Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/campus-zentralklinikum-loerrach-28393
Timestamp: 2019-12-07 08:49:59+00:00

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Ergebnis: Campus Zentralklinikum Lörrach
2. Rang: sander hofrichter architekten GmbH, Ludwigshafen/Rhein
3. Rang: Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
1. Rang: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
4. Rang: AEP Architekten Eggert Generalplaner, Stuttgart
Campus Zentralklinikum	, Lörrach/ Deutschland
07/2018 S. 49 - 57
wa-2021588
Andree Consult GmbH, Siegburg
Deutschland 7/3 Kliniken der Zentral- und Hauptversorgung 7 Gesundheitswesen Offener Wettbewerb
Mitarbeit: Sebastian ˇSagor · Julia Domanska
Fleur Keller · Teresa Kalpakidis
Mitarbeit: Björn Bischoff · Alexander Hubl
TGA: SÜSS Ber. Ing., Nürnberg, Holger Sü.
Medizintechnik: mtp Planungsges., Frankfurt/M.
Sindelfingen, Jochen Salmen
Linus Hofrichter · Peter Kuhl · Torsten Petroschka
Mitarbeit: Michael Matthes · Julien Brendel
Verena Freudenberg · Constantin von Borcke
Oleg Kauz · Mario Munz
Hofmann-Röttgen Landschaftsarchitakten, Limburgerhof
Klima: DS-Plan, Stuttgart, Johannes Hopf
Mitarbeit: Stefan Münch · Tom Werner
Daniel Blase · Marius Wiese
Marc Eggert · Jochen Eggert
Mitarbeit: Gabriele Eggert-Muff · Weiqian Zhu
TGA: Kofler Energies Ing.-Ges., Frankfurt/M.
Tragwerk: Fritz Deufel Ing.-Ges., Deizisau
Thilo Deufel
Medizintechnik: AEPmed, Stuttgart
EWR-offener zweiphasiger interdisziplinärer Planungswettbewerb
Die Ausloberin beabsichtigt die Zentralisierung der Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH mit ihren drei Klinikstandorten in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim sowie dem St. Elisabethen- Krankenhaus Lörrach. Das klinische Portfolio ergänzend wird das ZfP Emmendingen einen Neubau für eine psychiatrische Klinik auf dem neuen Campus des zukünftigen Zentralklinikums, das Zentrum für seelische Gesundheit (ZsG) Lörrach, errichten.
Im Zuge des Wettbewerbes sollen Leitideen für die städtebauliche Grundkonzeption des Campusareals am Markt abgefragt werden. Aus dem zur Verfügung stehenden Areal von 8,4 ha ist als Teilfläche das künftige, zum Erwerb seitens der Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH vorgesehene Baugrundstück mit einer Größe von 7 ha herauszuarbeiten. Die über diese 7 ha hinausgehenden weiteren Grundstücksflächen sollen als perspektivische Entwicklungsfläche für künftige Nutzungen ergänzend vorgehalten werden.
Untersuchung/Behandlung 14.500 m2
Pflege 17.500 m2
Verwaltung 2.600 m2
Soziale Dienste 2.100 m2
Ver- und Entsorgung 4.800 m2
Forschung/Lehre 1.000 m2
Sonstiges 1.350 m2
The three hospitals of the Lörrach district GmbH and St. Elisabethen Hospital shall be centralised to a central clinic. The ZfP Emmendingen will build a new Centre for Mental Health on the new campus of the future Central Clinic. The competition is looking for key ideas for the basic urban planning concept of the campus area.
From the site with 8,4 ha, a plot of 7 ha area will be purchased by the Lörrach district GmbH and shall be elaborated as a subarea. Further plots that go beyond the 7 ha shall be provided as prospective development areas for future use.
Examination/treatment 14.500 m2
Care 17.500 m2
Administration 2.600 m2
Social services 2.100 m2
Supply and disposal 4.800 m2
Research/Teaching 1.000 m2
Albert Wimmer, Wien (Vors.)
