# Verordnung über die Tarifordnung für die Seelotsreviere  (Lotstarifverordnung - LTV)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
LTV
Ausfertigungsdatum: 26.01.2009
Vollzitat:
"Lotstarifverordnung vom 26. Januar 2009 (BGBl. I S. 97), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 386) geändert worden ist"
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Hinweise
Fußnote
(+++ Textnachweis ab: 1.2.2009 +++)
(+++ Zur Anwendung vgl. § 8 +++)
Die V wurde als Artikel 1 der V v. 26.1.2009 I 97 vom Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nach Anhörung der Küstenländer und der
Bundeslotsenkammer, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen
erlassen. Sie ist gem. Art. 2 Satz 1 dieser V am 1.2.2009 in Kraft getreten.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 1
(1) Für Wasserfahrzeuge, die ein Seelotsrevier befahren, sind Lotsabgaben nach der Anlage 1 zu entrichten. Satz 1 gilt nicht für 
Wasserfahrzeuge mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) bis zu 300, die keine Beratung durch Seelotsen an Bord oder von einer Landradarzentrale aus in Anspruch nehmen,
Binnenschiffe, die keine Beratung durch Seelotsen an Bord oder von einer Landradarzentrale aus in Anspruch nehmen, und
folgende Fahrzeuge a)Dienstfahrzeuge des Geschäftsbereiches des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur,b)Dienstfahrzeuge von Bund und Ländern, sofern diese Fahrzeuge der Wahrnehmung schifffahrtspolizeilicher Vollzugsaufgaben dienen, sowiec)Fahrzeuge der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.
(1a) (weggefallen)
(2) Kehrt ein Fahrzeug um und tritt es nach Wegfall der die Umkehr veranlassenden Gründe die Fahrt in der ursprünglichen Richtung erneut an, so ist die Lotsabgabe nur einmal zu entrichten.
(3) Die Lotsabgaben werden ermäßigt 
für Fahrzeuge, die keinen Seelotsen annehmen,a)auf den SeelotsrevierenWismar/Rostock/Stralsundim regelmäßigen  Personenverkehr um80 vom Hundert im Übrigen um50 vom Hundertb)auf den übrigen Seelotsrevierenim regelmäßigenPersonenverkehr  um60 vom Hundert im Übrigen um10 vom Hundert
für Fahrzeuge, die einen Seelotsen annehmen, a)auf dem SeelotsrevierWismar/Rostock/Stralsund für Passagierschiffe um30 vom Hundertfür Passagierautofähren undRo-Ro-Schiffe um35 vom Hundertb)auf der Trave für Fahrzeugeim regelmäßigen Personen-verkehr, die zur Annahmeeines Seelotsen verpflichtetsind, um60 vom Hundert
für Fahrzeuge im regelmäßigenPost- und Personenverkehrmit den Nordseeinseln und derniederländischen Emsküste um90 vom Hundert
für Containerschiffe mit einerBruttoraumzahl über 20 000 imLiniendienst für eine Reederei,die mit solchen Schiffen imLiniendienst auf der Emsmindestens 50 Fahrten imKalenderjahr durchführt, um60 vom Hundert.Die Reederei hat die Absicht, einen solchen Liniendienst durchzuführen, jeweils spätestens bei der ersten Fahrt im Kalenderjahr der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt schriftlich anzuzeigen. Die Ermäßigung wird bei jeder Fahrt sofort gewährt. Sind bis Ende des Kalenderjahres die Voraussetzungen nicht erfüllt, sind die erlangten Ermäßigungsbeträge sofort nachzuentrichten.
(4) Die Lotsabgaben werden erhöht im Seelotsrevier Wismar/Rostock/Stralsund um 15 vom Hundert für Schiffe mit gasförmiger oder flüssiger Ladung einschließlich Tanker in Ballast sowie für Schiffe mit feuergefährlicher oder explosiver Gesamtladung, die einen Seelotsen annehmen.
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§ 2
(1) Für die Leistungen der Seelotsen sind Lotsgelder (Beratungsgeld, Wartegeld und Auslagen) nach der Anlage 2 zu entrichten.
