Source: http://www.blogbwl.de/865/ausfullhilfe-zum-fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung/
Timestamp: 2016-05-26 08:41:01+00:00

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der Blog über Marketing, Rechnungswesen, Steuern, Recht, Personal und Unternehmensentwicklung
Über die Ostertage kam ich endlich mal dazu den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ für das Finanzamt auszufüllen. Da ich für diesen Blog ein neues Gewerbe angemeldet habe, durfte ich mich auch wieder mit dem ganzen damit verbundenen Papierkram auseinander setzten. Da ich das Formular aber auch nicht zum ersten Mal ausgefüllt habe, ging es ganz schnell. Wenn du dich zum ersten Mal mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beschäftigst, habe ich im folgenden ein paar kleine Hinweise und Tipps zum Ausfüllen.
[toc=“1,2,3,4″ title=“Inhalt“]
Wer muss das Formular ausfüllen?
Jeder Gründer erhält innerhalb von zwei bis drei Wochen nach der Gewerbeanmeldung ein Schreiben vom Finanzamt. Darin enthalten ist ein Anschreiben mit der Aufforderung zur Abgabe des Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, der Fragebogen selbst, ein Formular für das Lastschriftverfahren sowie vier Seiten mit Ausfüllhinweisen. Den Fragebogen muss also jeder Gründer ausfüllen. Das ganze ist nicht wirklich schwer auszufüllen und schnell erledigt.
Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung besteht aus insgesamt acht DIN-A4 Seiten. Interessanter Weise fehlten direkt vier der acht Seiten in meinem Brief. Also habe ich direkt mal gegoogelt.. Den Fragebogen kannst du auch online beim Bundesfinanzministerium ausfüllen und dann ausdrucken. Das habe ich auch gemacht. Wenn du das Formular nicht online ausfüllen möchtest, kannst du dir dort auch ein leeres Exemplar aus PDF ausgeben lassen.
Wozu dient das Formular?
Das Formular dient – wie der Name schon sagt – der „steuerlichen Erfassung“. Money Money für Vater Staat also. Neben vielen grundlegenden Dingen wie Betriebsstätten wird u.a. nach dem erwartetem Umsatz und zu entrichtender Lohnsteuer gefragt. Hier ist also die Liquiditäts- und Finanzplanung gefragt (zumindest, wenn du so etwas haben solltest..).
[yellow_box]Ganz wichtig für Kleinunternehmer: In dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung findest du auch die Wahlmöglichkeit zur Kleinunternehmer-Regelung! Dazu schreibe ich weiter unten mehr. -> direkt zur Kleinunternehmer-Regelung[/yellow_box]
Welche Informationen benötigst du für das Formular?
In dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung werden neben den Stammdaten, also Ansprechpartner und Anschrift etc. auch viele Finanzzahlen erfragt. Auf Grund dieser Angaben errechnet das Finanzamt ggf. eine Vorauszahlung für Steuern. Du solltest dir also sicher sein, welche Zahlen du hier angibst.
Aus deinem Businessplan, welchen du hoffentlich hast, solltest du eigentlich alle Zahlen ablesen können. Das sind dann neben Umsatz, Kosten und Gewinn z.B. auch die aus dem Personalbedarf ermittelte Lohnsteuer. Einen Businessplan solltest du unbedingt schreiben. Auch wenn das von den meisten Gründern eher als Last gesehen wird, kann ein schriftliches Dokument sehr gut die Gedanken strukturieren und bei der Weiterentwicklung des Unternehmens helfen.
Da dem Finanzamt bereits bekannt ist, dass nicht jeder seine Formulare versteht, werden bereits vier Seiten voller Ausfüllhinweise mit verschickt. Zu vielen einzelnen Zeilen des Formulars sind darin bereits Informationen enthalten. Der erste Blick sollte daher immer direkt auf die offiziellen Ausfüllhinweise des Finanzamtes gehen.
In den allgemeinen Angaben trägst du deinen private Adresse sowie Kontaktangaben ein. Die Identifikationsnummer für die Zeile 11 findest du u.a. auf deiner Lohnsteuerkarte. Ggf. müssen hier noch die Daten des Ehegatten ergänzt werden.
Wenn du Schüler oder Student bist, gibst du dies auch einfach so als „Ausgeübter Beruf“ in der Zeile 7 an.
Unter Punkt 1.3 musst du deine Kontoverbindung eintragen. Auf dieses Konto werden dann Steuererstattungen überwiesen. Es ist noch möglich die Personensteuererstattungen (privat) und Betriebssteuererstattungen (geschäftlich) auf unterschiedliche Konten zu verteilen. Darüber hinaus kann ich nur empfehlen direkt auch noch das mitgesendete Formular für das Lastschriftverfahren auszufüllen. Dann bucht das Finanzamt fällige steuern immer selbst vom Konto ab und du selbst verpasst keinen Zahlungstermin. Verpasste Zahlungstermine können schnell Strafzahlungen nach sich ziehen.
Die Zeilen für die steuerliche Beratung kannst du ausfüllen, wenn du einen Steuerberater beauftragt hast. Das gleiche gilt für die Empfangsbevollmächtigung.
2. Angaben zur gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) (..) Tätigkeit
Angekommen auf Seite 3 des Fragebogen zur steuerlichen Erfassung geht es nun endlich wirklich um dein neues Unternehmen. Für die Zeile 71 kannst du am besten einfach die Formulierung aus der Gewerbeanmeldung übernehmen. Wenn der Platz nicht ausreicht, darfst du die Angaben kürzen.
Anschließend folgt die Anschrift des Unternehmens. Wenn du von zu Hause arbeitest, so trägst du diese Adresse hier auch einfach ein. Solltest du keinen spezielle Firmennamen tragen, so ist die Bezeichnung mindestens dein Vor- und Zuname. In diesem Fall firmiert dein Unternehmen unter deinem Vornamen und Nachnamen.
Die Angaben von mehreren Betriebsstätten dürfte auch für die meisten nicht relevant sein. Hier musst du nur Angaben machen, wenn du neben der Hauptstelle deines Gewerbes auch noch weitere Niederlassungen betreibst.
