Source: https://www.gesetze-im-internet.de/berversv_2017/__27.html
Legislation: berversv_2017

Title: Anmerkungen zu den Formularen

Description:
Verordnung über die Berichterstattung von Versicherungsunternehmen gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BerVersV 2017)
Anmerkungen zu den Formularen

Paragraph: 27

Full Text:
Verordnung über die Berichterstattung von Versicherungsunternehmen gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BerVersV 2017)
Anmerkungen zu den Formularen

**Nr. 1: Formular F.100.01**

1.  Die Angabe ist nur von Schaden- und Unfall-VU zu machen.

2.  Dieser Posten gilt nur für LVU sowie für diejenigen P/St, die die
    Brutto-DR zillmern. Der Posten gilt auch für Schaden- und Unfall-VU,
    die die Brutto-Beitragsdeckungsrückstellung in der Unfallversicherung
    mit Beitragsrückgewähr zillmern.

3.  Diese Posten gelten nur für P/St.

4.  An die Stelle des Aktivpostens 7.3. „Eingefordertes, noch nicht
    eingezahltes Kapital“ tritt bei Versicherungsvereinen auf
    Gegenseitigkeit der Aktivposten 7.3. „Wechsel der Zeichner des
    Gründungsstocks“ und bei anderen Versicherungsunternehmen, die kein
    gezeichnetes Kapital haben, der den ausstehenden Einlagen auf das
    gezeichnete Kapital entsprechende Posten.

5.  Diese Posten gelten nur für inländische Niederlassungen ausländischer
    VU.

6.  Unter diesem Posten sind auszuweisen

    a)  von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit: Gründungsstock;

    b)  von VU, die nicht die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft oder eines
        Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit haben: die dem gezeichneten
        Kapital entsprechenden Posten;

    c)  von inländischen Niederlassungen ausländischer VU: feste Kaution.

7.  Von den inländischen Niederlassungen ausländischer VU sind die von der
    ausländischen Generaldirektion der inländischen Niederlassung als
    Eigenkapital gewidmeten Beträge nicht unter dem Passivposten 12,
    sondern hier auszuweisen.

8.  Unter diesem Posten sind auszuweisen

    a)  von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit: Verlustrücklage gemäß §
        193 VAG;

    b)  von öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten:
        Sicherheitsrücklage.

9.  Versicherungsaktiengesellschaften haben diesen Posten unabhängig vom
    externen Ausweis (vgl. § 58 Absatz 2a Satz 2 AktG) stets hier
    anzugeben.

10. Wird die Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des
    Jahresergebnisses aufgestellt, so treten an die Stelle der Posten in
    den Zeilen ZE0620 bis ZE0650 die Posten in den Zeilen ZE0660 bis
    ZE0690.

11. Für P/St entfallen zu den Abschlussstichtagen, zu denen eine
    versicherungsmathematische Berechnung der DR nicht erfolgt, die
    Angaben in den Zeilen ZE0620 bis ZE0690.

12. Der Zusatz „laut versicherungsmathematischer Berechnung zum ... “ gilt
    nur für P/St.

13. Diese Posten gelten nur für Schaden- und Unfall-VU.

14. Diese Posten gelten nur für Schaden- und Unfall-VU sowie RVU.

15. Verbindlichkeiten aus Hypotheken, Grund- und Rentenschulden sind nicht
    hier, sondern im Passivposten 9.5. auszuweisen.

16. Unter diesem Posten sind auch alle diejenigen Verbindlichkeiten aus
    Darlehen auszuweisen, die nicht dem Passivposten 9.4.
    „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“ (Zeile ZE1220, Spalte
    SP0030) oder dem Passivposten 9.5. „Verbindlichkeiten aus
    Grundpfandrechten“ (Zeile ZE1230, Spalte SP0030) zugeordnet werden
    können. Hierzu gehören beispielsweise auch die bestehenden
    Verbindlichkeiten aus in Anspruch genommenen Berlin-Darlehen gemäß §
    17 Berlinförderungsgesetz zur Finanzierung von Baumaßnahmen, sofern
    diese von einem Nicht-Kreditinstitut gewährt worden sind.

**Nr. 2: Formular F.200.01**

1.  Diese nachrichtlichen Angaben sind nur in der gesonderten Gewinn- und
    Verlust-Rechnung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft
    in der Versicherungsart 038 „Unfallversicherung mit
    Beitragsrückgewähr“ zu machen.

2.  Diese Posten gelten nur für das selbst abgeschlossene
    Versicherungsgeschäft in den Versicherungszweigen 01
    „Lebensversicherung“ und 02 „Krankenversicherung“.

3.  Versicherungsunternehmen, die nur den Versicherungszweig 01
    „Lebensversicherung“ oder den Versicherungszweig 02
    „Krankenversicherung“ betreiben, haben hier ihr gesamtes Ergebnis aus
    Kapitalanlagen anzugeben. Ansonsten ist hier nur der technische
    Zinsertrag auszuweisen.

4.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, sind unter dem
    Posten 6 a die Aufwendungen für die VF des laufenden ZJ und unter dem
    Posten 6 b die Aufwendungen für die VF vorhergehender ZJ auszuweisen.

5.  Diese Posten gelten für das selbst abgeschlossene
    Versicherungsgeschäft. Hinsichtlich der Regulierungsaufwendungen
    gelten sie auch für das in Rückdeckung übernommene
    Versicherungsgeschäft, soweit die Aufwendungen durch eigene
    Regulierungstätigkeit entstanden sind.

6.  Dieser Posten gilt nicht für Krankenversicherungsunternehmen.

    Die Aufwendungen für Rückkäufe, Rückgewährbeträge und
    Austrittsvergütungen sind abweichend vom externen Ausweis (§ 41
    RechVersV) in der Gewinn- und Verlust-Rechnung getrennt von den
    Aufwendungen für Versicherungsfälle darzustellen.

7.  In diesem Posten sind auch die an die Versicherungsvertreter gezahlten
    sonstigen Bezüge auszuweisen.

8.  Diese Posten gelten nur für das selbst abgeschlossene
    Versicherungsgeschäft im Versicherungszweig 01 „Lebensversicherung“.

9.  Die für das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft gezahlten
    Rückversicherungsprovisionen und die gezahlten Gewinnbeteiligungen
    sind in diesem Posten auszuweisen.

10. Diese Angabe gilt nur für Schaden- und Unfall-VU in der Rechtsform des
    Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit.

11. Versicherungsunternehmen, die nur den Versicherungszweig 01
    „Lebensversicherung“ oder den Versicherungszweig 02
    „Krankenversicherung“ betreiben, haben ihr gesamtes Ergebnis aus
    Kapitalanlagen unter dem Posten 4 anzugeben.

12. Die folgenden sonstigen Erträge sind nicht hier, sondern unter dem
    Posten 1.1. „gebuchte Bruttobeiträge“ auszuweisen:

    a)  Eingänge aus abgeschriebenen oder stornierten Beitragsforderungen an
        die Versicherungsnehmer;

    b)  Verminderung der Pauschalwertberichtigung zu den Beitragsforderungen
        an die Versicherungsnehmer.

13. Hier sind auch die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit
    Rücklagenanteil auszuweisen, soweit er nicht die Kapitalanlagen
    betrifft.

14. Die folgenden Abschreibungen sind nicht hier auszuweisen, sondern in
    den jeweils angegebenen Posten zu berücksichtigen:

    a)  Die Abschreibungen von uneinbringlich gewordenen Beitragsforderungen
        an die Versicherungsnehmer sowie die Erhöhung der
        Pauschalwertberichtigung zu den Beitragsforderungen an die
        Versicherungsnehmer sind von dem Posten 1.1. „gebuchte Bruttobeiträge“
        abzusetzen.

    b)  Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen sind bei der Ermittlung des
        Postens 4 und/oder 17 zu berücksichtigen.

    c)  Die Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung, auf
        aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des
        Geschäftsbetriebs sowie auf die unter den sonstigen immateriellen
        Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kaufpreise für den Erwerb von
        Gesamt- oder Teil-Versicherungsbeständen und auf entgeltlich erworbene
        EDV-Software sind in die Aufteilung der Betriebsaufwendungen auf die
        Funktionsbereiche einzubeziehen.

15. Der Posten erfasst auch die Zinszuführungen zu den
    Pensionsrückstellungen. Im Gegensatz zu allen anderen Aufwendungen für
    die Altersversorgung sind die Zinszuführungen zu den
    Pensionsrückstellungen nicht in die Funktionsbereichsaufteilung
    innerhalb der Versicherungstechnik einzubeziehen, sondern im
    allgemeinen Teil der Gewinn- und Verlust-Rechnung unter den sonstigen
    Aufwendungen zu belassen (vgl. § 48 Satz 2 Nummer 3 RechVersV).

16. Dieser Posten gilt nur für inländische Niederlassungen ausländischer
    VU.

17. Dieser Posten betrifft nur P/St und gilt nur zu den
    Abschlussstichtagen, zu denen eine versicherungsmathematische
    Berechnung der DR nicht erfolgt.

18. Die Angaben ab Posten 26 sind unabhängig vom Ausweis im offengelegten
    Jahresabschluss stets hier zu machen.

19. Unter diesen Posten sind auszuweisen

    a)  von den öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten die Entnahme aus
        oder die Einstellung in die Sicherheitsrücklage;

    b)  von den Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit die Entnahme aus
        oder die Einstellung in die Verlustrücklage nach § 193 VAG.

20. Versicherungsaktiengesellschaften haben unabhängig vom Ausweis dieser
    Rücklage im offengelegten Jahresabschluss die Entnahme aus oder die
    Einstellung in diese Rücklage stets hier anzugeben.

21. Bei P/St tritt zu den Abschlussstichtagen, zu denen eine
    versicherungsmathematische Berechnung der DR nicht erfolgt, an die
    Stelle des Postens „Bilanzergebnis“ der Posten „Ausgleichsposten“.

**Nr. 3: Formular F.300.01**

1.  Dieser Posten gilt nur für das selbst abgeschlossene
    Versicherungsgeschäft in den Versicherungszweigen 01
    „Lebensversicherung“ und 02 „Krankenversicherung“.

2.  Versicherungsunternehmen, die nur den Versicherungszweig 01
    „Lebensversicherung“ oder den Versicherungszweig 02
    „Krankenversicherung“ betreiben, haben hier ihr gesamtes Ergebnis aus
    Kapitalanlagen anzugeben.

3.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, sind unter dem
    Posten 6.1. die Aufwendungen für die VF des laufenden ZJ und unter dem
    Posten 6b die Aufwendungen für die VF vorhergehender ZJ auszuweisen.

4.  Dieser Posten gilt nicht für Krankenversicherungsunternehmen.

5.  Versicherungsunternehmen, die nur den Versicherungszweig 01
    „Lebensversicherung“ oder den Versicherungszweig 02
    „Krankenversicherung“ betreiben, haben ihr gesamtes Ergebnis aus
    Kapitalanlagen unter dem Posten 4 anzugeben.

6.  Die folgenden sonstigen Erträge sind nicht hier, sondern unter dem
    Posten 1.1. „gebuchte Bruttobeiträge“ auszuweisen:

    a)  Eingänge aus abgeschriebenen oder stornierten Beitragsforderungen an
        die Versicherungsnehmer;

    b)  Verminderung der Pauschalwertberichtigung zu den Beitragsforderungen
        an die Versicherungsnehmer.

7.  Hier sind auch die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit
    Rücklagenanteil auszuweisen, soweit er nicht die Kapitalanlagen
    betrifft.

8.  Hierzu gehören die in § 48 RechVersV genannten Aufwendungen. Die
    folgenden Abschreibungen sind nicht hier auszuweisen, sondern in den
    jeweils angegebenen Posten zu berücksichtigen:

    a)  Die Abschreibungen von uneinbringlich gewordenen Beitragsforderungen
        an die Versicherungsnehmer sowie die Erhöhung der
        Pauschalwertberichtigung zu den Beitragsforderungen an die
        Versicherungsnehmer sind von dem Posten 1 a „gebuchte Bruttobeiträge“
        abzusetzen.

    b)  Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen sind bei der Ermittlung des
        Postens 4 und/oder 17 zu berücksichtigen.

    c)  Die Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung, auf
        aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des
        Geschäftsbetriebs sowie auf die unter den sonstigen immateriellen
        Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kaufpreise für den Erwerb von
        Gesamt- oder Teil-Versicherungsbeständen und auf entgeltlich erworbene
        EDV-Software sind in die Aufteilung der Betriebsaufwendungen auf die
        Funktionsbereiche einzubeziehen.

9.  Dieser Posten betrifft nur P/St und gilt nur zu den
    Abschlussstichtagen, zu denen eine versicherungsmathematische
    Berechnung der DR nicht erfolgt.

10. Die Angaben ab Posten 24 sind unabhängig vom Ausweis im offengelegten
    Jahresabschluss stets hier zu machen.

11. Bei P/St tritt zu den Abschlussstichtagen, zu denen eine
    versicherungsmathematische Berechnung der DR nicht erfolgt, an die
    Stelle des Postens „Bilanzergebnis“ der Posten „Ausgleichsposten“.

**Nr. 4: Formular F.101.01**

1.  Für die Zuordnung zu den einzelnen Anlagearten gelten die Regelungen
    der RechVersV.

2.  Hier ist nur der Saldo der Zu- und Abgänge während des
    Berichtszeitraums als Zugang oder Abgang auszuweisen.

3.  Bei den Zuschreibungen (Zeile ZE0250, Spalte SP0030) und
    Abschreibungen (Zeile ZE0250, Spalte SP0060) sind auch die nicht
    realisierten Gewinne und Verluste aus diesen Kapitalanlagen
    auszuweisen.

4.  Hier sind nicht die Bilanzwerte der Kapitalanlagen am Ende des
    vorangegangenen Geschäftsjahres anzugeben, sondern der um
    Währungskursänderungen bereinigte Anfangsbestand des Geschäftsjahres.
    Der Anfangsbestand am ersten Tag des Geschäftsjahres wird dabei mit
    dem Währungskurswert am letzten Tag des Geschäftsjahres gerechnet.

5.  Für die Ermittlung der Zeitwerte der Kapitalanlagen gelten die §§ 55
    und 56 RechVersV entsprechend. Von den so ermittelten Werten sind
    darin enthaltene aktivierte Nutzungsansprüche (insbesondere noch nicht
    vorgenommene Ausschüttungen aus Investmentfonds) sowie Agien
    abzuziehen und Disagien hinzuzurechnen. Die hier ermittelten Zeitwerte
    können um die vorgenommenen Korrekturen von den Anhangangaben zur
    Bilanz abweichen.

6.  Hier ist die Differenz von Bilanz- und Zeitwert anzugeben.

**Nr. 5: Formular F.103.01**

1.  Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von
    Lebensversicherungspolicen, die versicherungstechnischen
    Bruttorückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, bei der das
    Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, sowie die
    hierzu gehörenden Anteile der Rückversicherer an den
    versicherungstechnischen Bruttorückstellungen und die darauf
    entfallenden Depotverbindlichkeiten bleiben unberücksichtigt.

2.  Die Teile der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, die auf bereits
    festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Überschussanteile entfallen,
    gehören gemäß § 125 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 VAG zum Umfang des
    Sicherungsvermögens.

3.  Dieser Posten entspricht der Summe der Passivseite der Bilanz
    abzüglich der in Unternummer 1 genannten Passiva und abzüglich der
    Verbindlichkeiten aus Hypotheken, Grund- und Rentenschulden.

