Source: https://www.gesetze-im-internet.de/wobindg/__18c.html
Legislation: wobindg

Title: § 18c Öffentliche Baudarlehen verschiedener Gläubiger

Description:
Gesetz zur Sicherung der Zweckbestimmung von Sozialwohnungen (WoBindG)
Vierter Abschnitt - Einschränkung von Zinsvergünstigungen bei öffentlich geförderten Wohnungen
§ 18c Öffentliche Baudarlehen verschiedener Gläubiger

Paragraph: 18c

Full Text:
Gesetz zur Sicherung der Zweckbestimmung von Sozialwohnungen (WoBindG)
Vierter Abschnitt - Einschränkung von Zinsvergünstigungen bei öffentlich geförderten Wohnungen
§ 18c Öffentliche Baudarlehen verschiedener Gläubiger

(1) Sind für die Wohnungen des Gebäudes oder der Wirtschaftseinheit
öffentliche Baudarlehen von verschiedenen Gläubigern gewährt worden
und wird für diese Baudarlehen eine höhere Verzinsung nach § 18a
verlangt, so haben die Gläubiger möglichst einheitliche Zinssätze
festzusetzen und diese so zu bemessen, dass sich die zulässige
Durchschnittsmiete nicht um mehr, als nach § 18a Abs. 3 zulässig ist,
erhöht. Werden die Zinssätze für diese öffentlichen Baudarlehen
nacheinander erhöht und würde durch die spätere Erhöhung des
Zinssatzes für eines dieser Darlehen die Durchschnittsmiete über den
nach § 18a Abs. 3 zulässigen Umfang hinaus erhöht werden, so ist auf
Verlangen des Gläubigers dieses Darlehens der vorher erhöhte Zinssatz
für die anderen Darlehen so weit herabzusetzen, dass bei möglichst
einheitlichem Zinssatz der öffentlichen Baudarlehen der nach § 18a
Abs. 3 zulässige Erhöhungsbetrag nicht überschritten wird; die
Herabsetzung darf frühestens von dem Zeitpunkt an verlangt werden, von
dem an die spätere Zinserhöhung wirksam werden soll.

(2) Die für das Wohnungs- und Siedlungswesen zuständigen obersten
Landesbehörden treffen die näheren Bestimmungen über die Festsetzung
der Zinssätze nach Absatz 1. Im Übrigen gelten die Vorschriften des §
18b sinngemäß.

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WoBindG
Level: 3.0