Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wp_g/__33c.html
Legislation: wpueg

Title: § 33c Vorbehalt der Gegenseitigkeit

Description:
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Abschnitt 4 - Übernahmeangebote
§ 33c Vorbehalt der Gegenseitigkeit

Paragraph: 33c

Full Text:
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Abschnitt 4 - Übernahmeangebote
§ 33c Vorbehalt der Gegenseitigkeit

(1) Die Hauptversammlung einer Zielgesellschaft, deren Satzung die
Anwendbarkeit des § 33 ausschließt, kann beschließen, dass § 33 gilt,
wenn der Bieter oder ein ihn beherrschendes Unternehmen einer dem §
33a Abs. 2 entsprechenden Regelung nicht unterliegt.

(2) Die Hauptversammlung einer Zielgesellschaft, deren Satzung eine
Bestimmung nach § 33b Abs. 1 enthält, kann beschließen, dass diese
Bestimmung keine Anwendung findet, wenn der Bieter oder ein ihn
beherrschendes Unternehmen einer dieser Bestimmung entsprechenden
Regelung nicht unterliegt.

(3) Der Vorbehalt der Gegenseitigkeit gemäß den Absätzen 1 und 2 kann
in einem Beschluss gefasst werden. Der Beschluss der Hauptversammlung
gilt für höchstens 18 Monate. Der Vorstand der Zielgesellschaft hat
die Bundesanstalt und die Aufsichtsstellen der Staaten des
Europäischen Wirtschaftsraums, in denen stimmberechtigte Aktien der
Gesellschaft zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind,
unverzüglich von der Ermächtigung zu unterrichten. Die Ermächtigung
ist unverzüglich auf der Internetseite der Zielgesellschaft zu
veröffentlichen. § 14 Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend.

Collections: bundestag_gesetze
WpÜG
Level: 3.0