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Timestamp: 2019-12-16 00:39:43+00:00

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BFH, 15.03.2000 - II R 15/98 - dejure.org
https://dejure.org/2000,586
BFH, 15.03.2000 - II R 15/98 (https://dejure.org/2000,586)
BFH, Entscheidung vom 15.03.2000 - II R 15/98 (https://dejure.org/2000,586)
BFH, Entscheidung vom 15. März 2000 - II R 15/98 (https://dejure.org/2000,586)
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ErbStG § 12 Abs. 5 Satz 2; BewG § 95 Abs. 1 Satz 1, § 103 Abs. 1 i.d.F. des StÄndG 1992 und des StandOG; AO 1977 § 41 Abs. 1 Satz 1
Formunwirksames Vermächtnis - Anordnung von Todes wegen - Vermögensübertragung - Betrieblicher Steuererstattungsanspruch - Betriebsvermögen - Ansatz von Verbindlichkeiten
§ 12 ErbStG; §§ 95, 103 BewG; § 41 AO
Erbschaftsteuer; Berücksichtigung von Steuererstattungsansprüchen und Schuldabzug nach § 103 BewG
BFHE 191, 403
FamRZ 2001, 418 (Ls.)
BB 2001, 78
DB 2000, 1646
BStBl II 2000, 588
Sie ist erst zu aktivieren, wenn sie rechtskräftig zuerkannt ist oder der Schuldner sein Bestreiten aufgibt und sie anerkennt (BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98, BFHE 191, 403, BStBl II 2000, 588, unter II.2.b aa der Gründe, m.w.N.).
So ergebe sich aus dem Urteil des BFH vom 15. März 2000 II R 15/98 (BFHE 191, 403 , BStBl II 2000, 588), dass für Steuererstattungsansprüche im Privatvermögen - wie bei denen im Betriebsvermögen - maßgeblich darauf abzustellen sei, ob sie am Todestag des Erblassers aufgrund Steuerbescheid als Wirtschaftsgut zu qualifizieren seien.
Ein solcher Vermögenswert liegt nach handelsrechtlichen Grundsätzen nicht vor, wenn die Forderung am Stichtag bestritten war; dies gilt erst recht, wenn ihrer Durchsetzung am Stichtag ein anders lautender Steuerbescheid entgegenstand (vgl. BFH vom 15. März 2000, II R 15/98, BFHE 191, 403 , BStBl II 2000, 588).
Eine Berücksichtigung der vorliegenden ESt-Schulden aus den GbR-Einkünften scheidet auch nicht wegen etwaiger Nichtberücksichtigung damit zusammenhängender Aktivposten aus (vgl. BFH vom 15. März 2000, II R 15/98, BFHE 191, 403 , BStBl II 2000, 588 a.E.).
Sie ist erst zu aktivieren, wenn sie rechtskräftig zuerkannt ist oder der Schuldner sein Bestreiten aufgibt und sie anerkennt (BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98, BFHE 191, 403, BStBl II 2000, 588, unter II.2.b aa der Gründe und BFH-Urteil vom 14. März 2006 VIII R 60/03, BFHE 212, 535, BStBl II 2006, 650, jeweils m. w. N.;… Ellrott/Roscher in Beck'scher Bilanzkommentar, § 247 Rn. 75;… Weber-Grellet in Schmidt, EStG, § 5 Rn. 270 "Forderungen").
Es war im Jahr 2002 (die GmbH hat erst in dieser Bilanz die bis dahin aufgelaufenen möglichen Erstattungsansprüche erstmalig bilanziell erfasst) allgemein anerkannt, dass bestrittene Forderungen nicht bilanziert werden dürfen, bevor der Anspruch anerkannt oder rechtskräftig festgestellt wird (BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98, BStBl II 2000, 588).
Ein formunwirksames Vermächtnis kann der Besteuerung dann zugrunde gelegt werden, wenn feststeht, dass --vom Formmangel abgesehen-- eine Anordnung des Erblassers von Todes wegen vorliegt und der Beschwerte dem Begünstigten das diesem zugedachte Vermögen überträgt, um dadurch den Willen des Erblassers zu vollziehen (Anschluss an BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98, BFHE 191, 403, BStBl II 2000, 588).
Ein formunwirksames Vermächtnis kann der Besteuerung dann zugrunde gelegt werden, wenn feststeht, dass --vom Formmangel abgesehen-- eine Anordnung des Erblassers von Todes wegen vorliegt und der Beschwerte dem Begünstigten das diesem zugedachte Vermögen überträgt, um dadurch den Willen des Erblassers zu vollziehen (BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98, BFHE 191, 403, BStBl II 2000, 588).
(2) Eine vergleichbare Zeitfolge lag auch dem --zum Erbschaftsteuerrecht für Stichtage ab dem 1. Januar 1993 ergangenen-- BFH-Urteil vom 15. März 2000 II R 15/98 (BFHE 191, 403, BStBl II 2000, 588) zugrunde.
BFH, 25.10.2000 - II R 58/98
FG München, 16.10.2002 - 4 K 5381/01

References: § 12
 § 95
 § 103
 § 41

§ 12
 § 41
 § 103
 § 247
 § 5