Source: https://www.gesetze-im-internet.de/seeschstro_1971/__62.html
Legislation: seeschstro_1971

Title: Anlage II Sichtzeichen und Schallsignale der Fahrzeuge

Description:
Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO 1971)
Neunter Abschnitt - Bußgeld- und Schlußvorschriften
Anlage II Sichtzeichen und Schallsignale der Fahrzeuge

Paragraph: 62

Full Text:
Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO 1971)
Neunter Abschnitt - Bußgeld- und Schlußvorschriften
Anlage II Sichtzeichen und Schallsignale der Fahrzeuge

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 3252 - 3262;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote

II.1 Sichtzeichen
II.2 Schallsignale
Erläuterung zur Anlage II

*
    1.  Allgemeines ****

        **Gemäß § 6 Abs. 1 haben Fahrzeuge zusätzlich zu den in den
        Kollisionsverhütungsregeln vorgeschriebenen Sichtzeichen und
        Schallsignalen nur solche nach Maßgabe dieser Anlage zu führen, zu
        zeigen oder zu geben.**

    **2.** Zu den Lichtern ****

        **Die nach den Kollisionsverhütungsregeln vorgeschriebenen Lichter
        sind zusätzlich dargestellt.**

    **2.1** **Kennzeichnung der Lichter**

        Ist ein Funkellicht vorgeschrieben, so ist als Zeitmaß mindestens 120
        Lichterscheinungen in der Minute einzuhalten.

    2.2 **Darstellung der Lichter**

        Rundumlicht in der angegebenen Farbe,
        ... (Abb.)

        festes Licht in der angegebenen Farbe, sichtbar über einen begrenzten
        Horizontbogen,
        ... (Abb.)

        festes Licht in der angegebenen Farbe, sichtbar über einen begrenzten
        Horizontbogen, vom Beobachter abgekehrte Richtung,
        ... (Abb.)

        Funkellicht in der angegebenen Farbe, sichtbar über den ganzen
        Horizont,
        ... (Abb.)

        Gleichtaktlicht in der angegebenen Farbe, sichtbar über den ganzen
        Horizont,
        ... (Abb.)

        auf und nieder bewegtes Licht in der angegebenen Farbe, sichtbar über
        den ganzen Horizont,
        ... (Abb.)

        Leuchtkugel mit Sternen in der angegebenen Farbe.
        ... (Abb.)

    3.  Zu den Schallsignalen ****

        **Darstellung der Schallsignale**

        1 langer Ton
        **... (Abb.)**

        1 kurzer Ton
        **... (Abb.**

        Glockenschlag
        **... (Abb.)**

        rasches Läuten der Glocke.
        **... (Abb.)**

**II.1 Sichtzeichen der Fahrzeuge**

*
    **1.** Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes bei Erfüllung polizeilicher
        Aufgaben ****

        **(§ 7)**

        **Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes haben bei der Erfüllung
        polizeilicher Aufgaben, wenn dadurch die Sicherheit und Leichtigkeit
        des Verkehrs gefährdet wird, zu zeigen:**

        **ein dauerndes blaues Funkellicht.**

        **Gleiches gilt für Fahrzeuge der Deutschen Gesellschaft zur Rettung
        Schiffbrüchiger bei der Durchführung eines Rettungseinsatzes.**

        **... (Abb.)**

    **2.** Zollfahrzeuge ****

        **Bei Nacht:**

        **drei grüne Rundumlichter senkrecht übereinander.**

        **... (Abb.)**

        **Am Tage:**

        **eine viereckige grüne Flagge an beliebiger Stelle.**

    **3.** Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundespolizei sowie
        Maschinenfahrzeuge, die Schießscheiben schleppen ****

        **Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundespolizei sowie
        Maschinenfahrzeuge, die Schießscheiben schleppen, denen sich bei Nacht
        Fahrzeuge in Gefahr drohender Weise nähern und von denen ein
        ausreichender Abstand zu halten ist:**

        **Leuchtkugeln mit weißen Sternen.**

        **... (Abb.)**

    **4.** **(aufgehoben)**

    **5.** Fähren ****

        **(§ 2 Abs. 1 Nr. 12)**

    **5.1** **Nicht freifahrende Fähren in Fahrt**

        Bei Nacht:

        ein grünes Rundumlicht über einem weißen Rundumlicht.

        ... (Abb.)

    5.2 **Freifahrende Fähren auf dem Nord-Ostsee-Kanal, der Trave und der
        Warnow in Fahrt**

        Bei Nacht:

        je ein gelbes Gleichtaktlicht im Topp sowie vorn und hinten an jeder
        Seite (bei den Ecklichtern nur sichtbar im fahrzeugabgewandten
        Sichtwinkel).

