Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pbazv/__3.html
Legislation: pbazv

Title: § 3 Gleitende Arbeitszeit

Description:
Postbankarbeitszeitverordnung (PBAZV)
§ 3 Gleitende Arbeitszeit

Paragraph: 3

Full Text:
Postbankarbeitszeitverordnung (PBAZV)
§ 3 Gleitende Arbeitszeit

(1) Der Vorstand der DB Privat- und Firmenkundenbank AG oder die von
ihm hierzu bestimmte Organisationseinheit mit den Befugnissen einer
Dienstbehörde im Sinne des § 3 Abs. 1 des Postpersonalrechtsgesetzes
kann Beamtinnen und Beamten gestatten, Beginn und Ende der täglichen
Arbeitszeit in gewissen Grenzen selbst zu bestimmen (gleitende
Arbeitszeit), soweit betriebliche Belange nicht entgegenstehen.

(2) Wird von dem Vorstand der DB Privat- und Firmenkundenbank AG oder
der von ihm hierzu bestimmten Organisationseinheit mit den Befugnissen
einer Dienstbehörde im Sinne des § 3 Abs. 1 des
Postpersonalrechtsgesetzes eine Kernarbeitszeit festgelegt, soll diese
ausschließlich der Ruhepausen montags bis freitags jeweils fünf
Stunden nicht unterschreiten; für Teilzeitbeschäftigte kann durch die
jeweilige Fachvorgesetzte oder den jeweiligen Fachvorgesetzten
individuell eine kürzere Kernarbeitszeit festgelegt werden. Soweit die
Erfüllung der Aufgaben es erfordert, ist die dienstliche Anwesenheit
der Beamtinnen und Beamten über die Kernarbeitszeit hinaus
sicherzustellen.

(3) Die tägliche Arbeitszeit darf zehn Stunden nicht überschreiten.
Unterschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit sind nur bis zu
höchstens 40 Stunden zulässig.

(4) Ein Über- oder Unterschreiten der regelmäßigen Arbeitszeit ist
innerhalb eines von dem Vorstand der DB Privat- und Firmenkundenbank
AG oder der von ihm hierzu bestimmten Organisationseinheit mit den
Befugnissen einer Dienstbehörde im Sinne des § 3 Abs. 1 des
Postpersonalrechtsgesetzes festzulegenden Abrechnungszeitraumes von
längstens zwölf Kalendermonaten auszugleichen. Ist ein vollständiger
Ausgleich im Abrechnungszeitraum nicht möglich, dürfen bis zu 40
Stunden Zeitguthaben in den nächsten Abrechnungszeitraum übertragen
werden. Zeitschulden werden in vollem Umfang übertragen.

(5) Zum Zwecke des Arbeitszeitausgleichs kann die Kernarbeitszeit mit
Zustimmung der oder des Vorgesetzten in Anspruch genommen werden, wenn
betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Unabhängig davon kann die
oder der Vorgesetzte eine im Einzelfall aus wichtigen persönlichen
Gründen erforderliche Nichteinhaltung der Kernarbeitszeit genehmigen.
Der Vorstand der DB Privat- und Firmenkundenbank AG oder die von ihm
hierzu bestimmte Organisationseinheit mit den Befugnissen einer
Dienstbehörde im Sinne des § 3 Abs. 1 des Postpersonalrechtsgesetzes
kann festlegen, dass an bestimmten Tagen allgemein kein Dienst zu
leisten und die ausfallende Zeit vor- oder nachzuarbeiten ist.

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PBAZV
Level: 2.0