Source: https://www.gesetze-im-internet.de/dialogmkfausbv/__11.html
Legislation: dialogmkfausbv

Title: Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/zur Kauffrau für Dialogmarketing - Sachliche Gliederung -

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für  Dialogmarketing/zur Kauffrau für Dialogmarketing (DialogmKfAusbV)
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/zur Kauffrau für Dialogmarketing - Sachliche Gliederung -

Paragraph: 11

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für  Dialogmarketing/zur Kauffrau für Dialogmarketing (DialogmKfAusbV)
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/zur Kauffrau für Dialogmarketing - Sachliche Gliederung -

(Fundstelle: BGBl. I 2006, 1231 - 1235)

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   1

    *   2

    *   3

*    *   1

    *   Der Ausbildungsbetrieb
        (§ 4 Nr. 1)

    *

*    *   1.1

    *   Stellung, Rechtsform und Struktur
        (§ 4 Nr. 1.1)

    *
        a)  Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes und seine Stellung am Markt
            beschreiben

        b)  Aufbau- und Ablauforganisation sowie Zuständigkeiten im
            Ausbildungsbetrieb erläutern

        c)  Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellen

        d)  Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen,
            Behörden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben

*    *   1.2

    *   Berufsbildung, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften
        (§ 4 Nr. 1.2)

    *
        a)  Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und
            Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben

        b)  den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung
            vergleichen

        c)  Positionen der eigenen Entgeltabrechnung beschreiben

        d)  arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie für
            den Ausbildungsbetrieb geltende Tarif- und Arbeitszeitregelungen
            beachten

        e)  wesentliche Inhalte und Bestandteile eines Arbeitsvertrages darstellen

        f)  lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche
            Entwicklung begründen; berufliche Aufstiegs- und
            Weiterentwicklungsmöglichkeiten darstellen

*    *   1.3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Nr. 1.3)

    *
        a)  Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

*    *   1.4

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Nr. 1.4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   2

    *   Dienstleistungsangebot
        (§ 4 Nr. 2)

    *
        a)  Bedeutung und Funktion des Dialogmarketings in den
            gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang einordnen

        b)  Leistungen der Dialogmarketing-Branche unterscheiden

        c)  das Leistungsspektrum des Ausbildungsbetriebes darstellen

*    *   3

    *   Arbeitsorganisation, Kooperation, Teamarbeit
        (§ 4 Nr. 3)

    *
        a)  Entscheidungsprozesse und Informationswege im Ausbildungsbetrieb und
            die Zusammenarbeit zwischen den Funktionsbereichen berücksichtigen

        b)  Arbeitsaufträge erfassen, die eigene Arbeit strukturieren,
            Arbeitsschritte mit den Beteiligten abstimmen

        c)  mit internen und externen Partnern kooperieren, Besprechungen planen,
            vorbereiten und durchführen

        d)  Termine planen und überwachen, bei Terminabweichungen erforderliche
            Maßnahmen ergreifen

        e)  Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken
            einsetzen

        f)  den eigenen Arbeitsplatz gestalten, ergonomische Regeln bei der Arbeit
            sowie Schutzvorschriften für Bildschirmarbeitsplätze und Empfehlungen,
            insbesondere der Berufsgenossenschaften, für Arbeitsplätze in Call
            Centern beachten

        g)  Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und
            Arbeitsplatzgestaltung im eigenen Arbeitsbereich vorschlagen

        h)  Aufgaben im Team bearbeiten

        i)  neue Mitarbeiter bei der Einarbeitung unterstützen

        j)  Konflikte vermeiden und zur Konfliktlösung beitragen

*    *   4

    *   Betriebliche Prozessorganisation, qualitätssichernde Maßnahmen
        (§ 4 Nr. 4)

    *
        a)  dialogorientierte Organisationseinheiten in die Wertschöpfungskette
            einordnen

        b)  bei Auftragsbearbeitung und Informationsweitergabe Schnittstellen
            berücksichtigen, bei Problemen Maßnahmen ergreifen

        c)  Arbeitsabläufe an veränderte Anforderungen anpassen

        d)  Prozessablauf analysieren, bewerten und bei Problemen
            Lösungsmöglichkeiten vorschlagen

        e)  Zusammenhang zwischen Prozessqualität und Kundenzufriedenheit
            berücksichtigen

        f)  qualitätssichernde Maßnahmen umsetzen

*    *   5

    *   Dialogprozesse
        (§ 4 Nr. 5)

