# Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen  (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
HOAI
Ausfertigungsdatum: 10.07.2013
Vollzitat:
"Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 10. Juli 2013 (BGBl. I S. 2276), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22. März 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 88) geändert worden ist"
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter
Hinweise
Fußnote
(+++ Textnachweis ab: 17.7.2013 +++)
(+++ Zur Anwendung vgl. § 44, § 52, § 56 und § 57 +++)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Eingangsformel
Auf Grund der §§ 1 und 2 des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen vom 4. November 1971 (BGBl. I S. 1745, 1749), die durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12. November 1984 (BGBl. I S. 1337) geändert worden sind, verordnet die Bundesregierung:
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Inhaltsübersicht
Teil 1
Allgemeine Vorschriften
Teil 2
Flächenplanung
Abschnitt 1
Bauleitplanung
Abschnitt 2
Landschaftsplanung
Teil 3
Objektplanung
Abschnitt 1
Gebäude und Innenräume
Abschnitt 2
Freianlagen
Abschnitt 3
Ingenieurbauwerke
Abschnitt 4
Verkehrsanlagen
Teil 4
Fachplanung
Abschnitt 1
Tragwerksplanung
Abschnitt 2
Technische Ausrüstung
Teil 5
Übergangs- und Schlussvorschriften
Teil 1
Allgemeine Vorschriften
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 1 Anwendungsbereich
Diese Verordnung gilt für Honorare für Ingenieur- und Architektenleistungen, soweit diese Leistungen durch diese Verordnung erfasst sind. Die Regelungen dieser Verordnung können zum Zwecke der Honorarberechnung einer Honorarvereinbarung zugrunde gelegt werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 2 Begriffsbestimmungen
(1) Objekte sind Gebäude, Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen. Objekte sind auch Tragwerke und Anlagen der Technischen Ausrüstung.
(2) Neubauten und Neuanlagen sind Objekte, die neu errichtet oder neu hergestellt werden.
(3) Wiederaufbauten sind Objekte, bei denen die zerstörten Teile auf noch vorhandenen Bau- oder Anlagenteilen wiederhergestellt werden. Wiederaufbauten gelten als Neubauten, sofern eine neue Planung erforderlich ist.
(4) Erweiterungsbauten sind Ergänzungen eines vorhandenen Objekts.
(5) Umbauten sind Umgestaltungen eines vorhandenen Objekts mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand.
(6) Modernisierungen sind bauliche Maßnahmen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes eines Objekts, soweit diese Maßnahmen nicht unter Absatz 4, 5 oder 8 fallen.
(7) Mitzuverarbeitende Bausubstanz ist der Teil des zu planenden Objekts, der bereits durch Bauleistungen hergestellt ist und durch Planungs- oder Überwachungsleistungen technisch oder gestalterisch mitverarbeitet wird.
(8) Instandsetzungen sind Maßnahmen zur Wiederherstellung des zum bestimmungsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustandes (Soll-Zustandes) eines Objekts, soweit diese Maßnahmen nicht unter Absatz 3 fallen.
(9) Instandhaltungen sind Maßnahmen zur Erhaltung des Soll-Zustandes eines Objekts.
(10) Kostenschätzung ist die überschlägige Ermittlung der Kosten auf der Grundlage der Vorplanung. Die Kostenschätzung ist die vorläufige Grundlage für Finanzierungsüberlegungen. Der Kostenschätzung liegen zugrunde: 
Vorplanungsergebnisse,
Mengenschätzungen,
erläuternde Angaben zu den planerischen Zusammenhängen, Vorgängen sowie Bedingungen und
Angaben zum Baugrundstück und zu dessen Erschließung.
(11) Kostenberechnung ist die Ermittlung der Kosten auf der Grundlage der Entwurfsplanung. Der Kostenberechnung liegen zugrunde: 
durchgearbeitete Entwurfszeichnungen oder Detailzeichnungen wiederkehrender Raumgruppen,
Mengenberechnungen und
für die Berechnung und Beurteilung der Kosten relevante Erläuterungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 2a Honorartafeln und Basishonorarsatz
(1) Die Honorartafeln dieser Verordnung weisen Orientierungswerte aus, die an der Art und dem Umfang der Aufgabe sowie an der Leistung ausgerichtet sind. Die Honorartafeln enthalten für jeden Leistungsbereich Honorarspannen vom Basishonorarsatz bis zum oberen Honorarsatz, gegliedert nach den einzelnen Honorarzonen und den zugrunde liegenden Ansätzen für Flächen, anrechenbare Kosten oder Verrechnungseinheiten.
(2) Basishonorarsatz ist der jeweils untere in den Honorartafeln dieser Verordnung enthaltene Honorarsatz.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 3 Leistungen und Leistungsbilder
(1) Grundleistungen sind Leistungen, die regelmäßig im Rahmen von Flächen-, Objekt- oder Fachplanungen auszuführen sind. Sie sind zur ordnungsgemäßen Erfüllung eines Auftrags im Allgemeinen erforderlich und in Leistungsbildern erfasst. Die Leistungsbilder gliedern sich in Leistungsphasen nach den Regelungen in den Teilen 2 bis 4 und der Anlage 1.
(2) Neben Grundleistungen können Besondere Leistungen vereinbart werden. Die Aufzählung der Besonderen Leistungen in dieser Verordnung und in den Leistungsbildern ihrer Anlagen ist nicht abschließend. Die Besonderen Leistungen können auch für Leistungsbilder und Leistungsphasen, denen sie nicht zugeordnet sind, vereinbart werden, soweit sie dort keine Grundleistungen darstellen.
(3) Die Wirtschaftlichkeit der Leistung ist stets zu beachten.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 4 Anrechenbare Kosten
(1) Anrechenbare Kosten sind Teil der Kosten für die Herstellung, den Umbau, die Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung von Objekten sowie für die damit zusammenhängenden Aufwendungen. Sie sind nach allgemein anerkannten Regeln der Technik oder nach Verwaltungsvorschriften (Kostenvorschriften) auf der Grundlage ortsüblicher Preise zu ermitteln. Wird in dieser Verordnung im Zusammenhang mit der Kostenermittlung die DIN 276 in Bezug genommen, so ist die Fassung vom Dezember 2008 (DIN 276-1: 2008-12) bei der Ermittlung der anrechenbaren Kosten zugrunde zu legen. Umsatzsteuer, die auf die Kosten von Objekten entfällt, ist nicht Bestandteil der anrechenbaren Kosten.
(2) Die anrechenbaren Kosten richten sich nach den ortsüblichen Preisen, wenn der Auftraggeber 
selbst Lieferungen oder Leistungen übernimmt,
von bauausführenden Unternehmen oder von Lieferanten sonst nicht übliche Vergünstigungen erhält,
Lieferungen oder Leistungen in Gegenrechnung ausführt oder
vorhandene oder vorbeschaffte Baustoffe oder Bauteile einbauen lässt.
(3) Der Umfang der mitzuverarbeitenden Bausubstanz im Sinne des § 2 Absatz 7 ist bei den anrechenbaren Kosten angemessen zu berücksichtigen. Umfang und Wert der mitzuverarbeitenden Bausubstanz sind zum Zeitpunkt der Kostenberechnung oder, sofern keine Kostenberechnung vorliegt, zum Zeitpunkt der Kostenschätzung objektbezogen zu ermitteln und in Textform zu vereinbaren.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 5 Honorarzonen
(1) Die Grundleistungen der Flächen-, Objekt- oder Fachplanungen werden zur Berechnung der Honorare nach den jeweiligen Planungsanforderungen Honorarzonen zugeordnet, die von der Honorarzone I aus ansteigend den Schwierigkeitsgrad der Planung einstufen.
(2) Die Honorarzonen sind anhand der Bewertungsmerkmale in den Honorarregelungen der jeweiligen Leistungsbilder der Teile 2 bis 4 und der Anlage 1 zu ermitteln. Die Zurechnung zu den einzelnen Honorarzonen ist nach Maßgabe der Bewertungsmerkmale und gegebenenfalls der Bewertungspunkte sowie unter Berücksichtigung der Regelbeispiele in den Objektlisten der Anlagen dieser Verordnung vorzunehmen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 6 Grundlagen des Honorars
(1) Bei der Ermittlung des Honorars für Grundleistungen im Sinne des § 3 Absatz 1 sind zugrunde zu legen 
das Leistungsbild,
die Honorarzone und
die dazugehörige Honorartafel zur Honorarorientierung.
für die Leistungsbilder des Teils 2 und der Anlage 1 Nummer 1.1 nach der Größe der Fläche,
für die Leistungsbilder der Teile 3 und 4 und der Anlage 1 Nummer 1.2, 1.3 und 1.4.5 nach den anrechenbaren Kosten des Objekts auf der Grundlage der Kostenberechnung oder, sofern keine Kostenberechnung vorliegt, auf der Grundlage der Kostenschätzung,
für das Leistungsbild der Anlage 1 Nummer 1.4.2 nach Verrechnungseinheiten.
(2) Honorare für Grundleistungen bei Umbauten und Modernisierungen gemäß § 2 Absatz 5 und 6 sind zu ermitteln nach 
den anrechenbaren Kosten,
der Honorarzone, welcher der Umbau oder die Modernisierung in sinngemäßer Anwendung der Bewertungsmerkmale zuzuordnen ist,
den Leistungsphasen,
der Honorartafel zur Honorarorientierung und
dem Umbau- oder Modernisierungszuschlag auf das Honorar.
(3) (weggefallen)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 7 Honorarvereinbarung
(1) Das Honorar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Sofern keine Vereinbarung über die Höhe des Honorars in Textform getroffen wurde, gilt für Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart, der sich bei der Anwendung der Honorargrundlagen des § 6 ergibt.
(2) Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber, sofern dieser Verbraucher ist, vor Abgabe von dessen verbindlicher Vertragserklärung zur Honorarvereinbarung in Textform darauf hinzuweisen, dass ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln dieser Verordnung enthaltenen Werte vereinbart werden kann. Erfolgt der Hinweis nach Satz 1 nicht oder nicht rechtzeitig, gilt für die zwischen den Vertragsparteien vereinbarten Grundleistungen anstelle eines höheren Honorars ein Honorar in Höhe des jeweiligen Basishonorarsatzes als vereinbart.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 8 Berechnung des Honorars in besonderen Fällen
(1) Werden dem Auftragnehmer nicht alle Leistungsphasen eines Leistungsbildes übertragen, so dürfen nur die für die übertragenen Phasen vorgesehenen Prozentsätze berechnet und vereinbart werden. Die Vereinbarung hat in Textform zu erfolgen.
(2) Werden dem Auftragnehmer nicht alle Grundleistungen einer Leistungsphase übertragen, so darf für die übertragenen Grundleistungen nur ein Honorar berechnet und vereinbart werden, das dem Anteil der übertragenen Grundleistungen an der gesamten Leistungsphase entspricht. Die Vereinbarung hat in Textform zu erfolgen. Entsprechend ist zu verfahren, wenn dem Auftragnehmer wesentliche Teile von Grundleistungen nicht übertragen werden.
(3) Die gesonderte Vergütung eines zusätzlichen Koordinierungs- oder Einarbeitungsaufwands ist in Textform zu vereinbaren.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 9 Berechnung des Honorars bei Beauftragung von Einzelleistungen
(1) Wird die Vorplanung oder Entwurfsplanung bei Gebäuden und Innenräumen, Freianlagen, Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen, der Tragwerksplanung und der Technischen Ausrüstung als Einzelleistung in Auftrag gegeben, können für die Leistungsbewertung der jeweiligen Leistungsphase 
für die Vorplanung höchstens der Prozentsatz der Vorplanung und der Prozentsatz der Grundlagenermittlung und
für die Entwurfsplanung höchstens der Prozentsatz der Entwurfsplanung und der Prozentsatz der Vorplanung
(2) Zur Bauleitplanung ist Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 für den Entwurf der öffentlichen Auslegung entsprechend anzuwenden. Bei der Landschaftsplanung ist Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 für die vorläufige Fassung sowie Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 für die abgestimmte Fassung entsprechend anzuwenden. Die Vereinbarung hat in Textform zu erfolgen.
(3) Wird die Objektüberwachung bei der Technischen Ausrüstung oder bei Gebäuden als Einzelleistung in Auftrag gegeben, können für die Leistungsbewertung der Objektüberwachung zum Zweck der Honorarberechnung höchstens der Prozentsatz der Objektüberwachung und die Prozentsätze der Grundlagenermittlung und Vorplanung herangezogen werden. Die Vereinbarung hat in Textform zu erfolgen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 10 Berechnung des Honorars bei vertraglichen Änderungen des Leistungsumfangs
(1) Einigen sich Auftraggeber und Auftragnehmer während der Laufzeit des Vertrags darauf, dass der Umfang der beauftragten Leistung geändert wird, und ändern sich dadurch die anrechenbaren Kosten, Flächen oder Verrechnungseinheiten, so ist die Honorarberechnungsgrundlage für die Grundleistungen, die infolge des veränderten Leistungsumfangs zu erbringen sind, durch Vereinbarung in Textform anzupassen.
(2) Einigen sich Auftraggeber und Auftragnehmer über die Wiederholung von Grundleistungen, ohne dass sich dadurch die anrechenbaren Kosten, Flächen oder Verrechnungseinheiten ändern, ist das Honorar für diese Grundleistungen entsprechend ihrem Anteil an der jeweiligen Leistungsphase in Textform zu vereinbaren.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 11 Auftrag für mehrere Objekte
(1) Umfasst ein Auftrag mehrere Objekte, so sind die Honorare vorbehaltlich der folgenden Absätze für jedes Objekt getrennt zu berechnen.
(2) Umfasst ein Auftrag mehrere vergleichbare Gebäude, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen oder Tragwerke mit weitgehend gleichartigen Planungsbedingungen, die derselben Honorarzone zuzuordnen sind und die im zeitlichen und örtlichen Zusammenhang als Teil einer Gesamtmaßnahme geplant und errichtet werden sollen, ist das Honorar nach der Summe der anrechenbaren Kosten zu berechnen.
(3) Umfasst ein Auftrag mehrere im Wesentlichen gleiche Gebäude, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen oder Tragwerke, die im zeitlichen oder örtlichen Zusammenhang unter gleichen baulichen Verhältnissen geplant und errichtet werden sollen, oder mehrere Objekte nach Typenplanung oder Serienbauten, so sind die Prozentsätze der Leistungsphasen 1 bis 6 für die erste bis vierte Wiederholung um 50 Prozent, für die fünfte bis siebte Wiederholung um 60 Prozent und ab der achten Wiederholung um 90 Prozent zu mindern.
(4) Umfasst ein Auftrag Grundleistungen, die bereits Gegenstand eines anderen Auftrags über ein gleiches Gebäude, Ingenieurbauwerk oder Tragwerk zwischen den Vertragsparteien waren, so ist Absatz 3 für die Prozentsätze der beauftragten Leistungsphasen in Bezug auf den neuen Auftrag auch dann anzuwenden, wenn die Grundleistungen nicht im zeitlichen oder örtlichen Zusammenhang erbracht werden sollen.
Fußnote
(+++ § 11 Abs. 1: Zur Anwendung vgl. § 37 Abs. 1 +++) 
(+++ § 11 Abs. 3 u. 4: Zur Anwendung vgl. § 54 Abs. 3 +++)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 12 Instandsetzungen und Instandhaltungen
(1) Honorare für Grundleistungen bei Instandsetzungen und Instandhaltungen von Objekten sind nach den anrechenbaren Kosten, der Honorarzone, den Leistungsphasen und der Honorartafel zur Honorarorientierung, der die Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahme zuzuordnen ist, zu ermitteln.
(2) Für Grundleistungen bei Instandsetzungen und Instandhaltungen von Objekten kann in Textform vereinbart werden, dass der Prozentsatz für die Objektüberwachung oder Bauoberleitung um bis zu 50 Prozent der Bewertung dieser Leistungsphase erhöht wird.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 13 Interpolation
Zwischenstufen der in den Honorartafeln angegebenen anrechenbaren Kosten und Flächen oder Verrechnungseinheiten sind durch lineare Interpolation zu ermitteln.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 14 Nebenkosten
(1) Der Auftragnehmer kann neben den Honoraren dieser Verordnung auch die für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Nebenkosten in Rechnung stellen; ausgenommen sind die abziehbaren Vorsteuern gemäß § 15 Absatz 1 des Umsatzsteuergesetzes in der jeweils geltenden Fassung. Die Vertragsparteien können in Textform vereinbaren, dass abweichend von Satz 1 eine Erstattung ganz oder teilweise ausgeschlossen ist.
(2) Zu den Nebenkosten gehören insbesondere: 
Versandkosten, Kosten für Datenübertragungen,
Kosten für Vervielfältigungen von Zeichnungen und schriftlichen Unterlagen sowie für die Anfertigung von Filmen und Fotos,
Kosten für ein Baustellenbüro einschließlich der Einrichtung, Beleuchtung und Beheizung,
Fahrtkosten für Reisen, die über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Geschäftssitz des Auftragnehmers hinausgehen, in Höhe der steuerlich zulässigen Pauschalsätze, sofern nicht höhere Aufwendungen nachgewiesen werden,
Trennungsentschädigungen und Kosten für Familienheimfahrten in Höhe der steuerlich zulässigen Pauschalsätze, sofern nicht höhere Aufwendungen an Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen des Auftragnehmers auf Grund von tariflichen Vereinbarungen bezahlt werden,
Entschädigungen für den sonstigen Aufwand bei längeren Reisen nach Nummer 4, sofern die Entschädigungen vor der Geschäftsreise in Textform vereinbart worden sind,
Entgelte für nicht dem Auftragnehmer obliegende Leistungen, die von ihm im Einvernehmen mit dem Auftraggeber Dritten übertragen worden sind.
