Source: https://wernesgruener-blasmusikanten.de/ueber-den-verein/satzung-des-musikverein-wernesgruen
Timestamp: 2018-12-12 23:32:27+00:00

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Wernesgrüner Blasmusikanten - Satzung
- seit 1907 -
Statistik / Vorstand
Musikverein Wernesgrün e.V. von 1907
StartseiteÜber den VereinSatzung
Satzung des Musikverein Wernesgrün e.V. von 1907
§1 - Name, Sitz und Gerichtsstand
Der Verein führt den Namen "Wernesgrüner Blasmusikanten" Musikverein Wernesgrün e.V. von 1907 in der abgekürzten Form: Musikverein Wernesgrün e.V. von 1907.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz "eingetragener Verein", in der abgekürzten Form "e.V.".
Der Verein hat seinen Sitz in Wernesgrün.
Die Vereinsfarben sind grün-weiß-gold.
Als Gerichtsstand gilt Auerbach.
Der "Musikverein Wernesgrün e.V." verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des "Musikvereins Wernesgrün e.V. von 1907" ist die Förderung kultureller Zwecke. Dieser Vereinszweck soll verwirklicht werden, insbesondere durch regelmäßige Übungsstunden, Konzerte und Platzmusiken, durch Mitwirkung bei Volksfesten, Jubiläen, Umzügen und weiteren kulturellen Veranstaltungen. Weitere Schwerpunkte sind die Ausbildung von Nachwuchs für das Orchester, die Qualifizierung der aktiven Mitglieder und die Förderung der kulturellen Tätigkeit in der Gemeinde.
Der Verein ist Mitglied des „Sächsischen Blasmusikverbandes e.V" und erkennt dessen Statuten an.
§3 - Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Verein kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zu den Vereinszielen bekennt. Dies gilt auch für Personenzusammenschlüsse.
Über die Aufnahme entscheidet auf schriftlichen Antrag, der an den 1.Vorsitzenden zu richten ist, der Vorstand. Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen, diese entscheidet endgültig. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
Der Vorstand kann für besondere Verdienste um den Verein und dessen Zielsetzung die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
§4 - Beendigung der Mitgliedschaft
durch den Tod mit dem Todestag bzw. durch Liquidation der juristischen Person oder des Personenzusammenschlusses.
durch Austritt. Der Austritt kann nur bis zum 30.09. eines Kalenderjahres zum Ende dieses Kalenderjahres schriftlich erklärt werden. Die Austrittserklärung ist an den 1.Vorsitzenden zu richten.
durch Ausschluss. Der Ausschluss aus dem Verein ist zulässig, wenn
das Verhalten des Mitgliedes in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder sonst ein wichtiger Grund gegeben ist. Nach Möglichkeit soll das Mitglied jedoch nicht ausgeschlossen, sondern unter ausdrücklichem Hinweis auf den Ausschluss abgemahnt werden.
das Mitglied auch auf zweimalige Mahnung hin den Jahresbeitrag nicht entrichtet hat.
Mit der zweiten Mahnung soll ein ausdrücklicher Hinweis auf den drohenden Ausschluss verbunden werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Beschlusses (unzustellbare Postzusendungen gelten als bekannt gegeben, wenn der Beschluss an zuletzt bekannte Adresse versandt worden ist) die Möglichkeit, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen; diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft.
Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte.
Das ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
§5 - Rechte und Pflichten
Jedes Mitglied ist gleichberechtigt und auch gleichverpflichtet.
in eine Funktion gewählt zu werden.
Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen.
Rechenschaft über die Verwendung der finanziellen Mittel zu verlangen.
Jedes Mitglied hat die Pflicht:
die Ziele und Aufgaben des Vereins zu unterstützen.
das Wohl und Ansehen des Vereins zu stärken, auch durch sein Auftreten.
mitzuhelfen, den Verein weiterzuentwickeln.
Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet:
regelmäßig und pünktlich die Proben zu besuchen und bei allen vom Vorstand angenommenen Veranstaltungen mitzuwirken, auch wenn für diesen Zeitpunkt anderweitige musikalische Verpflichtungen eingegangen worden sind.
durch häusliches Üben die Einzelleistung und damit die Qualität des Orchesters zu verbessern.
die ihm anvertrauten Instrumente, Geräte, Noten und Kleidungsstücke pfleglich zu behandeln.
Die aktiven Mitglieder erhalten Instrumente, Noten, Notenmaterial und spezielle Orchesterkleidung kostenlos zur Verfügung gestellt.
Mitgliedereigene Instrumente können zugelassen werden.
Neuanschaffungen von Instrumenten, technischen Geräten, Kleidung und Noten, sowie Reparaturen werden aus der Vereinskasse bezahlt. Reparaturen, welche selbst verschuldet sind, hat der Aktive selbst zu bezahlen.
Das gesamte vom Verein angeschaffte Inventar, einschließlich der speziellen Orchesterkleidung bleibt Eigentum des Vereins.
Die Nutzung von Vereinsinstrumenten, Kleidung und Notenmaterial zu privaten und außerhalb des Vereins liegenden Zwecken ist nur durch Sondergenehmigung des Vorstandes möglich.
