Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:308728-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-10-21 10:46:02+00:00

Document:
Dienstleistungen - 308728-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 308728-2019
Deutschland-Hannover: Betriebsprüfung
2019/S 126-308728
Kontaktstelle(n): Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Frau ORR'in Margit Reimann, Referat 21, Leibnizufer 9, 30169 Hannover
Telefon: +49 5111202467
E-Mail: margit.reimann@mwk.niedersachsen.de
Fax: +49 511120992467
Hauptadresse: http://www.mwk.niedersachsen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_foerderungen/europaweite-ausschreibung-178331.html
Andere Tätigkeit: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Jahresabschlussprüfungen und Testat der Jahresabschlüsse, Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse einzelner Hochschulen und Einrichtungen
Es ist beabsichtigt, maximal 2 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit der Prüfung und dem Testat der Jahresabschlüsse der in den Losen genannten Hochschulen und Einrichtungen im Geschäftsbereich zu beauftragen. Der Auftrag soll als Rahmenvereinbarung abgeschlossen und durch Einzelverträge zwischen der jeweiligen Auftragnehmerin/dem jeweiligen Auftragnehmer und der Hochschule/Einrichtung konkretisiert werden. Die Rahmenvereinbarung soll sich auf die Prüfung der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 erstrecken. Die Prüfung der Jahresabschlüsse erstreckt sich auf die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens und muss neben der Buchführung auch den aufgestellten Jahresabschluss, den Anhang, den Lagebericht sowie den Anlagennachweis umfassen.
Wert ohne MwSt.: 9 400 000.00 EUR
Jahresabschlussprüfungen (2019-2023)
Sitz der jeweiligen Hochschule bzw. Einrichtung: TU Braunschweig, TU Clausthal, Uni Hannover, HBK Braunschweig, HMTM Hannover
TIB Hannover, VZG des GBV Göttingen
Es ist beabsichtigt, maximal 2 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit der Prüfung und dem Testat der in den Losen genannten Hochschulen und Einrichtungen zu beauftragen. Der Auftrag soll als Rahmenvereinbarung abgeschlossen und durch Einzelverträge zwischen der jeweiligen Auftragnehmerin/dem jeweiligen Auftragnehmer und der Hochschule/Einrichtung konkretisiert werden. Die Rahmenvereinbarung soll sich auf die Prüfung der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 erstrecken. Die Prüfung der Jahresabschlüsse erstreckt sich auf die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens und muss neben der Buchführung auch den aufgestellten Jahresabschluss, den Anhang, den Lagebericht sowie den Anlagennachweis umfassen. Die durchzuführenden Prüfungen richten sich nach Vierten Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) i. d. F. vom 17.2.2016 (s. Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergR-ModG): Artikel 1 „Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen“), der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Auftrage (Vergabeverordnung – VgV) v. 12.4.2016, dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG), der Betriebsanweisung für Landesbetriebe, der Bilanzierungsrichtlinie (3. Auflage Stand 1.10.2010- befindet sich in Überarbeitung), der Niedersächsischen Landeshaushaltsordnung (LHO) nebst den Verwaltungsvorschriften, des Handelsgesetzbuches (HGB), des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HgrG) sowie nach den vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. erlassenen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie der Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HgrG (IDW-Prüfungsstandards). Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer hat ferner im Rahmen des Jahresabschlussprüfung vertiefende Prüfungshandlungen zur Aufgliederung und Erläuterung der Posten des Jahresabschlusses sowie zur Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durchzuführen und darüber in einer Anlage zum Prüfungsbericht bzw. in gesonderten Abschnitten des Prüfungsberichtes Bericht zu erstatten. Im Rahmen der Prüfung § 53 HGrG sollen ausgewählte Bereiche und Verfahren der Datenverarbeitung (IT-Sicherheit) sowie die Erfordernisse eines hochschulgerechten Risikomanagements geprüft werden. Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer soll in diesem Zusammenhang auch über die Anlage- und Beteiligungsstrategie Bericht erstatten. Im Rahmen des vereinbarten Prüfungsumfangs können jährlich wechselnde Schwerpunktprüfungen vereinbart werden. Bei Hochschulen und Einrichtungen, die keine eigene Innenrevision eingerichtet haben, müssen die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer die vorgeschriebene jährliche unvermutete Kassenprüfung sinngemäß nach den VV zu § 78 LHO als Zusatzaufgabe übernehmen (VV Nr. 1.11.3 zu § 26 LHO). Die Auftragnehmerin wird die Prüfung nach Absprache mit den Leitungen der Hochschulen/Einrichtungen so durchführen, dass der Entwurf des Prüfungsberichtes bis zum 30. April des nachfolgenden Geschäftsjahres dem Ministerium vorliegt. Eingetretene Verzögerungen sind gegenüber der Hochschule/der Einrichtung und dem Ministerium zu begründen. Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer sichert eine Reaktionszeit von 4 Wochen auf die Meldung der Prüfungsbereitschaft durch die Leitungen der Hochschulen/Einrichtungen zu.
Der geschätzte Auftragswert wurde auf Basis der Wirtschafspläne des Jahres 2018 der Hochschulen und Einrichtungen ermittelt: ca. 1 045 T EUR p.a.
