Source: https://unternehmenskrise-abwenden.de/service/glossar/
Timestamp: 2019-05-24 19:25:12+00:00

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Glossar - Kanzlei Schmidt
Alles rund um Insolvenz-Prävention, Liquiditätsmanagement & Unternehmenskrisen
Absatzkrise – ohne Innovationen keine Rettung vor dem Untergang
In dem Stadium der Absatzkrise – im Verhältnis zur Strategiekrise die zeitlich spätere Krise – schrumpft der Umsatz bei sinkenden Erlösen noch mehr. Besteht ein Bedarf an Liquidität, sind Fremdmittel notwendig. Noch ist die Insolvenz vermeidbar, wenn Sie den Mut für eine Krisendiagnose haben. Ansonsten ist das anstehende Bankgespräch zum Scheitern verurteilt.
Absonderung – sind Pfandrechtsgläubiger priviligiert?
Im Fall einer Insolvenz sind Absonderungsberechtigte die Gläubiger, die sich glücklich schätzen können über ein Pfandrecht an einem Grundstück, an einem Gegenstand wie z.B. Maschine oder an Forderungen. Die Verwertung übernimmt im Insolvenz-Verfahren der Insolvenz-Verwalter. Kommt es zum Streit zwischen Ihnen und ihm, dann ziehen Sie Expertenwissen hinzu.
Neben der Abstimmungsgruppe für absonderungsberechtigte Gläubiger gibt es weitere Mussgruppen
Der Planarchitekt teilt nach dem Gesetz die Gläubiger Gruppen zu, und zwar in die für Absonderungsgläubiger, für die nicht gesicherten Gläubiger, für Arbeitnehmer und für Kleingläubiger. Weitere Gläubiger mit gleichartigen wirtschaftlichen Interessen ordnet er anderen Gruppen zu. In der Situation sind viele Unternehmer in Eigenverwaltung auf Expertenwissen angewiesen.
Im Abstimmungsverfahren entscheidet sich das Schicksal der Eigenverwaltung
Gehen Sie nicht unter Missachtung der Interessen der Stakeholder in das Abstimmungsverfahren. Das Insolvenz-Planverfahren ist ein Konsensverfahren und erfordert Transparenz und Kommunikation. Deshalb sind Sie als Eigenverwalter gut bereiten, im Einvernehmen aller Stakeholder die künftige Ausrichtung des Unternehmens festzulegen.
AG – ist die Abkürzung für eine Aktiengesellschaft
Eine AG (Abkürzung für Aktiengesellschaft) wird vom Vorstand nach denselben kaufmännischen Grundsätzen geführt wie ein Handwerksbetrieb. Allein nur sind die Arbeitsprozesse ein wenig komplexer. Auch eine AG kann in die Pleite gehen, wenn bei ihr die Zahlen nicht stimmen. Damit der Vorstand das Unternehmensziel erreicht, muss ein Frühwarnsystem installiert sein, das Krisensymptome identifiziert und das notwendige Krisenmanagement unterstützt.
Akkordstörer – eine Gefahr für den Insolvenzplan?
Der Insolvenz-Plan wird in der Gläubigerversammlung vorgestellt. Quertreiber drohen damit, den Plan im Insolvenz-Verfahren zum Scheitern zu bringen. Das Mittel der Wahl: Der Planarchitekt isoliert sie in einer Abstimmungsgruppe.
Aktien – Hauptsache die Rendite stimmt
Mit einer Aktie erwerben Sie einen Anteil an einer Aktiengesellschaft. Sie zählen damit zu den Shareholdern. Haben Sie mehr als 25 % am Stammkapital in Form von Aktien in ihrem Besitz, können Sie sogar auf den Vorstand Druck ausüben, wenn er Ihre Renditeerwartungen nicht erfüllt.
Aktiengesellschaft – eine Kapitalsammelstelle für die Big-Player
Aktionär – mächtig oder ohnmächtig – das ist die Frage?
Der Aktionär (englisch Shareholder) besitzt Anteile in Form von Aktien an einer AG. Sie wird vom Vorstand gemanagt. Gerät die AG in eine Krise, können die Aktionäre dem Vorstand in der Hauptversammlung die Entlastung verweigern. Und dann ist Holland in Not. Ohne ein Zugeständnis an die Aktionäre geht dann gar nichts mehr.
Aktiva – wie aussagekräftig ist eine Bilanz?
Neben dem Umlaufvermögen ist das Anlagevermögen in Form von Vermögensgegenständen in der Bilanz ausgewiesen. Hierzu zählen auch körperlich nicht fassbare Vermögensgegenstände wie Lizenzen, Konzessionen etc. Kommt es zu einer Krise, vertrauen Sie als Kreditgeber – ohne den Markt zu kennen – nicht allein den Buchwerten in der Bilanz. Hier können Sie nur verlieren.
Anfechtung – Hüten Sie sich vor säumigen Zahlern!
Geht Ihr Kunde in die Pleite, können Sie ein Problem mit dem Insolvenz-Verwalter bekommen. Nach dem Gesetz sind alle Gläubiger gleich zu behandeln. Hatten Sie in Kenntnis der drohenden Zahlungsunfähigkeit Gelder von Ihrem Kunden vereinnahmt, macht der Insolvenz-Verwalter diesen Transfer rückgängig.
Nutzen Sie Förderprogramme als Finanzierunghilfe!
Anlagegüter gleich Anlagevermögen zählen zu den Aktiva Ihres Unternehmens. Für die Anschaffung einer Maschine benötigen Sie Kredit. Denken Sie daran! Förderprogramme von Bund, Länder und EU können Ihre Investionsentscheidung leichter machen.
Anlagevermögen – das Fettpolster eines Unternehmens?
Anleger – auch Kapitalgeber oder Investor genannt
Existenzgründer sind immer auf der Suche nach privaten Kreditgebern. Verfügen Sie über genug „Spielgeld“, dann investieren Sie in ein „Start-up“ – Unternehmen. Die Erfolgsaussichten auf Gewinn und Verlust sind gleich verteilt.
Anleihe – risikoarm dafür aber zinsschwach
Wer als Anleger nachts sorgenlos und ohne Gedanken an sein Geld schlafen möchte, wählt am besten festverzinsliche Wert- bzw. Rentenpapiere. Die Unternehmensanleihen dagegen dienen einer Unternehmensfinanzierung. Sie erzielen zwar einen höheren Zins , aber dafür tragen Sie ein Mehr an Risiko. Allein nur die Recherche zur Bonität Ihres Wunschunternehmens bewahrt Sie vor einem Verlust.
Anschaffungsdarlehen – von der Begrifflichkeit ein Konsumentenkredit
Ein Pkw für den Einsatz in Ihrer GmbH wird benötigt. Die Hausbank lehnt eine Fremdfinanzierung aufgrund der Bonitätsprüfung ab. Geht noch was? Ja, nehmen Sie privat als Geschäftsführer ein Anschaffungsdarlehen auf.
Anteilseigner – Liebhaber des Risikos?
Wer sind Anteilseigner? Die Frage beantwortet die jeweilige Rechtsform eines Unternehmens, an dem Sie Anteilseigner sind. Bei der AG ist es der Aktionär, bei der GmbH der Gesellschafter. Wer die Neigung zum Unternehmer verspürt erwirbt eher eine Einlage. Ansonsten entscheidet er sich für den Kauf einer Aktie.
Arbeitnehmer – ohne sie geht nichts!
Ihre Arbeitnehmer, ein anderer Begriff für Mitarbeiter, sollten Sie auf Händen tragen. Sie verantworten den wesentlichen Teil in der Wertschöpfungskette. Damit die Qualität der Produkte stimmt, motivieren Sie die Leistungsträger. Ansonsten droht ein Umsatzrückgang.
Arbeitnehmer in der Insolvenz kosten weniger
Bei Auftragsrückgang müssen Arbeitsplätze durch betriebsbedingte Kündigungen abgebaut. Ein Sozialplan steht an. Bei einer Sanierung durch Insolvenz ist die Abfindung auf 2,5 Monatsgehälter begrenzt.
Arbeitnehmerbeiträge – Vorsicht: Fremdgeld!
Ihr Unternehmen befindet sich in der Krise. Die Liquidität bricht ein. Die Löhne sind gefährdet. Bedenken Sie: sich machen sich nach § 267b StGB strafbar, wenn Sie in der Situation nur Teilzahlungen an die Mitarbeiter und nicht an die Sozialkassen leisten.
Arbeitnehmerbeiträge in der Insolvenz
Arbeitnehmerbeiträge immer abführen! Veruntreuung strafbar!
Eine Insolvenz-Straftat erfüllen Sie, wenn Sie die Arbeitnehmerbeiträge in der Krise nicht abführen. Liquiditätsprobleme sind kein Grund, ein Strafverfahren wegen Veruntreuung zu riskieren. Sonst riskieren Sie Ihre Geschäftsführerbefähigung.
Arbeitnehmerüberlassung – ein Großauftrag winkt
Sie sind Geschäftsführer einer GmbH in der Größe eines KMU. Der Abschluss eines Großauftrags steht bevor, eine Ausweitung an Personal- und Sachmittel wäre die Folge. In dem Fall minimieren Sie Ihr Unternehmer-Risiko, wenn Sie sich für Leiharbeiter entscheiden.
Arbeitsplätze – eine Heilige Kuh?
Kein Unternehmer erhält in der Insolvenz einen Dank, wenn er viele Arbeitsplätze geschaffen hat. Gehen die Umsätze dramatisch zurück, muss es zu einer Kostenreduzierung kommen. Nur allein dadurch werden die Arbeitsplätze der übrigen Mitarbeiter gerettet.
Stellen Sie Arbeitsprozesse immer wieder auf den Prüfstrand!
Überprüfen Sie das Qualitäts-Management-System, wenn es gehäuft zu Reklamationen kommt. Nehmen Sie die Arbeitnehmer mit, wenn Sie die Arbeitsprozesse analysieren, die Aufgaben neu definieren und die Arbeitsabläufe im Betrieb umstrukturieren. So vermeiden Sie Umsatzrückgänge.
Ärger mit der Hausbank
Ärger mit der Hausbank droht bei Sachbearbeiter-Wechsel: erfahrene Unternehmer geraten aus dem Gleichgewicht
30 Jahre pflegten Sie eine komplikationslose Geschäftspartnerschaft. Nach einem Sachbearbeiter-Wechsel kann sich alles schlagartig ändern. Plötzlich werden Sie konfrontiert mit Fragen zu Rücklagen, Controlling und Firmennachfolger. Warum? Basel II erfordert ein Risikomanagement.
Auffanggesellschaften sichern Arbeitsplätze in der Insolvenz
Auffanggesellschaften sorgen für Arbeitsplatzsicherung in einem Insolvenz-Verfahren. Der Sozialplan beschreibt durch Mitarbeiter-Qualifizierung oder Arbeitnehmerüberlassung den Eintritt in ein anderes Unternehmen im ersten Arbeitsmarkt.
Aufrechnung – auch im Insolvenz-Verfahren möglich?
Ein Vertragspartner ist Pleite. Sie als Unternehmer schulden ihm noch Geld, gleichzeitig haben Sie Forderungen in derselben Höhe gegen ihn. Will der Insolvenz-Verwalter nach der Insolvenz-Eröffnung Ihre Schulden einziehen, berufen Sie sich auf §§ 95, 96 Insolvenz-Ordnung. Lässt sich der Insolvenz-Verwalter davon nicht beeindrucken lassen, dann wenden Sie sich an einen Rechtsberater mit Expertenwissen im Insolvenz-Recht.
Auftragsrückgang – weniger Umsatz und jetzt?
Sie haben ein Produkt, das der Markt nicht nachfragt. Die Umsätze gehen zurück. Die Fixkosten dagegen bleiben. Wenn der Unternehmer jetzt nicht die Produktionskosten und Fixkosten senkt, droht eine Illiquidität.
Ausfallbürgschaft – tritt erst nach dem Ausfall des Hauptschuldners ein
Die Hausbank hat Ihrer GmbH einen Kredit für die Anschaffung von Maschinen gewährt. Im Gegenzug gestehen Sie der Bank Kreditsicherheiten zu. Zusätzlich fordert die Bank von Ihnen als Gesellschafter-Geschäftsführer eine Ausfallbürgschaft ein. Eine persönliche Inanspruchnahme aus ihr ist nur denkbar, wenn der Verwertungserlös aus den Maschinen den Kredit nicht voller Höhe tilgt.
Ausgaben – Ihr Geldvermögen verringert sich!
Fällig gestellte und ernsthaft vom Kunden eingeforderte Forderungen mindern das Geldvermögen. Verfügen Sie in der Situation nicht über ausreichende Liquidität, reden Sie mit Ihrer Hausbank, bevor Sie Ihre Bonität gefährden.
Ausproduktion
Ausproduktion – eine gestreckte „Liquidation“
Nach Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens läuft der Betrieb weiter. Die Hoffnung auf einen Übernehmer haben sich zerschlagen. Im Berichtstermin entscheiden sich die Gläubiger für die Liquidation des Unternehmens, sobald die vorhandenen Aufträge abgearbeitet sind. Ab dann wird nur noch liquidiert.
Aussonderung – auch in der Insolvenz bleibt Eigentum Ihr Eigentum
Mit einem Insolvenz-Schuldner haben Sie vor Jahren einen Leasingvertrag über eine Maschine abgeschlossen. Nach § 47 der Insolvenz-Ordnung besitzen Sie als Eigentümer einen Herausgabeanspruch gegenüber dem Insolvenz-Verwalter. Verweigert sich der Insolvenz-Verwalter, dann sollten Sie sich Expertenwissen ins Haus holen.
Balanced Scorecard – ein System mit Kennzahlen
Sie erleben einen Umsatzrückgang, die Reklamationen nehmen zu. In der Situation ist es an der Zeit, die Warnsignale ernst zu nehmen. Ursachen und Fehler sind aufzudecken. Gehen Sie der Fehleranalyse nicht aus dem Weg, nur sie allein sichert das Überleben des Unternehmens.
Bank – ist nicht gleich Bank, wenn das Vertrauen fehlt
Als Unternehmer und Geschäftsführer einer GmbH streben Sie eine enge und auf Vertrauen aufgebaute Bindung zu Ihrer Bank an. Gerät die GmbH in Not, fällt in der Situation eine zeitraubende Bonitätsprüfung weg. Ein Überbrückenkredit kann dann auf die Schnelle gewährt werden.
Bankgespräche führen, aber nur gut vorbereitet und strategisch sinnvoll!
Wie ticken Bänker ? Angefangen vom Auftritt bis zur Präsentation des Business-Plans muss alles stimmen. Ansonsten droht umgehend ein Liquiditätsproblem. Die Bank kappt Kreditlinien oder sogar ggf. die gesamte Geschäftsverbindung, wenn sie um ihr Geld fürchtet.
Bankkredit – auch ohne Sicherheiten möglich?
Sie erhalten einen Bankkredit auch ohne eigene Sicherheiten. In der Situation hilft die Bürgschaftsbank mit einer Ausfallbürgschaft. Bei einem Anschaffungsdarlehen stellen Sie den Antrag in einem Bankgespräch. Ist die Bonitätsprüfung positiv, erhalten Sie den Kredit.
Bankrott – Hilfe! Ich bin Pleite ! Gläubiger geschädigt?
Bedienen Sie bei Liquiditätsproblemen die Arbeitnehmer als Erstes. Sonst drohen Kündigungen und somit das endgültige Aus! Zusätzlich riskieren Sie bei Nichtzahlung von Löhnen, Gehältern oder Arbeitnehmerbeiträgen an die Sozialkassen eine Insolvenz-Straftat wegen Veruntreuung von Fremdgeld.
Bankrottdelikt – selbst bei einer nachlässig geführten Buchhaltung schlägt der Staatsanwalt zu
Selbst wenn Sie keine Vermögenswerte vor dem Insolvenz-Antrag dem Betriebsvermögen entzogen haben, reicht es für eine Bestrafung aus, wenn Ihre Buchhaltung länger als einen Monat im Rückstand oder die Bilanz nicht spätestens sechs Monate nach Abschluss des letzten Wirtschaftsjahrs gefertigt ist. Besonderheit bei der kleinen GmbH: in der Regel machen sich während einer Liquiditätskrise viele Geschäftsführer strafbar.
Bargeld – nur Bares ist Wahres?
Bargeld ist Geld, fühlbar und zählt buchhalterisch zum Barvermögen. Kommt Ihre GmbH in Not, kann ein hoher Bargeldbestand die Rettung sein. Schnelles Geld ist gutes Geld! Solch ein Vorgehen befriedet Ihre Gläubiger.
Schnappt die Anfechtungsfalle beim Bargeschäft zu?
Sie bekommen Post vom Insolvenz-Verwalter. Einer Ihrer Lieferanten ist Pleite. Sie wussten angeblich von seiner Zahlungsunfähigkeit. Was ist zu tun? Lag ein unmittelbarer Leistungsaustausch vor, d.h. Ware gegen Geld innerhalb von 30 Tagen, dann müssen Sie nichts befürchten. Trotzdem raten wir: ziehen Sie Expertenwissen hinzu.
Barvermögen – gemeint ist nicht nur die Barkasse
Zum Barvermögen zählen Bargeld, Giro- und Sparkonten sowie Schecks. Droht ein Liquiditätsengpass, kann die Deckungslücke bei einem hohen Barvermögen schnell geschlossen werden.
Basel II, nur ein Regelwerk für Banken, behindert aber den schnellen Geldaustausch in Form von Kredit zwischen Bank und Unternehmen. Eine Vielzahl an bürokratischen Hürden sind bei der Kreditvergabe zu überwinden. In solch einem Fall l kann allein ein guter Kontakt zur Hausbank der Sache dienlich sein.
Beendigung der GmbH? Auch als Liquidator können Sie mit dem Gesetz kollidieren
Kann eine GmbH in Liquidation seine Verbindlichkeiten nicht ausgleichen, stellen Sie einen Insolvenz-Antrag wegen Zahlungsunfähigkeit. Nach Kenntnis von diesen Umständen muss der Antrag spätestens innerhalb von drei Wochen gestellt werden. Behalten Sie die Insolvenz-Antragspficht im Auge, sonst machen Sie sich strafbar.
Benchmarking – wie steht es um den Wettbewerb?
Ihr Unternehmen überzieht ständig die vereinbarten Lieferfristen. Die Kunden beschweren sich. Unser Tipp: fragen Sie einen Sanierungsberater, der die Faktoren des Lieferprozesses erhebt und mit denen des Wettbewerbs vergleicht. Sobald Sie nicht gegensteuern, geraten Sie schnell in eine Krise, die im schlimmsten Fall in die Insolvenz führt.
Beratungsleistungen – Hilfe durch die Bürgschaftbank?
Beschäftigungsgesellschaft – gleicht einer Transfergesellschaft – sichert Arbeitsplätze in der Insolvenz
Beschäftigungsgesellschaften oder auch Transfergesellschaften genannt, sorgen für Arbeitsplatzsicherung in einem Insolvenz-Verfahren. Der Sozialplan beschreibt durch Mitarbeiter-Qualifizierung oder Arbeitnehmerüberlassung den Eintritt in ein anderes Unternehmen im ersten Arbeitsmarkt.
Betrieb - Haben Sie Ihn im Griff?
Nach außen steht der Betrieb als eine Einheit dar. Kommt es aber zu einem Personalabbau, dann kann sich ein Graben zwischen Unternehmer und Mitarbeitern auftun. Ziehen Sie vorzeitig den Betriebsrat ins Vertrauen. Nur so erreichen Sie ohne Kosten und Zeitverlust schnell Ihr Ziel.
Betriebsaufspaltung – Mit dem Tod des Unternehmers fällt die Betriebsaufspaltung weg, wenn das Erbe nicht auf eine Person übergeht
Achtung! Eine Falle in der Unternehmensnachfolge: Liquiditätsprobleme drohen, wenn Sie Eigentümer eines Grundstücks sind, das Sie an eine GmbH verpachtet haben, an der Sie die Mehrheit der Gesellschaftsanteile haben. Sobald der Unternehmer stirbt, drohen Steuernachzahlungen rückwirkend von der Gründung; die Betriebsaufspaltung fällt weg.
Die betriebsbedingte Kündigung führt zur Insolvenz-Vermeidung
Als “dringendes betriebliches Erfordernis” nach § 1 Abs. 2 Satz 2 KSchG gelten betriebsbedingte Kündigungen zur Insolvenz-Vermeidung als sozial gerechtfertigt. Informieren Sie den Betriebsrat, bevor Sie betriebsbedingte Kündigungen aussprechen.
