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Timestamp: 2018-10-20 06:45:59+00:00

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Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven, Master - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Prüfungsordnung Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven
§ 17 Studienberatung (RO: § 19)
Abschnitt VIII: Wechsel von Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
§ 40 Wechsel von Wahlpflichtmodulen (RO: § 45)
§ 41 Wiederholung von Prüfungen (RO: § 46)
§ 50 In-Kraft-Treten (RO: § 56)
Anlage 2: Exemplarische Studienverlaufspläne
Anlage 3: Liste der Importmodule
Diese Ordnung enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(1) Das Masterstudium schließt mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Masterprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Masterstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven einschließlich der Masterarbeit bilden zusammen die Masterprüfung.
(2) Durch die kumulative Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende gründliche Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Zusammenhänge des Faches überblickt sowie ob sie oder er die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden und auf den Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung verleiht der Fachbereich Katholische Theologie den akademischen Grad eines Master of Arts, abgekürzt als M.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven beträgt vier Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8(1) Abs. 4 Auflagen von mehr als 7 CP bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich die Studienzeit um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(3) Bei dem Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(4) Im Rahmen des Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven sind 120 Kreditpunkte – nachfolgend CP – gemäß § 13 zu erreichen.
(5) Der Fachbereich Katholische Theologie stellt auf der Grundlage dieser Ordnung ein Lehrangebot bereit und sorgt für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Das Masterstudium befasst sich mit der Auseinandersetzung mit den Geltungsansprüchen der Religionen, insbesondere der christlichen Religion, außerdem werden die beiden großen gesellschaftlichen Rahmenentwicklungen – der durch Globalisierung zunehmenden Interkulturalität und der sich durch Digitalisierung verändernden Medialität – mit der religiösen Pluralität theologisch verknüpft.
(2) Der Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven ist eher forschungsorientiert.
(3) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums qualifiziert für eine Tätigkeit in den Medien, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Einrichtungen der Erwachsenenbildung oder wissenschaftlichen Einrichtungen, Verlagen, internationaler Kulturpolitik, Verbänden und Unternehmen, insbesondere im Personalbereich, sowie in Nicht-Regierungsorganisationen bzw. zivilgesellschaftlichen Institutionen, Parteien und Stiftungen. Der Studienabschluss qualifiziert ferner potentiell für Tätigkeiten im kirchlichen Bereich. Das Nähere regeln die Bistümer. Für den pastoralen Dienst ist in der Regel ein Abschluss einer katholischen Fakultät nötig. Der Studiengang kann durch seine Forschungsorientierung auch als Vorbereitung auf die Aufnahme einer Promotion und damit einer wissenschaftlichen Laufbahn studiert werden.
(4) Zum Ersten strebt der Masterstudiengang danach, an die Studierenden theologisches Fachwissen zu vermitteln. In systematischer Hinsicht wird eine Vermehrung der bisherigen Kenntnisse angestrebt. In historischer Hinsicht werden sowohl die Religion als auch die Entstehung und Entwicklungen von Medien behandelt. Die methodische Vielfalt ergibt sich aus der Verknüpfung von Inhalten der Theologie, Interkulturalität und Medialität. Zum Zweiten zielt die Konzeption des Studiengangs darauf ab, die fachlichen Inhalte so zu vermitteln, dass sie zugleich als Basis zur Entwicklung eigenständiger wissenschaftlicher Urteilsbildung herangezogen werden können. Als didaktischer Grundsatz wird dabei unterstellt, dass die Fähigkeit zum wissenschaftlich qualifizierten Urteil umso ausgeprägter ist, je detaillierter die fachspezifischen Problemstellungen im Rahmen des Wissenserwerbs wahrgenommen werden. Zum Dritten vermittelt der Studiengang vielfältige Methoden. Dazu zählen der Ausbau und die Anwendung der exegetischen und historischen Methoden. Auch andere Methoden der theologischen Fächer werden erarbeitet, angewendet und individuell weiterentwickelt. Die Analyse von gesellschaftlichen und theologischen Fragestellungen wird ebenfalls angeregt. Das tiefere Verständnis von Kultur und Religion wird weiterentwickelt. Zum Vierten ermöglicht der Studiengang im systemischen Kontext verschiedenste Probleme aus unterschiedlichen Dimensionen zu interpretieren, zu bewerten, zu beurteilen und auch diese durch die erworbenen medialen Kompetenzen gestalterisch und kreativ aufzuarbeiten. Ziel dieses Vorgehens ist, dass die Studierenden zum Zeitpunkt des Studienabschlusses in der Lage sind, Perspektivenvielfalt im Zuge ihrer Urteilsbildung zu antizipieren und ihre Position in einem differenzierten Bewusstsein um ihre umfassenden Implikationen zu etablieren. Zum Fünften ist die spätere eigenständige Entwicklung von Forschungsvorhaben Ziel des Studiengangs, nicht nur im Hinblick auf ihre inhaltliche Fragestellung, sondern auch mit Bezug auf ihren methodischen Aufbau.
(1) Bewerbungen auf Zulassung zum Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven sind beim Prüfungsausschuss oder einer von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität näher bezeichneten Stelle einzureichen. Der Prüfungsausschuss regelt die Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens und entscheidet über die Zulassung der Bewerberinnen und Bewerber. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten.
a) der Nachweis eines Bachelorabschlusses in Katholischer Theologie oder in der gleichen Fachrichtung jeweils mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder
b) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen Abschlusses einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern, wobei gute Grundkenntnisse der Katholischen Theologie erforderlich sind, oder
c) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen ausländischen Abschlusses in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern, wobei gute Grundkenntnisse der Katholischen Theologie erforderlich sind.
(3) Gute Grundkenntnisse im Sinne des Abs. 2 können nachgewiesen werden durch
a) den Erwerb von mindestens 18 CP durch Lehrveranstaltungen mit katholisch-theologischer Ausrichtung während des Bachelorstudiengangs bzw. des gleichwertigen Abschlusses und
b) einen deutlich erkennbaren katholisch-theologischen Themenschwerpunkt der Bachelorarbeit oder einer vergleichbaren Abschlussarbeit
c) durch ein abgeschlossenes Bachelor-Studium der Katholischen Theologie im Nebenfach.
(4) In den Fällen des Abs. 2 b) und c) kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studien- und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem Bachelorstudiengang Katholische Theologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Umfang von maximal 60 CP erteilt werden. Die Auflagen können insgesamt oder teilweise Inhalte betreffen, die nicht Teil des Bachelorstudiengangs, sondern dessen Zugangsvoraussetzungen, wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse, sind.
