Source: https://www.gesetze-im-internet.de/schsihafv/__32.html
Legislation: schsihafv

Title: § 32 Häfen Eckernförde, Kiel, Flensburg-Mürwik, Neustadt, Warnemünde, Parow, Bremerhaven

Description:
Verordnung über die Schutz- und Sicherheitshäfen, die Häfen der Deutschen Marine und der Bundespolizei der Bundesrepublik Deutschland an Seeschifffahrtsstraßen (SchSiHafV)
Teil 2 - Häfen der Deutschen Marine und der Bundespolizei
Abschnitt 2 - Vorschriften für einzelne Häfen
§ 32 Häfen Eckernförde, Kiel, Flensburg-Mürwik, Neustadt, Warnemünde, Parow, Bremerhaven

Paragraph: 32

Full Text:
Verordnung über die Schutz- und Sicherheitshäfen, die Häfen der Deutschen Marine und der Bundespolizei der Bundesrepublik Deutschland an Seeschifffahrtsstraßen (SchSiHafV)
Teil 2 - Häfen der Deutschen Marine und der Bundespolizei
Abschnitt 2 - Vorschriften für einzelne Häfen
§ 32 Häfen Eckernförde, Kiel, Flensburg-Mürwik, Neustadt, Warnemünde, Parow, Bremerhaven

(1) Die Häfen Eckernförde, Kiel, Flensburg-Mürwik, Neustadt,
Warnemünde, Parow und Bremerhaven der Deutschen Marine und der Hafen
Neustadt sowie die Teilbereiche im Hafen Warnemünde der Bundespolizei
werden seeseitig begrenzt:

1. Hafen Eckernförde: durch eine Linie, die an einem Uferpunkt im Westen (54° 28,474´ N,
    009° 51,438´ E) beginnt und an der Westmole in einem Abstand von 20 m,
    an den beiden Südmolen unter Einschluss der Hafeneinfahrt in einem
    Abstand von 50 m verläuft und von dort auf den südwestlichen Eckpunkt
    des Sperrgebietes Eckernförde Nord (54° 28,310´ N, 009° 52,213´ E)
    trifft. Von diesem Punkt verläuft die Grenze in gerader Linie zu der
    ausgebrachten Sperrgebietstonne auf Position (54° 28,426´ N, 009°
    52,677´ E) und von dort zu einem Uferpunkt im Osten auf Position (54°
    28,545´ N, 009° 52,560´ E);

2. Hafen Kiel:
    a)  Tirpitz- und Scheerhafen durch eine Linie, die im Norden an dem
        Uferpunkt:

        (1) 54° 21,740´ N; 010° 08,780´ E beginnt und über die Punkte mit den
            Koordinaten

        (2) 54° 21,660´ N; 010° 09,090´ E

        (3) 54° 21,270´ N; 010° 09,160´ E

        (4) 54° 21,160´ N; 010° 08,930´ E bis zu dem Uferpunkt

        (5) 54° 21,190´ N; 010° 08,470´ E verläuft.

        Die Positionen (2), (3) und (4) sind mit gelben Tonnen mit der
        Beschriftung „Militär-G.“ und einem gelben liegenden Kreuz als
        Toppzeichen gekennzeichnet;

    b)  Arsenalhafen durch die Verbindungslinie eines Punktes auf dem
        Molenkopf des Arsenalhafens 54° 19,610´ N; 010° 09,530´ E mit dem
        südwestlich davon gelegenen Uferpunkt 54° 19,470´ N; 010° 09,240´ E;

3. Hafen Flensburg-Mürwik: (seeseitig der Marineschule Mürwik) durch die Verbindungslinie
    zwischen den Punkten:

    (1) 54° 49,040´ N; 009° 27,490´ E (Ufer)

    (2) 54° 49,010´ N; 009° 27,380´ E

    (3) 54° 48,940´ N; 009° 27,320´ E

    (4) 54° 48,840´ N; 009° 27,190´ E

    (5) 54° 48,790´ N; 009° 27,370´ E (Ufer);