    *

*    *   5.1

    *   Sprachliche und schriftliche Kommunikation
        (§ 4 Nr. 5.1)

    *
        a)  Texte zielgerichtet und den Kommunikationsmitteln angepasst
            formulieren, gliedern und gestalten

        b)  rhetorische Mittel einsetzen

        c)  Sprachverhalten und Kundentyp bei der Gesprächsführung berücksichtigen

        d)  Gesprächsführungstechniken situationsgerecht einsetzen

        e)  Gespräche auch in einer Fremdsprache annehmen und weiterleiten

        f)  Inbound- und Outbound-Gespräche führen

        g)  Maßnahmen zur Stimmbildung ergreifen

        h)  Maßnahmen des Stressmanagements anwenden

*    *   5.2

    *   Kundenbetreuung
        (§ 4 Nr. 5.2)

    *
        a)  Kundenwünsche analysieren und bearbeiten

        b)  Kunden- und Auftragsdaten während des Gesprächs erfassen und abrufen

        c)  Vorgaben des Auftraggebers berücksichtigen

*    *   5.3

    *   Kundenbindung
        (§ 4 Nr. 5.3)

    *
        a)  produkt- oder dienstleistungsbezogene Beratungen durchführen

        b)  Zufriedenheitsbefragungen durchführen

        c)  Haltegespräche nach Kündigungen durchführen

        d)  Lieferungs- und Zahlungstermine disponieren, Bonität des Kunden
            überprüfen

        e)  Beschwerden und Reklamationen bearbeiten, Beschwerdemanagement als
            Instrument zur Kundenbindung nutzen

        f)  Instrumente der Kundenbindung anwenden

*    *   5.4

    *   Kundengewinnung
        (§ 4 Nr. 5.4)

    *
        a)  neue Kunden akquirieren

        b)  Bedarf des Kunden ermitteln

        c)  Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, Verträge im Namen des
            Auftraggebers abschließen, Rechtsvorschriften beachten

        d)  andere und höherwertige Produkte oder Dienstleistungen anbieten

*    *   6

    *   Informations- und Kommunikationssysteme
        (§ 4 Nr. 6)

    *

*    *   6.1

    *   Software, Netze und Dienste
        (§ 4 Nr. 6.1)

    *
        a)  Kommunikationsanlagen nutzen

        b)  Betriebssysteme, Standardsoftware und betriebsübliche Software
            anwenden

        c)  Informationsnetze und -dienste nutzen

        d)  branchenspezifische Kommunikationssysteme nach Leistungsfähigkeit,
            Einsatzbereichen und Wirtschaftlichkeit unterscheiden

        e)  fremdsprachige Informationsquellen nutzen

        f)  Kommunikationstarife und -kosten vergleichen

*    *   6.2

    *   Datenbanken, Datenschutz und Datensicherheit
        (§ 4 Nr. 6.2)

    *
        a)  Aufbau einer relationalen Datenbank erläutern

        b)  Datenbanken nutzen

        c)  Daten eingeben, pflegen und sichern

        d)  Notwendigkeit der Datensicherung begründen, rechtliche und
            betriebliche Regelungen zum Datenschutz anwenden

        e)  Notwendigkeit des Schutzes vor schadenstiftenden Programmen erläutern,
            Schutzmaßnahmen ergreifen

*    *   7

    *   Projekte
        (§ 4 Nr. 7)

    *

*    *   7.1

    *   Projektvorbereitung
        (§ 4 Nr. 7.1)

    *
        a)  Projektpläne aus Projektzielen ableiten

        b)  Teilaufgaben entwickeln

        c)  Informations- und Kommunikationsstrukturen für die Projektarbeit
            einrichten und nutzen

        d)  Gesprächsleitfäden für Projekte erarbeiten

*    *   7.2

    *   Projektdurchführung
        (§ 4 Nr. 7.2)

