Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20104/04
Timestamp: 2013-06-19 07:41:42+00:00

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Rechtsprechung: I ZR 104/04
Rechtsprechung BGH, 24.05.2007 - I ZR 104/04 Volltextver�ffentlichungen (11)
GartenliegeUWG � 4 Nr. 9
� 4 Nr. 9 UWGGartenliege
Vertrieb eines nachgeahmten Produkts - Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des erg�nzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutzes - Erfordernis der wettbewerblichen Eigenart des Produkts und der Herkunftst�uschung
UWG � 4 Nr. 9
"Gartenliege"; Wettbewerbliche Eigenart eines Gebrauchsgegenstandes; Voraussetzungen einer vermeidbaren Herkunftst�uschung
Wettbewerbsrecht - Beurteilung der wettbewerblichen Eigenart eines Erzeugnisses
Wird zitiert von ... (48) BGH, 09.10.2008 - I ZR 126/06 Geb�ckpresseJe gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die besonderen Umst�nde zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begr�nden (…BGH, Urt. v. 21.9.2006 - I ZR 270/03, GRUR 2007, 339 Tz. 24 = WRP 2007, 313 - Stufenleitern; Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 14 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege; BGH GRUR 2008, 793 Tz. 27 - Rillenkoffer).Danach k�nnen Anspr�che aus erg�nzendem wettbewerbsrechtlichem Leistungsschutz gegen den Vertrieb eines nachgeahmten Erzeugnisses bestehen, wenn die Gefahr einer Herkunftst�uschung gegeben ist und der Nachahmer zumutbare und geeignete Ma�nahmen zur Vermeidung der Herkunftst�uschung unterl�sst (BGH GRUR 2007, 339 Tz. 24 - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 Tz. 30 - Gartenliege).Denn es gen�gt, dass der Verkehr die Vorstellung hat, die Ware sei von einem bestimmten Hersteller, wie auch immer dieser hei�en m�ge, oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen in den Verkehr gebracht worden (BGH GRUR 2006, 79 Tz. 36 - Jeans I; GRUR 2007, 339 Tz. 40 - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 Tz. 32 - Gartenliege).Im �brigen kann auch dann, wenn der Hersteller in der Vergangenheit einen Vertrieb unter verschiedenen Bezeichnungen zugelassen hat, eine Herkunftst�uschung nicht ohne weiteres verneint werden (vgl. BGH GRUR 2007, 984 Tz. 26, 32 - Gartenliege).Es gen�gt bereits eine Bekanntheit, bei der sich die Gefahr der Herkunftst�uschung in noch relevantem Umfang ergeben kann, wenn Nachahmungen vertrieben werden (BGH GRUR 2007, 984 Tz. 34 - Gartenliege, m.w.N.).
BGH, 28.05.2009 - I ZR 124/06 LIKEaBIKEDie Anspr�che aus erg�nzendem wettbewerbsrechtlichem Leistungsschutz nach � 4 Nr. 9 lit. a UWG gegen unlauteres Nachahmen eines Erzeugnisses dienen dagegen vorrangig dem Schutz der individuellen Leistung des Herstellers und daneben dem Interesse der Allgemeinheit an einem unverf�lschten Wettbewerb (BGH, Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 23 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege).Dagegen k�nnen Merkmale, die zwar technisch bedingt, aber frei w�hlbar oder austauschbar sind, einem Erzeugnis wettbewerbliche Eigenart verleihen (…BGH, Urt. v. 7.2.2002 - I ZR 289/99, GRUR 2002, 820, 822 = WRP 2002, 1054 - Bremszangen; BGH GRUR 2003, 359, 360 - Pflegebett;… BGH, Urt. v. 24.3.2005 - I ZR 131/02, GRUR 2005, 600, 602 = WRP 2005, 878 - Handtuchklemmen; BGH GRUR 2007, 339 Tz. 27 - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 Tz. 20 - Gartenliege; GRUR 2008, 1234 Tz. 36 - Baugruppe).Die �bernahme von Merkmalen, die dem freizuhaltenden Stand der Technik angeh�ren und - unter Ber�cksichtigung des Gebrauchszwecks, der Verk�uflichkeit der Ware sowie der Verbrauchererwartung - der angemessenen L�sung einer technischen Aufgabe dienen, kann zwar grunds�tzlich nicht