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Timestamp: 2016-10-23 17:55:30+00:00

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4A_504/2015 (28.01.2016)
4A_504/2015 � � Urteil vom 28. Januar 2016
A.a.�D.________ lebte mehrere Jahre mit E.________ im Konkubinat, nach ihrer Behauptung vom Mai 2003 bis Oktober 2011 in Hausgemeinschaft. Die Darstellungen der ehemaligen Konkubinatspartner �ber den Zeitpunkt ihrer Trennung gehen auseinander; jedenfalls trennten sie sich vor Oktober 2011.
A.b.�E.________ ist Gesellschafter der Kollektivgesellschaft "C.________" mit Sitz in U.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin). Sie bezweckt den Betrieb einer Autogarage bzw. Autospenglerei und Autolackiererei; Handel mit Neu- und Occasionswagen, Ausf�hrung von Autoreparaturen.
D.________ behauptet, sie habe vor und w�hrend der Zeit ihres Konkubinats im Betrieb dieser Kollektivgesellschaft in erheblichem Umfang Arbeiten, namentlich B�roarbeiten erledigt, ohne dass sie daf�r bezahlt worden sei.
A.c.�Im August 2012 gelangte D.________ - anwaltlich vertreten - an ihren fr�heren Konkubinatspartner und forderte eine Entsch�digung f�r ihre angeblichen Arbeitsleistungen.
Am 4. Oktober 2012 trat D.________ die offenen Lohnforderungen aus dem Arbeitsverh�ltnis mit der C.________, in U.________, bzw. Herrn E.________ an B.________ (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin 2) ab. Als Gegenleistung sollte sie eine sofortige Zahlung von Fr. 20'000.-- sowie 50 % der netto erzielten, Fr. 20'000.-- �berstehenden Summe erhalten.
A.d.�Am 11. Februar 2013 stellte B.________, anwaltlich vertreten, ein Gesuch um vorsorgliche Beweisf�hrung; ihr Gesuch wurde gutgeheissen und am 15. August 2013 wurden D.________ als Zeugin und E.________ als Partei befragt.
B.a.�Am 2. Februar 2014 erhob die Kl�gerin gest�tzt auf eine Klagebewilligung der zust�ndigen Schlichtungsbeh�rde vom 8. Januar 2014 beim Kreisgericht St. Gallen Klage mit dem sinngem�ssen Begehren, die Kollektivgesellschaft C.________ sei zu verpflichten, ihr Fr. 94'000.00 zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 11. Dezember 2012 zu bezahlen.
B.b.�Mit Entscheid vom 21. August 2015 wies das Kantonsgericht St. Gallen die Berufung der Kl�gerin gegen den Entscheid des Kreisgerichts St. Gallen ab.
C.a.�Mit Eingabe vom 22. September 2015 - unterzeichnet von B.________ und A.________ (Beschwerdef�hrer 1) - werden dem Bundesgericht folgende Antr�ge gestellt:
" ()�
Die Sache sei gem�ss Art. 327, Abs. 3, Buchstabe b ZPO neu zu entscheiden und Fr. 94'000.-- zuz�glich 5 % Zins seit 11. Dezember 2012 der Kollektivgesellschaft C.________ (Beklagte) f�r den Zeitraum vom 1. Dezember 2007 bis 31. Oktober 2011 (47 Monate) als Teilklage seien dem Beschwerdef�hrer zu bezahlen. Die Prozess- und Parteikosten seien gem�ss Gesetz zu verlegen unter Einbezug der Kosten des kantonalen Verfahrens. Die Beschwerdegegnerin und Beklagte im kantonalen Verfahren hat dem Beschwerdef�hrer damit zu bezahlen:
Fr. 94'000.-- zuz�glich 5 % Zins seit 11. Dezemb
Fr. 900.-- f�r das Schlichtungsverfahren.
Fr. 9'000.-- Entscheidgeb�hr des Verfahrens vor dem Kreisgericht.
Fr. 13'334.65 f�r das Hauptverfahren.
