Source: https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__32d.html
Legislation: stpo

Title: § 32d Pflicht zur elektronischen Übermittlung

Description:
Strafprozeßordnung (StPO)
Erstes Buch - Allgemeine Vorschriften
Vierter Abschnitt - Aktenführung und Kommunikation im Verfahren
§ 32d Pflicht zur elektronischen Übermittlung

Paragraph: 32d

Full Text:
Strafprozeßordnung (StPO)
Erstes Buch - Allgemeine Vorschriften
Vierter Abschnitt - Aktenführung und Kommunikation im Verfahren
§ 32d Pflicht zur elektronischen Übermittlung

Verteidiger und Rechtsanwälte sollen den Strafverfolgungsbehörden und
Gerichten Schriftsätze und deren Anlagen sowie schriftlich
einzureichende Anträge und Erklärungen als elektronisches Dokument
übermitteln. Die folgenden Dokumente müssen sie elektronisch
übermitteln:

1.  die Berufung, ihre Begründung und ihre Rücknahme,

2.  die Revision, ihre Begründung, ihre Rücknahme und die Gegenerklärung,

3.  den Einspruch gegen den Strafbefehl und seine Rücknahme,

4.  die Privatklage und

5.  die Anschlusserklärung bei der Nebenklage.

Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, ist die
Übermittlung in Papierform zulässig. Die vorübergehende Unmöglichkeit
ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu
machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.

Collections: bundestag_gesetze
StPO
Level: 4.0