Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20190425_OGH0002_0040OB00230_18D0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-19 02:10:02+00:00

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RIS - Rechtssätze für 4Ob230/18d - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob320/74 1Ob318/75 5Ob...
RS0041431
5Ob320/74; 1Ob318/75; 5Ob242/75; 7Ob24/76; 1Ob516/77; 1Ob632/79; 1Ob753/79; 8Ob635/85; 7Ob723/87; 1Ob694/89; 1Ob541/93; 1Ob545/95; 1Ob2123/96d; 1Ob354/97h; 6Ob3/02p; 1Ob103/11w; 1Ob171/15a; 4Ob151/15g; 7Ob125/18k; 8ObA32/18s; 4Ob230/18d
Die Tatbestandswirkung tritt insbesondere dann ein, wenn das rechtskräftige Urteil als juristische Tatsache die Grundlage für den geltend gemachten Anspruch bildet, sei es für die Bildung neuer Privatrechtsansprüche, sei es für deren Änderung oder deren Erlöschen.
5 Ob 320/74
Entscheidungstext OGH 04.03.1975 5 Ob 320/74
Veröff: JBl 1976,90 (mit Anmerkung von Kralik)
1 Ob 318/75
Entscheidungstext OGH 22.12.1975 1 Ob 318/75
Veröff: SZ 48/142
7 Ob 24/76
Entscheidungstext OGH 08.04.1976 7 Ob 24/76
Vgl auch; Beisatz: Dasselbe muss auch für im Zuge eines gerichtlichen Zivilprozesses geschlossen Vergleich gelten. (T1)
1 Ob 753/79
Entscheidungstext OGH 28.11.1979 1 Ob 753/79
Veröff: JBl 1980,490
7 Ob 723/87
Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 723/87
Veröff: SZ 61/47 = JBl 1988,652
Auch; Veröff: SZ 63/4 = EvBl 1990/89 S 406 = JBl 1990,662
1 Ob 541/93
Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 541/93
Verstärkter Senat; Auch; Beisatz: Das Urteil muss für die Tatfrage des Folgeverfahrens deshalb von Bedeutung sein, weil entweder schon das Gesetz oder doch mindestens ein Rechtsgeschäft an das Vorhandensein dieses Hoheitsakts besondere Rechtsfolgen knüpft oder die Existenz des Urteils einen Sachverhalt schafft, der selbst wieder das Merkmal eines bestimmten Tatbestands ist. (T2) Veröff: SZ 70/60
6 Ob 3/02p
Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 3/02p
Vgl; Beisatz: Die Rechtskraft und die Bindungswirkung (als Ausfluss der materiellen Rechtskraft) einer Vorentscheidung über Ansprüche derselben Parteien im Nachfolgeprozess sind in der Lehre und Rechtsprechung sehr unterschiedlich behandelte, komplexe Themen. Bei der Lösung dieser Probleme spielt auch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften über den Begriff des Streitgegenstandes eine wesentliche Rolle. (T3)
Vgl auch; Beis vgl auch wie T2
1 Ob 171/15a
Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 171/15a
Beisatz: Hier: Erst mit Rechtskraft eines freisprechenden Erkenntnisses liegt die Voraussetzung für einen Ersatzanspruch wegen ungerechtfertigter Haft nach § 2 Abs 1 Z 2 StEG 2005 vor. (T4)
4 Ob 151/15g
Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 151/15g
Veröff: SZ 2015/100
Beisatz: Hier: Das Urteil im Haftpflichtprozess entfaltet Tatbestandswirkungen im Deckungsprozess in der privaten Haftpflichtversicherung. (T5)
8 ObA 32/18s
Entscheidungstext OGH 28.08.2018 8 ObA 32/18s
Beisatz: Die Tatbestandswirkung gehört nicht zu den prozessualen, sondern zu den materiell-rechtlichen Urteilswirkungen. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0041431
JJR_19750304_OGH0002_0050OB00320_7400000_002
Rechtssatz für 3Ob12/76 1Nd502/85 1Ob2...
RS0002322
3Ob12/76; 1Nd502/85; 1Ob2095/96m; 4Ob230/18d
Fehlt es an der gem § 79 EO erforderlichen Verbürgung der Gegenseitigkeit, so rechtfertigt sebst der etwaige Nachweis, daß österrische Exekutionstitel in anderen Staat vollstreckt werden, nicht eine Exekutionsbewilligung im Inland.