Betriebsmittel – alt vor neu!
Betriebsmittel, ein Synonym für Arbeitsmittel, benötigen Sie zur Produktion von Gütern. Ohne Maschinen, Anlagen und Computern ist die Herstellung von Produkten nicht möglich. Dennoch, strapazieren Sie nicht durch Neu-Anschaffung unnötig die Liquidität. Es muss nicht immer das Modernste und Glänzendste sein. Betriebsmittel vom Sekundärmarkt werden ebenso Ihren Anforderungen gerecht.
Betriebsrat – Ihr Partner in einer Schieflage
Sind betriebsbedingte Kündigungen ein Teil des Sanierungsplan, müssen sie den Betriebsrat vorher davon informieren. Verweigern Sie dem Betriebsrat nicht die Teilnahme an den Gesprächen mit den Mitarbeitern; sonst gefährden Sie den Sanierungsplan.
Betriebsvermögen – Finger weg von Wirtschaftsgütern der Unternehmung!
Sobald sich das Unternehmen in einer Liquiditätskrise befindet und die Löhne stehen aus, ist die Versuchung groß, stattdessen Wirtschaftsgüter mitgehen zu lassen. Ein Selbsthilferecht entschuldigt dieses Verhalten nicht. Die Täter müssen mit einer Strafverfolgung rechnen.
betriebswirtschaftliche Ertragskraft
Ohne eine positive Darstellung der betriebswirtschaftlichen Ertragskraft Ihres Unternehmens räumen Ihnen die Banken keinen Kredit ein
Anhand von Kennzahlen messen die Analysten von Banken die Ertragskraft von Unternehmen. Dabei ist der CashFlow eine besonders wichtige Kennzahl für jedes Unternehmen. Er bildet die Bonitätsprüfung und die Eigenkapitalquote gleichermaßen ab.
Bilanz – ein Buch mit sieben Siegeln?
Der Begriff Bilanz steht stellvertretend für Jahresabschluss. Weist die Bilanz am Ende des Wirtschaftsjahres auf der Aktivseite die Position „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ aus, besteht evtl. eine Insolvenz-Gefahr. Wird jedoch diese Bilanzposition über Stille Reserven ausgeglichen, dann besteht für den Geschäftsführer keine Insolvenz-Antragspflicht.
Bilanz ziehen kommt einem Kassensturz gleich
Droht die Gefahr einer Liquiditätskrise und zeichnet sich die Gefahr einer drohenden Zahlungsunfähigkeit ab, dann zählen Sie zusammen neben der Barkasse und Sichteinlagen die Gegenwerte in Geld von überflüssigem Anlagevermögen und nicht benötigten Teile aus dem Warenlager, die schnell realiserbar sind. Das ist ein Weg, den Insolvenz-Antrag auf die Schnelle zu vermeiden.
Bilanzierungsfertigstellungsfrist
Bilanzierungsfertigstellungsfrist und Fristwahrung. Der Staatsanwalt droht
Bilanzierungsfertigstellungsfrist – wahren Sie die Frist, selbst wenn Ihr Steuerberater eine Fristverlängerung vorschlägt. Als Steuerpflichtiger tragen allein Sie die Verantwortung für die Einhaltung der Fristen nach § 264 Abs.1 HGB. Ihre Nichteinhaltung kann als eine Insolvenz-Straftat verfolgt werden.
kleine GmbH – führe ich bei 1 Mio Umsatz eine kleine oder mittelgroße GmbH?
Die Schwellenwerte bei einer kleinen Kapitalgesellschaft sind : Bilanzsumme von ca. 6 Mio, Umsatzerlösse ca. 12 Mio und 50 Arbeitnehmer im Jahresdurchnitt Der Abgabestichtag ist der 30. Juni des darauffolgenden Wirtschaftsjahres. Zur Vermeidung einer Insolvenz-Straftat ist Expertenwissen ratsam.
Blockierer im Insolvenzplanverfahren
Blockierer im Insolvenzverfahren: Akkordstörer werden isoliert
Der Insolvenz-Plan steht. Die Stakeholder haben ihre Zustimmung gegeben. Quertreiber drohen jedoch das Ziel des Insolvenz-Verfahrens unereichbar zu machen. Das Mittel der Wahl: Der Planarchitekt steckt sie in eine Abstimmungsgruppe.
Bond – ist neudeutsch und steht für Anleihe
Anleihen werden zum Beispiel als Rentenpapiere oder auch als Bonds bezeichnet. Es sind festverzinsliche Wertpapiere, die auf dem freien Kapitalmarkt von Staaten, Banken und Unternehmen angeboten werden. Durch die Ausgabe von Bonds kann der Unternehmer Kapital vom Anleger einsammeln, um damit in die Zukunft zu investieren.
Die jährliche Bonitätsprüfung Ihres Unternehmens durch Ihre Hausbank ist keine Schikane
Ihre Hausbank unterliegt einer Gesetzesauflage, sich laufend über die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kreditnehmer zu informieren. Unternehmer müssen ihrer jährlichen Bilanzenvorlagepflicht nachkommen; sonst droht die Kündigung des Kredits und damit die Zahlungsunfähigkeit.
Der Buchwert ist nicht der Verkehrswert
Der Buchwert eines Anlagegutes ist der durch die Abschreibungen geminderte Anschaffungsbetrag. Je länger das Anlagegut in der Bilanz ausgewiesen ist, um so niedriger wird der Buchwert. Droht Ihrem Unternehmen einmal eine Liquiditätskrise, können Sie auf Stille Reserven zurückgreifen.
Bürge – achten Sie auf die Risiken!
Die sind Geschäftsführer einer GmbH und beantragen bei der Bank einen Kredit. Im Gegenzug fordert die Bank in der Besprechung Kreditsicherheiten. Bedenken Sie aber: wenn Sie in der Situation als Bürge einspringen, gefährden Sie Ihr Privatvermögen.
Bürgenhaftung: Privatvermögen ist in Gefahr – auch bei Schulden der GmbH
In der Praxis fordern die Banken für Kredite an die GmbH persönliche Bürgschaften. Die unbeschränkte Haftung aus der begrenzten Haftung der Rechtsform GmbH verliert für den Gesellschafter – Geschäftsführer dadurch seinen Wert. Kommt die GmbH in Not, ist das Privatvermögen gefährdet.
Bürgschaft – gefährden Sie nicht Ihr Privatvermögen
Als Gesellschafter–Geschäftsführer haften Sie als Bürge auch privat für die Kredite der GmbH. Führen Sie ein Bankgespräch. Nur mit einem vereinbarten Kündigungsrecht vermeiden Sie eine Inanspruchnahme.
Bürgschaftsbank hilft mit einer Ausfallbürgschaft
Sie möchten expandieren und benötigen einen Kredit. Ihre Hausbank lehnt in einem Bankgespräch den Antrag ab. In solchen Fällen hilft die Bürgschaftsbank kleinen und mittleren Unternehmen.
Der Business-Plan dient Existenzgründern und Nachfolgern als Orientierungshilfe
Kaufen, erben oder strukturieren Sie ein bestehendes Unternehmen, dann benötigen Sie eine Fremdfinanzierung. Ohne Bonitätsprüfung über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens erhält auch der Unternehmensnachfolger keine Finanzmittel.
Cashflow negativ – kein Kredit?
Der Cashflow ist eine wichtige Kennzahl zur Ermittlung des Deckungsbeitrages. Ein positiver Cashflow stellt das Vertrauen in die Rückzahlung von Krediten her. Fällt die Bonitätsprüfung gut aus, wird der gewollte Bankkredit gewährt.
Change Management – Angst vor Veränderungen
Change Management bietet jedem Firmennachfolger die Chance auf etwas Neues. Eine überholte Organisationstruktur birgt ein Insolvenz-Risiko in sich, wenn nicht neue Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse etc. eingesetzt werden. Nur ein Change Management verhindert ein Insolvenz-Verfahren.
Compliance – Schützen Sie sich vor Imageschäden
Compliance – ein Sammelbegriff für Maßnahmen zur Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen in einem Unternehmen. Verstoßen Sie oder Ihre Mitarbeiter gegen Gesetz und Ordnung, müssen Sie mit einem Bußgeldverfahren und ggf. mit einer Zivilrechtsklage rechnen. Und das wird teuer. Das Risiko der Zahlungsunfähigkeit bzw. der Illiquidität droht.
Ohne Controlling geht heute gar nichts mehr
Wer nicht Bescheid weiß um die Steuerung der Wirtschaftlichkeit, der Rentabilität und der Liquidität in seinem Unternehmen, verliert schnell den Überblick. Allein der Einsatz eines Business-Plans sichert den wirtschaftlichen Erfolg, auch beim Bankgespräch.
Corporate Governance – das Frühwarnsystem in einer Aktiengesellschaft
D&O Versicherung – versichert gegen Folgen von Managementfehlern
Eine D&O Versicherung versichert gegen Folgen von Managementfehler. Das betrifft auch die Kostenübernahme der Anwaltskosten zur Abwehr der – meist hohen – Schadenersatzansprüche. Viele Vorstandsmitglieder einer AG oder Geschäftsführer einer GmbH müssen in der Situation privat einen Insolvenz-Antrag stellen.
Debitoren – ohne Kundenpflege keine Liquidität!
Debitoren sind die Schuldner des Unternehmens. Auf Rechnung kaufen sie Waren oder Dienstleistungen. Allein ein aktives Debitorenmanagement ist die Sicherheit für ausreichende Liquidität.
Debitorenmanagement – sorgt für Liquidität!
Allein ein professionelles Debitorenmanagement vermeidet eine Liquiditätskrise. Die frühzeitige Bonitätsprüfung Ihrer Kunden minimiert Krisenursachen. Dadurch können Sie die Insolvenz Ihres Unternehmens vermeiden.
Debt-Equity-Swap – ein Tauschgeschäft von Schulden gegen Gesellschaftsanteile
Der Debt-Equity-Swap verbessert in der Bilanz die Eigenkapitalquote. Die Gläubiger dagegen erhalten die Chance, ihr Ausfallrisiko durch den Verkauf ihrer Forderungen an Investoren zu minimieren. Die Chancen für eine GmbH in Not auf einen Bankkredit wird gesteigert.
Deckungsbeitrag – welchen Deckungsbeitrag muss ein Unternehmen erwirtschaften, damit die Fixkosten gedeckt sind?
Wenn Sie in Verhandlungen nicht wissen, ob Sie ein Angebot annehmen oder ablehnen sollen oder wo die Preisuntergrenze für Fremdleistungen liegt, dann wird eine Geschäftsauflösung wahrscheinlich. Eine Deckungsbeitragsrechnung hilft weiter, um Liquidität zu sichern.
Deckungslücke – die Schulden können Sie nicht bezahlen
Die vorhandenen Barmittel reichen nicht aus, die fälligen Verbindlichkeiten in der Frist auszugleichen. In einem Bankgespräch wird Ihnen der Kreditwunsch nicht erfüllt? Spätestens dann müssen Sie einen Insolvenz-Antragstellen.
Diesel-Gate – ein Betrug am Verbraucher?
Fast alle Autobauer in Deutschland brachten seit Jahren unter Missachtung der gesetzlichen Abgaswerte durch Verwendung einer Schummelsoftware Autos auf den Markt. Ein Versagen der Compliance ? Ist das Unternehmen von einem negativen Geist durchsetzt, angefangen beim Vorstand über die Arbeitnehmervertreter bis hin zum Mittelmanagement, dann ist selbst das beste Regelwerk zum Scheitern verurteilt.
Domino-Effekt: ein Großkunde fällt aus, was nun?
Die Nichtzahlung der Forderung droht eine Kettenreaktion auszulösen. Um ein Insolvenz-Risiko zu umgehen, benötigen Sie eine Fremdfinanzierung. Ansonsten bleibt nur eine Stille Liquidation des Unternehmens.
Doppel-Insolvenz
Neben dem Insolvenz-Antrag für die Kommandit-Gesellschaft, abgekürzt KG, besteht i.d.R. auch eine Insolvenz-Antragspflicht für die GmbH. Viele Geschäftsführer übersehen in der Situation die Vollhaftung der GmbH für die Schulden der KG . Folge: die Insolvenz-Verschleppungsfalle schnappt zu.
BDringendes betriebliches Erfordernis – keine Angst vor der betriebsbedingten Kündigung
Besteht ein dringendes betriebliches Erfordernis wegen Auftragsrückgang und innerbetrieblicher Umstrukturierungen, haben Sie vor dem Arbeitsgericht gute Karten. Der Grund: wegen der Unternehmensplanung fallen die Arbeitsplätze weg. In der Situation gelingt nicht jedem Unternehmer die Durchführung einer rechtswirksamen betriebsbedingten Kündigung. Eine Vielzahl an Stolpersteinen warten auf ihn.
drohende Zahlungsunfähigkeit – besteht eine Insolvenz-Antragspflicht?
Als drohend zahlungsunfähig gilt ein Unternehmen dann, wenn es seine Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit, d.h in etwa 6, 12 oder mehr Monaten, nicht mehr erfüllen kann. Nach § 18 Abs. 1 Insolvenz-Ordnung ist der Geschäftsführer aber befugt, den Insolvenz-Antrag zu stellen.
Due Diligence – Risikoprüfung/Ermittlung Unternehmenswert
Eine due diligence ist eine Risikoprüfung zur Ermittlung des Unternehmenswerts in kaufmännischer, finanzieller, steuerlicher, rechtlicher, personalbezogener und umweltrechtlicher Hinsicht. Das betrifft vor allem das mobile und immobile Anlagevermögen. Viele Investoren haben sich ohne Überprüfung des Unternehmens die Finger verbrannt.
Eigenantrag – erfordert den Antrag des Schuldners
Eigenantrag vorsichtshalber gestellt ? Bis zum richterlichen Beschluss über die Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens kann der Unternehmer seinen Insolvenz-Antrag mit Eigenantrag zurückziehen. Dadurch gewinnt er Zeit, nach alternativen Lösungsmöglichkeiten zu suchen, um mit Fremdmitteln die Liquidation zu verhindern.
Eigenkapital – das ist die Differenz zwischen Vermögen und Schulden
In Abgrenzung zum Eigenkapital steht das Fremdkapital als Extraposten in der Bilanz. Hierunter werden die Kredite und die nicht ausgezahlten Gewinne verbucht. Kommt es zu einem Umsatzrückgang und anhaltenden Verlusten, zehrt dies am Eigenkapital. In der Folge rutscht das Unternehmen in die Überschuldung und die Pleite droht. Viele Unternehmen müssen in der Situation einen Insolvenz-Antrag stellen.
Eigenkapitalquote – je höher, umso besser!
Eine hohe Eigenkapitalquote öffnet die Herzen von Kreditgebern und Anlegern und vermeidet Ärger mit der Hausbank. Fällt die Bonitätsprüfung positiv aus, erhalten Sie zum Dank von Ihrer Hausbank einen Bankkredit mit einem Niedrigzinssatz. Denn ein hoher Cashflow mindert ein Insolvenz-Risiko.
Eigenmittel machen frei und unabhängig
Ihr Eigenmittelbestand platzt schier aus den „Nähten“. Ihre Investionsentscheidung für die Anschaffung von Maschinen und Geräten steht. Zur ihrer Finanzierung benötigen Sie keine Fremdmittel. Dadurch sind Sie keiner Bank zu einer Bonitätsprüfung verpflichtet.
Eigentümer an einer Gesellschaft
Eigentümer an einer Gesellschaft – kann das sein?
Landläufig spricht man von dem Eigentümer einer Gesellschaft, wenn jemand Mehrheitsgesellschafter oder Alleingesellschafter einer Gesellschaft ist wie z.B. bei einer GmbH besitzen kann. Streng genommen verfügt der Gesellschafter nur über Anteile an der Gesellschaft, die eine rechtlich unabhängige juristische Person ist. Der Eigentümer dagegen ist eine natürliche Person, der nur Anteile an der GmbH besitzt. Nach alldem: Eigentum an einer GmbH gibt es nur an den Anteilen.
Eigenverwalter – im kleinen Schutzschirmverfahren
Trotz Insolvenz – der Unternehmer wird Eigenverwalter
Seit dem 2012 kann im Insolvenz-Verfahren nach Insolvenzantragsstellung der Unternehmer zum Eigenverwalter eingesetzt werden. Schließlich wollen die Gläubiger auf sein know-how und seine Beziehungen zu den Kunden während der Sanierung in Eigenverwaltung nicht verzichten.
Eigenverwaltung nach ESUG – das kleine Schutzschirmverfahren
Seit ESUG kann nach einem Insolvenzantrag der Gläubigerausschuss den Unternehmer als Eigenverwalter zu verpflichten. Schließlich können sein Know-How und seine Beziehungen schwerlich durch einen Insolvenz-Verwalter auf die Schnelle ersetzt werden.
Eigenverwaltungsverfahren – Der Schuldner als Insolvenz-Verwalter im eigenen Insolvenz – Verfahren?
Mit Zustimmung der Gläubiger und des Gerichts bleibt der Unternehmer Herr im eigenen Betrieb. Voraussetzung: Er sieht sich befähigt, alle Aufgaben eines Insolvenz-Verwalters zu übernehmen. Die Aufgabe des vom Gericht bestellten Sachwalters ist es, über die Einhaltung der Insolvenz-Ordnung durch den Schuldner (Sanierungsberater streichen) zu wachen.
Einberufung der Gesellschafterversammlung – nötig und wann?
Die Einberufung der Gesellschafterversammlung ist ein Muss, wenn das haftende Eigenkapital einer GmbH zur Hälfte verbraucht ist. Ein Sanierungsplan kann helfen, die Insolvenz-Gefahr zu verringern und Illiquidität, Marktausstieg sowie Abwicklung des Unternehmens zu vermeiden. Bei Versäumnis durch den Geschäftsführer droht eine Bestrafung.
Eingehungsbetrug – Warenbestellungen ohne Liquidität
Sie bestellten Waren ohne liquide zu sein. Die Anklage: Sie haben dem Warenverkehr vorgetäuscht, zahlungsfähig zu sein. Hier droht eine Verurteilung wegen einer Insolvenz-Straftat.
Niedrige Einkaufspreise bei hohen Verkaufspreisen steigern den Gewinn
Die Einkaufspreise verhandeln Sie mit dem Lieferanten. Feilschen Sie um Rabatte, Nachlässe und Skonti. Und wenn das nicht hilft, schließen Sie sich als Unternehmer einer Einkaufsgenossenschaft an. Bedenken Sie: Marktmacht provoziert immer Gegen-Marktmacht!
Einlage – die Mindesthöhe bei der GmbH beträgt 25.000 EURO
Die Einlage einer GmbH ist das Stammkapital bei einer GmbH. Der Gesellschafter-Geschäftsführer hat es bei Gründung in voller Höhe zu erbringen. Gründen Sie aber keine Einmann-GmbH, so entfällt auf die jeweilige Einlage nur eine Zahllast von 50 %.
Einnahmen - das tägliches Mantra?
Einzelfirma – auf Los geht‘s los
Sie können zu jederzeit eine Einzelfirma gründen und als natürliche Person selbständig unternehmerisch tätig sein. Die Gründung einer Einzelfirma erfolgt formlos. Trotzdem aufgepasst: üben Sie eine gewerbliche Tätigkeit aus, dann geht es doch nicht formlos. Unser Rat: ziehen Sie immer bei der Gründung einer Einzelfirma Expertenwissen hinzu.
Einzelkaufmann – ohne Netz und doppelten Boden
Der Einzelkaufmann haftet bei einem Managementfehler im Gegensatz zum angestellten Manager, der meist noch mit einem „goldenen Handschlag“ verabschiedet wird, mit seinem gesamten Vermögen. Dazu gehört auch das Privatvermögen. Ein prominentes Beispiel für einen tiefen Fall ist Anton Schlecker. Sie wären gut beraten, Expertenwissen hinzuziehen, wenn Sie als Existenzgründer durchstarten wollen.
Einzelunternehmen – ein Synonym für Einzelfima
Nach dem Handelsgesetzbuch ist ein Einzelunternehmen ein Unternehmen mit einem voll haftenden Einzelkaufmanns. Nach außen tritt er als Inhaber auf. Ein Hinweis: sollten Sie nach Gründung wider erwarten einen raketenhaften Start hinlegen bietet es sich an, eine Gesellschaftsart zu wählen, die Ihr Privatvermögen schützt.
