Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/news/lasst-uns-doch-einfach-mal-was-ausprobieren
Timestamp: 2019-03-26 21:27:06+00:00

Document:
"Wir sollten etwas Neues | Mein Grundeinkommen
4.495 von 12.000 €
"Wir sollten etwas Neues ausprobieren!"
Grünen-Chef im Gespräch über das Grundeinkommen
von Peter am 14.06.2018
Hilf uns das 301. Grundeinkommen zu finanzieren.
Was ist die Antwort auf Hartz IV? Sollen wir Grundeinkommen einfach mal ausprobieren? Und wie ist die Stimmung dazu bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen? Wir haben mit Robert Habeck gesprochen, der zusammen mit Annalena Baerbock die Doppelspitze der Partei bildet, und Erstaunliches erfahren.
Sobald Robert Habeck vom Grundeinkommen spricht, eckt er in der Gesellschaft und zum Teil sogar in seiner eigenen Partei an. Zum Beispiel lehnt seine Kollegin Annalena Baerbock das Bedingungslose Grundeinkommen konsequent ab. Auch im Parteiprogramm ist vom Grundeinkommen kaum die Rede. Davon lässt er sich aber nicht beirren. Für ihn ist das Grundeinkommen nicht klar definiert und genau darin sieht er eine Chance. Er selbst will die Debatte rund um das Grundeinkommen voranbringen, anstatt sie von anderen führen zu lassen. Geht es nach ihm, ist Hartz IV gestorben und eine erneute Reformschleife keine Lösung. Robert Habeck sieht in der Frage des Grundeinkommens eine neue Idee für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für ihn steht fest: Wir sollten etwas Neues ausprobieren!
Und Zack sind wir drin, in einem spannenden Gespräch zu der Frage, wie unsere Welt von morgen eigentlich aussehen könnte:
Robert Habeck ist zusammen mit Annalena Baerbock im Bundesvorsitz der Partei Bündnis90/Die Grünen. Zuvor war er Umweltminister in seiner Heimat Schleswig-Holstein. Der Politiker und Schriftsteller beschäftigt sich mit der Umwelt- und Sozialpolitik in Deutschland und ist ein entschiedener Gegner von Hartz IV. Seit Jahren setzt er sich für das Grundeinkommen ein.
- Interview mit Anke Domscheit-Berg zum Grundeinkommen
- Webseite Robert Habeck
- Parteiprogramm Bündnis 90/Die Grünen
Straußvision
am 18.1.2019, um 14:58 Uhr
Ohne eine Neuausrichtung von Wirtschaft, Politik und besonders der Finanzindustrie, wird die Gesellschaft international weiter zerfallen. Bürgerkriege sind dabei nicht ausgeschlossen. Zustände in Frankreich sind erste Anzeichen. Wir sollten also offen über Neues diskutieren. Herr Habeck zeigt Mut und Entschlossenheit.
am 17.1.2019, um 9:28 Uhr
Wenn Sanktionen vom Bundesverfassungsgericht für verfassungwidrig erklärt werden, würden sich viele (finanziellen) Probleme von HartzIV'ern bereits in Luft auflösen. Und die Jobcenter könnten und müssten sich endlich darauf konzentrieren, ihre Kunden (auch die über 50+) auch wie diese zu behandeln und sie in die Arbeit oder Selbstständigkeit zu bringen, die ihnen Spaß machen könnte und ihr persönliches Leben bereichert. Früher konnte man einfach bei dem Arbeitgeber anklopfen, bei dem man Lust hatte zu arbeiten. War Sympathie da und eine gewisse Fähigkeit, diesen Beruf auszuüben, wurde man eingestellt. Heutzutage muss für jede noch so winzige Stelle eine Bewerbung eingereicht werden. Dieses Bürokratiemonster (Jobcenter verlangen ja zig Bewerbungen) schreckt sicher viele ab und erzeugt eine gewisse Kälte unter allen Beteiligten.
am 10.12.2018, um 19:32 Uhr
Die Problematik bei allen Debatten zum Grundeinkommen ist, dass sich jeder Diskutierende (auch Frau Wagenknecht), jeweils ein Modell aussucht, gegen oder für das er/sie dann argumentieren kann. Ich kenne nahezu 50 verschiedene Modelle und Finanzierungsvorschläge, die teilweise sehr unterschiedlich akzentuiert sind oder je nach Coleur ideologisch unterlegt sind. Viele haben mittlerweile erkannt, dass ein BGE nicht das Ende des Sozialstaates sein kann, sondern Kranken- und Pflegeversicherung (möglicherweise als Bürgerversicherung), auch Wohngeld mitberücksichtigt werden müssen.
Linn Anouk
am 9.12.2018, um 10:08 Uhr
Mir hat in der Diskussion bei Anne Will ein Satz von Sara Wagenknecht sehr zu denken gegeben. Sie wies darauf hin, dass 1000 Euro Grundeinkommen letztlich einen Sozialabbau bedeuten würde. Man müsse sich von dem Geld ja dann auch krankenversichern, ggf. in die Arbeitslosenversicherung, hat keinen Mietzuschuss mehr. Dass daraus eine Endsolidarisierung erwachsen kann. Das hat mir eingeleutet. In dem Moment ist die Idee von dem bedingungslosen Grundeinkommen in mir zusammengeschnurrt auf das Interesse, nicht mehr zu etwas gezwungen werden zu können vom Staat. Mehr aber auch nicht. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht in Jobcentern, wurde würdig behandelt, man wollte mir helfen und hatte keineswegs Interesse, mich in irgendeinen Job zu quetschen, der mir nicht entsprach. Ich finde diese Idee ist auch ein Klischee. Ich glaube, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht losglöst gesehen werden darf von Sicherungssystemen, die der Staat immernoch anbietet. Und dass es wahrscheinlich sehr viel mehr Geld sein muss, damit man nicht mit Miete und Versicherungen auf 100 Euro im Monat landet dann, wenn man gerade keine Möglichkeit hat, dazuzuverdienen.
am 26.11.2018, um 12:44 Uhr
Neue Gedanken finde ich immer gut! Wir brauchen Veränderungen und es wird Zeit über alles nachzudenken. Grundeinkommen könnte eine gute Lösung sein!
am 25.11.2018, um 16:46 Uhr
Ich habe z.B. eine Erwerbsminderungsrente von 641,- € ----> Statt so einer Rente, wovon man kaum leben kann, wäre mir so ein Grundeinkommen von dem man vernünftig leben kann, eben auch lieber. -- Es sollte sich auf einem vernünftigem Niveau bewegen ein solches Grundeinkommen, von meiner Meinung über 1.000,- €
(Aber an der Stelle gehen die Diskussionen schon los, was denn die richtige Höhe wäre.)
am 25.11.2018, um 16:37 Uhr
Sehr gut und überzeugend dargestellt von Robert Habeck, was Grundeinkommen bedeutet und wo die Knackpunkte sind die es noch zu debattieren gibt !
am 14.11.2018, um 19:55 Uhr
Habe zufällig nochmal die Kommentare gelesen und da ist mir noch etwas zu Deinem eingefallen.
