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Timestamp: 2016-10-25 03:14:13+00:00

Document:
A.________, Beklagter und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rainer Schumacher, Bahnhofplatz 9, Post-fach 7535, 8023 Z�rich,
B.________, Kl�ger und Berufungsbeklagter, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas Maag, Pestalozzistrasse 24, Post-fach 234, 8028 Z�rich,
A.- Die Stockwerkeigent�mergemeinschaft "X.________" wurde am 10. Juli 1968 begr�ndet und umfasst das Grundst�ck Kat.-Nr. 2945 in Y.________. Auf dem Grundst�ck stehen drei Geb�ude, die Wohngeb�ude Weg Z.________ 20 und 22 (Assek.- Nr. 614 und 613) und ein Garagentrakt (Assek.-Nr. 615).
B.________ und A.________ sind Mitglieder der Stockwerkeigent�mergemeinschaft, Ersterer mit Sonderrecht an der Wohnung im Obergeschoss des Hauses Weg Z.________ 20 (Wertquote 248/ 1000), der Zweite mit Sonderrecht an der ebenfalls nach S�den orientierten Erdgeschosswohnung des gleichen Hauses (Wertquote 217/1000). B.________ erwarb seine Wohnung im Jahre 1968, A.________ kaufte die seine auf Jahresbeginn 1973 von C.________. Dieser hatte auf dem Dach des Traktes zwischen den Wohnh�usern, der in gemeinschaftlichem Eigentum steht, einen Dachgarten mit Plattenbelag, Mauerumrandung und Bepflanzung angelegt. Die Dachfl�che des Zwischentraktes liegt (wie das Dach des anschliessenden Geb�udes Weg Z.________ 22) auf gleichem Niveau wie A.________s Erdgeschosswohnung und wird von diesem f�r sich allein als Dachterrasse in Anspruch genommen. A.________ benutzt auch noch einen marginalen Teil des anschliessenden Daches f�r seine Zwecke. Gem�ss Aufteilungsplan hat er nur an einem untergeordneten, an seinen Balkon angrenzenden Teil der Dachfl�che ein besonderes Nutzungsrecht (im Aufteilungsplan rot umrandet).
Anl�sslich einer Stockwerkeigent�merversammlung vom 4. November 1997 wurde �ber die Sanierung des Daches des Zwischentrakts diskutiert. A.________ lehnte in diesem Zusammenhang eine pers�nliche Kostenpflicht auch insoweit ab, als f�r die Dachsanierung die Sitzplatzeinrichtungen vor�bergehend beseitigt werden m�ssen.
B.- Am 27. November 1998 reichte B.________ beim Bezirksgericht Z�rich (1. Abteilung) Klage ein. Er beantragte, A.________ sei zu verpflichten, die unberechtigte Nutzung gemeinschaftlicher Teile aufzugeben sowie die Bauteile zur Nutzung der Dachfl�che als Terrasse zu entfernen, und es sei ihm zu verbieten, die ausserhalb des rot gekennzeichneten Bereichs liegenden Teile des Zwischentrakts und des Hauses Nr. 22 zu nutzen, zu betreten oder durch bauliche Massnahmen zu ver�ndern.
Mit Urteil vom 21. Dezember 1999 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Es erwog im Wesentlichen, dem Kl�ger (recte: Beklagten) sei das besondere Nutzungsrecht an der Dachfl�che einstimmig durch m�ndlichen Beschluss erlaubt worden. Dieser sei unangefochten geblieben und noch immer verbindlich. Selbst wenn der Beschluss aber ung�ltig w�re, m�sste das Klagebegehren als rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden und k�nnte es nicht gesch�tzt werden.
C.- Auf Berufung des Kl�gers hin hiess das Obergericht des Kantons Z�rich (II. Zivilkammer) die Klage am 6. Oktober 2000 teilweise dahin gut, als es dem Beklagten untersagte, das Flachdach �ber den rot umrandeten Bereich hinaus als Dachterrasse zu ben�tzen (Dispositivziffer 1 lit. a), und ihn verpflichtete, von diesem Bereich des Flachdaches alles Mobiliar und alle Pflanzen (einschliesslich Pflanzentr�ge) zu entfernen (Dispositivziffer 1 lit. b). Weitergehend wies es die Klage ab. In der Begr�ndung f�hrte es aus, die Willensbildung der Stockwerkeigent�mergemeinschaft k�nne nur an einer Eigent�merversammlung oder durch schriftlichen Zirkulationsbeschluss erfolgen. Das m�ndlich erteilte Einverst�ndnis habe nicht zu einer Erweiterung des besonderen Nutzungsrechts an der Dachfl�che gef�hrt, und es sei nicht rechtsmissbr�uchlich, auf die bloss auf Zusehen hin erteilte Zustimmung zur�ckzukommen.
