Source: https://www.gesetze-im-internet.de/marketgestausbv/__11.html
Legislation: marketgestausbv

Title: Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing - Sachliche Gliederung -

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing (MarketGestAusbV)
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing - Sachliche Gliederung -

Paragraph: 11

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing (MarketGestAusbV)
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing - Sachliche Gliederung -

(Fundstelle: BGBl. I 2004, 925 - 928)

*    *   Lfd. Nr.

    *   Teil des Ausbildungsberufsbildes

    *   Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen
        Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind

*    *   1

    *   2

    *   3

*    *   1

    *   Der Ausbildungsbetrieb (§ 4 Nr. 1)

    *

*    *   1.1

    *   Stellung, Rechtsform und Struktur (§ 4 Nr. 1.1)

    *   a)

    *   Zielsetzung und Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes sowie seine
        Stellung am Markt und seine Bedeutung in der Region beschreiben

*    *   b)

    *   Aufbau und Struktur des Ausbildungsbetriebes erläutern

*    *   c)

    *   Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellen

*    *   d)

    *   Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen,
        Behörden, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben

*    *   1.2

    *   Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen (§ 4 Nr. 1.2)

    *   a)

    *   Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und
        Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben

*    *   b)

    *   den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung
        vergleichen

*    *   c)

    *   lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche
        Entwicklung begründen; berufliche Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln

*    *   d)

    *   für den Ausbildungsbetrieb geltende arbeits-, sozial- und
        mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie Tarif- und
        Arbeitszeitregelungen darstellen

*    *   e)

    *   wesentliche Inhalte und Bestandteile eines Arbeitsvertrages darstellen

*    *   f)

    *   Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erklären

*    *   1.3

    *   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 4 Nr. 1.3)

    *   a)

    *   Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen
        und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen

*    *   b)

    *   berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
        anwenden

*    *   c)

    *   Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen
        einleiten

*    *   d)

    *   Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden: Verhaltensweisen
        bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

*    *   1.4

    *   Umweltschutz (§ 4 Nr. 1.4)

    *   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
        Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

*    *   a)

    *   mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen
        Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären

*    *   b)

    *   für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes
        anwenden

*    *   c)

    *   Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und
        Materialverwendung nutzen

*    *   d)

    *   Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden
        Entsorgung zuführen

*    *   2

    *   Arbeitsorganisation, Kommunikation und Kooperation (§ 4 Nr. 2)

    *

*    *   2.1

    *   Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung (§ 4 Nr. 2.1)

    *   a)

    *   Ziele, Reihenfolge und Zeitplan für Aufgaben festlegen und
        dokumentieren

*    *   b)

    *   Probleme analysieren, Lösungsalternativen entwickeln und bewerten

*    *   c)

    *   Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken
        einsetzen; Informationen beschaffen und nutzen

*    *   d)

    *   Durchführung und Ergebnisse kontrollieren sowie Korrekturmaßnahmen
        ergreifen

*    *   2.2

    *   Teamarbeit und Kooperation (§ 4 Nr. 2.2)

    *   a)

    *   Aufgaben im Team planen, bearbeiten und auswerten

*    *   b)

    *   Sachverhalte, Themen und Unterlagen situationsbezogen und
        adressatengerecht aufbereiten und präsentieren

*    *   c)

    *   interne und externe Kooperationsprozesse mitgestalten, insbesondere
        mit den Bereichen Verkauf, Werbung, Medien und Industrie

*    *   d)

    *   Konfliktlösungsmöglichkeiten anwenden

*    *   e)

    *   Kommunikationsformen situationsbezogen anwenden

*    *   2.3

    *   Kundenorientierte Kommunikation (§ 4 Nr. 2.3)

    *   a)

    *   Bedeutung von Information, Kommunikation und Kooperation für
        Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg beachten

*    *   b)

    *   Kundenkontakte nutzen und pflegen, Regeln für kundenorientiertes
        Verhalten anwenden

*    *   c)

    *   Informations- und Präsentationsgespräche planen, durchführen und
        nachbereiten; Alternativen anbieten

*    *   2.4

    *   Informations- und Kommunikationssysteme (§ 4 Nr. 2.4)