4.  In Spalte SP0040 sind einzutragen die RV-Anteile an den in § 125
    Absatz 2 VAG genannten versicherungstechnischen Bruttorückstellungen,
    soweit diesen keine Depotverbindlichkeiten für Versicherungen der in §
    126 Absatz 3 und 4 Satz 1 VAG genannten Art gegenüberstehen.

5.  Die Gesamtbeträge für die einzelnen Posten in Spalte SP0010 müssen mit
    den jeweiligen Bilanzwerten übereinstimmen.

6.  Die Bilanzwerte der Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte sind
    abzüglich der auf ihnen ruhenden Hypotheken, Grund- und Rentenschulden
    anzusetzen.

    Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, die zum Sicherungsvermögen
    gehören, sind in Spalte SP0020 mit ihren Anrechnungswerten für das
    Sicherungsvermögen anzusetzen. Wenn der Anrechnungswert geringer ist
    als der Bilanzwert, ist die Differenz als restliches Vermögen
    auszuweisen. Sofern der Anrechnungswert höher ist als der Bilanzwert,
    ist die Differenz in Spalte SP0040 als Minusposten anzusetzen.

7.  In diesem Bilanzposten enthaltene rückständige Zins- und
    Mietforderungen können in Spalte SP0020, alle übrigen sonstigen
    Forderungen dürfen nur in Spalte SP0040 eingesetzt werden.

8.  In diesem Bilanzposten enthaltene vorausgezahlte
    Versicherungsleistungen können in Spalte SP0020, alle übrigen
    sonstigen Forderungen dürfen nur in Spalte SP0040 eingesetzt werden.

9.  In der Spalte SP0020 sind die RV-Anteile im Sinne des § 126 Absatz 3
    VAG einzutragen.

10. Dieser Posten entspricht der Summe der Aktivseite der Bilanz abzüglich
    der in Unternummer 1 genannten Aktiva und abzüglich der
    Verbindlichkeiten aus Hypotheken, Grund- und Rentenschulden.

**Nr. 6: Formular F.201.01**

1.  Für die Zuordnung zu den einzelnen Anlagearten gelten die Regelungen
    der RechVersV.

2.  Hier sind auch die nicht realisierten Gewinne aus Kapitalanlagen in
    Spalte SP0020 und die nicht realisierten Verluste aus Kapitalanlagen
    in Spalte SP0040 zu berücksichtigen.

3.  Die Zuordnung zu den laufenden und übrigen Erträgen oder Aufwendungen
    ergibt sich aus Seite 2. Soweit Erträge oder Aufwendungen einer
    Anlageart nicht direkt zugeordnet werden können, sind sie nach einem
    geeigneten Schlüssel auf die in Frage kommenden Anlagearten
    aufzuteilen.

4.  Auf Grund der Aufhebung des § 247 Absatz 3 HGB durch das
    Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist die Bildung eines Sonderpostens
    mit Rücklagenanteil künftig nicht mehr möglich.

5.  Diese Posten betreffen nur die nicht realisierten Gewinne oder
    Verluste aus den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern
    von Lebensversicherungspolicen.

**Nr. 7: Formular F.202.01**

1.  Die Summe der folgenden in der Gewinn- und Verlust-Rechnung
    ausgewiesenen funktionalen Aufwendungen (versicherungstechnische
    Rechnung) sowie sonstiger Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen
    Geschäftstätigkeit ist auf die Posten des Personal- und Sachaufwands
    des Formulars F.202.01 aufzugliedern:

    a)  Regulierungsaufwendungen für Versicherungsfälle ohne Zahlungen für
        Versicherungsfälle an die Bezugsberechtigten und ohne Berücksichtigung
        von erhaltenen Zahlungen und Forderungen aus Regressen, Provenues und
        Teilungsabkommen (RPT);

    b)  Abschlussaufwendungen für Versicherungsverträge;

    c)  Verwaltungsaufwendungen für Versicherungsverträge;

    d)  Verwaltungsaufwendungen für Kapitalanlagen;

    e)  sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, die keinem dieser
        Funktionsbereiche zugeordnet werden können;

    f)  sonstige nicht versicherungstechnische Aufwendungen im Rahmen der
        gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

2.  Bruttozahlungen in Form von Bar- und Sachbezügen an die Beschäftigten
    (siehe Unternummer 9) ohne jeden Abzug. Die Beträge verstehen sich
    einschließlich Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen
    Sozialversicherung, jedoch ohne Arbeitgeberanteile. Einzubeziehen sind
    sämtliche Zuschläge, wie Superprovisionen an Angestellte, Tantiemen,
    Mietbeihilfen und Wohnungszuschüsse, Vergütungen für Feiertage, Urlaub
    und dgl., Entgeltfortzahlungen bei Krankheit sowie Zuschüsse zum
    Krankengeld, Fahrtkostenzuschüsse, Urlaubsbeihilfen, Entschädigungen,
    vermögenswirksame Leistungen, Auslösungen (sofern Lohnsteuer
    entrichtet wurde), familienbezogene Entgeltbestandteile und
    Abfindungen. Bezüge von Vorstandsmitgliedern und anderen
    Führungskräften, die steuerrechtlich als Einkünfte aus
    nichtselbständiger Arbeit zu behandeln sind, sind ebenfalls
    einzubeziehen. Nicht zu den Bruttoentgelten gehört die freiwillige
    Beteiligung des Arbeitgebers an den sozialen Abgaben des
    Arbeitnehmers. Ebenfalls nicht einzubeziehen sind Aufwendungen für
    Leiharbeitnehmer und freie Versicherungsvertreter sowie Mitglieder des
    Aufsichtsrats (vgl.Unternummern 4, 7 und 8).

3.  Gesetzliche und übrige Sozialaufwendungen: Arbeitgeberanteile zur
    Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung; Beiträge zur
    Berufsgenossenschaft; gesetzlich vorgeschriebene Beiträge zur
    Krankenversicherung nicht versicherungspflichtiger Angestellter; auf
    tariflicher oder vertraglicher Grundlage beruhende bzw. freiwillig
    gewährte Leistungen des Arbeitgebers, soweit sie nicht der
    Lohnsteuerpflicht unterliegen (z. B. Aufwendungen für die betriebliche
    Altersversorgung, Beiträge zur Aus- und Fortbildung, Beihilfen und
    Zuschüsse im Krankheitsfall, laufende Zuschüsse für Verpflegung bei
    Praktika, Entschädigungen für doppelte Haushaltsführung und
    Umzugskostenvergütungen). Nicht hierzu gehören Entgeltzahlung bei
    Krankheit, Urlaub oder Mutterschaft sowie den Versicherungsvertretern
    gewährte Altersversorgungs- und andere Sozialleistungen.

4.  Hierunter sind auch die an Makler gezahlten Courtagen, die von den
    Pensions- und Sterbekassen an die Mitglieds- oder Trägerunternehmen
    gezahlten proportionalen Vergütungen für den Beitragseinzug
    (Inkassoprovisionen) sowie Provisionen für das an andere Unternehmen
    vermittelte Bauspargeschäft und sonstige
    Finanzdienstleistungsgeschäfte auszuweisen. Aufwendungen für die
    Altersversorgung der freien Versicherungsvertreter einschließlich der
    sogenannten Provisionsrenten sind ebenfalls einzubeziehen.

5.  Hierzu gehören auch die für das übernommene Versicherungsgeschäft
    anteilig erstatteten Originalkosten sowie die gezahlten
    Gewinnbeteiligungen.

6.  Als sonstiger Sachaufwand sind alle weiteren Aufwendungen für bezogene
    Dienstleistungen und Waren auszuweisen, die für betriebliche Zwecke
    verbraucht werden. Hierzu gehören auch die gesamten Vergütungen an den
    Aufsichtsrat und den Beirat sowie die dem Versicherungsunternehmen
    innerhalb der Unternehmensgruppe angelasteten
    Zentralverwaltungsaufwendungen. Ferner gehören hierzu die externen
    Aufwendungen für die Regulierung von Versicherungsfällen, Rückkäufen,
    Rückgewährbeträgen und Austrittsvergütungen. Anzugeben sind weiterhin
    Aufwendungen für Leiharbeitnehmer, für Mieten, Pachten und Leasing,
    für Bürobedarf und IT-Dienstleistungen sowie Reise- und Werbeaufwand.
    Nicht anzugeben sind Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle
    Vermögensgegenstände sowie die kalkulatorischen Mietaufwendungen für
    die eigengenutzten Grundstücke und Gebäude (vgl. Unternummer 8
    hinsichtlich der Abschreibungen auf Gebäude).

7.  Aufwendungen an Zeitarbeitsfirmen und ähnliche Einrichtungen für die
    Überlassung von Arbeitskräften, wobei die überlassenen Arbeitskräfte
    bei den jeweiligen Unternehmen, die die Personaldienstleistungen
    erbringen, beschäftigt bleiben und von ihnen vergütet werden. Für
    statistische Zwecke ist hierunter auch das innerhalb der
    Unternehmensgruppe im Rahmen von Dienstleistungsverträgen
    ausgetauschte Personal zu erfassen, sofern es von dem überlassenden
    Unternehmen keine fachlichen Weisungen erhält, d. h. das überlassende
    Unternehmen sich auf personalwirtschaftliche Tätigkeiten beschränkt.
    Überlässt hingegen eine Führungsholding Arbeitskräfte an
    Tochtergesellschaften, um Führungsfunktionen der Holding umzusetzen
    oder zu unterstützen, sind diese Aufwendungen nicht hier, sondern
    lediglich als sonstiger Sachaufwand anzugeben. Aufwendungen für alle
    weiteren überlassenen Arbeitskräfte sind hingegen hier anzugeben.
    Nicht anzugeben sind bezogene Dienstleistungen auf Basis von
    Werkverträgen.

8.  Hierunter fallen

    a)  Abschreibungen auf erworbene oder selbst erstellte Sachanlagen für
        betriebliche Zwecke, einschließlich auf Gebäude,

    b)  Abschreibungen auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und
        Erweiterung des Geschäftsbetriebs,

    c)  Abschreibungen auf die unter den sonstigen immateriellen
        Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kaufpreise für den Erwerb von
        Gesamt- oder Teil-Versicherungsbeständen sowie auf erworbene oder
        selbst geschaffene EDV-Software,

    d)  sonstige Abschreibungen, soweit sie nicht zu den Abschreibungen auf
        Kapitalanlagen gehören und unter den sonstigen Aufwendungen
        auszuweisen sind oder bei den gebuchten Bruttobeiträgen als
        Abzugsposten zu behandeln sind,

    e)  Abschreibungen auf selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und auf
        entgeltlich erworbene Konzessionen und Schutzrechte sowie Lizenzen
        daran.

9.  Als Beschäftigte sind alle Personen zu erfassen, die im Laufe des
    Geschäftsjahres in einem Arbeits- oder vergleichbaren Dienstverhältnis
    mit dem Versicherungsunternehmen gestanden und Bezüge erhalten haben,
    die steuerrechtlich als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zu
    behandeln sind. Dazu gehören Arbeitnehmer im Innen- und Außendienst,
    Beamte, Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und andere leitende
    Kräfte, Auszubildende und Praktikanten. Ruhende Dienstverhältnisse
    sind nicht zu erfassen. Beschäftigte, die Arbeits- bzw. Dienstverträge
    mit mehreren Unternehmen haben und von diesen Bezüge erhalten, sind
    bei dem jeweiligen Unternehmen als Teilzeitbeschäftigte zu erfassen.
    Die Zahl der Beschäftigten ist im Jahresdurchschnitt auszuweisen.
    Liegen diese Angaben nicht vor, kann die Zahl am Ende des
    Geschäftsjahres angegeben werden.

10. Berechnung der Vollzeiteinheiten (VZE) in Spalte SP0040: Summe der
    vertraglich vereinbarten Wochenarbeitsstunden aller
    Teilzeitbeschäftigten dividiert durch die geltende reguläre
    Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten. Das Ergebnis ist
    kaufmännisch zu runden. Beispiel: Fünf Teilzeitbeschäftigte à 20
    Stunden ergeben bei einer regulären Wochenarbeitszeit eines
    Vollzeitbeschäftigten im Unternehmen von 40 Stunden zusammen 2,5 VZE.
    Einzutragen sind 3 VZE. Liegt ein Arbeits- bzw. Dienstvertrag mit
    mehreren Unternehmen vor, sind die Teilzeitbeschäftigten bei jedem
    Unternehmen in der Personenzahl zu berücksichtigen. In die Berechnung
    der VZE sind nur die bei dem jeweiligen Unternehmen geleisteten
    Wochenarbeitsstunden in die Berechnung einzubeziehen.

**Nr. 8: Formular F.203.01**

1.  Das Formular ist von Pensions- und Sterbekassen sowie von kleinen
    Versicherungsunternehmen im Sinne des § 211 VAG einzureichen, die
    Versicherungsgeschäft in Rückdeckung übernommen oder gegeben haben.
    Angaben zu einzelnen Unternehmen oder Maklern können unterbleiben,
    sofern das betreffende Versicherungsgeschäft weniger als 2 Prozent der
    Bruttobeiträge ausmacht. Über dieses Geschäft ist jeweils
    zusammengefasst zu berichten.

2.  Als vereinfachtes versicherungstechnisches Bruttoergebnis ist der
    Saldo aus den gebuchten Brutto-Beiträgen einerseits und den
    Bruttoprovisionen, den Brutto-Schadenaufwendungen für GJ-VF und dem
    Ergebnis aus der Abwicklung der aus dem VJ übernommenen Brutto-SR
    andererseits einzusetzen.

3.  Bei den in Rückdeckung gegebenen und übernommenen Beiträgen sind
    jeweils die Veränderungen aus Bestandsübernahmen oder -abgaben
    (Portefeuille-Beiträge) zu berücksichtigen.

4.  Unter den versicherungstechnischen Rückstellungen sind hier nur zu
    erfassen:

    a)  Bruttorückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle,

    b)  Brutto-Deckungsrückstellungen,

    c)  Bruttorückstellungen für noch nicht abgewickelte Rückkäufe,
        Rückgewährbeträge und Austrittsvergütungen.

5.  Abrechnungsforderungen sind mit einem Pluszeichen (+),
    Abrechnungsverbindlichkeiten mit einem Minuszeichen (–) zu versehen.

6.  Der Gesamtsaldo ergibt sich wie folgt: (Zeile ZE0080 + Zeile ZE0090 +
    Zeile ZE0130) – (Zeile ZE0100 + Zeile ZE0120) +/– Zeile ZE0140. Der
    sich ergebende Saldo ist entsprechend Unternummer 5 zu kennzeichnen.

7.  Die Rückversicherungsbeziehungen, über die berichtet wird, sind
    durchlaufend zu nummerieren.

8.  Hier ist die Nummer einzutragen, unter der die Erst- und
    Rückversicherungsunternehmen bzw. Rückversicherungsmakler (sowohl
    inländische als auch ausländische) bei der BaFin geführt werden.
    Rückversicherungsmakler sind nur dann aufzuführen, wenn diese dem
    berichtenden Versicherungsunternehmen die das Versicherungsrisiko
    tragenden Versicherungsunternehmen nicht bekannt gegeben haben. Die
    Nummern der einzelnen Unternehmen und Rückversicherungsmakler können
    bei der BaFin erfragt werden. Die Nummer für das Geschäft, über das
    nach Unternummer 1 Satz 3 zusammengefasst berichtet werden kann,
    lautet 6000.

**Nr. 9: Formular F.110.01**

1.  Hier ist der Betrag der für die Zuteilung im Folgejahr innerhalb der
    RfB festgelegten deklarierten Überschussanteile zuzüglich des
    voraussichtlichen Aufwands im Folgejahr für die deklarierte
    Direktgutschrift anzugeben.