Erhaltung des Stammkapitals – Haftungsgefahr?
Der Geschäftsführer einer GmbH ist der Hüter über das Vermögen, das zur Erhaltung des Haftungskpitals erforderlich und in der Bilanz ausgewiesen ist. Bei einer Pflichtverletzung haben die Gesellschafter unzulässige Auszahlungen zurückzuzahlen. Neben der Haftung auf Rückzahlung macht sich der Geschäftsführer strafbar wegen Veruntreuung.
Erlöse – nichts anderes als Umsatz?
Der Begriff Erlös steht stellvertretend für Umsatz. Erbringt Ihr Unternehmen Lieferungen und Leistungen gegenüber einem Kunden, dann ist der Gegenwert in Form von Geld der Erlös aus diesem Liefergeschäft. Sind die Einkaufspreise gut kalkuliert, umso höher ist der Gewinn.
Der Ertrag als Indikator für den Wert Ihres Unternehmens
Den jährlichen Ertrag erkennen Sie in der Summierung aller von Ihrem Unternehmen erbrachten wirtschaftlichen Leistungen. Ist der Ertrag niedriger als der Aufwand, dann ist das Eigenkapital in Gefahr. In der Situation ist das Expertenwissen eines Turnaround-Managers gefragt.
Ertragskrise – die Vorstufe zur Liquiditätskrise
Kann die Absatzkrise nicht durch Neuentwicklungen aufgefangen werden, wird die Ertragskrise für jedermann offensichtlich. Sie führt zum Verzehr von Eigenkapital, zur Unterbilanz und nicht selten zur Überschuldung. Zur Vermeidung einer Insolvenz ist ein Sanierungsexperte beizuziehen.
Es verbessert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung Not leidender Unternehmen. Im ESUG sind geregelt das Schutzschirmverfahren und die Eigenverwaltung.
Existenzgründer – guter Rat muss nicht teuer sein
Sie als Existenzgründer haben eine Idee. Ein Private-Equity-Fonds gewährt Ihnen Kredit. Unser Rat: aasen Sie nicht mit der Liquidität und üben sich in Bescheidenheit. Zur Erinnerung: Bill Gate startete mit seinem späteren Unternehmen aus einer Garage.
Existenzgründerdarlehen – nur mit einem Business-Plan
Sie sind Existenzgründer und sind fasziniert von einer Idee, aber es fehlt Ihnen das Geld. Sie erhalten nur die benötigte Liquidität in Form eines Existenzgründerdarlehens, wenn Sie einen Business-Plan in einem Bankgespräch erläutern können.
Expertenwissen – Keine Sache für den Hausanwalt
Treten bei Ihrem Unternehmen die ersten Krisensymptome auf, ist finanz- und betriebswirtschaftliches sowie insolvenzrechtliches Know-how erforderlich. In solch einer Situation verfügt der Hausanwalt nicht über die ausreichende Kompetenz. Vertrauen Sie sich einem Sanierungsberater an, sonst gefährden Sie den Verlauf des Sanierungsplans.
Factoring – Nach Rechnungsstellung sind Sie sofort flüssig
Zeichnet sich Ihre Branche mit schleppend zahlenden Kunden aus, dann verkaufen Sie ihre Debitoren an einen Factor. Das betrifft auch Unternehmen mit Liquiditätsproblemen. Damit leisten Sie einen Beitrag zur Insolvenz-Vermeidung.
faktischer Geschäftsführer – ohne förmliche Bestellung als Geschäftsführer
Sie sind kein förmlich bestellter Geschäftsführer; jedoch treten Sie nach außen und innen wie ein Geschäftsführer auf.Damit gehen alle Rechte und Pflichten eines Geschäftsführers auf Sie über. Kommt es zu einer Zahlungsunfähigkeit müssen Sie einen Insolvenz-Antrag stellen.
Fehleranalyse: Fehlerquote steigt an – kein Ende in Sicht
Sobald Monat für Monat Ausschussware produziert wird, müssen Sie handeln ! Sollte es an der Qualifkation der Mitarbeiter liegen, tun sich Fragen auf. Wird die Kundenzufriedenheit gestört, droht ein Umsatzrückgang.
Festpreise – keine Angst mehr vor der laufenden Uhr
Als Ratsuchender wissen Sie bei der Vielfalt an Anwälten für Insolvenzrecht nicht, welche Rechtsdienstleistungen zu welchem Preis und zu welcher Qualität Sie erwarten. Transparenz und Kompetenz liegen uns am Herzen. Daher bieten wir anwaltliche Leistungen für spezielle Rechtsprodukte wie z.B. “Insolvenz-Antrag stellen” zu Festpreisen an.
Finanzinvestor - darf es auch ein Hedge-Fonds sein?
Das ESUG ermöglicht es, die Alt-Gesellschafter aus Ihrem Unternehmen heraus zu kegeln. Neu-Gesellschafter aus gewandelten Forderungen von Tabellengläubigern ersetzen sie. Wie geht das? Die Tabellengläubiger treten ihre Forderungen an einen Hedge-Fonds als Finanz-Investor ab. Realisiert werden die Transaktionen über den Insolvenz-Plan.
Finanzmittel – Großauftrag winkt
Für die Annahme eines Großauftrags benötigen Sie einen Bankkredit; sonst bekäme Ihr Unternehmen ein Liquiditätsproblem. Voraussetzung: führen Sie ein Bankgespräch.
Finanzplan – macht Deckungslücken erkennbar
Die Finanzmittel, die zu fixen Terminen im Planungszeitraum benötigt werden und die Quelle, aus der sie stammen, stehen fest. Nicht dagegen die Fremdmittel zum Stopfen der Löcher. Hier sind Sie auf Expertenwissen angewiesen.
Finanzstatus – wie steht es um die Finanzen?
Der Finanzstatus verschafft Ihnen einen Überblick über die aktuelle Finanzlage und stellt damit die Zahlungsfähigkeit dar. Wenn auch nicht täglich, so sollte er auch in kleineren und mittleren Unternehmen zumindest wöchentlich aufgestellt werden. Wie nach einem Kassensturz stellen Sie die zu fixen Terminen fälligen Schulden den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen liquiden Mittel gegenüber. Ermitteln Sie eine Liquiditätsunterdeckung signalisert das Ergebnis einen Handlungsbedarf.
Firmenbestattung – Gehen Sie der Werbung nicht auf den Leim!
Es wäre zu schön, sich mit einem sog. “Entsorgungsentgelt” von seiner Verantwortung für seine GmbH in Not frei kaufen zu können. Die Pflichten des “Alt-Geschäftsführers zur Insolvenz-Antragsstellung bleiben. Stellt der Neu-Geschäftsführer später einen Insolvenz-Antrag, wird der Insolvenz-Verwalter alle zivil- und stafrechtlichen Sachverhalte gegen Sie aufdecken.
Firmen-Insolvenz
Firmen-Insolvenz entspricht dem Unternehmens-Insolvenz-Verfahren
Bei Kapitalgesellschaften leitet das Gericht immer ein Unternehmens-Insolvenz-Verfahren ein. Bei inhabergeführten Personengesellschaften dagegen entscheidet es sich für ein Verbraucher-Insolvenz - Verfahren, wenn der Schuldner weniger als 20 Gläubiger und keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen hat. Holen Sie sich Expertenwissen ein, wenn Sie Unterstützung in dieser Notsituation benötigen.
Firmennachfolger gesucht – Unternehmensnachfolge ist ein emotionales Thema, nicht auf die lange Bank schieben
Familieninterne oder auch familienexterne Übergaben lösen Liquiditätsprobleme beim Übernehmer aus. Dann ist ein Bankgespräch erforderlich, um mit einer Fremdfinanzierung die Übertragung zu ermöglichen.
Firmensitz – reicht ein Briefkasten?
So mancher Unternehmer veräußert vor Torschluss seine GmbH in Not an einen “Unternehmensbestatter”. Die Auflage: der Satzungssitz der GmbH wird in eine andere Region verlegt, um sich den Gläubigern zu entziehen. Erst dann wird ein Insolvenz-Antrag gestellt. War aber die Sitzverlegung rechtsmissbräuchlich, so gilt weiterhin der alte Satzungssitz.
Firmenwert – im Überschuldungsstatus gleich Null
Der Firmenwert hat eine Bedeutung beim Verkauf des Unternehmens im Ganzen, einer Teilsbetriebsveräußerung oder Fortführung des Unternehmens. Kommt es zu einer Liquidation, bleibt der Firmenwert im Überschuldungsstatus unberücksichtigt. Behalten Sie Ihre Insolvenz-Antragspflicht im Auge, sonst machen Sie sich strafbar.
Förderprogramm – Das Geld liegt auf der Straße
Bund, Länder und die Europäische Union bedienen eine Vielzahl an Förderprogrammen. Wer sich nicht fördern läßt, der verpaßt die Chance, in den Genuss von zinsverbilligten Kredite für die Anschaffung von Anlagegütern oder von Beratungsleistungen zu kommen.
Forderungen – der Wert für eine Gegenleistung
Forderungsbewertung – Höhe des Ausfalls bewerten
Bei einer Forderungsbewertung haben Sie eine Spanne zwischen sicheren und dubiosen Forderungen. Forderungen gegen die öffentliche Hand sind in voller Höhe sicher. Verweigert der Kunde die Zahlung durch Eintritt in ein Insolvenz-Verfahren, so bewerten Sie den Wert der Forderung mit Null. Was hilft ? nur ein aktives Debitorenmanagement schützt Sie vor dem Liquiditätsausfall und vor der eigenen Insolvenz.
Fortführungsprognose – besteht eine Insolvenz-Antragspflicht?
Wenn Ihre GmbH in Not nachhaltig Einnahmen erzielt und die wahrscheinlich ausreichen, um die gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten zu erfüllen, ist kein Insolvenz-Antrag notwendig. Der Prognosezeitraum beträgt mehr als 12 Monate. Viele Unternehmen müssen in der Situation ohne Existenz eines Sanierungsplans einen Insolvenz-Antrag stellen.
Fortführungsprognose positiv
Fortführungsprognose positiv – keine Überschuldung Ihrer GmbH?
Obgleich die Passiva höher als die Aktiva Ihrer GmbH sind, muss sie im rechtlichen Sinne nicht überschuldet sein. Voraussetzung: die Fortführung des Unternehmens ist überwiegend wahrscheinlich. Viele Unternehmer beauftragen in der Situation einen Wirtschaftsprüfer für die Erstellung einer Fortführungsprognose nach den Anforderungen von IDW S6.
Fremdfinanzierung – Banken fokussieren die Höhe der Fremdkapitalquote
Sie führen ein Bankgespräch, um die Liquidität Ihres Unternehmens mit einem weiteren Bankkredit zu steigern. Wundern Sie sich nicht, wenn ihr Begehren bei einer hohen Fremdkapitalquote zurückgewiesen wird. Die Bank erkennt hierin das Risiko einer künftigen Liquiditätskrise.
Fremdgeld wird auf einem Treuhandkonto verwaltet
Fremdgeld sind Gelder, die bei Dritten eingehen, diesen jedoch nicht gehören. Sie werden auf einem Treuhandkonto von einem Notar oder durch einen Rechtsanwalt auf einem Anderkonto verwaltet. Bei Banken wird Fremdgeld als durchlaufender Posten verbucht.
Fremdkapital – die Steuer kann gnadenlos sein.
Sobald die Vorjahressteuerbescheide ergehen, müssen Sie zahlen. Das betrifft auch – meist hohe – Vorauszahlungen für das kommende Jahr. Viele Unternehmen, die keinen Überbrückungskredit erhalten, müssen in der Situation einen Insolvenz-Antrag stellen.
Fremdkapitalquote – zu hoch ? kein Kredit!
Der Finanzplan ist nicht zielführend, wenn das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital negativ ist. Begründung: Die Rückzahlung des Kredits ist nicht wahrscheinlich. Viele Unternehmen müssen in der Situation einen Insolvenz-Antrag stellen.
Jeder Großauftrag birgt eine Vielzahl an Risiken in sich, ganz anders dagegen ist die Situation, wenn Sie Dienstleistung einkaufen. Dadurch vermindert sich das Insolvenz-Risiko. Ohne Anschlussaufträge sind neu eingestellte Mitarbeiter schwerlich kündbar.
Fremdmittel – rauben sie dem Unternehmer die Freiheit?
Ihre Investitionsentscheidung über Maschinen und Geräte steht. Zu deren Finanzierung sind Sie auf Fremdmittel angewiesen. Was macht die Bank? Sie trägt das Risiko nach einer Bonitätsprüfung nicht mit. Unser Tipp: Private Equity kann dann Ihr neuer Geschäftspartner sein.
Frühwarnsystem – ein Früherkennungssystem gegen aufkommende Gefahren
Ein Frühwarnsystem soll Risiken und ihre Folgen rechtzeitig erkennen. Sinkt zum Beispiel das Auftragsvolumen durch abnehmende Marktanteile, ist gegenzusteuern. Ein Abgleich mit den festglegten Jahresvorgaben und Kennzahlen ist die Antwort darauf. Viele Unternehmen erstellen in der Situation einen Sanierungsplan.
Fukoshima – das Waterloo für eine Krisenkommunikation
Am 11.03.2011 verantwortete ein Erdbeben eine Kernschmelze in drei Reaktorblöcken in Fukoshima. Ausgelöst wurde dadurch ein politisches Erdbeben in Deutschland. Daraufhin leitete am 14.03.2011 die Kanzlerin den Ausstieg aus der Kernernergie ein. Und was machte der Betreiber – Tepco - des Atomkraftwerks? Tepco hüllte sich währenddessen in Schweigen und streute nur tröpfchenweise Nachrichten in die Öffentlichkeit, anstatt eine proaktive Krisenkommunikation zu betreiben.
Das Gericht gleich Amtsgericht als Steuermann des Insolvenz-Verfahrens?
Das Gericht als Steuermann des Insolvenz-Verfahrens ? kann das sein? Die Antwort lautet nein. Das Gericht entscheidet zwar über die Bildung eines Gläubigerausschusses und bestellt den Sachwalter in der Eigenverwaltung nach ESUG. Aber es hat auch keine andere Wahl, wenn der vorläufige Gläubigerausschuss die entsprechenden einstimmig getroffenen Voten abgibt. Wollen Sie Ihre Rechte als Gläubiger in dem Verfahren wahrnehmen wollen, dann ziehen Sie Expertenwissen hinzu.
Geschäftsanteile – Frisches Geld ohne Fremdfinanzierung
Das Unternehmen befindet sich in einer Schieflage. Die Illiquidität droht. Ein Geschäftspartner verzichtet ungerne auf die Kundenbeziehung. Ein Verkauf von Gesellschaftsanteilen hilft in der Situation weiter.
Geschäftsaufgabe – Sie sind mit Ihrem Latein am Ende?
Die Online-Konkurrenz wächst und drängt Sie an den Rand des Markts. Die Umsätze gehen von Jahr zu Jahr zurück. Sie wollen nicht mehr. Am Ende steht die Stille Liquidation.
Geschäftsauflösung – der Ausstieg aus dem Markt
Der Online-Handel zwingt Sie zur Aufgabe. Die Umsätze gehen von Jahr zu Jahr zurück. Was bleibt: die Stille Liquidation. Verkaufen Sie den Warenbestand an Aufkäufer und melden das Gewerbe ab. Bei Unsicherheit ziehen Sie Expertenwissen hinzu.
Geschäftsbetrieb – dient zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit
Ein wirtschaftlich geführter Geschäftsbetrieb verfolgt im Unterschied zur Vermögensverwaltung eine Gewinnerzielungsabsicht. Bleiben die Gewinne aus, droht eine Liquiditätskrise. Bekommt der Geschäftsführer einer UG die Krise nicht in den Griff, droht die Insolvenz. In der Situation hilft nur ein Sanierungsexperte.
Geschäftsführer sind immer allein verantwortlich
Gerät die GmbH in Not und es besteht Zahlungsunfähigkeit, stellen Sie sofort den Insolvenz-Antrag stellen. Dazu sind Sie auch verpflichtet, selbst wenn die Gesellschafter per Weisung Sie daran hindern wollen. Ansonsten begehen Sie eine Insolvenz-Straftat.
Geschäftsleitung – ein Synonym für Geschäftsführer
Der Geschäftsführer ist ein Organ der UG. Er verantwortet alle wirtschaftlichen Tätigkeiten der EG. Gerät das Unternehmen in eine Krisensituation, ist der Geschäftsführer verpflichtet, zur Vermeidung einer Insolvenz Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.
Der Geschäftsplan (=Business-Plan) dient nicht nur den Existenzgründern als Orientierungshilfe, sondern auch jedem Nachfolger!
Kaufen, erben oder strukturieren Sie ein bestehendes Unternehmen, dann benötigen Sie eine Fremdfinanzierung. Ohne Bonitätsprüfung über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens erhält selbst der Unternehmensnachfolger keine Finanzmittel.
Definieren Sie die Geschäftsprozesse in der Krise neu!
Wenn es zu gehäuften Reklamationen kommt, dann muss das Qualitäts-Management-System auf den Prüfstand. Mit Unterstützung der Mitarbeiter analysieren und bestimmen Sie die Aufgaben und Arbeitsabläufe im Betrieb neu. Nur so verhindern Sie Umsatzrückgänge.
Gesellschaft – welche ist für mich die richtige Form?
Gesellschaft ist im Gesellschaftsrecht die Kurzform für eine Personen- und Kapitalgesellschaft. Abgesehen von der jeweiligen Bildung einer Organisationseinheit trennt sie die Form der Kapitalausstattung, der Geschäftsführung sowie die unterschiedliche Haftungsstruktur. Fällt es Ihnen schwer, sich als Existenzgründer für eine Gesellschaftsform zu entscheiden, dann ist Expertenwissen gefragt.
Gesellschafter haften Dritten in der Regel nicht auf Schadensersatz
Gerät die GmbH in Not und es besteht Zahlungsunfähigkeit, haften sie bei einem verspätetet gestellten Insolvenz-Antrag nicht wegen Insolvenz-Verschleppung. Allein im Bereich der Kapitalaufbringung und Kapitalerhaltung werden die Gesellschafter persönlich in Anspruch genommen.
Gesellschafter -Darlehen: unbürokratisch und schnell verfügbar
Sobald der Motor im Zahlungsverkehr stottert, überbrücken Sie die Zahlungsstockung mit privatem Geld. Nach der Liquiditätskrise erhalten Sie Ihr Geld zurück.
Gesellschafter-Kredit
Gesellschafter-Kredit – eine Rückzahlungspflicht droht
Kommt es zu einem Insolvenz-Verfahren, besteht zu Lasten der Gesellschafter ein insolvenzrechtlicher Anfechtungsrückgewähranspruch einschließlich der Insolvenz-Anfechtung nach § 135 Inso wegen Sicherung eines Gesellschafter-Darlehens in den letzten vier Jahren oder Befriedigung im letzten Jahr vor Insolvenz-Antragsstellung. Befindet sich Ihre GmbH in Not, beauftragen Sie zur Vermeidung eines Fehlers den Steuerberater mit der Erstellung eines Liquiditätsstatus.
Gesellschafterversammlung – ein Organ für die Gesellschafter
Die Gesellschafterversammlung wird laut Gesetz mindestens einmal im Jahr von dem Geschäftsführer einer GmbH einberufen. Tagesordnungspunkt ist die ordnungsgemäße Feststellung des Jahresabschlusses und die Festlegung der Gewinnverwendung der GmbH. Bei einem negativen Gewinn beschließt die Versammlung sofort die Erstellung eines Restrukturierungsplans, damit es zu keiner Insolvenz kommt. Ist eine GmbH in Not, muss der Geschäftsführer die Gesellschafterversammlung einberufen, sobald die GmbH einen Verlust des hälftigen Eigenkapitals verzeichnet. Diese Pflicht gilt auch, wenn der Geschäftsführer während eines laufenden Geschäftsjahres einen Schwund des Eigenkapitals feststellt. Hier muss der Geschäftsführer außerdem die Aufstellung einer Zwischenbilanz in Auftrag geben.
Gesellschaftsanteile – eine Due-Diligence gefällig?
Sie sind ein Anleger und beabsichtigen, die Gesellschaftsanteile einer Einmann-GmbH zu erwerben. Anhand der Bilanzen ist der Unternehmenswert nicht bestimmbar. Unser Tipp: geben Sie eine Due-Diligence-Prüfung in Auftrag.
gesteuertes Insolvenzverfahren
gesteuertes Insolvenzverfahren – der Unternehmer bleibt Chef!
