Source: https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/__58.html
Legislation: hoai_2013

Title: Anlage 10 Grundleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Besondere Leistungen, Objektlisten

Description:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI 2013)
Teil 5 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 10 Grundleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Besondere Leistungen, Objektlisten

Paragraph: 58

Full Text:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI 2013)
Teil 5 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 10 Grundleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Besondere Leistungen, Objektlisten

(Fundstelle: BGBl. I 2013, 2333 - 2340)

**10.1 Leistungsbild Gebäude und Innenräume**

*    *   Grundleistungen

    *   Besondere Leistungen

*    *   **LPH 1 Grundlagenermittlung**

*    *
        a)  Klären der Aufgabenstellung auf Grundlage der Vorgaben oder der
            Bedarfsplanung des Auftraggebers

        b)  Ortsbesichtigung

        c)  Beraten zum gesamten Leistungs- und Untersuchungsbedarf

        d)  Formulieren der Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der
            Planung fachlich Beteiligter

        e)  Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

    *
        –   Bedarfsplanung

        –   Bedarfsermittlung

        –   Aufstellen eines Funktionsprogramms

        –   Aufstellen eines Raumprogramms

        –   Standortanalyse

        –   Mitwirken bei Grundstücks- und Objektauswahl, -beschaffung und
            -übertragung

        –   Beschaffen von Unterlagen, die für das Vorhaben erheblich sind

        –   Bestandsaufnahme

        –   technische Substanzerkundung

        –   Betriebsplanung

        –   Prüfen der Umwelterheblichkeit

        –   Prüfen der Umweltverträglichkeit

        –   Machbarkeitsstudie

        –   Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

        –   Projektstrukturplanung

        –   Zusammenstellen der Anforderungen aus Zertifizierungssystemen

        –   Verfahrensbetreuung, Mitwirken bei der Vergabe von Planungs- und
            Gutachterleistungen

*    *   **LPH 2 Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)**

*    *
        a)  Analysieren der Grundlagen, Abstimmen der Leistungen mit den fachlich
            an der Planung Beteiligten

        b)  Abstimmen der Zielvorstellungen, Hinweisen auf Zielkonflikte

        c)  Erarbeiten der Vorplanung, Untersuchen, Darstellen und Bewerten von
            Varianten nach gleichen Anforderungen, Zeichnungen im Maßstab nach Art
            und Größe des Objekts

        d)  Klären und Erläutern der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und
            Bedingungen
            (zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische,
            wirtschaftliche, ökologische, bauphysikalische,
            energiewirtschaftliche, soziale, öffentlich-rechtliche)

        e)  Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an
            der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration
            von deren Leistungen

        f)  Vorverhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

        g)  Kostenschätzung nach DIN 276, Vergleich mit den finanziellen
            Rahmenbedingungen

        h)  Erstellen eines Terminplans mit den wesentlichen Vorgängen des
            Planungs- und Bauablaufs

        i)  Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

    *
        –   Aufstellen eines Katalogs für die Planung und Abwicklung der
            Programmziele

        –   Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen
            Anforderungen einschließlich Kostenbewertung

        –   Beachten der Anforderungen des vereinbarten Zertifizierungssystems

        –   Durchführen des Zertifizierungssystems

        –   Ergänzen der Vorplanungsunterlagen auf Grund besonderer Anforderungen

        –   Aufstellen eines Finanzierungsplanes

        –   Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung

        –   Durchführen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

        –   Durchführen der Voranfrage (Bauanfrage)

        –   Anfertigen von besonderen Präsentationshilfen, die für die Klärung im
            Vorentwurfsprozess nicht notwendig sind, zum Beispiel

            –   Präsentationsmodelle

            –   Perspektivische Darstellungen

            –   Bewegte Darstellung/Animation

            –   Farb- und Materialcollagen

            –   digitales Geländemodell

*    *
    *
        –   3-D oder 4-D Gebäudemodellbearbeitung (Building Information Modelling
            BIM)

        –   Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner
            Gewerke

        –   Fortschreiben des Projektstrukturplanes

        –   Aufstellen von Raumbüchern

        –   Erarbeiten und Erstellen von besonderen bauordnungsrechtlichen
            Nachweisen für den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz bei
            baulichen Anlagen besonderer Art und Nutzung, Bestandsbauten oder im
            Falle von Abweichungen von der Bauordnung

