Source: https://www.gesetze-im-internet.de/donauschpvanl_1993/__13.html
Legislation: donauschpvanl_1993

Title: § 13.01 Geregelte Begegnung

Description:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Zweiter Teil - Sonderbestimmungen für den deutschen Teil der Donau
Kapitel 13 - Besondere Fahr- und Liegebestimmungen für einzelne Abschnitte des deutschen Teils der Donau
Abschnitt I. - Fahrt in den Stauhaltungen Bad Abbach bis Geisling und Kachlet
§ 13.01 Geregelte Begegnung

Paragraph: 13

Full Text:
Anlage A zur Donauschiffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPVAnl 1993)
Zweiter Teil - Sonderbestimmungen für den deutschen Teil der Donau
Kapitel 13 - Besondere Fahr- und Liegebestimmungen für einzelne Abschnitte des deutschen Teils der Donau
Abschnitt I. - Fahrt in den Stauhaltungen Bad Abbach bis Geisling und Kachlet
§ 13.01 Geregelte Begegnung

Für das Begegnen auf der Strecke

a)  zwischen der Mündung des Main-Donau-Kanals (km 2411,60) und dem
    Oberwasser der Schleuse Geisling (km 2355,00);

b)  zwischen Vilshofen (km 2249,00) und Schalding (km 2234,50)

gelten folgende Regelungen:

1.  Abweichend von § 6.04 müssen die Bergfahrer und die Talfahrer beim
    Begegnen ihren Kurs so weit nach Steuerbord richten, daß die
    Vorbeifahrt ohne Gefahr Backbord an Backbord stattfinden kann.

2.  Die Bergfahrer können verlangen, daß die Vorbeifahrt nach den Regeln
    des § 6.04 Steuerbord an Steuerbord stattfindet, wenn sie zu einer
    Nebenwasserstraße, einem Hafen, einem Lade- und Löschplatz, einer
    Landebrücke oder einem Liegeplatz am rechen Ufer fahren, von einer am
    rechten Ufer gelegenen Lade-, Lösch-, Anlege- oder Liegestelle
    abfahren oder aus einer Nebenwasserstraße oder einen Hafen am rechten
    Ufer ausfahren wollen. Dies gilt nur, wenn sie sich zuvor vergewissert
    haben, daß ihrem Verlangen ohne Gefahr entsprochen werden kann.

3.  Nummer 2 gilt entsprechend für Talfahrer, die eine der dort genannten
    Einrichtungen am linken Ufer anfahren oder von dort abfahren wollen.

4.  Talfahrer, die von der Möglichkeit nach Nummer 3 Gebrauch machen,
    müssen rechtzeitig "zwei kurze Töne" und außerdem die Sichtzeichen
    nach § 6.04 Nr. 3 geben. Die Bergfahrer müssen dem Verlangen der
    Talfahrer entsprechen und dies durch Geben "zweier kurzer Töne" und
    der Sichtzeichen nach § 6.04 Nr. 3 bestätigen. Ist zu befürchten, daß
    die Absichten der Talfahrer von den Bergfahrern nicht verstanden
    worden sind, müssen die Talfahrer die Schallzeichen nach Satz 1
    wiederholen.

5.  § 6.05 ist nicht anzuwenden.

Collections: bundestag_gesetze
DonauSchPVAnl-1993
Level: 5.0