Source: https://www.gesetze-im-internet.de/natpdr_mlv/__4.html
Legislation: natpdroemlv

Title: § 4 Schutzzonen

Description:
Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung als Naturpark "Drömling" (NatPDrömlV)
§ 4 Schutzzonen

Paragraph: 4

Full Text:
Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung als Naturpark "Drömling" (NatPDrömlV)
§ 4 Schutzzonen

(1) Das Gebiet des Naturparkes wird in 3 Schutzzonen gegliedert:

*    *   Die Schutzzone I

    *   (Kernzone)

*    *   Die Schutzzone II

    *   (Entwicklungszone)

*    *   Die Schutzzone III

    *   (Erholungszone)

(2) Als **Schutzzone I**              (Kernzone) werden nachfolgende
Naturschutzgebiete von zentraler Bedeutung ohne jegliche Nutzung
(Totalreservat) ausgeschieden:

1.  **Totalreservat "Breitenroder-Oebisfelder Drömling".**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im Westen und Norden die Landesgrenze zu Niedersachsen vom nördlichen
        Dammfuß des Mittellandkanals bis zum Grenzknick.

    b)  Im Osten eine Linie vom Grenzknick ca. 30 m nach Süden zum Nordufer
        des Ohreentlasters und dieses bis zum Mittellandkanal.

    c)  Im Süden der nördliche Dammfuß des Mittellandkanals bis zur
        Landesgrenze zu Niedersachsen.

2.  **Totalreservat "Böckwitz-Jahrstedter Drömling".**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im Westen die Landesgrenze zu Niedersachsen vom Grenzknick 2.850 m
        nach Nordwest.

    b)  Im Norden ein noch erkennbarer Weg, der 1.100 m südlich der Schwarzen
        Brücke auf die Ohre trifft, von dort das westliche Ohreufer bis 20 m
        südlich des TP 57,2.

        Nach Überqueren der Ohre bildet ein Graben in nordöstlicher Richtung,
        der auf den Weg zur Schwarzen Brücke trifft, die Nordgrenze.

    c)  Im Osten das östliche Ufer des östlich des Weges gelegenen Grabens bis
        zur Bahnlinie Oebisfelde-Salzwedel. Weiterhin der westliche
        Bahndammfuß bis zur Ohre.

    d)  Im Süden das linke Ohreufer flußaufwärts bis zum Verteilerbauwerk
        Buchhorst. Nach Überqueren der Ohre das westliche Ufer des
        Ohreentlasters bis 30 m südlich des Grenzknicks und dann eine gerade
        Linie nach Norden zum Grenzknick.

(3) Als **Schutzzone II**              (Entwicklungs- und Pflegezone)
werden nachfolgende Naturschutzgebiete von zentraler Bedeutung
ausgewiesen:

1.  **Naturschutzgebiet "Nördlicher Drömling".**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im **Westen**                          von der Einmündung des
        Ohreentlasters in den Mittellandkanal die Ostgrenze des unter Punkt
        (2) 1. beschriebenen Totalreservats "Breitenroder-Oebisfelder
        Drömling". Weiter die Süd-, Ost- und Nordgrenze des unter Punkt (2) 2.
        beschriebenen Totalreservats "Böckwitz-Jahrstedter Drömling". Dann die
        Landesgrenze zu Niedersachsen nach Norden bis 3.650 m nördlich des
        Grenzknicks.

    b)  Im **Norden**                          der Weg 1.100 m nach Norden bis
        zum Verbindungsweg Böckwitz-Schwarze Brücke und dieser bis zur
        Schwarzen Brücke, dann der Weg 700 m nach Ost-Südost bis zur
        Wegegabelung, weiter der Weg nach Nordosten bis auf den von Germenau
        kommenden Weg, dieser nach Norden bis zum Steimker Graben. Das
        Westufer des Steimker Grabens bildet die Grenze bis zur Bahnlinie.
        Östlich des Bahndamms verläuft sie weiter 1.150 m nach Norden, von wo
        sie dem Weg in Richtung Südost bis Belfort folgt. Das Grundstück
        Belfort wird in seinen umfriedeten Grenzen ausgenommen. Im weiteren
        bildet der Weg von Belfort in östlicher Richtung bis zum Kunrauer
        Vorflutgraben 200 m nach Südost bis Höhe Bauerndamm (Mareitsdamm) und
        Richtung Nordost entlang des Bauerndamms (Mareitsdamm) bis zum
        Plattenweg, welcher als Grenze Richtung Südost bis zur Rowitz-
        Buchhorster Straßenabbiegung nach Norden verläuft.

    c)  Im **Osten**                          der anschließende Weg nach Süden
        bis zum Flötgraben, das östliche Flötgrabenufer bis zu den Schleusen
        an der Einmündung des Wilhelmkanal, das Ostufer des Wilhelmkanals bis
        zum Zufluß des Kalten Moorgrabens.

    d)  Im **Süden**                          das Südufer des Kalten
        Moorgrabens bis zum trigonometrischen Punkt 56,3, das Südufer des
        Verbindungsgrabens zum Schöpfwerk Buchhorst bis zur Straße Röwitz-
        Buchhorst, diese bis zur Ohre, das Südufer der Ohre bis zur Bahnlinie
        Oebisfelde-Salzwedel, der Fuß des westlichen Bahndamms bis zum
        trigonometrischen Punkt 57,9, die Straße Richtung Wolmirshorst bis zum
        südlichen Dammfuß des Mittellandkanals, dieser bis zur Grenze.

