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Timestamp: 2019-03-22 09:51:11+00:00

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§ 55 MarkenG: Löschungsverfahren vor den ordentlichen Gerichten
Löschungsverfahren vor den ordentlichen Gerichten
1.in den Fällen des Antrags auf Löschung wegen Verfalls jede Person,
2.in den Fällen des Antrags auf Löschung wegen des Bestehens von Rechten mit älterem Zeitrang die Inhaber der in den §§ 9 bis 13 aufgeführten Rechte,
3.in den Fällen des Antrags auf Löschung wegen des Bestehens einer geographischen Herkunftsangabe mit älterem Zeitrang (§ 13 Abs. 2 Nr. 5) die nach § 8 Abs. 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zur Geltendmachung von Ansprüchen Berechtigten.
BGH, URTEIL vom 4.3.1998, Az. I-ZR 268/95 Vielmehr sprechen Gründe der Praktikabilität dafür, auch im Rahmen des § 55 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG auf den Rechtsgedanken des § 30 Abs.3 MarkenG zurückzugreifen (so auch Fezer aaO § 55 MarkenG Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.3.2008, Az. 19	Die	Darlegungs-	und	Beweislast	für die Voraussetzungen der Lö- schungsklage trifft die Klägerin (vgl. Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 55 Rdn. 18; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., §55 Rdn. 31; Hacker in Ströbele/ Hacker, Markengesetz, 8. Aufl., §55 Rdn. 10; HK-MarkenR/Bous, §55 MarkenG Rdn. 25; v. Schultz/Stuckel, Markenrecht, 2. Aufl., §55 Rdn. 18; Kochendörfer, WRP 2007, 258, 260).
BGH, URTEIL vom 4.1.2005, Az. 1 ZR 161/02 Die Beklagte ist als eingetragene Markeninhaberin gemäß § 55 Abs. 1 MarkenG für die Löschungsklage passivlegitimiert, ohne daß es darauf ankommt, ob sie auch materiell Inhaberin der Marke ist (BGH, Urt. v. 22.1.1998 -1 ZR 113/95, GRUR 1998, 699, 700 = WRP 1998, 600 - SAM).

References: § 8
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