Eine Handelsregistereintragung ist für OHGs, KGs, GmbHs und AGs verpflichtend. Darüber hinaus müssen sich Kaufleute unter bestimmten Voraussetzungen eintragen lassen oder dürfen sich freiwillig eintragen lassen. Wenn du einen einen Eintrag ins Handelsregister hast vornehmen lassen und wirst diesen noch durchführen, so muss das hier angegeben werden.
3. Angaben zur Festsetzung der Vorauszahlungen (..)
Nun wird´s spannend. Das Finanzamt will wissen, was du in dem laufenden Jahr sowie in dem nächsten Jahr an Einkünften haben wirst, bzw. was du vermutlich haben wirst. Auf Grundlage dieser Zahlen werden ggf. Steuervorauszahlungen fällig. Zu hohe Zahlen schwächen also deine Liquidität in den beiden wichtigen ersten Gründungsjahren, da du Vorauszahlungen tätigen musst, die evtl. gar nicht nötig sind. Zu geringe Angaben ziehen Nachzahlungen nach sich. Hier sollte daher möglichst realistisch geschätzt werden. Aber besser zu wenig angeben, als zuviel. Im laufenden Geschäftsbetrieb solltest du dann diese Zahlen mal beobachten. Wenn du wesentlich mehr Umsatz machst, als angegeben, solltest du schon mal für entsprechende Rücklagen für Steuernachzahlungen bilden. Am besten besprichst du dieses Thema rechtzeitig mit deinem Steuerberater.
Je nach Art deiner Selbstständigkeit trägst du die erwarteten Gewinn in Zeile 127 oder 128 ein. Als Freiberufler musst du den Gewinn als Selbstständige Arbeit angeben.
Wenn du noch einen “normalen” Job hast, trägst du in Zeile 129 „Nichtselbstständige Arbeit“ dein Brutto-Gehalt ein.
Kapitalerträge (Zeile 130) sind Zinserträge, Aktiengewinne und sowas. Dann kommt noch die “Vermietung und Verpachtung”. Andere Einnahmen, die bisher in keine der vorherigen Spalten reinpasste, trägst du dann unter “Sontiges” ein. Die Sonderausgaben (Zeile 133) sind in §10 EStG definiert.
Ebenfalls eine sehr wichtige Angabe ist die Art der Gewinnermittlung. Unterschieden wird dabei zwischen Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) und Vermögensvergleich mit der Bilanz. Die Gewinnermittlung via Vermögensvergleich ist wesentlich aufwändiger, als mit der Einnahmenüberschussrechnung, jedoch darf nicht jeder mit der EÜR seinen Gewinn ermitteln.
Zur Bilanzierung sind alle Gewerbetreibende verpflichtet, welche nach Handelsrecht zur Buchführung verpflichtet sind.
§238 Buchführungspflicht, Absatz 1, Satz 1 HGB
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung ersichtlich zu machen.
Unter diese Regelung fallen bereits sehr sehr viele Selbstständige. Zum Glück hat der Gesetzgeber dann noch eine großzügige Ausnahme hinzugefügt.
§241a Befreiung von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars, HGB
Einzelkaufleute, die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 500.000 Euro Umsatzerlöse und 50.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen, brauchen die §§238 bis 241 nicht anzuwenden. Im Fall der Neugründung treten die Rechtsfolgen schon ein, wenn die Werte des Satzes 1 am ersten Abschlussstichtag nach der Neugründung nicht überschritten werden.
Ziel von dir sollte es sein, keine Bilanz erstellen zu müssen. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob du unter die Erleichterungs-Regelungen fällst, kann die dein Steuerberater weiter helfen.
Solltest du dich als Kleinunternehmer melden wollen, so empfehle ich dir, die Einnahmeüberschussrechnung zu wählen. Diese ist wesentlich einfacher zu handhaben. Eine Bilanz für ein Kleinunternehmer wäre er „mit Kanonen auf Spatzen geschossen..“. Also unverhältnismäßig.
Abschließend musst du hier noch das Geschäftsjahr angeben. Meistens entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Abweichungen davon sind aber möglich. Diese machen aber nur für die wenigsten Betriebe wirklich Sinn.
5. Freistellungsbescheinigung gemäß §48b Einkommensteuergesetz – EStG
Nur für Unternehmen mit Bauleistungen relevant.
Die Angaben zur Lohnsteuer brauchst du nur auszufüllen, wenn du auch mindestens einen Angestellten hast. Geschäftsführer zählen bei Kapitalgesellschaften auch als Angestellte, solltest du also Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft sein, so fällt auch Lohnsteuer für dich an. Lohnsteuer ist ein sehr komplexes Thema, welches ständigen Veränderungen unterliegt und würde in diesem Artikel zu weit führen.
Nun kommen wir endlich zu der Kleinunternehmer-Regelung. Als Kleinunternehmer kannst du dich melden, wenn der geschätzte Jahresumsatz 17.500 € und im nächsten Geschäftsjahr 50.000 voraussichtlich nicht überschreiten wird. Die Kleinunternehmer-Regelung ist in §19 Abs. 1 UStG geregelt.
§19 Besteuerung der Kleinunternehmer, UStG, Absatz 1
Du kannst an dieser Stelle aber auch explizit auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichten und damit die Vorteile des Vorsteuerabzuges nutzen. An diese Entscheidung bist du dann aber für mindestens 5 Jahre gebunden. Du solltest dir also gut überlegen, ob du Kleinunternehmer sein willst, oder nicht.
Die Angabe zu der Soll- und Istversteuerung ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt in dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Jedoch nicht relevant für Kleinunternehmer, da Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer bezahlen!
Bei der Soll- und Ist-Versteuerung geht es um den Zeitpunkt, zu dem du die Umsatzsteuer an das Finanzamt schuldest. In der Regel gilt immer die Sollversteuerung. Das bedeutet, du leistest deinem Kunden gegenüber eine vereinbarte Leistung und stellt die Rechnung darüber aus. Ab dem Rechnungsdatum schuldest du dem Finanzamt die in der Rechnung enthaltene Umsatzsteuer.
Davon abweichend kannst du unter den in dem Fragebogen angegebenen Bedingungen die Istversteuerung beantragen. Istversteuerung (auch „nach vereinnahmten Entgelten“) bedeutet, dass du die Umsatzsteuer dem Finanzamt erst dann schuldest, wenn dein Kunde die Rechnung auch tatsächlich bezahlt hat. Bei Rechnungen im vierstelligen Bereich macht das einiges aus. Die Istversteuerung bietet die hier sehr gute Liquiditätsvorteile!