Ein Berichtigungs- bzw. Erl�uterungsbegehren des Beklagten betreffend die Dispositivziffer 1 lit. a des zweitinstanzlichen Urteils wies das Obergericht mit Beschluss vom 27. Oktober 2000 ab.
D.- Der Beklagte beantragt dem Bundesgericht mit Berufung vom 13. November 2000, das Urteil vom 6. Oktober 2000 (insbesondere hinsichtlich der Dispositivziffer 1 lit. a und lit. b) und den Beschluss des Obergerichts aufzuheben und die Klage abzuweisen. Eventuell sei die Angelegenheit zur Aktenerg�nzung und neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; subeventuell sei ihm nur zu verbieten, das Flachdach �ber den rot umrandeten Bereich hinaus ausschliesslich zu nutzen.
Der Kl�ger beantragt die Abweisung der Berufung, soweit darauf einzutreten sei. Das Obergericht des Kantons Z�rich hat auf Gegenbemerkungen verzichtet.
1.- Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz ist der Streitwert auf Fr. 24'000.-- zu veranschlagen, womit die Streitwertgrenze von Art. 46 OG �berschritten ist. Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid in einer Zivilrechtsstreitigkeit, gegen den kein ordentliches kantonales Rechtsmittel zur Verf�gung steht (� 285 Abs. 1 und 2 ZPO/ZH). Mithin liegt ein Endentscheid im Sinne von Art. 48 Abs. 1 OG vor und ist die Berufung zul�ssig. Die dreissigt�gige Berufungsfrist ist eingehalten (Art. 54 Abs. 1 OG).
2.- Der Beklagte r�gt, das Obergericht habe das Ergebnis der Beweisf�hrung nicht vollst�ndig festgestellt und deshalb gegen Art. 51 Abs. 1 lit. c OG verstossen. Es habe zu den Fragen, ob die umstrittene Dachfl�che mit Zustimmung der �brigen Stockwerkeigent�mer um- und ausgebaut und von seinem Rechtsvorg�nger sowie sp�ter von ihm ausschliesslich genutzt worden sei, nichts festgestellt, obwohl die diesbez�glichen Sachbehauptungen rechtzeitig erhoben worden seien und bereits das Bezirksgericht dazu Beweis gef�hrt habe. Die beiden Punkte seien in zweifacher Hinsicht von entscheidender Bedeutung:
Erstens k�nnten die Auswirkungen des Beschlusses �ber die Nutzung der Dachfl�che nur beurteilt werden, nachdem �ber das Ergehen eines solchen Beschlusses befunden worden sei. Zweitens spiele es f�r die Beurteilung eines allf�lligen Rechtsmissbrauchs eine Rolle, ob er und sein Rechtsvorg�nger auf Grund eines Beschlusses oder eigenm�chtig gehandelt h�tten.
Der angefochtene Entscheid sei deshalb gest�tzt auf Art. 52 OG von Amtes wegen aufzuheben und die Sache zur�ckzuweisen, wenn das Bundesgericht den Sachverhalt nicht gem�ss Art. 64 Abs. 2 OG selber vervollst�ndige, was aus prozess�konomischen Gr�nden bef�rwortet werde.
a) Gem�ss Art. 51 Abs. 1 lit. c OG hat die kantonale Beh�rde das Ergebnis der Beweisf�hrung im Entscheid festzustellen.
Ob diese Voraussetzung erf�llt ist, pr�ft das Bundesgericht von Amtes wegen, und zwar vor der Eintretensfrage (Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. II, Bern 1990, N. 1 zu Art. 51 OG, S. 361). Die Notwendigkeit einer vollst�ndigen und schl�ssigen Sachverhaltsfeststellung ergibt sich insbesondere aus Art. 63 Abs. 2 OG, der das Bundesgericht an die tats�chlichen Feststellungen bindet. Diese sind ausreichend, wenn sie alle entscheidwesentlichen Sachumst�nde so klar, detailliert und widerspruchsfrei umfassen, dass die �berpr�fung der Rechtsanwendung m�glich ist (Poudret/Sandoz-Monod, a.a.O., N. 4 zu Art. 51 OG, S. 365). Wird in der Berufung selbst ein Vorgehen nach Art. 51 f. OG beantragt, so muss dargetan werden, dass der Mangel den Sachentscheid beeinflusst hat (Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Rz. 125 S.