(3) Nebenkosten können pauschal oder nach Einzelnachweis abgerechnet werden. Sie sind nach Einzelnachweis abzurechnen, sofern keine pauschale Abrechnung in Textform vereinbart worden ist.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 15 Fälligkeit des Honorars, Abschlagszahlungen
Für die Fälligkeit der Honorare für die von dieser Verordnung erfassten Leistungen gilt § 650g Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend. Für das Recht, Abschlagszahlungen zu verlangen, gilt § 632a des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 16 Umsatzsteuer
(1) Der Auftragnehmer hat Anspruch auf Ersatz der gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer für nach dieser Verordnung abrechenbare Leistungen, sofern nicht die Kleinunternehmerregelung nach § 19 des Umsatzsteuergesetzes angewendet wird. Satz 1 ist auch hinsichtlich der um die nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes abziehbaren Vorsteuer gekürzten Nebenkosten anzuwenden, die nach § 14 dieser Verordnung weiterberechenbar sind.
(2) Auslagen gehören nicht zum Entgelt für die Leistung des Auftragnehmers. Sie sind als durchlaufende Posten im umsatzsteuerrechtlichen Sinn einschließlich einer gegebenenfalls enthaltenen Umsatzsteuer weiter zu berechnen.
Teil 2
Flächenplanung
Abschnitt 1
Bauleitplanung
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 17 Anwendungsbereich
(1) Leistungen der Bauleitplanung umfassen die Vorbereitung der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Baugesetzbuches in der jeweils geltenden Fassung die erforderlichen Ausarbeitungen und Planfassungen sowie die Mitwirkung beim Verfahren.
(2) Leistungen beim Städtebaulichen Entwurf sind Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 18 Leistungsbild Flächennutzungsplan
(1) Die Grundleistungen bei Flächennutzungsplänen sind in drei Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 20 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen)Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches mit 60 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Entwurf zur öffentlichen Auslegung)Entwurf für die öffentliche Auslegung nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches mit 30 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Plan zur Beschlussfassung)Plan für den Beschluss durch die Gemeinde mit 10 Prozent.
(2) Anlage 2 regelt, welche Grundleistungen jede Leistungsphase umfasst. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 19 Leistungsbild Bebauungsplan
(1) Die Grundleistungen bei Bebauungsplänen sind in drei Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 21 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen)Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches mit 60 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Entwurf zur öffentlichen Auslegung)Entwurf für die öffentliche Auslegung nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches mit 30 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Plan zur Beschlussfassung)Plan für den Beschluss durch die Gemeinde mit 10 Prozent.
(2) Anlage 3 regelt, welche Grundleistungen jede Leistungsphase umfasst. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 20 Honorare für Grundleistungen bei Flächennutzungsplänen
(1) Für die in § 18 und Anlage 2 genannten Grundleistungen bei Flächennutzungsplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:
(2) Das Honorar für die Aufstellung von Flächennutzungsplänen ist nach der Fläche des Plangebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
zentralörtliche Bedeutung und Gemeindestruktur,
Nutzungsvielfalt und Nutzungsdichte,
Einwohnerstruktur, Einwohnerentwicklung und Gemeinbedarfsstandorte,
Verkehr und Infrastruktur,
Topografie, Geologie und Kulturlandschaft,
Klima-, Natur- und Umweltschutz.
(4) Sind auf einen Flächennutzungsplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Flächennutzungsplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
geringe Anforderungen: 1 Punkt,
durchschnittliche Anforderungen: 2 Punkte,
hohe Anforderungen: 3 Punkte.
(5) Der Flächennutzungsplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 9 Punkte,
Honorarzone II: 10 bis 14 Punkte,
Honorarzone III: 15 bis 18 Punkte.
(6) Werden Teilflächen bereits aufgestellter Flächennutzungspläne (Planausschnitte) geändert oder überarbeitet, kann das Honorar auch abweichend von den Grundsätzen des Absatzes 2 vereinbart werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 21 Honorare für Grundleistungen bei Bebauungsplänen
(1) Für die in § 19 und Anlage 3 genannten Grundleistungen bei Bebauungsplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Das Honorar für die Aufstellung von Bebauungsplänen ist nach der Fläche des Plangebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Nutzungsvielfalt und Nutzungsdichte,
Baustruktur und Baudichte,
Gestaltung und Denkmalschutz,
Verkehr und Infrastruktur,
Topografie und Landschaft,
Klima-,Natur- und Umweltschutz.
(4) Für die Ermittlung der Honorarzone bei Bebauungsplänen ist § 20 Absatz 4 und 5 entsprechend anzuwenden.
(5) Wird die Größe des Plangebiets im förmlichen Verfahren während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Plangebiets zu berechnen.
Abschnitt 2
Landschaftsplanung
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 22 Anwendungsbereich
(1) Landschaftsplanerische Leistungen umfassen das Vorbereiten und das Erstellen der für die Pläne nach Absatz 2 erforderlichen Ausarbeitungen.
(2) Die Bestimmungen dieses Abschnitts sind für folgende Pläne anzuwenden: 
Landschaftspläne,
Grünordnungspläne und Landschaftsplanerische Fachbeiträge,
Landschaftsrahmenpläne,
Landschaftspflegerische Begleitpläne,
Pflege- und Entwicklungspläne.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 23 Leistungsbild Landschaftsplan
(1) Die Grundleistungen bei Landschaftsplänen sind in vier Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 28 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Ermitteln der Planungsgrundlagen) mit 37 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.
(2) Anlage 4 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 24 Leistungsbild Grünordnungsplan
(1) Die Grundleistungen bei Grünordnungsplänen und Landschaftsplanerischen Fachbeiträgen sind in vier Leistungsphasen zusammengefasst und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 29 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Ermitteln der Planungsgrundlagen) mit 37 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.
(2) Anlage 5 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 25 Leistungsbild Landschaftsrahmenplan
(1) Die Grundleistungen bei Landschaftsrahmenplänen sind in vier Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 30 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Ermitteln der Planungsgrundlagen) mit 37 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.
(2) Anlage 6 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 26 Leistungsbild Landschaftspflegerischer Begleitplan
(1) Die Grundleistungen bei Landschaftspflegerischen Begleitplänen sind in vier Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 31 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Ermitteln und Bewerten der Planungsgrundlagen) mit 37 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.
(2) Anlage 7 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 27 Leistungsbild Pflege- und Entwicklungsplan
(1) Die Grundleistungen bei Pflege- und Entwicklungsplänen sind in vier Leistungsphasen zusammengefasst und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 32 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Zusammenstellen der Ausgangsbedingungen) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Ermitteln der Planungsgrundlagen) mit 37 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent und
für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.
(2) Anlage 8 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase. Anlage 9 enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 28 Honorare für Grundleistungen bei Landschaftsplänen
(1) Für die in § 23 und Anlage 4 genannten Grundleistungen bei Landschaftsplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Das Honorar für die Aufstellung von Landschaftsplänen ist nach der Fläche des Planungsgebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
topographische Verhältnisse,
Flächennutzung,
Landschaftsbild,
Anforderungen an Umweltsicherung und Umweltschutz,
ökologische Verhältnisse,
Bevölkerungsdichte.
(4) Sind auf einen Landschaftsplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Landschaftsplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 1, 2, 3 und 6 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 4 und 5 und mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Der Landschaftsplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 16 Punkte,
Honorarzone II: 17 bis 30 Punkte,
Honorarzone III: 31 bis 42 Punkte.
(6) Werden Teilflächen bereits aufgestellter Landschaftspläne (Planausschnitte) geändert oder überarbeitet, kann das Honorar abweichend von den Grundsätzen des Absatzes 2 vereinbart werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 29 Honorare für Grundleistungen bei Grünordnungsplänen
(1) Für die in § 24 und Anlage 5 genannten Grundleistungen bei Grünordnungsplänen und Landschaftsplanerischen Fachbeiträgen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Das Honorar für Grundleistungen bei Grünordnungsplänen ist nach der Fläche des Planungsgebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Topographie,
ökologische Verhältnisse,
Flächennutzungen und Schutzgebiete,
Umwelt-, Klima-, Denkmal- und Naturschutz,
Erholungsvorsorge,
Anforderung an die Freiraumgestaltung.
(4) Sind auf einen Grünordnungsplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Grünordnungsplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 1, 2, 3 und 5 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 4 und 6 mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Der Grünordnungsplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 16 Punkte,
Honorarzone II: 17 bis 30 Punkte,
Honorarzone III: 31 bis 42 Punkte.
(6) Wird die Größe des Planungsgebiets während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Planungsgebiets zu berechnen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 30 Honorare für Grundleistungen bei Landschaftsrahmenplänen
(1) Für die in § 25 und Anlage 6 genannten Grundleistungen bei Landschaftsrahmenplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Das Honorar für Grundleistungen bei Landschaftsrahmenplänen ist nach der Fläche des Planungsgebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
topographische Verhältnisse,
Raumnutzung und Bevölkerungsdichte,
Landschaftsbild,
Anforderungen an Umweltsicherung, Klima- und Naturschutz,
ökologische Verhältnisse,
Freiraumsicherung und Erholung.
(4) Sind für einen Landschaftsrahmenplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Landschaftsrahmenplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 1, 2, 3 und 6 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 4 und 5 mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Der Landschaftsrahmenplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 16 Punkte,
Honorarzone II: 17 bis 30 Punkte,
Honorarzone III: 31 bis 42 Punkte.
(6) Wird die Größe des Planungsgebiets während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Planungsgebiets zu berechnen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 31 Honorare für Grundleistungen bei Landschaftspflegerischen Begleitplänen
(1) Für die in § 26 und Anlage 7 genannten Grundleistungen bei Landschaftspflegerischen Begleitplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Das Honorar für Grundleistungen bei Landschaftspflegerischen Begleitplänen ist nach der Fläche des Planungsgebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
ökologisch bedeutsame Strukturen und Schutzgebiete,
Landschaftsbild und Erholungsnutzung,
Nutzungsansprüche,
Anforderungen an die Gestaltung von Landschaft und Freiraum,
Empfindlichkeit gegenüber Umweltbelastungen und Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft,
potenzielle Beeinträchtigungsintensität der Maßnahme.
(4) Sind für einen Landschaftspflegerischen Begleitplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Landschaftspflegerische Begleitplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet : 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 1, 2, 3 und 4 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 5 und 6 mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Der Landschaftspflegerische Begleitplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 16 Punkte,
Honorarzone II: 17 bis 30 Punkte,
Honorarzone III: 31 bis 42 Punkte.
(6) Wird die Größe des Planungsgebiets während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Planungsgebiets zu berechnen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 32 Honorare für Grundleistungen bei Pflege- und Entwicklungsplänen
(1) Für die in § 27 und Anlage 8 genannten Grundleistungen bei Pflege- und Entwicklungsplänen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:
(2) Das Honorar für Grundleistungen bei Pflege- und Entwicklungsplänen ist nach der Fläche des Planungsgebiets in Hektar und nach der Honorarzone zu berechnen.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
fachliche Vorgaben,
Differenziertheit des floristischen Inventars oder der Pflanzengesellschaften,
Differenziertheit des faunistischen Inventars,
Beeinträchtigungen oder Schädigungen von Naturhaushalt und Landschaftsbild,
Aufwand für die Festlegung von Zielaussagen sowie für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.
(4) Sind für einen Pflege- und Entwicklungsplan Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone der Pflege- und Entwicklungsplan zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 3 Nummer 1 mit bis zu 4 Punkten,
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 4 und 5 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 2 und 3 mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Der Pflege- und Entwicklungsplan ist anhand der nach Absatz 4 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 13 Punkte,
Honorarzone II: 14 bis 24 Punkte,
Honorarzone III: 25 bis 34 Punkte.
(6) Wird die Größe des Planungsgebiets während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Planungsgebiets zu berechnen.
Teil 3
Objektplanung
Abschnitt 1
Gebäude und Innenräume
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 33 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Für Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen sind die Kosten der Baukonstruktion anrechenbar.
(2) Für Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen sind auch die Kosten für Technische Anlagen, die der Auftragnehmer nicht fachlich plant oder deren Ausführung er nicht fachlich überwacht, 
vollständig anrechenbar bis zu einem Betrag von 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten und
zur Hälfte anrechenbar mit dem Betrag, der 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten übersteigt.
(3) Nicht anrechenbar sind insbesondere die Kosten für das Herrichten, für die nichtöffentliche Erschließung sowie für Leistungen zur Ausstattung und zu Kunstwerken, soweit der Auftragnehmer die Leistungen weder plant noch bei der Beschaffung mitwirkt oder ihre Ausführung oder ihren Einbau fachlich überwacht.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 34 Leistungsbild Gebäude und Innenräume
(1) Das Leistungsbild Gebäude und Innenräume umfasst Leistungen für Neubauten, Neuanlagen, Wiederaufbauten, Erweiterungsbauten, Umbauten, Modernisierungen, Instandsetzungen und Instandhaltungen.
(2) Leistungen für Innenräume sind die Gestaltung oder Erstellung von Innenräumen ohne wesentliche Eingriffe in Bestand oder Konstruktion.
(3) Die Grundleistungen sind in neun Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 35 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit je 2 Prozent für Gebäude und Innenräume,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit je 7 Prozent für Gebäude und Innenräume,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 15 Prozent für Gebäude und Innenräume,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 3 Prozent für Gebäude und 2 Prozent für Innenräume,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 25 Prozent für Gebäude und 30 Prozent für Innenräume,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 10 Prozent für Gebäude und 7 Prozent für Innenräume,
für die Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) mit 4 Prozent für Gebäude und 3 Prozent für Innenräume,
für die Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) mit 32 Prozent für Gebäude und Innenräume,
für die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) mit je 2 Prozent für Gebäude und Innenräume.
(4) Anlage 10 Nummer 10.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 35 Honorare für Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen
(1) Für die in § 34 und der Anlage 10 Nummer 10.1 genannten Grundleistungen für Gebäude und Innenräume sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen für Gebäude zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung,
Anzahl der Funktionsbereiche,
gestalterische Anforderungen,
konstruktive Anforderungen,
technische Ausrüstung,
Ausbau.
(3) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen für Innenräume zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Anzahl der Funktionsbereiche,
Anforderungen an die Lichtgestaltung,
Anforderungen an die Raumzuordnung und Raumproportion,
technische Ausrüstung,
Farb- und Materialgestaltung,
konstruktive Detailgestaltung.
(4) Sind für ein Gebäude Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone das Gebäude oder der Innenraum zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 1, 4 bis 6 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 2 und 3 mit je bis zu 9 Punkten.
(5) Sind für Innenräume Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone das Gebäude oder der Innenraum zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 1 bis 4 mit je bis zu 6 Punkten und
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 3 Nummer 5 und 6 mit je bis zu 9 Punkten.
(6) Das Gebäude oder der Innenraum ist anhand der nach Absatz 5 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 10 Punkte,
Honorarzone II: 11 bis 18 Punkte,
Honorarzone III: 19 bis 26 Punkte,
Honorarzone IV: 27 bis 34 Punkte,
Honorarzone V:35 bis 42 Punkte.
(7) Für die Zuordnung zu den Honorarzonen ist die Objektliste der Anlage 10 Nummer 10.2 und Nummer 10.3 zu berücksichtigen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 36 Umbauten und Modernisierungen von Gebäuden und Innenräumen
(1) Für Umbauten und Modernisierungen von Gebäuden kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent auf das ermittelte Honorar in Textform vereinbart werden.
(2) Für Umbauten und Modernisierungen von Innenräumen in Gebäuden kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 50 Prozent auf das ermittelte Honorar in Textform vereinbart werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 37 Aufträge für Gebäude und Freianlagen oder für Gebäude und Innenräume
(1) § 11 Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn die getrennte Berechnung der Honorare für Freianlagen weniger als 7 500 Euro anrechenbare Kosten ergeben würde.
(2) Werden Grundleistungen für Innenräume in Gebäuden, die neu gebaut, wiederaufgebaut, erweitert oder umgebaut werden, einem Auftragnehmer übertragen, dem auch Grundleistungen für dieses Gebäude nach § 34 übertragen werden, so sind die Grundleistungen für Innenräume bei der Vereinbarung des Honorars für die Grundleistungen am Gebäude zu berücksichtigen. Ein gesondertes Honorar nach § 11 Absatz 1 darf für die Grundleistungen für Innenräume nicht berechnet werden.