*    *   **LPH 3 Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)**

*    *
        a)  Erarbeiten der Entwurfsplanung, unter weiterer Berücksichtigung der
            wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen
            (zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische,
            wirtschaftliche, ökologische, soziale, öffentlich-rechtliche) auf der
            Grundlage der Vorplanung und als Grundlage für die weiteren
            Leistungsphasen und die erforderlichen öffentlich-rechtlichen
            Genehmigungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung
            fachlich Beteiligter.
            Zeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang
            und Detaillierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen
            Anforderungen, zum Beispiel bei Gebäuden im Maßstab 1:100, zum
            Beispiel bei Innenräumen im Maßstab 1:50 bis 1:20

        b)  Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an
            der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration
            von deren Leistungen

        c)  Objektbeschreibung

        d)  Verhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

        e)  Kostenberechnung nach DIN 276 und Vergleich mit der Kostenschätzung

        f)  Fortschreiben des Terminplans

        g)  Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

    *
        –   Analyse der Alternativen/Varianten und deren Wertung mit
            Kostenuntersuchung (Optimierung)

        –   Wirtschaftlichkeitsberechnung

        –   Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung

        –   Fortschreiben von Raumbüchern

*    *   **LPH 4 Genehmigungsplanung**

*    *
        a)  Erarbeiten und Zusammenstellen der Vorlagen und Nachweise für
            öffentlich-rechtliche Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich
            der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen, sowie notwendiger
            Verhandlungen mit Behörden unter Verwendung der Beiträge anderer an
            der Planung fachlich Beteiligter

        b)  Einreichen der Vorlagen

        c)  Ergänzen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und
            Berechnungen

    *
        –   Mitwirken bei der Beschaffung der nachbarlichen Zustimmung

        –   Nachweise, insbesondere technischer, konstruktiver und
            bauphysikalischer Art, für die Erlangung behördlicher Zustimmungen im
            Einzelfall

        –   Fachliche und organisatorische Unterstützung des Bauherrn im
            Widerspruchsverfahren, Klageverfahren oder ähnlichen Verfahren

*    *   **LPH 5 Ausführungsplanung**

*    *
        a)  Erarbeiten der Ausführungsplanung mit allen für die Ausführung
            notwendigen Einzelangaben (zeichnerisch und textlich) auf der
            Grundlage der Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zur
            ausführungsreifen Lösung, als Grundlage für die weiteren
            Leistungsphasen

        b)  Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen nach Art und Größe
            des Objekts im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter
            Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen, zum Beispiel
            bei Gebäuden im Maßstab 1:50 bis 1:1, zum Beispiel bei Innenräumen im
            Maßstab 1:20 bis 1:1

        c)  Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an
            der Planung fachlich Beteiligten, sowie Koordination und Integration
            von deren Leistungen

        d)  Fortschreiben des Terminplans

        e)  Fortschreiben der Ausführungsplanung auf Grund der gewerkeorientierten
            Bearbeitung während der Objektausführung

        f)  Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Objektplaner geplanten
            Baukonstruktionen und baukonstruktiven Einbauten auf Übereinstimmung
            mit der Ausführungsplanung

    *
        –   Aufstellen einer detaillierten Objektbeschreibung als Grundlage der
            Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm
            x                             )

        –   Prüfen der vom bauausführenden Unternehmen auf Grund der
            Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ausgearbeiteten
            Ausführungspläne auf Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung
            x

        –   Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form

        –   Mitwirken beim Anlagenkennzeichnungssystem (AKS)

        –   Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter, nicht an der Planung
            fachlich Beteiligter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen
            (zum Beispiel Werkstattzeichnungen von Unternehmen, Aufstellungs- und
            Fundamentpläne nutzungsspezifischer oder betriebstechnischer Anlagen),
            soweit die Leistungen Anlagen betreffen, die in den anrechenbaren
            Kosten nicht erfasst sind

        x                        Diese Besondere Leistung wird bei
        Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ganz oder teilweise
        Grundleistung. In diesem Fall entfallen die entsprechenden
        Grundleistungen dieser Leistungsphase.

