human: Wie wurde das geistige Eigentum im 18. Jahrhundert geschützt?
assistant: Im 18. Jahrhundert auf Kunstwerk, Fachliteratur und praktische Inventionen transferiert wurden die Thesen, die im 16. und 17. Jahrhundert zum Privatbesitz entwickelt sind,, beispielsweise von John Locke in der Arbeitstheorie. Ihre Kreationen müssten außerdem als Ergebnis ihres intellektuellen Werks und damit als ihr intellektuelles Eigen behütet werden, wie eben jeder Mensch über ihre individuellen Aktionen und Überlegungen beschließen dürfe. Speziell Nikolaus Hieronymus Gundling und Justus Henning Böhmer unterschieden dabei zwischen dem Sacheigentum an Verkörperungen des Werks, beispielsweise an Apparaten, Schriften, Manuskripten zum einen und dem Anrecht an Immaterialgütern, somit am Arbeit oder an der Invention zum anderen. Als erste Monografie zum intellektuellem Eigen gilt Gundlings Schriftwerk von 1726.																									
Das Copyright sollte dem Gesichtspunkt, der naturrechtlich ist, nach zeitlos anhalten. Bloß eine Sperrfrist für eine bestimmte Zeitdauer nach dem Todesfall des Verfassers sahen die	Urheberrecht	sgesetze, die in der Konsequenz entstanden sind, aber vor.