(5) Die zusätzlichen Leistungen nach Abs. 4 sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Prüfungsausschuss bestimmt die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Werden die Auflagen nicht pflichtgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(7) Weitere Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Sprachniveau B2 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprache des Europarates“ vom September 2000. Die Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden durch:
a) fünf Jahre Englischunterricht an einer Schule (letzte Zeugnisnote mindestens „ausreichend“), die durch Abitur- oder entsprechende Oberstufenzeugnisse belegt sind, oder
c) einen TOEFL iBT Test mit mindestens 87 Punkten.
(8) Um den Zugang zur internationalen Fachliteratur zu ermöglichen, sind Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache auf dem Sprachniveau B1 erforderlich. Diese werden nachgewiesen durch:
a) drei Jahre Unterricht in der entsprechenden Fremdsprache an einer Schule (letzte Zeugnisnote mindestens „ausreichend“ bzw. 5 Punkte), die durch Abitur- oder entsprechende Oberstufenzeugnisse belegt sind, oder
b) entsprechende Schulzeugnisse anderer Staaten, wobei die Abschlussnote insgesamt nicht schlechter als „ausreichend“ bzw. 5 Punkte sein darf, oder
c) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse an deutschen oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens einhundertzwanzig Stunden Unterricht nachzuweisen sind, oder
d) Fachgutachten bzw. Lektorenprüfung oder
e) das Zertifikat über einen Lehrgang an einer Volkshochschule, der mit staatlicher Abschlussprüfung abgeschlossen wurde (in Hessen gemäß Erlass des Hessischen Kultusministers vom 1. November 1977).
(9) Liegt bei der Bewerbung um einen Masterstudienplatz das Abschlusszeugnis für den Bachelorabschluss noch nicht vor, kann die Bewerbung stattdessen auf einen Immatrikulationsnachweis und auf eine besondere Bescheinigung gestützt werden. Diese muss auf erbrachten Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 80 Prozent der für den Bachelorabschluss erforderlichen CP beruhen, eine vorläufige Durchschnittsnote enthalten, die anhand dieser Prüfungsleistungen entsprechend der jeweiligen Ordnung errechnet ist, und von der für die Zeugniserteilung zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule ausgestellt worden sein. Dem Zulassungsverfahren wird die vorläufige Durchschnittsnote zugrunde gelegt, solange nicht bis zum Abschluss des Verfahrens die endgültige Note nachgewiesen wird. Eine Zulassung auf Grundlage der besonderen Bescheinigung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass das Bachelorzeugnis bis zum Ende des ersten Semesters vorgelegt wird. Wird dieser Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung, und die Immatrikulation ist zurückzunehmen.
(10) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen, Ausnahmen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 9 entscheidet der Prüfungsausschuss. Abs. 1 Satz 4 bleibt unberührt.
(12) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind in § 22 geregelt. Danach hat die oder der Studierende bei der Zulassung zur Masterprüfung insbesondere eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie oder er bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Diplomprüfung, eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an der Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig im jeweiligen Fach oder in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet.
(1) Bei dem Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven handelt es sich um einen „Ein-Fach-Studiengang“.
(2) Der Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(3) Der Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven gliedert sich in 9 Module, diese sind eingeordnet in drei Phasen. Die Basisphase beinhaltet die Module 1-5, die Aufbauphase die Module 6 und 7, das Studium schließt mit den Modulen 8 und 9 in der Abschlussphase ab.
(4) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind, darunter die Masterarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind. Das Modul 1a richtet sich an Studierende, die ihren Abschluss in anderen Fächern erworben haben.
(5) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven folgender Studienaufbau:
Pflicht (PF)/ Wahlpflicht (WP)
Basisphase, Pflicht, 64 CP
Modul 1 a Theologische Grundlagen, WP, 12 CP (1 a oder 1 b)
Modul 1 b Interdisziplinäre Erweiterung und Verknüpfung theologischer Grundlagen, WP, 12 CP
Modul 2 Kontexte der Theologie, PF, 15 CP
Modul 3 Berufspraktikum, PF, 9 CP
Modul 4 Theologie und Medien, PF, 15 CP
Modul 5 Theologie und Interkulturalität, PF, 13 CP
Aufbauphase 20 CP
Modul 6 a Vertiefung Theologie und Medien, WP 15 CP (6 a oder 6 b)
Modul 6 b Vertiefung Theologie und Interkulturalität, WP 15 CP
Modul 7 Forschungswerkstatt, PF, 5 CP
Abschlussphase 36 CP
Modul 8 Masterkolloquium, PF, 7 CP
Modul 9 Masterarbeit, PF, 29 CP
(6) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 16(2) findet Anwendung.
Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen. § 16(2) ist zu beachten.
(8) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen in einer Fremdsprache angeboten werden, ist dies in der Modulbeschreibung und im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis geregelt.
(10) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für die Masterprüfung nicht miteinbezogen.
(1) Sofern Module bzw. Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen („Importmodule“), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des exportierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage 3 aufgeführt. Änderungen werden rechtzeitig durch den Prüfungsausschuss auf der studiengangsbezogenen Webseite (vgl. § 16(2)) unter http://www.uni-frankfurt.de/69201272/master hinterlegt.
(2) Es gelten die Regelungen des § 12 der Rahmenordnung.
(1) Im Rahmen des Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven ist ein externes Praxismodul durch das Modul 3 Berufspraktikum vorgesehen. Näheres regelt die Modulbeschreibung.
(3) Für den Masterabschluss Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven werden – unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss – 300 CP benötigt.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven werden in den folgenden Formen durchgeführt:
a) Vorlesung (V): Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen oder Experimenten. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
b) Proseminar/Seminar (PS/S): Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
c) Berufspraktikum (BP): Erfahrung berufspraktischen Arbeitens durch aktive Teilnahme, in der Regel außerhalb der Hochschule (Praxisstelle) unter Anleitung vor Ort und in der Regel mit fachlicher und methodischer Begleitung durch eine Lehrperson;
d) Tutoring/Mentoring (T/M): Eine auf die Durchführung von Tutorien gemäß § 75 Abs. 1 HHG vorbereitende Lehrveranstaltung sowie die Durchführung eines Tutoriums; Schulung in der Vermittlung fachlicher und didaktischer Kompetenzen sowie Erlernen von Präsentations- und Diskussionstechniken. Die Veranstaltung wird fachlich und methodisch durch Lehrpersonen angeleitet;
e) Directed Studies (DS): Einzel- oder Kleingruppengespräch mit den Lehrenden zu den von den Studierenden erstellten Essays.
f) Kolloquium (K): Präsentation und Diskussion der Masterarbeit
g) Forschungsbesuch (F): Die Studierenden setzten sich in Rücksprache mit der ausgewählten Professorin oder dem ausgewählten Professor auseinander. Es muss sich dabei um eine Professorin oder einen Professor der Goethe-Universität handeln. Der Forschungsbesuch beinhaltet: Eine angemessene Vorbereitung mit der Literatur und der Erstellung eines Fragekatalogs inklusive einer Literaturrecherche und der Erstellung des Entwurfes eines Forschungsprofils. Die Ergebnisse der Vorbereitung werden mit der ausgewählten Professorin oder dem ausgewählten Professor besprochen. Das Gespräch umfasst ca. 1 Stunde und dient auch der Beantwortung des Fragekatalogs. Die Studierenden fertigen über den Forschungsbesuch ein Protokoll nach wissenschaftlichen Standards an im Umfang von 5 Seiten. Dieses ist der ausgewählten Professorin oder dem ausgewählten Professor als Leistungsnachweis vorzulegen und von dieser oder diesem abzunehmen.
h) Übung (Ü): Die Veranstaltung dient dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten durch die Studierenden oder reflektiert über die erworbenen Fähigkeiten, um Unterstützung für die weitere Praxis zu liefern.
