Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zo-_rzte/__32b.html
Legislation: zo-aerzte

Title: § 32b

Description:
Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (ZO-Ärzte)
Abschnitt IX - Vertreter, Assistenten, angestellte Ärzte und Berufsausübungsgemeinschaft
§ 32b

Paragraph: 32b

Full Text:
Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (ZO-Ärzte)
Abschnitt IX - Vertreter, Assistenten, angestellte Ärzte und Berufsausübungsgemeinschaft
§ 32b

(1) Der Vertragsarzt kann Ärzte nach Maßgabe des § 95 Abs. 9 und 9a
des Fünften Buches Sozialgesetzbuch anstellen. In den
Bundesmantelverträgen sind einheitliche Regelungen zu treffen über den
zahlenmäßigen Umfang der Beschäftigung angestellter Ärzte unter
Berücksichtigung der Versorgungspflicht des anstellenden
Vertragsarztes.

(2) Die Anstellung bedarf der Genehmigung des Zulassungsausschusses.
Für den Antrag gelten § 4 Abs. 2 bis 4 und § 18 Abs. 2 bis 4
entsprechend. § 21 gilt entsprechend. § 95d Abs. 5 des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch gilt entsprechend.

(3) Der Vertragsarzt hat den angestellten Arzt zur Erfüllung der
vertragsärztlichen Pflichten anzuhalten.

(4) Über die angestellten Ärzte führt die Kassenärztliche Vereinigung
(Registerstelle) ein besonderes Verzeichnis.

(5) Auf Antrag des Vertragsarztes ist eine nach Absatz 2 genehmigte
Anstellung vom Zulassungsausschuss in eine Zulassung umzuwandeln,
sofern der Umfang der vertragsärztlichen Tätigkeit des angestellten
Arztes einem ganzen oder halben Versorgungsauftrag entspricht;
beantragt der anstellende Vertragsarzt nicht zugleich bei der
Kassenärztlichen Vereinigung die Durchführung eines
Nachbesetzungsverfahrens nach § 103 Absatz 4 des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch, wird der bisher angestellte Arzt Inhaber der
Zulassung.

(6) Die Beschäftigung eines Vertreters für einen angestellten Arzt ist
zulässig; § 32 Absatz 1 und 4 gilt entsprechend. Die Beschäftigung
eines Vertreters für einen angestellten Arzt ist für die Dauer von
sechs Monaten zulässig, wenn der angestellte Arzt freigestellt ist
oder das Anstellungsverhältnis durch Tod, Kündigung oder andere Gründe
beendet ist. Hat der angestellte Arzt einen gesetzlichen Anspruch auf
Freistellung, ist eine Vertretung für die Dauer der Freistellung
zulässig.

(7) § 26 gilt entsprechend.

Collections: bundestag_gesetze
ZO-Ärzte
Level: 3.0