als wettbewerbsrechtlich unlauter angesehen werden (BGH GRUR 2002, 820, 822 - Bremszangen; GRUR 2005, 600, 603 - Handtuchklemmen; GRUR 2007, 984 Tz. 35 - Gartenpflege.Zum einen setzt die Gefahr einer T�uschung �ber die betriebliche Herkunft eines nachgeahmten Erzeugnisses, sofern nicht Original und Nachahmung nebeneinander vertrieben werden und der Verkehr damit beide Produkte unmittelbar miteinander vergleichen kann, voraus, dass das nachgeahmte Erzeugnis eine gewisse Bekanntheit bei nicht unerheblichen Teilen der angesprochenen Verkehrskreise erlangt hat; insoweit gen�gt bereits eine Bekanntheit, bei der sich die Gefahr der Herkunftst�uschung in noch relevantem Umfang ergeben kann, wenn Nachahmungen vertrieben werden (BGH GRUR 2005, 600, 602 - Handtuchklemmen; GRUR 2006, 79 Tz. 35 - Jeans I; GRUR 2007, 339 Tz. 39 - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 Tz. 34 - Gartenliege;… GRUR 2009, 79 Tz. 35 - Geb�ckpresse).Zum anderen kann der Grad der wettbewerblichen Eigenart eines Erzeugnisses durch seine tats�chliche Bekanntheit im Verkehr verst�rkt werden (BGH, Urt. v. 17.10.1996 - I ZR 153/94, GRUR 1997, 308, 310 = WRP 1997, 306 - W�rme f�rs Leben;… Urt. v. 15.6.2000 - I ZR 90/98, GRUR 2001, 251, 253 = WRP 2001, 153 - Messerkennzeichnung; BGH GRUR 2003, 359, 360 - Pflegebett; GRUR 2005, 166, 167 - Puppenausstattungen; GRUR 2005, 600, 602 - Handtuchklemmen; GRUR 2007, 984 Tz. 28 - Gartenliege).
OLG Hamburg, 02.10.2008 - 5 U 103/07 Erg�nzender wettbewerblicher Leistungsschutz: Nachahmung eines KinderfahrradhelmsEin Erzeugnis besitzt wettbewerbliche Eigenart, wenn die konkrete Ausgestaltung oder bestimmte Merkmale des Erzeugnisses geeignet sind, die interessierten Verkehrskreise auf seine betriebliche Herkunft oder die Besonderheiten des Erzeugnisses hinzuweisen (BGH WRP 07, 1455, 1457- Gartenliege; BGH WRP 07, 1076, 1079 - Handtaschen; BGH WRP 06, 75, 77 - Jeans; BGH GRUR 05, 878, 880 - Handtuchklemmen; BGH WRP 03, 1338, 1340 - Tupperwareparty).Auch eine besondere Funktion des Erzeugnisses, auf die Herkunft aus einem bestimmten Unternehmen hinzuweisen, ist keine unabdingbare Voraussetzung der wettbewerblichen Eigenart (BGH WRP 07, 1455, 1458- Gartenliege).Es gen�gt, dass der angesprochene Verkehr aufgrund der Gestaltung oder Merkmale des Erzeugnisses die Vorstellung hat, es k�nne wohl nur von einem bestimmten Anbieter oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen stammen, wie auch immer dieser hei�en mag (BGH WRP 07, 1455, 1457- Gartenliege).Eine Verkehrsgeltung oder eine Bekanntheit des betreffenden Erzeugnisses ist dazu nicht erforderlich (BGH WRP 07, 1455, 1458- Gartenliege; BGH GRUR 05, 878, 880 - Handtuchklemmen; BGH GRUR 97, 308, 309 - W�rme f�rs Leben).Es gen�gt, dass der angesprochene Verkehr aufgrund der Gestaltung oder Merkmale des Erzeugnisses die Vorstellung hat, es k�nne wohl nur von einem bestimmten Anbieter oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen stammen, wie auch immer dieser hei�en mag (BGH WRP 07, 1455, 1457- Gartenliege).Je gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme ist, desto geringer sind die Anforderungen an die besonderen Umst�nde, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachbildung begr�nden und umgekehrt (BGH WRP 07, 1455, 1457- Gartenliege; BGH WRP 07, 1076, 1078 - Handtaschen; BGH WRP 02, 158, 1062 - Blendsegel; BGH WRP 01, 1294, 1296 - Laubhefter; BGH WRP 99, 1031, 1032 - Rollstuhlnachbau; BGH GRUR 96, 210, 211 - Vakuumpumpen; BGH WRP 01, 534, 536 - Viennetta).Gleiches gilt, je komplexer das Ger�t ist, dass ungeachtet bestehender Abweichungsm�glichkeiten (fast) identisch nachgebaut worden ist (BGH WRP 07, 1455, 1457- Gartenliege).
