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Timestamp: 2020-01-20 20:17:09+00:00

Document:
﻿﻿ Satzung - Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur
§ 7 Organe des Vereins und Einrichtungen
§ 9 Wahl und Amtsdauer des Präsidiums
§ 10 Sitzungen und Beschlüsse des Präsidiums
§ 13 Außerordentliche MV
§ 14 Beschlussfassung der MV
Der Verein führt den Namen "Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.", abgekürzt DGHK. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nr. VR 1027 eingetragen.
Zweck des Vereins ist die wissenschaftliche und praktische Förderung der Hydrokultur, vorwiegend bei der Begrünung von Räumen und im Außenbereich von Wohnungen.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch nachstehende Aufgaben verwirklicht:
Sammlung und Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen, die mit der Kultur erdeloser Pflanzen verknüpft sind.
Untersuchungen über die Hydrokultur selbst durchzuführen oder durchführen zu lassen, einschließlich Erprobungen der von Industrie und Handel für die Hydrokultur angebotenen Erzeugnisse.
Weitergabe der Erkenntnisse und Erfahrungen an die Mitglieder, bei Zusammenkünften mit Vorträgen und Diskussionen, sowie durch Publikationen und das Internet.
Persönliche Beratung der Mitglieder in allen Fragen zur Hydrokultur und Begrünung.
Herausgabe von Vereinsmitteilungen und anderer Drucksachen, deren gemeinverständlicher und wissenschaftlich einwandfreier Text geeignet ist, über alle Fragen die Hydrokultur betreffend zu unterrichten.
Bereitstellung von Medienhilfsmitteln für die Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
Beteiligung an Ausstellungen.
b) korrespondierenden Mitgliedern
Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag erworben, über dessen Annahme das Präsidium mit einfacher Mehrheit nach freiem Ermessen entscheidet. Bei Ablehnung des Antrags ist es nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Fördernde Mitglieder haben kein passives Wahlrecht.
Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können, um das Vereinsleben besonders verdiente Mitglieder, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
b) Austrittserklärung, welche dem Präsidium schriftlich anzuzeigen ist und mit Ablauf des Jahres wirksam wird, in welchem sie eingegangen ist, wobei eine zweimonatige Kündigungsfrist einzuhalten ist.
Die Ausschließung erfolgt aus wichtigen Gründen nach Anhörung des Auszuschließenden durch das Präsidium. Dies gilt für die schuldhafte Verletzung der Interessen des Vereins in grober Weise, wie auch die Nichtzahlung der Beiträge, trotz wiederholter Aufforderung. Gegen die Ausschließung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung binnen einem Monat nach Absendung des Einschreibebriefes, durch den der Ausschluss mitgeteilt wird, zulässig. Die Entscheidung, sowohl des Präsidiums als auch der Mitgliederversammlung bedarf einer 3/4 Mehrheit.
Von den ordentlichen Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Familienangehörige von ordentlichen Mitgliedern zahlen 1/3 des Beitrages ordentlicher Mitglieder.
Präsidiumsmitglieder, Korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.
Der Beitrag fördernder Mitglieder beträgt mindestens das Dreifache des Beitrages ordentlicher Mitglieder.
Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, ein oder mehreren Vizepräsidenten , einem Schatzmeister und einem Geschäftsführer.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Präsidiums, darunter der Präsident oder der Vizepräsident, vertreten.
Die Wahl des Präsidiums erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren. Das Präsidium bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neues Präsidium gewählt ist.
Jedes Präsidiumsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Präsidiumsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt der Präsidiumsmitglieds. Scheidet ein Präsidiumsmitglied vorzeitig aus, so kann das Präsidium für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Das Präsidium führt die Geschäfte ehrenamtlich. Auslagen und Aufwendungen, die Präsidiumsmitgliedern in Erfüllung ihrer Aufgaben entstehen, sind ihnen in nachgewiesener Höhe zu ersetzen. Über eine Aufwandsentschädigung für den Geschäftsführer entscheidet die Mitgliederversammlung.
Das Präsidium beschließt in Sitzungen, die vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung, vom Vizepräsidenten einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.
Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten.
Das Präsidium kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Präsidiumsmitglieder dem Gegen-stand der Beschlussfassung zustimmen.
Alle Beschlüsse sind zu protokollieren und zu unterzeichnen.
In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche, fördernde und Ehren-Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
Genehmigung des vom Präsidium aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichts des Präsidiums, Entlastung des Präsidiums.
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Präsidiums.
Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Präsidiums.
Beratung über Ort und Zeitpunkt der nächsten Mitgliederversammlung.
Einmal jährlich findet die ordentliche MV statt, in der die unter § 11 Abs. 2 aufgeführten Gegenstände, die regelmäßige Tagesordnung bilden. Sie wird vom Präsidium unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt das Präsidium fest.
Jedes Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Präsidium schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Präsidium einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten oder dem Geschäftsführer geleitet. Ist kein Präsidiumsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ¼ sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist das Präsidium verpflichtet, eine neue Versammlung anzuberaumen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden entscheidet. Die Einberufung der zweiten, stets beschlussfähigen Mitgliederversammlung, kann gleichzeitig mit der Berufung der ersten Mitgliederversammlung im unmittelbaren Anschluss an diese vorgenommen werden. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 erforderlich.
Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung, der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder, kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Präsidium erklärt werden.
Die Mitglieder des Präsidiums werden durch Zuruf oder, wenn die Wahlen durch Stimmzettel erfolgen, mit einfacher Mehrheit für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist gestattet. Wird die erforderliche Mehrheit bei der ersten Abstimmung nicht erreicht, so kommen die beiden Mitglieder zur engeren Wahl, die die meisten Stimmen erhalten haben. Jedes Mitglied ist zur Annahme der Wahl verpflichtet, wenn die Mitgliederversammlung nicht auf seinen Antrag anders beschließt. Kein Mitglied ist verpflichtet, länger als 3 Jahre ununterbrochen dem Präsidium anzugehören.
Änderungen der Satzung können nur mit ¾ -Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschlossen werden. Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn 1/3 der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Die Tagesordnung zu dieser Versammlung muss mindestens 2 Wochen vorher durch schriftliche Benachrichtigung bekannt gemacht werden. Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so hat das Präsidium das Recht, eine zweite Versammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur erfolgen, wenn sie von wenigstens 1/3 der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe oder von dem Präsidium auf Grund einstimmigen Beschlusses beantragt wird.
Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn 2/3 der ordentlichen Mitglieder versammelt sind. Zur Entscheidung über die Auflösung ist ¾ -Mehrheit erforderlich.
Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, so wird mit Frist von drei Wochen eine neue einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen mit 3/4-Mehrheit die Auflösung zu beschließen berechtigt ist.
Bei Auflösung des Vereins sind, falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an den Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Essen e.V. (Steuer-Nr. 110/0465/1774 Finanzamt Essen-Nord).
Unterweikertshofen, Oktober 2004
Update: 2007-11-10 00:00:00

References: § 7

§ 9

§ 10

§ 13

§ 14
 § 11