Source: https://www.gesetze-im-internet.de/zweiradfortbv/__4.html
Legislation: zweiradfortbv

Title: § 4 Durchführung der Prüfung

Description:
Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Zweirad-Servicetechniker – nichtmotorisierte Zweiradtechnik und Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin – nichtmotorisierte Zweiradtechnik und Geprüfter Zweirad-Servicetechniker – motorisierte Zweiradtechnik und Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin – motorisierte Zweiradtechnik (ZweiradFortbV)
§ 4 Durchführung der Prüfung

Paragraph: 4

Full Text:
Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Zweirad-Servicetechniker – nichtmotorisierte Zweiradtechnik und Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin – nichtmotorisierte Zweiradtechnik und Geprüfter Zweirad-Servicetechniker – motorisierte Zweiradtechnik und Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin – motorisierte Zweiradtechnik (ZweiradFortbV)
§ 4 Durchführung der Prüfung

(1) Die Prüfung ist handlungsorientiert durchzuführen. Sie besteht aus
zwei integrierten handlungsorientierten Situationsaufgaben nach den
Absätzen 2 und 3, die Kundenaufträgen entsprechen sollen, und dem
situationsbezogenen Fachgespräch nach Absatz 4. Die Situationsaufgaben
sind an Zweirädern und deren Systemen durchzuführen. Die zu prüfende
Person hat zwischen den Wahlqualifikationsschwerpunkten
„Zweiradsysteme der nichtmotorisierten Zweiräder“ nach § 5 Absatz 3
und „Zweiradsysteme der motorisierten Zweiräder“ nach § 5 Absatz 4 zu
wählen. Die Situationsaufgaben sind entsprechend jeweils bezogen auf
nichtmotorisierte und motorisierte Zweiräder zu gestalten.

(2) Die Situationsaufgabe aus dem Handlungsbereich „Technik“ nach § 3
Absatz 1 Nummer 1 beinhaltet die Qualifikationsschwerpunkte
„Werkstatt- und Betriebstechnik“ nach § 5 Absatz 1 und
„Zweiradtechnik“ nach § 5 Absatz 2 sowie „Zweiradsysteme der
nichtmotorisierten Zweiräder“ nach § 5 Absatz 3 oder „Zweiradsysteme
der motorisierten Zweiräder“ nach § 5 Absatz 4. Dabei sind die
Qualifikationsschwerpunkte „Information“ und „Dokumentation“ nach § 3
Absatz 3 Nummer 4 und 5 integrativ mit zu berücksichtigen. Die Aufgabe
kann aus Aufgabenblöcken bestehen und findet an einem Zweirad oder an
einem Zweiradsystem statt. Der Arbeitsablauf ist begleitend
schriftlich zu dokumentieren. Es sind in 60 Minuten ergänzend
schriftliche Aufgaben zu lösen, die sich auf die Situationsaufgabe
beziehen. Die Bearbeitungsdauer beträgt mindestens sechs und höchstens
acht Stunden.

(3) Die Situationsaufgabe aus dem Handlungsbereich „Organisation,
Kooperation und Kommunikation“ nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 soll die
Qualifikationsschwerpunkte nach § 6 Absatz 1 bis 4
„Auftragsabwicklung“, „Ersatzteile und Zubehörteilebestimmung“,
„Kostenabschätzung“ und „Information“ berücksichtigen.
Qualifikationsinhalte aus dem Handlungsbereich „Technik“ sollen
jeweils integrativ mit berücksichtigt werden. Die Aufgabe kann aus
Aufgabenblöcken bestehen und findet an einem Zweirad oder an einem
Zweiradsystem statt. Der Arbeitsablauf ist begleitend schriftlich zu
dokumentieren. Es sind in 60 Minuten ergänzend schriftliche Aufgaben
zu lösen, die sich auf die Situationsaufgabe beziehen. Die
Bearbeitungsdauer beträgt mindestens sechs und höchstens acht Stunden.

(4) Das situationsbezogene Fachgespräch bezieht sich auf die in den
Absätzen 2 und 3 genannten Situationsaufgaben. Dabei soll unter
Berücksichtigung der Qualifikationsschwerpunkte „Kooperation,
Kommunikation und Mitarbeiterqualifizierung“ und „Kundenbetreuung und
-beratung“ gezeigt werden, dass fachbezogene Probleme und deren
Lösungen dargestellt, die für die durchgeführten Situationsaufgaben
relevanten fachlichen Hintergründe aufgezeigt sowie die Vorgehensweise
bei der Umsetzung der Aufgaben begründet werden können. Die
Prüfungsdauer soll mindestens 20 und höchstens 30 Minuten betragen.

Collections: bundestag_gesetze
ZweiradFortbV
Level: 2.0