Fr. 5'690.00 f�r das Verfahren betreffend vorsorglicher Beweisf�hrung (S. 16 der Klageantwort).
Fr. 10'000.-- f�r die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens.
Die vom Bundesgericht festzulegende Parteientsch�digung f�r das Verfahren vor Bundesgericht.
Die Sache sei im Sinne von Art. 327 Abs. 3, Buchstabe a ZPO zur Neubeurteilung ans Kantonsgericht St. Gallen zur�ckzuweisen. Die Prozess- und Parteikosten im Verfahren vor Bundesgericht seien dem Beschwerdegegner aufzuerlegen."
C.b.�Der Eingabe beigelegt sind eine "Forderungsabtretung" und ein "Kaufvertrag �ber Forderungsabtretung", je vom 14. September 2015. "Bezugnehmend auf den Vertrag zwischen D.________ und B.________ vom 14./20.11.2012" tritt danach B.________ s�mtliche Forderungen und Anspr�che aus diesem Vertrag, dem darauf basierenden Prozess und allf�lligen weiteren damit zusammenh�ngenden Forderungen an A.________ ab und verpflichtet sich, allf�llige weitere notwendige Mitwirkungshandlungen zur Geltendmachung der Anspr�che vorzunehmen. Sie verkauft ihm s�mtliche Forderungen und Anspr�che aus diesem Vertrag, dem darauf basierenden Prozess und allf�lligen weiteren damit zusammenh�ngenden Forderungen. Er �bernimmt hief�r s�mtliche Kosten und erkl�rt, ihr gegen�ber keine Forderungen zu haben bzw. geltend zu machen und er verpflichtet sich, ihr s�mtliche allf�lligen Kosten zu entsch�digen. Einzig f�r den Fall, dass die Beschwerde ans Bundesgericht abgewiesen w�rde, verpflichtete sich B.________, A.________ noch mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
In der Eingabe wird zur Begr�ndung des Hauptantrags im Wesentlichen vorgebracht, die Vorinstanz habe die Behauptungen der Kl�gerin zu Unrecht als nicht hinreichend substanziiert qualifiziert; zur Begr�ndung des Eventualantrags wird ger�gt, der Klagewechsel zur unbezifferten Forderungsklage im kantonalen Verfahren sei zu Unrecht nicht zugelassen worden, der geforderte Detaillierungsgrad zur Substanziierung der kl�gerischen Behauptungen sei willk�rlich, die Abnahme weiterer Beweismittel sei rechtswidrig verweigert worden und die Bestreitung der Beklagten sei zu Unrecht als hinreichend erachtet worden; schliesslich sei die fehlende N�he der Kl�gerin zum Sachverhalt zu Unrecht nicht beachtet und das Verhalten der Parteien nicht zutreffend gew�rdigt worden.
C.c.�Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Antwort, die Beschwerden seien vollumf�nglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Sie erkl�rt ausdr�cklich, dass sie dem Parteiwechsel nicht zustimme und weist darauf hin, dass damit eine Umgehung von Art. 40 BGG beabsichtigt sein k�nnte. Sie weist darauf hin, dass in der Beschwerde objektiv unm�gliche Antr�ge gestellt werden, soweit ein Entscheid "gem�ss ZPO" beantragt wird. Materiell bekr�ftigt sie, dass beide Vorinstanzen die Forderung zutreffend deshalb abgewiesen h�tten, weil es der Beschwerdef�hrerin 2 in keinem Verfahrensstadium gelungen sei, rechtsgen�glich anzugeben und mit geeigneten Beweisantr�gen zu belegen, dass und wie viel D.________ angeblich im Betrieb der Beschwerdegegnerin gearbeitet haben sollte.
C.d.�In den Bemerkungen zur Beschwerdeantwort wird der sinngem�ss gestellte Antrag auf aufschiebende Wirkung zur�ckgezogen und zugestanden, dass der Verweis auf die ZPO in den Antr�gen fehlerhaft ist. Im �brigen wird unaufgefordert repliziert.
