Source: http://palikanon.com/khuddaka/jataka/j396.htm
Timestamp: 2017-03-25 07:49:45+00:00

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Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 396. Die Erzählung von dem Klafter (Kukku-Jātaka)
§A. Dies erzählte der Meister, da er im Jetavana verweilte, mit Beziehung auf die Königsermahnung. §D. Die Begebenheit aus der Vergangenheit wird im Tesakuna-Jātaka [Jātaka 521] erzählt werden.
§1. „Zwei und ein halbes Klafter ist der Giebel hoch, und rundherum misst er der Spannen acht. Aus Simsapa- [2] und Sara-Holz [3] ist er, der feste; worauf ist er gestützt, dass er herab nicht fällt?“
§2. „Die dreißig Dachsparren aus Sara-Holz, die rings gebogen stehn in gleicher Weise, von denen ist gefasst er, stark gehalten, dass grad' er steht und nicht herunterfällt.
§3. So wird der Weise auch von festen Freunden, die unerschütterlich und rein und weise, gehalten, dass er nicht aus seiner Höhe stürzt, so wie der Giebel, den die Sparren stützen.“ —
§4. „Wie einer, der nicht der Zitrone harte Schale mit seinem Messer abschält, sie nur bitter macht, wenn er sie aber abschält, sie genießbar macht, o Fürst, doch wenn die dünne Haut er nimmt, sie wieder schlecht macht,
§5. So macht der Weise es in Stadt und Dörfern: Frei von Gewalttat sammelt er das Geld des Königs; der Tugend stets ergeben, richtig lebend, erreicht sein Ziel er und verletzt nicht andre [4].“
§7. so wird, wer rechtlich handelt, nicht gewaltsam, wer rein in seinem Tun und frei vom Bösen, nicht von Befleckung heimgesucht; er gleicht der Lotosblume, die im Wasser wächst.“
§C. Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen und die Wahrheiten verkündigt hatte, verband er das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals war Ānanda der König, der weise Minister aber war ich.“
[4] Der Kommentator fügt hier zur Erklärung die 4. Strophe des Jātaka 385 bei.

References: §1

§2

§3

§4

§5

§7