4. Hafen Neustadt:
    a)  Deutscher Marinehafen durch eine Linie, die im Norden an einer Bake am
        Ufer neben dem Kasernenzaun (54° 06,133´ N; 010° 48,763´ E) beginnt
        und in einem Abstand von
        je 10 m                         um die äußeren Brückenköpfe des
        Marineyachthafens bis zur Position 56° 06,043´ N; 010° 48,796´ E, von
        dort über die Positionen 54° 05,993´ N; 010° 48,763´ E, 54° 05,993´ N;
        010° 48,730´ E um die Schwimmpontonanlage bis
        zu einem                          Punkt in einem Abstand von 10 m zum
        Molenkopf des Marinehafens (54° 05,793´ N; 010° 48,780´ E), über die
        seewärtige Begrenzung des Taucherübungsbeckens der Bundeswehr bis zu
        20 m vor dem Molenkopf der Südwestmole der Bundespolizei und von dort
        parallel zur Mole in einem Abstand von 20 m bis zu einer Bake am Ufer
        neben dem Kasernenzaun (54° 05,843´ N; 010° 48,263´ O) verläuft.

    b)  Bundespolizeihafen durch eine Linie, die im Norden an einer Bake am
        Ufer neben dem Kasernenzaun (54° 05,843´ N; 010° 48,263´ E) beginnt
        und in einem Abstand von 20 m parallel zur Südwestmole der
        Bundespolizei bis zu einem Punkt mit den Koordinaten 54° 05,793´ N;
        010° 48,213´ E verläuft und von dort aus weiter auf der Peillinie 261°
        bis zum gegenüberliegenden Ufer.

5. Hafen Warnemünde:
    a)  Deutscher Marinehafen, der in Teilbereichen ebenfalls durch die
        Bundespolizei genutzt wird, durch eine Linie, die an einem Uferpunkt
        im Westen (54° 10,166´ N; 012° 06,133´ E) beginnt,
        dann über die Sperrgebietstonnen
        „Sperr-G. 1“ (54° 10,120´ N; 012° 06,140´ E),
        „Sperr-G. 2“ (54° 10,120´ N; 012° 06,310´ E),
        „Sperr-G. 3“ (54° 10,140´ N; 012° 06,570´ E)
        bis zum Molenkopf der Schutzmole (54° 10,080´ N; 012° 06,730´ E),
        nördlich davon folgend über die anschließende Munitionspier und von
        dort über die Ostkaje, nördliche Hafengrenze, Westkaje bis zum
        Uferpunkt im Westen (54° 10,166´ N; 012° 06,133´ E) verläuft.

    b)  Sperrgebiet Südlich der Munitionspier, das beginnt bei Position 54°
        10,150´ N; 012° 07,060´ E auf der Schutzmole und dann über die
        Sperrgebietstonnen
        „Sperr-G. 4“ (54° 10,050´ N; 012° 07,120´ E),
        „Sperr-G. 5“ (54° 10,080´ N; 012° 07,620´ E),
        „Sperr-G. 6“ (54° 10,250´ N; 012° 08,000´ E) und
        dem Uferpunkt (54° 10,420´ N; 012° 07,790´ E)
        in direkter Linie entlang der Munitionspier und der Schutzmole zurück
        bis zur Position (54° 10,150´ N; 012° 07,060´ E) auf der Schutzmole
        verläuft.

6. Hafen Parow: durch eine Linie zwischen den Köpfen der Schutzmolen Nordmole 54°
    21,700´ N; 013° 04,150´ E und Südmole 54° 21,600´ N; 013° 04,250´ E.
    Die Wasser- und Landflächen des Hafens sind Teil des militärischen
    Sicherheitsbereiches der Marientechnikschule
    Parow.

7. Hafen Bremerhaven: durch keine Begrenzungen.

(2) Der Bootsanleger der Liegenschaft Marineschule Bremerhaven besteht
aus einer Pontonanlage von ca. 65 m Länge und 3,3 m Breite zwischen
den Koordinaten 53° 32,626´ N; 8° 35,218´ E und 53° 32,593´ N; 8°
35,241´ E entlang dem tideabhängigen Teil der Geeste.

(3) Das Befahren der Wasserflächen der in Absatz 1 bezeichneten Häfen
und des in Absatz 2 bezeichneten Bootsanlegers ist verboten. Satz 1
gilt nicht für Dienstfahrzeuge des Bundes und der Länder. Von dem
Verbot des Satzes 1 können die zuständigen Bundeswehr- und
Bundespolizei-Dienststellen Ausnahmen genehmigen.

(4) Die Hafenbehörde des Hafen Parow ist der Kasernenkommandant und
wird vertreten durch den militärischen Hafenmeister/Leiter Bootshafen.
Dieser ist an Werktagen auf dem UKW-Kanal 16/11 Rufname „Navel Port
Parow“ in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter dem Rufzeichen
DHJ82 empfangsbereit. Er ist auch unter der Telefonnummer
+49 03831-682250 oder -682240 erreichbar.

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