Source: http://www.sv-pfingstweide.de/wp/verein/satzung/
Timestamp: 2019-11-20 07:27:57+00:00

Document:
Satzung – SV Pfingstweide
Sportverein Pfingstweide – Ludwigshafen e. V.
* Fußball * Tischtennis * Turnen *
Sportverein Pfingstweide – Ludwigshafen e.V.
1. Der Verein führt den Namen „Sportverein Pfingstweide-Ludwigshafen e. V.“ und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein eingetragen.
2. Er hat seinen Sitz in Ludwigshafen am Rhein.
3. Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Rheinland-Pfalz und der zuständigen Fachverbände.
Der Sportverein Pfingstweide-Ludwigshafen e. V. – kurz Verein – betreibt vor allem die Sportarten: Fußball, Tischtennis und Turnen. Andere Sportarten können auch ausgeübt werden.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung von Sportanlagen und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in ihrer jeweils letztgültigen Fassung. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer
Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben auch bei Austritt oder Ausschluss sowie bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf Beitragsrückzahlung oder Anteile aus dem Vereinsvermögen. Es darf niemand durch zweckfremde Verwaltungsausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2. ordentliche Mitglieder, von der Vollendung des 18. Lebensjahres an
Zu Ehrenmitglieder können Personen ernannt werden, die sich im Verein besondere Verdienste erworben haben. Sie haben alle Rechte der Mitglieder.
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die im Sinne des BGB unbescholten ist.
2. Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Anmeldung auf dem hierfür vorgesehenen Vordruck zu beantragen.
3. Über die Annahme oder Ablehnung des Antrages entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
4. Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Die Gründe für die Ablehnung sind hierbei nicht anzugeben.
5. Jedes Mitglied kann sich eine Ausfertigung der Satzung aushändigen lassen.
Der Austritt ist schriftlich zu erklären und wird nach Erfüllung bestehender Verbindlichkeiten wirksam. Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen möglich. Der Ausschluss ergibt sich aus §19.
1. Der Mitgliedsbeitrag ist im voraus – mindestens vierteljährlich – zu entrichten.
2. Der Beitrag wird durch Bankabbuchungsverfahren erhoben.
3. Wehrpflichtige können auf Antrag während der Ableistung ihres Wehrdienstes von der Beitragszahlung befreit werden.
4. In Härtefällen kann der geschäftsführende Vorstand ein Mitglied ganz oder teilweise von der Beitragszahlung entbinden.
5. Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Die Mitglieder haben das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und sich seiner Einrichtungen zu bedienen. Die Aktiven werden sach- und fachgerecht betreut und haben Anspruch auf Versicherungsschutz. Mitglieder ab 18 Jahre haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung und passives Wahlrecht zu den Ämtern des Vereins.
Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie am Vereinsleben teilnehmen, die Arbeit der Vereins fördern und Schädigungen seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines Vermögens verhindern. Mitglieder, die für einen anderen Verein spielberechtigt sind, haben in der gleichen Sportart nur
Trainingsanspruch, wenn dadurch das Training der übrigen Mitglieder nicht beeinträchtigt wird. Entscheidungen im Sinne dieser Trainingsordnung obliegen dem zuständigen Abteilungsleiter.
§ 10 – Sitzungen der Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich bis zum 30. Juni zusammenzutreten. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden bei Bedarf einberufen oder wenn mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Grundes schriftlich beantragen.
Weitere Einberufungsmöglichkeit ergibt sich aus § 17 Nr. 3.
2. Der Vorsitzende oder sein Beauftragter gibt Tagungsort und Zeit der Mitgliederversammlung den Mitgliedern mindestens 6 Wochen, ihre Tagungsordnung mindestens 2 Wochen vorher schriftlich bekannt. Anträge sind dem Vorstand spätestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung
einzureichen, anderenfalls können sie nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit von der Mitgliederversammlung anerkannt wird.
3. Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Sie müssen gegebenenfalls mit dem Wortlaut der beantragten Änderung auf der bekanntgegebenen Tagesordnung stehen. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Sie ist in jedem Fall ohne Rücksicht auf die Zahl der stimmberechtigten Teilnehmer beschlussfähig.
4. Beschlüsse werden, wenn die Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen zählen bei der Abstimmung nicht mit.
5. Satzungsänderungen müssen mit zwei Drittel Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die
Beschlüsse sind den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu geben. Beschlüsse, welche die Gemeinnützigkeit des Vereins berühren, sind dem Finanzamt mitzuteilen.
2. Entgegennahme des Kassenberichtes und Berichte der Rechnungsprüfer
4. Wahlen des geschäftsführenden Vorstandes und der Rechnungsprüfer
5. Beschlussfassung über Satzungsangelegenheiten
6. Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und Umlagen
7. Beschlussfassung über Anträge und sonstige wichtige Vereinsangelegenheiten
