Source: https://www.gesetze-im-internet.de/medfangausbv/__11.html
Legislation: medfangausbv

Title: Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen  Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten (MedFAngAusbV)
Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

Paragraph: 11

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen  Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten (MedFAngAusbV)
Anlage 1 - Sachliche Gliederung -

(Fundstelle: BGBl. I 2006, 1100 - 1105)

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des Ausbildungsberufsbildes

    *   Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

*    *   1

    *   2

    *   3

*    *   1

    *   Der Ausbildungsbetrieb
        (§ 4 Nr. 1)

    *

*    *   1.1

    *   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
        (§ 4 Nr. 1.1)

    *
        a)  Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss,
            gegenseitige Rechte und Pflichten, Dauer und Beendigung erklären

        b)  Inhalte der Ausbildungsordnung und den betrieblichen Ausbildungsplan
            erläutern

        c)  die im Ausbildungsbetrieb geltenden Regelungen über Arbeitszeit,
            Vollmachten und Weisungsbefugnisse beachten

        d)  wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden
            Tarifverträge und arbeitsrechtlichen Vorschriften beschreiben

        e)  wesentliche Inhalte des Arbeitsvertrages erläutern

        f)  lebensbegleitendes Lernen als Voraussetzung für berufliche und
            persönliche Entwicklung nutzen und berufsbezogene
            Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln

*    *   1.2

    *   Stellung des Ausbildungsbetriebes im Gesundheitswesen; Anforderungen
        an den Beruf
        (§ 4 Nr. 1.2)

    *
        a)  Aufgaben, Struktur und rechtliche Grundlagen des Gesundheitswesens und
            seiner Einrichtungen sowie dessen Einordnung in das System sozialer
            Sicherung in Grundzügen erläutern

        b)  Formen der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen an Beispielen aus dem
            Ausbildungsbetrieb erklären

        c)  soziale Aufgaben eines medizinischen Dienstleistungsberufes und
            ethische Anforderungen darstellen

        d)  Belastungssituationen im Beruf erkennen und bewältigen

*    *   1.3

    *   Organisation und Rechtsform des Ausbildungsbetriebes
        (§ 4 Nr. 1.3)

    *
        a)  Struktur, Aufgaben und Funktionsbereiche des Ausbildungsbetriebes
            erläutern

        b)  Organisation, Abläufe des Ausbildungsbetriebes mit seinen Aufgaben und
            Zuständigkeiten darstellen; Zusammenwirken der Funktionsbereiche
            erklären

        c)  Rechtsform des Ausbildungsbetriebes beschreiben

        d)  Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu
            Selbstverwaltungseinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen,
            Berufsvertretungen, Gewerkschaften und Verwaltungen darstellen

*    *   1.4

    *   Gesetzliche und vertragliche Bestimmungen der medizinischen Versorgung
        (§ 4 Nr. 1.4)

    *
        a)  berufsbezogene Rechtsvorschriften einhalten

        b)  Schweigepflicht als Basis einer vertrauensvollen Arzt-Patienten-
            Beziehung einhalten

        c)  Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen der Delegation ärztlicher
            Leistungen darlegen sowie straf- und haftungsrechtliche Folgen
            beachten

        d)  rechtliche und vertragliche Grundlagen von Behandlungsvereinbarungen
            bei gesetzlich Versicherten und Privatpatienten beachten und erläutern

*    *   1.5

    *   Umweltschutz
        (§ 4 Nr. 1.5)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

        a)  mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
            Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

        b)  für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
            anwenden

        c)  Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
            Materialverwendung nutzen

        d)  Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
            Entsorgung zuführen

*    *   2

    *   Gesundheitsschutz und Hygiene
        (§ 4 Nr. 2)

    *

*    *   2.1

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
        (§ 4 Nr. 2.1)

    *
        a)  Gefahren für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
            sowie Maßnahmen zu deren Vermeidung ergreifen

        b)  berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
            anwenden

        c)  Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
            einleiten

        d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen
            bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

        e)  stressauslösende Situationen erkennen und bewältigen

*    *   2.2

    *   Maßnahmen der Arbeits- und Praxishygiene
        (§ 4 Nr. 2.2)