Im Sachurteilsverfahren selbst kann das Bundesgericht eine R�ckweisung nach Art. 64 Abs. 1 OG anordnen, wenn rechtserhebliche Tatsachen nicht festgestellt worden sind, deren Abnahme im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform und erfolglos verlangt worden ist oder die f�r die �berpr�fung von Bundesrecht erforderlich sind und ohne die ein Berufungsurteil nicht gef�llt werden kann (BGE 119 II 353 E. 5c/aa S. 357; 115 II 484 E. 2a; 93 II 213 E. 1 S. 216; Poudret/Sandoz-Monod, a.a.O., N. 2.1 bis 2.3 zu Art. 64 OG; Messmer/Imboden, a.a.O. Rz. 127 S. 172 lit. a; zur Abgrenzung zu Art. 51 OG: Peter M�nch, in: Prozessieren vor Bundesgericht [Herausg. Geiser/M�nch], 2. Aufl. 1998, Rz.
b) Es trifft zu, dass das Obergericht nicht festgestellt hat, ob �ber den Ausbau und die Ben�tzung der Dachfl�che seinerzeit ein einstimmiger m�ndlicher Beschluss gefasst wurde. Falsch ist dagegen die Behauptung, die ausschliessliche Nutzung der ganzen Dachfl�che des Zwischenbaus und eines marginalen Teils der Dachfl�che des Hauses Weg Z.________ 22 durch den Beklagten und vordem durch seinen Rechtsvorg�nger sei ebenfalls nicht festgestellt worden; die entsprechenden Feststellungen finden sich in E. 1d (S. 6 f.) des angefochtenen Entscheids. Hinsichtlich der Beschlussfassung ist zudem festzuhalten, dass das Obergericht seine Beurteilung auch unter der Annahme vorgenommen hat, ein m�ndlicher Beschluss sei tats�chlich zu Stande gekommen, und zum Ergebnis gelangt ist, dieser Umstand w�rde nichts �ndern (E. 3b S. 13 f. des angefochtenen Urteils). Feststellungen �ber das Zustandekommen eines solchen Beschlusses w�ren nur f�r den Fall erforderlich, dass das Bundesgericht zur Ansicht gelangt, ein m�ndlicher und ausserhalb einer Stockwerkeigent�merversammlung getroffener Beschluss sei g�ltig. Das Gleiche gilt f�r die W�rdigung unter dem Gesichtswinkel von Art. 2 Abs. 2 ZGB, wenn Feststellungen zum rechtsmissbr�uchlichen Verhalten des Kl�gers notwendig w�ren (vgl. a.a.O., E. 5b S. 21). Von M�ngeln in der Sachverhaltsfeststellung gem�ss Art. 51 lit. c OG, die den Sachentscheid beeinflusst h�tten, kann hier nicht gesprochen werden, weil das Obergericht im jeweiligen Sachzusammenhang entweder ausreichend klare Feststellungen getroffen hat oder bewusst keine treffen wollte. Ob die Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht erforderliche Feststellungen unterlassen hat und deshalb eine R�ckweisung nach Art. 64 Abs. 1 OG angezeigt ist, wird im jeweiligen Sachzusammenhang gepr�ft (dazu E. 3d Abs. 1 und E. 4a hiernach).
3.- Das Obergericht ist davon ausgegangen, die interessierende Dachfl�che sei ein gemeinschaftlicher Bauteil. Ein besonderes Nutzungsrecht daran bed�rfe der Zustimmung der Eigent�merversammlung. Da f�r besondere Nutzungsrechte die zum Benutzungs- und Verwaltungsreglement (nachfolgend: BVR) geh�renden Aufteilungspl�ne massgebend seien, setze ein neues besonderes Nutzungsrecht (z.B. am Dachgarten) eine Reglements�nderung voraus. Gem�ss Art. 20 und 24bis BVR fielen solche �nderungen in die Kompetenz der Stockwerkeigent�merversammlung.
Diese k�nne an einer Versammlung mit Protokollf�hrung oder schriftlich, auf dem Zirkulationsweg, beschliessen.
Ein nicht an der Versammlung und bloss m�ndlich zustande gekommener Beschluss aber scheide aus, weil m�ndlich nur mit Protokollierung g�ltig beschlossen werden k�nne. Art. 26 BVR (schriftliche Zustimmung auf dem Zirkulationsweg) sei mehr als ein vertraglicher Formvorbehalt, auf den verzichtet werden k�nne. Auch bei kleinen Stockwerkeigent�mergemeinschaften m�sse mit Blick auf das Rechtssicherheitsgebot und die erforderliche Klarheit bez�glich des Fristenlaufs zur Anfechtung von Beschl�ssen am Erfordernis der Schriftform festgehalten werden. Mit Blick auf diese Anforderungen habe sich aus einer seinerzeitigen Abrede unter den Stockwerkeigent�mern keine Erweiterung der besonderen Nutzungsrechte des Beklagten ergeben k�nnen. Die umstrittene Mehrnutzung m�sse deshalb als ungerechtfertigte Einwirkung im Sinne von Art. 641 Abs. 2 ZGB betrachtet und das Unterlassungsbegehren gutgeheissen werden.
