Source: https://www.gesetze-im-internet.de/ecomkflausbv/__13.html
Legislation: ecomkflausbv

Title: § 13 Prüfungsbereich Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess im E-Commerce

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann im E-Commerce und zur Kauffrau im E-Commerce (EComKflAusbV)
Abschnitt 2 - Abschlussprüfung
§ 13 Prüfungsbereich Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess im E-Commerce

Paragraph: 13

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann im E-Commerce und zur Kauffrau im E-Commerce (EComKflAusbV)
Abschnitt 2 - Abschlussprüfung
§ 13 Prüfungsbereich Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess im E-Commerce

(1) Im Prüfungsbereich Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess
im E-Commerce soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,

1.  berufstypische Aufgabenstellungen zu erfassen,

2.  Probleme und Vorgehensweisen zu erörtern,

3.  Lösungswege zu entwickeln,

4.  kunden- und serviceorientiert zu handeln,

5.  praxisbezogene Aufgaben unter Berücksichtigung wirtschaftlicher,
    ökologischer und rechtlicher Zusammenhänge zu planen, durchzuführen
    und auszuwerten,

6.  projektorientierte Arbeitsweisen im E-Commerce anzuwenden und

7.  Kommunikations- und Kooperationsbedingungen zu berücksichtigen.

(2) Für den Nachweis nach Absatz 1 ist eines der folgenden Gebiete
zugrunde zu legen:

1.  Auswählen und Einsetzen eines Online-Vertriebskanals,

2.  Optimieren von Nutzungsprozessen im E-Commerce,

3.  Entwickeln und Umsetzen von Online-Marketing oder

4.  Nutzen der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle.

Das Gebiet wird von dem oder der Ausbildenden festgelegt.

(3) Mit dem Prüfling wird ein fallbezogenes Fachgespräch geführt.

(4) Zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch hat der
Prüfling zu dem nach Absatz 2 festgelegten Gebiet eigenständig im
Ausbildungsbetrieb eine praxisbezogene Aufgabe durchzuführen. Die
eigenständige Durchführung ist von dem oder der Ausbildenden zu
bestätigen.

(5) Zu der praxisbezogenen Aufgabe hat der Prüfling einen Report zu
erstellen. In dem Report hat er die Aufgabenstellung, die Zielsetzung,
die Planung, das Vorgehen und das Ergebnis der praxisbezogenen Aufgabe
zu beschreiben und den Prozess zu reflektieren, der zu dem Ergebnis
geführt hat. Der Report darf höchstens drei Seiten umfassen.

(6) Den Report soll der Prüfling mit einer Anlage ergänzen. Die Anlage
besteht aus Visualisierungen zu der praxisbezogenen Aufgabe. Sie darf
höchstens fünf Seiten umfassen.

(7) Der Report und die Anlage sowie die Bestätigung über die
eigenständige Durchführung nach Absatz 4 Satz 2 müssen der zuständigen
Stelle spätestens am ersten Tag von Teil 2 der Abschlussprüfung
vorliegen.

(8) Das fallbezogene Fachgespräch wird mit einer Darstellung der
praxisbezogenen Aufgabe und des Lösungswegs durch den Prüfling
eingeleitet. Ausgehend von der praxisbezogenen Aufgabe und dem dazu
erstellten Report entwickelt der Prüfungsausschuss für das nach Absatz
2 Satz 2 festgelegte Gebiet das fallbezogene Fachgespräch so, dass die
in Absatz 1 genannten Anforderungen nachgewiesen werden können.

(9) Das fallbezogene Fachgespräch dauert höchstens 20 Minuten.

(10) Bewertet wird nur die Leistung, die der Prüfling im fallbezogenen
Fachgespräch erbringt. Nicht bewertet werden die Durchführung der
praxisbezogenen Aufgabe, der Report und die Anlage.

Collections: bundestag_gesetze
EComKflAusbV
Level: 3.0