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Timestamp: 2019-08-18 16:23:20+00:00

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Rechtsprechung: NVwZ 1996, 86 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Niedersachsen, 19.04.1996
https://dejure.org/1995,160
BVerwG, 10.01.1995 - 9 C 276.94 (https://dejure.org/1995,160)
BVerwG, Entscheidung vom 10.01.1995 - 9 C 276.94 (https://dejure.org/1995,160)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 (https://dejure.org/1995,160)
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Bestehen eines Asylanspruchs eines Beigeladenen als Ünterstützer der Organisation "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) in Sri Lanka - Vorliegen eines Attentatsverdachts - Ausschluss eines Asylanspruchs bei Erfüllung der Voraussetzungen eines asylerheblichen Nachfluchttatbestandes
AuslG § 51 Abs. 1, Abs. 3; GG Art. 16a
VG Köln, 26.03.1993 - 11 K 10826/85
OVG Nordrhein-Westfalen, 31.05.1994 - 21 A 2195/93
NVwZ 1996, 86
DVBl 1995, 572
DVBl 1995, 573
vgl. BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175 (…juris Rn. 19).
vgl. BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175 (…juris Rn. 23).
Dieser Rechtsprechung ist das Bundesverwaltungsgericht ausdrücklich gefolgt (vgl. Urteil vom 20. November 1990 BVerwG 9 C 72.90 BVerwGE 87, 141 und Urteil vom 10. Januar 1995 BVerwG 9 C 276.94 Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175).
Es hat sie auch auf solche Handlungen der Vorfeldunterstützung des Terrorismus im Herkunftsland übertragen, welche der Asylbewerber erst im Rahmen seiner exilpolitischen Aktivitäten in Deutschland aufgenommen hat (Urteil vom 10. Januar 1995, a.a.O. S. 37 f.;… vgl. ferner BVerfG, Kammer-Beschluß vom 25. April 1991, a.a.O.).
Es bedarf hier keiner Prüfung, ob und ggf. unter welchen Umständen ein (ehemaliger) Funktionär, der sich von der PKK abgewandt und die aktive Unterstützung des Terrorismus endgültig aufgegeben hat, den vom Asylgrundrecht vermittelten Schutz und Frieden wieder finden könnte (vgl. das Urteil des Senats vom 10. Januar 1995, a.a.O.).
Vielmehr gibt es Anzeichen, daß die Folter keineswegs unterschiedslos gegen jeden strafrechtlich Verdächtigen gleichermaßen praktiziert wird, sondern daß Unterschiede je nach der politischen Überzeugung des Betroffenen bestehen, entsprechend dem "Erfahrungsgrundsatz" hinsichtlich der Möglichkeit, Mißhandlungen und Folter in - noch - verschärfter Form anzuwenden (siehe BVerwG, Urteil vom 10.01.1995, DVBl 1995, 573).
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 10.01.1995 aaO, im Falle eines srilankischen Staatsangehörigen tamilischer Volkszugehörigkeit) liegt es im Gegenteil nahe, daß, nachdem die indische Polizei in der Regel mehr oder weniger jede in ihre Gewalt geratene verdächtige Person mißhandelt, sie jedenfalls einem führenden Aktivisten der Khalistan-Bewegung - wie dem Kläger - der darüber hinaus noch der Unterstützung des Terrorismus verdächtigt wird, als einem "Staatsfeind" besonders schlimme Mißhandlungen zufügt.
2.) Es läßt sich nicht feststellen, daß die Teil-Organisation, deren Generalsekretär der Kläger war oder noch ist, jedenfalls im gegenwärtigen Zeitpunkt (BVerwG, Urteil vom 10.01.1995, aaO) "die Durchführung oder Unterstützung terroristischer Aktivitäten" zum Ziel hat.
Gegen eine relevante Unterstützung und konkrete Förderung des Terrorismus spricht auch, daß gegen den Kläger - obwohl alle Vorwürfe deutschen Behörden bekannt sind - mangels Anfangsverdachts einer Straftat noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist (zu dessen Bedeutsamkeit siehe BVerwG, Urteil vom 10.01.1995, aaO).
Dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Urteil vom 10.01.1995, aaO) ist ebenfalls zu entnehmen, daß terroristische Aktivitäten - allerdings gleich, ob schon im Heimatland begonnen oder nicht - "nur" zu einem Ausschluß des Asylgrundrechts führen, hingegen die Feststellung des Vorliegens der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG ausschließlich an § 51 Abs. 3 AuslG scheitern kann.
Zudem geht es hier nicht um etwaiges Fehlverhalten in der Vergangenheit, sondern darum, ob eine Wiederholungsgefahr konkret zu besorgen wäre (BVerwG, Urteil vom 20.10.1994, InfAuslR 1995, 56; Urteil vom 10.01.1995, aaO;… vgl näher Kanein/Renner aaO, Rdnr 20ff).
Das Verwaltungsgericht überträgt - insoweit im Einklang mit höchstrichterlicher Rechtsprechung - die asylrechtliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Recht der Staaten, Terrorismus mit Mitteln des Strafrechts zu bekämpfen, auf die Anwendung von § 60 Abs. 1 AufenthG und die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von § 3 Abs. 1 AsylVfG (vgl. zu § 51 Abs. 1 AuslG: BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, NVwZ 1996, S. 86 ).
vgl. BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175.
vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 26. Oktober 2000 - 2 BvR 1280/99 -, DVBl. 2001, 66, vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (145, 152 f.), unter Bezugnahme auf den Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 961, 1000/86 -, BVerfGE 80, 315 (339 ff.), vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19 f.), und vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257 (260); BVerwG, Urteile vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175, und vom 30. März 1999 - 9 C 31.98 -, BVerwGE 109, 1, - 9 C 23.98 -, BVerwGE 109, 12, und - 9 C 22.98 -, BVerwGE 109, 25.
Die hier noch erforderliche aktuelle Gefahr (oder auch Wiederholungsgefahr - vgl. hierzu Urteil vom 30. März 1999 a.a.O. Rn. 22 unter Hinweis auf Urteil vom 10. Januar 1995 - BVerwG 9 C 276.94 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175, juris Rn. 23) ist im Fall des Klägers aufgrund der Feststellungen des Berufungsgerichts gegeben, da er weiterhin Präsident der FDLR ist und diese - wie im Haftbefehl ausgeführt - auch während des Berufungsverfahrens ihre einschlägigen Aktivitäten fortgesetzt hat.
b) Diese Grundsätze gelten nicht nur für das Asylgrundrecht, sondern auch für Verfahren, die auf die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nach § 3 Abs. 1 AsylVfG in Verbindung mit § 60 Abs. 1 AufenthG gerichtet sind (aus einfachrechtlicher Sicht ebenso BVerwG…, Beschluss vom 3. August 2006 - 1 B 20/06 -, juris Rn. 2 f.; vgl. auch zu § 51 Abs. 1 AuslG: BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276/94 -, NVwZ 1996, 86 ).
vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (145, 152 f.) unter Bezugnahme auf seinen Beschluss vom 10. Juli 1989, a.a.O., S. 339 ff; Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19/20); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257, 260; Beschluss vom 13. Oktober 1994 - 2 BvR 126/94 -, DVBl. 1995, 34, 35; BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175; Urteil vom 30. März 1999 - 9 C 23.98 - NVwZ 1999, 1349 ff. = DVBl. 1999, 1209 = DÖV 1999, 876 ff; vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 6. Juni 1994 - 25 A 3388/91.A -, InfAuslR 1995, 30, 34.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (151); BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, NWVBl. 1995, 209 = DVBl. 1995, 572 = InfAuslR 1995, 302 = NVwZ 1996, 86.
BVerfG, Beschluss vom 26. Oktober 2000 - 2 BvR 1280/99 -, DVBl 2001, 66; Beschluss vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (145, 152 f.) unter Bezugnahme auf den Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 961, 1000/86 -, BVerfGE 80, 315 (339 ff.); Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19 f.); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257 (260); BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 175; Urteile vom 30. März 1999 - 9 C 31.98 -, BVerwGE 109, 1, - 9 C 23.98 -, BVerwGE 109, 12, und - 9 C 22.98 -, BVerwGE 109, 25.
