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Timestamp: 2019-04-22 00:01:42+00:00

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BGH 2 StR 350/17 - 28. November 2017 (LG Aachen) · hrr-strafrecht.de
BGH 2 StR 350/17 - 28. November 2017 (LG Aachen) [= HRRS 2018 Nr. 78]
BGH 2 StR 350/17:
HRRS-Nummer: HRRS 2018 Nr. 78
Zitiervorschlag: BGH, 2 StR 350/17, Beschluss v. 28.11.2017, HRRS 2018 Nr. 78
BGH 2 StR 350/17 - Beschluss vom 28. November 2017 (LG Aachen)
1. Die Tatbestände der versuchten Brandstiftung mit Todesfolge und der (vollendeten) schweren Brandstiftung) stehen zueinander im Verhältnis der Tateinheit.
2. Die versuchte besonders schwere Brandstiftung tritt im Wege der Gesetzeskonkurrenz hinter die versuchte Brandstiftung mit Todesfolge zurück, weil der Unrechtsgehalt der Handlung insoweit schon erschöpfend vom Straftatbestand des § 306c StGB erfasst ist.
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 11. Mai 2017 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass der Angeklagte des versuchten Mordes in drei tateinheitlichen Fällen, jeweils in Tateinheit mit versuchter Brandstiftung mit Todesfolge, schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung schuldig ist.
Demgegenüber tritt - worauf der Generalbundesanwalt zutreffend hingewiesen hat - die versuchte besonders schwere Brandstiftung (§ 306b Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 StGB) im Wege der Gesetzeskonkurrenz hinter die versuchte Brandstiftung mit Todesfolge (§ 306c StGB) zurück, weil der Unrechtsgehalt der Handlung insoweit schon erschöpfend vom Straftatbestand des § 306c StGB erfasst ist (zum Verhältnis von § 306b StGB und § 306c StGB vgl. Fischer, StGB, 64. Aufl. § 306c Rn. 7).

References: BGH 

BGH 

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 § 306
 § 306
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