Nach Auffassung des Beklagten hat das Obergericht den Grundsatz der Formfreiheit missachtet und dadurch Bundesrecht verletzt. Das Gesetz enthalte keinen gesetzlichen Formvorbehalt f�r Beschl�sse der Stockwerkeigent�mergemeinschaft, und der Formvorbehalt gem�ss Art. 20 ff. und Art. 26 BVR habe nur vertraglichen Charakter. Auf ihn k�nne verzichtet werden und sei auch verzichtet worden. Namhafte Lehrmeinungen, die das Obergericht missverstanden habe, best�tigten die Zul�ssigkeit m�ndlicher einstimmiger Beschl�sse. H�tte der Kl�ger den auch aus den Folgetatsachen hervorgehenden Beschluss nicht als verbindlich betrachten wollen, so h�tte er Einspruch erheben m�ssen. Hierzu sei es l�ngst zu sp�t. Auch �berlegungen um den Fristenlauf spr�chen nicht gegen die Zul�ssigkeit der m�ndlichen Beschlussfassung, zumal ja Einstimmigkeit vorausgesetzt werde und eine Anfechtung deshalb regelm�ssig ausscheide.
a) Es ist zu Recht unbestritten geblieben, dass die Einr�umung von besonderen Nutzungsrechten in die Kompetenz der Stockwerkeigent�merversammlung f�llt (vgl. den nicht abschliessend zu verstehenden Katalog und den Wortlaut von Art. 712m Abs. 1 ZGB; Meier-Hayoz/Rey, Berner Kommentar, N.
44 ff. zu Art. 712g ZGB, N. 14, 20 ff. und 59 f. zu Art. 712m ZGB; Heinz Rey, Schweizerisches Stockwerkeigentum, Z�rich 1999, Rz. 99 ff. und 279 f. S. 22 ff. und 75; Rolf Weber, Die Stockwerkeigent�mergemeinschaft, Diss. Z�rich 1979, S. 209, 244 f. und 309 f.; Christoph M�ller, Zur Gemeinschaft der Stockwerkeigent�mer, Diss. Z�rich 1973, S. 87 f.; Kurt M�ller, Der Verwalter von Liegenschaften mit Stockwerkeigentum, Diss. Z�rich 1965, S. 51 und 71 f.). Soweit besondere Nutzungsrechte nicht schon im Begr�ndungsakt oder im Reglement zugewiesen worden sind, k�nnen die Stockwerkeigent�mer solche in einer Versammlung m�ndlich mit Protokoll oder auf dem Zirkulationsweg ausschliesslich schriftlich beschliessen (Art. 712m Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 66 Abs. 1 und 2 ZGB und Art. 712n Abs. 2 ZGB). Eine weitere Beschlussform l�sst sich aus der gesetzlichen Regelung h�chstens f�r den Fall ableiten, dass man die schriftliche Urabstimmung zulassen will, was im vorliegenden Fall mangels erf�llter Voraussetzungen aber offen bleiben kann (vgl. dazu Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 121 ff. zu Art. 712m ZGB und Rey, a.a.O., Rz. 336 ff. S.
b) Die Argumentation des Beklagten, die in Art. 26 BVR vorgesehene schriftliche Zustimmung sei einem vertraglichen Formvorbehalt gleichzusetzen, von dem einvernehmlich abgewichen werden k�nne, geht fehl:
Wohl kann Art. 11 Abs. 1 OR, wonach von der Formfreiheit von Vertr�gen auszugehen ist, gem�ss Art. 7 ZGB auf andere zivilrechtliche Verh�ltnisse angewendet werden mit der Folge, dass die letztlich auf dem Zivilgesetzbuch basierende Formvorschrift von Art. 26 BVR im vorliegenden Fall nicht beachtet werden m�sste. Jedoch verkennt der Beklagte, dass dem Gesetz vorliegendenfalls zwangslos Formvorschriften entnommen werden k�nnen, weil Art. 712m Abs. 2 i.V.m. Art. 66 Abs. 1 und 2 ZGB formlose Zirkularbeschl�sse nicht zul�sst. Wo dem Gesetz klare Regeln entnommen werden k�nnen, ist ausgeschlossen, �ber Art. 7 ZGB Vorschriften des allgemeinen Teils des Obligationenrechts anzuwenden (Friedrich, Berner Kommentar, N. 35, 37 und 59 bis 64 zu Art. 7 ZGB; Hans Schmid, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 8 f. zu Art. 7 ZGB; Lieber, Z�rcher Kommentar, N. 43 ff. und 57 zu Art. 7 ZGB). Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob gest�tzt auf eine f�r Vertr�ge bestimmte Norm (Art. 11 Abs. 1 OR) von der reglementarischen Formvorschrift (Art. 26 BVR) im Einzelfall abgewichen werden kann, schreibt doch das Gesetz auch vor, wie das Reglement zu �ndern ist (Art. 712g Abs. 3 Halbsatz 2 ZGB).