Abschnitt 2
Freianlagen
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 38 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Für Grundleistungen bei Freianlagen sind die Kosten für Außenanlagen anrechenbar, insbesondere für folgende Bauwerke und Anlagen, soweit diese durch den Auftragnehmer geplant oder überwacht werden: 
Einzelgewässer mit überwiegend ökologischen und landschaftsgestalterischen Elementen,
Teiche ohne Dämme,
flächenhafter Erdbau zur Geländegestaltung,
einfache Durchlässe und Uferbefestigungen als Mittel zur Geländegestaltung, soweit keine Grundleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 erforderlich sind,
Lärmschutzwälle als Mittel zur Geländegestaltung,
Stützbauwerke und Geländeabstützungen ohne Verkehrsbelastung als Mittel zur Geländegestaltung, soweit keine Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad erforderlich sind,
Stege und Brücken, soweit keine Grundleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 erforderlich sind,
Wege ohne Eignung für den regelmäßigen Fahrverkehr mit einfachen Entwässerungsverhältnissen sowie andere Wege und befestigte Flächen, die als Gestaltungselement der Freianlagen geplant werden und für die keine Grundleistungen nach Teil 3 Abschnitt 3 und 4 erforderlich sind.
(2) Nicht anrechenbar sind für Grundleistungen bei Freianlagen die Kosten für 
das Gebäude sowie die in § 33 Absatz 3 genannten Kosten und
den Unter- und Oberbau von Fußgängerbereichen ausgenommen die Kosten für die Oberflächenbefestigung.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 39 Leistungsbild Freianlagen
(1) Freianlagen sind planerisch gestaltete Freiflächen und Freiräume sowie entsprechend gestaltete Anlagen in Verbindung mit Bauwerken oder in Bauwerken und landschaftspflegerische Freianlagenplanungen in Verbindung mit Objekten.
(2) § 34 Absatz 1 gilt entsprechend.
(3) Die Grundleistungen bei Freianlagen sind in neun Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 40 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit 10 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 16 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 4 Prozent,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 25 Prozent,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 7 Prozent,
für die Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) mit 30 Prozent und
für die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) mit 2 Prozent.
(4) Anlage 11 Nummer 11.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 40 Honorare für Grundleistungen bei Freianlagen
(1) Für die in § 39 und der Anlage 11 Nummer 11.1 genannten Grundleistungen für Freianlagen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung,
Anforderungen an Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft,
Anzahl der Funktionsbereiche,
gestalterische Anforderungen,
Ver- und Entsorgungseinrichtungen.
(3) Sind für eine Freianlage Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone die Freianlage zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 1, 2 und 4 mit je bis zu 8 Punkten,
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 3 und 5 mit je bis zu 6 Punkten.
(4) Die Freianlage ist anhand der nach Absatz 3 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 8 Punkte,
Honorarzone II: 9 bis 15 Punkte,
Honorarzone III: 16 bis 22 Punkte,
Honorarzone IV: 23 bis 29 Punkte,
Honorarzone V: 30 bis 36 Punkte.
(5) Für die Zuordnung zu den Honorarzonen ist die Objektliste der Anlage 11 Nummer 11.2 zu berücksichtigen.
(6) § 36 Absatz 1 ist für Freianlagen entsprechend anzuwenden.
Abschnitt 3
Ingenieurbauwerke
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 41 Anwendungsbereich
Ingenieurbauwerke umfassen: 
Bauwerke und Anlagen der Wasserversorgung,
Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung,
Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus ausgenommen Freianlagen nach § 39 Absatz 1,
Bauwerke und Anlagen für Ver- und Entsorgung mit Gasen, Feststoffen und wassergefährdenden Flüssigkeiten, ausgenommen Anlagen der Technischen Ausrüstung nach § 53 Absatz 2,
Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung,
konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen,
sonstige Einzelbauwerke ausgenommen Gebäude und Freileitungsmaste.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 42 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Für Grundleistungen bei Ingenieurbauwerken sind die Kosten der Baukonstruktion anrechenbar. Die Kosten für die Anlagen der Maschinentechnik, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dienen, sind anrechenbar, soweit der Auftragnehmer diese plant oder deren Ausführung überwacht.
(2) Für Grundleistungen bei Ingenieurbauwerken sind auch die Kosten für Technische Anlagen, die der Auftragnehmer nicht fachlich plant oder deren Ausführung der Auftragnehmer nicht fachlich überwacht, 
vollständig anrechenbar bis zum Betrag von 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten und
zur Hälfte anrechenbar mit dem Betrag, der 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten übersteigt.
(3) Nicht anrechenbar sind, soweit der Auftragnehmer die Anlagen weder plant noch ihre Ausführung überwacht, die Kosten für 
das Herrichten des Grundstücks,
die öffentliche und die nichtöffentliche Erschließung, die Außenanlagen, das Umlegen und Verlegen von Leitungen,
verkehrsregelnde Maßnahmen während der Bauzeit,
die Ausstattung und Nebenanlagen von Ingenieurbauwerken.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 43 Leistungsbild Ingenieurbauwerke
(1) § 34 Absatz 1 gilt entsprechend. Die Grundleistungen für Ingenieurbauwerke sind in neun Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 44 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 2 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit 20 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 25 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 5 Prozent,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 15 Prozent,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 13 Prozent,
für die Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) mit 4 Prozent,
für die Leistungsphase 8 (Bauoberleitung) mit 15 Prozent,
für die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) mit 1 Prozent.
(2) Abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wird die Leistungsphase 2 bei Objekten nach § 41 Nummer 6 und 7, die eine Tragwerksplanung erfordern, mit 10 Prozent bewertet.
(3) Die Vertragsparteien können abweichend von Absatz 1 in Textform vereinbaren, dass 
die Leistungsphase 4 mit 5 bis 8 Prozent bewertet wird, wenn dafür ein eigenständiges Planfeststellungsverfahren erforderlich ist,
die Leistungsphase 5 mit 15 bis 35 Prozent bewertet wird, wenn ein überdurchschnittlicher Aufwand an Ausführungszeichnungen erforderlich wird.
(4) Anlage 12 Nummer 12.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 44 Honorare für Grundleistungen bei Ingenieurbauwerken
(1) Für die in § 43 und der Anlage 12 Nummer 12.1 genannten Grundleistungen bei Ingenieurbauwerken sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
geologische und baugrundtechnische Gegebenheiten,
technische Ausrüstung und Ausstattung,
Einbindung in die Umgebung oder in das Objektumfeld,
Umfang der Funktionsbereiche oder der konstruktiven oder technischen Anforderungen,
fachspezifische Bedingungen.
(3) Sind für Ingenieurbauwerke Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone das Objekt zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 1, 2 und 3 mit bis zu 5 Punkten,
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 2 Nummer 4 mit bis zu 10 Punkten,
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 2 Nummer 5 mit bis zu 15 Punkten.
(4) Das Ingenieurbauwerk ist anhand der nach Absatz 3 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 10 Punkte,
Honorarzone II: 11 bis 17 Punkte,
Honorarzone III: 18 bis 25 Punkte,
Honorarzone IV: 26 bis 33 Punkte,
Honorarzone V: 34 bis 40 Punkte.
(5) Für die Zuordnung zu den Honorarzonen ist die Objektliste der Anlage 12 Nummer 12.2 zu berücksichtigen.
(6) Für Umbauten und Modernisierungen von Ingenieurbauwerken kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent in Textform vereinbart werden.
(7) (weggefallen)
Abschnitt 4
Verkehrsanlagen
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 45 Anwendungsbereich
Verkehrsanlagen sind 
Anlagen des Straßenverkehrs ausgenommen selbstständige Rad-, Geh- und Wirtschaftswege und Freianlagen nach § 39 Absatz 1,
Anlagen des Schienenverkehrs,
Anlagen des Flugverkehrs.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 46 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Für Grundleistungen bei Verkehrsanlagen sind die Kosten der Baukonstruktion anrechenbar. Soweit der Auftragnehmer die Ausstattung von Anlagen des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs einschließlich der darin enthaltenen Entwässerungsanlagen, die der Zweckbestimmung der Verkehrsanlagen dienen, plant oder deren Ausführung überwacht, sind die dadurch entstehenden Kosten anrechenbar.
(2) Für Grundleistungen bei Verkehrsanlagen sind auch die Kosten für Technische Anlagen, die der Auftragnehmer nicht fachlich plant oder deren Ausführung der Auftragnehmer nicht fachlich überwacht, 
vollständig anrechenbar bis zu einem Betrag von 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten und
zur Hälfte anrechenbar mit dem Betrag, der 25 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten übersteigt.
(3) Nicht anrechenbar sind, soweit der Auftragnehmer die Anlagen weder plant noch ihre Ausführung überwacht, die Kosten für 
das Herrichten des Grundstücks,
die öffentliche und die nichtöffentliche Erschließung, die Außenanlagen, das Umlegen und Verlegen von Leitungen,
die Nebenanlagen von Anlagen des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs,
verkehrsregelnde Maßnahmen während der Bauzeit.
(4) Für Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 und 9 bei Verkehrsanlagen sind 
die Kosten für Erdarbeiten einschließlich Felsarbeiten anrechenbar bis zu einem Betrag von 40 Prozent der sonstigen anrechenbaren Kosten nach Absatz 1 und
10 Prozent der Kosten für Ingenieurbauwerke anrechenbar, wenn dem Auftragnehmer für diese Ingenieurbauwerke nicht gleichzeitig Grundleistungen nach § 43 übertragen werden.
(5) Die nach den Absätzen 1 bis 4 ermittelten Kosten sind für Grundleistungen des § 47 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 bis 7 und 9 
bei Straßen, die mehrere durchgehende Fahrspuren mit einer gemeinsamen Entwurfsachse und einer gemeinsamen Entwurfsgradiente haben, wie folgt anteilig anrechenbar: a)bei dreistreifigen Straßen zu 85 Prozent,b)bei vierstreifigen Straßen zu 70 Prozent undc)bei mehr als vierstreifigen Straßen zu 60 Prozent,
bei Gleis- und Bahnsteiganlagen, die zwei Gleise mit einem gemeinsamen Planum haben, zu 90 Prozent anrechenbar. Das Honorar für Gleis- und Bahnsteiganlagen mit mehr als zwei Gleisen oder Bahnsteigen kann abweichend von den Grundsätzen des Satzes 1, der Absätze 1 bis 4 und der §§ 47 und 48 vereinbart werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 47 Leistungsbild Verkehrsanlagen
(1) § 34 Absatz 1 gilt entsprechend. Die Grundleistungen für Verkehrsanlagen sind in neun Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 48 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 2 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit 20 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 25 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 8 Prozent,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 15 Prozent,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 10 Prozent,
für die Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) mit 4 Prozent,
für die Leistungsphase 8 (Bauoberleitung) mit 15 Prozent,
für die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) mit 1 Prozent.
(2) Anlage 13 Nummer 13.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 48 Honorare für Grundleistungen bei Verkehrsanlagen
(1) Für die in § 47 und der Anlage 13 Nummer 13.1 genannten Grundleistungen bei Verkehrsanlagen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
geologische und baugrundtechnische Gegebenheiten,
technische Ausrüstung und Ausstattung,
Einbindung in die Umgebung oder das Objektumfeld,
Umfang der Funktionsbereiche oder der konstruktiven oder technischen Anforderungen,
fachspezifische Bedingungen.
(3) Sind für Verkehrsanlagen Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone das Objekt zugeordnet werden kann, so ist zunächst die Anzahl der Bewertungspunkte zu ermitteln. Zur Ermittlung der Bewertungspunkte werden die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 
die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 2 Nummer 1, 2 mit bis zu 5 Punkten,
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 2 Nummer 3 mit bis zu 15 Punkten,
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 2 Nummer 4 mit bis zu 10 Punkten,
das Bewertungsmerkmal gemäß Absatz 2 Nummer 5 mit bis zu 5 Punkten,
(4) Die Verkehrsanlage ist anhand der nach Absatz 3 ermittelten Bewertungspunkte einer der Honorarzonen zuzuordnen: 
Honorarzone I: bis zu 10 Punkte,
Honorarzone II: 11 bis 17 Punkte,
Honorarzone III: 18 bis 25 Punkte,
Honorarzone IV: 26 bis 33 Punkte,
Honorarzone V: 34 bis 40 Punkte.
(5) Für die Zuordnung zu den Honorarzonen ist die Objektliste der Anlage 13 Nummer 13.2 zu berücksichtigen.
(6) Für Umbauten und Modernisierungen von Verkehrsanlagen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent in Textform vereinbart werden.
Teil 4
Fachplanung
Abschnitt 1
Tragwerksplanung
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 49 Anwendungsbereich
(1) Leistungen der Tragwerksplanung sind die statische Fachplanung für die Objektplanung Gebäude und Ingenieurbauwerke.
(2) Das Tragwerk bezeichnet das statische Gesamtsystem der miteinander verbundenen, lastabtragenden Konstruktionen, die für die Standsicherheit von Gebäuden, Ingenieurbauwerken und Traggerüsten bei Ingenieurbauwerken maßgeblich sind.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 50 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Bei Gebäuden und zugehörigen baulichen Anlagen sind 55 Prozent der Baukonstruktionskosten und 10 Prozent der Kosten der Technischen Anlagen anrechenbar.
(2) Die Vertragsparteien können bei Gebäuden mit einem hohen Anteil an Kosten der Gründung und der Tragkonstruktionen in Textform vereinbaren, dass die anrechenbaren Kosten abweichend von Absatz 1 nach Absatz 3 ermittelt werden.
(3) Bei Ingenieurbauwerken sind 90 Prozent der Baukonstruktionskosten und 15 Prozent der Kosten der Technischen Anlagen anrechenbar.
(4) Für Traggerüste bei Ingenieurbauwerken sind die Herstellkosten einschließlich der zugehörigen Kosten für Baustelleneinrichtungen anrechenbar. Bei mehrfach verwendeten Bauteilen ist der Neuwert anrechenbar.
(5) Die Vertragsparteien können vereinbaren, dass Kosten von Arbeiten, die nicht in den Absätzen 1 bis 3 erfasst sind, ganz oder teilweise anrechenbar sind, wenn der Auftragnehmer wegen dieser Arbeiten Mehrleistungen für das Tragwerk nach § 51 erbringt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 51 Leistungsbild Tragwerksplanung
(1) Die Grundleistungen der Tragwerksplanung sind für Gebäude und zugehörige bauliche Anlagen sowie für Ingenieurbauwerke nach § 41 Nummer 1 bis 5 in den Leistungsphasen 1 bis 6 sowie für Ingenieurbauwerke nach § 41 Nummer 6 und 7 in den Leistungsphasen 2 bis 6 zusammengefasst und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 52 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 3 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit 10 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 15 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 30 Prozent,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 40 Prozent,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 2 Prozent.
(2) Die Leistungsphase 5 ist abweichend von Absatz 1 mit 30 Prozent der Honorare des § 52 zu bewerten 
im Stahlbetonbau, sofern keine Schalpläne in Auftrag gegeben werden,
im Holzbau mit unterdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad.
(3) Die Leistungsphase 5 ist abweichend von Absatz 1 mit 20 Prozent der Honorare des § 52 zu bewerten, sofern nur Schalpläne in Auftrag gegeben werden.
(4) Bei sehr enger Bewehrung kann die Bewertung der Leistungsphase 5 um bis zu 4 Prozent erhöht werden.
(5) Anlage 14 Nummer 14.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen. Für Ingenieurbauwerke nach § 41 Nummer 6 und 7 sind die Grundleistungen der Tragwerksplanung zur Leistungsphase 1 im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke gemäß § 43 enthalten.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 52 Honorare für Grundleistungen bei Tragwerksplanungen
(1) Für die in § 51 und der Anlage 14 Nummer 14.1 genannten Grundleistungen der Tragwerksplanungen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Die Honorarzone wird nach dem statisch-konstruktiven Schwierigkeitsgrad anhand der in Anlage 14 Nummer 14.2 dargestellten Bewertungsmerkmale ermittelt.
(3) Sind für ein Tragwerk Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone das Tragwerk zugeordnet werden kann, so ist für die Zuordnung die Mehrzahl der in den jeweiligen Honorarzonen nach Absatz 2 aufgeführten Bewertungsmerkmale und ihre Bedeutung im Einzelfall maßgebend.
(4) Für Umbauten und Modernisierungen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 50 Prozent in Textform vereinbart werden.
(5) (weggefallen)
Abschnitt 2
Technische Ausrüstung
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 53 Anwendungsbereich
(1) Die Leistungen der Technischen Ausrüstung umfassen die Fachplanungen für Objekte.
(2) Zur Technischen Ausrüstung gehören folgende Anlagengruppen: 
Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
Wärmeversorgungsanlagen,
Lufttechnische Anlagen,
Starkstromanlagen,
Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
Förderanlagen,
nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen,
Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 54 Besondere Grundlagen des Honorars
(1) Das Honorar für Grundleistungen bei der Technischen Ausrüstung richtet sich für das jeweilige Objekt im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 nach der Summe der anrechenbaren Kosten der Anlagen jeder Anlagengruppe. Dies gilt für nutzungsspezifische Anlagen nur, wenn die Anlagen funktional gleichartig sind. Anrechenbar sind auch sonstige Maßnahmen für Technische Anlagen.