C.e.�Die Beschwerdegegnerin hat dupliziert.
C.f.�Mit Verf�gung vom 6. Januar 2016 wurden s�mtliche Verfahrenseingaben der Parteien der Beschwerdef�hrerin 2 zur Kenntnis zugestellt. Innert der Frist zur Wahrung des unbedingten Replikrechts liess sich die Beschwerdef�hrerin 2 nicht vernehmen.
Die Beschwerde hat einen Streit um zivilrechtliche Anspr�che zum Gegenstand (Art. 72 BGG), sie richtet sich gegen den Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts, das als Rechtsmittelinstanz (Art. 75 BGG) die Forderung der Beschwerdef�hrerin 2 endg�ltig abgewiesen hat (Art. 90 BGG). Der Streitwert ist erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG).
1.1.�Zur Beschwerde in Zivilsachen ist gem�ss Art. 76 BGG legitimiert, wer (a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat; und (b) durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat.
1.1.1.�Die Beschwerdef�hrerin 2 hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sie ist mit ihren vor Vorinstanz gestellten Antr�gen unterlegen. Damit ist sie nach allgemeinen Grunds�tzen zur Beschwerde legitimiert. Ob sie allerdings aufgrund der Bedingungen des "Kaufvertrages �ber Forderungsabtretung" noch ein Interesse an der materiellen Beurteilung der Beschwerde hat, erscheint fraglich. Denn nur ("einzig") f�r den Fall der Abweisung der Beschwerde hat sie nach diesem Vertrag dem Beschwerdef�hrer 1 noch Fr. 1'000.-- zu bezahlen, w�hrend der Fall des Nichteintretens nicht geregelt ist. Sie hat allerdings mit ihrer Unterschrift unter die Beschwerde ausdr�cklich erkl�rt, sie willige ein, die Beschwerde auch in ihrem Namen einzubringen und die Beschwerde sei in ihrem Namen zu behandeln, wenn die Beschwerdelegitimation des Beschwerdef�hrers 1 nicht gegeben sein sollte. Darauf ist sie zu behaften.
1.1.2.�Der Beschwerdef�hrer 1 hat am Verfahren vor Vorinstanz nicht teilgenommen und die Teilnahme wurde ihm auch nicht zu Unrecht verweigert (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG). Er legt dar, dass er wegen angeblicher Unf�higkeit der Anw�ltin der Beschwerdef�hrerin 2 deren Rechtsschriften im kantonalen Verfahren verfasste. Als Partei war der Beschwerdef�hrer 1 am kantonalen Verfahren nicht beteiligt. Denn allf�llige Rechte am Streitgegenstand erwarb er erst durch die Abtretung der eingeklagten Forderung am 14. September 2015 und damit nach Erlass des angefochtenen Entscheides. Er leitet aus der Ver�usserung des Streitgegenstandes w�hrend der Beschwerdefrist an das Bundesgericht das Recht ab, an Stelle der ver�ussernden Partei in den Prozess einzutreten. Diese M�glichkeit besteht zwar nach Art. 83 ZPO, jedoch nicht im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht. Denn der Parteiwechsel ist im BGG nicht geregelt, weshalb erg�nzend die Vorschriften des BZP sinngem�ss Anwendung finden (Art. 71 BGG). Nach Art. 17 Abs. 1 BZP ist der Wechsel der Partei nur mit Zustimmung der Gegenpartei gestattet; die Rechtsnachfolge auf Grund von Gesamtnachfolge sowie kraft besonderer gesetzlicher Bestimmungen gilt nicht als Parteiwechsel (Art. 17 Abs. 3 BZP).
