Source: https://www.gesetze-im-internet.de/geng/__21a.html
Legislation: geng

Title: § 21a Ausnahmen vom Verbot der Verzinsung

Description:
Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (GenG)
Abschnitt 2 - Rechtsverhältnisse der Genossenschaft und ihrer Mitglieder
§ 21a Ausnahmen vom Verbot der Verzinsung

Paragraph: 21a

Full Text:
Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (GenG)
Abschnitt 2 - Rechtsverhältnisse der Genossenschaft und ihrer Mitglieder
§ 21a Ausnahmen vom Verbot der Verzinsung

(1) Die Satzung kann bestimmen, dass die Geschäftsguthaben verzinst
werden. Bestimmt die Satzung keinen festen Zinssatz, muss sie einen
Mindestzinssatz festsetzen. Die Zinsen berechnen sich nach dem Stand
der Geschäftsguthaben am Schluss des vorhergegangenen Geschäftsjahres.
Sie sind spätestens sechs Monate nach Schluss des Geschäftsjahres
auszuzahlen, für das sie gewährt werden.

(2) Ist in der Bilanz der Genossenschaft für ein Geschäftsjahr ein
Jahresfehlbetrag oder ein Verlustvortrag ausgewiesen, der ganz oder
teilweise durch die Ergebnisrücklagen, einen Jahresüberschuss und
einen Gewinnvortrag nicht gedeckt ist, so dürfen in Höhe des nicht
gedeckten Betrags Zinsen für dieses Geschäftsjahr nicht gezahlt
werden.

Collections: bundestag_gesetze
GenG
Level: 3.0