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Timestamp: 2020-01-29 21:48:23+00:00

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BGH, 11.01.1955 - 5 StR 290/54 - dejure.org
BGH, 11.01.1955 - 5 StR 290/54
https://dejure.org/1955,332
BGH, 11.01.1955 - 5 StR 290/54 (https://dejure.org/1955,332)
BGH, Entscheidung vom 11.01.1955 - 5 StR 290/54 (https://dejure.org/1955,332)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 1955 - 5 StR 290/54 (https://dejure.org/1955,332)
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BGHSt 7, 149
NJW 1955, 509
MDR 1955, 244
Der allgemeine Grundsatz, daß Tateinheit zwischen zwei Delikten besteht, wenn die Verwirklichung beider Tatbestände wenigstens in einer Ausführungshandlung zusammentrifft (…Rissing-van Saan in LK 11. Aufl. § 52 Rdn. 19 m.w.Nachw.), wird dadurch für die Bestechlichkeit und die mit ihr zusammentreffenden Delikte jedoch nicht in Frage gestellt (so auch BGHSt 7, 149, 152; BGH MDR (H) 1985, 627).
BGH, 24.06.1993 - 4 StR 570/92
Dieser rechtlichen Bewertung steht die ständige Rechtsprechung nicht entgegen, nach der eine unechte Urkunde auch dadurch hergestellt werden kann, daß der Täter mit seinem Namen unter Vortäuschung einer nicht bestehenden Vertretungsbefugnis eine Erklärung für eine Firma oder eine Behörde unterzeichnet, in der er tätig ist (BGHSt 7, 149, 152; 9, 44; 17, 11;… BGHR StGB § 267 Abs. 1 Identität 1; zuletzt BGH StV 1993, 307; ebenso RG HRR 1939 Nr. 399; OLG Bremen NJW 1950, 880 [OLG Bremen 27.04.1950 - Ss 10/50];… a.A.: Samson in SK § 267 Rdn. 47;… Steinmetz aaO, S. 81 f).
Nur unter dieser Voraussetzung, deren Vorliegen unter Berücksichtigung des Inhalts der Urkunde und der begleitenden Umstände, insbesondere auch der sich aus der Urkunde ergebenden tatsächlichen und rechtlichen Beziehungen, festzustellen ist (BGHSt 9, 44, 46), nimmt die Rechtsprechung in den Fällen des Handelns für eine Behörde oder eine Firma bei fehlender Vertretungsbefugnis des Erklärenden denn auch im Ergebnis eine unechte Urkunde an (BGHSt 7, 149, 152 f; 9, 43, 46; 17, 11, 13;… BGHR StGB § 267 Abs. 1 Identität 1).
Damit treffen beide Straftaten tateinheitlich (§ 73 StGB ) zusammen (RGSt 32, 137, 139; BGHSt 7, 149, 151; Urteil vom 16. Juni 1955 - 4 StR 192/55 -, abgedruckt in DAR 1955, 282).
Tateinheit kommt nur in Betracht, wenn die tatbestandlichen, mehrere Strafgesetze oder dasselbe Strafgesetz mehrfach verletzenden Ausführungshandlungen in einem für sämtliche Tatbestandsverwirklichungen notwendigen Teil zumindest teilweise identisch sind (RGSt 32, 137, 138 f.; BGHSt 22, 206, 208 [BGH 16.07.1968 - 1 StR 25/68]; 27, 66, 67 [BGH 11.11.1976 - 4 StR 266/76]; BGH MDR 1984, 2169, 2170;… Vogler in LK 10. Aufl. § 52 Rdn. 22 m.w.N.;… Dreher/Tröndle, StGB 42. Aufl. vor § 52 Rdn. 3 m.w.N.); Teilidentität bei Vorbereitungshandlungen (RGSt 76, 283, 284 f. speziell zur Steuerverkürzung;… Vogler a.a.O. Rdn. 24), die einheitliche Zielsetzung des Täters, der übereinstimmende Beweggrund oder die Verfolgung eines Endzwecks begründen Tateinheit nicht (RGSt 58, 113, 116; 60, 241, 242 f.; BGHSt 7, 149, 151 [BGH 11.01.1955 - 5 StR 290/54]; 14, 104, 109 [BGH 02.02.1960 - 3 StR 53/59]; 22, 206, 208 [BGH 16.07.1968 - 1 StR 25/68]; BGH NJW 1984, 2169, 2170 [BGH 07.10.1983 - 1 StR 615/83];… Vogler a.a.O. Rdn. 22 m.w.N.;… Dreher/Tröndle a.a.O. m.w.N.).
Die pflichtwidrige Diensthandlung gehört nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs nicht zum Tatbestand der Bestechlichkeit (vgl. u.a. RGSt 39, 193, 200; 64, 291, 292; BGHSt 7, 149, 151; 11, 125, 130; 14, 123, 127; 15, 88, 97; 15, 239, 242; BGH NStZ 1984, 24, 25).
BayObLG, 17.12.1980 - RReg. 3 St 250/79
Platznummer - § 267 StGB
Die vorangegangene unbefugte Übernahme der geistigen Leistung anderer ist für die Frage des Ausstellers und damit der Echtheit der Urkunde, die sich allein nach dem Aussteller einer bestimmten Erklärung richtet (BGHSt 7, 149; 9, 44/45;… LK a.a.O. Rdnrn 124 ff.; Samson in JA 1979, 658 ff.;… Maurach Deutsches Strafrecht 5. Aufl. BT S. 483), rechtlich ohne Bedeutung (…vgl. hierzu auch Preisendanz StGB 30. Aufl. Anm. 2 IV; Samson in SK StGB Bd. 2 zu Rdnr 58, je zu § 267).
c) Wie die Staatsanwaltschaft zutreffend bemerkt, liegt zwar in der Regel eine Täuschung über den Namensträger vor, wenn eine wirksame Zustimmung des Vertretenen zur Abgabe einer in fremdem Namen abgegebenen Erklärung fehlt (RGSt 43, 348; 68, 242; BGHSt 7, 149) oder wenn Unterzeichnen unter fremdem Namen rechtlich unzulässig ist (…LK a.a.O. Rdnrn 19 ff.;… Schönke/Schröder a.a.O. Rdnrn 57 ff., je zu § 267; Samson JuS 1980, 369/375).
(BGHSt 7, 149, 152 f; 9, 43, 46; 17, 11, 13; zuletzt BGH StV 1993, 307).
BGH, 23.06.1992 - 1 StR 280/92
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BGH, 14.05.1985 - 1 StR 207/85
Tateinheit bei Teilidentität der Tatausführung
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BGH, 15.01.1957 - 5 StR 381/56
BGH, 18.12.1956 - 5 StR 399/56
Aufhebung einer Verurteilung wegen fortgesetzter Urkundenfälschung

References: § 52
 BGH 
 § 267
 BGH 
 § 267
 § 267
 BGH 
 § 52
 § 52
 BGH 
 BGH 
 § 267
 § 267
 § 267
 BGH 
 § 56
 § 267