(3) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch den Modulbeauftragten überprüft.
(4) Die Modulbeschreibung kann vorsehen, dass zur Teilnahme am Modul oder an bestimmten Veranstaltungen des Moduls eine verbindliche Anmeldung vorausgesetzt werden kann. Auf der studiengangsspezifischen Webseite wird rechtzeitig bekannt gegeben, ob und in welchem Verfahren eine verbindliche Anmeldung erfolgen muss.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37(3) mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote ein; § 37(4) bleibt unberührt.
– Praktikumsbericht
(8) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 26(1) gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(9) Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar, vgl. § 26(1) Abs. 10 RO.
(1) Die als Anlage 2 angefügten Studienverlaufspläne stellen auf einen möglichen Studienbeginn im Sommersemester oder im Wintersemester ab und geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Die Studienverlaufspläne berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven des Fachbereichs Katholische Theologie aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Jahren übertragen wird, vgl. § 26(1) Abs. 1 RO. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
(1) Der Fachbereichsrat bildet für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven und für den Bachelorstudiengang Katholische Theologie einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter vier Mitglieder der Gruppe der Professorenschaft, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und zwei Studierende aus dem Masterstudiengang.
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an die Philosophische Promotionskommission, welche die Aufgabe eines Prüfungsamtes ausübt (nachfolgend Prüfungsamte genannt) delegieren. Diese ist die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(10) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Veröffentlichung auf der Website des Masterstudiengangs oder andere nach § 41 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz geeignete Maßnahmen bekannt machen.
(1) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– Festlegung der Prüfungstermine, Zeiträume und Melde- und Rücktrittsfristen für die Prüfungen und deren Bekanntgabe;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrenen Personen, die von der Dekanin oder dem Dekan mit der Abnahme eine Prüfungsleistung beauftragt wurden, befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Katholische Theologie oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Katholische Theologie der einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
b) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. (1) b) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. (1) a) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(3) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das zuständige Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer fachbereichsöffentlich durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich.
(4) Zu jeder Modulprüfung ist eine fristgerechte schriftliche oder elektronische Meldung beim Prüfungsamt bzw. Prüfungsverwaltungssystem erforderlich. Die vom Prüfungsausschuss festzulegende Meldefrist muss spätestens vier Wochen vor dem Beginn der Meldefrist durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 24 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(5) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Goethe-Universität immatrikuliert ist, zur Masterprüfung zugelassen ist, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat, § 22 Abs. 2 bleibt unberührt. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulteilprüfungen sowie die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien-und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 37(3), wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ § 15(8), § 30(7), § 33(5), § 36(16) abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel wie Funkgeräte und Mobiltelefone, und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(1) Erweist sich, dass das Verfahren einer mündlichen oder einer schriftlichen Prüfungsleistung mit Mängeln behaftet war, die das Prüfungsergebnis beeinflusst haben, wird auf Antrag einer oder eines Studierenden oder von Amts wegen durch den Prüfungsausschuss angeordnet, dass von einer oder einem bestimmten Studierenden die Prüfungsleistung wiederholt wird. Die Mängel müssen bei einer schriftlichen Prüfungsleistung noch während der Prüfungssituation gegenüber der Aufsicht und bei mündlichen Prüfungen unverzüglich nach der Prüfung bei der beziehungsweise dem Vorsitzenden des Prüfungs-ausschusses beziehungsweise bei der Prüferin beziehungsweise dem Prüfer gerügt werden. Hält die oder der Studierende bei einer schriftlichen Prüfungsleistung die von der Aufsicht getroffenen Abhilfemaßnahmen nicht für ausreichend, muss sie oder er die Rüge unverzüglich nach der Prüfung bei der beziehungsweise dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses geltend machen.
(5) Bei Auslandsstudium soll die oder der Studierende vor Beginn des Auslandsstudiums mit der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder einer oder einem hierzu Beauftragten ein Gespräch über die Anerkennungsfähigkeit von Studien- und Prüfungsleistungen führen.
(6) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des aktuellen Masterstudiengangs Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven nicht möglich.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze (1) bis (4) i.V. mit Abs. (9) besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze (6) und (10) bleiben unberührt.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Modul 3. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(1) Mündliche Prüfungen werden von der oder dem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden als Einzelprüfung abgehalten. Gruppenprüfungen mit bis zu fünf
Studierenden sind möglich.
(3) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach §§ § 24 und 26.
(4) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten mindestens 60 Minuten und höchstens 240 Minuten. Die konkrete Dauer ist in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt.
(5) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von einer oder einem Prüfenden bewertet. Sie sind im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht überschreiten.
(6) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 47. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(4) Hausarbeiten sollen mindestens zwei und längstens vier Wochen Bearbeitungszeit (Vollzeit, d.h. 2 bis 5 CP Workload) umfassen. Die Bearbeitungsfristen und Abgabefristen für die Hausarbeiten werden von den Prüfenden festgelegt und dokumentiert.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 30 Abs. 7 ersehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 32(5) entsprechende Anwendung.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Masterarbeit beträgt 29 CP; dies entspricht einer Bearbeitungszeit von 20 Wochen.
(4) Um die Zulassung zur Masterarbeit beantragen zu können, müssen die Module 1 bis 5 abgeschlossen sein.
(6) Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann die Masterarbeit auch in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem Mitglied der Professorengruppe des Fachbereichs Katholische Theologie gestellt werden.
(13) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm zu versorgenden Kindes) nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. § 24 Abs. 2 gilt entsprechend. Maximal kann eine Verlängerung um 50 % der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(15) Die Masterarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren beim Prüfungsamt und in elektronischer Form als PDF direkt bei der Gutachterin oder dem Gutachter einzureichen. Wird die Masterarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 37 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Katholische Theologie angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 37 Abs. 5 festgesetzt.
(18) Die Masterarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 21 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 37 Abs. 5 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 oder § 26 findet Satz 1 keine Anwendung.