3 Ob 12/76
Entscheidungstext OGH 25.02.1976 3 Ob 12/76
EvBl 1976/197 S 401 = SZ 49/29
1 Nd 502/85
Entscheidungstext OGH 26.06.1985 1 Nd 502/85
Vgl; SZ 58/109 = JBl 1986,191 (zust Pfersmann)
1 Ob 2095/96m
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2095/96m
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0002322
JJR_19760225_OGH0002_0030OB00012_7600000_001
Rechtssatz für 3Ob4/80 7Ob525/86 5Ob67...
RS0041401
3Ob4/80; 7Ob525/86; 5Ob67/90; 1Ob541/93; 1Ob545/95; 1Ob2123/96d; 1Ob354/97h; 4Ob47/99m; 1Ob103/11w; 10Ob16/12v; 2Ob71/15b; 4Ob151/15g; 7Ob125/18k; 4Ob230/18d
Die Tatbestandswirkung oder Reflexwirkung des Urteils ist dann anzunehmen, wenn das historische Ereignis der Urteilsfällung für die Tatfrage des Folgeprozesses von Bedeutung ist, sei es, dass das Gesetz oder ein Rechtsgeschäft ausdrücklich an die Existenz eines Urteiles eine besondere (von der Rechtskraft, Gestaltungswirkung und Vollstreckbarkeit verschiedene) Rechtsfolge zB die Verjährungsfrist der Judikatsschulden knüpft oder sei es, dass die Existenz des Urteiles einen Sachverhalt schafft, der ein anders umschriebenes Tatbestandsmerkmal erfüllt.
Veröff: SZ 59/116 = JBl 1986,791
5 Ob 67/90
Entscheidungstext OGH 11.09.1990 5 Ob 67/90
Ähnlich; Veröff: SZ 72/52
10 Ob 16/12v
Entscheidungstext OGH 23.10.2012 10 Ob 16/12v
Auch; Veröff: SZ 2015/100
Auch; Beisatz: Hier: Das Urteil im Haftpflichtprozess entfaltet Tatbestandswirkungen im Deckungsprozess in der privaten Haftpflichtversicherung. (T1)
Beisatz: Die Tatbestandswirkung gehört nicht zu den prozessualen, sondern zu den materiell-rechtlichen Urteilswirkungen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0041401
JJR_19800312_OGH0002_0030OB00004_8000000_006
Rechtssatz für 7Ob525/86 1Ob694/89 4Ob...
RS0041374
7Ob525/86; 1Ob694/89; 4Ob151/15g; 4Ob230/18d
Während die materielle Rechtskraft rein prozessual jede Neuaufrollung des bereits entschiedenen Anspruches zwischen den gleichen Parteien ausschließt, tritt eine Tatbestandswirkung nur in dem Umfang ein, den das materielle Recht in Ansehung des neu strittigen Anspruches festsetzt.
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0041374
JJR_19860626_OGH0002_0070OB00525_8600000_002
Rechtssatz für 1Ob212/97a 8ObS208/98s...
RS0109026
1Ob212/97a; 8ObS208/98s; 8ObS207/98v; 9Ob312/00y; 5Ob198/01f; 2Ob153/02t; 6Ob159/02d; 1Ob135/02p; 8Ob139/03d; 5Ob156/03g; 2Ob184/05f; 10Ob41/07p; 6Ob243/15a; 7Ob219/16f; 10Ob65/17g; 4Ob237/17g; 4Ob230/18d
ABGB §12
B-VG Art49
Für zivilgerichtliche Erkenntnisse besteht kein Rückwirkungsverbot. Änderungen der Judikatur erfassen auch davor verwirklichte Sachverhalte.