Sitz der jeweiligen Hochschule bzw. Einrichtung: Uni Vechta, Uni Oldenburg, Uni Osnabrück, Ostfalia HS, HS Hannover,
HAWK, HS Emden/Leer und Jade Hochschule
Es ist beabsichtigt, maximal 2 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit der Prüfung und dem Testat der in den Losen genannten Hochschulen und Einrichtungen zu beauftragen,. Der Auftrag soll als Rahmenvereinbarung abgeschlossen und durch Einzelverträge zwischen der jeweiligen Auftragnehmerin/dem jeweiligen Auftragnehmer und der Hochschule/Einrichtung konkretisiert werden. Die Rahmenvereinbarung soll sich auf die Prüfung der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 erstrecken. Die Prüfung der Jahresabschlüsse erstreckt sich auf die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens und muss neben der Buchführung auch den aufgestellten Jahresabschluss, den Anhang, den Lagebericht sowie den Anlagennachweis umfassen. Die durchzuführenden Prüfungen richten sich nach Vierten Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) i. d. F. vom 17.2.2016 (s. Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergR-ModG): Artikel 1 „Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen“), der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Auftrage (Vergabeverordnung – VgV) v. 12.4.2016, dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG), der Betriebsanweisung für Landesbetriebe, der Bilanzierungsrichtlinie (3. Auflage Stand 1.10.2010- befindet sich in Überarbeitung), der Niedersächsischen Landeshaushaltsordnung (LHO) nebst den Verwaltungsvorschriften, des Handelsgesetzbuches (HGB), des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HgrG) sowie nach den vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. erlassenen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie der Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HgrG (IDW-Prüfungsstandards). Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer hat ferner im Rahmen des Jahresabschlussprüfung vertiefende Prüfungshandlungen zur Aufgliederung und Erläuterung der Posten des Jahresabschlusses sowie zur Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durchzuführen und darüber in einer Anlage zum Prüfungsbericht bzw. in gesonderten Abschnitten des Prüfungsberichtes Bericht zu erstatten. Im Rahmen der Prüfung § 53 HGrG sollen ausgewählte Bereiche und Verfahren der Datenverarbeitung (IT-Sicherheit) sowie die Erfordernisse eines hochschulgerechten Risikomanagements geprüft werden. Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer soll in diesem Zusammenhang auch über die Anlage- und Beteiligungsstrategie Bericht erstatten. Im Rahmen des vereinbarten Prüfungsumfangs können jährlich wechselnde Schwerpunktprüfungen vereinbart werden. Bei Hochschulen und Einrichtungen, die keine eigene Innenrevision eingerichtet haben, müssen die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer die vorgeschriebene jährliche unvermutete Kassenprüfung sinngemäß nach den VV zu § 78 LHO als Zusatzaufgabe übernehmen (VV Nr. 1.11.3 zu § 26 LHO). Die Auftragnehmerin wird die Prüfung nach Absprache mit den Leitungen der Hochschulen/Einrichtungen so durchführen, dass der Entwurf des Prüfungsberichtes bis zum 30. April des nachfolgenden Geschäftsjahres dem Ministerium vorliegt. Eingetretene Verzögerungen sind gegenüber der Hochschule/der Einrichtung und dem Ministerium zu begründen. Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer sichert eine Reaktionszeit von 4 Wochen auf die Meldung der Prüfungsbereitschaft durch die Leitungen der Hochschulen/Einrichtungen zu.
Der geschätzte Auftragswert wurde auf Basis der Wirtschafspläne des Jahres 2018 der Hochschulen und Einrichtungen ermittelt: ca. 837 T EUR p.a.
Name und Anschrift des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschaftsform, Hauptsitz des Unternehmens, Orte der Niederlassung, Auszug aus dem Handelsregister, Zulassung als Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Vorstellung des Unternehmens, Angabe einer Kontaktperson (incl. Telefon, Fax und E-Mail-Angaben)
Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Konkurs-, Vergleichs- oder sonstiges Insolvenzverfahren, Bescheinigung in Steuersachsen (steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung), Eigenerklärung über die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, Eigenerklärung zur hinreichenden Kapazität zur Durchführung der Prüfungen an allen Orten und Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen oder Eigenerklärung über den Gesamtumsatz oder Jahresumsätze für den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre.
Nachweis der Referenzen/Erfahrung für die letzten 3 Jahre, Angaben über Qualifikation, Erfahrung und Anzahl des geplanten Personals, Eigenerklärung über die kurzfristige Auskunftsfähigkeit für und Präsenz bei den zu prüfenden Einrichtungen vor Ort, Eigenerklärungen, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen und Eigenerklärung zum Mindestentgelt
Wirtschaftsprüferordnung/Landeshaushaltsordnung
Nach den VV 1.11.1 zu § 26 LHO ist spätestens nach Prüfung fünf aufeinander folgender Wirtschaftsjahre ein Wechsel der Abschlussprüferin oder des Abschlussprüfers vorzunehmen. Im Hinblick auf die Kontinuität der Betreuung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat sich in der Vergangenheit eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung für die Dauer von 5 Jahren bewährt.
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Minsiterium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Telefon: +49 413115-3306/+49 413115-3307/+49 413115-3308
Fax: +499 413115-2943

References: § 53
 § 53
 § 78
 § 26
 § 53
 § 53
 § 78
 § 26
 § 123
 § 124
 § 26