jazz in Baar lancieren das Sommerspezial.
Die beiden Ägerer und Gartenliebhaber haben beim Theresienheim einen Alpengarten geschaffen. Auf kleinstem Raum finden sich verschiedene Alpenkräuter und -blumen und bringen somit die Flora der Rigi und des Wildspitz ins Tal. Ein weiteres Bekenntnis zur Natur, findet Gemeindepräsident Josef Ribary. pd Anzeige
Marguerite Sutter und Mario Mastel brachten die Flora von Rigi und Wildspitz pd ins Tal. Ein Besuch im öffentlichen Alpengarten lohnt sich.
Anspruchsvolle Liebhaber von traditionellem und swingendem Jazz werden dabei am kommenden Sonntag ganz auf ihre Kosten kommen. Denn die sechste Ausgabe des populären Jazz-Anlasses startet mit den Steamboat Rats. Die Formation besticht durch die hohe Qualität ihres Spiels sowie satte Arrangements, die grösstenteils aus der Feder ihres musikali-
Die Steamboat Rats spielen am sechsten Baarer Jazz-Open-Air.
schen Leiters Rolf Häsler stammen. Auf dem Festplatz an der Mühlegasse 12e in Baar herrscht ab 10 bis 17 Uhr Festbetrieb mit bedienter Festwirtschaft und der Jazz-Bar. Die Steamboat Rats werden die Besucher von 11 bis 15 Uhr unterhalten. «Jazz im Sommer» findet bei jedem Wetter statt. Das Festzelt macht es möglich. Der Eintritt ist frei. Jene, die mit dem Auto anreisen wollen, können den Parkplatz beim Schulhaus Sennweid gratis benützen. Dieser ist nur wenige Gehminuten entfernt. pd
ein kleiner vampir muss gerettet werden
Ausstellungen Bunte Bilderwelt von fünf Zuger Künstlern Noch bis Mittwoch, 31. Juli, ist die künstlerische Vielfalt zu bewundern. Unter anderem gibt es Farbkompositionen von Alexander Ineichen, Fotoumsetzungen von Brigitta M. Andermatt und naturalistische Sujets von Anny Merkofer. Christa Blätter stellt Werke aus, die sie als abstrakt einstuft, und Elisabeth Stevens zeigt unterschiedliche Grafiken und Naturumsetzungen. Die Besucher erwartet ein breites und interessantes Angebot von Bildern der verschiedensten Stilrichtungen. Die Verkaufsausstellung ist während der Geschäftsöffnungszeiten zu besichtigen. Müller rahmen, Zugerstrasse 17. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9–12 und 14–18.30 uhr, samstag 9–12 uhr.
Foto Bettina Mosel
Die Fliegerstaffel Fledermaus schwirrte an der aufführung des Kinder-Chors sing sang song und Baarer Musikschülern aus, um den kleinen vampir Winnie Wa-
ckelzahn zu retten, der in die Fänge der fiesen Fee Karla Karfunkula geraten war. schauplatz des bissigen Musicals war der Pfarreisaal st. Martin. mob
«Himmel und Höll» Referat und Führung
mit dem Geologen Georg Wyssling am Samstag, 27. Juli, um 16 Uhr, anschliessend Apéro. Die Höllgrotten faszinieren seit 150 Jahren Alt und Jung. Das Märchenschloss und die
Feengrotte, die Korallenschlucht und die Himmelsgrotte haben Generationen von Besucherinnen und Besuchern bezaubert. Aber können Sie erklären, wie diese geheimnisvollen Formationen entstanden sind? Der Geologe Georg Wyssling ist wohl der beste Kenner der Höllgrotten. Zuerst wird er eine gute Stunde lang die Entstehung und Einmaligkeit der Höllgrotten erklären, dann geht es auf eine gemeinsame Führung durch die Höllgrotten. Damit Sie es dann weiter erzählen können. Die Licht- und Toninstallation Feuerrot und Himmelblau geht ausserdem noch bis Samstag, 5. Oktober. Jeweils Freitag und Samstag nach dem Eindunkeln bis 24 Uhr. Groove und Jodel begeistern dann am Samstag, 10. August, um 20 Uhr mit anschliessendem Apéro. Ein Konzert mit dem Trio Gäzig. Dann startet auch die Ausstellung Höllweiss und Tunnelgrau. staudenscheune bei den Höllgrotten. www.hoellgrotten.ch
Donnerstag, 11. Juli, bis Mittwoch, 17. Juli 2013
Evangelische Kirchgemeinde: Mittagsclub, 11.45. Kontakt: Brigitte Dettling, 041 761 75 80. Obligatorisches Schiessen: Veranstalter: Schützengesellschaft Baar, Schiessstand Wishalde, 17.30–19.00. Zuger Senioren wandern: 7.39 ab Zug Bahnhofplatz mit Bus Linie 1 nach Allenwinden Grüt, an 7.53. Wanderung ab Grüt – Ussergrüt– Steren – Blasenberg – Schönegg – Bröchli. Dauer etwa anderthalb Stunden. Kaffeehalt im Seniorenzentrum Mülimatt, Oberwil, Telefon 041 560 15 15. Weiterwandern über Salesianum – untere Roostmatt – Casino – Altstadt – Vorstadtquai – Zug Bahnhof. Dauer etwa 45 Minuten. Kontakt: Wanderleiter Paul Stadelmann, 041 711 61 38. Tanzschule Baar: Während der Sommerwochen, ab Dienstag, den 9. 7., bis und mit Donnerstag, den 29. 8., sind die ÜbungsKurse öffentlich. Eintritt ohne Anmeldung. Einzeleintritt: 15 Franken pro Paar, Vierer-TanzPass: 45 Franken pro Paar. Mühlegasse 18, 19.00–20.30. Weitere Infos zum Sommerkurs: www.tanzschulebaar.ch Tanzkleider Bringtag: Tanzschule Zug/Baar, Mühlegasse 18, 18.30–22.00. Info: www.zugertanz.ch
Alt Baar aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Bahnmatt, 16.00. Yun-Song-Akademie: Jung Do Kung Fu: für Kinder: 17.10– 17.00. Info: 041 760 51 28.
