human: Übermittlung des Copyrights
assistant: Übermittlung im Sterbefall																									
Bei Mangel eines Vermächtnisses unterliegt das Urheberrecht in den meisten Rechtsordnungen den Erbschaftregeln. Nach den Vorschriften des generellen Nachlassrechtes kann die Erbfolge großteil genauso testamentarisch festgesetzt werden. Die Weitergabe ist in einigen Rechtsordnungen des germanischen Rechtskreises mortis causa ebenfalls die alleinige Möglichkeit, das Urheberrecht zu transferieren.																									
Übermittlung mittels Verlagsvertrag																									
Das Verlagsrecht befasst sich damit, wie Rechte an ein Verlagshaus transferiert werden können, um eine Publikation zu erlauben.																									
Verstöße des Copyrights																									
In vielen Rechtsordnungen nicht separat reguliert werden Urheberrechtsverstöße und Urheberrechtsverstöße unterliegen den Vorschriften des allgemeingültigen Gesetzes, somit gewöhnlich des Zivilverfahrensrechtes, des Deliktsrechts und des Kriminalrechtes. Insbesondere der behelfsmäßige Rechtsschutz ist zivilprozessrechtlich von Wichtigkeit, um durch rasche Handlungsweise irreparable Schäden abzuwenden. Ein legendäres Exempel einer Sonderregel ist die saisie-contrefaçon des französischen Copyrights, die es ermöglicht, in stärkstem Tempo urheberrechtswidrig angefertigte Exemplare durch den berechtigten Kadi oder commisaire de police hereinziehen zulassen. Die Immobilie des Antragsgegners, der respektiven ist, kann dabei ohne vorausgehende Vernehmung durchforstet werden.																									
Zeitdauer der Protektion																									
Die revidierte Berner Übereinkunft gibt im Standardfall – somit ein individueller Verfasser – eine Mindestdauer von 50 Jahren nach dem Ableben des Urschöpfers vor. Der Verfasser veröffentlicht ein Gesamtwerk, das eigen ist, zu Lebzeiten. Langjährigere Sperrfristen einbringen können die Mitgliedsstaaten. Die Sperrfrist auf 70 Jahre gesteigert haben zahlreiche Länder darunter 1965 Deutschland ( § 64 UrhG-D ), 1972 Österreich ( § 60 UrhG-AT ), 1985 Frankreich und 2014 Italien. Mit 80 Jahren in Guinea, 99 Jahren in der Elfenbeinküste und 100 Jahren in Mexiko bestehen erneut weite langfristigere Sperrfristen.																									
Die Schutzdauer von Arbeiten namenloser Autore wird in § 66 UrhG-D, repräsentabel für große andere Rechtsordnungen, wie folgt festgelegt: Ist die Echtheit des Verfassers unentdeckt, gilt die ansonsten post mortem festgelegte Schutzdauer nicht ab Todesfall, sondern ab Publikation. Ein anderes Lösungskonzept wählt das US-amerikanische Gesetz in 17 U. S. C. § 302 c ): Demnach gelten nach belieben 95 Jahre nach Erstausstrahlung oder 120 Jahre nach Gründung des Werks – wobei jeweilig die langjährigere Zeitdauer gilt.																									
Internationales Urheberrecht																									
Eine insbesondere beachtliche Funktion spielen grenzüberschreitende Anwendungsbereiche im Gebiet des Copyrights. Dabei sind – wie ebenso ansonsten in Kasus mit Auslandsberührung – drei Fragestellungen zu differenzieren: zuerst ist die Fragestellung des weltweiten Zuständigkeitsbereichs, somit welchen Staatsgebietes Gerichtshöfe über den Punkt entscheiden, abzuklären. hiernach richtet sich das anzuwendende Kollisionsrecht. Welches stoffliche Gesetz anzuwenden ist, gibt das Kollisionsrecht hingegen Information darüber. Fremdenrechtliche Gesichtspunkte des respektiven landesweiten Gesetzes sind abschließend im Gebiet des Copyrights oft zu berücksichtigen. Im Zentrum der akademischen Diskussion steht die Fragestellung nach dem tauglichen Gesetz – das globale Urheberrecht als Teilbereich des allgemeinen Zivilrechts – dabei.