Source: https://www.gesetze-im-internet.de/gpr_fbv/__5.html
Legislation: gpruefbv

Title: § 5 Umfang der Prüfung und Schwerpunktbildung durch den Prüfer

Description:
Verordnung über die Prüfung und Bescheinigung der Einhaltung bestimmter Pflichten durch prüfpflichtige nichtfinanzielle Gegenparteien auf Grund der Verordnungen (EU) Nr. 648/2012 und (EU) Nr. 600/2014 (GPrüfbV)
§ 5 Umfang der Prüfung und Schwerpunktbildung durch den Prüfer

Paragraph: 5

Full Text:
Verordnung über die Prüfung und Bescheinigung der Einhaltung bestimmter Pflichten durch prüfpflichtige nichtfinanzielle Gegenparteien auf Grund der Verordnungen (EU) Nr. 648/2012 und (EU) Nr. 600/2014 (GPrüfbV)
§ 5 Umfang der Prüfung und Schwerpunktbildung durch den Prüfer

(1) Bei seinen Feststellungen ist der Prüfer an die Auslegung der
Bundesanstalt gebunden, die diese in ihren Leitlinien, Richtlinien,
Rundschreiben, Bekanntmachungen, Schreiben und ihren sonstigen
verbindlichen Veröffentlichungen mitteilt.

(2) Die Prüfung muss den gesamten prüfpflichtigen Zeitraum erfassen.

(3) Der Prüfer hat den Grundsätzen der risikoorientierten Prüfung und
der Wesentlichkeit Rechnung zu tragen.

(4) Die Prüfung muss in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der
jeweiligen Geschäfte und Aufgaben stehen. Der Prüfer kann nach
pflichtgemäßem Ermessen bei der Prüfung Schwerpunkte bilden und sich
bei der Prüfung der Vorkehrungen und Systeme auf Funktionstests und
Stichproben beschränken, es sei denn, in Einzelfällen ist eine
umfassende Prüfung erforderlich. Die Möglichkeit der
Schwerpunktbildung besteht auch hinsichtlich der Auswahl von
Teilbereichen im Rahmen eines mehrjährigen Prüfungsplans.

(5) Werden Fehler festgestellt, hat der Prüfer die Prüfung
auszudehnen, bis er Klarheit darüber gewonnen hat, ob es sich um
Mängel handelt.

Collections: bundestag_gesetze
GPrüfbV
Level: 2.0