OLG K�ln, 22.06.2011 - 6 U 152/10 Wettbewerbsrechtliche Unterlassungsanspr�che wegen Herkunftst�uschung; …Die Kammer hat zu Recht ber�cksichtigt, dass technisch bedingte, doch ohne Qualit�tseinbu�e frei austauschbare Merkmale und auch eine f�r den Gebrauchszweck optimale Kombination technisch vorteilhafter Merkmale einem Produkt wettbewerbliche Eigenart verleihen k�nnen (…BGH, GRUR 2007, 339 = WRP 2007, 313 [Rn. 27] - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 20] - Gartenliege;… GRUR 2009, 1073 = WRP 2009, 1372 [Rn. 10] - Ausbeinmesser;… GRUR 2010, 80 = WRP 2010, 94 [Rn. 27; 34] - LIKEaBIKE;… GRUR 2010, 1125 = WRP 2010, 1465 [Rn. 22] - Femur-Teil).W�hrend einerseits - auch angesichts weiterer in den letzten Jahren auf den Markt dr�ngender Nachahmungen - keine Rede davon sein kann, dass seine Merkmale inzwischen Allgemeingut geworden w�ren und das Programm seine Eigenart damit verloren h�tte (vgl. BGH, GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 25] - Gartenliege), deuten andererseits seine vierzigj�hrige erfolgreiche Vermarktung, sein weiterhin vergleichsweise hoher Marktanteil von (nach Angaben der Kl�gerin) 30 % oder (nach Angaben der Beklagten) 50 % und seine aktive Verteidigung gegen Nachahmer (vgl. die aktenkundigen Verfahren 81 O 89/04 LG K�ln = 6 U 13/06 OLG K�ln; 84 O 124/08 LG K�ln = 6 U 118/09 OLG K�ln; 81 O 147/09 LG K�ln = 6 U 139/10 OLG K�ln) auf eine durch Verkehrsbekanntheit gesteigerte wettbewerbliche Eigenart hin.Nach alledem steht - wie vom Landgericht zutreffend ausgef�hrt - auch nicht in Frage, dass das Produktprogramm der Kl�gerin bei den ma�geblichen Verkehrskreisen �ber die f�r eine Herkunftst�uschung vorauszusetzende Bekanntheit (…BGH, GRUR 2007, 339 = WRP 2007, 313 [Rn. 39] - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 34] - Gartenliege) verf�gt.Darauf, dass relevante Teile des angesprochenen Verkehrs das Regalsystem der Kl�gerin auch zutreffend gerade ihr als Herstellerin zuordnen, kommt es in diesem Zusammenhang nicht an (BGH, GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 34] - Gartenliege).aa) Bei weit gehenden �bereinstimmungen in der Technik und �u�eren Formgestaltung und erst recht bei identischen Leistungs�bernahmen liegt es nahe, dass sich dem interessierten Betrachter zwangsl�ufig der Eindruck aufdr�ngt, die in Rede stehenden Produkte stammten von demselben Hersteller (BGH GRUR 2002, 820 [823] = WRP 2002, 1054 - Bremszangen; GRUR 2004, 941 [943] = WRP 2004, 1498 - Metallbett; GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 36] - Gartenliege;… GRUR 2009, 1073 = WRP 2009, 1372 [Rn. 15] - Ausbeinmesser).Vielmehr gen�gt es, dass er die Vorstellung hat, die Ware sei von einem bestimmten Hersteller, wie auch immer dieser hei�en m�ge, oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen in den Verkehr gebracht worden (…BGH, GRUR 2007, 339 = WRP 2007, 313 [Rn. 40] - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 = WRP 2007, 1455 [Rn. 32] - Gartenliege).
