Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-02-2013-9C_433-2012
Timestamp: 2016-10-25 05:06:13+00:00

Document:
9C_433/2012 (13.02.2013)
2. Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank (NAB-2), c/o NAB-2 Futura Vorsorge,
1. Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank (NAB-2), c/o NAB-2 Futura Vorsorge, Bahnhofplatz 9, 5201 Brugg,
Passage Saint-Fran�ois 12, 1003 Lausanne.
K.________, geboren 1967, schloss im Jahre 1986 eine kaufm�nnische Lehre ab. Vom 15. April 1991 bis 31. Juli 2005 war sie bei der X.________ und Co. AG besch�ftigt. Dabei war sie bei der Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank vorsorgeversichert. Ab 26. September 2005 bezog K.________ Taggelder der Unia Arbeitslosenkasse. Vom 12. Dezember 2005 bis 31. Juli 2006 war sie f�r die Y.________ AG t�tig. Zust�ndige Vorsorgeeinrichtungen waren in diesem Zeitraum die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken und die BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt (heute: Swiss Life). In den Monaten August und September 2006 war K.________ als Aushilfe im Restaurant Z.________ t�tig. Vom 1. Oktober 2006 bis 12. M�rz 2008 arbeitete sie als Mithilfe in K�che und Restaurant im Personalrestaurant der Q.________ AG; w�hrend dieser Zeit war sie bei der GastroSocial Pensionskasse vorsorgeversichert.
Im Jahr 2007 meldete sich K.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau verneinte einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Verf�gung vom 26. Februar 2009). Sie sprach der Versicherten ab 1. Januar 2007 eine Viertelsrente und ab 1. Juni 2008 eine ganze Invalidenrente zu (Verf�gungen vom 22. April 2009). Die Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank, die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken und die GastroSocial Pensionskasse verneinten eine Leistungspflicht.
Am 9. Dezember 2010 reichte K.________ gegen die Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank, die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken und die GastroSocial Pensionskasse Klage ein. Sie beantragte, die Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank sei f�r die ab August 2005 eingetretene Arbeitsunf�higkeit - eventualiter die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken respektive ihre Rechtsnachfolgerin, die BVG-Sammelstiftung Swiss Life (vormals BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt), f�r die ab Juni 2006 eingetretene Arbeitsunf�higkeit und subeventualiter die GastroSocial Pensionskasse f�r die ab Januar 2007 eingetretene Arbeitsunf�higkeit - zu verpflichten, ihr die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen zuz�glich Verzugszinsen zu erbringen. Subsubeventualiter sei die GastroSocial Pensionskasse zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Vorleistungen zuz�glich Verzugszinsen zu gew�hren. Gleichzeitig wurde beantragt, die Stiftung Auffangeinrichtung BVG zum Verfahren beizuladen.
Mit Entscheid vom 20. M�rz 2012 hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Klage teilweise gut und verpflichtete die GastroSocial Pensionskasse, K.________ die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen f�r die ab 12. M�rz 2008 eingetretene Arbeitsunf�higkeit zu erbringen, nebst Verzugszins f�r die geschuldeten Rentenbetreffnisse von 5 % ab 10. Dezember 2010. Im �brigen wies es die Klage ab.
Die GastroSocial Pensionskasse (Beschwerdef�hrerin 1; Verfahren 9C_433/2012) und K.________ (Beschwerdef�hrerin 2; Verfahren 9C_442/2012) erheben je separat Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Die GastroSocial Pensionskasse beantragt, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und die Klage vom 9. Dezember 2010 ihr gegen�ber vollumf�nglich abzuweisen. K.________ stellt das Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und die Klage gegen�ber der Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken, eventualiter gegen�ber der Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank gutzuheissen. Eventualiter sei die Vorsorgeeinrichtung "SwissLife" beizuladen, n�tigenfalls mittels R�ckweisung an die Vorinstanz, und die Klage ihr gegen�ber gutzuheissen.
Vernehmlassungsweise beantragt K.________ die Vereinigung der beiden Verfahren und die Gutheissung der Beschwerde der GastroSocial Pensionskasse, sofern eine der anderen involvierten Parteien zur Zahlung verpflichtet werden kann. Die GastroSocial Pensionskasse wiederholt in ihrer Stellungnahme die in der Beschwerde gestellten Antr�ge.
