Source: https://www.gesetze-im-internet.de/pfav/__43.html
Legislation: pfav

Title: Anmerkungen zu den Formularen

Description:
Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds und über die Durchführung reiner Beitragszusagen in der betrieblichen Altersversorgung (PFAV)
Anmerkungen zu den Formularen

Paragraph: 43

Full Text:
Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds und über die Durchführung reiner Beitragszusagen in der betrieblichen Altersversorgung (PFAV)
Anmerkungen zu den Formularen

**Nr. 1: Formular F.800.01**

1.  An die Stelle des Aktivpostens 6.4 „eingefordertes, noch nicht
    eingezahltes Kapital“ tritt bei Pensionsfondsvereinen auf
    Gegenseitigkeit in der Bilanz der Aktivposten 6.4 „Wechsel der
    Zeichner des Gründungsstocks“.

2.  Unter diesem Posten ist von Pensionsfondsvereinen auf Gegenseitigkeit
    der Gründungsstock auszuweisen.

    Sofern Aktiengesellschaften die Angaben gemäß § 152 Absatz 1 AktG in
    der externen Bilanz gemacht haben, sind diese Angaben hier nicht
    aufzuführen.

3.  Sofern Aktiengesellschaften die Angaben gemäß § 152 Absatz 2 und 3
    AktG in der externen Bilanz gemacht haben, sind diese Angaben hier
    nicht aufzuführen.

4.  Unter diesem Posten ist von Pensionsfondsvereinen auf Gegenseitigkeit
    die Verlustrücklage gemäß § 193 VAG auszuweisen.

5.  Aktiengesellschaften haben diesen Posten unabhängig vom externen
    Ausweis (vgl. § 58 Absatz 2a Satz 2 AktG) stets hier anzugeben.

6.  Wird die Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des
    Jahresergebnisses aufgestellt, treten an die Stelle der Posten in den
    Zeilen ZE0640 bis ZE0670 die Posten in den Zeilen ZE0680 bis ZE0710.

7.  Hier sind die Teile der erfolgsabhängigen RfB anzugeben, die gemäß §
    237 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 140 Absatz 4 VAG gebildet
    worden sind.

8.  Unter diesem Posten ist die im Posten 6.1 enthaltene, nach Kapitel 5
    dieser Verordnung zu bildende Deckungsrückstellung auszuweisen (vgl. §
    17 Absatz 2 RechPensV).

**Nr. 2: Formular F.810.01**

1.  Unter diesem Posten sind die vom Pensionsfonds geleisteten Beiträge an
    den Pensionssicherungsverein für die Versorgungsberechtigten
    auszuweisen.

2.  Hier sind auch die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit
    Rücklagenanteil auszuweisen, soweit er nicht die Kapitalanlagen
    betrifft.

3.  Die Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung, auf
    aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des
    Geschäftsbetriebs sowie auf unter den sonstigen immateriellen
    Vermögensgegenständen ausgewiesene Kaufpreise für den Erwerb von
    Gesamt- oder Teilbeständen an Pensionsfondsverträgen und entgeltlich
    erworbene EDV-Software sind nicht hier auszuweisen, sondern in die
    Aufteilung der Betriebsaufwendungen auf die Funktionsbereiche
    einzubeziehen.

4.  Die Angaben ab Posten 23 sind unabhängig vom Ausweis im offengelegten
    Jahresabschluss stets hier zu machen.

5.  Unter diesen Posten sind von den Pensionsfondsvereinen auf
    Gegenseitigkeit die Entnahme aus der oder die Einstellung in die
    Verlustrücklage nach § 193 VAG auszuweisen.

6.  Aktiengesellschaften haben unabhängig vom Ausweis dieser Rücklage im
    offengelegten Jahresabschluss die Entnahme aus dieser Rücklage oder
    die Einstellung in diese Rücklage stets hier anzugeben.

