Source: https://www.gesetze-im-internet.de/gbankdvdv/__23.html
Legislation: gbankdvdv

Title: § 23 Fernbleiben, Rücktritt, Verlängerung der Bearbeitungsfrist, Rügepflicht

Description:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Bankdienst der Deutschen Bundesbank (GBankDVDV)
Abschnitt 4 - Prüfungen
§ 23 Fernbleiben, Rücktritt, Verlängerung der Bearbeitungsfrist, Rügepflicht

Paragraph: 23

Full Text:
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Bankdienst der Deutschen Bundesbank (GBankDVDV)
Abschnitt 4 - Prüfungen
§ 23 Fernbleiben, Rücktritt, Verlängerung der Bearbeitungsfrist, Rügepflicht

(1) Bei Fernbleiben oder Rücktritt von einer Prüfung oder einem
Prüfungsteil ohne Genehmigung des Prüfungsamts gilt die Prüfung als
nicht bestanden. Wird das Fernbleiben oder der Rücktritt durch das
Prüfungsamt genehmigt, so gilt die Prüfung oder der Prüfungsteil als
nicht begonnen. Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn ein
wichtiger Grund für das Fernbleiben oder den Rücktritt vorliegt.

(2) Das Prüfungsamt bestimmt, wann und in welcher Form die Prüfung
oder der Prüfungsteil nachgeholt wird.

(3) Ist für eine Prüfung oder einen Prüfungsteil eine
Bearbeitungsfrist festgelegt, so kann das Prüfungsamt diese auf Antrag
der oder des Studierenden verlängern, soweit die oder der Studierende
aus einem wichtigen Grund an der fristgerechten Abgabe gehindert ist.
Der Antrag darf nur berücksichtigt werden, wenn er vor Ablauf der
Bearbeitungsfrist gestellt wurde. Die Bearbeitungsfrist kann höchstens
um die Hälfte der vorgesehenen Zeit verlängert werden.

(4) Ist für eine Prüfung oder einen Prüfungsteil eine
Bearbeitungsfrist festgelegt und hat das Prüfungsamt keine
Verlängerung nach Absatz 3 gewährt, so gilt die Prüfung oder der
Prüfungsteil als mit null Punkten bewertet, wenn die Prüfung oder der
Prüfungsteil nicht bis zum Ende der Bearbeitungsfrist erbracht ist.

(5) Der für das Fernbleiben oder den Rücktritt von einer Prüfung oder
einem Prüfungsteil oder die Verhinderung an der Abgabe innerhalb der
ursprünglichen Bearbeitungsfrist angeführte wichtige Grund ist dem
Prüfungsamt unverzüglich schriftlich anzuzeigen und glaubhaft zu
machen. Eine Erkrankung kann nur berücksichtigt werden, wenn
unverzüglich ein ärztliches Attest vorgelegt wird. Auf Verlangen des
Prüfungsamts ist ein amtsärztliches Attest oder das Attest einer
Ärztin oder eines Arztes vorzulegen, die oder der von der
Dienstbehörde beauftragt worden ist.

(6) Störungen im Vorfeld oder im Verlauf der Prüfung oder einem
Prüfungsteil müssen unverzüglich durch die Studierenden geltend
gemacht werden. Der Verzicht auf eine Geltendmachung schließt die
spätere Berufung auf derartige Beeinträchtigungen aus.

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GBankDVDV
Level: 3.0