Du wünscht Dir ein Grundeinkommen, das mit dem Einkommen aus Arbeit verrechnet wird. Damit alle das Mininum zum Leben haben. Das funktioniert aber nicht, weil es nicht dem Leistungsprinzip entspricht. Dann würden nämlich, bis zu einem bestimmten Betrag, alle das selbe Einkommen haben egal ob sie arbeiten oder wie viel sie arbeiten.
Genau so funktioniert Aufstocken zur Zeit. Da wird das Einkommen mit Hartz4 (bis auf einen winzigen Rest) verrechnet. Das motiviert überhaupt nicht, sich anzustrengen.
In der Schweiz gab es eine Volksabstimmung zu diesem Prinzip eines BGE's. Das wurde von der Bevölkerung abgelehnt.
am 9.11.2018, um 14:21 Uhr
Das Grundeinkommen ist der erste richtige Weg, der das erste Gesetz im Grundgestzbuch unterstreicht. "Die Würde des Menschen ist unantastbar"
Diese Würde wird jeden Tag mit Füssen getreten! Der Alltag beweist es...
Kein Mensch hat es sich ausgesucht zu leben! Wenn wir aus dem Kindergarten kommen, müssen wir, und das unser ganzes Leben lang! Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde Menschen die unsägliche Last der monatlichen Verpflichtungen nemen und sie in neue Gedanken und Handlungen leiten, die sie zuvor nicht erkannten. Es gibt Menschen, die sagen, es würde einige auf der Kautch hängen lassen.... Dies ist ein sehr negativer Gedanke, der nicht weiter gedacht wird! Klar gibt es Menschen, die mit ihrer Zeit nicht viel anzufangen wissen.. Aber die Frage ist warum !?!... In jedem Menschen liegt ein Schatz verborgen, den wenn er erkannt wird, zur neuer Energie erstrahlt und den Menschen antreibt Dinge zu tun, die er zuvor nicht getan hat. Abgesehen davon, ist es ein schlechter Gedanke, Menschen als "Nichtsnutz oder Taugenichts" abzustempeln, da man dadurch die Möglichkeit der Veränderung garnicht erst zulässt und das Fass dessen gleich wieder schließt!
Bedingungsloses Grundeinkommen UNBEDINGT !
am 28.9.2018, um 12:00 Uhr
Die "große" Politik weiss warum sie dem Thema i.d.R. ablehnend gegenübersteht. Es gäbe einfach zu viele Menschen in Deutschland welche dann ein Recht auf ein Grundeinkommen hätten. Weil man es jahrzehntelang verpasst hat respektvolle Löhne beizubehalten bzw. zu schaffen, respektvolle Rentenzahlungen zu realisieren, welche Ruhestand!!! auch wirklich zulassen. Man hat die Menschen, und ich rede nicht von den immer weniger werdenden Gutverdienern, einfach aus dem Auge verloren. Deshalb muss das Volk, d.h. wir, aufbegehren und dann schaffen wir(!) das, nicht Frau Merkel und Co.
Jörg Völkner
am 27.9.2018, um 19:28 Uhr
Warum sollten Politiker das Grundeinkommen für gut befinden? Also nicht alle...(Politiker) Wurden wir gefragt als der Euro eingeführt wurde? Nein! Er wurde einfach eingeführt und wir mussten sehen wie wir damit klarkomen. Und wir sind es... Warum macht man es mit dem Grundeinkommen in Deutschland nicht gleichwertig? Einfach einführen... Ich persönlich denke das die meisten mehr wie zufrieden damit wären. Harz4 ist lange schon nicht mehr "tauglich" und hat die Bevölkerung in mehrere Klassen gespalten. Bei einem Grundeinkommen ist jeder gleich. Egal ob Arzt, Ingeneur oder Hilfsarbeiter...jeder bekommt das gleiche, bedingungslos. Wer mehr möchte geht einer Beschäftigung nach die ihn erfüllt. Rentner müssten keine Flaschen mehr sammeln. Es würde mehr Vorteile bringen als Nachteile. Tja warum muss man 45 Jahre arbeiten gehen um danach in Armut zu leben, eine Frage die ich in letzter Zeit immer häufiger höre.
am 13.9.2018, um 8:22 Uhr
......... von "unseren" Politikern und Selbstdarstellern kommt nix Gescheites mehr, also raus auf die Straße und mitmachen bei www.aufstehen.de !
am 9.9.2018, um 12:32 Uhr
Auch ein sehr interessanter Bericht über Bedingungsloses Grundeinkommen in Kenia.
https://www.arte.tv/de/videos/075271-000-A/kenia-grundeinkommen-bedingungslos/
am 7.9.2018, um 10:41 Uhr
Du hast völlig recht. Robert Habeck kann sich zur Zeit keine politische Mehrheit für ein BGE vorstellen. Wen ich ihn richtig verstanden habe möchte er das BGE zuerst für Kinder und Rentner, weil es da am einfachsten durchsetzbar ist.
Das BGE ist eine Umverteilung. Die, die viel verdienen, zahlen auch viel Steuern. Gleichzeitig werden Steuerbefreiungen wegfallen wenn das BGE eingeführt wird. D.h. Reiche finanzieren sich ihr BGE selbst (bei ihnen läuft das maximal auf Null raus, wahrscheinlich verlieren sie aber eher trotz BGE).
Jeder bekommt auch heute schon auf die eine oder andere Weise Geld vom Staat (Steuerbefreiungen, Baukindergeld, Kindergeld, Sozialhilfen, Bafög, Zuschuss zur Kita...).
Wie ich in 1) geschrieben habe wird der Topf nicht grösser. Die Geldströme laufen nur etwas anders.
Wenn das BGE also so angewendet wird wie es soll, besteht keine Gefahr, dass die Gesellschaft finanziell geschädigt wird. Es findet nur eine Umverteilung von Oben nach Unten statt. Also das Gegenteil von dem, was wir die letzten 20 Jahre erleben durften.
Auch die soziale Ungerechtigkeit wird dadurch nicht erhöht. Sie wird im Gegenteil geringer. Das BGE ist für den gesunden Durchschnittsbürger eine feste Summe. D.h. umso höher das Einkommen, umso geringer ist der Anteil des BGE daran. Anders als Steuerbefreiungen, die nur den Reichen helfen. Siehe die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Den haben prekär Beschäftigte nie bezahlt, also bringt ihnen die Abschaffung gar nichts.
Die Einführung des BGE würde die Verwaltung stark vereinfachen.
ALG 1 und 2, Kindergeld, Bafög, Grundrente.... müssen nicht mehr berechnet und ständig überprüft werden. Das spart Arbeit und Personal.