**Nr. 3: Formular F.801.01**

1.  Für die Zuordnung zu den einzelnen Anlagearten gelten die Regelungen
    des § 5 RechPensV in Verbindung mit den §§ 7 bis 9 Satz 1, §§ 11 und
    12 RechVersV sowie der §§ 6 und 7 RechPensV.

2.  Hier ist nur der Saldo der Zu- und Abgänge während des
    Berichtszeitraums als Zugang oder Abgang auszuweisen.

3.  Hier sind nicht die Bilanzwerte der Kapitalanlagen am Ende des dem
    Berichtsjahr vorausgehenden Geschäftsjahres anzugeben, sondern der um
    Währungskursänderungen bereinigte Anfangsbestand des Berichtsjahres.
    Das heißt, der Anfangsbestand am ersten Tag des Geschäftsjahres wird
    mit dem Währungskurswert am letzten Tag des Geschäftsjahres gerechnet.

4.  Für die Ermittlung der Zeitwerte der Kapitalanlagen gelten die §§ 55
    und 56 RechVersV entsprechend. Von den so ermittelten Werten sind
    darin enthaltene aktivierte Nutzungsansprüche (insbesondere noch nicht
    vorgenommene Ausschüttungen aus Investmentfonds) sowie Agien
    abzuziehen, Disagien sind hinzuzurechnen. Die hier ermittelten
    Zeitwerte können um die vorgenommenen Korrekturen von den Anhang-
    Angaben zur Bilanz abweichen.

5.  Hier ist die Differenz aus Bilanz- und Zeitwert anzugeben.

**Nr. 4: Formular F.802.01**

1.  Die Summe der folgenden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
    ausgewiesenen funktionalen Aufwendungen (pensionsfondstechnische
    Rechnung) sowie sonstiger Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen
    Geschäftstätigkeit ist auf die Posten des Personal- und Sachaufwands
    des Formulars F.802.01 aufzugliedern:

    a)  Regulierungsaufwendungen für Versorgungsfälle ohne Zahlungen für
        Versorgungsfälle an die Versorgungsberechtigten;

    b)  Abschlussaufwendungen für Pensionsfondsverträge;

    c)  Verwaltungsaufwendungen für Pensionsfondsverträge;

    d)  Verwaltungsaufwendungen für Kapitalanlagen;

    e)  sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen, die keinem dieser
        Funktionsbereiche zugeordnet werden können;

    f)  sonstige nicht pensionsfondstechnische Aufwendungen im Rahmen der
        gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

2.  Bruttozahlungen in Form von Bar- und Sachbezügen an die Beschäftigten
    (siehe Anmerkung 9) ohne jeden Abzug. Die Beträge verstehen sich
    einschließlich Arbeitnehmeranteilen zur gesetzlichen
    Sozialversicherung, jedoch ohne Arbeitgeberanteile. Einzubeziehen sind
    sämtliche Zuschläge, wie Superprovisionen an Angestellte, Tantiemen,
    Mietbeihilfen und Wohnungszuschüsse, Vergütungen für Feiertage, Urlaub
    und dgl., Entgeltfortzahlungen bei Krankheit sowie Zuschüsse zum
    Krankengeld, Fahrtkostenzuschüsse, Urlaubsbeihilfen, Entschädigungen,
    vermögenswirksame Leistungen, Auslösungen (sofern Lohnsteuer
    entrichtet wurde), familienbezogene Entgeltbestandteile und
    Abfindungen. Bezüge von Vorstandsmitgliedern und anderen
    Führungskräften, die steuerrechtlich als Einkünfte aus
    nichtselbständiger Arbeit zu behandeln sind, sind ebenfalls
    einzubeziehen. Nicht zu den Bruttoentgelten gehört die freiwillige
    Beteiligung des Arbeitgebers an den sozialen Abgaben des
    Arbeitnehmers. Ebenfalls nicht einzubeziehen sind Aufwendungen für
    Leiharbeitnehmer und freie Pensionsfondsvertreter sowie Mitglieder des
    Aufsichtsrats (vgl. Anmerkungen 4, 6 und 7).