    *
        a)  Hygienestandards einhalten

        b)  Arbeitsmittel für Hygienemaßnahmen auswählen und anwenden

        c)  Maßnahmen des betrieblichen Hygieneplans durchführen

        d)  Geräte, Instrumente und Apparate desinfizieren, reinigen und
            sterilisieren; Sterilgut handhaben

        e)  hygienische und aseptische Bedingungen bei Eingriffen
            situationsgerecht sicherstellen

        f)  kontaminierte Materialien erfassen, situationsbezogen wieder
            aufbereiten und entsorgen

*    *   2.3

    *   Schutz vor Infektionskrankheiten
        (§ 4 Nr. 2.3)

    *
        a)  Hauptsymptome und Krankheitsbilder von bakteriellen
            Infektionskrankheiten, insbesondere Scharlach, Tetanus, Borreliose,
            Salmonellose, Pertussis, Diphtherie und Tuberkulose, von viralen
            Infektionskrankheiten, insbesondere Aids, Masern, Röteln, Windpocken,
            Gürtelrose, Mumps, Pfeifferschem Drüsenfieber, FSME, Influenza,
            grippalen Infekten, Hepatitis A, B und C, sowie Infektionskrankheiten
            durch Hautpilze, insbesondere Soor und Fußpilz, beschreiben;
            Meldepflicht von Infektionskrankheiten beachten

        b)  Infektionsquellen und Infektionswege darstellen, Maßnahmen zur
            Vermeidung von Infektionen einleiten und Schutzmaßnahmen durchführen

        c)  Vorteile der aktiven Immunisierung begründen

*    *   3

    *   Kommunikation
        (§ 4 Nr. 3)

    *

*    *   3.1

    *   Kommunikationsformen und -methoden
        (§ 4 Nr. 3.1)

    *
        a)  Auswirkungen von Information und Kommunikation auf Betriebsklima,
            Arbeitsleistung, Betriebsablauf und -erfolg beachten

        b)  verbale und nichtverbale Kommunikationsformen einsetzen

        c)  Gespräche personenorientiert und situationsgerecht führen

        d)  zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen beitragen

        e)  fremdsprachige Fachbegriffe anwenden

*    *   3.2

    *   Verhalten in Konfliktsituationen
        (§ 4 Nr. 3.2)

    *
        a)  Konflikte erkennen und einschätzen

        b)  Möglichkeiten der Konfliktlösung nutzen

        c)  Beschwerden entgegennehmen und Lösungsmöglichkeiten anbieten

*    *   4

    *   Patientenbetreuung und -beratung
        (§ 4 Nr. 4)

    *

*    *   4.1

    *   Betreuen von Patienten und Patientinnen
        (§ 4 Nr. 4.1)

    *
        a)  psychosoziale und somatische Bedingungen des Patienten-Verhaltens
            berücksichtigen

        b)  Besonderheiten von speziellen Patientengruppen, von Risiko-Patienten
            sowie von Patienten und Patientinnen mit chronischen Krankheitsbildern
            beachten

        c)  Patienten und Patientinnen situationsgerecht empfangen und unter
            Berücksichtigung ihrer Wünsche und Erwartungen vor, während und nach
            der Behandlung betreuen

        d)  Situation der anrufenden Patienten und Patientinnen einschätzen und
            Maßnahmen einleiten

        e)  Patienten und Patientinnen sowie begleitende Personen über
            Praxisabläufe bezüglich Diagnostik, Behandlung, Wiederbestellung und
            Abrechnung informieren und zur Kooperation motivieren

        f)  Patienten und Patientinnen über Weiter- und Mitbehandlung informieren

        g)  ergänzende Versorgungsangebote darstellen

*    *   4.2

    *   Beraten von Patienten und Patientinnen
        (§ 4 Nr. 4.2)

    *
        a)  ärztliche Beratungen und Anweisungen unterstützen

        b)  zur Anwendung häuslicher Maßnahmen anleiten

        c)  medizinische Leistungsangebote des Betriebes erläutern

        d)  bei der Patientenschulung mitwirken

*    *   5

    *   Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement
        (§ 4 Nr. 5)

