human: Eigentümer des Copyrights
assistant: Arbeiten mehrerer Autore																									
Die Kasus von Co-Autorschaft lassen sich in drei weitläufige Gruppierungen aufteilen:																									
Umarbeitungen: Hierunter lassen sich diejenigen Kreationen aufnehmen, bei denen auf Basis eines schon existenten Werks ein anderer eine neuartige Arbeit schafft. Wesentliches Charaktermerkmal dieser Fallgruppe ist, dass Originaldokument und Abarbeitung offensichtlich voneinander unterschieden werden können. Von der Adaptierung völlig unangetastet und ferner eigenständig verwendbar bleibt die Urfassung. Ohne die Urfassung in modifizierter Erscheinungsform eingesetzt werden kann die Abarbeitung dagegen nicht. Das œuvre composite des Copyrights, das französisch ist, und das abgeleitete work des US-amerikanischen Copyrights gehören in diese Fallgruppe beispielsweise.	Zusammenstellungen und Textsammlungen: Diese Fallgruppe zeichnet sich dadurch aus, dass allerdings ebenso da die künstlerischen Arbeiten der aparten Autore offensichtlich teilbar bleiben, die separaten Einwürfe aber im Wesentlichen gleichbleibend bleiben. Die Herausgeberschriften des germanischen Gesetzes als auch compilations und collective works nach US-amerikanischem Gesetz fallen in diese Gattung.	Gemeinschaftswerke: In diesen Situationen arbeiten zumindest zwei naturgemäße Menschen so zusammen, dass ein einheitliches Enderzeugnis entsteht. Dass die individuellen kreativen Mitgliedsbeiträge am Schluss nicht mehr deutlich einem Menschen beigeordnet werden können, besteht hiermit die Chance. Die Einwendungen entstammen oft verschiedenartigen Gattungen. Die Opernbühne ist typisches Vorbild hierfür.																							
Die dritte Gruppierung ist unter dem Gesichtspunkt der Mehrautorschaft die rechtlich schwierigste Fragestellung: Im Falle des Verstoßes von Genre-Grenzen stellt sich die Fragestellung, ob und wann die Diskussionsbeiträge zusammen als ein Arbeit zu beurteilen sind. Welche Anrechte am Arbeit die Autore gegeneinander bei Unterschieden gültig tun können, ist darüber hinaus abzuklären. Der im romanischen Rechtskreis populäre Aufbau des œuvre collective bietet eine spezielle Problemstellung in dieser Fraktion.																									
Eine verbreitete und übliche Problemlösung der ersten Sachprobleme beiden Sachprobleme bietet § 11 UrhG-A: Das Urheberrecht steht demnach allen Miturhebern einheitlich zu. Einen einhelligen Beschluss aller Autoren verlangt eine Verwendung oder Veränderung des Copyrights. Schon die Billigung der Mehrzahl der Autoren oder aus eines individuellen Autors lassen manche Rechtsordnungen aber ausreichen. In den meisten Gesetzesformen finden sich Bestimmungen, aus denen hervorgeht, dass bei der Verknüpfung von unterschiedlichen Musikgenres – beispielsweise Begriff und Klang – nicht ein, sondern zwei einzelne Arbeiten entstehen. Jura und	Gerichtsbarkeit	folgen ebenso in Fehlen einer legalen Bestimmung hingegen beinahe durchgehend dieser Problemlösung.																							
Auftragsarbeiten																									
Die divergenten Methoden des Copyrights, das in römischrechtlicher Überlieferung stehend ist, zeigt der andersartige Umgang von Auftragsarbeiten paradigmatisch im näherem Tenor der Staaten des Civil Law im Unterschied zum altenglischem Urheberrecht. Hat der Verfasser in Ausführung notarieller Verpflichtungen nach Maßgaben des Mandanten eine Arbeit erstellt, bestehen zwei Wege das entstehende objektive Anrecht zuzuweisen: Entweder dem Mandanten oder dem Auftragnehmer. Die Staaten kontinentaleuropäischer Überlieferung wählen letztere Antwortmöglichkeit, wie exemplarisch das portugiesische Gesetz zeigt:																									
Die Rechtsordnungen des Common law wählen für das copyright erstere Möglichkeit: