Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__127.html
Legislation: zvg

Title: § 127

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 127

Paragraph: 127

Full Text:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
VIII. - Verteilung des Erlöses
§ 127

(1) Wird der Brief über eine infolge der Versteigerung erloschene
Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld vorgelegt, so hat das Gericht
ihn unbrauchbar zu machen. Ist das Recht nur zum Teil erloschen, so
ist dies auf dem Brief zu vermerken. Wird der Brief nicht vorgelegt,
so kann das Gericht ihn von dem Berechtigten einfordern.

(2) Im Falle der Vorlegung eines vollstreckbaren Titels über einen
Anspruch, auf welchen ein Betrag zugeteilt wird, hat das Gericht auf
dem Titel zu vermerken, in welchem Umfang der Betrag durch Zahlung,
Hinterlegung oder Übertragung gedeckt worden ist.

(3) Der Wortlaut der Vermerke ist durch das Protokoll festzustellen.

Collections: bundestag_gesetze
ZVG
Level: 5.0