    *

*    *   5.1

    *   Betriebs- und Arbeitsabläufe
        (§ 4 Nr. 5.1)

    *
        a)  bei Planung, Organisation und Gestaltung von Betriebsabläufen
            mitwirken und zur Optimierung beitragen

        b)  Kooperationsprozesse mit externen Partnern mitgestalten

        c)  Hausbesuche und Notdienste organisieren

        d)  Maßnahmen bei akuten Störungen und Zwischenfällen ergreifen

        e)  Arbeitsschritte systematisch planen, zielgerecht organisieren,
            rationell gestalten, Ergebnisse kontrollieren

        f)  betriebliche Arbeits- und Organisationsmittel auswählen und einsetzen

*    *   5.2

    *   Qualitätsmanagement
        (§ 4 Nr. 5.2)

    *
        a)  Bedeutung des Qualitätsmanagements für den Ausbildungsbetrieb an
            Beispielen erklären

        b)  Maßnahmen zur Qualitätssicherung im eigenen Verantwortungsbereich
            planen, durchführen, kontrollieren, dokumentieren und bewerten

        c)  Patientenzufriedenheit ermitteln und fördern

        d)  bei Umsetzung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der
            Betriebs- und Behandlungsorganisation mitwirken und dabei eigene
            Vorschläge einbringen; Verhältnis von Kosten-Nutzen beachten

        e)  zur Sicherung des betriebsinternen Informationsflusses beitragen

*    *   5.3

    *   Zeitmanagement
        (§ 4 Nr. 5.3)

    *
        a)  Bedeutung des Zeitmanagements für den Ausbildungsbetrieb an Beispielen
            erklären; eigene Vorschläge zur Verbesserung einbringen

        b)  Patiententermine planen, koordinieren und überwachen

        c)  Wiederbestellung und externe Behandlungstermine organisieren sowie
            koordinieren

        d)  Termine mit Dritten unter Berücksichtigung vorgeschriebener Prüf- und
            Überwachungstermine sowie Informationstermine planen und koordinieren

        e)  Methoden des Selbst- und Zeitmanagements nutzen, insbesondere bei der
            zeitlichen Planung und Durchführung von Arbeitsabläufen Prioritäten
            beachten

        f)  Zusammenhänge von Selbst- und Zeitmanagement, Leistungssteigerung und
            Stress beachten

*    *   5.4

    *   Arbeiten im Team
        (§ 4 Nr. 5.4)

    *
        a)  im Team unter Beachtung von Zuständigkeiten, Entscheidungskompetenzen
            und eigener Prioritäten kooperieren

        b)  Aufgaben im Team planen und bearbeiten; bei der Tagesplanung mitwirken

        c)  Teamentwicklung gestalten

        d)  Teambesprechungen organisieren und mitgestalten

*    *   5.5

    *   Marketing
        (§ 4 Nr. 5.5)

    *
        a)  bei der Entwicklung und Ausgestaltung von Leistungsangeboten des
            Betriebes mitwirken

        b)  bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Marketingmaßnahmen zur
            Förderung der Patientenzufriedenheit mitwirken

        c)  beim Aufbau einer Patientenbindung mitwirken

*    *   6

    *   Verwaltung und Abrechnung
        (§ 4 Nr. 6)

    *

*    *   6.1

    *   Verwaltungsarbeiten
        (§ 4 Nr. 6.1)

    *
        a)  Patientendaten erfassen und verarbeiten

        b)  Posteingang und -ausgang bearbeiten

        c)  Schriftverkehr durchführen

        d)  Vordrucke und Formulare bearbeiten

*    *   6.2

    *   Materialbeschaffung und -verwaltung
        (§ 4 Nr. 6.2)

    *
        a)  Bedarf an Waren und Materialien ermitteln, Angebote vergleichen,
            Bestellungen aufgeben; bei Beschaffung mitwirken

        b)  Wareneingang und -ausgang unter Berücksichtigung des
            Kaufvertragsrechts prüfen

        c)  Abrechnungen organisieren, erstellen, prüfen und weiterleiten

        d)  Kostenerstattung für Verbrauchsmaterialien für die Patientenbehandlung
            organisieren

        e)  Materialien und Desinfektionsmittel lagern und überwachen

        f)  Arzneimittel, Sera, Impfstoffe, Verband- und Hilfsmittel lagern und
            unter Beachtung rechtlicher Vorschriften überwachen