(2) Umfasst ein Auftrag für unterschiedliche Objekte im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 mehrere Anlagen, die unter funktionalen und technischen Kriterien eine Einheit bilden, werden die anrechenbaren Kosten der Anlagen jeder Anlagengruppe zusammengefasst. Dies gilt für nutzungsspezifische Anlagen nur, wenn diese Anlagen funktional gleichartig sind. § 11 Absatz 1 ist nicht anzuwenden.
(3) Umfasst ein Auftrag im Wesentlichen gleiche Anlagen, die unter weitgehend vergleichbaren Bedingungen für im Wesentlichen gleiche Objekte geplant werden, ist die Rechtsfolge des § 11 Absatz 3 anzuwenden. Umfasst ein Auftrag im Wesentlichen gleiche Anlagen, die bereits Gegenstand eines anderen Vertrags zwischen den Vertragsparteien waren, ist die Rechtsfolge des § 11 Absatz 4 anzuwenden.
(4) Nicht anrechenbar sind die Kosten für die nichtöffentliche Erschließung und die Technischen Anlagen in Außenanlagen, soweit der Auftragnehmer diese nicht plant oder ihre Ausführung nicht überwacht.
(5) Werden Teile der Technischen Ausrüstung in Baukonstruktionen ausgeführt, so können die Vertragsparteien in Textform vereinbaren, dass die Kosten hierfür ganz oder teilweise zu den anrechenbaren Kosten gehören. Satz 1 ist entsprechend für Bauteile der Kostengruppe Baukonstruktionen anzuwenden, deren Abmessung oder Konstruktion durch die Leistung der Technischen Ausrüstung wesentlich beeinflusst wird.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 55 Leistungsbild Technische Ausrüstung
(1) Das Leistungsbild Technische Ausrüstung umfasst Grundleistungen für Neuanlagen, Wiederaufbauten, Erweiterungsbauten, Umbauten, Modernisierungen, Instandhaltungen und Instandsetzungen. Die Grundleistungen bei der Technischen Ausrüstung sind in neun Leistungsphasen zusammengefasst und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare des § 56 bewertet: 
für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 2 Prozent,
für die Leistungsphase 2 (Vorplanung) mit 9 Prozent,
für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit 17 Prozent,
für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit 2 Prozent,
für die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) mit 22 Prozent,
für die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) mit 7 Prozent,
für die Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) mit 5 Prozent,
für die Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung) mit 35 Prozent,
für die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) mit 1 Prozent.
(2) Die Leistungsphase 5 ist abweichend von Absatz 1 Satz 2 mit einem Abschlag von jeweils 4 Prozent zu bewerten, sofern das Anfertigen von Schlitz- und Durchbruchsplänen oder das Prüfen der Montage- und Werkstattpläne der ausführenden Firmen nicht in Auftrag gegeben wird.
(3) Anlage 15 Nummer 15.1 regelt die Grundleistungen jeder Leistungsphase und enthält Beispiele für Besondere Leistungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 56 Honorare für Grundleistungen der Technischen Ausrüstung
(1) Für die in § 55 und der Anlage 15 Nummer 15.1 genannten Grundleistungen bei einzelnen Anlagen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: 
(2) Welchen Honorarzonen die Grundleistungen zugeordnet werden, richtet sich nach folgenden Bewertungsmerkmalen: 
Anzahl der Funktionsbereiche,
Integrationsansprüche,
technische Ausgestaltung,
Anforderungen an die Technik,
konstruktive Anforderungen.
(3) Für die Zuordnung zu den Honorarzonen ist die Objektliste der Anlage 15 Nummer 15.2 zu berücksichtigen.
(4) Werden Anlagen einer Gruppe verschiedenen Honorarzonen zugeordnet, so ergibt sich das Honorar nach Absatz 1 aus der Summe der Einzelhonorare. Ein Einzelhonorar wird dabei für alle Anlagen ermittelt, die einer Honorarzone zugeordnet werden. Für die Ermittlung des Einzelhonorars ist zunächst das Honorar für die Anlagen jeder Honorarzone zu berechnen, das sich ergeben würde, wenn die gesamten anrechenbaren Kosten der Anlagengruppe nur der Honorarzone zugeordnet würden, für die das Einzelhonorar berechnet wird. Das Einzelhonorar ist dann nach dem Verhältnis der Summe der anrechenbaren Kosten der Anlagen einer Honorarzone zu den gesamten anrechenbaren Kosten der Anlagengruppe zu ermitteln.
(5) Für Umbauten und Modernisierungen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 50 Prozent in Textform vereinbart werden.
(6) (weggefallen)
Teil 5
Übergangs- und Schlussvorschriften
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 57 Übergangsvorschrift
(1) Diese Verordnung ist nicht auf Grundleistungen anzuwenden, die vor dem 17. Juli 2013 vertraglich vereinbart wurden; insoweit bleiben die bisherigen Vorschriften anwendbar.
(2) Die durch die Erste Verordnung zur Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 2. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2636) geänderten Vorschriften sind erst auf diejenigen Vertragsverhältnisse anzuwenden, die nach Ablauf des 31. Dezember 2020 begründet worden sind.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 58 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2732) außer Kraft.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 1
(zu § 3 Absatz 1)
(zu § 3 Absatz 1)
Weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2306 - 2323)
1.1
Umweltverträglichkeitsstudie
1.1.1
Leistungsbild Umweltverträglichkeitsstudie(1)Die Grundleistungen bei Umweltverträglichkeitsstudien sind in vier Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare in Nummer 1.1.2 bewertet: 1.für die Leistungsphase 1 (Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs) mit 3 Prozent,2.für die Leistungsphase 2 (Grundlagenermittlung) mit 37 Prozent,3.für die Leistungsphase 3 (Vorläufige Fassung) mit 50 Prozent,4.für die Leistungsphase 4 (Abgestimmte Fassung) mit 10 Prozent.(2)Das Leistungsbild setzt sich wie folgt zusammen:Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs –Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten untersuchungsrelevanten Unterlagen,–Ortsbesichtigungen,–Abgrenzen der Untersuchungsräume,–Ermitteln der Untersuchungsinhalte,–Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagen,–Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungen,–Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge.Leistungsphase 2: Grundlagenermittlung –Ermitteln und Beschreiben der untersuchungsrelevanten Sachverhalte auf Grund vorhandener Unterlagen,–Beschreiben der Umwelt einschließlich des rechtlichen Schutzstatus, der fachplanerischen Vorgaben und Ziele sowie der für die Bewertung relevanten Funktionselemente für jedes Schutzgut einschließlich der Wechselwirkungen,–Beschreiben der vorhandenen Beeinträchtigungen der Umwelt,–Bewerten der Funktionselemente und der Leistungsfähigkeit der einzelnen Schutzgüter hinsichtlich ihrer Bedeutung und Empfindlichkeit,–Raumwiderstandsanalyse, soweit nach Art des Vorhabens erforderlich, einschließlich des Ermittelns konfliktarmer Bereiche,–Darstellen von Entwicklungstendenzen des Untersuchungsraums für den Prognose-Null-Fall,–Überprüfen der Abgrenzung des Untersuchungsraums und der Untersuchungsinhalte,–Zusammenfassendes Darstellen der Erfassung und Bewertung als Grundlage für die Erörterung mit dem Auftraggeber.Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung –Ermitteln und Beschreiben der Umweltauswirkungen und Erstellen der vorläufigen Fassung,–Mitwirken bei der Entwicklung und der Auswahl vertieft zu untersuchender planerischer Lösungen,–Mitwirken bei der Optimierung von bis zu drei planerischen Lösungen (Hauptvarianten) zur Vermeidung von Beeinträchtigungen,–Ermitteln, Beschreiben und Bewerten der unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen von bis zu drei planerischen Lösungen (Hauptvarianten) auf die Schutzgüter im Sinne des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94) einschließlich der Wechselwirkungen,–Einarbeiten der Ergebnisse vorhandener Untersuchungen zum Gebiets- und Artenschutz sowie zum Boden- und Wasserschutz,–Vergleichendes Darstellen und Bewerten der Auswirkungen von bis zu drei planerischen Lösungen,–Zusammenfassendes vergleichendes Bewerten des Projekts mit dem Prognose-Null-Fall,–Erstellen von Hinweisen auf Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Beeinträchtigungen sowie zur Ausgleichbarkeit der unvermeidbaren Beeinträchtigungen,–Erstellen von Hinweisen auf Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Angaben,–Zusammenführen und Darstellen der Ergebnisse als vorläufige Fassung in Text und Karten einschließlich des Herausarbeitens der grundsätzlichen Lösung der wesentlichen Teile der Aufgabe,–Abstimmen der Vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeber.Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung der Umweltverträglichkeitsstudie in Text und Karte einschließlich einer Zusammenfassung.(3)Im Leistungsbild Umweltverträglichkeitsstudie können insbesondere die Besonderen Leistungen der Anlage 9 Anwendung finden.
1.1.2
Honorare für Grundleistungen bei Umweltverträglichkeitsstudien(1)Für die in Nummer 1.1.1 genannten Grundleistungen bei Umweltverträglichkeitsstudien sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte: Fläche in HektarHonorarzone I geringe AnforderungenHonorarzone II durchschnittliche AnforderungenHonorarzone III hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuro    50 10 176 12 862 12 862 15 406 15 406 18 091   100 14 972 18 923 18 923 22 666 22 666 26 617   150 18 942 23 940 23 940 28 676 28 676 33 674   200 22 454 28 380 28 380 33 994 33 994 39 919   300 28 644 36 203 36 203 43 364 43 364 50 923   400 34 117 43 120 43 120 51 649 51 649 60 653   500 39 110 49 431 49 431 59 209 59 209 69 530   750 50 211 63 461 63 461 76 014 76 014 89 264 1 000 60 004 75 838 75 838 90 839 90 839106 674 1 500 77 182 97 550 97 550116 846116 846137 213 2 000 92 278116 629116 629139 698139 698164 049 2 500105 963133 925133 925160 416160 416188 378 3 000118 598149 895149 895179 544179 544210 841 4 000141 533178 883178 883214 266214 266251 615 5 000162 148204 937204 937245 474245 474288 263 6 000182 186230 263230 263275 810275 810323 887 7 000201 072254 133254 133304 401304 401357 461 8 000218 466276 117276 117330 734330 734388 384 9 000234 394296 247296 247354 846354 846416 70010 000249 492315 330315 330377 704377 704443 542(2)Das Honorar für die Erstellung von Umweltverträglichkeitsstudien berechnet sich nach der Gesamtfläche des Untersuchungsraums in Hektar und nach der Honorarzone.(3)Umweltverträglichkeitsstudien sind folgenden Honorarzonen zuzuordnen: 1.Honorarzone I (geringe Anforderungen),2.Honorarzone II (durchschnittliche Anforderungen),3.Honorarzone III (hohe Anforderungen).(4)Die Zuordnung zu den Honorarzonen ist anhand folgender Bewertungsmerkmale für zu erwartende nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt zu ermitteln: 1.Bedeutung des Untersuchungsraums für die Schutzgüter im Sinne des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG),2.Ausstattung des Untersuchungsraums mit Schutzgebieten,3.Landschaftsbild und -struktur,4.Nutzungsansprüche,5.Empfindlichkeit des Untersuchungsraums gegenüber Umweltbelastungen und -beeinträchtigungen,6.Intensität und Komplexität potenzieller nachteiliger Wirkfaktoren auf die Umwelt.(5)Sind für eine Umweltverträglichkeitsstudie Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar und bestehen deswegen Zweifel, welcher Honorarzone die Umweltverträglichkeitsstudie zugeordnet werden kann, ist die Anzahl der Bewertungspunkte nach Absatz 4 zu ermitteln; die Umweltverträglichkeitsstudie ist nach der Summe der Bewertungspunkte folgenden Honorarzonen zuzuordnen: 1.Honorarzone I: Umweltverträglichkeitsstudien mit bis zu 16 Punkten,2.Honorarzone II: Umweltverträglichkeitsstudien mit 17 bis 30 Punkten,3.Honorarzone III: Umweltverträglichkeitsstudien mit 31 bis 42 Punkten.(6)Bei der Zuordnung einer Umweltverträglichkeitsstudie zu den Honorarzonen werden nach dem Schwierigkeitsgrad der Anforderungen die Bewertungsmerkmale wie folgt gewichtet: 1.die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 4 Nummer 1 bis 4 mit je bis zu 6 Punkten und2.die Bewertungsmerkmale gemäß Absatz 4 Nummer 5 und 6 mit je bis zu 9 Punkten.(7)Wird die Größe des Untersuchungsraums während der Leistungserbringung geändert, so ist das Honorar für die Leistungsphasen, die bis zur Änderung noch nicht erbracht sind, nach der geänderten Größe des Untersuchungsraums zu berechnen.
1.2
Bauphysik
1.2.1
Anwendungsbereich(1)Zu den Grundleistungen für Bauphysik gehören: –Wärmeschutz und Energiebilanzierung,–Bauakustik (Schallschutz),–Raumakustik.(2)Wärmeschutz und Energiebilanzierung umfassen den Wärmeschutz von Gebäuden und Ingenieurbauwerken und die fachübergreifende Energiebilanzierung.(3)Die Bauakustik umfasst den Schallschutz von Objekten zur Erreichung eines regelgerechten Luft- und Trittschallschutzes und zur Begrenzung der von außen einwirkenden Geräusche sowie der Geräusche von Anlagen der Technischen Ausrüstung. Dazu gehört auch der Schutz der Umgebung vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Lärm (Schallimmissionsschutz).(4)Die Raumakustik umfasst die Beratung zu Räumen mit besonderen raumakustischen Anforderungen.(5)Die Besonderen Grundlagen der Honorare werden gesondert in den Teilgebieten Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik aufgeführt.
1.2.2
Leistungsbild Bauphysik(1)Die Grundleistungen für Bauphysik sind in sieben Leistungsphasen unterteilt und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare in Nummer 1.2.3 bewertet: 1.für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 3 Prozent,2.für die Leistungsphase 2 (Mitwirken bei der Vorplanung) mit 20 Prozent,3.für die Leistungsphase 3 (Mitwirken bei der Entwurfsplanung) mit 40 Prozent,4.für die Leistungsphase 4 (Mitwirken bei der Genehmigungsplanung) mit 6 Prozent,5.für die Leistungsphase 5 (Mitwirken bei der Ausführungsplanung) mit 27 Prozent,6.für die Leistungsphase 6 (Mitwirken bei der Vorbereitung der Vergabe) mit 2 Prozent,7.für die Leistungsphase 7 (Mitwirken bei der Vergabe) mit 2 Prozent.(2)Das Leistungsbild setzt sich wie folgt zusammen: GrundleistungenBesondere LeistungenLPH 1 Grundlagenermittlunga)Klären der Aufgabenstellungb)Festlegen der Grundlagen, Vorgaben und Ziele–Mitwirken bei der Ausarbeitung von Auslobun- gen und bei Vorprüfungen für Wettbewerbe–Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten–Schadensanalyse bestehender Gebäude–Mitwirken bei Vorgaben für ZertifizierungenLPH 2 Mitwirkung bei der Vorplanunga)Analyse der Grundlagenb)Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen einschließlich Betrachtung von Alternativenc)Vordimensionieren der relevanten Bauteile des Gebäudesd)Mitwirken beim Abstimmen der fachspezifischen Planungskonzepte der Objektplanung und der Fachplanungene)Erstellen eines Gesamtkonzeptes in Abstimmung mit der Objektplanung und den Fachplanungenf)Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte als Arbeitsgrundlage für Objektplanung und Fachplanungen–Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung–Mitwirken an Projekt-, Käufer- oder Mieterbaubeschreibungen–Erstellen eines fachübergreifenden BauteilkatalogsLPH 3 Mitwirkung bei der Entwurfsplanunga)Fortschreiben der Rechenmodelle und der wesentlichen Kennwerte für das Gebäudeb)Mitwirken beim Fortschreiben der Planungskonzepte der Objektplanung und Fachplanung bis zum vollständigen Entwurfc)Bemessen der Bauteile des Gebäudesd)Erarbeiten von Übersichtsplänen und des Erläuterungsberichtes mit Vorgaben, Grundlagen und Auslegungsdaten–Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden und FreiräumenLPH 4 Mitwirkung bei der Genehmigungsplanunga)Mitwirken beim Aufstellen der Genehmigungsplanung und bei Vorgesprächen mit Behördenb)Aufstellen der förmlichen Nachweisec)Vervollständigen und Anpassen der Unterlagen–Mitwirken bei Vorkontrollen in Zertifizierungsprozessen–Mitwirken beim Einholen von Zustimmungen im EinzelfallLPH 5 Mitwirkung bei der Ausführungsplanunga)Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungenb)Mitwirken bei der Ausführungsplanung durch ergänzende Angaben für die Objektplanung und Fachplanungen–Mitwirken beim Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattplanung der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der AusführungsplanungLPH 6 Mitwirkung bei der Vorbereitung der VergabeBeiträge zu Ausschreibungsunterlagen LPH 7 Mitwirkung bei der VergabeMitwirken beim Prüfen und Bewerten der Angebote auf Erfüllung der Anforderungen–Prüfen von NebenangebotenLPH 8 Objektüberwachung und Dokumentation –Mitwirken bei der Baustellenkontrolle–Messtechnisches Überprüfen der Qualität der Bauausführung und von Bauteil- oder RaumeigenschaftenLPH 9 Objektbetreuung –Mitwirken bei Audits in Zertifizierungsprozessen
1.2.3
Honorare für Grundleistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung(1)Das Honorar für die Grundleistungen nach Nummer 1.2.2 Absatz 2 richtet sich nach den anrechenbaren Kosten des Gebäudes gemäß § 33 nach der Honorarzone nach § 35, der das Gebäude zuzuordnen ist, und nach der Honorartafel in Absatz 2.(2)Für die in Nummer 1.2.2 Absatz 2 genannten Grundleistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Anrechenbare Kosten in EuroHonorarzone I sehr geringe AnforderungenHonorarzone II geringe AnforderungenHonorarzone III durchschnittliche AnforderungenHonorarzone IV hohe AnforderungenHonorarzone V sehr hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuroEuroEuro   250 000 1 757 2 023 2 023 2 395 2 395 2 928 2 928 3 300 3 300 3 566   275 000 1 789 2 061 2 061 2 440 2 440 2 982 2 982 3 362 3 362 3 633   300 000 1 821 2 097 2 097 2 484 2 484 3 036 3 036 3 422 3 422 3 698   350 000 1 883 2 168 2 168 2 567 2 567 3 138 3 138 3 537 3 537 3 822   400 000 1 941 2 235 2 235 2 647 2 647 3 235 3 235 3 646 3 646 3 941   500 000 2 049 2 359 2 359 2 793 2 793 3 414 3 414 3 849 3 849 4 159   600 000 2 146 2 471 2 471 2 926 2 926 3 576 3 576 4 031 4 031 4 356   750 000 2 273 2 617 2 617 3 099 3 099 3 788 3 788 4 270 4 270 4 614 1 000 000 2 440 2 809 2 809 3 327 3 327 4 066 4 066 4 583 4 583 4 953 1 250 000 2 748 3 164 3 164 3 747 3 747 4 579 4 579 5 162 5 162 5 579 1 500 000 3 050 3 512 3 512 4 159 4 159 5 083 5 083 5 730 5 730 6 192 2 000 000 3 639 4 190 4 190 4 962 4 962 6 065 6 065 6 837 6 837 7 388 2 500 000 4 213 4 851 4 851 5 745 5 745 7 022 7 022 7 916 7 916 8 554 3 500 000 5 329 6 136 6 136 7 266 7 266 8 881 8 88110 01210 01210 819 5 000 000 6 944 7 996 7 996 9 469 9 46911 57311 57313 04613 04614 098 7 500 000 9 53210 97710 97712 99912 99915 88715 88717 90917 90919 35410 000 00012 03313 85613 85616 40816 40820 05520 05522 60722 60724 43015 000 00016 85619 41019 41022 98622 98628 09428 09431 67031 67034 22420 000 00021 51624 77624 77629 33929 33935 85935 85940 42340 42343 68325 000 00026 05630 00430 00435 53135 53143 42743 42748 95448 95452 902(3)Für Umbauten und Modernisierungen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent auf das Honorar in Textform vereinbart werden.
