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Timestamp: 2019-01-21 14:12:06+00:00

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Artikel 1 IntZiVerfRÄndG Änderung der Zivilprozessordnung Gesetz zur Änderung von Vorschriften im Bereich
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Artikel 1 - Gesetz zur Änderung von Vorschriften im Bereich des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts (IntZiVerfRÄndG k.a.Abk.)
G. v. 11.06.2017 BGBl. I S. 1607 (Nr. 37); Geltung ab 17.06.2017, abweichend siehe Artikel 7
Artikel 1 wird in 2 Vorschriften zitiert und ändert mWv. 17. Juni 2017 ZPO § 183, § 184, § 192, § 274, § 276, § 339, § 363, § 688, § 1067, § 1068, § 1069, § 1070, § 1090, § 1092a (neu), § 1095, mWv. 14. Juli 2017 § 688, § 794, § 1100, § 1101, § 1104, § 1104a (neu)
Die Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I S. 431; 2007 I S. 1781), die zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 12. Mai 2017 (BGBl. I S. 1121) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Der Angabe zu § 1069 wird ein Semikolon und das Wort „Verordnungsermächtigungen" angefügt.
Die Angabe zu § 1070 wird wie folgt gefasst:
„§ 1070 Zustellung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und dem Königreich Dänemark vom 19. Oktober 2005 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke in Zivil- oder Handelssachen".
Nach der Angabe zu § 1092 wird folgende Angabe eingefügt:
„§ 1092a Rechtsbehelf bei Nichtzustellung oder bei nicht ordnungsgemäßer Zustellung des Europäischen Zahlungsbefehls".
abweichendes Inkrafttreten am 14.07.2017
Nach der Angabe zu § 1104 wird folgende Angabe eingefügt:
„§ 1104a Gemeinsame Gerichte".
„(1) Soweit nicht unmittelbar anwendbare Regelungen der Europäischen Union in ihrer jeweils geltenden Fassung, insbesondere
maßgeblich sind, gelten für die Zustellung im Ausland die nachfolgenden Absätze 2 bis 5. Für die Durchführung der in Satz 1 genannten Regelungen gelten § 1067 Absatz 1, § 1068 Absatz 1 und § 1069 Absatz 1."
Der bisherige Absatz 2 wird Absatz 3 und in Satz 1 wird die Angabe „Absatz 1" durch die Angabe „Absatz 2" ersetzt.
„(4) An entsandte Beschäftige einer deutschen Auslandsvertretung und die in ihrer Privatwohnung lebenden Personen erfolgt die Zustellung auf Ersuchen des Vorsitzenden des Prozessgerichts durch die zuständige Auslandsvertretung."
„(5) Zum Nachweis der Zustellung nach Absatz 2 Satz 2 erster Halbsatz genügt der Rückschein. Die Zustellung nach Absatz 2 Satz 2 zweiter Halbsatz und den Absätzen 3 und 4 wird durch das Zeugnis der ersuchten Behörde nachgewiesen."
In § 184 Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „§ 183" durch die Wörter „§ 183 Absatz 2 bis 5" ersetzt.
In § 192 Absatz 1 werden nach dem Wort „erfolgen" die Wörter „unbeschadet der Zustellung im Ausland nach § 183" eingefügt.
§ 274 Absatz 3 Satz 2 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
„Ist die Zustellung im Ausland vorzunehmen, so beträgt die Einlassungsfrist einen Monat. Der Vorsitzende kann auch eine längere Frist bestimmen."
§ 276 Absatz 1 Satz 3 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
„Ist die Zustellung der Klage im Ausland vorzunehmen, so beträgt die Frist nach Satz 1 einen Monat. Der Vorsitzende kann in diesem Fall auch eine längere Frist bestimmen."
§ 339 Absatz 2 wird durch die folgenden Absätze 2 und 3 ersetzt:
„(2) Muss die Zustellung im Ausland erfolgen, so beträgt die Einspruchsfrist einen Monat. Das Gericht kann im Versäumnisurteil auch eine längere Frist bestimmen.
(3) Muss die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen, so hat das Gericht die Einspruchsfrist im Versäumnisurteil oder nachträglich durch besonderen Beschluss zu bestimmen."
In § 363 Absatz 2 wird das Wort „Bundeskonsul" durch das Wort „Konsularbeamten" ersetzt.
§ 688 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Müsste der Mahnbescheid im Ausland zugestellt werden, so findet das Mahnverfahren nur insoweit statt, als das Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. November 2015 (BGBl. I S. 2146) und das Auslandsunterhaltsgesetz vom 23. Mai 2011 (BGBl. I S. 898), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2018) geändert worden ist, dies vorsehen oder die Zustellung in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union erfolgen soll."
In § 688 Absatz 4 Satz 1 werden nach dem Wort „Mahnverfahrens" die Wörter „(ABl. L 399 vom 30.12.2006, S. 1; L 46 vom 21.2.2008, S. 52; L 333 vom 11.12.2008, S. 17), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2015/2421 (ABl. L 341 vom 24.12.2015, S. 1) geändert worden ist," eingefügt.
In § 794 Absatz 1 Nummer 8 werden nach dem Wort „Forderungen" die Wörter „(ABl. L 199 vom 31.7.2007, S. 1; L 141 vom 5.6.2015, S. 118), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2015/2421 (ABl. L 341 vom 24.12.2015, S. 1) geändert worden ist," eingefügt.
