Source: https://www.gesetze-im-internet.de/konsg/__11.html
Legislation: konsg

Title: § 11 Besonderheiten für Verfügungen von Todes wegen

Description:
Gesetz über die Konsularbeamten, ihre Aufgaben und Befugnisse (KonsG)
2. Abschnitt - Einzelne Konsularische Aufgaben und Befugnisse
§ 11 Besonderheiten für Verfügungen von Todes wegen

Paragraph: 11

Full Text:
Gesetz über die Konsularbeamten, ihre Aufgaben und Befugnisse (KonsG)
2. Abschnitt - Einzelne Konsularische Aufgaben und Befugnisse
§ 11 Besonderheiten für Verfügungen von Todes wegen

(1) Testamente und Erbverträge sollen die Konsularbeamten nur
beurkunden, wenn die Erblasser Deutsche sind. Die §§ 2232, 2233 und
2276 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind entsprechend anzuwenden.

(2) Für die besondere amtliche Verwahrung (§§ 34, 34a des
Beurkundungsgesetzes, § 342 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über das
Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der
freiwilligen Gerichtsbarkeit) ist das Amtsgericht Schöneberg in Berlin
zuständig. Der Erblasser kann jederzeit die Verwahrung bei einem
anderen Amtsgericht verlangen.

(3) Stirbt der Erblasser, bevor das Testament oder der Erbvertrag an
das Amtsgericht abgesandt ist, oder wird eine solche Verfügung nach
dem Tode des Erblassers beim Konsularbeamten abgeliefert, so kann
dieser die Eröffnung vornehmen. § 348 Abs. 1 und 2 sowie die §§ 349
und 350 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den
Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sind entsprechend
anzuwenden.

Collections: bundestag_gesetze
KonsG
Level: 3.0