Source: http://bettercentury.blogspot.de/2012/03/
Timestamp: 2018-02-22 06:30:22+00:00

Document:
pnbc: März 2012
gehirnwäsche 2.0 - schweizer stimmen gegen mehr urlaub
spiegel berichtete am 11.03.2012, dass sich die schweizer in einer volksabstimmung mit einer 67%-igen mehrheit GEGEN einen gesetzlichen mindesturlaub von 6 wochen und FÜR den fortbestand der bisherigen 4 wochen mindesturlaub ausgesprochen haben.
die arbeitgeber loben verständlicherweise das abstimmungsergebnis und vor allem wie klug doch die schweizer seien, dass sie die wettbewerbsfähigkeit ihres landes nicht aufs spiel setzen.
den gesamten artikel gibts hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,820637,00.html
vielleicht hätte man die schweizer gleich noch fragen sollen, ob auch 2 wochen urlaub reichen, ob sie bloß noch die hälfte verdienen wollen, ob sie gerne bis 75 arbeiten wollen und ob man als rentnerhöchstalter 85 festlegen solle.
um es in ein wort zu fassen:
habe zur kenntnis genommen, wie gehirngewaschen die menschheit mittlerweile ist. die banker (lies: die eigentümer der banken) haben es geschafft, der menschheit zu vermitteln, dass ARBEIT das höchste ziel des lebens ist. dass arbeit den menschen vom tier unterscheide. und dass wettbewerbsfähigkeit das höchste gut einer gesellschaft ist. damit wird auf dem ganzen erdball das fussvolk in angst und schrecken versetzt: wenn ihr nicht länger, besser, härter arbeitet und weniger lohn, urlaub und freizeit akzeptiert, dann gehen wir nach china, in die slovakei oder wasweissichwohin.
es wird allerhöchste zeit, dass die menschen erkennen, dass der feind nicht an irgendeiner grenze steht, sondern im glaspalast auf seinem rechner irgendwelche kurs- und renditekurven anglotzt. wobei ich jetzt gar nicht den arbeitgeber meine, sondern wiederum die bankster, deren zinsbasiertes schuldgeldsystem die ganze welt in einen hoffnunglosen wettlauf um die zinsen schickt, in dem es nur einen sieger gibt: die bank.
mehr dazu im geldschöpfungspost:
http://bettercentury.blogspot.com/2011/12/geldschopfung-ein-unvollkommer-prozess.html
Eingestellt von blogwart um Sonntag, März 11, 2012 Keine Kommentare:
wenn die presse krieg fordert - ein ausflug ins strafrecht
in der deutschen presselandschaft häufen sich artikel, die mehr oder minder unverholen militärische aktionen gegen den iran bzw. in syrien protegieren. ein unschönes beispiel war kürzlich in der zeit zu finden, als sich herausgeber josef joffe sowie herr jan ross die ehre gaben:
http://www.zeit.de/2012/11/Contra-Intervention
ich hab mir mal die frage gestellt, inwiefern dieser und ähnlich gelagerte artikel strafrechtlich relevant sein könnten.
auf anhieb fallen mir folgende tatbestände ein, die ich im folgenden einer summarischen prüfung unterzogen habe:
§ 6 Völkerstrafgesetzbuch - Völkermord
§ 7 Völkerstrafgesetzbuch - Verbrechen gegen die Menschlichkeit
für alle, die keine zeit oder keine lust haben, sich durch die §§ zu arbeiten:
meines erachtens erfüllen zeitungsartikel, die militärische interventionen gegen bzw. in souveränen staaten fordern, protegieren oder gutheißen die tatbestände § 80a StGB, § 131 StGB und stellen eine versuchte anstiftung zu § 7 Völkerstrafgesetzbuch dar. interessant wäre, ob irgendein staatsanwalt in deutschland den hintern in der hose hätte, dies auch so zu beurteilen.
anmerkung: zeitungsartikel, die einen krieg fordern bzw. für notwendig erachten, dürften den tatbestand des § 80a stgb erfüllen. selbst wenn in den artikeln lediglich ein eingreifen der usa gefordert wird (was für sich allein genommen den tatbestand nicht erfüllt), so dürfte aufgrund der wahrscheinlichen beteiligung der nato und damit auch deutschlands zumindest bedingter vorsatz gegeben sein.
anmerkung: tatbestand wohl nicht erfüllt; "vorbereiten" ist mehr als "aufstacheln" - sonst wäre der 80a stgb überflüssig.
exkurs "angriffskrieg"
"Angriffskrieg bezeichnet die Kriegsführung eines Staates, bei der dieser als Angreifer einen anderen Staat auf dessen Territorium angreift, ohne dass der Angreifer (oder ein anderer Staat) entweder von dem angegriffenen Staat vorher selbst angegriffen worden wäre, ein solcher Angriff unmittelbar bevorstehen würde, oder der angegriffene Staat dem Angreifer den Krieg erklärt hätte oder Teile seines Territoriums besetzt hält." (zitat aus wikipedia)
anmerkung: tatbestand nicht erfüllt. schutzzweck des § 130 stgb ist das friedliche zusammenleben IM staat, daher im falle iran/syrien nicht erfüllt.
anmerkung: tatbestand erfüllt; kriegshetzeartikel verharmlosen unmenschliche und grausame gewalttätigkeiten. oder sollte krieg keine grausamen und unmenschlichen gewalttätigkeiten implizieren?
anmerkung: tatbestand nicht erfüllt, da ein zeitungsartikel den tatbestand rein denklogisch nicht erfüllen kann. anstiftung oder beihilfe bzw. versuchte anstiftung/beihilfe m.e. ebenfalls nicht erfüllt, da ein "normaler" krieg von usa/nato sich nicht explizit gegen o.g. gruppen richtet.
anmerkung: tatbestand nicht erfüllt, weil ein zeitungsartikel nicht tatbestansmäßig sein kann. allerdings kommt m.e. eine versuchte anstiftung bzw. versuchte beihilfe in betracht, solange es noch nicht zum krieg gekommen ist; danach anstiftung/beihilfe.
Eingestellt von blogwart um Samstag, März 10, 2012 Kommentare:
gehirnwäsche 2.0 - schweizer stimmen gegen mehr ur...
wenn die presse krieg fordert - ein ausflug ins st...

References: § 6

§ 7
 § 80
 § 131
 § 7
 § 80
 § 130