Source: https://www.gesetze-im-internet.de/texmodn_herausbv/__13.html
Legislation: texmodnaeherausbv

Title: § 13 Prüfungsbereich Fertigungstechniken

Description:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Textil- und Modenäher und zur Textil- und Modenäherin (TexModNäherAusbV)
Abschnitt 3 - Abschlussprüfung
§ 13 Prüfungsbereich Fertigungstechniken

Paragraph: 13

Full Text:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Textil- und Modenäher und zur Textil- und Modenäherin (TexModNäherAusbV)
Abschnitt 3 - Abschlussprüfung
§ 13 Prüfungsbereich Fertigungstechniken

(1) Im Prüfungsbereich Fertigungstechniken soll der Prüfling
nachweisen, dass er in der Lage ist,

1.  Aufträge zu erfassen und technische Unterlagen anzuwenden,

2.  Skizzen und Fachzeichnungen zu erstellen und anzuwenden,

3.  Arbeitsschritte festzulegen und zu dokumentieren,

4.  Werk- und Hilfsstoffe auszuwählen und einzusetzen,

5.  Zubehör auszuwählen und einzuarbeiten,

6.  Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen auszuwählen und einzusetzen,

7.  Teile zuzuschneiden und zu kennzeichnen und Legetechniken zu
    unterscheiden,

8.  Schnittlagebilder zu erstellen,

9.  Teile zusammenzunähen sowie Schweiß- oder Klebetechniken anzuwenden,

10. Bügel- und Fixiertechniken anzuwenden,

11. Bekleidungsartikel oder sonstige textile Artikel in unterschiedlichen
    Ausführungs- und Verarbeitungstechniken zu fertigen,

12. Zwischen- und Endkontrollen durchzuführen,

13. Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zur Sicherheit und zum
    Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz, zur
    Kundenorientierung, zur Wirtschaftlichkeit und zur Qualitätssicherung
    zu berücksichtigen und

14. fachliche Hintergründe aufzuzeigen sowie die Vorgehensweise bei der
    Durchführung der Arbeitsaufgaben zu begründen.

(2) Für den Nachweis nach Absatz 1 sind folgende Tätigkeiten zugrunde
zu legen:

1.  Zuschneiden und Kennzeichnen von Teilen sowie

2.  Fügen von Teilen, Bügeln und Kontrollieren eines Bekleidungsartikels
    oder sonstigen textilen Artikels.

(3) Der Prüfling soll zu jeder der beiden in Absatz 2 Nummer 1 und 2
genannten Tätigkeiten eine Arbeitsaufgabe durchführen und beide
Arbeitsaufgaben mit betriebsüblichen Unterlagen dokumentieren. Während
der Durchführung wird mit ihm zu jeder Arbeitsaufgabe ein situatives
Fachgespräch geführt.

(4) Die Prüfungszeit beträgt insgesamt acht Stunden. Die beiden
situativen Fachgespräche dauern zusammen höchstens 15 Minuten.

Collections: bundestag_gesetze
TexModNäherAusbV
Level: 3.0