Source: https://www.gesetze-im-internet.de/chembiolackausbv_2009/__14.html
Legislation: chembiolackausbv_2009

Title: § 14 Teil 1 der Abschlussprüfung

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (ChemBioLackAusbV 2009)
Teil 3 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/Biologielaborantin
§ 14 Teil 1 der Abschlussprüfung

Paragraph: 14

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (ChemBioLackAusbV 2009)
Teil 3 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/Biologielaborantin
§ 14 Teil 1 der Abschlussprüfung

(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll vor dem Ende des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2
für die ersten 85 Wochen aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden
Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:

1.  Untersuchung biologischer Systeme,

2.  Biologische Grundlagen.

(4) Für den Prüfungsbereich Untersuchung biologischer Systeme bestehen
folgende Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  biologische und chemisch-physikalische Methoden sowie Arbeitsstoffe
        prozessbezogen anwenden,

    b)  Arbeitsabläufe selbstständig planen,

    c)  Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren,

    d)  berufsbezogene Berechnungen durchführen,

    e)  arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen
        sowie

    f)  Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum
        Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen

    kann;

2.  hierfür ist aus folgenden Gebieten und Tätigkeiten auszuwählen:

    a)  chemisch-physikalische Methoden,

    b)  Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,

    c)  Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,

    d)  Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie

    e)  Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten;

3.  der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe I und eine Arbeitsaufgabe II
    durchführen, wobei sich die Arbeitsaufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe e
    in Verbindung mit Nummer 2 Buchstabe a oder Nummer 2 Buchstabe d und
    die Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe a, b oder c beziehen
    soll;

4.  die Prüfungszeit beträgt insgesamt 360 Minuten;

5.  die Arbeitsaufgabe I ist mit 65 Prozent und die Arbeitsaufgabe II mit
    35 Prozent zu gewichten.

(5) Für den Prüfungsbereich Biologische Grundlagen bestehen folgende
Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische,
        naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren
        Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege
        darstellen,

    b)  biologische und chemisch-physikalische Methoden beschreiben,

    c)  prozessbezogene Anwendungen von Arbeitsstoffen beschreiben,

    d)  berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie

    e)  Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum
        Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen

    kann;

2.  dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und Tätigkeiten zugrunde zu
    legen:

    a)  Chemisch-physikalische Methoden,

    b)  Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,

    c)  Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,

    d)  Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie

    e)  Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten;

3.  der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;

4.  die Prüfungszeit beträgt 135 Minuten.

Collections: bundestag_gesetze
ChemBioLackAusbV-2009
Level: 3.0