2.  Die Zusammensetzung dieses Postens ist in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern. Eine Überführung der verzinslichen Ansammlung in die
    Deckungsrückstellung, die über die RfB geleitet wird (z. B. in der
    Rentenversicherung bei Rentenübergang), ist als sonstige
    Zuführung/sonstige Entnahme auszuweisen. Soweit der Aufwand für die
    Direktgutschrift durch eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB
    finanziert wurde, ist eine sonstige Entnahme zu zeigen; der
    entsprechende sonstige versicherungstechnische Ertrag ist in Formular
    F.219.01 Zeile ZE1100 auszuweisen. In gleicher Weise sind Entnahmen zu
    behandeln, die auf Grund des § 140 Absatz 1 Satz 2 VAG erfolgen.
    Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB, die auf Grund des § 3
    Absatz 4 RfBV zugunsten einzelner Teilbestände geleistet werden, sind
    in Zeile ZE0090 auszuweisen.

3.  Hier sind diejenigen Bewegungen zwischen der RfB des Neu- und
    Altbestands und dem kollektiven Teil der RfB auszuweisen, die auf
    Grund des § 3 Absatz 2 und 3 RfBV stattfinden. Mittelabflüsse sind mit
    einem negativen Vorzeichen zu versehen. Mittelzuflüsse sind ohne
    Vorzeichen anzugeben.

4.  Hier sind die Beträge anzugeben, die auf Grund der Deklaration bzw.
    auf Grund der Ausgestaltung des Verfahrens zur Beteiligung an den
    Bewertungsreserven in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich
    der RfB zu entnehmen sind. Dabei sind auch Beträge zu berücksichtigen,
    die infolge versetzter oder verlängerter Deklarationszeiträume
    voraussichtlich nach dem Ende des folgenden Geschäftsjahres entnommen
    werden; dieser Teilbetrag ist in einer Anlage als Bestandteil des
    qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu nennen.

5.  Hier ist der Schlussüberschussanteilfonds nach Maßgabe des § 28 Absatz
    8 Nummer 2 Buchstabe e, f und g RechVersV anzugeben.

6.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

7.  In dieser Spalte sind die auf den kollektiven Teil der RfB
    entfallenden Beträge auszuweisen.

**Nr. 10: Formular F.111.01**

1.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

    Das Formular ist für jede Bestandsgruppe des Neubestands gemäß Anlage
    1 Abschnitt D mit Ausnahme der Bestandsgruppen 132 und 140 vorzulegen.
    Für die Kennzeichnung der Bestandsgruppe ist Abschnitt C Ziffer 2.3 zu
    beachten.

2.  Hier ist der Betrag der für die Zuteilung im Folgejahr innerhalb der
    RfB festgelegten deklarierten Überschussanteile zuzüglich des
    voraussichtlichen Aufwands im Folgejahr für die deklarierte
    Direktgutschrift anzugeben.

3.  Die Zusammensetzung dieses Postens ist in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern. Eine Überführung der verzinslichen Ansammlung in die
    Deckungsrückstellung, die über die RfB geleitet wird (z. B. in der
    Rentenversicherung bei Rentenübergang), ist als sonstige
    Zuführung/sonstige Entnahme auszuweisen. Soweit der Aufwand für die
    Direktgutschrift durch eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB
    finanziert wurde, ist eine sonstige Entnahme zu zeigen; der
    entsprechende sonstige versicherungstechnische Ertrag ist im Formular
    F.219.01 Zeile ZE1100 auszuweisen. In gleicher Weise sind Entnahmen zu
    behandeln, die auf Grund des § 140 Absatz 1 Satz 2 VAG erfolgen.
    Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB, die auf Grund des § 3
    Absatz 4 RfBV zugunsten einzelner Teilbestände geleistet werden, sind
    in Zeile ZE0090 auszuweisen.

4.  Hier sind diejenigen Bewegungen zwischen der RfB des Neu- und
    Altbestands und dem kollektiven Teil der RfB auszuweisen, die auf
    Grund des § 3 Absatz 2 und 3 RfBV stattfinden. Mittelabflüsse sind mit
    einem negativen Vorzeichen zu versehen. Mittelzuflüsse sind ohne
    Vorzeichen anzugeben.

5.  Hier sind die Beträge anzugeben, die auf Grund der Deklaration bzw.
    auf Grund der Ausgestaltung des Verfahrens zur Beteiligung an den
    Bewertungsreserven in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich
    der RfB zu entnehmen sind. Dabei sind auch Beträge zu berücksichtigen,
    die infolge versetzter oder verlängerter Deklarationszeiträume
    voraussichtlich nach dem Ende des folgenden Geschäftsjahres entnommen
    werden; dieser Teilbetrag ist in einer Anlage als Bestandteil des
    qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu nennen.

6.  Hier ist der Schlussüberschussanteilfonds nach Maßgabe des § 28 Absatz
    8 Nummer 2 Buchstabe e, f und g RechVersV anzugeben.

7.  Hier sind die in Spalte SP0010 enthaltenen Beträge auszuweisen, die
    auf die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und auf die
    Beteiligung an den Bewertungsreserven, die über die Mindestbeteiligung
    hinausgeht, entfallen. Ist eine Mindestbeteiligung nicht vorgesehen,
    bleibt Spalte SP0020 leer.

8.  Soweit in der Rentenversicherung für die Überschussverwendungsform
    „Gewinnrente” innerhalb der RfB eine Teilrückstellung gebildet wird
    (Gewinnrentenfonds), ist der in Spalte SP0010 enthaltene Betrag hier
    gesondert auszuweisen.

**Nr. 11: Formular F.112.01**

1.  Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln, die bis zum 28.
    Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im Rahmen der Übergangsvorschrift des
    Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG
    abgeschlossen worden sind. Die nach dem 31. Dezember 1994 und vor dem
    1\. Januar 1998 abgeschlossenen Versicherungsverträge, bei denen bei
    unverändertem Verfahren der Risikoeinschätzung die Prämien und
    Leistungen mit den dem Altbestand zuzuordnenden Versicherungsverträgen
    übereinstimmen (Zwischenbestand), sind beim Altbestand zu erfassen,
    soweit dies bereits am 12. April 2008 der Fall war. Alle anderen
    Verträge sind als Neubestand zu behandeln.

    Das Formular ist für jeden Abrechnungsverband des Altbestands sowie
    für den gesamten Altbestand vorzulegen. Die Aufteilung des Altbestands
    in Abrechnungsverbände ergibt sich aus dem von der Aufsichtsbehörde
    genehmigten Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung. Die
    Abrechnungsverbände sind fortlaufend zu nummerieren; der gesamte
    Altbestand erhält die Nummer 099. Freiwerdende Nummern sind nicht neu
    zu belegen. Die Kennzeichnung des Abrechnungsverbands ist gemäß
    Abschnitt C Ziffer 2.4 vorzunehmen. Mit dem Formular F.030.01 ist die
    Liste mit der Zuordnung der Abrechnungsverbände (außer
    Abrechnungsverband 099) zu den fortlaufenden Nummern einzureichen.

2.  Hier ist der Betrag der für die Zuteilung im Folgejahr innerhalb der
    RfB festgelegten deklarierten Überschussanteile zuzüglich des
    voraussichtlichen Aufwands im Folgejahr für die deklarierte
    Direktgutschrift anzugeben.

3.  Die Zusammensetzung dieses Postens ist in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern. Eine Überführung der verzinslichen Ansammlung in die
    Deckungsrückstellung, die über die RfB geleitet wird (z. B. in der
    Rentenversicherung bei Rentenübergang), ist als sonstige
    Zuführung/sonstige Entnahme auszuweisen. Soweit der Aufwand für die
    Direktgutschrift durch eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB
    finanziert wurde, ist eine sonstige Entnahme zu zeigen; der
    entsprechende sonstige versicherungstechnische Ertrag ist im Formular
    F.219.01 Zeile ZE1100 auszuweisen. In gleicher Weise sind Entnahmen zu
    behandeln, die auf Grund des § 140 Absatz 1 Satz 2 VAG erfolgen.
    Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB, die auf Grund des § 3
    Absatz 4 RfBV zugunsten einzelner Teilbestände geleistet werden, sind
    in Zeile ZE0090 auszuweisen.

4.  Hier sind diejenigen Bewegungen zwischen der RfB des Neu- und
    Altbestands und dem kollektiven Teil der RfB auszuweisen, die auf
    Grund des § 3 Absatz 2 und 3 RfBV stattfinden. Mittelabflüsse sind mit
    einem negativen Vorzeichen zu versehen. Mittelzuflüsse sind ohne
    Vorzeichen anzugeben.

5.  Hier sind die Beträge anzugeben, die auf Grund der Deklaration bzw.
    auf Grund der Ausgestaltung des Verfahrens zur Beteiligung an den
    Bewertungsreserven in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich
    der RfB zu entnehmen sind. Dabei sind auch Beträge zu berücksichtigen,
    die infolge versetzter oder verlängerter Deklarationszeiträume
    voraussichtlich nach dem Ende des folgenden Geschäftsjahres entnommen
    werden; dieser Teilbetrag ist in einer Anlage als Bestandteil des
    qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu nennen.

6.  Hier ist der Schlussüberschussanteilfonds nach Maßgabe des § 28 Absatz
    8 Nummer 2 Buchstabe e, f und g RechVersV anzugeben.

7.  Hier sind die in Spalte SP0010 enthaltenen Beträge auszuweisen, die
    auf die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und auf die
    Beteiligung an den Bewertungsreserven, die über die Mindestbeteiligung
    hinausgeht, entfallen. Ist eine Mindestbeteiligung nicht vorgesehen,
    bleibt Spalte SP0020 leer.

8.  Soweit in der Rentenversicherung im Rahmen der
    Überschussverwendungsform „Gewinnrente“ innerhalb der RfB eine
    Teilrückstellung gebildet wird (Gewinnrentenfonds), ist der in Spalte
    SP0010 enthaltene Betrag hier gesondert auszuweisen.

**Nr. 12: Formular F.113.01**

1.  Das Formular ist für folgende Teilkollektivgruppen vorzulegen:

    a)  für den Bestand sämtlicher überschussberechtigter Verträge
        (Teilkollektivgruppe 399);

    b)  für den Bestand der überschussberechtigten Verträge, die nicht am
        Verfahren zur Bildung eines kollektiven Teils der RfB teilnehmen
        (Teilkollektivgruppe 300);

    c)  für jeden Bestand von überschussberechtigten Verträgen, für den
        innerhalb der RfB ein kollektiver Teil eingerichtet wird.

    Mit Formular F.030.02 ist die Abgrenzung der Teilkollektivgruppen nach
    den Buchstaben b und c zu erläutern. Eine Teilkollektivgruppe nach
    Buchstabe c hat alle überschussberechtigten Verträge zu umfassen, die
    im Rahmen der §§ 3 und 4 RfBV zu demselben kollektiven Teil der RfB
    beitragen können. Die Teilkollektivgruppen nach Buchstabe c sind
    fortlaufend zu nummerieren, beginnend mit der Nummer 301. Frei
    werdende Nummern sind nicht neu zu belegen. Die für die
    Teilkollektivgruppen 300 bis 398 angegebenen Euro-Beträge addieren
    sich zur Teilkollektivgruppe 399. Die Kennzeichnung der
    Teilkollektivgruppe ist gemäß Abschnitt C Ziffer 2.5 vorzunehmen.

2.  Hier ist der Betrag der für die Zuteilung im Folgejahr innerhalb der
    RfB festgelegten deklarierten Überschussanteile zuzüglich des
    voraussichtlichen Aufwands im Folgejahr für die deklarierte
    Direktgutschrift anzugeben.

3.  Die Bemessungsgröße für den Prozentsatz nach § 3 Absatz 3 RfBV ist
    versicherungstechnisch auf die Teilkollektivgruppen 300 bis 398
    aufzuteilen.

4.  Die Prozentsätze sind aufgerundet als ganze Zahl anzugeben,
    beispielsweise „100“ für 100 Prozent. Für die Teilkollektivgruppen 300
    und 399 ist in Zeile ZE0040 formal die Dezimalzahl „1 000“ (für 100
    Prozent) und in Zeile ZE0050 formal die Dezimalzahl „0.600“ (für 60
    Prozent) zu verwenden.

5.  Die Zusammensetzung dieses Postens ist in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern. Eine Überführung der verzinslichen Ansammlung in die
    Deckungsrückstellung, die über die RfB geleitet wird (z. B. in der
    Rentenversicherung bei Rentenübergang), ist als sonstige
    Zuführung/sonstige Entnahme auszuweisen. Soweit der Aufwand für die
    Direktgutschrift durch eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB
    finanziert wurde, ist eine sonstige Entnahme zu zeigen; der
    entsprechende sonstige versicherungstechnische Ertrag ist im Formular
    F.219.01 Zeile ZE1100 auszuweisen. In gleicher Weise sind Entnahmen zu
    behandeln, die auf Grund des § 140 Absatz 1 Satz 2 VAG erfolgen.
    Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB, die auf Grund des § 3
    Absatz 4 RfBV zugunsten einzelner Teilbestände geleistet werden, sind
    in Zeile ZE0090 auszuweisen.

6.  Hier sind die Entnahmen aus der RfB anzugeben, die auf die Beteiligung
    an den Bewertungsreserven entfällt, soweit sie eine etwaige
    Mindestbeteiligung übersteigt.

7.  Hier sind diejenigen Bewegungen zwischen der RfB des Neu- und
    Altbestands und dem kollektiven Teil der RfB auszuweisen, die auf
    Grund des § 3 Absatz 2 und 3 RfBV stattfinden. Mittelabflüsse sind mit
    einem negativen Vorzeichen zu versehen. Mittelzuflüsse sind ohne
    Vorzeichen anzugeben. Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB
    an die Teilbestände sind in einer Anlage als Bestandteil des
    qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern;
    dabei ist insbesondere auf den Grund der Rückführung und den
    verwendeten Verteilungsschlüssel einzugehen.

8.  Hier sind die Beträge anzugeben, die auf Grund der Deklaration bzw.
    auf Grund der Ausgestaltung des Verfahrens zur Beteiligung an den
    Bewertungsreserven in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich
    der RfB zu entnehmen sind. Dabei sind auch Beträge zu berücksichtigen,
    die infolge versetzter oder verlängerter Deklarationszeiträume
    voraussichtlich nach dem Ende des folgenden Geschäftsjahres entnommen
    werden; dieser Teilbetrag ist in einer Anlage als Bestandteil des
    qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu nennen.

9.  Hier ist der Schlussüberschussanteilfonds nach Maßgabe des § 28 Absatz
    8 Nummer 2 Buchstabe e, f und g RechVersV anzugeben.

10. Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

11. In den Zeilen ZE0060 bis ZE0190 der Spalte SP0040 ist die Bewegung des
    kollektiven Teils der RfB, der der Teilkollektivgruppe zugeordnet ist,
    darzustellen.

**Nr. 13: Formular F.210.01**

1.  Bei Mitversicherung sind von jedem der beteiligten Unternehmen die
    Anzahl der Versicherungsverhältnisse, der Beitrag und die
    Versicherungssumme jeweils anteilig anzugeben.

2.  Das Formular ist vorzulegen

    a)  für den gesamten Versicherungszweig Lebensversicherung, wobei als
        Kennzeichnung „Vz 01“ zu verwenden ist;

    b)  für jede betriebene Versicherungsart gemäß Anlage 1 Abschnitt C, wobei
        als Kennzeichnung „Va“ zuzüglich der Kennzahl der jeweiligen
        Versicherungsart ohne die führende „0“ zu verwenden ist (für die
        Einzel-Risikoversicherung beispielsweise „Va 112“).

