Source: https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__32.html
Legislation: stvzo_2012

Title: § 32 Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen

Description:
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO 2012)
B. - Fahrzeuge
III. - Bau- und Betriebsvorschriften
2. - Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
§ 32 Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen

Paragraph: 32

Full Text:
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO 2012)
B. - Fahrzeuge
III. - Bau- und Betriebsvorschriften
2. - Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
§ 32 Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen

(1) Bei Kraftfahrzeugen und Anhängern einschließlich mitgeführter
austauschbarer Ladungsträger (§ 42 Absatz 3) darf die höchstzulässige
Breite über alles – ausgenommen bei Schneeräumgeräten und
Winterdienstfahrzeugen – folgende Maße nicht überschreiten:

*    *   1.

    *   allgemein

    *   2,55 m,

*    *   2.

    *   bei land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsgeräten, bei
        selbstfahrenden land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen und
        bei Zugmaschinen und Sonderfahrzeugen mit auswechselbaren land- oder
        forstwirtschaftlichen Anbaugeräten, wenn sie für land- oder
        forstwirtschaftliche Zwecke gemäß §  6 Absatz  5 der Fahrerlaubnis-
        Verordnung eingesetzt werden

    *   3,00 m,

*    *   3.

    *   bei Anhängern hinter Krafträdern

    *   1,00 m,

*    *   4.

    *   bei festen oder abnehmbaren Aufbauten von klimatisierten Fahrzeugen,
        die für die Beförderung von Gütern in temperaturgeführtem Zustand
        ausgerüstet sind und deren Seitenwände einschließlich Wärmedämmung
        mindestens 45 mm dick sind

    *   2,60 m,

*    *   5.

    *   bei Personenkraftwagen

    *   2,50 m,

*    *   6.

    *   bei Fahrzeugen mit angebauten Geräten für die Straßenunterhaltung

    *   3,00 m.

Die Fahrzeugbreite ist nach der ISO-Norm 612-1978, Definition Nummer
6\.2 zu ermitteln. Abweichend von dieser Norm sind bei der Messung der
Fahrzeugbreite die folgenden Einrichtungen nicht zu berücksichtigen:

1.  Einrichtungen für indirekte Sicht,

2.  der am Aufstandspunkt auf der Fahrbahnoberfläche liegende Teil der
    Ausbauchung der Reifenwände,

3.  Reifenschadensanzeiger,

4.  Reifendruckanzeiger,

5.  lichttechnische Einrichtungen,

6.  von Fahrzeugen beförderte klimatisierte Container oder
    Wechselaufbauten in einem Bereich von bis zu 5 cm über der nach Absatz
    1 Satz 1 Nummer 1 allgemein zulässigen Breite von 2,55 m,

7.  Ladebrücken, Hubladebühnen und vergleichbare Einrichtungen in nicht
    betriebsbereitem Zustand, die höchstens 10 mm seitlich des Fahrzeugs
    hervorragen und deren nach vorne oder nach hinten liegende Ecken mit
    einem Radius von mindestens 5 mm und deren Kanten mit einem Radius von
    mindestens 2,5 mm abgerundet sind,

8.  einziehbare Spurführungseinrichtungen, die für die Verwendung in
    Spurbussystemen gedacht sind, in nicht eingezogener Stellung,

9.  einziehbare Stufen, sofern betriebsbereit und bei Fahrzeugstillstand,

10. Sichthilfen und Ortungseinrichtungen einschließlich Radargeräten,

11. aerodynamische Luftleiteinrichtungen und Ausrüstungen, die gemäß
    Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 der Kommission vom 12. Dezember 2012 zur
    Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen
    Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anforderungen an die
    Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern
    bezüglich ihrer Massen und Abmessungen und zur Änderung der Richtlinie
    2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 353 vom
    21\.12.2012, S. 31; L 130 vom 15.5.2013, S. 60; L 28 vom 4.2.2016, S.
    18), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1892 vom 31. Oktober
    2019 (ABl. L 291 vom 12.11.2019, S. 17) geändert worden ist,
    typgenehmigt sind, sofern die Fahrzeugbreite inklusive eines
    klimatisierten Aufbaus mit isolierten Wänden einschließlich der
    gemessenen vorstehenden Teile höchstens 2 600 mm beträgt, wobei die
    Einrichtungen und Ausrüstungen sowohl in der eingezogenen
    beziehungsweise eingeklappten Stellung als auch in der
    Gebrauchsstellung arretiert sein müssen,

12. Befestigungs- und Schutzeinrichtungen für Zollplomben,

13. Einrichtungen zur Sicherung der Plane und Schutzvorrichtungen hierfür,
    die bei einer Höhe von höchstens 2,0 m über dem Boden höchstens 20 mm
    und bei einer Höhe von mehr als 2,0 m über dem Boden höchstens 50 mm
    hervorragen dürfen und deren Kanten mit einem Radius von mindestens
    2,5 mm abgerundet sind,