*    *   6.3

    *   Abrechnungswesen
        (§ 4 Nr. 6.3)

    *
        a)  Zahlungsvorgänge abwickeln, überwachen, kontrollieren und
            dokumentieren

        b)  Leistungen nach Vergütungssystemen erfassen, den Kostenträgern
            zuordnen und kontrollieren

        c)  Abrechnungen unter Berücksichtigung des Sachleistungs- und
            Kostenerstattungsprinzips organisieren, erstellen, prüfen und
            weiterleiten

        d)  Vorschriften der Sozialgesetzgebung anwenden

        e)  Privatliquidation erstellen und dem Patienten erläutern

        f)  kaufmännische Mahnverfahren durchführen und gerichtliche Mahnverfahren
            einleiten

*    *   7

    *   Information und Dokumentation
        (§ 4 Nr. 7)

    *

*    *   7.1

    *   Informations- und Kommunikationssysteme
        (§ 4 Nr. 7.1)

    *
        a)  Informations- und Kommunikationssysteme anwenden; Standard- und
            Branchensoftware einsetzen

        b)  Daten eingeben und pflegen

        c)  Möglichkeiten des internen und externen elektronischen
            Datenaustausches nutzen

        d)  Informationen beschaffen und nutzen

*    *   7.2

    *   Dokumentation
        (§ 4 Nr. 7.2)

    *
        a)  Informationen unter Berücksichtigung von Rechtsvorschriften und nach
            betrieblichen Vorgaben erfassen, auswerten, weiterleiten und
            archivieren

        b)  medizinische Dokumentations- und Klassifizierungssysteme anwenden

        c)  Patientendokumentation organisieren

        d)  Behandlungsunterlagen zusammenstellen, weiterleiten und dokumentieren

*    *   7.3

    *   Datenschutz und Datensicherheit
        (§ 4 Nr. 7.3)

    *
        a)  Vorschriften und Regelungen zum Datenschutz anwenden

        b)  Daten sichern

        c)  Datentransfer verschlüsselt durchführen

        d)  Dokumente und Behandlungsunterlagen sicher verwahren und die
            Aufbewahrfristen beachten

*    *   8

    *   Durchführen von Maßnahmen bei Diagnostik und Therapie unter Anleitung
        und Aufsicht des Arztes oder der Ärztin
        (§ 4 Nr. 8)

    *

*    *   8.1

    *   Assistenz bei ärztlicher Diagnostik
        (§ 4 Nr. 8.1)

    *
        a)  gebräuchliche medizinische Fachbezeichnungen und Abkürzungen anwenden
            und erläutern

        b)  Untersuchungen und Behandlungen vorbereiten, insbesondere
            Patientenbeobachtung durchführen, Vitalwerte bestimmen, Patienten
            messen und wiegen, Elektrokardiogramm schreiben, Lungenfunktion
            prüfen; Geräte und Instrumente handhaben, pflegen und warten

        c)  bei der Befundaufnahme und diagnostischen Maßnahmen, insbesondere bei
            Ultraschalluntersuchungen, Punktionen und Katheterisierung, mitwirken
            und assistieren; Geräte und Instrumente handhaben, pflegen und warten

        d)  Befunddokumentation durchführen

        e)  Proben für Untersuchungszwecke und Laborauswertungen, insbesondere
            durch venöse und kapilläre Blutentnahmen sowie Abstriche, gewinnen

        f)  Laborarbeiten und Tests, insbesondere Blutzuckerbestimmung,
            Blutsenkung, Urinstatus, Leukozytenzählung und Tests auf okkultes
            Blut, durchführen, dokumentieren und durch Qualitätskontrollen
            sichern; Geräte und Instrumente handhaben, pflegen und warten

        g)  Untersuchungsmaterial aufbereiten und versenden

        h)  Labordaten und Untersuchungsergebnisse auf ihre Bedeutung für
            Patienten einstufen und zeitgerecht weiterleiten