3.  Sofern der Bestand Versicherungen enthält, die Kurs- oder
    Wertänderungen unterworfen sind (z. B. bei Fremdwährungsversicherungen
    und Versicherungen, bei denen das Anlagerisiko vom Versicherungsnehmer
    getragen wird), ist dieser Bestand am Anfang des Geschäftsjahres mit
    dem Kurswert sowohl am Ende des vorausgegangenen Geschäftsjahres als
    auch am Ende des Geschäftsjahres aufzuführen. Die Zu- und Abgänge sind
    in den Spalten SP0020 und SP0030 mit dem Kurswert zum Ende des
    Geschäftsjahres aufzuführen.

4.  Als eingelöste Versicherungsscheine sind alle ausgefertigten
    Versicherungsscheine auszuweisen, soweit ihr Einlösungsbeitrag gezahlt
    und in den im Formular ausgewiesenen Beiträgen enthalten ist.
    Versicherungsscheine, die im Vorjahr als eingelöst behandelt wurden
    und bei denen sich im Geschäftsjahr herausstellt, dass sie nicht
    eingelöst wurden (z. B. bei Rückbuchung einer Lastschrift), sind von
    den Einlösungen im Geschäftsjahr abzusetzen.

5.  Hierunter sind auch die Erhöhungen der Versicherungssummen durch
    Direktgutschrift zu erfassen, nicht jedoch die Erhöhung der
    Versicherungssummen durch Schlussüberschussbeteiligung (Todesfall-
    Zusatzleistung).

6.  Z. B. Übertragung infolge Änderung der Versicherungsart oder
    Veränderung der Versicherungssumme oder des Beitrags im Rahmen einer
    technischen Vertragsänderung.

7.  Wiederinkraftsetzungen von durch Rückkauf, Beitragsfreistellung und
    sonstigem vorzeitigen Abgang stornierten Versicherungen sind von den
    jeweiligen Positionen des Abgangs abzusetzen, auch wenn der Abgang
    dieser Versicherungen bereits in einem früheren Geschäftsjahr erfolgt
    ist.

8.  Sofern Tarife geführt werden, bei denen durch Heirat,
    Pflegebedürftigkeit oder andere Ursachen bereits vor Ablauf der
    Versicherung oder der vereinbarten Beitragszahlung das versicherte
    Kapital fällig wird oder der Beitrag ganz oder teilweise entfällt,
    sind die entsprechenden Abgänge hier zu erfassen.

9.  Endet die vereinbarte Beitragszahlungsdauer bereits vor dem Ablauf der
    Versicherung, ist nur der Wegfall des Zahlbeitrags in Spalte SP0030 zu
    berücksichtigen.

10. Hierunter fallen auch Herabsetzungen der Versicherungssumme oder des
    Beitrags, sofern diese weder mit einem Teilrückkauf oder einer
    teilweisen Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherungssumme
    verbunden noch im Rahmen einer technischen Vertragsänderung
    vorgenommen worden sind.

11. Hier sind alle Versicherungen anzugeben, für die in Spalte SP0030 kein
    Zahlbeitrag auszuweisen ist.

12. Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln, die bis zum 28.
    Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im Rahmen der Übergangsvorschrift des
    Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG
    abgeschlossen worden sind. Die nach dem 31. Dezember 1994 und vor dem
    1\. Januar 1998 abgeschlossenen Versicherungsverträge, bei denen bei
    unverändertem Verfahren der Risikoeinschätzung die Prämien und
    Leistungen mit den dem Altbestand zuzuordnenden Versicherungsverträgen
    übereinstimmen (Zwischenbestand), sind beim Altbestand zu erfassen,
    soweit dies bereits am 12. April 2008 der Fall war. Alle anderen
    Verträge sind als Neubestand zu behandeln.

13. Bei Kollektivversicherungen ist die Anzahl der
    Versicherungsverhältnisse anzugeben.

14. Bei Versicherungen, bei denen laut Tarif die Erlebensfallleistung
    höher ist als die Todesfallleistung, ist die Erlebensfallleistung
    anzugeben. Das gilt auch für Versicherungen mit mehrfachen
    Erlebensfallzahlungen, soweit die Summe der zukünftigen
    Erlebensfallleistungen höher als die Todesfallsumme ist.

    Bei Versicherungen mit fallender Versicherungssumme (z. B.
    Risikoversicherungen) ist die Restversicherungssumme am Anfang und am
    Ende des Geschäftsjahres anzugeben. Die im Geschäftsjahr eingetretene
    Minderung der Versicherungssumme ist unter „Ablauf der
    Versicherung/Beitragszahlung“ auszuweisen.

    Bei allen Versicherungen, bei denen die Leistung in Form einer Rente
    zu erbringen ist, ist als Versicherungssumme die 12-fache Jahresrente
    anzugeben.

    Sofern anstelle der Versicherungssumme geeignetere Maßgrößen vorliegen
    (z. B. die Summe der insgesamt zu zahlenden Beiträge), sind diese
    anzugeben.

15. Hier ist der statistische Zahlbeitrag, d. h. die Summe aller Raten für
    ein Jahr einschließlich der Ratenzuschläge und abzüglich etwaiger
    Rabatte anzugeben. Dabei sind auch laufende Beiträge in variabler
    Höhe, wiederkehrende Beiträge für einjährige Risikoversicherungen u.
    ä. mitzuerfassen.

16. Soweit im Zugang Versicherungen gegen einmalige Beitragszahlung
    enthalten sind, sind hier die im Formular unter den gebuchten
    Bruttobeiträgen ausgewiesenen Beträge einschließlich der Beitragsteile
    für Zusatzversicherungen anzugeben.

**Nr. 14: Formular F.211.01**

1.  Bei Mitversicherung sind von jedem der beteiligten Unternehmen die
    Anzahl der Versicherungsverhältnisse, der Beitrag und die
    Versicherungssumme jeweils anteilig anzugeben.

2.  Die Beitragsbefreiung der Hauptversicherung bei Berufsunfähigkeit
    (Invalidität) ist hier als Rente in Höhe des
    12-fachen                    Jahresbeitrags zu berücksichtigen.

3.  Z. B. Arbeitsunfähigkeits-Zusatzversicherungen.

4.  Bei Versicherungen, bei denen laut Tarif die Erlebensfallleistung
    höher ist als die Todesfallleistung, ist die Erlebensfallleistung
    anzugeben. Das gilt auch für Versicherungen mit mehrfachen
    Erlebensfallzahlungen, soweit die Summe der zukünftigen
    Erlebensfallleistungen höher als die Todesfallsumme ist.

    Bei Versicherungen mit fallender Versicherungssumme (z. B.
    Risikoversicherungen) ist die Restversicherungssumme am Anfang und am
    Ende des Geschäftsjahres anzugeben. Die im Geschäftsjahr eingetretene
    Minderung der Versicherungssumme ist unter „Ablauf der
    Versicherung/Beitragszahlung“ auszuweisen.

    Bei allen Versicherungen, bei denen die Leistung in Form einer Rente
    zu erbringen ist, ist als Versicherungssumme die 12-fache Jahresrente
    anzugeben.

    Sofern anstelle der Versicherungssumme geeignetere Maßgrößen vorliegen
    (z. B. die Summe der insgesamt zu zahlenden Beiträge), sind diese
    anzugeben.

5.  Bei Kollektivversicherungen ist die Anzahl der
    Versicherungsverhältnisse anzugeben.

6.  Hier ist der statistische Zahlbeitrag, d. h. die Summe aller Raten für
    ein Jahr einschließlich der Ratenzuschläge und abzüglich etwaiger
    Rabatte anzugeben. Dabei sind auch laufende Beiträge in variabler
    Höhe, wiederkehrende Beiträge für einjährige Risikoversicherungen u.
    ä. mitzuerfassen.

**Nr. 15: Formular F.213.01**

1.  Bei diesen Ergebnisquellen sind die im Wege der Direktgutschrift
    gutgebrachten Beträge nicht als rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

2.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0680.

3.  Formular F.200.01 für das in Rückdeckung übernommene
    Versicherungsgeschäft, Zeile ZE1300.

4.  Formular F.200.01 für das gesamte Versicherungsgeschäft, Zeile ZE1590
    zuzüglich Zeile ZE1660 zuzüglich Zeile ZE1680.

5.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0040, Spalte SP0040.

6.  Formular F.210.01 für den gesamten Versicherungszweig
    Lebensversicherung, Zeile ZE0210, Spalte SP0020.

7.  Formular F.100.01, Zeile ZE0830, Spalte SP0020 zuzüglich Zeile ZE1010,
    Spalte SP0030.

8.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

9.  In dieser Spalte sind die auf den kollektiven Teil der RfB
    entfallenden Beträge auszuweisen.

**Nr. 16: Formular F.214.01**

1.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

    Das Formular ist für jede Bestandsgruppe des Neubestands gemäß Anlage
    1 Abschnitt D vorzulegen. Für die Kennzeichnung der Bestandsgruppe ist
    Abschnitt C Ziffer 2.3 zu beachten.

    In den Zeilen ZE0180 bis ZE0260 sind die auf den jeweils dargestellten
    Teilbestand entfallenden Teilbeträge anzugeben.

2.  Bei diesen Ergebnisquellen sind die im Wege der Direktgutschrift
    gutgebrachten Beträge nicht als rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

3.  Werden im Formular F.215.01 in Zeile ZE0110 die Spalten SP0020 und
    SP0030 nicht ausgefüllt, bleiben hier die Spalten SP0020 und SP0030
    ebenfalls leer.

4.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0680. Für die Bestandsgruppen 132 und 140 ist kein Betrag
    anzugeben, da diese keine überschussberechtigten Verträge enthalten
    und daher kein Anteil an der RfB existiert.

5.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0040, Spalte SP0040.

6.  Formular F.210.01 für den gesamten Versicherungszweig
    Lebensversicherung, Zeile ZE0210, Spalte SP0020.

7.  Formular F.100.01, Zeile ZE0830, Spalte SP0020 zuzüglich Zeile ZE1010,
    Spalte SP0030.

**Nr. 17: Formular F.215.01**

1.  Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln, die bis zum 28.
    Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im Rahmen der Übergangsvorschrift des
    Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG
    abgeschlossen worden sind. Die nach dem 31. Dezember 1994 und vor dem
    1\. Januar 1998 abgeschlossenen Versicherungsverträge, bei denen bei
    unverändertem Verfahren der Risikoeinschätzung die Prämien und
    Leistungen mit den dem Altbestand zuzuordnenden Versicherungsverträgen
    übereinstimmen (Zwischenbestand), sind beim Altbestand zu erfassen,
    soweit dies bereits am 12. April 2008 der Fall war. Alle anderen
    Verträge sind als Neubestand zu behandeln.

    Das Formular ist für jeden Abrechnungsverband des Altbestands sowie
    für den gesamten Altbestand vorzulegen. Die Aufteilung des Altbestands
    in Abrechnungsverbände ergibt sich aus dem von der Aufsichtsbehörde
    genehmigten Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung. Die
    Abrechnungsverbände sind fortlaufend zu nummerieren; der gesamte
    Altbestand erhält die Nummer 099. Freiwerdende Nummern sind nicht neu
    zu belegen. Die Kennzeichnung des Abrechnungsverbands ist gemäß
    Abschnitt C Ziffer 2.4 vorzunehmen. Mit dem Formular F.030.01 ist die
    Liste mit der Zuordnung der Abrechnungsverbände (außer
    Abrechnungsverband 099) zu den fortlaufenden Nummern einzureichen.

    In den Zeilen ZE0180 bis ZE0260 sind die auf den jeweils dargestellten
    Teilbestand entfallenden Teilbeträge anzugeben.

2.  Bei diesen Ergebnisquellen sind die im Wege der Direktgutschrift
    gutgebrachten Beträge nicht als rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

3.  Soweit für den Altbestand nach einer entsprechenden Regelung im
    Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung nur das
    Abschlusskostenergebnis auf die Abrechnungsverbände aufzuteilen ist,
    brauchen die Spalten SP0020 und SP0030 nicht ausgefüllt zu werden.

4.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0680.

5.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE0040, Spalte SP0040.

6.  Formular F.210.01 für den gesamten Versicherungszweig
    Lebensversicherung, Zeile ZE0210, Spalte SP0020.

7.  Formular F.100.01, ZE0830, Spalte SP0020 zuzüglich Zeile ZE1010,
    Spalte SP0030.

**Nr. 18: Formular F.216.01**

1.  Die Zerlegung des Tarifbeitrags einer Versicherung in die Posten 1 bis
    8 hat anhand der Rechnungsgrundlagen zu erfolgen, die für die
    Berechnung der Deckungsrückstellung verwendet werden. Abweichend davon
    braucht die Zerlegung nicht umgestellt zu werden, wenn während der
    Laufzeit der Versicherung die Rechnungsgrundlagen zur Berechnung der
    Deckungsrückstellung unzureichend geworden sind und daher angepasst
    werden.

    Zur Ermittlung des Normrisikobeitrags nach Maßgabe des Satzes 1 ist
    das riskierte Kapital anzusetzen, das auf die berechnete
    Deckungsrückstellung bezogen ist. Eine gegebenenfalls vorgenommene
    Auffüllung der Deckungsrückstellung führt damit zu einem entsprechend
    geringeren riskierten Kapital. Der Normsparbeitrag ist der
    Normzillmerbeitrag abzüglich des Normrisikobeitrags und eines etwaigen
    Beitragsunterschusses.

    Der Normbeitrag ist der Tarifbeitrag, der sich mit den für die
    Berechnung der Deckungsrückstellung maßgebenden Rechnungsgrundlagen
    ergeben würde. Der Normzillmerbeitrag wird entsprechend ermittelt. Ein
    Beitragsunterschuss liegt vor, wenn der Normbeitrag den Tarifbeitrag
    übersteigt.

2.  Der Posten schließt Beitragsteile für die Tilgung der unter den noch
    nicht fälligen Ansprüchen an Versicherungsnehmer ausgewiesenen
    Ansprüche für geleistete, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten ein.

3.  Einschließlich der Zusatzbeiträge für erhöhtes Risiko und etwaiger
    Sicherheitszuschläge, soweit diese nicht bei anderen Ergebnisquellen
    zu berücksichtigen sind.

4.  Die Aufteilung der Ratenzuschläge für den Neubestand ist in einer
    Anlage zu erläutern, sofern sie nicht der Aufsichtsbehörde gegenüber
    in anderer Weise festgelegt wurde.

5.  Bei unterjährlicher Beitragszahlung und Verzicht auf die im
    Leistungsfall noch ausstehenden Raten.

6.  Bei Versicherungen, bei denen der in den Beiträgen eingerechnete
    Abschlusskostensatz höher ist als der geschäftsplanmäßige oder der
    durch den Verantwortlichen Aktuar gemäß den Berechnungsgrundsätzen
    festgesetzte Zillmersatz.

7.  Übersteigt der Tarifbeitrag eines Vertrags seinen nach Unternummer 1
    errechneten Normbeitrag, so ist die Differenz hier als
    Beitragszuschlag auszuweisen. Dies gilt auch, wenn die
    Beitragszuschläge durch eine Anpassung der Rechnungsgrundlagen während
    der Vertragslaufzeit entstanden sind. In diesem Fall sind ab der
    Anpassung in Zeile ZE0040 der Normsparbeitrag und in Zeile ZE0050 der
    Normrisikobeitrag auszuweisen, wie sie sich ergeben, wenn der Tarif
    ursprünglich mit den neuen Rechnungsgrundlagen kalkuliert worden wäre.