1 -sehr gut – eine hervorragende Leistung;
2 -gut – eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
(4) Besteht die Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen, errechnet sich die Note für das Modul aus dem arithmetischen Mittel der Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt.
(5) Wird die Modulprüfung von zwei oder mehreren Prüfenden unterschiedlich bewertet, errechnet sich die Modulnote aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Prüferbewertungen. Bei der Bildung der Modulnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtig.
(6) Die Prüferinnen und Prüfer können von der rechnerisch ermittelten Note einer Modulprüfung abweichen, wenn dies aufgrund des Gesamteindrucks den Leistungsstand der Studierenden besser entspricht und die Abweichung keinen Einfluss auf das Bestehen hat (Bonusregelung). Hierbei sind insbesondere die während des Semesters in Übungen oder sonstigen Lehrveranstaltungen erbrachten Studienleistungen zu berücksichtigen, dies jedoch maximal bis zu einem Wert von 25 von 100 der Gesamtbewertung der entsprechenden Modulprüfung. Näheres regelt die Modulbeschreibung. Die zur Vergabe von Bonuspunkten führenden Studienleistungen sind spätestens zu Beginn eines Semesters in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Erworbene Bonuspunkte verfallen nach Ablauf jenes Semesters, welches auf das Semester folgt, in welchem der Bonus vergeben worden ist.
(7) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen des Studiengangs eingehen. Die Gesamtnote errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel aller Modulnoten, wobei die Note für die Masterarbeit doppelt und die Noten für die übrigen Module einfach gewichtet werden.
(9) Die Gesamtnote einer bestandenen Masterprüfung ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(12) Bei einer Gesamtnote bis einschließlich 1,2 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(1) Eine aus einer einzigen Prüfungsleistung bestehende Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mit der Note “ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet worden ist. Anderenfalls ist sie nicht bestanden.
Paragraphenteil - VIII. Wechsel von Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
Abschnitt VIII.: Wechsel von Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Die Wiederholung der Masterarbeit muss innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses angemeldet werden. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(7) Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht. Die erste Wiederholungsprüfung ist am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchzuführen. Die zweite [beziehungsweise dritte] Wiederholungsprüfung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin jeweils nach der nicht bestandenen Wiederholungsprüfung erfolgen. Die Studierenden haben die Wiederholungstermine zum jeweils nächstmöglichen Prüfungstermin anzutreten. Hierfür ist jeweils eine weitere Anmeldung erforderlich.
2. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung oder der Masterarbeit gemäß § 41 überschritten wurde,
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Masterprüfung und den damit verbundenen Verlust des Prüfungsanspruchs wird ein Bescheid erteilt, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen ist.
(2) Das Zeugnis ist von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(3) Der Prüfungsausschuss stellt auf Antrag eine Bescheinigung darüber aus, dass der erworbene Masterabschluss inhaltlich dem entsprechenden Diplomabschluss beziehungsweise dem entsprechenden Magisterabschluss entspricht.
(2) Die Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan oder von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie sowie der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 37(9) zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
Gesamtnoten Gesamtzahl innerhalb der Referenzgruppe Prozentzahl der Absolventinnen/Absolventen innerhalb der Referenzgruppe
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2018/2019 im Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven aufnehmen.
Frankfurt, den 10.07.2018
Anlage 1: Modulbeschreibungen Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven
Modul 1a – Theologische Grundlagen
– Einführung in Dogmatik, Exegese und theologische Ethik
– Überblick über die Kirchengeschichte
– Ansätze aus Geschichte und Gegenwart im Bereich der Theologie
– Organisatorische und methodische Grundlagen des Studiums der Theologie
– Einführung in Grundlagen, Fragestellungen und Methoden der Theologie
– Einführung in Aufbau und Arbeitsweisen der Theologie
– Überblick über die Grundlagen des christlichen Glaubens
(1) Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf Schlüsselbegriffe der Theologie
(2) Geschichte, Selbstverständnis, Aufgaben, Schwerpunktthemen und Methoden der theologischen Fächer kennen
(3) Exemplarisch eigenständige Reflexionen nach theologischen Methoden und Kriterien anstrengen können
(4) Sprachkompetenz im Umgang mit theologischen Fachbegriffen und Texten besitzen
(5) Selbstverständnis, Struktur und Methoden der katholischen Theologie kennen
(6) Die Grundlagen und wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens kennen und theologisch bedenken können
(7) Die spezifischen Perspektiven und Fragestellungen theologischer Fächer kennen und mit ihren Verschiedenheiten reflektiert umgehen können
(8) Aufbau, Vielfalt und Einheit der Bibel kennen; exegetische Methoden einschätzen, anwenden und vermitteln können.
Das Modul 1a richtet sich an Studierende, die kein Bachelor-Studium in Katholischer Theologie im Haupt- oder Nebenfach abgeschlossen haben. Näheres regelt die Prüfungsordnung § 8.
Master Religiöse Kommunikation: interkulturelle und mediale Perspektiven
Studiendekan (Prof. Dr. Thomas M. Schmidt)
Aktive und regelmäßige Teilnahme in den Proseminaren und im Tutorium
Proseminar, Vorlesung, Tutorium
Im Proseminar oder Seminar „Theologische Ethik“ ein Portfolio (18.000 Zeichen à25 Stunden Bearbeitungszeit) oder eine Hausarbeit (18.000 Zeichen à 25 Stunden Bearbeitungszeit).
Tutorium T 2 2 x
Wesen des christlichen Glaubens V 2 2 x (x)*
Theologische Ethik PS/S 2 2 x
Kirchengeschichte PS/S 2 2 x
Exegese PS/S 2 2 x
* Vorlesung „Das Wesen des christlichen Glaubens“ findet im Wintersemester statt. Wenn das Studium im Sommersemester begonnen wird, verschiebt sich damit die Vorlesung in den Winter
Modul 1b – Interdisziplinäre Erweiterung und Verknüpfung theol. Grundlagen
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 240 h – 8 SWS
– Reflexion von Religion und Glaube auf dem Hintergrund der Moderne
– Einführung in eine Phänomenologie der Religion
– Auseinandersetzung mit zentralen Diskursen anderer Geisteswissenschaften
(1) Vertieftes Verständnis von Religion und deren Verortung in modernen Gesellschaften
(2) Grundpositionen anderer Geisteswissenschaften vertieft kennen und bewerten lernen
(3) Einordnung theologischer Inhalte und Methoden in interdisziplinären Kontexten
(4) Fähigkeit zu interdisziplinärer, vernetzter Reflexion und zum Umgang mit Methodenpluralität.