Zeile 166 ist nur auszufüllen, wenn du bestimmte Steuerbefreite Umsätze tätigst. Eine Liste dazu findest du direkt im §4 UStG. Daunter fallen z.B. Goldtransporte, Vermietung von Immobilien und Kreditvergabe. Aber auch noch einiges anderes.
Solltest du noch keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer haben, kannst du hier noch schnell den entsprechenden Hacken dafür setzen. Dann bekommst du eine neue Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugewiesen. Diese benötigst du für Auslandsgeschäfte.
Die Steuernummer und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sind zwei unterschiedliche Nummer! Eine Steuernummer bekommst du immer vom Finanzamt zugewiesen. Anhand dieser Nummer bist du als Steuerzahler in Deutschland eindeutig zu identifizieren. Da du meist beim Ausfüllen des Formular zur steuerlichen Erfassung deine neue Steuernummer noch nicht kennst, kannst du das Feld „Steuernummer“ ganz oben auf jeder Seite einfach leer lassen oder noch besser „Neu“ reinschreiben. Dann ist alles klar und das Finanzamt weiß bescheid.
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (kurz UStID) ist eine europäische Steuernummer. Mit dieser bist du dann europaweit als Steuerzahler eindeutig zu identifizieren. Die UStID zu beantragen ist kostenlos und kann daher übrigens nicht schaden. Besser haben, als nicht haben..
Punkt 8 ist nur relevant, wenn du dich an einer Personengesellschaft beteiligt, also nicht alleine Gründest, z.B. bei einer GbR oder OHG.
Das Finanzamt sollte dem Formular auch noch einen Bogen für die Teilnahme am Lastschriftverfahren begelegt haben. Dort kannst du dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung für die unterschiedlichen Steuerarten geben. Ich empfehlen dort alle Steuerarten zu markieren. Dann bucht das Finanzamt immer alle fälligen Steuerbeträge direkt selbst ab, du vergisst keine Zahlungen und vermeidest so Versäumniszuschläge und Mahnungen. Über die genaue Höhe der Steuern wirst du eigenltich immer rechtzeitig schriftlich benachichtigt oder du kennst die Höhe der Steuern eh schon.
Ich bin kein Steuerberater und darf auch keine steuerberatung machen. In diesem Artikel schildere ich lediglich meine Erfahrungen beim Ausfüllen des Formulars zu steuerlichen Erfassung, welches ich inzwischen für drei eigene Gewerbe ausgefüllt habe. Nie hatte ich dadurch Probleme mit dem Finanzamt. Für eine tatsächliche steuerliche Beratung sprecht bitte mit Eurem Steuerberater!
Dann noch Anhang ausfüllen, Unterschreiben und schon ist der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung fertig ausgefüllt und kann an das für dich zuständige Finanzamt zurückgeschickt werden. Damit ist der erste Papierkrieg mit dem Finanzamt gewonnen und du kannst dich deinem tatsächlichen Unternehmenszweck widmen.
Ich empfehle dir ergänzend noch diese beiden Artikel von mir ebenfalls zu lesen:
Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel dieses Stück Bürokratie vom Finanzamt verständlich erklären. Ich freue mich über Kommentare! Update, 01.04.2013
Genau ein Jahr ist es jetzt her, dass ich diesen Artikel geschrieben habe. Seit dem habe ich viele nette Kommentare und eMails bekommen und der Artikle wurde tausende Male gelesen! Vielen Dank!
Dieses einjährige Jumiläum dieses Artikels möchte ich dafür nutzen, um nun noch ein paar weitere Fragen zu erklären, welche Ihr mir im Laufe des Jahres gestellt habe. Die Antworten habe ich direkt oben an den entsprechenden Stellen eingepflegt. Ich hoffe, dieser Artikel kann das recht komplext Formular zur steuerlichen Erfassungn nun noch etwas besser erklären.
Wie meldest du dein Gewerbe an? Gewerbeanmeldung leicht gemacht! Angaben auf einer Rechnung Anmeldung und Grundlagen – Teil 2 der Serie: Buchführung und Warenwirtschaft mit Collmex Über 4 Jahre Selbstständigkeit. Ein kleiner Rückblick. Deine Visitenkarte – Tipps für Gestaltung und Inhalt (inkl. Beispiele) Tagged on: Finanzamt Kleinunternehmer Umsatzsteuer	Thomas
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Über 4 Jahre Selbstständigkeit. Ein kleiner Rückblick. →
94 thoughts on “Ausfüllhilfe zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung”	Renate Luc6. Mai 2012 at 14:12Permalink	Danke für Deine Tipps, Thomas.
Renate Luc
Roxi3. September 2013 at 15:56Permalink	Hast mir sehr geholfen mit deinem Beitrag, bin immer wieder beeindruckt, wie viel Arbeit sich einige Menschen machen, um anderen zu helfen – tausend Danke! Bibilotta28. Mai 2012 at 13:09Permalink	Danke für den Beitrag…war sehr hilfreich 😉
Michel6. Juni 2012 at 16:17Permalink	Danke für den Artikel! Genau das hatte ich gerade gesucht!
Melanie Tänzer10. Juli 2012 at 13:50Permalink	Ich bin immer wieder erstaunt, dass man wirklich zu jedem Thema immer das passende findet. Der Artikel hat mir sehr geholfen. In 15 min war mein Fragebogen fertig. Danke und weiter so!!!
Martin Obenaus31. Juli 2012 at 11:09Permalink	Hallo Thomas,
Dein Beitrag ist eine sehr hilfreiche Unterstützung. Ich hänge aber irgendwie an 7.5: Steuerbefreiung Zeile 166. Kleinunternehmer- Regelung: Steuerbefreit???
