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Timestamp: 2016-12-08 22:03:11+00:00

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BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03 Volltextveröffentlichungen (15)
Kunden werben KundenUWG §§ 3, 4 Nr. 1
§ 3 UWG; § 4 UWGKunden werben Kunden
Zur Zulässigkeit von Werbung durch Laien gegenn Belohnung - Kunden werben Kunden - Freunde werben Freunde - Kundenempfehlungen
UWG §§ 3, 4 Nr. 1Kunden werben Kunden
Wettbewerbswidrigkeit des Einsatzes von Laien zur Werbung von Kunden; Einschalten von Laien in die Werbung von Unternehmen; Beurteilung der Zulässigkeit der Werbung im Gesundheitswesen
UWG § 3, § 4 Nr. 1
Laienwerbung; Zuträgerprovision; Finderlohn; Wettbewerbsrecht; Werbeprämien; Werbung für Waren und Dienstleistungen mit Werbeverbot; Vermittlungsprovision für Benennung von Immobilien; wettbewerbswidriger Einsatz von Laien zur Werbung von Kunden; Verbraucherleitbild; unlauterer Wettbewerb; Zuwendungen; sonstige Unlauterkeit
"Kunden werben Kunden"; Wettbewerbswidrigkeit des Einsatzes von Laien zur Werbung von Kunden
Wettbewerbswidrigkeit des Einsatzes von Laien zur Werbung
"Kunden werben Kunden"Die Wettbewerbswidrigkeit des Einsatzes von Laien zur Werbung von Kunden folgt nicht schon aus der Gewährung nicht unerheblicher Werbeprämien, sondern setzt das Vorliegen sonstiger die Unlauterkeit begründender Umstände voraus. Ein solcher Umstand kann darin liegen, dass für die beworbenen Waren oder Dienstleistungen Werbeverbote bestehen.
Kundenwerbung fuer Gleitsichtglaeser mittels Praemie ist verboten
Auslobung von Werbeprämien für den Erwerb von Medizinprodukten (hier: Gleitsichtgläser) ist unzulässig; Medizinrecht, Wettbewerbsrecht
"Kunden werben Kunden" - Optiker darf für die Anwerbung neuer Kunden keine Prämien bieten
"Kunden werben Kunden"-Angebote unzulässig
Werbeprämien für den Erwerb von Medizinprodukten
"Kunden werben Kunden" bei Medizinprodukten unzulässig
Werbeprämien für den Kauf von Medizinprodukten (hier Gleitsichtgläser) unzulässig
Auslobung von Werbeprämien für den Kauf von Medizinprodukten wie z.B. Gleitsichtgläsern unzulässig
Auslobung von Werbeprämien für den Erwerb von Medizinprodukten unzulässig
Keine Wasserkocher als Belohnung für Gleitsichtgläser-Kunden // Optiker dürfen nicht mit Sachprämien locken
UWG § 4 Nr. 1, 11, § 3; HWG § 7Zulässigkeit des Einsatzes von Laien zur Kundenwerbung auch bei Gewährung nicht unerheblicher Werbeprämien ("Kunden werben Kunden")
medizinprodukterecht-aktuell.de (Entscheidungsbesprechung)
LG Stuttgart, 18.12.2002 - 38 O 101/02
OLG Stuttgart, 01.04.2004 - 2 U 2/03
NJW 2006, 3203
MDR 2007, 163
GRUR 2006, 949
BB 2006, 2045
Wird zitiert von ... (42) BGH, 12.09.2013 - I ZR 208/12 Empfehlungs-E-MailEin solcher Belästigungsgrad ist regelmäßig anzunehmen, wenn die Gefahr besteht, dass der Werbende zu Mitteln greift, die auch berufsmäßigen Werbern verboten sind (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Rn. 20 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden).Dabei ist es ohne Bedeutung, dass der Versand der Empfehlungs-E-Mails letztlich auf die Eingabe der EMail-Adresse des Klägers durch einen Dritten zurückgeht (vgl. BGH, GRUR 2006, 949 Rn. 20 - Kunden werben Kunden).
