Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20257,%2020
Timestamp: 2019-07-16 01:23:22+00:00

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BFH, 23.02.2017 - III R 35/14 - dejure.org
https://dejure.org/2017,16375
BFH, 23.02.2017 - III R 35/14 (https://dejure.org/2017,16375)
BFH, Entscheidung vom 23.02.2017 - III R 35/14 (https://dejure.org/2017,16375)
BFH, Entscheidung vom 23. Februar 2017 - III R 35/14 (https://dejure.org/2017,16375)
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§ 120 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a der Finanzgerichtsordnung (FGO), § ... 120 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a FGO, § 227 der Abgabenordnung (AO), § 126 Abs. 4 FGO, § 44 FGO, § 227 AO, §§ 163, 227 AO, § 102 FGO, Art. 14 des Grundgesetzes, Art. 14 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 GG, § 5 Abs. 1 Satz 1 des Gewerbesteuergesetzes, § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG, § 2 Abs. 1 GewStG, § 8 GewStG, § 143 Abs. 1, § 135 Abs. 2 FGO
Art 14 Abs 1 GG, Art 14 Abs 2 GG, § 227 AO, § 44 FGO, § 102 FGO
Steuererlass wegen Übermaßbesteuerung bei Beteiligung an mehreren Personengesellschaften
AO § 227, AO § 5, FGO § 102, EStG § 2 Abs 7
Erlass, Ermessen, Unbilligkeit, Übermaßbesteuerung, Jahresprinzip, Veranlagungszeitraum
BFHE 257, 20
BStBl II 2017, 757
NZG 2017, 800
Die Besonderheiten der Gewerbesteuer als Objektsteuer können dazu führen, dass ertraglose Betriebe belastet werden, indem etwa --so im Streitfall-- Gewerbesteuer allein durch Hinzurechnungen ausgelöst wird, oder negative und positive Ergebnisse aus mehreren Betrieben eines Steuerpflichtigen gewerbesteuerrechtlich nicht saldiert werden können und deshalb für einzelne Betriebe Gewerbesteuer zu zahlen ist, obwohl das saldierte Ergebnis aus allen Betrieben negativ ist (s. Senatsurteil vom 23. Februar 2017 III R 35/14, BFHE 257, 20, BStBl II 2017, 757).
Dieses Merkmal ergibt sich aus dem Charakter der Gewerbesteuer als Objektsteuer (z.B. BFH-Urteil in BFHE 122, 307, BStBl II 1977, 666), der es im Gewerbesteuerrecht nicht zulässt, dass Verluste des einen Gewerbebetriebs i.S. des § 2 Abs. 1 GewStG bei einem anderen solchen Gewerbebetrieb berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 23. Februar 2017 III R 35/14, BFHE 257, 20, BStBl II 2017, 757).
Anlass für einen Billigkeitserlass aus sachlichen Gründen kann eine Übermaßbesteuerung sein (BFH-Urteil vom 23. Februar 2017 III R 35/14, DStR 2017, 1208).
Die gerichtliche Prüfung ist darauf beschränkt, ob die Finanzbehörde bei ihrer Entscheidung die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten oder von ihrem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat (BFH-Urteile vom 23.02.2017 III R 35/14, BStBl II 2017, 757; vom 04.06.2014 I R 21/13, BStBl II 2015, 293).

References: § 120
 § 227
 § 126
 § 44
 § 227
 § 102
 Art. 14
 Art. 14
 § 5
 § 5
 § 2
 § 8
 § 143
 § 135
 § 227
 § 44
 § 102
 § 227
 § 5
 § 102
 § 2
 § 2