ThomasPost author2. August 2012 at 16:31Permalink	Hallo Martin,
Zeile 166 ist nur auszufüllen, wenn du bestimmte Steuerbefreite Umsätze tätigst. Eine Liste dazu findest du direkt im §4 UStG: http://dejure.org/gesetze/UStG/4.html. Daunter fallen z.B. Goldtransporte, Vermietung von Immobilien und Kreditvergabe. Aber auch noch einiges anderes.
ati5. September 2012 at 09:52Permalink	Besten Danke für den Artikel ,das war sehr hilfreich
weiter so danke danke mehrmal
Gerti6. September 2012 at 23:22Permalink	Super Artikel, danke Dir olo@yahoo.com29. Oktober 2012 at 02:16Permalink	Der Artikel hat mir sehr geholfen !!!
DANKE Marc12. November 2012 at 16:42Permalink	Hallo Thomas, das ist genau das, wonach ich gesucht habe! Vielen Dank für die ausführlichen Infos. =)
Martin21. November 2012 at 12:14Permalink	Vielen Dank für den Artikel. Ich sitze gerade zu Hause und fülle mein Formular aus. Bei der Suche im Internet bin ich auf deine hilfreiche Seite gestossen.
Stephan22. November 2012 at 13:39Permalink	Hey, vielen Dank für Deine Hilfe!!!
artur24. November 2012 at 23:27Permalink	Vielen Dank Thomas !
Nina5. Dezember 2012 at 12:36Permalink	Hallo Thomas, kannst du mir sagen, welche genauen Angaben ich bei Punkt 3 machen muss? Gehalt der nichtselbstständigen Arbeit in brutto oder netto? Muss ich meinen voraussichtlichen Gewinn meines Kleinunternehmens bei Gewerbebtrieb oder selbstständiger Arbeit eintragen? Und welche Angaben muss ich bei Sonderausgaben und Steuerabzugsbeträge machen? Würde mich freuen, wenn du mir antwortest, danke!
ThomasPost author11. Dezember 2012 at 00:01Permalink	Hallo Nina,
ich habe dir gerade auf deine Fragen sowie auf die weitern Fragen aus deiner Mail geantwortet. Für alle anderen Leser werde ich sowohl diese Fragen, als auch einige weitere Fragen anderer Leser mal versuchen in einer FAQ-Liste zusammen zu tragen und hier veröffentlichen. Natürlich alles anonymisiert..
Malte17. Januar 2013 at 00:17Permalink	Hallo Thomas,
ich habe das gleiche Problem wie Nina: Ich habe keine Ahnung wie ich das sinnvoll bei 127 und 129 eintrage (Brutto/Netto ?). Wo wir gerade dabei sind: Ich bin dualer Student. Was trage ich bei 7 ein? – Und weißt du zufällig ab welchem Gesamteinkommen (127+129) ich damit rechnen muss Einkommenssteuer zu zahlen? Aktuell muss ich als Azubi ja nichts derartiges zahlen.
ThomasPost author17. Januar 2013 at 00:58Permalink	Hallo Malte,
ob brutto oder netto weiß ich selbst nicht 100pro. Aber zu 95pro würde ich sagen Brutto, denn: Der Nettobetrag ist bei jedem Arbeitnehmer anders. Durch Steuerklasse, Krankenversicherung, Kirchensteuer etc. entstehen bei gleichem Bruttogehalt viele unterschiedliche Nettogehälter.
Außerdem ist die Lohnsteuer, welche von deinem Brutto abgezogen wird, bereits eine Art Einkommensteuer. Und um die Berechnung der Einkommensteuer geht es ja in Punkt 3 des Formulars. Bei Angabe des Nettogehalts würde dann ja ggf. das Nettogehalt noch mal mit berechnet werden..
In Punkt 7 (ausgeübter Beruf) würde ich einfach „Student“ rein schreiben. Dann weiß der Sachbearbeiter bescheid und alles sollte klar sein.
Das du als Azubi keine Steuern bezahlst, liegt daran, dass du unter der Einkommensgrenze von 7.664€ liegst. Wenn du mit einem Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit Gewinn machst, muss dieser Gewinn (solange du nicht wieder irgendwas dagegen rechnen darfst) versteuern.
Und genau deswegen sollst du in das Formular ja auch deinen erwarteten Gewinn eintragen. Damit kann das Finanzamt bereits im Vorfeld eine Steuerschätzung machen und dich zur Vorkasse bitten. Ich weiß nicht genau ab welchen Summen das tatsächlich gemacht wird, aber dafür schätze ich, brauchst du Gewinne im unteren 5stelligen Bereich..
Für die Steuererklärung ist es dann empfehlenswert, einen Steuerberater zu beauftragen. Auch wenn du speziellere Fragen zur steuerlichen Behandlung hast, kann ein Steuerberater dir gut weiter helfen.
Jutta M.9. Dezember 2012 at 22:37Permalink	Hallo Thomas,
vielen Dank für die vielen Tipps. Diese waren für mich sehr hilfreich.
ThomasPost author11. Dezember 2012 at 00:03Permalink	Hallo Jutta,
vielen Dank für dein Kommentar. Ich würde mich auch freuen, wenn du mein kleine Feedback-Formular unter http://www.blogbwl.de/leser-umfrage/ ausfüllst. Anhand der Antworten kann ich dann versuchen neue hilfreiche Artikel zu schreiben.
Malina Simone7. Januar 2013 at 23:02Permalink	Hallo Thomas, kannst Du mir bitte auch sagen was ich bei Punkt 3 für genaue angaben benötige?
Komm mit diesem Punkt nicht klar.
ThomasPost author12. Januar 2013 at 13:57Permalink	Hallo Simone,
je nach Art deiner Selbstständigkeit trägst du die erwarteten Umsätze in Zeile 127 oder 128 ein. Wenn du noch einen „normalen“ Job hast, trägst du in Zeile 129 dein Gehalt ein. Kapitalerträge (Zeile 130) sind Zinserträge, Aktiengewinne etc.. Dann kommt noch die „Vermietung und Verpachtung“ und andere Einnahmen, die bisher in keine der vorherigen Spalten reinpasste, trägst du dann unter „Sontiges“ ein.
Die Sonderausgaben sind in §10 EStG definiert. Genaue Informationen dazu kann dir nur ein Steuerberater geben.
Sabine Oshinowo Ogunleye10. Januar 2013 at 17:17Permalink	Hallo Thomas,
dank deiner Erklärungen („für Dummies:-)) habe ich etwas mehr Durchblick erhalten.Toll, dass du es auch mit einfachen Worten erklärt hast! Ich habe vor, einen Online Shop („DaWanda“) zu gründen, daher brauche ich so viele Infos, wie´s geht… .
