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Timestamp: 2017-11-19 17:51:26+00:00

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Zertifizierung und Innovation
SWK > Vorwort der Geschäftsführung
Häfen und Güterverkehr Köln Aktiengesellschaft, Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Tsd. €
Summe Anlagevermögen 459.830 17.531 3.009 0 6.975 467.377
Immaterielle Vermögens­gegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.082 340 51 25 0 6.396
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
6.082 340 51 25 0 6.396
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 163.607 1.300 1.644 5.369 3.859 164.773
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Bahnkörper und Bauten des Schienenweges 10.822 0 44 0 0 10.778
Technische Anlagen und Maschinen:
Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 121.206 1.333 530 1.059 2.420 120.648
Fahrzeuge für den Güterverkehr 3.536 449 6 245 84 4.140
Maschinen und maschinelle Anlagen 9.093 497 5 0 611 8.974
Zwischensumme Technische Anlagen und Maschinen 133.835 2.279 541 1.304 3.115 133.762
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.764 708 335 0 1 15.136
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.408 12.841 218 -6.698 0 30.333
347.436 17.128 2.782 -25 6.975 354.782
Anteile an verbundenen Unternehmen 63.929 0 0 0 0 63.929
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 22 0 21 0 0 1
Beteiligungen 41.595 0 0 0 0 41.595
Sonstige Ausleihungen 766 63 155 0 0 674
106.312 63 176 0 0 106.199
Abgänge AfA
217.206 9.061 57 2.430 223.780 243.597 242.623
5.686 359 0 50 5.995 401 396
98.513 2.810 0 1.537 99.786 64.987 65.094
6.614 199 0 12 6.801 3.977 4.207
76.795 4.395 0 472 80.718 39.930 44.412
3.008 53 0 6 3.055 1.085 527
6.484 353 0 4 6.833 2.141 2.608
86.287 4.801 0 482 90.606 43.156 47.547
11.784 890 0 321 12.353 2.783 2.980
0 0 0 0 0 30.333 24.408
203.198 8.700 0 2.352 209.546 145.236 144.236
0 0 0 0 0 63.929 63.928
0 0 0 0 0 1 22
8.035 0 0 0 8.035 33.560 33.560
287 2 57 28 204 470 481
8.322 2 57 28 8.239 97.960 97.991
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG hat ihren Sitz in Köln und wird beim Amtsgericht Köln unter der HRB-Nummer 22957 geführt.
1Angaben zu Form und Darstellung
Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen in der Fassung vom 13. Juli 1988 wurde bei der Erstellung beachtet.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Zusammengefasste Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Im Jahresabschluss zum 31.12.2016 werden erstmals die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften angewendet.
2Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten bzw. zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Die Sachanlagen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Investitionszuschüsse für das Anlagevermögen werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der bezuschussten Anlagengegenstände abgesetzt. Noch nicht verrechnete Investitionszuschüsse werden in den entsprechenden Sonderposten eingestellt.
Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten 150 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr unmittelbar als Aufwand verbucht. Liegen die Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 €, werden diese in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre erfolgt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Verzinsliche Ausleihungen wurden zum Nominalwert bilanziert, zinslose zum Barwert ausgewiesen.
Die Vorräte werden grundsätzlich zu den durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, die unfertigen Leistungen mit den Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.
Der Jahresüberschuss nach Ausgleichszahlung von 8.012 Tsd. € wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die Stadtwerke Köln GmbH abgeführt.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen – unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck – nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der Bewertung wird ein Gehaltstrend von unverändert 2,5 %, ein Rententrend von unverändert 2,5 % bzw. unverändert 1,8 % für anzurechnende Renten zugrunde gelegt. Der Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf 4,01 % (Vorjahr 3,89 %); es handelt sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.
Abweichend zum Vorjahr wurde in Anwendung von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. bei der Durchschnittsbetrachtung zur Ermittlung des relevanten Diskontierungszinssatzes für die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nicht mehr auf die vergangenen sieben, sondern auf die vergangenen zehn Geschäftsjahre abgestellt. Daher wurde zum 31.12.2016 ein Zinssatz von 4,01 % (10-Jahres-Durchschnitt) statt 3,22 % (7-Jahres-Durchschnitt) verwendet. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB n. F.), der sich zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt für die Neuzusagen 1.742 Tsd. €, die passivierten Altzusagen 42 Tsd. € und die nicht passivierten Altzusagen 2.550 Tsd. €.