§ 1067 wird wie folgt geändert:
„(1) Eine Zustellung nach Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 1393/2007 durch eine deutsche Auslandsvertretung an eine Person, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, wird nur vorgenommen, sofern der Mitgliedstaat, in dem die Zustellung erfolgen soll, dies nicht durch eine Erklärung nach Artikel 23 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1393/2007 ausgeschlossen hat."
§ 1068 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) Sofern die ausländische Übermittlungsstelle keine besondere, im deutschen Recht vorgesehene Form der Zustellung wünscht, kann ein Schriftstück, dessen Zustellung eine deutsche Empfangsstelle im Rahmen von Artikel 7 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1393/2007 zu bewirken oder zu veranlassen hat, ebenfalls durch Einschreiben mit Rückschein zugestellt werden."
In Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „dasjenige Amtsgericht" durch die Wörter „die Geschäftsstelle desjenigen Amtsgerichts" ersetzt.
§ 1070 wird wie folgt gefasst:
„§ 1070 Zustellung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und dem Königreich Dänemark vom 19. Oktober 2005 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke in Zivil- oder Handelssachen
Wenn die Verordnung (EG) Nr. 1393/2007 im Verhältnis zu Dänemark auf Grund des Artikels 2 Absatz 1 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und dem Königreich Dänemark vom 19. Oktober 2005 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke in Zivil- oder Handelssachen anwendbar ist, gelten die Vorschriften der §§ 1067 bis 1069 entsprechend."
Dem § 1090 Absatz 1 werden die folgenden Sätze angefügt:
„Für den Fall, dass der Antragsteller nicht innerhalb der ihm hierfür nach Satz 2 gesetzten Frist das für die Durchführung des streitigen Verfahrens zuständige Gericht benennt, ist der Europäische Zahlungsbefehl aufzuheben. Hierdurch endet das Verfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 1896/2006."
Nach § 1092 wird folgender § 1092a eingefügt:
„§ 1092a Rechtsbehelf bei Nichtzustellung oder bei nicht ordnungsgemäßer Zustellung des Europäischen Zahlungsbefehls
(3) Die Entscheidung ergeht durch Beschluss. Der Beschluss ist unanfechtbar. § 1092 Absatz 2 bis 4 findet entsprechende Anwendung."
In § 1095 Absatz 1 Satz 1 werden vor dem Wort „beantragt" die Wörter „oder dessen Aufhebung nach § 1092a" eingefügt.
In § 1100 Absatz 1 Satz 2 wird nach der Angabe „Abs. 3" die Angabe „Satz 1" eingefügt.
§ 1101 wird wie folgt geändert:
In Absatz 1 wird die Angabe „und 3" durch die Angabe „bis 4" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 2 wird nach der Angabe „Abs. 3" die Angabe „Satz 1" eingefügt.
In § 1104 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 wird jeweils nach der Angabe „Abs. 1" die Angabe „und 2" eingefügt.
Nach § 1104 wird folgender § 1104a eingefügt:
„§ 1104a Gemeinsame Gerichte
Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung einem Amtsgericht für die Bezirke mehrerer Amtsgerichte und einem Landgericht für die Bezirke mehrerer Landgerichte die Angelegenheiten in europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen nach der Verordnung (EG) Nr. 861/2007 zuzuweisen, wenn dies der sachlichen Förderung der Verfahren dient. Die Landesregierungen können die Ermächtigung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen."
Zitierungen von Artikel 1 Gesetz zur Änderung von Vorschriften im Bereich des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts
Sie sehen die Vorschriften, die auf Artikel 1 IntZiVerfRÄndG verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in IntZiVerfRÄndG selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
Artikel 7 IntZiVerfRÄndG Inkrafttreten
... Gesetz tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 am Tag nach der Verkündung in Kraft. (2) Artikel 1 Nummer 1 Buchstabe d, Nummer 10, 11, 19 bis 22 tritt am 14. Juli 2017 in ...
... vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I S. 431; 2007 I S. 1781), die zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1607 ) geändert worden ist, wird wie folgt geändert: 1. ...
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References: § 183
 § 184
 § 192
 § 274
 § 276
 § 339
 § 363
 § 688
 § 1067
 § 1068
 § 1069
 § 1070
 § 1090
 § 1092
 § 1095
 § 688
 § 794
 § 1100
 § 1101
 § 1104
 § 1104
 § 1069
 § 1070
 § 1092
 § 1104
 § 1067
 § 1068
 § 1069
 § 184
 § 192
 § 183

§ 274

§ 276

§ 339
 § 363

§ 688
 § 688
 § 794

§ 1067

§ 1068

§ 1070
 § 1090
 § 1092
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 § 1104
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