Nun meine Frage: die „normale“ Einkommenssteuer meines Mannes und mir übernimmt der Lohnsteuerhilfeverein.Dort machen wir jährlich unsere Lohnsteuer.Als Kleinunternehmer muss ich ja jetzt den Bogen „G“ ausfüllen, damit hat der Lohnsteuerhilfering aber nix mehr zu tun.
Kann ich denn den „normalen“ Bogen vom LSHR ausfüllen lassen und den Bogen „G“ selber ausfüllen?? das würde dann „getrennt“ das Finanzamt erreichen…?
ThomasPost author12. Januar 2013 at 14:00Permalink	Hallo Sabine,
Vielen Dank. Deine Frage kann am Besten direkt der LSHR beantworten. Nur den Bogen G getrennt einzureichen wird aber vermutlich nicht gehen. Und die Lohnsteuerhilfe darf – soweit ich weiß – nicht für Selbstständige tätig werden.
Sabine Oshinowo Ogunleye12. Januar 2013 at 21:57Permalink	Danke David14. Januar 2013 at 14:15Permalink	Hallo,
welche Daten muss ich unter Punkt 1.1.7 (ausgeübter Beruf) eintragen, wenn ich aktuell noch Schüler bin? Reicht dort dann die Angabe von Schüler, oder muss ich die (nebenberuflich) ausgeführte Tätigkeit (also dass was ich mit meinem Gewerbe machen will) dort hinschreiben?
ThomasPost author14. Januar 2013 at 14:32Permalink	Hallo David,
ja, schreib da einfach „Schüler“ rein. Dann ist alles klar.
Viel Erfolg mit deinem Gewerbe!
Yoshka21. Januar 2013 at 16:00Permalink	Genial! Sehr hilfreich und verständlich verfasst.
Lotte29. Januar 2013 at 17:54Permalink	Toller Eintrag, danke!
Ich hänge hier auch grade über den Formularen, die ich schon viel zu lange links liegen gelassen habe …
Mit Punkt 3 hadere ich auch noch, so wie die anderen. Allerdings bleibe ich auch an der Ermächtigung zum Lastschriftverfahren hängen, welche Punkte kreuze ich da am besten alle an? Ich finde das irgendwie recht unübersichtlich und weiß nicht was das schlaueste ist!
ThomasPost author29. Januar 2013 at 21:06Permalink	Hallo Lotte,
vielen Dank. Ich weiß nicht genau, welche Kreuze man alles auf dem Formular für die Lastschriftteilnahme machen kann, aber wenn ich mich recht entsinne, geht es dabei um die unterschiedlichen Steuerarten. Daher würde ich dir empfehlen dort alle Steuerarten zu markieren. Dann bucht das Finanzamt immer alle fälligen Steuerbeträge direkt selbst ab, du vergisst keine Zahlungen und vermeidest so Versäumniszuschläge und Mahnungen.
Dorkas Kring12. Februar 2013 at 19:19Permalink	TOP Beitrag. Das Beamtendeutsch versteht eh keiner. Hier hab ich sofort durchgeblickt.
Muss man bei Punkt 3 auch die Angaben zum Ehemann machen, wenn man als Hausfrau einen DaWanda-Shop eröffenen will? Mein Mann geht arbeiten. Da ist ja auch eine Spalte für Ehegatte und nichtselbstständige Arbeit. Oder geht es da nur um mein Einkommen?
ThomasPost author12. Februar 2013 at 19:36Permalink	Hallo Dorkas,
es müssen bei Eheleuten beide Spalten ausgefüllt werden. Allerdings gibt es da noch sowas wie getrennter und zusammener „Veranlagung“. Da weiß ich gerade nicht genau, wie das da eine Rolle spielt.
Klassiker13. Februar 2013 at 11:09Permalink	Ich hatte ja zuerst geglaubt, dass das Ausfüllen in 5 Minuten erledigt ist und man sich mal eben so ’ne Steuernummer besorgen kann. Tja, geirrt, aber mit den Anregungen hier auf der Seite ging es dann zum Glück einfach von der Hand.
Sebastian13. Februar 2013 at 12:21Permalink	DANKESCHÖN!
IO-Lotte20. Februar 2013 at 19:17Permalink	Hallo Thomas,
super toller Blog! Vielen Dank für die Tipps und Hilfestellungen.
Ich hänge an Punkt 4. Muss ich hier was ankreuzen, wenn für mich die Kleinunternehmerregelung zutrifft?
ThomasPost author20. Februar 2013 at 22:26Permalink	Hallo Lotte,
bei Punkt 4 rate ich dir unbedingt die Einnahmeüberschussrechnung anzukreuzen. Das erspart dir so einigen Aufwand in der Buchhaltung.
Sascha Schröder8. März 2013 at 19:48Permalink	Hallo Thomas,
ohne diesen Blog wäre ich bei der steuerlichen Erfassung aufgeschmissen gewesen, vielen Dank.
Unter 3. muss ich dort auch die Angaben meiner Frau eingeben, obwohl wir getrennt veranlagt werden und sie mit meinem Kleinunternehmen nichts zu tun hat?
ThomasPost author10. März 2013 at 20:22Permalink	Moin Sascha,
Grundsätzlich müssen die Angaben deiner Frau auch gemacht werden, auch wie Sie nichts mit deinem Kleingewerbe zu tun hat. Wie sich allerdings die getrennte Veranlagung darauf auswirkt bin ich mir nicht sicher. Ich würde tippen, dass die Angaben dann nicht angegeben werden müssen/dürfen. Aber sicher bin ich mir nicht.
Tilo10. März 2013 at 13:22Permalink	Hi Thomas, vielen Dank für den super ausführlichen Artikel. Bei der Kleinunternehmer-Regelung und bei der Soll- und Istversteuerung muss ich nochmal schwer nachdenken, aber mit deiner Hilfe bin ich schonmal sehr weit gekommen.