Im vorliegenden Fall ist der Beschwerdef�hrer weder Gesamtrechtsnachfolger noch kann er sich auf eine gesetzliche Bestimmung berufen (vgl. etwa Urteil 4C.291/2006 vom 28. November 2006 E. 1.3 betr. Art. 261 Abs. 1 OR). Er beruft sich vielmehr auf die gewillk�rte Abtretung des Streitgegenstandes. Er kann daher ohne Einverst�ndnis der Beschwerdegegnerin nicht in den Prozess eintreten (Urteil 1C_32/2007 vom 18. Oktober 2007 E. 1.1, vgl. f�r die entsprechende Regelung nach OG: BGE 116 Ia 221 E. 1b S. 223). Die Beschwerdegegnerin hat ihr Einverst�ndnis ausdr�cklich verweigert.
1.1.3.�Auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 ist nicht einzutreten, ohne dass gepr�ft werden m�sste, ob die Abtretung zur Umgehung des Anwaltsmonopols (Art. 40 BGG) erfolgt ist. Da die Beschwerdef�hrerin 2 die Eingabe eigenh�ndig unterzeichnet hat, ist auf ihre Beschwerde einzutreten.
1.2.�Nach Art. 99 Abs. 2 BGG sind neue Begehren unzul�ssig.
Die Vorinstanz hat die Antr�ge der Beschwerdef�hrerin 2 im Lichte der Begr�ndung ausgelegt. Danach hat die Beschwerdef�hrerin 2 namentlich die Zusprechung eines Betrages von Fr. 94'000.-- gefordert. Insoweit geht der Hauptantrag in der Eingabe an das Bundesgericht nicht dar�ber hinaus, betreffen doch die weiteren Positionen Verfahrens- und Nebenkosten, welche die Beschwerdef�hrerin 2 vor Vorinstanz eingeklagt hatte. Der eventuelle Antrag auf R�ckweisung der Sache ist unter diesen Umst�nden als weniger weitgehender Antrag ebenfalls zul�ssig (Art. 107 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde wird zwar die Bezahlung des eingeklagten Betrages an den Beschwerdef�hrer 1 beantragt, was an sich eine unzul�ssige �nderung des Begehrens bedeuten w�rde. Da die �nderung jedoch offensichtlich im Zusammenhang steht mit dem - unzul�ssigen - Parteiwechsel, ist das Begehren nach Treu und Glauben so zu verstehen, dass die Beschwerdef�hrerin 2 Bezahlung des umstrittenen Betrages an sich fordert. Im �brigen ist das Begehren tats�chlich unm�glich, soweit es sich ausdr�cklich auf Art. 327 ZPO st�tzt. Das Begehren ist so auszulegen, dass die angef�hrten Gesetzesnormen unbeachtet bleiben.
1.3.�Die Beschwerde ist zu begr�nden (Art. 42 Abs. 2 BGG).
Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. dazu BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweisen). Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Be-gr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 133 II 396 E. 3.1 S. 400).
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5 S. 401). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Nur soweit Feststellungen oder Schl�sse allerdings nicht auf der beweism�ssigen W�rdigung von vorgebrachten Umst�nden oder konkreten Anhaltspunkten beruhen, sondern ausschliesslich aufgrund von Erfahrungss�tzen getroffen wurden, die sich aus der allgemeinen Lebenserfahrung ableiten, und daher allgemein f�r gleich gelagerte F�lle Geltung beanspruchen, mithin die Funktion von Normen �bernehmen, k�nnen sie vom Bundesgericht im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen frei �berpr�ft werden (BGE 136 III 486 E. 5 S. 489; 132 III 305 E. 3.5 S. 311; 122 III 61 E. 2c/bb S. 65; 117 II 256 E. 2b S. 258, je mit Hinweisen). Im �brigen gilt bei der R�ge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 137 II 353 E. 5.1 S. 356). Die Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweisw�rdigung erweist sich als willk�rlich (Art. 9 BV), wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2 S. 560).
Die Beschwerdef�hrerin 2 leitet ihre Forderung gegen die Beschwerdegegnerin aus einem angeblichen Arbeitsvertrag ab, welche ihre Rechtsvorg�ngerin D.________ w�hrend deren Konkubinat mit einem der Gesellschafter der Beschwerdegegnerin eingegangen sei. Sie fordert f�r Arbeitsleistungen w�hrend 47 Monaten (vom 1. Dezember 2007 bis 31. Oktober 2011) einen Lohn von Fr. 2'000.-- monatlich.
