Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-eines-horsaalgabaud-24941
Timestamp: 2019-01-16 18:38:43+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau eines Hörsaalgabäudes der Universität Bielefeld
Neubau eines Hörsaalgebäudes der Universität	, Bielefeld/ Deutschland
wa-2022840
Architekten als Generalplaner mit Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Akustikplanung, Brandschutzkonzept
Dipl.-Ing. Architekt Roland Bondzio
Mitarbeit: Pavla Briksova (Ing. arch.) · Ines Schulte (M.A. Arch.) ·
Torsten Linde (Dipl.-Ing.arch.)
Tragwerksplanung: Otten Beratende Inengieure GmbH, Münster
Technische Ausrüstung: ZWP Ingenieur-AG Bochum
Akustikplanung: KÖTTER Consulting Engineers GmbH & Co. KG, Rheine
Brandschutzkonzept: Jung-Vierling.ING, Dortmund
Andreas Suerkemper, Dipl.-Ing. Architekt · Volker Swiatkowski, Dipl.-Ing. Architekt
Mitarbeit: Volker Baur, Dipl.-Ing. Architekt
Tragwerksplanung: INGENIEURGEMEINSCHAFT BAUEN GmbH
Beratende Ingenieure, Dipl.-Ing. Gunther Albrecht, Stuttgart
Technische Ausrüstung: Enertec Ingenieurgesellschaft mbH, Dirk Wienecke, Lippstadt
Akustikplanung: Kurz und Fischer GmbH, Kim Marcus Weidlich, Winnenden
Brandschutzkonzept: THORMÄHLEN + PEUCKERT – Beratende Ingenieure
GmbH & Co. KG, Dipl.-Ing. Mathias Theune, Paderborn
Mitarbeit: Annika Hantke · Nils Kutzera-Austermann ·
Ivko Rakic, Elvin Demiri · Miguel Angel Padreñan Cruz
Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Grage, Gesellschaft für
Tragwerksplanung mbH, Herford
Technische Ausrüstung – Elektro/Medienplanung: Schröder & Partner, Bielefeld
Technische Ausrüstung – HLS-Planung: solares bauen GmbH, Freiburg
Akustikplanung: Peutz bv, Molenhoek NL
Brandschutzkonzept: HHP West, Beratenden Ingenieure GmbH, Bielefeld
Markus Bergedieck, Dipl.-Ing. Architekt
Mitarbeit: Volker Crayen, Architekt · Flavia Romanini, Architektin ·
Arne Krüger, Architekt · Christina Reckmann, Innenarchitektin ·
Robin Timmermeiste, Architekt
Technische Ausrüstung: wbp Winkels Behrens Pospich
Ingenieure f. Haustechnik GmbH, Münster
Akustikplanung: Müller-BBM GmbH, Gelsenkirchen
Brandschutzkonzept: Kempen Krause Beratende Ingenieure GmbH, Köln
Prof. Dörte Gatermann, Architektin · Sven Gaessler, Architekt
Mitarbeit: Jan Rübenstrunk, Dipl.-Ing. Architekt ·
Philipp Schaefer, M.Sc. Arch. · Fabian Baumeister, M.A. Arch
Visualisierung: FIX VISUALS; München
Tragwerksplanung: HIG Hempel Ingenieure GmbH, Holger Neugebauer, Köln
Gebäudetechnik GmbH, Düsseldorf
Akustikplanung: TOHR Bauphysik GmbH & Co. KG, Dirk Heimann, Bergisch Gladbach
Brandschutzkonzept: Corall Ingenieure GmbH, Tim Söhnchen, Meerbusch
Die Universität Bielefeld wurde 1969 gegründet. Das damals neu errichtete Universitätshauptgebäude (UHG) verfolgte die Intention, durch eine zentrale Halle alle Fakultäten und sämtliche Nutzungseinheiten räumlich miteinander zu verbinden und über die weiteren horizontal geschichteten Raumstrukturen einerseits homogene Strukturen in den internen Abläufen der universitären Nutzung zu erzielen und andererseits die Möglichkeit für ein klares räumliches Wachsen der Universität zu gewährleisten. Der Baukörper mit bis zu 11 Vollgeschossen fügt sich aus 2 die Zentrale Halle begleitenden Längsbauten (410 m lang) und die in einer doppelten Kammstruktur angeordneten Zähne (230 m breite Baustruktur) – einer strengen Ordnung folgend – zusammen, wobei die beiden Längsbauten über der Zentralen Halle durch Brücken miteinander verbunden sind.