3.  Gesetzliche und übrige Sozialaufwendungen: Arbeitgeberanteile zur
    Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung; Beiträge zur
    Berufsgenossenschaft; gesetzlich vorgeschriebene Beiträge zur
    Krankenversicherung nichtversicherungspflichtiger Angestellter; auf
    tariflicher oder vertraglicher Grundlage beruhende bzw. freiwillig
    gewährte Leistungen des Arbeitgebers, soweit sie nicht der
    Lohnsteuerpflicht unterliegen (z. B. Aufwendungen für die betriebliche
    Altersversorgung, Beiträge zur Aus- und Fortbildung, Beihilfen und
    Zuschüsse im Krankheitsfall, laufende Zuschüsse für Verpflegung bei
    Praktika, Entschädigungen für doppelte Haushaltsführung und
    Umzugskostenvergütungen). Nicht hierzu gehören Entgeltzahlung bei
    Krankheit, Urlaub oder Mutterschaft sowie den Pensionsfondsvertretern
    gewährte Altersversorgungs- und andere Sozialleistungen.

4.  Hierunter sind auch die an Makler gezahlten Courtagen sowie
    Provisionen für das an andere Unternehmen vermittelte Bauspargeschäft
    und sonstige Finanzdienstleistungsgeschäfte auszuweisen. Aufwendungen
    für die Altersversorgung der freien Pensionsfondsvertreter
    einschließlich der sogenannten Provisionsrenten sind ebenfalls
    einzubeziehen.

5.  Als sonstiger Sachaufwand sind alle weiteren Aufwendungen für bezogene
    Dienstleistungen und Waren auszuweisen, die für betriebliche Zwecke
    verbraucht werden. Hierzu gehören auch die gesamten Vergütungen an den
    Aufsichtsrat und den Beirat sowie die dem Pensionsfonds innerhalb der
    Unternehmensgruppe angelasteten Zentralverwaltungsaufwendungen. Ferner
    gehören hierzu die externen Aufwendungen für die Regulierung von
    Versorgungsfällen, Rückkäufen, Rückgewährbeträgen und
    Austrittsvergütungen. Anzugeben sind weiterhin Aufwendungen für
    Leiharbeitnehmer, für Mieten, Pachten und Leasing, für Bürobedarf und
    IT-Dienstleistungen sowie Reise- und Werbeaufwand. Nicht anzugeben
    sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
    Vermögensgegenstände sowie die kalkulatorischen Mietaufwendungen für
    die eigengenutzten Grundstücke und Gebäude (vgl. Anmerkung 7
    hinsichtlich der Abschreibungen auf Gebäude).

6.  Aufwendungen an Zeitarbeitsfirmen und ähnliche Einrichtungen für die
    Überlassung von Arbeitskräften, wobei die überlassenen Arbeitskräfte
    bei den jeweiligen Unternehmen, die die Personaldienstleistungen
    erbringen, beschäftigt bleiben und von ihnen vergütet werden. Für
    statistische Zwecke ist hierunter auch das innerhalb der
    Unternehmensgruppe im Rahmen von Dienstleistungsverträgen
    ausgetauschte Personal zu erfassen, sofern es von dem überlassenden
    Unternehmen keine fachlichen Weisungen erhält, d. h. das überlassende
    Unternehmen sich auf personalwirtschaftliche Tätigkeiten beschränkt.
    Überlässt hingegen eine Führungsholding Arbeitskräfte an
    Tochtergesellschaften, um Führungsfunktionen der Holding umzusetzen
    oder zu unterstützen, sind diese Aufwendungen nicht hier, sondern
    lediglich als sonstiger Sachaufwand anzugeben. Aufwendungen für alle
    weiteren überlassenen Arbeitskräfte sind hingegen hier anzugeben.
    Nicht anzugeben sind bezogene Dienstleistungen auf Basis von
    Werkverträgen.