Kein Punkt aus Deinen Forderungen wiederspricht dem BGE (realistisches Mindesteinkommen, einfache und gerechte Steuern, Bürgerversicherung...). Das BGE wird genau aus diesen Gründen gefordert, nur mit weniger Verwaltungsaufwand (= weniger Geldverschwendung)
Eine Frage zu Deinem Ansatz ist aber: Brauchen wir wirklich noch die 40 Stundenwoche? Zur Zeit ist es nicht möglich für alle Arbeitnehmer und Arbeitslosen 40 Stunden zu arbeiten, soviel Arbeit ist durch Automatisierung etc. nicht mehr da. Schon jetzt arbeiten 25% in Teilzeit.
Die Arbeit, die in Deutschland durch subventionierte Arbeitsplätze (Aufstocken) neu entsteht, geht in anderen Ländern verloren. Dadurch entsteht Unruhe in der Welt (z.B. Wirtschaftsflüchtlinge).
Wo und was sollen alle Arbeitslosen und Teilzeitarbeiter als gemeinnützige Arbeit machen um auf 40 Stunden zu kommen? Sie würden festangestellten Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes ihre Arbeit wegnehmen und sie statt dessen kostenlos machen!
Die alten Konzepte, nur mit härteren Strafen, wird nicht mehr lange funktionieren.
am 2.9.2018, um 15:53 Uhr
Vielleicht so, Moni...?
https://www.youtube.com/watch?v=ExRs75isitw
Mit diesem System wird das nicht möglich sein.
Es gehört zum Machtsystem, die Menschen zur Arbeit zu zwingen.
SPD und Grüne vorneweg.
am 31.8.2018, um 19:40 Uhr
Wer richtig zuhört, hört auch, daß Herr Habeck das BGE, wie es hier definiert ist, nicht befürwortet.
Ich übrigens auch nicht;
weil ich es für den falschen Ansatz für die überfälligen Veränderungen halte.
Und außerdem 1.) weil ich finde, daß Leute, die es objektiv nicht brauchen, auch kein soziales Geld erhalten sollten und 2.) weil ich überzeugt bin, daß die Finanzierung eines BGE jede Gesellschaft auf Dauer zumindest finanziell schädigt.
Ich finde es paradox, Pläne zu schmieden, wie alle gleichermaßen aus einem öffentlichen Topf schöpfen sollen, ohne vorher dafür gesorgt zu haben, daß alle angemessen in diesen Topf hinein geben.
Genau da liegt nämlich meines Erachtens der Kern für das eigentliche Problem,
das einen Namen hat : SOZIALE UNGERECHTIGKEIT .
Mein Ansatz wäre :
Weg mit den komplizierten Gesetzes-Konstrukten, in denen sich Unrecht wunderbar verstecken kann, hin zu Transparenz und w i r k l i c h e r Gerechtigkeit , z.B.
--> Weg mit den ganzen diversen Sozialleistungen, Hartz4, Kindergeld, Zuschüssen, Lebenshilfen, komplizierten Steuergesetzen, Gleichstellungs-grundsätzen und dem ganzen Leistungs- und Sanktionierungs-Dschungel, stattdessen :
1. ) Bürgerversicherung ab sofort;
2. ) Rigorose Vereinfachung des Steuerrechts, z.B. einfach gestaffelte Besteuerung jedes Arbeitseinkommens und stärkste Beschränkung der Abzugsmöglichkeiten;
3.) DEUTLICH höhere Steuersätze für Einkommen, das nicht aus (eigener) Arbeit stammt ( also z.B. Einkommen aus Vermögen, Erbe, Spekulationsgewinnen usw. );
4.) Festlegung eines REALISTISCHEN Mindesteinkommens, das ein Kind / ein Erwachsener / eine Familie haben muß, um NICHT NUR MENSCHENWÜRDIG, sondern auch sorglos zu leben, d.h. sich Wohnung / Gesundheit / Bildung / Vorsorge / Freizeit und Familienleben auch leisten zu können .
4.1 ) Wer dieses Mindesteinkommen bei maximal 40 Wochenarbeitsstunden nicht erzielen kann ( egal, ob Lohn oder Rente oder sonst woher ), wird entsprechend aufgestockt.
4.2 ) Wer dieses Mindesteinkommen oder mehr aus eigener Kraft erreicht, braucht keine Aufstockung. Punkt ! Ohne wenn und aber ............
4.3 ) Wer nicht selbst für sein Einkommen sorgt ( obwohl er weder zu alt noch zu jung noch krank ist ), sollte gemeinnützige Arbeit im öffentlichen Dienst bekommen und so seinen sozialen Beitrag leisten dürfen. Und zwar nicht als Sanktion, sondern weil diese Arbeiten und die Menschen, die sie leisten, sehr nötig und für eine Gesellschaft deshalb wichtig und wertvoll sind.
Ich möchte außerdem, daß jedes Kind, jeder junge Mensch - im Rahmen seiner individuellen, persönlichen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Wünsche - die bestmögliche Bildung und Ausbildung bekommt. Und zwar absolut kostenlos und OHNE, DASS ELTERN DIES AKTIV ODER PASSIV VERHINDERN KÖNNEN.
Ich möchte, daß unsere Schulen und Ausbildungsstätten den jungen Menschen nicht nur die Fertigkeiten vermitteln, die sie in der künftigen Arbeits-Welt benötigen, sondern vor allem auch Wissen für das Leben an sich, z.B. sozialethisches Wissen,
Kritikfähigkeit, Eigenständigkeit im Denken, Umgang mit Konflikten, aber auch pädagogisches Grundwissen, Wissen über die Gesundheit und wie man sie erhält, Wissen über den Umgang mit Zeit und Geld und dgl. mehr.
Ich wüßte da noch so einiges, aber jetzt mache ich mal Schluß ... :-) .
Was das BGE angeht : Überzeugt mich davon, wenn Ihr könnt - ich bin offen dafür.
Aber bitte mit Argumenten.
am 27.8.2018, um 11:41 Uhr
ich vergass zu sagen das meine bessere hälfte sich kaputt gearbeitet hat seh schwere atrose bekam und als sie endlich rente bekam hat ihre krankenkasse ihre ganze nachzahlung eingefordert hat dak 9000€ die wir zum umziehen gebraucht hätten trotz fragen müssen wir das zurückzahlen das krankengeld neeeeein brauchen sie nicht und ob das nicht alles war zuzahlung vo der zuzahlung auch noch beide krank mobus chron und atrose wir sind am ende 2 vermieter krank gerade umzug fertig jetzt mit vermieter 2 das sebe wir sollten lebenslanges wohnrecht bekommen den 1ten geflegt zum dank durften wir auziehen uns half niemand und jetzt steht wieder alles auf der kippe ..jeden flüchtling wird besser geholfen als unser einer wir brauchten schnell hilfe aber tut das schon grosse umzüge sind nicht mehr drin denn beide sehr schwer krank ..bei uns wirft keiner mal 10,000€ im briefkasten daher hoffen wir auch mal auf ein kleines glück aber nix passiert
am 27.8.2018, um 11:19 Uhr
tja wir sind krank wir bezahlen 850€ miete ..das wir bekommen ist wenig und bestreiten alles unser auto brauchen wir für azt und einkaufen das grundeinkommen zu bekommen wäre für uns ein wahrer segen
am 25.8.2018, um 22:30 Uhr
.... ich habe es satt
dieses dämliche rumgequatsche
" .... ich würde ja so gerne
wenn ich dürfte
aber die bösen anderen ..."