c) Der Beklagte will zwar aus der Auffassung von Weber, wonach das Protokoll f�r Beschl�sse der Eigent�merversammlung keine konstitutive Wirkung habe (a.a.O., S. 396 Ziff. 3), ableiten, das Gesetz erlaube nicht protokollierte m�ndliche Beschl�sse ausserhalb der Versammlung. Er interpretiert den genannten Autor jedoch falsch. Dieser hat an der angegebenen Stelle bloss ausgef�hrt, die unrichtige Protokollierung ber�hre die Wirksamkeit eines Beschlusses nicht.
Dass ein Protokoll �berhaupt entbehrlich sei, sagt Weber nicht. Eine solche Meinung st�nde denn auch im Widerspruch zu Art. 712n ZGB, der nicht nur eine Protokollierungspflicht, sondern auch eine Aufbewahrungspflicht vorsieht. Ebenso wenig verf�ngt der weitere Vorwurf des Beklagten an die Vorinstanz, sie habe die Autoren Meier-Hayoz/Rey falsch verstanden. Wenn diese Verfasser unter Hinweis auf Ch. M�ller festgehalten haben, das schriftliche Verfahren k�nne einstimmig ausgeschlossen werden, weil der einzelne Stockwerkeigent�mer keinen unentziehbaren Anspruch auf die M�glichkeit schriftlicher Stimmabgabe habe (Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 119 zu Art. 712m ZGB), so betrachten sie nicht die m�ndliche Stimmabgabe ausserhalb der Stockwerkeigent�merversammlung als zul�ssig, sondern bringen nur zum Ausdruck, dass die Stockwerkeigent�mer sogar das schriftliche Zirkulationsverfahren ausschliessen k�nnen. Das ergibt sich bereits klar aus der Referenzstelle bei Ch. M�ller (a.a.O., S. 106; vgl. ferner Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 32 ff. und N. 36 zu Art. 712n ZGB). Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat (Urteil E. 3c S. 15), vermag ein m�ndlicher Beschluss ausserhalb einer Stockwerkeigent�merversammlung einen schriftlichen Zirkulationsbeschluss oder einen protokollierten und aufzubewahrenden Versammlungsbeschluss nicht zu ersetzen.
Die M�glichkeit, formlos Beschl�sse zu fassen, w�rde grundlegende Publizit�tsinteressen namentlich der Rechtsnachfolger und Erwerber von dinglichen Rechten an Stockwerkeigentumsanteilen missachten, f�r die die Beschl�sse der Eigent�merversammlung zur Nutzungsordnung und Verwaltung verbindlich sind (Art. 649a ZGB analog; Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N.
32 f. und 37 zu Art. 712n ZGB; Ren� B�sch, Basler Kommentar, ZGB Bd. II, N. 6 zu Art. 712n ZGB; Rey, a.a.O., Rz. 341 S. 90 f.). Dies w�re der Rechtssicherheit abtr�glich. Hinzu k�men Schwierigkeiten bei der Berechnung der Anfechtungsfrist (Art. 712m Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 75 ZGB). Gewiss k�nnen Mitglieder, die zugestimmt haben, Versammlungsbeschl�sse in der Regel nicht anfechten. Zur Anfechtung wegen Willensm�ngeln aber sind auch sie befugt (Rey, a.a.O., Rz. 344 S. 91 f.; Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 136 zu Art. 712m ZGB).
Das soziale Zusammenleben unter einem Dach ist grunds�tzlich nicht unproblematisch (Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 6 und 42 f. vor Art. 712a ff. ZGB). Die Schriftlichkeit dient dem Rechtsfrieden, weil die Rechtslage mit Dokumenten klar dargelegt werden kann und damit Streitigkeiten unter Menschen vermieden werden k�nnen, die als Mitglieder einer Stockwerkeigent�mergemeinschaft zwangsl�ufig nahe zusammenleben.
d) Es ergibt sich somit, dass die behauptete m�ndliche Zustimmung aller Stockwerkeigent�mer dem Beklagten kein besonderes Nutzungsrecht an der umstrittenen Dachfl�che verschaffen konnte, weshalb es nicht erforderlich ist, den R�ckweisungsantrag des Beklagten so weit gutzuheissen (Art. 64 Abs. 1 OG), dass zu kl�ren w�re, ob ein entsprechender Beschluss ausserhalb der Stockwerkeigent�merversammlung ergangen ist. Weil keine vom Gesetz zugelassene Beschlussvariante gew�hlt worden ist, kann sich bloss die Frage stellen, ob gar kein Beschluss oder ein nichtiger vorliegt. Denn der (Form-) Fehler ist jedenfalls so gravierend, dass er nicht bloss einen Anfechtungsgrund darstellen kann (Art. 712m Abs. 2 i.V.m. Art. 75 ZGB; Meier-Hayoz/Rey, a.a.O., N. 128 ff. und 146 ff. zu Art. 712m ZGB; Rey, a.a.O., Rz. 342 ff. S. 91 ff.; Weber, a.a.O., S. 402 ff.; Ch. M�ller, a.a.O., S. 107 ff.).