*    *

*    *   **LPH 6 Vorbereitung der Vergabe**

*    *
        a)  Aufstellen eines Vergabeterminplans

        b)  Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen
            nach Leistungsbereichen, Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen auf
            der Grundlage der Ausführungsplanung unter Verwendung der Beiträge
            anderer an der Planung fachlich Beteiligter

        c)  Abstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den
            Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligten

        d)  Ermitteln der Kosten auf der Grundlage vom Planer bepreister
            Leistungsverzeichnisse

        e)  Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer bepreisten
            Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung

        f)  Zusammenstellen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche

    *
        –   Aufstellen der Leistungsbeschreibungen mit Leistungsprogramm auf der
            Grundlage der detaillierten Objektbeschreibung
            x

        –   Aufstellen von alternativen Leistungsbeschreibungen für geschlossene
            Leistungsbereiche

        –   Aufstellen von vergleichenden Kostenübersichten unter Auswertung der
            Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

        x                        Diese Besondere Leistung wird bei einer
        Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ganz oder teilweise zur
        Grundleistung. In diesem Fall entfallen die entsprechenden
        Grundleistungen dieser Leistungsphase.

*    *   **LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe**

*    *
        a)  Koordinieren der Vergaben der Fachplaner

        b)  Einholen von Angeboten

        c)  Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines
            Preisspiegels nach Einzelpositionen oder Teilleistungen, Prüfen und
            Werten der Angebote zusätzlicher und geänderter Leistungen der
            ausführenden Unternehmen und der Angemessenheit der Preise

        d)  Führen von Bietergesprächen

        e)  Erstellen der Vergabevorschläge, Dokumentation des Vergabeverfahrens

        f)  Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche

        g)  Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten
            Leistungsverzeichnissen oder der Kostenberechnung

        h)  Mitwirken bei der Auftragserteilung

    *
        –   Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die
            abgestimmte Planung

        –   Mitwirken bei der Mittelabflussplanung

        –   Fachliche Vorbereitung und Mitwirken bei Nachprüfungsverfahren

        –   Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten
            Nachtragsangeboten

        –   Prüfen und Werten der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit
            Leistungsprogramm einschließlich Preisspiegel
            x

        –   Aufstellen, Prüfen und Werten von Preisspiegeln nach besonderen
            Anforderungen

        x                        Diese Besondere Leistung wird bei
        Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ganz oder teilweise
        Grundleistung. In diesem Fall entfallen die entsprechenden
        Grundleistungen dieser Leistungsphase.

*    *

*    *   **LPH 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation**

*    *
        a)  Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit der
            öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zustimmung, den Verträgen mit
            ausführenden Unternehmen, den Ausführungsunterlagen, den einschlägigen
            Vorschriften sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik

        b)  Überwachen der Ausführung von Tragwerken mit sehr geringen und
            geringen Planungsanforderungen auf Übereinstimmung mit dem
            Standsicherheitsnachweis

        c)  Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten

        d)  Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen eines Terminplans
            (Balkendiagramm)

        e)  Dokumentation des Bauablaufs (zum Beispiel Bautagebuch)

        f)  Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen

        g)  Rechnungsprüfung einschließlich Prüfen der Aufmaße der bauausführenden
            Unternehmen

        h)  Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit den Auftragssummen
            einschließlich Nachträgen

        i)  Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der
            bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen

        j)  Kostenfeststellung, zum Beispiel nach DIN 276

        k)  Organisation der Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an
            der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, Feststellung
            von Mängeln, Abnahmeempfehlung für den Auftraggeber

        l)  Antrag auf öffentlich-rechtliche Abnahmen und Teilnahme daran

        m)  Systematische Zusammenstellung der Dokumentation, zeichnerischen
            Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts

        n)  Übergabe des Objekts

        o)  Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche

        p)  Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel

    *
        –   Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines Zahlungsplanes

        –   Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben von differenzierten Zeit-,
            Kosten- oder Kapazitätsplänen

        –   Tätigkeit als verantwortlicher Bauleiter, soweit diese Tätigkeit nach
            jeweiligem Landesrecht über die Grundleistungen der LPH 8 hinausgeht

