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Timestamp: 2018-12-17 01:31:34+00:00

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Salzburger Fachverband für Turnen - Statuten
Hier stehen die Statuten des SFT als Word-Dokument zum Download bereit:
Satzungen des SFT zum Download
1 Name, Sitz, Gliederung und Zugehörigkeit des SFT
Der Verband führt den Namen „Salzburger Fachverband für Turnen" ( SFT).
Der SFT erstreckt seine Tätigkeit auf des Bundesland Salzburg, besteht aus den Mitgliedsvereinen und hat seinen Sitz in Salzburg-Wals
Der SFT gehört dem Österreichischen Fachverband für Turnen (ÖFT) als ordentliches Mitglied an.
2 Zweck des SFT
Der Zweck des SFT ist die Förderung des Turnens in all seinen Erscheinungsformen, insbesondere der Mitglieder der dem SFT angeschlossenen Vereine.
als vielseitiges Bewegungsangebot
als Wettkampfsport.
Die Tätigkeit des SFT ist überparteilich,
gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet im Sinne der Bundesabgabenordnung § 34ff
3 Erreichung des Zweckes des SFT
Der Erreichung des Zweckes des SFT dienen die Förderung und Wahrnehmung aller turnerischen Angelegenheiten durch:
Durchführung von Landesmeisterschaften, sowie sonstigen turnerischen Bewerben und Veranstaltungen.
Nominierung und Entsendung von Teilnehmern zu nationalen Veranstaltungen (z.B. österr. Meisterschaften)
Abhaltung von Kursen, Lehrgängen, Vorträgen, Veranstaltungen und sonstigen geeigneten Bildungsmitteln.
Unterstützung der Arbeit der Mitgliedsvereine unter Beachtung deren Autonomie.
Mitarbeit in der Landessportorganisation
Förderung von Mitgliedern und Sportlern zur Erreichung und Durchführung sportlicher Ziele.
Unterstützung und Ausbildung von Wettkampfrichtern in den einzelnen Disziplinen
4 Aufbringung der Mittel des SFT
Durch die vom Verbandstag des SFT beschlossenen Mitgliedsbeiträge
Einnahmen aus Sponsoring, Werbung
Erträge aus sportlichen und anderen Veranstaltungen, Nenngelder
Einnahmen aus Landessportförderungsmitteln
Einnahmen aus Subventionen,
Spenden, Vermächtnisse und sonstigen Zuwendungen
Zinserträgnisse
5 Antidoping-Bestimmung
Der SFT, dessen Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter verpflichten sich, die Anti-Dopingregelungen der Fédération Internationale de Gymnastique (FIG), der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA), des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) und der World Anti Doping Agency (WADA) sowie die Bestimmungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 – insbesondere dessen § 18 – zu beachten und einzuhalten.
Über Verstöße gegen Anti-Dopingregelungen im Bereich der disziplinären Verantwortlichkeit des SFT entscheidet im Auftrag des SFT die Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung gemäß § 4 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007, sofern der Verstoß in deren Zuständigkeitsbereich fällt. Für das Verfahren vor der unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung gelten
die einschlägigen Bestimmungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 in der jeweils gültigen Fassung.
6 Mitglieder des SFT
Ordentliche Mitglieder, das sind Vereine, die den § 2 der Satzungen des SFT erfüllen.
Unterstützende Mitglieder, das sind Vereine die den §2.1 der Satzungen erfüllen, jedoch nicht §2.2.
Außerordentliche Mitglieder, das sind physische juristische Personen oder Körperschaften öffentlichen Rechtes.
Ehrenmitglieder, diese werden vom Verbandstag des SFT ernannt.
7 Beginn und Dauer der Mitgliedschaft im SFT
Die Dauer der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedschaft ist grundsätzlich nicht begrenzt.
Die Mitgliedschaft der Mitgliedsvereine beginnt mit ihrer Aufnahme durch das
Präsidium des SFT. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen.
Ehrenmitglieder gehören dem SFT auf Lebenszeit an.
8 Beendigung der Mitgliedschaft im SFT
Die Mitgliedschaft erlischt bei ordentlichen Mitgliedern durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss. Der Austritt kann nur mittels eingeschriebenen Briefes mit einer Frist von mindestens einem halben Jahr und Gültigkeit zum nächsten Kalenderjahresende erklärt werden. Der Ausschluss aus dem SFT kann nur auf Grund der Disziplinarordnung der SFT über Beschluss eines Verbandstages mit Zweidrittelmehrheit ausgesprochen werden. Bei Ausschluss besteht kein Anspruch auf Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen. Bestehende Verpflichtungen zur Zahlung aushaftender Geldverbindlichkeiten bleiben aufrecht.