Seit 2012 ist die Eigenverwaltung im Insolvenz-Verfahren möglich. Danach verliert er nach dem Insolvenz-Antrag nicht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über sein Vermögen. Denn auf sein know-how und seine Beziehungen zu den Kunden wollen die Gläubiger erst recht nicht in einer Liquiditätskrise verzichten.
Gewerbesteuer ist die Einnahmequelle der Gemeinden
Die Gewerbesteuer wird am Firmensitz des Unternehmens von der örtlichen Stadtkämmerei ein gezogen. Die Höhe der Gewerbesteuer basiert auf dem von der Finanzverwaltung erstellten Steuermessbescheid. Von den Zeitabläufen her ergeht der Gewerbesteuerbescheid nach dem Steuerbescheid. Unser Tipp: als vorausschauender Unternehmer bilden Sie Rücklagen, um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden.
Gewerbeuntersagung – das Insolvenz-Verfahren als Retter in der Not
Die Gewerbeuntersagung gefährdet die unternehmerische Tätigkeit. Das Ordnungsamt untersagt die Ausübung eines Gewerbes bei Unzuverlässigkeit, beispielsweise wenn Sie öffentliche Abgaben wie Lohnsteuer und Arbeitnehmerbeiträge vor der Insolvenz nicht abführen. In solchen Fällen rettet Sie für’s Erste der Insolvenz-Antrag: Das Verwaltungsverfahren ist dann ausgesetzt.
Gewinn – ein Blick in die Bilanz gibt Auskunft
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Bestandteil der Bilanz. Weist sie einen Überschuss der Erträge über die Aufwendungen aus, so liegt ein positiver Gewinn vor. Ist der Gewinn negativ, dann liegt ggf. eine Krise vor. In der Situation wenden Sie sich an einen Sanierungsexperten.
Gewinn -und Verlustrechnung – eine Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist ein wesentlicher Teil der Bilanz. Alle Salden der Aufwands- und Ertragskonten sind hier aufgeführt. Weist sie als Ergebnis einen Verlust aus, dann liegt ein dringendes betriebliches Erfordernis vor, in die Krisendiagnose einzusteigen.
Gläubiger – Herr des Verfahrens in der Insolvenz
Gläubiger, die zur Zeit der Insolvenzeröffnung eine Forderung gegen das schuldnerische Unternehmen haben, sind Herr des Verfahrens. Die wesentlichen Entscheidungen treffen sie in dem Gläubigerausschuss und in der Gläubigerversammlung. Entscheidet sich der Insolvenz-Verwalter gegen die Gläubiger, dann wird er abgesetzt.
Mitglied im Gläubigerausschuss ? warum ? es geht um Ihr Geld!
Votiert der Gläubigerausschuss einstimmig nach dem Insolvenz-Antrag für die Durchführung des Insolvenz-Verfahrens in Eigenverwaltung sowie für einen Sachwalter seiner Wahl, muss sich der Richter diesen Beschlüssen beugen. Ein Ausfluss der Gläubigerautonomie nach ESUG.
Gläubigerbegünstigung – Zahlungen an die Krankenkasse im 3-Monats-Krisenzeitraum strafbar?
Ein Geschäftsführer einer GmbH in Not macht sich der Gläubigerbegünstigung strafbar, wenn er in Kentnis der wirtschaftlichen Lage einem Gläubiger eine Sicherheit oder Befriedigung gewährt, obwohl der Gläubiger diese Sicherheit oder Befriedigung zu jener Zeit überhaupt nicht beanspruchen kann. Neben Geldzahlungen umfasst der Begriff Begünstigung auch Vermögensverfügungen im Rahmen von Forderungsabtretuungen oder Pfandrechtsbestellungen an mobilen und immobilien Vermögensgegenständen.
Gläubiger-Grätsche
Gläubiger-Grätsche: Akkordstörer treten immer auf
Der Insolvenz-Plan steht. Die Stakeholder haben ihre Zustimmung gegeben. Quertreiber bedrohen das Ziel des Insolvenz-Verfahrens. Das Mittel der Wahl: Der Planarchitekt isoliert sie in einer Abstimmungsgruppe.
Gläubigergruppen – wie viele gibt es?
Gläubigergruppen stimmem in einer Gläubigerversammlung über den Insolvenz-Plan ab. Es gibt vier Mussgruppen wie die absonderungsberechtigten Gläubiger, die nachrangigen Gläubiger, die Arbeitnehmer und die Kleingläubiger. Zusätzlich kann der Planarchitekt Gläubiger mit gleichartigen wirtschaftlichen Interessen in einer Abstimmungsgruppe zusammenzufassen. Bei der Gestaltung von Gruppen ist sein Ziel, Mehrheiten möglich zu machen.
Gläubiger-Versammlung
Gläubiger-Versammlung – das Mitbestimmungsorgan aller Verfahrensbeteiligten
Eine Vielzahl an Insolvenz-Gläubiger geht nicht in die erste Versammlung. Was die Gläubiger dabei nicht beachten – in dieser Versammlung wird über den Fortgang des Verfahrens abgestimmt wie Ausproduktion, Stilllegung, Fortführung oder Verkauf. Unser Rat: Gehen Sie zur Versammlung! Machen Sie Ihren Einfluss geltend, wenn es um Ihr Geld geht.
Gläubigerversammlung und Insolvenzplan
In der Gläubigerversammlung stimmen die Gläubigergruppen über den Insolvenz-Plan ab. Stimmt die Mehrheit der Gruppen dem Insolvenz-Plan zu, ist der Plan angenommen. Danach wird der Insolvenz-Verwalter mit der Durchführung des Plans beauftragt.
Haftung in der GmbH genau untersuchen – wenn die Insolvenz droht
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, abgekürzt GmbH, besteht aus den Organen wie Gesellschafter, Gesellschafterversammlung und Geschäftsführer. Der Geschäftsführer vertritt die GmbH nach außen. Mit Eintritt in die Zahlungsunfähigkeit hat der Geschäftsführer einen Insolvenz-Antrag zu stellen.
GmbH & Co.KG – Wann mach ich mich in einer Insolvenzsituation strafbar?
Vernachlässigen Sie nicht nach einem Insolvenz-Antrag für die KG die Insolvenz-Antragspflicht für die GmbH. Viele Geschäftsführer übersehen in der Situation die Vollhaftung der GmbH für die Schulden der KG und verfangen sich in der Insolvenz-Verschleppungsfalle.
Misstrauen Sie Anzeigen wie “GmbH in NotGmbH ! Raus aus der persönlichen Haftung!”
Ihre GmbH ist illiquidit? Gehen Sie in der Situation einem sog. “Firmenbestatter” nicht auf den Leim. Ein Freikauf von der persönlichen Haftung eines Geschäftsführers ist nicht möglich.
Gossip – keinen Klatsch oder Gerede in einer Krise erst aufkommen lassen
Gerät Ihr Unternehmen in einen Skandal, dann wird die Kommunikation darüber zur Chefsache. Riskieren Sie nicht das Unternehmens-Image. Sie als Unternehmer wären dann gut beraten, die Krisenkommunikation an erfahrene PR-Leute zu übertragen.
Ein Grundstück ist immer gut als Kreditsicherheit
Mit lastenfreien Grundstücken liebäugeln die Kreditfinanzierer immer, wenn von ihnen die Frage nach Kreditsicherheiten gestellt wird. Sie sind sogar bereit, das Objekt ad hoc mit bis zu 70 % vom Verkehrswert zu beleihen. Wenn Sie Unternehmer sind und sich weigern, in dem Bankgespräch ihr Privatvermögen auf`s Spiel zu setzen, riskieren Sie den Abbruch der Kreditgespräche.
Gründung – wie gründe ich ein Unternehmen?
Sie sind Existenzgründer und möchten ein Unternehmen gründen. Wissen aber nicht wie. Unser Rat: Bevor Sie Fehler machen, holen Sie sich Expertenwissen ein.
Haftung des Geschäftsführers – bei einem Verstoss gegen das Zahlungsverbot?
Sobald Sie Kenntnis von der Insolvenzreife Ihrer GmbH & Co.KG haben, stellen Sie sämtliche Zahlungen ein! Nicht davon betroffen sind Ausgaben, die von existentieller Bedeutung für das Vermögen der GmbH in Not sind. Verstossen Sie gegen das Zahlungsverbot, haften Sie persönlich mit Ihrem Privatvermögen.
Haftungskapital – dient dem Gläubigerschutz
Das Haftungskaptial ist der Betrag, bis zu dessen Höhe ein Unternehmen für seine Schulden aufkommt. Bei der Kapitalgesellschaft schränkt sich die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen. Bei der Personengesellschaft haftet der Eigentümer zusätzlich mit seinem Privatvermögen.
Hausbank – ist die klassische Bankenfinanzierung tot?
Bisher fühlten Sie sich als Unternehmer bei Ihrer Hausbank gut aufgehoben. Jedoch seit Basel II ist alles anders. Seitdem bestimmen Bürokratismus und Regularien das Bankgespräch. Viele Unternehmer finden mittlerweile außerhalb des Bankensektors Kreditgeber wie da sind Private Equity oder FinTech.
Illiqidität – befinde ich mich in einer Liquiditätskrise?
Reicht das verfügbare Barvermögen nicht aus, um die fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen, befinden Sie sich in einer Liquiditätskrise. Gelingt es Ihnen, mit einem Überbrückungskredit die Zahlungsstockung aufzuheben, ist in der Situation ein Insolvenz-Antrag kein Muss.
Inkassomanagement – Lösungen für Liquiditätsprobleme
Bevor Sie eine Geschäftsbeziehung zu einem späteren Kunden eingehen, prüfen Sie seine Bonität, um Liquiditätsprobleme zu vermeiden. Dazu gehört auch die Anfrage bei einer Auskunftei. Viele Unternehmen haben ohne Prüfung Lehrgeld bezahlen müssen.
Inkasso-Unternehmen – wenn der Kunde nicht zahlt
Jedesmal wenn ein Kunde eine Mahnstufe höher rutscht, platzt Ihnen der Kragen. Denn Sie sehen Ihre eigene Liquidität gefährdet. Viele Unternehmen sehen sich in dieser Lage gezwungen, zur Insolvenz-Vermeidung Druck auszüben.
InsO-Welt: Bock zum Gärtner machen
Trotz Insolvenz – der Unternehmer bleibt Chef!
Seit 2012 ist es im Insolvenz-Verfahren möglich, dass nach dem Insolvenzantrag der Unternehmer zum Eigenverwalter ernannt wird. Denn sein know-how und seine Beziehung zu den Kunden kann nicht in der Schnelle durch einen Insolvenz-Verwalter ersetzt werden.
Insolvenz – ein Zustand?
Insolvenz-Antrag – Rücknahme durch den Eigenantragssteller möglich?
Ein Großkunde zahlt nicht; Sie können keine Rechnungen bezahlen. Aus Angst vor der Insolvenz-Verschleppung stellen Sie als Geschäftsführer einer GmbH in Not einen Insolvenz-Antrag wegen Zahlungsunfähigkeit. Bei Wiedergewinnung der Liquidität kann der Insolvenzantrag jedoch vor Verfahrenseröffnung wieder zurückgenommen werden.
Insolvenz-Antragspflicht – der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür, und jetzt?
Die Insolvenz-Antragspflicht besteht bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit. Eine GmbH ist zahlungsunfähig, wenn sie die fälligen und ernsthaft eingeforderten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können. In der Sitution kann ein Überbrückungskredit helfen.
Insolvenz-Gefahr
Insolvenz-Gefahr – die Liquiditätsfalle schnappt zu
Bei schwächender Konjunktur verschlechtert sich die Zahlungsmoral.Es erhöht sich das Risiko von Forderungsausfallen. Der Zahlungsverzug Ihrer Kunden führt zu Liquiditätsschwächen. Zur Vermeidung einesr Insolvenz-Verfahrens verkaufen Sie die Forderungen an ein Factoringunternehmen.
Insolvenzgeld – die Zwischenfinanzierung ist gesichert
Zwischen Insolvenz-Antragsstellung und Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens besteht eine Deckungslücke. Hiervon betroffen sind auch die Löhne und Gehälter. In der Lage hilft die Bundeagentur für Arbeit weiter.
Insolvenz-Masse
Die Insolvenz-Masse erfaßt nach dem Gesetz das gesamte Vermögen, das dem schuldnerischen Unternehmen zur Zeit der Insolvenz-Eröffnung gehört. Am Ende des Verfahrens gibt es eine Ist-Masse; sie spiegelt sich auf dem Insolvenz-Verwalter-Anderkonto im Barwert wieder. Kommt es bei der Verteilung zu Unklarheiten, fragen Sie einen Insolvenz-Rechts-Experten.
Insolvenz-Mediation
Eine gelungene Insolvenz-Mediation vermeidet Verteilungskonflikte
Mit Hilfe eines Mediators erstellen Unternehmer während einer Unternehmenskrise einen Sanierungsplan. Handeln Sie früh, damit es nicht zu einem Insolvenz-Verfahren kommt.
Insolvenz-Ordnung
Insolvenz-Ordnung – Ärger mit dem Insolvenz-Verwalter
Der Insolvenz-Verwalter nutzt Sie nach “Strich und Faden” aus. Sie arbeiten täglich mit, und zwar ohne Entgelt. Die Mitwirkungspflicht eines Geschäftsführers gegen Unterhalt aus der Insolvenzmasse ist in der Insolvenz-Ordnung geregelt.
Insolvenz-Planverfahren
Insolvenz-Planverfahren – ein Angebot an die Gläubiger
Sie stellen in Ruhe einen Sanierungsplan auf und reichen ihn mit Stellung des Insolvenz-Antrags ein. Dann findet eine Vorprüfung durch das Gericht statt. Erkennt das Gericht im Rahmen einer Vorprüfung keine Mängel, stimmen die Gläubiger in der ersten Gläubigerversammlung darüber ab.
Insolvenzprophylaxe – Nicht weggucken, sondern hinschauen!
Tauchen die ersten Anzeichen einer Liquiditätskrise in einem Betrieb auf, neigen manche Unternehmer dazu, die neue Problemlage zu verdrängen, anstatt sie durch Kassensturz, Investionsstopp, Schuldenvergleich oder durch die Beauftragung eines Sanierungsberater offensiv anzugehen. Je länger eine Krise andauert, desto mehr schrumpfen die Optionen für erfolgreiche Sanierungsmaßnahmen.
Insolvenz-Recht – Zahlungsunfähigkeit liegt vor
Insolvenz-Risiko
Insolvenz-Risiko – Kunde zahlt nicht. Weiterbelieferung stoppen?
Der Kunde droht zahlungsunfähig zu werden. Der Grund: es mangelt offensichtlich an Liquidität. In dem Fall empfiehlt es sich, vor Lieferung Vorauskasse zu verlangen.
Insolvenz-Status
Liquiditäts-Status – ist ein Kassensturz notwendig?
Droht Zahlungsunfähigkeit? Die Geschäfte gehen schleppend und Sie verzichten bei Bezahlung der Lieferantenrechnungen auf Skonto. Dann sind Sie als Geschäftsführer einer GmbH zur Vermeidung einer Strafanzeige wegen Insolvenz-Verschleppung verpflichtet, täglich einen Kassensturz zu machen.
Insolvenz-Straftat
Insolvenz-Straftat – Vorsichten in der Pleite
In Zeiten der Liquiditätskrise bewegen Sie sich in einem Minenfeld. Viele Handlungen stehen unter Strafe. Viele Unternehmer werden immer wieder wegen Verstößen gegen Insolvenz-Straftaten verurteilt.
Insolvenz-Strategie
Insolvenz-Strategie – Weg mit der rosaroten Brille!
Ein Insolvenz-Verfahren will wohl bedacht sein. Dazu gehört die Beantwortung der Frage nach der richtigen Insolvenz-Strategie. Nicht jede Insolvenz-Option wie eine Übertragende Sanierung, ein Insolvenz-Planverfahren oder ein Schutzschirmverfahren ist für jedes Unternehmen geeignet. Welches Verfahren jeweils das Richtige ist, muss von Fall zu Fall neu entschieden werden.
Insolvenz-Tabelle
Insolvenz-Tabelle – sie spiegelt die Gläubigerstruktur
In die Insolvenz-Tabelle nimmt der Insolvenz-Verwalter alle angemeldeten und später von ihm in der ersten Gläubiger-Versammlung geprüften Forderungen der Insolvenz-Gläubiger auf. Die Darlegungs- und Beweislast für eine rechtswirksam begründete Forderung obliegt dem Insolvenz-Gläubiger. Bestreitet der Insolvenz-Verwalter Ihre Forderung dem Grunde und der Höhe nach, dann benötigen Sie Unterstützung durch einen Insolvenz-Rechts-Experten.
Insolvenz-Verfahren – bewahren Sie Ruhe; der Insolvenz-Verwalter hilft!
Der Insolvenz-Antrag beim Amtsgericht ist gestellt. Eine Art Schwebezustand tritt nun ein. Löhne und Gehälter müssen bezahlt werden, die Produktion droht zum Stillstand zu kommen; es fehlen Liquidität und Waren. Bewahren Sie Ruhe, spätestens am nächsten Tag ist der Insolvenz-Verwalter im Unternehmen.
Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung – nach ESUG
Seit 2012 bleibt im Insolvenz-Verfahren nach dem Insolvenzantrag der Unternehmer zum Eigenverwalter ernannt. Das heißt: er verliert nicht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über sein Vermögen.
Insolvenz-Vermeidung: Vergleichsrechnung mit Charme!
Bieten Sie den Gläubigern mehr als nur die durchschnittliche Insolvenzquote von 2 bis 5 % an. Umso schwerer fällt es Ihnen, ein außergerichtliches Vergleichsangebot von 20 % und mehr abzulehnen. Voraussetzung: die Offenlegung aller Fakten von einer GmbH in Not.
Insolvenzvermeidung durch Verschmelzung von Firmen
Ist eine Insolvenzmeidung durch Verschmelzung von Firmen eine effiziente Insolvenzvermeidungsstrategie?
Bringen Sie Ihre Einzelunternehmung als e.K. in die insolvenzreife GmbH ein, so unterliegt der Geschäftsführer weiterhin einer Insolvenz-Antragspflicht nach den Vorgaben des Insolvenzrechts. Folgt dadurch eine Illiquidität bei der GmbH, droht eine Insolvenz-Straftat wegen Insolvenz-Verschleppung.
Insolvenz-Verschleppung – Was tun bei leeren Kassen?
Insolvenz-Verschleppung bei einer GmbH & Co.KG
Sie sind Geschäftsführer einer Komplementär-GmbH, deren Stammkapital in voller Höhe eingezahlt worden ist. Übersteigen die Schulden der KG die Höhe des Stammkapitals, ist unverzüglich ein Insolvenz-Antrag zu stellen. Bei einem zu langen Zögern droht eine Strafe wegen Insolvenz-Verschleppung.
Insolvenz-Verwalter – Herzblatt, Gegner oder notwendiger Begleiter?
Interim Management – ist ein “Feuerwehrmann” erforderlich?
Das Unternehmen befindet sich in einem Sanierungsprozess. Der Sanierungsplan liegt vor und sieht unliebsame Umstrukturierungsmaßnahmen vor. In solch einem Fall entscheiden Sie sich für einen Sanierungsgeschäftsführer.
Interim Manager – was kostet ein “Feuerwehrmann”?
Entscheiden Sie sich für ein Interim Management, so orientiert sich das Honorar eines Sanierungsgeschäftsführers an Umfang und Verantwortung der Tätigkeit. In der Regel liegt der Tagesgesatz je nach Qualifikation und Erfahrung zwischen 1.000,00 € bis 1.500,00 € einschließlich Spesen. Aber wie immer bei Vertragsverhandlungen: alles ist verhandelbar.
Vor der Investitionsentscheidung nach Förderprogrammen fragen
Industrie 4.0 ist Ihr Ziel: Nur wie finanzieren Sie Ihre Unternehmer-Entscheidung in die vierte industrielle Revolution? Die Investitionsentscheidung steht, aber Ihre Eigenmittel sind nicht unendlich belastbar. Viele Unternehmer refinanzieren sich über die Förderprogramme von Bund, Ländern und der EU.
