Source: https://www.gesetze-im-internet.de/butmedausbv/__20.html
Legislation: butmedausbv

Title: **Abschnitt D: wahlqualifikationsübergreifende, integrativ zu

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und zur Mediengestalterin Bild und Ton (BuTMedAusbV)
**Abschnitt D: wahlqualifikationsübergreifende, integrativ zu

Paragraph: 20

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und zur Mediengestalterin Bild und Ton (BuTMedAusbV)
**Abschnitt D: wahlqualifikationsübergreifende, integrativ zu

vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten**

*    *   Lfd.
        Nr.

    *   Teil des
        Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde
        Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

    *   Zeitliche Richtwerte
        in Wochen im

*    *   1. bis 18.
        Monat

    *   19. bis 36.
        Monat

*    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

*    *   1

    *   Berufsbildung sowie
        Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss,
            Dauer und Beendigung

        b)  gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen

        c)  Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

        d)  wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen

        e)  wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden
            Tarifverträge nennen

    *   während
        der gesamten
        Ausbildung

*    *   2

    *   Aufbau und Organisation
        des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 2)

    *
        a)  Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern

        b)  Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung,
            Absatz und Verwaltung erklären

        c)  Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu
            Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften
            nennen

        d)  Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder
            personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes
            beschreiben

*    *   3

    *   Sicherheit und
        Gesundheitsschutz
        bei der Arbeit
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden sowie
            Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur
            Brandbekämpfung ergreifen

    *

*    *   4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   5

    *   Kommunizieren und Kooperation fördern
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 5)

    *
        a)  Gespräche situations- und adressatengerecht führen sowie Ergebnisse
            dokumentieren

        b)  Adressaten und Adressatinnen problemorientiert beraten

        c)  Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten
            Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit sowie kulturelle
            Identitäten berücksichtigen

        d)  mit dem Ziel, sachbezogene Ergebnisse zu erreichen, mit Konflikten
            umgehen

        e)  Fachliteratur nutzen und Fachinformationen einholen, auch in
            englischer Sprache

        f)  Arbeitsdurchführung reflektieren, bewerten und dokumentieren

        g)  Verbesserungsvorschläge kommunizieren

        h)  eigenen Qualifikationsbedarf feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten
            nutzen und unterschiedliche Lerntechniken anwenden

    *   6

    *

*    *   6

    *   Projekte planen, durchführen und abschließen
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 6)

    *
        a)  Produktionsverfahren nach inhaltlichen, gestalterischen, rechtlichen
            und wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit den Beteiligten auswählen und
            Arbeitsabläufe festlegen und dabei Lösungsvarianten aufzeigen

        b)  Produktionsteams organisieren und Produktionsabläufe
            gewerkübergreifend abstimmen

    *
    *   10

*    *
    *
    *
        c)  Produktionsabläufe im übertragenen Verantwortungsbereich steuern,
            Havariekonzepte entwickeln und bei Störungen Lösungen realisieren

        d)  Ergebnis bewerten, Ablauf und Aufwand ermitteln und dokumentieren und
            Verbesserungsvorschläge erarbeiten

    *
    *

*    *   7

    *   Gefährdungen bei Produktionen vermeiden
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 7)

    *
        a)  Maßnahmen aus Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitsunterweisungen
            im eigenen Verantwortungsbereich berücksichtigen und umsetzen

        b)  Gefährdungen von Publikum und an der Produktion Beteiligten durch
            Schutzmaßnahmen im eigenen Verantwortungsbereich verhindern

        c)  aus Produktionsanforderungen abgeleitete Maßnahmen zur Sicherheit von
            Arbeitsmitteln und Einrichtungen im eigenen Verantwortungsbereich
            umsetzen

        d)  aus Produktionsanforderungen erforderliche persönliche
            Schutzausrüstung ermitteln und nutzen

        e)  Regelungen, welcher Arbeitsbereich bei öffentlichen Veranstaltungen
            für den jeweiligen Arbeits- und Gesundheitsschutz verantwortlich ist,
            einhalten

        f)  Vorschriften für den Einsatz maschinentechnischer und elektrischer
            Betriebsmittel und Anlagen einhalten

        g)  Vorschriften für den Einsatz ortsveränderlicher elektrischer Musik-
            und Tonanlagen einhalten

    *   4

    *

*    *   8

    *   Rechtliche Grundlagen der Medienproduktion einhalten
        (§ 4 Absatz 5 Nummer 8)

    *
        a)  rechtliche Vorschriften im gesamten Herstellungsprozess einhalten,
            insbesondere

            aa) Urheberrechte und verwandte Schutzrechte

            bb) Persönlichkeitsrechte

            cc) Datenschutz und Datensicherheit

            dd) Nutzungs- und Verwertungsrechte

            ee) Jugendschutz

            ff) Arbeitszeitgesetz

            gg) Arbeitsschutz

            hh) Vertragsrecht

        b)  Richtlinien des deutschen Presserates bei redaktionellen Tätigkeiten
            einhalten und praxisorientiert umsetzen

        c)  Genehmigungen für Medienproduktionen einholen und dokumentieren

        d)  bei mobilen Produktionen die einschlägigen Bestimmungen der jeweiligen
            Versammlungsstättenverordnung berücksichtigen

    *   4

    *

Collections: bundestag_gesetze
BuTMedAusbV
Level: 2.0