Die Mitgliedschaft erlischt bei außerordentlichen Mitgliedern durch freiwilligen Austritt (mittels schriftlicher Abmeldung) oder durch Ausschluss. Der Ausschluss kann vom Präsidium des SFT ausgesprochen werden.
9 Rechte und Pflichten der Mitglieder des SFT
Die Mitglieder haben das Recht der Teilnahme an den Veranstaltungen der SFT. Sie haben das Recht, Einrichtungen des SFT in Anspruch zu nehmen.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des SFT zu wahren, zur Erreichung seiner Ziele beizutragen und die Satzungen einzuhalten. Sie haben die vom Verbandstag festgesetzten Mitgliedsbeiträge pünktlich zu entrichten und den Beschlüssen der Organe des SFT Folge zu leisten.
Die Mitglieder verpflichten sich die Antidoping Bestimmungen (§ 5) zu beachten. Die Mitglieder haben alle jene Rechte, die sich aus dieser Satzung ergeben. Sie nehmen durch Delegierte am satzungsgemäß ausgeschriebenen Verbandstag des SFT teil, können das Wort ergreifen und Anträge stellen und wirken bei den zu fassenden Beschlüssen und vorzunehmenden Wahlen durch Stimmabgabe mit.
Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten gehören dem Verbandstag des SFT auf Lebenszeit mit Sitz und Stimme an. Sie haben das aktive, nicht aber das passive Wahlrecht.
Außerordentliche Mitglieder haben weder ein aktives noch ein passives Stimm- oder Wahlrecht.
10 Mitgliedsbeiträge zum SFT
Das Verbandsjahr des SFT beginnt am 1. Jänner und endet am 31. Dezember jeden Kalenderjahres.
Die Mitgliedsbeiträge zum SFT werden für ordentliche Mitglieder vom jeweiligen Verbandstag beschlossen.
Der Mitgliedsbeitrag für außerordentliche Mitglieder wird jeweils gesondert vom Präsidium des SFT festgelegt.
11 Organe des SFT
der Verbandstag(Generalversammlung)
Eine vom Präsidium des SFT zu beschließende Geschäftsordnung regelt die Tätigkeit der einzelnen Organe sowie nicht näher in den Satzungen erläuterte Funktionen und Zeichnungsberechtigungen.
12 Verbandstag des SFT
Der Verbandstag ist das oberste Organ des SFT. Er setzt sich aus den von den Mitgliedsvereinen offiziell entsandten und namentlich angemeldeten Vertretern, dem Präsidium, des SFT zusammen. Den Vorsitz des Verbandstages führt der Präsident oder bei dessen Verhinderung der Vizepräsident des SFT.
Der Verbandstag des SFT wird alle 3 Jahre abgehalten. Er wird spätestens vier Wochen vorher vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten des SFT unter Angabe der Tagesordnung, des Zeitpunktes und Ortes einberufen.
Dem Verbandstag des SFT obliegen:
Genehmigung des Protokolls des letzten Verbandstages des SFT
Entgegennahme der Berichte des Präsidenten und der Fachwarte des SFT
Entgegennahme des Berichtes und Antrages der Rechnungsprüfer
Entlastung des Präsidiums des SFT
Wahl des Präsidiums des SFT
Wahl der Rechnungsprüfer des SFT
Behandlung von Anträgen an den Verbandstag
Stimm- und Antragsrecht:
Von den Teilnehmern des Verbandstages des SFT sind stimmberechtigt:
Die gewählten Mitglieder des Präsidiums des SFT mit je einer Stimme, ausgenommen bei der Entlastung des Präsidiums. Dieses Stimmrecht ist persönlich auszuüben.
Die Delegierten der Mitgliedsvereine mit der im Folgenden niedergelegten Sollten pro Mitgliedsverein weniger Delegierte als zuerkannte Stimmen anwesend sein, vereinigt der Obmann oder dessen Bevollmächtigter diese Stimmdifferenz auf sich.
Jeder Mitgliedsverein hat Anspruch auf einen Grunddelegierten. Großvereine (mit mehr als 500 Mitgliedern) wird ein weiterer Delegierter zuerkannt.
Alle Anträge müssen schriftlich bis spätestens zwei Wochen vor dem Verbandstag beim SFT eingelangt sein. Antragsberechtigt sind alle gem. § 12.4. mit dem Stimmrecht ausgestatteten Personen.
Der Verbandstag des SFT ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Delegierten beschlussfähig.
Der Verbandstag fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei Satzungsänderungen.
Diese sind dem ÖFT zur Kenntnis zu bringen.
