Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/tpdesign-tsysplausbv
Timestamp: 2020-01-23 08:54:08+00:00

Document:
TPDesign/TSysPlAusbV
Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin sowie zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBI. I S. 931), von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
zum Technischen Produktdesigner
und zur Technischen Produktdesignerin
zum Technischen Systemplaner
und zur Technischen Systemplanerin
Anlage 1: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin – Sachliche Gliederung
Anlage 2: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin – Zeitliche Gliederung
Anlage 3: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin – Sachliche Gliederung
Anlage 4: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin – Zeitliche Gliederung
1. Prüfungsbereich Technische
Dokumente 30 Prozent,
2. Prüfungsbereich Arbeitsauftrag 35 Prozent,
3. Prüfungsbereich Produktentwicklung 25 Prozent,
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
3. Prüfungsbereich Entwicklung
und Konstruktion 25 Prozent,
4. Prüfungsbereich Wirtschafts-
und Sozialkunde 10 Prozent.
1. Prüfungsbereich Erstellen
technischer Unterlagen 30 Prozent,
3. Prüfungsbereich Systemplanung 25 Prozent,
technischer Unterlagen 25 Prozent,
2. Prüfungsbereich Konstruktionsauftrag 40 Prozent,
3. Prüfungsbereich Baukonstruktion 25 Prozent,
im Prüfungsbereich Konstruktionsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
Anlage 1 (zu § 4 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1227 - 1232)
Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
geometrische Beziehungen unterscheiden
Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
Regeln der Maßeintragung anwenden
Werkstücke räumlich darstellen
Freihandskizzen anfertigen und bemaßen
technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
Strukturierungsmethoden anwenden
Zeichnungen ableiten oder erstellen
Symbole auswählen und verwenden
Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
Werkstoffnormung berücksichtigen
branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
Montagetechniken unterscheiden
Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
Längen- und Volumenausdehnung berechnen
Abschnitt B Nummer 1)
Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
Werk- und Hilfsstoffe hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beurteilen
Werkstoffnormung anwenden
Werkstoffeigenschaften in technischen Dokumenten beschreiben
Abschnitt B Nummer 2.1)
den betrieblichen Produktentstehungsprozess berücksichtigen
Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
Methoden des Projekt- und Prozessmanagements anwenden
Schritte der methodischen Konstruktion unterscheiden
analytische und statistische Werkzeuge zur Qualitätssicherung interpretieren und anwenden
mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
2.2 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.2)
Konstruktionsarten unterscheiden
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
Lösungen visualisieren und präsentieren
2.3 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.3)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
Werkstoffanforderungen und -eigenschaften berücksichtigen
Toleranzen, Passungen und Oberflächen festlegen
Detailkonstruktionen anfertigen
konstruktive Änderungen vornehmen
Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
Datensätze erstellen und Datenqualität im Prozess sichern
unterschiedliche Datenformate austauschen und anwenden
und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Abschnitt B Nummer 3)
Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
Abschnitt B Nummer 4)
virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
Produkt-, Wettbewerbs- und Patentrecherchen durchführen
Stufen des Designprozesses, insbesondere Skizzen, CAD-Modelle und physikalische Modelle, unterscheiden
Grundlagen der Gestaltung anwenden
Entwurfsskizzen erstellen
Objekte funktionsgerecht gestalten
Objekte unter Beachtung ergonomischer Richtlinien und rechtlicher Vorgaben gestalten
Objekte unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften gestalten
Kurvenarten unterscheiden
Raumkurven erzeugen
Kurvenübergänge erzeugen und beurteilen
Freiformflächen erzeugen und beurteilen
Flächenübergänge erzeugen und beurteilen
Flächenverbände erzeugen und beurteilen
Objekte mit Freiformflächen erstellen und beurteilen
Designvorgaben nach technischen, funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten umsetzen
Objekte als Flächen-, Volumen- und Hybridmodell konstruieren
Objekte funktions- und beanspruchungsgerecht konstruieren
Objekte unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, insbesondere Tiefziehen, Spritzgießen und Biegen, konstruieren
Objekte unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken, insbesondere Kleben, Schweißen, Clip- und Schnappverbindungen, konstruieren