Das Modul 1b richtet sich an Studierende, die ein Bachelor-Studium in Katholischer Theologie im Haupt- oder Nebenfach abgeschlossen haben – vgl. Prüfungsordnung § 8
Die Seminare und Vorlesungen der angrenzenden Wissenschaften (z.B. Philosophie, Geschichte, Islamische Studien) findet sich auf der Liste der Importmodule – Anlage 3 der Prüfungsordnung. Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der angrenzenden Wissenschaften kann aus Kapazitätsgründen beschränkt sein. Für die Studierenden gilt es zu beachten, dass sie sich vergewissern, dass sie in den Seminaren angrenzender Fachbereiche einen Leistungsnachweis erbringen können. Eine Prüfungsleistung in einem anderen Fach ist nicht als Leistungsnachweis im Sinne der Studienordnung anerkannt.
Veranstaltungen der angrenzenden Wissenschaften sind frei wählbar und können somit auf Winter- oder Sommersemester entfallen. Die Veranstaltung „Religion und moderne Gesellschaft“ wird im Winter- und Sommersemester angeboten.
Im Seminar „Religion und moderne Gesellschaft“ ein Portfolio (18.000 Zeichen à 25 Stunden Bearbeitungszeit) oder eine Hausarbeit (18.000 Zeichen à 25 Stunden Bearbeitungszeit).
angrenzende Wissenschaften Fachbereich 8 /9/10 S 2 3 x
Systematische Theologie V 2 2 x
Religionswissenschaft FB 06/07 V 2 2 x
Religion und moderne Gesellschaft S 2 3 x
Modul 2 – Kontexte der Theologie
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 330 h – 8 SWS
– Kontexte und Kontextualität theologischer Fragestellungen
– Das Neue Testament in seinem kulturellen Kontext
– Christentum in Europa im Mittelalter und der frühen Neuzeit
– Verschiedene kulturelle Kontexte des Christentums und ihre Bedeutung für die theologische Ethik
(1) Exemplarische Kenntnisse der Kontexte theologischer Traditionen und Disziplinen
(2) Fähigkeit zur Kontextualisierung theologischer Fragestellungen
(3) Die Schriften des NT in ihren kulturellen Hintergrund einordnen und aus ihm heraus verstehen können
(4) Exemplarisch die Gestalt des Christentums im Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit kennen und aus ihrem Kontext verstehen lernen
(5) Kenntnisse der interkulturellen Bezüge des christlichen Glaubens; die Probleme und Chancen der Verschiedenheit kultureller Kontexte für die christliche Ethik reflektieren können
Die Veranstaltungen „Fem. Theologie“ und „Interkulturalität und Medien in der Resonanz der th. Ethik“ finden im Sommersemester statt. Kirchengeschichte sowohl im Sommersemester als auch im Wintersemester. „NT im Kontext griechisch-römischer Kultur“ wird in jedem Wintersemester angeboten.
Aktive und regelmäßige Teilnahme an den Seminaren
Entweder im Seminar „NT im Kontext der griechisch-römischen Kultur“ oder im Seminar „Kirchengeschichte“ eine Klausur (à 60 Minuten).
NT im Kontext griechisch-römischer Kultur S 2 3 x
Kirchengeschichte S 2 3 x
Fem. Theologie S 2 3 x
Interkulturalität und Medien in der Resonanz der th. Ethik S 2 3 x
Modul 3 – Berufspraktikum
Pflichtmodul – 9 CP (insg.) = 270 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 240 h – 2 SWS
Das Praktikum ermöglicht das Kennenlernen eines außeruniversitären beruflichen Tätigkeitsbereiches in den Feldern Theologie, Interkulturalität, Medien, der für die eigene spätere Berufstätigkeit von Interesse ist (und mit der/dem Praktikumsbeauftragten abgestimmt wurde). Für das Praktikum kommen soziale und karitative, sowohl kirchennahe als auch staatliche und nichtstaatliche, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Organisationen u.a. des interkulturellen Dialogs oder der globalen Vernetzung, Verlage, Funkhäuser und andere Medieneinrichtungen in Frage. Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums stehen Hospitationen und die Übernahme von kleineren Aufgaben / Hilfstätigkeiten oder eigene Untersuchungen/Befragungen o.Ä. im Vordergrund. Leitend ist jedoch in jedem Fall die Betrachtung des Praxisfelds aus (disziplinbezogen) theologischer Perspektive.
Der Forschungsbesuch fördert die nähere Auseinandersetzung mit theologischen Forschungsfeldern.
Das Praktikum soll der eigenen beruflichen Orientierung dienen, jedoch auch im Rahmen des Studiums die theoretisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis erproben und erweitern.
Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums unterscheiden sich die angestrebten Kompetenzen und die Möglichkeiten der Weiterqualifikation. Durch grundsätzliche Kooperationsvereinbarungen zwischen den Institutionen und der J.W. Goethe-Universität wird eine qualifizierte Praktikumsbetreuung vor Ort gewährleistet. Am Fachbereich gewährleistet der Studiendekan eine angemessene Vor- und Nachbereitung.
Grundsätzlich sind folgende Kompetenzen (weiter) auszubilden:
(1) Selbstreflexion zum Abgleich zwischen eigenem Potential und beruflichen Vorstellungen mit beruflichen Anforderungen und Perspektiven
(2) Selbstorganisation, Eigeninitiative und Eigenverantwortung
(3) Soziale und kommunikative Kompetenz
(4) Beobachtungs-, Deutungs- und Darstellungskompetenz
(5) Fähigkeiten und Kenntnisse (ggf. Qualifikationen) im Praxisfeld sowie interdisziplinäre Vermittlungskompetenz
(6) Verbindung von praktischen und theoretischen Kompetenzen im Forschungsbesuch
Anmeldung des Praktikums bei der/dem Praktikumsbeauftragten in der Vorlesungszeit, spätestens bis zum 15.01. (für das WiSe) bzw. bis zum 01.06. (für das SoSe).
Jedes Semester: Vorlesungsfreie Zeit 1. – 3. Semester
Das Praktikum umfasst 200 Stunden (bzw. 5 Wochen), hinzu kommt eine Übung.
Protokoll für den Nachweis des Forschungsbesuchs, Anfertigung eines Praktikumsberichts (ca. 15 S.), der als „bestanden“ oder „nicht bestanden“ gewertet wird, in Absprache mit dem Betreuer/der Betreuerin.
Deutsch (ggf. kann die Sprache im Praktikum abweichen)
Berufspraktikum Praktikum 7 x
Praktikumsbegleitung Übung 1 1 x
Forschungsbesuch 1 1 x
Modul 4 – Theologie und Medien
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 10 SWS / 150 h – Selbststudium 300 h – 10 SWS
– Reflexion von Medien als Quellenmaterial
– Projektbezogene Auseinandersetzung mit religiösen Themen
– Film als Form der Ausdrucksmöglichkeit für theologische Inhalte
– Einsatzmöglichkeit von Medien im Bildungskontext
– Inhalte angrenzender Wissenschaften kennenlernen
(1) Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf die historische Entwicklung von Medien
(2) Fähigkeit zur Anwendung von Medien in verschiedenen Kontexten der modernen Gesellschaft
(3) Selbstverständnis, Struktur und Methoden der Medien in der katholischen Theologie
(4) Grundlagenkenntnisse und -fertigkeiten im Umgang mit (digitalen) Medien im Kontext religiösen Lernens anwenden können
(5) Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz im gesellschaftlichen Kontext Verschiedene Wege christlicher Spiritualität kennen und Deutungskompetenz liturgischer Vollzüge, symbolischer Handlungen im Film kennenlernen
Erfolgreiche Teilnahme an Modul 1a oder 1b.
Die Seminare und Vorlesungen der angrenzenden Wissenschaften (z.B. Kunstgeschichte, Geschichte, Theater- Film- und Medienwissenschaften) findet sich auf der Liste der Importmodule – Anlage 3 der Prüfungsordnung. Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der angrenzenden Wissenschaften kann aus Kapazitätsgründen beschränkt sein. Für die Studierenden gilt es zu beachten, dass sie sich vergewissern, dass sie in den Seminaren angrenzender Fachbereiche einen Leistungsnachweis erbringen können. Eine Prüfungsleistung in einem anderen Fach ist nicht als Leistungsnachweis im Sinne der Studienordnung anerkannt.
Jedes Semester (Winter- und Sommersemester)
Im Seminar Religion und Medien eine mündliche Prüfung (à 60 Minuten) oder ein Portfolio (22.500 Zeichen à 90 Stunden Bearbeitungszeit) oder eine Hausarbeit (22.500 Zeichen à 90 Stunden Bearbeitungszeit) – es muss eine mündliche Prüfung als Modulprüfung im Modul 4 oder im Modul 5 abgelegt werden. Es ist hingegen nicht erlaubt, in beiden Modulen eine mündliche Prüfung als Modulprüfung abzulegen.
Religion und Medien, unter Umständen in angrenzenden Wissenschaften 8/9/10 S 2 3 x x
Kirche und analoge Medien S oder V 2 3 x x
Ringvorlesung Medienkompetenzzertifikat V 2 1 x x
Übung RV Ü 2 2 x
Theologie und Film S 2 3 x
Modul 5 – Theologie und Interkulturalität
Pflichtmodul – 13 CP (insg.) = 390 h – Kontaktstudium 7 SWS / 105 h – Selbststudium 285 h – 7 SWS
– Auseinandersetzung mit anderen Religionen und deren Bedeutung für die Stadt Frankfurt
– Überblick über die Kulturverbundenheit von Religionen
– Interkulturelle Auseinandersetzung mit dem Christentum in anderen Ländern
– Dogmatische Grundlegung des Verhältnisses des Christentums zu anderen Religionen
(1) Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf Interkulturalität
(2) Geschichte, Selbstverständnis, Aufgaben und Schwerpunktthemen anderer Religionen
(3) Exemplarisch eigenständige Reflexionen nach theologisch-systematischen und moraltheologisch /ethischen Methoden und Kriterien anstrengen können
(4) Kenntnisse über Inkulturationsprozesse des Christentums und Spezifika kontextuell theologischer und pastoraler Ansätze erwerben
(5) Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Schwierigkeiten des interreligiösen und interkulturellen Dialogs weiterentwickeln
Jährlich – Die Veranstaltungen von Theologie interkulturell (Thi) sowie die Veranstaltung „Dialog der Religionen“ finden in jedem Wintersemester statt. Die übrigen Veranstaltungen des Moduls finden im Sommersemester statt.
Protokoll als Nachweis des Forschungsbesuches beim Gastprofessor.
Seminar, Vorlesung, Forschungsbesuch
Deutsch (ggf. kann die Unterrichtsprache in den Thi-Veranstaltungen abweichen, Englisch)
Im Seminar Dialog der Religionen eine mündliche Prüfung (à 60 Minuten) oder ein Portfolio (22.500 Zeichen à 30 Stunden Bearbeitungszeit) oder eine Hausarbeit (22.500 Zeichen à 90 Stunden Bearbeitungszeit) – es muss eine mündliche Prüfung als Modulprüfung im Modul 4 oder im Modul 5 abgelegt werden. Es ist hingegen nicht erlaubt, in beiden Modulen eine mündliche Prüfung als Modulprüfung abzulegen.
Theologie interkulturell (Thi) Gastvorlesung V 1 1 x
Thi-Begleitseminar S 2 2 x
Forschungsbesuch Gastprofessor F 1 x
Dialog der Religionen S 2 3 x
Christliche Religions- und Kulturtheorie/ Theorie + Praxis der Interkulturalität im urbanen Kontext S 2 3 x
Summe 7 13
Modul 6a – Vertiefung Theologie und Medien
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 15 CP (insg.) = 450 h – Selbststudium 382,5 h – 4,5 SWS
– Spannungsfeld von Medien und Kirche
– Christliche Elemente im Film
– Theologische und kommunikationswissenschaftliche Reflexion von Medien
(1) Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf Theologie und Medialität
(2) Eigenständige Reflexionen nach theologisch-systematischen, moraltheologisch /ethischen Methoden oder philosophischen Kriterien anstrengen können
(3) Umgang und Auseinandersetzung der Kirche mit Medien kennen und reflektieren
(4) Die Grundlagen und wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens medial darstellen können
(5) Projektbezogene Anwendung von Medien
Erfolgreiche Teilnahme an Modul 1a oder 1b und 2, 4 Veranstaltungen im Modul 4
Die Seminare und Vorlesungen der angrenzenden Wissenschaften (z.B. Geschichte, Kunstgeschichte, Moving Cultures) findet sich auf der Liste der Importmodule – Anlage 3 der Prüfungsordnung. Ein Anspruch auf Teilnahme an der jeweiligen Lehrveranstaltung besteht nicht. Für die Studierenden gilt es zu beachten, dass sie sich vergewissern, dass sie in den Seminaren angrenzender Fachbereiche einen Leistungsnachweis erbringen können. Eine Prüfungsleistung in einem anderen Fach ist nicht als Leistungsnachweis im Sinne der Studienordnung anerkannt.
Vorstellung der Projektarbeit in Form eines Fachgesprächs (Dauer 30 Minuten).
Seminar, Projekt, Übung
Portfolio in Directed Studies bestehend aus 7 Essays (im Umfang von jeweils 5.000 Zeichen pro Essay). Es wird eine Gesamtnote gebildet.