Torsten Decker, ZfP Emmendingen
Prof. Dr. Maren Harnack, Gestaltungsbeirat
Michael Mutterer, Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Monika Neuhöfer-Avdic, Stadt Lörrach
Torsten Stolpe, Zentralklinikum Lörrach
Marion Dammann, Landrätin, Kreis Lörrach
Michael Eichhorst, ZfP Emmendingen
Armin Müller, Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Reiner Schickling, Mediklusiv Beratung und Management im Gesundheitswesen
Helmut Schillinger, St. Elisabethen-Kkh., i.R.
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Arbeit mit dem ersten Rang zur weiteren Bearbeitung.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: odv.andreeconsult.de
Die Ausloberin beabsichtigt die Zentralisierung der Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH mit ihren drei Klinikstandorten in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim sowie dem St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach zu einem Zentralklinikum. Das klinische Portfolio ergänzend wird das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen einen Neubau für eine psychiatrische Klinik auf dem neuen Campus des zukünftigen Zentralklinikums, das Zentrum für seelische Gesundheit Lörrach, errichten. Im Zuge des Planungswettbewerbes „Campus Zentralklinikum Lörrach“ sollen Leitideen für die städtebauliche Grundkonzeption des Campusareals am Markt abgefragt werden. Hierbei gilt es zunächst eine Grundstücksklärung herbeizuführen. Aus dem aktuell zur Verfügung stehenden Areal von 9,7 ha – so die seitens der Stadt Lörrach benannte Grundstücksgröße im Rahmen der Angebotsphase für ein geeignetes Campus-Areal – ist als Teilfläche das künftige, zum Erwerb seitens der Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH vorgesehene Baugrundstück mit einer Größe von 7 ha, herauszuarbeiten. Die über diese 7 ha hinausgehenden weiteren Grundstücksflächen, aktuell noch nicht zum Erwerb vorgesehen, sollen als perspektivische Options-/ Entwicklungsfläche für die heute bereits vorgesehenen, aber auch künftig sich noch ergebenden Nutzungen ergänzend vorgehalten werden. Demzufolge ist zunächst die Grundstücksfläche von 7 ha, basierend auf einer ersten raumordnerischen Planung, herauszuarbeiten. Das Wettbewerbsergebnis soll zugleich zur Definition der städtebaulichen Randparameter für die Aufstellung eines Bebauungsplans als Grundlage für künftige Planungsleistungen herangezogen werden. Die wesentlichen Aufgaben, die an den mehrstufigen Planungswettbewerb gestellt werden, sind demzufolge in der Phase 1: 1. Entwicklung einer Leitidee zur Grundstücksklärung und damit Grundlage des bevorstehenden Grunderwerbs zur Abgrenzung der Grundstücksflächen: a. künftiges Baufeld – 7ha – (Entwicklungsstufe 1) und b. weitere perspektivische Options-/Entwicklungsfläche (Entwicklungsstufe 2) 2. Entwicklung einer Campus-Konzeption, welche die künftigen (derzeit bereits bekannten) Nutzer mit ihren entsprechenden Baumassen berücksichtigt und im Hinblick auf die räumlichen, gestalterischen und funktionellen Qualitäten ordnet und zuordnet 3. Entwicklung einer städtebaulichen Konzeption, die die künftigen Nutzungseinheiten mit den gegebenen Rahmenbedingungen verzahnt 4. Entwicklung einer Konzeption zur Freianlagengestaltung und Schaffung diesbezüglicher Bereiche, Zonierungen und Qualitäten In der 2. Phase der Wettbewerbsbearbeitung sind dann zu leisten: 1. Aufzeigen einer baumassenklärenden Strukturplanung nach Funktionsbereichen des Klinikums