1.2.4
Honorare für Grundleistungen der Bauakustik(1)Für Grundleistungen der Bauakustik sind die Kosten für Baukonstruktionen und Anlagen der Technischen Ausrüstung anrechenbar. Der Umfang der mitzuverarbeitenden Bausubstanz kann angemessen berücksichtigt werden.(2)Die Vertragsparteien können vereinbaren, dass die Kosten für besondere Bauausführungen ganz oder teilweise zu den anrechenbaren Kosten gehören, wenn hierdurch dem Auftragnehmer ein erhöhter Arbeitsaufwand entsteht.(3)Für die in Nummer 1.2.2 Absatz 2 genannten Grundleistungen der Bauakustik sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Anrechenbare Kosten in EuroHonorarzone I geringe AnforderungenHonorarzone II durchschnittliche AnforderungenHonorarzone III hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuro   250 000 1 729 1 985 1 985 2 284 2 284 2 625   275 000 1 840 2 113 2 113 2 431 2 431 2 794   300 000 1 948 2 237 2 237 2 574 2 574 2 959   350 000 2 156 2 475 2 475 2 847 2 847 3 273   400 000 2 353 2 701 2 701 3 108 3 108 3 573   500 000 2 724 3 127 3 127 3 598 3 598 4 136   600 000 3 069 3 524 3 524 4 055 4 055 4 661   750 000 3 553 4 080 4 080 4 694 4 694 5 396 1 000 000 4 291 4 927 4 927 5 669 5 669 6 516 1 250 000 4 968 5 704 5 704 6 563 6 563 7 544 1 500 000 5 599 6 429 6 429 7 397 7 397 8 503 2 000 000 6 763 7 765 7 765 8 934 8 93410 270 2 500 000 7 830 8 990 8 99010 34310 34311 890 3 500 000 9 76611 21311 21312 90112 90114 830 5 000 00012 34514 17414 17416 30716 30718 746 7 500 00016 11418 50218 50221 28721 28724 47010 000 00019 47022 35422 35425 71925 71929 56515 000 00025 42229 18829 18833 58233 58238 60420 000 00030 72235 27335 27340 58340 58346 65225 000 00035 58540 85740 85747 00847 00854 037(4)Für Umbauten und Modernisierungen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent auf das Honorar in Textform vereinbart werden.(5)Die Leistungen der Bauakustik werden den Honorarzonen anhand folgender Bewertungsmerkmale zugeordnet: 1.Art der Nutzung,2.Anforderungen des Immissionsschutzes,3.Anforderungen des Emissionsschutzes,4.Art der Hüllkonstruktion, Anzahl der Konstruktionstypen,5.Art und Intensität der Außenlärmbelastung,6.Art und Umfang der Technischen Ausrüstung.(6)§ 52 Absatz 3 ist sinngemäß anzuwenden.(7)Objektliste für die BauakustikDie nachstehend aufgeführten Innenräume werden in der Regel den Honorarzonen wie folgt zugeordnet: Objektliste – BauakustikHonorarzoneIIIIIIWohnhäuser, Heime, Schulen, Verwaltungsgebäude oder Banken mit jeweils durchschnittlicher Technischer Ausrüstung oder entsprechendem Ausbaux  Heime, Schulen, Verwaltungsgebäude mit jeweils überdurchschnittlicher Technischer Ausrüstung oder entsprechendem Ausbau x Wohnhäuser mit versetzten Grundrissen x Wohnhäuser mit Außenlärmbelastungen x Hotels, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt x Universitäten oder Hochschulen x Krankenhäuser, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt x Gebäude für Erholung, Kur oder Genesung x Versammlungsstätten, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt x Werkstätten mit schutzbedürftigen Räumen x Hotels mit umfangreichen gastronomischen Einrichtungen  xGebäude mit gewerblicher Nutzung oder Wohnnutzung  xKrankenhäuser in bauakustisch besonders ungünstigen Lagen oder mit ungünstiger Anordnung der Versorgungseinrichtungen  xTheater-, Konzert- oder Kongressgebäude  xTonstudios oder akustische Messräume  x
1.2.5
Honorare für Grundleistungen der Raumakustik(1)Das Honorar für jeden Innenraum, für den Grundleistungen zur Raumakustik erbracht werden, richtet sich nach den anrechenbaren Kosten nach Absatz 2, nach der Honorarzone, der der Innenraum zuzuordnen ist, sowie nach der Honorartafel in Absatz 3.(2)Für Grundleistungen der Raumakustik sind die Kosten für Baukonstruktionen und Technische Ausrüstung sowie die Kosten für die Ausstattung (DIN 276 – 1: 2008-12, Kostengruppe 610) des Innenraums anrechenbar. Die Kosten für die Baukonstruktionen und Technische Ausrüstung werden für die Anrechnung durch den Bruttorauminhalt des Gebäudes geteilt und mit dem Rauminhalt des Innenraums multipliziert. Der Umfang der mitzuverarbeitenden Bausubstanz kann angemessen berücksichtigt werden.(3)Für die in Nummer 1.2.2 Absatz 2 genannten Grundleistungen der Raumakustik sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Anrechenbare Kosten in EuroHonorarzone I sehr geringe AnforderungenHonorarzone II geringe AnforderungenHonorarzone III durchschnittliche AnforderungenHonorarzone IV hohe AnforderungenHonorarzone V sehr hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuroEuroEuro   50 000 1 714 2 226 2 226 2 737 2 737 3 279 3 279 3 790 3 790 4 301   75 000 1 805 2 343 2 343 2 882 2 882 3 452 3 452 3 990 3 990 4 528  100 000 1 892 2 457 2 457 3 021 3 021 3 619 3 619 4 183 4 183 4 748  150 000  2 061 2 676 2 676 3 291 3 291 3 942 3 942 4 557 4 557 5 171  200 000 2 225 2 888 2 888 3 551 3 551 4 254 4 254 4 917 4 917 5 581  250 000 2 384 3 095 3 095 3 806 3 806 4 558 4 558 5 269 5 269 5 980  300 000 2 540 3 297 3 297 4 055 4 055 4 857 4 857 5 614 5 614 6 371  400 000 2 844 3 693 3 693 4 541 4 541 5 439 5 439 6 287 6 287 7 136  500 000 3 141 4 078 4 078 5 015 5 015 6 007 6 007 6 944 6 944 7 881  750 000 3 860 5 011 5 011 6 163 6 163 7 382 7 382 8 533 8 533 9 6841 000 000 4 555 5 913 5 913 7 272 7 272 8 710 8 71010 06910 06911 4271 500 000 5 896 7 655 7 655 9 413 9 41311 27511 27513 03413 03414 7922 000 000 7 193 9 338 9 33811 48311 48313 75513 75515 90015 90018 0452 500 000 8 45710 97910 97913 50113 50116 17216 17218 69418 69421 2173 000 000 9 69612 58812 58815 47915 47918 54118 54121 43321 43324 3254 000 00012 11515 72915 72919 34219 34223 16823 16826 78126 78130 3955 000 00014 47418 79118 79123 10823 10827 67927 67931 99631 99636 3136 000 00016 78621 79321 79326 79926 79932 10032 10037 10737 10742 1137 000 00019 06024 74424 74430 42930 42936 44836 44842 13342 13347 8177 500 00020 18426 20426 20432 22432 22438 59838 59844 61844 61850 638(4)Für Umbauten und Modernisierungen kann bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag gemäß § 6 Absatz 2 Satz 3 bis 33 Prozent auf das Honorar in Textform vereinbart werden.(5)Innenräume werden nach den in Absatz 6 genannten Bewertungsmerkmalen folgenden Honorarzonen zugeordnet: 1.Honorarzone I: Innenräume mit sehr geringen Anforderungen,2.Honorarzone II: Innenräume mit geringen Anforderungen,3.Honorarzone III: Innenräume mit durchschnittlichen Anforderungen,4.Honorarzone IV: Innenräume mit hohen Anforderungen,5.Honorarzone V: Innenräume mit sehr hohen Anforderungen.(6)Die Leistungen der Raumakustik werden den Honorarzonen anhand folgender Bewertungsmerkmale zugeordnet:1.Anforderungen an die Einhaltung der Nachhallzeit,2.Einhalten eines bestimmten Frequenzganges der Nachhallzeit,3.Anforderungen an die räumliche und zeitliche Schallverteilung,4.akustische Nutzungsart des Innenraums,5.Veränderbarkeit der akustischen Eigenschaften des Innenraums.(7)Objektliste für die RaumakustikDie nachstehend aufgeführten Innenräume werden in der Regel den Honorarzonen wie folgt zugeordnet: Objektliste – RaumakustikHonorarzoneIIIIIIIVVPausenhallen, Spielhallen, Liege- und Wandelhallenx    Großraumbüros x   Unterrichts-, Vortrags- und Sitzungsräume     – bis 500 m3 x   – 500 bis 1 500 m3  x  – über 1 500 m3   x Filmtheater     – bis 1 000 m3 x   – 1 000 bis 3 000 m3  x  – über 3 000 m3   x Kirchen     – bis 1 000 m3 x   – 1 000 bis 3 000 m3  x  – über 3 000 m3   x Sporthallen, Turnhallen     – nicht teilbar, bis 1 000 m3 x   – teilbar, bis 3 000 m3  x  Mehrzweckhallen     – bis 3 000 m3   x – über 3 000 m3    xKonzertsäle, Theater, Opernhäuser    xTonaufnahmeräume, akustische Messräume    xInnenräume mit veränderlichen akustischen Eigenschaften    x(8)§ 52 Absatz 3 kann sinngemäß angewendet werden.
1.3
Geotechnik
1.3.1
Anwendungsbereich(1)Die Leistungen für Geotechnik umfassen die Beschreibung und Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse für Gebäude und Ingenieurbauwerke im Hinblick auf das Objekt und die Erarbeitung einer Gründungsempfehlung. Dazu gehört auch die Beschreibung der Wechselwirkung zwischen Baugrund und Bauwerk sowie die Wechselwirkung mit der Umgebung.(2)Die Leistungen umfassen insbesondere das Festlegen von Baugrundkennwerten und von Kennwerten für rechnerische Nachweise zur Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit des Objektes, die Abschätzung zum Schwankungsbereich des Grundwassers sowie die Einordnung des Baugrunds nach bautechnischen Klassifikationsmerkmalen.