8 ObS 208/98s
Entscheidungstext OGH 24.08.1998 8 ObS 208/98s
8 ObS 207/98v
Entscheidungstext OGH 24.08.1998 8 ObS 207/98v
Auch; Beisatz: Mit einer Judikaturänderung muss gerechnet werden. Das Gesetz verbietet nur die Rückwirkung von Gesetzen, nicht jedoch die von Entscheidungen. (T1)
5 Ob 198/01f
Entscheidungstext OGH 27.11.2001 5 Ob 198/01f
Auch; Beisatz: Das Streben nach bestmöglicher Rechtserkenntnis ist über den Vertrauensschutz zu stellen. (T2)
2 Ob 153/02t
Entscheidungstext OGH 27.06.2002 2 Ob 153/02t
Vgl; Beisatz: Hier: § 12a FamLAG. (T3); Beisatz: Jedenfalls in Verfahren über Unterhaltsherabsetzungsanträge, die im Zeitpunkt der Kundmachung des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs zu B 1285/00 bereits anhängig waren, ist die neue Rechtslage anzuwenden. (T4); Beisatz: Da der infolge des zweiten Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs eingetretenen Änderung der Gesetzeslage jedenfalls keine derart weitgehende rückwirkende Kraft beizumessen ist, dass sogar rechtskräftige Individualentscheidungen abgeändert werden könnten, erfasst die Anordnung des Verfassungsgerichtshofs über den zeitlichen Geltungsbereich der Aufhebung der gesetzlichen Bestimmung jedenfalls nicht die schon rechtskräftig erledigten Zeiträume bis zu den jeweiligen Entscheidungszeitpunkten. Für die Zeiträume nach dem Zeitpunkt der Vorentscheidung ist eine rückwirkende Änderung der Unterhaltsregelung auf Grund der Änderung der Verhältnisse infolge der neuen Rechtslage jedoch zulässig. (T5)
Beis wie T3; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Das Erkenntnis des VfGH zu B-1285/00 ist jedoch nicht rückwirkend auf nachträgliche Geltendmachung der Unterhaltsherabsetzung für den Zeitraum vor der Kundmachung des Erkenntnisses anzuwenden. (T6)
5 Ob 156/03g
Entscheidungstext OGH 21.10.2003 5 Ob 156/03g
Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2003/127
6 Ob 243/15a
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 243/15a
7 Ob 219/16f
Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 219/16f
4 Ob 237/17g
Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 237/17g
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0109026
JJR_19971125_OGH0002_0010OB00212_97A0000_001
Rechtssatz für 7Ob89/03v 1Ob63/03a 5Ob...
RS0117841
7Ob89/03v; 1Ob63/03a; 5Ob313/03w; 3Ob201/05p; 3Ob34/08h; 5Ob201/08g; 3Ob140/17k; 4Ob230/18d
Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates 32001R0044 Brüssel I-Verordnung (EuGVVO) Art66 Abs1
Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates 32001R0044 Brüssel I-Verordnung (EuGVVO) Art66 Abs2
Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates 32001R0044 Brüssel I-Verordnung (EuGVVO) Art76
Gemäß Art 66 Abs 1 EuGVVO sind die Vorschriften dieser Verordnung nur auf solche Klagen anzuwenden, die erhoben wurden, nachdem diese Verordnung in Kraft getreten ist. Damit ist ausdrücklich als Übergangsbestimmung normiert, dass das EuGVVO nicht zurückwirkt.
7 Ob 89/03v
Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 89/03v
Auch; nur: Gemäß Art 66 Abs 1 EuGVVO sind die Vorschriften dieser Verordnung nur auf solche Klagen anzuwenden, die erhoben wurden, nachdem diese Verordnung in Kraft getreten ist. (T1); Beisatz: Inkrafttreten gemäß Art 76 Abs 1 mit 1.3.2002. (T2)
Vgl; Beisatz: Nach dem Grundsatz der Nichtrückwirkung gemäß Art 66 EuGVVO ist diese Verordnung u.a. nur auf öffentliche Urkunden anzuwenden, die nach deren In-Kraft-Treten im Ursprungs- und Vollstreckungsstaat errichtet wurden. (T3); Veröff: SZ 2005/154
3 Ob 34/08h
Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 34/08h
Vgl auch; Beisatz: Aufgrund des EU-Beitrittsvertrags vom 16. April 2003 gilt die EuGVVO ab 1. Mai 2004 für die Tschechische Republik. (T4); Bem: Mit Darstellung der Voraussetzungen für die Anerkennung in Übergangsfällen (Art 66 Abs 2 EuGVVO). (T5); Veröff: SZ 2008/61
5 Ob 201/08g
Entscheidungstext OGH 23.09.2008 5 Ob 201/08g
Vgl; Beisatz: Obwohl die Gerichtsstandsvereinbarung bereits vor dem Beitritt Sloweniens zur EU und damit vor dem Inkrafttreten der EuGVVO für den neuen Mitgliedstaat abgeschlossen wurde, sind, weil die Klage nach dem 1. 5. 2004 eingebracht wurde, die Bestimmungen der EuGVVO auf die gegenständliche Zuständigkeitsfrage anwendbar (vgl schon 8 Ob 92/04v). (T6)
3 Ob 140/17k
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 140/17k
Beisatz: Die EuGVVO alt kommt für die Anerkennung und Vollstreckung einer gerichtlichen Entscheidung nur dann zum Tragen, wenn sie zum Zeitpunkt des Erlasses dieser Entscheidung sowohl im Ursprungsmitgliedstaat als auch im ersuchten Mitgliedstaat in Kraft war. (T7)
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117841
JJR_20030630_OGH0002_0070OB00089_03V0000_001
Rechtssatz für 7Ob6/04i 6Ob54/12b 4Ob2...