Die Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen reichen keine Vernehmlassung ein. Die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken beantragt die Abweisung der Beschwerden, soweit sie sich gegen sie richten. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau verzichtet auf eine Stellungnahme, ebenso die zum Verfahren beigeladene Stiftung Auffangeinrichtung BVG.
Mit Verf�gung vom 12. November 2012 hat der Instruktionsrichter der Beschwerde der GastroSocial Pensionskasse (Verfahren 9C_433/2012) die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.2 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Grunds�tzlich pr�ft es nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.1 Die Vorinstanz hat eine Bindungswirkung der Rentenverf�gungen der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 22. April 2009 verneint mit der Begr�ndung, dass diese der Sammelstiftung 2. S�ule der Neuen Aargauer Bank, der Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken und der GastroSocial Pensionskasse nicht zugestellt worden seien.
3.2 Diese Betrachtungsweise greift insofern zu kurz, als Anlass bestanden h�tte, eine Bindungswirkung (vgl. dazu Art. 23 lit. a, Art. 24 Abs. 1 und Art. 26 Abs. 1 BVG [SR 831.40]; BGE 133 V 67 E. 4.3.2 S. 69; 130 V 270 E. 3.1 S. 273 mit Hinweisen) gegen�ber einer weiteren, am vorinstanzlichen Verfahren allerdings nicht beteiligten Vorsorgeeinrichtung zu pr�fen. Denn im kantonalen Verfahren hatte die Versicherte auch einen Vorsorgeausweis (vom 18. August 2006) der BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt (heute: BVG-Sammelstiftung Swiss Life), bei welcher sie ab 1. Juli 2006 vorsorgeversichert war, eingereicht. Gerade der BVG-Sammelstiftung Swiss Life waren sowohl der Vorbescheid der IV-Stelle vom 11. Dezember 2008 als auch die IV-Verf�gungen vom 22. April 2009 zugestellt worden. W�re nun die Bindungswirkung gegen�ber der BVG-Sammelstiftung Swiss Life zu bejahen, k�nnte dies zur Folge haben, dass die Leistungspflicht der GastroSocial Pensionskasse entfiele.
Dass die (eingeklagte) Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken, bei welcher das Personal der Y.________ AG bis zur K�ndigung des Anschlussvertrages mit Wirkung auf 30. Juni 2006 vorsorgeversichert war, ausschliesslich zust�ndig w�re, erscheint fraglich. Die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken hat in einem an den damaligen Rechtsvertreter der K.________ gerichteten Mail vom 19. November 2010 best�tigt, dass sie, falls sie f�r den Fall leistungspflichtig w�re, diesen der neuen Vorsorgeeinrichtung (Swiss Life) �bertragen h�tte. Dieses Vorgehen entspr�che dem e contrario aus Art. 53e Abs. 6 BVG ableitbaren Grundsatz, wonach s�mtliche Versicherungsrisiken der bisherigen Vorsorgeeinrichtung auf die neue �bergehen und somit auch jene Leiden, die unter der alten Vorsorgeeinrichtung zu einer Arbeitsunf�higkeit gef�hrt haben (Isabelle Vetter-Schreiber, Kommentar zum BVG, 2009, N. 9 zu Art. 53e BVG unter Berufung auf das Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 57/00 vom 22. Dezember 2003 E. 5 [publ. in: SVR 2004 BVG Nr. 18 S. 57]; vgl. auch Ueli Kieser, in: Handkommentar zum BVG und FZG, Schneider/ Geiser/G�chter [Hrsg.], 2010, N. 28 zu Art. 53e BVG, der zum Rentnerbestand auch diejenigen Personen z�hlt, welche im Zeitpunkt der Vertragsaufl�sung arbeitsunf�hig, jedoch noch nicht invalid sind). Im letztinstanzlichen Verfahren relativiert die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken diese Aussage und macht geltend, von einer �bernahme k�nne erst die Rede sein nach rechtskr�ftiger IV-Verf�gung und Abschluss aller Abkl�rungen durch jene Vorsorgeeinrichtung, bei welcher die Arbeitsunf�higkeit, welche zu einer Invalidit�t gef�hrt hat, eingesetzt habe. Wie es sich damit verh�lt, braucht im jetzigen Verfahrensstadium indessen nicht gepr�ft zu werden. Die Vorinstanz, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, wird �ber die Frage der Bindungswirkung der Verf�gungen der IV-Stelle gegen�ber der BVG-Sammelstiftung Swiss Life und allenfalls die Frage des �berganges im Zusammenhang mit der K�ndigung des Anschlussvertrages mit Wirkung auf 30. Juni 2006 zu entscheiden haben.