VG Düsseldorf, 19.08.2005 - 26 K 6497/04
Anerkennung ausländischer Flüchtlinge; Anspruch auf Asyl wegen politischer …
VG Düsseldorf, 12.05.2006 - 26 K 1715/06
Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Türkei, Kurden, PKK, Funktionäre, Straftat, …
VG Düsseldorf, 17.01.2005 - 4 K 553/04
Türkei, Kurden, PKK, Mitglieder, Haft, Straftäter, Terrorismusvorbehalt, …
BVerwG, 21.12.2000 - 1 B 189.00
Heranziehung des Wahrscheinlichkeitsmaßstabs für die Prognose asylerheblicher …
BVerwG, 13.07.2000 - 9 B 337.00
BVerwG, 13.07.2000 - 9 B 336.00
BVerwG, 09.02.2000 - 9 B 42.00
BVerwG, 09.02.2000 - 9 B 43.00
VG München, 07.10.2010 - M 24 K 09.50580
Verfolgungsgefahr bei personenbezogener türkischer Presseberichterstattung über …
VG Düsseldorf, 23.06.2008 - 4 K 3393/07
Türkei, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Klagefrist, Zustellung, …
BVerwG, 07.01.2000 - 9 B 616.99
BVerwG, 07.01.2000 - 9 B 600.99
OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.1999 - 8 A 5974/98
Rechtsmittelberechtigung in Asylrechtsverfahren; Anerkennung als Asylberechtigter
OVG Rheinland-Pfalz, 03.04.1998 - 10 A 12340/97
Algerien, FIS, Sympathisanten, Verdacht der Mitgliedschaft, Grenzkontrollen, …
OVG Rheinland-Pfalz, 02.06.1995 - 10 A 10634/95
VG Aachen, 04.08.2004 - 6 K 1000/02
Türkei, Kurden, HADEP, Sympathisanten, Verdacht der Beteiligung, Brandanschlag, …
VG Aachen, 09.03.2004 - 6 K 2240/02
Verfolgungsschutz für den pakistanischen Schrifsteller Aftab Husain
BVerwG, 07.01.2000 - 9 B 628.99
BVerwG, 07.01.2000 - 9 B 603.99
OVG Rheinland-Pfalz, 02.06.1995 - 10 A 10635/95
VG München, 08.04.2008 - M 12 K 08.50073
Äthiopier; Zirkus ...; Unglaubwürdiger Sachverhalt; CUD (Knijit); exilpolitische …
OVG Niedersachsen, 19.04.1996 - 4 M 625/96
https://dejure.org/1996,3488
OVG Niedersachsen, 19.04.1996 - 4 M 625/96 (https://dejure.org/1996,3488)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 19.04.1996 - 4 M 625/96 (https://dejure.org/1996,3488)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 19. April 1996 - 4 M 625/96 (https://dejure.org/1996,3488)
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Pflicht zum Bewohnen einer Gemeinschaftsunterkunft; Unterbliebene Ausreise; Übernahme von Wohnkosten; Vorläufiger Rechtsschutz
VG Osnabrück, 07.12.1995 - 4 B 181/95
NVwZ 1996, Beilage Nr. 11, 86
vgl. speziell zur Regelung durch Erlass einer einstweiligen Anordnung bei Streit darüber, ob auf ein Wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft verwiesen werden kann, OVG Lüneburg, Beschluss vom 19. April 1996 - 4 M 625/96 -, FEVS 47, 132.
VG Braunschweig, 29.08.2002 - 3 A 110/02
Wohnsitzauflage zu Duldung zwecks Identitätsklärung
- 1 B 83/99 -, OVG Lüneburg, Urt. v. 19.04.1996 - 4 M 625/96 -, NVwZ 1996, Beilage Nr. 11, 86-88).
Insoweit enthält § 30 Abs. 3 AuslG eine Rechtsgrundverweisung (Nds. OVG v. 19.4.1996 - 4 M 625/96 -, NVwZ-Beilage 1996, 87 m.w.N.; Nds. OVG v. 20.1.1997 - 4 M 7062/96 -, NVwZ-Beilage 1997, 28 = AuAS 1997, 154-155;… Gemeinschaftskommentar zum Ausländerrecht, Bd. 1, Loseblattsammlung/Std. Juli 2001, § 30 Rdn. 107), deren Voraussetzungen hier gegeben sind, zumal es bei § 55 Abs. 2 AuslG gar nicht darauf ankommt, ob der Ausländer auch - worauf der Beklagte abzustellen versucht - freiwillig ausreisen könnte (BVerwG, NVwZ 1998, 297).