Investitionsstopp – die Kosten anstelle der Gewinne steigen
Die Umsatzerlöse haben sich abweichend von der Unternehmensplanung nach unten entwickelt. Eine abnehmende Nachfrage und steigende Einkaufspreise drücken aufs Ergebnis. Das betrifft auch die Liquidität bei steigenden Zinsen. Viele Unternehmen nehmen in der Situation Kosteneinsparungen vor.
In der Not tut ein Investor gut
Sie sind Geschäftsführer einer GmbH in Not. Der Liquiditätsengpass droht. Ihre Hausbank vertraut Ihrem Geschäftsmodell nicht mehr. Gelingt es Ihnen in der Situation einen Investor zu finden, dann ist der Marktausstieg kein Muss.
juristische Person” – eine Wortwahl von Juristen für Juristen
Juristische Personen sind im Gegensatz zu natürlichen Personen (Menschen) rechtliche Gebilde wie da sind AG, GmbH, UG, Genossenschaft etc. Auch sie können in eine Schieflage geraten. Verstößt dann der Vorstand gegen seine Insolvenz-Antragspflicht, haften die einzelnen Mitglieder des Vorstands als natürliche Personen jeweils selbst.
Kapitalaufbringung – damit die GmbH immer flüssig bleibt
Der GmbH ist im Gegensatz zur AG der freie Kapitalmarkt verschlossen. Ihr bleibt nur die Eigenfinanzierung über die Einlagen der Gesellschafter. Benötigt die GmbH Liquidität, dann wendet sich in der Regel an eine Bank.
Kapitalerhaltung – kratzen Sie nicht am Haftungskapital!
Das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen der Gesellschaft darf an die Gesellschafter nicht ausgezahlt werden. Ein Credo, dem der Geschäftsführer einer GmbH verpflichtet ist. Entzieht der Gesellschafter-Geschäftsführer der GmbH durch Entnahmen Haftungskapital, so hat er sie in einem Insolvenz-Verfahren der Gesellschaft wieder zu erstatten.
Kapitalerhöhung – steigert die Kreditfähigkeit
Das Unternehmen möchte investieren. Zur Steigerung der Eigenkapitalquote beschließen die Gesellschafter, das Stammkapital zu erhöhen. Das schafft Vertrauen. Unter solchen Voraussetzungen ist Ihre Hausbank schnell bereit, den Bankkredit zu erhöhen.
Auch der Sparbuchinhaber ist ein Kapitalgeber
Angefangen vom Kleinsparer bis zum Großinvestor; jeder Geldgeber ist ein Kapitalgeber. Die Bank versteht sich als eine institutionelle Geldsammelstelle. Denn Sie reicht das Geld an Unternehmen zur Finanzierung von Anlagegütern weiter.
Kapitalgesellschaft – der Begriff steht für ihr Programm
Die Kapitalgesellschaft ist eine juristische Person, in der sich Gesellschafter oder Aktionäre unter einer rechtlichen Einheit zusammenfinden wie da sind GmbH, UG, AG, Genossenschaft etc. Ein Merkmal zeichnet alle Kapitalgeber aus. Die Rendite muss stimmen. Wird sie vom geschäftsführenden Organ einer Kapitalgesellschaft nicht erwirtschaftet, muss die Rendite durch Einsparungen, Entlassungen oder Verkäufe zur Kostenreduzierung wieder erhöht werden.
Kapitalherabsetzung – dient zur Beseitigung einer Unterbilanz
Ein defizitärer Grossauftrag hat Ihnen das Ergebnis der letzten Bilanz verhagelt. Die Höhe des Stammkapitals beträgt 75.000,00 €. Ohne eine Kapitalherabsetzung wären künftige Gewinnentnahmen nicht möglich. In dem Fall beschließen die Gesellschafter eine Herabsetzung des Stammkapitals, wobei die Mindesteinlage von 25.000,00 € nicht unterschritten werden darf.
Kassensturz – wörtlich nehmen?
Kennzahlen – ohne positiven Cashflow geht nichts?
Sie benötigen eine Fremdfinanzierung ? Legen Sie zu diesem Zweck dem Banker die letzte Bilanz vor, damit er Kenntnis von den Unternehmenszahlen erhält. Denn anhand von Kennzahlen-Formeln ermittelt er den alles entscheidenen Gewinn, ohne den kein Kredit ausgereicht wird.
KG – die Personengesellschaft mit zwei Gesellschaftertypen
Die Kommanditgesellschaft (abgekürzt KG) setzt sich zusammen aus natürlichen und juristischen Personen, Menschen oder Kapitalgesellschaften. Wichtig ist; es gibt einen Vollhafter, auch Komplementär genannt und einen Teilhafter auch Kommanditist genannt. Ist der Vollhafter eine GmbH, hat der Geschäftsführer auf Krisenmerkmale zu achten.
kleines Schutzschirmverfahren
kleines Schutzschirmverfahren – auch Eigenverwaltung genannt
Das Unternehmen ist im Kern gesund, jedoch die Altschulden drücken. Die Lösung: Im Rahmen der Eigenverwaltung können Sie den Betrieb. Ziehen Sie einen Sanierungsberater hinzu, damit nichts schief läuft.
Kleingläubiger – eine Mussgläubigergruppe im Insolvenz-Plan-Verfahren
Der Planarchitekt hat die Kleingläubiger gleich die Gläubiger mit Absonderungsrechten – i.d.R. Banken - bei der Erstellung des Insolvenz-Plans zu beachten. Verstößt der Insolvenz-Plan gegen gesetzliche Regelungen, lässt ihn das Gericht in der Vorprüfung scheitern.
KMU – das Rückgrat der Wirtschaft
Das Know-how des Unternehmers
Das Know-how des Unternehmers – der Freischein für die Eigenverwaltung?
Auf Antrag wird im Eigenverwaltungsverfahren der Unternehmer zum Eigenverwalter bestellt. Dies entscheidet trotz tradioneller Bedenken Gläubigerausschuss („Bock zum Gärtner“). Jedoch kennt niemand die Abläufe der Arbeitsprozesse so gut wie der Unternehmer. Zudem hat er die Kontakte zu Kunden und Lieferanten und nicht der Insolvenz-Verwalter. Kurzum: Über die Eigenverwaltung wird Zeit und Geld gespart.
Kommanditgesellschaft – Insolvenz-Antragspflicht ja?
Als Kommanditist bilden Sie zusammen mit einer GmbH als Komplementär eine GmbH&Co.KG. Geführt wird das Unternehmen von dem Geschäftsführer der GmbH. Gerät die KG in eine Schieflage, dann hat der Geschäftsführer der GmbH Maßnahmen zur Sanierung einzuleiten.
Setzen Sie im Konsensverfahren ein Mediationsverfahren ein
Als Planarchitekt im Insolvenz-Verfahren (Eigenverwaltung) ziehen Sie alle Stakeholder bei der Gestaltung eines Insolvenz-Plans mit ein. Wir sind sicher: Sie erleben keine Überraschungen in der Gläubigerversammlung. Verweigert ein Gläubiger die Zustimmung, dann empfehlen wir ein Mediationsverfahren!
Die Körperschaftssteuer wird aus dem Einkommen von inländischen juristischen Personen (Kapitalgesellschaften, Genossenschaften etc.) erhoben. Grundlage der Berechnung ist die Steuer-Bilanz. Achtung: Wichtig für Geschäftsführer von sog. kleinen GmbHs, spätestens zum 30.6. des darauffolgenden Wirtschaftsjahres ist der Jahresabschluss einzureichen (§ 264 Abs.1 Satz 3 HGB).
Kosten – der Weg zum Anwalt ohne Barrieren
Viele Ratsuchende scheuen den Weg zum Anwalt. Sie haben ein Problem. Die Furcht vor der Höhe der Kosten sitzt ihnen “im Nacken”. Die Lösung: wir bieten Ihnen Rechtsdienstleistungen zu Festpreisen an. Unsere sog. Rechtsprodukte umfassen z.B. die Einreichung oder das Stellen eines Insolvenz-Antrags oder die Prüfung der Zahlungsunfähigkeit. Mit unseren Festpreisen erzielen wir eine Win-Win-Sitaution für uns beide: Ihnen droht keine Kostenerhöhung selbst bei nicht kalkulierten Leistungen, uns dagegen bleiben “unangenehme” Nachverhandlungen erspart. Alle Informationen über Kosten.
Kosteneinsparung – hoher Lagerbestand bindet Kapital und verursacht Kosten
Bauen Sie zu hohe Bestände im Warenlager durch Abverkäufe ab. Ein Nebeneffekt: Sie erhalten kurzfristig Liquidität. Nach Abbau von Beständen vermindern sich die Mietflächen und Mietkosten. Alles Maßnahmen, um die betriebswirtschaftliche Ertragskraft zu steigern.
Kostenreduzierung – immer wenn die Iliquidität droht
Frage an eine GmbH in Not: welche Maßnahmen erzielen einen schnellen Spareffekt? Folglich sind schnell wirksame Maßnahmen zur Kostenreduzierung zur Minimierung des Insolvenz-Risikos gefragt. Ein Vorschlag: Misten Sie das Warenlager! Trennen Sie sich von Ladenhütern!
Kredit – ein Konto-Korrentkredit frisst Zinsen
Der Überziehungskredit bewegt sich immer am Anschlag, und das frisst Zinsen. Führen Sie ein Bankgespräch auf der Grundlage eines Finanzplans.
Kreditor – Bonitätsprüfung erledigt?
Bevor Sie als Warenlieferant und potentieller Kreditor eine neue Vertragsbeziehung zu einem Abnehmer eingehen, überprüfen Sie seine Bonität. Dadurch ersparen Sie sich viel Zeit und Geld. Die Beauftragung eines Inkasso-Unternehmens wird somit vermieden.
Kredite ohne Sicherheiten – geht nicht!
Die Bank denkt wie Sie als Unternehmer. Sie möchte Geld verdienen, aber nicht um jeden Preis. Neben den Vermögensgegenständen der GmbH haften Sie als Geschäftsführer persönlich mit Ihrem Privatvermögen.
Krise – die Chance auf einen Neuanfang
Krisendiagnose – Gründe für die Schieflage eines Unternehmens
Die Gründe liegen oft in der Vergangenheit. Mit einer Analyse der Bilanzen von den letzten fünf Jahren lassen sich die tatsächlichen Ursachen und Auslöser für die Schieflage eines Unternehmens feststellen. Daraus folgt die Strategie zur Sanierung von Unternehmen und Firmen.
Krisenfrüherkennung – Fuß weg vom Gas!
Viele Unternehmer ignorieren die ersten Vorzeichen der Unternehmenskrise, und zwar zu lange, bis die Pleite da ist. Lediglich der weitsichtige Unternehmer mit einem Frühwarnsystem und einem Sanierungsgeschäftsführer vermindert das Insolvenz-Risiko.
Krisenkommunikation – holen Sie sich Profis ins Haus!
Das Durchstehen eines Skandals mit negativen Schlagzeilen in der Öffentlichkeit kann gelingen. Voraussetzung: Sie wird von einer guten Krisenkommunikation begleitet. Wenn Sie an die Lustreise der Ergo-Außendienstleister, Fukushima und Diesel-Gate denken, dann sollen Sie gerade keine Strategie der Geheimhaltung fahren. Im Gegenteil: der offene Umgang mit den Fehlern der Vergangenheit neutralisiert das Urteil der Öffentlichkeit.
Krisenmanagement – alleinige Aufgabe des Unternehmers!
Krisenfaktoren, die ohne Gegensteuerung die Existenz des Unternehmens gefährden, werden durch ein Frühwarnsystem rechtzeitig erkannt. Der Vorteil: es verbleibt ausreichend Zeit, in Ruhe mit einem Sanierungsplan die Krise zu abzuwenden. Unter solchen Voraussetzungen wird ein Insolvenz-Verfahren vermieden.
Krisensymptome – wenn das Frühwarnsystem sich meldet
Krisenunternehmen und Eigenverwaltung
Krisenunternehmen und Eigenverwaltung nach ESUG – Unternehmer als Eigenverwalter
Seit 2012 ist es im Insolvenz-Verfahren möglich, dass nach dem Insolvenz-Antrag der Unternehmer Chef bleibt. Auf sein know-how und seine Beziehung zu den Kunden wollen die Gläubiger in einem Eigenverwaltungsverfahren ungerne verzichten.
Krisenursachen – die Verantwortung liegt beim Management
Managementfehler sind die häufigsten Krisenursachen. Auf marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen haben Sie keinen Einfluss, jedoch auf unternehmensinterne Probleme, z.B. bei Missmanagement und zu hohen Privatentnahmen. Ein Sanierungsgeschäftsführer kann helfen.
Kunden – Ihre Botschafter im Marktgeschehen
Wenn Sie Ihre Kunden pünktlich und in beständiger Qualität beliefern, dann sind Sie auf einem guten Weg. Gleichwohl bleiben Sie achtsam! Schließlich kann immer schnell ein Gewitter am Himmel aufziehen. Unser Rat: Haben Sie Ihr Frühwarnsystem im Blick! Der beste Schutz vor der Illiquidität und zur Vermeidung einer Insolvenz-Antragsstellung.
Leasingvertrag – Der schnelle Griff zum Geld
Ihr Unternehmen hat ein Liquiditätsproblem. Im Rahmen eines sale-lease-back-Verfahren veräußern Sie eine Maschine an die Leasinggesellschaft. Ihr Nutzen: der Kaufpreiserlös generiert Liquidität und reduziert Schulden.
Legal Tech – Rechtsberatung unkompliziert und stressfrei
Legal Tech sorgt für große Veränderungen im Rechtsberatungsmarkt. Die Erwartungen der Ratsuchenden an den Rechtsdienstleister bestimmen künftig das Marktgeschehen. Fünf Kriterien sind bedeutsam für Sie: einen problemlosen Zugang zum Rechtsmarkt bei optimaler Qualität, transparente Rechtsdienstleistungen in der Gestalt von Rechtsprodukten, eine zügige Bearbeitung und – last not least – günstige Kostennoten, nämlich zu Festpreisen. Deshalb informieren wir sofort im Erstgespräch über die Kosten!
Leistung – Keine Warenrücknahme statt Geld
Halten Sie die Leistungsträger im Betrieb!
Wenn Sie abgesehen von den Leistungsträgern Mitarbeiter zur Insolvenz-Vermeidung betriebsbedingt kündigen, müssen Sie den Betriebsrat befragen. Unser Tipp: Informieren Sie rechtzeitig den Betriebsrat über die besonderen Qualitätsmerkmale Ihrer für den Betrieb benötigen Leistungsträger. Nach § 1 Kündigungsschutzgesetz unterliegen sie nicht der Sozialauswahl.
Letter of intent – Der Fisch an der Angel gehört mir
In einer Absichtserklärung (letter of intent) dokumentieren Kaufinteressent und Verkäufer eines Unternehmens, unter Ausschluss des Wettbewerbs, im Stillen die wichtigsten Eckpunkte der Transaktion. In ihr geregelt ist ebenso die Durchführung einer Due Diligence.
Lieferanten – Helfer in der Not?
Können Lieferanten Helfer sein? Zahlen Sie ihre Rechnungen im Zahlungsverkehr sofort, anstatt die Fristen auszureizen. Dadurch gewinnen Sie Kredit. Ihr Nutzen: für den Fall einer (drohenden) Schieflage können Sie durch Streckung der Zahlungsziele eine Fremdfinanzierung über eine Bank vermeiden.
Lieferantenkredit – lassen Sie keine anfechtbare Kreditierung zu!
Zahlt Ihr Kunde den Rechnungsbetrag nie fristgemäß, sondern erst über 30 Tage hinaus, dann unterliegen Sie im Falle seiner späteren Insolvenz den Regeln der Anfechtung. Unser Rat: Achten Sie darauf, dass zwischen Leistung und Gegenleistung und Bezahlung der Rechnung nicht mehr als 30 Tage vergehen, denn sonst verspielen Sie Ihr Privileg, ein Bargeschäft abgewickelt zu haben.
Lieferbedingungen sind Teil der Vertragsabschlüsse, die Ihnen der Kunde zu seinem Vorteil vorlegt. In ihr sind geregelt wann, wo, auf wessen Kosten und in welcher Zeit Ihr Unternehmen zu liefern hat. Ziehen Sie Expertenwissen hinzu, das sichert Ihnen dann faire Vertragsabschlüsse.
Halten Sie Lieferfristen ein, sonst drohen Beschwerden
Lieferfristen nicht einhalten, beschädigte Ware ausliefern oder sogar Totalverluste verursachen, all diese Fehler führen beim Kunden zur Verstimmung. Reklamationen folgen. Wenn Sie in der Situation die Ursachen nicht beheben, müssen Sie mit einem Umsatzrückgang rechnen.
Liquidation – wenn nichts mehr geht
Auch der beste Sanierungsplan nach ESUG kann es nicht richten, wenn dem Unternehmen der Markt weggebrochen ist und es keine neuen Kredite erhält. Kommt noch eine fehlende positive Fortführungsprognose und ein fehlender Fortführungswille beim Unternehmer hinzu, muss das Unternehmen liquidiert werden. Unter diesen Voraussetzungen haben die Sanierungsmodelle Schutzschirmverfahren und Eigenverwaltung keine Chance.
Liquidität – das Salz in der Suppe
Ein Unternehmen gilt als liquide, wenn es alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen kann. Einen Liquiditätsengpass erkennt man daran, wenn nur die wichtigsten Verpflichtungen beglichen werden. Es wird auf das Skonto verzichtet, Kreditlinien überzogen, keine Umsatzsteuer abgeführt etc. Um in der Situation einen Insolvenz-Antrag zu vermeiden, hilft ein Sanierungsberater.
Liquiditätsbilanz – besteht eine Insolvenzantragspflicht?
Mit der Liquiditätsbilanz ermitteln Sie stichtagsbezogen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Liegt das Verhältnis aller verfügbaren Mittel zu den fälligen Verbindlichkeiten unter 90 %, so besteht für den Geschäftsführer einer GmbH in Not eine Insolvenz-Antragspflicht. Führen Sie ein Bankgespräch , so vermeiden Sie ein Insolvenz-Verfahren.
Liquiditätsengpass – fehlendes Inkassomanagement?
Zahlen Ihre Kunden zögerlich ? Versagt das Inkassomanagement ? In dieser Situation erhöhen Sie den Druck auf die Kunden und heben das Skonto an. Alternativ dazu verkaufen Sie Vermeidung einer eigenen Illiquidität die Forderungen an ein Factoring–Unternehmen.
Liquiditätskrise – die Vorstufe zum Eintritt in das Insolvenzverfahren?
Was haben Sie nicht alles getan, um die Liquiditätskrise zu vertuschen? Sie haben die Stillen Reserven verzehrt, Sie haben Abschreibungen unterlassen und Bestände kreativ bewertet. Und nun geht nichts mehr. Was hilft in der Situation ? Nach dem Kassensturz erstellen Sie einen Sanierungsplan, der die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens ausweist. Ein Sanierungsberater wird Ihnen bei dem Bankgespräch kompetent zur Seiten stehen.
Liquiditätsmanagement – verhindert einen Liquiditätsmangel
Ein proaktiver Forderungseinzug bewahrt das Unternehmen vor der Illiquidität. Am Anfang jeder Geschäftsverbindung steht eine Bonitätsprüfung. Treten Störungen auf, stellen Sie das Zahlungssystem zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen auf Vorkasse um.
Liquiditätsmangel – was ist mit den Einkünften aus Straftaten?
Ein Liquiditätsmangel beschreibt die Unfähigkeit eines Unternehmens, seine Verbindlichkeiten auszugleichen. Im Liquiditätsstatus sind alle Zahlungsmittel aufzunehmen. Die Quellen der Gelder, redliche oder unredliche, haben bei der Prüfung der Zahlungsunfähigkeit keine Bedeutung. In der Situation vermeidet der Geschäftsführer einer GmbH & Co.KG durch ein Bankgespräch den Insolvenz-Antrag.
Liquiditätsmaßnahmen – Finanzhilfen durch die Bürgschaftsbank
Führen Sie ein Bankgespräch mit Ihrer Hausbank, wenn Sie täglich die Zahlungsausgänge hinausschieben. Suchen Sie trotz fehlender Sicherheiten um einen langfristigen Kredit nach. Verweigert sich Ihre Hausbank, dann wenden Sie sich an die Bürgschaftsbank.
Liquiditätsplan – besteht Zahlungsunfähigkeit?