3.3 Im kantonalen Verfahren h�tte f�r die Vorinstanz Anlass bestanden, das von K.________, welche ihrer Auffassung nach nicht qualifiziert rechtlich vertreten war (vgl. die auf lediglich Fr. 500.- festgesetzte Parteientsch�digung), gestellte, unklare, weil auf die Verpflichtung der Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken "respektive ihrer Rechtsnachfolgerin, der BVG-Sammelstiftung der Swiss Life" lautende Eventualbegehren berichtigen zu lassen oder selber zu berichtigen, da daraus nicht hervorging, ob die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken oder die BVG-Sammelstiftung Swiss Life ins Recht gefasst werden sollte. Die Vorinstanz wird die BVG-Sammelstiftung Swiss Life am Verfahren zu beteiligen haben, damit die Bindungswirkung ihr gegen�ber gekl�rt werden kann. Zu diesem Zweck wird zu pr�fen sein, ob eine Parteiberichtigung oder ein Parteiwechsel von der Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken zur BVG-Sammelstiftung Swiss Life (vgl. dazu Thomas Ackermann, Verfahrensrechtliche Aspekte des prek�ren Leistungsverh�ltnisses, in: Das prek�re Leistungsverh�ltnis im Sozialversicherungsrecht, Ren� Schaffhauser/Ueli Kieser [Hrsg.], 2008, S. 35 ff., 42 f.) oder eine Beiladung der BVG-Sammelstiftung Swiss Life zu erfolgen hat. Sollte die Vorinstanz eine entsprechende Bindungswirkung bejahen, er�brigen sich unter Umst�nden die gem�ss nachstehender E. 4 f�r eine Beurteilung des Leistungsanspruches erforderlichen Abkl�rungen.
4.1 Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die Ansprecherin bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a BVG [bis 31. Dezember 2004: Art. 23 BVG]). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestandenen Arbeitsunf�higkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf von zumindest 20 Prozent; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst sp�ter eingetretenen Invalidit�t voraus (BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2 S. 22; 130 V 270 E. 4.1 S. 275).
Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunf�higkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen).
4.2 Entscheiderhebliche Feststellungen der Vorinstanz zur Art des Gesundheitsschadens (Befund, Diagnose etc.) und zur Arbeitsf�higkeit, die Ergebnis einer Beweisw�rdigung sind, binden das Bundesgericht, soweit sie nicht offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 BGG sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). Dies gilt auch f�r den Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (Art. 23 lit. a BVG; SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126 E. 4.1.1, 9C_182/2007). Frei �berpr�fbare Rechtsfrage ist dagegen, nach welchen Gesichtspunkten die Entscheidung �ber den Zeitpunkt des Eintritts einer rechtserheblichen Arbeitsunf�higkeit erfolgt (SVR 2009 BVG Nr. 7 S. 22 E. 2.2, 9C_65/2008; Urteil 9C_670/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 1.2).
4.3 Das kantonale Gericht hat eine Zust�ndigkeit der Vorsorgeeinrichtung, der K.________ w�hrend der Zeit ihrer Besch�ftigung bei der Y.________ AG angeh�rte, verneint und sich dabei auf den Standpunkt gestellt, dass sie w�hrend der Dauer des Arbeitsverh�ltnisses bei der Y.________ AG aus gesundheitlichen Gr�nden noch nicht relevant eingeschr�nkt gewesen sei.
