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Timestamp: 2016-09-29 18:39:53+00:00

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2C_969/2015 � � Urteil vom 24. Mai 2016
Eidgen�ssische Steuerverwaltung.
Die X.________AG (nachfolgend: die Steuerpflichtige) mit Sitz in U.________/SZ ist seit dem 1. Januar 1995 im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Sie entfaltet Gesch�ftsaktivit�ten in den Bereichen "Zentralregulierung" und "B�rgschaftsvermittlung ". Ausgangspunkt bilden Rechtsgesch�fte zwischen ausl�ndischen Lieferunternehmen und ausl�ndischen Handelsunter nehmen.
Unter dem Aspekt "Zentralregulierung" tritt die Steuerpflichtige sowohl mit dem jeweiligen Liefer- als auch dem jeweiligen Handelsunternehmen in ein Vertragsverh�ltnis. Der Gegenstand des Vertrags besteht im Wesentlichen darin, dass die Steuerpflichtige die Guthaben, die dem Lieferunternehmen gegen�ber dem Handelsunternehmen zustehen, bei diesem einzieht und an jenes weiterleitet. Beide Unternehmen schulden der Steuerpflichtigen hierf�r eine Zentralregulierungsgeb�hr. Mehrwertsteuerlich ist unbestritten, dass die Steuerpflichtige damit eine steuerbare Inkasso-Dienstleistung erbringt (Art. 18 Ziff. 19 lit. c MWSTG 1999), die dem Empf�ngerortprinzip unterliegt (Art. 14 Abs. 3 lit. c MWSTG 1999).
Unter dem Titel "B�rgschaftsvermittlung" bietet die Steuerpflichtige den Lieferunternehmen dar�ber hinaus Unterst�tzung bei der Absicherung der Forderungen aus den erbrachten Lieferungen und Leistungen an die Handelsunternehmen an. Die "B�rgschaftsvermittlung" bildet formal einen Bestandteil des Zentralregulierungsvertrags. Die Absicherung erfolgt alsdann durch eine der Steuerpflichtigen nicht nahestehende "Garantiegesellschaft". F�r ihre Dienstleistungen zugunsten des Lieferunternehmens schuldet dieses der Steuerpflichtigen eine B�rgschaftsvermittlungsgeb�hr. Deren mehrwertsteuerliche W�rdigung ist bis vor Bundesgericht umstritten.
Der Rechtsstreit geht auf eine Ende 2007 durchgef�hrte Kontrolle der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung (ESTV) zur�ck, welche die Kontrollperiode von Anfang 2002 bis und mit September 2007 betraf. Am 8. April 2010 erliess die ESTV zwei Einsch�tzungsmitteilungen, die ein Guthaben der Eidgenossenschaft von insgesamt rund yyy Mio. Franken auswiesen. Anlass gab die damalige Auffassung der ESTV, wonach es sich bei den unter dem Titel "Zentralregulierung" entfalteten Aktivit�ten um steuerausge nommene Leistungen handle. Infolgedessen nahm die ESTV eine Nachbelastung der beanspruchten Vorsteuern vor. Dagegen erhob die Steuerpflichtige Einsprache.
Im Laufe eines l�ngeren Einspracheverfahrens verst�ndigten sich die Parteien darauf, dass die "Zentralregulierung" unter die steuerbaren Inkassodienstleistungen f�llt (und damit dem Empf�ngerortprinzip unterliegt). In den Fokus geriet nunmehr die "B�rgschaftsvermittlung", von welcher die ESTV zun�chst annahm, es l�gen steuerausgenommene Dienstleistungen vor (weshalb die beanspruchten Vorsteuern nachzubelasten seien), dann aber ihre Auffassung �nderte und nunmehr mit der Steuerpflichtigen von steuerbaren Dienstleistungen ausging. Anders als die Steuerpflichtige, welche die B�rgschaftsvermittlung als unselbst�ndige Nebenleistung zur Zentralregulierung verstand und daher das Empf�ngerortprinzip f�r gegeben hielt, erblickte sie in dieser eine selbst�ndige Leistung, die dem Erbringerortprinzip unterliegt. Deswegen seien, so die ESTV, die bislang unversteuerten Ums�tze mit dem Normalsatz nachzubelasten.
Mit Entscheid vom 14. November 2014 hiess die ESTV die Einsprache teilweise gut, stellte aber - aufgrund neuer rechtlicher W�rdigung ("B�rgschaftsvermittlung" als selbst�ndige Leistung nach dem Erbringerortprinzip) - eine erh�hte Steuerschuld von nunmehr rund yyy Mio. Franken fest.
