Source: https://www.gesetze-im-internet.de/luftvzo/__51.html
Legislation: luftvzo

Title: § 51 Antrag auf Erteilung der Genehmigung

Description:
Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)
Dritter Abschnitt - Flugplätze
3. - Landeplätze
§ 51 Antrag auf Erteilung der Genehmigung

Paragraph: 51

Full Text:
Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)
Dritter Abschnitt - Flugplätze
3. - Landeplätze
§ 51 Antrag auf Erteilung der Genehmigung

(1) Der Antrag auf Erteilung der Genehmigung eines Landeplatzes für
Landflugzeuge muss enthalten

1.  die § 40 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 11 entsprechenden Angaben und
    Nachweise;

2.
    a)  einen Übersichtsplan im Maßstab 1:25.000 mit Höhenschichtlinien, aus
        dem ersichtlich sind der Landeplatz mit seiner Umgrenzung und dem
        anschließenden Gebiet bis zu einer Entfernung von drei Kilometern, die
        Anfluggrundlinien, die Start- und Landeflächen, die Bebauungszone mit
        Bauhöhen, die Luftfahrthindernisse und - soweit vorgesehen - die
        Start- und Landebahnen, die Rollbahnen, der beschränkte
        Bauschutzbereich mit dem Bezugspunkt des Landeplatzes sowie ein
        Vorschlag für Höhenfestlegungen nach den §§ 13 und 15 des
        Luftverkehrsgesetzes, bei Wasserlandeplätzen außerdem die in § 40 Abs.
        1 Nr. 6 Buchstabe a für Wasserflughäfen vorgeschriebenen zusätzlichen
        Angaben;

    b)  einen Lageplan des Gebietes bis mindestens einen Kilometer von den
        Enden der Start- und Landeflächen und bis mindestens 0,5 Kilometer
        beiderseits der Anfluggrundlinien im Maßstab 1:5.000 oder 1:2.500 mit
        den unter Buchstabe a bezeichneten Eintragungen;

3.
    a)  je einen Längsschnitt durch jede Anfluggrundlinie bis mindestens drei
        Kilometer von den Enden der zugehörigen Start- und Landeflächen im
        Längenmaßstab 1:25.000 und im Höhenmaßstab 1:2.500 unter
        Kenntlichmachung der An- und Abflugflächen; die höchsten Erhebungen in
        einer Fläche mit der vorgenannten Länge der jeweiligen
        Anfluggrundlinie und mit einer Breite von je 150 Metern beiderseits
        dieser Linie sind deutlich unterscheidbar auf die Längsschnitte zu
        projizieren; das Gleiche gilt für die tiefsten Vertiefungen in einer
        Fläche mit einer Länge bis mindestens 250 Metern von den Enden der
        zugehörigen Start- und Landefläche und mit einer Breite von mindestens
        je 75 Metern beiderseits der Anfluggrundlinie;

    b)  je einen Längsschnitt durch die unter Buchstabe a bezeichneten
        Anfluggrundlinien bis mindestens 1 Kilometer von den Enden der Start-
        und Landeflächen im Längenmaßstab 1:5.000 und im Höhenmaßstab 1:500
        oder im Längenmaßstab 1:2.500 und im Höhenmaßstab 1:250 mit den unter
        Buchstabe a bezeichneten Eintragungen;

    c)  Querschnitte durch die Start- und Landeflächen im Maßstab 1:2.500;

4.  das Gutachten eines Sachverständigen über die Eignung des
    Landeplatzes;

5.  ein Gutachten des Deutschen Wetterdienstes über die
    flugklimatologischen Verhältnisse des Landeplatzes und seiner
    Umgebung.

(2) § 40 Abs. 2 und § 41 gelten entsprechend. Auf Antrag kann die
Genehmigungsbehörde Ausnahmen von den Antragserfordernissen des
Absatzes 1 zulassen.

(3) Für Landeplätze, die nicht oder nicht nur dem Verkehr von
Landflugzeugen dienen sollen, bestimmt die Genehmigungsbehörde die
Antragserfordernisse.

Collections: bundestag_gesetze
LuftVZO
Level: 4.0