        ... (Abb.)

    6.  Fahrzeuge und Schub- und Schleppverbände, die bestimmte gefährliche
        Güter befördern (§ 2 Abs. 1 Nr. 16) und leere Fahrzeuge im Sinne des §
        30 Abs. 1 Nr. 3 sowie auf dem Nord-Ostsee-Kanal die bekannt gemachten
        besonders gefährlichen Fahrzeuge, Schub- und Schleppverbände

        Bei Nacht:

        ein rotes Rundumlicht.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        die Flagge "B" des Internationalen Signalbuches.

        Auf dem Nord-Ostsee-Kanal müssen diese Sichtzeichen an der Backbord-
        Rah oder an anderer geeigneter, von vorn gut sichtbarer Stelle der
        Backbordseite geführt werden.

        Diese Sichtzeichen sind auch zu führen, wenn die Fahrzeuge ankern oder
        festgemacht haben.

        Von dieser Regelung sind Kriegsfahrzeuge ausgenommen.

        ... (Abb.)

    7.  (aufgehoben)

    8.  (aufgehoben)

    9   Schwimmendes Zubehör, das von Fahrzeugen, die baggern oder
        Unterwasserarbeiten ausführen, bei ihrem Einsatz verwendet wird ****

        **Bei Nacht:**

        **ein weißes Rundumlicht.**

        **... (Abb.)**

        **Am Tage:**

        **eine viereckige rote Tafel.**

        **... (Abb.)**

    **10.** Manövrierbehinderte Fahrzeuge, die im Fahrwasser baggern oder
        Unterwasserarbeiten ausführen ****

        **Manövrierbehinderte Fahrzeuge, die im Fahrwasser baggern oder
        Unterwasserarbeiten ausführen, haben, wenn an keiner Seite eine
        Behinderung besteht, zusätzlich zu der Bezeichnung nach Regel 27
        Buchstabe b der Kollisionsverhütungsregeln an jeder Seite zu führen:**

        **Bei Nacht:**

        **zwei grüne Rundumlichter senkrecht übereinander.**

        **... (Abb.)**

        **Am Tage:**

        **zwei Rhomben senkrecht übereinander.**

        **... (Abb.)**

    **11.** Festgemachte Fahrzeuge, schwimmende Anlagen (§ 2 Abs. 1 Nr. 5) und
        außergewöhnliche Schwimmkörper (§ 2 Abs. 1 Nr. 6)

    11.1 **Bei einer Fahrzeuglänge von weniger als 50 m**

        Bei Nacht:

        ein weißes Rundumlicht mittschiffs an der Fahrwasserseite oder an dem
        am weitesten zum Fahrwasser reichenden Ende, möglichst in Deckshöhe.

        ... (Abb.)

    11.2 **Bei einer Fahrzeuglänge von 50 m und mehr**

        Bei Nacht:

        je ein weißes Rundumlicht vorn und hinten an der Fahrwasserseite,
        möglichst in Deckshöhe.

        ... (Abb.)

    11.3 **Ausnahmen und Sonderregelungen**

        Festgemachte Fahrzeuge brauchen, ausgenommen auf dem Nord-Ostsee-
        Kanal, keine Sichtzeichen zu führen, wenn die Umrisse des Fahrzeugs
        durch andere Lichtquellen ausreichend und dauernd erkennbar sind oder
        das Fahrzeug im Bereich einer Liegestelle liegt, deren Umrisse
        ausreichend und dauernd erkennbar sind.

        Dies gilt auch für schwimmende Anlagen und außergewöhnliche
        Schwimmkörper. Auf dem Nord-Ostsee-Kanal brauchen Sportfahrzeuge an
        den dafür bestimmten Liegestellen keine Lichter zu führen.

        Sind zwei oder mehrere Fahrzeuge nebeneinander festgemacht, so braucht
        nur das dem Fahrwasser am nächsten liegende Fahrzeug das Sichtzeichen
        zu führen. Dies gilt auch für außergewöhnliche Schwimmkörper.

        Fahrzeuge auf dem Nord-Ostsee-Kanal, die in den Weichengebieten aus
        anderen als verkehrs- oder wetterbedingten Gründen liegen, haben das
        Sichtzeichen zu zeigen; bei einem Schleppverband hat jedes Fahrzeug
        die Sichtzeichen zu führen.

