Source: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschversv/__7.html
Legislation: tierschversv

Title: § 7 Führen von Aufzeichnungen

Description:
Verordnung zum Schutz von zu Versuchszwecken oder zu anderen wissenschaftlichen Zwecken verwendeten Tieren (TierSchVersV)
Abschnitt 1 - Halten von Wirbeltieren und Kopffüßern zur Verwendung in Tierversuchen oder zu anderen wissenschaftlichen Zwecken
Unterabschnitt 1 - Anforderungen an die Haltung sowie an Einrichtungen und Betriebe
§ 7 Führen von Aufzeichnungen

Paragraph: 7

Full Text:
Verordnung zum Schutz von zu Versuchszwecken oder zu anderen wissenschaftlichen Zwecken verwendeten Tieren (TierSchVersV)
Abschnitt 1 - Halten von Wirbeltieren und Kopffüßern zur Verwendung in Tierversuchen oder zu anderen wissenschaftlichen Zwecken
Unterabschnitt 1 - Anforderungen an die Haltung sowie an Einrichtungen und Betriebe
§ 7 Führen von Aufzeichnungen

(1) Wer zum Führen von Aufzeichnungen nach § 11a Absatz 1 Satz 1
Nummer 1 des Tierschutzgesetzes verpflichtet ist, hat in den Betriebs-
oder Geschäftsräumen ein Kontrollbuch nach Maßgabe der Sätze 2 und 3
zu führen. In das Kontrollbuch nach Satz 1 ist jede
Bestandsveränderung mit folgenden Angaben dauerhaft einzutragen:

1.  Anzahl und Art der gezüchteten, erworbenen, an Dritte abgegebenen, in
    Tierversuchen verwendeten und nach § 10 untergebrachten oder
    verbrachten Tiere,

2.  Herkunft der Tiere, einschließlich der Angabe, ob sie zur Verwendung
    in Tierversuchen gezüchtet worden sind,

3.  Zeitpunkt, zu dem die Tiere erworben, geliefert oder nach § 10
    untergebracht oder verbracht worden sind,

4.  Name und Anschrift der Person, von der die Tiere erworben wurden,

5.  Name und Anschrift des Empfängers der Tiere,

6.  Anzahl und Art der in einer Einrichtung oder einem Betrieb getöteten
    oder aus anderen Gründen gestorbenen Tiere sowie im letzteren Falle
    die Todesursache, soweit bekannt,

7.  Auffälligkeiten in Bezug auf den Gesundheitszustand der Tiere.

Hunde, Katzen und Primaten sind einzeln mit folgenden zusätzlichen
Angaben aufzuführen:

1.  Identität des Tieres,

2.  Geburtsort und -datum, soweit bekannt,

3.  bei Primaten, ob es sich um einen Nachkommen von in Gefangenschaft
    gezüchteten Primaten handelt.

Die §§ 239 und 261 des Handelsgesetzbuchs gelten sinngemäß.

(2) Die in Absatz 1 genannten Aufzeichnungen sind, gerechnet ab dem
Beginn des Jahres, das auf die Entstehung der Aufzeichnung folgt,
mindestens fünf Jahre lang aufzubewahren und der zuständigen Behörde
auf Verlangen vorzulegen.

Collections: bundestag_gesetze
TierSchVersV
Level: 4.0