"haut endlich kaputt
was euch kaputt macht"
ihr verlorenen und zerstörten dieses systems
am 24.8.2018, um 20:37 Uhr
Ein herrlicher song:
https://www.youtube.com/watch?v=FcrCkQsJs_w
Keine Partei wird dem gerecht.
Bindet euch an keine Partei, macht einfach weiter wie bisher.
m8nx
am 8.8.2018, um 15:09 Uhr
Ich bin 60 und von Beruf Techniker. Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft definieren sich und ihr Leben über Erwerbsarbeit. Digitalisierung, IoT und Industrie 4.0 wird die Arbeitswelt verändern. Maschinen übernehmen die Arbeit von Menschen. Viele werden sich künftig nicht mehr über Erwerbsarbeit definieren können. In einer stark automatisierten Arbeitswelt wie sie bereits heute besteht fehlt vielen Menschen heute schon der Sinn in ihrer Arbeit. Das ist entwürdigend und macht krank.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen befreit die Menschen von der Unterjochung, sich über Erwerbsarbeit zu definieren. Man muss keine Sorge haben, dass plötzlich alle zu Hause bleiben und keiner mehr arbeitet. Jeder Mensch will nützlich sein. Jeder, der schon mal gespürt hat, etwas nicht mehr zu "müssen", weiß welche Kräfte das entfesselt. Diese Freiheit lässt neue Ideen, neue Arbeit entstehen. Das kann ehrenamtlich oder gegen Bezahlung sein. Oder man geht einfach seiner bisherigen Arbeit nach, dann aber mit Sicherheit mit einem ganz anderen Geist.
Finanzierbar ist das beispielsweise über eine Mikrosteuer auf alle Finanztransaktionen.
am 4.8.2018, um 21:52 Uhr
... jetzt nehmen wir es selbst in die Hand.
Tretet alle der Sammlungsbewegung "Aufstehen" bei unter:
am 4.8.2018, um 18:16 Uhr
Vielleicht war die Etablierung des Sozialstaats auch eine Erkenntnis aus den Folgen des Holocausts. Um zu verhindern, das verarmte und frustrierte Menschen wieder nach Faschismus rufen? Ich bin kein Politikwissenschaftler, aber ich finde das einleuchtend. Umso bedauernswerter, ich wiederhole es gerne, das sPD und Grüne jene Erkenntnis zerstört haben. Jeder Mensch sollte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Das ist mit HartzIV nicht mehr gewährleistet, das schafft Bitterkeit, Hass, Neid und Frustration und treibt die Menschen zu den Radikalen. HartzIV ist meiner persönlichen Meinung nach die Ursache für diese Entwicklung.
am 4.8.2018, um 17:50 Uhr
@auvk1
Nunja, ich bewundere deinen Optimismus.
Aber ich befürchte es wird so kommen wie es immer war.
Erst müssen furchtbare Kriege oder Naturkatastrophen geschehen, bevor der Mensch bereit ist konstruktiv um zu denken.
Der wirklich fortschrittliche Sozialstaat wurde auch erst nach dem verheerenden 2. Weltkrieg installiert. Ein Hohn, das er grade von sPD und Grünen wieder abgeschafft wurde.
Vielleicht nach dem 3. Weltkrieg wird die Menscheit weise genug sein, ein bedingundloses Grundeinkommen zu installieren. Maybe, befinden wir uns vielleicht schon im dritten Weltkrieg? Naturkatastrophe? Klimawandel? Es muss wohl noch schlimmer kommen, bis die Parteien davon abkommen uns zur Arbeit zu zwingen.
Das System wird zusammenbrechen müssen und der soziale Friede, dann durch ein Grundeinkommen gesichert werden.
am 31.7.2018, um 17:10 Uhr
... an auvk1 !
mit Ideen a la GRÜNE, gewinnt man keine Wahlen mehr.
Die denken, bißchen klugscheißen, und die Leute kommen Scharen.
Die Grünen bestehen aus Phädophilen, Bevormundern, Katastrophen-Touristen, Schwulen usw.
Dafür gibt es keine Mehrheit sondern konstant 5% !
- Wahrheit tut bekanntlich weh - und - ich habe mich schon sehr zurückgenommen -
am 30.7.2018, um 0:53 Uhr
@ Leihmann
Es gibt zur Zeit leider keine Partei, die auf der Führungsebene für das BGE ist. Selbst die Linken sind sich nicht einig. Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi lehnen es kategorisch ab. Da hilft es dann auch nichts das Katja Kipping dafür ist. Wenn sich die Linke spaltet hat sie im Bundestag keinen Einfluss mehr.
Den Grünen traue ich eher zu aus ihren Fehlern zu lernen als die sPD. Ich habe den Eindruck die wollen sich wirklich erneuern (kann mich natürlich auch täuschen).
Wenn sich Habek ernsthaft dafür einsetzen würde, Kindern und Rentnern ein BGE statt Kindergeld und Hartz4 zu geben, wäre das zumindest ein "Fuss in der Tür".
Aber ich glaube da auch erst dran, wenn etwas konkretes geschieht.
@Hannstein
Die "Umweltbevormunder" haben zur Zeit die besten, sinnvollsten Ideen.
Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor 2030 wäre genau das Signal gewese, das die Autoindustrie gebraucht hätte. Jetzt sind sie durch ihre viele Skandale von selbst drauf gekommen, aber rennen hoffnungslos hinterher. Das wird viele Arbeitsplätze kosten.
In der Kohleindustrie gibt es insgesamt so viele Arbeitsplätze wie in der Zukunftsindustrie regenerative Energien (Wind, Photovoltaik etc.) allein letztes Jahr verloren gegangen sind. Weil die GroKo die Kohlearbeitsplätze erhalten will.
Der Kohleausstieg, den die Grünen wollen, ist genau der richtige Weg für Deutschland.
am 28.7.2018, um 0:09 Uhr
Ja, ich mein das wirklich ernst. Halte die von sPD und Grünen initiierten Hartzreformen für wirklich die Ursache des Aufkommens der AFD.
ist jemand anderer Meinung , solls er doch sagen.
