Source: https://www.gesetze-im-internet.de/b_o/__10a.html
Legislation: baeo

Title: § 10a

Description:
Bundesärzteordnung (BÄO)
III. - Die Erlaubnis
§ 10a

Paragraph: 10a

Full Text:
Bundesärzteordnung (BÄO)
III. - Die Erlaubnis
§ 10a

(1) Approbierte Zahnärzte, die eine gültige staatliche Anerkennung als
Fachzahnarzt für Kieferchirurgie nach der Anordnung Nr. 1 über die
Weiterbildung der Ärzte und Zahnärzte (Facharzt-/Fachzahnarztordnung)
vom 11. August 1978 (GBl. I Nr. 25 S. 286) in der Fassung der
Anordnung Nr. 2 vom 15. April 1986 (GBl. I Nr. 16 S. 262) besitzen und
bis zum 2. Oktober 1990 aufgrund der Anweisung zu den
Approbationsordnungen für Ärzte und Zahnärzte vom 12. Januar 1982
(Verfügung und Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen Nr. 2
S. 28) berechtigt waren, ärztliche Tätigkeiten auf dem Gebiet der
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie auszuüben, erhalten auf Antrag
eine unbefristete Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufs auf dem
Gebiet der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Das gleiche gilt für
Zahnärzte, die sich am 3. Oktober 1990 in dem in Artikel 3 des
Einigungsvertrages genannten Gebiet in einer Weiterbildung zum
Fachzahnarzt für Kieferchirurgie nach den in Satz 1 genannten
Weiterbildungsvorschriften befanden, nachdem sie die Weiterbildung
nach diesen Vorschriften erfolgreich abgeschlossen haben.

(2) Approbierte Zahnärzte, die eine gültige staatliche Anerkennung als
Fachzahnarzt für eine theoretisch-experimentelle Fachrichtung der
Medizin nach der in Absatz 1 Satz 1 genannten
Facharzt-/Fachzahnarztordnung in Verbindung mit der Verfügung über die
Weiterbildung von Zahnärzten in theoretisch-experimentellen
Fachrichtungen der Medizin vom 9. Februar 1983 (Verfügung und
Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen Nr. 3 S. 17) besitzen
und bis zum 2. Oktober 1990 aufgrund der Anweisung zur
Approbationsordnung für Zahnärzte vom 9. Februar 1983 (Verfügung und
Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen Nr. 3 S. 17)
berechtigt waren, ärztliche Tätigkeiten auf dem Gebiet auszuüben, auf
das sich ihre Anerkennung als Fachzahnarzt bezieht, erhalten auf
Antrag eine unbefristete Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufs
auf dem betreffenden Fachgebiet, soweit die im Zeitpunkt der
Antragstellung ausgeübte oder beabsichtigte Tätigkeit eine
Berechtigung zur Ausübung ärztlicher Tätigkeit erfordert. Das gleiche
gilt für approbierte Zahnärzte, die sich am 3. Oktober 1990 in dem in
Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet in einer
Weiterbildung zum Fachzahnarzt für eine theoretisch-experimentelle
Fachrichtung nach den in Satz 1 genannten Weiterbildungsvorschriften
befanden, nachdem sie die Weiterbildung nach diesen Vorschriften
erfolgreich abgeschlossen haben.

(3) Die Absätze 1 und 2 finden keine Anwendung, solange die
Approbation als Zahnarzt ruht.

(4) Für Inhaber einer Erlaubnis nach Absatz 1 oder 2 gilt § 10 Abs. 6
entsprechend.

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Level: 3.0