Die Rückstellungen für Altersteilzeit-, Beihilfeverpflichtungen und Jubiläumszuwendungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Rückstellungen beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf 3,22 % (Vorjahr 3,89 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.
Aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 HGB wurde bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Rückstellung für Beihilfeverpflichtungen eine Kosten-/Preissteigerung von 2,0 % berücksichtigt. Bei der Berechnung der Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen wurde eine zukünftig erwartete Gehaltssteigerung von 2,5 % berücksichtigt.
Im Geschäftsjahr wurde unverändert von dem Wahlrecht nach Art. 28 EGHGB Gebrauch gemacht und auf Zuführung der Pensionsrückstellungen für Zusagen, die vor dem 1. Januar 1987 erfolgt sind, verzichtet.
Die übrigen Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.
Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.
3 Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Jahr 2016 ergeben sich aus dem Anlagespiegel.
Beteiligungen soweit nicht von untergeordneter Bedeutung
Ergebnis vor
RheinCargo GmbH & Co. KG,
Neuss (Stand: 31.12.2015) 50,0 56.215 € 745 €
RheinCargo Verwaltungs-GmbH,
Neuss (Stand: 31.12.2015) 50,0 37 € 2 €
HTAG Häfen und Transport AG,
Duisburg*) (Stand: 31.12.2016) 100,0 8.309 € 2.409 €
neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH,
Duisburg (Stand: 31.12.2016) 100,0 3.075 € 2.900 €
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service,
Köln (Stand: 31.12.2016) 77,5 1.069 € 634 €
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen
des Stadt- und Regionalverkehrs mbH,
Köln (Stand: 30.9.2016) 25,5 946 € 418 €
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH,
Köln (Stand: 31.12.2015) 50,0 639 € 91 €
KCG Knapsack Cargo GmbH,
Hürth (Stand: 31.12.2015) 57,62 219 € 15 €
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH,
Köln (Stand: 31.12.2015) 26,0 61 € 34 €
Rheinland Cargo Schweiz GmbH,
Basel (Stand: 31.12.2015) 100,0 57 CHF 73 CHF
*) Zwischen der HGK und der HTAG sowie der HGK und neska besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Gesamt 6.612 6.817
Betriebsstoffe und Ersatzteile 4.565 4.708
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.047 1.889
Geleistete Anzahlungen 0 220
5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gesamt 30.259 22.937
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 629 811
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.449 1
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht *) 3.602 7.892
Sonstige Vermögensgegenstände 11.579 14.233
*) davon 0 Tsd. € (Vorjahr 7.163 Tsd. €) aus sonstigen Vermögensgegenständen
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 14 Tsd. € und von den sonstigen Vermögensgegenständen 3.067 Tsd. € (Vorjahr 8.608 Tsd. €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind 19 Tsd. € (Vorjahr 6 Tsd. €) und in den Sonstigen Vermögensgegenständen 52 Tsd. € (Vorjahr 185 Tsd. €) gegenüber Gesellschaftern enthalten.
6 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Hier sind Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände erfasst.
7 Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital von 26.340 Tsd. € ist voll eingezahlt und in 52.680 Namensaktien zum Nennbetrag von je 500 € eingeteilt.
8 Kapitalrücklage
Kapitalrücklage 36.214 36.214
9 Gewinnrücklage
Andere Gewinnrücklagen 21.845 21.845
10 Sonderposten für noch nicht verrechnete Investitionszuschüsse
Sonderposten Investitionszuschüsse 17.333 8.788
11 Rückstellungen
Gesamt 42.259 40.212
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 24.490 24.258
Sonstige Rückstellungen 17.769 15.954
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen auch Sachleistungen und Vorruhestandsverpflichtungen.
Die HGK macht im Berichtsjahr unverändert von dem Wahlrecht nach Art. 28 EGHGB Gebrauch und verzichtet auf die Zuführung bei den Pensionszusagen vor dem 1. Januar 1987. Die nach Art. 28 EGHGB in der Bilanz nicht ausgewiesene Rückstellung beträgt 15.498 Tsd. € (Vorjahr 16.498 Tsd. €).
Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem folgende Risiken:
Freistellungserklärung SRS 5.500
Verpflichtungen aus Grundstücksveräußerungen 5.710
Altersteilzeitverpflichtungen 2.610
Sonstige Personalverpflichtungen 1.552
Beihilfen im Versorgungsfall 840
Baggerungs- und Rückbauverpflichtungen 220
Ausstehende Eingangsrechnungen 160
Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen, Beihilfen im Versorgungsfall und teilweise die Sonstigen Personalverpflichtungen wurden im Rahmen der versicherungsmathematischen Gutachten abgezinst. Die übrigen Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurden nicht abgezinst.
12 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016 mit einer Restlaufzeit
Gesamt 9.327 56.073 70.679 136.079 137.549
Vorjahr 62.009 43.406 32.134
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.624 55.040 70.395 128.059
Vorjahr 21.454 42.400 31.850 95.704
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.552 31 0 5.583
Vorjahr 7.147 28 0 7.175
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Vorjahr 31.869 0 0 31.869
Sonstige Verbindlichkeiten 1.151 1.002 284 2.437
Vorjahr 1.539 978 284 2.801
aus Steuern 452 468
im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 3
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sonstige Verbindlichkeiten von 0 Tsd. € (Vorjahr 31.702 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0 Tsd. € (Vorjahr 166 Tsd. €). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 51 Tsd. € (Vorjahr 51 Tsd. €) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Zusammenhang mit der Anwendung des BilRUG im Geschäftsjahr 2016 erstmals erhaltene Anzahlungen aus Mietverhältnissen von 271 Tsd. € ausgewiesen; diese wurden im Vorjahr noch unter den Sonstigen Verbindlichkeiten mit 260 Tsd. € ausgewiesen.
Es bestehen Verpflichtungen aus erteilten Investitionsaufträgen von 9.328 Tsd. € (Vorjahr 6.284 Tsd. €). Darüber hinaus resultieren Verpflichtungen aus Mietverträgen von 1.582 Tsd. € (Vorjahr 2.246 Tsd. €).
Für bestimmte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht bei der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) eine Renten-Zusatzversicherung. Hieraus resultiert eine mittelbare Pensionsverpflichtung über den Teil der Verpflichtungen, der nicht durch Kassenmittel gedeckt ist. Abweichend zum Vorjahr wurde in Anwendung von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. bei der Durchschnittsbetrachtung zur Ermittlung des relevanten Diskontierungszinssatzes für die nicht ausfinanzierten Versorgungsverpflichtungen nicht mehr auf die vergangenen sieben, sondern auf die vergangenen zehn Geschäftsjahre abgestellt. Daher wurde zum 31.12.2016 ein Zinssatz von 4,01 % (10-Jahres-Durchschnitt) statt 3,22 % (7-Jahres-Durchschnitt) verwendet. Die Unterdeckung beläuft sich auf 11.839 Tsd. € (Vorjahr 12.641 Tsd. €). Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB n. F.), der sich zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt 1.408 Tsd. €.
Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen und Avalkredi-ten von 4.632 Tsd. € (Vorjahr 7.500 Tsd. €), davon für verbundene Unternehmen 1.232 Tsd. € und 3.400 Tsd. € für assoziierte Unternehmen. Eine Gewährleistung zur Gewährung ordnungsgemäßer Vertragserfüllung, die gewinnbringend erbracht werden könnte, wurde mit 1 € (davon verbundene Unternehmen 1 €) bewertet. Zudem wurde im Rahmen von Transportvereinbarungen zugesichert, während der Vertragslaufzeiten Jahresfehlbeträge der HTAG Häfen und Transport AG auszugleichen, soweit sie nicht durch Gewinnrücklagen ausgeglichen werden können.
Aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragsverhältnisse der begünstigten Unternehmen schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen als gering ein.
Da die HGK in die ertragsteuerliche Organschaft der SWK eingebunden ist, werden latente Steuern ausschließlich bei dem Organträger SWK ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB.