    *   a)

    *   Informations- und Kommunikationssysteme nutzen

*    *   b)

    *   externe und interne Netze und Dienste nutzen; Sicherheitsanforderungen
        beachten

*    *   c)

    *   Daten eingeben, mit betriebsüblichen Verfahren sowie unter Beachtung
        des Datenschutzes sichern und pflegen

*    *   2.5

    *   Qualitätssicherung (§ 4 Nr. 2.5)

    *   a)

    *   qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, dabei
        zur Verbesserung von Arbeitsprozessen beitragen

*    *   b)

    *   Zusammenhänge zwischen Qualität und Kundenzufriedenheit beschreiben
        und Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten

*    *   2.6

    *   Anwenden von Englisch bei Fachaufgaben (§ 4 Nr. 2.6)

    *   a)

    *   englische Fachbegriffe anwenden

*    *   b)

    *   englischsprachige Informationen nutzen und auswerten

*    *   3

    *   Grundlagen des visuellen Marketings (§ 4 Nr. 3)

    *

*    *   3.1

    *   Visuelle Verkaufsförderung als Instrument der Unternehmenspolitik (§ 4
        Nr. 3.1)

    *   a)

    *   Unternehmensphilosophie bei der Entwicklung von Gestaltungskonzepten
        berücksichtigen

*    *   b)

    *   Bedarfs- und Marktentwicklungsdaten des Marktsegmentes beschaffen,
        auswerten und für Gestaltungskonzepte nutzen

*    *   3.2

    *   Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen (§ 4 Nr. 3.2)

    *   a)

    *   Waren, Produkte und Dienstleistungen präsentieren und atmosphärisch
        visualisieren, dabei Grundsätze der Warenplatzierung anwenden

*    *   b)

    *   Gestaltungsmittel und -elemente, insbesondere Warenträger, Beleuchtung
        und Multimediatechniken zielgruppenspezifisch auswählen und einsetzen

*    *   c)

    *   Verkaufsräume, Ausstellungsräume oder Schaufenster unter dem Aspekt
        der visuellen Verkaufsförderung gliedern; Verkehrsströme und
        Blickzonen berücksichtigen

*    *   d)

    *   Waren bedarfsgebündelt und selbsterklärend präsentieren

*    *   e)

    *   Zusammenspiel von Sortiment, Einrichtung, Bildwelten und dekorativer
        Darstellung berücksichtigen

*    *   3.3

    *   Visuelle Verkaufsförderung und Werbung (§ 4 Nr. 3.3)

    *   a)

    *   Ziele und Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung als Teil des
        Marketings erläutern

*    *   b)

    *   bei der Entwicklung von Maßnahmen der Werbung, Verkaufsförderung und
        Öffentlichkeitsarbeit sowie bei Events mitwirken; wirtschaftliche und
        rechtliche Aspekte berücksichtigen

*    *   c)

    *   Bedeutung und Wirkungen einzelner Werbemittel und Werbemaßnahmen
        erklären und diese zielgerichtet einsetzen

*    *   d)

    *   Farben als Gestaltungsmittel einsetzen, dabei Grundsätze der
        Farbenlehre beachten

*    *   e)

    *   Licht als Gestaltungsmittel unter Berücksichtigung von
        Wirtschaftlichkeit und Sicherheit einsetzen

*    *   f)

    *   typografische Gestaltungsvarianten produktorientiert auswählen

*    *   g)

    *   innovative verkaufsfördernde Gestaltungselemente einsetzen

*    *   4

    *   Werkstoffe, Werkzeuge und Geräte (§ 4 Nr. 4)

    *   a)

    *   Werkstoffe und Hilfsmittel unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften
        und der beabsichtigten gestalterischen Wirkung auswählen;
        unterschiedliche Be- und Verarbeitungstechniken anwenden

*    *   b)

    *   Werkzeuge und Maschinen nutzen und pflegen

*    *   c)

    *   Geräte und Beleuchtungselemente nach Vorgaben und technischen
        Unterlagen einsetzen

*    *   5

    *   IT-Anwendungen (§ 4 Nr. 5)

    *   a)

    *   Texte und Grafiken computergestützt gestalten und layouten

*    *   b)