*    *   8.2

    *   Assistenz bei ärztlicher Therapie
        (§ 4 Nr. 8.2)

    *
        a)  bei der ärztlichen Therapie, insbesondere bei Infusionen und
            Injektionen, assistieren; Materialien, Instrumente, Geräte und
            Arzneimittel vorbereiten und instrumentieren; Geräte und Instrumente
            pflegen und warten

        b)  bei der medikamentösen Therapie mitwirken; Verlaufsprotokolle
            erstellen

        c)  subkutane und intramuskuläre Injektionen durchführen

        d)  Stütz- und Wundverbände anlegen

        e)  Wärme-, Kälte- und Reizstromanwendung durchführen

        f)  intrakutane Tests durchführen

        g)  Inhalationen durchführen

        h)  bei chirurgischen Behandlungsmaßnahmen Patienten vorbereiten, steril
            arbeiten und assistieren; Instrumente und Geräte handhaben, pflegen
            und warten

        i)  septische und aseptische Wunden versorgen; Nahtmaterial entfernen

        j)  Arbeitsvorgänge nachbereiten und dokumentieren

*    *   8.3

    *   Umgang mit Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen sowie Heil- und
        Hilfsmitteln
        (§ 4 Nr. 8.3)

    *
        a)  über Darreichungsformen und Einnahmemodalitäten informieren; Anweisung
            des Arztes zur Einnahme unterstützen

        b)  erwünschte und unerwünschte Wirkungen von Arzneimittelgruppen,
            insbesondere von Antibiotika, Schmerzmitteln, Herz- und
            Kreislaufmedikamenten, Diabetesmedikamenten, Magen- und
            Darmtherapeutika sowie Arzneimitteln gegen Erkältungskrankheiten,
            unterscheiden

        c)  Voraussetzungen und Vorschriften zur Abgabe und Handhabung
            verschiedener Arzneimittel, Sera, Impfstoffe beachten; Verordnungen
            von Arzneimitteln vorbereiten und abgeben

        d)  Verordnung für Heil- und Hilfsmittel nach ärztlicher Anweisung
            vorbereiten und unter Beachtung der Verordnungsvorschriften abgeben

*    *   9

    *   Grundlagen der Prävention und Rehabilitation
        (§ 4 Nr. 9)

    *
        a)  über Ziele von Gesundheitsvorsorge und Früherkennung von Krankheiten
            im Zusammenhang mit gesundheitlichen Versorgungsstrukturen informieren

        b)  Patienten und Patientinnen zu einer gesunden Lebensweise motivieren

        c)  Ursachen und Entstehung von Gesundheitsstörungen und die dazugehörigen
            Präventionsmaßnahmen erläutern

        d)  Patienten und Patientinnen zur Inanspruchnahme von
            Früherkennungsmaßnahmen motivieren

        e)  über Möglichkeiten der aktiven und passiven Immunisierung informieren;
            Impfpass führen; beim Impfmanagement mitwirken

        f)  Patienten und Patientinnen zur Inanspruchnahme von Impfmaßnahmen
            motivieren

        g)  Ziele und Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation unter
            Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben erläutern; bei Beantragung
            von Rehabilitationsmaßnahmen mitwirken

        h)  über Selbsthilfegruppen und ihre Aufgaben informieren

*    *   10

    *   Handeln bei Not- und Zwischenfällen
        (§ 4 Nr. 10)

    *
        a)  Maßnahmen zur Vermeidung von Not- und Zwischenfällen ergreifen

        b)  Verhaltensregeln bei Notfällen im Ausbildungsbetrieb einhalten

        c)  bedrohliche Zustände, insbesondere Schock, Atem- und Herzstillstand,
            Bewusstlosigkeit, starke Blutungen und Allergien, erkennen und
            Sofortmaßnahmen veranlassen

        d)  Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen

        e)  bei Not- und Zwischenfällen assistieren

        f)  Notfallausstattung kontrollieren und auffüllen; Geräte handhaben,
            warten und pflegen

(zu § 5)
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Medizinischen
Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten

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