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Title: § 25 Zurechnungszeit und Zeit gesundheitsschädigender Verwendung

Description:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 2 - Dienstzeitversorgung der Berufssoldaten
Unterabschnitt 2 - Ruhegehalt
§ 25 Zurechnungszeit und Zeit gesundheitsschädigender Verwendung

Paragraph: 25

Full Text:
Gesetz über die Versorgung für die früheren Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)
Teil 2 - Berufsförderung und Dienstzeitversorgung
Abschnitt 2 - Dienstzeitversorgung der Berufssoldaten
Unterabschnitt 2 - Ruhegehalt
§ 25 Zurechnungszeit und Zeit gesundheitsschädigender Verwendung

(1) Ist der Berufssoldat vor Vollendung des 60. Lebensjahres wegen
Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden, wird die Zeit vom
Beginn des Ruhestandes bis zum Ablauf des Monats der Vollendung des
60\. Lebensjahres für die Berechnung des Ruhegehaltes der
ruhegehaltfähigen Dienstzeit zu zwei Dritteln hinzugerechnet
(Zurechnungszeit), soweit diese Zeit nicht nach anderen Vorschriften
als ruhegehaltfähig berücksichtigt wird. Ist der Berufssoldat nach §
51 Absatz 4 des Soldatengesetzes erneut in das Dienstverhältnis eines
Berufssoldaten berufen worden, so wird eine der Berechnung des
früheren Ruhegehaltes zugrunde gelegene Zurechnungszeit insoweit
berücksichtigt, als die Zahl der dem neuen Ruhegehalt zugrunde
liegenden Dienstjahre hinter der Zahl der dem früheren Ruhegehalt
zugrunde gelegenen Dienstjahre zurückbleibt.

(2) Die Zeit der Verwendung eines Soldaten in Ländern, in denen er
gesundheitsschädigenden klimatischen Einflüssen ausgesetzt ist, kann
bis zum Doppelten als ruhegehaltfähige Dienstzeit berücksichtigt
werden, wenn sie ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat.
Entsprechendes gilt für einen beurlaubten Soldaten, dessen Tätigkeit
in den in Satz 1 genannten Gebieten öffentlichen Belangen oder
dienstlichen Interessen diente, wenn dies spätestens bei Beendigung
des Urlaubs anerkannt worden ist. Zeiten einer besonderen
Auslandsverwendung nach § 63c Absatz 1 können bis zum Doppelten als
ruhegehaltfähige Dienstzeit berücksichtigt werden, wenn sie insgesamt
mindestens 180 Tage und jeweils ununterbrochen mindestens 30 Tage
gedauert haben.

(3) Sind sowohl die Voraussetzungen des Absatzes 1 als auch die
Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt, findet nur die für den
Soldaten günstigere Vorschrift Anwendung.

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