Am 16. Dezember 2014 erhob die Steuerpflichtige Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht, welche dessen Abteilung I mit Entscheid A-7311/2014 vom 22. September 2015 (Versand: 25. September 2015) abwies. Das Bundesverwaltungsgericht erwog, die Ums�tze aus "B�rgschaftsvermittlung" fielen nicht unter Art. 18 Ziff. 19 lit. b MWSTG 1999 und seien daher steuerbar (Entscheid E. 4.2). Unter diesem Titel treffe die Steuerpflichtige s�mtliche Vorkehren, die erforderlich seien, um die Garantiegesellschaft im konkreten Einzelfall���zur B�rgschaftszusage zugunsten des Lieferunternehmens zu veranlassen (Entscheid E. 4.3). Die Bereiche "Zentralregulierung" und "B�rgschaftsvermittlung" erf�llten je einen "wirtschaftlich sinnvollen und eigenst�ndigen Zweck", was sowohl den Bestand einer (mehrwertsteuerlichen) Gesamtleistung (Entscheid E. 4.4.1) als auch eines Verh�ltnisses von Haupt- und Nebenleistung ausschliesse (Entscheid E. 4.4.2). Zusammenfassend unterliege die "B�rgschaftsvermittlung" als selbst�ndige steuerbare Dienstleistung (Entscheid E. 4.4.3), da standardisiert ausgestaltet, dem Erbringerortprinzip (Art. 14 Abs. 1 MWSTG 1999; E. 4.5).
Mit Eingabe vom 27. Oktober 2015 erhebt die Steuerpflichtige beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Feststellung dessen, dass keine Steuerschuld bestehe.
Die Vorinstanz sieht von einer Vernehmlassung ab, w�hrend die ESTV die Abweisung der Beschwerde beantragt. Mit unaufgeforderter Eingabe nimmt die Steuerpflichtige abschliessend Stellung zum Schriftenwechsel.
1.1.�Beim streitbetroffenen Urteil handelt es sich um einen verfahrensabschliessenden Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Er kann beim Bundesgericht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (Art. 82 lit. a, Art. 83, Art. 86 Abs. 1 lit. a, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG [SR 173.110]). Am 1. Januar 2010 ist das Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 �ber die Mehrwertsteuer (nachfolgend MWSTG 2009; SR 641.20) in Kraft getreten (vgl. Art. 116 Abs. 2 MWSTG 2009). Aufgrund von Art. 113 Abs. 3 MWSTG 2009 ist das neue Verfahrensrecht grunds�tzlich auf s�mtliche im Zeitpunkt des Inkrafttretens h�ngigen Verfahren anwendbar. Es sieht zum bundesgerichtlichen Verfahren keine spezialgesetzlichen Vorschriften vor. Auf die frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und formgerecht (Art. 42 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundes- und V�lkerrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Bei der Pr�fung verf�gt das Bundesgericht �ber uneingeschr�nkte (volle) Kognition und wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht ist daher weder an die in der Beschwerde vorgebrachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (Motivsubstitution; BGE 141 V 234 E. 1 S. 236; 141 V 605 E. 1 S. 607; 141 V 657 E. 2.2 S. 660).
1.2.2.�Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem (einschliesslich kommunalem) und interkantonalem Recht pr�ft das Bundesgericht in jedem Fall nur, falls eine solche R�ge in der Beschwerde �berhaupt vorgebracht und ausreichend begr�ndet worden ist (qualifizierte R�ge- und Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 IV 57 E. 2.2 S. 60).
1.2.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, wozu auch die Beweisw�rdigung z�hlt (BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375; 140 III 264 E. 2.3 S. 266), nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 142 V 2 E. 2 S. 5; 141 V 657 E. 2.1 S. 659 f.). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde klar und substanziiert aufzuzeigen ist. Auf Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, geht das Bundesgericht nicht ein (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 IV 317 E. 5.4 S. 324; 141 V 439 E. 1.2 S. 442).
2.1.�Hinsichtlich der "B�rgschaftsvermittlung" gehen die Verfahrensbeteiligten �bereinstimmend von steuerbaren Dienstleistungen aus. Streitig und zu pr�fen bleibt, ob ein Gef�ge von Haupt- (Zentralregulierung) und Nebenleistung (B�rgschaftsvermittlung) vorliegt, wie die Steuerpflichtige meint, oder ob gegenteils zwei selbst�ndige Leistungen vorliegen, wie die Vorinstanz dies vertritt (nachfolgend E. 3). F�r den Fall, dass Handlungsmehrheit (zwei selbst�ndige Leistungen) besteht, stellt sich die Frage nach dem Ort der Dienstleistung (nachfolgend E. 4).