*    *   **LPH 9 Objektbetreuung**

*    *
        a)  Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für
            Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis
            zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich
            notwendiger Begehungen

        b)  Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der
            Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden
            Unternehmen

        c)  Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen

    *
        –   Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist

        –   Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation,

        –   Aufstellen von Ausrüstungs- und Inventarverzeichnissen

        –   Erstellen von Wartungs- und Pflegeanweisungen

        –   Erstellen eines Instandhaltungskonzepts

        –   Objektbeobachtung

        –   Objektverwaltung

        –   Baubegehungen nach Übergabe

        –   Aufbereiten der Planungs- und Kostendaten für eine Objektdatei oder
            Kostenrichtwerte

        –   Evaluieren von Wirtschaftlichkeitsberechnungen

*    *

   **10.2 Objektliste Gebäude**

Nachstehende Gebäude werden in der Regel folgenden Honorarzonen
zugerechnet.

*    *   Objektliste Gebäude

    *   Honorarzone

*    *   I

    *   II

    *   III

    *   IV

    *   V

*    *   **Wohnen**

*    *   – Einfache Behelfsbauten für vorübergehende Nutzung

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Einfache Wohnbauten mit gemeinschaftlichen Sanitär- und
        Kücheneinrichtungen

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Einfamilienhäuser, Wohnhäuser oder Hausgruppen in verdichteter
        Bauweise

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Wohnheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Jugendherbergen,
        -freizeitzentren, -stätten

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   **Ausbildung/Wissenschaft/Forschung**

*    *   – Offene Pausen-, Spielhallen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Studentenhäuser

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, zum Beispiel
        Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Schulen mit hohen Planungsanforderungen, Bildungszentren,
        Hochschulen, Universitäten, Akademien

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Hörsaal-, Kongresszentren

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Labor- oder Institutsgebäude

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   **Büro/Verwaltung/Staat/Kommune**

*    *   – Büro-, Verwaltungsgebäude

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Wirtschaftsgebäude, Bauhöfe

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Parlaments-, Gerichtsgebäude

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Bauten für den Strafvollzug

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Feuerwachen, Rettungsstationen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Sparkassen- oder Bankfilialen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Büchereien, Bibliotheken, Archive

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   **Gesundheit/Betreuung**

*    *   – Liege- oder Wandelhallen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Kindergärten, Kinderhorte

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Jugendzentren, Jugendfreizeitstätten

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Betreuungseinrichtungen, Altentagesstätten

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Pflegeheime oder Bettenhäuser, ohne oder mit medizinisch-technischer
        Einrichtungen,

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Unfall-, Sanitätswachen, Ambulatorien

    *
    *   x

    *   x

    *
    *

*    *   – Therapie- oder Rehabilitations-Einrichtungen, Gebäude für Erholung,
        Kur oder Genesung

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Hilfskrankenhäuser

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Krankenhäuser der Versorgungsstufe I oder II, Krankenhäuser
        besonderer Zweckbestimmung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Krankenhäuser der Versorgungsstufe III, Universitätskliniken

    *
    *
    *
    *
    *   x

*    *   **Handel und Verkauf/Gastgewerbe**

*    *   – Einfache Verkaufslager, Verkaufsstände, Kioske

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Ladenbauten, Discounter, Einkaufszentren, Märkte, Messehallen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Gebäude für Gastronomie, Kantinen oder Mensen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Großküchen, mit oder ohne Speiseräume

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Pensionen, Hotels

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   **Freizeit/Sport**

*    *   – Einfache Tribünenbauten

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Bootshäuser

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Turn- oder Sportgebäude

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Mehrzweckhallen, Hallenschwimmbäder, Großsportstätten

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   **Gewerbe/Industrie/Landwirtschaft**

*    *   – Einfache Landwirtschaftliche Gebäude, zum Beispiel Feldscheunen,
        Einstellhallen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Landwirtschaftliche Betriebsgebäude, Stallanlagen

    *
    *   x

    *   x

    *   x

    *

*    *   – Gewächshäuser für die Produktion

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Einfache geschlossene, eingeschossige Hallen, Werkstätten

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Spezielle Lagergebäude, zum Beispiel Kühlhäuser

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Werkstätten, Fertigungsgebäude des Handwerks oder der Industrie