(2) Für Fahrzeuge, die gleichzeitig mehrere Seelotsen annehmen, ist bei Annahme von 
zwei Seelotsen das 1½fache,
drei Seelotsen das 2fache,
vier Seelotsen das 2½fache,
fünf Seelotsen das 3fache,
sechs Seelotsen das 3½fache
(3) Werden mehrere Fahrzeuge von einem Seelotsen geleitet, so ist für das vorausfahrende, mit einem Seelotsen besetzte Fahrzeug das volle Beratungsgeld, für jedes nachfahrende Fahrzeug 25 vom Hundert des Beratungsgeldes zu entrichten.
(4) Das Beratungsgeld wird ermäßigt 
auf dem Seelotsrevier Ems unterden in § 1 Absatz 3 Nummer 4genannten Bedingungen fürContainerschiffe mit einerBruttoraumzahl über 20 000 um40 vom Hundert
auf der Trave a)für Fahrzeuge, die im Außenbereich bis Lübeck-Travemünde von der Lotsenannahmepflicht befreit sind, um 15 vom Hundert,b)für die Fahrtstrecken nach Anlage 2 Abschnitt A Nummer 1.8 Buchstabe e und f um 20 vom Hundert.
auf dem Seelotsrevier Wismar/Rostock/Stralsund a)für Passagierfahrzeuge um30 vom Hundertb)für Passagierautofähren undRo-Ro-Schiffe um35 vom Hundert.
(5) Das Beratungsgeld wird erhöht im Seelotsrevier Wismar/Rostock/Stralsund um 15 vom Hundert für Schiffe mit gasförmiger oder flüssiger Ladung einschließlich Tanker in Ballast sowie für Schiffe mit feuergefährlicher oder explosiver Gesamtladung.
Fußnote
(+++ § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b: Zur Nichtanwendung ab 1.1.2024 vgl. § 8 +++)
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§ 3
Zur Zahlung der Lotsabgaben und der Lotsgelder sind neben dem Eigentümer des Wasserfahrzeuges diejenigen Personen verpflichtet, die das Befahren des Reviers und die Inanspruchnahme der Leistungen der Seelotsen im eigenen oder fremden Namen veranlasst haben. Mehrere Zahlungspflichtige haften als Gesamtschuldner.
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§ 4
(1) Die Zahlungspflicht entsteht bei den Lotsabgaben mit Befahren des Reviers, bei den Lotsgeldern mit der Anforderung des Seelotsen.
(2) Lotsabgaben und Lotsgelder werden mit Rechnungserteilung fällig. Sie sind ab dem 15. Tag nach Fälligkeit nach den Vorschriften der §§ 288 und 247 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu verzinsen, § 286 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuches findet entsprechend Anwendung.
(3) Besteht ein Zahlungsrückstand kann das Befahren des Reviers und die Tätigkeit der Seelotsen von der Zahlung eines angemessenen Vorschusses oder von einer angemessenen Sicherheitsleistung abhängig gemacht werden.
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§ 5
(1) Der Anspruch auf Zahlung der Lotsabgaben und der Lotsgelder verjährt nach drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch fällig geworden ist.
(2) Die Verjährung ist gehemmt, solange der Anspruch innerhalb der letzten sechs Monate der Frist wegen höherer Gewalt nicht verfolgt werden kann.
(3) Die Verjährung wird unterbrochen durch Zahlungsaufforderung, durch Zahlungsaufschub, durch Stundung, durch Aussetzen der Vollziehung, durch Sicherheitsleistung, durch eine Vollstreckungsmaßnahme, durch Vollstreckungsaufschub, durch Anmeldung im Konkurs und durch Ermittlung des Gläubigers über Wohnsitz und Aufenthalt des Zahlungspflichtigen.
(4) Mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Unterbrechung endet, beginnt eine neue Verjährung.
(5) Wird eine Entscheidung über die zu entrichtenden Lotsabgaben und Lotsgelder angefochten, so erlöschen Ansprüche aus ihr nicht vor Ablauf von sechs Monaten, nachdem die Entscheidung unanfechtbar geworden ist oder das Verfahren sich auf andere Weise erledigt hat.