2.2.�Die Streitfrage betrifft die Jahre 2002 bis 2007. Aufgrund von Art. 112 Abs. 1 MWSTG 2009, der am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, bleiben in Bezug auf das materielle Recht grunds�tzlich die bisherigen Bestimmungen anwendbar (Urteil 2C_264/2014 vom 17. August 2015 E. 2.1, in: ASA 84 S. 324). In der Sache selbst ist daher das vorrevidierte Recht massgebend, mithin das Bundesgesetz vom 2. September 1999 �ber die Mehrwertsteuer (nachfolgend MWSTG 1999; AS 2000 1300), in Kraft getreten am 1. Januar 2001.
2.3.1.�Die Mehrwertsteuer von 1999 f�llt unter die Verbrauchssteuern���(Art. 1 Abs. 1 MWSTG 1999; Urteil 2C_334/2014 vom 9. Juli 2015���E. 2.4.3, in: ASA 84 S. 252). Daher herrschen grunds�tzlich die wirtschaftliche Betrachtungsweise und eine verbraucherbezogene Optik (DIEGO CLAVADETSCHER, in: Zweifel/Beusch/Glauser/Robinson [Hrsg.], Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer, 2015, N. 62 zu Art. 1 MWSTG 2009). Insbesondere ruft auch der hier interessierende Bereich der "Einheitlichkeit der Leistung" nach einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise. Dies zeigt sich darin, dass Art. 36 Abs. 4 Satz 1 MWSTG 1999 von Leistungen spricht, die "wirtschaftlich eng zusammengeh�ren" (Urteile 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 4.2 am Ende; 2A.452/2003 vom 4. M�rz 2004 E. 3.1, in: ASA 75 S. 401, RDAF 2004 II 441;� ALOIS CAMENZIND/NIKLAUS HONAUER/KLAUS A. VALLENDER/MARCEL R. JUNG/SIMEON L. PROBST, Handbuch zum Mehrwertsteuergesetz, 3. Aufl. 2012, N. 916 und 929;� IVO P. BAUMGARTNER/ DIEGO CLAVADETSCHER/MARTIN KOCHER, Vom alten zum neuen Mehrwertsteuerrecht, 2010, � 4 N. 51;� ALEXANDRA PILLONEL, �in: Zweifel/ Beusch/Glauser/Robinson, a. a. O., N. 6 zu Art. 19 MWSTG 2009). Die wirtschaftliche Betrachtungsweise greift einerseits bei der W�rdigung des rechtserheblichen Sachverhalts, anderseits bei der Auslegung der massgebenden Rechtss�tze (ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweizerischen Steuerrechts, 7. Aufl. 2016, S. 36 f. und S. 41 Fn. 84;� MICHAEL BEUSCH, in: Zweifel/Beusch/Glauser/ Robinson, a. a. O., N. 24 der Ausf�hrungen zur Auslegung;� BAUMGARTNER/CLAVADETSCHER/KOCHER, a. a. O., � 1 N. 87).
2.3.2.�Der Voraussetzungssatz von Art. 36 Abs. 4 MWSTG 1999 verlangt das Vorliegen eines�
Leistungsb�ndels�("Leistungen, die..."). Im Einzelnen ist zu pr�fen, ob die mehreren Leistungen insgesamt eine einheitliche Leistung�
(Leistungseinheit)�bilden, oder ob gegenteils von mehreren selbst�ndigen Leistungen�
(Leistungsmehrheit)�auszugehen ist. Mehrwertsteuerliche Leistungseinheit besteht bei hinreichend verbundenen Leistungen, die entweder gleichgeordnet (hinten E. 2.3.4) oder �ber- und untergeordnet sind (hinten E. 2.3.5). Fehlt es an der einen oder andern Qualifikation, sind die mehreren Leistungen voneinander unabh�ngig und besteht daher Leistungsmehrheit (nunmehr Art. 19 Abs. 1 MWSTG 2009; zit. Urteil 2C_717/2010 E. 4.2).
