Source: https://www.gesetze-im-internet.de/donauschpvanl_1993/__3.html
Legislation: donauschpvanl_1993

Title: § 3.27 Nachtbezeichnung schwimmender Geräte bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge

Description:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nachtbezeichnung
Titel B. - Nachtbezeichnung beim Stilliegen
§ 3.27 Nachtbezeichnung schwimmender Geräte bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge

Paragraph: 3

Full Text:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Erster Teil - Grundsätzliche Bestimmungen für die Schiffahrt auf der Donau
Kapitel 3 - Bezeichnung der Fahrzeuge
Abschnitt II. - Nachtbezeichnung
Titel B. - Nachtbezeichnung beim Stilliegen
§ 3.27 Nachtbezeichnung schwimmender Geräte bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge

1.  Schwimmende Geräte bei der Arbeit und Fahrzeuge, die Arbeiten,
    Peilungen oder Messungen ausführen, müssen beim Stilliegen führen:

    a)  auf der oder den Seiten, an denen die Vorbeifahrt frei ist,

        zwei grüne gewöhnliche Lichter oder zwei grüne helle Lichter etwa 1 m
        übereinander

    und gegebenenfalls

    b)  auf der Seite, an der die Vorbeifahrt nicht frei ist,

        ein rotes gewöhnliches Licht oder ein rotes helles Licht in gleicher
        Höhe und von gleicher Lichtstärke wie das obere der beiden nach
        Buchstabe a geführten grünen Lichter

    oder, sofern diese Fahrzeuge gegen Wellenschlag zu schützen sind,

    c)  auf der oder den Seiten, an denen die Vorbeifahrt frei ist,

        ein rotes gewöhnliches Licht und ein weißes gewöhnliches Licht oder
        ein rotes helles Licht und ein weißes helles Licht, das rote Licht
        etwa 1 m über dem weißen,

    und gegebenenfalls

    d)  auf der Seite, an der die Vorbeifahrt nicht frei ist, ein rotes Licht
        in gleicher Höhe und von gleicher Lichtstärke wie das nach Buchstabe c
        geführte rote Licht.

    Diese Lichter sind so hoch zu setzen, daß sie von allen Seiten
    sichtbar sind.

2.  Festgefahrene oder gesunkene Fahrzeuge müssen die Lichter nach Nummer
    1 Buchstabe c und d führen. Läßt die Lage eines gesunkenen Fahrzeuges
    die Anbringung der Zeichen auf ihm nicht zu, müssen diese auf Booten,
    Tonnen oder in anderer Weise gesetzt werden.

3.  Die zuständige Behörde kann von der Führung der Lichter nach Nummer 1
    Buchstabe a und b befreien.

Collections: bundestag_gesetze
DonauSchPVAnl-1993
Level: 6.0