Source: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__28d.html
Legislation: eeg_2014

Title: § 28d Ausschreibungsvolumen und Gebotstermine für Biomethananlagen

Description:
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2014)
Teil 3 - Zahlung von Marktprämie und Einspeisevergütung
Abschnitt 3 - Ausschreibungen
Unterabschnitt 1 - Allgemeine Ausschreibungsbestimmungen
§ 28d Ausschreibungsvolumen und Gebotstermine für Biomethananlagen

Paragraph: 28d

Full Text:
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2014)
Teil 3 - Zahlung von Marktprämie und Einspeisevergütung
Abschnitt 3 - Ausschreibungen
Unterabschnitt 1 - Allgemeine Ausschreibungsbestimmungen
§ 28d Ausschreibungsvolumen und Gebotstermine für Biomethananlagen

(1) Die Ausschreibungen für Biomethananlagen finden in den Jahren 2023
bis 2028 jeweils zu den Gebotsterminen am 1. April und 1. September
statt.

(2) Das Ausschreibungsvolumen beträgt in den Jahren 2023 bis 2028
jeweils 600 Megawatt zu installierende Leistung. Das
Ausschreibungsvolumen wird jeweils gleichmäßig auf die Gebotstermine
eines Kalenderjahres verteilt.

(3) Das Ausschreibungsvolumen erhöht sich im Jahr 2024 um die Mengen,
für die in dem vorangegangenen Kalenderjahr bei den Ausschreibungen
für Biomethananlagen nach diesem Gesetz keine Zuschläge erteilt werden
konnten.

(4) Die Bundesnetzagentur verteilt die Menge, um die sich das
Ausschreibungsvolumen nach Absatz 3 erhöht, gleichmäßig auf das
Ausschreibungsvolumen der folgenden zwei noch nicht bekanntgemachten
Gebotstermine.

(5) Das Ausschreibungsvolumen eines Gebotstermins erhöht sich um die
Gebotsmenge der Zuschläge, die nach dem 31. Dezember 2022 erteilt und
vor der Bekanntmachung des jeweiligen Gebotstermins nach § 35a
entwertet wurden. Nach Satz 1 zu berücksichtigende Erhöhungen werden
dem auf eine Entwertung folgenden noch nicht bekanntgemachten
Gebotstermin nach Absatz 1 zugerechnet.

(6) Die Bundesnetzagentur kann das nach den Absätzen 2 bis 5
errechnete Ausschreibungsvolumen eines Gebotstermins bei einer
drohenden Unterzeichnung verringern. Eine drohende Unterzeichnung ist
insbesondere dann anzunehmen, wenn

1.  die Summe der Leistung der nach der Meldefrist nach § 39 Absatz 1
    Nummer 3 des vorangegangenen Gebotstermins dem Register gemeldeten
    Genehmigungen und der Gebotsmenge der im vorangegangenen Gebotstermin
    nicht bezuschlagten Gebote unter dem Ausschreibungsvolumen des
    durchzuführenden Gebotstermins liegt und

2.  die im vorangegangenen Gebotstermin eingereichte Gebotsmenge kleiner
    als die ausgeschriebene Menge des Gebotstermins war.

Das neue Ausschreibungsvolumen des Gebotstermins soll höchstens der
Summe der Leistung der nach der Meldefrist nach § 39 Absatz 1 Nummer 3
des vorangegangenen Gebotstermins dem Register gemeldeten genehmigten
Anlagen und der Gebotsmenge der im vorangegangenen Gebotstermin nicht
bezuschlagten Gebote entsprechen. Für das nach Satz 1 gekürzte
Ausschreibungsvolumen sind im Jahr 2024 Absatz 3 und ab dem Jahr 2025
§ 28c Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe a entsprechend anzuwenden.

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EEG-2014
Level: 5.0