Source: https://www.gesetze-im-internet.de/lap-mntdbwvv/__24a.html
Legislation: lap-mntdbwvv

Title: § 24a Praxisaufstieg

Description:
Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung (LAP-mntDBWVV)
Kapitel 2 - Aufstieg
§ 24a Praxisaufstieg

Paragraph: 24a

Full Text:
Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung (LAP-mntDBWVV)
Kapitel 2 - Aufstieg
§ 24a Praxisaufstieg

(1) Die personalbearbeitenden Dienststellen gestalten im Einvernehmen
mit dem Bundesministerium der Verteidigung die eineinhalbjährige
Einführungszeit. Während der Lehrgänge sind schriftliche
Leistungsnachweise zu erbringen; Einzelheiten regelt der Lehrplan. Die
praktische Einführung in Aufgaben der höheren Laufbahn ist in
mindestens zwei unterschiedlichen Verwendungen vorzusehen. Die
jeweiligen Vorgesetzten sorgen für die eigenverantwortliche und
selbständige Wahrnehmung der Aufgaben und geben zum Abschluss des
jeweiligen Abschnitts eine zusammenfassende schriftliche oder
elektronische Bewertung über die Leistungen und zum Befähigungsstand
ab. Für die Bewertung der Leistungen während der Lehrgänge und der
praktischen Einführung gilt § 35 entsprechend.

(2) Die Befähigung für die höhere Laufbahn stellt ein bei einem
zentralen Lehrinstitut zu bildender Ausschuss nach einer Vorstellung
der Aufstiegsbeamtin oder des Aufstiegsbeamten im Auftrag des
Prüfungsamtes fest. § 27 Abs. 3 bis 5 und die §§ 32 bis 35 gelten
entsprechend. Die Zuerkennung der Befähigung setzt mindestens das
Erreichen der Durchschnittspunktzahl fünf voraus; § 36 Abs. 1 Satz 3
sowie Abs. 3 und 4 gilt entsprechend. Die Vorstellung vor dem
Ausschuss kann einmal wiederholt werden; § 39 Abs. 2 gilt
entsprechend.

(3) Den Aufstiegsbeamtinnen und Aufstiegsbeamten wird das Ergebnis der
Feststellung schriftlich mitgeteilt. Die Mitteilung enthält darüber
hinaus die Abschlussnote und die nach Absatz 2 errechnete
Durchschnittspunktzahl; sie ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu
versehen. Eine beglaubigte Abschrift der Mitteilung wird zur
Personalgrundakte genommen. § 37 Abs. 3 und § 38 gelten entsprechend.

Collections: bundestag_gesetze
LAP-mntDBWVV
Level: 3.0