Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bearbthg/__8b.html
Legislation: bearbthg

Title: § 8b

Description:
Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (BeArbThG)
IV. Abschnitt - Übergangsvorschriften
§ 8b

Paragraph: 8b

Full Text:
Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (BeArbThG)
IV. Abschnitt - Übergangsvorschriften
§ 8b

(1) Die Länder können bestimmen, dass die Ausbildung abweichend von §
4 Absatz 1 an Hochschulen durchgeführt wird. Sie legen Ziele, Dauer,
Art und allgemeine Vorgaben zur Ausgestaltung der Studiengänge sowie
die Bedingungen für die Teilnahme fest. Die Vereinbarkeit der
Ausbildung mit der Richtlinie 2005/36/EG ist zu gewährleisten.
Abweichungen von der Ergotherapeuten-Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung sind nur zulässig, soweit sie den theoretischen und
praktischen Unterricht nach § 1 Absatz 1 in Verbindung mit der Anlage
1 Teil A der Ergotherapeuten-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
betreffen. Der Studiengang kann modularisiert und kompetenzorientiert
ausgestaltet werden.

(2) In den Fällen des Absatzes 1 kann die zuständige Behörde eine der
Ausbildung entsprechende modularisierte und kompetenzorientierte
Gestaltung der staatlichen Prüfung zulassen. Dabei kann die Hochschule
Teile der staatlichen Prüfung mit Zustimmung der zuständigen Behörde
durch Modulprüfungen ganz oder teilweise ersetzen, sofern sie den
inhaltlichen Anforderungen an den jeweiligen Teil der Prüfung nach den
§§ 5 bis 7 der Ergotherapeuten-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
entsprechen.

(3) Im Übrigen gilt die Ergotherapeuten-Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung unverändert mit der Maßgabe, dass an die Stelle der
Schule die Hochschule tritt. Das Erreichen des Ausbildungsziels darf
nicht gefährdet werden.

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BeArbThG
Level: 3.0