BGH, 09.09.2010 - I ZR 193/07 UNSER DANKESCHÖN FÜR SIEDer Zweck der in § 7 HWG enthaltenen Regelung besteht vor allem darin, dass Verbraucher bei der Entscheidung, ob und welche Heilmittel sie in Anspruch nehmen, nicht durch die Aussicht auf Zugaben und Werbegaben unsachlich beeinflusst werden sollen (BGH, Urteil vom 6. Juli 2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Rn. 24 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden;… Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 99/07, GRUR 2009, 1082 Rn. 16 = WRP 2009, 1385 - DeguSmiles & more;… Gerstberger/Reinhart in Gröning aaO § 7 HWG Rn. 11 f.).
BGH, 06.11.2014 - I ZR 26/13 Zur Zulässigkeit der Werbung mit einer kostenlosen ZweitbrilleDas Berufungsgericht hat mit Recht angenommen, das in § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG geregelte grundsätzliche Verbot von Werbegaben stelle eine Marktverhaltensregelung im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG dar, weil es dem Gesundheitsschutz von Verbrauchern diene (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Rn. 25 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden;… Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 99/07, GRUR 2009, 1082 Rn. 21 = WRP 2009, 1385 - DeguSmiles & more; OLG Celle, GRUR-RR 2014, 263 = WRP 2014, 597).Eine der Kompensierung einer Sehschwäche dienende Brille stellt ein Medizinprodukt im Sinne von § 3 Nr. 1 Buchst. b MPG dar (vgl. BGH, GRUR 2006, 949 Rn. 23 - Kunden werben Kunden; OLG Hamburg, OLG-Rep 2005, 698, 699; OLG Celle, GRUR-RR 2014, 263).
BGH, 01.03.2007 - I ZR 51/04 KrankenhauswerbungDabei wird zunächst zu prüfen sein, ob bzw. inwieweit es sich bei dieser Werbung um eine an § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 HWG zu messende produktbezogene Werbung oder aber um eine sog. Imagewerbung handelt, die der Steigerung des Ansehens des Unternehmens dienen soll und von vornherein vom Anwendungsbereich des Heilmittelwerbegesetzes ausgenommen ist (vgl. zu der nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung vorzunehmenden Abgrenzung BGH, Urt. v. 6.7.2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Tz 23 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden;… Köhler in Hefermehl/Köhler/Bornkamm, Wettbewerbsrecht, 25. Aufl., § 4 UWG Rdn. 11.134;… MünchKomm.UWG/Schaffert, § 4 Nr. 11 Rdn. 208, jeweils m.w.N.).
BGH, 26.10.2006 - I ZR 33/04 Regenwaldprojekt IDie Schwelle zur Unlauterkeit nach § 4 Nr. 1 UWG wird erst überschritten, wenn der Einfluss ein solches Ausmaß erreicht, dass er die freie Entscheidung des Verbrauchers zu beeinträchtigen vermag (…BGH, Urt. v. 23.2.2006 - I ZR 245/02, GRUR 2006, 511 Tz 21 = WRP 2006, 582 - Umsatzsteuererstattungs-Modell; Urt. v. 6.7.2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Tz 16 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden).
BGH, 26.10.2006 - I ZR 97/04 Regenwaldprojekt IIDie Schwelle zur Unlauterkeit nach § 4 Nr. 1 UWG wird erst überschritten, wenn der Einfluss ein solches Ausmaß erreicht, dass er die freie Entscheidung des Verbrauchers zu beeinträchtigen vermag (…BGH, Urt. v. 23.2.2006 - I ZR 245/02, GRUR 2006, 511 Tz 21 = WRP 2006, 582 - Umsatzsteuererstattungs-Modell; Urt. v. 6.7.2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Tz 16 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden).