2.3.3.�Nach Art. 36 Abs. 4
Satz 1MWSTG 1999 gelten�
zwei oder mehrere (Haupt-) Leistungen, die wirtschaftlich eng zusammengeh�ren und so ineinander greifen, dass sie im konkreten Einzelfall als unteilbares Ganzes anzusehen sind, auch mehrwertsteuerlich als ein einheitlicher Vorgang (nun Art. 19 Abs. 3 MWSTG 2009; Urteil 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 4.2). Gesamtleistungen bestehen aus verschiedenartigen Komponenten, die durch ihre dauernde innere oder �usserliche Verbindung charakterisiert sind (Urteil 2A.756/2006 vom 22. Oktober 2007 E. 2.4). Eine solche Sachlage besteht namentlich im Bereich der Sachen und ihrer Bestandteile (Art. 642 ff. ZGB; CLAUDIO FISCHER/CLARA BODEMANN, Einheit und Mehrheit von Leistungen bei der Mehrwertsteuer, in: ST 90/2016 S. 283 ff., insb. S. 286). Die Beurteilung erfolgt anhand dessen, ob das Leistungsb�ndel von der massgebenden Verbrauchergruppe als einheitliche Leistung wahrgenommen wird (Urteil 2C_628/2013 vom 27. November 2013 E. 2.6.2, in: ASA 82 S. 382 und 83 S. 677; PILLONEL, in: Kommentar, N. 7 zu Art. 19 MWSTG; MOLLARD/OBERSON/TISSOT BENEDETTO, a. a. O., S. 262 N. 344). Demgegen�ber ist die Sichtweise des Leistungserbringers grunds�tzlich unerheblich (FISCHER/BODEMANN, a. a. O., S. 287).
2.3.4.�Im Unterschied zu Satz 1, der die koordinierten Lieferungen und Dienstleistungen regelt, hat Art. 36 Abs. 4
Satz 2MWSTG 1999 die subordinierten Leistungen zum Gegenstand. Selbst f�r den Fall, dass mit der Hauptleistung nur�
Nebenleistungeneinher gehen, kann es zur einheitlichen mehrwertsteuerlichen Beurteilung kommen. In Anlehnung an die deutsche Sichtweise halten Praxis und Doktrin eine derartige�
unselbst�ndige�Nebenleistung f�r gegeben, wenn sie (kumulativ) :
- im Vergleich zur Hauptleistung nebens�chlich ist;
- mit der Hauptleistung eng zusammenh�ngt;
- die Hauptleistung wirtschaftlich erg�nzt, verbessert oder abrundet;
- �blicherweise mit der Hauptleistung vorkommt
(vgl. Urteil 2A.40/2007 vom 14. November 2007 E. 2.2; 2A.452/2003 E. 3.2 [zit.]; ALOIS CAMENZIND, Einheitlichkeit der Leistung im Mehrwertsteuerrrecht, in: FStR 2004 S. 241 ff., insb. Ziff. 3.2 und 6.3 mit Hinweisen; CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER/JUNG/PROBST, a. a. O., N. 927; BAUMGARTNER/CLAVADETSCHER/KOCHER, a. a. O., � 4 N. 53). Unselbst�ndige Nebenleistungen teilen das mehrwertsteuerliche Schicksal der Hauptleistung (nunmehr Art. 19 Abs. 4 MWSTG 2009; Urteile 2C_628/2013 E. 2.6.2 [zit.]; 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 4.2; 2C_639/2007 vom 24. Juni 2008 E. 2; 2A.567/2006 vom 25. April 2007 E. 4.3; Urteil des EuGH vom 27. Juni 2013 C-155/12�
RR Donnelley Global Turnkey Solutions Poland sp. z o.o.�Randnr. 39).
2.3.5.�Die Rechtsfolge von Art. 36 Abs. 4 MWSTG 1999 besteht in der einheitlichen mehrwertsteuerlichen Behandlung der Leistungen, die zusammen eine Leistungseinheit bilden. Sie �ussert sich insbesondere im Hinblick auf die Art der Leistung, den Ort der Besteuerung, den Steuersatz oder die Steuerausnahmen, dies auch im Sinne der Erhebungswirtschaftlichkeit (Urteile 2C_628/2013 E. 2.6.1 [zit.]; 2C_196/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 3.2.3; PASCAL MOLLARD/ XAVIER OBERSON/ANNE TISSOT BENEDETTO, Trait� TVA, 2009, S. 262 N. 344; MATHIAS BOPP, Mehrwertsteuer und Internet, 2002, S. 269; zum revidierten Mehrwertsteuerrecht; CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER/ JUNG/PROBST, a. a. O., N. 917).
3.1.�Nach den f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.2.3) kn�pfen die von der Steuerpflichtigen geschlossenen Zentralregulierungsvertr�ge an die zuvor von den jeweiligen Liefer- und Handelsunternehmen untereinander vereinbarten Rechtsgesch�fte an (vorne lit. A).