7.  Hierunter fallen

    a)  Abschreibungen auf erworbene oder selbst erstellte Sachanlagen für
        betriebliche Zwecke, einschließlich auf eigengenutzte Gebäude,

    b)  Abschreibungen auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und
        Erweiterung des Geschäftsbetriebs,

    c)  Abschreibungen auf die unter den sonstigen immateriellen
        Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kaufpreise für den Erwerb von
        Gesamt- oder Teil-Versicherungsbeständen sowie erworbene oder selbst
        geschaffene EDV-Software,

    d)  sonstige Abschreibungen, soweit sie nicht zu den Abschreibungen auf
        Kapitalanlagen gehören und unter den sonstigen Aufwendungen
        auszuweisen sind oder bei den „Gebuchten Bruttobeiträgen“ als
        Abzugsposten zu behandeln sind,

    e)  Abschreibungen auf selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
        entgeltlich erworbene Konzessionen und Schutzrechte sowie Lizenzen
        daran.

8.  Als Beschäftigte sind alle Personen zu erfassen, die im Laufe des
    Geschäftsjahres in einem Arbeits- oder vergleichbaren Dienstverhältnis
    mit dem Pensionsfonds gestanden und Bezüge erhalten haben, die
    steuerrechtlich als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zu
    behandeln sind. Dazu gehören Arbeitnehmer im Innen- und Außendienst,
    Beamte, Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und andere leitende
    Kräfte, Auszubildende und Praktikanten. Ruhende Dienstverhältnisse
    sind nicht zu erfassen. Beschäftigte, die Arbeits- bzw. Dienstverträge
    mit mehreren Unternehmen haben und von diesen Bezüge erhalten, sind
    bei dem jeweiligen Unternehmen als Teilzeitbeschäftigte zu erfassen.
    Die Zahl der Beschäftigten ist im Jahresdurchschnitt auszuweisen.
    Liegen diese Angaben nicht vor, kann die Zahl am Ende des
    Geschäftsjahres angegeben werden.

9.  Berechnung der Vollzeiteinheiten (VZE) in Spalte SP0040: Summe der
    vertraglich vereinbarten Wochenarbeitsstunden aller
    Teilzeitbeschäftigten dividiert durch die geltende reguläre
    Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten. Das Ergebnis ist
    kaufmännisch zu runden. Beispiel: Fünf Teilzeitbeschäftigte à 20
    Stunden ergeben bei einer regulären Wochenarbeitszeit eines
    Vollzeitbeschäftigten im Unternehmen von 40 Stunden zusammen 2,5 VZE.
    Einzutragen sind 3 VZE. Liegt ein Arbeits- bzw. Dienstvertrag mit
    mehreren Unternehmen vor, sind die Teilzeitbeschäftigten bei jedem
    Unternehmen in der Personenzahl zu berücksichtigen. In die Berechnung
    der VZE sind nur die bei dem jeweiligen Unternehmen geleisteten
    Wochenarbeitsstunden in die Berechnung einzubeziehen.

**Nr. 5: Formular F.803.01**

1.  Dieser Posten entspricht der Summe der Passivseite der Bilanz
    abzüglich der Verbindlichkeiten aus Hypotheken, Grund- und
    Rentenschulden.

2.  Die Gesamtbeträge für die einzelnen Posten in Spalte SP0010 müssen mit
    den jeweiligen Bilanzwerten übereinstimmen.

3.  In Spalte SP0010 ist der Bilanzwert der Kapitalanlagen abzüglich der
    Verbindlichkeiten aus Hypotheken, Grund- und Rentenschulden anzugeben.
    Dabei sind die Bilanzwerte der Grundstücke und grundstücksgleichen
    Rechte abzüglich der auf ihnen ruhenden Hypotheken, Grund- und
    Rentenschulden anzusetzen.

    Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, die zum Sicherungsvermögen
    gehören, sind in Spalte SP0020 mit ihren Anrechnungswerten für das
    Sicherungsvermögen anzusetzen. Wenn der Anrechnungswert geringer ist
    als der Bilanzwert, ist die Differenz als restliches Vermögen
    auszuweisen. Sofern der Anrechnungswert höher ist als der Bilanzwert,
    ist die Differenz in Spalte SP0040 als Minusposten anzusetzen.

