Source: https://www.gesetze-im-internet.de/binschstro_2012/__17.html
Legislation: binschstro_2012

Title: § 17.18 Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken

Description:
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO 2012)
Zweiter Teil - Zusätzliche Bestimmungen für einzelne Binnenschifffahrtsstraßen
Kapitel 17 - Elbe
§ 17.18 Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken

Paragraph: 17

Full Text:
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO 2012)
Zweiter Teil - Zusätzliche Bestimmungen für einzelne Binnenschifffahrtsstraßen
Kapitel 17 - Elbe
§ 17.18 Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken

1.  Die **Magdeburger Stromstrecke**                    von km 324,50 bis
    km 327,20 ist bei Wasserständen unter 400 cm am Pegel Magdeburg eine
    Fahrwasserenge.

2.  Die Einfahrt in die Fahrwasserenge nach Nummer 1 wird durch
    Signallichter geregelt. Sie bedeuten:

    a)  ein festes rotes Licht:
        Verbot des Einfahrens. Ein Fahrzeug hat nach Möglichkeit außerhalb der
        Fahrrinne so anzuhalten, dass der Gegenverkehr sicher passieren kann;

    b)  ein festes grünes Licht:
        Erlaubnis zum Einfahren.

    Das Verbot der Einfahrt ist zu beachten. Bei außer Betrieb genommenen
    Lichtern finden die Bestimmungen des § 6.07 Anwendung.

3.  Die Lichter nach Nummer 2 befinden sich für

    a)  die Talfahrer
        am westlichen Widerlager der Sternbrücke bei km 325,10 und

    b)  die Bergfahrer
        an der Mündung Zollelbe bei km 327,10.

4.  Bei Wasserständen von 400 cm und mehr am Pegel Magdeburg-Strombrücke
    findet die Regelung nach Num mer 2 keine Anwendung.

5.  Einzeln fahrende Schub- oder Schleppfahrzeuge mit jeweils einer Länge
    von nicht mehr als 33,00 m oder Kleinfahrzeuge können abweichend von
    Nummer 2 Buchstabe a auch dann in die Fahrwasserenge nach Nummer 1
    einfahren, wenn die Einfahrt durch ein rotes Licht gesperrt ist. Sie
    haben jedoch einem entgegenkommenden Fahrzeug die ungehinderte
    Vorbeifahrt zu gewähren.

6.  Bei der Einfahrt in den oberen Schleusenkanal der **Doppelschleuse
    Geesthacht**                    hat ein Talfahrer Vorfahrt. Ein
    Schleppverband muss spätestens nach der Einfahrt in den oberen
    Schleusenkanal die Länge der Schleppverbindungen auf 50,00 m oder
    weniger kürzen. Abweichend von den §§ 7.02 und 7.03 ist das Liegen und
    die Benutzung der Anker im oberen Schleusenkanal gestattet.

Collections: bundestag_gesetze
BinSchStrO-2012
Level: 4.0