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Timestamp: 2016-12-02 17:59:31+00:00

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Deutschland| 26.083 Asy­lan­trä­ge im Fe­bru­ar 2015 | Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010
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Entschieden hat das Bundesamt im Februar 2015 über die Anträge von 17.580 Personen. 6.465 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (36,7 Prozent aller Asylentscheidungen).
Zudem erhielten 84 Personen (0,5 Prozent) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei 119 Personen (0,7 Prozent) wurden Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Februar 2015 26.083 Personen einen förmlichen Asylantrag gestellt, davon 22.775 als Erstanträge und 3.308 als Folgeanträge. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vorjahresmonat um 14.863 Personen (132,5 Prozent) gestiegen und gegenüber dem Vormonat um 1.041 Personen (4,2 Prozent) gestiegen.
Die Erst- und Folgeanträge bei den Hauptherkunftsländern imFebruar 2015:
Die Zahl der Asylerstanträge im Februar 2015 (22.775) stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat (9.828) um 131,7 Prozent und gegenüber dem Vormonat (21.679) um 5,1 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Kosovo, Syrien und Serbien.
Die Zahl der Asylfolgeanträge im Februar 2015 (3.308) stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat (1.392) um 137,6 Prozent und sank gegenüber dem Vormonat (3.363) um -1,6 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Serbien, Kosovo und Mazedonien.
Im Februar 2015 hat das Bundesamt über die Anträge von 17.580 Personen (Vorjahresmonat: 11.908, Vormonat: 17.835) entschieden. 6.465 Personen (36,7 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. August 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 205 Personen (1,1 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 6.260 Personen (35,6 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Im Februar 2015 erhielten 84 Personen (0,5 Prozent) nach § 4 des Asylverfahrensgesetzes subsidiären Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU.
Darüber hinaus hat das Bundesamt im Februar 2015 bei 119 Personen (0,7 Prozent) Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 5.552 Personen (31,6 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 5.360 Personen (30,5 Prozent).
In der Zeit von Januar bis Februar 2015 haben insgesamt 51.938 Personen in Deutschland Asyl beantragt, darunter 45.173 als Erstanträge und 6.765 als Folgeanträge. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (26.069 Personen) bedeutet dies eine Erhöhung um 25.869 Personen (99,2 Prozent). Insgesamt 14.213 Anträge wurden von Staatsangehörigen der Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien gestellt, das sind 54,5 Prozent aller in Deutschland gestellten Asylanträge.
Die Hauptherkunftsländer von Januar bis Februar 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum:
Verteilung der Erst- und Folgeanträge bei den Hauptherkunftsländern von Januar bis Februar 2015:
Die Zahl der Asylerstanträge im bisherigen Jahr 2015 (45.173) stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (22.692) um 99,1 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Kosovo, Syrien und Serbien. Die Zahl der Asylfolgeanträge in den ersten zwei Monaten 2015 (6.765) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3.377) um 100,3 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Serbien, Kosovo und Mazedonien.
Von Januar bis Februar 2015 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 35.386 Entscheidungen (Vorjahr: 22.505) getroffen. Insgesamt 14.246 Personen (40,3 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. August 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 456 Personen (1,3 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 13.790 Personen (39,0 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Weitere 208 Personen (0,6 Prozent) erhielten subsidiären Schutz nach § 4 des Asylverfahrensgesetzes im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU. Darüber hinaus hat das Bundesamt von Januar bis Februar 2015 bei 256 Personen (0,7 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 5 und 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 10.209 Personen (28,8 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Dublin-Verfahren und Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 10.467 Personen (29,6 Prozent).
Ende Februar 2015 lag die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge bei 188.435, davon 167.749 als Erstanträge und 20.686 als Folgeanträge (Vormonat: 178.250 anhängige Verfahren, davon 158.361 Erst- und 19.889 Folgeanträge; zum 31. Februar 2014 99.875 anhängige Verfahren, davon 90.184 Erst- und 9.691 Folgeanträge).
Veröffentlicht am 12. März 2015 in Asyl, Deutschland, Flüchtlinge und mit Asyl Deutschland, Flüchtlinge getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.	Kommentare deaktiviert für Deutschland| 26.083 Asy­lan­trä­ge im Fe­bru­ar 2015. ← Doku „Willkommen auf Deutsch“ | Kulturjournal | NDR	Welt| „Wir hätten besser den Mund gehalten“ →	Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

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 Art. 16
 § 3
 § 60
 § 4
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