Source: https://www.gesetze-im-internet.de/strlschv_2018/__200.html
Legislation: strlschv_2018

Title: **Teil G: Spezifische Freigabe von Metallschrott zum Recycling**

Description:
Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (StrlSchV 2018)
**Teil G: Spezifische Freigabe von Metallschrott zum Recycling**

Paragraph: 200

Full Text:
Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (StrlSchV 2018)
**Teil G: Spezifische Freigabe von Metallschrott zum Recycling**

1.  Eine Freigabe von Metallschrott zum Recycling setzt voraus, dass der
    Metallschrott, für den eine Feststellung nach § 42 Absatz 1 getroffen
    wurde, eingeschmolzen wird.

2.  Die Werte der Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 14 gelten nicht für
    Verbundstoffe aus metallischen und nichtmetallischen Komponenten.

3.  Es sind nur solche Schmelzbetriebe geeignet, bei denen ein
    Mischungsverhältnis von 1:10 von freigegebenem Metallschrott zu
    anderen Metallen gewährleistet werden kann oder die einen Durchsatz
    von mindestens 40 000 Megagramm im Kalenderjahr aufweisen.

4.  Bei einer Freigabe von Metallschrott zum Recycling, der nur mit einem
    einzelnen der Radionuklide Be-7, C-14, Mn-53, Mn-54, Co-57, Ni-59,
    Ni-63, Nb-93m, Mo-93, Tc-97, Tc-99, Ru-103, Ag-105, Ag-108m, Cd-109,
    Sb-125,                    Te-132, I-129, Eu-155, Ti-204, Pa-231,
    Es-254 oder Fm-255 kontaminiert ist, ist die Masse auf
    10 Megagramm                    im Kalenderjahr beschränkt. Eine
    Kontamination mit einem einzelnen Radionuklid liegt dann vor, wenn
    alle anderen Radionuklide zusammen einen Aktivitätsanteil von einem
    Tausendstel nicht überschreiten.

(zu den §§ 84, 85, 167, 168, 192)

Collections: bundestag_gesetze
StrlSchV-2018
Level: 2.0