ThomasPost author10. März 2013 at 20:25Permalink	Moin Tilo,
beachte aber auch, dass wenn du die Kleinunternehmer-Regelung nutzt, du nicht die Wahl zwischen Ist- und Soll-Versteuerung hast. Soll- und Ist-Versteuerung wirkt sich ja direkt auf den Zahlungszeitpunkt der Umsatzsteuer aus, und diese führst du als Kleinunternehmer ja gar nicht ab.
wolkenlos12312. April 2013 at 00:24Permalink	der Blog hat mir sehr geholfen…
ich habe vor auf Online plattformen mit Kamerateilen zu Handeln….
beekathy18. April 2013 at 22:14Permalink	Hallo Thomas,
1.000 Dank für deinen hilfreichen Artikel! So konnte ich auch superkurzfristig und schnell den Papierkram erledigen!
Tina25. April 2013 at 18:15Permalink	Hallo Thomas!
Vielen Dank das du diesen Super-Artikel verfasst und damit Licht in das Dunkel des unverständlichen Beamtendeutsches gebracht hast!!
Durch deine Erklärungen war das Ausfüllen wirklich ein Kinderspiel.
Aber eine Sache ist mir noch ein bisschen unklar.
Bei der Festsetzung der Vorrauszahlungen geb ich ja mein Gehalt des normalen Jobs auch mit an – wird dieser Wert dann zur Berechnung mit hinzu gezogen?
Denn von meinem normalen Brutto-Gehalt gehen ja jeden Monat schon alle gesetzlichen Steuern ab.
Oder habe ich da irgendetwas mißverstanden?
ThomasPost author28. April 2013 at 11:46Permalink	Hallo Tina!
Wie genau sich die Berechnung der Vorauszahlungen dann zusammen setzt, kann ich dir auch nicht sagen. Die Vorauszahlungen können sich im Grunde aber ja wirklich nicht auf die Nichtselbstständige Arbeit beziehen, da -wie du auch schreibst- dabei ja bereits alle Abgaben abgezogen werden. Viel mehr geht es wohl darum, einen Gesamtüberblick über deine Einkünfte zu bekommen.
Viel Erfolg mit deiner Selbstständigkeit!
Tina28. April 2013 at 12:51Permalink	Superlieben Dank für die schnelle und kompetente Antwort.
Ich wünsch Dir natürlich auch viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg!
Axel29. April 2013 at 07:47Permalink	Hi Thomas, danke für diesen ausführlichen Artikel! Genau danach habe ich gesucht.
Ich hätte noch eine Frage zu Punkt 107: Muss ich beim Datum für die Neugründung das selbe Datum eintragen wie bei der Gewerbeanmeldung auch wenn dieses in der Vergangenheit liegt? Oder kann ich da ein neues beliebiges Datum eintragen?
ThomasPost author1. Mai 2013 at 12:59Permalink	Moin Axel,
theoretisch kann ja auch das Gründungsdatum in der Gewerbeanmeldung von dem tatsächlichen Gründungsdatum abweichen. Es sollte nur überall das selbe Datum verwendet werden.
Weiß Christoph4. Mai 2013 at 07:20Permalink	Sehr nett deine Erläuterung aber hast ein paar Sachen ausgelassen wie Punkt 7 aber sonnst Toll weiter so! Emma4. Mai 2013 at 11:17Permalink	Hallo Thomas.
Ein super Beitrag, da ist mir noch mal ein Stein vom Herzen gefallen.
Was ist denn der Unterschied zwischen Feld 127 und 128?
ThomasPost author4. Mai 2013 at 14:06Permalink	Hallo Emma,
Freiberufler sind selbstständig, aber nicht gewerblich Tätig. Der Unterschied ist nur marginal und kaum relevant. Aber ich wed´s direkt mal oben in dem Artikel ergänzen.
Gülcin Altan9. Mai 2013 at 15:30Permalink	Vielen Dank für die Tipps. Bin Diplomkauffrau aber habe null praktische Erfahrung. Kannst du mir ein Buch oder ähnliches empfehlen in der ich praktisches über UG lesen und lernen kann??? Danke ThomasPost author10. Mai 2013 at 16:23Permalink	Hallo Gülcin,
nicht ganz günstig, aber sehr gut und angenehm kurz ist das Buch „Die neue Unternehmergesellschaft„. Sonst kenne ich nichts praktisches zur UG.
Vor meiner Gründung damals fand ich die Crashkurs-Bücher von Haufe immer sehr gut. Diese haben aber nichts direkt mit der UG zu tun, sondern sind allgemein für Gründungen.
Ernst10. Mai 2013 at 14:45Permalink	hallo thomas
fülle auch grad den bogen vom finanzamt aus, deine seite war bis jetzt sehr hilfreich Danke dafür, aber das eine oder andre problem macht sich grad breit unter § zeile 128 und 129 muss auch die einkünfte aus nichtselbsständiger arbeit angeben?? ich bin im angestelltenverhältnis und habe vor als energieberater ein paar euro (ca 200 monatlich) nebenher zu verdienen (kleinunternehmer)
ThomasPost author10. Mai 2013 at 16:25Permalink	Moin Ernst,
ja, dort musst du auch dein Einkommen aus deinem Angestelltenverhältnis angeben. Das Finanzamt möchte komplett wissen, was du so verdienst.
Ernst10. Mai 2013 at 18:39Permalink	Oh Danke schön
wird da das Brutto oder Nettoeinkommen eingetragen ???
hoffe ich darf noch ein paar mal anschreiben
sorry und vielen dank nochmals
ThomasPost author15. Mai 2013 at 17:26Permalink	Moin Ernst,
bei der Selbstständigkeit trägst du den Gewinn ein und bei dem Gehalt müsste der Bruttoverdienst eingetragen werden.
Martin13. Mai 2013 at 07:51Permalink	Hallo Thomas,
danke für die nützlichen Tipps, waren sehr hilfreich beim ausfüllen! Trotzdem habe ich aber noch ein paar Fragen! Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen! Ich werde in meinem Gewerbe Dienstleistungen aller Art anbieten, stelle quasi meine Arbeitskraft zur Verfügung! Kann ich meinen Eltern auch eine Rechnung ausstellen, die selbst ein Unternehmen betreiben? Und wie viele unterschiedliche Rechnungsempfänger muss ich im Jahr nachweisen, um nicht als scheinselbstständig zu gelten?