3.2.1.�Die Vorinstanz erw�gt, die Leistung der Steuerpflichtigen, welche diese unter dem Titel "B�rgschaftsvermittlung" gegen�ber den Lieferunternehmen erbringt, reiche �ber den blossen Nachweis von interessierten Handelsunternehmen hinaus. Die Aktivit�ten zielten darauf ab, eine konkrete, f�r das Lieferunternehmen unentgeltliche B�rgschaftszusage der Garantiegesellschaft (B�rgin) zu erwirken (angefochtener Entscheid, E. 4.3.5). Wenngleich die M�glichkeit der B�rgschaft und einzelne Folgen der konkreten B�rgschaftszusage bereits im Zentralregulierungsvertrag niedergelegt sein, bleibe ein zus�tzlicher Vertragsschluss unerl�sslich. Ob die Steuerpflichtige mit dem Lieferunternehmen eine B�rgschaftsvermittlung vereinbart habe oder nicht, habe auf die Abwicklung der Zentralregulierung keinen Einfluss. Die beiden T�tigkeitskomplexe erf�llten je einen wirtschaftlich sinnvollen und eigenst�ndigen Zweck: Dieser �ussere sich im einen Fall in der Entlastung vom administrativen Aufwand (Zentralregulierung), im andern Fall in der Minderung des Delkredererisikos (B�rgschaftsvermittlung). Mangels eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ziels der beiden T�tigkeiten k�nne mehrwertsteuerlich keine Gesamtleistung vorliegen (Entscheid, E. 4.4.1). Ebenso wenig bestehe ein Gef�ge von Haupt- und (unselbst�ndiger) Nebenleistung. Die B�rgschaftsvermittlung erm�gliche es dem Lieferunternehmen, an dem von der Steuerpflichtigen errichteten Absicherungssystem teilzuhaben. Es lasse sich daher nicht mit Fug sagen, die B�rgschaftsvermittlung diene lediglich der wirtschaftlichen Erg�nzung, Verbesserung oder Abrundung der Zentralregulierung (Entscheid, E. 4.4.2). Vor diesem Hintergrund stellten sich die beiden Dienstleistungen als Leistungsmehrheit (zwei selbst�ndige Leistungen) dar (Entscheid, E. 4.4.3).
3.2.2.�Die Steuerpflichtige h�lt demgegen�ber alle einschl�gigen Kriterien f�r erf�llt, die zur Annahme einer unselbst�ndigen Nebenleistung f�hren (vorne E. 2.3.5). Im Wesentlichen bringt sie Folgendes vor: Die B�rgschaftsvermittlung stelle sich im Vergleich zur Hauptleistung als�
nebens�chlich�dar. Es handle sich bei ihr um eine auf der Zentralregulierung beruhenden, wirtschaftlich sinnvollen und notwendigen Zusatzleistung, die ohne die Hauptleistung nicht zustande komme und mit der Aufl�sung des Zentralregulierungsvertrags entfalle. Die beiden T�tigkeiten seien durchaus auf ein gemeinsames wirtschaftliches Ziel ausgerichtet. Das Interesse der Lieferunternehmen an einem Zentralregulierungsvertrag h�nge entscheidend davon ab, dass die Steuerpflichtige neben der Zentralregulierung auch die Absicherung der spezifischen Inkassorisiken besorge. Pr�gende Bedeutung komme indes der Zentralregulierung zu, wie schon aus dem Vertrag hervorgehe. Die B�rgschaftsvermittlung stehe in
engem wirtschaftlichem Zusammenhang�zur Hauptleistung. Sie diene der Attraktivierung der Hauptleistung, wodurch sie diese
erg�nze und�demzufolge auch�
verbessere, zumal die B�rgschaftsvermittlung gegen�ber einer �blichen Warenkreditversicherung erhebliche Vorteile biete (vollst�ndige, unlimitierte Absicherung bei gleichzeitig aussergew�hnlich langen Zahlungszielen). Schliesslich komme die B�rgschaftsbesorgung nicht nur im konkreten Fall�
�blicherweise mit der Hauptleistung vor. Die Verbindung der B�rgschaftsvermittlung mit der Zentralregulierung entspreche einem markt�blichen Verst�ndnis. Zusammenfassend liege der Regelungsschwerpunkt der Aktivit�ten auf der Zentralregulierung. Die B�rgschaftsbesorgung stelle sich gegen�ber der Inkassot�tigkeit nicht bloss als wesentliches und erg�nzendes, sondern als notwendiges Element dar, weshalb sie mehrwertsteuerlich als unselbst�ndige Nebenleistung qualifiziere.