Mit dem Liquiditätsplan berechnen Sie zu einem bestimmten Stichtag die Zahlungsunfähigkeit: Liegt das Verhältnis der vorhandenen flüssigen Mitteln zu den fälligen Verbindlichkeiten unter 90 %, so besteht evtl. für den Geschäftsführer einer GmbH in Not eine Insolvenz-Antragspflicht. So manches Unternehmen verhinderte die Insolvenz durch ein frühzeitiges Bankgespräch.
Liquiditätsprobleme – bedeuten nicht immer das Ende!
Liquiditätssicherung – Spare in der Zeit, so hast du in der Not
Liquiditätsstatus – droht Zahlungsunfähigkeit?
Der Liquiditätsstatus ist Ergebnis einer Berechnung: Liegt das Verhältnis der vorhandenen Mitteln zu den fälligen Verbindlichkeiten unter 90 %, so besteht evtl. für den Geschäftsführer einer GmbH in Not eine Insolvenz-Antragspflicht. So manches Unternehmen vermied Insolvenz durch ein rechtzeitiges Bankgespräch.
Liquiditätsverfall
Liquiditätsverfall – Holland in Not?
Machen Sie in der Situation einen Kassensturz und führen ein Bankgespräch. Steht erst der Vollstreckungsbeamte einer öffentlichen Kasse in Ihrem Betrieb, ist die GmbH in Not und ein Insolvenz-Antrag wird für Sie unvermeidbar.
Lohnsteuer – hierauf hat der Arbeitgeber keinen Zugriff
Die Lohnsteuer ist eine Quellensteuer, die der Unternehmer treuhänderisch für den Fiskus einzieht. Hüten Sie sich davor, Lohnsteuer bei kurzfristiger Illiquidität als Jongliermasse einzusetzen, um damit „Löcher“ zu stopfen. Schon manchem Unternehmer wurde das zum Verhängnis.
Lustreise – Sie erinnern sich?
Lustreise – der Inbegriff für einen Verstoß gegen die Compliance. Im Jahr 2011 ließen Vertriebler des Versicherers Ergo- in der Gallert-Therme (Budapest) sämtliche Hüllen fallen und vergnügten sich auf Kosten der Versicherung mit Prostituierten. In solch einer Situation muss der Vorstand ein Krisenmanagement fahren. Ansonsten droht ihm eine Verurteilung wegen Vorteilsgewährung.
M & A (Mergers and Acquisitons)
M & A (Mergers and Acquisitons) – Kauf und Verschmelzung von Firmen
Eine M & A – Transaktion erfordert vor der Übernahme eines Unternehmens eine Due Diligence. Sie teilt sich auf in eine finanzielle, steuerliche und juristische Due Diligence. Von ihrem Ergebnis hängt die Kaufentscheidung des Übernehmers ab.
Managementfehler – sind die häufigsten Ursachen von Insolvenzen. Weg mit der rosaroten Brille!
Durch Managementfehler entstehen Liquiditätsengpasse und Unternehmenskrisen: Achtung bei unhaltbaren Versprechen, fehlendem internen Informationsfluss, unterschätzter Komplexität eines Auftrags, ungeklärten Zielen, defensiven Auftraggebern, Schuld- statt Lösungssuche, Euphemismen (Schwierigkeiten schönreden), Team-Torpedos und zurück gehender Kooperationsbereitschaft im eigenen Team.
Markt – alle reden vom Markt – warum?
Marktausstieg – das Ende eines Unternehmerdaseins
Marktstrategie – der Kompass im Marktgeschehen
Das Unternehmensziel bestimmt nach einer bewältigen Liquiditätskrise den Erfolg einer Neuausrichtung. Darin findet das Management und die Mitarbeiter die Motivation für die kommenden Jahre. Die besten Voraussetzungen für das Unternehmen, seinen Marktwert zu steigern.
Marktwert – wie ermittelt sich der Wert eines Unternehmens?
Der Wert eines Unternehmens wird ermittelt durch das Ertrags -, Buch- oder Substanzwertverfahren. Aufgepasst: Diese Methoden gelten nicht im Insolvenz-Verfahren. Die Investoren bilden einen Marktwert nach ihren Vorstellungen.
Materialwirtschaft – Rohstoffe vor Ort oder per Anlieferung?
Bei der Warenbestellung schlagen zwei Herzen in Ihrer Brust: 1. bei großen Mengen: günstige Konditionen, hohe Kapitalbindung, hohe Lagerkosten.
2. bei geringen Mengen: schlechte Konditionen, niedrige Kapialbindung, niedrige Lagerkosten, natürlicher Schwund. Wählen Sie den Mittelweg, indem Sie auf Abruf bestellen: niedrige Kapitalbindung, niedrige Lagerkosten. Die Liquidität wird geschont.
Mediation – während, nach und vor der Insolvenz
Mit Hilfe eines Mediators können in einer Unternehmenskrise verlorenes Vertrauen wieder hergestellt und Verteilungskonflikte vermieden werden. Mit Hilfe der Mediation erstellen Sie einen Sanierungsplan. Handeln Sie so früh wie möglich, damit es nicht zu einem Insolvenz-Verfahren kommt.
Mitarbeiter – das gewinnbringendste Gut in der Wertschöpfungskette
Mitbewerber – was kann die Konkurrenz besser?
Sobald Sie an einer Ausschreibung teilnehmen, müssen Sie den Werkpreis nennen. Sie sind nie unter den Günstigsten. Hier hilft eine Liquiditätskrise was sie dazu befähigt, mit Expertenwissen den Werkpreis niedriger zu kalkulieren.
Mittelstandsanleihe – lassen Sie als Anleger die Finger davon!
Eine Mittelstandanleihe dient vor allem KMU zur Refinanzierung über den Kapitalmarkt. Diese Unternehmensanleihen sind nicht über das Betriebsvermögen dinglich gesichert. Kommt es zu einer Pleite des Unternehmens, müssen Sie mit einem Totalausfall rechnen.
Mitwirkungspflicht - wie weit geht sie?
Der Geschäftsführer einer GmbH in Insolvenz unterliegt nach dem Insolvenz-Recht der aktiven Mitwirkung im Insolvenz-Verfahren. Das Gesetz sieht keine Entlohnung vor. Unser Tipp: einigen Sie sich mit dem Insolvenz-Verwalter über die Höhe des Unterhalts unter Berufung auf § 100 der Insolvenz-Ordnung. Ansonsten bleiben Sie brotlos.
Die Monte-Carlo-Simulation ist eine computergestützte Methode, die statistisch ermittelt, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Ereignisse eintreten. Sie hat sich in den 1940er Jahren im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Überlegungen zur Entwicklung der Atombombe herausgebildet. Heute wird sie in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, vom Finanzwesen über Energietechnik, Fahrzeugbau, Logistik bis hin zur Umwelt- und Sozialforschung sowie in der Risikoanalyse.
Nachfolgeregelung: Ihr Lebenswerk – an wen geht es über?
Neben der Fortsetzung der Familientradition ist Ihnen auch die Sicherung der Arbeitsplätze wichtig. Fallen die Kinder aus, dann bleibt Ihnen immer noch die unternehmensinterne Nachfolge. Ein Tipp: wählen Sie einen qualifizierten Mitarbeiter als Unternehmensnachfolger aus.
Nachlass-Insolvenz – die Schulden meiner Tante ruinieren mich!
Nehmen Sie ein Erbe an, haftet Ihr eigenes Vermögen für das Schulden des Nachlasses. Das betrifft Sie aber nicht, wenn Sie Ihr Haus und Geld von den Schulden des Nachlasses trennen. Ein Tipp: stellen Sie in der Situation gegen den Nachlass einen Insolvenz-Antrag.
nachrangiges Darlehen – ein schneller Kredit, um das Unternehmen wieder flott zu machen
Sobald der Motor im Zahlungsverkehr stottert, überbrücken Sie eine Zahlungsstockung mit Privatgeld. Ein weiterer Vorteil: das Darlehen verlangt keine Sicherheiten. Nach Überwindung der Liquiditätskrise erhalten Sie Ihr Geld zurück.
Natürliche Person – welcher Mensch weiß Genaues um den Begriff?
Natürliche Personen sind schlichtweg Menschen. Allein der Jurist erkennt in ihm ein Rechtssubjekt, das mit Rechten und Pflichten ausgestattet ist. Damit wird er im Rechtsverkehr gleich behandelt wie eine juristische Person in Form einer AG, GmbH, UG, Genossenschaft etc. Sind Sie Geschäftsführer einer GmbH in Not müssen Sie einen Insolvenz-Antrag stellen. Sonst haften Sie als natürliche Person und nicht die GmbH als juristische Person.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag – was ist, wenn das Eigenkapital einen Aktivposten in der Bilanz abbildet?
Weist die Bilanz auf der Aktivseite einen “nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag” aus, so kann die GmbH in Not sein. Muss aber nicht, wenn ein Eröffnungsgrund für einen Insolvenz-Antrag nicht vorliegt. Das ist immer der Fall bei Vorliegen von einem Rangrücktritt oder wenn Stille Reserven vorhanden sind.
Notgeschäftsführung – die Flucht aus der Verantwortung
Hat der Geschäftsführer von einer GmbH in Not aus taktischen Gründen sein Amt niedergelegt, um dadurch einen Fremd-Insolvenz-Antrag zu verhindern, setzt das Amtsgericht einen Not-Geschäftsführer ein. Nach dessen Bestellung kann der Gläubiger mit Antrag ein Insolvenz-Verfahren einleiten.
Obstruktionsverbot – ein Hebel gegen Blockierer
Erteilt eine Gruppe in dem Abstimmmungsverfahren einem durchaus sinnvollen Insolvenz-Plan eine Absage, so kann das Gericht die Zustimmung als erteilt feststellen. Voraussetzung: die Gläubiger dieser Gruppe stellen sich durch den Insolvenz-Plan nicht schlechter als sie ohne Plan stünden. Fällt es Ihnen schwer, die Interessenlage der einzelnen Gläubigergruppen zu verstehen, dann ist Expertenwissen gefragt.
Online – Handel
Online – Handel. Der „Umsatz-Killer“ des Einzelhandels in Deutschland
Der Einzelhandel erlebt derzeit das gleiche Schicksal wie der Handy-Hersteller Nokia. In kürzester Zeit wurde er vor 10 Jahren von dem Produkt iphone (Apple) vom Markt gefegt. Mitmachen oder Untergehen lautet heute die Devise. Dem Unternehmer, der die Entwicklung verschlafen hat, raten wir zum Marktausstieg. Unser Tipp: Holen Sie sich Expertenwissen ins Haus.
Partiarisches Darlehen – Was tun, wenn Sie Liquidität benötigen?
Partiarisches Dalehen ? Ihr Kreditvolumen bei der Hausbank ist ausgereizt, fragen Sie einen Lieferanten oder Kunden. Für solch ein Darlehen erhalten die Darlehensgeber neben Zinsen auch einen Anteil am Geschäftsgewinn. Der Nebeneffekt: eine Win-win-Situation für beide Seiten. Folge: es dient der partnerschaftlichen Kundenbeziehung, wenn die Liquiditätsprobleme behoben sind.
Passiva – ohne Relevanz bei einer übertragenden Sanierung
Patronatserklärung – ein Vertrauensschutz für die Gläubiger?
Befindet sich das Tochterunternehmen im Zustand der Illiquidität haftet die Muttergesellschaft für ihre Schulden. Voraussetzung: Der Patron hat sich zur Schuldenübernahme der Tochter im Fall eines Insolvenz-Verfahren erklärt. In solch einem Fall geht der Insolvenz-Verwalter bei einer Verlustübernahmeerklärung auf den Patron zu.
Personengesellschaft – kein Haftungsschutz für das Privatvermögen
Bei der Personengesellschaft haftet der Inhaber neben dem Betriebsvermögen auch mit seinem Privatvermögen. Eine Tatsache, die sich in der Krise realisiert. Viele Unternehmer haben zur Vermeidung einer Verbraucher-Insolvenz ihre Einzelfirma in eine GmbH umgewandelt.
GmbH mit persönlicher Haftung – ein Mantel mit Löchern?
Ohne Bürgschaft erhält die GmbH in Not keinen Bankkredit. Vor dem Eintritt in ein Insolvenz-Verfahren verfangen sich viele Geschäftsführer in Haftungsfallen. In solch einer Situation hat sich so mancher Geschäftsführer um Haus und Hof gebracht.
Planarchitekt
Planarchitekt – der Planersteller im Insolvenz-Planverfahren
Der Planarchitekt erstellt den Insolvenz-Plan. Ein Planarchitekt kann nur sein der Insolvenz-Verwalter, beauftragt durch die Gläubigerversammlung oder der Insolvenz-Schuldner . Um Zeit einzusparen, ist es für den Schuldner ratsam, den Insolvenz-Plan mit dem Insolvenz-Antrag gemeinsam einzureichen.
Pleite – läuft der Betrieb weiter?
Eine Pleite bedeutet nicht das Aus einer Betriebstätigkeit. Stimmen die Gläubiger einer Eigenverwaltung zu, führt der Geschäftsführer einer GmbH in Not unter Aufsicht eines Sachwalters den Betrieb weiter. Dabei versuchen der Geschäftsführer und ein Insolvenzrechtsexperte mit einem Schutzschirmverfahren binnen einer Frist von drei Monaten eine Lösung zu finden. Erst dann droht ein Insolvenz-Verfahren.
Potenzialanalyse beim Personalabbau -wie ermittele ich die Leistungsträger?
Bei der Unternehmenssanierung sind bei der Mitarbeiterauswahl die Wunschkandidaten entscheidend. Zum Potential eines Mitarbeiters gehören Wissen, Fähigkeiten, Motivation und Persönlichkeitsmerkmale. Wichtig für den Sanierungsberater ist allein die Frage, ob das Eignungsprofil des Mitarbeiters dem Anforderungsprofil der Stelle entspricht.
Prestigeanschaffung
Prestigeanschaffung – muss nicht sein! Sie schaufeln sich ihr Grab
Der Bau einer neuen Halle oder eines neuen Verwaltungsgebäudes ist oft der Anfang vom Ende. Lassen Sie sich nicht vom Erfolg blenden. Bill Gate ist Ihr Vorbild, der bescheiden startete, anstatt gleich teure Anschaffungen zu machen. Schonen Sie die Liquidität des Unternehmens! Legen Sie mehr Wert auf Effektivität als auf Modernität! Zusätzlicher Einspareffekt: die Kosten eines möglichen Insolvenz-Verwalters.
Privatentnahme – keine Chance bei einer Fremdfinanzierung
Sobald Sie dem Unternehmen Liquidität entnehmen, werden Ihre Gläubiger misstrauisch. Sie sehen ihre Kredite bei zu hohen Privatentnahmen gefährdet. Viele Unternehmer müssen in der Situation mit einer Bonitätsprüfung rechnen.
Privatinsolvenz? – die richtige Verfahrensart für Unternehmer?
Wenn Sie ein Einzelunternehmen geführt haben, kommt für Sie evtl. die Privatinsolvenz bei Eintritt in ein Insolvenz-Verfahren in Betracht. Vorausgesetzt: Sie haben weniger als 20 Gläubiger und keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen. Nach Insolvenz-Antragsstellung führen Sie wieder ein normales Leben ohne Gläubigerdruck.
Privatvermögen – wie schützen Sie vor dem Zugriff der Gläubiger?
Produkte dürfen nicht beliebig sein!
Produkte stehen am Ende einer Wertschöpfungskette. Ein Produkt wird aber erst dann zu einer Marke, wenn sie für Qualität steht und dadurch Vertrauen gewinnt. Häufen sich die Reklamationen, mißachten Sie nicht diese ersten Anzeichen einer Krise. Ansonsten droht ein Umsatzrückgang.
Produktion – wichtig ist, sie läuft
Der Begriff Produktion bedeutet die Herstellung von Gegenständen. Eingesetzt in ihr werden Maschinen, Werkstoffe und Arbeitnehmer. Sind Ihre Arbeitnehmer motiviert, dann gibt es auch keine Reklamationen. Ansonsten droht ein Umsatzrückgang.
Prognosezeitraum – sind es 12 oder 24 Monate ? hier ist der Wirtschaftsprüfer gefragt
Ist das Unternehmen überschuldet, d.h. die Passiva sind höher als die Aktiva, beauftragt der KMU-Unternehmer i.d.R. einen Wirtschaftsprüfer. Das Gutachten wird erstellt nach den Anforderungen des IDW S6. Bei einer positiven Fortführungsprognose kann sich die Prognose - vom Einzelfall abhängig – auf einen Zeitraum von 12 bis 24 Monate erstrecken.
Rangrücktritt – nur ein qualifizierter Rangrücktritt ist wirksam
Der Rangrücktritt bei einem eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen bedarf eines qualifizierten Rangrücktritts. Liegt keine Rangrückstritterklärung vor, ist es in der Überschuldungsbilanz zu passivieren. In der Situation muss ggf. eine GmbH in Not zur Vermeidung einer Insolvenz-Verschleppung einen Insolvenz-Antrag stellen.
Ratenzahlungsplan – aber bitte mit Vorsicht!
Ihr Kunde bittet Sie um eine Ratenzahlung ohne Hinweis auf eine momentane Zahlungsstockung. Geht der Kunde später in die Pleite, unterstellt der Insolvenz-Verwalter Ihnen Kenntnis von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Nicht zahlen ! Das Obergericht Hamm hat in seinem Beschluss vom 29.08.2014 (Az. 27 W 94/14) entschieden, dass Ratenzahlungsvereinbarungen im Geschäftsverkehr allgemein üblich sind. Deshalb ist in einer solchen Situation nicht gleich der Rückschluss auf eine drohende Zahlungsunfähigkeit ziehen.
Ratenzahlungsvereinbarung – Anfechtungsfalle?
Bezahlt ein Kunde seine Rechnung nicht auf einmal, wird die Zustimmung zur Ratenzahlung mit einem Pferdefuß belastet. In einem Zeitraum von vier Jahren kann der spätere Insolvenz-Verwalter die geleisteten Raten anfechten und zurückfordern. Die Bitte um Ratenzahlung nämlich dient ihm als Indiz dafür, dass es Ihrem Kunden schon damals wirtschaftlich nicht gut ging, weil ein Insolvenz-Verfahren drohte.
Rechsdienstleistungen – spricht der Automat künftig recht?
Legal Tech wird den Rechtsberatungsmarkt und auch die Arbeit von Anwälten stark verändern. Immer mehr Start-Ups treten auf den Markt, die versprechen, die Arbeit von Anwälten, schneller, günstiger, verständlicher und somit bessser zu machen. Schon jetzt bieten Online-Rechtsdienstleister automatisert erstellte Rechtsdienstleistungen in Standardrechtsfällen an, d.h. häufig vorkommende gleichgelagerte Ansprüche werden von Computerprogrammen geprüft. Ihre Ansprüche wegen Flug- oder Bahnverspätungen können Sie bereits heute unter www.flightright.de bzw. www.bahnbuddy.de durchsetzen. Bei Sachverhalten von komplexer Natur dagegen bedarf es jedoch weiterhin der Handsteuerung durch einen Anwalt.
Rechtsprodukte – anwaltliche Leistungen zum Festpreis
Rechtsprodukte – was soll ein Ratsuchender auf der Suche nach einem Fachanwalt für Insolvenz-Recht darunter verstehen ? Es sind transparente und standardisierte Rechtsdienstleistungen, die individuell durch einen Anwalt bearbeitet werden. Ihr Vorteil: Sie sparen Geld, Zeit und Nerven, und zwar mit unseren Rechtsprodukten zu Festpreisen. Alle Informationen über Kosten.
Regel-Insolvenz-Verfahren
Regel-Insolvenz-Verfahren heißt auch Insolvenz-Verfahren
Nach der Insolvenz-Ordnung kommt die Regel-Insolvenz dann zur Anwendung, wenn kein besonderes Verfahren (wie z.B. Verbraucher-Insolvenz oder Nachlass-Insolvenz) vorgesehen ist. Das Regel-Insolvenz-Verfahren gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Selbständige, Freiberufler und ehemals Selbständige mit unübersichtlichen Vermögensverhältnissen (mehr als 19 Gläubiger) oder Sozialkassenrückständen.
Reklamationen – aus Fehlern lernen!
Ein Beschwerdemanagement im Umgang mit Reklamationen gehört zur Kundenkommunikation. Ihre Zielvorgabe: Sie wollen reklamierende Kunden wieder zufriedenstellen und die Ursachen dafür im Unternehmen beseitigen. Verfolgen Sie diese Art von Strategie! so vermeiden Sie künftig Beschwerden. Ansonsten droht Ihnen ein Umsatzrückgang.