Der Basta Spacko Schröder hat die Demokratie schwer beschädigt.
am 23.7.2018, um 11:52 Uhr
... ja, das wird gern vergessen und verdrängt:
Die Hartz-Reformen, die Benachteiligung der Mütter, die vom Erzeuger verlassen, nach dem 3. Jahr wieder arbeiten gehen "dürfen", alles durch die selbsternannten "Arbeitervertreter" SPD und die "Umweltbevormunder" Grüne fabriziert.
Die AFD ? - Genau dadurch erst geschaffen und stark gemacht.
am 22.7.2018, um 19:36 Uhr
ja, mag sein des Habek gerne davon fabuliert.
Dennoch, ich bin der festen Ansicht, dass der Wählerbetrug von sPD und Grünen durch die boshaften, ja bösartigen Hartzreformen, gewaltig viel Vertrauen in die Demokratie zerstört haben.Ja und meiner Meinung nach, auch erst den Boden für den aufkommenden Neofaschismus der Afd bereitet haben. Niemand, kein Mensch, lässt sich gerne veräppeln und verraten. Besonders nicht politisch.
Ich bin ein Mensch der 80ziger Jahre, habe Punk, geliebt, gelebt und genossen.
Was mir heutzutage politisch serviert wird, ist einfach nur zutiefst peinlich und primitiv.
am 21.7.2018, um 8:58 Uhr
.... mit "ich bin dafür" oder "BGE sollte man mal machen" ... gewinnt man heutzutage keine Wahlen mehr, und mit Privatmeinungen eines Parteivorsitzenden erst recht nicht !
am 20.7.2018, um 21:59 Uhr
Ich habe Robert Habek's Haltung zum BGE im Interview eigentlich als positiv empfunden.
Es war allerdings seine Meinung und nicht die der Partei. Wenn ich ihn richtig verstanden habe hält er das BGE zur Zeit politisch nicht für durchsetzbar.
am 16.7.2018, um 20:29 Uhr
Es ist mir ein dringendes Bedürfnis, es einfach nochmal zum Ausdruck zu bringen.
Ich bereue es wirklich zutiefst, jemals sPD und Grüne gewählt zu haben.
Den Lobbyisten-Kanzler Schröder und sein Helferlein Joschka.
Das der Grüne Habeck meint in dem Video Kiffer diffamieren zu müssen, offenbart wie selbstvergessen die Grünen sind. Haben sie doch in ihrer Gründerzeit sich vehement für die Legalisierung von Marihuana eingesetzt. Eine Partei die sich nur nach dem Winde dreht.
Nach wie vor bin ich fassungslos wie besonders die Grünen und natürlich auch die sPD sich politisch verunstaltet haben.
Nie, niemals wieder, wird eine dieser Parteien meine Stimme bekommen!
am 28.6.2018, um 15:47 Uhr
Es ist doch so einfach ! Weniger Rüstungskosten, weniger Beamtenvorteile und
die Leute in Haftung nehmen, die mit den Steuern so umgehen, als würden sie
ihr Eigentum sein! Warum interessiert sich keiner unserer Sozialpolitker dafür, wie
es bei unseren Nachbarn, den Österreichern gemacht wird mit dem Grundeinkommen?
am 28.6.2018, um 3:46 Uhr
Durch aufrufen älterer Links, habe ich den Eindruck gewonnen, das eure Seite nicht mehr unabhängig , sondern offensichtlich schon zumindest von Parteien beeinflusst und Links offensichtlich beeinflusst und oder manipuliert werden. Man darf annehmen , dass auch der Verfassungsschutz mit drinne hängt, oder wer auch immer.
am 28.6.2018, um 1:32 Uhr
haha, was der Grüne da in dem Video von sich gab, war wenig überzeugend.
Wirklich belustigend von einem Grünen.
Faselnder Blödsinn.
am 28.6.2018, um 0:27 Uhr
eine Beteiligung der Grünen an diesem Projekt lehne ich persönlich rundweg ab.
Schliesslich haben die Grünen auch begeistert an den Hartz Reformen mitgewirkt.
Die Grünen machen überall gerne mit was ihnen Aufmerksamkeit beschert.
Die Grünen werden den Testlauf mit Sicherheit so anlegen, dass er scheitern wird, allein schon der Vorschlag , es nur in drei! Stadtbezirken ausprobieren zu wollen, ist ausgesprochen fragwürdig.
Ich möchte es mal so formulieren, was ist der Unterschied zwischen einem Stadtstreicher und einem Grünen?
Der Stadtstreicher klaut dir die Geldbörse und geht das Geld versaufen, soweit OK.
Ein Grüner allerdings, klaut dir dein Geld und hilft dir dann beim suchen.
Ä T Z E N D.
Daher, die Grünen immer besser aussen vor lassen!
am 27.6.2018, um 15:54 Uhr
Als Berlinerin fände ich einen Testlauf mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen in Berlin großartig - allerdings nicht in drei Bezirken, sondern in der gesamten Stadt, da sich so ein Probelauf auf die gesamte Stadtgesellschaft auswirkt. Und da die Berliner Stadtgesellschaft sehr heterogen ist, hätten wir dadurch valide Erkenntnisse über die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen eines BGE.
am 27.6.2018, um 13:19 Uhr
Ja aber dazu: Hartz4 gehört schnellstens weggefegt. Macht Jobcenter-Mitarbeiter
zu 'Mittätern am Schreibtisch' und Empfangsbetroffene zu entwürdigten und entrechteten Bürgern am Rande der Gesellschaft. Und auch da soll es egal sein,
ob der ja nun immer gearbeitet hat oder nicht oder nicht, denn auch dafür gibt es
viele wirkliche Gründe, die man ebenso gelten lassen muss. Die Betroffenen sollten
lernen, sich da nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Die politische Entscheidungsträger bedienen diese Spielwiese durchaus im wachen Bewusstsein.
am 27.6.2018, um 13:11 Uhr
Wie? Selbst wenn! Es ist 'bedingungslos' oder nicht??!! Na also.
Natürlich wird es die "zu Hause bleiben Kiffer" auch geben.
Politiker erzählen viel wenn der Tag lang ist. Politiker geben nie ein klares Statement.
Da verlassen wir uns doch besser nicht drauf. Und schon im `ausprobieren´
steckt bereits wieder deren Rückzieher, oder sie fingern so lange herum, bis die eigentlich ursprüngliche Idee dabei baden geht. Ich hoffe das ist deutlich, wie ich es möchte, aber trotzdem mit ausreichend Netiquette?? Gut.
am 24.6.2018, um 10:19 Uhr
Etwas eigenartig finde ich das Gegensatzpaar "daheimbleiben und kiffen" gegenüber "sich nicht scheiden lassen und Startups gründen" aufzumachen.
Die Diskussion über das Grundeinkommen ist für mich zu sehr durchdrungen von den jeweiligen Menschenbildern der Befürworter und Gegner: Die einen glauben, wenn Menschen nur frei genug sind von Druck, werden sie ungeheur tätig, (und noch nützlicher fürs Bruttosozialprodukt??), die anderen glauben, dass Menschen ohne Druck einfach nur faul sind.