3.3.1.�Ausgangspunkt der steuerlichen Beurteilung eines Vorgangs bilden die zivilrechtlichen Verh�ltnisse, insbesondere die von den Beteiligten abgeschlossenen Vertr�ge (Urteile 2C_156/2015 vom 5. April 2016 E. 3.3.1; 2C_817/2014 vom 25. August 2015 E. 2.4.1, in: ASA 84 S. 331). Im Bereich der Einheitlichkeit der Leistung herrscht mehrwertsteuerlich die wirtschaftliche Betrachtungsweise (vorne E. 2.3.1).
3.3.2.�Bei der "Zentralregulierung" und der "B�rgschaftsvermittlung" handelt es sich um vertragliche Verh�ltnisse, die unmittelbar keinem gesetzlichen Vertragstypus ("contrat nomm�") zugeordnet werden k�nnen. Sie fallen unter die Innominatvertr�ge ("contrat innomm�"; so etwa BGE 141 V 162 E. 3.1.1 S. 164 und 140 V 145 E. 3.3 S. 149 [Vorsorgevertrag]; 141 V 313 E. 4.4 S. 319 [Einzeltutoriatsvertrag]; 131 III 511 E. 2.1 S. 515 [Bankgarantievertrag]), weshalb ihr Inhalt im konkreten Einzelfall zu ermitteln bleibt (zum Ganzen zit. Urteil 2C_628/2013 E. 2.5.4). Unstreitig ist sodann, dass in beiden F�llen ein Leistungsb�ndel geschuldet wird, n�mlich umfassendes Inkasso und eine umfassende Absicherung. Es fragt sich, ob die beiden Leistungsb�ndel insgesamt als
ein einziges Leistungsb�ndel�im Sinne von Art. 36 Abs. 4 Satz 2 MWSTG 1999 zu betrachten sind.
3.3.3.�Hierzu sind die konkreten Leistungen daraufhin zu untersuchen, ob sie von einer bestimmten Verbrauchergruppe als einheitliche Leistung verstanden werden (vorne E. 2.3.3). Dies kommt der objektivierten Vertragsauslegung nach dem Vertrauensgrundsatz (normative oder objektive Vertragsauslegung gem�ss Art. 2 Abs. 1 ZGB; BGE 141 V 127 E. 3.1 S. 130; Urteil 2C_817/2014 vom 25. August 2015 E. 2.4.2) zumindest sehr nahe. Die praxisgem�ss massgebenden Kriterien (vorne E. 2.3.4) sind kumulativ zu verlangen, was auch Ausdruck des Ausnahmecharakters von Art. 36 Abs. 4 MWSTG 1999 ist: Mehrwertsteuerrechtlich bildet - wie schon zivilrechtlich (BGE 139 III 49 E. 3.3 S. 52 mit Hinweisen; zit. Urteil 2C_628/2013 E. 2.5.5) - die separate W�rdigung der mehreren Leistungen die Regel. Nur bei Vorliegen der einschl�gigen Voraussetzungen d�rfen und m�ssen mehrere Leistungen ausnahmsweise als Einheit betrachtet werden. Andernfalls bleibt es bei der Behandlung als Leistungsmehrheit.
3.4.1.�Im vorliegenden Fall offeriert die Steuerpflichtige ihren Kunden einerseits administrative Erleichterungen, anderseits die Minderung des ansonsten bestehenden Ausfallrisikos. Zivilrechtlich wie wirtschaftlich steht ausser Zweifel, dass die beiden Leistungsb�ndel separat vereinbart und erbracht werden k�nnten. In ihrer Praxis schliesst die Steuerpflichtige freilich Zentralregulierungsvertr�ge ab, die bereits���eine Klausel zur B�rgschaftsvermittlung enthalten. Allem Anschein nach hat sie dieses Vertragsmuster in der Kontrollperiode ausnahmslos angewendet, sodass die Zentralregulierung (Erstgesch�ft) stets mit der B�rgschaftsbesorgung (Zweitgesch�ft) einher ging. Dies dokumentiert fraglos eine gewisse N�he der beiden Rechtsgesch�fte, heisst aber nicht zwingend, dass die Zweitleistung "�blicherweise" mit der Erstleistung einher geht. Die massgebende Verbraucheroptik ruft nach einer �ber die Parteien hinausreichenden Betrachtung. "Verbraucher" in diesem Sinne sind die einschl�gigen Wirtschaftskreise, hier die Liefer- und Handelsunternehmen. Eine eigentliche Handelsusanz, der zufolge die f�r die Zentralregulierung zust�ndige Partei gemeinhin auch auf den Abschluss eines Vertrages zwischen dem Lieferunternehmen und der Garantiegesellschaft hinwirkt, ist jedoch weder nachgewiesen noch ersichtlich. Von einem "markt�blichen Verst�ndnis", welches die Steuerpflichtige anruft, k�nnte gegebenenfalls die Rede sein, falls sich ein Marktmodell in der Praxis durchgesetzt hat und nahezu konkurrenzlos dasteht. Dies trifft auf die "B�rgschaftsvermittlung" aber nicht zu. Es besteht eine Alternative, wie auch die Steuerpflichtige einr�umt, und zwar in Form der klassischen Warenkreditversicherung.