Außerordentliche Verbandstage
sind vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten des SFT unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes, des Zeitpunktes und Ortes einzuberufen aufgrund:
eines Beschlusses eines ordentlichen Verbandtages des SFT
eines Antrages des Präsidiums des SFT
eines Verlangens der Rechnungsprüfer
eines schriftlichen begründeten Antrages von mindestens einem Zehntel der
13 Das Präsidium des SFT
Das Präsidium ist das zweithöchste Organ und besteht aus:
dem Präsidenten und zumindest einem Vizepräsidenten
dem Finanzreferenten und dessen Stellvertreter
den Landesfachwarten
Beschlüsse in Präsidiumssitzungen bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Präsidiumsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Das Präsidium ist bei Anwesenheit der Hälfte der Mitglieder, bei ordnungsgemäßer schriftlicher Einladung beschlussfähig.
Dem Präsidium obliegt:
Die Führung der Fachverbandsgeschäfte
Die Erstellung einer Geschäftsordnung
Die Bestellung allfälliger Vertreter in den ÖFT und die Landessportorganisation.
14 Vertretung des SFT
Der Präsident vertritt den SFT nach Außen und gegenüber Dritten. Er beruft Sitzungen und Versammlungen ein und führt bei diesen den Vorsitz. Im Verhinderungsfall des Präsidenten übernimmt der vom Präsidenten beauftragte Vizepräsident diese Aufgaben.
Schriftliche Ausfertigungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsidenten und des Schriftführers (oder deren Stellvertreter).
In finanziellen Belangen (auch Rechtsgeschäfte) zeichnet der Präsident (oder Stellvertreter) mit dem Finanzreferenten (oder Stellvertreter)
Weitere Zeichnungsbefugnisse sind in der Geschäftsordnung geregelt.
15 Rechnungsprüfer des SFT
Der Verbandstag wählt zwei Rechnungsprüfer des SFT, die verschiedenen Vereinen angehören müssen und keine Funktion im SFT ausüben dürfen. Die Rechnungsprüfer sind verpflichtet, spätestens neun Monate nach Ende des Kalenderjahres den Rechnungsabschluss jährlich zu prüfen. Die Rechnungsprüfer haben die Finanzgebarung des SFT in materieller und formeller Hinsicht und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel zu prüfen und dem Präsidium darüber zu berichten. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Rechnungsprüfer, dem Verbandstag des SFT über die Gebarung der gesamten Funktionsperiode einen Bericht abzugeben. Die Rechnungsprüfer sind befugt, auch während des laufenden Geschäftsjahres in die Bücher und Unterlagen Einsicht zu nehmen, haben das Recht auf umfassende Information über alle Beschlüsse und Tätigkeiten des Präsidiums und erhalten deren Protokolle. Dabei darf jedoch die Arbeit des SFT nicht behindert werden. Bei Bedarf können die Rechnungsprüfer an den Sitzungen des SFT mit beratender Stimme teilnehmen oder können bei besonderen finanziellen Verbandsvorhaben beigezogen werden.
16 Schiedsgericht des SFT
Zur Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb des Verbandes ist ein Schiedsgericht zu bilden, in das jeder Streitteil zwei Vertreter entsendet. Diese wählen ein weiteres Mitglied als Vorsitzenden. Falls bei der Wahl des Vorsitzenden keine Einigung erzielt wird, entscheidet das Los. Schiedsgerichte des SFT sind nicht „Schlichtungseinrichtungen" im Sinne des Vereinsgesetztes 2002, sondern entsprechen den Schiedsgerichten nach den §§ 577 ff der Zivilprozessordnung.
Das Schiedsgericht entscheidet mit Stimmenmehrheit nach bestem Wissen und Gewissen, Stimmenthaltung ist unzulässig. Das Schiedsgericht entscheidet endgültig, sofern es nicht auf den ordentlichen Rechtsweg verweist.
17 Auflösung des SFT
Die Auflösung des SFT kann nur auf einem für diesen Zweck einberufenen Verbandstag beschlossen werden, wenn mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Delegierten anwesend sind und vier Fünftel davon für die Auflösung stimmen. Dieser Verbandtag hat einen Liquidator zu berufen und schließt auch die Verwendung des Vermögens des SFT, das ausschließlich für gemeinnützige turnerische Zwecke gem. § 34 ff BAO zu verwenden ist. Dies gilt sinngemäß auch bei behördlicher Auflösung oder im Falle des Wegfalles des begünstigten Zweckes. Mitglieder dürfen aus der Auflösung des SFT keine Gewinnanteile oder Zuwendungen erhalten.
Beschlossen beim Verbandstag am 03.07.2015

References: § 34
 § 18
 § 4
 § 2
 §2
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 § 12
 § 34