Source: https://www.gesetze-im-internet.de/fpkv/__1.html
Legislation: fpkv

Title: § 1 Der Koordinierung und Flugplanvermittlung unterliegende Flugplätze und Verfahren der Flugplanvermittlung und Koordinierung

Description:
Verordnung über die Durchführung der Flughafenkoordinierung (FPKV)
§ 1 Der Koordinierung und Flugplanvermittlung unterliegende Flugplätze und Verfahren der Flugplanvermittlung und Koordinierung

Paragraph: 1

Full Text:
Verordnung über die Durchführung der Flughafenkoordinierung (FPKV)
§ 1 Der Koordinierung und Flugplanvermittlung unterliegende Flugplätze und Verfahren der Flugplanvermittlung und Koordinierung

(1) Folgende Verkehrsflughäfen sind flugplanvermittelte oder
koordinierte Verkehrsflughäfen im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g, h
und i der Verordnung (EWG) Nr. 95/93, bei denen Start- und Landezeiten
zu koordinieren sind:

1.  Berlin Brandenburg

2.  Bremen,

3.  Dresden,

4.  Düsseldorf,

5.  Erfurt,

6.  Frankfurt/Main,

7.  Hamburg,

8.  Hannover,

9.  Karlsruhe/Baden-Baden,

10. Köln/Bonn,

11. Leipzig/Halle,

12. Memmingen,

13  München,

14. Münster/Osnabrück,

15. Nürnberg,

16. Saarbrücken,

17. Stuttgart.

(2) Die Erklärung eines in Absatz 1 genannten Verkehrsflughafens zum
koordinierten Flughafen nach Maßgabe der Verordnung (EWG) Nr. 95/93
erfolgt im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes,
im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung
des Koordinierungsausschusses nach § 2 durch das Bundesministerium für
Verkehr; sie wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für
Luftfahrer bekanntgemacht. Das Bundesministerium für Verkehr bestimmt
dabei im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, ob
der Verkehrsflughafen während seiner gesamten Betriebszeit oder nur
für die Zeiträume, in denen Kapazitätsprobleme auftreten, für
koordiniert erklärt wird.

(3) Übersteigt innerhalb bestimmter Zeiträume die Nachfrage nach
Start- und Landezeiten regelmäßig nicht die Flugplatz- und
Flugsicherungskapazität der in Absatz 1 genannten Verkehrsflughäfen,
kann das Bundesministerium für Verkehr im Einvernehmen mit der
obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen
Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses
nach § 2 einzelne Verkehrsflughäfen innerhalb dieser Zeiträume aus der
Koordinierungspflicht entlassen. Die Entlassung aus der
Koordinierungspflicht wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten
für Luftfahrer bekannt gemacht.

(4) Über Einzelfragen der zweckdienlichen Auslegung und Anwendung der
Vorschriften über den Vorrang bei der Zuweisung von Start- und
Landezeiten (Slots) sowie der Vorschriften über die Durchführung der
Flughafenkoordination entscheidet das Bundesministerium für Verkehr im
Rahmen seiner Rechts- und Fachaufsicht.

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FPKV
Level: 2.0