8.  Unter „Sonstiges“ sind nur Beträge zu erfassen, deren Ausweis nicht
    bei einem anderen Posten vorgesehen ist. Die Beträge sind in jedem
    Falle in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen Formularteils
    gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern.

9.  Übersteigt bei Versicherungsbeginn der nach Unternummer 1 ermittelte
    Normbeitrag den Tarifbeitrag, so ist der Deckungsrückstellung ein
    Betrag in Höhe des mit den für die Berechnung der Deckungsrückstellung
    maßgeblichen Rechnungsgrundlagen ermittelten Barwerts der
    Beitragsunterschüsse zuzuführen. Dieser Auffüllungsbetrag ist hier
    auszuweisen.

10. Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

**Nr. 19: Formular F.217.01**

1.  Der Posten betrifft eine Auffüllung der Deckungsrückstellung bei
    Versicherungsbeginn. Muss die Deckungsrückstellung während der
    Laufzeit auf Grund unzureichender Rechnungsgrundlagen aufgefüllt
    werden, ist der betreffende Betrag nicht hier, sondern in Zeile ZE0250
    auszuweisen.

2.  Z. B. bei Tod des Versicherten bei Versicherungen auf festen
    Auszahlungstermin.

3.  Bei Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen ist hier nur der
    Unterschiedsbetrag zwischen der zur Verfügung stehenden und der
    benötigten Deckungsrückstellung zu erfassen.

4.  Beträge, die dadurch frei geworden sind, dass die Deckungsrückstellung
    gezillmert wurde oder noch nicht fällige Ansprüche an
    Versicherungsnehmer aus dem Neuzugang aktiviert werden.

5.  Unter diesem Posten sind nur Beträge zu erfassen, deren Ausweis nicht
    bei einem anderen Posten vorgesehen ist. Hierzu zählen insbesondere
    Auffüllungsbeträge für die Deckungsrückstellung, die während der
    Laufzeit der Versicherung auf Grund unzureichender Rechnungsgrundlagen
    erforderlich geworden sind, und die Veränderung der
    Deckungsrückstellung in der fondsgebundenen Versicherung laut Formular
    F.100.01, Zeile ZE1010, Spalte SP0030, soweit die Änderung durch die
    Fondsanlage bedingt ist. Der Posten ist in jedem Fall in einer Anlage
    als Bestandteil des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2
    Satz 1 zu erläutern und nach der Herkunft der Beträge zahlenmäßig
    aufzulösen.

6.  Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Veränderung der Brutto-Deckungsrückstellung, Zeile ZE0100 oder Zeile
    ZE0500, saldiert um die Veränderung noch nicht fälliger Ansprüche an
    Versicherungsnehmer, Zeile ZE0130 T oder Zeile ZE0640 T.

7.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

**Nr. 20: Formular F.218.01**

1.  Die im Wege der Direktgutschrift gutgebrachten Beträge sind nicht als
    rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

2.  Das Formular ist vorzulegen:

    a)  für den gesamten Versicherungszweig Lebensversicherung, wobei als
        Kennzeichnung „Vz 01“ zu verwenden ist;

    b)  für jede Risikoart gemäß Anlage 1 Abschnitt E, wobei als Kennzeichnung
        die dreistellige Kennzahl einzusetzen ist.

    Für die Kennzeichnung ist Abschnitt C Ziffer 2.11 zu beachten.

3.  Soweit Regulierungsaufwendungen mit dem Risiko in engem Zusammenhang
    stehen, so z. B. Aufwendungen für Gutachten bei Selbsttötung, bei
    Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit und zur Frage der
    Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten, sind diese hier und
    nicht unter den Verwaltungskosten auszuweisen.

    Abwicklungsergebnisse, die Abläufe oder Erlebensfälle von
    Kapitalversicherungen betreffen, sind bei der Risikoart „Übriges
    Risiko“ auszuweisen.

4.  Unter diesem Posten sind nur Beträge zu erfassen, deren Ausweis nicht
    bei einem anderen Posten vorgesehen ist. In Frage kommen
    beispielsweise Auffüllungsbeträge für die Deckungsrückstellung
    (Aufwand) auf Grund unzureichender biometrischer Rechnungsgrundlagen;
    eine spätere Auflösung der Auffüllung (Ertrag) ist gegebenenfalls als
    Sonstiges in diesem Formular zu erfassen. Der Posten ist in jedem Fall
    in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen Formularteils gemäß §
    24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern und nach der Herkunft der Beträge
    zahlenmäßig aufzulösen.

5.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

**Nr. 21: Formular F.219.01**

1.  Die im Wege der Direktgutschrift gutgebrachten Beträge sind nicht als
    rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

2.  Unter diesem Posten sind nur Beträge zu erfassen, deren Ausweis nicht
    bei einem anderen Posten vorgesehen ist. Der Posten ist in jedem Fall
    in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen Formularteils gemäß §
    24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern und nach der Herkunft der Beträge
    zahlenmäßig aufzulösen.

3.  Hier sind ausschließlich die rechnungsmäßigen Zinsen anzugeben, die
    auf die Deckungsrückstellung gemäß Formular F.100.01, Zeile ZE0830,
    Spalte SP0020 entfallen. Die Veränderung der Deckungsrückstellung für
    die Versicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den
    Versicherungsnehmern getragen wird (Formular F.100.01, Zeile ZE1010,
    Spalte SP0030), ist in Zeile ZE0250 auszuweisen, soweit die
    Veränderung auf die Erträge und Aufwendungen gemäß Formular F.201.01,
    Zeile ZE0250 zurückzuführen ist; optional ist für den Teil der
    Veränderung der Deckungsrückstellung, der durch laufende Erträge und
    Aufwendungen bedingt ist, der Ausweis in Zeile ZE0070 zulässig.
    Erhöhungen der Deckungsrückstellungen wegen einer Senkung des
    Rechnungszinses oder auf Grund des § 341f Absatz 2 HGB sind in Zeile
    ZE0170 auszuweisen.

4.  Übernimmt der Rückversicherer die Absicherung der rechnungsmäßigen
    Zinsen laut Zeile ZE0110, ZE0140 und ZE0170, sind die damit
    verbundenen Aufwendungen und Erträge hier auszuweisen. Dazu zählen
    insbesondere die vom Erstversicherer gezahlten Depotzinsen, die
    Vergütungen des Rückversicherers und die vom Rückversicherer erhaltene
    Beteiligung an den Gewinnen. Der Posten ist in jedem Fall in einer
    Anlage als Bestandteil des qualitativen Formularteils gemäß § 24b
    Absatz 2 Satz 1 zu erläutern und nach der Herkunft der Beträge
    zahlenmäßig aufzulösen.

5.  Als Neubestand sind alle Verträge zu behandeln, die nicht als
    Altbestand zu qualifizieren sind. Als Altbestand sind alle nach von
    der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen
    Verträge zu behandeln, die bis zum 28. Juli 1994 (§ 336 VAG) oder im
    Rahmen der Übergangsvorschrift des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten
    Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG abgeschlossen worden sind. Die nach
    dem 31. Dezember 1994 und vor dem 1. Januar 1998 abgeschlossenen
    Versicherungsverträge, bei denen bei unverändertem Verfahren der
    Risikoeinschätzung die Prämien und Leistungen mit den dem Altbestand
    zuzuordnenden Versicherungsverträgen übereinstimmen (Zwischenbestand),
    sind beim Altbestand zu erfassen, soweit dies bereits am 12. April
    2008 der Fall war.

6.  In dieser Spalte sind die auf den kollektiven Teil der RfB
    entfallenden Beträge auszuweisen.

7.  Soweit Regulierungsaufwendungen mit dem Risiko in engem Zusammenhang
    stehen, so z. B. Aufwendungen für Gutachten bei Selbsttötung, bei
    Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit und zur Frage der
    Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten, sind diese nicht hier,
    sondern im Formular F.218.01, Zeile ZE0060 auszuweisen.

8.  Die Aufteilung auf Sterblichkeits- und sonstiges Risiko hat der
    Aufteilung im Formular F.218.01 zu folgen.

9.  Das Ergebnis der Zinsabsicherung aus dem in Rückdeckung gegebenen
    Versicherungsgeschäft ist nicht hier, sondern in Zeile ZE0150
    auszuweisen.

10. Formular F.200.01 für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,
    Zeile ZE1150 abzüglich Formular F.219.01 Zeile ZE0150.

11. Hier sind nur die Beträge abzurechnen, die nicht bei anderen
    Ergebnisquellen zu erfassen sind.

12. Soweit der Aufwand für die Direktgutschrift des Geschäftsjahres durch
    eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB finanziert wurde, ist der
    damit verbundene Ertrag hier auszuweisen.

13. Unter diesem Posten ist insbesondere die erhaltene Beteiligung an den
    Sterblichkeitsgewinnen des Rückversicherers zu erfassen. Weitere
    Beträge sind hier nur zu erfassen, sofern ihr Ausweis nicht bei einem
    anderen Posten vorgesehen ist. Der Posten ist in jedem Fall in einer
    Anlage gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern und nach der Herkunft
    der Beiträge zahlenmäßig aufzulösen.

14. Hier ist insbesondere auch die erhaltene Beteiligung an Gewinnen des
    Rückversicherers aus dem sonstigen Risiko zu erfassen.

15. Hier ist insbesondere auch die erhaltene Beteiligung an Gewinnen des
    Rückversicherers aus dem übrigen Ergebnis zu erfassen.

**Nr. 22: Formular F.120.01**

1.  Hierunter sind überwiegend von Mitglieds- und Trägerunternehmen
    genutzte Grundstücke auszuweisen.

2.  Diese Summe umfasst nicht die Darlehen und Vorauszahlungen auf
    Versicherungsscheine.

**Nr. 23: Formular F.121.01**

1.  Das Formular ist von P/St einzureichen, wobei Sterbekassen lediglich
    ab Zeile ZE0550 einzureichen haben.

2.  Die Zusammensetzung dieses Postens ist in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern. Eine Überführung der verzinslichen Ansammlung in die
    Deckungsrückstellung, die über die RfB geleitet wird (z. B. in der
    Rentenversicherung bei Rentenübergang), ist als sonstige
    Zuführung/sonstige Entnahme auszuweisen. Soweit der Aufwand für die
    Direktgutschrift durch eine erfolgswirksame Entnahme aus der RfB
    finanziert wurde, ist eine sonstige Entnahme zu zeigen. In gleicher
    Weise sind Entnahmen zu behandeln, die auf Grund des § 140 Absatz 1
    Satz 2 VAG erfolgen. Rückführungen aus dem kollektiven Teil der RfB,
    die auf Grund des § 3 Absatz 4 RfBV zugunsten einzelner Teilbestände
    geleistet werden, sind in Zeile ZE0120 auszuweisen.

3.  Hier sind diejenigen Bewegungen zwischen der RfB des Neu- und
    Altbestands und dem kollektiven Teil der RfB auszuweisen, die auf
    Grund des § 3 Absatz 2 und 3 RfBV stattfinden. Mittelabflüsse sind mit
    einem negativen Vorzeichen zu versehen. Mittelzuflüsse sind ohne
    Vorzeichen anzugeben.

4.  Hier sind die Beträge anzugeben, die auf Grund der Beschlussfassung
    des obersten Organs, auf Grund der Deklaration bzw. auf Grund der
    Ausgestaltung des Verfahrens zur Beteiligung an den Bewertungsreserven
    in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich der RfB zu entnehmen
    sind. Dabei sind auch Beträge zu berücksichtigen, die infolge
    versetzter oder verlängerter Deklarationszeiträume voraussichtlich
    nach dem Ende des folgenden Geschäftsjahres entnommen werden; dieser
    Teilbetrag ist in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen
    Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu nennen.

5.  Hier sind die entsprechenden Teile des Schlussüberschussanteilsfonds
    nach Maßgabe des § 28 Absatz 8 Nummer 2 Buchstabe e, f und g RechVersV
    anzugeben.

6.  Hier ist die Beteiligung an den Bewertungsreserven im Geschäftsjahr
    anzugeben. Unter Buchstabe b ist sowohl die Mindestbeteiligung als
    auch der darüberhinausgehende Betrag zu berücksichtigen.

7.  Als Neubestand sind alle nicht nach von der Aufsichtsbehörde
    genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln. Als
    Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln. Spalte SP0040
    ist nur zu verwenden, wenn innerhalb der RfB mindestens ein
    kollektiver Teil geführt wird.

8.  Weitere Kapitalversicherung ist die Kapitalversicherung auf den
    Todesfall, die den Höchstbetrag der gewöhnlichen Beerdigungskosten
    gemäß § 150 Absatz 4 VVG überschreitet, die Kapitalversicherung auf
    den Todes- und Erlebensfall oder die Kapitalversicherung auf den
    Erlebensfall.

9.  Sterbegeldversicherung ist die Kapitalversicherung auf den Todesfall,
    deren Versicherungssumme den Höchstbetrag der gewöhnlichen
    Beerdigungskosten gemäß § 150 Absatz 4 VVG nicht überschreitet. Zu
    erfassen sind hier lediglich rechtlich selbständige
    Versicherungsverträge.

**Nr. 24: Formular F.220.01**

1.  Das Formular ist nur von Pensionskassen einzureichen.

    Die Angaben zur Anzahl beziehen sich auf die versorgungsberechtigten
    natürlichen Personen. Sind für eine Person mehrere Versicherungen
    abgeschlossen worden, so ist sie (als Anwärter und/oder Rentner) nur
    einmal zu erfassen. Entsprechendes gilt für die Erfassung von Personen
    als Zu- oder Abgang.

2.  Zum Beispiel Reaktivierung, Wiederinkraftsetzung.

3.  Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0160 bis ZE0260 beziehen sich jeweils
    auf den Bestand am Ende des Geschäftsjahres in Zeile ZE0140.

4.  Hier ist die Anzahl der Versorgungsanwärter anzugeben, für die keine
    Beitragszahlung mehr zu erwarten ist.

5.  Hier ist die Anzahl der Personen (Anwärter bzw. Rentner) anzugeben,
    deren Versicherungen ganz oder teilweise rückversichert sind.

6.  Hier ist die Anzahl der Anwärter anzugeben, die neben der Anwartschaft
    auf Altersversorgung eine Anwartschaft auf Invaliditäts- und
    Hinterbliebenenversorgung besitzen.

7.  Hier ist die Anzahl der Anwärter anzugeben, die neben der Anwartschaft
    auf Altersversorgung nur eine Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung
    besitzen.

8.  Hier ist die Anzahl der Anwärter anzugeben, die neben der Anwartschaft
    auf Altersversorgung nur eine Anwartschaft auf
    Hinterbliebenenversorgung besitzen.

9.  Hier ist die Anzahl der Anwärter anzugeben, die nur eine Anwartschaft
    auf Altersversorgung besitzen.

10. Hier ist die Anzahl der Anwärter anzugeben, für die Versicherungen
    bestehen, bei denen das Anlagerisiko nicht vom Versicherer getragen
    wird.

11. Hier ist die Anzahl der Anwärter mit Anspruch auf eine Rentenleistung
    im Altersversorgungsfall anzugeben.

12. Hier ist die Anzahl der Anwärter mit Anspruch auf eine Kapitalleistung
    im Altersversorgungsfall anzugeben.

13. Hier ist die Anzahl der Personen (Anwärter bzw. Rentner) anzugeben,
    für die nicht nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossene Verträge bestehen.

