Source: https://www.gesetze-im-internet.de/ata-ota-aprv/__57.html
Legislation: ata-ota-aprv

Title: § 57 Inhalt der Eignungsprüfung

Description:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung über die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin und zum Anästhesietechnischen Assistenten und über die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und zum Operationstechnischen Assistenten (ATA-OTA-APrV)
Teil 3 - Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und erforderliche Anpassungsmaßnahmen
Abschnitt 2 - Anpassungsmaßnahmen nach § 47 des Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Gesetzes
Unterabschnitt 1 - Eignungsprüfung
§ 57 Inhalt der Eignungsprüfung

Paragraph: 57

Full Text:
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung über die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin und zum Anästhesietechnischen Assistenten und über die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und zum Operationstechnischen Assistenten (ATA-OTA-APrV)
Teil 3 - Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und erforderliche Anpassungsmaßnahmen
Abschnitt 2 - Anpassungsmaßnahmen nach § 47 des Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Gesetzes
Unterabschnitt 1 - Eignungsprüfung
§ 57 Inhalt der Eignungsprüfung

(1) Die Eignungsprüfung ist eine praktische Prüfung, die mit
Prüfungsgesprächen verbunden ist.

(2) Die praktische Prüfung umfasst

1.  im Fall einer Person, die die Erlaubnis zum Führen der
    Berufsbezeichnung der Anästhesietechnischen Assistentin oder des
    Anästhesietechnischen Assistenten beantragt hat, mindestens zwei und
    höchstens vier anästhesiologische Situationen oder

2.  im Fall einer Person, die die Erlaubnis zum Führen der
    Berufsbezeichnung Operationstechnische Assistentin oder
    Operationstechnischer Assistent beantragt hat, mindestens zwei und
    höchstens vier operative Situationen.

(3) Jede anästhesiologische oder operative Situation ist mit einem
Prüfungsgespräch verbunden.

(4) Jede anästhesiologische oder operative Situation soll nicht länger
als 120 Minuten dauern und als Prüfung einer konkreten
Behandlungssituation an einer Patientin oder einem Patienten
ausgestaltet sein. Die betroffene Patientin oder der betroffene
Patient oder eine vertretungsberechtigte Person sowie die
verantwortliche Ärztin oder der verantwortliche Arzt müssen darin
eingewilligt haben.

(5) Die zuständige Behörde legt nach Absatz 2 die Anzahl der
anästhesiologischen oder operativen Situationen, auf die sich die
Prüfung erstreckt, und die Kompetenzschwerpunkte der Anlage 1 oder 3
gemäß den festgestellten wesentlichen Unterschieden fest.

Collections: bundestag_gesetze
ATA-OTA-APrV
Level: 5.0