    *   Bilder beschaffen und bearbeiten

*    *   c)

    *   Konzepte der visuellen Verkaufsförderung computergestützt entwickeln
        und realisieren

*    *   d)

    *   Werbemittel gestalten und herstellen

*    *   e)

    *   branchenspezifische Software zur Auftrags- und Rechnungsbearbeitung
        sowie zur Materialverwaltung nutzen

*    *   6

    *   Projekte des visuellen Marketings (§ 4 Nr. 6)

    *

*    *   6.1

    *   Entwurf und Planung (§ 4 Nr. 6.1)

    *   a)

    *   Ideen entwickeln, Gestaltungskonzepte entwerfen und skizzieren

*    *   b)

    *   werbe- und verkaufspsychologische Grundsätze beachten

*    *   c)

    *   Entwicklungen in Kunst, Design und Architektur nutzen sowie aktuelle
        Trends berücksichtigen

*    *   d)

    *   Reinzeichnungen und Pläne, insbesondere unter Berücksichtigung der
        Flächen- und Raumeinteilung, erstellen

*    *   e)

    *   Konzepte präsentieren und begründen

*    *   f)

    *   Projekte unter Berücksichtigung inhaltlicher, organisatorischer,
        zeitlicher und finanzieller Aspekte planen und dokumentieren

*    *   g)

    *   Bedarf an internen und externen Dienstleistungen ermitteln

*    *   h)

    *   Kostenpläne projektbezogen erstellen und überwachen

*    *   i)

    *   räumliche Gegebenheiten und Sicherheitsbestimmungen berücksichtigen

*    *   k)

    *   rechtliche Regelungen, insbesondere des Urheberrechtes, beachten

*    *   6.2

    *   Umsetzung (§ 4 Nr. 6.2)

    *   a)

    *   Präsentationsmittel, Materialien und Werkzeuge zur Projektrealisierung
        bereitstellen und einsetzen, abbauen und lagern

*    *   b)

    *   Waren, Produkte, Accessoires und Requisiten platzieren

*    *   c)

    *   Präsentations- und Ausstellungsräume vorbereiten

*    *   d)

    *   vorbereitende Maßnahmen für den Aufbau der Präsentation organisieren
        und überwachen

*    *   e)

    *   Maßnahmen bei veränderten Anforderungen im Rahmen der
        Projektgestaltung durchführen und veranlassen

*    *   f)

    *   Ergebnisse der Projektdurchführung dokumentieren

*    *   7

    *   Steuerung von Projekten visuellen Marketings (§ 4 Nr. 7)

    *

*    *   7.1

    *   Beschaffung (§ 4 Nr. 7.1)

    *   a)

    *   Bedarf an Materialien und Waren ermitteln

*    *   b)

    *   Angebote einholen und bewerten; Aufträge erteilen

*    *   c)

    *   Lieferungen überprüfen; Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen
        vergleichen; Abweichungen klären

*    *   7.2

    *   Kalkulation (§ 4 Nr. 7.2)

    *   a)

    *   Projekte kalkulieren

*    *   b)

    *   Nachkalkulationen durchführen

*    *   c)

    *   Material- und Zeitaufwand dokumentieren und im Soll-Ist-Vergleich
        bewerten

*    *   7.3

    *   Erfolgskontrolle (§ 4 Nr. 7.3)

    *   a)

    *   Erreichen von Projektzielen durch Soll-Ist-Vergleich prüfen

*    *   b)

    *   Projekte auswerten, Instrumente der Erfolgskontrolle anwenden und
        Ergebnisse präsentieren

*    *   c)

    *   Folgerungen für künftige Projekte ableiten

*    *   7.4

    *   Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (§ 4 Nr. 7.4)

    *   a)

    *   Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle
        an Beispielen des Ausbildungsbetriebes begründen

*    *   b)

    *   Notwendigkeit betrieblicher Kosten- und Leistungsrechnung erläutern

*    *   c)

    *   projektbezogene Geschäftsvorgänge für das Rechnungswesen bearbeiten

*    *   d)

    *   Eingang und Ausgang von Rechnungen kontrollieren

(zu § 5)

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Level: 2.0