Source: https://www.gesetze-im-internet.de/arbplschg/__13.html
Legislation: arbplschg

Title: § 13 Anrechnung des Wehrdienstes im späteren Berufsleben

Description:
Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst (ArbPlSchG)
Abschnitt 1 - Grundwehrdienst und Wehrübungen
§ 13 Anrechnung des Wehrdienstes im späteren Berufsleben

Paragraph: 13

Full Text:
Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst (ArbPlSchG)
Abschnitt 1 - Grundwehrdienst und Wehrübungen
§ 13 Anrechnung des Wehrdienstes im späteren Berufsleben

(1) Die Zeit des Grundwehrdienstes und der Wehrübungen wird auf die
bei der Zulassung zu weiterführenden Prüfungen im Beruf nachzuweisende
Zeit einer mehrjährigen Tätigkeit nach der Lehrabschlussprüfung
angerechnet, soweit eine Zeit von einem Jahr nicht unterschritten
wird.

(2) Beginnt ein entlassener Soldat im Anschluss an den Grundwehrdienst
oder eine Wehrübung eine für den künftigen Beruf als Beamter oder
Richter über die allgemein bildende Schulbildung hinausgehende
vorgeschriebene Ausbildung (Hochschul-, Fachhochschul-, Fachschul-
oder andere berufliche Ausbildung) oder wird diese durch den
Grundwehrdienst oder durch Wehrübungen unterbrochen, so gelten für
Beamte § 9 Abs. 8 Satz 4 und § 12 Abs. 2, für Richter § 9 Abs. 11 und
§ 12 Abs. 2 entsprechend, wenn er sich bis zum Ablauf von sechs
Monaten nach Abschluss der Ausbildung um Einstellung als Beamter oder
Richter bewirbt und auf Grund dieser Bewerbung eingestellt wird.

(3) Für einen Arbeitnehmer, dessen Ausbildung für ein späteres
Beamtenverhältnis durch eine festgesetzte mehrjährige Tätigkeit im
Arbeitsverhältnis an Stelle des sonst vorgeschriebenen
Vorbereitungsdienstes durchgeführt wird, gelten § 9 Abs. 8 Satz 4 und
§ 12 Abs. 2 entsprechend.

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ArbPlSchG
Level: 3.0