Source: http://kielerkletterkeller.de/verein/satzung/
Timestamp: 2018-03-22 19:11:06+00:00

Document:
Satzung | Verein | KielerKletterKeller e.V.
§ 10 Sicherheitsbelehrung
Der Verein hat den Namen „KielerKletterKeller“. Er hat seinen Sitz in Kiel. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Danach lautet der Name „KielerKletterKeller e.V.“.
Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Klettersports, insbesondere des Boulderns.
entsprechende Organisation eines geordneten Sportbetriebes
die Ausrichtung von sportlichen Wettkämpfen
die Beteiligung an sportlichen Wettkämpfen
das systematische Training und die Vorbereitung für Wettkämpfe
Ausscheidende Mitglieder haben gegenüber dem Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.
Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem gesetzlichen Vertreter / den gesetzlichen Vertretern zu stellen. Dieser verpflichtet / diese verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch, für die Beitragsschulden des beschränkt geschäftsfähigen oder geschäftsunfähigen Mitglieds aufzukommen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
Die Teilnahme an einer Sicherheitsbelehrung ist Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft. Die Teilnahme ist schriftlich zu dokumentieren.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Auflösung des Vereins, Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person oder Tod.
Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zulässig. Eine Fristverkürzung kann durch Beschluss des Vorstands gewährt werden.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, egal aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben.
aufgrund erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
aufgrund eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
aufgrund grob unsportlichen Verhaltens oder
aufgrund nicht Nachkommens der Zahlungspflichten trotz schriftlicher Ermahnung.
Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mitsamt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
Der Ausschließungsbeschluss wird mit schriftlicher Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder Umlagen in Höhe von zwei Monatsbeiträgen im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, ein Monat vergangen ist.
Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen zwei Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.
Schriftverkehr mit Mitgliedern gilt diesen, insbesondere im Ausschlussverfahren, drei Tage nach Versendung an die letzte bekannte Anschrift als zugegangen.
Bei Eintritt in den Verein wird eine Aufnahmegebühr fällig. Die Höhe der Aufnahmegebühr wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Sie ist in der Gebührenordnung festgelegt.
Die Aufnahmegebühr wird über die erteilte Einzugsermächtigung durch den Verein eingezogen.
Die Aufnahme in den Verein findet erst statt, nachdem die Aufnahmegebühr auf dem Konto des Vereins eingegangen ist.
Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen die Aufnahmegebühr ganz oder teilweise erlassen.
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Höhe der Beiträge ist in der Gebührenordnung festgelegt.
Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindungen und der Anschrift mitzuteilen.
Der Beitrag wird durch die erteilte Einzugsermächtigung zum Fälligkeitstermin eingezogen.
Wenn der Beitrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder -pflichten ganz oder teilweise erlassen.
Zur Deckung außerplanmäßigen Finanzbedarfs über die gewöhnliche Geschäftstätigkeit hinaus kann die Mitgliederversammlung die Erhebung von Umlagen beschließen. Diese Umlagen können jährlich maximal das Dreifache des monatlichen Mitgliedsbeitrages betragen.
Jedes Mitglied muss die Nutzungsordnung gelesen haben und in ihrer aktuellen Fassung durch Unterschrift akzeptieren. Die Unterschrift ist im laufenden Kalenderjahr gültig.
Die Nutzungsordnung beinhaltet mögliche Risiken, die durch die Sportanlage auftreten können sowie Verhaltensregeln, die während des Sportbetriebes eingehalten werden müssen.
Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen nach §8 verpflichtet.
Die Mitglieder sind in den Räumen des KielerKletterKellers weisungsbefugt.
Jedes Mitglied verpflichtet sich dazu, sich jederzeit sportlich fair zu verhalten. Dies beinhaltet insbesondere einen Verzicht auf leistungssteigernde Mittel (Doping). Außerdem verpflichten sich die Mitglieder dazu, beim Besuch anderer Sportstätten bzw. Klettergebiete, sich an die jeweils vorherrschenden Kletterregeln der Sportstätte bzw. des Gebietes zu halten.
Die Mitglieder verpflichten sich dazu, bei anfallenden Arbeiten für den KielerKletterKeller oder in seinen Räumlichkeiten mitzuhelfen.
Der geschäftsführende Vorstand (im Folgenden als Vorstand bezeichnet) gemäß § 26 BGB besteht aus:
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der erste oder zweite Vorsitzende, vertreten.
Die Bestellung der Mitglieder des Vorstands erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
Aufgabe des Materialwarts ist eine regelmäßige Kontrolle der Qualität und Anbringung der Sportgeräte nach der Vorschrift der Sicherheitsordnung. Der Bestand ist schriftlich festzuhalten. Beanstandungen müssen umgehend repariert werden. Stellt der Materialwart eine Gefährdung für Mitglieder fest, muss er den Sportbetrieb in dem betroffenen Bereich einstellen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder es unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.
Festsetzung von Aufnahmegebühren
Festsetzung von Umlagen gemäß §9 (auch möglich im Falle einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gemäß §14.2)
Genehmigung des HaushaltsplansBeschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
In Berufungsfällen Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern
Mindestens einmal im Jahr findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen durch Aushang am Schwarzen Brett in der Boulderhalle des Vereins unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Anträge auf Änderung der Satzung sind grundsätzlich schriftlich zu stellen. Sie werden auf der Mitgliederversammlung nur dann berücksichtigt, wenn sie bereits vor deren Einberufung gestellt worden sind. Entsprechend rechtzeitig eingereichte Anträge auf Änderung der Satzung werden bei Einberufung der Mitgliederversammlung in der Tagesordnung angekündigt.
Die Mitgliederversammlung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der Vorsitzende. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Geheime Abstimmungen oder geheime Wahlen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
Alle Mitglieder besitzen Stimmrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei
Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen abgedeckt sind.
Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas anderes bestimmt, sind die beiden Vorsitzenden und der Kassenwart die Liquidatoren. Jeweils zwei Liquidatoren vertreten den Verein gemeinsam.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das nach Begleichung der Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des Vereins an:
Interessengemeinschaft Klettern Niedersachsen e.V.
Fliegenrott 21
mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden.
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 4. Januar 2012 in Kiel beschlossen worden und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
KielerKletterKeller e.V. - Vereinssatzung - 4. Januar 2012.pdf

References: § 10
 § 288
 § 247
 §8
 § 26
 §9
 §14