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§ 6
(1) Für die Berechnung der Lotsabgaben und Lotsgelder ist für ein Seeschiff der Internationale Schiffsmessbrief (1969) und für ein Binnenschiff der amtliche Eichschein vorzulegen. Können der Schiffsmessbrief oder der Eichschein nicht vorgelegt werden, wird 
bei einem Seeschiff oder einem anderen nicht vermessenen Fahrzeug die Bruttoraumzahl und
bei einem Binnenschiff oder einem anderen nicht geeichten Fahrzeug a)die Tragfähigkeit in Tonnen bei Güter transportierenden Fahrzeugen oderb)die Wasserverdrängung in Tonnen bei anderen Fahrzeugen
(2) Bei der Bemessung der Lotsabgaben und der Lotsgelder werden als Bruttoraumzahl zugrunde gelegt: 
bei Seeschiffen die Bruttoraumzahl nach dem Internationalen Schiffsmessbrief (1969) nach der Anlage II des Internationalen Schiffsvermessungs-Übereinkommens von 1969 (BGBl. 1975 II S. 65, 67), bei lukendeckellosen Containerschiffen, bei denen das reduzierte Vermessungsergebnis nach der MSC.234(82)-Resolution von der Schiffsvermessungsbehörde bescheinigt ist, die reduzierte Bruttoraumzahl; bei Ro-Ro-Schiffen, Passagierautofähren und Autotransportern reduziert sich die Bruttoraumzahl nach dem Internationalen Schiffsmessbrief (1969) um 15 vom Hundert;
bei Tankschiffen, bei denen das um den Raumgehalt der getrennten Wasserballasttanks verminderte Vermessungsergebnis von der Schiffsvermessungsbehörde nach der IMO-Resolution A.747(18) bescheinigt ist, die verminderte Bruttoraumzahl;
bei Binnenschiffen die Hälfte der im Eichschein ausgewiesenen Tragfähigkeit in Tonnen;
bei Marinefahrzeugen, für die keine Schiffsmessbriefe ausgestellt sind, die Wasserverdrängung in Tonnen;
bei anderen Fahrzeugen, die nicht vermessen oder nicht geeicht sind, die nach Absatz 1 Satz 2 geschätzte Bruttoraumzahl oder Wasserverdrängung in Tonnen;
bei Schlepp- und Schubverbänden die Summe der nach den Nummern 1 bis 4 ermittelten Bruttoraumzahlen, die Tragfähigkeit aller Fahrzeuge in Tonnen oder die Wasserverdrängung aller Fahrzeuge in Tonnen.
(3) Zahlungen sind in Euro zu leisten. Bruchteile eines Euro werden unter 0,50 € nach unten abgerundet und ab 0,50 € nach oben aufgerundet.
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§ 7
(1) Die Lotsabgaben und Lotsgelder werden von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt erhoben und eingezogen. Diese kann Dritte mit der Entgegennahme der Zahlungen beauftragen.
(2) Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt kann von der Zahlung der Lotsabgaben aus Gründen des öffentlichen Interesses ganz oder teilweise befreien.
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§ 8
§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Buchstabe b ist ab dem 1. Januar 2024 nicht mehr anzuwenden.
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Anlage 1
(zu § 1 Absatz 1)
(zu § 1 Absatz 1)
Verzeichnis und Tabelle der Lotsabgaben
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 100 - 110;
bzgl. einzelner Änderungen vgl. Fußnote)
A. Verzeichnis der Lotsabgaben
Lotsabgaben für FahrtstreckenDie Lotsabgabe für die Fahrtstrecke beträgt
auf der Emsim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Emden-Reede und Borkum oder der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„Westerems“ 100 vom Hundertb)Papenburg-Schleuse und Emden-Reede10 vom Hundertc)Papenburg-Schleuse und Leer-Schleuse 5 vom Hundertd)Leer-Schleuse und Emden-Reede 5 vom Hunderte)Emden-Reede und der Binnenrandzelbake50 vom Hundertf)der Binnenrandzelbake und der Außenstation des Lotsenschiffes bei Leuchttonne„Westerems“50 vom Hundertg)Borkum-Hafen und der Außenstation des Lotsenschiffes bei Leuchttonne„Westerems“ 55 vom Hundertund im Verkehr auf den Fahrtstrecken h)von Emden-Reede nach Delfzijl oder Eemshaven55 vom Hunderti)Borkum-Hafen nach Eemshaven oder Delfzijl55 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 1;
auf der Weserim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Bremen und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„3/Jade 2“ oder der „Schlüsseltonne“100 vom Hundertb)Bremen und Elsfleth15 vom Hundertc)Elsfleth und Brake5 vom Hundertd)Brake und Nordenham10 vom Hunderte)Nordenham und Bremerhaven 5 vom Hundertf)Bremerhaven oder der Reede von Blexen und den Ankerplätzen bei Hoheweg35 vom Hundert          g)den Ankerplätzen bei Hoheweg und der Außenstation des Lotsenschiffes bei derLeuchttonne „3/Jade 2“ oder der „Schlüsseltonne“30 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 2;
