Source: https://www.nennen.de/news/artikel/metropolis-maschinenmensch-durch-urheberrecht-geschuetzt/
Timestamp: 2018-08-14 15:15:18+00:00

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Dieter Nennen – Metropolis: Maschinenmensch durch Urheberrecht geschützt
Der von Fritz Lang in den Jahren 1925 bis 1926 gedrehte Science-Fiction-Stummfilm handelt von zwei Gesellschaften, die strikt voneinander getrennt leben. Der Bildhauer W. S.-M. hatte damals die Plastik für die Figur des Maschinenmenschen, einer Androidin mit dem Namen Maria, geschaffen. Mit dem Tode des Künstlers im Jahr 1976 gingen die Urheberrechte durch Erbschaft über auf seine Ehefrau. Und diese macht ihre Rechte an der Figur des Maschinenmenschen geltend – zu Recht, so das OLG Hamburg in einer Entscheidung aus dem Jahr 2002.
Maschinenmensch als bildende Kunst
OLG Hamburg, Urt. v. 10. Juli 2002 – 5 U 41/01 (rk.), GRUR-RR 2003, 33 ff.; § 2 Abs.1 Nr. 4 UrhG (u. a. bildende Kunst); § 129 Abs.1 S.1 UrhG (Geltung des UrhG, zur Anwendbarkeit des § 64 UrhG vgl. Meckel in Dreyer/Kotthoff/Meckel UrhR § 64 Rz.9); § 143 Abs.2 UrhG (Inkrafttreten des UrhG); § 28 Abs.1 UrhG (Vererbung des Urheberrechts); § 29 Abs.1 UrhG (Grundsatz der Nichtübertragbarkeit des Urheberrechts); § 30 UrhG (Rechtsnachfolger des Urhebers); § 1922 BGB; § 64 UrhG (Frist: Erlöschen des Urheberrechts); § 69 UrhG (Berechnung Fristbeginn); § 51 Nr.2 UrhG (Kleinzitat, Bildzitat analog).

References: § 2
 § 129
 § 64
 § 64
 § 143
 § 28
 § 29
 § 30
 § 1922
 § 64
 § 69
 § 51