13 Umsatzerlöse
Gesamt 67.618 31.104
Fahrweg 17.164 14.358
Technik 9.138 8.827
Hafen-Vermietungsgeschäft
Mieten und Umlagen 14.412 7.919
Personalüberlassung 15.966 0
Kfm. + techn. Dienstleistungen 5.346 0
Leistungen für Dritte 1.459 0
Restliche sonstige Umsatzerlöse 4.133 0
Die Umsatzerlöse wurden im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 erstmals unter Zugrundelegung der durch das BilRUG geänderten Umsatzerlösdefinition ausgewiesen. Bei einer Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition auf den Vorjahresabschluss wären für 2015 nicht Umsatzerlöse von 31.104 Tsd. €, sondern Umsatzerlöse von 63.613 Tsd. € auszuweisen gewesen. Infolge der damit einhergehenden Umgliederung von Aufwendungen und Erträgen sind auch die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträge, Materialaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht mit den ausgewiesenen Vorjahresbeträgen vergleichbar. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass in den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahres Mieten?/?Umlagen von 5.823 Tsd. € sowie in den sonstigen Umsatzerlösen unter anderem Erträge aus Personalüberlassungen, für kaufmännische und technische Dienstleistungen und Leistungen für Dritte in Höhe von 26.686 Tsd. € enthalten sind, die unter Zugrundelegung der geänderten Umsatzerlösdefinition in den Umsatzerlösen auszuweisen gewesen wären. Entsprechend wären mit diesen Erträgen im Zusammenhang stehende Aufwendungen von 7.073 Tsd. € nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern unter Materialaufwand auszuweisen gewesen.
14 Sonstige betriebliche Erträge
Gesamt 42.271 42.271
Erträge aus der Arbeitnehmerüberlassung an RheinCargo 0 *) 16.527
Erträge aus kaufmännischen und technischen Dienstleistungen an RheinCargo 0 *) 8.091
Erträge aus Investitionszuschüssen 0 *) 24
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse 22 0
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen 8.604 4.621
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 2.109 1.552
Zuschüsse aus öffentlichen Kassen 2.320 2.322
Erträge aus Mieten und Pachten 0 *) 5.777
Übrige sonstige betriebliche Erträge 467 3.357
*) Zur Umgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge in die Umsatzerlöse im Zuge der Umsetzung der Vorschriften des BilRUG verweisen wir auf Ziffer (13) dieses Abschnitts.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 90 Tsd. € (Vorjahr 1.882 Tsd. €) enthalten.
Gesamt 13.760 7.113
Energie-, Wasser- und Wärmebezug 1.595 1.435
Kraftstoffe 2.523 105
Materialverbrauch 3.223 1.119
7.341 2.659
Bezogene Leistungen 6.419 4.454
Zur Umgliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand im Zuge der Umsetzung der Vorschriften des BilRUG verweisen wir auf Ziffer (13) dieses Abschnitts.
Gesamt 42.538 42.349
Gehälter 32.312 30.877
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 10.226 11.472
Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten 4.274 Tsd. € (Vorjahr 5.595 Tsd. €) für die Altersversorgung.
Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Gesamt 588 570
davon Auszubildende 18 15
Angestellte 328 299
Angestellte Personalüberlassung 260 271
Eine Unterscheidung zwischen Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter wird nicht mehr vorgenommen.
17 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Gesamt 9.755 12.925
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 9.755 12.925
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von 203 Tsd. € (Vorjahr 259 Tsd. €) enthalten.
18 Finanzergebnis
Gesamt 1.908 1.613
Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 5.310 2.019
Erträge aus Beteiligungen 942 4.624
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9 9
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95 76
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2 -11
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.446 -5.104
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist ein Zinsaufwand von 1.053 Tsd. € (Vorjahr 1.148 Tsd. €) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Zudem ist periodenfremder Zinsaufwand von 0 Tsd. € (Vorjahr 1 Tsd. €) entstanden.
In den folgenden Positionen sind Erträge bzw. Aufwendungen an verbundene Unternehmen wie folgt ausgewiesen:
Gesamt -146 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -241 -76
19 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind 15 Tsd. € (Vorjahr 15 Tsd. €) Körperschaftsteuer für die Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG an den Rhein-Erft-Kreis enthalten. Zudem sind periodenfremde Steuern in Höhe von -5 Tsd. € (Vorjahr -5 Tsd. €) enthalten.