OVG Niedersachsen, 20.01.1997 - 4 M 7062/96
Sozialhilfe für bosnische Bürgerkriegsflüchtlinge;; Abschiebung; Ausreise, …
Mit der - § 30 Abs. 3 des Ausländergesetzes nachgebildeten - Formulierung in § 2 Abs. 1 Nr. 2 AsylbLG werden nicht besondere Kriterien für die Fortdauer des Aufenthaltes (neu) begründet, sondern es handelt sich um eine Rechtsgrundverweisung auf § 55 Abs. 2 des Ausländergesetzes, der die Voraussetzungen für die Erteilung einer Duldung bezeichnet (Beschl. d. Sen. v. 19. April 1996 - 4 M 625/96 -, NVwZ-Beilage 1996, 87 m.w.Nachw.).
VG Saarlouis, 22.10.2010 - 2 K 1824/09
Zur Verpflichtung eines abgelehnten Asylbewerbers, der eine …
Die von den Klägern zur Stützung ihrer abweichenden Rechtsauffassung benannten Gerichtsentscheidungen - u.a. OVG Lüneburg vom 19.04.1996 - 4 M 625/96 - und VGH München vom 21.12.2006 - 24 CS 06.2958 - betreffen andere Sachverhaltskonstellationen, in denen die Ausländer ersichtlich nicht durch bestandskräftige Bescheide bereits einer Gemeinschaftsunterkunft zur Aufnahme und Unterbringung zugewiesen worden waren.
Entgegen der von den Klägern in Bezug genommenen Rechtsprechung des OVG Lüneburg - vgl. die Beschlüsse vom 19. April 1996 - 4 M 625/96 -, FEVS 47, 132, und vom 20. Januar 1997 - 4 M 7062/96 -, ZfF 1997, 109 - stellt nach überwiegender Ansicht der Rechtsprechung auch die vom jeweiligen Hilfesuchenden nicht zu vertretende Unmöglichkeit einer freiwilligen Ausreise ein Tatbestandsmerkmal des § 2 Abs. 1 Nr. 2 AsylbLG a.F. dar.
vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 19. April 1996 - 4 M 625/96 -, FEVS 47, 132 (135f); Renner, AuslR, Rn. 21, 30 ff. zu § 53 AsylVfG; GK-AsylVfG Rn. 14 ff. zu § 53.
VG Braunschweig, 15.01.2004 - 3 A 241/03
Rechtmäßigkeit des Aufenthalts ausreisepflichtiger geduldeter Ausländer in der …
Zwar ergibt sich nach der Rechtsprechung des OVG Lüneburg entgegen der Ansicht der Beklagten eine Verpflichtung eines Ausländers, während und nach (negativem) Abschluss seines Asylverfahrens in einer Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen, nicht aus § 53 AsylVfG (vgl. OVG Lüneburg, B. v. 19.04.1996 - 4 M 625/96 - in NVwZ 1996, Beilage Nr. 11, 86-88).
Es handelt sich vielmehr um eine Rechtsgrundverweisung auf § 55 Abs. 2 AuslG, der die Voraussetzungen für die Erteilung einer Duldung bezeichnet (Beschlüsse des Senats v. 19. April 1996 - 4 M 625/96 -, FEVS 47, 132, und - für die Gruppe der bosnischen Bürgerkriegsflüchtlinge - vom 20. Jan. 1997 - NVwZ-Beilage Asylrecht 1997, 28 = ZfF 1997, 109).

References: § 51
 Art. 16
 § 1
 § 1
 § 1
 § 51
 § 51
 § 60
 § 3
 § 51
 § 1
 § 1
 § 1
 § 3
 § 60
 § 51
 § 1
 § 1
 § 30
 § 30
 § 55
 § 30
 § 2
 § 55
 § 2
 § 53
 § 53
 § 53
 § 55