    11.4 **Fahrzeuge, die an einer Festmachetonne B.17 der Anlage I liegen**

        Diese Fahrzeuge haben das Sichtzeichen für Ankerlieger nach Regel 30
        der Kollisionsverhütungsregeln zu führen.

    12. Fahrzeuge mit Seelotsen auf dem Nord-Ostsee-Kanal (§ 2 Abs. 1 Nr. 18a)
        vor dem Auslaufen aus der Schleuse zum Kanal

        Die Sichtzeichen sind vor dem Auslaufen aus der Schleuse zum Kanal zu
        setzen.

    12.1 **Verkehrsgruppen 1 und 2**

        Am Tage:

        die Flagge "H" des Internationalen Signalbuches.

        ... (Abb.)

    12.2 **Verkehrsgruppe 3**

        keine besondere Kennzeichnung.

    12.3 **Verkehrsgruppe 4**

        Bei Nacht:

        ein grünes Rundumlicht.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        ein schwarzer Zylinder.

        ... (Abb.)

    12.4 **Verkehrsgruppen 5 und 6**

        Bei Nacht:

        zwei grüne Rundumlichter senkrecht übereinander.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        ein schwarzer Zylinder, darunter ein schwarzer Ball.

        ... (Abb.)

        Die Sichtzeichen der Verkehrsgruppen 4 bis 6 müssen an der Steuerbord-
        Rah oder an anderer geeigneter, von vorn gut sichtbarer Stelle der
        Steuerbordseite geführt werden.

    13. Freifahrer auf dem Nord-Ostsee-Kanal (§ 2 Abs. 1 Nr. 15)
        einschließlich des Einlaufens in die Schleusen

        Die Sichtanzeigen sind vor dem Einlaufen in die Schleusen zum Kanal zu
        setzen.

    13.1 **Verkehrsgruppe 1**

        Bei Nacht:

        ein gelbes Rundumlicht mindestens 1,50 m senkrecht unterhalb des
        vorderen Topplichtes.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        die Flagge "N" des Internationalen Signalbuches.

        ... (Abb.)

    13.2 **Verkehrsgruppe 2**

        Bei Nacht:

        ein gelbes Rundumlicht mindestens 1,50 m senkrecht unterhalb des
        vorderen Topplichtes.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        die Flagge "N" und darunter den Zahlenwimpel "2" des Internationalen
        Signalbuches.

        ... (Abb.)

    13.3 **Verkehrsgruppe 3**

        Bei Nacht:

        ein gelbes Rundumlicht mindestens 1,50 m senkrecht unterhalb des
        vorderen Topplichtes.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        die Flagge "N" und darunter den Zahlenwimpel "3" des Internationalen
        Signalbuches.

        ... (Abb.)

    13.4 **Verkehrsgruppe 4**

        Bei Nacht:

        ein gelbes Rundumlicht mindestens 1,50 m senkrecht unterhalb des
        vorderen Topplichtes, ein grünes Rundumlicht.

        ... (Abb.)

        Am Tage:

        die Flagge "N" und darunter den Zahlenwimpel "4" des Internationalen
        Signalbuches, ein schwarzer Zylinder.

        ... (Abb.)

        Die Sichtzeichen der Verkehrsgruppe 4 müssen an der Steuerbord-Rah
        oder an anderer geeigneter, von vorn gut sichtbarer Stelle der
        Steuerbordseite geführt werden.

    14. Am Ufer festgekommene Fahrzeuge auf dem Nord-Ostsee-Kanal an der
        Seite, an der vorbeigefahren werden darf ****

        **Bei Nacht:**

        **ein weißes Rundumlicht an dem am weitesten ins Fahrwasser reichenden
        Fahrzeugteil.**

        **... (Abb.)**

    **15.** Fahrzeuge, die einen Seelotsen anfordern ****

    **15.1** **Bei den Außenstationen der Seelotsenreviere für die Revierfahrten,
        auf der Reede vor Bremerhaven für die Fahrt nach der Außenstation des
        Lotsenfahrzeugs oder nach den stadtbremischen Häfen in Bremen oder auf
        der Reede vor Brunsbüttel für die Fahrt nach der Außenstation des
        Lotsenfahrzeugs oder nach Hamburg**

        Am Tage:

        die Flagge "G" des Internationalen Signalbuches.

        ... (Abb.)