E-Mail: joachim.koch@uni-bielefeld.de
Die Universität Bielefeld wurde 1969 gegründet. Das damals neu errichtete Universitätshauptgebäude (UHG) verfolgte die Intention, durch eine zentrale Halle alle Fakultäten und sämtliche Nutzungseinheiten räumlich miteinander zu verbinden und über die weiteren horizontal geschichteten Raumstrukturen einerseits homogene Strukturen in den internen Abläufen der universitären Nutzung zu erzielen und andererseits die Möglichkeit für ein klares räumliches Wachsen der Universität zu gewährleisten. Der Baukörper mit bis zu 11 Vollgeschossen fügt sich aus zwei die Zentrale Halle begleitenden Längsbauten (410 m lang) und die in einer doppelten Kammstruktur angeordneten Zähne (230 m breite Baustruktur) - einer strengen Ordnung folgend – zusammen, wobei die beiden Längsbauten über der Zentralen Halle durch Brücken miteinander verbunden sind. In diesen Baukörper ist das Audimax am östlichen Ende der Halle integriert. Aufgrund des Baualters des Gebäudes und der darin festgestellten Schadstoffbelastung ist eine komplette Kernsanierung des Bestandsgebäudes notwendig. Ziele des 1. Bauabschnittes sind die Schaffung eines neuen Haupteinganges an alter Position und die Sanierung des gesamten östlichen Abschnittes einschließlich des Audimax. Die Sanierung des Audimax hat sich allerdings als deutlich aufwendiger mit einem größeren Zeitaufwand als beabsichtigt herausgestellt, so dass für die Zeit der Baumaßnahme bereits ein Ersatzangebot zur Verfügung stehen muss. Diese beiden Aspekte führen aktuell zu der Wettbewerbsaufgabe, ein neues Hörsaalgebäude in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude der Universität zu errichten. In diesem separaten Gebäudekomplex soll Platz für ca. 900 Studierende geschaffen werden. Die Fertigstellung ist für März 2020 geplant. Ziel des Wettbewerbs ist es, über alternative und optimierte Konzepte einen geeigneten Auftragnehmer (Generalplaner) zu finden, der in der Lage ist, in einem relativ kurzen Zeitrahmen als Team / Bewerbergemeinschaft die weiteren Planungsleistungen zum Neubau des Hörsaalgebäudes der Universität Bielefeld vorzunehmen.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Anforderungen an die Wettbewerbsteilnahme: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung: — zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind, — die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach § 2 BauKaG NW (auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet haben, — zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie. Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen: — der Geschäftssitz befindet sich im Zulassungsbereich, — zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen, — der / die in der Gesellschaft tätigen Verfasser erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind. Wer am Tage der Auslobung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge. Der Architekt benennt als Generalplaner Personen / Büros für folgende Fachplanungen, die ihre Eignung bei der Bewerbung mit den hier aufgeführten Anforderungen belegen müssen (s. auch auszufüllendes Bewerbungsformblatt). Die Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur ist im Verhandlungsverfahren nachzuweisen. Fachplaner können nur bei einer Bewerbung genannt werden, d.h. nur für einen Bewerber tätig werden. Bezüglich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden folgende Mindestanforderungen an die Eignung der Fachplaner gestellt: Name und Ort des Büros zu a) - d), Referenzen zu a) - d) wie folgt (s. auch Auslobung): a) Tragwerksplanung - ohne Referenz b) Technische Ausrüstung - 1 realisiertes Projekt mit Projektvolumen (Anlagengruppen 1-3, HOAI § 53) von 350 000 € (brutto) in den letzten 5 Jahren und mind. 1 realisiertes Projekt mit Projektvolumen (Anlagengruppen 4-6,8, HOAI § 53) von 350 000 € (brutto) in den letzten 5 Jahren c) Akustikplanung - 1 realisiertes Projekt als Versammlungsstätte für mind. 450 Personen d) Brandschutzkonzept - 3 realisierte Projekte als Versammlungsstätte (ab 200 Pers.) in den letzten 10 Jahren Zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung sind unter Benutzung des Bewerbungsformblattes zu nennen: — Name des Architekten als Generalplaner, — Nennung der Kammer sowie Eintragungsdatum und Mitgliedsnummer, — Angaben der Büroadresse inkl. Telefon / E-Mail, — Namen / Büronamen für sämtliche in der Auslobung und im Bewerbungsformblatt genannten weiteren Fachplanungen, — Belege für die geforderten Referenzen der Fachplaner als gesonderte Anlagen: jede Referenz muss auf 1 - 2 Seiten DIN A 4 oder einer Seite DIN A 3 mit Fotos / Plänen / Text die geforderten Mindestanforderungen belegen können. Hierzu zählt auch die Nennung des Auftraggebers / eines Ansprechpartners. Mit der Bewerbung versichert der Bewerber, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (Partner oder Angestellter) oder ein anderes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bewirbt, und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss des Bewerbers bzw. der Arbeitsgemeinschaft und ggf. seiner Arbeit führen. Bei mehr als 9 Bewerbungen, die die Teilnahmevoraussetzungen vollständig erfüllen, werden in einem Losverfahren im Beisein eines Vertreters der Universität Bielefeld 9 Teilnehmer ausgelost. Die übrigen Teilnehmer erhalten eine Absage per E-Mail.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Das Preisgericht wird sein Urteil aus der Qualität der Wettbewerbsarbeiten bilden und hierbei folgenden Bewertungsrahmen (Reihenfolge bedeutet keine Wichtung) zugrunde legen: a) Gestaltung: Städtebauliche Einfügung, Gestaltqualität / Architekturqualität b) Funktion: Umsetzung des Raumprogramms, Funktionalität, Einhaltung planungs- und bauordnungsrechtlicher Vorschriften c) Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit: Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der Erstellung und Folgekosten, Energetischer Standard / Energiekonzept
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 48 000 € (brutto, inkl. 19 % Mwst.) zur Verfügung. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen (jeweils inkl. Mehrwertsteuer): 1. Preis 16 000 € 2. Preis 12 000 € 3. Preis 9 000 € 4. Preis 6 000 € Anerkennungen 5 000 € (z.B. 2 x 2.500 €). Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten.