auf der Jadeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Wilhelmshaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„3/Jade 2“100 vom Hundertb)der inneren Grenze des Seelotsreviers und Schillig-Reede50 vom Hundertc)Schillig-Reede und der äußeren Grenze des Seelotsreviers50 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 3;
auf der Elbeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Hamburg und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“100 vom Hundertb)Hamburg und der Kaianlage vor Bützfleth/Stade20 vom Hundertc)der Kaianlage vor Bützfleth/Stade und Brunsbüttel20 vom Hundertd)Brunsbüttel und Cuxhaven20 vom Hunderte)Cuxhaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“40 vom Hundertf)dem Elbehafen Brunsbüttel und Wedel40 vom Hundertg)dem Elbehafen Brunsbüttel und der Kaianlage vor Bützfleth/Stade20 vom Hunderth)Brunsbüttel und dem Ruthenstrom20 vom Hunderti)Hamburg und dem Ruthenstrom20 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 4;
auf dem Nord-Ostsee-Kanalim Verkehr a)auf der Fahrtstrecke von der Zufahrt der Eingangsschleuse bis zur Endschleuse 100 vom Hundertb)auf Teilen der Fahrtstrecke für jede angefangene Fahrtstrecke von zehn Kilometern10 vom Hundertmindestens jedoch 20 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 1;
auf der Kieler Fördeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen den Schleusen oder den Reedenin Kiel-Holtenau, Heikendorf und der Lotsenstation auf dem Leuchtturm Kiel, wenn a)der Leuchtturm Friedrichsort passiert wird100 vom Hundertb)der Leuchtturm Friedrichsort nicht passiert wird40 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 2;
auf der Traveim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)den Lübecker Stadthäfen und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht100 vom Hundertb)den Kaianlagen von Lübeck-Siems, Lübeck-Schlutup, Lübeck-Herrenwykund der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht90 vom Hundertc)den Lübecker Stadthäfen und den Kaianlagen von Lübeck-Siems,Lübeck-Schlutup und Lübeck-Herrenwyk50 vom Hundertd)den Kaianlagen von Lübeck-Travemünde und der Leuchttonne „Trave“in der Lübecker Bucht25 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt A Teil II Spalte 3;
auf der Flensburger Fördeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Flensburg und der Tonne „Flensburger Förde“100 vom Hundertb)Flensburg und der Grenze des Seelotsreviers auf der Fahrt nach den dänischenHäfen an der Flensburger Förde ohne Annahme eines Seelotsen65 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 4;
in der Wismarer Bucht (Lotsbezirk Wismar)im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Wismar und dem „Offentief“ oder der Tonne „Wismar“100 vom Hundertb)Wismar und Innenreede sowie Innenreede und dem „Offentief“ oderder Tonne „Wismar“50 vom Hundertc)der Tonne „Wismar“ und Außenreede25 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 1;
in der Mecklenburger Bucht vor Rostock-Warnemünde (Lotsbezirk Rostock)im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Seehafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen  100 vom Hundertb)Warnemünde und den seewärtigen Versetzpositionen90 vom Hundertc)Stadthafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen130 vom Hundertd)der Reede und den seewärtigen Versetzpositionen50 vom Hunderte)Rostocker Fracht- und Fischereihafen und den seewärtigen Versetzpositionen 115 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 2;
auf den Gewässern um Rügen (Lotsbezirk Stralsund)und im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Stralsund-Seehafen-Nord und der Tonne „Gellen“100 vom Hundertb)Stralsund-Seehafen-Süd und der Tonne „Gellen“ 100 vom Hundertc)Stralsund-Seehafen-Nord und der Osteinfahrt bei den Tonnen„Landtief B“ oder „Osttief 2“150 vom Hundertd)Stralsund-Seehafen-Süd und der Osteinfahrt bei den Tonnen„Landtief B“ oder „Osttief 2“150 vom Hunderte)alle übrigen Fahrtstrecken im Lotsbezirk Stralsund100 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 3.