Rendite – der Fetisch eines Kapitalanlegers
Wenn in einem Firmenverbund in der Rechtsform eines Konzerns die Rendite nicht mehr stimmt, dann wird der Vorstand von den Finanz-Investoren gejagt. Eingefordert werden Kostenreduzierungen, Entlassung von Arbeitnehmern, Verkäufe oder Abspaltungen von Betriebsteilen. Aber wer sind die Investoren ? nicht nur Hedge-Fonds, sondern auch Lebens- und Rentenversicherungen.
Reserven – wie halten Sie es mit der Vorsorge?
Hand auf’s Herz: haben Sie an den Notfall gedacht? So banal die alte Spruchweisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ auch klingt, sie stimmt heute immer noch. Bedenken Sie! Reserven bilden den besten Schutzwall vor dem Auf und Ab des Marktes und bewahrt Sie vor Liquiditätsverfall und Insolvenz.
Restrukturierung – Der Online-Handel gräbt Ihnen das Wasser ab
Restrukturierung notwendig ? Der Markt dreht sich gegen Sie und der Wettbewerb läuft Ihnen davon. Es bleiben Ihnen zwei Handlungsoptionen: Marktausstieg oder Sanierung durch Insolvenz. Ein Sanierungsberater hilft Ihnen.
Restrukturierungsverfahren – Verluste können auf Dauer zur Pleite führen
Die Kostenschraube dreht sich, Sie haben die Wahl zwischen zwei Handlungsoptionen: Marktausstieg oder Sanierung durch Insolvenz. Ein Sanierungsberater weist Ihnen den Weg.
Restschuldbefreiung und Insolvenzplan – die Lösung?
Der Insolvenz-Plan regelt die Befriedigung aller Gläubiger. Ihre Chance: Der Plan rettet Ihr Privatvermögen vor dem Zugriff der Gläubiger. Das Ziel der Sanierung ? Längstens in drei Jahren ist das Unternehmen schuldenfrei.
Risiko – Geschäftemachen ohne Netz?
Jeder Unternehmer geht ein unternehmerisches Grundrisiko ein. Welche Kriterien dafür angesetzt werden bleibt offen. Im Extremfall siegt sogar der Hasadeur. Ist der Unternehmer dagegen vorausschauend, hört er auf sein Frühwarnsystem. Das Ziel ist, unternehmensbedrohende Risiken frühzeitig zu erkennen und transparent zu machen. Ein Insolvenz-Verfahren wird somit vermieden.
Risikomanagement – verhindert den Eintritt in die Illiquidität
Risikomanagement kann helfen, die Insolvenz-Gefahr zu verringern und Illiquidität, Marktausstieg sowie die Abwicklung des Unternehmens zu vermeiden. Das Ziel eines Risikomanagement ist es, gleich einem Frühwarnsystem die unternehmensbedrohenden Risiken frühzeitig zu erkennen und transparent zu machen. Ein Insolvenz-Verfahren wird somit vermieden.
Rücklagen? – In der Flaute ist jeder Notgroschen recht
Vor allem für Saisonbetriebe ist es wichtig, Rücklagen zu bilden. Nur unter diesen Umständen kommen Sie einen Monat ohne Umsatz über die Runden. Hier hilft nur eine Unternehmensplanung weiter, sonst steht der Insolvenz-Verwalter eines Tages vor der Tür.
Rückstellungen – nur eine Fußnote in der Bilanz?
Kein Grund zur Freude, wenn Rückstellungen die Körperschaftssteuerlast in dem Wirtschaftsjahr mindern, in dem sie bilanziert werden. Es ist allein dem Buchhaltergrundsatz der Trennung zwischen Aufwandsverursachung und Leistungserbringung geschuldet. Wird nämlich die Klage Ihres Mitbewerbers zurückgewiesen, dann wird die Rückstellung in dem Jahr wieder aufgelöst mit der Folge: eine Steuernachzahlung droht.
Sachwalter – stehen Sie sich gut mit ihm
Der Sachwalter ist Ihr Partner und kein Störenfried. Liefern Sie alle eingeforderten Informationen zur Lage der Unternehmens, und zwar sofort! Davon betroffen sind auch die Ausgaben für die Lebensführung des Geschäftsführers. Ansonsten besteht die Gefahr einer vorzeitigen Aufhebung der Eigenverwaltung.
sale-lease-back-Verfahren – der schnelle Griff zum Geld
Ihr Unternehmen hat ein Liquiditätsproblem. Sie verfügt über eine im Betrieb genutze Maschine. Der Sanierungsplan sieht zur Bewältigung der Unternehmenskrise die Veräußerung der Maschine an die Leasinggesellschaft vor. Der Vorteil: der Kaufpreis dient dem Abbau von Schulden.
Sanierung – ja, aber wo anfangen?
Sanierung – das Allheilmittel, wenn es nicht mehr rund läuft? Wenn Mitarbeiter kündigen, die Reklamationen zu nehmen und die Umsatz zurückgeht. Unser Tipp: Bevor sich die Kostenschraube höher dreht, suchen Sie Rat bei einem Sanierungsexperten.
Sanierung durch Insolvenz- befreit Sie von Dauerschuldverhältnissen mit langen Auslauffristen
Sobald der Restrukturierungsplan die Kündigung von Arbeits- und Pachtverhältnisse vorsieht, müssen Sie lange Auslauffristen in Kauf nehmen. Das trfft bei einer Kündigung im Insolvenz-Verfahren nicht zu. Unter dem Schutz der Insolvenz-Ordnung dauert die Auslauffrist maximal drei Monate.
Sanierung in Eigenverantwortung
Sanierung in Eigenverantwortung – der Unternehmer bleibt Chef!
Mit Einführung von ESUG im Jahr 2012 bleibt nach Insolvenzantragsstellung der Unternehmer in einem Eigenverwaltungsverfahren weiterhin der Chef. Darüber entscheidet der Gläubigerausschuss in einem Beschluss. Schließlich verzichten die Gläubiger in einer Liquiditätskrise ungern auf das know-how und die Beziehungen des Unternehmers zu den Kunden.
Sanierung in Eigenverwaltung – da geht was
Das ESUG macht es seit 2012 im Insolvenz-Verfahren möglich, dass nach dem Insolvenzantrag der Unternehmer Chef bleibt. Schließlich wird sein know-how und seine Beziehung zu den Kunden durch einen Insolvenz-Verwalter gerade in einer Liquiditätskrise nicht ersetzt.
Sanierungsexperte – ein Muss für den Eigenverwalter
Ohne einen Sanierungexperten an seiner Seite kommt der Eigenverwalter in einem Eigenverwaltungsverfahren unter die Räder. Ohne das insolvenzrechtliche Know-how bewältigt er nicht die Aufgaben eines Insolvenz-Verwalters. Dazu gehört neben der Führung des Unternehmens in Eigenregie die Berichterstattung gegenüber den Gläubigern und Gericht.
Sanierungsfähigkeit – koalieren Sie mit den Stakeholdern!
Sanierungsinstrument Eigenverwaltung – der Unternehmer bleibt Chef!
Seit 2012 ist es im Insolvenz-Verfahren möglich, dass nach dem Insolvenz-Antrag der Unternehmer Chef bleibt. Schließlich verzichten die Stakeholder ungern auf das know-how und die Kundenbeziehungen des Unternehmers während einer Liquiditätskrise. Dieses Kapital ist geldwert.
Sanierungsmaßnahme – vereinbaren Sie Stundungs- und Ratenzahlungsvereinarungen
Sanierungsplan nach ESUG – ohne Sanierungsgeschäftsführer geht nichts
Neben dem Kerngeschäft gehen bei dem Insolvenz-Verfahren in Eigenverwaltung viele Rechte und Pflichten, die originär einem Insolvenz-Verwalter zugeordnet sind, auf den Unternehmer über. Ohne insolvenzrechtliches Know-how ist er nicht in der Lage, diese zusätzlichen Aufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen. Ein Tipp: Ein Sanierungsgeschäftsführer übernimmt den insolvenzrechtlichen Part während des Insolvenz-Verfahrens in Eigenverwaltung.
Sanierungsprozess – am Anfang steht der Sanierungsplan
Wenn die ersten Anzeichen einer Liquiditätskrise erkennbar sind, müssen Sie als Geschäftsführer einer GmbH handeln. Drohen Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, beseitigen Sie die Insolvenzgründe. Viele Unternehmen müssen in der Situation einen Insolvenz-Antrag stellen.
Schieflage – ab wann wird die Lage bedrohlich?
Der Großauftrag steht kurz vor der Vollendung. Ihr Abnehmer schwächelt. Für das Unternehmen kündigt sich eine drohende Zahlungsunfähigkeit an. In dieser Situation führen Sie zur Vermeidung eines Insolvenz-Planverfahrens ein Bankgespräch.
Schulden – ja und?
Von Schulden, ein Synonym für Verbindlichkeiten, gehen an sich keine großen Gefahren aus. Ein Unternehmen gerät erst dann in eine Schieflage, wenn Forderungen und Verbindlichkeiten in keinem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. In dem Fall hilft Ihnen ein aktives Crontolling dabei, den Überblick nicht zu verlieren.
Ein Schuldner ist nicht gleich einem Schuldner mit einem Schuldenberg
Nach der Definition ist der Schuldner wertneutral zuerst einmal eine Person, die jemandem etwas schuldet, z.B. den Kaufpreis aus einem Kaufvertrag. Übersteigen dagegen die Passiva die Aktiva, dann liegt eine Überschuldung vor. Die Insolvenz droht. In solch einem Fall raten wir: ziehen Sie Expertenwissen hinzu.
Schuldenvergleich – Wann außergerichtlich möglich?
Ein außergerichtlicher Schuldenvergleich bleibt für eine GmbH in Notlage immer ein notwendiger Schritt. Auch bei Planung einer Privatinsolvenz sind Vergleichsbemühungen vorgeschaltet. Dabei bietet der Schuldenvergleich auch Vorteile und verhindert ein Insolvenz-Verfahren.
Schuldnerbegünstigung – droht Freiheitsstrafe?
Es liegt eine Schuldnerbegünstigung vor, wenn ein Gläubiger oder in besonderen Fällen der Insolvenz-Verwalter mit Einwilligung des Schuldners oder einer anderen Person zu seinen Gunsten gehandelt hat. Der Täter zielt darauf ab, dem Schuldner einen Teil seines Vermögens zu erhalten. Eine Bestrafung wegen der Begehung einer Insolvenz-Straftat steht bevor.
Schutzschirmverfahren – behalten Sie die Kosten im Auge
Allein beim Einstieg in das “große” Schutzschirmverfahren scheitert mancher Insolvenz-Antragsteller an seinen Hürden. Voraussetzung ist die Vorlage einer Bescheinigung beim Gericht, wonach das Unternehmen seine Zahlungen noch erfüllen kann und eine Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. Diese Bescheinung ist teuer und muss von einem Insolvenzrechtsexperten ausgestellt sein. Das kleine Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung erfordert keine Bescheinigung.
Schutzschirmverfahren nach ESUG – alternativ dazu die Eigenverwaltung
Denken Sie bei dem “großen” Schutzschirmverfahren vor dem Insolvenz-Antrag an die Kosten. Voraussetzung ist die Vorlage einer Bescheinigung, wonach das Unternehmen die Zahlungen noch erfüllen kann und die Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. Diese Bescheinung kostet und kann nur von einem Insolvenzrechtsexperten ausgestellt sein. Das kleine Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung dagegen erfordert keine Bescheinigung.
Sekundärmarkt – was ist das?
Auf dem Sekundärmarkt werden viele gebrauchte Betriebsmittel wie Maschinen, Anlagen und Büroeinrichtungen von Pleitefirmen gehandelt. Schonen Sie Ihre Liquidität. Ihre Hausbank wird es Ihnen später danken.. Besuchen Sie die Auktionen von Insolvenz-Verwaltern.
Shareholder – die Geldmacher?
Was wollen die Shareholder einer Aktiengesellschaft ? Sie setzen auf eine schnelle Gewinnmaximierung. Die Stakeholdern aus der Gruppen der Mitarbeiter und Kunden dagegen setzten auf Nachhaltigkeit. In solch einer Situation ist der Vorstand gefordert. Wünschen die Shareholder eine Kostenreduzierung zu Lasten der Mitarbeiter, dann droht ein Streik. Ein Risiko, was zu einem enormen Umsatzrückgang führen kann.
Shareholder Value – der Maßstab für eine erfolgreiche Unternehmensführung?
Die Verantwortlichen einer Aktiengesellschaft betreiben zum Erreichen eines hohen Shareholder Value eine Unternehmenspolitik, die auf die Steigerung des Aktienkurses ausgerichtet ist. In der Auseinandersetzung zwischen den Shareholdern und den Stakeholdern wird sich der geschäftsführende Vorstand immer den Shareholdern zu wenden. Denn sie entscheiden mittelbar als Kapitalgeber über das Wohl und Wehe des Unternehmens mit.
Sicherheit – ein Reizwort?
Als Geschäftsführer einer GmbH benötigen Sie einen Kredit. Der Maschinenpark soll vergrößert werden. Das Gespräch mit der Hausbank verlief viel versprechend, denn die Prüfung der Bonität des Unternehmens fiel positiv aus. Der Pferdefuß: sie fordert als Sicherheit Ihr Privathaus. Erkennen Sie darin einen Affront, dann wenden Sie dem freien Kapitalmarkt zu.
Sichteinlagen – ein Begriff aus dem Zahlungsverkehr
Sichteinlagen – sprich Bankguthaben auf Sicht - sind für einen Unternehmer nicht attraktiv, wenn keine Renditen erwirtschaftet werden. Gerät jedoch die GmbH in Not, dann freut er sich über diese liquiden Reserven.
Skonto – Rabatt oder Zinszahlung auf den Lieferantenkredit - das ist die Frage
Unternehmen mit soliden Finanzmitteln unterwerfen sich gern den Zahlungsbedingungen Ihrer Lieferanten, wenn es u.a. heißt: Zahlung 14 Tage 2 % Skonto, 30 Tage netto.“ Sie nehmen gern Rabatt in Anspruch. Ein Unternehmen mit schlechter Bonität dagegen muss auf das Skonto verzichten. In der Situation ist Expertenwissen gefragt.
Sozialauswahl – ein Stolperstein bei der fristlosen Kündigung
Sozialkassen – Gläubiger erster Klasse!
Ihre GmbH befindet sich in Not. Ein Liquiditätsengpass droht. Ein Tipp: Informieren Sie Ihre Kasse über Ihre Lage, bevor der Vollzugsbeamte vor der Tür steht.
Sozialplan – stellen Sie sich gut mit dem Betriebsrat; sonst schießt er quer
Wenn Sie Änderungen in Ihrem Unternehmen vornehmen, müssen Sie einen Sozialplan aufstellen, insbesondere wenn die Absicht besteht, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. In manchen Unternehmen ist in der Situation eine Unternehmenssanierung gescheitert.
Stakeholder – proaktiv Handeln?
Stakeholderkrise – der Beginn einer Liquiditätskrise?
Die Stakeholderkrise kommt schleichend daher. Niemand bemerkt sie. Stakeholder eines Unternehmens sind beispielsweise die Geschäftsleitung, Gesellschafter, Mitarbeiter und ihre Vertretungen. Kommt es zu Konflikten unter den Gruppen, die auf Dauer nicht gelöst werden, können sie die Ursachen existenzieller Krisen sein. In solch einer Situation bietet sich eine Insolvenz-Mediation an.
Stammeinlage – nur hälftig eingezahlt – was passiert im Insolvenz-Verfahren?
Bei Gründung einer GmbH mit mehr als einem Gesellschafter zahlen die Gesellschafter gemeinsam auf ihre Stammeinlage 12.500 Euro ein. Das ist die Hälfte des Mindest-Stammkapitals von 25.000,00 € für eine GmbH. Gerät die GmbH in Not und ein Insolvenz-Verfahren ist nicht mehr zu vermeiden, zieht der Insolvenz-Verwalter ohne Vorwarnung die ausstehenden Resteinlagen ein.
Stammkapitalverlust
bei hälftigem Stammkapitalverlust ist eine Gesellschafterversammlung abzuhalten!
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Viele Gesellschafter–Geschäftsführer einer GmbH glauben, mit Einzahlung des Stammkapitals von 25.000,00 € Ihren gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein. Fehlanzeige! Wird im Laufe der unternehmerischen Tätigeit das Eigenkapital um 50 Prozent verbraucht, muss der Geschäftsführer den Gesellschaftern einen Sanierungsplan vorlegen. Brauchen Sie Unterstützung, dann wenden Sie sich an einen Sanierungsberater.
Steuerhinterziehung – bei einem sechsstelligen Hinterziehungsbetrag ist eine Gefängnisstafe möglich
Der Unternehmer macht sich der Steuerhinterziehung schuldig nach § 370 Abgabenordnung in Kenntnis einer wirtschaftlichen Krise, wenn er der Finanzbehörde steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtig oder unvollständig angibt oder die Behörde über diese pflichtwidrig in Unkenntnis lässt und dadurch Steuervorteile erlangt. Bevor es zu einem Steuerstrafverfahren kommt, fragen Sie einen Fachanwalt für Strafrecht um Rat. Schließlich ist die stafbefreiende Strafanzeige die Möglichkeit, bei begangener Steuerhinterziehung eine Strafbarkeit zu vermeiden.
Steuerschuldverhältnis – Sie sind der Steuereintreiber des Staates
Wenn Sie Steuern an den Fiskus abführen, dann basiert Ihre Steuerzahlungspflicht auf einer öffentlich - rechtlichen Rechtsbeziehung. Sind Sie Geschäftsführer einer GmbH, haben Sie die Lohnsteuer der Mitarbeiter einzubehalten und an den Fiskus abzuführen. Wer bei einem Liquiditätsengpass die Lohnsteuer nicht abführt, haftet dann nach § 69 AO privat. Dann ist guter Rat teuer.
Steuernachzahlung – Rücklage gebildet?
Steht Ihnen eine Steuerprüfung ins Haus? Dann müssen Sie als umsichtiger Unternehmer immer mit einer Steuernachzahlung rechnen.. Denn die Erfahrung lehrt, der Steuerprüfer findet immer einen Sachverhalt, der zu einer Steuererhöhung führt. Damit die Steuernachzahlung nicht zu einem Liquiditätsengpass führt, raten wir zu einer Rücklagen bildung.
Steuerrecht gegen Insolvenzrecht
Steuerrecht gegen Insolvenzrecht – der Fiskus hat Vorfahrt
Die GmbH befindet sich nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit in einer Vor-Insolvenz-Phase. Nehmen Sie als Geschäftsführer in der Phase Zahlungen vor, die für den Betrieb nicht existenznotwendig sind, dann haften Sie privat nach § 64 GmbHG. Stellen Sie folglich die Steuerzahlungen ein, dann haften Sie auch, und zwar privat nach §§ 34, 35 AO. Unser Tipp: ziehen Sie Expertenwissen herbei.
Stille Beteiligung – eine Beteiligung an der Gesellschaft Ihres Kunden mit Verlustgefahr
Vorteil: Ihre Verbundenheit zu dem Unternehmen ist für Außenstehende nicht erkennbar. Wenn das Unternehmen Verluste erwirtschaftet, sind Sie maximal bis zur Höhe Ihrer Einlage beteiligt. Kommt es zu einem Insolvenz-Antrag, können Sie nach außen wie ein Tabellengläubiger handeln.
Stille Liquidation – ein Abgang auf “Französisch”?
Sobald alle Kreditoren befriedigt sind und alle Debitoren gezahlt haben, hängt Ihnen die GmbH wie ein Klotz am Bein. Sie bedeutet Ihnen nur Last. Denn Monat für Monat fressen die Verwaltungskosten das noch vorhandene Barvermögen auf. Die Zahlungsunfähigkeit droht: viele Unternehmen stellen in der Situation unter Mißachtung einer Stillen Liquidation einen Insolvenz-Antrag.
Stille Reserven? Freuen Sie sich nicht zu früh!
Ihr Unternehmen zahlt weniger Steuern, weil Vermögensgegenstände unterbewertet sind. Kommt es zur Veräußerung eines Anlageguts zum Marktwert, werden Stille Reserven aufgedeckt und der zu versteuernde Unternehmensgewinn erhöht sich um den Kaufpreis abzüglich Buchwert. Das ist ein Steuerstundungsmodell, behaftet mit einem Insolvenz-Risiko, wenn am Zahltag die Liqudität fehlt.