OLG K�ln, 09.11.2007 - 6 U 9/07 "Bigfoot" - Schutz eines Holztisches gegen fast identische NachahmungJe gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme, desto geringere Anforderungen sind an die Umst�nde zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begr�nden (st. Rspr.: BGH, GRUR 2004, 941 [942] - Metallbett; GRUR 2007, 339 [342] - Stufenleitern; GRUR 2007, 795 [797] - Handtaschen; GRUR 2007, 984 [985] = MD 2007, 1001 [1003] - Gartenliege).Auf eine diesbez�gliche Absicht des Herstellers kommt es allerdings nicht an; es gen�gt, dass die Gestaltung des Erzeugnisses die Eignung besitzt, auf seine Besonderheiten hinzuweisen (BGH, GRUR 2007, 984 [985 f.] - Gartenliege m.w.N.).(4) Die wettbewerbliche Eigenart eines Erzeugnisses kann allerdings entfallen, wenn seine konkrete Ausgestaltung oder seine Merkmale auf Grund der Entwicklung der Verh�ltnisse auf dem Markt nicht mehr geeignet sind, die angesprochenen Verkehrskreise auf seine betriebliche Herkunft oder seine Besonderheiten hinzuweisen (BGH, GRUR 2007, 984 [986] - Gartenliege).Zudem w�rde dem Betroffenen jede M�glichkeit zur rechtlichen Gegenwehr genommen, wenn bei verschiedenen etwa gleichzeitig auf den Markt kommenden Nachahmern jeder von ihnen auf die allgemeine Verbreitung der betreffenden Gestaltung durch eigene oder fremde rechtsverletzende Nachahmungen verweisen k�nnte, so dass eine solche Rechtsverteidigung schon grunds�tzlich unbeachtlich bleiben muss (BGH, GRUR 2005, 600 [602] - Handtuchklemmen; GRUR 2007, 984 [986] - Gartenliege; Senat, GRUR-RR 2003, 183 [185] - Designerbrillen; WRP 2007, 1272 - iPod;… Hefermehl / K�hler / Bornkamm, a.a.O., � 4 UWG, Rn. 9.26).(5) Schlie�lich ist der Grad der wettbewerblichen Eigenart des von der Kl�gerin vertriebenen Tisches - der von Hause aus im Hinblick auf die Vielzahl m�glicher und auch tats�chlich am Markt vertretener Gestaltungen solcher M�belst�cke eher schwach sein mag - auch durch die Bekanntheit des wirtschaftlich sehr erfolgreichen Produkts der Kl�gerin bei den angesprochenen Verkehrskreisen (auf die es f�r das Vorliegen wettbewerblicher Eigenart an sich nicht ankommt, vgl. BGH, GRUR 2005, 600 [602] - Handtuchklemmen; GRUR 2007, 984 [986] - Gartenliege) verst�rkt worden.
BGH, 26.06.2008 - I ZR 170/05 ICONJe gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die besonderen Umst�nde zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begr�nden (…BGH, Urt. v. 21.9.2006 - I ZR 270/03, GRUR 2007, 339 Tz. 24 = WRP 2007, 313 - Stufenleitern; Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 14 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege).aa) Ein Erzeugnis besitzt wettbewerbliche Eigenart, wenn dessen konkrete Ausgestaltung oder bestimmte Merkmale geeignet sind, die interessierten Verkehrskreise auf seine betriebliche Herkunft oder seine Besonderheiten hinzuweisen (BGH GRUR 2007, 984 Tz. 16 - Gartenliege).
BGH, 02.04.2009 - I ZR 199/06 AusbeinmesserWettbewerbliche Eigenart setzt auch bei technischen Produkten voraus, dass die konkrete Ausgestaltung oder bestimmte Merkmale eines Erzeugnisses geeignet sind, die angesprochenen Verkehrskreise auf die betriebliche Herkunft oder die Besonderheiten des Erzeugnisses hinzuweisen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 16 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege).Handelt es sich dagegen nicht um technisch zwingend notwendige Merkmale, sondern nur um solche, die zwar technisch bedingt, aber frei austauschbar sind, so k�nnen sie eine wettbewerbliche Eigenart (mit) begr�nden, sofern der Verkehr im Hinblick auf sie auf die Herkunft der Erzeugnisse aus einem bestimmten Betrieb Wert legt oder mit ihnen gewisse Qualit�tserwartungen verbindet (vgl. BGH GRUR 2007, 984 Tz. 20 - Gartenliege, m.w.N.).Bei einer identischen �bernahme kann sich der Nachahmer grunds�tzlich auch nicht darauf berufen, er habe lediglich eine nicht unter Sonderrechtsschutz stehende angemessene technische L�sung �bernommen (vgl. BGH GRUR 2007, 984 Tz. 35 f. - Gartenliege).
BGH, 30.04.2008 - I ZR 123/05 RillenkofferJe gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die besonderen Umst�nde zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begr�nden (BGH GRUR 2007, 339 Tz. 24 - Stufenleitern; BGH, Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 14 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege).