Zusätzliche Lotsabgabe in besonderen Fällen
für Fahrzeuge, die eingehend oder ein- und ausgehend zur Annahme von Seelotsen verpflichtet sind oder ohne Annahmepflicht Seelotsenberatung in Anspruch nehmen, im Verkehr auf Fahrtstrecken zwischen den Außenstationen der Lotsenschiffe bei a)der Leuchttonne„Westerems“ undder Lotsenversetzposition bei der Leuchttonne„GW/TG“50 vom Hundertb)der Leuchttonne „3/Jade2“ und den Lotsenversetzpositionen bei dem Feuerschiff „GB“ oder im Verkehrstrennungsgebiet„Jade Approach“50 vom Hundertc)der „Tonne Elbe“ und der Lotsenversetzstation bei derTonne „E3“50 vom Hundertdes Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I; dies gilt nicht, wenn sich der Lotse bereits vor Beginn der Lotsung an Bord befindet oder nach der Lotsung an Bord verbleibt;
für Fahrzeuge, wenn das Lotsenversetzmittel aus nicht revierbedingten Gründen vergeblich eingesetzt wird bei den Lotsenversetzpositionen a)Leuchttonne „Westerems“ oderLeuchttonne„GW/TG“50 vom Hundertb)Leuchttonne „3/Jade“ oder im Verkehrstrennungsgebiet„Jade Approach“50 vom Hundertc)Tonne „Elbe“ oderTonne „E3“50 vom Hundertdes Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I;
wenn der Seelotse bei den Außenstationen der Lotsenschiffe durch Hubschrauber versetzt oder ausgeholt wird, weil eine andere Versetzungsart nicht möglich ist, bei a)Leuchttonne„Westerems“50 vom Hundertb)Leuchttonne„3/Jade2“50 vom Hundertc)Tonne „Elbe“50 vom Hundertdes Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I;
wenn der Seelotse auf Wunsch der Schiffsführung durch Hubschrauber versetzt oder ausgeholt wird, obwohl eine Versetzung durch ein Schiff hätte erfolgen können bei den Lotsenversetzpositionen a)Leuchttonne „Westerems“ oder Leuchttonne„GW/TG“100 vom Hundertb)Leuchttonne „3/Jade2“ oder im Verkehrstrennungsgebiet „JadeApproach“100 vom Hundert100 vom Hundertc)Tonne „Elbe“ oderTonne „E3“100 vom Hundertdes Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I.
B – Tabelle der Lotsabgaben
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 2
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 111 - 122;
bzgl. einzelner Änderungen vgl. Fußnote)
A. Verzeichnis der Lotsgelder
BeratungsgeldDas Beratungsgeld für die Fahrtstreckenlotsung beträgt
auf der Emsim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischena)Emden-Reede und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„Westerems“  100 vom Hundertb)Papenburg-Schleuse und Emden-Reede 85 vom Hundertc)Papenburg-Schleuse und Leer-Schleuse 55 vom Hundertd)Leer-Schleuse und Emden-Reede55 vom Hunderte)Emden-Reede und der Binnenrandzelbake55 vom Hundertf)der Binnenrandzelbake und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„Westerems“55 vom Hundertg)Borkum-Hafen und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„Westerems“85 vom Hundertund im Verkehr auf den Fahrtstrecken h)von Emden-Reede nach Delfzijl oder Eemshaven85 vom Hunderti)von Borkum-Hafen nach Eemshaven oder Delfzijl85 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 1;
auf der Unterweserim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Bremen und Bremerhaven 100 vom Hundertb)Bremen und Elsfleth52 vom Hundertc)Bremen und Brake 100 vom Hundertd)Bremen und Nordenham 100 vom Hunderte)Elsfleth und Brake80 vom Hundertf)Elsfleth und Nordenham100 vom Hundertg)Elsfleth und Bremerhaven100 vom Hunderth)Brake und Nordenham 80 vom Hunderti)Brake und Bremerhaven100 vom Hundertj)Nordenham und Bremerhaven 80 vom Hundertk)der Reede von Blexen und Bremerhaven25 vom Hundertl)Bremerhaven und der Reede von Bremerhaven  25 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 2;