ThomasPost author15. Mai 2013 at 17:23Permalink	Moin Martin,
natürlich kannst du deinen Eltner, bzw. deren Unternehmen auch eine Rechnung ausstellen. Das ist kein Problem. Es muss aber natürlich auch tatsächlich eine Leistung erfolgen, damit das Finanzamt das nicht als versteckte Zahlungen werten kann. Zu der Scheinselbständigkeit habe ich gerade einen Artikel veröffentlicht. Schau da mal rein. Eine exakte Zahl der Rechnungsempfänger gibt es nicht.
Ernst19. Mai 2013 at 23:34Permalink	Danke für Deine Hilfe, hab den Bogen schon abgegeben – passt alles
Carina Helmert20. Mai 2013 at 12:09Permalink	Hallo Thomas
Vielen Dank für Deine Tipps und vorallem auch wegen dem OttonormalverbraucherDeutsch 😉
Ich hoffe jetzt sehr, dass ich alles richtig gemacht habe und das Finanzamt auch MICH versteht *lach*
Leider habe ich in der Frist keinen Termin beim Steuerberater bekommen und musste mich alleine durch das Gewirr der steuerlichen Erfassung schlagen.
Aber mehr als falsch gehen kann es ja nicht und zum Glück muss ich keine Millionenbeträge eintragen.
Ich falle definitiv in die Kleinunternehmerregelung… Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinen Vorhaben und Danke noch einmal fürs Erklären!
Britta22. Mai 2013 at 20:04Permalink	Hallo Thomas,
auch ich danke Dir sehr für Deine hilfreichen Tips. Es ist toll, dass es immer irgendwelche Menschen gibt, die sich die Zeit nehmen, um solche Artikel ins Netz zu stellen und damit anderen helfen. Vielen herzlichen Dank. Das erspart mir hoffentlich vorerst den Gang zum Steuerberater. :-))
Andre30. Mai 2013 at 13:17Permalink	Hallo Thomas,
vielen Dank für die Hilfe Hoffe nun alles richtig ausgefüllt zu haben.
Yannic12. Juni 2013 at 21:22Permalink	Hallo Thomas,
Ich bin etwas verwirrt über die ganzen Angaben. Ich würde gerne ein Kleingewerbe unterhalten. Jedoch wollte ich als Werbemittel einen PKW für ca. 15000Euro kaufen und diesen Vollverkleben lassen. Das hat eine super Werbewirkung. Kann ich diesen dann von der Steuer absetzen? Also die damit bezahlte MwSt.? Wenn ich Mein Kreuzchen in Zeile 157 setze, bin ich trotzdem Kleinunternehmer, und weise dann lediglich die USt aus und kann die VoSt abziehen? Muss ich dann Gewerbesteuern abführen? Wäre nett, wenn du mir mal eine Mail diesbezüglich schreibst,
ThomasPost author13. Juni 2013 at 08:38Permalink	Moin Yannic,
als Kleinunternehmer darfst du keine Umsatzsteuer abziehen und keine in deinen eigenen Rechnungen ausweisen. Wenn du unbedingt mit der Umsatzsteuer arbeiten willst, kannst du nicht als Kleinunternehmer tätig sein. Du musst dich also Entscheiden.
Alex19. August 2013 at 10:38Permalink	Ah, super, genau so etwas hab ich gesucht. Seit Wochen schieb ich den blöden Fragebogen von links nach rechts… und jetzt hab ich ihn, dank Deiner Hilfe endlich hinter mich gebracht. Puh, ich hasse so was…. vielen Dank!
Kaan22. August 2013 at 21:29Permalink	Im Artikel steht:“Als Kleinunternehmer kannst du dich melden, wenn der geschätzte Jahresumsatz 17.500 € und im nächsten Geschäftsjahr 50.000 voraussichtlich nicht überschreiten wird.“
§19 UStG. sagt aber wörtlich: im vorangegangenen Kalenderjahr 17 500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird.
ThomasPost author23. August 2013 at 21:11Permalink	Hallo Kaan,
das ist Richtig. In meinem Artikel betrachte ich jedoch den Gründungszeitpunkt. Dieser wird in der Rechtssprechung und durch das Finanzamt etwas anders betrachtet. Der §19 UStG handelt von dem laufenden Geschäftsbetrieb.
Solltest du Fragen zu speziell diesem Punkt haben, wendest du dich am besten direkt an einen Steuerberater oder an dein Finanzamt.
Christian8. September 2013 at 20:19Permalink	Hallo Thomas,
vielen Dank für den wirklich sehr nützlichen Artikel. Dennoch hätte ich noch eine Frage zu Punkt 3.1 Voraussichtliche Einkünfte. Trage ich hier in Zeile 127 Gewerbebetrieb nun die erwarteten Erlöse ein (und damit das gleiche wie bei Punkt 7.1 Summe der Umsätze) oder den erwarteten Gewinn, also voraussichtliche Einnahmen minus voraussichtlicher Ausgaben? Irgendwie ist mir das nicht so ganz klar.
ThomasPost author9. September 2013 at 17:17Permalink	Hallo Christian,
ja, damit liegst du Richtig. 3.1 handelt von dem Gewinn und 7.1 von dem Umsatz. Weitere Fragen und verbindliche Aussagen kann jedoch nur ein Steuerberater geben. Viel Erfolg mit deiner Selbständigkeit!
Julia26. September 2013 at 15:16Permalink	Vieeeeelen Dank!!! Ich bin ja so froh, dass es diese Seite gibt!!!!Danke Danke Danke!!!
Astrid27. September 2013 at 21:23Permalink	Hallo Thomas,
hab 100000 Dank für Deine asführliche Beschreibung und die Mühe, die Du Dir für uns gemacht hast. Genau das habe ich gesucht. Alles Gute weiterhin für Dich.
David9. Oktober 2013 at 11:55Permalink	Danke für diesen Beitrag!
logicy15. Oktober 2013 at 09:49Permalink	Vielen Vielen Dank!!!
Kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Hast dir viel Mühe gemacht.
ThomasPost author18. November 2013 at 20:05Permalink	Vielen Dank! Und solche Kommentare sind mein „Lohn“ dafür. Danke!