14. vorstehende flexible Teile eines Spritzschutzsystems gemäß Verordnung
    (EU) Nr. 109/2011 der Kommission vom 27. Januar 2011 zur Durchführung
    der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des
    Rates über die Typgenehmigung bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen
    und ihrer Anhänger hinsichtlich der Spritzschutzsysteme (ABl. L 34 vom
    9\.2.2011, S. 2; L 234 vom 10.9.2012, S. 48), die durch die Verordnung
    (EU) Nr. 519/2013 (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 74) geändert worden
    ist,

15. flexible Radabdeckungen, die nicht unter Nummer 14 fallen,

16. Schneeketten,

17. Sicherheitsgeländer auf Fahrzeugtransportern, die für den Transport
    von mindestens zwei Fahrzeugen ausgelegt und gebaut sind und deren
    Sicherheitsgeländer sich mindestens 2,0 m und höchstens 3,70 m über
    dem Boden befinden und höchstens 50 mm vom äußersten Punkt der
    Fahrzeugseite hinausragen und wenn die Fahrzeugbreite höchstens 2 650
    mm beträgt,

18. Antennen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen beziehungsweise
    zwischen Fahrzeugen und Infrastrukturen und

19. Schläuche der Reifendrucküberwachungssysteme, sofern sie an den beiden
    Seiten des Fahrzeugs höchstens 70 mm über die größte Breite des
    Fahrzeugs hinausragen.

Gemessen wird bei geschlossenen Türen und Fenstern und bei
Geradeausstellung der Räder.

*    *   (2) Bei Kraftfahrzeugen, Fahrzeugkombinationen und Anhängern
        einschließlich mitgeführter austauschbarer Ladungsträger (§ 42 Absatz
        3) darf die höchstzulässige Höhe über alles folgendes Maß nicht
        überschreiten:

    *   4,00 m.

Die Fahrzeughöhe ist nach der ISO-Norm 612-1978, Definition Nummer 6.3
zu ermitteln. Abweichend von dieser Norm sind bei der Messung der
Fahrzeughöhe die folgenden Einrichtungen nicht zu berücksichtigen:

1.  Antennen für Rundfunk, Navigation, die Kommunikation zwischen
    Fahrzeugen beziehungsweise zwischen Fahrzeugen und Infrastrukturen und

2.  Scheren- oder Stangenstromabnehmer in gehobener Stellung.

Bei Fahrzeugen mit Achshubeinrichtung ist die Auswirkung dieser
Einrichtung zu berücksichtigen.

(3) Bei Kraftfahrzeugen und Anhängern einschließlich mitgeführter
austauschbarer Ladungsträger und aller im Betrieb mitgeführter
Ausrüstungsteile (§ 42 Absatz 3) darf die höchstzulässige Länge über
alles folgende Maße nicht überschreiten:

*    *   1.

    *   bei Kraftfahrzeugen und Anhängern
        – ausgenommen Kraftomnibusse und Sattelanhänger –

    *   12,00 m,

*    *   2.

    *   bei zweiachsigen Kraftomnibussen
        – einschließlich abnehmbarer Zubehörteile –

    *   13,50 m,

*    *   3.

    *   bei Kraftomnibussen mit mehr als zwei Achsen
        – einschließlich abnehmbarer Zubehörteile –

    *   15,00 m,

*    *   4.

    *   bei Kraftomnibussen, die als Gelenkfahrzeug ausgebildet sind
        (Kraftfahrzeuge, deren Nutzfläche durch ein Gelenk unterteilt ist, bei
        denen der angelenkte Teil jedoch kein selbstständiges Fahrzeug
        darstellt)

    *   18,75 m.

Abweichend von Satz 1 Nummer 1 darf die höchstzulässige Länge von
12,00 m überschritten werden, wenn die Überschreitung ausschließlich
durch das verlängerte Führerhaus gemäß Verordnung (EU) Nr. 1230/2012
erfolgt.

(4) Bei Fahrzeugkombinationen einschließlich mitgeführter
austauschbarer Ladungsträger und aller im Betrieb mitgeführter
Ausrüstungsteile (§ 42 Absatz 3) darf die höchstzulässige Länge, unter
Beachtung der Vorschriften in Absatz 3 Nummer 1, folgende Maße nicht
überschreiten:

*    *   1.