    15.2 **Bei der Station des Lotsenfahrzeugs in der Jade/Weser- Ansteuerung
        für die Fahrt nach Wilhelmshaven, auf der Reede vor Bremerhaven für
        die Fahrt nach einem niedersächsischen Hafen im Wesergebiet oder auf
        den Reeden vor Brunsbüttel und Kiel-Holtenau für die Fahrtstrecken des
        Nord-Ostsee-Kanals**

        Am Tage:

        die Flagge "G" des Internationalen Signalbuches und der darunter
        gesetzte Wimpel 1.

        ... (Abb.)

    16. Fahrzeuge, die einen Seelotsen absetzen wollen ****

        **Am Tage:**

        **die halbgehißte Flagge "G" des Internationalen Signalbuches.**

        **... (Abb.)**

****

II.2 Schallsignale der Fahrzeuge

*
    1.  Achtungssignal ****

        **Das Schallsignal ist in allen Fällen zu geben, in denen die
        Verkehrslage ein Achtungssignal erfordert, insbesondere**

        **beim Einlaufen in andere Fahrwasser und Häfen, beim Auslaufen aus
        ihnen sowie aus Schleusen und beim Verlassen von Liege- und
        Ankerplätzen und**

        **auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei der Annäherung an schwimmende Geräte
        und an Stellen, die durch ein Sichtzeichen A.4 (Anlage I)
        gekennzeichnet sind, sowie beim Ablegen von der Bunkerstation
        Projensdorf, wenn das Fahrzeug westwärts fahren will.**

        **Ein Maschinenfahrzeug, das Schießscheiben schleppt, hat das
        Schallsignal zu geben, wenn sich bei Nacht ein Fahrzeug in Gefahr
        drohender Weise nähert.**

    1.1 **Auf allen Seeschiffahrtsstraßen mit Ausnahme auf dem Nord-Ostsee-
        Kanal:**

        ein langer Ton.
        ... (Abb.)

    1.2 **Auf dem Nord-Ostsee-Kanal:**

    1.2.1 Westwärts fahrende Fahrzeuge:

        ein langer Ton.
        ... (Abb.)

    1.2.2 Ostwärts fahrende Fahrzeuge:

        zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

    2.  Gefahr- und Warnsignal ****

    **2.1** **Allgemeines Gefahr- und Warnsignal**

        Gefährdet ein Fahrzeug ein anderes Fahrzeug oder wird es durch dieses
        selbst gefährdet, hat es soweit möglich rechtzeitig das Schallsignal
        zu geben:

        ein langer Ton, vier kurze Töne,
        ... (Abb.)

        ein langer Ton, vier kurze Töne.
        ... (Abb.)

    2.2 **Bleib-weg-Signal**

        Werden auf Fahrzeugen oder Schub- und Schleppverbänden bestimmte
        gefährliche Güter oder radioaktive Stoffe im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr.
        16 frei oder drohen freizuwerden oder besteht Explosionsgefahr, ist
        das folgende Schallsignal so lange zu geben, wie die Verkehrslage es
        erfordert:

        ein kurzer Ton, ein langer Ton; das Signal ist in jeder Minute
        mindestens 5mal hintereinander mit jeweils 2 Sekunden Zwischenpause zu
        geben; sofern entsprechende Einrichtungen an Bord sind, ist das
        Schallsignal gleichzeitig als Lichtsignal mit einem weißen Rundumlicht
        zu geben.

        ... (Abb.)

        Im Bereich von Liege- und Umschlagsstellen ist das Signal auch von dem
        für den Betrieb der Umschlagsanlage Verantwortlichen zu geben.

        Für die Ausrüstung zum Geben der Schallsignale von Umschlaganlagen
        gilt Anlage III der Kollisionsverhütungsregeln sinngemäß.

    2.3 **Warnsignal auf dem Nord-Ostsee-Kanal "ich vermindere meine
        Geschwindigkeit"**

        Vermindert ein Fahrzeug seine Geschwindigkeit, während sich ein
        anderes Fahrzeug nähert, hat es rechtzeitig das Schallsignal zu geben:

        ein langer Ton, drei kurze Töne,
        ... (Abb.)

        ein langer Ton, drei kurze Töne.
        ... (Abb.)

    2.4 **Warnsignal auf dem Nord-Ostsee-Kanal "ich will anlegen"**

        Will ein Fahrzeug in einem Hafen oder an einer Umschlagsstelle
        festmachen, während sich ein anderes Fahrzeug nähert, hat es
        rechtzeitig das Schallsignal zu geben:

        ein langer Ton, drei kurze Töne.
        ... (Abb.)