Objekte ergonomisch konstruieren
Objekte unter Berücksichtigung von Werkstoffen, insbesondere Bleche, Kunststoff, Holz, Verbundwerkstoffe, Glas, Papier und Pappe, konstruieren
Objekte, insbesondere unter Berücksichtigung von Berechnungs- und Versuchsergebnissen, optimieren
Abschnitt C Nummer 4)
Simulationen erstellen, nutzen und auswerten
Verhalten von Bauteilen und Baugruppen durch virtuelle Bewegungssimulationen prüfen
Objekte fotorealistisch präsentieren und animieren
1 Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
Abschnitt D Nummer 1)
Verfahren zur Änderung von Werkstoffeigenschaften auswählen
Prüfverfahren zur Feststellung der Werkstoffeigenschaften auswählen
Abschnitt D Nummer 2)
Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Maschinenelementen, insbesondere Getriebe, Kupplungen und Vorrichtungen, auswählen
Konstruktionen mit Funktionseinheiten, Standardteilen und Verbindungselementen entwickeln
Gusskonstruktionen erstellen
Schweißkonstruktionen erstellen
Abschnitt D Nummer 3)
Auswirkungen der Urformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
Auswirkungen der Umformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
Auswirkungen der Zerspanungstechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
fertigungstechnische Berechnungen durchführen
Abschnitt D Nummer 4)
Auswirkungen der Füge- und Montagetechniken auf die Gestaltung, Bemaßung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
Toleranzen und Passungen berechnen
Maschinen- oder Verbindungselemente beanspruchungs- und funktionsgerecht in Konstruktionen verwenden
Abschnitt D Nummer 5)
Elemente der Steuerungstechnik unterscheiden
Schaltungen mit Bauelementen der Hydraulik und Elektropneumatik beurteilen
grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik beachten und Grundgrößen berechnen
Größen der Steuerungstechnik, insbesondere Drücke und Kräfte, berechnen
Gefahren in der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie die Anforderungen entsprechender Schutzmaßnahmen beachten
Schaltpläne der Steuerungs- und Elektrotechnik in CAD-Datensätze einbinden
Abschnitt E Nummer 1)
Abschnitt E Nummer 2)
Abschnitt E Nummer 3)
Abschnitt E Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
Abschnitt E Nummer 5)
betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
Abschnitt E Nummer 6)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
Abschnitt E Nummer 7)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
Abschnitt E Nummer 8)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
Anlage 2 (zu § 4 Absatz 1 Satz 2)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1233 - 1243)
1 Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
1 Unterscheiden von Fertigungsverfahren
4 Produktentstehungsprozess
5 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
6 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
7 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
1 Produktentstehungsprozess
2 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
3 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
1 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
2 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
3 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
5 Gestalten und Entwerfen von Objekten
6 Konstruieren mit Freiformflächen
10 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
1 Gestalten und Entwerfen von Objekten
2 Konstruieren von Freiformflächen
Fügeverfahren sowie Montagetechniken
6 Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
1 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
2 Ausführen von Simulationen
3 Erstellen von Konstruktionen
5 Füge- und Montagetechnik
Anlage 3 (zu § 14 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1244 - 1250)
4 Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken
1 Beurteilen von Werkstoffen und Korrosionsschutzverfahren
Werkstoffeigenschaften anwendungsbezogen beurteilen
Werkstoffe nach Verwendungszweck auswählen
Korrosionsschutzverfahren unterscheiden und beurteilen
2 Beurteilen von Montage- und Fügeverfahren
Verbindungstechnik für lösbare und nicht lösbare Verbindungen beurteilen und auswählen
örtliche Gegebenheiten für Einzel- und Baugruppenmontage berücksichtigen
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Fertigungszeichnungen unter Anwendung der technischen Norm- und Regelwerke erstellen
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen identifizieren sowie angrenzende Bereiche darstellen
Bauteile und Baugruppen fertigungs-, montage- und funktionsgerecht bemaßen
Halbzeuge, Normteile, Bauteile und Baugruppen nach Vorgaben, technischen Unterlagen und Leistungsdaten auswählen
technische Unterlagen, insbesondere Tabellen, handhaben und erstellen
