Source: https://www.gesetze-im-internet.de/mitbestgwo_2_2002/__43.html
Legislation: mitbestgwo_2_2002

Title: § 43 Verteilung der Stimmenzahlen

Description:
Zweite Wahlordnung zum Mitbestimmungsgesetz (MitbestGWO 2 2002)
Teil 1 - Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer
Kapitel 2 - Unmittelbare Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer
Abschnitt 2 - Durchführung der Wahl
Unterabschnitt 1 - Wahl mehrerer Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer in einem Wahlgang auf Grund mehrerer Wahlvorschläge
§ 43 Verteilung der Stimmenzahlen

Paragraph: 43

Full Text:
Zweite Wahlordnung zum Mitbestimmungsgesetz (MitbestGWO 2 2002)
Teil 1 - Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer
Kapitel 2 - Unmittelbare Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer
Abschnitt 2 - Durchführung der Wahl
Unterabschnitt 1 - Wahl mehrerer Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer in einem Wahlgang auf Grund mehrerer Wahlvorschläge
§ 43 Verteilung der Stimmenzahlen

(1) Der Unternehmenswahlvorstand verteilt anhand der
Wahlniederschriften der Betriebswahlvorstände die Stimmenzahlen nach
folgendem Verfahren: Die in dem Wahlgang den einzelnen Wahlvorschlägen
zugefallenen Stimmenzahlen werden in einer Reihe nebeneinander
gestellt und sämtlich durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt. Die ermittelten
Teilzahlen sind nacheinander reihenweise unter den Zahlen der ersten
Reihe aufzuführen, bis höhere Teilzahlen, als aus früheren Reihen für
die Zuweisung von Sitzen in Betracht kommen, nicht mehr entstehen.
Unter den so gefundenen Teilzahlen werden so viele Höchstzahlen
ausgesondert und der Größe nach geordnet, wie in dem Wahlgang
Aufsichtsratsmitglieder zu wählen sind. Jeder Wahlvorschlag erhält so
viele Sitze zugeteilt, wie Höchstzahlen auf ihn entfallen. Wenn die
niedrigste in Betracht kommende Höchstzahl auf mehrere Wahlvorschläge
zugleich entfällt, so entscheidet das Los darüber, welchem
Wahlvorschlag dieser Sitz zufällt.

(2) Wenn ein Wahlvorschlag insgesamt weniger Bewerberinnen und
Bewerber enthält, als Höchstzahlen auf ihn entfallen, so gehen die
überschüssigen Sitze auf die folgenden Höchstzahlen der anderen
Wahlvorschläge desselben Wahlgangs über.

(3) Die Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber innerhalb der
einzelnen Wahlvorschläge bestimmt sich nach der Reihenfolge ihrer
Benennung.

Collections: bundestag_gesetze
MitbestGWO-2-2002
Level: 6.0