4.  Forderungen an Lebensversicherungsunternehmen aus noch nicht
    abgewickelten Versicherungsfällen können in Spalte SP0020 ausgewiesen
    werden.

5.  In diesem Bilanzposten enthaltene rückständige Zins- und
    Mietforderungen können in Spalte SP0020, alle übrigen sonstigen
    Forderungen dürfen nur in Spalte SP0040 eingesetzt werden.

6.  In diesem Bilanzposten enthaltene vorausgezahlte Versorgungsleistungen
    können in Spalte SP0020, alle übrigen sonstigen Forderungen dürfen nur
    in Spalte SP0040 eingesetzt werden.

7.  Dieser Posten entspricht der Summe der Aktivseite der Bilanz abzüglich
    der vom Bilanzwert der Kapitalanlagen abzusetzenden Verbindlichkeiten
    aus Hypotheken, Grund- und Rentenschulden.

**Nr. 6: Formular F.804.01**

1.  Diese Nachweisung ist vorzulegen

    a)  für die Verpflichtungen in Euro,

    b)  für die Verpflichtungen in einer Währung eines Mitgliedstaates, dessen
        Währung nicht Euro ist, oder eines anderen Vertragsstaates, soweit in
        dieser Währung Vermögenswerte angelegt werden müssten, die mehr als 7
        Prozent der in anderen Währungen vorhandenen Vermögenswerte des
        Unternehmens ausmachen,

    c)  für die Verpflichtungen in Schweizer Franken und in US-Dollar, soweit
        in dieser Währung Vermögenswerte angelegt werden müssten, die jeweils
        mehr als 7 Prozent der in anderen Währungen vorhandenen Vermögenswerte
        des Unternehmens ausmachen.

    Dabei ist für die Kennzeichnung der Währung die entsprechende Kennzahl
    gemäß Anlage 1 unter Beachtung von Abschnitt C Ziffer 2.1 zu
    verwenden.

2.  Das Formular F.804.01 stellt ein vereinfachtes Formular F.803.01
    (Sicherungsvermögen und restliches Vermögen) dar. Die Positionen der
    Zeilen ZE0180 und ZE0210 des Formulars F.803.01 werden im Formular
    F.804.01 in Zeile ZE0180 inhaltlich zusammengefasst. Die Positionen
    der Zeilen ZE0290, ZE0310, ZE0320, ZE0330, ZE0340, ZE0350, ZE0370,
    ZE0380 und ZE0390 des Formulars F.803.01 sind in anderer Aufteilung in
    den Zeilen ZE0210, ZE0230, ZE0240, ZE0250 und ZE0260 des Formulars
    F.804.01 zu finden.

3.  Die Bilanzwerte der Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte sind
    abzüglich der auf ihnen ruhenden Hypotheken, Grund- und Rentenschulden
    anzusetzen.

    Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, die zum Sicherungsvermögen
    gehören, sind in Spalte SP0020 mit ihren Anrechnungswerten für das
    Sicherungsvermögen anzusetzen. Wenn der Anrechnungswert geringer ist
    als der Bilanzwert, ist die Differenz als restliches Vermögen
    auszuweisen. Sofern der Anrechnungswert höher ist als der Bilanzwert,
    ist die Differenz in Spalte SP0040 als Minusposten anzusetzen.

4.  Bei Aktien und Anteilen, die in mehreren Ländern an einer Börse zum
    amtlichen Handel zugelassen oder in einen organisierten Markt
    einbezogen sind, kann jeder Vermögenswert nur zur Bedeckung der
    Währung eines Landes herangezogen werden. Diese Vermögenswerte sind
    hier auszuweisen.

5.  Soweit Verpflichtungen des Sicherungsvermögens in der Währung eines
    Mitgliedstaates zu erfüllen sind, kann die Bedeckung bis zu 50 Prozent
    durch Vermögenswerte erfolgen, die auf Euro lauten, soweit dies nach
    vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gerechtfertigt ist, vgl.
    Anlage 3 Nummer 7. Dabei kann jeder Vermögenswert nur zur Bedeckung
    der Währung eines Landes herangezogen werden. Diese Vermögenswerte
    sind hier auszuweisen.

