Source: https://www.gesetze-im-internet.de/htdbwvaprv/__17.html
Legislation: htdbwvaprv

Title: § 17 Praktische Ausbildung

Description:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung im Verwendungsbereich Wehrtechnik (HtDBWVAPrV)
Kapitel 3 - Vorbereitungsdienst
§ 17 Praktische Ausbildung

Paragraph: 17

Full Text:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung im Verwendungsbereich Wehrtechnik (HtDBWVAPrV)
Kapitel 3 - Vorbereitungsdienst
§ 17 Praktische Ausbildung

(1) In der praktischen Ausbildung sollen die Referendarinnen und
Referendare Ihre Kenntnisse, die sie im Hochschulstudium erworben
haben, in den Dienststellen des Geschäftsbereichs des
Bundesministeriums der Verteidigung anwenden, insbesondere in den
Dienststellen

1.  des Organisationsbereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung,

2.  des Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum sowie

3.  des Organisationsbereichs Infrastruktur, Umweltschutz und
    Dienstleistungen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der vorgesehenen Erstverwendung der
Referendarinnen und Referendare. Sie sollen ihr Wissen um
wehrtechnische, wirtschaftliche und soziale Kenntnisse ergänzen. Das
in den Lehrgängen erworbene Wissen soll vor Anfertigung der
schriftlichen Aufsichtsarbeiten nach § 23 interdisziplinär in der
Praxis angewandt und vertieft werden. Die Referendarinnen und
Referendare werden mit den besonderen Belangen der
Bundeswehrverwaltung vertraut gemacht. Außerdem dient die praktische
Ausbildung dem Erwerb praktischer Kenntnisse in Verwaltungs- und
Haushaltsangelegenheiten sowie im Vergabe- und Vertragsrecht. Die
Inhalte der praktischen Ausbildung regelt der Ausbildungsrahmenplan.

(2) Die Einstellungsbehörde kann vorsehen, dass bis zu sechs Wochen
der praktischen Ausbildung auch bei anderen in- oder ausländischen
öffentlichen Stellen oder Industriebetrieben oder bei über- oder
zwischenstaatlichen Stellen durchgeführt wird.

(3) Durch die Übertragung praktischer Aufgaben aus ihrem
wehrtechnischen Fachgebiet und ihrer Laufbahn wird erreicht, dass die
Referendarinnen und Referendare frühzeitig selbständig und
eigenverantwortlich arbeiten und insbesondere ihre systemtechnische
Urteilsfähigkeit ausbilden.

(4) Aufgaben, die nicht dem Zweck der Ausbildung entsprechen, dürfen
den Referendarinnen und Referendaren nicht übertragen werden.

Collections: bundestag_gesetze
HtDBWVAPrV
Level: 3.0