Samschtig-Märt: auf dem Rathus-Schüürplatz, 8.30–11.30. Verein Free Moves: Free Moves Contemporary Dance Workshop mit Maja Luthiger. Was? Training, Technik, Choreo und Spass. Kosten: 25 Franken. Wo? In der Dirty Hands School, Oberneuhofstrasse 1. Weitere Infos: www. freemoves.ch. Kontakt: Jenny Suter-Jäger unter freemoves@gmx.ch Freikirche der Siebenten-TagsAdventisten: Während des Neubauprojektes am Falkenweg 10 in Baar finden die Gottesdienste in der Chollerstrasse 35 in Zug statt. Predigt, 10.00, Bibelgespräch, 11.00. Informationen unter: www.baar.adventgemeinde.ch oder Telefon 079 764 60 45.
Katholische Kirchgemeinde: Eucharistiefeier, St. Martin, 8.00.
S. Messa in italiano, St. Anna, 9.30. Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, St. Thomas, 9.30. Eucharistiefeier, Walterswil, 9.30. Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Abschiedsritual, Pflegezentrum, 10.00. Eucharistiefeier, St. Martin, 10.45. Eucharistiefeier, St. Wendelin, 9.00.
Atemberaubende Soli und gediegene Balladen für anspruchsvolle Liebhaber von traditionellem und swingendem Jazz. Professionelle Interpretation von traditioneller Jazzmusik auf höchstem Niveau. Im Festzelt der Liegenschaft Blaser. Weitere Informationen unter: www.jazzinbaar.ch
Tanzschule Baar: Sommerkurs: und Tanzkleider-Börse. Mühlegasse 18, 19.00–20.30. Weitere Infos: www.tanzschulebaar.ch
Evangelische Kirchgemeinde: Gottesdienst mit Pfarrerin Vroni Stähli, Hochdeutsch, Johannes Bösel an der Orgel, 9.30.
Zen-Meditation: Konzentration auf den Augenblick. Leben im Hier und Jetzt, mehr Gelassenheit und Klarheit im Alltag. Im Imakoko Zen-Zentrum mit Franziska Haller, Lindenstrasse 10, 19.30–21.30. Weitere Informationen: www.imakoko.ch oder 079 290 53 07.
Christlicher Treffpunkt: Open-Air-Gottesdienst auf der Sonnenruh, Baar, mit Heinz Röthlisberger, 10.00. Es findet kein Gottesdienst im CTZ statt. Naturfreunde Baar: Wanderung: Unterschächen – Klausen T3. Treffpunkt ist um 6.00, Gemeindesaal. Route 1: T3, Unterschächen – Klausen – Balm. Aufstieg: 1160 Meter, Abstieg: 320 Meter, Dauer: etwa fünf Stunden. T2: Unterbalm – Ratzi. Marschzeit ist etwa drei Stunden, Aufstieg 130 Meter, Abstieg 300 Meter. Verpflegung aus dem Rucksack. An gutes Schuhwerk und Regenschutz denken. Anmeldung bei Studer, 041 761 81 86, oder Meisinger, 041 761 17 60. Nur bei guter Witterung. Jazz im Sommer Baar: mit der Steamboat Rats Jazzband. Festbetrieb ab 10.00 bis 17.00, Eintritt frei. Mühlegasse 12 e, 11.00–15.00.
Kino Ich – Einfach unverbesserlich 2 – 3-D
CH-Premiere Reduzierter Eintrittspreis. «Fortsetzungsgeschichte um den Superschurken Gru, der nach der Adoption dreier Waisenmädchen ein Dasein als friedlicher Familienvater führt. Bis ihn eine toughe Agentin in den Kampf gegen einen ehemaligen Kollegen verwickelt, der ein hochgefährliches Serum geklaut hat.
