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Timestamp: 2016-12-07 15:10:54+00:00

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Abschnitt 19 RiStBV, Vernehmung von Kindern und Jugendlichen | Gesetze auf anwalt24.de
Abschnitt 19 RiStBV, Vernehmung von Kindern und Jugendlichen Suche
Richtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren (RiStBV) Bundesrecht…Abschnitt 19 RiStBV, Vernehmung von Kindern und JugendlichenAbschnitt 19a RiStBV, Vernehmung des Verletzten als ZeugeAbschnitt 19b RiStBV, Widerspruchsrecht des Zeugen im Falle der Bild-Ton-Aufzeic...Abschnitt 20 RiStBV, Vernehmung von Gefangenen und VerwahrtenAbschnitt 21 RiStBV, Umgang mit behinderten MenschenAbschnitt 22 RiStBV, Unterbrechung der VerjährungAbschnitt 23 RiStBV, Zusammenarbeit mit Presse und RundfunkAbschnitt 24 RiStBV, Verkehr mit ausländischen VertretungenAbschnitt 25 RiStBV, SammelverfahrenAbschnitt 26 RiStBV, ZuständigkeitAbschnitt 27 RiStBV, Verfahren bei Abgabe und ÜbernahmeAbschnitt 28 RiStBV, Regelung zu § 18 BKAGAbschnitt 29 RiStBV, Mitteilung an das BundeskriminalamtAbschnitt 29a RiStBV, Kontrollierter TransportAbschnitt 29b RiStBV, VoraussetzungenAbschnitt 29c RiStBV, ZuständigkeitAbschnitt 29d RiStBV, ZusammenarbeitAbschnitt 30 RiStBV, AllgemeinesAbschnitt 31 RiStBV, Verfahren in den Fällen des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BKAGAbschnitt 32 RiStBV, Verfahren in den Fällen des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3 b...Abschnitt 33 RiStBV, Voraussetzungen…Anlage 6 RiStBV, Richtlinien über die internationale Fahndung nach Personen, ein...
Abschnitt 19 RiStBVRichtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren (RiStBV)BundesrechtI. Abschnitt – Vorverfahren → 1. – AllgemeinesTitel: Richtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren (RiStBV)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: RiStBVGliederungs-Nr.: [keine Angabe]Normtyp: Richtlinie(1) Eine mehrmalige Vernehmung von Kindern und Jugendlichen vor der Hauptverhandlung ist wegen der damit verbundenen seelischen Belastung dieser Zeugen nach Möglichkeit zu vermeiden. (2) Bei Zeugen unter achtzehn Jahren soll zur Vermeidung wiederholter Vernehmungen von der Möglichkeit der Aufzeichnung auf Bild-Ton-Träger Gebrauch gemacht werden (§ 58a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, § 255a Abs. 1 StPO). Hierbei ist darauf zu achten, dass die vernehmende Person und der Zeuge gemeinsam und zeitgleich in Bild und Ton aufgenommen und dabei im Falle des § 52 StPO auch die Belehrung und die Bereitschaft des Zeugen zur Aussage (§ 52 Abs. 2 Satz 1 StPO) dokumentiert werden. Für die Anwesenheit einer Vertrauensperson soll nach Maßgabe des § 406f Abs. 3 StPO Sorge getragen werden. Mit Blick auf eine spätere Verwendung der Aufzeichnung als Beweismittel in der Hauptverhandlung (§ 255a StPO) empfiehlt sich eine richterliche Vernehmung (§§ 168c, 168e StPO). Bei Straftaten im Sinne des § 255a Abs. 2 Satz 1 StPO soll rechtzeitig darauf hingewirkt werden, dass der Beschuldigte und sein Verteidiger Gelegenheit haben, an der Vernehmung mitzuwirken.(3) In den Fällen des § 52 Abs. 2 Satz 2 StPO wirkt der Staatsanwalt möglichst frühzeitig auf die Anordnung einer Ergänzungspflegschaft (§ 1909 Abs. 1 Satz 1 BGB) durch das zuständige Familiengericht (§ 152 FamFG) hin.(4) Alle Umstände, die für die Glaubwürdigkeit eines Kindes oder eines Jugendlichen bedeutsam sind, sollen möglichst frühzeitig festgestellt werden. Es ist zweckmäßig, hierüber Eltern, Lehrer, Erzieher oder andere Bezugspersonen zu befragen; gegebenenfalls ist mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen.(5) Bleibt die Glaubwürdigkeit zweifelhaft, so ist ein Sachverständiger, der über besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Kinderpsychologie verfügt, zuzuziehen. Abschnitt 18 RiStBV, Gegenüberstellung und WahllichtbildvorlageAbschnitt 19a RiStBV, Vernehmung des Verletzten als Zeuge

References: § 18
 § 4
 § 4
 § 255
 § 52
 § 406
 § 255
 § 52