Soweit der Beklagte sinngem�ss geltend machen will, ihm sei ein vertragliches Benutzungsrecht an der seiner Stockwerkeigentumseinheit vorgelagerten Dachterrasse einger�umt worden, ist auf seine Berufung mangels hinreichender Begr�ndung (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 749) nicht einzutreten. Bei diesem Ergebnis kann auch offen bleiben, wie der Umstand zu ber�cksichtigen w�re, dass der Beklagte sowohl auf der Seite der Benutzungsrechtgeber st�nde als auch Benutzungsberechtigter w�re. Denn bei dieser Ausgangslage h�tte f�r den Beklagten offensichtlich ein Interessenkonflikt bestanden (Art. 712g Abs. 1 i.V.m. Art. 647b Abs. 1 ZGB sowie Art. 712l und 712m Abs. 2 i.V.m. Art. 68 ZGB).
4.- F�r den Fall, dass der vom Beklagten behauptete Beschluss keine Rechtsfolgen zeitigt und die Vorinstanz den Abwehranspruch des Kl�gers bundesrechtskonform bejaht hat, macht der Beklagte weiter geltend, die Berufung des Kl�gers auf den Formmangel sei rechtsmissbr�uchlich und aus diesem Grunde nicht zu sch�tzen. Rechtsmissbrauch liege vor, weil der Kl�ger selber dem Beschluss zugestimmt und dessen Umsetzung w�hrend Jahrzehnten geduldet habe, und weil er kein Interesse an der Aufgabe der ausschliesslichen Nutzung habe.
Die Immissionen aus der Dachterrassennutzung w�rden sich im Gegenteil in den erlaubten (rot umrandeten) Bereich nahe beim Haus und damit zum Schlafzimmer des Kl�gers hin verlagern.
Dieser habe einen allf�lligen Abwehranspruch auch durch Unt�tigkeit und lange Duldung verwirkt. Sein Vorgehen sei rein schikan�s.
Das Obergericht hat dazu ausgef�hrt, der Beklagte h�tte aus den Aufteilungspl�nen und dem im Grundbuch angemerkten BVR vor dem Kauf ersehen k�nnen, wie weit sein Benutzungsrecht gehe. Aus dem Umstand, dass der Kl�ger nicht schon fr�her gerichtlich vorgegangen sei, k�nne er daher nichts f�r sich ableiten. Zudem habe er selber den vorliegenden Prozess ausgel�st mit der Forderung, f�r die R�umung und Wiederherstellung des Dachgartens zwecks Sanierung des Flachdaches habe die Gesamtheit der Stockwerkeigent�mer aufzukommen.
Eine auf blosses Zusehen hin erteilte Nutzungserlaubnis d�rfe nach einer vern�nftigen Zeitspanne, w�hrend der die baulichen Vorkehren h�tten amortisiert werden k�nnen, zur�ckgenommen werden. Unverh�ltnism�ssig oder gar rechtsmissbr�uchlich sei das Beharren auf einer reglementskonformen Nutzung des Stockwerkeigentums nicht.
a) Die Ausf�hrungen des Obergerichts �berzeugen.
