Source: https://www.gesetze-im-internet.de/automausbv/__24.html
Legislation: automausbv

Title: Abschnitt E: fachrichtungsübergreifende, integrativ zu vermittelnde

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Automatenfachmann und zur Automatenfachfrau (AutomAusbV)
Abschnitt E: fachrichtungsübergreifende, integrativ zu vermittelnde

Paragraph: 24

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Automatenfachmann und zur Automatenfachfrau (AutomAusbV)
Abschnitt E: fachrichtungsübergreifende, integrativ zu vermittelnde

Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 36.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss,
            Dauer und Beendigung

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Angebot, Beschaffung,
            Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes
            beschreiben

*    *   3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden und
            Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur
            Brandbekämpfung ergreifen

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden und Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

    *

*    *   5

    *   Arbeitsorganisation und Kommunikation
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 5)

    *
        a)  Aufgaben im Team planen und bearbeiten

        b)  Arbeitsschritte unter Berücksichtigung personalrechtlicher und
            wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen und Arbeitsmittel festlegen

        c)  Gespräche mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Vorgesetzten
            situationsgerecht führen und Sachverhalte darstellen

        d)  betriebliche Abläufe beurteilen und planen

        e)  Termine planen und kontrollieren

        f)  Arbeitsvorgänge im eigenen Arbeitsbereich analysieren und Maßnahmen
            zur Verbesserung umsetzen

    *   8

    *

*    *
        g)  Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung terminlicher, ergonomischer,
            ökologischer, wirtschaftlicher und sicherheitstechnischer
            Gesichtspunkte planen

        h)  Arbeitsabläufe zeitlich und personell planen

        i)  Kommunikationstechniken anwenden

        j)  Standardsoftware anwenden und Daten eingeben, sichern und pflegen

        k)  fremdsprachliche Fachbegriffe anwenden

    *
    *   4

*    *   6

    *   Unternehmerisches Handeln
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 6)

    *
        a)  Selbständigkeit als Perspektive der Berufs- und Lebensplanung
            erläutern

        b)  Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken
            unternehmerischen Handelns aufzeigen

        c)  rechtliche und finanzielle Bedingungen für die Gründung eines
            Unternehmens erläutern und Rechtsformen unterscheiden

    *
    *   3

*    *   7

    *   Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
        (§ 4 Absatz 6 Nummer 7)

    *
        a)  Aufgaben und Ziele des Qualitätsmanagements anhand betrieblicher
            Beispiele unterscheiden und zur Verbesserung der Arbeit im eigenen
            Arbeitsbereich beitragen

        b)  qualitätssichernde Maßnahmen anwenden

        c)  Zwischen- und Endkontrollen anhand des Arbeitsauftrages durchführen,
            auswerten und Ergebnisse dokumentieren

    *   4

    *

*    *
        d)  Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen,
            beseitigen und dokumentieren

        e)  Qualität von Teilen und Produkten prüfen und sichern

        f)  Abnahme- oder Übergabeprotokoll erstellen

    *
    *   2

Collections: bundestag_gesetze
AutomAusbV
Level: 2.0