Ich finde, dass es bei der Grundeinkommensfrage um Verteilungsfragen geht. Und ganz wichtig finde ich, dass die, die sich für das Grundeinkommen einsetzen, darauf achten, dass am Ende unterm Strich gerechnet nicht noch weniger für potentielle Empfänger eines Grundeinkommens vom Staat herauskommt, weil z.B. Sozialleistungen im Gegenzug abgebaut werden, und Verbrauchssteuern auf notwendige Güter heraufgesetzt werden, beispielsweise für Ersteres medizinische Behandlungen und Medikamente so teuer werden, dass sie für einen Grundeinkommensempfänger nicht bezahlbar sind.
Also meiner Meinung nach: Wachsam sein bei der ganzen Debatte.
Sofort ein bedingloses Grundeinkommen für jetzige Harzt4-Empfänger, Menschen mit geringer Rente: fände ich nur richtig. Wenn die Idee aber weiter ausgebaut wird, und ich vermute, dass sie das werden wird, weil sich die Gesellschaft weg von der "Arbeitsgesellschaft" entwickelt, ist mir mulmig.
am 24.6.2018, um 6:50 Uhr
Ich befürworte das Ausprobieren eines BGE, aber mir wäre lieber, es würde modellhaft nicht in Berlin, sondern in drei verschiedenen Großstadtbezirken in Deutschland, also z.B. in je einem Stadt(brennpunkt)bezirk in Süd- Mittel- und Norddeutschland ermöglicht werden.
Und wenn man die Steuerflüchtigen zur Kasse bitten würde, wäre auch ausreichend Geld vorhanden! Denn: "[...] In Deutschland werden jährlich rund 100 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen – mehr als dreimal so viel, wie für "Hartz IV" ausgegeben wird. Das Geld, das dringend für Bildung, Kultur und Soziales gebraucht würde, wird stattdessen in den Oasenländern vermehrt. So werden die Reichen reicher und die Armen ärmer.. [...]" http://www.attac.de/kampagnen/steuerflucht/steuerflucht/
IsabellvanDell
am 22.6.2018, um 13:04 Uhr
Ich bin absolut ein Führsprecher für das Grundeinkommen, bezogen auf Menschen die sich selbstständig machen wollen, sich selbst zu verwirklichen, Ihren TRAUM zu leben, doch das wird keinem einfach gemacht, doch somit wäre die Vielfalt der Ideen so bereichernd für uns Menschen. Alt ist vorbei, jetzt ist eine ganz andere Generation am Start, mit soviel Energie und Ideen, doch es scheitert immer daran, das man selber nicht genug Geld zum Leben hat.....
am 21.6.2018, um 23:37 Uhr
Mir kamen beim Hören ein paar Ideen:
Vielleicht ist es ein Ansatz, schon einmal am (eigenen) Gefühl der Zugehörigkeit der Menschen untereinander zu arbeiten: Weil wir (Menschen) gerne möchten, dass es unseren Leuten gut geht - bezogen auf Familie, Freunde, Clan, ... Je näher wir uns anderen fühlen, desto mehr interessiert uns ihr Wohlergehen. Deswegen schafft es ein gesellschaftliches (und irgendwann wird das bedeuten müssen: globales) Klima, in dem wir Wohlstand (und minimal lebenswerte Existenzsicherung) für alle wollen. Aus einem solchen neuen (wohlwollenden Klima heraus ließe sich mit Sicherheit leichter ein geeignetes und konsensfähiges Modell schaffen.
Die Idee, schon einmal in drei Berliner Bezirken Modelle auszuprobieren, finde ich gut. Die Auswirkungen eines bGE sind sicher besser zu beobachten, wenn die Menschen räumlich zusammen sind. Und in Berlin lassen sich sehr unterschiedliche Gesellschaftsstrukturen finden. Das fände ich ziemlich wichtig, um besser einschätzen zu können, wie sich ein bGE auswirkt.
am 21.6.2018, um 20:09 Uhr
... der Mann hat sich doch schon mal früher ... vor Wahlen ... so engagiert zum Grundeinkommen geäußert.
Ich sage: Nicht so viel quatschen, grüner Mann, einfach mal machen, machen ...!
am 21.6.2018, um 19:55 Uhr
Sorry, ich habe ein sehr ungutes Gefühl bei dem Herrn,
irgend etwas stimmt da nicht,
auch wenn ich das nur intuitiv erfassen kann.
Das WAHRE!!! Grundeinkommen ist ein Segen für die Menschen (sofern dann nicht die Mieten oder Stromkosten ins Unendliche steigen oder die Grundnahrungsmittel nicht mehr bezahlbar sind, ... - DAS ist nämlich eine durchaus mögliche Gefahr, die allen droht).
Es ist ihr Grundrecht und Schöpfungsgeschenk und die einzige Möglichkeit sich zu erinnern, dass wir auf einer lebendigen und fruchtbaren Erde leben, gedeihen und wirken können und nicht gezwungen sind in dem künstlichen Welt-Konstrukt
ums Überleben zu kämpfen.
Deutschland/Europa hatte bereits alle Möglichkeiten geschaffen es sofort umzusetzen, doch jetzt liegt es wieder auf der Warteschleife, vielleicht für immer,
dabei ist es leicht umzusetzen und würde die Menschen erblühen lassen ...
Straßenschläfer
am 21.6.2018, um 15:37 Uhr
Das Bedingungslose Grundeinkommen finde ich OK! Ich habe auch Jahrzehnte in die Rentenkasse eingezahlt und wenn ich jetzt aus gesundheitlichen Gründen die Erwerbsminderungsrente beantrage muss hätte ich ich auch die Option auf die Grundsicherung, da ich aber ohne Wohnsitz bin bräuchte ich diese nicht und auch ein Bedingungsloses Einkommen wäre nicht nötig. Hier würde ich sagen das gerade junge Menschen diese Option haben sollten, sieht es man es mal realistisch, wer kann von dem unteren Einkommen was der größte Teil der Bevölkerung betrifft, denn wenn es ganz hart kommt 2:1 Renter zu Beschäftigten, und wenn der Kaufkraftverlust nicht gestoppt wird, sind die, welche im Jahre 2050 in Rente gehen und eine Rente in Höhe 2600 Euro bekommen auch schon bei dem Stand der Grundsicherung von Heute- also der Mittelschicht wird nicht so rosig ergehen, auch wenn diese jetzt bis zu dem 4 x verdienen (oder mehr) wie eine Pflegekraft jetzt. Außerdem muss man auch die Digitalisierung mit einbeziehen in die Rechnung. So in der Form wie jetzt kann es nicht weitergehen, auch wenn versucht wird mit Hartz IV die Sozialkosten in einer, ich würde schon sagen antisozialer Form, dem "gesetzlichen" Sozialabbau zu legalisieren. Bin gespannt was sich zum Schluss durchsetzt.....
am 20.6.2018, um 14:11 Uhr
Ähm , Oh ,
das mit der deutschen Staatsbürgerschaft ( weil es ja deutsche Steuergelder sind ) habe ich ja völlig überlesen .......