Gem�ss einer bei den Akten liegenden Notiz �ber ein Telefongespr�ch vom 3. Dezember 2008 zwischen einer Sachbearbeiterin der IV-Stelle des Kantons Aargau und T.________ von der Y.________ AG wurde indessen die Anstellung aufgrund der gesundheitlichen Probleme im gegenseitigen Einvernehmen mit Wirkung auf den 31. Juli 2006 "gek�ndigt". Zwar hat die Y.________ AG in einem Schreiben vom 6. M�rz 2009 den Inhalt der Aktennotiz als falsch bezeichnet und ausgef�hrt, die einvernehmliche Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses sei nicht aus gesundheitlichen Gr�nden erfolgt, sondern weil K.________ als Branchenfremder die Arbeit zu wenig zugesagt habe. K.________ sei nach Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses bei der Arbeitslosenversicherung als voll erwerbs- und vermittlungsf�hig gef�hrt worden. Diese Darstellung der Y.________ AG ist jedoch zumindest teilweise aktenwidrig:
In der der Unia Arbeitslosenkasse eingereichten Arbeitgeberbescheinigung vom 16. August 2006 gab die Y.________ AG an, dass sie als Arbeitgeberin schriftlich gek�ndigt habe. Von einer einvernehmlichen Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses, wie sie die Y.________ AG im Schreiben vom 6. M�rz 2009 behauptete, kann damit nicht ausgegangen werden. Widerspr�chlich sind auch die Angaben der Y.________ AG zum Grund der Vertragsaufl�sung: W�hrend sie am 16. August 2006 angab, die Mitarbeiterin habe den Anforderungen der Stelle nicht gerecht werden k�nnen, dies "trotz einem super Einsatz", behauptete sie im Schreiben vom 6. M�rz 2009, die Aufl�sung sei erfolgt, weil der Arbeitnehmerin als Branchenfremde die Arbeit nicht zugesagt habe. Angesichts solcher Widerspr�che h�tte die Vorinstanz nicht auf die Erkl�rung der Arbeitgeberin vom 6. M�rz 2009 abstellen und gest�tzt darauf eine Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses aus gesundheitlichen Gr�nden ausschliessen d�rfen. Zu Unrecht hat die Vorinstanz auch davon abgesehen, das K�ndigungsschreiben der Y.________ AG einzuholen, obwohl dieses entweder bei K.________ direkt oder bei der Unia Arbeitslosenkasse (welche es als Beilage zur Arbeitgeberbescheinigung erhalten hatte) ohne weiteres h�tte beschafft werden k�nnen. Auffallend ist auch, dass die K�ndigungsfrist im Arbeitsverh�ltnis mit der Y.________ AG von drei Monaten auf einen verk�rzt wurde (Anstellungsvertrags-�nderung vom 28. Februar 2006), was einen Hinweis f�r allf�llige Probleme im Arbeitsverh�ltnis darstellen kann. Weiter kann die Tatsache, dass die Versicherte ab August 2006 als ungelernte Arbeitskraft im Gastgewerbe t�tig war (dies zudem zumeist in einem reduzierten Pensum; August [zwei Wochen nahezu vollzeitlich] und September [24,91 Stunden] als Aushilfe beim Restaurant Z.________; ab Oktober als Mithilfe in K�che und Restaurant [7 Stunden pro Tag] im Personalrestaurant der Q.________ AG) und nicht mehr ihrem w�hrend mehrerer Jahre ausge�bten Beruf als kaufm�nnische Angestellte nachging, darauf hindeuten, dass sie sich der angestammten T�tigkeit nicht mehr gewachsen f�hlte. Bei dieser Sachlage h�tte die Vorinstanz zu den Umst�nden der Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses zwischen K.________ und der Y.________ AG sowie zum damaligen Gesundheitszustand der Versicherten weitere Abkl�rungen vornehmen m�ssen.