    *
    *   x

    *   x

    *   x

    *

*    *   – Produktionsgebäude der Industrie

    *
    *
    *   x

    *   x

    *   x

*    *   **Infrastruktur**

*    *   – Offene Verbindungsgänge, Überdachungen, zum Beispiel
        Wetterschutzhäuser, Carports

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Einfache Garagenbauten

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Parkhäuser, -garagen, Tiefgaragen, jeweils mit integrierten weiteren
        Nutzungsarten

    *
    *   x

    *   x

    *
    *

*    *   – Bahnhöfe oder Stationen verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Flughäfen

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Energieversorgungszentralen, Kraftwerksgebäude, Großkraftwerke

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   **Kultur-/Sakralbauten**

*    *   – Pavillons für kulturelle Zwecke

    *
    *   x

    *   x

    *
    *

*    *   – Bürger-, Gemeindezentren, Kultur-/Sakralbauten, Kirchen

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Mehrzweckhallen für religiöse oder kulturelle Zwecke

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Ausstellungsgebäude, Lichtspielhäuser

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Museen

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Theater-, Opern-, Konzertgebäude

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Studiogebäude für Rundfunk oder Fernsehen

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

**10.3 Objektliste Innenräume**

Nachstehende Innenräume werden in der Regel folgenden Honorarzonen
zugerechnet:

*    *   Objektliste Innenräume

    *   Honorarzone

*    *   I

    *   II

    *   III

    *   IV

    *   V

*    *   – Einfachste Innenräume für vorübergehende Nutzung ohne oder mit
        einfachsten seriellen Einrichtungsgegenständen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Innenräume mit geringer Planungsanforderung, unter Verwendung von
        serienmäßig hergestellten Möbeln und Ausstattungsgegenständen
        einfacher Qualität, ohne technische Ausstattung

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Innenräume mit durchschnittlicher Planungsanforderung, zum
        überwiegenden Teil unter Verwendung von serienmäßig hergestellten
        Möbeln und Ausstattungsgegenständen oder mit durchschnittlicher
        technischer Ausstattung

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Innenräume mit hohen Planungsanforderungen, unter Mitverwendung von
        serienmäßig hergestellten Möbeln und Ausstattungsgegenständen
        gehobener Qualität oder gehobener technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Innenräume mit sehr hohen Planungsanforderungen, unter Verwendung
        von aufwendiger Einrichtung oder Ausstattung oder umfangreicher
        technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *
    *   x

*    *   **Wohnen**

*    *   – Einfachste Räume ohne Einrichtung oder für vorübergehende Nutzung

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Einfache Wohnräume mit geringen Anforderungen an Gestaltung oder
        Ausstattung

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Wohnräume mit durchschnittlichen Anforderungen, serielle
        Einbauküchen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Wohnräume in Gemeinschaftsunterkünften oder Heimen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Wohnräume gehobener Anforderungen, individuell geplante Küchen und
        Bäder

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Dachgeschoßausbauten, Wintergärten

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Individuelle Wohnräume in anspruchsvoller Gestaltung mit aufwendiger
        Einrichtung, Ausstattung und technischer Ausrüstung

    *
    *
    *
    *
    *   x

*    *   **Ausbildung/Wissenschaft/Forschung**

*    *   – Einfache offene Hallen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Lager- oder Nebenräume mit einfacher Einrichtung oder Ausstattung

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Gruppenräume zum Beispiel in Kindergärten, Kinderhorten,
        Jugendzentren, Jugendherbergen, Jugendheimen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Klassenzimmer, Hörsäle, Seminarräume, Büchereien, Mensen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Aulen, Bildungszentren, Bibliotheken, Labore, Lehrküchen mit oder
        ohne Speise- oder Aufenthaltsräume, Fachunterrichtsräume mit
        technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Kongress-, Konferenz-, Seminar-, Tagungsbereiche mit individuellem
        Ausbau und Einrichtung und umfangreicher technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Räume wissenschaftlicher Forschung mit hohen Ansprüchen und
        technischer Ausrüstung

    *
    *
    *
    *
    *   x

*    *   **Büro/Verwaltung/Staat/Kommune**

*    *   – Innere Verkehrsflächen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Post-, Kopier-, Putz- oder sonstige Nebenräume ohne baukonstruktive
        Einbauten

