Source: https://www.gesetze-im-internet.de/chembiolackausbv_2009/__21.html
Legislation: chembiolackausbv_2009

Title: § 21 Teil 1 der Abschlussprüfung

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (ChemBioLackAusbV 2009)
Teil 4 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin
§ 21 Teil 1 der Abschlussprüfung

Paragraph: 21

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (ChemBioLackAusbV 2009)
Teil 4 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin
§ 21 Teil 1 der Abschlussprüfung

(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll vor dem Ende des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 3
für die ersten 80 Wochen aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden
Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:

1.  Applikations- und Prüftechnik,

2.  Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen.

(4) Für den Prüfungsbereich Applikations- und Prüftechnik bestehen
folgende Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  lacktechnische Arbeiten durchführen,

    b)  Arbeitsabläufe selbstständig planen,

    c)  Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren,

    d)  berufsbezogene Berechnungen durchführen,

    e)  arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen
        sowie

    f)  Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum
        Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen

    kann;

2.  dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und Tätigkeiten zugrunde zu
    legen:

    a)  Durchführen analytischer Arbeiten,

    b)  Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen und

    c)  Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen;

3.  der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I, II und III durchführen, wobei
    sich Arbeitsaufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe a, Arbeitsaufgabe II auf
    Nummer 2 Buchstabe b und Arbeitsaufgabe III auf Nummer 2 Buchstabe c
    beziehen soll; in die Arbeitsaufgabe I sollen jeweils zwei
    unterschiedliche physikalische und chemische Einzelbestimmungen
    einbezogen werden;

4.  die Prüfungszeit beträgt insgesamt 420 Minuten;

5.  die Arbeitsaufgabe I ist mit 60 Prozent, die Arbeitsaufgaben II und
    III sind mit jeweils 20 Prozent zu gewichten.

(5) Für den Prüfungsbereich Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen
bestehen folgende Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische,
        naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren
        Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege
        darstellen,

    b)  chemische und physikalische Eigenschaften von Stoffen sowie die
        Analytik der Arbeitsstoffe beschreiben,

    c)  berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie

    d)  Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum
        Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen

    kann;

2.  dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und Tätigkeiten zugrunde zu
    legen:

    a)  Durchführen analytischer Arbeiten,

    b)  Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen,

    c)  Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen sowie

    d)  Herstellen von Beschichtungsstoffen;

3.  der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;

4.  die Prüfungszeit beträgt 135 Minuten.

Collections: bundestag_gesetze
ChemBioLackAusbV-2009
Level: 3.0