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich; jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Sie sind hierbei an die Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes gebunden.
§ 13 – Geschäftsführender Vorstand
6. Vergnügungswart
7. Abteilungsleiter Fußball, Tischtennis, Turnen
8. Zwei Beisitzer
9. Integrationsbeauftragter
Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes (§13) oder ein Rechnungsprüfer (§ 17) im Laufe der Wahlperiode aus, so kann der geschäftsführende Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Vertreter für ihn bestimmen. Doppelbelegung von Ämtern im geschäftsführenden Vorstand sind zulässig. Dies gilt nicht für die Kombination 1. und 2. Vorsitzender und dem Kassenwart.
§ 14 – Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes
Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter beruft den Vorstand nach Bedarf kurzfristig ein und leitet die Sitzungen. Diese sollten mindestens jeden Monat stattfinden.
§ 15 – Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes
Der geschäftsführende Vorstand erledigt die Vereinsgeschäfte, soweit dafür nach der Satzung nicht die Mitgliederversammlung oder der Vorstand zuständig sind. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Es wird mündlich abgestimmt. Beschlüsse werden, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen zählen bei der Abstimmung nicht mit.
Der geschäftsführende Vorstand kann für Sonderaufgaben Arbeitsausschüsse oder Beauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind.
§ 16 – Einzelaufgaben des geschäftsführenden Vorstandes
1. Die Aufgaben des 1. und 2. Vorsitzenden ergeben sich aus § 12 und §14.
2. Der Schriftführer erledigt den Schriftwechsel und erstellt die Sitzungsprotokolle.
3. Der Kassenwart fertigt den Haushaltsplan und die Jahresrechnung; führt die Kassengeschäfte. Er ist für den Eingang der Mitgliedsbeiträge und Umlagen sowie für die ordnungsgemäße Verbuchung der Einnahmen und Ausgaben verantwortlich.
4. Der Pressewart ist für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zuständig.
5. Der Vergnügungswart führt in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vergnügungsausschusses die Programmgestaltung der kulturellen Veranstaltungen durch.
6. Die Abteilungsleiter Fußball, Tischtennis, Turnen vertreten die Belange ihrer Abteilungen unter Berücksichtigung der Gesamtinteressen des Vereins.
7. Die Beisitzer haben sich für besondere Aufgaben zu Verfügung zu stellen.
8. Der Integrationsbeauftragte hält Kontakt zu den ausländischen Mitgliedern und vertritt deren Belange im geschäftsführenden Vorstand.
1. Es sind zwei Rechnungsprüfer aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder zu wählen.
2. Die Rechnungsprüfer haben den Jahresabschluss und die Kassenbücher mit den Belegen zu prüfen und über das Ergebnis ihrer Prüfung in der auf den Jahresabschluss folgenden nächsten ordentlichen Sitzung der Mitgliederversammlung zu berichten.
3. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, die unverzügliche Einberufung einer außerordentlichen Sitzung der Mitgliederversammlung zu verlangen, wenn das Ergebnis ihrer Prüfung hierzu begründeten Anlass gibt. Sie sind verpflichtet, in der außerordentlichen Sitzung der Mitgliederversammlung über ihre Beanstandungen zu berichten.
Der geschäftsführende Vorstand und die Rechnungsprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
§ 19 – Strafen
Wer gegen diese Satzung verstößt, das Ansehen oder das Vermögen des Vereins schädigt, Anordnungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Ausschusses oder des Vorstandes zuwiderhandelt, kann – nachdem er Gelegenheit zur Rechtfertigung hatte – bestraft werden mit:
2. Sport-, Spiel- oder Turnverbot
3. Ausschluss, wenn Verstöße oder Verfehlungen gröblich waren oder vorsätzlich erfolgten oder wenn sich das Mitglied einer unehrenhaften Handlung schuldig machte oder deswegen von einem ordentlichen Gericht rechtskräftig verurteilt wurde. Wer trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung seinen fälligen Vereinsbeitrag nicht bezahlt, kann durch Vorstandsbeschluss aus der Mitgliederliste gestrichen werden und gilt als freiwillig ausgetreten.
Die Strafen werden vom Vorstand ausgesprochen. Eine Strafe ist dem Betroffenen schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Gegen diesen Bescheid steht ihm das Recht der schriftlichen Beschwerde zu. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung; sie ist binnen einer Ausschlussfrist
von zwei Wochen nach ihrem Eingang zu behandeln. Die Entscheidung des Vorstandes ist endgültig.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer besonders zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden. Im Falle der Auflösung des Vereins wird das nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen der Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein übergeben, die es bis zu 5 Jahren treuhänderisch für einen am Ort neu zu gründenden Verein mit wesensgleicher Zielsetzung zu verwalten hat. Nach Ablauf dieser Frist ist die Stadtverwaltung berechtigt und verpflichtet, das
Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Entsprechendes gilt, wenn der bisherige Zweck des Vereins entfällt.
Gültigkeit und Stand nach Mitgliederversammlung vom 04.06.2008

References: §19

§ 10
 § 17
 § 26

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16
 § 12
 §14

§ 19