Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1251.html
Legislation: bgb

Title: § 1251 Wirkung des Pfandrechtsübergangs

Description:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Buch 3 - Sachenrecht
Abschnitt 8 - Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten
Titel 1 - Pfandrecht an beweglichen Sachen
§ 1251 Wirkung des Pfandrechtsübergangs

Paragraph: 1251

Full Text:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Buch 3 - Sachenrecht
Abschnitt 8 - Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten
Titel 1 - Pfandrecht an beweglichen Sachen
§ 1251 Wirkung des Pfandrechtsübergangs

(1) Der neue Pfandgläubiger kann von dem bisherigen Pfandgläubiger die
Herausgabe des Pfandes verlangen.

(2) Mit der Erlangung des Besitzes tritt der neue Pfandgläubiger
anstelle des bisherigen Pfandgläubigers in die mit dem Pfandrecht
verbundenen Verpflichtungen gegen den Verpfänder ein. Erfüllt er die
Verpflichtungen nicht, so haftet für den von ihm zu ersetzenden
Schaden der bisherige Pfandgläubiger wie ein Bürge, der auf die
Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Die Haftung des bisherigen
Pfandgläubigers tritt nicht ein, wenn die Forderung kraft Gesetzes auf
den neuen Pfandgläubiger übergeht oder ihm auf Grund einer
gesetzlichen Verpflichtung abgetreten wird.

Collections: bundestag_gesetze
BGB
Level: 5.0