Source: https://www.gesetze-im-internet.de/d_mv_2012/__11.html
Legislation: duemv_2012

Title: **Vorbemerkungen und Hinweise**

Description:
Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln (DüMV 2012)
**Vorbemerkungen und Hinweise**

Paragraph: 11

Full Text:
Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln (DüMV 2012)
**Vorbemerkungen und Hinweise**

1.  Nährstoffe, Nährstoffformen und Nährstofflöslichkeiten sind
    entsprechend ihrer Angabe in der Kennzeichnung zu bewerten.

2.  Nährstoffformen und Nährstofflöslichkeiten in den Spalten 3 und 4
    beziehen sich auf die jeweiligen Nummern in den Zeilen der Anlage 2
    Tabellen 3 und 4.

*    *
    *   Typenbezeichnung

    *   Mindestgehalte

    *   Typbestimmende
        Bestandteile                       ;
        Nährstoffformen und
        Nährstofflöslichkeiten

    *   Angaben zur
        Nährstoffbewertung;
        weitere Erfordernisse

    *   Wesentliche Zusammensetzung;
        Art der Herstellung

    *   Besondere Bestimmungen, Hinweise

*    *
    *   1

    *   2

    *   3

    *   4

    *   5

    *   6

*    *   2.1

    *   NP-Dünger

    *   *fest:*
        3 % N
        5 % P
        2                       O
        5
        *als Lösung:*
        1 % N
        1 % P
        2                       O
        5
        insgesamt 3 %

    *   Stickstoff in den
        Stickstoffformen:
        *fest:*
        3\.1 bis 3.10
        *als Lösung:*
        3\.1 bis 3.4 und 3.7
        Phosphat in den
        Phosphatlöslichkeiten:
        *fest:*
        4\.2.1 bis 4.2.3
        *als Lösung:*
        4\.2.1

    *   Für die Stickstoffformen 3.2
        bis 3.10 müssen Gehalte
        angegeben sein, wenn sie mindestens 1 % betragen;
        für Phosphat Gehaltsangaben und weitere Erfordernisse nach Anlage 2
        Tabelle 5

    *   Auf chemischem Wege, durch
        Mischen (fest) oder Lösen (Lösung) gewonnenes Erzeugnis;
        auch Zugabe von Kohlensaurem Kalk aus Meeralgen
        auch Umhüllung

    *   Bei Zugabe von Kohlensaurem Kalk aus
        Meeralgen:

        –   Mindestgehalt nach Spalte 2:
            10 % CaCO
            3                             ;

        –   Spalte 3: Calciumcarbonat;

        –   Spalte 4: Kalk bewertet als CaCO
            3                             ;

        –   Kennzeichnung gemäß Anlage 2
            Tabelle 10.1.6.

*    *   2.2

    *   NK-Dünger

    *   *fest:*
        3 % N
        5 % K
        2                       O
        *als Lösung:*
        1 % N
        1 % K
        2                       O
        insgesamt 3 %

    *   Stickstoff in den
        Stickstoffformen:
        *fest:*
        3\.1 bis 3.10
        *Lösung:*
        3\.1 bis 3.4 und 3.7
        wasserlösliches Kaliumoxid

    *   Für die Stickstoffformen 3.2
        bis 3.10 müssen Gehalte angegeben sein, wenn sie min-
        destens 1 % betragen.

    *   Auf chemischem Wege, durch Mischen (fest) oder Lösen (Lösung)
        gewonnenes Erzeugnis;
        auch Zugabe von Kohlensaurem Kalk aus Meeralgen
        auch Umhüllung

    *   Beim Mischen von Kaliumnitrat mit Salpetersäure darf das Düngemittel
        nur in geschlossenen
        Behältern in den Verkehr gebracht werden.
        Bei Zugabe von Kohlensaurem Kalk aus
        Meeralgen:

        –   Mindestgehalt nach Spalte 2:
            10 % CaCO
            3                             ;

        –   Spalte 3: Calciumcarbonat;

        –   Spalte 4: Kalk bewertet als CaCO
            3                             ;

        –   Kennzeichnung gemäß Anlage 2
            Tabelle 10.1.6.