Zuwiderhandlungen sind finanziell zu entschädigen.
In Anerkennung der erbrachten Leistungen für den Verein erhalten die Mitglieder für aktive Tätigkeit nach 10, 20 und 30 Jahren eine Ehrung.
Mitglieder, die über 40 Jahre aktiv im Verein tätig waren, werden Ehrenmitglieder. Die bisherige Mitgliedschaft seit 1907 wird dabei anerkannt.
§6 - Datenschutz
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert.
Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
Als Mitglied des Sächsischen Blasmusikverbandes ist der Verein verpflichtet, die Daten seiner Mitglieder in elektronischer Form an den Verband zu melden.
Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung.
Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand Vereinsmitgliedern gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.
Beim Austritt werden auf schriftlichen Antrag personenbezogene Daten des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Sämtliche Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.
§7 - Beiträge und Mittel des Vereins, Geschäftsjahr
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe des Beitrages wird vom Vorstand festgelegt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt mit einer 75%-Mehrheit einen anderen Betrag.
Der Beitrag ist eine Bringschuld. Er ist für das Jahr des Erwerbs, bzw. der Beendigung der Mitgliedschaft in voller Höhe zu entrichten. Der Beitrag ist bis zum 31.März des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten.
Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.
Der Vorstand ist berechtigt, einzelnen Mitgliedern auf Antrag den Beitrag ganz oder teilweise zu erlassen.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.
Die Überprüfung der Geschäftsführung obliegt der Mitgliederversammlung.
Organe des "Musikvereins Wernesgrün e.V. von 1907" sind:
§9 - Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Ort und Zeitpunkt bestimmt der Vorstand.
Außerordentliche Mitgliederersammlungen sind auf Beschluss des Vorstandes oder nach Antrag von einem Drittel der Mitglieder einzuberufen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
die Überprüfung der Kassengeschäfte durch Bestellen von Revisoren.
die Entgegennahme des Vorstandsberichtes, des Kassenberichtes und des Kassenprüfungsberichtes, sowie die Entlastung des Vorstandes und Kassierers.
die Abstimmung über Anträge der Mitglieder und über sonstige vom Vorstand vorgelegte Vereinsangelegenheiten
die Abberufung des Vorstandes. Sie kann erfolgen, wenn sich 75% der anwesenden Mitglieder dafür aussprechen und wenn gleichzeitig ein neuer Vorstand mit einfacher Mehrheit gewählt wird (konstruktives Misstrauen).
die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (s. § 11 dieser Satzung).
die Änderung des Beitrages im Sinne des § 6 Abs.1 dieser Satzung
die Entscheidung über die Mitgliedschaft im Sinne § 3 Abs.2 dieser Satzung.
Es wird durch Handzeichen abgestimmt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf Antrag eine geheime Abstimmung.
Mitglieder unter 16 Jahren sind nicht stimmberechtigt. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht, die Niederschrift einzusehen.
§10 - Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, und dem Kassierer. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Zum erweiterten Vorstand gehören der Schriftführer und bis zu 4 Beisitzer. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden bzw. durch zwei andere Vorstände gemeinsam.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Jedes Vorstandsmitglied bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist.
Der Vorstand wird vom 1.Vorsitzenden nach Bedarf einberufen, oder wenn drei Mitglieder das beantragen.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er beschließt über alle Angelegenheiten, soweit nach der Satzung nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit.
§11 - Satzungsänderungen
Satzungsänderungen können nur in Mitgliederversammlungen behandelt werden. Anträge dazu können von jedem Mitglied mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich gestellt werden. Sie sind entsprechend zu begründen.
Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 75% der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Satzungsänderungen aufgrund behördlicher Maßgaben (z.B. Auflagen und Bedingungen) können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind in der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.
Jede Satzungsänderung ist dem Finanzamt durch Übersenden der geänderten Satzung anzuzeigen.
§12 - Auflösung des Vereins
Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für den Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von 75% der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeindeverwaltung Wernesgrün (bzw. Rechtsnachfolger), die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
Wernesgrün, den 07.02.2012

References: §1

§3

§4

§5

§6

§7

§9
 § 11
 § 6
 § 3

§10
 § 26

§11

§12
 § 2