auf der Außenweserim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Bremerhaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„3/Jade 2“ oder der „Schlüsseltonne“100 vom Hundertb)der Reede von Blexen und Bremerhaven25 vom Hundertc)der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „3/Jade 2“ und der„Schlüsseltonne“ im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Streckenlotsungvon oder nach Bremerhaven20 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 3;
auf der Jadeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Wilhelmshaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne„3/Jade 2“100 vom Hundertb)bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss einer Fahrtstreckenlotsung – von oder nach den Pieranlagen sowie zwischen den Ankerplätzen und den Pieranlagen39 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 4;
auf der Elbeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Hamburg und Brunsbüttel100 vom Hundertb)Hamburg und dem Elbehafen Brunsbüttel115 vom Hundertc)Wedel und Brunsbüttel115 vom Hundertd)Hamburg und der Kaianlage vor Bützfleth/Stade90 vom Hunderte)der Kaianlage vor Bützfleth/Stade und Brunsbüttel100 vom Hundertf)Brunsbüttel und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“100 vom Hundertg)dem Elbehafen Brunsbüttel und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“115 vom Hunderth)Brunsbüttel und Cuxhaven65 vom Hunderti)Cuxhaven und der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“85 vom Hundertj)den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals und den Reeden vor Brunsbüttel50 vom Hundertk)den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals und dem Elbehafen Brunsbüttel70 vom Hundertl)Hamburg und der Este50 vom Hundertm)Hamburg und Wedel70 vom Hundertn)dem Elbehafen Brunsbüttel und Cuxhaven80 vom Hunderto)dem Elbehafen Brunsbüttel und Wedel130 vom Hundertp)dem Elbehafen Brunsbüttel und der Kaianlage vor Bützfleth/Stade115 vom Hundertq)Brunsbüttel und dem Ruthenstrom120 vom Hundertr)Hamburg und dem Ruthenstrom110 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil I Spalte 5;
auf dem Nord-Ostsee-Kanalim Verkehr a)auf der Fahrtstrecke von der Zufahrt der Eingangsschleuse bis zur Endschleuse 100 vom Hundertb)auf der Fahrtstrecke von der Lotsenstation Rüsterbergen bis zur Schleuse inKiel-Holtenau und umgekehrt60 vom Hundertc)auf Teilen der Fahrtstrecke für jede angefangene Teilstrecke von zehn Kilometern12 vom Hundert und, wenn nur eine Fahrtstrecke durchfahren und eine in dieser liegende Endschleusebenutzt wird,25 vom Hundert und, wenn nur eine Teilstrecke im Binnenhafen von Brunsbüttel durchfahren undkeine Endschleuse benutzt wird, 15 vom Hundert höchstens100 vom Hundertd)bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss einer Fahrtstreckenlotsung – von oder nach dem Hafen Brunsbüttel-Ostermoor sowie auf demObereidersee zusätzlich   15 vom Hunderte)bei Lotsungen – unmittelbar vor Antritt oder nach Abschluss eine Fahrtstreckenlotsung – von oder nach dem Ölhafen Brunsbüttel zusätzlich15 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 1;
auf der Kieler Fördeim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen den Schleusen oder den Reeden inKiel-Holtenau, Heikendorf und der Lotsenstation auf dem Leuchtturm Kiel, wenn a)der Leuchtturm Friedrichsort passiert wird 100 vom Hundertb)der Leuchtturm Friedrichsort nicht passiert wird40 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 2;
auf der Traveim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)den Lübecker Stadthäfen und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht100 vom Hundertb)den Kaianlagen von Lübeck-Siems, Lübeck-Schlutup, Lübeck-Herrenwyk und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht90 vom Hundertc)den Lübecker Stadthäfen und den Kaianlagen von Lübeck-Siems, Lübeck-Schlutup und Lübeck-Herrenwyk70 vom Hundertd)den Kaianlagen von Lübeck-Travemünde und der Leuchttonne „Trave“ in der Lübecker Bucht70 vom Hunderte)den Liegeplätzen der Kaianlagen Lübeck-Siems., Lübeck-Schlutup und Lübeck-Herrenwyk untereinander unter Benutzung der Bundeswasserstraße Trave40 vom Hundertf)den Liegeplätzen innerhalb der Lübecker Stadthäfen und Lübeck-Travemündeunter Benutzung der Bundeswasserstraße Trave40 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 3;
