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Legislation: rvg

Title: § 26 Gegenstandswert in der Zwangsversteigerung

Description:
Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG)
Abschnitt 4 - Gegenstandswert
§ 26 Gegenstandswert in der Zwangsversteigerung

Paragraph: 26

Full Text:
Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG)
Abschnitt 4 - Gegenstandswert
§ 26 Gegenstandswert in der Zwangsversteigerung

In der Zwangsversteigerung bestimmt sich der Gegenstandswert

1.  bei der Vertretung des Gläubigers oder eines anderen nach § 9 Nummer 1
    und 2 des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die
    Zwangsverwaltung Beteiligten nach dem Wert des dem Gläubiger oder dem
    Beteiligten zustehenden Rechts; wird das Verfahren wegen einer
    Teilforderung betrieben, ist der Teilbetrag nur maßgebend, wenn es
    sich um einen nach § 10 Absatz 1 Nummer 5 des Gesetzes über die
    Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung zu befriedigenden
    Anspruch handelt; Nebenforderungen sind mitzurechnen; der Wert des
    Gegenstands der Zwangsversteigerung (§ 66 Absatz 1, § 74a Absatz 5 des
    Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung), im
    Verteilungsverfahren der zur Verteilung kommende Erlös, sind
    maßgebend, wenn sie geringer sind;

2.  bei der Vertretung eines anderen Beteiligten, insbesondere des
    Schuldners, nach dem Wert des Gegenstands der Zwangsversteigerung, im
    Verteilungsverfahren nach dem zur Verteilung kommenden Erlös; bei
    Miteigentümern oder sonstigen Mitberechtigten ist der Anteil
    maßgebend;

3.  bei der Vertretung eines Bieters, der nicht Beteiligter ist, nach dem
    Betrag des höchsten für den Auftraggeber abgegebenen Gebots, wenn ein
    solches Gebot nicht abgegeben ist, nach dem Wert des Gegenstands der
    Zwangsversteigerung.

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RVG
Level: 3.0