6.  Die Gesamtbeträge für die einzelnen Posten in Spalte SP0010 müssen mit
    den jeweiligen anteiligen Bilanzwerten übereinstimmen.

**Nr. 7: Formular F.811.01**

1.  Auf Grund der Aufhebung des § 247 Absatz 3 HGB durch das
    Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist die Bildung eines Sonderpostens
    mit Rücklagenanteil künftig nicht mehr möglich.

**Nr. 8: Formular F.820.01**

1.  Hierunter sind überwiegend von Arbeitgebern genutzte Grundstücke
    auszuweisen.

**Nr. 9: Formular F.830.01**

1.  Die Angaben zur Anzahl beziehen sich auf die versorgungsberechtigten
    natürlichen Personen. Bestehen für eine Person mehrere
    Versorgungsverhältnisse, beispielsweise aus mehreren Pensionsplänen,
    so ist die Person (als Anwärter und/oder Rentner) nur einmal zu
    erfassen. Entsprechendes gilt für die Erfassung von Personen als Zu-
    oder Abgang.

2.  Zum Beispiel Reaktivierung, Wiederinkraftsetzung.

3.  Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0170 bis ZE0190, ZE0200, ZE0210,
    ZE0220, ZE0230 bis ZE0240 sowie ZE0250 bis ZE0260 beziehen sich
    jeweils auf den Bestand am Ende des Geschäftsjahres in Zeile ZE0160.

4.  Hier ist die Anzahl der Versorgungsanwärter anzugeben, die neben der
    Anwartschaft auf Altersversorgung nur eine Anwartschaft auf
    Invaliditätsversorgung besitzen.

5.  Hier ist die Anzahl der Versorgungsanwärter anzugeben, die neben der
    Anwartschaft auf Altersversorgung nur eine Anwartschaft auf
    Hinterbliebenenversorgung besitzen.

6.  Hier ist die Anzahl der Versorgungsanwärter anzugeben, die neben der
    Anwartschaft auf Altersversorgung eine Anwartschaft auf Invaliditäts-
    und Hinterbliebenenversorgung besitzen.

7.  Hier ist die Anzahl der Versorgungsanwärter anzugeben, für die keine
    Beitragszahlung mehr zu erwarten ist.

8.  Hier sind Eintragungen vorzunehmen, sofern zur Deckung der
    Verpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten Verträge bei
    Lebensversicherungsunternehmen abgeschlossen wurden.

9.  Pensionspläne sind beitragsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 des Betriebsrentengesetzes
    durchgeführt wird.

10. Pensionspläne sind leistungsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Nummer 1 des
    Betriebsrentengesetzes durchgeführt wird.

11. Zum Beispiel Wiederinkraftsetzung sowie Erhöhung der Rente.

12. Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0420, ZE0430, ZE0440 sowie ZE0450 bis
    ZE0460 beziehen sich jeweils auf den Bestand am Ende des
    Geschäftsjahres in Zeile ZE0400.

13. Hat die Phase der Restverrentung bereits begonnen, so ist die
    Eintragung in der Zeile „lebenslange Zahlungen“ vorzunehmen.

14. Einzusetzen ist hier der Betrag der im Folgejahr planmäßig zu
    zahlenden Renten bzw. – bei Auszahlungsplänen – Raten (entsprechend
    der Deckungsrückstellung).

15. Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0680, ZE0690 sowie ZE0700 bis ZE0710
    beziehen sich jeweils auf den Bestand am Ende des Geschäftsjahres in
    Zeile ZE0660.

