Source: https://www.vnn-online.de/satzung/
Timestamp: 2019-09-21 21:23:01+00:00

Document:
Satzung | VNN - Verband der niedergelassenen Neuropsychologen e.V.
Der Verband der niedergelassenen Neuropsychologen ist eine Vereinigung von natürlichen Personen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er führt den Titel Verband der niedergelassenen Neuropsychologen (VNN). Der Verband soll in das Vereinsregister eingetragen werden und dann den Zusatz e.V. tragen.
Der Verband hat seinen Sitz in 45326 Essen, Psychologische Praxis in Altenessen, Altenessener Straße 242.
Die im Namen und in der Satzung verwendeten Formulierungen sind geschlechtsneutral aufzufassen.
§2 Zwecke des Verbandes
Förderung der ambulanten neuropsychologischen Behandlung von Menschen mit zentral bedingten neuropsychologischen Leistungseinbußen.
Unterstützung der psychosozialen Wiedereingliederung hirngeschädigter Menschen.
Die Unterstützung der ambulanten Tätigkeit seiner Mitglieder in neuropsychologischen Arbeitsfeldern.
Die Förderung wissenschaftlicher und praktischer Aufgaben aus dem gesamten Gebiet der Klinischen Neuropsychologie einschließlich Fortbildungsveranstaltungen und der Forschung.
Die Herstellung, Erhaltung und Vertiefung von Kontakten mit Nachbardisziplinen und Fachgesellschaften, die an der Rehabilitation von Hirngeschädigten beteiligt sind.
Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Alle Mittel des Verbandes sind ausschließlich und unmittelbar für die satzungsmäßigen und damit gemeinnützigen Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung zu verwenden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zwecke des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglieder des Verbandes können ordentliche oder außerordentliche Mitglieder sein.
Ordentliche Mitglieder können Diplom-Psychologen werden, die sich praktisch oder wissenschaftlich mit der ambulanten neuropsychologischen Behandlung von Menschen beschäftigen.
Außerordentliche Mitglieder können Diplom-Psychologen werden, die ein nachweisbares Interesse an der ambulanten neuropsychologischen Behandlung von Menschen haben.
§4 Aufnahme, Rechte und Pflichten der Mitglieder
Ordentliche Mitglieder: Anmeldungen für die Aufnahme sind schriftlich und formlos an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Außerordentliche Mitglieder: Anmeldungen für die Aufnahme sind schriftlich und formlos an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die außerordentlichen Mitglieder sind nicht stimmberechtigtund nicht wählbar.
Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe jeweils von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
§5 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einbehaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen. Beschlußfähigkeit liegt vor, wenn mindestens fünf der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Abstimmung und Beschlußfassung sind formfrei. In besonderen Fällen kann die Mitgliederversammlung hiervon Abweichendes beschließen. Bei fehlender Beschlußfähigkeit wird die Mitgliederversammlung erneut einberufen; diese Mitgliederversammlung ist dann unabhängig von der Zahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig.
Die Mitgliederversammlungen hat folgende Aufgaben:
Entgegennahme des Kassenberichtes des Kassenwarts und des Kassenprüfers über das abgelaufene Geschäftsjahr,
Diskussion über sonstige Angelegenheiten, die der Erreichung der Zwecke des Verbandes dienen,
Entscheidung über die Auflösung des Verbandes.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder nach schriftlich begründetem Antrag von wenigstens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder des Verbandes.
Die Versammlungsleitung obliegt dem ersten Vorsitzenden und im Vertretungsfall dem 2. Vorsitzenden.
Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden protokolliert. Die Protokolle sind vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben.
Die Mitgliederversammlung wählt aus der Zahl der ordentlichen Mitglieder den Vorstand. Der Vorstand besteht aus dem für jeweils zwei Jahre gewählten Vorsitzenden, dem 2.Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer (§26 BGB).
Alle Mitglieder des Vorstandes sind jeweils einzeln vertretungsberechtigt bei Rechtsgeschäften bis 5000.-DM Gegenstandswert. Bei Rechtsgeschäften über 5000.-DM Gegenstandswert besteht Gesamtvertretungsbefugnis. Der Vorstand ist berechtigt, Vollmachten zur Vornahme von Rechtshandlungen zu erteilen.
Der Kassenwart hat alljährlich über die Einnahmen, Ausgaben und über den Stand des Vermögens Rechnung abzulegen. Er muß den Nachweis über die Verwendung der Mittel des Verbandes im Sinne des §1.4 führen. Die Abrechnung ist durch einen von der Mitgliederversammlung im voraus gewählten Kassenprüfer zu prüfen.
Dem Schriftführer obliegt die Protokollführung bei den Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen.
Die Mitgliedschaft wird durch eine formlose schriftliche Austrittserklärung an den 1.Vorsitzenden des Verbandes, mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende des Kalenderjahres, beendet.
Durch Ausschluss eines Mitgliedes aus wichtigem Grunde, der nur einstimmig vom Vorstand ausgesprochen werden kann. Über den gegen diesen Beschluss möglichen Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.
Die Mitgliedschaft endet durch Streichung von der Mitgliederliste, wenn das Mitglied trotz Mahnung mit zwei Jahresbeiträgen im Rückstand liegt. Die Streichung erfolgt durch einfachen Vorstandsbeschluss.
Durch Tod der natürlichen Person.
§10 Auflösung und Anfallberechtigung
Die Auflösung des Verbandes kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung und bei Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Verbandes an das Kuratorium ZNS, für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems e.V., Bonn, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Anträge auf Abänderung der Satzung müssen in einer ordentlichen Mitgliederversammlung gestellt werden. Zur Abänderung ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
§12 Inkraftgetreten
Der Verband wurde von der Mitgliederversammlung am 21.09.1999 in Essen gegründet. Die vorstehende Satzung wurde am 24.02.2000 errichtet und tritt umgehend in Kraft.

References: §2

§4

§5
 §1

§10

§12