: A) Genannte Fachplaner der bereits ausgewählten Generalplaner (s. auch Auslobung): Tragwerksplanung: Bröckling + Vullhorst GmbH, Hövelhof / gantert + wiemeler ingenieurplanung, Münster / HIG Hempel Ingenieure GmbH, Köln / Prinz & Pott GmbH, Bielefeld / Ingenieurbüro Grage Gesellschaft für Tragwerksplanung mbH, Herford. Technische Ausrüstung: IB Reich+Hölscher, Bielefeld / wbp Winkels Behrens Pospich Ingenieure für Haustechnik GmbH, Münster / Winter Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik GmbH, Düsseldorf / GeBauTec GmbH, Steinhagen / solares bauen gmbh, Freiburg / Ingenieurbüro Schröder und Partner, Bielefeld. Akustikplanung: ISRW Dr.-Ing. Klapdor GmbH, Bielefeld / Müller-BBM GmbH, Gelsenkirchen / TOHR Bauphysik GmbH & Co. KG, Bergisch-Gladbach / Krämer-Evers Bauphysik GmbH & Co. KG, Hasbergen / Peutz, AC Molenhoek Niederlande. Brandschutzkonzept: figge ingenieure, Bielefeld / Kempen Krause Ingenieure GmbH, Aachen / Corall Ingenieure GmbH, Meerbusch / Prinz & Pott GmbH, Bielefeld / HHP-West Beratende Ingenieure GmbH, Bielefeld. Ein Fachplaner für die Medientechnikplanung ist erst bei Auftragserteilung zu benennen. B) Terminplan 17.1 2018 elektronischer Versand EU-Veröffentlichung 19.2.2018 (12:00) Ende der Bewerbungsfrist / Eingang der Bewerbungsunterlagen beim Betreuungsbüro Drees & Huesmann Planer (s. Kontaktadressen) 21.2.2018 Losziehung 21.2.2018 Versand der Unterlagen für die Bearbeitung (per Mail) 25.2.2018 Rückfragenfrist 28.2.2018 Kolloquium (15:00 Uhr, Universität Bielefeld) 10.4.2018 Abgabe Planunterlage 19.4.2018 Abgabe Modell 8.5.2018 Preisgericht 14.5.2018 Ausstellungseröffnung C) Eingang der Bewerbungsunterlagen Das Bewerbungsformblatt mit den notwendigen Angaben und Referenzen ist in einem verschlossenen Umschlag, auf dem der Vermerk Bewerbung Hörsaalgebäude Uni Bielefeld steht, abzugeben - Fristende s. oben am 19.2.2018 um 12:00 Uhr. D) Weitere Bearbeitung der Aufgabe - RPW § 8 Die Ausloberin erklärt, dass sie dem Gewinner oder einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe, zumindest die Leistungsphasen 2 - 5 nach HOAI 2013 für die Objektplanung (§ 34), Tragwerksplanung (§ 49 ff) und Technische Ausrüstung (§ 53 ff) übertragen wird, insbesondere. — soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll, — soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer/innen, deren/dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet. Die Leistungsphase 1 gilt durch die Wettbewerbsauslobung als erledigt. Akustikplanung als nicht in der HOAI bepreiste Leistungen wird konzeptabhängig im funktional erforderlichen Umfang beauftragt. Das Wettbewerbsergebnis fließt im Falle von Verhandlungsgesprächen mit den Preisträgern als ein Zuschlagskriterium mit 40 % in die Bewertung ein. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Wettbewerbsaufgabe wird nach HOAI 2013, Anlage 10.2 - Objektliste Gebäude - Hörsaal / Kongresszentren, in die Honorarzone IV Mindestsatz eingestuft.
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.deInternet-Adresse:www.bezreg-muenster.nrw.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Wettbewerbsteilnehmer können Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber der Ausloberin rügen. Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Zugang des Preisgerichtsprotokolls bei der Ausloberin eingehen. Beginnt die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten erst nach dem Zugang des Protokolls, so beginnt die Frist mit dem Tag der Ausstellung. Im § 160 GWB heißt es zu den Fristen: 1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. 2) ... 3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: (1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 2
 § 53
 § 53
 § 8
 § 160
 § 134
 § 135
 § 134