3.4.2.�Die beiden Rechtsgesch�fte verfolgen eine unterschiedliche Stossrichtung (Inkasso und Absicherung). Wie ausgef�hrt, werden sie von der Steuerpflichtigen im "Package" angeboten, k�nnen auf dem Markt aber durchaus auch separat bezogen werden. Die eine T�tigkeit hat eher administrativen, die andere eher versicherungstechnischen Charakter. Die Steuerpflichtige bietet die Absicherung nicht in eigener Person an, sondern durch eine Drittperson, die Garantiegesellschaft. Die Steuerpflichtige unterscheidet, was die "B�rgschaftsvermittlung" betrifft, zwischen der eigentlichen Besorgung der B�rgschaft, dem Erbringen der administrativen Leistungen, die w�hrend Dauer der B�rgschaft anfallen, und der T�tigkeit im "Schadenfall" (Insolvenz- oder B�rgschaftsfall).
3.4.3.�Das Inkasso der Forderung und deren Absicherung sind zweifellos verwandt, ber�hren letztlich aber doch zwei unterschiedliche Bereiche. Unstreitig sind sie nicht derart eng wirtschaftlich verbunden, dass sie eine Gesamtleistung zu begr�nden verm�gen (Art. 36 Abs. 4 Satz 1 MWSTG 1999). Nach dem Modell von Regel und Ausnahme f�hrt dies zur Annahme zweiter selbst�ndiger Leistungen, soweit nicht ausnahmsweise ein Gef�ge von �ber- und untergeordneter Leistung angenommen werden kann. Pr�gend f�r das Gesamterscheinungsbild ist aber letztlich der Umstand, dass die Steuerpflichtige in beiderlei Hinsicht t�tig wird, also Forderungsinkasso und Forderungsabsicherung anbietet. Ein eigentlicher Regelungsschwerpunkt, der als Hauptleistung zu gelten h�tte, ist indes nicht ersichtlich, weder zivilrechtlich noch bei rein wirtschaftlicher Betrachtung. Insofern besteht kein Gef�ge von �ber- und untergeordneter Leistung, w�rde dies doch erfordern, dass die eine Leistung im Vergleich zur andern Leistung klarerweise nur nebens�chlich ist.
3.4.4.�Nichts Anderes ergibt sich aus Gesetzgebung und Rechtsprechung, auf welche die Steuerpflichtige verweist. Was zun�chst Art. 18 Ziff. 15 MWSTG 1999 betrifft, lautet der Normtext dahingehend, dass neben den Eintrittsgeb�hren und Startgeldern auch die "darin eingeschlossenen Nebenleistungen" steuerausgenommen seien. Die Sch�pfung einer weitgehenden Steuerausnahme im Bereich des Sports entsprach einem Anliegen der Politik. Sie ist vor dem Hintergrund der seinerzeitigen Volksinitiative "Gegen eine unfaire Mehrwertsteuer im Sport und im Sozialbereich" zu verstehen (Parlamentarische Initiative Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer [Dettling], Bericht vom 28. August 1996 der Kommission f�r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats [BBl 1996 V 713 ff., insb. 749]). Der Erweiterung der Ausnahme auf die Nebenleistungen kommt daher eher konstitutive Wirkung zu, was es verbietet, R�ckschl�sse auf andere Konstellationen zu ziehen. �ber den konkreten Tatbestand hinausreichende Bedeutung kann dieser Wendung nicht zugemessen werden. Was schliesslich die bundesgerichtliche Praxis betrifft, l�sst sich die Konstellation, die im Urteil 2A.452/2003 vom 4. M�rz 2004 zu beurteilen war, mit den vorliegenden Sachumst�nden kaum vergleichen. Die Lieferung rezeptpflichtiger Medikamente und die damit zusammenh�ngende Beratung durch einen Apotheker erfolgen schon aus gesundheits- und sozialversicherungsrechtlichen Gr�nden aus ein und derselben Hand. Sie stehen daher zwangsl�ufig auch in einem engen wirtschaftlichen Verh�ltnis, wobei die Beratungsleistung praxisgem�ss als nebens�chlich im Sinne des Mehrwertsteuerrechts gilt.