2.  **Naturschutzgebiet "Südlicher Drömling"**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im **Westen**                          der Mannhauser Damm ab TP 55,8
        (Brücke Allerkanal), nach Norden die weiterführende Straße über
        Breiteiche I und Breiteiche II in Richtung Mieste bis zur Sichauer
        Beeke.

    b)  Im **Norden**                          die Sichauer Beeke 400 m nach
        Südost bis zum Weg, der nach Nordost auf den Wernitzer Wiesenweg
        trifft, dieser nach Süden bis zum Hauptflutgraben, dieser bis zur
        Werbnitz-Sachauer-Straße, der Straße nach Sachau folgend bis 200 m
        nach der Rechtskurve, von dort der Graben nach Nordosten bis zum
        Melkstandweg, dieser bis zum Melkstand, dann 10 m südwestlich der
        Graben bis zum Wallgraben (Solpker Wiesengraben).

    c)  Im **Osten**                          der Wallgraben (Solpker
        Wiesengraben) und in dessen direkter Verlängerung der Sachauer
        Grenzgraben bis auf Höhe des Beginns des Sachauer Moorgrabens, folgt
        dann dem Verbindungsgraben nach Süd-Südost bis zum Moorgraben und dem
        Moorgraben bis zur Sichauer Beeke, der Sichauer Beeke bis zum
        Jeseritzer Weg, folgt diesem Richtung Osten 1.500 m bis zum Melkstand,
        dann einem Weg 1.000 m nach Südosten und bis zum Bauerngraben.

        Der Bauerngraben bildet dann die Grenze bis zur Asphaltstraße. Die
        Grenze wird auf der Asphaltstraße bis 200 m südlich der
        Spohnstiegbrücke fortgesetzt.

    d)  Im **Süden**                          der Weg südlich der Ohre auf
        einer Länge von 3.100 m, danach der Graben 600 m nach Norden bis zur
        Ohre und das südliche Ohreufer 50 m nach Westen sowie der Graben
        südlich des Allerkanals bis zum Mannhauser Damm.

3.  **Naturschutzgebiet "Jeggauer Moor"**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im **Norden**                          das Nordufer des Flötgrabens ab
        1\. durchgehendem Dammgraben (420 m östlich der Straße Trippigleben-
        Quarnebeck) bis zum TP 61,8 und das Nordufer des Grabens in
        südöstlicher Richtung bis vor den Melkstand.

    b)  Im **Osten**                          ab Melkstand (den Melkstand
        ausnehmend) der Weg nach Süden bis zu seiner Gabelung.

    c)  Im **Süden**                          anschließend der nach West
        führende Weg bis zum Flötgraben und dieser 20 m nach Süden, dann der
        nach Westen führende Graben.

    d)  Im **Westen**                          der von der Nordgrenze
        (Flötgraben) bis zur Südgrenze durchgehende 1. Dammgraben.

4.  **Naturschutzgebiet "Bekassinenwiese"**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im **Westen**                          der am Dammfuß des
        Mittellandkanals beginnende Weg, der östlich einer etwa 3 m über
        Geländeoberfläche anstehenden Aufspülung 550 m Richtung Nord zum TP
        56,2 am Südufer der Ohre führt.

    b)  Im **Norden**                          das Südufer der Ohre von TP
        56,2 875 m Richtung Südost bis zum Graben, der die Gemarkungsgrenze
        zwischen Lockstedt und Rätzlingen bildet.

    c)  Im **Osten**                          der Graben vom südlichen
        Ohreufer entlang der Gemarkungsgrenze Lockstedt-Rätzlingen nach Süden
        bis zum Dammfuß des Mittellandkanals.

    d)  Im **Süden**                          der nördliche Dammfuß des
        Mittellandkanals von der Gemarkungsgrenze Lockstedt-Rätzlingen 770 m
        nach Nordwesten bis zur ca. 3 m über Gelände anstehenden Aufspülung.

5.  **Naturschutzgebiet "Stauberg"**

    Die Grenze bildet:

    a)  Im **Süden**                          der 2. Weg von Stauanlage bis
        Grenzweg zwischen den Gemarkungen Wassensdorf und Breitenrode.

    b)  Im **Westen**                          dieser Grenzweg vom 2. Weg 470
        m nach Norden bis zu einem Graben.

    c)  Im **Norden**                          dieser Graben 340 m nach Osten
        und Verlängerung an der Ackergrenze entlang um 110 m bis zum Ende des
        Ödlandes (Moor).

    d)  Im **Osten**                          die Ackergrenze 190 m nach
        Südwest, dann 140 m nach West bis zum Graben, dann der östliche
        Grabenrand 290 m nach Süden bis zur Stauanlage. Das Gebiet liegt 2 km
        nördlich Wassensdorf und umfaßt in der Gemarkung Wassensdorf in der
        Flur 7 die Flurstücke 43, 44 und 46.

(4) Die **Schutzzone III**              (Erholungszone) wird als
Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung ausgewiesen. Sie
umfaßt alle übrigen Flächen des Naturparks in seiner äußeren
Umgrenzung außer den Flächen der Schutzzonen I und II.

(5) Die Grenzen der Schutzzonen sind in den in § 2 Abs. 4 genannten
Karten eingetragen.

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