Seminar Professur Mediendidaktik S 2 3 x
Directed Studies inkl. Modulprüfung DS 0,5 9 x
Projektarbeit Medien PA 2 3 x
Summe 4,5 15
Modul 6b – Vertiefung Theologie und InterkulturalitÄt
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 4,5 SWS / 67,5 h – Selbststudium 382,5 h – 4,5 SWS
– Selbstgeleitete, reflektierte Auseinandersetzung mit Theologie im Kontext der Interkulturalität
– Praktische Theologie interkulturell einordnen und praktizieren
– Philosophische Inhalte in anderen Kulturen. Religionen in anderen kulturellen Kontexten
(3) Selbstverständnis, Struktur und Methoden der katholischen Theologie im interkulturellen Kontext kennen
(4) Die Grundlagen und wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens kennen und theologisch bedenken können
(5) Philosophische und religiöse Inhalte anderer Kulturen kennen lernen
Erfolgreiche Teilnahme an den Modulen 1 und 2, Besuch von 4 Veranstaltungen im Modul 5
Die Seminare und Vorlesungen der angrenzenden Wissenschaften (z.B. Islamische Studien, Afrikanistik, Southeast Asian Studies) findet sich auf der Liste der Importmodule – Anlage 3 der Prüfungsordnung. Ein Anspruch auf Teilnahme an der jeweiligen Lehrveranstaltung besteht nicht. Für die Studierenden gilt es zu beachten, dass sie sich vergewissern, dass sie in den Seminaren angrenzender Fachbereiche einen Leistungsnachweis erbringen können. Eine Prüfungsleistung in einem anderen Fach ist nicht als Leistungsnachweis im Sinne der Studienordnung.
Deutsch, die Veranstaltung in einer Kulturwissenschaft kann auch in einer anderen Sprache stattfinden
Seminar Professur Praktische Theologie S 2 3 x
Wahlweise Interkulturelle Religionsphilosophie oder: Seminar in einer Kulturwissenschaft S 2 3 x
Modul 7 – Forschungswerkstatt
Pflichtmodul – 5 CP (insg.) = 150 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 90 h – 3 SWS
– Auswahl von zu vertiefenden Schlüsselkompetenzen: Explizite Vertiefung von im Studium implizit erworbenen Kompetenzen durch eigenständige Auswahl der Veranstaltungen
– Auseinandersetzung mit Kompetenzen, die für den weiteren beruflichen Werdegang benötigt werden.
– Erste Erfahrungen in der Strukturierung und Aufarbeitung von Unterrichtsinhalten für Lernende
– Einüben einer teilnehmerorientierten Perspektive.
(1) explizit berufsqualifizierenden Kompetenzen, besonders Bewerbungstraining, Präsentation, Schreib- und Ausdrucksfähigkeit, Diskussionskompetenz, Strukturierungsfähigkeit, Leitungskompetenz.
(2) Vertiefung von Soft Skills, wie Rhetorik, Zeitmanagement, Projektmanagement, Kommunikation, Lernstrategien.
(3) Gestaltungskompetenz von Lerneinheiten
(4) Reflexions- und Bewertungsfähigkeit durch die Einschätzung von Studierenden im Tutorium
(5) Selbstreflexion der eigenen Stärken und Schwächen
Teilnahmebestätigung von zwei Veranstaltungen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen
Die Modulprüfung besteht aus Reflexionsbericht (im Umfang von 18.000 Zeichen) über die Arbeit als TutorIn
Schlüsselkompetenzen Ü 1 1 x
Tutoring M 2 2 x
Summe 3 5
Modul 8 – Masterkolloquium
Pflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 180 h – 2 SWS
– Relevante Bezüge für die eigene Masterarbeit
– Themen der Arbeiten von KommilitonInnen
(1) Fähigkeit zur Präsentation und Diskussion des eigenen Projekts und der eigenen Forschungsergebnisse in einem Forschungskolloquium
(2) Schrittweise Reflexion und Analyse der eigenen Arbeitsprozesse
(3) Erweiterung der Kompetenz systematischen und argumentativen Problemlösens
(4) Rhetorische Kompetenzen, routinierter Einsatz von Medien und Präsentationstechniken
(5) Feedback zu den Arbeiten anderer geben, sowie Aufnehmen, Beurteilen und angemessene Verarbeitung von an der eigenen Arbeit geäußerten Kritik
Abgeschlossene Module 1a oder 1b, sowie 2-5.
Betreuende/r Professor/in der Masterthesis
Regelmäßige und aktive Teilnahme im Kolloquium
Deutsch, nach Absprache kann das Forschungstagebuch auch in anderer Sprache verfasst werden.
Forschungstagebuch (im Umfang von 22.500 Zeichen)
Master Kolloquium K 2 4 x
Modulprüfung: Independent Studies/ Forschungstagebuch 3 x
Pflichtmodul – 29 CP (insg.) = 870 h – Kontaktstudium 0 SWS / 0 h – Selbststudium 870 h – 0 SWS
Anwendung der erlernten wissenschaftlichen Methodik und Kenntnisse in einem frei gewählten theologischen Fach mit Einbeziehung des im Schwerpunkt behandelten Themengebietes.
Selbständig eine längere wissenschaftliche Arbeit anfertigen können
Deutsch, nach Absprache kann die Masterarbeit auch in einer anderen Sprache verfasst werden.
Masterthesis (der Bearbeitungszeitraum für die Masterthesis beträgt 20 Wochen, ihr Umfang etwa 15.000 bis 16.000 Wörter).