BGH, 09.09.2010 - I ZR 98/08 BonuspunkteDer Zweck der in § 7 HWG enthaltenen Regelung besteht vor allem darin, dass Verbraucher bei der Entscheidung, ob und welche Heilmittel sie in Anspruch nehmen, nicht durch die Aussicht auf Zugaben und Werbegaben unsachlich beeinflusst werden sollen (BGH, Urteil vom 6. Juli 2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Rn. 24 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden; BGH…, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 99/07, GRUR 2009, 1082 Rn. 16 = WRP 2009, 1385 - DeguSmiles & more;… Gerstberger/Reinhart in Gröning aaO § 7 HWG Rn. 11 f.).
BGH, 12.07.2007 - I ZR 82/05 "Tony Taler"-Werbeaktion gegenüber SchülernDie Schwelle zur Unlauterkeit der Einflussnahme wird dabei erst überschritten, wenn der auf den Erwachsenen ausgeübte Druck ein solches Ausmaß erreicht, dass er in seiner freien Willensentschließung wesentlich beeinträchtigt wird (vgl. zur Kopplung: BGH GRUR 2006, 161 Tz. 15 - Zeitschrift mit Sonnenbrille; zur Laienwerbung: BGH, Urt. v. 6.7.2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Tz. 16 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden; zum Sponsoring: BGH GRUR 2007, 247 Tz. 21 - Regenwaldprojekt I).Eine Unlauterkeit kommt in solchen Fällen nur ausnahmsweise aufgrund besonderer Umstände in Betracht (vgl. BGH GRUR 2006, 949 Tz. 19 - Kunden werben Kunden;… MünchKomm.UWG/Heermann, § 4 Nr. 2 Rdn. 47).
BGH, 26.03.2009 - I ZR 99/07 DeguSmiles & moreDas Berufungsgericht hat das in § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG enthaltene Verbot mit Recht als Marktverhaltensregelung i.S. des § 4 Nr. 11 UWG 2004 angesehen (vgl. BGH, Urt. v. 6.7.2006 - I ZR 145/03, GRUR 2006, 949 Tz. 25 = WRP 2006, 1370 - Kunden werben Kunden).
OLG Celle, 13.03.2014 - 13 U 106/13 Wettbewerbsverstoß eines Optikerunternehmens: Unlautere Werbung für die …a) Das Verbot des § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG bezweckt den Schutz des Verbrauchers, so dass ein Verstoß gegen diese Vorschrift damit zugleich unlauter i. S. des § 4 Nr. 11 UWG ist (BGH, Urteil vom 6. Juli 2006 - I ZR 145/03 - Kunden werben Kunden, juris Rn. 25;… Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 32. Aufl., § 4 Rn. 11.135).b) Die beworbenen Brillen und Brillengläser sind als Sehhilfen Medizinprodukte i. S. des § 3 Nr. 1 MPG, auf die daher gem. § 1 Abs. 1 Nr. 1a HWG das Heilmittelwerbegesetz Anwendung findet (BGH, Urteil vom 6. Juli 2006, a. a. O., juris Rn. 23; OLG Hamburg…, Urteil vom 7. April 2005 - 3 U 176/04, juris Rn. 44 ff.).Die Verbraucher sollen bei der Entscheidung, ob und welche Heilmittel sie in Anspruch nehmen, nicht unsachlich durch die Aussicht auf Zugaben und Werbegaben beeinflusst werden (BGH, Urteil vom 6. Juli 2006, a. a. O., juris Rn. 24; OLG Stuttgart…, Urteil vom 17. Januar 2013 - 2 U 92/12, juris Rn. 46).Die Beklagte hat in der beanstandeten Werbeaussage hinreichend konkret den Kauf einer Brille oder Brillengläsern in Sehstärke mit einem Mindestauftragswert von 199 EUR bei einer Einstärkenbrille und 299 EUR bei einer Mehrstärkenbrille beworben (so auch BGH, Urteil vom 6. Juli 2006, a. a. O., juris Rn. 23).20 Dass es sich bei der ausgelobten Armani-Einstärkenbrille bzw. Sonnenbrille in Sehstärke um eine Zuwendung bzw. eine sonstige Werbegabe i. S. des § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG handelt, wird auch von der Beklagten nicht in Frage gestellt (vgl. hierzu nur BGH, Urteil vom 6. Juli 2006, a. a. O., juris Rn. 24; OLG Stuttgart…, Urteil vom 17. Januar 2013, a. a. O.).