sicherheitstechnische Bestimmungen, insbesondere des Brandschutzes, beachten
Teil- und Detailskizzen nach örtlichen Gegebenheiten und Vorlagen anfertigen
Bauteile und Baugruppen in ihrer räumlichen Anordnung zueinander skizzieren
für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Funktions- und Aufmaßskizzen anfertigen
umwelttechnische Vorgaben bei der Anfertigung von technischen Unterlagen beachten
Bauteile und Baugruppen für Anlagen mit den jeweiligen Einbauteilen darstellen
Ansichten und Schnitte von Bauteilen und Baugruppen festlegen und ableiten
Abwicklungen von Bauteilen erstellen
Bezeichnungen für Material, Korrosionsschutz und Zusatzangaben auswählen und eintragen
technische Unterlagen von Anlagen koordinieren und auf Kollisionen prüfen, Kollisionen nach Absprache korrigieren
technische Unterlagen zur Weiterleitung an Fremdgewerke aufbereiten und zusammenstellen
Detailpunkte konstruieren
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen zu angrenzenden Bauteilen auch anderer Gewerke entwerfen
konstruktive Änderungen nach technischen Vorgaben vornehmen
Eigenheiten der Korrosionsschutzverfahren konstruktiv berücksichtigen
3 Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder erstellen
Funktionsabläufe der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik darstellen und dokumentieren
schematische Darstellungen von fachbezogenen pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Regel- und Steuerungssystemen erstellen
räumliche Darstellungen von Bauteilen und Anlagen erstellen und ableiten
4 Anfertigen von technischen Dokumentationen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Tabellen und Diagramme der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik erstellen
Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen sowie technische Sachverhalte beschreiben
auftragsbezogene Daten systematisch und kundenorientiert zusammenstellen
5 Ausführen technischer Berechnungen
Grundgesetze der Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen anwenden
Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Normen, Richtlinien, technischen Unterlagen, Auslegungssoftware, Handbüchern und Katalogen berechnen und bestimmen
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrade der Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Berechnungsprogrammen, Auslegungshilfen und technischen Unterlagen berechnen oder bestimmen
Dimensionierung von Leitungen und Bauteilen auf Basis von Zeichnungen und vorangegangenen Berechnungen vornehmen
Bedarfsberechnungen im Rahmen der gebäudetechnischen Prozessabläufe nach projektbezogenen Vorgaben erstellen
Abschnitt C Nummer 6)
Herstellungsverfahren für Anlagenkomponenten bewerten, Kanalteile beurteilen und auswählen
Montage- und Befestigungssysteme sowie Wanddurchlässe, insbesondere unter Berücksichtigung des Brandschutzes, beurteilen und auswählen
Elemente der Steuerungs- und Regelungstechnik zu Schaltungen verbinden
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Übersichtszeichnungen unter Anwendung von Sinnbildern sowie der Norm- und Regelwerke für Werkstatt und Baustelle erstellen
Zusatzangaben auswählen und eintragen
Toleranzen eigener und angrenzender Bauelemente berücksichtigen
Angebotszeichnungen anfertigen
Pläne unter Anwendung der einschlägigen Normen und Richtlinien nach Vorlagen, Entwürfen und Anweisungen, insbesondere Verankerungs-, Schweißfolge-, Schachtel-, Montagefolge- und Versandpläne sowie Verlegepläne für Bauelemente, anfertigen
Baustellen-Messpunkte, Raster, Koordinaten und Höhenpunkte festlegen, übertragen und berücksichtigen
Bauteile und Knotenpunkte perspektivisch darstellen
konstruktive Änderungen nach Anweisungen vornehmen
Detailpunkte, insbesondere Naturgrößen, konstruieren
Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen konstruktiv festlegen und auswählen
Bauordnungen beachten
bauaufsichtliche Zulassungen beachten
Verdingungsordnung für Bauleistungen beachten
Lehrsätze der Mechanik anwenden
3 Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen
Wärme- und Schallschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
Brandschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
Witterungs- und Umgebungseinflüsse konstruktiv berücksichtigen
einschlägige Normen und Vorschriften berücksichtigen
Grundgesetze der Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit und Beschleunigung, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, anwenden
Grundgesetze der Festigkeitsberechnung, insbesondere zu Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, anwenden
Verbindungselemente und Verbindungen auswählen
Hauptnutzungszeiten berechnen
Längen- und Flächenberechnungen durchführen, insbesondere Bauteilabmaße und Systemmaße bestimmen
statische Berechnungen durchführen, insbesondere Linien- und Flächenschwerpunkte, Auflagerkräfte sowie Biege- und Flächenmomente bestimmen
