Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_17_2013/__28.html
Legislation: bimschv_17_2013

Title: Anlage 4 Anforderungen an die kontinuierlichen Messeinrichtungen und die Validierung der Messergebnisse

Description:
Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV 17 2013)
Abschnitt 5 - Schlussvorschriften
Anlage 4 Anforderungen an die kontinuierlichen Messeinrichtungen und die Validierung der Messergebnisse

Paragraph: 28

Full Text:
Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV 17 2013)
Abschnitt 5 - Schlussvorschriften
Anlage 4 Anforderungen an die kontinuierlichen Messeinrichtungen und die Validierung der Messergebnisse

(Fundstelle: BGBl. I 2013, 1066;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

1.  Der Wert des Konfidenzintervalls von 95 Prozent eines einzelnen
    Messergebnisses darf an der für den Jahresmittelwert festgelegten
    Emissionsbegrenzung die folgenden Prozentsätze dieser
    Emissionsbegrenzung nicht überschreiten:

    a)
        *            *   Kohlenmonoxid

            *   10 Prozent,

    b)
        *            *   Schwefeldioxid

            *   20 Prozent,

    c)
        *            *   Stickstoffoxid

            *   20 Prozent,

    d)
        *            *   Gesamtstaub

            *   30 Prozent,

    e)
        *            *   Organisch gebundener Gesamtkohlenstoff

            *   30 Prozent,

    f)
        *            *   Chlorwasserstoff

            *   40 Prozent,

    g)
        *            *   Fluorwasserstoff

            *   40 Prozent,

    h)
        *            *   Quecksilber

            *   40 Prozent.

    i)
        *            *   Ammoniak

            *   40 Prozent.

    Für Quecksilber bezieht sich abweichend von Satz 1 Buchstabe h der
    genannte Prozentsatz auf die für den Tagesmittelwert festgelegte
    Emissionsbegrenzung und soweit für den kontinuierlich zu überwachenden
    Luftschadstoff keine für den Jahresmittelwert festgelegte
    Emissionsbegrenzung vorgegeben ist, bezieht sich Satz 1 insoweit auf
    die für den Tagesmittelwert festgelegte Emissionsbegrenzung.

2.  Abweichend von Nummer 1 bezieht sich der in Buchstabe d festgelegte
    Prozentsatz für Gesamtstaub auf die für den Halbstundenmittelwert
    festgelegte Emissionsbegrenzung, sofern die Emissionsbegrenzung einen
    Tagesmittelwert von 10 mg/m³ unterschreitet.

3.  Die validierten Halbstunden- und Tagesmittelwerte werden auf Grund der
    gemessenen Halbstundenmittelwerte und nach Abzug des in der
    Kalibrierung ermittelten erweiterten Messunsicherheit bestimmt.

4.  Die Halbstundenmittelwerte vor Abzug der in der Kalibrierung
    ermittelten Messunsicherheit (normierte Werte) müssen für die Zwecke
    der nach § 22 zu ermittelnden Jahresemissionsfrachten verfügbar sein.

(zu § 2 Absatz 12)

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BImSchV-17-2013
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