1.3.2
Besondere Grundlagen des Honorars(1)Das Honorar der Grundleistungen richtet sich nach den anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung nach § 50 Absatz 1 bis 3 für das gesamte Objekt aus Bauwerk und Baugrube.(2)(weggefallen)
1.3.3
Leistungsbild Geotechnik(1)Grundleistungen umfassen die Beschreibung und Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse sowie die daraus abzuleitenden Empfehlungen für die Gründung einschließlich der Angabe der Bemessungsgrößen für eine Flächen- oder Pfahlgründung, Hinweise zur Herstellung und Trockenhaltung der Baugrube und des Bauwerks, Angaben zur Auswirkung des Bauwerks auf die Umgebung und auf Nachbarbauwerke sowie Hinweise zur Bauausführung. Die Darstellung der Inhalte erfolgt im Geotechnischen Bericht.(2)Die Grundleistungen werden in folgenden Teilleistungen zusammengefasst und wie folgt in Prozentsätzen der Honorare der Nummer 1.3.4 bewertet: 1.für die Teilleistung a (Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept) mit 15 Prozent,2.für die Teilleistung b (Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse) mit 35 Prozent,3.für die Teilleistung c (Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung) mit 50 Prozent.(3)Das Leistungsbild setzt sich wie folgt zusammen: GrundleistungenBesondere LeistungenGeotechnischer Berichta)Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept –Klären der Aufgabenstellung, Ermitteln der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse auf Basis vorhandener Unterlagen–Festlegen und Darstellen der erforderlichen Baugrunderkundungenb)Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse –Auswerten und Darstellen der Baugrunderkundungen sowie der Labor- und Felduntersuchungen–Abschätzen des Schwankungsbereichs von Wasserständen und/oder Druckhöhen im Boden–Klassifizieren des Baugrunds und Festlegen der Baugrundkennwertec)Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung –Beurteilung des Baugrunds–Empfehlung für die Gründung mit Angabe der geotechnischen Bemessungsparameter (zum Beispiel Angaben zur Bemessung einer Flächen- oder Pfahlgründung)–Angabe der zu erwartenden Setzungen für die vom Tragwerksplaner im Rahmen der Entwurfsplanung nach § 49 zu erbringenden Grundleistungen–Hinweise zur Herstellung und Trockenhaltung der Baugrube und des Bauwerks sowie Angaben zur Auswirkung der Baumaßnahme auf Nachbarbauwerke–Allgemeine Angaben zum Erdbau–Angaben zur geotechnischen Eignung von Aushubmaterial zur Wiederverwendung bei der betreffenden Baumaßnahme sowie Hinweise zur Bauausführung–Beschaffen von Bestandsunterlagen–Vorbereiten und Mitwirken bei der Vergabe von Aufschlussarbeiten und deren Überwachung–Veranlassen von Labor- und Felduntersuchungen–Aufstellen von geotechnischen Berechnungen zur Standsicherheit oder Gebrauchstauglichkeit, wie zum Beispiel Setzungs-, Grundbruch- und Geländebruchberechnungen–Aufstellen von hydrogeologischen, geohydraulischen und besonderen numerischen Berechnungen–Beratung zu Dränanlagen, Anlagen zur Grundwasserabsenkung oder sonstigen ständigen oder bauzeitlichen Eingriffen in das Grundwasser–Beratung zu Probebelastungen sowie fachtechnisches Betreuen und Auswerten–geotechnische Beratung zu Gründungselementen, Baugruben- oder Hangsicherungen und Erdbauwerken, Mitwirkung bei der Beratung zur Sicherung von Nachbarbauwerken–Untersuchungen zur Berücksichtigung dynamischer Beanspruchungen bei der Bemessung des Objekts oder seiner Gründung sowie Beratungsleistungen zur Vermeidung oder Beherrschung von dynamischen Einflüssen–Mitwirken bei der Bewertung von Nebenangeboten aus geotechnischer Sicht–Mitwirken während der Planung oder Ausführung des Objekts sowie Besprechungs- und Ortstermine–geotechnische Freigaben
1.3.4
Honorare Geotechnik(1)Für die in Nummer 1.3.3 Absatz 3 genannten Grundleistungen sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Anrechenbare Kosten in EuroHonorarzone I sehr geringe AnforderungenHonorarzone II geringe AnforderungenHonorarzone III durchschnittliche AnforderungenHonorarzone IV hohe AnforderungenHonorarzone V sehr hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuroEuroEuro    50 000   789 1 222 1 222 1 654 1 654 2 105 2 105 2 537 2 537 2 970    75 000   951 1 472 1 472 1 993 1 993 2 537 2 537 3 058 3 058 3 579   100 000 1 086 1 681 1 681 2 276 2 276 2 896 2 896 3 491 3 491 4 086   125 000 1 204 1 863 1 863 2 522 2 522 3 210 3 210 3 869 3 869 4 528   150 000 1 309 2 026 2 026 2 742 2 742 3 490 3 490 4 207 4 207 4 924   200 000 1 494 2 312 2 312 3 130 3 130 3 984 3 984 4 802 4 802 5 621   300 000 1 800 2 786 2 786 3 772 3 772 4 800 4 800 5 786 5 786 6 772   400 000 2 054 3 179 3 179 4 304 4 304 5 478 5 478 6 603 6 603 7 728   500 000 2 276 3 522 3 522 4 768 4 768 6 069 6 069 7 315 7 315 8 561   750 000 2 740 4 241 4 241 5 741 5 741 7 307 7 307 8 808 8 80810 308 1 000 000 3 125 4 836 4 836 6 548 6 548 8 334 8 33410 04510 04511 756 1 500 000 3 765 5 827 5 827 7 889 7 88910 04110 04112 10312 10314 165 2 000 000 4 297 6 650 6 650 9 003 9 00311 45911 45913 81213 81216 165 3 000 000 5 175 8 009 8 00910 84210 84213 79913 79916 63316 63319 467 5 000 000 6 53510 11410 11413 69313 69317 42817 42821 00721 00724 586 7 500 000 7 87812 19212 19216 50616 50621 00721 00725 32125 32129 63510 000 000 8 99413 91913 91918 84418 84423 98323 98328 90928 90933 83415 000 00010 83916 77516 77522 71122 71128 90528 90534 84034 84040 77620 000 00012 37319 14819 14825 92325 92332 99332 99339 76939 76946 54425 000 00013 70821 21521 21528 72228 72236 55636 55644 06344 06351 570(2)Die Honorarzone wird bei den geotechnischen Grundleistungen auf Grund folgender Bewertungsmerkmale ermittelt: 1.Honorarzone I: Gründungen mit sehr geringem Schwierigkeitsgrad, insbesondere gering setzungsempfindliche Objekte mit einheitlicher Gründungsart bei annähernd regelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit einheitlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche;2.Honorarzone II: Gründungen mit geringem Schwierigkeitsgrad, insbesondere –setzungsempfindliche Objekte sowie gering setzungsempfindliche Objekte mit bereichsweise unterschiedlicher Gründungsart oder bereichsweise stark unterschiedlichen Lasten bei annähernd regelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit einheitlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche,–gering setzungsempfindliche Objekte mit einheitlicher Gründungsart bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche;3.Honorarzone III: Gründungen mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere –stark setzungsempfindliche Objekte bei annähernd regelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit einheitlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche,–setzungsempfindliche Objekte sowie gering setzungsempfindliche Bauwerke mit bereichsweise unterschiedlicher Gründungsart oder bereichsweise stark unterschiedlichen Lasten bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche,–gering setzungsempfindliche Objekte mit einheitlicher Gründungsart bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit stark unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche;4.Honorarzone IV: Gründungen mit hohem Schwierigkeitsgrad, insbesondere –stark setzungsempfindliche Objekte bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche,–setzungsempfindliche Objekte sowie gering setzungsempfindliche Objekte mit bereichsweise unterschiedlicher Gründungsart oder bereichsweise stark unterschiedlichen Lasten bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit stark unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche;5.Honorarzone V: Gründungen mit sehr hohem Schwierigkeitsgrad, insbesonderestark setzungsempfindliche Objekte bei unregelmäßigem Schichtenaufbau des Untergrunds mit stark unterschiedlicher Tragfähigkeit und Setzungsfähigkeit innerhalb der Baufläche.(3)§ 52 Absatz 3 ist sinngemäß anzuwenden.(4)Die Aspekte des Grundwassereinflusses auf das Objekt und die Nachbarbebauung sind bei der Festlegung der Honorarzone zusätzlich zu berücksichtigen.
1.4
Ingenieurvermessung
1.4.1
Anwendungsbereich(1)Leistungen der Ingenieurvermessung beziehen das Erfassen raumbezogener Daten über Bauwerke und Anlagen, Grundstücke und Topographie, das Erstellen von Plänen, das Übertragen von Planungen in die Örtlichkeit sowie das vermessungstechnische Überwachen der Bauausführung ein, soweit die Leistungen mit besonderen instrumentellen und vermessungstechnischen Verfahrensanforderungen erbracht werden müssen. Ausgenommen von Satz 1 sind Leistungen, die nach landesrechtlichen Vorschriften für Zwecke der Landesvermessung und des Liegenschaftskatasters durchgeführt werden.(2)Zur Ingenieurvermessung gehören: 1.Planungsbegleitende Vermessungen für die Planung und den Entwurf von Gebäuden, Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen sowie für Flächenplanungen,2.Bauvermessung vor und während der Bauausführung und die abschließende Bestandsdokumentation von Gebäuden, Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen,3.sonstige vermessungstechnische Leistungen: –Vermessung an Objekten außerhalb der Planungs- und Bauphase,–Vermessung bei Wasserstraßen,–Fernerkundungen, die das Aufnehmen, Auswerten und Interpretieren von Luftbildern und anderer raumbezogener Daten umfassen, die durch Aufzeichnung über eine große Distanz erfasst sind, als Grundlage insbesondere für Zwecke der Raumordnung und des Umweltschutzes,–vermessungstechnische Leistungen zum Aufbau von geographisch-geometrischen Datenbasen für raumbezogene Informationssysteme sowie–vermessungstechnische Leistungen, soweit sie nicht in Absatz 1 und Absatz 2 erfasst sind.
1.4.2
Grundlagen des Honorars bei der Planungsbegleitenden Vermessung(1)Das Honorar für Grundleistungen der Planungsbegleitenden Vermessung richtet sich nach der Summe der Verrechnungseinheiten, der Honorarzone in Nummer 1.4.3 und der Honorartafel in Nummer 1.4.8.(2)Die Verrechnungseinheiten berechnen sich aus der Größe der aufzunehmenden Flächen und deren Punktdichte. Die Punktdichte beschreibt die durchschnittliche Anzahl der für die Erfassung der planungsrelevanten Daten je Hektar zu messenden Punkte.(3)Abhängig von der Punktdichte werden die Flächen den nachstehenden Verrechnungseinheiten (VE) je Hektar (ha) zugeordnet: Flächenklasse 1 (bis 50 Punkte/ha)  40 VEFlächenklasse 2 (51 – 73 Punkte/ha)  50 VEFlächenklasse 3 (74 – 100 Punkte/ha)  60 VEFlächenklasse 4 (101 – 131 Punkte/ha)  70 VEFlächenklasse 5 (132 – 166 Punkte/ha)  80 VEFlächenklasse 6 (167 – 203 Punkte/ha)  90 VEFlächenklasse 7 (204 – 244 Punkte/ha) 100 VEFlächenklasse 8 (245 – 335 Punkte/ha) 120 VEFlächenklasse 9 (336 – 494 Punkte/ha) 150 VEFlächenklasse 10 (495 – 815 Punkte/ha) 200 VEFlächenklasse 11 (816 – 1 650 Punkte/ha) 300 VEFlächenklasse 12 (1 651 – 4 000 Punkte/ha) 500 VEFlächenklasse 13 (4 001 – 9 000 Punkte/ha) 800 VE.(4)Umfasst ein Auftrag Vermessungen für mehrere Objekte, so werden die Honorare für die Vermessung jedes Objekts getrennt berechnet.
1.4.3
Honorarzonen für Grundleistungen bei der Planungsbegleitenden Vermessung(1)Die Honorarzone wird bei der Planungsbegleitenden Vermessung auf Grund folgender Bewertungsmerkmale ermittelt: a)Qualität der vorhandenen Daten und Kartenunterlagen  sehr hoch . . . . . . . . . .1 Punkt hoch . . . . . . . . . .2 Punkte befriedigend . . . . . . . . . .3 Punkte kaum ausreichend . . . . . . . . . .4 Punkte mangelhaft . . . . . . . . . .5 Punkteb)Qualität des vorhandenen geodätischen Raumbezugs  sehr hoch . . . . . . . . . .1 Punkt hoch . . . . . . . . . .2 Punkte befriedigend . . . . . . . . . .3 Punkte kaum ausreichend . . . . . . . . . .4 Punkte mangelhaft . . . . . . . . . .5 Punktec)Anforderungen an die Genauigkeit  sehr gering . . . . . . . . . .1 Punkt gering . . . . . . . . . .2 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .3 Punkte hoch . . . . . . . . . .4 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .5 Punkted)Beeinträchtigungen durch die Geländebeschaffenheit und bei der Begehbarkeit  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 2 Punkte gering . . . . . . . . . .3 bis 4 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .5 bis 6 Punkte hoch . . . . . . . . . .7 bis 8 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .9 bis 10 Punktee)Behinderung durch Bebauung und Bewuchs  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 3 Punkte gering . . . . . . . . . .4 bis 6 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .7 bis 9 Punkte hoch . . . . . . . . . .10 bis 12 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .13 bis 15 Punktef)Behinderung durch Verkehr  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 3 Punkte gering . . . . . . . . . .4 bis 6 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .7 bis 9 Punkte hoch . . . . . . . . . .10 bis 12 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .13 bis 15 Punkte(2)Die Honorarzone ergibt sich aus der Summe der Bewertungspunkte wie folgt:Honorarzone I . . . . . . . . . .bis 13 PunkteHonorarzone II . . . . . . . . . .14 bis 23 PunkteHonorarzone III . . . . . . . . . .24 bis 34 PunkteHonorarzone IV . . . . . . . . . .35 bis 44 PunkteHonorarzone V . . . . . . . . . .45 bis 55 Punkte.
1.4.4
Leistungsbild Planungsbegleitende Vermessung(1)Das Leistungsbild Planungsbegleitende Vermessung umfasst die Aufnahme planungsrelevanter Daten und die Darstellung in analoger und digitaler Form für die Planung und den Entwurf von Gebäuden, Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen sowie für Flächenplanungen.(2)Die Grundleistungen sind in vier Leistungsphasen zusammengefasst und werden wie folgt in Prozentsätzen der Honorare der Nummer 1.4.8 Absatz 1 bewertet: 1.für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) mit 5 Prozent,2.für die Leistungsphase 2 (Geodätischer Raumbezug) mit 20 Prozent,3.für die Leistungsphase 3 (Vermessungstechnische Grundlagen) mit 65 Prozent,4.für die Leistungsphase 4 (Digitales Geländemodell) mit 10 Prozent.(3)Das Leistungsbild setzt sich wie folgt zusammen: GrundleistungenBesondere Leistungen1. Grundlagenermittlunga)Einholen von Informationen und Beschaffen von Unterlagen über die Örtlichkeit und das geplante Objektb)Beschaffen vermessungstechnischer Unterlagen und Datenc)Ortsbesichtigungd)Ermitteln des Leistungsumfangs in Abhängigkeit von den Genauigkeitsanforderungen und dem Schwierigkeitsgrad–Schriftliches Einholen von Genehmigungen zum Betreten von Grundstücken, von Bauwerken, zum Befahren von Gewässern und für anordnungsbedürftige Verkehrssicherungsmaßnahmen2. Geodätischer Raumbezuga)Erkunden und Vermarken von Lage- und Höhenfestpunktenb)Fertigen von Punktbeschreibungen und Einmessungsskizzenc)Messungen zum Bestimmen der Fest- und Passpunkted)Auswerten der Messungen und Erstellen des Koordinaten- und Höhenverzeichnisses–Entwurf, Messung und Auswertung von Sondernetzen hoher Genauigkeit–Vermarken auf Grund besonderer Anforderungen–Aufstellung von Rahmenmessprogrammen3. Vermessungstechnische Grundlagena)Topographische/morphologische Geländeaufnahme einschließlich Erfassen von Zwangspunkten und planungsrelevanter Objekteb)Aufbereiten und Auswerten der erfassten Datenc)Erstellen eines digitalen Lagemodells mit ausgewählten planungsrelevanten Höhenpunktend)Übernehmen von Kanälen, Leitungen, Kabeln und unterirdischen Bauwerken aus vorhandenen Unterlagene)Übernehmen des Liegenschaftskatastersf)Übernehmen der bestehenden öffentlich-rechtlichen Festsetzungeng)Erstellen von Plänen mit Darstellen der Situation im Planungsbereich mit ausgewählten planungsrelevanten Höhenpunktenh)Liefern der Pläne und Daten in analoger und digitaler Form–Maßnahmen für anordnungsbedürftige Verkehrssicherung–Orten und Aufmessen des unterirdischen Bestandes–Vermessungsarbeiten unter Tage, unter Wasser oder bei Nacht–Detailliertes Aufnehmen bestehender Objekte und Anlagen neben der normalen topographischen Aufnahme wie zum Beispiel Fassaden und Innenräume von Gebäuden–Ermitteln von Gebäudeschnitten–Aufnahmen über den festgelegten Planungsbereich hinaus–Erfassen zusätzlicher Merkmale wie zum Beispiel Baumkronen–Eintragen von Eigentümerangaben–Darstellen in verschiedenen Maßstäben–Ausarbeiten der Lagepläne entsprechend der rechtlichen Bedingungen für behördliche Genehmigungsverfahren–Übernahme der Objektplanung in ein digitales Lagemodell4. Digitales Geländemodella)Selektion der die Geländeoberfläche beschreibenden Höhenpunkte und Bruchkanten aus der Geländeaufnahmeb)Berechnung eines digitalen Geländemodellsc)Ableitung von Geländeschnittend)Darstellen der Höhen in Punkt-, Raster- oder Schichtlinienforme)Liefern der Pläne und Daten in analoger und digitaler Form
1.4.5
Grundlagen des Honorars bei der Bauvermessung(1)Das Honorar für Grundleistungen bei der Bauvermessung richtet sich nach den anrechenbaren Kosten des Objekts, der Honorarzone in Nummer 1.4.6 und der Honorartafel in Nummer 1.4.8 Absatz 2.(2)Anrechenbare Kosten sind die Herstellungskosten des Objekts. Diese werden entsprechend § 4 Absatz 1 und 1.bei Gebäuden entsprechend § 33,2.bei Ingenieurbauwerken entsprechend § 42,3.bei Verkehrsanlagen entsprechend § 46ermittelt. Anrechenbar sind bei Ingenieurbauwerken 100 Prozent, bei Gebäuden und Verkehrsanlagen 80 Prozent der ermittelten Kosten.(3)Die Absätze 1 und 2 sowie die Nummer 1.4.6 und Nummer 1.4.7 finden keine Anwendung für vermessungstechnische Grundleistungen bei ober- und unterirdischen Leitungen, Tunnel-, Stollen- und Kavernenbauwerken, innerörtlichen Verkehrsanlagen mit überwiegend innerörtlichem Verkehr, bei Geh- und Radwegen sowie Gleis- und Bahnsteiganlagen.
1.4.6
Honorarzonen für Grundleistungen bei der Bauvermessung(1)Die Honorarzone wird bei der Bauvermessung auf Grund folgender Bewertungsmerkmale ermittelt: a)Beeinträchtigungen durch die Geländebeschaffenheit und bei der Begehbarkeit  sehr gering . . . . . . . . . .1 Punkt gering . . . . . . . . . .2 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .3 Punkte hoch . . . . . . . . . .4 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .5 Punkteb)Behinderung durch Bebauung und Bewuchs  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 2 Punkte gering . . . . . . . . . .3 bis 4 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .5 bis 6 Punkte hoch . . . . . . . . . .7 bis 8 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .9 bis 10 Punktec)Behinderung durch Verkehr  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 2 Punkte gering . . . . . . . . . .3 bis 4 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .5 bis 6 Punkte hoch . . . . . . . . . .7 bis 8 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .9 bis 10 Punkted)Anforderungen an die Genauigkeit  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 2 Punkte gering . . . . . . . . . .3 bis 4 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .5 bis 6 Punkte hoch . . . . . . . . . .7 bis 8 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .9 bis 10 Punktee)Anforderungen durch die Geometrie des Objekts  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 2 Punkte gering . . . . . . . . . .3 bis 4 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .5 bis 6 Punkte hoch . . . . . . . . . .7 bis 8 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .9 bis 10 Punktef)Behinderung durch den Baubetrieb  sehr gering . . . . . . . . . .1 bis 3 Punkte gering . . . . . . . . . .4 bis 6 Punkte durchschnittlich . . . . . . . . . .7 bis 9 Punkte hoch . . . . . . . . . .10 bis 12 Punkte sehr hoch . . . . . . . . . .13 bis 15 Punkte.(2)Die Honorarzone ergibt sich aus der Summe der Bewertungspunkte wie folgt: Honorarzone I   bis 14 PunkteHonorarzone II15 bis 25 PunkteHonorarzone III26 bis 37 PunkteHonorarzone IV38 bis 48 PunkteHonorarzone V49 bis 60 Punkte.
