Source: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__10a.html
Legislation: eeg_2014

Title: § 10a Messstellenbetrieb; Übergangsregelung für Steckersolargeräte

Description:
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2014)
Teil 2 - Anschluss, Abnahme, Übertragung und Verteilung
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen
§ 10a Messstellenbetrieb; Übergangsregelung für Steckersolargeräte

Paragraph: 10a

Full Text:
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2014)
Teil 2 - Anschluss, Abnahme, Übertragung und Verteilung
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen
§ 10a Messstellenbetrieb; Übergangsregelung für Steckersolargeräte

(1) Für den Messstellenbetrieb sind die Vorschriften des
Messstellenbetriebsgesetzes anzuwenden. Abweichend von Satz 1 kann
anstelle der Beauftragung eines Dritten nach § 5 Absatz 1 des
Messstellenbetriebsgesetzes der Anlagenbetreiber den
Messstellenbetrieb auch selbst übernehmen. Für den Anlagenbetreiber
gelten dann alle gesetzlichen Anforderungen, die das
Messstellenbetriebsgesetz an einen Dritten als Messstellenbetreiber
stellt.

(2) Der Messstellenbetreiber hat Messstellen an Zählpunkten von
Steckersolargeräten im Sinne von § 8 Absatz 5a Satz 1 abweichend von §
3 Absatz 3a des Messstellenbetriebsgesetzes mit Rücksicht auf seine
Rollout-Planung nach dem Messstellenbetriebsgesetz unverzüglich nach
der Aufforderung durch die Bundesnetzagentur an den Netzbetreiber zur
Prüfung der im Marktstammdatenregister eingetragenen Daten nach § 13
Absatz 1 der Markstammdatenregisterverordnung mit einer modernen
Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder einem intelligenten
Messsystem entsprechend den Regelungen des Messstellenbetriebsgesetzes
auszustatten, ohne dass es einer gesonderten Beauftragung durch den
Anschlussnehmer oder Anschlussnutzer bedarf. Die Rechte nach § 34
Absatz 2 Satz 2 des Messstellenbetriebsgesetzes bleiben unberührt.

(3) Steckersolargeräte im Sinn von § 8 Absatz 5a dürfen an der
Entnahmestelle eines Letztverbrauchers bereits vor dem Einbau einer
modernen Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder eines
intelligenten Messsystems mit einer bereits vorhandenen
Messeinrichtung betrieben werden. Die Richtigkeit der von der
Messeinrichtung ermittelten Messwerte wird zu Zwecken der Abrechnung
und Bilanzierung längstens bis zur Ausstattung mit einer modernen
Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder einem intelligenten
Messsystem nach Absatz 2 Satz 1 vermutet, dabei kann diese Vermutung
nur durch den Nachweis einer technischen Störung oder einer
Manipulation der Messeinrichtung widerlegt werden.

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EEG-2014
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