Source: https://www.gesetze-im-internet.de/bootsbausbv_2011/__7.html
Legislation: bootsbausbv_2011

Title: § 7 Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV 2011)
§ 7 Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung

Paragraph: 7

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV 2011)
§ 7 Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung

(1) Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung soll zum Ende des
zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung erstreckt sich auf die
in der Anlage für die ersten drei Ausbildungshalbjahre aufgeführten
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im
Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die
Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung besteht aus dem
Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I.

(4) Für den Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I bestehen folgende
Vorgaben:

1.  Der Prüfling soll nachweisen, dass er

    a)  Arbeitsschritte planen und festlegen,

    b)  Arbeitsmittel festlegen,

    c)  Messungen durchführen,

    d)  technische Unterlagen nutzen,

    e)  Fertigungsverfahren auswählen,

    f)  Werkstoffe, Materialien und Zubehör be- und verarbeiten,

    g)  Verbindungen herstellen,

    h)  Werkzeuge, Geräte und Maschinen einsetzen,

    i)  Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zur Sicherheit und zum
        Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz, zur
        Kundenorientierung, zur Wirtschaftlichkeit und zur Qualitätssicherung
        berücksichtigen,

    j)  die für die Prüfungsaufgabe relevanten fachlichen Hintergründe
        aufzeigen sowie die Vorgehensweise begründen

    kann;

2.  dem Prüfungsbereich sind folgende Tätigkeiten zugrunde zu legen:

    Planen und Herstellen eines Bauteiles unter Anwendung manueller und
    maschineller Bearbeitungstechniken, lösbarer und unlösbarer
    Verbindungen sowie Vorbehandeln von Oberflächen;

3.  der Prüfling soll ein Prüfungsstück anfertigen und hierüber ein
    auftragsbezogenes Fachgespräch führen sowie Aufgabenstellungen, die
    sich auf das Prüfungsstück beziehen, schriftlich bearbeiten;

4.  die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; innerhalb dieser
    Zeit soll das auftragsbezogene Fachgespräch in höchstens 15 Minuten
    sowie die schriftliche Bearbeitung der Aufgaben in 60 Minuten
    durchgeführt werden.

Collections: bundestag_gesetze
BootsbAusbV-2011
Level: 2.0