Mit Humor ausgedrückt , heißt das im Umkehrschluss jetzt alle ausländischen Mitbürger müssen ab heute in D-Land keinerlei Steuer mehr zahlen ?!
sicher nicht ....
Ich kann nachvollziehen das Bezieher solange es Bge nur in D-land gibt in D- land leben sollten ( oder veilleicht sollte ein Anteil eben wieder in den Bge Topf zurückfliessen ) , aber welche Nationalität sie haben , sollte egal sein .
Ich wünsche mir das wir MENSCHEN WIEDER LERNEN WOHLWOLLEND ZU SEIN
am 20.6.2018, um 13:53 Uhr
Bitte beachte beim Schreiben die Netiquette .....PUH 123......
Da fällt mir gerade ein wenig schwer .......
Wie kann man Hartz 4 Sanktion und Grundeinkommen in einem Zug wünschen ?! Grundeinkommen = vor allem der Erhalt der Menschenwürde
H4 System u. Sanktionen = menschenverachtend ...... Ich verstehe nicht das man sich wünschen kann das Menschen geschädigt werden !
Desweiteren empfinde ich diesen Wunsch auch nicht angemessen im Sinne der Netiquette !
am 20.6.2018, um 8:58 Uhr
Ich bin ein großer Befürworter des Grundeinkommens, auch wenn ich sagen muss, dass sich bestimmt so einige, vielleicht gerade Junge Menschen, darauf ausruhen würden...
Für mich als dreifacher Familienvater (Fortpflanzung abgeschlossen) würde sich an meinem Arbeitsleben, wie bei vielen Anderen auch, nichts ändern. Dafür ist es auch "zu wenig"!
Aber als zusätzliche monatliche Unterstützung, gerade in Familien, wäre ein Grundeinkommen zur Besserung der Lebensqualität zu Nutzen (ausgewogenere Ernährung, Urlaube und Erlebnisse, Rücklagen für Kinder (Führerscheine, Klassenfahrten, etc.)!!!
Und klar, und die Rentenvorsorge nicht vergessen!
Private berufliche Fortbildung, wie es viele auch hier schreiben, wäre auch finanzierbar!
Sprich: Die Wirtschaft würde ebenfalls in vollem Umfang davon profitieren!
Klar sollte man das ganze auch durchdacht angehen und klare Regularien setzen! Deutsche Staatsbürgerschafzt z.B. als Grundvoraussetzung (es handelt sich immerhin um deutsche Steuergelder). Und auch bei Verstößen gegenüber dem Hartz4 über eine Teilanrechnung als Sanktion ist besser nachzudenken.
Was ich mich nun nur frage ist, warum werden "nur" 3 Bezirke in (gerade) Berlin zum Test in Erwägung gezogen???
Sollte man es nicht gerechtermaßen für JEDEN deutschen Staatsbürger möglich machen, als Testkandidat berücksichtigt zu werden?!!
Ich bitte diese Entscheidung nochmals zu Überdenken!!!
am 19.6.2018, um 13:10 Uhr
Ich kann mich Chrissies Worten nur anschließen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die große Masse sich keineswegs auf einem BGE ausruhen würde. Ich habe alleinerziehend und ohne jegliche Unterstützung durch den Vater zwei wunderbare Kinder großgezogen, war als Freelancerin immer für sie präsent und stehe jetzt kurz vor der Rente, die mit Mühe und Not die Miete abdeckt. Für mich wäre ein BGE eine würdevolle Existenssicherung.
Zur Frage, wieviel Kinder erhalten sollten, habe ich noch keine eindeutige Meinung. Diejenigen, die deutlich weniger für Kinder fordern, sollten bedenken, dass es viele Mütter gibt, die keine, nur unregelmäßige oder keine ausreichenden Unterhaltszahlungen von den Vätern bekommen.
Alles in allem bin ich der Meinung, dass alle von einem BGE profitieren würden - auch die Wirtschaft.
am 19.6.2018, um 12:40 Uhr
Ich bete und hoffe,
dass das GRUNDEINKOMMEN durchkommt,
meine minirente reicht "vorne und hinten" nicht aus,
habe bis vor kurzem noch einen minijob gehabt,
aber nach einer nieren OP musste ich das aufgeben...
es betrifft SO VIELE menschen,
die auch weiterhin arbeiten wuerden,
sich nicht darauf ausruhen wuerden,
geschweige denn "nur kiffen" wuerden,
lt aussage des "gruenen R.H." ...
hoffen WIR also ALLE weiter ... !!!!
ElkeWeber
am 19.6.2018, um 12:18 Uhr
ich bin nicht sicher, ob das Bedingungslose Grundeinkommen für jeden DIE Lösung ist .... für mich gesprochen; Ich würde sooo weitermachen, wie bisher, hätte ein paar Sorgen weniger. Könnte sogar auf eine neue Brille sparen (jetzige 10Jahre alt und Defizite sind sichtbar) Eben um grundlegende Dinge finanzieren zu können, dazu würde ich dieses Grundeinkommen nutzen. Ein paar Gläubiger wären vllt sehr dankbar, wenn sie den einen und anderen Schein zurückbekämen .... :-(
Ich bekam ein Jahr lang keinen Cent Hilfe, obwohl ich den Job verlor ... keine Hilfe vom Amt. Bin dort hin, aber nix. Dann bekam ich etwas Wohngeld (40€ statt avisierter 140€) und jetzt will diese Behörde einen großen Teil des Geldes zurück.
Derzeit ist das leider nicht machbar ......
LG €lkeWeber
Michael K.M.
am 19.6.2018, um 9:59 Uhr
Ich finde beim Bedingungslosen Grundeinkommen, sollten Kinder 450 € bekommen (bis zum 18. Lebensjahr)
Erwachsene 900 € .
Beim Deutschbundestag habe ich schon eine Petition eingereicht !
Reicht Petitionen ein , nur so werden wir gehört und können etwas ändern
am 19.6.2018, um 9:44 Uhr
Ich wüsste gerne mal, wieso nicht zunächst einfach mal ein bedingungsloses Grundeinkommen für Kinder eingeführt wird.
KlücklicheKäthe
am 19.6.2018, um 1:44 Uhr
Knaller! Weiter so. You've got my back. Danke für euren großartigen Mut.
am 19.6.2018, um 0:51 Uhr
Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und stocke mit Hartz4 auf. Auch die Einführung des Mindestlohns hat daran nichts ändern können. Mittlerweile habe ich zwei erwachsene Kinder und ärgere mich noch immer über die Praxis der Anrechnung des Kindergeldes.