    3.  Schallsignale bei verminderter Sicht ****

    **3.1** **Auf dem Nord-Ostsee-Kanal haben in Fahrt befindliche Fahrzeuge mit
        Ausnahme der Fähren an Stellen, die durch Sichtzeichen B.1 (Anlage 1)
        gekennzeichnet sind, das Schallsignal zu geben:**

    3.1.1 westwärts fahrende Fahrzeuge:

        ein langer Ton;
        ... (Abb.)

    3.1.2 ortswärts fahrende Fahrzeuge:

        zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

        Im übrigen ist das Schallsignal bei Erfordernis zu geben.

    3.2 **Bugsierte Maschinenfahrzeuge in Fahrt**

        Abweichend von Regel 35 Buchstabe a und b der
        Kollisionsverhütungsregeln ist das Schallsignal mindestens alle 2
        Minuten zu geben:

        ein langer Ton, ein kurzer Ton, zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

        Die bugsierenden Schlepper dürfen das Schallsignal nach Regel 35
        Buchstabe c der Kollisionsverhütungsregeln nicht geben.

    3.3 **Fähren während der ganzen Fahrt**

    3.3.1 Nicht freifahrende Fähren:

        dauernde Einzelschläge der Glocke.
        ... (Abb.)

    3.3.2 Freifahrende Fähren:

        ein kurzer Ton, zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

    4.  (aufgehoben)

    5.  Ausweichsignal ****

        **(§ 24 Abs. 3)**

    **5.1** **Hinweissignal "Ich will links ausweichen" sowie auf dem Nord-Ostsee-
        Kanal das Antwortsignal des Gegenkommers:**

        ein langer Ton mit zwei Gruppen von zwei kurzen Tönen.
        ... (Abb.)

    5.2 (aufgehoben)

    6.  Anforderungssignal ****

        **"Brücke/Sperrtor/Schleuse öffnen"**

    6.1 **Auf allen Seeschiffahrtsstraßen mit Ausnahme auf der Trave (bei
        Hubbrücken mit zwei Hubstufen "öffnen bis zur 1. Hubstufe"):**

        zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

    6.2 **Auf der Trave**

    6.2.1 Seewärts fahrende Fahrzeuge:

        zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

    6.2.2 Binnenwärts fahrende Fahrzeuge:

        zwei Gruppen von zwei langen Tönen.
        ... (Abb.)

    6.3 **Bei Hubbrücken mit zwei Hubstufen "öffnen bis zur letzten
        Hubstufe":**

        zwei lange Töne, ein kurzer Ton.
        ... (Abb.)

    7.  Schleppersignale ****

    **7.1** **Hinweissignal "Ich möchte einen Schlepper":**

        ein kurzer Ton, ein langer Ton, ein kurzer Ton, ein langer Ton.
        ... (Abb.)

    7.2 **Manövriersignale beim Schleppen**

    7.2.1 Hinweissignal "Bugschlepper Schleppleine nehmen, anschleppen (antauen)
        oder loswerfen":

        ein langer Ton, zwei kurze Töne, ein langer Ton.
        ... (Abb.)

    7.2.2 Hinweissignal "Heckschlepper Schleppleine nehmen, anschleppen
        (antauen) oder loswerfen":

        ein langer Ton, zwei kurze Töne, zwei lange Töne.
        ... (Abb.)

    7.2.3 Hinweissignal "Bugschlepper nach Steuerbord schleppen (austauen)":

        ein kurzer Ton.
        ... (Abb.)

    7.2.4 Hinweissignal "Bugschlepper nach Backbord schleppen (austauen)":

        zwei kurze Töne.
        ... (Abb.)

    7.2.5 Hinweissignal "Heckschlepper zurückschleppen (zurücktauen)":

        drei kurze Töne.
        ... (Abb.)

    7.2.6 Hinweissignal "Heckschlepper nach Steuerbord schleppen (austauen)":

        drei kurze Töne und nach einer Pause ein weiterer kurzer Ton.
        ... (Abb.)

    7.2.7 Hinweissignal "Heckschlepper nach Backbord schleppen (austauen)":

        drei kurze Töne und nach einer Pause zwei weitere kurze Töne.
        ... (Abb.)

    7.2.8 Hinweissignal "Manöver verlangsamen oder einstellen":

        ein langer Ton.
        ... (Abb.)

    7.2.9 Hinweissignal "Gefahr":

        fünf kurze Töne oder mehr.
        ... (Abb.)

    8.  (aufgehoben)

Darstellung des Geltungsbereichs der Schiffahrtsstraßen-Ordnung

Collections: bundestag_gesetze
SeeSchStrO-1971
Level: 3.0