Source: https://www.gesetze-im-internet.de/binschstro_2012/__3.html
Legislation: binschstro_2012

Title: § 3.13 (Anlage 3: Bild 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26)

Description:
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO 2012)
Erster Teil - Gemeinsame Bestimmungen für alle Binnenschifffahrtsstraßen
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nacht- und Tagbezeichnung
Titel A. - Bezeichnung während der Fahrt
§ 3.13 (Anlage 3: Bild 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26)

Paragraph: 3

Full Text:
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO 2012)
Erster Teil - Gemeinsame Bestimmungen für alle Binnenschifffahrtsstraßen
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nacht- und Tagbezeichnung
Titel A. - Bezeichnung während der Fahrt
§ 3.13 (Anlage 3: Bild 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26)

1.  Ein einzeln fahrendes Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb muss bei
    Nacht führen:
    entweder

    *        *
            a)  ein Topplicht, jedoch hell statt stark, in gleicher Höhe wie die
                Seitenlichter
                und mindestens 1,00 m vor diesen;

            b)  Seitenlichter, die gewöhnliche Lichter sein dürfen; sie müssen in
                gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des
                Fahrzeugs gesetzt sein und innenbords derart abgeblendet sein,
                dass das grüne Licht nicht von Backbord, das rote Licht nicht von
                Steuerbord gesehen werden kann;

            c)  ein Hecklicht;

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0023_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0023_ab1.jpg)

*   oder

    *        *
            d)  ein Topplicht, jedoch hell statt stark, mindestens 1,00 m höher als
                die Seitenlichter;

            e)  Seitenlichter, die gewöhnliche Lichter sein dürfen; diese können

                aa) in gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht zur Längsachse
                    des Fahrzeugs

            *   oder

                bb) unmittelbar nebeneinander oder in einer einzigen Laterne am
                    oder nahe am Bug in der Schiffsachse

            *   gesetzt sein; im Falle des Doppelbuchstaben aa müssen sie
                innenbords derart abgeblendet sein, dass das grüne Licht nicht von
                Backbord, das rote Licht nicht von Steuerbord gesehen werden kann;

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0024_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0024_ab1.jpg)

    *        *
            f)  ein Hecklicht; dieses Licht darf unter der Voraussetzung entfallen,
                dass anstelle des Topplichtes nach Buchstabe d ein von allen
                Seiten sichtbares weißes helles Licht geführt wird.

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0025_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0025_ab1.jpg)

2.  Schleppt ein Kleinfahrzeug ausschließlich Kleinfahrzeuge oder führt es
    nur solche längsseits gekuppelt, muss es bei Nacht die Lichter nach
    Nummer 1 führen.

*    *
        3.  Ein geschlepptes oder längsseits gekuppeltes Kleinfahrzeug muss
            bei Nacht ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht
            führen. Dies gilt nicht für die Beiboote des Fahrzeugs.

    *        ![bgbl1_2012_j0001_0026_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0026_ab1.jpg)

4.  Ein einzeln fahrendes Kleinfahrzeug unter Segel muss bei Nacht führen:
    entweder

    *        *
            a)  die Seitenlichter nach Nummer 1 Buchstabe e und ein Hecklicht

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0027_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0027_ab1.jpg)

    *        *   oder

            b)  diese Seitenlichter und das Hecklicht in einer einzigen Laterne
                am Topp

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0028_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0028_ab1.jpg)

    *        *   oder

            c)  ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht und
                bei der Annäherung anderer Fahrzeuge außerdem ein zweites
                weißes gewöhnliches Licht zeigen.

        *            ![bgbl1_2012_j0001_0029_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0029_ab1.jpg)

*    *
        5.  Ein einzeln weder mit Maschinenantrieb noch unter Segel fahrendes
            Kleinfahrzeug muss bei Nacht ein von allen Seiten sichtbares weißes
            gewöhnliches Licht führen. Ein Beiboot, auf das die gleichen Voraus-
            setzungen zutreffen, braucht dieses Licht jedoch nur bei der
            Annäherung
            eines anderen Fahrzeugs zu zeigen.

    *        ![bgbl1_2012_j0001_0030_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0030_ab1.jpg)

*    *
        6.  Ein Kleinfahrzeug unter Segel, das gleichzeitig mit Maschinenantrieb
            fährt, muss bei Tag einen schwarzen Kegel mit der Spitze nach unten,
            so hoch wie möglich an einer Stelle, an der er am besten sichtbar ist,
            führen.

    *        ![bgbl1_2012_j0001_0031_ab1.jpg](bgbl1_2012_j0001_0031_ab1.jpg)

   Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt bei Beförderung
bestimmter gefährlicher Güter

Collections: bundestag_gesetze
BinSchStrO-2012
Level: 6.0