Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__59.html
Legislation: zvg

Title: § 59

Description:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
IV. - Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen
§ 59

Paragraph: 59

Full Text:
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG)
Erster Abschnitt - Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung
Zweiter Titel - Zwangsversteigerung
IV. - Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen
§ 59

(1) Jeder Beteiligte kann spätestens im Versteigerungstermin vor der
Aufforderung zur Abgabe von Geboten eine von den gesetzlichen
Vorschriften abweichende Feststellung des geringsten Gebots und der
Versteigerungsbedingungen verlangen. Der Antrag kann spätestens zu dem
in Satz 1 genannten Zeitpunkt zurückgenommen werden. Wird durch die
Abweichung das Recht eines anderen Beteiligten beeinträchtigt, so ist
dessen Zustimmung erforderlich.

(2) Sofern nicht feststeht, ob das Recht durch die Abweichung
beeinträchtigt wird, ist das Grundstück mit der verlangten Abweichung
und ohne sie auszubieten.

(3) Soll das Fortbestehen eines Rechts bestimmt werden, das nach § 52
erlöschen würde, so bedarf es nicht der Zustimmung eines nachstehenden
Beteiligten.

Collections: bundestag_gesetze
ZVG
Level: 5.0