2.1.�Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes, der nach Zeitabschnitten (Zeitlohn) oder nach der geleisteten Arbeit (Akkordlohn) bemessen wird (Art. 319 Abs. 1 OR). Als Einzelarbeitsvertrag gilt auch der Vertrag, durch den sich ein Arbeitnehmer zur regelm�ssigen Leistung von stunden-, halbtage- oder tageweiser Arbeit (Teilzeitarbeit) im Dienst des Arbeitgebers verpflichtet (Art. 319 Abs. 2 OR). Der Einzelarbeitsvertrag bedarf mangels anderer Gesetzesnorm keiner besonderen Form (Art. 320 Abs. 1 OR). Er gilt auch dann als abgeschlossen, wenn der Arbeitgeber Arbeit in seinem Dienst auf Zeit entgegennimmt, deren Leistung nach den Umst�nden nur gegen Lohn zu erwarten ist (Art. 320 Abs. 2 OR).
2.1.1.�Der Arbeitsvertrag weist nach der gesetzlichen Definition im Wesentlichen vier Merkmale auf: Es ist Arbeit gegen Entgelt in einem Dauerschuldverh�ltnis geschuldet, die in einer fremden Arbeitsorganisation und damit in einem Unterordnungsverh�ltnis geleistet wird (vgl. nur Urteile 4A_344/2015 vom 10. Dezember 2015 E. 3.4; 4A_200/2015 vom 3. September 2015 E. 4.2.1). Notwendige Voraussetzung f�r das Vorliegen eines Arbeitsverh�ltnisses ist die Subordination des Arbeitnehmers. Darunter wird die rechtliche Unterordnung in pers�nlicher, betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht verstanden. Entscheidend ist, dass der Arbeitnehmer in eine fremde Arbeitsorganisation eingegliedert ist und damit von bestimmten Vorgesetzten Weisungen erh�lt. Er wird in eine hierarchische Struktur eingebettet. Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, dass auch bei anderen Vertr�gen auf Arbeitsleistung, zum Beispiel beim Auftrag, ein Weisungsrecht besteht. Es kommt deshalb auf das Mass der Weisungsgebundenheit an (vgl. BGE 125 III 78 E. 4 S. 81; Urteil 4A_553/2008 vom 9. Februar 2009 E. 4.1; vgl. auch STREIFF/VON KAENEL/RUDOLF, Arbeitsvertrag, 7. Aufl. 2012, N. 2 zu Art. 319 OR; WYLER/HEINZER, Droit du travail, 3. Aufl. 2014, S. 36).
2.1.2.�Die Beweislast f�r das Zustandekommen des Arbeitsvertrages und dessen Inhalt tr�gt nach Art. 8 ZGB, wer daraus Rechte ableitet. Wer daher Lohnanspr�che aus einem Arbeitsverh�ltnis ableitet, hat dessen Bestand zu beweisen (BGE 125 III 78 E. 3b S. 80). Die beweisbelastete Partei hat die Tatsachen zu behaupten und zu beweisen, aus denen sie den Bestand des Arbeitsvertrags ableitet. Wird namentlich der konkludente Abschluss eines Arbeitsverh�ltnisses durch Entgegennahme von Arbeitsleistungen auf Zeit behauptet, die nach den Umst�nden nur gegen Lohn zu erwarten ist, so sind die Tatsachen zu behaupten und zu beweisen, welche f�r den Arbeitsvertrag typisch sind, insbesondere die Arbeitsleistung, das Motiv der Entl�hnung, die Eingliederung in eine fremde Arbeitsorganisation mit entsprechender Weisungsbefugnis des Arbeitgebers und eine Dauerbeziehung (WYLER/HEINZER, a.a.O., S. 36). Denn auch wenn diese objektiven Umst�nde ohne ausdr�ckliche Willenserkl�rungen der Parteien zum Abschluss eines Arbeitsvertrags f�hren, liegt ein Arbeitsvertrag nur vor, wenn dessen charakteristische Elemente gegeben sind. Dies gilt insbesondere auch f�r die Entgeltlichkeit, die mangels ausdr�cklicher Vereinbarung danach zu beurteilen ist, ob die Arbeit nach den Umst�nden nur gegen Entgelt zu erwarten ist (STREIFF/VON KAENEL/RUDOLF, a.a.O., N. 6 zu Art. 320 OR).