Yun-Song-Akademie: Betriebsferien: Vom 29. 7. bis 18. 8. findet kein Training statt. Budospiele: 16.00–17.00. Jung Do Kung Fu für Kinder: 17.10– 18.20, für Erwachsene: 18.30–21.00, Informationen unter Telefon 041 760 51 28 oder www. yunsong.ch. Bewegung, Spiel und Spass: mit Doris Walt von der Pro Senectute. Auskunft unter Telefon 041 761 30 10, Bahnmatt, 14.15.
Yun-Song-Akademie: Dae Ryeon Do Samurai für Kinder: 17.10–18.20 und für Erwachsene: 19.15 –21.45. Alt Baar aktiv: Jass-Nachmittag für Senioren im Restaurant Bären, 14.00. Alt Baar aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Martinspark, 16.45.
Tanzkleider Bringtag: Info: www.zugertanz.ch, Tanzschule Zug/Baar, Mühlegasse 18, 18.30–22.00.
IMPressuM Zugerbieter – Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden, 108. Jahrgang Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20 www.zugerbieter.ch, E-Mail: info@zugerbieter.ch HERAUSGEBERIN
mittwoch 17. Juli Yun-Song-Akademie: Budospiele: 16.00–17.00. Jung Do Kung Fu: 17.00–18.20. Dae Ryeon Do Samurai: Kinder: 17.10–18-20, Erwachsene: 18.30–21.00. Alt Baar aktiv: Eucharistiefeier, Pflegezentrum, 10.00. Tanzschule Baar: Sommerkurs: und Tanzkleider-Börse. Mühlegasse 18, 10.30–22.15. Weitere Infos: www.zugertanz.ch Tanzkleider Bringtag: Tanzschule Zug/Baar, Mühlegasse 18, 18.30–22.00.
Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Claudia Schneider Cissé (csc) (Leitung), Stephanie Sigrist (ste) Freie Mitarbeit: Bettina Mosel (mob), Brigitte Huwyler (bh), Daniela Sattler (sat), Hansruedi Hürlimann (hh), Jeannine Villiger (jav), Lukas Schärer (lus), Marcus Weiss (mwe), Marianne Sidler (ms), Monica Pfändler-Maggi (mm), Simon Carrel (sim), Willy Schäfer (wsch), Pressedienst (pd) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst, Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Markus Odermatt, Baarerstrasse 27, Postfach, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/Neue Luzerner Zeitung AG Der «Zugerbieter» erscheint als Lokalausgabe der «Zuger Presse» und als offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Baar jeden Mittwoch in einer Auflage von zirka 12 300 Exemplaren und wird an alle Haushalte in der Gemeinde Baar verteilt. Alle in dieser Zeitung publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen von Dritten weder ganz noch teilweise kopiert oder in irgendeiner Form vervielfältigt werden.
Bibliothek Der Animationsfilm feuert ein atemberaubendes Feuerwerk an Gags ab» (Film-Dienst). samstag und sonntag: 14.30 und 17 uhr. ab sechs Jahren, in Begleitung ab vier Jahren. Deutsch.
World War Z – 3-D
3. Woche Von Marc Forster, mit Brad Pitt, Moritz Bleibtreu, Mireille Enos und vielen anderen. «Ein visuell ausgefeilter
Science-Fiction-Zombie-Horror-Actionfilm, der beeindruckende Bilder für den Zusammenbruch der Zivilisation findet. Unter der Oberfläche dezent subversiv, plädiert er für die Kraft des Zweifels. Der Film konterkariert das Lob der Tat durch Passivität und stille Beobachtung.» (FilmDienst) täglich: 20.15 uhr. ab 16 Jahren, in Begleitung ab 14 Jahren. Deutsch.
In der Brandung, von Gianrico Carofiglio
Roberto Marias führt als verdeckter Ermittler im Kampf gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität ein Doppelleben. Die Grenze zwischen Rolle und Realität verschwimmt jedoch zusehends, als er sich in die Tochter eines Drogenbosses verliebt. Es kommt der Moment, in dem sich Roberto entscheiden
muss, auf welcher Seite er steht. Mit tragischen Konsequenzen, an denen er fast zerbricht. Eines Tages begegnet er Emma, die genau wie er an einer grossen Last trägt. Die beiden kommen sich vorsichtig näher. Als Emmas Sohn Giacomo ihm von einem Mädchen erzählt, das in Gefahr zu sein scheint, muss Roberto sich die Frage stellen, ob er bereit ist, den
Kampf gegen die dunkle Seite wieder aufzunehmen. Ein spannender Roman mit einem prickelndem Inhalt und sehr unterschiedlichen Charakteren: ein Polizist mit einer dunklen Vergangenheit, eine Frau mit einer schweren Schuld und ein Mädchen in Gefahr. 285 s., goldmann verlag. 2013. In der Bibliothek zur ansicht vorhanden. ausleihbar in einer Woche.
Zugerbieter 20130710

References: § 45
 Art. 3
 Art. 27
 Art. 90
 § 39
 § 41
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