    *   bei Sattelkraftfahrzeugen (Sattelzugmaschine mit Sattelanhänger) und
        Fahrzeugkombinationen (Zügen) nach Art eines Sattelkraftfahrzeugs
        – ausgenommen Sattelkraftfahrzeugen nach Nummer 2 –

    *   15,50 m,

*    *   2.

    *   bei Sattelkraftfahrzeugen (Sattelzugmaschine mit Sattelanhänger), wenn
        die höchstzulässigen Teillängen des Sattelanhängers

    *

*    *
    *   a)

    *   Achse Zugsattelzapfen bis zur hinteren Begrenzung 12,00 m und

    *

*    *
    *   b)

    *   vorderer Überhangradius 2,04 m

    *

*    *
    *   nicht überschritten werden,

    *   16,50 m,

*    *   3.

    *   bei Zügen, ausgenommen Züge nach Nummer 4:

    *

*    *
    *   a)

    *   Kraftfahrzeuge außer Zugmaschinen mit Anhängern

    *   18,00 m,

*    *
    *   b)

    *   Zugmaschinen mit Anhängern

    *   18,75 m,

*    *   4.

    *   bei Zügen, die aus einem Lastkraftwagen und einem Anhänger zur
        Güterbeförderung bestehen,

    *   18,75 m.

*    *
    *   Dabei dürfen die höchstzulässigen Teillängen folgende Maße nicht
        überschreiten:

*    *
    *   a)

    *   größter Abstand zwischen dem vordersten äußeren Punkt der Ladefläche
        hinter dem Führerhaus des Lastkraftwagens und dem hintersten äußeren
        Punkt der Ladefläche des Anhängers der Fahrzeugkombination, abzüglich
        des Abstands zwischen der hinteren Begrenzung des Kraftfahrzeugs und
        der vorderen Begrenzung des Anhängers

    *   15,65 m

*    *
    *   und

    *
    *

*    *
    *   b)

    *   größter Abstand zwischen dem vordersten äußeren Punkt der Ladefläche
        hinter dem Führerhaus des Lastkraftwagens und dem hintersten äußeren
        Punkt der Ladefläche des Anhängers der Fahrzeugkombination

    *   16,40 m.

*    *
    *   Bei Fahrzeugen mit Aufbau – bei Lastkraftwagen jedoch ohne Führerhaus
        – gelten die Teillängen einschließlich Aufbau.

*    *   (4a) Bei Fahrzeugkombinationen, die aus einem Kraftomnibus und einem
        Anhänger bestehen, beträgt die höchstzulässige Länge, unter Beachtung
        der Vorschriften in Absatz 3 Nummer 1 bis 3

    *   18,75 m.

(4b) Abweichend von Absatz 4 darf die höchstzulässige Länge von
Fahrzeugkombinationen überschritten werden, wenn die Überschreitung
ausschließlich durch das verlängerte Führerhaus bei Kraftfahrzeugen
nach Absatz 3 Satz 2 erfolgt.

(4c) Bei Sattelkraftfahrzeugen nach § 34 Absatz 6 Nummer 6 mit einer
höchstzulässigen Teillänge nach Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe b darf die
höchstzulässige Länge der Fahrzeugkombination und die höchstzulässige
Teillänge nach Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe a beim Transport eines
Containers oder Wechselaufbaus von 45 Fuß Länge um 15 cm überschritten
werden.

(5) Die Länge oder Teillänge eines Einzelfahrzeugs oder einer
Fahrzeugkombination – mit Ausnahme der in Absatz 7 genannten
Fahrzeugkombinationen und deren Einzelfahrzeuge – ist die Länge, die
bei voll nach vorn oder hinten ausgezogenen, ausgeschobenen oder
ausgeklappten Ladestützen, Ladepritschen, Aufbauwänden oder Teilen
davon einschließlich aller im Betrieb mitgeführter Ausrüstungsteile (§
42 Absatz 3) gemessen wird; dabei müssen bei Fahrzeugkombinationen die
Längsmittellinien des Kraftfahrzeugs und seines Anhängers bzw. seiner
Anhänger eine gerade Linie bilden. Bei Fahrzeugkombinationen mit nicht
selbsttätig längenveränderlichen Zugeinrichtungen ist dabei die
Position zugrunde zu legen, in der § 32d (Kurvenlaufeigenschaften)
ohne weiteres Tätigwerden des Fahrzeugführers oder anderer Personen
erfüllt ist. Soweit selbsttätig längenveränderliche Zugeinrichtungen
verwendet werden, müssen diese nach Beendigung der Kurvenfahrt die
Ausgangslänge ohne Zeitverzug wiederherstellen.

