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Timestamp: 2017-02-20 08:34:57+00:00

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§ 148 SGB VI, Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung beim Rentenversicherungsträger | Gesetze auf anwalt24.de
§ 148 SGB VI, Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung beim Rentenversicherungsträger Inhaltsübersicht
Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung - Bun...…§ 148 SGB VI, Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung beim Rentenversi...§ 149 SGB VI, Versicherungskonto§ 150 SGB VI, Dateien bei der Datenstelle§ 151 SGB VI, Auskünfte der Deutschen Post AG§ 151a SGB VI, Antragstellung im automatisierten Verfahren beim Versicherungsamt§ 152 SGB VI, Verordnungsermächtigung§ 153 SGB VI, Umlageverfahren§ 154 SGB VI, Rentenversicherungsbericht, Stabilisierung des Beitragssatzes und ...§ 155 SGB VI, Aufgabe des Sozialbeirats§ 156 SGB VI, Zusammensetzung des Sozialbeirats§ 157 SGB VI, Grundsatz§ 158 SGB VI, Beitragssätze§ 159 SGB VI, Beitragsbemessungsgrenzen§ 160 SGB VI, Verordnungsermächtigung§ 161 SGB VI, Grundsatz§ 162 SGB VI, Beitragspflichtige Einnahmen Beschäftigter§ 163 SGB VI, Sonderregelung für beitragspflichtige Einnahmen Beschäftigter§ 164 SGB VI (weggefallen)§ 165 SGB VI, Beitragspflichtige Einnahmen selbstständig Tätiger§ 166 SGB VI, Beitragspflichtige Einnahmen sonstiger Versicherter§ 167 SGB VI, Freiwillig Versicherte…Anlage 23 SGB VI (weggefallen)
§ 148 SGB VI, Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung beim Rentenversicherungsträger
§ 148 SGB VISozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung -BundesrechtDrittes Kapitel – Organisation, Datenschutz und Datensicherheit → Zweiter Abschnitt – Datenschutz und DatensicherheitTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung -Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: SGB VIGliederungs-Nr.: 860-6Normtyp: Gesetz(1) 1Der Träger der Rentenversicherung darf Sozialdaten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dies zur Erfüllung seiner gesetzlich zugewiesenen oder zugelassenen Aufgaben erforderlich ist. 2Aufgaben nach diesem Buche sind 1. die Feststellung eines Versicherungsverhältnisses einschließlich einer Versicherungsfreiheit oder Versicherungsbefreiung,2. der Nachweis von rentenrechtlichen Zeiten,3. die Festsetzung und Durchführung von Leistungen zur Teilhabe,4. die Festsetzung, Zahlung, Anpassung, Überwachung, Einstellung oder Abrechnung von Renten und anderen Geldleistungen,5. die Erteilung von Auskünften sowie die Führung und Klärung der Versicherungskonten,6. der Nachweis von Beiträgen und deren Erstattung.3Der Rentenversicherungsträger darf die Versicherungsnummer, den Familiennamen, den Geburtsnamen, die Vornamen, den Geburtsort und die Anschrift, die ihm die zentrale Stelle im Rahmen der Datenanforderung nach § 91 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes übermittelt, zur Aktualisierung der im Versicherungskonto gespeicherten Namens- und Anschriftendaten verarbeiten und nutzen.Absatz 1 Satz 3 angefügt durch G vom 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2167).(2) Der Träger der Rentenversicherung darf Daten, aus denen die Art einer Erkrankung erkennbar ist, zusammen mit anderen Daten in einer gemeinsamen Datei nur speichern, wenn durch technische und organisatorische Maßnahmen sichergestellt ist, dass die Daten über eine Erkrankung nur den Personen zugänglich sind, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.(3) 1Die Einrichtung eines automatisierten Verfahrens, das die Übermittlung von Sozialdaten aus Dateien der Träger der Rentenversicherung durch Abruf ermöglicht, ist nur zwischen den Trägern der Rentenversicherung sowie mit der gesetzlichen Krankenversicherung, dem Bundesversicherungsamt als Verwalter des Gesundheitsfonds, der Bundesagentur für Arbeit oder in den Fällen des § 6a des Zweiten Buches den zugelassenen kommunalen Trägern, der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, soweit sie bei geringfügig Beschäftigten Aufgaben nach dem Einkommensteuergesetz durchführt, der Deutschen Post AG, soweit sie mit der Berechnung oder Auszahlung von Sozialleistungen betraut ist, der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, soweit diese Daten zur Feststellung von Leistungen erforderlich sind, und den Versicherungsämtern und Gemeindebehörden, soweit sie mit der Aufnahme von Anträgen auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung betraut sind, zulässig; dabei dürfen auch Vermittlungsstellen eingeschaltet werden. 2Sie ist mit Leistungsträgern außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzbuchs zulässig, soweit diese Daten zur Feststellung von Leistungen nach über- und zwischenstaatlichem Recht erforderlich sind und nicht Grund zur Annahme besteht, dass dadurch schutzwürdige Belange der davon betroffenen Personen beeinträchtigt werden. 3Die Übermittlung darf auch durch Abruf im automatisierten Verfahren erfolgen, ohne dass es einer Genehmigung nach § 79 Abs. 1 des Zehnten Buches bedarf.Absatz 3 Satz 1 geändert durch G vom 7. 5. 2002 (BGBl I S. 1529), 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2167), 23. 12. 2002 (BGBl I S. 4621), 23. 12. 2003 (BGBl I S. 2848), 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3242), 5. 8. 2010 (BGBl I S. 1127), 19. 10. 2013 (BGBl I S. 3836), 15. 4. 2015 (BGBl I S. 583) und 11. 11. 2016 (BGBl I S. 2500) (17. 11. 2016). Satz 3 angefügt durch G vom 9. 12. 2004 (a. a. O.).(4) 1Die Träger der Rentenversicherung dürfen der Datenstelle der Rentenversicherung Sozialdaten nur übermitteln, soweit dies zur Führung einer Datei oder zur Erfüllung einer anderen gesetzlich vorgeschriebenen oder zugelassenen Aufgabe erforderlich ist. 2Die Einschränkungen des Satzes 1 gelten nicht, wenn die Sozialdaten in einer anonymisierten Form übermittelt werden.Absatz 4 neugefasst durch G vom 11. 11. 2016 (BGBl I S. 2500) (17. 11. 2016).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 150 SGB VI, Dateien bei der Datenstelle§ 18 WoGV, Einzelheiten des automatisierten Datenabgleichs
§ 147 SGB VI, Versicherungsnummer§ 149 SGB VI, Versicherungskonto

References: § 148

§ 148

§ 148
 § 91
 § 6
 § 79

§ 147