4.4 Was die medizinischen Verh�ltnisse anbelangt, st�tzte sich die IV-Stelle des Kantons Aargau f�r die Rentenzusprache im Wesentlichen auf die Berichte des Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 4. Februar 2007 (Arbeitsf�higkeit von 50-75 % ab August 2005) und des Dr. med. U.________, leitender Arzt der Neurologischen Klinik des Spitals C.________, vom 13. April 2007 (Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit um ca. 30 % seit Juni 2005 und ca. 40 % seit Januar 2006). Die Vorinstanz stellte sich demgegen�ber auf den Standpunkt, es handle sich dabei nicht um echtzeitliche Berichte, sondern um "eher spekulative medizinische Annahmen, welche den Eintritt der Arbeitsunf�higkeit [...] nicht rechtsgen�glich belegen" w�rden. Diese vorinstanzliche Beweisw�rdigung ist unhaltbar mit Blick darauf, dass K.________ seit 1995 bei Dr. med. H.________ und Dr. med. U.________ in Behandlung ist. Aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 73 Abs. 2 BVG) und des Gebots der freien und umfassenden Beweisw�rdigung h�tte das kantonale Gericht von Bundesrechts wegen die medizinische Situation weiter abkl�ren m�ssen. Es w�re angezeigt gewesen, die beiden �rzte entweder auf schriftlichem Weg oder als Zeugen zu befragen. Insbesondere h�tte bei dieser Sachlage gepr�ft werden m�ssen, worauf sich die beiden �rzte bei ihrer Beurteilung der Arbeitsf�higkeit am 4. Februar respektive 13. April 2007 abst�tzten (beispielsweise Eintragungen in der Krankengeschichte im fraglichen Zeitraum).
4.5 Angesichts der widerspr�chlichen Aktenlage betreffend die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses bei der Y.________ AG (E. 4.3 hiervor) und angesichts der unklaren Grundlagen der Einsch�tzungen des Dr. med. H.________ und des Dr. med. U.________ (E. 4.4 hiervor) h�tte die Vorinstanz weitere Abkl�rungen treffen m�ssen. Indem sie dies unterlassen hat, hat sie den Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt und den Untersuchungsgrundsatz verletzt, was vom Bundesgericht als Rechtsverletzung zu ber�cksichtigen ist (vgl. E. 1.1; SVR 2010 IV Nr. 49 S. 151 E. 3.5, 9C_85/2009). Dieser Grundsatz ist gerade im Bereich der beruflichen Vorsorge wesentlich, da die richterliche Beh�rde im Unterschied zu den anderen Bereichen der Sozialversicherung, in denen die Anspr�che verf�gungsweise festgelegt werden, eine Streitsache nicht zur Vornahme von erg�nzenden Abkl�rungen und zum Erlass eines neuen Beschlusses an die Verwaltung zur�ckweisen kann (Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2. Aufl. 2012, S. 737 Rz. 1950). Insbesondere ist dem Untersuchungsgrundsatz durch das Gericht verst�rkt Rechnung zu tragen, wenn eine Partei - wie bei der Versicherten im vorinstanzlichen Verfahren der Fall - nicht anwaltlich vertreten ist (BGE 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97 [e contrario] sowie Ueli Kieser, Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, SJZ 108 [2012] S. 570 ff., 574).
4.6 Bei dieser Sachlage wird die Vorinstanz - unter Vorbehalt des in E. 3 hiervor Ausgef�hrten - zur Frage des Zeitpunkts des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, weitere Abkl�rungen vorzunehmen und danach �ber den Leistungsanspruch der K.________ neu zu entscheiden haben.
5.1 Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Indessen hat keine der beteiligten Parteien die angeordnete R�ckweisung zur weiteren Abkl�rung an die Vorinstanz zu verantworten. Auch die Vorinstanz hat nicht in qualifizierter Weise die Rechte der Parteien verletzt (Art. 66 Abs. 3 BGG; vgl. dazu Thomas Geiser, in: in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], 2. Aufl. 2011, N. 25 zu Art. 66 BGG sowie Urteil 9C_251/2009 vom 15. Mai 2009 E. 2.1). Von einer Kostenerhebung ist daher abzusehen.
5.2 K.________ hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Diese wird dem Kanton Aargau auferlegt, da die Vorinstanz einerseits einen strittigen Punkt unbeurteilt gelassen und andererseits die notwendigen Abkl�rungen im Rahmen des von Amtes wegen festzustellenden Sachverhaltes nicht vorgenommen hat. Die GastroSocial Pensionskasse, die Beschwerdegegnerinnen und die Beigeladene haben keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 20. M�rz 2012 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber die Klage neu entscheide.
Der Kanton Aargau hat K.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.- zu entsch�digen

References: BGE 
 Art. 23
 Art. 24
 Art. 26
 BGE 
e contrario
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 23
 Art. 10
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
e contrario
 Art. 66