Der Beklagte muss sich in der Tat das Wissen um den Umfang seines Benutzungsrechts entgegenhalten lassen. Auch wenn er davon ausgegangen ist, die nirgends festgehaltene und deshalb nur auf Zusehen erteilte Erlaubnis zur ausschliesslichen Nutzung der Dachfl�che werde nicht zur�ckgezogen, musste er doch grunds�tzlich jederzeit, jedenfalls aber nach Ablauf einer vern�nftigen Amortisationsfrist, mit dem Entzug rechnen. Auch eine sehr lange widerspruchslose Duldung der Nutzung l�sst das Zur�ckkommen auf die Bereitschaft zur �berlassung erst als rechtsmissbr�uchlich erscheinen, wenn der Kl�ger beim Beklagten die bestimmte Erwartung geweckt h�tte, er werde sein Recht nicht durchsetzen und dann (insoweit widerspr�chlich) trotzdem auf seinem Recht beharrt h�tte (Merz, Berner Kommentar, N. 512 ff. zu Art. 2 ZGB; Baumann, Z�rcher Kommentar, N. 385, 391 ff., 399, 401, 407 ff. und 426 zu Art. 2 ZGB; Mayer-Maly, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 52 zu Art. 2 ZGB). Denn blosses Zuwarten mit der Rechtsaus�bung begr�ndet noch nicht Rechtsmissbrauch (BGE 124 II 436 E. 10e/dd S. 453; 110 II 273 E. 2 S. 275 Abs. 3). Allein mit der m�ndlichen, seitens des Kl�gers offenbar nur unter Vorbehalt erteilten Einwilligung erhielt der Beklagte somit keineswegs eine ihrer Natur nach unentziehbare Nutzungsbefugnis, deren R�cknahme rechtsmissbr�uchlich w�re. Der Beklagte macht nicht mit den erforderlichen Aktenhinweisen geltend (Art. 64 Abs. 1 OG), er habe prozesskonform und erfolglos die Abnahme von Beweisen beantragt (BGE 119 II 353 E. 5c/aa S. 357; 115 II 484 E. 2a), aus denen gefolgert werden k�nnte, der Beklagte habe darauf vertrauen d�rfen, der Kl�ger werde seine Rechte nicht durchsetzen (BGE 117 II 575 E. 4c S. 578 f.).
Der Beklagte kann sich f�r den Rechtsmissbrauchsvorwurf an den Kl�ger auch nicht auf BGE 114 II 106 E. 4 S. 111 f. und 109 II 338 E. 2a S. 340 f. berufen, wo umstritten war, ob die Verletzung eines Rechts w�hrend so langer Zeit widerspruchslos geduldet wurde, dass der kl�gerische Anspruch als verwirkt betrachtet werden durfte. Denn in den beiden zitierten Entscheiden ging es um die Verletzung von immaterialg�terrechtlichen Unterlassungsanspr�chen (so auch BGE 117 II 575 E. 4). Hier stehen auch nicht verj�hrbare obligationenrechtliche Forderungen, deren Durchsetzbarkeit von den Verj�hrungsvorschriften zeitlich begrenzt wird (Art. 60 Abs. 1, Art. 67 Abs. 1 und Art. 127 ff. OR), sondern unverj�hrbare sachenrechtliche Abwehranspr�che in Frage mit der Folge, dass wegen Zeitablaufs nur sehr zur�ckhaltend auf Rechtsmissbrauch geschlossen werden kann, weil damit die Unverj�hrbarkeit unterlaufen werden k�nnte. Weiter ging es vorliegend um eine bis zum Entzug der Zustimmung geduldete und damit rechtm�ssige Nutzung und es wurde keine Verletzung hingenommen.
Schliesslich kann von Rechtsmissbrauch umso weniger die Rede sein, als der Beklagte - wie das Obergericht verbindlich festgestellt hat (Art. 63 Abs. 2 OG) - den Anlass f�r den Sinneswandel beim Kl�ger selber geboten hat.
Es kann auch nicht argumentiert werden, der Kl�ger d�rfe sich wegen seiner Zustimmung nicht mehr auf den Formmangel berufen. Die Vorinstanz hat nirgends verbindlich festgestellt, eine allf�llige Zustimmung der Stockwerkeigent�mer habe sich nicht nur auf die (formlose) �berlassung der Dachfl�che zur Verwendung als Terrasse, sondern auch auf die Nichteinhaltung der Form bezogen.
b) Endlich f�hrt auch die Interessenlage nicht zu einer anderen Beurteilung:
Gewiss wird der Beklagte seine Aktivit�ten im Rahmen der Terrassennutzung verlagern und unmittelbar beim Haus und unter dem Schlafzimmer des Kl�gers aus�ben m�ssen. Indessen erlaubt die stark verkleinerte Terrasse naturgem�ss nur noch verminderte Aktivit�ten. Diese werden �berdies zum Teil in den Bereich verdr�ngt, der durch den vorkragenden Balkon des Kl�gers abgeschirmt wird, was die Immissionen eher vermindern d�rfte. Das und der Umstand, dass gemeinschaftliches Eigentum von einem einzelnen Stockwerkeigent�mer ohne besonderen Rechtstitel nicht exklusiv benutzt werden soll, liegt im Interesse des Kl�gers mit der Folge, dass die Abw�gung der beiderseitigen Interessen nicht krass zu Gunsten des Beklagten ausfallen kann (BGE 123 III 200 E. 2b a.A. und 2b/bb S. 203 f.; 117 II 575 E. 4c S. 579). Weil die Rechtsaus�bung des Kl�gers nicht unn�tz und somit auch nicht schikan�s erscheint (BGE 123 III 200 E. 2b/aa S. 203), hat die Vorinstanz auch unter diesem Gesichtswinkel Rechtsmissbrauch ohne Verletzung von Bundesrecht verneint.