auf der Flensburger Förde im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen Flensburg und der Tonne„Flensburger Förde“100 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil II Spalte 4;
auf den Fahrtstrecken zwischen a)der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „Westerems“ undder Lotsenversetzposition bei der Leuchttonne „GW/TG“15 vom Hundertb)der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Leuchttonne „3/Jade 2“ undder Lotsenversetzposition bei dem Feuerschiff „GB“ oder im Verkehrstrennungsgebiet„Jade Approach“12 vom Hundertc)der Außenstation des Lotsenschiffes bei der Tonne „Elbe“ und der Lotsenversetzposition bei der Tonne „E 3“ 8 vom Hundertdes Höchstbetrages nach Abschnitt B Teil I;
in der Wismarer Bucht (Lotsbezirk Wismar)im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Wismar und dem „Offentief“ oder der Tonne „Wismar“100 vom Hundertb)Wismar und Innenreede sowie Innenreede und dem „Offentief“ oder der Tonne„Wismar“50 vom Hundertc)Tonne „Wismar“ und Außenreede25 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 1;
in der Mecklenburger Bucht vor Rostock-Warnemünde (Lotsbezirk Rostock)im Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Seehafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen100 vom Hundertb)Warnemünde und den seewärtigen Versetzpositionen90 vom Hundertc)Stadthafen Rostock und den seewärtigen Versetzpositionen130 vom Hundertd)der Reede und den seewärtigen Versetzpositionen50 vom Hunderte)Rostocker Fracht- und Fischereihafen und den seewärtigen Versetzpositionen115 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 2;
auf den Gewässern um Rügen (Lotsbezirk Stralsund) undim Verkehr auf den Fahrtstrecken zwischen a)Stralsund-Seehafen-Nord und der Tonne „Gellen“100 vom Hundertb)Stralsund-Seehafen-Süd und der Tonne „Gellen“110 vom Hundertc)Stralsund-Seehafen-Nord und der Osteinfahrt bei den Tonnen „Landtief B“ oder„Osttief 2“150 vom Hundertd)Stralsund-Seehafen-Süd und der Osteinfahrt bei den Tonnen „Landtief B“ oder„Osttief 2“140 vom Hunderte)alle übrigen Fahrtstrecken im Lotsbezirk Stralsund 100 vom Hundertdes Betrages nach Abschnitt B Teil III Spalte 3.
Das Beratungsgeld für Fahrzeuge, die auf den Seelotsrevieren von einem Liegeplatz zu einem anderen Liegeplatz verholt werden, richtet sich nach Abschnitt B Teil IV Nr. 1.
Werden auf den Seelotsrevieren während der Fahrtstreckenlotsung oder während des Verholens Tätigkeiten des Seelotsen für Ankern, Funkbeschickung, Kompensieren, Probefahrtmanöver (Ankererprobung, Drehkreisfahrten) oder für Meilenfahrten notwendig, so ist ein zusätzliches Beratungsgeld nach Abschnitt B Teil IV Nr. 2 zu entrichten; dies gilt nicht für den Nord-Ostsee-Kanal.
Auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist das zusätzliche Beratungsgeld nach Abschnitt B Teil IV Nr. 2 für Fahrzeuge zu entrichten, die ankern müssen oder während der Fahrtstreckenlotsung festmachen, um zu bunkern oder um Proviant oder Ausrüstung zu übernehmen. Dies gilt auch für das Baggern oder den Güterumschlag während der Fahrtstreckenlotsung.
Baustellenfahrzeuge, die für Baustellen des Bundes tätig sind und zwischen den äußeren Zufahrtsgrenzen der Schleusen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau fahren, zahlen für die Bordanwesenheit des Seelotsen pro angefangener Stunde ein Beratungsgeld nach Abschnitt B Teil IV Nr. 8.