Stilllegung - das wirtschaftliche Aus im Insolvenz -Verfahren
Unter Stilllegung versteht man im Insolvenz-Verfahren die Außerbetriebnahme des Betriebes. Alle Räder stehen dann still. Nichts geht dann mehr. Von fortan befindet sich das Unternehmen in der Zerschlagungsphase d.h. die Anlagegüter werden verwertet, die Verträge gekündigt und Anfechtungslagen geprüft.
Strafanzeige wegen Insolvenz-Verschleppung
Strafanzeige wegen Insolvenz-Verschleppung – wenn Ihr Schuldner abgetaucht ist
Das Schuldnerunternehmen ist Pleite und hat sich durch eine Sitzverlegung der Haftung entzogen. Ein Insolvenz-Antrag hilft nicht weiter. Schalten Sie jetzt die Staatsanwaltschaft wegen Verletzung diverser Bankrottdelikte ein. Die Erkenntnisse aus der Ermittlungstätigkeit machen es möglich, einen Insolvenz-Antrag wegen Zahlungsunfähigkeit zu stellen.
Strategiekrise – folgt der Stakeholderkrise
Kommt es zu keiner Konfliktlösung unter den unterschiedlichen Stakeholdergruppen, fehlt es an einer Markt– und Kundenorientierung. Dem Trend zu neuen Produkten wird nicht gefolgt sowie die Weiterentwicklung unterbleibt. Auftragsrückgänge, Qualitätsprobleme und Lieferverzögerungen sind meistens die ersten Anzeichen.
Ihr Kunde bedient immer nicht pünktlich und dann auch nur „tröpfchenweise“ Ihre Forderungen. Der angebliche Grund: es sei branchenüblich. Deshalb stunden Sie ihm den Rest stillschweigend. Tolerieren Sie auf Dauer nicht dieses Zahlungsverhalten. Treffen Sie mit ihm eine schriftliche Vereinbarung über Zahlungshöhe und Zahlungsziele, die er einhalten kann. Ansonsten unterstellt Ihnen der Insolvenz-Verwalter Kenntnis von der drohenden Zahlungsunfähigkeit.
Stundung von Verbindlichkeiten – ein Insolvenzanfechtungsrisiko
Achtung! Vermeiden Sie die Insolvenz-Anfechtungsfalle, wenn Sie mit Ihrem Kunden eine Stundungsvereinbarung aufgrund eines Liquiditätsproblems treffen. Auf Ihre Kenntnis davon wird sich der spätere Insolvenz-Verwalter berufen, wenn er nach Eintritt in das Insolvenz-Verfahren an Sie herantritt.
SWOT – Analyse: welche Strategien entwickeln Sie nach einer Neupositionierung?
Das Unternehmen befindet sich in einer Krise. Die Technologie Ihrer Maschinen ist überaltert. In der Situation analysieren Sie Ihre Stärken und Schwächen mit dem Ziel, den Technologievorsprung des Wettbewerbs einzuholen. Ansonsten droht die Insolvenz.
Es sind Gläubiger, die vor Eintritt ihres Geschäftspartners in die Insolvenz eine Leistung erbracht haben. Nach Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens werden sie vom Insolvenz-Verwalter aufgefordert, ihre Forderungen zur Insolvenz-Tabelle anzumelden. Unser Tipp: nehmen Sie Expertenwissen in Anspruch, wenn es darum geht, ob Sie Ansprüche gegen die Insolvenz-Masse aus Aussonderung, Absonderung oder Aufrechnung haben.
Teilzahlungen – Kunde in Schieflage?
Ihr Kunde zahlt den Rechnungsbetrag nicht fristgemäß, nicht in voller Höhe, sondern immer nur soviel wie er kann. Tolerieren Sie dieses Zahlungsverhalten nicht, sonst bekommen Sie später ein Problem. Der Insolvenz-Verwalter wird nämlich argwöhnen, dass Sie in Kenntnis einer drohenden Zahlungsunfähigkeit die Gelder empfangen haben. Die Folge: Sie zahlen die Gelder an die Insolvenz-Masse zurück.
Transfergesellschaft macht den Personalabbau sozialverträglich
Transfergesellschaft sorgen für Arbeitsplatzsicherung in einem Insolvenz-Verfahren. Der Sozialplan beschreibt durch Mitarbeiter-Qualifizierung oder Arbeitnehmerüberlassung den Eintritt in ein anderes Unternehmen im ersten Arbeitsmarkt.
Turnaround – das Unternehmen bewegt sich wieder in die Gewinnzone
Das Unternehmen schwächelte. Es gab Liquiditätsprobleme. Anzeichen für ein Insolvenz-Verfahren gab es nicht. Mit Unterstützung eines Beratungsprofis wurden die Einsparpotentiale lokalisert, Arbeitsplätze abgebaut und Produktionsabläufe verschlankt. Seitdem bewegt sich das Unternehmen wieder in der Gewinnzone mit steigender Tendenz.
Überbrückungsdarlehen – brennt’s?
Sobald die Zahlungsunfähigkeit droht, brauchen Sie zur Zwischenfinanzierung ein Überbrückungsdarlehen. Führen Sie dazu ein Bankgespräch. Ihre Hausbank wird Sie bis zu sechs Monaten mit einen Kredit unterstützen.
Überbrückungskredit – Rettung in der Not?
Überschuldung – besteht eine Insolvenz-Antragspflicht?
Sobald Ihre GmbH rein rechnerisch überschuldet ist, müssen Sie sofort einen Insolvenz-Antrag stellen. Diese Verpflichtung trifft Sie aber nicht, wenn Sie für Ihr Gesellschafter-Darlehen einen Rangrücktritt erklären. Fragen Sie dazu Ihren Steuerberater in der Bilanzbesprechung.
Überschuldungsbilanz – löst möglicherweise eine Insolvenz-Antragspflicht aus?
Deckt in einer Sonderbilanz das Vermögen die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr, müssen Sie prüfen, ob die GmbH in Not in der Situation weiter geführt wird. Lautet das Ergebnis Nein, ist umgehend ein Insolvenz-Antrag zu stellen; ansonsten machen Sie sich strafbar.
Übertragende Sanierung – eine Option für Sie künftig Chef zu sein?
Nach Übertragung der Aktiva des Insolvenzunternehmens auf die Auffanggesellschaft wandelt sich Ihr Status. Vom angestellten Geschäftsführer mutieren Sie zum Gesellschafter–Geschäftsführer. Zusätzlich ist der Betrieb von sämtlichen alten Lasten frei. Der Kaufpreis fließt an den Insolvenz-Verwalter zur Verteilung an die Tabellengläubiger.
Insolvenz droht? Rechtzeitig den Insolvenzantrag stellen!
Die UG – auch Unternehmergesellschaft geheißen – unterliegt denselben gesetzlichen Regeln wie ihre große Schwester, die GmbH. Auch eine UG kann in die Überschuldung geraten. Allerdings um vieles früher bei einem Mindest – Stammkapital von nur 1,00 € bei Gründung. Ist die Situation der Überschuldung da, muss der Geschäftsführer einen Insolvenz-Antrag stellen.
UG Insolvenz-Verschleppung
UG Insolvenz-Verschleppung – Die Kasse ist leer. Was ist zu tun?
Wie ist die Situation ? Die Lieferanten setzen den Geschäftsführer unter Druck. Es gibt Ärger mit der Hausbank und die Arbeitnehmer müssen beruhigt werden. Besteht eine Insolvenz-Antragspflicht ? Und wann? Unverzüglich, falls keine neuen Kreditgeber bereitstehen.
Umsatzrückgang – der Markt ändert sich!
Der Online-Handel gräbt Ihnen das Wasser ab. Die Umsätze gehen zurück und die Erlöse sinken. Der Bedarf an Fremdkapital steigt. In der Situation erstellen Sie einen Liquiditätsplan. Stimmen die Zahlen müssen Sie sich vor dem Bankgespräch nicht fürchten.
unbeschränkte Haftung – der GmbH-Mantel mit Löchern
Sie verhandeln als Gesellschafter–Geschäftsführer einer GmbH mit der Hausbank über einen Kredit. Dabei müssen Sie erkennen: die Haftung soll sich nicht nur auf das Haftungskapital der GmbH beschränken, sondern auch Ihr Privatvermögen soll haften. Denn ohne Ausreichung einer persönlichen Bürgschaft erhalten Sie keinen Bankkredit.
Unternehmen – ohne Moos nix Los
Das Unternehmen – auch Firma oder Betrieb genannt – ist eine organisatorsich -rechtliche Einheit, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Das Unternehmen setzt sich zusammen aus dem Anlagevermögen wie z.B. dem Warenlager, Umlaufvermögen als auch aus immateriellen Werten. Damit ein Unternehmen existieren kann, ist bedarf es einer ausreichenden Liquidität. Fehlt sie, droht alsbald die Insolvenz.
Unternehmen – das unbekannte Wesen?
In dem Stadium drohender Zahlungsunfähigkeit – im Verhältnis zur Strategiekrise die zeitlich spätere Krise – schrumpft der Umsatz bei sinkenden Erlösen noch mehr. Besteht der Bedarf an Liquidität, sind Fremdmittel notwendig. Noch ist die InsolvenzInsolvenz vermeidbar, wenn Sie den Mut für eine Krisendiagnose haben. Ansonsten ist das anstehende Bankgespräch zum Scheitern verurteilt.
Unternehmens-Insolvenz-Verfahren
Unternehmens-Insolvenz-Verfahren ist gleich Regel-Insolvenz-Verfahren
Geregelt ist das Verfahren in der Insolvenz-Ordnung. Die Regel-Insolvenz kommt immer dann zur Anwendung, wenn kein besonderes Verfahren (wie z.B. Verbraucher-Insolvenz oder Nachlass-Insolvenz) vorgesehen ist. Bei einer GmbH in Not wird das Regel-Insolvenzverfahren immer in Gang gesetzt, wenn Sie bei Insolvenz-Antraggsstellung als Insolvenzgrund auf (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung verweisen.
Unternehmens-Restrukturierung
Unternehmens-Restrukturierung: die Kostenschraube dreht sich
Verluste können auf Dauer den Ruin bedeuten, Sie müssen sich entscheiden. Marktausstieg oder Sanierung in Eigenverwaltung, das sind die Handlungsoptionen. Ein Restrukturierungsverfahren kann dann die Lösung sein.
Unternehmenskauf in der Insolvenz: der Vorteil – die Altlasten bleiben beim Insolvenz-Verwalter
Kaufen Sie das Unternehmen im Ganzen, dann kaufen Sie die Gesellschafteranteile, auch als “Share Deal” bezeichnet. Haben Sie dagegen nur Interesse an den Aktiva, dann ist es ein “Asset Deal”. Vorsicht! Überall lauern Gefahren; Sie benötigen Expertenwissen.
Unternehmenskrise – Pleitegefahr ohne Kreditgewährung?
Unternehmenskrise: Was passiert bei einer zu hohen Fremdkapitalquote ? Die Bänker weisen nach einem Bankgespräch den Kreditantrag zurück. Viele Unternehmen stellen in der Situation einen Insolvenz-Antrag.
Unternehmensnachfolge – Notfallkoffer gepackt?
Viele Unternehmer haben ein mentales Problem. Spätestens wenn der Unternehmer verunfallt oder krank wird, muß er darüber nachdenken, was mit dem Unternehmen geschieht. Das betrifft auch eine Nachfolgeregelung im Rahmen der Erbfolge.
Unternehmensplanung – haben Sie einen Lotsen an Bord?
Viele Unternehmer führen ihren Betrieb wie ein Kapitän ein Schiff ohne genaue Kenntnis von der Route. Die Vorausschauenden dagegen setzten ein Controllingsystem ein, das wie ein Lotse den Betrieb durch sichere Fahrwasser führt. Denn: ein Steuerungssystem erkennt Krisensymptome rechtzeitig.
Unternehmenssanierung – eine Sanierung in Eigenregie kann eine Palastrevolte auslösen
Umsatzrückgang und Liquiditätsprobleme zwingen Sie zur Unternehmenssanierung. Die Stakeholder – jeder für sich – leistet einen Beitrag. Das betrifft auch die Mitarbeiter, die nicht immer solidarisch zum Unternehmen stehen. Viele Unternehmen stellen in der Situation einen neutralen Interimsmanager ein.
Unternehmenssanierung durch Insolvenz
Unternehmenssanierung durch Insolvenz – der Eigenverwalter bleibt Chef
Seit 2012 bleibt im Insolvenz-Verfahren nach Insolvenz-Antragsstellung der Unternehmer weiterhin der Chef. Die Gläubiger wollen auf sein know-how und seine Beziehungen zu den Kunden nicht verzichten. Denn eine Liquiditätskrise erfordert ein schnelles Handeln.
Unternehmenswert – Investoren bewerten den Ertrag
Der Unternehmenswert hat eine Bedeutung beim Verkauf der Unternehmung im Ganzen, einer Teilbetriebsveräußerung oder Fortführung des Unternehmens. Kommt es zu einem Verkauf, orientert sich der Wert an dem Ertrag des Unternehmens, den der Investor aus ihm erwirtschaften kann.
Unternehmensziel – wohin geht die Reise?
Jedes Unternehmen benötigt ein Leitbild, es dient den Mitarbeitern als Orientierungshilfe. Das gilt auch für den Insolvenz-Plan. Sein Leitbild dient der Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit./p>
Unternehmer – Mut zum Wagnis
Unternehmergesellschaft – 1,00 € Haftungskapital zwischen Lust und Frust
Die kleine GmbH ist wie die große GmbH haftungsbeschränkt, aber mit Zuwachs. Jedes Jahr wird aus einem Viertel des Jahresgewinns eine Rücklage gebildet. Wie lange? Bis die Bilanz ein Haftungskapital von 25.000,00 € ausweist.
Untreue – lassen Sie keine Geschäftsgelder über Ihr Privatkonto laufen
Ein Geschäftsführer einer GmbH in Not macht sich der Untreue strafbar, wenn er seine Befugnisse missbraucht, nach der er über fremdes Vermögen verfügen oder für andere Verträge abschließen darf, und dadurch der GmbH einen Nachteil zufügt. Kommt es z.B. zu einer Sperrung des Geschäftskontos im Rahmen der Kontenpfändung macht sich die Geschäftsführung der Untreue strafbar, wenn es die Gelder auf ein firmenfremdes Konto laufen lässt, um diese vor dem Zugriff der Gläubiger und des Insolvenz-Verwalters zu bewahren.
Verbraucher-Insolvenz – die Verfahrensart für den gescheiterten Unternehmer
Haben Sie ein Unternehmen mit nicht beschränkter Haftung geführt, ist die Verbraucher-Insolvenz die Wahl. Vorausgesetzt: Sie haben weniger als 20 Gläubiger und keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen. Der Weg in ein sorgenloses Leben ohne Druck durch die Gläubiger steht Ihnen dann bevor.
Vermögensgegenstände – sind einzeln veräußerbare Güter
Alle Vermögensgegenstände sind auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen wie z.B. Sachen, Forderungen sowie immaterielle Werte. In ihnen schlummern ggf. Stille Reserven. Im Fall einer Liquiditätskrise ist Liquidität zu aktivieren.
Verschmelzung – von zwei Unternehmen ist eins davon zahlungsunfähig
Sobald eins von zwei Unternehmen kriselt, besteht vielleicht eine Insolvenz-Antragspflicht. Ohne Frage geht eine Infektionsgefahr von dem kranken Unternehmen aus. Das gesunde Unternehmen ist gefährdet. In der Situation hilft nur eine frühzeitige Verschmelzung beider Unternehmen.
Wer von Veruntreuung spricht meint den Straftatbestand der Untreue
Bei den Staatsanwaltschaften steht der Straftatbestand der Untreue nach § 266 StGB besonders bei den sog. „Managerdelikten“ im Fokus der Ermittlungen. Zu groß ist die Verführung auf Seiten der Verantwortlichen eines Unternehmens, die Grenze zum Unerlaubten zu überschreiten. Erkennt am Ende ihrer Ermittlungen die Staatsanwaltschaft einen Vermögensnachteil zu Lasten der Gesellschaft, dann droht eine Bestrafung. Unser Tipp: Verteidigen Sie sich nicht selbst. Expertenwissen im Strafrecht ist gefragt.
Vorauszahlungen – zwei Steuerbescheide am selben Tag können Ihren Ruin bedeuten
Sobald das Finanzamt die Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer fordert, müssen Sie zahlen. Das betrifft auch – meist hohe – Vorauszahlungen für das kommende Jahr. Viele Unternehmen müssen in der Situation einen Insolvenz-Antrag stellen.
Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen – eine Straftat?
Nach dem drittletzten Bankarbeitstag im laufenden Monat werden die Sozialversicherungsbeiträge fällig und sind zu zahlen. Stellt dagegen Ihre GmbH in Not innerhalb von drei Wochen nach Feststellung der Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenz-Antrag, sind die Beiträge nicht abführungspflichtig – auch machen Sie sich als Geschäftsführer nicht strafbar!
Vorkasse – hab acht vor dem Insolvenz-Verwalter!
Fürchten Sie den späteren Insolvenz-Verwalter, wenn Ihr Kunde immer nur nach Mahnungen und unter Druck zahlt. Der Insolvenz-Verwalter unterstellt Ihnen Kenntnis von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Was hilft ? Liefern Sie nur noch gegen Vorkasse.
Vorstand – ein Organ der Aktiengesellschaft
Der Vorstand legt die Marktstrategie fest. Ein Umsatzeinbruch verhindert eine Insolvenz nur dann, wenn schnell wirksam werdende Maßnahmen zu einer Kostenreduzierung führen.
Vorstrafe wegen Insolvenz-Verschleppung
Vorstrafe wegen Insolvenz-Verschleppung gefährdet die Geschäftsführergeeignetheit
Bei einer Verurteilung zu einer Geldstrafe bei einer fahrlässig herbeigeführten Insolvenz-Verschleppung ist eine Vorstrafe nicht ausgeschlossen. Voraussetzung: 90 Tagessätze und mehr führen zu einem Eintrag in das Vorstrafenregister. Eine Vorsatztat dagegen schließt für 5 Jahre eine Geschäftsführertätigkeit aus.
Das Warenlager – manchmal der Sargnagel eines Unternehmens!
Zum Warenlager gehören nicht nur Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe, sondern auch halbfertige und fertige Güter. Ein hoher Warenbestand verursacht beträchtliche Lagerkosten und bindet viel Liquidität. Beim Aufkommen einer Liquiditätskrise sind Sanierungsmaßnahmen dringend erforderlich.
wirtschaftlicher Zusammenbruch – nichts geht mehr!
Die Online-Konkurrenz wächst immer mehr und hat Sie an den Rand des Markts gedrängt. Die Umsätze gehen von Jahr zu Jahr zurück. Sie wollen nicht mehr, was bleibt: die Stille Liquidation.
Zahlungsstockung – bleibt sanktionslos
Eine Zahlungsstockung liegt vor, wenn es dem Unternehmer gelingt, mit einem Kredit innerhalb von drei Wochen den Liquiditätsengpass von nicht mehr als 10 % der Gesamtverbindlichkeiten zu schließen. Ein Bankgespräch hilft zur Vermeidung eines Insolvenz-Verfahren weiter.
Zahlungsunfähigkeit – Insolvenzgefahr droht?
Kann die GmbH in Not über einen Zeitraum von drei Wochen mindestens 10 % ihrer fälligen Verbindlichkeiten nicht begleichen, dann liegt Zahlungsunfähigkeit vor. In dieser Situation ist ein Insolvenz-Antrag zu stellen.
Zerschlagung – der Insolvenzverwalter als “Bestatter”
Zerschlager oder Bestatter, das ist hinlänglich immer noch das Imagebild des Insolvenz-Verwalters in der Öffentlichkeit. Allerdings muss zu seiner Ehrenrettung gesagt werden: ohne Markt und neue Kredite sowie ohne positiver Fortführungsprognose und Fortführungswillen kommt nur die Zerschlagung als Handlungsmöglichkeit in Betracht. In einem solchen Fall hat auch der beste Sanierungsplan mit Hilfe der Eigenverwaltung keine Chance.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und schreiben Sie uns, welchen Begriff wir noch aufnehmen sollten.

References: § 267
 § 47
 § 1
 § 264
 § 18
 § 135
 § 1
 § 100
 § 370
 § 69
 § 64
 § 266