Margarete17. Oktober 2013 at 10:22Permalink	Danke fpr Deine Tipps, war sehr hilfreich 😉
PJ19. Oktober 2013 at 11:31Permalink	Hallo Thomas,
dein Blog Post hat mir beim Ausfüllen des Fragebogens sehr geholfen! Herzlichen Dank dafür! Sevim27. Oktober 2013 at 00:02Permalink	Hallo Thomas, erstmal danke für diesen Beitrag. Ich hätte eine Frage an dich, ich habe mich selbstständig als Webentwickler gemacht und habe jetzf diesen schönen Formular vor mir liegen.
Meine Frage an dich wäre muss man auch als kleingewerblicher den Bereich 3 (127 – 132 ) ausfüllen? Ich brauch kein umstzsteuer…
Sevim27. Oktober 2013 at 00:13Permalink	Hallo ich bins nochmal Thomas, was muss ich den bei “ Nicht selbstständige Arbeit “ eintragen wenn ich siet 5Monaten Arbeitslos bin? Danke
ThomasPost author18. November 2013 at 20:03Permalink	Wenn du kein Einkommen hattest, brauchst du dort auch nichts einzutragen.
ThomasPost author18. November 2013 at 20:03Permalink	Hallo Sevim,
den Bereich 3 musst du auf jeden Fall ausfüllen. Dieser hat auch mit anderen Steuerarten zu tun und nicht nur mit der Umsatzsteuer. Das wären z.B. Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc.
Malena6. November 2013 at 10:36Permalink	Hallo, vielen Dank für den tollen Beitrag, hat wirklich geholfen!
Ich habe noch Fragen zu Punkt 3.1., zu denen ich sonst keine Antwort finde.
Ich bin Studentin und habe zur Zeit noch einen Studentenkredit, muss ich den auch bei sonstigen Einkünften aufführen oder sind solche Gelder komplett irrelevant?
Wenn ich nun für meine Nebenverdienste ein Gewerbe gemeldet habe, dann sind das alles Einkünfte des Gewerbebetriebes und nicht Einkünfte selbstständiger Arbeit, obwohl ich ja selbstständig bin? Was wäre denn dann selbstständige Arbeit?
Würde mich sehr freuen, wenn du dir die Zeit nimmst mir kurz zu antworten, danke!!
ThomasPost author18. November 2013 at 20:00Permalink	Hallo Malena,
(Studien-)Kredite haben in der Auflistung keine Relevanz. Es geht ja um Einkünfte, und Kredite sind keine Einkünfte, da diese zurück gezahlt werden müssen.
Gewerbebetrieb und selbständige Arbeit unterscheiden sich in der Tätigkeit, die du ausübst. Da du nicht geschrieben hast, was genau du machst, kann ich dir dazu auch keinen Tipp geben. Es spiele meiner Erfahrung aber auch keine Rolle, wo du das einträgst.
Peggy14. November 2013 at 21:01Permalink	Tausend Dank, Deine Antworten haben mir sehr geholfen!
r15ch1320. November 2013 at 11:38Permalink	Hallo Thomas,
vielen Dank fuer die Hilfe mit diesem netten Formular. Ich habe noch eine Frage zu dem Lastschrifteinzugsverfahren. Handelt es sich dabei um dieses Formular http://www.formulare-bfinv.de/ffw/action/invoke.do?id=034108 und muss ich da Versicherungssteuer und Feuerschutzsteuer ankreuzen? Die beiden Steuernummern, die man am Anfang des Formulars benoetigt, habe ich ja noch gar nicht.
ThomasPost author26. November 2013 at 20:36Permalink	Hallo Richard,
der Link funktioniert leider nicht. Grundsätzlich kannst du am Lastschriftverfahren aber auch einfach teilnehmen, in dem du dem Finanzamt dies schriftlich mitteilst. Versicherungssteuer und Feuerschutzsteuer musst du ankreuzen, wenn du auch diese direkt per Lastschriftverfahren bezahlen willst. Solltest du noch keine Steuernummer bekommen haben, kannst du das Feld auch leer lassen oder „neu“ reinschreiben und ggf. in einem Anschreiben an das Finanzamt noch mal darauf hinweisen, dass du noch keine Steuernummer hast.
Maria17. Dezember 2013 at 09:08Permalink	Tolle Info s die ich bekommen habe!
Aber habe noch eine ganz stupide Frage. Rechnungen schreiben darf ich erst nachdem sich das Finanzamz zwecks UStIdentifikationsnummer bei mir gemeldet hat oder? Ich habe ein „Kleingewerbe“ und biete Handarbeiten an. Brauche nun für einen Auftrag eine Rechnung ….
Aber man sagte mir heute, die dar ich nicht einfach nur Ausstellen weil ich ein Gewerbe angemeldet hab….
Ne kurze Rückmeldung wäre super“
ThomasPost author22. Dezember 2013 at 19:30Permalink	Hallo Maria,
sobald du den Gewerbeschein in der Hand hast, bist du Unternehmer und darfst damit auch Rechnungen schreiben. Die UStIdentifikationsnummer brauchst du dann erst, wenn du internationale Geschäfte tätigst. Da bin ich gerade nicht 100pro fit drin. Aber wenn du (zumindest im Moment) nur in Deutschland tätig bist, reicht die Gewerbeanmeldung.
Schöne Weihnachtstage und Gruß,
Olaf12. Februar 2014 at 14:46Permalink	Herzlichen Dank für die sehr hilfreichen Tipps!!!
Pingback: Steuern für Selbständige > Allgemein, Existenzgründung, Selbständig > Selbständig im Netz atomine7. März 2014 at 17:34Permalink	Ich danke dir sehr für diese gut verständliche Hilfe!
Ohne sie hätte ich wahrscheinlich noch Wochen damit verbracht.. Alice11. Mai 2014 at 13:56Permalink	Danke! Genau das habe ich gebraucht um noch mal alles zu überprüfen. Ich war mir unsicher aber durch den Artikel bin ich jetzt beruhigt. Vielen Dank!
Kuksi22. Mai 2014 at 13:15Permalink	Vielen Dank,
dieser Beitrag war für micht recht hilfreich!
Edelplastic14. August 2014 at 00:20Permalink	Danke für die ausführliche Erklärung. Dank dir konnte ich das Formular ausfüllen.
Marc26. August 2014 at 14:46Permalink	Danke für diesen tollen Bericht !
Hat mir sehr sehr weitergeholfen und ist unter Fav. gespeichert 😉
Sollte es mehr geben solche gut erklärten Hilfestellungen !

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