(6) Die Längen und Teillängen eines Einzelfahrzeugs oder einer
Fahrzeugkombination sind nach der ISO-Norm 612-1978, Definition Nummer
6\.1 zu ermitteln. Abweichend von dieser Norm sind bei der Messung der
Länge oder Teillänge die folgenden Einrichtungen nicht zu
berücksichtigen:

1.  Einrichtungen für indirekte Sicht,

2.  Wischer- und Wascheinrichtungen,

3.  äußere Sonnenblenden,

4.  Frontschutzsysteme, die gemäß Verordnung (EG) Nr. 78/2009 des
    Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Januar 2009 über die
    Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen im Hinblick auf den Schutz von
    Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern, zur Änderung
    der Richtlinie 2007/46/EG und zur Aufhebung der Richtlinien
    2003/102/EG und 2005/66/EG (ABl. L 35 vom 4.2.2009, S. 1), die durch
    die Verordnung (EU) Nr. 517/2013 (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 1)
    geändert worden ist, typgenehmigt sind,

5.  Trittstufen und Handgriffe,

6.  mechanische Verbindungseinrichtungen an Kraftfahrzeugen,

7.  zusätzliche abnehmbare Verbindungseinrichtung an der Hinterseite eines
    Anhängers,

8.  abnehmbare oder einklappbare Fahrradträger,

9.  Hubladebühnen, Ladebrücken und vergleichbare Einrichtungen in nicht
    betriebsbereitem Zustand, die höchstens 300 mm hervorragen und die
    Ladekapazität des Fahrzeugs nicht erhöhen,

10. Sichthilfen und Ortungseinrichtungen einschließlich Radargeräten,

11. elastische Stoßdämpfer und vergleichbare Einrichtungen,

12. Befestigungs- und Schutzeinrichtungen für Zollplomben,

13. Einrichtungen zur Sicherung der Plane und Schutzvorrichtungen hierfür,

14. Längsanschläge für Wechselaufbauten,

15. Stangenstromabnehmer von Elektrofahrzeugen,

16. vordere oder hintere Kennzeichenschilder,

17. zulässige Leuchten gemäß der Begriffsbestimmung von Nummer 2 der
    Regelung Nr. 48 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für
    Europa (UNECE) – Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von
    Fahrzeugen hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen (ABl. L 135 vom 23.5.2008, S. 1),

18. aerodynamische Luftleiteinrichtungen und Ausrüstungen, die gemäß
    Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 typgenehmigt sind,

19. Antennen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen beziehungsweise
    zwischen Fahrzeugen und Infrastrukturen,

20. Luftansaugleitungen,

21. Stoßfängergummis und ähnliche Vorrichtungen und

22. bei anderen Fahrzeugen als Sattelkraftfahrzeugen Kühl- und andere
    Nebenaggregate, die sich vor der Ladefläche befinden.

Dies gilt jedoch nur, wenn durch die genannten Einrichtungen die
Ladefläche weder direkt noch indirekt verlängert wird. Einrichtungen,
die bei Fahrzeugkombinationen hinten am Zugfahrzeug oder vorn am
Anhänger angebracht sind, sind dagegen bei den Längen oder Teillängen
von Fahrzeugkombinationen mit zu berücksichtigen; sie dürfen diesen
Längen nicht zugeschlagen werden.

(7) Bei Fahrzeugkombinationen nach Art von Zügen zum Transport von
Fahrzeugen gelten hinsichtlich der Länge die Vorschriften des Absatzes
4 Nummer 4, bei Sattelkraftfahrzeugen zum Transport von Fahrzeugen
gelten die Vorschriften des Absatzes 4 Nummer 2.
Längenüberschreitungen durch Ladestützen zur zusätzlichen Sicherung
und Stabilisierung des zulässigen Überhangs von Ladungen bleiben bei
diesen Fahrzeugkombinationen und Sattelkraftfahrzeugen
unberücksichtigt, sofern die Ladung auch über die Ladestützen
hinausragt. Bei der Ermittlung der Teillängen bleiben Überfahrbrücken
zwischen Lastkraftwagen und Anhänger in Fahrtstellung
unberücksichtigt.

(8) Auf die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Maße dürfen keine
Toleranzen gewährt werden.

(9) Abweichend von den Absätzen 1 bis 8 dürfen Kraftfahrzeuge nach §
30a Absatz 3 folgende Maße nicht überschreiten:

*    *   1.

    *   Breite:

*    *
    *   a)

    *   bei Krafträdern sowie dreirädrigen und vierrädrigen Kraftfahrzeugen

    *   2,00 m,

*    *
    *   b)

    *   bei zweirädrigen Kleinkrafträdern und Fahrrädern mit Hilfsmotor jedoch

    *   1,00 m,

*    *   2.

    *   Höhe:

    *   2,50 m,

*    *   3.

    *   Länge:

    *   4,00 m.

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StVZO-2012
Level: 5.0