RS0087797
7Ob6/04i; 6Ob54/12b; 4Ob230/18d
ZPO §505 Abs4
Im Fall einer außerordentlichen Revision fallen die Vollstreckbarkeit und Rechtskraft des Urteils nicht zusammen. In diesem Fall bestehen der materiellrechtliche, klagsweise geltend gemachte Anspruch und die vollstreckbare, noch nicht rechtskräftig festgestellte Judikatschuld auf Grund des Berufungsurteiles bis zur Rechtskraft der Entscheidung über den Klagsanspruch bzw Aufhebung des Berufungsurteiles durch den Obersten Gerichsthof nebeneinander. Zahlung der Judikatschuld während des Schwebezustandes führt somit nicht sofort zu einer Tilgung des materiellrechtlichen Anspruchs. Hebt der Oberste Gerichtshof die Entscheidung der Vorinstanzen auf, steht dem Leistenden noch vor Abschluss des fortzusetzenden Verfahrens ein Rückforderungsanspruch nach § 1435 ABGB zu, da der Grund der Bezahlung, nämlich das vollstreckbare Urteil, nachträglich weggefallen ist.
6 Ob 54/12b
Entscheidungstext OGH 19.04.2012 6 Ob 54/12b
Vgl; Beisatz: Aus dem Normzweck des § 505 Abs 4 Satz 2 ZPO ergibt sich ein schutzwürdiges Interesse an der effektiven Rückforderbarkeit des Geleisteten für den Fall, dass die außerordentliche Revision zum Erfolg führt. (T1); Beisatz: Daran vermag auch jene Rechtsprechungslinie nichts zu ändern, wonach § 1440 ABGB jedenfalls überall dort außer Betracht zu bleiben habe, wo von vornherein Ansprüche des Schuldners aus diesem Rechtsverhältnis zu erwarten sind. (T2)
Vgl; Beisatz: Die aufhebende Entscheidung entfaltet Tatbestandswirkung für den Bereicherungsanspruch. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0087797
JJR_20040706_OGH0002_0070OB00006_04I0000_001
Rechtssatz für 2Ob258/05p 4Ob230/18d
RS0122292
2Ob258/05p; 4Ob230/18d
1.ZPMRK Art1 Abs1 I1
1.ZPMRK Art1 Abs1 II3
Der EGMR lehnt eine Rückwirkung von Art 1 des Protokolls Nr 1 zur EMRK auf vor dessen Inkrafttreten erfolgte Enteignungen ab. Rückforderungsansprüche sind nur dann geschützte Rechte iSd Protokolls, wenn sie eine „legitimate expectation of obtaining effective enjoyment of a property right" begründen. Die bloße Hoffnung „of recognition of the survival of an old property right which it has long been impossible to exercise effectively" kann nicht als legitime Erwartung im Sinn dieser Rsp angesehen werden.
2 Ob 258/05p
Entscheidungstext OGH 12.06.2007 2 Ob 258/05p
Veröff: SZ 2007/94
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122292
JJR_20070612_OGH0002_0020OB00258_05P0000_005
Rechtssatz für 4Ob230/18d
RS0132633
EO §406
EuGVVO 2012 Art36
Die Anerkennung der Tatbestandswirkung einer fremden Entscheidung richtet sich nach dem anwendbaren Sachrecht.
ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132633
JJR_20190425_OGH0002_0040OB00230_18D0000_001

References: OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 2
 OGH 
 OGH 
 § 79
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §12
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 12
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §505
 § 1435
 OGH 
 § 505
 § 1440
 EGMR 
 OGH 
 §406