20 Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Steuern in Höhe von -1 Tsd. € (Vorjahr -11 Tsd. €).
21Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die HGK ist ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SWK) mit Sitz in Köln; die SWK hält 54,5 % der Aktien.
Der befreiende Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden von der SWK aufgestellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Aufgrund eines Organschaftsvertrages mit Ergebnisausschlussvereinbarung wird der entstandene Gewinn der HGK an die SWK abgeführt.
Des Weiteren besitzt die HGK 100 % der Anteile an der HTAG Häfen und Transport Aktiengesellschaft (HTAG), Duisburg, sowie an der neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH. Die Konsolidierungen der HTAG sowie der neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH, Duisburg, werden bei der Muttergesellschaft SWK vorgenommen.
Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der entstandene Gewinn der HTAG und neska an die HGK abgeführt.
22Abschlussprüferhonorar
Die berechneten Honorare für im Geschäftsjahr erbrachte Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers betragen 42 Tsd. € (Vorjahr 50 Tsd. €).
23Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes
Michael Zimmermann Verwaltungsangestellter, Stadt Köln, Vorsitzender
Dr. Jürgen Strahl, MdR Apotheker, i. R., Stellvertretender Vorsitzender
Michael Auer * Betriebsratsvorsitzender, HGK
Johannes Bortlisz-Dickhoff Fraktionsgeschäftsführer, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Kreistagsfraktion Rhein-Erft-Kreis
Dirk Collin * Technischer Angestellter
Paul-Werner Diederichs * Lehrlokführer
Jörg Frank, MdR Fraktionsgeschäftsführer, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat
Lino Hammer, MdR Ingenieur/CAD-Konstrukteur, Jenoptik Industrial Metrology Germany GmbH
Thomas Hegenbarth, MdR Architekt, freiberuflich
Birgitta Nesseler-Komp, MdR Dipl.-Betriebswirtin FH, selbstständig
Franz-Josef Nied * Eisenbahnoberinspektor
Jochen Ott Mitglied des Landtages
Reiner Pier * Freigestelltes Betriebsratsmitglied
Martin Schmitz Kreiskämmerer, Rhein-Erft-Kreis
Jörg van Geffen, MdR Bankkaufmann, Commerzbank AG
*Arbeitnehmervertreter / -in,
MdR = Mitglied des Rates der Stadt Köln
Horst Leonhardt Vorstandsbereich I
- Interner Service
- Personal/Organisation
- Technik Schienenfahrzeuge
Wolfgang Birlin Vorstandsbereich II
- Immobilien/Projektentwicklung
24Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstandes, gewährte Kredite
Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. November 2000 erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates der HGK für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung je teilgenommene Sitzung des Aufsichtsrates. Gleiches gilt für die Mitglieder des nach § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildeten Ausschusses.
Für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug die Vergütung je teilgenommene Sitzung 255,65 €, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrates den doppelten, sein Stellvertreter den anderthalbfachen Betrag erhielten.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden insgesamt 38.091,64 € vergütet. Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilen sich die Gesamtbezüge wie folgt:
Gesamt **) 38.091,64 46.783,67
Michael Zimmermann **) 7.669,35 9.714,51
Dr. Jürgen Strahl 4.601,64 6.902,46
Michael Auer *) 1.533,90 2.300.85
Johannes Bortlisz-Dickhoff 2.045,20 2.045,20
Dirk Collin *) 2.045,20 2.300,85
Paul-Werner Diederichs *) 2.045,20 2.300,85
Jörg Frank 3.579,10 4.601,70
Lino Hammer 1.533,90 1.789,55
Thomas Hegenbarth 1.789,55 1.789,55
Birgitta Nesseler-Komp 2.045,20 2.045,20
Franz-Josef Nied *) 1.533,90 1.533,90
Jochen Ott 255,65 1.022,60
Reiner Pier *) 3.834,75 4.601,70
Martin Schmitz 1.533,90 1.533,90
Jörg van Geffen 2.045,20 2.300,85
*) Arbeitnehmervertreter/-in
**) zuzüglich Umsatzsteuer
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für sich und ihre Hinterbliebenen sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen.