und des Zentrums für seelische Gesundheit 2. Visualisierung einer vertiefenden Idee für eine krankenhausspezifische Nutzung (hier: Grundriss einer Pflegestation für Normalpflege sowie für eine psychiatrische Pflege und eines Elektiv-/ Diagnostikzentrums) 3. Benennung von Parametern für die anstehende Bebauungsplanerstellung, wie a. Maß der baulichen Nutzung mit Aussagegehalt zur Intensität der Grundstücksausnutzung, per Angabe von Geschossflächenzahl (GFZ) und Grundflächenzahl (GRZ), b. Anzahl der Vollgeschosse c. Gebäudehöhe.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: 1.Leitidee Campuskonzeption a)Bewertung des städtebaul. Gesamtkonzeptes für das Campusareal mit den bekannt gegebenen Nutzern: Zentralklinikum Lörrach mit Logistikzentrum, Zentrum für seelisch Gesundheit Lörrach, zentral. Parken, Ärztehaus, etc. b)Bewertung der verwendeten Grundstücksareale zur Erzielung der zum Grunderwerb vorges. Grundstücksfläche von 7ha, sowie der verbleibenden Optionsflächen für künftige Erweiterungspotentiale 2.Architekt. Konzept a)Bewertung Leitkonzept für die Baumassen der Bauwerke und die zugeh. Freianlagen im Kontext des Campusareals b)Bewertung der auszuweisenden Erweiterungspotenziale für das Zentralklinikum, das Zentrum für seelische Gesundheit und das zentrierte Parken c)Bewertung der gestalterischen und ggf. energetischen Leitidee 3.Funktionales Konzept: Flächenbedarfsprogramm a)Bewertung der Umsetzung der vorgegebenen Flächenbedarfsprogramme (Baumassen) sowie deren funkt. Zusammenhänge – je nach Bearbeitungstiefe der 1. und 2. Phase 4.Erschließungskonzept: Transport/Logistik und Verkehrs-/Wegeführung a)Bewertung der Erschließungskonzeption bzw. Verkehrs- und Wegeführung für Patienten, Besucher, Notfallanlieferung, Menschen mit eingeschr. Mobilitätsmöglichkeiten, ÖPNV, Busandienung und „Shuttle-Bus-Verkehr“ b)Bewertung des Waren- und Gütertransports innerhalb des Campusareals sowie die Warenanlieferung von außerhalb c)Bewertung des Patiententransports innerhalb des Campusareals sowie deren An- u. Abtransport m. Rettungswagen u. Hubschrauber.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis: 50 000 EUR (netto), 2. Preis: 40 000 EUR (netto), 3. Preis: 30 000 EUR (netto), 4. Preis: 20 000 EUR (netto), 5. Preis: 10 000 EUR (netto). Mit einem weiteren Betrag aus der Wettbewerbssumme in Höhe von 50 000,00 EUR netto werden die Nutzungs- und Verwertungsrechte einer von dem Preisgericht ausgewählten Wettbewerbsarbeit erworben. Näheres dazu in den Wettbewerbsunterlagen.
Fachpreisrichter – Monika Neuhöfer-Avdi? (Leiterin Stadtentwicklung, Stadtplanung Stadt Lörrach)
: Zugangsdaten zu den Verfahrensunterlagen: odv.andreeconsult.de/ Benutzername: ZKLoe-IWW@andreeconsult.de Passwort: C5REM9UwXG 1. Offener, 2phasiger Planungswettbewerb in Anlehnung an RPW 2013, RPW 2013 kommen nicht direkt zur Anwendung. Phase 1 steht allen teilnahmeberechtigten Bewerbern offen. In Phase 2 erfolgt eine Reduzierung auf 10-15 Teilnehmer. 2. Der Kreistag des Lkr. Lörrach entscheidet nach Auswertung d. Wettbewerbs über Realisierung d Projektes. Erteilung d. Auftrags steht daher unter Vorbehalt der Mittelfreigabe durch die entscheidenden Gremien. Näheres siehe Ziffer 16.1 d. Verfahrensleitfadens. 