Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pta-aprv/__4a.html
Legislation: pta-aprv

Title: § 4a Nachteilsausgleich

Description:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für pharmazeutisch-technische Assistentinnen und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA-APrV)
Abschnitt 1 - Allgemeine Vorschriften
§ 4a Nachteilsausgleich

Paragraph: 4a

Full Text:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für pharmazeutisch-technische Assistentinnen und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA-APrV)
Abschnitt 1 - Allgemeine Vorschriften
§ 4a Nachteilsausgleich

(1) Die besonderen Belange von zu prüfenden Personen mit Behinderung
oder Beeinträchtigung sind zur Wahrung ihrer Chancengleichheit bei
Durchführung der Prüfungen zu berücksichtigen.

(2) Ein entsprechender individueller Nachteilsausgleich ist spätestens
mit dem Antrag auf Zulassung zur Prüfung bei der zuständigen Behörde
zu beantragen.

(3) Die zuständige Behörde entscheidet, ob dem Antrag zur
Nachweisführung ein amtsärztliches Attest oder andere geeignete
Unterlagen beizufügen sind. Aus dem amtsärztlichen Attest oder den
Unterlagen muss die leistungsbeeinträchtigende oder -verhindernde
Auswirkung der Beeinträchtigung oder Behinderung hervorgehen.

(4) Die zuständige Behörde bestimmt, in welcher geänderten Form die
gleichwertige Prüfungsleistung zu erbringen ist. Zur Festlegung der
geänderten Form gehört auch eine Verlängerung der Schreib- oder
Bearbeitungszeit der Prüfungsleistung.

(5) Die fachlichen Prüfungsanforderungen dürfen durch einen
Nachteilsausgleich nicht verändert werden.

(6) Die Entscheidung der zuständigen Behörde wird der zu prüfenden
Person in geeigneter Weise bekannt gegeben.

Collections: bundestag_gesetze
PTA-APrV
Level: 3.0