**Nr. 10: Formular F.842.01**

1.  Dieses Formular ist vorzulegen

    a)  für das gesamte in den Mitgliedstaaten oder in einem anderen
        Vertragsstaat betriebene PFG,

    b)  für das betriebene PFG in jedem Mitgliedstaat sowie in jedem
        Vertragsstaat;

    dabei ist für die Kennzeichnung des jeweiligen Mitglied- oder
    Vertragsstaates und des gesamten PFG im Feld „Herkunft des PFG“ die
    entsprechende Kennzahl gemäß Anlage 1 unter Beachtung von Abschnitt C
    Ziffer 2.3 zu verwenden.

2.  Einschließlich der Rückstellung für noch nicht abgewickelte beendete
    Pensionsfondsverträge und Versorgungsverhältnisse.

3.  Die Davon-Vermerke der Zeilen ZE0160 und ZE0170 beziehen sich auf die
    Anzahl der Anwärter in Zeile ZE0140.

4.  Pensionspläne sind beitragsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 des Betriebsrentengesetzes
    durchgeführt wird.

5.  Pensionspläne sind leistungsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Nummer 1 des
    Betriebsrentengesetzes durchgeführt wird.

**Nr. 11: Formular F.850.01**

1.  Das Formular ist von allen Pensionsfonds einzureichen, die
    Pensionsfondsgeschäft in Rückversicherung gegeben haben.

    Angaben zu einzelnen Unternehmen oder Maklern können unterbleiben,
    sofern das betreffende Pensionsfondsgeschäft weniger als 2 Prozent der
    Bruttobeiträge ausmacht. Über dieses Geschäft ist jeweils
    zusammengefasst zu berichten.

2.  Abrechnungsforderungen sind mit einem Pluszeichen (+),
    Abrechnungsverbindlichkeiten mit einem Minuszeichen (–) zu versehen.

3.  Der Gesamtsaldo ergibt sich wie folgt: Zeile ZE0040 – Zeile ZE0060 +/–
    Zeile ZE0080. Der sich ergebende Saldo ist entsprechend Anmerkung 2 zu
    kennzeichnen.

4.  Das Formular ist für jede Rückversicherungsbeziehung vorzulegen. Die
    Rückversicherungsbeziehungen sind fortlaufend zu nummerieren. Zur
    Kennzeichnung der Rückversicherungsbeziehung ist die fortlaufende
    dreistellige Nummer entsprechend Abschnitt C Ziffer 2.4 zu verwenden.

5.  Hier ist die Nummer einzutragen, unter der die Erst- und
    Rückversicherungsunternehmen bzw. Rückversicherungsmakler (sowohl
    inländische als auch ausländische) bei der BaFin geführt werden.
    Rückversicherungsmakler sind nur dann aufzuführen, wenn diese dem
    berichtenden Pensionsfonds die das Versicherungsrisiko tragenden
    Versicherungsunternehmen nicht bekannt gegeben haben. Die Nummern für
    die einzelnen Unternehmen und Rückversicherungsmakler können bei der
    BaFin, die die entsprechenden Listen führt, abgefragt werden. Die
    Nummer für das Geschäft, über das nach Anmerkung 1 Absatz 2 Satz 2
    zusammengefasst berichtet werden kann, lautet 6000.

**Nr. 12: Anmerkungen zum Formular F.882.01**

1.  In allen Datenfeldern sind grundsätzlich kumulierte Werte einzutragen,
    d. h. es können die statistisch fortgeschriebenen Stückzahlen bzw. die
    auf den entsprechenden Konten bis zum Halbjahresende aufgelaufenen
    Beträge verwendet werden.

2.  Die Davon-Vermerke in den Zeilen ZE0050 und ZE0060 beziehen sich auf
    die Anzahl der Versorgungsberechtigten in Zeile ZE0030.

3.  Pensionspläne sind beitragsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 des Betriebsrentengesetzes
    durchgeführt wird.

4.  Pensionspläne sind leistungsbezogen, wenn mit ihnen eine Zusage des
    Arbeitgebers nach § 1 Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Nummer 1 des
    Betriebsrentengesetzes durchgeführt wird.

5.  Einschließlich der Aufwendungen für beendete Pensionsfondsverträge und
    Versorgungsverhältnisse.

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