Source: https://www.gesetze-im-internet.de/mphg/__18a.html
Legislation: mphg

Title: § 18a

Description:
Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (MPhG)
Abschnitt 7 - Übergangs- und Schlußvorschriften
§ 18a

Paragraph: 18a

Full Text:
Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (MPhG)
Abschnitt 7 - Übergangs- und Schlußvorschriften
§ 18a

(1) Die Länder können bestimmen, dass die Ausbildung abweichend von §
9 Absatz 1 Satz 2 an Hochschulen durchgeführt wird. Sie legen Ziele,
Dauer, Art und allgemeine Vorgaben zur Ausgestaltung der Studiengänge
sowie die Bedingungen für die Teilnahme fest. Die Vereinbarkeit der
Ausbildung mit der Richtlinie 2005/36/EG ist zu gewährleisten.
Abweichungen von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für
Physiotherapeuten sind nur zulässig, soweit sie den theoretischen und
praktischen Unterricht nach § 1 Absatz 1 in Verbindung mit der Anlage
1 Teil A der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten
betreffen. Der Studiengang kann modularisiert und kompetenzorientiert
ausgestaltet werden.

(2) In den Fällen des Absatzes 1 kann die zuständige Behörde eine der
Ausbildung entsprechende modularisierte und kompetenzorientierte
Gestaltung der staatlichen Prüfung zulassen. Dabei kann die Hochschule
Teile der staatlichen Prüfung mit Zustimmung der zuständigen Behörde
durch Modulprüfungen ganz oder teilweise ersetzen, sofern sie den
inhaltlichen Anforderungen an den jeweiligen Teil der Prüfung nach den
§§ 12 bis 14 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für
Physiotherapeuten entsprechen.

(3) Im Übrigen gilt die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für
Physiotherapeuten unverändert mit der Maßgabe, dass an die Stelle der
Schule die Hochschule tritt. Das Erreichen des Ausbildungsziels darf
nicht gefährdet werden.

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MPhG
Level: 3.0