Wartegeld
Ein Wartegeld wird nach Abschnitt B Teil IV Nr. 3 erhoben, wenn
der Seelotse zum vereinbarten Zeitpunkt an Bord gekommen ist oder am vereinbarten Ort bereitsteht, sich der Antritt oder die Fortsetzung der Fahrt aber um mehr als eine Stunde verzögert, für jede weitere angefangene Stunde Wartezeit;
der angeforderte Seelotse nicht an Bord genommen oder wieder entlassen wird, ohne seine Tätigkeit ausgeführt zu haben, für jede angefangene Stunde seiner Abwesenheit von der Einsatzstation;
sich die Anwesenheit des Seelotsen an Bord des Fahrzeuges dadurch verlängert, dass das Fahrzeug während der Lotsung baggert, ankert oder festmacht, für jede angefangene Stunde Wartezeit; dies gilt nicht für revierbedingte Wartezeiten in den Weichen des Nord-Ostsee-Kanals von weniger als zwei Stunden;
der Seelotse in einem Hafen außerhalb des Reviers an Bord geht, seine Tätigkeit aber erst nach Erreichen des Reviers ausübt, für die Zeit vom Verlassen seiner Einsatzstation bis zum Beginn seiner Tätigkeit für jede angefangene Stunde;
der Seelotse nach Beendigung seiner Lotstätigkeit auf Wunsch der Schiffsführung an Bord bleibt oder nicht ausgeholt werden kann und er die Beratung nicht gegen Entgelt fortsetzt, bis zu seiner Rückkehr zur Einsatzstation für jede angefangene Stunde. Fallen bei einer Lotsung mehrere Wartezeiten an, so ist das Wartegeld für die Summe aller Wartezeiten zu berechnen.
AuslagenAls Auslage sind zu erstatten
im Falle des Tatbestandes nach Abschnitt 2.1.2 für den vergeblichen Weg der Betrag nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 4;
im Falle des Tatbestandes nach Abschnittsnummer 2.1.4 oder 2.1.5 für 24 Stunden ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5;
bei freier Verpflegung und angemessener Unterkunft an Bord jedoch ein ermäßigtes Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 6;
ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5, wenn der Seelotse für Lotsungen nach Abschnittsnummer 1.10 Buchstabe a bei der Lotsenversetzposition bei der Leuchttonne „GW/TG“ mit dem Hubschrauber versetzt oder ausgeholt wird, der angeforderte Seelotse am Standort des Hubschraubers oder bei der Lotsenversetzposition bereitsteht und aus nicht revierbedingten Gründen nicht an oder von Bord gebracht werden kann;
ein Tagegeld nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 5, wenn der Seelotse für Lotsungen nach Abschnittsnummer 1.10 Buchstabe b bei dem Feuerschiff GB oder bei den Lotsenversetzpositionen im Verkehrstrennungsgebiet „Jade Approach“ versetzt oder ausgeholt wird, oder der angeforderte Seelotse am Standort des Lotsenversetzmittels oder bei der Lotsenversetzposition bereitsteht und aus nicht revierbedingten Gründen nicht an oder von Bord gebracht werden kann;
ein geldlicher Ausgleich nach dem Abschnitt B Teil IV Nr. 7, wenn die Schiffsführung nicht in der Lage ist, den Seelotsen im Bedarfsfall angemessen unterzubringen;
die notwendigen, tatsächlich entstandenen Fahrtkosten für den Weg zwischen der Wohnung und der Einsatzstation und der Einsatzstation und dem Fahrzeug. Die Wahl des Verkehrsmittels richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen einer möglichst zügigen und termingerechten Besetzung des Fahrzeugs. Werden für den Weg zwischen der Einsatzstation und dem Fahrzeug öffentliche Verkehrsmittel benutzt, so sind die Fahrtkosten der 1. Klasse und die Flugkosten der Economy- oder Business-Klasse erstattungsfähig. Für die Höhe der Fahrtauslagen ist die jeweils verkehrsgünstigste Strecke zugrunde zu legen. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt kann die Art des Verkehrsmittels und die Höhe der Auslagen durch Richtlinien festlegen.
B – Tabelle der Lotsgelder

## Metadata
**Source:** https://www.gesetze-im-internet.de/ltv/index.html
**Law Page:** https://www.gesetze-im-internet.de/ltv/BJNR009710009.html