14. Hier ist die Anzahl der Personen (Anwärter bzw. Rentner) anzugeben,
    für die nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen
    abgeschlossene Verträge bestehen.

15. Zum Beispiel Wiederinkraftsetzung sowie Erhöhung der Rente.

16. Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0430 bis ZE0460 beziehen sich jeweils
    auf den Bestand am Ende des Geschäftsjahres in Zeile ZE0410.

17. Einzusetzen ist hier der Betrag, der sich als zukünftige
    Dauerverpflichtung (entsprechend der Berechnung der DR) ergibt.

18. Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0690 bis ZE0710 beziehen sich jeweils
    auf den Bestand am Ende des Geschäftsjahres in Zeile ZE0670.

**Nr. 25: Formular F.221.01**

1.  Das Formular ist von allen Sterbekassen einzureichen.

    Von Pensionskassen ist das Formular nur dann einzureichen, wenn sie
    rechtlich selbständige Sterbegeldversicherungen abgeschlossen haben,
    deren Leistung keine Hinterbliebenenleistung einer
    Pensionsversicherung darstellt.

2.  Zum Beispiel Erhöhung der Versicherungssumme durch
    Überschussbeteiligung.

3.  Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0180 bis ZE0210 beziehen sich auf den
    Bestand am Ende des Geschäftsjahres in Zeile ZE0160.

4.  Als Neubestand sind alle nicht nach von der Aufsichtsbehörde
    genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln.

5.  Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln.

6.  Bei Sterbekassen: Sterbegeldversicherungen und die
    Kapitalversicherungen auf den Todes- und Erlebensfall. Bei
    Pensionskassen: Nur die rechtlich selbständigen
    Sterbegeldversicherungen.

    Sterbegeldversicherung ist die Kapitalversicherung auf den Todesfall,
    deren Versicherungssumme den Höchstbetrag der gewöhnlichen
    Beerdigungskosten gemäß § 150 Absatz 4 VVG nicht überschreitet.

7.  Bei Pensionskassen gehören Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen
    nicht zu den Zusatzversicherungen.

**Nr. 26: Formular F.222.01**

1.  Das Formular ist von P/St einzureichen, wobei Sterbekassen lediglich
    die Seite 3 einzureichen haben. Bei den Beiträgen ist auf die
    gebuchten Bruttobeiträge abzustellen.

2.  Hier sind die Beiträge für Versicherungen auszuweisen, bei denen das
    Anlagerisiko nicht vom Versicherer getragen wird.

3.  Als Neubestand sind alle nicht nach von der Aufsichtsbehörde
    genehmigten Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln.

4.  Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln.

5.  Weitere Kapitalversicherung ist die Kapitalversicherung auf den
    Todesfall, die den Höchstbetrag der gewöhnlichen Beerdigungskosten
    gemäß § 150 Absatz 4 VVG überschreitet, die Kapitalversicherung auf
    den Todes- und Erlebensfall oder die Kapitalversicherung auf den
    Erlebensfall.

6.  Sterbegeldversicherung ist die Kapitalversicherung auf den Todesfall,
    deren Versicherungssumme den Höchstbetrag der gewöhnlichen
    Beerdigungskosten gemäß § 150 Absatz 4 VVG nicht überschreitet. Zu
    erfassen sind hier lediglich rechtlich selbständige
    Versicherungsverträge.

7.  Unfall- und sonstige Zusatzversicherungen. Bei Pensionskassen gehören
    Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen nicht zu den
    Zusatzversicherungen.

    Die Aufteilung der Beiträge auf Haupt- und Zusatzversicherungen kann
    hilfsweise anhand von statistischen Aufschlüsselungen vorgenommen
    werden.

**Nr. 27: Formular F.265.01**

1.  Dieses Formular ist von Pensionskassen vorzulegen

    a)  für das gesamte in den anderen Mitglied- und Vertragsstaaten
        betriebene Versicherungsgeschäft;

    b)  gesondert für jeden anderen Mitglied- und Vertragsstaat;

    dabei ist für die Kennzeichnung der Herkunft des VG jeweils die
    entsprechende Kennzahl gemäß Anlage 1 Abschnitt B unter Beachtung von
    Abschnitt C Ziffer 2.16 zu verwenden.

2.  Einschließlich der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Rückkäufe,
    Rückgewährbeträge und Austrittsvergütungen.

**Nr. 28: Formular F.271.01**

1.  Als Altbestand sind alle nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossenen Verträge zu behandeln. Alle anderen
    Verträge sind als Neubestand zu behandeln.

2.  Bei diesen Ergebnisquellen sind die im Wege der Direktgutschrift
    gutgebrachten Beträge nicht als rechnungsmäßiger Aufwand zu erfassen.

3.  Eintrittsgewinne oder -verluste entstehen, wenn die
    Rechnungsgrundlagen der Tarifkalkulation nicht mit den
    Rechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung übereinstimmen. Dies
    kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Rechnungsgrundlagen für
    die Berechnung der Deckungsrückstellung geändert worden sind und die
    in der Tarifkalkulation verwendeten Rechnungsgrundlagen nicht
    entsprechend angepasst wurden. Hier sind alle Eintrittsgewinne oder
    -verluste anzugeben, insbesondere durch neue
    Versicherungsverhältnisse, Erhöhungen bestehender Versicherungen und
    laufende Einmalbeiträge.

4.  Hier sind die Beträge anzugeben, die nicht bei anderen Ergebnisquellen
    zu erfassen sind.

5.  Der Rohüberschuss ergibt sich als Summe der vorstehenden
    Ergebnisquellen.

**Nr. 29: Formular F.130.01**

1.  Zusammen mit der Pflegepflichtversicherung ist der Anteil des
    Krankenversicherers an der „Gemeinschaft privater
    Versicherungsunternehmen zur Durchführung der Pflegeversicherung nach
    dem PflegeVG vom 26. Mai 1994 für die Mitglieder der
    Postbeamtenkrankenkasse und der Krankenversorgung der
    Bundesbahnbeamten (GPV)“ auszuweisen. Dies gilt sowohl für die
    Bestandsbewegung (Formular F.230.01) als auch für die Gewinnzerlegung
    (Formulare F.231.01 bis F.238.01).

**Nr. 30: Formular F.230.01**

1.  In einer Anlage als Bestandteil des qualitativen Formularteils gemäß §
    24b Absatz 2 Satz 1 sind hier zusätzlich die im Geschäftsjahr auf
    Beitragserhöhungen zurückzuführenden Mehrbeiträge anzugeben. Zur
    Ermittlung der Mehrbeiträge sind die Beitragserhöhungen jeweils mit
    der sich aus dem genauen Veränderungszeitpunkt ergebenden Zahl der
    verbleibenden Monate des Geschäftsjahres zu vervielfältigen und als
    Gesamtbetrag für alle betroffenen Tarife anzugeben. Hierbei sind die
    Tarife so zu Gruppen zusammenzufassen, dass sie mit den
    Versicherungsarten entsprechend der Spalteneinteilung der Nachweisung
    übereinstimmen. Darüber hinaus ist je Gruppe der Zeitpunkt der
    Anpassungen nachrichtlich zu vermerken.

2.  Hierunter sind auch reine Tarifzunahmen und Tarifabgänge zu erfassen.

3.  Unter diesem Posten sind Bewegungen zu erfassen, deren Ausweis nicht
    in einem anderen Posten vorgesehen ist. Die in diesen Posten
    eingehenden Größen sind im Einzelnen in einer Anlage als Bestandteil
    des qualitativen Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu
    erläutern.

4.  In den Zeilen ZE0210 bis ZE0260 sind Versicherungen gegen
    Einmalbeitrag nicht zu berücksichtigen. Die Angabe des
    Versicherungsgeschäfts, auf das unmittelbare Abschlusskosten entfallen
    (Zeilen ZE0210 bis ZE0230), erfolgt in Monats-Sollbeträgen in Euro.
    Unter dem „Versicherungsgeschäft“ ist dabei neben dem Neugeschäft auch
    das auf Grund von Vertragsänderungen Abschlusskosten verursachende
    Versicherungsgeschäft zu erfassen.

5.  Eine Krankheitskostenvollversicherung ist dann und nur dann dem
    Bereich Beihilfeversicherung zuzuordnen, wenn dies offensichtlich ist
    oder die allgemeinen Krankenhausleistungen bis maximal 50 Prozent
    abgesichert sind. Falls ohne großen technischen Aufwand eine exakte
    Zuordnung nicht möglich ist, können einzelne Tarife aus dem Bereich
    Beihilfeversicherung (mit Erstattungen über 50 Prozent) in Zeile
    ZE0490 „Nicht-Beihilfeberechtigte“ erfasst werden.

6.  Eine Krankheitskostenvollversicherung liegt für eine Person dann und
    nur dann vor, wenn für diese Person bei dem Unternehmen auch die
    allgemeinen Krankenhausleistungen versichert sind und es sich bei den
    allgemeinen Krankenhausleistungen nicht um die Absicherung von
    Differenzkosten zur GKV-Leistung handelt. Alle anderen
    Krankheitskostenversicherungen sind in der Spalte „Sonstige“ zu
    erfassen.

    Sofern Kombinationen selbständiger ambulanter und stationärer
    Krankheitskostenvollversicherungen Krankenhaustagegeldversicherungen
    enthalten, ist die Prämie in den Zeilen ZE0280 bis ZE0490 auf Spalte
    SP0010 und SP0030 aufzuteilen und die Person in den Zeilen ZE1320 bis
    ZE1490 sowohl in Spalte SP0010 als auch in Spalte SP0030 zu erfassen.

7.  Unselbständige Zusatzversicherungen (solche, die nicht ohne Haupttarif
    bestehen können) sind zusammen mit der Hauptversicherung zu erfassen
    und in den Zeilen ZE1060 bis Zeile ZE1490 nicht selbständig zu zählen.

8.  Hier sind Versicherungsarten zu erfassen, deren Ausweis nicht in einem
    anderen Posten vorgesehen ist. Die in diesen Posten eingehenden Größen
    sind im Einzelnen in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen
    Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern.

9.  Hier sind auch die selbständigen Teilversicherungen, die jeweils das
    ambulante oder stationäre Krankheitskostenrisiko voll decken,
    auszuweisen.

10. Hier sind auch die Lohnfortzahlungsversicherungen zu erfassen.

11. Bei der Erstellung des Formulars ist zu beachten, dass
    Zugänge/Veränderungen zum 1. Januar des Geschäftsjahres nicht im
    Bestand am Anfang des Geschäftsjahres enthalten sind, sondern unter
    Zugänge/
    Veränderungen                    während des Geschäftsjahres erfasst
    werden. Unter Abgänge/Veränderungen werden auch Kündigungen zum 31.
    Dezember des Vorjahres erfasst, nicht hingegen die Kündigungen zum 31.
    Dezember des Geschäftsjahres, so dass letztere noch als Bestand des
    Geschäftsjahres mitgezählt werden. Damit ist der Anfangsbestand eines
    Geschäftsjahres gleich dem Endbestand des Vorjahres.

12. In den Zeilen ZE01060 bis ZE1300 Spalte SP0010 ist eine Person, die in
    mehreren Versicherungsarten versichert ist, nur einmal zu zählen. Die
    versicherten Personen bei Beihilfeablöse-, Auslands-, Restschuld- und
    Lohnfortzahlungsversicherungen werden nicht berücksichtigt.

**Nr. 31: Formular F.231.01**

1.  Diese Position enthält außerdem den poolrelevanten Überschuss der
    Pflegepflichtversicherung.

**Nr. 32: Formular F.237.01**

1.  Diese Position enthält außerdem den poolrelevanten Überschuss der
    Pflegepflichtversicherung.

2.  Zuschläge in den Optionstarifen zur Finanzierung der Differenz
    zwischen dem durchschnittlichen Höchstbeitrag in der GKV und dem
    erforderlichen Monatsbeitrag in den Standardtarifen.

3.  Zahlungen aus dem jeweiligen Pool.

4.  Zahlungen an den jeweiligen Pool.

**Nr. 33: Formular F.330.01**

1.  Eine Krankheitskostenvollversicherung liegt für eine Person dann und
    nur dann vor, wenn für diese Person bei dem Unternehmen auch die
    allgemeinen Krankenhausleistungen versichert sind und es sich bei den
    allgemeinen Krankenhausleistungen nicht um die Absicherung von
    Differenzkosten zur GKV-Leistung handelt. Sofern Kombinationen
    selbständiger ambulanter und stationärer
    Krankheitskostenvollversicherungen Krankenhaustagegeldversicherungen
    enthalten, sind diese stets in Spalte SP0030 auszuweisen.

2.  Unselbständige Zusatzversicherungen (solche, die nicht ohne Haupttarif
    bestehen können) sind zusammen mit der Hauptversicherung zu erfassen,
    also nicht selbständig zu zählen.

3.  Hier sind Versicherungsarten zu erfassen, deren Ausweis nicht in einem
    anderen Posten vorgesehen ist. Die in diesen Posten eingehenden Größen
    sind im Einzelnen in einer Anlage als Bestandteil des qualitativen
    Formularteils gemäß § 24b Absatz 2 Satz 1 zu erläutern.

4.  Hier sind auch die selbständigen Teilversicherungen, die jeweils das
    ambulante oder stationäre Krankheitskostenrisiko voll decken,
    auszuweisen.

**Nr. 34: Formular F.240.01**

1.  Das Formular ist aufzustellen

    a)  für jeden Vz des selbst abgeschlossenen VG, für den eine gesonderte
        versicherungstechnische GuV aufgestellt worden ist, wobei für die
        „Sonstige Schadenversicherung“ (Vz 29) die gleichen Vz wie in der
        gesonderten versicherungstechnischen GuV zusammengefasst ausgewiesen
        werden;

    b)  für die Va „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“, „Sonstige
        Kraftfahrtversicherung“ und „Cyberversicherungen Stand alone“, sofern
        für diese Va eine gesonderte versicherungstechnische GuV aufgestellt
        worden ist;

    c)  für das gesamte selbst abgeschlossene VG.

    Für die Kennzeichnung ist Abschnitt C Ziffer 2.12 zu beachten.

2.  Hier sind die Stückzahl und der Bestandsbeitrag der im Laufe des
    Geschäftsjahres stornierten Verträge anzugeben, bei denen die
    Stornierung noch innerhalb des ersten Versicherungsjahres nach
    Vertragsabschluss vor der zweiten Hauptfälligkeit erfolgt ist.
    Unternummer 7 gilt entsprechend.

3.  Bestandsverminderungen sind mit einem Minuszeichen, Bestandserhöhungen
    mit einem Pluszeichen anzugeben. Es ist nur dann ein etwaiger Saldo
    aufzuführen, wenn sich im Berichtsjahr der Versicherungsbestand
    geändert hat und dieser Umstand nicht bereits unter dem Posten 1.2.
    „echte Zugänge im GJ“ (Zeile ZE0040) oder 1.3. „echte Abgänge im GJ“
    (Zeile ZE0050) erfasst worden ist.

4.  Die Angaben sind nur für die Vz/Va mit den Kennzahlen 04, 05, 051, 055
    und 08 zu machen. Bei den Angaben für das gesamte selbst
    abgeschlossene Geschäft sind nur die Werte einzutragen, die sich aus
    der Addition der genannten Vz ergeben (Summe aus Vz 04, 05 und 08).

5.  Die Versicherungssummen sind nur für die Vz mit den Kennzahlen 08, 13
    und 14 anzugeben. Unternummer 4 Satz 2 gilt entsprechend.

