Source: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=WennMoorNatSchGV+SH&psml=bsshoprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2019-09-23 07:31:24+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein WennMoorNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Wennebeker Moor und Wennebekniederung" vom 19. Mai 1988 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Wennebeker Moor...
juris-Abkürzung: WennMoorNatSchGV SH
Ausfertigungsdatum: 19.05.1988
Fundstelle: GVOBl. 1988 168
Gliederungs-Nr: 791-4-95
über das Naturschutzgebiet "Wennebeker Moor
und Wennebekniederung"
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Wennebeker Moor und Wennebekniederung" vom 19. Mai 1988 01.01.2003
Aufgrund des § 16 Abs. 1 des Landschaftspflegegesetzes und des § 39Abs. 1 Nr. 8 des Landesjagdgesetzes wird verordnet:
(1) Das Wennebeker Moor, der Abschnitt des Fließgewässers Wennebek zwischen der Bundesautobahn A 7 im Norden und der Landesstraße 49 im Süden mit den angrenzenden Landschaftsteilen sowie landwirtschaftlich genutzte Feuchtwiesen nordwestlich der Landesstraße 298 in den Gemeinden Borgdorf-Seedorf, Eisendorf und Langwedel, Kreis Rendsburg-Eckernförde, werden zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet wird mit der Bezeichnung "Wennebeker Moor und Wennebekniederung" unter Nummer 141 in das beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 117 ha groß und umfaßt in den Gemarkungen
Borgdorf-Seedorf,
die Flurstücke 26/1, 33/16, 37/3, 37/5, 38/2, 38/3, 40/1, 40/3, 46/2, 46/3, 46/7 tlw., 46/9, 46/11, 46/12, 51/3, 52/2, 53, 107/6, 107/7, 107/15 tlw., 107/16, 123/52, 191/115 halb, 193/115 halb, 195/52, 196/52 und
die Flurstücke 1/1, 2, 4/2, 5, 15/1 tlw., 16/2, 18/1, 19/1, 22/2, 22/3, 24/2, 25, 26, 87/1, 89/2, 149/86 tlw., 157/6,
die Flurstücke 26/1, 28/1, 30/1, 33/1, 33/4, 33/5, 33/6, 34-36, 38, 39/1, 40-47, 49/1, 50-57, 59/1, 60-66, 67/1, 67/2, 67/4, 68/1, 69/1, 70/1, 70/6, 78, 79/1, 79/2, 80, 81/1, 81/2, 82/1 halb, 82/2, 82/11, 82/12, 83/70, 87/42, 88/43 und
das Flurstück 26/1 und
die Flurstücke 12, 13/1, 14/1, 1519, 20/2, 21, 22, 23/1, 24/1, 42/3, 48-60, 61/6, 66/1, 66/3, 67, 71-77, 80/1, 82/9, 97/5, 99/2 tlw., 100/1, 100/5, 101, 102/1 halb, 102/2, 102/7, 102/8, 103/1, 103/4 halb, 103/3 und 115/103 halb.
(2) Die Grenze des Naturschutzgebietes ist in den Abgrenzungskarten 1 bis 3 im Maßstab 1 : 5.000 rot eingetragen. Sie verläuft auf der dem Gebiet zugewandten Seite der roten Linie. Die Ausfertigung der Karten ist beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung als oberster Landschaftspflegebehörde verwahrt. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Weitere Karten sind beim
Untere Landschaftspflegebehörde - 2370 Rendsburg,
Amtsvorsteher des Amtes Nortorf-Land, 2353 Nortorf,
Gemeinde Borgdorf-Seedorf, 2353 Borgdorf-Seedorf,
Gemeinde Eisendorf, 2353 Eisendorf,
Gemeinde Langwedel, 2351 Langwedel,
Das Naturschutzgebiet dient der Erhaltung des Wennebeker Moores, der durch Feuchtwiesen und Seggensümpfe, geprägten Wennebekniederung und der angrenzenden Trockenrasen und Heideflächen. Aufgrund seiner großen Vielfalt unterschiedlicher Landschaftselemente ist es Lebensraum und Lebensstätte einer besonders zahl- und artenreichen Pflanzen- und Tierwelt. Die Natur ist hier in ihrer Ganzheit zu erhalten und, soweit es zur Erhaltung bestimmter, bedrohter Pflanzen- und Tierarten erforderlich ist, durch planvolle Maßnahmen zu entwickeln und wiederherzustellen.
Flugmodelle oder Modellflugkörper mit Eigenantrieb, Ballone oder Drachen aufsteigen oder landen oder Schiffsmodelle fahren zu lassen,
die land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung der
im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein befindlichen Flächen,
der Flächen, deren Ankauf durch die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein zu Zwecken des Naturschutzes gefördert wurde, nach Maßgabe der Empfehlungen des Landesamtes für Naturschutz und Landschaftspflege Schleswig-Holstein,
die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung im Sinne des § 7 Abs. 2 des Landschaftspflegegesetzes der übrigen bei Inkrafttreten dieser Verordnung als Grünland genutzten, in der Abgrenzungskarte in waagerechter Schraffur dargestellten Flächen in der bisherigen Art und dem bisherigen Umfang,
die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Bodennutzung im Sinne des § 7 Abs. 2 des Landschaftspflegegesetzes der übrigen bei Inkrafttreten dieser Verordnung als Wald genutzten Flächen in der bisherigen Art und dem bisherigen Umfang,
die ordnungsgemäße Ausübung des Jagdrechtes im Sinne des § 1 des Bundesjagdgesetzes ; nicht zulässig ist das Anlegen von Wildäckern, Wildäsungsflächen sowie Fütterungseinrichtungen,
die Ausübung des Fischfanges mit der Handangel in der Wennebek durch die Eigentümer als Fischereiberechtigte,
von den Verboten des § 4 Abs. 1 Nr. 11, 12 und 17 ,
bei Grundräumungen, Grundinstandsetzungen oder einer den Schutzzweck berührenden Inanspruchnahme von Flächen im Rahmen dieser Maßnahmen oder bei der Gewässerunterhaltung nach § 30 des Wasserhaushaltsgesetzes und des § 47 Abs. 3 des Landeswassergesetzes ,
§ 4 Abs. 1 Nr. 13 Flugmodelle, Modellflugkörper mit Eigenantrieb, Ballone oder Drachen aufsteigen oder landen oder Schiffsmodelle fahren läßt,
§ 4 Abs. 1 Nr. 14 die Gewässer mit Wasserfahrzeugen aller Art befährt,

References: § 16
 § 39
 § 7
 § 7
 § 1
 § 4
 § 30
 § 47

§ 4

§ 4