    *
        a)  Ablaufpläne umsetzen

        b)  Projektaufgaben mit Beteiligten koordinieren

        c)  betriebsbedingte Abweichungen im Projektablauf melden, an der
            Entwicklung von Lösungsalternativen mitwirken

        d)  Projektabläufe an veränderte Anforderungen von Auftraggebern anpassen

        e)  Arbeitszeitkonten führen

*    *   7.3

    *   Projektcontrolling
        (§ 4 Nr. 7.3)

    *
        a)  Projektabläufe und -ergebnisse dokumentieren

        b)  Kennzahlen von Projekten erfassen, für die Auftragsabrechnung
            aufbereiten und weiterleiten

        c)  Projektstatistiken erstellen

        d)  Kosten ermitteln und erfassen

        e)  an der Erstellung des Abschlussberichtes mitwirken

*    *   8

    *   Personal
        (§ 4 Nr. 8)

    *
        a)  an der Personalplanung und Teambildung mitwirken

        b)  bei Maßnahmen der Personalbeschaffung mitwirken, Bewerbervorauswahl
            durchführen

        c)  neue Mitarbeiter einführen

        d)  Personaleinsatz auftragsorientiert planen, dabei insbesondere
            arbeitszeitrechtliche Vorschriften und Mitarbeiterbedürfnisse
            berücksichtigen, Schichtpläne erstellen

        e)  Motivationsinstrumente einsetzen, Vorschläge zu Konzepten für
            Anreizmodelle entwickeln

        f)  Vorschläge für Schulungs- und Fortbildungskonzepte entwickeln,
            Mitarbeiterschulungen organisieren, Mitarbeiter-Briefing durchführen

*    *   9

    *   Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
        (§ 4 Nr. 9)

    *

*    *   9.1

    *   Kosten- und Leistungsrechnung
        (§ 4 Nr. 9.1)

    *
        a)  Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle
            begründen

        b)  Kosten überwachen

        c)  Leistungen kalkulieren

        d)  Kosten und Erlöse erbrachter Leistungen errechnen und bewerten

        e)  Leistungsabrechnungen erstellen

*    *   9.2

    *   Controlling
        (§ 4 Nr. 9.2)

    *
        a)  betriebliche Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente anwenden,
            dabei branchenspezifische Kennzahlen ermitteln und aufbereiten

        b)  Statistiken auswerten, Entscheidungen vorbereiten, Berichte erstellen

*    *   10

    *   Qualitätssicherung der Auftragsdurchführung
        (§ 4 Nr. 10)

    *
        a)  qualitätssichernde Maßnahmen organisieren, durchführen und auswerten
            sowie für den Auftraggeber dokumentieren

        b)  Projektabläufe überwachen und mit Mitarbeitern sowie Auftraggebern
            rückkoppeln, Beschwerden berücksichtigen, Projektabläufe optimieren,
            Schlussfolgerungen für neue Projekte ziehen

*    *   11

    *   Vertrieb und Marketing
        (§ 4 Nr. 11)

    *

*    *   11.1

    *   Angebotserstellung und Verkauf
        (§ 4 Nr. 11.1)

    *
        a)  Dialogmarketing-Markt beobachten, Informationen auswerten und nutzen

        b)  Dienstleistungen und Konditionen von Wettbewerbern vergleichen

        c)  Vorschläge zur Ausgestaltung und Verbesserung des
            Dienstleistungsangebotes entwickeln

        d)  Auftraggeberwünsche ermitteln

        e)  Angebote erstellen

        f)  Verträge anbahnen und Vertragsabschlüsse vorbereiten

        g)  rechtliche Vorschriften beachten und allgemeine Geschäftsbedingungen
            anwenden

*    *   11.2

    *   Vermarktung von Dienstleistungen
        (§ 4 Nr. 11.2)

    *
        a)  über Dienstleistungen informieren, Dienstleistungen anbieten und
            präsentieren, auch in einer Fremdsprache

        b)  Projektkonzepte erarbeiten

        c)  Verkaufsargumente für Dienstleistungsangebote entwickeln

        d)  Auftraggeber-Briefing beachten

        e)  bei der Planung verkaufsfördernder Maßnahmen mitwirken,
            verkaufsfördernde Maßnahmen umsetzen

(zu § 5)

Collections: bundestag_gesetze
DialogmKfAusbV
Level: 2.0