BGH, 02.04.2009 - I ZR 144/06 Knoblauchw�rsteJe gr��er die wettbewerbliche Eigenart und je h�her der Grad der �bernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die besonderen Umst�nde zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begr�nden (…BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 225/98, GRUR 2001, 443, 444 f. = WRP 2001, 534 - Viennetta;… Urt. v. 21.2.2002 - I ZR 265/99, GRUR 2002, 629, 631 = WRP 2002, 1058 - Blendsegel;… Urt. v. 28.10.2004 - I ZR 326/01, GRUR 2005, 166, 167 = WRP 2005, 88 - Puppenausstattungen;… Urt. v. 21.9.2006 - I ZR 270/03, GRUR 2007, 339 Tz. 24 = WRP 2007, 313 - Stufenleitern; Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 14 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege; GRUR 2008, 1115 Tz. 18 - ICON;… Urt. v. 9.10.2008 - I ZR 126/06, GRUR 2009, 79 Tz. 27 = WRP 2009, 76 - Geb�ckpresse).Danach k�nnen Anspr�che aus erg�nzendem wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz gegen den Vertrieb eines nachgeahmten Erzeugnisses nach � 4 Nr. 9 lit. a UWG 2004 bestehen, wenn die Gefahr einer Herkunftst�uschung gegeben ist und der Nachahmer zumutbare und geeignete Ma�nahmen zur Vermeidung der Herkunftst�uschung unterl�sst (BGH GRUR 2005, 166, 167 - Puppenausstattung; GRUR 2007, 339 Tz. 24 - Stufenleitern; GRUR 2007, 984 Tz. 30 - Gartenliege).
BGH, 15.04.2010 - I ZR 145/08 Femur-Teilaa) Ein Erzeugnis besitzt wettbewerbliche Eigenart, wenn dessen konkrete Ausgestaltung oder bestimmte Merkmale geeignet sind, die interessierten Verkehrskreise auf seine betriebliche Herkunft oder seine Besonderheiten hinzuweisen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 24.5.2007 - I ZR 104/04, GRUR 2007, 984 Tz. 16 = WRP 2007, 1455 - Gartenliege).Handelt es sich dagegen nicht um technisch zwingend notwendige Merkmale, sondern nur um solche, die zwar technisch bedingt, aber - ohne dass damit Qualit�tseinbu�en verbunden sind - frei austauschbar sind, so k�nnen sie eine wettbewerbliche Eigenart (mit-)begr�nden, sofern der Verkehr wegen dieser Merkmale auf die Herkunft der Erzeugnisse aus einem bestimmten Betrieb Wert legt oder mit ihnen gewisse Qualit�tserwartungen verbindet (vgl. BGH GRUR 2007, 984 Tz. 20 - Gartenliege; GRUR 2009, 1073 Tz. 10 - Ausbeinmesser).
OLG Hamburg, 01.07.2010 - 5 U 183/07 LG K�ln, 12.10.2010 - 33 O 306/09 LG K�ln, 01.03.2010 - 33 O 423/10 OLG D�sseldorf, 25.01.2011 - 20 U 68/10 R�ckleuchte
OLG Oldenburg, 17.04.2008 - 1 U 50/07 Architekten & Ingenieure - Urheberrechtsschutz f�r Pl�ne eines Wohnhauses?
OLG K�ln, 12.09.2008 - 6 U 59/08 OLG D�sseldorf, 05.10.2011 - 20 U 186/10 Wettbewerbswidrigkeit des Vertriebs eines nachgeahmten Erzeugnisses
OLG K�ln, 18.03.2011 - 6 U 189/10 LG D�sseldorf, 19.02.2009 - 14c 294/08 OLG D�sseldorf, 08.07.2008 - 20 U 43/08 Wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutzanspruch nach Nichtigerkl�rung des …
LG K�ln, 27.01.2010 - 84 O 103/09 OLG Frankfurt, 20.08.2009 - 6 U 146/08 Wettbewerbsverletzung: Schutz eines Kaffeezubereiters
OLG D�sseldorf, 05.08.2008 - 20 U 175/07 Begriff der Schutzrechtsverletzung
OLG Frankfurt, 28.10.2010 - 6 U 87/09 Unlautere Nachahmung: Erg�nzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz f�r …
LG D�sseldorf, 27.07.2011 - 2a O 72/11 Mario Barth verliert Klage um T-Shirt-Spruch �Nicht quatschen, MACHEN�
LG M�nchen I, 14.01.2010 - 7 O 13628/09 Urheberrechtsschutz: Schutzf�higkeit des Konzepts f�r eine Fernsehsendereihe

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