Source: https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__26a.html
Legislation: inso

Title: § 26a Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters

Description:
Insolvenzordnung (InsO)
Zweiter Teil - Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
Erster Abschnitt - Eröffnungsvoraussetzungen und Eröffnungsverfahren
§ 26a Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters

Paragraph: 26a

Full Text:
Insolvenzordnung (InsO)
Zweiter Teil - Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
Erster Abschnitt - Eröffnungsvoraussetzungen und Eröffnungsverfahren
§ 26a Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters

(1) Wird das Insolvenzverfahren nicht eröffnet, setzt das
Insolvenzgericht die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des
vorläufigen Insolvenzverwalters durch Beschluss fest.

(2) Die Festsetzung erfolgt gegen den Schuldner, es sei denn, der
Eröffnungsantrag ist unzulässig oder unbegründet und den
antragstellenden Gläubiger trifft ein grobes Verschulden. In diesem
Fall sind die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des
vorläufigen Insolvenzverwalters ganz oder teilweise dem Gläubiger
aufzuerlegen und gegen ihn festzusetzen. Ein grobes Verschulden ist
insbesondere dann anzunehmen, wenn der Antrag von vornherein keine
Aussicht auf Erfolg hatte und der Gläubiger dies erkennen musste. Der
Beschluss ist dem vorläufigen Verwalter und demjenigen, der die Kosten
des vorläufigen Insolvenzverwalters zu tragen hat, zuzustellen. Die
Vorschriften der Zivilprozessordnung über die Zwangsvollstreckung aus
Kostenfestsetzungsbeschlüssen gelten entsprechend.

(3) Gegen den Beschluss steht dem vorläufigen Verwalter und
demjenigen, der die Kosten des vorläufigen Insolvenzverwalters zu
tragen hat, die sofortige Beschwerde zu. § 567 Absatz 2 der
Zivilprozessordnung gilt entsprechend.

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InsO
Level: 4.0