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Legislation: gesbergv

Title: Anlage 6 Ermittlung der persönlichen Staubbelastungswerte nach § 5 Abs. 1

Description:
Bergverordnung zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten (GesBergV)
4. Abschnitt - Schlussvorschriften
Anlage 6 Ermittlung der persönlichen Staubbelastungswerte nach § 5 Abs. 1

Paragraph: 5

Full Text:
Bergverordnung zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten (GesBergV)
4. Abschnitt - Schlussvorschriften
Anlage 6 Ermittlung der persönlichen Staubbelastungswerte nach § 5 Abs. 1

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1991, 1764)

*
    1   Bei der Ermittlung der persönlichen Belastung durch fibrogene
        Grubenstäube nach § 5 Abs. 1 Satz 1 ist nach folgenden Formeln zu
        verfahren:

*    *
    *   Massenanteil des Quarzes in dem Feinstaubgemisch

*    *
    *   5

    *
    *   5

*    *   <-

    *   - Massen-%

    *   >

    *   - Massen-%

*    *
    *   k

    *
    *   k

*    *
    *   E(tief)c = f(tief)c x S

    *
    *   E(tief)c(tief)q =
        k x f(tief)c(tief)q x S

*    *   In den Formeln bedeuten:

*    *   E(tief)c(tief)1,
        E(tief)c(tief)q
        f(tief)c
        C(tief)1

    *   persönliche Staubbelastungswerte für einen
        bestimmten Betriebspunkt
        c(tief)1 dividiert durch c(tief)G
        Mittelwert der Konzentration des
        quarzhaltigen Feinstaubes für eine
        Arbeitsschicht = 0,8 x C(tief)m;
        bei personenbezogenen Messungen über die
        gesamte Zeit der Arbeitsschicht ist
        C(tief)1 = C(tief)m.

*    *   C(tief)m

    *   Konzentration des quarzhaltigen Feinstaubes
        während der Meßdauer

*    *   0,8

    *   pauschaliertes Verhältnis zwischen
        Arbeitszeit vor Ort und achtstündiger
        Arbeitsschicht

*    *   C(tief)G

    *   oberer Grenzwert der Konzentration des
        quarzhaltigen Feinstaubes der
        Staubbelastungsstufe 1

*    *   S

    *   Anzahl der verfahrenen Arbeitsschichten

*    *   f(tief)c(tief)q

    *   C(tief)q(tief)1 dividiert durch
        C(tief)q(tief)G

*    *   C(tief)q(tief)1

    *   Mittelwert der Konzentration des
        Quarzfeinstaubes für eine Arbeitsschicht
        = 0,8 x C(tief)q(tief)m;
        bei personenbezogenen Messungen über die
        gesamte Zeit der Arbeitsschicht ist
        C(tief)q(tief)1 = C(tief)q(tief)m.

*    *   C(tief)q(tief)m

    *   Konzentration des Quarzfeinstaubes während
        der Meßdauer

*    *   C(tief)q(tief)G

    *   oberer Grenzwert der Konzentration des
        Quarzfeinstaubes der Staubbelastungsstufe 1

*    *   k

    *   Faktor für die spezifische Schädlichkeit des
        Quarzes auf Grund wissenschaftlicher
        Erkenntnisse über die Wirkung der
        Grubenstäube aus unterschiedlichen
        geologischen Schichten

*    *   2

    *   Der Faktor k beträgt für Grubenstäube

*    *   2.1

    *   Der Sprockhöveler, Wittener, Bochumer, unteren und
        mittleren Essener Schichten bis einschließlich Flöz
        Zollverein 1 sowie der Kohlscheider und Ibbenbürener
        Schichten

    *   1,0,

*    *   2.2

    *   der oberen Essener Schichten ab Flöz A, der Horster
        und Dorstener Schichten

    *   0,7,

*    *   2.3

    *   der Saarbrücker und Ottweiler Schichten

    *   0,3,

*    *   2.4

    *   aller Flözschichten an Bergebrechanlagen und in
        Gesteinsbetriebspunkten

    *   1,0.

*
    3   Bei der Ermittlung persönlicher Staubbelastungswerte nach § 5 Abs. 1
        Satz 2 ist von den Belastungsfaktoren
        f(tief)c oder f(tief)c(tief)q aus allen Einstufungen der in Betracht
        kommenden Betriebspunkte auszugehen.

        Für den Fall, daß die Zeitanteile der Aufenthaltsdauer in den
        einzelnen Einstufungsbereichen in etwa gleich sind, ist der
        arithmetische Mittelwert zu bilden; für den Fall, daß die Zeitanteile
        der Aufenthaltsdauer in den einzelnen Einstufungsbereichen mehr als
        +- 10 Minuten voneinander abweichen, ist eine Wichtung nach
        Zeitanteilen vorzunehmen.

(zu § 7)

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Level: 3.0