Source: https://www.gesetze-im-internet.de/donauschpvanl_1993/__4.html
Legislation: donauschpvanl_1993

Title: § 4.01 Allgemeines

Description:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 4 - Schallzeichen der Fahrzeuge, Sprechfunk
§ 4.01 Allgemeines

Paragraph: 4

Full Text:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 4 - Schallzeichen der Fahrzeuge, Sprechfunk
§ 4.01 Allgemeines

1.  Soweit in dieser oder in anderen anzuwendenden Verordnungen
    Schallzeichen vorgesehen sind und nicht die Verwendung der Glocke
    vorgeschrieben ist, müssen sie wie folgt gegeben werden:

    a)  auf Fahrzeugen mit Maschinenantrieb, ausgenommen Kleinfahrzeuge nach
        Buchstabe b, mittels mechanisch betriebener Schallgeräte, die genügend
        hoch angebracht sind, daß sich der Schall nach vorn und möglichst auch
        nach hinten frei ausbreiten kann; die von diesen Schallgeräten
        erzeugten Schallzeichen müssen den Bestimmungen der Anlage 6 Abschnitt
        I. entsprechen;

    b)  auf Fahrzeugen ohne Maschinenantrieb und auf Kleinfahrzeugen mit
        Maschinenantrieb, die nicht über ein mechanisch betriebenes
        Schallgerät verfügen, mittels einer geeigneten Hupe oder eines
        geeigneten Horns; diese Zeichen müssen den Bestimmungen der Anlage 6
        Abschnitt I. Nr. 1 Buchstabe b und Nr. 2 Buchstabe d entsprechen.

2.  Auf Fahrzeugen mit Maschinenantrieb, ausgenommen Kleinfahrzeuge,
    müssen gleichzeitig mit den Schallzeichen gleichlange Lichtzeichen
    gegeben werden. Die Lichtzeichen müssen gelb, hell und von allen
    Seiten sichtbar sein. Dies gilt nicht für das Zeichen der Radarfahrer
    zu Tal nach § 6.32 Nr. 4 Buchstabe a und nicht für Glockenzeichen.

3.  Bei einem Verband sind die vorgeschriebenen Schallzeichen nur von dem
    Fahrzeug zu geben, auf dem sich der Führer des Verbandes befindet.
    Dies gilt nur, soweit nichts anderes ausdrücklich bestimmt ist.

4.  Ein in Not befindliches Fahrzeug, das Hilfe herbeirufen will, kann mit
    der Glocke läuten oder wiederholt lange Töne abgeben. Diese Zeichen
    ersetzen oder ergänzen die Sichtzeichen nach § 3.46.

5.  Um die Hörbarkeit der Schallzeichen zu gewährleisten, darf bei
    normalen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs in Fahrt der
    Schalldruckpegel am Steuerstand in Kopfhöhe des Rudergängers den Wert
    von 70 dB (A) nicht überschreiten.

6.  Eine Gruppe von Glockenschlägen muß etwa vier Sekunden dauern. Sie
    kann durch wiederholte Schläge von Metall auf Metall ersetzt werden.

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DonauSchPVAnl-1993
Level: 4.0