1.4.7
Leistungsbild Bauvermessung(1)Das Leistungsbild Bauvermessung umfasst die Vermessungsleistungen für den Bau und die abschließende Bestandsdokumentation von Gebäuden, Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen.(2)Die Grundleistungen werden in fünf Leistungsphasen zusammengefasst und wie folgt in Prozentsätzen der Honorare der Nummer 1.4.8 Absatz 2 bewertet: 1.für die Leistungsphase 1 (Baugeometrische Beratung) mit 2 Prozent,2.für die Leistungsphase 2 (Absteckungsunterlagen) mit 5 Prozent,3.für die Leistungsphase 3 (Bauvorbereitende Vermessung) mit 16 Prozent,4.für die Leistungsphase 4 (Bauausführungsvermessung) mit 62 Prozent,5.für die Leistungsphase 5 (Vermessungstechnische Überwachung der Bauausführung) mit 15 Prozent.(3)Das Leistungsbild setzt sich wie folgt zusammen: GrundleistungenBesondere Leistungen1. Baugeometrische Beratunga)Ermitteln des Leistungsumfanges in Abhängigkeit vom Projektb)Beraten, insbesondere im Hinblick auf die erforderlichen Genauigkeiten und zur Konzeption eines Messprogrammsc)Festlegen eines für alle Beteiligten verbindlichen Maß-, Bezugs- und Benennungssystems–Erstellen von vermessungstechnischen Leistungsbeschreibungen–Erarbeiten von Organisationsvorschlägen über Zuständigkeiten, Verantwortlichkeit und Schnittstellen der Objektvermessung–Erstellen von Messprogrammen für Bewegungs- und Deformationsmessungen einschließlich Vorgaben für die Baustelleneinrichtung2. Absteckungsunterlagena)Berechnen der Detailgeometrie anhand der Ausführungsplanung, Erstellen eines Absteckungsplanes und Berechnen von Absteckungsdaten einschließlich Aufzeigen von Widersprüchen (Absteckungsunterlagen)–Durchführen von zusätzlichen Aufnahmen und ergänzenden Berechnungen, falls keine qualifizierten Unterlagen aus der Leistungsphase vermessungstechnische Grundlagen vorliegen–Durchführen von Optimierungsberechnungen im Rahmen der Baugeometrie (zum Beispiel Flächennutzung, Abstandsflächen)–Erarbeitung von Vorschlägen zur Beseitigung von Widersprüchen bei der Verwendung von Zwangspunkten (zum Beispiel bauordnungsrechtliche Vorgaben)3. Bauvorbereitende Vermessunga)Prüfen und Ergänzen des bestehenden Festpunktfeldsb)Zusammenstellung und Aufbereitung der Absteckungsdatenc)Absteckung: Übertragen der Projektgeometrie (Hauptpunkte) und des Baufelds in die Örtlichkeitd)Übergabe der Lage- und Höhenfestpunkte, der Hauptpunkte und der Absteckungsunterlagen an das bauausführende Unternehmen–Absteckung auf besondere Anforderungen (zum Beispiel Archäologie, Ausholzung, Grobabsteckung, Kampfmittelräumung)4. Bauausführungsvermessunga)Messungen zur Verdichtung des Lage- und Höhenfestpunktfeldesb)Messungen zur Überprüfung und Sicherung von Fest- und Achspunktenc)Baubegleitende Absteckungen der geometriebestimmenden Bauwerkspunkte nach Lage und Höhed)Messungen zur Erfassung von Bewegungen und Deformationen des zu erstellenden Objekts an konstruktiv bedeutsamen Punktene)Baubegleitende Eigenüberwachungsmessungen und deren Dokumentationf)Fortlaufende Bestandserfassung während der Bauausführung als Grundlage für den Bestandplan–Erstellen und Konkretisieren des Messprogramms–Absteckungen unter Berücksichtigung von belastungs- und fertigungstechnischen Verformungen–Prüfen der Maßgenauigkeit von Fertigteilen–Aufmaß von Bauleistungen, soweit besondere vermessungstechnische Leistungen gegeben sind–Ausgabe von Baustellenbestandsplänen während der Bauausführung–Fortführen der vermessungstechnischen Bestandspläne nach Abschluss der Grundleistungen–Herstellen von Bestandsplänen5. Vermessungstechnische Überwachung der Bauausführunga)Kontrollieren der Bauausführung durch stichprobenartige Messungen an Schalungen und entstehenden Bauteilen (Kontrollmessungen)b)Fertigen von Messprotokollenc)Stichprobenartige Bewegungs- und Deformationsmessungen an konstruktiv bedeutsamen Punkten des zu erstellenden Objekts–Prüfen der Mengenermittlungen–Beratung zu langfristigen vermessungstechnischen Objektüberwachungen im Rahmen der Ausführungskontrolle baulicher Maßnahmen und deren Durchführung–Vermessungen für die Abnahme von Bauleistungen, soweit besondere vermessungstechnische Anforderungen gegeben sind(4)Die Leistungsphase 4 ist abweichend von Absatz 2 bei Gebäuden mit 45 bis 62 Prozent zu bewerten.
1.4.8
Honorare für Grundleistungen bei der Ingenieurvermessung(1)Für die in Nummer 1.4.4 Absatz 3 genannten Grundleistungen der Planungsbegleitenden Vermessung sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Verrechnungs- einheitenHonorarzone I sehr geringe AnforderungenHonorarzone II geringe AnforderungenHonorarzone III durchschnittliche AnforderungenHonorarzone IV hohe AnforderungenHonorarzone V sehr hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuroEuroEuro     6   658   777   777   914   914 1 051 1 051 1 170 1 170  1 289    20   953 1 123 1 123 1 306 1 306 1 489 1 489 1 659 1 659  1 828    50 1 480 1 740 1 740 2 000 2 000 2 260 2 260 2 520 2 520  2 780   103 2 225 2 616 2 616 3 007 3 007 3 399 3 399 3 790 3 790  4 182   188 3 325 3 826 3 826 4 327 4 327 4 829 4 829 5 330 5 330  5 831   278 4 320 4 931 4 931 5 542 5 542 6 153 6 153 6 765 6 765  7 376   359 5 156 5 826 5 826 6 547 6 547 7 217 7 217 7 939 7 939  8 609   435 5 881 6 656 6 656 7 437 7 437 8 212 8 212 8 994 8 994  9 768   506 6 547 7 383 7 383 8 219 8 219 9 055 9 055 9 892 9 892 10 728   659 7 867 8 859 8 859 9 815 9 81510 80910 80911 76511 765 12 757   822 9 18710 29910 29911 41311 41312 51312 51313 62513 625 14 737 1 10511 33212 66712 66714 00214 00215 33615 33616 67216 672 18 006 1 40013 52514 97714 97716 53216 53218 08618 08619 64219 642 21 196 2 03317 71419 59719 59721 59221 59223 58623 58625 58225 582 27 576 2 71321 89424 21724 21726 65226 65229 08629 08631 52231 522 33 956 3 43026 07428 83728 83731 71231 71234 58634 58637 46237 462 40 336 4 94934 43438 07738 07741 83241 83245 58645 58649 34249 342 53 096 7 38546 97451 93751 93757 01257 01262 08662 08667 16267 162 72 23611 72667 87475 03775 03782 31282 31289 58689 58696 86296 862104 136(2)Für die in Nummer 1.4.7 Absatz 3 genannten Grundleistungen der Bauvermessung sind die in der nachstehenden Honorartafel aufgeführten Honorarspannen Orientierungswerte:Anrechenbare Kosten in EuroHonorarzone I sehr geringe AnforderungenHonorarzone II geringe AnforderungenHonorarzone III durchschnittliche AnforderungenHonorarzone IV hohe AnforderungenHonorarzone V sehr hohe AnforderungenvonbisvonbisvonbisvonbisvonbisEuroEuroEuroEuroEuro    50 000  4 282  4 782  4 782  5 283  5 283  5 839  5 839  6 339  6 339  6 840    75 000  4 648  5 191  5 191  5 734  5 734  6 338  6 338  6 881  6 881  7 424   100 000  5 002  5 586  5 586  6 171  6 171  6 820  6 820  7 405  7 405  7 989   150 000  5 684  6 349  6 349  7 013  7 013  7 751  7 751  8 416  8 416  9 080   200 000  6 344  7 086  7 086  7 827  7 827  8 651  8 651  9 393  9 393 10 134   250 000  6 987  7 804  7 804  8 621  8 621  9 528  9 528 10 345 10 345 11 162   300 000  7 618  8 508  8 508  9 399  9 399 10 388 10 388 11 278 11 278 12 169   400 000  8 848  9 883  9 883 10 917 10 917 12 066 12 066 13 100 13 100 14 134   500 000 10 048 11 222 11 222 12 397 12 397 13 702 13 702 14 876 14 876 16 051   600 000 11 223 12 535 12 535 13 847 13 847 15 304 15 304 16 616 16 616 17 928   750 000 12 950 14 464 14 464 15 978 15 978 17 659 17 659 19 173 19 173 20 687 1 000 000 15 754 17 596 17 596 19 437 19 437 21 483 21 483 23 325 23 325 25 166 1 500 000 21 165 23 639 23 639 26 113 26 113 28 862 28 862 31 336 31 336 33 810 2 000 000 26 393 29 478 29 478 32 563 32 563 35 990 35 990 39 075 39 075 42 160 2 500 000 31 488 35 168 35 168 38 849 38 849 42 938 42 938 46 619 46 619 50 299 3 000 000 36 480 40 744 40 744 45 008 45 008 49 745 49 745 54 009 54 009 58 273 4 000 000 46 224 51 626 51 626 57 029 57 029 63 032 63 032 68 435 68 435 73 838 5 000 000 55 720 62 232 62 232 68 745 68 745 75 981 75 981 82 494 82 494 89 007 7 500 000 78 690 87 888 87 888 97 085 97 085107 305107 305116 502116 502125 70010 000 000100 876112 667112 667124 458124 458137 559137 559149 350149 350161 140
1.4.9
Sonstige vermessungstechnische LeistungenFür sonstige vermessungstechnische Leistungen nach Nummer 1.4.1 kann ein Honorar abweichend von den Grundsätzen gemäß Nummer 1.4 vereinbart werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 2
(zu § 18 Absatz 2)
(zu § 18 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Flächennutzungsplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2324)
Das Leistungsbild Flächennutzungsplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen a)Zusammenstellen und Werten des vorhandenen Grundlagenmaterialsb)Erfassen der abwägungsrelevanten Sachverhaltec)Ortsbesichtigungend)Festlegen ergänzender Fachleistungen und Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer fachlich Beteiligter, soweit notwendige)Analysieren und Darstellen des Zustandes des Plangebiets, soweit für die Planung von Bedeutung und abwägungsrelevant, unter Verwendung hierzu vorliegender Fachbeiträgef)Mitwirken beim Festlegen von Zielen und Zwecken der Planungg)Erarbeiten des Vorentwurfes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für die frühzeitigen Beteiligungen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchsh)Darlegen der wesentlichen Auswirkungen der Planungi)Berücksichtigen von Fachplanungenj)Mitwirken an der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung einschließlich Erörterung der Planungk)Mitwirken an der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sindl)Mitwirken an der frühzeitigen Abstimmung mit den Nachbargemeindenm)Abstimmen des Vorentwurfes für die frühzeitigen Beteiligungen in der vorgeschriebenen Fassung mit der Gemeinde
Leistungsphase 2: Entwurf zur öffentlichen Auslegung a)Erarbeiten des Entwurfes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchsb)Mitwirken an der Öffentlichkeitsbeteiligungc)Mitwirken an der Beteiligung der Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sindd)Mitwirken an der Abstimmung mit den Nachbargemeindene)Mitwirken bei der Abwägung der Gemeinde zu Stellungnahmen aus frühzeitigen Beteiligungenf)Abstimmen des Entwurfs mit der Gemeinde
Leistungsphase 3: Plan zur Beschlussfassung a)Erarbeiten des Planes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für den Beschluss durch die Gemeindeb)Mitwirken bei der Abwägung der Gemeinde zu Stellungnahmenc)Erstellen des Planes in der durch Beschluss der Gemeinde aufgestellten Fassung.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 3
(zu § 19 Absatz 2)
(zu § 19 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Bebauungsplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2325)
Das Leistungsbild Bebauungsplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Vorentwurf für die frühzeitigen Beteiligungen a)Zusammenstellen und Werten des vorhandenen Grundlagenmaterialsb)Erfassen der abwägungsrelevanten Sachverhaltec)Ortsbesichtigungend)Festlegen ergänzender Fachleistungen und Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer fachlich Beteiligter, soweit notwendige)Analysieren und Darstellen des Zustandes des Plangebiets, soweit für die Planung von Bedeutung und abwägungsrelevant, unter Verwendung hierzu vorliegender Fachbeiträgef)Mitwirken beim Festlegen von Zielen und Zwecken der Planungg)Erarbeiten des Vorentwurfes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für die frühzeitigen Beteiligungen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchsh)Darlegen der wesentlichen Auswirkungen der Planungi)Berücksichtigen von Fachplanungenj)Mitwirken an der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung einschließlich Erörterung der Planungk)Mitwirken an der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sindl)Mitwirken an der frühzeitigen Abstimmung mit den Nachbargemeindenm)Abstimmen des Vorentwurfes für die frühzeitigen Beteiligungen in der vorgeschriebenen Fassung mit der Gemeinde
Leistungsphase 2: Entwurf zur öffentlichen Auslegung a)Erarbeiten des Entwurfes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchsb)Mitwirken an der Öffentlichkeitsbeteiligungc)Mitwirken an der Beteiligung der Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sindd)Mitwirken an der Abstimmung mit den Nachbargemeindene)Mitwirken bei der Abwägung der Gemeinde zu Stellungnahmen aus frühzeitigen Beteiligungenf)Abstimmen des Entwurfs mit der Gemeinde
Leistungsphase 3: Plan zur Beschlussfassung a)Erarbeiten des Planes in der vorgeschriebenen Fassung mit Begründung für den Beschluss durch die Gemeindeb)Mitwirken bei der Abwägung der Gemeinde zu Stellungnahmenc)Erstellen des Planes in der durch Beschluss der Gemeinde aufgestellten Fassung.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 4
(zu § 23 Absatz 2)
(zu § 23 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Landschaftsplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2326)
Das Leistungsbild Landschaftsplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs a)Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten planungsrelevanten Unterlagenb)Ortsbesichtigungenc)Abgrenzen des Planungsgebietsd)Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagene)Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungenf)Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge
Leistungsphase 2: Ermitteln der Planungsgrundlagen a)Ermitteln und Beschreiben der planungsrelevanten Sachverhalte auf Grundlage vorhandener Unterlagen und Datenb)Landschaftsbewertung nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflegec)Bewerten von Flächen und Funktionen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes hinsichtlich ihrer Eignung, Leistungsfähigkeit, Empfindlichkeit und Vorbelastungd)Bewerten geplanter Eingriffe in Natur und Landschafte)Feststellen von Nutzungs- und Zielkonfliktenf)Zusammenfassendes Darstellen der Erfassung und Bewertung
Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung a)Formulieren von örtlichen Zielen und Grundsätzen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft einschließlich Erholungsvorsorgeb)Darlegen der angestrebten Flächenfunktionen und Flächennutzungen sowie der örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen zur Umsetzung der konkretisierten Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflegec)Erarbeiten von Vorschlägen zur Übernahme in andere Planungen, insbesondere in die Bauleitpläned)Hinweise auf Folgeplanungen und -maßnahmene)Mitwirken bei der Beteiligung der nach den Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes anerkannten Verbändef)Mitwirken bei der Abstimmung der Vorläufigen Fassung mit der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behördeg)Abstimmen der Vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeber
Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen des Landschaftsplans in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Karte.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 5
(zu § 24 Absatz 2)
(zu § 24 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Grünordnungsplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2327)
Das Leistungsbild Grünordnungsplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs a)Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten planungsrelevanten Unterlagenb)Ortsbesichtigungenc)Abgrenzen des Planungsgebietsd)Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagene)Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungenf)Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge
Leistungsphase 2: Ermitteln der Planungsgrundlagen a)Ermitteln und Beschreiben der planungsrelevanten Sachverhalte auf Grundlage vorhandener Unterlagen und Datenb)Bewerten der Landschaft nach den Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege einschließlich der Erholungsvorsorgec)Zusammenfassendes Darstellen der Bestandsaufnahme und Bewertung in Text und Karte
Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung a)Lösen der Planungsaufgabe und Erläutern der Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen in Text und Karteb)Darlegen der angestrebten Flächenfunktionen und Flächennutzungenc)Darlegen von Gestaltungs-, Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmend)Vorschläge zur Übernahme in andere Planungen, insbesondere in die Bauleitplanunge)Mitwirken bei der Abstimmung der vorläufigen Fassung mit der für den Naturschutz zuständigen Behördef)Bearbeiten der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung aa)Ermitteln und Bewerten der durch die Planung zu erwartenden Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes nach Art, Umfang, Ort und zeitlichem Ablaufbb)Erarbeiten von Lösungen zur Vermeidung oder Verminderung erheblicher Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes in Abstimmung mit den an der Planung fachlich Beteiligtencc)Ermitteln der unvermeidbaren Beeinträchtigungendd)Vergleichendes Gegenüberstellen von unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Ausgleich und Ersatz einschließlich Darstellen verbleibender, nicht ausgleichbarer oder ersetzbarer Beeinträchtigungenee)Darstellen und Begründen von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, insbesondere Ausgleichs-, Ersatz-, Gestaltungs- und Schutzmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Unterhaltung und rechtlichen Sicherung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmenff)Integrieren ergänzender, zulassungsrelevanter Regelungen und Maßnahmen auf Grund des Natura 2000-Gebietsschutzes und der Vorschriften zum besonderen Artenschutz auf Grundlage vorhandener Unterlagen
Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen des Grünordnungsplans oder Landschaftsplanerischen Fachbeitrags in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Karte.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 6
(zu § 25 Absatz 2)
(zu § 25 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Landschaftsrahmenplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2328)
Das Leistungsbild Landschaftsrahmenplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs a)Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten planungsrelevanten Unterlagenb)Ortsbesichtigungenc)Abgrenzen des Planungsgebietsd)Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagene)Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungenf)Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge
Leistungsphase 2: Ermitteln der Planungsgrundlagen a)Ermitteln und Beschreiben der planungsrelevanten Sachverhalte auf Grundlage vorhandener Unterlagen und Datenb)Landschaftsbewertung nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflegec)Bewerten von Flächen und Funktionen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes hinsichtlich ihrer Eignung, Leistungsfähigkeit, Empfindlichkeit und Vorbelastungd)Bewerten geplanter Eingriffe in Natur und Landschafte)Feststellen von Nutzungs- und Zielkonfliktenf)Zusammenfassendes Darstellen der Erfassung und Bewertung
Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung a)Lösen der Planungsaufgabe undb)Erläutern der Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen in Text und KarteZu Buchstabe a) und b) gehören: aa)Erstellen des Zielkonzeptsbb)Umsetzen des Zielkonzepts durch Schutz, Pflege und Entwicklung bestimmter Teile von Natur und Landschaft und durch Artenhilfsmaßnahmen für ausgewählte Tier- und Pflanzenartencc)Vorschläge zur Übernahme in andere Planungen, insbesondere in Regionalplanung, Raumordnung und Bauleitplanungdd)Mitwirken bei der Abstimmung der vorläufigen Fassung mit der für den Naturschutz zuständigen Behördeee)Abstimmen der Vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeber
Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen des Landschaftsrahmenplans in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Karte.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 7
(zu § 26 Absatz 2)
(zu § 26 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Landschaftspflegerischer Begleitplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2329)
Das Leistungsbild Landschaftspflegerischer Begleitplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs a)Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten planungsrelevanten Unterlagenb)Ortsbesichtigungenc)Abgrenzen des Planungsgebiets anhand der planungsrelevanten Funktionend)Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagene)Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungenf)Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge
Leistungsphase 2: Ermitteln und Bewerten der Planungsgrundlagen a)Bestandsaufnahme:Erfassen von Natur und Landschaft jeweils einschließlich des rechtlichen Schutzstatus und fachplanerischer Festsetzungen und Ziele für die Naturgüter auf Grundlage vorhandener Unterlagen und örtlicher Erhebungenb)Bestandsbewertung: aa)Bewerten der Leistungsfähigkeit und Empfindlichkeit des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflegebb)Bewerten der vorhandenen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft (Vorbelastung)cc)Zusammenfassendes Darstellen der Ergebnisse als Grundlage für die Erörterung mit dem Auftraggeber
Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung a)Konfliktanalyseb)Ermitteln und Bewerten der durch das Vorhaben zu erwartenden Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes nach Art, Umfang, Ort und zeitlichem Ablaufc)Konfliktminderungd)Erarbeiten von Lösungen zur Vermeidung oder Verminderung erheblicher Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes in Abstimmung mit den an der Planung fachlich Beteiligtene)Ermitteln der unvermeidbaren Beeinträchtigungenf)Erarbeiten und Begründen von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, insbesondere Ausgleichs-, Ersatz- und Gestaltungsmaßnahmen sowie von Angaben zur Unterhaltung dem Grunde nach und Vorschläge zur rechtlichen Sicherung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmeng)Integrieren von Maßnahmen auf Grund des Natura 2000-Gebietsschutzes sowie auf Grund der Vorschriften zum besonderen Artenschutz und anderer Umweltfachgesetze auf Grundlage vorhandener Unterlagen und Erarbeiten eines Gesamtkonzeptsh)Vergleichendes Gegenüberstellen von unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Ausgleich und Ersatz einschließlich Darstellen verbleibender, nicht ausgleichbarer oder ersetzbarer Beeinträchtigungeni)Kostenermittlung nach Vorgaben des Auftraggebersj)Zusammenfassendes Darstellen der Ergebnisse in Text und Kartek)Mitwirken bei der Abstimmung mit der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behördel)Abstimmen der Vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeber
Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen des Landschaftspflegerischen Begleitplans in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Karte.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 8
(zu § 27 Absatz 2)
(zu § 27 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Pflege- und Entwicklungsplan
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2330)
Das Leistungsbild Pflege- und Entwicklungsplan setzt sich aus folgenden Grundleistungen je Leistungsphase zusammen: 
Leistungsphase 1: Klären der Aufgabenstellung und Ermitteln des Leistungsumfangs a)Zusammenstellen und Prüfen der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten planungsrelevanten Unterlagenb)Ortsbesichtigungenc)Abgrenzen des Planungsgebiets anhand der planungsrelevanten Funktionend)Konkretisieren weiteren Bedarfs an Daten und Unterlagene)Beraten zum Leistungsumfang für ergänzende Untersuchungen und Fachleistungenf)Aufstellen eines verbindlichen Arbeitsplans unter Berücksichtigung der sonstigen Fachbeiträge
Leistungsphase 2: Ermitteln der Planungsgrundlagen a)Ermitteln und Beschreiben der planungsrelevanten Sachverhalte auf Grund vorhandener Unterlagenb)Auswerten und Einarbeiten von Fachbeiträgenc)Bewerten der Bestandsaufnahmen einschließlich vorhandener Beeinträchtigungen sowie der abiotischen Faktoren hinsichtlich ihrer Standort- und Lebensraumbedeutung nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzesd)Beschreiben der Zielkonflikte mit bestehenden Nutzungene)Beschreiben des zu erwartenden Zustands von Arten und ihren Lebensräumen (Zielkonflikte mit geplanten Nutzungen)f)Überprüfen der festgelegten Untersuchungsinhalteg)Zusammenfassendes Darstellen von Erfassung und Bewertung in Text und Karte
Leistungsphase 3: Vorläufige Fassung a)Lösen der Planungsaufgabe und Erläutern der Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen in Text und Karteb)Formulieren von Zielen zum Schutz, zur Pflege, zur Erhaltung und Entwicklung von Arten, Biotoptypen und naturnahen Lebensräumen bzw. Standortbedingungenc)Erfassen und Darstellen von Flächen, auf denen eine Nutzung weiter betrieben werden soll und von Flächen, auf denen regelmäßig Pflegemaßnahmen durchzuführen sind sowie von Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Standortverhältnisse und zur Änderung der Biotopstrukturd)Erarbeiten von Vorschlägen für Maßnahmen zur Förderung bestimmter Tier- und Pflanzenarten, zur Lenkung des Besucherverkehrs, für die Durchführung der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und für Änderungen von Schutzzweck und -zielen sowie Grenzen von Schutzgebietene)Erarbeiten von Hinweisen für weitere wissenschaftliche Untersuchungen (Monitoring), Folgeplanungen und Maßnahmenf)Kostenermittlungg)Abstimmen der Vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeber
Leistungsphase 4: Abgestimmte FassungDarstellen des Pflege- und Entwicklungsplans in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Karte.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 9
(zu § 18 Absatz 2, § 19 Absatz 2, § 23 Absatz 2, § 24 Absatz 2, § 25 Absatz 2, § 26 Absatz 2, § 27 Absatz 2)
(zu § 18 Absatz 2, § 19 Absatz 2, § 23 Absatz 2, § 24 Absatz 2, § 25 Absatz 2, § 26 Absatz 2, § 27 Absatz 2)
Besondere Leistungen zur Flächenplanung
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2331 - 2332)
Für die Leistungsbilder der Flächenplanung können insbesondere folgende Besondere Leistungen vereinbart werden: 
Rahmensetzende Pläne und Konzepte: a)Leitbilderb)Entwicklungskonzeptec)Masterpläned)Rahmenpläne
Städtebaulicher Entwurf: a)Grundlagenermittlungb)Vorentwurfc)EntwurfDer Städtebauliche Entwurf kann als Grundlage für Leistungen nach § 19 der HOAI dienen und Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbes sein.
Leistungen zur Verfahrens- und Projektsteuerung sowie zur Qualitätssicherung: a)Durchführen von Planungsauditsb)Vorabstimmungen mit Planungsbeteiligten und Fachbehördenc)Aufstellen und Überwachen von integrierten Terminplänend)Vor- und Nachbereiten von planungsbezogenen Sitzungene)Koordinieren von Planungsbeteiligtenf)Moderation von Planungsverfahreng)Ausarbeiten von Leistungskatalogen für Leistungen Dritterh)Mitwirken bei Vergabeverfahren für Leistungen Dritter (Einholung von Angeboten, Vergabevorschläge)i)Prüfen und Bewerten von Leistungen Dritterj)Mitwirken beim Ermitteln von Fördermöglichkeitenk)Stellungnahmen zu Einzelvorhaben während der Planaufstellung
Leistungen zur Vorbereitung und inhaltlichen Ergänzung: a)Erstellen digitaler Geländemodelleb)Digitalisieren von Unterlagenc)Anpassen von Datenformatend)Erarbeiten einer einheitlichen Planungsgrundlage aus unterschiedlichen Unterlagene)Strukturanalysenf)Stadtbildanalysen, Landschaftsbildanalyseng)Statistische und örtliche Erhebungen sowie Bedarfsermittlungen, zum Beispiel zur Versorgung, zur Wirtschafts-, Sozial- und Baustruktur sowie zur soziokulturellen Strukturh)Befragungen und Interviewsi)Differenziertes Erheben, Kartieren, Analysieren und Darstellen von spezifischen Merkmalen und Nutzungenj)Erstellen von Beiplänen, zum Beispiel für Verkehr, Infrastruktureinrichtungen, Flurbereinigungen, Grundbesitzkarten und Gütekarten unter Berücksichtigung der Pläne anderer an der Planung fachlich Beteiligterk)Modellel)Erstellen zusätzlicher Hilfsmittel der Darstellung zum Beispiel Fotomontagen, 3D-Darstellungen, Videopräsentationen
Verfahrensbegleitende Leistungen: a)Vorbereiten und Durchführen des Scopingsb)Vorbereiten, Durchführen, Auswerten und Dokumentieren der formellen Beteiligungsverfahrenc)Ermitteln der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen für die Umweltprüfungd)Erarbeiten des Umweltberichtese)Berechnen und Darstellen der Umweltschutzmaßnahmenf)Bearbeiten der Anforderungen aus der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in Bauleitplanungsverfahreng)Erstellen von Sitzungsvorlagen, Arbeitsheften und anderen Unterlagenh)Wesentliche Änderungen oder Neubearbeitung des Entwurfs nach Offenlage oder Beteiligungen, insbesondere nach Stellungnahmeni)Ausarbeiten der Beratungsunterlagen der Gemeinde zu Stellungnahmen im Rahmen der formellen Beteiligungsverfahrenj)Leistungen für die Drucklegung, Erstellen von Mehrausfertigungenk)Überarbeiten von Planzeichnungen und von Begründungen nach der Beschlussfassung (zum Beispiel Satzungsbeschluss)l)Verfassen von Bekanntmachungstexten und Organisation der öffentlichen Bekanntmachungenm)Mitteilen des Ergebnisses der Prüfung der Stellungnahmen an die Beteiligtenn)Benachrichtigen von Bürgern und Behörden, die Stellungnahmen abgegeben haben, über das Abwägungsergebniso)Erstellen der Verfahrensdokumentationp)Erstellen und Fortschreiben eines digitalen Planungsordnersq)Mitwirken an der Öffentlichkeitsarbeit des Auftraggebers einschließlich Mitwirken an Informationsschriften und öffentlichen Diskussionen sowie Erstellen der dazu notwendigen Planungsunterlagen und Schriftsätzer)Teilnehmen an Sitzungen von politischen Gremien des Auftraggebers oder an Sitzungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligungs)Mitwirken an Anhörungs- oder Erörterungsterminent)Leiten bzw. Begleiten von Arbeitsgruppenu)Erstellen der zusammenfassenden Erklärung nach dem Baugesetzbuchv)Anwenden komplexer Bilanzierungsverfahren im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelungw)Erstellen von Bilanzen nach fachrechtlichen Vorgabenx)Entwickeln von Monitoringkonzepten und -maßnahmeny)Ermitteln von Eigentumsverhältnissen, insbesondere Klären der Verfügbarkeit von geeigneten Flächen für Maßnahmen
Weitere besondere Leistungen bei landschaftsplanerischen Leistungen: a)Erarbeiten einer Planungsraumanalyse im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsstudieb)Mitwirken an der Prüfung der Verpflichtung, zu einem Vorhaben oder einer Planung eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen (Screening)c)Erstellen einer allgemein verständlichen nichttechnischen Zusammenfassung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfungd)Daten aus vorhandenen Unterlagen im Einzelnen ermitteln und aufbereitene)Örtliche Erhebungen, die nicht überwiegend der Kontrolle der aus Unterlagen erhobenen Daten dienenf)Erstellen eines eigenständigen allgemein verständlichen Erläuterungsberichtes für Genehmigungsverfahren oder qualifizierende Zuarbeiten hierzug)Erstellen von Unterlagen im Rahmen von artenschutzrechtlichen Prüfungen oder Prüfungen zur Vereinbarkeit mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinieh)Kartieren von Biotoptypen, floristischen oder faunistischen Arten oder Artengruppeni)Vertiefendes Untersuchen des Naturhaushalts, wie z. B. der Geologie, Hydrogeologie, Gewässergüte und -morphologie, Bodenanalysenj)Mitwirken an Beteiligungsverfahren in der Bauleitplanungk)Mitwirken an Genehmigungsverfahren nach fachrechtlichen Vorschriftenl)Fortführen der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens, Erstellen einer genehmigungsfähigen Fassung auf der Grundlage von Anregungen Dritter.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 10
(zu § 34 Absatz 4, § 35 Absatz 7)
(zu § 34 Absatz 4, § 35 Absatz 7)
Grundleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Besondere Leistungen, Objektlisten
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2333 - 2340)
10.1 Leistungsbild Gebäude und Innenräume
10.2 Objektliste Gebäude
Nachstehende Gebäude werden in der Regel folgenden Honorarzonen zugerechnet.
10.3 Objektliste Innenräume
Nachstehende Innenräume werden in der Regel folgenden Honorarzonen zugerechnet: 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 11
(zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5)
(zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5)
Grundleistungen im Leistungsbild Freianlagen, Besondere Leistungen, Objektliste
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2341 - 2346)
11.1 Leistungsbild Freianlagen
11.2 Objektliste Freianlagen
Nachstehende Freianlagen werden in der Regel folgenden Honorarzonen zugeordnet: 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 12
(zu § 43 Absatz 4, § 48 Absatz 5)
(zu § 43 Absatz 4, § 48 Absatz 5)
Grundleistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke, Besondere Leistungen, Objektliste
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2347 - 2356)
12.1 Leistungsbild Ingenieurbauwerke
12.2 Objektliste Ingenieurbauwerke
Nachstehende Objekte werden in der Regel folgenden Honorarzonen zugerechnet: 
Fußnote
Tabelle Zeile 3 Spalte 2 Kursivdruck: Müsste richtig "der Maßnahme" lauten
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 13
(zu § 47 Absatz 2, § 48 Absatz 5)
(zu § 47 Absatz 2, § 48 Absatz 5)
Grundleistungen im Leistungsbild Verkehrsanlagen, Besondere Leistungen, Objektliste
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2357 - 2362)
13.1 Leistungsbild Verkehrsanlagen
13.2 Objektliste Verkehrsanlagen
Nachstehende Verkehrsanlagen werden in der Regel folgenden Honorarzonen zugeordnet: 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 14
(zu § 51 Absatz 5, § 52 Absatz 2)
(zu § 51 Absatz 5, § 52 Absatz 2)
Grundleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung, Besondere Leistungen, Objektliste
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2363 - 2367)
14.1 Leistungsbild Tragwerksplanung
14.2 Objektliste Tragwerksplanung
Nachstehende Tragwerke können in der Regel folgenden Honorarzonen zugeordnet werden: 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Anlage 15
(zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3)
(zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3)
Grundleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Besondere Leistungen, Objektliste
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2368 - 2374)
15.1 Grundleistungen und Besondere Leistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung
Anlage 15.2 Objektliste

## Metadata
**Source:** https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/index.html
**Law Page:** https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/BJNR227600013.html