*    *   2.3

    *   PK-Dünger

    *   *fest:*
        5 % P
        2                       O
        5
        5 % K
        2                       O
        *als Suspension:*
        5 % P
        2                       O
        5
        5 % K
        2                       O
        *als Lösung:*
        1 % P
        2                       O
        5
        1 % K
        2                       O
        insgesamt 3 %

    *   Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 4.2.1
        bis 4.2.11
        wasserlösliches Kaliumoxid

    *   Für Phosphat Gehaltsangaben und weitere Erfordernisse nach Anlage 2
        Tabelle 5

    *   Auf chemischem Wege, durch
        Mischen (fest), Lösen (Lösung)
        oder Suspendieren (Suspension) gewonnenes Erzeugnis;
        auch unter ausschließlicher
        Verwendung von Aschen nach
        Anlage 2 Tabelle 7.3 Zeile 7.3.16
        auch Umhüllung

    *   Bei Verwendung von Aschen

        –   Mindestgehalt nach Spalte 2 für
            festen Dünger:
            2 % P
            2                             O
            5
            3 % K
            2                             O,

        –   bei trockenem Material Granulierung

*    *   2.4

    *   NPK-Dünger

    *   *fest:*
        3 % N
        5 % P
        2                       O
        5
        5 % K
        2                       O
        auf Träger-
        *material:*
        1 % N
        1 % P
        2                       O
        5
        1 % K
        2                       O
        insgesamt 4 %
        *als Lösung:*
        1 % N
        1 % P
        2                       O
        5
        1 % K
        2                       O
        insgesamt
        4 %
        *als Suspension:*
        3 % N
        4 % P
        2                       O
        5
        4 % K
        2                       O

    *   Stickstoff in den
        Stickstoffformen:
        *fest:*                        3.1 bis 3.10
        *als Lösung:*                        3.1 bis 3.4, 3.7
        *als Suspension:*                        3.1 bis 3.4
        Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten:
        *fest:*                        4.2.1 bis 4.2.7, 4.2.11
        *als Lösung:*                        4.2.1
        *als Suspension:*                        4.2.1, 4.2.5, 4.2.8
        wasserlösliches Kaliumoxid

    *   Bei den Stickstoffformen 3.2
        bis 3.10 müssen Gehalte angegeben sein, wenn sie mindestens 1 %
        betragen.
        *Für Phosphat:*
        Gehaltsangaben und weitere Erfordernisse nach Anlage 2 Tabelle 5

    *   Auf chemischem Wege oder durch Mischen (fest), Lösen (Lösung) oder
        Suspendieren (Suspension) gewonnenes Erzeugnis;
        *fest:*
        auch Lösen von Düngesalzen in Wasser und Einschließen in Kapseln
        auch unter Verwendung von Aschen nach Anlage 2
        Tabelle 7.3 Zeile 7.3.16
        auch Umhüllung
        auch Auftragen auf folgendes
        Trägermaterial:

        –   Ionenaustauscher auf der
            Basis von Styrol-Divinyl=
            benzol-Copolymer

        auch Zugabe von Kohlen-
        saurem Kalk aus Meeralgen

    *   Bei Einschließen in Kapseln ist das Düngemittel als „verkapselt“ zu
        bezeichnen.
        Bei Verwendung von Ionenaustauschern ist die Kennzeichnung wie folgt
        zu ergänzen:
        „Das Düngemittel ist nach Gebrauch nicht mehr als Stoff nach § 2 des
        Düngegesetzes, ausgenommen Wiederverwertung zum selben Zweck, zulässig
        und in Systemen zu verwenden, die eine Entsorgung des gebrauchten
        Trägermaterials ermöglichen“.
        Bei Verwendung von Aschen nach Spalte 5:

        –   Mindestgehalt nach Spalte 2 für festen
            Dünger:
            2 % P
            2                             O
            5
            3 % K
            2                             O,

        –   bei trockenem Material Granulierung.

        Bei Zugabe von Kohlensaurem Kalk
        aus Meeralgen:

        –   Mindestgehalt nach Spalte 2:
            10 % CaCO
            3                             ,

        –   Spalte 3: Calciumcarbonat,

        –   Spalte 4: Kalk bewertet als CaCO
            3                             ,

        –   Kennzeichnung gemäß Anlage 2
            Tabelle 10.1.6.

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DüMV-2012
Level: 2.0