3.5.�Anders als im Urteil 2A.452/2003 vom 4. M�rz 2004 stehen vorliegend zwei Leistungen zur Diskussion, von welchen sich nicht sagen l�sst, die eine sei der andern offenkundig untergeordnet. Nach dem Gesagten stellt sich Art. 36 Abs. 4 MWSTG 1999 insofern als Ausnahme dar, als mehrere Leistungen grunds�tzlich je gesondert zu qualifizieren sind, solange die Voraussetzungen der einen oder andern Spielart nicht ausdr�cklich vorliegen (vorne E. 3.3.3). Vorliegend k�nnen gewisse Aspekte von Art. 36 Abs. 4 MWSTG 1999 als erf�llt gelten, es fehlt aber zumindest an der klaren Nebens�chlichkeit der B�rgschaftsvermittlung. Sind die praxisgem�ssen Kriterien nicht l�ckenlos erstellt, hat es bei der separaten Besteuerung der beiden Leistungsb�ndel zu bleiben, wie die Vorinstanz bundesrechtskonform erwogen hat. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegr�ndet.
4.1.�Zu pr�fen bleibt damit die Frage nach dem Ort der Dienstleistung. Das Bundesgericht hat die Anwendbarkeit des Empf�ngerortsprinzips (konkret: Art. 14 Abs. 3 lit. c MWSTG 1999) im zitierten Urteil 2C_628/2013 E. 3.4 davon abh�ngig gemacht, dass die vertragstypische Leistung mit einem hohen Mass an Individualit�t erbracht wird, der Leistungsempf�nger also eine massgeschneiderte Dienstleistung erh�lt. Fehlt es daran, bleibt es beim Regelfall, das heisst beim Erbringerortprinzip (Art. 14 Abs. 1 MWSTG 1999).
4.2.�Die Steuerpflichtige unterscheidet, was die "B�rgschaftsvermittlung" betrifft, zwischen der eigentlichen Besorgung der B�rgschaft, dem Erbringen der administrativen Leistungen, die w�hrend Dauer der B�rgschaft anfallen, und der T�tigkeit im "Schadenfall" (Insolvenz- oder B�rgschaftsfall). Sie h�lt die Leistungen f�r hinreichend individualisiert, um als Managementdienstleistung oder "sonstige �hnliche Dienstleistung" im Sinne von Art. 14 Abs. 3 lit. c MWSTG 1999 gelten zu k�nnen. Ihr ist entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz beweisw�rdigend zum Schluss gelangte, der Inhalt der Dienstleistung sei standardisiert und f�r alle Kunden identisch gehalten (angefochtener Entscheid, E. 4.5). Dies ist unbestritten geblieben bzw. nicht in den Formen von Art. 106 Abs. 2 BGG angefochten worden (vorne E. 1.2.2), weshalb die Beweisw�rdigung gem�ss Art. 105 Abs. 1 BGG f�r das Bundesgericht verbindlich ist (vorne E. 1.2.3). Schon aus diesem Grund kann die B�rgschaftsvermittlung nicht unter das Empf�ngerortprinzip fallen, so dass es beim Erbringerortprinzip bleibt. Die Vorinstanz ist auch insofern bundesrechtskonform vorgegangen.
5.1.�Damit erweist die Beschwerde sich als unbegr�ndet, weshalb sie abzuweisen und der angefochtene Entscheid zu best�tigen ist.
5.2.�Nach dem Unterliegerprinzip (Art. 65 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG) sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von der Steuerpflichtigen zu tragen.
5.3.�Der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 50'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.

References: Art. 18
 Art. 83
 Art. 86
 Art. 89
 Art. 90
 Art. 116
 Art. 113
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 112
 Art. 1
 Art. 36
 Art. 19
 Art. 36
 Art. 19
 Art. 36
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 36
 Art. 19
 EuGH 
 Art. 36
 BGE 
 Art. 36
 Art. 2
 BGE 
 Art. 36
 Art. 18
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 106
 Art. 105
 Art. 66