6.  Hier sind Finanzrückversicherungsverträge im Sinne des § 167 Absatz 1
    Satz 1 VAG zu erfassen.

7.  Die Versicherungsverträge mit einer unterjährigen Versicherungsdauer
    sind nicht zu berücksichtigen. Für die Transportversicherung entfallen
    die Angaben, sofern die Vertragsstückzahlen nicht vollständig
    angegeben werden können. Bei Gruppen- und Sammelversicherungsverträgen
    ist die Anzahl der versicherten Risiken anzugeben. Bei gebündelten
    Versicherungen ist der Versicherungsvertrag in jedem der in der
    Bündelung enthaltenen Vz und Va einmal zu zählen.
    Versicherungsverträge aus dem Führungseigen- und Beteiligungsgeschäft
    sind von den zeichnenden Versicherungsunternehmen unabhängig vom
    gezeichneten Anteil jeweils als ein Vertrag zu zählen.

8.  Hier sind Verträge aufzuführen, durch die bei dem Zedenten ein
    rechtlicher Anspruch auf eine Rückzahlung in einer späteren als der
    Periode entsteht, über die berichtet wird. Außerdem sind Verträge zu
    berücksichtigen, für die ein Erfahrungskonto geführt wird oder bei
    denen Finanzinstrumente, wie z. B. Derivate, einbezogen sind.

**Nr. 35: Formular F.242.01**

1.  Das Formular ist aufzustellen

    a)  für jeden Vz des selbst abgeschlossenen VG, für den eine gesonderte
        versicherungstechnische GuV aufgestellt worden ist, wobei für die
        „Sonstige Schadenversicherung“ (Vz 29) die gleichen Vz wie in der
        gesonderten versicherungstechnischen GuV zusammengefasst ausgewiesen
        werden;

    b)  für die Va „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“, „Sonstige
        Kraftfahrtversicherung“ und „Cyberversicherungen Stand alone“, sofern
        für diese Va eine gesonderte versicherungstechnische GuV aufgestellt
        worden ist;

    c)  für das gesamte selbst abgeschlossene VG.

    Für die Kennzeichnung ist Abschnitt C Ziffer 2.12 zu beachten.

2.  Für die Transportversicherung entfallen die Angaben, sofern die
    Versicherungsfälle nicht vollständig angegeben werden können. Die
    Anzahl der am Ende des GJ noch nicht abgewickelten VJ-
    Versicherungsfälle in Zeile ZE0220 ergibt sich nur dann aus dem Saldo
    der Stückzahlen aus Zeile ZE0110 abzüglich Zeile ZE0170, wenn sich die
    Anzahl der am Ende des GJ noch unbekannten Spätschäden in Zeile ZE0210
    nicht auf Grund einer Neueinschätzung verändert hat, sondern sich als
    Saldo aus Zeile ZE0100 und Zeile ZE0120 ergibt.

3.  Wiederauflebende Schadenfälle (Schäden, die im Geschäftsjahr als
    erledigt betrachtet wurden, später aber auf Grund neuer,
    anspruchserhöhender Sachverhalte, zusätzlicher Forderungen des
    Anspruchstellers oder Änderung der Rechtslage wieder aufgenommen
    werden) bei den im Geschäftsjahr abgewickelten und noch nicht
    abgewickelten VJ-Versicherungsfällen werden je nach Zuordnung entweder
    als bekannter Versicherungsfall (Posten 1.2.5. oder 1.2.8., Zeile
    ZE0140 bzw. Zeile ZE0190) oder als bekannter Spätschaden (Posten
    1\.2.6. oder 1.2.9., Zeile ZE0150 bzw. Zeile ZE0200).

    Bei den bekannten Spätschäden (Zeile ZE0200) werden auch die im
    Geschäftsjahr gemeldeten, noch nicht abgewickelten Versicherungsfälle
    des Vorjahres erfasst.

4.  Die ursprüngliche Zuordnung der VF zu den beiden Gruppen –
    einzelbewertete VF oder gruppen-/pauschalbewertete VF – muss stets
    beibehalten werden, d. h. auch dann, wenn aus einem
    gruppen-/pauschalbewerteten VF ein einzelbewerteter VF wird.

5.  Die Teil-Brutto-SR für Spätschäden ist jahrgangsweise, d. h. nach
    Schadenanfalljahren abzuwickeln. Einmal berücksichtigte
    Versicherungsfälle sind in den Folgejahren in dieser Teil-SR zu
    belassen, auch wenn inzwischen aus dem unbekannten ein bekannter
    Versicherungsfall geworden ist.

6.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, ist hier die
    Abwicklung der aus dem VJ übernommenen Teil-Brutto-SR für die
    vorhergehenden Zeichnungsjahre darzustellen.

7.  Hier sind die im GJ eingegangenen Nachverrechnungsbeiträge (ohne Abzug
    von Courtagen und Provisionen) für frühere
    Schadenjahrgänge/Zeichnungsjahre anzugeben.

8.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, sind hier die
    Brutto-SR für die VF des laufenden ZJ anzugeben.

9.  Erhöhungen der VJ-SR auf Grund von Währungskursänderungen sind mit
    einem Pluszeichen, Verminderungen auf Grund von Währungskursänderungen
    mit einem Minuszeichen anzugeben.

10. Sofern Versicherungsfälle in die Renten-DR überführt worden sind, sind
    die umzubuchenden Beträge in den Zeilen ZE0390, ZE0400 oder ZE0420 als
    positive Zahlungen und in Zeile ZE0410 als negative Zahlungen zu
    erfassen. In Zeile ZE0440 sind die erhaltenen Zahlungen aus Regressen,
    Provenues und Teilungsabkommen einzusetzen, die im GJ auf die am Ende
    des VJ berücksichtigten RPT-Forderungen aus abgewickelten VF
    eingegangen sind.

11. Das Abwicklungsergebnis für die einzelnen Schadenjahrgänge ergibt sich
    durch den Abzug der Beträge in den Spalten SP0020 und SP0030 von denen
    in Spalte SP0010. Unternummer 13 Satz 2 gilt entsprechend.

12. Die Abwicklungsergebnisse in den Zeilen ZE0390 bis ZE0450, Spalte
    SP0040 ergeben sich wie folgt: Zeilen ZE0390 bis ZE0450, jeweils
    Spalte SP0010 zuzüglich/abzüglich Zeilen ZE0390 bis ZE0450, jeweils
    Spalte SP0020 abzüglich Zeilen ZE0390 bis ZE0450, jeweils Spalte
    SP0030 und abzüglich Zeilen ZE0390 bis ZE0450, jeweils Spalte SP0010.
    Abwicklungsgewinne sind mit einem Pluszeichen, Abwicklungsverluste mit
    einem Minuszeichen anzugeben. Insbesondere bei der Abwicklung der RPT-
    Forderungen ist darauf zu achten, dass in Zeile ZE0440 Spalte SP0040
    das sich rechnerisch ergebende Vorzeichen eingetragen wird.

13. Für die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung und die
    Haftpflichtversicherung ist die Aufteilung auf jeweils 12 VJ, für die
    Rechtsschutzversicherung auf jeweils 6 VJ und für die übrigen Vz/Va
    auf jeweils 4 VJ vorzunehmen. Sofern das Transport-VG nach ZJ
    abgerechnet wird, entfallen die Angaben.

    Bei den Angaben für das gesamte selbst abgeschlossene VG sind die
    Werte für den Vz „Transportversicherung“ nicht einzubeziehen, wenn das
    Transport-VG nach Zeichnungsjahren abgerechnet wird.

14. Bei der Abwicklung der aus dem Vorjahr übernommenen Brutto-SR für die
    einzelnen Schadenjahrgänge (Seite 3) dürfen in den Angaben zum
    ältesten Schadenjahrgang (12. Vorjahr in der Haftpflichtversicherung
    und in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, 6. Vorjahr in der
    Rechtsschutzversicherung und 4. Vorjahr in allen übrigen
    Versicherungszweigen) die noch älteren Schadenjahrgänge nicht
    einbezogen werden.

15. Hier sind die bei der Umrechnung der aus dem Vorjahr übernommenen, auf
    Valuta lautenden Brutto-SR entstandenen Währungskursgewinne und
    -verluste entsprechend zu berücksichtigen. Dies gilt auch für
    Veränderungen bei Abgabe oder Übernahme eines Bestands.

16. Das Abwicklungsergebnis für die einzelnen Schadenjahrgänge ergibt sich
    durch den Abzug der Beträge in den Spalten SP0020 und SP0030 von denen
    in Spalte SP0010 in den Zeilen ZE0550 bis ZE0660 des Formulars.
    Unternummer 13 Satz 2 gilt entsprechend.

    Die Angaben für die einzelnen Schadenjahrgänge müssen die Abwicklung
    der Renten-Deckungsrückstellung enthalten.

17. Hier ist das ausländische VG auszuweisen, soweit es nicht
    rechnungslegungsmäßig als Geschäft einer ausländischen Niederlassung
    behandelt wird. Zu diesem sonstigen ausländischen VG gehören
    insbesondere

    a)  das Mitversicherungsgeschäft im Ausland,

    b)  das Korrespondenz-VG (Abschluss eines Versicherungsvertrags mit einem
        VN, der im Ausland seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, auf dem
        Korrespondenzweg ohne Einschaltung eines Vermittlers).

18. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis ergibt sich aus Formular
    F.200.01, Zeile ZE0690.

19. Als vereinfachtes versicherungstechnisches Bruttoergebnis ist der
    Saldo aus den gebuchten Bruttobeiträgen einerseits und den
    Bruttoprovisionen, den Brutto-Schadenaufwendungen für GJ-VF und dem
    Ergebnis aus der Abwicklung der aus dem VJ übernommenen Brutto-SR
    einzusetzen. Das Ergebnis aus der Abwicklung der aus dem VJ
    übernommenen Brutto-SR braucht nicht berücksichtigt zu werden, sofern
    es sich nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand ermitteln lässt.
    Unternummer 13 Satz 2 gilt entsprechend.

**Nr. 36: Formular F.243.01**

1.  Das Formular ist für folgende Va vorzulegen (vorausgesetzt, für den
    Vz, dem sie angehören, ist ein Formular F.242.01 einzureichen):

    a)  Privathaftpflichtversicherung,

    b)  Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung,

    c)  Feuer-Industrie-Versicherung,

    d)  Kautionsversicherung,

    e)  Delkredereversicherung.

    Für Va mit gebuchten Bruttobeiträgen von nicht mehr als 125 000 Euro
    braucht die Nachweisung nicht erstellt zu werden, sofern sich die
    Angaben nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand ermitteln
    lassen.

    Für die Kennzeichnung ist Abschnitt C Ziffer 2.12 zu beachten.

2.  Diese Angaben sind nur für folgende Va zu machen:

    a)  Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung,

    b)  Feuer-Industrie-Versicherung.

**Nr. 37: Formular F.246.01**

1.  Hierzu gehören die See-, Binnensee- und Flussschifffahrts-
    Warenversicherung, die Luftfahrt-Warenversicherung sowie die Land-
    Warenversicherung ohne die Tiertransport- und sonstige
    Warenversicherung. Bei gebuchten Bruttobeiträgen von nicht mehr als
    125 000 Euro für den gesamten Versicherungszweig braucht die
    Nachweisung nicht erstellt zu werden.

2.  Als sonstige Warenversicherung sind auch die Reiselager- und die
    Container-Kaskoversicherung auszuweisen.

3.  Sofern die Verkehrshaftungsversicherung sowie die See-, Binnensee- und
    Flussschifffahrtshaftpflichtversicherung im Versicherungszweig
    Transportversicherung und nicht im Versicherungszweig
    Haftpflichtversicherung erfasst werden, weil sie nach Art der
    Transportversicherung betrieben werden und – wie in der
    Transportversicherung üblich – nach Schadenanfalljahren abgerechnet
    werden, sind diese Versicherungsarten bei den Angaben in den Zeilen
    ZE0190, ZE0200 und ZE0210 zu berücksichtigen.

4.  Die Angaben für die einzelnen Va der Transportversicherung mit
    gebuchten Bruttobeiträgen von nicht mehr als 125 000 Euro können in
    den Sammelposten 1.6., 1.10. und 1.18. miterfasst werden, sofern sich
    diese Angaben nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand ermitteln
    lassen.

5.  Sofern das Transport-VG nach Zeichnungsjahren abgerechnet wird, sind
    hier die Bruttoaufwendungen für die Versicherungsfälle des laufenden
    Zeichnungsjahres auszuweisen.

6.  Die Angaben entfallen, sofern das Transport-VG nicht nach
    Zeichnungsjahren abgerechnet wird.

7.  Die Erträge und Aufwendungen im GJ sind gesondert für die einzelnen
    Zeichnungsjahre anzugeben. Die sonstigen Brutto-VBA sind im Verhältnis
    der in den Zeilen ZE0300, Spalten SP 0010 bis SP0040 und ZE0300,
    Spalten SP0050 bis SP0070 ausgewiesenen gebuchten Bruttobeiträge
    aufzuteilen. Dabei sind negative Nachverrechnungsbeiträge wie positive
    Beiträge zu behandeln.

**Nr. 38: Formular F.247.01**

1.  Das Formular ist auszufüllen, wenn das Produkt Cyberversicherung
    angeboten wird und die gebuchten Bruttobeiträge mehr als 125 000 Euro
    betragen. Der Betrag bezieht sich auf die aggregierten gebuchten
    Bruttobeiträge für Stand alone Inland, Stand alone Ausland, Cyber-
    Zusatzdeckungen Inland und Cyber-Zusatzdeckungen Ausland im Formular
    F.247.01.

2.  Die Cyberversicherung ist eine Versicherung, die affirmative
    Cyberrisiken deckt. Affirmative Cyberrisiken umfassen alle Risiken,
    die sich aus einer bewussten und expliziten formulierten
    Deckungszusage für Schäden aus Cyberrisiken ergeben.

    Die Angaben zur Cyberversicherung sind aufzuteilen nach Stand alone
    und Cyber-Zusatzdeckungen (jeweils Inland, Ausland). Stand alone
    entspricht dem spezifischen Produkt Cyberversicherung, bei dem die
    Cyberdeckung eigenständig angeboten wird. Cyber-Zusatzdeckungen sind
    diejenigen cyberspezifischen Add-on-Deckungen zu
    Versicherungsverträgen, bei denen eine separate Bepreisung der
    Cyberdeckung erfolgt.

3.  Neben den Angaben zu der Anzahl der Verträge am Ende des
    Geschäftsjahres sowie der Anzahl der Versicherungsfälle im
    Geschäftsjahr sind Angaben in Form einer Kurz-GuV zu erstellen. Für
    die Komponente „Ransomware“ werden weitergehende Angaben zu Zahlungen
    und Anzahl der Versicherungsfälle (im Geschäftsjahr) gefordert, bei
    denen es zu Lösegeldzahlungen gekommen ist. Die entsprechenden Angaben
    zu Ransomware sind nur zu machen, sofern Lösegelder in der Police
    explizit versichert sind. Zu melden sind zudem nur die jeweiligen
    Lösegeldzahlungen und nicht der komplette Schadenaufwand.

4.  Die Angaben zur Cyberversicherung sind aufzuteilen nach den
    Kundengruppen Privat/KMU/Industrie und Gesamt. Privat entspricht dem
    Produkt Cyberversicherung für private Haushalte bzw. Privatpersonen.
    KMU entspricht dem Produkt Cyberversicherung für kleinst-, kleine und
    mittlere Unternehmen, d. h. Unternehmen, die weniger als 250 Personen
    beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio.
    EUR erzielen oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR
    besitzen (Orientierung an EU-Empfehlung 2003/361/EG). Industrie
    entspricht dem Produkt Cyberversicherung für Unternehmen, die nicht zu
    KMU zugeordnet werden, d. h. Unternehmen, die mehr als 249 Mitarbeiter
    und einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. EUR oder eine
    Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. EUR besitzen.