Warum zahlt der Staat Kinderdeld und rechnet es gerade bei Bedürftigen wieder an. Laut Gleichstellungsgesetz steht es jeden Kind zu. Sind die Eltern wohlhabend, können Sie es behalten. Sind die Eltern bedürftig, wird es angerechnet oder anders gesagt, wieder weggenommen.
Genau dieses Problem habe ich mal beim Jobcenter angesprochen. Es war plötzlich totenstill im Raum und ich blickte in total erschrockene Gesichter.
Der beim Gespräch anwesende Chef stimmte mir zwar zu, verwies aber zugleich auf die bestehenden Regelungen.
Vielleicht könnten sich hier die Verantwortlichen mal Gedanken machen.
sascha schurse
am 19.6.2018, um 0:32 Uhr
Ein vernünftiges System des Grundeinkommen das gut durchdacht ist bin ich mit einverstanden. Ich z.b. leider keine vernünftige Ausbildung. Arbeite 220 Stunden im Monat Nachtdienst bin verheiratet und habe ein Kind. Um alles zu stemmen (kita, auto, Versicherung, kleinen Luxus wie Internet handy für Erreichbarkeit) lebe in einer 2 Zimmer Wohnung meine Frau geht halbtags arbeiten. Mir würde das Grundeinkommen mehr Zeit für meine Familie geben ohne Existenz Ängste und bei den heutigen Mieten eine 3Zimmer Wohnung ohne weit weg zu ziehen wo kaum oder keine Infrastruktur ist und nicht noch für jedes bisschen mehr als 50km fahren muss. Ich kann mein Kind aufwachsen sehen und ihm die Welt zeigen und nicht von 24 Stunden vielleicht 4Stunden meine Familie am tag sehen 12 Stunden arbeiten und schlafen. Grundeinkommen bitte ja
am 18.6.2018, um 21:39 Uhr
Die Bezeichnung "Bedingungslos" kann unterschiedlich ausgelegt werden.
Wer darf keine Bedingungen stellen, wer muss sich an wessen Bedingungen halten?
Darüber könnte man sich Gedanken machen.
am 18.6.2018, um 20:26 Uhr
Das man das bedingungslose Grundeinkommen haben möchte ist ein Wunsch den ich nachvollziehen kann . Das man das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt ist für mich nicht nachvollziehbar .
Ich kann Missgunst in jeglicher Form einfach nicht nachvollziehen und schon gar nicht wenn Menschen kalkuliert Schaden nehmen .....
am 18.6.2018, um 19:35 Uhr
Ich fände ein Grundeinkommen sehr gut. Viele alleinerziehende könnten dann durch Minijobs etwas dazu verdienen , wider ein gutes Gefühl fürs arbeiten bekommen weil sie nicht mehr durch Kürzungen bestraft werden und gleichzeitig auf Kurs bleiben um später wider leichter voll einzusteigen. Ältere Menschen hingegen könnten kürzer treten und platz machen für junge Menschen die arbeiten wollen, ohne dafür in Ausweglosigkeit ab zu rutschen. Vielleicht könnten dann sogar sogenannte Leifirmen wider abgeschafft werden weil Arbeitgeber wider normal einstellen. Und wenn es mit dem Grundeinkommen nicht klappt, weil es mittlerweile zu viele faule Menschen gibt ( was ich aber nicht glaube) dann sollte man Harz 4 ganz abschaffen und das vorherige Modell Szialhilfe und Arbeitsamt wider einführen. Das war doch viel besser finde ich. Und Leihfirmen sollte verstaatlicht werden um dann dort Arbeitslosen eine Arbeit anbieten zu können zu gerechten Tariflöhnen so das sie für das Geld das sie erhalten auch arbeiten können. Und zwar ohne das dritte sich daran bereichern können. Ebenso alleinerziehende in, dem man zusätzlich für Kinderbetreuung sorgt.
am 14.6.2018, um 22:35 Uhr
Es stimmt mich ein bisschen hoffnungsvoller, wenn man sehen kann, dass in der Politik noch Menschen unterwegs sind, die unser Sozialsystem und Arbeitsleben nicht ausschließlich über die wirtschaftliche Seite betrachten, sondern auch einmal menschliche Aspekte wahrnehmen. Jedem wird klar sein, dass der wirtschaftliche Faktor immer eine größere Rolle spielen wird, weil ein Sozialsystem irgendwie finanziert werden will. Aber in den Jahren seit dem Beschluss zum Arbeitslosengeld 2 wurde die Wirtschaftlichkeit immer mehr in den Fokus gerückt, während der Mensch mit seinen Grundbedürfnissen immer weiter ins Hintertreffen gelangt ist. Hartz 4 folgt dem Grundsatz des Forderns und Förderns. Im Laufe der Reformen hat das Fordern mit seinen Sanktionen allerdings einen deutlich größeren Stellenwert eingenommen als das Fördern. Die permanente Angst, durch Sanktionen noch unter das Existenzminimum zu fallen, hängt wie ein Damoklesschwert über jedem Grundsicherungsempfänger.
Das macht sie zu ängstlichen und nach einiger Zeit zu mutlosen Menschen. Das geschieht aber nicht, wie viele Politiker glauben, durch die Arbeitslosigkeit, sondern durch die Angst, die durch die Jobcenter vermittelt wird. Dort sitzt ein Mensch, der darüber entscheidet, ob und wieviel der Leistungsempfänger im nächsten Monat noch bekommt.
Ich habe zum Beispiel nach langer Zeit der Planung ein Gewerbe angemeldet und als erste Antwort eine komplette Einstellung aller Leistungen bekommen, weil die Bezüge neu berechnet werden müssen. Das dauert unter Umständen vier bis acht Wochen. Was das für Konsequenzen nach sich zieht, kann man sich ausrechnen. Es schnürt mir die Luft ab. Sollte man das unter Fördern verstehen?
Das Bedingungslose Grundeinkommen würde vielen Menschen aus der Arbeitslosigkeit helfen, da bin ich mir sicher. Unsere Politiker gehen immer nur vom worst case aus. Ich glaube nicht daran, dass die vielen Arbeitslosen einfach alle nur faul sind. Ich denke, dass viele einfach nur noch nicht ihren Beruf gefunden haben, in und mit dem sie leben können.
Ich finde zwar, dass es ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben sollte, also ohne Einschränkung, ob jemand gar nichts oder 10000€ verdient. Aber mit einer schrittweisen Annäherung von unten nach oben wäre auf jeden Fall schon so vielen Menschen geholfen. Vor allem würde die Missgunst zwischen Niedrigverdienern und Hartz4- Beziehern abnehmen. Das wäre mir ein ganz großes Anliegen.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 bGE 
 bGE 
 Bge 
 Bge 
 BGE 
 BGE 
 BGE