2.1.3.�Der Behauptungslast ist Gen�ge getan, wenn die Parteien in ihrem Tatsachenvortrag in allgemeiner Weise s�mtliche Tatsachen benennen, welche unter die ihr Begehren st�tzenden Normen zu subsumieren sind. Ein solchermassen vollst�ndiger Tatsachenvortrag wird als schl�ssig bezeichnet, da er bei Unterstellung, er sei wahr, den Schluss auf die anbegehrte Rechtsfolge zul�sst. Bestreitet der Prozessgegner allerdings den schl�ssigen Tatsachenvortrag der behauptungsbelasteten Partei, greift eine �ber die Behauptungslast hinausgehende Substanziierungslast. Die Vorbringen sind diesfalls nicht nur in den Grundz�gen, sondern in Einzeltatsachen zergliedert so umfassend und klar darzulegen, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann (BGE 127 III 365 E. 2b S. 368, Urteil 4A_539/2014 vom 7. Mai 2015 E. 3.4 mit Hinweisen).
2.2.�Nach den Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt hat die Beschwerdef�hrerin 2 behauptet, die Beschwerdegegnerin habe von D.________ Arbeit entgegen genommen, deren Leistung nach den Umst�nden nur gegen Lohn zu erwarten war. Die Vorinstanz hat zutreffend geschlossen, dass die Beschwerdef�hrerin 2 damit zur Substanziierung ihres Anspruchs die Tatsachen zu behaupten und zu beweisen hatte, welche namentlich die Einordnung in die Arbeitsorganisation der Beschwerdegegnerin belegen k�nnen und welche die Annahme erlauben, die Leistung sei nur gegen Entgelt zu erwarten. Die Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrerin 2 vorgehalten, dass sie bloss Tatsachen zur H�he des Lohnes und zur Arbeitszeit vorgebracht hatte und trotz Kenntnis der Bestreitung durch die Beschwerdegegnerin ihre Vorbringen nicht in Einzeltatsachen zergliedert so umfassend und klar dargelegt hatte, dass dar�ber Beweis abgenommen oder der Gegenbeweis angetreten werden konnte.
2.3.�Die Vorinstanz hat die bundesrechtlichen Anforderungen an die Behauptungslast zutreffend dargestellt und angewendet. Die Beschwerdef�hrerin 2 h�lt daran fest, dass sie ihrer Substanziierungspflicht gen�gt habe, indem sie in der Klageschrift unmissverst�ndlich behauptet habe, D.________ habe "sowohl im gemeinsamen Haushalt rund 20-30 Stunden, als auch f�r die C.________ im Umfang von �ber 50 Stellenprozent gearbeitet". Sie best�tigt damit, dass sie bestimmte Tatsachen nicht behauptet hat, welche den Schluss auf die Eingliederung von D.________ in den Betrieb der Beschwerdegegnerin und deren Gebundenheit an Weisungen der Beschwerdegegnerin erlauben w�rden. Sie beanstandet die Rechtsauffassung der Vorinstanz zu Unrecht, wenn sie sich dagegen wendet, dass sie jede einzelne T�tigkeit ihrer Rechtsvorg�ngerin f�r die Beschwerdegegnerin nach Art und Umfang h�tte behaupten und die Beweise daf�r anf�hren m�ssen. Sie verkennt ihre Behauptungs- und Beweislast, wenn sie darlegt, wie sich die Beschwerdegegnerin aus ihrer Sicht gegen die allgemeine Behauptung h�tte verteidigen k�nnen, wonach "Arbeit im Umfang von 50 Stellenprozenten" verrichtet worden sei. Mangels geh�riger Substanziierung war eine konkrete Bestreitung nicht m�glich und entsprechend ist die Vorinstanz entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin 2 auch zu Recht nicht davon ausgegangen, die behauptete Arbeitsleistung von "50 Stellenprozenten" sei unbestritten geblieben. Die Vorbringen in der Beschwerde - sowohl unter der �berschrift "Begr�ndung Hauptantrag" wie "Begr�ndung Eventualantrag, Ausf�hrungen zur Behauptungslast" zeigen, dass die Feststellung der Vorinstanz zutrifft, wonach die Beschwerdef�hrerin 2 den Umfang ihrer Behauptungslast verkennt. Die Vorinstanz hat ihre zutreffende Ansicht im angefochtenen Urteil hinreichend begr�ndet und f�r die Aus�bung der richterlichen Fragepflicht besteht bei fehlenden Behauptungen keine Grundlage (Art. 56 ZPO).
