Source: https://www.gesetze-im-internet.de/psychthappro/__24.html
Legislation: psychthappro

Title: § 24 Nachteilsausgleich

Description:
Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO)
Abschnitt 2 - Psychotherapeutische Prüfung
Unterabschnitt 1 - Allgemeine Prüfungsbestimmungen
§ 24 Nachteilsausgleich

Paragraph: 24

Full Text:
Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO)
Abschnitt 2 - Psychotherapeutische Prüfung
Unterabschnitt 1 - Allgemeine Prüfungsbestimmungen
§ 24 Nachteilsausgleich

(1) Einer Prüfungskandidatin oder einem Prüfungskandidaten mit
Behinderung oder Beeinträchtigung wird bei der Durchführung der
psychotherapeutischen Prüfung auf Antrag ein individueller
Nachteilsausgleich gewährt. Der Antrag auf Nachteilsausgleich ist an
die nach § 20 zuständige Stelle zu richten.

(2) Der Nachteilsausgleich wird nur gewährt, wenn er spätestens mit
dem Antrag auf Zulassung zur psychotherapeutischen Prüfung bei der
nach § 20 zuständigen Stelle beantragt worden ist.

(3) Die nach § 20 zuständige Stelle entscheidet, ob für den Antrag auf
Nachteilsausgleich ein ärztliches Attest oder andere geeignete
Unterlagen erforderlich sind. Wird ein ärztliches Attest oder werden
andere geeignete Unterlagen gefordert, so kann der Nachteilsausgleich
nur gewährt werden, wenn aus dem ärztlichen Attest oder den Unterlagen
die leistungsbeeinträchtigende Auswirkung der Behinderung oder
Beeinträchtigung hervorgeht.

(4) In der mündlich-praktischen Fallprüfung bestimmt die oder der
Vorsitzende der mündlich-praktischen Fallprüfung, in welcher
geänderten Form die Prüfungsleistung zu erbringen ist. In der
anwendungsorientierten Parcoursprüfung bestimmt dies die oder der
Vorsitzende der anwendungsorientierten Parcoursprüfung. Die fachlichen
Prüfungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht
verändert werden.

Collections: bundestag_gesetze
PsychThApprO
Level: 4.0