Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pkdbsa/__14.html
Legislation: pkdbsa

Title: § 14 Sterbegeld

Description:
Satzung der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen VVaG Köln (Anlage zur Verordnung über die Feststellung der Satzung der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen VVaG) (PKDBSa)
IV. - Die Versicherungsbedingungen der Abteilung A
1. - Die Versicherungsleistungen
§ 14 Sterbegeld

Paragraph: 14

Full Text:
Satzung der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen VVaG Köln (Anlage zur Verordnung über die Feststellung der Satzung der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen VVaG) (PKDBSa)
IV. - Die Versicherungsbedingungen der Abteilung A
1. - Die Versicherungsleistungen
§ 14 Sterbegeld

(1) Stirbt der Arbeitnehmer vor Vollendung der Wartezeit, erhalten
seine Angehörigen, sofern kein Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente
gemäß § 15 Abs. 2 besteht, ein Sterbegeld in Höhe der insgesamt für
den Arbeitnehmer entrichteten Beiträge. Der Anspruch auf Sterbegeld
steht in erster Linie dem Ehepartner zu. Ist der Arbeitnehmer nicht
verheiratet, so bestimmt der Vorstand nach Anhörung des Arbeitgebers
und der Arbeitnehmervertretung, an wen das Sterbegeld zu zahlen ist.
Dabei soll in erster Linie derjenige berücksichtigt werden, der
nachweislich die Beerdigungskosten oder die Kosten der letzten
Krankheit getragen hat.

(2) Stirbt der Arbeitnehmer nach Vollendung der Wartezeit, ohne
rentenberechtigte Angehörige zu hinterlassen, so erhält diejenige
natürliche Person, die die Kosten der Bestattung getragen hat, ein
Sterbegeld in Höhe von zwei Monatsbeträgen der Rente, die dem
Arbeitnehmer im Zeitpunkt des Todes zugestanden hätte, höchstens aber
in Höhe der gewöhnlichen Bestattungskosten. Wenn die ungedeckten
Kosten höher sind, kann das Sterbegeld bis zur Höhe der gewöhnlichen
Bestattungskosten erhöht werden.

(3) Beim Tode eines Rentenempfängers erhalten der überlebende
Ehegatte, die leiblichen Abkömmlinge, die von ihm an Kindes statt
angenommenen Kinder, die Verwandten der aufsteigenden Linie, seine
Geschwister und Geschwisterkinder sowie seine Stiefkinder Sterbegeld,
wenn sie zur Zeit des Todes zur häuslichen Gemeinschaft des
Rentenempfängers gehört haben. Das Sterbegeld wird in Höhe von zwei
Monatsbeträgen der im Sterbemonat zustehenden Rente, höchstens aber in
Höhe der gewöhnlichen Bestattungskosten, in einer Summe gezahlt.

Collections: bundestag_gesetze
PKDBSa
Level: 4.0