human: Worauf muss ich achten, um die mögliche Patentierung meiner Idee nicht zu gefährden?
assistant: Für eine Patentanmeldung ist absolute Voraussetzung, dass die Erfindung neu ist. Jede Form von Veröffentlichung, egal ob mündlich schriftlich oder durch Benutzung, ist neuheitsschädlich und schließt eine Patentierung aus.	Beispiele für Veröffentlichungen sind: Vorlesung, Vortrag im Seminar oder Kongresse, Vorstellung auf Messen, Publikationen u.a. Poster, Internet, Absprachen mit Firmenmitarbeitern, Aushänge zu Studien-, Diplomarbeiten usw.	Eine Erfindung darf immer nur einem beschränkten Personenkreis zugänglich gemacht werden, der zur Geheimhaltung verpflichtet ist. Personen, die aufgrund ihrer Anstellung an der Hochschule zur Geheimhaltung von Dienstgeheimnissen verpflichtet sind, müssen auf den Geheimhaltungsbedarf hingewiesen werden. Personen, die nicht bei der Hochschule angestellt sind, (z.B. Studierende ohne Anstellungsvertrag, Firmenmitarbeiter bei Projektanbahnungen, Kooperationen usw.), sollen auf Grund besserer Nachweisbarkeit schriftliche Geheimhaltungsvereinbarungen (GHVs) unterschreiben. Entsprechende Formulare erhalten Sie im Intranet unter "Formulare A-Z" . Für Anpassungen einer GHV an abweichende Situationen wenden Sie sich bitte an Frau Weiß (jennifer.weiss@w-hs.de, Tel.: 0209-9596-502) im Justitiariat der WHS.