OLG Hamburg, 25.03.2010 - 3 U 126/09 Wettbewerbsverstoß: Bonusangebote der niederländischen Versandapotheke DocMorris …
OLG Hamburg, 19.02.2009 - 3 U 225/06 Wettbewerbsverstoß einer ausländischen Versandapotheke: Anwendbarkeit deutschen …
BGH, 09.09.2010 - I ZR 26/09 BGH entscheidet über Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken
BGH, 09.09.2010 - I ZR 37/08 BGH entscheidet über Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken
BGH, 09.09.2010 - I ZR 125/08 BGH entscheidet über Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken
OLG Bamberg, 09.10.2013 - 3 U 48/13 Unlauterer Wettbewerb: Einkaufsgutschein "Kunden werben Kunden!", Barrabatt, …
BGH, 30.04.2009 - I ZR 117/07 Blutspendedienst
OLG Köln, 22.11.2013 - 6 U 91/13 Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines kostenlosen Fahrdienstes durch den …
OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15 Für den Kauf von Medizinprodukten dürfen keine Geschenkkarten an Kunden …
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OLG München, 02.07.2009 - 29 U 4587/08 Unlauterer Wettbewerb: Bonusversprechen einer Versandapotheke für zuzahlungsfreie …
OLG München, 22.03.2007 - 29 U 5300/06 Geld verdienen auf Rezept
OVG Niedersachsen, 08.07.2011 - 13 ME 111/11 Ausgabe von Einkaufsgutscheinen durch Apotheken bei Abgabe …
LG München I, 13.08.2008 - 1 HKO 8390/07 Wettbewerbsverstoß: Bonusgewährung im grenzüberschreitenden Versandhandel mit …
OLG Saarbrücken, 13.06.2007 - 1 U 81/07 Unlauterer Wettbewerb: Werbung eins Arzneimittelversenders gegenüber Ärzten mit …
OVG Niedersachsen, 08.07.2011 - 13 ME 95/11 Ausgabe von Einkaufsgutscheinen im Wert von 3,00 EUR durch Apotheken bei Abgabe …
LG Düsseldorf, 26.06.2013 - 12 O 411/09 Unterlassungsanspruch gegen Selbsthilfeorganisation bzgl. Empfehlung eines …
OVG Niedersachsen, 31.08.2012 - 13 ME 142/12 Ausgabe von Einkaufsgutscheinen durch Apotheken bei Abgabe …
OLG Rostock, 14.03.2012 - 2 U 22/10 Unlauterer Wettbewerb eines Krankenhausbetreibers: Angebot eines kostenlosen …
VG Braunschweig, 23.05.2012 - 5 A 34/11 Gesundheit; Hygiene; Lebens- und ArzneimittelZur Ausgabe von Apotheken-Werbegaben …
LG Frankfurt/Main, 07.07.2011 - 3 O 9/11 Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch: Produktbezogenheit einer Werbung im …
LG Darmstadt, 12.08.2009 - 22 O 400/08 Zur Wettbewerbswidrigkeit der Gutscheingewährung eines mit der Apotheke …
LG Ulm, 16.01.2007 - 10 O 157/06 LG Berlin, 15.01.2008 - 15 O 1018/06 Wettbewerbsverstoß einer Internet-Apotheke: Ankündigung unzulässiger Werbegaben …
LG Berlin, 24.04.2007 - 15 O 718/06 Einstweiliges Verfügungsverfahren wegen wettbewerbswidriger Werbung einer …
LG Saarbrücken, 31.01.2007 - 71 O 103/06 Apothekenrecht - Grenzüberschreitender Versandhandel mit Arzneimitteln und …

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