5 Auswählen von Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren
Trennverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten und Oberflächenbeschaffenheit beurteilen und auswählen
Umformverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten, Oberflächenbeschaffenheit und Hilfsstoff beurteilen und auswählen
Schraub- und Schweißverbindungen beurteilen und auswählen
Regeln der Verbundkonstruktion beachten
1 Erstellen technischer Unterlagen für elektrotechnische Systeme
Funktionsschaltpläne und Diagramme anfertigen
Systemkomponenten und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach Vorgaben berechnen und dimensionieren
Bauteile und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen anhand von Katalogen und Datenblättern auswählen, verbinden und darstellen
Steuerschaltungen und Steuerprogramme entwerfen und Schaltungen der Datenübertragung darstellen
Anordnungs- und Verdrahtungspläne sowie Tabellen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach vorgegebenen Schaltplänen und Skizzen entwerfen und erstellen
Installationspläne für Gebäudeinstallationen mit Einrichtungen der Energie- und Informationstechnik nach Vorgaben unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelwerke entwerfen und erstellen
Funktionen von Systemkomponenten und deren Verschaltungen beurteilen und darstellen
Grundgesetze der Elektrotechnik anwenden
Beleuchtungsstärken berechnen
Diagramme, Tabellen und Datenblätter aus Handbüchern und Katalogen nutzen
Bauteile anhand von Kennwerten bestimmen
elektrische Größen im Gleich-, Wechsel- und Drehstromkreis berechnen
Grundgesetze der Mechanik zur Befestigung elektrotechnischer Bauteile anwenden
3 Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten
Befestigungssysteme und Wanddurchlässe auch unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen und auswählen
Bauelemente der Elektrotechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
Elemente der Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
Gefahren identifizieren, Schutzmaßnahmen anwenden
Abschnitt E Nummer 4)
Ansichtspläne erstellen
Technikräume planen
Leerrohrpläne und Wandansichten erstellen
5 Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Übersichtsschaltpläne aus Grundrissplänen erstellen
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder nach technischen Unterlagen auch perspektivisch erstellen
fachbezogene Funktionsabläufe nach technischen Unterlagen darstellen und dokumentieren
6 Anfertigen von technischen Dokumentationen
Dokumentationen energietechnischer und informationstechnischer Anlagen auswählen und erstellen
fachbezogene Tabellen und Diagramme erstellen
technische Sachverhalte beurteilen sowie Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen
Abschnitt F Nummer 1)
Abschnitt F Nummer 2)
Abschnitt F Nummer 3)
Abschnitt F Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
Abschnitt F Nummer 5)
Abschnitt F Nummer 6)
Abschnitt F Nummer 7)
Abschnitt F Nummer 8)
Anlage 4 (zu § 14 Absatz 1 Satz 2)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1251 - 1261)
3 Ausführen von Berechnungen
4 Erstellen technischer Unterlagen
5 Anwenden von Informations- und
2 Unterscheiden von Werkstoffen
Fertigungsverfahren und Montagetechniken
4 Beurteilen von Werkstoffen und
5 Erstellen technischer Unterlagen
4 Ausführen von Berechnungen
5 Beurteilen von Werkstoffen und
9 Anwenden von Informations- und
1 Erstellen technischer Unterlagen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Bauteile und Baugruppen für Anlagen mit den jeweiligen Einbauteilen erstellen
4 Anfertigen von technischen Dokumentationen für
die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
5 Beurteilen von Systemkomponenten
Montage- und Befestigungssysteme sowie Wanddurchlässe auch unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen und auswählen
6 Anwenden von Informations- und
1 Anfertigen von technischen Dokumentationen für
2 Ausführen technischer Berechnungen
4 Erstellen technischer Unterlagen der Stahl- und Metallbautechnik
5 Entwerfen und Konstruieren
von bauphysikalischen Anforderungen
1 Erstellen technischer Unterlagen der Stahl- und Metallbautechnik
Installationspläne für Gebäudeinstallationen mit Einrichtungen der Energie- und Informationstechnik nach Vorgaben unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelwerken entwerfen und erstellen
7 Anwenden von Informations- und
2 Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten
3 Anfertigen von technischen Dokumentationen
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 17.10.2014 I 1630
Sonst: V aufgeh. durch § 29 Abs. 2 dieser V mWv 1.8.2016; die Geltung dieser V ist gem. § 29 idF d. Art. 1 V v. 17.10.2014 I 1630 über den 31.7.2016 hinaus verlängert worden
2011, 1215: BGBl I

References: § 4
 § 5
 § 4
 § 4
 § 4
 § 14
 § 14
 Art. 1
 § 29
 § 29
 Art. 1