Source: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__52.html
Legislation: stvo_2013

Title: § 52 Übergangs- und Anwendungsbestimmungen

Description:
Straßenverkehrs-Ordnung (StVO 2013)
III. - Durchführungs-, Bußgeld- und Schlussvorschriften
§ 52 Übergangs- und Anwendungsbestimmungen

Paragraph: 52

Full Text:
Straßenverkehrs-Ordnung (StVO 2013)
III. - Durchführungs-, Bußgeld- und Schlussvorschriften
§ 52 Übergangs- und Anwendungsbestimmungen

(1) Mit Ablauf des 31. Dezember 2026 sind nicht mehr anzuwenden:

1.  § 39 Absatz 10,

2.  § 45 Absatz 1g,

3.  § 46 Absatz 1a,

4.  Anlage 2 Nummer 25 Spalte 3 Nummer 4 sowie Nummer 25.1, 27.1, 63.5 und
    64\.1,

5.  Anlage 3 Nummer 7 Spalte 3 Nummer 3, Nummer 8 Spalte 3 Nummer 4,
    Nummer 10 Spalte 3 Nummer 3 und Nummer 11 Spalte 3.

(2) Abweichend von § 2 Absatz 3a Satz 1 darf der Führer eines
Kraftfahrzeuges dieses bis zum Ablauf des 30. September 2024 bei
Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte auch
fahren, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die unbeschadet
der allgemeinen Anforderungen an die Bereifung

1.  die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31.
    März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern
    und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt
    durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42)
    geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S Reifen)
    und

2.  nicht nach dem 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind.

Im Falle des Satzes 1 Nummer 2 maßgeblich ist das am Reifen angegebene
Herstellungsdatum.

(3) § 2 Absatz 3a Satz 3 Nummer 2 ist erstmals am ersten Tag des
sechsten Monats, der auf den Monat folgt, in dem das Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur dem Bundesrat einen Bericht
über eine Felduntersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen über die
Eignung der Anforderung des § 2 Absatz 3a Satz 3 Nummer 2 vorlegt,
spätestens jedoch ab dem 1. Juli 2020, anzuwenden.

(4) § 23 Absatz 1a ist im Falle der Verwendung eines Funkgerätes erst
ab dem 1. Juli 2021 anzuwenden.

(5) § 44a sowie die Änderungen des § 45 Absatz 11, § 46 Absatz 1 Satz
1 Nummer 2 und Absatz 2a durch die Verordnung zur Änderung der
Straßenverkehrs-Ordnung und der Vierundfünfzigsten Verordnung zur
Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 18. Dezember 2020
(BGBl. I S. 3047) sind erst ab dem 1. Januar 2021 anzuwenden.

(6) Anordnungen im Sinne des § 45 Absatz 1 Satz 2 Nummer 7 Buchstabe a
in Verbindung mit Absatz 9 Satz 4 Nummer 7a sind befristet bis zum
Ablauf des 31. Dezember 2028, soweit die Sonderfahrstreifen zur
Erprobung verkehrssichernder oder verkehrsregelnder Maßnahmen
hinsichtlich unterschiedlicher Mobilitätsformen angeordnet werden.

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