Source: https://www.gesetze-im-internet.de/strlschv_2018/__200.html
Legislation: strlschv_2018

Title: **Teil B:**

Description:
Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (StrlSchV 2018)
**Teil B:**

Paragraph: 200

Full Text:
Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (StrlSchV 2018)
**Teil B:**

Genehmigungsfrei nach § 5 Absatz 1 ist

1.  der Umgang mit Stoffen, deren Aktivität die Freigrenzen der Anlage 4
    Tabelle 1 Spalte 2 nicht überschreitet,

2.  der Umgang mit Stoffen, deren spezifische Aktivität die Freigrenzen
    der Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 3 nicht überschreitet,

3.  die Verwendung, Lagerung und Beseitigung von Arzneimitteln, die nach §
    2 Absatz 1 Satz 2 der Verordnung über radioaktive oder mit
    ionisierenden Strahlen behandelte Arzneimittel in Verkehr gebracht
    worden sind,

4.  die Verwendung von Vorrichtungen, deren Bauart nach § 45 Absatz 1 des
    Strahlenschutzgesetzes zugelassen ist; ausgenommen sind Ein- und
    Ausbau sowie Wartung dieser Vorrichtungen,

5.  die Lagerung von Vorrichtungen, deren Bauart nach § 45 Absatz 1 des
    Strahlenschutzgesetzes zugelassen ist, sofern die Gesamtaktivität der
    radioaktiven Stoffe das Tausendfache der Freigrenzen der Anlage 4
    Tabelle 1 Spalte 2 nicht überschreitet,

6.  die Gewinnung, Verwendung und Lagerung von aus der Luft gewonnenen
    Edelgasen, wenn das Isotopenverhältnis im Gas demjenigen in der Luft
    entspricht,

7.  die Verwendung und Lagerung von Konsumgütern, von Arzneimitteln im
    Sinne des § 2 des Arzneimittelgesetzes, von
    Schädlingsbekämpfungsmitteln, von Pflanzenschutzmitteln im Sinne des §
    2 des Pflanzenschutzgesetzes und von Stoffen nach § 2 Satz 1 Nummer 1
    bis 8 des Düngegesetzes, deren Herstellung nach § 40 des
    Strahlenschutzgesetzes oder deren Verbringung nach § 42 des
    Strahlenschutzgesetzes genehmigt ist oder deren Herstellung nach § 40
    Absatz 3 des Strahlenschutzgesetzes keiner Genehmigung oder deren
    Verbringung nach § 42 Absatz 2 des Strahlenschutzgesetzes keiner
    Genehmigung bedarf; § 55 in Verbindung mit Anlage 3 des
    Strahlenschutzgesetzes bleibt unberührt,

8.  der Umgang mit natürlichen radioaktiven Stoffen zum Zwecke der Nutzung
    der Radioaktivität zu Lehr- und Ausbildungszwecken, wenn die
    Ortsdosisleistung des jeweiligen Stoffes 1 Mikrosievert durch Stunde
    in 0,1 Meter Abstand von der berührbaren Oberfläche nicht
    überschreitet, oder

9.  der Umgang mit abgereichertem Uran in Form von Uranylverbindungen zu
    chemisch-analytischen oder zu chemisch-präparativen Zwecken mit einer
    Gesamtmasse des Urans von bis zu 30 Gramm.

Collections: bundestag_gesetze
StrlSchV-2018
Level: 2.0