Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bpolbg/__8.html
Legislation: bpolbg

Title: § 8 Versetzung

Description:
Bundespolizeibeamtengesetz (BPolBG)
Abschnitt II - Polizeivollzugsbeamte in der Bundespolizei
§ 8 Versetzung

Paragraph: 8

Full Text:
Bundespolizeibeamtengesetz (BPolBG)
Abschnitt II - Polizeivollzugsbeamte in der Bundespolizei
§ 8 Versetzung

(1) Die Versetzung eines Beamten, der noch nicht zehn Dienstjahre seit
seiner Einstellung in der Bundespolizei vollendet hat, in den
Polizeivollzugsdienst eines Landes bedarf nicht der Zustimmung des
Beamten, wenn ein dienstliches Bedürfnis an der Versetzung besteht und
das neue Amt einer gleichwertigen Laufbahn angehört wie das bisherige
Amt und mit mindestens demselben Endgrundgehalt verbunden ist; zum
Endgrundgehalt gehören auch Amtszulagen und ruhegehaltfähige
Stellenzulagen.

(2) Der Polizeivollzugsbeamte kann auch in ein Amt einer Laufbahn
außerhalb des Polizeivollzugsdienstes im öffentlichen Dienst des
Bundes oder einer bundesunmittelbaren Körperschaft, Anstalt oder
Stiftung des öffentlichen Rechts versetzt werden, wenn er es beantragt
oder ein dienstliches Bedürfnis besteht und wenn er die Befähigung für
diese Laufbahn besitzt. Besitzt er die Befähigung nicht, hat er die
ihm gebotene Gelegenheit wahrzunehmen, während seiner Zugehörigkeit
zur Bundespolizei die ergänzenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu
erwerben und die Befähigung durch erfolgreiche Unterweisung in den
Aufgaben der neuen Laufbahn nachzuweisen. Die für die Gestaltung der
neuen Laufbahn zuständige oberste Dienstbehörde trifft im Einvernehmen
mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Regelungen
für die Unterweisung und für die Feststellung ihres erfolgreichen
Abschlusses. § 28 Abs. 3 Satz 3 des Bundesbeamtengesetzes bleibt
unberührt.

(3) Der Beamte ist vor einer Versetzung nach Absatz 1 oder 2 zu hören.

Collections: bundestag_gesetze
BPolBG
Level: 3.0