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Büro-, Verwaltungs-, Aufenthaltsräume mit durchschnittlichen
        Anforderungen, Treppenhäuser, Wartehallen, Teeküchen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Räume für sanitäre Anlagen, Werkräume, Wirtschaftsräume,
        Technikräume

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Eingangshallen, Sitzungs- oder Besprechungsräume, Kantinen,
        Sozialräume

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Kundenzentren, -ausstellungen, -präsentationen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Versammlungs-, Konferenzbereiche, Gerichtssäle, Arbeitsbereiche von
        Führungskräften mit individueller Gestaltung oder Einrichtung oder
        gehobener technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Geschäfts-, Versammlungs- oder Konferenzräume mit anspruchsvollem
        Ausbau oder anspruchsvoller Einrichtung, aufwendiger Ausstattung oder
        sehr hohen technischen Anforderungen

    *
    *
    *
    *
    *   x

*    *   **Gesundheit/Betreuung**

*    *   – Offene Spiel- oder Wandelhallen

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Einfache Ruhe- oder Nebenräume

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Sprech-, Betreuungs-, Patienten-, Heimzimmer oder Sozialräume mit
        durchschnittlichen Anforderungen ohne medizintechnische Ausrüstung

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Behandlungs- oder Betreuungsbereiche mit medizintechnischer
        Ausrüstung oder Einrichtung in Kranken-, Therapie-, Rehabilitations-
        oder Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Operations-, Kreißsäle, Röntgenräume

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   **Handel/Gastgewerbe**

*    *   – Verkaufsstände für vorübergehende Nutzung

    *   x

    *
    *
    *
    *

*    *   – Kioske, Verkaufslager, Nebenräume mit einfacher Einrichtung und
        Ausstattung

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Durchschnittliche Laden- oder Gasträume, Einkaufsbereiche,
        Schnellgaststätten

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Fachgeschäfte, Boutiquen, Showrooms, Lichtspieltheater, Großküchen

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Messestände, bei Verwendung von System- oder Modulbauteilen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Individuelle Messestände

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Gasträume, Sanitärbereiche gehobener Gestaltung, zum Beispiel in
        Restaurants, Bars, Weinstuben, Cafés, Clubräumen

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Gast- oder Sanitärbereiche zum Beispiel in Pensionen oder Hotels mit
        durchschnittlichen Anforderungen oder Einrichtungen oder Ausstattungen

    *
    *
    *   x

    *
    *

*    *   – Gast-, Informations- oder Unterhaltungsbereiche in Hotels mit
        individueller Gestaltung oder Möblierung oder gehobener Einrichtung
        oder technischer Ausstattung

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   **Freizeit/Sport**

*    *   – Neben- oder Wirtschafträume in Sportanlagen oder Schwimmbädern

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Schwimmbäder, Fitness-, Wellness- oder Saunaanlagen,
        Großsportstätten

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Sport-, Mehrzweck- oder Stadthallen, Gymnastikräume, Tanzschulen

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   **Gewerbe/Industrie/Landwirtschaft/Verkehr**

*    *   – Einfache Hallen oder Werkstätten ohne fachspezifische Einrichtung,
        Pavillons

    *
    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Landwirtschaftliche Betriebsbereiche

    *
    *   x

    *   x

    *
    *

*    *   – Gewerbebereiche, Werkstätten mit technischer oder maschineller
        Einrichtung

    *
    *
    *   x

    *   x

    *

*    *   – Umfassende Fabrikations- oder Produktionsanlagen

    *
    *
    *
    *   x

    *

*    *   – Räume in Tiefgaragen, Unterführungen

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    *   x

    *
    *
    *

*    *   – Gast- oder Betriebsbereiche in Flughäfen, Bahnhöfen

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   **Kultur-/Sakralbauten**

*    *   – Kultur- oder Sakralbereiche, Kirchenräume

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Individuell gestaltete Ausstellungs-, Museums- oder Theaterbereiche

    *
    *
    *
    *   x

    *   x

*    *   – Konzert- oder Theatersäle, Studioräume für Rundfunk, Fernsehen oder
        Theater

    *
    *
    *
    *
    *   x

(zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5)

Collections: bundestag_gesetze
HOAI-2013
Level: 3.0