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Legislation: zhg

Title: § 20

Description:
Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG)
V. - Straf-, Übergangs- und Schlußbestimmungen
§ 20

Paragraph: 20

Full Text:
Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG)
V. - Straf-, Übergangs- und Schlußbestimmungen
§ 20

(1) Eine Approbation oder Bestallung, die beim Wirksamwerden des
Beitritts im bisherigen Geltungsbereich dieses Gesetzes zur Ausübung
des zahnärztlichen Berufs berechtigt, gilt als Approbation im Sinne
dieses Gesetzes. Das gleiche gilt für eine Approbation, die am Tage
vor dem Wirksamwerden des Beitritts in dem in Artikel 3 des
Einigungsvertrages genannten Gebiet zur Ausübung des zahnärztlichen
Berufs berechtigt, soweit sie nicht durch eine zu diesem Zeitpunkt
geltende Anordnung nach § 13 der Approbationsordnung für Zahnärzte vom
13\. Januar 1977 (GBl. I Nr. 5 S. 34) in der Fassung der Anordnung Nr.
2 vom 24. August 1981 (GBl. I Nr. 29 S. 346) eingeschränkt worden ist.
Die Berechtigung zur weiteren Führung einer im Zusammenhang mit der
Anerkennung als Fachzahnarzt verliehenen Bezeichnung durch Inhaber
einer in Satz 2 genannten Approbation, die am Tage vor dem
Wirksamwerden des Beitritts eine solche Bezeichnung in dem in Artikel
3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet führen dürfen, richtet sich
nach Landesrecht.

(2) Eine in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet
am Tage vor dem Wirksamwerden des Beitritts zur Ausübung des
zahnärztlichen Berufs berechtigende, jedoch durch eine zu diesem
Zeitpunkt geltende Anordnung nach § 13 der Approbationsordnung für
Zahnärzte vom 13. Januar 1977 (GBl. I Nr. 5 S. 34) in der Fassung der
Anordnung Nr. 2 vom 24. August 1981 (GBl. I Nr. 29 S. 346)
eingeschränkte Approbation als Zahnarzt gilt als Erlaubnis nach § 13
Abs. 1 dieses Gesetzes. Der Inhaber einer solchen Approbation erhält
auf Antrag eine Approbation als Zahnarzt im Sinne dieses Gesetzes,
wenn er die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3 erfüllt.

(3) Eine beim Wirksamwerden des Beitritts gültige Erlaubnis zur
vorübergehenden Ausübung der Zahnheilkunde und eine am Tage vor dem
Wirksamwerden des Beitritts in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages
genannten Gebiet gültige staatliche Erlaubnis zur Ausübung
stomatologischer Tätigkeiten gemäß § 8 Abs. 3 der Approbationsordnung
für Zahnärzte vom 13. Januar 1977 (GBl. I Nr. 5 S. 34) in der Fassung
der Anordnung Nr. 2 vom 24. August 1981 (GBl. I Nr. 29 S. 346) gelten
mit ihrem bisherigen Inhalt als Erlaubnis nach § 13 Abs. 1 dieses
Gesetzes.

(4) Studierende der Zahnheilkunde, die nach dem Wirksamwerden des
Beitritts ein vorher begonnenes Studium der Zahnheilkunde an
Universitäten oder Medizinischen Akademien in dem in Artikel 3 des
Einigungsvertrages genannten Gebiet fortsetzen, schließen das Studium
nach den bisher für dieses Gebiet geltenden Rechtsvorschriften ab,
sofern dies bis zum 31. Dezember 1997 geschieht. Der erfolgreiche
Studienabschluß steht dem Abschluß des Studiums der Zahnheilkunde
durch die bestandene zahnärztliche Prüfung nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr.
4 gleich. Für Studierende, die im September 1991 und später ein
Studium der Zahnheilkunde an den in Satz 1 genannten
Ausbildungsstätten aufnehmen, gelten die Vorschriften der aufgrund des
§ 3 dieses Gesetzes erlassenen Approbationsordnung für Zahnärzte. In
dieser Verordnung soll bis zum 31. Dezember 1992 geregelt werden, daß
das Studium der Zahnheilkunde künftig eine
Pflichtunterrichtsveranstaltung in der Kinderzahnheilkunde zu umfassen
und sich die zahnärztliche Prüfung auf dieses Fach zu erstrecken hat.

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ZHG
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