Vergütungskomponenten mit langfristigen Anreizwirkungen wurden nicht vereinbart.
Der Vorstand erhielt im Geschäftsjahr eine Gesamtvergütung in Höhe von 669 Tsd. € (Vorjahr 512,7 Tsd. €), die sich wie folgt zusammensetzt:
einschl. Sach- und
sonstiger Bezüge
Vorstand gesamt 545 124 669
Horst Leonhardt 302 74 376
Wolfgang Birlin 243 50 293
Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein General-Check der Vergütungsregelungen in den Anstellungsverträgen der Vorstandsmitglieder der Häfen und Güterverkehr Köln AG unter Beachtung des VorstAG mit dem Ergebnis durchgeführt, dass die Gesamtvergütung aller Mitglieder des Vorstandes der Häfen und Güterverkehr Köln AG der Höhe nach insgesamt innerhalb des Marktrahmens liegt.
Für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeiten bestehen für alle Vorstandsmitglieder Ansprüche auf Leistungen für den Versorgungsfall bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit. Liegen keine Gründe für eine außerordentliche Kündigung vor, hat Herr Leonhardt einen zusätzlichen Leistungsanspruch im Fall einer Beendigung seines Vertrages.
Für Herrn Leonhardt besteht nach Ablauf seines Anstellungsvertrages ein Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in Höhe seines bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes. Die Versorgungsleistungen sind in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der festen Vergütung – ohne Sach- und sonstige Bezüge – bei Vertragsbeendigung zugesagt (unmittelbare Versorgungszusage). Dieser Prozentsatz steigt für Herrn Leonhardt beginnend mit 40 % jährlich um 2 % bis zum Höchstprozentsatz von 70 %. Auf die Versorgung werden die Leistungen der gesetzlichen Altersrente angerechnet. Es bestehen darüber hinaus Regelungen zur Anrechnung von Versorgungsansprüchen aus früheren Anstellungsverhältnissen sowie für die Anrechnung von Einkünften bis zum 65. Lebensjahr.
Herr Birlin hat gemäß einer beitragsorientierten Leistungszusage (Direktzusage) Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Der jährliche Versorgungsbeitrag in Höhe von 35 % der Jahresfestvergütung (ohne Sach- und sonstige Bezüge) wird verzinslich einem Versorgungskonto bei der Gesellschaft zugeführt. Bei Eintritt des Versorgungsfalles wird das Versorgungskonto nach versicherungsmathematischen Grundsätzen verrentet.
Die Pensionsverpflichtung im Einzelnen:
Zuführung zur
Pensionsrückstellung per
Horst Leonhardt 39 3.131
Wolfgang Birlin 71 120
An ehemalige Geschäftsführer/Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 267 Tsd. € Ruhegelder (Vorjahr 263 Tsd. €) gezahlt. Es besteht eine Pensionsrückstellung von 4.645 Tsd. € (Vorjahr 4.609 Tsd. €).
25 Weitere Angaben
Die aufgrund des § 16 Abs. 1 Ziffer 2 und 3 AEG in Verbindung mit Artikel 10 Abs. 1 der ersten Verordnung (EG) Nr. 1192/69 des Rates der Europäischen Gemeinschaft auszuweisenden Zuschüsse sowie die anderen Zuwendungen betrugen im Jahr 2016:
Ausgleichsanspruch gemäß
Vorläufiger
Restausgleich aus
Gesamt 2.054 241 2.295
§ 16 Abs. 1 Ziff. 2 AEG 1.004 104 1.108
§ 16 Abs. 1 Ziff. 3 AEG 1.050 137 1.187
Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte getätigt, die zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande kamen.
Weitere Einzelvorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Köln, den 31. März 2017
Häfen und Güterverkehr Köln Aktiengesellschaft
Horst Leonhardt Wolfgang Birlin
GEW Köln AG
Download Konzernspiegel 2017
Websites der Gesellschaften

References: § 253
 § 253
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 § 253
 § 285
 § 304
 § 27
 § 16

§ 16

§ 16