Source: https://www.gesetze-im-internet.de/orghbmstrv/__3.html
Legislation: orghbmstrv

Title: § 3 Meisterprüfungsarbeit

Description:
Verordnung über das Berufsbild und über die Prüfungsanforderungen im praktischen und im fachtheoretischen Teil der Meisterprüfung für das Orgel- und Harmoniumbauer-Handwerk (OrgHbMstrV)
2. Abschnitt - Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung
§ 3 Meisterprüfungsarbeit

Paragraph: 3

Full Text:
Verordnung über das Berufsbild und über die Prüfungsanforderungen im praktischen und im fachtheoretischen Teil der Meisterprüfung für das Orgel- und Harmoniumbauer-Handwerk (OrgHbMstrV)
2. Abschnitt - Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung
§ 3 Meisterprüfungsarbeit

(1) Als Meisterprüfungsarbeit ist eine der nachstehend genannten
Arbeiten anzufertigen:

1.  Konstruktion, Berechnung und Bau eines mindestens einmanualigen
    Orgelpositivs mit mindestens drei Registern und einem Tonumfang von C
    bis
    f(hoch)3; dabei sind die Windlade für die Register, die Spielmechanik,
    der Balg und die Drossel sowie ein Register mit Pfeifen aus Holz und
    Metall herzustellen; anschließend ist das Instrument spielfertig zu
    montieren, zu intonieren und zu stimmen,

2.  Bau eines einmanualigen Harmoniums mit einem massiven Holzgehäuse und
    mindestens zwei Spielen; dabei ist die Windanlage und die
    Spielmechanik herzustellen, die Zungenplatten können vorgefertigt
    sein; anschließend ist das Instrument spielfertig zu montieren, zu
    intonieren und zu stimmen,

3.  Konstruktion, Berechnung und Bau einer mindestens zweimanualigen Orgel
    mit Pedal und einem Tonumfang für die Manuale von C bis
    f(hoch)3; dabei sind mindestens eine Manualwindlade für die Register,
    die Spielmechanik, der Balg und die Drossel sowie ein Register mit
    Pfeifen aus Holz und Metall herzustellen; anschließend ist das
    Instrument spielfertig zu montieren, zu intonieren und zu stimmen.

(2) Der Prüfling hat vor Anfertigung der Meisterprüfungsarbeit dem
Meisterprüfungsausschuß eine Beschreibung des Instruments zur
Genehmigung vorzulegen. Nach Genehmigung sind die Werkzeichnungen, die
Berechnungen, die Materiallisten und die Vorkalkulation für das
komplette Instrument anzufertigen.

(3) Die Beschreibung des Instruments, die Werkzeichnungen, die
Berechnungen, die Materiallisten sowie die Vor- und Nachkalkulation
für das komplette Instrument sind bei der Bewertung der
Meisterprüfungsarbeit zu berücksichtigen.

Collections: bundestag_gesetze
OrgHbMstrV
Level: 3.0