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Timestamp: 2017-06-25 04:31:28+00:00

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Kathi`s Referat im Schindler`schen Hauptseminar
Veröffentlicht von:Ottila Bollenbacher
Präsentation zum Thema: "Kathi`s Referat im Schindler`schen Hauptseminar"— Präsentation transkript:
DER, DIE oder DAS Apostroph
/apɔstʀoːf/ vs. /apɔstʀɔf/DER, DIE oder DAS /apɔstʀoːf/ vs /apɔstʀɔf/ Apostroph (Vgl. Rat für deutsche Rechtschreibung 2006; Vgl. Fuhrhop und Peters 2013)
DER Apostroph: < ` >, < ´>, < ʼ >, < ʽ >, < ʻ >, < ˈ >, < ʹ >, < ' > oder < ʾ > ?
Der Apostroph: < ` >, < ´>, < ʼ >, < ʽ >, < ʻ >, < ˈ >, < ʹ >, < ' > oder < ʾ > ? (Vgl. Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
Der Apostroph: < ` >, < ´>, < ʼ >, < ʽ >, < ʻ >, < ˈ >, < ʹ >, < ' > oder < ʾ > ? (Vgl. Duden online o.J.)
Kathi`s Referat im Schindler`schen Hauptseminar
Kathiʼs Referat im Schindlerʼschen Hauptseminar
Funktion des Apostroph„Mit dem Apostroph zeigt man an, dass man in einem Wort einen Buchstaben oder mehrere ausgelassen hat.“ (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
§ 96: 3 Pflichten § 97: 1 Kann-RegelAmtliche Regeln § 96: 3 Pflichten § 97: 1 Kann-Regel (Vgl. Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<D’dorf>
≙ „Wörter mit Auslassungen im Wortinneren“<D’dorf> ≙ „Wörter mit Auslassungen im Wortinneren“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<Ddorf>
≙ Pflicht zur Apostrophierung<Ddorf> ≙ Pflicht zur Apostrophierung 
<im Eifer ’s Gefechtes>
ü <im Eifer ’s Gefechtes>≙ Pflicht: „ohne Kennzeichnung schwer lesbar oder missverständlich“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<im Eifer s Gefechtes>
<wenge>
<wenge> 
≙ Pflicht: „ohne Kennzeichnung schwer lesbar oder missverständlich“<wen’ge> ≙ Pflicht: „ohne Kennzeichnung schwer lesbar oder missverständlich“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<So ’n Glück!>
<So ’n Glück!> ≙ Kann, „wenn Wörter gesprochener Sprache mit Auslassungen bei schriftlicher Widergabe undurchsichtig sind“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<So n Glück!> ü ? (Vgl. Dudenredaktion 2006)
<Wie geht ’s?>
<Wie geht ’s?> 
<Wie geht’s?>
<Wie geht’s?> ≙ Kann, „wenn Wörter gesprochener Sprache mit Auslassungen bei schriftlicher Widergabe undurchsichtig sind“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<Wie gehts?> ≙ Kann, „wenn Wörter gesprochener Sprache mit Auslassungen bei schriftlicher Widergabe undurchsichtig sind“ ü (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
<durchn Sturm>
<durchn Sturm> 
<durch’n Sturm> <durch ’n Sturm>? (Vgl. Dudenredaktion 2006)
<durch’n Sturm> wie <auf’m> und <mit’m>ü (Bredel 2011)
Aber nicht <in’n> (Dudenredaktion 2006)
<ans>, <hinterm>≙ Ohne: „Bei den allgemein üblichen Verschmelzungen von Präposition (Verhältniswort) und Artikel setzt man in der Regel keinen Apostroph“ ü (Duden online o.J.)
<Nicolas Gasthaus>
<Nicolas Gasthaus>≙reguläre Genitivbildung ü
<Nicola’s Gasthaus>
<Nicola’s Gasthaus>ü
<Nicolas’ Gasthaus>
<Nicolas’ Gasthaus>≙ Pflicht ü
Amtliche Regel § 96 (1) „Eigennamen, deren Grundform (Nominativform) auf einen s-Laut (geschrieben: -s, -ss, -ß, -tz, -z, -x, -ce) endet, bekommt im Genitiv den Apostroph, wenn sie nicht einen Artikel, ein Possessivpronomen oder dergleichen bei sich haben: Aristoteles’ Schriften, Carlos’ Schwester […]“ (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
Aber nicht <das Gasthaus des Nicolas’>, <das Gasthaus unseres Nicolas’> oder <das Gasthaus vom Nicolas’> 
Warum? <Nicolas Gasthaus> <Nicola’s Gasthaus>ü
Amtliche Regel § 97 E „Von dem Apostroph als Auslassungszeichen zu unterscheiden, ist der gelegentliche Gebrauch dieses Zeichens zur Verdeutlichung der Grundform eines Personennamens vor der Genitivendung -s oder vor dem Adjektivsuffix -sch: Carlo’s Taverne, Einstein’sche Relativitätstheorie“ (Rat für deutsche Rechtschreibung 2006)
Kathis Referat im Schindlerʼschen Hauptseminar
2 Arten ElisionsapostrophMarkierung von phonetisch sowie orthographisch Auslassungen Kennzeichnung von Nicht-Standardformen Nicht, wenn Form in Standardsprache übergegangen ist z.B. Imperativ, Verschmelzung von Artikel und Präposition Stammform-Apostroph Markierung des Wortstammes Bei „Adjektivbildungen mit <-sche>, die vom Namen abgeleitet wurden“ Beim „artikellose gebrauchten Genitiv von Namen, die in der Stammform auf <s, ss, ß, tz, z, x> enden“ (Klein, Wolf Peter 2002 )
Begründung „Normalerweise wird vor einem Genitiv-s kein Apostroph gesetzt. Das gilt auch für Genitiv-s und Plural-s bei Initialwörtern und Abkürzungen.“ (Dudenredaktion 2006)
Steckt da noch ein System dahinter?<recht`s> <Fuch`s>
Literaturverzeichnis:Bredel, Ursula (2011): Interpunktion. Heidelberg: Winter (Kurze Einführungen in die germanistische Linguistik., 11). Dudenredaktion (Hg.) (2006): Duden. Die deutsche Rechtschreibung. Auf der Grundlage der neuen amtlichen Rechtschreibregeln. Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln. 24., völlig neu bearb. u. erw. Aufl. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverl. (Der Duden in 12 Bänden, 1). Duden online (o.J.): Sprachwissen/Rechtschreibregeln/Apostroph. Hg. v. Winkenbach, Marion und Bop, Alexander. Bibbliographisches Institut GmbH. Online verfügbar unter zuletzt geprüft am Fuhrhop, Nanna; Peters, Jörg (2013): Einführung in die Phonologie und Graphematik. Stuttgart; Weimar: Metzler. Klein, Wolf Peter (2002): Der Apostroph in der Gegenwartssprache. Logographische Gebrauchserweiterungen auf phonographischer Basis*. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 30 (2), S. 169–197. Rat für deutsche Rechtschreibung (2006): Deutsche Rechtschreibung. Regeln und Wörterverzeichnis. Amtliche Regelung. Tübingen: Gunter Narr.
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Autorin: Patricija Pongračič Über Projekt

References: § 96
 § 97
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