3. Eignungskriterien für VgV-Verhandlungsverfahren: a) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung, d sämtliche abgefragte Leistungen abdeckt. Deckungssummen müssen mind. betragen: Personenschäden 3,0 Mio. EUR, Sach-/Vermögensschäden 10,0 Mio. EUR., je mind. 2fach jährlich maximiert. b) Mindestreferenzen für VgV-Verfahren: — 1 Ref. interdiszipl. Planungsleistungen für Bauvorhaben Krankenhausneubau o. vgl. komplex. Bauprojekte mit Bauvolumen von Baukosten KG 300 und 400 von mind. 50 Mio. EUR netto: beauftragte u. erbrachte Leistungen mind. LPH 3-8 im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.1.2018, und — 1 Ref. PL (nicht zwingend als interdis. PL) für Bauvorhaben Krankenhausneubau o. vgl. komplex. Bauprojekte mit Bauvolumen von Baukosten KG 300 und 400 von mind. 100 Mio. EUR netto: beauftragte u. erbrachte Leistungen mind. LPH 3-8 im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.1.2018 und — 1 Ref. interdis. PL des vorgesehen Projektleiters für Bauvorhaben Krankenhausneubau o. vgl. Bauprojekte mit Bauvolumen von Baukosten KG 300 und 400 von mind. 50 Mio. EUR netto: beauftragte u. erbrachte Leistungen mind. LPH 3-8 im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.1.2018, und — 1 Ref. TGA-PL Anlagengruppe 1 bis 8 (ohne Medizintechnik) im Rahmen interdis. PL für Krankenhausneubau o. vgl. Bauprojekte mit Zentral-OP bestehend aus mind. 4 OP-Sälen (o vgl TGA-Anforderungen) u. mit betriebskostenoptimierenden Planungsansätzen – beauftragte u. erbrachte Leistungen mind. LPH 3-8 im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.1.2018 und — 1 Ref. TGA-PL Medizintechnik (Anlagengruppen 3 u 7) für Neubau im Bereich Intensivpflege (IMC und/oder ICU) und Zentral-OP mit mind. 4 OP-Sälen – beauftragte u. erbrachte Leistungen mind. LPH 3-8 im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.1.2018. c) Handelsregisterauszug d) Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB e) Eigenerklärung zu § 21 des AEntG, § 98c des AufenthG, § 19 des MiLoG und § 21 SchwarzarbG f) Eigenerklärung zur wirtschaftl. Verknüpfung mit anderen Unternehmen g) Verpflichtungserklärung nach § 5 LTMG Baden-Württemberg h) Jährl. Gesamtumsätze letzte 3 abgeschl. Geschäftsjahre i) Jährl. Teilumsätze mit vgl. Leistungen letzte 3 abgeschl. Geschäftsjahre bei Planung von Krankenhäusern/ Kliniken j) %-Anteil interdis. PL vom o. g. Teilumsatz im Bereich Krankenhausbau k) Organigramm zu Organisationsstruktur einschl. technischer Leitung und Zuordnung der Leistungsbilder l) Angabe Größe vorgesehenes Projektteam, einschließlich Benennung Namen, Qualifikationen/ Erfahrungen u. Funktionen bzw. Zuständigkeiten im Projekt m) Angabe Anzahl Führungskräfte u. ständige Mitarbeiter n) Angaben Verhältnis freie/feste Mitarbeiter sowie prozentualer Anteil Fachingenieure o) Beschreibung Qualitätssicherungsmaßnahmen hinsichtlich interdis. PL p) Angabe Auftragsanteil, der von Nachunternehmern erbracht werden soll, einschließlich Benennung Leistungsbilder sowie NUs q) Darlegung organisatorisches Konzept zur Koordination evtl. beauftragter NU für interdis. PL r) Nachweis Qualifikation u. Berufserfahrung d vorges. Projektleitung interdis. Planung u Krankenhausplanung Grds. darf kein Nachweis älter als 12 Monate sein. Nähere Angaben zu vorstehenden Anforderungen siehe Ziffer 16 Verfahrensleitfaden. Erfüllt d Preisträger die Mindestbedingungen nicht, wird er automatisch vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Nachforderung fehlerhafter, unvollständiger und fehlende Unterlagen bleibt vorbehalten.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

References: § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 5
 § 135