Source: https://www.gesetze-im-internet.de/kagb/__260b.html
Legislation: kagb

Title: § 260b Zulässige Vermögensgegenstände, Anlagegrenzen

Description:
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
Kapitel 2 - Publikumsinvestmentvermögen
Abschnitt 3 - Offene inländische Publikums-AIF
Unterabschnitt 6 - Infrastruktur-Sondervermögen
§ 260b Zulässige Vermögensgegenstände, Anlagegrenzen

Paragraph: 260b

Full Text:
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
Kapitel 2 - Publikumsinvestmentvermögen
Abschnitt 3 - Offene inländische Publikums-AIF
Unterabschnitt 6 - Infrastruktur-Sondervermögen
§ 260b Zulässige Vermögensgegenstände, Anlagegrenzen

(1) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft darf für ein Infrastruktur-
Sondervermögen nur erwerben:

1.  Beteiligungen an Infrastruktur-Projektgesellschaften,

2.  Immobilien,

3.  Wertpapiere,

4.  Geldmarktinstrumente,

5.  Bankguthaben,

6.  Investmentanteile nach Maßgabe des § 196, wenn die Investmentvermögen,
    an denen Anteile gehalten werden, ausschließlich in Bankguthaben und
    Geldmarktinstrumenten angelegt sind, und

7.  Vermögensgegenstände nach Maßgabe des Absatzes 7.

(2) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass

1.  der Anteil der für Rechnung des Infrastruktur-Sondervermögens
    gehaltenen Beteiligungen an Infrastruktur-Projektgesellschaften 80
    Prozent des Wertes des Sondervermögens nicht übersteigt und

2.  nicht mehr als 10 Prozent des Wertes eines Infrastruktur-
    Sondervermögens in einer einzigen Infrastruktur-Projektgesellschaft
    angelegt sind.

(3) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass nicht
mehr als 30 Prozent des Wertes des Infrastruktur-Sondervermögens in
Immobilien und Rechten angelegt werden.

(4) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass der
Anteil der für Rechnung des Infrastruktur-Sondervermögens gehaltenen
Beteiligungen an Infrastruktur-Projektgesellschaften, Immobilien und
Nießbrauchrechten an Grundstücken mindestens 60 Prozent des Wertes des
Sondervermögens beträgt.

(5) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass nicht
mehr als 20 Prozent des Wertes des Infrastruktur-Sondervermögens in
Wertpapieren im Sinne des § 193 Absatz 1 Nummer 1, 5 und 6 angelegt
werden.

(6) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass der
Anteil der für Rechnung des Infrastruktur-Sondervermögens gehaltenen
Vermögensgegenstände nach Absatz 1 Nummer 4 bis 6 mindestens 10
Prozent des Wertes des Sondervermögens beträgt.

(7) Geschäfte, die Derivate zum Gegenstand haben, dürfen nur zur
Absicherung von im Infrastruktur-Sondervermögen gehaltenen
Vermögensgegenständen gegen einen Wertverlust getätigt werden.

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KAGB
Level: 5.0