Modulprüfung 29 x
Anlage 2: Exemplarische Studienverlaufspläne Masterstudiengang Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven
1. Basisphase Pflichtmodul 1a (alternativ 1b) Theologische Grundlagen [Tutorium, Vorlesung: Wesen des christlichen Glaubens, Proseminar/Seminar: Theologische Ethik, Proseminar/Seminar: Kirchengeschichte, Proseminar/Seminar: Exegese und Modulprüfung ] T, V, PS, PS, PS 10 12 PF 1a
Basisphase Pflichtmodul 1b (alternativ 1a) Interdisziplinäre Erweiterung und Verknüpfung Theologischer Grundlagen [Vorlesung Systematische Theologie, Seminar in angrenzenden Wissenschaften, Vorlesung: Religionswissenschaft, Seminar: Religion und Moderne Gesellschaft und Modulprüfung ] V, S, V, S 8 12 PF 1b
Basisphase Pflichtmodul 2 Kontexte der Theologie [Seminar: Interkulturalität und Medien in der Resonanz der th. Ethik, Seminar: Kirchengeschichte, Seminar: Fem. Theologie ] S, S, S 6 9 PF2
Basisphase Pflichtmodul 4 Theologie und Medien [Vorlesung: Ringvorlesung Medienkompetenzzertifikat, Übung: Medienkompetenzzertifikat] V, Ü 4 3 PF4
Basisphase Pflichtmodul 5 Theologie und Interkulturalität [Vorlesung: Theologie Interkulturell Gastvorlesung, Seminar: Theologie Interkulturell, Forschungsbesuch: Gastprofessor Theologie Interkulturell] V,S,F 3 4 PF 5
Aufbauphase Pflichtmodul 7 Forschungswerkstatt [Übung: zwei Veranstaltungen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen] Ü 1 1 PF 7
1. Summe SWS bzw. CP 22/24* 29
2. Basisphase Pflichtmodul 2 Kontexte der Theologie [Seminar: NT im Kontext griechisch-römischer Kultur und Modulprüfung ] S 2 6 PF2
Basisphase Pflichtmodul 4 Theologie und Medien [Vorlesung: Kirche und analoge Medien, Seminar: Theologie und Film, Seminar zu Religion und Medien in angrenzenden Wissenschaften und Modulprüfung] S,S, V 6 12 PF4
Basisphase Pflichtmodul 5 Theologie und Interkulturalität [Seminar: Christliche Religions und Kulturtheorie/ Theorie + Praxis der Interkulturalität im urbanen Kontext] S 2 3 PF5
Basisphase Pflichtmodul 3 Berufspraktikum [Praktikum] P 0 7 PF3
2. Summe SWS bzw. CP 10 28
3. Basisphase Pflichtmodul 3 Berufspraktikum [Forschungsbesuch bei ausgewähltem/r Professor/in, Übung: Praktikumsbegleitung] F, Ü 2 2
Aufbauphase Pflichtmodul 7 Forschungswerkstatt [Tutoring ] M 2 4 PF7
Basisphase Pflichtmodul 5 Theologie und Interkulturalität [Seminar: Dialog der Religionen und Modulprüfung] S 2 6 PF 5
Aufbauphase Wahlpflichtmodul 6a oder 6b Vertiefung Theologie und Medien/ Theologie und Interkulturalität 6a : [Seminar: Professur Mediendidaktik, Directed Studies, Projektarbeit Medien] 6b: [Seminar: Professur Praktische Theologie, Directed Studies, Seminar: Interkulturelle Religionsphilosophie oder Seminar in einer Kulturwissenschaft] S,S/PA, DS 4,5 15 WP 6a / WP 6b
Summe SWS bzw. CP 10,5 27
4. Abschlussphase Pflichtmodul 8 [Master Kolloquium und Modulprüfung] K 2 7 PF 8
Abschlussphase Pflichtmodul 9 [Masterarbeit] MA 29 PF 9
Summe SWS bzw. CP 2 36
* Differenz in den SWS und den CPs entsteht durch die Wahlpflichtmodule 1a oder 1b
1. Basisphase Pflichtmodul 1a (alternativ 1b) Theologische Grundlagen [Tutorium, Proseminar/Seminar: Theologische Ethik, Proseminar/Seminar: Kirchengeschichte, Proseminar/Seminar: Exegese und Modulprüfung ] T, PS, PS, PS 8 10 PF 1a
Basisphase Pflichtmodul 1b (alternativ 1a) Interdisziplinäre Erweiterung und Verknüpfung Theologischer Grundlagen [Vorlesung Systematische Theologie, Seminar in angrenzenden Wissenschaften, Vorlesung: Religionswissenschaft, Seminar: Religion und Moderne Gesellschaft und Modulprüfung ] V, S, V,S 8 12 PF 1b
Basisphase Pflichtmodul 2 Kontexte der Theologie [Seminar: Kirchengeschichte, Seminar: Fem. Theologie ] S,S 4 6 PF2
Basisphase Pflichtmodul 5 Theologie und Interkulturalität [Seminar: Christliche Religions und Kulturtheorie/ Theorie + Praxis der Interkulturalität im urbanen Kontext] S 2 3 PF 5
3. Summe SWS bzw. CP 19 23/ 25*
2. Basisphase Pflichtmodul 1 a Theologische Grundlagen [Vorlesung: Wesen des christlichen Glaubens] V 2 2 PF 1a
Basisphase Pflichtmodul 2 Kontexte der Theologie [Seminar: Interkulturalität und Medien in der Resonanz der th. Ethik, Seminar: NT im Kontext griechisch-römischer Kultur und Modulprüfung] S,S 4 9 PF2
Basisphase Pflichtmodul 5 Theologie und Interkulturalität [Vorlesung: Theologie Interkulturell Gastvorlesung, Seminar: Theologie Interkulturell, Forschungsbesuch: Gastprofessor Theologie Interkulturell] S, V, F 3 4 PF5
4. Summe SWS bzw. CP 13/15 32/34*
3. Basisphase Pflichtmodul 3 Berufspraktikum [Forschungsbesuch bei ausgewähltem/r Professor/in, Übung: Praktikumsbegleitung] F, Ü 2 2 PF3
Aufbauphase Pflichtmodul 7 Forschungswerkstatt [Tutoring] M 2 4 PF7
Aufbauphase Wahlpflichtmodul 6a oder 6b Vertiefung Theologie und Medien/ Theologie und Interkulturalität 6a : [Seminar: Professur Mediendidaktik, Directed Studies, Seminar zum Thema Medien aus einem angrenzenden Fachbereich, Projektarbeit Medien] 6b: [Seminar: Professur Praktische Theologie, Directed Studies, Seminar: Interkulturelle Religionsphilosophie, Seminar in einer Kulturwissenschaft] S,S/ PA, DS 4,5 15 WP 6a / WP 6b
Summe SWS bzw. CP 11,5 27
DS: Directed Studies F: Forschungsbesuch K: Kolloquium M: Mentoring MA: Masterarbeit P: Praktikum PA: Projektarbeit PS: Proseminar S: Seminar T: Tutoring Ü: Übung V: Vorlesung
Modul 1 b InterdisziplinÄre Erweiterung und VerknÜpfung theol. Grundlagen
Herkunftsstudiengang FB [Nummer] SoSe/WiSe CP
Master Lateinische Philologie
Master Islamische Studien
Master Science and Technology Studies: Economies, Governance, Life
Master Archäologie und Geschichte der Römischen Provinzen
Master Theater-, Film und Medienwissenschaft
Master Ästhetik
Master Moving Cultures – Transcultural Encounters, Cultures en mouvement – rencontres transculturelles, Culturas en movimiento – encuentros transculturales
DS: Directed Studies
F: Forschungsbesuch
Religiöse Kommunikation: Interkulturelle & mediale Perspektiven, Master*

References: § 17
 § 19

§ 40
 § 45

§ 41
 § 46

§ 50
 § 56
 § 8
 § 13
 § 22
 § 13
 § 16
 § 16
 § 16
 § 12
 § 75
 § 37
 § 37
 § 26
 § 26
 § 26
 § 41
 § 24
 § 22
 Art. 12
 § 37
 § 15
 § 30
 § 33
 § 36
 § 24
 § 47
 § 30
 § 32
 § 24
 § 37
 § 21
 § 37
 § 21
 § 37
 § 24
 § 26
 § 41
 § 37
 § 8
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