2.4.�Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin 2 besteht f�r eine Beweisabnahme keine Grundlage, wenn hinreichend substanziierte Behauptungen fehlen. Das Beweisverfahren dient nicht dazu, fehlende Behauptungen zu ersetzen oder zu erg�nzen; vielmehr sind die rechtlich erheblichen Tatsachen so schl�ssig zu behaupten, dass sie nicht nur die (rechtliche) Beurteilung erm�glichen, ob der eingeklagte Anspruch besteht, sondern dass dar�ber im Bestreitungsfall auch Beweis erhoben werden kann. Die Beschwerdef�hrerin 2 verkennt mit ihren Vorbringen der Beschwerdeschrift, dass ihr die Beweislast und damit die Behauptungslast obliegt, w�hrend sich die Gegenpartei mit blosser Bestreitung begn�gen kann und diese Bestreitung nicht begr�nden muss. Im �brigen ist nicht verst�ndlich, weshalb die Anforderungen an die Substanziierung zu mindern w�ren, weil sie als Zessionarin nicht in der Lage sein sollte, sich die erforderlichen Informationen zu beschaffen; im Geltungsbereich der Verhandlungsmaxime hat vielmehr die klagende Partei die tats�chlichen Grundlagen ihres Anspruchs zur vollen �berzeugung des Gerichts in eigener Verantwortung zu behaupten und zu beweisen. Schliesslich ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdef�hrerin 2 mit ihren Ausf�hrungen zum Klagewechsel und zur unbezifferten Forderungsklage erreichen will, nachdem sie in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht die Forderung beziffert. Es w�re ihr im kantonalen Verfahren oblegen, die Art und den Umfang der angeblichen T�tigkeiten von D.________ f�r die Beschwerdegegnerin w�hrend den 47 Monaten zwischen Dezember 2007 und Ende Oktober 2011 konkret zu behaupten, um ihre Forderung f�r Arbeit zu substanziieren, die sie angeblich "im Umfang von �ber 50 Stellenprozenten" geleistet hatte. Die Vorinstanz hat Bundesrecht nicht verletzt, wenn sie mit der ersten Instanz verneint hat, dass die Beschwerdef�hrerin 2 ihrer Substanziierungspflicht nachgekommen ist.
Auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 ist nicht einzutreten. Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten den Beschwerdef�hrern zu auferlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Diese haben (solidarisch) der Beschwerdegegnerin deren Parteikosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1, 2 und 4 BGG). Gerichtskosten und Parteientsch�digung bemessen sich nach dem Streitwert.
Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden den Beschwerdef�hrern (in Solidarhaft) auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer (in Solidarhaft) haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 6'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 327
 Art. 327
 Art. 40
 Art. 76
 Art. 83
 Art. 17
 Art. 261
 BGE 
 Art. 99
 Art. 327
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 319
 Art. 8
 Art. 320