Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zo-zahn_rzte/__33.html
Legislation: zo-zahnaerzte

Title: § 33

Description:
Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte (ZO-Zahnärzte)
Abschnitt IX - Vertreter, Assistenten, angestellte Zahnärzte und Berufsausübungsgemeinschaft
§ 33

Paragraph: 33

Full Text:
Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte (ZO-Zahnärzte)
Abschnitt IX - Vertreter, Assistenten, angestellte Zahnärzte und Berufsausübungsgemeinschaft
§ 33

(1) Die gemeinsame Nutzung von Praxisräumen und Praxiseinrichtungen
sowie die gemeinsame Beschäftigung von Hilfspersonal durch mehrere
Vertragszahnärzte ist zulässig. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen
sind hiervon zu unterrichten. Nicht zulässig ist die gemeinsame
Beschäftigung von Zahnärzten und Ärzten; dies gilt nicht für
medizinische Versorgungszentren.

(2) Die gemeinsame Ausübung vertragszahnärztlicher Tätigkeit ist
zulässig unter allen zur vertragszahnärztlichen Versorgung
zugelassenen Leistungserbringern an einem gemeinsamen
Vertragszahnarztsitz (örtliche Berufsausübungsgemeinschaft). Sie ist
auch zulässig bei unterschiedlichen Vertragszahnarztsitzen der
Mitglieder der Berufsausübungsgemeinschaft (überörtliche
Berufsausübungsgemeinschaft), wenn die Erfüllung der
Versorgungspflicht des jeweiligen Mitglieds an seinem
Vertragszahnarztsitz unter Berücksichtigung der Mitwirkung
angestellter Zahnärzte in dem erforderlichen Umfang gewährleistet ist
sowie das Mitglied und die bei ihm angestellten Zahnärzte an den
Vertragszahnarztsitzen der anderen Mitglieder nur in zeitlich
begrenztem Umfang tätig werden. Die gemeinsame Berufsausübung, bezogen
auf einzelne Leistung, ist zulässig, sofern diese
Berufsausübungsgemeinschaft nicht zur Erbringung
überweisungsgebundener medizinisch-technischer Leistungen mit
überweisungsberechtigten Leistungserbringern gebildet wird.

(3) Die Berufsausübungsgemeinschaft bedarf der vorherigen Genehmigung
des Zulassungsausschusses. Für überörtliche
Berufsausübungsgemeinschaften mit Vertragszahnarztsitzen in mehreren
Zulassungsbezirken einer Kassenzahnärztlichen Vereinigung wird der
zuständige Zulassungsausschuss durch Vereinbarung zwischen der
Kassenzahnärztlichen Vereinigung sowie den Landesverbänden der
Krankenkassen und den Ersatzkassen bestimmt. Hat eine überörtliche
Berufsausübungsgemeinschaft Mitglieder in mehreren
Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, so hat sie den
Vertragszahnarztsitz zu wählen, der maßgeblich ist für die
Genehmigungsentscheidung sowie für die auf die gesamte
Leistungserbringung dieser überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft
anzuwendenden ortsgebundenen Regelungen, insbesondere zur Vergütung,
zur Abrechnung sowie zu den Abrechnungs-, Wirtschaftlichkeits- und
Qualitätsprüfungen. Die Wahl hat jeweils für einen Zeitraum von
mindestens zwei Jahren unwiderruflich zu erfolgen. Die Genehmigung
kann mit Auflagen erteilt werden, wenn dies zur Sicherung der
Anforderungen nach Absatz 2 erforderlich ist; das Nähere hierzu ist
einheitlich in den Bundesmantelverträgen zu regeln.

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ZO-Zahnärzte
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