5.- F�r den Fall der Verneinung eines besonderen Nutzungsrechts bzw. einer anderweitigen gesch�tzten Rechtsposition wirft der Beklagte dem Obergericht vor, es habe ihm die Ben�tzung der Dachfl�che als Terrasse auch im Rahmen einer gemeinschaftlichen Nutzung verboten, was bundesrechtswidrig sei. Das Dach sei als Dachgarten ausgestaltet und nutzbar; als gemeinschaftlicher Teil stehe es allen Stockwerkeigent�mern zur gemeinsamen Nutzung offen. Auch ihm m�sse zumindest eine solche Nutzung erlaubt sein. In Dispositivziffer 1 lit. a des angefochtenen Urteils werde sie aber ausgeschlossen, �brigens im Widerspruch zu den Erw�gungen (in E. 4c S. 18 Mitte und E. 5b S. 20 unten). Er habe deshalb um Berichtigung des Urteils ersucht, doch habe das Obergericht sein Gesuch mit Beschluss vom 27. Oktober 2000 abgewiesen.
Soweit sich die Berufung gegen diesen Beschluss richtet, ist auf sie nicht einzutreten, weil der Beschluss vom 27. Oktober 2000 nicht an die Stelle des obergerichtlichen Urteils getreten ist, das noch immer den Endentscheid im Sinne von Art. 48 Abs. 1 OG darstellt (Poudret/Sandoz-Monod, N. 1.1.4.13 zu Art. 48 und N. 1.3 zu Art. 54 OG). Hingegen kann in der Sache dem beigepflichtet werden, was das Obergericht im erw�hnten Beschluss (E. II S. 3) festgehalten hat.
Das Sachurteil ist weder unklar noch widerspr�chlich. Das Obergericht hat dort zwar festgehalten, dass die Stockwerkeigent�mer die gemeinschaftlichen Teile betreten d�rften (Urteil E. 4c S. 18 Mitte). Laut dem daf�r massgeblichen Begr�ndungsakt sei das Flachdach aber nicht als Dachterrasse ausgestaltet (a.a.O., E. 5b S. 20 unten), weshalb auch nicht von einer gemeinschaftlichen Befugnis zur Terrassennutzung ausgegangen werden k�nne, die dem Beklagten offen stehe.
Insoweit verletzt das angefochtene Urteil Bundesrecht nicht: Es trifft zu, dass weder der Begr�ndungsakt noch das BVR im interessierenden Bereich eine (gemeinschaftliche) Terrassennutzung vorsieht und daher auch nicht von einer solchen auszugehen ist. Dies umso weniger, als das angefochtene Urteil keine Feststellungen �ber die Zugangsm�glichkeiten enth�lt und der freie Zutritt aller Stockwerkeigent�mer nicht einfach vorausgesetzt werden kann. Auch steht die bauliche Sanierung des Zwischentrakts und Flachdachs erst bevor. Es kann keineswegs als erstellt gelten, dass die heutige bauliche Ausgestaltung bestehen bleibt. Das Begehren des Beklagten st�tzt sich insofern auf Sachverhaltsumst�nde, die von der Vorinstanz nicht festgestellt worden sind (Weiterbestehen eines Dachgartens bzw. einer Terrasse mit Zugangsm�glichkeit f�r alle) und kann daher auch deshalb keinen Erfolg haben. Denn das Bundesgericht hat seinem Urteil - wie mehrfach erw�hnt - die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz �ber die tats�chlichen Verh�ltnisse zu Grunde zu legen (Art. 63 Abs. 2 OG). Die Berufung ist in diesem Punkt ebenfalls unbegr�ndet und abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
6.- Dringt die Berufung nicht durch, unterliegt der Beklagte und wird kostenpflichtig. Er hat f�r die Gerichtsgeb�hr aufzukommen (Art. 156 Abs. 1 OG) und dem Kl�ger die Parteikosten zu ersetzen (Art. 159 Abs. 2 OG).
1.- Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich (II. Zivilkammer) vom 6. Oktober 2000 wird best�tigt.
3.- Der Beklagte hat den Kl�ger f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 46
 Art. 48
 Art. 51
 Art. 52
 Art. 64
 Art. 51
 Art. 51
 Art. 63
 Art. 51
 Art. 51
 Art. 64
 Art. 64
 Art. 51
 Art. 2
 Art. 51
 Art. 64
 Art. 20
 Art. 26
 Art. 641
 Art. 20
 Art. 26
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 66
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 26
 Art. 11
 Art. 7
 Art. 26
 Art. 712
 Art. 66
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 75
 Art. 712
 Art. 712
 Art. 75
 Art. 712
 BGE 
 Art. 647
 Art. 712
 Art. 68
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 BGE 
 BGE 
 Art. 67
 Art. 127
 Art. 48
 Art. 48
 Art. 54