5.  Sofern die im Formular F.247.01 vorzunehmenden Angaben in der
    erforderlichen Datengranularität beim Unternehmen nicht vorliegen und
    die Ermittlung der Angaben unverhältnismäßig ist, können bei den
    einzelnen Angaben Schätzungen zugrunde gelegt werden. Es ist darauf zu
    achten, dass die Summenwerte für Stand alone u. a. mit den Formularen
    F.200.01, F.240.01 und F.242.01 übereinstimmen.

**Nr. 39: Formular F.342.01**

1.  Das Formular ist aufzustellen

    a)  für jeden Vz des selbst abgeschlossenen VG, für den eine gesonderte
        versicherungstechnische GuV aufgestellt worden ist, wobei für die
        „Sonstige Schadenversicherung“ (Vz 29) die gleichen Vz wie in der
        gesonderten versicherungstechnischen GuV zusammengefasst ausgewiesen
        werden;

    b)  für das gesamte selbst abgeschlossene VG.

    Für die Kennzeichnung ist Abschnitt C Ziffer 2.12 zu beachten.

2.  Die ursprüngliche Zuordnung der VF zu den beiden Gruppen –
    einzelbewertete VF oder gruppen-/pauschalbewertete VF – muss stets
    beibehalten werden, d. h. auch dann, wenn aus einem
    gruppen-/pauschalbewerteten VF ein einzelbewerteter VF wird.

3.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, ist hier die
    Abwicklung der aus dem VJ übernommenen Teil-Brutto-SR für die
    vorhergehenden Zeichnungsjahre darzustellen.

4.  Hier sind die im GJ eingegangenen Nachverrechnungsbeiträge (ohne Abzug
    von Courtagen und Provisionen) für frühere
    Schadenjahrgänge/Zeichnungsjahre anzugeben.

5.  Sofern das Transport-VG nach ZJ abgerechnet wird, sind hier die
    Brutto-SR für die VF des laufenden ZJ anzugeben.

6.  Erhöhungen der VJ-SR auf Grund von Währungskursänderungen sind mit
    einem Pluszeichen, Verminderungen auf Grund von Währungskursänderungen
    mit einem Minuszeichen anzugeben.

7.  Sofern Versicherungsfälle in die Renten-DR überführt worden sind, sind
    die umzubuchenden Beträge in den Zeilen ZE0130, ZE0140 oder ZE0160 als
    positive Zahlungen und in Zeile ZE0150 als negative Zahlungen zu
    erfassen. In Zeile ZE0180 sind die erhaltenen Zahlungen aus Regressen,
    Provenues und Teilungsabkommen einzusetzen, die im GJ auf die am Ende
    des VJ berücksichtigten RPT-Forderungen aus abgewickelten VF
    eingegangen sind.

8.  Die Abwicklungsergebnisse in den Zeilen ZE0130 bis ZE0190, Spalte
    SP0040 ergeben sich wie folgt: Zeilen ZE0130 bis ZE0190, jeweils
    Spalte SP0010 zuzüglich/abzüglich Zeilen ZE0130 bis ZE0190, jeweils
    Spalte SP0020 abzüglich Zeilen ZE0130 bis ZE0190, jeweils Spalte
    SP0030 und abzüglich Zeilen ZE0030 bis ZE0090, jeweils Spalte SP0010.
    Abwicklungsgewinne sind mit einem Pluszeichen, Abwicklungsverluste mit
    einem Minuszeichen anzugeben. Insbesondere bei der Abwicklung der RPT-
    Forderungen ist darauf zu achten, dass in Zeile ZE0180 Spalte SP0040
    das sich rechnerisch ergebende Vorzeichen eingetragen wird.

**Nr. 40: Formular F.252.01**

1.  Das Formular ist aufzustellen

    a)  für jeden Vz des in Rückdeckung übernommenen VG, für den eine
        gesonderte versicherungstechnische GuV aufgestellt worden ist, und die
        Versicherungsart Cyberversicherung Stand alone, wobei für die
        „Sonstige Schadenversicherung“ (Vz 29) die gleichen Vz wie in der
        gesonderten versicherungstechnischen GuV zusammengefasst ausgewiesen
        werden;

    b)  für das gesamte in Rückdeckung übernommene VG.

    Für den Versicherungszweig „Lebensversicherung“ entfallen die Angaben
    ab Zeile ZE0560.

2.  Hier sind Finanzrückversicherungsverträge im Sinne des § 167 Absatz 1
    Satz 1 VAG zu erfassen.

3.  Hier sind Verträge aufzuführen, durch die bei dem Zedenten ein
    rechtlicher Anspruch auf eine Rückzahlung in einer späteren als der
    Periode entsteht, über die berichtet wird. Außerdem sind Verträge zu
    berücksichtigen, für die ein Erfahrungskonto geführt wird oder bei
    denen Finanzinstrumente, wie z. B. Derivate, einbezogen sind.

4.  Die ursprüngliche Zuordnung der VF zur Teil-Brutto-SR für Spätschäden
    soll möglichst beibehalten werden, d. h. auch dann, wenn aus einem
    unbekannten ein bekannter Spätschaden wird.

5.  Hier sind solche Verstärkungen aufzunehmen, die nicht bereits in
    Posten 2.1. oder 2.2. enthalten sind. Dies sind z. B. pauschale
    Verstärkungen für bestimmte Großschadenereignisse, Sonderzuführungen
    aus dem allgemeinen Geschäft oder sonstige Zusatzreserven bei
    unzureichenden oder fehlenden Aufgaben der Vorversicherer.

6.  Sofern nach ZJ abgerechnet wird, ist hier die Abwicklung der aus dem
    VJ übernommenen Teil-Brutto-SR für die vorhergehenden Zeichnungsjahre
    darzustellen.

7.  Hier sind die im GJ eingegangenen Nachverrechnungsbeiträge (ohne Abzug
    von Courtagen und Provisionen) für frühere
    Schadenjahrgänge/Zeichnungsjahre anzugeben. Dabei sind nur die
    Beiträge zu berücksichtigen, die sachlich eine Bereinigung des
    Abwicklungsergebnisses rechtfertigen, zumindest
    Wiederauffüllungsprämien oder lediglich verspätet eingegangene
    Beiträge gehören nicht dazu.

8.  Sofern nach ZJ abgerechnet wird, sind hier die Brutto-SR für die VF
    des laufenden ZJ anzugeben.

9.  Der Wert ist um Schadenreserveeintritte zu bereinigen.

10. Erhöhungen der VJ-SR auf Grund von Währungskursänderungen sind mit
    einem Pluszeichen, Verminderungen auf Grund von Währungskursänderungen
    mit einem Minuszeichen anzugeben.

11. Der Wert ist um Schadenreserveaustritte zu bereinigen.

12. Die Abwicklungsergebnisse in den Zeilen ZE0400 bis ZE0440 der Spalte
    SP0040 ergeben sich wie folgt: Spalte SP0010 Zeilen ZE0400 bis ZE440
    jeweils zuzüglich/abzüglich gleiche Zeile in Spalte SP0020, abzüglich
    gleiche Zeile in Spalte SP0030, abzüglich der entsprechenden Zeile aus
    Spalte SP0010 Zeilen ZE0300 bis ZE0340. Abwicklungsgewinne sind mit
    einem Pluszeichen, Abwicklungsverluste mit einem Minuszeichen
    anzugeben.

13. Für die Kraftfahrtversicherung und die Haftpflichtversicherung ist die
    Aufteilung auf jeweils 12 VJ, für die übrigen Vz auf jeweils 4 VJ
    vorzunehmen. Ist auf Grund fehlender oder unzureichender Informationen
    vom Vorversicherer die Zuordnung auf einzelne Schadenjahrgänge nur mit
    unverhältnismäßigem Aufwand möglich, kann die Schlüsselung nach
    vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen erfolgen. Sofern die Daten
    nicht nach Schadenjahrgängen, sondern nach Zeichnungsjahren zur
    Verfügung stehen, ist die Aufteilung nach letzteren vorzunehmen.

    Für die einzelnen Vz ist jeweils zum ältesten zu berichtenden Jahr der
    Wert dieses Jahres und der vorangegangenen Versicherungsjahre
    kumuliert anzugeben.

14. Hier sind bei der Umrechnung der aus dem Vorjahr übernommenen, auf
    Valuta lautenden Brutto-SR entstandenen Währungskursgewinne und
    -verluste entsprechend zu berücksichtigen. Dies gilt auch für
    Veränderungen bei Abgabe oder Übernahme eines Bestands.

15. Das Abwicklungsergebnis für die einzelnen Schadenjahrgänge ergibt sich
    durch den Abzug der Beträge in den Spalten SP0020 und SP0030 von denen
    in Spalte SP0010 in den Zeilen ZE0560 bis ZE0670.

**Nr. 41: Formular F.601.01**

1.  In allen Datenfeldern sind grundsätzlich kumulierte Werte einzutragen,
    d. h. es können die statistisch fortgeschriebenen Stückzahlen bzw. die
    auf den entsprechenden Konten bis zum Quartalsende aufgelaufenen
    Beträge verwendet werden.

2.  Die Angaben sollen alle im Unternehmen entstandenen Aufwendungen
    enthalten; einschließlich der Aufwendungen, die durch die Erbringung
    von Dienstleistungen entstehen.

**Nr. 42: Formular F.602.01**

1.  In allen Datenfeldern sind grundsätzlich kumulierte Werte einzutragen,
    d. h. es können die statistisch fortgeschriebenen Stückzahlen bzw. die
    auf den entsprechenden Konten bis zum Quartalsende aufgelaufenen
    Beträge verwendet werden.

2.  Die Angaben zur Anzahl beziehen sich auf die versorgungsberechtigten
    natürlichen Personen. Sind für eine Person mehrere Versicherungen
    abgeschlossen worden, so ist sie (als Anwärter und/oder Rentner) nur
    einmal zu erfassen.

3.  Hier ist die Anzahl der Personen (Anwärter bzw. Rentner) anzugeben,
    für die nicht nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten
    Geschäftsplänen abgeschlossene Verträge bestehen.

4.  Hier ist die Anzahl der Personen (Anwärter bzw. Rentner) anzugeben,
    für die nach von der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen
    abgeschlossenen Verträge bestehen.

5.  Einschließlich der Zahlungen für Rückkäufe, Rückgewährbeträge und
    Austrittsvergütungen.

6.  Die Angaben sollen alle im Unternehmen entstandenen Aufwendungen
    enthalten; einschließlich der Aufwendungen, die durch die Erbringung
    von Dienstleistungen entstehen.

**Nr. 43: Formular F.603.01**

1.  In allen Datenfeldern sind grundsätzlich kumulierte Werte einzutragen,
    d. h. es können die statistisch fortgeschriebenen Stückzahlen bzw. die
    auf den entsprechenden Konten bis zum Quartalsende aufgelaufenen
    Beträge verwendet werden.

2.  Die im Formular F.230.01 als Versicherung gegen Einmalbetrag (Zeile
    ZE0200) ausgewiesenen unterjährigen Versicherungen (z. B. kurzfristige
    Auslandsreisekrankenversicherungen) sind hier nicht einzubeziehen.

    Bei Familienpolicen ohne genaue Festlegung der Anzahl der versicherten
    natürlichen Personen ist von einer kalkulierten Durchschnittszahl der
    Versicherten auszugehen.

3.  Unter dem Zugang in den Zeilen ZE0030 und ZE0040 werden auch Zugänge
    zum 1. Januar des Geschäftsjahres erfasst. Kündigungen zum Ende des
    Berichtsraumes werden noch als Bestand (Zeilen ZE0060 und ZE0070)
    mitgezählt.

    Die Abgrenzung ist analog zu den entsprechenden Posten des Formulars
    F.230.01, jeweils Zeile ZE0040 vorzunehmen, d. h. ohne Umstufungen und
    Geburten.

4.  Zu berücksichtigen sind hier auch die unterjährigen Versicherungen
    gegen Einmalbetrag (z. B. kurzfristige
    Auslandsreisekrankenversicherungen).

5.  In den Zeilen ZE0030 und ZE0060 der Spalte SP0010 ist eine Person, die
    in mehreren Versicherungsarten versichert ist, nur einmal zu zählen.
    Die versicherten Personen bei Beihilfeablöse-, Auslands-, Restschuld-
    und Lohnfortzahlungsversicherungen werden nicht berücksichtigt.

    Eine Person, die sowohl eine Krankheitskostenvollversicherung als auch
    eine andere Versicherung nach Art der Lebensversicherung abgeschlossen
    hat, ist sowohl in Spalte SP0020 als auch in Spalte SP0030 zu
    erfassen, in Spalte SP0010 jedoch nur einmal zu zählen. Der
    Gesamtbestand (Spalte SP0010) ist daher in der Regel kleiner als die
    Summen der jeweiligen Spalten SP0020 bis SP0040.

6.  In Spalte SP0020 soll ausschließlich die
    Krankheitskostenvollversicherung erfasst werden. Eine solche liegt für
    eine Person dann und nur dann vor, wenn für diese Person bei dem
    Unternehmen auch die allgemeinen Krankenhausleistungen versichert sind
    und es sich bei den allgemeinen Krankenhausleistungen nicht um die
    Absicherung von Differenzkosten zur GKV-Leistung handelt.

7.  Hier sind die Summenversicherungen sowie die nicht in Spalte SP0020 zu
    erfassenden Krankheitskostenversicherungen zu berücksichtigen.

    Sofern eine Person mehrere „sonstige Versicherungen“ abgeschlossen
    hat, ist diese Person in Spalte SP0030 nur einmal zu zählen. Ein
    Vergleich mit dem Formular F.230.01 ist nicht möglich, da diese Person
    dort gegebenenfalls in mehreren Spalten erfasst werden muss. Der
    Endbestand in Spalte SP0030 ist daher in der Regel kleiner als der
    angegebene Endbestand in Spalte SP0010.

**Nr. 44: Formular F.604.01**

1.  In allen Datenfeldern sind grundsätzlich kumulierte Werte einzutragen,
    d. h. es können die statistisch fortgeschriebenen Stückzahlen bzw. die
    auf den entsprechenden Konten bis zum Quartalsende aufgelaufenen
    Beträge verwendet werden.

2.  Von den Schaden- und Unfall-VU sind nur Angaben über das selbst
    abgeschlossene VG zu machen. Rückversicherungsunternehmen haben nur
    über das in Rückdeckung übernommene VG zu berichten; für sie entfallen
    die Angaben in den Zeilen ZE0020, ZE0040 und ZE0050.

3.  Wenn das gesamte selbst abgeschlossene VG (Vz-Kz 30) bzw. das gesamte
    von einem Rückversicherungsunternehmen übernommene Geschäft aus einem
    der in der Folge genannten Vz besteht, sind die Angaben für diesen Vz
    in der entsprechenden Spalte zu wiederholen.

4.  Rückversicherungsunternehmen haben hier die bereits unterjährig
    gebuchten Beträge aus den Aufgaben der Zedenten sowie weitere
    unterjährig gebuchte einzelvertraglich oder ergebnisbezogene
    Rückstellungsbeträge anzugeben.

5.  Die Angaben sollen alle im Unternehmen entstandenen Aufwendungen
    enthalten, einschließlich der Aufwendungen, die durch die Erbringung
    von Dienstleistungen entstehen. Auch gezahlte
    Rückversicherungsprovisionen sind hier zu erfassen.

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